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Thema: Wilhelmshaven gerüstet für größte Containerschiffe

  1. #11
    Dompteur Benutzerbild von Alfred Tetzlaff
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    Standard AW: Wilhelmshaven gerüstet für größte Containerschiffe

    Von der Qualität her werden die Containerbrücken mit aller Sicherheit den gleichen Standard haben wie in Deutschland gebaute. Solche Großprojekte werden weltweit ausgeschrieben. Bei diesem Auftrag lagen die Chinesen offensichtlich deutlich unter den Angeboten der Konkurrenz. Wenn allerdings die Frachtkosten hinzu gerechnet werden, dann hätten diese Konstruktionen mit aller Sicherheit vor Ort für den gleichen Preis hergestellt werden können. Der Hafenbetreiber Eurogate schweigt sich aber über die Zahlen aus.
    Globalisierung hat halt seine Vor- und Nachteile.

  2. #12
    Mitglied Benutzerbild von Stadtknecht
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    Standard AW: Wilhelmshaven gerüstet für größte Containerschiffe

    Zitat Zitat von Alfred Tetzlaff Beitrag anzeigen
    Damit erübrigt sich auch die umstrittene Elbevertiefung. Bisher können lediglich Schiffe mit einem Tiefgang von 12,50 m tideunabhängig die Elbe befahren. Geplant hatten die Hanseaten 13,50 m, was zur Folge gehabt hätte, dass nach den Baggerarbeiten der Böschungswinkel zu steil geworden wäre, und die Deiche nachrutschen würden. Ab Herbst dieses Jahres können also Containerschiffe voll beladen einen deutschen Hafen ansteuern ohne vorher einen Teil der Ladung in Rotterdam zu löschen.
    Wir waren vor einiger Zeit für eine Woche im Alten Land ( von Hamburg aus elbabwärts ) und da habe ich überall an den Straßen Schilder mit der Aufschrift "Keine Elbvertiefung!" gesehen.

    Abends in der Kneipe habe ich gefragt, warum man im alten Land dagegen ist.

    Es hat damit zu tun, daß sich bei einer Vertiefung der Elbe Strömungs- und Tidenverhältnisse dahingehend ändern können, daß bei Flut salziges Meerwasser elbaufwärts bis alte Land strömt, was zu einer Versalzung des für die dortige Landwirtschaft und vor allem für den Obstanbau wichtigen Grundwassers führt.

  3. #13
    Mitglied Benutzerbild von Stadtknecht
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    Standard AW: Wilhelmshaven gerüstet für größte Containerschiffe

    Zitat Zitat von Alfred Tetzlaff Beitrag anzeigen
    Von der Qualität her werden die Containerbrücken mit aller Sicherheit den gleichen Standard haben wie in Deutschland gebaute. Solche Großprojekte werden weltweit ausgeschrieben. Bei diesem Auftrag lagen die Chinesen offensichtlich deutlich unter den Angeboten der Konkurrenz. Wenn allerdings die Frachtkosten hinzu gerechnet werden, dann hätten diese Konstruktionen mit aller Sicherheit vor Ort für den gleichen Preis hergestellt werden können. Der Hafenbetreiber Eurogate schweigt sich aber über die Zahlen aus.
    Globalisierung hat halt seine Vor- und Nachteile.
    Wobei die Frachtkosten ziemlich gering zu sein scheinen.

    Deshalb lohnt es sich sogar, Kohle aus Australien um die halbe Welt zu verschiffen, um sie in deutschen Kraftwerken zu verfeuern.

  4. #14
    Dompteur Benutzerbild von Alfred Tetzlaff
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    Standard AW: Wilhelmshaven gerüstet für größte Containerschiffe

    Was glaubst Du, was ein Spezialschiff in dieser Größenordnung täglich kostet? Alleine der Treibstoffverbrauch liegt bei etwa 100 Tonnen pro Tag, und eine Tonne kostet derzeit 450 $, Hinzu kommen beträchtliche Summen an Personal- und Versicherungskosten. Schließlich will der Reeder auch noch Geld verdienen. Die "Zhen Hua" war mit ihrer Ladung fast 6 Wochen unterwegs.

    Mit der Kohle ist es ähnlich. Nur wird dieser Energieträger in Australien und Südafrika im Tagebau maschinell abgebaut und wird im Gegensatz zur deutschen Kohle spottbillig verscherbelt. Da rechnet es sich schon.

  5. #15
    Mitglied Benutzerbild von Stadtknecht
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    Standard AW: Wilhelmshaven gerüstet für größte Containerschiffe

    Zitat Zitat von Alfred Tetzlaff Beitrag anzeigen
    Was glaubst Du, was ein Spezialschiff in dieser Größenordnung täglich kostet? Alleine der Treibstoffverbrauch liegt bei etwa 100 Tonnen pro Tag, und eine Tonne kostet derzeit 450 $, Hinzu kommen beträchtliche Summen an Personal- und Versicherungskosten. Schließlich will der Reeder auch noch Geld verdienen. Die "Zhen Hua" war mit ihrer Ladung fast 6 Wochen unterwegs.

    Mit der Kohle ist es ähnlich. Nur wird dieser Energieträger in Australien und Südafrika im Tagebau maschinell abgebaut und wird im Gegensatz zur deutschen Kohle spottbillig verscherbelt. Da rechnet es sich schon.
    Das sind Größenordnungen, in die ich mich nicht hinein versetzen kann.

    Aber wenn es sich nicht rechnen würde, gäbe es solche schwer vorstellbaren Frachten, wie Kohle aus Australien und Containerbrücken aus China, nicht.

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