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Vollständige Version anzeigen : NVA: Die letzte deutsche Armee? (realtiv ausgewogene Dokumentation)



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Alfred Tetzlaff
28.10.2011, 18:58
So ist es.
Leider ist aber mittlerweile für die Offz-Laufbahn noch nicht einmal das heutige PISA-Abitur erforderlich.
Das, was heutzutage als junger Offz rumrennt, wäre vor 30 Jahren sogar am Einstellungstest für Uffz-Anwärter gescheitert.
Ich sehe das Elend leider fast tagtäglich.

Aber nicht bei der Marine. Um dort bei der OPZ in Köln angenommen zu werden, müssen neben einem erstklassigen Abitur auch die persönlichen Eigenschaften stimmen. Das schaffen nur die Besten.

Löwe
28.10.2011, 23:05
Aber nicht bei der Marine. Um dort bei der OPZ in Köln angenommen zu werden, müssen neben einem erstklassigen Abitur auch die persönlichen Eigenschaften stimmen. Das schaffen nur die Besten.

Ich bin nie dabei gewesen, habe aber gehört daß eine der schwersten Prüfungen beim Bund so aussieht: 3h aus dem Fenster gucken ohne was zu denken, stimmt das?

Alfred Tetzlaff
29.10.2011, 11:28
Versuche das mal, garnicht so einfach.:D
Garantiert denkst du nach fünf Minuten an die Weiber.:D

Untergrundkämpfer
29.10.2011, 12:15
Meine Vermutung bezog sich nicht auf eine Feststellung von mir, sondern auf diese Fragestellung:


Und dazu habe ich eine mögliche Erklärung geliefert.

Was aber weder etwas mit dem Militär im Allgemeinen noch mit der Bundeswehr im speziellen zu tun. Sondern einzig und allein mit der persönlichen Einstellung von Xarrion. Also richte doch bitte Deine Beiträge diesbezüglich an den richtigen Adressanten. Nämlich Xarrion.
--------

Löwe schließt mal wieder von sich auf andere.

Untergrundkämpfer
29.10.2011, 12:19
Die Beamtenlaufbahnnen und die Millitärlaufbahnnen sind sowiso Gehaltstechnisch nicht Deckungsgleich. Ansonsten finde ich das Besoldungssytem in Ordnung es müsste bloß mehr zulagen für gut Qualiffiziertes Personal geben und es müsste nicht mehr jeder Dienstposten eines Sachbearbeiters mit A8 aufwärts besoldet werden.

Das ist doch die Anbindung an das Beamtenbesoldungs- und Laufbahnsystem. Aufgrund dessen muß doch ein Sachbearbeiter in Uniform gleich mindestens Feldwebel sein. Weil eben diese Tätigkeit bei zivilen Beamten an eine bestimmte Besoldungsstufe gebunden ist.

Diese Koppelung gilt es abzuschaffen.

Löwe
29.10.2011, 12:23
Versuche das mal, garnicht so einfach.:D
Garantiert denkst du nach fünf Minuten an die Weiber.:D

Nicht mehr.

Löwe
29.10.2011, 12:25
--------

Löwe schließt mal wieder von sich auf andere.

Immer schön sachlich bleiben, auch wenns schwerfällt.

Untergrundkämpfer
29.10.2011, 12:53
Immer schön sachlich bleiben, auch wenns schwerfällt.

Und das von Dir! :)) :D :rofl: Zitate von Löwe:
Aber sonst nur laber... laber...,
Kriegsberichterstatter.

---------------------------------------
Hier noch ein paar Buchtipps die sich für Fachliteratur über die NVA interessieren:

http://www.abload.de/img/51j3o64oajl._ss500_dfo2.jpg

Vom Himmel auf die Erde ins Gefecht. Die Fallschirmjäger der NVA: Fallschirmjäger der Nationalen Volksarmee (http://www.amazon.de/Vom-Himmel-Erde-Gefecht-Fallschirmjäger/dp/3939700096/ref=sr_1_8?s=books&ie=UTF8&qid=1319888521&sr=1-8)

Tankograd - NVA: Fahrzeuge und Waffen der Nationalen Volksarmee und der bewaffneten Organe der DDR (http://www.amazon.de/Tankograd-Fahrzeuge-Nationalen-Volksarmee-bewaffneten/dp/B003T6TPQW/ref=sr_1_15?s=books&ie=UTF8&qid=1319888549&sr=1-15)

Artilleriesysteme der NVA: Rohr und Raketenwaffen der NVA 1956-1990 (http://www.amazon.de/Artilleriesysteme-NVA-Rohr-Raketenwaffen-1956-1990/dp/3613032899/ref=pd_sim_b_3)

Ist aber nur eine kleine Auswahl.

Löwe
29.10.2011, 13:05
Und das von Dir! :)) :D :rofl: Zitate von Löwe: ,

---------------------------------------
Hier noch ein paar Buchtipps die sich für Fachliteratur über die NVA interessieren:

http://www.abload.de/img/51j3o64oajl._ss500_dfo2.jpg

Vom Himmel auf die Erde ins Gefecht. Die Fallschirmjäger der NVA: Fallschirmjäger der Nationalen Volksarmee (http://www.amazon.de/Vom-Himmel-Erde-Gefecht-Fallschirmjäger/dp/3939700096/ref=sr_1_8?s=books&ie=UTF8&qid=1319888521&sr=1-8)

Tankograd - NVA: Fahrzeuge und Waffen der Nationalen Volksarmee und der bewaffneten Organe der DDR (http://www.amazon.de/Tankograd-Fahrzeuge-Nationalen-Volksarmee-bewaffneten/dp/B003T6TPQW/ref=sr_1_15?s=books&ie=UTF8&qid=1319888549&sr=1-15)

Artilleriesysteme der NVA: Rohr und Raketenwaffen der NVA 1956-1990 (http://www.amazon.de/Artilleriesysteme-NVA-Rohr-Raketenwaffen-1956-1990/dp/3613032899/ref=pd_sim_b_3)

Ist aber nur eine kleine Auswahl.

Scheint dir wirklich sehr schwer zu fallen.

Großadmiral
30.10.2011, 20:05
Das ist doch die Anbindung an das Beamtenbesoldungs- und Laufbahnsystem. Aufgrund dessen muß doch ein Sachbearbeiter in Uniform gleich mindestens Feldwebel sein. Weil eben diese Tätigkeit bei zivilen Beamten an eine bestimmte Besoldungsstufe gebunden ist.

Diese Koppelung gilt es abzuschaffen.

Achso das meinstest du ich dachte an die zuordnungen der Gehaltsstufen zu den laufbahnen allerdings ist mir deine lösung auch recht.

Untergrundkämpfer
30.10.2011, 20:35
Achso das meinstest du ich dachte an die zuordnungen der Gehaltsstufen zu den laufbahnen allerdings ist mir deine lösung auch recht.

Diese Regelung ist übrigens etwas typisch deutsches. Wobei ich da die Schweiz und Österreich miteinschliesse. In anderen Ländern ist eine solche Koppelung unbekannt. Jedoch ist diese Koppelung historisch gewachsen. Zumal früher auch die Zivilbeamten in den Streitkräften Uniform trugen.

Swetlana
30.11.2011, 12:30
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Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=422TfBGPUHQ&feature=related
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Interessant wie der böse Russe den deutschen eine preußische Uniform empfohlen hat. Dagegen hat der gute Ami-Freund seine Westuniform aufgezwungen.

Viel wichtiger natürlich, dass preußische Tugenden in der NVA gefördert wurden (mit ständig 80% Wehrbereitschaft). Dagegen der Westschlendrian in der Bundeswehr (Freitag ab 3 gegen 10% Wehrbereitschaft, und an zu heißen Tagen, und an zu kalten, und im Urlaub ebenso).

Und was die Bundewehr heute geworden ist, dass wurde hier oft genug gesagt.

Deshalb: NVA - Die letzte deutsche Armee?

Einige NVA-Manöver / Vorführungen. Natürlich mit scharfer Munition:
http://www.youtube.com/watch?v=3YwT2moXkeQ&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=sN6MJLyRKC8&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=C8CjfWf-Ytk&feature=related

Auch die Märsche sind sehr veschieden.
Ein Parademarsch der NVA: http://www.youtube.com/watch?v=pIBVhKZ6Tjk
Dagegen in der Bundeswehr: http://www.youtube.com/watch?v=z8OKgqBUxiM


http://nva.4mg.com/parade4.jpg


Die Tradition der NVA war einer "deutschen Armee" nicht würdig. Ich kannte NVA-Soldaten/ Verhältnisse sehr gut.Die NVA hatte ein russisch-bolschewistisch Verständis, wie Liedgut, Truppenamen, Symbolik usw. beweisen. Dagegen war die Bundeswehr in ihren Anfängen mit den Namen berühmter deutscher Helden( Mölders,Gorch Fock, Bundeswehrteilnahme Rudel Beerdigung ) in ihrer Tradition zwar deutsch aber ihrer Uniform nach nicht.
Ich würde daher meinen, die Wehrmacht war die letzte deutsche Armee.

Wolf Fenrir
15.02.2012, 00:17
Ich war dabei , und das einzig Deutsche war wie schon erwähnt die Uniform und der Stechschritt ...

Zinsendorf
02.03.2012, 13:04
Die Tradition der NVA war einer "deutschen Armee" nicht würdig. Ich kannte NVA-Soldaten/ Verhältnisse sehr gut.Die NVA hatte ein russisch-bolschewistisch Verständis, wie Liedgut, Truppenamen, Symbolik usw. beweisen. Dagegen war die Bundeswehr in ihren Anfängen mit den Namen berühmter deutscher Helden( Mölders,Gorch Fock, Bundeswehrteilnahme Rudel Beerdigung ) in ihrer Tradition zwar deutsch aber ihrer Uniform nach nicht.
Ich würde daher meinen, die Wehrmacht war die letzte deutsche Armee.
Natürlich waren beide deutsche Armeen nicht souverän, sondern mussten schon ihren jeweiligen Bündnispartnern Zugeständnisse machen, so eben auch die NVA gegenüber der Roten Armee.

So war die NVA weniger auf sog. "deutsche" Tradition fixiert, eher auf das Preussische mit solchen Persönlichkeiten wie Scharnhorst, York, Gneisenau, Blücher... sogar z. T. Bismarck. Die Offiziere sahen sich durchaus in preussischer Tradition, wenn sie z. Bsp. untereinander (beim Prasdnik) mit ihren Manöversiegen über die "Freunde" prahlten. Es wurde da auf die "Kriegskunst", Disziplin und harte Ausbildung Schwerpunkt gelegt und solches durchaus auch bei der Wehrmacht anerkannt, wenn auch die politische Komponente (logisch!) abgelehnt.

Es ist wohl deshalb auch nicht korrekt, die politisch-ideologische Zielstellung der NVA mit der historisch determinierten Denkweise bes. des Offizierscorps gleichzusetzen, auch wenn das sicher von Einheit zu Einheit ganz unterschiedlich war und von den niederen Dienstgraden auch differenziert gesehen wurde. War ja auch kein Wunder, denn viele ehem. Angehörige der Wehrmacht haben die NVA mit aufgebaut.

Swetlana
02.03.2012, 13:37
Natürlich waren beide deutsche Armeen nicht souverän, sondern mussten schon ihren jeweiligen Bündnispartnern Zugeständnisse machen, so eben auch die NVA gegenüber der Roten Armee.

So war die NVA weniger auf sog. "deutsche" Tradition fixiert, eher auf das Preussische mit solchen Persönlichkeiten wie Scharnhorst, York, Gneisenau, Blücher... sogar z. T. Bismarck. Die Offiziere sahen sich durchaus in preussischer Tradition, wenn sie z. Bsp. untereinander (beim Prasdnik) mit ihren Manöversiegen über die "Freunde" prahlten. Es wurde da auf die "Kriegskunst", Disziplin und harte Ausbildung Schwerpunkt gelegt und solches durchaus auch bei der Wehrmacht anerkannt, wenn auch die politische Komponente (logisch!) abgelehnt.

Es ist wohl deshalb auch nicht korrekt, die politisch-ideologische Zielstellung der NVA mit der historisch determinierten Denkweise bes. des Offizierscorps gleichzusetzen, auch wenn das sicher von Einheit zu Einheit ganz unterschiedlich war und von den niederen Dienstgraden auch differenziert gesehen wurde. War ja auch kein Wunder, denn viele ehem. Angehörige der Wehrmacht haben die NVA mit aufgebaut.

Die Ausbildung der NVA war ohne Frage viel härter, besser, soldatischer als bei der Bundeswehr. Um zu erkennen das die NVA (genau wie die BW) aber eben nicht im Sinne der alten Preussen eine vorrangig deutsche Armee war, brauchte man kein Offizier zu sein.
Sie wissen das , der NVA-Exzerzierschritt und der Stechschritt der Wehrmacht nicht genau das selben waren.
Die Wehrmacht war in der NVA völlig Tabu, von Deutschland als seiner Heimat zu sprechen bedeutete mitunter Schwedt.
Die Märsche der NVA waren von den sowjetischen nicht zu unterscheiden.
http://www.youtube.com/watch?v=lcCUIV1WF74
http://www.youtube.com/watch?v=RFOISRGuYpg

mabac
02.03.2012, 14:31
Die Tradition der NVA war einer "deutschen Armee" nicht würdig. Ich kannte NVA-Soldaten/ Verhältnisse sehr gut.Die NVA hatte ein russisch-bolschewistisch Verständis, wie Liedgut, Truppenamen, Symbolik usw. beweisen. Dagegen war die Bundeswehr in ihren Anfängen mit den Namen berühmter deutscher Helden( Mölders,Gorch Fock, Bundeswehrteilnahme Rudel Beerdigung ) in ihrer Tradition zwar deutsch aber ihrer Uniform nach nicht.
Ich würde daher meinen, die Wehrmacht war die letzte deutsche Armee.

Man kann in vieler Hinsicht die NVA-Soldaten als Hiwis oder gar Hilfsrussen bezeichnen. Doch nicht in jeder Hinsicht:


Der Yorcksche Marsch war der offizielle Parademarsch des 1. Garde-Regiments zu Fuß bei Marsch in Zügen und zudem auch der Ehrenmarsch der NVA der DDR.
http://de.wikipedia.org/wiki/Yorckscher_Marsch

Die ostzonalen Hilfsrussen bemühten sich nämlich tatsächlich um ein Traditionslinie zu den Preussen. Nicht umsonst wurde der 1. Armeegeneral der DDR, ein Stabsgefreiter der Wehrmacht und Träger des EK I, "roter Preusse" genannt. Interessant ist, dass die Lehre eines Maurers und der Dienstgrad eines Stabsgefreiten in Wehrmacht in der NVA für die Würde eines Armeegenerals ausreichend war.

Zinsendorf
02.03.2012, 17:17
Die Ausbildung der NVA war ohne Frage viel härter, besser, soldatischer als bei der Bundeswehr. Um zu erkennen das die NVA (genau wie die BW) aber eben nicht im Sinne der alten Preussen eine vorrangig deutsche Armee war, brauchte man kein Offizier zu sein.
Sie wissen das , der NVA-Exzerzierschritt und der Stechschritt der Wehrmacht nicht genau das selben waren.
Die Wehrmacht war in der NVA völlig Tabu, von Deutschland als seiner Heimat zu sprechen bedeutete mitunter Schwedt.
Die Märsche der NVA waren von den sowjetischen nicht zu unterscheiden.

Was wir hier noch gar nicht berücksichtigt haben, ist die zeitliche Schiene. Wer noch in den Genuß kam, von Ausbildern "geformt" zu werden, die selbst in der Wehrmacht Dienst gemacht hatten, hat in der Regel schon ein ziemlich reales Bild von der Wehrmacht (zumindest deren militärische Leistung!) bekommen.

Und auch der dem "Preussischen" zugeschriebene Kadavergehorsam hat doch entsprechend modifiziert durchaus in das militärische Erziehungskonzept der NVA gepasst. Ebenso die unbedingte Pflichterfüllung, das Primat des gemeinsamen Erfolgs über individuelle Befindlichkeiten und private Wehwehchen passten recht gut zur DDR-Militärdoktrin.

Selbst das "Steingrau" der Uniformen war jal eine bewusste Orientierung auf historisches preussisches Vorbild, da war nichts mit dem verächtlich als "Russengrün" bezeichneten Farbton der Siegerarmee.

Volker
02.03.2012, 17:20
Die Überschrift ist absolut korrekt.

Die Bunzel"wehr" der Neuzeit kann man zudem unmöglich als Armee bezeichnen.


Ein Lacher, ha ha ha ha !

Volker
02.03.2012, 17:30
Man kann in vieler Hinsicht die NVA-Soldaten als Hiwis oder gar Hilfsrussen bezeichnen. Doch nicht in jeder Hinsicht:

http://de.wikipedia.org/wiki/Yorckscher_Marsch

Die ostzonalen Hilfsrussen bemühten sich nämlich tatsächlich um ein Traditionslinie zu den Preussen. Nicht umsonst wurde der 1. Armeegeneral der DDR, ein Stabsgefreiter der Wehrmacht und Träger des EK I, "roter Preusse" genannt. Interessant ist, dass die Lehre eines Maurers und der Dienstgrad eines Stabsgefreiten in Wehrmacht in der NVA für die Würde eines Armeegenerals ausreichend war.

Schäm Dich ! Wer hat Dir nur so üble Begriffe wie Hilsrussen beigebracht ? Etwa während Deiner, ja sicher seltenen und mangelhaften Hauptschulbesuche ?

Swetlana
02.03.2012, 17:52
Schäm Dich ! Wer hat Dir nur so üble Begriffe wie Hilsrussen beigebracht ? Etwa während Deiner, ja sicher seltenen und mangelhaften Hauptschulbesuche ?

Der Typ ist ein ungedienter Dummschwätzer den Sie getrost (Links)liegen lassen sollten.

OneDownOne2Go
02.03.2012, 18:13
Es gefällt mir generell nicht, wenn von deutschen Soldaten als HiWis oder "Hilfs-Russen" gesprochen wird, selbst, wenn sie einer falschen Ideologie dienen mussten, wie es bei der NVA der Fall war.

Zu meiner Zeit bei der BW hielt sich - truppen-intern! - der Witz, die Bundeswehr wäre dazu da, im Falle eines russischen Angriffes den Feind so lange zu unterhalten, bis eine richtige Armee das Schlachtfeld erreicht haben würde. Bedenkt man den Ausrüstungsstand und viele der schon damals sehr "demokratischen" und betont "gewalt-verneinenden" Ausbildungsprinzipien, ist das vielleicht gar nicht so weit an der Realität vorbei.

Der Kampfwert der NVA wurde damals von offizieller Seite schon als höher (als der der Bundeswehr) eingeschätzt. Und das schon, weil sie - im Gegensatz zur "Notwehr-Armee" Bundeswehr - für den offensiven Einsatz ausgerichtet und ausgerüstet war. Generell wurde noch Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre von einer Überlegenheit der Armeen des warschauer Paktes gegenüber den Streitkräften des Westens auf dem Gebiet konventioneller Bewaffnung ausgegangen. Die Nagelprobe ist uns erspart geblieben, zum Glück, muss man sagen. Ich persönlich bin jedenfalls nicht traurig, die vermutliche "Schlacht in der Fulda-Gap" verpasst zu haben.

Generell bin ich dafür, die strikte Trennung zwischen politischen und militärischen Aufgaben und Kompetenzen wieder einzuführen, wie sie in der preussischen Tradition verankert ist. Das bedingt aber den Abschied vom "Bürger in Uniform" ebenso, wie vom "Botschafter der Demokratie in Uniform", beides liebgewonnene Zerrbilder der Nachkriegs-Republik.

romeo1
02.03.2012, 18:22
Es gefällt mir generell nicht, wenn von deutschen Soldaten als HiWis oder "Hilfs-Russen" gesprochen wird, selbst, wenn sie einer falschen Ideologie dienen mussten, wie es bei der NVA der Fall war.

Zu meiner Zeit bei der BW hielt sich - truppen-intern! - der Witz, die Bundeswehr wäre dazu da, im Falle eines russischen Angriffes den Feind so lange zu unterhalten, bis eine richtige Armee das Schlachtfeld erreicht haben würde. Bedenkt man den Ausrüstungsstand und viele der schon damals sehr "demokratischen" und betont "gewalt-verneinenden" Ausbildungsprinzipien, ist das vielleicht gar nicht so weit an der Realität vorbei.

Der Kampfwert der NVA wurde damals von offizieller Seite schon als höher (als der der Bundeswehr) eingeschätzt. Und das schon, weil sie - im Gegensatz zur "Notwehr-Armee" Bundeswehr - für den offensiven Einsatz ausgerichtet und ausgerüstet war. Generell wurde noch Ende der 80er und Anfang der 90er Jahre von einer Überlegenheit der Armeen des warschauer Paktes gegenüber den Streitkräften des Westens auf dem Gebiet konventioneller Bewaffnung ausgegangen. Die Nagelprobe ist uns erspart geblieben, zum Glück, muss man sagen. Ich persönlich bin jedenfalls nicht traurig, die vermutliche "Schlacht in der Fulda-Gap" verpasst zu haben.

Generell bin ich dafür, die strikte Trennung zwischen politischen und militärischen Aufgaben und Kompetenzen wieder einzuführen, wie sie in der preussischen Tradition verankert ist. Das bedingt aber den Abschied vom "Bürger in Uniform" ebenso, wie vom "Botschafter der Demokratie in Uniform", beides liebgewonnene Zerrbilder der Nachkriegs-Republik.


Bin ebenfalls ganz froh, daß man niemals ausprobiert, welche Armee die schlagkräftigere wäre. Letztendlich wäre dies niemanden bekommen. Ich persönlich kenne mehrere Geschichten von BW-Angehörigen die nach der Wiedervereinigung in den Osten abkommandiert wurden. Denen ist gehörig der Schreck in die Hose gefahren als sie mitbekamen, innerhalb welch kurzer Zeit die NVA mobilisiert und marschbereit gemacht werden konnte. Von diesem Stand ist die heutige BW noch weiter entfernt als vor 20 Jahren. Trotzdem war ich froh, als meine Dienszeit beendet war, mich hatte diese Zeit ziemlich angekotzt; hatte mich für 3 Jahre verpflichtet, damit ich danach streßfrei zum Studium kann.

OneDownOne2Go
02.03.2012, 18:28
Bin ebenfalls ganz froh, daß man niemals ausprobiert, welche Armee die schlagkräftigere wäre. Letztendlich wäre dies niemanden bekommen. Ich persönlich kenne mehrere Geschichten von BW-Angehörigen die nach der Wiedervereinigung in den Osten abkommandiert wurden. Denen ist gehörig der Schreck in die Hose gefahren als sie mitbekamen, innerhalb welch kurzer Zeit die NVA mobilisiert und marschbereit gemacht werden konnte. Von diesem Stand ist die heutige BW noch weiter entfernt als vor 20 Jahren. Trotzdem war ich froh, als meine Dienszeit beendet war, mich hatte diese Zeit ziemlich angekotzt; hatte mich für 3 Jahre verpflichtet, damit ich danach streßfrei zum Studium kann.

Ich hatte eigentlich Z12 und Offz.-Laufbahn im Visier, dann aber einen Unfall, der das Ende jeder Tauglichkeit gebracht hat. Damals fand ich's furchtbar, aber heute bin ich sehr versöhnt damit. Das zivile Leben hat eine Menge Vorteile, und, ganz ehrlich, unter der politischen Führung der letzten 14 Jahre wollte ich nicht dienen. Und nein, das hat gar nichts damit zu tun, dass man auch bei der Bundeswehr heute beschossen werden kann - nur, bevor's einer der üblichen Verdächtigen darauf schiebt. ;)

Wolf Fenrir
02.03.2012, 19:09
" NVA ":flop:

Was haben wir immer gesagt: Pisserladen !!!

Die " NVA " war nichts weiter als eine kleine Vasallen Kompanie des Kommunistischen Russlands an dessen Westgrenze , mit Deutscher Uniform und zu 98 % vom Russen bewaffnet.

PS: Da war nur die Sprache und die Uniformen Deutsch !!! ...

konfutse
02.03.2012, 19:14
" NVA ":flop:

Was haben wir immer gesagt: Pisserladen !!!

Die " NVA " war nichts weiter als eine kleine Vasallen Kompanie des Kommunistischen Russlands an dessen Westgrenze , mit Deutscher Uniform und zu 98 % vom Russen bewaffnet.

PS: Da war nur die Sprache und die Uniformen Deutsch !!! ...
Wenn du meinst, aber für die hätte ein Krieg auch am Wochenende beginnen können. Hast du mal Freitag Nachmittag vor einem bundesdeutschen Kasernentor gestanden?

Sprecher
02.03.2012, 19:15
Zu meiner Zeit bei der BW hielt sich - truppen-intern! - der Witz, die Bundeswehr wäre dazu da, im Falle eines russischen Angriffes den Feind so lange zu unterhalten, bis eine richtige Armee das Schlachtfeld erreicht haben würde.

Ja die Sprüche kenne ich auch. Ist aber der typischen deutschen Selbstruntermacher-Mentalität geschuldet. Bei NATO-Manövern hat die Bundeswehr i.d.R. keineswegs schlecht abgeschnitten.
Die Bundeswehr war qualitativ auch weitaus besser ausgerüstet als die NVA, insbesondere was die Landstreitkräfte betraf. Die Leos der Bundeswehr hätten die T72 der NVA abgeschossen wie die Tontauben.

Wolf Fenrir
02.03.2012, 19:20
Wenn du meinst, aber für die hätte ein Krieg auch am Wochenende beginnen können. Hast du mal Freitag Nachmittag vor einem bundesdeutschen Kasernentor gestanden?

Stimmt was Du sagst !

Aber das hat nichts damit zu tun was die NVA war...

Sprecher
02.03.2012, 19:20
Und auch der dem "Preussischen" zugeschriebene Kadavergehorsam hat doch entsprechend modifiziert durchaus in das militärische Erziehungskonzept der NVA gepasst.

Da hat man wohl eher den russisch-sowjetischen Kadavergehrosam kopiert.

Wolf Fenrir
02.03.2012, 19:33
Ja die Sprüche kenne ich auch. Ist aber der typischen deutschen Selbstruntermacher-Mentalität geschuldet. Bei NATO-Manövern hat die Bundeswehr i.d.R. keineswegs schlecht abgeschnitten.
Die Bundeswehr war qualitativ auch weitaus besser ausgerüstet als die NVA, insbesondere was die Landstreitkräfte betraf. Die Leos der Bundeswehr hätten die T72 der NVA abgeschossen wie die Tontauben.:top::top:

Der Russe setzte und setzt auf plumpe Masse an Menschen und Material , mit dieser Taktik hat er auch den 2. W Krieg mit den 3 anderen " Siegern " gewonnen:-<:-<

Daran konnte LEIDER !!! auch kein Deutscher Tieger Panzer und die ME 262 was ändern

OneDownOne2Go
02.03.2012, 19:35
Ja die Sprüche kenne ich auch. Ist aber der typischen deutschen Selbstruntermacher-Mentalität geschuldet. Bei NATO-Manövern hat die Bundeswehr i.d.R. keineswegs schlecht abgeschnitten.
Die Bundeswehr war qualitativ auch weitaus besser ausgerüstet als die NVA, insbesondere was die Landstreitkräfte betraf. Die Leos der Bundeswehr hätten die T72 der NVA abgeschossen wie die Tontauben.

Etwas selbst-Ironie ist nie ein Fehler, auch für eine Armee nicht. Und es stimmt natürlich, dass der Leopard 2 in nahezu jeder Version dem T-72 in nahezu jeder Version überlegen ist. Das ändert aber nichts an dem Prinzip, das letztlich viele Jäger des Hasen Tod sind. Der Panther war dem T-34/85 auch überlegen, das kam aber nicht zum tragen, weil die schiere Masse an T-34 auf dem Schlachtfeld diese Überlegenheit mehr als ausgelichen hat.

Eine Schlacht gewinnt man auch nicht alleine mit Panzern, die infanteristische Ausbildung der Bundeswehr war aber schon damals eher "Mau", wenn man sie mit dem vergleicht, was in westlichen Armeen üblich war. Leuten das Schießen mit Gewehren beizubringen, die älter als die meisten Rekruten sind, und mit denen man sich in der Form "einschießen" muss, dass man sich merkt, das man einfach "links hoch" zielen muss, wenn man "mitte" treffen will, macht einfach keinen Sinn. Aber okay, die G-3 sind heute Geschichte (eigentlich auch in der Ausbildung?).

Über die Aussagekraft von Manövern - die lange vorher bekannt und leicht vorzubereiten sind - herrscht Uneinigkeit, ihr primärer Wert liegt eher in der Inübunghaltung des Personals und der Technik unter Bedingungen, die dem realen Einsatz näher sind als reine Ausbildung. Als Indikator für die tatsächliche "Kriegsfähigkeit" einer Amree taugen sie nur soweit, als sich massive Mängel in Organisation und Ausrüstung hier manifestieren.

Ich will die Bundeswehr nicht schlechtreden, die, die in ihr gedient haben und heute dienen, machen in der absoluten Mehrheit einen so guten Job, wie man es - unter den gegebenen Rahmenbedingungen - überhaupt nur erwarten kann. Aber es nützt auch nichts, sich in Illusionen über den tatsächlichen, militärischen Wert einer Armee zu wiegen, weil man ihre Angehörigen nicht "verletzten" will.

Zinsendorf
02.03.2012, 19:46
:top::top:

Der Russe setzte und setzt auf plumpe Masse an Menschen und Material , mit dieser Taktik hat er auch den 2. W Krieg mit den 3 anderen " Siegern " gewonnen:-<:-<

Daran konnte LEIDER !!! auch kein Deutscher Tieger Panzer und die ME 262 was ändern
So ungefähr ist es; wenn aber die Führung die falsche Richtung weist, kann der tapferste Soldat, selbst die zahlenmäßige Überlegenheit, die bessere Ausrüstung nicht den Sieg bringen. Aber als Begründung für eine Niederlage können wir uns hinterher immer noch die passende Begründung aussuchen.:)

Da kann die NVA als "Militärmaschine" so gut, besser oder schlechter gewesen sein wie sie will, als Instrument einer falschen Politik hatte sie keine Perspektive.

Wolf Fenrir
02.03.2012, 19:48
[QUOTE=OneDownOne2Go;5202444]Etwas selbst-Ironie ist nie ein Fehler, auch für eine Armee nicht. Und es stimmt natürlich, dass der Leopard 2 in nahezu jeder Version dem T-72 in nahezu jeder Version überlegen ist. Das ändert aber nichts an dem Prinzip, das letztlich viele Jäger des Hasen Tod sind. Der Panther war dem T-34/85 auch überlegen, das kam aber nicht zum tragen, weil die schiere Masse an T-34 auf dem Schlachtfeld diese Überlegenheit mehr als ausgelichen hat.

Der Russe setzte und setzt auf plumpe Masse an Menschen und Material ...

OneDownOne2Go
02.03.2012, 19:51
So ungefähr ist es; wenn aber die Führung die falsche Richtung weist, kann der tapferste Soldat, selbst die zahlenmäßige Überlegenheit, die bessere Ausrüstung nicht den Sieg bringen. Aber als Begründung für eine Niederlage können wir uns hinterher immer noch die passende Begründung aussuchen.:)

Da kann die NVA als "Militärmaschine" so gut, besser oder schlechter gewesen sein wie sie will, als Instrument einer falschen Politik hatte sie keine Perspektive.

Man sollte nicht den Fehler machen, und Ideologie und Strategie miteinander verwechseln. Die rote Armee, und damit ihre Vasallen-Streitmacht NVA, waren vielleicht nicht extra-hochklassig geführt, trotzdem ging man auf unserer Seite von einem so erfolgreichen Vormarsch im Angriffsfall aus, das letztlich nur die atomare Option geblieben wäre, hätte man die Russen noch vor dem Ärmelkanal aufhalten wollen...

Wolf Fenrir
02.03.2012, 19:53
So ungefähr ist es; wenn aber die Führung die falsche Richtung weist, kann der tapferste Soldat, selbst die zahlenmäßige Überlegenheit, die bessere Ausrüstung nicht den Sieg bringen. Aber als Begründung für eine Niederlage können wir uns hinterher immer noch die passende Begründung aussuchen.:) :top::top::top:

Da kann die NVA als "Militärmaschine" so gut, besser oder schlechter gewesen sein wie sie will, als Instrument einer falschen Politik hatte sie keine Perspektive.:top:

Ausonius
02.03.2012, 19:58
Man sollte nicht den Fehler machen, und Ideologie und Strategie miteinander verwechseln. Die rote Armee, und damit ihre Vasallen-Streitmacht NVA, waren vielleicht nicht extra-hochklassig geführt, trotzdem ging man auf unserer Seite von einem so erfolgreichen Vormarsch im Angriffsfall aus, das letztlich nur die atomare Option geblieben wäre, hätte man die Russen noch vor dem Ärmelkanal aufhalten wollen...

Generell ist die Meinung richtig, dass bei den Alliierten bzw. der NATO niemand daran glaubte, die Sowjetarmeen im ersten Ansturm aufhalten zu können. Wie weit, darüber änderten sich allerdings die Meinungen zu verschiedenen Zeiten. In den Nachkriegsjahren und während des Koreakrieges hielten die westlichen Generale es im Prinzip nicht für möglich, den europäischen Landkrieg zu gewinnen. 1985 hingegen schrieb der ehemalige NATO-General John Hackett ein Buch "Der Dritte Weltkrieg", in dem er glaubte, der Ansturm könne bereits am Rhein gestoppt werden. Zumindest in der Anfangszeit wurde nicht für möglich gehalten, dass die Atombomben konventionelle Streitkräfte wirklich aufhalten können, aber sehr wohl eine Macht durch Terrorangriffe auf Städte oder die Industrie hätten ausschalten können. Sehr interessant dazu auch Jörg Friedrichs Buch über den Koreakrieg, "Yalu".

OneDownOne2Go
02.03.2012, 20:20
Generell ist die Meinung richtig, dass bei den Alliierten bzw. der NATO niemand daran glaubte, die Sowjetarmeen im ersten Ansturm aufhalten zu können. Wie weit, darüber änderten sich allerdings die Meinungen zu verschiedenen Zeiten. In den Nachkriegsjahren und während des Koreakrieges hielten die westlichen Generale es im Prinzip nicht für möglich, den europäischen Landkrieg zu gewinnen. 1985 hingegen schrieb der ehemalige NATO-General John Hackett ein Buch "Der Dritte Weltkrieg", in dem er glaubte, der Ansturm könne bereits am Rhein gestoppt werden. Zumindest in der Anfangszeit wurde nicht für möglich gehalten, dass die Atombomben konventionelle Streitkräfte wirklich aufhalten können, aber sehr wohl eine Macht durch Terrorangriffe auf Städte oder die Industrie hätten ausschalten können. Sehr interessant dazu auch Jörg Friedrichs Buch über den Koreakrieg, "Yalu".

Hacket hat das erwähnte Buch sogar quasi 2 Mal geschrieben, mit analytisch nahezu gleichem Inhalt, allerdings verbunden mit anderen "Empfehlungen", was die Konsequenzen angeht, die man aus der Analyse zu ziehen hätte. Der späteren 2. Ausgabe wirft man vor, sie sei ein schlecht verschleiertes Plädoyer für höhere Rüstungsausgaben des Westens. Was die Analyse selber angeht, so hatte Hacket - als ehemaliger Oberkommandierender der NATO in Europa - natürlich sehr intime Einblicke in den Stand der Rüstung des Westens, die in die des Ostens ist aber ungleich schwerer zu gewinnen gewesen. Kritiker werfen Hacket gerne ein "Worst-Case-Denken" vor, etwas, das allerdings für den Kriegsfall eine Notwendigkeit ist.

In jedem Fall hätte die zahlenmäßige Überlegenheit des Ostens einen großen Teil der technischen Überlegenheit des Westens ausgeglichen, wenn sie sie nicht sogar ganz aufgehoben hätte.

Blücher
02.03.2012, 20:53
Die ostzonale "NVA" war eine stumpfsinnig gedrillte Truppe von ideologisch gehirngewaschenen Kommunisten. Hiwis der Russen, mehr nicht.
Manche scheinen hier auch die "Rote Armee" zu bewundern. Diese verlauste Hungertruppe, die nur aus Angst vor dem Politoffizier und aus Hass gegen alles deutsche "gekämpft" hat und nur dank der US-Versorgung - mit dennoch höchster Ineffizienz - "gesiegt" hat.

Swetlana
02.03.2012, 21:16
Die ostzonale "NVA" war eine stumpfsinnig gedrillte Truppe von ideologisch gehirngewaschenen Kommunisten. Hiwis der Russen, mehr nicht.
Manche scheinen hier auch die "Rote Armee" zu bewundern. Diese verlauste Hungertruppe, die nur aus Angst vor dem Politoffizier und aus Hass gegen alles deutsche "gekämpft" hat und nur dank der US-Versorgung - mit dennoch höchster Ineffizienz - "gesiegt" hat.

Den Namen Blücher in den Schmutz zuziehen, wird Ihnen trotz diesen lächerlichen Blödsinn nicht gelingen. Stumpfsinnig sind BRDler, Bullen, und Millionen von Systemwasserträger im freien Westen. Die NVA hätte zu einem nicht geringen Anteil im E-Fall ihre Offiziere erschossen nie und nimmer auf deutsche Landsleute in der BW.
Die rote Armee wurde genauso aufgehetzt, wie amerikanische Soldaten heute gegen Afghanen und Iraker.
Die amerikanische Waffenlieferungen waren beträchtlich aber Kriegsentscheidend war der deutsche Verrat im FHQ.

Alfred Tetzlaff
02.03.2012, 21:38
Den Namen Blücher in den Schmutz zuziehen, wird Ihnen trotz diesen lächerlichen Blödsinn nicht gelingen. Stumpfsinnig sind BRDler, Bullen, und Millionen von Systemwasserträger im freien Westen. Die NVA hätte zu einem nicht geringen Anteil im E-Fall ihre Offiziere erschossen nie und nimmer auf deutsche Landsleute in der BW.
Die rote Armee wurde genauso aufgehetzt, wie amerikanische Soldaten heute gegen Afghanen und Iraker.
Die amerikanische Waffenlieferungen waren beträchtlich aber Kriegsentscheidend war der deutsche Verrat im FHQ.

Interessante These

Wir hatten früher bei den Manövern der Nato immer wieder folgende Situation geübt:
Der Osten greift an und stößt erst einmal bis zur Weser vor. Die Nato erwidert den Angriff mit Atombomben, die Ostblock erwidert ebenfalls mit Atombomben, und Mitteleuropa wäre einschließlich Deutschland im Ars.. gewesen.

arnd
02.03.2012, 21:43
----------------------------------------------------------------------
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=422TfBGPUHQ&feature=related
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Interessant wie der böse Russe den deutschen eine preußische Uniform empfohlen hat. Dagegen hat der gute Ami-Freund seine Westuniform aufgezwungen.

Viel wichtiger natürlich, dass preußische Tugenden in der NVA gefördert wurden (mit ständig 80% Wehrbereitschaft). Dagegen der Westschlendrian in der Bundeswehr (Freitag ab 3 gegen 10% Wehrbereitschaft, und an zu heißen Tagen, und an zu kalten, und im Urlaub ebenso).

Und was die Bundewehr heute geworden ist, dass wurde hier oft genug gesagt.

Deshalb: NVA - Die letzte deutsche Armee?

Einige NVA-Manöver / Vorführungen. Natürlich mit scharfer Munition:
http://www.youtube.com/watch?v=3YwT2moXkeQ&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=sN6MJLyRKC8&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=C8CjfWf-Ytk&feature=related

Auch die Märsche sind sehr veschieden.
Ein Parademarsch der NVA: http://www.youtube.com/watch?v=pIBVhKZ6Tjk
Dagegen in der Bundeswehr: http://www.youtube.com/watch?v=z8OKgqBUxiM


http://nva.4mg.com/parade4.jpg


Den kalten Krieg hat der Iwan mit seinen Kommunistenfreunden in der Russenzone trotzdem verloren. Gott sei Dank

Swetlana
02.03.2012, 21:45
Interessante These

Wir hatten früher bei den Manövern der Nato immer wieder folgende Situation geübt:
Der Osten greift an und stößt erst einmal bis zur Weser vor. Die Nato erwidert den Angriff mit Atombomben, die Ostblock erwidert ebenfalls mit Atombomben, und Mitteleuropa wäre einschließlich Deutschland im Ars.. gewesen.

suchen sie mal im Netz nach den NVA-Fallschirmjägern aus Lehnin. Die als sie erfahren hatten, das sie ihre Offiziere angelogen hatten, ihre ganzen Kaserne kurz und klein schlugen.
Ein Atomkrieg hätte nie stattgefunden, hinter den Kulissen liefen ganz andere Dinge als auf dem äußeren Plan.

Swetlana
02.03.2012, 21:52
Den kalten Krieg hat der Iwan mit seinen Kommunistenfreunden in der Russenzone trotzdem verloren. Gott sei Dank

Nicht so schadenfroh, mein Sohn denn was Ihnen in der westlichen Welt an Zusammenbrüchen noch bevorsteht wird sie klein, demütig und erwachsen machen.
Vielleicht sogar zu einen anständigen, deutschen Menschen, der unter seiner Amikäseglocke lernt, wer der wahre Feind ist.

arnd
02.03.2012, 21:54
Nicht so schadenfroh, mein Sohn denn was Ihnen in der westlichen Welt an Zusammenbrüchen noch bevorsteht wird sie klein, demütig und erwachsen machen.
Vielleicht sogar zu einen anständigen, deutschen Menschen, der unter seiner Amikäseglocke lernt, wer der wahre Feind ist.

Träum weiter ,Mutti.:))

Praktiker
02.03.2012, 21:59
Den kalten Krieg hat der Iwan mit seinen Kommunistenfreunden in der Russenzone trotzdem verloren. Gott sei Dank

Ist diese Erkenntnis gesichert ??

Nach meinen Informationen haben - im Gegenteil -
die NVA-Soldaten ohne Widerstand den Westen besetzt ( sie kamen einfach in Zivil und ohne Waffen ) ,
und die russischen Kommunisten sind gerade dabei, die Schweizer Filetstücke aufzukaufen.....

Sehen so Verlierer aus ? :D

arnd
02.03.2012, 22:01
Ist diese Erkenntnis gesichert ??

Nach meinen Informationen haben - im Gegenteil -
die NVA-Soldaten ohne Widerstand den Westen besetzt ( sie kamen einfach in Zivil und ohne Waffen ) ,
und die russischen Kommunisten sind gerade dabei, die Schweizer Filetstücke aufzukaufen.....

Sehen so Verlierer aus ? :D

lol ,so kann man aus einer Niederlage natürlich einen Sieg machen. (Bestimmt hatte der KGB und die Stasi dies alles so geplant)

Swetlana
02.03.2012, 22:02
Träum weiter ,Mutti.:))

24441

schlaf gut, Söhnchen, nach kannst du es, bald wirst du dich still in den Schaf weinen

mabac
03.03.2012, 04:41
Schäm Dich ! Wer hat Dir nur so üble Begriffe wie Hilsrussen beigebracht ? Etwa während Deiner, ja sicher seltenen und mangelhaften Hauptschulbesuche ?

Hilfswilliger, Hilfstruppe, Hilfsrusse etc. sind in der Sprache der Deutschen allgemein gebräuchliche Begriffe.


Hilfstruppen, oft auch, vor allem in der Antike, nach dem lateinischen Namen Auxilia genannt, werden Truppenverbände genannt, die aufgrund ihrer Bewaffnung und Rüstung nur unterstützende Funktionen ausüben, z. B. um die Schlachtlinie zu verlängern.

Sie werden häufig aus ausländischen Söldnern rekrutiert. Historische Beispiele sind die Auxiliartruppen der römischen Legionen, aber auch die Askari und Rugaruga der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika (später Tanganjika).
http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfstruppe

Die NVA war eine Hilfstruppe der Russen, weshalb deren Angehörige Hilfsrussen genannt wurden.

Volker
03.03.2012, 12:03
Hilfswilliger, Hilfstruppe, Hilfsrusse etc. sind in der Sprache der Deutschen allgemein gebräuchliche Begriffe.


http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfstruppe

Die NVA war eine Hilfstruppe der Russen, weshalb deren Angehörige Hilfsrussen genannt wurden.


Donnerwetter, komm zwar aus dem Osten, hab aber bisher geglaubt, ich sei auch Deutscher, schade war wohl nichts ! ?
Jedenfalls kannte ich das Wort Hilfsrussen nicht, aber, man lernt immer wieder dazu ....

Volker
03.03.2012, 12:10
" NVA ":flop:

Was haben wir immer gesagt: Pisserladen !!!

Die " NVA " war nichts weiter als eine kleine Vasallen Kompanie des Kommunistischen Russlands an dessen Westgrenze , mit Deutscher Uniform und zu 98 % vom Russen bewaffnet.

PS: Da war nur die Sprache und die Uniformen Deutsch !!! ...



Genau auf diese Hassreaktion von Dir hab ich gewartet, mußte ja kommen !

Sag mal, bist Du vielleicht in der DDR nicht zum Zuge gekommen, Versager gewesen ?

romeo1
03.03.2012, 12:48
Donnerwetter, komm zwar aus dem Osten, hab aber bisher geglaubt, ich sei auch Deutscher, schade war wohl nichts ! ?
Jedenfalls kannte ich das Wort Hilfsrussen nicht, aber, man lernt immer wieder dazu ....

Mir ging das gleiche durch den Kopf.

Zinsendorf
03.03.2012, 13:35
Hilfswilliger, Hilfstruppe, Hilfsrusse etc. sind in der Sprache der Deutschen allgemein gebräuchliche Begriffe.


http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfstruppe

Die NVA war eine Hilfstruppe der Russen, weshalb deren Angehörige Hilfsrussen genannt wurden.
So gesehen waren alle in das jeweilige Bündnissystem integrierten Armeen Hilfstruppen; bei den RGW-Staaten eben auch die Truppen Polens, Ungarns, der CSSR usw. Hilfstruppen der Sowjetarmee.

Und wer einmal miterlebt hat, wie Sowjetbürger (Lette u. Aserbaidshaner) reagiert haben, als sie ein "wohlmeinender" Genosse als "unsere russischen Freunde" bezeichnet hatte, der kann über solchen Schwachsinn (sog. "allg. gebräuchliche Begriffe") nur den Kopf schütteln.

Diese unbedingte Bündnistreue auch innerhalb der NATO mit den anderen ehem. Kriegsgegnern/Siegern war doch innerhalb der BRD so selbstverständlich, das man dazu noch nicht einmal zusätzliche Begriffe benötigte. Ob nun ganz freiwillig oder gezwungen (NVA), Unterwürfigkeit ist niemals ein Grund, um darauf stolz zu sein.

mabac
03.03.2012, 16:30
Donnerwetter, komm zwar aus dem Osten, hab aber bisher geglaubt, ich sei auch Deutscher, schade war wohl nichts ! ?
Jedenfalls kannte ich das Wort Hilfsrussen nicht, aber, man lernt immer wieder dazu ....

Möglicherweise waren Sie nur in der Hilfsschule. :D
Gut, dass Sie in diesem Forum etwas dazu lernen!

Volker
03.03.2012, 16:50
Möglicherweise waren Sie nur in der Hilfsschule. :D
Gut, dass Sie in diesem Forum etwas dazu lernen!


Wie recht Du hast, aber nicht weitersagen, gelernt hab ich schon von Dir, aber so toll wars auch nicht, auch Hilfsschüler gewesen ? ....

Wolf Fenrir
03.03.2012, 20:31
Genau auf diese Hassreaktion von Dir hab ich gewartet, mußte ja kommen !

Sag mal, bist Du vielleicht in der DDR nicht zum Zuge gekommen, Versager gewesen ?

Ist nur meine Feststellung , was die NVA war...

Volker
04.03.2012, 08:31
Ist nur meine Feststellung , was die NVA war...


Aber klar doch, war nur Deine Feststellung ! Was befugt Dich aber, zu dieser Feststellung, warste Oberst ?

Sprecher
04.03.2012, 09:27
:top::top:

Der Russe setzte und setzt auf plumpe Masse an Menschen und Material , mit dieser Taktik hat er auch den 2. W Krieg mit den 3 anderen " Siegern " gewonnen:-<:-<



Das taten allerdings die Amis auch. Im Westen waren nur ca. 10-15% der Wehrmacht stationiert trotzdem brauchten die amis zusammen mit Kanadieren und Inselaffen 9 Monate um von der Nromandie bis über den Rhein zu kommen. Die Wehrmacht hat 1940 für die gleiche Strecke in umgekehrter Richtung 4 Wochen benötigt.

Sprecher
04.03.2012, 09:29
Etwas selbst-Ironie ist nie ein Fehler, auch für eine Armee nicht. Und es stimmt natürlich, dass der Leopard 2 in nahezu jeder Version dem T-72 in nahezu jeder Version überlegen ist. Das ändert aber nichts an dem Prinzip, das letztlich viele Jäger des Hasen Tod sind. Der Panther war dem T-34/85 auch überlegen, das kam aber nicht zum tragen, weil die schiere Masse an T-34 auf dem Schlachtfeld diese Überlegenheit mehr als ausgelichen hat.

Eine Schlacht gewinnt man auch nicht alleine mit Panzern, die infanteristische Ausbildung der Bundeswehr war aber schon damals eher "Mau", wenn man sie mit dem vergleicht, was in westlichen Armeen üblich war. Leuten das Schießen mit Gewehren beizubringen, die älter als die meisten Rekruten sind, und mit denen man sich in der Form "einschießen" muss, dass man sich merkt, das man einfach "links hoch" zielen muss, wenn man "mitte" treffen will, macht einfach keinen Sinn. Aber okay, die G-3 sind heute Geschichte (eigentlich auch in der Ausbildung?).

Über die Aussagekraft von Manövern - die lange vorher bekannt und leicht vorzubereiten sind - herrscht Uneinigkeit, ihr primärer Wert liegt eher in der Inübunghaltung des Personals und der Technik unter Bedingungen, die dem realen Einsatz näher sind als reine Ausbildung. Als Indikator für die tatsächliche "Kriegsfähigkeit" einer Amree taugen sie nur soweit, als sich massive Mängel in Organisation und Ausrüstung hier manifestieren.

Ich will die Bundeswehr nicht schlechtreden, die, die in ihr gedient haben und heute dienen, machen in der absoluten Mehrheit einen so guten Job, wie man es - unter den gegebenen Rahmenbedingungen - überhaupt nur erwarten kann. Aber es nützt auch nichts, sich in Illusionen über den tatsächlichen, militärischen Wert einer Armee zu wiegen, weil man ihre Angehörigen nicht "verletzten" will.

Die heutige Bundeswehr kann man sicher vergessen. Aber bis Mitte der 90er war sie noch eine ernstzunehmende Truppe. Und von den Leos hatten wir 1990 3000 Stück, jetzt sinds noch etwas über 200...

Sprecher
04.03.2012, 09:39
Den kalten Krieg hat der Iwan mit seinen Kommunistenfreunden in der Russenzone trotzdem verloren. Gott sei Dank

Devote Ami-Kriecher wie du sind keinen Deut besser als die Kommis.

Strandwanderer
04.03.2012, 09:56
Hier eine echte Bundeswehr-Parade. Die Paradeuniformen entsprechen allesamt immer noch deutschen Traditionen. Feldgrau und schick, ebenso die Musik usw.

Wachbataillon - Ausmarsch nach dem Gelöbnis

http://www.youtube.com/watch?v=Lz_BoWCEXfk

http://www.youtube.com/watch?v=8qbffsKK150

http://deutschelobby.files.wordpress.com/2011/03/bundeswehr-werbung-freiwillige.jpg
Foto aus der Freiwilligenwerbung der Bundeswehr


Es ist nur noch ein Frage der Zeit, bis uns auch im angetretenen Wachbataillon ein paar Negervisagen angrinsen.

Untergrundkämpfer
04.03.2012, 10:42
http://deutschelobby.files.wordpress.com/2011/03/bundeswehr-werbung-freiwillige.jpg


Es ist nur noch ein Frage der Zeit, bis uns auch im angetretenen Wachbataillon ein paar Negervisagen angrinsen.

Du meinst wie die?

http://www.jaduland.de/kolonien/images/askari_kapelle.jpg

deutsche Askari Kapelle


Askaris in der deutschen Schutztruppe

Tropische Landschaft in Deutsch-Ostafrika von Themistokles von Eckenbrecher, 1896, Darstellung einer kriegerischen Auseinandersetzung zwischen einheimischer Bevölkerung und Kolonialherren, unterstützt durch Askaris

Im deutschen Sprachraum sind Askaris zuerst durch die Orient-Romane Karl Mays, dann durch die Askaris der Schutztruppe für Deutsch-Ostafrika bekannt geworden. Sie bildeten den Großteil der deutschen Schutztruppe in Deutsch-Ostafrika und trugen im Ersten Weltkrieg die Hauptlast des Kampfes gegen die britischen Truppen.

Die ersten Askaris in deutschen Diensten in Ostafrika waren durch Hermann von Wissmann in Ägypten angeworbene Söldner aus dem Sudan und Zulu aus dem portugiesischen Mosambik, mit denen der ostafrikanische Küstenstreifen 1889 gegen den Widerstand der Küstenbevölkerung unter Abuschiri erobert wurde. Sie wurden aus der sogenannten „Wissmann-Truppe“ in die Schutztruppe übernommen. Ein Teil der brutalen Kriegsführung im Maji-Maji-Krieg von 1905 wird oft auf sie zurückgeführt, wobei sie die Befehle der Taktik verbrannter Erde ihrer deutschen Offiziere ausführten.

Askari in Deutsch-Ostafrika, ca. 1914

Askarikompanie in Deutsch-Ostafrika, Datum unbekannt, zwischen 1914 und 1918

Um die Askari bildete sich ein Mythos der deutschen Kolonialgeschichte, der die in den deutschen Kolonien herrschenden humanen Verhältnisse aufzeigen sollte und die geschichtsrevisionistischen Bestrebungen der Zeit nach dem Ersten Weltkrieg stützte. Tatsächlich hatten die Askaris den deutschen Kolonialherren in freiwilliger Loyalität gedient und nach dem Ende der deutschen Herrschaft sich nach dieser zurückgesehnt; beim Abschied 1918 sollen Tränen geflossen sein. Entgolten wurde ihre Treue mit vergleichsweise hohem Sold und dem Anrecht auf lebenslange Rente. Ein Teil der Askari kam zu Beginn nicht aus Ost-Afrika, sondern aus dem englischbesetzten Sudan. Diese waren entweder Söldner oder Feinde der Engländer. Die Masse der insgesamt etwa 40.000 Mann, die im ersten Weltkrieg die von allen Seiten wiederholt vorgetragenen Angriffe alliierter Truppen abwehrten, waren allerdings Landeskinder.

Zusammen mit dem kleinen Kontingent deutscher Soldaten unternahmen sie auch Angriffe auf gegnerische Gebiete. Deutsche und Askaris konnten auf die Unterstützung der einheimischen Bevölkerung bauen, die keineswegs unter alliierte Herrschaft kommen wollte. Der Krieg wurde als eine Mischung aus Stellungs-, Bewegungs- und Partisanenkrieg (= Guerillakrieg) geführt und verband deutsche Militärtaktik mit einheimischer Kenntnis der Verhältnisse und Beweglichkeit zu einer schlagkräftigen Kampfführung.

Die Treue der Askari gegenüber der Schutztruppe im Ersten Weltkrieg führte man lange Zeit auch auf das Charisma des militärischen Oberhauptes Paul von Lettow-Vorbeck zurück. Geschichten über die „Askari-Treue“ wurden von Kolonialismusbefürwortern der 1920er Jahre propagandistisch ausgenutzt und überhöht.

In Anlehnung daran wählte man das Wort Askari auch als Titel für die Nachrichten aus der kolonialen Jugendbewegung. Dieses meist nur vierseitige Blatt lag den Ausgaben des Jambo (Unterhaltungs- und Belehrungshefte über Kolonien und Übersee) der Jahrgänge 1924 und 1925 bei.

Die Pensionen der Askari wurden von der Bundesrepublik Deutschland vom Anfang der 1960er Jahre bis zum Tode der letzten Askaris Ende der 1990er Jahre weiterhin ausgezahlt.

Weit weniger human war jedoch der Umgang des Deutschen Reiches mit dem Askari Bayume Mohamed Husen. Dieser kam 1941 unter dem Vorwurf der „Rassenschande“ ins KZ Sachsenhausen, wo er nach dreijähriger Haft 1944 starb.

Als Askari bezeichnete man auch die afrikanischen Soldaten in Diensten des italienischen Heeres in Italienisch-Ostafrika.
http://img.zvab.com/member/51491b/16037494.jpg

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/0/02/Bundesarchiv_Bild_105-DOA3121%2C_Deutsch-Ostafrika%2C_Askari.jpg

August Sabac el Cher

http://www.dhm.de/ausstellungen/namibia/stadtspaziergang/pics/002_elcher_uniform.jpg


Teilnahme an den deutschen Einigungskriegen

1867 heiratete August Sabac el Cher die Berlinerin Anna Maria Jung

Zwei Jahre nach dem Aufenthalt im Kaukasus nahm August Sabac el Cher 1864 in preußischer Uniform am ersten deutschen Einigungskrieg, dem Deutsch-Dänischen Krieg teil. An der Seite von Prinz Albrecht diente er vorwiegend im Hauptquartier und stand nicht im direkten Gefecht. Anders im Jahre 1866: In der Schlacht von Königgrätz focht er in einem Infanterie-Korps. Für seinen Einsatz erhielt er das Erinnerungskreuz für Kombattanten. Sein Dienstherr wurde mit dem Pour le mérite ausgezeichnet.

Am 25. November 1867 heiratete August Sabac el Cher die 24-jährige Berlinerin Anna Maria Jung in der Dreifaltigkeitskirche in der Mohrenstraße. Als Kammerdiener im Prinz-Albrecht-Palais war Sabac el Cher für die Tochter eines wohlhabenden Textilkaufmanns eine gute Partie, die Kontakte zum Königshaus und ein sicheres Einkommen versprach. Zum Zeitpunkt der Hochzeit war sie zudem bereits im sechsten Monat schwanger. Am 10. März 1868 erblickte Gustav Sabac el Cher das Licht der Welt. 1869 schenkte Anna Sabac el Cher einer Tochter das Leben, die auf den Namen Elisabeth Bertha Charlotte getauft wurde. Wie der schwarze Schwiegersohn in der Familie Jung aufgenommen wurde, ist nicht mehr festzustellen. Für die Liebe den Enkelkindern gegenüber gibt es aber zahlreiche Zeugnisse.

1870 zog Sabac el Cher in den Deutsch-Französischen Krieg: Mit Prinz Albrecht nahm er an der Belagerung von Metz, dem Gefecht bei Artenay, der Schlacht bei Loigny und Poupry und der Schlacht von Orléans teil. Er erhielt zahlreiche militärische Auszeichnungen, darunter auch das Eiserne Kreuz. 1870/71 war Albrecht von seinem Bruder Wilhelm, der 1861 Friedrich Wilhelm IV. auf den Thron gefolgt war, nicht ins Hauptquartier attachiert worden. Mit dem aktiven Kampfgeschehen übernahm er sich jedoch und brach am 18. Januar 1871 bei Paris zusammen. Am 16. Juli erlitt er einen Schlaganfall. Den Folgen seines zweiten Schlaganfalls (8. September 1872) erlag Prinz Albrecht am 14. Oktober 1872.
Nach dem Tod Prinz Albrechts


Der nubische Junge Sabac el Cher hatte als Diener im Umfeld des Königshauses eine große Karriere gemacht, die mit dem Tod seines Dienstherrn nicht zu Ende ging. Dessen ältester Sohn, Albrecht, ernannte August Sabac el Cher 1873 zum Silberverwalter des Prinz-Albrecht-Palais. Mit dem hohen Jahreseinkommen von 600 Goldmark, das durch zahlreiche Gratifikationen aufgestockt wurde, konnte die Familie ein wirtschaftlich sorgenfreies Leben führen. Mit dem beruflichen Aufstieg war nun auch ein Umzug in eine eigene Wohnung möglich. Hatte Sabac el Cher als Kammerdiener vor allem durch seine „Exotik“ (er arbeitete oft in orientalischen Fantasie-Trachten) geglänzt, wurde ihm nun eine herausgehobene Stellung zuteil: Er erhielt die Oberaufsicht über sämtliches Silber, Porzellan, Tafelaufsätze und Glas des prinzlichen Haushaltes. Ihm waren mehrere Silberbediente und Silberwäscherinnen unterstellt.

1876 schied August Sabac el Cher aus dem Dienst bei Hofe aus – vermutlich aus gesundheitlichen Gründen. [B]Am 25. Oktober 1882 erhielt er, der alle deutschen Einigungskriege miterlebt hatte, die Naturalisationsurkunde des Berliner Polizeipräsidenten. Damit war er rechtlich als preußischer Bürger gleichgestellt.

Am 21. September 1885 verstarb Sabac el Cher in Berlin. Das Kirchenbuch nennt Magenkrebs als Todesursache. Sein Grab auf dem Friedhof der Dreifaltigkeitsgemeinde existiert heute nicht mehr. Seine Ehefrau Anna, 42-jährig und verwitwet, heiratete kein zweites Mal. Sein Sohn Gustav (1868-1934) wurde im Deutschen Kaiserreich ein berühmter Militärmusiker und Medienstar. Bis heute leben Nachfahren des „kleinen nubischen Jungen“ in Deutschland.

August Sabac el Cher war einer der ersten gesellschaftlich integrierten Afrodeutschen in Berlin. In der Geschichte der afrikanischen Diaspora in Deutschland kommt ihm somit besondere Bedeutung zu. Seine Lebensgeschichte zeichnet das Bild eines preußischen Patrioten, der aus dem Schatten seines Dienstherrn jedoch nie heraustreten konnte. Seit 2006 findet eine posthume Würdigung seines bewegten Lebens statt, die zahlreiche Veröffentlichungen über Afrodeutsche und ein Werk über die Familie Sabac el Cher mit sich brachte.

Untergrundkämpfer
04.03.2012, 10:47
http://img812.imageshack.us/img812/9347/africangerman1qaa1.jpg
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/1/19/Marrok_Schellenbaumträger_EGRzF.jpg/395px-Marrok_Schellenbaumträger_EGRzF.jpg
http://img835.imageshack.us/img835/3064/group1qaa1.jpg

20th Saxon Hussars Regiment, at Bautzen 1915.
http://img638.imageshack.us/img638/878/lghsamboemp.jpg
Garde Leib-Husaren

Swetlana
04.03.2012, 14:10
Warum werfen sie die treuen Askaris-Neger mit diesen heimatlosen, amerikanisierten Mischling in einen Topf ?

24552

Raczek
04.03.2012, 15:38
Und hat man mittlerweile Einigung darüber erzielt, welche Armee nun "doitscher" war? :))

OneDownOne2Go
04.03.2012, 16:01
Die heutige Bundeswehr kann man sicher vergessen. Aber bis Mitte der 90er war sie noch eine ernstzunehmende Truppe. Und von den Leos hatten wir 1990 3000 Stück, jetzt sinds noch etwas über 200...

Schon Ende der 80er war die Einsatzbereitschaft vieler Panzerbrigarden durch die Verfügbarkeit voll gefechtstauglicher Panzer zunehmend eingeschränkt. Ein Freund von der PzBrig 3, der bis zu ihrer Auflösung (ich glaube Ende 1993) in Nienburg stationiert war, hat schon damals berichtet, dass die Instandsetzung nach dem Motto "Aus zwei mach eins" vorgehen musste, weil bestimmte Ersatzteile nicht verfügbar waren und teilweise auch nicht mehr verfügbar wurden, weil sie im nächsten KWS-Programm nicht mehr vorgesehen waren. Und so wurden aus einem Leo mit defekter Feuerleit-Anlage und einem Leo mit defektem Laufwerk ein ganzer Leo und 52 Tonnen "Edel-Schrott".

Ich will die Bundeswehr hier gar nicht "schlechtreden", die absolut überwiegende Mehrheit ihrer Offiziere und Mannschaften haben - unter den jeweiligen politischen Gegebenheiten - einen sehr guten Job gemacht, und machen ihn auch heute noch. Aber ihr Aufbau und vor allem die politischen Vorgaben zum Einsatzzweck der Bundeswehr haben ihr immer einen defensiven Charakter verliehen, der damit zwangsweise ihre offensive Einsetzbarkeit begrenzt hat.

Untergrundkämpfer
04.03.2012, 16:18
Und hat man mittlerweile Einigung darüber erzielt, welche Armee nun "doitscher" war? :))

:top:

Da haben wir doch glat die Wehrmacht vergessen :)

http://img174.imageshack.us/img174/8963/200651016194112702jz8.jpg
Das ist der Sohn von Chiang Kai-Shek (Machthaber der Republik China vor, während und nach dem 2.WK), der bis 1939 in der Wehrmacht diente.

http://img291.imageshack.us/img291/1931/arabesarmeeallemande25jlka5.jpg

Mathias. Der Offiziersbursche von Mölders. Gefallen als Feldwebel 1944 in der Normandie im Kampf gegen, meines Wissens nach, US-Amerikanische Truppen.


"Die 715. Div. hat beim GenStdH um Genehmigung und Weisung an den Mil.-Bef. Frankreich gebeten, daß sie ihre 800 Fehlstellen durch farbige franz. Kriegsgefangene auffüllen darf, die als Kfz-Führer, Pferdepfleger, Handwerker usw. verwendet und nach einer Probezeit als Arbeitswillige eingestellt werden sollen. Der Mil.-Bef. hat den Antrag befürwortet, sofern die Bewachung durch die Truppe erfolgt und die Gefangenen, die nur als Arbeitskommandos einzusetzen sind, bei Verlegung an das zuständige Stammlager zurückgegeben werden. Dieser Stellungnahme hat sich der WFSt am 15.3. angeschlossen. Nach Vortrag beim Führer wird der Antrag genehmigt. Jedoch kommen volle Einstellung als Arbeitswillige und Mitnahme im Falle einer Verlegung nicht in Betracht."

Lagebericht des WFSt vom 18.3.1943, abgedruckt in KTB des OKW; 1943, Teilband 1, S.224


"Nachdem der Versuch, bei der 715. Div. farbige franz. Kriegsgefangene als Kfz-Führer, Pferdepfleger und in Versorgungstruppen zu verwenden zufriedenstellend verlaufen ist, hat der GenStdH um Überweisung von 7000 farbigen Kriegsgefangenen durch den Mil.-Bef. Frankreich an den OB West gebeten. Da dies kräftemäßig eine Entlastung im Westen mit sich bringen würde, schlägt der WFSt vor, den Antrag des GenStdH zu genehmigen."

Lagebericht des WFSt vom 12.7.1943, abgedruckt in KTB des OKW; 1943, Teilband 2, S.773

P.S. auch bei der NVA gab es Soldaten die nicht , oder nur teilweise, deutscher Herkunft waren. Es waren zwar nur wenige, aber es gab sie. Meist war ein Elternteil Angolaner oder Vietnamese.

Wolf Fenrir
05.03.2012, 21:57
Aber klar doch, war nur Deine Feststellung ! Was befugt Dich aber, zu dieser Feststellung, warste Oberst ?

Wenn ich Oberst in diesem Sauhaufen gewesen wäre hätte ich wohl nicht diese Meinung...

mabac
05.03.2012, 22:09
P.S. auch bei der NVA gab es Soldaten die nicht , oder nur teilweise, deutscher Herkunft waren. Es waren zwar nur wenige, aber es gab sie. Meist war ein Elternteil Angolaner oder Vietnamese.

Deren Eltern Angolaner und Vietnamesen waren? Dann müsste die DDR ja schon vor 1970 Sklaven aus diesen Ländern importiert haben!

romeo1
06.03.2012, 06:48
Deren Eltern Angolaner und Vietnamesen waren? Dann müsste die DDR ja schon vor 1970 Sklaven aus diesen Ländern importiert haben!

Also ich kennen keinen vietnames. NVA Soldaten, ich kenne nicht mal jemanden, der jemanden kennt etc.

Entfernungsmesser
06.03.2012, 06:57
Gäääähhhnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnnn.

Volker
06.03.2012, 08:40
Wenn ich Oberst in diesem Sauhaufen gewesen wäre hätte ich wohl nicht diese Meinung...


Na ja, es hat aber auch ab und an einen aufgeschlossenen Oberst gegeben.....

gagarin90
22.03.2012, 21:46
http://deutschelobby.files.wordpress.com/2011/03/bundeswehr-werbung-freiwillige.jpg
Foto aus der Freiwilligenwerbung der Bundeswehr


Es ist nur noch ein Frage der Zeit, bis uns auch im angetretenen Wachbataillon ein paar Negervisagen angrinsen.

Ein Bild sagt wohl mehr als tausend Worte. Die hasszerfressenen Spuckattacken der bunzeldoitschen Ami-Knechte werden folgende Wahrheiten nicht widerlegen können:

1. Die NVA war eine hochwertige, disziplinierte Armee. Der Bundeswehr schon damals überlegen.
2. Die heutige kleine Söldnertruppe "Muttis Bunzelwehr" würde durch die NVA in 24 Stunden ausgelöscht werden.
3. Ami-Knechte sind geistig behindert

Auf die baldige Rückkehr der DDR und NVA und Stasi. Was meint ihr wie schnell ein Drecksloch wie Berlin dann gesäubert werden würde?


http://www.youtube.com/watch?v=RFOISRGuYpg&feature=related

Alfred
22.03.2012, 21:55
Wenn Berlin gesäubert wird....ach wäre das Schön.


http://www.youtube.com/watch?v=pIBVhKZ6Tjk

Alfred Tetzlaff
22.03.2012, 21:59
Die hatten nicht mal Sprit genug um bis zur Weser zu kommen.

Freikorps
22.03.2012, 22:01
Ein Bild sagt wohl mehr als tausend Worte. Die hasszerfressenen Spuckattacken der bunzeldoitschen Ami-Knechte werden folgende Wahrheiten nicht widerlegen können:

1. Die NVA war eine hochwertige, disziplinierte Armee. Der Bundeswehr schon damals überlegen.
2. Die heutige kleine Söldnertruppe "Muttis Bunzelwehr" würde durch die NVA in 24 Stunden ausgelöscht werden.
3. Ami-Knechte sind geistig behindert

Auf die baldige Rückkehr der DDR und NVA und Stasi. Was meint ihr wie schnell ein Drecksloch wie Berlin dann gesäubert werden würde?


http://www.youtube.com/watch?v=RFOISRGuYpg&feature=related

Hoffentlich würden sie dich dann auch gleich "mitsäubern". Kapier es endlich, es gibt keine DDR mehr, es gibt keine NVA mehr, komm in der Wirklichkeit an!

Alfred
22.03.2012, 22:07
Hoffentlich würden sie dich dann auch gleich "mitsäubern". Kapier es endlich, es gibt keine DDR mehr, es gibt keine NVA mehr, komm in der Wirklichkeit an!

Und es gibt keine Armee mehr die für unser Volk da ist. Schau dir die Zusammensetzung der DDR Bevölkerung an und die Zusammensetzung der BRD Bevölkerung. In der DDR gab es keine Kriminellen Jugendbanden die ganze Schulen überfallen....keinen Multikultischeiss, keine Genderkacke usw.

Wenn wir als Volk, als Nation und als Europäer bestehen wollen, dann müssen wir Kämpfen. Alles andere hat bisher die Selbstzerstörung der Völker nicht verhindert.

Alfred
22.03.2012, 22:10
Die hatten nicht mal Sprit genug um bis zur Weser zu kommen.

Davon hatte ndie reichlich, sie hatten aber keine Arabergangs die ganze Stadtteile in Angst und Schrecken versetzen und es war Verboten Menschen aus Langeweile zu Töten.

Alfred Tetzlaff
22.03.2012, 22:17
Davon hatte ndie reichlich, sie hatten aber keine Arabergangs die ganze Stadtteile in Angst und Schrecken versetzen und es war Verboten Menschen aus Langeweile zu Töten.

In Nordvietnam und Cuba ist noch Platz genug.

Alfred
22.03.2012, 22:28
In Nordvietnam und Cuba ist noch Platz genug.

Und du mit den ganzen Musels hier. Guter Tausch. Sobald das Abschlachten losgeht sehe ich im TV zu. Dann Heulen feige White Warriors wie du auf.

romeo1
23.03.2012, 06:08
In Nordvietnam und Cuba ist noch Platz genug.

In Vietnam kann man inzw. gut leben und gute Geschäfte machen.

Untergrundkämpfer
25.04.2012, 09:01
Das Bild ist zar aus dem Jahr 2007 am bezeichnend, das es sich um das Wachbataillon handelt.

http://www.abload.de/img/562925_28941432447589ojj41.jpg


http://deutschelobby.files.wordpress.com/2011/03/bundeswehr-werbung-freiwillige.jpg
Foto aus der Freiwilligenwerbung der Bundeswehr


Es ist nur noch ein Frage der Zeit, bis uns auch im angetretenen Wachbataillon ein paar Negervisagen angrinsen.

Otto Hahn
16.09.2012, 14:02
... Kapier es endlich, es gibt keine DDR mehr, es gibt keine NVA mehr, komm in der Wirklichkeit an!

gagarin90 meint doch nur, dass man die falsche Armee aufgelöst hat und da hat er dann auch recht.
Wie kann man eine Armee die den Frieden erhalten hat gegen eine tauschen die Kriege geil findet!?

OneDownOne2Go
16.09.2012, 14:18
gagarin90 meint doch nur, dass man die falsche Armee aufgelöst hat und da hat er dann auch recht.
Wie kann man eine Armee die den Frieden erhalten hat gegen eine tauschen die Kriege geil findet!?

Die NVA hat den Frieden erhalten, und die Bundeswehr findet den Krieg geil? Das kann wohl nur jemand glauben, der sich den weltfremden Otto Hahn als Avatar gewählt hat. Dieser "Vater der Kernspaltung" war ja auch dem Suizid nahe, als er in englischer Gefangenschaft vom Abwurf der Atombomben erfuhr...

Die NVA war, im Gegensatz zu den "Bürgern in Uniform" der Bundeswehr, eine "richtige" Armee mit ausdrücklich offensiver Aufstellung und Ausrüstung, die Führungsprinzipien folgte, die man schon im preußischen/kaiserlichen Heer, der Reichswehr und der Wehrmacht findet - drei ganz ohne Zweifel hervorragenden Armeen, die ihren Wert unter Beweis gestellt haben.

Frumpel
16.09.2012, 14:21
Die NVA wollte den Frieden erhalten? Ha ha ha, wie witzig! Für die Angriffsdoktrin des Warschauer Paktes erfand man das Wort "Vorwärtsverteidigung". Der Gegner sollte auf dessen Territorium geschlagen werden, was de facto einen Angriff darstellte. Gagarin90? Der kleine russische Hosenscheißer wurde geboren, als die NVA bereits Geschichte war. Ich hatte seinerzeit noch das Vergnügen, bei diesem Verein meinen Grundwehrdienst abzureißen.

Frumpel
16.09.2012, 14:26
Die hatten nicht mal Sprit genug um bis zur Weser zu kommen.

Sprit war genug da, aber die russische Technik ist jedes mal verreckt, kaum daß die Eisenschweine zum Kdl raus waren. :)

Otto Hahn
17.09.2012, 08:28
Die NVA hat den Frieden erhalten, und die Bundeswehr findet den Krieg geil? Das kann wohl nur jemand glauben, der sich den weltfremden Otto Hahn als Avatar gewählt hat. Dieser "Vater der Kernspaltung" war ja auch dem Suizid nahe, als er in englischer Gefangenschaft vom Abwurf der Atombomben erfuhr...


Das liebe ich an der "Freiheit im Netz" so sehr, man diskutiert nicht sondern verunglimpft.
Offenbar reicht es nicht für mehr.
Ich habe lediglich meine Meinung geäußert.
Die muss man ja nicht teilen...warum jedoch gleich Otto Hahn mit abgefertigt wird ist für mich nicht nachvollziehbar.
Zumal es inhaltlich völlig belanglos ist.
Im Übrigen habe ich gegen die vorgebrachte Argumentation gar nichts, verweise einfach nur auf die Geschichte.
NVA da - kein Krieg
NVA weg- Krieg.
Das ist aber nur eine simple Feststellung, Bürger in Uniform hin oder her.
Wer sich heute zur Bundeswehr meldet (er muss ja keine staatsbürgerliche Pflicht mehr erfüllen) der will töten ob nun vordergründig oder nicht.
Soldaten sind Mörder.

Raczek
17.09.2012, 11:27
NVA da - kein Krieg
NVA weg- Krieg.
Das ist aber nur eine simple Feststellung

*lach*
Nein das ist keine simple Feststellung, sondern bewusste Ausblendung viel gewichtigerer Faktoren.

NVA da <= Kalter Krieg, bipolare Welt mit durch Kernwaffen garantiertem Gleichgewicht zw. den Machtblöcke.
NVA weg <= Ende des Kalten Krieges durch unkontrollierten Zusammenbruch einer Seite.

Offenbar glauben Zecken und SED/Stasi-Altlasten wirklich, Krieg und Frieden hätten sich an der Politik dieses Wurmsatzes DDR und einer Gurkentruppe NVA entschieden.

Raczek
17.09.2012, 11:28
NVA da - kein Krieg
NVA weg- Krieg.
Das ist aber nur eine simple Feststellung

*lach*
Nein das ist keine simple Feststellung, sondern bewusste Ausblendung viel gewichtigerer Faktoren.

NVA da <= Kalter Krieg, bipolare Welt mit durch Kernwaffen garantiertem Gleichgewicht zw. den Machtblöcke.
NVA weg <= Ende des Kalten Krieges durch unkontrollierten Zusammenbruch einer Seite.

Offenbar glauben Zecken und SED/Stasi-Altlasten wirklich, Krieg und Frieden hätten sich an der Politik dieses Wurmsatzes DDR und einer Gurkentruppe NVA entschieden.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 12:17
Das liebe ich an der "Freiheit im Netz" so sehr, man diskutiert nicht sondern verunglimpft.
Offenbar reicht es nicht für mehr.
Ich habe lediglich meine Meinung geäußert.
Die muss man ja nicht teilen...warum jedoch gleich Otto Hahn mit abgefertigt wird ist für mich nicht nachvollziehbar.
Zumal es inhaltlich völlig belanglos ist.
Im Übrigen habe ich gegen die vorgebrachte Argumentation gar nichts, verweise einfach nur auf die Geschichte.
NVA da - kein Krieg
NVA weg- Krieg.
Das ist aber nur eine simple Feststellung, Bürger in Uniform hin oder her.
Wer sich heute zur Bundeswehr meldet (er muss ja keine staatsbürgerliche Pflicht mehr erfüllen) der will töten ob nun vordergründig oder nicht.
Soldaten sind Mörder.

Nun, ich verachte Personen, die Kraft ihrer Intelligenz eigentlich wissen müssten, was sie tun, dann aber vom Ergebnis ihrer Arbeit so überrascht sind, dass sie sie am liebsten nicht mehr getan haben wollen. Das betrifft eben auch Otto Hahn und z.B. Robert Oppenheimer. Deren Verunglimpfung zu beklagen, um dann damit zu schließen, dass Soldaten Mörder sind, entbehrt allerdings nicht einer gewissen.. na, sagen wir mal "Ironie".

Die Gründe, aus denen sich heute jemand zum Dienst in der Bundeswehr meldet, sind vielfältig. Die "Lust am Töten" dürfe allerdings die unbedeutendste Rolle spielen. Schon eher kommt zum Beispiel zum tragen, dass die Bundeswehr für viele die einzige Möglichkeit ist, einen "sicheren" Beruf zu ergreifen, dass sie die Möglichkeit bietet, neben dem Soldatenhandwerk auch einen zivilen Beruf zu erlernen oder sogar zu studieren, und man sich eher keine Sorgen machen muss, diesen Arbeitsplatz plötzlich zu verlieren. Natürlich, wer Soldat wird - wenn wir das auch zu Zeiten der "Selbstverteidigungs-Friedens-Wehrplicht-Bürger-in-Uniform-Phase" der Bundeswehr vergessen zu haben scheinen - muss damit rechnen, eben auch an Kriegseinsätzen teilnehmen zu müssen, mit allen Konsequenzen. Und mir ist jemand, der sich in diesem Bewusstsein für den Soldatenberuf entscheidet, viel lieber, als durchgeistigte Theoretiker, die am Ende vor den Konsequenzen ihrer Taten in Verzweiflung oder weltfremde Religionen flüchten.

Was den Umstand angeht, dass die NVA Zeit ihres Bestehens niemals an einem regelrechten Kriegseinsatz teilgenommen hat, so trifft das natürlich zu. Ebenso ist es richtig, dass die Bundeswehr seit Mitte der 90er Jahre an Kriegseinsätzen teilnimmt - übrigens beschlossen und abesegnet durch die ehemals fundamental-pazifistischen Grünen. Das hat seinen Grund aber in der veränderten Sicherheitslage in der Welt, nicht im Wesen von NVA und Bundeswehr. Als Teil des warschauer Paktes wäre die NVA nur bei einem Krieg zwischen den großen Machtblöcken zum Einsatz gekommen, das trifft übrigens für diese Zeit ebenso auf die Bundeswehr zu. Die Argumentation, mit der du den Friedenscharakter der NVA zu beweisen suchst, entspricht in ihrem Aussagewert dem statistisch "beweisbaren" Zusammenhang zwischen dem Rückgang der Piraterie im karibischen Meer und der Klimaerwärmung. Mit anderen Worten: Totaler Schwachsinn.

Davon unberührt war die NVA - aus meiner (westlichen) Sicht - die letzte "echte" deutsche Armee, im Sinn der Antwort auf die Frage, ob Aufstellung, Ausrüstung, Ausbildungsstand und Führungstechniken- und Prinzipien eine Armee kriegstauglich machen.

Helgoland
17.09.2012, 12:26
Davon unberührt war die NVA - aus meiner (westlichen) Sicht - die letzte "echte" deutsche Armee, im Sinn der Antwort auf die Frage, ob Aufstellung, Ausrüstung, Ausbildungsstand und Führungstechniken- und Prinzipien eine Armee kriegstauglich machen.

Während meiner beruflichen Tätigkeit habe ich zwei ehemalige NVA-Offiziere kennengelernt, die nach dem Zusammenbruch der DDR zu uns zum Objektschutz gekommen sind. Wenn alle Soldaten der NVA dieses Ausbildungsniveau hatten, sollte die Bundeswehr froh sein, dass es nie zu einer direkten Konfrontation gekommen ist.

GnomInc
17.09.2012, 12:36
Während meiner beruflichen Tätigkeit habe ich zwei ehemalige NVA-Offiziere kennengelernt, die nach dem Zusammenbruch der DDR zu uns zum Objektschutz gekommen sind. Wenn alle Soldaten der NVA dieses Ausbildungsniveau hatten, sollte die Bundeswehr froh sein, dass es nie zu einer direkten Konfrontation gekommen ist.

Im Konfliktfall zwischen Warschauer Pakt und Nato hätte die NVA wohl nicht mehr als 2 Tage Bestand gehabt - die war von der Russen als Opferverband zum Verheizen vorgesehen ....

Xarrion
17.09.2012, 12:42
Im Konfliktfall zwischen Warschauer Pakt und Nato hätte die NVA wohl nicht mehr als 2 Tage Bestand gehabt - die war von der Russen als Opferverband zum Verheizen vorgesehen ....

Das stimmt durchaus. Nur trifft das eben auch auf die Bundeswehr zu.
Beide deutsche Armeen wären im Kriegsfall zwischen den Machtblöcken zerrieben worden.

Dennoch halte ich die ehemalige NVA für die letzte echte deutsche Armee.
Von der heutigen Bundeswehr möchte ich gar nicht erst reden. Diese verweichlichte Gurkentruppe ist nicht mehr als Armee zu bezeichnen.

Helgoland
17.09.2012, 12:46
Im Konfliktfall zwischen Warschauer Pakt und Nato hätte die NVA wohl nicht mehr als 2 Tage Bestand gehabt - die war von der Russen als Opferverband zum Verheizen vorgesehen ....

Dann hast Du mich missverstanden. Es ging mir nicht um das Kräfteverhältnis der beiden Machtblöcke, sondern um den direkten Vergleich zwischen Bundeswehr und NVA (was die Kriegstauglichkeit der Soldaten betrifft). Dass weder NVA noch Bundeswehr im WK-GAU eine nennenswerte Halbwertzeit gehabt hätten, steht dabei außer Frage.

Helgoland
17.09.2012, 12:48
Diese verweichlichte Gurkentruppe ist nicht mehr als Armee zu bezeichnen.

Zumal jetzt auch noch die Anforderungen für die KSK stark herabgesetzt werden sollen, damit endlich auch die holde Weiblichkeit Rambo spielen darf.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 12:50
Im Konfliktfall zwischen Warschauer Pakt und Nato hätte die NVA wohl nicht mehr als 2 Tage Bestand gehabt - die war von der Russen als Opferverband zum Verheizen vorgesehen ....

Das war "halt" Bestandteil der sowjet-Strategie, und ganz sicher wäre die NVA nicht in direkter Konfrontation mit der Bundeswehr "verheizbar" gewesen, dazu hätten schon andere NATO-Verbände auf dem Schlachtfeld erscheinen müssen. Ein amerikanischer Oberst, mit dem ich mich vor einigen Jahren unterhalten habe, und der Mitte der 80er Jahre zum NATO-Oberkommando Europa gehörte, hat die Aufgabe der Bundeswehr etwas salopp so beschrieben: "Den Gegner unterhalten, bis eine richtige Armee den Kampfraum erreicht".

Bei einer direkten, mit konventionellen Mitteln geführten Konfrontation zwischen NVA und Bundeswehr, abseits der jeweiligen Bündnissysteme, hätte die BW nicht viel zu verkaufen gehabt, und das war ihr auch bewusst.

Xarrion
17.09.2012, 12:55
Das war "halt" Bestandteil der sowjet-Strategie, und ganz sicher wäre die NVA nicht in direkter Konfrontation mit der Bundeswehr "verheizbar" gewesen, dazu hätten schon andere NATO-Verbände auf dem Schlachtfeld erscheinen müssen. Ein amerikanischer Oberst, mit dem ich mich vor einigen Jahren unterhalten habe, und der Mitte der 80er Jahre zum NATO-Oberkommando Europa gehörte, hat die Aufgabe der Bundeswehr etwas salopp so beschrieben: "Den Gegner unterhalten, bis eine richtige Armee den Kampfraum erreicht".

Bei einer direkten, mit konventionellen Mitteln geführten Konfrontation zwischen NVA und Bundeswehr, abseits der jeweiligen Bündnissysteme, hätte die BW nicht viel zu verkaufen gehabt, und das war ihr auch bewusst.

Dem kann ich durchaus zustimmen.
Nun stelle man sich mal eine Konfrontation zwischen der NVA und der heutigen Bundeswehr vor.
Vermutlich würde die Bundeswehr gewinnen, da die NVA-Soldaten vor Lachen gar nicht mehr kampffähig wären. :cool:

OneDownOne2Go
17.09.2012, 12:57
Dem kann ich durchaus zustimmen.
Nun stelle man sich mal eine Konfrontation zwischen der NVA und der heutigen Bundeswehr vor.
Vermutlich würde die Bundeswehr gewinnen, da die NVA-Soldaten vor Lachen gar nicht mehr kampffähig wären. :cool:

So etwa stelle ich mir die aktuelle BW-Strategie für Afghanistan vor! ;)

Schade, dass die Taliban keinen Humor haben, sonst könnte das wirklich klappen...

Xarrion
17.09.2012, 13:00
Zumal jetzt auch noch die Anforderungen für die KSK stark herabgesetzt werden sollen, damit endlich auch die holde Weiblichkeit Rambo spielen darf.

Das kommt natürlich noch hinzu.
Wie gesagt, als Armee kann ich die heutige Bundeswehr beim besten Willen nicht mehr bezeichnen.
Was dort mittlerweile herumläuft und sich Soldat nennt, ist nur noch erschreckend.
Entsprechend schlecht ist ja auch die Stimmung bei den altgedienten Berufssoldaten. Die meisten warten nur noch auf ihre Pensionierung.

Gottfried
17.09.2012, 13:02
Ein Bild sagt wohl mehr als tausend Worte. Die hasszerfressenen Spuckattacken der bunzeldoitschen Ami-Knechte werden folgende Wahrheiten nicht widerlegen können:

1. Die NVA war eine hochwertige, disziplinierte Armee. Der Bundeswehr schon damals überlegen.
2. Die heutige kleine Söldnertruppe "Muttis Bunzelwehr" würde durch die NVA in 24 Stunden ausgelöscht werden.
3. Ami-Knechte sind geistig behindert

Auf die baldige Rückkehr der DDR und NVA und Stasi. Was meint ihr wie schnell ein Drecksloch wie Berlin dann gesäubert werden würde?


http://www.youtube.com/watch?v=RFOISRGuYpg&feature=related

Die NVA war ein Stück Dreck. Nicht nur, dass sie auf die eigenen Landsleute geschossen haben, sondern weil ich jemanden kenne, der dort in seiner Wehrdienstzeit unter dubiosen Umständen ums Leben gekommen ist.

Hauskatze
17.09.2012, 13:07
gagarin90 meint doch nur, dass man die falsche Armee aufgelöst hat und da hat er dann auch recht.
Wie kann man eine Armee die den Frieden erhalten hat gegen eine tauschen die Kriege geil findet!?

genau die NVA war auch für die Sicherung der Staatsgrenzen zuständig und erschoss jeden der das Paradies der werktätigen verlassen wollte.

Eridani
17.09.2012, 13:22
----------------------------------------------------------------------
Teil 1: http://www.youtube.com/watch?v=422TfBGPUHQ&feature=related
----------------------------------------------------------------------

Interessant wie der böse Russe den deutschen eine preußische Uniform empfohlen hat. Dagegen hat der gute Ami-Freund seine Westuniform aufgezwungen.
Viel wichtiger natürlich, dass preußische Tugenden in der NVA gefördert wurden (mit ständig 80% Wehrbereitschaft). Dagegen der Westschlendrian in der Bundeswehr (Freitag ab 3 gegen 10% Wehrbereitschaft, und an zu heißen Tagen, und an zu kalten, und im Urlaub ebenso).
Und was die Bundewehr heute geworden ist, dass wurde hier oft genug gesagt.

Deshalb: NVA - Die letzte deutsche Armee?
Einige NVA-Manöver / Vorführungen. Natürlich mit scharfer Munition:
http://www.youtube.com/watch?v=3YwT2moXkeQ&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=sN6MJLyRKC8&feature=related
http://www.youtube.com/watch?v=C8CjfWf-Ytk&feature=related
Auch die Märsche sind sehr veschieden.
Ein Parademarsch der NVA: http://www.youtube.com/watch?v=pIBVhKZ6Tjk
Dagegen in der Bundeswehr: http://www.youtube.com/watch?v=z8OKgqBUxiM

http://nva.4mg.com/parade4.jpg


In der Tat - so ist es; die NVA war die letzte Deutsche Armee, in Ausbildung, Anblick, Tradition und Uniform.

Der BRD-Armee, sinnigerweise "Bund" ("ich muss zum Bund") genannt, möchte ich das Attribut Armee absprechen, dazu ist sie zu weich, hat zu viele Privilegnien der Soldaten im Standard-Dienst und ist in fremde Strukturen eingebunden. Deutsche Generäle haben nichts zu sagen und werden bei der geringsten Verfehlung in den roten Medien vorgeführt.

Ein "Verteidigungsminister", der nicht von der Pike auf gedient hat und in Zivil rumrennt, ist für mich kein Militär, sondern ein Regierungsarschloch aus der Quasselbude. Dumm, naiv und jederzeit austauschbar.
Eine Armee, deren Befehle und Anweisungen meist aus dem Parlament kommen, oder aus Washington, ist keine Armee.
Wäre ich nochmals jung, würde ich mich weigern, bei diesem Verein mitzumachen.
#
In der NVA leistete ich meinen Grundwehrdienst von 18 Monaten ab.

Helgoland
17.09.2012, 13:33
..............der dort in seiner Wehrdienstzeit unter dubiosen Umständen ums Leben gekommen ist.

Die "Gorch Fock" läßt grüßen.

Hauskatze
17.09.2012, 13:39
In der Tat - so ist es; die NVA war die letzte Deutsche Armee, in Ausbildung, Anblick, Tradition und Uniform.

Der BRD-Armee, sinnigerweise "Bund" ("ich muss zum Bund") genannt, möchte ich das Attribut Armee absprechen, dazu ist sie zu weich, hat zu viele Privilegnien der Soldaten im Standard-Dienst und ist in fremde Strukturen eingebunden. Deutsche Generäle haben nichts zu sagen und werden bei der geringsten Verfehlung in den roten Medien vorgeführt.

Ein "Verteidigungsminister", der nicht von der Pike auf gedient hat und in Zivil rumrennt, ist für mich kein Militär, sondern ein Regierungsarschloch aus der Quasselbude. Dumm, naiv und jederzeit austauschbar.
Eine Armee, deren Befehle und Anweisungen meist aus dem Parlament kommen, oder aus Washington, ist keine Armee.
Wäre ich nochmals jung, würde ich mich weigern, bei diesem Verein mitzumachen.
#
In der NVA leistete ich meinen Grundwehrdienst von 18 Monaten ab.

Wir haben eine neue Zeitepoche, die Zukunft der Armee ist nicht mehr staatlich sondern privat... Auch hier findet neben der Bahn und Postreform auch eine Militärreform statt , dass heisst die Bundeswehr wird eine privatisierte Armee sein bzw eines Tages sogar ein Unternehmen.

Kein Witz im Irak Krieg sind 60 Prozent aller Söldner privaten Unternehmen unterstellt .....

Eridani
17.09.2012, 13:49
Wir haben eine neue Zeitepoche, die Zukunft der Armee ist nicht mehr staatlich sondern privat... Auch hier findet neben der Bahn und Postreform auch eine Militärreform statt , dass heisst die Bundeswehr wird eine privatisierte Armee sein bzw eines Tages sogar ein Unternehmen.

Kein Witz: Im Irak Krieg, sind 60 Prozent aller Söldner, privaten Unternehmen unterstellt .....

Das ist ja auch der Sinn und Hintergrund dieser "Reform". Eine Privatarmee aus Söldnern und Fremden-Legionären, wird in Zukunft keine Skrupel haben, auf deutsche Bürger zu schiessen!

Auch Kriege, im "klassischen" Sinne, die über einen längeren Zeitraum gehen, mit einer geschlossenen Front, wird es nicht mehr geben. Die kleinen Kriege der Zukunft sind Kommandounternehmen, oder Himmelfahrtskommandos von Spezialisten, Killern, Elitesoldaten und Halsabschneidern, die auf das Pathos einer Ehre im Kampf Mann gegen Mann, pfeifen. Große Kriege dauern nur noch Tage, denn kein Land hat mehr die Geldmittel, wahnsinnsteure Militärtechnik zu verschleissen, zu zerstören und zu bezahlen.

Auch der 3. Weltkrieg, so er denn käme, dauerte nur noch Stunden. Möge es nie passieren!

Gottfried
17.09.2012, 13:50
Das ist ja auch der Sinn und Hintergrund dieser "Reform". Eine Privatarmee aus Söldnern und Fremden-Legionären, wird in Zukunft keine Skrupel haben, auf deutsche Bürger zu schiessen!


Hatte die staatliche NVA auch nicht.

Eridani
17.09.2012, 13:57
Hatte die staatliche NVA auch nicht.

Einzelne Soldaten schon. Ich wäre nie an der Grenze eingesetzt worden. ("West-Verwandtschaft") :)
Außerdem wird das dann weltweit zutreffen; für jede Armee!

Xarrion
17.09.2012, 13:58
Das ist ja auch der Sinn und Hintergrund dieser "Reform". Eine Privatarmee aus Söldnern und Fremden-Legionären, wird in Zukunft keine Skrupel haben, auf deutsche Bürger zu schiessen!

Auch Kriege, im "klassischen" Sinne, die über einen längeren Zeitraum gehen, mit einer geschlossenen Front, wird es nicht mehr geben. Die kleinen Kriege der Zukunft sind Kommandounternehmen, oder Himmelfahrtskommandos von Spezialisten, Killern, Elitesoldaten und Halsabschneidern, die auf das Pathos einer Ehre im Kampf Mann gegen Mann, pfeifen. Große Kriege dauern nur noch Tage, denn kein Land hat mehr die Geldmittel, wahnsinnsteure Militärtechnik zu verschleissen, zu zerstören und zu bezahlen.

Auch der 3. Weltkrieg, so er denn käme, dauerte nur noch Stunden. Möge es nie passieren!

Durchaus richtig.
Dann sollten wir nicht zögern, eine Deutsche Fremdenlegion nach dem Vorbild der französischen Légion Etrangère aufzustellen. Selbstverständlich unter dem Kommando deutscher Offiziere.
Dann hätten wir wenigstens endlich wieder eine schlagkräftige Truppe.

Oder sieh Dir die spanische Fremdenlegion an. Dort würde ein deutscher Bw-Soldat noch nicht einmal die Ausbildung überstehen.

Du solltest übrigens aufhören, Elitesoldaten mit Killern und Halsabschneidern gleichzusetzen! :nono:

Eridani
17.09.2012, 14:03
Durchaus richtig.
Dann sollten wir nicht zögern, eine Deutsche Fremdenlegion nach dem Vorbild der französischen Légion Etrangère aufzustellen. Selbstverständlich unter dem Kommando deutscher Offiziere.
Dann hätten wir wenigstens endlich wieder eine schlagkräftige Truppe.

Oder sieh Dir die spanische Fremdenlegion an. Dort würde ein deutscher Bw-Soldat noch nicht einmal die Ausbildung überstehen.

Du solltest übrigens aufhören, Elitesoldaten mit Killern und Halsabschneidern gleichzusetzen! :nono:

Kein falsches Pathos, Xarrion; Elitesoldaten müssen Killer sein, sonst könnten sie ihren Auftrag garnicht ausführen.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 14:03
Hatte die staatliche NVA auch nicht.

Also bitte, obwohl du faktisch natürlich Recht hast, ist das nun ehrlich kein Alleinstellungsmerkmal der NVA. Der Einsatz von Armeeverbänden zur "Erhaltung der inneren Sicherheit" hat Jahrhunderte "Tradition", auch in Preussen, im Kaiserreich, der weimarer Republik und sowieso zwischen 1933 und 1945. Sind deswegen alle Heere von Waterloo bis Verdun "Verbrecherorganisationen"?

Die NVA hat ihren Auftrag erfüllt. Ob dieser Auftrag einem passt - und mir persönlich passt er nicht - oder nicht, das spielt für ihre militärische Qualität gar keine Rolle. Und nichts anderes war Gegenstand dieser Fragestellung.

Raczek
17.09.2012, 14:04
Dieser NVA-Hype hier zeigt, wie lächerlich die sog. "Nationalen" sind.

Wenn ich dann noch höre wie angeblich hart und "hochwertig" die Ausbildung gewesen sein soll, brech ich weg vor Lachen. Ich war immerhin 3 Jahre bei diesem lahmen Misthaufen. Dort war höchstens das überwiegend sinnlose Abgebumse durch planlose oder gelangweilte Offiziere und die endlose Herumgammelei in den Kasernen "hart" und hochwertig.

Aber Hauptsache die Uniformen waren chic und der Stechschritt nahezu wie bei Opa. :D

OneDownOne2Go
17.09.2012, 14:07
Kein falsches Pathos, Xarrion; Elitesoldaten müssen Killer sein, sonst könnten sie ihren Auftrag garnicht ausführen.

Das ist kein falsches Pathos. Während ein "Killer" oder "Halsabschneider" solche Dinge aus innerem Drang und mit Freude tut, erledigt ein Elitesoldat schlicht "den Job", im Idealfall ohne viel innere Beteiligung. Deswegen kann man das absolut nicht gleichsetzen. Wer sich die Auswahlprogramme für Elite-Einheiten ansieht, der wird feststellen, dass sie darauf ausgelegt sind, soziopathische und psychopathische Naturen früh auszusortieren, weil diese schlicht zu risikoreich für die Ausführung komplexer Operationen sind.

Okay, einige dieser "Abgelehnten" landen danach bei Nachrichtendiensten oder in der pirvaten Sicherheitswirtschaft, wo schon eher solche Neigungen gefragt sind, aber bitte, nicht Elite-Soldaten und Neigungs-Killer miteinander verwechseln oder gar gleichsetzen.

Xarrion
17.09.2012, 14:11
Kein falsches Pathos, Xarrion; Elitesoldaten müssen Killer sein, sonst könnten sie ihren Auftrag garnicht ausführen.

Unsinn.
Jeder Soldat muß grundsätzlich bereit sein, den Gegner zu töten. Das hat mit Kommando- oder Elite-Soldaten überhaupt nichts zu tun.
Kommando-Einheiten sind lediglich besser ausgebildet und operieren abseits von Großverbänden.
Die Begriffe "Killer" und "Halsabschneider" im Zusammenhang mit Soldaten zu verwenden, ist schon ziemlich abwegig.

Raczek
17.09.2012, 14:13
In der Tat - so ist es; die NVA war die letzte Deutsche Armee, in Ausbildung, Anblick, Tradition und Uniform.

Welche Tradition? Bolschewikentum == "deutsch"?
Welche Ausbildung? Die Sowjetische? Die sowjetische taktische und operative Führungsphilosophie?
Sowjetische Panzer und Waffen == "deutsches Aussehen"?

Am Ende bleiben nur Uniform und der Yorksche Marsch.

Xarrion
17.09.2012, 14:13
Das ist kein falsches Pathos. Während ein "Killer" oder "Halsabschneider" solche Dinge aus innerem Drang und mit Freude tut, erledigt ein Elitesoldat schlicht "den Job", im Idealfall ohne viel innere Beteiligung. Deswegen kann man das absolut nicht gleichsetzen. Wer sich die Auswahlprogramme für Elite-Einheiten ansieht, der wird feststellen, dass sie darauf ausgelegt sind, soziopathische und psychopathische Naturen früh auszusortieren, weil diese schlicht zu risikoreich für die Ausführung komplexer Operationen sind.

Okay, einige dieser "Abgelehnten" landen danach bei Nachrichtendiensten oder in der pirvaten Sicherheitswirtschaft, wo schon eher solche Neigungen gefragt sind, aber bitte, nicht Elite-Soldaten und Neigungs-Killer miteinander verwechseln oder gar gleichsetzen.

:gp:

Endlich mal jemand, der Ahnung von der Materie hat.

Eridani
17.09.2012, 14:15
Dieser NVA-Hype hier zeigt, wie lächerlich die sog. "Nationalen" sind.
Wenn ich dann noch höre wie angeblich hart und "hochwertig" die Ausbildung gewesen sein soll, brech ich weg vor Lachen. Ich war immerhin 3 Jahre bei diesem lahmen Misthaufen. Dort war höchstens das überwiegend sinnlose Abgebumse durch planlose oder gelangweilte Offiziere und die endlose Herumgammelei in den Kasernen "hart" und hochwertig.
Aber Hauptsache die Uniformen waren chic und der Stechschritt nahezu wie bei Opa. :D


Dieser NVA-Hype hier zeigt, wie lächerlich die sog. "Nationalen" sind.

Ja- ob Kaiserarmee, Wehrmacht oder NVA; - es waren noch Deutsche Armeen, die ihr Handwerk verstanden!


Ich war immerhin 3 Jahre bei diesem lahmen Misthaufen. Dort war höchstens das überwiegend sinnlose Abgebumse durch planlose oder gelangweilte Offiziere und die endlose Herumgammelei in den Kasernen "hart" und hochwertig.

Dann warst Du im falschen Haufen - oder auf einem Gammelposten- Gibt es in jeder Armee.


Aber Hauptsache die Uniformen waren chic und der Stechschritt nahezu wie bei Opa.

Ja, die Uniformen der Offiziere war chic und ähnelten denen der Wehrmacht schon sehr. Erstaunlich, dass die Russen selbst es waren, die die NVA dazu ermutigte, solche Uniformen zu tragen. Es war eben früher alles noch Tradition, Ehre und Anstand - und nicht so ein dekadenter Scheiß, wie heute!
#
Ach ja : Extra für Dich: Ich bin gerne marschiert bei der NVA! :)

E:

Nereus
17.09.2012, 14:15
Die Waffenbrüder machten sich unbeliebt.

Über die ganze DDR waren die sowjetischen Truppen als Wachposten gegen einen möglichen Aufstand verteilt. Die NVA war vermutlich nur eine Erziehungsschule zur Bolschewisierung der Bevölkerung im Sinne der DSF. Kampfeinsatz war nicht vorgesehen, noch nicht einmal beim CSSR-Aufstand.

http://de.wikipedia.org/wiki/Gruppe_der_Sowjetischen_Streitkr%C3%A4fte_in_Deuts chland

Verschwiegene Sowjetstraftaten gegen die deutsche Bevölkerung. NVA dabei machtlos.

http://www.youtube.com/watch?v=X4DTlQrkhIk&feature=player_detailpage

Xarrion
17.09.2012, 14:17
Welche Tradition? Bolschewikentum == "deutsch"?
Welche Ausbildung? Die Sowjetische? Die sowjetische taktische und operative Führungsphilosophie?
Sowjetische Panzer und Waffen == "deutsches Aussehen"?

Am Ende bleiben nur Uniform und der Yorksche Marsch.

Nun ja, bei der heutigen Bundeswehr ist es sogar nur noch die Uniform.
Ansonsten ist dieser Verein mittlerweile nur noch als ABM zu bezeichnen.
Von Armee kann man angesichts dieser gegenderten Gurkentruppe beim besten Willen nicht mehr reden.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 14:18
Dieser NVA-Hype hier zeigt, wie lächerlich die sog. "Nationalen" sind.

Wenn ich dann noch höre wie angeblich hart und "hochwertig" die Ausbildung gewesen sein soll, brech ich weg vor Lachen. Ich war immerhin 3 Jahre bei diesem lahmen Misthaufen. Dort war höchstens das überwiegend sinnlose Abgebumse durch planlose oder gelangweilte Offiziere und die endlose Herumgammelei in den Kasernen "hart" und hochwertig.

Aber Hauptsache die Uniformen waren chic und der Stechschritt nahezu wie bei Opa. :D

Na, zumindest hatten die NVA-Uniformen noch Anklang an deutsche Uniformen, und waren kein Abklatsch vom "Sieger-Dress"...

Und was den "Friedensbetrieb" in der Kaserne angeht, glaub doch nicht, das wäre bei der BW anders gewesen. Ich kann mich an Kameraden erinnern, die nach der AGA sehr viel Zeit mit dem akribischen Entstauben der Gummibäume im "Block" verbracht haben, oder mit der Pflege der Sanitärräume mit kleinen Bürsten und großem Einsatz.

Trotzdem war die NVA offensiv zugeschnitten, während die BW-Formierung eher diffusen defensiv-Strategien entsprach und man vor der "Schlacht in der Fulda-Lücke" zitterte.

Xarrion
17.09.2012, 14:22
Na, zumindest hatten die NVA-Uniformen noch Anklang an deutsche Uniformen, und waren kein Abklatsch vom "Sieger-Dress"...

Und was den "Friedensbetrieb" in der Kaserne angeht, glaub doch nicht, das wäre bei der BW anders gewesen. Ich kann mich an Kameraden erinnern, die nach der AGA sehr viel Zeit mit dem akribischen Entstauben der Gummibäume im "Block" verbracht haben, oder mit der Pflege der Sanitärräume mit kleinen Bürsten und großem Einsatz.

Trotzdem war die NVA offensiv zugeschnitten, während die BW-Formierung eher diffusen defensiv-Strategien entsprach und man vor der "Schlacht in der Fulda-Lücke" zitterte.

Ja ja, das berühmte Fulda-Gap.
Wären dort starke NVA-Verbände durchgebrochen, hätten die Amis ohnehin die nukleare Option gewählt.
Von Bundeswehr wäre dann keine Spur mehr gewesen.

Raczek
17.09.2012, 14:23
Ja- ob Kaiserarmee, Wehrmacht oder NVA - es waren noch Deutsche Armeen, die ihr handwerk verstanden!

Die NVA in einer Reihe mit kaiserlicher Armee, Reichswehr und Wehrmacht zu nennen ist eine Frechheit sondersgleichen! Aber bestätigt auch meine Aussage. Unter den "Nationale" tummeln sich offenbar nur noch Spinner, Traumtänzer und Idioten.


Dann warst Du im falschen Haufen - oder auf einem Gammelposten- Gibt es in jeder Armee.

Wär mir neu, dass mein Regiment einen entsprechenden Ruf weg hatte. Uffzschule war genauso Mist.


Ja, die Uniformen der Offiziere war chic und ähnelten denen der Wehrmacht schon sehr.

Aus der Not geboren.


Erstaunlich, dass die Russen selbst es waren, die die NVA dazu ermutigte, solche Uniformen zu tragen.

Quatsch.


Es war eben früher alles noch Tradition, Ehre und Anstand - und nicht so ein dekadenter Scheiß, wie heute!
#
Ach ja : Extra für Dich: Ich bin gerne marschiert bei der NVA! :)

E:

Wenn du Zwangsdienst an kommunistischen Parteibonzen, als Sowjetbüttel, im Endeffekt gegen andere Deutsche, selbst heute im aufgeklärten Alter noch als "ehrenhaft" bezeichnest ist das dein Ding, ich finde es lächerlich und als eine weitere Bestätigung für meine Aussage.

Raczek
17.09.2012, 14:29
Und was den "Friedensbetrieb" in der Kaserne angeht, glaub doch nicht, das wäre bei der BW anders gewesen. Ich kann mich an Kameraden erinnern, die nach der AGA sehr viel Zeit mit dem akribischen Entstauben der Gummibäume im "Block" verbracht haben, oder mit der Pflege der Sanitärräume mit kleinen Bürsten und großem Einsatz.

Wer redet denn von der BW? Ich weiß nicht wie es im Kalten Krieg bei der BW zugegangen ist, ich kenn nur die Friedensdividenden-BW und das heutige Transformationschaos. Aber ich vermute das es weder besser noch sonderlich viel schlechter war.


Trotzdem war die NVA offensiv zugeschnitten, während die BW-Formierung eher diffusen defensiv-Strategien entsprach und man vor der "Schlacht in der Fulda-Lücke" zitterte.

Zumindestens in meiner Zeit wäre die Masse der Mannschaften desertiert, hätte sie die Gelegenheit dazu gehabt. Ist auch richtig so, kein Bruderkrieg, schon gar nicht als sowjetische Verfügungsmasse.

Im Übrigen würden mich mal deine Referenzen interessieren. Woher nimmst du eigtl. dein ganzes NVA-Wissen? Vmtl. aus den Erzählungen irgendwelcher Altkader, die natürlich gaaaanz objektiv sind. Früher, vor allem als man selbst am Drücker war, war ja bekanntlich alles viel schlechter und nicht etwa viel besser, richtig? :D

Raczek
17.09.2012, 14:33
Ja ja, das berühmte Fulda-Gap.
Wären dort starke NVA-Verbände durchgebrochen, hätten die Amis ohnehin die nukleare Option gewählt.
Von Bundeswehr wäre dann keine Spur mehr gewesen.

Die NVA hatte keine "starken" Verbände. Die NVA hätte höchstens als Kugelfang für die Sowjetarmee gedient.
Selbst nach Vollmobilisierung hätte die NVA weniger Mann unter Waffen gehabt, als die sowjetische Westgruppe oder die BW in Friedenszeiten. Da wäre rein gar nichts durch-, sondern wohl viel eher im Abwehrfeuer zusammengebrochen. :auro:

OneDownOne2Go
17.09.2012, 14:46
Wer redet denn von der BW? Ich weiß nicht wie es im Kalten Krieg bei der BW zugegangen ist, ich kenn nur die Friedensdividenden-BW und das heutige Transformationschaos. Aber ich vermute das es weder besser noch sonderlich viel schlechter war.

Naja, eine Armee, der der "einzige je angedachte Feind" abhanden gekommen ist, die wird davon zumindest selten besser..




Zumindestens in meiner Zeit wäre die Masse der Mannschaften desertiert, hätte sie die Gelegenheit dazu gehabt. Ist auch richtig so, kein Bruderkrieg, schon gar nicht als sowjetische Verfügungsmasse.

Im Übrigen würden mich mal deine Referenzen interessieren. Woher nimmst du eigtl. dein ganzes NVA-Wissen? Vmtl. aus den Erzählungen irgendwelcher Altkader, die natürlich gaaaanz objektiv sind. Früher, vor allem als man selbst am Drücker war, war ja bekanntlich alles viel schlechter und nicht etwa viel besser, richtig? :D

Also, ich beziehe meine Kenntnisse aus dem Wissensschatz des funktionalen Nachfolgers der Dienststelle "Fremde Heere Ost", wo ich am Ende meiner BW-Zeit verwendet war. Das basiert natürlich zum Teil auch auf Informationen "umgedrehter" Altkader, allerdings nehme ich stark an, dass das entsprechend gefiltert worden ist. Und aus westlicher Sicht ergab sich ein gänzlich anderes Bild der NVA, als du es hier zeichnest. Es bleibt also die Frage, ob die NVA vom Westen immer massiv überbewertet worden ist - oder dein Einblick vielleicht ein lokal begrenzter war, der eher nicht charakteristisch für das Wesen der NVA war. Es ist natürlich beides möglich, aber es wäre sehr fahrlässig gewesen, die NVA als einen Gegner zu betrachten, der im Konfliktfall zur "Selbstauflösung" neigt.

Raczek
17.09.2012, 14:48
Hier übrigens ein paar Bildchen von der achso tollen NVA-Chargia. Damit mal einige sehen, welcher Geist dort gelebt wurde, bis heute:

Kriecherei (http://www.traditionsverband-nva.de/index.php?option=com_content&view=article&id=155:kranzniederlegungen-am-08-mai&catid=50:presseschau&Itemid=196)

Antideutsche Hetze (http://www.traditionsverband-nva.de/index.php?option=com_content&view=article&id=175:die-braune-republik-und-ihre-politikclowns&catid=66:meinungen-a-kommentare&Itemid=226)

Natürlich ist das nur eine Minderheit, aber genau diese Denke wurde bei der NVA bis zum Exzess gelehrt -zum Glück ohne das es bei der Masse gefruchtet hätte.
Da kann man über die Bundeswehr sagen was man will, aber solchen Dreck und Ungeist hab ich dort noch nie erlebt.

Xarrion
17.09.2012, 14:54
Die NVA hatte keine "starken" Verbände. Die NVA hätte höchstens als Kugelfang für die Sowjetarmee gedient.
Selbst nach Vollmobilisierung hätte die NVA weniger Mann unter Waffen gehabt, als die sowjetische Westgruppe oder die BW in Friedenszeiten. Da wäre rein gar nichts durch-, sondern wohl viel eher im Abwehrfeuer zusammengebrochen. :auro:

Wenn die Truppen des WP in einer Nacht von Freitag auf Samstag zum Angriff angetreten wären, hätten sie lediglich nahezu leere Bw-Kasernen und bekiffte Yankees vorgefunden. Auch die damals noch vorhandenen Wallmeister hätten daran nichts ändern können.
Nach spätestens 48 Stunden hätten die Truppen des WP am Rhein gestanden.
Wenn nicht schon vorher die Yankees, hätten spätestens die Franzosen dann die nukleare Option gezogen.

Was bei einem ähnlichen Szenario angesichts der "Kampfkraft" der heutigen Bundeswehr stattfände, möchte ich mir gar nicht erst vorstellen.
Bei einem beherzt vorgetragenen Angriff wären die gegnerischen Truppen wahrscheinlich innerhalb von 24 Stunden im Ruhrgebiet. Ohne nennenswerte Gegenwehr der Bundeswehr.

Raczek
17.09.2012, 14:57
Also, ich beziehe meine Kenntnisse aus dem Wissensschatz des funktionalen Nachfolgers der Dienststelle "Fremde Heere Ost", wo ich am Ende meiner BW-Zeit verwendet war.

Und das soll was gewesen sein? ANBw? EloKa an der Zonengrenze? In Führungsfunktion?


Und aus westlicher Sicht ergab sich ein gänzlich anderes Bild der NVA, als du es hier zeichnest.

Soll ich dir mal erzählen, wie BW und Konsorten bei der NVA klassifiziert wurden? Ging in Richtung hochgerüsteter Feind, der 24/7 auf der Lauer liegt, das sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies zu überfallen. Lachhaft. Natürlich reinste Propaganda.
Jetzt informier dich aber mal über Stimmung und vor allem Ausstattung bei dieser Truppe. Mit T-55 gegen Leopard 2 im Fulda-Gap? Das funktioniert nicht. Die NVA war ein Kugelfang, mehr nicht.


aber es wäre sehr fahrlässig gewesen, die NVA als einen Gegner zu betrachten, der im Konfliktfall zur "Selbstauflösung" neigt.

Man unterschätzt niemals einen Feind, egal wie er sich darstellt.

Raczek
17.09.2012, 15:00
Wenn die Truppen des WP in einer Nacht von Freitag auf Samstag zum Angriff angetreten wären, hätten sie lediglich nahezu leere Bw-Kasernen und bekiffte Yankees vorgefunden. Auch die damals noch vorhandenen Wallmeister hätten daran nichts ändern können.
Nach spätestens 48 Stunden hätten die Truppen des WP am Rhein gestanden.
Wenn nicht schon vorher die Yankees, hätten spätestens die Franzosen dann die nukleare Option gezogen.

Da spricht der Kenner. Schonmal überlegt wie man eine Mobilmachung + Verlegung der Truppen in ihre Verfügungsräume für einen Angriffskrieg im Zeitalter modernster EloKa, Spionage und 24/7 Satellitenaufklärung verheimlichen sollte? Es gibt keine Überraschungsangriffe mehr, höchstens in der 3.Welt.
Mangelndes Nachdenken und Parolen klopfen, so ist das mit unseren Sandkastenoffizieren und Stammtischstrategen.


Was bei einem ähnlichen Szenario angesichts der "Kampfkraft" der heutigen Bundeswehr stattfände, möchte ich mir gar nicht erst vorstellen.
Bei einem beherzt vorgetragenen Angriff wären die gegnerischen Truppen wahrscheinlich innerhalb von 24 Stunden im Ruhrgebiet. Ohne nennenswerte Gegenwehr der Bundeswehr.

Die heutige BW ist keine Referenz. Falls du es noch nicht gemerkt hast, der Kalte Krieg und damit die Massenheere und Milliardenrüstung gehört seit über 20 Jahren der Vergangenheit an, jedenfalls in Europa.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 15:02
Hier übrigens ein paar Bildchen von der achso tollen NVA-Chargia. Damit mal einige sehen, welcher Geist dort gelebt wurde, bis heute:

Kriecherei (http://www.traditionsverband-nva.de/index.php?option=com_content&view=article&id=155:kranzniederlegungen-am-08-mai&catid=50:presseschau&Itemid=196)

Antideutsche Hetze (http://www.traditionsverband-nva.de/index.php?option=com_content&view=article&id=175:die-braune-republik-und-ihre-politikclowns&catid=66:meinungen-a-kommentare&Itemid=226)

Natürlich ist das nur eine Minderheit, aber genau diese Denke wurde bei der NVA bis zum Exzess gelehrt -zum Glück ohne das es bei der Masse gefruchtet hätte.
Da kann man über die Bundeswehr sagen was man will, aber solchen Dreck und Ungeist hab ich dort noch nie erlebt.

Ach bitte, es geht doch nicht um den weltanschaulichen Unterbau der NVA, wie der war, das ist bekannt. Ob der "Bürger in Uniform" da die bessere Wahl war? Meine persönlichen Erfahrungen legen nahe, das dies nicht der Fall ist. Von einem Teil dieser Heeres-Demokraten hörst du selbst heute im aktiven Dienst den selben Dünschiss, den hier die NVA-Tradis verbreiten.

Niemand sieht in der NVA eine "Super-Truppe", die - am Ende im Alleingang! - bis an den Atlantik durchgebrochen wäre, im Vergleich zur Bundeswehr war sie aber trotzdem die Armee mit dem größeren Kampfwert, Und um nichts anderes ging es bei der Frage mal ursprünglich. Das die BW kein legitimer Nachfolger einer Armee wie der Wehrmacht sein kann, versteht sich von selbst.

Gottfried
17.09.2012, 15:02
Also bitte, obwohl du faktisch natürlich Recht hast, ist das nun ehrlich kein Alleinstellungsmerkmal der NVA. Der Einsatz von Armeeverbänden zur "Erhaltung der inneren Sicherheit" hat Jahrhunderte "Tradition", auch in Preussen, im Kaiserreich, der weimarer Republik und sowieso zwischen 1933 und 1945. Sind deswegen alle Heere von Waterloo bis Verdun "Verbrecherorganisationen"?

Die NVA hat ihren Auftrag erfüllt. Ob dieser Auftrag einem passt - und mir persönlich passt er nicht - oder nicht, das spielt für ihre militärische Qualität gar keine Rolle. Und nichts anderes war Gegenstand dieser Fragestellung.

Vielleicht nicht immer Verbrecherorganisationen, aber auf jeden Fall Bauern, die im Spiel der Großen über das Schachbrett gezogen werden.


Soldiers are dumb, stupid animals to be used as pawns of foreign policy. Henry Kissinger

Cicero1
17.09.2012, 15:05
Die NVA war keine deutsche Armee, sondern eine SED-Armee, was ein gewaltiger Unterschied ist! Die hohen NVA Offiziere waren fast alle SED-Mitglieder, die faktisch (!) auf ihre Partei und eine Ideologie (Sozialismus) eingeschworen waren und nicht auf das deutsche Volk, und sich den "Russen"/Sowjets noch stärker angebiedert haben als BW-Offizieren den Amis. Studium und Lehrgänge in der Sowjetunion waren bei NVA-Offizieren häufiger vorzufinden als bei BW-Offizieren in den USA. Soviel Anbiederung - böse Zungen würden es "Kollaboration" nennen - an den Besatzer wie bei der NVA, ist in der deutschen Militärgeschichte fast einmalig, noch extremer als bei der BW. Wer meint, dass Anbiederung an Besatzer eine deutsche Militär-Tradition sei, dann kann man auf eine solche Tradition getrost verzichten. Gedankt haben die "Russen" die Anbiederung der SED-Partei-Armee übrigens nicht - die "Russen" hatten immer ein Misstrauen gegenüber ihren "deutschen" Verbündeten. Die NVA hatte am Ende 1990 auch nicht den T-80, sondern nur den T-72 in ihrem Bestand, während der Leopard 2 eine deutsche Eigenentwicklung war, die gegenüber den modernsten US-Panzern gleichwertig war. Das NVA-Großgerät wie Panzer, Kampfflugzeuge und Schiffe war alles, nur nicht deutsch. Die Taktik war doch auf sowjetische Bedürfnisse abgestellt. In einem Krieg hätten die NVA-Generäle nicht viel zu melden gehabt, überspitzt formuliert, wären die als Ordonnanzen sowjetischer Generäle eingesetzt worden.

Lustig finde ich immer, wenn hier einige Sofa-Strategen genau zu wissen meinen, welche Armee in einem Krieg stärker gewesen wäre.

Xarrion
17.09.2012, 15:08
Da spricht der Kenner. Schonmal überlegt wie man einen Angriffsaufmarsch im Zeitalter modernster EloKa, Spionage und 24/7 Satellitenaufklärung verheimlichen sollte? Es gibt keine Überraschungsangriffe mehr, höchstens in der 3.Welt.
Ja, aber so ist das mit Sandkastenoffizieren und Stammtischstrategen.



Die heutige BW ist keine Referenz. Falls du es noch nicht gemerkt hast, der Kalte Krieg und damit die Massenheere und Milliardenrüstung gehört seit über 20 Jahren der Vergangenheit an, jedenfalls in Europa.

Du hast natürlich absolut recht.
Wie konnte ich es nur wagen, einem genialen Strategen wie dir zu widersprechen?
Soll eigentlich deine ewige Verwendung von Bw-Kürzeln deine Kompetenz unterstreichen?
Offensichtlich kennst du nicht einmal die strategischen Planungen der damaligen Zeit, die mittlerweile öffentlich einsehbar sind.
Bereits damals war klar, daß im Falle eines Angriffs des WP die BRD durch unsere "Verbündeten" in eine nukleare Wüste verwandelt werden würde.
Pell dir ein Ei auf deine Bundeswehr!

OneDownOne2Go
17.09.2012, 15:12
Und das soll was gewesen sein? ANBw? EloKa an der Zonengrenze? In Führungsfunktion?

Amt für Nachrichtenwesen, jep, und natürlich nicht in "Führungsfunktion", allerdings in der Informationsaufbereitung, also schon dort, wo einzelne Informationen zum "Gesamtbild" zusammenfließen.


Soll ich dir mal erzählen, wie BW und Konsorten bei der NVA klassifiziert wurden? Ging in Richtung hochgerüsteter Feind, der 24/7 auf der Lauer liegt, das sozialistische Arbeiter- und Bauernparadies zu überfallen. Lachhaft. Natürlich reinste Propaganda.
Jetzt informier dich aber mal über Stimmung und vor allem Ausstattung bei dieser Truppe. Mit T-55 gegen Leopard 2 im Fulda-Gap? Das funktioniert nicht. Die NVA war ein Kugelfang, mehr nicht.

Ich hab's weiter oben schon gesagt, es geht hier nicht um die Frage, ob, wohin oder wie weit die NVA im Kriegsfall mit eigenen Mitteln "durchgebrochen" wäre. Wer aber den Führungsapparat der Bundeswehr kennt, die Prinzipien, nach denen er aufgebaut ist, und dann evtl. noch das latente Chaos, das bereits bei Manövern ohne echten Feinkontakt und mit vorher sehr absehbarem Ablauf ausbricht, der käme nie auf die Idee, der Bundeswehr des kalten Kriegs auch nur entfernt "Kriegstauglichkeit zu unterstellen."


Man unterschätzt niemals einen Feind, egal wie er sich darstellt.

Ja, da sind wir absolut einig. Ich muss aber schon dabei bleiben: Entweder, die NVA hat die westlichen "Aufklärer" massiv und extrem erfolgreich getäuscht, oder sie war eben doch die Truppe mit der besseren Kriegsverwendbarkeit.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 15:14
Vielleicht nicht immer Verbrecherorganisationen, aber auf jeden Fall Bauern, die im Spiel der Großen über das Schachbrett gezogen werden.

Natürlich, das sind Soldaten ohne Frage...

Raczek
17.09.2012, 15:18
Du hast natürlich absolut recht.
Wie konnte ich es nur wagen, einem genialen Strategen wie dir zu widersprechen?

Wärst du jemals über OR-3 hinauskommen, würdest du deine Plattitüden jetzt einfach mal eingestehen und nicht ablenken.


Soll eigentlich deine ewige Verwendung von Bw-Kürzeln deine Kompetenz unterstreichen?

Hä, was meinst du? EloKa? Ist eine anerkannte Abkürzung für "Elektronische Kampfführung", auch außerhalb von BW und NATO-Jargon.


Offensichtlich kennst du nicht einmal die strategischen Planungen der damaligen Zeit, die mittlerweile öffentlich einsehbar sind.
Bereits damals war klar, daß im Falle eines Angriffs des WP die BRD durch unsere "Verbündeten" in eine nukleare Wüste verwandelt werden würde.
Pell dir ein Ei auf deine Bundeswehr!

War hier die letzten Seiten nichtmal Thema, genausowenig wie ich während des Kalten Krieges in der BW diente -hatte ich ja geschrieben.
Der einzige der sich hier Eier pellt bist im Übrigen du und noch einige andere NVA/DDR-Verklärer.

Cicero1
17.09.2012, 15:20
Wie wenig "deutsch" NVA-Offiziere waren und dachten, kann man an folgendem Video sehen, wo ehemalige NVA-Offiziere am 9. Mai die Niederlage des eigenen Landes feiern und die Sieger hoch leben lassen - mit dem Video-Titel "Ehrung der Gefallenen" verharmlost. Die Nazis waren Verbrecher, aber trotzdem feiert man nicht die Niederlage des eigenen Landes. Das war mit Millionen Toten, Vertreibung, Gebietsverlusten, Besatzung, Reparationen und Verlust der Souveränität verbunden. So etwas würden Franzosen, Briten, Russen oder Amerikaner niemals machen - die Niederlage des eigenen Landes feiern.

"my country, right or wrong "


http://www.youtube.com/watch?v=M__RMY-RGYI&feature=plcp

Raczek
17.09.2012, 15:29
Ich hab's weiter oben schon gesagt, es geht hier nicht um die Frage, ob, wohin oder wie weit die NVA im Kriegsfall mit eigenen Mitteln "durchgebrochen" wäre. Wer aber den Führungsapparat der Bundeswehr kennt, die Prinzipien, nach denen er aufgebaut ist, und dann evtl. noch das latente Chaos, das bereits bei Manövern ohne echten Feinkontakt und mit vorher sehr absehbarem Ablauf ausbricht, der käme nie auf die Idee, der Bundeswehr des kalten Kriegs auch nur entfernt "Kriegstauglichkeit zu unterstellen."

Ich weiß wie gesagt nicht wie es bei der BW während des Kalten Kriegs war. Ich kenne nur den heutigen Zustand und da kann die größte Sche*ße laufen, spätestens auf Kommandeursebene -jedenfalls beim Abschlussantreten- wird das Erreichen des Ausbildungsziels stets mit blumigen Reden bescheinigt. In Punkto Beschönigung herrschen also durchaus Parallelen. Scheint aber generell ein Problem staatlicher Stellen in Deutschland zu sein, egal ob jetzt in BRD oder DDR.

Weißt du wie im Ostblock Manöver durchgeführt wurden? Nach Drehbuch, d.h. im Grunde wurden militärische Planspiele 1 zu 1 nachgestellt, ohne Abweichungen, geschweigedenn Lageänderungen und natürlich immer in Überzahl. Anders hätte es aber vmtl. auch nicht funktioniert, da im WP von höheren Stellen z.T. bis in die Züge hineinbefohlen wurde. Befehlstaktik eben, bis zum Divisionskommandeur war alles nur reiner Befehlsempfänger ohne Recht auf Eigeninitiative. Aber Hauptsache die Militär- und Parteibonzen konnten immer ein paar nette Manöverbildchen mit nach Hause nehmen. Krieg nach Plan im Grunde. Kenn ich so aus der BW nicht, weder bei der Truppe, noch bei Stabsübungen.


Ja, da sind wir absolut einig. Ich muss aber schon dabei bleiben: Entweder, die NVA hat die westlichen "Aufklärer" massiv und extrem erfolgreich getäuscht, oder sie war eben doch die Truppe mit der besseren Kriegsverwendbarkeit.

Natürlich haben wir euch getäuscht und teilweise sogar gesteuert. Über die DDR kann man sagen was man will, ihre Geheimdienste waren aber wirklich Weltklasse. Das MfS, die HVA kennt jeder, aber z.b. schonmal was vom MilND der NVA gehört?

Nereus
17.09.2012, 15:31
Ja- ob Kaiserarmee, Wehrmacht oder NVA; - es waren noch Deutsche Armeen, die ihr Handwerk verstanden!
////
Ja, die Uniformen der Offiziere war chic und ähnelten denen der Wehrmacht schon sehr. Erstaunlich, dass die Russen selbst es waren, die die NVA dazu ermutigte, solche Uniformen zu tragen. Es war eben früher alles noch Tradition, Ehre und Anstand -...

Quatsch.
Die NVA wurde militärisch von ehemaligen Wehrmachtsoffizieren aufgebaut. Die verlangten, was Äußerlichkeiten anbetraf, wie Uniform, Schritt und Schliff, daß sie der preußischen Reichswehrtradition angepaßt wurde. Die Sowjets stimmten zu und erfanden gleich dazu eine deutsch-russische Waffenbrüderschafts-Tradition aus den Befreiungskriegen von 1813. Dabei wurde übersehen, daß das Feudalarmeen von Königen und Zaren waren.

Mit Stichtag 1. Januar 1958 waren im 20.399 Mann starken Offiziersbestand der NVA etwa 2.600 ehemalige Mannschafts- und etwa 1.600 Unteroffiziersdienstgrade sowie 400 Offiziere – insgesamt also reichlich 23 Prozent – ehemalige Wehrmachtsangehörige.[7] Die ehemaligen Offiziere wurden vorwiegend im Ministerium, an Schulen und in Kommandostellen der Teilstreitkräfte und Militärbezirke eingesetzt. Von den 82 höheren Kommandoposten in der Armee waren 61 von ehemaligen Wehrmachtsangehörigen besetzt. Auf Beschluss des Politbüros der SED vom 15. Februar 1957 wurden jedoch fast alle ehemaligen Wehrmachtsoffiziere bis Ende der 1950er Jahre schrittweise aus der NVA entlassen und pensioniert. Darunter fielen auch die vier noch in die NVA übernommenen Wehrmachtsgeneräle von Lenski, Müller, Walther und Wulz.[8] Trotzdem hatten noch am 1. Januar 1960 von insgesamt 653 Offizieren der NVA im Nomenklaturkaderbestand 338 Armeeangehörige früher der Wehrmacht angehört, nunmehr fast ausschließlich als Mannschafts- oder Unteroffiziersdienstgrad.[9]

Mit wem wollte die SED auch ihre Armee aufbauen? Mit roten Spanienkämpfern, deutschen Partisanen aus der Roten Armee, Rotfrontkämpfern der KPD? Die waren schon für die Stasi vorgesehen. Erst nach der politischen Umerziehung der Bevölkerung, gelangten mehr SED-Genossen in die NVA, welche den Wehrmachtsanteil zurückdrängten.
Die NVA diente zunächst der Machtabsicherung der SED nach innen und war selbst erheblicher Kontrolle durch die SED unterworfen. Die Partei hatte sich durch die Einrichtung der Politischen Hauptverwaltung (PHV) in der Armee und durch eine spezielle Struktur von Parteiorganisationen die führende Rolle in der NVA gesichert. Die Offiziere und Fähnriche waren, bis auf wenige Ausnahmen, Mitglieder der SED. Bei den Unteroffizieren wurde ein hoher Anteil an SED-Mitgliedern angestrebt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Nationale_Volksarmee#Milit.C3.A4rische_Erfahrung_u nd_Auslandspr.C3.A4senz

Über ehemalige Ritterkreuzträger und Soldaten der Waffen-SS bei der NVA und in Regierungsämtern der DDR wurde geschwiegen.
Nur wenn die DDR-Propaganda zu sehr über den Anteil ehemaliger NS-Würdenträger in der BRD und BW hetzte, wurden auch mal ein paar Genossen mit NS- und SS-Vergangeheit in der DDR zitiert und die Ruhe war wieder herhestellt.
http://worldwartwozone.com/forums/index.php?/topic/376-wehrmachtwaffen-ss-in-the-ddr/

http://www.nva-forum.de/nva-board/index.php?showtopic=5447

OneDownOne2Go
17.09.2012, 15:32
Wie wenig "deutsch" NVA-Offiziere waren und dachten, kann man an folgendem Video sehen, wo ehemalige NVA-Offiziere am 9. Mai die Niederlage des eigenen Landes und die Sieger feiern - mit dem Video-Titel "Ehrung der Gefallenen" verharmlost. Die Nazis waren Verbrecher, aber trotzdem feiert man nicht die Niederlage des eigenen Landes. Das war mit Millionen Toten, Vertreibung, Gebietsverlusten, Besatzung, Reparationen und Verlust der Souveränität verbunden. So etwas würden Franzosen, Briten, Russen oder Amerikaner niemals machen - die Niederlage des eigenen Landes feiern.

"right or wrong, it´s my country"


http://www.youtube.com/watch?v=M__RMY-RGYI&feature=plcp

Also bitte, die Bundeswehr hat sich an den Verrätern des 20. Juli sogar mit ihrem Prinzip der "Inneren Führung" orientiert, selbst der damals höchste Repräsentant unseres Staates hat in seiner Rede zum 50. Jahrestag des Kriegsendes die Unterwerfung Deutschlands zur Befreiung erhoben, da kannst du doch ein paar ideologisch verbildeten Ex-Offizierskadern nicht vorwerfen, den selben Mist zu machen - oder?

Xarrion
17.09.2012, 15:52
Wärst du jemals über OR-3 hinauskommen, würdest du deine Plattitüden jetzt einfach mal eingestehen und nicht ablenken.



Hä, was meinst du? EloKa? Ist eine anerkannte Abkürzung für "Elektronische Kampfführung", auch außerhalb von BW und NATO-Jargon.



War hier die letzten Seiten nichtmal Thema, genausowenig wie ich während des Kalten Krieges in der BW diente -hatte ich ja geschrieben.
Der einzige der sich hier Eier pellt bist im Übrigen du und noch einige andere NVA/DDR-Verklärer.

Interessant, wie ein Ex-NVAler nun die Bundeswehr hochleben läßt.
Solche Leute nennt man doch Wendehals, nicht wahr, Genosse?

Im Übrigen habe ich niemals in der NVA gedient, dennoch halte ich sie für die bessere Truppe.
Eben weil ich die Bundeswehr kenne und dort gedient habe. Erst als SaZ, dann als Offz.d.R..
Im Übrigen kenne ich auch eine andere Truppe recht gut (5 Jahre sollten reichen), um mir eine Meinung erlauben zu können.

Cicero1
17.09.2012, 15:54
Also bitte, die Bundeswehr hat sich an den Verrätern des 20. Juli sogar mit ihrem Prinzip der "Inneren Führung" orientiert, selbst der damals höchste Repräsentant unseres Staates hat in seiner Rede zum 50. Jahrestag des Kriegsendes die Unterwerfung Deutschlands zur Befreiung erhoben, da kannst du doch ein paar ideologisch verbildeten Ex-Offizierskadern nicht vorwerfen, den selben Mist zu machen - oder?

Die NVA ist doch hier das Thema, oder? Die Rede Weizsäckers am 40.(!) Jahrestag des Kriegsendes macht doch das heutige Verhalten der ehemaligen NVA-Offiziere/Generäle nicht besser. Für KZ-Insassen, politisch Verfolgte u.s.w. war das zweifelslos eine Befreiung. Aber dieser Tag bedeutete gleichzeitig für 14 Millionen Deutsche im Osten Vertreibung und Tod, Verlust der Heimat, Vergewaltigung für Frauen u.s.w.. So etwas feiert man nicht und man bejubelt auch nicht die Sieger. Wie kann man eine Armee mit Offizieren, die so etwas tun, als angeblich letzte deutsche Armee bezeichnen?

OneDownOne2Go
17.09.2012, 15:58
(...)

Natürlich haben wir euch getäuscht und teilweise sogar gesteuert. Über die DDR kann man sagen was man will, ihre Geheimdienste waren aber wirklich Weltklasse. Das MfS, die HVA kennt jeder, aber z.b. schonmal was vom MilND der NVA gehört?

NEIN! Die NVA hatte auch einen Militärischen NachrichtenDienst??

Also bitte, wenn du meinst, dieser Banal-Umstand wäre "im Westen" nicht bekannt gewesen, dann fehlen mir die Worte. Wir hatten sogar das meiste der Unterlagen, die zur Schulung am MWI verwendet worden sind, in dieser idyllischen Kaserne am Ufer des Klietzer Sees (schreibt sich das so?), jedenfalls im ehemaligen WASAG-Werk.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 16:00
Die NVA ist doch hier das Thema, oder? Die Rede Weizsäckers am 40.(!) Jahrestag des Kriegsendes macht doch das heutige Verhalten der ehemaligen NVA-Offiziere/Generäle nicht besser. Für KZ-Insassen, politisch Verfolgte u.s.w. war das zweifelslos eine Befreiung. Aber dieser Tag bedeutete gleichzeitig für 14 Millionen Deutsche im Osten Vertreibung und Tod, Verlust der Heimat, Vergewaltigung für Frauen u.s.w.. So etwas feiert man nicht und man bejubelt auch nicht die Sieger. Wie kann man eine Armee mit Offizieren, die so etwas tun, als angeblich letzte deutsche Armee bezeichnen?

Du hast natürlich Recht, war der 40. Jahrestag, den Fehler mach' ich immer... :hd:

Auch die Bundeswehr begeht seltsame "Feierlichkeiten", das ist nicht nur der NVA eigen. Trotzdem kommt sie aus meiner Sicht der Wehrmacht noch immer näher, als es die BW tut. Natürlich nicht ideologisch, aber was die Führungsprinzipien betrifft. Selbst, wenn sie die von russischen "Helfern" gelehrt bekam, die Bolschewiken bekamen ihre militärische Ausbildung bis Anfang der 30er Jahre an deutschen Generalstabsschulen. Da gibt es kein ideologisches "falsch und richtig", nur ein militärisches "funktioniert oder funktioniert nicht."

Raczek
17.09.2012, 16:12
Interessant, wie ein Ex-NVAler nun die Bundeswehr hochleben läßt.
Solche Leute nennt man doch Wendehals, nicht wahr, Genosse?

Ich lass hier niemanden hochleben, nur du tust das.
Wendehals? Studium ließ sich in der DDR nur durch drei Jahre Dienst als Unteroffizier auf Zeit lösen oder durch überdurchschnittliches Engagement in der Partei.
Als Wessi kann man da immer leicht daher reden. Ich hab übrigens kein Problem damit, aber stolz bin ich auch nicht. Letztendlich war es nicht mehr als vergeudete Zeit.


Im Übrigen habe ich niemals in der NVA gedient, dennoch halte ich sie für die bessere Truppe.
Eben weil ich die Bundeswehr kenne und dort gedient habe. Erst als SaZ, dann als Offz.d.R..

Man kann nur Vergleiche ziehen, wenn man beide Seiten kennt. Du spekulierst letztendlich nur.

Das du im Übrigen Offizier sein willst, glaub ich dir nicht. Nicht nach deinem vorvorletzten Beitrag mit dem Überfall am Wochenende. Das ist so klischeehafter Stammtisch-, Ex-Wehrpflichtigen-Scheiß, dass bringt kein Offizier. Außer er hat seine komplette Ausbildung verpennt oder wahlweise versoffen.


Im Übrigen kenne ich auch eine andere Truppe recht gut (5 Jahre sollten reichen), um mit eine Meinung erlauben zu können.

Und dein Dienst in der frz. Fremdenlegion qualifiziert dich im Bezug auf die NVA zu was? Richtig, zu rein gar nichts!
Ich finde es aber erstaunlich, wenn Ex-Söldner in ausländischen Diensten plötzlich von Ehre, Treue, nationalen Werten schwadronieren und sich weit aus dem Fenster lehnen.

Untergrundkämpfer
17.09.2012, 16:17
Ich lass hier niemanden hochleben, nur du tust das.
Wendehals? Studium ließ sich in der DDR nur durch drei Jahre Dienst als Unteroffizier auf Zeit lösen oder durch überdurchschnittliches Engagement in der Partei.
Als Wessi kann man da immer leicht daher reden. Ich hab übrigens kein Problem damit, aber stolz bin ich auch nicht. Letztendlich war es nicht mehr als vergeudete Zeit.



Man kann nur Vergleiche ziehen, wenn man beide Seiten kennt. Du spekulierst letztendlich nur.

Das du im Übrigen Offizier sein willst, glaub ich dir nicht. Nicht nach deinem vorvorletzten Beitrag mit dem Überfall am Wochenende. Das ist so klischeehafter Stammtisch-, Ex-Wehrpflichtigen-Scheiß, dass bringt kein Offizier. Außer er hat seine komplette Ausbildung verpennt oder wahlweise versoffen.



Und dein Dienst in der frz. Fremdenlegion qualifiziert dich im Bezug auf die NVA zu was? Richtig, zu rein gar nichts!
Ich finde es aber erstaunlich, wenn Ex-Söldner in ausländischen Diensten plötzlich von Ehre, Treue, nationalen Werten schwadronieren und sich weit aus dem Fenster lehnen.

Xa war genauso wenig Offz. d. R. oder Mitglied der Familie wie eine Ameise eine Eiskunstläuferin war.

Raczek
17.09.2012, 16:18
NEIN! Die NVA hatte auch einen Militärischen NachrichtenDienst??

Also bitte, wenn du meinst, dieser Banal-Umstand wäre "im Westen" nicht bekannt gewesen, dann fehlen mir die Worte. Wir hatten sogar das meiste der Unterlagen, die zur Schulung am MWI verwendet worden sind, in dieser idyllischen Kaserne am Ufer des Klietzer Sees (schreibt sich das so?), jedenfalls im ehemaligen WASAG-Werk.

Nett gegoogelt. Aber nein, von dieser Stelle wusstet ihr rein gar nichts. Noch weniger von dessen Agenten, von denen auch nur ein winziger Teil nach der Wende enttarnt werden konnte.
Erzähl hier also keine Geschichten. ;)

Xarrion
17.09.2012, 16:21
Ich lass hier niemanden hochleben, nur du tust das.
Wendehals? Studium ließ sich in der DDR nur durch drei Jahre Dienst als Unteroffizier auf Zeit lösen oder durch überdurchschnittliches Engagement in der Partei.
Als Wessi kann man da immer leicht daher reden. Ich hab übrigens kein Problem damit, aber stolz bin ich auch nicht. Letztendlich war es nicht mehr als vergeudete Zeit.



Man kann nur Vergleiche ziehen, wenn man beide Seiten kennt. Du spekulierst letztendlich nur.

Das du im Übrigen Offizier sein willst, glaub ich dir nicht. Nicht nach deinem vorvorletzten Beitrag mit dem Überfall am Wochenende. Das ist so klischeehafter Stammtisch-, Ex-Wehrpflichtigen-Scheiß, dass bringt kein Offizier. Außer er hat seine komplette Ausbildung verpennt oder wahlweise versoffen.



Und dein Dienst in der frz. Fremdenlegion qualifiziert dich im Bezug auf die NVA zu was? Richtig, zu rein gar nichts!
Ich finde es aber erstaunlich, wenn Ex-Söldner in ausländischen Diensten plötzlich von Ehre, Treue, nationalen Werten schwadronieren und sich weit aus dem Fenster lehnen.

Allein, daß du Legionäre als Söldner bezeichnest, zeigt deutlich, daß du keine Ahnung hast, wovon du redest.

Aber immerhin gibst du zu, daß du dir die Möglichkeit eines Studiums nur durch treue Dienste in der NVA erworben hast.
Wenn es dem persönlichen Vorteil dient, kann man seine moralischen Bedenken durchaus mal über Bord werfen, nicht wahr, Genosse?
Solche Leute nenne ich Wendehals.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 16:21
Nett gegoogelt. Aber nein, von dieser Stelle wusstet ihr rein gar nichts. Noch weniger von dessen Agenten, von denen auch nur ein winziger Teil nach der Wende enttarnt werden konnte.
Erzähl hier also keine Geschichten. ;)

Ach je ...

Na gut, du kannst glauben, was du möchtest, und tatsächlich kommt das MWI als 2. Treffer, wenn mal MilND googelt, grade getestet. So gesehen ist dein Gedankengang verständlich. :)

Xarrion
17.09.2012, 16:23
Nett gegoogelt. Aber nein, von dieser Stelle wusstet ihr rein gar nichts. Noch weniger von dessen Agenten, von denen auch nur ein winziger Teil nach der Wende enttarnt werden konnte.
Erzähl hier also keine Geschichten. ;)

Sieh mal einer an. Davon wußten wir im Westen also gar nichts?
Aber Du als kleiner Unteroffizier der NVA warst selbstverständlich in dieses Geheimnis eingeweiht. :crazy:
Junge, geh woanders spielen!

OneDownOne2Go
17.09.2012, 16:28
Sieh mal einer an. Davon wußten wir im Westen also gar nichts?
Aber Du als kleiner Unteroffizier der NVA warst selbstverständlich in dieses Geheimnis eingeweiht. :crazy:
Junge, geh woanders spielen!

Lass ihn doch. Wenn er meint, im Westen hätte man nicht mal die Möglichkeit erwogen, die NVA könnte einen dem MAD vergleichbaren Zweig haben, und schon deswegen wäre man niemals auf die Suche danach gegangen, dann ist das eben so. Und auch in der BW wussten selbst Uffze zumindest, dass es den MAD gibt, und evtl. sogar, wo er Standorte hat, seine Aufgaben kann man sich ja zur Not eh an den Fingern abzählen. So gesehen kann er schon einiges "gewusst" haben, wieso nicht?

Raczek
17.09.2012, 16:29
Allein, daß du Legionäre als Söldner bezeichnest, zeigt deutlich, daß du keine Ahnung hast, wovon du redest.

Laberbacke, jeder Mann der Militärdienst für ein fremdes Land leistet ist Söldner. Da kann die französische Armee kategorisieren was sie will, da kann die Legion regulärer Bestandteil der Armeé de Terre sein wie sie will. Ihr ausländisches Personal sind Söldner und zwar für 99% der Weltbevölkerung, da kann rechtlich der Fall sein was will.


Aber immerhin gibst du zu, daß du dir die Möglichkeit eines Studiums nur durch treue Dienste in der NVA erworben hast.
Wenn es dem persönlichen Vorteil dient, kann man seine moralischen Bedenken durchaus mal über Bord werfen, nicht wahr, Genosse?
Solche Leute nenne ich Wendehals.

Du kannst mich nennen wie du willst. Ich bin wenigstens keine Franzosenbüttel der damit auch noch meint hausieren zu können und hab bisher nur und ausschließlich deutschen Staaten gedient. ;)

Raczek
17.09.2012, 16:33
Ach je ...

Na gut, du kannst glauben, was du möchtest, und tatsächlich kommt das MWI als 2. Treffer, wenn mal MilND googelt, grade getestet. So gesehen ist dein Gedankengang verständlich. :)

Nee, nicht wegen Google. Schau mal, weder BfV noch MAD haben etwas nennenswertes von dem Dienst gewusst. Jedenfalls der laut mir bekannten Aktenlage. Aber das ANBw wusste angeblich Bescheid, eine Truppe die ledigliche Informationen besagter Dienste sichtet und Analysen anfertigt, die wiederrum weitergegeben werden. Sehr glaubwürdig. :)

OneDownOne2Go
17.09.2012, 16:34
(...)

Du kannst mich nennen wie du willst. Ich bin wenigstens keine Franzosenbüttel der damit auch noch meint hausieren zu können und hab bisher nur und ausschließlich deutschen Staaten gedient. ;)

Also, ich hab nie in der Legion gedient, aber die (wenigen) Ehemaligen, die ich kennen gelernt habe, waren eigentlich durchweg "feine Kerle" mit einer Menge "Esprit des corps", und sie entsprachen absolut nicht dem klassischen Bild des bezahlten "Mercs", der freu von jeder Überzeugung für jeden tötet, der es bezahlt. Und die Legion ist eine offizielle Einheit der französischen Armee, auch eher ein Indikator gegen Söldnertum. Das mit dem Büttel... gut, ich wollte nicht für Frankreich kämpfen, für das Deutschland unserer Tage aber auch nicht.

OneDownOne2Go
17.09.2012, 16:37
Nee, nicht wegen Google. Schau mal, weder BfV noch MAD haben etwas nennenswertes von dem Dienst gewusst. Jedenfalls der laut mir bekannten Aktenlage. Aber das ANBw wusste angeblich Bescheid, eine Truppe die ledigliche Informationen besagter Dienste sichtet und Analysen anfertigt, die wiederrum weitergegeben werden. Sehr glaubwürdig. :)

Ich sagte ja, glaub, was du möchtest. Über die Kenntnis bezüglich des Personalbestandes des MilND nach der Wende weiß ich nichts, aber sehr wohl war die Existenz bekannt, ebenso Aufgaben und Tätigkeiten, die Standorte und ein großer Teil der Unterlagen. Ob und was davon heute in bereits einsehbaren Akten des MAD auftaucht, weiß ich ebenso nicht, aber ich kann mich sehr wohl erinnern, welche Informationen darüber ich gehört oder selbst gelesen habe.

Raczek
17.09.2012, 16:41
Sieh mal einer an. Davon wußten wir im Westen also gar nichts?
Aber Du als kleiner Unteroffizier der NVA warst selbstverständlich in dieses Geheimnis eingeweiht. :crazy:
Junge, geh woanders spielen!

Du mit Sicherheit nicht. ;)

Außerdem spekulierst schon wieder. Der Dienst war nicht nur der DDR-Öffentlichkeit, sondern auch den niederen und mittleren Chargen der NVA völlig unbekannt -mich freilich eingeschlossen. Alles blickte damals nur auf Mielkes MfS.

Nereus
17.09.2012, 17:23
Liebe deutsche Landsleute in Ost und West,
hört auf darüber zu streiten, wer die besseren Geheimdienste und die schlagkräftigere Friedensarmee der Bürger in Uniform hatte: alle beiden Militärkonstrukte waren Hiwis der jeweiligen Siegermacht, auch wenn diese sich Schutzmacht ,Verbündete oder Bruderarmee nannte.

Wer hat wohl den Amis die Rosenholzdatei mit allen Geheimdienstmitarbeitern ausgeliefert? Von Felfe bis Schiller war Verrat an der Tagesordnung. Welche „Nationale Volksarmee“ und welcher Geheimdienst hat die SED geschützt? Das lief am Ende alles wie ein wilder ehrloser Hühnerhaufen auseinander. Die HVA und andere MfS-Diensteinheiten haben schon ab 1986 vom DDR-Untergang gewußt und nur noch so getan als wenn sie was aufklären. Ab dieser Zeit war das Politbüro blind und ohne wesentliche Informationen. Was die militärischen Aufklärungsdienste anbetrifft, so waren diese der jeweiligen Siegermacht direkt unterstellt und ein Teil von ihr.
Und was hat der Nato-Hiwi BW in Afghanistan zu suchen? Alles nix deutsch, kein Einsatz für deutsche Volksinteressen. 1945 wurde ein Krieg total verloren und jegliche Selbständigkeit und Souveränität aufgegeben! Nachher war alles nur noch Schein und persönlicher Überlebenskampf mit Alterssicherung...

Xarrion
17.09.2012, 17:30
Also, ich hab nie in der Legion gedient, aber die (wenigen) Ehemaligen, die ich kennen gelernt habe, waren eigentlich durchweg "feine Kerle" mit einer Menge "Esprit des corps", und sie entsprachen absolut nicht dem klassischen Bild des bezahlten "Mercs", der freu von jeder Überzeugung für jeden tötet, der es bezahlt. Und die Legion ist eine offizielle Einheit der französischen Armee, auch eher ein Indikator gegen Söldnertum. Das mit dem Büttel... gut, ich wollte nicht für Frankreich kämpfen, für das Deutschland unserer Tage aber auch nicht.

Merci.
Es gibt in der Legion keine Mercenaries. Solche Typen werden von Anfang an aussortiert.

Xarrion
17.09.2012, 17:33
Laberbacke, jeder Mann der Militärdienst für ein fremdes Land leistet ist Söldner. Da kann die französische Armee kategorisieren was sie will, da kann die Legion regulärer Bestandteil der Armeé de Terre sein wie sie will. Ihr ausländisches Personal sind Söldner und zwar für 99% der Weltbevölkerung, da kann rechtlich der Fall sein was will.



Du kannst mich nennen wie du willst. Ich bin wenigstens keine Franzosenbüttel der damit auch noch meint hausieren zu können und hab bisher nur und ausschließlich deutschen Staaten gedient. ;)

Ja ja, ist gut.
Du hast wirklich keine Ahnung, wovon du redest. :hdf:

Raczek
17.09.2012, 17:51
Ja ja, ist gut.
Du hast wirklich keine Ahnung, wovon du redest. :hdf:

Ich sehe das nur realistisch. Du belügst dich hingegen selbst und kommst dir dabei scheinbar auch noch überaus toll und wichtig vor. Die Wahrheit ist aber, dass du dich für Geld und einen Pseudopathos für Frankreich, einem fremden Land, verheizen hast lassen.

Ich habe auch nie verstanden, was daran so erstrebenswert sein soll oder warum soviele Ex-Legionäre damit öffentlich, teilweise geradezu großkotzig hausieren gehen. Ich sehe daran nichts Respektables, geschweige denn Ehrbares.

Xarrion
17.09.2012, 18:04
Ich sehe das nur realistisch. Du belügst dich hingegen selbst und kommst dir dabei scheinbar auch noch überaus toll und wichtig vor. Die Wahrheit ist aber, dass du dich für Geld und einen Pseudopathos für Frankreich, einem fremden Land, verheizen hast lassen.

Ich habe auch nie verstanden, was daran so erstrebenswert sein soll oder warum soviele Ex-Legionäre damit öffentlich, teilweise geradezu großkotzig hausieren gehen. Ich sehe daran nichts Respektables, geschweige denn Ehrbares.

Diese Frage kann ich dir beantworten.
Weil wir dort echte Soldaten geworden sind.
Weil wir wußten, daß wir nicht nur Kasernendienst schieben würden, sondern von heute auf morgen in einem echten Gefecht stehen würden. Diese Gewißheit formt den Leistungswillen enorm.

Lebemann
17.09.2012, 18:06
eines muss man der NVA zugute halten
es war die einzige deutsche Armee die nie Krieg geführt hat

Cicero1
17.09.2012, 18:10
eines muss man der NVA zugute halten
es war die einzige deutsche Armee die nie Krieg geführt hat

Aber eigene Landsleute erschossen hat. Die Trennung NVA/Grenztruppen ab einem bestimmten Jahr ist hier nebensächlich. Und sie konnte gar keinen Krieg ohne Erlaubnis der Sowjets führen und hätte es auf Befehl der Sowjets auch getan. Die DDR war kein souveräner Staat, sondern ein sowjetischer Satellit.

Xarrion
17.09.2012, 18:19
Aber eigene Landsleute erschossen hat. Die Trennung NVA/Grenztruppen ab einem bestimmten Jahr ist hier nebensächlich. Und sie konnte gar keinen Krieg ohne Erlaubnis der Sowjets führen und hätte es auf Befehl der Sowjets auch getan. Die DDR war kein souveräner Staat, sondern ein sowjetischer Satellit.

Streiche NVA - setze Bundeswehr
Streiche DDR - setze BRD
Streiche Sowjetunion - setze USA.

romeo1
17.09.2012, 18:26
Auch wenn ein Vergleich NVA-BW nicht ganz einfach ist, nach meinen Erfahrungen war der Stand der Einsatzbereitschaft der NVA weit, weit höher als in der BW. Hatte meine Zeit in der ersten Hälfte der 80-er, 3 Jahre lang. In einem Ausgang in berlin bin ich mal jemanden begegnet, der 2 Wochen zuvor von der BW entlassen wurde und sich auf einem urlaubstripp befand. Wir kamen ins Gespräch und verglichen das Leben in beiden Armeen. Das Gemeinsame war auf jeden Fall die Bürokratie und der damit zusammenhängende Kleinkram wie Berichte schreiben u.ä. Zeugs. Als er mir aber vom urlaubs- und Ausgangsparadies BW erzählte, glaubte ich anfangs, der will mich veralbern und wurde richtig sauer. Erst allmählich merkte ich, daß er mich nicht veralbern will. Da war ich wirklich geplättet weil man uns eingeredet hatte, daß die BW Tag und Nacht auf der Lauer liegt und uns an den Kragen will.

Nächste subjektive Geschichte. Ein entfernter Bekannter von mir stammt aus dem Westen und war nach 1990 mit der Übernahme der NVA beschäftigt. Er und etliche andere Offiziere haben nachträglich einen mächtigen Schreck bekommen als sie merkten, in welch kurzer Zeit die NVA mobilisiert werden konnte. So konnte eine Division innerhalb von 24 h verlegt werden, etwas wofür die BW damals 1 ganze Woche brauchte. Ähnlich sah es auch bei den Luftstreitkräften aus.

Jedenfalls bin ich ganz froh, daß man niemals ausprobiert hat, wer den längeren Schwanz hatte. Letztendlich wäre aus Dtl. eine atomare Wüste geworden. Und an meine 3 Jahre denke ich jedenfalls nicht so gern, soviele versammelte Idioten unter den Berufssoldaten habe ich nirgends wieder angetroffen.

romeo1
17.09.2012, 18:27
doppelt

Hauskatze
17.09.2012, 18:41
Die Volksfreude und die Jugend war in der DDR begeistert..

http://www.myvideo.de/watch/781418/FDJ_Lied_Danke_weitermachen

Cicero1
17.09.2012, 18:53
Streiche NVA - setze Bundeswehr
Streiche DDR - setze BRD
Streiche Sowjetunion - setze USA.

Klar kann man das tun - bis auf das Erschießen der eigenen Landsleute an der innerdeutschen Grenze. Das ändert aber nichts am Wahrheitsgehalt der Aussage.

Brotzeit
17.09.2012, 18:59
eines muss man der NVA zugute halten
es war die einzige deutsche Armee die nie Krieg geführt hat

Nur immer kräftig hintenrum anderen Armeen geholfen hat .....................