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| Theologie und Religionen Kritisches und aktuelles zum Christentum, Islam, Judentum, Hinduismus, Buddhismus a.s.o. |
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31.07.2010, 14:34
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#141
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Mitglied
Registriert seit: 16.07.2009
Beiträge: 1.150
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
Zitat:
Zitat von wille
Daniel ist ausserdem nicht enträtselt. Grundsätzlich handeln ausnahmslos alle Bücher des AT vom Hause Israel. Dort kommt Jesus mit keinem Wort vor!!
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Das wäre wohl auch ein wenig viel verlangt. Dabei ist das gesamte AT voll von Belegen dafür, dass das, was in Verbindung mit dem Volk Israel angelegt wurde, vom Messias zu etwas erweitert werden sollte, was die ganze Menschheit betraf. Was wurde doch schon Abraham gesagt (1. Mose 22,18):
Zitat:
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18 Segnen sollen sich mit deinen Nachkommen alle Völker der Erde, weil du auf meine Stimme gehört hast.
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Nur hat man den Eindruck, dass die Juden während des größten Teils ihrer Geschichte dieses Vorrecht eher als Last empfanden. Nur gut, dass es von ihnen genommen wurde, um sie zu erleichtern.
Zitat:
Zitat von wille
Größenwahnsinn ist es wenn das AT versucht wird von Nichtjuden zu deuten....
Das AT oder der Tanach ist Judentum. Warum versuchen Nichtjuden immer wieder etwas zu deuten oder für sich abzuleiten mit dem sie eigentlich nichts zu tun haben???
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Na, wenn doch das Volk Israel über die ganze Menschheit herrschen soll, wie du sagst, dann lass uns doch mal ein wenig schmökern, was wir da so zu erwarten haben.
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31.07.2010, 15:08
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#142
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Mitglied
Registriert seit: 14.12.2009
Beiträge: 47
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
Zitat:
Zitat von wille
Es war nicht egal. Den "schlechten" Ruf der Juden hat die Kirche seit jahrhunderten aufgebaut! Und die Nazis haben zugeschlagen. Das auch andere umgebracht wurden nur deswegen weil sie nicht für die Nazis waren.
Die Nazis haben ihren eigenen Größenwahnsinn als "Religion" gelebt.
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Das stimmt natürlich, der Holocaust ist ohne die Jahrhunderte lang währende Wühl und Hetzarbeit der Katholen gar nicht denkbar, ihn wie es einige in Diensten der Kirche stehenden Historiker tun von der Hetz und Wühlarbeit der katholischen Kirche abzukoppeln, und als rein deutsches Phänomen zu deuten versuchen ist dümmliche Geschichtsfälschung und Verharmlosung der Rolle der Kirche!
Dazu hat es hunderter von der Kirche inszenierter Pogrome, tausender Morde der Inquisition an Juden, Mordaufrufe, von der Kirche inszenierte und gepflegte Ritualmordlegenden, und all dies über Jahrhunderte in ganz Europa bedurft um eine "Normalität" für den industriellen Massenmord an den Juden zu schaffen.
Laci
Geändert von Laci (31.07.2010 um 18:42 Uhr).
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01.08.2010, 04:03
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#143
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Quo vadis?
Registriert seit: 02.06.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 7.829
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
[quote=wille;3902080]
Zitat:
Zitat von heide
60 Jahre sind eine sehr lange Zeit, überhaupt dann als die Kommunikation so schlecht war. (kein Internet) 
Lies doch die heutigen Zeitungen; schon am nächsten Tag werden die Vorkommnisse anderes dargestellt, und das bei dem modernen Kommunikationstechnologien...
Dann erst recht damals 60!! jahre danach
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Du hast vergessen, dass es im Judentum die Erzähltradition gibt. Sonst wäre das AT gar nicht entstanden.
Außerdem waren es nach dem Tod Jesu, ca. 30 n.Chr, nur 30 Jahre bis zu dem Mk-Ev.
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Ja, vergiss nur, dass es Menschen gibt...
Hölderlin
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01.08.2010, 04:10
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#144
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Quo vadis?
Registriert seit: 02.06.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 7.829
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
Zitat:
Zitat von GSch
Von mir aus gerne. Markus 14,61-64 ist inhaltlich völlig gleich mit dem Bericht aus Matthäus.
Traditionell wird allerdings vielfach Matthäus als ältestes Evangelium angesehen. Und wenn es ein Evangelium gibt, das dem Judentum nahe steht, dann ist es dieses.
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Jau, doch das ist nicht so ganz richtig. ´Der Schreiber des Matthäus-Ev., entstand ca. 80 n.Chr., hatte möglicherweise das MK-Ev. vorliegen.
Der Schreiber des Mt-Ev. fasst die Feldreden von Lukas zusammen in der Bergpredigt. Also kann durchaus auch schon des LK-Ev. vereinzelt in Schriftform verhanden gewesen zu sein, oder es gibt die Logien-Quelle "Q", aus dem dann beide Schreiber "schöpften". "Q" wird vermutet, wurde aber nicht gefunden.
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Ja, vergiss nur, dass es Menschen gibt...
Hölderlin
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01.08.2010, 04:13
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#145
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Quo vadis?
Registriert seit: 02.06.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 7.829
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
Zitat:
Zitat von wille
Hat er überhaupt gelebt?... Ich rede nur hypothetisch über Jesus weil ja für seinen Existenz keine Beweise gibt.
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Ich bin mir ganz sicher, dass Jesus gelebt hat! Und Beweise gbit es durchaus. Schlag mal ein paar Seiten zurück.
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Ja, vergiss nur, dass es Menschen gibt...
Hölderlin
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01.08.2010, 04:15
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#146
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Quo vadis?
Registriert seit: 02.06.2009
Ort: Berlin
Beiträge: 7.829
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
Zitat:
Zitat von Artemud-de-Gaviniac
Liebe Heide
Ich wollte nur auf die Robbery in the Hood weisen ,die wir heute als
Robin Hood kennen
Im Übrigen kenne ich Stellen im NT ,die sich sehr wohl auf Umverteilung
von weltlichen Gütern beziehen .

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Ja, doch diese Umverteilungen wurden nicht von Jesus vorgenommen, sondern auf seinen Rat hin gab mancher sein Hab und Gut weg und folgte Jesus.
Aber das waren sehr wenige.
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Ja, vergiss nur, dass es Menschen gibt...
Hölderlin
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01.08.2010, 05:55
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#147
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Mixerbesitzerin
Registriert seit: 26.08.2009
Beiträge: 2.223
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
Zitat:
Zitat von heide
Ich bin mir ganz sicher, dass Jesus gelebt hat! Und Beweise gbit es durchaus. Schlag mal ein paar Seiten zurück.
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Das steht doch wohl ausser Frage ..... strittig ist nur was er wollte .... und was
die Kirche und die Geschichte aus ihm machte.
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"Man sagt, Angela Merkel habe nur noch
vier Freunde: Sir Toby, Mr. Pommeroy,
Admiral von Schneider und Mr. Winterbottom!"
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01.08.2010, 08:02
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#148
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Mitglied
Registriert seit: 20.05.2010
Beiträge: 941
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AW: Jesus Christus - der erste Gotteslästerer
Jesus stand - wie einige Andere in der "heutigen" Zeit auch (siehe z.B. Haider, Heisig, etc.) - mehreren Tötungsmotivbehafteten im Weg: "den" jüd. Hohepriestern und "den" jüd. Priestern, denen er das "Geschäft" vermasselte, weil er sich gegen bestimmte Traditionen richtete, "den" Römern, weil er in der Konsequenz die Autorität des Staates untergrub, den "Erfindern" des Jesus (eine Geheimgesellschaft, d.h. eine Gruppe von "Eingeweihten", die Jesus aufnahm/einweihte/aufbaute) (z.B. weil er seinen Zweck in ihrem Sinne erfüllt hatte), u.s.w.; deshalb sollte/musste er letztlich "verschwinden".
Ein User hier sagte/schrieb, dass Jesus intelligenter/gebildeter war als die absolute Mehrheit aller Anderen: ich stimme dem zu; nach Allem (vergleichen) denke ich auch, dass Jesus zu einer Gruppe "Eingeweihter" gehörte (quasi einer Geheimgesellschaft). Das erklärt z.B. auch einige der "Wunder" - Jemand, der besonderes Wissen hat, muss von Un- und Wenigergebildeten als Wundertäter und damit für göttlich gehalten werden. Den gleichen Effekt kann/konnte man bei Ärzten sehen, die lange Zeit und auch heute noch von vielen als "Götter in Weiß" angesehen/beschrieben wurden.
Ich denke, diese Gruppe/Geheimgesellschaft, in die er aufgenommen wurde, waren zB sowas wie die Therapeutae, die ihrerseits auch schon "Vorgänger" hatte bzw. sich über die Jahrhunderte "fortpflanzte" - eine Gruppe sehr intelligenter Menschen, die durch ihre Abgeschiedenheit nach Außen hin besonderes Wissen ansammelte, das sie nur mit Eingeweihten teilte. Letztlich geht's dabei immer um Macht: Wissen ist Macht - von daher kommt dieser Spruch.
.
Geändert von na_holla (01.08.2010 um 08:19 Uhr).
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01.08.2010, 10:59
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#149
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Mitglied
Registriert seit: 14.12.2009
Beiträge: 47
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
Zitat:
Zitat von heide
Ich bin mir ganz sicher, dass Jesus gelebt hat! Und Beweise gbit es durchaus. Schlag mal ein paar Seiten zurück.
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Welche Beweise denn?
Glaube ist kein Beweis, sondern ein in der Nähe der Psychiatrie angesiedeltes Phänomen.
Also wo sind die historisch haltbaren Beweise??
Laci
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01.08.2010, 12:12
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#150
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Mitglied
Registriert seit: 16.07.2009
Beiträge: 1.150
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AW: Jesus Christus - der erste Ketzer
Zitat:
Zitat von Laci
Glaube ist kein Beweis, sondern ein in der Nähe der Psychiatrie angesiedeltes Phänomen.
Also wo sind die historisch haltbaren Beweise??
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Das muss nun gerade einer von den ganz strenggläubigen Ungläubigen hier sagen. Auch die Verleugnung des Glaubens um jeden Preis ist ein Glaube.
Zitat:
Zitat von Laci
Also wo sind die historisch haltbaren Beweise??
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Du würdest dich wundern, wie viel von unserem scheinbar gesicherten historischen (außerbiblischen) Wissen auf einer sehr viel dünneren Grundlage steht als die Berichte über Jesus.
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