PDA

Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 [105] 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153

fatalist
26.02.2014, 04:55
Ich bin überzeugt davon, dass das von oben kommt. Lass die Märchenbücher weg! Nicht lernfähig? Sieht so aus. Immer derselbe Schrott.

Warum gehst Du davon aus, dass das Festnetztelefon in Zschäpes verlassener Wohnung über 100 DM an Kosten verursachte?
Wo ist der Beleg, dass die Telekom-Abbuchungen nicht das Handy betrafen?

Zschäpes Handy wurde nicht abgehört, weil Zschäpe V-Frau war?

nachdenkerin
26.02.2014, 05:07
Wo ist der Beleg, dass die Telekom-Abbuchungen nicht das Handy betrafen?



Dass das Handy nicht überwacht wurde, fiel mir schon auf. Aber stimmt, die Kosten könnte das Handy gewesen sein. Daran hatte ich noch gar nicht gedacht.

fatalist
26.02.2014, 05:19
Dass das Handy nicht überwacht wurde, fiel mir schon auf. Aber stimmt, die Kosten könnte das Handy gewesen sein.Daran hatte ich noch gar nicht gedacht. Ist doch aber absolut nahe liegend, auf das nicht überwachte Handy zu tippen.


Am 17. Februar 1998 traten die in dieser Zeit bei der EG „TEX“ tätigen BKA-Beamten KHK Brümmendorf und KHK’in Beischer-Sacher an die Sparkasse Jena heran, um die dort geführten Girokonten der drei Gesuchten zu überprüfen……

In der Folgezeit wurden die Umsätze der Konten von Böhnhardt, Mundlos und Kapke seitens der Sparkasse Jena regelmäßig an die EG „TEX“ mitgeteilt, zuletzt im Oktober 1999. Das ist doch ein weiteres astreines Indiz für "V-Frau Zschäpe", und dass das LKA davon wusste.

Nur so macht das Sinn, dass die Ortungen von Böhnhardts Handy NICHT zur Verhaftung des Trios genutzt wurden!
Die Vernichtung der Gesprächsinhalte auf Veranlassung der Staatsanwaltschaft Gera ist unwichtig, denn die GPS-Daten wurden nicht vernichtet, aber vom LKA nicht genutzt.

Das ist dieselbe "Panne" wie Jakstat 2003 bei der Böhnhardt-Sichtung in Jena: Schutz des BfV-Aushorchtrios.

Wurde Zschäpes Konto deshalb nicht überwacht, weil dort getarnte Unterstützerzahlungen des VS eingingen?

Oder ist "Kapke" nur ein Schreibfehler???

fatalist
26.02.2014, 05:28
Ich sehe gerade, @editor64 (Prozessbeobachter) ist im Strang.
Nun, stimmt der Blogeintrag die Ceska betreffend (ohne SD geliefert) und die Munition Messing?

Was sagst Du zu der Medienberichterstattung darüber?

fatalist
26.02.2014, 05:38
Wenn das stimmt, dann würde der Prozess platzen. Massive Manipulation von BKA und BAW.


http://0.gravatar.com/avatar/312bfeacec4971bfaf28ef51f10103da?s=40&d=identicon&r=Gfatalist schreibt:


26. Februar 2014 um 5:08 vormittags (http://querlaeufer.wordpress.com/2014/02/25/zwei-fragen-was-mich-seit-heute-beschaftigen-wird/comment-page-1/#comment-6)


Danke für diese wichtigen Details.
Die Aussage “Waffe wurde ohne Schalldämpfer und mit Messing-Munition übergeben” fehlt in der gesamten Berichterstattung ebenso wie die Anwesenheit der BAW (Weingarten) im Verhör von Andreas S.


Die ersten 4 Morde wurden mit KUPFER-Projektilen der Marke PMC verübt.


Pass gut auf Dich auf!


Gruß http://querlaeufer.wordpress.com/2014/02/25/zwei-fragen-was-mich-seit-heute-beschaftigen-wird/comment-page-1/#comment-6

@editor64 ist weg... LOL


Ist klar, warum dem BKA der Schalldämpfer aus Zwickau total egal ist?
Warum die nicht einmal prüften, ob die Lamellen aus Alu sind?

Weil die nicht aus Alu sind, die Lamellen im Zwickauer Schalldämpfer.
So einfach ist das wohl.

KW Rabe
26.02.2014, 05:40
Der Blog vom Prozessbeobachter F. ist völlig unbekannt, er hat 14 Follower. 566 Treffer. Das ist nichts.
querlaeufer.wordpress.com/2014/02/25/zwei-fragen-was-mich-seit-heute-beschaftigen-wird/


Hier läuft eine gewaltige, strafbare Strafvereitelung durch die Bundesanwaltschaft, es wird mit einer gefälschten Anklage operiert, Zeugenaussagen wurden verfälscht an den Bundesgerichtshof weiter gegeben, und die Medien berichten absichtlich falsch.

Jeder der das liest müsste es weiter verbreiten.
Aber das hat bei "Das Trio muss geführt worden sein" und Klaus Dieter Fritsche als NSU-Führer auch nicht funktioniert.

Im Gegenteil wurden meine Kommentare dazu bei Elsässer geblockt.
Schöne Aufklärer sind das...

In der Februar-Ausgabe einen aufgewärmten Artikel aus dem NSU-COMPACT Spezial. Diesen Monat gar nichts zum NSU Komplex. Sein Autor Kai Voss veröffentlicht ein Buch zum Thema in einem anderen Verlag. Da bekommt schon einen Verdacht. Wenn er von staatlicher Seite bedroht worden ist, soll er den Mund aufmachen.

fatalist
26.02.2014, 05:47
In der Februar-Ausgabe einen aufgewärmten Artikel aus dem NSU-COMPACT Spezial. Diesen Monat gar nichts zum NSU Komplex. Sein Autor Kai Voss veröffentlicht ein Buch zum Thema in einem anderen Verlag. Da bekommt schon einen Verdacht. Wenn er von staatlicher Seite bedroht worden ist, soll er den Mund aufmachen. Man müsste dringend nachfragen, ob Udo Schulze auch bedroht worden ist. Wenn ja, dann hat es was mit "Selbstmord Florian Heilig" zu tun, das wäre mein Tipp.

COMPACT hat die "fetten Dinger" nie angefasst, darüber sollte man sich keinerlei Illusionen machen. "die Uwes haben den ersten Mord versaut" war bereits Fazit in NSU-Spezial, und das Hypen des Mevlüt Kar-Blödsinns habe zumindest ich als Desinfo aufgefasst.

fatalist
26.02.2014, 06:01
Kai Voss
Das NSU-Phantom
Gab es den Nationalsozialistischen Untergrund?

Kai Voss, einer der besten Kenner der Materie, widerspricht der Mär von „NS-Terroristen“. Es gibt keine Terrorgruppe, die in ihrer Öffentlichkeitsarbeit ähnlich stumm, in ihrer Zielauswahl ähnlich planlos und in ihrem Treiben ähnlich unglaubwürdig agiert hätte wie das sogenannte NSU-Terrortrio.

Buch, 240 S., broschiert, 20 Euro, sollte man mal lesen.
http://jf-buchdienst.de/Neuheiten/Das-NSU-Phantom.html

Hier für 19 Euro:
http://jf-buchdienst.de/Neuheiten/Das-NSU-Phantom.html

fatalist
26.02.2014, 06:08
PPQ hat es auch nicht interessiert, die haben alle Schiss oder keine Ahnung???


Der eigentliche Strippenzieher ist überhaupt nicht mehr Thema. Als BfV-Vize 1996-2005 und Geheimdienstkoordinator im Kanzleramt, dann BMI-Staatssekretär und jetzt Geheimdienste-Staatssekretär im Kanzleramt ist Fritsche der eigentliche Strippenzieher im Geheimdienstsumpf, den man heute NSU nennt.

Thomas Wüppesahl, Sprecher der "Kritischen Polizisten", hat Ende 2013 Klaus-Dieter Fritsche als Strippenzieher der staatlichen Terrors benannt, und NIEMAND hat das interessiert.


http://www.kritische-polizisten.de/pressemitteilungen/2013-12-13-0-Lotte_Weimar.html


Das Interessanteste ist in dem zweiten Gesprächsbeitrag:
"Das Trio muss geführt worden sein!" nachzuhören -


Da am Ende des Beitrags eine Personalie genannt worden ist, dürfte die vier Tage darauf bekannt gegebenen Berufung des bisherigen Staatssekretärs im Bundesinnenministeriums, Herrn Klaus-Dieter Fritsche (CSU), zum "Staatssekretär für die Belange der Geheimdienste" im Bundeskanzleramt(!) wie die berühmte Faust auf das Auge passen, denn damit werden weitere Vertuschungen garantiert.


mediathek.tagsucht.de/?p=1232


Es ist doch merkwürdig, dass die "Kritischen Polizisten" Ende 2013 den Verantwortlichen für den Staatsterror NAMENTLICH benennen, und es niemanden schert, noch nicht einmal die Antifa...


Wollen die sich ihren Naziterror nicht kaputtmachen lassen, und mauern deshalb bei der Aufklärung?

17/2/14
ist ja nicht so, dass man es nicht versucht hätte...

nachdenkerin
26.02.2014, 06:48
Hier die nochmalige Änderung:

Die Angaben beziehen sich teilweise auf den PUA-Bericht S. 315 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf, weitere Quellenhinweise nachfolgend.

1.) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zu-pogromly-und-den-wohnungen-des-nsu-a-954305.html
2.) http://www.mdr.de/fakt/terror-trio100.html
3.) http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nsu-prozess-wie-lange-lebte-zschaepe-mit-den-uwes.04856ad8-9557-44c2-9a33-36701bc9f999.html
4.) Buch „die Zelle“ von Christian Fuchs und John Goetz
5.) http://www.nsu-watch.info/2013/04/13-fragen-die-der-nsu-prozess-beantworten-muss
6.) http://lichtstadt.blogspot.com/2012/07/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was.html
7.) http://www.nsu-watch.info/2014/02/protokoll-82-verhandlungstag-3-februar-2014/
8.) http://www.jenapolis.de/2012/03/weiterer-unterschlupf-fur-terrorzelle-nsu-vermutet/
9.) http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-terroristin-zschaepe-tarnte-sich-als-mandy-s-a-820123.html
10.) http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-16-verhandlungstag-26-juni-2013/
11.) Buch „Das Zwickauer Terror Trio“ von Maik Baumgärtner und Marcus Böttcher
12.) http://www.welt.de/politik/deutschland/article117457934/Arzt-untersucht-Zschaepe-Goetzl-beendet-Sitzungstag.html
13.) http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/wohnhaus-brennt-nach-explosion-aus-article1311133.html
14.) http://opeljunkies.car4um.de/t2405f2004-Explosion-in-Zwickauer-Haus.html


http://siggy2000.de/Aufstellung_Wohnungen_G_Teil1.jpg
http://siggy2000.de/Aufstellung_Wohnungen_G_Teil2.jpg

fatalist
26.02.2014, 06:54
Sehr schön, @nachdenkerin :appl:

Bei der Wohnung Max-Florian Burkhardt soll Mandy Struck das Trio dort untergebracht haben.
Mandy Struck sagt HEUTE aus.
Also jut uffpasse ;)

fatalist
26.02.2014, 06:57
https://pbs.twimg.com/profile_images/1881049055/logo_08_03_12_bigger.JPGJuergen Pohl (jpo) ‏@editor64 31 Min.
Was ich dringend bräuchte: Zeit! Die Artikelwarteschlange wird immer länger... #NSU #fb er war die letzte Minuten schon wieder im Strang, aber er antwortet nicht, obwohl "ja stimmt" ausreichend gewesen wäre.

fatalist
26.02.2014, 07:13
89. Prozesstag – NSU-Unterstützerin Mandy S. im Zeugenstand

VON Tom Sundermann 26. FEBRUAR 2014 UM 07:00 UHR

Als das NSU-Trio im Januar 1998 in den Untergrund ging, konnte es sich auf die Hilfe der rechten Kameraden verlassen. Dazu gehörte auch die Friseurin Mandy S., die am Mittwoch als Zeugin geladen ist. Sie quartierte Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt für kurze Zeit in der Wohnung ihres damaligen Freunds Max-Florian B. ein. Zudem soll sie Beate Zschäpe ihren Personalausweis überlassen haben. Ob S. Angaben macht, ist ungewiss: Weil gegen sie ein Ermittlungsverfahren läuft, könnte sie sich auf ein umfassendes Aussageverweigerungsrecht berufen.

Zuvor sagt der Sachverständige Ruprecht Nennstiel aus. Der Gutachter des Wiesbadener Bundeskriminalamts stellt die kriminaltechnische Untersuchung zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter vor. Die 22-Jährige wurde am 25. April 2007 während einer Pause in Heilbronn erschossen.

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/02/26/89-prozesstag-unterstutzerin-des-trios-im-zeugenstand/

Sie ist Beschuldigte und sagt nicht aus?
Dann fällt Morgen der VT auch aus.

fatalist
26.02.2014, 07:16
Der schweigende Zeuge und die “Scheiß-Knarre” – Das Medienlog vom Mittwoch, 26. Februar 2014

VON Tom Sundermann 26. FEBRUAR 2014 UM 08:11 UHR

Der Zeuge Andreas Sch. soll geholfen haben, dem NSU-Trio die Mordwaffe Ceska 83 zu beschaffen. Bei seinem Gerichtstermin hatte er nichts dazu gesagt – bei Vernehmungen durch die Polizei schon. Deswegen sagte am 88. Prozesstag ein Beamter aus, der Sch. im Januar 2012 befragt hatte. Die markanteste Äußerung aus dem Protokoll: Sch. gab zu, er habe dem Mitangeklagten Carsten S. “die Scheiß-Knarre besorgt”. Dieser gab sie nach eigenem Bekunden an den NSU weiter. Die Äußerung belaste auch den als Drahtzieher angeklagten Ralf Wohlleben, schreibt Frank Jansen im Tagesspiegel. Für ihn sehe es “nicht gut aus”.

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/02/26/medienlog-andreas-sch-ceska-wohlleben/

Schalldämpfer? Messingprojektile?
Schulz sagte nicht "Ceska".

fatalist
26.02.2014, 07:23
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 1 Min.
FR: Neonazi Propaganda - Hetze nach tödlicher Schlägerei http://bit.ly/1eiJ0xe #nsu #nazis Was hat der Mord an Daniel S. in Kirchweyhe mit dem NSU zu tun?


Eine Streiterei im Bus endet tödlich. Neonazis nutzen die Tat als Propaganda: "Bestien in Menschengestalt" hätten gemordet. Heute urteilt das Landgericht Verder über den Fall http://www.fr-online.de/neonazi-terror/neonazi-propaganda-hetze-nach-toedlicher-schlaegerei,1477338,26347508.html?utm_source=twitt erfeed&utm_medium=twitter

Verder Bremen???... Verden an der Aller, Karl der Grosse, "Sachsenschlächter", oh my god was sind die doof.

brain freeze
26.02.2014, 07:36
Verder Bremen???... Verden an der Aller, Karl der Grosse, "Sachsenschlächter", oh my god was sind die doof.

Karl der Große ist doch auch eine Erfindung ;)

fatalist
26.02.2014, 07:40
https://pbs.twimg.com/profile_images/3189257939/614d71ca401a612e5d9d5a17858685fc_bigger.jpegGeorg Lehle ‏@Friedensblick 16 Min.
@editor64 Bestätigen Sie bitte Ihre Aussage von Andreas L. "Waffe wurde ohne Schalldämpfer und mit Messing-Munition übergeben”" #nsu





https://pbs.twimg.com/profile_images/1881049055/logo_08_03_12_bigger.JPGJuergen Pohl (jpo) ‏@editor64 9 Min.
@Friedensblick Sie meinen Andreas S.? Hat @Querkraft_ in seinem Blog geschrieben. War gestern auch im OLG. Bestätigung auch von mir. #NSU



Danke @bio.

Wer schreibt jetzt die Strafanzeigen gegen BKA, BAW, BRD?

nachdenkerin
26.02.2014, 08:08
89. Prozesstag – NSU-Unterstützerin Mandy S. im Zeugenstand

........Zudem soll sie Beate Zschäpe ihren Personalausweis überlassen haben. Sie ist Beschuldigte und sagt nicht aus?
Dann fällt Morgen der VT auch aus.

Na da bin ich ja echt gespannt!!!

Das ist eine totale Veräppelei dieser unten aufgeführter Artikel. Oben ist zwar riesen groß so eine Fotomontage von einem Personalausweis auf Mandy Struck mit einem Bild von Beate Zschäpe zu sehen, unten steht aber in dem Artikel folgender Text. Selbst der Text ist lachhaft.


Heut weiß Mandy Struck auch, auf welche Weise ihre Doppelgängerin ihre Identität benutzte. So besaß Zschäpe einen auf den Namen „Mandy Struck“ ausgestellten Mitgliederausweis eines bayerischen Tennisclubs. Damit hätte sie sich bei einer Kontrolle trotz fehlenden Personaldokuments ausweisen können. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13785184/Die-Doppelgaengerin-der-Nazi-Terroristin-packt-aus.html#disqus_thread

fatalist
26.02.2014, 08:17
Es müsste doch für die NPD, für PRO-Parteien, die Piraten, REPS und die AfD ein gefundenes Fressen sein, die Staatsmär NSU zum Einstürzen zu bringen.

Wir haben es massivster Strafvereitelung zu tun, durch BKA, BAW, selbst der BGH wurde beschissen in Sachen Ceska und Aussagen von Andreas Schulz.

Da muss doch mal langsam was passieren!
Es geht immerhin um 13 Morde, die Uwes und Florian Heilig eingeschlossen.

fatalist
26.02.2014, 08:25
Extremblödheit oder Hochintelligenz? (http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/extrembloedheit_oder_hochintelligenz)

Es gibt angesichts der vielen Seltsamkeiten, die man täglich liest und hört, eigentlich nur zwei Möglichkeiten: entweder sind die Stellen, die in diesem Staate Recht und Ordnung schützen sollen, dümmer als die Polizei erlaubt – oder sie sind geradezu gefährlich gerissen. Entweder fällt niemandem beim Bundeskriminalamt der Name des Bundestagsabgeordneten Edathy auf, und es gibt in der Abteilung, die sich mit Kinderpornographie im Internet beschäftigt, keinen Computer mit Internetanschluß, um diesen nicht allzu häufigen Namen kurz zu googeln, oder es handelt sich um ein amtliches Komplott gegen den Vorsitzenden des NSU-Untersuchungsausschusses. Entweder die Ermittler tappten bei den NSU-Morden wirklich total im Dunkeln, oder einige Verfassungsschützer ließen die Morde geschehen, um noch fabelhaftere Erkenntnisse zu gewinnen. gar nicht schlecht. achgut.com

Aber so richtig trauen sie sich (noch) nicht.

fatalist
26.02.2014, 08:35
Kontext schmort im eigenen Saft...


Keine weiteren Fragen?

Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hat in einem Bericht die Beziehungen der rechten Terrorgruppe NSU im Südwesten zusammengefasst. Ergebnis: Der NSU habe im Land keine nennenswerte Unterstützung erfahren. Statt offenen Fragen der Vergangenheit nachzugehen, will der Landtag die Weichen für die Zukunft der Sicherheitsbehörden stellen. http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/152/keine-weiteren-fragen-2053.html

Man kann es nicht mehr lesen... immer das Selbe. Die Uwes schwärmten für Dekowaffen, is ja dolle...

Sie flennen um einen Untersuchungsausschuss, den sie selber vergeigt haben mit ihren Zigeunerrücksichtnahmen und Serben-Roma-Nichterwähnungen.

Der Staatsterror NSU geht zwar durch, aber die Zigeuner-HC-Überlebendensippen wurden geschont.
Und jetzt flennen sie rum. Lächerlich und peinlich.
Kein Mitleid, da wär eh nichts bei rumgekommen.

Hellangel
26.02.2014, 08:42
Es müsste doch für die NPD, für PRO-Parteien, die Piraten, REPS und die AfD ein gefundenes Fressen sein, die Staatsmär NSU zum Einstürzen zu bringen.

Wir haben es massivster Strafvereitelung zu tun, durch BKA, BAW, selbst der BGH wurde beschissen in Sachen Ceska und Aussagen von Andreas Schulz.

Da muss doch mal langsam was passieren!
Es geht immerhin um 13 Morde, die Uwes und Florian Heilig eingeschlossen.

Wie stellst Du Dir das vor? Alle die von Dir o.g. Parteien wurden gleich von Anfang an politisch an den Rechten Rand (Piraten AfD) gedrückt.
Wenn sich nur eine der Parteien sich GEGEN das NSU-Mär aufbäumen würde, wären sie komplett als Verschwörer und mordene Nazi-Sympathisanten verschrien und wären politisch Tod.

Alle anderen Parteien CDU,CSU, SPD, FDP und Linke stecken mit drin. Bleiben nur noch die Häckelgruppe die Grünen übrig...

fatalist
26.02.2014, 08:47
Alle anderen Parteien CDU,CSU, SPD, FDP und Linke stecken mit drin. Bleiben nur noch die Häckelgruppe die Grünen übrig... Du lebst noch? Schön!

Die Häkelgruppe hat aktiv mit vertuscht. In Persona Ströbele.
Von den Grünen ist rein gar nichts zu erwarten in Sachen NSU-Aufklärung.

fatalist
26.02.2014, 08:54
im nsu-”untergrund”: Uwe böhnhardt benutzte abgehörtes handy



dementsprechend kommentiert prof. Hajo funke:

„dafür gibt es nur eine erklärung. Sie wollten ihn nicht finden. Es gibt doch nicht einen vierwöchigen blackout. Wenn man all das macht, von den entsprechenden leuten, den zuständigen, den kompetenten, dem lka-thüringen, den zielfahndern und lässt ihn dann laufen und wertet nicht aus und vernichtet das material. Also wenn etwas klar ist, dann dies: Dass man ihn – in diesem zeitraum jedenfalls – gar nicht finden wollte.“ (mdr (http://www.mdr.de/fakt/nsu290.html))

weitere stimmen:

Hans-christian ströbele, die grünen, ehem. Mitglied im bundestagsuntersuchungsausschuss:
„das gehört tatsächlich zu den punkten des totalen versagens, aber wenn ich jetzt höre was in dem mitschnitt alles drin war und was an verbindungen alles festgestellt worden ist, dann kann ich da nicht mehr an zufall denken.“ (ebd)

martina renner, die linke, ehem. Mitglied im nsu-untersuchungsausschuss thüringen:
„das ist doch das was eigentlich jeder kriminalist lernt in der ausbildung das umfeld abzuklopfen und eben auch zu sehen, ob z.b. Das mobiltelefon weiter genutzt wird und da ist natürlich die möglichkeit der ortung schon damals technisch möglich gewesen. Es ist einfach unklar warum dort nicht agiert wurde.“ (ebd) http://friedensblick.de/10591/im-nsu-untergrund-uwe-boehnhardt-benutzte-abgehoertes-handy/

DIE LINKE will um jeden Preis ihren "schönen Neonaziterror" behalten.
Selbst um den Preis der öffentlichen Totalverblödungsdarstellung. Siehe Frau Renner. :fizeig:

Hellangel
26.02.2014, 09:00
Du lebst noch? Schön!

Die Häkelgruppe hat aktiv mit vertuscht. In Persona Ströbele.
Von den Grünen ist rein gar nichts zu erwarten in Sachen NSU-Aufklärung.

Natürlich lebe ich noch ;)

Eben. Eine politische Aufarbeitung wird es so nicht geben. Daher sehe ich dieses inszenierte Staatstheater auch als gefestigt an und es wird ein festgeschriebenes Ende haben.
Erst wenn es die politische Halbwertzeit von 30 Jahren vergangen ist, wird sich vielleicht ein Medium sich trauen, die Sache nochmal anzufassen. Aber Du siehst ja selbst,
wie schwierig ist, den Anschlag auf das Oktoberfest öffentlich aufzuarbeiten. Niemand wagt sich an die Story öffentlich ran...

Staatsraison allerhöchste Güte.

fatalist
26.02.2014, 09:21
Eben. Eine politische Aufarbeitung wird es so nicht geben. Daher sehe ich dieses inszenierte Staatstheater auch als gefestigt an und es wird ein festgeschriebenes Ende haben.
Erst wenn es die politische Halbwertzeit von 30 Jahren vergangen ist, wird sich vielleicht ein Medium sich trauen, die Sache nochmal anzufassen. Aber Du siehst ja selbst, wie schwierig ist, den Anschlag auf das Oktoberfest öffentlich aufzuarbeiten. Niemand wagt sich an die Story öffentlich ran...

Staatsraison allerhöchste Güte. Die gilt auch weiterhin selbst für 50 Jahre alte Inszenierungen wie Peter Urbach, und erst Recht für die RAF, Buback-Attentat.

Das Problem sind die "pseudo-Aufklärer" von Stefan Aust bis Butz Peters, die mit dem Spiegel vorneweg die "Realität" zurechtbiegen, auch noch Jahrzehnte später. Von Oktoberfest-Spinnern wie Chaussy rede ich da gar nicht erst...

Chupacabras
26.02.2014, 09:24
[QUOTE=fatalist;6962654
In Persona Ströbele.
[/QUOTE]

Dafür hasse Ich Ströbele am meisten. Der weiß doch seit Jahren, Jahrzenten was abgeht.

Seinen Idealismus lebt er ja immer und überall aus. Da muss man sich schon fragen warum hier nicht? Persönliche Konsequenzen? Profit durch den "NSU"?

Würde mcih gerne Mal mit Ströbele treffen, den Alten abfüllen und dann ausfragen.

fatalist
26.02.2014, 09:24
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 16 Min.
Mandy S. wird sich heute vor Gericht wohl auf §55 StPO berufen und schweigen. #NSU Ach nee, wer hätte das gedacht??? Wochenende!!!

Nennstiel vom BKA wird noch erzählen, warum man in Heilbronn 7 Mordwaffen statt 2 ins Auge fasste, aber "Hauptsache gefunden in Zwickau".


https://pbs.twimg.com/profile_images/1881049055/logo_08_03_12_bigger.JPGJuergen Pohl (jpo) ‏@editor64 4 Min.
Endlich Parkplatz gefunden. Jetzt 1km Fußmarsch. Was tut man nicht alles zur Wahrheitsfindung... #NSU #fb er kommt zu spät. Sollte lieber seine Berichte schreiben...

fatalist
26.02.2014, 09:29
Dafür hasse Ich Ströbele am meisten. Der weiß doch seit Jahren, Jahrzenten was abgeht.

Seinen Idealismus lebt er ja immer und überall aus. Da muss man sich schon fragen warum hier nicht? Persönliche Konsequenzen? Profit durch den "NSU"?

Würde mcih gerne Mal mit Ströbele treffen, den Alten abfüllen und dann ausfragen. Ströbele hat sich mit dem Staat bestens arrangiert. Der versorgt ihn prächtig. Ausserdem dürfte Ströbele erpressbar sein, längst nicht Alles was man über ihn weiss ist öffentlich bekannt.

Das dürfte schon aus seinen Zeiten als RAF-Anwalt herrühren, dass er seit 1990 "Gladio" immer noch nicht gefunden hat.

nachdenkerin
26.02.2014, 10:03
Ach nee, wer hätte das gedacht??? Wochenende!!!



Bin ich mir fast sicher, dass sie schweigen wird. Wie soll man sonst den Mitgliedsausweis eines Tennisclubs als Personalausweis der Bevölkerung verkaufen. Und dann ist ja noch die Sache mit dem Max.

fatalist
26.02.2014, 10:08
Ermittler hörten bei Böhnhardt mit

Das Bundeskriminalamt hat Ende der 90er Jahre offenbar das Handy von Uwe Böhnhardt abgehört. Das berichtet die ARD. Doch die Aufzeichnungen wurden gelöscht.
http://www.taz.de/Medienbericht-zum-NSU-Trio/!133813/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Das BKA?????

@Nachdenkerin, ich stehe gerade im Wald. Das BKA???

fatalist
26.02.2014, 10:12
Bin ich mir fast sicher, dass sie schweigen wird. Wie soll man sonst den Mitgliedsausweis eines Tennisclubs als Personalausweis der Bevölkerung verkaufen. Und dann ist ja noch die Sache mit dem Max. Der Trick ist doch, die Leute als Beschuldigte zu führen, damit sie nicht aussagen, oder es ihnen anzudrohen, dass sie Beschuldigte werden können.

Dann ersetzen "erinnerungsschwache Polizisten" ohne Tonband-aufgezeichnete Protokolle aus Vernehmungen die Zeugen.
Hat aber beim Andreas Schulz volle Pulle nicht geklappt!!!

Aber auf die Staatsmedien ist Verlass.

bio
26.02.2014, 10:14
Ermittler hörten bei Böhnhardt mit

Das Bundeskriminalamt hat Ende der 90er Jahre offenbar das Handy von Uwe Böhnhardt abgehört. Das berichtet die ARD. Doch die Aufzeichnungen wurden gelöscht.
http://www.taz.de/Medienbericht-zum-NSU-Trio/!133813/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Das BKA?????

@Nachdenkerin, ich stehe gerade im Wald. Das BKA???

Das wäre der Hammer.

bio
26.02.2014, 10:17
Stimmt es waren BKA-ler, nicht die thüringer Zielfahnder:
"Beamte des BKA finden heraus: der flüchtige Uwe Böhnhardt besitzt ein Mobiltelefon des Dienstanbieters Mannesmann."

Quo vadis
26.02.2014, 10:20
Ceska und Schalldämpfer können so zusammen nicht aufgefunden worden sein. Während die Waffe so gut wie keine optischen Verbrennungsspuren aufweist, ist der Schalldämpfer durch Hitzeeinwirkung völlig deformiert und zerstört. So ein Bild ist bei gleichzeitiger Wärmeeinwirkung auf beide Objekte zusammen einfach nicht möglich.

bio
26.02.2014, 10:22
Das heißt, die thüringer Zielfahnder und das BKA hörten Böhnhardt ab.

Nereus
26.02.2014, 10:48
Karl der Große ist doch auch eine Erfindung ;)

Sagt wer? Ein Pfarrer oder Anhänger der „Bekennenden Kirche”?

Hier die Geschichtsquelle, herausgegeben unter dem Schutze der allerhöchsten preußischen Autorität:

http://www.politikforen.net/showthread.php?148975-Karl-quot-der-Große-quot-oder-Karl-quot-der-Sachsenschlächter-quot&p=6896814&viewfull=1#post6896814

fatalist
26.02.2014, 11:05
Das heißt, die thüringer Zielfahnder und das BKA hörten Böhnhardt ab. Aber warum verhafteten sie dann das Trio nicht? Das ist Rechtsbeugung, es bestand Haftbefehl. Die Polizei hat da NULL Ermessensspielraum.

nachdenkerin
26.02.2014, 11:10
Ermittler hörten bei Böhnhardt mit

Das Bundeskriminalamt hat Ende der 90er Jahre offenbar das Handy von Uwe Böhnhardt abgehört. Das berichtet die ARD. Doch die Aufzeichnungen wurden gelöscht.
http://www.taz.de/Medienbericht-zum-NSU-Trio/!133813/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Das BKA?????

@Nachdenkerin, ich stehe gerade im Wald. Das BKA???

Es steht zwar im Schäfer-Gutachten und im PUA-Bericht der Zeitraum vom 18.02.98 bis 17.03.98 aufgeführt, aber bis jetzt konnte ich keine Stelle finden. Deshalb kann ich jetzt momentan nur auf das sogenannte "Märchenbuch" zurückgreifen und da steht es in den Ermittlungsakten des LKA, weshalb es trotzdem vom BKA veranlasst sein könnte.


Aus heutiger Sicht überrascht auch, dass das Mobiltelefon von Uwe Böhnhardt nur ein Monat lang abgehört wurde. Das geht aus den Ermittlungsakten des LKA Thüringen hervor. Bis zum 17. März zapfen die Polizisten das Handy an, aber nicht länger. Dabei wissen sie durch die Überwachung seines Sparkassenkontos, dass er das Mobiltelefon bis Mai 1998 nutzt: Im Februar werden für Gespräche 30,34 DM abgebucht, im März 35,39 DM, im April 38,44 DM und im Mai 56,58 DM.Buch „die Zelle“, S. 128

fatalist
26.02.2014, 11:11
Das wäre der Hammer. Nö. Der Hammer ist der nicht übergebene Schalldämpfer und die MESSING-Munition.

Die ersten 4 Morde wurden mit Kupfer-Projektilen Fabrikat PMC durchgeführt.

Der Hammer ist das Gelüge der Ermittler selbst gegenüber dem BGH, und dass die Medien das gestern vertuschten.

brain freeze
26.02.2014, 11:11
Sagt wer? Ein Pfarrer oder Anhänger der „Bekennenden Kirche”?

Hier die Geschichtsquelle, herausgegeben unter dem Schutze der allerhöchsten preußischen Autorität:

http://www.politikforen.net/showthread.php?148975-Karl-quot-der-Große-quot-oder-Karl-quot-der-Sachsenschlächter-quot&p=6896814&viewfull=1#post6896814

To carry off course ... Sagen hartnäckige Mediävistik-VTler. Da maße ich mir kein Urteil an - im Gegensatz zu KDFs "NSU".

fatalist
26.02.2014, 11:16
Es steht zwar im Schäfer-Gutachten und im PUA-Bericht der Zeitraum vom 18.02.98 bis 17.03.98 aufgeführt, aber bis jetzt konnte ich keine Stelle finden. Deshalb kann ich jetzt momentan nur auf das sogenannte "Märchenbuch" zurückgreifen und da ist es das LKA.

Buch „die Zelle“, S. 128 Warum erst so spät, das ist doch die Frage. Die hätten ab 28.1.98 abhören müssen, und am 29.1. das Trio einsacken.

BKA hatte Brümmendorf etc geschickt mit dem Prüfauftrag, ob dem Generalbundesanwalt ein § 129-Verfahren zu empfehlen sei.
Die legten erst am 16.2.98 in Erfurt los, die BKA-ler.

LKA Thüringen kommt daher eher infrage, aber vielleicht kam die Technik in Amtshilfe vom BKA?

fatalist
26.02.2014, 11:19
Sagt wer? Der Zwickauer Schalldämpfer hat keine Alu-Innereien, darum hat das BKA den SD auch nie geprüft. Sagt der fatalist.

fatalist
26.02.2014, 11:20
Stimmt es waren BKA-ler, nicht die thüringer Zielfahnder:
"Beamte des BKA finden heraus: der flüchtige Uwe Böhnhardt besitzt ein Mobiltelefon des Dienstanbieters Mannesmann."
Wenn das vom Konto abgebucht wurde, LOL, dann musste man da nix rausfinden. Es war dann sogar die Original Vertrags SIM Karte.

Das glaubst Du doch selber nicht, oder????
Märchenbücher.

nachdenkerin
26.02.2014, 11:27
Warum erst so spät, das ist doch die Frage. Die hätten ab 28.1.98 abhören müssen, und am 29.1. das Trio einsacken.

BKA hatte Brümmendorf etc geschickt mit dem Prüfauftrag, ob dem Generalbundesanwalt ein § 129-Verfahren zu empfehlen sei.
Die legten erst am 16.2.98 in Erfurt los, die BKA-ler.

LKA Thüringen kommt daher eher infrage, aber vielleicht kam die Technik in Amtshilfe vom BKA?


Im PUA-Bericht steht folgendes:


Die Überwachung des Mobiltelefons von Böhnhardt erfolgte aufgrund von aus der Auswertung von Bankunterlagen erlangten Erkenntnissen, die durch die im Februar 1998 im LKA Thüringen tätige BKA-Beamtin Beischer-Sacher erfolgt war. Beischer-Sacher hatte in einem Vermerk auf die Existenz des Mobilfunkanschlusses hingewiesen.PUA-Bericht S. 323 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

Im Schäfer-Gutachten S. 99 ist „KHK‘ in….“ aufgeführt, während sonst nur „KHK“ steht.

fatalist
26.02.2014, 11:32
Im PUA-Bericht steht folgendes:

PUA-Bericht S. 323 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

Im Schäfer-Gutachten S. 99 ist „KHK‘ in….“ aufgeführt, während sonst nur „KHK“ steht. Danke. Die war vorher beim TLKA, die Beischer-Sacher. Hat da hospitiert, Aussage Melzer.

Steht bei der TAZ so ähnlich.


Die BKA-Beamten waren dem Bericht zufolge zur Unterstützung des Thüringer Landeskriminalamtes abgeordnet worden. Knapp 100 Telefonverbindungen wurden demnach registriert und mehrere Stunden Gespräche aufgezeichnet, etwa mit Fluchthelfern des NSU-Trios und den Eltern von Böhnhardt und Zschäpe.

nachdenkerin
26.02.2014, 11:34
Warum erst so spät, das ist doch die Frage. Die hätten ab 28.1.98 abhören müssen, und am 29.1. das Trio einsacken.



Die TKÜ-Maßnahmen insgesamt begannen sowieso zuerst ab 4. Februar, davor war nichts.

fatalist
26.02.2014, 11:35
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 26 Min.
Beweisanträge d. Nebenklage: u. a. auf Einsicht in VS-Akten zu Tino Brandt sowie Einführung von Fotos des #NSU aus Stuttgart und Hof. Hartnäckig sind sie ja, muss man anerkennen: Beharrlich auf falschen Baustellen.

fatalist
26.02.2014, 11:36
Die TKÜ-Maßnahmen insgesamt begannen sowieso zuerst ab 4. Februar, davor war nichts.
Die mussten erst die Technik aus Köln und Wiesbaden rankarren...

fatalist
26.02.2014, 12:24
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_bigger.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus 9 Min.
Heute wieder mal zu Besuch bei #NSU: Der verurteilte Rechtsterrorist Karl Heinz #Statzberger. Zeugin gleich: Mandy S. Wird sie aussagen?



https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 12 Min.
Der als Rechtsterrorist verurteilte Neonazi Karl Heinz Statzberger im Publikum des #NSU Prozess.

https://pbs.twimg.com/profile_images/3615894060/708dab0b9f9d11a0532c75b9686a12dd_bigger.jpegdas ZOB ‏@das_ZOB 3 Min.
#nsu mandy #struck relativ überraschend - "ich möchte gerne aussagen" - es geht also weiter! wohl auch morgen!


Die Übereinstimmung zwischen ARD und NSU Watch ist beängstigend.

fatalist
26.02.2014, 12:31
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gif (https://twitter.com/PZhautnah)PZ hautnah ‏@PZhautnah 2 Min.
Ergebnis: Die Geschossteile von den Tatorten stammen mit hoher Wahrscheinlichkeit aus Waffen, die sich bei mutmaßl. #NSU-Mitgliedern fanden.
Heilbronner Tatwaffen...


Gestern ist Zwickauer Ceska zerplatzt, und niemand hat es berichtet. Zitat:
Nächster Fall, heute die Waffenbeschaffung von Andreas S. an Ralf Wohlleben. Wie heute der Zeuge ein Kriminalbeamter aussagte wurde die Waffe ohne Schalldämpfer übergeben. Das ist in der Anklageschrift eine ganz wichtiger Punkt. Andreas S. konnte nicht eindeutig eine Ceska erkennen. Er sagte es wäre eine Osteuropäerische Waffe gewesen mit tschechischen oder kyrillischen Buchstaben gewesen. Dabei wären 50 Stück Munition aus Messing.
Der Abholer der Waffe wäre der Carsten S. gewesen. Und wie bei einem anderem Verhör ( Frank L.)war auch diesmal ein Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten erstaunlicherweise dabei….
http://querlaeufer.wordpress.com/2014/02/25/zwei-fragen-was-mich-seit-heute-beschaftigen-wird/

Das wurde bestätigt von
http://juergenpohl.wordpress.com/

Keine Ceska, kein Schalldämpfer und die "falsche" Munition: Messing statt Kupfer-Projektile, wie sie bei den ersten 4 Morden verwendet wurden.
26/2/14
https://www.blogger.com/comment.g?blogID=7480346370972853353&postID=3834281931769268185

fatalist
26.02.2014, 12:42
Lena war bei Mandy, Haare schneiden...


Der Haarschnitt ist am Ende ziemlich bieder geraten, aber ich war ja nicht wegen der Frisur nach Schwarzenberg im Erzgebirge gekommen. Sondern wegen der Friseurin: Mandy S., mutmaßliche NSU (http://www.stern.de/panorama/nsu-prozess-91594423t.html)-Unterstützerin und Leiterin des Friseursalons in Bahnhofsnähe. Ein einziges Interview hatte Mandy S. den Kollegen der "Welt" gegeben, nachdem im Novemer 2011 die Bundesanwaltschaft Ermittlungen gegen sie aufgenommen hatte. http://www.stern.de/politik/deutschland/mandy-s-im-nsu-prozess-die-friseurin-die-beate-zschaepe-ihre-identitaet-lieh-2092888.html

fatalist
26.02.2014, 13:34
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_bigger.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus 6 Min.
Während der Aussage von Mandy S. setzt sich im Zuschauerbereich #NSU Rechtsterrorist #Statzberger neben #MdB @MartinaRenner von den #Linken Was für ein Idiot.


S. Unterschrift ist auf Ausweis-Abholformularen

Die Ermittler konfrontierten Mandy S. im Dezember 2011 mit zwei Ausweisen, die sie für Böhnhardt und Mundlos 1998 organisiert haben muss. Ihr Freund B. und ein anderer Bekannter hatten ihre Daten hergegeben, S. Unterschrift ist auf den Abholformularen.
Burkhardt für Mundlos, und wer für Böhnhardt?
Gerlach soll seinen Pass aus Hannover erst 2001 gegeben haben.

fatalist
26.02.2014, 13:43
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 2 Min.
Im Frühjahr 98 hat`s bei Mandy S. an der Tür geklingelt. Jemand suchte eine Unterkunft für 3 Leute. „Die hätten Scheiße gebaut“. #nsu


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gif (https://twitter.com/PZhautnah)PZ hautnah ‏@PZhautnah 9 Min.
„Es ging um Schlafplätze, mehr müssten wir nicht wissen“, hätte Armin F. gesagt, ein Kumpel aus der rechten Szene. #nsu




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 1 Min.
Mandy S. erinnert sich auch, einen Ausweis für die Drei beim Bürgeramt abgeholt zu haben. #nsu Bei Lena Kampf waren es 2 Ausweise. im Stern...

fatalist
26.02.2014, 13:49
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 3 Min.
Mandy S. habe #Zschäpe ihre #AOK-Karte gegeben, damit sie wegen ihrer Bauchkrämpfe zum Arzt konnte. #nsu Umsonst, oder auch für 300 Euro?


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 5 Min.
Mandy S. habe die beiden Männer und die Frau Würfel zurechtsägen und feilen sehen. „Für ein Spiel“, wie sie sagten. Wohl „Pogromly“. #nsu Abgründe tun sich auf... die bauten für den MI 6 Spiele ;)

fatalist
26.02.2014, 13:58
Gunter und Armin F. waren "die Geklonten" in der Chemnitzer Szene. Frank hiessen die wohl...


Einer der Brüder stehe zudem im Verdacht, dem Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt einen Reisepass beschafft zu haben, berichtete "Fakt" unter Berufung auf einen Ermittlungsbericht.

Offenbar Verdacht gegen weitere Unterstützer der Zwickauer Zelle | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/nachrichten/offenbar-verdacht-gegen-weitere-unterstuetzer-der-zwickauer-zelle-id6479369.html#plx653412944

fatalist
26.02.2014, 14:28
Rückversicherungs-VT kommt als Nächste?


26.02.2014, 14:36 Uhr | dpa - Deutsche Presse-Agentur GmbH, dpa
Berlin (dpa) - Die Staatsanwaltschaft Hannover durchsucht bei ihren Ermittlungen gegen Sebastian Edathy wegen Kinderpornografie-Verdachts nun auch Bundestagscomputer des ehemaligen SPD-Abgeordneten. Das teilte Parlamentssprecher Ernst Hebeker mit. Die Staatsanwaltschaft übergab dem Bundestag demnach auch Unterlagen aus Edathys Arbeit als Vorsitzender des NSU-Untersuchungsausschusses. Die zum Teil als geheim eingestuften Unterlagen seien bei der Durchsuchung von Edathys Wohnung gefunden worden. http://www.t-online.de/nachrichten/id_68255714/bei-edathy-ermittlungen-nsu-unterlagen-in-wohnung-gefunden.html

solaris
26.02.2014, 15:23
Rückversicherungs-VT kommt als Nächste?

http://www.t-online.de/nachrichten/id_68255714/bei-edathy-ermittlungen-nsu-unterlagen-in-wohnung-gefunden.html

Könnten dann ja offiziell "geschredderte"(noch nicht geschredderte?) sein.
Wer weiß,obs nicht tatsächlich um diese "geheimen" Akten ging bei der ominösen Hausdurchsuchung.Eine Festplatte mit NSU-Zeug soll ja dabei gewesen sein.
Wenn ja,dann ganz toll inszeniert und mit den Kinderporno-Anschuldigen garniert um gleich mal die Glaubwürdigkeit des Herrn Edathy zu zerstören.
Muss eigentlich schiefgehen,wie alles an der NSU-Mär.

Seb, nur duschen...nicht baden!

fatalist
26.02.2014, 15:24
Der STERN über Mandy Struck:


Als sie fertig war mit dem Haarschnitt gingen wir im Hinterhof noch eine Zigarette rauchen. Mandy S. rauchte zwei schnell hintereinander, zog hastig daran. Sie habe nicht mal geahnt, was die drei vorhatten, sagte Mandy S. Sie habe keinen Kontakt mehr mit ihnen gehabt, es habe geheißen, dass die nach Südafrika gegangen seien. Wie die drei immer wieder an ihre Adressen gekommen waren, könne sie sich nicht erklären. "Mandy aktuell" – einen Zettel mit ihrer aktuellen Handynummer und verschiedenen Adressen hatten die Ermittler im Brandschutt der Zwickauer Wohnung gefunden.

Vielleicht über André E.? Den Mitangeklagten im NSU-Prozess hatte Mandy S. in Chemnitz mit dem Trio bekannt gemacht, sie war mit ihm zur Schule gegangen. Bis zum Auffliegen des NSU in 2011 hatte André E. die drei daraufhin unterstützt, das Ehepaar E. war eng mit Zschäpe und den beiden Männern befreundet. Hatte er sie mit Updates über Mandy S. versorgt? Mandy S. wich meinen Fragen zu anderen Bekannten aus, es war klar, dass sie niemanden belasten wollte. Auch mit Mathias D. war sie befreundet, ebenfalls ein Helfer des Trios, auf dessen Namen der NSU Wohnungen angemietet hatte.


Sie stellt sich als "naives Anhängsel" dar

Ich versuchte in dem Gespräch mehr über ihre Verbindungen nach Nürnberg herauszubekommen. Alles deutete darauf hin, dass Mandy S. das Bindeglied nach Franken war, wo der NSU drei seiner zehn Morde begangen hat. Mandy S. hatte dort zwischen 1993 bis 1996 ihre Lehre gemacht. Und hatte von 2002 bis 2003 wieder in der Nähe von Nürnberg gewohnt, mit engen Kontakten in die Neonazi-Kameradschaft "Fränkische Aktionsfront". Sie kannte Matthias F., den führenden Kopf. Der Tennisclub, von dem die fingierten Ausweise mit Mandy S. Daten stammten, war nur wenige Kilometer von seinem Wohnhaus entfernt. Hatte Mandy S. Matthias F. und das Trio vorgestellt? http://www.stern.de/politik/deutschland/mandy-s-im-nsu-prozess-die-friseurin-die-beate-zschaepe-ihre-identitaet-lieh-2092888.html

Bei der HNG soll Struck einen gewissen Richard L. betreut haben, meint der SPiegel:


Hamburg - Die Scheußlichkeit und Menschenverachtung, mit der sie vorgingen, erinnerten an die "düstersten Zeiten der deutschen Geschichte". Mit diesen Worten schickte ein Richter des Landgerichts Amberg im April 1998 Richard L. und Dieter M. wegen Totschlags für zwölf und acht Jahre in Haft. Die beiden Skinheads hatten in der Nacht zum 7. September 1995 im bayerischen Amberg einen Busfahrer mit ihren Springerstiefeln halb tot getreten und in die Vils geworfen. Der 48-Jährige ertrank. Sie wollten dem homosexuellen Mann einen "Denkzettel verpassen".


Mandy S. hat Verständnis für die Totschläger und beginnt, Richard L. Briefe ins Gefängnis zu schreiben. Sie engagiert sich für die rechtsextremistische "Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige" (HNG). Die HNG war bis zu ihrem Verbot im September 2011 eine der mitgliederstärksten rechtsextremen Organisationen Deutschlands, die verurteilte Straftäter mit einschlägiger Gesinnung während und nach ihrer Haft betreute. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-terroristin-zschaepe-tarnte-sich-als-mandy-s-a-820123.html

Wenn das alles so stimmt, dann hatten B&M Ende 98 "echte falsche Papiere" und HÄTTEN ins Ausland abhauen können, während Zschäpe in Chemnitz blieb und dann nach Zwickau umzog.

Man sollte Dr. Claus Nordbruch dazu vorladen.

fatalist
26.02.2014, 15:29
Könnten dann ja offiziell "geschredderte"(noch nicht geschredderte?) sein.
Wer weiß,obs nicht tatsächlich um diese "geheimen" Akten ging bei der ominösen Hausdurchsuchung.Eine Festplatte mit NSU-Zeug soll ja dabei gewesen sein. Der PUA hatte eh nur Kopien, und die NSU-Festplatte will Edathy zerdeppert haben.

Imo eignet sich Edathy nicht zum Aufklärungshelden.

fatalist
26.02.2014, 15:36
http://www.youtube.com/watch?v=WZx3cKKBu3g
Fakt, ARD, ganz neu.

Das LKA war zu blöde, das Konto auf Handyabrechnungen zu prüfen, dazu brauchte man erst das BKA.
Wer soll das glauben?

fatalist
26.02.2014, 16:23
Kein Schalldämpfer geliefert, was heisst das?

1. Schalldämpfer telefonisch (!!!) bestellt: Lüge Carsten Schultze.

2. Wohlleben schraubte SD auf und zielte auf Schultze: Lüge Carsten Schultze

3. Die Uwes waren überrascht, dass ein SD dabei war: Lüge wie vor.

4. Die Schweizer Luxik-Ceskas wurden im Set verkauft, Pistole und SD: Ja. stimmt.

5. Die Zwickauer Ceska hat die Nummer 034678 und stammt aus dem Schweizer Kontingent: Ja, warum nicht?

6. Die Zwickauer Ceska ist die Dönermordwaffe: Meinetwegen, warum auch nicht?

7. Die Uwes bekamen diese Ceska von Carsten Schultze/ Andreas Schulz/ Jürgen Länger etc pp?: Völliger Schwachsinn.

8. Wie kam die Dönerceska nach Zwickau zum Trio? Das ist die Preisfrage!



Munition aus Messing-Projektilen wurde mit der Andreas Schulz-Waffe geliefert, was heisst das?

9. Diese Munition hat nichts mit den Morden 1-4 zu tun, denn dort wurde Kupfer-Projektilköpfe (PMC) verwendet.


Offene Fragen:

10. Welches Kaliber hatte die von Andreas Schulz gelieferte Waffe?


Und zum Schluss das Witzige...

Carsten Schultze wählte bei der Waffenvorlage des BKA im Prozess unter 2 Pistolen mit Schalldämpfer "die mit dem grösseren (Schalldämpfer)" aus.

11. Wie wählt man bei einer Waffe ohne Schalldämpfer "den Grösseren" aus?


Gestern ist die Anklage zusammen gebrochen, und niemand hats bemerkt, weil es niemand berichtet hat?

fatalist
26.02.2014, 16:34
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 4 Min.
Erst nach Lesen des Beschlusses für Durchsuchung ihrer Wohnung habe Mandy S. gedacht: „Ach du Schande, das waren ja die.“ #nsu Ich muss dringend zum Friseur. Klasse Frau.

bio
26.02.2014, 16:38
Kein Schalldämpfer geliefert, was heisst das?

1. Schalldämpfer telefonisch (!!!) bestellt: Lüge Carsten Schultze.

2. Wohlleben schraubte SD auf und zielte auf Schultze: Lüge Carsten Schultze

3. Die Uwes waren überrascht, dass ein SD dabei war: Lüge wie vor.

4. Die Schweizer Luxik-Ceskas wurden im Set verkauft, Pistole und SD: Ja. stimmt.

5. Die Zwickauer Ceska hat die Nummer 034678 und stammt aus dem Schweizer Kontingent: Ja, warum nicht?

6. Die Zwickauer Ceska ist die Dönermordwaffe: Meinetwegen, warum auch nicht?

7. Die Uwes bekamen diese Ceska von Carsten Schultze/ Andreas Schulz/ Jürgen Länger etc pp?: Völliger Schwachsinn.

8. Wie kam die Dönerceska nach Zwickau zum Trio? Das ist die Preisfrage!



Munition aus Messing-Projektilen wurde mit der Andreas Schulz-Waffe geliefert, was heisst das?

9. Diese Munition hat nichts mit den Morden 1-4 zu tun, denn dort wurde Kupfer-Projektilköpfe (PMC) verwendet.


Offene Fragen:

10. Welches Kaliber hatte die von Andreas Schulz gelieferte Waffe?


Und zum Schluss das Witzige...

Carsten Schultze wählte bei der Waffenvorlage des BKA im Prozess unter 2 Pistolen mit Schalldämpfer "die mit dem grösseren (Schalldämpfer)" aus.

11. Wie wählt man bei einer Waffe ohne Schalldämpfer "den Grösseren" aus?


Gestern ist die Anklage zusammen gebrochen, und niemand hats bemerkt, weil es niemand berichtet hat?

ja, es ist schon ein starker Widerspruch.

fatalist
26.02.2014, 16:56
ja, es ist schon ein starker Widerspruch. Das ist ein Antagonismus.
Falschaussagen und Manipulationen der Ermittler von BKA und BAW einschl. Weitergabe an den BGH,
Prozessbetrug,
Strafvereitelung im Amt,
Begünstigung von Mördern, die frei herumlaufen.

Verglichen mit dieser "Ceska-Manipulation" ist das Apabiz-"Bekennervideo" die reinste Kinderkacke.

fatalist
26.02.2014, 17:03
Und... es geht um 13 Morde.
9 Migranten
1 Polizistin
2 Uwes
1 Florian

Ich muss wirklich sagen, so eine gigantische Vertuschung hätte selbst ich den Medien nicht zugetraut.
Das hat eine ganz neue Qualität bekommen, das ist nicht mehr "Suggestive Unterstützung der NSU-Mär" durch fleissige Vorverurteilung, das ist Vertuschung als Komplizentum mit der Staatsmafia.

Chupacabras
26.02.2014, 17:26
Und... es geht um 13 Morde.
9 Migranten
1 Polizistin
2 Uwes
1 Florian

Ich muss wirklich sagen, so eine gigantische Vertuschung hätte selbst ich den Medien nicht zugetraut.
Das hat eine ganz neue Qualität bekommen, das ist nicht mehr "Suggestive Unterstützung der NSU-Mär" durch fleissige Vorverurteilung, das ist Vertuschung als Komplizentum mit der Staatsmafia.

ich wprde sagen die wissen es nicht besser. Leider.

Ein ivestogativer journalst macht asich auch immer angreifbar und wird abgesägt. Man ist eben in der BRD eben entweder NSDAP Rechts oder SED Links.
Die Mitte gehört Merkel.

Da kann man nicht arbeuiten. Würd ich Morgen im Lotto gewinnen, nach meinen 2 Jahren Sex Urlaub würde ich die Kohle zur Warheitsfidnugn über das Murkseln einsetzen.

Ingeborg
26.02.2014, 19:56
Im Zuge der Edathy-Affäre stoßen die Ermittler auf weitere Überraschungen: In der Wohnung des SPD-Politikers haben sie geheime Unterlagen zur Terrorzelle NSU gefunden. Diese hatte Edathy als Ausschussvorsitzender mitgenommen – gegen alle Vorschriften.

http://www.focus.de/politik/deutschland/bundesregierung-edathy-ermittlungen-im-bundestag-nsu-unterlagen-in-wohnung-gefunden_id_3644975.html

brain freeze
26.02.2014, 19:58
@ Nereus

Ich wage mal die steile These, dass die SZ-Karikatur bewusst mit antisemitischen Klischees spielt - und zwar um genau den weltweiten Aufschrei zu erzeugen. Zufall oder Versehen ist es jedenfalls nicht. Aber hat das was mit NSU zu tun? Ich denke, nein.

Es gab in der Nachwendezeit zweifellos ein Interesse daran, osteuropäische Flüchtlingsströme zu lenken. Dort würde ich z.B. die Aktivitäten von Piatto einordnen. Möglich, dass auch die Autobahnpuppe einen entsprechenden geheimdienstlichen Hintergrund im Sinne einer "Amtshilfe" hatte.

Die "Operation NSU" hat die Antisemitismus-Problematik jedoch ausdrücklich ausgespart, weil es klar definierte Zielrichtungen gab und gibt. Sowohl was die vorgeworfenen Verbrechenskomplexe betrifft, als auch die "NSU-Verwertung" (also politische Aufarbeitung in den Untersuchungsausschüssen, Münchener Schauprozess, mediale Rezeption). Da das Jenaer Trio erst nachträglich zum NSU wurde (2011), müssen die "Jugendsünden" bzw. die "Ausbildungszeit" der Drei abgetrennt gesehen werden. Insofern ist die SZ-Karikatur etwas o.t.

nachdenkerin
27.02.2014, 01:10
http://www.youtube.com/watch?v=WZx3cKKBu3g
Fakt, ARD, ganz neu.

Das LKA war zu blöde, das Konto auf Handyabrechnungen zu prüfen, dazu brauchte man erst das BKA.
Wer soll das glauben?

http://www.youtube.com/watch?v=WZx3cKKBu3g Bei 3:01



28.02.98
13:49:02
abg
0364 1393xxxx


28.02.98
13:51:29
abg
0364 1393xxxx


28.02.98
13:55:29
abg
0364 1393xxxx



So ein bißchen merkwürdig finde ich das schon. Warum ruft man hintereinander ein paar Mal offensichtlich die gleiche Nummern an. Am 01.03. geht es dann weiter, wobei da die Nummern schlecht zu erkennen sind.

Warum ist die Aufstellung von Dezember 1998 (oben rechts in der Ecke)


Im Februar werden Gespräche 30,34 DM abgebucht, im März 35,39 DM….Buch „die Zelle“ S. 128

So wie da telefoniert wurde, meistens abgehende (abg) Gespräche, müsste die Rechnung m. E. um ein vielfaches höher sein. In vier Wochen sollen knapp 100 Telefonate registriert worden sein.

fatalist
27.02.2014, 02:53
So wie da telefoniert wurde, meistens abgehende (abg) Gespräche, müsste die Rechnung m. E. um ein vielfaches höher sein. In vier Wochen sollen knapp 100 Telefonate registriert worden sein. Na ja... wesentlich ist, dass man wusste wo Böhnhardt war, die Sendemasten waren ja bekannt, und man ihn nicht verhaftete. Es muss also Weisung gegeben haben, ihn machen zu lassen.

fatalist
27.02.2014, 03:02
Kein Kontakt seit 1998

Mandy S. holte auch auf Bitten der drei einen Personalausweis bei der Chemnitzer Stadtverwaltung ab, darauf das Foto von einem der beiden Männer (von wem genau, weiß sie wieder nicht), dazu falscher Name und falsche Daten. Dies sei wohl ein Test gewesen, "ob es klappt", sagt Mandy S. Die drei hätten sich Personalausweise (http://www.spiegel.de/thema/ausweise/) besorgen wollen, um so an Reisepässe zu gelangen, mit denen sie "nach Amerika" wollten. Das ist nicht "Bild Mundlos in Perso Burkhardt montiert", wie uns das BKA erzählt, ich vermute dass auch Böhnhardt einen gefakten Reisepass auf einen "der Geklonten" hatte, also auf den Namen Armin Frank zum Beispiel.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-ex-rechtsextremistin-mandy-s-sagt-aus-a-955878.html

fatalist
27.02.2014, 03:13
Wurde Mandy S. von der Polizei beeinflusst?

Doch dann verwendete sie doch den Namen Beate Zschäpe und sagte auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl, dies liege daran, dass man ihn ihr bei der Polizei quasi in den Mund gelegt habe. Für Zschäpes Verteidigerin Anja Sturm war das natürlich ein gefundenes Fressen: "Bislang - die Vernehmung ist ja noch nicht abgeschlossen - hat sie dazu gesagt dass sie die Person nicht wiedererkannt hat. Aber sie hat auch bekundet, dass ihr sozusagen von allen Seiten, auch im Rahmen der Vernehmung, schon gesagt wurde, das sei Frau Zschäpe. Es sei diese Frau, das sei diese Frau, das sei diese Frau. So hat sie es genau gesagt."

Und deshalb sei die Aussage vielleicht gar nicht so viel wert. Allerdings gibt es weitere Hinweise darauf, dass es eben doch das Trio war, das bei Mandy S. und ihrem damaligen Freund Unterschlupf fand. Die drei Personen - da war sich Mandy S. heute sicher - haben während ihrer Zeit in der Wohnung eines Freundes jedenfalls ein Spiel produziert. Dabei dürfte es sich um die rassistische Persiflage Pogromly handeln, die an Monopoly anlehnt. Was für bescheuerte Spielchen, wen juckt es ob 1998 Mandy S. wusste, wen sie da unterbringt oder nicht? Ist eh alles verjährt und hat mit 10 Morden rein gar nichts zu tun.

http://www.tagesschau.de/inland/nsuprozess192.html

Viel spannender ist doch die Frage, wann genau die Uwes neue Pässe hatten, und ob sie dann nach Südafrika gingen, und wie lange.

Stichwort Alibis.

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/c43k9190-jpg_37223252_mbqf-1393420372-34846820/3,w=650,c=0.bild.jpg

fatalist
27.02.2014, 03:24
http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/c43k9199-jpg_37223253_mbhf-1393420355-34846808/3,c=0,h=554.bild.jpg

Laut Anklage soll Beate Zschäpe in 13 Jahren Untergrund-Leben elf Tarnnamen benutzt haben – aber niemals einen gefälschten Ausweis!
http://www.bild.de/news/inland/nsu/mandy-s-ist-die-frau-als-die-zschaepe-sich-ausgab-34843642.bild.html

Zschäpe war nie im Ausland, also brauchte sie auch keinen Pass. Die Wahrscheinlichkeit, in der BRD seinen Perso vorzeigen zu müssen ist gleich Null. "Führerschein Fahrzeugschein bitte", welcher Autofahrer kennt das nicht? Aber Perso? Never ever.

fatalist
27.02.2014, 03:36
SPAM Andreas Schulz soll (laut Polizeizeugen) ausgesagt haben, die Waffe habe tschechische oder kyrillische Zeichen (Beschriftung) gehabt.

Welche NSU-Waffe hatte kyrillische Beschriftung?
("tschechisch" haben ihm sicher OStA Weingarten & Co. abgerungen, um "Ceska" im Bereich des Möglichen zu lassen)

Osteuropäische Dienstwaffe... Kaliber wurde nicht genannt... also ich denke da eher an ein russisches Fabrikat.

fatalist
27.02.2014, 03:46
Man hat sich darauf geeinigt, dass die Mordwaffen alle echt sind?


Heute wurde zunächst der Waffensachverständige Nennstiel vom Bundeskriminalamt erneut gehört. Nennstiel hatte schon die in der Frühlingsstraße gefundenen Pistolen Ceska und Bruni als die Mordwaffen der NSU-Mordserie identifiziert. Heute berichtete er von seiner Arbeit zu den beiden Waffen, die für den Mord an Michèle Kiesewetter und den Mordversuch an Michael Arnold in Heilbronn verwendet wurden. Auch hier identifizierte der Sachverständige zwei Waffen, die in der Frühlingsstraße gefunden wurden, als die Tatwaffen.

Nennstiel wurde auch gebeten, noch einmal zur Identifikation der in der Frühlingsstraße gefundenen Pistolen Ceska und Bruni als die Tatwaffen der NSU-Mordserie zu berichten – vor einigen Wochen hatte ja der Sachverständige Pfoser in seinem mündlichen Vortrag für einige Verwirrung gesorgt, der angesichts des klaren schriftlichen Gutachtens vermeidbar erschien (s. den Bericht vom 04.02.2014).

Nennstiel stellte noch einmal sehr anschaulich die Übereinstimmung in den Schussspuren dar, anhand derer er die beiden Waffen eindeutig als Tatwaffen identifizierte, und sorgte so für Klarheit in dieser Frage. http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2014/02/26/26-02-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Mir scheint, die Verteidigung hat da nichts Substanzielles einzuwenden.

nachdenkerin
27.02.2014, 03:49
http://www.youtube.com/watch?v=WZx3cKKBu3g
Fakt, ARD, ganz neu.

Das LKA war zu blöde, das Konto auf Handyabrechnungen zu prüfen, dazu brauchte man erst das BKA.
Wer soll das glauben?

Noch verrückter ist es bei Minute 1:34 bis 1:37. Bei Anruf 113 bis 115 kommt im Minutentakt auch wieder eine gleiche Nummer. Davor ist jeweils ein grüner Pfeil. Bei Nummer 116, was nur ganz kurz eingeblendet ist und für das menschliche Auge ohne Zeitlupe nicht wahr genommen werden kann, ist plötzlich ein roter Pfeil abgebildet und da steht das Datum 12.02.98 und eine Vorwahl vom Ortsnetz Schwabach. Am 12.02.98 soll aber Böhnhardt noch gar nicht überwacht worden sein. Die TKÜ-Maßnahme soll angeblich zuerst 6 Tage später, am 18.02.98 begonnen haben.


0172 79430xx


112
10.03.98
20:11
063413350xx


113
11.03.98
22:07
036414443xx


114
11.03.98
22:08
036414443xx


115
11.03.98
22:09
036414443xx


116
12.02.98
21:35
091228390xx



http://www.youtube.com/watch?v=WZx3cKKBu3g

fatalist
27.02.2014, 04:20
BKA: keine Beteiligung an Handy-Überwachung von Böhnhardt

26.02.2014, 18:58 Uhr | dpa
Das Bundeskriminalamt (BKA) hat bestritten, an einer Überwachung des Mobiltelefons des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt beteiligt gewesen zu sein. "Es hat keine Telekommunikationsüberwachungsmaßnahme durch das Bundeskriminalamt bei Uwe Böhnhardt gegeben", stellte die Behörde am Mittwoch in Wiesbaden klar. Das ARD-Magazin "Fakt" hatte zuvor berichtet, dass nach Thüringen abgeordnete BKA-Beamte das Handy des mutmaßlichen Rechtsterroristen kurz nach dessen Abtauchen 1998 vier Wochen lang überwacht haben sollen.
http://www.t-online.de/regionales/id_68260632/bka-keine-beteiligung-an-handy-ueberwachung-von-boehnhardt.html

Tja, dann war es wohl doch das LKA, oder das LfV, oder das BfV...


Das Thüringer Landeskriminalamt hatte die Abhöraktion bestätigt. Die entsprechenden Unterlagen seien sowohl dem Bundestags- als auch dem Landtagsuntersuchungsausschuss übermittelt worden. Ein Beamter der Zielfahndung sei dazu in beiden Ausschüssen befragt worden. Der Herr Wunderlich... es ist die Frage, wer da wirklich überwachte.

fatalist
27.02.2014, 04:25
Noch verrückter ist es bei Minute 1:34 bis 1:37. Bei Anruf 113 bis 115 ... Es gab nur knapp 100 Verbindungen. Nicht immer auf jeden Blödsinn reinfallen...


Knapp 100 Telefonverbindungen wurden demnach registriert http://www.taz.de/Medienbericht-zum-NSU-Trio/!133813/

Man hat wohl die Einzelverbindungsdaten rückwirkend abgerufen, und die Liste dann ab 26.1.98 (???) ergänzt.
Darauf zu kommen ist doch nun wirklich nicht allzu schwierig.

Nereus
27.02.2014, 04:29
......Die Wahrscheinlichkeit, in der BRD seinen Perso vorzeigen zu müssen ist gleich Null. "Führerschein Fahrzeugschein bitte", welcher Autofahrer kennt das nicht? ....

„Führer-” scheint jetzt politisch inkorrekt zu sein? Auf meinem rosa Lappen steht zwar noch „Führerschein”, wie auf dem alten grauen Schein davor auch, und auf dem grünen Papier steht „Zulassungsbescheinigung”. Aber ich habe noch im Ohr, daß bei meiner letzten Verkehrskontrolle, antifagemäß, nach „Fahrerlaubnis” und Wagen- oder Fahrzeugpapieren” gefragt wurde, so wie bei Transitreisen durch die DDR auch .... Von der Stasi wurde mir mal ein Shell-Atlas weggenommen, weil da Deutschland stand, wo DDR war. Die Übernahme des Grünen Abbiegepfeils der DDR bei Ampelrot fand ich gut, der ist aber schon wieder geschreddert worden.

fatalist
27.02.2014, 04:36
... Na dann suche ich die Waffe mit den kyrillischen Beschriftungen halt selbst.

fatalist
27.02.2014, 04:59
In Zwickau wurde eine CZ 82 Makarov 9 mm gefunden.

http://guns.bg/media/products/prod_16609_K6oyrs_large.jpg

Man sieht sehr schön die Beschusszeichen, diese hier ist aus Bulgarien, aber die Frage ist, ob die Ceska 82 Makarov VOR 1990 auch kyrillisch beschriftet war.

http://www.guns.bg/CZ_82_9x18-cat0-scat0-p16609.html

Beschusszeichen SHE 89

http://guns.bg/media/products/prod_gal_4758_oogUs5_large.jpg



Man will uns erzählen, dass Andreas Schulz nicht nach dem Kaliber gefragt wurde?
7,65 mm oder 9 mm?

Das muss er doch gefragt worden sein, und er muss es auch erinnert haben, oder verkaufte der jede Woche scharfe Waffen???

nachdenkerin
27.02.2014, 05:23
Es gab nur knapp 100 Verbindungen. Nicht immer auf jeden Blödsinn reinfallen...

http://www.taz.de/Medienbericht-zum-NSU-Trio/!133813/

Man hat wohl die Einzelverbindungsdaten rückwirkend abgerufen, und die Liste dann ab 26.1.98 (???) ergänzt.
Darauf zu kommen ist doch nun wirklich nicht allzu schwierig.


aa) Der Auftrag an die Zielfahndung vom 29.01.1998

Der Auftrag an die Zielfahndung durch den Präsidenten des TLKA am 29.08.1998 führte nicht zu den erhofften Erfolgen.Schäfer-Gutachten S. 136

Soll das ein Schreibfehler sein, merkwürdig? Oder gab es einen weiteren Auftrag?


http://www.youtube.com/watch?v=WZx3cKKBu3g

Bei Minute 3:02:

Bezeichnung der Maßnahme: Dez 12 20-98

Außerdem merkwürdig: Die linke Seite beinhaltet das Datum 28.02.98. Die Gespräche sind durchlaufend nummeriert, hier beginnend von Nummer 22. Die rechte Seite beinhaltet das danach folgende Datum 01.03.98 und beginnt mit Seitennummer, so wie ich das erkenne, müsste das eine „1“ sein. Aber vielleicht habe ich mich da verguckt, da meine Bildschirmauflösung nicht besonders ist.

fatalist
27.02.2014, 05:28
Soll das ein Schreibfehler sein, merkwürdig? Nö. Kommt vor.

nachdenkerin
27.02.2014, 05:44
Laut Anklage soll Beate Zschäpe in 13 Jahren Untergrund-Leben elf Tarnnamen benutzt haben – aber niemals einen gefälschten Ausweis!
http://www.bild.de/news/inland/nsu/mandy-s-ist-die-frau-als-die-zschaepe-sich-ausgab-34843642.bild.html

Zschäpe war nie im Ausland, also brauchte sie auch keinen Pass. Die Wahrscheinlichkeit, in der BRD seinen Perso vorzeigen zu müssen ist gleich Null. "Führerschein Fahrzeugschein bitte", welcher Autofahrer kennt das nicht? Aber Perso? Never ever.


Merkwürdig, hatte hier eine Antwort eingestellt, kann die aber nicht mehr finden, deshalb nochmals, falls doppelt, sorry.


Es folgt ein Personalausweis, ausgestellt auf Beate Zschäpe und ein Reisepass, so L., “einer gewissen Beate Zschäpe”.

http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/

Zschäpe selber hatte aber einen Reisepass auf ihren richtigen Namen

fatalist
27.02.2014, 05:49
Christian Kapke und ein unerwünschter Kontext

02/26/2014 — Wolf Wetzel

Christian Kapke hat mir am 20.2.2014 folgende Nachricht zukommen lassen:
»Auf Ihrer Website (einzusehen unter: http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/09/04/der-mordanschlag-auf-polizisten-in-heilbronn-2007-drei-plus-x/) befindet sich ein Kommentar des Autors “Alexander Gronbach”. Dort werde ich mit vollem Namen genannt.
Einerseits ist überhaupt nicht erkennbar, warum mein Namen erwähnt wird, andererseits möchte ich nicht in diesem Kontext genannt werden.
Ich wäre Ihnen daher sehr dankbar, wenn Sie meinen Namen im entsprechenden Kommentar entfernen oder abkürzen.
Mit freundlichen Grüßen |Christian Kapke«

http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/02/26/christian-kapke-und-ein-unerwunschter-kontext/#more-4721

NSU-Leaks werden neu interpretiert. Der Wechsel zum Bruder Andre Kapke ist recht geschickt gemacht.
Ansonsten Blödsinn.

fatalist
27.02.2014, 05:56
Zschäpe selber hatte aber einen Reisepass auf ihren richtigen Namen und die Uwes etwa nicht? Wo ist die Relevanz? Möchte Miss IuW wieder trollen?

Es geht darum, dass Zschäpe nie einen gefälschten Pass/Perso nutzte, die Uwes aber mit "echten falschen Papieren" nach Südafrika hätten reisen können. Zschäpe mit ihrem Pass eher nicht.
Es bestand ein Haftbefehl, schon mal davon gehört :?

nachdenkerin
27.02.2014, 06:12
und die Uwes etwa nicht? Wo ist die Relevanz? Möchte Miss IuW wieder trollen?

Es geht darum, dass Zschäpe nie einen gefälschten Pass/Perso nutzte, die Uwes aber mit "echten falschen Papieren" nach Südafrika hätten reisen können. Zschäpe mit ihrem Pass eher nicht.
Es bestand ein Haftbefehl, schon mal davon gehört :?

Das ist klar, habe ich dann etwas missverständlich ausgedrückt.

Mit geht es darum. Du schreibst: „Zschäpe war nie im Ausland“.
Ich halte es schon für möglich, dass Zschäpe vor 1998 im Ausland war, und da eben unter ihrem richtigen Namen.

Es muss irgendwie einen Bewandtnis haben, mit den Papieren verbuddelt, was nicht stimmen kann, da der Reisepass ja auftauchte

Nereus
27.02.2014, 06:15
Na dann suche ich die Waffe mit den kyrillischen Beschriftungen halt selbst.

Für Марков ist bis jetzt keine Abbildung zu finden.

24.09.2012 · FOCUS

Ohne Ergebnis verliefen auch die Nachforschungen zu zwei Ceska-Pistolen. Die eine war in den 90er-Jahren bei einer Militäreinheit in Nordböhmen gestohlen worden, die andere hatten Unbekannte 1999 in Prag aus einem Auto geklaut.
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-ein-raetselhaftes-waffen-arsenal_aid_824946.html

Der Madley-Ladenbesitzer hat eine der geklauten Ceskas aus Rockerbesitz besorgt?

fatalist
27.02.2014, 06:18
Das ist klar, habe ich dann etwas missverständlich ausgedrückt.

Mit geht es darum. Du schreibst: „Zschäpe war nie im Ausland“.
Ich halte es schon für möglich, dass Zschäpe vor 1998 im Ausland war, und da eben unter ihrem richtigen Namen.

Es muss irgendwie einen Bewandtnis haben, mit den Papieren verbuddelt, was nicht stimmen kann, da der Reisepass ja auftauchte Es geht um "Amerika", was Mandy Struck gestern aussagte, oder um "Südafrika", was wir hier gefühlt 1000 Mal erwähnt haben.

Ohne fremden Reisepass ganz schlecht. Darum geht es.

"Reisepass verbuddelt" glaube ich ebenso wie "Reisepass in Bombenwerkstatt" oder "Garagenliste".

Anstatt darüber zu diskutieren, ob Böhnhardt einen Reisepass auf den Namen Armin F. hatte ab 98, machen wir hier Kindergarten. Traurig.

fatalist
27.02.2014, 06:21
Für Марков ist bis jetzt keine Abbildung zu finden.

24.09.2012 · FOCUS

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-ein-raetselhaftes-waffen-arsenal_aid_824946.html

Der Madley-Ladenbesitzer hat eine der geklauten Ceskas aus Rockerbesitz besorgt? Es müsste schon eine CZ Makarov mit kyrillischen Zeichen drauf sein. Oder Andreas Schulz hat gelogen???

fatalist
27.02.2014, 06:38
https://pbs.twimg.com/profile_images/423270685314535424/sK8zpDIs_bigger.jpegStefan.J.F ‏@Querkraft_ 18 Min.
Heute steht auf den Stufen (Eingang)des #Olg München. . "HEUTE GÖPPINGER NATIONALISTEN" #NSU Ich hab ihn nach dem Kaliber gefragt...

Gestern gabs wohl wieder Razzia gegen 16 Leute oder so. Steht was bei AM dazu.

fatalist
27.02.2014, 06:44
In Chemnitz habe jeder in der Szene „aus dem Buschfunk“ gewusst, dass die drei in der Stadt waren und sich versteckten. Ausgestattet mit einer Vollmacht holt Mandy S. einen neuen Personalausweis für einen der beiden Männer ab.
Heute weiß sie nicht mehr, auf wessen Namen der Pass ausgestellt war, aber es war ein anderer Name als der ihr bekannte. es war nicht der Burkhardt-Pass!!! An ihren Exfreund würde sie sich erinnern.

http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-braune-kameradschaftshilfe,1477338,26404544.html?utm_sour ce=twitterfeed&utm_medium=twitter

Murmillo
27.02.2014, 06:45
Es müsste schon eine CZ Makarov mit kyrillischen Zeichen drauf sein. Oder Andreas Schulz hat gelogen???

Es gibt aber gar keine CZ Makarov, es gibt höchstens die Militärpistole Vz82 (Zivilversion CZ83) für die Patrone 9x18 Makarov.

fatalist
27.02.2014, 06:52
Es gibt aber gar keine CZ Makarov, es gibt höchstens die Militärpistole Vz82 (Zivilversion CZ83) für die Patrone 9x18 Makarov. Boah ey, bist Du aber schlau.

Nereus
27.02.2014, 06:59
....Es muss irgendwie einen Bewandtnis haben.....

Bitte, kopier doch mal aus der elektronischen Ausgabe von "Die Zelle", deren Autoren ja aus den Ermittlungsakten abgeschrieben haben, die Stellen über die Waffenfunde (Anzahl, Modelle, Verstecke) im Wohnmobil und in der Frühlingsstraße, hier rein! Mich interessiert, wo die Ceska für Makarov-Patronen und die Ceska Vzor 70 lagen und was über ihre Herkunft von Fuchs und Goetz gesagt wird.

Nereus
27.02.2014, 07:12
Es gibt aber gar keine CZ Makarov, es gibt höchstens die Militärpistole Vz82 (Zivilversion CZ83) für die Patrone 9x18 Makarov.

Meinst Du Seite 36 "Technische Daten" der CZ83?
http://www.czub.cz/zbrojovka/cz-bedienungsanleitung/Bedienungsanleitung-cz-83_de.pdf

nachdenkerin
27.02.2014, 07:24
@Nereus, o. k. ich suche im Buch jetzt nach Waffen.



Über den nachfolgenden Widerspruch bin ich jetzt nur zufällig bei Erstellung der Chronologie 1998 gestolpert.


Noch schlimmer. Obwohl noch nicht einmal alle Gesprächspartner identifiziert worden waren, werden die Bänder mit den Gesprächen auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Gera schon am nächsten Tag unwiederbringlich gelöscht.

http://www.youtube.com/watch?v=WZx3cKKBu3g

Das nachfolgende bezieht sich aber generell auf alle TKÜ-Maßnahmen


Mit der StA war vereinbart, dass die Datenträger der TKÜ-Maßnahmen – sofern keine relevanten Daten erlangt wurden – eigenständig durch das TLKA vernichtet werden konnten. Entsprechend wurden die Audiodatenträger sowie die MOD-Disketten der TKÜ-Maßnahme in Absprache mit der StA Gera gelöscht.

Keine der durchgeführten TKÜ-Maßnahmen erbrachte konkrete Hinweise auf den Aufenthaltsort der Beschuldigten. Schäfer-Gutachten S. 95


Im Fall der Verbindungsaufnahme beinhalten S-Records unter anderem folgende Telekommunikations-Verbindungsdaten:

• ……..Standortkennung sowie Rufnummer oder Kennung des anrufenden oder Anschlusses oder der Endeinrichtung

• Beginn und Ende der Verbindung nach Datum und Uhrzeit

• ……. Schäfer-Gutachten S. 94


Die in der Doku gezeigten Papiere basieren auf S-Records. Wenn ich das richtig verstehe, kann man selbst daraus ersehen, wo sich der Standort der anrufenden und angerufenen Nummer befand.

Murmillo
27.02.2014, 07:27
Meinst Du Seite 36 "Technische Daten" der CZ83?
http://www.czub.cz/zbrojovka/cz-bedienungsanleitung/Bedienungsanleitung-cz-83_de.pdf

Ich kann die Seite nicht öffnen,weil sie meinem Browser nach nicht existiert.
Was ich meinte,war, dass CZ und Makarov zwei unterschiedliche Pistolen sind, wobei die CZ in der Version vz82 u.a. auch für die Patrone 9x18 Makarov hergestellt wurde, daneben aber auch für die Patronen 9x17 Browning und 7.65x17 Browning.

Ausserdem muss man auch noch wissen,dass die CZ83 bzw.Vz82 zwar die Patrone 9x18 Makarov ( auch 9x18 PM genannt) verschiessen kann, die Tschechen dafür aber eine eigene Munition 9x18 PM mit 20% mehr Bums als die russische Patrone entwickelt hatten.

fatalist
27.02.2014, 07:30
Wenn ich das richtig verstehe, kann man selbst daraus ersehen, wo sich der Standort der anrufenden und angerufenen Nummer befand. Ja sicher doch, das wurde auch immer so berichtet. Die Funkzelle war bekannt, also war "Chemnitz" bekannt. Ziemlich genau sogar der Stadtteil.

Gehen wir also davon aus, dass dem LKA bekannt war, dass die 3 in Chemnitz waren, und zwar ab Feb 98.

fatalist
27.02.2014, 07:33
https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000196314489/9512ac092710480824151c8a1a85b807_bigger.jpegstasik asper ‏@stasikasper
Wie tief steckt die Regierung im #NSU Skandal? Was fand #Edathy in den NSU-Akten? Ist er aus Angst um sein Leben auf der Flucht #GroKo Unvermeidbar, diese VT. Völlige Fehleinschätzung Edathys.

fatalist
27.02.2014, 07:56
Die Kernfrage sei unbeantwortet geblieben, schreibt SWR-Korrespondent Holger Schmidt: S. konnte nicht sagen, ob es sich bei den dreien um Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt handelte. Damit spielte sie Zschäpes Verteidigern in die Hände. Es ist doch piepsegal, hat NULL Relevanz für 10 Morde etc pp...

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/02/27/medienlog-mandy-s-aussage/

fatalist
27.02.2014, 08:20
Kein Schalldämpfer geliefert, was heisst das?

1. Schalldämpfer telefonisch (!!!) bestellt: Lüge Carsten Schultze.

2. Wohlleben schraubte SD auf und zielte auf Schultze: Lüge Carsten Schultze

3. Die Uwes waren überrascht, dass ein SD dabei war: Lüge wie vor.

4. Die Schweizer Luxik-Ceskas wurden im Set verkauft, Pistole und SD: Ja. stimmt.

5. Die Zwickauer Ceska hat die Nummer 034678 und stammt aus dem Schweizer Kontingent: Ja, warum nicht?

6. Die Zwickauer Ceska ist die Dönermordwaffe: Meinetwegen, warum auch nicht?

7. Die Uwes bekamen diese Ceska von Carsten Schultze/ Andreas Schulz/ Jürgen Länger etc pp?: Völliger Schwachsinn.

8. Wie kam die Dönerceska nach Zwickau zum Trio? Das ist die Preisfrage! Postum oder nicht?



Munition aus Messing-Projektilen wurde mit der Andreas Schulz-Waffe geliefert, was heisst das?

9. Diese Munition hat nichts mit den Morden 1-4 zu tun, denn dort wurde Kupfer-Projektilköpfe (PMC) verwendet.


Offene Fragen:

10. Welches Kaliber hatte die von Andreas Schulz gelieferte Waffe?


Und zum Schluss das Witzige...

Carsten Schultze wählte bei der Waffenvorlage des BKA im Prozess unter 2 Pistolen mit Schalldämpfer "die mit dem grösseren (Schalldämpfer)" aus.

11. Wie wählt man bei einer Waffe ohne Schalldämpfer "den Grösseren" aus?


Gestern ist die Anklage zusammen gebrochen, und niemand hats bemerkt, weil es niemand berichtet hat?

_____

Ergänzung zum Schalldämpfer: 2006 wurden Alu-Spuren auf den Projektilen gefunden, rückwirkend bis 2004 (Turgut). Diese Alu-Spuren sollen vom Schalldämpfer stammen.

Das BKA erklärte im Prozess, den Schalldämpfer aus Zwickau NICHT daraufhin überprüft zu haben, ob dort Aluminium verbaut wurde. "Unnötig" war die Aussage des BKA.

Daraus ergibt sich Frage 12:

Ist der Schalldämpfer (oder seine Innereien) überhaupt aus Aluminium?

Nereus
27.02.2014, 08:25
Ich kann die Seite nicht öffnen,weil sie meinem Browser nach nicht existiert....
.

Hier aus der CZ83 Bedienungsanleitung die

Seite 36 http://www7.pic-upload.de/27.02.14/az91rpp6xbl.jpg

Dazu die entsprechende Wiki-Seite um alle Unklarheiten über die „Ceska-Makarov”, die einen polygonen Lauf hat, zu beseitigen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Vz.82

Auf der BKA-Pressekonferenz am 1.12.2011 wurde auf einer Schautafel die im und vor dem Zwickauer Brandhaus gefundenen Waffen präsentiert. Darunter eine

"Ceska 82 Kaliber 9 mm Makarov”, welche vermutlich die bezeugte „osteuropäische Dienstwaffe” ist.

Ausschnitt http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg

@ falalist

Was die „kyrillischen Zeichen” anbelangt, kann das eine Namensgravur auf einer Ceska eines russischen Soldatens sein, dem diese Waffe in Nordböhmen gestohlen worden war.

fatalist
27.02.2014, 08:28
Was die „kyrillischen Zeichen” anbelangt, kann das eine Namensgravur auf einer Ceska eines russischen Soldatens sein, dem diese Waffe in Nordböhmen gestohlen worden war. Ja, warum auch nicht? Andreas Schulz sollte kyrillisch lesen können...


"Ceska 82 Kaliber 9 mm Makarov”, welche vermutlich die bezeugte „osteuropäische Dienstwaffe” ist. daher warten wir ja auf die Benennung des Kalibers... oder die Frage danach...

fatalist
27.02.2014, 09:39
NSU: Keine Ruh (http://eulenfurz.wordpress.com/2014/02/27/nsu-keine-ruh/)

Veröffentlicht am 27. Februar 2014 von eulenfurz
http://eulenfurz.files.wordpress.com/2014/02/tuerkenfete.jpg?w=468

Nach altbewährtem Strickmuster schlug der NSU wieder zu, und zwar diesmal (http://anonym.to/http://www.berliner-zeitung.de/polizei/-nach-hinrichtung-in-neukoelln,10809296,26347276.html) auf einem Parkplatz in Berlin-Neukölln:
...

Bild oben: Die 2.000 Angehörigen des neuen NSU-Opfers fordern von der Bundesregierung eine finanzielle Entschädigung und sind empört darüber, daß Terrorbraut Beate Zschäpe bei ihrem Showprozeß immer so unschuldig dreinschaut.

:haha::haha::haha:

Ingeborg
27.02.2014, 09:41
https://fbcdn-sphotos-h-a.akamaihd.net/hphotos-ak-frc1/t1/1958070_281988451957612_418611903_n.jpg

fatalist
27.02.2014, 10:02
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 11 Min.
Neonazis im #NSU-Prozess sind aus Kahla (Thüringen): David B., Nico M., Sebastian D. Dazu kommt ein Münchner im "Chrysi Avgi"-T-Shirt (FNS) "Wolle" hat Geburtstag, diese und ähnliche Nachrichten sind alles was kommt. Nur Grütze.

Ist aber kein Wunder, wenn das Gericht sich nur mit Schnullischeiss befasst: Färbt ab.

fatalist
27.02.2014, 10:26
Petra Pau erklärt die Welt:


Das ist blauäugig. Ohne V-Leute komme man nicht an unverzichtbare Informationen aus der Nazi-Szene, mahnen die Befürworter.

Ich würde diesen Quatsch gern anhand des NSU-Desasters illustrieren.

Bitte, nur zu.
Carsten S. wuchs in Berlin-Neukölln auf, also im alten West-Berlin. Nach der Wende zog er gen Osten nach Königs-Wusterhausen. Schnell machte er sich als militanter Nazi einen Namen, weit über die Grenzen Brandenburgs hinaus.

Er kam mit Gesetzen in Konflikt?
Das ist aber sehr brav formuliert. Zusammen mit Nazi-Kumpanen versuchte er zum Beispiel einen Nigerianer tot zu prügeln und ihn im Scharmützelsee zu ersäufen. Zum Glück kam Hilfe in höchster Not.

Carsten S. kam dafür vor Gericht?


Er bekam eine lange Haftstrafe wegen versuchten Totschlages. Und prompt schlug die Stunde des Verfassungsschutzes. Sie heuerten den Verbrecher als V-Mann Piatto an.

Er sollte Informationen über Nazis aus dem Knast liefern?


Piatto bekam alsbald großzügig Freigang. So konnte er an Nazi-Treffs und Hass-Konzerten teilnehmen. Sein V-Mann-Führer vom Brandenburger Verfassungsschutz chauffierte ihn sogar pünktlich hin und wieder zurück.

Und Piatto lieferte im Gegenzug wichtige Informationen?


Er vermarktete seine Erlebnisse erst einmal in eigener Sache. In der Justiz-Vollzugsanstalt produzierte er eine Hetzzeitung, die in der Nazi-Szene mit viel Lob bedacht wurde.

Unter den Augen des Verfassungsschutzes?
Der V-Mann-Führer hatte meines Wissens einmal eingegriffen. Er bat Piatto, er möge seine eigenen Texte nicht mit Klarnamen kennzeichnen.

Aber mit dieser Postille hat er doch die Nazi-Szene gestärkt?
Genau, ein vom Staat bezahlter Täter.

Und was hatte Piatto mit der NSU-Bande zu tun?
Er lieferte als vom Staat bezahlter Spitzel Informationen. Eine hätte die Ermittler mit großer Wahrscheinlichkeit sogar an das abgetauchte und zur Fahndung ausgeschriebene Nazi-Trio führen können.



Hätte und können. Hat aber nicht. Warum?


Diese Information hatte die Kriminalämter in Thüringen und Sachsen nie erreicht, weil dem Verfassungsschutz der Schutz seiner Quelle Piatto wichtiger war, als die Unterstützung von Ermittlungen. Was übrigens kein Einzelfall, sondern bei V-Leuten die Regel ist.

So viel zum Fall Piatto?


Die Geschichte geht noch schlimmer. 

 http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut/staat-bezahlter-taeter/

Es spielt für Pumuckl gar keine Geige, dass der Aufenthaltsort IMMER bekannt war und dass die Info über Werner und Waffen für das Trio sehr wohl mündlich ans TLKA ging. Das BfV traute allerdings Werner solche Waffenbeschaffung gar nicht zu, nahm die Info nicht ernst. Steht alles bei bundestag.de...

fatalist
27.02.2014, 11:23
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 9 Min.
Mandy St. sagt zu früheren Kontakten in d. Naziszene aus.An Namen fallen u. a. Thomas Gerlach, André E., Matthias D., Matthias Fischer. #nsu Matthias Fischer ist nach Meinung der Antifa für die Opfer in Nürnberg verantwortlich: Er suchte sie aus, oder so ähnlich...

Man kann fast auf den Antrag der Nebenklage warten, Fischer und Wohnungsbeschaffer Dienelt vorzuladen.

fatalist
27.02.2014, 11:54
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 4 Min.
Neonazi David B. trägt im #NSU Prozess Sweatjacke. Darunter lugt ein "Freiheit für Wolle"-T-Shirt hervor. Wenn die Waffe ohne Schalldämpfer geliefert wurde fragt man sich, warum nicht Wohllebens Verteidigung Aufhebung der U-Haft fordert?

nachdenkerin
27.02.2014, 12:23
Bitte, kopier doch mal aus der elektronischen Ausgabe von "Die Zelle", deren Autoren ja aus den Ermittlungsakten abgeschrieben haben, die Stellen über die Waffenfunde (Anzahl, Modelle, Verstecke) im Wohnmobil und in der Frühlingsstraße, hier rein! Mich interessiert, wo die Ceska für Makarov-Patronen und die Ceska Vzor 70 lagen und was über ihre Herkunft von Fuchs und Goetz gesagt wird.

Vom Buch kopieren funktioniert leider nicht, ich kann nur abschreiben. Ich erwähne das NUR deshalb, falls meinerseits Schreibfehler drin sind.

Stichwort „kopieren“, aber was ganz anderes. Ich habe immer noch das Problem, dass ich seit Monaten keine Tabelle von Winword zu dem Forum kopieren kann. Bernhard konnte mir leider nicht weiter helfen, bei ihm funktioniert es. Ich muss jeweils „zu Fuß“ diese Tabellen Zeile für Zeile und Spalte für Spalte mit den Befehlen „tr“, „td“ „/td“ und „ /tr“ „stricken“, was sehr zeitaufwendig ist. Hat Jemand eine Idee, was bei mir das Problem sein könnte?

Z = Buch „die Zelle“
T = Buch „Zwickauer Terror Trio“

Wohnmobil:



Anzahl
Art
Auffindort
in welchem Buch


2
Neun-Millimeter-Pistolen Heckler & Koch P 2000Waffen-Nr. 116-010514 und 116-021769 (T)
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z, T


1
schwarze amerikanische 12-Millimeter-Flinte Typ Mosberg Maverick 88
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z, T


1
tschechische Alfa-Proj-(Trommel)revolver geladen mit 6 Patronen (Z)

Modell 3831, Klaiber 38, mit der 2008 ein Bankangestellter angeschossen wurde (T) Anm.: merkwürdig, wieso 2008?
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z, T


1
Revolver Melcher
hinter der Verkleidung des Innenraums(Z)
Z, T


1
kroatische Maschinenpistole Pleter 91
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z, T


1
Revolver S R S (Z)

Signal-Revolver (T)

Anm:. Ich weiß nicht, ob die Waffen identisch sind
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z, T


1
Pistole Erma E G P 88
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z
Diese „Waffe“, soll eine Schreckschusspistole sein. Die gibt es im Buch( T) nur im Brandschutt der Wohnung. Im Buch „Z“ ist sie in beiden Objekten vorhanden, wobei bei der Wohnung in der Teil-Bezeichnung statt „Erma“ „Ermawerke“, aufgeführt ist, damit das m. E. nicht auffallen soll.


1
Pumpgun Winchester 1300 Defender
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z, T


1
Handgranate
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z, T


1
Ceska-Pistole V Z O R 70 (Z)

Ceska 70, 7,65 Borwing (T)
hinter der Verkleidung des Innenraums (Z)
Z, T



Die Winchester muß Uwe Mundlos nach dem er Böhnhardt und sich tötet, offensichtlich wieder zurück gelegt haben.


Auf keiner der Waffen werden Fingerabdrücke gefunden. Auf den beiden Pistolen der Heilbronner Polizisten findet sich allerdings DNA-Material, auf dem Signalrevolver die DNA einer bisher unbekannten männlichen Person.(T)


Misteriös: Am Nachmittag des 4. November gibt es in der Wohnmobilvermietung gegen 15:45 Uhr, also fast sechs Stunden nach dem Überfall und knapp drei Stunden nach Mundlos und Böhnhardt Tod, einen mysteriösen Anruf. Eine „Frau Kurz“ meldet sich mit einer Erfurter Nummer und will wissen, wer das Wohnmobil mit dem Kennzeichen V-MK 1121 gemietet hat. Zwei Stunden später tragen Bestatter die erste Leiche aus dem Fiat Carpon (T)

Wohnung:



Anzahl
Art
Auffindort
in welchem Buch


11
verkohlte Faustfeuerwaffen

Z


1
Revolver Typ Ermawerke EGP 88

Schreckschusspistole (T)
unweit im Schlafzimmer befindliches Laufband(Z)
Z, T


1
Pistole Erma Model EP 522S

T


1
Pistole F.B. Radom V I S (Z)

polnische Radom Vis 35 (Kaliber 9 mm, produziert in Polen während des zweiter Weltkrieges durch die Wehrmacht, mit der auf Kiesewetter und Arnold geschossen wurde (T) Anm. : es wird dargestellt, dass mit dieser Waffe auf Kiesewetter UND Arnold geschossen wurde.
unweit im Schlafzimmer befindliches Laufband(Z)
Z, T


1
(T)russische Tokarew TT33 (Kaliber 7,62) Anm: Waffe ist als Fundgegenstand zuletzt aufgeführt, aber es steht in diesem Kapitel nichts davon geschrieben, dass damit Arnold angeschossen wurde, dass lief unter den Ausführungen „Radom“, S. 206

(Z)im Buch steht zwar bei dem Tatvorgang selber, dass die Polizei die Waffe später im Jahr 2011 finden wird, aber bei den Fundgegenständen im Brandschutt ist sie nicht aufgeführt

T


1
Walther PP
vor dem Schlafzimmer(Z)
Z, T


1
Ceska, Mod. 83, Kaliber 7,65 mm mit montierten Schalldämpfer

T


1
Ceska 82

T


1
Maschinenpistole Ceska

T


1
Bruni, Kaliber 8 mm Knall, Mod. 315 Auto. Die Waffe wurde beim ersten und dritten Mord benutzt, umgebaut zu Kaliber 6,35 mm

T


1
Revolver Kora

T


1
Revolver Reck (Model Chief Special Combar)

T


1
Einzelladegewehr Rhöner 69a mit verkürztem Schaft

T



Unmengen Patronenhülsen, Munitionspackungen, Ladestreifen für Patronen und Schrotpatronen
überall verstreut (Z)
Z

Quo vadis
27.02.2014, 12:44
Was die „kyrillischen Zeichen” anbelangt, kann das eine Namensgravur auf einer Ceska eines russischen Soldatens sein, dem diese Waffe in Nordböhmen gestohlen worden war.

Kannst du das mit der Schrift vergrößern? Ich kann kyrillisch zumindest halbwegs lesen, also einen Namen würde ich erkennen.

fatalist
27.02.2014, 14:30
Die Waffenauffindeorte in den Märchenbüchern stimmen nicht, die ganze Mühe ist für die Katz.

Wir wissen aus Gerichtsaussagen, dass in Zwickau die Waffen 4-11 im Schutt aufgefunden wurden, also "draussen", und welche 3 Waffen man in der Wohnung fand.

Beim Womo ist klar, dass 2 Pumpguns bei den Leichen waren, und 1 Polizeiwaffe irgendwo herumlag, wie diese MP Pleter auch.
Dazu haben Menzel und sein Waffenmann Aussagen gemacht.

Welcher Bock "euch" reitet, jetzt wieder mit uralten, falschen Märchenbüchern zu kommen... nicht lernfähig.

fatalist
27.02.2014, 14:53
In der - konspirativen - Hälfte der Wohnung entdeckte die Polizei indes einen offenbar kurz vor dem Brand geöffneten Wandtresor. Darin lag eine Pistole der Marke Erma mit eingeführtem Magazin, wenige Meter daneben, auf dem Boden des Schlafzimmers, eine weitere Schusswaffe. Es war die polnische Pistole "Radom" VIS 35, die im April 2007 bei dem Mordanschlag auf die Polizistin Michèle Kiesewetter und ihren Kollegen Martin Arnold in Heilbronn zum Einsatz gekommen war. Eine dritte Pistole (Walther PP) konnte im Flur gesichert werden.

...

Insgesamt fand die Polizei 1424 scharfe Patronen unterschiedlicher Kaliber, abzufeuern von der Pumpgun bis zur Maschinenpistole. https://sites.google.com/site/nsuarchiv/chronik/gegenstaende

Zu den Ceska-Pistolen CZ 70 und CZ 82 sind keine Einzelheiten bekannt.

fatalist
27.02.2014, 15:06
Das Gerüst für eine NSU-Chronik:
https://sites.google.com/site/nsuarchiv/chronik/

Es gibt sogar "Minutenprotokolle", zusammenkopiert aus WELT und NSU-Watch:
https://sites.google.com/site/nsuarchiv/minutenprotokolle/nsu-prozess-minutenprotokoll-2013-06-20

fatalist
27.02.2014, 15:49
Fakt ist: Auch in abgehörten Telefonaten nach dem Auffliegen des NSU-Trios 2011 gab Mandy S. an, von alledem nichts gewusst zu haben. Wie auch? Wer da wohl alles abgehört wurde...

http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nsu-prozess-was-wusste-mandy-s-ex-rechtsextremistin-sagt-aus.6ed1a67e-dcf7-4c73-a26d-9179af64c3a8.html

herberger
27.02.2014, 16:06
Was Mandy sagt klingt glaubwürdig,und ohne NSU Hintergrund wäre es eine belanglose banale Geschichte(3 Kameraden haben Scheisse gebaut)


Fragwürdig bleiben auch nach eineinhalb Tagen Vernehmung mehrere Dinge: Kann es wirklich sein, dass S. Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt 2011 nicht als diejenigen wiedererkannt hat, die 1998 bei ihr und ihrem Ex-Freund Unterschlupf fanden? Kann es sein, dass sie die drei Namen erst nach dem Auffliegen der Terrorzelle 2011 erstmals hörte?

fatalist
27.02.2014, 16:14
Was Mandy sagt klingt glaubwürdig,und ohne NSU Hintergrund wäre es eine belanglose banale Geschichte(3 Kameraden haben Scheisse gebaut) Wäre da nicht die verliehene AOK-Karte, ich könnte dir zustimmen ;)

Ist eh alles verjährt, und harmlos wars auch noch.
Mandy hat nichts zu befürchten.

fatalist
27.02.2014, 16:25
90. Tag im NSU-ProzessSatanismus, Bombenbauanleitung: Die Aussage der Mandy S.

http://www.tagesspiegel.de/politik/90-tag-im-nsu-prozess-satanismus-bombenbauanleitung-die-aussage-der-mandy-s-/9547516.html


Und sie ging zur Stadtverwaltung Chemnitz, um einen mit falschen Angaben beantragten Ausweis für Uwe Böhnhardt abzuholen. Die Behörde wurde zuvor mit einem Foto von Böhnhardt und der Geburtsurkunde eines anderen Neonazis getäuscht. Erst Ausweis, dann Pass?


Ermittler vermuten schon lange, Neonazis aus der 2004 verbotenen „Fränkischen Aktionsfront (FAF)“ könnten der Terrorzelle geholfen haben. Mandy S. lernte eine Führungsfigur und weitere Personen aus dem Umfeld der FAF kennen, als sie von 2002 bis 2003 nahe Nürnberg arbeitete und mit einem Rechtsextremisten liiert war. Dass sich darüber eine Verbindung zum NSU ergeben haben könnte, halten Ermittler für möglich – beweisen lässt es sich jedoch nicht. Mandy S. betont, sie habe keinerlei Bezug mehr zur rechten Szene.

Da gab es noch Stunk mit Nebenkläger-Fragen zur FAF, twitterte NSU-Watch.

Kreuzbube
27.02.2014, 16:31
Wer leitet nun eigentlich den Ausschuß; wo der Großinquisitor bis auf Weiteres verhindert ist?

fatalist
27.02.2014, 16:45
Wer leitet nun eigentlich den Ausschuß; wo der Großinquisitor bis auf Weiteres verhindert ist?
Es gibt keinen Berliner PUA mehr, der endete mit der Legislaturperiode.

Kreuzbube
27.02.2014, 16:49
Es gibt keinen Berliner PUA mehr, der endete mit der Legislaturperiode.

Stimmt. Da muß dringend Ersatz her. Themen gibt`s ja genug. Zum Beispiel der Kinderschreck-Edarthy...:))

fatalist
27.02.2014, 16:59
DIE WELT schreibt direkt bei Katharina König ab, obwohl es lediglich um Besucher des Prozesses geht.



Unter den Freunden befand sich auch Sebastian Dahl, ein polizeibekannter und gewaltbereiter Neo-Nazi. Der 32-Jährige attackierte im Jahr 2001 in Königs Wusterhausen (Brandenburg) zusammen mit zwei Mittätern die Bühne eines antirassistischen Festivals mit vier Molotow-Cocktails, während dort mehrere Personen schliefen. Bei dem Angriff wurde niemand verletzt. Dahl wurde 2005 deswegen zu fünf Jahren Haft verurteilt und kam 2010 wieder frei. Ende 2011 Jahr zog Dahl aus Berlin-Brandenburg mit seiner Freundin nach Kahla in ein ersteigertes Gebäude, recherchierte die thüringische Landtagsabgeordnete Katharina König. Seine Lebensgefährtin gehört ebenfalls der Naziszene an. http://www.welt.de/politik/deutschland/article125269567/Die-braunen-Liebschaften-der-Mandy-S.html


Sebastian Dahl. Er attackierte im Jahr 2001 in Königs Wusterhausen (Brandenburg) zusammen mit zwei Mittätern die Bühne eines antirassistischen Festivals mit vier Molotow-Cocktails, während dort mehrere Personen schliefen. Dahl wurde 2005 deswegen zu 5 Jahren Haft verurteilt und kam 2010 wieder frei, unmittelbar nach der Haft war er wieder in der Szene aktiv. Ende 2011 Jahr zog der 31 Jährige aus Berlin-Brandenburg mit seiner Freundin nach Kahla in ein ersteigertes Gebäude, was bereits im Mai 2012 Gegenstand einer Kleinen Anfrage (http://haskala.de/2012/05/29/antwort-auf-anfrage-hausprojekt-der-nazis-in-kahla/) von Katharina König an die Landesregierung war. Seine Lebensgefährtin gehört ebenfalls der Naziszene an https://haskala.de/2013/01/17/dahl-kahla/

Das ist fast 1:1 abgekupfert.

DIE WELT vergisst aber, Piatto ins Spiel zu bringen.

brain freeze
27.02.2014, 17:42
@ Nereus

Kurzer Nachtrag zum gefakten SZ-Karikaturen-Skandal ... Aber: Ich will wirklich keine Nereus-Lawine lostreten. Bitte nicht!

Die SZ war die einzige überregionale Zeitung, die für so einen Skandal in Frage kam, die so eine Karikatur bringen konnte und das gewollte Aufsehen erregt. "Welt" kann nicht wegen Axel Springer, FAZ ist es zu doof und die Kleineren würden sich nicht trauen.

Und es gibt doch einen Zusammenhang zu B&M: Mir fiel der Uralt-Kalauer ein; die Juden und die Radfahrer sind an allem schuld.

Nereus
27.02.2014, 19:41
@ Nereus

Kurzer Nachtrag zum gefakten SZ-Karikaturen-Skandal ... Aber: Ich will wirklich keine Nereus-Lawine lostreten. Bitte nicht!

Die SZ war die einzige überregionale Zeitung, die für so einen Skandal in Frage kam, die so eine Karikatur bringen konnte und das gewollte Aufsehen erregt. "Welt" kann nicht wegen Axel Springer, FAZ ist es zu doof und die Kleineren würden sich nicht trauen.

Und es gibt doch einen Zusammenhang zu B&M: Mir fiel der Uralt-Kalauer ein; die Juden und die Radfahrer sind an allem schuld.

Keine Sorge. Wurde schon in eine ruhigere Ecke verschoben.

http://www.politikforen.net/showthread.php?150044-Mist-Facebook-hat-Whatsapp-geschluckt-!&p=6963663&viewfull=1#post6963663

Den Kalauer hatte neulich auch Frau Kahane gebracht, um den "Antisemitismus" in der DDR und bei einem Teil der Linken, der Antiisraelfront, anzuprangern.

PS: Die FAZ hatte in einer kleinen Meldung auch darüber berichtet.

brain freeze
27.02.2014, 20:03
Keine Sorge. Wurde schon in eine ruhigere Ecke verschoben.

http://www.politikforen.net/showthread.php?150044-Mist-Facebook-hat-Whatsapp-geschluckt-!&p=6963663&viewfull=1#post6963663

Den Kalauer hatte neulich auch Frau Kahane gebracht, um den "Antisemitismus" in der DDR und bei einem Teil der Linken, der Antiisraelfront, anzuprangern.

PS: Die FAZ hatte in einer kleinen Meldung auch darüber berichtet.

Ich dachte, das war ne Stasimaus? Also auf Linie?

Triceratops
27.02.2014, 20:13
Es müsste schon eine "CZ Makarov" mit kyrillischen Zeichen drauf sein. Oder Andreas Schulz hat gelogen???Vielleicht ist mir was durch die Lappen gegangen. Aber ich frage trotzdem mal, wieso eigentlich "CZ Makarov"?
Es gibt die Ceska, die Makarov-Munition verschießen kann. Vielleicht wurde dieser Typ in Kennerkreisen als "Ceska Makarov" bezeichnet. Aber die Ceska ist keine Makarov, weshalb es auch keine Ceska mit kyrillischer Beschriftung gibt.

Nereus
27.02.2014, 20:43
Ich dachte, das war ne Stasimaus? Also auf Linie?

Sie trägt den Namen einer bekannten radikalen Rabbinerfamilie, war weltanschauliche Genossin des verstorbenen Zentralratsvorsitzenden und Biographen des kämpferischen Ostjudentums, Arno Lustiger, und tritt als glühende Israellobbyistin, wie Frau Runge und Frau Koenig – Linkspartei und Tochter des Jenaer Stadtjugendpfarrers -, auf.

Die Kampagne gegen die Linke, die noch den Antizionismus aus DDR-Zeiten pflegt, erfolgt vom Kahane-Zentrum aus unter der Parole „Antizionismus ist Antisemitismus“.
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/antisemitismus-in-der-linken/

LINKE, die sich noch nicht dem Kahane-Diktat unterwerfen wollen, werden als „linke Nazis“ verdächtigt: LINKE = NPD.
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/antisemitismus-in-der-linkspartei-was-tun/

Mein Bekannter F. Goldstein, ein ungarischer Jude und Häftling im KZ Dachau, lehnte den meist heuchlerischen Philosemitismus hiesiger Gutmenschen ab und meinte, daß jeder Mensch sich nur für sein eigenes Volk einsetzen sollte. So gesehen kann man auch Frau Kahane verstehen.

Nereus
27.02.2014, 20:50
Vielleicht ist mir was durch die Lappen gegangen. Aber ich frage trotzdem mal, wieso eigentlich "CZ Makarov"?
Es gibt die Ceska, die Makarov-Munition verschießen kann. Vielleicht wurde dieser Typ in Kennerkreisen als "Ceska Makarov" bezeichnet. Aber die Ceska ist keine Makarov, weshalb es auch keine Ceska mit kyrillischer Beschriftung gibt.

Richtig. Der Ursprung der Verwirung wurde hier schon erklärt:

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6964793&viewfull=1#post6964793

brain freeze
27.02.2014, 21:29
Wer weiß, in welchem Dokument oder welcher PM der Bundesanwaltschaft die Diskussion zwischen Gerlach, Wohlleben und BMZ beschrieben wird, bei der es um Widerstandsstrategien und Gewalt ging, im Vorfeld des Abtauchens. Es wird etwa gesagt, dass Gerlach und Wohlleben einen bewaffenten Kampf ablehnten, die Drei aber "Taten statt Worte" wollten. Daraus wird abgeleitet, die Bildung einer terroristischen Vereinigung beabsichtigt zu haben.

Es ist nicht die Zurückweisung von Zschäpes Haftbeschwerde. Dort wird der Passus etwas unscharf formuliert. (http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/2/12/stb-1-12.php?view=print)

Ich will den Vorwurf der BAW noch mal mit der entsprechenden Zeugenaussage von Kapke im Münchener Prozess vergleichen:

Natürlich habe es in diesem Zusammenhang Diskussionen über Gewaltanwendung gegeben. An Diskussionen über „bewaffneten Kampf“ könne er sich nicht erinnern, das sei für ihn ohnehin nicht in Frage gekommen. Sicherlich habe es Leute gegeben, die gesagt hätten, dass man sich das nicht mehr gefallen lasse, da habe es Diskussionen über Gewaltanwendung gegeben und dass man Zellen bilden solle. Ob so etwas auch von Böhnhardt und Mundlos gekommen sei, hakt Götzl nach. Er erinnere sich nicht konkret, dass das da mal gesagt worden sei, dass man jetzt hier eine Zelle gründen müsse, meint der Zeuge. Es habe Diskussionen darüber gegeben, dass man sich nicht alles gefallen lassen könne, aber an solche über Zellenbildung könne er sich nicht erinnern, so Kapke.http://www.nsu-watch.info/2014/02/protokoll-84-verhandlungstag-5-februar-2014/

Der gleiche Befragungsteil bei Querläufer:


Götzl : Gab es in Gruppe Diskussion über Gewaltanwendung?
Kapke : Man musste mit Angriffen aus linker Szene rechnen, klar, haben diskutiert darüber. Nie wurde gegen ermittelt links, deshalb klar wurde diskutiert.
Götzl : Wer hat welche Position vertreten?
Kapke : Klar gab es konkrete Planung etc. aber keine Erinnerung dazu.
Klar gibt Leute, die sagen, wir müssen Zellen bilden usw. aber war keine Diskussionsgrundlage!
Go: und die beiden Uwes?
K: Nein, keine Erinnerung. Zellenbildung, Ausüben von Gewalt kein Thema.
http://querlaeufer.wordpress.com/

Nereus
27.02.2014, 22:01
DIE WELT schreibt direkt bei Katharina König ab, obwohl es lediglich um Besucher des Prozesses geht.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article125269567/Die-braunen-Liebschaften-der-Mandy-S.html

https://haskala.de/2013/01/17/dahl-kahla/

Das ist fast 1:1 abgekupfert.

DIE WELT vergisst aber, Piatto ins Spiel zu bringen.

Das ist nicht verwunderlich. Von wem wurde Piatto, vermutlich ein agent provocateur einer ausländischen Macht, u.a. gesponsert?

Der WELT-Boß, Kumpel Cohn-Bendits, steht wohl der Frau König in seinen Wertvorstellungen nahe: Hier Anprangerung von Pogromly-Spielen aus unbekannter provokativer Produktion, dort Aufregung über eine „antisemitische” Karikatur in der Süddeutschen Zeitung. (angeblich ein „Fake” nach Brainy)
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schmid_(Journalist,_1945)#

Diese Tendenz wird vermutlich im nachfolgenden Leitartikel deutlich:
25.02.2014 - DIE WELT

Wenn wütende Spiesser den Diskurs bestimmen
Homophobie, Frauenfeindlichkeit, Nationalismus: Die antisemitische Facebook-Karikatur in der „Süddeutschen Zeitung” zeigt, wie salonfähig die Verletzung mühsam errichteter Tabus geworden ist. (von Alan Posener)
http://www.welt.de/kultur/article125185286/Wenn-der-wuetende-Spiesser-den-Diskurs-bestimmt.html

Quo vadis
27.02.2014, 23:58
Richtig. Der Ursprung der Verwirung wurde hier schon erklärt:

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6964793&viewfull=1#post6964793

CZ steht wohl für czechska Makarov, also eine tschechische Makaraov. CZ ist das Länderkürzel für Tschechien.

Nereus
28.02.2014, 00:15
CZ steht wohl für czechska Makarov, also eine tschechische Makaraov. CZ ist das Länderkürzel für Tschechien.

CZ ist auch die Kurzbezeichnung für die Waffenfabrik Česká zbrojovka.
http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cesk%C3%A1_zbrojovka

nachdenkerin
28.02.2014, 00:34
es war nicht der Burkhardt-Pass!!! An ihren Exfreund würde sie sich erinnern.

http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-braune-kameradschaftshilfe,1477338,26404544.html?utm_sour ce=twitterfeed&utm_medium=twitter

Det sag ich doch die janze Zeit, sonst wären doch die Angaben nicht unkenntlich gemacht. Das Einzige ist "Max ....... B.", kann als fiktives Beispiel Max Thomas Becker oder etc. sein.

http://siggy2000.de/Max-klein.jpg

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Q8K-daPjYyc#t=2521s bei Minute 23:40

Nereus
28.02.2014, 01:12
Vom Buch kopieren funktioniert leider nicht, ich kann nur abschreiben. Ich erwähne das NUR deshalb, falls meinerseits Schreibfehler drin sind....

Danke für die Fleißarbeit.

Mir war es wichtig, daß noch einmal darauf hingewiesen wird, daß die Waffen "hinter der Verkleidung" im Wohnmobil versteckt waren. (War ja wohl ein Umzug und kein Bankraub?) Das haben die Buchautoren aus den Ermittlungsakten so abgeschrieben. Später, mit den vermutlichen "Märchenstunden" Menzels kamen dann einige Waffen wieder zum Vorschein und auf den Tisch, um die ersten Protokolle mit späteren Aussagen in Übereinstimmungg zu bringen, wobei auch die Presse mithalf. ("Die haben auf uns geschossen", "Eine Patrone war ausgetreten aus dem Magazin der Pistole auf dem Tisch", "Die MP war mit einer Patrone verklemmt" usw.)

26. Dezember 2011 17:42 Süddeutsche.de


Böhnhardt und Mundlos hatten eine Maschinenpistole vom Typ Pleter, zwei Pumpguns, einen Revolver, eine Ceska und zwei Heckler & Koch P 2000 dabei. Die beiden P 2000 hatten sie im April 2007 Polizisten in Heilbronn, denen sie in den Kopf geschossen hatten, abgenommen. Also eigentlich genug Waffen, um sich dem Zugriff fürs Erste zu entziehen, wenngleich einige der Schießgeräte in der Verkleidung des Wohnmobils steckten und nicht sofort griffbereit waren.
http://www.sueddeutsche.de/politik/selbstmord-der-rechtsterroristen-mundlos-und-boehnhardt-raetselhafte-letzte-sekunden-im-wohnmobil-1.1244141-2

Wo „hinter der Verkleidung” war:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6903980&highlight=Verkleidung#post6903980

Was für "Märchenstunden" im Gerichtssaal abgehalten werden, interessieren uns ja nicht....

Und wo die Pumpguns wirklich lagen und ob genau mit diesen die Uwes ums Leben kamen, ist ja noch nicht bewiesen. Der Tatort wurde rüttelnd und schüttelnd über eine 30° Schräge auf einem Berge-LKW abtransportiert. Böhnhard war dabei von der Sitzbank gefallen. Erst dann wurde untersucht und der Tatort hergerichtet? Die zwei angeblich ausgeworfenen Hülsen bei zwei Schuß (ohne beim letzten repitiert zu haben), lassen auch einen anderen Tathergang stark vermuten.

fatalist
28.02.2014, 03:13
Vielleicht ist mir was durch die Lappen gegangen. Aber ich frage trotzdem mal, wieso eigentlich "CZ Makarov"?
Es gibt die Ceska, die Makarov-Munition verschießen kann. Vielleicht wurde dieser Typ in Kennerkreisen als "Ceska Makarov" bezeichnet. Aber die Ceska ist keine Makarov, weshalb es auch keine Ceska mit kyrillischer Beschriftung gibt. Makarov bezieht sich auf die Munition. 9*18 mm.
http://de.wikipedia.org/wiki/Vz.82

Kennerkreisen als "Ceska Makarov"
Zu den "Kennerkreisen" gehört das BKA, siehe Plakat der Pressekonferenz Dez. 2011 ;)

fatalist
28.02.2014, 03:27
Wer weiß, in welchem Dokument oder welcher PM der Bundesanwaltschaft die Diskussion zwischen Gerlach, Wohlleben und BMZ beschrieben wird, bei der es um Widerstandsstrategien und Gewalt ging, im Vorfeld des Abtauchens. Keine Ahnung, ich halte das für eine Gefälligkeitsaussage von Holger Gerlach.


Die Frage nach dem bewaffneten Kampf

Auch in Hannover nimmt Holger G. Kontakt zur Neonaziszene auf. Immerhin: Bis dahin sieben prägende Jahre - vom Jugendlichen zum Erwachsenen - hat er gemeinsam mit Zschäpe, Wohlleben und den anderen einen "politischen Kampf" geführt. Erst als Jugendclique, dann in der "Kameradschaft Jena", dann im "Nationalen Widerstand Jena". Der harte Kern besteht aus zehn Personen. Sie gehen auf Demos, verteilen Flugblätter. Die Ermittler stellen fest: Mehrfach soll damals die Frage nach einem bewaffneten Kampf gegen den Staat aufgekommen sein. Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos befürworten ihn, Wohlleben und G. lehnen das offenkundig ab (http://www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/rechte_gewalt/nsu195.html). www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/rechte_gewalt/nsu311.html

Wohlleben und "die 3" haben nicht ausgesagt, also kann das nur von Gerlach kommen. Der Preis für diese Aussage war recht hoch, Gerlach ist ein freier Mann.

bernhard44
28.02.2014, 03:42
nö das ist das Kürzel der Waffen- u. Maschinenbaufabrik

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/9/9a/Ceska_zbrojovka_Logo.svg/799px-Ceska_zbrojovka_Logo.svg.png



die Motorräder wurden im Osten neben der "JAVA" viel gefahren.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/6/66/Logo_CZ.jpg/220px-Logo_CZ.jpg

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:CZ_motorcycle.jpg

fatalist
28.02.2014, 04:03
Det sag ich doch die janze Zeit, sonst wären doch die Angaben nicht unkenntlich gemacht. Das Einzige ist "Max ....... B.", kann als fiktives Beispiel Max Thomas Becker oder etc. sein. Du wirst es nie lernen, nicht auf die Fakes der TV-Requisiteure reinzufallen.


Auch der Chemnitzer Neonazi Gunter-Frank F. soll seine Identität verliehen haben: Ab Juli 1998 nutzte Uwe Böhnhardt einen Reisepass, ausgestellt auf seinen Namen. Nach der Enttarnung des Trios fanden Ermittler auch Bahncards, die für die Jahre 1999 bis 2004 F.s Namen trugen. Als F. im August dieses Jahres bei einer Vernehmung eine Kopie des Reisepasses von 1998 vorgelegt wurde, wollte er sich dazu nicht äußern. http://www.spiegel.de/panorama/nsu-in-chemnitz-radikalisierung-in-sachsen-a-873908.html

Böhnhardt hatte einen REISEPASS auf den Namen Gunther-Frank F.
Mundlos hatte einen REISEPASS auf den Namen Max Florian Burkhardt.

Anstatt jetzt mal zu schauen, wer denn dieser F. ist, argumentierst Du mit "max b" für Böhnhardt statt für Mundlos.
Mandy Struck sagte aus, den Namen auf dem Ausweis erinnere sie nicht, aber es war nicht der ihr bekannte Name (ihres Ex-Stechers) Max B.

Herr, lass Hirn regnen :)

"Die Geklonten" waren Gunther Frank F. und Armin Achim F. aus Chemnitz, der 1. gab seine Identität, der 2. besorgte damals die Wohnung "Max B." bei Mandy Struck (eines Abends klopfte es an der Tür...)
http://www.der-rechte-rand.de/wp-content/uploads/NSU-Netzwerk_drr139.pdf

Es wäre also eventuell sinnvoll zu fragen, warum Böhnhardt überhaupt auf Holger Gerlachs Papiere auswich, wenn er doch einen Pass auf einen anderen Namen hatte?
Wegen fehlendem Führerschein?

fatalist
28.02.2014, 04:35
Nicht überprüft:
nsuquellen.wordpress.com/2014/02/02/die-protokolle-von-nsu-watch-als-e-book/

nachdenkerin
28.02.2014, 05:00
Als ich die Wohnungsaufstellung machte, hatte ich mich über zwei sehr unterschiedliche Daten gewundert.


Mit dem Bus fahren die Skinheads aus Chrimmitschau, Zwickau und Chemnitz nach Budapest. Hier findet jährlich um den 10. Februar der <<Tag der Ehre>> statt. …….Am Sonntag fahren B. und die sächsischen Skinheads zurück nach Chemnitz. Als sie abends ankommen, muss B.s Freundin ihm etwas beichten. Ein paar Stunden zuvor hat sie die drei Thüringer Kameraden, die <<Scheiße gebaut>> haben, in seine Wohnung einquatiert. Hier schlafen die Gesuchten jetzt.Buch „die Zelle“ S. 118

Der Sonntag nach dem 10. Februar 1998 ist der 15. Februar 1998


Zum Einzug am 05.03.1998 bringen BMZ einen Computer und einen Drucker mit, die sie ins Schlafzimmer stellen. Als später die Beziehung zwischen MS und ihrem Freund in die Brüche geht, kehrt Max-Florian Bu. wieder in seine Wohnung zurück, zieht selbst in das Schlafzimmer, während das Trio im Wohnzimmer lebt. Z bekocht dabei die drei Männer. http://lichtstadt.blogspot.com/2012/07/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was.html



15. Februar 1998
Buch „die Zelle“


05. März 1998
Lichtstadt.blogspot



Warum dieser Unterschied? Eine mögliche Erklärung könnte nachfolgendes sein:


4. März Womöglich hätte man nur in Jena die Augen nach den Untergetauchten offen halten müssen. Am 4. März schreibt die „taz“: “Mehrere Zeugen wollen den steckbrieflich gesuchten Neonazi Uwe Mundlos in der Jenaer Innenstadt gesehen haben.“ Der Vermerk taucht später sogar in einem als „amtlich geheim gehalten“ eingestuften Papier des Verfassungsschutzes auf, dessen Sperrfrist erst 2041 abläuft.Buch „das Zwickauer Terror Trio“ S. 73

Und einen Tag später, am 5. März, schickt der Vater von Uwe Mundlos ein Fax an Herrn Dressler von der Soko „Rex“ und ruft außerdem noch an. Angeblich ging es da aber nur um die Juliane Walther und den PKW von Wohlleben.


„Fax d. Herrn Mundlos, meldet sich am 5.3.98, 9.20 nochmals telef. und wiederholte die o.g. Angabe. Info an die Zielfahndung (Paraphe) Herrn Deterding 5.3.98 / 11.00 PUA-Bericht S. 321 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

fatalist
28.02.2014, 05:00
Aus Sicht der Nebenklage ist es sehr zu begrüßen, dass der Vorsitzende die offensichtlichen Lügen und vorgeschobenen Erinnerungslücken der Zeugen aus der Nazi-Szene nicht weiter akzeptiert und kritisch nachfragt. Interessant ist, dass ausgerechnet die Zeugin Struck, die jede Aussage verweigern könnte und die vor Gericht ihren Rechtsanwalt dabei hatte, sich hier wahrscheinlich in ein Strafverfahren wegen Falschaussage hineinquatscht.


Nach langer Befragung durch den Vorsitzenden konnte die Nebenklage am Nachmittag mit der Befragung beginnen. Sie kam aber nicht weit, zum einen weil Struck auch hier blockierte, zum anderen weil die Generalbundesanwaltschaft und die Verteidigung mehrfach mit der Behauptung unterbrach, Fragen z.B. zur Stellung Strucks seien nicht zur Sache gehörig. Das ist zwar transparenter Unfug, reichte aber aus, die Befragung soweit zu verzögern, dass sie schließlich gegen 16.30 Uhr unterbrochen wurde. Struck wird ein anderes Mal weiter befragt werden.

nsu-nebenklage.de/blog/2014/02/27/27-02-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Die Antifa-Nebenklage will "beweisen", dass die Fränkische Aktionsfront um Matthias Fischer für die NSU-Morde in Nürnberg verantwortlich ist, und das Bindeglied vom Trio nach Nürnberg soll die Friseuse Mandy gewesen sein.

Für München (2 Morde) sollen es entsprechend Martin Wiese und Norman Bordin (?) sein, für Kassel und Dortmund Zschäpes Brieffreund Robin Schliemann. Ach nee, falsch, Kassel war ja Benjamin Gärtner oder Andreas Temme.

Aber irgendwie so oder ähnlich, das ist der feuchte Traum der Antifa: Ein ganz grosser NSU, bundesweit verteilt, bis zur Hohenloher NPD um die "Krokus-VT".

Auf diese Weise wird sicher gestellt, dass die 10 Morde niemals aufgeklärt werden. Darum ging es der Antifa allerdings auch nie...

fatalist
28.02.2014, 05:11
Protokoll 85. Verhandlungstag – 18. Februar 2014

nsu-watch.info/2014/02/protokoll-85-verhandlungstag-18-februar-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter


Am heutigen Verhandlungstag sagten zunächst zwei Ermittler aus, die beim BKA Berichte anfertigten. Zunächst zeigte sich, dass eine lückenlose Abfolge von Wohnungen ermittelt werden konnte, die das Trio nutzte. Anschließend wurde das Spiel “Progromly” in den Prozess eingeführt und detailiert erläutert. Im Anschluss wurde ein BKA’ler gehört, der Erkenntnisse zu Enrico Th. und Jürgen Lä. zusammengetragen hatte, die beide auch aus Jena stammen und vermutlich Böhnhardt aus einem Gefängnis-Aufenthalt kennen.

Zeugen:


KHK Tu. (BKA, Übersicht Wohnungen NSU)
KK Sch. (http://www.nsu-watch.info/tag/kk-sch/) (“Pogromly”-Spiel)
KHK We. (BKA, Erkenntnisse zu Enrico Th. und Jürgen Lä.)

Futter für Detektivin @nachdenkerin.

Herr Vernünftig
28.02.2014, 05:57
"Die Geklonten" waren Gunther Frank F. und Armin Achim F. aus Chemnitz,

Achim Arnim F. war auch mit der Struck verbandelt.


Da er ohnehin mit in Mandys Wohnung lebte, habe ihn das nicht weiter gestört. Zumindest nicht, bis seine Freundin ihn mit einem Kameraden aus der Szene betrog. Da sei er schließlich bei ihr aus- und wieder daheim eingezogen. In dieser Zeit sei er Uwe Mundlos und Beate Zschäpe näher gekommen. Bei Zschäpe habe er sich über Mandys Betrug "ausgeheult". Sein Konkurrent Armin F. war einer von zwei Brüdern, die man in der Chemnitzer Szene "die Geklonten" nannte.

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Senf-Eier-und-Spass-am-Tod-artikel8712600.php

Sagte ich doch schon. Und die Struck meint, den Namen nicht mehr zu kennen? Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?

fatalist
28.02.2014, 06:17
Achim Arnim F. war auch mit der Struck verbandelt.

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/TOP-THEMA/Senf-Eier-und-Spass-am-Tod-artikel8712600.php

Sagte ich doch schon. Und die Struck meint, den Namen nicht mehr zu kennen? Oder hab ich da jetzt was falsch verstanden?
Jein.
Mandy sagte aus, Armin F. habe das Quartier besorgt bei ihr.
Mandy sagte aus, an den Namen des Ausweises den sie abholte können sie sich nicht erinnern, aber es sei nicht "Burkhardt" gewesen.
Mandy sagte nicht aus, dass der Name Gunter Frank F. sei, also der Bruder von Armin F.

Ich denke Mandy hat gelogen bzw. Nichtwissen vorgetäuscht.

brain freeze
28.02.2014, 07:13
Keine Ahnung, ich halte das für eine Gefälligkeitsaussage von Holger Gerlach.

www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/rechte_gewalt/nsu311.html (http://www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/rechte_gewalt/nsu311.html)

Wohlleben und "die 3" haben nicht ausgesagt, also kann das nur von Gerlach kommen. Der Preis für diese Aussage war recht hoch, Gerlach ist ein freier Mann.

Kannst Du mal nachsehen, wie die Anklage gegen Zschäpe diesen Punkt formuliert? Wenn Kapke sagt: BMZ keine Aussagen zu bewaffnetem Kampf und Zellenbildung gegen den Staat, sondern "robuste" Anti-Antifa gegen Linke (vgl. Roewers Lehrfilm), dann steht das klar gegen den Vorwurf der Radikalisierung BMZ in Diskussionen vor dem Abtauchen. Kapke entlastet BMZ in diesem zentralen Punkt, die Ansicht vertreten zu haben, man müsse zum bewaffneten Kampf gegen das System übergehen.


Erst als Jugendclique, dann in der "Kameradschaft Jena", dann im "Nationalen Widerstand Jena". Der harte Kern besteht aus zehn Personen. Sie gehen auf Demos, verteilen Flugblätter. Die Ermittler stellen fest: Mehrfach soll damals die Frage nach einem bewaffneten Kampf gegen den Staat aufgekommen sein. Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos befürworten ihn, Wohlleben und G. lehnen das offenkundig ab.

http://www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/rechte_gewalt/nsu311.html

Ich bin sicher, genau diese Rollenverteilung der Diskussion in einem BAW-Dokument gelesen zu haben.

fatalist
28.02.2014, 07:26
https://pbs.twimg.com/profile_images/2542669089/image_bigger.jpgKatharina König ‏@KatharinaKoenig 9 Std.
Müde. Von der Erkenntnis, dass sich fast nichts ändert. #nsu Es scheint bei der Linken/Antifa nach dem Wegfallen des NSU-Untersuchungsausschusses im Ländle gewisse Ermüdungserscheinungen zu geben.

Der Kampf um einen grossen, bundesweit mit vielen Helfern/Mittätern agierenden NSU-Terror ist zum Scheitern verurteilt, auch wenn die Antifa-Nebenklage via Mandy Struck Verbindungen zu anderen Neonazis herzustellen versucht. Das ist in Dortmund etc nicht gelungen, und das wird auch in Nürnberg und München scheitern.

Im Gegenteil ist (für die Antifa) zu befürchten, dass sich der klägliche "Rest-NSU" alsbald in Wohlgefallen auflöst, und der Schauprozess in sich zusammenfällt.

Tja, Frau König, wer die offenen Scheunentore bzw die offenen Luftschiffhangartore ignoriert, der muss scheitern.

"Das Trio muss geführt worden sein", und zwar von Klaus Dieter Fritsche, diese Aussage von Wüppesahl habt ihr ignoriert. Mitte Dezember 2013 gefallen und bestens begründet.

Die Ceska aus dem Medley wurde ohne Schalldämpfer übergeben, das ignoriert ihr auch. @bio übrigens auch. Beides. ;)

"Zschäpe" stank nicht nach Benzin, als sie die Katzen übergab, die Hunde fanden kein Benzin etc pp.
Habt ihr ignoriert.

Wer präparierte die Bombenwerkstatt 1998? Keine Fotos von B&M an der Garage im Observationsbericht des TLfV. habt ihr auch ignoriert. Der Spür-Hund fand kein TNT, das nie gewogen wurde, Herkunft unklar, gleich vernichtet. Alles ignoriert... "Garagenlisten", was für ein Schwachsinn...

Ein V-Mann-Führer aus Jena war bei der Razzia dabei. Habt ihr ignoriert. Aussage Schmidtmann.

Thomas Starke war schon langjähriger Vertrauensmann der Dienste. Ignoriert.

Diese Liste ist grob unvollständig.

Selbstmord Uwes,"Selbstenttarnung des NSU", all dieser Blödsinn fehlt noch. Und Heilbronn, Krokus-Murx, Unterschlagen der Zigeuner um Adolf Heilig etc pp... Chico, der serbische Roma...

Okay, bei APABIZ und "Bekennervideo" darf die Antifa lügen und die Wahrheit verbiegen, das ist nachsehbar.
Geschenkt.

Wenn Lügner und Vertuscher die Aufklärer spielen... kann nur in die Hose gehen. Edathy, Binninger, König, Antifa, alles derselbe Verein, alles Vertuscher.

Die Opferfamilien sollten Euch allen in den Arsch treten. 1001 Mal.

fatalist
28.02.2014, 07:30
Kannst Du mal nachsehen, wie die Anklage gegen Zschäpe diesen Punkt formuliert? Hab da nur ein paar Brocken von der Anklageschrift, leider dazu gar nichts. Sorry.

Es muss aber eine Aussage von gerlach sein. Ist zwingend logisch.

fatalist
28.02.2014, 07:40
https://pbs.twimg.com/profile_images/431130149225246720/U7INH7_s_bigger.jpegMartina Renner ‏@MartinaRenner 37 Min.
Auch mein Eindruck nach 2 Tagen #NSU-Prozess. Bei Strucks Kontakten zu B&H, HNG, FAF usw. unglaubwürdige Aussage. http://bit.ly/1jDWIvu Der Link geht zum NSU-Blog der Antifa-Nebenklage. Wohin auch sonst?


Der BR hat da ein Leckerli gebracht, wie "unabhängig" die Gerichte sind:


Die letzten beiden Tage im Zeugenstand waren nicht die erste Erfahrung der Friseurin mit einem deutschen Gericht. Bereits im Jahr 2000 war Mandy S. beim Amtsgericht Aue zur Vernehmung vorgeladen worden. Sie sollte dort Fragen des zuständigen Landesamts für Verfassungsschutz beantworten. Für die Friseurin eine Provokation. Sie habe damals "auf stur gestellt", irgendetwas geantwortet und sei dann gegangen. Mit dem Verfassungsschutz habe sie grundsätzlich nichts zu tun haben wollen. Zweimal habe man zuvor schon versucht sie anzuwerben, um Szene-Leute auszuspionieren. Mit Geld habe man sie locken wollen und auf ihre desolaten, finanziellen Mittel hingewiesen. "Und was haben Sie geantwortet?", wollte Richter Götzl wissen. Mandy S. antwortete selbstbewusst.


"Nein. Das mache ich nicht. Die vom Verfassungsschutz mag ich nicht!"


Mandy S. http://www.br.de/nachrichten/nsu-prozess/140227-tagebuch-gerichtsreporter-100.html

Ich musste das mehrmals lesen... ein Gericht lädt eine Zeugin vor, damit der Verfassungsschutz die anwerben kann?

fatalist
28.02.2014, 07:54
https://pbs.twimg.com/profile_images/1683000232/ZEIT-Z-Facebook-final-4_bigger.jpgZEIT ONLINE ‏@zeitonline 10 Min.
Verfahren gegen Mandy S. könnte eingestellt werden – Das #nsu Medienlog vom Freitag http://zeit.to/1fvjaSp (http://t.co/jrBkEBhnh5) (nd) Na das wäre ja fein, dann kann Mandy nicht mehr die Aussage verweigern und wird die 10 Morde aufklären. Und die AOK-Karte, natürlich.

blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/02/28/verfahren-mandy-s-nsu-medienlog/

Lesen!!!

Ich hab mich fast weggeschmissen vor Lachen.


Thema waren auch die Ausweise von zwei Nürnberger Tennisclubs und Impfpässe für Katzen, die auf S.’ Namen ausgestellt waren – angeblich ohne das Wissen der Zeugin: “Nach zwei Stunden Befragung hat der Richter die Zeugin endlich dort, wo er sie hinhaben wollte”, schreibt Kai Mudra in der Thüringer Allgemeinen (http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Angeklagter-Wohlleben-gruesst-Gesinnungsgeossen-im-Gericht-mit-erhobenem-Daumen-1880897246).

Auf die Frage, wie ihr Name auf die Ausweise komme, sei S. vorbereitet gewesen. Sie habe gewusst, dass der Tennisclubs gar keine Mitgliedskarten ausgebe. War Mudra schon wieder besoffen? Oder heisst der Alki Sundermann?
Oder beide?

fatalist
28.02.2014, 08:05
TA zu gefakten Ausweisen.


Nach zwei Stunden Befragung hat der Richter die Zeugin endlich dort, wo er sie hinhaben wollte. Er lässt Bilder mehrerer Asservate an die Wände des Gerichtssaals projizieren. Zu sehen ist der Ausweis eines Tennisclubs, der auf ihren Namen ausgestellt ist. An der dort aufgedruckten Adresse soll die Zeugin aber erst 2004 gewohnt haben. Nun will Götzl wissen, was die 38-Jährige zu dem Ausweis sagen könne.

Die Zeugin ist auf diese Frage vorbereitet, denn auch die Polizei hatte sie das bereits vor zwei Jahren gefragt. Ihr Anwalt habe recherchiert, sagt Mandy S. Der Tennisklub stelle gar keine Ausweise aus, erklärt sie und verweist noch einmal darauf, die drei, gemeint sind Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, nur im Jahr 1998 gesehen zu haben. Damals wohnten diese einige Zeit in der Chemnitzer Wohnung ihres Freundes.

Am Vortag legte Mandy S. vor Gericht noch Wert darauf, dass sie Beate Zschäpe nicht als die Frau erkenne, die damals in der Wohnung mit wohnte. http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Angeklagter-Wohlleben-gruesst-Gesinnungsgeossen-im-Gericht-mit-erhobenem-Daumen-1880897246

Die haben tatsächlich fingierte Ausweise fabriziert, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt?
Wer ist "die" ?

"die" sind die Nachnutzer einer von Zschäpe aufgebenen Wohnung in der Frühlingsstrasse in Zwickau.
Wäre mein Tipp.

"die" haben nicht nur Tennisclub- und Katzenausweise gefakt...

brain freeze
28.02.2014, 08:25
[...]
Die Opferfamilien sollten Euch allen in den Arsch treten. 1001 Mal.

Das ist etwas komplizierter ... leider.

Ich spreche aber bewusst in der Möglichkeitsform, weil nichts ausermittelt und nichts bewiesen ist.

Wenn die Morde einen kriminellen Hintergrund haben, evtl. mit ethnisch-politischem Anteil, jedenfalls nicht durch B&M verübt wurden, dann werden die Mordopfer durch die Schuldzuweisung an B&M als Opfer rassistischer Gewalt in gewisser Weise rehabilitiert. Mordopfer und Hinterbliebene erhalten ihre volle Ehre zurück. Dazu kommen Wiedergutmachungsleistungen und öffentliche Aufwertung in verschiedenen Formen.

Wenn der Staat NSU inszeniert hat, dann bedeutet die "Umdeklarierung" der Morde auch, dass die Opferfamilien durch den Münchener Prozess korrumpiert werden und sich dagegen kaum wehren können, selbst wenn sie es wollten, was sie aber aus nachvollziehbaren Gründen ohnehin nicht tun würden.

Die Hinterbliebenen haben also kein primäres Interesse daran, die vom Staat präsentierten Täter als Ersatztäter zu entlarven, um einer möglicherweise schmerzhafteren Wahrheit zum Durchbruch zu verhelfen und ganz ohne Täter dazustehen. Das ist dann exakt der Grund, warum die Nebenklage nur bedingt die Interessen ihrer Mandanten vertritt und ein gewisses Eigeninteresse entwickeln und verfolgen kann.

Im Falle einer Totalinszenierung NSU, für die aus meiner Sicht sehr viel spricht, würden damit Staat, Anklage und gerade eben auch die Nebenklage mit unglaublichem Zynismus die Hinterbliebenen der Mordopfer zu kontrollierten Spielfiguren machen. Wiedergutmachungen und Entschädigungen wären dann im Grunde ihr perverses Gegenteil.

fatalist
28.02.2014, 08:56
Im Falle einer Totalinszenierung NSU, für die aus meiner Sicht sehr viel spricht, würden damit Staat, Anklage und gerade eben auch die Nebenklage mit unglaublichem Zynismus die Hinterbliebenen der Mordopfer zu kontrollierten Spielfiguren machen. Wiedergutmachungen und Entschädigungen wären dann im Grunde ihr perverses Gegenteil. Der Staat und seine Medienhuren haben den NSU-Prozess längst verloren, sie wissen es auch. Dazu braucht man sich lediglich die Kommentare anschauen, die trotz Zensureingriffen eindeutig sind.

Selbst die uninteressierte Masse hat das indifferente Gefühl, "dass da was nicht stimmt".

Mein Punkt ist: Die Linke/Grüne/Antifa hat auch kein Interesse an der Aufklärung des staatlichen Terrors und verhindert die Aufklärung aktiv, weil sie diesen Faketerror benutzt für die eigene Agenda. Sie deckt damit mindestens 13 Morde und die Mörder ebenfalls.

Die politische Linke versagt erneut. Sie hat versagt beim Oktoberfest-Attentat mit 13 Toten 1980, und sie versagt erneut beim NSU mit bislang 13 Toten. "Hauptsache Nazis, Scheiss auf die Wahrheit". So siehts mal aus.

Man sollte statt Böhnhardt & Mundlos nur noch Gundolf & Köhler schreiben. Ist exakt dieselbe Masche.

brain freeze
28.02.2014, 09:00
Der Staat und seine Medienhuren haben den NSU-Prozess längst verloren, sie wissen es auch. Dazu braucht man sich lediglich die Kommentare anschauen, die trotz Zensureingriffen eindeutig sind.

Selbst die uninteressierte Masse hat das indifferente Gefühl, "dass da was nicht stimmt".

Mein Punkt ist: Die Linke/Grüne/Antifa hat auch kein Interesse an der Aufklärung des staatlichen Terrors und verhindert die Aufklärung aktiv, weil sie diesen Faketerror benutzt für die eigene Agenda. Sie deckt damit mindestens 13 Morde und die Mörder ebenfalls.

Die politische Linke versagt erneut. Sie hat versagt beim Oktoberfest-Attentat mit 13 Toten 1980, und sie versagt erneut beim NSU mit bislang 13 Toten. "Hauptsache Nazis, Scheiss auf die Wahrheit". So siehts mal aus.

Ja stimmt, außer ich sage: 10 Tote und ob es staatlichen Terror gab wissen wir nicht. Ich denke nein. In diesem Fall NSU nicht. Vergleiche mal Stammheim mit der NSU-Farce in München.

fatalist
28.02.2014, 09:09
Ja stimmt, außer ich sage: 10 Tote und ob es staatlichen Terror gab wissen wir nicht. Ich denke nein. In diesem Fall NSU nicht. Vergleiche mal Stammheim mit der NSU-Farce in München. steht für: aber ich sage: ?

fatalist
28.02.2014, 09:15
https://pbs.twimg.com/profile_images/1881049055/logo_08_03_12_bigger.JPGJuergen Pohl (jpo) ‏@editor64 14 Std.
Und wieder: Nach gut 8 Stunden Vernehmung einer Zeugin aus dem NSU-Umfeld die Erkenntnis: Geniale taktische Aussageverweigerung. #NSU #fb ich geb ja zu, dass ich den aufm Kieker habe, aber...

Man muss doch mal in Erwägung ziehen, dass Leute wie Kapke und Struck das Gefühl haben, als Zeugen in einem Schauprozess "missbraucht" zu werden. Das gilt natürlich auch für Andreas Schulz und die Ceska-Stafetten-Zeugen.

Ich kann jeden verstehen, der bei dieser NSU-Show nicht mitspielen will, weil er davon ausgeht, dass die Uwes ermordet wurden.


https://pbs.twimg.com/profile_images/1881049055/logo_08_03_12_bigger.JPGJuergen Pohl (jpo) ‏@editor64 38 Min.
So! Und wer schreibt jetzt für mich die Protokolle der letzten 6 Prozesstage ..? #NSU #fb Kaliber der Waffe Andreas Schulz ohne Schalldämpfer? 7,65 oder 9 mm ?

Die Protokolle des Pillepalles braucht Niemand. Lasse er sich Zeit.

brain freeze
28.02.2014, 09:17
steht für: aber ich sage: ?

Ja, 10 ... außer B&M und FH. Hollywood und Politik verschmelzen ... In D langt's nur für "Alarm für Cobra 11".

fatalist
28.02.2014, 09:25
Ja, 10 ... außer B&M und FH. Hollywood und Politik verschmelzen ... In D langt's nur für "Alarm für Cobra 11". Es ist fast Dasselbe, ob der Staat selbst mordet, oder mit allen seinen Institutionen 10 fremde Morde einem Duo unterschiebt und diese Show dann medial und prozessual und politisch ausschlachtet.

Ich bleibe bei 13. Ätsch.

brain freeze
28.02.2014, 09:29
Es ist fast Dasselbe, ob der Staat selbst mordet, oder mit allen seinen Institutionen 10 fremde Morde einem Duo unterschiebt und diese Show dann medial und prozessual und politisch ausschlachtet.

Ich bleibe bei 13. Ätsch.

Ich weiß, dass Du's nicht zugeben kannst ;)

fatalist
28.02.2014, 09:30
Stefan.J.F ‏@Querkraft_ 1 Std.
@MartinaRenner Guten Morgen Frau Renner, ich versuchen das Wortprotokoll bis am Dienstag fertig zubekommen mit @editor64 @christi99650030 unsere 2. Hoffnung auf unabhängige Berichterstattung. Christiane Mudra TA ginge ja noch, aber dieses "sich von DIE LINKE vereinnahmen lassen" geht gar nicht.

Ihm habe ich die Kaliberfrage gestellt. Keine Antwort.

fatalist
28.02.2014, 09:35
Ich weiß, dass Du's nicht zugeben kannst ;) Da liegst Du völlig falsch. Staatsmord schliesst Mord durch befreundete Geheimdienste ein. Wenn der Staat das weiss, und er weiss es, dann macht er sich zum Mordkomplizen.

Was soll ich da nicht zugeben können?

fatalist
28.02.2014, 09:40
https://pbs.twimg.com/profile_images/1881049055/logo_08_03_12_bigger.JPGJuergen Pohl (jpo) ‏@editor64 17 Min.
Kyrillisch geht halt schneller... RT @Querkraft_: @editor64 Ich wenn ich deine Schrift lesen könnte. SCHREIB BITTE DEUTSCH ;-) Andreas Schulz Waffe wird er wohl kaum gemeint haben ;)

brain freeze
28.02.2014, 09:44
Was soll ich da nicht zugeben können?

Ich meinte "Operation Phönix" in Eisenach. Hatte ein Mal super geklappt. Deswegen Wiederholung in Stuttgart. Aber, lass mal.

fatalist
28.02.2014, 09:49
Ich meinte "Operation Phönix" in Eisenach. Hatte ein Mal super geklappt. Deswegen Wiederholung in Stuttgart. Aber, lass mal. Ach so, ja da sind wir unterschiedlicher Meinung. Florian Heilig war irrelevant, es sei denn er gehört zur Sintisippe Heilig.

Da aber "geschworen wird" seitens @bio, Thomas Moser und Elsässer, dass dem nicht so wäre, sehe ich keine Notwendigkeit, Florian aus dem Spiel zu nehmen. Mit "faketoten Uwes" dürftest Du BRD-weit allein dastehen. Wenn Du richtig liegst, wird man Strassen nach Dir benennen.

brain freeze
28.02.2014, 09:55
Ach so, ja da sind wir unterschiedlicher Meinung. Florian Heilig war irrelevant, es sei denn er gehört zur Sintisippe Heilig.

Da aber "geschworen wird" seitens @bio, Thomas Moser und Elsässer, dass dem nicht so wäre, sehe ich keine Notwendigkeit, Florian aus dem Spiel zu nehmen. Mit "faketoten Uwes" dürftest Du BRD-weit allein dastehen. Wenn Du richtig liegst, wird man Strassen nach Dir benennen.

Ich hoffe, KDF enhüllt persönlich das Straßenschild mit seinem sauberen Taschentuch.

fatalist
28.02.2014, 10:03
Ich hoffe, KDF enhüllt persönlich das Straßenschild mit seinem sauberen Taschentuch. in weissen Handschuhen, kannst einen drauf lassen ;)

jetzt warten wir auf @Nereus bilderreichen Post zum Thema "Freimaurer in weissen Handschuhen". Dürfte unvermeidlich sein.

nachdenkerin
28.02.2014, 10:39
Das nachfolgende ist eigentlich Bestandteil meiner Chronologie 1998. Da es aber in der Masse etwas untergeht, hier separat vorab:

FAHNDUNG:

http://s14.directupload.net/images/140228/mt9nj243.jpg

s14.directupload.net/images/140228/mt9nj243.jpg

1.) Schäfer-Gutachten
2.) Buch „das Zwickauer Terror Trio“, S. 73
3.) PUA-Bericht S. 321 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf
4.) http://lichtstadt.blogspot.com/2012/07/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was.html

Interessant ist auch dieses:


Der Textvorschlag des TLKA, der in der Sendung am 07.05.2000 auch ausgestrahlt wurde, lautete:

“Bereits am 22.02.98 ersuchte das LKA Thüringen in einer Kripo-live-Sendung um Unterstützung bei der Fahndung nach den drei Tatverdächtigen. Diese werden beschuldigt im September 1997 auf dem Theaterplatz in Jena einen selbstgebauten Sprengkörper abgelegt zu haben. Gesucht werden:……..

Für Hinweise, die zur Ergreifung führen, ist von der StA eine Belohnung von insgesamt 3000,-- DM ausgesetzt.“
Schäfer-Gutachten S. 103

Da ist selbst im Jahr 2000 nichts von einer Garage erwähnt.

fatalist
28.02.2014, 10:40
Amazon hat gerade den Antaios Verlag aus dem Sortiment geschmissen, und so findet sich denn das bald erscheinende NSU-Buch von Kai Voss (Compact) auch nicht bei Amazon. Sicher nur Zufall.

antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/antaios-thema/1426/das-nsu-phantom.-gab-es-den-nationalsozialistischen-untergrund

Zufall ist sicher auch, dass Compact das Thema NSU inzwischen nicht mehr mag.

Das Buch gibt es auch nicht bei buecher.de und bei buch.de

fatalist
28.02.2014, 10:44
Da ist selbst im Jahr 2000 nichts von einer Garage erwähnt. Welche Garage?
(Scherz)

Du solltest für die Gäste den externen Bildlink hinschreiben, aber ohne www. oder http:// (sonst wandelt die Forensoftware das wieder in einen nicht lesbaren Link um)

s14.directupload.net/images/140228/mt9nj243.jpg

nachdenkerin
28.02.2014, 11:15
TA zu gefakten Ausweisen.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Angeklagter-Wohlleben-gruesst-Gesinnungsgeossen-im-Gericht-mit-erhobenem-Daumen-1880897246

Die haben tatsächlich fingierte Ausweise fabriziert, die es in Wirklichkeit gar nicht gibt?
Wer ist "die" ?

"die" sind die Nachnutzer einer von Zschäpe aufgebenen Wohnung in der Frühlingsstrasse in Zwickau.
Wäre mein Tipp.

"die" haben nicht nur Tennisclub- und Katzenausweise gefakt...

Da kommt man ja bei der Dame kaum noch mit. Bei der ständigen Umzieherei wäre das Beste wohl ein Wohnwagen gewesen. Vielleicht hätte sie sich ja einen von den Uwes leihen können.http://www.politikforen.net/images/smilies/hahaha.gif

Mandy Struck:



Juni 1975:
geboren in Erlabrunn (Sachsen)


bis 1993:
Johanngeorgenstadt (Sachsen)<- aufgewachsen, dem. die Welt


1993 bis 1996
Nürnberg (Bayerischer Landtag Abschlussbericht), Lehre gemacht

gem. Buch „das Zwickauer Terror Trio“ absolvierte sie die Lehre aber in Johanngeorgenstadt und zog direkt von Johanngeorgenstadt nach Chemnitz


Herbst 1997:
nach Chemnitz (die Welt) zuerst mit Burghardt zusammen, dann angeblich mit Kai Seidel, aber eigentlich doch mit Thomas Gerlach


2000
Selb (Bayerischer Landtag Abschlussbericht) 2000 nach Bayern umgezogen


Spätestens 2002:
nach München, aber angeblich nicht zu dem dort wohnenden Kai Seidel (PUA-Bericht s. 368)


2003:
Büchenbach (PUA-Bericht S. 368 u. Bayerischer Landtag Abschlussbericht ), Postleitzahl 91186


6. Mai 2003:
zwischenzeitlich Johanngeorgenstadt (PUA-Bericht S. 368)


2004:
Großgründlach oder/und Ehlerhausen


November 2011:
Schwarzenberg (sächsisches Erzgebirge) gem. die Welt




2011. Die Polizei findet in der ausgebrannten Wohnung des NSU in Zwickau einen Mitgliedsausweis für den Tennisclub Großgründlach, einen Mitgliedsausweis für einen Tennisverein in Ehlershausen,..
http://ueberhauptgarnix.blogspot.com/2012/11/mandy-struck-friseurin-und-mutmaliche.html


Nach zwei Stunden Befragung hat der Richter die Zeugin endlich dort, wo er sie hinhaben wollte. Er lässt Bilder mehrerer Asservate an die Wände des Gerichtssaals projizieren. Zu sehen ist der Ausweis eines Tennisclubs, der auf ihren Namen ausgestellt ist. An der dort aufgedruckten Adresse soll die Zeugin aber erst 2004 gewohnt haben. Nun will Götzl wissen, was die 38-Jährige zu dem Ausweis sagen könne.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Angeklagter-Wohlleben-gruesst-Gesinnungsgeossen-im-Gericht-mit-erhobenem-Daumen-1880897246

fatalist
28.02.2014, 11:25
Da kommt man ja bei der Dame kaum noch mit. Bei der ständigen Umzieherei wäre das Beste wohl ein Wohnwagen gewesen. Vielleicht hätte sie sich ja einen von den Uwes leihen können.http://www.politikforen.net/images/smilies/hahaha.gif
Mandy wird letztlich unterstellt, von Morden etc gewusst zu haben. Das ist totaler Blödsinn. Ihre Promiskuität machte sie auch nicht gerade vertrauenswürdig. Erzähl einer Friseuse ein Geheimnis, und nach 1 Tag weiss es die ganze Stadt.

fatalist
28.02.2014, 11:33
FOCUS 10/2014
BKA untersuchte nur wenige Waffen der NSU-Terroristen auf Fingerabdrücke - OLG München ordnet erneute Überprüfung an – Opferanwälte empört

München. Das Bundeskriminalamt (BKA) hat nur wenige Schusswaffen der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) auf Fingerabdrücke untersucht. Das berichtet das Nachrichtenmagazin FOCUS unter Berufung auf ein Schreiben des BKA vom 16. Januar 2014 an die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Demnach wurden nur vier von elf Waffen, die im November 2011 in der Zwickauer Wohnung des NSU-Trios gefunden worden waren, auf daktyloskopische Spuren analysiert. Entsprechende Aktenvermerke von 2011 seien den leitenden NSU-Ermittlern beim BKA „erst jetzt“ bekannt geworden, heißt es in dem Papier. Die Bundesanwaltschaft informierte umgehend das Oberlandesgericht (OLG) in München, wo derzeit der Prozess gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe stattfindet. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl veranlasste daraufhin am 20. Januar, dass die „bislang noch nicht untersuchten Waffen“ auf Fingerabdrücke überprüft werden, so FOCUS. Zu den Asservaten, die 2011 nicht untersucht worden waren, gehört nach Informationen des Magazins auch die wichtigste NSU-Waffe, eine Pistole Ceska 83. Damit ermordeten die Rechtsextremisten zwischen 2000 und 2006 neun Einwanderer aus der Türkei und Griechenland.


Das BKA bestätigte den Vorgang gegenüber FOCUS, verteidigte jedoch seine damalige Entscheidung, nur vier Pistolen und Gewehre auf Fingerabdrücke zu überprüfen: „Die sieben anderen Waffen waren auf Grund der Brandeinwirkung für eine entsprechende Untersuchung nicht geeignet, daher konnten keine daktyloskopischen Spuren gesichert werden.“ Einige Nebenkläger im NSU-Prozess bezweifeln diese Darstellung. Rechtsanwalt Jens Rabe sagte FOCUS: „Das Vorgehen der Polizei ist für mich völlig unverständlich.“ Er fühle sich in seiner Auffassung bestärkt, „dass die Arbeit der Ermittlungsbehörden ständig hinterfragt und kontrolliert werden muss“.
http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-10-2014-bka-untersuchte-nur-wenige-waffen-der-nsu-terroristen-auf-fingerabdruecke-olg-muenchen-ordnet-erneute-ueberpruefung-an-opferanwaelte-empoert_id_3649976.html

Der Kaiser ist nackt.

Nereus
28.02.2014, 11:36
Kannst Du (fatalist) mal nachsehen, wie die Anklage gegen Zschäpe diesen Punkt formuliert?
Wenn Kapke sagt: BMZ keine Aussagen zu bewaffnetem Kampf und Zellenbildung gegen den Staat, sondern "robuste" Anti-Antifa gegen Linke (vgl. Roewers Lehrfilm), dann steht das klar gegen den Vorwurf der Radikalisierung BMZ in Diskussionen vor dem Abtauchen.
Kapke entlastet BMZ in diesem zentralen Punkt, die Ansicht vertreten zu haben, man müsse zum bewaffneten Kampf gegen das System übergehen.


Erst als Jugendclique, dann in der "Kameradschaft Jena", dann im "Nationalen Widerstand Jena". Der harte Kern besteht aus zehn Personen. Sie gehen auf Demos, verteilen Flugblätter. Die Ermittler stellen fest: Mehrfach soll damals die Frage nach einem bewaffneten Kampf gegen den Staat aufgekommen sein. Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos befürworten ihn, Wohlleben und G. lehnen das offenkundig ab.

http://www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/rechte_gewalt/nsu311.html
Ich bin sicher, genau diese Rollenverteilung der Diskussion in einem BAW-Dokument gelesen zu haben.

In der Anklage wird auch nichts anderes stehen, was schon in der Zurückweisung von Zschäpes Haftbeschwerde stand.

Oder vielleicht in einer geheimen Anweisung?

»Vom 20. April 1998 datierte die http://www.rafinfo.de/icon/logo.gif RAF-Auflösungserklärung (http://www.rafinfo.de/archiv/raf/raf-20-4-98.php). Die Initiatoren der Stasi-RAF-Connektion (http://www.bstu.bund.de/DE/Wissen/Aktenfunde/RAF/raf_node.html), die Genossen von der SED- und Stasi-Westarbeit, nun mehr im Untergrund oder im Staatsdienst, kamen im Frühjahr 1998 überein, den Kampf gegen den Imperialismus und Faschismus jetzt mit neuen frischen Kräften über eine Querfrontstrategie fortzusetzen. Die Genossen und Symphatisanten der RAF waren inzwischen mit ihrem ”Marsch durch die Institutionen” erfolgreich gewesen und hatten nun viele Stellen im Staat besetzt, um diesen planmäßig in eine antifaschistische und antiimperialistische Republik umzuwandeln. So mußte eine neue Gruppierung geschaffen werden, welche die störenden anarchotrotzkistischen linksradikalen Elemente in Form einer scheinbar "nationalkommunistischen oder nationalsozialistischen" Bewegung, nach Art der „Nationalen Front” der DDR, bekämpfte. An deren Spitze traten die Genossen M. Koth und Th. Gerlach mit ihren internationalen Beziehungen.
Erkannte Verfassungsschutzspitzel oder kriminelle Abweichler bekamen ein vorsätzliches „friendly fire”, wie es im Stasi-Jargon hieß. Diesem sind die beiden Uwes zum Opfer gefallen. Daher vertuschen die zuständigen Stellen jetzt ihr Wissen um diese Vorgänge und lassen auch die Angeklagte Z. fallen, die als „Terroristin” mundtot gemacht und verurteilt werden muß.«
So oder ähnlich könnte eine fiktive Anweisung lauten.

Aus der Zurückweisung von Zschäpes Haftbeschwerde:


Nach Diskussionen mit den damaligen Gesinnungsgenossen Ge (H. Gerlach?) und W. (Wohlleben?) über die nach den Vorfällen in Jena einzuschlagende politische Strategie kamen Böhnhardt, Mundlos und die Beschuldigte noch Anfang 1998 überein, sich nunmehr zu einer eigenständigen Gruppierung zusammenzuschließen, sich dabei dem gemeinsamen Ziel der Veränderung der gesellschaftlichen Verhältnisse in der Bundesrepublik Deutschland hin zu einem an der nationalsozialistischen Ideologie ausgerichtetem System unterzuordnen und dieses Ziel künftig aus dem Untergrund heraus mit Waffengewalt weiterzuverfolgen. Den Boden für den angestrebten Systemwechsel wollten sie dadurch bereiten, dass sie durch Mordanschläge auf "Feinde des deutschen Volkes", worunter sie in erster Linie türkischstämmige Einwohner der Bundesrepublik Deutschland sowie Repräsentanten der herrschenden Ordnung wie etwa Polizeibeamte verstanden, ein Klima der Verunsicherung schufen. Zur Kennzeichnung ihres Verbands wählten sie spätestens 2001 den Namen "Nationalsozialistischer Untergrund" und entwickelten ergänzend hierzu ein "Logo" in Form einer besonders gestalteten Buchstabenfolge "NSU".
[....]
Belastet wird die Beschuldigte insbesondere durch folgende Umstände: H. Ge. (Gerlach) hat bei seiner Beschuldigtenvernehmung am 1. Dezember 2011 die nach den Vorfällen in Jena von den "beiden Uwes" angestoßene Diskussion darüber geschildert, ob man nur demonstrieren oder "mehr machen" und sich bewaffnen solle. Die Beschuldigte sei immer dabei gewesen. Die Diskussion habe schließlich "drei gegen zwei" geendet; er und W. (Wohlleben) hätten gegen "die Drei" gestanden.
http://www.hrr-strafrecht.de/hrr/2/12/stb-1-12.php?view=print

Durch diese Behauptung verdreht der Genosse H. Gerlach offenbar die Tatsachen. Die proletarischen Genossen Kapke, Dienelt ("Küche") und H. Gerlach aus der DDR-Schulung waren vermutlich für den militanten Partisanenkampf, die drei nationalen Idealisten aus akademischen Elternhäusern und aus der Roeder-Schulung waren für die gezielte Provokation und den Aufsehen erregenden unblutigen Protest.

brain freeze
28.02.2014, 11:52
@ Nereus

Ja, Du hast es gefunden. Sehr gut. Ich hatte es überlesen, es ist doch in der Begründung aufgeführt. Genau das meinte ich. Krasser Widerspruch zur Aussage Kapke am 84. Prozesstag in München.

Geheime Anweisung: Bitte, Nereus, wenn es so wäre, meinst Du, ich würde mich derartig blöd verheddern und müsste hier um Mithilfe bitten? (Ich habe auch keine weißen Handschuhe, nur ein paar alte schweinslederne, an denen die Fingernähte aufplatzen.)

fatalist
28.02.2014, 12:08
Die BAW und das BKA haben eine Aussage bei Gerlach erkauft, so what?
6 Tage zuvor war Gerlach am Haken, Womo Heilbronn SELBST angemietet, dann kam ansatzlos die Waffe 2001/2002 von Wohlleben, und am 1.12. musste Gerlach die 2. Rate zahlen.

Ob er die fast 30 Mille aus seinem Bankschliessfach behalten durfte?
Gegenleistung war dann: Er hat kein Womo für Eisenach angemietet?

nachdenkerin
28.02.2014, 12:46
In den Akten ist zudem ein auf den 4. April 1998 datiertes, mit der Ortsangabe Jena versehenes Faxschreiben enthalten, welche in der Faxleiste die Datumsangabe 03/05/98 enthält. Das Schreiben als solches ist nicht unterzeichnet und an Herrn Dreßler, Soko „REX“, gerichtet.S. 321 PUA-Bericht http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

Das Datum wird hier verschleiert. In Wirklichkeit ist es der 5. März 1998. Es geht weiter wie folgt:


In dem Schreiben wird Folgendes mitgeteilt:


„Sehr geehrter Herr Dreßler,

nach dem Hinweis vom 22.2. im Anschluss an die Sendung Kripo Live (die Zeugin der Hausdurchsuchung von 26.1.98 in der Leipziger-Str. in Jena und gleichzeitige Kontaktperson der ‚Bombenbastler‘ betreffend), möchten wir Ihnen heute mitteilen, dass Herr Ralf Wohlleben und seine Freundin in engem Kontakt mit den ‚sogenannten Bombenbastlern‘ stehen. Insbesondere wurde der PKW von Herrn Wohlleben (ein weißer Peugeot 205 XS) mit großer Wahrscheinlichkeit bis vor wenigen Tagen von den oben erwähnten Personen genutzt.
Seit ungefähr zwei Tagen steht das Fahrzeug ohne Kennzeichen wieder hinter dem Haus Prüssing-Str. 11/Jena-Göschwitz, in dem Herr Wohlleben mit seiner Freundin lebt."

Handschriftlich ist auf dem Schreiben Folgendes hinzugefügt:

„Fax d. Herrn Mundlos, meldet sich am 5.3.98, 9.20 nochmals telef. und wiederholte die o.g. Angabe. Info an die Zielfahndung (Paraphe) Herrn Deterding 5.3.98 / 11.00

R – AL 3 wegen MEK, nicht 14 T. nicht möglich, Info DL 61 (Paraphe)“

Am Abend des 22. Februar 1998 hatte sich der Vater von Uwe Mundlos im Anschluss an die Ausstrahlung der Kripo Live-Sendung zweimal telefonisch bei der Polizei gemeldet. Hierbei hatte er sich über die bisherigen Maßnahmen der Polizei beschwert und angekündigt, in der Folgewoche in anwaltlicher Begleitung bei der Polizei zu erscheinen. Zudem erkundigte er sich nach der Telefonnummer des Präsidenten des LKA.S. 321 PUA-Bericht http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf


http://s14.directupload.net/images/140228/r39zwxiu.jpg

s14.directupload.net/images/140228/r39zwxiu.jpg

Schäfer-Gutachten S. 108

Der Hinweis kam also nicht am 22. Februar 98, sondern am 5. März 98 von dem Vater Mundlos. Und es steht auch nicht „mit großer Wahrscheinlichkeit“, sondern die Zeugenaussage war, dass der PKW von den Beschuldigten genutzt wurde.

Ich komme zu der Vermutung, dass man hier vertuschen will, dass Uwe Mundlos noch Kontakt zu seinen Eltern hatte und gewisse Leute von der Polizei und dem Verfassungsschutz Bescheid wussten.



4. März Womöglich hätte man nur in Jena die Augen nach den Untergetauchten offen halten müssen. Am 4. März schreibt die „taz“: “Mehrere Zeugen wollen den steckbrieflich gesuchten Neonazi Uwe Mundlos in der Jenaer Innenstadt gesehen haben.“ Der Vermerk taucht später sogar in einem als „amtlich geheim gehalten“ eingestuften Papier des Verfassungsschutzes auf, dessen Sperrfrist erst 2041 abläuft.Buch „das Zwickauer Terror Trio“ S. 73

nignefoe
28.02.2014, 13:54
Wollte die Polizei Uwe Böhnhardt wirklich finden? Oder ließ man die zweifelsfrei vorhandenen Daten über Verbindungen und Standorte der genutzten Funkzellen absichtlich ungenutzt?


http://www.ef-magazin.de/2014/02/28/5026-nsu-kriegen-sie-da-nichts-raus

fatalist
28.02.2014, 14:15
Wollte die Polizei Uwe Böhnhardt wirklich finden? Oder ließ man die zweifelsfrei vorhandenen Daten über Verbindungen und Standorte der genutzten Funkzellen absichtlich ungenutzt?


http://www.ef-magazin.de/2014/02/28/5026-nsu-kriegen-sie-da-nichts-raus Letzteres.


Der BKA-Beamte Michael Brümmendorf notierte am 20. Februar 1998, dass der NSU-Helfer und LKA-Informant Thomas Starke in Chemnitz untergetaucht sei. Welchen Aufenthaltsort offenbarten damals die Verbindungsdaten aus der Überwachung des Böhnhardtschen Handys? Hielten sich die drei mutmaßlichen Rechtsterroristen damals ebenfalls in der sächsischen Großstadt auf? Ließ man sie dort schlicht und einfach gewähren?

Uwe Mundlos‘ Vater Siegfried ist sich dessen sicher. Er sagte im laufenden Gerichtsprozess gegen Beate Zschäpe aus: „Man hat gewusst, dass die in Chemnitz sind. Man hätte die in den ersten vier Wochen unbedingt fassen können. Alles andere ist Unfug.“

Doch Unfug hatten einige Beamten sicherlich kaum im Sinn. Böhnhardt und seine Kompagnons wurden schlicht und ergreifend noch benötigt.


„I’m just a patsy. (Ich bin nur ein Sündenbock)!” (Lee Harvey Oswald gegenüber Journalisten nachdem er erfahren hatte, dass er des Mordes an John F. Kennedy angeklagt werden sollte)
http://vg01.met.vgwort.de/na/ba7631ec1f6c4b348cb72a45cd1a52c0
28. Februar 2014 der 1. Journalist, der es geschnallt hat und das auch schreibt. Auch Brümmendorfs Aktenvermerk wurde zum 1. Mal korrekt wiedergegeben.

Ingeborg
28.02.2014, 19:06
Auch BKA-Spitzenbeamter auf Kinderpornoliste aus Kanada

http://www.focus.de/politik/deutschland/fall-edathy-weitet-sich-aus-auch-bka-spitzenbeamter-auf-kinderpornoliste-aus-kanada_id_3652896.html

Herr Vernünftig
28.02.2014, 19:51
Auch BKA-Spitzenbeamter auf Kinderpornoliste aus Kanada

http://www.focus.de/politik/deutschland/fall-edathy-weitet-sich-aus-auch-bka-spitzenbeamter-auf-kinderpornoliste-aus-kanada_id_3652896.html


Der Fall wirft ein schlechtes Licht auf das BKA. Denn der Mann arbeitete in führender Position in der Abteilung „Schwere und Organisierte Kriminalität“ - ausgerechnet also in jener Abteilung, in der im November 2011 die Daten der Operation „Spaten“ aus Kanada (http://www.focus.de/politik/deutschland/operation-spade-kanadische-behoerden-gaben-hinweise-auf-edathy_id_3607965.html)eingingen. Ende vergangenen Jahres wurde er vorzeitig in den Vorruhestand verabschiedet.

Im Gegensatz zu Edathy, der erst ein knappes Jahr später den Beamten ins Auge fiel, erkannten die BKA-Ermittler sehr wohl ihren eigenen Mann auf der Kundenliste. Im Februar 2012 übergab man den Fall an die Staatsanwaltschaft Mainz. Nach „Spiegel“-Informationen akzeptierte der Beamte einen Strafbefehl und zahlte zwischen 10.000 und 20.000 Euro, um einen Prozess zu vermeiden



Gekungel und Geschacher, wohin man sieht. "Verabschiedet" wurde er also ... wahrscheinlich bei vollem Gehalt für ein paar Monate und danach üppiger 2000-3000 € Rente/monatlich. Man, man, 15.000 € lassen wohl leicht über ein paar hundert gequälte Kinder hinwegschauen. Das zahlt der doch aus der Portokasse. Schweinestaat ...

nachdenkerin
01.03.2014, 00:20
Amazon hat gerade den Antaios Verlag aus dem Sortiment geschmissen, und so findet sich denn das bald erscheinende NSU-Buch von Kai Voss (Compact) auch nicht bei Amazon. Sicher nur Zufall.

antaios.de/gesamtverzeichnis-antaios/antaios-thema/1426/das-nsu-phantom.-gab-es-den-nationalsozialistischen-untergrund

Zufall ist sicher auch, dass Compact das Thema NSU inzwischen nicht mehr mag.

Das Buch gibt es auch nicht bei buecher.de und bei buch.de

Gibt es das Buch irgendwo als digitale Ausgabe? Bei meiner, heute nur kürzeren, Suche in Google, wurde ich noch nicht fündig.

fatalist
01.03.2014, 03:16
Gibt es das Buch irgendwo als digitale Ausgabe? Bei meiner, heute nur kürzeren, Suche in Google, wurde ich noch nicht fündig. Das Buch erscheint überhaupt erst noch, wann genau weiss ich nicht.

nachdenkerin
01.03.2014, 03:27
http://s7.directupload.net/images/140301/cyy2vkcl.jpg


s7.directupload.net/images/140301/cyy2vkcl.jpg

Ja sicher, wenn man am 25.02.98 am Johannestor stand, steht man bestimmt auch noch über Nacht und den nachfolgenden Tag an dem Tor.


http://s1.directupload.net/images/140301/p4wl8a4n.jpg


s1.directupload.net/images/140301/p4wl8a4n

Statt Mundlos, Wohnung von Kapke durchsucht.


http://s7.directupload.net/images/140301/3ynp5byr.jpg


s7.directupload.net/images/140301/3ynp5byr.jpg

nicht möglich


http://s14.directupload.net/images/140301/qttj53hf.jpg


s14.directupload.net/images/140301/qttj53hf.jpg

Auch hier wieder keine Wohnungsdurchsuchung bei Mundlos

Warum wurde niemals eine Wohnung von Mundlos durchsucht?

Alle Beispiel aus Schäfer-Gutachten S. 107/108


4. März Womöglich hätte man nur in Jena die Augen nach den Untergetauchten offen halten müssen. Am 4. März schreibt die „taz“: “Mehrere Zeugen wollen den steckbrieflich gesuchten Neonazi Uwe Mundlos in der Jenaer Innenstadt gesehen haben.“ Der Vermerk taucht später sogar in einem als „amtlich geheim gehalten“ eingestuften Papier des Verfassungsschutzes auf, dessen Sperrfrist erst 2041 abläuft.Buch „das Zwickauer Terror Trio“ S. 73

Nach den Beispielen wussten gewisse obere Leute von der Polizei genau, dass sich Mundlos in Jena aufhält.



Edit: Danach kann auch nicht die Aussage von Vater Mundlos stimmen, dass man sie in den ersten vier Wochen finden konnte. Das ist nämlich genau nach den ersten vier Wochen passiert!

fatalist
01.03.2014, 03:38
Laut dem Papier, das dem Nachrichtenmagazin FOCUS vorliegt, entdeckten Polizisten im November 2011 in der Zwickauer Wohnung von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe (http://www.focus.de/panorama/welt/chronologie-die-blutige-spur-des-zwickauer-nazi-trios_aid_683486.html) insgesamt elf Waffen, doch nur vier davon wurden auf Fingerabdrücke untersucht. Entsprechende Aktenvermerke von 2011 seien den leitenden NSU-Ermittlern beim BKA „erst jetzt“ – also mehr als zwei Jahre später bekannt geworden, heißt es in dem Schreiben.

Richter Manfred Götzl will Klarheit

Die Bundesanwaltschaft informierte laut FOCUS umgehend das Oberlandesgericht (OLG) in München, wo derzeit der Prozess gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe stattfindet. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl veranlasste daraufhin am 20. Januar, dass die „bislang noch nicht untersuchten Waffen“ auf Fingerabdrücke überprüft werden, so FOCUS. Wann werden Zschäpe und Wohlleben endlich aus der U-Haft entlassen? Warum wird der Schauprozess fortgeführt?

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/ueberraschung-im-zschaepe-prozess-gericht-ordnet-erneute-untersuchung-der-nsu-waffen-an_id_3651708.html

PaulePaule
01.03.2014, 03:53
Wann werden Zschäpe und Wohlleben endlich aus der U-Haft entlassen? Warum wird der Schauprozess fortgeführt?

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/ueberraschung-im-zschaepe-prozess-gericht-ordnet-erneute-untersuchung-der-nsu-waffen-an_id_3651708.html

Erst müssen noch die Fingerabdrücke aufgebracht und dann gesichert werden......dann kann der "Prozeß" weiter gesponnen werden.:auro:

http://www.ccc.de/de/campaigns/aktivitaeten_biometrie/fingerabdruck_kopieren

fatalist
01.03.2014, 04:03
Erst müssen noch die Fingerabdrücke aufgebracht und dann gesichert werden......dann kann der "Prozeß" weiter gesponnen werden.:auro:

http://www.ccc.de/de/campaigns/aktivitaeten_biometrie/fingerabdruck_kopieren Die Meldung ist so blödsinnig wie es nur geht, denn die "Nicht-Untersuchung" glaubt dem BKA sowieso niemand.


Angesichts soviel Naivität
von Mirko Cramer
der höchsten Strafverfolgungsbehörden bei der Ermittlung eines Kapitalverbrechens mit 10 Mordopfern müssen sich selbst dem dümmsten Dorfpolizisten die Nackenhaare sträuben. Wer hat denn entschieden, dass die Waffen für die Spurensicherung "nicht geeignet" waren? Das kann doch erst der Experte im Labor feststellen, wenn er die Waffe untersucht. Oder sollte da vielleicht niemand Spuren finden, weil die nicht gefunden werden durften? Das ist doch genau so mysteriös wie dieser "blind/taube" V-Mann im Nebenzimmer eines Tatortes. Angesichts derartigen Dilettantismus muss sich keiner Wundern, wenn die Verschwörungstheorien (die vielleicht gar keine sind) in den Himmel schießen, und für die Verteidigung ist das auch ein gefundenes Fressen

Die wichtigste Waffe
vonArmin Wittig
wurde nicht auf Fingerabdrücke untersucht? Vielleicht um weitere Personen nicht in die Fahndung zu bringen? Das Geschmäckle wird immer größer. Nur 2 Kommentare auf Focus, aber eigentlich alles Wichtige gesagt.

fatalist
01.03.2014, 04:24
Edit: Danach kann auch nicht die Aussage von Vater Mundlos stimmen, dass man sie in den ersten vier Wochen finden konnte. Das ist nämlich genau nach den ersten vier Wochen passiert! Wer sein Handy an hat und benutzt, den kann man immer und überall finden.

Diese Handy-Sache erklärt auch, warum man nur die Wohnungen von Kapke und Böhnhardts durchsuchte, eigentlich ist es ganz einfach zu kapieren.

Böhnhardt telefonierte mit diesen Personen zeitnah vor den "Sichtungen", und da die beiden Wohnungen nur 200 Meter auseinander lagen, und derselbe Funkmast...

ist klar, ne wahr???

Du solltest mal davon ausgehen, dass die Telefone/Handys der Eltern, des Trios und des Umfeldes überwacht wurden.

Und natürlich hat Prof. Mundlos Recht, man konnte sie IMMER finden, jederzeit, 13 Jahre lang, aber bis Mai 98 angeblich AUCH über Böhnhardts Handy.


In seinem Buch „Die Zelle“ wies der Journalist John Goetz, der über beste Kontakte in Geheimdienstkreise verfügen soll, darauf hin, dass die Ermittler aufgrund ihrer Überwachung des Sparkassenkontos Uwe Böhnhardts wussten, dass dieser sein Handy noch bis zum Mai 1998 nutzte, ohne die SIM-Karte zu wechseln. Kann stimmen, muss aber nicht.

fatalist
01.03.2014, 04:42
Man muss sich doch mal fragen, was für "Akten" dem MDR zugespielt wurden, in denen von Abhörmassnahmen Böhnhardts Handy betreffend berichtet wird, und zwar durch das BKA.
Oder durch "vom BKA zur Unterstützung des TLKA entsendete Spezialisten", wie auch zu lesen war.

Und dann dementiert das BKA, es habe weder überwacht noch dabei geholfen.

Was schliesst man daraus?
Na was wohl, gefakte Akten wurden dem MDR zugespielt.

Was natürlich NICHT heisst, dass die 3 nicht überwacht wurden.
Nur riefen die auch ganz andere Nummern an, die nicht rauskommen dürfen, Nummern von VS-Beamten, würde ich tippen... weshalb dann auch SOFORT die Gesprächsinhalte gelöscht werden mussten, auf Weisung, die die Staatsanwaltschaft Gera ERHIELT. und dann weiter gab...

fatalist
01.03.2014, 04:44
NSU-Prozesstag 90: Der Satz der Woche.

juergenpohl.wordpress.com/2014/02/28/nsu-prozesstag-90-der-satz-der-woche/

Enorm wichtig. Sensation. Gimmicks.

Herr Vernünftig
01.03.2014, 06:12
Stell den hier nur mal ein, bevor er wieder Geld kostet:

Neue Informationen sind eher rar. Aber die Struck scheint bei ihren Aussagen ganz schön ins Detail gegangen zu sein. Mal sehen, wieviel NSUwatch davon "protokolliert".


Hochbrisante Neonazi-Symbiose Von Robert Andreasch/Andrea Röpke
28.02.2014 - Verurteilte bayrische Rechtsterroristen beim Münchner NSU-Prozess sowie brisante Verbindungen einer wichtigen Zeugin nach Nürnberg zeigen, wie wenig aufgeklärt das mutmaßliche Helfernetzwerk wirklich ist.

http://www.bnr.de/files/imagecache/artikel_bild/bilder/MandyStruck%5B1%5D_0.jpgDie Zeugin im Münchner NSU-Prozess dürfte früher als vielversprechende Kameradin innerhalb der braunen Männerbastian gegolten haben.

Fünf Morde des NSU in Bayern. Eine Bekenner-DVD, die im November 2011 nicht per Post ankam, sondern von unbekannten Helfern abgegeben wurde und immer mehr offensichtlich werdende Neonazi-Verbindungen nach Nürnberg und München: Im Prozess gegen Beate Zschäpe und ihre vier mutmaßlichen Unterstützer vor dem Oberlandesgericht München wurden gestern die zahllosen weißen Flecken bei der Aufklärung überdeutlich. Die ehemalige Neonazistin Mandy Struck sagte aus. Obwohl gegen die Friseurin aus dem Erzgebirge noch wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung ermittelt wird und sie daher schweigen könnte, wollte sie ihre Version der Geschichte mitteilen.
Demnach habe sie die „drei Gäste“, die sie 1998 nach deren Flucht aus Jena bei ihrem damaligen Freund Max Florian B. in Chemnitz einquartierte, nicht gekannt, nicht mal deren Nachnamen will sie erfahren haben. Diejenigen Chemnitzer Neonazis, die ihr den Auftrag erteilten, versieht die clevere Leiterin eines Friseursalons, die sich im November 2011 einen Bodyguard in den Laden stellte, fortwährend wie zufällig mit einem falschen Nachnamen. Wohl nicht ohne Grund, denn teils bewegen sie sich noch in der aktiven Szene. Schnell habe die Gerüchteküche vor allem im Chemnitzer Heckertgebiet gebrodelt, berichtet sie, doch die 38-Jährige will auch den engsten Kameraden nichts verraten haben über den Verbleib der Abgetauchten.
Liebschaften in der Hardcore-Szene Erstaunlich gut kann sie sich an politische Zusammenhänge, Schulungen, Demonstrationen und ihre zahlreichen Liebschaften in der Hardcore-Szene erinnern, nur wenn es konkret wird, zeigt sie die gleiche Reaktion wie zuvor andere routinierte Neonazi-Zeugen: Sie kann sich nicht erinnern und spielt die eigene politische Rolle massiv herunter. Das Aberwitzige: Mandy Struck half nicht nur den drei Bombenbastlern, sondern beherbergte etwa zur selben Zeit auch immer wieder ihren langjährigen Bekannten aus Johanngeorgenstadt, den Mitangeklagten André E., auf dessen Rechner sich unzählige identische Dateien wie beim Trio in Zwickau fanden. Dennoch will Struck dem Gericht weismachen, dass der damals nichts von der Fluchthilfe gewusst habe. Bei ihrer polizeilichen Vernehmung vom 15. Dezember 2011 hatte sie noch eingeräumt: „Es kann sein, dass ich es dem Andre E. in dieser Zeit erzählt habe“.
Jetzt schützt sie scheinbar den Ex-Kameraden aus ihrer Heimatstadt. Hinzu kommt, dass sie auch zu Matthias D. aus Johanngeorgenstadt seit Jahren Kontakt hält. Der E.-Freund und Neonazi diente dem Trio bis zuletzt für die Abtarnung der Wohnungen. Doch auch davon will die eifrige Zeugin nichts gewusst haben. Dabei macht sie durchaus den Eindruck einer Frau, die wusste was in ihrer Umgebung läuft. Vor allem die Nebenklage-Vertreter nehmen ihr die Rolle des Naivchens keinesfalls ab. Immerhin wimmelte sie nach eigenen Aussagen bereits im Jahr 2000 Polizeibeamte ab, die sie bei der Fahndung nach dem Trio mit ihnen in Verbindung brachten.
Zschäpe bereitwillig eine AOK-Karte geliehen So behauptet Struck im Gerichtssaal in München provokativ, das junge Skingirl, welches im Januar 1998 gemeinsam mit Beate Zschäpe eine Fahne beim Aufmarsch durch Dresden trug und abgelichtet wurde, sei nicht sie gewesen. Sie haben nur Uwe Mundlos einmal entfernt in einer Diskothek gesehen, die anderen kenne sie überhaupt nicht. Zwei ihrer früheren Liebhaber hatten dagegen vor der Polizei die Bekanntschaft eingeräumt. Der Vorsitzende Richter Götzl hakt hier nicht weiter nach. Die Anwälte der Nebenklage werden erst bei einem weiteren Vernehmungstermin der Frau zum Zuge kommen.
Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe nutzte im Untergrund mehrfach Strucks Identität. Bereitwillig habe sie ihr 1998 eine AOK-Karte geliehen. Im Brandschutt in Zwickau fanden sich aber auch Notizzettel mit den aktuellen Adressen der umzugsfreudigen Erzgebirglerin, die allerdings nach 1998 keinen Kontakt mehr zu den Dreien gehabt haben will. Doch auch eine Telefonnummer, die Struck von 1999 bis 2012 nutzte, fand sich bei Zschäpe. Immerhin räumte die Fluchthelferin ein, damals einen Ausweis für einen der beiden Männer bei den Behörden abgeholt zu haben. Sie weiß: Diese Unterstützungstat liegt lange zurück.
Trio besaß Funkscanner zum Abhören der Polizei Die zierliche dunkelhaarige Sächsin muss Ende der 1990er Jahre als eine vielversprechende Kameradin innerhalb der braunen Männerbastion gegolten haben. Wichtige Anführer vertrauten ihr scheinbar. So berichtet sie wie nebenher von Anwerbeversuchen des Verfassungsschutz, die sie abgelehnt habe und davon, dass sie mit einem inhaftierten Gewalttäter aus Bayern, den sie jahrelang auf Geheiß eines Chemnitzer „Blood&Honour“-Anführers für die „Hilfsorganisation für nationale Gefangene“ (HNG) betreute, einen Text namens „Einheit der Rechten“ für die Nürnberger Neonazi- Zeitung „Landser“ über die Zerrissenheit der Szene verfasste. Beiläufig schildert sie die üblichen Vorsichtsmaßnahmen der Kameraden im Umgang mit Telefonen und, dass das Trio in der Fluchtwohnung einen Funkscanner zum Abhören der Polizei besaß. Sie rechtfertigt ihre Abneigung gegen Ausländer und sie kannte die damalige Chemnitzer Kameradschaft „88“ ebenso wie „Blood&Honour“, „Hammerskins“ und die „Fränkische Aktionsfront“ (FAF). Dessen wichtigsten Anführer Matthias Fischer erlebte Mandy Struck politisch wie auch ganz privat, sah ihn sogar 2002 oder 2005 bei einem Neonazi-Fest in Jena wieder.
Das Ziel der FAF war es „Widerstand gegen die herrschenden antinationalen Zustände innerhalb des BRD Regimes zu leisten“. Welche Aggressivität und Entschlossenheit die FAF verkörperte, wurde in ihrem Konzept durch einen Satz von Adolf Hitler deutlich: „Wer leben will, der kämpfe also, und wer nicht streiten will in dieser Welt des ewigen Ringens, verdient das Leben nicht.“ Mit dem zweiten starken Mann der inzwischen verbotenen FAF, Christian Wilke, war die Zeugin sogar zeitweilig liiert. Der Ex-NPD-Aktivist Wilke habe ihr damals sogar Bombenbauanleitungen aus dem Internet mitgegeben und gemeint: „Hefte das ab, könntest du immer mal gebrauchen!“
Freund verraten und abgetaucht Immer wieder entsteht der Eindruck, dass die sächsische Neonazistin damals einen starken Eindruck auf die Männer machte, denn Wilke habe ihr nahe gelegt, erzählt sie, einen Ableger der „Fränkischen Aktionsfront“ in Chemnitz zu gründen. Doch als der Freund ihr offenbarte, er habe angeblich etwas gegen den Anführer Fischer in der Hand und könne ihn jederzeit bei der Polizei verpfeifen, da verriet sie ihn. Wilke tauchte ab.
Auch Thomas Gerlach von den „Nationalen Sozialisten Altenburger Land“ aus Thüringen vertraute ihr. Gerlach, der maßgeblich die braune Szene in Zwickau mitaufgebaut haben soll, lebte, so Struck, vom Geld seiner Großmutter und steckte alle Zeit in seine äußerst konspirative politische Arbeit. Im Streit schalt er sie, sie sei keine gute Nationalsozialistin, weil sie sich nicht unterordnen könne. Im Gericht ergänzt sie: „Ich brauch’ keinen Führer, der mir sagt, wo es lang geht, das kann ich selber entscheiden“.
Schwarzer Kapuzenpullover mit Bezug zu „Skrewdriver“ Die Zeugin will mitbekommen haben wie Gerlach sich als Anwärter bei den „Hammerskins“ anbiederte, „die sind dann wie Sklaven“, und wegen einer Straftat in den Knast ging. Trotz Trennung hielten die beiden Kontakt. Noch 2005 wurde durch Hacker offenbar, dass sich Gerlach, genannt „Ace“, mit dem Passwort „struck-mandy“ in geheime Nazi-Foren einloggte. Die politische Aufbauarbeit führte den Thüringer Neonazi immer wieder auch in Richtung Erzgebirge.
Auffällig viele Protagonisten im nahen Umfeld des NSU hatten mit dem „Freien Netz“ in Sachsen, Thüringen und Bayern zu tun. Gerlach und Wohlleben zählten dazu, ebenso André E., bei dem das BKA 2011 eine Spendendose mit der Aufschrift „Nationale Sozialisten Zwickau“ fand und Ralf H., dessen Ausweis im Brandschutt der Frühlingsstraße 26 lag. Zum einflussreichen „Freien Netz Süd“ in Bayern gehören Matthias Fischer und die verurteilten Münchner Rechtsterroristen Martin Wiese und Karl-Heinz Statzberger. Statzberger war bei der Vernehmung von Struck am ersten Tag im Gerichtssaal und verzog das Gesicht, als klar wurde, dass sie aussagt. Wenig später soll er sich in der Pause mit dem nichtinhaftierten Mitangeklagten E. getroffen haben. Nebensächlichkeiten, die den Ordnungshütern zu entgehen scheinen. So auch die Tatsache, dass Statzberger im Saal einen schwarzen Kapuzenpullover mit direktem Bezug zu „Skrewdriver“ tragen durfte. Der Sänger der britischen Band hatte „Blood&Honour“ gegründet.
2003 mit Bombenplänen und Sprengstoff in München aufgeflogen Sieben weitere Rechte saßen am zweiten Vernehmungstag von Struck gleich hinter der Glasscheibe auf der Besucherempore, unter ihnen die beiden Neonazis aus Kahla David Buresch und Sebastian Dahl. „Die Szene lebt“, schrieb „Die Welt“. Das Infoportal NSU-Watch wusste die Erklärung für die starke braune Präsenz in vorderster Reihe: Der hoch belastete Angeklagte Ralf Wohlleben aus Jena feierte seinen 39. Geburtstag. Mit hochgerecktem Daumen grüßte er seine Unterstützer, die früh aufgestanden sein mussten, um direkte Sicht auf „Wolle“ zu haben.
Eine hochbrisante Symbiose, die sich während der Verhandlung offenbart, so kann durchaus über eine mögliche – bisher nicht nachgewiesene – Vernetzung unterschiedlicher Zellen spekuliert werden. Statzberger und Wiese flogen 2003 mit Bombenplänen und Sprengstoff in München auf. Die Nürnberger Szene gab anscheinend Bombenbauanleitungen an die Neonazistin Struck weiter und der anwesende Prozessbesucher Sebastian Dahl verfügte bereits vor seiner fünfjährigen Haftzeit in Brandenburg über ausreichend Verbindungen ins äußerst militante Milieu, wohl auch zum gefährlichen Straftäter und V-Mann „Piatto“ alias Carsten S. Der 32-Jährige Neonazi, der sich heute gerne inszeniert, warf 2001 in Königs Wusterhausen mit zwei Mittätern vier Molotow-Cocktails auf die Bühne eines antirassistischen Festivals, während dort mehrere Personen schliefen.


http://www.bnr.de/artikel/hintergrund/hochbrisante-neonazi-symbiose

Herr Vernünftig
01.03.2014, 06:37
Er lebt ...


"Petra Senghaas/Alexander Gronbach · 26. Februar 2014 - 23:13 (http://hajofunke.wordpress.com/2014/02/25/wolf-wetzel-im-ureigenen-interesse-die-nulllinie-festtreten/#comment-1167) · Antwort (http://hajofunke.wordpress.com/2014/02/25/wolf-wetzel-im-ureigenen-interesse-die-nulllinie-festtreten/?replytocom=1167#respond)→
Es ist j wirklich drollig, wie sich dieses Nazipack nunmehr als Unschuldslämmer hinstellen wollen, sind diese Nullnummern mit ihren Brötchengebern im BfV abgesprochen??? Neuste Veröffentlichung ist das bei Wolf Wetzel –

[Wetzel-Artikel]


Petra Senghaas/Alexander Gronbach Sagt: Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.
02/27/2014 um 1:06
Es ist mir gelinde ausgedrückt “Latte” ob ein Neonazi einer Truppe die mindestens 9 rassistische Morde ausgeführt haben, ein Drecksgesindel sonders gleichen sind und nebenher noch im Zweiwochentakt ihre angeblichen Ideale für 50/100 € an VS verkaufen, hier denken, dass man ihre Namen nicht nennt.
Und es ist mir shit-egal, ob diese Penner inzwischen geläutet sind, oder nicht – wenn er reinen Tisch machen will, soll er seinen Rotz vor OLG zugute geben! Oder auf seine Vernehmung eingehen, da sieht es nämlich so aus, dass er bis zumindest 2010 der rechten Szene Thüringen zugerechnet wurde (und sich zudem während der Vernehmung der Beamten als Hinweisgeber anbiederte….. da er angeblich zu einem Ace Gerlach und Dan Peschek Kontakte habe und einiges erzählen könne …..)
Ist das angekommen du genetischer Abfall Christian Kapke?
gez. Alexander Gronbach"
Tolle Tonart, die der Hajo Funke da so durchgehen läßt, was?

http://hajofunke.wordpress.com/2014/02/25/wolf-wetzel-im-ureigenen-interesse-die-nulllinie-festtreten/#comments

fatalist
01.03.2014, 06:37
Stell den hier nur mal ein, bevor er wieder Geld kostet:

Neue Informationen sind eher rar. Aber die Struck scheint bei ihren Aussagen ganz schön ins Detail gegangen zu sein. Mal sehen, wieviel NSUwatch davon "protokolliert". Man wirft Mandy Struck eine (leicht enttarnbare) Falschaussage vor?


Ralf H., dessen Ausweis im Brandschutt der Frühlingsstraße 26 lag.


Diejenigen Chemnitzer Neonazis, die ihr den Auftrag erteilten, versieht die clevere Leiterin eines Friseursalons, die sich im November 2011 einen Bodyguard in den Laden stellte, fortwährend wie zufällig mit einem falschen Nachnamen. Wohl nicht ohne Grund, denn teils bewegen sie sich noch in der aktiven Szene. Wer klopfte bei Mandy 1998 an der Tür und bat um Unterbringung dreier Kameraden? Das war doch (laut Struck) Armin F.

Wir habe das schon Gestern irgendwie nicht richtig geklärt...

Herr Vernünftig
01.03.2014, 06:46
Gestern gerade irgendwo gelesen, daß Starke für die ersten drei/vier Unterkünfte verantwortlich war:

NSUwatch 85. Prozeßtag

1. Thomas Starke


Starke habe den Personen kurz Aufenthalt bei ihm selber gewährt

2. Thomas Rothe


und ihnen dann eine Wohnung bei einem Bekannten in der Friedrich-Viertel-Straße 85 in Chemnitz vermittelt.

3. Max-Florian Burkhardt


Dann sei wiederum Starke als “Verlässlichkeitsgeber der Personen” angesprochen worden bzw. habe sich im Vorfeld gekümmert. Es sei eine weitere Wohnung zur Verfügung gestellt worden: eine 2-Zimmer-Wohnung in der Limbacher Straße 96 im Chemnitzer Stadtteil Altendorf. Die Wohnung sei von Max-Florian Bu. als Mieter auch bewohnt worden. Laut Aussagen von Bu. und dessen damaliger Lebensgefährtin Mandy St. sei das Ansinnen von Thomas Starke über St. an Bu. herangetragen worden.

4. Carsten Richter


Ende August habe eine erneute Verlegung der Drei stattgefunden, wohl auch von Thomas Starke vermittelt, der wieder über Mittelsmänner die Wohnung besorgt habe: eine kleine 1,5-Zimmer-Wohnung in der Altchemnitzer Straße 12, die von Carsten Ri. angemietet worden sei. Laut Aussagen von Ri. sei die Wohnung schon ausgesucht gewesen und Ri. habe als Strohmann gegenüber den Vermietern, den Eheleuten U. aus Bayern, fungiert. Die U.s hätten mit der eigentlichen Vermietung nichts zu tun gehabt.

fatalist
01.03.2014, 06:55
Er lebt ...


Tolle Tonart, die der Hajo Funke da so durchgehen läßt, was?

http://hajofunke.wordpress.com/2014/02/25/wolf-wetzel-im-ureigenen-interesse-die-nulllinie-festtreten/#comments Das hat Gronbach alles schon im Sept 2013 gepostet, nur "Christian Kapke" ist neu eingefügt.

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6563381&viewfull=1#post6563381

Der Gronbach feixt sich einen, wie gut er Linke verarschen könne. Gronbach ist ein Rechter, das weiss ich sicher. Aus privater Korrespondenz.

fatalist
01.03.2014, 07:18
Gestern gerade irgendwo gelesen, daß Starke für die ersten drei/vier Unterkünfte verantwortlich war Sicher war er das, der langjährige Vertrauensmann Thomas Starke.

Es war auch nicht blöd, und sicher so abgesprochen, dass als Tarnidentitäten für B&M eher wenig bekannte Chemnitzer Mitläufer ihre Identität gaben, Leute wie Max Burkhardt und Ralf H.

Für die Auftraggeber von Thomas Starke war das Trio allerdings irgendwann nicht mehr interessant, denn die Pässe liefen 2003 ab und wurden nicht erneuert.

Starke flog zudem Ende 2000/ Anfang 2001 als Polizeiinformant auf und kassierte Prügel von Jean Bauer, also brachte man das Trio aus Chemnitz weg. Nach Zwickau.

Wer die Frage beantworten kann, warum BMZ nicht Mitte 2003 wieder auftauchten, der hat das Trio-Rätsel gelöst.
Für wen lebten die halbkonspirativ weiter und fuhren in ganz Deutschland mit "Gerlach-Autos" herum?

fatalist
01.03.2014, 08:30
Der Kipo-BKA-ler war in der Abteilung SO
Schwere und Organisierte Kriminalität.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland)#Abteilung_SO_.E2.8 0.93_Schwere_und_organisierte_Kriminalit.C3.A4t

Diese Abteilung führt auch die V-Leute des BKA und betreibt das Zeugenschutzprogramm.
Wir sind da also mitten drin im Tiefen Staat.

KW Rabe
01.03.2014, 09:04
Der Kipo-BKA-ler war in der Abteilung SO
Schwere und Organisierte Kriminalität.

http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskriminalamt_(Deutschland)#Abteilung_SO_.E2.8 0.93_Schwere_und_organisierte_Kriminalit.C3.A4t

Diese Abteilung führt auch die V-Leute des BKA und betreibt das Zeugenschutzprogramm.
Wir sind da also mitten drin im Tiefen Staat.

Vielleicht ja tatsächlich ein Aufstand der unteren Ränge gegen den Tiefen Staat. Auch wenn ich daran (noch) nicht glauben kann.

fatalist
01.03.2014, 09:10
Vielleicht ja tatsächlich ein Aufstand der unteren Ränge gegen den Tiefen Staat. Auch wenn ich daran (noch) nicht glauben kann. Was bleibt ist "Prinzip Hoffnung", sehe ich wie Du.

Excellente Kommentare bei AM, auf die niemand eingeht, übrigens. Morde PKK und so. Die Wahrheit interessiert weder AM noch Antifa, schon komisch irgendwie.

KW Rabe
01.03.2014, 09:19
Was bleibt ist "Prinzip Hoffnung", sehe ich wie Du.

Excellente Kommentare bei AM, auf die niemand eingeht, übrigens. Morde PKK und so. Die Wahrheit interessiert weder AM noch Antifa, schon komisch irgendwie.

Es gab ja die drei Todesfälle in Thüringen - Erwin Friese, Achim Koch und Klaus-Jürgen Reimer. Wenn nur einer davon tatsächlich was mit der NSU-Inszenierung zu tun hat, dann tun sich auch innerhalb des Apparates Gräben auf. Nicht jeder Polizist ist ein sturer Befehlsempfänger und kriminell. Aber trotzdem, mal abwarten.

AM: Sie werden ja zur Kenntnis genommen. Das ist wichtig. Hat auch was mit der Kommentarfunktion zu tun.

fatalist
01.03.2014, 09:28
Es gab ja die drei Todesfälle in Thüringen - Erwin Friese, Achim Koch und Klaus-Jürgen Reimer. Wenn nur einer davon tatsächlich was mit der NSU-Inszenierung zu tun hat, dann tun sich auch innerhalb des Apparates Gräben auf. Nicht jeder Polizist ist ein sturer Befehlsempfänger und kriminell. Aber trotzdem, mal abwarten.

AM: Sie werden ja zur Kenntnis genommen. Das ist wichtig. Hat auch was mit der Kommentarfunktion zu tun. Dass die "kein Schalldämpfer" nicht thematisieren, all die Rechten und Linken Aufklärer nicht, und auch "Das Trio muss geführt worden sein" ignorierten, das lässt tief blicken...

fatalist
01.03.2014, 10:02
Es folgen zwei weitere Personalausweise, ausgestellt auf einen Ralf H. und einen Michael F. Leider steht da nicht, wessen Foto diese Ausweise hatten.

http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/

Einer davon dürfte von Mandy Struck abgeholt worden sein. Laut Antifa der von Ralf H.

Irgend eine Nachbarin hat mal was ausgesagt... da wäre ein Ausweis ihres Mannes verloren gegangen, der habe auf einem Sessel gelegen oder so... aber ich krieg das nicht mehr zusammen.

Delao
01.03.2014, 10:25
Also ich sehe da nichts Verdächtiges dran, dass man Waffen, die dem Feuer ausgesetzt waren, und dementsprechend aussahen, nicht auf Fingerabdrücke untersucht.
Die werden nach einem Feuer einfach nicht mehr da sein.

nachdenkerin
01.03.2014, 10:50
Das Aberwitzige: Mandy Struck half nicht nur den drei Bombenbastlern, sondern beherbergte etwa zur selben Zeit auch immer wieder ihren langjährigen Bekannten aus Johanngeorgenstadt, den Mitangeklagten André E., ……


merkwürdig.

Bei meiner Recherche daraufhin bin ich aber auf etwas ganz anders gestoßen. Am 29. November 2011 war offensichtlich klar, dass Beate Zschäpe die Wohnungen anmietete. Dementsprechend gab es zu der Zeit nicht diese Mietverträge auf Andre Eminger und Max-Florian Burkhardt im Brandschutt.


Beate Zschäpe ……Sie hat, soviel ist heute klar, die Wohnungen gemietet, in denen sich die Drei versteckten. http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/beate-zschaepe-spekuliert-auf-kronzeugenrabatt--52537786.html

brain freeze
01.03.2014, 10:56
Also ich sehe da nichts Verdächtiges dran, dass man Waffen, die dem Feuer ausgesetzt waren, und dementsprechend aussahen, nicht auf Fingerabdrücke untersucht.
Die werden nach einem Feuer einfach nicht mehr da sein.

Das kann man erst sagen, wenn man sie untersucht hat - wichtige Beweismittel übrigens ; )

fatalist
01.03.2014, 11:03
Bei meiner Recherche daraufhin bin ich aber auf etwas ganz anders gestoßen. Am 29. November 2011 war offensichtlich klar, dass Beate Zschäpe die Wohnungen anmietete. Dementsprechend gab es zu der Zeit nicht diese Mietverträge auf Andre Eminger und Max-Florian Burkhardt im Brandschutt.

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/beate-zschaepe-spekuliert-auf-kronzeugenrabatt--52537786.html Mönsch, is ja supi.


Sie hat, soviel ist heute klar, die Wohnungen gemietet, in denen sich die Drei versteckten. Und die meisten Wohnmobile, mit denen sie durch Deutschland auf Mordtour zogen. Jetzt platzt wegen dieses Schrottartikels aus 2011 der Prozess, Miss IuW?

fatalist
01.03.2014, 11:04
Das kann man erst sagen, wenn man sie untersucht hat - wichtige Beweismittel übrigens ; )
Man muss völlig plemplem sein um zu glauben, dass das nicht geschehen sei. Der "Skandal" ist was für Doofe.

brain freeze
01.03.2014, 11:12
Man muss völlig plemplem sein um zu glauben, dass das nicht geschehen sei. Der "Skandal" ist was für Doofe.

Ist schon krass, mit welchen Geschichten sich das BKA inzwischen an die Öffentlichkeit traut ... und sie werden auch noch geglaubt. Zumindest tut Delao so.

fatalist
01.03.2014, 11:18
Ist schon krass, mit welchen Geschichten sich das BKA inzwischen an die Öffentlichkeit traut ... und sie werden auch noch geglaubt. Zumindest tut Delao so. Ich find Richter Götzl noch viel lustiger, wie er den Zeigefinger hebt und dann die nachträgliche Überprüfung JETZT anfordert. Allein die Vorstellung treibt mir die Tränen in die Augen.

bernhard44
01.03.2014, 11:23
Also ich sehe da nichts Verdächtiges dran, dass man Waffen, die dem Feuer ausgesetzt waren, und dementsprechend aussahen, nicht auf Fingerabdrücke untersucht.
Die werden nach einem Feuer einfach nicht mehr da sein.

Innen in den Waffen, an den Magazinen und Patronen befinden sich immer auswertbare Fingerabdrücke und wenn man Glück hat sogar DNA! Es sei denn, sie wurden so gereinigt (präpariert) dass man nichts finden kann!

Man wie oft ich das Kommando - raustreten zum Waffenreinigen - gehört habe......den Geruch von Schmauch und Waffenöl hab ich immer noch in der Nase!

Nereus
01.03.2014, 11:35
Innen in den Waffen, an den Magazinen und Patronen befinden sich immer auswertbare Fingerabdrücke und wenn man Glück hat sogar DNA! Es sei denn, sie wurden so gereinigt (präpariert) dass man nichts finden kann!

Man wie oft ich das Kommando - raustreten zum Waffenreinigen - gehört habe......den Geruch von Schmauch und Waffenöl hab ich immer noch in der Nase!

.... und mit einem Spiegel wurde vom Unteroffizier der Lauf auch kontrolliert.

Richtig. Das Magazin wird mit der Hand angefaßt und die Patronen ebenfalls, bevor sie einzeln ins Magazin reingedrückt werden.

nachdenkerin
01.03.2014, 11:43
Mönsch, is ja supi.

Jetzt platzt wegen dieses Schrottartikels aus 2011 der Prozess, Miss IuW?

Ja, das andere hatte ich dann auch gelesen.


Die Schule, in die Böhnhardt – möglicherweise auch Zschäpe – gegangen sein soll, ist abgerissen. Sämtliche Schulakten sind nicht auffindbar. Ein Mann, der damals in der Erich-Zielinski-Straße lebte und Beate Zschäpe kannte, will heute nichts mehr davon wissen. Er habe "keinen Bock", darüber zu reden.

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/beate-zschaepe-spekuliert-auf-kronzeugenrabatt--52537786.html

Dass eine Schule abgerissen wird, kann passieren. Aber wieso schreibt die Zeitung, dass die Schulakten nicht auffindbar sind. Die müssen doch bei einem Schulamt verwahrt werden.


Am 3. Mai 2012 gruben Beamte des Bundeskriminalamtes an einer Fliegerscheune in Jena eine Plastiktüte aus. Darin lagen in einer braunen Plastikmappe Zschäpes Zeugnisse. Carsten S., einer der Mitangeklagten im NSU-Prozess, hatte in einer Vernehmung bei der Bundesanwaltschaft den Hinweis gegeben. Er selbst hatte die Dokumente nach eigenen Angaben im Sommer 1998 dort vergraben, nachdem Zschäpe mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos untergetaucht war.


http://de.nachrichten.yahoo.com/blogs/nsu-prozess/zsch%C3%A4pes-irrfahrt-%E2%80%93-die-letzten-tage-in-freiheit-180548826.html

Hat man da eine neue Identität vergraben oder wie? Was wird hier überhaupt gespielt?


Sie galt als die Freundin von Mundlos.


Sie fing eine Gärtnerlehre an, ob sie einen Abschluss machte, ist unklar. Sie blieb arbeitslos.

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/beate-zschaepe-spekuliert-auf-kronzeugenrabatt--52537786.html

Die Zeitung kann sich das doch nicht alles im November 2011 ausgedacht haben.

Edit:


Dann stellte sie sich der Polizei, war einige Tage im Chemnitzer Frauengefängnis, bis sich die Bundesanwaltschaft der Sache annahm und sie verlegte.


Über Beate Zschäpe ist in Jena so gut wie nichts bekannt.

Das Plattenbauviertel in Winzerla wurde 2002 gründlich saniert. Heute wohnen andere Leute dort als vor zehn Jahren. Ehemalige Nachbarn sind längst fortgezogen.




Beate Zschäpes Mutter lebt seit dreizehn Jahren mit der Oma im Norden von Jena, in Löbstedt.

Aber eigentlich hatte ich was von einer Oma in Gera gelesen, aber vielleicht ist sie umgezogen oder es ist eine weitere Oma.


Über den Vater, dessen Nachnamen Tochter Beate angenommen haben soll, ist nichts bekannt.

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/beate-zschaepe-spekuliert-auf-kronzeugenrabatt--52537786.html

Also keine Zeugnisse, kein Abschluss, keine Arbeitskollegen, keine Nachbarn und Erzeuger von Nachnamen unbekannt.

fatalist
01.03.2014, 11:54
Da hat ABV Menzel aber Glück gehabt.


Buchautor Fuchs: Auch Sparkasse Gotha war im Visier des NSU-Trios

http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Buchautor-Fuchs-Auch-Sparkasse-Gotha-war-im-Visier-des-NSU-Trios-841261677


Der entscheidende Fehler

"Vor dem Überfall auf die Sparkasse Eisenach hatten sie eine Filiale in Arnstadt überfallen. Beide Taten fielen in die Zuständigkeit der Gothaer Polizei, ein Beamter erkannte ein wiederkehrendes Muster der Überfälle.

Es ist schon ziemlich dreist, was man uns erzählt, wenn doch die Arnstädter Fluchtfahrräder 2 km entfernt aufgefunden wurden, an einem Dönerstand, also gar kein Wohnmobil genutzt wurde.

Oder Mudra war besoffen, als er das schrieb.

fatalist
01.03.2014, 12:14
http://michael-mannheimer.info/2014/02/28/arbeitete-das-nsu-trio-mit-einem-us-gefuehrten-terrornetzwerk-zusammen/


Beim "NSU"-Fall ist noch alles möglich. Selbst, dass es die NSU niemals gab
Zum NSU-Fall selbst habe ich keine festgelegte Meinung. Weder weiß ich, ob es die NSU tatsächlich gab (oder ob sie eine Erfindung der Politik oder Staatsanwaltschaft ist). Noch weiß ich, ob die den Mitglieder der NSU zugeschobenen Taten auch so erfolgten, wie sie uns weisgemacht werden (oder ob die Mörder nicht ganz woanders zu suchen sind). Da ich mich an Verschwörungstheorien grundsätzlich nicht beteilige, parke ich meine Meinung unter meiner Schublade: "Hergang und Unstände völlig ungewiss". Kann man stehen lassen, ist "Compact"-Linie.

Aber jetzt:



Eines jedoch ist sicher: Der Version, wie wir sie von den versammelten Linken unserer Republik (Grüne, Sozis, Medien, Gewerkschaften, den diversen Aktionen "gegen rechts") vorgesetzt bekommen, fehlt es an Transparenz, Logik, inhaltlicher Stimmigkeit und vor allem an den ungeklärten Umständen, wie und wann der Verfassungsschutz an diesen Morden beteiligt war - wenn diese denn überhaupt auf das Konto von Mundlos und Böhnhardt gehen. Die BAW, die Regierung, die Medien, alles "versammelte Linke".

Wenn das Mutti hört...

Delao
01.03.2014, 12:31
Innen in den Waffen, an den Magazinen und Patronen befinden sich immer auswertbare Fingerabdrücke und wenn man Glück hat sogar DNA!
Ich denke, außen kann man das nach einem Feuer vergessen, da noch was zu finden.
Ob man innen noch was finden kann, wird wohl von der Temperatur abhängen, die dort herrschte.
Der Schweiß, und die anderen Stoffe aus denen der Fingerabdruck besteht, werden ja auch auf das Feuer reagieren und ihre Form verändern, denk ich mir mal so.
Was ich mir vorstellen könnte ist, dass noch DNA vorhanden ist.

tommy3333
01.03.2014, 12:36
Mir geht es wohl ähnlich, wie es Michael Mannheimer in seinem Blog schreibt: "Hergang und Unstände völlig ungewiss". Allerdings habe auch ich kein Vertrauen mehr in dem, was wir von dem Qualitätsverhinderungsmedien vorgesetzt bekommen. Sehr bizarr wird es dann, wenn ich dagegen diesen Artiikel aus eigentümlich frei lese:


NSU: „Kriegen Sie da nichts raus!“

von Henning Lindhoff

Uwe Böhnhardt wurde nach seiner Flucht abgehört

Nachdem am 26. Januar 1998 Beamte des Landeskriminalamtes Thüringen Razzien in drei Jenaer Garagen durchführten – in der von Beate Zschäpe seit dem 1. August 1996 angemieteten Garage auf dem Gelände der Gartenkolonie „An der Kläranlage“, in der Garage der Familie Böhnhardt in der Richard-Zimmermann-Straße, gegenüber der Böhnhardtschen Wohnung, sowie in der Garage eines unverdächtigen Eigentümers auf dem gleichen Gelände – tauchte das mutmaßliche Terror-Trio in den Untergrund ab.

Offiziell liefen die Fahndungsmaßnahmen der Polizeibehörden am 29. Januar 1998 an. Wie der Fernsehsender MDR am vergangenen Mittwoch berichtete, schlossen diese Maßnahmen auch eine Telekommunikationsüberwachung ein. Bis zum 17. März 1998 sollen die Fahnder das Handy von Uwe Böhnhardt verfolgt und abgehört haben. Bis dahin sollen bis zu 100 Telefonate mitgeschnitten worden sein, während den Uwe Böhnhardt mit „wichtigen mutmaßlichen Fluchthelfern“ gesprochen haben soll. Wie die MDR-Journalisten desweiteren herausfanden, mussten die aufgezeichneten Gespräche auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Gera am 18. März 1998 gelöscht werden, „obwohl nicht einmal alle Gesprächspartner identifiziert“ worden waren.

In seinem Buch „Die Zelle“ wies der Journalist John Goetz, der über beste Kontakte in Geheimdienstkreise verfügen soll, darauf hin, dass die Ermittler aufgrund ihrer Überwachung des Sparkassenkontos Uwe Böhnhardts wussten, dass dieser sein Handy noch bis zum Mai 1998 nutzte, ohne die SIM-Karte zu wechseln. Bis dahin zahlte Böhnhardt monatlich zwischen 30 und 56 Euro für Handy-Gespräche. Warum nutzten die Fahnder dieses absolut dilettantische Verhalten Böhnhardts nicht gnadenlos aus? Warum endete die Handy-Überwachung schon im März? Wollte die Polizei Uwe Böhnhardt wirklich finden? Oder ließ man die zweifelsfrei vorhandenen Daten über Verbindungen und Standorte der genutzten Funkzellen absichtlich ungenutzt?

Der Politikwissenschaftler Professor Hajo Funke kam gegenüber dem MDR zu dem Schluss: „Dafür gibt es nur eine Erklärung. Sie wollten ihn nicht finden. Es gibt doch nicht einen vierwöchigen Blackout.“ Auch der grüne Haudegen Hans-Christian Ströbele, ehemaliges Mitglied im Untersuchungsausschuss des Bundestags zum NSU glaubt nicht an eine missliche Fügung des Schicksals: „Wenn ich jetzt höre was in dem Mitschnitt alles drin war und was an Verbindungen alles festgestellt worden ist, dann kann ich da nicht mehr an Zufall denken.“ Und die linke Martina Renner, ehemaliges Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages stellte im Bericht des MDR fest: „Das ist doch das, was eigentlich jeder Kriminalist lernt in der Ausbildung, das Umfeld abzuklopfen und eben auch zu sehen, ob zum Beispiel das Mobiltelefon weiter genutzt wird und da ist natürlich die Möglichkeit der Ortung schon damals technisch möglich gewesen. Es ist einfach unklar, warum dort nicht agiert wurde.“

Vor diesem Hintergrund gewinnen auch die Aussagen zweier Thüringer Polizisten gegenüber Fernsehjournalisten weiter an Plausibilität, nach denen der heutige Präsident des Landeskriminalamtes Thüringen, Werner Jakstat, im Jahr 2003 die Fahndung nach Uwe Böhnhardt massiv behindert haben soll. Dieser habe Anweisungen gegeben wie „Kriegen Sie da nichts raus!“ und „Fahrt da hin, aber kriegt nichts raus!“.

Der BKA-Beamte Michael Brümmendorf notierte am 20. Februar 1998, dass der NSU-Helfer und LKA-Informant Thomas Starke in Chemnitz untergetaucht sei. Welchen Aufenthaltsort offenbarten damals die Verbindungsdaten aus der Überwachung des Böhnhardtschen Handys? Hielten sich die drei mutmaßlichen Rechtsterroristen damals ebenfalls in der sächsischen Großstadt auf? Ließ man sie dort schlicht und einfach gewähren? Uwe Mundlos‘ Vater Siegfried ist sich dessen sicher. Er sagte im laufenden Gerichtsprozess gegen Beate Zschäpe aus: „Man hat gewusst, dass die in Chemnitz sind. Man hätte die in den ersten vier Wochen unbedingt fassen können. Alles andere ist Unfug.“

Doch Unfug hatten einige Beamten sicherlich kaum im Sinn. Böhnhardt und seine Kompagnons wurden schlicht und ergreifend noch benötigt.

„I’m just a patsy. (Ich bin nur ein Sündenbock)!” (Lee Harvey Oswald gegenüber Journalisten nachdem er erfahren hatte, dass er des Mordes an John F. Kennedy angeklagt werden sollte)

http://ef-magazin.de/2014/02/28/5026-nsu-kriegen-sie-da-nichts-raus

fatalist
01.03.2014, 12:47
Sehr bizarr wird es dann, wenn ich dagegen diesen Artiikel aus eigentümlich frei lese: Wieso bizarr? EF liegt richtig.

Ein grober Fehler ist drin, es fehlt ein "bei":


Der BKA-Beamte Michael Brümmendorf notierte am 20. Februar 1998, dass der NSU bei Helfer und LKA-Informant Thomas Starke in Chemnitz untergetaucht sei Ohne das "bei" wäre NSU-Helfer Thomas Starke untergetaucht, was natürlich Quatsch ist.

Nereus
01.03.2014, 13:28
Ich denke, außen kann man das nach einem Feuer vergessen, da noch was zu finden.
Ob man innen noch was finden kann, wird wohl von der Temperatur abhängen, die dort herrschte.
Der Schweiß, und die anderen Stoffe aus denen der Fingerabdruck besteht, werden ja auch auf das Feuer reagieren und ihre Form verändern, denk ich mir mal so.
Was ich mir vorstellen könnte ist, dass noch DNA vorhanden ist.

Die Ceska mit dem aufgeschraubten Schalldämpfer wurde angeblich vor dem Brandhaus im Schutt gefunden! Einem starken Feuer war die nie ausgesetzt gewesen.

http://2.bp.blogspot.com/-CaONGBDp8lk/Ua86x5_p-uI/AAAAAAAAU5Y/UOZdv341nRc/s1600/Lichtstadt.News+-+INSIDE+NSU+-+CESKA+83+Pistole+mit+Schalld%C3%A4mpfer.jpg

Der BKA-Experte, welcher die Waffe vom LKA Thüringen zur Untersuchung bekommen hatte, meinte neulich als Zeuge vor Gericht, daß die Anhaftung „das was da so hochsteht” vermutlich eine Plastiktüte gewesen wäre. Der hat also die Waffe ohne die Anhaftung bekommen und urteilte nur nach Pressefotos! Das ist keine „Plastiktüte” sondern ein Futural aus Kunstleder. Der Metallring zur Stabilisierung der Tasche ist noch im Mündungsbereich zu erkennen. Die Killer-Konstruktion zum schnellen Gebrauch und Ziehen der Waffe, ohne vorher noch den Schalldämpfer aufschrauben zu müssen, war zum Tragen unter einem Mantel oder einer langen Jacke gedacht. Dieses Holster wurde bestimmt nicht angefertigt, um das Innenfutter der Klamotten nicht mit Waffenöl zu verschmutzen!

Eine Plastiktüte oder das Spezial-Holster wären bei starker Hitzeeinwirkung total weggeschmolzen und verbrannt gewesen und nicht nur leicht verformt und angeklebt worden.

Es wurde auch nirgends gesagt, daß die „osteuropäische Dienstwaffe” mit einem passenden Holster in der Caffeteria übergeben wurde.
Und in der Küche in der Frühlingsstraße war diese Waffe aus dem Brandschutt auch nicht in einer "Plastiktüte" aufgehoben worden, wie Gemüse nach dem Einkauf.

Da erzählen „Laienexperten” vom BKA Märchen.

tommy3333
01.03.2014, 13:28
Wieso bizarr? EF liegt richtig.
Mit "bizzar" meinte ich die pol-korrekte Version.


Ein grober Fehler ist drin, es fehlt ein "bei":

Ohne das "bei" wäre NSU-Helfer Thomas Starke untergetaucht, was natürlich Quatsch ist.
Stimmt.

fatalist
01.03.2014, 13:55
Der hat also die Waffe ohne die Anhaftung bekommen und urteilte nur nach Pressefotos! Das ist Blödsinn. Die "Tüte" klebt nicht an der Pistole, sondern nur am Schalldämpfer, und den hat das BKA nie untersucht, ob der aus Alu ist und zu den Alu-Spuren auf den Projektilen passt.

Warum nicht?
Beantworte die Frage.

Als der GBA am 11.11. die Zwickauer Ceska als Dönermordceska präsentierte, da muss dem eine Untersuchung (Beschusstest) vorausgegangen sein. Und zwar ohne Schalldämpfer. Sieht man ja. Tüte noch drum.

Ein wichtiger Punkt ist, gut erkannt, dass die Ceska keinen Brandschaden haben kann, wenn sie draussen im Schutt lag.

fatalist
01.03.2014, 13:56
Mit "bizzar" meinte ich die pol-korrekte Version. Die offizielle Version ist der Beweis der Abwesenheit unabhängiger Ermittlungen und des Rechtsstaates an sich.

Delao
01.03.2014, 14:20
Die Ceska mit dem aufgeschraubten Schalldämpfer wurde angeblich vor dem Brandhaus im Schutt gefunden! Einem starken Feuer war die nie ausgesetzt gewesen.

http://2.bp.blogspot.com/-CaONGBDp8lk/Ua86x5_p-uI/AAAAAAAAU5Y/UOZdv341nRc/s1600/Lichtstadt.News+-+INSIDE+NSU+-+CESKA+83+Pistole+mit+Schalld%C3%A4mpfer.jpg


Ja, ich habe mir das jetzt mal nur so theoretisch durch den Kopf gehen lassen.
Allein schon das Bild von der Ceska mit dem umhüllten Schalldämpfer nach Untersuchung lässt wohl eine ernsthafte Betrachtung der offiziellen Geschichte nicht zu.

fatalist
01.03.2014, 14:20
Das ist Blödsinn. Die "Tüte" klebt nicht an der Pistole, sondern nur am Schalldämpfer, und den hat das BKA nie untersucht, ob der aus Alu ist und zu den Alu-Spuren auf den Projektilen passt.

Warum nicht?
Beantworte die Frage. Der Schalldämpfer wurde nicht geliefert. Aussage Andreas Schulz über BKA-Bande.
DARUM wurde der Schalldämpfer nicht untersucht.
Weil er nicht die Alu-Spuren an den Mordprojektilen verursachte.

fatalist
01.03.2014, 14:22
Ja, ich habe mir das jetzt mal nur so theoretisch durch den Kopf gehen lassen.
Allein schon das Bild von der Ceska mit dem umhüllten Schalldämpfer nach Untersuchung lässt wohl eine ernsthafte Betrachtung der offiziellen Geschichte nicht zu. Denk nochmal nach. Die Tüte klebt nur am Schalldämpfer, und den hat das BKA nach eigener Aussage nicht untersucht.

Delao
01.03.2014, 14:24
Denk nochmal nach. Die Tüte klebt nur am Schalldämpfer, und den hat das BKA nach eigener Aussage nicht untersucht.
Ich weiß.
Das sollte aber Teil einer Untersuchung sein.

fatalist
01.03.2014, 14:26
Ich weiß.
Das sollte aber Teil einer Untersuchung sein. Richtig, er MUSS Teil jeder Untersuchung sein. Alu hat eine chemische Signatur, die man feststellen kann. Ist es dasselbe Alu auf den Projektilen wie im SD, und sind die Schrammen im SD vorhanden? An immer derselben Lamelle?

Nereus
01.03.2014, 15:06
Stochern im Nebel (3)

BKA-Pfoser: „Eine andere Stelle habe den Schalldämpfer untersucht"

Aber die haben ihn nicht aufgemacht, um nachzusehen, ob da Alu-Lamellen drin sind und welche Lamelle den Alu-Abrieb auf den Projektilen verursacht hatte, weil es ihnen nicht wichtig erschien!

Was hat denn die andere Stelle dann am Schalldämpfer untersucht?

Wieso vermutet man nur eine „Plastiktüte“ als verschmorten Überzug? Warum wurde die Waffe ohne diesen Überzug an das BKA weitergegeben?

83. Verhandlungstag „NSU-Prozeß“ (Auszug)

Götzl hält vor, dass im Gutachten stehe, bei der Sammlungsnummer 44320 sei eines der ursprünglich zwei Geschosse im Verlauf der Vergleichsarbeit vertauscht worden und unauffindbar. Nennstiel bestätigt das. Nennstiel sagt, er habe zur Verdeutlichung seiner Ausführungen eine Power-Point-Präsentation angefertigt, die an die Wände projiziert wird. Zunächst wird die Ceska 83 von beiden Seiten gezeigt. Das sei die Waffe in dem Zustand, in dem sie ihnen übergeben wurde, so Nennstiel. Was da so nach oben stehe, sei eine offenbar verschmorte Plastiktüte.

http://p5.focus.de/img/fotos/crop2560800/9892716126-w1200-h627-o-q75-p5/Extremismus-Diese-tschechische-Pistole-vom-Typ-Ceska-83-soll-in-der-Schweiz-besorgt-worden-sein-nachgeweisen-werden-konnte-das-aber-nicht.jpg

Plastiktüte oder Kunstleder-Holster nach einer leichten Erwärmung?

[....]
Dann wird die bereits früher begonnene Einvernahme des Sachverständigen Pfoser fortgesetzt (siehe Protokoll zum 50. Verhandlungstag (klick) (http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/). Götzl sagt, es gehe ihm um die Untersuchung von Hülsen und Geschossen, die Spurenbewertung, die Munitionskennzeichnung und die Frage der Verwendung eines Schalldämpfers.
[...]
Das müsse transparent und klar werden für die Verfahrensbeteiligten und auch für Presse und Zuhörer. Pfoser solle davon ausgehen, dass hier keiner etwas weiß und einfache Worte benutzen.
[...]
Dann fragt Götzl nach der Verwendung eines Schalldämpfers. Pfoser legt dar, dass er bei den Fällen in Dortmund und Kassel 2006 auf einem bestimmten “Zugeindruck” bei den Geschossen Aluminiumanhaftungen festgestellt habe. Er habe dann festgestellt, dass immer an diesem Zugeindruck 4 an der gleichen Stelle diese Anhaftungen aufgetreten seien. Das gehe zurück bis zum Fall in Rostock, wo das erste Mal Munition des Fabrikats Sellier & Bellot festgestellt worden sei. Das sei zum ersten Mal ein sachlicher Nachweis für die Verwendung eines Schalldämpfers gewesen. Außerdem sei es ein Indiz gewesen, dass es sich eher um ein Original handele. Denn bei selbst gebastelten Schalldämpfern touchiere das Geschoss nicht immer an derselben Stelle. Das Geschoss berühre, so Pfoser auf Nachfrage, eine bestimmte Lamelle oder einen bestimmten Bestandteil der Gasverwirbelungskammer des Schalldämpfers. Die Anhaftungen seien dann untersucht worden und es habe sich tatsächlich um Aluminium gehandelt, so dass man habe schließen können, dass zumindest innere Bestandteile des Schalldämpfers aus Aluminium gefertigt sein müssten. Vor dem fünften Fall gebe es, sagt Pfoser auf Nachfrage, keine objektiven Tatbestände, die auf die Verwendung eines Schalldämpfers schließen ließen. Da sei aber auch ein anderer Geschosstyp, ein anderes Fabrikat verwendet worden. Evtl. sei es deswegen nicht zu einem Touchieren gekommen, man könne also auch nicht ausschließen, dass ein Dämpfer verwendet wurde. Das Aluminium sei durch mechanische Reibung aufgetragen worden, Aluminium sei weicher als das Messing des vorbei streifenden Geschosses, sagt Pfoser auf Frage von Götzl. Es handele sich um hauchdünne Auftragungen. Götzl fragt, was man hinsichtlich des Umstandes sagen könne, ob der Schalldämpfer mal abgenommen wurde. Pfoser sagt, seine Theorie sei zuerst gewesen, dass die Anhaftungen durch Abnehmen des Dämpfers dann nicht mehr an derselben Stelle wären. Aber das Gewinde sei sauber gefertigt gewesen, es habe nicht durch festeres Drehen zu einem Überdrehen kommen können. Der Dämpfer habe jeweils im selben Bereich gestoppt, deswegen sei diese Theorie hinfällig. Beim Fall des Geschädigten Kubaşık sei die Rede von Schmauchantragungen an eine Hülse, so Götzl. Er habe, so Pfoser, festgestellt, dass die Hülse nicht, wie zunächst angenommen, gerostet war, sondern extrem stark beschmaucht. Das habe seine These bestärkt, dass die Hülse in einer Tüte aufgefangen und mehrmals beschmaucht worden sein konnte, bevor sie durch eine Öffnung heraus gefallen oder, wie im Fall Rostock, heraus geschossen worden sei..
[...]
Dann fragt Wohllebens Verteidiger RA Klemke. Auf dessen Frage sagt Pfoser, nur die Projektile, bei denen auch visuell Anhaftungen festgestellt worden seien, seien dann auch chemisch untersucht worden. Die Munition aus den ersten vier Fällen sei nicht chemisch untersucht worden. Wohllebens Verteidigerin RAin Schneiders fragt, ob Waffen aus einer Serienfertigung auch ähnliche Individualspuren aufweisen. Man müsse zwischen Individualspuren und gruppenspezifischen Spuren unterscheiden, antwortet der Sachverständige, eine Identifizierung werde anhand von Individualspuren vorgenommen. Man wisse dann, dass es sich um einen bestimmten einzigartigen Waffenlauf handele: “Wenn ich von einer Identifizierung spreche, dann hab ich diese Waffe als Spurenverursacherin identifiziert und es kommt keine andere in Frage.”
[...]
RA Hösl sagt, Pfoser habe davon gesprochen, die Vermutung, dass ein Schalldämpfer verwendet wurde, läge an dem festgestellten Aluminium. Hösl fragt, ob das das allgemein gelte oder man das speziell für den vorliegenden Schalldämpfer machen könne. Dass Anhaftungen an den erhabenen Stellen gefunden wurden, nicht an den Vertiefungen, bedeute, so Pfoser, dass etwas außerhalb des Laufes stattgefunden habe. Dadurch, dass es immer wieder auftrat, habe man davon ausgehen können, dass es nicht beim Aufprall stattfand. Man nehme Aluminium für die inneren Lamellen und Kammern von Schalldämpfern, weil es leichter im Gewicht und bei der Bearbeitung ist. Auf die Frage sagt Pfoser, diese Anhaftungen seien kein Beweis, dass es sich um einen bestimmten Schalldämpfer handelt. Seine These sei zu Beginn gewesen, dass der Schalldämpfer vielleicht nie abgenommen worden ist, aber durch den guten Sitz des Gewindes könne es auch sein, dass er abgenommen wurde. Bei der Waffe Kaliber 6.35 habe er keine Hinweise auf die Verwendung eines Schalldämpfers gefunden, so Pfoser. Auf Frage des anderen Verteidigers von Carsten S., RA Pausch, verneint Pfoser, den Schalldämpfer darauf hin untersucht zu haben, ob er innen aus Aluminium gefertigt ist, die Identifizierung habe eine andere Stelle gemacht. Sie hätten das deswegen nicht gemacht, so Pfoser, weil sie es nicht mehr für relevant hielten. Wie erwähnt, sei das ja kein Nachweis, dass es sich bei dem Schalldämpfer um den Tat-Schalldämpfer handeln müsse. Pausch fragt, ob sich das Spurenbild einer Waffe auf einem Projektil durch diese starken thermischen Einwirkungen auf die Waffe verändere. Pfoser sagt, wenn sich das so gravierend verändert hätte, dann wäre eine Identifizierung nicht mehr möglich gewesen. Es sei offensichtlich nicht zu so hohen Temperaturen gekommen, dass sich die Spuren geändert hätten.
[...]
Auf Frage von RAin Schneiders, ob Vergleichsschüsse mit Schalldämpfer und ohne durchgeführt worden seien, sagt Pfoser, er habe das nicht durchgeführt. Schneiders fragt, ob Pfoser Vergleichsmunition mit und ohne Schalldämpfer vorgelegen habe. Pfoser sagt, er habe nur die Tatmunition gehabt. Für Vergleichsmunition und Identifizierung sei Nennstiel zuständig gewesen. Er habe im Wege des Vier-Augen-Prinzips eine Qualitätsüberprüfung der entsprechenden Gutachten vorgenommen, könne aber nicht mehr sagen, ob da mit oder ohne Schalldämpfer geschossen wurde. Seines Wissens nach sei das aber nicht durchgeführt worden, weil es ja nicht relevant sei für eine Zuordnung. Es sei ja kein Beweis, sondern nur eine Bestätigung, dass es der gleiche Schalldämpfer gewesen sein könnte, man könne aber anhand der Anhaftungen keinen Schalldämpfer identifizieren. André E.s Verteidiger Hedrich fragt, ob man ausgehend vom Lauf rückschließen könne, dass er von diesem oder jenen Werkzeug hergestellt wurde. Er glaube nicht, so Pfoser, dass man nachweisen könne, dass ein bestimmtes Werkzeug verwendet worden ist, auch wenn man es vorliegen habe. Sie hätten da keine hintereinander gefertigten Läufe zur Verfügung gehabt. Was sie wohl gehabt hätten seien Waffen von der Firma Luxik (siehe Protokoll zum 47. Verhandlungstag) zur Feststellung einer bestimmten Spur. Da hätten sie Gemeinsamkeiten feststellen können, aber nur in den gruppenspezifischen Merkmalen, z.B. bogenförmige Fräßpuren. Man könne nicht ein bestimmtes Werkzeug aus der Lauffertigung zuordnen. Man habe dann angenommen, dass die Waffen möglicherweise in einem engen Zeitraum gefertigt worden sind und das habe sich auch heraus gestellt. Denn die wieder sichtbar gemachte Waffennummer der Ceska sei nur fünf Nummern entfernt gewesen von der Musterwaffe, die sie im Laufe der Untersuchungen angekauft hätten, sagt Pfoser. Hedrich sagt, Pfoser habe davon gesprochen, dass sich die Spuren durch häufigen Gebrauch abschleifen und fragt, ob das bedeute, dass sich zwei Waffen aus der gleich Charge nach zehntausendfacher Verfeuerung beginnen anzugleichen. Bezogen auf das Laufinnere und wenn man von zehntausend Schüssen spreche, bedeute das, so Pfoser, dass kaum mehr Spuren vorhanden seien, das werde dann indifferent.
Auf Frage von RA Klemke sagt Pfoser, dass er das Gutachten von Nennstiel geprüft habe, es habe ihm schriftlich vorgelegen und die Spurenlage sei bildlich dokumentiert gewesen, er habe sich die Projektile aber auch persönlich angeschaut.
Auf Frage von RAin Schneiders erklärt Pfoser, dass er die Aluminiumanhaftungen 2006 nach der Tat in Kassel festgestellt habe. RA Pausch fragt, ob es einen Erkenntnisgewinn bringe, wenn man mit dem Munitionsfabrikat der ersten vier Fälle Testschüsse mit Schalldämpfer macht im Hinblick auf Anhaftungen. Das bezweifle er, so Pfoser, weil es bestätigen würde, dass diese Munition keine Anhaftungen überträgt. Und wenn man doch Anhaftungen fände, so Pfoser, würde das ebenfalls nichts beweisen, weil man nicht wisse, was die Ursache war. Man habe ja nicht mehr dieselbe Munition im selben Lagerungszustand, wie sie zum Zeitpunkt der Tat verwendet worden ist, auch wenn man das gleiche Fabrikat habe. Andere Möglichkeiten für Alumuniumauftragungen außerhalb eines Schalldämpfers gebe es nicht, es müsse ein Gegenstand gewesen sein, der immer im gleichen Abstand war. Die Plausibilität sei nicht anders denkbar als durch einen Schalldämpfer. Eine Mündungsbremse wie bei anderen Waffen gebe es bei der Ceska 83 nicht. Es sei nur rein theoretisch, dass irgendjemand einen derartigen Vorsatz fabriziert. Auf Frage von Nebenklagevertreter RA Martinek sagt Pfoser, im konkreten Fall verändere das Gewinde des Schalldämpfers das Geschossbild nicht, weil das Gewinde nicht bis zur Bohrung in der Laufmündung reiche.
[...]
RAin Schneiders fragt, ob Pfoser mit der Auswertung von Waffen aus der “Birthler-Behörde” beteiligt war. Der Begriff “Bithler-Behörde” sage ihm nichts, so Pfoser, und spricht dann vom Luxik-Kontingent, das überprüft worden sei und von charakteristischen bogenförmigen Spuren. Nach einigen Ausführungen sagt Richter Götzl, er frage sich, ob die Antwort noch mit der Frage zusammen passe. Schneiders konkretisiert die Frage und sagt, es gehe um die Begutachtung von Ceska 83 aus Stasi-Bestand. Pfoser: “Ach, das meinen Sie.” Die würden sich deutlich unterscheiden, so Pfoser, da habe man diese Vertikalspuren. Daher könne man die ausschließen als Tatwaffen. Er könne sich an eine Waffe erinnern, die sei aber bezüglich der Waffennummern völlig außerhalb von diesen ca. 30 aufeinander folgenden Seriennummern. [...]
Götzl entlässt Pfoser und sagt, dass der Sachverständige Nennstiel noch zur Verfügung stehe. Der Verhandlungstag endet um 16.57 Uhr.....
http://www.nsu-watch.info/2014/02/protokoll-83-verhandlungstag-4-februar-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

fatalist
01.03.2014, 15:18
Wieso vermutet man nur eine „Plastiktüte“ als verschmorten Überzug? Warum wurde die Waffe ohne diesen Überzug an das BKA weitergegeben? Du machst mich wahnsinnig. Das BKA hatte den Schalldämpfer nie, es hat ihn nicht untersucht.

Wie kommst Du darauf, dass die "Plastiktüte" nicht übergeben wurde?
Der gesamte SD fehlte.

UND: Er wurde auch nie geliefert. Warum berücksichtigst Du das nicht?

Nereus
01.03.2014, 15:55
Du machst mich wahnsinnig. Das BKA hatte den Schalldämpfer nie, es hat ihn nicht untersucht.

Wie kommst Du darauf, dass die "Plastiktüte" nicht übergeben wurde?
Der gesamte SD fehlte.

UND: Er wurde auch nie geliefert. Warum berücksichtigst Du das nicht?

Beruhige Dich!

Ganz einfach. Diese Waffe im Kunstlederholster mit ausgefeilter Registriernummer stammt nicht aus dem Besitz des Trios! Die wurde nur so zufällig, zusammen mit den paar "Bekennervideos", die "Zschäpe nicht in den Postkasten vor ihrem Haus gesteckt hatte", ein paar Tage nach dem Ereignis im Schutt vor dem Brandhaus "gefunden". Ich habe immer noch den "Bomben- und Sprengstoffexperten" von der Antifa-Polizei mit der braunen Lederjacke als Regisseur des Theaters von Eisenach und Zwickau im Verdacht.

... Oder waren die "Bekennervideos" von der Zwickauer Antifa vorher in den Postkasten vor dem Haus eingeworfen worden (da waren sie sicher, die sollten ja durch den geplanten Brand nicht wegschmelzen), wo sie dann jene "fanden", die den Postkasten abmoniert hatten? Haben diese dann einige DVDs im Brandschutt, in Halle bei der Post, bei Büros der PDS.Linken in Mitteldeutschland, in nicht gleich untersuchten neuen Rucksäcken auf verbrannten Wohnmobilbetten und bei der DKP in Nürnberg, sowie beim Kreuzberger Antifabüro apabiz deponiert?

Die Antwort kennen bestimmt Herr Großmann und seine Anitfa-Mannen von der ehemaligen Stasi-HVA und seine willigen Helfer aus der APO-Studentenschaft?

Triceratops
01.03.2014, 16:16
Mönsch, is ja supi.

Jetzt platzt wegen dieses Schrottartikels aus 2011 der Prozess, Miss IuW?Mal auf den Autor achten. Honnigfort ist keine gewöhnliche, sondern eine außerordentlich ekelhafte Presstituierte. Eine Schreibnutte, die ihren rassistischen Dreck in alle möglichen Blätter (u.a. die Badische) kackt.
Man muss diese widerliche Figur leider zur Kenntnis nehmen. Aber ich glaube kaum, dass ein Gericht dieser Welt diesen notorischen Hetzer und Lügner als glaubwürdigen Zeugen durchgehen ließe.
Trotzdem vielen Dank, Nachdenkerin. Wir haben wieder einmal einen Beleg, auf Basis welcher Null-Beweislage BM verurteilt wurden.

Süßer
01.03.2014, 17:02
Denk nochmal nach. Die Tüte klebt nur am Schalldämpfer, und den hat das BKA nach eigener Aussage nicht untersucht.
Für mich passt die Pistole überhaupt nicht zum Schalldämpfer. Wenn die Pistole der gleichen Hitzeeinwirkung wie der Schalldämpfer unterlegen haben sollte, müßte was davon zu sehen sein, wie Anlaufverfärbungen, teilweise angeklebte Plastikreste.

Aber die Pistole sieht wie neu aus! Entweder die wurde gründlich gereinigt und eventuell brüniert oder sogar überholt oder es ist nicht die Pistole welche geborgen wurde.
LG

tommy3333
01.03.2014, 19:41
Die offizielle Version ist der Beweis der Abwesenheit unabhängiger Ermittlungen und des Rechtsstaates an sich.
... und damit auch Beweis dafür, dass wir von vorn bis hinten verarscht werden.

Nereus
01.03.2014, 23:10
Für mich passt die Pistole überhaupt nicht zum Schalldämpfer. Wenn die Pistole der gleichen Hitzeeinwirkung wie der Schalldämpfer unterlegen haben sollte, müßte was davon zu sehen sein, wie Anlaufverfärbungen, teilweise angeklebte Plastikreste.

Aber die Pistole sieht wie neu aus! Entweder die wurde gründlich gereinigt und eventuell brüniert oder sogar überholt oder es ist nicht die Pistole welche geborgen wurde.
LG

Nee, die sieht bearbeitet, geschmirgelt, geputzt oder geschliffen und abgeledert aus. Vermutlich vom LKA Thüringen, bevor sie am 1.12.2011 auf den Präsentiertisch der BKA-Pressekonferenz kam.

BKA-Vergleichs-Ceska aus der Schweizer Luxik-Serie auf Fahndungsplakaten im Februar 2010 , um bei der zu findenden Waffe aus der Ceska-Mordserie, die Stellen am Verschluß und auf dem Lauf zu zeigen, wo die eingeschlagenen Registriernummern stehen müssen.

BKA-Ceska http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=25724&d=1333834800&thumb=1

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5282359&viewfull=1#post5282359

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5282449&viewfull=1#post5282449

Durch eine leichte Erwärmung (Lötlampe?) klebte die „Plastiktüte” oder das Kunstlederholster nicht nur am Schalldämpfer, sondern auch an der Pistole, die angeblich vor dem Zwickauer Brandhaus im Schutt gefunden worden sei (als "W04"). Durch das Halten der Ceska über dem Schild "Waffenfunde im Wohnhaus - Zwickau -" wird mit weißen Logen-Handschuhen "gezaubert" und über den Auffindort der Waffe getäuscht! Nur W01, W02 und W03 wurden, laut Feuerwehr und Zeugnis des Thüringer Brandermittlers L., in der ausgebrannten Wohnung gefunden.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6594193&viewfull=1#post6594193

Zur Sichtung der Registriernummer und anderer Metallstempeleinprägungen, war der Überzug im Verschlußbereich abgelöst und hochgeklappt worden (vom LKA Thüringen?).
Merke: „geschmolzenes "Plastik" ist offenbar hart wie Leder und läßt sich unzerstörbar biegen”! :crazy:

BKA 1.12.11 http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=25723&d=1333834767

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5282650&viewfull=1#post5282650

Bearbeitete „Killer-Ceska” mit blanker Putz- oder Schleifspur auf dem vorderen Teil des Verschlusses, aber nicht bei der Stelle, wo die Nummer stehen sollte. (LKA Thüringen?)

geputzt? http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=25731&d=1333895385&thumb=1

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5283640&viewfull=1#post5283640

Eine Vergrößerung zeigt:
A = blanke Putz- oder Schleifspur
B = ein sichtbarer Schraubgewindegang (sagte ich doch immer, lieber fatalist!)
C = die Brünierung oder Lackierung des Schraubstutzens ist teilweise beschädigt?
D = eine vermutlich geriffelte Fläche, wie bei obiger MfS-Ceska (im HPF-Link zu sehen), wird durch den noch nicht entfernten Überzug verborgen gehalten.

”NSU-Ceska”? http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=39039&d=1378126986&thumb=1

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6536744&viewfull=1#post6536744

@fatalist, beachte bitte das Fragezeichen. Ich habe immer die Ceska als Besitz des Trios angezweifelt!

Quo vadis
02.03.2014, 02:25
@Nereus

Guter Beitrag, ach das ist eine Tüte/Holster was so aufgedönselt ist. Ich habe mir die gleiche Frage wie Süßer gestellt. Was ich zu Bedenken geben möchte ist weniger die aufgeschmirgelte Waffe, als dass das Schraubstück zwischen Dämpfer und Waffe wie neu aussieht, was normal nicht sein kann. Beim schweren Brand und Verrostungsgrad des Dämpfers bis exakt an das Schraubstück heran, wäre unter normalen Umständen anzunehmen, dass der Verrostungsgrad auch das Schraubstück mit erfaßt hat, aber stattdessen stoppt dieser abrupt davor. Ich halte das ausgeschlossen dass das abgebildete Objekt in der abgebildeten Situation aufgefunden wurde, entweder hing eine andere Waffe am Dämpfer dran oder gar keine.

fatalist
02.03.2014, 05:40
Beruhige Dich!

Ganz einfach. Diese Waffe im Kunstlederholster mit ausgefeilter Registriernummer stammt nicht aus dem Besitz des Trios! Ich denk ja gar nicht dran!

Wenn diese Waffe die echte Dönermordwaffe ist, und sie dem Trio untergeschoben wurde, dann geht die Wahrscheinlichkeit für einen Selbstmord der Uwes gegen Null. Die Mordserie war aufgeklärt, die Mörder laufen frei herum, und "man" war im Besitz der Mordwaffe(n) für 10 Morde.

Dann wäre die gesamte NSU-Geschichte ein Fake, und es gilt die Frage zu beantworten, wie und durch wen die Bundesregierung in eine Lage gebracht wurde, dass sie BKA und BAW losschicken musste, die Kastanien mittels Betrug aus dem Feuer zu holen.

Das haben wir hier schon vor langer Zeit "Staatsnotstand" genannt, und es erklärte auch das Mitspielen der Medien.

Deine STASI-Antifa-Verschwörung ist lächerlich. Kann ich nicht anders bezeichnen als lächerlich.

fatalist
02.03.2014, 06:21
@fatalist, beachte bitte das Fragezeichen. Ich habe immer die Ceska als Besitz des Trios angezweifelt! Das haben wir alle getan... und wir haben auch durch die jüngsten Aussagen vom BKA mehr oder weniger Recht bekommen, aber was nützt es? Es spielt keine Rolle, ob ein paar Spinner im HPF "Recht haben". Who gives a shit???

Man muss sich mal ab und zu klarmachen, was da eigentlich läuft. Ein gigantischer Betrug, in den der gesamte Staat bis hin zum BGH involviert ist, also Exekutive, Parlament, Judikative, "4. Macht im Staat" (Medien)...

Je gigantische die Lüge ist, desto leichter glauben sie die Menschen, so oder so ähnlich...

Vor wenigen Tagen hat ein BKA-Beamter ausgesagt, dass die "osteurop. Dienstwaffe" des Andreas Schulz an Carsten Schultze KEINEN Schalldämpfer hatte. Das war seit Ende Jan 2012 bekannt, und dann lies Dir doch mal die BGH-Märchen nochmals durch, da weisst Du gar nicht ob du lachen oder weinen sollst...

Da platzt eine MEGA-Bombe im Gerichtssaal, und keine Presstituierte berichtet davon, das ist die bedingungslose Kapitulation der Zivilgesellschaft vor der Staatsmacht.

Ihr könnt hier gerne weiter Widersprüche in Märchenbüchern analysieren, oder ob Böhnhardt 1998 in einer Strassenbahn gesehen wurde oder nicht. Nichts könnte unwichtiger sein...

Es kann aber auch sein, dass uns die unabhängigen Prozessbeobachter S.J.F. und J.P. alias editor64 einfach nur verarscht haben.
Dagegen spricht lediglich die "halbseidene Erwähnung" der Antifa-Nebenklage in ihrem NSU-Nebenklage-Blog...

Es wäre doch das Mindeste gewesen, dass die "unabhängigen Prozessbeobachter" wie Querläufer, editor64 und das-zob.de diese exorbitant wichtige Aussage "kein Schalldämpfer" dokumentieren und verbreiten, aber (fast) nichts ist passiert. @bio hält auch brav die Schnauze. So sieht sie aus, die Zivilgesellschaft...

Da sass der Spiegel im Saal, der Jansen, die Mudra, die WELT, die BILD, die DPA-Agentur etc pp., der STERN und wie sie alle heissen.
KEINER hat es erkannt, dass da ne Bombe hochging, ist das vorstellbar?
---
Also was dann?
Staatsräson NSU, der "schöne Neonaziterror" darf nicht sterben, da hat auch die Presse/Antifa/Linke ein Auge drauf.

Diese Gesellschaft hat fertig. Flasche leer.

Herr Vernünftig
02.03.2014, 08:12
Thomas Moser springt über seinen Schatten?


Vor Kurzem gab es im Untersuchungsausschuß in Sachsen einen Hinweis darauf, daß der Mann – Thomas Starke – schon vor 2000 als V-Mann geführt wurde.


V-Leute, die morden – um diese Dimension geht es.

Vorne NSU-Terror – hinten Verfassungsschutz – Zwei Seiten derselben Medaille

Wo steht dieses Land?

http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/03/01/redebeitrag-von-thomas-moser-in-pforzheim-23-februar-2014/

fatalist
02.03.2014, 08:17
Thomas Moser springt über seinen Schatten?


Vor Kurzem gab es im Untersuchungsausschuß in Sachsen einen Hinweis darauf, daß der Mann – Thomas Starke – schon vor 2000 als V-Mann geführt wurde.V-Leute, die morden – um diese Dimension geht es.



Vorne NSU-Terror – hinten Verfassungsschutz – Zwei Seiten derselben Medaille

Wo steht dieses Land?

http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/03/01/redebeitrag-von-thomas-moser-in-pforzheim-23-februar-2014/ Thomas Moser braucht doch nur bei bundestag.de das Protokoll 66b nachzulesen. Ist seit Monaten klar, dass Starke Anfang 2001 "eine langjährige Vertrauensperson" war und MEHRERE Vertraulichkeitszusagen verschiedener Dienststellen hatte.

Bestätigt vom Generalbundesanwalt am 2.1.2001, mit Aktenzeichen, alles vorhanden.

fatalist
02.03.2014, 08:25
Warum schrieb BKA-Staatsschützer Brümmendorf im Februar 98 den handschriftlichen Vermerk an Dressler LKA, dass "Unterschlupf bei Thomas Starke" anzunehmen sei?

Na ganz einfach, weil der BKA-Mann wusste, dass Thomas Starke ein Spitzel ist.
Deshalb handschriftlich und nicht mittels EDV.

Der PUA war nur zu "doof", Brümmendorf genau das zu fragen...

nachdenkerin
02.03.2014, 08:29
Bericht TLfV im Jahr 2000 mit den falschen Namen „Tschäpe“ und „Bönhard“


http://www.helmut-roewer.de/root/Literatur/TLfV2000-03-2%20001.jpg

helmut-roewer.de/root/Literatur/TLfV2000-03-2%20001.jpg

@Fatalist schrieb:

„Besonders schön ist dieses Foto aus der Amtszeitung des TLFV aus dem Jahr 2000:

http://www.helmut-roewer.de/root/Literatur/TLfV2000-03-2%20001.jpg

Ich will mal ganz blöd fragen:

1. Warum ist das Foto von Böhnhardt falsch? Es zeigt gar nicht Uwe Böhnhardt. 2 bekannte Fahndungsfotos von UM und BZ, aber nicht das Fahndungs-Foto von UB. Warum?

2. Warum heisst der dort Uwe Bönhard statt Böhnhardt?

3. Warum heisst die Dame Tschäpe und nicht Zschäpe?

4. Warum tauchten die 3 im Februar 98 unter statt im Januar 98?

5. Wer war der Jenaer, der sich beim Bombenbauen in die Luft sprengte?

6. Warum hiess auf Mundlos Liste der andere Uwe "Böhnert"?

7. Wer war der Tote im Wohnmobil Eisenach: Uwe Böhnert, Uwe Böhnhardt, oder Uwe Bönhard?

8. Wer steht da vor Gericht? Gibt es Beate Zschäpe überhaupt?
Und wenn ja, wie viele?“

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz/page2256



Als einzigen Reisepass und Personalausweis im Brandschutt diese Papiere auf den Namen „Beate Zschäpe“ gefunden:



Es folgt ein Personalausweis, ausgestellt auf Beate Zschäpe und ein Reisepass, so L., “einer gewissen Beate Zschäpe”.

http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/

Es steht nirgendwo aufgeführt, dass andere Personalausweise und Reisepässe auf andere Frauenamen bei ihr gefunden wurden. Warum sollte sie nun gerade diese Papiere noch aufbewahrt haben, die sie bei einer Hausdurchsuchung verdächtig machen könnten. Nach meiner Vermutung müßte es umgedreht sein. Beate Zschäpe wird der falsche Name sein.

Fernsehfilm „Küstenwache“: „Uwe Mundlos“ wird mit richtigen Namen aufgeführt, „Beate Zschäpe“ ist jemand anders.




http://i46.tinypic.com/kbf1g4.jpg

i46.tinypic.com/kbf1g4.jpg

http://i48.tinypic.com/9lb9yd.jpg

i48.tinypic.com/9lb9yd.jpg

http://machtelite.wordpress.com/2012/09/15/pikante-detailsnsu-fahndungsfotos-in-tatort-und-kustenwache/

Uwe Mundlos agiert überall unverändert, während Beate Zschäpe jemand anders ist. Merkwürdig, genauso könnte es sich auch nach meiner Vermutung in der Realität darstellen.

Fehlende Beweise für die Identität von Beate Zschäpe:


Meine Kurzusammenfassung von gewissen Eckpunkten bzgl. des Artikels aus der Badischen Zeitung von November 2011:

• Keine Zeugnisse, Schule abgerissen und sämtliche Unterlagen sind nicht auffindbar.
• kein Abschluss einer Lehre und somit m. E. keine Zeugnisse
• immer arbeitslos und somit m. E. auch keine Arbeitskollegen
• Wohnsiedung saniert und alle Nachbarn weggezogen
• Erzeuger von Nachnamen unbekannt.

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/beate-zschaepe-spekuliert-auf-kronzeugenrabatt--52537786.html


Am 3. Mai 2012 gruben Beamte des Bundeskriminalamtes an einer Fliegerscheune in Jena eine Plastiktüte aus. Darin lagen in einer braunen Plastikmappe Zschäpes Zeugnisse.[ Carsten S., einer der Mitangeklagten im NSU-Prozess, hatte in einer Vernehmung bei der Bundesanwaltschaft den Hinweis gegeben. Er selbst hatte die Dokumente nach eigenen Angaben im Sommer 1998 dort vergraben, nachdem Zschäpe mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos untergetaucht war.

http://de.nachrichten.yahoo.com/blogs/nsu-prozess/zsch%C3%A4pes-irrfahrt-%E2%80%93-die-letzten-tage-in-freiheit-180548826.html

Hat man da eine neue Identität vergraben, die nun „Beate Zschäpe“ hieß?

Beate Zschäpe und die vielen Namen und Männer in den Baby-Jahren



In den ersten drei Jahren seines Lebens trägt das Mädchen Beate drei Nachnamen: zuerst den Namen der Mutter, dann den Namen des Stiefvaters und schließlich den Namen des zweiten Ehemanns ihrer Mutter: Zschäpe.

http://www.zeit.de/2012/23/DOS-Zschaepe/seite-2

Das steht in etlichen Medien aufgeführt. Zu alledem soll der Vater ein Rumäne sein, der aber nicht die Vaterschaft anerkannt haben soll und „günstiger weise“ auch noch im Jahr 2000 verstarb (Buch „die Zelle“). Dass es Personen gibt, die die Partner wechseln, wie manche ihre Unterwäsche, habe ich schon gehört. Aber ich kann mir nicht vorstellen, dass das so schnell mit den Namensänderungen geht. Und dann ist ja auch merkwürdig „geb. Apel“, so als wenn sie durch eine Heirat den Namen angenommen hätte. Dabei wäre das doch total unwichtig, wie sie in Babyjahren mal angeblich hieß.

http://www.allmystery.de/i/t8f9082_Fahndungsplakat-Boehnhardt-Mundlos-Zscha.jpg


Die Mutter der mutmaßlichen Rechtsterroristin Beate Zschäpe hat im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München die Aussage verweigert. Annerose Zschäpe machte von ihrem Recht Gebrauch, als enge Angehörige keine Angaben zu machen http://www.stern.de/news2/aktuell/zschaepes-mutter-verweigert-im-nsu-prozess-aussage-2073981.html


Bei Beate Zschäpes Mutter ist Mundlos hingegen gern gesehen. <<Er macht auf mich immer einen sehr ordentlichen Eindruck. Er trank kaum Alkohol und achtete darauf, dass seine Springerstiefel stets geputzt waren>>, sagt Annerose A.Buch „die Zelle“ S. 59

Wieso „A.“ und nicht „Z.“

Schauspieler gesucht, der einen Opa für „Beate Zschäpe“ spielt?:



Bei dem genannten Schreiben handele es sich um eine an einen großen Adressatenkreis gerichtete E-Mail vom 13. Juni 2004. In seiner E-Mail beziehe sich Wohlleben auf eine Forschungs- und Werbungsmaßnahme des LfV Thüringen, in welcher sich ein älterer Mitarbeiter des LfV Thüringen aus operativen Gründen als Großvater der Zielperson ausgegeben habe.

Das Schreiben von Wohlleben hatte folgenden Wortlaut:


„Sehr geehrter Herr Sippel,

mit Freuden erfuhr ich dieser Tage, dass Ihre Behörde nun auch einen Spezial – Service für Arbeitslose Nationalisten anbietet.

Das will ich mir nicht entgehen lassen, zumal ich auch erfuhr dass das Ganze kostenlos ist.

Der Service ,Opa VS sucht Arbeit‘ scheint mir genau der richtige zu sein, um endlich wieder in der Arbeitswelt Fuß zu fassen.

Ich bitte Sie hiermit, mir einen passenden Großvater (nett, nicht über 80, humorvoll) aus Ihrem Repertoire herauszusuchen.

Sie müssen wissen, dass ich das neuerliche soziale Engagement Ihrer Behörde sehr löblich finde. Nun endlich ist es mir auch gelungen in meinem Inneren Ihrer Behörde eine Existenzberechtigung zuzuschreiben.

Ich versichere hiermit, dass ich Ihre kommenden Mühen zu würdigen wissen werde.

Zum Abschluss möchte ich Sie noch bitten, mir eventuell weitere vorhandene Dienstleistungsangebote zukommen zu lassen.

Ich bedanke mich bereits im Voraus.

Mit bestem Gruß

Ralf Wohlleben“ 2450

2450) E-Mail vom 13. Juni 2004, MAT A TH-3/7, Bl. 3
PUA-Bericht S. 282 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

So wie es hier aussieht, könnte ein Schauspieler gesucht worden sein, der einen Opa für „Beate Zschäpe“ spielt.

Der Vater von Uwe Mundlos sagte, dass man die Drei in den ersten vier Wochen hätte finden können. Uwe Mundlos war aber ausgerechnet nach den 4 Wochen in Jena mehrmals gesichtet wurden.

Inzwischen frage ich mich, ist das alles nur ein Schauspiel mit Schauspielern. Wenn es sich nicht um real die Personen handelt, die vorgegeben wurden, zumindest bei Beate Zschäpe vermute ich das ganz stark, dann wäre das auch der Grund für das Nichtauftauchen 2003/2007. Eben weil es die Personen damals so nicht gab.

fatalist
02.03.2014, 08:48
Inzwischen frage ich mich, ist das alles nur ein Schauspiel mit Schauspielern. Wenn es sich nicht um real die Personen handelt, die vorgegeben wurden, zumindest bei Beate Zschäpe vermute ich das ganz stark, dann wäre das auch der Grund für das Nichtauftauchen 2003/2007. Eben weil es die Personen damals so nicht gab. @brain freeze wird Dir dankbar sein, haben doch seiner Idee nach die Personen Mundlos, Böhnhardt und Florian Heilig im Zeugenschutzprogramm des BKA überlebt.

Der letzte Hausverwalter erkannte Susann Eminger, nicht Zschäpe.
Der letzte Womo-Vermieter erkannt Holger Gerlach, nicht Böhnhardt.
Bei den anderen Vermietern war das sehr konfus, was die Fotos im "Gerlach-FS" angeht.

Die einzigen Zeugen, die Zschäpe (er)kannten waren die Nachbarn in Polenzstrasse und Frühlingstrasse.
Aber die "Katzenübergabe" erfolgte an Zeugen, die Zschäpe nicht kannten, aber dann erkannten. Gutes Zureden?
Mandy Struck erkannte auch nicht Zschäpe.

Du bist auf einem guten Weg ;)

PS: Früherer Name Beate Trepte.

nachdenkerin
02.03.2014, 09:20
@brain freeze wird Dir dankbar sein, haben doch seiner Idee nach die Personen Mundlos, Böhnhardt und Florian Heilig im Zeugenschutzprogramm des BKA überlebt.

Der letzte Hausverwalter erkannte Susann Eminger, nicht Zschäpe.
Der letzte Womo-Vermieter erkannt Holger Gerlach, nicht Böhnhardt.
Bei den anderen Vermietern war das sehr konfus, was die Fotos im "Gerlach-FS" angeht.

Die einzigen Zeugen, die Zschäpe (er)kannten waren die Nachbarn in Polenzstrasse und Frühlingstrasse.
Aber die "Katzenübergabe" erfolgte an Zeugen, die Zschäpe nicht kannten, aber dann erkannten. Gutes Zureden?
Mandy Struck erkannte auch nicht Zschäpe.

Du bist auf einem guten Weg ;)

PS: Früherer Name Beate Trepte.

http://www.allmystery.de/i/t8f9082_Fahndungsplakat-Boehnhardt-Mundlos-Zscha.jpg

allmystery.de/i/t8f9082_Fahndungsplakat-Boehnhardt-Mundlos-Zscha.jpg


Zunächst wurde sie vermessen: 166 Zentimeter groß, 63 Kilogramm schwer, Schuhgröße 41.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article110584078/Zschaepe-zaertliche-Katzenmama-und-Terrorbraut.html

Merkwürdig, auf dem Fahndungsplakat von 1998 ist sie nur 1,60 m groß. 2011 ist ihre Körperlänge dann 1,66 m

fatalist
02.03.2014, 09:33
Merkwürdig, auf dem Fahndungsplakat von 1998 ist sie nur 1,60 m groß. 2011 ist ihre Körperlänge dann 1,66 m Und Mundlos wuchs auch, 1,80 m war er 1998 lang.


Über Mundlos notierten die Experten: 1,83 Meter groß, focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-27475/report-beerdigung-gestoppt_aid_820381.html

Beate Zschäpe ist eine reale Person, die Uwes waren es ebenso.

fatalist
02.03.2014, 09:50
@nachdenkerin


8. Wer steht da vor Gericht? Gibt es Beate Zschäpe überhaupt?
Und wenn ja, wie viele?“ Das war eine Anspielung auf einen Buchtitel von Richard David Precht: Wer bin ich, und wenn ja wie viele?
Hast Du das nicht erkannt?

Den Beitrag mit den "blöden" Fragen, den Du zitiert hast, nun, die Fehler bei Schreibweise etc rühren wohl daher, dass da ein Vortrag von Roewer mitstenografiert wurde, und niemand die Namen vor Abdruck auf richtige Schreibweise gegenlas. Ähnlich lief das wohl mit dem Foto von Böhnhardt.

Das sollte eigentlich nur ein Scherz sein, was ich dazu an Fragen formulierte...

nachdenkerin
02.03.2014, 10:37
@nachdenkerin

Das war eine Anspielung auf einen Buchtitel von Richard David Precht: Wer bin ich, und wenn ja wie viele?
Hast Du das nicht erkannt?

Den Beitrag mit den "blöden" Fragen, den Du zitiert hast, nun, die Fehler bei Schreibweise etc rühren wohl daher, dass da ein Vortrag von Roewer mitstenografiert wurde, und niemand die Namen vor Abdruck auf richtige Schreibweise gegenlas. Ähnlich lief das wohl mit dem Foto von Böhnhardt.

Das sollte eigentlich nur ein Scherz sein, was ich dazu an Fragen formulierte...

Du bist dann der Meinung, dass es die wahren Identitäten als „Uwe Mundlos“, Uwe Böhnhardt“ und „Beate Zschäpe“ gab?

Aber dann verstehe ich unter anderem das nachfolgende nicht:

• Warum wurden die Zeugnisse vergraben und dann im Mai 2012 ausgebuddelt

• Warum fand man im Brandschutt einen Personalausweis und Reisepass auf Beate Zschäpe, aber keinen Ausweis oder/und Reisepass auf eine andere Frau?


Hinzu kommen noch etliche andere Sachen. Aber nochmal zu dem Vater.


Zu ihrem leiblichen Vater hingegen hatte Beate Zschäpe so gut wie keinen Kontakt.http://www.freitag.de/autoren/jana-hensel/die-fremde-freundin

Wieso leiblich, wenn der Mann gem. Buch „die Zelle“ die Vaterschaft nicht anerkannte. Aber ich will auf was anderes hinaus. Da kenne ich mich aber absolut nicht aus. Geht das so einfach die Umbenennung eines Kindes durch neue Heirat oder muss da nicht der Vater des Kindes zustimmen? Ich bin da schon mächtig am lesen, aber so richtig schlau werde ich bisher aus meiner Google-Recherche nicht. Die meisten Fälle dort sind, dass die Partner, die das Kind haben, verheiratet waren und nun wieder neu heiraten. Da hatte das Kind dann immer den Namen vom Vater, was hier eben nicht der Fall ist.

fatalist
02.03.2014, 10:41
Du bist dann der Meinung, dass es die wahren Identitäten als „Uwe Mundlos“, Uwe Böhnhardt“ und „Beate Zschäpe“ gab? Ja.


Aber dann verstehe ich unter anderem das nachfolgende nicht:

• Warum wurden die Zeugnisse vergraben und dann im Mai 2012 ausgebuddelt Ritualhandlung.


• Warum fand man im Brandschutt einen Personalausweis und Reisepass auf Beate Zschäpe, aber keinen Ausweis oder/und Reisepass auf eine andere Frau? Weil Zschäpe nicht ins Ausland wollte.



Geht das so einfach die Umbenennung eines Kindes durch neue Heirat oder muss da nicht der Vater des Kindes zustimmen? Auf Zschäpes Geburtsurkunde steht "Vater unbekannt" oder so, da steht kein Vater drauf. Also muss auch kein Vater gefragt werden.

Du befasst Dich mit Gimmicks.

Nereus
02.03.2014, 16:28
......Wieso leiblich, wenn der Mann gem. Buch „die Zelle“ die Vaterschaft nicht anerkannte. Aber ich will auf was anderes hinaus. Da kenne ich mich aber absolut nicht aus. Geht das so einfach die Umbenennung eines Kindes durch neue Heirat oder muss da nicht der Vater des Kindes zustimmen? Ich bin da schon mächtig am lesen, aber so richtig schlau werde ich bisher aus meiner Google-Recherche nicht. Die meisten Fälle dort sind, dass die Partner, die das Kind haben, verheiratet waren und nun wieder neu heiraten. Da hatte das Kind dann immer den Namen vom Vater, was hier eben nicht der Fall ist.

Vielleicht kann ich helfen. Allerdings kenne ich nicht die Unterschiede in den Personenstandsregistern vor 1990 zwischen der BRD und der DDR.

Das Standesamt ist in Deutschland (seit 1. Oktober 1874 im Königreich Preußen, ab 1. Januar 1876 im ganzen Gebiet des Deutschen Reiches) ein Amt zur Erledigung der im Personenstandsgesetz vorgesehenen Aufgaben, insbesondere zur Führung der Personenstandsregister, zur Erstellung von Personenstandsurkunden und anderem.

Davor gaben die Tauf-und Sterberegister der Kirchen Auskunft über den Personenstand der christlich getauften Menschen. Wenn der Vater „unbekannt” war oder von der Mutter verschwiegen wurde („Recht der ersten Nacht” durch den Guts- oder adligen Landesherren etc.) wurde bei geborenen Knaben und Mädchen nur der Muttername als Nachname eingetragen.
Die jüdischen Gemeinden führen noch eigene Beschneidungs- und Auskunftbücher über ihre Mitglieder.

Nach der Durchsicht der Urkunden einiger meiner unehelich geborenen Kinder und ihrer telefonischen Befragung, stellte ich fest, wie es in Westberlin üblich war:
Mein erster Sohn hatte nacheinander drei Nachnamen.
1.) Unehelich: Sohn C., Mutter C., Vater: ----- (Striche, kein „unbekannt”)
2.) Nach meiner späterer Heirat der Kindesmutter: Mein Nachname XYZ ("Sohn XYZ, Eltern V. und M. geb. C., XYZ", ohne früheren Nachnamen der Mutter)
3.) Nach Scheidung und Wiederverheiratung der Mutter mit einem wohlhaben Mann, habe ich, trotz mir zugesprochenem Sorgerecht, ihr den Sohn überlassen und seiner Adoption durch den neuen Ehemann zugestimmt. Der Sohn heißt jetzt mit Nachnamen wie der Adoptivvater und ist, nach seiner Mutter, einziger Erbe. In seiner jetzigen Urkunde stehen keine früheren Nachnamen, auch nichts über seine Adoption. Nach der Urkunde könnte ein uneingeweihter Stammbaumforscher glauben, daß der letzte Ehemann seiner Mutter (der Adoptivvater) auch der Erzeuger sei.

Bei der unehelichen Tochter war es auch so: Nachname wie die Mutter, Vater durch Striche auf der Geburtsurkunde nicht erwähnt.

Dabei ist es egal, ob der Vater bekannt oder unbekannt war. Auf die Geburtsurkunde kam bei unehelichen Geburten nur als Kindesnachnamen der augenblickliche Nachname der Mutter nach dem Personenstandsregister, was nicht immer ihr Geburtsname seien mußte, wenn sie schon mehrmals verheiratet war oder den Namen sonstwie geändert hatte.

Atsch
02.03.2014, 17:27
Da neu hier, habe ich erst einmal ein paar Fragen zu „Heilbronn“. Hoffe, ich habe Antworten zu diesen Fragen nicht überlesen.

Da am 27.04.2007 auf der Theresien“wiese“ über hundert Schausteller und ihre Gehilfen mit dem Aufstellen ihrer Stände beschäftigt waren, und die Einfahrt zum Trafo“häuschen“ dem in etwa 60 m Entfernung (Schätzung) ziemlich genau gegenüber liegt, müssen Dutzende von Schaustellern und Helfern das ankommende Polizeiauto mit MK und MA gesehen haben – richtig?

War ein Teil der Theresien“wiese“ für das Frühlingsfest abgetrennt, und der dem Trafo“häuschen“ näher gelegene Teil noch als allgemeiner Parkplatz benutzbar, oder war die Nutzung dieses Teils an diesem Tag für die Allgemeinheit nicht mehr möglich?

Sind Unterlagen des Ordnungsamtes bekannt, welche Schausteller an welchen Standplätzen ihre Stände haben aufstellen dürfen?

MK hat mit Sicherheit nicht geschossen – keine Hülse im Polizeiauto, Kerstin Ki. hat irrtümlich von einer Hülse im Fahrersitz gesprochen – „stecken“ konnte da nur ein Projektil. MA hat ebenso wenig selbst geschossen. Er hätte in einer Überwachungs- oder Bedrohungssituation seine Pistole sicher nicht wieder sofort ins Holster gesteckt und verschlossen.

Die Person(en), die auf die Polizisten geschossen haben, und die, welche ihnen die Pistolen abgenommen haben, müssen nicht zwingend identisch sein – richtig?

Kann die Hülse, die nach 12 Tagen hinter dem Polizeiauto gefunden worden ist, dennoch einer (der beiden) Polizeipistole(n) (9 mm Luger) zugeordnet werden oder aber der Radom (9mm Luger)?

Triceratops
02.03.2014, 18:27
Kann die Hülse, die nach 12 Tagen hinter dem Polizeiauto gefunden worden ist, dennoch einer (der beiden) Polizeipistole(n) (9 mm Luger) zugeordnet werden oder aber der Radom (9mm Luger)?Ja klar.



Ich würde gern mal eine andere Frage in die Runde geben.
Hier wurde in den letzten Tagen viel über die Pseudo-Gutachten von Pfoser und Nennstiel diskutiert. Wurde in den letzten Wochen irgendwo veröffentlicht, wann und wo diese Typen ihre Untersuchungen durchgeführt haben?
Mir geht es darum, dass der BGH im Beschluss vom 14. Juni 2012, AZ. AK 18/12 (http://openjur.de/u/433686.print) sich auf ein "Gutachten des Kriminaltechnischen lnstituts des Bundeskriminalamts vom 6. und vom 7. Dezember 2011 - KT 21 - 2011/6242/4; /5; /28" kapriziert, von dem ich später allerdings nie mehr was gelesen habe.
Weiß jemand, ob Nennstiel und Pfoser die Gutachter vom 6. Und 7. Dezember sind?

fatalist
02.03.2014, 18:46
Da neu hier, habe ich erst einmal ein paar Fragen zu „Heilbronn“. Hoffe, ich habe Antworten zu diesen Fragen nicht überlesen. Willkommen :)


Da am 27.04.2007 auf der Theresien“wiese“ über hundert Schausteller und ihre Gehilfen mit dem Aufstellen ihrer Stände beschäftigt waren, und die Einfahrt zum Trafo“häuschen“ dem in etwa 60 m Entfernung (Schätzung) ziemlich genau gegenüber liegt, müssen Dutzende von Schaustellern und Helfern das ankommende Polizeiauto mit MK und MA gesehen haben – richtig? ja.


War ein Teil der Theresien“wiese“ für das Frühlingsfest abgetrennt, und der dem Trafo“häuschen“ näher gelegene Teil noch als allgemeiner Parkplatz benutzbar, oder war die Nutzung dieses Teils an diesem Tag für die Allgemeinheit nicht mehr möglich? War nutzbar, Taxis etc rasten ja dorthin...


Sind Unterlagen des Ordnungsamtes bekannt, welche Schausteller an welchen Standplätzen ihre Stände haben aufstellen dürfen? mir nicht.


MK hat mit Sicherheit nicht geschossen – keine Hülse im Polizeiauto, Kerstin Ki. hat irrtümlich von einer Hülse im Fahrersitz gesprochen – „stecken“ konnte da nur ein Projektil. MA hat ebenso wenig selbst geschossen. Er hätte in einer Überwachungs- oder Bedrohungssituation seine Pistole sicher nicht wieder sofort ins Holster gesteckt und verschlossen. Zustimmung.


Die Person(en), die auf die Polizisten geschossen haben, und die, welche ihnen die Pistolen abgenommen haben, müssen nicht zwingend identisch sein – richtig? ja.


Kann die Hülse, die nach 12 Tagen hinter dem Polizeiauto gefunden worden ist, dennoch einer (der beiden) Polizeipistole(n) (9 mm Luger) zugeordnet werden oder aber der Radom (9mm Luger)? Nein, man hatte ja die Waffen nicht.


Ermittlungsbericht, S. 164
http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/02/dritte-huelse-kiesewetter.jpg http://friedensblick.de/10279/nsu-rekonstruktion-heilbronner-polizistenueberfall/

Ob das Fabrikat der Hülse zu Tatmunition oder Dienstmunition passte?
Glaube ich eher nicht. Hätte man wohl vermerkt.