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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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fatalist
17.04.2012, 16:06
Im Welt-Artikel stand aber nichts von der Gegenfrage des Polizisten, von welcher Behörde Zschäpe sei. Wo steht das noch mal?

Beitrag 5251, link war http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-24877/focus-titel-ueber-die-terroristin-beate-zschaepe-12-23-euro-in-muenzen_aid_706790.html

direkt
17.04.2012, 17:50
Quelle: Spiegel.de 17.04.2012
Von Jörg Diehl, Hubert Gude und Sven Röbel

Wer verübte 2001 den Anschlag auf ein deutsch-iranisches Lebensmittelgeschäft in Köln? Jahrelang blieb die Arbeit der Fahnder erfolglos, dann ließ die Staatsanwaltschaft nach SPIEGEL-Informationen sämtliche Asservate vernichten. Jetzt fehlen sie zum Spurenabgleich mit den NSU-Terroristen.

Asservate vernichtet.NSU
Erst elf Jahre später führte die Spur des perfiden Bombenattentats zur Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) um die Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Im Nachlass der Rechtsextremisten entdeckte das Bundeskriminalamt (BKA) inzwischen Propaganda-Videos, in denen sich der NSU zu dem Anschlag bekannte. Außerdem korrespondiert die Anmietung eines Wohnmobils auf den Namen eines mutmaßlichen NSU-Unterstützers zeitlich mit der Deponierung der Bombe.
Als die BKA-Ermittler im vorigen Dezember die alten Beweismittel aus Köln untersuchen wollten, bekamen sie eine ernüchternde Antwort: Sämtliche Asservate seien längst vernichtet, auf Anordnung der Kölner Staatsanwaltschaft. Laut dem SPIEGEL vorliegenden Dokumenten hatte die Anklagebehörde bereits am 23. Januar 2006 verfügt, die "diversen Tatortspuren (alle)" zu zerstören. Ein Spuren-Abgleich mit der DNA der mutmaßlichen NSU-Terroristen ist dadurch offenbar nicht mehr möglich.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828105,00.html

Da der Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos bis jetzt noch nicht aufgeklärt sind, von daher gilt die Unschuldsvermutung. Für mich ist die ganze Angelegenheit rätselhaft und von da her glaube ich nicht an einen Selbstmord.
Ich glaube vielmehr das die beiden, von wem auch immer umgebracht wurden, auch Beate Zschäpe spielt eine undurchsichtige Rolle.
Das ganze Theater, das jetzt um die NSU die diese Verbrechen gemacht wird, ist meiner Ansicht nach von irgendeiner Organisation platziert worden.

-jmw-
17.04.2012, 17:59
Unbrennbare DVDs, suizidale Bankräuber, Nazisweiber, die im Netz nach allem suchen, solange es nur nix mit Nazis zu tun hat...
Wer an eine "Terrorzelle NSU" glaubt, glaubt auch an den Weihnachtsmann, so einfach ist das.

derRevisor
17.04.2012, 18:03
Das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht, ist mehr als offenkundig.

Swetlana
17.04.2012, 18:12
http://wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201111/20111130_Neonazi_Selbstmord_Einfaedelung.jpg

Shahirrim
17.04.2012, 18:15
Selbst-Mord durch einen Bauchschuss! :))

Rumburak
17.04.2012, 18:21
Selbst-Mord durch einen Bauchschuss! :))

Vielleicht waren sie äußerst masochistisch veranlagt?:shrug:

direkt
17.04.2012, 18:22
Das es hier nicht mit rechten Dingen zugeht, ist mehr als offenkundig.

Aus dem ganzen Wirrwarr von Informationen habe ich nur eins herausgelesen, dass nichts bewiesen ist. Und solange nichts bewiesen ist, gilt die Unschuldsvermutung.
Wenn es tatsächlich eine Mordserie der Nazis gewesen sein sollte, steckt mit Sicherheit der Verfassungsschutz vielleicht nicht direkt aber indirekt dahinter.
Die Nazihysterie ist von der Berliner Politmischpoke und dem Verfassungsschutz ein inszeniertes Affentheater um die deutsche Bevölkerung zu verunsichern, mit dieser Hetze gegen rechts will man auch den Letzten deutschen die noch aufrecht gehen das Rückgrat verbiegen.
Die Berliner Mischpoke: Damit meine ich alle Parteien mit ihren jeweiligen Politikern, die öffentlich-rechtlichen, sowie die privaten elektronischen Medien. Alle Zeitungen und Zeitschriften, soweit sie in der Bananen Republik Deutschland (BRD) vertrieben werden.

Zu dieser Mischpoke zähle ich auch viele Schauspieler, Sänger und Gaukler so weit sie in den öffentlich-rechtlichen und privaten Medien auftreten und den selbigen in das Arschloch kriechen.
Das von mir oben aufgezählte Gesocks so weit sie nicht verwandt sind, sind sie doch miteinander verwoben und durch betrügerische Machenschaften miteinander verknüpft.

In dieser Bananenrepublik Deutschland gibt es keine vertrauenswürdigen Politiker mehr!
Die Politiker der letzten 40 Jahre sind Berufspolitiker, sie sind Intrigant, karrieregeil, schleimig, geldgeil, gekauft, divenhaft oder gar für Prostituierte im Sinne ihrer Lobby-Vereinigung!

Deshalb setzt die Politmischpoke alles in Bewegung, "neue Parteien", die Recht und Gesetz vertreten, mit allen legalen oder auch illegalen Mitteln zu verhindern, auch ein Menschenleben spielt dabei keine Rolle mehr.

Karl_Murx
17.04.2012, 19:31
Quelle: Spiegel.de 17.04.2012
Von Jörg Diehl, Hubert Gude und Sven Röbel


Da der Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos bis jetzt noch nicht aufgeklärt sind, von daher gilt die Unschuldsvermutung. Für mich ist die ganze Angelegenheit rätselhaft und von da her glaube ich nicht an einen Selbstmord.
Ich glaube vielmehr das die beiden, von wem auch immer umgebracht wurden, auch Beate Zschäpe spielt eine undurchsichtige Rolle.
Das ganze Theater, das jetzt um die NSU die diese Verbrechen gemacht wird, ist meiner Ansicht nach von irgendeiner Organisation platziert worden.

Das scheint so.

Auch in diesem SPON-Artikel die Anhäufung von Widersprüchen und offenkundigen Ungereimtheiten.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828105,00.html

Köln - Der Kunde, der im Dezember 2000 wenige Tage vor Weihnachten den deutsch-iranischen Lebensmittelladen in der Kölner Probsteigasse betrat, wirkte freundlich und unauffällig.

Der Mann kam nicht wieder. Nicht nach 15 Minuten und auch nicht in den nächsten drei Wochen, in denen der Korb unangetastet im Büro des Geschäfts stand. Als die Tochter des Ladeninhabers am 19. Januar 2001 gegen 7.00 Uhr morgens die unbezahlten Artikel ins Regal zurücklegen wollte und dabei die Blechbüchse öffnete, detonierte darin eine Bombe.

Drei Wochen hat also diese Bombe im Geschäft gestanden, bis sie explodierte? Als Terroranschlag für sich schon ungewöhnlich. Noch seltsamer mutet aber an, daß es hinsichtlich dieses Anschlags, wie auch bei allen anderen Attentaten und Morden, die der "NSU-Terrorzelle" zugeschrieben werden, die ganze Zeit, dreizehn (!) Jahre lang, nicht ein einziges Bekennerschreiben oder einen sonstigen Hinweis auf die Hintergründe gab, schon gar nicht in Richtung Ausländerfeindlichkeit oder Rechtsextremismus.



Erst elf Jahre später führte die Spur des perfiden Bombenattentats zur Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) um die Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Im Nachlass der Rechtsextremisten entdeckte das Bundeskriminalamt (BKA) inzwischen Propaganda-Videos, in denen sich der NSU zu dem Anschlag bekannte. Außerdem korrespondiert die Anmietung eines Wohnmobils auf den Namen eines mutmaßlichen NSU-Unterstützers zeitlich mit der Deponierung der Bombe.

Die Mitglieder dieser "NSU" haben laut bekannt gewordenen Behördenangaben sehr häufig Wohnmobile angemietet. Zu diesem ominösen "Paul-Panther-Bekenntnisvideo" ist hier im Forum so viel geschrieben worden, daß man das nicht extra wiederholen braucht; unglaubwürdig und als Beweis untauglich ist dieses Video allemal.



Am 9. Juni 2004 flog in der belebten Keupstraße eine Nagelbombe in die Luft, 22 Menschen wurden verletzt. Der ferngezündete Sprengsatz war auf dem Gepäckträger eines Fahrrads deponiert, das die Täter vor einem türkischen Friseursalon abgestellt hatten.

Mindestens 800 Zimmermannsnägel hatten die Attentäter ihrem Selbstbau-Sprengsatz beigefügt, um möglichst viele Menschen zu treffen. Als ihre Bombe gegen 15.56 Uhr explodierte, schossen die Nägel wie tödliche Pfeile durch die Luft. Dass tatsächlich keines der zum Teil schwerverletzten Opfer ums Leben kam, war großes Glück.

Schnell - zu schnell, wie man heute weiß - wurden die Attentäter im Bereich der organisierten Ausländer-Kriminalität vermutet. Um eine präzise Beschreibung der Nagelbomber von Köln zu erhalten, versetzten die Ermittler eine Zeugin nach SPIEGEL-Informationen sogar in Hypnose. Anhand ihrer Angaben wurde ein Phantombild erstellt: Es zeigte einen Mann mit feinen, jugendlich anmutenden Gesichtszügen, der ernst vor sich hinstarrt. Sein Haar wird von einer Baseballkappe bedeckt.

Auch hier: Kein Bekennerschreiben, kein Hinweis auf die Hintergründe. Diese Angaben zum Täter sind absolut nicht geeignet, eine bestimmte Tätergruppe oder Ethnie bestimmen zu können.



Nach der Explosion sollen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos mit zwei Mountainbikes davongefahren sein. Das Phantombild hat eine gewisse Ähnlichkeit mit beiden Neonazis. Auf ihre Spur kamen die Fahnder des nordrhein-westfälischen Landeskriminalamtes (LKA) jedoch nicht.

Entweder weil es keine Spur zu den beiden Uwes gab oder die Fahnder diese nicht finden sollten.



Es habe sich der Verdacht aufgedrängt, so notierten es die Ermittler, dass die Betroffenen in der Keupstraße mehr wissen, als sie gegenüber der Polizei preisgeben wollten.

In dieser von vielen Türken bewohnten Straße wären deutsche Rechtsextreme als Attentäter mit Sicherheit nicht unbemerkt geblieben; einen Grund, der Polizei solches Wissen zu verschweigen, hätten die dort wohnenden Leute jedenfalls nicht gehabt. Wenn es aber solches Hintergrundwissen der Bewohner in der Keupstraße gab, deutet das doch eher auf die Verstrickung von türkischen Hintermännern in die Sache hin. Das könnte die geringe Neigung der Anwohner, mit den deutschen Behörden zu kooperieren, schon eher erklären.


Die geheim operierenden Ermittler sollten Informationen über angeblich konkurrierende türkische und kurdische Clans sammeln. Zunächst lief die Operation über einen Zeitraum von sechs Monaten, dreimal wurde sie danach verlängert. Über einen Zeitraum von knapp zwei Jahren wurde im Umfeld der Opfer des Nagelbombenanschlages den Unterlagen zufolge durch die Polizei verdeckt ermittelt. Die Beamten ordneten sogar die einmonatige Observation des Bruders eines Opfers an.

Das Ergebnis der klandestinen Einsätze war jedoch gleich null. Die Kripo fand keine Belege für einen Hintergrund der Tat in türkisch-kurdischen Revierkämpfen. Auch eine ebenfalls erwogene Vendetta in der Türsteher-Szene oder ein Streit im Rotlicht-, Rauschgift- oder Schutzgelderpresser-Milieu ließ sich nicht erhärten.

Liebe SPON-Redakteure: Lest ihr denn die eigenen Artikel nicht? Dann könntet ihr wissen, daß sowohl der "Spiegel" als auch andere deutsche Medien noch im Jahre 2011 mehrfach über die Verstrickungen der türkischen organisierten Kriminalität und des "tiefen türkischen Staates" in die Dönermorde berichtet hatten.


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html


Die türkisch-deutschsprachige Plattform www.turkishpress.com hatte auf einen Artikel der Zeitung "Zaman" hingewiesen, wo von einem Bericht der türkischen Kriminalbehörden an das BKA aus dem Jahre 2007 die Rede ist. In diesem abschließenden Bericht werden die Verwicklungen von acht der neun Dönermordoper in die Drogenszene und die Verbindungen zu einem Familienclan im anatolischen Diyarbakir ewähnt, der versucht hatte, in Deutschland einen Drogenring aufzubauen.

http://www.turkishpress.de/2011/02/22/sind-graue-woelfe-doener-morde-verstrickt/id3094


Eigentlich bräuchte der Generalbundesanwalt Range nur mal in den Akten des BKA nachzuschauen, was in diesem Bericht drinsteht. Wer aber so hartnäckig und verbissen auf die Täterschaft einer rechtsextremen "NSU-Terrorzelle" fixiert ist wie die deutschen Behörden, wird solche Hinweise vermutlich ignorieren. Vermutlich wird in der Richtung überhaupt nicht mehr ermittelt.



Gerüchte über Verbindungen zur Ceska-Mordserie

Was die LKA-Fahnder zusammentrugen, hätte sie indes sehr wohl auf die richtige Spur führen können: Im Umfeld der Keupstraße kursierten laut Ermittlungsakten nämlich verschiedene Gerüchte und Spekulationen. Eine dieser "Verschwörungstheorien", so heißt es in dem Vermerk der Staatsanwaltschaft, sei ein Zusammenhang zwischen dem Kölner Bombenanschlag und den Serienmorden an türkischen Geschäftsleuten.

Was aber nicht auf eine "NSU" hinweisen muß.



Die bayerische Polizei prüfte sogar eine mögliche Verbindung der Ceska-Morde mit dem Sprengstoffanschlag in der Kölner Keupstraße: Die zwei Männer mit den Mountainbikes waren in Köln zufällig von einer Kamera in der Nähe des Tatorts aufgenommen worden. Die Ermittler zeigten einer Zeugin des dritten Nürnberger Ceska-Mordes die Aufnahmen. Die Frau erkannte Ähnlichkeiten zwischen den Radfahrern. Die Soko "Bosporus" fasste im Mai 2008 zusammen: Aufgrund der "Opferauswahl (Türken)" und "der Verwendung von Fahrrädern" könne "ein Zusammenhang nicht ausgeschlossen werden".

Auch eine Lokalzeitung wies die Kölner Polizei im Sommer 2006 auf ein frappierende Übereinstimmung der Phantombilder hin.

Für den 3. und 7. Dönermord wurden jedenfalls diese Fahnungsfotos bekannt, die ganz und gar nicht nach Böhnhardt oder Mundlos aussehen:

http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-75041-4.html



"Wir gingen von Streitigkeiten im Milieu aus", sagte der inzwischen pensionierte Oberstaatsanwalt Rainer Wolf vor einiger Zeit SPIEGEL ONLINE. "Und wenn es nicht die Entwicklungen in Zwickau gegeben hätte, würde ich diese Auffassung noch immer vertreten."

Nach Lage der Indizien und Beweise ja wohl nicht zu Unrecht.



Doch die Idee, dass möglicherweise durch die Republik vagabundierende Rechtsterroristen zugeschlagen haben könnten, verwarfen die Kölner Ermittler schnell wieder - wenn sie ihnen überhaupt jemals gekommen war: "Die Profiler haben uns gesagt, wir hätten es mit lokalen Tätern zu tun. Darauf haben wir uns konzentriert", so Wolf.

Warum hätten sie auch darauf kommen sollen. War doch zu dieser Zeit noch nicht klar, daß hier mit dem Tod der beiden Uwes im Eisenacher Wohnmobil eine rechtsextreme "NSU-Terrorzelle" aus der Taufe gehoben werden würde, denen man sowohl Anschläge als auch Morde bequem in die Schuhe schieben konnte. Das gewünschte Bild einer allgemeinen rechtsextremen Bedrohung, unter denen vor allem Migranten zu leiden hätten, konnte dabei gleich mit belebt werden.

Hoamat
17.04.2012, 19:33
Guter Blog. Ist auch auf dem politplatschquatsch-Blog verlinkt, den ich hier in meinem Antwortkommentar an KaRol gebracht hatte. Ossis wie ich wissen, was mit platschquatsch gemeint ist. Die Typen sind aus Halle und schreiben noch wesentlicher zynischer als ich. Dafür treffen sie aber meistens ins Schwarze.

http://www.politplatschquatsch.com/2012/01/nsu-eine-muh-eine-eine-zschaperattata.html


Habe ich vergessen. Von Deinem Link habe ich ja weitergelesen ..... da stand noch folgendes:

..... Die Frage dabei ist natürlich, ob es sich bei der Nachbarin eventuell um die Frau handelte, bei der Zschäpe vor ihrer Flucht ihre Katzen abgab. (http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-details-ueber-die-zwickauer-terrorzelle-badetag-in-der-fruehlingsstrasse-1.1247504)
Oder ob eine andere Nachbarin gemeint ist, eine, die vielleicht gar nicht im Haus war.
Spannend für Jurastudenden wird es sein zu verfolgen, wie der Staatsanwalt die für eine Mordanklage notwendigen Mordmerkmale (http://de.wikipedia.org/wiki/Mord_(Deutschland)#Mordmerkmale) belegen wird:
War die Katzenübergabe nur kaltblütige Tarnung? Dann müsste womöglich der versuchte Katzenmord (http://www.sueddeutsche.de/muenchen/prozess-gegen-katzenquaeler-aus-moosach-todesstrafe-gefordert-zur-bewaehrung-verurteilt-1.1129664) mitangeklagt werden.

http://www.politplatschquatsch.com/2012/01/nsu-aus-der-zelle-in-die-zelle.html :)):))


Selbst-Mord durch einen Bauchschuss! :))


..... Und das Ganze mit einer Langwaffe ?(

Sprecher
17.04.2012, 19:58
Oder doch die Zschäpe, die Beweise vernichten wollte und dabei zuerst an die Katzen dachte?

KaRol

Jaja Zschäpe vernichtet erst Beweise und fährt dann im ganzen Land umher und verteilt "Bekenner-DVDs". Sogar extra nach Nürnberg ist sie gefahren um dort eine "Bekenner-DVD" bei den Nürnberger Nachrichten (http://www.sueddeutsche.de/politik/rechter-terror-des-nsu-raetsel-um-nuernberger-dvd-kurier-1.1193106) einzuwerfen. Die hatte wohl kein Geld mehr für die Briefmarke um das Ding per Post zu schicken.
Eine lupenreine Erklärung hast du ja auch schon geliefert, Zschäpe hat die DVDs verteilt um vor Gesinnungsgenossen mit den Taten prahlen zu können für die sie vorher die Beweise vernichtet hat.
Ich kann deinen Ärger darüber verstehen, daß außer dir hier keiner so bekloppt ist und solch einen Schwachsinn glaubt.

Ingeborg
17.04.2012, 21:31
Staatsanwaltschaft ließ sämtliche Asservate des Falles "Döner-Morde" vernichten


Der Spiegel wähnt natürlich, daß das angebliche Terrortrio geschützt werden sollte, von denen aber zwei nicht mehr am Leben sind.

Der wahre Sinn der Maßnahme scheint eher der zu sein, daß die NSU-Zelle aus der Retorte in jedem Falle schuldig ist, also müssen sämtliche Asservate, welche auf die wahren Täter verweisen, verschwinden.

SPIEGEL

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828105,00.html

Karl_Murx
17.04.2012, 22:17
Staatsanwaltschaft ließ sämtliche Asservate des Falles "Döner-Morde" vernichten


Der Spiegel wähnt natürlich, daß das angebliche Terrortrio geschützt werden sollte, von denen aber zwei nicht mehr am Leben sind.

Der wahre Sinn der Maßnahme scheint eher der zu sein, daß die NSU-Zelle aus der Retorte in jedem Falle schuldig ist, also müssen sämtliche Asservate, welche auf die wahren Täter verweisen, verschwinden.

SPIEGEL

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828105,00.html

Dann würde mich aber mal interessieren, wie man Zschäpe und dem mörderischen "NSU-Doppeltrio" Böhnhardt und Mundlos die Schuld an diesen Taten nachweisen will. Wahrscheinlich setzt man darauf, daß der gigantische Medien- und Behördnhype, der in vorverurteilender Weise um die drei gelaufen ist und noch läuft, so im öffentlichen Bewußtsein hängenbleibt, daß man sich einen Beweis sparen kann. Die Leute kommen dann gar nicht mehr auf die Idee, an der Schuld der drei zu zweifeln. Sozusagen der Mannichl-Effekt. Es wird die Aufgabe von Foren wie diesen sein, diesen Fall nicht in der Versenkung verschwinden zu lassen, sondern weiter nachzuhaken.

In diesem Monat sollen ja die Untersuchungssausschüsse von Bundestag und den Landtagen Sachsens und MeckPomms zur "NSU" ihre Arbeit aufnehmen; da müssen die Behörden ja irgendwann in der einen oder anderen Form Stellung dazu nehmen. In Sachsen geht das schon lustig los: Gestern am 16.04.12 war in der Sächsischen Zeitung nachzulesen, daß der sächsische Innenminister dem Landtagsausschuß sämtliche Unterlagen zur "NSU" vorenthält, ohne Angabe von Gründen.

KaRol
18.04.2012, 14:01
....und mich würde mal interessieren, weshalb hier im Strang so viele die Existenz des NSU ableugnen und uns die ganze Sache als "VS-Inzenierung" verkaufen wollen, während im fernen Oslo A. Breivik sich explizit auf den NSU beruft und sich als Kämpfer in deren Sinn sieht...:rolleyes:

Und wenn man den Aussagen der Zschäpe glauben darf ( Printausgabe SPIEGEL ), dann wird sie sich auch noch zum NSU äussern, weil sie sich "...schließlich nicht stellte, um dann zu schweigen..." - wobei sie nun den Rat ihrer Rechtsanwälte angenommen hat, ihr Schweigen " zum richtigen Zeitpunkt" zu brechen...- wann immer der auch sein mag.....

Dann bin ich mal gespannt, was hier abgeht, wenn die arme, unschuldig Verfolgte sich zu den Taten des NSU bekennt....


....und die Tagträume mancher User hier wie Seifenblasen zerplatzen....:rofl:



KaRol

Case
18.04.2012, 14:11
Für den 3. und 7. Dönermord wurden jedenfalls diese Fahnungsfotos bekannt, die ganz und gar nicht nach Böhnhardt oder Mundlos aussehen:
http://www.spiegel.de/fotostrecke/fotostrecke-75041-4.html
Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gesicht von Zschäpe ist nicht zu bestreiten:
Nase in der Mitte, links und rechts oberhalb davon zwei(!) Augen, darunter ein Mund! :)

Spaß beiseite: Gibt es Fotos von Mevlük K.?

Suppenkasper
18.04.2012, 14:19
....und mich würde mal interessieren, weshalb hier im Strang so viele die Existenz des NSU ableugnen und uns die ganze Sache als "VS-Inzenierung" verkaufen wollen, während im fernen Oslo A. Breivik sich explizit auf den NSU beruft und sich als Kämpfer in deren Sinn sieht...:rolleyes:

Au weia, da kann man nur sagen: Herr, schmeiß Hirn ra. Wie soll sich denn der Breivik auf die NSU "berufen", die erst im November 2011 öffentlich bekannt wurde, ein halbes Jahr nach seiner Tat?

Case
18.04.2012, 14:44
Au weia, da kann man nur sagen: Herr, schmeiß Hirn ra. Wie soll sich denn der Breivik auf die NSU "berufen", die erst im November 2011 öffentlich bekannt wurde, ein halbes Jahr nach seiner Tat?
Denken ist nicht unbedingt die Stärke von KaRol, eher das "Paste and Copy". Natürlich saugt Breivik jetzt aus allem seinen Honig, was er in die Finger kriegt. In seinem Rechfertigungs-Elaborat hat er im Internet alles erwähnt, worauf er sich aktuell beziehen wollte - aber Null und Nichts, was auf NSU etc.pp. hinweisen könnte.
Im Übrigen mal lesen: http://www.swr.de/blog/terrorismus/2012/04/16/staatsanwaltschaft-koln-hort-stimmen-und-schaltet-das-bka-ein/#more-4522
Aber wahrscheinlich ist auch das nur Tagträumerei...

Jule
18.04.2012, 14:52
@ KaRol

Hi!
Wenn ich mir überlege...
...eine angebliche Terror-Vereinigung bringt "gerade mal" 9 Menschen in 6 Jahren um! Hallo?
Und das soll nicht merkwürdig sein?
Eine TERRORVEREINIGUNG?
Ähm ja... :rolleyes:

Zudem: Findest du es nicht auch merkwürdig, dass ein Bekennerschreiben 5 1/2 Jahre nach dem letzten Mord auftaucht?

Also wirklich! Da sieht doch jeder, dass da was nicht stimmt!

Bruddler
18.04.2012, 15:02
....und mich würde mal interessieren, weshalb hier im Strang so viele die Existenz des NSU ableugnen und uns die ganze Sache als "VS-Inzenierung" verkaufen wollen, während im fernen Oslo A. Breivik sich explizit auf den NSU beruft und sich als Kämpfer in deren Sinn sieht...:rolleyes:

Und wenn man den Aussagen der Zschäpe glauben darf ( Printausgabe SPIEGEL ), dann wird sie sich auch noch zum NSU äussern, weil sie sich "...schließlich nicht stellte, um dann zu schweigen..." - wobei sie nun den Rat ihrer Rechtsanwälte angenommen hat, ihr Schweigen " zum richtigen Zeitpunkt" zu brechen...- wann immer der auch sein mag.....

Dann bin ich mal gespannt, was hier abgeht, wenn die arme, unschuldig Verfolgte sich zu den Taten des NSU bekennt....


....und die Tagträume mancher User hier wie Seifenblasen zerplatzen....:rofl:

KaRol

KaRol, über Dich kann man nur noch schmunzeln.... :whateva:

Bruddler
18.04.2012, 15:05
@ KaRol

Hi!
Wenn ich mir überlege...
...eine angebliche Terror-Vereinigung bringt "gerade mal" 9 Menschen in 6 Jahren um! Hallo?
Und das soll nicht merkwürdig sein?
Eine TERRORVEREINIGUNG?
Ähm ja... :rolleyes:

Zudem: Findest du es nicht auch merkwürdig, dass ein Bekennerschreiben 5 1/2 Jahre nach dem letzten Mord auftaucht?

Also wirklich! Da sieht doch jeder, dass da was nicht stimmt!

.....und das soll eine "TERRORVEREINIGUNG" sein ?! :rolleyes:

Jule
18.04.2012, 15:07
Und das ohne ein einziges Bekennerschreiben......und das soll eine "TERRORVEREINIGUNG" sein ?! :rolleyes:
Musste die deutsche Presse fragen, die das so hingestellt hat...
...nicht mich!

Bruddler
18.04.2012, 15:10
Was in diesem unserem Lande abgeht, stellt sogar die Machenschaften der STASI in den Schatten !
Wann endlich begreift der naive Blödmichel, dass er nur noch für dumm verkauft wird ?!

coldcase
18.04.2012, 15:18
Im Übrigen mal lesen: http://www.swr.de/blog/terrorismus/2012/04/16/staatsanwaltschaft-koln-hort-stimmen-und-schaltet-das-bka-ein/#more-4522
Aber wahrscheinlich ist auch das nur Tagträumerei...

Interessanter Blog auch zur NSU
http://www.swr.de/blog/terrorismus/2012/03/16/bka-prasident-staunt-uber-wasserverbrauch-der-zwickauer-zelle/#more-4430

KaRol
18.04.2012, 15:18
Wird eng für die einzige Frau bei beim NSU....

Mordanklage für Zschäpe so gut wie sicher!

Guckst Du:

http://www.stern.de/politik/deutschland/zwickauer-terrortrio-beate-zschaepe-muss-wohl-mit-mordanklage-rechnen-1814908.html#utm_source=sternde&utm_medium=zhp&utm_campaign=politik&utm_content=snippet-aufmacher



Jo, was so 300 Ordner an Beweisen nicht alles hergeben.....


KaRol

KaRol
18.04.2012, 15:21
Au weia, da kann man nur sagen: Herr, schmeiß Hirn ra. Wie soll sich denn der Breivik auf die NSU "berufen", die erst im November 2011 öffentlich bekannt wurde, ein halbes Jahr nach seiner Tat?



Na, dann hoffen wir mal, dass der Herr dich auch trifft.....:))



http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106190369/Breivik-bezieht-sich-in-Aussage-auf-deutsche-NSU.html




KaRol

coldcase
18.04.2012, 15:46
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106190369/Breivik-bezieht-sich-in-Aussage-auf-deutsche-NSU.html




KaRol
Der zeitliche Zusammenhang ist jedoch nicht gegeben.
Nach "Entdeckung" der NSU, kann sich jeder auf die NSU berufen. Warum ist keiner hellhörig geworden, als die linke Schmarotzerbande aus Berlin in ihrem Archiv das Fanzi mit dem NSU-Hinweis archiviert hatte?

Suppenkasper
18.04.2012, 15:48
Na, dann hoffen wir mal, dass der Herr dich auch trifft.....:))



http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article106190369/Breivik-bezieht-sich-in-Aussage-auf-deutsche-NSU.html




KaRol

Ja und was sagt mir das jetzt? Junge, mit dem Denken hast Du es wirklich nicht so... :rofl:

Karl_Murx
18.04.2012, 16:09
Wird eng für die einzige Frau bei beim NSU....

Mordanklage für Zschäpe so gut wie sicher!

Aber unbedingt, KaRol.


Guckst Du:

http://www.stern.de/politik/deutschland/zwickauer-terrortrio-beate-zschaepe-muss-wohl-mit-mordanklage-rechnen-1814908.html#utm_source=sternde&utm_medium=zhp&utm_campaign=politik&utm_content=snippet-aufmacher


Jo, was so 300 Ordner an Beweisen nicht alles hergeben.....

Könnte man meinen. Jedenfalls wenn man einen Massefaktor einführt, gemäß dem die Schwere der Beweise mit Zahl und Gewicht der Aktenordner multipliziert wird. Denn was da triumphierend an Beweisen präsentiert wird, würde ein richtiger Jurist eher als Hörensagen und Mutmaßungen bezeichnen. Aber im Kampf-gegen-Rechts und um das Wohlergehen unserer lieben Muslime willen, denen unsere ganze Fürsorge und Zuneigung zu gelten hat, scheint das vor deutschen Gerichten bereits als Nachweis anerkannt zu werden:

Die Behauptung:

Die Behörden sind zuversichtlich, beweisen zu können, dass Zschäpe gemeinsam mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Terroraktionen plante. Auch Zschäpe muss daher mit einer Anklage wegen Beteiligung an zehn Morden rechnen. Dafür spricht auch der Umfang der Akten zu Zschäpe bei der Generalbundesanwaltschaft in Karlsruhe, der bis zum Haftprüfungstermin im Mai wohl auf mehr als 300 Ordner steigen wird.

Wen wunderts: Wenn noch mehr Müll in diese Unterlagen reingepackt wird, wie z.B. das DNA-Profil des rechtsradikalen Katzenteams Heidi und Lilly, welches von Beate Zschäpe geführt wurde, dann braucht man sich nicht zu wundern, wenn der Papierstapel immer höher wird. Ich dachte immer, die Tonnenideologie wäre mit dem Sturz des SED-Regimes Geschichte geworden und muß mich hier eines Besseren belehren lassen.

http://www.fr-online.de/neonazi-terror/rechter-terrorismus-ermittlungen-zum-nsu-kommen-kaum-voran,1477338,11690544.html

Mangelnden Eifer kann man Bundesanwaltschaft und der beim BKA angesiedelten 350 Mann starken Sonderkommission bei den Ermittlungen zur mutmaßlichen rechten Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) nicht vorwerfen. Die Fahnder nahmen sogar Heidi und Lilly, den Katzen von Beate Zschäpe, Speichelproben ab. Zu welchem Zweck, bleibt unklar. Will man per DNA-Abgleich herausfinden, aus welchem Wurf die Tiere stammen, um damit das Unterstützernetzwerk der Gruppe weiter aufzuhellen?

Tja, wie ich schon immer sage: Diese Katzen haben so etwas Verschlagenes, irgendwie Rechtsextremes an sich. Sollte sich der Verfassungsschutz mal näher damit befassen.

Aber nun die Beweise:

Auch ideologisch begegnete Zschäpe ihren mutmaßlichen Mittätern demnach auf Augenhöhe. Ermittler halten die in Köln inhaftierte Zschäpe für "Kopf und Herz" des NSU. Sie habe Hitlers "Mein Kampf" und einschlägige Nazi-Literatur gelesen und das elitäre Selbstverständnis der Terrorgruppe geteilt, mit dem die beispiellose Mordserie an Ausländern gerechtfertigt werden sollte.

Als Hardlinerin galt die mutmaßliche Rechtsterroristin schon im Teenageralter. Für die hohe kriminelle Energie Zschäpes und ihre Kaltblütigkeit spricht auch ihr virtuoses Hantieren mit mindestens zwölf falschen Identitäten während des Lebens in der Illegalität zwischen 1998 und 2011.

Also wenn das kein schlagender Beweis ist, dann frage ich mich, was dann einer sein soll. Da fällt mir aber ein: Der Verfassungsschutzbeamte Andreas Temme, der im Zusammenhang mit dem letzten Dönermord in einem Kasseler Internetcafe 2006 kurzzeitig wegen Mordverdacht angeklagt war und seither im Kasseler Regierungspräsidium Innendienst schiebt, hatte zu Hause, neben nicht lizenzierter Munition und einem Buch über Serienmorde, auch Abschriften von "Mein Kampf". Darf ich das nun auch als eindeutigen Beleg für dessen mörderische Absichten verwenden?

Karl_Murx
18.04.2012, 16:20
Interessanter Blog auch zur NSU
http://www.swr.de/blog/terrorismus/2012/03/16/bka-prasident-staunt-uber-wasserverbrauch-der-zwickauer-zelle/#more-4430

Man staunt, welche Leute es über die (SPD)-Parteischiene zu welchen Ämtern bringen können:


Bei einer Tagung des “Gesprächskreises Nachrichtendienste“, an der mein Kollege Ulrich Krätzer von der Nachrichtenagentur dapd lobenswerterweise teilgenommen hat, berichtete BKA-Präsident Jörg Ziercke heute, dass der geringe Wasserverbrauch in der Wohnung sowie nicht gefundene männliche Bekleidung bei den Ermittlern die Theorie geweckt haben, Beate Zschäpe könnte überwiegend alleine in der Wohnung gelebt – und die Gruppe somit noch eine andere Unterkunft gehabt haben.

Da es aber auch noch Leute mit etwas logischem Denkvermögen gibt, die über Recht und Gesetz noch ganz altmodische Vorstellungen haben und dieses nicht markt- bzw. parteikonform auslegen, hier eine Antwort des Artikelverfassers darauf:


Auch die fehlende Männerkleidung im Brandschutt ist für die Ermittler kein eindeutiges Indiz: Sie könnte schlicht verbrannt sein, denn in einem hinteren Bereich der Doppelwohnung stand nach der Auswertung der Experten wohl ein Kleiderschrank, der praktisch restlos niedergebrannt ist.

Das übrigens im Gegensatz zu den angeblich dort gefundenen feuerfesten DVD`s und Sticks mit Paule-Panther-Bekenntnisvideos sowie tonnenweise Papier mit Abrechnungen, Listen von potentiellen Terroropern sowie Stadtplänen, die das Wüten der rechtsextremen "NSU-Meuchelzelle" belegen sollen.


Waren die Uwes ordentliche Menschen, könnte darin ihre Kleidung gelagert gewesen sein – sofern sie nicht bei den beiden Männern im Wohnmobil war. Gefunden wurde jedenfalls ein Sportschuh Größe 46, der wohl nicht Frau Zschäpe gehörte.

Da wird sie früher eben mal größer gewesen sein, mein Gott, was solls. Es geht hier schließlich um den Nachweis eines rechtsextremen und ausländerfeindlichen Motivs der Dönermorde. Da sollte man sich nicht bei solchen Lappalien aufhalten.

bio
18.04.2012, 16:26
Wird eng für die einzige Frau bei beim NSU....

Mordanklage für Zschäpe so gut wie sicher!

Guckst Du:

http://www.stern.de/politik/deutschland/zwickauer-terrortrio-beate-zschaepe-muss-wohl-mit-mordanklage-rechnen-1814908.html#utm_source=sternde&utm_medium=zhp&utm_campaign=politik&utm_content=snippet-aufmacher



Jo, was so 300 Ordner an Beweisen nicht alles hergeben.....


KaRol

Es würde mich nicht wundern, wenn sie angesichts der 300 Ordner "verge-Selbstmord-ed" wird.
Wo sind die Beweise? Übrigens reden jetzt "die Ermittler" wieder von 14 Banküberfällen. Die scheinen sich wirklich nicht einig zu sein.

Bruddler
18.04.2012, 16:31
Wird eng für die einzige Frau bei beim NSU....

Mordanklage für Zschäpe so gut wie sicher!

Guckst Du:

http://www.stern.de/politik/deutschland/zwickauer-terrortrio-beate-zschaepe-muss-wohl-mit-mordanklage-rechnen-1814908.html#utm_source=sternde&utm_medium=zhp&utm_campaign=politik&utm_content=snippet-aufmacher



Jo, was so 300 Ordner an Beweisen nicht alles hergeben.....


KaRol

Ich nehme an, Du hast all diese Ordner höchstselbst gelesen ?

Karl_Murx
18.04.2012, 16:39
Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gesicht von Zschäpe ist nicht zu bestreiten:
Nase in der Mitte, links und rechts oberhalb davon zwei(!) Augen, darunter ein Mund! :)

Spaß beiseite: Gibt es Fotos von Mevlük K.?

Gibt ein Foto von ihm in einem Artikel der FR vom 8.5. 2009.

http://www.google.de/imgres?q=Foto+Mevl%C3%BCt+Kar&hl=de&sa=X&rlz=1R2ADFA_deDE414&biw=1251&bih=653&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=Ut7K2Fc8k3NdSM:&imgrefurl=http://www.fr-online.de/politik/sauerland-gruppe-v-mann-unter-beschuldigten,1472596,3161216.html&docid=Nri7dYw06kbqvM&imgurl=http://www.fr-online.de/image/view/3336014,1113601,highRes,maxh,480,maxw,480,Atilla%2 52B%25252528media_717231%25252529.jpg&w=480&h=360&ei=18-OT6WwBI6Mswbc5JjmDw&zoom=1&iact=hc&vpx=359&vpy=161&dur=125&hovh=194&hovw=259&tx=150&ty=101&sig=111319531749887187123&page=2&tbnh=139&tbnw=205&start=15&ndsp=20&ved=1t:429,r:1,s:15,i:106

Karl_Murx
18.04.2012, 17:15
Eine gewisse Ähnlichkeit mit dem Gesicht von Zschäpe ist nicht zu bestreiten:
Nase in der Mitte, links und rechts oberhalb davon zwei(!) Augen, darunter ein Mund! :)

Spaß beiseite: Gibt es Fotos von Mevlük K.?

Bei der Gelegenheit: Kann mir jemand noch Artikel verlinken, wo darüber berichtet wurde, wie die beiden Polizisten in Heilbronn nach Angaben der Behörden aufgefunden wurden? Wikipedia meldet, daß man die getötete Michelé Kiesewetter neben dem Streifenwagen liegend gefunden hatte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Polizistenmord_von_Heilbronn

Wenn der Anschlag aber so erfolgt ist, daß sich die beiden Attentäter von hinten an den Streifenwagen herangeschlichen hatten und von beiden Seiten durch die Öffnungen der heruntergelassenen Scheiben auf die Polizisten geschossen hatten, die gerade Mittagspause machten: Wieso findet man dann Michelé Kiesewetter tot neben dem Streifenwagen liegend?

http://www.radio-utopie.de/2011/11/14/der-neue-terror-des-apparats/

Offizielle Darstellung: auf dem abgelegen Gelände hatten sich die Täter unbemerkt “von hinten” genähert und beiden Beamten in den Kopf geschossen. Die Beamtin lag aber außerhalb ihres Wagens. Wie kann das sein? Glaubt das jemand? Wieso wurde anschließend ermittelt, ermittelt, ermittelt und nichts kam dabei raus? Wieso wurde die Sache dann wegen “personeller Überlastung” von einer Sonderkommission der Polizeidirektion Heilbronn ans LKA Baden-Württemberg übertragen?

Karl_Murx
18.04.2012, 17:18
Gibt ein Foto von ihm in einem Artikel der FR vom 8.5. 2009.

http://www.google.de/imgres?q=Foto+Mevl%C3%BCt+Kar&hl=de&sa=X&rlz=1R2ADFA_deDE414&biw=1251&bih=653&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=Ut7K2Fc8k3NdSM:&imgrefurl=http://www.fr-online.de/politik/sauerland-gruppe-v-mann-unter-beschuldigten,1472596,3161216.html&docid=Nri7dYw06kbqvM&imgurl=http://www.fr-online.de/image/view/3336014,1113601,highRes,maxh,480,maxw,480,Atilla%2 52B%25252528media_717231%25252529.jpg&w=480&h=360&ei=18-OT6WwBI6Mswbc5JjmDw&zoom=1&iact=hc&vpx=359&vpy=161&dur=125&hovh=194&hovw=259&tx=150&ty=101&sig=111319531749887187123&page=2&tbnh=139&tbnw=205&start=15&ndsp=20&ved=1t:429,r:1,s:15,i:106

Muß mich korrigieren: Das ist wohl nicht das Foto von Mevlüt Kar, sondern von Attila S., einem Angeklagten im Sauerlandprozeß. Es gibt dann noch ein verschwommenes Foto, aber das scheint wohl tatsächlich Kar zu sein. Der im türkischen Text enthaltene Hinweise auf den MIT (türkischer Geheimdienst) ist ein Hinweis darauf.

http://www.google.de/imgres?q=Foto+Mevl%C3%BCt+Kar&hl=de&sa=X&rlz=1R2ADFA_deDE414&biw=1251&bih=653&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=WmQrVfFhDtOPgM:&imgrefurl=http://turkhaberajansi-tha.blogspot.com/2012/01/mite-muhabir-soku.html&docid=gcN7gLAWJ0VsEM&imgurl=http://4.bp.blogspot.com/-amCfUmFoK8k/TyNZrvq8ZEI/AAAAAAAATVo/s-FOwrsvqkk/s400/_-_a-k.jpg&w=90&h=112&ei=1dqOT-jUHcvKswbd-8yuCQ&zoom=1&iact=hc&vpx=506&vpy=389&dur=2797&hovh=89&hovw=72&tx=114&ty=38&sig=111319531749887187123&page=3&tbnh=89&tbnw=72&start=35&ndsp=23&ved=1t:429,r:2,s:35,i:153

bernhard44
18.04.2012, 17:21
Muß mich korrigieren: Das ist wohl nicht das Foto von Mevlüt Kar, sondern von Attila S., einem Angeklagten im Sauerlandprozeß. Es gibt dann noch ein verschwommenes Foto, aber das scheint wohl tatsächlich Kar zu sein. Der im türkischen Text enthaltene Hinweise auf den MIT (türkischer Geheimdienst) ist ein Hinweis darauf.

http://www.google.de/imgres?q=Foto+Mevlüt+Kar&hl=de&sa=X&rlz=1R2ADFA_deDE414&biw=1251&bih=653&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=WmQrVfFhDtOPgM:&imgrefurl=http://turkhaberajansi-tha.blogspot.com/2012/01/mite-muhabir-soku.html&docid=gcN7gLAWJ0VsEM&imgurl=http://4.bp.blogspot.com/-amCfUmFoK8k/TyNZrvq8ZEI/AAAAAAAATVo/s-FOwrsvqkk/s400/_-_a-k.jpg&w=90&h=112&ei=1dqOT-jUHcvKswbd-8yuCQ&zoom=1&iact=hc&vpx=506&vpy=389&dur=2797&hovh=89&hovw=72&tx=114&ty=38&sig=111319531749887187123&page=3&tbnh=89&tbnw=72&start=35&ndsp=23&ved=1t:429,r:2,s:35,i:153

das dürfte er sein: http://www.haberler.com/haber-resimleri/694/alman-11-eylul-u-icin-patlayici-mevlut-k-dan_o.jpg

http://www.haberler.com/alman-11-eylul-u-icin-patlayici-mevlut-k-dan-haberi/

http://www.birgun.net/actuel/actuel_1249387405.jpg

http://www.birgun.net/index_gazete.php?news_code=1249387939&year=2009&month=08&day=04

merkwürdig, bei beiden Namen erscheinen die gleichen Gesichter......

PS.

ja das ist auch der Attila Selek!

bio
18.04.2012, 17:22
Bei der Gelegenheit: Kann mir jemand noch Artikel verlinken, wo darüber berichtet wurde, wie die beiden Polizisten in Heilbronn nach Angaben der Behörden aufgefunden wurden? Wikipedia meldet, daß man die getötete Michelé Kiesewetter neben dem Streifenwagen liegend gefunden hatte.

http://de.wikipedia.org/wiki/Polizistenmord_von_Heilbronn

Wenn der Anschlag aber so erfolgt ist, daß sich die beiden Attentäter von hinten an den Streifenwagen herangeschlichen hatten und von beiden Seiten durch die Öffnungen der heruntergelassenen Scheiben auf die Polizisten geschossen hatten, die gerade Mittagspause machten: Wieso findet man dann Michelé Kiesewetter tot neben dem Streifenwagen liegend?

http://www.radio-utopie.de/2011/11/14/der-neue-terror-des-apparats/

ich denke, sie wurde erst angeschossen, und dann aus dem Auto gezerrt. Ihr und ihrem Kollegen wurden ja Handschellen, Pfefferspray und Waffen abgenommen.
Offenbar trugen die Angreifer Handschuhe, denn es wurde ja offenbar nix (Abdrücke, DNA) gefunden.

coldcase
18.04.2012, 17:26
Das dürfte auch Attila S. sein, hat viel Ähnlichkeit mit dem Bild vom 1. Link von Karl Murx. Warum kann man keine aussagekräftige Bildunterschrift erstellen?

bernhard44
18.04.2012, 17:31
Justiz verfolgt türkischen Geheimdienst-Spitzel Mevlüt K. soll der fünfte Mann der wegen Terrors angeklagten Sauerlandgruppe sein. Doch nicht nur das. Er gilt als mutmaßlicher Kurier für das Terrornetzwerk al-Qaida und Zuträger für den türkischen Nachrichtendienst. Jetzt hat der Bundesgerichtshof Haftbefehl gegen Mevlüt K. erlassen.

http://www.google.de/imgres?start=126&hl=de&client=firefox-a&hs=myX&sa=X&rls=org.mozilla:de:official&biw=1440&bih=780&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=u017gtg5CAwR-M:&imgrefurl=http://www.welt.de/politik/deutschland/article4348905/Justiz-verfolgt-tuerkischen-Geheimdienst-Spitzel.html&docid=HQWyU-SIFihc9M&imgurl=http://www.welt.de/img/Image_Root/crop101179497/5888623542-ci16x9-w580/22669-1249972951913235-23.jpg&w=580&h=326&ei=7N2OT9L3OKjh4QS11r3QDw&zoom=1&iact=hc&vpx=375&vpy=160&dur=1400&hovh=168&hovw=300&tx=168&ty=126&sig=102741891990810156443&page=5&tbnh=135&tbnw=203&ndsp=33&ved=1t:429,r:8,s:126,i:96

bernhard44
18.04.2012, 17:32
Das dürfte auch Attila S. sein, hat viel Ähnlichkeit mit dem Bild vom 1. Link von Karl Murx. Warum kann man keine aussagekräftige Bildunterschrift erstellen?

ja denke ich auch! Die Sauerlandgruppe wird ohne den Mevlüt K. abgebildet

http://www.dw.de/image/0,,4314083_4,00.jpg

Sauerland Grubu davasında yargılanan sanıklar: (soldan sağa) Daniel Schneider, Atilla Selek, Fritz Gelowicz ve Adem Yılmaz

http://www.dw.de/dw/article/0,,4535939,00.html

Karl_Murx
18.04.2012, 17:37
Es würde mich nicht wundern, wenn sie angesichts der 300 Ordner "verge-Selbstmord-ed" wird.
Wo sind die Beweise? Übrigens reden jetzt "die Ermittler" wieder von 14 Banküberfällen. Die scheinen sich wirklich nicht einig zu sein.

Nachdem man gemerkt hat, daß bei den beiden Banküberfällen von Arnstadt im September und dem letzten von Eisenach am 04.11. 2011 nur insgesamt ca. 90.000 Euronen erbeutet wurden, im Wohnmobil aber über 110.000 Euro gefunden wurden und es selbst dem hiesigen Dummichel schwer plausibel zu machen ist, wer denn so christlich gesinnt sein und einem rechtsextremen Killerkommando aus freien Stücken noch 11.000 Euro ins Wohnmobil gepackt haben soll, hat man sich jetzt auf die ursprüngliche Variante besonnen. Auch muß man ja irgendwie nachweisen, wovon das Doppel-Trio denn 13 Jahre lang gelebt hat, wenn man die Geldquellen der Führungsbeamten beim Verfassungsschutz nicht offenbaren will.

Aber so richtig mit dem Rechnen hat man es bei der Generalbundesanwaltschaft auch nicht. Wenn man die ca. 600.000 Euro mal auf die 13 Jahre umrechnet, welche das "NSU-Doppeltrio" im Untergrund verbracht haben soll, und das Ergebnis noch mal brüderlich und schwesterlich durch 3 teilt, kommt man mit 1.282 Euro Pro-Kopf- und Monatseinkommen auf eine Summe, die nur knapp über dem pfändungsfreien Existenzminimum von 1.028 Euro und weit unter dem von der Linken anvisierten Mindestlohn von 8,50 Euro liegt. Kaum verwunderlich, dass Zschäpe nach Angaben des "Spiegel" nebenbei in einem Kaufhaus arbeiten musste und Böhnhardt gezwungen war, als Kurierfahrer zu jobben.

http://www.politplatschquatsch.com/2011/12/nsu-was-steckt-dahitler.html

Da fragt man sich nur, wie sich die drei dann diesen doch recht aufwendigen Lebensstil leisten konnten, den sie nach Angaben der Medien gepflegt haben. Eine nicht unbedingt geringe Monatsmiete von ca. 800 Euro, lange Urlaubsreisen, das Anmieten teurer Wohnmobile wie auch hochwertige Fahrräder wollen finanziert sein, von den Lebenshaltungskosten (wird eben alles teurer!) mal ganz zu schweigen.

Karl_Murx
18.04.2012, 18:06
ich denke, sie wurde erst angeschossen, und dann aus dem Auto gezerrt. Ihr und ihrem Kollegen wurden ja Handschellen, Pfefferspray und Waffen abgenommen.
Offenbar trugen die Angreifer Handschuhe, denn es wurde ja offenbar nix (Abdrücke, DNA) gefunden.

Das habe ich aber mal anders gelesen. Angeblich sollen DNA-Spuren des somalischen V-Mannes Ahmed H. am Tatort gefunden worden sein, nicht aber die DNA der beiden Uwes oder Beate Zschäpes. Ein paar Beiträge von mir zurückgehen.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5275030#post5275030

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

Die erste Parallele zwischen dem Mord an der Polizistin und der Sauerland-Zelle war eine DNA-Spur, die sowohl am Tatort der erschossenen Polizistin als auch in einem Auto gefunden worden war, in dem ein Unterstützer der Sauerland-Zelle gesessen hatte. Es handelte sich um den Somalier Ahmed H., der mit dem ehemaligen Geheimdienstinformanten Mevlüt K. gut bekannt war.

Ahmed H. soll in die Beschaffung der Zünder für die Sprengsätze, die die Sauerland-Zelle herstellen wollte, eingebunden gewesen sein. Das Landgericht Frankenthal verurteilte den Somalier im Februar 2009 zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe, weil er an der Ermordung von drei georgischen Autohändlern im Januar 2008 im südhessischen Heppenheim beteiligt gewesen sein soll.

Die DNA-Spur war an der Innenseite der Windschutzscheibe des Autos gesichert worden, mit dem die Leichen der Georgier weggebracht worden waren. Das Auto, ein weißer Ford Escort Kombi, gehörte zur Tatzeit dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Das hatte den Wagen seinem V-Mann Talib O. überlassen, der als Haupttäter bei dem Dreifachmord gilt und ebenfalls zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden war.

Hinweise auf die Verwicklung von Islamisten und amerikanischen wie deutschen Diensten in diesen Anschlag sind ebenfalls nachzulesen.



http://www.faz.net/aktuell/polizistinnenmord-in-heilbronn-die-verdaechtige-schweigt-11522711.html

Nach den Ermittlungen der Staatsanwaltschaft Heilbronn gibt es über eine Verbindung zwischen der thüringischen Tätergruppe und dem Heilbronner Mord unabweisbare Zusammenhänge: Ein „Multifunktionsmesser“ des schwer verletzten Kollegen und eine Handschelle der Polizistin fand die Polizei ebenso wie eine Waffe des Typs, mit der Michèle Kiesewetter getötet worden ist. Eine erste Überprüfung der am Heilbronner Tatort sichergestellten DNA-Proben mit denen der Zwickauer Tätergruppe ergab bislang keine Übereinstimmung. Harald Lustig, Sprecher der Heilbronner Staatsanwaltschaft, bestätigte, dass sich unter den etwa 1000 Spuren, die von den Sonderkommissionen seit 2007 ausgewertet worden sind, kein Hinweis auf die beiden Bankräuber, den 34 Jahre alten Uwe B. und den 38 Jahre alten Uwe M. aus Thüringen, gefunden habe. Auch über die 36 Jahre alte Beate Z., die zum Umfeld der Bankräuber gehört, aber derzeit die Aussage verweigert, findet sich in den Fahndungsdateien der Heilbronner Sonderkommission kein Eintrag.

KaRol
18.04.2012, 18:53
Ich nehme an, Du hast all diese Ordner höchstselbst gelesen ?




Natürlich - und verstanden habe ich den Inhalt auch.....:D


...was mich von dir - der gerademal pro Beitrag einen Zeile halbwegs korrekt rüberbringt - unterscheidet.....


Kaum einen Beitrag von mir gepostet gibt es gleichmal 5 Zitate....beachtlich, beachtlich...und natürlich immer die gleichen, üblichen Verdächtigen vom CdA* - und ebenso natürlich keinen Bezug zum Thema...

K-Murx fragt auch mal wieder die alten Kamellen über Heilbronn ab, gerade so, als ob diese nicht schon x-mal durchgekaut ( und von ihm hinlänglich "gewürdigt" ) wurden...
Ja, ja - Rudi A. läßt da wohl grüßen....

Tja - Breivik bewundert den NSU - und Deutschlands juristische Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein....


KaRol























*Club der Ahnungslosen

Karl_Murx
18.04.2012, 19:28
K-Murx fragt auch mal wieder die alten Kamellen über Heilbronn ab, gerade so, als ob diese nicht schon x-mal durchgekaut ( und von ihm hinlänglich "gewürdigt" ) wurden...

Und an Wahrheitsgehalt nichts verloren haben. Deine Behauptungen stützten sie nie und tun das auch heute nicht. Im Gegenteil.


Ja, ja - Rudi A. läßt da wohl grüßen....

Wer zur Hölle ist Rudi A.?


Tja - Breivik bewundert den NSU - und Deutschlands juristische Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein....

Im Leerlauf, wolltest du sagen.

Breivik bewundert gar nichts. Möchte wirklich mal wissen, womit du eigentlich die Presseartikel liest.

P.S. Deine Beiträge ziehe ich immer gern zusammen, damit sie sich nicht unnötig über die ganze Seite spreizen, was wohl deren Inhaltslosigkeit übertönen soll.

schneesturm
18.04.2012, 19:42
Nachdem man gemerkt hat, daß bei den beiden Banküberfällen von Arnstadt im September und dem letzten von Eisenach am 04.11. 2011 nur insgesamt ca. 90.000 Euronen erbeutet wurden, im Wohnmobil aber über 110.000 Euro gefunden wurden und es selbst dem hiesigen Dummichel schwer plausibel zu machen ist, wer denn so christlich gesinnt sein und einem rechtsextremen Killerkommando aus freien Stücken noch 11.000 Euro ins Wohnmobil gepackt haben soll, hat man sich jetzt auf die ursprüngliche Variante besonnen. Auch muß man ja irgendwie nachweisen, wovon das Doppel-Trio denn 13 Jahre lang gelebt hat, wenn man die Geldquellen der Führungsbeamten beim Verfassungsschutz nicht offenbaren will.


Aber so richtig mit dem Rechnen hat man es bei der Generalbundesanwaltschaft auch nicht. Wenn man die ca. 600.000 Euro mal auf die 13 Jahre umrechnet, welche das "NSU-Doppeltrio" im Untergrund verbracht haben soll, und das Ergebnis noch mal brüderlich und schwesterlich durch 3 teilt, kommt man mit 1.282 Euro Pro-Kopf- und Monatseinkommen auf eine Summe, die nur knapp über dem pfändungsfreien Existenzminimum von 1.028 Euro und weit unter dem von der Linken anvisierten Mindestlohn von 8,50 Euro liegt. Kaum verwunderlich, dass Zschäpe nach Angaben des "Spiegel" nebenbei in einem Kaufhaus arbeiten musste und Böhnhardt gezwungen war, als Kurierfahrer zu jobben.

http://www.politplatschquatsch.com/2011/12/nsu-was-steckt-dahitler.html

Da fragt man sich nur, wie sich die drei dann diesen doch recht aufwendigen Lebensstil leisten konnten, den sie nach Angaben der Medien gepflegt haben. Eine nicht unbedingt geringe Monatsmiete von ca. 800 Euro, lange Urlaubsreisen, das Anmieten teurer Wohnmobile wie auch hochwertige Fahrräder wollen finanziert sein, von den Lebenshaltungskosten (wird eben alles teurer!) mal ganz zu schweigen.

Dann ist es erst recht nicht zu erklären, warum die Erschossenen nicht ausgeraubt wurden. Angeblich wurden bei den meisten Opfern ja noch größere Geldsummen gefunden.

Karl_Murx
18.04.2012, 19:57
Dann ist es erst recht nicht zu erklären, warum die Erschossenen nicht ausgeraubt wurden. Angeblich wurden bei den meisten Opfern ja noch größere Geldsummen gefunden.

Richtig. Außerdem habe ich diese 600.000 Euro nur für den Fall angesetzt, daß die "NSU" alle diese Überfälle begangen hat. Nach dem Stand der Generalstaatsanwaltschaft (bis zum Interview des Generalbundesanwalt Range mit der Süddeutschen am 25.03.2012) konnte die "NSU" aber nur noch mit insgesamt drei solchen Überfällen in Verbindung gebracht werden, bei denen auch nur insgesamt ca. 90.000 Euro (beim Überfall von Arnstadt im September und beim letzten in Eisenach am 04.11.11) erbeutet wurden. Von diesen konnte sich aber das mörderische "Doppel-Trio" all die Jahre zuvor aber nicht ernährt haben.

Also bleibt zu klären: Wovon lebte die "NSU" all die 13 Jahre im Untergrund, und wie finanzierte sie sich ihren recht gehobenen Lebensstil, bzw., wer tat das?

bio
18.04.2012, 20:19
(...)

Hinweise auf die Verwicklung von Islamisten und amerikanischen wie deutschen Diensten in diesen Anschlag sind ebenfalls nachzulesen.

http://www.faz.net/aktuell/polizistinnenmord-in-heilbronn-die-verdaechtige-schweigt-11522711.html

"Eine erste Überprüfung der am Heilbronner Tatort sichergestellten DNA-Proben mit denen der Zwickauer Tätergruppe ergab bislang keine Übereinstimmung."

Ich dachte die DNA-Spuren wären von der Mitarbeiterin der DNA-Wattestäbchen-Firma kontaminiert worden, so wäre das "Heilbronner Phantom" entstanden ...

Anscheinend gab es doch noch andere, verwertbare DNA - Spuren.

Ich lerne nie aus. Danke.

D-Moll
18.04.2012, 20:22
Unerträglich , soviel Hysterie um ein paar tote Türken. Die wahrscheinlich aber eher der Türken Mafia zuzuschreiben sind.

Kein Hahn kräht aber nach deutschen Opfern durch Ausländerhand aus Deutschenhass.

bio
18.04.2012, 20:28
Um das unfassbare Staatsversagen hinsichtlich des Stopps und der Aufklärung der Morde zu verstehen, muss man zurück in die Geschichte der Bundesrepublik sehen. Die Ausflüchte, die Entschuldigungen, das Vorgehen wiederholen sich. Hermann Scheer warnte im Jahr 2010, seinem Todesjahr, eindringlich: "Der Feind sitzt innen – heute mehr als je."

http://www.youtube.com/watch?v=N7yM0WUxfnw

schneesturm
18.04.2012, 20:54
Richtig. Außerdem habe ich diese 600.000 Euro nur für den Fall angesetzt, daß die "NSU" alle diese Überfälle begangen hat. Nach dem Stand der Generalstaatsanwaltschaft (bis zum Interview des Generalbundesanwalt Range mit der Süddeutschen am 25.03.2012) konnte die "NSU" aber nur noch mit insgesamt drei solchen Überfällen in Verbindung gebracht werden, bei denen auch nur insgesamt ca. 90.000 Euro (beim Überfall von Arnstadt im September und beim letzten in Eisenach am 04.11.11) erbeutet wurden. Von diesen konnte sich aber das mörderische "Doppel-Trio" all die Jahre zuvor aber nicht ernährt haben.

Also bleibt zu klären: Wovon lebte die "NSU" all die 13 Jahre im Untergrund, und wie finanzierte sie sich ihren recht gehobenen Lebensstil, bzw., wer tat das?

Ich halte die NSU für absolut gefakt. Die 350 Kriminalbeamte haben doch bis heute nichts Neues ermittelt. Alles was an Berichterstattung in den Medien erscheint bzw. erschienen ist, ist hier in diesem Strang schon auf den ersten Seiten nachzulesen. Ich habe zwar nicht alles im Kopf, aber ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Wochen bzw. Monaten irgendetwas gelesen zu haben, was auch nur den Hauch einer Anklage standhalten könnte. Alles Erhellende kam von Dir und früher vom User Marathon. Wenn die Anwälte der Zschäpe die Anklage der Staatsanwaltschaft nicht in der Luft zerpflückt, dann verliere ich noch wirklich den letzten Rest von Vertrauen in die Justiz der BRD.

bio
18.04.2012, 21:07
Ich halte die NSU für absolut gefakt. Die 350 Kriminalbeamte haben doch bis heute nichts Neues ermittelt. Alles was an Berichterstattung in den Medien erscheint bzw. erschienen ist, ist hier in diesem Strang schon auf den ersten Seiten nachzulesen. Ich habe zwar nicht alles im Kopf, aber ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Wochen bzw. Monaten irgendetwas gelesen zu haben, was auch nur den Hauch einer Anklage standhalten könnte. Alles Erhellende kam von Dir und früher vom User Marathon. Wenn die Anwälte der Zschäpe die Anklage der Staatsanwaltschaft nicht in der Luft zerpflückt, dann verliere ich noch wirklich den letzten Rest von Vertrauen in die Justiz der BRD.

Ich habe große Sorge, dass sie ermordert wird und es als Selbstmord verkauft wird.

Ein Blick in die Geschichte:

"Raymund Hörnle und Sibylle Vorderbrügge waren mit dem Attentäter Gundolf Köhler befreundet[11] und Mitglieder der rechtsextremen terroristischen Vereinigung Deutsche Aktionsgruppen. Sie hatten bereits einen Tag nach dem Oktoberfestattentat ausgesagt, dass der Rechtsextremist Heinz Lembke ihnen Waffen, Sprengstoff und Munition angeboten habe. Zudem habe er von umfangreichen Waffendepots erzählt, und dass er Personen im Gebrauch von Sprengstoff ausbilde. Diesem Hinweis ging die Staatsanwaltschaft jedoch erst nach, als Waldarbeiter ein knappes Jahr später durch Zufall eines der Depots entdeckten. Lembke offenbarte im Untersuchungsgefängnis die Lage seiner 33 illegalen Waffen- und Sprengstoffdepots, deren Entdeckung bei Uelzen in der Lüneburger Heide 1981 ein breites Medienecho fand: Sie enthielten unter anderem automatische Waffen, 14.000 Schuss Munition, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff, 230 Sprengkörper und 258 Handgranaten.[15] Die Menge und Qualität der gefundenen militärischen Ausrüstung deuten laut Daniele Ganser auf eine Verbindung Lembkes zu Gladio hin. Dies wurde jedoch nicht geklärt, da Lembke am 1. November 1981, einen Tag vor seiner Vernehmung durch einen Staatsanwalt, erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde.[15] Er hatte zuvor angekündigt, umfangreiche Erklärungen über seine Hintermänner abzugeben. Die Ermittlungen in dieser Richtung wurden bald nach seinem Tod eingestellt und Lembke als Einzelgänger dargestellt, der die Waffendepots aufgrund seiner Furcht vor einer sowjetischen Invasion angelegt habe. Die Verbindungen zum Oktoberfestattentat wurden nach seinem Tod nicht weiter verfolgt. Schon damals merkte ein anonymer Autor vom österreichischen Verteidigungsministerium an, dass diese Interpretation zu bezweifeln sei:[2]

„Bemerkenswert ist, dass ein Staat mit extremen Sicherheitsvorkehrungen gegen Terroristen den Diebstahl oder das Verschwinden einer solchen großen Menge Kriegsmaterial nicht bemerkt haben sollte.“

Weiter auffällig ist, dass aus dem gesamten gewaltigen Waffenarsenal gerade einmal die Herkunft von drei Waffen geklärt werden konnte. Auch stammten diese drei Waffen von einer Privatfirma, welche die NATO und die Bundeswehr beliefert."

http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio#Anschlag_auf_das_M.C3.BCnchner_Oktoberfest_ 1980

Sprecher
18.04.2012, 21:09
....und mich würde mal interessieren, weshalb hier im Strang so viele die Existenz des NSU ableugnen und uns die ganze Sache als "VS-Inzenierung" verkaufen wollen, während im fernen Oslo A. Breivik sich explizit auf den NSU beruft und sich als Kämpfer in deren Sinn sieht...:rolleyes:


Breivik hat sich auch auf Al Quaida berufen.


Befragung durch Staatsanwaltschaft
Breivik bekundet Hochachtung für al-Qaida

Am Dienstagmittag betonte der 33-Jährige vor Gericht in Oslo, er habe viel von al-Qaida gelernt. Das Terrornetzwerk sei "die erfolgreichste militante Organisation der Welt". Er bewundere deren Glauben an das Märtyrertum.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828103,00.html

Damit sollte klar sein wieviel die Äußerungen dieses Irren über die NSU von der er mal was in der Knast-Zeitung gelesen hat zu halten ist.

schneesturm
18.04.2012, 21:33
Ich habe große Sorge, dass sie ermordert wird und es als Selbstmord verkauft wird.

Ein Blick in die Geschichte:

"Raymund Hörnle und Sibylle Vorderbrügge waren mit dem Attentäter Gundolf Köhler befreundet[11] und Mitglieder der rechtsextremen terroristischen Vereinigung Deutsche Aktionsgruppen. Sie hatten bereits einen Tag nach dem Oktoberfestattentat ausgesagt, dass der Rechtsextremist Heinz Lembke ihnen Waffen, Sprengstoff und Munition angeboten habe. Zudem habe er von umfangreichen Waffendepots erzählt, und dass er Personen im Gebrauch von Sprengstoff ausbilde. Diesem Hinweis ging die Staatsanwaltschaft jedoch erst nach, als Waldarbeiter ein knappes Jahr später durch Zufall eines der Depots entdeckten. Lembke offenbarte im Untersuchungsgefängnis die Lage seiner 33 illegalen Waffen- und Sprengstoffdepots, deren Entdeckung bei Uelzen in der Lüneburger Heide 1981 ein breites Medienecho fand: Sie enthielten unter anderem automatische Waffen, 14.000 Schuss Munition, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff, 230 Sprengkörper und 258 Handgranaten.[15] Die Menge und Qualität der gefundenen militärischen Ausrüstung deuten laut Daniele Ganser auf eine Verbindung Lembkes zu Gladio hin. Dies wurde jedoch nicht geklärt, da Lembke am 1. November 1981, einen Tag vor seiner Vernehmung durch einen Staatsanwalt, erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde.[15] Er hatte zuvor angekündigt, umfangreiche Erklärungen über seine Hintermänner abzugeben. Die Ermittlungen in dieser Richtung wurden bald nach seinem Tod eingestellt und Lembke als Einzelgänger dargestellt, der die Waffendepots aufgrund seiner Furcht vor einer sowjetischen Invasion angelegt habe. Die Verbindungen zum Oktoberfestattentat wurden nach seinem Tod nicht weiter verfolgt. Schon damals merkte ein anonymer Autor vom österreichischen Verteidigungsministerium an, dass diese Interpretation zu bezweifeln sei:[2]

„Bemerkenswert ist, dass ein Staat mit extremen Sicherheitsvorkehrungen gegen Terroristen den Diebstahl oder das Verschwinden einer solchen großen Menge Kriegsmaterial nicht bemerkt haben sollte.“

Weiter auffällig ist, dass aus dem gesamten gewaltigen Waffenarsenal gerade einmal die Herkunft von drei Waffen geklärt werden konnte. Auch stammten diese drei Waffen von einer Privatfirma, welche die NATO und die Bundeswehr beliefert."

http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio#Anschlag_auf_das_M.C3.BCnchner_Oktoberfest_ 1980

Diese Sache ist mir völlig neu. Ich lebte zur Zeit des Oktoberfestattentats im Ausland und habe nicht viel davon mitbekommen. Es ist aber wirklich beängstigend, zu was dieser Staat fähig ist.

sibilla
18.04.2012, 21:36
Diese Sache ist mir völlig neu. Ich lebte zur Zeit des Oktoberfestattentats im Ausland und habe nicht viel davon mitbekommen. Es ist aber wirklich beängstigend, zu was dieser Staat fähig ist.

den meinigen hat es damals fast erwischt, es drehte sich nur um minuten. er verließ das fest und kurz darauf knallte es. der schutzengel war mindestens 8 meter groß und konnte fliegen.

grüßle s.

bio
18.04.2012, 21:47
Auch wie die Polizei damals mit (unbequemen) Zeugen-Aussagen umging, erinnert stark an das Vorgehen heute. Oder das Belohnen von Hof-Berichterstattung indem man Journalisten in die Polizei-Akten rein-schauen lässt.

Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass man die heutige Situation nur verstehen kann, wenn man in die Geschichte sieht.

Karl_Murx
18.04.2012, 23:52
Unerträglich , soviel Hysterie um ein paar tote Türken. Die wahrscheinlich aber eher der Türken Mafia zuzuschreiben sind.

Kein Hahn kräht aber nach deutschen Opfern durch Ausländerhand aus Deutschenhass.

Hier mal eine kleine Abschätzung über die Wahrscheinlichkeit, als Inländer, sprich Biodeutscher, Opfer eines Täters mit Migrationshintergrund zu werden, im Vergleich zur Wahrscheinlichkeit eines MiHiGranten, Opfer einer rechtsextremen Straftat zu werden. Beruht auf den offiziellen Statistiken und erscheint in einem Blog, der auch auf www.politplatschquatsch.de verlinkt ist. Sehr empfehlenswert.

http://eulenfurz.wordpress.com/2011/11/27/5800-morde/

Karl_Murx
19.04.2012, 00:16
Ich halte die NSU für absolut gefakt. Die 350 Kriminalbeamte haben doch bis heute nichts Neues ermittelt. Alles was an Berichterstattung in den Medien erscheint bzw. erschienen ist, ist hier in diesem Strang schon auf den ersten Seiten nachzulesen. Ich habe zwar nicht alles im Kopf, aber ich kann mich nicht erinnern, in den letzten Wochen bzw. Monaten irgendetwas gelesen zu haben, was auch nur den Hauch einer Anklage standhalten könnte. Alles Erhellende kam von Dir und früher vom User Marathon. Wenn die Anwälte der Zschäpe die Anklage der Staatsanwaltschaft nicht in der Luft zerpflückt, dann verliere ich noch wirklich den letzten Rest von Vertrauen in die Justiz der BRD.

Ich fürchte, solange sich die Eliten in Justiz, Politik und Medien einig sind, daß diese Morde von einer rechtsextremen "NSU-Terrorzelle" aus ausländerfeindlichen Motiven verübt worden sein müssen, wird auch ein Gerichtsverfahren keine Aufklärung bringen. Ich darf mal daran erinnern, daß es inzwischen offizielle Trauerfeiern der Bundesregierung unter Leitung einer Bundeskanzlerin gegeben hat, in denen diese Morde als Opfer deutscher rechtsextremer Gewalt bezeichnet und damit höchst regierungsamtlich uns Deutschen in die Schuhe geschoben wurden. Es sind - ohne daß die Ermittlungen abgeschlossen sind, geschweige denn ein rechtskräftiges Urteil in dieser Sache ergangen ist - eine halbe Million Euro als Entschädigung an die Hinterbliebenen der Dönermordopfer gezahlt worden. Ein Schuldanerkenntnis durch den deutschen Staat also, das nicht ohne größten Gesichtsverlust aller Parteien wieder rückgängig gemacht werden könnte, sollte es sich im Verlauf der Ermittlungen herausstellen, daß die Getöteten, wie jahrelang durch die Behörden vermutet, Opfer von Machenschaften der türkischen organisierten Kriminalität bzw. des "tiefen türkischen Staates" wurden.

Ein solches Ergebnis wäre damit seitens der einheimischen Politik äußerst unerwünscht. Wie wird sich nun ein weisungsabhängiger Generalstaatsanwalt Range, wie werden sich ebenso weisungsabhängige Staatsanwälte verhalten, und wie werden deutsche Gerichte urteilen, wenn sich dieses zusammengeschluderte Konvolut einer Anklage während des Prozesses als das entpuppt, was es ist, und nach juristischen Gesichtspunkten die Beweiskette blamabel zusammenbricht? Wird man es überhaupt zu einem Prozeß kommen lassen?

Karl_Murx
19.04.2012, 00:43
Ich habe große Sorge, dass sie ermordert wird und es als Selbstmord verkauft wird.

Ein Blick in die Geschichte:

"Raymund Hörnle und Sibylle Vorderbrügge waren mit dem Attentäter Gundolf Köhler befreundet[11] und Mitglieder der rechtsextremen terroristischen Vereinigung Deutsche Aktionsgruppen. Sie hatten bereits einen Tag nach dem Oktoberfestattentat ausgesagt, dass der Rechtsextremist Heinz Lembke ihnen Waffen, Sprengstoff und Munition angeboten habe. Zudem habe er von umfangreichen Waffendepots erzählt, und dass er Personen im Gebrauch von Sprengstoff ausbilde. Diesem Hinweis ging die Staatsanwaltschaft jedoch erst nach, als Waldarbeiter ein knappes Jahr später durch Zufall eines der Depots entdeckten. Lembke offenbarte im Untersuchungsgefängnis die Lage seiner 33 illegalen Waffen- und Sprengstoffdepots, deren Entdeckung bei Uelzen in der Lüneburger Heide 1981 ein breites Medienecho fand: Sie enthielten unter anderem automatische Waffen, 14.000 Schuss Munition, 50 Panzerfäuste, 156 kg Sprengstoff, 230 Sprengkörper und 258 Handgranaten.[15] Die Menge und Qualität der gefundenen militärischen Ausrüstung deuten laut Daniele Ganser auf eine Verbindung Lembkes zu Gladio hin. Dies wurde jedoch nicht geklärt, da Lembke am 1. November 1981, einen Tag vor seiner Vernehmung durch einen Staatsanwalt, erhängt in seiner Gefängniszelle aufgefunden wurde.[15] Er hatte zuvor angekündigt, umfangreiche Erklärungen über seine Hintermänner abzugeben. Die Ermittlungen in dieser Richtung wurden bald nach seinem Tod eingestellt und Lembke als Einzelgänger dargestellt, der die Waffendepots aufgrund seiner Furcht vor einer sowjetischen Invasion angelegt habe. Die Verbindungen zum Oktoberfestattentat wurden nach seinem Tod nicht weiter verfolgt. Schon damals merkte ein anonymer Autor vom österreichischen Verteidigungsministerium an, dass diese Interpretation zu bezweifeln sei:[2]

„Bemerkenswert ist, dass ein Staat mit extremen Sicherheitsvorkehrungen gegen Terroristen den Diebstahl oder das Verschwinden einer solchen großen Menge Kriegsmaterial nicht bemerkt haben sollte.“

Weiter auffällig ist, dass aus dem gesamten gewaltigen Waffenarsenal gerade einmal die Herkunft von drei Waffen geklärt werden konnte. Auch stammten diese drei Waffen von einer Privatfirma, welche die NATO und die Bundeswehr beliefert."

http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio#Anschlag_auf_das_M.C3.BCnchner_Oktoberfest_ 1980

Mit solchen Waffen- und Munitionsmengen kann man Kriege und Bürgerkriege führen. Es gibt übrigens von uns allem Lieblingsblatt "Der Spiegel" einen aktuellen Artikel zum Thema "NSU", gemäß dem das mörderische Doppel-Trio große Mengen Munition im Keller des explodierten und abgebrannten Zwickauer Wohnhaus gelagert haben soll. Außerdem die Erklärung dafür, warum trotz der völligen Zerstörung der Haushälfte Rabattmarken und detaillierte Aufzeichnungen zu möglichen Anschlagszielen, Stadtpläne mit Markierungen, eine Zettelsammlung mit den Namen von Prominenten und hochrangigen Ermittlungsbeamten oder ein handschriftliches Adressverzeichnis von Politikern und Journalisten erhalten geblieben sein soll:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828329,00.html

Offenbar hatte die Mieterin kurz zuvor den Brennstoff vergossen und beim Herausgehen Feuer gelegt. Die Benzingase, die sich in den Räumen gesammelt hatten, lösten aber eine Verpuffung aus, die Teile der Außenwand heraussprengte und das Feuer stellenweise erstickte. N. und seine Feuerwehr-Kameraden brauchten ein spezielles Brecheisen ("Haligan Tool"), um die stark gesicherte Wohnungstür zu öffnen, danach bekamen sie die gelb lodernden Flammen aber relativ schnell in den Griff. Wie sich kurz darauf herausstellte, war die Löschaktion alles andere als ein Routineeinsatz. Die Feuerwehrleute hatten dank ihres schnellen Vorgehens das letzte Versteck einer Terrorzelle vor der vollständigen Zerstörung bewahrt.

Auf der Grafik ist der "konspirative" Bereich der Wohnung markiert. Nur ist mir irgendwie unerklärlich, wie dieser Bereich erhalten geblieben bzw. wie überhaupt irgendein Teil der gesamten Wohnung vor der vollständigen Zerstörung bewahrt geblieben sein soll. Ich habe jetzt gerade keine Foto von der brennenden bzw. der gelöschten Wohnung parat, kann mich aber erinnern, daß die gesamte Wohnungshälte ab dem ersten Stock bis zum Dach komplett zerstört worden ist, also der Bereich, den die drei bewohnten. Wie soll hier eine Feuerwehr etwas in den Griff bekommen haben?



In Wohnung und Keller hatten die mutmaßlichen Terroristen zudem mehrere Munitionsdepots angelegt: Insgesamt fand die Polizei 1424 scharfe Patronen unterschiedlicher Kaliber, abzufeuern von der Pumpgun bis zur Maschinenpistole.

Mit anderen Worten, das "NSU-Doppeltrio" hätte einen mittleren Krieg führen können. An Munitionsmangel, wie in diesem Forum geäußert, kann es also nicht gelegen haben, wenn sie sich am 04.11. 11 beim Herannahen der Polizei nicht gewehrt haben, sondern den Freitod gewählt haben sollen. Im Falle, das Munitionsdepot hat schon vor dem 04.11. in diesem Keller existiert.


Hinzu kamen zahlreiche, detaillierte Aufzeichnungen zu möglichen Anschlagszielen, Stadtpläne mit Markierungen etwa, eine Zettelsammlung mit den Namen von Prominenten und hochrangigen Ermittlungsbeamten oder ein handschriftliches Adressverzeichnis, in dem Politiker und Journalisten aufgeführt sind.

Die Feuerfestigkeit und Beständigkeit dieser Dokumente erstaunen und begeistern jedesmal von neuem, sieht man sich die abgebrannte Wohnung an.

Aber irgendwie scheinen die Neonazis auch ein normales Leben geführt und nicht nur 24 Stunden am Tag Schwarze Messen vor einem Altar mit Hitlerbild gefeiert zu haben, auf dem kleine Kinder geopfert werden:


Akribisch haben die Fahnder ihre Fundstücke in ein "vorläufiges Asservaten-Verzeichnis" eingetragen. Es sind Hunderte Beweismittel, allein die tabellarische Liste, die dem SPIEGEL vorliegt, ist 140 Seiten lang. Der Nachlass der Neonazis zeugt von ihrem spießig-banalen Leben im Untergrund - aber auch von ihrem mörderischen Hass.

Letzter eine Behauptung, die nicht so richtig aus dem Text des Artikels hervorgeht:


Und dann wieder Fundstücke aus dem anderen, ausgesprochen biederen Leben, das die Zelle in ihrem Zwickauer Zuhause führte. Für Ausflüge in die Umgebung standen im Keller vier Mountainbikes, Fahrradhelme (in den Größen 55 bis 63 und 58 bis 68) und eine Tasche mit einer schwarzen Sattelschutzhülle bereit - falls es mal regnet.

Auf ganz gewöhnliche Wünsche und Ängste deuten auch einige Asservate aus der ersten Etage hin. Mehrere Sparbücher fanden die Ermittler im Schutt. Eines von der Sparkasse Zwickau trug die Aufschrift "Zuwachssparen", hatte aber noch keine Einträge. Auch Rabattmarken von allen möglichen Anbietern fand die Polizei. Waren die mutmaßlichen Serienmörder privat als schnöde Schnäppchenjäger unterwegs? Beate Zschäpe jedenfalls dachte in Alltagsdingen wohl ganz praktisch. Auf ihren Alias-Namen Lisa Dienelt schloss sie sogar den Brillenschutzbrief "aktivoptik" ab. Man kann ja nie wissen.

Bizarr mutet indes die Bibliothek der Zwickauer Zelle an. Im vorläufigen Asservaten-Verzeichnis sind lediglich neun Bücher aufgeführt, darunter die Werke "Die 1000 besten Backrezepte", "Enzyklopädie der Pistolen und Revolver" und das "Grundsatzprogramm der Christlich Sozialen Union in Bayern". Außerdem ein Buch des linken US-Filmemachers Michael Moore ("Volle Deckung, Mr. Bush") und eine Abhandlung über den Burenkrieg in Südafrika.

Ach ja, und richtige Menschen mit Vergangenheit scheinen sie im Nebenberuf auch noch gewesen zu sein:


Die meisten - und für die Ermittlungen ergiebigsten - Asservate konnte die Polizei jedoch erst später, bei einer Nachuntersuchung des Brandschutts der Wohnung sichern: Unter Trümmern vergraben fanden sich die Überbleibsel der legalen Existenzen der drei Neonazis. Drei alte Personalausweise, ausgestellt auf die Namen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe, ein Reisepass, zwei Führerscheine, eine Krankenkassenkarte und Zschäpes Geburtsurkunde.

Welch ein Beweis. Und wie gesagt, beständig gegen Brand und Flammen.

bio
19.04.2012, 08:44
Es stimmt - angesichts der total zerstörten Wohnung, frage ich mich auch, wie diese ganzen Büro-Sachen überleben konnten. Aber die Fragen sind dann:

Wie wurden die ganzen Pistolen, Munition, Beweisstücke in der Zwickauer Wohnung platziert? Etwa während der Löscharbeiten, während der Aufräumarbeiten oder wurden die Beweise gar später in der Reservaten-Kammer der Polizei dazugelegt? Falls die Objekte jedoch vor dem Brand in die Wohnung geschafft wurden, stellt sich die Frage, ob Frau Zschäpe dies bemerkte. Sie befand sich dort bis kurz vor der Explosion.

... laut Polizei-Akten hätte sie zugegeben, die Wohnung angezündet zu haben. "Zschäpe irrte durch die Straßen und suchte nach einem Rechtsanwalt. Schließlich klingelte sie bei der erstbesten Kanzlei, zahlte mehrere hundert Euro Vorschuss und bat den Juristen, sie zur Polizei zu begleiten. Sie wolle sich „wegen einer Brandstiftung“ stellen."
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-24877/focus-titel-ueber-die-terroristin-beate-zschaepe-12-23-euro-in-muenzen_aid_706790.html

Diese Aussage könnte natürlich falsch sein, wie manch anderes im Focus-Artikel. Aber da haben wir ja noch die Untersuchung ihrer Socken, die auch den Verdacht der Brandstiftung erhärtet.

fatalist
19.04.2012, 08:57
Auch wie die Polizei damals mit (unbequemen) Zeugen-Aussagen umging, erinnert stark an das Vorgehen heute. Oder das Belohnen von Hof-Berichterstattung indem man Journalisten in die Polizei-Akten rein-schauen lässt.

Ich bin zur Überzeugung gelangt, dass man die heutige Situation nur verstehen kann, wenn man in die Geschichte sieht.

Das ist der Schlüssel zum Verständnis, :top:

Es war alles schon zigmal da, und es kam niemals die Wahrheit ans Licht.
Es deutet aber immer auf die Geheimdienste, also Staatsterrorismus.

Es ging auch immer gut, warum es also lassen... Michel hat es stets geglaubt, dank der Staatspropaganda.

bernhard44
19.04.2012, 09:25
Natürlich - und verstanden habe ich den Inhalt auch.....:D


...was mich von dir - der gerademal pro Beitrag einen Zeile halbwegs korrekt rüberbringt - unterscheidet.....


Kaum einen Beitrag von mir gepostet gibt es gleichmal 5 Zitate....beachtlich, beachtlich...und natürlich immer die gleichen, üblichen Verdächtigen vom CdA* - und ebenso natürlich keinen Bezug zum Thema...

K-Murx fragt auch mal wieder die alten Kamellen über Heilbronn ab, gerade so, als ob diese nicht schon x-mal durchgekaut ( und von ihm hinlänglich "gewürdigt" ) wurden...
Ja, ja - Rudi A. läßt da wohl grüßen....

Tja - Breivik bewundert den NSU - und Deutschlands juristische Mühlen mahlen langsam, aber trefflich fein....


KaRol


*Club der Ahnungslosen

die "Bewunderung" Breiviks für die NSU ergibt sich aus diesem Satz:

Die Gegner von Einwanderung und Multikulturalismus hätten sich seit dem Zweiten Weltkrieg nicht frei äußern dürfen, sagte er. "Es sind diese Ungerechtigkeiten, die mich, den Lasermann in Schweden und die NSU in Deutschland schafften"
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/breivik-prozess-in-oslo-breivik-prahlt-mit-seinen-mordtaten/6518038.html

und ansonsten nur aus hunderten gleichlautenden Pressemitteilungen. Bewunderung klingt anders!

KaRol
19.04.2012, 12:35
Und an Wahrheitsgehalt nichts verloren haben. Deine Behauptungen stützten sie nie und tun das auch heute nicht. Im Gegenteil.



Wer zur Hölle ist Rudi A.?



Im Leerlauf, wolltest du sagen.

Breivik bewundert gar nichts. Möchte wirklich mal wissen, womit du eigentlich die Presseartikel liest.

P.S. Deine Beiträge ziehe ich immer gern zusammen, damit sie sich nicht unnötig über die ganze Seite spreizen, was wohl deren Inhaltslosigkeit übertönen soll.






Rudi A. ist Rudi Assauer, Ex-Manager von S4 ( Schalke o4), der unter Alzheimer leidet und dessen Schicksal seit Wochen im Land Bestürzung hervorgerufen hat....

Karl_Murx
19.04.2012, 12:41
Es stimmt - angesichts der total zerstörten Wohnung, frage ich mich auch, wie diese ganzen Büro-Sachen überleben konnten. Aber die Fragen sind dann:

Wie wurden die ganzen Pistolen, Munition, Beweisstücke in der Zwickauer Wohnung platziert? Etwa während der Löscharbeiten, während der Aufräumarbeiten oder wurden die Beweise gar später in der Reservaten-Kammer der Polizei dazugelegt? Falls die Objekte jedoch vor dem Brand in die Wohnung geschafft wurden, stellt sich die Frage, ob Frau Zschäpe dies bemerkte. Sie befand sich dort bis kurz vor der Explosion.

... laut Polizei-Akten hätte sie zugegeben, die Wohnung angezündet zu haben. "Zschäpe irrte durch die Straßen und suchte nach einem Rechtsanwalt. Schließlich klingelte sie bei der erstbesten Kanzlei, zahlte mehrere hundert Euro Vorschuss und bat den Juristen, sie zur Polizei zu begleiten. Sie wolle sich „wegen einer Brandstiftung“ stellen."
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-24877/focus-titel-ueber-die-terroristin-beate-zschaepe-12-23-euro-in-muenzen_aid_706790.html

Diese Aussage könnte natürlich falsch sein, wie manch anderes im Focus-Artikel. Aber da haben wir ja noch die Untersuchung ihrer Socken, die auch den Verdacht der Brandstiftung erhärtet.

Die Agit.-Prop.-Maschine rattert fleißig weiter. Jetzt ein Spiegel-Interview mit den Eltern von Uwe Böhnhardt. Da wird diesen in den Mund gelegt, Beate Zschäpe hätte sie am 05. April um 07.00 Uhr angerufen und ihnen vom Selbstmord ihres Sohnes erzählt.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828410,00.html

Bis zum 5. November 2011 haben sie nicht geahnt, welches Leben ihr Sohn im Verborgenen führte, sagen Brigitte und Jürgen Böhnhardt in der Dokumentation. An jenem Samstag klingelt um 7 Uhr das Telefon. Beate Zschäpe sagt: "Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück."

"Ist der Uwe tot?"

"Ja, der Uwe ist tot, er kommt nicht wieder zurück."

"Wann? Warum?"

"Die beiden Jungs haben sich das Leben genommen, sie haben keinen Ausweg mehr gesehen und wollten aber auch nicht ins Gefängnis gehen."

Zschäpe informiert an jenem Morgen auch Mundlos' Eltern. "Der einzige Grund, warum ich anrufe, ist, weil der Uwe euch sehr lieb gehabt hat und es war ihm wichtig, dass Sie das erfahren", sagte Zschäpe nach SPIEGEL-Informationen. Sie werde "nie wieder anrufen" und "nie wieder zurückkommen", habe sie mit selbstbewusster Stimmlage gesagt, so gibt es Uwe Mundlos' Mutter später zu Protokoll.

Hat Zschäpe den Eltern das so wörtlich gesagt, nämlich, daß die beiden Uwes sich gegenseitig erschossen haben, und wo hat sie das her? Wurde hier nicht in der Frankfurter Rundschau davon berichtet, daß sie davon von einem unbekannten Vierten erfahren haben muß?

Auf einen schwerwiegenden Umstand möchte ich hinweisen: Hieß es bislang nicht immer, Zschäpe hätte die Eltern der beiden Uwes bereits am 04. November angerufen und nicht erst am 05. November? Paßt der 5. inzwischen besser in die behördliche Version, um die Ungereimtheiten einigermaßen plausibel machen zu können?

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Terror-aus-Thueringen-Teil-2-Die-Rolle-der-Beate-Zschaepe-887642935

Jena. Es ist Freitag, der 4. November. Gegen Mittag meldet sich Beate Zschäpe per Telefon - erst bei Familie Mundlos, später bei den Böhnhardts. Nur eine knappe Botschaft: Die Söhne sind tot. Erschossen in einem Wohnmobil nahe Eisenach.

Von Selbstmord ist hier nicht die Rede.

Hier noch die Begründung des BGH zur Ablehnung der Haftaussetzungsbeschwerde der Anwälte Zschäpes:

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2012&Sort=3&nr=59396&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf

(6) Von diesen Ereignissen auf unbekanntem Wege in Kenntnis gesetzt - jedenfalls informierte sie die Angehörigen von Böhnhardt und Mundlos kurz darauf telefonisch von deren Tod - befürchtete nun auch die Beschuldigte, im Zuge der anstehenden Ermittlungen werde ihre Mitgliedschaft in der für die be-schriebenen Straftaten verantwortlichen Vereinigung offenbar.

"Kurz darauf" läßt zwar Raum für Interpretationen übrig. Aber das klingt nicht wie "am anderen Tag". Vor allem wird diese Formulierung im Bericht benutzt, bevor davon gesprochen wird, daß Zschäpe die Wohnung gegen 15.00 Uhr angezündet und sie verlassen haben soll.

Diese linksgrün gestrickte Journaille macht sich inzwischen zum Erfüllungsgehilfen eines Justizskandals.

KaRol
19.04.2012, 12:57
Es stimmt - angesichts der total zerstörten Wohnung, frage ich mich auch, wie diese ganzen Büro-Sachen überleben konnten. Aber die Fragen sind dann:

Wie wurden die ganzen Pistolen, Munition, Beweisstücke in der Zwickauer Wohnung platziert? Etwa während der Löscharbeiten, während der Aufräumarbeiten oder wurden die Beweise gar später in der Reservaten-Kammer der Polizei dazugelegt? Falls die Objekte jedoch vor dem Brand in die Wohnung geschafft wurden, stellt sich die Frage, ob Frau Zschäpe dies bemerkte. Sie befand sich dort bis kurz vor der Explosion.

... laut Polizei-Akten hätte sie zugegeben, die Wohnung angezündet zu haben. "Zschäpe irrte durch die Straßen und suchte nach einem Rechtsanwalt. Schließlich klingelte sie bei der erstbesten Kanzlei, zahlte mehrere hundert Euro Vorschuss und bat den Juristen, sie zur Polizei zu begleiten. Sie wolle sich „wegen einer Brandstiftung“ stellen."
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-24877/focus-titel-ueber-die-terroristin-beate-zschaepe-12-23-euro-in-muenzen_aid_706790.html

Diese Aussage könnte natürlich falsch sein, wie manch anderes im Focus-Artikel. Aber da haben wir ja noch die Untersuchung ihrer Socken, die auch den Verdacht der Brandstiftung erhärtet.





Tja - weil sie vielleicht im halbverbrannten Gehäuse des PC auf der Festplatte überlebt haben bzw. von Spezialisten dort rekonstruiert werden konnten...( und bevor nun wieder die Diskussion hochkocht, ob das möglich ist - haben wir hier im Strang bereits mehrmals längs und breits abgehandelt - incl. der Adressen dieser Spezialfirmen....:rolleyes: )


Wurden die Pistolen etc dort "plaziert" ( von den "Handwerkern vielleicht...:rofl: ) oder waren sie schon immer dort??
Was darf´s denn sein im Verschwörungs-Menü?
Einmal war die Zschäpe dort, weil sie VS-Mitarbeiterin ist und der VS läßt zu, dass die Katzen gerettet werden und Zschäpe verschwindet dann tagelang ( in der Wohnung des VS? ) ??
Oder die Zschäpe war nicht dort und kommt - so ganz zufällig - gerade dann zurück, als - so ganz zufällig - der VS beschließt, die Hütte abzufackeln...und der VS beseitigt die Zeugin natürlich nicht, sondern läßt sie erstmal die Katzen retten und dann die Z. untertauchen?
Der VS tötet die Uwes - aber die Zschäpe darf sich und das Katzengetier unbeschadet retten?

Natürlich weiß der VS ganz genau, dass die Uwes an dem Tag - zu dieser Stunde - einen Ba-Ba-Banküberfall begehen, von einem zufälligen Zeugen beobachtet werden, wie sie ihre Flucht-Fahrräder im Camper verstauen und tötet dann - so aus dem Handgelenk raus, planlos - und warum auch immer - die Uwes, läßt dann die Hütte abfackeln, aber die Zschäpe unbeschadet ziehen? Boah-Ey, Alda - ganz großes Kino hier....

Natürlich kann die Zschäpe nicht zugeben, dass sie selbst die Hütte angezündet hat, weil sie doch ( nach Meinung einiger Forenmitglieder hier a) gar nicht da war oder b) als VS-Informantin eine Show abziehen musste oder c) völlig unbeleckt ist, weil sie als Opfer missbraucht wird für einen "NSU", den es natürlich gar nicht gibt, ja - gar nicht geben darf, gell....

Könntet ihr euch wenigestens einmal in eurer Paranoia auf e i n Szenario einigen?

Natürlich könnte die Aussage auch richtig sein, wenn es nämlich einen NSU gab/gibt, die Dönermorde und der HNer Polizistenmord durch den NSU verübt wurden, die Zschäpe das Versteck zur Beseitigung diverser Spuren selbst abgefackelt hat, wie es Zeugen ausgesagt haben - und wie es nahezu alle Bürger dieses Landes auch so sehen, ausgenommen natürlich die Verschwörungsfanatiker hier im Forum und die Rechtsextremen hier, die nicht wahrhaben wollen, was längst als Tatsache vom Volk akzeptiert wurde...Rechtsterrorismus ist mitten unter uns...

KaRol

bio
19.04.2012, 13:22
Die Agit.-Prop.-Maschine rattert fleißig weiter. Jetzt ein Spiegel-Interview mit den Eltern von Uwe Böhnhardt. Da wird diesen in den Mund gelegt, Beate Zschäpe hätte sie am 05. April um 07.00 Uhr angerufen und ihnen vom Selbstmord ihres Sohnes erzählt.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828410,00.html


Hat Zschäpe den Eltern das so wörtlich gesagt, nämlich, daß die beiden Uwes sich gegenseitig erschossen haben, und wo hat sie das her? Wurde hier nicht in der Frankfurter Rundschau davon berichtet, daß sie davon von einem unbekannten Vierten erfahren haben muß?

Auf einen schwerwiegenden Umstand möchte ich hinweisen: Hieß es bislang nicht immer, Zschäpe hätte die Eltern der beiden Uwes bereits am 04. November angerufen und nicht erst am 05. November? Paßt der 5. inzwischen besser in die behördliche Version, um die Ungereimtheiten einigermaßen plausibel machen zu können?

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Terror-aus-Thueringen-Teil-2-Die-Rolle-der-Beate-Zschaepe-887642935


Von Selbstmord ist hier nicht die Rede.

Hier noch die Begründung des BGH zur Ablehnung der Haftaussetzungsbeschwerde der Anwälte Zschäpes:

http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2012&Sort=3&nr=59396&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf


"Kurz darauf" läßt zwar Raum für Interpretationen übrig. Aber das klingt nicht wie "am anderen Tag". Vor allem wird diese Formulierung im Bericht benutzt, bevor davon gesprochen wird, daß Zschäpe die Wohnung gegen 15.00 Uhr angezündet und sie verlassen haben soll.

Diese linksgrün gestrickte Journaille macht sich inzwischen zum Erfüllungsgehilfen eines Justizskandals.

Das wäre ja eine fulminante Wendung des Falles. Falls die Angehörigen wirklich aussagen, dass Zschäpe sie erst am 05.09. anrief, dann ist die Frage, woher die Falschmeldung kam. Falls die Aussage wirklich "in den Mund gelegt" wurde, verstößt SPON gegen elementare Inhalte des Presserechts. Wir werden es sehen, wird ja heute ausgestrahlt.

Es könnte auch sein, dass Zschäpe die Geschichte von dem Selbstmord von jemand anderem aufgetischt bekam und sie nur weitergab.

fatalist
19.04.2012, 13:28
Das wäre ja eine fulminante Wendung des Falles. Falls die Angehörigen wirklich aussagen, dass Zschäpe sie erst am 05.09. anrief, dann ist die Frage, woher die Falschmeldung kam. Falls die Aussage wirklich "in den Mund gelegt" wurde, verstößt SPON gegen elementare Inhalte des Presserechts. Wir werden es sehen, wird ja heute ausgestrahlt.

Es könnte auch sein, dass Zschäpe die Geschichte von dem Selbstmord von jemand anderem aufgetischt bekam und sie nur weitergab.

Am 5.9. war doch wohl der "Doppelselbstmord" schon in den Medien/Internet, davon gehe ich zumindest aus.
Nur wenn Zschäpe davor die Eltern der Uwes anrief, hat es ihr jemand so gesteckt.

Das Manöver "späterer Anruf" hat NUR diesen Hintergrund.

Nudelholz
19.04.2012, 13:33
Tja - weil sie vielleicht im halbverbrannten Gehäuse des PC auf der Festplatte überlebt haben bzw. von Spezialisten dort rekonstruiert werden konnten...( und bevor nun wieder die Diskussion hochkocht, ob das möglich ist - haben wir hier im Strang bereits mehrmals längs und breits abgehandelt - incl. der Adressen dieser Spezialfirmen....:rolleyes: )


Wurden die Pistolen etc dort "plaziert" ( von den "Handwerkern vielleicht...:rofl: ) oder waren sie schon immer dort??
Was darf´s denn sein im Verschwörungs-Menü?
Einmal war die Zschäpe dort, weil sie VS-Mitarbeiterin ist und der VS läßt zu, dass die Katzen gerettet werden und Zschäpe verschwindet dann tagelang ( in der Wohnung des VS? ) ??
Oder die Zschäpe war nicht dort und kommt - so ganz zufällig - gerade dann zurück, als - so ganz zufällig - der VS beschließt, die Hütte abzufackeln...und der VS beseitigt die Zeugin natürlich nicht, sondern läßt sie erstmal die Katzen retten und dann die Z. untertauchen?
Der VS tötet die Uwes - aber die Zschäpe darf sich und das Katzengetier unbeschadet retten?

Natürlich weiß der VS ganz genau, dass die Uwes an dem Tag - zu dieser Stunde - einen Ba-Ba-Banküberfall begehen, von einem zufälligen Zeugen beobachtet werden, wie sie ihre Flucht-Fahrräder im Camper verstauen und tötet dann - so aus dem Handgelenk raus, planlos - und warum auch immer - die Uwes, läßt dann die Hütte abfackeln, aber die Zschäpe unbeschadet ziehen? Boah-Ey, Alda - ganz großes Kino hier....

Natürlich kann die Zschäpe nicht zugeben, dass sie selbst die Hütte angezündet hat, weil sie doch ( nach Meinung einiger Forenmitglieder hier a) gar nicht da war oder b) als VS-Informantin eine Show abziehen musste oder c) völlig unbeleckt ist, weil sie als Opfer missbraucht wird für einen "NSU", den es natürlich gar nicht gibt, ja - gar nicht geben darf, gell....

Könntet ihr euch wenigestens einmal in eurer Paranoia auf e i n Szenario einigen?

Natürlich könnte die Aussage auch richtig sein, wenn es nämlich einen NSU gab/gibt, die Dönermorde und der HNer Polizistenmord durch den NSU verübt wurden, die Zschäpe das Versteck zur Beseitigung diverser Spuren selbst abgefackelt hat, wie es Zeugen ausgesagt haben - und wie es nahezu alle Bürger dieses Landes auch so sehen, ausgenommen natürlich die Verschwörungsfanatiker hier im Forum und die Rechtsextremen hier, die nicht wahrhaben wollen, was längst als Tatsache vom Volk akzeptiert wurde...Rechtsterrorismus ist mitten unter uns...
KaRol

....die Dummheit auch!

KaRol
19.04.2012, 13:37
....die Dummheit auch!





Schau du mal in irgend einen Spiegel - und sie begegnet dir.....;)


KaRol

bio
19.04.2012, 13:40
Am 5.9. war doch wohl der "Doppelselbstmord" schon in den Medien/Internet, davon gehe ich zumindest aus.
Nur wenn Zschäpe davor die Eltern der Uwes anrief, hat es ihr jemand so gesteckt.

Das Manöver "späterer Anruf" hat NUR diesen Hintergrund.

... ja, aber anscheinend geben Böhnhardts Eltern diesen Tag an. Dann würde sich die alte Version als übelste Des-Information entpuppen, die selbst der Bundesgerichtshof aufgesessen ist. Der einzige Ausweg aus der Sache wäre, wenn Mundlos Eltern am 04.11 benachrichtigt wurden und Böhnhardts Eltern später. Das ist unwahrscheinlich.

Wann wurden die beiden Leichen im Wohnmobil eigentlich identifiziert?

Case
19.04.2012, 13:45
Alles nur "Verschwörungstheorie"?


Die Entdeckung dieser Spur birgt noch in einer anderen Hinsicht Brisanz: Denn das Auto, ein weißer Ford Escort Kombi, gehörte zur Tatzeit dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal auf Anfrage bestätigte.
Das LKA hatte es seinem V-Mann Talib O. zur Verfügung gestellt, der wegen der mutmaßlichen Haupttäterschaft beim Dreifachmord in Heppenheim ebenfalls zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wurde.Was das Phantom mit der Sauerland-Zelle zu tun hat (http://www.welt.de/vermischtes/article3351373/Was-das-Phantom-mit-der-Sauerland-Zelle-zu-tun-hat.html)

Nudelholz
19.04.2012, 13:56
Schau du mal in irgend einen Spiegel - und sie begegnet dir.....;)


KaRol

nun werden sie mal nicht unsachlicher als sie eh schon sind! Ihre Beiträge erinnern übrigens stilistisch an einen Herrn Grass!

bernhard44
19.04.2012, 13:57
Könnten die Herrschaften und Damen bitte wieder.......Danke!

bio
19.04.2012, 14:00
Alles nur "Verschwörungstheorie"?

Was das Phantom mit der Sauerland-Zelle zu tun hat (http://www.welt.de/vermischtes/article3351373/Was-das-Phantom-mit-der-Sauerland-Zelle-zu-tun-hat.html)

Die Sache ist aufgeklärt. Es waren immer die-gleichen DNA-Spuren von einer unbekannten Frau. Die entpuppte sich als Mitarbeiterin einer Watte-Stäbchen-Firma.

Registrierter
19.04.2012, 15:11
Ich suche in dem hiesigen Wust der über 500 Seiten einen Artikel, der berichtete dass die Mordserie 2006 stoppte, just nachdem ein V-Mann aufgeflogen war, der in einem Cafe seinen Kaffee schlürfte, während wenige Meter neben ihm einer der Morde geschah.
Danach tauchte er für eine Woche ab und meldete sich erst dann bei den Behörden, weil er inzwischen in den Medien als Zeuge gesucht wurde.
Auf die Frage warum er sich nicht eher gemeldet habe, sagte er, dass er von dem Mord nichts mitbekommen habe und dann einfach ein Woche keine Zeitung gelesen und kein Radio und TV genutzt habe.

Weiss hier jemand, wo ich den Artikel dazu finde?.
Google schüttet mir immer mehrere Tausend Suchergebnisse vor die Füße.

Registrierter
19.04.2012, 15:13
Die Sache ist aufgeklärt. Es waren immer die-gleichen DNA-Spuren von einer unbekannten Frau. Die entpuppte sich als Mitarbeiterin einer Watte-Stäbchen-Firma.

Jo, und morgen kommt der Weihnachtsmann.

Registrierter
19.04.2012, 15:17
Könntet ihr euch wenigestens einmal in eurer Paranoia auf e i n Szenario einigen?


NEIN! ein ganz klares NEIN!
Es ist schliesslich nicht unsere Aufgabe, die Arbeit der Polizei zu erledigen.
Alles was wir hier leisten können, ist die Widersprüche der offiziellen regierungsamtlichen Verschwörungstheorie aufzudecken, welche löchriger und bröckeliger ist als Porotonbausteine.

bio
19.04.2012, 15:31
Ich suche in dem hiesigen Wust der über 500 Seiten einen Artikel, der berichtete dass die Mordserie 2006 stoppte, just nachdem ein V-Mann aufgeflogen war, der in einem Cafe seinen Kaffee schlürfte, während wenige Meter neben ihm einer der Morde geschah.
Danach tauchte er für eine Woche ab und meldete sich erst dann bei den Behörden, weil er inzwischen in den Medien als Zeuge gesucht wurde.
Auf die Frage warum er sich nicht eher gemeldet habe, sagte er, dass er von dem Mord nichts mitbekommen habe und dann einfach ein Woche keine Zeitung gelesen und kein Radio und TV genutzt habe.

Weiss hier jemand, wo ich den Artikel dazu finde?.
Google schüttet mir immer mehrere Tausend Suchergebnisse vor die Füße.

schau da mal: www.friedensblick.de

Case
19.04.2012, 15:48
Die Sache ist aufgeklärt. Es waren immer die-gleichen DNA-Spuren von einer unbekannten Frau. Die entpuppte sich als Mitarbeiterin einer Watte-Stäbchen-Firma.

neenee, richtig lesen hilft, denn es geht hier garnicht um die verbreitete dubiose Wattestäbchen-Theorie (dubios aus einem ganz anderen Grund!):
Die Entdeckung dieser Spur birgt noch in einer anderen Hinsicht Brisanz: Denn das Auto, ein weißer Ford Escort Kombi, gehörte zur Tatzeit dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, wie die Staatsanwaltschaft Frankenthal auf Anfrage bestätigte.
Das LKA hatte es seinem V-Mann Talib O. zur Verfügung gestellt, der wegen der mutmaßlichen Haupttäterschaft beim Dreifachmord in Heppenheim ebenfalls zu lebenslanger Freiheitsstrafe verurteilt wurde.
Was-das-Phantom-mit-der-Sauerland-Zelle-zu-tun-hat (http://www.welt.de/vermischtes/article3351373/Was-das-Phantom-mit-der-Sauerland-Zelle-zu-tun-hat)

Es gibt aber noch eine interessante andere gute Frage im Zusammenhang mit der Aussage des Kollegen von Michele Kiesewetter unter Hypnose zu klären:
... Dennoch konnte er offenbar seine Angaben zu dem Mann, den er wahrgenommen hatte, präzisieren.
Das darauf gefertigten Phantombild soll - ► wie andere auch - deshalb nicht veröffentlicht worden sein, weil ein Gutachter der Ansicht war, die unter Hypnose gewonnenen Informationen könnten "zu vage oder sogar falsch sein".
Die Frage ist, ob mit dieser Unterlassung der Veröffentlichung solcher Phantombilder, die offenbar auch nach Angaben anderer Zeugen gemacht wurden, gleichzeitig die Ermittlungen erschwert wurden, denn spätestems nach der Veröffentlichung hätte sich herausstellen können, wie genau die Angaben gewesen sind. ...
Der Sumpf (http://www.pro-heilbronn.de/bw/Sumpf.html#9)
Ja: Warum wurden diese Phantombilder nie veröffentlicht? Es sollte doch wohl nicht verhindert werden, daß eine Spur zum Ziel führt?

bio
19.04.2012, 16:56
Fahndung nach Beate Zschäpe Zuletzt aktualisiert: 14. März 2012, 17:43 Uhr
Laut Bericht meldeten sich am 5. November die Eltern von Uwe Mundlos bei der Kriminalpolizei in Jena und teilten mit, dass sie einen Anruf von Beate Zschäpe erhalten hätten. Diese habe ihnen gesagt, dass ihr Sohn Uwe tot sei, sich zusammen mit Uwe Bönhardt "in die Luft gesprengt" habe, wegen "der Sache, die gestern in Eisenach passiert sei, das mit dem Banküberfall".
http://www.mdr.de/nachrichten/zwickauer-trio390_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Karl_Murx
19.04.2012, 17:45
Fahndung nach Beate Zschäpe Zuletzt aktualisiert: 14. März 2012, 17:43 Uhr
Laut Bericht meldeten sich am 5. November die Eltern von Uwe Mundlos bei der Kriminalpolizei in Jena und teilten mit, dass sie einen Anruf von Beate Zschäpe erhalten hätten. Diese habe ihnen gesagt, dass ihr Sohn Uwe tot sei, sich zusammen mit Uwe Bönhardt "in die Luft gesprengt" habe, wegen "der Sache, die gestern in Eisenach passiert sei, das mit dem Banküberfall".
http://www.mdr.de/nachrichten/zwickauer-trio390_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Die Meldung der Thüringer Allgemeinen stammt aber vom 01.12.2011, ist also sehr viel zeitnäher zum Tag des Auffindens der beiden Uwes nach dem Eisenacher Sparkassenüberfall.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Terror-aus-Thueringen-Teil-2-Die-Rolle-der-Beate-Zschaepe-887642935

Jena. Es ist Freitag, der 4. November. Gegen Mittag meldet sich Beate Zschäpe per Telefon - erst bei Familie Mundlos, später bei den Böhnhardts. Nur eine knappe Botschaft: Die Söhne sind tot. Erschossen in einem Wohnmobil nahe Eisenach.

Irgendwoher müssen sich doch die beiden Artikelverfasser Matthias Thüsing und Peter Rathay ihre Informationen besorgt haben. Diese Infos können Sie nur von den Behörden bekommen haben, waren also zu diesem Zeitpunkt aktueller Stand und sind meines Wissens bis zum Zeitpunkt dieser MDR-Nachricht nie revidiert worden.

Offenbar haben die Verantwortlichen aber gemerkt, daß dieser Zeitpunkt des Anrufs von Zschäpe bei den Eltern der beiden Uwes nicht in den behaupteten Ablauf paßt.

@bio:
Dieser Blog Friedensblick.de ist inzwischen ebenfalls aktualisiert worden, mit dem Stand vom 15.04.2012. Da sind inzwischen einige Dinge, die hier im Forum debattiert worden, in die Liste der Fragen aufgenommen worden. Sehr interessant zu lesen.

http://friedensblick.de/
Da wird explizit auf den Artikel in der Thüringer Allgemeinen Bezug genommen, der vom 04. November um die Mittagszeit als Zeitpunkt spricht. Selbst wenn man diese Mittagszeit auf die Zeit nach 13.30 Uhr verlegt: Der Unterschied zum 05. November, wie in den jüngsten Artikeln angegeben, ist doch bemerkenswert.

Noch etwas Aktuelles ist in diesem Blog eingearbeitet: Der Umstand, welche Seiten Beate Zschäpe alles um die Mittagszeit des 04.11. aufgerufen hat, und zu welchen Zeiten:

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/zwickauer-nsu-terrorzelle-raetselhafter-schlussakkord,11151296,14700928,item,1.html

“Um 13.05 Uhr gibt sie „Natürliche Mittel gegen Übelkeit“ als Suchbegriff ein, dann „Greenpeace“ und „Gegen Pelze“. Der letzte Seitenaufruf erfolgt um 13.26 Uhr, da sucht sie nach „Biobauern in Zwickau“. 54 Minuten später, um 14.20 Uhr, schaltet sie den Laptop laut Verlaufsprotokoll aus. Gegen 15 Uhr verlässt sie in großer Eile die Wohnung, die wenig später in Flammen aufgeht. ”

Falls Frau Zschäpe seitens ihrer Kameraden über deren Selbstmord-Absicht benachrichtigt wurde, stellt sich die Frage: Warum sollte sie sich anschließend noch mindestens 1,5 Stunden im Internet tummeln, nach “Biobauern in Zwickau” suchen, und nicht sogleich mit der Vernichtung des Beweismaterials anfangen?

Diese Frage wurde hier bereits gestellt. Wie logisch und nachvollziehbar ist also das Verhalten Zschäpes im Falle, daß sie von den beiden Uwes selbst informiert wurde, was ja vor um 12.00 Uhr passiert sein müßte?

Der Bezug zu Andrè Eminger, dessen Person hier auch bereits besprochen wurde, wird im Blog gleichfalls betont, auch dessen Rolle, die er in der rechten Szene gespielt hat, wie auch dessen ständigen Kontakte zu den Mitgliedern des "NSU-Doppeltrios". Daneben wird, wie von mir schon angesprochen, dessen dubiose Rolle sowohl im Verhältnis zum Verfassungsschutz wie auch hinsichtlich der Löschung dessen Handydaten durch einen BKA-Beamten angesprochen.


http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/ermittlungen-zur-nsu-gegeneinander-statt-miteinander,11151296,11620198.html

Am Wochenende ist bekanntgeworden, dass das Bundeskriminalamt Ermittlungsdaten löschen ließ, die den seit dem 24. November inhaftierten André E. betreffen, den wohl wichtigsten mutmaßlichen NSU-Unterstützer. Wie diese Zeitung erfuhr, hatte zuvor auch der sächsische Verfassungsschutz versucht, wichtige Informationen über E. zurückzuhalten. Ein möglicher Grund könnte sein, dass beide Behörden einen Informanten schützen wollen.


Die Rolle von André E. innerhalb der WBE und der rechtsextremen Szene im südlichen Sachsen wurde offenbar auch vom Verfassungsschutz als so wichtig eingeschätzt, dass das LfV ihn in den letzten Jahren dreimal ansprach, um ihn als V-Mann anzuwerben. In der geheim tagenden Kontrollkommission des Landtages gab LfV-Präsident Boos vor wenigen Wochen allerdings an, dass keins dieser Werbegespräche erfolgreich gewesen sei. Warum aber hielt das Amt dann zunächst seine Erkenntnisse über E. gegenüber den Ermittlern zurück und korrigierte sich erst Wochen später?


Die Bundespolizei-Dienststelle mit der Bezeichnung Referat 55 ist spezialisiert auf die technische Auswertung von Mobiltelefonen. Bei der Festnahme von E. am 24. November 2011 war ein Handy des Verdächtigen beschlagnahmt und vom BKA an das in Swisttal bei Bonn stationierte Forensik-Referat übergeben worden. Nachdem der Computerexperte eine DVD mit den ermittelten Daten aus E.s Handy, darunter angerufene Telefonnummern und gespeicherte SMS, an das BKA übersandt hatte, kam von dort am 9. Dezember vergangenen Jahres per E-Mail die Weisung, die Handydaten im Computer des Referats zu löschen.

Ein nicht nur ungewöhnlicher, sondern auch rechtswidriger Vorgang, der einen schwerwiegenden Verstoß gegen die Dienstpflicht darstellt. Denn in Strafverfahren muss die Bundespolizei sämtliche Ermittlungsergebnisse aufbewahren, und zwar mindestens bis zum rechtsgültigen Abschluss eines möglichen Gerichtsverfahrens. Schließlich könnten die Forensik-Experten als wichtige Zeugen in einem Prozess Auskunft geben über die von ihnen technisch wieder hergestellten Daten.

Karl_Murx
19.04.2012, 18:03
Wurden die Pistolen etc dort "plaziert" ( von den "Handwerkern vielleicht...:) oder waren sie schon immer dort??

Angesichts des Verhaltens von Behörden und Diensten liegt das durchaus im Bereich des Möglichen.


Einmal war die Zschäpe dort, weil sie VS-Mitarbeiterin ist und der VS läßt zu, dass die Katzen gerettet werden und Zschäpe verschwindet dann tagelang ( in der Wohnung des VS? ) ??
Oder die Zschäpe war nicht dort und kommt - so ganz zufällig - gerade dann zurück, als - so ganz zufällig - der VS beschließt, die Hütte abzufackeln...und der VS beseitigt die Zeugin natürlich nicht, sondern läßt sie erstmal die Katzen retten und dann die Z. untertauchen?
Der VS tötet die Uwes - aber die Zschäpe darf sich und das Katzengetier unbeschadet retten?

Bekannte Methode, KaRol: Einmal Dummstellen hilft zweimal weiter. Daß Zschäpe in der Wohnung war, läßt sich an den Internetprotokollen rekonstruieren, wo auch die ID-Nummer des Laptops zu erkennen ist. Es ist hier auch des langen und breiten besprochen worden, daß sie ab dem Zeitpunkt ca. 13.30 Uhr vom Tod der beiden Uwes informiert worden sein muß, durch eine vierte Person. Ihr Surfverhalten davor deutet nicht darauf hin, daß die Info früher erfolgte.


Natürlich weiß der VS ganz genau, dass die Uwes an dem Tag - zu dieser Stunde - einen Ba-Ba-Banküberfall begehen, von einem zufälligen Zeugen beobachtet werden, wie sie ihre Flucht-Fahrräder im Camper verstauen und tötet dann - so aus dem Handgelenk raus, planlos - und warum auch immer - die Uwes, läßt dann die Hütte abfackeln, aber die Zschäpe unbeschadet ziehen?

Für dich noch mal die Abfolge der unterschiedlichen und welchselnden behördlichen Version vom Tod der beiden Uwes im Wohnmobil:

http://friedensblick.de/

Spiegel Online berichtete am 09.11.2011, dass die Männer „an einem Brust- und einem Kopfschuss“ starben. Am 12.11 wurde der Thüringer Innenminister Geibert zitiert, dass sich Mundlos und Böhnhardt „nach damaligem Stand der Rechtsmedizin mit Langwaffen getötet“ hätten. Am 12.11. zitiert Spiegel-Online einen Polizisten, dass “die Spurenlage in dem Wohnmobil, in dem die Leichen der beiden gefunden wurden, nicht unbedingt auf einen gemeinsamen Suizid hin[deuten]” würde (Quelle: SPON). Welt.de bestätige am 13.11.2012, dass die beiden an einem Brust- und einem Kopfschuss gestorben wären (Quelle: die Welt). Am gleichen Tag gibt der Staatsanwalt Thomas Waßmuth von der zuerst zuständigen Staatsanwaltschaft Meiningen bei Spiegel-TV bekannt, dass beide Täter sich jeweils durch Kopfschüsse das Leben nahmen (Quelle: SPON). Am 19.11. beruft sich die Zeitung “Thüringer Allgemeine” auf einen Zeugen der Berufsfeuerwehr, der aussagte, dass er im Wohnwagen eine Leiche „mit einem großen Loch in der Stirn“ am Tisch sitzen sah und eine weitere im Gang liegend mit einer Schusswunde „wahrscheinlich im Oberkörper” (Quelle: TA). Am 21.11.2012 widersprach schließlich auch das Bundeskriminalamt (BKA) der Darstellung der Staatsanwaltschaft: Eine weitere Obduktion hätte ergeben, dass Mundlos seinen Kameraden Böhnhardt zuerst mit einem Kopfschuss getötet hätte. Dann hätte er Feuer gelegt und sich mit derselben Waffe selbst erschossen. Dies würde naheliegen, da bei der Obduktion nur in der Lunge von Mundlos Rußpartikel des Feuers gefunden wurde (Quelle: FAZ). Am 27.12. meldete sich Herr Leyendecker von der Süddeutschen zu Wort, dass …

“Anders als es in frühen amtlichen Papieren steht, wurde Böhnhardt nicht durch einen aufgesetzten Schuss in die Schläfe getötet, sondern durch einen Schuss aus kurzer Entfernung, einem “relativen Nahschuss”. Eine Stanzmarke, die bei einem “absoluten Nahschuss” entsteht und dann den Abdruck der Schusswaffe zeigt, konnte, anders als zunächst behauptet wurde, nicht festgestellt werden.” (Quelle: SZ)

Der Bundesgerichtshof wiederum nahm schließlich Ende Februar 2012 Stellung und schrieb ohne Quellenangabe:

“Dann setzten sie das Wohnmobil in Brand und töteten sich durch Schüsse in den Kopf.” (Quelle: BGH).

Es bestehen also bis heute widersprüchliche Darstellungen, was verstörend ist.


Natürlich kann die Zschäpe nicht zugeben, dass sie selbst die Hütte angezündet hat

Hat sie aber. Mit dieser Aussage hat sie sich bei der Polizei in Jena gestellt. (Daß die zunächst von gar nichts wußten und ihren Namen nicht kannten, nur mal so nebenbei.)


weil sie doch ( nach Meinung einiger Forenmitglieder hier a) gar nicht da war

Die meisten, ich inklusive, behaupten das nicht.


oder b) als VS-Informantin eine Show abziehen musste oder c) völlig unbeleckt ist, weil sie als Opfer missbraucht wird für einen "NSU", den es natürlich gar nicht gibt

Nach allem, was über die Ermittlungen dazu bekannt geworden ist, muß man daran ernste Zweifel äußern. Die Rolle Zschäpes zwischen dem 04.11. und dem 08.11.2011, als dem Tag, an dem sie sich stellte, ist gleichfalls sehr dubios zu nennen, vor allem hinsichtlich des Verteilens der Umschläge mit dem Paule-Panther-Bekenntnisvideos, bei ihr entweder ein Vierter geholfen haben muß oder aber gleich selbst alle Umschläge kreuz und quer in Deutschland an linke Büros, kommunistische Zeitungen und Moscheevereine verteilte. Beim Verlassen der Zwickauer Wohnung kurz vor deren Zerstörung hatte sie jedenfalls nach Zeugenangaben nur ihre Katzen, aber keine Tasche mit 12 A4-Umschlägen bei sich, in denen die DVD`s der Bekennervideos gesteckt haben müssen. Ein solcher Umfang wäre nicht unbemerkt geblieben.

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/zwickauer-nsu-terrorzelle-raetselhafter-schlussakkord,11151296,14700928,item,1.html

Es bleibt eine weitere Ungereimtheit. Als Zschäpe auf die Straße eilt, hat sie nur die beiden Katzenkörbe in der Hand, um die Tiere bei einer Nachbarin abzugeben. Keiner der Zeugen erinnert sich an eine größere Tasche. Hat sie aber nur eine normale Handtasche dabei: Wie passen dort die zwölf DIN A4-Umschläge mit den Bekennervideos hinein, die Zschäpe angeblich aus der Wohnung mitgenommen haben soll, um sie loszuschicken? Oder lagerten die Umschläge bereits bei einer anderen Person, die sie dann auf den Postweg brachte?

Eine Funkzellenauswertung ergibt, dass Zschäpe kurz nach ihrer Flucht aus der Frühlingsstraße im Abstand von 20 Minuten dreimal über ihr Handy mit André E. telefoniert, einem engen Freund des Trios. E. ist es vermutlich auch, der sie eine knappe halbe Stunde nach Ausbruch des Feuers in der Wohnung gut drei Kilometer entfernt mit dem Auto aufliest. Zschäpe muss bis dahin gerannt sein, sonst hätte sie die Strecke in so kurzer Zeit nicht geschafft.

An den folgenden Tagen fährt sie scheinbar ziellos mit der Bahn umher, denkt möglicherweise an Selbstmord. Eine Zeugin sieht sie am Nachmittag des 5. November in der kleinen Wohnsiedlung von Stregda, wo Mundlos und Böhnhardt gestorben sind. Mit starrem Blick sei Zschäpe umhergelaufen, ohne nach rechts und links zu schauen, so die Zeugin. Ein Spürhund nimmt später tatsächlich die Witterung Zschäpes in dieser Wohngegend auf. Ihre Spur führt nach Eisenach hinein, an den Wohnhäusern zweier einschlägig bekannter Neonazis vorbei. War einer von ihnen die Person, die sie am 4. November über den Tod ihrer Freunde informierte?

Am 8. November stellt sich Beate Zschäpe der Polizei.

Karl_Murx
19.04.2012, 18:07
Ich suche in dem hiesigen Wust der über 500 Seiten einen Artikel, der berichtete dass die Mordserie 2006 stoppte, just nachdem ein V-Mann aufgeflogen war, der in einem Cafe seinen Kaffee schlürfte, während wenige Meter neben ihm einer der Morde geschah.
Danach tauchte er für eine Woche ab und meldete sich erst dann bei den Behörden, weil er inzwischen in den Medien als Zeuge gesucht wurde.
Auf die Frage warum er sich nicht eher gemeldet habe, sagte er, dass er von dem Mord nichts mitbekommen habe und dann einfach ein Woche keine Zeitung gelesen und kein Radio und TV genutzt habe.

Weiss hier jemand, wo ich den Artikel dazu finde?.
Google schüttet mir immer mehrere Tausend Suchergebnisse vor die Füße.

Am besten die größeren der Mainstreammedien nehmen; steht genug darüber drin.

http://www.fr-online.de/rhein-main/neonazi-terror-neues-vom---kleinen-adolf-,1472796,11207476.html

bernhard44
19.04.2012, 18:19
Ich suche in dem hiesigen Wust der über 500 Seiten einen Artikel, der berichtete dass die Mordserie 2006 stoppte, just nachdem ein V-Mann aufgeflogen war, der in einem Cafe seinen Kaffee schlürfte, während wenige Meter neben ihm einer der Morde geschah.
Danach tauchte er für eine Woche ab und meldete sich erst dann bei den Behörden, weil er inzwischen in den Medien als Zeuge gesucht wurde.
Auf die Frage warum er sich nicht eher gemeldet habe, sagte er, dass er von dem Mord nichts mitbekommen habe und dann einfach ein Woche keine Zeitung gelesen und kein Radio und TV genutzt habe.

Weiss hier jemand, wo ich den Artikel dazu finde?.
Google schüttet mir immer mehrere Tausend Suchergebnisse vor die Füße.

hier:
6. April 2006, 16.55 Uhr, ein ziemlich heruntergekommenes Internet-Café an der Holländischen Straße, Kassels nördlicher Ausfallstraße. In dessen hinterem, etwa 20 Quadratmeter großen Raum sitzt, so haben es die Behörden damals ermittelt, ein Mitarbeiter des hessischen Verfassungsschutzes und surft im Netz. Schmuddelseiten.
Genau zur gleichen Zeit wird im vorderen, ebenfalls nur 20 Quadratmeter großen Raum des Cafés, der 21-jährige Halit Yosgat hinter seinem Schreibtisch erschossen. Hingerichtet.


http://www.morgenpost.de/politik/inland/article1827855/Ein-V-Mann-den-sie-Kleiner-Adolf-nannten.html

http://www.bild.de/news/inland/nsu/was-wusste-der-kleine-adolf-von-den-nazi-killern-21047268.bild.html

http://deutschlandecho.org/index.php/2012/04/14/trotz-anwesenheit-an-nsu-tatorten-generalbundesanwalt-ermittelt-nicht-gegen-zwielichtigen-verfassungsschutzer/

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/11/284319/tuerkenmord-warum-hat-v-mann-toetung-nicht-verhindert/

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Der-Terror-der-aus-Thueringen-kam-1755049560

Karl_Murx
19.04.2012, 18:23
Fahndung nach Beate Zschäpe Zuletzt aktualisiert: 14. März 2012, 17:43 Uhr
Laut Bericht meldeten sich am 5. November die Eltern von Uwe Mundlos bei der Kriminalpolizei in Jena und teilten mit, dass sie einen Anruf von Beate Zschäpe erhalten hätten. Diese habe ihnen gesagt, dass ihr Sohn Uwe tot sei, sich zusammen mit Uwe Bönhardt "in die Luft gesprengt" habe, wegen "der Sache, die gestern in Eisenach passiert sei, das mit dem Banküberfall".
http://www.mdr.de/nachrichten/zwickauer-trio390_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Die spin-doctores mußten jetzt die im Wohnwagen aufgefundenen Summe irgendwie mit den beiden erfolgreichen Banküberfällen in Einklang bringen. An die 110.000 Euro, die man nach früheren Angaben gefunden haben will, reicht das aber noch nicht heran.

Ein Problemchen haben sie aber noch nicht gelöst, nämlich die Aussagen des Herrn Generalbundesanwaltes, daß die "NSU" ca. 600.000 Euro erbeutet haben soll, was einschließt, daß die Zelle alle 14 Bank- und Sparkassenüberfälle verübt haben muß. Das hat sie aber nach Aussagen seiner eigenen Behörde (jedenfalls bis zum Zeitpunkt des Interviews mit der Süddeutschen Zeitung am 25.03.2012 eben nicht, sondern ihr werden nur noch die beiden Überfälle von Arnstadt und Eisenach zugeschrieben, die aber erst im September und dann am 04.11. 2011 stattfanden.

Hoamat
19.04.2012, 19:35
... ja, aber anscheinend geben Böhnhardts Eltern diesen Tag an. Dann würde sich die alte Version als übelste Des-Information entpuppen, die selbst der Bundesgerichtshof aufgesessen ist. Der einzige Ausweg aus der Sache wäre, wenn Mundlos Eltern am 04.11 benachrichtigt wurden und Böhnhardts Eltern später. Das ist unwahrscheinlich.

Wann wurden die beiden Leichen im Wohnmobil eigentlich identifiziert?


Diese Eltern werden sich doch zumindest die Tageszeit gemerkt haben ?(

Am 4.11. um 07h morgens sollen die Beiden ja angeblich noch gelebt haben :cool:

Sprecher
19.04.2012, 20:53
Schau du mal in irgend einen Spiegel - und sie begegnet dir.....;)


KaRol

Ja und du bist der einzige hier der den Durchblick hat. Alle anderen die hier schreiben sind doof und/oder Nazis, sogar Jule.

bio
19.04.2012, 22:58
Ich glaube den Angehörigen mehr als dem Bundesgerichtshof. Für mich steht jetzt fest, dass Zschäpe erst am 05. November die Eltern anrief. Neben dem Internet-Surfen "Bio-Bauern in Zwickau" ein weiterer Beweis, dass sie -nicht- von Böhnhardt oder Mundlos am 04. November über ihren (angeblichen) Selbstmord informiert wurde.

Damit ist die drängende Frage, wer Frau Zschäpe vom "Selbstmord" ihrer Kameraden informierte. Interessanterweise sagte Frau Zschäpe der Familie Mundlos, dass sie ihren Wohnwagen "in die Luft gesprengt" hätten. http://www.mdr.de/fakt/zwickauer-trio390_zc-a03b651e_zs-f147184e.html

Im Wohnwagen war in der Tat der Gas-Herd aufgedreht, jedoch kam es trotzdem zu keiner Explosion.

"Aufgedrehte Gashähne, Das Wohnmobil von Mundlos und Böhnhardt brannte zwar, explodierte aber nicht
Die Polizei hat das dramatische Finale der Neonazi-Killer in Eisenach rekonstruiert. Offenbar wollte ein Terrorist vor seinem Suizid das Fluchtauto sprengen"
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-aufgedrehte-gashaehne_aid_714940.html
Es ist ausgeschlossen, dass Frau Zschäpe diese Infos übers Internet am 04. oder 05. November bekam.

Derjenige, der Frau Zschäpe informierte, war wirklich über das Vorhaben der Beiden sehr gut informiert. Es könnte auch sein, weil diese Person vor Ort anwesend war.

KaRol
20.04.2012, 14:20
Verzweifelte Eltern - und ihre Sicht zu den Tätern des NSU....die Familie Böhnhardt!

Oh, so richtig ruhig hier im Strang. Kein Gekeife gegen Andersdenkende heute? Keine Fragen heute, die im Strang schon mehrmals durchgekaut und bewertet wurden? Was ist denn heute los?
Hat´s den Ewiggestrigen und Rechtsradikalen hier die Sprache verschlagen, ob dem Interview der Eltern des Uwe Böhnhardt?

Und das hatte es in sich...

Guckst Du:


http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/panorama4005.html


Da zeigen die Eltern B. auf, wie ihnen ihr Lieblingskind, der Kleinste, durch den Einfluß der Rechtsradikalen entfremdet wurde, wie die "Freunde" ihn weiter und weiter in den braunen Sumpf zogen, bis zum bitteren Ende
Eine Lehrstunde, wie gefährlich die Parolen und "Umarmungen" der rechtsradikalen Freunde und Kameraden sein können - tot-sichere Freundschaften quasi...

Das Interview zeigt auch, wie sich die Zschäpe bei den Böhnhardts meldete, um ihnen den Tod ihres Kindes mitzuteilen ( 2:00 - 2.37 ff des Panorama-Beitrages ).

Die Zschäpe erführ vom Tode ihrer Mitbewohner ( wahrscheinlich durch diese selbst; leider dauerten die Ermittlungen zu lange - und die Speicherung des Gesprächs wurde routinemäßig wenige Tage später vom Provider gelöscht - wie es das Gesetz vorsieht...und somit zu Lasten er Ermittlungsbehörden ) und tat das, was vorher besprochen und abgemacht war: sie beseitigte Spuren und rettete die Katzen. Dann irrte sie ziemlich frustriert durch die Gegend und rief am
[B]d a r a u f f o l g e n d e n [B] Tag morgens um 7:00 Uhr die Böhnhardts an.

Auch einer der Handwerker äusserte sich zum Brand. Also mal ehrlich....sieht d e r aus wie ein VSler....:))

Kurz: ein wirklich gelungener Beitrag von "Panorama" - und ein erschütternder Einblick in die Gefühlswelt der entsetzten und fassungslosen Eltern des Uwe B.
Das, meine Damen und Herren vom extremrechten Lager der NeoNazis, das sind die Bürger, die dieses Land prägen, ihm seinen Stempel aufdrücken - und die sagen, dass das Verbrechen ihres Kindes das war, was es ist: ein unfassbares Lehrstück von Hass und rechtem Fanatismus, den Uwe B. selbst seinen Eltern gegenüber nicht begründen konnte und der zeigt, was die verderbenbringende Saat der braunen Hetze gegen a l l e Nichtdeutschen bei manchen labilen Mitmenschen verursachen kann....


KaRol

bio
20.04.2012, 14:28
(...)
Das, meine Damen und Herren vom extremrechten Lager der NeoNazis, (...)

ich fühle mich angesprochen, ist das Ihr Ziel, die Zweifler an der offiziellen Version so zu diffamieren?

bio
20.04.2012, 14:32
(...)

Die Zschäpe erführ vom Tode ihrer Mitbewohner ( wahrscheinlich durch diese selbst; leider dauerten die Ermittlungen zu lange - und die Speicherung des Gesprächs wurde routinemäßig wenige Tage später vom Provider gelöscht - wie es das Gesetz vorsieht...und somit zu Lasten er Ermittlungsbehörden ) und tat das, was vorher besprochen und abgemacht war: sie beseitigte Spuren und rettete die Katzen. Dann irrte sie ziemlich frustriert durch die Gegend und rief am
(...)

Ich werde nicht ganz schlau aus der fett markierten Aussage. Könnten Sie eine Erklärung nachliefern ggf. sogar mit Quellen-Angabe.

Meinen Sie etwa, dass Böhnhardt/Mundlos Frau Zschäpe über die Internet-Telefonie anrief? ?(

Karl_Murx
20.04.2012, 14:48
Ich glaube den Angehörigen mehr als dem Bundesgerichtshof. Für mich steht jetzt fest, dass Zschäpe erst am 05. November die Eltern anrief. Neben dem Internet-Surfen "Bio-Bauern in Zwickau" ein weiterer Beweis, dass sie -nicht- von Böhnhardt oder Mundlos am 04. November über ihren (angeblichen) Selbstmord informiert wurde.

Davon waren wir ja beide ausgegangen. Hast Du das Interviews im NDR mit den Eltern von Uwe Böhnhardt gesehen? Die Aussage, daß Zschäpe sie am 05.11. um 07.00 Uhr angerufen hat, kam vom Moderator und nicht wörtlich von der Mutter. In dem von Dir verlinkten Artikel vom MDR ist allerdings erwähnt, daß die Eltern von Mundlos die Jenaer Polizei am 5. November angerufen haben. Es ist dann wenig wahrscheinlich, daß sie damit bis zum nächsten Tag gewartet hätten, wären sie von Zschäpe schon am 4. November informiert worden.


Damit ist die drängende Frage, wer Frau Zschäpe vom "Selbstmord" ihrer Kameraden informierte. Interessanterweise sagte Frau Zschäpe der Familie Mundlos, dass die beiden Uwes sich im Wohnwagen "in die Luft gesprengt" hätten. http://www.mdr.de/fakt/zwickauer-trio390_zc-a03b651e_zs-f147184e.html


Laut Bericht meldeten sich am 5. November die Eltern von Uwe Mundlos bei der Kriminalpolizei in Jena und teilten mit, dass sie einen Anruf von Beate Zschäpe erhalten hätten. Diese habe ihnen gesagt, dass ihr Sohn Uwe tot sei, sich zusammen mit Uwe Bönhardt "in die Luft gesprengt" habe, wegen "der Sache, die gestern in Eisenach passiert sei, das mit dem Banküberfall". Auch die Eltern von Böhnhardt habe sie angerufen und über den Tod des Sohnes informiert.

Das weicht allerdings von der Version ab, welche im Interview mit Böhnhardts Eltern über den Wortlaut des Telefonanrufs von Beate Zschäpe zu hören war.


Beate Zschäpe sagt: "Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück."

"Ist der Uwe tot?"

"Ja, der Uwe ist tot, er kommt nicht wieder zurück."

"Wann? Warum?"

"Die beiden Jungs haben sich das Leben genommen, sie haben keinen Ausweg mehr gesehen und wollten aber auch nicht ins Gefängnis gehen."

Noch eine Stelle finde ich bemerkenswert:
http://www.ndr.de/regional/hamburg/panorama4007.html

Interview mit Eltern Mundlos:
Auszug:
"Da meldete sich eine Frauenstimme, die sagte, hier ist Beate. Und ich habe gefragt, welche Beate? Na Beate! Und ich frage nochmal, welche Beate, ich habe die Telefonstimme nicht erkannt. Und da sagte sie, na Uwes Beate. Und meine erste Frage war: Wollt ihr euch stellen, kommt ihr zurück? Nein. Ich sag warum denn nicht? Dann war ein ganz kleiner Moment Ruhe und dann sagte sie: Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück. Da weiß ich noch, dass ich erstmal Pause machte und da habe ich mich erst getraut die Frage zu stellen: Ist der Uwe tot? Dann war erst mal ne ganze Weile Ruhe. Was soll man auf so eine Nachricht sagen? Ich hab bestimmt hinterher Tausend Fragen im Kopf gehabt, aber in dem Moment war mein Kopf vollkommen leer. Vollkommen leer. Nach einer Weile sagte sie dann: Frau Böhnhardt, es tut mir so unheimlich leid, aber die beiden Uwes haben mich beauftragt, noch einmal einen letzten Gruß den Eltern zu schicken."

Wie sollen sie das getan haben und wann? Spätestens um 12.00 Uhr müssen sie gestorben sein. Das Verhalten Beate Zschäpes deutet nicht darauf hin, daß sie vor diesem Zeitpunkt davon informiert wurde. Dieser Zeitpunkt liegt vermutlich zwischen 13.30 und 14.20 Uhr. Da waren die beiden Uwes nicht mehr am Leben. Zschäpe kann es nur von einem anderen erfahren haben, und sollten hier wirklich letzte Grüße übermittelt werden, kann das nur aus 2. Hand geschehen sein.

Die große Frage ist und bleibt also: Woher hat Beate Zschäpe den Hinweis, woher hat sie diese Version des Selbstmordes?



Im Wohnwagen war in der Tat der Gas-Herd aufgedreht, jedoch kam es trotzdem zu keiner Explosion.

"Aufgedrehte Gashähne, Das Wohnmobil von Mundlos und Böhnhardt brannte zwar, explodierte aber nicht
Die Polizei hat das dramatische Finale der Neonazi-Killer in Eisenach rekonstruiert. Offenbar wollte ein Terrorist vor seinem Suizid das Fluchtauto sprengen"
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-aufgedrehte-gashaehne_aid_714940.html
Es ist ausgeschlossen, dass Frau Zschäpe diese Infos übers Internet am 04. oder 05. November bekam.

Derjenige, der Frau Zschäpe informierte, war wirklich über das Vorhaben der Beiden sehr gut informiert. Es könnte auch sein, weil diese Person vor Ort anwesend war.

Wer außer einem Polizist respektive Behördenvertreter (oder dem Mörder) kann das sonst gewesen sein?


Im Interview mit den Eltern Böhnhardts äußert dessen Mutter ihre Verwunderung, warum man Uwe Böhnhardt 1998 wegen des Verdachtes des Bombenbaues in dessen Garage beim Versuch, ihn zu verhaften, trotz Anwesenheit einer Gruppe von Polizisten weggehen und mit dem Auto davonfahren ließ, weil ein Haftbefehl unterwegs wäre (ca 14:00). Außerdem erwähnt sie die Kontakte zu ihrem Sohn über eine Telefonzelle (15:10) bzw. über weitere Kontakte mit ihm , nach dieser in den Untergrund gegangen war. Dann erwähnt sie ein Treff, wo bei einem Treffen mit ihrem Sohn sowie Mundlos und Zschäpe erwogen wurde, sich der Polizei zu stellen.

Interessant die Aussagen des Mitarbeiters der Generalbundesanwaltschaft Griesbaum, der behauptet, die "NSU" hätte über 14 Jahre ein professionelles Doppelleben im Untergrund geführt, da man bei Urlaubsreisen "Kontakte zu Nachbarn" gepflegt hätte und das mit einer "guten Legende" unter falschen Namen. Auf die Idee, danach zu fragen, wie es denn sein kann, daß ein "NSU-Killerteam" so einfach gemeinsam in aller Öffentlichkeit Urlaub machen kann, ohne befürchten zu müssen, daß nach ihnen gefahndet wird, und vor allem, wie sie sich das leisten konnten, kommen weder der Moderator noch der wackere Herr Griesbaum.

Der Vorwurf, den Griesbaum Zschäpe hinsichtlich der Beteiligung an einer Waffenübergabe macht (29:00) bzw. bezüglich der "ideologischen Unterstützung" der "NSU-Killer", ist äußerst dürftig und (zumindest hier im Bericht) durch keine Hinweise belegt.

Die Videokameras im Eingangsbereich der Zwickauer Wohnung werden erwähnt. Wichtig finde ich im Interview mit Böhnhardts Eltern die Erwähnung des letzten Kontaktes mit ihrem Sohn und der NSU im Jahre 2002, wo es eigentlich nur um die Übergabe der Rezeptur von Plätzchen an Zschäpe ging. Danach gab es wohl keine Treffs oder Kontakte mit den Uwes und Zschäpe mehr. Allerdings hatten um diese Zeit bereits vier Dönermorde stattgefunden.

Erwähnenswert finde ich noch, daß niemand den Einblick in die Wohnzimmer, vor allem aber nicht in das Zimmer des rechtsradikalen Katzenduos von Zschäpe, haben sollte, was extra für sie reserviert war. Was das allerdings mit den Ermittlungen zu tun gehabt haben soll, wußten die Moderatoren wohl selbst nicht. Sollte wohl die Schauerdramatik etwas unterstreichen, wie solche äußerlich völlig normalen Leute solch greulichen Dinge begehen können.

Die Fotos vor Ort der Dönermorde werden erwähnt, die nur vom Täter gemacht worden sein können. Gezeigt wird dasjenige vom 1. Dönermord. In dem Zusammenhang darf ich hier an den wackeren Verfassungsschutzbeamten Andreas Temme erwähnen, der für vier der Dönermorde kein Alibi vorweisen kann. Eine Aussage der Generalstaatsanwaltschaft darüber, ob dieser erste wie auch die anderen beiden, wo im Bekennervideo ein solches Tatortfoto gemacht wurde, dazugehören, könnte einige Aufklärung bringen.

Schlichte Stimmungsmache und Propaganda kann ich nur die Aussagen des Besitzer der griechischen Taverne in der Nachbarschaft, Petros Paschalis, der Zschäpe und die beiden anderen als offen und freundlich beschrieb. Der hat dann nach Aussagen der Moderatoren "Glück gehabt" (weil Neonazis ja alle Ausländer umbringen). Der ermordete Grieche der Dönermordserie muß dann sofort herangezogen werden. Keine Frage nach den Hintergründen, keine nach den Motiven. Wozu auch: Die Grundbösheit einer rechtsextremen "NSU-Terrorzelle" muß nicht bewiesen, sondern die wird vorausgesetzt und hat geglaubt zu werden.

Die Zahl der begangenen Bank- und Sparkassenüberfälle wird hier wohlweislich nicht erwähnt. Allerdings setzt die Schilderung dieser Überfälle hier mit der Formulierung ein "Wieder mal überfallen Böhnhardt und Mundlos eine Bank", wobei der fehlgeschlagene Anschlag am 05.10.2006 in Zwickau gemeint ist, bei dem ein Angestellter einen Bauchschuß erlitt und kein Geld erbeutet wurde. Ich darf darauf hinweisen, daß dieser Überfall einer der drei von den ursprünglich genannten 14 ist, die bis zum Interview des Generalstaatsanwalts Range mit der SZ vom 25.03.12 (hier im Forum erwähnt) durch die Behörden mit der "NSU" noch in Verbindung gebracht wurden. Die beiden anderen fanden am 7. September 2011 in Arnstadt und am 4. November in Eisenach, dem Tag des Auffindens bei beiden toten Uwes, statt.

Der Mord an der Polizistin beim Anschlag von Heilbronn, wie übrigens alle anderen Morde, werden hier nur behauptet, nicht belegt. Man fragt sich, ob journalistische Sorgfaltspflicht und Persönlichkeitsrechte in einem Falle wie diesem nicht mehr gelten, wo weder die Ermittlungen beendet noch ein Urteil ergangen ist. Immerhin wird erwähnt, daß es weder zum Polizistenmord noch zu den Dönermorden irgendein Bekennerschreiben gab.

Es ist offenkundig: Stimmungsmache, Vorverurteilung und das Wiederholen altbekannter Verdächtigungen sind die Absicht dieses Beitrages, nicht die Aufhellung dieses Falles.

fatalist
20.04.2012, 14:56
ich fühle mich angesprochen, ist das Ihr Ziel, die Zweifler an der offiziellen Version so zu diffamieren?

Sicher, das macht das System und seine Hanseln mit Genuss bei jedem Thema.
Gaaaanich beachten :)

fatalist
20.04.2012, 15:10
Interessant die Aussagen des Mitarbeiters der Generalbundesanwaltschaft Griesbaum, der behauptet, die "NSU" hätte über 14 Jahre ein professionelles Doppelleben im Untergrund geführt, da man bei Urlaubsreisen "Kontakte zu Nachbarn" gepflegt hätte und das mit einer "guten Legende" unter falschen Namen. Auf die Idee, danach zu fragen, wie es denn sein kann, daß ein "NSU-Killerteam" so einfach gemeinsam in aller Öffentlichkeit Urlaub machen kann, ohne befürchten zu müssen, daß nach ihnen gefahndet wird, und vor allem, wie sie sich das leisten konnten, kommen weder der Moderator noch der wackere Herr Griesbaum.


Bundesanwalt Griesbaum ist einer DER Vertuscher beim Fall RAF, (nicht nur) im Fall Verena Becker.
Man setzt also auf bewährtes Personal, um die passende, nicht etwa die wahre Geschichte zu kommunizieren.

Gerade wenn es um Staatsterrorismus, also um geheimdienstliche Verwicklung geht, ist die weisungsgebundene Bundesanwaltschaft nicht willens noch ist ihr erlaubt, den Sumpf freizulegen.

RAF GLADIO NSU

Alles dieselbe Scheixxe.

Bio und Karl Murks, macht weiter!!!

Karl_Murx
20.04.2012, 15:39
Bundesanwalt Griesbaum ist einer DER Vertuscher beim Fall RAF, (nicht nur) im Fall Verena Becker.
Man setzt also auf bewährtes Personal, um die passende, nicht etwa die wahre Geschichte zu kommunizieren.

Gerade wenn es um Staatsterrorismus, also um geheimdienstliche Verwicklung geht, ist die weisungsgebundene Bundesanwaltschaft nicht willens noch ist ihr erlaubt, den Sumpf freizulegen.

RAF GLADIO NSU

Alles dieselbe Scheixxe.

Bio und Karl Murks, macht weiter!!!

Macht mit, würde ich sagen.

Griesbaum war bei den Untersuchungen zur RAF im Spiel? Ohne abschweifen zu wollen: Gibt es Links?

fatalist
20.04.2012, 15:47
Macht mit, würde ich sagen.

Griesbaum war bei den Untersuchungen zur RAF im Spiel? Ohne abschweifen zu wollen: Gibt es Links?

In Hülle und Fülle...
https://www.google.com/search?rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&aq=f&ix=aca&sourceid=chrome&ie=UTF-8&q=griesbaum+raf

Der Schritt in den Untergrund

Am 26. Januar 1998 klingelt es früh morgens mal wieder an der Tür. "Ich habe erstmals gefragt, wer ist da? Ich habe das ja schon geahnt, weil ja die Polizei gern um diese Zeit kam und es war ja auch nicht die erste Wohnungsdurchsuchung, wir hatten schon einige miterlebt. Moment, ich möchte mich zumindest erst mal anziehen. Und ich habe dann auch Uwe geweckt und hab gesagt, die Polizei ist wieder da, was ist jetzt schon wieder los?" Die Beamten durchsuchen die Wohnung, Garagen. Brigitte Böhnhardt war nicht dabei, kennt die Geschichte nur aus den Erzählungen ihres Sohnes. "Und auf dem Weg von der einen Garage zu der anderen, da hat ihm einer gesagt, jetzt bist du fällig. Der Haftbefehl ist schon unterwegs. Und da hat der Uwe die Polizisten in die Richtung laufen lassen und er ist in aller Ruhe zu seinem Auto gegangen und ist weggefahren. Und da habe ich gesagt: Und die haben dich einfach wegfahren lassen? Ja. Das glaube ich nicht. Und die haben sich noch nicht einmal umgedreht und sich nach dir umgesehen, ob du mitkommst oder so? Nö."
Die Polizei bestreitet, dass ein Haftbefehl ausgeplaudert wurde. Dass sie Böhnhardt gehen ließ, bestreitet sie nicht.

http://www.ndr.de Panorama?

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10189610


Die haben schon 1998 auf den NSU hingearbeitet.
Nicht die Uwes, sondern der Staat.
Auch die Schlapphüte dürften damals schon aktiv gewesen sein.

Der NSU ist ne Geheimdienst-Sache von Anfang an. Seit 1998.

fatalist
20.04.2012, 16:40
BTT


Beate Zschäpe könnte Mordanklage drohen

Ermittler gehen laut einem Bericht davon aus, dass das NSU-Mitglied Zschäpe "Kopf und Herz" der rechtsextremen Gruppe gewesen ist. Sie sei für die Morde mitverantwortlich.


Die einzige Überlebende der rechtsextremen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), Beate Zschäpe, könnte eine gewichtigere Rolle in der Gruppe gespielt haben als bisher vermutet. Einem Bericht des Magazins Stern zufolge gehen die Ermittler inzwischen davon aus, dass Zschäpe vollständig über die vom NSU verübte Mordserie Bescheid wusste. Die Behörden seien demnach zuversichtlich, beweisen zu können, dass Zschäpe gemeinsam mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Terroraktionen geplant hat. Sie müsse daher mit einer Anklage wegen Beteiligung an zehn Morden rechnen.


Dem Bericht zufolge halten die Ermittler Zschäpe für "Kopf und Herz" des Nationalsozialistischen Untergrunds. Sie habe Hitlers Mein Kampf und einschlägige Nazi-Literatur gelesen und das elitäre Selbstverständnis der Terrorgruppe geteilt.


Von der Bundesanwaltschaft hieß es, die Ermittler untersuchen weiterhin, ob die in Untersuchungshaft sitzende Zschäpe direkt für einzelne Mordtaten mitverantwortlich ist. "Das ist ein gewichtiger Teil der Ermittlungen", sagte ein Sprecher. Ob eine Anklage wegen Mittäterschaft infrage komme, könne jedoch erst "in sorgfältiger Gesamtabwägung nach Abschluss der Ermittlungen" beurteilt werden. Bislang bestehe ein dringender Tatverdacht gegen Zschäpe wegen Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung und besonders schwerer Brandstiftung.


http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-04/nsu-zschaepe

Für §129a brauchen sie 3 Leute, 2 reichen nicht.
Haben sie 3, ist ein direkter Mordbeweis nicht mehr nötig.
Mitgliedschaft reicht aus.


Mitgefangen, mitgehangen, dessen moderne Form ist § 129a.

KaRol
20.04.2012, 16:53
ich fühle mich angesprochen, ist das Ihr Ziel, die Zweifler an der offiziellen Version so zu diffamieren?





Freut mich, dass du dich zum rechtsextremen Lager zählst; endlich mal einer, der sich zu diesen Krebsgeschwüren unserer Gesellschaft bekennt...

So, jetzt nochmal den g e s a m t e n Beitrag lesen, dazu den Panorama-Bericht ansehen - und D e n k e ( für dich: Gehirn!! ) einschalten!

Tipp:
Wen meinen die Eltern Böhnhardt, wenn sie von den Rechten sprechen, die ihren Sohn indoktriniert und in den Untergrund getrieben haben?
Um welche "Rechte" geht es in diesem Panorama-Beitrag?
Und welche "Rechte" habe ich explizit angesprochen?

OK: extra für dich:

Weder Böhnhardts, Panorama noch ich haben Bürger dieses Landes gemeint, die sich "rechts" sehen: rechts-demokratisch, der freiheitlichen Grundordnung unseres Landes verpflichtet, rechts-liberal, gemäßigt rechts stehend, rechts-national oder schlicht rechts der Mittes tehend....

...sondern die rechtsradikalen Antidemokraten, Staatszerstörer, Diktatorenkuschler, Ewiggestrigen, Heilsjünger und wie man das Braunbatzgekröse noch nennen mag....

Was die Provider-Löschung betrifft:

Alles wäre für die Ermittler viel einfacher gewesen, wenn man das/die Handys hätte auswerten können, die man im ausgebrannten Camper gefunden hat. Leider verging zwischen Aufklärung eines simplen Banküberfalls und der Erkenntnis, dass es sich um rechtsradikale Terroristen handelt zu viel Zeit, um an die gespeicherten Handy-Infos des Providers zu gelangen; weil man eben keine Vorratsdatenspeicherung hat, wurden vom Provider ganz gesetzeskonform die gespeicherten Daten / wer mit wem/ uhrzeit etc. / nach eingen Tagen gelöscht....

Natürlich gibt´s dazu Medienveröffentlichungen, Pressestatements der Behörden etc... - und haufenweise Infos auch in diesem Strang; nur mal die Hunderte Seiten durchwühlen und genau schauen.....


...und die Cleveren husten Google um Antworten an...;)


KaRol

bio
20.04.2012, 17:08
(...)
Was die Provider-Löschung betrifft:

Alles wäre für die Ermittler viel einfacher gewesen, wenn man das/die Handys hätte auswerten können, die man im ausgebrannten Camper gefunden hat. Leider verging zwischen Aufklärung eines simplen Banküberfalls und der Erkenntnis, dass es sich um rechtsradikale Terroristen handelt zu viel Zeit, um an die gespeicherten Handy-Infos des Providers zu gelangen; weil man eben keine Vorratsdatenspeicherung hat, wurden vom Provider ganz gesetzeskonform die gespeicherten Daten / wer mit wem/ uhrzeit etc. / nach eingen Tagen gelöscht....

Natürlich gibt´s dazu Medienveröffentlichungen, Pressestatements der Behörden etc... - und haufenweise Infos auch in diesem Strang; nur mal die Hunderte Seiten durchwühlen und genau schauen.....

...und die Cleveren husten Google um Antworten an...;)

KaRol

Ja, dann veröffentlichen Sie mal ein paar Links, die über diese Annahme informieren. Ich höre es zum ersten Mal, dass eine Auswertung der Handy-Gespräche Böhnhardts und Mundlos vom 04.11 nicht möglich war, weil zuviel Zeit verstrich. Um wieviel Zeit sprechen wir eigentlich? Ich bekomme monatlich eine Auflistung meiner Handy-Gespräche vom Provider zugeschickt. Gehe ich daher Recht in der Annahme, dass mehr als 1 Monat verstrich, bis die Polizei beim Handy-Provider vorstellig wurde?

Ich fand übrigens eine sehr interessante Info über dieses Handy:

Es wurde zwar ein Handy im Wohnmobil gefunden, jedoch …
“Zwischen Handy-Akku und Handykontakten war ein Klebestreifen befestigt. Dies verhinderte die Stromzufuhr zwischen Akku und Handy.” Nach MDR-Informationen aus Polizeikreisen haben Mundlos und Böhnhardt so verhindert, dass sie über das Mobiltelefon geortet werden konnten (Quelle: mdr).
http://friedensblick.de/

Das würde bedeutet (wenn man Ihrer Annahme folgte), dass nach dem Anruf bei Frau Zschäpe die Beiden ihr Handy wieder mit einem Klebeband bearbeiteten. Das wäre seltsam, da die Beiden ja kurz darauf ihren Wohnwagen anzündeten, damit auch das Handy vernichteten. Wie erklären Sie sich diese widersprüchliche Vorgehensweise?

bernhard44
20.04.2012, 17:13
Handydaten:


Laut dem Bericht der BILD-Zeitung von Mitte Februar 2012 hätte Polizeihauptkommissar Jens B. gezielt Handydaten des Inhaftierten André E. gelöscht. Dies ist bemerkenswert, da bekannt ist, dass Andre E. von Frau Zschäpe am 04.11.2011 angerufen wurde (Quelle: BZ (http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/ermittlungen-zur-nsu-gegeneinander-statt-miteinander,11151296,11620198.html)). Diese Löschung sei auf Anweisung der BKA-Beamtin Alexandra-Maria F. geschehen. Andre E. Handy wurde zur Auswertung einem Referat übergeben, dass spezialisiert auf die technische Auswertung von Mobiltelefonen ist. Nachdem eine DVD mit dem ermittelten Daten dem BKA übersandt wurde, …

“… kam von dort am 9. Dezember vergangenen Jahres per E-Mail die Weisung, die Handydaten im Computer des Referats zu löschen.” (Quelle: ebd (http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/ermittlungen-zur-nsu-gegeneinander-statt-miteinander,11151296,11620198.html))
Dies wäre laut Rechtsexperten ein …

“… nicht nur ungewöhnlicher, sondern auch rechtswidriger Vorgang (…)”. Denn in Strafverfahren muss die Bundespolizei sämtliche Ermittlungsergebnisse aufbewahren, und zwar mindestens bis zum rechtsgültigen Abschluss eines möglichen Gerichtsverfahrens. Schließlich könnten die Forensik-Experten als wichtige Zeugen in einem Prozess Auskunft geben über die von ihnen technisch wieder hergestellten Daten.” (Quelle: ebd (http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/ermittlungen-zur-nsu-gegeneinander-statt-miteinander,11151296,11620198.html))
Die Ergebnisse der Untersuchung des Handys sind bisher nicht in der betreffenden Ermittlungsakte festgehalten wurden.



http://friedensblick.de/

bio
20.04.2012, 17:18
(...)
Was die Provider-Löschung betrifft:

Alles wäre für die Ermittler viel einfacher gewesen, wenn man das/die Handys hätte auswerten können, die man im ausgebrannten Camper gefunden hat. Leider verging zwischen Aufklärung eines simplen Banküberfalls und der Erkenntnis, dass es sich um rechtsradikale Terroristen handelt zu viel Zeit, um an die gespeicherten Handy-Infos des Providers zu gelangen; weil man eben keine Vorratsdatenspeicherung hat, wurden vom Provider ganz gesetzeskonform die gespeicherten Daten / wer mit wem/ uhrzeit etc. / nach eingen Tagen gelöscht....

Natürlich gibt´s dazu Medienveröffentlichungen, Pressestatements der Behörden etc... - und haufenweise Infos auch in diesem Strang; nur mal die Hunderte Seiten durchwühlen und genau schauen.....


...und die Cleveren husten Google um Antworten an...;)

KaRol

Ich googelte und fand lediglich die Meldung, dass die Nachricht auf dem Anrufbeantworter von Frau Zschäpe gelöscht wurde. Sie hörte sie um 12:11 ab.
Ich meine jedoch die Anruf-Protokolle des Handy, welches im ausgebrannten Wohnwagen gefunden wurde. Die Frage ist, welche Beweise es gibt, dass Böhnhardt und Mundlos Frau Zschäpe anriefen. Außerdem müsste doch nachvollziehbar sein, wer Frau Zschäpe am 04. November per Handy anrief und hinter der Nachricht steckt.

Karl_Murx
20.04.2012, 17:24
hier:

http://www.morgenpost.de/politik/inland/article1827855/Ein-V-Mann-den-sie-Kleiner-Adolf-nannten.html

http://www.bild.de/news/inland/nsu/was-wusste-der-kleine-adolf-von-den-nazi-killern-21047268.bild.html

http://deutschlandecho.org/index.php/2012/04/14/trotz-anwesenheit-an-nsu-tatorten-generalbundesanwalt-ermittelt-nicht-gegen-zwielichtigen-verfassungsschutzer/

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/11/284319/tuerkenmord-warum-hat-v-mann-toetung-nicht-verhindert/

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Der-Terror-der-aus-Thueringen-kam-1755049560

Zum Fall letzter Dönermord in einem Kasseler Internetcafe 2006 und den hessischen Verfassungsschutzbeamten Andreas Temme mal eine Frage, Bernhard: In Beitrag #2618 erwähnt Marathon die RTL2-Doku "Ungeklärte Morde Spezial - Die Döner-Serienmorde - Terror von Rechts", hier moderiert von Udo Nagel, ehemaliger Hamburger Innensenator. In diesem Beitrag verlinkt Marathon Skizzen des Kasseler Internetcafes, wo die Lage der Leiche sowie der Zeugen eingezeichnet sind, die zum Tatzeitpunkt im Cafe waren, darunter auch Andreas Temme. Auch ein Foto der Telefonkabine links vom Eingang zur Holländischen Straße, wo der Zeuge stand, an die Täter vorbeigelaufen sein müssen, ist dabei. Laut dem Posting von Marathon "passen die Fotos nicht zu den Skizzen und da das Foto auf jeden Fall stimmt, muss die Leiche extremst gut sichtbar genau im Weg gelegen haben, so dass weder der Zeuge aus Telefonkabine 3 noch Andreas Temme sich damit herausreden können, sie hätten das Opfer nicht gesehen. Die Polizei muss sich vorwerfen lassen, dass der in die Skizze eingetragene Fundort der Leiche falsch ist."

Die Links sind heute tot bzw. die Bilder entfernt, auf einem Foto sieht man einen asiatisch aussehenden jungen Mann.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz/page262

Meine Frage lautet also, ob Du oder vielleicht jemand anders sich eine Hardcopy der Fotos gemacht haben, so daß man die Skizze zeigen kann?

Ich habe mir noch mal die Mühe gemacht und die erwähnte RTL2-Doku angesehen:

http://rtl2now.rtl2.de/ungeklaerte-morde-dem-taeter-auf-der-spur/die-doener-serienmorde-terror-von-rechts.php?film_id=60558&player=1

Gegen Ende des 4. und am Anfang des 5. Teils werden dort der letzte Dönermord Fall 2006 in Kassel und die Verwicklung des Verfassungsschutzbeamten Andreas Temme behandelt. Die Skizzen werden dort kurz in Großaufnahme gezeigt; es ist allerdings beim Streaming nicht möglich, anzuhalten und einen Snapshot zu machen; jedenfalls habe ich es nicht hingekriegt. Aber angesichts der Lage der Leiche gemäß der kurz gezeigten Skizze hinter der Theke gegenüber dem Eingang, den drei Telefonzellen links vom Eingang zur Holländischen Straße, wo ein Zeuge gerade telefonierte und die Täter gesehen haben muß, sowie des Wegs von Andreas Temme von seinem Rechner hin zum Ausgang, der an der Theke vorbeigeht, ist es einfach Dummenfang von Temme zu behaupten, er habe die Leiche nicht bemerkt. Auch die Schüsse können in so einer kleinen Buchte von Cafe nicht ungehört geblieben sein. Dieser bewußte Zeuge will ja auch Geräusche gehört haben, die ihn aber an platzende Luftballons erinnert haben. Er muß, wenn er nicht gerade ständig mit dem Rücken zur Glastür der Kabine stand, einen guten Blick auf die Theke und den Mord gehabt haben.

Ich habe mir ein paar Notizen zum wesentlichen Inhalt dieser Doku gemacht:

1. Teil:

- durch Zeugen am Wohnmobil gegen 12.00 Uhr in Stregda 2 o. 3. Schüsse genannt; Bericht von Streit in Wohnmobil(Männerstimmen)
- in Bericht 2 Knallgeräusche genannt
- angeblich Polizei dort 2 Polizeiwaffen Heilbronn gefunden (P2000 Heckler&Koch): Angabe LKA Thüringen 07. November
- am gleichen Tag Verlautbarung Stuttgarter Generalstaatsanwalt: Verdacht Zusammenhang NSU Mord Polizistin Kiesewetter
- Bestätigung Anruf Zschäpe am 5. November morgens (hier 08.00 Uhr genannt) bei Eltern Böhnhardt und Mundlos
- Explosion im Haus um 15.05 Uhr
- 08.11. Nachmittag: Beate Zschäpe stellt sich in Begleitung eines Anwaltes bei der Jenaer Polizei
- Hinweis auf Ende Januar 1998: Durchsuchung Garage an der Wohnung von Böhnhardt, durch Beate Zschäpe gemietet; Funde Rohrbomben und TNT; Polizei läßt Uwe Böhnhardt einfach davonfahren
- Hinweis auf 1998: angeblich Gründung „NSU“
- 11. November: Mitteilung Bundesanwaltschaft, daß in ausgebrannter Wohnung Tatwaffe Dönermorde Ceska 83 gefunden wurde
- 12. November: in Trümmer Whg. finden die Ermittler 4 DVD mit PP-Bekennervideo zu Dönermorden/2 Bombenattentate Köln 2001/2004
- Moderation verwendet mehrmals die Formulierung „es wird bekannt“: Hinweise „Kleiner Adolf“
- 16.11. Erklärung Beate Zschäpe Aussagebereitschaft b. Kronzeugenregelung; auf Anraten Anwalt zurückgezogen
- Hinweis U. Nagel: NSU war Verfassungsschutz und Polizei bekannt; Kontakte nach Untertauchen zu Tino Brandt (V-Mann Thüringen); ca. 200.000,- DM vom VS erhalten
- Interview mit Günter Beckstein: Innenminister Bayern während Dönermordzeit; Erwähnung PP-DVD nach Nürnberg
- 09. September 2000: 1. Dönermord Blumenhändler Enver S.; war kurzfristig für jemand anders eingesprungen; Zeugen haben 2 Personen gesehen

2. Teil:

- Ermittlungen zu möglichen Doppelleben Enver Simsik wegen Verdacht Drogenhandel (häufig Hollandfahrten); nicht bestätigt
- Hinweise 2 Tatwaffen: Ceska 83 7,65 mm/1 Waffe Kaliber 6,35 mm (Bruni315, die später wie so vieles in der abgebrannten Zwickauer Wohnung gefunden wurde)
- 13. Juni 2001: 2. Dönermord Nürnberg Änderungsschneiderei; Abdurrahim Ö.
- Patronenhülsen gefunden; Ceska 83 gleiche Waffe wie bei 1. Mord
- 27. Juli 2001: 3. Dönermord in Hamburg Süleyman T.; Hülsen vorhanden; Zeugin: Streit gehört (Ausruf von Süleyman T. „Verpißt euch!“), 2 Täter, 2 Tatwaffen (Ceska 83/Bruni315); Kontakte des Opfers zum Rotlichtmilieu (Schlägereien, Schießerei), Drogengeschäfte
– Ermittlungen der Polizei hinsichtlich Auftragsmord durch organisierte Kriminalität
- 29. August 2001: 4. Dönermord München Habil K. in Nähe Polizeidienststelle; eine Waffe Ceska 83 (2 Kopfschüsse); Gerüchte über Verwicklung in Drogengeschäfte; offiziell nicht bestätigt, keine Hülsen am Tatort gefunden

3. Teil:

- Vermutung Münchner Polizei: Versuch Einschüchterung durch Morde
- 25. Februar 2004: 5. Dönermord Yunis T. in Rostock; Opfer Kurde, illegaler Aufenthalt, bereits 2x ausgewiesen worden; Vermutung Rostocker Polizei Hintermänner organisierte Kriminalität, Mord durch professionelle Auftragskiller; Ceska 83 lt. Ballistikexperten dieses Mal mit Schalldämpfer; angeblich Unterschiede Hülsen mit/ohne Schalldämpfer

- Falschinfo Beitrag: angeblich Ceska Standardwaffe NVA (NVA Standardpistole war russische Makarov 9 mm); Hinweis mögliche Herkunft Ceska Schweiz
- 9. Juni 2005 Nürnberg: 6. Dönermord Ismail Y.; Geld blieb in Kasse; Ceska 83 Tatwaffe offenbar o. Schalldämpfer; Zeugenhinweise 2 Fahrradfahrer; Schußgeräusche, 2 Fahrräder sollen in großes weißes Fahrzeug geladen worden sein
- 15. Juni 2005 7. Dönermord Theodorus B., München: kein Türke, sondern Grieche; auftauchende Pressegerüchte: Verwicklung des Opfers in Geschäfte Schutzgeld/Drogenhandel; Polizeiuntersuchungen m. Drogenspürhunden, nichts gefunden

4. Teil:

- Gründung Soko Bosporus in Nürnberg Leitung Wolfgang Geyer: 160 Beamten
- Ermittlungen in Richtung Serienmorde
- 6. April 2006: 8. Dönermord Mehmet K. Dortmund; auftauchende und anhaltende Pressegerüchte in deutscher und türkischer Presse Verwicklung Mehmet K. in Geschäfte Drogen/Schutzgeld/Organisierte Kriminalität; Tatwaffe Ceska 83, (in türkischer Presse genannt "Heroin-Team PKK"; Drogenverteiler); Mallinckrodtstraße Problemviertel, Drogen verbreitet; türkisches Viertel; viele türkische Geschäfte (Frage, warum gerade K. Opfer durch Nazi-Killer)
- 8. April 2006: 9. Dönermord Halit Y. Internetcafe Kassel, kein Geld geraubt; Opfer (21 Jahre) wollte seinen Realabschluß machen; Holländische Straße Problemviertel, viele Türken; anhand Skizze und Tatortfotos unwahrscheinlich, daß niemand etwas gemerkt haben soll; kleine Räumlichkeiten; an einem Zeugen in Telefonzelle links vom Eingang Holländische Straße müssen Mörder vorbeigelaufen sein; Andreas Temme muß bei Verlassen Cafe Leiche gesehen haben;

5. Teil:

- Ermittlungen Kriminalpolizei: Beschlagnahme Computer I-Cafe und Recherche nach Internetspuren, öffentlicher Zeugenaufrufe, 6 potentielle Zeugen,
- 5 melden sich, der 6. nicht
- nach diesem wird gefahndet wegen Tatverdacht, wird eine Weile beschattet, es stellt sich heraus, daß es sich um Andreas Temme handelt, Beamter Verfassungsschutz Hessen, hat sich angeblich deswegen nicht gemeldet, weil seiner schwangeren Frau nichts bekannt werden sollte, daß er auf Partnerseiten gesurft hat
- Temmes Wohnung wird durchsucht; gefunden werden illegale Munition, Schußwaffen, Buch über Serienmorde und Abschriften "Mein Kampf"
- Pressemeldungen: Temme hat rechtsextreme V-Leute geführt, auch Kontakte zu Thüringer Heimatschutz (Kreation Verfassungschutz Thüringen)
- Temme wird in Innendienst in Regierungspräsidium Kassel versetzt; seitdem keine Dönermorde mehr


- auffällig: Angehörige Opfer wollen meist nicht vor Kamera, außer Tochter/Frau 8. Opfer; in der türkischen Gemeinde wenig Neigung zu Zusammenarbeit mit deutschen Behörden
- mehrfach Zeugenhinweise auf 2. Radfahrer


Das ist wohl der wesentliche Inhalt. Auffällig waren die immer wieder eingestreuten Anklagen gegen die unbelegten, aber hier in der Doku als bewiesen vorausgesetzten ausländerfeindichen Motive und die "NSU-Killerzelle" als Täter. Bemerkenswert sind auch die bei der Mehrzahl der Opfer vor dem 04.11.2011 regelmäßig auftauchenden Hinweise auf Verwicklungen in das kriminelle bzw. in das Drogenmilieu und auf Schutzgeldgeschäfte, nicht nur in der deutschen, sondern auch in der türkischen Presse.

Der Heilbronner Polizistenmord von Heilbronn 2007 wird zwar erwähnt und auch die Täterschaft der "NSU" behauptet; darauf wird aber nicht näher eingegangen. Konsequent vermeidet aber diese Doku, wie die gesamte Berichterstattung in den Mainstreammedien und alle deutschen Behörden, den Hinweis auf die Erkenntnisse der türkischen Kriminalbehörden über die Verwicklung von acht der neun Dönermordopfer in das Drogen- und Schutzgeldgeschäft wie auch auf den tiefen türkischen Staat. Auch der Abschlußbericht der türkischen Behörden über diese Erkenntnisse, der 2007 an das BKA ging und von dort an den Leitenden Ermittler der Sonderkommission Bosporus in Nürnberg Wolfgang Geyer weitergeleitet wurde, wird konsequent ignoriert.

http://www.turkishpress.de/2011/02/22/sind-graue-woelfe-doener-morde-verstrickt/id3094

bio
20.04.2012, 17:30
ich fand wieder was.

Herr Ziercke trat am 02. Dezember vor die Presse und bot folgende Erklärung, warum offenbar die Handygespräche Böhnhardts / Mundlos nicht nachvollziehbar wären.

"Nach Angaben Zierckes versandte das BKA zunächst 40 Anfragen an Provider, in denen es um E-Mail-Konten und Handyanschlüsse ging. Sechs Anbieter hatten demnach bereits alle Daten gelöscht, die Hälfte antwortete erst einmal nicht, ein Unternehmen bot zwei Wochen zurückreichende Daten an, ein anderes zwei Monate alte. "Es ist ein buntes Bild", sagte Ziercke.

Einige Provider stellten demnach nur Abrechnungsdaten zur Verfügung, auf denen die letzten drei Stellen der Telefonnummern anonymisiert worden waren. Damit jedoch ließen sich keine Rückschlüsse auf die Personen ziehen, mit denen telefoniert worden sei, konkretisierte der BKA-Präsident am Donnerstag vor Journalisten in Karlsruhe. Zu relevanten E-Mail-Adressen hätten die Ermittler im Zwickauer Fall überhaupt keine Auskünfte bekommen."

Leider keine konkrete Auskunft über das alles entscheidende Handy, das im Wohnwagen gefunden wurde.

Karl_Murx
20.04.2012, 17:51
In Hülle und Fülle...
https://www.google.com/search?rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&aq=f&ix=aca&sourceid=chrome&ie=UTF-8&q=griesbaum+raf

Der Schritt in den Untergrund

Am 26. Januar 1998 klingelt es früh morgens mal wieder an der Tür. "Ich habe erstmals gefragt, wer ist da? Ich habe das ja schon geahnt, weil ja die Polizei gern um diese Zeit kam und es war ja auch nicht die erste Wohnungsdurchsuchung, wir hatten schon einige miterlebt. Moment, ich möchte mich zumindest erst mal anziehen. Und ich habe dann auch Uwe geweckt und hab gesagt, die Polizei ist wieder da, was ist jetzt schon wieder los?" Die Beamten durchsuchen die Wohnung, Garagen. Brigitte Böhnhardt war nicht dabei, kennt die Geschichte nur aus den Erzählungen ihres Sohnes. "Und auf dem Weg von der einen Garage zu der anderen, da hat ihm einer gesagt, jetzt bist du fällig. Der Haftbefehl ist schon unterwegs. Und da hat der Uwe die Polizisten in die Richtung laufen lassen und er ist in aller Ruhe zu seinem Auto gegangen und ist weggefahren. Und da habe ich gesagt: Und die haben dich einfach wegfahren lassen? Ja. Das glaube ich nicht. Und die haben sich noch nicht einmal umgedreht und sich nach dir umgesehen, ob du mitkommst oder so? Nö."
Die Polizei bestreitet, dass ein Haftbefehl ausgeplaudert wurde. Dass sie Böhnhardt gehen ließ, bestreitet sie nicht.

http://www.ndr.de Panorama?

http://www.ardmediathek.de/ard/servlet/content/3517136?documentId=10189610


Die haben schon 1998 auf den NSU hingearbeitet.
Nicht die Uwes, sondern der Staat.
Auch die Schlapphüte dürften damals schon aktiv gewesen sein.

Der NSU ist ne Geheimdienst-Sache von Anfang an. Seit 1998.

Korrekt. An diesem Paule-Panther-Bekenntnis-Video wurde nach Berichten der Medien bereits seit 2001 gearbeitet. Es wurde in drei Fällen mit Fotos bestückt, die nach Aussagen (des BKA-Präsidenten Ziercke wohl) nur am Tatort der Dönermorde gemacht sein können. Da fragt man sich, zu welchen Zweck Verfassungsschutzbeamte wie Andreas Temme in der Nähe dieser Morde sind und warum er in vier (nach anderen Berichten sogar in sechs) Fällen kein hieb- und stichfestes Alibi vorweisen kann.

Karl_Murx
20.04.2012, 18:14
Freut mich, dass du dich zum rechtsextremen Lager zählst; endlich mal einer, der sich zu diesen Krebsgeschwüren unserer Gesellschaft bekennt...

So, jetzt nochmal den g e s a m t e n Beitrag lesen, dazu den Panorama-Bericht ansehen - und D e n k e ( für dich: Gehirn!! ) einschalten!

Eigentlich müßte man dich mal für eine Weile wegen fortgesetzten Trollen sperren. Da aber auf den Seiten der Mainstreammedien schon viel zu viel zensiert wird, muß man wohl oder übel auch mit deinen Beiträgen leben. Ist mir immer noch lieber als Zensur und Verbote.


Wen meinen die Eltern Böhnhardt, wenn sie von den Rechten sprechen, die ihren Sohn indoktriniert und in den Untergrund getrieben haben?
Um welche "Rechte" geht es in diesem Panorama-Beitrag?
Und welche "Rechte" habe ich explizit angesprochen?

OK: extra für dich:

Weder Böhnhardts, Panorama noch ich haben Bürger dieses Landes gemeint, die sich "rechts" sehen: rechts-demokratisch, der freiheitlichen Grundordnung unseres Landes verpflichtet, rechts-liberal, gemäßigt rechts stehend, rechts-national oder schlicht rechts der Mittes tehend....

...sondern die rechtsradikalen Antidemokraten, Staatszerstörer, Diktatorenkuschler, Ewiggestrigen, Heilsjünger und wie man das Braunbatzgekröse noch nennen mag....

Manchmal denkt man, solche Berichte werden einhändig verfaßt.

Richtig ist, daß die drei aus der rechtsextremen Szene kommen, wo es in der 90er Jahren zeitweilig ein gewisses Gewaltpotential gab. Die hat sich dann regelmäßig mit der linksextremen Szene, also Antifa und heute Schwarzem Block, gewaltsame Auseinandersetzungen geliefert und tut das z.T. heute noch. Letzten Endes handelt es sich aber bei beiden Gruppierungen um Vereine von meist jungen Leuten, die beide mit Rechtsstaat und Grundgesetz wenig am Hut haben und die sich über Abgrenzung und Bekämpfung des Gegners auf der anderen Seite definieren.

Im Grunde sind die Banner und Parolen beider Gruppen austauschbar; selbst äußerlich sind sie heute kaum noch zu unterscheiden. Beide verachten die bürgerliche Mitte, und beiden glauben, Gewalt benutzen zu dürfen. In der veröffentlichten Wahrnehmung kommen die Antifa und deren Bekämpfung des angeblichen Faschismus aber seltsamerweise besser weg als die auf der rechten Seite, obwohl die Linke nicht weniger gewalttätig ist als die Rechte und die linke Gewalt in den letzten Jahren permanent zugenommen hat. Die Gewalt von links scheint in der Politik wie in der Justiz mit mehr Sympathie betrachtet zu werden als die Gewalt und die Bewegung von rechts. Hier liegt eine eindeutige Assymetrie vor. Die Politische Korrektheit und der Kampf-gegen-Rechts, die sich zu einem neuzeitlichen McCarthyismus mit umgekehrten Vorzeichen ausgeweitet haben, machen es möglich. Die geiferspritzende Art und die Fäkalsprache, die verwendet wird, wenn es um die tatsächlichen oder scheinbaren "Naaaaaazis" geht - und die Terminologie unseres lieben KaRol ist da symptomatisch für die deutschen Medien und Politiker und erschreckenderweise zunehmend Justizvertreter - auf eine ideologisierte Sichtweise hin, wo der als Feind definierten Gruppe sowohl die Menschlichkeit abgesprochen als auch die Grundrechte verweigert werden sollen.

Aber sowohl die Gewalt von Links- wie Rechtsextrem hat von Zahl und Umfang nicht das Potential, eine ernsthafte Gefährdung der freiheitlich-demokratischen Grundordnung zu werden. Was eine ernste Gefahr darstellt, sind sowohl der politische Islam wie auch der türkische Nationalismus, weil wir inzwischen wenigstens 5 Mio Muslime im Land haben, davon 2/3 türkischstämmig, und ein hoher Anteil von denen dieses Land und seine Lebensweise ablehnen und zum Teil, wie Milli Görüs und die Grauen Wölfe, bewußt gegen Deutschland wühlen mit dem Ziel einer "Großtürkei" auf westeuropäischem Gebiet. Diese Leute zählen nicht nach einigen Tausen, sondern nach einigen Hunderttausend, und angesichts der weit verbreiteten Distanz bis Ablehnung der hiesigen Gesellschaft durch viele Türkischstämmige, aber auch vieler Einwanderer aus muslimischen Länder ist das ein Gefahrenpotential, was einfach nicht unterschätzt werden kann.


Alles wäre für die Ermittler viel einfacher gewesen, wenn man das/die Handys hätte auswerten können, die man im ausgebrannten Camper gefunden hat. Leider verging zwischen Aufklärung eines simplen Banküberfalls und der Erkenntnis, dass es sich um rechtsradikale Terroristen handelt zu viel Zeit, um an die gespeicherten Handy-Infos des Providers zu gelangen; weil man eben keine Vorratsdatenspeicherung hat, wurden vom Provider ganz gesetzeskonform die gespeicherten Daten / wer mit wem/ uhrzeit etc. / nach eingen Tagen gelöscht....

Warum löscht man dann vorhandene Daten, wie die auf dem Handy von André Eminger, einem Kontaktmann des Trios, mit dem die "NSU" nach Angaben der Behörden von 1998 bis zuletzt Verbindungen hatte? Weil Eminger V-Mann des (sächsischen) Verfassungsschutzes war?

coldcase
20.04.2012, 18:24
Was die Provider-Löschung betrifft:

Alles wäre für die Ermittler viel einfacher gewesen, wenn man das/die Handys hätte auswerten können, die man im ausgebrannten Camper gefunden hat. Leider verging zwischen Aufklärung eines simplen Banküberfalls und der Erkenntnis, dass es sich um rechtsradikale Terroristen handelt zu viel Zeit, um an die gespeicherten Handy-Infos des Providers zu gelangen; weil man eben keine Vorratsdatenspeicherung hat, wurden vom Provider ganz gesetzeskonform die gespeicherten Daten / wer mit wem/ uhrzeit etc. / nach eingen Tagen gelöscht....
KaRol

http://www.verbraucherzentrale-rlp.de/UNIQ133493876619954/Telefonrechnung-Kontrolle-und-Reklamation
"Sie haben aber nicht endlos Zeit, eine Rechnung zu beanstanden: beanstanden müssen Sie innerhalb einer Frist von mindestens acht Wochen. Spätestens sechs Monate nach Rechnungsversand werden alle Verbindungsdaten automatisch gelöscht. Bezahlen Sie Ihre Rechnung anstandslos, können die Telefongesellschaften die Daten auch schon früher löschen. Einen Hinweis darauf finden Sie meist in der Rechnung."

Da das Trio ja scheinbar recht Sparsam gelebt hat, nehme ich an das sie über ein EVN verfügt haben um die Rechnungen zu kontrollieren.

Karl_Murx
20.04.2012, 18:46
Bundesanwalt Griesbaum ist einer DER Vertuscher beim Fall RAF, (nicht nur) im Fall Verena Becker.
Man setzt also auf bewährtes Personal, um die passende, nicht etwa die wahre Geschichte zu kommunizieren.

Gerade wenn es um Staatsterrorismus, also um geheimdienstliche Verwicklung geht, ist die weisungsgebundene Bundesanwaltschaft nicht willens noch ist ihr erlaubt, den Sumpf freizulegen.

RAF GLADIO NSU

Alles dieselbe Scheixxe.

Bio und Karl Murks, macht weiter!!!



Mal was anderes: Ist jemand in der Lage, mir Links bzw. eine Printausgabe des SPIEGEL 14/1997 zu dem Fall von aus BKA-Asservatenkammern verschwundenen leichten Waffen aus NVA-Beständen zu liefern? Ein Oberstleutnant der Fallschirmtruppen soll darin verwickelt sein. Hatte dieser Oberstleutnant etwa Verbindungen zu dem ehemaligen Gladio-Mitstreiter Ollhauer, oder handelt es sich gar um die gleiche Person?

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8719310.html

Beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden, so erklären Mitarbeiter des Amtes, sind Waffen aus Beständen der ehemaligen Nationalen Volksarmee (NVA) verschwunden. Mit Einwilligung des Bundesinnenministeriums hatte das BKA in den Jahren 1994 und 1995 leichte NVA-Waffen wie Pistolen und Schnellfeuerwaffen übernommen. Der mutmaßliche Waffenschwund kam bei Ermittlungen gegen einen Oberstleutnant der Fallschirmtruppe ans Licht, dem im Zusammenhang mit verschwundenen NVA-Waffen aus Bundeswehrkasernen schwere Dienstvergehen vorgeworfen werden (SPIEGEL 14/1997). Daß im BKA Waffen aus NVA-Beständen verschwanden, sei auch der vorgesetzten Behörde, dem Bundesministerium des Innern, bekannt. BKA-Sprecher Jürgen Ebner bestreitet allerdings, daß in der eigenen Behörde NVA-Waffen fehlen.


http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/01/20/nato-geheimarmee-gladio-arbeitete-nach-auflosung-weiter/

Von Jürgen Elsässer

Die Bundesregierung kündigte zum Jahresende 1990 an, die Gladio-Strukturen in Deutschland „bis zum April 1991“ aufzulösen. Ob das wirklich geschehen ist? Über die Überführung des deutschen Gladio-Zweigs in neue Strukturen liegt jedenfalls ein recht aufschlussreicher Insiderbericht vor, der leider in der Medienöffentlichkeit nie unter diesem Gesichtspunkt ausgewertet worden ist, und zwar das Buch Bedingt dienstbereit des ehemaligen BND-Agenten Norbert Juretzko aus dem Jahr 2005. Juretzko stieß im Frühjahr 1987 zu Gladio, „eine Mischung aus staatsgefährdenden Geheimdienst-, Militär- und Neonazimauscheleien“, wie er selbst einräumt.

Juretzko weiter: „Wir waren eine geheime, paramilitärisch organisierte Truppe, die sich im Falle eines Angriffs aus Richtung Osteuropa überrollen lassen sollte. Angeblich bestand die deutsche Sektion von ‚Gladio’ (…) aus 104 Mitarbeitern und 26 hauptamtlichen Führungspersonen beim BND. Auf dem Höhepunkt des Kalten Krieges sollen es bis zu 75 Hauptamtliche des Geheimdienstes und 500 Helfer gewesen sein.“ Juretzkos Abteilung „warb im gesamten Bundesgebiet Quellen und Beschaffungshelfer an. Diese Leute sollten im Falle einer militärischen Intervention durch die Warschauer-Pakt-Staaten ein Quellennetz bilden, das die (geflüchtete) Führung der Bundesrepublik über die aktuelle Lage auf dem laufenden halten würde. Diese halbprofessionellen Trupps sollten den Gegner auch mit Sabotageaktionen behindern und Personen schleusen.“

Juretzko macht das deutsche Organisationsschema von Gladio transparent: Die Truppe unterstand der DDR-Aufklärung des BND und bildete in diesem Referat die Unterabteilung 12C. Ihr Sitz war in „einer der geheimsten Aussenstellen“ des BND, dem „Sattelhof“ am Bonner Platz in München. Juretzkos Chef bei Dienstantritt war der Fallschirmjägeroffizier Ollhauer, der vorher eine Spezialtruppe der Bundeswehr mit dem sprechenden Namen „Schwarze Hand“ befehligt hatte. Juretzko weiß nicht oder will nicht preisgeben, was Aufgabe dieser Spezialtruppe war. Geschichtskundige wissen, dass der Name „Schwarze Hand“ auf eine Abteilung des serbischen Geheimdienstes zurückgeht, die 1914 die Ermordung des österreichischen Thronfolgers Franz Ferdinands in Sarajevo organisierte.

Juretzko selbst blieb bis April 1991 bei Gladio, als die Truppe in Folge der italienischen Enthüllungen (s. Vorhergehender Artikel) aufgelöst wurde. Danach wechselte er zu der neu geschaffenen Abteilung 12YA über, in der es zu den Aufsehen erregenden Konflikten kam, die den Zündstoff seines Buches lieferten. Diese Dienststelle in Berlin wurde nämlich gemeinsam mit dem US-Nachrichtendienst DIA betrieben, und Juretzkos Vorgesetzter erklärte gleich zu Beginn, „dass die Amerikaner ab sofort für unsere operativen Einsätze verantwortlich seien“.

An dieser Stelle sollte es bei jedem klingeln. Angeblich waren Agenten des DIA beim Anschlag auf die Polizeistreife in Heilbronn 2007 wegen der Oberservierung eines Treffs von Islamisten und serbischen Waffenschiebern vor Ort.


Hauptaufgabe war zunächst die Überwachung des Abzuges der Roten Armee aus den neuen Bundesländern, die Besorgung von sowjetischem Militär-High-Tech und die Gewinnung von Agenten unter den russischen Soldaten und Offizieren. Im Laufe der Zeit wurden dafür auch das alte Gladio-Netz reaktiviert. Anfang 1993 gab Juretzko die Devise aus: „Wir mobilisieren alle unsere Stay Behind-Quellen und machen daraus Beschaffungshelfer …“

Die Schwierigkeiten für Juretzko begannen, als er einen Fall von Landesverrat innerhalb des BND aufdeckte – und zwar nicht zugunsten des früheren und möglichen künftigen Gegners in Moskau, sondern zugunsten der verbündeten Briten. „Das Doppelspiel mit MI6“ hatten drei BNDler mit den Decknamen Gassing, Wulf und Ernst begonnen – sie verkauften zum eigenen pekuniären Vorteil Informationen an den Auslandsgeheimdienst des Vereinigten Königreiches. Oder arbeiteten sie im Auftrag einiger Vorgesetzter? Als die BND-Führung gegen das verdächtige Trio Ende 1995 Strafanzeige erstattete und die Bundesanwaltschaft mit Ermittlungen begann, geschah etwas Unerwartetes: Unterabteilungsleiter Wolbert Smidt, ein Protegé von BND-Sicherheitschef Volker Foertsch, stellte sich schützend vor die Verdächtigen. Smidt forderte von Juretzko: „Sie sollten Ihre Aussage beim Ermittlungsrichter in Karlsruhe so herunterfahren, dass wir von einer Anklage in Sachen Landesverrat wegkommen!“

bernhard44
20.04.2012, 18:55
verschwundene Waffen: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41066335.html


Aber auch Waffen, die schon im Halfter der Beamten steckten oder in den Asservatenkammern verstaut waren, tauchen mitunter wieder auf dem schwarzen Markt auf -- statt auf dem Schrottplatz oder als Dekorationsstück in einer Vitrine.

verschwundene Beweismittel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13682306.html

nichts ungewöhnliches!

bernhard44
20.04.2012, 18:57
der Spiegel http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-1997-14.html

hier der Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8686899.html


WAFFEN An der WandVon Szandar,

Aus Kasernen der Bundeswehr-Fallschirmtruppe sind rund 170 Schußwaffen verschwunden, die aus Beständen der ehemaligen DDR stammen. Die Staatsanwaltschaft Tübingen und das Referat "Ermittlung in Sonderfällen" des Bonner Verteidigungsministeriums überprüft Vorwürfe gegen zahlreiche Offiziere. In mehreren Kasernen und Privatwohnungen fanden bereits Durchsuchungen statt.
Die teils hochrangigen Soldaten stehen im Verdacht, gegen das Waffengesetz verstoßen und schwere Dienstvergehen begangen zu haben. Sie sollen Kalaschnikow-Schnellfeuergewehre, Pistolen und andere Waffen aus Ostblockproduktion unterschlagen und beiseite geschafft haben. In Calw, wo das neue "Kommando Spezialkräfte" stationiert ist, wurde ein Oberstleutnant wegen Verdunklungsgefahr in Untersuchungshaft genommen.
Der Offizier diente Anfang der neunziger Jahre im Stab der 1. Luftlandedivision in Bruchsal. Nach den Ermittlungen hatte er mehrere hundert Waffen aus Beständen der Nationalen Volksarmee, der Volkspolizei und offenbar auch der Stasi besorgt. Der Oberstleutnant war dafür verantwortlich, diese zwecks "Ausbildung an Fremdwaffen" auf die Truppe zu verteilen und den Verbleib zu kontrollieren. Bei einer Überprüfung in den Waffenkammern der Fallschirmjäger wurde im vorigen Jahr ein beträchtlicher Schwund entdeckt.
Die "Beutewaffen" (Bundeswehrjargon) sind begehrter Wandschmuck für "Erinnerungsräume" und Kasinos. Hohe Offiziere verteilten sie als Gastgeschenke oder als Abschiedspräsente für verdiente Kameraden - offenbar auch ohne die notwendigen Genehmigungen. So geriet der Generalmajor a. D. Georg Bernhardt ins Visier der Ermittler. Er war bis 1991 Kommandeur der mittlerweile aufgelösten Luftlandedivision und hatte 1993 das Vorauskommando der Bundeswehr in Somalia befehligt. Vor gut zwei Jahren bekam Bernhardt zur Pensionierung das "Schnittmodell" einer Kalaschnikow geschenkt - von dem jetzt inhaftierten Oberstleutnant, seinem ehemaligen Adjutanten.

Karl_Murx
20.04.2012, 19:05
Korrektur:

Noch eine Stelle finde ich bemerkenswert:
http://www.ndr.de/regional/hamburg/panorama4007.html

Interview mit Eltern Böhnhardt:
Auszug:
"Da meldete sich eine Frauenstimme, die sagte, hier ist Beate. Und ich habe gefragt, welche Beate? Na Beate! Und ich frage nochmal, welche Beate, ich habe die Telefonstimme nicht erkannt. Und da sagte sie, na Uwes Beate. Und meine erste Frage war: Wollt ihr euch stellen, kommt ihr zurück? Nein. Ich sag warum denn nicht? Dann war ein ganz kleiner Moment Ruhe und dann sagte sie: Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück. Da weiß ich noch, dass ich erstmal Pause machte und da habe ich mich erst getraut die Frage zu stellen: Ist der Uwe tot? Dann war erst mal ne ganze Weile Ruhe. Was soll man auf so eine Nachricht sagen? Ich hab bestimmt hinterher Tausend Fragen im Kopf gehabt, aber in dem Moment war mein Kopf vollkommen leer. Vollkommen leer. Nach einer Weile sagte sie dann: Frau Böhnhardt, es tut mir so unheimlich leid, aber die beiden Uwes haben mich beauftragt, noch einmal einen letzten Gruß den Eltern zu schicken."

So muß der Name der interviewten Familie korrekterweise lauten.

Karl_Murx
20.04.2012, 22:03
der Spiegel http://www.spiegel.de/spiegel/print/index-1997-14.html

hier der Artikel: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8686899.html

Danke für den Tip!!!

Hinsichtlich Namen und Dienststelle scheint es offenbar keine Verbindungen oder Überschneidungen zur Gladio-Zelle zu geben. Aber etwas anderes ist bemerkenswert:

In Calw, wo das neue "Kommando Spezialkräfte" stationiert ist, wurde ein Oberstleutnant wegen Verdunklungsgefahr in Untersuchungshaft genommen.


Der Offizier diente Anfang der neunziger Jahre im Stab der 1. Luftlandedivision in Bruchsal. Nach den Ermittlungen hatte er mehrere hundert Waffen aus Beständen der Nationalen Volksarmee, der Volkspolizei und offenbar auch der Stasi besorgt. Der Oberstleutnant war dafür verantwortlich, diese zwecks "Ausbildung an Fremdwaffen" auf die Truppe zu verteilen und den Verbleib zu kontrollieren. Bei einer Überprüfung in den Waffenkammern der Fallschirmjäger wurde im vorigen Jahr ein beträchtlicher Schwund entdeckt.

Von der Sonderedition der Ceska 83 mit Aufsatz für Schalldämpfer wurden insgesamt 55 Exemplare hergestellt. 31 davon wurden vor der Wende an das MfS geliefert, die es für ihre Spezialkräfte oder wie auch immer verwendeten. 24 Exemplare fanden nach der Wende ihren Weg in die Schweiz, von denen nur 16 durch die Kantonspolizei gefunden werden konnten. Nach der Wende besetzten Bürgerkommitees die Stasi-Zentralen und beschlagnahmten sowie registrierten sehr sorgfältig alle vorhandenen Waffen. Das hat mir ein Bekannter, der selbst bei diesen Kommitees dabei war, glaubhaft versichert.

Nach der deutschen Einheit kamen diese Handfeuerwaffen, offenbar auch die des MfS, unter die Kontrolle des Innenministeriums. Laut dem Spiegel-Artikel wurde sie dann in die Asservatenkammern des BKA überführt, wo es dann den entsprechenden Schwund gab. Zu klären wäre, ob unter den ca. 170 verschwundenen Waffen auch diejenigen der Ceska-Edition waren. Damit will ich sagen, daß man nicht unbedingt in die Schweiz gehen mußte, um sich solche Waffen zu besorgen.

KaRol
21.04.2012, 11:56
@Karl_Murx:

Wurdest du jetzt zum Forenzensor befördert? Seit wann bestimmst du, ausgerechnet du, wer hier trollt oder nicht?
Reicht dir deine Rolle als Nachsprechpapagei von @bio nicht?

Der hat offensichtlich im Gegensatz zu dir begriffen, was ich in Beitrag *5346 gemeint habe: Rechtsextreme - und zwar explizit die!!

Wenn der gute Mann sich dann im nächsten Beitrag *5347 angesprochen fühlt - extra noch die betreffende Stelle "rechtsradikal" zitiert - dann darf man ihm wohl unterstellen, was er damit gemeint hat: er fühlt sich den Rechtsradikalen nahe...

Anstatt sich um das Befinden anderer Forenteilnehmer zu sorgen, hättest du ja zum Thema - hier: der Panaorama-Beitrag der Eltern Böhnhardt - etwas beitragen können; statt dessen wird mal wieder schnell das Thema gewechselt und abgelenkt - und dazu ist dir keine Verunglimpfung zu schade. Armselig!!

Statt sich zum aktuellen Thema im Strang - Familie Böhnhardt´s Interview - auszulassen, werden wieder obskure Gladio-Verschwörungen als Ablenkung an den Haaren herbeigezogen und Vorgänge in 1997 thematisiert...
Immerhin: jetzt wissen die im Hintergrund mitlesenden Forenteilnehmenr wenigstens, was sie von deinen Aussagen zu halten haben...



KaRol

fatalist
21.04.2012, 12:07
Karol, halt die Klappe. Du trollst schon wieder.

bio
21.04.2012, 12:31
ich würde um Offenlegung der Quellen ihrer Theorie bitten:
"Alles wäre für die Ermittler viel einfacher gewesen, wenn man das/die Handys hätte auswerten können, die man im ausgebrannten Camper gefunden hat. Leider verging zwischen Aufklärung eines simplen Banküberfalls und der Erkenntnis, dass es sich um rechtsradikale Terroristen handelt zu viel Zeit, um an die gespeicherten Handy-Infos des Providers zu gelangen; "
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5313800&viewfull=1#post5313800

Es wurde zwar ein Handy im Wohnmobil gefunden, jedoch …
“Zwischen Handy-Akku und Handykontakten war ein Klebestreifen befestigt. Dies verhinderte die Stromzufuhr zwischen Akku und Handy.” Nach MDR-Informationen aus Polizeikreisen haben Mundlos und Böhnhardt so verhindert, dass sie über das Mobiltelefon geortet werden konnten (Quelle: mdr).

Das würde bedeutet (wenn man Ihrer Theorie folgte), dass nach dem Anruf bei Frau Zschäpe die Beiden ihr Handy wieder mit einem Klebeband bearbeiteten. Das wäre seltsam, da die Beiden ja kurz darauf ihren Wohnwagen anzündeten und sich töteten. Wie erklären Sie sich diese widersprüchliche Vorgehensweise?

Es wäre gut, wenn Sie sich als Verfechter der Behörden-Version und als ernstzunehmende Stimme profilieren könnten.

bernhard44
21.04.2012, 13:51
der Untersuchungsausschuss und seine Aufgabe!
Wollen wir doch mal sehen, welche Punkte er gewissenhaft aufarbeitet: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/084/1708453.pdf
die Punkte 5, 6 und 7 sind hierbei wohl die interessantesten.

romeo1
21.04.2012, 14:03
der Untersuchungsausschuss und seine Aufgabe!
Wollen wir doch mal sehen, welche Punkte er gewissenhaft aufarbeitet: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/084/1708453.pdf
die Punkte 5, 6 und 7 sind hierbei wohl die interessantesten.

Da sich die Politik, die Medien und die Justiz auf eine gemeinsame Tatversion bereits festgelegt haben, verspreche ich mir weder von einem Untersuchungsausschuß, noch von einem Gerichtsverfahren eine wirkliche Aufklärung. Man stelle sich doch einmal die Blamage und den Gesichtsverlust vor, wenn sich die hierzuforums und sicherlich auch anderswo geäußerten Zweifel als wahr herausstellen.

bernhard44
21.04.2012, 14:05
Da sich die Politik, die Medien und die Justiz auf eine gemeinsame Tatversion bereits festgelegt haben, verspreche ich mir weder von einem Untersuchungsausschuß, noch von einem Gerichtsverfahren eine wirkliche Aufklärung. Man stelle sich doch einmal die Blamage und den Gesichtsverlust vor, wenn sich die hierzuforums und sicherlich auch anderswo geäußerten Zweifel als wahr herausstellen.

wir werden sehen, wie groß der Bogen ist, den der Ausschuss um diese wirklich wichtigen Punkte macht! ;)
Auch das trägt ja zur Aufklärung bei.......

Esreicht!
21.04.2012, 14:08
...

Statt sich zum aktuellen Thema im Strang - Familie Böhnhardt´s Interview - auszulassen, werden wieder obskure Gladio-Verschwörungen als Ablenkung an den Haaren herbeigezogen und Vorgänge in 1997 thematisiert...
Immerhin: jetzt wissen die im Hintergrund mitlesenden Forenteilnehmenr wenigstens, was sie von deinen Aussagen zu halten haben...



KaRol

Und deshalb hier mal wieder kanallharte, unstrittige Fakten zum Dönermord 2oo6 in Kassel, bei dem nachweislich ein VS-Spitzel nicht nur zugegen , sondern möglicherweise sogar selbst der Täter war!



NSU-Phantom: Keine Ermittlungen mehr gegen „VS-Adolf"

Pleiten, Pech und Pannen, sowie zahlreiche skandalöse Ungereimtheiten begleiten die NSU-Phantom-Ermittlung seit November 2011 in der BRD. Eine bizarre VS-Geschichte rund um das NSU-Phantom geisterte aber schon seit der Tötung eines Türken in einem Kasseler Internetcafé 2006 durch die Gazetten, der dem Döner-Mord-Komplex seit jeher zugerechnet wird. Die Rede ist vom so genannten „kleinen Adolf” aus Hofgeismar, der in unmittelbarer Nähe zur „documenta”-Stadt wohnt und zumindest während dem Kasseler Döner-Mord persönlich zugegen war.

Verfassungsschützer während Erschießung anwesend


Nach dem Todesfall in Kassel 2006 wurde öffentlich nach den Anwesenden der Tatzeit gefahndet und überall der Aufruf gestartet, sich bei der Polizei zu melden. Danach meldeten sich dann auch tatsächlich vier Zeugen bei der Polizei, die am Tatort gewesen sind. Der fünfte „Zeuge” wurde erst dadurch ermittelt, nachdem die Kripo seine Handynummer von den Rechnerdaten des Cafés erfährt. Es ist der hauptamtlich angestellte Verfassungsschützer Andres T., der bis dahin bereits 12 Jahre Dienstzeiten beim hessischen Geheimdienst auf seinem Arbeitskonto verbuchen kann.

„Er habe zwar von dem Mord gelesen, gibt der Staatsdiener zu Protokoll. Doch er habe für sich rekonstruiert, dass er am Mordtag nicht im Internetcafé gewesen sei. Deshalb habe er auch keinen Grund gesehen, sich zu melden.”, schreibt das Nachrichtenmagazin STERN. Die Ermittler glauben ihm nicht, denn zwei Minuten vor dem Auffinden der Leiche surfte der Schlapphutbeamte munter in dem Cafe auf den Seiten des Single-Forum www.Ilove.de....


http://www.altermedia-deutschland.info/content.php/1023-NSU-Phantom-Keine-Ermittlungen-mehr-gegen-VS-Adolf?



Lies halt auch mal seriöse Seiten, um Dich zu informieren und nicht zu blamieren:D



kd

Esreicht!
21.04.2012, 14:22
wir werden sehen, wie groß der Bogen ist, den der Ausschuss um diese wirklich wichtigen Punkte macht! ;)
Auch das trägt ja zur Aufklärung bei.......


Das frage ich mich angesichts zahlloser Veröffentlichungen auch, z.B.


17.04.2012

Attentate der Zwickauer Terrorzelle
Staatsanwaltschaft ließ Beweise vernichten

Von Jörg Diehl, Hubert Gude und Sven Röbel


Wer verübte 2001 den Anschlag auf ein deutsch-iranisches Lebensmittelgeschäft in Köln? Jahrelang blieb die Arbeit der Fahnder erfolglos, dann ließ die Staatsanwaltschaft nach SPIEGEL-Informationen sämtliche Asservate vernichten. Jetzt fehlen sie zum Spurenabgleich mit den NSU-Terroristen.

Köln - Der Kunde, der im Dezember 2000 wenige Tage vor Weihnachten den deutsch-iranischen Lebensmittelladen in der Kölner Probsteigasse betrat, wirkte freundlich und unauffällig...


Asservate vernichtet

Erst elf Jahre später führte die Spur des perfiden Bombenattentats zur Terrorzelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) um die Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Im Nachlass der Rechtsextremisten entdeckte das Bundeskriminalamt (BKA) inzwischen Propaganda-Videos, in denen sich der NSU zu dem Anschlag bekannte. Außerdem korrespondiert die Anmietung eines Wohnmobils auf den Namen eines mutmaßlichen NSU-Unterstützers zeitlich mit der Deponierung der Bombe.


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828105,00.html



DNA-Spuren sind zwar vernichtet, man weiß aber von der NSU-Täterschaft im Nachhinein auch ohne DNA-Spuren wegen eines "Bekenner-Videos":))


kd




kd

KaRol
21.04.2012, 14:38
"BlaBla-Fasel"



Lies halt auch mal seriöse Seiten, um Dich zu informieren und nicht zu blamieren:D




@Kaltduscher:

Alter...Altermedia?? :rofl: ..seriöse Seiten??? :lach:

Guckst Du Alter:


http://de.wikipedia.org/wiki/Altermedia




...seriös....:hihi:



...und was sagst du zum Interview der Böhnhardt-Eltern??



KaRol

Case
21.04.2012, 14:49
KarlMurx #5359:

Die Skizzen werden dort kurz in Großaufnahme gezeigt; es ist allerdings beim Streaming nicht möglich, anzuhalten und einen Snapshot zu machen; jedenfalls habe ich es nicht hingekriegt. Aber angesichts der Lage der Leiche gemäß der kurz gezeigten Skizze hinter der Theke gegenüber dem Eingang, den drei Telefonzellen links vom Eingang zur Holländischen Straße, wo ein Zeuge gerade telefonierte und die Täter gesehen haben muß, sowie des Wegs von Andreas Temme von seinem Rechner hin zum Ausgang, der an der Theke vorbeigeht, ist es einfach Dummenfang von Temme zu behaupten, er habe die Leiche nicht bemerkt.
25991[/ATTACH]259932599425995

bio
21.04.2012, 17:23
Leyendecker, SZ
"Da ist mir der Vater Mundlos, der darüber räsoniert, ob man wirklich alles weiß, was damals so passiert ist. Ob da nicht der eine oder andere, auch V-Mann des Staatsschutz war, ob das nicht eine ganz andere Aktion war. Er ist eigentlich ein Verschwörungstheoretiker, der sich von seinen Verschwörungstheorie sofort distanziert. Er ist Professor der Mathematik, also eigentlich rational und dennoch hängt er ein wenig der Theorie nach, da muss ein unheimliche Hand dazwischen gewesen sein, vielleicht gab es doch eine Kumpanei des Staates mit den Tätern."
http://www.sueddeutsche.de/politik/aktenlage-zur-zwickauer-terrorzelle-neu-kann-man-seine-eltern-so-anluegen-1.1338078

Leyendecker beschimpft den Vater Mundlos als Verschwörungstheoretiker und disqualifiziert sich damit selbst.

Case
21.04.2012, 17:57
Noch eine Grafik:
26002

Im Übrigen: Die Böhnhardt-Eltern haben mehrfach erklärt, daß sie es sich eigentlich nicht vorstellen konnten, daß ihr Sohn gemordet haben soll. Aber die müssen ja auch alles glauben, was ihnen als "Stand der Ermittlungen" erzählt wird.

Karl_Murx
21.04.2012, 18:01
KarlMurx #5359:

25991[/ATTACH]259932599425995

Danke für die Bilder!!!

KM

bernhard44
21.04.2012, 18:10
Leyendecker, SZ
"Da ist mir der Vater Mundlos, der darüber räsoniert, ob man wirklich alles weiß, was damals so passiert ist. Ob da nicht der eine oder andere, auch V-Mann des Staatsschutz war, ob das nicht eine ganz andere Aktion war. Er ist eigentlich ein Verschwörungstheoretiker, der sich von seinen Verschwörungstheorie sofort distanziert. Er ist Professor der Mathematik, also eigentlich rational und dennoch hängt er ein wenig der Theorie nach, da muss ein unheimliche Hand dazwischen gewesen sein, vielleicht gab es doch eine Kumpanei des Staates mit den Tätern."
http://www.sueddeutsche.de/politik/aktenlage-zur-zwickauer-terrorzelle-neu-kann-man-seine-eltern-so-anluegen-1.1338078

Leyendecker beschimpft den Vater Mundlos als Verschwörungstheoretiker und disqualifiziert sich damit selbst.

er beschimpft ihn nicht, er versucht eine Erklärung des sich nicht erklären könnens!! Bezeichnend auch der Titel der der Sendung:

Aktenlage zur Zwickauer Terrorzelle "Kann man seine Eltern so anlügen?"

http://www.sueddeutsche.de/politik/aktenlage-zur-zwickauer-terrorzelle-neu-kann-man-seine-eltern-so-anluegen-1.1338078

Karl_Murx
21.04.2012, 18:15
Leyendecker, SZ
"Da ist mir der Vater Mundlos, der darüber räsoniert, ob man wirklich alles weiß, was damals so passiert ist. Ob da nicht der eine oder andere, auch V-Mann des Staatsschutz war, ob das nicht eine ganz andere Aktion war. Er ist eigentlich ein Verschwörungstheoretiker, der sich von seinen Verschwörungstheorie sofort distanziert. Er ist Professor der Mathematik, also eigentlich rational und dennoch hängt er ein wenig der Theorie nach, da muss ein unheimliche Hand dazwischen gewesen sein, vielleicht gab es doch eine Kumpanei des Staates mit den Tätern."
http://www.sueddeutsche.de/politik/aktenlage-zur-zwickauer-terrorzelle-neu-kann-man-seine-eltern-so-anluegen-1.1338078

Leyendecker beschimpft den Vater Mundlos als Verschwörungstheoretiker und disqualifiziert sich damit selbst.

Interessant ist, daß es bei Leydendecker wieder 12 Bank- und Sparkassenüberfälle sein sollen. Die Versionen scheinen permanent zu wechseln.

"Es gibt die verheerende Verdächtigung, daß staatliche Stelle die Täter gedeckt oder ihnen sogar geholfen haben sollen." (Ton Moderatorin)

Ei der Daus: Sollte da nicht der eine oder andere V-Mann des Verfassungsschutzes (O-Ton Leydendecker) eine andere Version gehabt haben? Aber nicht mit unserem Journalistendarsteller, der bereit steht, derlei Verschwörungstheorien mutig zu entlarven.

Vielleicht sollte man mal mit dem Vater von Mundlos ein ähnliches Interview machen wie mit den Eltern von Uwe Böhnhardt? Auf dessen Meinung wäre ich neugierig. Der läßt sich offenbar weniger von den windigen behördlichen Versionen über den Tod seines Sohnes beeindrucken.

Bellerophon
21.04.2012, 22:02
Tja - ich sags ja immer wieder:

Da kann man was lernen, über Deutsche.

Deutsche Eltern geben sich gleich den Medien hin, machen sich zum Futter, des NDR und der SZ.

Arme Ossis.

Lest mal Kempowski, Echolot.

Deutsche POWs, Engländer kommt, und erzählt denen was, und die glauben das!

Sofort!

Du kannst an ner Haustür klopfen, deutsche Mutti öffnet, deinen Videothekkarte vorzeigen, und sagen:

"Gute Frau, wir haben Informationen ihr Nachbar trennt seinen Müll nicht richtig."

"Jö, jö, dös höb ich öch immer bedenkt!"

"Was für ein mieses Umweltschwein ihr Nachbar."

"Äh ... Nun, gut - unter uns, dös denk ich öch!"

"Was ist mit ihrem Sohn, wir haben da so..."

"Jö, jö, mein Söhn is öch so einer! Dem können se mal ...."

Deutsche sind immer Verräter.

kotzfisch
21.04.2012, 22:07
Tja - ich sags ja immer wieder:

Da kann man was lernen, über Deutsche.

Deutsche Eltern geben sich gleich den Medien hin, machen sich zum Futter, des NDR und der SZ.

Arme Ossis.

Lest mal Kempowski, Echolot.

Deutsche POWs, Engländer kommt, und erzählt denen was, und die glauben das!

Sofort!

Du kannst an ner Haustür klopfen, deutsche Mutti öffnet, deinen Videothekkarte vorzeigen, und sagen:

"Gute Frau, wir haben Informationen ihr Nachbar trennt seinen Müll nicht richtig."

"Jö, jö, dös höb ich öch immer bedenkt!"

"Was für ein mieses Umweltschwein ihr Nachbar."

"Äh ... Nun, gut - unter uns, dös denk ich öch!"

"Was ist mit ihrem Sohn, wir haben da so..."

"Jö, jö, mein Söhn is öch so einer! Dem können se mal ...."

Deutsche sind immer Verräter.

Nimm weniger von dem,was Du nimmst, ist besser.

Karl_Murx
21.04.2012, 22:26
der Untersuchungsausschuss und seine Aufgabe!
Wollen wir doch mal sehen, welche Punkte er gewissenhaft aufarbeitet: http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/084/1708453.pdf
die Punkte 5, 6 und 7 sind hierbei wohl die interessantesten.

Eigentlich sollte schon der 1. Punkt ausreichen:


A. Der Deutsche Bundestag stellt fest:
Der Deutsche Bundestag bekräftigt die mit den Stimmen aller Fraktionen ge- fasste Entschließung vom 22. November 2011, mit der er der Trauer um die Opfer der Mordserie der rechtsextremistischen Terrorgruppe „Nationalsozialis-tischer Untergrund“ (NSU) Ausdruck gegeben und den Angehörigen der Opfer sein Mitgefühl ausgesprochen hat.

Wenn in diesem Antrag das zu Untersuchende und vor allem zu Beweisende, nämlich die Existenz einschließlich der Täterschaft einer "rechtsextremistischen Terrorgruppe ´Nationalsozialistischer Untergrund´ (NSU) als Tatsache vorausgesetzt werden, dann ist dessen juristische Fragwürdigkeit offenkundig.

Karl_Murx
21.04.2012, 22:36
Leyendecker, SZ
"Da ist mir der Vater Mundlos, der darüber räsoniert, ob man wirklich alles weiß, was damals so passiert ist. Ob da nicht der eine oder andere, auch V-Mann des Staatsschutz war, ob das nicht eine ganz andere Aktion war. Er ist eigentlich ein Verschwörungstheoretiker, der sich von seinen Verschwörungstheorie sofort distanziert. Er ist Professor der Mathematik, also eigentlich rational und dennoch hängt er ein wenig der Theorie nach, da muss ein unheimliche Hand dazwischen gewesen sein, vielleicht gab es doch eine Kumpanei des Staates mit den Tätern."
http://www.sueddeutsche.de/politik/aktenlage-zur-zwickauer-terrorzelle-neu-kann-man-seine-eltern-so-anluegen-1.1338078

Leyendecker beschimpft den Vater Mundlos als Verschwörungstheoretiker und disqualifiziert sich damit selbst.

Die Prandtl-Prawda und der Journalistendarsteller Leydendecker: Sie brauchen, passen und bedingen einander.

Agesilaos Megas
22.04.2012, 03:16
Eh, ich würde nie einen Deutschen verraten.

Ich würd aber auch nie einem Deutschen trauen.

Niemals.

Das deutsche Dilemma, die tragische Zwietracht, die Saat unsere Leidens. Ich spüre Deine innere Regung, Deine "Soziopathie" (Leiden an der "Gesellschaft"). Sei weise, stehe über der Zwie- und Niedertracht. Was bringt Dich expressis verbis besonders zum Toben? Worin hast Du meistens Verrat erlebt?

bio
22.04.2012, 10:55
er beschimpft ihn nicht, er versucht eine Erklärung des sich nicht erklären könnens!! Bezeichnend auch der Titel der der Sendung:

Aktenlage zur Zwickauer Terrorzelle "Kann man seine Eltern so anlügen?"

http://www.sueddeutsche.de/politik/aktenlage-zur-zwickauer-terrorzelle-neu-kann-man-seine-eltern-so-anluegen-1.1338078

Für mich ist es eine peinliche Entgleisung (Leyendecker über Mundlos Vater: "Er ist eigentlich ein Verschwörungstheoretiker, der sich von seinen Verschwörungstheorie sofort distanziert." Dabei hat Herr Mundlos Recht! Es gab mindestens einen offiziell zugegebenen V-Mann im Umkreis des Trios:
"Das 24-seitige Papier enthalte die Aussage eines V-Manns aus der rechten Szene, der im April 2001 über Unterbringungsmöglichkeiten in Südafrika berichtet habe. http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/flucht-scheiterte-an-zschaepe-zwickauer-neonazis-wollten-nach-suedafrika-fliehen_aid_708380.html

Wenn das Herr Leyendecker nicht bekannt ist, dann ist er kein investigativer Journalist, sondern versteht sich als bloßes Sprachrohr der Behörden-Version.

coldcase
22.04.2012, 16:27
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/76-jaehriger-lieferte-entscheidenden-hinweis-zeuge-nach-entdeckung-der-nsu-nazis-nicht-belohnt_aid_741132.html

Ja, wenn man diese Hinweise/Zeugen nicht benötigt, brauch auch die Belohnung nicht ausgezahlt werden!

Polizei meldete sich nie wieder bei dem wichtigen Zeugen...
Tipp von Rentner führte zur Festnahme: Mann für entscheidenden NSU-Hinweis nicht belohnt - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/76-jaehriger-lieferte-entscheidenden-hinweis-zeuge-nach-entdeckung-der-nsu-nazis-nicht-belohnt_aid_741132.html

fatalist
22.04.2012, 16:38
Eigentlich sollte schon der 1. Punkt ausreichen:

Wenn in diesem Antrag das zu Untersuchende und vor allem zu Beweisende, nämlich die Existenz einschließlich der Täterschaft einer "rechtsextremistischen Terrorgruppe ´Nationalsozialistischer Untergrund´ (NSU) als Tatsache vorausgesetzt werden, dann ist dessen juristische Fragwürdigkeit offenkundig.


Theater wird dort vorgetragen. "Fragwürdigkeit" trifft es nicht wirklich.

sibilla
22.04.2012, 17:17
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/76-jaehriger-lieferte-entscheidenden-hinweis-zeuge-nach-entdeckung-der-nsu-nazis-nicht-belohnt_aid_741132.html

Ja, wenn man diese Hinweise/Zeugen nicht benötigt, brauch auch die Belohnung nicht ausgezahlt werden!

mach dir doch keine gedanken, das geld wurde gebraucht, um die entschädigungszahlungen an die opfer zu leisten. das geht doch allemal vor, näch?;)

was ist bei diesem tamtam schon ein kleiner rentner wert? ist eh nur a gardöffelsche, gell?

grüßle s.

Mr. BIG
23.04.2012, 08:12
wir werden sehen, wie groß der Bogen ist, den der Ausschuss um diese wirklich wichtigen Punkte macht! ;)
Auch das trägt ja zur Aufklärung bei.......

Wann startet denn dieser Ausschuss, und wie lange soll das dauern?

bernhard44
23.04.2012, 08:13
Wann startet denn dieser Ausschuss, und wie lange soll das dauern?

Lesen bildet!

Mr. BIG
23.04.2012, 08:16
Lesen bildet!

Hier sind 5394 Postings. Kann ich einen winzigen Tipp haben?

bernhard44
23.04.2012, 08:23
Hier sind 5394 Postings. Kann ich einen winzigen Tipp haben?

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/nsu-untersuchungsausschuss-noch-fehlen-wichtige-akten-11676778.html

http://www.zeit.de/2012/08/NSU-Ausschuss

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3037425

http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Zahl-der-Fragezeichen-beim-NSU-Untersuchungsausschuss-wird-groesser-2078996947

es gibt aber mehrere Untersuchungsausschüsse! Einen des Bundestages und die der Landtage!

Mr. BIG
23.04.2012, 08:35
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/nsu-untersuchungsausschuss-noch-fehlen-wichtige-akten-11676778.html

http://www.zeit.de/2012/08/NSU-Ausschuss

http://www.sz-online.de/nachrichten/artikel.asp?id=3037425

http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Zahl-der-Fragezeichen-beim-NSU-Untersuchungsausschuss-wird-groesser-2078996947

es gibt aber mehrere Untersuchungsausschüsse! Einen des Bundestages und die der Landtage!


Herzlichen Dank. Nooo das ist ein Durcheinander. Hoffentlich gibt's da mal eine Zusammenfassung?

bio
23.04.2012, 11:09
Herzlichen Dank. Nooo das ist ein Durcheinander. Hoffentlich gibt's da mal eine Zusammenfassung?

www.friedensblick.de

coldcase
23.04.2012, 18:46
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829270,00.html#ref=rss

FBI vermutete Ausländerhass als Tatmotiv

Auszug
".... Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen fanden die Ermittler in der ausgebrannten Wohnung, in der Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gelebt haben sollen, zudem zahlreiche Zeitungsausschnitte. Besonders auffällig dabei war, dass der "Nationalsozialistische Untergrund" (http://www.spiegel.de/thema/braune_zelle_zwickau/) deutlich mehr Artikel aus dem "Express" und dem "Kölner Stadtanzeiger" zu dem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße gehortet hatte als zu allen anderen Taten.
Es stellt sich daher die Frage, ob das Trio tatsächlich monatelang die beiden Lokalblätter auswertete, sofern diese in Zwickau überhaupt erhältlich waren. Anderenfalls müsste jemand, der vermutlich im Rheinland lebt oder gelebt hat, die Zelle mit entsprechendem Pressematerial versorgt haben. Es gäbe in diesem Fall also einen möglichen Mitwisser, der bislang noch unbekannt ist."

romeo1
23.04.2012, 18:50
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829270,00.html#ref=rss

FBI vermutete Ausländerhass als Tatmotiv"Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen fanden die Ermittler in der ausgebrannten Wohnung, in der Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gelebt haben sollen, zudem zahlreiche Zeitungsausschnitte. Besonders auffällig dabei war, dass der "Nationalsozialistische Untergrund" (http://www.spiegel.de/thema/braune_zelle_zwickau/) deutlich mehr Artikel aus dem "Express" und dem "Kölner Stadtanzeiger" zu dem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße gehortet hatte als zu allen anderen Taten.
Es stellt sich daher die Frage, ob das Trio tatsächlich monatelang die beiden Lokalblätter auswertete, sofern diese in Zwickau überhaupt erhältlich waren. Anderenfalls müsste jemand, der vermutlich im Rheinland lebt oder gelebt hat, die Zelle mit entsprechendem Pressematerial versorgt haben. Es gäbe in diesem Fall also einen möglichen Mitwisser, der bislang noch unbekannt ist."

Ich bin verblüfft, die Feuerwehr brauchte mehrere Stunden um den Wohnungsbrand zu löschen und jetzt tauchen zahlreiche Zeitungsschnipsel auf, die das Trio in jener Wohnung gehortet haben soll???

Hilarius
23.04.2012, 18:54
Ich bin verblüfft, die Feuerwehr brauchte mehrere Stunden um den Wohnungsbrand zu löschen und jetzt tauchen zahlreiche Zeitungsschnipsel auf, die das Trio in jener Wohnung gehortet haben soll???

Tja Romeo...es gibt Brände und es gibt Brände...wichtig ist nur, wer sie legt und danach 'AUSWERTET'

KaRol
23.04.2012, 19:58
Lesen bildet!





Da kann ich mal ausnahmsweise ohne Bedenken zustimmen....:]




Und was lesen wir da?
Die Amerikaner - genau gessagt das FBI - hat´s gewußt: die "Dönermorde" haben einen rechtsradikalen Hintergrund...

Guckst du hier:



http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829270,00.html



KaRol

Rumburak
23.04.2012, 20:03
Tja - ich sags ja immer wieder:

Da kann man was lernen, über Deutsche.

Deutsche Eltern geben sich gleich den Medien hin, machen sich zum Futter, des NDR und der SZ.

Arme Ossis.

Lest mal Kempowski, Echolot.

Deutsche POWs, Engländer kommt, und erzählt denen was, und die glauben das!

Sofort!

Du kannst an ner Haustür klopfen, deutsche Mutti öffnet, deinen Videothekkarte vorzeigen, und sagen:

"Gute Frau, wir haben Informationen ihr Nachbar trennt seinen Müll nicht richtig."

"Jö, jö, dös höb ich öch immer bedenkt!"

"Was für ein mieses Umweltschwein ihr Nachbar."

"Äh ... Nun, gut - unter uns, dös denk ich öch!"

"Was ist mit ihrem Sohn, wir haben da so..."

"Jö, jö, mein Söhn is öch so einer! Dem können se mal ...."

Deutsche sind immer Verräter.

Tut mir leid, daß deine Eltern nie was von dir hielten und dich in die Pfanne gehaun haben.

Rumburak
23.04.2012, 20:07
Da kann ich mal ausnahmsweise ohne Bedenken zustimmen....:]




Und was lesen wir da?
Die Amerikaner - genau gessagt das FBI - hat´s gewußt: die "Dönermorde" haben einen rechtsradikalen Hintergrund...

Guckst du hier:



http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829270,00.html



KaRol

Ist ja gut.:trost:

Karl_Murx
23.04.2012, 21:57
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829270,00.html#ref=rss

FBI vermutete Ausländerhass als Tatmotiv

Auszug
".... Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen fanden die Ermittler in der ausgebrannten Wohnung, in der Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gelebt haben sollen, zudem zahlreiche Zeitungsausschnitte. Besonders auffällig dabei war, dass der "Nationalsozialistische Untergrund" (http://www.spiegel.de/thema/braune_zelle_zwickau/) deutlich mehr Artikel aus dem "Express" und dem "Kölner Stadtanzeiger" zu dem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße gehortet hatte als zu allen anderen Taten.
Es stellt sich daher die Frage, ob das Trio tatsächlich monatelang die beiden Lokalblätter auswertete, sofern diese in Zwickau überhaupt erhältlich waren. Anderenfalls müsste jemand, der vermutlich im Rheinland lebt oder gelebt hat, die Zelle mit entsprechendem Pressematerial versorgt haben. Es gäbe in diesem Fall also einen möglichen Mitwisser, der bislang noch unbekannt ist."

Man sollte vielleicht mal einen der Beamten fragen, von denen diese "NSU" geführt wurde. An diesem Paule-Panther-Bekenntnisvideo soll ja schon seit 2001 gearbeitet worden sein. Aber generell ist es immer wieder wundersam zu nennen, was sich so alles in der explodierten, ausgebrannten und völlig zerstörten Wohnung in Zwickau angefunden haben soll.


Das Ergebnis der Profiler fiel nach SPIEGEL-Informationen eindeutig aus. Der Täter sei diszipliniert, er habe die Männer erschossen, weil diese aus der Türkei gekommen seien oder so ausgesehen hätten. Seine Motivation sei eine Mischung aus persönlicher Veranlassung und Nervenkitzel gewesen. Der Mörder hege aus unbekannten Gründen eine tief sitzende Animosität gegen türkischstämmige Menschen, heißt es in dem FBI-Bericht. Er sei zudem bereit, mit seinen am helllichten Tage begangenen Taten ein hohes Risiko einzugehen.

Man muß mal versuchen, sich das bildlich vorstellen, wie diese Morde durch das mörderische Doppel-Trio "NSU" aus reinem Ausländer(Türken)haß begangen worden sein sollen: Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe sitzen abends beisammen in der Wohnung, sehen Fernsehen, knabbern Chips und dösen vor sich hin. Plötzlich schlägt Böhnhardt auf den Tisch, springt auf und brüllt: "Jetzt ist verdammt noch mal wieder einer von den ******n fällig! Los, Mundlos, schnapp dir die Knarre und komm mit! Den nächsten besten, der mir vor das Rohr kommt, knall ich ab!" Anschließend setzen sich die beiden in das Auto, fahren so Stücker drei- oder vierhundert Kilometer nach Nürnberg, Kassel, Hamburg, Rostock oder München - können aber auch schon mal sechs- oder siebenhundert nach Dortmund werden - und steigen in Problemvierteln wie um die Mallinckrodtstraße in Dortmund oder um die Holländische Straße in Kassel aus, wo man Türken ja mit der Lupe suchen muß, um dann am hellerlichten Tage in Seitenstraßen ihrem mörderisch-türkenfeindlichem Drange nachzugehen. Gelegentlich tun sie das aber auch in der unmittelbaren Nähe von Polizeistationen wie in München, wahrscheinlich um sich den besonderen Kick des gesteigerten Risikos zu verschaffen. Bei neonazistischen Teufeln muß man ja generell vom Vorhandensein solcher Triebe ausgehen. Das Ganze wiederholt sich dann sporadisch neunmal in sechs Jahre. Beim 7. Dönermord am 15. Juni 2005 in München war es zwar kein Türke, sondern der Grieche Theodorus B., den es traf. Aber was weiß solch Nazigeschmeiß auch von derlei feinen Unterschieden; irgendwie südlich und irgendwie ausländisch, das reicht schon für solche Spießgesellen. Jedenfalls behaupten das unisono unsere Behörden, unsere Mainstreampresse und unser KaRol hier im Forum.

Die Frage bleibt natürlich, wieso es Böhnhardt oder Mundlos ab dem letzten Dönermord am 8. April 2006 in Kassel, bei dem der niedersächsische Verfassungsschutzbeamte Andreas Temme just zur gleichen Zeit und rein zufällig in dem Internetcafe surfte, wo der Türke Halit Y. erschossen wurde, dann eine Weile nicht mehr packte, und dann, als es sie wieder packte, nämlich beim Anschlag in Heilbronn 2007, kein Dönertürke gemeuchtelt, sondern eine deutsche Polizistin erschossen und ein ebenfalls deutscher Kollege schwer verletzt wurden.


Angesichts dieses Szenarios fragt man sich, wie erwachsene Menschen ernsthaft erwägen können, diese Morde seien aus reiner Türken- und Ausländerfeindlichkeit begangen worden. Man fragt sich auch, wie sich überhaupt jemand darüber empören kann, daß ermittelnde Kriminalisten im Fall der Dönermorde nicht auf das Motiv Ausländerfeindlichkeit kommen und hauptsächlich im Bereich organisierte Kriminalität sowie Drogenhandel und Schutzgeldgeschäft nach den Tätern suchen.

Sprecher
23.04.2012, 22:03
D
Die Amerikaner - genau gessagt das FBI - hat´s gewußt: die "Dönermorde" haben einen rechtsradikalen Hintergrund...


Klar wenns die göttergleichen Amis sagen muß es ja so sein. Weil sich das FBI ja auch so hervorragend mit der türkisch-kurdischen Schutzgeldszene in der BRD auskennt.
Umgekehrt könnte ich behaupten daß jedesmal wenn in den USA ein Neger erschossen wird Rassismus das Motiv sein muss.

KaRol
24.04.2012, 12:22
Wieso war mir eigentlich schon gestern klar, dass die üblichen Verdächtigen mal wieder aus dem Hemd fallen, wenn "FBI" auf´s Tablett kommt....:rofl:

Dabei ist der Artikel erst so richtig aber der Mitte interessant, wenn man von den Schlußfolgerungen der ermittelnden dt. Behörden ausgeht, weshalb die "Serienmörderspur" und die "Türkenmafia-Spur" relativ schnell
verworfen wurde.
Das bei den Morden eine "antike" Waffe im seltene 6 mm Kaliber ( die umgebaute "Bruni" ) verwendet wurde, spricht eher für einen Liebhaber dieser seltenen Waffe, anstatt für für Türk-Mafia-Killer oder einen Serienmörder, die gewöhnlich eher moderne Waffen mit durchschlagsstärkerem Kaliber verwenden....

Aber Kamerad Rumburak ( noch ein Einzeilen-3 Wort Poster, der Bruddler wohl den Rang streitg machen will..:D ) und Kamerad Sprecher schleichen wie gewohnt um´s Thema herum, um sich ja nicht einmal dazu äussern zu müssen.
Dabei wäre es doch interessant zu wissen, was die 2 Kameraden davon halten, dass die "Türken-Mafia" Spur langsam ausglüht und immer unglaubhafter wird, ausgerechnet die Spur, die die beiden so gerne als Täterspur hätten....


KaRol

fatalist
24.04.2012, 12:35
Risiko am größten

Berufskriminelle etwa, die für ihre Verbrechen bezahlt würden, täten nur das, was sie tun müssten, so der Ermittler vor Jahren. Sie hätten ihre Opfer wohl kaum in der Hauptgeschäftszeit erschossen, wenn das Risiko, gesehen und gestellt zu werden, am größten sei. Auch waren in Kassel, Nürnberg und Rostock die Getöteten nur zufällig am Tatort. Ein Auftragskiller hätte sie daher zuvor mit großem Aufwand beschatten müssen. Unwahrscheinlich.

Irre Einzelgänger also, Ausländerfeinde? Auch gegen diese Annahme gab es gute Argumente. Serienmörder töteten, meinten die Fallanalytiker des Bundeskriminalamts noch 2008, zumeist aus sexuellen Motiven und schlügen fast immer in der Nähe ihres Heimatorts zu. Die Ceska-Mordserie erstreckte sich hingegen über ganz Deutschland. Und im Falle des in Kassel erschossenen Halit Y. sei von außen gar nicht erkennbar gewesen - etwa durch Schilder oder Plakate -, dass der Internet-Laden von einem Türken betrieben worden sei, so der Nürnberger Kriminalist damals.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829270,00.html

Da fahren die Uwes bis nach Kassel, um einen Türken in dessen Internet-Cafe zu erschiessen, welches gar nicht als türkisch erkennbar war. Und Berufskiller observieren ihre Opfer nicht, weil das zuviel Aufwand sei.

Selten so einen Blödsinn gelesen, Danke Karol.

Klar waren das ganz gezielte Auftragsmorde, wie kann man das denn NICHT erkennen?

Auch waren in Kassel, Nürnberg und Rostock die Getöteten nur zufällig am Tatort

Nö, das war kein Zufall, sondern der Überwachung der Killer geschuldet.
Alles Zufall, oder was? :rofl:

Karl_Murx
24.04.2012, 12:37
Die Frage bleibt natürlich, wieso es Böhnhardt oder Mundlos ab dem letzten Dönermord am 8. April 2006 in Kassel, bei dem der niedersächsische Verfassungsschutzbeamte Andreas Temme just zur gleichen Zeit und rein zufällig in dem Internetcafe surfte, wo der Türke Halit Y. erschossen wurde, dann eine Weile nicht mehr packte, und dann, als es sie wieder packte, nämlich beim Anschlag in Heilbronn 2007, kein Dönertürke gemeuchtelt, sondern eine deutsche Polizistin erschossen und ein ebenfalls deutscher Kollege schwer verletzt wurden.


... bei dem der hessische Verfassungsschutzbeamte Andreas Temme just zur gleichen Zeit und rein zufällig in dem Internetcafe surfte...

... muß es natürlich korrekterweise heißen.

Elmo allein zu Hause
24.04.2012, 12:52
Eine (vollständige) Aufarbeitung der Versäumnisse ist laut Verfassungsschutz-Chef Fromm nicht mehr möglich - offenbar auch, weil wichtige Akten vernichtet wurden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,799617,00.html
http://linkszeitung.de/demnaz120130liz.html
http://wolfwetzel.wordpress.com/2012/03/25/die-nsu-mordserie-was-haben-verfassungsschutz-und-ermittlungsbehorden-zu-verbergen/
http://www.offene-akademie.org/?p=171
http://www.berliner-kurier.de/panorama/querverbindungen-verfassungsschutz-verstrickt-im-nazi-terror-,7169224,11142658.html

kotzfisch
24.04.2012, 13:20
Freilich Auftragsmorde- was denn sonst?
Wer ist der Auftraggeber?
Erinnert Ihr Euch an die Ceska?
An die DNA Spuren an allen Tatorten, die einer Frau gehörte und dann wars plötzlich aufgrund einer
Schlamperei diejenige der Laborantin?
Wurden denn alle DNA Spuren im gleichen Labor von der gleichen CTA kontaminiert?

Quark hoch zehn.

fatalist
24.04.2012, 13:46
Freilich Auftragsmorde- was denn sonst?
Wer ist der Auftraggeber?
Erinnert Ihr Euch an die Ceska?
An die DNA Spuren an allen Tatorten, die einer Frau gehörte und dann wars plötzlich aufgrund einer
Schlamperei diejenige der Laborantin?
Wurden denn alle DNA Spuren im gleichen Labor von der gleichen CTA kontaminiert?

Quark hoch zehn.

Es war keine Laborantin, sondern eine Beschäftigte der Herstellerfirma, so lautet das Märchen korrekt.
Trotzdem bleibt es ein Märchen.

Case
24.04.2012, 13:59
Wieso war mir eigentlich schon gestern klar, dass die üblichen Verdächtigen mal wieder aus dem Hemd fallen, wenn "FBI" auf´s Tablett kommt....:rofl: ... KaRol
Und warum war auch mir gleich klar, daß KaRol mal wieder nur das nachplappert, was ihm vorgesetzt wird. Selbst denken strengt ihn schon ordentlich an, also läßt er's lieber.

kotzfisch
24.04.2012, 14:00
Dann war die Charge von Probenröhrchen kontaminiert.So. Und nur diese DNA Spur ist damit hinfällig geworden?
Nicht, dass wir von einer Flut verdorbenen Beweismaterials gehört hätten.Märchen ja.

fatalist
24.04.2012, 14:37
Man erfand das Märchen von den verseuchten Probestäbchen, um Berichte über das "Phantom" zu entkräften, das war angeblich eine Mitarbeiterin der Herstellerfirma.

Frau Zschäpe war es nämlich nicht. Sehr zum Bedauern der Obrigkeit hat man das Phantom schon vor dem Auffliegen des "NSU" verbrannt.

http://de.wikipedia.org/wiki/Heilbronner_Phantom

Ein echtes Märchen aus Wikipedia. Über 40 DNA-Spuren von über 40 Tatorten :rofl:

KaRol
24.04.2012, 19:12
Und warum war auch mir gleich klar, daß KaRol mal wieder nur das nachplappert, was ihm vorgesetzt wird. Selbst denken strengt ihn schon ordentlich an, also läßt er's lieber.



Das ausgerechnet du das Wort "denken" in den Mund - bzw. zu Papier - bringst ist wirklich mutig, wo du doch ansonsten um jede (fachliche) Diskussion einen weiten Bogen machst und dein Heil in persönlichen Verunglimpfungen suchst...vergeblich, aber das entzieht sich deiner einfach struktuierten Persönlichkeit....:lach:

Du bist da nicht besser als Kamerad fatalist, der zwar ohne Ahnung und Sinn über die Wattestäbchen und das "HNer Phantom" faselt - aber die wichtigsten Sätze in seinem WiKi-Link wieder mal unterschlägt:


"Im März 2009 wurde die Verunreinigungsthese erneut diskutiert.[21] Die Ermittlungsbehörden gingen nun der Möglichkeit der Verunreinigung nach, da einige der DNA-Spuren aus kriminalistischer Sicht nicht mehr plausibel zu erklären waren.[22] Mit der Erkenntnis, dass diejenigen Wattestäbchen verunreinigt waren, mit denen die DNA-Spuren an einem Tatort in der Regel aufgenommen werden, endete die Fahndung nach dem Phantom.

Die zuständigen Polizeibehörden aller Orte, an denen die DNA des Phantoms festgestellt worden war, hatten ihre Abstrichbestecke von Greiner Bio-One in Frickenhausen bezogen. Das erklärte auch, warum in Bayern (dessen Polizei Wattestäbchen eines anderen Herstellers bezieht) keine derartigen DNA-Spuren festgestellt wurden. Damit war das Rätsel der merkwürdigen geographischen Verteilung der DNA-Fundstellen und der Verschiedenheit der Fälle, in denen sie auftauchten, gelöst. Die DNA-Verunreinigung auf den Wattestäbchen stammte von einer Mitarbeiterin des Verpackungsbetriebs Böhm Kunststofftechnik im oberfränkischen Tettau-Langenau. Dort wurden die aus China importierten, hölzernen Wattestäbchen manuell auf Verschlussstopfen montiert und in Plastikröhrchen verpackt.[23] Zwar tragen die Mitarbeiter Schutzkleidung, um die Wattestäbchen vor Verunreinigung zu schützen, ein DNA-freies Produkt sei jedoch nie gefordert gewesen.[24][25] In Österreich war eine solche Verunreinigung der DNA-Abstrichbestecke schon seit April 2008 vermutet worden.
Es stellte sich in diesem Zusammenhang heraus, dass es für jenen entscheidenden Baustein der juristischen DNA-Beweisführung bislang keine verbindlichen Qualitäts- bzw. Sterilitätsstandards gibt.[26] Diese Feststellung führte zu einer Diskussion über die Qualitätsstandards von Wattestäbchen und die Bezugsquellen dieses Produktes. Das Hauptproblem hierbei ist, dass entsprechende Normen nur empfehlende Vorgaben sind. Die Behörden wollen sich künftig Garantien für die Qualität der Wattestäbchen geben lassen.[27] Im Juli 2009 wurde festgelegt, dass die baden-württembergische Polizei nur noch mit Ethylenoxid gereinigte Wattestäbchen zur DNA-Aufnahme an Tatorten verwenden darf – mit diesem Verfahren wird derzeit am ehesten sichergestellt, dass das Aufnahmebesteck selbst nicht schon vor Verwendung mit DNA verunreinigt ist. Die Wattestäbchen sollen auch nur noch über den zentralen Einkauf der Polizei beschafft werden.[28 "




Die DNA konnte einer älteren, langjährigen Mitarbeiterin beim Verpackungsbetrieb zugeordnet werden; plötzlich war auch klar, warum die gleiche DNA seit 1993!! bei Mordopfern, Einbruchsspuren an Gartenhäusern, Kleindelikten - und das deutschlandweit - aufgetreten war....

Klar, das fatalist d a s mal wieder überlesen hat....:rolleyes:


Mal ganz generell:

Wo ist euer Problem?

Ich verlinke Artikel zum Thema und stelle sie hier rein, um eine wie auch immer geartete Diskussion herbeizuführen, so wie es in Foren nunmal üblich ist.
Ihr seid dazu wohl nicht willens oder in der Lage und kontert mit persönlichen Angriffen, was bezeichnend für Person und politische Einstellung ist.
Dann wird Altermedia als "seriös" unters Volk gebracht - und deren politische Meinung als das Vaterunser der Rechtsextremen nachgeplappert, denn was Altermedia sagt passt ins vertraute Weltbild und muss
natürlich stimmen....klar! :rofl:


KaRol

Karl_Murx
24.04.2012, 19:34
Eine (vollständige) Aufarbeitung der Versäumnisse ist laut Verfassungsschutz-Chef Fromm nicht mehr möglich - offenbar auch, weil wichtige Akten vernichtet wurden.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,799617,00.html
http://linkszeitung.de/demnaz120130liz.html
http://wolfwetzel.wordpress.com/2012/03/25/die-nsu-mordserie-was-haben-verfassungsschutz-und-ermittlungsbehorden-zu-verbergen/
http://www.offene-akademie.org/?p=171
http://www.berliner-kurier.de/panorama/querverbindungen-verfassungsschutz-verstrickt-im-nazi-terror-,7169224,11142658.html

Von der Seite der Linken wird natürlich versucht, diesen Fall für die eigenen Ziele zu vereinnahmen und die alte Platte von "den deutschen Behörden, die auf dem rechten Auge blind" ist, abspielen zu können. Die alten ideologische Gegner deutscher Staat und deutsche Nation bleiben das Ziel solcher Attacken. Deren ganze Verlogenheit und Scheinheiligkeit zeigen sich angesichts dieses überall zu beobachtenden "Kampf-gegen-Rechts", der sich in Politik und Medien, zunehmend aber auch in der Justiz, immer mehr breit macht und auch in den verlinkten Artikeln zum Ausdruck kommt.

Dabei sind die hier aufgezählten Indizien der offenkundigen Symbiose von Diensten und rechtsextremer Szene ja durchaus zutreffend und detailliert geschildert, auch, was die Mauscheleien und Vertuschungsmanöver von Justiz, Behörden und Diensten vor und nach dem Bekanntwerden der "rechtsextremen NSU-Zelle" betrifft. Ähnliches findet ja auch hier statt, wo spätestens seit dem 04. November 2011 dieselben Widersprüche sowie Ungereimtheiten Thema der Diskussion sind. Der Unterschied besteht dann in zwei ideologischen Prämissen, die von den Linken vertreten werden: Erstens der oben geschilderten, nämlich daß hier ein im Grunde faschistischer und neonazistischer Staat mit Rechtsextremen zusammenarbeitet und sie deckt, und zweitens, daß hier eine "NSU"-Terrorzelle aus türken- wie ausländerfeindlichen Motiven am Werke war.

Daß die erste Prämisse der linken Ideologie geschuldet ist, muß man nicht extra betonen. 67 Jahre nach Kriegsende und nach vielen Jahrzehnten doch demokratischer Entwicklung des deutschen Staatswesens sollte irgendwann auch der verbohrteste Alt68er realisieren, daß die NS-Zeit Geschichte ist. Von den Personen, die damals aktiv waren und in Verbrechen verwickelt waren, lebt heute kaum noch jemand bzw. ist keiner mehr in verantwortlicher Position. Auch die Parteibücher oder die Parteischienen, über welche die Spitzen der Sicherheitsdienste oder der Behörden wie Bundesverfassungsschutz oder BKA an ihre Ämter gelangt sind (meist SPD) sollten auchreichen, gar nicht erst den Hauch eines Verdachtes aufkommen zu lassen. Die zweite Prämisse, nämlich Existenz und Täterschaft einer "rechtsextremen Terrorzelle" wie auch entsprechende Mordmotive, ist hier wie in anderen Foren immer wieder ad absurdum geführt worden.


Läßt man jetzt aber diese beiden Prämissen beiseite, dann machen die auch in diesen verlinkten Artikeln aufgezählten Belege für die Zusammenarbeit von rechter Szene und Diensten plötzlich Sinn. Dann sieht man bei Vereinen wie dem "Thüringer Heimatschutz" oder jetzt der "NSU" den Verfassungsschutz am Werk, um die Szene infiltrieren, beeinflussen und überwachen zu können. Analog also zur linksextremen Szene in den 70er und teilweise 80er Jahren, wo in ähnlicher Weise V-Leute und Agent provocateurs eingeschleust wurden. Auch dort wurde die Szene nicht nur beobachtet, sondern in großen Teilen finanziert, organisiert und gesteuert, um gezielt strafbare und gerichtsverwertbare Handlungen zu provozieren und dem Staat Gelegenheit zu Verfolgung und Repression zu geben.

Genau diese Ziele erkennt man an den deutlichen Indizien für eine Zusammenarbeit der Behörden mit dem mörderischen "NSU-Doppeltrio" und vielen Leuten aus deren Umgebung, die zu einem beträchtlichen Teil aus V-Leuten besteht. Da mag es sicherlich Überschneidungen des Wirkens der Dienste wie etwa des BKA und der Verfassungsschutzämter gegeben haben, was auf die föderale Struktur der Bundesrepublik wie auch der grundgesetzlich gebotenen Trennung von Polizei und Sicherheitsdiensten zurückgeht. In der Grundrichtung verfolgen die Behörden aber dasselbe Ziel.

Darum würde ich durchaus der Aussage des damaligen Innenministers Heribert Rech aus Baden-Württemberg zustimmen, die im Artikel der "Linkszeitung" zitiert wird: "Wenn ich alle meine verdeckten Ermittler aus den NPD-Gremien abziehen würde, dann würde die NPD in sich zusammenfallen." (Schwarzwälder Bote, 5.03.2009).

http://linkszeitung.de/demnaz120130liz.html

Nur darf man das nicht vor dem Hintergrund des - von der Linken gewünschten - Szenarios eines im Grunde rechtsextremen Staates sehen, sondern hier wurde im "Kampf-gegen-Rechts" gezielt eine rechtsextreme Szene aufgebaut, die es ohne das Wirken der Behörden vermutlich so nicht gegeben hätte mit dem Ziel, ein solches Szenario in den Augen der Bevölkerung zu erzeugen. Die weinerlichen Aussagen des Herrn Wetzel "Würde irgend jemand dieser Serie von Zufälligkeiten Glauben schenken, wenn es um die Aufklärung einer "linken Straftat" ginge?" stellen die derzeitige Realität deswegen auf eine so groteske Weise auf den Kopf, daß man sich über diese Chuzpe nur wundern kann.

Aber im Moment ist der Staat auf den "Kampf-gegen-Rechts" eingeschworen, der mittlerweile nicht mehr nur ein Kampf gegen Rechtsextremismus, sondern ein Kampf gegen die Ansichten und Meinungen der bürgerlichen Mitte darstellt, vor allem hinsichtlich der tabuisierten gesellschaftlichen Themen wie Einwanderung-, Ausländer- und Asylpolitik, Ausländerkriminalität und jetzt auch Euro-Krise und die Ablehnung dieser Projekte durch die Bevölkerung. Da ist man geneigt, selbst noch den absurdesten Behauptungen einer ausländerfeindlichen und mordenden "NSU-Terrorzelle" Glauben zu schenken.

fatalist
25.04.2012, 08:09
Du bist da nicht besser als Kamerad fatalist, der zwar ohne Ahnung und Sinn über die Wattestäbchen und das "HNer Phantom" faselt - aber die wichtigsten Sätze in seinem WiKi-Link wieder mal unterschlägt:


Es mag ja sein, Karol, dass Du die Story glaubst:

Das Heilbronner Phantom, in der Medienberichterstattung auch Frau ohne Gesicht, von der Polizei Unbekannte weibliche Person (UwP) genannt, war nach dem Polizistenmord von Heilbronn das Ziel einer ausgedehnten Fahndung von 2007 bis 2009 in Süddeutschland, Österreich und Frankreich auf Grund von DNA-Spuren. Die Fahndung blieb ohne Ergebnis, denn die in Heilbronn und an anderen Tatorten erhobenen Spuren erwiesen sich als Artefakte.

Einziger Zusammenhang zwischen den Straftaten waren übereinstimmende DNA-Analysen von Spuren an 40 Tatorten[1]. Eine Parallelspur wurde nicht ermittelt, insbesondere gab es zu Alter und Aussehen der gesuchten Person keine verlässliche Hinweise. Ende März 2009 wurde nachgewiesen, dass die DNA von Verunreinigungen an den zur Spurensicherung verwendeten Wattestäbchen stammte, die DNA konnte einer Verpackungsmitarbeiterin eines an der Herstellung beteiligten Unternehmens zugeordnet werden

Ich glaube diese Story nicht, dass da 2 Jahre international gefahndet wird, bis man feststellt, dass die DNA verpackungspersonalseitig auf den Teststäbchen aus China drauf war.

Warum ich das nicht glaube?
Ganz einfach, jedes Labor macht ne Blindprobe parallel zur Originalprobe, mit einem "jungfraulichen" Röhrchen aus derselben Charge.
Da hätte man auch sofort gewusst was los ist.

Kannst ja mal in einem Labor anfragen.
Wirst überrascht sein.


Die DNA konnte einer älteren, langjährigen Mitarbeiterin beim Verpackungsbetrieb zugeordnet werden; plötzlich war auch klar, warum die gleiche DNA seit 1993!! bei Mordopfern, Einbruchsspuren an Gartenhäusern, Kleindelikten - und das deutschlandweit - aufgetreten war....

Klar, das fatalist d a s mal wieder überlesen hat....


1993-2009, das wären 16 Jahre lang "Proben ohne Blindproben" in Kriminallaboren.
Bundesweite Blödheit der Kriminalisten, 16 Jahre lang


Benutze doch mal deinen Verstand.
Es gibt zwei Heilbronner_Phantome, EINES bist Du. :rofl:

Case
25.04.2012, 09:14
@ fatalist:
Aufgrund der massenhaften Ungereimtheiten, an denen nur ein Blinder oder vorsätzlich handelnder Ignorant vorbeischauen kann, spricht sehr vieles dafür, daß wir es mit einem Fall zu tun haben, bei dem aus Gründen der sogenannten Staatsräson vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen.
Es sind ja nicht die Forenteilnehmer, die diese Ungereimtheiten einfach erfinden, sondern die Medien, die auf Grund von Hinweisen und eigenen Recherchen über diese Vorgänge berichten.

Zum Beispiel gehört dazu, daß ...
- Akten 30 Jahre gesperrt bleiben, wo sich jeder, der seine 5 Sinne noch beieinander hat, fragen muß, weshalb dem so ist ;
- über die Anwesenheit von DIA und VfS beim Heilbronner Polizistenmord berichtet wird, was sich der Stern sicher nicht aus den eigenen Fingern gezogen hat;
- es zwischen den "Dönermorden" bis zum Polizistenmord gravierende Unterschiede gibt, wie das mögliches Motiv und vor allem ganz andere Tatwaffen.

Wenn diese Ungereimtheiten Fakes aus Staatsräson sind, so wäre auch nicht auszuschließen, daß auch das "Phantom" dazu zu zählen ist. Trifft nämlich die Sache "DIA" zu, die ja in eine ganz andere Richtung weist ("Bosporus"), dann wäre auch die Verschleierung mittels dem "Phantom" erklärbar. Auffällig und höchst unwahrscheinlich ist nämlich auch, daß ausgerechnet diese Taten bislang weitstgehend unaufgeklärt sind und überall (Zufall?) keine anderen DNA-Spuren gefunden worden sein sollen.

fatalist
25.04.2012, 09:28
@ fatalist:
Aufgrund der massenhaften Ungereimtheiten, an denen nur ein Blinder oder vorsätzlich handelnder Ignorant vorbeischauen kann, spricht sehr vieles dafür, daß wir es mit einem Fall zu tun haben, bei dem aus Gründen der sogenannten Staatsräson vollendete Tatsachen geschaffen werden sollen.

Da dasselbe bei der RAF und bei GLADIO passierte, und zur Zeit in Stammheim abläuft, wo nach 35 Jahren noch gemauert wird und vertuscht, ist es auch kein Einzelfall, sondern bewährte Praxis der BRD.
Siehe Verena Becker, gibt nen Strang hier dazu...

bernhard44
25.04.2012, 09:32
Da kann ich mal ausnahmsweise ohne Bedenken zustimmen....:]




Und was lesen wir da?
Die Amerikaner - genau gessagt das FBI - hat´s gewußt: die "Dönermorde" haben einen rechtsradikalen Hintergrund...

Guckst du hier:



http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,829270,00.html



KaRol

was haben die FBI-Leute gewusst? Sie haben ein mögliches Täterprofil erstellt, nicht mehr und nicht weniger! Es wurde in Deutschland unter Mithilfe der türkischen Kollegen in alle Richtungen ermittelt! Die Faktenlage lies die Ermittler eben der wahrscheinlichsten Spur nachgehen.

schneesturm
25.04.2012, 11:17
Es war keine Laborantin, sondern eine Beschäftigte der Herstellerfirma, so lautet das Märchen korrekt.
Trotzdem bleibt es ein Märchen.

Bin ich jetzt auf der falschen Schiene, wenn ich vermute, dass man auf den Wattestäbchen eigentlich zwei DNA-Spuren hätte finden müssen? Einmal die untersuchte und einmal die kontaminierte DNA?

fatalist
25.04.2012, 12:23
Bin ich jetzt auf der falschen Schiene, wenn ich vermute, dass man auf den Wattestäbchen eigentlich zwei DNA-Spuren hätte finden müssen? Einmal die untersuchte und einmal die kontaminierte DNA?

Nö, bist Du nicht ;)

Vor allem hätte man bei der Vergleichsprobe eines unbenutzten Stäbchens die DNA der Verpackerin gefunden.
Niemand hätte dann jahrelang nach einem Phantom gefahndet.

Ok, ich schränke das ein: Niemand ausser Deppen und karol :rofl:

KaRol
25.04.2012, 12:48
Nö, bist Du nicht ;)

Vor allem hätte man bei der Vergleichsprobe eines unbenutzten Stäbchens die DNA der Verpackerin gefunden.
Niemand hätte dann jahrelang nach einem Phantom gefahndet.

Ok, ich schränke das ein: Niemand ausser Deppen und karol :rofl:




Man brauchte aber keine Vergleichsprobe machen - und die Firma Greiner hat das deshalb unterlassen...

Extra nochmal für dich aus deinem Link:

auszugsweise WiKi:


"Es stellte sich in diesem Zusammenhang heraus, dass es für jenen entscheidenden Baustein der juristischen DNA-Beweisführung bislang keine verbindlichen Qualitäts- bzw. Sterilitätsstandards gibt.[26] Diese Feststellung führte zu einer Diskussion über die Qualitätsstandards von Wattestäbchen und die Bezugsquellen dieses Produktes. Das Hauptproblem hierbei ist, dass entsprechende Normen nur empfehlende Vorgaben sind. Die Behörden wollen sich künftig Garantien für die Qualität der Wattestäbchen geben lassen.[27] Im Juli 2009 wurde festgelegt, dass die baden-württembergische Polizei nur noch mit Ethylenoxid gereinigte Wattestäbchen zur DNA-Aufnahme an Tatorten verwenden darf – mit diesem Verfahren wird derzeit am ehesten sichergestellt, dass das Aufnahmebesteck selbst nicht schon vor Verwendung mit DNA verunreinigt ist. Die Wattestäbchen sollen auch nur noch über den zentralen Einkauf der Polizei beschafft werden.[28 " ...."


Deshalb ergab sich diese extrem blamable "Phantom-Diskussion"!

OK, ich schränke das ein: Niemand ausser Deppen und fatalIST glauben heute noch daran, dass das "Phantom" weiter existiert....:wand:




KaRol

fatalist
25.04.2012, 12:55
Man brauchte aber keine Vergleichsprobe machen - und die Firma Greiner hat das deshalb unterlassen...
gekürzt

Schatzi, ich rede von den Kriminallaboren. Nix Hersteller.

Vergleichsproben oder auch NULLproben machen Labore, um Verunreinigungen auszuschliessen.

Sag mal Dumpfbacke, raffst Du es wirklich nicht?
Echt traurig.

KaRol
25.04.2012, 13:07
Na, statt Argumente beibringen, werden wir mal wieder ausfallend...:no_no:


Wenn der Doc im OP ein Steriltuch benötigt, damit sich die offene Wunde nicht infiziert, dann nimmt er das Tuch der Firma, die seit langer Zeit dieses Tuch herstellt und seinem Krankenhaus liefert - und verläßt sich darauf, dass das Teil auch wirklich steril ist. Auch würde er kein Handtuch vom Kaufhof nehmen, selbst wenn dieses in der Originalverpackung steckt....

Wenn also der Lieferant der Wattestäbchen seine Ware ( wie in WiKi zu lesen ) sogar mit einer Reinlichkeits/Sterilgarantie auf dem Beipackzettel versieht, obwohl er diese Garantie gar nicht erbringt, wer würde dann diese Garantie z u m d a m a l i g e n Z e i t p u n k t in Frage stellen?


Und nun darf ich mal wieder - natürlich extra für fatalIST - auf meine Signatur verweisen!!


KaRol

fatalist
25.04.2012, 13:20
Na, statt Argumente beibringen, werden wir mal wieder ausfallend...:no_no:

Wieder nicht gerafft, warum jedes Labor Vergleichsproben macht?
1* Stäbchen mit Tatortspur, 1* Stäbchen ohne Tatortspur.

Aber ich gebs auf.
Karol hat recht!!!

bio
25.04.2012, 14:49
Wieder nicht gerafft, warum jedes Labor Vergleichsproben macht?
1* Stäbchen mit Tatortspur, 1* Stäbchen ohne Tatortspur.
(...)

Ich bin mir nicht so klar, was Du meinst. Es gäbe von einer DNA-Probe immer zwei Wattestäbchen. Ein Wattestäbchen mit dem Tatort-Fund und ein Wattestäbchen ohne Tatort-Fund. Das heißt, dass auf diesem zweiten Wattestäbchen keinerlei DNA sein dürfte, oder eine andere DNA, oder?
Wenn sie unterschiedlich, dann ist der Tatort-Fund identisch.

Könntest Du dafür eine Quelle angeben? Wenn dies so wäre, müsste doch das "Phantom" sehr viel schneller aufgeflogen sein.

fatalist
25.04.2012, 15:23
Ich bin mir nicht so klar, was Du meinst. Es gäbe von einer DNA-Probe immer zwei Wattestäbchen. Ein Wattestäbchen mit dem Tatort-Fund und ein Wattestäbchen ohne Tatort-Fund. Das heißt, dass auf diesem zweiten Wattestäbchen keinerlei DNA sein dürfte, oder eine andere DNA, oder?
Wenn sie unterschiedlich, dann ist der Tatort-Fund identisch.

Könntest Du dafür eine Quelle angeben? Wenn dies so wäre, müsste doch das "Phantom" sehr viel schneller aufgeflogen sein.

Die haben von 1993-2009 es (angeblich) nicht gerafft, dass eine Frau aus der Herstellerfirma der Stäbchen mit ihren Fingern die Stäbchen verunreinigte. Darum geht es.

Soweit klar?

Wie läuft eine Probenahme von DNA-Spuren ab?

Man hat Schutzkleidung an und nimmt bei einer Spur 2 Stäbchen, jeweils einzeln verpackt in Tüten, Röhrchen oder was auch immer.
Auf die eine Tüte schreibt man "NULL X", und auf die andere Tüte "Eins X", nimmt aus Tüte einsX das Stäbchen, nimmt damit die Spur auf, packt es zurück in die Tüte und sendet beide Tüten ans Labor.

Sind die Stäbchen verunreinigt mit DNA, findet man die auf beiden Stäbchen, aber die Tatort-DNA nur auf EINEM, nämlich auf "Eins X", zusätzlich zur Verunreinigungs-DNA.

Es kann durchaus sein, dass man das nicht mit jeder DNA-Spur so aufwendig macht, aber ganz sicher gibt es eine Nullprobe für jeden Tatort. Eben um Fehler auszuschliessen.

Es ist schlicht nicht möglich, 16 Jahre lang immer wieder dieselbe DNA zu finden, überall, aber niemals auf NULLproben der Stäbchen auch.

Case
25.04.2012, 15:28
Meines Wissens gab es frühzeitig einen Verdacht, daß die Wattestäbchen nicht in Ordnung seien. das wurde dann aber bestritten.
Wenn es also bestritten wurde, dann müßten doch ungebrauchte Wattestäbschen auf Kontamiantionen untersucht worden sein.
Und wenn dann nichts gefunden wurde und das "Phantom" weiterhin genannt wurde, dann stimmt mit der Geschichte irgend etwas nicht.
Zumal man ja außer der Spur des "Phantom" seltsamer Weise (40 mal?) nichts von weiteren Spuren bekannt geworden ist.
Und wenn es diese dennoch gegeben haben sollte, müßte ja aufgefallen sein, ob diese dieselben oder andere waren.

fatalist
25.04.2012, 15:38
Meines Wissens gab es frühzeitig einen Verdacht, daß die Wattestäbchen nicht in Ordnung seien. das wurde dann aber bestritten.
Wenn es also bestritten wurde, dann müßten doch ungebrauchte Wattestäbschen auf Kontamiantionen untersucht worden sein.
Und wenn dann nichts gefunden wurde und das "Phantom" weiterhin genannt wurde, dann stimmt mit der Geschichte irgend etwas nicht.
Zumal man ja außer der Spur des "Phantom" seltsamer Weise (40 mal?) nichts von weiteren Spuren bekannt geworden ist.
Und wenn es diese dennoch gegeben haben sollte, müßte ja aufgefallen sein, ob diese dieselben oder andere waren.

Bingo :knie:

sibilla
25.04.2012, 19:16
Bingo :knie:

dank deiner obigen erklärung hats bei mir jetzt auch bing gemacht. danke dafür.

ich war schon ganz durcheinander.

manchmal sieht man halt vor lauter bäumen den wald nicht, gell? ;)

grüßle s.

fatalist
25.04.2012, 19:54
dank deiner obigen erklärung hats bei mir jetzt auch bing gemacht. danke dafür.

ich war schon ganz durcheinander.

manchmal sieht man halt vor lauter bäumen den wald nicht, gell? ;)

grüßle s.

Ist halt manchmal so, dass man irgendwie Ladehemmung hat.


Haste recht Die Ösis wussten das ein ganzes Jahr zuvor .... und sagten es sicher auch den Deutschen. Es wurden nähmlich an 2 Tatorten Zeitgleich diese DNA gefunden. Frankreich und Österreich - 1.000 km entfernt !!!

aus einem Bewertungskommentar aus Österreich. DANKE!!! Er mag keine Schleimer ;)

KaRol
25.04.2012, 20:10
Mann oh Mann - oder: Herr, wirf Hirn runter, triff aber auch....:wand:

Keine Sau spricht heute mehr von dieser epochalen Panne - weil alles geklärt wurde und sich die Verursacherin, das "Phantom", als Mitarbeiterin des Betriebes herausstellte.
Nur hier muss wieder mal das "Watte-Phantom" als Zeugnis für die Verderbtheit unseres Staates herhalten....


...und die Lemmlinge laufen hinterher und sind ganz glücklich, wenn bestimmte Forenmitglieder hier sich als profunde Kenner der Materie aufspielen und dadurch beweisen wollen, dass
Spurenteams und CSI´s alles Deppen und Volltrottel sind.

Natürlich gab es Querprüfungen und kriminaltechnische Untersuchungen, als die Spuren des "Phantoms" sich an Kinderpistolen, bei einer Selbstmörderin, bei Mord-und Totschlag - aber auch bei Kleinkriminalität
wie Gartenlaubeneinbrüchen oder Diebstählen finden ließ.

Doch diese kriminaltechnischen Untersuchungen verliefen alle negativ - was auch ganz einfach und ohne Verschwörungstheorien erklären lässt: die Firma Greiner hat eben nicht nur eine Mitarbeiterin, die DNA-Spuren reinschlampte, sondern viele andere Mitarbeiterinnen, die es mit der Sterilität genauer nahmen. Und so gab es bei den Watterstäbchen der Fa. Greiner halt nur einen geringen Prozentsatz verunreinigter Wattestäbchen - nämlich die des "Phantoms".
Wenn nun bei der kriminaltechnischen Untersuchung auf Kontaminierung einige zufällig herausgesuchte Wattestäbchen geprüft wurden - und darunter keines des "Phantoms" war - dann konnte man nach der damaligen Kenntnislage davon ausgehen, dass es bei den Wattestäbchen wohl keine Verunreinigung gab. Schließlich waren die unter sterilen Bedingungen hergestellt wurden - Schutzanzug, Gummihandschuhe und Mundschutz - steril ja, aber nicht nach
"R e i n r a u m s t a n d a r d" - so wie es z.B. bei der Chipherstellung vorgeschrieben ist. Erst nachdem hunderte!! Wattestäbchen geprüft worden waren, ergaben sich nach und nach erste Treffer......denn irgendwann - Gesetz der Serie - findet sich auch ein "Phantom"-Wattestäbchen....

Das hat man nun erkannt und die Wattestäbchen dementsprechend durch diverse Behandlungsmethoden ( rad. Bestrahlung ) quasi steril u n d chemisch rein gemacht....ab 2010!

Einfach mal googeln, lesen und das Gelesene auch begreifen!!

Für die Quellenliebhaber einer von unzähligen Beiträgen:

http://www.fr-online.de/panorama/polizistenmord-heilbronn-der-ermittler-gau,1472782,3310290.html


Wenn man natürlich fest davon überzeugt ist, dass dieser, unser Staat das Böse schlechthin verkörpert und sich diese Paranoia erstmal festgesetzt hat, dann genügt es, einfach ein paar Behauptungen in die Diskussion zu werfen, sich
irgendwelche aus dem Zusammenhang gerissenen Sätze zu kapern und das Geschmurgel dann als Beweis für diesen bösen, bösen, böööösen Staat unters Volk zu bringen....



...das dann begeistert Beifall klatscht und sich - mangels eigener Information - im Glauben bestätigt fühlt.

Oh Mann, Oh Frau: sag mir nochmal einer hier, Lesen bildet....:wand:

Statt :knie: - lieber :umkipp:.....


KaRol

Karl_Murx
25.04.2012, 21:25
Schatzi, ich rede von den Kriminallaboren. Nix Hersteller.

Vergleichsproben oder auch NULLproben machen Labore, um Verunreinigungen auszuschliessen.

Sag mal Dumpfbacke, raffst Du es wirklich nicht?
Echt traurig.

Mit Dummstellen kommen manche Leute prima durchs Leben.

Aber was zuviel ist, ist zuviel.

Karl_Murx
25.04.2012, 22:32
Die haben von 1993-2009 es (angeblich) nicht gerafft, dass eine Frau aus der Herstellerfirma der Stäbchen mit ihren Fingern die Stäbchen verunreinigte. Darum geht es.

Soweit klar?

Wie läuft eine Probenahme von DNA-Spuren ab?

Man hat Schutzkleidung an und nimmt bei einer Spur 2 Stäbchen, jeweils einzeln verpackt in Tüten, Röhrchen oder was auch immer.
Auf die eine Tüte schreibt man "NULL X", und auf die andere Tüte "Eins X", nimmt aus Tüte einsX das Stäbchen, nimmt damit die Spur auf, packt es zurück in die Tüte und sendet beide Tüten ans Labor.

Sind die Stäbchen verunreinigt mit DNA, findet man die auf beiden Stäbchen, aber die Tatort-DNA nur auf EINEM, nämlich auf "Eins X", zusätzlich zur Verunreinigungs-DNA.

Es kann durchaus sein, dass man das nicht mit jeder DNA-Spur so aufwendig macht, aber ganz sicher gibt es eine Nullprobe für jeden Tatort. Eben um Fehler auszuschliessen.

Es ist schlicht nicht möglich, 16 Jahre lang immer wieder dieselbe DNA zu finden, überall, aber niemals auf NULLproben der Stäbchen auch.

Mmmhja ... soweit claro.

Der geneigte Leser wird jetzt natürlich nach dem Sinn dieser Übung fragen. Wir erinnern uns an den Stern-Bericht über die in den Polizistenmord von Heilbronn verwickelten DIA-Agenten, dann die im zitierten DIA-Bericht genannten Mitarbeiter der Landesämter für Verfassungsschutz "Bayern oder Baden-Württemberg" (wußten die DIA-Leute angeblich nicht genau) und last not least die observierten Beteiligten jenes mysteriösen Deals am Rande der Festwiese, in den die Polizeistreife wahrscheinlich hineinplatzte, also der CIA- und MIT-Doppelagent Mevlüt Kar sowie eine bisher nicht identifizierte Person.

Die Leiche der getöten Polizisten Kiesewetter lag neben dem Streifenwagen. Jemand muß sie nach dem Anschlag herausgezogen haben, da Zeugen die beiden Polizisten kurz davor im Streifenwagen sitzend beobachtet hatten, wie sie ihren Döner oder was auch immer verzehrten. Dieser jemand oder diese Personen können demzufolge nur die Täter oder die DIA-Leute bzw. deren Kollegen der Verfassungsschutzämter gewesen sein. Die Dienstpistolen, die Handschellen und die Pfeffesprays der Polizisten fehlten; die haben diese Personen also mitgehen lassen. Bei all diesen Vorgängen mußten sie die verletzten bzw. getöteten Polizisten berühren und haben, sofern sie keine Handschuhe trugen, dabei ihre DNA-Spuren hinterlassen. Da sicher niemand mit einem derartigen Verlauf der Dinge gerechnet hatte und auch die Jahreszeit nicht danach war, wird wohl keiner der Beteiligten Handschuhe getragen oder bei sich gehabt haben; außerdem muß alles sehr schnell gegangen sein, so daß man sich kaum Zeit für das Überstreifen von Handschuhen genommen hat. Zusätzlich wurde, wie im Artikel auf dem heise-blog nachzulesen ist, kurz nach dem Anschlag ein blutverschmierter Mann beobachtet, der sich aus Richtung Theresienwiese kommend in eine Auto schleppte und mit diesem davonfuhr. Wenn das nicht das Blut dieses Mannes war, der bei einem eventuellen Schußwechsel mit den DIA-Leuten getroffen wurde (ein größerer und längerer Schußwechsel kann allerdings angesichts der Umgebung und der Tageszeit kaum unbemerkt geblieben sein), dann könnte es das Blut der Polizisten gewesen sein.

http://www.heise.de/tp/druck/mb/artikel/35/35986/1.html

Eine halbe Stunde nach der Schießerei beobachteten Augenzeugen zudem einen Mann, der sich blutverschmiert durch die etwa 1500 Meter entfernten Wertwiesen am Neckar schleppte. Schließlich stieg er in einen blauen Audi 80, in dem ein Mann wartete, der ihm auf Russisch etwas zugerufen hatte. Radfahrer, die der Mann behinderte, hatten das gehört und gemeldet. Mevlüt K., der viel mit Tschetschenen und Serben zu tun hatte, spricht Russisch.

Ergo: Am Tatort, im oder am Streifenwagen, an der Kleidung sowie am Körper der Polizisten müssen DNA-Spuren dieser Leute zu finden gewesen sein. Jetzt erhebt sich die Frage: Wen will man mit dieser Mauschelei um die angeblich unbrauchbaren, weil mit kontaminierten Wattestäbchen genommenen DNA-Spuren decken? Die DIA-Leute, bei denen das Bekanntwerden einer Verwicklung in eine solche Schießerei höchst unerwünscht war, weil das Ermittlungen in der Islamistenszene gefährdet bzw. zu unangenehmen Fragen in der Öffentlichkeit über das Agieren ausländischer Dienste in Deutschland hätte? Die VS-Leute aus Gründen der Geheimhaltung? Oder aber die Täter selbst und damit deren Kontakte zu den Diensten?


Die Verbindung des von mir mehrfach erwähnten Islamisten Ahmed Mani Hamud, der enge Kontakte mit Mevlüt Kar hatte und der inzwischen wegen des Mordes an drei georgischen Autohändlern lebenslänglich sitzt, zum Polizistenmord in Heilbronn bestand ja in einer DNA-Spur, die sowohl am Tatort der erschossenen Polizistin als auch in einem Auto gefunden wurde, in dem ein Unterstützer der Sauerland-Zelle gesessen hatte.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

Die DNA-Spur war an der Innenseite der Windschutzscheibe des Autos gesichert worden, mit dem die Leichen der Georgier weggebracht worden waren. Das Auto, ein weißer Ford Escort Kombi, gehörte zur Tatzeit dem Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz. Das hatte den Wagen seinem V-Mann Talib O. überlassen, der als Haupttäter bei dem Dreifachmord gilt und ebenfalls zu einer lebenslangen Freiheitsstrafe verurteilt worden war.


Diese brisante Verbindung zwischen der Sauerland-Zelle und der ermordeten Polizistin schien aber bereits im Frühjahr 2009 erkaltet, als mitgeteilt wurde, dass die DNA-Spur angeblich gar keine gewesen sei. Die Suche nach der unbekannten Frau, von der die DNA stammte und die als „Phantom“ in die Kriminalgeschichte eingegangen ist, entwickelte sich zu einer Politposse.

Denn die Wattestäbchen, mit der die DNA-Spuren genommen worden waren, sollen von einer Mitarbeiterin der Verpackungsfirma der Wattestäbchen verunreinigt worden war. Die Geschichte mit dem „Phantom“ war demnach Unsinn. Oder gibt es in diesem Fall auch Desinformation?

Genau das scheint der Fall zu sein. Es ist wohl diese "brisante Verbindung", die mit dieser Ente von angeblich mit Fremd-DNA verunreinigten Wattestäbchen verdeckt werden soll.

Denn sollte sich herausstellen, daß hier V-Leute der Verfassungsschutzämter und ausländischer Dienste quasi unter deren Augen Polizisten erschießen, wäre der Skandal enorm.

Die DNA der Mitglieder des mörderischen "NSU-Doppeltrios" Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt wurden jedenfalls nicht am Tatort von Heilbronn gefunden, das geht aus den Pressemeldungen darüber hervor. Genausowenig wie DNA-Spuren der beiden Uwes an irgendwelchen Tatorten der Dönermordserie.

romeo1
25.04.2012, 22:54
Heute kam auf phoenix ein Beicht über den NSU. Obgleich jegliche Beweise fehlen wurde dort im tiefsten Brustton der Überzeugung behauptet, daß das Zwickauer Trio den Mord an der Polizistin und den Dönerverkäufern begangen hat. Ich kann mich nicht erinnern, daß es außer Propagandabehauptungen glasklare Belege für eine Tatbeteiligung des Trios gibt. Da die Propaganda und die Polit- und Medienkaste sich bereits auf das Trio bereits festgelegt haben, wird es definitiv zu einem Urteil gegen Zschäpe kommen. Der Gesichtsverlust wäre ansonsten zu groß.

Sprecher
25.04.2012, 22:57
Heute kam auf phoenix ein Beicht über den NSU. Obgleich jegliche Beweise fehlen wurde dort im tiefsten Brustton der Überzeugung behauptet, daß das Zwickauer Trio den Mord an der Polizistin und den Dönerverkäufern begangen hat. Ich kann mich nicht erinnern, daß es außer Propagandabehauptungen glasklare Belege für eine Tatbeteiligung des Trios gibt. Da die Propaganda und die Polit- und Medienkaste sich bereits auf das Trio bereits festgelegt haben, wird es definitiv zu einem Urteil gegen Zschäpe kommen.

Oder sie begeht doch noch praktischerweise Selbstmord.

romeo1
25.04.2012, 22:59
Oder sie begeht doch noch praktischerweise Selbstmord.

So wie die Richterin, geselbstmordet? Das erspart den Prozeß mit evtl. peinlichen Folgen.

Praktiker
25.04.2012, 23:00
So wie die Richterin, geselbstmordet? Das erspart den Prozeß mit evtl. peinlichen Folgen.

Yepp ,- sie wird wohl bald gebaadermeinhoffelt........

bio
25.04.2012, 23:16
(...)


Die Verbindung des von mir mehrfach erwähnten Islamisten Ahmed Mani Hamud, der enge Kontakte mit Mevlüt Kar hatte und der inzwischen wegen des Mordes an drei georgischen Autohändlern lebenslänglich sitzt, zum Polizistenmord in Heilbronn bestand ja in einer DNA-Spur, die sowohl am Tatort der erschossenen Polizistin als auch in einem Auto gefunden wurde, in dem ein Unterstützer der Sauerland-Zelle gesessen hatte.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

Genau das scheint der Fall zu sein. Es ist wohl diese "brisante Verbindung", die mit dieser Ente von angeblich mit Fremd-DNA verunreinigten Wattestäbchen verdeckt werden soll.

Denn sollte sich herausstellen, daß hier V-Leute der Verfassungsschutzämter und ausländischer Dienste quasi unter deren Augen Polizisten erschießen, wäre der Skandal enorm.

Die DNA der Mitglieder des mörderischen "NSU-Doppeltrios" Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt wurden jedenfalls nicht am Tatort von Heilbronn gefunden, das geht aus den Pressemeldungen darüber hervor. Genausowenig wie DNA-Spuren der beiden Uwes an irgendwelchen Tatorten der Dönermordserie.

Soweit ich durchblicke, sagt die Polizei nur, dass die DNA identisch war und es nicht niemals um die DNA Ahmed Mani Hamud handelte.

fatalist
26.04.2012, 07:34
Die Verbindung des von mir mehrfach erwähnten Islamisten Ahmed Mani Hamud, der enge Kontakte mit Mevlüt Kar hatte und der inzwischen wegen des Mordes an drei georgischen Autohändlern lebenslänglich sitzt, zum Polizistenmord in Heilbronn bestand ja in einer DNA-Spur, die sowohl am Tatort der erschossenen Polizistin als auch in einem Auto gefunden wurde, in dem ein Unterstützer der Sauerland-Zelle gesessen hatte.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

Richtig, seine DNA war am Tatort des Kiesewetter-Mordes.


Soweit ich durchblicke, sagt die Polizei nur, dass die DNA identisch war und es nicht niemals um die DNA Ahmed Mani Hamud handelte.

Was ist "niemals nicht"?
Doppelte Verneinung?

Lies einfach das nachfolgende Zitat aus WO:


Die erste Parallele zwischen dem Mord an der Polizistin und der Sauerland-Zelle war eine DNA-Spur, die sowohl am Tatort der erschossenen Polizistin als auch in einem Auto gefunden worden war, in dem ein Unterstützer der Sauerland-Zelle gesessen hatte. Es handelte sich um den Somalier Ahmed H., der mit dem ehemaligen Geheimdienstinformanten Mevlüt K. gut bekannt war.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

Die Sache ist doch klar: Da lief eine geheimdienstliche Aktion ab, ein Treffen von V-Leuten und ihren Auftraggebern von BfV und DIA.
Irgendwie platzte die Polizeistreife da rein, und das kostete die Polizistin das Leben. Erkannten die Polizisten einen steckbrieflich Gesuchten? Schritten sie ein, um den zu verhaften?

Mit den Uwes hat das überhaupt nichts zu tun.
Denen hat man die Waffen untergeschoben, entweder direkt oder indirekt, indem V-Leute ihnen diese Waffen verkauften oder gaben.

Es ist doch gesichert, dass die Uwes Kontakt zu V-Leuten hatten.
Der NSU ist eine Geheimdienst-Operation wie RAF und GLADIO auch.

Case
26.04.2012, 11:01
Mann oh Mann - oder: Herr, wirf Hirn runter, triff aber auch....:wand:
Wäre vielleicht nicht schlecht, würde KaRol seine Maßstäbe mal an sich selbst anlegen, bevor jemand auf den Verdacht kommt, daß er für seine einseitigen und einfach gestrickten Nachplappereien bezahlt wird.
Da er sich als Heilbronner ausgibt, habe ich mal auf seinem "Provinzblatt" recherchiert, und siehe da:

Im Interview mit Stimme-TV sagte Innenminister Reinhold Gall, dass für ihn der Polizistenmord noch nicht aufgeklärt ist, auch wenn die Mörder identifiziert wurden.
...
Auch Heilbronns Oberbürgermeister Helmut Himmelsbach sagte Stimme-TV, dass noch aufgeklärt werden müsse, warum die Mörder in Heilbronn töteten.
Heilbronner Stimme vom 26.4.2012 (http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Bewegende-Gedenkfeier-auf-der-Theresienwiese;art15061,2435478)
Da diese Antworten auf entsprechende Fragen kamen (siehe Video dazu, der Oberbürgermeister erklärt am Schluß des geigefügten Videos "... weil viele Fakten ja ... einfach nicht zusammenpassen.") herrschen dort offensichtlich doch auch erhebliche Zweifel an den offiziell verbreiteten Erklärungen der staatlichen und an Weisungen gebundenen Behördenvertretern.
Sauer aufgestoßen hat auf jeden Fall, was ein BKA-Chef namens Jörg Ziercke dazu als falsche Verdächtigungen höchstamtlich von sich gegeben hat. Solchen Leuten nachzuplappern, die eigentlich fristlos entlassen gehören, spricht nicht gerade für KaRols besondere Begabung des Durchblicks, die er uns ständig weis machen will.

Case
26.04.2012, 11:19
Die Sache ist doch klar: Da lief eine geheimdienstliche Aktion ab, ein Treffen von V-Leuten und ihren Auftraggebern von BfV und DIA.
Irgendwie platzte die Polizeistreife da rein, und das kostete die Polizistin das Leben. Erkannten die Polizisten einen steckbrieflich Gesuchten? Schritten sie ein, um den zu verhaften?
...
Es ist doch gesichert, dass die Uwes Kontakt zu V-Leuten hatten.
Der NSU ist eine Geheimdienst-Operation wie RAF und GLADIO auch.
Nachdem ich das Video auf der Heilbronner-Stimme-Seite (http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Bewegende-Gedenkfeier-auf-der-Theresienwiese;art15061,2435478) gesehen habe, wo durch den Oberbürgermeister von Heilbronn daran erinnert wird, daß Heilbronn praktisch eingekesselt wurde, ist das durchaus nachvollziehbar.
Wo gab es bisher einen vergleichbaren Fall? Auch beim letzten Doppelmord an zwei Polizisten in Augsburg (wo zunächst auch in gleiche Richtung verdächtigt wurde!) wurde kein solcher Aufwand getrieben.
Saugt sich der Stern diese Geschichte (http://www.welt.de/politik/deutschland/article13743656/War-der-Verfassungsschutz-beim-Polizistenmord-dabei.html) einfach aus den Fingern? Wohl kaum.

KaRol
26.04.2012, 12:37
Wäre vielleicht nicht schlecht, würde KaRol seine Maßstäbe mal an sich selbst anlegen, bevor jemand auf den Verdacht kommt, daß er für seine einseitigen und einfach gestrickten Nachplappereien bezahlt wird.
Da er sich als Heilbronner ausgibt, habe ich mal auf seinem "Provinzblatt" recherchiert, und siehe da:

Heilbronner Stimme vom 26.4.2012 (http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Bewegende-Gedenkfeier-auf-der-Theresienwiese;art15061,2435478)
Da diese Antworten auf entsprechende Fragen kamen (siehe Video dazu, der Oberbürgermeister erklärt am Schluß des geigefügten Videos "... weil viele Fakten ja ... einfach nicht zusammenpassen.") herrschen dort offensichtlich doch auch erhebliche Zweifel an den offiziell verbreiteten Erklärungen der staatlichen und an Weisungen gebundenen Behördenvertretern.
Sauer aufgestoßen hat auf jeden Fall, was ein BKA-Chef namens Jörg Ziercke dazu als falsche Verdächtigungen höchstamtlich von sich gegeben hat. Solchen Leuten nachzuplappern, die eigentlich fristlos entlassen gehören, spricht nicht gerade für KaRols besondere Begabung des Durchblicks, die er uns ständig weis machen will.





Es spricht wirklich nicht für irgendeine Begabung von dir, wenn du stümperhaft Zitate aus dem Zusammenhang reisst - und das eigentlich Wichtige dabei unterschlägst...

Was sagte denn Gall im kompletten Zitat?

Das für ihn der Mord noch nicht aufgeklärt ist, obwohl die Täter bekannt sind! Dann präzisierte er seine Aussage wie folgt:

"Es gebe noch viele Hintergründe aufzudecken, etwa was das Unterstützernetz der Zwicker Neonazi-Terrorzelle betreffe. Allerdings habe „richtigerweise“ die Generalbundesanwaltschaft die Ermittlungen in der Neonazi-Mordserie übernommen. Das Landesinnenministerium sei nicht mehr zuständig...."

Er beruft sich darauf, dass der Mordfall - trotz ermittelter Täter - erst dann v o l l s t ä n d i g aufgeklärt ist, wenn auch die H i n t e r g r ü n d e dazu aufgeklärt sind. Da stimme ich ihm voll zu!!

Und damit bekommt dein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat plötzlich einen ganz anderen Sinn. Niemand zweifelt hier in HN daran, dass die Uwes die Täter waren; nur warum, das fragt man sich bis heute.

Kurz: In diesem Fall wimmelte es zum Tatzeitpunkt und in den Wochen danach nur so von Gerüchten und Besserwissern, die sich profilieren wollten; allen vorweg unser Provinz-Käseblatt, das auch jeden Dreck veröffentlichte,
Hauptsache den Innenstadtteil der Printausgabe vollbekommen.
Als sich dann abzeichnete, wer die Täter wirklich waren, schreib die "Stimme" ebenfalls jede Verlautbarung/Mutmaßung/Theorie längs und breit aus, um Inhalt und Auflage des Blättles zu verstärken...und darin unterscheidet sie
sich nicht einmal von anderen Zeitungen im Ländle....

Ich bin Heilbronner - und jeder hier weis das - seit Jahren. Wieso du dich hier als Depp outest, der daran Zweifel streuen will, dürfte wahrscheinlich nicht mal dir bekannt sein...:))


KaRol

schneesturm
26.04.2012, 12:40
Es spricht wirklich nicht für irgendeine Begabung von dir, wenn du stümperhaft Zitate aus dem Zusammenhang reisst - und das eigentlich Wichtige dabei unterschlägst...

Was sagte denn Gall im kompletten Zitat?

Das für ihn der Mord noch nicht aufgeklärt ist, obwohl die Täter bekannt sind! Dann präzisierte er seine Aussage wie folgt:

"Es gebe noch viele Hintergründe aufzudecken, etwa was das Unterstützernetz der Zwicker Neonazi-Terrorzelle betreffe. Allerdings habe „richtigerweise“ die Generalbundesanwaltschaft die Ermittlungen in der Neonazi-Mordserie übernommen. Das Landesinnenministerium sei nicht mehr zuständig...."

Er beruft sich darauf, dass der Mordfall - trotz ermittelter Täter - erst dann v o l l s t ä n d i g aufgeklärt ist, wenn auch die H i n t e r g r ü n d e dazu aufgeklärt sind. Da stimme ich ihm voll zu!!

Und damit bekommt dein aus dem Zusammenhang gerissenes Zitat plötzlich einen ganz anderen Sinn. Niemand zweifelt hier in HN daran, dass die Uwes die Täter waren; nur warum, das fragt man sich bis heute.

Kurz: In diesem Fall wimmelte es zum Tatzeitpunkt und in den Wochen danach nur so von Gerüchten und Besserwissern, die sich profilieren wollten; allen vorweg unser Provinz-Käseblatt, das auch jeden Dreck veröffentlichte,
Hauptsache den Innenstadtteil der Printausgabe vollbekommen.
Als sich dann abzeichnete, wer die Täter wirklich waren, schreib die "Stimme" ebenfalls jede Verlautbarung/Mutmaßung/Theorie längs und breit aus, um Inhalt und Auflage des Blättles zu verstärken...und darin unterscheidet sie
sich nicht einmal von anderen Zeitungen im Ländle....

Ich bin Heilbronner - und jeder hier weis das - seit Jahren. Wieso du dich hier als Depp outest, der daran Zweifel streuen will, dürfte wahrscheinlich nicht mal dir bekannt sein...:))


KaRol


Die mutmaßlichen Täter sind bekannt. Es gibt aber meines Wissens bis heute weder einen Prozess noch eine Verurteilung.

fatalist
26.04.2012, 12:46
Die mutmaßlichen Täter sind bekannt. Es gibt aber meines Wissens bis heute weder einen Prozess noch eine Verurteilung.

Praktischer Weise sind die mutmasslichen Täter ja tot, so dass die Staatstrauerakte bereits ausgeführt wurden und so eine Wahrheit zementiert wurde: Die bösen Nazis, die armen unschuldigen Opfer, alle Deutschen müssen sich ganz dolle schämen und dürfen muslimische Massenmigration gar gar niemals kritisieren. Eine kleine neue Auschwitzkeule.

Damit ist "Cui bono" beantwortet.

schneesturm
26.04.2012, 12:48
Praktischer Weise sind die mutmasslichen Täter ja tot, so dass die Staatstrauerakte bereits ausgeführt wurden und so eine Wahrheit zementiert wurde: Die bösen Nazis, die armen unschuldigen Opfer, alle Deutschen müssen sich ganz dolle schämen und dürfen muslimische Massenmigration gar gar niemals kritisieren. Eine kleine neue Auschwitzkeule.

Damit ist "Cui bono" beantwortet.

Du hast ja so recht. Ich vermute, die "alte" Keule ist ein wenig ausgelutscht.

KaRol
26.04.2012, 13:09
Nachdem ich das Video auf der Heilbronner-Stimme-Seite (http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Bewegende-Gedenkfeier-auf-der-Theresienwiese;art15061,2435478) gesehen habe, wo durch den Oberbürgermeister von Heilbronn daran erinnert wird, daß Heilbronn praktisch eingekesselt wurde, ist das durchaus nachvollziehbar.
Wo gab es bisher einen vergleichbaren Fall? Auch beim letzten Doppelmord an zwei Polizisten in Augsburg (wo zunächst auch in gleiche Richtung verdächtigt wurde!) wurde kein solcher Aufwand getrieben.
Saugt sich der Stern diese Geschichte (http://www.welt.de/politik/deutschland/article13743656/War-der-Verfassungsschutz-beim-Polizistenmord-dabei.html) einfach aus den Fingern? Wohl kaum.






Für wie blöde schätzt du eigentlich die Forengemeinde hier ein?

Du verlinkst die Uraltkamelle unter dem Datum 26.04.2012 ( welt-online ) dabei stammt der Bericht vom 30.11.2011!! - ist längst überholt und IM Friedrich musste blamablerweise kurz danach eingestehen, dass er
sich wohl getäuscht habe und k e i n Anhalt gefunden werden wäre, der eine Verbindung der getöteten Polizisten zu rechtsradikalen Kreisen nahelege. Dies geschah auf massiven Druck seitens der Angehörigen und der Ortsvorstandschaft, die sich zu Unrecht in Verbindungen zurechtsradikale Kreisen gedrängt sahen - und wurde im Strang hier ebenfalls lang und breit durchgekaut....
Auch gibt es hier im Strang geschätzt 10x Diskussionen zu diesem Punkt - incl. der Stellungnahme der Santander Bank, die nachweisen konnte, dass die Behauptungen nicht stimmen. Und? Hat der STERN nochmals über diese epochalen Erkenntnisse berichtet?
Natürlich nicht!

Wo ist das Problem mit der "Einkesselung"?
Heilbronn liegt in einer Senke und ist überall rundherum durch Höhenzüge umschloßen; Hügel, Wälder auf Anhöhen, Erhebungen.
Lediglich ins Zabergäu ist der Weg relativ eben. Wenn also bei Banküberfällen oder anderen spektakulären kriminellen Ereignissen ( Ehrenmorde/Mordanschläge etc..) Polizeialarm ausgelöst wird, dann werden zuerst einmal alle Ausfallstraßen aus HN heraus dichtgemacht ( Bergrücken am Wartberg; Zugang zum Höhenrestaurant Jägerhaus; Fleiner Höhe..... - und dann das Hauptaugenmerk auf die Ausfallstraßen ins Zabergäu gelegt. Da müssen die Autokarawanen nämlich über die Neckarbrücken ziehen, ums Städtle zu verlassen. An den Brücken und danach " Auf der Schanz" erfolgten die Kontrollen am Tattag des Kiesewetter-Mordes - wie zuvor schon und bis heute.
Und wo wurde der Camper des Trios aus Zwicke kontrolliert?
Genau dort!!
Die steckten vom Tatort kommend erst auf der Brücke im Rückstau fest und wurden dann auf der Ausfallstraße Richtung Leingarten/Zabergäu geprüft, wo zuerst abgesperrt worden war.

Soviel von einen "angeblich" aus HN kommenden Beitragsschreiber in diesem Strang...:rolleyes:

Karl_Murx
26.04.2012, 13:58
Wäre vielleicht nicht schlecht, würde KaRol seine Maßstäbe mal an sich selbst anlegen, bevor jemand auf den Verdacht kommt, daß er für seine einseitigen und einfach gestrickten Nachplappereien bezahlt wird.
Da er sich als Heilbronner ausgibt, habe ich mal auf seinem "Provinzblatt" recherchiert, und siehe da:

Heilbronner Stimme vom 26.4.2012 (http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Bewegende-Gedenkfeier-auf-der-Theresienwiese;art15061,2435478)
Da diese Antworten auf entsprechende Fragen kamen (siehe Video dazu, der Oberbürgermeister erklärt am Schluß des geigefügten Videos "... weil viele Fakten ja ... einfach nicht zusammenpassen.") herrschen dort offensichtlich doch auch erhebliche Zweifel an den offiziell verbreiteten Erklärungen der staatlichen und an Weisungen gebundenen Behördenvertretern.
Sauer aufgestoßen hat auf jeden Fall, was ein BKA-Chef namens Jörg Ziercke dazu als falsche Verdächtigungen höchstamtlich von sich gegeben hat. Solchen Leuten nachzuplappern, die eigentlich fristlos entlassen gehören, spricht nicht gerade für KaRols besondere Begabung des Durchblicks, die er uns ständig weis machen will.


Die neue Gedenktafel (Foto: Sawatzki) weist darauf hin, dass der sogenannte Heilbronner Polizistenmord Teil einer Mordserie neonazistischer Verbrecher war. Die Rechtsterroristen aus Thüringen haben zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen in sieben deutschen Städten ermordet: Neun Mitbürger, die mit ihren Familien in Deutschland eine neue Heimat fanden und eine Polizistin. Michèle Kiesewetter war bei einer Pause im Streifenwagen kaltblütig erschossen worden.

Da ist die nächste Gedenktafel fällig, wenn es sich herausstellen sollte, daß dieser Polizistenmord und die Dönermordserie nichts miteinander zu tun haben. Von den, die inzwischen für die Opfer der Dönermorde schon angebracht oder in Arbeit sind, will ich gar nicht reden. Da bekommen die Stadtwerke ja alle Hände voll zu tun, die bei Nacht und Nebel abzumontieren. Wäre immerhin auch für Deutschland etwas ungewöhnlich, nach jemandem aus der Drogenszene, der in einer Strafaktion oder durch rivalisierende Gangs umgebracht wird, eine Straße zu benennen oder ihm Gedenktafeln zu stiften. Dann könnte wir auch eine Gasse nach dem letzten Mordopfer der Hells Angels-Bandido-Kriege benennen.

Man fragt sich, wie weit diese kollektive Hysterie noch getrieben werden soll. Die wird soweit aufgeblasen, daß sie irgendwann platzen muß wie ein Luftballon, wenn man nur etwas hineinpiekst. :))

Case
26.04.2012, 14:07
Für wie blöde schätzt du eigentlich die Forengemeinde hier ein?
Um in Deinem Stil zu antworten: Nicht so blöde wie Dich - wie sich aus Deiner Antwort wieder einmal zeigt.
Weder habe ich "die Uraltkamelle unter dem Datum 26.04.2012 ( welt-online )" verlinkt, denn verlinkt habe ich den Bericht in der Heilbronner Stimme" und das Video dazu, noch hat das etwas mit dem Bericht auf "welt-online" vom 30.11.2011 zu tun. Mit diesem habe ich nämlich auf den Stern-Bericht zur möglichen Geheimdienst-Verstrickung verwiesen.
Aber wenn KaRols Beweisführung so weitergeht, so wird er auch noch den Gegenbeweis für Verstrickungen des Thüringer Verfassungsschutzes mit dem Thüringer Heimatschutz antreten.
Im Übrigen habe ich mit den Zitaten - im Gegensatz zu KaRol - darauf verwiesen, daß auch sowohl dem Innenminister als auch dem Oberbürgermeister durchaus bekannt ist, daß es Unklarheiten gibt und der Fall nicht aufgeklärt ist, was wohl auch den Reporter zur Fragestellung erst animiert hat.
Um so verwunderlicher, daß man im vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Wunschergebnis aufgrund von Indizien schon für vollendete Tatsachen sorgen will. Bisher war ich der Meinung, daß in unserem Rechtsstaat bis zu einer Urteilsverkündung insbesondere dann die Unschuldsvermutung gilt, solange nicht einmal die Anklagevertretung die einseitig aufgestellten Behauptungen überprüfen konnte.
Wie war das unter anderen ähnlichen Fällen, wo medial bundesweites Aufheulen geschürt wurde, mit Sebnitz?
Diesmal ist ein Großteil der Medien erstaunlich vorsichtig!

Karl_Murx
26.04.2012, 14:18
Soweit ich durchblicke, sagt die Polizei nur, dass die DNA identisch war und es nicht niemals um die DNA Ahmed Mani Hamud handelte.

Im Welt-Artikel ist der Text reichlich mißverständlich formuliert:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

Damit würde sich ein ungeheuerlicher Verdacht aufdrängen: Waren amerikanische Geheimdienst in den Mord an der Polizistin verwickelt? Hatte die junge Beamtin Michèle Kiesewetter mit ihrem Kollegen, der schwer verletzt überlebt hatte und sich an die Tat nicht mehr erinnern kann, eine geheimdienstliche Aktion gestört? Wollte man den Zwickauer Rechtsextremen den Mord in die Schuhe schieben??

Die erste Parallele zwischen dem Mord an der Polizistin und der Sauerland-Zelle war eine DNA-Spur, die sowohl am Tatort der erschossenen Polizistin als auch in einem Auto gefunden worden war, in dem ein Unterstützer der Sauerland-Zelle gesessen hatte. Es handelte sich um den Somalier Ahmed H., der mit dem ehemaligen Geheimdienstinformanten Mevlüt K. gut bekannt war.

Hier könnte man rätseln, ob sich die Erwähnung der Person Ahmded H. nur auf "ein Unterstützer der Sauerlandzelle" oder auch auf "eine DNA-Spur" bezieht.

Aber die Behauptung, daß hier mit durch Fremd-DNA verunreinigten Wattestäbchen bei den Ermittlungen eine falsche Spur entstanden sein soll, wurde ja durch fatalist und Case Lügen gestraft. Die Befremdung über diese Behauptung klingt auch im Text des Welt-Artikels durch:


Diese brisante Verbindung zwischen der Sauerland-Zelle und der ermordeten Polizistin schien aber bereits im Frühjahr 2009 erkaltet, als mitgeteilt wurde, dass die DNA-Spur angeblich gar keine gewesen sei. Die Suche nach der unbekannten Frau, von der die DNA stammte und die als „Phantom“ in die Kriminalgeschichte eingegangen ist, entwickelte sich zu einer Politposse.

Denn die Wattestäbchen, mit der die DNA-Spuren genommen worden waren, sollen von einer Mitarbeiterin der Verpackungsfirma der Wattestäbchen verunreinigt worden war. Die Geschichte mit dem „Phantom“ war demnach Unsinn. Oder gibt es in diesem Fall auch Desinformation?

Also ist diese behördliche Version bereits den Artikelverfassern Dirk Banse, Florian Flade und Martin Lutz aufgestoßen. Die scheinen mehr zu ahnen, als sie hier schreiben (dürfen). Diese Verarxxxe ist ein sicheres Indiz dafür, daß hier Spuren verwischt und Hintergründe vernebelt werden sollen. Man hat eine Spur, die aber in eine unerwünschte und unangenehme Richtung deutet, die man aber auch nicht einfach so mehr leugnen kann. Darum soll sie jetzt mit der Räuberpistole von verunreinigten Probestäbchen, zumindest in den Augen der Öffentlichkeit, die für gewöhnlich auch keine Sach- und Detailkenntnisse hat, entwertet werden.

Karl_Murx
26.04.2012, 14:39
Richtig, seine DNA war am Tatort des Kiesewetter-Mordes.

Hatte ich in meinem letzten Posting geschrieben, daß es im Welt-Artikel mißverständlich formuliert war. Es wurde meines Wissens in den Presseberichten immer von "einer DNA-Spur" geschrieben, die sowohl "am Tatort der getöteten Polizistin" (also in Heilbronn) und im Auto des V-Mannes des LfV Rheinland-Pfalz Talib O. gefunden wurde, in dem der Islamist und Bekannte von Mevlüt Kar Ahmed H. gesessen hatte.


Zitat bio:Soweit ich durchblicke, sagt die Polizei nur, dass die DNA identisch war und es nicht niemals um die DNA Ahmed Mani Hamud handelte.

Eindeutig bekanntgegeben wurde immer nur, daß die DNA der "NSU"-Mitglieder nicht am Tatort Heilbronn festgestellt werden konnte.

http://www.faz.net/aktuell/polizistinnenmord-in-heilbronn-die-verdaechtige-schweigt-11522711.html

Eine erste Überprüfung der am Heilbronner Tatort sichergestellten DNA-Proben mit denen der Zwickauer Tätergruppe ergab bislang keine Übereinstimmung.

Direkt dementiert wurde es wohl nie, daß es die DNA von Ahmed H. war. Aber ich habe ein anderes schönes Dementi, was in seiner Formulierung bemerkenswert ist:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

Dementis auf den Bericht erfolgten umgehend. Der Präsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Heinz Fromm, sagte in einer ersten Bewertung am Mittwochabend im Innenausschuss deds Bundestages, dass keine Beamte Verfassungsschützer des Bundes sowie der beiden Länder zur der Zeit am Tatort in Heilbronn präsent gewesen seien. Dies werde jedoch noch genau geprüft.

Das baden-württembergische Landesamt für Verfassungsschutz stellte fest, dass Mitarbeiter nicht an einer angeblich vom US-Militärgeheimdienst „Defense Intelligence Agency“ am 25. April 2007 in Heilbronn durchgeführten Observation teilnahmen und auch nicht Zeugen des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter auf der Theresienwiese waren. Auch die Generalbundesanwaltschaft bestritt kategorisch, dass sich Beamte des Landesamts für Verfassungsschutz Baden-Württemberg in der Nähe des Tatorts aufhielten.

Daß Beamte des Bundesverfassungsschutzes in der Nähe gewesen sein sollen, hatten die DIA-Leute in ihrem Bericht auch gar nicht behauptet. Sie hatten lediglich geschrieben, daß Beamte der Verfassungsschutzämter Baden-Württemberg oder Bayern (wußten sie angeblich nicht genau) zugegen waren. Fällt jemandem auf, daß niemand eindeutig die zweite Variante dementiert, nämlich die Anwesenheit der Beamten aus Bayern?




Lies einfach das nachfolgende Zitat aus WO:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html

Die Sache ist doch klar: Da lief eine geheimdienstliche Aktion ab, ein Treffen von V-Leuten und ihren Auftraggebern von BfV und DIA.
Irgendwie platzte die Polizeistreife da rein, und das kostete die Polizistin das Leben. Erkannten die Polizisten einen steckbrieflich Gesuchten? Schritten sie ein, um den zu verhaften?

Nach Behördenangaben müssen die Polizisten im Streifenwagen überrascht worden sein. Die Täter haben sich demnäch von hinten am Trafohäuschen über den toten Winkel herangepirscht und von beiden Seiten durch die heruntergelassenen Scheiben geschossen. Das zumindest ließe sich ja anhand der Schußkanäle und Projektile feststellen.


Mit den Uwes hat das überhaupt nichts zu tun.
Denen hat man die Waffen untergeschoben, entweder direkt oder indirekt, indem V-Leute ihnen diese Waffen verkauften oder gaben.

Es ist doch gesichert, dass die Uwes Kontakt zu V-Leuten hatten.

Oder selbst welche waren.

[quote[Der NSU ist eine Geheimdienst-Operation wie RAF und GLADIO auch.[/QUOTE]

Das scheint inzwischen festzustehen.

fatalist
26.04.2012, 15:19
Die WELT-Journalisten durften nicht so wie sie wollten und verklausulierten die Info etwas.
Allein die Frage nach der Desinformation sagt eigentlich schon alles.


Also ist diese behördliche Version bereits den Artikelverfassern Dirk Banse, Florian Flade und Martin Lutz aufgestoßen. Die scheinen mehr zu ahnen, als sie hier schreiben (dürfen). Diese Verarxxxe ist ein sicheres Indiz dafür, daß hier Spuren verwischt und Hintergründe vernebelt werden sollen. Man hat eine Spur, die aber in eine unerwünschte und unangenehme Richtung deutet, die man aber auch nicht einfach so mehr leugnen kann. Darum soll sie jetzt mit der Räuberpistole von verunreinigten Probestäbchen, zumindest in den Augen der Öffentlichkeit, die für gewöhnlich auch keine Sach- und Detailkenntnisse hat, entwertet werden.

Die Herren können sich ja hier registrieren.



Es ist doch gesichert, dass die Uwes Kontakt zu V-Leuten hatten.
Oder selbst welche waren.

Oder Auftragskiller, von V-Leuten gelenkt. Des türkischen Geheimdienstes in diesem Fall...

KaRol
26.04.2012, 18:54
Um in Deinem Stil zu antworten: Nicht so blöde wie Dich - wie sich aus Deiner Antwort wieder einmal zeigt.
Weder habe ich "die Uraltkamelle unter dem Datum 26.04.2012 ( welt-online )" verlinkt, denn verlinkt habe ich den Bericht in der Heilbronner Stimme" und das Video dazu, noch hat das etwas mit dem Bericht auf "welt-online" vom 30.11.2011 zu tun. Mit diesem habe ich nämlich auf den Stern-Bericht zur möglichen Geheimdienst-Verstrickung verwiesen.
Aber wenn KaRols Beweisführung so weitergeht, so wird er auch noch den Gegenbeweis für Verstrickungen des Thüringer Verfassungsschutzes mit dem Thüringer Heimatschutz antreten.
Im Übrigen habe ich mit den Zitaten - im Gegensatz zu KaRol - darauf verwiesen, daß auch sowohl dem Innenminister als auch dem Oberbürgermeister durchaus bekannt ist, daß es Unklarheiten gibt und der Fall nicht aufgeklärt ist, was wohl auch den Reporter zur Fragestellung erst animiert hat.
Um so verwunderlicher, daß man im vorauseilenden Gehorsam gegenüber dem Wunschergebnis aufgrund von Indizien schon für vollendete Tatsachen sorgen will. Bisher war ich der Meinung, daß in unserem Rechtsstaat bis zu einer Urteilsverkündung insbesondere dann die Unschuldsvermutung gilt, solange nicht einmal die Anklagevertretung die einseitig aufgestellten Behauptungen überprüfen konnte.
Wie war das unter anderen ähnlichen Fällen, wo medial bundesweites Aufheulen geschürt wurde, mit Sebnitz?
Diesmal ist ein Großteil der Medien erstaunlich vorsichtig!




Wie blöd ist das denn?

Jetzt erinnerst du dich noch nicht mal an deine eigenen Beiträge - und was du darin verlinkt hast...:lach:

In dem von mir u.a. beantworteten Beitrag #5444 hast du 2!! / zwei/due/two!! Links verlinkt: einmal den der HNer Stimme und einen Link ( ..diese Geschichte ) der eine STERN-Story beinhalten soll ( die hier längst mehrfach durchgekaut und abdiskutiert wurde )
Klickt man diesen Link, landet man wo?? Natürlich nicht beim STERN - sondern bei "welt-online"....:)) - Datum 26.04.2012. Für einfach struktuierte Zeitgenossen erscheint der Artikel topaktuell - bis man ( vielleicht ) das eigentliche Datum des Artikels zufällig findet - 30.11.2011 - und damit ist der Artikel überholt, also Uraltkamelle...:lesma:

Und genauso ist deine Argumentation: verworren und voller falscher Behauptungen!!

Wenn du dich auf den Rechtsstaat berufst und hier eine Moralshow hier abziehen willst, ist das etwa so glaubhaft, als wenn sich US-Obama-Präses beim Ku-Klux-Klan als Ober-Clanboss bewerben will....


* such.....

*nix find....

Klar, wie üblich:

Zur STERN-Kamelle fällt dir nix mehr ein - und die anderen Fakten werden ignoriert ( Einkesselung in HN ...) - und meine Ausführungen zu Gall und dem OB von HN ( übrigens der, der so stolz darauf ist, dass jeder zweite HNer einen Migrationshintergrund hat....:hihi: ...dein neuer Hero?? ) sind wohl auch ungestreift an deinem Intellekt vorbeigerauscht?

KaRol

Case
26.04.2012, 20:58
Ist ja schon erstaunlich. daß Du Intelligenzbolzen überhaupt schon bemerkt hast, daß ich 2 (in Worten und astreinem Deutsch: zwei) Artikel verlinkt habe. Gratulation dazu.
Dann hast Du sogar bemerkt, daß sich der erste Artikel um den Bericht in der Heilbronner Stimme nebst Videobeitrag handelt. Ebenfalls Gratulation.
Und Dir ist inzwischen klar geworden, daß der zweite Artikel nicht nur aus welt-online stammt, sondern sogar über die stern-Meldung berichtet. Auch dazu meinen herzlichsten Glückwunsch.
Daß Du aber so wenig Durchblick hast, daß Du beim welt-online-Artikel das Aufruf-Datum (oben rechts abzulesen, ist heute sogar der 26.4. und nicht erst der 25.4., gelle?) mit dem Datum, an dem er ins Netz gestellt wurde, nämlich am 30.11.2011, nachzulesen über der Titelzeile links

30.11.11
Zwickauer Terrorzelle
War der Verfassungsschutz beim Polizistenmord dabei? (http://www.welt.de/politik/deutschland/article13743656/War-der-Verfassungsschutz-beim-Polizistenmord-dabei.html)

verquastest, offenbart nun leider mal Dein mäßig vorhandenes Vermögen, hier über Nachgeplapper hinaus eigene substantiell ernsthafte Beiträge abliefern zu können. Such Dir Dein zu Dir passendes Smiley selber aus: /:( :rofl: :O :rolleyes: ?(

Sprecher
26.04.2012, 21:23
Oder Auftragskiller, von V-Leuten gelenkt. Des türkischen Geheimdienstes in diesem Fall...

Die beiden Uwes haben in ihrem ganzen Leben niemals jemanden abgeknallt. Die dienen jetzt nur als Sündenböcke.
Die im Zusammenhang mit den Dönermorden veröffentlichen Phantombilder deuten auf ganz andere Täter hin.

Sprecher
26.04.2012, 21:30
@Karol: Spar dir deinen Tastatur-Durchfall, den Blödsinn liest sowieso keiner mehr, du schreibst in jedem deiner mit unzähligen Blödel-Smileys versehenen Sinnlos-Beiträge sowieso jedesmal dasselbe.
Um es klar zu sagen: Hier in diesem Strang ist dir jeder, aber auch jeder geistig um Längen überlegen. Wenn du glaubst, du könntest intelligentere Menschen mit Blödel-Spam und dümmlichen Smileys irgendwie von der behördlichen Lügengeschichte überzeugen, untermauert das nur deine eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten.

romeo1
26.04.2012, 21:43
@Karol: Spar dir deinen Tastatur-Durchfall, den Blödsinn liest sowieso keiner mehr, du schreibst in jedem deiner mit unzähligen Blödel-Smileys versehenen Sinnlos-Beiträge sowieso jedesmal dasselbe.
Um es klar zu sagen: Hier in diesem Strang ist dir jeder, aber auch jeder geistig um Längen überlegen. Wenn du glaubst, du könntest intelligentere Menschen mit Blödel-Spam und dümmlichen Smileys irgendwie von der behördlichen Lügengeschichte überzeugen, untermauert das nur deine eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten.

Ich bekomme schon gar nicht mehr mit, daß er ausufernd Smileys verwendet. So interessant finde ich seine Beiträge.

Bellerophon
27.04.2012, 00:09
Das deutsche Dilemma, die tragische Zwietracht, die Saat unsere Leidens. Ich spüre Deine innere Regung, Deine "Soziopathie" (Leiden an der "Gesellschaft"). Sei weise, stehe über der Zwie- und Niedertracht. Was bringt Dich expressis verbis besonders zum Toben? Worin hast Du meistens Verrat erlebt?

Eh, Verrat erlebst du hier überall.

Egal welches Alter, welche Schicht, welcher Bildungsgrad.

Kids aus dem Milieu, sozusagen deutsche Gangster, die einem im Suff erzählen, das Deutsche einfach nicht zusammenhalten, ältere Erzieherinnens die einem erzählen, das sie ihr Kind niemals in die Kita geben würden etc. pp.

Allein, der Witz ist ja, das alles vor dem Hintergrund des großspurigen deutschen - ich will gar nicht Gutmenschentum sagen - vor diesem ekeligen deutschen Pathos.

Dieses ganze Gesülze von Demokratie, Widerstand, Courage, Rebellentum blablabla - und das alles dann noch in dieser Sonderrolle des besonderen Weltmusterschülers - was das alles noch potenziert.

Der Deutsche qausi der Überpharisäer.

"Gewalt gegen Sachen ist okay." - als politisches Ausdrucksmittel.

Allein das schon.

Allein das.

Allein wenn man diese Grenze überschreitet, hat man jede Grenze überschritten*.


Widerliche Pauker, die wegsehen, wenn deutsche Kids vermöbelt werden, und beim Holocaustgedenktag die erste Fackel tragen.

Von Frauenzeitschriften fanatisierter "Yes we can!" schreiender BildungsbürgerInnen-Mob.

Deutsche XXXX, die ihren Nachbarn verklagen, weil der Zweig des Birnbaums über die Grundstücksgrenze hängt, aber den Schwanz einziehen, wenn ne alte Frau von XXXX in der Fußgängerzone oder im Schwimmbad beschimpft wird.

Diese ganze Spenden und Urblaubsscheiße, dieses Getue, diese Pseudo-Tier und Umweltliebe - wo der Gutmensch dann auch mal seinen Ausländerhass gegen Spanier oder Japaner ausleben darf.

Das alles und noch viel viel viel mehr.

Es ist so unendlich.

Man muß es realisieren.

Die Deutschen sind ein Volk von Knechten.

Und mit "Knechten" will ich nicht die Arbeiter auf Bauernhöfen beleidigen.

* denn der Mensch lebt in und von Sachen - ohne sie ist er nicht lebensfähig - das ist ja auch der Trick der Kommis, mit dem Eigentum.
Ist die Grenze überschrittten, ist der Rechtstaat aufgelöst.
Dazu kommt die soziale Vernichtung.

fatalist
27.04.2012, 05:42
Ich bekomme schon gar nicht mehr mit, daß er ausufernd Smileys verwendet. So interessant finde ich seine Beiträge.

Ich lese die auch immer ganz aufmerksam ;)

fatalist
27.04.2012, 05:46
Die beiden Uwes haben in ihrem ganzen Leben niemals jemanden abgeknallt. Die dienen jetzt nur als Sündenböcke.
Die im Zusammenhang mit den Dönermorden veröffentlichen Phantombilder deuten auf ganz andere Täter hin.

Ich bin geneigt Dir zuzustimmen, nur können wir das nicht beweisen.
Es ist wichtig, immer ALLE Möglichkeiten und Varianten im Auge zu behalten.

Es gibt Aussagen von Zeugen, die nach einigen der Dönermorden Männer auf Fahrrädern gesehen haben.
Das muss genau untersucht werden.

Heiliger
27.04.2012, 08:04
Ich bin geneigt Dir zuzustimmen, nur können wir das nicht beweisen.
Es ist wichtig, immer ALLE Möglichkeiten und Varianten im Auge zu behalten.

Es gibt Aussagen von Zeugen, die nach einigen der Dönermorden Männer auf Fahrrädern gesehen haben.
Das muss genau untersucht werden.

Ah, jetzt muss im Grünen Bereich ermittelt werden!

Es wird sicherlich 10 - 20 Jahre dauern, bis die Wahrheit darüber öffentlicher wird.

KaRol
27.04.2012, 13:13
@Karol: Spar dir deinen Tastatur-Durchfall, den Blödsinn liest sowieso keiner mehr, du schreibst in jedem deiner mit unzähligen Blödel-Smileys versehenen Sinnlos-Beiträge sowieso jedesmal dasselbe.
Um es klar zu sagen: Hier in diesem Strang ist dir jeder, aber auch jeder geistig um Längen überlegen. Wenn du glaubst, du könntest intelligentere Menschen mit Blödel-Spam und dümmlichen Smileys irgendwie von der behördlichen Lügengeschichte überzeugen, untermauert das nur deine eingeschränkten kognitiven Fähigkeiten.






...du offenbar schon und einge deiner hirntoten Mitläufer wohl auch....:))

cajadeahorros
27.04.2012, 13:44
Das Landkreisbündnis gegen Rechts sieht das anders: „Die direkte Bezug*nahme auf Paulchen Panther weist hier klar und unmissverständlich auf die Mordtaten der NSU hin, was die Distanzierung vom rechten Terror als Farce entlarvt.“ Für das Landkreisbündnis erfüllen die Plakate den Tatbestand der „Volksverhetzung“, weshalb auch Anzeige erstattet wurde.
http://www.nordbayern.de/region/weissenburg/paulchen-panther-sorgte-fur-aufsehen-im-berufsverkehr-1.2029636
http://www.nordbayern.de/polopoly_fs/1.2029641.1335518963!image/95476710.jpg_gen/derivatives/article_half_up/95476710.jpg

Ich wiederhole mich, aber das sind die Probleme der "Kampfgegenrechtsler", die so erbärmlich dumm sind, daß sie vor lauter Kampf um die Demokratie nicht bemerkt haben, daß dank Lissabon in ganz Europa nur noch von Demokratiefarce gesprochen werden kann.

fatalist
27.04.2012, 15:48
Zwickau (fm). Die einzige Überlebende der sogenannten „Zwickauer Terrorzelle“ hat offenbar bis zuletzt mit staatlichen Organen zusammengearbeitet. Laut einem Bericht der Leipziger Volkszeitung soll die Terrorverdächtige Beate Zschäpe zwischen 1998 und 2011 für den Verfassungsschutz gearbeitet haben. Dafür sei sie staatlicherseits „gedeckt“ worden. Somit scheinen gewisse Geheimdienststellen noch intensiver in die Mordserie verstrickt zu sein, als bisher angenommen.

Der Hinweis stamme laut Leipziger Volkszeitung vom Landeskriminalamt Thüringen. Zschäpe soll den Behörden Informationen über die rechte Szene verschafft haben, also als V-Frau gearbeitet haben. Dafür soll sie der Verfassungsschutz in Thüringen geschützt haben. Für ihre Geheimdiensttätigkeit soll Beate Zschäpe fünf Decknamen verwendet haben. 2003 soll es darüber hinaus Kontakte zwischen der Justiz und Vertrauten von Zschäpe gegeben haben, ob und wie sich die Abgetauchte zurück an die Öffentlichkeit begeben könne. Beate Zschäpe entwickelt sich zunehmend zur entscheidenden Schlüsselfigur. Wie die LVZ weiter berichtet, sollen sich mehrere Länderinnenminister darauf verständigt haben, daß LKA-Vertreter im Bundestags-Innenausschuss keine weiteren Details bekanntgeben dürfen.

http://kompakt-nachrichten.de/2011/11/terrorverdachtige-zschape-soll-fur-den-verfassungsschutz-gearbeitet-haben/ (http://kompakt-nachrichten.de/2011/11/terrorverdachtige-zschape-soll-fur-den-verfassungsschutz-gearbeitet-haben)

Verena Becker-mässig ?(

Hab ich noch nie etwas von gehört...

Hoamat
27.04.2012, 15:58
http://kompakt-nachrichten.de/2011/11/terrorverdachtige-zschape-soll-fur-den-verfassungsschutz-gearbeitet-haben/ (http://Quelle)

Verena Becker-mässig ?(

Hab ich noch nie etwas von gehört...


Jetzt fehlt nur noch: "Wer ist wirklich der Hammermörder ?????"

fatalist
27.04.2012, 15:58
Der VS-Beamte Andreas Temme soll außerdem bei sechs Taten anwesend gewesen sein und den letzten Mord der Mordserie in einem Kasseler Internetcafe beobachtet haben. Auch wurde bekannt, dass das BKA in einer Vertuschungsaktion offenbar brisante Beweismittel zu den „NSU“-Ermittlungen löschen ließ, darunter soll sich auch ein Bewegungsprofil des Agenten Andreas Temme befinden. Zuletzt ließ der ehemalige Chef des Thüringer Verfassungsschutzes, Helmut Roewer, die Einsicht in Untersuchungsberichte untersagen, in denen ihm schwere Fehler und interne Ungereimtheiten vorgeworfen werden.

Der Vater des getöteten Uwe Mundlos äußerte laut „Focus“ bereits, das Trio habe nur durch „professionelle“ Unterstützung zu „einer radikalen Mörderbande“ werden können. Da nach einem im Februar erschienenen Bericht der „Frankfurter Rundschau“ von ursprünglich 14 Banküberfällen inzwischen nur noch drei überhaupt dem Trio zur Last gelegt werden – wovon einer auch noch erfolglos verlief – dürfte sich die Frage nach der Finanzierung des jahrelangen Untertauchens des verdächtigen Trios erneut stellen. So wurden bei den zwei Überfällen etwa 90.000 Euro erbeutet – trotzdem wurden allein in dem abgebrannten Wohnwagen 110.000 Euro gefunden. Hat auch hier – wie schon erwiesenermaßen zuvor – der Staat unter die Arme gegriffen?

http://kompakt-nachrichten.de/2012/04/npd-verbot-warum-die-zahl-der-unterstutzer-schwindet/

Esreicht!
27.04.2012, 16:14
http://kompakt-nachrichten.de/2011/11/terrorverdachtige-zschape-soll-fur-den-verfassungsschutz-gearbeitet-haben/ (Quelle)

Verena Becker-mässig ?(

Hab ich noch nie etwas von gehört...


Danke für Deinen Link, ist mit "quelle" unterlegt, statt umgekehrt



kd

fatalist
27.04.2012, 16:18
Danke für Deinen Link, ist mit "quelle" unterlegt, statt umgekehrt

Geil, ne ? :rofl:

habs geändert

Felix Krull
27.04.2012, 16:24
Ich glaube keine Wort von dem ganzen NSU-Märchen.

Mein Bauchgefühl sagt mir, daß der "Verfassungsschutz" der BRD die Türken und den Griechen auf dem Gewissen hat. Irgendwas ist da aus dem Ruder gelaufen, und die Lenker des "Verfassungsschutzes" sind auch die Henker.

Systemhandbuch
27.04.2012, 23:05
Ich glaube keine Wort von dem ganzen NSU-Märchen.
Mein Bauchgefühl sagt mir, daß der "Verfassungsschutz" der BRD die Türken und den Griechen auf dem Gewissen hat. Irgendwas ist da aus dem Ruder gelaufen, und die Lenker des "Verfassungsschutzes" sind auch die Henker.

... da sind wir nach @KaRol schon zwei "hirntote Mitläufer" :))
Aus dem ganzen Strang (ohne Zusammenhang): CIA, DIA, MIT, LKA, BND, BKA, ... meine Fresse ! Wo leben wir hier eigentlich, ... in der hirntoten BRD !!!:lichtaus:

fatalist
28.04.2012, 07:18
Fundstück:




Terrorverdächtiger CIA-Informant in der Nähe des Tatorts?"[/I]

Wurde das nur in den Printmedien gebracht? Im TV hab ich davon nix gehört, gesehen...

Das stammt wohl vom "Stern" und kam nie im TV.

Im englischen Original ist die Rede von einem „Shooting incident involving BW OPS Officer with right wing operatives and regular police patrol on the scene“. In den Schusswechsel waren demnach drei Parteien inlvolviert:

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/01/06/nsu-nato-secret-underground/


US-Geheimdienstler vom DIA observierten 2 Männer, die zuvor 2,3 Mio € bei einer Bank eingezahlt hatten und dann zum (späteren) Tatort des Mordes an der Polizistin gingen. Zur Theresienwiese in Heilbronn.

Diese beiden Männer waren V-Leute des DIA: Mevlüt Kar und dieser Somalier, der inzwischen wegen (anderem) Mord lebenslänglich bekam.
Sein Name: Ahmed Mani Hamud.


Die erste Parallele zwischen dem Mord an der Polizistin und der Sauerland-Zelle war eine DNA-Spur, die sowohl am Tatort der erschossenen Polizistin als auch in einem Auto gefunden worden war, in dem ein Unterstützer der Sauerland-Zelle gesessen hatte. Es handelte sich um den Somalier Ahmed H., der mit dem ehemaligen Geheimdienstinformanten Mevlüt K. gut bekannt war.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13744140/US-Agenten-sollen-Polizistenmord-beobachtet-haben.html


Dieses Duo lenkte aber auch die Sauerlandbomber, besorgte ihnen die Zünder.

Nach dem Mord an der Polizistin wurde ein schwerverletzter "Schwarzer" beobachtet, wie er sich zu einem Audi schleppte und davonfuhr.
Ahmed Mani Hamud. Das ist meine Interpretation.

Dieses Duo wurde also auf der Wiese beobachtet von DIA-Agenten.
Dann war dort noch ein BW OPS Officer, also ein VS-Beamter aus Baden-Württemberg. Den trafen die beiden V-Kanacken also dort.

In dieses Treffen platzte die regular police patrol, die normale Polizeistreife, also Michels Kiesewetter und ihr Kollege.

Dort endet der DIA-Bericht, und dann war die Polizistin tot, und der eine V-Kanacke fuhr verletzt mit seinem Audi weg.

Preisfrage: Wo sind die Uwes?

Die waren niemals dort. :)

Die right Wing operatives waren Mevlüt Kar und dieser Somalier Ahmed Mani Hamud.

Nix Uwes ;)



Eindeutig bekanntgegeben wurde immer nur, daß die DNA der "NSU"-Mitglieder nicht am Tatort Heilbronn festgestellt werden konnte

http://www.faz.net/aktuell/polizistinnenmord-in-heilbronn-die-verdaechtige-schweigt-11522711.html

Wenn sie ja auch gar nicht dort waren, kein Wunder :D

Warum kam diese Story niemals im TV?
Na warum wohl? Weil sie wahr ist. Nix Uwes.

kotzfisch
28.04.2012, 07:49
Die ganze Sache stinkt extrem.
VS ler treffen Mevlüt und den Neger- es kommt zu einem Schußwechsel, weil die regular patrol nichts ins konspirative
Bild passt.Die Vs ler hauen ab.Der DIA observiert.Wieso eigentlich ein Defense Geheimdienst?

Internationaler Waffenschmuggel?

Als Schuttabladeplatz verwendet man die beiden mundlosen Uwes, die nun keiner mehr braucht, man verwischt kriminelle
Verstrickungen damit.Die reguläre Polizei ist den Uwes ohnehin auf den Fersen, man hat Angst, die erzählen zuviel vom VS.
Man hat das verunglückte Treffen in Heilbronn mit toter Polizistin am Bein.

HEUREKA: Wir machen die beiden kalt und verbinden die Fälle durch getürkte Beweislage.
Die werden liquidiert- um Details kümmert man sich später, deshal der völlig verrückte Flickenteppich am "Beweisen" und Hergangsversionen.

Case
28.04.2012, 08:09
Die Mitglieder des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses dürfen den aus dem Jahr 2000 stammenden Gasser-Bericht über den Zustand des Thüringer Landesverfassungsschutzes einsehen. Das bestätigte am Freitag das Innenministerium unserer Zeitung. Damit ist die Geheimwürdigkeit eines Berichts zum Verfassungsschutz herabgestuft worden. Drei Exemplare gelten aber als abhanden gekommen.
http://www.tlz.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/NSU-Untersuchungsausschuss-darf-Gasser-Bericht-einsehen-34489245
Wenn sogar Untersuchungsausschüsse nicht alles wissen dürfen, aber Hirnrahschmeisser wie KaRol alles wissen...

fatalist
28.04.2012, 11:21
Die ganze Sache stinkt extrem.
VS ler treffen Mevlüt und den Neger- es kommt zu einem Schußwechsel, weil die regular patrol nichts ins konspirative
Bild passt.

Der Neger wurde ja verurteilt wegen mehrfachem Mord in einem anderen Fall.
Der hat sicher so einiges auf dem Kerbholz gehabt und dachte wohl, "die scheiss Agenten haben mich reingelegt"

Ich vermute, der ist einfach durchgedreht, als die Polizeistreife zum Treffen mit dem BW OPS Officer hinzukam. Zufällig kam die Streife, um dort Pause zu machen. Wusste aber der Neger nicht...



Die Vs ler hauen ab.Der DIA observiert.Wieso eigentlich ein Defense Geheimdienst?

Internationaler Waffenschmuggel?

Vermutung: Die Zünder für die Sauerlandbomber waren ja aus Militärbeständen, und die besorgten die beiden right wings operatives Mevüt Kar und der Neger. Waren also V-Leute des DIA und des Türkei-Geheimdienstes.


Als Schuttabladeplatz verwendet man die beiden mundlosen Uwes, die nun keiner mehr braucht, man verwischt kriminelle
Verstrickungen damit.Die reguläre Polizei ist den Uwes ohnehin auf den Fersen, man hat Angst, die erzählen zuviel vom VS.
Man hat das verunglückte Treffen in Heilbronn mit toter Polizistin am Bein.

HEUREKA: Wir machen die beiden kalt und verbinden die Fälle durch getürkte Beweislage.
Die werden liquidiert- um Details kümmert man sich später, deshal der völlig verrückte Flickenteppich am "Beweisen" und Hergangsversionen.

Da liegen aber 4 Jahre dazwischen.
4 jahre ohne Dönermorde.

Da ist noch etwas anderes passiert, was dann 2011 zu "tabula rasa" (tote Uwes) führte.

Sprecher
28.04.2012, 11:47
Der "kleine Adolf" vom VS gegen den die Staatsanwaltschaft trotz fehlender Alibis nicht ermitteln will hat sowohl Neonazis als auch türkische Extremisten "betreut".
Da dürfte der Dreh- und Angelpunkt zu suchen sein. Ich würde sagen die Morde wurden von der Türken-Mafia (evtl auch türk. Geheimdienst) in Zusammenarbeit mit dem VS begangen und um das Ganze zu vertuschen hat man die NSU-Räuberpistole erfunden und die ebenfalls vom VS betreuten beiden Uwes geopfert. Möglicherweise mußte in dem Zusammenhang auch damals die Polizistin aus dem Weg geräumt werden. Wer mal "im Namen des Staates" von Bülow gelesen hat weiß daß Verwicklungen in Rauschgift- Waffen und Schutzgeldgeschäfte Standard bei westlichen Geheimdiensten sind.

Sprecher
28.04.2012, 11:49
D

Da ist noch etwas anderes passiert, was dann 2011 zu "tabula rasa" (tote Uwes) führte.

Möglicherweise drohte der Fall ja aufgeklärt zu werden...

fatalist
28.04.2012, 12:01
Der "kleine Adolf" vom VS gegen den die Staatsanwaltschaft trotz fehlender Alibis nicht ermitteln will hat sowohl Neonazis als auch türkische Extremisten "betreut".
Da dürfte der Dreh- und Angelpunkt zu suchen sein. Ich würde sagen die Morde wurden von der Türken-Mafia (evtl auch türk. Geheimdienst) in Zusammenarbeit mit dem VS begangen und um das Ganze zu vertuschen hat man die NSU-Räuberpistole erfunden und die ebenfalls vom VS betreuten beiden Uwes geopfert. Möglicherweise mußte in dem Zusammenhang auch damals die Polizistin aus dem Weg geräumt werden. Wer mal "im Namen des Staates" von Bülow gelesen hat weiß daß Verwicklungen in Rauschgift- Waffen und Schutzgeldgeschäfte Standard bei westlichen Geheimdiensten sind.

Irgenwie so oder so ähnlich, denn dieser "kleine VS-Adolf" kannte beide Gruppen, also NSU und Türken-V-Leute.


Der VS-Beamte Andreas Temme soll außerdem bei sechs Taten anwesend gewesen sein und den letzten Mord der Mordserie in einem Kasseler Internetcafe beobachtet haben. Auch wurde bekannt, dass das BKA in einer Vertuschungsaktion offenbar brisante Beweismittel zu den „NSU“-Ermittlungen löschen ließ, darunter soll sich auch ein Bewegungsprofil des Agenten Andreas Temme befinden. Zuletzt ließ der ehemalige Chef des Thüringer Verfassungsschutzes, Helmut Roewer, die Einsicht in Untersuchungsberichte untersagen, in denen ihm schwere Fehler und interne Ungereimtheiten vorgeworfen werden.

Roewer ist Desinfo pur, denn der war nur VS-Präsident bis zum Jahr 2000.
http://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Roewer

Was da abging, liegt zeitlich NACH dem Jahr 2000.


Im Jahr 2000 wurde Roewer aufgrund einer Reihe von Affären vom Dienst suspendiert. Ein 2005 gegen Roewer begonnener Strafprozess wegen Untreue in seiner Zeit als Verfassungsschutzpräsident wurde 2008 wegen fortdauernder Verhandlungsunfähigkeit vorläufig eingestellt[7], im März 2010 gegen Zahlung von 3000 Euro Geldauflage an eine gemeinnützige Einrichtung endgültig.[8]

Der hat ne schützende Hand wie Verena Becker.

http://www.express.de/image/view/2011/10/15/11150362,7876285,highRes,maxh,480,maxw,480,31cb185 6.jpg.jpg

kotzfisch
28.04.2012, 12:07
Möglicherweise drohte der Fall ja aufgeklärt zu werden...

Genau das ist es- es drohte eine Aufklärung- vermutlich durch die reguläre Polizei, die ja bei diesen Spielchen sicher nicht involviert war und keine Ahnung hatte.

fatalist
28.04.2012, 12:20
Möglicherweise drohte der Fall ja aufgeklärt zu werden...

Das Ganze hat schon sehr viel mit den Sauerlandbombern zu tun, denn gleiche V-Leute bedeuten wohl auch gleiche Auftraggeber bzw gleiche Dienste, die es steuern. Sauerlandbomber-Prozess war 2010.

http://www.stern.de/panorama/urteil-gegen-sauerlandgruppe-welche-rolle-spielten-die-geheimdienste-1548271.html


Denn die frühen Geständnisse verhinderten eine intensive Auseinandersetzung mit den kritischen Aspekten dieses Verfahrens. So blieb bis zuletzt unklar, woher genau die 26 Sprengzünder für die geplanten Bomben kamen und warum die allermeisten gar nicht funktioniert hätten, wie die Techniker des Bundeskriminalamtes herausfanden.

Für die Beschaffung der Zünder war Atilla Selek zuständig, der dabei auf die Hilfe des türkischen Mittelsmannes Mevlüt K. gesetzt hatte. Mevlüt K. allerdings war ein Kontaktmann des türkischen Nachrichtendienstes MIT, der wiederum gute Kontakte zur amerikanischen CIA pflegt. Der MIT hatte nach Recherchen des stern seinen V-Mann Mevlüt K. im Jahr 2004 auch schon dem Bundesnachrichtendienst für eine gemeinsame Operation angeboten, was der BND damals dankend ablehnte, da es bereits zwei Haftbefehle gegen Mevlüt K. in Deutschland gab.

Da lief ein Deal ab: Frühe Geständnisse gegen milde Strafen samt frühzeitiger Entlassung.

Mevlüt Kar war aber nun einmal beim Mord an der Kiesewetter am Tatort. Es gibt also eine Verbindung zu MIT und CIA.
Mir erscheint wahrscheinlich, dass die Dönermorde vom türkischen Geheimdienst angeordnet wurden, Drogenhändler ausschalten, die zur Kurdenmafia gehören und in der Türkei mit Drogengeld Unruhe schüren.

Nach dem Mord an Kiesewetter verschwand Mevlüt Kar in die Türkei. Dort lebt er ungestört bis heute.


Die Zünder-Geschichte hört sich total unglaubwürdig an: 20 Zünder in einem Paar Schuhe, die ein 15-jähriger aus Istanbul von einem völlig Fremden bekommen haben will. Ich lach mich tot :rofl:


s war ein heißer Tag im August vergangenen Jahres, als der 15-jährige Alaeddine T. aus Braunschweig in einer Moschee in Istanbul auf einen großen, sportlichen Mann traf, der sich Obeida nannte. Tags darauf, so erzählte es der Junge später Beamten des Bundeskriminalamtes, habe Obeida ihm eine Tüte mit einer Jeans und ein paar Schuhen übergeben, mit der Bitte, sie nach Deutschland mitzunehmen. Am 26. August übergab Alaeddine T., wie ihm geheißen war, die Tüte in einer Moschee in Braunschweig. Der junge Mann, der sie dort entgegen nahm, war eine gute Woche später auf der ganzen Welt bekannt: Fritz Gelowicz, 29 Jahre alt, ein Konvertit aus Ulm. Zusammen mit seinen Glaubensbrüdern Adem Yilmaz, 29, und Daniel Schneider, 22, hatte er mutmaßlich Anschläge auf amerikanische und usbekische Einrichtungen in ganz Deutschland geplant. In den Schuhen aus der Türkei waren 20 Sprengzünder versteckt.

Tüte offenbar von CIA-Kontaktmann übergeben
Der Mann, der die Tüte in Istanbul übergeben hatte, war offenbar ein Kontaktmann des amerikanischen Geheimdienstes CIA und stammt aus der Pfalz, wie stern.de aus Sicherheitskreisen erfuhr. Mevlüt K., ein 29-jähriger Türke aus Ludwigshafen, ist deutschen Ermittlern als "Obeida, der Türke" bereits seit 1997 bekannt.

http://www.stern.de/politik/deutschland/sauerland-attentaeter-der-cia-mann-aus-ludwigshafen-638514.html

Das ist auch Desinformation.

Sprecher
28.04.2012, 12:22
Nach dem Mord an Kiesewetter verschwand Mevlüt Kar in die Türkei. Dort lebt er ungestört bis heute.
.

Ja und seitdem der weg ist kein Dönermord mehr. Zufälle gibts...
Haben die Verfechter der behördlichen Räuberpistole eigentlich eine Erklärung dafür weshalb die bösen NSU-terroristen vor 5 Jahren so plötzlich aufhörten Dönerverkäufer umzubringen?

fatalist
28.04.2012, 12:27
Genau das ist es- es drohte eine Aufklärung- vermutlich durch die reguläre Polizei, die ja bei diesen Spielchen sicher nicht involviert war und keine Ahnung hatte.

Warum sollte die Streife überhaupt eingreifen, wenn sich ein BW OPS Officer, den sie weder kennt noch an einer Uniform erkennen kann, auf der Theresienwiese in Heilbronn mit einem Türken und einem Somali trifft?

Hat die Streife nen Funkspruch abgesetzt, *wir haben hier 3 Männer und kontrollieren die jetzt Mal* ???
Oder hat die Streife einen der beiden V-Leute erkannt, weil der zur Fahndung ausgeschrieben war?
Dann hätte sie VORHER erst recht nen Funkspruch abgesetzt.

Es gilt die Frage zu beantworten, ob die Streife zufällig dort war oder eben bestellt war bzw nen Hinweis bekam.
Von wem? Vom BW OPS OFFICER wohl kaum... und vom DIA wohl auch nicht.

fatalist
28.04.2012, 12:32
Ja und seitdem der weg ist kein Dönermord mehr. Zufälle gibts...
Haben die Verfechter der behördlichen Räuberpistole eigentlich eine Erklärung dafür weshalb die bösen NSU-terroristen vor 5 Jahren so plötzlich aufhörten Dönerverkäufer umzubringen?

Skrupel?
Oder mochten sie plötzlich Döner?

:rofl:

Der NSU hat mit den Dönermorden nichts zu tun.
Mordserie zur Abschreckung der Türken in Deutschland, um Angst zu verbreiten, das geht nicht ohne zeitnahe Bekennerschreiben oder ähnliches.

Das wäre wie Schleyer-Entführung der RAF ohne dass es jemand mitbekommt.
Lachhaft.

coldcase
28.04.2012, 13:51
Aus der FB Seite von Hans Christian Ströbele (Grüne) Mitglied im UA NSU


Spur 195 hätte zum Nazi-Trio führen müssen
Bis halb zehn gestern Abend haben wir im NSU-Untersuchungsausschuß Zeugen gehört. Herr Geier von der Polizei schildert, daß sie im Sommer 2006 ein neues Täterprofil – die Spur 195 - hatten, das ziemlich genau auf zwei der Nazis paßte, wie wir heute wissen. Er sagt, sie hätten den Verfassungsschutz Bayern um Daten über Rechtsextreme von 1995 bis 2006 aus Nürnberg gebeten. Der lehnt ab. Verweist auf Quellenschutz und Datenschutz. In den Jahren vorher hatte das Amt keine Bedenken, als es um Daten über Erkenntnisse zu den Opfern der Morde ging. Da fiel ihm kein Datenschutz ein. Zeuge Geier mußte anrufen und ein Machtwort sprechen. Nach 6 Monaten kamen dann 681 Namen mit Geburtsdaten von Rechtsextremen. Sonst nichts. Damit konnte die Kripo wenig erreichen. Zeuge Geier wandte sich an den Bundesverfassungsschutz und bat ihm eine Kontaktperson zu nennen. Bis heute kam nichts. Wäre das Täterprofil an den Verfassungsschutz bundesweit gegangen, hätte die Fahndung Erfolg haben müssen. Dort waren die drei untergetauchten Nazis seit Jahren auf dem Schirm. Dort waren die Leute bekannt, die aus der Neonazi-Szene raus sind, weil sie Taten statt nur Worte gegen Ausländer wollten, die auf Nazi-Rockkonzerten und die wegen Sprengstoffdelikten schon in Erscheinung getreten waren. Auch das vermutete Alter paßte, alles stand so im Täterprofil. Warum es nicht an die Dienste gelangte, wissen wir nicht genau. Aber wir wissen, warum die Spur 195 mit dem verdacht gegen Rechtsextreme nicht in die Öffentlichkeit gegeben wurde. Weil „Minister sieht Einzeltäter als kritisch für die Öffentlichkeit“. So steht es in einem Vermerk

kotzfisch
28.04.2012, 15:18
Warum sollte die Streife überhaupt eingreifen, wenn sich ein BW OPS Officer, den sie weder kennt noch an einer Uniform erkennen kann, auf der Theresienwiese in Heilbronn mit einem Türken und einem Somali trifft?

Hat die Streife nen Funkspruch abgesetzt, *wir haben hier 3 Männer und kontrollieren die jetzt Mal* ???
Oder hat die Streife einen der beiden V-Leute erkannt, weil der zur Fahndung ausgeschrieben war?
Dann hätte sie VORHER erst recht nen Funkspruch abgesetzt.

Es gilt die Frage zu beantworten, ob die Streife zufällig dort war oder eben bestellt war bzw nen Hinweis bekam.
Von wem? Vom BW OPS OFFICER wohl kaum... und vom DIA wohl auch nicht.

Sehr richtig- von Seiten der Streife drohte keine "Aufklärungsgefahr"- die waren einfach zur falschen Zeit auf der Suche nach einem Brotzeitplätzchen.Pech.

fatalist
28.04.2012, 15:49
Sehr richtig- von Seiten der Streife drohte keine "Aufklärungsgefahr"- die waren einfach zur falschen Zeit auf der Suche nach einem Brotzeitplätzchen.Pech.

Genau so sehe ich das auch.
Und irgendwer ist durchgedreht, als die Streife zufällig beim Treffen erschien, weil er dachte, er würde ans Messer geliefert.

fatalist
28.04.2012, 15:58
Aus der FB Seite von Hans Christian Ströbele (Grüne) Mitglied im UA NSU

Der Untersuchungsausschuss wird auch in diesem Fall verarscht.
Alles schon zigmal dagewesen.

Aber danke für das Zitat.

Karl_Murx
28.04.2012, 17:07
Der "kleine Adolf" vom VS gegen den die Staatsanwaltschaft trotz fehlender Alibis nicht ermitteln will hat sowohl Neonazis als auch türkische Extremisten "betreut".

Der Neonazis soll Mitglied des "Thüringer Heimatschutzes" gewesen sein, eine Kreation des Thüringer Verfassungsschutzes, die von dem inzwischen als V-Mann enttarnten Tino Brandt aufgebaut wurde. Der Name bzw. die Identität dieses türkischen Extremisten würde mich brennend interessieren; wurde meines Wissen noch nie genannt, wie auch lange Zeit dementiert wurde, daß Andreas Temme Leute aus der Thüringer Rechtsextremistenszene geführt hatte.


Da dürfte der Dreh- und Angelpunkt zu suchen sein. Ich würde sagen die Morde wurden von der Türken-Mafia (evtl auch türk. Geheimdienst) in Zusammenarbeit mit dem VS begangen und um das Ganze zu vertuschen hat man die NSU-Räuberpistole erfunden und die ebenfalls vom VS betreuten beiden Uwes geopfert. Möglicherweise mußte in dem Zusammenhang auch damals die Polizistin aus dem Weg geräumt werden. Wer mal "im Namen des Staates" von Bülow gelesen hat weiß daß Verwicklungen in Rauschgift- Waffen und Schutzgeldgeschäfte Standard bei westlichen Geheimdiensten sind.

Das dürfte die Quintessenz dieses "NSU"-Falls sein. Was freilich das "missing link" darstellt, ist der Grund für den plötzlichen Tod der beiden Uwes, die im Wohnmobil gestorben worden sind. Die Umstände und die offenkundigen Widersprüche, in die sich die Behörden verstrickt haben, lassen auf eine Panne oder eine unvorhergesehene Entwicklung schließen, auf die man sich nicht eingestellt hatte und bei der man improvisieren mußte. Den Anschlag auf die Polizeistreife halte ich nach dem, was darüber bekanntgeworden ist, ebenfalls für einen unvorhergesehenen Zwischenfall, bei dem eine unbeteiligte Polizeistreife einfach zwischen die Fronten geraten ist.

fatalist
28.04.2012, 17:16
Der Neonazis soll Mitglied des "Thüringer Heimatschutzes" gewesen sein, eine Kreation des Thüringer Verfassungsschutzes, die von dem inzwischen als V-Mann enttarnten Tino Brandt aufgebaut wurde. Der Name bzw. die Identität dieses türkischen Extremisten würde mich brennend interessieren; wurde meines Wissen noch nie genannt, wie auch lange Zeit dementiert wurde, daß Andreas Temme Leute aus der Thüringer Rechtsextremistenszene geführt hatte.


Ein Türke im Thüringer Heimatschutz?
Daran glaube ich nicht. Muss ne Desinfo sein...



Das dürfte die Quintessenz dieses "NSU"-Falls sein. Was freilich das "missing link" darstellt, ist der Grund für den plötzlichen Tod der beiden Uwes, die im Wohnmobil gestorben worden sind. Die Umstände und die offenkundigen Widersprüche, in die sich die Behörden verstrickt haben, lassen auf eine Panne oder eine unvorhergesehene Entwicklung schließen, auf die man sich nicht eingestellt hatte und bei der man improvisieren mußte. Den Anschlag auf die Polizeistreife halte ich nach dem, was darüber bekanntgeworden ist, ebenfalls für einen unvorhergesehenen Zwischenfall, bei dem eine unbeteiligte Polizeistreife einfach zwischen die Fronten geraten ist.

Es bleibt die Frage zu beantworten: Warum erst 2011, also 4 Jahre später, und dann aber so plötzlich?

KaRol
28.04.2012, 17:27
Fragen über Fragen....

Aus: STERN Nr. 17 / 19.04.2011 - Printausgabe... auszugsweise zitiert:

"...kurz bevor Schluß war, keine halbe Stunde bevor sich ihre Lebensgefährten...Kugeln in den Kopf jagten, saß B.Zschäpe zu Hause am Computer und suchte im Internet: erst nach Unfällen im Internet, es gab kein Lebenszeichen ihrer beiden Freunde....

...sie fand aber keinen Anhaltspunkt und switschte von der Terroristin im Untergrund wieder in den Hausfrauenalltag und gab den Suchbegriff "biobauern zwickau" ein!"

Mittlerweile existiert ein ziemlich genaues Bild von Zschäpe; sie konnte atemberaubend schnell zwischen 2 Welten hin und herschalten: vom konspirativen und kriminellen Leben mit Mord und Terror in das bieder, spießige Bürgerleben mit Katzen und netten Nachbarn, die man gerne mal zum Grillen eingeladen hat...

"Zschäpe war Kopf und Herz der Gruppe; Sie kannte Hitlers "Mein Kampf" und diverse Nazi-Literatur und jongliert virtuos mit mindestens 12 Identitäten, wobei sie nie durcheinandergeriet: Sie war so abgebrüht, dass sie sich bei der Tierärztin als "Lisa Pohl" outete, bei Brillen Fielmann als "Silvia Pohl" agierte, bei der Zahnärztin als "Silvia Rossberg" und bei den Nachbarn als "Susann Dienelt" bekannt war...."

"....und für die Nachbarn war sie eine fürsorgliche Nachbarin, die zuhört und - wie schön! - keine eigenen Geschichten auftischt, keine eigenen Probleme kennt. Eine tolle Freundin. Die Frauen schütteten Z. ihr Herz aus; es geht um H IV, Kinder, Männer, Übergewicht....später wird man sagen, dass Susann D. -Spitzname "Lisa" - eine Seele war.... man kaufte bei ALDI und Netto - und ging den Freundinnen das Geld aus, dann bezahlte "Lisa" schon mal deren Rechnung mit...
Das Schöne daran: sie wollte das Geld niemals zurück..."

"Einmal im Jahr traten das Trio eine Campingreise an; eine Katzensitterin betreute Zschäpes Katzen, goß Grünpflanzen, lüftete...Zugang hatte sie aber nur zum vorderen Teil der Wohnung, vor der schweren Türe zum konspirativen Bereich, der für Aussenstehende komplett abgeschottet war, war dann ein schwerer Schrank gerückt, der die Türe verbarg...."

Das Trio hatte 2 Wohnungen auf einer Ebene angemietet und mittels Wanddurchbruch, der durch eine schwere Sicherheitstüre verschlossen war ( und vor dem bei Besuch der Schrank gerückt wurde ) eine konspirative Wohnung perfekt getarnt. Diese wurde schalldicht ausgebaut ( von den Uwes ) und dort lagen Waffen, Pläne, Schlafbereich, Sport ..-und Katzenzimmer.


" ..und auch für dieses Jahr hatte Zschäpe, in der Gruppe für die Finanzen zuständig, im Oktober 2011 einen Erholungsurlaub für den Zeitraum 05.-29. Juli 2012 mit dem Camper gebucht...als "Susann Eminger"...."

"...am 04.11.2011 wird Zschäpe, während sie sich im I-Net über "biobauern Zwickau" informiert über die Nachrichten erfahren haben, was passiert war, worauf sie, Mundlos und Böhnhardt sich längst vorbereitet hatten: das Ende....
..sie legte in der Wohnung Feuer, eilte davon, im roten Mantel, den Katzentransportkoffer in der Hand und schrie noch: Ruft die Feuerwehr...( Aussage einer Zeugin )....
..sie wurde gesehen, wie sie am Tag danach an der Stelle in Eisennach umherlief, wo sich die beiden Männer erschossen hatten, dann reiste sie 3 Tage und Nächte mit der Bahn durch Deutschland, verteilte die DVD´s...mit den Morden...die die gesamte rechtsradikale Mission des NSU dokumentierte, rief bei den Eltern Böhnhardt und Mundlos an und teilte mit, was sie den Männern versprochen hatte...und dann: sie werde sich nie wieder melden und nie wieder zu sehen sein....
...sie war, als sie gefesselt im Polizeihubschrauber von Jena nach Karlsruhe geflogen wurde...nicht aufgelöst, schilderten Zeugen, wies das Angebot als Kronzeugin zu wirken klar ab, forderte eine wärmere Zelle und einen Fernseher, der ihr ja zustehen würde...."

" Die Ermittler gehen davon aus, dass es einen genauen Plan gab, dem zufolge Z. die DVD´s unters Volk bringen und somit das Werk ( des NSU ) vollenden sollte - bevor sie sich ebenfalls das Leben nehmen sollte. Das hatte sie auch erwogen, hat sie einem Beamten bei einer Zigarette gesagt. Sie entschied sich dann aber doch anders und stellte sich..."


Schade, dass man den Grundriss der 2 Wohnungen mit dem festungsartig ausgebauten geheimen Wohnungsteil nicht sehen kann, da er nur in der Printausgabe ausgedruckt ist. Nur so wird klar, wie perfekt sich das Trio vom neutralen Besucherteil der Wohnung über eine verborgene Türe in den konspirativen Teil der Wohnung zurückziehen konnte, wo Waffen, Geld, Pläne etc. offen herumlagen....

Liest man den gesamten Beitrag ( von mehreren Seiten ) , den ich naturgemäß nur ansatzweise zitieren kann ( und will ), dann wird deutlich, dass sich die Gruppe nicht nur perfekt tarnen konnte, sondern auch perfekt zwischen normalem Leben und Untergrundleben wechseln konnte - wie es halt gerade notwendig war.

Und damit dürfte es auch schwerfallen, eine Verschwörungskiste zu zimmern. Kennt irgend jemand von euch einen Fall, bei dem eine staatliche Anti-Terror-Stelle, ein Verfassungsschutz oder eine Abteilung der Justiz über 13 Jahre "Agenten" im Untergrund führen konnte, die - wie oben beschrieben - agierten und ( risikoreiche ) Banküberfälle benötigte, um dieses Leben finanzieren zu können?

Würde irgendjemand von Euch!! dieses Leben führen wollen?

Würde irgendeiner von Euch!! diese seelische und körperliche Tortour absolvieren wollen, nur um dann von der "Stelle"- den Geheimen der Geheimen- gekillt zu werden ( weil sich ja die Uwes nicht selbst erschossen haben sollen, wie hier felsenfest postulliert wird...) - und eine Zeugin läßt man dann am Leben, damit die irgendwann irgendwas aussagen kann - und die Operation auffliegen würde??

Und was sollte diese ominöse Stelle mit dieser monströsen, 13 Jahre lang andauernden Sache bezwecken wollen? Verbot der NPD? / Hass schüren gegen Migranten - ohne sich als "Rechte" zu outen - statt dessen so anonym wie nur möglich zu bleiben? / 13 Jahre mit unzähligen Akteuren agieren, ohne aufzufliegen - und dann noch eine der wichtigsten Zeugen am Leben lassen? / Die Zschäpe zwingen, den Tod ihrer Lover zu akzeptieren, 14 Jahre ihres Lebens zu opfern, Selbstmord zu begehen - und als sie dies nicht macht, sie im Knast verroten zu lassen - und zu hoffen, die Frau wäre so behämmert, die zu akzeptieren....??



KaRol

Karl_Murx
28.04.2012, 18:25
Ein Türke im Thüringer Heimatschutz?
Daran glaube ich nicht. Muss ne Desinfo sein...

Nein, Mißverständnis: Temme hat einen türkischen Nationalisten und einen V-Mann aus der Thüringer Szene geführt. Letzteres wurde (und wird) seitens der Behörden bestritten, ist aber durch mehrere Presseberichte widerlegt worden. Mich würde interessieren, ob es einen Zusammenhang zwischen diesem türkischen V-Mann Temmes und den Dönermorden gibt.

Karl_Murx
28.04.2012, 19:59
Fragen über Fragen....

Aus: STERN Nr. 17 / 19.04.2011 - Printausgabe... auszugsweise zitiert:

"...kurz bevor Schluß war, keine halbe Stunde bevor sich ihre Lebensgefährten...Kugeln in den Kopf jagten, saß B.Zschäpe zu Hause am Computer und suchte im Internet: erst nach Unfällen im Internet, es gab kein Lebenszeichen ihrer beiden Freunde....

...sie fand aber keinen Anhaltspunkt und switschte von der Terroristin im Untergrund wieder in den Hausfrauenalltag und gab den Suchbegriff "biobauern zwickau" ein!"


13.26 Uhr hat Beate Zschäpe noch nach der Rubrik "Biobauern in Deutschland" im Internet gesucht. 15.00 Uhr später verließ sie in großer Eile mit zwei Katzen, aber ohne eine Tasche mit irgendwelchen Umschlägen, in denen Paule-Panther-Bekenntnisvideos lagen, das Haus und gab bei einer Nachbarin die Katzen ab. Da züngelte schon Rauch aus der Wohnung. 15.05 Uhr gab es eine Explosion, bei der die Wand der Wohnung herausgedrückt wurde und diese in Flammen aufging. Bis 13.26 Uhr hat es den Anschein, als ob sie noch nichts vom Tod der beiden Uwes erfahren hätte.



Mittlerweile existiert ein ziemlich genaues Bild von Zschäpe; sie konnte atemberaubend schnell zwischen 2 Welten hin und herschalten: vom konspirativen und kriminellen Leben mit Mord und Terror in das bieder, spießige Bürgerleben mit Katzen und netten Nachbarn, die man gerne mal zum Grillen eingeladen hat...

"Zschäpe war Kopf und Herz der Gruppe; Sie kannte Hitlers "Mein Kampf" und diverse Nazi-Literatur und jongliert virtuos mit mindestens 12 Identitäten, wobei sie nie durcheinandergeriet: Sie war so abgebrüht, dass sie sich bei der Tierärztin als "Lisa Pohl" outete, bei Brillen Fielmann als "Silvia Pohl" agierte, bei der Zahnärztin als "Silvia Rossberg" und bei den Nachbarn als "Susann Dienelt" bekannt war...."

Wahnsinn, KaRol. Was für eine neonazistische Mata Hari. Zschäpe war so abgebrüht, daß sie sich 2007 bei der Polizei mehrfach verquatschte, als sie als Zeugin in einem Prozeß gegen ein Nachbarn aussagen mußte, der verdächtigt war, in der Wohnung über ihr mutwillig einen Wasserschaden verursacht zu haben.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-84193055.html

Im Winter läuft wieder Wasser in die Wohnung, dieses Mal werden ihnen die Umstände aber gefährlich. Denn wie sich bald herausstellt, ist in der Wohnung über ihnen eingebrochen worden. Um Spuren zu verwischen, hatte der Täter Wasserhähne aufgedreht. Die Zwickauer Polizei hegt den Verdacht, dass ein junger Nachbar am Einbruch beteiligt gewesen sein muss. Der Fall landet bei einem Beamten des Kommissariats 23, Jugendkriminalität.

Was Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt nicht wissen können: Zeitgleich mit dem Wassereinbruch observieren Beamte des Landesamts für Verfassungsschutz Sachsen nur vier Kilometer von der Polenzstraße entfernt den Neonazi André E. Zusammen mit seinem Zwillingsbruder Maik gilt er als Figur, der eine "herausgehobene Position" innerhalb der rechten Szene zugeschrieben wird.

Beide sind als ehemalige Mitglieder der Gruppe "Weiße Bruderschaft Erzgebirge" bekannt geworden. Die Beamten fürchten, André E. könne die Absicht haben, eine neue, "saubere Kameradschaft" aufzubauen. Auf dem Bauch hat E. zwei Wehrmachtspistolen tätowiert, dazwischen einen zerplatzten Schädel und die Worte "Die Jew die" - Stirb, Jude, stirb. Möglichen Kontakten zwischen E. und dem Trio gehen die Leute vom sächsischen Verfassungsschutz nicht nach.

Anfang Januar 2007 steht ein Beamter des Kommissariats 23 im Treppenhaus der Polenzstraße 2, um Beate Zschäpe als Zeugin zu vernehmen. Sie gibt sich dem Polizisten gegenüber als Susann E. aus, die Frau von André E. Sie wolle keine Aussage machen, schon zuvor war sie zu ihrer Vernehmung nicht erschienen. Dafür kommt sie am 11. Januar um 6.30 Uhr mit André E. zur Polizeidirektion. Vieles spricht dafür, dass es sich bei dem Mann um den echten André E. handelte.

Zschäpe alias Susann E. sagt dem Beamten in der Zeugenvernehmung, die Wohnung gehöre nicht ihr, sondern einem Kumpel, der als Lkw-Fahrer im Fernverkehr tätig sei. Sie kümmere sich zusammen mit ihrem Mann um dessen Katzen. Zschäpe spricht allerdings von "zu Hause" und sagt, dass "wir" Badmöbel gekauft hätten. Dem Beamten fallen die Widersprüche nicht auf. Um 7.15 Uhr enden die Vernehmungen. Zschäpe verlässt das Dienstzimmer mit ihrem angeblichen Gatten - jenem Mann, dem der Verfassungsschutz vor kurzem an den Fersen hing.

Da fragt man sich, wer sich eigentlich die Hose mit der Kneifzange anzieht.


Zwar kann Zschäpe nichts von der Beobachtung André E.s wissen; dass es riskant ist, unter falschem Namen auszusagen, muss ihr jedoch bewusst sein. Sie sieht der echten Susann E. kaum ähnlich, und im Nachhinein stellten die Ermittler fest, dass auch ihre Unterschrift unter dem Vernehmungsprotokoll von der der echten Susann E. abwich.



"....und für die Nachbarn war sie eine fürsorgliche Nachbarin, die zuhört und - wie schön! - keine eigenen Geschichten auftischt, keine eigenen Probleme kennt. Eine tolle Freundin. Die Frauen schütteten Z. ihr Herz aus; es geht um H IV, Kinder, Männer, Übergewicht....später wird man sagen, dass Susann D. -Spitzname "Lisa" - eine Seele war.... man kaufte bei ALDI und Netto - und ging den Freundinnen das Geld aus, dann bezahlte "Lisa" schon mal deren Rechnung mit...
Das Schöne daran: sie wollte das Geld niemals zurück..."

"Einmal im Jahr traten das Trio eine Campingreise an; eine Katzensitterin betreute Zschäpes Katzen, goß Grünpflanzen, lüftete...Zugang hatte sie aber nur zum vorderen Teil der Wohnung, vor der schweren Türe zum konspirativen Bereich, der für Aussenstehende komplett abgeschottet war, war dann ein schwerer Schrank gerückt, der die Türe verbarg...."

Das Trio hatte 2 Wohnungen auf einer Ebene angemietet und mittels Wanddurchbruch, der durch eine schwere Sicherheitstüre verschlossen war ( und vor dem bei Besuch der Schrank gerückt wurde ) eine konspirative Wohnung perfekt getarnt. Diese wurde schalldicht ausgebaut ( von den Uwes ) und dort lagen Waffen, Pläne, Schlafbereich, Sport ..-und Katzenzimmer.

Vor allem letzteres mußte ja zum Hochsicherheitstrakt ausgebaut werden, um das rechtsradikale Katzenteam von Beate Zschäpe zu schützen.



" ..und auch für dieses Jahr hatte Zschäpe, in der Gruppe für die Finanzen zuständig, im Oktober 2011 einen Erholungsurlaub für den Zeitraum 05.-29. Juli 2012 mit dem Camper gebucht...als "Susann Eminger"...."

Was sind das nur für schlagende Beweise für die Raffinesse und Kaltblütigkeit Zschäpes, die du hier aufzählst. So jemand bleibt auch dann cool und ungerührt und surft lieber nach Biobauern, wenn er vom Tod seiner langjährigen und besten Freunde erfährt.


"...am 04.11.2011 wird Zschäpe, während sie sich im I-Net über "biobauern Zwickau" informiert über die Nachrichten erfahren haben, was passiert war, worauf sie, Mundlos und Böhnhardt sich längst vorbereitet hatten: das Ende....

Die Spannung nähert sich dem Höhepunkt deines (respektive des behördlich verfaßten) Dramas, als das man die Version vom Grund und den Hergang des gewaltsamen Todes der beiden Uwes bezeichnen muß. Glaubwürdig wird es damit aber nicht. Es ist nicht zu erkennen, seit wann und warum sich die drei auf das Ende vorbereitet haben sollen. Vor allem steht die große ungeklärte Frage im Raum: Von wem und wie wurde Beate Zschäpe zwischen 13.26 und 15.00 Uhr vom Tod der beiden Uwes informiert? In Radio, TV und Internet war davon zu diesem Zeitpunkt noch nichts vermeldet.


..sie legte in der Wohnung Feuer, eilte davon, im roten Mantel, den Katzentransportkoffer in der Hand und schrie noch: Ruft die Feuerwehr...( Aussage einer Zeugin )....
..sie wurde gesehen, wie sie am Tag danach an der Stelle in Eisennach umherlief, wo sich die beiden Männer erschossen hatten,

Der neue Beweis dafür, wie eiskalt und durchtrieben Zschäpe in Wirklichkeit ist. Sie soll lt. Zeugenangaben sehr verwirrt gewirkt haben und beinahe in die Straßenbahn gelaufen sein.


dann reiste sie 3 Tage und Nächte mit der Bahn durch Deutschland, verteilte die DVD´s...mit den Morden...die die gesamte rechtsradikale Mission des NSU dokumentierte,

Alles klar und logisch, was du hier aufzählst: Nachdem Zschäpe ihre Wohnung angezündet hat mit dem Ziel, alle Spuren zu verwischen, wo sie hinsichtlich von DVD`s, Daten-Sticks, Stadtplänen, Geldscheinen und Geldscheinbanderolen, Telefonlisten und vielen vielen anderen unbrennbaren Asservaten leider nicht sehr erfolgreich war, reist sie tagelang mit den Paule-Panther-Bekennervideos in Deutschland umher, um sie kreuz und quer an Moscheevereine, linke Zeitungen und Büros zu verteilen, wo zumindest eine Person ihr in Nürnberg geholfen haben muß, denn dort war sie nach dem 04.11. 11 nachweislich nicht, obwohl eine kommunistische Zeitung einen unfrankierten Umschlag mit der DVD erhalten hat, auf dem keine DNA-Spuren Zschäpe nachgewiesen werden konnten. In diesem Bekennervideo, wo weder die Gesichter noch die Stimmen der 3 "NSU-Mitglieder" auftauchen und an dem schon seit 2001 gearbeitet wurde, bezichtigt der angebliche Hersteller des PP-Videos, sich sowohl der Dönermordserie als auch des des Polizistenmordes von Heilbronn, wo es bei keinem einzigen bis zum 04.11. 2011 je auch nur einen Hinweis oder ein Bekennerschreiben darauf gab, wer diese Morde aus welchen Motiven verübt hatte.


rief bei den Eltern Böhnhardt und Mundlos an und teilte mit, was sie den Männern versprochen hatte...und dann: sie werde sich nie wieder melden und nie wieder zu sehen sein....

Interessant ist, daß nach den Angaben des "Panorama"-Berichtes im NDR, in dem das Interview mit den Eltern Böhnhardts gezeigt wurde, Beate Zschäpe sich in den Anrufen bei den Eltern von Böhnhardt und Mundlos

...sie war, als sie gefesselt im Polizeihubschrauber von Jena nach Karlsruhe geflogen wurde...nicht aufgelöst, schilderten Zeugen, wies das Angebot als Kronzeugin zu wirken klar ab, forderte eine wärmere Zelle und einen Fernseher, der ihr ja zustehen würde...."


" Die Ermittler gehen davon aus, dass es einen genauen Plan gab, dem zufolge Z. die DVD´s unters Volk bringen und somit das Werk ( des NSU ) vollenden sollte - bevor sie sich ebenfalls das Leben nehmen sollte. Das hatte sie auch erwogen, hat sie einem Beamten bei einer Zigarette gesagt. Sie entschied sich dann aber doch anders und stellte sich..."

Wenn es tatsächlich einen Plan gab, ist die Frage, von und mit wem dieser Plan ausgeheckt wurde. Wie oben schon beschrieben wurde, muß es mindestens noch eine Person gegeben haben, der ihr beim Verteilen der PP-DVD geholfen hat. Daß Zschäpe irgend ein Wer irgendeiner "NSU" vollenden wollte, davon habe ich nirgendwo etwas gelesen. Der Umstand, daß sie sich (angeblich) selbst nach dem Tod der beiden Uwes umbringen wollte, spricht nicht für deine Version einer abgebrühten und kaltblütigen Täterin.



Schade, dass man den Grundriss der 2 Wohnungen mit dem festungsartig ausgebauten geheimen Wohnungsteil nicht sehen kann, da er nur in der Printausgabe ausgedruckt ist. Nur so wird klar, wie perfekt sich das Trio vom neutralen Besucherteil der Wohnung über eine verborgene Türe in den konspirativen Teil der Wohnung zurückziehen konnte, wo Waffen, Geld, Pläne etc. offen herumlagen....

Da kann ich aushelfen, KaRol:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-84193055.html


Liest man den gesamten Beitrag ( von mehreren Seiten ) , den ich naturgemäß nur ansatzweise zitieren kann ( und will ), dann wird deutlich, dass sich die Gruppe nicht nur perfekt tarnen konnte, sondern auch perfekt zwischen normalem Leben und Untergrundleben wechseln konnte - wie es halt gerade notwendig war.

Ich würde sagen, deine und die Version der Behörden wechseln je nachdem wie es notwendig ist, um an der Version festhalten zu können, hier hätte eine "rechtradikale NSU-Terrorgruppe" jahrelang aus reinem Ausländerhaß Türken und Griechen ermordet.


Und damit dürfte es auch schwerfallen, eine Verschwörungskiste zu zimmern. Kennt irgend jemand von euch einen Fall, bei dem eine staatliche Anti-Terror-Stelle, ein Verfassungsschutz oder eine Abteilung der Justiz über 13 Jahre "Agenten" im Untergrund führen konnte, die - wie oben beschrieben - agierten und ( risikoreiche ) Banküberfälle benötigte, um dieses Leben finanzieren zu können?

Eben, KaRol. Einen solche Fall hat es noch nie gegeben, daß hier eine Terrorzelle aus der rechtsextremen Szene, die infiltriert und überwacht ist wie keine andere und wo sich die Informanden und V-Leute der verschiedensten Dienst faktisch gegenseitig auf die Füße treten, jahrzehntelang unentdeckt und kreuz und quer durch Deutschland Ausländer meucheln. Die ganze Geschichte ist derart hanebüchen unwahrscheinlich, daß man sich fragt, wie man seitens der Behörden so etwas behaupten und seitens der offiziellen Presse so etwas unhinterfragt verbreiten kann.

Daneben ist die Behauptung nachweislich falsch, das mörderische "NSU-Terrortrio" hätte sich aus Banküberfällen finanziert. Lt. Aussagen der Bundesanwaltschaft, das wurde hier mehrfach berichtet, wird die "NSU" nur noch mit drei von ursprünglich 14 Bank- und Sparkassenüberfällen in Verbindung gebracht, und zwar mit dem Raubüberfall vom 7. September 2011 in Arnstadt, wo 15.000 Euro erbeutet wurden, und dem am Tag des Entdeckens der beiden toten Uwes im Wohnmobil in Eisenach, wo lt. Spiegel-Angaben exakt 71.915 Euro geraubt wurden. Der dritte Überfall ist der von Zwickau, wo am 05.10.2006 eine Sparkasse voneiner Einzelperson überfallen wurde. Ein Auszubildender erlitt einen Bauchschuss, die Bankräuber gingen leer aus.

Interessant ist die Aussage der Behörden, im Wohnmobil wären Geldbanderolen bzw. Geldscheine aus dem Arndstädter Überfall bzw. aus Überfällen aus dem Jahr 2008 entdeckt worden, und die gefundene Gesamtsumme betrüge ca. 110.000 Euro. Das Wohnmobil wurde aber nachweislich erst nach dem 07. September 2011 angemietet. Warum sollte die beiden Uwes das Geld aus einem vorangegangen Überfall in ein Wohnmobil packen und damit den nächsten Überfall begehen? Wieso wurde Geld von Überfällen dort gefunden, die der "NSU" gar nicht mehr zugeschrieben werden? Wo kommt die Differenzsumme von über 20.000 Euro her, die über den erbeuteten Betrag von ca. 87.000 Euro aus den beiden erfolgreichen Überfällen von Arnstadt und Eisenach hinaus gefunden wurde?

Und vor allem: Wie kann sich die "NSU" seit dem Untertauchen 1998 jahrelang aus Banküberfällen finanziert haben, die erst kurz vor ihrem Auffliegen im Jahre 2011 begangen wurden? Den Vogel hat hier der Generalbundesanwalt Range abgeschossen, der in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 25.03.2012 wieder von über 660.000 Euro gesprochen hat, von denen sich die "NSU" finanziert haben soll, obwohl das voraussetzt, daß ihr wieder alle ursprünglichen 14 Überfällte zugerechnet werden?

http://friedensblick.de/


Und was sollte diese ominöse Stelle mit dieser monströsen, 13 Jahre lang andauernden Sache bezwecken wollen? Verbot der NPD? / Hass schüren gegen Migranten - ohne sich als "Rechte" zu outen - statt dessen so anonym wie nur möglich zu bleiben? / 13 Jahre mit unzähligen Akteuren agieren, ohne aufzufliegen - und dann noch eine der wichtigsten Zeugen am Leben lassen? / Die Zschäpe zwingen, den Tod ihrer Lover zu akzeptieren, 14 Jahre ihres Lebens zu opfern, Selbstmord zu begehen - und als sie dies nicht macht, sie im Knast verroten zu lassen - und zu hoffen, die Frau wäre so behämmert, die zu akzeptieren....??

Denk doch mal über deine eigenen Worte nach, KaRol. Wenn wir jetzt versuchweise mal die Prämisse fallen lassen, hier hätte eine rechtsextreme und ausländerfeindliche "NSU-Terrorzelle" Ausländer und Polizisten gemordet, und das jahrzehntelang und unerkannt, und uns mal auf die wahrscheinlicheren und belegten Kontakte der tödlichen Drei mit dem Verfassungsschutz und anderen Diensten konzentrieren, dann beginnt das Ganze schlüssig und sinnhaftig zu werden. Wenn wir dann weiterhin zum ursprünglichen Ermittlungsstand der Behörden hinsichtlich Döner- und Polizistenmorde vor dem 04.11.2011 zurückgehen, wo in den Medien über ganz andere Hintergründe dieser Taten berichtet wurde, dann kommen wir den Tatsachen noch näher.

Was liegt also näher als das, was man dir hier im Forum unzählige Male durchdekliniert hat: Daß nämlich vermutlich Dönermorde und der Anschlag von Heilbronn ursprünglich nichts miteinander zu tun haben und die Hintergründe des ersteren in Kreisen der türkischen organisierten Kriminalität und des "tiefen Türkischen Staates", die des letzteren bei Islamisten- und Geheimdienstkreisen zu suchen sind, in welche die Polizeistreife wohl unglücklicherweise geraten ist.

Der Sinn dieser ganzen Übung nach dem 04.11. und der zielgerichteten und hysterischen Kampagne in den Medien wegen einer angeblichen rechtsextremen Bedrohung und besonders einer ausländerfeindlichen "Terrorzelle", die sich als Exekutor des Willens einer xeno- und islamophoben deutschen Bevölkerung versteht, dürfte doch wohl auch dir klar sein: Diejenigen Leute, die durch die Sarrazin-Debatte und den zunehmenden Widerstand der Bevölkerung gegen eine realitätsfremde und einseitige Berichterstattung in den Medien ihre Deutungshoheit zunehmend in Gefahr sahen, griffen diesen "NSU"-Fall begierig auf, um damit Stimmung gegen die Proteste der Leute machen und sie als rassistisch, rechtsextremistisch und ausländerfeindlich verunglimpfen zu können. Zum anderen sehen sie darin eine Gelegenheit zur Bestätigung des eigenen linksgrünen multikulturellen Weltbildes, das sie hartnäckig und gegen die Ansichten der Menschen seit Jahrzehnten verbreiten.

Bellerophon
29.04.2012, 01:01
Wo wohl die echten Killer jetzt sind.

Also die Killer der Serie und die Profis die die Jungs selbstgemordet haben......

Bellerophon
29.04.2012, 01:04
http://www.nordbayern.de/region/weissenburg/paulchen-panther-sorgte-fur-aufsehen-im-berufsverkehr-1.2029636
http://www.nordbayern.de/polopoly_fs/1.2029641.1335518963!image/95476710.jpg_gen/derivatives/article_half_up/95476710.jpg

Ich wiederhole mich, aber das sind die Probleme der "Kampfgegenrechtsler", die so erbärmlich dumm sind, daß sie vor lauter Kampf um die Demokratie nicht bemerkt haben, daß dank Lissabon in ganz Europa nur noch von Demokratiefarce gesprochen werden kann.

Was erwartest du von dem Volk?

Die würden zum Duschen schlange stehen.

Bellerophon
29.04.2012, 01:06
In englischen Zeitungen steht übrigens immer noch, das die tote Polizistin Undercover im Drogenmilieu ermittelt hat.

bio
29.04.2012, 07:37
Fragen über Fragen....

Aus: STERN Nr. 17 / 19.04.2011 - Printausgabe... auszugsweise zitiert:

"...kurz bevor Schluß war, keine halbe Stunde bevor sich ihre Lebensgefährten...Kugeln in den Kopf jagten, saß B.Zschäpe zu Hause am Computer und suchte im Internet: erst nach Unfällen im Internet, es gab kein Lebenszeichen ihrer beiden Freunde....

...sie fand aber keinen Anhaltspunkt und switschte von der Terroristin im Untergrund wieder in den Hausfrauenalltag und gab den Suchbegriff "biobauern zwickau" ein!"
(...)
"...am 04.11.2011 wird Zschäpe, während sie sich im I-Net über "biobauern Zwickau" informiert über die Nachrichten erfahren haben, was passiert war, worauf sie, Mundlos und Böhnhardt sich längst vorbereitet hatten: das Ende....
..sie legte in der Wohnung Feuer, eilte davon, im roten Mantel, den Katzentransportkoffer in der Hand und schrie noch: Ruft die Feuerwehr...( Aussage einer Zeugin )....
(...)KaRol

Laut Berliner Zeitung wäre der letzte Seitenaufruf um 13.26 Uhr erfolgt („Biobauern in Zwickau“). 54 Minuten später, um 14.20 Uhr, schaltet sie den Laptop laut Verlaufsprotokoll aus. http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/zwickauer-nsu-terrorzelle-raetselhafter-schlussakkord,11151296,14700928,item,1.html

Wo sind die Beweise, dass Zschäpe übers Internet von dem brennenden Wohnmobil erfuhr? Laut meinem Kenntnisstand war die erste Meldung, die über Bild.de lief, um 15:00 ("Hier verbrennen zwei Bankräuber").

Kennt jemand Internet-Nachrichten von dem brennenden Wohnmobil, die früher als 14:26 waren?

Ich kann mich des Eindrucks nicht erwehren, dass das Magazin Stern "Hofberichterstattung" macht. Vielleicht durften sie dafür auch in die Ermittlungsakten schauen...

fatalist
29.04.2012, 07:50
Vollzitat

Wir drehen uns hier im Kreis, weil einige Leute*1 meinen, auf jeden Schwachsinn(igen) wieder und wieder eingehen zu müssen.

Es kann als sicher angesehen werden, dass Beate Zschäpe NICHT via Internet vom Tod der Uwes erfuhr, sondern per Telefonanruf. Unmittelbar danach schaltete sie den PC "AMD der Marke Asus" aus etc. pp.

Das ist alles hier im Thread belegt, samt Quellen.

*1 ja, auch Bio ist damit gemeint.

Falls das jetzt unfreundlich rüberkommt, Tschuldigung.
:rolleyes:

Bruddler
29.04.2012, 08:49
In englischen Zeitungen steht übrigens immer noch, das die tote Polizistin Undercover im Drogenmilieu ermittelt hat.

Schade nur, dass unsere Volksverdummer Meinungsmacher nicht auch die englischen Zeitungen "auf Kurs" bringen können..... :whis:

fatalist
29.04.2012, 09:05
Schade nur, dass unsere Volksverdummer Meinungsmacher nicht auch die englischen Zeitungen "auf Kurs" bringen können..... :whis:

Die war 22 und Polizeimeisterin, also unterster Dienstgrad.
Unter "verdeckt operierender Polizei" stelle ich mir was anderes vor als ne junge Frau in Uniform im Streifenwagen.


Die Story mit den Geheimdienstlern, die vom DIA beschattet wurden, ist ja vom Stern lediglich nach dem NSU-Theater in Eisenach und Zwickau recycelt worden. Der Stern hatte diesen Observationsbericht doch schon viel früher:

23. April 2011 Heilbronner Stimme ;)

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige-Polizistenmord-So-unerklaerlich-wie-vor-vier-Jahren;art16305,2120424

Araber-Theorie

Unterdessen hat kurze Zeit vor dem vierten Todestag ein Bericht des Journalisten und "Stern"-Mitarbeiters Rainer Nübel wieder für Wirbel gesorgt. In einer Online-Wochenzeitung "Kontext" wiederholt er Rechercheergebnisse, nach denen es Hinweise auf Täter in Kreisen der osteuropäischen Mafia und der Islamistenszene gebe. Nübel schreibt von zwei Arabern, die in Tatortnähe "angetroffen wurden", von der Überweisung einer zweistelligen Millionensumme arabischer Personen im Zeitraum des Mordes bei einer Bank "in der Region Heilbronn". Zudem soll der blutverschmierte Mann von einem wartenden Bekannten in einem Audi 80 in Russisch angesprochen worden sein. Wurde hier zu wenig ermittelt?, fragt er.

Polizeichef Roland Eisele nennt es "Fragmente", die der Journalist recherchiert und seine Schlüsse daraus gezogen habe. Die Suche nach dem blutverschmierten Mann habe trotz intensiver Ermittlungen keine weiteren Ansatzpunkte geliefert; von Arabern oder einer illegalen Millionenüberweisung bei einer Bank habe man "keine Erkenntnisse". Für Eisele baut der Journalist "Verschwörungstheorien auf".

Und das ist natürlich gelogen, dass man da keine Erkenntnisse habe, was die Überweisung angeht.


Das Observationsprotokoll wurde vom „Special Investigation Team Stuttgart“ erstellt, das an jenem 25. April 2007 in Heilbronn war. Die Agenten beobachteten einen „Contact“ mit der Abkürzung M.K. und einen nicht identifizierten weiteren Verdächtigen bei der Einzahlung von 2,3 Millionen Euro in einer Filiale der Santander Bank. Um 13.50 Uhr bewegten sich die Zielpersonen zur Theresienwiese, wo die Observation endete, als es zu einer Schießerei kam – dem Mord an Michèle Kiesewettter. Im englischen Original ist die Rede von einem „Shooting incident involving BW OPS Officer with right wing operatives and regular police patrol on the scene“
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/01/06/nsu-nato-secret-underground/

Also: Warum lügt der Polizeipräsident?
Wen deckt er?

Die "Uwes" vom "NSU" oder doch eher die Geheimdienste?

Karl_Murx
29.04.2012, 11:27
Die war 22 und Polizeimeisterin, also unterster Dienstgrad.
Unter "verdeckt operierender Polizei" stelle ich mir was anderes vor als ne junge Frau in Uniform im Streifenwagen.


Die Story mit den Geheimdienstlern, die vom DIA beschattet wurden, ist ja vom Stern lediglich nach dem NSU-Theater in Eisenach und Zwickau recycelt worden. Der Stern hatte diesen Observationsbericht doch schon viel früher:

23. April 2011 Heilbronner Stimme ;)

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige-Polizistenmord-So-unerklaerlich-wie-vor-vier-Jahren;art16305,2120424

Da schreibt man komischerweise aber noch in der Weise, als hätte die getötete Polizistin im Streifenwagen gesessen, als man sie auffand. Die Fotos, die am 25. April 2007 gemacht wurden, zeigen aber, daß sie daneben lag. Hab jetzt gerade keinen Link dazu, sind aber hier im Forum zu sehen.


Bilder der jungen, blutüberströmten Polizistin im Streifenwagen sind bei Kripo-Chef Volker Rittenauer ins Gedächtnis gebrannt. "Das geht einem nicht mehr aus dem Kopf."

...

Vier Jahre ist es her, dass die Polizistin am 25. April 2007 gegen 14 Uhr im Streifenwagen per Kopfschuss von schräg hinten ermordet wurde.

Der Hinweis auf den blutverschmierten Mann, der kurz nach der Tag von Zeugen gesehen wurde, ist offenbar auch vier Jahre nach der Tat relevant wie vorher:


Auch die Suche nach dem blutverschmierten Mann, der am Tattag durch den Wertwiesenpark rannte, brachte die Ermittler trotz Befragung von 395 Gymnasiasten, die damals im Park feierten, nicht viel weiter. Mögelin: "Wir sind noch dran." Mehr möchte er nicht sagen.

Außer daß das alles natürlich nur erstunken und erlogen ist. Bestimmte unewünschte Ermittlungsrichtungen sind für deutsche Behörden eben tabu, wenn das den Beamten seitens der Vorgesetzten so bedeutet wird.


Für Eisele baut der Journalist "Verschwörungstheorien auf".

fatalist
29.04.2012, 12:05
Außer daß das alles natürlich nur erstunken und erlogen ist. Bestimmte unewünschte Ermittlungsrichtungen sind für deutsche Behörden eben tabu, wenn das den Beamten seitens der Vorgesetzten so bedeutet wird.

Um diesen gordischen Knoten zu zerschlagen, brauchten sie den NSU, die Uwes.
2,3 Millionen Euro in bar eingezahlt, und der Polizeichef weiss nichts davon?
Da lachen ja die Hühner...


Nur der Zeitpunkt, warum nach dem Banküberfall in Eisenach?
Wenn die Uwes erschossen wurden, siehe der dritte Mann, den Zeugen aus dem Wohnmobil kommen sahen, dann heisst das im Klartext:
Die Uwes wurden observiert, und die Waffen aus Heilbronn waren "in der Nähe", alles war vorbereitet.

Anstatt aber abzuhauen mit der Kohle, wie die Uwes es vorhatten, wurden sie umgelegt und die Waffen aus Heilbronn im Wohnwagen "gefunden".

Ein VS-Mann hat daraufhin die Zschäpe angerufen, und das tat er aus Sympathie, er wollte sie warnen
Zschäpe stellte sich selber der Polizei, weil sie Todesangst hatte.
Jetzt schweigt sie, weil sie einen Deal verhandeln will.

Hätte der VS-Mann die Zschäpe nicht gewarnt, wäre ein dritter "Selbstmord" passiert, in Zwickau.

bio
29.04.2012, 13:11
Nazi-Morde – manipuliertes Staatsversagen
Diese Recherche zeigt Fakten und geschichtliche Hintergründe rechtsextremistischer Anschläge auf und legt Zusammenhänge offen. Das Ergebnis lässt auf ein militantes Netzwerk schließen, das von Geheimdiensten protegiert und geschützt wird. Diese illegalen Strukturen entziehen sich seit Jahrzehnten erfolgreich der abschließenden Zerschlagung. Es drängt nach den strukturellen Gründen zu fragen – dienen sie u. a. der möglichen Durchsetzung politischer Ziele?

http://friedensblick.de/

Karl_Murx
29.04.2012, 14:57
Nazi-Morde – manipuliertes Staatsversagen
Diese Recherche zeigt Fakten und geschichtliche Hintergründe rechtsextremistischer Anschläge auf und legt Zusammenhänge offen. Das Ergebnis lässt auf ein militantes Netzwerk schließen, das von Geheimdiensten protegiert und geschützt wird. Diese illegalen Strukturen entziehen sich seit Jahrzehnten erfolgreich der abschließenden Zerschlagung. Es drängt nach den strukturellen Gründen zu fragen – dienen sie u. a. der möglichen Durchsetzung politischer Ziele?

http://friedensblick.de/

Diese Strukturen mögen wirksam sein. Ich halte es nur für falsch, jetzt wieder den Ewigen Nazi und Rechtsextremen in uns Deutschen zu bemühen. Hier spielen inwischen andere Kräfte wie die Transatlantiker in den europäischen und deutschen Eliten eine Rolle, die im Auftrag des Großen Bruders in Washington unterwegs sind und denen eine Rückbesinnung der europäischen Staaten auf ihre nationale Souveränität ein Dorn im Auge wäre.


Auf die Feststellung, dass es seit der Wiedervereinigung 137 Tote durch rechten Terror gab, aber keinen einzigen Toten durch linken, antwortet der Reporter (5:24):

“Das können sie der linken Szene jetzt wirklich nicht vorwerfen, die hat ja auch viel weniger Geld vom Staat gekriegt.”

Die Bundesregierung nennt auch nach der Entdeckung der Verfassungsschutzkreation "Nationalsozialistischer Untergrund" und einer hysterischen Kampagne wegen einer angeblichen neonazistischen Gefahr für die FDGO und Migranten eine Zahl von lediglich 58 Getöten, wo ein solcher Hintergrund vorlag.

http://www.tagesspiegel.de/politik/politisch-motiviert-jetzt-offiziell-58-todesopfer-rechter-gewalt/6232838.html

Daß natürlich bestimmten Leuten daran gelegen ist, diese Zahlen nach oben zu manipulieren, weil sie so ihr Weltbild bestätigt sehen oder weil sie davon materiell profitieren, so wie die durch staatliche Fördergelder gepäppelte "Kampf-gegen-Rechts"-Industrie, sollte klar sein. Das geht auch aus diesem Forum hier hervor. Ich habe das Gefühl, bei solchen Artikeln greifen die seit Jahrzehnten durch eine linksgrün dominierte Medienlandschaft inklusive der 68er an Schulen und Unis eingeschliffenen Reflexe, die uns da sagen wollen, Links=Gut und Recht=Böse, und wer was anderes sagt, ist rechts. Aber wenn man nur einmal eine vorsichtige Abschätzung der Opferzahlen rechtsextremer Gewalt vornimmt und diese in Relation zu den Opferzahlen einheimischer Deutscher setzt, die sich auf offizielle Statistiken seit 1990 stützt, dann erkennt man die Unhaltbarkeit solcher Thesen. Hier mal ein interessanter Artikel dazu:

http://eulenfurz.wordpress.com/2011/11/27/5800-morde/

Hier erkennt man, daß - selbst wenn man die Zahl von 182 Opfern rechtsextremer Gewalt für wahr hält, welche die Kampf-gegen-Rechts-Vereine wie die Antonio-Amadeu-Stiftung unter dem ehemaligen IM des MfS und heutigen Linken-Aktivistin Anetta Kahane verbreiten, die Wahrscheinlichkeit, daß Leute Opfer rechtsextremer Gewalt werden, verglichen mit der Wahrscheinlichkeit, daß einheimische Biodeutsche Opfer von Migrantengewalt werden, ein Verhältnis 1 : 40 und 1 : 130 ergeben. Nimmt man den goldenen Mittelwert, kann man diesen Wert auf 1 : 100 schätzen. Solche Werte stützen also das Szenario eines rechtsextremistischen Gewaltpotentials nicht, eher das von der einheimischen deutschen Urbevölkerung als Opfer der Gewalt von Zugewanderten.


Das wären dann etwa 7.500 Morde und 3,0 Millionen gewalttätige Übergriffe durch Einwanderer an der deutschen Urbevölkerung seit der Wiedervereinigung. Jede Woche werden 7 Deutsche durch Migranten getötet und etwa 3.000 mißhandelt.

Auch die anderen Zahlen politisch motivierter Kriminalität, ob nun mit linkem oder rechten Hintergrund, stützen die Szenarien einer Bedrohung durch Gewalt aus dieser Richtung nicht. Sie zeigen eher, daß die Zahlen rechtsextremer Straf- und Gewaltstraftaten, trotz kreativer Zählweise von Behörden und Organisationen, wo selbst ein durch einen 5-jährigen mit MiHiGru an die Wand gekliertes Hakenkreuz als rechtsextreme Straftat gewertet wird, in den letzten Jahren immer weiter zurückgegangen ist, im Unterschied zu linksextremen Straf- und Gewaltstraftaten, die seit Jahren steigt und hinsichtlich ihres Ausmaßes inzwischen die Dimension der rechtsextremen Gewalt übertrifft. Dies, obwohl es dort bestimmte Dinge wie Propagandadelikte ähnlich dem oben geschilderten so nicht gibt.

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Pressemitteilungen/DE/2011/04/pmk.html

Im Jahr 2010 wurden in Deutschland insgesamt 27.180 politisch motivierte Straftaten gemeldet. Das ist ein Rückgang von fast 20 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Bezogen auf die politisch motivierten Gewalttaten ist mit insgesamt 2.636 Delikten im Vergleich zum Vorjahr (3.044) eine Abnahme um rund 13,4 Prozent zu verzeichnen.
Allerdings stieg die Zahl der Gewalttaten sowohl im Bereich der sonstigen politisch motivierten Kriminalität als auch der politisch motivierten Ausländerkriminalität an. Besonders im linken Spektrum gab es auch im Jahr 2010 mit 1.377 Fällen (2009: 1.822) wieder mehr politisch motivierte Gewalttaten als im rechten Spektrum (2010: 806 Delikte; 2009: 959).



Sorge bereitet dem Bundesinnenministerium der erneute erhebliche Anstieg der gegen die Polizei (Beamte, Einsatzmittel und polizeiliche Einrichtungen) gerichteten Straftaten um insgesamt 31,7 Prozent. "Die gegenüber Polizeikräften verübten Körperverletzungen sind um 14,2 Prozent gestiegen. Solche unmittelbaren Angriffe erfolgten vermehrt im Zusammenhang mit Demonstrationen. Nach wie vor sind die bei weitem meisten Straftaten gegen die Polizei und tätlichen Angriffe gegenüber Polizeikräften auch wieder im Bereich der politisch motivierten Kriminalität-links zu verzeichnen", erklärt Dr. Friedrich.

Noch etwas anderes wird zunehmend relevant:


Abschließend geht der Bundesinnenminister auch auf die Gefahren politisch motivierter Ausländerkriminalität ein: "Diese lassen sich kaum an Fallzahlen ablesen. Zwar sind in Deutschland die Deliktzahlen in 2010 gegenüber dem Vorjahr rückläufig gewesen, doch gilt dies nach Einschätzung unserer Sicherheitsbehörden leider keinesfalls für die gegenwärtige Bedrohungslage durch den islamistischen Terrorismus. Es gibt also allen Grund, sowohl den Rechtsextremismus wie auch den Linksextremismus wie auch den Islamismus weiterhin unvermindert und gleichermaßen zu bekämpfen!"


Also noch mal: Die üblichen Sprechblasen der 68er und deren geistigen Nachkommen vom pöhsem teutschen Staat, der wegen der vielen Nazis aus NS-Zeiten in seinen Reihen auf dem rechten Auge blind sei, sind für uns heute so relevant wie die Dinosaurier. Man bekommt eher das Gefühl, daß linksextreme Gewalt bzw. die Gewalt gegen die Nazis bzw. diejenigen, die für solche erklärt, heute mit mehr oder weniger unverhohlener Sympathie betrachtet werden. Solche Dinge wie die Schaffung einer Geheimtruppe namens Gladio, wo die Strukturen noch wirksam sein mögen oder reaktiviert wurden, sind heute mit diesen ideologischen Thesen nicht mehr vereinbar.


Aus dem friedensblick-blog geht auch hervor, daß die rechtsextreme Szene von den Diensten nicht nur observiert, sondern in den letzten Jahren in großen Teilen sogar aufgebaut, organisiert und gesteuert wurde. Man fragt sich nach dem Sinn. Will man seitens des Staates für eine entsprechendes Bedrohungsszenario sorgen, um gegen Leute, die gegen Islamisierung, Fremdsteuerung und Entmündigung durch eine EUdSSR oder transatlantische Interessen bzw. die schleichende Auslöschung der eigenen Nation protestieren und deswegen mit dem rechtsextremen Stigma belegt werden, mit staatlicher Repression vorgehen zu können? Oder will man sich ein bewaffnetes Potential schaffen, um damit bei Unruhen und einer Machtübernahme durch Kräfte außerhalb des Parteienestablishments ein Terrorinstrument in der Hand zu haben?

fatalist
30.04.2012, 05:53
Aus dem friedensblick-blog geht auch hervor, daß die rechtsextreme Szene von den Diensten nicht nur observiert, sondern in den letzten Jahren in großen Teilen sogar aufgebaut, organisiert und gesteuert wurde. Man fragt sich nach dem Sinn. Will man seitens des Staates für eine entsprechendes Bedrohungsszenario sorgen, um gegen Leute, die gegen Islamisierung, Fremdsteuerung und Entmündigung durch eine EUdSSR oder transatlantische Interessen bzw. die schleichende Auslöschung der eigenen Nation protestieren und deswegen mit dem rechtsextremen Stigma belegt werden, mit staatlicher Repression vorgehen zu können? Oder will man sich ein bewaffnetes Potential schaffen, um damit bei Unruhen und einer Machtübernahme durch Kräfte außerhalb des Parteienestablishments ein Terrorinstrument in der Hand zu haben?

Das fett Markierte trifft IMHO zu.

Ist der User "bio" der Autor des Blogs?

fatalist
30.04.2012, 06:11
Na bitte, da haben wir es ja: Konnte man fast drauf warten:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,830474,00.html#ref=rss?utm_source=twitterfe ed&utm_medium=twitter

Polizistenmord
Geheimdienstprotokoll über Kiesewetter-Mord soll Fälschung sein

Der US-Nachrichtendienst habe dem Papier zufolge gemeinsam mit Kollegen "des bayerischen oder des baden-württembergischen Verfassungsschutzes" in Heilbronn seinerzeit einen Islamisten beschattet; die Agenten seien dabei in eine "Schießerei" zwischen Polizisten und Rechtsextremisten geraten. Aus den Ermittlungsakten, die dem Untersuchungsausschuss im Bundestag vorliegen, wird deutlich, dass die US-Regierung von einer Fälschung ausgeht.

Dieser Absatz ist klare Desinformation:

Das Observationsprotokoll wurde vom „Special Investigation Team Stuttgart“ erstellt, das an jenem 25. April 2007 in Heilbronn war. Die Agenten beobachteten einen „Contact“ mit der Abkürzung M.K. und einen nicht identifizierten weiteren Verdächtigen bei der Einzahlung von 2,3 Millionen Euro in einer Filiale der Santander Bank. Um 13.50 Uhr bewegten sich die Zielpersonen zur Theresienwiese, wo die Observation endete, als es zu einer Schießerei kam – dem Mord an Michèle Kiesewettter. Im englischen Original ist die Rede von einem „Shooting incident involving BW OPS Officer with right wing operatives and regular police patrol on the scene“. In den Schusswechsel waren demnach drei Parteien inlvolviert:

„regular police patrol“, also die reguläre Polizeistreife, bestehend aus Michèle Kiesewetter und einem Kollegen;

„BW OPS officer“, also ein „baden-württembergischer Einsatzbeamter“, vermutlich von einer Landesbehörde wie dem Verfassungsschutz oder dem LKA;

„right wing operatives“, vom Stern als „Rechtsextreme“ übersetzt.
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/01/06/nsu-nato-secret-underground/

Right Wing Operatives sind Geheimdienstleute, die im rechten Bereich operieren. In diesem Fall Mevlüt Kar und Ahmed Hani.

Wenn der Bericht ne Fälschung ist, passt das prima. Denn Uwes und NSU waren ja gar nicht da, als die beiden regulären Polizeikräfte Kopfschüsse bekamen.
Da die Uwes aber als Mörder "ausgesucht" wurden, ist der Bericht natürlich ne Fälschung.
;)

Gut, dass das jetzt klar ist...



Im Dezember berichtete das Magazin "Stern", ein Team aus deutschen und amerikanischen Geheimagenten sei womöglich Zeuge des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter geworden.

Die Beamtin war im April 2007 in Heilbronn mutmaßlich von Terroristen der Neonazi-Zelle "Nationalsozialistischer Untergrund" erschossen worden. "Mord unter den Augen des Gesetzes?", fragte der "Stern" und druckte als Beleg Passagen eines angeblichen Observationsprotokolls der "Defense Intelligence Agency" (DIA) im Faksimile.

Tja, schöne Scheisse, der Bericht des STERN-Journalisten ist aber viel älter.
Die Heilbronner Stimme (nicht karol, sondern die echte) berichtet darüber schon am
23.April 2011

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige-Polizistenmord-So-unerklaerlich-wie-vor-vier-Jahren;art16305,2120424

Nix Dezember.

Die Sache ist ne Desinfo. Glasklar.

KaRol
30.04.2012, 12:14
13.26 Uhr hat Beate Zschäpe noch nach der Rubrik "Biobauern in Deutschland" im Internet gesucht. 15.00 Uhr später verließ sie in großer Eile mit zwei Katzen, aber ohne eine Tasche mit irgendwelchen Umschlägen, in denen Paule-Panther-Bekenntnisvideos lagen, das Haus und gab bei einer Nachbarin die Katzen ab. Da züngelte schon Rauch aus der Wohnung. 15.05 Uhr gab es eine Explosion, bei der die Wand der Wohnung herausgedrückt wurde und diese in Flammen aufging. Bis 13.26 Uhr hat es den Anschein, als ob sie noch nichts vom Tod der beiden Uwes erfahren hätte.




Wahnsinn, KaRol. Was für eine neonazistische Mata Hari. Zschäpe war so abgebrüht, daß sie sich 2007 bei der Polizei mehrfach verquatschte, als sie als Zeugin in einem Prozeß gegen ein Nachbarn aussagen mußte, der verdächtigt war, in der Wohnung über ihr mutwillig einen Wasserschaden verursacht zu haben.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-84193055.html


Da fragt man sich, wer sich eigentlich die Hose mit der Kneifzange anzieht.






Vor allem letzteres mußte ja zum Hochsicherheitstrakt ausgebaut werden, um das rechtsradikale Katzenteam von Beate Zschäpe zu schützen.




Was sind das nur für schlagende Beweise für die Raffinesse und Kaltblütigkeit Zschäpes, die du hier aufzählst. So jemand bleibt auch dann cool und ungerührt und surft lieber nach Biobauern, wenn er vom Tod seiner langjährigen und besten Freunde erfährt.



Die Spannung nähert sich dem Höhepunkt deines (respektive des behördlich verfaßten) Dramas, als das man die Version vom Grund und den Hergang des gewaltsamen Todes der beiden Uwes bezeichnen muß. Glaubwürdig wird es damit aber nicht. Es ist nicht zu erkennen, seit wann und warum sich die drei auf das Ende vorbereitet haben sollen. Vor allem steht die große ungeklärte Frage im Raum: Von wem und wie wurde Beate Zschäpe zwischen 13.26 und 15.00 Uhr vom Tod der beiden Uwes informiert? In Radio, TV und Internet war davon zu diesem Zeitpunkt noch nichts vermeldet.



Der neue Beweis dafür, wie eiskalt und durchtrieben Zschäpe in Wirklichkeit ist. Sie soll lt. Zeugenangaben sehr verwirrt gewirkt haben und beinahe in die Straßenbahn gelaufen sein.



Alles klar und logisch, was du hier aufzählst: Nachdem Zschäpe ihre Wohnung angezündet hat mit dem Ziel, alle Spuren zu verwischen, wo sie hinsichtlich von DVD`s, Daten-Sticks, Stadtplänen, Geldscheinen und Geldscheinbanderolen, Telefonlisten und vielen vielen anderen unbrennbaren Asservaten leider nicht sehr erfolgreich war, reist sie tagelang mit den Paule-Panther-Bekennervideos in Deutschland umher, um sie kreuz und quer an Moscheevereine, linke Zeitungen und Büros zu verteilen, wo zumindest eine Person ihr in Nürnberg geholfen haben muß, denn dort war sie nach dem 04.11. 11 nachweislich nicht, obwohl eine kommunistische Zeitung einen unfrankierten Umschlag mit der DVD erhalten hat, auf dem keine DNA-Spuren Zschäpe nachgewiesen werden konnten. In diesem Bekennervideo, wo weder die Gesichter noch die Stimmen der 3 "NSU-Mitglieder" auftauchen und an dem schon seit 2001 gearbeitet wurde, bezichtigt der angebliche Hersteller des PP-Videos, sich sowohl der Dönermordserie als auch des des Polizistenmordes von Heilbronn, wo es bei keinem einzigen bis zum 04.11. 2011 je auch nur einen Hinweis oder ein Bekennerschreiben darauf gab, wer diese Morde aus welchen Motiven verübt hatte.



Interessant ist, daß nach den Angaben des "Panorama"-Berichtes im NDR, in dem das Interview mit den Eltern Böhnhardts gezeigt wurde, Beate Zschäpe sich in den Anrufen bei den Eltern von Böhnhardt und Mundlos

...sie war, als sie gefesselt im Polizeihubschrauber von Jena nach Karlsruhe geflogen wurde...nicht aufgelöst, schilderten Zeugen, wies das Angebot als Kronzeugin zu wirken klar ab, forderte eine wärmere Zelle und einen Fernseher, der ihr ja zustehen würde...."



Wenn es tatsächlich einen Plan gab, ist die Frage, von und mit wem dieser Plan ausgeheckt wurde. Wie oben schon beschrieben wurde, muß es mindestens noch eine Person gegeben haben, der ihr beim Verteilen der PP-DVD geholfen hat. Daß Zschäpe irgend ein Wer irgendeiner "NSU" vollenden wollte, davon habe ich nirgendwo etwas gelesen. Der Umstand, daß sie sich (angeblich) selbst nach dem Tod der beiden Uwes umbringen wollte, spricht nicht für deine Version einer abgebrühten und kaltblütigen Täterin.




Da kann ich aushelfen, KaRol:

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-84193055.html



Ich würde sagen, deine und die Version der Behörden wechseln je nachdem wie es notwendig ist, um an der Version festhalten zu können, hier hätte eine "rechtradikale NSU-Terrorgruppe" jahrelang aus reinem Ausländerhaß Türken und Griechen ermordet.



Eben, KaRol. Einen solche Fall hat es noch nie gegeben, daß hier eine Terrorzelle aus der rechtsextremen Szene, die infiltriert und überwacht ist wie keine andere und wo sich die Informanden und V-Leute der verschiedensten Dienst faktisch gegenseitig auf die Füße treten, jahrzehntelang unentdeckt und kreuz und quer durch Deutschland Ausländer meucheln. Die ganze Geschichte ist derart hanebüchen unwahrscheinlich, daß man sich fragt, wie man seitens der Behörden so etwas behaupten und seitens der offiziellen Presse so etwas unhinterfragt verbreiten kann.

Daneben ist die Behauptung nachweislich falsch, das mörderische "NSU-Terrortrio" hätte sich aus Banküberfällen finanziert. Lt. Aussagen der Bundesanwaltschaft, das wurde hier mehrfach berichtet, wird die "NSU" nur noch mit drei von ursprünglich 14 Bank- und Sparkassenüberfällen in Verbindung gebracht, und zwar mit dem Raubüberfall vom 7. September 2011 in Arnstadt, wo 15.000 Euro erbeutet wurden, und dem am Tag des Entdeckens der beiden toten Uwes im Wohnmobil in Eisenach, wo lt. Spiegel-Angaben exakt 71.915 Euro geraubt wurden. Der dritte Überfall ist der von Zwickau, wo am 05.10.2006 eine Sparkasse voneiner Einzelperson überfallen wurde. Ein Auszubildender erlitt einen Bauchschuss, die Bankräuber gingen leer aus.

Interessant ist die Aussage der Behörden, im Wohnmobil wären Geldbanderolen bzw. Geldscheine aus dem Arndstädter Überfall bzw. aus Überfällen aus dem Jahr 2008 entdeckt worden, und die gefundene Gesamtsumme betrüge ca. 110.000 Euro. Das Wohnmobil wurde aber nachweislich erst nach dem 07. September 2011 angemietet. Warum sollte die beiden Uwes das Geld aus einem vorangegangen Überfall in ein Wohnmobil packen und damit den nächsten Überfall begehen? Wieso wurde Geld von Überfällen dort gefunden, die der "NSU" gar nicht mehr zugeschrieben werden? Wo kommt die Differenzsumme von über 20.000 Euro her, die über den erbeuteten Betrag von ca. 87.000 Euro aus den beiden erfolgreichen Überfällen von Arnstadt und Eisenach hinaus gefunden wurde?

Und vor allem: Wie kann sich die "NSU" seit dem Untertauchen 1998 jahrelang aus Banküberfällen finanziert haben, die erst kurz vor ihrem Auffliegen im Jahre 2011 begangen wurden? Den Vogel hat hier der Generalbundesanwalt Range abgeschossen, der in einem Interview mit der Süddeutschen Zeitung am 25.03.2012 wieder von über 660.000 Euro gesprochen hat, von denen sich die "NSU" finanziert haben soll, obwohl das voraussetzt, daß ihr wieder alle ursprünglichen 14 Überfällte zugerechnet werden?

http://friedensblick.de/



Denk doch mal über deine eigenen Worte nach, KaRol. Wenn wir jetzt versuchweise mal die Prämisse fallen lassen, hier hätte eine rechtsextreme und ausländerfeindliche "NSU-Terrorzelle" Ausländer und Polizisten gemordet, und das jahrzehntelang und unerkannt, und uns mal auf die wahrscheinlicheren und belegten Kontakte der tödlichen Drei mit dem Verfassungsschutz und anderen Diensten konzentrieren, dann beginnt das Ganze schlüssig und sinnhaftig zu werden. Wenn wir dann weiterhin zum ursprünglichen Ermittlungsstand der Behörden hinsichtlich Döner- und Polizistenmorde vor dem 04.11.2011 zurückgehen, wo in den Medien über ganz andere Hintergründe dieser Taten berichtet wurde, dann kommen wir den Tatsachen noch näher.

Was liegt also näher als das, was man dir hier im Forum unzählige Male durchdekliniert hat: Daß nämlich vermutlich Dönermorde und der Anschlag von Heilbronn ursprünglich nichts miteinander zu tun haben und die Hintergründe des ersteren in Kreisen der türkischen organisierten Kriminalität und des "tiefen Türkischen Staates", die des letzteren bei Islamisten- und Geheimdienstkreisen zu suchen sind, in welche die Polizeistreife wohl unglücklicherweise geraten ist.

Der Sinn dieser ganzen Übung nach dem 04.11. und der zielgerichteten und hysterischen Kampagne in den Medien wegen einer angeblichen rechtsextremen Bedrohung und besonders einer ausländerfeindlichen "Terrorzelle", die sich als Exekutor des Willens einer xeno- und islamophoben deutschen Bevölkerung versteht, dürfte doch wohl auch dir klar sein: Diejenigen Leute, die durch die Sarrazin-Debatte und den zunehmenden Widerstand der Bevölkerung gegen eine realitätsfremde und einseitige Berichterstattung in den Medien ihre Deutungshoheit zunehmend in Gefahr sahen, griffen diesen "NSU"-Fall begierig auf, um damit Stimmung gegen die Proteste der Leute machen und sie als rassistisch, rechtsextremistisch und ausländerfeindlich verunglimpfen zu können. Zum anderen sehen sie darin eine Gelegenheit zur Bestätigung des eigenen linksgrünen multikulturellen Weltbildes, das sie hartnäckig und gegen die Ansichten der Menschen seit Jahrzehnten verbreiten.







...dann darf ich nochmal darauf hinweisen, dass alle mit "..." - gekennzeichneten Sätze/Abschnitte auszugsweise Zitate des STERN-Printausgabe Berichts sind und von mir lediglich zitiert werden....und keineswegs von mir verfasst wurden!

Wenn die Zschäpe demnach in ihren wenigen, bisher gemachten Aussagen mitteilt, dass sie die DVD´s verteilt hat....dann glaube ich eher ihr, als deinen Ausführungen....OK?

Vielleicht hast du eine schlüssige Erklärung dafür, dass hundsgewöhnliche Bankräuber ihre Hütte tarnen und den konspirativen Teil festungsartig ausbauen, schallgedämpft und mit schweren Türen gesichert?
Ist das neuerdings üblich in Ba-Ba-Bankräuberkreisen....:rolleyes:

Und nun noch zur Urururalt Kamelle mit der Kiesewetter´schen Undercovertätigkeit, die nun schon wieder im Strang aus den Tiefen desselben hervorgezerrt wird:

Die Polizistin war kurzzeitig, etwa 1 Jahr vor ihrem Tod, auf Kleindealer angesetzt worden und hat bei einem Scheinkauf eine Verkäuferin hochgenommen, bei der wenige Gramm Hasch oder Exstasy gefunden wurden, was zu einer
kleinen Bewährungsstrafe vor Gericht gereicht hat....

Natürlich hat man sich sofort nach ihrem Tod auf die vermeintlich heisse Spur gestürzt - und nachdem alle Tatbeteiligten unumstößliche Alibis für den Tatzeitpunkt hatte, wurde die Spur als eiskalt beerdigt....

Nicht zuletzt deswegen, weil nicht plausibel erklärt werden könnte, wie ein HNer Kleindealer vom kurzfristigen Diensteinsatz der Frau Kiesewetter hätte erfahren können; wir erinnern uns, sie sprang kurzfristig für einen erkrankten Kollegen ein....


Und dann immer wieder dieses Gedöns über " zufällig in einen Deal geplatze Polizisten"...; das ist doch wirklich der größte Schwachsinn überhaupt:

Das ganze Areal ist ein riesiger Festplatz, topfeben, ohne Gebäude, der in Nichtfestzeiten schlicht als Großparkplatz genutzt - oder schlich leerstehen gelassen wird. Es gibt nur 1 Gebäude, ganz oben, ganz am Rande des Riesengeländes - dort, wo gewöhnlich Polizisten, RK-Rettungssanitäter, der ASB und andere aufs Auto angewiesene Leutz ihre Vesperpause abhalten, weil nur dort Schatten zu finden ist ...und das auch nur, wenn man den Rastplatz kennt, also ortsansässig ist. Fremde würden genau am anderen Ende parken, weil dort nämlich der Kiosk ist, der Hungrige und Durstige bedient ( samt Bänken und Tischen in Freien )....

Wer wäre so blöd und würde am hellen, sonnigen Tag, über die Mittagszeit quasi auf dem Präsentierteller ( der Radler, Spaziergänger, Necker/Kanalweg-Bummler ) einen soooo wichtigen Deal abhalten und nicht sofort abtauchen, wenn er einen Polizei-Dienstwagen sehen würde, der gemütlich über´s Gelände in seine Richtung zuckelt?
Ausserdem: die beiden Polizisten hatten ihre Burger nahezu ganz aufgegessen und ihre Getränke beinahe geleert, waren demzufolge also bereits länger am Vesperplätzle anwesend: das würden sie natürlich auch dann machen ( vespern), wenn ihren geschulten Nasen Verdächtige bei einem Deal aufgefallen wären...( Hey, Ihr da: wartet mal, bis wir gevespert haben, dann werdet ihr auch gleich kontrolliert....)

Ausserdem: beide Polizisten wurden i m PKW angegriffen, o h n e Chance auf Flucht - und wurden im PKW gefunden. Der schwerstverletzte Polizist wurde i m PKW erstbehandelt, die getötete Polizistin, die halb aus dem PKW hing, geborgen und ebenerdig mit einer Plane bedeckt, damit die Ersthelfer den schwerverletzten Kollegen von b e i d e n Seiten im PKW notfallmäßig behandeln konnten.....wie oft muss das eigentlich noch erklärt werden? Stand landauf/landab unmittelbar nach dem Geschehen am nächsten Tag in allen Zeitungen - und nicht nur in der "Stimme" - auf die sich aber viele beriefen, weil sie mit Kamerateam eben binnen weniger Minuten vor Ort war. Deshalb unterhält die "Stimme" auch seit Jahren ein Einsatzteam mit Reportern und Kamerawagen, um bei spektakulären Einsätzen video-präsent zu sein..... ( "Stimme" - TV )


KaRol

solaris
30.04.2012, 14:05
Guten Tag,bin Neuling hier und lese mich gerade in dieses Thema ein.

@karol
Was ich nicht verstehe:

"Und dann immer wieder dieses Gedöns über " zufällig in einen Deal geplatze Polizisten"...; das ist doch wirklich der größte Schwachsinn überhaupt"
"Wer wäre so blöd und würde am hellen, sonnigen Tag, über die Mittagszeit quasi auf dem Präsentierteller ( der Radler, Spaziergänger, Necker/Kanalweg-Bummler ) einen soooo wichtigen Deal abhalten und nicht sofort abtauchen, wenn er einen Polizei-Dienstwagen sehen würde, der gemütlich über´s Gelände in seine Richtung zuckelt?"

Nun sollen die beiden Nazi-Terroristen zwecks Waffenbeschaffung mit dem Wohnmobil aus Zwickau gekommen sein um genau so blöd zu sein,an einem hellen Tag mit Sonnenschein quasi auf dem Präsentierteller
genau das zu tun?
Die,die jahrelang unerkannt geblieben sind,mit falschen Identitäten und Papieren,jeglichen Kontrollen umgehend.
Kommt man als Zwickauer eher zufällig oder eher zielgerichtet auf die Heilbronner Theresienwiese?

Daß die Polizisten in etwas hineingeraten sind,was sie nicht mitbekommen sollten,klingt irgendwie plausibler

KaRol
30.04.2012, 15:26
...und weil wir gerade mal wieder beim Strangthema sind:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828329,00.html


Der SPIEGEL-Artikel sagt u.a. aus, wie die Feuerwehr in die brennende Wohnung eindrang, wie sie löschte - und weshalb so viele Artefakte übrig geblieben sind, dass die Asservatenkammer 140 Seiten aufgelistete Asservate bekam...
Detailiert wird auch beschrieben, wo Waffen /Pistolen gefunden wurden, wo Munitionsdepots waren, wo man Dokumente fand etc....

KaRol