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Vollständige Version anzeigen : Sind Arbeitgeber in unserem Land eine Gefahr für unsere Gesellschaft ??



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Schlumpfine
13.04.2011, 18:25
http://www.gmx.net/themen/beruf/karriere/907hhja-gekuendigt-wegen-zwei-berlinern

Angesichts solcher Hiobsbotschaften die sich häufen - muss man sich die Frage über die Verhältnismässigkeit stellen.

desweiteren fällt mir häufig auf, dass das Mobbing in den Betrieben sowie der Arbeitsdruck enorm zugenommen hat, die soziale Kälte in den Betrieben die Aroganz vieler Personalchefs schaffen ein vergiftetes Betriebsklima welches durch die Hinzunahme von Zeitarbeitskräften weiter voran getrieben wird.

Man muss sich endlich mal die Frage stellen, ob ArbeitgeberVerbände sowie Arbeitgeber (damit meine ich nicht normale anständige Familienbetriebe) im großen und ganzen mit ihren perversen Idiologien eine Gefahr für unser Land sind.

Zeitgeist1
13.04.2011, 18:31
Bei solchen Methoden wie in dem von Dir vorgestellten Fall: Eindeutig ja!

Wobei fraglich ist, ob etwas, das im Müll liegt, noch demjenigen gehört, der es wegwarf.

Kongo Bongo
13.04.2011, 18:52
Die sollten lieber mal mehr zahlen, damit der Verkäufer keinen Müll mehr fressen muss.

lupus_maximus
13.04.2011, 18:54
Die sollten lieber mal mehr zahlen, damit der Verkäufer keinen Müll mehr fressen muss.
Wieviel wäre denn angenehm?

4000 Euro Netto?

BRDDR_geschaedigter
13.04.2011, 18:57
Schlumpfine scheint ein Troll zu sein.

Schaut mal auf dem Lohnzettel wer hier etwas abzieht, es ist nicht der Arbeitgeber.

Unfassbar die Dummheit hier.

Schlumpfine
13.04.2011, 18:58
Löhne und Gehälter sollten sich nach Tarifverträgen der Gewerkschaften richten, - allerdings sind in unseren Gewerkschaften gekaufte Verräter und Versager, und weil es eben so ist, braucht es eine unteste Lohnstufe einen Grundtariflohn...damit man von seiner Arbeit leben kann und nicht noch Stütze beantragen muss als Zuschuss.

Im großen und ganzen haben sich viele Arbeitgeber als asoziale Elemente erwiesen, da ist mächtig was schief gelaufen.

Ich habe früher als Verkaufskraft 2.500 DM Netto verdient bei einer 37 Std Woche, allerdings sollte man mal überlegen was an Abzügen noch gerechtfertigt ist, die Beiträge zur Rente sind zu hoch und man sollte auch sehen ob man nicht die Lohnsteuer abschaffen sollte....

Das soll aber nicht heissen, dass man dann weiter den Lohn runter fährt...man muss hier auch mal den realistischen Bezug der Verhältnismässigkeit sehen.

Es sei dann wir stehen auf China heute und Chile 1973.

Pillefiz
13.04.2011, 18:59
Schlumpfine scheint ein Troll zu sein.

Schaut mal auf dem Lohnzettel wer hier etwas abzieht, es ist nicht der Arbeitgeber.

Unfassbar die Dummheit hier.

wenn du Arbeitnehmer wärst, wüsstest du, wovon sie schreibt. Genauso läuft das nämlich in grossen Betrieben
Ich habe noch die Zeit erlebt, wo gute Arbeit auch gut bezahlt wurde. Heute sollen Arbeitnehmer am besten noch Geld mitbringen, und nach Möglichkeit für 3 Leute arbeiten

Kongo Bongo
13.04.2011, 18:59
Wieviel wäre denn angenehm?

4000 Euro Netto?

Kannst du auch vernünftige Beiträge verfassen Opa?

BRDDR_geschaedigter
13.04.2011, 19:01
wenn du Arbeitnehmer wärst, wüsstest du, wovon sie schreibt. Genauso läuft das nämlich in grossen Betrieben

Ich bin Arbeitnehmer, anscheinend schaun die Leute nicht auf ihren Lohnzettel. :umkipp:

Da der Staat die Wirtschaft konsequent kaputt macht, herrscht Arbeitsplatzmangel und deshalb können die AG tun was sie wollen.

Das Problem liegt daher aber nicht am AG generell.

Der Beitrag ist deshalb Klassenkampfpropaganda.

Schlumpfine
13.04.2011, 19:06
du bist doch ein absoluter Lügner !!!!!!!!!!!!

ein arbeitnehmer würde sich für seine kollegen einsetzen, über Abgaben habe ich was geschrieben, es gibt gewisse ungereimtheiten wegen Lohnsteuer , Rente usw ...da müsste was politisch ändern, das ändert aber nix an der Tatsache, dass Grundsätzlich Ausbeutung betrieben werden, selbst ohne Sozialabgaben würden einige Arbeitnehmer auf 500 euro dank Lohndumping monatlich oder weniger kommen, dass problem liegt völlig woanders, auch die Praxis mit der Zeitarbeit oder Vermittlungsgutschein ist eine kriminelle straftat.

Akra
13.04.2011, 19:07
Da der Staat die Wirtschaft konsequent kaputt macht, herrscht Arbeitsplatzmangel und deshalb können die AG tun was sie wollen.

Der teuerste Sozialstaat der Welt muß halt finanziert werden. Ebenso unsere generösen Geschenke ans Ausland.

Man kann nicht Steuer um Steuer, Auflage um Auflage, Vorschrift um Vorschrift erlassen und hoffen die Industrie könne ohne Einsparungen, eben bei Arbeitnehmern, in einer globalisierten Welt konkurrenzfähig bleiben.

lupus_maximus
13.04.2011, 19:07
Kannst du auch vernünftige Beiträge verfassen Opa?
Kind, ich verfasse nur vernünftige Beiträge!

Die vorgeschlagenen 4000 € netto, sind in etwa die Lohnvorstellungen der Linken, ohne jede Ausbildung, also der HIWIs!

MorganLeFay
13.04.2011, 19:09
Alle Arbeitgeber abschaffen.

Keiner darf mehr irgendwo fuer jemand anderen arbeiten.

Nie wieder Arbeit!!!!

Akra
13.04.2011, 19:11
Kind, ich verfasse nur vernünftige Beiträge!

Die vorgeschlagenen 4000 € netto, sind in etwa die Lohnvorstellungen der Linken, ohne jede Ausbildung, also der HIWIs!

4000€ Netto für eine Verkaufskraft hört sich doch gar nicht so unrealistisch an, wenn das Brot im gleichen Verhältnis zu diesem Zeitpunkt bereits 200€ kostet.

Unsere Eltern bzw. Großeltern wissen wie das funktioniert.

Zeitgeist1
13.04.2011, 19:15
Schlumpfine scheint ein Troll zu sein.

Schaut mal auf dem Lohnzettel wer hier etwas abzieht, es ist nicht der Arbeitgeber.

Unfassbar die Dummheit hier.

Interessante Darstellung der Tatsache, daß es bis vor 20 Jahren noch gutbezahlte Arbeitsplätze gab bei gleichen Steuersätzen. Seit dieser Zeit allerdings wirbt insbesondere die CDU dafür, die Arbeitgeber zu entlasten (Lohnnebenkosten etc.). Die Gehälter bzw. Löhne wurden durch die Tarifverträge nur minimal erhöht, wobei sogar die Inflationsrate unterschritten wurde, bei steigenden Gewinnmargen für die Arbeitgeber. Also immer mehr für die Arbeitgeber, immer weniger für die Arbeitnehmer.

Aber um dieses Thema geht es hier nicht ursächlich, wenn Du den Link aufgerufen und den Artikel gelesen hast, wirst Du dies auch feststellen.

BRDDR_geschaedigter
13.04.2011, 19:18
Interessante Darstellung der Tatsache, daß es bis vor 20 Jahren noch gutbezahlte Arbeitsplätze gab bei gleichen Steuersätzen. Seit dieser Zeit allerdings wirbt insbesondere die CDU dafür, die Arbeitgeber zu entlasten (Lohnnebenkosten etc.). Die Gehälter bzw. Löhne wurden durch die Tarifverträge nur minimal erhöht, wobei sogar die Inflationsrate unterschritten wurde, bei steigenden Gewinnmargen für die Arbeitgeber. Also immer mehr für die Arbeitgeber, immer weniger für die Arbeitnehmer.

Aber um dieses Thema geht es hier nicht ursächlich, wenn Du den Link aufgerufen und den Artikel gelesen hast, wirst Du dies auch feststellen.

Ja weil vor 20 Jahren die Inflation noch nicht so fortgeschritten war. Die Ökonomie lehrt, dass die Löhne gar nicht mit der Inflation vom System her ansteigen können.

Deshalb sinken ja auch ständig die Reallöhne. Die AG sind daher nicht das Problem.

Lilly
13.04.2011, 19:23
du bist doch ein absoluter Lügner !!!!!!!!!!!!

ein arbeitnehmer würde sich für seine kollegen einsetzen, über Abgaben habe ich was geschrieben, es gibt gewisse ungereimtheiten wegen Lohnsteuer , Rente usw ...da müsste was politisch ändern, das ändert aber nix an der Tatsache, dass Grundsätzlich Ausbeutung betrieben werden, selbst ohne Sozialabgaben würden einige Arbeitnehmer auf 500 euro dank Lohndumping monatlich oder weniger kommen, dass problem liegt völlig woanders, auch die Praxis mit der Zeitarbeit oder Vermittlungsgutschein ist eine kriminelle straftat.

Mach doch eine Anzeige!

Volkov
13.04.2011, 19:26
Mach doch eine Anzeige!

Nur da müssen ein konkreter Verdacht vorliegen und die Widerrechtlichlichkeit/Rechtswidrigskeit nachgewiesen werden bei einer konkreten vermuttlung/Firma. Und da das Gesetz das ganze leider stützt wewird eine solche wenig fruchten. Das ist das Problem.

Pillefiz
13.04.2011, 19:27
Ich bin Arbeitnehmer, anscheinend schaun die Leute nicht auf ihren Lohnzettel. :umkipp:

Da der Staat die Wirtschaft konsequent kaputt macht, herrscht Arbeitsplatzmangel und deshalb können die AG tun was sie wollen.

Das Problem liegt daher aber nicht am AG generell.

Der Beitrag ist deshalb Klassenkampfpropaganda.

das fett Markierte sehe ich genau andersrum :]

BRDDR_geschaedigter
13.04.2011, 19:28
das fett Markierte sehe ich genau andersrum :]

Das wäre Paradox.

Praktiker
13.04.2011, 19:28
Alle Arbeitgeber abschaffen.

Keiner darf mehr irgendwo fuer jemand anderen arbeiten.

Nie wieder Arbeit!!!!


Jawoll ,- zurück auf die Bäume !

( solang es noch Bäume gibt... :)

Lilly
13.04.2011, 19:28
Nur da müssen ein konkreter Verdacht vorliegen und die Widerrechtlichlichkeit/Rechtswidrigskeit nachgewiesen werden bei einer konkreten vermuttlung/Firma. Und da das Gesetz das ganze leider stützt wewird eine solche wenig fruchten. Das ist das Problem.

Ich hätte meinen Beitrag wohl als Ironie kennzeichnen sollen.

Volkov
13.04.2011, 19:31
Ich hätte meinen Beitrag wohl als Ironie kennzeichnen sollen.

Ja, wäre wohl besser gewesen, weil klang wirklich ernst gemeint.

Volkov
13.04.2011, 19:32
Jawoll ,- zurück auf die Bäume !

( solang es noch Bäume gibt... :)

Wenn keiner mehr arbeitet gibts auch noch genug Bäume, weil rodet sie ja keiner mehr. Wäre ja Arbeit. :D

Pillefiz
13.04.2011, 19:49
Das wäre Paradox.

sehe ich anders, da wir von der Wirtschaft regiert werden, den Lobbyisten

BRDDR_geschaedigter
13.04.2011, 19:50
sehe ich anders, da wir von der Wirtschaft regiert werden, den Lobbyisten

Aja und deshalb soll man nichts mehr arbeiten?

Wer ist überhaupt die "Wirtschaft"? Die Politik wird von globalen Megakonzernen kontrolliert und nicht von der "Wirtschaft". Deshalb ist die "Wirtschaft" an sich nicht der Feind.

Pillefiz
13.04.2011, 19:54
Aja und deshalb soll man nichts mehr arbeiten?

Wer ist überhaupt die "Wirtschaft"? Die Politik wird von globalen Megakonzernen kontrolliert und nicht von der "Wirtschaft". Deshalb ist die "Wirtschaft" an sich nicht der Feind.

hab nix gesagt von "nichts mehr arbeiten", nur halbwegs fair soll es dabei zugehen.
Wenn du meinst, Megakonzerne haben nichts mit Wirtschaft zu tun, ist das deine Ansicht. Fakt ist, dass unsere Politiker deren Marionetten sind, deshalb ändert sich auch nichts an Lohndumping und Ausbeutung

BRDDR_geschaedigter
13.04.2011, 19:56
hab nix gesagt von "nichts mehr arbeiten", nur halbwegs fair soll es dabei zugehen.
Wenn du meinst, Megakonzerne haben nichts mit Wirtschaft zu tun, ist das deine Ansicht. Fakt ist, dass unsere Politiker deren Marionetten sind, deshalb ändert sich auch nichts an Lohndumping und Ausbeutung

Ich komm mir hier vor wie in einer SED Parteisitzung.

Die Wirtschaft ist das gesamte System, also auch die redlichen Unternehmen sowie alle Menschen die daran teilnehmen. Bekämpft man die Wirtschaft, so bekämpft man auch sich selbst.

Pillefiz
13.04.2011, 19:58
Ich komm mir hier vor wie in einer SED Parteisitzung.

Die Wirtschaft ist das gesamte System, also auch die redlichen Unternehmen sowie alle Menschen die daran teilnehmen. Bekämpft man die Wirtschaft, so bekämpft man auch sich selbst.

jaja, so wie manche sagen, wenn es dem Unternehmer gut geht, gehts auch den Arbeitnehmer gut.
Stimmt bloss nicht mehr, das war einmal

BRDDR_geschaedigter
13.04.2011, 20:05
jaja, so wie manche sagen, wenn es dem Unternehmer gut geht, gehts auch den Arbeitnehmer gut.
Stimmt bloss nicht mehr, das war einmal

Wer ist "der Unternehmer". Die Großen sind Aktiengesellschaften und haben sich die GEsetze richtig hingebogen.

meckerle
13.04.2011, 20:06
wenn du Arbeitnehmer wärst, wüsstest du, wovon sie schreibt. Genauso läuft das nämlich in grossen Betrieben
Ich habe noch die Zeit erlebt, wo gute Arbeit auch gut bezahlt wurde. Heute sollen Arbeitnehmer am besten noch Geld mitbringen, und nach Möglichkeit für 3 Leute arbeiten
Man muss nicht Arbeitnehmer sein um zu verstehen, was in unserem Land abgeht.

Wenn man als AN nicht von seinem Lohn/Gehalt leben kann, läuft etwas ganz gehörig schief.

Wie sollen junge Menschen eine Familie gründen, wenn sie als Zeitarbeiter arbeiten müssen?
Jederzeit (auch Nachts) abrufbereit und Bundesweit einsetzbar, für Löhne bei denen es kaum für ein möbliertes Zimmer und Verpflegung am Einsatzort reicht?

Und dann wundern sich die Hirnlosen, dass immer weniger junge Menschen bereit sind Kinder in diese Welt zusetzen und Familien zu gründen?

BRDDR_geschaedigter
13.04.2011, 20:08
Bei einem ECHTEN Arbietskraftmangel würde das schon anders ausschaun.

meckerle
13.04.2011, 20:33
Bei einem ECHTEN Arbietskraftmangel würde das schon anders ausschaun.
Der "Facharbeitermangel" ist doch vorgeschoben, um weitere Schmarotzer ins Land zu lassen, ohne dass das Volk meckert.

Wenn bei uns die 50+ entlassen, oder nicht mehr eingestellt werden weil sie zu alt sind, krankt doch die gesamte Gesellschaft.
Wer soll bis 67 arbeiten, wenn man die Menschen mit 50+ schon für zu alt erachtet um am Arbeitsleben teilzunehmen?

Wissen PolitikerInnen überhaupt, was sie verzapfen?

wobbels
13.04.2011, 20:54
Es gibt schädliche und nützliche Arbeitgeber sowohl als natürliche wie auch juristische Personen. Und beides hat nichts damit zu tun, wie sie ihre Arbeiter behandeln.

Ich bin grundsetzlich skeptisch, sobald man einer Gruppe einen Generalvorwurf macht.

Aber man sollte nicht vergessen, daß es nicht mehr genug zu tun gibt, um Alle zu beschäftigen. Die meisten Tätigkeiten sind doch reine Arbeitsbeschaffungsmaßnahmen der Gesellschaft in künstlichen Märkten.

Skorpion968
13.04.2011, 21:00
Aja und deshalb soll man nichts mehr arbeiten?

Wer ist überhaupt die "Wirtschaft"? Die Politik wird von globalen Megakonzernen kontrolliert und nicht von der "Wirtschaft". Deshalb ist die "Wirtschaft" an sich nicht der Feind.

Diese Megakonzerne sind ein Teil der Wirtschaft, und zwar kein unwesentlicher Teil.
Deshalb hat das Ganze durchaus mit der Wirtschaft zu tun.
Ja, nicht mit dem kleinen Familienbetrieb um die Ecke, wissen wir, wurde schon hunderttausendmal geleiert.

Ajax
13.04.2011, 21:51
jaja, so wie manche sagen, wenn es dem Unternehmer gut geht, gehts auch den Arbeitnehmer gut.
Stimmt bloss nicht mehr, das war einmal

Bedank dich beim Staat. Wenn ein Unternehmer horrende Summen an Steuern und Lohnnebenkosten an den Staat abdrücken muss, bleibt am Ende nicht mehr viel für den Arbeitnehmer (welcher wiederum selbst von seinem Lohn nochmal die Hälfte an den Staat abführen muss). Der Marktmechanismus wird in Deutschland mit aller Härte ausgehebelt, fast könnte man meinen, es sei Absicht, dabei ist es nur die Inkompetenz unserer Politiker, die sich nicht trauen, tiefgreifende Reformen durchzuführen. Könnte ja die Lobby und den Wähler vergraulen. Außerdem müssen 10 Millionen Ausländer durchgefüttert werden. Und da wird nicht gekürzt, die braucht man ja zur Umvolkung.

wobbels
13.04.2011, 22:00
Bedank dich beim Staat. Wenn ein Unternehmer horrende Summen an Steuern und Lohnnebenkosten an den Staat abdrücken muss, bleibt am Ende nicht mehr viel für den Arbeitnehmer (welcher wiederum selbst von seinem Lohn nochmal die Hälfte an den Staat abführen muss). Der Marktmechanismus wird in Deutschland mit aller Härte ausgehebelt, fast könnte man meinen, es sei Absicht, dabei ist es nur die Inkompetenz unserer Politiker, die sich nicht trauen, tiefgreifende Reformen durchzuführen. Könnte ja die Lobby und den Wähler vergraulen. Außerdem müssen 10 Millionen Ausländer durchgefüttert werden. Und da wird nicht gekürzt, die braucht man ja zur Umvolkung.

Der Kleinunternehmer, den Du hier anscheinend bemitleidest, ist mit der Kritik am Großunternehmertum doch gar nicht gemeint.

Schlumpfine
13.04.2011, 22:09
Diese Megakonzerne sind ein Teil der Wirtschaft, und zwar kein unwesentlicher Teil.
Deshalb hat das Ganze durchaus mit der Wirtschaft zu tun.
Ja, nicht mit dem kleinen Familienbetrieb um die Ecke, wissen wir, wurde schon hunderttausendmal geleiert.

Das schlimme ist das am 1.Mai die Masse Osteuropäischer Einwanderer in die Arbeitswelt kommen, ich sehe bald ein ansteigen der Arbeitslosen bei uns in Deutschland, während man hier den Wirtschaftsaufschwung verkauft.....

ick könnt nur kotzen ...

Ajax
13.04.2011, 22:13
Der Kleinunternehmer, den Du hier anscheinend bemitleidest, ist mit der Kritik am Großunternehmertum doch gar nicht gemeint.

Der Großunternehmer hat auch mal klein angefangen. Nun beschäftigt er tausende von Mitarbeitern. Was ist daran verwerflich?

wobbels
13.04.2011, 23:48
Wie viele Großunternehmer mit tausenden von Mitarbeitern gibt es denn noch (als natürliche Person)?

Und wenn er klein angefangen hat und so groß werden konnte, wie wirtschaftsfeindlich können diese Bedingungen denn dann sein?

Schlumpfine
14.04.2011, 10:52
Der teuerste Sozialstaat der Welt muß halt finanziert werden. Ebenso unsere generösen Geschenke ans Ausland.

Man kann nicht Steuer um Steuer, Auflage um Auflage, Vorschrift um Vorschrift erlassen und hoffen die Industrie könne ohne Einsparungen, eben bei Arbeitnehmern, in einer globalisierten Welt konkurrenzfähig bleiben.

Erstmal erlassen wir den Konzernen die Steuern - im Gegenteil wir geben wie zum Beispiel im Fall Nokia noch Gelder hin , damit Sie hier Arbeisplätze schaffen, jedoch benutzen die uns wie eine Nutte - Nokia hat Leute entlassen und baut nun in Rumänien - während wir hier die arbeitslosen haben.

Das ist eines der Gründe, weil wir eben die Konzerne besser behandeln wie die kleine Firma Schmidt, muss Firma Schmidt die doppelte Steuerlast tragen.

Deswegen bin ich für Abschaffung der Privilegien - für Beamte und Konzerne.
Alle müssen ihren Steueranteil zahlen, so dass dann der kleine Betrieb entlastet wird und die Sozialabgaben auf Gehälter und Löhne gesenkt werden können, im Bereich der Rentenversicherung ist so einiges Renovierungsbedürift ....z.b darf es eine Witwenrente geben ??? Aber das wäre eine andere Diskussion...

Dann sollten die Zeitarbeitsfirmen verboten werden und die Sache mit den Vermittlungsgutscheinen sollte auch geklärt sein, dass dieses zu verbieten ist, desweiteren brauchen wir ein Tariflohn, damit Leute auch mit Arbeit nicht auf Papa Staat angewiesen sind....viele Firmen haben das zu ihrem Geschäftskonzept realisiert.

Auch bei Ausländern würde ich anders fahren, wer hier arbeitet darf bleiben - wer nix muss nach 6 Monaten gehen... - EU Ausländern, bei den anderen würde ich ein generelles bleibe und arbeitsverbot aussprechen und die Arbeitsvermittlung reformieren.

henriof9
14.04.2011, 11:59
Bei solchen Methoden wie in dem von Dir vorgestellten Fall: Eindeutig ja!

Wobei fraglich ist, ob etwas, das im Müll liegt, noch demjenigen gehört, der es wegwarf.

So lange sich dieser Müll nicht auf öffentlichen Straßenland befindet bleibt er Eigentum des, in diesem Fall, Supermarktes.
Steht der Müllcontainer schon an der Straße ( z.B. am Tag der Leerung ) gehört dieser Müll dem Entsorgungsunternehmen.

Wie man es dreht und wendet, ungefragt den Müll nehmen bleibt Diebstahl.

Zeitgeist1
14.04.2011, 12:22
So lange sich dieser Müll nicht auf öffentlichen Straßenland befindet bleibt er Eigentum des, in diesem Fall, Supermarktes.
Steht der Müllcontainer schon an der Straße ( z.B. am Tag der Leerung ) gehört dieser Müll dem Entsorgungsunternehmen.

Wie man es dreht und wendet, ungefragt den Müll nehmen bleibt Diebstahl.

Danke für die Info. Ist aber ziemlich bescheuert, oder?

Tantalit
14.04.2011, 12:50
Danke für die Info. Ist aber ziemlich bescheuert, oder?

Was soll daran bescheuert sein, das Problem ist ja immer wer haftet für den Müll und es geht hier ja explizit nicht um herrenlose Dinge.

Pillefiz
14.04.2011, 13:04
Der Großunternehmer hat auch mal klein angefangen. Nun beschäftigt er tausende von Mitarbeitern. Was ist daran verwerflich?

verwerflich ist z.B., dass eine Firma wie Henkel fast gar keine Steuern zahlt ! Und davon gibts noch einige

lupus_maximus
14.04.2011, 13:09
verwerflich ist z.B., dass eine Firma wie Henkel fast gar keine Steuern zahlt ! Und davon gibts noch einige
Was ist denn daran verwerflich?

Man macht doch keinen Betrieb um Steuern zu zahlen!

Pillefiz
14.04.2011, 13:26
Was ist denn daran verwerflich?

Man macht doch keinen Betrieb um Steuern zu zahlen!

die Antwort darauf willst du nicht wissen X(

henriof9
14.04.2011, 14:54
Danke für die Info. Ist aber ziemlich bescheuert, oder?

Wenn man das auf den ersten Blick betrachtet, sicherlich.
Andererseits würdest Du es sicherlich auch nicht so toll finden wenn z.B. Dein Nachbar gesehen hat wie Du etwas in Deine Mülltonne gepackt hast und der sich das dann rausholt, nur weil er meint er würde Dich nicht schädigen damit.

Hätte er Dich gefragt ob er das haben kann, wäre es etwas anderes und es läge in Deiner Entscheidung ob Du es überläßt oder eben nicht.

BRDDR_geschaedigter
14.04.2011, 17:47
Der "Facharbeitermangel" ist doch vorgeschoben, um weitere Schmarotzer ins Land zu lassen, ohne dass das Volk meckert.

Wenn bei uns die 50+ entlassen, oder nicht mehr eingestellt werden weil sie zu alt sind, krankt doch die gesamte Gesellschaft.
Wer soll bis 67 arbeiten, wenn man die Menschen mit 50+ schon für zu alt erachtet um am Arbeitsleben teilzunehmen?

Wissen PolitikerInnen überhaupt, was sie verzapfen?

Ich spreche von einem ECHTEN Mangel und nicht von den heutigen Zuständen.

Paul Felz
14.04.2011, 17:49
Was ist denn daran verwerflich?

Man macht doch keinen Betrieb um Steuern zu zahlen!

Die werden ohnehin von den Arbeitern und Angestellten gezahlt.

Verrari
14.04.2011, 18:10
Ich habe mit JA abgestimmt, mit einem eindeutigen, unmissverständlichen JA!

Begründung:
Arbeitgeber erwarten doch tatsächlich, dass Arbeitnehmer das tun, wozu sie eingestellt wurden. So etwas darf es in unserer modernen Gesellschaft einfach nicht mehr geben!
Das grenzt schon an Neokolonialismus!

Pillefiz
14.04.2011, 18:21
Ich habe mit JA abgestimmt, mit einem eindeutigen, unmissverständlichen JA!

Begründung:
Arbeitgeber erwarten doch tatsächlich, dass Arbeitnehmer das tun, wozu sie eingestellt wurden. So etwas darf es in unserer modernen Gesellschaft einfach nicht mehr geben!
Das grenzt schon an Neokolonialismus!

und dann wollen die AN auch noch Geld dafür, und zwar genug zum Leben. Unverschämt

ein Arbeiter heisst Arbeiter, weil er arbeitet.
ein Unternehmer heisst Unternehmer, weil er was unternimmt.
würden Arbeiter was unternehmen, müssten Unternehmer arbeiten ;)

BRDDR_geschaedigter
14.04.2011, 18:24
und dann wollen die AN auch noch Geld dafür, und zwar genug zum Leben. Unverschämt

ein Arbeiter heisst Arbeiter, weil er arbeitet.
ein Unternehmer heisst Unternehmer, weil er was unternimmt.
würden Arbeiter was unternehmen, müssten Unternehmer arbeiten ;)

Eine Ökonomie auf immer steigende Geldmenge aufzubauen funktioniert nicht. Das Problem sind die steigenden Lebenshaltungskosten und nicht die Löhne.

Im Goldstandard war der Lohn konstant, die Lebenshaltungskosten sanken jedoch konstant. Da müssen wir wieder hin.

Das Thema ist eben komplexer als das Bla Bla mit: "Die sollen mehr Lohn zahlen"

lupus_maximus
14.04.2011, 18:43
Eine Ökonomie auf immer steigende Geldmenge aufzubauen funktioniert nicht. Das Problem sind die steigenden Lebenshaltungskosten und nicht die Löhne.

Im Goldstandard war der Lohn konstant, die Lebenshaltungskosten sanken jedoch konstant. Da müssen wir wieder hin.

Das Thema ist eben komplexer als das Bla Bla mit: "Die sollen mehr Lohn zahlen"

Ich habe nach den Gesellenbrief 1960 mit 1,60 DM Stundenlohn angefangen und hatte etwa 360 DM netto und es war interessanter als jetzt. Das Benzin kostete nur 0,56 DM und der Weck 10 Pfg.
Der Führerschein kostete 180 DM und Krach mit Beamte hatte ich 1960 auch schon!
Dies waren noch Zeiten und grüne Spinner gab es auch noch nicht.

BRDDR_geschaedigter
14.04.2011, 18:44
Ich habe nach den Gesellenbrief 1960 mit 1,60 DM Stundenlohn angefangen und hatte etwa 360 DM netto und es war interessanter als jetzt. Das Benzin kostete nur 0,56 DM und der Weck 10 Pfg.
Dies waren noch Zeiten und grüne Spinner gab es auch noch nicht.

Der Benzinpreis ist auch gemessen an echtem Geld (Gold, Silber) die letzten Jahrzehnte stetig billiger geworden.

Das bestätigt die These.

Pillefiz
14.04.2011, 18:47
Eine Ökonomie auf immer steigende Geldmenge aufzubauen funktioniert nicht. Das Problem sind die steigenden Lebenshaltungskosten und nicht die Löhne.

Im Goldstandard war der Lohn konstant, die Lebenshaltungskosten sanken jedoch konstant. Da müssen wir wieder hin.

Das Thema ist eben komplexer als das Bla Bla mit: "Die sollen mehr Lohn zahlen"

du hast recht, mehr Lohn zahlen zieht sofort die Preise an. Es müsste mal langsam eingefroren werden, die Preise genauso wie die Löhne. Und nicht jedes Jahr um 2% Erhöhung rangeln, die nicht mal zum Inflationsausgleich reichen

BRDDR_geschaedigter
14.04.2011, 18:48
du hast recht, mehr Lohn zahlen zieht sofort die Preise an. Es müsste mal langsam eingefroren werden, die Preise genauso wie die Löhne. Und nicht jedes Jahr um 2% Erhöhung rangeln, die nicht mal zum Inflationsausgleich reichen

Dann würde keiner mehr arbeiten, das hat man auch in der DDR so gemacht.

Das Papiergeldsystem muss weg, fertig.

Pillefiz
14.04.2011, 18:51
Dann würde keiner mehr arbeiten, das hat man auch in der DDR so gemacht.

Das Papiergeldsystem muss weg, fertig.

warum würde keiner mehr arbeiten? Die Relation ist etwa die gleiche : 1,60 Stundenlohn : 10 Pfennig Brötchen, heute ist es eben fünffach. Hat sich eigentlich nichts geändert

konfutse
14.04.2011, 19:32
Schlumpfine scheint ein Troll zu sein.

Schaut mal auf dem Lohnzettel wer hier etwas abzieht, es ist nicht der Arbeitgeber.

Unfassbar die Dummheit hier.
Was hat denn der Lohnzettel hiermit zu tun? Eine Kündigung wegen Nichtigkeiten und auch noch ohne vorherige andere arbeitsrechtliche Maßnahmen ist für dich in Ordnung. Eine Nötigung auch? N'abend Deutschland.

Rikimer
14.04.2011, 20:03
Eine Ökonomie auf immer steigende Geldmenge aufzubauen funktioniert nicht. Das Problem sind die steigenden Lebenshaltungskosten und nicht die Löhne.

Im Goldstandard war der Lohn konstant, die Lebenshaltungskosten sanken jedoch konstant. Da müssen wir wieder hin.

Das Thema ist eben komplexer als das Bla Bla mit: "Die sollen mehr Lohn zahlen"

Dieser dezente Hinweis auf die oekonimischen Ursachen des Desaster, ausgeblendet jene welche durch die Multikultipolitik und den GlobalisierungsEinheitswahn verursachten, duerfte die meisten hier im Strang ueberfordern...

MfG

Rikimer

lupus_maximus
14.04.2011, 20:08
warum würde keiner mehr arbeiten? Die Relation ist etwa die gleiche : 1,60 Stundenlohn : 10 Pfennig Brötchen, heute ist es eben fünffach. Hat sich eigentlich nichts geändert
Stimmt nicht!
Der Anteil des Brötchens am Nettolohn betrug damals 0,027 %,
der Anteil an meiner Nettorente beträgt jetzt 0,068 %, also fast 3 mal soviel,
725 € Rente und 0,50 € ein Brötchen.

meckerle
15.04.2011, 19:38
Ich spreche von einem ECHTEN Mangel und nicht von den heutigen Zuständen.
Wo bitte gibt es einen echten Facharbeitermangel?
Doch nicht bei uns!

meckerle
15.04.2011, 19:50
und dann wollen die AN auch noch Geld dafür, und zwar genug zum Leben. Unverschämt

ein Arbeiter heisst Arbeiter, weil er arbeitet.
ein Unternehmer heisst Unternehmer, weil er was unternimmt.
würden Arbeiter was unternehmen, müssten Unternehmer arbeiten ;)
Mit dem ;) hast du ja gerade noch die Kurve gekriegt.

Wenn irgendwer glaubt, Unternehmer (nicht Dax-Vorstände) müssen nicht arbeiten, wundert es mich sehr dass viele Unternehmer keine Nachfolger finden.
Der "Laden" wird einfach dicht gemacht, weil niemand mehr bereit ist 60 - 80 h/woche zu leisten und niemand mehr bereit ist sein Hab und Gut aufs Spiel zu setzen um dafür noch als Sklaventreiber angeprangert zu werden.

Jeder der an Unternehmern Kritik übt, kann sich doch Selbständig machen, wir haben in D Gewerbefreiheit. :D

meckerle
15.04.2011, 20:02
du hast recht, mehr Lohn zahlen zieht sofort die Preise an. Es müsste mal langsam eingefroren werden, die Preise genauso wie die Löhne. Und nicht jedes Jahr um 2% Erhöhung rangeln, die nicht mal zum Inflationsausgleich reichen
Die Preise und Abgaben ziehen auch ohne höhere Löhne an, noch nicht bemerkt?

Pillefiz
15.04.2011, 20:05
Die Preise und Abgaben ziehen auch ohne höhere Löhne an, noch nicht bemerkt?

deswegen schrieb ich EINFRIEREN, und zwar alles

Paul Felz
15.04.2011, 20:06
Die Preise und Abgaben ziehen auch ohne höhere Löhne an, noch nicht bemerkt?
Wobei die Abgaben der Auslöser sind. Das sollte man nie aus den Augen verlieren.

Tantalit
15.04.2011, 20:10
Mit dem ;) hast du ja gerade noch die Kurve gekriegt.

Wenn irgendwer glaubt, Unternehmer (nicht Dax-Vorstände) müssen nicht arbeiten, wundert es mich sehr dass viele Unternehmer keine Nachfolger finden.
Der "Laden" wird einfach dicht gemacht, weil niemand mehr bereit ist 60 - 80 h/woche zu leisten und niemand mehr bereit ist sein Hab und Gut aufs Spiel zu setzen um dafür noch als Sklaventreiber angeprangert zu werden.

Jeder der an Unternehmern Kritik übt, kann sich doch Selbständig machen, wir haben in D Gewerbefreiheit. :D

Der Spruch ist uralt: Bei Unternehmern gehört jammern zum Geschäft.
Meine Villa, mein Auto, mein Pool, mein Pferde usw. habe ich hart für arbeiten müssen und ihre Mitarbeiter, ah geht fot, die faulen Schweine muß man ja auch noch mitziehen.
Ich sag ihnen als Unternehmer ist die Hälfte Steuerbeschiß, die andere Hälfte ist Mitarbeiterausbeutung und der Rest ist Unternehmergeist. Schwitzen tue ich meist nur beim Essen.:respekt:

meckerle
15.04.2011, 20:11
Dann würde keiner mehr arbeiten, das hat man auch in der DDR so gemacht.

Das Papiergeldsystem muss weg, fertig.
Jawoll, wir führen das Muschelgeld ein! :))

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 20:11
Der Spruch ist uralt: Bei Unternehmern gehört jammern zum Geschäft.
Meine Villa, mein Auto, mein Pool, mein Pferde usw. habe ich hart für arbeiten müssen und ihre Mitarbeiter, ah geht fot, die faulen Schweine muß man ja auch noch mitziehen.
Ich sag ihnen als Unternehmer ist die Hälfte Steuerbeschiß, die andere Hälfte ist Mitarbeiterausbeutung und der Rest ist Unternehmergeist. Schwitzen tue ich meist nur beim Essen.

Wenn man sich nicht vom Staat abzocken lässt, ist das Beschiss?

Auf den Klassenkampfquatsch fallen die Leute immer wieder rein.

Paul Felz
15.04.2011, 20:11
Der Spruch ist uralt: Bei Unternehmern gehört jammern zum Geschäft.
Meine Villa, mein Auto, mein Pool, mein Pferde usw. habe ich hart für arbeiten müssen und ihre Mitarbeiter, ah geht fot, die faulen Schweine muß man ja auch noch mitziehen.
Ich sag ihnen als Unternehmer ist die Hälfte Steuerbeschiß, die andere Hälfte ist Mitarbeiterausbeutung und der Rest ist Unternehmergeist. Schwitzen tue ich meist nur beim Essen.
Bei Beratungsuunternehmern, vulgo: Betrüger, mag das so sein. Im Handwerk sicherlich nicht. Ebensowenig wie in technischen Büros.

latrop
15.04.2011, 20:12
Der Spruch ist uralt: Bei Unternehmern gehört jammern zum Geschäft.
Meine Villa, mein Auto, mein Pool, mein Pferde usw. habe ich hart für arbeiten müssen und ihre Mitarbeiter, ah geht fot, die faulen Schweine muß man ja auch noch mitziehen.
Ich sag ihnen als Unternehmer ist die Hälfte Steuerbeschiß, die andere Hälfte ist Mitarbeiterausbeutung und der Rest ist Unternehmergeist. Schwitzen tue ich meist nur beim Essen.

Jetzt bist du aber im Ansehen bei mir gesunken.

Pillefiz
15.04.2011, 20:14
Bei Beratungsuunternehmern, vulgo: Betrüger, mag das so sein. Im Handwerk sicherlich nicht. Ebensowenig wie in technischen Büros.

und schon gar nicht bei Ein-Mann-Betrieben

latrop
15.04.2011, 20:18
und schon gar nicht bei Ein-Mann-Betrieben

...auch nicht in 2 - 3 Mann Betrieben. Ich weiss, wovon ich rede.

meckerle
15.04.2011, 20:22
warum würde keiner mehr arbeiten? Die Relation ist etwa die gleiche : 1,60 Stundenlohn : 10 Pfennig Brötchen, heute ist es eben fünffach. Hat sich eigentlich nichts geändert
Doch, doch, es hat sich viel verändert! Das Brötchen kostet 0,50 €, das ist umgerechnet ~1 DM, der Stundenlohn eines AN hat sich in vielen Branchen halbiert.
Statt 8 DM erhalten Geringverdiener 3,50 - 4,00 €/h, oder alternativ auch 1 € :D

Man möchte mit einem dicken Knüppel nur noch reinschlagen!

Tantalit
15.04.2011, 20:27
Jetzt bist du aber im Ansehen bei mir gesunken.

Ich hab meinen Beitrag on the way geändert, ihr habt ja schneller kommentiert wie ein Flügelschlag.

Unternehmertum besteht zu 50% aus harter Arbeit und zu 50% aus Glück ohne dem geht es nicht.

Das die meisten Unternehmen zur Zeit durch Mitarbeiter Ausbeutung verdienen ist doch belegt. Ersatz von Festangestellten durch Zeitarbeiter oder ersetzen durch 400 Euro Kräfte im Handel sehe ich überall.
Ungelernte werden durch Ostdeutsche und was weiß ich ersetzt, die können dann noch nicht mal ihre Rechte lesen und so geht es in einem fort.

Wo früher eine kaufmännischer Lehre reichte bekommt man heute fürs gleiche Geld hochqualifizierte Akademiker die schön die Schnauze halten.

In allen Bereichen werden die Menschen gnadenlos gegeneinander ausgespielt.

Journalisten sind nur noch Marionetten mit Zeitvertrag oder direkt externe.

Wer heute als Unternehmer menschlich agiert ist entweder saturiert und weich geworden auf seine alten Tage oder einfach die Ausnahme der Regel.

Die Frage die ich mir Stelle ist wie würde ich handeln als Unternehmer "hart aber fair" nicht zu verwechseln mit der Fernsehsendung, die müßte eigentlich dumm und dümmer heißen.

meckerle
15.04.2011, 20:29
Stimmt nicht!
Der Anteil des Brötchens am Nettolohn betrug damals 0,027 %,
der Anteil an meiner Nettorente beträgt jetzt 0,068 %, also fast 3 mal soviel,
725 € Rente und 0,50 € ein Brötchen.
Oha, dann gehörst du ja zu den reichen Rentnern!

Wenn ich dir jetzt sage, was ich bekomme ziehst du heute Nacht noch mit der Sammelbüchse der Heilsarmee auf die Strassen und sammelst für mich. ;(

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 20:29
Ich hab meinen Beitrag on the way geändert, ihr habt ja schneller kommentiert wie ein Flügelschlag.

Unternehmertum besteht zu 50% aus harter Arbeit und zu 50% aus Glück ohne dem geht es nicht.

Das die meisten Unternehmen zur Zeit durch Mitarbeiter Ausbeutung verdienen ist doch belegt. Ersatz von Festangestellten durch Zeitarbeiter oder ersetzen durch 400 Euro Kräfte im Handel sehe ich überall.
Ungelernte werden durch Ostdeutsche und was weiß ich ersetzt, die können dann noch nicht mal ihre Rechte lesen und so geht es in einem fort.

Wo früher eine kaufmännischer Lehre reichte bekommt man heute fürs gleiche Geld hochqualifizierte Akademiker die schön die Schnauze halten.

In allen Bereichen werden die Menschen gnadenlos gegeneinander ausgespielt.

Journalisten sind nur noch Marionetten mit Zeitvertrag oder direkt externe.

Wer heute als Unternehmer menschlich agiert ist entweder saturiert und weich geworden auf seine alten Tage oder einfach die Ausnahme der Regel.

Die Frage die ich mir Stelle ist wie würde ich handeln als Unternehmer "hart aber fair" nicht zu verwechseln mit der Fernsehsendung, die müßte eigentlich heißen dumm und dümmer.

Bei einem liberalisiertem Arbeitsmarkt gibt es gar keine Zeitarbeit. Klar nutzen die das aus, wenn der Staat die Rahmenbedingungen vermurckst.

latrop
15.04.2011, 20:30
Oha, dann gehörst du ja zu den reichen Rentnern!

Wenn ich dir jetzt sage, was ich bekomme ziehst du heute Nacht noch mit der Sammelbüchse der Heilsarmee auf die Strassen und sammelst für mich. ;(

OT - wenn ich da so an die Socken denke.

Gut dass die hier mit Schreibenden nicht wissen, worum es geht.
Geht die auch nichts an.

meckerle
15.04.2011, 20:33
Der Spruch ist uralt: Bei Unternehmern gehört jammern zum Geschäft.
Meine Villa, mein Auto, mein Pool, mein Pferde usw. habe ich hart für arbeiten müssen und ihre Mitarbeiter, ah geht fot, die faulen Schweine muß man ja auch noch mitziehen.
Ich sag ihnen als Unternehmer ist die Hälfte Steuerbeschiß, die andere Hälfte ist Mitarbeiterausbeutung und der Rest ist Unternehmergeist. Schwitzen tue ich meist nur beim Essen.:respekt:
Warum bist du KEIN Unternehmer?
Los, Butter bei die Fische!

latrop
15.04.2011, 20:33
Bei einem liberalisiertem Arbeitsmarkt gibt es gar keine Zeitarbeit. Klar nutzen die das aus, wenn der Staat die Rahmenbedingungen vermurckst.

Zeitarbeit hat es früher nie gegeben.

Der grösste Teil dieser Firmen sind Verbrecherfirmen, die die AN nur ausnutzen.
Der Gesetzgeber hat die Voraussetzungen hierzu geschaffen und ein Grossteil der AG nutzt dieses aus.

Tantalit
15.04.2011, 20:35
...auch nicht in 2 - 3 Mann Betrieben. Ich weiss, wovon ich rede.

Was heutzutage mit LKW Fahrern und Gesellen im Handwerk getrieben wird ist doch
nicht mehr feierlich. Ständige Überwachung per Handy immer längere Arbeitszeiten.
Chef sitzt im Büro und koordiniert seine Mitarbeiter und so mehr er sie auspresst umso besser für ihn.

Jeder ist ersetzbar und es wird immer schlimmer, die Politik stimmt der Ausbeutung gnadenlos zu und läßt die Arbeitnehmer sich in einem Kreislauf aus Zukunftsangst und fehlenden Perspektiven gegenseitig zerfleischen.

Skorpion968
15.04.2011, 20:36
Bei einem liberalisiertem Arbeitsmarkt gibt es gar keine Zeitarbeit. Klar nutzen die das aus, wenn der Staat die Rahmenbedingungen vermurckst.

Schweine, die sowas ausnutzen, nutzen alles aus.
Daher geht es nicht ohne staatliche Regeln und Kontrolle.

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 20:38
Zeitarbeit hat es früher nie gegeben.

Der grösste Teil dieser Firmen sind Verbrecherfirmen, die die AN nur ausnutzen.
Der Gesetzgeber hat die Voraussetzungen hierzu geschaffen und ein Grossteil der AG nutzt dieses aus.

Klar sind es Abzocker, aber der Staat hat genauso Schuld. Die sind nicht blöd und haben die Gesetze mit Absicht so gemacht um Schaden anzurichten. Dem Blödmichel verkauft man den Schwachsinn dann auch noch als Arbeitnehmerschutz.

Marx
15.04.2011, 20:39
Wieviel wäre denn angenehm?

4000 Euro Netto?

Ist dieses in Zahlen anbebbar, nö?

Ist die Frage der "Bezahlung" nicht eine Frage des allgemeinen Lebenstandarts und dessen was benötigt wird um die körperlichen/geistigen Bedürfnisse eines jeden befriedigen zu können?

meckerle
15.04.2011, 20:39
Wobei die Abgaben der Auslöser sind. Das sollte man nie aus den Augen verlieren.
Aus dem Grund hat man vor Jahren schon die Spreu vom Weizen getrennt. Heute beschäftigt man nur noch soviele Mitarbeiter, auf die man nicht verzichten kann, damit der "Laden" rund läuft.
Alle Mitläufer wurden schon längst der BA vermacht.

latrop
15.04.2011, 20:40
Schweine, die sowas ausnutzen, nutzen alles aus.
Daher geht es nicht ohne staatliche Regeln und Kontrolle.

Jetzt muss ich aber lachen.

Hörst du das Skorpion ?

Staatliche Kontrolle ? Wo der Grossteil der Politiker selbst als Geldabschöpfer in grossen Firmen oder BAnken und Aufsichtsräten sitzen.

Mach dich nicht lächerlich, solch eine kommunistisch-sozialistische Idee als das Allheilmittel zu fordern.

Skorpion968
15.04.2011, 20:40
Was heutzutage mit LKW Fahrern und Gesellen im Handwerk getrieben wird ist doch
nicht mehr feierlich. Ständige Überwachung per Handy immer längere Arbeitszeiten.
Chef sitzt im Büro und koordiniert seine Mitarbeiter und so mehr er sie auspresst umso besser für ihn.

Jeder ist ersetzbar und es wird immer schlimmer, die Politik stimmt der Ausbeutung gnadenlos zu und läßt die Arbeitnehmer sich in einem Kreislauf aus Zukunftsangst und fehlenden Perspektiven gegenseitig zerfleischen.

Ja, so siehts aus.

Wie schädlich Kapitalismus ist und wo er überall seine Todesopfer fordert, siehst du zum Beispiel an den vielen Verkehrsunfällen, wo LKW-Fahrer übermüdet am Steuer einpennen, weil sie entweder die Lenkzeiten überschreiten müssen oder gefeuert werden.

Tantalit
15.04.2011, 20:41
Warum bist du KEIN Unternehmer?
Los, Butter bei die Fische!

Ich bin zu ehrlich.

latrop
15.04.2011, 20:43
Ich bin zu ehrlich.

:)):)):)):)):)):)):))

Oder keine Traute ?

Skorpion968
15.04.2011, 20:44
Jetzt muss ich aber lachen.

Hörst du das Skorpion ?

Staatliche Kontrolle ? Wo der Grossteil der Politiker selbst als Geldabschöpfer in grossen Firmen oder BAnken und Aufsichtsräten sitzen.

Mach dich nicht lächerlich, solch eine kommunistisch-sozialistische Idee als das Allheilmittel zu fordern.

Wer spricht denn von Politikern?
Politiker sind korrupter Dreck.

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 20:44
Schweine, die sowas ausnutzen, nutzen alles aus.
Daher geht es nicht ohne staatliche Regeln und Kontrolle.

Könnten sie gar nicht, da die AN zur Konkurrenz gehen können. Ohne AN Schutz würden sie dann auch viel leichter eingestellt werden.

Das ist eben das gute am Markt, dort geht man auch davon aus, das es auch Abzockarbeitgeber gibt.

Marx
15.04.2011, 20:45
Wird hier nicht falsch an die Fragestellung gegangen!
Sind die Kapitalisten/Ausbeuter in der BRD eine Gefahr für den Imperalismus?

Nein

Die o.g. setzen alles daran das ihre Interessen durchgesetzt werden, das alle Reste der notwendigen s.g. sozialen Marktwirtschaft verschwinden. Den größten Gegner hat man erledigt, nun geht es darum die Reste derer auch noch zu tilgen.

Die Bourgeoisie ist keine Gefahr für den BRD-Imperalismus.

latrop
15.04.2011, 20:46
Wer spricht denn von Politikern?
Politiker sind korrupter Dreck.

Ach, du meintest die Linke ?

meckerle
15.04.2011, 20:47
OT - wenn ich da so an die Socken denke.

Gut dass die hier mit Schreibenden nicht wissen, worum es geht.
Geht die auch nichts an.
Jawoll, damit hast du mich fast ruiniert, ich denke noch heute daran, wenn ich sie anziehe. X(

Frank
15.04.2011, 20:47
Wird hier nicht falsch an die Fragestellung gegangen!
Sind die Kapitalisten/Ausbeuter in der BRD eine Gefahr für den Imperalismus?

Nein

Die o.g. setzen alles daran das ihre Interessen durchgesetzt werden, das alle Reste der notwendigen s.g. sozialen Marktwirtschaft verschwinden. Den größten Gegner hat man erledigt, nun geht es darum die Reste derer auch noch zu tilgen.

Die Bourgeoisie ist keine Gefahr für den BRD-Imperalismus.

Nennst Du mir bitte einen sozialeren Kapitalismus als den deutschen?

Skorpion968
15.04.2011, 20:48
Warum bist du KEIN Unternehmer?
Los, Butter bei die Fische!

Jetzt stell dir mal vor alle wären Unternehmer.
Wer soll denn dann die Drecksarbeit machen? :D

Marx
15.04.2011, 20:50
Nennst Du mir bitte einen sozialeren Kapitalismus als den deutschen?

Kapitalismus kann nicht sozial sein, es widerspricht seiner Grundinteressen.

Die soziale Marktwirtschaft war eine Antwort auf das bestehen der DDR und der anderen soz. Staaten in Europa.

Frank
15.04.2011, 20:54
Kapitalismus kann nicht sozial sein, es widerspricht seiner Grundinteressen.

Die soziale Marktwirtschaft war eine Antwort auf das bestehen der DDR und der anderen soz. Staaten in Europa.

Wir haben hier also keinen Kapitalismus? Na dann darfst Du Dich ja jetzt entspannen.

Skorpion968
15.04.2011, 20:54
Könnten sie gar nicht, da die AN zur Konkurrenz gehen können. Ohne AN Schutz würden sie dann auch viel leichter eingestellt werden.

Das ist eben das gute am Markt, dort geht man auch davon aus, das es auch Abzockarbeitgeber gibt.

Ach Quatsch, einen Scheiß könnten sie.
Solange es mehr arbeitsfähige Menschen als existenzsichernd bezahlte Arbeit gibt (und das wird sich wegen des technischen Fortschritts nie mehr ändern), können sie eben nicht zur Konkurrenz gehen. Denn die Konkurrenz hat ihre Stellen bereits besetzt. Es wird immer einen Überhang an Arbeitskräften geben und daher wird es auch immer Abzockarbeitgeber geben, die die Zwangslage solcher Leute ausnutzen.

Bei deinem tollen freien Markt kommt hinzu, dass solche Leute direkt bis nach ganz unten durchfallen und hungernd und frierend auf der Straße sitzen.

Skorpion968
15.04.2011, 20:57
Ach, du meintest die Linke ?

Nein, ich meine die Bürger.
Ich brauche keinen korrupten "Vertreter", ich kann mich sehr gut selbst vertreten.

Tantalit
15.04.2011, 20:58
:)):)):)):)):)):)):))

Oder keine Traute ?

Ja kann auch sein, aber da bin ich ja nicht allein. Ich denke mal in Deutschland ist es einfacher im Handwerk einen Betrieb aufzubauen, dafür bin ich zu alt und für die Sparte Produktion oder Handel nicht gerissen genug.

Falls Du eine Idee für ein geniales Produkt hast melde Dich, solange das sich von alleine verkauft und nützlich ist kann ich ja auch ehrlich sein. :)

latrop
15.04.2011, 21:00
.

Bei deinem tollen freien Markt kommt hinzu, dass solche Leute direkt bis nach ganz unten durchfallen und hungernd und frierend auf der Straße sitzen.

Komisch, ich habe in unserer Stadt noch keinen unter den Brücken hungernd und frierend gesehen.
Also ist der Kapitalismus doch noch sehr human mit Hartz IV - oder ?

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 21:00
Ach Quatsch, einen Scheiß könnten sie.
Solange es mehr arbeitsfähige Menschen als existenzsichernd bezahlte Arbeit gibt (und das wird sich wegen des technischen Fortschritts nie mehr ändern), können sie eben nicht zur Konkurrenz gehen. Denn die Konkurrenz hat ihre Stellen bereits besetzt. Es wird immer einen Überhang an Arbeitskräften geben und daher wird es auch immer Abzockarbeitgeber geben, die die Zwangslage solcher Leute ausnutzen.

Bei deinem tollen freien Markt kommt hinzu, dass solche Leute direkt bis nach ganz unten durchfallen und hungernd und frierend auf der Straße sitzen.

Du vergleichst wieder die Ergebnisse des jetzigen Systems und überträgst sie auf ein freies Markt System. Hirnrissig hoch 15.

Cirka 70% des Kapitals werden heute vom Staat vernichtet, kein Wunder dass dann ein Arbeitsplatzmangel herrscht.

Bräunie
15.04.2011, 21:01
Kapitalismus kann nicht sozial sein, es widerspricht seiner Grundinteressen

Einerseits drängt das ökonomische Verwertungsinteresse in der Wettbewerbswirtschaft dazu, stetig größere Gewinne zu erzielen. Umsatzsteigerung und Wachstum gelten als entscheidende Parameter für eine florierende Wirtschaft und können nur in einer sich stetig verschärfenden und beschleunigenden Konkurrenzsituation gesichert werden. Andererseits versteht sich die Gesellschaft als ein demokratisch verfasster Lebenszusammenhang, der so beschaffen sein muss, dass materielle und politische Teilhabe für alle gesichert sind. Kapitalismus und Demokratie stehen sich diametral gegenüber, so schreibt es Serge Embacher in "Demokratie- Nein Danke?" Und das läuft ja so in etwa auf das hinaus, was Du andeutest. Kapitalismus hat in erster Linie die Verwertung des Wertes im Auge, und nicht ein besseres Leben für alle. Daher ist es auch falsch, dem Kapitalismus vorzuwerfen, er würde Arbeitslosigkeit produzieren. Der Kapitalismus hat nun einmal nicht eine Verbesserung der Lebenssituation für alle zum Anliegen, sondern wie bereits angedeutet die Verwertung, sprich den Wachstumszwang. Die Erzielung von Mehrwert und Profit (Verhältnis des Mehrwerts zum Gesamtkapital) d. h. die Aneignung unbezahlter Arbeit, aus der sich eine wachsende Kapitalmasse bildet, ist das Grundgesetz unserer kapitalistischen Produktionsweise, wie es bei "Mehr Profite, mehr Armut- Prekarisierung und Klassenwiderspruch" klar ausgeführt wird.



Die soziale Marktwirtschaft war eine Antwort auf das bestehen der DDR und der anderen soz. Staaten in Europa.

Und ein irreführender Begriff, gegen den damals Kommunisten, Gewerkschafter und Sozialdemokraten Sturm gelaufen sind!

meckerle
15.04.2011, 21:01
Ich hab meinen Beitrag on the way geändert, ihr habt ja schneller kommentiert wie ein Flügelschlag.

Unternehmertum besteht zu 50% aus harter Arbeit und zu 50% aus Glück ohne dem geht es nicht.

Das die meisten Unternehmen zur Zeit durch Mitarbeiter Ausbeutung verdienen ist doch belegt. Ersatz von Festangestellten durch Zeitarbeiter oder ersetzen durch 400 Euro Kräfte im Handel sehe ich überall.
Ungelernte werden durch Ostdeutsche und was weiß ich ersetzt, die können dann noch nicht mal ihre Rechte lesen und so geht es in einem fort.

Wo früher eine kaufmännischer Lehre reichte bekommt man heute fürs gleiche Geld hochqualifizierte Akademiker die schön die Schnauze halten.

In allen Bereichen werden die Menschen gnadenlos gegeneinander ausgespielt.

Journalisten sind nur noch Marionetten mit Zeitvertrag oder direkt externe.

Wer heute als Unternehmer menschlich agiert ist entweder saturiert und weich geworden auf seine alten Tage oder einfach die Ausnahme der Regel.

Die Frage die ich mir Stelle ist wie würde ich handeln als Unternehmer "hart aber fair" nicht zu verwechseln mit der Fernsehsendung, die müßte eigentlich dumm und dümmer heißen.
Niemals würde ich MA Löhne bezahlen, von denen sie und ihre Familien nicht leben können.
Respekt vor deren Leistung und Anstand würden mir das verbieten.
Welcher Chef kann seine Firma betreiben ohne MA? Umgekehrt geht überhaupt nicht.

Jede Firma, egal wie gross oder klein, existiert nur mit zufriedenen Unternehmern und ebenfalls zufriedenen Mitarbeitern.

Da fällt mir immer wieder der Betriebsprüfer vom FA ein.
Prüfer: "wieviele AN arbeiten hier"?
Chef: "mit mir 10".
Prüfer: "und ohne sie"?
Chef: "keiner"! :D

Skorpion968
15.04.2011, 21:05
Komisch, ich habe in unserer Stadt noch keinen unter den Brücken hungernd und frierend gesehen.
Also ist der Kapitalismus doch noch sehr human mit Hartz IV - oder ?

In seinem tollen freien Markt gibt es kein HartzIV.
Da heißt es fressen oder draufgehen.

Tantalit
15.04.2011, 21:09
Komisch, ich habe in unserer Stadt noch keinen unter den Brücken hungernd und frierend gesehen.
Also ist der Kapitalismus doch noch sehr human mit Hartz IV - oder ?

Bei uns in Bonn gibt es ne Menge Obdachlose und erfrieren tun auch genug in Deutschland.

Vielleicht muß Du nur genauer hinschauen?

Gemessen an dem Rest der Welt geht es den Menschen mit Harz 4 in Deutschland gut aber gemessen an Deutschland ist es ein elendes Leben.

Die Krankenversicherungspflicht treibt hunderte in die Verschuldung.

Deutschland wird an die Wand gefahren und die ganzen Jubelperser der Wirtschaft gehen mir sowas von auf den Sack das kannste mir Glauben.

In Deutschland werden die Lohnsteuerzahler ohne Ende ausgenommen und die die auf Hartz 4 sind werden jeder Menschenwürde beraubt.

Die Unternehmer bekommen eine Steuersenkung nach der anderen und jammern immer noch. Unglaublich.

Skorpion968
15.04.2011, 21:10
Du vergleichst wieder die Ergebnisse des jetzigen Systems und überträgst sie auf ein freies Markt System. Hirnrissig hoch 15.

Cirka 70% des Kapitals werden heute vom Staat vernichtet, kein Wunder dass dann ein Arbeitsplatzmangel herrscht.

Nein, das ist nicht die Ursache des Arbeitsplatzmangels.
Die Ursache des Arbeitsplatzmangels ist die technische Entwicklung. Menschen werden durch Maschinen ersetzt und für Produktionsprozesse werden immer weniger Menschen gebraucht.
Ein Landwirt konnte vor 60 Jahren 20 Leute mit seinen Produkten versorgen. Heute kann ein Landwirt 200 Leute mit seinen Produkten versorgen. Das heißt, es werden nur noch ein Zehntel der Arbeitskräfte benötigt, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.

meckerle
15.04.2011, 21:11
Schweine, die sowas ausnutzen, nutzen alles aus.
Daher geht es nicht ohne staatliche Regeln und Kontrolle.
Rot/Grün hat doch die Rahmenbedingungen für diese Schweinereien geschaffen und hinterher wundern sie sich, wenn die Unternehmer sich die bestehenden Gesetze zu Nutzen machen.
Wenn die dösbaddeligen PolitikerInnen sich nicht klar darüber sind, in welches Dilemma sie sich von der Industrieloppy manovrieren liessen, sollten sie sich nicht beklagen!

Skorpion968
15.04.2011, 21:16
Niemals würde ich MA Löhne bezahlen, von denen sie und ihre Familien nicht leben können.
Respekt vor deren Leistung und Anstand würden mir das verbieten.
Welcher Chef kann seine Firma betreiben ohne MA? Umgekehrt geht überhaupt nicht.

Jede Firma, egal wie gross oder klein, existiert nur mit zufriedenen Unternehmern und ebenfalls zufriedenen Mitarbeitern.

Eben das stimmt nicht. Das mag für kleine Unternehmen zutreffen. Bei großen Konzernen sind die Mitarbeiter dem Unternehmen allzuoft scheißegal, weil man ganz genau weiß, dass man die Leute auf schäbige Weise erpressen kann.

meckerle
15.04.2011, 21:20
Ich bin zu ehrlich.
Zu ehrlich für was?

Skorpion968
15.04.2011, 21:22
Rot/Grün hat doch die Rahmenbedingungen für diese Schweinereien geschaffen und hinterher wundern sie sich, wenn die Unternehmer sich die bestehenden Gesetze zu Nutzen machen.
Wenn die dösbaddeligen PolitikerInnen sich nicht klar darüber sind, in welches Dilemma sie sich von der Industrieloppy manovrieren liessen, sollten sie sich nicht beklagen!

Das große Problem ist die Verflechtung zwischen Politikern und Unternehmerverbänden. Das gilt sowohl für Schwarz-Gelb als auch für Rot-Grün.
Die Unternehmerverbände machen die Gesetze. Politiker sind dabei nur willfährige und korrupte Marionetten.

Wir brauchen viel mehr direkte Mitbestimmung.
Ich brauche keinen korrupten "Vertreter", ich kann mich sehr gut selbst vertreten.

Bräunie
15.04.2011, 21:24
Es wird immer einen Überhang an Arbeitskräften geben und daher wird es auch immer Abzockarbeitgeber geben, die die Zwangslage solcher Leute ausnutzen.

Dazu fallen mir zwei interessante Zitate aus dem "Kapital" von Karl Marx ein, die das von Dir ausgeführte untermauern: „Wenn aber eine Überbevölkerung von Arbeitern notwendiges Produkt der Akkumulation oder der Entwicklung des Reichtums auf kapitalistischer Grundlage ist, wird diese Überbevölkerung umgekehrt zum Hebel der Kapitalistischen Akkumulation, ja zu einer Existenzbedingung der kapitalistischen Produktionsweise.“ Und: „Je größer der gesellschaftliche Reichtum, das funktionierende Kapital, Umfang und Energie seines Wachstums, also auch die absolute Größe des Proletariats und die Produktivkraft seiner Arbeit, desto größer die relative Überbevölkerung oder industrielle Reservearmee.“

Arbeitslosigkeit und Kapitalismus sind untrennbar miteinander verbunden!

meckerle
15.04.2011, 21:25
Jetzt stell dir mal vor alle wären Unternehmer.
Wer soll denn dann die Drecksarbeit machen? :D
Welche Drecksarbeit? Heute gibt es keine Drecksarbeit mehr, dafür gibt es Maschinen und Geräte.
Selbst Müllwerker werden heute durch Hightech an den Fahrzeugen ersetzt. ;)

Skorpion968
15.04.2011, 21:27
Welche Drecksarbeit? Heute gibt es keine Drecksarbeit mehr, dafür gibt es Maschinen und Geräte.
Selbst Müllwerker werden heute durch Hightech an den Fahrzeugen ersetzt. ;)

Klos muss man immer noch mit der Hand putzen. ;)

latrop
15.04.2011, 21:30
Welche Drecksarbeit? Heute gibt es keine Drecksarbeit mehr, dafür gibt es Maschinen und Geräte.
Selbst Müllwerker werden heute durch Hightech an den Fahrzeugen ersetzt. ;)

Wenn ich so an die Müllwerker von früher denke.

Da gab es 25, 50 und 100 ltr. Metalltonnen, die mussten von diesen Leuten hoch gehoben und entleert werden. DA haben die wirklich körperlich geschuftet und waren Abends ''kaputt''.
Heute haben die Tonnen Räder, sind aus Plastik und werden mit Hydraulik angehoben und entleert.

Bräunie
15.04.2011, 21:30
Die Unternehmerverbände machen die Gesetze. Politiker sind dabei nur willfährige und korrupte Marionetten.



Sehr richtig! Stefan Engel hat das in seinem bahnbrechenden Werk "Götterdämmerung über der neuen Weltordnung" wie folgt formuliert: Die jeweilige Regierung ist der geschäftsführende Ausschuss der Monopole und sichert ihre Alleinherrschaft über die ganze Gesellschaft. Die Organe der Regierung sind mit den Organen der von den Monopolen geführten Unternehmerverbände verschmolzen. Dem kann man nur zustimmen!

Und aus angesprochender Verschmelzung rührt auch der sog. "Drehtüreffekt" her, der fliegende Wechsel vom Kabinettstisch in die Konzernzentrale. Dieser Wechsel ermöglicht vor allem Zugang zu Kontakten und dem detailreichen Insiderwissen der Politiker. Damit sichern sich diejenigen, die es sich leisten können, unzählige Einflussmöglichkeiten. Die es sich leisten können, sind zumeist Konzerne und unternehmensnahe Denkfabriken oder Wirtschaftsverbände.

Tantalit
15.04.2011, 21:32
Zu ehrlich für was?

Ich lüge nicht, ich betrüge nicht, ich ziehe niemanden über den Tisch, ich führe niemanden hinters Licht, ich vereinnahme niemandes Leistungen für mich und ich halte mich an Regeln von denen ich nur Abweiche um von anderen Schaden abzuwehren.

Ich habe keine Laster und bin dazu brutal ehrlich. Des weiteren halte ich mit meiner Laune nicht hinter dem Berg und bin stur wie ein Esel.

Was soll das heißen für was? Entweder man ist ehrlich oder nicht, für mich sind Lügen kein Mittel der Wahl.

meckerle
15.04.2011, 21:37
Ja kann auch sein, aber da bin ich ja nicht allein. Ich denke mal in Deutschland ist es einfacher im Handwerk einen Betrieb aufzubauen, dafür bin ich zu alt und für die Sparte Produktion oder Handel nicht gerissen genug.

Falls Du eine Idee für ein geniales Produkt hast melde Dich, solange das sich von alleine verkauft und nützlich ist kann ich ja auch ehrlich sein. :)
Weisst du was nötig ist, ein Produkt auf den Markt zu bringen?

Tantalit
15.04.2011, 21:37
Wenn ich so an die Müllwerker von früher denke.

Da gab es 25, 50 und 100 ltr. Metalltonnen, die mussten von diesen Leuten hoch gehoben und entleert werden. DA haben die wirklich körperlich geschuftet und waren Abends ''kaputt''.
Heute haben die Tonnen Räder, sind aus Plastik und werden mit Hydraulik angehoben und entleert.

Für jemanden der arbeiten läßt scheinst Du dich ja gut auszukennen.

Geh erst mal in den Schuhen eines anderen bevor Du ihm sagst er wäre ein fauler Sack.:]

latrop
15.04.2011, 21:39
Für jemanden der arbeiten läßt scheinst Du dich ja gut auszukennen.

Geh erst mal in den Schuhen eines anderen bevor Du ihm sagst er wäre ein fauler Sack.:]

Wo habe ich gesagt, er sei ein fauler Sack ?

Tantalit
15.04.2011, 21:39
Weisst du was nötig ist, ein Produkt auf den Markt zu bringen?

Ja Geld, Wissen und Zeit. Ist natürlich ein Unterschied heutzutage ein Atomkraftwerk zu verkaufen oder Spargel.

Tantalit
15.04.2011, 21:40
Wo habe ich gesagt, er sei ein fauler Sack ?

Deine Weglassungen sprechen für sich.

latrop
15.04.2011, 21:43
Deine Weglassungen sprechen für sich.

Das ist eine verleumderische Behauptung deinerseits.

Aus dir spricht der pure Neid, dass du bis jetzt anscheinend nichts auf die Reihe bekommen hast.

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 21:45
Nein, das ist nicht die Ursache des Arbeitsplatzmangels.
Die Ursache des Arbeitsplatzmangels ist die technische Entwicklung. Menschen werden durch Maschinen ersetzt und für Produktionsprozesse werden immer weniger Menschen gebraucht.
Ein Landwirt konnte vor 60 Jahren 20 Leute mit seinen Produkten versorgen. Heute kann ein Landwirt 200 Leute mit seinen Produkten versorgen. Das heißt, es werden nur noch ein Zehntel der Arbeitskräfte benötigt, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.

Ohje ist ja super schlimm, wenn 1 Landwirt mehr Leute ernähren kann. :umkipp:

meckerle
15.04.2011, 21:53
Eben das stimmt nicht. Das mag für kleine Unternehmen zutreffen. Bei großen Konzernen sind die Mitarbeiter dem Unternehmen allzuoft scheißegal, weil man ganz genau weiß, dass man die Leute auf schäbige Weise erpressen kann.
Wir sollten hier nicht Konzerne mit Familienunternehmen oder dgl. vergleichen.
In Konzernen ist ein AN einer von vielen, in einem Familienunternehmen kennt der Chef seine Mitarbeiter idR beim Namen.

Tantalit
15.04.2011, 21:55
Welche Drecksarbeit? Heute gibt es keine Drecksarbeit mehr, dafür gibt es Maschinen und Geräte.
Selbst Müllwerker werden heute durch Hightech an den Fahrzeugen ersetzt. ;)

Drecksarbeiten:
Reinigungsarbeiten in Atomkraftwerken werden oft von Ausländern ausgeführt die danach ausreisen.
Arbeiter in einer Eisengießerei.
Putzkräfte.
Schleifer in Stahlbetrieben
Müllwerker zeig mir einen mit 65 Jahren
Polizisten müssen sich mit dem Gesellschaftsmüll abgeben.
Gartenbau, auch heute noch ein Knochenjob.
Tiefbau ein Knochenjob.
Straßenbau ein Knochenjob
Bau allgemein.
Rohrreiniger.
Dachdecker.
Busfahrer, erreicht fast keiner die Rente im Fahrdienst.
Hure
Schichtarbeiter
Schlachter, ganz mies, harte Arbeit und Niedriglöhne.
usw.

Tantalit
15.04.2011, 22:01
Das ist eine verleumderische Behauptung deinerseits.

Aus dir spricht der pure Neid, dass du bis jetzt anscheinend nichts auf die Reihe bekommen hast.

Komisch du arbeitest doch nicht und bist von Beruf Sohn oder Lotto King Karl was greifst Du mich da an.

Man sollte erst mal den Job eines anderen machen bevor man sich über ihn ausläßt.

Für dein Profil kann ich nix, das muß Du schon aushalten.:D

meckerle
15.04.2011, 22:02
Das große Problem ist die Verflechtung zwischen Politikern und Unternehmerverbänden. Das gilt sowohl für Schwarz-Gelb als auch für Rot-Grün.
Die Unternehmerverbände machen die Gesetze. Politiker sind dabei nur willfährige und korrupte Marionetten.

Wir brauchen viel mehr direkte Mitbestimmung.
Ich brauche keinen korrupten "Vertreter", ich kann mich sehr gut selbst vertreten.
ALLE, wirklich ALLE Politiker werden von der Industrie "beraten". Die Industrie wäre nicht gut vertreten, wenn sie nicht Gesetzeslücken einbauen würde, um nach Beschluss dieser (ihrer) Vorgaben in eben diese Lücken vorzudringen.

Tantalit
15.04.2011, 22:08
Wir sollten hier nicht Konzerne mit Familienunternehmen oder dgl. vergleichen.
In Konzernen ist ein AN einer von vielen, in einem Familienunternehmen kennt der Chef seine Mitarbeiter idR beim Namen.

Der Unterschied ist dann wohl nur:
Sie sind gefeuert oder Du bist gefeuert.

Der der oben ist hat immer Recht gegenüber dem der unten ist. Deutsche Weisheit.

meckerle
15.04.2011, 22:11
Ja Geld, Wissen und Zeit. Ist natürlich ein Unterschied heutzutage ein Atomkraftwerk zu verkaufen oder Spargel.
Weisst du z. B. was eine Patentanmeldung in D, oder EU-weit kostet?

Skorpion968
15.04.2011, 22:18
Ohje ist ja super schlimm, wenn 1 Landwirt mehr Leute ernähren kann. :umkipp:

Junge, verstehst du denn die logische Konsequenz daraus nicht? Es werden wesentlich weniger Arbeitskräfte gebraucht, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Daraus resultiert Arbeitsplatzmangel.

WIENER
15.04.2011, 22:20
Alleine die Frage ist schon so blöd, dass man sich Sorgen machen muss, ob der Strangersteller genug Grips hat um nicht aufs atmen zu vergessen:rolleyes:

Skorpion968
15.04.2011, 22:20
Wir sollten hier nicht Konzerne mit Familienunternehmen oder dgl. vergleichen.
In Konzernen ist ein AN einer von vielen, in einem Familienunternehmen kennt der Chef seine Mitarbeiter idR beim Namen.

Ja, aber wir reden in diesem Zusammenhang auch nicht von Familienbetrieben, sondern von Konzernen.

latrop
15.04.2011, 22:20
Komisch du arbeitest doch nicht und bist von Beruf Sohn oder Lotto King Karl was greifst Du mich da an.

Man sollte erst mal den Job eines anderen machen bevor man sich über ihn ausläßt.

Für dein Profil kann ich nix, das muß Du schon aushalten.:D

Ich habe dich für was anständigeres gehalten. Jetzt allerdings merke ich, du bist ein Spinner - so richtig durchgeknallt.
Ihr habt doch in Bonn eine hervorragende Uni-Klinik. Lass dich mal untersuchen.

meckerle
15.04.2011, 22:21
Der Unterschied ist dann wohl nur:
Sie sind gefeuert oder Du bist gefeuert.

Der der oben ist hat immer Recht gegenüber dem der unten ist. Deutsche Weisheit.
Das sehe ich zwar anders, aber egal.
Für mich gibt es kein heuern und feuern.
Wir haben auschliesslich sehr langjährige MA, oder nur ganz kurzfristige.
Entweder sie passen ins Team, oder nicht. Wenn nicht müssen sie die Fa. auf dem schnellsten Weg wieder verlassen, sonst vergiften sie das Betriebsklima und das wollen wir vermeiden.

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 22:22
Junge, verstehst du denn die logische Konsequenz daraus nicht? Es werden wesentlich weniger Arbeitskräfte gebraucht, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Daraus resultiert Arbeitsplatzmangel.

In der DDR gabs Vollbeschäftigung, demnach müsste es dort ständig einen Megaaufschwang gegeben haben. Das Gegenteil war der Fall.

Nicht so viel arbeiten zu müssen, um die gleiche Menge Güter herzustellen ist ein Fortschritt und kein Rückschritt.

Du bist total wirr im Kopf.

Skorpion968
15.04.2011, 22:23
ALLE, wirklich ALLE Politiker werden von der Industrie "beraten". Die Industrie wäre nicht gut vertreten, wenn sie nicht Gesetzeslücken einbauen würde, um nach Beschluss dieser (ihrer) Vorgaben in eben diese Lücken vorzudringen.

Es geht nicht darum, dass die Industrie gut vertreten ist. Drauf geschissen.
Es geht darum, dass ALLE Menschen gut vertreten sind. Und das können sie am besten dadurch, dass sie sich selbst vertreten.

Efna
15.04.2011, 22:24
In der DDR gabs Vollbeschäftigung, demnach müsste es dort ständig einen Megaaufschwang gegeben haben. Das Gegenteil war der Fall.

Nicht so viel arbeiten zu müssen, um die gleiche Menge Güter herzustellen ist ein Fortschritt und kein Rückschritt.

Du bist total wirr im Kopf.

Und was machen wir mit den Leuten die deswegen keine Beschäftigung haben. in einen komplett freien Markt gehen die unter.

meckerle
15.04.2011, 22:25
Der Unterschied ist dann wohl nur:
Sie sind gefeuert oder Du bist gefeuert.

Der der oben ist hat immer Recht gegenüber dem der unten ist. Deutsche Weisheit.
Würdest du so handeln? Ich nicht!

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 22:27
Und was machen wir mit den Leuten die deswegen keine Beschäftigung haben. in einen komplett freien Markt gehen die unter.

Die können dann etwas anderes tun, anstatt auf dem Rübenacker zu buckeln.

Du gehst davon aus, dass die dann gar nichts mehr tun können, da ihr Sozialisten glaubt, dass ein Mensch schon mit seinem Beruf geboren wurde.

Eine echte Drecksideologie.

Skorpion968
15.04.2011, 22:28
In der DDR gabs Vollbeschäftigung, demnach müsste es dort ständig einen Megaaufschwang gegeben haben. Das Gegenteil war der Fall.

Nicht so viel arbeiten zu müssen, um die gleiche Menge Güter herzustellen ist ein Fortschritt und kein Rückschritt.

Du bist total wirr im Kopf.

Du kapierst die einfachsten Zusammenhänge nicht.
Je weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, desto weniger Arbeitsplätze gibt es.
Das hat mit Aufschwung oder DDR überhaupt nichts zu tun.
Der Arbeitsplatzmangel entsteht, weil immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.

meckerle
15.04.2011, 22:28
Ja, aber wir reden in diesem Zusammenhang auch nicht von Familienbetrieben, sondern von Konzernen.
Und warum vermischt ihr das ständig? Ihr solltet diese beiden Sparten trennen!

Skorpion968
15.04.2011, 22:30
Und warum vermischt ihr das ständig? Ihr solltet diese beiden Sparten trennen!

Ich dachte, das ist selbsterklärend.
Gut, man sollte das vielleicht explizit erwähnen, dass es um Konzerne und nicht um Familienbetriebe geht.

Skorpion968
15.04.2011, 22:31
Die können dann etwas anderes tun, anstatt auf dem Rübenacker zu buckeln.

Was sollen die denn tun? Sich gegenseitig die Haare schneiden?
Du bist echt ne Witzfigur.

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 22:34
Was sollen die denn tun? Sich gegenseitig die Haare schneiden?
Du bist echt ne Witzfigur.

Mit deiner Einstellung würden wir heute noch Pferdekutschen herstellen (nicht einmal Trabbies :)) ).

Skorpion968
15.04.2011, 22:37
Mit deiner Einstellung würden wir heute noch Pferdekutschen herstellen (nicht einmal Trabbies :)) ).

Es ist doch in anderen Branchen genau der gleiche Mechanismus.
Auch dort werden weniger Arbeitskräfte gebraucht, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Es gibt nicht mehr genügend existenzsichernd bezahlte Arbeit für alle Leute.

Tantalit
15.04.2011, 22:37
Weisst du z. B. was eine Patentanmeldung in D, oder EU-weit kostet?


Oft beschränken sich die Firmen ja nur noch auf einen Gebrauchsmusterschutz da alles andere zu aufwendig und nicht zu kontrollieren ist. Man muß auch keine detaillierten Unterlagen einreichen.

Als erstes kommt natürlich die Idee oder Erfindung und dann muß man ne Menge Geld einsammeln. Da man die ersten Jahre eh nicht genug verdient um davon Leben zu können.

Wir dürfen aber auch nicht vergessen das im Studium das Thema unternehmerische Selbstständigkeit eher stiefmütterlich behandelt wird wenn überhaupt.

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 22:40
Es ist doch in anderen Branchen genau der gleiche Mechanismus.
Auch dort werden weniger Arbeitskräfte gebraucht, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Es gibt nicht mehr genügend existenzsichernd bezahlte Arbeit für alle Leute.

Arbeit ist kein Selbstzweck. Wenn man weniger Leute braucht um irgendwas herzustellen, was soll da negativ sein? Die Kosten dafür sinken dann, wovon die Endverbraucher profitieren.

Frei gewordene Arbeitskräfte können dann in der Produktion für neue Produkte mitwirken.

Keine Ahnung warum bei dir jeder ständig arbeiten muss, vielleicht brauchen die das die Sozialisten, damit die Leute nicht auf "dumme" Gedanken kommen.

BRDDR_geschaedigter
15.04.2011, 22:41
Es ist doch in anderen Branchen genau der gleiche Mechanismus.
Auch dort werden weniger Arbeitskräfte gebraucht, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Es gibt nicht mehr genügend existenzsichernd bezahlte Arbeit für alle Leute.

Ja, im jetzigen Planwirtschaftssystem gibts nicht genug Arbeit und weiter?

Tantalit
15.04.2011, 22:43
Würdest du so handeln? Ich nicht!

Was meinst Du?

Du feuerst doch auch z.B. wegen dem Betriebsklima, was immer das auch heißt.

Ich kenne jemanden der wurde in der Probezeit entlassen weil er keinen Alkohol getrunken hat und nein er war nicht bei einer Brauerei angestellt.

Chefs müssen sich ihren Mitarbeitern nicht erklären d.h. aber nicht das sie keinen Mist bauen.

Firmen gehen in der Regel wegen der Chefs kaputt nicht wegen der Mitarbeiter.

latrop
15.04.2011, 22:46
Was meinst Du?

Du feuerst doch auch z.B. wegen dem Betriebsklima, was immer das auch heißt.

Ich kenne jemanden der wurde in der Probezeit entlassen weil er keinen Alkohol getrunken hat und nein er war nicht bei einer Brauerei angestellt.

Chefs müssen sich ihren Mitarbeitern nicht erklären d.h. aber nicht das sie keinen Mist bauen.

Firmen gehen in der Regel wegen der Chefs kaputt nicht wegen der Mitarbeiter.

Das ist Quatsch.
Er hat wohl in der Probezeit Alkohol getrunken, verwechselst du da was ?
Nichttrinken ist kein Kündigungsgrund.

meckerle
15.04.2011, 22:47
Es ist doch in anderen Branchen genau der gleiche Mechanismus.
Auch dort werden weniger Arbeitskräfte gebraucht, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.
Es gibt nicht mehr genügend existenzsichernd bezahlte Arbeit für alle Leute.
...... und trotzdem erklären die Politiker: "man brauche Facharbeiter aus dem Ausland"!

Das reimt sich doch nicht!

Tantalit
15.04.2011, 22:48
Was sollen die denn tun? Sich gegenseitig die Haare schneiden?
Du bist echt ne Witzfigur.

Die Dienstleistungsgesellschaft ist eh ein Witz. Die Globalisierung verschärft die Arbeitnehmerlage und die Unternehmer blubbern von Sachzwängen.

Der Status Quo ist, viele Firmen betrügen ihre Mitarbeiter um ihren gerechten Anteil am Gewinn. Verluste werden ja eh sozialisiert.

Tantalit
15.04.2011, 22:51
Das ist Quatsch.
Er hat wohl in der Probezeit Alkohol getrunken, verwechselst du da was ?
Nichttrinken ist kein Kündigungsgrund.

Latrop denk doch bitte mit, in der Probezeit braucht man keinen Grund. Laß doch demnächst den hier schreiben der für dich auch denkt.

latrop
15.04.2011, 22:57
Latrop denk doch bitte mit, in der Probezeit braucht man keinen Grund. Laß doch demnächst den hier schreiben der für dich auch denkt.

Langsam nehmen deine Kommentare einen Qualitätsstatus an, der sich immer mehr dem Unterirdischen nähert.

Tantalit
15.04.2011, 23:00
...... und trotzdem erklären die Politiker: "man brauche Facharbeiter aus dem Ausland"!

Das reimt sich doch nicht!


Der heutige Arbeitsmarkt ist der ehemalige Circus Maximus. Laßt die Spiel beginnen.

Spielt doch eh alles keine Rolle, die meisten hier werden keine einfachen Arbeiter kennen oder Hartz 4 bestrafte und umgekehrt; jeder bleibt in seiner Schicht und denkt sich irgendwas zurecht so genau will man es ja eh nicht wissen.

Das immer mehr Menschen nicht mehr planen können wo sie nächstes Jahr sind oder übernächstes ist von der Wirtschaft und der Politik gewollt, Menschen die um einen Arbeitsplatz sich bemühen oder ihn verteidigen müssen haben keine Zeit sich umfassend zu informieren oder Stellung zu beziehen und an Demonstrationen teilzunehmen. Das Volk ist nur noch die Masse die es gilt nicht zur Ruhe kommen zu lassen und auf Trab zu halten.

meckerle
15.04.2011, 23:03
Was meinst Du?

Du feuerst doch auch z.B. wegen dem Betriebsklima, was immer das auch heißt.

Ich kenne jemanden der wurde in der Probezeit entlassen weil er keinen Alkohol getrunken hat und nein er war nicht bei einer Brauerei angestellt.

Chefs müssen sich ihren Mitarbeitern nicht erklären d.h. aber nicht das sie keinen Mist bauen.

Firmen gehen in der Regel wegen der Chefs kaputt nicht wegen der Mitarbeiter.
Falsch, Firmen gehen kaputt wegen nicht mehr kostendeckenden Aufträgen und der miserablen Zahlungsmoral ihrer Kunden.

Jawohl ich feure auch, wenn sich jemand gar nicht einfügen kann oder will. Es kann nicht sein, dass Irgendwer davon ausgehen kann, dass für seine Fehlzeiten alle anderen seine Arbeitskraft zusätzlich ersetzen müssen.
Solche Blaumacher dulde ich nicht!

Tantalit
15.04.2011, 23:05
Langsam nehmen deine Kommentare einen Qualitätsstatus an, der sich immer mehr dem Unterirdischen nähert.

Wer bist Du das Du meine Kommentare auf ihren Wahrheitsgehalt anzweifelst, das ist ein unverschämte Anmaßung. Schließe bitte nicht von Dir auf andere.

Tantalit
15.04.2011, 23:14
Falsch, Firmen gehen kaputt wegen nicht mehr kostendeckenden Aufträgen und der miserablen Zahlungsmoral ihrer Kunden.

Jawohl ich feure auch, wenn sich jemand gar nicht einfügen kann oder will. Es kann nicht sein, dass Irgendwer davon ausgehen kann, dass für seine Fehlzeiten alle anderen seine Arbeitskraft zusätzlich ersetzen müssen.
Solche Blaumacher dulde ich nicht!

Den ausschweifenden Lebensstil mancher Chefs und der damit verbundenen Vernachlässigung der Firmeninteressen sollte man aber nicht vergessen.

Die Zahlungsmoral ist natürlich ein Thema für sich, das hängt aber allgemein mit dem Verfall der Guten Sitten zusammen.

Die einfachen Leute zahlen meiner Erfahrung nach pünktlicher als die gut Situierten.

Das ist halt das unternehmerische Risiko und die Portion Glück die man haben muß um mit dem Betrieb zu überleben.

Nicht jedes Risiko läßt sich vermeiden.

Sven71
15.04.2011, 23:28
wenn du Arbeitnehmer wärst, wüsstest du, wovon sie schreibt. Genauso läuft das nämlich in grossen Betrieben
Ich habe noch die Zeit erlebt, wo gute Arbeit auch gut bezahlt wurde. Heute sollen Arbeitnehmer am besten noch Geld mitbringen, und nach Möglichkeit für 3 Leute arbeiten

Ja und? Der Arbeitgeber kann dem Arbeitnehmer nur aus den Erlösen höheren Lohn bezahlen, die er am Markt erzielen kann. Für höhere Gehälter muß entweder der Preis rauf ... mit dem Risiko, daß weniger verkauft wird. Oder es wird Personal entlassen, damit die Lohnsteigerungen nicht über den Verkaufspreis gehen müssen ... mit der Folge, daß der Einzelne mehr arbeiten muß.

Das kommt davon, wenn Syndikate Arbeit ohne Ansicht der betrieblichen Kennzahlen verteuern, womöglich gar in der Fläche. Und das kommt davon, wenn man Volksvertretern immer mehr Verantwortung zudelegiert, denn dann leben noch mehr Menschen von Staatsknete, vulgo: Steuergeldern. Das Netto schrumpft und dessen Kaufkraft sinkt mit zunehmender Staatsverschuldung.

Und nein, es sind nicht die bösen Arbeitgeber, welche Steuern erhöhen oder Staatsschulden aufnehmen. Wer seine Perspektive voll auf die betriebliche Ebene zoomt und nur Arbeitgeber und Arbeitnehmer in der freien Wirtschaft betrachtet, übersieht das Wesentliche.

Sven71
15.04.2011, 23:33
Das ist halt das unternehmerische Risiko und die Portion Glück die man haben muß um mit dem Betrieb zu überleben.

Nicht jedes Risiko läßt sich vermeiden.

Wenn man das als gegeben hinnimmt, muß man sich auch nicht über knallhart kalkulierte Löhne, Rationalisierung, etc. beschweren. Das ist halt das Arbeitnehmerrisiko und die Portion Glück, die man haben muß, daß der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Nicht jedes Risiko läßt sich vermeiden.-

Skorpion968
16.04.2011, 00:04
Arbeit ist kein Selbstzweck. Wenn man weniger Leute braucht um irgendwas herzustellen, was soll da negativ sein? Die Kosten dafür sinken dann, wovon die Endverbraucher profitieren.

Frei gewordene Arbeitskräfte können dann in der Produktion für neue Produkte mitwirken.

Keine Ahnung warum bei dir jeder ständig arbeiten muss, vielleicht brauchen die das die Sozialisten, damit die Leute nicht auf "dumme" Gedanken kommen.

Ich habe nie gesagt, dass alle Leute ständig arbeiten müssen. Aber alle Leute müssen sich ernähren können.

Es ging um die Ursachen für den Arbeitsplatzmangel. Schon vergessen?

Skorpion968
16.04.2011, 00:06
Ja, im jetzigen Planwirtschaftssystem gibts nicht genug Arbeit und weiter?

Im freien Markt wäre das noch viel schlimmer, weil der Markt ständig nach Rationalisierung und Kostenersparnis strebt. Da wird ständig versucht mit noch weniger Arbeitskräften das gleiche Ergebnis zu erreichen. Ergo wäre der Arbeitsplatzmangel noch größer.

Skorpion968
16.04.2011, 00:08
...... und trotzdem erklären die Politiker: "man brauche Facharbeiter aus dem Ausland"!

Das reimt sich doch nicht!

Natürlich reimt sich das nicht. Das erklären auch in erster Linie die Konzerne.
Die wollen noch mehr Konkurrenz unter den Arbeitnehmern, damit sie die Löhne noch weiter nach unten drücken können.
Der sog. Facharbeiter soll demnächst für den Lohn der Klofrau malochen.

Efna
16.04.2011, 00:42
Natürlich reimt sich das nicht. Das erklären auch in erster Linie die Konzerne.
Die wollen noch mehr Konkurrenz unter den Arbeitnehmern, damit sie die Löhne noch weiter nach unten drücken können.
Der sog. Facharbeiter soll demnächst für den Lohn der Klofrau malochen.

Das war von Anfang an sowieso der Plan mit den Gastarbeitern, damit sollte die Löhne gesenkt werden. Jemand der aus dem Orient stammt hat bedingt durch den dort nicht so verbreiteten Wohlstand weniger Ansprüche was den Lohn angeht, aber Endeffekt profitiert nur einer davon und zwar die Kapitalisten.
Ironie der Geschichte ist das es gerade Sarrazin zu diesen Kapitalisten gehört, den jetzt braucht man die ehemaligen Gastarbeiter nicht mehr. Den der Wanderarbeiter in China lässt sich noch besser ausbeuten...

Alfred
16.04.2011, 00:58
Natürlich reimt sich das nicht. Das erklären auch in erster Linie die Konzerne.
Die wollen noch mehr Konkurrenz unter den Arbeitnehmern, damit sie die Löhne noch weiter nach unten drücken können.
Der sog. Facharbeiter soll demnächst für den Lohn der Klofrau malochen.


Das war von Anfang an sowieso der Plan mit den Gastarbeitern, damit sollte die Löhne gesenkt werden. Jemand der aus dem Orient stammt hat bedingt durch den dort nicht so verbreiteten Wohlstand weniger Ansprüche was den Lohn angeht, aber Endeffekt profitiert nur einer davon und zwar die Kapitalisten.
Ironie der Geschichte ist das es gerade Sarrazin zu diesen Kapitalisten gehört, den jetzt braucht man die ehemaligen Gastarbeiter nicht mehr. Den der Wanderarbeiter in China lässt sich noch besser ausbeuten...

Und warum seit ihr Linken dann trotzdem für eine Masseneinwanderung? Ihr habt ja die Ursachen gut beschrieben, die Nato fehlt noch darin, aber ändern wollt ihr das ganze auch nicht...

Efna
16.04.2011, 01:14
Und warum seit ihr Linken dann trotzdem für eine Masseneinwanderung? Ihr habt ja die Ursachen gut beschrieben, die Nato fehlt noch darin, aber ändern wollt ihr das ganze auch nicht...

Ich bin nicht für Masseneinwanderung....
Und ich habe mich auch nie wirklich dafür ausgesprochen, ich bin aber gegen Rassismus das bedeutet die Verurteilung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe, Herkunft etc.

Skorpion968
16.04.2011, 01:48
Und warum seit ihr Linken dann trotzdem für eine Masseneinwanderung? Ihr habt ja die Ursachen gut beschrieben, die Nato fehlt noch darin, aber ändern wollt ihr das ganze auch nicht...

Was heißt denn schon Masseneinwanderung?
Ich bin gegen eine Einwanderung nach dem Rosinenpicker-Prinzip. Nach dem Motto: Diejenigen, über die wir die Löhne schön drücken können, dürfen rein. Die anderen bleiben draußen.

Koslowski
16.04.2011, 02:00
Was heißt denn schon Masseneinwanderung?
Ich bin gegen eine Einwanderung nach dem Rosinenpicker-Prinzip. Nach dem Motto: Diejenigen, über die wir die Löhne schön drücken können, dürfen rein. Die anderen bleiben draußen.

Im Prinzip wird mit jedem Einwanderer irgendein Lohn gedrückt.

Skorpion968
16.04.2011, 02:38
Im Prinzip wird mit jedem Einwanderer irgendein Lohn gedrückt.

Möglich, aber besonders gerne wird das bei Qualifizierten gemacht.

Koslowski
16.04.2011, 03:26
Möglich, aber besonders gerne wird das bei Qualifizierten gemacht.

Wie auch sonst. So lange ein chinesischer Ingeneur billiger ist als ein deutscher Zeitungsbote, sind wir halt im Würgegriff der internationalen Finanzmafia. Aber das findet das Bürgertum halt total geil, aus dem einzigen Grund, daß sich eben nix ändert. Und wenn sich nix ändert, ist halt alles gut. Hauptsache die Türken sind schuld. :lach:

BRDDR_geschaedigter
16.04.2011, 09:56
Ich habe nie gesagt, dass alle Leute ständig arbeiten müssen. Aber alle Leute müssen sich ernähren können.

Es ging um die Ursachen für den Arbeitsplatzmangel. Schon vergessen?

Ja und wenn man weniger Aufwand oder Arbeitskraft braucht, um die Leute zu ernähren ist das positiv. Dann werden Kräfte frei um weitere Dinge zu produzieren.

Tantalit
16.04.2011, 10:20
Wenn man das als gegeben hinnimmt, muß man sich auch nicht über knallhart kalkulierte Löhne, Rationalisierung, etc. beschweren. Das ist halt das Arbeitnehmerrisiko und die Portion Glück, die man haben muß, daß der Arbeitsplatz erhalten werden kann. Nicht jedes Risiko läßt sich vermeiden.-

Richtig um einigermaßen durchs Leben zu kommen braucht man Fleiß und Glück aber mehr Fleiß. Wer beides nicht hat verläßt sich auf die Politik und wird doppelt betrogen.

Tantalit
16.04.2011, 10:34
Im Prinzip wird mit jedem Einwanderer irgendein Lohn gedrückt.


Und das ist so gewollt.

Auch das die Frauen mit Gewalt in den Arbeitsmarkt gepreßt werden einmal moralisch und dann natürlich um neue Kunden zu gewinnen dient nur um das Arbeitskräfte Angebot weiter zu zersplittern und unter Druck zu setzen.

Natürlich werden die Gewinner, Arbeitnehmer und Arbeitgeber sagen was gehen mich die Versager an. That's life.
Manche einer würde die Arbeitslosen ja lieber direkt in ein staatliches Arbeitslager stecken oder am liebsten direkt verhungern lassen.

Zwangsarbeit haben wir schon unter Hartz 4, das Aufenthaltsrecht für Hartz 4 Empfänger ist auch eingeschränkt, als nächstes fehlen nur noch 1 Euro Jobs in der freien Wirtschaft dann ist der Michel Staat am Ziel angekommen.

Die einzigen die das nicht mit sich machen lassen sind dann die Muslime aber die läßt man ja jetzt schon in Ruhe weil man Angst vor ihnen hat. Sozialbetrug wird bei denen nicht verfolgt und vieles andere mehr.

Pillefiz
16.04.2011, 11:05
Die können dann etwas anderes tun, anstatt auf dem Rübenacker zu buckeln.

Du gehst davon aus, dass die dann gar nichts mehr tun können, da ihr Sozialisten glaubt, dass ein Mensch schon mit seinem Beruf geboren wurde.

Eine echte Drecksideologie.

hab ich irgendwo deine Vorschläge übersehen, was die Menschen ohne Arbeit tun sollen, um sich zu ernähren?


Ja und wenn man weniger Aufwand oder Arbeitskraft braucht, um die Leute zu ernähren ist das positiv. Dann werden Kräfte frei um weitere Dinge zu produzieren.

Welche Dinge sollen die Millionen freigewordener Kräfte denn so produzieren?

Tantalit
16.04.2011, 11:44
hab ich irgendwo deine Vorschläge übersehen, was die Menschen ohne Arbeit tun sollen, um sich zu ernähren?



Welche Dinge sollen die Millionen freigewordener Kräfte denn so produzieren?

Das spielt keine Rolle, wichtig ist für viele nur das Elend nicht zusehen und erst recht nicht vor der eigenen Tür zu haben.

Kennen wir doch. Viele leben in ihrer eigenen künstlichen Realität und alles was da nicht reinpaßt wird eh ausgeblendet.

Ich sag nur Grundeinkommen.

Entfernungsmesser
16.04.2011, 12:45
http://www.gmx.net/themen/beruf/karriere/907hhja-gekuendigt-wegen-zwei-berlinern

Angesichts solcher Hiobsbotschaften die sich häufen - muss man sich die Frage über die Verhältnismässigkeit stellen.

desweiteren fällt mir häufig auf, dass das Mobbing in den Betrieben sowie der Arbeitsdruck enorm zugenommen hat, die soziale Kälte in den Betrieben die Aroganz vieler Personalchefs schaffen ein vergiftetes Betriebsklima welches durch die Hinzunahme von Zeitarbeitskräften weiter voran getrieben wird.

Man muss sich endlich mal die Frage stellen, ob ArbeitgeberVerbände sowie Arbeitgeber (damit meine ich nicht normale anständige Familienbetriebe) im großen und ganzen mit ihren perversen Idiologien eine Gefahr für unser Land sind.

Dämlicher Beitrag einer hirnlosen Krampfzicke!

opppa
16.04.2011, 13:57
Möglich, aber besonders gerne wird das bei Qualifizierten gemacht.

Die Qualifizierten sollen froh sein, daß die Linken nicht in der Regierung sind, weil sie dann noch mehr geschröpft würden.

:]

konfutse
16.04.2011, 14:31
Ja und wenn man weniger Aufwand oder Arbeitskraft braucht, um die Leute zu ernähren ist das positiv. Dann werden Kräfte frei um weitere Dinge zu produzieren.
Dinge die die Welt nicht braucht?




hab ich irgendwo deine Vorschläge übersehen, was die Menschen ohne Arbeit tun sollen, um sich zu ernähren?



Welche Dinge sollen die Millionen freigewordener Kräfte denn so produzieren?
Die können sich doch den schönen Künsten und dem Müsiggang hingeben.




Die Qualifizierten sollen froh sein, daß die Linken nicht in der Regierung sind, weil sie dann noch mehr geschröpft würden.

:]
Die übliche Verdummung, dass die Vermögenden die Qualifizierten seien.

wobbels
16.04.2011, 14:36
hab ich irgendwo deine Vorschläge übersehen, was die Menschen ohne Arbeit tun sollen, um sich zu ernähren?
Nein, er singst das hohe Lied des Kapitalismus und versucht verzweifelt nicht aus dem Takt zu kommen.
Während man selber singt, dabei versucht sich an den Text der zweiten Strophe zu erinnern und nicht aus dem Takt zu kommen, kann man natürlich schlecht zuhören.

Welche Dinge sollen die Millionen freigewordener Kräfte denn so produzieren?
Am Besten produzieren Sie Ihr eigenes Essen, denn bedarflos produzierter Kram kann nicht (gewinnbringend) verkauft werden.
Müssen Sie sich halt nur genügend Land kaufen (ja, mir ist die Lücke im Gedankengang auch klar).

Fiel
16.04.2011, 14:53
Nein, er singst das hohe Lied des Kapitalismus und versucht verzweifelt nicht aus dem Takt zu kommen.
Während man selber singt, dabei versucht sich an den Text der zweiten Strophe zu erinnern und nicht aus dem Takt zu kommen, kann man natürlich schlecht zuhören.

Am Besten produzieren Sie Ihr eigenes Essen, denn bedarflos produzierter Kram kann nicht (gewinnbringend) verkauft werden.
Müssen Sie sich halt nur genügend Land kaufen (ja, mir ist die Lücke im Gedankengang auch klar).
Mit euch Linksfaschisten ist es immer das gleiche Lied. Keine Schule besucht sondern nur immer das Geschrei vom Ortsvorsitzenden weitergeben. Also mal eine kleine Nachhilfe für dich - es muß lauten:

Während man selber sinkt (singt), dabei versucht sich an den Text der zweiten Strophe zu erinnern und nicht aus dem Takt zu kommen, kann man natürlich schlecht zuhören.

henriof9
16.04.2011, 15:10
Je weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, desto weniger Arbeitsplätze gibt es.
Das hat mit Aufschwung oder DDR überhaupt nichts zu tun.
Der Arbeitsplatzmangel entsteht, weil immer weniger Arbeitskräfte gebraucht werden, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.

Na gut, das würde dann aber in der Konsequenz bedeuten das wir, eben wie in der DDR, zwangsweise 5 Leute eine Arbeit erledigen lassen wo einer oder zwei reichen würden und das kann es wohl nicht sein.
Schon gar nicht bei einem Lohnniveau wie es sich die meisten so schön vorstellen.

Insofern kann man also nur resümieren das der wirtschaftlich- gesellschaftliche Fortschritt entweder gestoppt werden müßte, was also, quasi überspitzt formuliert, einen Zurück in die Steinzeit entsprechen würde, oder aber wir unterstützen Forschung und Entwicklung um neue Technologien, neue Erfindungen, neuen Fortschritt zu generieren.
Momentan sehe ich dahingehend allerdings einige politische Fehlentscheidungen.

Das dazu aber auch die Arbeitskräfte flexibler werden müßten, sollte jedem klar sein; ein 1x erlernter Beruf und der Eintritt ins Berufsleben bei nur einem Unternehmen und das bis zum Rentenalter, ist damit nicht zu bewerkstelligen.

konfutse
16.04.2011, 15:16
Na gut, das würde dann aber in der Konsequenz bedeuten das wir, eben wie in der DDR, zwangsweise 5 Leute eine Arbeit erledigen lassen wo einer oder zwei reichen würden und das kann es wohl nicht sein.
Schon gar nicht bei einem Lohnniveau wie es sich die meisten so schön vorstellen.

Insofern kann man also nur resümieren das der wirtschaftlich- gesellschaftliche Fortschritt entweder gestoppt werden müßte, was also, quasi überspitzt formuliert, einen Zurück in die Steinzeit entsprechen würde, oder aber wir unterstützen Forschung und Entwicklung um neue Technologien, neue Erfindungen, neuen Fortschritt zu generieren.
...
Es liegt an der üblichen Denkblockade, dass du zu diesem Ergebnis kommst. Die Arbeitenden könnten ja mit den Nichtarbeitenden die Arbeit teilen. Damit hätten alle was vom Produktivitätsfortschritt und mehr Freizeit für die schönen Dinge des Lebens. Aber das darf im Kapitalismus nun wirklich nicht sein.

wobbels
16.04.2011, 15:19
Die allgemeine Produktivität ist soweit angewachsen, daß alle notwendigen und wünschenswerten Arbeiten von einem Teil der Bevölkerung erledigt werden können.

Wenn also der Bedarf Aller durch Wenige gedeckt wird, sind weitere Tätigkeiten reine Beschäftigungstherapie.

Das ist nicht wirtschafltich zu managen.

Fiel
16.04.2011, 15:29
Das dazu aber auch die Arbeitskräfte flexibler werden müßten, sollte jedem klar sein; ein 1x erlernter Beruf und der Eintritt ins Berufsleben bei nur einem Unternehmen und das bis zum Rentenalter, ist damit nicht zu bewerkstelligen.
Das diese völlig ausgelutschte Darstellung unserer Arbeitswelt von dir übernommen wird, läßt eindeutige Rückschlüsse auf deinen Geisteszustand zu. Warum soll ein Arbeitnehmer nicht mehr von der Wiege bis zur Rente nicht mehr den gleichen Beruf ausüben? Du meinst ein Landwirt gibt seinen Betrieb auf, nur weil es dir so gefällt
oder die Friseuse will plötzlich Vorstandsmitglied werden? Immer noch bestreiten die Menschen den Beruf, den sie gelernt haben von der Wiege bis zur Rente. Solch globalistische Schwätzer wie du sind wirklich eine kuriose Rarität. Wer bläst dir eigentlich diesen Schwachsinn immer ins Hirn?
Ich selber habe bisher nur auch immer denselben gleichen Beruf ausgeübt. Erzähl doch mal, wieviele Berufe du bisher in deinem Leben ausgeübt hast?

henriof9
16.04.2011, 15:37
Es liegt an der üblichen Denkblockade, dass du zu diesem Ergebnis kommst. Die Arbeitenden könnten ja mit den Nichtarbeitenden die Arbeit teilen. Damit hätten alle was vom Produktivitätsfortschritt und mehr Freizeit für die schönen Dinge des Lebens. Aber das darf im Kapitalismus nun wirklich nicht sein.

Wenn Du Deinen Gedankengang zu Ende denken würdest, müßte Dir auffallen, daß ich eben nichts anderes geschrieben habe- nur das ich es als Rückschritt beschreibe.

Dafür, daß dann zwei den Job von einem erledigen verdienen dann also beide gleich wenig oder sollen sich deswegen auch noch die Kosten verdoppeln, damit beide für die Hälfte der Arbeit dann aber trotzdem den vollen Lohn erhalten ?

Nicht nur das dafür die eine Hälfte der Menschen gezwungen wird ihren Lebensstandart herunterzufahren, da ja der Job nicht mehr allein in Gänze ausgeführt wird, und niemand fragt ob sie überhaupt dazu bereit sind ändert dies nichts daran, daß ja angeblich nicht genügend Arbeit da ist.
Und die Freizeit, welche man dann ja hat, kann auch nicht groß genossen werden weil deswegen nicht mehr Geld in der Tasche ist.

Schon das allein ist ja Quatsch mit Soße, es gibt Arbeit, es gibt nur Diskrepanzen bei der Lohnerwartung und dem Wert der Arbeit in der Art was z.B. für eine Grundbildung dazu notwendig ist.

Dann können wir das wie in der DDR machen; 3 Gehaltsgruppen und alle zwangsweise zum arbeiten verdonnert, incl. des Knastaufenthalts wegen asozialen Verhaltens wenn jemand kein Bock auf arbeiten hat.

Ich denke mal, das wollen die Meisten dann doch nicht, dafür lebt es sich dann doch zu gut im deutschen Sozialstaat.

wobbels
16.04.2011, 15:55
Da mein Kommentar als Spam und die darauffolgende Beleidigung als Bagb (=Bagatellbeleidigung?) gelöscht wurde

(hierfür ein ausdrückliches Lob und Einverständnis,
wobei die Frage bleibt wieso die geistlose Replik s.u. nicht ebenfalls als Spam gelöscht wurde ich sehe mich genötigt erneut zu reagieren)

ein inhaltlicher Kommentar zu:


Mit euch Linksfaschisten ist es immer das gleiche Lied. Keine Schule besucht sondern nur immer das Geschrei vom Ortsvorsitzenden weitergeben. Also mal eine kleine Nachhilfe für dich - es muß lauten:

Während man selber sinkt (singt), dabei versucht sich an den Text der zweiten Strophe zu erinnern und nicht aus dem Takt zu kommen, kann man natürlich schlecht zuhören.

1. Ich bin konservativer, als Du glaubst.
2. Meine (existente) Schulbildung steht hier nicht zur Debatte
3. Ich bin in keiner Weise politisch organisiert.
4. Nachhilfe sollte
a) notwendig
b) richtig
sein. Sonst ist es nur versuchte Indoktrination.
5. So lange Du mein Lied nicht gehört hast, ahnst Du nicht mal, wieviele Strophen ich kenne.
6. Habe ich benannter Person sehr genau zugehört.
7. Habe ich sogar Dir zugehört. Aber im unterschied zu 6. nichts zu hören bekommen.

wobbels
16.04.2011, 15:58
[...] es gibt Arbeit, [...]

... aber dank unserer Zivilisation wirklich nicht mehr genug für alle.

Die Frage bleibt:

Was ist mit den Anderen?

lupus_maximus
16.04.2011, 16:05
... aber dank unserer Zivilisation wirklich nicht mehr genug für alle.

Die Frage bleibt:

Was ist mit den Anderen?

Die darfst du miternähren, oder hast du eine andere Idee?

Z.B. Maschinensteuer?

henriof9
16.04.2011, 17:41
Das diese völlig ausgelutschte Darstellung unserer Arbeitswelt von dir übernommen wird, läßt eindeutige Rückschlüsse auf deinen Geisteszustand zu. Warum soll ein Arbeitnehmer nicht mehr von der Wiege bis zur Rente nicht mehr den gleichen Beruf ausüben? Du meinst ein Landwirt gibt seinen Betrieb auf, nur weil es dir so gefällt
oder die Friseuse will plötzlich Vorstandsmitglied werden? Immer noch bestreiten die Menschen den Beruf, den sie gelernt haben von der Wiege bis zur Rente. Solch globalistische Schwätzer wie du sind wirklich eine kuriose Rarität. Wer bläst dir eigentlich diesen Schwachsinn immer ins Hirn?
Ich selber habe bisher nur auch immer denselben gleichen Beruf ausgeübt. Erzähl doch mal, wieviele Berufe du bisher in deinem Leben ausgeübt hast?

Mensch Fiel, wie wäre es mal mit mehr Überlegung als wild wüst durch den Strang zu beißen ? :))

Möchtest Du aus Deutschland einen Agrarstaat machen ?
Sicherlich nicht.
Und die Friseurinnen verdienen heute schon wenig genug was sicherlich nicht daran liegt das wir zu wenige Salons haben.

Demzufolge wird es auch zukünftig Berufe geben, welche entweder überflüssig werden bzw. wo es weniger Arbeitnehmer braucht als es mal der Fall war.
Muß ich Dir die Entwicklung des Computerzeitalters in Erinnerung rufen und wieviele Buchhalterinnen und Büroangestellte arbeitslos wurden weil es plötzlich PC- Programme gegeben hat welche die Arbeit auf weniger Personen verteilen ließ ?

Und denkst Du das die gesundheitliche Forschung es in kurzer Zeit schaffen wird dafür zu sorgen, daß z.B. Bauarbeiter und andere Arbeitnehmer in schwer körperlichen Berufen zukünftig auch noch mit 50+ wie ein 20-Jähriger schaffen kann ?

Es ist schön wenn Du Deinen Beruf nach wie vor ausüben kannst, es schadet aber nicht wenn man flexibel ist um den zukünftig auftretenden Ansprüchen der Arbeitswelt gerecht zu werden.

Ach ja, und Weiterbildung und weiteres Lernen hat noch nie geschadet. :))

henriof9
16.04.2011, 17:52
... aber dank unserer Zivilisation wirklich nicht mehr genug für alle.

Die Frage bleibt:

Was ist mit den Anderen?

Doch, es gibt auch Arbeit für alle.
Du hast nur meine weitere Bemerkung dazu " überlesen ".


es gibt nur Diskrepanzen bei der Lohnerwartung und dem Wert der Arbeit in der Art was z.B. für eine Grundbildung dazu notwendig ist.


Das bedeutet eigentlich nichts anderes als das es Jobs gibt welche z.B. keiner so gerne machen möchte weil z.B. keine oder nur eine geringe Bildung/Qualifikation dafür notwendig ist.
Das in diesen Jobs nun kein Vermögen verdient werden kann ist wohl irgendwie logisch und dabei beziehe ich jetzt mal nicht den Markt ( im wirtschaftlichen Sinne ) mit ein.

Nun sind wir allerdings in D mittlerweile da angekommen wo man künstlich Berufe hoch redet ohne das sich wirklich etwas daran geändert hat und ohne das wirklich ein umfangreiches Berufsbild wirklich notwendig ist, anhand dessen, was letztlich wirklich in diesem Beruf gearbeitet wird.
Überspitzt formuliert; selbst die Putzfrau ist quasi schon eine Facharbeiterin obwohl sie nach wie vor nur die Papierkörbe ausleert und den Boden wischt.

wobbels
16.04.2011, 18:38
Doch, es gibt auch Arbeit für alle.
Du hast nur meine weitere Bemerkung dazu " überlesen ".

Hab ich nicht überlesen.

Ich bezweifel schlicht, daß wir genug Arbeit haben
(Selbst wenn wir den Dienstleistungssektor komplett mit einbeziehen).

Das heutige Produktionspotential der Menschheit ist gewaltig.
Mit fortschreitender Technologie steigt es weiter an.

Ein Großteil dieses Produktionspotentials wird dazu verwendet, Dinge zu produzieren, die uns bremsen und schädigen oder anders formuliert Entropie erzeugen.(z. B. Waffen, wechselseitige Werbekampagnen, Subventionen für nicht produzierte Landwirtschaftsprodukte, ...)

Wenn man das Produktionspotential der Menschheit mit dem Bedarf vergleicht, stellt man fest, daß der Bedarf vergleichsweise lächerlich klein ist. In vielen Bereichen wird ein Bedarf erst erschaffen bzw. künstlich hoch gehalten (Ein stetiger Neubau von Eigenheimen - selbst bei Verbesserung derselben - ist kein Bedarf sondern Beschäftigungstherapie).

Es gibt einfach nicht genug zu tun.

Klar, wenn wir alles wieder zerstören, können wir von vorne anfangen,
aber ob das sinnvoll ist?

wobbels
16.04.2011, 18:50
Die darfst du miternähren, oder hast du eine andere Idee?

Z.B. Maschinensteuer?

Warum ich? Warum nicht wir?

Ich habe viele Ideen, aber nicht den Größenwahn zu behaupten ich habe die Weltformel gefunden.

Gegenfrage:
(Ich unterstelle mal, daß Du Deine/n Bruder/Schwester/Vater/Mutter/Sohn/Tochter/Frau/Mann -bitte eins wählen- mit dem Rest Deiner Familie versorgen würdest, wenn er/sie es selbst nicht kann)
Ab wann ist die "verwandtschaftliche Entfernung" groß genug, daß Du sagst: Nicht mein Problem?

Die Genetik hat klar nachgewiesen, daß wir alle verwandt sind.

Für mich ist es eine Ehrensache, für die Familie zu sorgen.
Das schließt sogar diejenigen mit ein, die es in der kurzen Zeit in der ich mich in diesem Forum befinde geschafft haben, mir ganz gewaltig auf den Sack zu gehen.

Skorpion968
16.04.2011, 18:57
Na gut, das würde dann aber in der Konsequenz bedeuten das wir, eben wie in der DDR, zwangsweise 5 Leute eine Arbeit erledigen lassen wo einer oder zwei reichen würden und das kann es wohl nicht sein.

Was das bedeuten würde, war bisher noch gar nicht Thema.
Bislang ging es einzig und allein darum, welche Ursache der Arbeitsplatzmangel hat. Die Ursache haben wir ja jetzt festgestellt.

Nun kann man überlegen, welche Möglichkeiten es gibt.
1. Eine Möglichkeit wäre, dass man die vorhandene bezahlte Arbeit unter den Leuten besser aufteilt. Warum sollte der eine 60 Stunden die Woche schuften (mit möglicherweise unbezahlten Überstunden), während der andere die ganze Woche keine bezahlte Arbeit hat? Ist doch Unsinn. Der eine hat kein Geld, der andere hat keine Freizeit. Dümmer gehts nicht.
2. Wenn man Möglichkeit 1 - aus welchen Gründen auch immer (sei es aus Angst, dass einem irgendwas weggenommen werden könnte) - nicht will, muss man die Leute, die aufgrund des Arbeitsplatzmangels keinen bezahlten Arbeitsplatz abbekommen, eben über Sozialleistungen versorgen. Aber das wollt ihr ja auch nicht.
3. Oder man muss das Technikgedöns wieder runterfahren und die Menschen wieder anstelle der Maschinen an die Arbeit bringen. Aber das wollt ihr ja auch nicht.

Mehr Möglichkeiten gibt es da aber nicht.

lupus_maximus
16.04.2011, 19:06
Warum ich? Warum nicht wir?

Ich habe viele Ideen, aber nicht den Größenwahn zu behaupten ich habe die Weltformel gefunden.

Gegenfrage:
(Ich unterstelle mal, daß Du Deine/n Bruder/Schwester/Vater/Mutter/Sohn/Tochter/Frau/Mann -bitte eins wählen- mit dem Rest Deiner Familie versorgen würdest, wenn er/sie es selbst nicht kann)
Ab wann ist die "verwandtschaftliche Entfernung" groß genug, daß Du sagst: Nicht mein Problem?

Die Genetik hat klar nachgewiesen, daß wir alle verwandt sind.

Für mich ist es eine Ehrensache, für die Familie zu sorgen.
Das schließt sogar diejenigen mit ein, die es in der kurzen Zeit in der ich mich in diesem Forum befinde geschafft haben, mir ganz gewaltig auf den Sack zu gehen.
Wenn ein Musel oder Neger meint, ich müßte ihn durchfüttern, dann ist Polen offen!

meckerle
16.04.2011, 19:17
Die darfst du miternähren, oder hast du eine andere Idee?

Z.B. Maschinensteuer?
Maschinensteuer war vor Jahren mal zur Diskussion gestanden, weisst du wer gewonnen hat?


Rrrrrrrrrrrrrrrrichtig, die Maschinen! :))

lupus_maximus
16.04.2011, 19:22
Maschinensteuer war vor Jahren mal zur Diskussion gestanden, weisst du wer gewonnen hat?


Rrrrrrrrrrrrrrrrichtig, die Maschinen! :))
Irgendwann haben diese Deppen eingesehen, daß ich mit einer Maschinensteuer meine Kunden selbst bezahle, ergo ist es einfacher garnichtsmehr zu tun!

wobbels
16.04.2011, 20:24
Wenn ein Musel oder Neger meint, ich müßte ihn durchfüttern, dann ist Polen offen!

Womit Du überhaupt nicht auf meine Frage eingegangen bist.

Wie und wo ziehst Du die Grenze zwischen Familie und allen Anderen?
Was macht einen Weißen besser als einen Schwarzen.
Wieso unterstützt Du den Onkel, aber nicht den Neffen...
... denn irgendwo mußt die Grenze, die für Dich zwischen dem Familienkreis und dem was nicht mehr zur Familie gehört existiert, ja sein.

heide
17.04.2011, 09:29
wenn du Arbeitnehmer wärst, wüsstest du, wovon sie schreibt. Genauso läuft das nämlich in grossen Betrieben
Ich habe noch die Zeit erlebt, wo gute Arbeit auch gut bezahlt wurde. Heute sollen Arbeitnehmer am besten noch Geld mitbringen, und nach Möglichkeit für 3 Leute arbeiten
Jau, stimmt so ungefähr. Mein Arbeitgeber wird gerade vom Bauamt "gemoppt". Die verkauften Häuser werden re-abgewickelt, weil das Bauamt sich weigert, aus welchen Gründen auch immer, die Genehmigungen zu erteilen. Mein Arbeitgeber steht kurz vor dem Ruin.

heide
17.04.2011, 09:34
sehe ich anders, da wir von der Wirtschaft regiert werden, den Lobbyisten

...und vor allem von den Banken......

heide
17.04.2011, 09:35
Komisch, ich habe in unserer Stadt noch keinen unter den Brücken hungernd und frierend gesehen.
Also ist der Kapitalismus doch noch sehr human mit Hartz IV - oder ?

Deine Stadt ist zu beneiden..

Don
17.04.2011, 09:42
Möglich, aber besonders gerne wird das bei Qualifizierten gemacht.

Als ob wir qualifizierte Einwanderer hätten. Im Übrigen herrscht für die ein globaler Wettbewerb. Da man sie nicht in Ketten hier herschleppen kann suchen sie sich die Länder aus in denen sie angemessene Einkommen erzielen von dem sie nicht noch das ganze Schmarotzerpack mit durchfüttern müssen.

Es ist wohl müßig zu erwähnen daß ich die Fähigkeit zum Ausfüllen eines HartzIV Antrags NICHT als Qualifikation betrachte.

heide
17.04.2011, 09:42
Nein, das ist nicht die Ursache des Arbeitsplatzmangels.
Die Ursache des Arbeitsplatzmangels ist die technische Entwicklung. Menschen werden durch Maschinen ersetzt und für Produktionsprozesse werden immer weniger Menschen gebraucht.
Ein Landwirt konnte vor 60 Jahren 20 Leute mit seinen Produkten versorgen. Heute kann ein Landwirt 200 Leute mit seinen Produkten versorgen. Das heißt, es werden nur noch ein Zehntel der Arbeitskräfte benötigt, um das gleiche Ergebnis zu erzielen.

...ja, das ist was dran, doch der Pflegebereich gibt viele sv-Stellen her. Doch, leider werden diese Stellen nicht wirklich als "volle" Arbeitsplätze vergeben.

Don
17.04.2011, 10:04
Hab ich nicht überlesen.

Ich bezweifel schlicht, daß wir genug Arbeit haben
(Selbst wenn wir den Dienstleistungssektor komplett mit einbeziehen).

Das heutige Produktionspotential der Menschheit ist gewaltig.
Mit fortschreitender Technologie steigt es weiter an.



Produktive Arbeit ist NICHT gleich Produktion von Gütern, sie ist nur eine Teilmenge davon die sich zudem in dem Maße verringert in dem die Produktivität steigt.

Es scheint eine Sysiphosarbeit zu sein dies in die Hirne ewig Gestriger einzuhämmern.

Benötigt man anstatt 2 Leuten zur Produktion eines DZ Kartoffeln nur noch Einen kann der Ertrag eines halben DZ Kartoffeln verwendet werden um den Zweiten für eine Leistung zu bezahlen die zuvor nicht erbracht werden konnte (er hatte ja keine Zeit, er war Kartoffelernten), für die aber Bedarf besteht.

Übrigens ein Vorgang der unseren gesamten Wohlstand begründet, vor 200 Jahren hätten wir keine freie Hand gehabt um all die Dinge und Dienstleistungen bereitzustellen die heute auch von jedem Jammerlappen tagtäglich in Anspruch genommen werden.

Es gibt keinen festen Arbeitskuchen, im Gegenteil. Je mehr gearbeitet wird um so höher der Produktivitätsüberschuß (wiederum nicht mit Gütern gleichzusetzen) der verfügbar ist um noch mehr Arbeit zu entlohnen.

Unser Problem ist grundsätzlich das Gleiche das während jedes gesellschaftlichen Umbruchs, z.B. der Industrialisierung (Webstuhl, Dampfmachine etc) entstand. Wir kompensieren die Verwerfungen durch soziale Absicherung, allerdings schwingt hier das Pendel zu weit nach dieser Seite und es wird völlig ignoriert daß ein bestimmter Druck erforderlich ist um die im aktuellen Arbeitsmarkt Entbehrlichen in neue wirtschaftlich tragfähige, ihrerseits wiederum produktive Tätigkeiten zu bringen.
Zu dieser ignoranz addiert sich der Grundfehler der Sozialisten und Sozialingenieure zu glauben man könne diese neuen Wirtschaftsfelder planen.

Kann man eben nicht. Kein Mensch konnte sich anno 1920 vorstellen daß 40 Jahre später rund 5-10 Millionen Arbeitsplätze direkt oder indirekt in der Automobilindustrie entstehen würden.

Don
17.04.2011, 10:07
...ja, das ist was dran, .

Nein, da ist nichts dran.

Absolut nichts.

Oder kann der Sozialnöler damit erklären wie es kommt daß wir in D heute so viele Berufstätige haben wie noch nie zuvor in der Geschichte?

Was tun die denn alle wenn es nichts mehr zu tun gibt weil wir technisch so produktiv sind?

lupus_maximus
17.04.2011, 10:13
Produktive Arbeit ist NICHT gleich Produktion von Gütern, sie ist nur eine Teilmenge davon die sich zudem in dem Maße verringert in dem die Produktivität steigt.

Es scheint eine Sysiphosarbeit zu sein dies in die Hirne ewig Gestriger einzuhämmern.

Benötigt man anstatt 2 Leuten zur Produktion eines DZ Kartoffeln nur noch Einen kann der Ertrag eines halben DZ Kartoffeln verwendet werden um den Zweiten für eine Leistung zu bezahlen die zuvor nicht erbracht werden konnte (er hatte ja keine Zeit, er war Kartoffelernten), für die aber Bedarf besteht.

Übrigens ein Vorgang der unseren gesamten Wohlstand begründet, vor 200 Jahren hätten wir keine freie Hand gehabt um all die Dinge und Dienstleistungen bereitzustellen die heute auch von jedem Jammerlappen tagtäglich in Anspruch genommen werden.

Es gibt keinen festen Arbeitskuchen, im Gegenteil. Je mehr gearbeitet wird um so höher der Produktivitätsüberschuß (wiederum nicht mit Gütern gleichzusetzen) der verfügbar ist um noch mehr Arbeit zu entlohnen.

Unser Problem ist grundsätzlich das Gleiche das während jedes gesellschaftlichen Umbruchs, z.B. der Industrialisierung (Webstuhl, Dampfmachine etc) entstand. Wir kompensieren die Verwerfungen durch soziale Absicherung, allerdings schwingt hier das Pendel zu weit nach dieser Seite und es wird völlig ignoriert daß ein bestimmter Druck erforderlich ist um die im aktuellen Arbeitsmarkt Entbehrlichen in neue wirtschaftlich tragfähige, ihrerseits wiederum produktive Tätigkeiten zu bringen.
Zu dieser ignoranz addiert sich der Grundfehler der Sozialisten und Sozialingenieure zu glauben man könne diese neuen Wirtschaftsfelder planen.

Kann man eben nicht. Kein Mensch konnte sich anno 1920 vorstellen daß 40 Jahre später rund 5-10 Millionen Arbeitsplätze direkt oder indirekt in der Automobilindustrie entstehen würden.
Man könnte aber doch eine Atomraketenindustrie planen und Millionen von AL unterbringen?
Dies hätte den weiteren Vorteil, sämtliche Zahlungen ans Ausland und an die Musel würden wegfallen, da wir ja dann wehrfähig wären!
Da könnten die deutschen Kommunisten doch ihre Planungssicherheit beweisen, oder?

Entfernungsmesser
17.04.2011, 10:51
Mein Gott, linkes Geschwurbel ...

konfutse
17.04.2011, 13:25
Wenn Du Deinen Gedankengang zu Ende denken würdest, müßte Dir auffallen, daß ich eben nichts anderes geschrieben habe- nur das ich es als Rückschritt beschreibe.

Dafür, daß dann zwei den Job von einem erledigen verdienen dann also beide gleich wenig oder sollen sich deswegen auch noch die Kosten verdoppeln, damit beide für die Hälfte der Arbeit dann aber trotzdem den vollen Lohn erhalten ?

Nicht nur das dafür die eine Hälfte der Menschen gezwungen wird ihren Lebensstandart herunterzufahren ...
Ist es besser, die andere Hälfte mit Almosen unter der Armutsgrenze dahinvegetieren zu lassen? Eine Gesellschaft, die den Anspruch hat human und sozial zu sein, muss gerecht teilen können. Nichts anderes.

Zeitgeist1
17.04.2011, 13:53
Ist es besser, die andere Hälfte mit Almosen unter der Armutsgrenze dahinvegetieren zu lassen? Eine Gesellschaft, die den Anspruch hat human und sozial zu sein, muss gerecht teilen können. Nichts anderes.

Ja klar, die einen erarbeiten das Geld, damit andere es ausgeben können! Sozialismus pur. X(

konfutse
17.04.2011, 14:57
Ja klar, die einen erarbeiten das Geld, damit andere es ausgeben können! Sozialismus pur. X(
Warst du gerade Kreide holen? Entweder man teilt die Arbeit oder das Ergebnis der Arbeit. Was ist besser?

lupus_maximus
17.04.2011, 15:00
Warst du gerade Kreide holen? Entweder man teilt die Arbeit oder das Ergebnis der Arbeit. Was ist besser?Ich wüßte keinen Grund warum wir unser erarbeitetes Geld mit Südländern teilen sollten!Von mir bekämen sie keine Mark, noch weniger einen Euro!!

henriof9
17.04.2011, 15:01
Ist es besser, die andere Hälfte mit Almosen unter der Armutsgrenze dahinvegetieren zu lassen? Eine Gesellschaft, die den Anspruch hat human und sozial zu sein, muss gerecht teilen können. Nichts anderes.

Wir sind eine humane und soziale Gesellschaft, wäre dies nicht der Fall gäbe es wirklich Menschen bei uns die Hungers sterben müßten oder sogar leichten Krankheiten erliegen würden weil sie sich nicht mal die billigstens Medis leisten könnten.
Einen Anspruch auf kostenlose Vollversorgung im Luxusstil gibt es nicht.

Was Du propagierst ist lediglich die Gleichmacherei und Gleichschalterei einer Gesellschaft was, wie wir an der DDR sehen konnten, nichts mit human oder sozial zu tun hat.

konfutse
17.04.2011, 15:11
Ich wüßte keinen Grund warum wir unser erarbeitetes Geld mit Südländern teilen sollten!Von mir bekämen sie keine Mark, noch weniger einen Euro!!
Rede ich von Südländern? Typisch! Alles verquirlen, damit die Scheiße rauskommt, die man erwartet. Ich rede von Deutschen!




Wir sind eine humane und soziale Gesellschaft, wäre dies nicht der Fall gäbe es wirklich Menschen bei uns die Hungers sterben müßten oder sogar leichten Krankheiten erliegen würden weil sie sich nicht mal die billigstens Medis leisten könnten.
Einen Anspruch auf kostenlose Vollversorgung im Luxusstil gibt es nicht.

Was Du propagierst ist lediglich die Gleichmacherei und Gleichschalterei einer Gesellschaft was, wie wir an der DDR sehen konnten, nichts mit human oder sozial zu tun hat.
Ich propagiere eine humane soziale gerechte Gesellschaft. Eine gewisse Gleichmacherei gehört zwangsläufig dazu, aber Gleichschalterei ist was anderes. Die kennt man aus Diktaturen.

lupus_maximus
17.04.2011, 15:17
Rede ich von Südländern? Typisch! Alles verquirlen, damit die Scheiße rauskommt, die man erwartet. Ich rede von Deutschen!




Ich propagiere eine humane soziale gerechte Gesellschaft. Eine gewisse Gleichmacherei gehört zwangsläufig dazu, aber Gleichschalterei ist was anderes. Die kennt man aus Diktaturen.
Weiß ich nicht, ich jedenfalls rede von Südländern denn diese kosten uns ein Schweinegeld.
Alleine schon deswegen verstehe ich die ehrenwerthen Südländer nicht. Wie kann man dieses "Schweine"geld von uns Deutschen annehmen? Dies läßt sich doch garnicht mit dem Koran in Einklang bringen!

lupus_maximus
17.04.2011, 15:21
Alleine was die Südländer kosten, davon kann man sich die tollsten Interkontinentalraketen bauen

Alleine aus diesem Grund würde ich die Südländer ohne Geld sitzen lassen!

henriof9
17.04.2011, 15:33
Ich propagiere eine humane soziale gerechte Gesellschaft. Eine gewisse Gleichmacherei gehört zwangsläufig dazu, aber Gleichschalterei ist was anderes. Die kennt man aus Diktaturen.


Und, wie ich es schon geschrieben hatte, wir sind eine humane und soziale Gesellschaft, eine 100% gerechte Gesellschaft wird es nie geben, das sind Träumereien welche den Faktor Mensch dabei völlig unberücksichtigt lassen.

Und Gleichmacherei läuft letztlich auf Gleichschalterei hinaus eben weil es immer Menschen gibt welche sich das nicht gefallen lassen wollen- mit Recht.

Die Gleichheit bedeutet der Verlust der Identität weil es Ununterscheidbarkeit bedeutet und das wiederum hat irgendwann die Vereinheitlichung des gesamten gesellschaftlichen und politischen Lebens zur Folge, was Gleichschaltung bedeutet.

Pillefiz
17.04.2011, 17:47
Produktive Arbeit ist NICHT gleich Produktion von Gütern, sie ist nur eine Teilmenge davon die sich zudem in dem Maße verringert in dem die Produktivität steigt.

Es scheint eine Sysiphosarbeit zu sein dies in die Hirne ewig Gestriger einzuhämmern.

Benötigt man anstatt 2 Leuten zur Produktion eines DZ Kartoffeln nur noch Einen kann der Ertrag eines halben DZ Kartoffeln verwendet werden um den Zweiten für eine Leistung zu bezahlen die zuvor nicht erbracht werden konnte (er hatte ja keine Zeit, er war Kartoffelernten), für die aber Bedarf besteht.

wenn ÜBERALL nur noch einer statt zwei gebraucht werden, sind 50% Menschen ohne Arbeit. Soviel Bedarf gibt es andererweitig gar nicht abzudecken

Übrigens ein Vorgang der unseren gesamten Wohlstand begründet, vor 200 Jahren hätten wir keine freie Hand gehabt um all die Dinge und Dienstleistungen bereitzustellen die heute auch von jedem Jammerlappen tagtäglich in Anspruch genommen werden.

Es gibt keinen festen Arbeitskuchen, im Gegenteil. Je mehr gearbeitet wird um so höher der Produktivitätsüberschuß (wiederum nicht mit Gütern gleichzusetzen) der verfügbar ist um noch mehr Arbeit zu entlohnen.

Unser Problem ist grundsätzlich das Gleiche das während jedes gesellschaftlichen Umbruchs, z.B. der Industrialisierung (Webstuhl, Dampfmachine etc) entstand. Wir kompensieren die Verwerfungen durch soziale Absicherung, allerdings schwingt hier das Pendel zu weit nach dieser Seite und es wird völlig ignoriert daß ein bestimmter Druck erforderlich ist um die im aktuellen Arbeitsmarkt Entbehrlichen in neue wirtschaftlich tragfähige, ihrerseits wiederum produktive Tätigkeiten zu bringen.

in welche?????


Zu dieser ignoranz addiert sich der Grundfehler der Sozialisten und Sozialingenieure zu glauben man könne diese neuen Wirtschaftsfelder planen.

Kann man eben nicht. Kein Mensch konnte sich anno 1920 vorstellen daß 40 Jahre später rund 5-10 Millionen Arbeitsplätze direkt oder indirekt in der Automobilindustrie entstehen würden.

Jo, und bis jemand das Rad neu erfunden hat, bezieht man erst mal Harzt IV

Skorpion968
17.04.2011, 17:52
Produktive Arbeit ist NICHT gleich Produktion von Gütern, sie ist nur eine Teilmenge davon die sich zudem in dem Maße verringert in dem die Produktivität steigt.

Es scheint eine Sysiphosarbeit zu sein dies in die Hirne ewig Gestriger einzuhämmern.

Benötigt man anstatt 2 Leuten zur Produktion eines DZ Kartoffeln nur noch Einen kann der Ertrag eines halben DZ Kartoffeln verwendet werden um den Zweiten für eine Leistung zu bezahlen die zuvor nicht erbracht werden konnte (er hatte ja keine Zeit, er war Kartoffelernten), für die aber Bedarf besteht.

Übrigens ein Vorgang der unseren gesamten Wohlstand begründet, vor 200 Jahren hätten wir keine freie Hand gehabt um all die Dinge und Dienstleistungen bereitzustellen die heute auch von jedem Jammerlappen tagtäglich in Anspruch genommen werden.

Es gibt keinen festen Arbeitskuchen, im Gegenteil. Je mehr gearbeitet wird um so höher der Produktivitätsüberschuß (wiederum nicht mit Gütern gleichzusetzen) der verfügbar ist um noch mehr Arbeit zu entlohnen.

Unser Problem ist grundsätzlich das Gleiche das während jedes gesellschaftlichen Umbruchs, z.B. der Industrialisierung (Webstuhl, Dampfmachine etc) entstand. Wir kompensieren die Verwerfungen durch soziale Absicherung, allerdings schwingt hier das Pendel zu weit nach dieser Seite und es wird völlig ignoriert daß ein bestimmter Druck erforderlich ist um die im aktuellen Arbeitsmarkt Entbehrlichen in neue wirtschaftlich tragfähige, ihrerseits wiederum produktive Tätigkeiten zu bringen.
Zu dieser ignoranz addiert sich der Grundfehler der Sozialisten und Sozialingenieure zu glauben man könne diese neuen Wirtschaftsfelder planen.

Kann man eben nicht. Kein Mensch konnte sich anno 1920 vorstellen daß 40 Jahre später rund 5-10 Millionen Arbeitsplätze direkt oder indirekt in der Automobilindustrie entstehen würden.

Der übliche ideologische Scheiß!
Also warten wir einfach drauf bis jemand das Auto neu erfindet oder Arbeitsplätze vom Himmel fallen.
Blahblahblahblahblahblaaaaaahhhhh....

Dr Mittendrin
17.04.2011, 17:57
Weiß ich nicht, ich jedenfalls rede von Südländern denn diese kosten uns ein Schweinegeld.
Alleine schon deswegen verstehe ich die ehrenwerthen Südländer nicht. Wie kann man dieses "Schweine"geld von uns Deutschen annehmen? Dies läßt sich doch garnicht mit dem Koran in Einklang bringen!

Das kommt drauf an welche Sure man im Koran liest.
Die eine der Ehre oder die andere des Kuffar der zu dienen hat.

Welche Variante ist wohl angenehmer ?

Dr Mittendrin
17.04.2011, 18:02
Der übliche ideologische Scheiß!
Also warten wir einfach drauf bis jemand das Auto neu erfindet oder Arbeitsplätze vom Himmel fallen.
Blahblahblahblahblahblaaaaaahhhhh....

Don hat sich viel Mühe mit diesem Beitrag gemacht und du hast als Nicht-Autobesitzer nur billigen Rotz abzusondern.

Arbeit ist nicht ein Kuchen der irgendwann alle ist sondern sie entsteht im Tauschverfahren.

Dr Mittendrin
17.04.2011, 18:08
Ohje ist ja super schlimm, wenn 1 Landwirt mehr Leute ernähren kann. :umkipp:

Er kapiert eben nicht ( Marxideologie übrigens) dass die frei gewordenen neue Felder an Möglichkeiten besetzen können und somit den Wohlstand steigern.
Oder wollen wir mit 50 Leuten ohne Traktor wieder aufs Feld zurück.

Koslowski
17.04.2011, 18:37
Was das bedeuten würde, war bisher noch gar nicht Thema.
Bislang ging es einzig und allein darum, welche Ursache der Arbeitsplatzmangel hat. Die Ursache haben wir ja jetzt festgestellt.

Nun kann man überlegen, welche Möglichkeiten es gibt.
1. Eine Möglichkeit wäre, dass man die vorhandene bezahlte Arbeit unter den Leuten besser aufteilt. Warum sollte der eine 60 Stunden die Woche schuften (mit möglicherweise unbezahlten Überstunden), während der andere die ganze Woche keine bezahlte Arbeit hat? Ist doch Unsinn. Der eine hat kein Geld, der andere hat keine Freizeit. Dümmer gehts nicht.
2. Wenn man Möglichkeit 1 - aus welchen Gründen auch immer (sei es aus Angst, dass einem irgendwas weggenommen werden könnte) - nicht will, muss man die Leute, die aufgrund des Arbeitsplatzmangels keinen bezahlten Arbeitsplatz abbekommen, eben über Sozialleistungen versorgen. Aber das wollt ihr ja auch nicht.
3. Oder man muss das Technikgedöns wieder runterfahren und die Menschen wieder anstelle der Maschinen an die Arbeit bringen. Aber das wollt ihr ja auch nicht.

Mehr Möglichkeiten gibt es da aber nicht.

Doch.
4. Geburtenkontrolle, Eugenik, Abtreibung, Euthanasie.

Skorpion968
17.04.2011, 18:44
Don hat sich viel Mühe mit diesem Beitrag gemacht und du hast als Nicht-Autobesitzer nur billigen Rotz abzusondern.

Arbeit ist nicht ein Kuchen der irgendwann alle ist sondern sie entsteht im Tauschverfahren.

Euer Chefideologe hat den gleichen ideologischen Mist abgesondert, den er tagtäglich absondert. Der Sermon vom ewigen Wachstum, Arbeit entsteht durch Arbeit, das ganze Glaubensbekenntnis rauf und runter.
Konkret wird er dabei aber komischerweise nicht. Was der entlassene 55jährige KFZ-Bauer bis zu seiner Rente arbeiten kann oder soll, weiß er natürlich nicht.
Aber hauptsache mal wieder großkotzig daher geredet.

BRDDR_geschaedigter
17.04.2011, 18:47
Euer Chefideologe hat den gleichen ideologischen Mist abgesondert, den er tagtäglich absondert. Der Sermon vom ewigen Wachstum, Arbeit entsteht durch Arbeit, das ganze Glaubensbekenntnis rauf und runter.
Konkret wird er dabei aber komischerweise nicht. Was der entlassene 55jährige KFZ-Bauer bis zu seiner Rente arbeiten kann oder soll, weiß er natürlich nicht.
Aber hauptsache mal wieder großkotzig daher geredet.

Genau wegen dieser Losereinstellung ist die DDR gescheitert. Die Planwirtschaftler dort ließen eben nur produzieren, was es schon gab, es kamen deshalb auch keine Innovationen.

Man holte sich sogar teilweise Kataloge aus dem Westen und kopierte die Waren.

Pillefiz
17.04.2011, 18:56
Er kapiert eben nicht ( Marxideologie übrigens) dass die frei gewordenen neue Felder an Möglichkeiten besetzen können und somit den Wohlstand steigern.
Oder wollen wir mit 50 Leuten ohne Traktor wieder aufs Feld zurück.

finde ich besser, als 49 Leuten Hartz IV zu geben.

Bisher hat noch niemand einen Vorschlag gemacht, wie "frei gewordene Möglichkeiten" zu deren Broterwerb genützt werden sollen.
Den Wohlstand sehe ich allerdings nicht, schon gar nicht den gesteigerten

BRDDR_geschaedigter
17.04.2011, 18:59
finde ich besser, als 49 Leuten Hartz IV zu geben.

Bisher hat noch niemand einen Vorschlag gemacht, wie "frei gewordene Möglichkeiten" zu deren Broterwerb genützt werden sollen.
Den Wohlstand sehe ich allerdings nicht, schon gar nicht den gesteigerten

Nur weil du es nicht weißt, heißt das nicht, dass andere auch so beschränkt sind.

Die Geschichte hat gezeigt, dass immer wieder Innovationen kommen, wodurch jeder Arbeit bekommt.

Skorpion968
17.04.2011, 19:04
Nur weil du es nicht weißt, heißt das nicht, dass andere auch so beschränkt sind.

Die Geschichte hat gezeigt, dass immer wieder Innovationen kommen, wodurch jeder Arbeit bekommt.

:))

Jo, deswegen sind auch zwischen 3 und 10 Millionen Leute arbeitslos.
Scheint gut zu klappen.

BRDDR_geschaedigter
17.04.2011, 19:06
:))

Jo, deswegen sind auch zwischen 3 und 10 Millionen Leute arbeitslos.
Scheint gut zu klappen.

:umkipp:

Bei dem Sozialismus, der hier herrscht kein Wunder. Du hast Recht, wir sollten den Sozialismus noch mehr ausweiten und einen Arbeitszwang einführen?

Pillefiz
17.04.2011, 19:08
:))

Jo, deswegen sind auch zwischen 3 und 10 Millionen Leute arbeitslos.
Scheint gut zu klappen.

wollte ich auch gerade schreiben. Die sind nicht arbeitslos, die warten :]
Z.B. bei der Jobvermittlung oder der Arge :))

Pillefiz
17.04.2011, 19:09
:umkipp:

Bei dem Sozialismus, der hier herrscht kein Wunder. Du hast Recht, wir sollten den Sozialismus noch mehr ausweiten und einen Arbeitszwang einführen?

bring doch mal brauchbare Beispiele, nicht nur Parolen

Dr Mittendrin
17.04.2011, 19:10
Euer Chefideologe hat den gleichen ideologischen Mist abgesondert, den er tagtäglich absondert. Der Sermon vom ewigen Wachstum, Arbeit entsteht durch Arbeit, das ganze Glaubensbekenntnis rauf und runter.
Konkret wird er dabei aber komischerweise nicht. Was der entlassene 55jährige KFZ-Bauer bis zu seiner Rente arbeiten kann oder soll, weiß er natürlich nicht.
Aber hauptsache mal wieder großkotzig daher geredet.

Schade ist nur wenn der nichts anderes kann. ( Helfer am Fliessband)

Mir zollt die Schweiz mit ihren Weltmarktprodukten und ihrem stabilen Arbeitsmarkt mit 42 Stundenwoche unheimlichen Respekt ab.

Aber in keinsterweise die theoretischen Phrasen und zigfach bekannter Versagersozialismus.

Rikimer
17.04.2011, 19:11
:umkipp:

Bei dem Sozialismus, der hier herrscht kein Wunder. Du hast Recht, wir sollten den Sozialismus noch mehr ausweiten und einen Arbeitszwang einführen?

Wahrscheinlich bringen viele Unwissende hier eher die freie Marktwirtschaft und Freiheit mit einer Steuer und Abgabenquote von 2/3 in Verbindung als mit dem Sozialismus... :umkipp:

MfG

Rikimer

Verrari
17.04.2011, 19:15
:umkipp:

Bei dem Sozialismus, der hier herrscht kein Wunder. Du hast Recht, wir sollten den Sozialismus noch mehr ausweiten und einen Arbeitszwang einführen?

Nein, nein nein!
Arbeit ist in der heutigen Zeit unmenschlich, kapitalistisch und neo-kolonialistisch, voul dire, das moderne Sklaventum schlechthin.

Statt über die Abschaffung von Arbeit zu diskutieren, beraten unsere Politclowns lieber über die Abschaffung (Abschaltung) der AKWs.
Ohne Arbeit braucht man keine AKWs, da reichen die paar Solarzellen und Windmühlen schon aus!
Das Grundübel muss endlich mal an der Wurzel gepackt werden: Weg mit der Arbeit!!!

Zeitgeist1
17.04.2011, 19:15
Warst du gerade Kreide holen? Entweder man teilt die Arbeit oder das Ergebnis der Arbeit. Was ist besser?

Jetzt mußt Du nur noch das Zauberwort "alternativlos" herausholen und schon werden Deine Wünsche erfüllt... uuppppsss.... der Wecker hat geklingelt. So ein Pech aber auch!

Dr Mittendrin
17.04.2011, 19:17
finde ich besser, als 49 Leuten Hartz IV zu geben.

Bisher hat noch niemand einen Vorschlag gemacht, wie "frei gewordene Möglichkeiten" zu deren Broterwerb genützt werden sollen.
Den Wohlstand sehe ich allerdings nicht, schon gar nicht den gesteigerten
Als ein Bauer eben nur 20 Leute ernähren konnte hatten wir eben keinen Wohlstand.

Es gibt mehrere Ursachen, warum es ist wie es ist.

1. Falsche Berufe erlernt ( Technikfeindlichkeit)
2. Dem Ostgebiet NBL fehlt eine Lücke von 40 Jahren mit Innovationen
3. Die zu hohen Abgaben und Steuern drücken die Kaufkraft
4. Zuwanderung ist ein teures Hobby
5. Frührente führt eher zu noch weniger Arbeit
6. zu wenig Mittel für Forschung

BRDDR_geschaedigter
17.04.2011, 19:19
bring doch mal brauchbare Beispiele, nicht nur Parolen

Les dir das komm. Manifest durch und vergleiche die Forderungen mit dem System in der BRD.

10 Forderungen des komm. Manifest


1) Expropriation des Grundeigenthums und Verwendung der Grundrente zu Staatsausgaben.

Wird in der BRD gemacht durch etliche Steuern.


2) Starke Progressiv-Steuer.

Auch in der BRD der Fall


3) Abschaffung des Erbrechts.

Daran arbeit man bereits


4) Konfiskation des Eigenthums aller Emigranten und Rebellen.1

Gibt es nicht.


5) Centralisation des Kredits in den Händen des Staats durch eine Nationalbank mit Staatskapital und ausschließlichem Monopol.1

Vollständig umgesetzt


6) Zentralisation alles Transportwesens in den Händen des Staats.

Fast vollständig vorhanden


7) Vermehrung der Nationalfabriken, Produktions-Instrumente, Urbarmachung und Verbesserung der Ländereien nach einem gemeinschaftlichen Plan.1

Daran arbeiten sie bereits, durch den CO2 Schwachsinn, sowie durch etliche Regulierungen


8 ) Gleicher Arbeitszwang für Alle, Errichtung industrieller Armeen besonders für den Ackerbau.1

Nicht der Fall


9) Vereinigung des Betriebs von Ackerbau und Industrie, Hinwirken auf die allmählige Beseitigung des Gegensatzes von Stadt und Land.

Nicht der Fall.


10) Oeffentliche und unentgeltliche Erziehung aller Kinder. Beseitigung der Fabrikarbeit der Kinder in ihrer heutigen Form. Vereinigung der Erziehung mit der materiellen Produktion u. s. w., u. s. w.1

Vollständig umgesetzt

Man sieht, dass die BRD die ca. 4-5 Forderungen des komm. Manifest durchgesetzt hat, bzw. daran gerade arbeitet das ganze noch zu etablieren.

Hier von Kapitalismus zu sprechen ist an Dummheit nicht zu überbieten.

Dr Mittendrin
17.04.2011, 19:20
Nein, nein nein!
Arbeit ist in der heutigen Zeit unmenschlich, kapitalistisch und neo-kolonialistisch, voul dire, das moderne Sklaventum schlechthin.

Statt über die Abschaffung von Arbeit zu diskutieren, beraten unsere Politclowns lieber über die Abschaffung (Abschaltung) der AKWs.
Ohne Arbeit braucht man keine AKWs, da reichen die paar Solarzellen und Windmühlen schon aus!
Das Grundübel muss endlich mal an der Wurzel gepackt werden: Weg mit der Arbeit!!!


Vollpfosten: Hauptsache andere machen sich Arbeit damit du versorgt bist

Ajax
17.04.2011, 19:23
Ist es besser, die andere Hälfte mit Almosen unter der Armutsgrenze dahinvegetieren zu lassen? Eine Gesellschaft, die den Anspruch hat human und sozial zu sein, muss gerecht teilen können. Nichts anderes.

Sozial ist, was Arbeit schafft.

Durch Arbeitslosengeld subventionierte Arbeitslosigkeit ist vieles, aber sicher nicht sozial oder human und schon gar nicht gerecht.

Verrari
17.04.2011, 19:41
Vollpfosten: Hauptsache andere machen sich Arbeit damit du versorgt bist
:D:D:D:D

http://3.bp.blogspot.com/_D4Wjtx0ssek/TGkLqanWpsI/AAAAAAAAAkw/210E3Ns2Qbk/s1600/USE+IT+final.jpg

henriof9
17.04.2011, 19:45
Vollpfosten: Hauptsache andere machen sich Arbeit damit du versorgt bist


Bei Verrari müßtest Du eigentlich bemerkt haben, daß er dieses Thema nur mit Ironie und Galgenhumor bedient. :))

lupus_maximus
17.04.2011, 19:48
Bei Verrari müßtest Du eigentlich bemerkt haben, daß er dieses Thema nur mit Ironie und Galgenhumor bedient. :))
Wenn man hier schon die Ironie als solche kennzeichnen muß, ist nicht mehr weit her mit den Linken!

Skorpion968
17.04.2011, 20:00
Les dir das komm. Manifest durch und vergleiche die Forderungen mit dem System in der BRD.

10 Forderungen des komm. Manifest



Wird in der BRD gemacht durch etliche Steuern.



Auch in der BRD der Fall



Daran arbeit man bereits



Gibt es nicht.



Vollständig umgesetzt



Fast vollständig vorhanden



Daran arbeiten sie bereits, durch den CO2 Schwachsinn, sowie durch etliche Regulierungen



Nicht der Fall



Nicht der Fall.



Vollständig umgesetzt

Man sieht, dass die BRD die ca. 4-5 Forderungen des komm. Manifest durchgesetzt hat, bzw. daran gerade arbeitet das ganze noch zu etablieren.

Hier von Kapitalismus zu sprechen ist an Dummheit nicht zu überbieten.

In einem System, in dem die Energieversorgung privatisiert ist, die Telekommunikation privatisiert ist, die Bahn nach und nach privatisiert wird, Gesetze von Lobbyisten der Privatindustrie verfasst werden, usw..., von Sozialismus zu sprechen ist an Dummheit nicht zu überbieten.

meckerle
17.04.2011, 20:15
Schade ist nur wenn der nichts anderes kann. ( Helfer am Fliessband)

Mir zollt die Schweiz mit ihren Weltmarktprodukten und ihrem stabilen Arbeitsmarkt mit 42 Stundenwoche unheimlichen Respekt ab.

Aber in keinsterweise die theoretischen Phrasen und zigfach bekannter Versagersozialismus.
Welche Weltmarktprodukte, ausser exzellente Schoki, stellt denn die Schweiz her?

42 h/Woche würde uns auch gut tun, weniger Urlaub und weniger Feiertage auch.

Am Freitag ab 12.00 Uhr sind in deutschen Ämtern und Betriebsbüros immer weniger MA präsent.
Es geht den Deutschen demnach doch nicht schlecht.
Früher hatte man die 6 Tage/Woche, 45 - 50 h/Woche und die meisten haben überlebt. Heute arbeiten die AN max. 35 h/Woche und die meisten sind krank, psychisch krank, Burn out ist sehr verbreitet. Wo soll das noch hinführen?

meckerle
17.04.2011, 20:21
Nein, nein nein!
Arbeit ist in der heutigen Zeit unmenschlich, kapitalistisch und neo-kolonialistisch, voul dire, das moderne Sklaventum schlechthin.

Statt über die Abschaffung von Arbeit zu diskutieren, beraten unsere Politclowns lieber über die Abschaffung (Abschaltung) der AKWs.
Ohne Arbeit braucht man keine AKWs, da reichen die paar Solarzellen und Windmühlen schon aus!
Das Grundübel muss endlich mal an der Wurzel gepackt werden: Weg mit der Arbeit!!!

Und was machen wir den ganzen lieben langen Tag, wenn wir nicht mehr arbeiten? :D

Verrari
17.04.2011, 20:24
Und was machen wir den ganzen lieben langen Tag, wenn wir nicht mehr arbeiten? :D

Schon mal was von Hängematten, Kuba-Libre und Sozailhilfe gehört?
Und wenn's mal regnen sollte, kann man es sich immer noch vor seinem PC bequem machen und beispielsweise in diesem Forum einige Beiträge schreiben oder in die Glotze starren. ;)

meckerle
17.04.2011, 20:30
Schon mal was von Hängematten, Kuba-Libre und Sozailhilfe gehört?
Und wenn's mal regnen sollte, kann man es sich immer noch vor seinem PC bequem machen und beispielsweise in diesem Forum einige Beiträge schreiben oder in die Glotze starren. ;)
Ob wir Beide damit zufrieden wären, stelle ich mal in Abrede, einfach so. ;)

tommy3333
18.04.2011, 16:18
Bedank dich beim Staat. Wenn ein Unternehmer horrende Summen an Steuern und Lohnnebenkosten an den Staat abdrücken muss, bleibt am Ende nicht mehr viel für den Arbeitnehmer (welcher wiederum selbst von seinem Lohn nochmal die Hälfte an den Staat abführen muss). Der Marktmechanismus wird in Deutschland mit aller Härte ausgehebelt, fast könnte man meinen, es sei Absicht, dabei ist es nur die Inkompetenz unserer Politiker, die sich nicht trauen, tiefgreifende Reformen durchzuführen. Könnte ja die Lobby und den Wähler vergraulen. Außerdem müssen 10 Millionen Ausländer durchgefüttert werden. Und da wird nicht gekürzt, die braucht man ja zur Umvolkung.
Letztlich sind es aber nicht die AG, die für diese Steuer- u. Abgabenlasten aufkommen müssen, sondern die Kunden - am meisten die Endverbraucher, da sie am Ende der Produktionskette stehen. Kein Wunder, dass unter diesen Umständen die Binnennachfrage seit Jahrzehnten schwächelt.

tommy3333
18.04.2011, 16:31
Der Benzinpreis ist auch gemessen an echtem Geld (Gold, Silber) die letzten Jahrzehnte stetig billiger geworden.

Das bestätigt die These.
Selbst bis zur jünsten Vergangenheit gehörte der Benzinpreis netto (!) - also ohne Steuern - hierzulande zu den billigsten (unteres Drittel) (http://www.focus.de/finanzen/news/energie-benzinpreise-gehoeren-jetzt-zu-den-hoechsten-europas_aid_615132.html) in Europa. Erst mit dem E10-Flop änderte sich dies, dass E5 erst nicht mehr flächendeckend zur Verfügung steht oder heute einfach zum Preis von Super Plus verkauft wird.

konfutse
18.04.2011, 16:31
Jetzt mußt Du nur noch das Zauberwort "alternativlos" herausholen und schon werden Deine Wünsche erfüllt... uuppppsss.... der Wecker hat geklingelt. So ein Pech aber auch!
Alternativlos gibt mein Wortschatz nicht her.




Sozial ist, was Arbeit schafft.
...
Das ist eine selten dämliche Parole, wenn man sie uneingeschränkt befürwortet.




...
Durch Arbeitslosengeld subventionierte Arbeitslosigkeit ist vieles, aber sicher nicht sozial oder human und schon gar nicht gerecht.
Meine Worte, Arbeit sollte geteilt werden, nicht Nichtarbeit subventioniert.