Duck
29.03.2004, 17:29
Die Gesundheitsreform zeigt Wirkung: Deutsche werden zu Apotheken-Abstinenzlern. Die Umsätze sind regelrecht eingebrochen.
Die Apotheker werden Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihren Helfer Horst Seehofer verfluchen: Praxisgebühr und Zuzahlungen haben den Deutschen den Griff zu Pille, Salbe oder Zäpfchen vergällt. Die Rezeptumsätze der Apotheken sind dem Vorsitzenden des Deutschen Apothekerverbands (DAV), Hermann Keller, zufolge im Januar und Februar um 40 Prozent gefallen. Er führt den Umsatzeinbruch auf Vorzieheffekte zurück. Viele Patienten hätten sich kurz vor der Reform im Dezember vergangenen Jahres noch mit Medikamenten eingedeckt. Nachdem diese Vorräte inzwischen oft aufgebraucht seien, würden sich die tatsächlichen Auswirkungen der Gesundheitsreform erst im kommenden Quartal zeigen.
500 Millionen weniger Gewinn
Dennoch rechnen die deutschen Apotheken in diesem Jahr mit insgesamt 500 Millionen Euro weniger Reingewinn als noch 2002. Vor zwei Jahren erzielten alle deutschen Apotheken rund 9,4 Milliarden Euro. Zudem werden nach Angaben Kellers etliche Apotheken schließen oder Filialen bilden müssen. In Deutschland ist es erst seit Januar erlaubt, mehrere Apotheken zusammenzuschließen.
Schröder steht hinter Praxisgebühr
Diese Entwicklung will Bundeskanzler Gerhard Schröder forcieren, so wie er auch voll und ganz hinter der Anfang des Jahres eingeführten Praxisgebühr steht. Das Instrument sei notwendig, um der Bevölkerung deutlich zu machen, dass medizinische Leistungen auch etwas kosten und nicht umsonst zu haben seien. Der Kanzler sieht erste positive Konsequenzen aus der Gebühreneinführung und eine wachsende Einsicht bei vielen Menschen, dass mit dem Gesundheitssystem sorgfältig umgegangen werden müsse.
„Grotesk“ nannte er die Regelung, dass Apotheker in Deutschland nur höchstens vier Geschäfte besitzen dürfen. Eine weitergehende Lockerung sei bei der Gesundheitsreform an der Opposition gescheitert. Dies habe nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun, sondern dabei handle es sich um „klassische Klientelpolitik“.
Der Mann (Schröder) redet nur noch wirres Zeug.
Oder denkt er,dass Apothekenhelferinnen ,die aufgrund des Umsatzrückgangs ihren Arbeitsplatz verlieren,eher wieder einen Job finden,wenn es mehr Apotheken gibt?
Die Apotheker werden Gesundheitsministerin Ulla Schmidt und ihren Helfer Horst Seehofer verfluchen: Praxisgebühr und Zuzahlungen haben den Deutschen den Griff zu Pille, Salbe oder Zäpfchen vergällt. Die Rezeptumsätze der Apotheken sind dem Vorsitzenden des Deutschen Apothekerverbands (DAV), Hermann Keller, zufolge im Januar und Februar um 40 Prozent gefallen. Er führt den Umsatzeinbruch auf Vorzieheffekte zurück. Viele Patienten hätten sich kurz vor der Reform im Dezember vergangenen Jahres noch mit Medikamenten eingedeckt. Nachdem diese Vorräte inzwischen oft aufgebraucht seien, würden sich die tatsächlichen Auswirkungen der Gesundheitsreform erst im kommenden Quartal zeigen.
500 Millionen weniger Gewinn
Dennoch rechnen die deutschen Apotheken in diesem Jahr mit insgesamt 500 Millionen Euro weniger Reingewinn als noch 2002. Vor zwei Jahren erzielten alle deutschen Apotheken rund 9,4 Milliarden Euro. Zudem werden nach Angaben Kellers etliche Apotheken schließen oder Filialen bilden müssen. In Deutschland ist es erst seit Januar erlaubt, mehrere Apotheken zusammenzuschließen.
Schröder steht hinter Praxisgebühr
Diese Entwicklung will Bundeskanzler Gerhard Schröder forcieren, so wie er auch voll und ganz hinter der Anfang des Jahres eingeführten Praxisgebühr steht. Das Instrument sei notwendig, um der Bevölkerung deutlich zu machen, dass medizinische Leistungen auch etwas kosten und nicht umsonst zu haben seien. Der Kanzler sieht erste positive Konsequenzen aus der Gebühreneinführung und eine wachsende Einsicht bei vielen Menschen, dass mit dem Gesundheitssystem sorgfältig umgegangen werden müsse.
„Grotesk“ nannte er die Regelung, dass Apotheker in Deutschland nur höchstens vier Geschäfte besitzen dürfen. Eine weitergehende Lockerung sei bei der Gesundheitsreform an der Opposition gescheitert. Dies habe nichts mit freier Marktwirtschaft zu tun, sondern dabei handle es sich um „klassische Klientelpolitik“.
Der Mann (Schröder) redet nur noch wirres Zeug.
Oder denkt er,dass Apothekenhelferinnen ,die aufgrund des Umsatzrückgangs ihren Arbeitsplatz verlieren,eher wieder einen Job finden,wenn es mehr Apotheken gibt?