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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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fatalist
16.09.2012, 12:04
Edathy sollte sich nicht weiter blöd stellen,denn es fällt mittlerweile auf
Der stellt sich nicht blöd, der folgt der Staatsdoktrin: Es war der NSU, daran darf nicht gerüttelt werden.

Die Leserkommentare bei der ZEIT sind von Ahnungslosigkeit geprägt, "die zeit" scheint ein Gutmenschenblatt zu sein für staatsvertrauende wessis.

Bei Springers WELT geht es besser zur Sache:


Man fragt sich so langsam, welcher angeblich rechte Gewaltäter kein V-Mann oder vom Staat eingeschleuster Agent Provokateur ist.


So wird die Gefahr von rechts vom Staat gemacht:
Die von den etablierten Parteien kontrollierten Verfassungsschutzbehörden versuchen mit V-Männern und Agent Provoceuters die rechtsextreme Szene 'am Kochen' zu halten, unterstützen und decken Extremisten auch auf die Gefahr hin, dass das Menschenleben kostet, um dann danach die "Gefahr von Rechts" beschwören zu können.

Diesem Staat vertrauen zunehmend weniger Leute. Gut so, und absolut berechtigt. Dieser Staat stinkt vom Kopf her.

fatalist
16.09.2012, 12:21
Das deutsch Recht kennt heute! (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/geheimdienst-mad-verfassungsschutz-kritik-abschaffung?commentstart=17#cid-2312778)
Sehr interessant wäre tatsächlich zu erfahren, ob man beim MAD den M. als interessante Perspektivperson zur Rekrutierung als IM oder gar für eine gladioähnliche Struktur gesehen hat (solche Rekrutierungsmechanismen sind aus Belgien und Italien bekannt geworden) und deshalb ans BfV weitervermittelte!
:auro:

:top: Diesen Kommentar von KM ;) hatte ich auch gerade entdeckt.
Der MAD als Gesinnungssieb mit Empfehlungen für das GLADIO-Programm. Klingt verrückt, aber was solls.

solaris
16.09.2012, 12:29
:top: Diesen Kommentar von KM ;) hatte ich auch gerade entdeckt.
Der MAD als Gesinnungssieb mit Empfehlungen für das GLADIO-Programm. Klingt verrückt, aber was solls.

Nur halb so verrückt wie die offizielle Story der Zwickauer "Nazi-Terror-Zelle"

solaris
16.09.2012, 12:43
Die von den etablierten Parteien kontrollierten Verfassungsschutzbehörden versuchen mit V-Männern und Agent Provoceuters die rechtsextreme Szene 'am Kochen' zu halten, unterstützen und decken Extremisten auch auf die Gefahr hin, dass das Menschenleben kostet, um dann danach die "Gefahr von Rechts" beschwören zu können.

Man darf nicht vergessen,daß die Elite das auf beiden Seiten (rechts und links) tut
Entweder unterwandern,in die Pfanne hauen,oder sich dieser oder jener Seite bedienen.
Versiegt die eine oder die andere Szene/Seite, muss tatkräftig nachgeholfen werden.
Sonst wäre man zudem arbeitslos.

Offizielles liest man dann im VS-Bericht.Was nicht heißen soll,daß es keine gewaltbereiten Spinner auf beiden Seiten gibt (Mörder und Kriminelle)
Zudem bekämpfen sich die beiden Seiten untereinander.
Was will man mehr.

Man hat ja noch die Islamisten/Salafisten/Konvertiten in der Kiste.

Dem ist man als Bürger ausgeliefert

bernhard44
16.09.2012, 16:00
http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201209/WK120914_Geheimdienste_NSU_Luegendetektor.jpg

mit freundlicher Genehmigung von: http://www.wiedenroth-karikatur.de

Nereus
16.09.2012, 18:28
http://img.zvab.com/member/27211g/45704954.jpg

„Die Bedrohung von Rechts“ - Ähnelt das alles nicht dem Reichstagsbrand, der angeblichen „Bedrohung von Links“ und dem Versuch einer Aufklärung des Hintergrundes?

NS-Clique: Die Kommunisten waren es!
Der sozialistisch-kommunstische Gegenprozeß im Ausland mit Braunbuch: Die Nazis und ihr Staatsapparat waren es selber!
Der Prozeß vor dem Leipziger Reichsgericht: Der holländische Anarchist Rinus van der Lubbe wird als Alleinäter zum Tode verurteilt.

Streit um die Täterschaft:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand#Der_Streit_.C3.BCber_die_T.C3.A4te rschaft

Über dieTäterschaft streiten sich noch heute die Gelehrten:
a) Der „Rätekommunist“ Lubbe habe im roten Terror-Auftrage der KPD gehandelt
b) Eine SA-Truppe z.b.V. habe im Auftrage von Innenminister Göring und NS-Propagandachef Goebbels den Reichstag angesteckt.
c) Göring in Nürnberg 1946 zu Mitgefangenen, wie Otto Meissner sen.: Es wäre SA-Führer Karl Ernst gewesen.
d) Der Verfassungsschützer Tobias will den SS-Führer und ersten Vernehmer van der Lubbes, Zirpins, decken http://de.wikipedia.org/wiki/Walter_Zirpins und
behauptet, Lubbe habe alles gestanden und sei Alleintäter. http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Tobias

Bei der Aufzählung der Pro- und Kontra-Literatur fällt auf, daß Diels „Lucifer ante Portas“ und Meissner/ Wildes „Die Machtergreifung – Die Technik des nationalsozialistischen Staatsstreichs“ (1958) in der Aufzählung bei Wikipedia fehlen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Reichstagsbrand#Der_Streit_um_die_T.C3.A4terschaft

Der Chef der politischen Polizei Preußens, Diehls, kennt die Hintergründe des Reichstagsbrandes genau. Er läßt Material dazu in Ausland bringen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Rudolf_Diels

Diehls veröffentlicht Gestapo-Internas 1949 im SPIEGEL und schreibt über den Reichstagsbrand im Stern.

Vermutlich nimmt Diehls zu Otto Meissner jr. Kontakt auf und beichtet die Wahrheit. http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-Otto_Meissner
Zusammen mit dem Schriftsteller Schultze-Wilde erstellt Meissner das Buch „Die Machtergreifung“. Gegner bekommen Wind. Am 18.11.1957 erleidet Diehls einen Jagdunfall. Angeblich löst sich aus Diehls Gewehr ein Schuß und tötet ihn.
Am 18.06.1958 berichtet der SPIEGEL über das Enthüllungsbuch Meissner/Wildes
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-41761650.html

Tobias wird der Guru für die Reichstagsbrandgeschichte, die im SPIEGEL erscheint und 1962 in einem 700seitigen Wälzer veröffentlicht wird, wo van der Lubbe als Alleintäter „bewiesen“ wird. Der Historiker Mommsen unterstützt ihn.
Tobias wirft der Meissner-Wilde Enthüllung Unglaubwürdigkeit und Lügenmärchen vor.

Ein vom Münchner Institut für Zeitgeschichte bestellter Historiker, Schneider, soll Tobias Buch wissenschaftlich überprüfen und bewerten. Dieser deckt jedoch grobe Fehler in Tobias Werk auf. Das aber soll vertuscht werden. Das Institut entläßt Schneider, ohne seine Dokumentation zu veröffentlichen. Das geschieht aus „politischen Gründen“.

Reichstagsbrand bis heute nicht aufgeklärt – Historiker verschiedener politischer Lager bekämpfen sich:


http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=GcgMnqcIC1U

2. Teil
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=YyvxElOuVy4

fatalist
16.09.2012, 19:18
Das Entscheidende an der Reichstagsbrand-Diskussion ist doch, dass ein VS-Beamter namens Tobias eine Alleintäterschaft postulierte, und zwar im SPIEGEL, unter Beifall von Rudolf Augstein, als Serie, und dass die "Historienwissenschaft" der BRD in Person Hans Mommsen dabei sekundierte, die NAZIS reinzuwaschen: Es war halt ein Alleintäter.

Eine kritische Untersuchung der SPIEGEL-Serie durch einen Historiker des IfZ München, Hans Zimmer, die eklatante Fehler und Zitatfälschungen von Tobias nachweist, wird niemals veröffentlicht, der Autor wird diskreditiert.
"Aus allgemeinen politischen Gründen", wie Mommsen damals schrieb.

Da waren wohl alte Seilschaften am Wirken, die schon im 3.Reich Spitzel und GESTAPO waren und danach die Geheimdienste der BRD aufbauten. Dieser Tobias mit seiner Alleintäterthese gehörte auf jeden Fall dazu. http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Tobias

Gehlen und sein BND waren eben kein Einzelfall, sondern der Normalfall.
Die BRD ist viel mehr "Deutsches Reich-Nachfolger", als man so denken mag :)

solaris
16.09.2012, 23:25
Zwischenbilanz zur Mordserie des NSU

09/15/2012 — Wolf Wetzel Zwischen neonazistischem Terror und Staatsterrorismus – eine Zwischenbilanz



Dreizehn Jahre wußte niemand in den zahlreichen Strafverfolgungsorganen, dass es eine neonazistische Terrorgruppe namens “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU) gibt.
Nachdem die Existenz des NSU Ende 2011 nicht mehr zu verheimlichen war, wußten alle, die Polizei, die Geheimdienste, die Innenministerien, die Generalbundesanwaltschaft und alle Leitmedien, dass der NSU aus exakt drei Mitgliedern besteht. Nach 13 Jahren Dunkelheit eine schlagartige Erleuchtung.

Überall woanders, in Russland, in Syrien, im Iran z.B., wäre diese vollsynronisierte Eingebung ein typisches Merkmal eines autoritären, diktatorischen Regimes.
Fangen wir damit an.

Nun sind fast zehn Monate vergangen, seit öffentlich geworden ist, das das, was dreizehn Jahre lang irgend welchen kriminellen, ausländischen Milieus zugeschrieben wurde, eine beispiellose neonazistische Mordserie war.
Eine neonazistische Mordserie, bei der die einflussreichsten Helfer des Nationalsozialistischen Untergrundes/NSU nicht aus den Reihen der Kameradschaften oder aus Blood & Honour- Gruppierungen kamen, sondern aus dem staatlichen “Sicherheits”apparat selbst.
(.....)
Dies ist auch ein wesentlicher Grund dieser neunmonatigen Recherche: Genau und präzise zu belegen, was viele Wenige in den 70er und 80er Jahre für möglich hielten und aufgrund vergleichsweise weniger “Beweise” als wilde Spekulation abgetan werden konnte.
Heute fehlen nicht die Belege für einen Staatsterrorismus, ohne den die Mordserie des NSU nicht möglich gewesen wäre – es fehlt der Mut, aus der Geste “Das haben wir doch schon immer gewußt” herauszutreten, aufzuhören, recht zu haben, anzufangen, an den Verhältnissen etwas zu verändern.


weiter:
https://wolfwetzel.wordpress.com/2012/09/15/zwischenbilanz-zur-mordserie-des-nsu/

Karl_Murx
17.09.2012, 04:41
Das Entscheidende an der Reichstagsbrand-Diskussion ist doch, dass ein VS-Beamter namens Tobias eine Alleintäterschaft postulierte, und zwar im SPIEGEL, unter Beifall von Rudolf Augstein, als Serie, und dass die "Historienwissenschaft" der BRD in Person Hans Mommsen dabei sekundierte, die NAZIS reinzuwaschen: Es war halt ein Alleintäter.

Eine kritische Untersuchung der SPIEGEL-Serie durch einen Historiker des IfZ München, Hans Zimmer, die eklatante Fehler und Zitatfälschungen von Tobias nachweist, wird niemals veröffentlicht, der Autor wird diskreditiert.
"Aus allgemeinen politischen Gründen", wie Mommsen damals schrieb.

Da waren wohl alte Seilschaften am Wirken, die schon im 3.Reich Spitzel und GESTAPO waren und danach die Geheimdienste der BRD aufbauten. Dieser Tobias mit seiner Alleintäterthese gehörte auf jeden Fall dazu. http://de.wikipedia.org/wiki/Fritz_Tobias

Gehlen und sein BND waren eben kein Einzelfall, sondern der Normalfall.
Die BRD ist viel mehr "Deutsches Reich-Nachfolger", als man so denken mag :)

Nur daß es heute mit den alten Methoden gegen diejenigen geht, die an den verkrusteten Ideologien und der verpeilten Politik unserer Großkopfeten rütteln? Der krankhaften Fixierung der Eliten dieses Staates auf diese 12 Jahre Nationalsozialismus willst Du ja hoffentlich nicht das Wort reden.

fatalist
17.09.2012, 08:28
Nur daß es heute mit den alten Methoden gegen diejenigen geht, die an den verkrusteten Ideologien und der verpeilten Politik unserer Großkopfeten rütteln? Der krankhaften Fixierung der Eliten dieses Staates auf diese 12 Jahre Nationalsozialismus willst Du ja hoffentlich nicht das Wort reden.

Keineswegs. Es geht darum, wie Geheimdienste wie VS-Tobias und "Eliten" wie SPIEGEL-Augstein und Mommsen die Herrschaft über die öffentliche Meinung nutzen, um Ereignisse in ihrem Sinn darzustellen und Abweichler fertig machen. Daran hat sich nichts geändert. Der Reichstagsbrand ist da nur 1 Beispiel von vielen.



Der Berliner Grünen-Innenexperte Hans-Christian Ströbele hat im Zusammenhang mit der NSU-Pannenserie schwere Vorwürfe gegen die Ermittlungsbehörden erhoben. Wenn die Behörden den vielen Hinweisen und Indizien systematisch nachgegangen wären, „dann wäre möglicherweise dieses Terrortrio früh gestoppt worden, und dann wären Menschen nicht ermordet worden“, sagte Ströbele am Montag im RBB-Inforadio. Zudem würde die Behörden dem NSU-Untersuchungsausschuss (http://www.bz-berlin.de/thema/rechtsradikalismus/article1543956.ece?token=170295462) des Bundestags nur das Material geben, „wo wir aus anderen Quellen wissen, dass es da was geben muss“.
Im Zusammenhang mit Informationen über einen V-Mann der Berliner Polizei, der das Terrortrio unterstützte, bezichtigte Ströbele die Behörde der Lüge. „Wir haben gerade in Berlin (http://bz-berlin.de/aktuell/berlin) zweimal nachgefragt, habt Ihr irgendetwas, was für den Untersuchungsausschuss von Bedeutung sein kann. Da wurde uns nichts gesagt, ganz im Gegenteil, es wurde gesagt: Wir haben nichts. Das kann man nur als Lüge bezeichnen.“

http://www.bz-berlin.de/thema/rechtsradikalismus/nsu-stroebele-wirft-der-polizei-luegen-vor-article1543957.html

Schönes Beispiel, wie Geschichte gefälscht wird. Die auf der Hand liegenden Schlüsse zieht auch Ströbele nicht.
Ist im Theaterstück "NSU-Pannen" nicht so vorgesehen. Die Staatsräson verdeckt Logik, gesunden Menschenverstand und Aufklärung dessen was wirklich war. Ist wie bei der RAF auch.

solaris
17.09.2012, 17:18
Gehlen und sein BND waren eben kein Einzelfall, sondern der Normalfall.
Die BRD ist viel mehr "Deutsches Reich-Nachfolger", als man so denken mag :)

Das schlimmste daran:
Das sich diese "Normalfälle" 1989 mit den übergelaufenen Offizieren und IMs der Staatssicherheit des verendeten realen Sozialmuses,auch DDR genannt,gepaart hat.
Menschen ohne Skrupel und ohne Charakter.

Schlimmer geht gar nimmer

fatalist
17.09.2012, 18:19
Eine Timeline vom Urschleim bis heute:

http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/uwe-mundlos-mitglied-der-nsu.html

Da hat jemand eine echte Fleissarbeit abgeliefert.

Karl_Murx
17.09.2012, 18:42
Keineswegs. Es geht darum, wie Geheimdienste wie VS-Tobias und "Eliten" wie SPIEGEL-Augstein und Mommsen die Herrschaft über die öffentliche Meinung nutzen, um Ereignisse in ihrem Sinn darzustellen und Abweichler fertig machen. Daran hat sich nichts geändert. Der Reichstagsbrand ist da nur 1 Beispiel von vielen.

Genau diese Parallele des "NSU"-Falles mit dem Reichstagsbrandprozeß fiel mir auch auf. Der bulgarische Kommunist Georgi Dimitroff und die anderen Mitangeklagten wurde damals übrigens von der deutschen Justiz freigesprochen. Das war wohl der letzte Fall, wo man noch einigermaßen von rechtsstaatlichen Verhältnisse sprechen konnte. Die NS-Regierung (zur Info: anfänglich sogar mit einer Minderheit an NSDAP-Mitgliedern in der Ministerriege und mehreren Vertretern der nationalkonservativen Parteien am Tisch) hatte damals den Staats- und Justizapparat noch nicht so im Griff wie später).




http://www.bz-berlin.de/thema/rechtsradikalismus/nsu-stroebele-wirft-der-polizei-luegen-vor-article1543957.html


Schönes Beispiel, wie Geschichte gefälscht wird. Die auf der Hand liegenden Schlüsse zieht auch Ströbele nicht.
Ist im Theaterstück "NSU-Pannen" nicht so vorgesehen. Die Staatsräson verdeckt Logik, gesunden Menschenverstand und Aufklärung dessen was wirklich war.

Und die linke Ideologie der 68er. Bei sind eine notorisch ausländerfeindliche und rassistische deutsche Bevölkerung fester Bestandteil der Weltanschauung. Dieses Weltbild setzt man ungern Gefährdungen aus, hängen doch die eigenen politischen und persönlichen Biographien dran.


Ist wie bei der RAF auch.

Ja. Aber in der Beziehung ist der deutsche Nachkriegsstaat keine Ausnahme. In anderen Ländern wie Italien hat man da schon mal massenhaft Tote bei solchen Aktionen in Kauf genommen, wie bei dem Anschlag auf den Bahnhof von Bologna, wo meines Wissens über 80 Menschen getötet wurden. Wurde in der Öffentlichkeit den Roten Brigaden angelastet, hat sich aber dann als eine "false flag"-Operation herausgestellt. Ist natürlich keine Entschuldigung bzw. Entlastung für die Anschläge, die von den RB tatsächlich verübt wurden.

Karl_Murx
17.09.2012, 19:25
Eine Timeline vom Urschleim bis heute:

http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/uwe-mundlos-mitglied-der-nsu.html

Da hat jemand eine echte Fleissarbeit abgeliefert.

Und vor allem eine, die brav im Mainstream mitschwimmt. Die behördliche Version, hier hätte eine rechtsextreme Terrorgruppe Migranten und Polizisten gemeuchelt, wird nicht hinterfragt, sondern einfach als wahr vorausgesetzt.


1982. Im östlichen Teil Berlins entsteht die kleine Neonazigruppe "Die Vandalen-Ariogermanische Kampfgemeinschaft". Weil die Mitglieder sich als Rocker kleiden werden sie auch als Nazi-Rocker bezeichnet.

Kann mir nicht vorstellen, daß eine solche Neonazigruppe, sollte sie nicht auch eine ähnliche Funktion im Auftrag des Staates wie der "NSU" gehabt haben, sehr lange unbehelligt von Polizei und Stasi unterwegs gewesen wäre.


17. bis 23. September 1991. In der sächsischen Stadt Hoyerswerda kommt es zu mehreren rassistisch motivierten Übergriffen. Bis zu 500 Personen griffen dabei ein Wohnheim für Vertragsmitarbeiter und ein Flüchtlingswohnheim an. Die Polizei schaffte es nicht, die Angriffe zu stoppen.

Sieht man sich diese "rassistisch motivierten" Übergriffe, die dort vor allem im pöhsen ausländerfeindlichen Osten stattgefunden haben sollen, dann entpuppen sie sich so gut wie alle als im Grunde unpolitisch und nicht von Neonazigruppen organisiert, sondern als handgreifliche Auseinandersetzungen zwischen meist jugendlichen Einheimischen und aggressiv oder als Belästiger auftretenden Einwanderern im öffentlichen Raum, meist den kulturbereichernden Fraktionen angehörend, die im Westen schon viel länger und zahlreicher auftreten. Die Ostdeutschen waren ohne diese Massen an Türken und Arabern aufgewachsen und es nicht gewohnt, bei Auseinandersetzungen wegen aufdringlichen Belästigungen der einheimischen Frauen in der Öffentlichkeit oder der Vorherrschaft in Diskotheken den Schwanz einzuziehen, weil ihnen bis dahin nicht automatisch von der eigenen Justiz Rassismus und Ausländerfeindlichkeit unterstellt wurde, wie das Westen schon lange und heute inzwischen auch im Osten der Fall ist. Auch gab es damals noch ein viel stärkeres Gruppen- und Zusammengehörigkeitsefühl, das die Einheimischen stärker zusammenschweißte und teilweise auch im kollektiven Widerstand gegen die Überschwemmung der Viertel mit "Migranten" und "Asylanten" mündete.

Dieser sog. rassistische Übergriff in Hoyerswerda kam, analog zum angeblichen Pogrom von Rostock-Lichtenhagen, auch nicht durch pöhse Neonazis oder chronisch ausländerfeindliche Ossis, sondern als Verfolgung eines arabischen Drogendealer zustande, der als Asylantragsteller dort war und sich dort neben der Erholung von der üblichen politischen Verfolgung seinem kleinen Nebenerwerb widmete. Daneben kam es, wie heute permanent, vor oder in Diskotheken zu tätlichen Auseinandersetzungen mit arabischen Jugendbanden, die üblicherweise auch entweder den Drogenmarkt einführen oder ihn übernehmen wollten. Die Gangs der Rußlanddeutschen kamen dann im Lauf der 90er Jahre dazu. Die lieferten sich teilweise ebenfalls mit den Einheimischen oder mit den arabischen Gangs Auseinandersetzungen, was natürlich der deutschen Seite übergeholfen wurde, da die Deutschrussen meistens den deutschen Paß besaßen.

Also alles in allem ein weiterer Fall der Verbreitung eines ideologisch geprägten Weltbildes von Ostdeutschland im besprochenen Artikel, das mit der Realität wenig zu tun hat. Die zahlreichen Zeitungsenten a lá Sebnitz, Mittweida, Chemnitz und viele andere mehr wären dazu noch zu erwähnen, die mit gewaltigen Medienrummel inszeniert wurden und nach der Aufdeckung der wahren Hintergründe sang- und klanglos in der Versenkung verschwanden. Ihren Zweck hatten sie jedenfalls erfüllt: Die Verbreitung eines negativen, ausländerfeindlichen Images des Ostens mit dem Ziel, den Deutschen weiterhin ein negatives Selbstbild der eigenen Gesellschaft und Nation zu suggerieren.


Die Ereingnisse von Hoyerswerda liesen den Schluss zu, dass eine Masse von Bürgern die bisher geschwiegen hatten Rechtsradikale in Deutschland unterstützen würden. Das war der Start zu einer Serie ausländerfeindlicher Ausschreitungen zu Anfang der 90er Jahre in Deutschland die von den neuen Bundesländern auch in die alten Bundesländer überschwappte.

Genau dieses Bild will uns dieser Schreiberling mit seinem Artikel vermitteln. Der Osten ist ausländerfeindlich, tiefbraun und voller Nazis, und wenn selbst beim besten Willen keine solchen auszumachen sind: Zuzutrauen wäre es den Ossis allemal gewesen. Daneben haben sie inzwischen auch den toleranten, kosmopolitischen und multikulturellen Westen infiziert.


Die Wahrheit ist im tiefsten Grunde eine andere, fatalist: Wir im Osten sind dieser linksgrün-gutmenschlichen Fraktion in Medien und Politik noch zu deutsch und nicht "multikulturell", d.h. türkisch-islamisch genug. Der Osten erregt deren besonderen Haß, sind wir doch der anschauliche Gegenbeweis dafür, daß eine ethnisch relativ geschlossene deutsche Gesellschaft möglich, machbar und lebenswert ist, mit viel geringeren Problemen wie ethnischen Auseinandersetzungen und Spannungen, Ausländerkriminalität, Deutschfeindlichkeit sowie sprachlicher und kultureller Überfremdung ganzer Regionen. Genau deswegen wird nichts unversucht gelassen, diese Region in den düstersten Farben zu malen, und die Abgesandten dieser Fraktion wie dieser Verbrecher Gillo (CDU), seines Zeichens Ausländerbeauftragter von Sachsen, sorgen im Verein mit den willfährigen Behörden dafür, daß der Ausländeranteil inzwischen auch im Osten stark gestiegen ist, vor allem des Klientels, was hier keiner braucht.

Den Rest der geschriebenen Scheixxe, die dort steht, kann man getrost in die Tonne kloppen. An Fakten nichts, was nicht schon sattsam bekannt wäre, und im Grundtenor das Nachsingen des politisch erwünschten Gehirnwäschechors: "Böse rechtsextreme (Ost)deutsche meuchelten aus reinem Ausländer- und Türkenhaß harmlose Migranten und Polizisten".

Nereus
17.09.2012, 19:34
Eine Timeline vom Urschleim bis heute:

http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/uwe-mundlos-mitglied-der-nsu.html

Da hat jemand eine echte Fleissarbeit abgeliefert.

Bei näherer Betrachtung tauchen Fehler auf: z.B. Der Banküberfall in Arnstadt wurde unterschlagen. Dort waren Täter mit Tiermasken in schwarz-weiß zu sehen mit einer eindeutigen Schreckschußwaffe, wo ihr Wohnmobil doch mit scharfen Ballermännern randvoll gefüllt seien sollte. Verwunderlich eigentlich bei so eiskalten "Dönermördern" sich mit Attrappen in ein gefahrvolles Unternehmen zu begeben. Rückblende: wo wirklich Geld rumlag, wurde nichts mitgenommen aber scharf geschossen (ohne Tiermasken). Beim letzten Banküberfall ist alles anders: Der Linkshänder mit Tiermaske schwenkt jetzt rechtshändig die Schreckschußwaffe. Und alles in Farbe wie bei einer Filminszenierung...
Meine Meinung: Der letzte Banküberfall war gestellt?
Ich mußte dabei unwillkürlich an das Meissner/Wilde-Buch denken, wo aus politischen Gründen ("Kampf gegen Linkks") etwas inszeniert wurde.

fatalist
17.09.2012, 20:05
Genau diese Parallele des "NSU"-Falles mit dem Reichstagsbrandprozeß fiel mir auch auf.
Mir sind die Motive für die nachträglich umgeschriebene Geschichte allerdings unklar. Wozu das Ganze?


Und die linke Ideologie der 68er. Bei [dieser] sind eine notorisch ausländerfeindliche und rassistische deutsche Bevölkerung fester Bestandteil der Weltanschauung. Dieses Weltbild setzt man ungern Gefährdungen aus, hängen doch die eigenen politischen und persönlichen Biographien dran.
Lebenslügen, um es auf den Punkt zu bringen.


Ja. Aber in der Beziehung ist der deutsche Nachkriegsstaat keine Ausnahme. In anderen Ländern wie Italien hat man da schon mal massenhaft Tote bei solchen Aktionen in Kauf genommen, wie bei dem Anschlag auf den Bahnhof von Bologna, wo meines Wissens über 80 Menschen getötet wurden. Wurde in der Öffentlichkeit den Roten Brigaden angelastet, hat sich aber dann als eine "false flag"-Operation herausgestellt. Ist natürlich keine Entschuldigung bzw. Entlastung für die Anschläge, die von den RB tatsächlich verübt wurden.
9/11 zeigt, dass westliche Regierungen auch Tausende opfern, wenn es den Zielen der Eliten nützlich ist. London, Madrid dito

fatalist
17.09.2012, 20:12
Und vor allem eine, die brav im Mainstream mitschwimmt. Die behördliche Version, hier hätte eine rechtsextreme Terrorgruppe Migranten und Polizisten gemeuchelt, wird nicht hinterfragt, sondern einfach als wahr vorausgesetzt.

Seine Fleissarbeit verwundert, deckt sie doch nichts auf, sondern wiederholt lediglich.
Was trieb ihn an?


Den Rest der geschriebenen Scheixxe, die dort steht, kann man getrost in die Tonne kloppen. An Fakten nichts, was nicht schon sattsam bekannt wäre, und im Grundtenor das Nachsingen des politisch erwünschten Gehirnwäschechors: "Böse rechtsextreme (Ost)deutsche meuchelten aus reinem Ausländer- und Türkenhaß harmlose Migranten und Polizisten".

Es sind nicht "Ostdeutsche", so kommt das bei mir jedenfalls nicht an.


Bei näherer Betrachtung tauchen Fehler auf: z.B. Der Banküberfall in Arnstadt wurde unterschlagen. Dort waren Täter mit Tiermasken in schwarz-weiß zu sehen mit einer eindeutigen Schreckschußwaffe, wo ihr Wohnmobil doch mit scharfen Ballermännern randvoll gefüllt seien sollte. Verwunderlich eigentlich bei so eiskalten "Dönermördern" sich mit Attrappen in ein gefahrvolles Unternehmen zu begeben. Rückblende: wo wirklich Geld rumlag, wurde nichts mitgenommen aber scharf geschossen (ohne Tiermasken). Beim letzten Banküberfall ist alles anders: Der Linkshänder mit Tiermaske schwenkt jetzt rechtshändig die Schreckschußwaffe. Und alles in Farbe wie bei einer Filminszenierung...
Meine Meinung: Der letzte Banküberfall war gestellt?
Ich mußte dabei unwillkürlich an das Meissner/Wilde-Buch denken, wo aus politischen Gründen ("Kampf gegen Linkks") etwas inszeniert wurde.

Der Showdown am 4.11.11 scheint mit langer Hand vorbereitet worden zu sein.
Ob diese Banküberfälle überhaupt "echte NSU-Taten" waren?

Wurden die Tiermasken im Wohnmobil gefunden?

Karl_Murx
17.09.2012, 20:34
Mir sind die Motive für die nachträglich umgeschriebene Geschichte allerdings unklar. Wozu das Ganze?

In diesem konkreten Fall kann ich das ebenfalls nicht beantworten. Ich habe schon von einigen Historikern über die Hintergründe des Reichstagsbrandprozesses gelesen; außerdem kenne ich die Version, die in der DDR darüber verbreitet wurde. Van der Lubbe muß kein von den Nazis gesteuerter Attentäter gewesen sein. Unter Umständen war er tatsächlich ein verwirrter Einzeltäter. Es war ja auch nicht so, daß die Geschichte der Machtergreifung respektive der Etablierung des NS-Regimes ein in allen Einzelheiten vorbestimmter und geplanter Prozeß war. Solche Sachen kamen Hitler jedenfalls sehr gelegen und wurde dann auch zur Einführung eines dauerhaften Ausnahmezustandes über den Weg der Notverordnungen genutzt (§§ 48 der Weimarer Verfassung, "Notverordnung zum Schutz von Volk und Reich"), die wohl noch von Hindenburg selbst erlassen wurde.


Lebenslügen, um es auf den Punkt zu bringen.

Richtig. Der Osten hat seine eigenen Lebenslügen ("Sozialismus ist die überlegene, menschlichere Gesellschaftsform") inzwischen beerdigt. Es wird Zeit für den Westen, das zu tun.



9/11 zeigt, dass westliche Regierungen auch Tausende opfern, wenn es den Zielen der Eliten nützlich ist. London, Madrid dito

Ob es Dir gefällt oder nicht: Bei diesen Theorien über den 9/11 bin ich ebenfalls skeptisch. Was den "NSU" betrifft, da braucht es nur ein paar Presseberichte, um die ganze Widersprüchlichkeit dieser Version zu entlarven. Ich würde mich natürlich gern durch Enthüllungen und Fakten belehren lassen.

Karl_Murx
17.09.2012, 21:17
Der Showdown am 4.11.11 scheint mit langer Hand vorbereitet worden zu sein.
Ob diese Banküberfälle überhaupt "echte NSU-Taten" waren?

Wurden die Tiermasken im Wohnmobil gefunden?

Gerade einen neuen SPON-Artikel zum Thema V-Mann Thomas S.(tarke) gefunden:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/v-mann-affaere-berlins-innensenator-henkel-geraet-unter-druck-a-856355.html

Adressiert war der "Lagebericht Nr. 21", der die neuesten BKA-Erkenntnisse zu den NSU-Ermittlungen enthielt, an einen handverlesenen Verteiler, das Papier ging ans Innenministerium, die Bundesanwaltschaft und das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie an die Leiter der Staatsschutz-Abteilungen aller deutschen Landeskriminalämter (LKA).

Besonders in der Staatsschutz-Abteilung in Berlin-Tempelhof muss das Geheimdossier - datiert auf den 2. Februar 2012, 14 Uhr - für helle Aufregung gesorgt haben: Auf Seite 6 wurden die Empfänger darüber informiert, dass der Generalbundesanwalt nun auch gegen einen mutmaßlichen NSU-Unterstützer namens Thomas S. ermittle, wegen "Unterstützung einer terroristischen Vereinigung".

Unter anderem stehe S. "im Verdacht, Sprengstoff für das Trio besorgt zu haben". Die Nachricht barg auch politische Sprengkraft, denn der Beschuldigte war dem Berliner LKA bestens bekannt: Mehr als zehn Jahre lang, genauer gesagt vom 16. November 2000 bis zum 7. Januar 2011, hatte das Amt Thomas S. als "Vertrauensperson" (VP) geführt.

In wessen Auftrag, liebe SPON-Redakteure, hat Thomas Starke wohl diesen "Sprengstoff" (was auch immer das war) besorgt?

Könnte natürlich auch sein, daß damals der frischgebackene Generalbundesanwalt noch nicht in alle Details eingeweiht war oder noch nicht hinreichend "gebrieft".


Zwischen August 2001 und Dezember 2005 lieferte der Informant auch mindestens fünf Hinweise zu dem seit 1998 untergetauchten Neonazi-Trio des NSU und dessen Umfeld.

Haaaaaaaaallo ... den "NSU" hat der Verfassungsschutz erst 2011 aus der Taufe gehoben.


Den Staatsschützern des Berliner LKA musste also spätestens seit Anfang Februar klar gewesen sein, dass in ihren Aktenschränken eine Zeitbombe tickte. Nach Ansicht von Sicherheitsexperten hätten sie unverzüglich die Bundesanwaltschaft und das BKA über die langjährige Kooperation mit S. informieren müssen, allein schon deshalb, um sich "nicht dem Verdacht der Vertuschung auszusetzen", wie es ein hochrangiger Sicherheitsmann formuliert. Doch offenbar schwieg das LKA - sechs Wochen lang.

Wenns weiter nichts ist. Andere Ämter wie die sächsischen bzw. thüringischen Ämter für Landesverfassungsschutz schweigen schon über 10 Monate, ebenso wie der Bundesverfassungsschutz.


Das lange Schweigen seines LKA setzt Henkel, seit Dezember 2011 im Amt, weiter unter Druck. Bislang beschränkte sich die Kritik darauf, dass der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags von Henkel und seinen Behörden trotz diverser Anfragen über Monate nichts vom Fall Thomas S. erfahren hatte. Nun wird der Senator auch erklären müssen, warum seine Fahnder nicht schon im Februar reagierten - schließlich ging es um die Ermittlungen in dem Kriminalfall mit zehn Toten.

Nee. Hier geht es um die Vertuschungen einer Aktion des Verfassungsschutzes und anderer Dienste.


Vorbild für die Verteidigung soll offenbar das leise "Sorry" von Verteidigungsminister Thomas de Maizière sein. Zwar sei die späte Information des Ausschusses formal richtig gewesen, so die angepeilte Strategie, gleichwohl hätte man sensibler agieren müssen. Selbstkritisch müsse man einräumen, so heißt es, dass alles nach Vorschrift erledigt worden sei - trotzdem habe man nicht genug getan.

Die altbekannte Taktik. Es gab leider Fehler und Pannen, und wir haben leider nicht genug gemacht. Aber den "NSU" und dessen Meuchelmorde, die gab es ganz ganz bestimmt.


Die Wut des Bundestagsausschusses, der sich getäuscht fühlt, versuchte Henkels stellvertretende Polizeichefin schon vorab mit einem Anruf beim Gremiumsvorsitzenden abzumildern. Verbindlich sagte Margarete Koppers zu, dass die Berliner Polizei den Abgeordneten so schnell wie möglich alle Akten zu dem V-Mann Thomas S. vorlegen wolle. Ab Dienstagmittag nun sollen die Politiker die Papiere einsehen dürfen.

Irgendwann muß doch auch mal den Hirnis beim Untersuchungsausschuß inklusive der Systemmedien auffallen, daß mit dieser Methode so langsam keine Blumen mehr zu gewinnen sind. Der Ausschuß fordert die Unterlagen und Akten an, die Dienste liefern nur Müll und mauern, was das Zeug hält. Wenn dann mal doch durch Zufall etwas davon durchsickert, dann dürfen die Politiker natürlich gleich die Unterlagen einsehen, also genau die, welche die Behörden eigentlich verpflichtet waren dem Ausschuß vorzulegen. Wie abgeschmackt, plump und dämlich muß es denn noch werden?


Der Senator jedoch argumentiert, dass er die Ermittlungen damals nicht mit einem Hinweis an den Ausschuss, der vermutlich recht schnell öffentlich geworden wäre, gefährden wollte. Besonders ein Hinweis auf einen möglichen Kontaktmann des abgetauchten Trios, auf den S. die Berliner im Jahr 2002 hingewiesen hatte, habe Anlass zu weiteren Ermittlungen in dessen Umfeld gegeben.

Arrrrrrrrrrgh.


Ob solche Ermittlungsdetails, die für die Öffentlichkeit nur schwer zu verstehen sind, Henkels Zukunft retten können, bleibt abzuwarten. Bei der Sondersitzung des Berliner Innenausschusses wird er sich auch gegen den Vorwurf wehren müssen, das Berliner Abgeordnetenhaus in die Irre geführt zu haben.

Bei diesen Ermittlungen und Untersuchungen wurde nicht nur das Abgeordnetenhaus, sondern die Öffentlichkeit insgesamt in die Irre geführt. Und zwar vor allem durch die Organe, deren Aufgabe es wäre, Licht in die Affäre zu bringen. Unter anderem den Untersuchungsausschuß.



Als die V-Mann-Affäre am vorigen Donnerstag ruchbar wurde, fragte der Grüne Benedikt Lux laut Vorabprotokoll im Plenum, ob der Berliner Verfassungsschutz Informationen zugeliefert habe, "mit denen man möglicherweise den Aufenthaltsort der Terrorzelle hätte feststellen und möglicherweise sogar die Mordserie früher hätte unterbrechen können".

Das eigentliche Ziel und Wollen der gesamten verlogenen politisch-medialen Kaste: Die Rettung der selbstfabrizierten Story einer migrantenmordenden rechtsextremen Terrorzelle.


Henkel gab sich unwissend: "Das ist in der Tat ein ernstes Thema. Ich bin genauso wie Sie heute damit konfrontiert worden." Erst einen Tag später räumte er ein, dass er bereits im März über die Sache informiert worden war.

Schon für sich ein Grund, Henkel aus dem Amt zu befördern.


Ein erstes politisches Opfer hat die Affäre um den V-Mann Thomas S. bereits gefordert. Leicht zerknirscht gab am Montag der frühere Innensenator Ehrhart Körting (SPD) seinen Rückzug aus der Bund-Länder-Kommission zur Aufklärung der Behördenpannen bekannt. Zwar habe er in seiner Zeit als Innensenator in Berlin "nach meiner sicheren Erinnerung" nichts von dem V-Mann Thomas S. erfahren, so Körting in seinem Rücktrittsschreiben, gleichwohl sei es für "die Akzeptanz der Arbeit der Kommission" unerlässlich, dass kein "Anschein einer Befangenheit" entstehe.

Realsatire at it`s best.

romeo1
17.09.2012, 21:33
Seine Fleissarbeit verwundert, deckt sie doch nichts auf, sondern wiederholt lediglich.
Was trieb ihn an?



Es sind nicht "Ostdeutsche", so kommt das bei mir jedenfalls nicht an.



Der Showdown am 4.11.11 scheint mit langer Hand vorbereitet worden zu sein.
Ob diese Banküberfälle überhaupt "echte NSU-Taten" waren?

Wurden die Tiermasken im Wohnmobil gefunden?


da war ncihts von langer Hand vorbereitet, sonst hätte es nicht derart viele Pannen gegeben. Bei einer wirklich investigativen Presse wären das Lügengebäude schon längst entlarvt worden und zusammengebrochen.

Filofax
18.09.2012, 07:11
Ob es Dir gefällt oder nicht: Bei diesen Theorien über den 9/11 bin ich ebenfalls skeptisch. Was den "NSU" betrifft, da braucht es nur ein paar Presseberichte, um die ganze Widersprüchlichkeit dieser Version zu entlarven. Ich würde mich natürlich gern durch Enthüllungen und Fakten belehren lassen.

Fatalist (Nomen est Omen) macht den Fehler, grundsätzlich einfach ALLES als inszenierte "Verschwörung" zu sehen. Das aber entwertet seine teilweise guten Beiträge zur "NSU", weil jemand der 9/11, die RAF, die Mondlandung als "erfunden" und von Geheimdiensten inszeniert betrachtet, wird von 99% der Menschen eben nie für ernst genommen werden.

Man darf ja eines nicht vergessen:
Die Anschläge der RAF und später die Anschläge auf das WTC haben in gewissen Kreisen für grosse Begeisterung gesorgt.
Die Opfer waren eben nicht nette und eher arme/bescheidene Gemüsehändler, Blumenverkäufer oder Dönerverkäufer, sondern Spitzenmanager/Politiker/Funktionäre (RAF) bzw Banker/Geschäftsleute eines verhassten Gesellschaftsmodells (9/11)


Bei den "Dönermorden" war das ja ganz anders, selbst dem eifrigsten linken Journalisten ist es nicht gelungen aus den tiefsten anonymen Winkeln des WWW (wie Thiazi, Altermedia, kenn mich da nicht wirklich aus) irgendwelche Sympathiebekundungen für diese Morde herauszufischen. Aber was bringt denn ein "Terror", den noch nicht einmal eine Minderheit, den noch nicht einmal Menschen mit gleicher politischer Gesinnung (wenn man jetzt unterstellt dei Uwes + Beate waren wirkliche "Nazis") unterstützen?

fatalist
18.09.2012, 07:25
Fatalist (Nomen est Omen) macht den Fehler, grundsätzlich einfach ALLES als inszenierte "Verschwörung" zu sehen. Das aber entwertet seine teilweise guten Beiträge zur "NSU", weil jemand der 9/11, die RAF, die Mondlandung als "erfunden" und von Geheimdiensten inszeniert betrachtet, wird von 99% der Menschen eben nie für ernst genommen werden.

Jetzt hab ich wieder viel Neues über mich erfahren.
Lustig war es auch noch. Vielen Dank.

Edit: @Nereus
Zu lang, zu themenfremd noch dazu.
Mach nen Strang auf, wenn Du das Thema Reichstagsbrand diskutieren willst.

fatalist
18.09.2012, 07:34
Ob es Dir gefällt oder nicht: Bei diesen Theorien über den 9/11 bin ich ebenfalls skeptisch. Was den "NSU" betrifft, da braucht es nur ein paar Presseberichte, um die ganze Widersprüchlichkeit dieser Version zu entlarven. Ich würde mich natürlich gern durch Enthüllungen und Fakten belehren lassen.

Ob da wirklich ein paar investigative Medienberichte ausreichen, da wäre ich skeptisch.
Denk an die Andereas Temme-Nummer von Stefan Aust, die verlief wirkungslos im Sand.

Was 9/11 und London 7/7 angeht, da muss man sich anschauen, welche Manöver/Übungen an exakt dem "richtigen" Tag zufällig gerade stattfanden. Dann sieht man schon mal etwas klarer.

fatalist
18.09.2012, 07:45
da war ncihts von langer Hand vorbereitet, sonst hätte es nicht derart viele Pannen gegeben. Bei einer wirklich investigativen Presse wären das Lügengebäude schon längst entlarvt worden und zusammengebrochen.

Der Banküberfall mit den Spielzeugwaffen in Arnstadt war im September, der Showdown in Eisenach war am 4. November.
Geld und Geldbanderolen aus Arnstadt fand man im Ende Oktober angemieteten Wohnmobil. Das passt nicht.
Es würde nur passen, wenn die Uwes nach dem Banküberfall in Eisenach mit möglichst viel Geld ins Ausland abhauen wollten.
Planten sie zurück nach Zwickau zu fahren, passt es nicht.

Ebenfalls fand man dort im Wohnmobil die Dienstwaffen der Heilbronner Polizisten.

Wenn das eine Inszenierung mitsamt Liquidierung war, dann war das mit langer Hand vorbereitet.
Das ist offenkundig so.

fatalist
18.09.2012, 10:47
Das LKA Thüringen kommt mit einer Richtigstellung:


MedieninformationRichtigstellung der Presseinformation des MDR vom 7. September 2012 „Neonazi-Ermittlungen: Pannen von Anfang an – Sprengstoff 1998 nicht sachgemäß dokumentiert“Der MDR hatte in seiner Presseinformation vom 7. September 2012 berichtet, dass der „Sprengstoff aus der ‚Neonazi-Bombenwerkstatt’ in Jena […] 1998 unsachgemäß erfasst und offenbar zu früh vernichtet worden“ sei.


Als Grund des Vorwurfs der unsachgemäßen Erfassung wird die Feststellung aufgeführt, dass nach der Durchsuchung der Garagen in Jena das TNT nicht gewogen wurde. Zudem soll die Staatsanwaltschaft Gera angegeben haben, dass 1392 Gramm TNT sichergestellt wurden. Diese Aussage der Staatsanwaltschaft findet sich jedoch nicht in den 24 Altakten des TLKA. Lediglich in einer Stellungnahme des TLKA an das TIM vom 6. Februar 2001 zur Beantwortung der Kleinen Anfrage Nr. 312 des Abgeordneten Dittes (PDS) „Rechtsextremismus und Sprengstofffunde bzw. -anschläge in Thüringen“ ist zur Frage 7 „Sind die von diesen verwendeten Sprengstoffe restlos aufgefunden worden?“ angegeben: „Es wurden zirka 1392g TNT aufgefunden.“ Woher diese Mengenangabe stammt, ist unklar. http://www.thueringen.de/th3/polizei/lka/presse/aktuell/pm/66821/index.aspx

Märchenstunde, ganz neue Fakten:


Im Rahmen der Entschärfung, der in der Garage aufgefundenen Sprengkörper und –stoffe, durch Spezialkräfte des TLKA am 2. Februar 1998 wurden die Rohrbomben mittels Sprengladungen geöffnet.

Bis jetzt hatte man in der Garage Material zum Bau von Rohrbomben und 1,4 kg TNT gefunden, welches aber Ende 1998 schon entsorgt worden sei, und niemals gewogen wurde.

Jetzt kommt das LKA und erzählt was von Sprengung.
Damals schon.

Toootal glaubhaft. :blabla:

fatalist
18.09.2012, 11:04
Woher das TNT stammte, das erzählt uns das LKA wohlweislich nicht.
Käme es wie behauptet aus Bundeswehr-Beständen, geklaut angeblich 1991 aus einem Depot (angeblich 38 kg gestohlen!!!), dann müsste das ja nachgewiesen worden sein. Ist es aber nicht.


1991. Aus einem Bundeswehr-Munitionsdepot bei Großeutersdorf werden 38 Kilogramm TNT gestohlen

Auch das ist eine Finte, wenn man der OTZ glauben darf:


Zu der Zeit [1997/98, fatalist] wurde gegen Böhnhardt sowie
Uwe Mundlos und Beate Zschäpe nach Hinweisen des Verfassungsschutzes jedoch bereits wegen der drei Bombenkoffer - ein dritter war im Jenaer Stadion entdeckt worden - ermittelt. Am 26. Januar kam es zur Durchsuchung, bei der Uwe Böhnhardt anwesend war. In einer Garage nahe Böhnhardts Wohnung fanden sich keine Beweise. Da die Akten aus Gera noch zum Jugendrichter unterwegs waren, lag so (noch) kein Anlass zur Vollstreckung der Strafe vom Dezember vor.Die Brisanz der "Bombenkoffer" war offensichtlich nicht erkannt worden - Böhnhardt durfte mit dem Auto davonfahren. Als dann in einer zweiten Garagenanlage die Rohrbomben und die 1,4 kg TNT entdeckt wurden, gab die Staatsanwaltschaft Gera sofort grünes Licht für die Verfolgung und Festnahme von Böhnhardt - zu spät. Am 28. Januar wurde der internationale Haftbefehl gegen das Trio ausgestellt. http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Jenaer-Neonazi-Trio-bezog-Sprengstoff-nicht-aus-Grosseutersdorf-385597978

Es waren nicht Rohrbomben und TNT, sondern laut LKA im September 2012 "TNT in Rohrbomben verbaut".
An der Geschichte stimmt gar nichts.

Und warum bezeugt Mutter Böhnhardt im ZDF die Warnung eines LKA-Polizisten an ihren Sohn "Jetzt seid ihr dran, der Haftbefehl ist unterwegs" und lässt ihn wegfahren und untertauchen?
Das ganze TNT-Ding war ein Fake des Verfassungsschutzes mit LKA-Spitzel Thomas Starke als "Sprengstofflieferant".

Ob sich der "NSU" irgendwann mal gewundert hat, warum nie eine seiner "Bomben" hochging?
Vermutlich weil sie niemals Sprengstoff hatten.
Oder hatten sie echten Sprengstoff, aber keine Zünder, so wie die Sauerlandbomber, die nichtfunktionierende Zünder vom V-Mann Mevlüt Kar erhielten?

Leute, wir werden aber auch sowas von verarscht... :basta:

Ingeborg
18.09.2012, 15:54
:cool:

V-Mann vertuscht!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-bka-fragte-berliner-lka-im-dezember-nach-thomas-s-a-856573.html

Sterntaler
18.09.2012, 15:57
:cool:

V-Mann vertuscht!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-bka-fragte-berliner-lka-im-dezember-nach-thomas-s-a-856573.html


ein Steinchen nach dem anderen kippt in diesem schlecht organisierten False-Flag Märchen

fatalist
18.09.2012, 16:09
:cool:

V-Mann vertuscht!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-bka-fragte-berliner-lka-im-dezember-nach-thomas-s-a-856573.html

Isch liebe diese künstlische Empörung:


V-Mann wurde wegen Volksverhetzung verurteilt
Eine Randnotiz in den Akten des BKA lässt zudem zweifeln, ob Thomas S. als V-Mann geeignet war: Es werden vier Verurteilungen aufgelistet, darunter Beihilfe zur schweren Brandstiftung, Landfriedensbruch im besonders schweren Fall und gefährliche Körperverletzung. Drei Urteile fielen in den Jahren 1993 bis 1999, brisant ist das vierte: Im Jahr 2005 wurde er vom Landgericht Dresden wegen Volksverhetzung zu zehn Monaten auf Bewährung verurteilt. Die Berliner Behörde scheint das nicht weiter gestört zu haben, Thomas S. wurde nicht abgeschaltet.

So what? Hätten die Dienste alle Verurteilten unter den V-Leuten abgeschaltet, hätten sie niemals einen NSU hinbekommen.
Lachhaft, SPIEGEL-Scheixxe wieder einmal.

solaris
18.09.2012, 16:43
Abstimmungsprobleme - intern und mit anderen Behörden:


.."Henkel sieht sich in der Affäre weiterhin zu Unrecht kritisiert. Aus der Sicht seines Landeskriminalamts hatte man den Ausschuss damals nicht eigeninitiativ informiert, da die Bundesanwälte aus Karlsruhe die Hinweise, die der Mann in den Jahren zuvor gegeben hatte, zunächst noch einmal prüfen wollten. Tatsächlich wiesen die Karlsruher die Berliner Fahnder bei ihrem Treffen am 20. März auf die Sensibilität der Information über S. hin, eine formale Sperrerklärung allerdings erteilten sie nicht."Die Bundesanwäte WOLLTEN PRÜFEN. Heißt: die dem Innenminister weisungsgebundenen Staatsanwälte filtern Informationen, BEVOR sie an den Untersuchungsausschuss gehen.
Oder nochmal anders formuliert: die Untersuchungsausschüsse der Parlamente, sprich: des Souveräns, erhalten gefilterte und gesäuberte Akten der Exekutive nach Freigabe -Entsperrung - durch die Regierung. Das Regierungshandeln wird "untersucht" nach Maßgabe der Aktenlage, die vom Untersuchungsgegenstand "aufbereitet" wurde.
Genau das sage ich seit Jahr und Tag: nicht Aktenstudium, sondern Ermittlungen sind notwendig.
Aber diese kastrierten "Parlamentarier" incl. der "Linken" lassen es mit sich machen.
mehr
http://www.medienanalyse-international.de/index1.html

alles Eierlose!

"Eine Randnotiz in den Akten des BKA lässt zudem zweifeln, ob Thomas S. als V-Mann geeignet war"

Soll ich mich totlachen.
Der bringt doch damit die besten "Referenzen" mit,um in der Szene unerkannt zu bleiben

Interessant ist der letzte Absatz im Spon-Artikel:


"Koppers Aussagen deuteten zudem eine mögliche weitere Behörden-Panne rund um Thomas S. an. So sagte die Polizeichefin in einer Randbemerkung, dass es "verschiedene weitere Vertraulichkeitszusagen anderer Behörden" zu dem V-Mann der Berliner gab. Die Bemerkung legt nahe, dass auch andere Landes- oder Bundesbehörden die Berliner Quelle als Spitzel führten. Damit würde sich der Fall Thomas S. zu einer noch größeren Affäre ausweiten."

und:


"Die Aussagen bisher lassen erahnen, dass es beim LKA Berlin recht chaotisch zuging."

Ach,da auch
Haben modernste Technik,brauchen Anti....Dateien en masse,haben Kennzeichenerkennung,IMSI-Catcher,Programme ,die Handys auslesen können und Data Mining zur präventiven Verbrechensbekämpfung,wollen Drohnen und die Vorratsdatenenspeicherung,alles digital vernetzt, Und jetzt kommt raus,das ist alles ein Hühnerhaufen.
Wem wollen sie das erzählen,sprich verarschen?

solaris
18.09.2012, 16:52
NSU-Helfer als V-Mann Was wusste "Corelli"? (http://www.spiegel.de/panorama/v-mann-und-nsu-helfer-thomas-r-ist-spitzel-corelli-a-856522.html)
Die Verbindung zwischen dem Bundesverfassungsschutz und dem NSU ist offenbar enger als vermutet: Thomas R., bekannter Neonazi aus Sachsen-Anhalt, soll V-Mann gewesen sein. Sein Deckname: "Corelli". Angeblich war er auch Kontaktmann für das rechtsextreme Terrortrio.
http://www.spiegel.de/panorama/v-mann-und-nsu-helfer-thomas-r-ist-spitzel-corelli-a-856522.html

nach Thomas S. jetzt Thomas R. oder ist das ein Druckfehler?

fatalist
18.09.2012, 17:06
NSU-Helfer als V-Mann Was wusste "Corelli"? (http://www.spiegel.de/panorama/v-mann-und-nsu-helfer-thomas-r-ist-spitzel-corelli-a-856522.html)


http://www.spiegel.de/panorama/v-mann-und-nsu-helfer-thomas-r-ist-spitzel-corelli-a-856522.html

nach Thomas S. jetzt Thomas R. oder ist das ein Druckfehler?
Das sind 2 Leute, schätze ich mal. Thomas Starke beim LKA Berlin und Thomas R. beim BfVS.
Der eine ist angeblich 44, der andere 42 Jahre alt. Bei der TAZ ist er 37 !!!
http://www.taz.de/!99698/

Aber sicher ist gar nichts ;)

solaris
18.09.2012, 17:09
Das sind 2 Leute, schätze ich mal. Thomas Starke beim LKA Berlin und Thomas R. beim BfVS.
Der eine ist angeblich 44, der andere 42 Jahre alt.

Aber sicher ist gar nichts ;)

Dann warten wir mal noch auf Thomas B und Thomas C und Thomas D........!

fatalist
18.09.2012, 17:13
Dann warten wir mal noch auf Thomas B und Thomas C und Thomas D........!

HJ Tommy hat nichts mit Thomas Starke aus Dresden zu tun.
http://www.taz.de/!99698/

Aber Spitzel waren sie beide.
Es scheint kaum Nicht-Spitzel im Umfeld des NSU gegeben zu haben.

Das Ganze ist eine riesengrosse Verarsche.

fatalist
18.09.2012, 18:02
Dann warten wir mal noch auf Thomas B und Thomas C und Thomas D........!
Thomas Richter heisst der brandneu enttarnte VS-Spitzel aus Halle.


Es ist eine Legende, dass die im Jahr 1998 abgetauchten Neonazis ›spurlos‹ verschwunden seien. Bislang war nur bekannt, dass am 26. Januar 1998 bei der Durchsuchung von Garagen in Jena über 1,4 Kilo Sprengstoff und Rohrbomben beschlagnahmt wurden und dass die späteren NSU-Mitglieder in aller Seelenruhe abtauchen konnten. Vierzehn Jahre später erfahren wir, dass das bei weitem nicht alles war: Es wurde auch eine Namensliste gefunden, »ein ›Who is Who‹ der mutmaßlichen Unterstützer des rechtsextremen Terrortrios ›Nationalsozialistischer Untergrund‹ (NSU) … Vielfach handelt es sich um Personen, die heute beschuldigt werden, Hilfsdienste für Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe geleistet zu haben. So ist der Name von Rolf Wohlleben handschriftlich in das Verzeichnis gekritzelt – der einstige NPD-Funktionär aus Jena sitzt derzeit in Untersuchungshaft, weil er verdächtigt wird, eine Schusswaffe für das Terror-Trio besorgt zu haben.« (SZ vom 13.7.2012). Der Fund einer solchen Namensliste ist keine belanglose Nebensächlichkeit, sondern der Traum eines jeden Ermittlers: Mithilfe dieser Liste ist es ein Kinderspiel, über das neonazistische Umfeld direkt an die NSU-Mitglieder heranzukommen.Auf dieser Telefon-Adressenliste stand auch Thomas Starke, damals einer der führenden Köpfe der sächsischen „Blood & Honour“-Sektion. Weiterhin befindet sich darauf Matthias Fischer, heute Anführer des militanten bayrisches Kameradschafts-Verbandes „Freies Netz Süd“. Fischer kommt aus Nürnberg. Zwischen 2000 – der erste Mord – und 2005 wird der NSU hier drei Migranten regelrecht hinrichten.
Interessant ist noch ein weiterer Name auf der Liste: Thomas Richter aus Halle, damals ebenfalls im „Blood & Honour“-Spektrum aktiv.
Und was sagen die Ermittler heute dazu? Man mag es kaum glauben: Man habe die Telefon- und Adressenliste gesichtet und nichts relevantes entdecken können. Daraufhin sei dieser Fund in der Asservatenkammer verschwunden. Diese Version ist vorgetäuscht dämlich. Jede Antifa-Gruppe in dieser Gegend hätte in fünf Minuten sagen können, dass es sich um wichtige Figuren im neonazistischen Netzwerk handelt. Abgesehen davon standen fast alle Neonazis auf dieser Liste in irgendeiner Datei der Polizei und/oder des Verfassungsschutzes
Die Version der Ermittler hat also einen ganz anderen Grund:
Man will heute verschweigen, vertuschen und ggf. vernichten, was belegen hilft, dass die Verfolgungsbehörden den Kontakt zu den abgetauchten NSU-Mitgliedern nie verloren hatten! http://wolfwetzel.wordpress.com/2012/06/29/thesen-zur-neonazistischen-mordserie-des-nationalsozialistischen-untergrundes-nsu/#more-2936

fatalist
18.09.2012, 18:41
Mutti fordert Konsequenzen? Lachhaft.


Ermittlungen im Fall NSUGeheimdienste außer KontrolleVon Patrick Gensing, tagesschau.de
Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich: In einem atemberaubenden Tempo zerstören deutsche Sicherheitsbehörden das noch verbliebene Vertrauen der Bürger in ihre Fachkompetenz zum Thema Rechtsextremismus. Die Enthüllungen über die Verflechtung zwischen Sicherheitsbehörden und dem NSU-Unterstützerkreis haben das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht.
Selbst die Kanzlerin, die sich in präsidialer Art kaum zu aktuellen Themen einlässt, fordert Konsequenzen. Reichlich spät. Denn seit Monaten versuchen Untersuchungsausschüsse und Medien, das Chaos in den Sicherheitsbehörden zu durchleuchten. Eine fast unmögliche Aufgabe. Welche Akten wo vorliegen und ob diese noch existieren, ist wohl nur ansatzweise bekannt. Viele Verfassungsschutzämter führen offenkundig ein Eigenleben, abseits jeglicher effektiver demokratischer Kontrolle. http://www.tagesschau.de/kommentar/nsu-kommentar100.html

Die Mär vom dönermordenden NSU will einfach nicht fallen.
Jetzt mutieren die Uwes zwar langsam zu allzeit geheimdienstüberwachten Staatsterroristen, aber die Täter sind sie immer noch.

Und ausgerechnet Mutti fordert jetzt Aufklärung?
Die hat sie beim Beginn des Buback/Becker-Proszesses ebenfalls versprochen, und dann liess sie die Akten bis 2040 sperren und erteilte den Wissenden aus BKA, VS und Politik keine Aussagegenehmigung.

Die fette Kuh soll bloss ihr blödes Maul halten.

cruncher
18.09.2012, 18:51
Mutti fordert Konsequenzen? Lachhaft.


Die fette Kuh soll bloss ihr blödes Maul halten.



Das Tier ist bestimmt im Wechsel

solaris
18.09.2012, 18:51
Von Patrick Gensing, tagesschau.de

Der Laie staunt, der Fachmann wundert sich: In einem atemberaubenden Tempo zerstören deutsche Sicherheitsbehörden das noch verbliebene Vertrauen der Bürger in ihre Fachkompetenz zum Thema Rechtsextremismus. Die Enthüllungen über die Verflechtung zwischen Sicherheitsbehörden und dem NSU-Unterstützerkreis haben das Fass endgültig zum Überlaufen gebracht.

wer sagt eigentlich,daß das nur beim Thema Rechtsextremismus der Fall ist (z.b Sauerlandbomber,Paketbomben,Celler Loch,RAF etc
der Name Mevlut Kar ist in beiden Storys gefallen,NSU und Sauerlandbomber)


Selbst die Kanzlerin, die sich in präsidialer Art kaum zu aktuellen Themen einlässt, fordert Konsequenzen. Reichlich spät. Denn seit Monaten versuchen Untersuchungsausschüsse und Medien, das Chaos in den Sicherheitsbehörden zu durchleuchten. Eine fast unmögliche Aufgabe. Welche Akten wo vorliegen und ob diese noch existieren, ist wohl nur ansatzweise bekannt. Viele Verfassungsschutzämter führen offenkundig ein Eigenleben, abseits jeglicher effektiver demokratischer Kontrolle.

Aber sicher nicht ohne Wissen der Regierungen (Innenministerien,Kanzleramt)

solaris
18.09.2012, 19:01
Die fette Kuh soll bloss ihr blödes Maul halten.

Muttis ist erprobt,geeicht und für gut befunden worden.
Die DDR-Schule machts als Staatssekretärin für Agitation und Propaganda,FDJ-Mitglied(natürlich,natürlich)

Und im Garten von Havemann für die Stasi rumschleichen.

Aber auch hier gilt

Merkel war weder Mitglied der SED (https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Einheitspartei_Deutschlands) noch einer der Blockparteien (https://de.wikipedia.org/wiki/Blockpartei), aber auch nicht in der zivilen oder der kirchlichen Opposition aktiv. Sie engagierte sich während ihrer Tätigkeit an der Akademie der Wissenschaften in ihrer FDJ-Gruppe. Nach eigenen Angaben war Merkel in ihrer FDJ-Gruppe als Kulturreferentin tätig, während Quellen, die der Merkel-Biograf Gerd Langguth (https://de.wikipedia.org/wiki/Gerd_Langguth) befragt hat, davon sprechen, sie sei für „Agitation und Propaganda (https://de.wikipedia.org/wiki/Agitprop)“ zuständig gewesen.
Demokratischer Aufbruch (1989–1990)
Während der Wende in der DDR (https://de.wikipedia.org/wiki/Wende_%28DDR%29) im Herbst 1989 zeichnete sich ab, dass sich im Osten Deutschlands neue, demokratische Parteistrukturen herausbilden würden. Die Macht der SED über den Staat bröckelte, am 4. November 1989 fand die Alexanderplatz-Demonstration (https://de.wikipedia.org/wiki/Alexanderplatz-Demonstration) „gegen Gewalt und für verfassungsmäßige Rechte, Presse-, Meinungs- und Versammlungsfreiheit“ statt. Etwa einen Monat später begann Merkel beim neu gegründeten Demokratischen Aufbruch (https://de.wikipedia.org/wiki/Demokratischer_Aufbruch) (DA) zu arbeiten, zunächst im Dezember 1989 unentgeltlich als provisorische Systemadministratorin, ab Februar 1990 dann hauptberuflich als Sachbearbeiterin in der persönlichen Arbeitsumgebung des Vorsitzenden Wolfgang Schnur (https://de.wikipedia.org/wiki/Wolfgang_Schnur) in der Ost-Berliner Geschäftsstelle. Später folgten der Entwurf von Flugblättern, die Ernennung zur Pressesprecherin durch ihren Entdecker[13] (https://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel#cite_note-12) Schnur und die Mitgliedschaft im Vorstand des DA.
Laut Merkels Biograf Gerd Langguth haben sich viele ihrer Freunde und Bekannten aus den 1970er und den 1980er Jahren irritiert darüber geäußert, dass sie letztendlich CDU-Politikerin wurde, da sie eine weltanschauliche Nähe zu den Grünen (https://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCndnis_90/Die_Gr%C3%BCnen) vermuteten.


https://de.wikipedia.org/wiki/Angela_Merkel

Unverhofft kommt oft und sehr früh wurde "geblendet"

Von drüben kamen nur die im Westen ganz oben unter,die eine scheinbar blütenweise Weste hatten (Und Leute brauchts,die den Wikipedia-Eintrag putzen)


Mutti, die Stasi ist nicht mehr - noch nicht gemerkt?
Und wir wollen sie auch nicht mehr!

fatalist
18.09.2012, 19:02
Aber sicher nicht ohne Wissen der Regierungen (Innenministerien,Kanzleramt)
Natürlich nicht. Im Kanzleramt gibt es einen Kanzleramtsminister, der ist zuständig für die geheimdienste und berichtet dem Kanzler.

Beim V-Mann des LKA Berlin, Thomas Starke, da erfuhr der Untersuchungsauschuss nichts, weil die Bundesanwaltschaft das so wollte.
Die Politik als Marionetten der Beamten, wusste man das nicht schon immer???


Henkel verwies darauf, dass er im März von dem Vorgang erfahren habe und kurz darauf der Generalbundesanwalt informiert worden sei. Die Bundesanwaltschaft habe die Bitte geäußert, die Information zu Thomas S., gegen den als mutmaßlichen Unterstützer der NSU ermittelt wird, nicht an den Untersuchungsausschuss weiterzuleiten. Es habe die Gefahr bestanden, dass die Information die Ermittlungen zur Mordserie des NSU gefährden. http://www.n-tv.de/politik/NSU-Aufklaerung-erfolgte-nach-Standard-article7252021.html

Ein ganz besonderer Brüller ist das hier:


Anfang 2001 hatten Berliner Staatsschützer Thomas S. als V-Mann angeworben. Am 13. Februar 2002 berichtete er: Er kenne jemanden, der in Kontakt zu drei untergetauchten Leuten aus Thüringen stehe. Sie würden wegen Waffen- und Sprengstoffbesitzes per Haftbefehl gesucht.
Am 14. Dezember 2011 und danach schickte das BKA mehrere Anfragen zu Personen, die im Zusammenhang mit dem NSU gestanden haben sollen - auch zu Thomas S.. Das LKA gab jedoch nur "allgemeinpolizeiliche" Erkenntnisse weiter. Die V-Mann-Stelle wurde nicht eingebunden. "Diese Vorgehensweise entspricht bei allgemeinen Erkenntnisabfragen selbst bei schwersten Straftaten dem Standard", betont Koppers.

Also wir könnten schon, wollten aber nicht, und als wir dann wollten, da liess man uns nicht.
Was für eine Bananenrepublik.

fatalist
18.09.2012, 19:06
Von drüben kamen nur die im Westen ganz oben unter,die eine scheinbar blütenweise Weste hatten (Und Leute,die den Wikipedia-Eintrag putzen)

Die westdeutsche Journaille war derart STASI-verseucht, dass die Rosenholzdatei der Amis immer noch als Disziplinierungsmittel taugt.

Don
18.09.2012, 19:07
Da nimmst du die NPD für zu wichtig.

Neinnein. Er hält sie für eine richtige kleine Partei, also eher unwichtig. Dabei ist sie enorm wichtig. Für die "Demokraten" dieses Landes. Die NPD ist die Vogelscheuche auf dem Acker der Etablierten, sie hält ihnen alles vom Hals was irgendwo dahergeflogen kommt. Weshalb auch niemand ernsthaft erwägt sie zu verbieten. So schön hätten sie es nie wieder.

solaris
18.09.2012, 19:09
Die westdeutsche Journaille war derart STASI-verseucht, dass die Rosenholzdatei der Amis immer noch als Disziplinierungsmittel taugt.

:gib5:

Ingeborg
18.09.2012, 19:11
Isch liebe diese künstlische Empörung:

So what? Hätten die Dienste alle Verurteilten unter den V-Leuten abgeschaltet, hätten sie niemals einen NSU hinbekommen.
Lachhaft, SPIEGEL-Scheixxe wieder einmal.

ganz genau das!

Karl_Murx
18.09.2012, 19:44
Der Banküberfall mit den Spielzeugwaffen in Arnstadt war im September, der Showdown in Eisenach war am 4. November.
Geld und Geldbanderolen aus Arnstadt fand man im Ende Oktober angemieteten Wohnmobil. Das passt nicht.
Es würde nur passen, wenn die Uwes nach dem Banküberfall in Eisenach mit möglichst viel Geld ins Ausland abhauen wollten.
Planten sie zurück nach Zwickau zu fahren, passt es nicht.

Ebenfalls fand man dort im Wohnmobil die Dienstwaffen der Heilbronner Polizisten.

Wenn das eine Inszenierung mitsamt Liquidierung war, dann war das mit langer Hand vorbereitet.
Das ist offenkundig so.

Zu diesem fatalen Schluß komme ich mittlerweile auch.

Karl_Murx
18.09.2012, 19:46
Die westdeutsche Journaille war derart STASI-verseucht, dass die Rosenholzdatei der Amis immer noch als Disziplinierungsmittel taugt.

War das die Stasi-Unterlagendatei, die gleich nach der Wende im Zuge des Sturmes der Bürgerrechtlers auf die MfS-Zentralen und der Etablierung der späteren Gauck-Behörde in die fürsorgliche Obhut des CIA überging?

Karl_Murx
18.09.2012, 19:52
Das LKA Thüringen kommt mit einer Richtigstellung:

http://www.thueringen.de/th3/polizei/lka/presse/aktuell/pm/66821/index.aspx

Märchenstunde, ganz neue Fakten:



Bis jetzt hatte man in der Garage Material zum Bau von Rohrbomben und 1,4 kg TNT gefunden, welches aber Ende 1998 schon entsorgt worden sei, und niemals gewogen wurde.

Jetzt kommt das LKA und erzählt was von Sprengung.
Damals schon.

Toootal glaubhaft. :blabla:

Besonders gelungen finde ich folgende Formulierung:


Lediglich in einer Stellungnahme des TLKA an das TIM vom 6. Februar 2001 zur Beantwortung der Kleinen Anfrage Nr. 312 des Abgeordneten Dittes (PDS) „Rechtsextremismus und Sprengstofffunde bzw. -anschläge in Thüringen“ ist zur Frage 7 „Sind die von diesen verwendeten Sprengstoffe restlos aufgefunden worden?“ angegeben: „Es wurden zirka 1392g TNT aufgefunden.“ Woher diese Mengenangabe stammt, ist unklar.

Zirka ist doch gleichbedeutend mit etwa oder ungefähr, nicht? Warum steht da nicht gleich 1392,38 g TNT? Ist damals den Abgeordneten nicht der Kaffee vor Feixen über diese ungewollte Realsatire aus der Tasse geschwappt?

fatalist
18.09.2012, 19:53
War das die Stasi-Unterlagendatei, die gleich nach der Wende im Zuge des Sturmes der Bürgerrechtlers auf die MfS-Zentralen und der Etablierung der späteren Gauck-Behörde in die fürsorgliche Obhut des CIA überging?
Exakt.

fatalist
18.09.2012, 19:56
Zirka ist doch gleichbedeutend mit etwa oder ungefähr, nicht? Warum steht da nicht gleich 1392,38 g TNT? Ist damals den Abgeordneten nicht der Kaffee vor Feixen über diese ungewollte Realsatire aus der Tasse geschwappt?
Eher den Verfassern der Antwort :)

Es ist entscheidend, ob in der Garage TNT verbaut in Rohrbomben oder Material für Rohrbomben und TNT (Paket) gefunden wurde.
Bisher hiess es immer, das TNT war nicht in die Bomben verbaut.

Karl_Murx
18.09.2012, 20:04
:cool:

V-Mann vertuscht!

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-bka-fragte-berliner-lka-im-dezember-nach-thomas-s-a-856573.html


Die Aussagen bisher lassen erahnen, dass es beim LKA Berlin recht chaotisch zuging. So sagte die stellvertretende Polizeichefin Margarete Koppers vor dem Ausschuss, dass die Dienststelle zur Führung der Quelle beim LKA im März gar nicht von dem Interesse der Fahnder aus Karlsruhe in Kenntnis gesetzt worden war. Dem Vernehmen nach hatten die V-Mann-Führer erst davon erfahren, als sie in einer Lichtbildmappe das Bild von Thomas S. entdeckten.

Die reflexhafte Standardfloskel der hiesigen gebrieften Mainstreamjournaile sowie der Behörden, wenn es um die Erklärung der "Pannen" und "Mißverständnisse" ging, die verhinderten, daß die pöhsen Neonazis im "NSU" nicht schon eher gefaßt werden konnten und statt dessen volle 13 Jahre aus dem Untergrund heraus 9 MiHiGranten und eine Polizistin ermorden und einen weiteren schwer verletzten konnten, ohne auch nur die Spur eines Beweises zu hinterlassen, der zu ihrer Ergreifung führt. Des weiteren, aber da ist sich die Generalbundesanwaltschaft in sich anscheinend uneins, sollen sie noch 13 oder neuerdings gar 14 - 15 Überfälle auf Banken und Sparkassen verübt haben, ebenfalls ohne eine Spur zu hinterlassen, die auf sie hingewiesen hätte.

Wer diese Story noch irgendwie ernst nimmt, hat ein fundamentales Interesse an deren Verbreitun oder zieht sich auch sonst die Hosten mit der Kneifzange an.

Und da naht auch schon die nächste "Panne":


Koppers Aussagen deuteten zudem eine mögliche weitere Behörden-Panne rund um Thomas S. an. So sagte die Polizeichefin in einer Randbemerkung, dass es "verschiedene weitere Vertraulichkeitszusagen anderer Behörden" zu dem V-Mann der Berliner gab. Die Bemerkung legt nahe, dass auch andere Landes- oder Bundesbehörden die Berliner Quelle als Spitzel führten. Damit würde sich der Fall Thomas S. zu einer noch größeren Affäre ausweiten.

Ist auch egal. Hauptsache, die These einer rechtsextremen Terrorzelle namens "NSU", die aus Ausländerhaß Migranten killte, bleibt erhalten.

Ingeborg
18.09.2012, 20:18
Die reflexhafte Standardfloskel der hiesigen gebrieften Mainstreamjournaile sowie der Behörden, wenn es um die Erklärung der "Pannen" und "Mißverständnisse" ging, die verhinderten, daß die pöhsen Neonazis im "NSU" nicht schon eher gefaßt werden konnten und statt dessen volle 13 Jahre aus dem Untergrund heraus 9 MiHiGranten und eine Polizistin ermorden und einen weiteren schwer verletzten konnten, ohne auch nur die Spur eines Beweises zu hinterlassen, der zu ihrer Ergreifung führt. Des weiteren, aber da ist sich die Generalbundesanwaltschaft in sich anscheinend uneins, sollen sie noch 13 oder neuerdings gar 14 - 15 Überfälle auf Banken und Sparkassen verübt haben, ebenfalls ohne eine Spur zu hinterlassen, die auf sie hingewiesen hätte.

Wer diese Story noch irgendwie ernst nimmt, hat ein fundamentales Interesse an deren Verbreitun oder zieht sich auch sonst die Hosten mit der Kneifzange an.

Und da naht auch schon die nächste "Panne":



Ist auch egal. Hauptsache, die These einer rechtsextremen Terrorzelle namens "NSU", die aus Ausländerhaß Migranten killte, bleibt erhalten.

genau das

genau dafür

Karl_Murx
18.09.2012, 22:07
:D
Eher den Verfassern der Antwort :)

Es ist entscheidend, ob in der Garage TNT verbaut in Rohrbomben oder Material für Rohrbomben und TNT (Paket) gefunden wurde.
Bisher hiess es immer, das TNT war nicht in die Bomben verbaut.

http://wolfwetzel.wordpress.com/2012/06/29/thesen-zur-neonazistischen-mordserie-des-nationalsozialistischen-untergrundes-nsu/#comment-756

Rolf Sagt:
07/04/2012 um 17:55
Ich vermisse die eigentliche Begründung für das “kontrollierte Abtauchen lassen” des NSU im Jahr 1998, den Schutz der Abgetauchten durch das LfV Thüringen und Sachsen vor dem Zugriff der Polizei zwischen 2000 und 2002, und den Abbruch der “Operation Rennsteig” durch 4 Dienste im Jahr 2003.

Warum das alles damals?

Nun, es würde Ihnen “wie Schuppen aus den Haaren” fallen, wenn sie sich mal bei Wiki über das NPD-Verbotsverfahren informieren würden. Antrag Jan 2000 beim BVG gestellt, Antrag abgelehnt “wegen zu vieler V-Leute in der NPD” April 2003.

Na, dämmerts, oder ist das nicht genehm?

Der NSU war samt Unterstützerumfeld nichts anderes als ein vom VS erschaffenes “Rechtes Terrornetzwerk” mit V-Leuten.
3 von denen wohnten in Zwickau… und genau DIESE Akten hat das BfV am 11.11.2011 geschreddert.
Darum musste Fromm zurücktreten, und der Thüringes LfV-Chef Sippel ebenfalls.

Und wenn das so ist, und die 3 vom NSU die ganze Zeit unter V-Mann/Geheimdienstkontrolle standen, wie Sie es ja sehr klar dargestellt haben, und ich stimme dem zu(!!!), dann erklären Sie doch dem staunenden Publikum mal, wie in dieser Zeit der totalen Überwachung diese Terroristen die “Dönermorde” begangen haben sollen.

Da bin ich aber mal gespannt.

Du heißt nicht zufällig im zweiten Leben Rolf, fatalist? :D

Wenn nicht, sollte mich das freuen in bezug auf die Verbreitung der Dinge, die hier seit Monaten im Thread debattiert werden.

Apropos: Keine Meinungen, Ansichten und Längerverpflichtungen mehr von KaRol?

bavaria
18.09.2012, 23:56
Eher den Verfassern der Antwort :)

Es ist entscheidend, ob in der Garage TNT verbaut in Rohrbomben oder Material für Rohrbomben und TNT (Paket) gefunden wurde.
Bisher hiess es immer, das TNT war nicht in die Bomben verbaut.
Alle Hersteller von TNT mischen diesem einen Stoff in Pigemtnform bei, der auch noch nach der Explosion erhalten bleibt. Damit kann man den Hersteller identifizieren. Der Hersteller sollte also bekannt sein und damit der Vertriebsweg.

fatalist
19.09.2012, 05:44
Du heißt nicht zufällig im zweiten Leben Rolf, fatalist? :D

Wenn nicht, sollte mich das freuen in bezug auf die Verbreitung der Dinge, die hier seit Monaten im Thread debattiert werden.

Mir scheint dieser Herr Weutzel etwas blind zu sein in bezug auf logische, ihm jedoch ungenehme Schlussfolgerungen. Das wollte ich mal antesten. Das Ergebnis fiel eindeutig aus. :auro:


Eine sehr merkwürdige Formulierung im Focus:

Der NSU-Gruppe wird die Ermordung von neun Migranten in den Jahren 2000 bis 2006 zur Last gelegt. Außerdem soll sie 2007 eine Polizistin erschossen und mehrere Sprengstoffanschläge verübt haben....


Affäre um Neonazi-V-Mann: Berliner Behörden wollen NSU-Akten vorlegen - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/skandal-um-v-mann-berliner-behoerden-wollen-nsu-akten-vorlegen_aid_821586.html

Ist etwa doch nicht alles glasklar bewiesen?

fatalist
19.09.2012, 05:49
In der neuen NEONAZI-Datei fehlt die Spalte "V-Mann":


Als Folge der Ermittlungspannen rund um die Neonazi-Morde geht die zentrale Neonazi-Datei an den Start. Darin sammeln 36 Behörden aus Bund und Ländern ihre Informationen über "gewaltbezogene Rechtsextremisten" in Deutschland.
Die Datei soll die Kooperation der Polizeibehörden und Verfassungsschutzämter verbessern. Sicherheitskreise räumten allerdings ein, der Fall des V-Manns Thomas S. in Berlin wäre durch das neue Instrument nicht ans Licht gekommen. http://www.welt.de/regionales/berlin/article109302445/Henkel-gesteht-in-V-Mann-Affaere-Fehler-ein.html

ROFL


"Alle Demokraten haben ein gemeinsames Interesse an einer gründlichen strafrechtlichen und politischen Aufarbeitung und Aufklärung dieser schrecklichen und unfassbaren Terrorakte."

Den Idioten ist nichts zu peinlich.

fatalist
19.09.2012, 06:01
Alle Hersteller von TNT mischen diesem einen Stoff in Pigemtnform bei, der auch noch nach der Explosion erhalten bleibt. Damit kann man den Hersteller identifizieren. Der Hersteller sollte also bekannt sein und damit der Vertriebsweg.

Das wird sogar die DDR so gemacht haben, das angebliche TNT soll aus Altbeständen aus Grosseutersdorf gestammt haben.
Könnte aber auch "unmarkierter Stoff" gewesen sein.

Ist aber egal, denn das angebliche TNT wurde im Januar 1998 gefunden und bereits Ende 1998 vernichtet, und die letzten Spuren im Jahr 2000. Die Story stimmt sowieso nicht: Wäre es echtes TNT gewesen, wäre es bis zur Verjährung der Straftat Ende 2003 aufbewahrt worden. Wurde es aber nicht.

Die Schlussfolgerung darfst Du selbst ziehen.

Nereus
19.09.2012, 08:42
Droht rechte oder linke Gefahr?

http://www.mdr.de/fakt/doenermorde106_v-teaserTop_zc-11a84362.jpg


Neonazis sind gefährlich, nicht nur durch die Verbreitung von rechtem Gedankengut. Die braunen Banden schrecken auch vor Gewaltanwendung nicht zurück. Besondere Gefahr droht durch ihre Suche nach hochexplosiven Stoffen. Das fing bereits 1990, kurz nach dem Ende der DDR an, als in einem ehemaligen Waffenlager der NVA in Thüringen 22 Kilo Sprengstoff gestohlen wurden. Bis heute ist unklar, wo 17 Kilo des waffenfähigen Materials geblieben sind. Klar ist jedoch, dass sich zu dieser Zeit Rechtsextremisten mit Sprengstoff versorgen. Im Jahr 1998 wird die Polizei fündig, eine Razzia bei einer Thüringer Terrorzelle bringt Waffen, Rohrbomben und insgesamt 1,4 Kilogramm TNT zutage.
http://www.mdr.de/exakt/sprengstoff100.html

NAZI-Theater: NSU-Skinheadbürgerschrecks, Bombenattrappenbastler und Schreckschußpistolenbankräuber
»Im September 1997 wurde am Jenaer Theater ein Koffer mit einigen Gramm Sprengstoff, jedoch ohne Zünder gefunden. Außen war er mit einem Hakenkreuz versehen. Andernorts tauchten weitere Bombenattrappen auf. Am 26. Januar 1998 durchsuchte die Polizei mehrere Wohnungen und Garagen in Jena. Obwohl sie in den Tagen zuvor zum Teil observiert wurden und zum Teil gar inhaftiert waren, konnten die THS-Mitglieder Uwe Bönhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe untertauchen. Sie waren der Herstellung von Bombenattrappen und Sprengkörper verdächtig, bei der Durchsuchung wurden u.a. vier funktionsfähige Rohrbomben gefunden. Den drei genannten Personen gelang die Flucht, sie wurden bis heute nicht gefasst. Der zuständige Staatsanwalt Arndt Köppen aus Gera mochte weder bestätigen noch dementieren, dass der Sprengstoff aus einem Überfall im Jahre 1991 auf eine Bundeswehrkaserne im nahen Großeutersdorf (bei Kahla) stammte.«
(TAZ vom 4. März 1998)

TNT, Schwarzpulver oder Puderzucker?
http://de.wikipedia.org/wiki/TNT-%C3%84quivalent


Keine Attrappen: Die Todesopfer des linken Terrors

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/4/4d/RAF-Logo.svg/220px-RAF-Logo.svg.png

http://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte-nach-1945/geschichte-der-raf/49306/raf-und-ihre-opfer?p=all


»Feuer und Flamme für diesen Staat - Der Widerstand ist machbarer geworden.«

http://www.freilassung.de/div/bilder/molli.jpg


Wir schreiben nur über Dinge, die wir selbst ausprobiert haben, die also bei Einhaltung der vorgeschriebenen Sicherheitsregeln so ungefährlich wie möglich sind.
Wenn ihr andere gute und sichere Vorschläge habt, dann bringt sie unbedingt unter die Leute, damit wir voneinander lernen können und der revolutionäre Kampf immer breitere fantasievollere und entschlossenere Kreise ziehen kann.
Grundsätzlich müssen immer alle Rezepte von euch selbst vor ihrer Anwendung getestet werden! Das heißt zum Beispiel: Brand- und Explosivmischungen zuerst in sehr kleinen Mengen ausprobieren, mit Zündsystemen Testserien machen undsoweiter ... So werden mögliche Übermittlungs- Fehler ausgeschaltet und die Sicherheit im Umgang mit diesem brisanten Zeug wird größer.
(folgen linksterroristische Bastelanleitungen)
BRANDMISCHUNGEN
EINFACHER MOLLOTOWCOCKTAIL
SELBSTENTZÜNDENDER MOLLI
CHLORATMISCHUNGEN
BRANDSATZ
ZÜNDSTOFFE
CHLORATBOMBE
KORDELBOMBE
ALUMINIUM-MISCHUNGEN
ZEITZÜNDER
EXPLOSIVSTOFFE
Usw.
(aus Feuer und Flamme für diesen Staat – RZ (Rote Zellen) Handbuch für den Widerstand - mit Auszügen aus einer NVA-Publikation)
http://www.freilassung.de/div/texte/rz/zorn/Zorn54.htm

fatalist
19.09.2012, 09:26
Es gab immer nur Bombenattrappen vom "NSU".
Aus der Chronik http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/uwe-mundlos-mitglied-der-nsu.html



14. April 1996. Böhnhardt hängt einen Puppentorso mit gelbem Judenstern an einer Bücke die bei Jena über die Bundesautobahn 4 führt auf. Zusätzlich hat er eine Bombenattrappe deponiert.

30. September 1996. Die drei von der NSU platzierten im Ernst-Abbe-Stadion in Jena eine Bombe die mit einem Hakenkreuz versehen war.

Januar 1997. In Jena gehen bei der Thüringer Landeszeitung, der Stadtverwaltung und Polizeidirektion mehrere Briefbombenattrappen ein. Die NSU wird von der Polizei verdächtigt.


2. September 1997. Die NSU wird verdächtigt eine Bombe mit mehreren Gramm TNT, aber ohne Zündvorrichtung, in einem Koffer der mit einem Hakenkreuz bemalt war vor dem Theaterhaus Jena abgelegt zu haben.

26. Dezember 1997. An der Gedenkstätte für Magnus Poser, der 1944 im KZ Buchenwald als Häftling erschossen worden war, auf dem Jenaer Nordfriedhof wird von Spaziergängern ein Koffer mit einem aufgemalten Hakenkreuz gefunden. Im Nachhinein wird dieser den 3 von der NSU zugeordnet.

1998. Die Bombe vom 30. September 1996 im Ernst-Abbe-Stadion in Jena kann der NSU zugeordnet werden.

Samstag, 26. Januar 1998. Kurz nachdem Thomas. S. ein Päckchen mit TNT beschafft hatte ist in einer Garage im Stadtteil Burgau von Jena die Bombenwerkstatt der NSU aufgeflogen als im Zuge einer Razzia sieben Wohnungen und Garagen mutmaßlicher Rechtsextremisten durchsucht wurden. Es wurden 5 funktionsfähige Rohrbomben mit angeblich 1392 Gramm TNT sichergestellt. Das TNT gehört zu den 1991 im Bundeswehr-Minutionsdepot bei Großeuterdorf geklauten 38 kg. Uwe Mundlos, Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt tauchen bevor ein Haftbefehl vorlag unter.



Alles Attrappen, und "kurz nachdem der Spitzel Thomas S ein Päckchen TNT bringt, fliegt das Ganze auf".
Der Blogautor merkt immer noch nichts. Merkbefreit halt :haha:



Am 30. September 1996 wurde im Ernst-Abbe-Stadion (http://de.wikipedia.org/wiki/Ernst-Abbe-Sportfeld) in Jena eine mit einem Hakenkreuz versehene Bombe platziert, die 1998 dem Trio zugeordnet werden konnte.[29] (http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund#cite_note-gutachten_schaefer-et-al2012_s76-28) http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund

Nach dem Sprengstofffund 1998 in Jena vermutlich.
War sicher derselbe TNT-Ersatzstoff, auch als Puderzucker bekannt? :crazy:



Bis heute ist unklar, wo das Material geblieben ist. Klar ist, Rechtsextremisten versorgen sich zu dieser Zeit mit Sprengstoff. 1997, 20 Kilometer entfernt in Jena: Vor dem Theater liegt ein
Sprengsatz in einem Koffer – noch ohne Zünder. Anfang '98 die erschreckende Gewissheit:
Die Polizei hebt eine Werkstatt der Terrorzelle aus und findet Waffen, Rohrbomben und
insgesamt 1,4 Kilogramm TNT. Zu diesem Zeitpunkt sind Uwe Mundlos, Uwe Bönhardt und
Beate Zschäpe schon abgetaucht.

Es muss also 2 mal "TNT" für den NSU von Thomas Starke gegeben haben?


Ende 1996 bis April 1997. Thomas S. hat laut eigener Aussage [Januar 2012] ein "Techtelmechtel" mit Beate Zschäpe. Es soll ein loses Verhältnis gewesen sein. Er sagt dass er sich gern mehr mit ihr gewünscht hätte. Auf den Wunsch von Mundlos beschafft er etwa 1 Kg TNT-Sprengstoff. Das "Päckchen" hatte offenbar die Größe eines kleinen Schuhkartons. Übergeben wurde es seiner Aussage nach in einem Keller.


Samstag, 26. Januar 1998. Kurz nachdem Thomas. S. ein Päckchen mit TNT beschafft hatte ist in einer Garage im Stadtteil Burgau von Jena die Bombenwerkstatt der NSU aufgeflogen als im Zuge einer Razzia sieben Wohnungen und Garagen mutmaßlicher Rechtsextremisten durchsucht wurden

???

fatalist
19.09.2012, 09:31
Bei näherer Betrachtung tauchen Fehler auf: z.B. Der Banküberfall in Arnstadt wurde unterschlagen.

Ist jetzt drin:


7. September 2011, 8 Uhr 45. In der Goethestraße von Arnstadt haben zwei unbekannte maskierte Männer eine Sparkassenfiliale überfallen. Dabei wurden drei Angestellte und der Geschäftsstellenleiter mit einer Waffe bedroht und mehrere Tausend Euro erbeutet. Eine der Frauen wurde schwer verletzt. Die Täter flüchteten mit Fahrrädern in Richtung Stadt. Die Spur führt zu einem Döner-Imbiss.
http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/uwe-mundlos-mitglied-der-nsu.html
Die Spur führte zu einem Döner-Imbiss? Au Backe :schreck:

Hatte dem Autor gestern einen kurzkommentar deshalb geschickt. Er hat ergänzt, aber den Kommentar nicht veröffentlicht.
Nicht sehr anständig.

Nereus
19.09.2012, 09:51
Ist jetzt drin:
http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/uwe-mundlos-mitglied-der-nsu.html
Die Spur führte zu einem Döner-Imbiss? Au Backe :schreck:
Hatte dem Autor gestern einen kurzkommentar deshalb geschickt. Er hat ergänzt, aber den Kommentar nicht veröffentlicht.
Nicht sehr anständig.

Ist noch ein Fehler drin. Verrat ich aber nicht. Da dieser auch woanders schon auftauchte, weiß man nun, welcher Antifa-Politkommissar federführend hinter der Theater-Kampagne steckt ...

Döner-Imbiss? Ich denke die Spürhunde hatten die Spur der flüchtenden Radfahrer plötzlich verloren, wie früher schon mal bei einer anderen Straftat, sodaß nur der Umstieg in ein geeignetes KfZ in Frage gekommen sein muß, wie vom schlauen Polizeioffizier vermutet wurde...

Da will einer unbedingt die Döner-Mär am Leben erhalten?

fatalist
19.09.2012, 10:01
Ist noch ein Fehler drin. Verrat ich aber nicht. Da dieser auch woanders schon auftauchte, weiß man nun, welcher Antifa-Politkommissar federführend hinter der Theater-Kampagne steckt ...

Du bist aber gemein, menno :basta:

Da schreibt sowieso jeder vom anderen ab, in diesen Kreisen...

Nereus
19.09.2012, 11:06
Du bist aber gemein, menno :basta:

Da schreibt sowieso jeder vom anderen ab, in diesen Kreisen...

Wird später mal und bei passender Gelegenheit mitgeteilt.

Wie viele "TNT-Quellen" gibt es denn nun? 3 (drei) oder 4 (vier)?

Wo soll diese Attrappe explodiert sein? In diesem geplatzten Wasserrohr mit den glatten, geschnittenen Rändern und den zwei Verschlußmuttern ohne Zünder (?) war bestimmt kein TNT detoniert. Eine explodierte TNT-Rohrbombe hätte anders und zerfranster ausgesehen. Den gleichfalls gezeigten Morgenstern halte ich für gefährlicher in Kinderhand.

http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/0055DE93_CAB1D15096D9549FBD5F7697785C2458

Daher wurde diese Propaganda-Attrappe auch als vorgetäuschtes Beweismittel frühzeitig (2005) entsorgt?
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Beweismittel-gegen-Zwickauer-Terrorzelle-2005-vernichtet-850782355

Gawen
19.09.2012, 11:19
Wo soll diese Attrappe explodiert sein? In diesem geplatzten Wasserrohr mit den glatten, geschnittenen Rändern und den zwei Verschlußmuttern ohne Zünder (?) war bestimmt kein TNT detoniert.

Schwarz = Verkohlung durch sauerstoffarme Verbrennung eines kohlenstoffhaltigen Grundstoffes, scheint nur die Schweißnaht des Rohres aufgerissen zu haben, also wenig Energie.

Schlechte Unkrautex/Puderzuckermischung würde ich mal tippen.

Bei TNT hätten sie Metall-Konfetti einsammeln dürfen, selbst Schwarzpulver wäre da energetischer gewesen.

fatalist
19.09.2012, 15:50
Bei TNT hätten sie Metall-Konfetti einsammeln dürfen, selbst Schwarzpulver wäre da energetischer gewesen.
Der Artikel ist ja recht aufschlussreich:


Nach Informationen unserer Zeitung werden trotz der Vernichtung der Beweismittel noch Rückstände des von dem Neonazi-Trio für ihre Rohrbomben verwendeten Sprengstoffs und Schwarzpulvers aufbewahrt. Eine offizielle Bestätigung dafür war gestern allerdings nicht zu erhalten. Hintergrund der Aufbewahrung: 2003 war nicht geklärt, woher sich die Bombenbastler den Militärsprengstoff TNT und das Schwarzpulver für die vier Rohrbomben und die drei in Jena ausgelegten Bombenattrappen besorgt hatten.Die Vernichtung der Rohrbomben soll Thema der Parlamentarischen Kontrollkommisson des Thüringer Landtags gewesen sein. Allerdings dürfen die Kommissionsmitglieder unter Strafandrohung nicht über die Beratungen sprechen.Der Verdacht, der Sprengstoff könne aus einem Diebstahl aus einem früheren NVA-Depot stammen, erwies sich als nicht haltbar. Laut der Thüringer Generalstaatsanwaltschaft wurden 1990 bei Jena 19 Kilo TNT gestohlen. Es gebe aber keine Hinweise, dass "TNT aus dem Diebstahl von 1990 an die rechtsextremistische Szene abgeflossen sein könnte". 24.12.11
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Beweismittel-gegen-Zwickauer-Terrorzelle-2005-vernichtet-850782355

Es gibt also immer noch TNT und Schwarzpulver, aber keine chemischen Marker, die über die Herkunft Auskunft geben würden.

solaris
19.09.2012, 16:28
Nachtrag ( weil nicht jeder alle Nachrichten lesen kann zum Thema,daß unsere Ignoranz,äh Prominenz mitzuteilen hat)

Bundesanwälte widersprechen Berliner Innensenator

Frank Henkel steht im Verdacht, in der NSU-Affäre nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Jetzt widerspricht auch die Bundesstaatsanwaltschaft dem Berliner Innensenator in einer zentralen Aussage.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html

(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)Den NSU-Aufklärern fehlt Sensibilität
Das Land Berlin verschweigt Informationen über einen V-Mann – und will dafür nicht verantwortlich sein. Das ist typisch für die NSU-Affäre, kommentiert Lisa Caspari.
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/henkel-berlin-nsu-untersuchungsausschuss


(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)NSU - Hört auf die Bürger zu verhöhnen (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/henkel-berlin-nsu-untersuchungsausschuss?commentstart=9#cid-2319099)
... die entscheidenen Informationen wurden längst vernichtet. Eine Aufklärung wird wohl kaum noch stattfinden können.

Mit dem Tod der beiden Uwes ging es nurnoch darum, die Mordserie medial zu instrumentalisieren.
Permament werden wir Bürger verhöhnt mit lächerlichsten bzw. absurden Erklärungen.
Die entscheidenden Fragen sind doch:
- Warum führte Zschäpe direkt nach dem Verlassen ihres Hauses ein Gespräch mit dem Innenministerium?
-Wer produzierte und brachte die Videos in Umlauf? Andre E. war es nicht, er wurde freigelassen (nach spektakulärer Verhaftung)....
- Warum wurden im Haus Tatwaffen, Festplatten und weitere Beweismittel gefunden, obwohl Zschäpe doch sogar das halbe Haus in die Luft jagte?
War sie zu blöd, diese Beweismittel zuverlässig zu vernichten?
Jahrelanges Leben im Untergrund und dann so viel Dilletantismus?


(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)
(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)Zschäpe (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/henkel-berlin-nsu-untersuchungsausschuss?commentstart=9#cid-2319114)
man hört immer häufiger die Theorie,
all die Widersprüche in Zschäpes Verhalten machten nur Sinn, wenn Zschäpe auf der Lohnliste eines Geheimdienstes gestanden habe.

Nach dem Brand im Wohnmobil hat man sie "abgeschaltet" und einige Tage aus dem Verkehr gezogen, während die Videos in Umlauf gebracht wurden...
Zschäpe, die Verena Becker von rechts? Arbeitete sie für den Verfassungsschutz?
Cui bono? (lateinisch für Wem zum Vorteil?)
Die türkischen Migranten und deren Verbände? Ihr Zusammenhalt wurde gestärkt, ihre Bindung an die Türkei ebenso.
Also der türkische Geheimdienst? Die AKP? Ergenekon?
3 Millionen türkischstämmige Migranten in Deutschland sind ein gewaltiger politscher Faktor und extrem wichtige Finanzierungsquelle für türkische Politiker.
Es ist offenes Geheimnis, dass der türkische Geheimdienst nicht nur in den DITIB-Moscheen sitzt...
Oder die CIA?
Wer also steuerte Zschäpe?
Wer hielt die schützende Hand über die Zelle in all den Jahren?
Die deutschen Behörden? Einen Nutzen hätten sie kaum daraus gezogen. Im Gegenteil....

(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)Neue Ungereimtheiten in der Berliner NSU-Affäre
Innensenator Henkel steht im Widerspruch zum Generalbundesanwalt - Akten sollen lückenhaft sein
http://www.welt.de/newsticker/news3/article109332855/Neue-Ungereimtheiten-in-der-Berliner-NSU-Affaere.html

Medienanalyse von heute:
Soll und Haben

bei den NSU "Ermittlern"Das Legen falscher Spuren mittels eines ehemaligen Nachrichtenmagazins:

"Thomas R. engagierte sich indes bei dem rechten Fanzine "Der Weiße Wolf", in dessen Ausgabe Nummer 18 im Jahr 2002 ein interessantes Vorwort erschienen ist. Fettgedruckt, ohne nähere Erläuterung, heißt es da: "Vielen Dank an den NSU". Es ist die erste bekannte Erwähnung des NSU in der Öffentlichkeit, neun Jahre bevor die einzigartige Mordserie aufgedeckt wird. (http://www.spiegel.de/panorama/v-mann-und-nsu-helfer-thomas-r-ist-spitzel-corelli-a-856522.html)
Herausgegeben wurde das Heft zeitweise von David Petereit, Landtagsgeordneter der NPD in Mecklenburg-Vorpommern. Ermittler stellten bei ihm einen "Unterstützerbrief" des NSU sicher, Textbausteine aus diesem Schreiben tauchen später auch im Bekennervideo der Rechtsterroristen auf. (http://www.spiegel.de/panorama/v-mann-und-nsu-helfer-thomas-r-ist-spitzel-corelli-a-856522.html)
Dem Kuvert soll auch eine vierstellige Bargeldspende beigelegen haben, die aus einem Überfall des Trios stammen könnte. Ermittler vermuten, dass der NSU ausgewählte Gesinnungsgenossen unterstützt hat. 2500 Euro soll er an "Der Weiße Wolf" gezahlt haben. Auch Thomas R. soll den Fanzines mit Anzeigen für seine Internetauftritte finanziell geholfen haben." (http://www.spiegel.de/panorama/v-mann-und-nsu-helfer-thomas-r-ist-spitzel-corelli-a-856522.html)
Wer sind die "Ermittler"? Es sind a) die Polizei und b) damit offensichtlich die Quelle des ehNaMag-Abschreibedienstes und c) die daran Interessierten, den BERLINER Skandal vergessen zu machen - gerade heute muss es um Thomas S. vom Berliner LKA gehen.
Und wo ist das "Fan-Magazin" mit der ominösen Ersterwähnung des NSU? Wer hat das schon mal gesehen? Inwieviel Exemplaren welcher Herkunft? Gleiches gilt für den angeblichen Unterstützerbrief, der in den 10 Jahren des NSU-Wirkens irgendwie niemandem nie nicht auffiel - bei aller V-Männerei nicht.
Ja, da könnte Geld auch aus einem banküberfall stammen. Oder aus Omas Sparbichse oder aus dem Reptilienfonds Merkels oder aus dem Heiligen Gral.
Man weiß es nicht so genau. Aber den Zusammenhang von a zu b zu c mal eben so behaupten hilft bestimmt.
"Die Bundeswehr-Personalakte des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos, die das Verteidigungsministerium in der Vorwoche dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages übergeben hat, ist nach Recherchen des ARD-Magazins „Fakt” unvollständig (http://www.bild.de/news/inland/nsu/mundlos-akte-fuer-nsu-auschuss-unvollstaendig-26266604.bild.html)."
http://www.medienanalyse-international.de/index1.html

Wieder ist ein Tag verstrichen an dem sich nicht gravierendes getan hat:

außer:


Friedrich nimmt Neonazi-Datei in Betrieb "Meisterleistung" mit Schönheitsfehlern


Vollmundig preisen Innenminister Friedrich und die Chefs der Sicherheitsbehörden die eilig implementierte Neonazi-Datei. Die Daten Tausender Rechtsextremisten, die zur Gewalt neigen, sind zentral abrufbar. Doch das Register hat Schwachstellen: V-Leute sind nicht erkennbar, außerdem könnte ein Urteil dafür sorgen, dass die Datei schon bald wieder offline geht
http://www.sueddeutsche.de/politik/friedrich-nimmt-neonazi-datei-in-betrieb-meisterleistung-mit-schoenheitsfehlern-1.1472091

(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html) Programm soll Kommunikation stärkenSchon am ersten Tag Zweifel an neuer Neonazi-Datei (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-27392/programm-soll-kommunikation-staerken-schon-am-ersten-tag-zweifel-an-neuer-neonazi-datei_aid_822827.html)
Eine neue Datei soll künftig Ermittlungspannen wie im Fall der NSU-Mordserie verhindern. Innenminister Friedrich hofft dabei auf eine verbesserte Kommunikation der insgesamt 36 Sicherheitsbehörden.
(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)
Steuergeldverschwender!




(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)

fatalist
19.09.2012, 16:51
http://www.sueddeutsche.de/politik/friedrich-nimmt-neonazi-datei-in-betrieb-meisterleistung-mit-schoenheitsfehlern-1.1472091
(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)

Das mit der Angst vor Karlsruhe finde ich zum Brüllen komisch.
Es wird so getan, als würde so eine Datei abgeschaltet werden, wenn das BVerfG das anordnet.

Die Datei wird höchstens umbenannt, sollte "Neonazi gewaltbereit" als Kriterium verboten werden.


Schon vor der Inbetriebnahme gab es mehrere Kritikpunkte an der Datei:[] Das digitale Netzwerk könnte demnächst wieder offline gehen. Denn gegen die Antiterrordatei, den Zwilling des Neonazi-Registers, läuft eine Verfassungsbeschwerde über die Karlsruhe noch 2012 entscheiden will. Es gibt durchaus Chancen, dass die Klage durchkommt, schließlich besteht ein Trennungsgebot zwischen Polizei und Geheimdiensten.
[] Es laufen mehrere Untersuchungsausschüsse auf Bundes- und Länderebene, die die Ermittlungspannen im NSU-Fall aufarbeiten. Kritiker monieren, es wäre sinnvoll gewesen, die Ergebnisse der Ausschüsse abzuwarten, bevor man die Neonazi-Datei (http://www.sueddeutsche.de/thema/Neonazi-Datei) in Betrieb nimmt. Die Enthüllungen der vergangenen Tage deuten darauf hin, dass das Ausmaß des Behördenversagens möglicherweise noch größer ist.
[] Wegen der Erfassungskriterien bestehen Zweifel an der Tauglichkeit der Datei. Eine rechtsextreme Gesinnung reicht nicht aus. Nur "gewaltbereite" Rechtsextreme und deren Helfer sollen registriert werden.
[] Aus der neuen Datei wird nicht hervorgehen, ob eine Person V-Mann einer Behörde ist. Demnach wäre der als Informant gewonnene Neonazi, dessen Fall derzeit für Wirbel sorgt, auch mit dem Zentralregister nicht als V-Mann erkennbar.

Es gibt auch keine Vorratsdatenspeicherung, und so ne Neonazi+Helfershelfer-Datei gibt es auch nicht. :haha:

solaris
19.09.2012, 16:52
Ist jetzt drin:


http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/uwe-mundlos-mitglied-der-nsu.html
Die Spur führte zu einem Döner-Imbiss? Au Backe :schreck:

Hatte dem Autor gestern einen kurzkommentar deshalb geschickt. Er hat ergänzt, aber den Kommentar nicht veröffentlicht.
Nicht sehr anständig.

Tun V-Männer auch Bloggen?
oder ist das ein Honeypot?

solaris
19.09.2012, 17:05
Zur Neonazidatei:

Was niemandem so richtig auffiel.... (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/neonazi-datei-in-betrieb?commentstart=9#cid-2320791)
..war der Kommentar der Kanzlerin Merkel auf der gestrigen Bundespresskonferenz zum Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus:

"Was bereits geschehen ist, ist dass ein gemeinsames Abwehrzentrum Rechtsextremismus gegründet wurde, am 16.12. war das bereits des Jahres 2012 (…) Da geschieht bereits das, was ja an vielen Stellen uns heute behindert, nämlich da arbeiten Länder und Bund und die verschiedenen Organisationen zusammen."


Heute geschieht also bereits das,was uns heute behindert?
Hä?
Hat jemand einen Translator für dieses Merkel-Geschwurbel?


Die Datei ist schon jetzt ein Datenschutz- und Freiheitsdesaster.
Wer sagt Ihnen denn, dass da nur Rechtsradikale drin landen ? Wer kontrolliert das denn ?
Sind Sie sich sicher, dass Sie nicht schon lange in irgendeiner staatlichen Datei sind und deshalb demnächst keine Rente/ALG mehr bekommen, diese oder die andere Versicherung Ihnen kündigt oder Sie jedes Jahr die Steuerfahndung und den Zoll im Haus haben ? Oder Sie kein Erlaubnis mehr bekommen das Land zu verlassen oder Ihren Wohnbezirk ?
Hört sich abenteuerlich an ? Schauen Sie man zu den Erfindern der Sicherheitsdateien - nämlich den USA. Schauen Sie mal bei der EU unter Indect nach.
Und dann beschweren Sie sich noch mal über "Gefährder" die nicht staatlich kontrolliert werden.

Potentiell verdächtig ist damit auch der dümmste Forentroll.
Genau so wollten sie das haben
Welcher normale Mensch traut den diesen "Behördenversagern"noch?

Ein Zentralregister für die eigenen Akten wäre besser gewesen

In den USA herrscht sowas wie Informationspflicht. Selbst brisante
Akten werden nach Jahrzehnten geöffnet. Zumindest die Nachwelt kann
manche Vorgänge also besser beleuchten.

In D werden dagegen munter Akten vernichtet, es kann also passieren,
dass ein Vorgang begonnen wurde, durchgeführt wurde, abgeschlossen
wurde und dann jegliche Dokumentation vernichtet.

Kein Mensch wird jemals erfahren, was passiert ist. Das ist KEIN
freiheitlicher Staat.

solaris
19.09.2012, 18:40
19.09.2012

Behördenstreit in V-Mann-Affäre: Einer lügt

Eine Frage, zwei Antworten: Hat die Bundesanwaltschaft die Behörden in Berlin angewiesen, dem NSU-Untersuchungsausschuss Informationen vorzuenthalten? Ja, sagen die Berliner; nein, heißt es aus Karlsruhe. Der Streit eskaliert - und wird für den Innensenator Frank Henkel zur ernsthaften Belastung.
(...)

Dazu erklärte der Sprecher des Generalbundesanwalts, Marcus Köhler, auf SPIEGEL ONLINE-Anfrage: "Die Bundesanwaltschaft hat das Berliner LKA oder dessen vorgesetzte Behörde zu keinem Zeitpunkt angewiesen, aufgefordert oder gebeten, Erkenntnisse über die in Rede stehende Vertrauensperson nicht an den Untersuchungsausschuss des Bundestages zu übermitteln."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/v-mann-affaere-streit-zwischen-karlsruhe-und-berlin-eskaliert-a-856834.html

Was,die lügen?
:schreck:

Kommentar:

§ 153 Stgb!


§ 153 Stgb (1) wer vor Gericht oder vor einer anderen zur eidlichen Vernehmung von Zeugen oder sachverständigen zuständigen Stelle (z.b. einem parlamentarischen Untersuchungsausschuss) als Zeuge oder Sachverständiger uneidlich falsch aussagt, wird mit Freiheitsstrafe von drei Monaten bis zu fünf Jahren bestraft.



Und immer noch nicht hatte irgendwer eine Hausdurchsuchung oder sitzt in U-Haft.

Systemhandbuch
19.09.2012, 20:30
[...]In diesem geplatzten Wasserrohr mit den glatten, geschnittenen Rändern und den zwei Verschlußmuttern ohne Zünder (?) war bestimmt kein TNT detoniert. Eine explodierte TNT-Rohrbombe hätte anders und zerfranster ausgesehen. Den gleichfalls gezeigten Morgenstern halte ich für gefährlicher in Kinderhand.[/b]

http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/0055DE93_CAB1D15096D9549FBD5F7697785C2458

Daher wurde diese Propaganda-Attrappe auch als vorgetäuschtes Beweismittel frühzeitig (2005) entsorgt?
[...]

Wie man´s evtl. richtig macht, wird eigentlich schon Waldorfschülern beigebracht.:D

Rohrbomben im Unterricht gezündet ---> Quelle (http://www.augsburger-allgemeine.de/panorama/Rohrbomben-im-Unterricht-gezuendet-id18270271.html)

Das sieht dann eher so aus:

http://bilder.augsburger-allgemeine.de/img/18270296-1326352911000/topTeaser_crop_Rohrbombe.jpg

Die Linke scheint da schon fortschrittlicher zu sein. So so sehen Rohrbomben bei denen aus, ... sogar mit Zünder:

http://www.taz.de/uploads/images/460x229/rohrbomben_1._mai_dapd.jpg

Quelle (http://www.taz.de/!92934/)

Und noch ein Photo, ... andere Perspektive aber aus dem Garagenfund:

http://www.mdr.de/thueringen/zwickauer-trio178_v-standardBig_zc-3ad1f7a1.jpg?version=1970

Quelle (http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_page-2_zc-6106279c_zs-6c4417e7.html)

Systemhandbuch
19.09.2012, 20:44
[...]Natürlich nicht. Im Kanzleramt gibt es einen Kanzleramtsminister, der ist zuständig für die geheimdienste und berichtet dem Kanzler.
[...]

War das beim Auftauchen des NSU-Begriffs nicht der "Ich kann den Scheiß nicht mehr hören" - Pofalla ? Dem Arsch trau ich echt einiges zu. :wut:

Karl_Murx
19.09.2012, 20:57
Ist noch ein Fehler drin. Verrat ich aber nicht. Da dieser auch woanders schon auftauchte, weiß man nun, welcher Antifa-Politkommissar federführend hinter der Theater-Kampagne steckt ...

Du machst mich jetzt echt neugierig.


Döner-Imbiss? Ich denke die Spürhunde hatten die Spur der flüchtenden Radfahrer plötzlich verloren, wie früher schon mal bei einer anderen Straftat, sodaß nur der Umstieg in ein geeignetes KfZ in Frage gekommen sein muß, wie vom schlauen Polizeioffizier vermutet wurde...

Da will einer unbedingt die Döner-Mär am Leben erhalten?

Die ganze gesteuerte Medienkampagne dient dazu, der Öffentlichkeit die behördliche Version eines "Nationalsozialistischen Untergrundes" überzuhelfen.

fatalist
19.09.2012, 20:59
War das beim Auftauchen des NSU-Begriffs nicht der "Ich kann den Scheiß nicht mehr hören" - Pofalla ? Dem Arsch trau ich echt einiges zu. :wut:

Ja, ab 2010 Pofalla. Es gibt dort aber auch noch einen sogenannten Geheimdienstkoordinator.
http://de.wikipedia.org/wiki/Bundeskanzleramt_(Deutschland)#Der_Beauftragte_der _Bundesregierung_f.C3.BCr_die_Nachrichtendienste_u nd_der_Geheimdienstkoordinator

Schätze aber, dass für solche Aktionen wie den NSU das Sicherheitskabinett unterrichtet wird.

Bellerophon
19.09.2012, 21:02
Potentiell verdächtig ist damit auch der dümmste Forentroll.
Genau so wollten sie das haben
Welcher normale Mensch traut den diesen "Behördenversagern"noch?

Ein Zentralregister für die eigenen Akten wäre besser gewesen


Welche Berhörde und Ämter in D kümmert Datenschutz oder sonstwas.

Der jugendlich straffällige Deutsche hängt ewig in den Karteien der Polizei (obwohl es hätte vernichtet werden müssen), das stadtbekannte ewig vorbestrafte libanisch/kurdische Clanmitglied hingegen kommt niemals rein.

Über dessen Auffenthaltsort darf auch die Arge (Sozialamt) den Ermittlungsbehörden nichts kundgeben - Datenschutz!

Das Bürgeramt hingegen darf die Daten aller Bürger frei verkaufen.

"Verdi" (ist Latein für Grün) läßt grüßen.

Paranoia means to know all the facts

Karl_Murx
19.09.2012, 21:14
Nachtrag ( weil nicht jeder alle Nachrichten lesen kann zum Thema,daß unsere Ignoranz,äh Prominenz mitzuteilen hat)

Bundesanwälte widersprechen Berliner Innensenator

Frank Henkel steht im Verdacht, in der NSU-Affäre nicht die Wahrheit gesagt zu haben.

Nicht zu fassen.


Jetzt widerspricht auch die Bundesstaatsanwaltschaft dem Berliner Innensenator in einer zentralen Aussage.

Die Generalbundesanwaltschaft widerspricht schon mal sich selbst, wie im Fall der dem "NSU" vorgeworfenen Zahl der Überfälle auf Banken und Sparkassen und damit der Aussage über die Art und Weise, wie sich die Truppe im sogenannten Untergrund finanziert haben soll.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html


(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)Den NSU-Aufklärern fehlt Sensibilität
Das Land Berlin verschweigt Informationen über einen V-Mann – und will dafür nicht verantwortlich sein. Das ist typisch für die NSU-Affäre, kommentiert Lisa Caspari.

Alle in diese Affäre verwickelten Dienste und Behörden verschweigen Informationen.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/henkel-berlin-nsu-untersuchungsausschuss

Aber dieses Zitat von Helene Ehrensold ist noch bemerkenswert:


1.9. Aktenvernichtung nach Vorschrift ?
Frau Caspari,hier wurde eben nicht Dienst nach Vorschrift gemacht.Das sollte Ihnen nicht verborgen geblieben sein.
Es wurden mit unseren Steuergeldern rechtsextreme Strukturen finanziert und haufenweise V-Leute angeworben.Die Behauptung, es hätte nach dem Abtauchen des NSU keine Hinweise auf seinen Verbleib gegeben war schlicht eine Lüge.Das Umfeld der NSU war stets im Visier der Dienste,Hinweisen wurde nicht nachgegangen,Verhaftungen abgesagt,Akten vernichtet.Das ist kein Dienst nach Vorschrift sondern bewusste Täuschung.Eins von unzähligen Beispielen:“Vor dem Ausschuss wurde gestern auch ein ehemaliger Verfassungsschützer gehört. Der Rentner will bereits im Jahre 2003 durch einen anonymen Hinweisgeber von geplanten Aktionen der Zwickauer Terrorgruppe NSU erfahren haben.Der Informant sagte vor dem Ausschuss,bei einem Treffen in Flein bei Heilbronn sei auch der Name von Uwe Mundlos gefallen,einem der mutmaßlichen Mörder von Michèle Kiesewetter.Auch von einer Finanzierung durch Banküberfälle sei die Rede gewesen, mit Heilbronn als möglichem Ziel.Er habe diese Erkenntnisse seiner damaligen Dienststelle im baden-württembergischen Landesamt für Verfassungsschutz mitgeteilt. Dort hätten ihn seine Vorgesetzten angewiesen, den Bericht darüber zu vernichten. Sie hätten es damit begründet, dass sich der Verfassungsschutz nicht mit Einzelpersonen befasse."(SWR)

Gruß an Helene Ehrensold, denke, sie ist hier mit im Forum. :appl:




(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)NSU - Hört auf die Bürger zu verhöhnen (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/henkel-berlin-nsu-untersuchungsausschuss?commentstart=9#cid-2319099)
(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)
(http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html)Zschäpe (http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/henkel-berlin-nsu-untersuchungsausschuss?commentstart=9#cid-2319114) Neue Ungereimtheiten in der Berliner NSU-Affäre


Innensenator Henkel steht im Widerspruch zum Generalbundesanwalt - Akten sollen lückenhaft sein

Der ist zwar CDU-Mitglied. Aber die Zeit, in der diese Geschichte angerührt wurde, liegt in der Phase eines rot-roten Berliner Senats. Somit hätten alle im Bundestag sitzenden Parteien Dreck am Stecken.

http://www.welt.de/newsticker/news3/article109332855/Neue-Ungereimtheiten-in-der-Berliner-NSU-Affaere.html


Medienanalyse von heute:
Soll und Haben

http://www.medienanalyse-international.de/index1.html

Wieder ist ein Tag verstrichen an dem sich nicht gravierendes getan hat:

außer:


Friedrich nimmt Neonazi-Datei in Betrieb "Meisterleistung" mit Schönheitsfehlern


http://www.sueddeutsche.de/politik/friedrich-nimmt-neonazi-datei-in-betrieb-meisterleistung-mit-schoenheitsfehlern-1.1472091[URL="http://www.welt.de/politik/deutschland/article109313719/Bundesanwaelte-widersprechen-Berliner-Innensenator.html"]



Eine neue Datei soll künftig Ermittlungspannen wie im Fall der NSU-Mordserie verhindern. Innenminister Friedrich hofft dabei auf eine verbesserte Kommunikation der insgesamt 36 Sicherheitsbehörden

Ich hoffe auf ein baldiges Urteil des BVerfG gegen diesen offenkundigen Verstoß gegen die Trennung von Polizei und Geheimdiensten.

Systemhandbuch
19.09.2012, 21:34
Könnte auch an den Zündern gelegen haben.

Wenn die Polizei die "Bomben" findet, gehen die ja ins Labor, da wäre echtes TNT nicht schlecht.

Beim Bombenfund in der Garage war wohl handverlesene Polizei des LKA vor Ort, da konnte man auch BAckpulver nehmen.
Denn die 1392 g "TNT" waren niemals im Labor, denn dort wäre als erstes gewogen worden, was ja nicht passierte.

Kann sein, muss aber nicht, denn die Polizei regte ja die Festnahme an. Der Staatsanwalt hat gemauert. Der hätte doch mit Sicherheit irgendeinen Vorwand/Grund gefunden (wenn er gewollt hätte), den Böhnhardt für den Rest der Durchsuchung bei den Garagen festzuhalten. Statt dessen kommt der Quatsch mit dem Haftbefehl, der unterwegs ist. Gut, der Polizist und der Staatsanwalt könnten natürlich auch noch unter einer Decke stecken, glaube ich aber nicht.

Anweisung zur Durchsuchung -> Spruch mit Haftbefehl unterwegs -> Böhnhardt weg -> Bombenfund -> Rücksprache mit Staatsanwalt -> Haftbefehl. Wann kam da der Spruch mit dem Haftbefehl für Böhnhardt, welchen die Mutter bezeugte. Der war doch da schon wech, als die Rücksprache zwischen Polizei und Staatsanwalt erfolgte bzw. der offizielle Haftbefehl erfolgte. Das ist alles nur noch verrückt.:crazy:


[...]In Besprechung von Vertretern des Landeskriminalamtes und der Staatsanwaltschaft Gera regt die Polizei die Festnahme Uwe Böhnhardts am Tag der Durchsuchung an. Der zuständige Staatsanwalt lehnt das ab. Er legt fest, dass mit ihm telefonisch Rücksprache zu halten sei, wenn in den Garagen umfangreiches Beweismaterial gefunden werden sollte. Dann könnten notwendige Maßnahmen abgestimmt werden. Nach Ansicht des Staatsanwaltes reichen die Verdachtsgründe gegen Böhnhardt für eine Festnahme nicht aus.[...]

Quelle (http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_page-2_zc-6106279c_zs-6c4417e7.html)

Könnten halt, so man denn will. Will man nicht, passiert eben nichts.:D

fatalist
20.09.2012, 07:14
Kann sein, muss aber nicht, denn die Polizei regte ja die Festnahme an. Der Staatsanwalt hat gemauert. Der hätte doch mit Sicherheit irgendeinen Vorwand/Grund gefunden (wenn er gewollt hätte), den Böhnhardt für den Rest der Durchsuchung bei den Garagen festzuhalten. Statt dessen kommt der Quatsch mit dem Haftbefehl, der unterwegs ist. Gut, der Polizist und der Staatsanwalt könnten natürlich auch noch unter einer Decke stecken, glaube ich aber nicht.

Hast DU dir deine Quelle mal durchgelesen?


26. Januar 1998

Die Polizei beginnt am frühen Morgen mit der Durchsuchungsaktion. Die Beamten suchen zunächst die Wohnung von Böhnhardts Eltern auf, wo sie Uwe Böhnhardt antreffen. Sie informieren ihn über die Maßnahme. Böhnhardt ist bei der Durchsuchung der ersten Garage in der Richard-Zimmermann-Straße anwesend. In der Garage steht sein Auto, das ebenfalls durchsucht wird. Während die Durchsuchung der Garage noch läuft, setzt sich Böhnhardt in sein Auto und fährt weg. Weil bis zu diesem Zeitpunkt keine möglichen Beweismittel in der Garage gefunden worden waren, hält ihn die Polizei nicht auf. Der Einsatzleiter wird aber über das Wegfahren Böhnhardts über Funk informiert. Diese Dinge spielen sich zwischen 8:30 und 9:00 Uhr ab.

http://www.mdr.de/thueringen/zwickauer-trio178_v-standard43_zc-698fff06.jpg?version=1970 (http://www.mdr.de/thueringen/zwickauer-trio178.html)Die Polizei präsentiert einige der Fundstücke aus der Garage in Jena.


Um 9:00 Uhr beginnt die Durchsuchung der Garage an der Kläranlage. Zwischenzeitlich hatte sich herausgestellt, dass diese Garage einem Polizeibeamten aus Jena gehört, welcher sie an Beate Zschäpe untervermietet hat. Der Beamte hilft seinen Kollegen beim Öffnen der Garage. In der Garage findet die Polizei vier funktionsfähige Rohrbomben mit insgesamt fast 1,4 Kilogramm TNT-Sprengstoff. Daraufhin ordnet die Staatsanwaltschaft Gera die vorläufige Festnahme von Böhnhardt, Mundlos und Tschäpe sowie die Durchsuchung aller ihnen zuzuordnenden Objekte an.

Keine weiteren Fragen. Ein Polizist untervermietet an den NSU, und in dieser Garage sind die Rohrbomben mit dem TNT.

Was für ein Zufall aber auch.
Ich nenne das Verarsche.

Kein Wunder, dass es das TNT niemals ins Labor schaffte und man uns bereits detonierte Rohrbomben präsentierte.
Alles gefaked.

fatalist
20.09.2012, 08:01
Wie kam denn der NSU an die Dönermordwaffe CESKA 83?


1. Februar 2012

Als fünfter mutmaßlicher Helfer der Terrorzelle wird Carsten S. in Düsseldorf verhaftet. Der 31-Jährige wird von der Bundesanwaltschaft verdächtigt, im Jahr 2001 oder 2002 in Jena eine Waffe und Munition beschafft zu haben, die über Kuriere an das Terror-Trio geliefert worden sein soll. http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_page-9_zc-58846227_zs-6c4417e7.html

Mit einer Waffe geliefert 2001 oder 2002 kann man keine Mordserie im September 2000 beginnen.
Diese Aussage vom Schwuli aus der AIDS-Hilfe war also nicht hilfreich.

Da capo al fine:


23. Februar 2012

Es wird bekannt, dass Carsten S. bei Vernehmungen die Lieferung einer Pistole und Munition an das Terror-Trio gestanden hat. Entsprechende Berichte werden von seinem Rechtsanwalt in einer Presseerklärung bestätigt. Darin heißt es unter anderem, bei der Waffe handele es sich "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit" um die Pistole der Marke Ceska 83, die bei den neun Morden an Migranten in den Jahren 2000 bis 2006 benutzt worden ist. S. habe die Waffe im Zeitraum zwischen Herbst 1999 und Sommer 2000 an die Untergetauchten geliefert.

Na bitte, nach 3 Wochen Haft endlich die korrekte, die erwünschte Aussage: Es war schon viel früher, und er lieferte eben 2 mal.
Einmal 1999/2000 die Ceska, also die Dönermordwaffe, jedenfalls "höchstwahrscheinlich", und dann 2001/2002 noch ne Wumme.

Damit ist ja alles "in die richtigen Spuren gedeichselt", jetzt passt die Story.
Zur Belohnung darf Carsten Schulze auch alsbald aus der U-Haft und wieder AIDS-Hilfe machen.


29. Mai 2012Die Bundesanwaltschaft ordnet die Entlassung der mutmaßlichen Helfer des Trios, Carsten S. und Matthias D. aus der Untersuchungshaft an. Im Fall des seit 1. Februar in Untersuchungshaft befindlichen S. erklärt sie zur Begründung, er habe umfassend zur Aufklärung beigetragen und sich außerdem mittlerweile glaubhaft von rechtsradikalem Gedankengut abgewandt. Wegen seiner festen sozialen Bindungen bestehe auch keine Fluchtgefahr.


Aber das beschissene Desinteresse der Schafe sorgt dafür, dass "sie" mit solch einem Müll durchkommen. :hd:

solaris
20.09.2012, 16:31
Rechtsextremismus-Datei: Antiterrordatei für Nazis, oder “aus der Einbahnstraße der Kommunikation wird eine Autobahn”


Als Konsequenz aus dem Behördenversagen bei der neonazistischen Terror-Zelle NSU gibt es jetzt eine neue Datenbank. Heute nahm Innenminister Friedrich die Rechtsextremismus-Datei offiziell in Betrieb. Eingerichtet ist sie nach dem Vorbild der Antiterrordatei, damit hat sie auch deren Probleme. Nach dem Bekanntwerden der Mordserie der rechtsextremen terroristischen Vereinigung Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) verabschiedeten Bundestag und Bundesrat ziemlich schnell ein Gesetz zur Verbesserung der Bekämpfung des Rechtsextremismus (http://dipbt.bundestag.de/extrakt/ba/WP17/417/41716.html). Zentrales Element ist die “Errichtung einer standardisierten zentralen Datei von Polizeibehörden und Nachrichtendiensten von Bund und Ländern zur Bekämpfung des gewaltbezogenen Rechtsextremismus”. Diese Rechtsextremismus-Datei (RED) wurde heute Mittag im gemeinsamen Terrorismusabwehrzentrum in Berlin in Betrieb genommen (http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Termine/DE/termin_2.html?nn=373114).

Antiterrordatei für Nazis

Die Rechtsextremismus-Datei ist dem Vorgänger Antiterrordatei sehr ähnlich. So sollen verschiedene Polizeibehörden und Geheimdienste Informationen in eine gemeinsame Datenbank einspeisen und abfragen. Bei der RED sind das Bundeskriminalamt (BKA), Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV), das Amt für den militärischen Abschirmdienst (MAD), Bundespolizei, sowie jeweils alle 16 Landeskriminalämter und Landesämter für Verfassungsschutz. Beide Dateien werden in einem Rechenzentrum am Sitz des BKA in Wiesbaden gehostet. Die ausgelegte Presse-Information (https://netzpolitik.org/wp-upload/2012-09-19_Rechtsextremismusdatei.doc) sagt: “Als Datenbanksystem- und Applikationsserversoftware werden Produkte des Softwareherstellers Oracle auf UNIX-basierten Betriebssystemen verwendet.”

Kommentare:

In zwei Jahren erfolgt die Ausdehnung auf Linksextreme, später auf Sozialleistungsbezieher und ‘Gruppen zur Störung der Öffentlichen Ordnung’ (Gentechgegner, Antimilitaristen, Parkschützer, Überwachungsgegner etc)


Die Wahrheit: Es gibt keine rechtsextreme Bedrohung in Deutschland, aber das Verfassungsgericht hat die 5% Hürde bei Europawahlen gekippt, 99 Abgeordnete. Darum wird jetzt Drama gemacht in der Hoffnung, dass man bis dahin ein Verbotsverfahren hinkriegt und Beweise zusammen sammelt. Das ist alles ganz ehrenwert gedacht, aber schon seltsam.
Die “selbst erklärten Feinde der Demokratie” als “NPD, DVU, Kameradschaften und NSU”. Ob eine Organisation namens NSU existiert, wird gar nicht hinterfragt. Schon zu Zeiten des “roten” Terrorismus wunderte man sich über die Organisationsfantasien von Behörden. NPD und DVU stellen sich Wahlen mit mäßigem Erfolg. Ob es demokratischen Prinzipien entspricht Minderheitenparteien am Rand des Spektrums auszuschliessen? Schwer zu sagen.
Es geht hier natürlich nur um das Modell für eine allgemeine Gesinnungskartei, die dann auf alles und jeden ausgeweitet wird und anlassbezogen politisch opportunistisch erweitert wird. Morgen dann Fussballfans und Salafisten, übermorgen Fingerabdrücke, und Geruchsproben. Anmerkung: Ich habe Personenkarteien der Sicherheitsdienste der echten Nazis mal im Archiv eingesehen. Ich habe auch mal mit Oracle Datenbanken gearbeitet. Ich fürchte das Schlimmste, wenn die übliche IT-Inkompetenz im Inneren Sicherheitstheater aufschlägt



Das Führen von schwarzen Listen ist ja in Deutschland nicht Neues. Das Unterwandern des Trennungsgebots von Polizei und Geheimdienst ebenfalls nicht (Gestapo).
Wer die gleichen Methoden anwendet wie die Nationalsozialisten, erreicht damit nur, daß man ihm auch die gleichen Dinge zutraut.

prima Gesinnungsschnüffeldatei-in jede Richtung

weiter:
https://netzpolitik.org/2012/rechtsextremismus-datei-antiterrordatei-fur-nazis-oder-aus-der-einbahnstrase-der-kommunikation-wird-eine-autobahn/



(https://netzpolitik.org/2012/rechtsextremismus-datei-antiterrordatei-fur-nazis-oder-aus-der-einbahnstrase-der-kommunikation-wird-eine-autobahn/)

Nereus
20.09.2012, 16:52
Ein Fall Henkel (erst ab Dezember 2011 für die CDU im Amt) oder ein Fall Koppers, Aushilfspolizeipräsidentin unter SPD Senator Körting?
http://www.bz-berlin.de/frank-henkel/henkel-will-nsu-affaere-lueckenlos-aufklaeren-article1545868.html

Welche agent provocateurs legten drei falsche Rohrbomben am 1. Mai in Berlin? SPD-Rohrleger und Staatsschutz-Zuträger, um Henkel (CDU) zu stürzen?

Mai 2012: Nach den weitgehend ruhigen 1.-Mai-Feiern berichtet Koppers erst Tage später von drei Rohrbomben, die entlang eines Demonstrationszuges eher zufällig entdeckt worden waren. Innensenator Henkel reagierte verärgert, weil er nicht früher informiert wurde.
http://www.bz-berlin.de/thema/rechtsradikalismus/macht-henkel-koppers-noch-zur-polizei-chefin-article1545895.html

solaris
20.09.2012, 16:55
Wie kam denn der NSU an die Dönermordwaffe CESKA 83?

http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_page-9_zc-58846227_zs-6c4417e7.html

Mit einer Waffe geliefert 2001 oder 2002 kann man keine Mordserie im September 2000 beginnen.
Diese Aussage vom Schwuli aus der AIDS-Hilfe war also nicht hilfreich.

Da capo al fine:



Na bitte, nach 3 Wochen Haft endlich die korrekte, die erwünschte Aussage: Es war schon viel früher, und er lieferte eben 2 mal.
Einmal 1999/2000 die Ceska, also die Dönermordwaffe, jedenfalls "höchstwahrscheinlich", und dann 2001/2002 noch ne Wumme.

Damit ist ja alles "in die richtigen Spuren gedeichselt", jetzt passt die Story.
Zur Belohnung darf Carsten Schulze auch alsbald aus der U-Haft und wieder AIDS-Hilfe machen.

Man hat ja den Vorteil,wenn man in den zahlreichen Foren mitliest wird man auf die nicht stimmigen Punkte hingewiesen,die anderen auffallen.Demnach kann man die Story weiterstricken.
Oder denkst du man liest hier nicht mit?
Ruf einfach mal laut,womit sie den die Waffen und die Munition transportiert haben(Insider wissen Bescheid)
Morgen taucht dann der Rucksack in den Medien auf.
jetzt reformieren sie noch ihre "Versagerbehörden" und dann haben sie genau das ,was sie wollten.

Alles in die eine rechte Ecke gestellt,ihr Parteiverbot,ihre verfassungswidrige Verschmelzung von Diensten und Polizei,ihre Dateien.
Wozu wurde das NSU-Gespenst entworfen?
Aber das beschissene Desinteresse der Schafe sorgt dafür, dass "sie" mit solch einem Müll durchkommen. :hd:

So ist es halt,die Wurst vom Teller,die Butter vom Brot,den Spargroschen aus dem Strumpf und das Hirn aus der Rinde.
Geplättet klatschen sie noch.Es geht ja gegen rechts.....noch!

Die dümmsten Kälber,wählen...... na ihr wisst ja wie es weitergeht

solaris
20.09.2012, 17:48
Nachtrag Neonazi-Datei:

Data Mining: Die “Evolution in der Verbrechensbekämpfung”? (https://netzpolitik.org/2012/data-mining-die-evolution-in-der-verbrechensbekampfung/)

Beim feierlichen Mausklick von Innenminister Friedrich zur Eröffnung der “Rechtsextremismus-Datei” war immer wieder die Rede von einer gesteigerten “Analysefähigkeit”: Polizeien und Dienste wollen “Personen und regionale Zuordnungen” verknüpften, um damit “Zusammenhänge zwischen Personen, Gruppierungen und Objekten” festzustellen.

Da hat wieder ein Lobbyist feuchte Hosen gehabt
Wann begreift die Crowd da draußen,das es hier nicht nur um Rechte Extremisten geht,sondern um Durchleuchtung der ganzen Gesellschaft.. Im schlimmsten Fall werden sie als Vehikel genutzt.

Karl_Murx
20.09.2012, 18:02
Wie kam denn der NSU an die Dönermordwaffe CESKA 83?

http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_page-9_zc-58846227_zs-6c4417e7.html

Mit einer Waffe geliefert 2001 oder 2002 kann man keine Mordserie im September 2000 beginnen.
Diese Aussage vom Schwuli aus der AIDS-Hilfe war also nicht hilfreich.

Da capo al fine:



Na bitte, nach 3 Wochen Haft endlich die korrekte, die erwünschte Aussage: Es war schon viel früher, und er lieferte eben 2 mal.
Einmal 1999/2000 die Ceska, also die Dönermordwaffe, jedenfalls "höchstwahrscheinlich", und dann 2001/2002 noch ne Wumme.

Damit ist ja alles "in die richtigen Spuren gedeichselt", jetzt passt die Story.
Zur Belohnung darf Carsten Schulze auch alsbald aus der U-Haft und wieder AIDS-Hilfe machen.


Ich würde in dem Zusammenhang auch mal laut und deutlich fragen, wo denn die Fahrräder geblieben sind, mit denen das mörderische Doppel-Trio Böhnhardt+Mundlos nach dem Überfall auf die Eisenacher Sparkasse geflüchtet sein sollen. Gemäß einer Zeugenaussage sind sie zum Parkplatz am OBI-Markt an der ehemaligen Großraumdisko gefahren, wo ihr Wohnmobil parkte, haben die Fahrräder dort reingeschmissen und sind dann "mit quietschenden Reifen" davongefahren. Nach diesen Fahrrädern hat merkwürdigerweise niemand wieder gefragt. Thema waren sie in den Berichten über die Ermittlungen seither jedenfalls nicht wieder.




Aber das beschissene Desinteresse der Schafe sorgt dafür, dass "sie" mit solch einem Müll durchkommen. :hd:

Nur Geduld.

fatalist
20.09.2012, 18:07
Ich würde in dem Zusammenhang auch mal laut und deutlich fragen, wo denn die Fahrräder geblieben sind, mit denen das mörderische Doppel-Trio Böhnhardt+Mundlos nach dem Überfall auf die Eisenacher Sparkasse geflüchtet sein sollen.

Steh´ gerade auf der Leitung. Doppel-Trio :?

Aber wo sind die Fahrräder geblieben?
Ich habe keine Ahnung, ob die rückstandslos im Wohnmobil verbrannt sind.

Karl_Murx
20.09.2012, 18:36
Steh´ gerade auf der Leitung. Doppel-Trio :?

Ist nur so ein Verarsche-Begriff von politplatschquatsch für die Berichterstattung der Medien über den "NSU".


Aber wo sind die Fahrräder geblieben?
Ich habe keine Ahnung, ob die rückstandslos im Wohnmobil verbrannt sind.

Dafür sind ja genug andere Asservate wie die Dienstwaffen der Heilbronner Polizeistreife, die Beute aus dem Überfall vom September 2011 wie auch Geldbanderolen von Überfällen aufgetaucht, die dem "NSU" nach bis heute nicht dementierten Aussagen der Generalbundesanwaltschaft gar nicht mehr zugeordnet werden. Neben vielen vielen anderen Dingen, die auf wundersame Weise ihren Weg dorthin gefunden haben.

romeo1
20.09.2012, 18:45
Ist nur so ein Verarsche-Begriff von politplatschquatsch für die Berichterstattung der Medien über den "NSU".



Dafür sind ja genug andere Asservate wie die Dienstwaffen der Heilbronner Polizeistreife, die Beute aus dem Überfall vom September 2011 wie auch Geldbanderolen von Überfällen aufgetaucht, die dem "NSU" nach bis heute nicht dementierten Aussagen der Generalbundesanwaltschaft gar nicht mehr zugeordnet werden. Neben vielen vielen anderen Dingen, die auf wundersame Weise ihren Weg dorthin gefunden haben.

Genau wegen dieser und anderer Ungereimtheiten gehe ich davon aus, daß der Mord an den beiden Uwes nicht geplant, sondern kurzfristig um irgendetwas zu verhindern, realisiert wurde.

D-Moll
20.09.2012, 18:48
Genau wegen dieser und anderer Ungereimtheiten gehe ich davon aus, daß der Mord an den beiden Uwes nicht geplant, sondern kurzfristig um irgendetwas zu verhindern, realisiert wurde.

Sehe ich genau so. Sie wurden aus irgend einen Grund hingerichtet. Haben sich sicher nicht gleich ergeben.

Und außerdem so ein Geschrei wegen der toten Türke/Araber.
Interessiert das deutsche Bürger wirklich ? Um tote Deutsche durch Ausländermörder. erfährt man nicht in der Presse und Medien.

fatalist
20.09.2012, 18:48
Genau wegen dieser und anderer Ungereimtheiten gehe ich davon aus, daß der Mord an den beiden Uwes nicht geplant, sondern kurzfristig um irgendetwas zu verhindern, realisiert wurde.

Aber wo hatten "sie" dann so schnell die Heilbronner Dienstwaffen her?

romeo1
20.09.2012, 19:01
Aber wo hatten "sie" dann so schnell die Heilbronner Dienstwaffen her?

So wie es aussieht, waren während des Polizistenmordes mehrere Geheimdienste vor Ort tätig. Die haben mit Sicher Wege und Methoden, an die Waffen zu kommen, die dann auf wunderssame Weise bei den Uwes gelandet sind.

Esreicht!
20.09.2012, 19:15
Ich würde in dem Zusammenhang auch mal laut und deutlich fragen, wo denn die Fahrräder geblieben sind, mit denen das mörderische Doppel-Trio Böhnhardt+Mundlos nach dem Überfall auf die Eisenacher Sparkasse geflüchtet sein sollen. Gemäß einer Zeugenaussage sind sie zum Parkplatz am OBI-Markt an der ehemaligen Großraumdisko gefahren, wo ihr Wohnmobil parkte, haben die Fahrräder dort reingeschmissen und sind dann "mit quietschenden Reifen" davongefahren. Nach diesen Fahrrädern hat merkwürdigerweise niemand wieder gefragt. Thema waren sie in den Berichten über die Ermittlungen seither jedenfalls nicht wieder.





Nur Geduld.

Die Frage nach den Rädern würde mich auch interessieren:





Nach den vorliegenden Erkenntnissen entwickelten sich die Ereignisse wie folgt: Am 4. November um 9.15 Uhr überfallen Mundlos und Böhnhardt die Sparkasse am Eisenacher Nordplatz. Mit 72.000 Euro Beute flüchten sie auf Fahrrädern zu einem Wohnmobil, das in nur 600 Meter Entfernung auf einem leeren Parkplatz abgestellt ist. Ein Zeuge beobachtet, dass die beiden ihre Räder verstauen und dann schnell in Richtung Baumarkt an der Autobahn fahren. Die Polizei löst eine Fahndung aus...

http://www.fr-online.de/neonazi-terror/zwickauer-terrorzelle-suche-nach-dem-vierten-mann-in-der-nsu,1477338,14700928.html


Und noch mehr die Frage, wie sich bei einem Wohnwagenfeuer Waffen verformen können, obwohl Fenster und Dach wegflogen und damit auch die Hitze:?


Anschließend soll er laut einem Brandgutachten Papier in der Mitte des Wohnwagens angehäuft und angezündet haben, bevor er sich selbst mit der Pumpgun erschoss – alles in wenigen Sekunden. Das Feuer wird so heiß, dass nach wenigen Minuten die Fenster und die Decke des Fahrzeugs herausfliegen und einige der Waffen sich verformen.



kd

Systemhandbuch
20.09.2012, 19:39
Hast DU dir deine Quelle mal durchgelesen?

Ja, mir kam es aber auf das Verhalten des Staatsanwaltes an. Kam vielleicht nicht so richtig rüber.

Das der Puderzucker-Fund Unfug und Verarsche ist, unterschreibe ich Dir. Ich hätte nur gerne gewusst, wann sich der Herr Staatsanwalt dazu entschlossen hat, letztendlich doch einen Haftbefehl auszustellen bzw. eine exakte Chronologie der Abläufe. Wann genau wurde der von dem Einsatzleiter (?) informiert ?

Die gehen zu Böhnhardt und wollen wissen, wo seine Garage ist und der zeigt denen das ohne Widerwillen. Dann wird seine Karre und die Garage Nr. 1 durchsucht und anschließend fährt er weg. War das jetzt Garage Nr. 1 oder Nr. 2., wo der Polizist mit dem "Unterwegs-Haftbefehl" kommt. Kann doch nur bei Nr. 2 gewesen sein. Beim "Fund" in Nr. 2 war Böhnhardt aber doch schon weg. Und bei Garage Nr. 1 hatten sie doch noch nichts.:?

Wenn es dem Staatsanwalt daran gelegen wäre, den Böhnhardt irgendwie zu nageln, hätte er doch auch ohne Weiteres einen Haftbefehl wegen Fluchtgefahr herausgeben können. Böhnhardt war doch wegen diesem Verhetzungsdingens schon zur Haftstrafe verurteilt.

Das stützt doch sogar Deine Argumentation, dass das alles konstruiert ist/war.:kk:

Karl_Murx
20.09.2012, 19:43
So wie es aussieht, waren während des Polizistenmordes mehrere Geheimdienste vor Ort tätig. Die haben mit Sicher Wege und Methoden, an die Waffen zu kommen, die dann auf wunderssame Weise bei den Uwes gelandet sind.

Wie soll es denn anders gewesen sein, als daß die Vertreter der in- wie ausländischen Dienste, die zur Observierung eines vermutlich von ihnen selbst eingefädelten Deals zwischen serbischen Waffenschieberkreisen und Islamisten vor Ort waren - konkret der amerikanische DIA und der bayrische oder baden-württembergische Verfassungsschutz - nach dem erfolgten Attentat auf die Polizeistreife und der Flucht der Attentäter diese Waffen inklusive aller anderen Ausrüstungsgegenstände wie Handschellen und Pfefferspray an sich genommen und sie dann in ihren Asservatenkammern gelagert haben? Wenn diese Schießerei genauso ungeplant erfolgte wie die Entwicklung, die zum Tode (höchstwahrscheinlich der Ermordung) der beiden Uwes im Eisenacher Wohnmobil führte, dann waren die Dienste davon überrascht und mußten improvisieren. Es ist kaum wahrscheinlich, daß die Attentäter (mindestens zwei) sich nach der Tat die Zeit genommen haben, den Dienstwagen und die beiden bewußtlosen bzw. toten Polizisten lange nach Waffen und Ausrüstung zu durchsuchen. Sollte es tatsächlich zu einem Schußwechsel zwischen Diensten und Attentäter gekommen sein, um so weniger. Nicht umsonst haben Zeugen einen "blutverschmierten Mann" (Blut der Polizisten oder eigenes wegen Verletzung?) aus der Richtung Theresienwiese kommen und in ein weißes Auto steigen sehen.

Die einzigen, die dafür in Frage kommen, wären dann die Agenten vor Ort. Obwohl die ganze Sache, nach allem, was ich davon gelesen und an Örtlichkeiten gesehen habe, sehr schnell gegangen sein muß, können also nur sie diejenigen gewesen sein, die Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Polizisten an sich genommen haben. Insofern wäre dann der Weg geklärt, auf dem die Dienstwaffen sowie Pfefferspray und Handschellen in das Eisenacher Wohnmobil sowie in die Zwickauer Wohnung gelangten. In meinen Augen ist das ein Versuch der Dienste, ihre Anwesenheit bzw. die Umstände des Anschlags auf die beiden deutschen Polizisten zu verschleiern, deren Bekanntwerden zum einen in der Öffentlichkeit ein äußerst unangenehmes Echo nach sich gezogen und auch mit Sicherheit die weiteren Aktivitäten in der Islamistenszene gefährdet hätte.

Was die Tatwaffen, eine russische Tokarev und eine polnische Radom angeht, ein altes bzw. ein Uraltmodell, die aber vermutlich genau deswegen von Kriminellenkreisen gern benutzt werden (Registrierung der Waffen vermutlich schwer bis gar nicht nachweisbar), so hatte ich die Vermutung geäußert, daß diese Waffen, sollten sie nicht von den Attentätern am Tatort zurückgelassen worden sein, unter Umständen dadurch in die Hände der Behörden gelangten und damit als "drop weapons" zu Wohnmobil und Wohnung fanden, daß die Attentäter entweder inzwischen gefaßt und verurteilt wurden wie der Somalier Ahmed H., oder aber - wie im Fall Mevlüt Kar - selbst als V-Leute für die Geheimdienste unterwegs waren. Beide Personen habe ich in dringendem Verdacht, den Anschlag auf die Heilbronner Polizeistreife verübt zu haben.

Nereus
20.09.2012, 20:01
Schnelle Mordaufklärung nach Waffenfund.

BILD <-Wer erschoß..>

7. November 2011: Die Ermittler teilen mit, dass sie im Wohnmobil neben den Leichen von Uwe B. und Uwe M. auch die Dienstwaffen von Martin A. und Michèle K. gefunden haben
http://www.bild.de/news/inland/polizistenmord/polizei-jagt-mysterioese-komplizin-20889850.bild.html

8.11.11 DIE WELT:

Nach der neuen Spur im Heilbronner Polizistenmordfall wollen die Fahnder die Aufklärung voranbringen. In Eisenach in Thüringen waren die Dienstwaffen der im April 2007 in Heilbronn getöteten Polizistin und ihres schwer verletzten Kollegen gefunden worden. Ermittler aus Baden-Württemberg sind nach Gotha gereist, um mit den Kollegen die Spuren auszuwerten
http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13704813/Toeteten-vermisste-Neonazis-Heilbronner-Polizistin.html

8.11.11 Financel Times dt:

Generalstaatsanwalt bezeichnet Heilbronner Polizistenmord als aufgeklärt

Der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger hält den Heilbronner Polizistenmordfall für aufgeklärt. Er
gehe davon aus, dass der Mord im April 2007 von der Gruppe um die kürzlich tot aufgefundenen mutmaßlichen Bankräuber aus Thüringen sowie einer
36-Jährigen aus Sachsen begangen worden sei, sagte Pflieger am Dienstag
dem Südwestrundfunk (SWR). Dafür sprächen die Gesamtumstände, vor
allem der Besitz der Dienstwaffen der Polizisten: "Solche Waffen gibt
man nicht weiter", sagte Pflieger. Das Motiv vermutet er im Bereich
der Beschaffungskriminalität.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=4957322&viewfull=1#post4957322

Wieso müssen Heilbronner Ermittler nach Thüringen reisen?

Dankgeschenke für erfolgreiche Arbeit verteilen?

solaris
20.09.2012, 20:56
Nachtrag zu: Neo-Nazi-Datei im Zusammenhang mit der "NSU-Mordserie"

Kommentar:


Es mag sein, dass das BKA Analysesoftware bislang nur zum Ausspucken bunter Bilderchen nutzt. Es kann aber ebenso sein, dass damit bislang unstrukturierte Daten ausgewertet werden, das sogenannte “Data Mining”.
Das ist nicht nur für den “Fachmann” interessant, sondern auch für Bürgerechtsgruppen und Datenschützer/innen: Denn wichtig ist hier zu wissen, auf welche Datensätze die Anwendungen zugreifen dürfen: Das gleichzeitige Abfragen mehrerer Datensätze ist in den jeweiligen Errichtungsanordnungen jedenfalls bislang nicht vorgesehen..

Gestern gab es den “symbolischen Mausklick” von IM Friedrich zur Errichtung der “Rechtsextremismus-Datei”. Das dafür grundlegende “Gesetz zur Errichtung einer standardisierten zentralen Datei von Polizeibehörden und Nachrichtendiensten von Bund und Ländern” solltest du lesen. Dort ist als “erweiterte Nutzung” der Datensammlung (meines Wissens erstmals) festgelegt:
“Eine erweiterte Nutzung sind das Herstellen von Zusammenhängen zwischen Personen, Personengruppierungen, Institutionen, Objekten und Sachen, der Ausschluss von unbedeutenden Informationen und Erkenntnissen, die Zuordnung eingehender Informationen zu erkannten Sachverhalten sowie die statistische Auswertung der gespeicherten Daten. Hierzu dürfen die beteiligten Behörden Daten auch mittels
1. phonetischer oder unvollständiger Daten,
2. der Suche über eine Mehrzahl von Datenfeldern,
3. der Verknüpfung von Personen, Institutionen, Organisationen, Sachen oder
4. der zeitlichen Eingrenzung der Suchkriterien
aus der Datei abfragen sowie räumliche und sonstige Beziehungen zwischen Personen und Zusammenhänge zwischen Personen, Personengruppierungen, Institutionen, Objekten und Sachen darstellen sowie die Suchkriterien gewichten.”

Es ist nicht nur für Aktivisten und den “Fachmann” interessant, welche Werkzeuge hierfür zur Anwendung kommen.
IBM verkauft an mehrere US-Polizeien das System “Blue CRUSH”, das diverse Erweiterungsmodule bevorratet. Mit “Coplink” (übrigens auch von i2) können zB Hinweise auf “verdächtiges Verhalten” in der Öffentlichkeit ebenso eingebunden werden wie Statistiken oder Vorkommnisse aus anderen Polizeirevieren.
Das Ganze wird per “Analyst’s Notebook” visualisiert. Übrigens: Damit stellt IBM ein System bereit, das die gleichen Funktionalitäten wie “TrapWire” oder INDECT aufweist. Zuzüglich seines “Smart Surveillance Systems“ (S3) werden auch Daten der Mustererkennung von Video- und Audioüberwachung eingebunden.
Insofern ist es doch nicht unrichtig nachzufragen, auf welche Art und Weise “Analyst’s Notebook” vom BKA und den deutschen Diensten genutzt wird, welche zusatzmodule existieren und welche Datenbanken konkret abgefragt werden.
Dass es nicht nur um bunte Bildchen geht, zeigt die von der EU-Polizeiagentur EUROPOL betriebene “Social Network Analysis”: Derart werden Verdächtige ermittelt, die dann Ziel grenzüberschreitender Razzien werden. So geschehen etwa 2010 in der “Operation Most”. Und die Grenzschutzagentur FRONTEX nutzt “Text Mining”-Verfahren für seine Vorfeldaufklärung zur Abwehr unerwünschter Migration (das sogenannte “Common pre-frontier intelligence picture”).

https://netzpolitik.org/2012/data-mining-die-evolution-in-der-verbrechensbekampfung/#comment-474274

Das wars dann erstmal zu dem Thema.

Aber aufgeklärt wurde darüber nicht und das lag auch nicht erst seit hgestern in der Schublade und bleibt auch nicht auf Rechtsextremismus,sondern beinhaltet irgendwann alle nicht konformen Meinungsäußerungen.
Ob das die "NSU-Sache wert war?
So dumm wie sich gerade stellen ,sind sie bei weitem nicht

fatalist
20.09.2012, 22:06
Die Frage nach den Rädern würde mich auch interessieren:
Und noch mehr die Frage, wie sich bei einem Wohnwagenfeuer Waffen verformen können, obwohl Fenster und Dach wegflogen und damit auch die Hitze:?
kd

Ich glaube nicht an verformte Waffen, und auch nicht an eingeschmolzene Fahrräder ;)
Über aufgefundene Fahrräder stand allerdings nie etwas zu lesen, und das ist doch merkwürdig.

Es sei denn, der bankraub in Eisenach wurde von ganz anderen Leuten ausgeführt, als Legende für die Erschiessung der Uwes.
Denk an den Zeugen, der einen 3. Mann aus dem Wohnmobil kommen sah...

solaris
20.09.2012, 22:11
Wie soll es denn anders gewesen sein, als daß die Vertreter der in- wie ausländischen Dienste, die zur Observierung eines vermutlich von ihnen selbst eingefädelten Deals zwischen serbischen Waffenschieberkreisen und Islamisten vor Ort waren - konkret der amerikanische DIA und der bayrische oder baden-württembergische Verfassungsschutz - nach dem erfolgten Attentat auf die Polizeistreife und der Flucht der Attentäter diese Waffen inklusive aller anderen Ausrüstungsgegenstände wie Handschellen und Pfefferspray an sich genommen und sie dann in ihren Asservatenkammern gelagert haben? Wenn diese Schießerei genauso ungeplant erfolgte wie die Entwicklung, die zum Tode (höchstwahrscheinlich der Ermordung) der beiden Uwes im Eisenacher Wohnmobil führte, dann waren die Dienste davon überrascht und mußten improvisieren. Es ist kaum wahrscheinlich, daß die Attentäter (mindestens zwei) sich nach der Tat die Zeit genommen haben, den Dienstwagen und die beiden bewußtlosen bzw. toten Polizisten lange nach Waffen und Ausrüstung zu durchsuchen. Sollte es tatsächlich zu einem Schußwechsel zwischen Diensten und Attentäter gekommen sein, um so weniger. Nicht umsonst haben Zeugen einen "blutverschmierten Mann" (Blut der Polizisten oder eigenes wegen Verletzung?) aus der Richtung Theresienwiese kommen und in ein weißes Auto steigen sehen.

Die einzigen, die dafür in Frage kommen, wären dann die Agenten vor Ort. Obwohl die ganze Sache, nach allem, was ich davon gelesen und an Örtlichkeiten gesehen habe, sehr schnell gegangen sein muß, können also nur sie diejenigen gewesen sein, die Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Polizisten an sich genommen haben. Insofern wäre dann der Weg geklärt, auf dem die Dienstwaffen sowie Pfefferspray und Handschellen in das Eisenacher Wohnmobil sowie in die Zwickauer Wohnung gelangten. In meinen Augen ist das ein Versuch der Dienste, ihre Anwesenheit bzw. die Umstände des Anschlags auf die beiden deutschen Polizisten zu verschleiern, deren Bekanntwerden zum einen in der Öffentlichkeit ein äußerst unangenehmes Echo nach sich gezogen und auch mit Sicherheit die weiteren Aktivitäten in der Islamistenszene gefährdet hätte.

Was die Tatwaffen, eine russische Tokarev und eine polnische Radom angeht, ein altes bzw. ein Uraltmodell, die aber vermutlich genau deswegen von Kriminellenkreisen gern benutzt werden (Registrierung der Waffen vermutlich schwer bis gar nicht nachweisbar), so hatte ich die Vermutung geäußert, daß diese Waffen, sollten sie nicht von den Attentätern am Tatort zurückgelassen worden sein, unter Umständen dadurch in die Hände der Behörden gelangten und damit als "drop weapons" zu Wohnmobil und Wohnung fanden, daß die Attentäter entweder inzwischen gefaßt und verurteilt wurden wie der Somalier Ahmed H., oder aber - wie im Fall Mevlüt Kar - selbst als V-Leute für die Geheimdienste unterwegs waren. Beide Personen habe ich in dringendem Verdacht, den Anschlag auf die Heilbronner Polizeistreife verübt zu haben.

25. März 2008,

Dreifachmord in Heppenheim V-Mann schwer belastet


Im Fall der drei getöteten georgischen Autohändler, deren Leichen Ende Februar im Rhein bei Mannheim gefunden worden waren, ist ein neuer Zeuge aufgetaucht. Seinen Aussagen zufolge hat ein V-Mann der Polizei die Morde begangen. Doch Talip O. bestreitet die Tat weiterhin vehement.
Im Fall der drei getöteten georgischen Autohändler, deren Leichen am 27. Februar aus dem Wasser des Altrheins bei Mannheim gezogen worden waren, ist ein weiterer Zeuge aufgetaucht. Der 20-jährige Iraker belastet einen der beiden Tatverdächtigen schwer. Demnach soll der Gebrauchtwagenhändler Talip O. die Georgier getötet haben, nachdem er sie mit einem Angebot auf einem Automarkt in Ludwigshafen in eine Falle gelockt habe. Zusätzliche Brisanz bekommt der Fall, da Talip O. seit 2004 als V-Mann in die Islamistenszene beim Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz, Abteilung Staatsschutz, geführt wurde.
(....)
Der gebürtige Iraker Talip O. dagegen bestreitet die Tat weiterhin. Er bleibt bei seiner Version, die selbst ein ge-wiefter Krimiautor als abenteuerlich bezeichnen dürfte. Demnach seien die drei Georgier am Giulini-Platz in Ludwigshafen zu ihm in den weißen Ford Escort gestiegen, den er von der Polizei für seine V-Mann-Tätigkeit bekommen hatte. Gemeinsam fuhren sie nach Heppenheim, um den Mercedes zu besichtigen. Auf dem Weg dorthin habe Talip O. seinen Freund Ahmed H. aufgegabelt.

https://www.stern.de/politik/deutschland/dreifachmord-in-heppenheim-v-mann-schwer-belastet-615067.html

10.11.2008 Spiegel

"So eine Panik hatte ich noch nie", weinte Ahmed H. auf der Anklagebank. Nur deshalb habe er dem Iraker geholfen, die Leichen in den Wagen zu hieven. "Im Auto mit den drei Leichen, das war so ein Horror", sagte der Somalier. "Das war ein sehr schreckliches Ereignis. Es ist wie ein Alptraum, der nicht endet." Das Bild der Getöteten verfolge ihn ständig, ebenso der flehentliche Satz eines der Georgier kurz vorm Tod: "Bitte, ich habe drei Kinder!"

Immer wieder betonte Ahmed H., dessen Familie geschlossen im Zuschauerraum saß und ihm beisteht, er habe einen "großen Fehler" gemacht, "große Schuld" auf sich geladen, aber keinen Menschen getötet. "Ich hatte noch nie eine Waffe in der Hand, weiß gar nicht, wie man damit umgeht."
Es ist der Beginn eines aufwändigen Indizienprozesses ohne Tatwaffe und eindeutige Spurenlage. Viele verwirrende Sachverhalte werden geklärt werden müssen - es ist allerdings fraglich, ob das gelingt. Das Innenministerium hat alle Akten zur Tätigkeit Talib O.s als V-Mann aus Gründen der Staatssicherheit gesperrt. "Das LKA hält damit eindeutig Beweise zurück", sagte Rechtsanwalt Gerhard Härdle, der Ahmed H. verteidigt, SPIEGEL ONLINE.
"Das LKA muss befürchten, nicht in günstigem Licht zu erscheinen", sagte der Verteidiger des V-Mannes, Stefan Allgeier, SPIEGEL ONLINE. "Trotz der bekannten Spielleidenschaft meines Mandanten wurde er ganz bewusst in Spielcasinos geschickt und wurde offenbar mit fehlerhaften Überwachungsmitteln geführt." Zudem habe Talib O. alles andere als "eine äußerst stabile Lebenssituation", die ein V-Mann aber aufweisen müsse. Anwalt Allgeier gibt zu bedenken, dass gerade in einem Indizienprozess die Indizien von Ermittlungsbehörden präsentiert würden, "welche möglicherweise ganz eigene, apokryphe Interessen am Ausgang des Verfahrens haben".
(....)
Ein weiteres Rätsel wabert in diesem Verfahren mit, das aber nicht Bestandteil des Prozesses sein wird: An dem Wagen des V-Mannes wurde eine DNA-Spur gesichert, die mit der Spur übereinstimmt, die bei dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter gesichert worden war. Das bedeutet: In dem Auto, das das LKA seinem V-Mann Talib O. im Oktober 2007 zur Verfügung stellte, saß die derzeit meistgesuchte Frau Deutschlands, die Polizistenmörderin von Heilbronn.


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mordprozess-um-v-mann-im-auto-mit-drei-leichen-das-war-ein-horror-a-589613.html

"Nicht umsonst haben Zeugen einen "blutverschmierten Mann" (Blut der Polizisten oder eigenes wegen Verletzung?) aus der Richtung Theresienwiese kommen und in ein weißes Auto steigen sehen."

Ganz gewiß nicht.
Ob sich die Zeugen auch an die Automarke erinnern können?
Natürlich wäre das "reiner Zufall",wenn das ein Ford Escort gewesen ist.
Irgendeine Altlast wurde durch den NSU "mitentsorgt",wenn ihr mich fragt.

fatalist
20.09.2012, 22:12
Das stützt doch sogar Deine Argumentation, dass das alles konstruiert ist/war.:kk:
Es ist immer der Kreis der Beteiligten grösser als der Kreis der Wissenden.
Das meine ich.
Da wurde eine Show veranstaltete, und der NSU tauchte ab. Das war offensichtlich Zweck der Übung.


Wusste der Polizist (Garagenvermieter) Bescheid, der den LKA-Fahndern die Mietgarage aufschloss?
Eher nein.

Wusste der Staatsanwalt Bescheid?
Keine Ahnung.

Wussten die LKA-Polizisten Bescheid?
Vermutlich ja. Die waren wohl vom Thüringer VS eingeweiht.

Man wusste doch, welche Garagen man durchsuchen wollte, und man begann mit einer harmlosen und liess Uwe Böhnhardt verabredungsgemäß abhauen. Danach fand man dann bereits explodierte Rohrbomben in Garage Nr. 2 oder 3. Und "TNT", das man niemals wog.

Ich vermute, dass man genau wusste, wo man was finden würde und wo eben nicht...

fatalist
20.09.2012, 22:13
Wieso müssen Heilbronner Ermittler nach Thüringen reisen?

Dankgeschenke für erfolgreiche Arbeit verteilen?

Die Dienstwaffen vorbeibringen, die man dann "fand"

fatalist
20.09.2012, 22:29
Ob sich die Zeugen auch an die Automarke erinnern können?
Natürlich wäre das "reiner Zufall",wenn das ein Ford Escort gewesen wäre.

Angeblich war es ein blauer Audi:


Zurück zum Heilbronner Polizistenmord. Was führte mindestens ein Mitglied des Islamisten-Trios (Kar, Yousif, Sakra) mit mindestens zwei Mitgliedern des Zwickauer Trios (Mundlos und Böhnhardt) zur Tatzeit in derselben Stadt zusammen? Reiner Zufall? Oder war Kar an der Schießerei auf der Theresienwiese beteiligt? In der Nähe des Tatorts wurden jedenfalls zwei Araber kontrolliert, von denen nach Stern-Informationen mindestens einer Bezüge zu Mevlüt Kar hatte. Und etwa dreißig Minuten nach dem Mord wurde ein blutverschmierter Verletzter in den etwa 1.500 Meter entfernten Neckarwiesen beobachtet, der sich in einen blauen Audi 80 schleppte. Ein Mann im Wagen rief ihm auf Russisch etwas zu. Kar, der laut Stern viel mit Tschetschenen und Serben zu tun hat, spricht diese Sprache. http://juergenelsaesser.wordpress.com/2012/01/06/nsu-nato-secret-underground/

Was wäre, wenn BW-Officer nicht Baden-Württemberg-Geheimdienstmann heissen soll, sondern BW für Bundeswehr steht?


Licht ins Dunkel dieser Tat kam am 1. Dezember 2011, als der Stern ein aufsehenerregendes Dokument des US-amerikanischen Militärgeheimdienstes DIA veröffentlichte. Das Observationsprotokoll wurde vom „Special Investigation Team Stuttgart“ erstellt, das an jenem 25. April 2007 in Heilbronn war. Die Agenten beobachteten einen „Contact“ mit der Abkürzung M.K. und einen nicht identifizierten weiteren Verdächtigen bei der Einzahlung von 2,3 Millionen Euro in einer Filiale der Santander Bank. Um 13.50 Uhr bewegten sich die Zielpersonen zur Theresienwiese, wo die Observation endete, als es zu einer Schießerei kam – dem Mord an Michèle Kiesewettter. Im englischen Original ist die Rede von einem „Shooting incident involving BW OPS Officer with right wing operatives and regular police patrol on the scene“. In den Schusswechsel waren demnach drei Parteien inlvolviert:
„regular police patrol“, also die reguläre Polizeistreife, bestehend aus Michèle Kiesewetter und einem Kollegen;
„BW OPS officer“, also ein „baden-württembergischer Einsatzbeamter“, vermutlich von einer Landesbehörde wie dem Verfassungsschutz oder dem LKA;
„right wing operatives“, vom Stern als „Rechtsextreme“ übersetzt.

Gawen
20.09.2012, 22:39
Was wäre, wenn BW-Officer nicht Baden-Württemberg-Geheimdienstmann heissen soll, sondern BW für Bundeswehr steht?

Uwe als MAD Gladio Zeiti? Neeeeee! :D

coldcase
20.09.2012, 23:05
http://www.stroebele-online.de/show/6310656.html Der Ströbele lässt auch nicht locker, nur glaubt er den NSU gäbe es wirklich.

Nereus
20.09.2012, 23:13
Nachtrag zu: Neo-Nazi-Datei im Zusammenhang mit der "NSU-Mordserie"

Kommentar:

Aber aufgeklärt wurde darüber nicht und das lag auch nicht erst seit hgestern in der Schublade und bleibt auch nicht auf Rechtsextremismus,sondern beinhaltet irgendwann alle nicht konformen Meinungsäußerungen.

Ich kenne mich ja mit solchen Datendingsbums nicht aus.
Meinste, es ist so eine? Jeder Name ist anklickbar. Dann kommen Informationen und Verbindungen. Unten Männchen anklicken und schon kommt eine Spinne mit Beziehungen und Querverbindungen...
Einige Infos blieben aber geheim:

http://www.nndb.com/company/076/000057902/

fatalist
21.09.2012, 06:59
http://www.stroebele-online.de/show/6310656.html Der Ströbele lässt auch nicht locker, nur glaubt er den NSU gäbe es wirklich.

Er folgt letztlich der Staatsräson. Er argumentiert und agiert stets innerhalb des vorgegebenen Korridors.


Bezahlte der Bundesverfassungsschutz den NSU-nahen V-Mann?20.09.2012: Bundesinnenminister muss darlegen, ob Bundesverfassungsschutz NSU-nahen V-Mann bezahlte und dem Bundestag verschwiegDie Bundesregierung muss unverzüglich offenlegen, ob das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) - ähnlich wie die Berliner Polizei - tatsächlich einen Rechtsextremisten mit engen Beziehungen zu dem Nazi-Trio ("NSU") von 1997 - 2007 als V-Mann "Corelli" beschäftigt hat. Ich habe einen diesbezüglichen Regierungsbericht zeitnah an das Parlamentarische Kontrollgremium (PKG) beantragt. Doch auch die Öffentlichkeit verlangt eine überzeugende Antwort, inwieweit entsprechende Medienveröffentlichungen zutreffen.

Ströbele ist -natürlich- Mitglied in diesem Alibi-Dingsbums genannt PKG.
Alles Show.

fatalist
21.09.2012, 07:58
Es bringt wenig, sich mit den Fahrrädern oder überhaupt mit dem Geschehen am 4.11.2011 in Eisenach zu befassen, da die publizierten Versionen sich total widersprechen und die Infos von uns weder verifiziert noch als Fehlinformation entlarvt werden können.

es gibt Zeugen für Schüsse im Wohnmobil und solche für das Gegenteil.
es gibt Zeugen für einen 3.Mann, und es gibt BKA-Chef Zierke der das Gegenteil behauptet.
es gibt Berichte über BND-Ermittler am Tatort
es gibt sogar Berichte, dass die bereits nach der Autopsie freigebenenen Leichen der Uwes dann wieder obduziert wurden.
etc pp.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-am-4-November-in-Eisenach-und-Zwickau-geschah-1136862518

Angemietet wird der Caravan "Sunlight" am 25. Oktober in Schreiersgrün in Sachsen, nicht weit von Zwickau. Das Pärchen - wahrscheinlich
Uwe Mundlos und Beate Zschäpe - geben an, es bereits am 4. November zurückbringen zu wollen.

Die Art und Weise des Bankraubs entspricht exakt dem Vorgehen in Arnstadt am 7. September. Auch hier beobachten Zeugen, wie Fahrräder unweit des Tatorts in einen Caravan verladen werden, der anschließend mit quietschenden Reifen wegfährt.

Zwischen Sitzecke und Küchenzeile befindet sich die komplette Beute zweier Banküberfälle sowie die Dienstwaffen einer 2007 inHeilbronn getöteten Polizistin und ihres Kollegen. An manchen Geldbündeln sind noch die Banderolen mit Stempel zu erkennen.

Das ist Schwachsinn, Geldbündel vom Bankraub September im Ende Oktober angemieteten Wohnmobil?


Für das Verfahren, das damals in seinen ganze Dimensionen kaum zu überblicken war, ist mittlerweile die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe zuständig. Im Baden-Württembergischen bestätigte man jedoch jüngst, dass am Tod der aufgefundenen Rechtsterroristen keine dritte Person beteiligt war.

Sischer ;)



Bereits kurz nach dem Bekanntwerden des Todes der beiden Verdächtigen aus der rechtsextremen Terrorzelle sollen sich nach Informationen unserer Zeitung auch Mitarbeiter des Bundesnachrichtendienstes (BND) und des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) nach dem Fall und den damaligen Erkenntnissen der Polizei erkundigt haben.http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Einsatz-nach-Eisenacher-Bankueberfall-haette-schiefgehen-koennen-1884469167


Die Polizei verzichtete rund um Eisenach auf eine Ringfahndung. Stattdessen wurde nach Fahrzeugen gesucht, in die Fahrräder verladen werden könnten. Als dann noch ein Zeuge die Polizei darüber informierte, dass von einem Baumarkt-Parkplatz ein Wohnmobil rasant heruntergefahren sein soll, nachdem zwei Männer ihre Fahrräder verladen hatten, wussten die Beamten, wonach zu suchen war. Der Zeuge hatte sich das "V" als Kennzeichen gemerkt. 13 Polizeifahrzeuge, darunter Streifenwagen und Zivilbesatzungen, suchten in Eisenach nach dem verdächtigen Fahrzeug.Gegen Mittag entdeckt eine Streifenwagenbesatzung dann das Wohnmobil in einer Einfamlienhaussiedlung am Stadtrand von Eisenach. Uwe Böhnhadt und
Uwe Mundlos sind in dem Wohnwagen. Rund 73 500 Euro haben sie bei sich und auch noch Geld vom Arnstädter Überfall. Außerdem lagen drei Pistolen, eine Maschinenpistole und zwei Gewehre bereit. Das aber wissen die Polizeibeamten des Streifenwagens zu diesem Zeitpunkt nicht.Obwohl bewaffnete Bankräuber gesucht werden und obwohl sich nur wenige Tage zuvor inAugsburg ein Polizistenmord ereignet hatte, entschließt sich die Streifenwagenbesatzung, das Wohnmobil zu kontrollieren. Bevor die Beamten losgehen, informieren sie noch die Zentrale und rufen Verstärkung.

Lachhaft. Die Polizisten hätten auf Verstärkung oder das SEK gewartet.



Als die Beamten nun in Eisenach die Fahrradflucht bemerkten, war ihnen klar, was zu tun war. Es galt, größere Fahrzeuge oder Wohnmobile zu suchen. Zudem war Glück im Spiel: "Ein Zeuge hatte zwei Männer gesehen, die zwei Fahrräder in ein Wohnmobil packten", berichtet Ehrenreich. Das war auf dem Obi-Parkplatz kurz nach dem Überfall. Das Wohnmobil fuhr nur einige hundert Meter weiter in ein Neubauviertel, wo die Täter offenbar die Fahndungsaktivitäten abwarten wollten. Doch gegen zwölf Uhr stieß eine Streife auf den Wagen. Die Beamten hatten kaum Verstärkung gerufen, "da krachte es schon im Innern und das Wohnmobil ging in Flammen auf", sagt Marcel Ehrenreich. http://www.sueddeutsche.de/politik/neonazi-terror-der-letzte-tag-von-boehnhardt-und-mundlos-1.1190232

Auch die Sache mit dem Wohnmobil auf dem OBI-Parkplatz ist nicht sicher:

Die Spurensuche zum letzten Bankraub beginnt an der Sparkassen-Filiale in einem Geschäftskomplex in Eisenach- Nord. An jenem Freitagmorgen bekommt die Eisenacher Polizei um 9.20 Uhr die Meldung, dass die Sparkasse überfallen worden ist. Nach dem Raub, bei dem sie einige tausend Euro erbeuten, flüchten die Täter auf Fahrrädern. Ihr Fluchtweg, zu dem die Behörden noch keine Einzelheiten bekannt geben wollen, führt wohl durch das Wohngebiet mit den zumeist sanierten Plattenbauten, vorbei am Seniorenzentrum Georgenhof und weiter nach rechts auf einen Fahrradweg, auf dem sie die alte Autobahn A 4 zum Eisenacher Stadtteil Stregda unterqueren.Noch einen Hang hinauf und sie sehen ihr gemietetes Wohnmobil, das sie auf dem heruntergekommenen Gelände der Diskothek MAD abgestellt haben. Von der Sparkasse bis hierher sind es nur ein paar hundert Meter. Sie haben alles gut geplant. Schon in den Tagen zuvor sind sie beim Einkaufen dort gesehen worden.
Sie packen die Fahrräder ins Wohnmobil und fahren schnell los. Einem Zeugen fällt das auf, er ruft die Polizei an. Er hat sich den ersten Buchstaben des Nummernschildes gemerkt – V für Vogtlandkreis. Das Vorgehen gleicht auffällig einem Sparkassen-Überfall im September im thüringischen Arnstadt. Die auf so einen Fall vorbereitete Polizei rückt mit allem aus, was fahren kann, berichtet später der Chef der zuständigen Polizeidirektion Gotha, Michael Menzel. Mehr als zehn Streifenwagen sind in Eisenach unterwegs, ein Fahndungsring wird gezogen. http://www.tagesspiegel.de/politik/neben-der-spur-protokoll-eines-widerspruechlichen-endes/5910898.html


Die aktuellen Informationen widersprechen auch in einem weiteren Punkt früheren Angaben. So hatte Staatsanwalt Thomas Waßmuth von der zunächst zuständigen Staatsanwaltschaft Meiningen berichtet, die Obduktion habe ergeben, dass jeder sich selbst getötet habe. Der bisher einzige Beleg der Bundesanwaltschaft für ihre Version der Todesumstände sind Rauchpartikel, die nur in der Lunge von Mundlos gefunden worden seien. Er lebte demnach noch, als der Caravan schon brannte. Zu Schmauchspuren, die sich beim Abfeuern einer Waffe an Händen und Armen finden müssten, konnte die Karlsruher Behörde bisher nichts mitteilen. „Sorgfalt geht vor Schnelligkeit angesichts der Gesamtumstände“, sagt ein Sprecher. Folgt man dem, was Anwohner erzählen, werden die Zweifel nur größer. So berichtet ein Bewohner, seine Ehefrau sei kurz vor dem Eintreffen des Streifenwagens nach Hause gekommen. Die Familie wohnt einen Steinwurf entfernt von der Stelle, an der das Wohnmobil parkte. Seine Frau, sagt der Mann, habe nicht einen einzigen Knall oder Schuss gehört.Im Inneren des Wohnmobils fand die Polizei nicht nur die fast 70 000 Euro schwere Beute aus dem Banküberfall in Arnstadt, sondern auch die Dienstwaffe der in Heilbronn ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter. Warum aber fuhren die mutmaßlichen Rechtsterroristen mit den Beweismitteln herum, die der Polizei schließlich die Aufklärung einer Verbrechensserie ermöglichten? Schlicht Dummheit oder eine Trophäenschau? Oder wollte die Bande einen wirkungsvollen Schlussakkord setzen?
Möglicherweise habe eine „besondere Not- und Drucksituation“ für die Täter bestanden, weil sie sich einem unmittelbaren Zugriff durch die Polizei ausgesetzt sahen, sagte BKA-Chef Ziercke. Ein Zeuge habe erzählt, die Gruppe habe für den Fall ihrer Entdeckung einen Selbstmord verabredet. Die Untersuchungen, so Ziercke, seien „sehr schwierig“, weil der Brand und die „Auffindesituation“ der Toten das Wohnmobil zu einem „komplexen Tatort“ machten. Viele Fragen bleiben vorerst offen. Nur in einem legt sich die Bundesanwaltschaft fest: Es könne ausgeschlossen werden, dass eine dritte Person die beiden Bankräuber getötet hat.


Im Gegensatz zu dieser Darstellung haben die meisten Anwohner und Augenzeugen dem Bericht zufolge die ersten Polizisten zwar kommen und das Wohnmobil brennen sehen, aber weder davor noch danach Schüsse gehört. Lediglich eine Familie hatte gegenüber der Polizei von drei Schüssen gesprochen. Eine Frau, die nicht einmal zehn Meter vom letzten Standort des Wohnmobils wohnt, nahm durch ihr geöffnetes Fenster den Geruch von verbranntem Plastik wahr. "Schüsse sind aber keine gefallen, das hätte ich gehört", sagte sie dem Online-Magazin. http://news25.de/news.php?id=40444&storyid=1321815873515

Die Story stimmt nicht. Und niemand klärt sie auf. Staatsräson?

fatalist
21.09.2012, 08:01
FOCUS 38/2012 Leichen der NSU-Terroristen zweimal obduziert

Sonntag, 16.09.2012, 10:00



München. Bei der Obduktion der NSU-Terroristen Mundlos und Böhnhardt hat es dem Nachrichtenmagazin FOCUS zufolge einen Zwischenfall gegeben. Die am 5. November 2011 in Jena obduzierten Leichen waren zur Beerdigung freigegeben und standen kurz vor der Einäscherung, als die Bundesanwaltschaft eine erneute Beschlagnahme und Untersuchung der Toten durchsetzte. Hintergrund waren öffentliche Spekulationen, nach denen die beiden keinen Doppel-Suizid begingen, sondern ermordet worden sein sollen. Die erste Obduktion hatte sich, wie in der Strafprozessordnung vorgesehen, auf die Öffnung der Kopf-, Brust- und Bauchhöhle beschränkt. Weil die Leiterin der Jenaer Gerichtsmedizin am 24. November darauf hinwies, dass andere Körperteile nicht untersucht worden waren, veranlasste die Bundesanwaltschaft die erneute Untersuchung der Leichen, was am 28. November geschah. Am grundlegenden Ergebnis der Obduktion änderte sich nichts: Mundlos starb zweifelsfrei durch einen selbst beigebrachten Schuss in den Mund. Vor seinem Suizid habe er Böhnhardt mit einem Schuss in die linke Schläfe getötet.

...
FOCUS 38/2012: Leichen der NSU-Terroristen zweimal obduziert - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-38-2012-leichen-der-nsu-terroristen-zweimal-obduziert_aid_820514.html

5.11. erste Obduktion, dann Freigabe, Wiederbeschlagnahme und am 28.11. nochmals obduziert.
3 Wochen später???
:haha:

Esreicht!
21.09.2012, 08:41
Ich glaube nicht an verformte Waffen, und auch nicht an eingeschmolzene Fahrräder ;)
Über aufgefundene Fahrräder stand allerdings nie etwas zu lesen, und das ist doch merkwürdig.

Es sei denn, der bankraub in Eisenach wurde von ganz anderen Leuten ausgeführt, als Legende für die Erschiessung der Uwes.
Denk an den Zeugen, der einen 3. Mann aus dem Wohnmobil kommen sah...

Spannend allemal:))




http://www.youtube.com/watch?v=6Zk-cZLFGZw



kd

Nereus
21.09.2012, 08:48
Nachtrag zu: Neo-Nazi-Datei im Zusammenhang mit der "NSU-Mordserie"

Kommentar:
///
Das wars dann erstmal zu dem Thema.

Aber aufgeklärt wurde darüber nicht und das lag auch nicht erst seit hgestern in der Schublade und bleibt auch nicht auf Rechtsextremismus,sondern beinhaltet irgendwann alle nicht konformen Meinungsäußerungen.
Ob das die "NSU-Sache wert war?
So dumm wie sich gerade stellen ,sind sie bei weitem nicht

Nach vergriffenem „Handbuch deutscher Rechtsextremismus“ jetzt „Suchdatei deutscher Rechtsextremismus“:

CSU-Friedrich – der oberste Antifaschist?

Start für Neonazi-Dateien von Bund und Ländern
Ab Mittwoch werden rechtsextreme Umtriebe per Computer erfasst und abgeglichen
http://www.maerkischeallgemeine.de/cms/beitrag/12393290/492531/Ab-Mittwoch-werden-rechtsextreme-Umtriebe-per-Computer-erfasst.html


http://img.zvab.com/member/10969k/17836594.jpg

»Handbuch deutscher Rechtsextremismus«
Die zehn wichtigsten Informationen über Neonazis (links unten):
http://www.netz-gegen-nazis.de/bibliography/buch/handbuch-deutscher-rechtsextremismus

Lexikon – Deutschland rechtsaußen.

Michael Bauernschmidt, Susanne Brandt, Ulli Jentsch, Kurt Ohrowski
In: Jens Mecklenburg (Hg.): Handbuch Deutscher Rechtsextremismus, S.145-547, Berlin 1996.
(Vergriffen).
Einen Teil der Lexikonbeiträge findet ihr -> hier.
Und DAS BEWEISMITTEL für RECHTSEXTREMISMUS, die Paulchen-Panther-Scheibe, gibt’s hier auch (für Genossen kostenlos, für bürgerliche Medien 2000.- €)

http://www.apabiz.de/publikation/broschueren/index.htm

Esreicht!
21.09.2012, 08:52
Es bringt wenig, sich mit den Fahrrädern oder überhaupt mit dem Geschehen am 4.11.2011 in Eisenach zu befassen, da die publizierten Versionen sich total widersprechen und die Infos von uns weder verifiziert noch als Fehlinformation entlarvt werden können.

es gibt Zeugen für Schüsse im Wohnmobil und solche für das Gegenteil.
es gibt Zeugen für einen 3.Mann, und es gibt BKA-Chef Zierke der das Gegenteil behauptet.
es gibt Berichte über BND-Ermittler am Tatort
es gibt sogar Berichte, dass die bereits nach der Autopsie freigebenenen Leichen der Uwes dann wieder obduziert wurden.
etc pp.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-am-4-November-in-Eisenach-und-Zwickau-geschah-1136862518


Das ist Schwachsinn, Geldbündel vom Bankraub September im Ende Oktober angemieteten Wohnmobil?



Sischer ;)


http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Einsatz-nach-Eisenacher-Bankueberfall-haette-schiefgehen-koennen-1884469167



Lachhaft. Die Polizisten hätten auf Verstärkung oder das SEK gewartet.


http://www.sueddeutsche.de/politik/neonazi-terror-der-letzte-tag-von-boehnhardt-und-mundlos-1.1190232

Auch die Sache mit dem Wohnmobil auf dem OBI-Parkplatz ist nicht sicher:
http://www.tagesspiegel.de/politik/neben-der-spur-protokoll-eines-widerspruechlichen-endes/5910898.html



http://news25.de/news.php?id=40444&storyid=1321815873515

Die Story stimmt nicht. Und niemand klärt sie auf. Staatsräson?


Es gibt auch Zeugen, die das Wohmobil bereits am Vorabend gesehen haben wollen, das dann am frühen Morgen für 1 Std. weg war und wieder zurückkam. Die Theorie ist , daß die beiden Uwes möglicherweise bereits tot in dem Wohnmobil "angeliefert" wurden. Dazu passen auch die Zeugenaussagen, nach denen keine Schüsse hörbar waren.


kd

bio
21.09.2012, 08:57
Laut BKA hätte man bei der Obduktion in der Lunge von Mundlos Rußpartikel des Feuers gefunden. Herr Mundlos hätte sich aber davor mit einer Pumpgun in den Mund geschossen.
Frage:
Wenn man sich mit einer Pumpgun in den Mund schießt, kann es vom medizinischen Standpunkt her sein, dass die Lunge weiter atmet?

fatalist
21.09.2012, 10:10
Es gibt auch Zeugen, die das Wohmobil bereits am Vorabend gesehen haben wollen, das dann am frühen Morgen für 1 Std. weg war und wieder zurückkam. Die Theorie ist , daß die beiden Uwes möglicherweise bereits tot in dem Wohnmobil "angeliefert" wurden. Dazu passen auch die Zeugenaussagen, nach denen keine Schüsse hörbar waren.


kd

Das Wohnmobil parkte angeblich schon in den 2 Tagen zuvor an derselben Stelle, "um die Anwohner daran zu gewöhnen", so las ich das irgendwo. Keine Schüsse, aber Feuer, das würde dann heissen, dass ein 3. Mann im Spiel war. Mit lebenden oder toten Uwes an Bord...

fatalist
21.09.2012, 10:12
Laut BKA hätte man bei der Obduktion in der Lunge von Mundlos Rußpartikel des Feuers gefunden. Herr Mundlos hätte sich aber davor mit einer Pumpgun in den Mund geschossen.
Frage:
Wenn man sich mit einer Pumpgun in den Mund schießt, kann es vom medizinischen Standpunkt her sein, dass die Lunge weiter atmet?

Böhnhardt von Mundlos erschossen, Mundlos legt Feuer und erschiesst sich dann selbst.
Also hat Mundlos Rauchpartikel in der Lunge, Böhnhardt nicht.
Das kann schon so stimmen.

Karl_Murx
21.09.2012, 15:43
Laut BKA hätte man bei der Obduktion in der Lunge von Mundlos Rußpartikel des Feuers gefunden. Herr Mundlos hätte sich aber davor mit einer Pumpgun in den Mund geschossen.
Frage:
Wenn man sich mit einer Pumpgun in den Mund schießt, kann es vom medizinischen Standpunkt her sein, dass die Lunge weiter atmet?

Wenn die anfänglich und zwischendurch immer wieder mal verbreitete Version stimmt, daß Mundlos durch einen Schuß einer Pumpgun in die Brust getötet wurde - entgegengesetzt der oben dargestellten Situation - dann könnte es schlicht auch sein, daß sich durch den so geöffneten Brustkorb Rußpartikel in der Lunge abgesetzt haben, infolge reiner Schwerkraft. Mundlos kann also durchaus wie Böhnhardt vor dem Legen des Feuers gestorben sein.

fatalist
21.09.2012, 15:54
Wenn die anfänglich und zwischendurch immer wieder mal verbreitete Version stimmt, daß Mundlos durch einen Schuß einer Pumpgun in die Brust getötet wurde - entgegengesetzt der oben dargestellten Situation - dann könnte es schlicht auch sein, daß sich durch den so geöffneten Brustkorb Rußpartikel in der Lunge abgesetzt haben, infolge reiner Schwerkraft. Mundlos kann also durchaus wie Böhnhardt vor dem Legen des Feuers gestorben sein.

Ich mache mich jetzt mal unbeliebt: Scheiss drauf.

Wenn nicht einmal klar und unstrittig ist, wie genau die Leute starben, dann braucht man sich über Details wie Flugasche echt nicht den Kopf zu zermartern.

Schuss in den Brustkorb oder Schuss in den Mund, dazu braucht man nicht einmal ne Autopsie. Das sieht man, gerade bei ne Pumpgun.

Karl_Murx
21.09.2012, 17:14
...
FOCUS 38/2012: Leichen der NSU-Terroristen zweimal obduziert - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-38-2012-leichen-der-nsu-terroristen-zweimal-obduziert_aid_820514.html

5.11. erste Obduktion, dann Freigabe, Wiederbeschlagnahme und am 28.11. nochmals obduziert.
3 Wochen später???
:haha:

Wenn das Ergebnis der Staatsanwaltschaft Meiningen unbefriedigend ist, weil es nicht zur gerade gültigen Version der Todesumstände paßt, muß eben nachgelegt werden.



Ich mache mich jetzt mal unbeliebt: Scheiss drauf.

Wenn nicht einmal klar und unstrittig ist, wie genau die Leute starben, dann braucht man sich über Details wie Flugasche echt nicht den Kopf zu zermartern.

Vom Prinzip her hast Du ja recht. Nur muß dabei im Auge behalten, wie über diesen Fall berichtet wird. Es ist ja nun nicht so, daß nun alles und jedes erstunken und erlogen ist. Die jeweils bekannt gewordenen Details werden ja meisten schon in den Medien gebracht; partiell wird das auch reflektiert. Man muß auch die verschiedenen Phasen der Berichterstattung unterscheiden. In den ersten Tagen, als noch rel. sachlich über das Auffinden der beiden Leichen nach dem stattgefundenen Sparkassenüberfall geschrieben wurde, weil die Story vom "NSU" noch nicht in die Welt posaunt war, konnte man noch davon ausgehen, daß die Umstände noch genau und ohne dahinter stehende Absicht geschildert wurden. Da war die Journaille noch nicht so eingenordet wie später dann.

Es war noch am 09.11. vom Tod der beiden Uwes durch einen Brust- und einen Kopfschuß die Rede:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/heilbronner-polizistenmord-das-perfekte-versteck-a-796675.html

Die Fahnder bleiben außerdem bei ihrer Theorie, dass sich die beiden Männer in dem Wohnmobil selbst töteten, ob gegenseitig oder im Sinne eines doppelten Suizids, wollte die Polizei nicht kommentieren. Die Männer starben an einem Brust- und einem Kopfschuss.

In der Thüringer Allgemeinen wurden die Angehörigen der Berufsfeuerwehr zitiert, die als erste nach dem Löschen das Wohnmobil betraten:

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-am-4-November-in-Eisenach-und-Zwickau-geschah-1136862518

Als die Retter der Berufsfeuerwehr die unverschlossene Tür öffnen, bietet sich ihnen ein grausiger Anblick. Ein Täter habe am Tisch gesessen, "mit einem großen Loch in der Stirn", beschreibt ein Zeuge die Szene. Eine zweite Leiche liegt im Gang des Wohnmobils, ebenfalls mit Schussverletzung, wahrscheinlich im Oberkörper.


Bei SPON wurde ein Polizeibeamter zitiert, daß die Lage der aufgefundenen Leichen nicht unbedingt auf einen Selbstmord hinweist:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ermittlungen-in-doener-mordserie-rechtes-raetsel-a-797355.html

So erscheinen auch die Umstände der gewaltsamen Tode Mundlos' und Böhnhardts rätselhaft. Einem Ermittler zufolge deutet die Spurenlage in dem Wohnmobil, in dem die Leichen der beiden gefunden wurden, nicht unbedingt auf einen gemeinsamen Suizid hin. Überhaupt: Warum sollten sich zwei mutmaßliche Schwerkriminelle nach einem geglückten Banküberfall umbringen? Aus Reue? Aus Angst vor der Polizei?

Auch wurden die anderen Ungereimtheiten noch hinterfragt, die ersten zwei bis drei Wochen nach dem 04.11.2011:

http://www.fr-online.de/politik/rechter-terror-ein-viel-zu-klares-bild,1472596,11147604,view,asFitMl.html

In der Welt wurde offen von der Anwesenheit eines Dritten und der somit möglichen Ermordung der beiden Uwes geredet:


Auch der Vorsitzende des Geheimdienstkontrollgremiums des Bundestages, Thomas Oppermann, hat gegenüber der "Bild am Sonntag" Zweifel an der bisherigen Version des Ablaufes angedeutet: Die Selbsttötung sei lediglich eine "Arbeitshypothese der Ermittler" – weitere Untersuchungsergebnisse müssten noch abgewartet werden.

Für ihn bleiben das Ende der Täter ebenso wie andere Begleiterscheinungen dieser Mordserie "rätselhaft".

Weil viele Nachbarn keine Schüsse gehört haben wollen, gehen sie davon aus, dass Mundlos und Böhnhardt bereits tot waren, als ihr Wohmobil brannte. Möglich sei zum Bespiel eine Fernzündung per Handy, die nach Angaben von stern.de auch von den Ermittlern untersucht werde.


Weitere Person am Tatort?

Gleichzeitig hält sich laut stern.de weiterhin das Gerücht, es könnte sich eine weitere Person am Tatort aufgehalten haben – auch wenn die Generalbundesanwaltschaft dies bisher bestritten hat. So sollen Anwohner eine dritte Person gesehen haben, die das Wohnmobil kurz vor dem Eintreffen der Polzei verlassen hat.

Einige wollen – einen Tag nach dem mutmaßlichen Selbstmord von Mundlos und Böhnhardt – sogar eine verwirrte Frau am Tatort beobachtet haben, die sie später als Beate Zschäpe identifizierten.

Weitere Ungereimtheiten bleiben auch bei der abgebrannten Ruine des Zwickauer Hauses in der Frühlingsstraße 26, das als Zelle der Neonazis galt: Beate Zschäpe wollte hier mit einem Brand alle Beweise vernichten. Dass trotz der schweren Verbrennungen überhaupt noch Beweise geborgen werden konnten, zum Beispiel die Tatwaffe, ein USB-Stick und mehrere Bekenner-DVDs, wundert einen Feuerwehrmann, der damals bei dem Löscheinsatz dabei war.

"Nach dem, was ich während dieses Einsatzes gesehen habe, muss ich mich sehr wundern, was dort zwei Tage danach noch alles in der Brandruine gefunden wurde", sagte der Feuerwehr gegenüber "Bild am Sonntag".


Wenn ich also die Wahl habe zwischen diesen frühen Berichten und denn dann später mühsam zurechtfrisierten Darstellungen, welche die Urheberschaft und Existenz eines "Nationalsozialistischen Untergrundes" beweisen sollen, entscheide ich mich für ersteres, wenn ich nach dem höheren Wahrheitsgehalt gehe.




Schuss in den Brustkorb oder Schuss in den Mund, dazu braucht man nicht einmal ne Autopsie. Das sieht man, gerade bei ne Pumpgun.

Ganz genau.

fatalist
21.09.2012, 17:31
Wenn ich also die Wahl habe zwischen diesen frühen Berichten und denn dann später mühsam zurechtfrisierten Darstellungen, welche die Urheberschaft und Existenz eines "Nationalsozialistischen Untergrundes" beweisen sollen, entscheide ich mich für ersteres, wenn ich nach dem höheren Wahrheitsgehalt gehe.

Wenn schon am ersten Tag, 4.11. unter anderem der BND und der MAD in Eisenach waren, dann dürfte es relativ egal sein, ob der eine nun den anderen erschoss oder eben jeder sich selbst.
Es stimmt dann wohl so oder so nicht, wenn ein Geheimdienstler in Feuerwehruniform Interviews gibt ;)

Systemhandbuch
21.09.2012, 20:38
Es ist immer der Kreis der Beteiligten grösser als der Kreis der Wissenden.
Das meine ich.[...]

Weise Worte ! Ersetze noch "Beteiligten" durch "Profane" und wundere Dich, warum die verbogene Czeska immer mit weißen Samthandschuhen präsentiert wurde.:D

Nereus
21.09.2012, 22:52
Weise Worte ! Ersetze noch "Beteiligten" durch "Profane" und wundere Dich, warum die verbogene Czeska immer mit weißen Samthandschuhen präsentiert wurde.:D

Danke für die Sehhilfe.
Sonst nehmen die immer AIDS-Handschuhe, um keine Fingerabdrücke zu hinterlassen, sich zu infizieren oder schmutzig zu machen. Üblich ist auch, die Seiten alter wertvoller Schriften mit Handschuhen umzublättern. Aber ein angesenktes Schießeisen?


Mann mit „sauberen Händen“

http://dokumentx.files.wordpress.com/2011/07/freimaurer-anders-behring-breivik.jpg

Da wird Magie von Leuten hinter dem Vorhang zelebriert, um das Publikum glaubend zu machen?
Man nehme eine baugleiche Waffe mit entfernter Nummerierung und, in Ermangelung eines Schalldämpfers, einen passenden Holzstab oder ein Eisenrohr, stecke das Ganze zur Tarnung in ein Futural und senge und ruße mit einer Lötlampe etwas nach. Fertig ist die „Tatwaffe aus dem Brandschutt“.
Nur: Die Registriernummer wurde angeblich, ohne Handschuhe, durch Metalluntersuchungen ermittelt. Na und ? Haben die unbekannten Dönerkiller irgendwo die Nummer IHRER Tatwaffe vor einer vermutlichen Schleifarbeit zur späteren Identifizierung hinterlegt?
Schußversuche können natürlich, wegen dem Futural, auch nicht durchgeführt werden.
Keine meisterliche Arbeit, Lehrlingsstümperei!

Esreicht!
22.09.2012, 07:31
Hallo,




NSU-Ermittlungen
DNA-Spuren führen ins Rocker-Milieu
Samstag, 22.09.2012, 00:12


http://p4.focus.de/img/gen/4/7/1347001330_505ce34d66a9_Pxgen_r_300xA.jpg

In den NSU-Ermittlungen gibt es eine mysteröse DNA-Spur. Sie führt ins Rockemilieu.


Nach einer Schießerei im Rocker-Milieu gibt es eine Spur zur NSU. Am Tatort sichergestelltes DNA-Material stimmt teilweise mit DNA aus einem Versteck des Nationalsozialistischen Untergrundes überein.

Wie die Nachrichtenagentur dpa am Freitag aus Sicherheitskreisen erfuhr, wurden nach einer Schießerei vor dem Clubhaus der Bandidos im Stadtteil Wedding am 5. Juli DNA-Spuren gefunden, die teilweise Übereinstimmungen mit DNA-Spuren aus dem letzten Versteck des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) in Zwickau aufweisen. Die Berliner Polizei wollte sich auf Anfrage nicht äußern und verwies auf die Staatsanwaltschaft.

Nach Angaben aus Sicherheitskreisen wird nun geprüft, ob die zwei DNA-Spuren von ein und derselben Person stammen. Bei der Schießerei im Juli waren zwei Männer verletzt worden, die Täter konnten entkommen. Als Hintergrund wurden Auseinandersetzungen zwischen den Rocker-Clubs Bandidos und Hells Angels vermutet.

Sowohl beim Verfassungsschutz als auch bei der Polizei sind teilweise Überschneidungen zwischen der Rocker- und der Rechtsextremisten-Szene bekannt. Eine strukturelle Zusammenarbeit wurde bislang aber immer ausgeschlossen. Laut „Spiegel Online“ hat Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) das Bundesinnenministerium gebeten, dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages den Fund zu melden....

http://www.focus.de/politik/deutschland/nsu-ermittlungen-dna-spuren-fuehren-ins-rocker-milieu_aid_824739.html


Es wird ja immer kindischer. Hier wird behauptet, daß ein unbekannter Besucher der Zwickauer Wohnung( dessen DNA bekannt ist) auch bei der Schießerei dabeigewesen sei.Oder wurde ein Bandidos mit der legendären Asbest-Jogginghose erwischt?


kd

fatalist
22.09.2012, 08:30
... und wundere Dich, warum die verbogene Czeska immer mit weißen Samthandschuhen präsentiert wurde.:D

So sehr verbogen sieht die gar nicht aus, aber davon abgesehen versteh ich nicht was Du mit den Samthandschuhen andeuten willst.

fatalist
22.09.2012, 08:32
Es wird ja immer kindischer.
Vielleicht will man die Motorradclubs jetzt auch noch verbieten. Die sind bewaffnet und auch mental wehrhaft. Ein guter Grund sie auszuschalten.

Nereus
22.09.2012, 09:02
So sehr verbogen sieht die gar nicht aus, aber davon abgesehen versteh ich nicht was Du mit den Samthandschuhen andeuten willst.


Er meinte wohl: weil so ein wertvoller Fund gezeigt wurde, nahmen die Brüder statt baumwollne zur Feier des Tages Samthandschuhe?

http://www.xtreme-schmuck.de/images/shoppics/Baumwolle_ohneBiese_geschl2.jpg

http://www.xtreme-schmuck.de/Freimaurer/Handschuhe_Gants-6515-handschuhe-weiss.html

fatalist
22.09.2012, 09:10
Nützliche Schlampereien bei den Akten...


Warum sind die Akten über den V-Mann, den das Berliner Landeskriminalamt über zehn Jahre führte, nur bruchstückhaft? Warum sind die Unterlagen gerade für jene Zeit, als Thomas S. Informationen über das untergetauchte Terror-Trio des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) lieferte, unvollständig? Vielleicht weiß ja Peter-Michael Haeberer etwas darüber. Der 66-jährige Pensionär war von 1997 bis 2002 beim Landeskriminalamt (LKA) Leiter der Abteilung Staatsschutz. Bis Mai 2011 war er LKA-Chef. Die Grünen wollen ihn jetzt im Innenausschuss befragen. http://www.berliner-zeitung.de/berlin/nsu-skandal-suche-nach-den-aktenluecken,10809148,17724996.html

Ohne dass man dem die Pensionsstreichung androht sagt der eh nicht, dass die Akten gesäubert wurden.
Das liegt zwar auf der Hand, aber man macht auf "doof", in den Medien und in der Politik.


Der Bundestags-Untersuchungsausschuss sowie das Berliner Abgeordnetenhaus haben jetzt die schwierigen Aufgabe herauszufinden, ob damals im LKA nur geschlampt wurde oder eine tiefere Absicht dahinter steckt. Alles Schlampen :crazy:



Das Bundeskriminalamt (http://wn.com/Bundeskriminalamt) (BKA) prüft Medienberichten zufolge Verbindungen zwischen dem Rocker-Milieu und der Neonazi-Zelle NSU. http://article.wn.com/view/2012/09/22/bka_weitet_nsuermittlungen_aus_spur_f_hrt_in_die_r ockerszene/

Die Rocker haben bestimmt ihre Wummen beim NSU gelagert, und in Eisenach wollten sie ein paar davon wieder abholen. :cool:

fatalist
22.09.2012, 09:12
Er meinte wohl: weil so ein wertvoller Fund gezeigt wurde, nahmen die Brüder statt baumwollne zur Feier des Tages Samthandschuhe?

Nö, er schreib von AIDS-Handschuhen. Sind die aus Baumwolle?

bernhard44
22.09.2012, 09:20
Hallo,





Es wird ja immer kindischer. Hier wird behauptet, daß ein unbekannter Besucher der Zwickauer Wohnung( dessen DNA bekannt ist) auch bei der Schießerei dabeigewesen sei.Oder wurde ein Bandidos mit der legendären Asbest-Jogginghose erwischt?


kd

ein neues DNA-Wattestäbchen-Phantom................... :D

bernhard44
22.09.2012, 09:22
Vielleicht will man die Motorradclubs jetzt auch noch verbieten. Die sind bewaffnet und auch mental wehrhaft. Ein guter Grund sie auszuschalten.

Der "NSU" wird immer mehr zur Wunderwaffe!

fatalist
22.09.2012, 09:29
Der "NSU" wird immer mehr zur Wunderwaffe!
Vielleicht erleben wir ja einen Salto rückwärts, wenn dieser "Rocker" der Bandidos ein Bereicherer sein sollte, der sich dann später als V-Mann des türkischen Geheimdienstes entpuppt und gleichzeitig ein Mündel des "kleinen Adolf" Andreas Temme war.

Okay, genug fantasiert jetzt, ich hör besser auf :haha:

solaris
22.09.2012, 11:04
Vielleicht erleben wir ja einen Salto rückwärts, wenn dieser "Rocker" der Bandidos ein Bereicherer sein sollte, der sich dann später als V-Mann des türkischen Geheimdienstes entpuppt und gleichzeitig ein Mündel des "kleinen Adolf" Andreas Temme war.

Okay, genug fantasiert jetzt, ich hör besser auf :haha:

Wieso?
Es gab da doch schon mal eine Meldung

10.1.2012
Zschäpe unerkannt bei Rocker-Prozess

Die Terrorverdächtige Beate Zschäpe soll 2011 einen massiv gesicherten Rocker-Prozess im Erfurter Landgericht besucht haben. Dort soll sie einen Anwalt um Hilfe gebeten haben.

Im Fall der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) gehen die Thüringer Sicherheitsbehörden nach Informationen des Tagesspiegels einer neuen Spur nach. Ein Rechtsanwalt habe der Staatsanwaltschaft berichtet, das NSU-Mitglied Beate Zschäpe (http://www.tagesspiegel.de/politik/rechter-terror-anwalt-fordert-freiheit-fuer-zschaepe/5999100.html) habe sich im vergangenen Jahr am Rande eines Prozesses am Erfurter Landgericht gegen Bandidos-Rocker (http://www.tagesspiegel.de/themen/Bandidos) an ihn gewandt und gefragt, ob er ihr helfen könne, berichteten Sicherheitskreise.


Der Jurist, der in dem Verfahren einen der angeklagten Rocker verteidigte, habe der Frau seine Visitenkarte gegeben. Wie es weiter hieß, habe der Anwalt dann Ende 2011 Zschäpe auf den Fotos in den Medienberichten zum NSU wiedererkannt und die Staatsanwaltschaft informiert. Sollte der Anwalt tatsächlich von Zschäpe im Erfurter Landgericht angesprochen worden sein, wäre das ein Beleg „für die enorme Dreistigkeit, mit der sich die Mitglieder der Terrorzelle in der Öffentlichkeit bewegt haben“, sagte ein Sicherheitsexperte. Der Prozess gegen die Bandidos wurde von der Polizei massiv gesichert, Besucher mussten ihre Personalien angeben. Zschäpe war nach bisherigen Erkenntnissen der Polizei häufig mit Ausweispapieren unterwegs, die auf den Namen der mutmaßlichen Unterstützerin Mandy S. oder einer weiteren Helferin aus der rechtsextremen Szene lauteten. Die Listen mit den Namen der Besucher des Prozesses habe das Landgericht aber bereits aus Datenschutzgründen vernichtet, sagten Experten.

http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/rechter-terror-zschaepe-unerkannt-bei-rocker-prozess/6052516.html

Wie man sieht,kann man das leider nicht mehr nachprüfen
Aber was steckt hinter diesen Nachrichten?


"Sollte der Anwalt tatsächlich von Zschäpe im Erfurter Landgericht angesprochen worden sein, wäre das ein Beleg „für die enorme Dreistigkeit, mit der sich die Mitglieder der Terrorzelle in der Öffentlichkeit bewegt haben“

Wenn ja,was könnte Zschäpe von diesem Anwalt gewollt haben?
Und wieso wird das gleich wieder dementiert?

BKA bezweifelt Verbindungen zwischen NSU und Berlins Rockern
BKA und LKA-Berlin glauben nicht daran, dass Spuren aus den NSU-Ermittlungen tatsächlich in die Berliner Rocker-Szene führen.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article109397713/BKA-bezweifelt-Verbindungen-zwischen-NSU-und-Berlins-Rockern.html

fatalist
22.09.2012, 12:04
Wieso?
Es gab da doch schon mal eine Meldung

10.1.2012
Zschäpe unerkannt bei Rocker-Prozess

Die Terrorverdächtige Beate Zschäpe soll 2011 einen massiv gesicherten Rocker-Prozess im Erfurter Landgericht besucht haben. Dort soll sie einen Anwalt um Hilfe gebeten haben.
.

http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/rechter-terror-zschaepe-unerkannt-bei-rocker-prozess/6052516.html



Niemand geht zu einem Prozess, zu dessen Beteiligten er keine Beziehung hat.
Also: Weiter fantasieren, alles ist möglich.

empedrei
22.09.2012, 12:25
Ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben, insbesondere diesen Strang hier, weil es beruhigend ist, dass es noch klar denkende Menschen gibt. Bei der heutigen Meldung bzgl Rocker wurde mir wieder einmal bewusst, in welch katastrophalen politischen und medialen Verhältnissen wir hier leben.

solaris
22.09.2012, 12:44
Ich bin sehr froh, dieses Forum gefunden zu haben, insbesondere diesen Strang hier, weil es beruhigend ist, dass es noch klar denkende Menschen gibt. Bei der heutigen Meldung bzgl Rocker wurde mir wieder einmal bewusst, in welch katastrophalen politischen und medialen Verhältnissen wir hier leben.

Also beruhigen tut mich das nicht.Ist es doch ein ziemliches Spannungsfeld,.wenn man die Fragen und die möglichen Antworten bedenkt,die dieser Fall aufwirft.
Zu der Rockergeschichte:
Bin mir noch nicht im klaren,ob das die übliche wochenendliche Verwirrtaktik ist oder ob da mehr dran ist.
Zu den katastrophalen politischen und medialen Verhältnissen:
Sind wir da nicht selber schuld dran?

Karl_Murx
22.09.2012, 12:47
Hallo,





Es wird ja immer kindischer. Hier wird behauptet, daß ein unbekannter Besucher der Zwickauer Wohnung( dessen DNA bekannt ist) auch bei der Schießerei dabeigewesen sei.Oder wurde ein Bandidos mit der legendären Asbest-Jogginghose erwischt?


kd

http://www.focus.de/politik/deutschland/nsu-ermittlungen-dna-spuren-fuehren-ins-rocker-milieu_aid_824739.html


In der gleichen Zeitschrift "Focus" erschien am 10. Januar diesen Jahres ein Artikel, wonach Beate Zschäpe sich noch 2011 "unter falschem Namen" in eine Verhandlung des Erfurter Landgerichtes gegen Mitglieder der "Bandidos" geschlichen haben soll.

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/nazi-braut-mit-falschem-namen-zschaepe-schlich-sich-in-rocker-prozess-ein_aid_701128.html

Die Terrorverdächtige soll nach Informationen des „Tagesspiegel“ 2011 in Erfurt unter falschem Namen einen Strafprozess besucht haben, der von der Polizei massiv gesichert wurde und bei dem Besucher ihre Personalien angeben mussten.

Ein Anwalt habe den Ermittlern berichtet, dass sich Zschäpe am Rande des Prozesses gegen „Bandidos“-Rocker an ihn gewandt und nach Hilfe gefragt habe, berichtet das Blatt in seiner Mittwochsausgabe. Nach bisherigen Polizei-Erkenntnissen benutzte Zschäpe demnach oft Papiere, die auf den Namen von Unterstützerinnen aus der rechtsextremen Szene lauteten.

Da besucht also ein untergetauchtes Mitglied einer rechtsextremen Terrorzelle, der 9 Morde an Migranten, ein Anschlag auf eine Polizeistreife mit einer Toten und einem Schwerverletzten sowie 14 Überfälle auf Banken und Sparkassen angelastet werden, einen öffentlichen und von der Polizei abgesicherten Prozeß gegen eine Rockerbande und spricht dabei einen Anwalt an, ohne daß auch nur irgendjemand Verdacht schöpft oder jemandem etwas auffällt. Einen besseren Beweis, daß Zschäpe inklusive die beiden Uwes von keiner Behörde etwas zu befürchten hatten, weil nach ihnen überhaupt nicht gefahndet wurde, kann es nicht geben.

Natürlich wurden aus reinen Sicherheitsgründen die Listen der Teilnehmer dieses Prozesses, die lt. Vorschriften geführt werden müssen, inzwischen vernichtet:


Die Listen mit den Namen der Besucher habe das Erfurter Landgericht bereits aus Datenschutzgründen vernichtet, zitierte die Zeitung aus Expertenkreisen. Ein Sicherheitsexperte vertrat demnach die Auffassung, sollte der Rechtsanwalt tatsächlich von Zschäpe in dem Erfurter Gerichtsgebäude angesprochen worden sein, wäre das ein Beleg „für die enorme Dreistigkeit, mit der sich die Mitglieder der Terrorzelle in der Öffentlichkeit bewegt haben“.

Was soll daran dreist gewesen sein?

solaris
22.09.2012, 13:01
Ermittlungen gegen Terrorgruppe NSU Dokumente deuten auf Verbindungen zur Rockerszene hin

22.9.2012

Das Nazi-Terrortrio NSU pflegte möglicherweise Verbindungen zur Rockerszene. Zwar werten Bundeskriminalamt und Bundesanwaltschaft neu aufgetauchte DNA-Spuren bislang nicht als Beleg dafür. Aus geheimen Dokumenten ergeben sich aber Hinweise auf Kontakte der Terrorgruppe zu Mitgliedern der Bandidos.
Der Fall der Zwickauer Zelle wird immer rätselhafter. Hatten die Terroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) Kontakte zur Rocker-Szene? Geheime Dokumente, die der Süddeutschen Zeitung vorliegen, zeigen eine mögliche Verbindung. Derzeit prüfen die Ermittler auch noch eine neue, mysteriöse Spur zu der Rockergruppe Bandidos.
(...)
Ein Rechtsanwalt will die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe im vergangenen Jahr in Erfurt bei einem Prozess gegen Bandidos-Mitglieder gesehen haben. Er sei sogar von ihr angesprochen worden, heißt es.
http://www.sueddeutsche.de/politik/ermittlungen-gegen-rechtes-terrortrio-dokumente-deuten-auf-verbindungen-der-nsu-zur-rockerszene-hin-1.1475170

"Geheime Dokumente,die der SZ vorliegen" (relevante Listen des Bandidos-Prozess wurden gelöscht hieß es gerade noch)
Schade,es wird schon wieder blöd

Transparenz ist das Zauberwort der Tage und die Medien könnten etwas für den geneigten Leser tun und endlich ein paar Ausrisse von ihren "geheimen Dokumenten" veröffentlichen.
Gnade euch Gott,wenn wir irgendwann einmal ein Informationsfreiheitsgesetz bekommen (nach US-Vorbild),das seinen Namen verdient.

Den Preis des Tages bekommt:


Einer der Angeklagten wurde vor kurzem von Ermittlern dazu befragt. Der Mann sagte zwar, er selbst habe Zschäpe nicht gesehen. Er habe allerdings schlechte Augen, seine Brille habe er während des Prozesses nicht aufgehabt. Eine Anwesenheit Zschäpes hielt er nicht für ausgeschlossen.

http://www.politikforen.net/images/smilies/victory.gif

Nereus
22.09.2012, 13:21
Watten nu los in Berlin? Hülse nich jefunden – Hülse nu doch jefunden?

29.Juni 2012 BZ Berlin

Ein vermeintlicher Schusswechsel im Vereinsheim des Rockerclubs Bandidos MC hat am Donnerstagabend einen Polizeieinsatz ausgelöst. Ein Anwohner hatte um 21.15 Uhr die Polizei alarmiert, weil in dem Clubhaus in der Provinzstraße (Wedding) Schüsse gefallen seien. Zudem hätte es eine Schlägerei gegeben. Patronenhülsen, einen Verletzten oder Einschusslöcher fanden die Beamten, die mit einem Großaufgebot angerückt waren, allerdings nicht.
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article107916808/Wieder-Schuesse-im-Rocker-Milieu.html


Drogen-Bandidos
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article107916808/Wieder-Schuesse-im-Rocker-Milieu.html

Die Provinzstraße liegt im tiefsten Weddinger Halbmondviertel!

21. September 2012 23:51 Uhr, B.Z. | Aktualisiert 23:51 BZ Berlin:

Am Abend des 5. Juli 2012 hatte es eine Schießerei vor dem Clubhaus des Rocker-Clubs „Bandidos MC Eastgate“ in der Provinzstraße in Wedding gegeben, bei der zwei Bandidos-Mitglieder verletzt worden waren. Die Täter sind bis heute unbekannt.
Bei der anschließenden Spurensicherung entdeckten Fahnder des Landeskriminalamts dann eine Patronenhülse, auf der DNA-Material sichergestellt werden konnte. Tage später erkannten Kriminaltechniker eine teilweise Übereinstimmung der Berliner Spur auf der Patrone mit einem DNA-Fragment, das auf einer DVD in Zwickau sichergestellt worden war. Und diese lag in der letzten Wohnung des Nazi-Trios Uwe Böhnhardt († 34), Uwe Mundlos († 38) und Beate Zschäpe (37).
http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/hatten-bandidos-kontakt-zu-nazi-trio-article1547461.html

Die Ceska, eine beliebte Waffe türkischer Bluträcher, wie beim Weddinger Todesschützen Mehmet Y.?

Mehmet Y. zeterte. Immer wieder fiel der Mann mit Bart und Fistelstimme dem Richter ins Wort. „Ich gehe in meine Zelle!“, rief er. Der 25-Jährige, der als „Weddinger Todesschütze“ seit acht Monaten inhaftiert ist,

Mehmet Y. lauerte der Familie auf, die im Auto zur Ausländerbehörde fahren wollte. So steht es in der Anklage. „Aus Rache, Hass, Eifersucht und Verärgerung wegen des Verlustes seines Aufenthaltsstatus“ habe er mit einer Pistole „Ceska Modell 75“ in den blauen Mitsubishi geschossen
http://quotenqueen.wordpress.com/2012/04/03/morderturke-wird-frech/

solaris
22.09.2012, 14:11
Watten nu los in Berlin? Hülse nich jefunden – Hülse nu doch jefunden?

29.Juni 2012 BZ Berlin

http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article107916808/Wieder-Schuesse-im-Rocker-Milieu.html


Drogen-Bandidos
http://www.morgenpost.de/printarchiv/berlin/article107916808/Wieder-Schuesse-im-Rocker-Milieu.html

Die Provinzstraße liegt im tiefsten Weddinger Halbmondviertel!

21. September 2012 23:51 Uhr, B.Z. | Aktualisiert 23:51 BZ Berlin:

http://www.bz-berlin.de/aktuell/berlin/hatten-bandidos-kontakt-zu-nazi-trio-article1547461.html

Die Ceska, eine beliebte Waffe türkischer Bluträcher, wie beim Weddinger Todesschützen Mehmet Y.?

http://quotenqueen.wordpress.com/2012/04/03/morderturke-wird-frech/

Am 5.7.2012 in Wedding?
dann fallen die 3 des NSU ja schon mal aus
2 sind schon länger tot und die eine sitzt im Knast

wie glaubwürdig ist das ganze?
Vermutlich gar nicht
Bandidos und Hells Angels Verrat von Rockerrazzia: Polizist unter Verdacht


Seit Juni wurde intern ermittelt, weil aus den Reihen der Polizei wichtige Informationen an Journalisten von „Spiegel Online“ weitergegeben worden sind (http://www.tagesspiegel.de/politik/vertraut-und-vertraulich-die-rolle-der-journalisten-bei-den-ermittlungen-im-rockermilieu/6691962.html). Die amtierende Polizeipräsidentin Margarete Koppers (http://www.tagesspiegel.de/themen/Margarete%20Koppers) hatte kürzlich erklärt, man habe vergeblich gebeten, den Bericht zu den anstehenden Verboten zurückzustellen – Stunden vor der geplanten Razzia am 30. Mai ging ein entsprechender Artikel online (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rockerbanden-hells-angels-und-bandidos-in-berlin-umgehen-drohendes-verbot-a-835648.html). Dadurch könnten die Hells Angels (http://www.tagesspiegel.de/themen/Hells%20Angels) des Charters „Berlin City“ in der Residenzstraße vor dem unmittelbar bevorstehenden Verbot ihrer Rockerdependance gewarnt worden seien.
(...)
In Berlin hatte Innensenator Frank Henkel (http://www.tagesspiegel.de/themen/Frank%20Henkel) (CDU) im Mai dieses Jahres die Verbote von zwei Sektionen der Hells Angels und eine der Bandidos (http://www.tagesspiegel.de/themen/Bandidos) angeordnet. Bis auf die Hells Angels in der Reinickendorfer Residenzstraße hatten sich die betreffenden Rockergruppen aber selbst aufgelöst – die Verbotsverfügungen konnten so den mutmaßlichen Clubmitgliedern nicht ausgehändigt werden. Die Hells Angels aus Reinickendorf klagen derzeit vor dem Verwaltungsgericht gegen die Verbotsverfügung.

Mehr zum Thema:

Schnell war nach den Verboten darüber spekuliert worden, ob die Rocker – wie es in der Vergangenheit mehrfach der Fall war – über persönliche Kontakte von den internen Polizeiplänen erfahren hatten. Beispielsweise weil sie Beamte aus dem Fitnessstudio oder noch von der Schule kannten, oder weil sie – wie 2010 in Berlin – von Polizisten gegen Geld oder Gefälligkeiten gewarnt wurden.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/polizei-justiz/bandidos-und-hells-angels-verrat-von-rockerrazzia-polizist-unter-verdacht/7068530.html

Henkel und Koppers - war da nicht was?

Wochenendlicher Irrgang ins Nirwana
Wattestäbchen-Story reloaded

natürlich bringt wieder jeder die Stors,die WELT führt noch aus:

S. nimmt Henkel in Schutz
In der Debatte um die Weitergabe von Informationen rund um die NSU-Terrorzelle (http://www.welt.de/politik/deutschland/article109340028/Die-grosse-Erklaerungsnot-des-Berliner-Innensenators.html) wird Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) durch eine Aussage der ehemaligen V-Person Thomas S. entlastet. Er gehe nicht davon aus, dass die Behörden damals aufgrund seiner Informationen die Mitglieder des NSU hätten festnehmen können.

"Ich bin damals ja selbst nicht auf die Idee gekommen, dass hinter den Informationen des Freundes ausgerechnet die drei Personen Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt stecken könnten", sagte S. der "Welt am Sonntag". "Ich bin davon ausgegangen, dass sich das Trio wenige Monate nach dem Abtauchen ins Ausland abgesetzt haben muss."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article109401477/Verdaechtige-DNA-Spur-vor-Clubhaus-der-Bandidos.html

Berliner V-Mann spielt Rolle in NSU-Affäre herunter
Thomas S. geht nicht davon aus, dass die Behörden aufgrund seiner Informationen die Mitglieder des NSU hätten festnehmen können.
http://www.morgenpost.de/berlin-aktuell/article109403262/Berliner-V-Mann-spielt-Rolle-in-NSU-Affaere-herunter.html

Waffen und Sprengstoffleferant,vor Gericht Verurteilter nimmt Innensenator von Berlin in Schutz und gibt Statesment an die Presse!

Hurra,wir lieben euch!

Nereus
22.09.2012, 14:55
Am 5.7.2012 in Wedding?

Hurra,wir lieben euch!

Tschuldigung, kleine Korrektur. Habe den angegeben Polizeieinsatz in der Provinsstraße verwechselt und auch einen falschen Link angegeben, weil da in der Provinsstraße ständig was los ist und die Zeitungen voll damit sind. Über die nicht gefundenen Hülsen wurde am 29. Juni 2012 berichtet.

Nereus
22.09.2012, 15:04
Tschuldigung, kleine Korrektur. Habe den angegeben Polizeieinsatz in der Provinsstraße verwechselt und auch einen falschen Link angegeben, weil da in der Provinsstraße ständig was los ist und die Zeitungen voll damit sind. Über die nicht gefundenen Hülsen wurde am 29. Juni 2012 berichtet.

Nachtrag: Der BZ-Link zum 29.Juni 2012 ohne Hülsen:
http://www.bz-berlin.de/thema/rocker/polizei-bei-weddinger-bandidos-article1492411.html

Karl_Murx
22.09.2012, 16:03
Nachtrag: Der BZ-Link zum 29.Juni 2012 ohne Hülsen:
http://www.bz-berlin.de/thema/rocker/polizei-bei-weddinger-bandidos-article1492411.html

Hab mal kurz die Homepage von der BZ durchblättert. Wer sich dort die Artikel über die Straftaten ansieht, der bekommt einen kleinen Einblick darin, wer in Berlin und in anderen Gegenden mit hohem Anteil von Migranten eines bestimmten Klientels die Taten verübt und wer Opfer ist.

http://www.bz-berlin.de/tatorte/wer-hat-anabell-s-totgefahren-article1546591.html

http://www.bz-berlin.de/tatorte/mehr-einbrueche-weniger-aufklaerung-article1510418.html

http://www.bz-berlin.de/tatorte/messer-ueberfall-auf-restaurant-article1543371.html
(Kleiner, aber deutlicher Hinweis: Die Angestellten des Restaurants wurden mit Messern angegriffen)

http://www.bz-berlin.de/tatorte/gericht/geldeintreiber-getoetet-anklage-steht-article1545902.html


Normalzustand in Deutschland 2012. Was sagt uns das?

Daß wir den Kampf-gegen-Rechts verstärken müssen!

Karl_Murx
22.09.2012, 19:35
...
FOCUS 38/2012: Leichen der NSU-Terroristen zweimal obduziert - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-38-2012-leichen-der-nsu-terroristen-zweimal-obduziert_aid_820514.html

5.11. erste Obduktion, dann Freigabe, Wiederbeschlagnahme und am 28.11. nochmals obduziert.
3 Wochen später???
:haha:

Ist mir heute beim Durchlesen der Printausgabe des FOCUS Nr. 38 (2012) erst mal so richtig bewußt geworden, was in diesem Artikel für eine Brisanz steckt.


http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-38-2012-leichen-der-nsu-terroristen-zweimal-obduziert_aid_820514.html

Die am 5. November 2011 in Jena obduzierten Leichen waren zur Beerdigung freigegeben und standen kurz vor der Einäscherung, als die Bundesanwaltschaft eine erneute Beschlagnahme und Untersuchung der Toten durchsetzte. Hintergrund waren öffentliche Spekulationen, nach denen die beiden keinen Doppel-Suizid begingen, sondern ermordet worden sein sollen.

Buhahahahahahaha. Nimmt man inzwischen doch die Stimme des gemeinen Pöbels zur Kenntnis, der so unbotmäßig ist, nicht vorbehaltlos den Verlautbarungen der Obrigkeit Glauben zu schenken?



Die erste Obduktion hatte sich, wie in der Strafprozessordnung vorgesehen, auf die Öffnung der Kopf-, Brust- und Bauchhöhle beschränkt. Weil die Leiterin der Jenaer Gerichtsmedizin am 24. November darauf hinwies, dass andere Körperteile nicht untersucht worden waren, veranlasste die Bundesanwaltschaft die erneute Untersuchung der Leichen, was am 28. November geschah. Am grundlegenden Ergebnis der Obduktion änderte sich nichts: Mundlos starb zweifelsfrei durch einen selbst beigebrachten Schuss in den Mund. Vor seinem Suizid habe er Böhnhardt mit einem Schuss in die linke Schläfe getötet.

Steht also felsenfest und unwiderruflich fest.

Zum Mitschreiben: Am 5. November 2011 wurden die Leichen von Böhnhardt und Mundlos obduziert. Das heißt, die Ergebnisse dieser Obduktion lagen den Behörden und Medien ab diesem Zeitpunkt vor. Wie kommen dann die Zeitungen zu der Information, die beiden wären an einem Kopf- und einem Brustschuß gestorben? Ist hier nicht die einzige Möglichkeit, daß sie das von den Behörden erfahren haben? Im SPON steht jedenfalls noch am 09.11.:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/heilbronner-polizistenmord-das-perfekte-versteck-a-796675.html

Die Fahnder bleiben außerdem bei ihrer Theorie, dass sich die beiden Männer in dem Wohnmobil selbst töteten, ob gegenseitig oder im Sinne eines doppelten Suizids, wollte die Polizei nicht kommentieren. Die Männer starben an einem Brust- und einem Kopfschuss.

Wobei der Kopfschuß derjenige sein muß, der Böhnhardt in die "linke Schläfe" (Focus-Artikel in Ausgabe 38) beigebracht wurde, der Brustschuß dagegen derjenige, durch den Mundlos gestorben ist. Beide Schüsse wurden aus einer Pumpgun abgegeben, wobei die Hülsen auf dem Boden des Wohnmobils lagen (wieder Focus Ausg. 38). Da es aber mit einer Langwaffe, die eine Pumpgun nun einmal ist, rel. umständlich ist, sich in die Brust zu schießen, noch dazu angesichts der Situation, wurde diese Version anscheinend wieder verworfen. Die gebrieften Mediziner am Jenaer Institut für Rechtsmedizin schrieben dann auch die gewünschte Version, die am 22.11. durch den BKA-Chef Ziercke in der Sitzung des Bundestagsinnenausschuß zum Thema "NSU" verbreitet wurde.

http://www.zgtonline.de/portal/download/ta/Innenausschuss_20111121.pdf


Auch die Medien gingen eilfertig mit. Im SPON-Artikel vom 12.11. heißt es dann auch:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/rechtsextreme-terrorgruppe-kameraden-bis-in-den-tod-a-797384.html

Die Leichen der 34 und 38 Jahre alten Männer lagen in dem Wohnmobil, beide wiesen einen Kopfschuss auf.

Zu diesem Zeitpunkt hatte man sich wohl endgültig auf die Version einer rechtsextremen Terrorzelle namens "NSU" geeinigt, die sowohl für die Dönermorde als auch den Polizistenmord von Heilbronn verantwortlich ist, inklusive der später nachgeschobenen 14 Banküberfälle, mit dem sich die Truppen angeblich finanziert.


Seit Freitag ist bekannt, dass die drei ehemaligen Neonazis aus Jena Mitglieder einer rechtsextremen, terroristischen Vereinigung waren - und in den vergangenen 13 Jahren auf einer Art Todesfeldzug durch die Republik insgesamt zehn Menschen regelrecht exekutiert haben, darunter die 22-jährige Polizistin Michèle Kiesewetter sowie acht türkische und einen griechischen Kleinunternehmer, Opfer der sogenannten Döner-Morde.

...

Mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit seien die Männer für den Überfall in Eisenach sowie einen weiteren Bankraub in Arnstadt im September verantwortlich, sagte Staatsanwalt Thomas Waßmuth. Weitere ungeklärte Banküberfälle rücken nun wieder in den Fokus der Ermittler.


Allerdings sind nicht alle Medien gleichermaßen gebrieft. Denn am 19.11. 2011 blitzt bei der "Thüringer Allgemeinen" die Wahrheit durch, wenn sie schreibt:

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Was-am-4-November-in-Eisenach-und-Zwickau-geschah-1136862518

Als die Retter der Berufsfeuerwehr die unverschlossene Tür öffnen, bietet sich ihnen ein grausiger Anblick. Ein Täter habe am Tisch gesessen, "mit einem großen Loch in der Stirn", beschreibt ein Zeuge die Szene. Eine zweite Leiche liegt im Gang des Wohnmobils, ebenfalls mit Schussverletzung, wahrscheinlich im Oberkörper.

Sieht man sich Artikel in anderen Medien als dem "SPIEGEL" über dieses Thema an, die danach erschienen, so ist auffällig, daß zwar immer konkret der Kopfschuß erwähnt wird, durch den Böhnhardt gestorben ist, im Fall Mundlos aber meistens rel. vage davon gesprochen wird, daß er "sich umgebracht" oder "sich erschossen" habe, ohne im Detail zu erwähnen, auf welche Weise:

http://www.tagesspiegel.de/politik/neben-der-spur-protokoll-eines-widerspruechlichen-endes/5910898.html

Dann erschießt Mundlos erst Böhnhardt und schließlich sich selbst. Es heißt, dass einer der beiden Männer mit einem Loch in der Stirn und weggeschossenem Hinterkopf am Tisch saß, der andere soll im Gang des Wohnmobils gelegen haben.

Den Vogel schießt hier der Journalistendarsteller Leydendecker ab, wenn er in der Süddeutschen Zeitung (im Volksmund "Prandl-Prawda") zum einen schreibt:

http://www.sueddeutsche.de/politik/suizid-der-zwickauer-terroristen-stoff-fuer-die-konspirologen-1.1228329

Die Selbstmord-Theorie deckt sich auch mit dem Ergebnis der Obduktion. Danach hat Mundlos seinen Komplizen Böhnhardt zunächst mit einem Schuss in die Schläfe getötet und sich dann selbst umgebracht.



Wenn das nicht der eindeutige Nachweis ist, daß hier Konspirologen und Verschwörungstheoretiker am Werk sind, dann frage ich mich, was dann.

Ingeborg
22.09.2012, 19:37
http://www.bild.de/news/inland/nsu/nsu-dna-spur-fuehrt-nach-brandenburg-26340598.bild.html

feuerfeste DNA?

der nächste FAKE

solaris
22.09.2012, 20:51
http://www.bild.de/news/inland/nsu/nsu-dna-spur-fuehrt-nach-brandenburg-26340598.bild.html

feuerfeste DNA?

der nächste FAKE

Und vor allem:
Warum gerade jetzt?
So etwas gleicht ein Computer in Sekunden ab

Gerade in Sachen mit der DNA müsste man ganz besonders vorsichtig sein,weil hier die Manipulation unendlich groß sein kann.
Was mir auffällt an dem Bild-Artikel:
Es ist keine Rede davon,daß die DNA von Böhnhardt oder Mundlos stammt.
Das herauszufinden wäre kein Geheimnis gewesen.(denn sicher hat man die DNA von den Uwes und von Zschäpe - ganz sicher!)

Genauso verhält es sich mit der Bandidos-Geschichte.Wären das DNA-Spuren von den dreien,hätte man es so geschrieben.

Zum anderen weiß ich gerade nicht,ob die Speicherung und Aufbewahrung einer DNA-Spur bei einem Autodiebstahl im Jahre 2002 schon üblich und rechtlich abgesichert war.
(Speicherung einer DNA-Spur in einem eher gering einzustufenden Falls eines Autobdiebstahls. Ist das eine solch schwere Katalogstraftat?)
Nicht das man das nicht machen könnte -wer stiehlt ist selber schuld,wenn seine Spuren aufbewahrt werden.
Die Frage ist,ob das vor 10 Jahren möglich war,sodaß heute noch darauf zurückgegriffen werden kann.

Ministerium zu NSU-Spur: Kein Autodiebstahl in Brandenburg
Potsdam (dpa) - Das Innenministerium in Potsdam hat bestritten, dass in der NSU-Affäre eine Spur nach Brandenburg führt. Es gebe keinen Fahrzeugdiebstahl in Brandenburg, auf den diese Behauptung zutreffe und damit auch kein entsprechendes Ermittlungsverfahren. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa sollen DNA-Spuren aus einem Auto teilweise mit Spuren aus dem Ende 2011 in Eisenach entdeckten Wohnmobil der Neonazi-Terrorzelle NSU übereinstimmen. Das gestohlene Auto soll in Brandenburg gefunden worden sein.
http://www.nq-online.de/index.php?&kat=20&artikel=110137114&red=1&ausgabe=60629

Blödes Wochenende!

Ingeborg
22.09.2012, 21:04
Und vor allem:
Warum gerade jetzt?
So etwas gleicht ein Computer in Sekunden ab

Gerade in Sachen mit der DNA müsste man ganz besonders vorsichtig sein,weil hier die Manipulation unendlich groß sein kann.
Was mir auffällt an dem Bild-Artikel:
Es ist keine Rede davon,daß die DNA von Böhnhardt oder Mundlos stammt.
Das herauszufinden wäre kein Geheimnis gewesen.(denn sicher hat man die DNA von den Uwes und von Zschäpe - ganz sicher!)

Genauso verhält es sich mit der Bandidos-Geschichte.Wären das DNA-Spuren von den dreien,hätte man es so geschrieben.

Zum anderen weiß ich gerade nicht,ob die Speicherung und Aufbewahrung einer DNA-Spur bei einem Autodiebstahl im Jahre 2002 schon üblich und rechtlich abgesichert war.
(Speicherung einer DNA-Spur in einem eher gering einzustufenden Falls eines Autobdiebstahls. Ist das eine solch schwere Katalogstraftat?)
Nicht das man das nicht machen könnte -wer stiehlt ist selber schuld,wenn seine Spuren aufbewahrt werden.
Die Frage ist,ob das vor 10 Jahren möglich war,sodaß heute noch darauf zurückgegriffen werden kann.

Das war auch mein erster Gedanke - dass man da nach Belieben manipulieren kann.

fatalist
23.09.2012, 07:39
Wenn das nicht der eindeutige Nachweis ist, daß hier Konspirologen und Verschwörungstheoretiker am Werk sind, dann frage ich mich, was dann.

Die sitzen aber nicht bei "uns Abtrünnigen", sondern beim Staat und seinen Diensten und Behörden.

Die Situation ist erst einmal diese, dass die Feuerwehr ein brennendes Wohnmobil löscht, und dass in einem Nordbezirk von Eisenach, das Wohnmobil brannte sicher eine halbe Stunde oder länger.

Als der Brand dann gelöscht ist, wird das Wohnmobil geöffnet, zu diesem Zeitpunkt ist nur die Feuerwehr, gaffende Anwohner und die "normale" Polizei vor Ort.

Was sehen die Leute: Ein Mann sitzt am Tisch, sicherlich halb verbrannt, und hat ein Loch im Kopf. Die Feuerwehrleute sagen aus, dass man die Kopfverletzung sehen konnte.

Der zweite Mann liegt am Boden, ist sicher weniger stark verbrannt, und hat eine sichtbare Verletzung im Brustbereich.
Einen Schuss in den Kopf/Mund mit einer Pumpgun sieht niemand an dem Toten.

Ich gehe davon aus, dass die ersten Aussagen die unverfälschten, die korrekten sind.

Wenn also später behauptet wurde, dass Mundlos (der am Boden lag) einen Kopfschuss hatte, aber eben auch einen deutlich sichtbaren Einschuss im Brustbereich, dann heisst das für mich: 2 Einschüsse.

Mundlos hat sich nicht selber umgebracht, er wurde vom bezeugten(!!!) dritten Mann ebenso erschossen wie Böhnhardt, der ein Loch in der Stirn hatte. Ganz klar Mord.

es gab also 3 Schüsse. einen in Böhnhardts Kopf und 2 auf Mundlos: Brust und Kopf.

Chicago in StredgaWie in Klein-Chicago fühlen sich Bewohner im Neubaugebiet "Wartburgblick" im Eisenacher Ortsteil Stregda. Am Freitag gegen 12 Uhr hören sie drei Schüsse http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Nach-Bankueberfall-in-Eisenach-raetselhafter-Tod-im-Wohnwagen-2044156021

bio
23.09.2012, 07:49
ob Siegfried Mundlos die Leiche seines Sohnes sehen konnte? Er könnte dann sicherlich beitragen, ob Uwe Mundlos einen Brustschuss hatte.

solaris
23.09.2012, 07:56
Die sitzen aber nicht bei "uns Abtrünnigen", sondern beim Staat und seinen Diensten und Behörden.

Die Situation ist erst einmal diese, dass die Feuerwehr ein brennendes Wohnmobil löscht, und dass in einem Nordbezirk von Eisenach, das Wohnmobil brannte sicher eine halbe Stunde oder länger.

Als der Brand dann gelöscht ist, wird das Wohnmobil geöffnet, zu diesem Zeitpunkt ist nur die Feuerwehr, gaffende Anwohner und die "normale" Polizei vor Ort.

Was sehen die Leute: Ein Mann sitzt am Tisch, sicherlich halb verbrannt, und hat ein Loch im Kopf. Die Feuerwehrleute sagen aus, dass man die Kopfverletzung sehen konnte.

Der zweite Mann liegt am Boden, ist sicher weniger stark verbrannt, und hat eine sichtbare Verletzung im Brustbereich.
Einen Schuss in den Kopf/Mund mit einer Pumpgun sieht niemand an dem Toten.

Ich gehe davon aus, dass die ersten Aussagen die unverfälschten, die korrekten sind.

Wenn also später behauptet wurde, dass Mundlos (der am Boden lag) einen Kopfschuss hatte, aber eben auch einen deutlich sichtbaren Einschuss im Brustbereich, dann heisst das für mich: 2 Einschüsse.

Mundlos hat sich nicht selber umgebracht, er wurde vom bezeugten(!!!) dritten Mann ebenso erschossen wie Böhnhardt, der ein Loch in der Stirn hatte. Ganz klar Mord.

War der dritte Mann sogleich der vierte,dessen DNA jetzt durch die Gegend schwirrt?
Macht Sinn,wenn die Uwes den gekannt haben

Gab es auch schon mal eine Meldung dazu:
(Banküberfall Eisenach. auch da hätten wir gerne mal das ganze Überwachungsvideo gesehen)

Hinweise auf vierten NSU-Terroristen

Mai 2012

Das Bundeskriminalamt (BKA) ist bei der Analyse von Asservaten der
Neonazi- Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) auf
eine bislang unbekannte, männliche DNA-Spur gestoßen.
Berlin. Der Hinweis auf einen vierten NSU-Terroristen wurde an einer
der Waffen entdeckt, die die Ermittler aus dem in Eisenach
ausgebrannten Wohnmobil geborgen haben. Dies geht aus einem
"Gesamtüberblick über die sichergestellten Waffen" in Zwickau und
Eisenach hervor, der Cicero-online vorliege, berichtete gestern das
Portal. Demnach befand sich die DNA-Spur an der Trommel und dem Lauf
eines Revolvers vom Typ Melcher. Einem zuvor erstellten BKA-Gutachten
zufolge war dieser Revolver ursprünglich eine sogenannte Gas-Alarm-
Waffe und wurde zu einer scharfen Waffe für 9-Millimeter-Munition
umgebaut.

Von wem die DNA-Spur stammt, ist bis heute ein Rätsel weder wurde in
entsprechenden Datenbanken ein Treffer erzielt noch konnte sie den
beiden Bankräubern oder den Polizisten zugeordnet werden, die am
Tatort arbeiteten.

Damit verdichten sich nach Einschätzung von Cicero-online die
Indizien, dass die Terrorgruppe nicht nur aus drei, sondern zumindest
zeitweise aus vier Personen bestand. Einen entsprechenden Verdacht
hatte ein BKA-Beamter bereits Mitte November 2011 nach der Auswertung
des Bekennervideos geäußert. An zwei Stellen des Videos tauchen
jeweils vier Köpfe der Comicfigur Paulchen Panther auf. Was "auch als
Hinweis auf die zahlenmäßige Zusammensetzung des NSU gemeint sein
könnte", heißt es in einem BKA-Bericht.

Auch die Tatsache, dass Beate Zschäpe am 4. November 2011 zu einem
Zeitpunkt vom Selbstmord ihrer beiden Mitstreiter erfahren hat, zu dem
dieser von der Polizei noch nicht öffentlich gemacht worden war, deute
auf einen bislang unbekannten vierten Mann hin. Gestützt wird diese
Mutmaßung auch durch Überwachungsbilder aus der überfallenen
Eisenacher Sparkasse. Demnach hatten zwei Männer und eine Frau bereits
am 21. Oktober mehrfach auf Englisch Mitarbeiter zu Geldabhebungen am
Automaten befragt, offenbar, um die Filiale für den Raub
auszukundschaften. Danach unterhielten sie sich jedes Mal mit einem
weiteren Mann im Vorraum der Sparkasse möglicherweise mit demselben,
der am 4. November Zschäpe vom Tod ihrer Komplizen in Kenntnis setzte.
Quelle:http://www.tlz.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/
Hinweise-auf-vierten-NSU-Terroristen-535811354 (http://www.tlz.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/Hinweise-auf-vierten-NSU-Terroristen-535811354)
(http://www.tlz.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/Hinweise-auf-vierten-NSU-Terroristen-535811354)

(Links zu der Meldung führen ins Nichts! daher sichern!)

man hat noch eine DNA-Spur zuviel (an mehreren Stellen) und weiß nicht wohin damit - sieh auch Bandidos und Autoklau in Brandenburg.
Es wird noch daran gefeilt,wo man die unterbringt

fatalist
23.09.2012, 08:04
ob Siegfried Mundlos die Leiche seines Sohnes sehen konnte? Er könnte dann sicherlich beitragen, ob Uwe Mundlos einen Brustschuss hatte.

Es kann ja auch sein, dass Mundlos 2 Verletzungen hatte.

"pistolenähnliche Waffen", was ist das?




Fr 04.11.2011 13:30



Eisenach - Am Freitag, gegen 09.30 Uhr, wurde in Eisenach die Sparkasse am Nordplatz überfallen.

Die beiden unbekannten Täter führten bei der Tat pistolenähnliche Gegenstände bei sich. Es kann nicht ausgeschlossen werden, dass es sich dabei um scharfe Schusswaffen handelte.

Die Täter gingen äußerst resolut vor und verletzten bei der Tat einen Angestellten der Sparkasse. Er erlitt nach einem Schlag auf den Kopf eine Platzwunde.

Die Täter flüchteten mit ihrer Beute in unbekannte Richtung.


http://www.eisenachonline.de/nachrichten/polizeiberichte/news/6/2011.11.04-25246

Und sie flüchteten zu Fuss. Nix Fahrrad ???


Zwei mit Pistolen bewaffnete Männer hatten am Vormittag eine Bank in einem Plattenbauviertel überfallen. Einer der Täter habe einen Angestellten mit einem Schlag auf den Kopf verletzt, teilte die Polizeidirektion Gotha mit. Die Maskierten seien anschließend mit ihrer Beute zu Fuß geflüchtet.

Die Täter verfügten demnach über «pistolenähnliche Gegenstände». Ob es sich um echte Waffen handelte, ist noch unklar. http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Angestellter-in-Bank-verletzt-zwei-Tote-gefunden;art83467,1799738

Und die Bankräuber flüchteten zu Fuß. Nix Fahrräder. Daher fand man auch keine Fahrräder im Wohnmobil.


Die Täter flüchteten zunächst zu Fuß. Zeugen wollen auch ein Wohnmobil in der Nähe des Tatortes gesehen haben. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/1870912970

Wurden die Fahrräder später samt einem Zeugen (!!!) später in die Geschichte eingebaut, um ein Indiz mit den Dönermorden zu schaffen, wo die Täter angeblich auf Fahrrädern flüchteten?

romeo1
23.09.2012, 10:19
Gab es von diesem Banküberfall Kameraaufnahmen? wie sahen denn die Täter aus, waren die verwendeten Waffen vergleichbar und wie sah es mit der Bekleidung der Täter aus und wurde diese in dem Wohnmobil gefunden?

Karl_Murx
23.09.2012, 10:26
Die sitzen aber nicht bei "uns Abtrünnigen", sondern beim Staat und seinen Diensten und Behörden. :appl:


Die Situation ist erst einmal diese, dass die Feuerwehr ein brennendes Wohnmobil löscht, und dass in einem Nordbezirk von Eisenach, das Wohnmobil brannte sicher eine halbe Stunde oder länger.

Als der Brand dann gelöscht ist, wird das Wohnmobil geöffnet, zu diesem Zeitpunkt ist nur die Feuerwehr, gaffende Anwohner und die "normale" Polizei vor Ort.

Was sehen die Leute: Ein Mann sitzt am Tisch, sicherlich halb verbrannt, und hat ein Loch im Kopf. Die Feuerwehrleute sagen aus, dass man die Kopfverletzung sehen konnte.

Der zweite Mann liegt am Boden, ist sicher weniger stark verbrannt, und hat eine sichtbare Verletzung im Brustbereich.
Einen Schuss in den Kopf/Mund mit einer Pumpgun sieht niemand an dem Toten.

Ich gehe davon aus, dass die ersten Aussagen die unverfälschten, die korrekten sind.

Ist auch meine Meinung.


Wenn also später behauptet wurde, dass Mundlos (der am Boden lag) einen Kopfschuss hatte, aber eben auch einen deutlich sichtbaren Einschuss im Brustbereich, dann heisst das für mich: 2 Einschüsse.

Vielleicht war der erste Schuß in die Brust von Mundlos nicht gleich tödlich, so daß der zweite in den Kopf der Fangschuß war (weiß, das klingt makaber, ist aber traurige Realität).


Mundlos hat sich nicht selber umgebracht, er wurde vom bezeugten(!!!) dritten Mann ebenso erschossen wie Böhnhardt, der ein Loch in der Stirn hatte. Ganz klar Mord.

es gab also 3 Schüsse. einen in Böhnhardts Kopf und 2 auf Mundlos: Brust und Kopf.
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Nach-Bankueberfall-in-Eisenach-raetselhafter-Tod-im-Wohnwagen-2044156021

Wobei die Frage ist, wo Böhnhardt und Mundlos gestorben sind. Nach Angaben mehrerer Anwohner haben sie, entgegen der Aussagen der beteiligten Polizisten, keine Schüsse gehört. Die beiden könnten auch an anderer Stelle getötet worden sein.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13727823/Zweifel-an-Selbstmord-von-Boehnhardt-und-Mundlos.html

Wie "stern.de" berichtet, haben die Nachbarn des Eisenacher Neubaugebiets, in dem das Wohnmobil stand, jedoch keine Schüsse gehört. Die Anwohner hätten zwar das brennende Wohnmobil gesehen, konnten sich jedoch an keine Schüsse erinnern, schreibt stern.de.

Eine Anwohnerin will jedoch "durch ihr geöffnetes Fenster den Geruch von verbranntem Plastik" wahrgenommen haben. Möglich sei es, dass einer der zwei Selbstmord-Schüsse – oder auch ein dritter Schuss – in ihrer Hauswand gelandet seien. Deshalb suchten am Sonntag LKA-Beamte mit Metall-Detektoren nach einer Waffenkugel – fanden jedoch nichts.


Thomas Oppermann spricht von "Arbeitshypothese"

Auch der Vorsitzende des Geheimdienstkontrollgremiums des Bundestages, Thomas Oppermann, hat gegenüber der "Bild am Sonntag" Zweifel an der bisherigen Version des Ablaufes angedeutet: Die Selbsttötung sei lediglich eine "Arbeitshypothese der Ermittler" – weitere Untersuchungsergebnisse müssten noch abgewartet werden.

Für ihn bleiben das Ende der Täter ebenso wie andere Begleiterscheinungen dieser Mordserie "rätselhaft".

Weil viele Nachbarn keine Schüsse gehört haben wollen, gehen sie davon aus, dass Mundlos und Böhnhardt bereits tot waren, als ihr Wohmobil brannte. Möglich sei zum Bespiel eine Fernzündung per Handy, die nach Angaben von stern.de auch von den Ermittlern untersucht werde.

Auch wird hier noch von der dritten Person berichtet, die nach Zeugenaussagen am Tatort war, ebenso wie in dem von Dir zitierten Artikel in der TA.



Weitere Person am Tatort?

Gleichzeitig hält sich laut stern.de weiterhin das Gerücht, es könnte sich eine weitere Person am Tatort aufgehalten haben – auch wenn die Generalbundesanwaltschaft dies bisher bestritten hat. So sollen Anwohner eine dritte Person gesehen haben, die das Wohnmobil kurz vor dem Eintreffen der Polzei verlassen hat.

fatalist
23.09.2012, 10:35
Manche Leute dort im Wohngebiet haben gar keine Knallgeräusche gehört, andere Leute haben "Explosionen" gehört, die beiden Polizisten haben 2 Schüsse gehört, und andere Anwohner haben 3 Schüsse gehört.

Wenn so viele verschiedene Varianten im Spiel sind, dann riecht das nach teilweise manipulierten Aussagen bzw. nach Desinformation.
Ob die Uwes das Wohngebiet lebend erreichten ist unklar, das hängt nicht nur mit dem bezeugten "3. Mann" zu tun, der nach Brandausbruch das Wohnmobil verlassen haben soll.

Eines nur ist sicher: Die HEUTE medial verbreitete Version ist eine nachträglich Synchronisierte.

fatalist
23.09.2012, 10:37
Gab es von diesem Banküberfall Kameraaufnahmen? wie sahen denn die Täter aus, waren die verwendeten Waffen vergleichbar und wie sah es mit der Bekleidung der Täter aus und wurde diese in dem Wohnmobil gefunden?

Ja, es gab Kameraaufnnahmen in Farbe, man sprach von "Pistolenimitaten, die evtl. echt waren", und was die Klamotten angeht etc herrscht ebenso Funkstille wie bei den Fahrrädern der zu Fuß geflüchteten Täter.

solaris
23.09.2012, 11:05
"Möglich sei zum Bespiel eine Fernzündung per Handy, die nach Angaben von stern.de auch von den Ermittlern untersucht werde."

Müsste bereits berichtet worden sein,da es eine Funkzellenauswertung sicher gab .Können sie ja morgen mal in den News drauf hinweisen.

"Auch der Vorsitzende des Geheimdienstkontrollgremiums des Bundestages, Thomas Oppermann, hat gegenüber der "Bild am Sonntag" Zweifel an der bisherigen Version des Ablaufes angedeutet: Die Selbsttötung sei lediglich eine "Arbeitshypothese der Ermittler" – weitere Untersuchungsergebnisse müssten noch abgewartet werden."

Der Artikel ist von Ende November 2011
Lebt Thomas Oppermann,der Vorsitzende des Geheimdienstkontrollgremiums, eigentlich noch,weil er so still ist?

Lt.Stern,SPON,Welt,ZEIT,BILD,SZ halten sich die Gerüchte usw.
Vielleicht sollte man doch mal selber vor ORT fahren und die Leute mal durch Reporter der unabhängigen Medien befragen.

bernhard44
23.09.2012, 11:11
Ja, es gab Kameraaufnnahmen in Farbe, man sprach von "Pistolenimitaten, die evtl. echt waren", und was die Klamotten angeht etc herrscht ebenso Funkstille wie bei den Fahrrädern der zu Fuß geflüchteten Täter.

stimmt, die Fahrräder tauchten nirgends wieder auf...........................wurden die geklaut ?

bernhard44
23.09.2012, 11:17
Dauercamper auf Fehmarn:

"Die netten Camper vom Stellplatz 80"

http://3.bp.blogspot.com/-9CP1umm8ORM/UBa1WkLXBdI/AAAAAAAAHZ0/lK5a4pr3tEc/s400/Lichtstadt+-+Stellplatz+M+80+auf+dem+Campingplatz+Wulffener+Ha ls+auf+Fehmarn.jpg
(lsn) - Ein zufällig aufgenommenes Luftbild des Campingplatzes "Wulfener Hals" (http://www.youtube.com/watch?v=MT8YevCIPu8&feature=results_main&playnext=1&list=PL853CBE0A9D708548) zeigt viele Details des Campinglebens auf Fehmarn. Und es zeigt einen Wohnwagen auf Mietstellplatz 80, von dem man heute weiß, dass er die letzten Jahre der Stammplatz der drei Mitglieder der Terrorzelle "NSU" war.

http://lichtstadt.blogspot.de/2012/06/die-netten-camper-vom-stellplatz-80-uwe.html

und keiner will sie gesehen haben......

bernhard44
23.09.2012, 11:31
noch ein interessantes Foto:

http://www.berliner-kurier.de/image/view/2012/8/4/17048300,14381287,highRes,NSU+Haus+34.jpg.jpg
Bildunterschrift:
Im Flur und im Schlafzimmer lagen eine Maschinenpistole von 1952, ein Repetiergewehr mit abgeschnittenem Schaft, sieben Pistolen und zwei Revolver – zum Teil schussbereit.
http://www.berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/kurier-exklusiv-nsu--der-erste-blick-in-das-nazi-nest,7169228,17048370.html

solaris
23.09.2012, 11:42
Der V-Mann packt aus – Die NSU und ich

23.9.2012

Thomas S. war mit den Mitgliedern der NSU befreundet – und berichtete als V-Mann an den Berliner Staatsschutz. Jetzt spricht er: über Sprengstoff, den Untergrund und die Liebe zu Beate Zschäpe.
Er hat die drei so gut gekannt wie kaum ein anderer. Thomas S. war ein guter Freund von Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Heute kennt jeder die Namen dieses Trios: Als Nationalsozialistischer Untergrund (http://www.welt.de/nsu) zogen die Rechtsextremen (http://www.welt.de/themen/rechtsextremismus) mordend durch Deutschland. NSU steht für Banküberfälle, Sprengstoffanschläge, zehn Hinrichtungen.
(...)
Inmitten dieser Berliner Chaostage erhöhte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Druck: Sie sagte, die Aufklärung der Ermittlungspannen rund um den NSU laufe "an einigen Stellen nicht so, wie wir das für richtig halten".
(...)
Welt am Sonntag: Die spärlichen Informationen haben Sie dann der Berliner Polizei gegeben. Es gibt jedoch das Gerücht, dass Sie auch für andere Sicherheitsbehörden V-Mann waren. Stimmt das?
S.: Nein, das ist falsch. Der sächsische Verfassungsschutz wollte mich zwar anwerben. Das habe ich aber abgelehnt. Das Gespräch an der Haustür dauerte keine Minute.
Welt am Sonntag: Sie haben früher allerdings schon einer anderen Behörde Informationen geliefert. Als Informant der K 1, jener Polizeiabteilung des DDR-Innenministeriums, die das Verbrechen mit Stasi-Methoden bekämpft hat. Da erzählten Sie über Aktionen, an denen Sie selbst beteiligt waren.


http://www.welt.de/politik/deutschland/article109404224/Der-V-Mann-packt-aus-Die-NSU-und-ich.html


Jetzt holt in seine Vergangenheit ein
Mit dem Ausstieg aus der Szene endete die kriminelle Karriere. Er gründete eine Familie, arbeitete hart.

Der Junge ist denen was wert,wenn er jetzt so einen astreinen White-Wash bekommt und auf glaubwürdig getrimmt wird.Auf Springer ist da Verlass.
Mir kommen gleich die Tränen.
Mit der Akte gehört der auf den Mond befördert.

falls Thomas hier mitliest:
In 2 verschiedenen Systemen,jeweils in der Szene und dann für das Innenministerium K1 und später für den VS,das Berliner LKA gespitzelt.
Wie geht das? Kann man noch in den Spiegel schauen oder war es die gerechte Sache,für die man zu kämpfen glaubte?
Kriegt man das wenigstens gut bezahlt?
Davon das der Typ gerade eingespannt wird,eine Sache zu zementieren,die so noch gar nicht bewiesen ist,reden wir erst gar nicht.

Das ist genau die Type aus der ehemaligen DDR,die ich so verabscheue,die ihre Segel im in den Wind halten.Das ist nicht der erste.Viele sind abgehauen nach der Wende,weil sie die Enttarnung durch die Angehörigen und Freunde fürchten mussten.
Die wurden im westen mit offenen Armen empfangen.Gelernt ist schließlich gelernt.


Dieser verstoßene Liebhaber ist ein Aushängeschild für den Verfassungsschutz. Ein faules Ei in einer eierarmen Gesellschaft.


Inmitten dieser Berliner Chaostage erhöhte Bundeskanzlerin Angela Merkel den Druck: Sie sagte, die Aufklärung der Ermittlungspannen rund um den NSU laufe "an einigen Stellen nicht so, wie wir das für richtig halten".

ja Mutti,so ist das eben,wenn man improvisieren muss und die Story an zu vielen Stellen "tropft"
Ein typischer Merkelsatz,eindeutig zweideutig

Und jetzt noch eine Runde Gebetsmühlen für die Presse.


Im tibetischen Buddhismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Tibetischer_Buddhismus) werden Gebetsmühlen gedreht, um körperliche Aktivität und geistig-spirituelle Inhalte miteinander zu verknüpfen.

Ein grundsätzliches Ziel dieser Handlung und grundlegende Methode des Vajrayana (https://de.wikipedia.org/wiki/Vajrayana) ist es, alle Aspekte der Lebenswirklichkeit, also auch einfachste körperliche Handlungen, wie das Drehen einer Gebetsmühle, in den Pfad zur Erleuchtung (https://de.wikipedia.org/wiki/Bodhi) zu integrieren. An diese Form der spirituellen Praxis lassen sich verschiedene Stufen spiritueller Sichtweise knüpfen.

Das Drehen der Gebetsmühlen dient nach buddhistischer Überzeugung dazu, gutes Karma (https://de.wikipedia.org/wiki/Karma) anzuhäufen. Eine einfache Motivation dieser Praxis ist es, bei der Drehung der Gebetsmühle den Wunsch zu hegen, dass alle in der Walze befindlichen Mantras durch die Drehung zum Wohle der fühlenden Wesen wirken, deren Leid beseitigen und ihnen Glück bringen.
Eine weiterführende Motivation dieser Praxis besteht darin, bei der Drehung der Gebetsmühle zu visualisieren (geistig zu projizieren), dass alle darin enthaltenen Mantras (https://de.wikipedia.org/wiki/Mantra) während des Drehens Licht zu allen fühlenden Wesen ausstrahlen, deren Leid beseitigen und schlechtes Karma auflösen.
Eine fortgeschrittene, sich der höchsten Sichtweise des Buddhismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Buddhismus) annähernde Praxis des Drehens einer Gebetsmühle liegt darin, während des Drehens der Gebetsmühle sich darauf zu konzentrieren, dass Drehender, die Handlung des Drehens, als auch die sich drehende Gebetsmühle, samt den darin enthaltenen Mantras und Gebeten, untrennbar von einer, in ihrem Ursprung nichtdualen Natur sind.
Neben denen mit menschlicher Kraft in Bewegung gesetzten Gebetsmühlen gibt es auch solche, die mit Wind- oder Wasserkraft angetrieben werden.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gebetsm%C3%BChle

Das passt zur schreibenden Zunft.
Möglicherweise sind auch Rauschmittel im Einsatz.

Gawen
23.09.2012, 12:01
Der Staat hatte die Lage jederzeit unter Kontrolle, hat doch was! :D

"Mit dem Ausstieg aus der Szene endete die kriminelle Karriere. Er gründete eine Familie, arbeitete hart. Im Jahr 2005 erhielt S. noch wegen der "Landser"-Geschichte eine Bewährungsstrafe. Doch das verhinderte nicht, dass er zwei Jahre später für einen neuen Job durch eine Sicherheitsüberprüfung vom Bundesamt für Verfassungsschutz kam.

Im Jahr 2009 traf er sich das letzte Mal mit einem Mitarbeiter des Berliner Staatsschutzes. Jetzt holt ihn seine Vergangenheit wieder ein."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article109404224/Der-V-Mann-packt-aus-Die-NSU-und-ich.html

Nereus
23.09.2012, 12:37
... Die Ceska, eine beliebte Waffe türkischer Bluträcher, wie beim Weddinger Todesschützen Mehmet Y.?

Mehmet Y. zeterte. Immer wieder fiel der Mann mit Bart und Fistelstimme dem Richter ins Wort. „Ich gehe in meine Zelle!“, rief er. Der 25-Jährige, der als „Weddinger Todesschütze“ seit acht Monaten inhaftiert ist,

Mehmet Y. lauerte der Familie auf, die im Auto zur Ausländerbehörde fahren wollte. So steht es in der Anklage. „Aus Rache, Hass, Eifersucht und Verärgerung wegen des Verlustes seines Aufenthaltsstatus“ habe er [b]mit einer Pistole „Ceska Modell 75“ in den blauen Mitsubishi geschossen.
http://quotenqueen.wordpress.com/2012/04/03/morderturke-wird-frech/

Türken und Kurden morden in Deutschland mit tschechischen CESKA-Pistolen!

Berliner Polizist UWE L. von Kurden aus der Türkei mit CESKA erschossen.


Der 31jährige Türke Yusuf K. und der 40jährige Kurde Mehmet E. kannten sich seit dem Jahre 2001: Der kleine, glatzköpfige K. arbeitete damals bei Wertheim am Kurfürstendamm, der schnauzbärtige, hagere E. in einem benachbarten Imbiss. Als E. Anfang 2006 in die Neuköllner Sonnenallee zog, sahen sich die beiden öfter. K. wusste auch, dass Mehmet E. eine halbautomatische Waffe besaß, denn sie hatten sich am 17. März 2006 zum gemeinsamen Überfall auf eine Prostituierte verabredet. Diese hatte sich in einem Lokal in Gegenwart der beiden mit dem Besitz eines höheren Geldbetrages gebrüstet.

Gegen 21.20 Uhr verfolgten sie die Frau bis in ihr Wohnhaus in der Neuköllner Flughafenstraße, wo sie der maskierte E. beraubte. Die Frau wehrte sich heftig - nicht wegen der in der Handtasche befindlichen 50 Euro, sondern weil die Migrantin den Verlust ihres Reisepasses befürchtete. Yusuf K. sicherte an der Haustür den Tatort, dann flüchteten die beiden in Richtung Hasenheide, wo ihnen eine Zivilstreife entgegen fuhr.

Beim Anblick der beiden Rennenden schöpfte Polizeihauptkommissar Uwe Lieschied Verdacht und beschloss, sie zu kontrollieren. Bekleidet mit schusssicheren Westen liefen Lieschied und sein Kollege Sven B. den beiden Tätern entgegen. Lieschied rief den beiden Flüchtenden zu: "Jungs, bleibt mal stehen, Polizei!", erinnerte sich Sven B.

Fünf Meter trennten den Fahnder noch von Mehmet E. Dann feuerte der Kurde aus seiner Ceska acht Schüsse in Richtung des Polizisten. Einer durchdrang sogar die Fensterscheibe einer Wohnung, blieb dort in einem Schrank stecken. Sven B. rettete sich hinter einen parkenden VW-Bus, Uwe Lieschied wurde von einem Schuss über dem linken Ohr getroffen. Vier Tage später starb der 42jährige Familienvater, der seit 14 Jahren als Fahnder im Rollbergkiez arbeitete. Zwei Tage nach seinem Tod nehmen rund 8000 Menschen an einem Gedenkmarsch vom Tempelhofer Damm zum Rolbergkiez teil.
http://www.berlinkriminell.de/2/gericht_akt170.htm

12. April 2012 BZ Berlin:

Der Tatverdächtige, Angehöriger einer berüchtigten libanesischen Großfamilie, soll in einem Restaurant in der Sonnenallee mit Landsleuten in Streit über die Politik Syriens geraten sein.
...ein Polizeisprecher. Etwa zehn Schüsse, vermutlich aus einer tschechischen Pistole, soll der 36-Jährige noch abgefeuert haben
http://www.bz-berlin.de/bezirk/neukoelln/querschlaeger-flog-durch-mein-fenster-article1434770.html

2. April 2012 BZ Berlin::

Am 4. August hatte Mehmet Y. in der Kolberger Straße mit einer Pistole Ceska Modell 75 zwölf Schüsse auf das Auto der Familie seiner Ex-Frau Feride (24) abgegeben. Aus krankhafter Eifersucht
http://www.bz-berlin.de/tatorte/gericht/wedding-killer-hass-rache-eifersucht-article1427697.html


Pistols CZ - Pistols for Turkey (ganz unten):
http://www.czub.cz/upload/cz/CZ_75_B_OMEGA_TR.png
http://www.czub.cz/en/catalog/79-pistols-cz/

Ceska Pistolenangebote (dt.) ohne Türkei-Export-Modelle
http://www.czub.cz/de/catalog/79-gewehr-cz/

empedrei
23.09.2012, 12:54
Also beruhigen tut mich das nicht.Ist es doch ein ziemliches Spannungsfeld,.wenn man die Fragen und die möglichen Antworten bedenkt,die dieser Fall aufwirft.
Zu der Rockergeschichte:
Bin mir noch nicht im klaren,ob das die übliche wochenendliche Verwirrtaktik ist oder ob da mehr dran ist.
Zu den katastrophalen politischen und medialen Verhältnissen:
Sind wir da nicht selber schuld dran?

Nicht die Tatsache, dass die Geschichte abstrus ist und dazu dienen soll, alles "rechte" (und die Rocker gleich mit) zu entsorgen beruhigt mich, sondern die Tatsache, dass man nicht der einzige ist, der diesen Döner-Unfug NICHT glaubt.
Und wie sollten wir schuld an diesen Verhältnissen sein, wenn jedwede Art von Auflehnung, Kritik oder alternativem Denken sofort als rechts, potentiell Staatsfeindlich oder Verschwörungsgeschwurbel abgetan wird? Dann hilft nur noch die innere Emigration. Und Glotze aus. :)

Karl_Murx
23.09.2012, 13:35
stimmt, die Fahrräder tauchten nirgends wieder auf...........................wurden die geklaut ?

Auf jeden Fall war davon im Zusammenhang mit den Ermittlungen nie wieder die Rede.

Ingeborg
23.09.2012, 13:46
stimmt, die Fahrräder tauchten nirgends wieder auf...........................wurden die geklaut ?

ja, gute Frage!

fatalist
23.09.2012, 14:12
Auf jeden Fall war davon im Zusammenhang mit den Ermittlungen nie wieder die Rede.

da gab es doch die Geschichte von dem Rentner, der angeblich die 300.000 Euro (?) Belohnung nicht bekommen hatte, die ihm aber zustünden, weil er doch die Männer beobachtet haben will, die ihre Fahrräder in das Wohnmobil einluden und davonbrausten.

Das war möglicherweise eine lancierte falsche Story, denn die Eisenacher Bankräuber mit den Pistolenimitaten flüchteten zu Fuss.
Aber die Dönermorde wurden von Fahrrad-Flüchtigen begangen, und die Fahrradgeschichte brachte beides in Zusammenhang: Dönermorde und Bankraub Eisenach.

Kurz gegoogelt:

Pures Glück führte zur Ergreifung von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt. Ein Rentner lieferte nach FOCUS-Informationen den entscheidenden Hinweis. Er hat keine Prämie erhalten, obwohl allein nach dem Heilbronner Polizistenmord 300 000 Euro ausgelobt wurden.Die Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt sind nach ihrem Bankraub in Eisenach am 4. November 2011 nur durch einen großen Zufall aufgespürt worden. Der entscheidende Zeuge, ein 76 Jahre alter Rentner aus Eisenach, hat jedoch bis heute keine Belohnung für seinen Hinweis erhalten. Gegenüber FOCUS mutmaßte er: „Hätte ich das Wohnmobil der Männer nicht wahrgenommen, würden die Terroristen wahrscheinlich noch leben und weitere Verbrechen begehen.“

Der frühere DDR-Zöllner hatte Mundlos und Böhnhardt kurz nach deren Banküberfall in Eisenach zufällig auf einem abgelegenen Parkplatz beobachtet. Er sah, wie sie Fahrräder in ihr Wohnmobil packten und zügig losfuhren. Dabei stand der Zeuge, der selbst auf dem Weg zum Einkaufen war, nur etwa 20 Meter entfernt und merkte sich den ersten Buchstaben des Kennzeichens, V für Vogtland. Dieses Wissen gab der Thüringer wenig später an zwei Streifenpolizisten weiter, die zufällig seinen Weg kreuzten
...
Tipp von Rentner führte zur Festnahme: Mann für entscheidenden NSU-Hinweis nicht belohnt - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/76-jaehriger-lieferte-entscheidenden-hinweis-zeuge-nach-entdeckung-der-nsu-nazis-nicht-belohnt_aid_741132.html

Nereus
23.09.2012, 16:15
Fast rauchloses „Theaterfeuer“?

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/01-brennendes-wohnmobil-23638741_mbqf-1320596623-20857564/4,h=493.bild.jpeg


Gibt es irgendwo eine ordnende Hand, die irgendwie dem grausamen Treiben von aus dem Ruder gelaufenen Nazis ein Ende machen wollte? Die notwendige Beweise für gewünschtes Ermittlungsergebnis konzentrierte und auf weitere Zeugenschaft verzichten wollte? Absurd? Ja. Aber nicht unmöglich.
fragt René Heilig am 24.11.2011 im "Neuen Deutschland":

»Viele Spuren, geradewegs ins Nichts
Die »ordnende Hand« oder: Wer führte die Polizei zur Nazi-Terrorzelle?

Beobachtungen, Aussagen, Analysen - schön und wichtig. Doch ab einer gewissen politischen Brisanz wird jede Gewalttat zunehmend undurchsichtiger. Die Enttarnung einer rechtsextremistischen Terrorzelle in Zwickau ist politisch hochbrisant.

Bild. Bankräuber im Kassenraum

Bankraub in Arnstadt: Hier erhielt die Polizei zweckdienliche Hinweise, um die Nazibande zu stoppen.
Foto: Polizei
Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) hat 50 Mitarbeiter zur Durchleuchtung der Zwickauer Nazi-Terrorzelle abgestellt, Landesämter arbeiten zu. Das Bundeskriminalamt (BKA) und die Länderpolizeien stellen 330 Ermittler. Es geht (mindestens) um zehn Tötungsdelikte, 14 Banküberfälle, widerliche DVDs, Bank- und E-Mail-Konten, Handydaten, falsche echte Dokumente - vom Pass über Bahn- bis zu EC-Karten -, um DNA-Spuren, Fingerabdrücke, Anmietungen von Wohnungen, Autos und 30 Wohnmobilen.
Zu klären ist die Frage, wer das braune Mördertrio - so es eines war - Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe unterstützte, wer Waffen beschaffte, bei Überfallplanungen half. Die Ermittlungen, so sagt der neue Generalbundesanwalt Harald Runge, »verlaufen dynamisch«. Viele Ermittler, noch mehr Spuren - die im Nichts enden. Oder einfach nur falsch sind. So wie offensichtlich jene zum »Beziehungsdelikt«, die BKA-Chef Jörg Zierke am Montag austratschte. Danach hatte die ermordete Heilbronner Polizistin Michèle Kiesewetter irgendwelche Berührungspunkte mit den zwei männlichen Nazi-Killern. Eine Gaststätte in Oberweißbach, wo Kiesewetter herstammt, spiele eine Rolle. Nachforschungen ergaben: Unsinn. Wer einmal irrt ...
Am Dienstag erzählte das BKA dann etwas über die Vorgänge in Zwickau. Dort war am 4. November die Sparkasse am Nordplatz überfallen worden. Von wem? Es heißt von Mundlos und Böhnhardt. Der Zeuge, der die Räuber zu Fuß flüchten sah, wurde »getoppt« von einem anderen, der sie auf Fahrrädern hat fliehen sehen. Die hätten sie in ein Wohnmobil geworfen, das eiligst losgefahren sei. Gesteuert von wem?
Egal. Das passte ins Bild, entsprach der Vorgehensweise der Räuber bei anderen Überfällen, beispielsweise Anfang September in Arnstadt. Da hatten die Räuber zwar auch Masken auf, doch irgendwer machte irgendwie ein gelungenes Nazi-Phantombild.
Das jüngst verwendete Wohnmobil jedenfalls stand bereits seit 3. November im Eisenacher Schafrain. Das ist eine ruhige Straße, wo ein solches Ungetüm mit fremder Nummer sofort auffällt. Und genau dahin kehrten die Bankräuber mit ihrem fahrbaren Stützpunkt zurück. Zwei Streifenpolizisten entdecken es. Und dann kommt noch etwas aus 1001er Nacht. »Die ermittelnden Behörden gehen davon aus, dass die beiden im Wohnmobil aufhältigen Täter bemerkt hatten, dass sich Polizeibeamte dem Fahrzeug näherten«, sagt das BKA. Daraufhin habe Uwe Mundlos erst seinen Komplizen erschossen, danach das Wohnmobil in Brand gesetzt und sich anschließend gerichtet.
Dieser einfache »Doppelselbstmord« hat weitere dubiose Züge. Zunächst fehlt ein Motiv. Zweitens ist eine von Zeugen beobachtete dritte Person völlig vom Ermittlungshorizont verschwunden. Dafür ist jetzt - zwei Wochen später - von Schüssen die Rede, die die Nazis auf Polizisten abgefeuert haben sollen. Was schlechterdings nicht möglich war aus dem Wohnmobil heraus. Und weil es sie vermutlich nicht gegeben hat, wurden sie auch von Anwohnern - auch jenen, die in unmittelbarer Nähe das Fenster offen hatten - nicht gehört. Geschweige, dass jemand die Schützen sah. Zunächst war die Rede davon, man habe vier Pistolen (darunter die Dienstwaffe des Kollegen der getöteten Heilbronner Polizistin) und drei Gewehre an Bord gefunden. Am Dienstag tauchte eine »griffbereit« liegende Maschinenpistole auf. Die sei zwar »mutmaßlich defekt«, doch wurde aus ihr »möglicherweise ein weiterer Schuss abgegeben«. Wo sind die Projektile, die Hülsen? Wieso schickte die Polizei Feuerwehrleute zum Löschen vor, wenn sie doch nicht wissen konnte, dass die schießwütigen Insassen tot sind? Im Wohnmobil, das ja wieder zurückgegeben werden sollte, fanden sich ferner 40 Umzugskisten. Ist es logisch, dass man mit möglichst viel Beweismaterial an Bord zu einem Banküberfall fährt? Die Liste möglicher Zweifel an der Eisenach- Variante ließe sich verlängern.
Und was ist mit Beate Zschäpe? Es heißt, sie hätte die Zwickauer Wohnung in Brand gesetzt, um Beweismittel zu vernichten. Die in Fülle intakt blieben. Wer sagt, dass sie das Feuer legte? Sicher ist, dass sie sich - via Anwalt - der Polizei stellte. Klar, dass sie einen Kronzeugendeal aushandeln wollte - an dem die angeblich vom rechten Terror überraschten Ermittler mindestens ebenso interessiert sein müssten. Doch noch immer gibt es den Deal nicht. Seltsam. Ist Zschäpe vielleicht vor allem zur Polizei, um ihr Leben zu retten?
Gibt es irgendwo eine ordnende Hand, die irgendwie dem grausamen Treiben von aus dem Ruder gelaufenen Nazis ein Ende machen wollte? Die notwendige Beweise für gewünschte Ermittlungsergebnis konzentrierte und auf weitere Zeugenschaft verzichten wollte? Absurd? Ja. Aber nicht unmöglich.«
http://www.neues-deutschland.de/artikel/211807.viele-spuren-geradewegs-ins-nichts.html

und „Waldmeister“ auf Sondereinheiten.de gibt am 30.11.11. Infos wieder, die untersucht werden müssen, um die mögliche Antwort zu bekommen (auch die "Dönerbude von Arnstadt" und die "feuernde Maschinenpistole" als Voraussetzung für eine mögliche "Bankräubererschießung aus Notwehr", sowie ein "Bankräuber-Selbstmord durch Schuß in den Mund" tauchen hier in der Geschichte des Einsatzleiters auf!):
http://www.sondereinheiten.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=14273&start=195#p265627

Wohnwagenbrand mit schwarzem Rauch (kein "Theaterfeuer"):


http://www.youtube.com/watch?v=H0YzAep94NA

Ingeborg
23.09.2012, 21:10
und noch ein Dönermord ....

http://www.express.de/koeln/rache-tat--mord-in-kalk--opfer--42--war-schutzgelderpresser,2856,17894804.html

war sicher die NSU

http://www.express.de/koeln/toedliche-schuesse-in-kalk-taeter-stellte-sich-bei-der-polizei,2856,17897754.html

fatalist
24.09.2012, 03:58
und noch ein Dönermord ....

http://www.express.de/koeln/rache-tat--mord-in-kalk--opfer--42--war-schutzgelderpresser,2856,17894804.html

war sicher die NSU

http://www.express.de/koeln/toedliche-schuesse-in-kalk-taeter-stellte-sich-bei-der-polizei,2856,17897754.html


Aufklärung ging zu schnell. Kein Geheimdienstler in der Nähe. Kann daher nicht der NSU gewesen sein :crazy:

Ingeborg
24.09.2012, 09:07
Aufklärung ging zu schnell. Kein Geheimdienstler in der Nähe. Kann daher nicht der NSU gewesen sein :crazy:

sie haben die Jungs zu früh gekillt :cool:

solaris
24.09.2012, 16:37
Stasi 3.0 (https://www.radio-utopie.de/2012/09/23/stasi-3-0/)



Von Daniel Neun | 23.September 2012


Der Berliner CDU-Innensenator und der Staatsschutz-Leiter der Polizei decken einen alten DDR-Polizeispitzel, Faschisten und mutmaßlichen Sprengstofflieferanten. Ein Kommentar.

Derzeitige Nachrichtenlage ist also wie (http://www.open-report.de/artikel/V-Mann-Aff%C3%A4re%3A+Dokumente+n%C3%A4hren+Zweifel+an+Au ssagen+von+Berliner+Innensenator/186310.html) folgt (http://www.n-tv.de/politik/V-Mann-war-schon-DDR-Spitzel-article7293711.html): ein gewisser “Thomas S.” war anno 1986 unter dem Decknamen “Frank Schwarz” Informant der Polizeiabteilung K 1 des DDR Innenministeriums und beschnupperte seine “negativ-dekadenten” Kollegen in der Fußballfan-Truppe des FC Karl-Marx-Stadt. Danach war er Faschist und arbeitete vom November 2000 bis Januar 2011 für das Berliner Landeskriminalamt.
Da redet man viel, wenn der Tag lang ist. Schließlich kann man davon leben.
Der jetzige Innenminister von Berlin ist auch deshalb Innenminister, weil vor der Landtagswahl in Berlin am 18. September 2011 nachts jede Menge Autos brannten. Alles Linke. Also, Linke, die mal nicht bei der Stasi waren. Natürlich.
Polizeigewerkschaften forderten (https://www.radio-utopie.de/2011/08/27/auch-zdf-umfrage-sieht-piratenpartei-berlin-bei-4-5-prozent/) damals den Einsatz von Zeppelinen und Drohnen mit Überwachungskameras über Berlin. Mittlerweile ist der Einsatz von Drohnen über Deutschland, auch zur “polizeilichen Gefahrenabwehr”, legalisiert worden. (https://www.radio-utopie.de/2011/12/21/drohnen-uber-alles-angriff-des-bundestages-auf-die-republik/) Irgendwo sitzt derweil irgendein Pirat und wartet auf Anweisung aus dem Verteidigungsministerium und dessen Angestellten. (http://news.naanoo.com/news/neuer-piraten-chef-schlomer-schliest-regierungsbeteiligung-im-bund-nicht-aus) Wenigstens das ist noch wie vor der Wahl (https://www.radio-utopie.de/2012/01/31/aufgeflogene-polizei-spionage-lasst-piratenpartei-berlin-steigen-unverdient/).
Nun sitzt also Innensenator Frank Henkel da und möchte nicht, dass über seine V-Leute geredet wird. Schon gar nicht in dem einen Untersuchungsausschuss, den sich die Garderobenständer von Kapital und ehrenwerter Gesellschaft im Bundestag alle paar Jahre mal erlauben. Auch der Herr vom Berliner Polizei-Staatsschutz möchte das nicht, Polizeidirektor Oliver Stepien.....
(....)
Nach “NSU”, Rockern und Ku-Klux-Klan bin ich eigentlich nur noch gespannt darauf, welchen Schwachsinn uns der “Spiegel” und die Medienpsychologen aus Polizei und Geheimdiensten demnächst noch auftischen werden. Marsmännchen. Was anderes bleibt kaum übrig.
Bis heute warte ich darauf, dass die Person, die derzeit als Beate Zschäpe in der Haft sitzt, in der Öffentlichkeit auftritt. Ich muss sagen, ich bin wirklich gespannt darauf. Und ich frage mich, warum sämtliche Journalisten, Abgeordnete, Juristen und sonstige Personen, die in den letzten zwanzig Jahren davon leben konnten (oder es die nächsten zwanzig wollen) sich penetrant weigern den Bericht des “Tagesspiegel” vom 28. Juli zur Kenntnis zu nehmen. Demzufolge berichtete dem MAD 1999 eine Quelle, dass laut einem Beamten des Landeskriminalamts Thüringen die untergetauchten Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe auf der griechischen Insel Kreta tot aufgefunden worden waren. (MAD-Quelle: “NSU”-Trio bereits 1999 tot (https://www.radio-utopie.de/2012/07/30/mad-quelle-nsu-trio-bereits-1999-tot/))
Mal angenommen, das wäre Hörensagen – was ist dann der Rest all dieser seit November 2011 aufgetauchten Berichte und Behauptungen? Warum wird die Information, dass dieses “Terrortrio” zum Zeitpunkt einer ganzen Reihe von Morden Jahre später längst tot war, nicht überprüft? Und wer hätte denn 1999 ein Interesse daran gehabt, Nebelkerzen zu werfen und irgendetwas zu vertuschen?
(....)
Schon dieses ganze Riesentamtam von Trauerfeiern, Entschuldigungen und Regierungserklärungen seitens Personen, die u.a. ohne mit der Wimper zu zucken hundertdreissig zu Tode gebombte Asiaten in Kunduz als kleinen Betriebsunfall im Zuge eines unvermeidbaren Krieges wegwischten und sich nie, auch nur eine Sekunde, durch Menschlichkeit auszeichneten – schon gar nicht gegenüber irgendwelchen Minderheiten – löste bei mir die Gewissheit aus, dass hier seitens staatlicher Autoritäten eine Geschichte öffentlich so festgeklopft werden sollte, dass Niemand es wagen würde sie in Frage zu stellen. Niemand, das bin ich.


weiter:
https://www.radio-utopie.de/2012/09/23/stasi-3-0/


(https://www.radio-utopie.de/2012/09/23/stasi-3-0/)

bavaria
24.09.2012, 16:55
Alles, was an Informationen vorliegt, entnimmt man Zeitungen und Nachrichten. Das ist viel zu wenig, um den Fall wirklich beurteilen zu können. Erst wenn der Prozess gegen Tschäpe eröffnet ist und damit die Akten öffentlich werden kann man sich ein endgültiges Urteil bilden. Jetzt mit der Stange im Nebel zu stochern birngt wenig.
Auch die gezeigten Brandvergleiche bringen nichts. Das eine kann einen Schwelbrand zeigen, der eben kaum Flamme aber viel Rauch entwickelt, während beim anderen mit Hilfe eines Brandbeschleunigers sofort ein offenes Feuer entsteht.

Gawen
24.09.2012, 17:31
Alles, was an Informationen vorliegt, entnimmt man Zeitungen und Nachrichten. Das ist viel zu wenig, um den Fall wirklich beurteilen zu können. Erst wenn der Prozess gegen Tschäpe eröffnet ist und damit die Akten öffentlich werden kann man sich ein endgültiges Urteil bilden. Jetzt mit der Stange im Nebel zu stochern birngt wenig.

Warum? Es ist doch für einen Homo Politicus ein völlig legitimes Anliegen die Pressemeldungen auf Widersprüche zu analysieren.

Und natürlich auch die Verlautbarungen der Untersuchungskommissionen...

solaris
24.09.2012, 17:52
Propaganda von der feinsten Sorte bei der ZEIT
Es wurde ein Bild eingestellt das dem hier entspricht:

raus aus dem Euro fordern = NPD = gleich Nazi
Man muss aber nicht in der NPD sein, um dies zu fordern.
So werden die Leute "getrimmt"

und nun wurde es ausgetauscht:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/nbp-verbot-belege

bavaria
24.09.2012, 18:11
Warum? Es ist doch für einen Homo Politicus ein völlig legitimes Anliegen die Pressemeldungen auf Widersprüche zu analysieren.

Und natürlich auch die Verlautbarungen der Untersuchungskommissionen...
Man kann einfach nicht beurteilen, ob sich die Widersprüche aus der Sache und den Fakten ergeben oder ob sie schlechtem Journalismus entstammen. Journalisten schnappen oft Teilstücke auf und rücken dann die Geschiche so zurecht, daß sie sich gut verkauft oder eben der politischen Richtung der Zeitung entspricht.
Nach dem, was bisher bekannt wurde, sind die Dönermorde der NSU-Gruppe nicht nachzuweisen. Die Indizien genügen für eine zwingende Beweisführung nicht. Dafür müßte noch einiges dazukommen. Ob sich dies in den Akten finden läßt, wird sich zeigen. Der Prozeß Tschäpe wird sicher spannend. Ich hoffe, sie hat einen excellenten Verteidiger.

Gawen
24.09.2012, 19:40
Nach dem, was bisher bekannt wurde, sind die Dönermorde der NSU-Gruppe nicht nachzuweisen. Die Indizien genügen für eine zwingende Beweisführung nicht. Dafür müßte noch einiges dazukommen. Ob sich dies in den Akten finden läßt, wird sich zeigen. Der Prozeß Tschäpe wird sicher spannend. Ich hoffe, sie hat einen excellenten Verteidiger.

Um so sinnvoller ist es die Widersprüche aufzuzeigen und dem Verteidiger einen Besuch dieses Threads hier zu empfehlen.

Fatalist kann ja mal eine "Best of" Zusammenfassung machen. ;)

Karl_Murx
24.09.2012, 20:31
Stasi 3.0 (https://www.radio-utopie.de/2012/09/23/stasi-3-0/)



weiter:
https://www.radio-utopie.de/2012/09/23/stasi-3-0/


(https://www.radio-utopie.de/2012/09/23/stasi-3-0/)

Trotz des eindeutigen Linksdralls der politischen Provenienz des zitierten Autors ein lesenswerter Artikel:

http://www.n-tv.de/politik/V-Mann-war-schon-DDR-Spitzel-article7293711.html

Der frühere Berliner V-Mann Thomas S., der jahrelang in enger Verbindung zur Terrorzelle NSU stand, soll einem Zeitungsbericht zufolge bereits zu DDR-Zeiten ein Informant der Polizei gewesen sein. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Dokumente der Stasi-Unterlagenbehörde. S. sei unter dem Decknamen "Frank Schwarz" Informant der Polizeiabteilung K 1 des Innenministeriums der DDR gewesen, die Verbrechen mit geheimdienstlichen Methoden bekämpfte, berichtete die Zeitung. Laut den zitierten Papieren berichtete er ab April 1986 über "negativ dekadente" Fankreise des damaligen Fußball-Oberligisten FC Karl-Marx-Stadt, zu denen er selbst gehört habe.

Ein sicherer Beleg für die These, daß die Stasi-Spitzel und -informanten, die nach der Wende nicht offen enttarnt wurden, nahtlos ihre Tätigkeit für den "neuen" Dienst namens Verfassungsschutz weiterführten. Einmal Spitzel, immer Spitzel. Es gibt auch in meinem Bekanntkreis Leute, die nach Informationen alteingesessener echter Oppositioneller damals ihre Berichte geschrieben haben und das heute immer noch tun.


Unter Druck: Berlins Innensenator Henkel.
(Foto: dapd)
Ein nun aufgetauchtes Papier könnte allerdings den Innensenator erneut in die Bredouille bringen. Nach Angaben des Magazins "Spiegel" belegt ein vertrauliches Schreiben des Berliner Staatsschutzchefs Oliver Stepien vom 3. April an die Bundesanwaltschaft vom Frühjahr 2012, dass die Berliner Polizei die Akten zu dem V-Mann Thomas S. selbst vorenthalten wollte. Henkel hatte bisher behauptet, dies sei wegen einer Absprache mit der Bundesanwaltschaft geschehen.

Laut "Spiegel" zeigt das Papier, dass die Berliner Sicherheitsbehörden den Karlsruher Ermittlern keine Unterlagen über Thomas S. übermitteln wollten. Als Grund führte Stepien demnach an, dass nach einer Übersendung an den Generalbundesanwalt auch eine Einsicht des Untersuchungsausschusses des Bundestags in die Akten nicht ausgeschlossen werden könne.

Das bei SPON zitierte Schreiben des Polizeidirektors Stepien an die Bundesanwaltschaft hat es in sich:

http://www.spiegel.de/media/0,4906,29647,00.pdf

Sehr geehrter Herr Grießbaum,

Ich bedanke mich für Ihr Schreiben vom 29. März. Leider kann ich Ihrem Wunsch auf Übersendung aller Akten zur ehemals hier geführten "VP 562" nach derzeitigem Stand nicht entsprechen.

Wie bereits in der durch mich initiierten Besprechung am 20 März in Karlsruhe dargestellt, bin ich selbstverständlich daran interessiert, die Bezüg einer hier geführten Vertrauenspeson zum "NSU-Komplex" grundsätzlich offen zu kommunizieren (sic!). Gleichwohl darf ich rechtliche Gegebenheiten, die beispielsweise in Beachtung einer Garantenpflicht ggü. der ehemaligen "VP" wesentliche Aspekte des Quellenschutzes berühren, nicht außer Acht lassen.

Vor diesem Hintergrund erscheint mir derzeit eine Offenlegung der angeforderten Akten nicht möglich.

Nach allerhand juristischem Wischiwaschi dann diese Passage:


Die aktuellen Feststellungen zur als terroristisch eingeschätzten Gruppierung "Nationalsozialistischer Untergrund (NSU), aber auch die generelle Lageeerkenntnisse zeigen eine nicht unerhebliche Gewaltbereitschaft zumindest in Teilen der rechtsextremen Szene, die offenkundig selbst vor Tötungsdelikten nicht zurückschreckt. Die Szene verfügt erforderlichenfalls (sic!) über Waffen und Sprengstoff und ist offenbar auch grundsätzlich bereit, diese einzusetzen.

Bemerkenswert ist zunächst mal der Freudsche Versprecher, daß die Szene "erforderlichenfalls über Waffen und Sprengstoff" verfügt. Mit anderen Worten: Wenn es dem Verfassungsschutz oder der Polizei unter dem LtdKD Stepien zweckmäßig erscheint, verfügt die Szene auch über Waffen und Sprengstoff?

Dann springt dem gesamten Text die Solltologie nur so aus allen Knopflöchern. Anders sind diese umständlichen und relativierenden Formulierungen nicht zu erklären. Wie jetzt: Ist der "NSU" nun nach Meinung von Herrn Stepien eine terroristische Gruppe, oder wird sie "so eingeschätzt" (von wem eigentlich)? Hat sie nun gemordet, oder hat sie das lediglich "offenkundig" so getan, also mit anderen Worten, weder Herr Stepien noch sonst irgendjemand ist in der Lage, diese von Medien und Behörden von früh bis spät seit Monaten verbreitete Behauptung zu beweisen? Auf den Kalauer mit den "erforderlichenfalls" zur Verfügung stehenden Waffen und dem Sprengstoff bin ich schon eingegangen. Dann im letzten Satz die Bemerkung, daß die rechtsextreme Szene "offenkundig" bereit ist, besagte Waffen und Sprengstoff einzusetzen. Man möchte fragen: Wozu ermitteln denn die Behörden seit Monaten mit Hochdruck und kaum noch zu überbietendem materiellen und personellem Aufwand, wenn dann nicht mehr dabei herauskommt als die Vermutung, daß hier eine rechtsterroristische Gruppe gemordet haben könnte?

Was aber am interessantesten ist, wäre die Klärung der Frage, wer sich hier mehr vor Lachen zerkugelt hat, Herr Stepien beim Aufsetzens dieses Schreibens oder der Herr Grießbaum bei der Generalbundesanwaltschaft während des Lesens. Denn beiden, ersterem wohl noch mehr als letzterem, dürfte wohl am allerbesten bekannt sein, wer hier seinen V-Leuten in der rechtsextremen Szene Sprengstoff zukommen ließ (oder etwas, was danach aussehen sollte) bzw. - als Essenz des Ganzen - wer oder was diese sogenannte rechtsterroristische Gruppe namens "Nationalsozialistischer Untergrund" tatsächlich darstellt.


Im Radio-Utopie-Blog beim Lesen des Artikels "Stasi 3.0" bin ich auf folgende Bemerkung gestoßen:


Auch der Herr vom Berliner Polizei-Staatsschutz möchte das nicht, Polizeidirektor Oliver Stepien. Der schrieb vertraulich an die Bundesanwaltschaft (sowas steht irgendwann immer im “Spiegel”) und sagte, es könne nicht ausgeschlossen werden, dass Unterlagen die man den Generalbundesanwalt schicke, irgendwann auch im Bundestag zu lesen sein könnte.

Ahnt hier Daniel Neun eventuell, was hinter solchen Enthüllungsstories über "vertrauliche" Schreiben, die dann prompt in Medien wie dem "SPIEGEL" stehen, für eine bewußte Taktik steckt? Daß hier nämlich über Bande gespielt wird, d.h., über den Medien zugespielte Infos gezielt bestimmte Gerüchte bzw. Sichtweisen in der Öffentlichkeit verbreitet werden, die dazu dienen, entweder Zusammenhänge vorzugaukeln bzw. diese zu vernebeln?

Seine linke Gesinnung hindert den Artikelverfasser daran, den Schluß zu ziehen, der sich eigentlich aus dem Inhalt des Artikels ergibt:


Ich habe schon zu Zeiten der “Wahlalternative für Arbeit und Soziale Gerechtigkeit” ab 2004 immer wieder höflich und sachgemäß darum ersucht, heraus zu finden was diese ganze Bande in Polizei, Militär und Spionage seit 2001 eigentlich so macht. Und ob das wirklich alles stimmt, was die vor ihren neuen “Sicherheitsgesetzen” jedesmal erzählen. Ich wollte erklärt haben, warum nach Attentaten oder vermeintlichen Attentaten stets immer die weiter ermächtigt wurden, die sie hätten verhindern müssen, aber irgendwie nicht da waren. Oder irgendwie da waren, aber vorher und nachher keine Ahnung davon hatten, aber rein zufällig und hinterher mit großen Augen fragten, “Ja was hätten wir denn machen sollen? Erklären Sie uns das. Erklären Sie uns alles, was unser Job ist, denn sonst verstehen wir das alles nicht. Wo bin ich? Bin ich überhaupt hier? Sind Sie wirklich da und stellen mir diese blöde Frage? Und was ist eigentlich operative Psychologie, Herr Schwachkopf, ähh, Herr Abgeordneter? Das ist doch alles Theorie….”

Und weiter:


Ich habe diese ganze Story von der organisierten Gruppe “Nationalsozialistischen Untergrund”, seit sie am 11. November über den Apparat in die Presse kam, von Anfang an nicht geglaubt. Dass nun ausgerechnet am 14. November 2011, als ich meinen Artikel dazu veröffentlichte, im Bundesamt für Verfassungsschutz bergeweise Akten geschreddert wurden, hat nicht dazu geführt meine Zweifel auszuräumen. Vernichtet wurde u.a. “G-10-Material”, also Material der “strategischen Fernmeldeaufklärung”, für die der Bundesnachrichtendienst bereits 1994 beauftragt wurde und 1999 dafür vom Bundesverfassungsgericht einen Freifahrtschein ausgestellt bekam.

Kein Mensch kennt in Deutschland die aus vier Personen bestehende G-10-Geheimkommission. Diese vier Personen sollen über sämtliche “durch die Nachrichtendienste des Bundes BND, BfV, MAD durchgeführten Beschränkungsmaßnahmen im Bereich des Brief-, Post- und Fernmeldegeheimnisses (Art. 10 GG)” entscheiden. Innerhalb nur eines einzigen Jahres fingen – und das sind die offiziellen Angaben der Bundesregierung – die Spione des deutschen Staates allein 37 Millionen Emails ab.

Diese G-10-Kommission soll nun suggerieren, das Artikel 10 des Grundgesetzes vom Staat tatsächlich eingehalten wird? Das ist ein Gag, der an Abscheulichkeit seitens aller staatlichen Instanzen selbst durch das “Parlamentarische Kontrollgremium” nicht überboten wird.


Soviel Erkenntnis sollte Daniel Neun eigentlich zu gewissen Schlüssen über den Charakter bekanntgewordener links- wie rechtsterroristischer Aktionen der Vergangenheit und der Gegenwart verhelfen wie auch, wer deren eigentlicher Urheber ist. Aber hier legt sich dann der alte 68er Reflex wie Tomaten auf den Augen, und der eigene politische Standpunkt verstellt die Einsicht:


Bis heute können die Geheimdienste in Deutschland machen was sie wollen. Es gibt kein Halten. Es gibt keine Hemmungen. Es gibt nur Befehle von oben und dazwischen jede Menge Spielraum. Zum Spielen, für die lieben Kleinen in den Diensten. Damit sie sich mal so richtig austoben können, an all diesen Linken und den Spinnern und den Gutmenschen und ach, den Muslimen, natürlich. Sieht ja keiner. Fragt ja keiner.

Nein, eben nicht. An den "Linken" und "Spinnern" und "Gutmenschen" und den lt. gutmenschlicher Definition als Opfer deutschen Rassismus geltenden Muslimen haben sich die Dienste hier eben nicht ausgetobt. Aber ihnen gezielt das ins ideologische Raster passende rechtsextreme Bedrohungsszenario vorgegaukelt, um sie manipulieren und in die Richtung dirigieren zu können, die man wollte. Dieses Ziel ist im Artikel von Daniel Neun ja explizit benannt worden.



Und in all dieser hemmungslosen, skrupellosen, international vernetzt betrieben Spionage von Diensten, Polizeibehörden, Detekteien und Konsortien gegen die gesamte Bevölkerung der seit 2001 kriegführenden Staaten sollen drei Nazis in einem Wohnmobil mordend und Banken ausraubend quer durch Deutschland gecruised sein, ohne erwischt worden zu sein oder ihre Taten auch nur durch Bekennerschreiben bekannt zu machen?

Nach “NSU”, Rockern und Ku-Klux-Klan bin ich eigentlich nur noch gespannt darauf, welchen Schwachsinn uns der “Spiegel” und die Medienpsychologen aus Polizei und Geheimdiensten demnächst noch auftischen werden. Marsmännchen. Was anderes bleibt kaum übrig.

Solange die Linke weiter ihren Kampf-gegen-Rechts betreibt, weil sie von der Schimäre des Ewigen Nazis in uns Deutschen nicht lassen kann, und solange wir uns dieses Schwachsinn seitens des "SPIEGEL", der Polizei, der Geheimdienste und der Politik vorsetzen lassen, ohne ihn deren Urheber vor die Füße zu kippen und sie persönlich in selbigen hineinzutunken, wird das immer so weitergehen.


P.S. Apropos der Herr Grießbaum bei der Bundesanwaltschaft: Dessen Namen kommt mir so bekannt vor. War der nicht schon früher bei ähnlichen politischen Prozessen involviert, z.B. im Fall Verena Becker? Wer kann mir da mal helfen?

Karl_Murx
24.09.2012, 20:34
Man kann einfach nicht beurteilen, ob sich die Widersprüche aus der Sache und den Fakten ergeben oder ob sie schlechtem Journalismus entstammen. Journalisten schnappen oft Teilstücke auf und rücken dann die Geschiche so zurecht, daß sie sich gut verkauft oder eben der politischen Richtung der Zeitung entspricht.

Oder aber sie lassen sich für bestimmte politische Aktivitäten instrumentalisieren, indem sie Informationen, die ihnen gezielt zugespielt werden, wunschgemäß in der Öffentlichkeit verbreiten, weil das zur Stützung bestimmter offizieller Sichtweisen nützlich ist.


Nach dem, was bisher bekannt wurde, sind die Dönermorde der NSU-Gruppe nicht nachzuweisen. Die Indizien genügen für eine zwingende Beweisführung nicht. Dafür müßte noch einiges dazukommen. Ob sich dies in den Akten finden läßt, wird sich zeigen. Der Prozeß Tschäpe wird sicher spannend. Ich hoffe, sie hat einen excellenten Verteidiger.

Wenn es denn zum Prozeß kommt. Das kann auch bedeuten: Wenn Zschäpe diesen Prozeß denn erlebt.

solaris
24.09.2012, 20:47
.
P.S. Apropos der Herr Grießbaum bei der Bundesanwaltschaft: Dessen Namen kommt mir so bekannt vor. War der nicht schon früher bei ähnlichen politischen Prozessen involviert, z.B. im Fall Verena Becker? Wer kann mir da mal helfen?

Griesbaum wird kommissarischer Generalbundesanwalt Ein Terroristenjäger übernimmt Harms' Amt

30.9.2011

Deutschlands oberste Strafverfolgerin, Generalbundesanwältin Monika Harms, ist bei einem Festakt in Karlsruhe in den Ruhestand verabschiedet worden. Die Amtsgeschäfte übernimmt zunächst ihr bisheriger Stellvertreter Rainer Griesbaum. Der hat fast sein ganzes Berufsleben mit der Verfolgung von Terroristen verbracht.

Von Holger Schmidt, ARD-Terrorismusexperte, SWR Baden-Baden
Rainer Griesbaum begann seine Karriere 1987 als Staatsanwalt in Karlsruhe. Anfang der 80er Jahre kam er zunächst als wissenschaftlicher Mitarbeiter an die Behörde - bis heute der übliche Karriereweg beim Generalbundesanwalt. Vor allem Ermittlungen gegen die Rote Armee Fraktion, namentlich gegen Christian Klar und Brigitte Mohnhaupt wurden sein Spezialgebiet.

Nach einer Zeit als Referatsleiter im Justizministerium kehrte Griesbaum 1990 als Oberstaatsanwalt beim BGH in die Behörde zurück. 1997 wurde er Bundesanwalt und damit Leiter eines Referates in der Terrorismusabteilung. Griesbaum erlebte die Anschläge des 11. Septembers 2001 vor dem Fernseher im Zimmer des Abteilungsleiters Terrorismus. Ihm sei sofort klar gewesen, welche neue Herausforderung dieser Terrorismus sein würde, sagt Griesbaum im Rückblick: "Es war eine neue Qualität und Dimension vom Terrorismus, aber wir hatten ja schon früher Einblick in diesen Bereich gewonnen"

Der heimliche Behördenchef

Im Mai 2004 wird er selbst Abteilungsleiter Terrorismus, 2007 zudem ständiger Stellvertreter der Generalbundesanwältin Monika Harms. Doch nicht nur in der öffentlichen Wahrnehmung, auch in den deutschen Sicherheitsbehörden gilt er als der heimliche Behördenchef. "Wir haben das mit Griesbaum besprochen", ist seit Jahren ein Standardsatz, wenn bei Polizeibehörden oder Innenpolitikern die Sprache auf die Behörde in Karlsruhe kommt.
Dabei gilt der 63-jährige Griesbaum als Praktiker. Selbst als stellvertretender Behördenchef sehe er sich vor allem als Ermittler, sagt er selbst über sich. Tatsächlich tauchen derzeit im Verfahren gegen Verena Becker wegen der Ermordung von Siegfried Buback und seinen Begleitern auch ganz aktuelle Zeugenvernehmungen auf, die Rainer Griesbaum selbst geführt hat.
Nicht ganz unproblematisch ist aber gerade beim Ermittlungsverfahren Buback, dass Griesbaum in den 1980er Jahren zu den beteiligten Staatsanwälten gehörte und nun selbst Chef der neuen Ermittlungen ist. In seiner eigenen Wahrnehmung ist das aber kein Problem: Die Staatsanwaltschaft ermittelt objektiv, betont er immer wieder. Gibt es aber einen Ermittlungserfolg, beispielsweise durch moderne DNA-Technik, ist ihm die Freude über neue Erkenntnisse anzumerken.

http://www.tagesschau.de/inland/griesbaum100.html

Esreicht!
24.09.2012, 21:01
Propaganda von der feinsten Sorte bei der ZEIT
Es wurde ein Bild eingestellt das dem hier entspricht:

raus aus dem Euro fordern = NPD = gleich Nazi
Man muss aber nicht in der NPD sein, um dies zu fordern.
So werden die Leute "getrimmt"

und nun wurde es ausgetauscht:

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/nbp-verbot-belege

Von dem gefeierten Lichterketten-Erfinder di Lorenzo ist doch nichts anderes zu erwarten. Wir haben es hier mit entmenschtem antideutschen Abschaum zu tun,der übrigens weiß, daß er sich nicht mehr lange mit seinen Lügen dank Internet halten kann und deshalb wild und dämlich um sich schlägt:))

kd

Nereus
24.09.2012, 23:50
Warum? Es ist doch für einen Homo Politicus ein völlig legitimes Anliegen die Pressemeldungen auf Widersprüche zu analysieren.
Und natürlich auch die Verlautbarungen der Untersuchungskommissionen...

Richtig, zumal wenn die Akteure sich selber offensichtlich widersprechen.

Beispiel: Die erste Tat-Versionen der Thüringer Offiziellen:

“Als sich die Beamten dem Fahrzeug näherten, erschossen sich die beiden Männer im Inneren."

Die Einsatzkräfte wurden also nicht mit einer verklemmten PM beschossen, wie später behauptet wurde. Es wurde auch keine gefunden.

Nur insgesamt vier Pistolen und drei Gewehre wurden in dem ausgebrannten Fahrzeug gefunden. Im Mittelpunkt des Interesses stehen die angeblichen Waffen aus dem Heilbronner Polizistenmord.

8.11.11 Thüringer-allgemeine.de
von Kai Mudra / 08.11.11 / TA


http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00536EED_A4BF46B8216D7F851DD821DAA01071AF
Kriminaldirektor Michael Menzel stellte am Montag im Erfurter Innenministerium erste Ermittlungsergebisse der Soko "Copron" zum Bankraub in Eisenach vor. Foto: Marco Kneise

»Die Eisenacher Bankräuber besaßen die Waffe der in Heilbronn erschossenen Polizistin aus Thüringen. Wie viel Verbrechen die beiden verdächtigen Männer vor ihrem Tod begangen haben, konnten die Thüringer Ermittler um Kriminaldirektor Michael Menzel am Montag (7.11.11) noch nicht sagen.
Erfurt. Die Ermittlungen zu einem brutalen Banküberfall in Eisenach brachten eine dramatische Wende bei der Fahndung nach den Heilbronner Polizistenmördern. Außerdem mussten sich die Thüringer Kriminalisten noch mit einer Wohnungsexplosion im sächsischen Zwickau beschäftigen.
Freitagabend (4.11.11.) entdeckte die Spurensicherung eine Polizei-Dienstpistole in dem nach dem Sparkassenraub von Eisenach ausgebrannten Wohnmobil. Die Waffe war der am 25. April 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin Michele Kiesewetter abgenommen worden. Unbekannte hatten die aus Thüringen stammende Polizistin damals am helllichten Tag erschossen. Ihr Kollege überlebte schwer verletzt.
Dass die Polizei am Freitag nur wenige Stunden nach dem Raubüberfall das verdächtige Wohnmobil ausfindig machen konnte, ist Ergebnis intensiver Ermittlungsarbeit. Denn nach einem Sparkassenraub im September in Arnstadt flüchteten zwei Täter mit Fahrrädern. Allerdings konnten sie damals entwischen.

"Eine der Möglichkeiten war, dass die Verdächtigen ein Fahrzeug benutzen, in dem die Fahrräder verladen werden", erzählt Kriminaldirektor Menzel. "Als nun nach dem Überfall von Eisenach wieder von der Flucht zweier Männer auf Fahrrädern erzählt wurde, änderten wir die sonst übliche Ringfahndungstaktik."
Gestern rekonstruierte die Polizei die Flucht der Bankräuber von Eisenach bis Stregda. In dem Ort wurde nach Spuren gesucht - auch in Abfalltonnen.

Bis zu zehn Einsatzfahrzeuge suchten in Eisenach intensiv nach möglichen Autos, mit denen auch Fahrräder transportiert werden konnten. Dafür erhielt die Polizei kurz nach dem Überfall den entscheidenden Tipp eines Zeugen. Dieser hatte gesehen, wie zwei Männer Fahrräder in ein Wohnmobil geladen hatten und dann ziemlich eilig von einem Parkplatz gefahren waren.

"Der Zeuge konnte uns sogar noch den Anfangsbuchstaben des Kennzeichens nennen", fügt der Kriminaldirektor an.
Gegen Mittag entdeckten Polizisten das Wohnmobil in einem Eisenacher Vorort. Als sich die Beamten dem Fahrzeug näherten, erschossen sich die beiden Männer im Inneren. Nach Ansicht der Polizei haben sie auch das Feuer gelegt mit dem die Inneneinrichtung des Caravans in Brand geraten war.
Nach den Löscharbeiten wurden die beiden Leichen entdeckt und die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes (LKA) mit der weiteren Spurensicherung beauftragt. Zudem nahm die Soko "Capron", benannt nach dem Caravanbauer (http://www.capron.eu/ ) , ihre Arbeit unter Leitung von Menzel auf.
Die LKA-Spezialisten fanden insgesamt vier Pistolen und drei Gewehre in dem ausgebrannten Fahrzeug. Darunter auch noch die Dienstwaffe des Kollegen der getöteten Polizistin.
Noch in der Nacht zu Samstag informierte die Thüringer Polizei die mit dem Polizistenmord von 2007 befasste Soko Parkplatz beim Landeskriminalamt in Stuttgart. Wenige Stunden später waren Ermittlungsexperten aus Baden-Württemberg nach Thüringen gekommen, um bei der weiteren Auswertung der zahlreichen Spuren zu helfen.
http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00536EE9_A758417BC9630B14B2995865B55D8C38
Solche Waffen "Heckler & Koch P 2000" wurden im Wohnmobil der Bankräuber von Eisenach entdeckt - im Bild ein Modell der Baureihe.

Ob einer der beiden toten Männer aus dem Wohnmobil der Heilbronner Polizistenmörder ist, dazu wollte Menzel gestern nichts sagen. Die Stuttgarter Ermittler kennen den Waffentyp, aus dem auf die beiden Beamten geschossen wurde. Vielleicht lag auch diese Pistole im Caravan.
Die Experten der Spurensuche hätten das verdächtige Wohnmobil komplett zerlegt, erzählt Soko-Chef Menzel. Insgesamt seien 40 Umzugskartons mit zahlreichen Asservaten sichergestellt worden.
In dem ausgebrannten Fahrzeug wurde auch die Beute des Banküberfalls in Eisenach und die des Raubs in Arnstadt entdeckt. Die Summe stimme in etwa mit der Beute beider Straftaten überein, so der Kriminaldirektor. Einige der Geldbündel sollen noch immer Banderolen mit Stempeln der Sparkasse Arnstadt getragen haben.
Doch die Thüringer Ermittler beschäftigt seit Freitag noch ein dritter Tatort. Im sächsischen Zwickau im Ortsteil Weißenborn wurde eine Doppelhaushälfte bei einer Verpuffung weitgehend zerstört. Zeugen wollen eine blonde Frau kurz vor dem Unglück aus dem Haus kommen gesehen haben. Die 36-jährige mit Namen Susann wird inzwischen per Haftbefehl gesucht, da die Verpuffung absichtlich herbeigeführt worden sein soll.
Die Frau nutzte das Zwickauer Wohnhaus gemeinsam mit den beiden Männern im Alter von 34 und 38 Jahren seit 2008. Auf die Verbindung zwischen Eisenach und Zwickau hatten die Polizei Zeugen geführt.
Mehrere Anwohner des Ortsteils Weißenborn wollen eben das am Freitag in Eisenach ausgebrannte Wohnmobil am Tag zuvor noch in der Nähe der zerstörten Wohnhaushälfte gesehen haben. Ihnen war das Fahrzeug durch Medienberichte aufgefallen.
Dass es sich dabei um eine heiße Spur handeln könnte, war auch den Ermittlern klar. Denn das Fahrzeug war im sächsischen Vogtlandkreis, ganz in der Nähe von Zwickau zugelassen worden. Nach Informationen unserer Zeitung soll einer der beiden Männer den Caravan bei einem Verleih im sächsischen Treuen gemietet haben.
Menzel verwies gestern darauf, dass die Ermittlungen noch am Anfang stünden. Daher wollte er keine Spekulationen über mögliche weitere Straftaten des verdächtigen Trios anstellen, schloss diese Möglichkeit jedoch auch nicht aus.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290 «

http://www.thueringen.de/imperia/md/images/tim/veranstaltungen2/2011/111107_wohnmobil_1000.jpg
Den spektakulären Ermittlungserfolg präsentierten Oberstaatsanwalt Hans Dieter Lohmann, Michael Menzel, Leiter der in der Polizeidirektion Gotha gebildeten SoKo „Capron“, Innenminister Jörg Geibert und Abteilungsleiter Robert Ryczko am 7. November im Thüringer Innenministerium.

08.11.11 Polizei puzzelt nach Banküberfall und Explosion

07.11.2011: Zunächst überfielen Unbekannte eine Bank in Eisenach. Kurz darauf explodierte in der Stadt ein Wohnmobil, zwei Leichen wurden gefunden. Die Spur führte die Polizei nach Zwickau.
VIDEO von der Pressekonferenz:
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Z81BB89070287

kotzfisch
25.09.2012, 00:42
Alles Quatsch mit Sosse.
NSU- dass ich nicht lache.

lorenz90
25.09.2012, 01:23
übrigens, wenn man so wie ich täglich den Polizeibericht liest erscheint so eine Meldung wie ein bizarrer Fremdkörper. alleine schon die ganzen internen Abkürzungen, völlig untypisch für den Polizeibericht.

http://www.berlin.de/polizei/presse-fahndung/archiv/375478/index.html

Nereus
25.09.2012, 18:24
Heute 25.09.12 ZDF Fronttal 21, 21 Uhr u.a.:

Ermittler auf falscher Spur - Die Waffe des Terror-Trios

Schon vor Jahren hätte die Polizei auf die Spur der rechtsextremen Mörder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt kommen können. Doch die Fahnder suchten nicht gezielt genug nach der Tatwaffe, durch die neun Menschen starben. Obwohl es Hinweise gab, dass die Mordwaffe, eine Ceska 83 mit Schalldämpfer, aus der Schweiz stammte, fragten deutsche Ermittler nicht hartnäckig genug nach dem Weg der Pistole von einem Schweízer Waffenhändler zu einem Sammler. Die deutsche Polizei suchte vorrangig nach türkischen Abnehmern des verdächtigen Waffentyps - ein verhängnisvoller Fehler. Erst im November 2011 fanden sie die Mordwaffe in den Trümmern der Zwickauer Wohnung des Terror-Trios. Am Donnerstag muss nun das Bundeskriminalamt im Berliner Untersuchungsausschuss zu den Pannen bei der Suche nach der Ceska Stellung nehmen.
Frontal21 über die heiße Spur der NSU-Waffe und verpasste Chancen, die Mörder zu fassen.

solaris
25.09.2012, 18:56
Heute 25.09.12 ZDF Fronttal 21, 21 Uhr u.a.:

Ermittler auf falscher Spur - Die Waffe des Terror-Trios

Der einbetonierte Pflock in der Brandung.
Soweit sind ja alle auf Linie gebracht


es ist im wahrsten Sinne ziemlich belanglos, was die so schreiben und labern. Gleiches gilt für die Junge Welt, Hintergrund,die Linke,Neues Deutschland usw. : hat da auch nur ein einziger wirklich recherchierter Artikel zu Winnenden gestanden oder gebracht? Oder zu Aurora, zu Oslo, zum NSU? Die plappern nach und würzen dann mit sozialer Gesinnung, das ist alles. Leider.
Es passt ja irgendwie ins linke "Weltbild"

Das ist verlogen und geheuchelt!

das hier etwas ganz anderes zugrunde liegen kann,wird alsbald nicht mehr hinterfragt.
Das stark gewachsene Mißtrauen unter den Bürgern aber bleibt.

Am Rande:
Massenmedien immer unglaubwürdiger! (http://www.seite3.ch/Massenmedien+immer+unglaubwuerdiger+/557866/detail.html)

Immer weniger Leute glauben den Quatsch, den die Massenmedien verbreiten. Über 60 Prozent der Amerikaner haben das Vertrauen in die Berichterstattung der US-Medien verloren. Dies ergab eine aktuelle Umfrage des Gallup-Instituts. Alleine in den letzten fünf Jahren verloren die amerikanischen Massenmedien 10 Prozent ihrer Glaubwürdigkeit. In den 70er Jahren waren es noch 72 Prozent aller Medienkonsumenten, die den Massenmedien vertrauten.

nicht nur in den USA!
Medien,stellt euch schon mal drauf ein

oder den hier:

RückSPIEGEL: SS- und BND-Leute im "Sturmgeschütz der Demokratie"


Im Windschatten des 50.Jahrestags der SPIEGEL-Affäre stellt sich das Nachrichtenmagazin seiner Frühgeschichte

Nachdem staatliche Institutionen wie das Bundeskriminalamt und das Außenministerium ihre braune Nachkriegsvergangenheit aufgearbeitet hatten, und derzeit sogar der Bundesnachrichtendienst seine Archive der Wissenschaft öffnet, nahm das Hamburger Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL den 50.Jahrestag der SPIEGEL-Affäre zum Anlass, die damaligen Verhältnisse im eigenen Haus zu beleuchten. Im Nachkriegsdeutschland hatte SPIEGEL-Gründer Augstein leitende Redakteure gesucht, die über gute Kontakte etwa in Politik und Staat verfügten. Nationalsozialistische Vergangenheit war für Augstein kein Hindernis. Als leitende Redakteure stellte er SS-Hauptsturmführer Horst Mahnke und SS-Obersturmführer Georg Wolff ein. Auf die aus heutiger Sicht befremdlichen Personalien hatte bereits 1996 der Historiker Lutz Hachmeister hingewiesen, dessen Arbeit beim SPIEGEL damals praktisch totgeschwiegen wurde. 2006 fand das Thema erstmals ins eigene Heft, jedoch halbherzig. So ließ man damals etwa den obskuren Mentor der beiden SS-Leute Franz Alfred Six aus.

Auch letztes Jahr hatten es die Hamburger Blattmacher im Vorfeld eines TELEPOLIS-Beitrags über das Enthüllungsbuch des vormaligen SPIEGEL-Mitarbeiters Peter Ferdinand Koch „Enttarnt“ nicht allzu eilig mit einer angefragten Stellungnahme. Dieses Wochenende jedoch wurden Hachmeister und andere Historiker eingeladen, um das brisante Kapitel zu beleuchten. "Eine Handvoll Nazis hätte zu keiner Zeit das von Rudolf Augstein ins Leben gerufene Projekt Aufklärung gefährden können" resümiert SPIEGEL-Chefredakteur Georg Mascolo. Bereits im vergangenen Montag erschienenen SPIEGEL waren dieses Kapitel sowie die erstaunliche Nähe zum Auslandsgeheimdienst BND behandelt worden.
http://www.heise.de/tp/blogs/6/152835


Kommentar:Das Märchen vom heroischen Spiegel
Diogenius

Man sollte vielleicht auch nicht völlig vergessen, dass Strauss in
den Zeiten der Kuba-Krise in den USA als Sicherheitsrisiko galt,
sonst wäre es wohl kaum gelungen, den Betonkopf Strauss zu stürzen.
Die „Spiegelaffäre“ passte da eben in's US-Konzept. Zudem war Strauss
die treibende Kraft hinter einer nuklearen Bewaffnung Deutschlands.
Und auch das wollte Kennedy keinesfalls gestatten.

"Bis an sein Lebensende blieb Adenauer allerdings überzeugt, daß sich
die Bundesrepublik die Möglichkeit offenhalten müsse, Atommacht zu
werden. Den Atomwaffensperrvertrag bezeichnete er darum 1967, wenige
Wochen vor seinem Tod, grollend als "Morgenthau-Plan im Quadrat"
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43160910.html

Man hat mit dem Sturz von Strauss also auch dem „Alten“ einen Dämpfer
verpasst.
http://www.zeit.de/1996/31/Adenauers_Gri...be/seite-7 (http://www.zeit.de/1996/31/Adenauers_Griff_nach_der_Atombombe/seite-7)

Auch heute ist der „Spiegel“ extrem aufgeschlossen für die Argumente
aus den USA und propagiert munter die gesamte NWO-Agenda von
Gentechnik, Transhumanismus, Kriegspropaganda, Klima-Katastrophismus,
ein echtes Sturmgeschütz der Propaganda eben, wie die gesamten
restlichen Medien in Konzernbesitz. Und Mascolo ist auch so ein
lupenreiner Demokrat, der seine Artikel bei SPON von bezahlten
Schmierfinken manipulieren lässt, während kritische Meinungen meist
in der Tonne landen.

solaris
25.09.2012, 20:37
In Anlehnung an das Video hier:

Black Box BRD
https://www.youtube.com/watch?v=4_36ewc-OKA


Fortsetzung "Black Box II"
Erfurt, Winnenden, Braune Arme Fraktion (NSU),......usw.

Wer schreibt und verfilmt die?
und wann ? In 20 Jahren?

solaris
25.09.2012, 20:49
NSU hatte Kontakte zum Ku Klux Klan24.9.2012

NSU-Aktivisten haben vor dem Symbol des Ku Klux Klan posiert. Die Netze der Neonazis waren bereits in den 90er- Jahren extrem verknüpft. Der Thüringer Untersuchungsausschuss hofft nun auf Akten aus Berlin.
Erfurt. Das Foto ist extrem unscharf und in tiefer Nacht aufgenommen. Doch eines ist auf ihm auf jeden Fall zu erkennen: Es brennt ein Holzkreuz - das Symbol des Ku Klux Klan. Am Wochenende hat der MDR Bilder veröffentlicht, auf denen Beate Zschäpe aber auch die in Verdacht stehenden Terrorhelfer Ralf W. und Holger G. zu sehen sind. Die Fotos waren 1996 bei Zschäpe beschlagnahmt worden. Trotz Nachfrage wollte der MDR die Fotos am Sonntag nicht für einen Abdruck freigeben.
https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/NSU-hatte-Kontakte-zum-Ku-Klux-Klan-1798651141

ja ist den schon Wochenende?

Geronimo
25.09.2012, 20:53
NSU hatte Kontakte zum Ku Klux Klan

24.9.2012

https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/NSU-hatte-Kontakte-zum-Ku-Klux-Klan-1798651141

ja ist den schon Wochenende?

Dabei fällt mir ein....1973, in der Grundausbildung beim LAR1 in Pinneberg. Nächtlicher Feldgottesdienst bei einer Übung. 1000 Mann angetreten. Und ein riesiges Holzkreuz brannte. Anschließend rauschten 5 Starfighter über uns hinweg. Zwecks Sounderkennung.

War das der KKK? Muß ich mich jetzt schuldig fühlen? Fragen über Fragen.....:?

solaris
25.09.2012, 21:08
Dabei fällt mir ein....1973, in der Grundausbildung beim LAR1 in Pinneberg. Nächtlicher Feldgottesdienst bei einer Übung. 1000 Mann angetreten. Und ein riesiges Holzkreuz brannte. Anschließend rauschten 5 Starfighter über uns hinweg. Zwecks Sounderkennung.

War das der KKK? Muß ich mich jetzt schuldig fühlen? Fragen über Fragen.....:?

wenn das mal keiner fotografiert hat?

Karl_Murx
26.09.2012, 04:41
NSU hatte Kontakte zum Ku Klux Klan24.9.2012

https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/NSU-hatte-Kontakte-zum-Ku-Klux-Klan-1798651141

ja ist den schon Wochenende?

Oder April?

Ingeborg
26.09.2012, 10:41
immer mehr V-Männer

NSU = Erfindung des VS

Ralf Wohlleben sitzt seit November 2011 als mutmaßlicher Terrorhelfer des NSU in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 36-Jährigen Beihilfe zu mehrfachem Mord vor.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der mutmaßliche NSU-Helfer Thomas S. (44) und Ex-Geliebte von Nazi-Braut Beate Zschäpe jahrelang als V-Mann für die Berliner Polizei gearbeitet hat. Thomas S. soll die NSU-Terrorzelle mit Sprengstoff versorgt haben.

http://www.bild.de/news/inland/nsu/war-auch-npd-mann-wohlleben-ein-v-mann-26403662.bild.html

Nereus
26.09.2012, 15:05
In Anlehnung an das Video hier:

Black Box BRD
https://www.youtube.com/watch?v=4_36ewc-OKA

Wer schreibt und verfilmt die?
und wann ? In 20 Jahren?


Hier der ZDF-Frontal21-Video mit dem Beitrag über die Herkunft der Waffe im Futural (angebliche Dönermordwaffe, Schußtest?) vom 25.9.12
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1739858/Die-Waffe-des-Terrortrios#/beitrag/video/1739858/Die-Waffe-des-Terrortrios

solaris
26.09.2012, 16:37
immer mehr V-Männer

NSU = Erfindung des VS

Ralf Wohlleben sitzt seit November 2011 als mutmaßlicher Terrorhelfer des NSU in Untersuchungshaft. Die Bundesanwaltschaft wirft dem 36-Jährigen Beihilfe zu mehrfachem Mord vor.

Erst vor wenigen Tagen war bekannt geworden, dass der mutmaßliche NSU-Helfer Thomas S. (44) und Ex-Geliebte von Nazi-Braut Beate Zschäpe jahrelang als V-Mann für die Berliner Polizei gearbeitet hat. Thomas S. soll die NSU-Terrorzelle mit Sprengstoff versorgt haben.

http://www.bild.de/news/inland/nsu/war-auch-npd-mann-wohlleben-ein-v-mann-26403662.bild.html

Wie viele Nächte müssen wir jetzt noch schlafen?
Bis heraus kommt, daß die NSU selbst V-Leute des Verfassungsschutzes waren?

26.09.2012
Neonazi-Zelle War NSU-Helfer Wohlleben V-Mann?

Das Innenministerium hat Hinweise auf einen weiteren V-Mann im NSU-Umfeld. Nach SPIEGEL-Informationen könnte es sich um Ralf Wohlleben handeln. Der langjährige NPD-Kader steht im Verdacht, der Zwickauer Terrorzelle jene Pistole besorgt zu haben, mit der sie neun Einwanderer ermordete.


Dieser Verdacht könnte zur Erklärung der überraschenden und schnellen außergerichtlichen Einigung zur Kündigung von Wohllebens Ehefrau als Erzieherin beitragen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-helfer-soll-v-mann-in-der-npd-gewesen-sein-a-857951.html


(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-helfer-soll-v-mann-in-der-npd-gewesen-sein-a-857951.html)

Ingeborg
26.09.2012, 16:39
Wie viele Nächte müssen wir jetzt noch schlafen?
Bis heraus kommt, daß die NSU selbst V-Leute des Verfassungsschutzes waren?

26.09.2012
Neonazi-Zelle War NSU-Helfer Wohlleben V-Mann?

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-helfer-soll-v-mann-in-der-npd-gewesen-sein-a-857951.html


das sag ich ja schon immer:

der VS bezahlt arbeitslose Ossis dafür Nazi zu spielen

bringt sie um

und schiebt ihnen Mirgrantenmorde unter ...

solaris
26.09.2012, 17:10
das sag ich ja schon immer:

der VS bezahlt arbeitslose Ossis dafür Nazi zu spielen

bringt sie um

und schiebt ihnen Mirgrantenmorde unter ...

Warum aber würde man sie umbringen wollen und ihnen dann Migranten und Polizistenmorde unterschieben und die Geschichte derart miserabel gestrickt dazu noch so medial aufbauschen?
Kommen wir zur Anfangsfrage:
Was ist da am 4/11/11 und möglicherweise auch im Vorfeld derat "schiefgelaufen"?

Eridani
26.09.2012, 18:57
Warum aber würde man sie umbringen wollen und ihnen dann Migranten und Polizistenmorde unterschieben und die Geschichte derart miserabel gestrickt dazu noch so medial aufbauschen?
Kommen wir zur Anfangsfrage:
Was ist da am 4/11/11 und möglicherweise auch im Vorfeld derat "schiefgelaufen"?

http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSoqxj5w0FdROOiOt3Jzts8PBNSbAGUE ElPhAwyDEqwqn9elBLh

Und es vergeht kein Tag im Fernsehen, wo ich diese 3 Nazigeschichter sehe! Immer, und immer wieder! Was bezweckt das System damit? Was soll das? Es gibt 1000mal so viele linksradikale Typen, die Polizisten mit Steinen beschmeissen - und es es gibt 10000mal soviele radikale Muslime, die in der BRD ihr Unwesen treiben, mit Rauschgift handeln, in Banden operieren und unsere dumme Gerichtsbarkeit zum Narren halten.

Warum also dieser Nazi-Hyp, einer Handvoll von Dumpfbirnen? Warum?

Don
26.09.2012, 19:08
http://t2.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSoqxj5w0FdROOiOt3Jzts8PBNSbAGUE ElPhAwyDEqwqn9elBLh

Und es vergeht kein Tag im Fernsehen, wo ich diese 3 Nazigeschichter sehe! Immer, und immer wieder! Was bezweckt das System damit? Was soll das? Es gibt 1000mal so viele linksradikale Typen, die Polizisten mit Steinen beschmeissen - und es es gibt 10000mal soviele radikale Muslime, die in der BRD ihr Unwesen treiben, mit Rauschgift handeln, in Banden operieren und unsere dumme Gerichtsbarkeit zum Narren halten.

Warum also dieser Nazi-Hyp, einer Handvoll von Dumpfbirnen? Warum?

Der Grund ist der Lehrsatz von Dr. Joseph Goebbels.

Man muß eine Lüge nur oft genug wiederholen, dann wird sie geglaubt

Nereus
26.09.2012, 19:32
Und es vergeht kein Tag im Fernsehen, wo ich diese 3 Nazigeschichter sehe! Immer, und immer wieder! Was bezweckt das System damit? Was soll das? Es gibt 1000mal so viele linksradikale Typen, die Polizisten mit Steinen beschmeissen - und es es gibt 10000mal soviele radikale Muslime, die in der BRD ihr Unwesen treiben, mit Rauschgift handeln, in Banden operieren und unsere dumme Gerichtsbarkeit zum Narren halten.
Warum also dieser Nazi-Hyp, einer Handvoll von Dumpfbirnen? Warum?

Der propagandistische Kampf gegen Nationalismus, Patriotismus und Rechts wird unter der demonisierenden und verteufelnden Parole des Kampfes gegen „Neonazismus“ geführt. Das hängt mit der internationalistischen Ideologie gewisser Organisationen zusammen, die ihre Ziele über ihre Mitglieder in Wirtschaftorganisationen, Glaubensgemeinschaften, in Parlamentsparteien, Medien und staatlichen Einrichtungen zu verwirklichen suchen.
Darüber kannst Du ja mal einen extra Diskussionsfaden aufmachen.

solaris
26.09.2012, 19:35
26.09.2012
NSU-Ermittlungen Hektische Fahndung in den Aktenbergen






Gab es mit dem NPD-Kader Ralf Wohlleben einen weiteren V-Mann im Umfeld des NSU-Trios? Das Innenministerium hat entsprechende Hinweise aus den eigenen Reihen erhalten, bisher aber findet sich kein Beleg für den Verdacht. Deswegen soll der Tippgeber nun selbst in den Aktenbergen suchen.



Berlin - Für Hans-Jürgen Förster war der Herbsturlaub am Mittwochmorgen endgültig verdorben. Am Telefon teilte sein Chef dem Bundesanwalt und ehemaligen Präsidenten des Brandenburger Verfassungsschutzes kurz und unmissverständlich mit, er solle zum nächsten Flughafen fahren und eiligst nach Berlin kommen. Dort, das war wohl auch Förster nach dem Anruf recht schnell klar, erwartet ihn eine Menge Arbeit: Er ist in einer möglichen neuen V-Mann-Affäre der deutschen Sicherheitsbehörden so etwas wie der entscheidende Zeuge.


Mit einer "Dienstlichen Erklärung" hatte Förster vergangene Woche für Aufregung im Innenministerium und bei den Verfassungsschutzämtern gesorgt. In dem Schreiben erinnerte sich Förster, der vor seinem Wechsel zur Bundesanwaltschaft Unterabteilungsleiter im Ministerium war, er habe im Zuge des 2003 gescheiterten NPD (http://www.spiegel.de/thema/npd/)-Verbotsverfahrens eine interne Aufstellung mit Klarnamen von V-Männern innerhalb der Führung der Rechtsextremisten gesehen. Auf dieser Aufzählung will Förster auch den Namen "Wohlleben" (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-helfer-soll-v-mann-in-der-npd-gewesen-sein-a-857951.html) gesehen haben.
(...)
Noch keine Liste mit Klarnamen aufgetaucht
Ob der Hinweis von Förster allerdings bestätigt werden kann, wird in Friedrichs Haus schon jetzt bezweifelt. In den seit Freitag eilig gesichteten Akten jedenfalls habe man keine solche Liste mit Klarnamen gefunden. Zwar existiert ein Schaubild, das ungefähr der Beschreibung von Förster entspricht, dort sind allerdings nur die Tarnnamen der Verfassungsschutzquellen innerhalb der NPD-Führung aufgelistet. Bereits im Frühjahr 2012 hatten zudem sowohl das Bundesamt als auch die Landesämter für Verfassungsschutz verneint, dass einer der NSU-Beschuldigten jemals V-Mann war.



http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-ermittlungen-hektische-suche-nach-der-v-mann-liste-a-858177.html

eilig gesichtet = noch schnell geschreddert?

fatalist
26.09.2012, 19:35
Wie viele Nächte müssen wir jetzt noch schlafen?
Bis heraus kommt, daß die NSU selbst V-Leute des Verfassungsschutzes waren?

26.09.2012
Neonazi-Zelle War NSU-Helfer Wohlleben V-Mann?


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-helfer-soll-v-mann-in-der-npd-gewesen-sein-a-857951.html


(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-helfer-soll-v-mann-in-der-npd-gewesen-sein-a-857951.html)

ich lach mich tot: Jeder NSU-Helfer ein V-Mann, aber die 3 nie nich ;)

Karl_Murx
26.09.2012, 20:55
26.09.2012
NSU-Ermittlungen Hektische Fahndung in den Aktenbergen

Ich krieg die Krise .... Jeder der an diesem vom Verfassungsschutz ins Leben gerufenen sog. rechtsterroristischen "Nationalsozialistischen Untergrund" ist ein V-Mann, Informant oder sogar Mitarbeiter des Verfassungsschutzes oder eines anderen Dienste .... :rofl: :haha::D


Mit einer "Dienstlichen Erklärung" hatte Förster vergangene Woche für Aufregung im Innenministerium und bei den Verfassungsschutzämtern gesorgt. In dem Schreiben erinnerte sich Förster, der vor seinem Wechsel zur Bundesanwaltschaft Unterabteilungsleiter im Ministerium war, er habe im Zuge des 2003 gescheiterten NPD-Verbotsverfahrens eine interne Aufstellung mit Klarnamen von V-Männern innerhalb der Führung der Rechtsextremisten gesehen. Auf dieser Aufzählung will Förster auch den Namen "Wohlleben" gesehen haben.

Das Gedächtnisprotokoll alarmierte innerhalb von Stunden die Leitung des Ministeriums, denn der langjährige NPD-Kader Ralf Wohlleben sitzt mittlerweile als mutmaßlicher Unterstützer der Nazi-Zelle des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) in U-Haft. Wäre er während der Sammlung von Beweisen gegen die NPD vom Verfassungsschutz als V-Mann geführt worden, hätte die Affäre um die Ermittlungspannen bei der Fahndung nach dem Killer-Trio eine neue Dimension.

Ganz genauso ist es, liebe Herren Gebauer und Röbel beim SPON.


Bisher hieß es stets, man habe keine V-Leute im engeren NSU-Umfeld gehabt. Allerdings zeigte bereits der Berliner Fall der Vertrauensperson Thomas S., dass es sehr wohl Kontakte der Sicherheitsbehörden zu einem engen Bekannten der Terrorzelle gab.

Ich würde sagen, das zeigen die Ermittlungen und die darüber bekannt gewordenen Informationen von Anfang an.

Bisher hatte ich angenommen, daß der ehemalige NPD-Funktionär Wohlleben deswegen als einziger "NSU"-Unterstützer neben Beate Zschäpe in Haft sitzt, weil er einer der wenigen bzw. sogar der einzige nicht "Gebriefte" in dieser Affäre ist und das Ziel der ganzen Sache ohnehin die NPD war. Jetzt zeigt sich aber, daß sämtliche Beteiligte, die in diesem Fall irgendwie bekannt bzw. zwischenzeitlich inhaftiert wurden, an der Leine der Dienste liefen.


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-ermittlungen-hektische-suche-nach-der-v-mann-liste-a-858177.html

eilig gesichtet = noch schnell geschreddert?[/QUOTE]

Also wenn jetzt noch was da sein sollte, dann kann der Laden ganz einpacken. Dann können die nicht einmal mehr ordentlich vertuschen.

Die Beugehaft für Zeugen, die unter plötzlicher Amnesie oder Erkenntnisschwäche leiden, wäre das einzig Angemessene.

herberger
26.09.2012, 21:00
Im Fall der NSU spricht der Kommentator im ZDF von einem betreuten Morden,ein V Mann hat Sprengstoff beschafft,ein anderer die Tatwaffe.

Die NSU waren die best überwachten Terroristen die es jemals gab,und die haben nie Spuren hinterlassen,was ist da nur los.Die Beate sitzt bald 1 Jahr im Knast und noch keine Anklage,der Grund wird wohl sein mangels Beweise.

Karl_Murx
26.09.2012, 21:03
Wie viele Nächte müssen wir jetzt noch schlafen?
Bis heraus kommt, daß die NSU selbst V-Leute des Verfassungsschutzes waren?

Also wir hier sind uns schon des längeren darüber im Klaren. Behörden, Dienste, Justiz und zum größten Teil die Medien wissen das wohl schon länger, weigern sich aber verbissen, das offen auszusprechen.


26.09.2012
Neonazi-Zelle War NSU-Helfer Wohlleben V-Mann?


http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-helfer-soll-v-mann-in-der-npd-gewesen-sein-a-857951.html


(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-helfer-soll-v-mann-in-der-npd-gewesen-sein-a-857951.html)

Wohlleben war dann ein V-Mann des Verfassungsschutzes in den NPD-Führungsgremien wie viele andere auch (oder sollte das sogar die Mehrheit sein?)?

Gawen
26.09.2012, 21:18
Wohlleben war dann ein V-Mann des Verfassungsschutzes in den NPD-Führungsgremien wie viele andere auch (oder sollte das sogar die Mehrheit sein?)?

Die brauchen eigentlich kein Verfahren in Karlsruhe, die könnten die NPD per Vorstandsbeschluss auflösen! :D

herberger
26.09.2012, 21:23
Mir scheint die Beate war damals die 4 Tage bestimmt nicht auf der Flucht vor der Polizei,und vermutlich empfindet sie die Haft als Schutzhaft.

Shahirrim
26.09.2012, 21:25
Die brauchen eigentlich kein Verfahren in Karlsruhe, die könnten die NPD per Vorstandsbeschluss auflösen! :D

Das Verbot würde an den selben Gründen scheitern, wie 2003. Und die NSU wäre Staatsterrorismus, alle Morde wären staatliche Morde!

solaris
26.09.2012, 21:26
Im Fall der NSU spricht der Kommentator im ZDF von einem betreuten Morden,ein V Mann hat Sprengstoff beschafft,ein anderer die Tatwaffe.

Die NSU waren die best überwachten Terroristen die es jemals gab,und die haben nie Spuren hinterlassen,was ist da nur los.Die Beate sitzt bald 1 Jahr im Knast und noch keine Anklage,der Grund wird wohl sein mangels Beweise.

NSU?
Du meinst das SEK Zwickau

So ins Blaue hinein:
Man wird schon was finden für die V-Frau - Schwere Brandstiftung und ein bisserl Gedöns,so um die 5 Jahre - 1 Jahr U-Haft,dann neue identität und ab durch die Mitte.
Zur Sache selbst wird man von der nicht viel,von Verena Zschäpe äh Beate

Zausel
26.09.2012, 21:57
Die Beate sitzt bald 1 Jahr im Knast und noch keine Anklage,der Grund wird wohl sein mangels Beweise.

Die wird wohl so enden wie Rudolf Hess oder Slobodan Milošević (mangels Beweisen)!

spezialeinheit
27.09.2012, 07:45
Eine neue Sau wird durchs Dorf getrieben...

Das Trio wollte offenbar Ignatz Bubis töten.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/09/27/Schweiz/Rechtsterror-Fahndungspanne-auf-Schweizer-Spuren

Esreicht!
27.09.2012, 08:47
Eine neue Sau wird durchs Dorf getrieben...

Das Trio wollte offenbar Ignatz Bubis töten.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/09/27/Schweiz/Rechtsterror-Fahndungspanne-auf-Schweizer-Spuren

Bleibt die Frage, warum zum Zeitpunkt des Tathergangs nichts über eine zugesandte Bombe an Bubis berichtet wurde.Normalerweise hätte es ein mediales Erdbeben bis Timbuktu geben müssen. Oder hatte ich da was überlesen?:?


kd

solaris
27.09.2012, 16:25
Eine neue Sau wird durchs Dorf getrieben...

Das Trio wollte offenbar Ignatz Bubis töten.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/09/27/Schweiz/Rechtsterror-Fahndungspanne-auf-Schweizer-Spuren



"Wie die Zeitung weiter berichtet, war offenbar auch der ehemalige Vorsitzende des deutschen Zentralrats der Juden, Ignatz Bubis, im Fadenkreuz der Rechtsterroristen. Entsprechende Hinweise würden aus den Ermittlungsakten hervorgehen, die «Bild» vorliegen würden."

Nein ,tun sie nicht,dieses Drecksblatt lügt mal wieder wie gedruckt(eben!)
Es liegen Bild keine Ermittlungsakten vor in einem laufenden Verfahren

Wenn doch,sollen es die diese mal veröffentlichen,denn das würde ich gerne sehen!
dann glaub ich es vielleicht,ansonsten glaub es nur der Michel,der sich täglich diesen Schund reinzieht

solaris
27.09.2012, 16:35
Zwickauer Terrorzelle: NSU-Ermittlern droht der GAU26.9.2012

Innenminister Hans-Peter Friedrich traut den Behörden in der NSU-Affäre mittlerweile alles zu. Es gibt Hinweise, dass ein weiterer Terrorhelfer als Spitzel für eine Sicherheitsbehörde tätig war. Er soll dem Nazitrio sogar die Mordwaffe beschafft haben. von Thomas Steinmann (https://www.ftd.de/politik/deutschland/:zwickauer-terrorzelle-nsu-ermittlern-droht-der-gau/70096194.html?author=5000335) Berlin
Es war ein streng geheimes Gespräch, bei dem die Bombe platzte. Als die Obleute der Fraktionen im Neonazi-Untersuchungsausschuss am Montag kurzfristig von Innenminister Hans-Peter Friedrich (http://www.ftd.de/thema/hans-peter-friedrich) ins Ministerium gebeten wurden, war klar, dass es außergewöhnliche Nachrichten gibt. Diese waren sogar so heikel, dass Friedrich und die Parlamentarier absolute Verschwiegenheit verabredeten. Wer am Dienstag nachfragte, erfuhr nur so viel: Die Öffentlichkeit werde wohl noch im Laufe dieser Woche erfahren, worum es bei dem Krisengespräch ging.




https://www.ftd.de/politik/deutschland/:zwickauer-terrorzelle-nsu-ermittlern-droht-der-gau/70096194.html

wir warten gespannt und es szeht ja auch wieder Wochenende vor der Tür

solaris
27.09.2012, 16:47
27.09.2012
Pannen bei NSU-Aufklärung Berliner Sonderermittler soll's jetzt richten


Der Berliner Innensenator Frank Henkel ist wegen Ungereimtheiten in der NSU-Affäre unter Druck geraten - nun soll ein Sonderermittler Licht ins Dunkel bringen: Der Berliner Oberstaatsanwalt Dirk Feuerberg hat zunächst drei Monate Zeit, um die Ermittlungspannen aufzuklären.
(...)
Der von Henkel eingesetzte Sonderermittler soll nun insbesondere prüfen, ob die Berliner Sicherheitsbehörden seit 2002 Fehler gemacht haben und alle Erfordernisse bei der Anwerbung und der Führung von V-Leuten richtig beachtet worden seien. Zugleich solle er Vorschläge erarbeiten, wie in Zukunft ähnliche Pannen vermieden werden könnte.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/sonderermittler-dirk-feuerberg-soll-nsu-affaere-ueberpruefen-a-858352.html

Brutalstmöglich!
Ein vom Innensenator eingesetzter Staatsanwalt,der ihm hörig ist,sorry weisungsgebunden

(http://www.google.de/imgres?hl=de&sa=X&biw=1440&bih=723&tbm=isch&prmd=imvns&tbnid=pTvAbsFw9lNTdM:&imgrefurl=http://www.fruechteadam.de/obst_de.html&docid=WiP2BK4nbF5vXM&imgurl=http://www.fruechteadam.de/img/Banane.jpg&w=363&h=356&ei=BHVkUIS1BIbFtAaKi4DoDQ&zoom=1&iact=hc&vpx=188&vpy=184&dur=2876&hovh=222&hovw=227&tx=46&ty=34&sig=111856718999658911692&page=1&tbnh=159&tbnw=162&start=0&ndsp=19&ved=1t:429,r:0,s:0,i:137)

Nereus
27.09.2012, 17:20
Fragen an den Bundestags-Abgeordneten im NSU-Untersuchungsausschuß Jens Petermann (DIE LINKE)


Sehr geehrter Herr Petermann,

werden Sie im "NSU"-Untersuchungsausschuss für EIGENE Ermittlungen plädieren oder sich einzig auf das Aktenmaterial der STA und der Polizei beziehen?
Werden Sie wegen Behinderung der Justiz und anderer anzunehmender Straftaten Anzeige gegen lügende Polizeibeamte stellen und dies öffentlich machen oder hanebüchene Falschaussagen als "läßliche Sünden" der Exekutive gegenüber Judikative und Parlament betrachten?
Anlass (AUSWAHL):

a)"4. November, nach 11.30 Uhr: Als sich die Beamten nähern, eröffnen die Täter sofort das Feuer. \"Wir wussten, dass sie scharfe Waffen hatten. Sie haben mit einer MPi auf uns geschossen\", erinnert sich Polizeidirektor Michael Menzel ."
Quelle www.thueringer-allgemeine.de

b)"Schüsse sind keine gefallen, das hätte ich gehört"
zitierte der STERN hingegen Augenzeugen www.stern.de

c)Im Schutt der ausgebrannten Wohnung "fanden sich" angeblich Presssearchive der NSU - offenbar auf feuerfestem Papier! ("Nach SPIEGEL-ONLINE-Informationen fanden die Ermittler in der ausgebrannten Wohnung, in der Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gelebt haben sollen, zudem zahlreiche Zeitungsausschnitte." Quelle: www.spiegel.de )

d)Mundlos und Böjnhard, die beim Bankraub noch als ca. 20-Jährige beschrieben wurden, waren wenige Minuten später im Campingbus offenbar ein jahrzehnt gealtert ...
("Die Polizei gab eine Personenbeschreibung heraus. Beide Männer waren etwa 20 Jahre alt und zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß." Quelle: www.thueringer-allgemeine.de )
Mundlos und Böhnhard stammen aus den Geburtsjahrgängen 73 und 77, Quelle: de.wikipedia.org

e)"US-Agenten sollen Polizistenmord beobachtet haben" Quelle: www.welt.de

Andreas Hauß

Ausweichende Antwort Petermanns vom 08.05.2012:

http://www.abgeordnetenwatch.de/jens_petermann-575-37863--f333783.html

Karl_Murx
27.09.2012, 17:55
Eine neue Sau wird durchs Dorf getrieben...

Das Trio wollte offenbar Ignatz Bubis töten.

http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2012/09/27/Schweiz/Rechtsterror-Fahndungspanne-auf-Schweizer-Spuren


Das BKA, das hinter der Mordserie «Auftragsmorde» und «Rauschgiftgeschäfte» im türkischen Drogen-Milieu vermutet habe, habe bei den Schweizer Kollegen angefragt, ob «türkische Staatsangehörige» vor den Morden als «Munitionserwerber» in Frage gekommen seien, heisst es in dem Bericht weiter. Die Spur sei jedoch nicht weiter verfolgt worden, als die Schweizer Kollegen das verneint hätten.

Damit hätten die Ermittler einen wichtigen Anknüpfungspunkt für die Ermittlung des Zwickauer Neonazi-Trios aus den Augen verloren.


Schnee von vorgestern. Von der Spur der (möglichen) Tatwaffe im Fall der Dönermordserie in die Schweiz wurde noch im Februar und August 2011 im SPON berichtet, da allerdings noch realitätsnäher im Zusammenhang mit Machenschaften der türkischen organisierten Kriminalität im Bund mit dem "tiefen türkischen Staat" sowie deren Konflikte mit kurdischen Drogenschieberringen:



http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html

Der Artikel von Wolfgang Eggert vom 20.11. letzten Jahren auf doriangrey.net enthält schon die wesentlichen Hintergründe dieses Falles:

http://doriangrey.net/35/politik/



Prominentes Opfer auf der Liste?

Wie die Zeitung weiter berichtet, war offenbar auch der ehemalige Vorsitzende des deutschen Zentralrats der Juden, Ignatz Bubis, im Fadenkreuz der Rechtsterroristen. Entsprechende Hinweise würden aus den Ermittlungsakten hervorgehen, die «Bild» vorliegen würden.

Demnach stehe das rechtsradikale Terror-Trio nach Ermittlungen des Bundeskriminalamtes im Verdacht, am 26. März 1999 einen sprengstoffähnlichen Gegenstand in das Frankfurter Büro von Bubis geschickt zu haben. Bei genauerer Untersuchung habe sich herausgestellt, dass es eine Bomben-Attrappe war. Dem Paket sei ein Brief beigelegt gewesen: «Um 11 Uhr geht die Bombe hoch.»

Mit einer baugleichen Sprengstoff-Attrappe, die das Trio zuvor an die Polizeidirektion Jena geschickt hatte, wurde ein Mord-Anschlag auf Ignatz Bubis angekündigt. Der Wortlaut: «Dieses Jahr kommt Bubis dran.» Bubis war im August 1999 in Frankfurt verstorben.

Dieser Mist, inklusive den angeblichen Rohrbombenattentaten, wegen denen Böhnhardt und Mundlos verurteilt wurden und weswegen sie in den "Untergrund" gingen, ist hier wieder und wieder als Fake des Verfassungsschutzes entlarvt worden, vorrangig des LfV Thüringen, aber in Zusammenarbeit mit anderen Behörden wie dem sächsischen Verfassungsschutz.

Was das Attentat auf Bubis angeht (der ein wesentlich moderaterer Vertreter seiner Art war als seine unsäglichen Nachfolger): Wenn hier in D nichts mehr geht, Neonazis und Antisemitismus ziehen immer.

Systemhandbuch
27.09.2012, 20:18
[...]Wenn hier in D nichts mehr geht, Neonazis und Antisemitismus ziehen immer.

Bin schon gespannt, wann sie aus den Verteidigern von Zschäpe etwas neonazistisches konstruieren, ... schon allein die Namen, ... Heer, Stahl, Sturm !:haha:

Nereus
27.09.2012, 23:48
An die Hobbykriminalisten hier im Forum:
Seht Euch den Video-Film von Frontal21 noch einmal an und notiert mal Name und Ort des Waffenhändlers. Dann verfolgt die verschiedenen abenteuerlichen „Schweizer Spuren“ und lest zum Schuß die Privatermittlungen des ehemaligen Foris „Marathon“, der einen anderen Händler auf seinem Radar hatte und wundert Euch, warum um die 31 Stasi-Céskas Schweigen herrscht.


Hier der ZDF-Frontal21-Video mit dem Beitrag über die Herkunft der Waffe im Futural (angebliche Dönermordwaffe, Schußtest?) vom 25.9.12
http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/1739858/Die-Waffe-des-Terrortrios#/beitrag/video/1739858/Die-Waffe-des-Terrortrios

10.12.11 NTV: Holger G. (Gerlach) soll Waffe identifizieren

Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" haben die Ermittler auch neue Erkenntnisse über die Mordwaffe der Terrorzelle. Die zwischen 2000 und 2006 bei Morden an acht türkischen und einem griechischen Kleinunternehmer verwendete Ceska, Modell 83, sei in den 90er Jahren in der Schweiz von einemWaffenliebhaber gekauft worden, schreibt das Blatt. Die Familie des inzwischen verstorben Mannes unterhalte familiäre Beziehungen nach Ostdeutschland. Die Ermittler prüften jetzt, ob die Waffe zur Hinterlassenschaft des Toten gehört habe und an wen sie weitergegeben worden sei.
http://www.n-tv.de/politik/BKA-fuehrt-neue-Beschuldigte-article4971026.html

10.12.11. MDR: Die Spur des verstorbenen Waffenliebhabers führt nach Thüringen

Der Weg der Ceska kann Aufschluss über die Mordserie des Terror-Trios geben.
Nach Informationen der "Süddeutschen Zeitung" ist das Bundeskriminalamt bei den Ermittlungen zur Mordwaffe ebenfalls einen Schritt weiter gekommen. Demnach sei die verwendete Ceska 83 in den 90er-Jahren in der Schweiz von einem Waffenliebhaber gekauft worden. Der Mann sei inzwischen verstorben. Die Frau des Mannes stamme aus Thüringen und habe dort Verwandte. Die Ermittler prüften jetzt, ob die Waffe zur Hinterlassenschaft des Toten gehört habe und an wen sie weitergegeben worden sei. Dass die Ceska aus der Schweiz kommt, steht allerdings schon seit Jahren fest. Der "Tages-Anzeiger" aus Zürich hatte bereits im November berichtet, das BKA habe 2008 die Schweizer Behörden um Unterstützung bei der Suche nach der Waffe gebeten.
http://www.mdr.de/nachrichten/zwickauer-trio272.html

13.12.11 Zeit oneline: Ermittler verfolgen Neonazi-Spur in die Schweiz

Nach Berichten des MDR soll es auch enge Kontakte zu schweizerischen Neonazi-Szene gegeben haben. Einer der verhafteten Helfer der NSU, Ralf Wohlleben, organisierte demnach Neonazi-Treffen, auf denen Redner der rechtsextremen "Partei National Orientierter Schweizer" aufgetreten sind.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-12/schweiz-neonazimord-rabbi

Die "Partei National Orientierter Schweizer“ sind keine „Neonazis“ sondern „Nationalkommunisten (Stalinisten)“ wie der „Kampfbund deutscher Sozialisten“ um Koth (exSED) und Gerlach mit ihrer Querfrontstrategie (Unterwanderung nichtlinker Jugendgruppen mit radikaler Propaganda, um so sozialistisch-revolutionäre Partisanenkämpfer zu gewinnen.)
http://www.aargauerzeitung.ch/langenthal/bern/pnos-mitglied-war-zu-gast-bei-der-zwickauer-neonazi-szene-116165473

Die unbekannte national-kommunistische Kampffront:
Koth (Nationalkommunist, exSED mit Stasi- und Nordkorea-Kontakten)
http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Koth
Gerlach (Thüringen)
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Gerlach_(KDS)#
Frisco (Schweiz)
http://de.wikipedia.org/wiki/Mario_Friso

2. Untersuchungsausschuss des 17. Deutschen Bundestags "NSU"
Eingangsstatement des Präsidenten des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke am 28. Juni 2012

[...]
Meine sehr verehrten Damen und Herren,
abschließend möchte ich mich mit der Waffenspur und den Nürnberger Ermittlungen zum Einzeltäter aufgrund der Fallanalyse kurz beschäftigen.
Das BKA hat sich den Ermittlungen zu der Herkunft der Tatwaffe Ceska 83 bereits ab 2004 in besonderem Maße gewidmet. Zumal es sich, verstärkt durch die sonstige Spurenlage, um einen erfolgversprechenden Ansatz gehandelt hat, über die Waffe den Täter zu identifizieren.
Allerdings war die Anzahl der im Umlauf befindlichen Ceska 83 zu hoch, um den Weg jeder einzelnen Pistole verfolgen zu können. Die Herstellung der Pistole Ceska 83 wurde im Jahr 1983 aufgenommen mit einer Produktionsmenge von ca. 10.000 Waffen des Typs Kal. 7,65 pro Jahr. Im Jahr 2004 waren also folglich bereits ca. 200.000 dieser Pistolen produziert.
Dass es sich um eine spezielle Ceska mit einem Schalldämpfer gehandelt hat, wussten wir aufgrund der kriminaltechnischen Untersuchungen an weniger deformierten Munitionsteilen erst ab Mai 2006. Erst daraufhin konnten über den Rechtshilfeweg in Tschechien Abklärungen laufen, wie viele derartige Waffen sich im Umlauf befinden konnten. Die von dort erhaltene Auskunft, die im Übrigen eine zu geringe Zahl zum Inhalt hatte und die Schweiz unerwähnt ließ, hatte Ermittlungen im Libanon und in Italien zur Folge, die allerdings ergebnislos verliefen.
Im Juli 2006 wies dann ein Hinweisgeber auf verschiedene Waffenfirmen in Deutschland und der Schweiz hin, die das Modell Ceska 83 vertreiben würden. Allerdings handelte es sich hierbei um einen allgemeinen Hinweis auf legale Waffenfirmen. Die Spezifikation, dass auch Ceska-Waffen mit Schalldämpfern angeboten wurden, blieb gänzlich unerwähnt. Erst im April 2007 nahm dieser Hinweisgeber erneut Kontakt zum BKA auf. Seine Informationen waren dieses Mal konkreter. Er wies darauf hin, dass derartige Waffen - Ceska mit verlängertem Lauf und Schalldämpfer - durch einen legalen Waffenhandel in der Schweiz in den 90ern zum Kauf angeboten wurden und belegte dies durch die Übersendung einer entsprechenden Zeitungsannonce.
Bereits Anfang Juli 2007 fand eine erste Dienstreise in die Schweiz statt, im Rahmen derer festgestellt werden konnte, dass 24 Ceskas mit Schalldämpfer im Jahr 1993 in die Schweiz geliefert worden waren. Dieser Umstand war zuvor durch die Erhebungen bei der Firma Ceska nicht bekannt gewesen.
Bereits im August 2007 konnte ermittelt werden, an wen die entsprechenden Waffen gemäß den Waffenbucheintragungen verkauft worden waren. Zudem waren bereits 16 Waffen bei den legalen Besitzern festgestellt und beschossen worden. Die mutmaßlichen Käufer der nicht auffindbaren acht weiteren Waffen wurden zeitnah durch die Schweizer Behörden vernommen. Unter diesen befand sich auch ein Schweizer Staatsbürger, der, wie wir heute wissen, 1996 tatsächlich die Tatwaffe käuflich erworben und weiterveräußert hatte. Dieser wurde am 16.08.2007 und am 08.07.2008 durch die Kantonspolizei Bern zu dem Sachverhalt befragt. Er bestritt in diesem Zusammenhang trotz entsprechender Vorhalte den Erwerb der Waffe.
Im September 2008 stellte die Kriminaltechnik des BKA starke Ähnlichkeiten an der sichergestellten Tatmunition und den Munitionsteilen der zwischenzeitlich beschossenen 16 Waffen aus der Schweizlieferung fest. Zwar handelt es sich bei keiner dieser Waffen um die Tatwaffe, jedoch war das von den Waffen verursachte Spurenbild an den Hülsen und den Geschossen derart spezifisch, dass in der Folge mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen wurde, dass die Tatwaffe aus der gleichen Lieferung stammen musste. Die Ermittlungen zu den nicht auffindbaren acht Waffen waren damit noch vordringlicher durchzuführen. Bei einer anschließenden Dienstreise im November 2008 in die Schweiz wurde durch das BKA erneut gegenüber den dortigen Behörden auf die Tragweite der Ermittlungen zu der Waffenspur in die Schweiz hingewiesen. Im Dezember 2008 wurde daher ein erneutes Rechtshilfeersuchen an die Schweiz gestellt, das neben erneuten Vernehmungen auch Durchsuchungen vorsah. Die Umsetzung des Rechtshilfeersuchens erfolgte erst im Oktober 2009. Die verzögerte Umsetzung der Maßnahmen in der Schweiz ist begründet in dem Rücktritt und der damit verbundenen erforderlichen Neuwahl des für die Genehmigung des Rechtshilfeersuchens zuständigen Schweizer Generalstaatsanwalts. Das Ersuchen blieb bis dahin unbearbeitet. Die Durchsuchung bei dem zwischenzeitlich ermittelten Waffenbeschaffer führte nicht zum Auffinden von Beweismitteln. Erneut wurde der Kauf der Waffe durch ihn trotz diverser Vorhalte bestritten. Auch der Hinweis auf die hohe Belohnungssumme durch die vernehmenden Beamten änderte nichts an seiner Aussagebereitschaft. Ich möchte an dieser Stelle betonen, dass die in Rede stehende Person gemäß Auskunft der Schweizer Behörden keinerlei polizeiliche Erkenntnisse hatte, die eventuell verdachtsfördernd hätten wirken können.
Erst nachdem die Tatwaffe schließlich im Brandschutt der Frühlingsstraße in Zwickau, der letzten Anschrift des Trios, aufgefunden wurde, war eine tatsächliche Zuordnung zu der oben genannten Person möglich. Bei den anschließenden Beschuldigtenvernehmungen der Person wurde schließlich der Kauf und Weiterverkauf eingeräumt. Dies war natürlich auch dem Umstand geschuldet, dass seitens der Vernehmungsbeamten andere Vorhalte möglich waren, da man nun zu 100% sicher war, welche der acht verbliebenen Waffen die Mordwaffe war.
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir allerdings trotz dieser Einlassung und den aktuellen intensiven Ermittlungen den Weg der Waffe zum Trio auch heute nur schwerlich belastbar belegen können. Dies ist im Wesentlichen darin begründet, dass die Waffe nicht unmittelbar zum Trio gelangt ist und die Zwischenstationen aufgrund fehlender Aussagebereitschaft teilweise noch im Dunkeln liegen.
[...]
http://www.bka.de/nn_238188/DE/ThemenABisZ/UntersuchungsausschussNSU/untersuchungsausschussNSU.html

Und nun die privaten Ermittlungen eines ehemaligen Hobbykriminalisten hier im Forum:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=4986367&viewfull=1#post4986367

fatalist
28.09.2012, 17:03
Da kommt noch was...


Wohlleben sollte V-Mann werden

Thüringens Verfassungsschutz hatte doch Kontakt zu Ralf Wohlleben. Der NSU-Helfer wurde mehrmach "angesprochen". Im Bundestagsausschuss wies Ministerpräsident Volker Bouffier alle Vorwürfe von sich.


Thüringer Sicherheitsbehörden haben doch Kontakt zum mutmaßlichen Unterstützer des NSU-Terrortrios und ehemaligen NPD-Funktionär Ralf Wohlleben gesucht. Das gehe aus einer Gesprächsnotiz vom Februar 1999 hervor, die jetzt bei Bundesbehörden aufgetaucht sei, teilte das Landesamt für Verfassungsschutz in Erfurt mit. Danach hätten der Thüringer Verfassungsschutz und das Landeskriminalamt (LKA) Wohlleben "angesprochen" - in beiden Fällen jedoch mit negativem Ergebnis. Ob es sich um einen Anwerbeversuch als V-Mann gehandelt habe, könne anhand der Gesprächsnotiz nicht mit Sicherheit gesagt werden, sagte ein Sprecher des Thüringer Innenministeriums auf Anfrage.

Es bleibe dabei, dass der damalige NPD-Funktionär Wohlleben kein V-Mann Thüringer Sicherheitsbehörden gewesen sei, erklärte der Ministeriumssprecher. Unterlagen zu Wohlleben waren in dieser Woche überprüft worden. Das Bundesinnenministerium war Hinweisen nachgegangen, dass einer der Beschuldigten aus dem Umfeld der Terrorzelle NSU möglicherweise in der NPD als V-Mann für eine Sicherheitsbehörde tätig war. Der Hinweis stammte von einem heutigen Bundesanwalt, der vor Jahren im Bundesinnenministerium arbeitete und dort an der Vorbereitung des ersten NPD-Verbotsverfahrens beteiligt war.
http://www.n24.de/news/newsitem_8252410.html

Vielleicht war er ja Spitzel des MAD, oder des Bundesamtes für VS, oder des BKA.
Der Drops ist noch nicht gelutscht...

solaris
28.09.2012, 17:18
Tarnname „Verfassungsschutz“

26.9.2012

Umbau Als Folge des NSU-Skandals soll der Nachrichtendienst gestärkt werden. Dabei kann er der Demokratie erst dienen, wenn er seine Privilegien verliert
(....)
Viele Bürger lassen sich noch immer vom Label „Verfassungsschutz“ in die Irre führen, ohne zu realisieren, dass es sich um einen euphemistischen Tarnnamen handelt, der verdeckt, dass wir es mit einem normalen Geheimdienst zu tun haben. Dieser soll zwar Verfassung und Demokratie schützen, ist aber seinerseits demokratiewidrig. Warum? Weil er mit seinen geheimen Strukturen, Mitteln und Methoden demokratischen Prinzipien der Transparenz und Kontrollierbarkeit widerspricht.

http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/tarnname-verfassungsschutz

Zitiere einen Kommentar daraus:


Nur ein paar Fragen wären zu stellen:

Hat ein parlamentarischer Untersuchungsausschuß des Bundestages nicht durchaus Rechte , die über das höfliche und sogar Zeitvorgaben von Wochen (zum Duschen und Umkleiden des Geladenen ? Oder noch Zeit zu geben Akten zu frisieren?) gebende Laden von "Zeugen" hinausgehen?
Hätte so ein Ausschuß ,bei Vorliegen hinreichenden Tatverdachte in schwerwiegenden Fällen , nicht auch das Recht , beispielsweise ohne Zeitvorgabe binnen Stunden mittels dann im Auftrage vorgehender Staatsanwaltschaften und Polizeien Haussuchungen vorzunehmen,Akten und Computer und Dateien zu beschlagnahmen, Safes öffnen zu lassen und Unterlagen beschlagnahmen zu lassen usw.?
Wären binnen Stunden auf Initiative solchen Untersuchungsausschusses nicht auch Festnahmen ,Untersuchungshaft wegen Verdunkelungsgefahr, Beugehaft wegen Aussageverschleppungen usw. rechtlich möglich?
(In USA ist das m.W.so -da haben solche Ausschüsse des höchsten Gremiums des Staates,des Parlamentes, solche Rechte wenn sie in wichtigem Falle "verscheißert" werden von "Zeugen".)
Hat nicht die Bundespolizei ,haben nicht die Länderpolizeien Abteilungen zur Ermittlung gegen eigene innerpolizeiliche etwaige Täter?


Sind deutsche Untersuchungsausschüsse zu schwerwiegenden Straftaten in der Bundesrepublik zahnlos ?


Oder wollen die Mitglieder solcher Ausschüsse etwaig gar nicht die ihnen womöglich sogar zustehenden erheblichen Rechte nutzen gegen Beamte und hoheitlich tätige Sicherheitsorgane?
Der Verf. fragt .
Zudem: Für jeden Staatsbürger besteht die Pflicht, bei zufälliger Gewahrwerdung von schweren Straftaten - z.B.: man wird unentdeckter Ohren-und Augenzeuge,z.B. in der Eisenbahn ,wenn sich Täter zu einem Kapitalverbrechen verabreden - dieses Wissen den zuständigen Sicherheitsorganen ,schlicht: auf dem nächsten Polizeirevier, zu melden.
Beamte sind auch Staatsbürger.
Das etwaige Nichtmelden von dienstlich im Amte zur Kenntnis gelangten wichtigen Infos zu Morden ,etwa wegen einer angebl. Geheimhaltungspflicht oder "dem Großen Ganzen der Gesamtaktion " ff., kann doch kein Argument sein bei Kapitalverbrechen.
Da ist doch jedermann -und eben auch Beamte in Sicherheitsorganen (die gerade,die kennen ja den jeweiligen Laden,die Interna, - und die Rechtslage!) - verpflichtet, es ist die geradlinige Pflicht , (und kein anrüchiges "whistleblowing"; es war auch bei Assange und dem Soldaten Manning kein "whistleblowing" ,sondern geradlinige Pflicht!!) von jedermann, solches zu melden.
Ist derlei ,weil in Behörden und Ämtern und Polizeien selbst vorhanden, zu finden und besteht die schlüssige Annahme, dass derlei Meldung nicht weiter verfolgt würde (etwa durch Vorgesetzte unterdrückt würde aus Korpsgeist oder weil selbst verwickelt ff.) -dann muß der pflichtgetreu handelnde Bürger/Beamte seine Pflicht (!!) über die Medien,über Zeitungen tun!
Und wenn das so wäre, dass einigen dieser Leute derlei Nichtmelden,Unterdrücken von Meldung,Pflichtwidrigkeit im Handeln usw. etwaig vorzuwerfen wäre - ja dann wären doch nicht höfliche Ladungen und mehrwöchige Zeitvorläufe das Handwerkszeug der Aufklärer ,sondern binnen Stunden dann von den Aufklärern ausgehend dann Haussuchungen, Verhinderung von Verdunkelung und Beweismittelunterdrückung durch U-Haft bei hinreichend Verdächtigen, Beschlagnahme von Unterlagen und Behältnissen jeder Art usw. durch unbestechliche Beamte der Bundespolizei (dafür ist sie da -Leute, Bankräuber fangen die Länderpolizeien!) das einzig wirksame Handwerkszeug zur Aufklärung.
Wie gesagt: Das ist als Frage formuliert,Verf. ist da unsicher ,was der Untersuchungsausschuß alles darf. An sich darf der mehr ,als manche Leute ahnen! Vielleicht wollen die Parteileute im Ausschuß nicht so recht?
Unterstellt sie dürften und sie würden - und es würden zum Abschluß nach Riesenskandal und Prozessen gegen überführte verbeamtete Täter aus Diensten,Polizeien und Ministerialbürokratien usw.,einige vielleicht harte Urteile gesprochen,- man könnte wegen der abschreckenden Wirkung darauf wetten, dass nicht nur die Bediensteten in den involvierten Behörden und Ämtern ,sondern auch in anderen Ämtern und Behörden so arbeiten würden und aufs Jota sich an alle Vorschriften hielten und (wieder) dem Bürger dienen würden über viele Jahre lang ,so als ob der leibhaftige König von Preussen ,der "Soldatenkönig" mit seinem Gehstock hinter denen her wäre. (Der Vater des alten Fritz prügelte schon mal pennende oder in die Tasche wirtschaftende Beamte,die er persönlich erwischte bei Inspektionen, mit seinem Gehstock!)
Es kann nicht sein , dass eine augenscheinliche Fronde aus Beamten aus Diensten,Polizeien,Ministerialbürokratie ihre eigenen Minister und vor allem das Paralament und seine Ausschüsse -also den Bürger der die da hingewählt hat,Herrschaften!- am Nasenring führen und ihr verfahrenstricksendes Wesen treiben mit denen.
Natürlich hat so ein Ausschuß solche Rechte -er muß sie nur anwenden und die Sauställe ausmisten!
Wenn das geschehen wäre-erst dann kann man substantiell darüber nachdenken, welchen Dienst man für das Inland nun wie strukturiert,oder meinethalben auch ihn abschafft. Vorher -ohne Auszumisten- ist jede Debatte über diese Dienste und Organe witzlos.Der augenscheinlich existierende "Schmutz" der jetzigen würde ja mit in jede noch so schöne Neukonstruktion überführt!



Möchten also die Untersuchungsausschüsse dem Vorwurf/Verdacht aussetzen,sie wollte den Fall/die Fälle gar nicht ermitteln und aufklären?

fatalist
28.09.2012, 17:23
Möchten also die Untersuchungsausschüsse dem Vorwurf/Verdacht aussetzen,sie wollte den Fall/die Fälle gar nicht ermitteln und aufklären?

Das tun sie ständig, und sie wollen auch nicht. Sind Teil des Systems, und das System klagt sich nie selbst an.
Aufklärung kann nur von Aussen kommen, also auch von ausserhalb der Mainstreammedien, also niemals.

solaris
28.09.2012, 19:13
Da kommt noch was...


http://www.n24.de/news/newsitem_8252410.html

Vielleicht war er ja Spitzel des MAD, oder des Bundesamtes für VS, oder des BKA.
Der Drops ist noch nicht gelutscht...

V-Mann-Affäre Verfassungsschutz hatte Kontakt zu NSU-Helfer Wohlleben

Thüringer Sicherheitsbehörden haben doch Kontakt zum mutmaßlichen Unterstützer der NSU-Terrorzelle und ehemaligen NPD-Funktionär Ralf Wohlleben gesucht. Das gehe aus einer Gesprächsnotiz vom Februar 1999 hervor, die jetzt bei Bundesbehörden aufgetaucht sei, teilte das Landesamt für Verfassungsschutz mit. Danach hätten der Thüringer Verfassungsschutz und das Landeskriminalamt (LKA) Wohlleben angesprochen. In beiden Fällen jedoch mit negativem Ergebnis.
Das gehe aus einer Gesprächsnotiz vom Februar 1999 hervor, die jetzt bei Bundesbehörden aufgetaucht sei, teilte das Landesamt für Verfassungsschutz mit.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/nsu-npd-wohlleben

solaris
28.09.2012, 19:24
ne andere spannende Aussage:

28. September 2012,


Kassler NSU-Mord Bouffier poltert im Untersuchungsausschuss


Hat Volker Bouffier 2006 Ermittlungen nach dem Kasseler NSU-Mord behindert? Nein, sagt der hessische Ministerpräsident. Die Aussage im Untersuchungsausschuss wurde zur Kraftprobe mit dem Vorsitzenden.
(...)
Die Innere Sicherheit in Nordhessen

Ein verärgerter Edathy hatte Bouffier schon im Juni vorgehalten, dieses Verhalten grenze an Behinderung der Strafverfolgung im Amt. Auch vor der Freitagssitzung sagt er, Polizei und Staatsanwaltschaft müssten selbstverständlich ungehindert ihre Arbeit machen können. Nichts davon will Bouffier, erfahren in vielen hessischen U-Ausschüssen, auf sich sitzen lassen. "Ich weise diese Unterstellung in aller Form zurück", sagt er und wirft seinerseits dem SPD-Mann Voreingenommenheit vor.
Und dann lässt er eine einstündige Erläuterung folgen mit Verweis auf viele Akten und Besprechungen im Innenministerium. Den V-Leuten des Verfassungsschutzes hätte bei einer Befragung durch die Polizei Enttarnung gedroht, sagt Bouffier, mit "unwägbaren Risiken für die Innere Sicherheit in Nordhessen". Er verweist auf die Zeit: Damals waren die Anschläge der Kofferbomber nur knapp gescheitert. Die Islamisten in Kassel seien ein nicht nur regionales Problem gewesen. Fazit: "Die Entscheidung war richtig, auch aus heutiger Sicht."

https://www.stern.de/politik/deutschland/kassler-nsu-mord-bouffier-poltert-im-untersuchungsausschuss-1902351.html

was das mit Temme und dem NSU zu tun hat,erschließt sich nicht ganz,aber danke,Volker,daß du auf etwas anderes hinweist.Angeblich soll ja Temme mehrere islamistische und rechtsradikale V-Männer geführt haben.
Wussten die davon oder waren beteiligt?


Der Verfassungsschützer T. hatte mehrere Informanten geführt, Islamisten und einen Rechtsextremisten. Auch mit denen wollten die Ermittler reden. Doch Bouffier, damals Innenminister, entschied nach langem Behördenstreit zwischen Staatsanwälten und Verfassungsschutz, eine unmittelbare Vernehmung nicht zuzulassen.

Die versuchten Bombenanschläge vom 31. Juli 2006 waren ein fehlgeschlagener islamistischer Terroranschlag (https://de.wikipedia.org/wiki/Islamistischer_Terrorismus) auf westdeutsche (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland) Eisenbahnzüge. Die zwei eingesetzten Kofferbomben (https://de.wikipedia.org/wiki/Rucksackbomber) waren jedoch konstruktionsbedingt nicht explosionsfähig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Versuchte_Bombenanschl%C3%A4ge_vom_31._Juli_2006


Man hatte sich das so gedacht:

"- 2 zeitgleiche Bombenexplosionen in Regionalzügen
- 1 Feuerball durch Brandbeschleuniger, die in den Koffertrolleys zusätzlich vorhanden waren, aber mit der Zündeinrichtung der Bombe nichts zu tun hatten
- Ausgebrannte Zugwaggons, eine unbestimmte Anzahl an Toten und Verletzten
möglicherweise entgleiste Züge!" (https://de.wikipedia.org/wiki/Versuchte_Bombenanschl%C3%A4ge_vom_31._Juli_2006)
"Vorstellbar ist also, daß die Täter Signale setzen wollten im Hinblick auf den Konflikt im Nahen Osten und dabei eine massive Drohgebärde mit Zerstörungen und potentiellen Menschenopfern in Kauf genommen haben. "
Schön, aber warum gab es dann keinen Bekennerbrief? Denn sollten ihre Zettel bei dem Attentat verbrannt sein, müßten die Täter ja irgendwie sicherstellen, daß die Anschläge auch richtig verstanden werden. Daß es außer den "libanesischen Spuren" keine Bekennung gibt, findet BKA-Chef Ziercke aber nicht etwa seltsam, sondern "logisch": "Daß bei einem erfolglosen Anschlag keine Bekennung erfolgt, halten wir für logisch!"
Aha. Und was ist mit dem Bekennerbrief nach dem "mißglückten" "RAF"-Attentat auf Staatssekretär Hans Tietmeyer 1988? Sollte der BKA-Präsident den nicht kennen?
Fragen über Fragen. Irgendwie stimmt an den angeblich geplanten Zugattentaten hinten und vorne nichts. Zum Beispiel dürften natürlich auch Bombenleger wissen, daß deutsche Bahnsteige von Kameras überwacht werden. Wie kommt es dann, daß die Männer seelenruhig vor diesen Kameras herumlaufen, ohne auch nur ihr Äußeres zu verändern? Wie kommt es, daß einer der mutmaßlichen Bombenleger auch noch mit einen äußerst auffälligen T-Shirt mit der Nummer 13 vor den Kameras herumläuft? Wie kommt es ferner, daß die angeblichen Bombenleger nicht wenigstens nach den versuchten Anschlägen das Weite suchen, sondern seelenruhig in Deutschland bleiben? So wäre es doch beispielsweise ein Leichtes gewesen, die Bomben auf der Bahnfahrt zu einem Flughafen abzustellen - wenn sie hochgehen, sitzt man schon im Flieger.

(https://www.wahrheitssuche.org/kofferbomber.html)http://www.wahrheitssuche.org/kofferbomber.html

Und das mit den fehlenden Bekennerbriefen kommt einem doch bekannt vor.
Hier ist mehr als nur die "NSU" faul

Danke Volker fürs Verquatschen,aber hauptsache mal gepoltert,was ja eher parteipolitisch zu werten ist.

solaris
28.09.2012, 21:09
Die Innere Sicherheit in Nordhessen

Ein verärgerter Edathy hatte Bouffier schon im Juni vorgehalten, dieses Verhalten grenze an Behinderung der Strafverfolgung im Amt. Auch vor der Freitagssitzung sagt er, Polizei und Staatsanwaltschaft müssten selbstverständlich ungehindert ihre Arbeit machen können. Nichts davon will Bouffier, erfahren in vielen hessischen U-Ausschüssen, auf sich sitzen lassen. "Ich weise diese Unterstellung in aller Form zurück", sagt er und wirft seinerseits dem SPD-Mann Voreingenommenheit vor.
Und dann lässt er eine einstündige Erläuterung folgen mit Verweis auf viele Akten und Besprechungen im Innenministerium. Den V-Leuten des Verfassungsschutzes hätte bei einer Befragung durch die Polizei Enttarnung gedroht, sagt Bouffier, mit "unwägbaren Risiken für die Innere Sicherheit in Nordhessen". Er verweist auf die Zeit: Damals waren die Anschläge der Kofferbomber nur knapp gescheitert. Die Islamisten in Kassel seien ein nicht nur regionales Problem gewesen. Fazit: "Die Entscheidung war richtig, auch aus heutiger Sicht."
https://www.stern.de/politik/deutschland/kassler-nsu-mord-bouffier-poltert-im-untersuchungsausschuss-1902351.html

Es gibt eine Gemeinsamkeit und die heißt "Verkackter Geheimdienst"

Siehe auch Sauerlandbomber
IJU=Islamistische Jihad Union
NSU= Nationalsozialistischer Untergrund

Entschuldigen sie, daß ich lache!

Kofferbomben-Theater

http://www.medienanalyse-international.de/kofferbomben-theater.html

Zum Libanesen:

Nochmals: es handelt sich um einen Untersuchungshäftling. Unschuldig. Seit einem Jahr in Haft ohne Prozeß. Obwohl doch angeblich alles so klar und eindeutig ist beim Kofferbombentheater
(...)
"Der so genannte Kofferbomber Djihad Hamad hat im Libanon ein umfassendes Geständnis abgelegt.
Das offizielle Protokoll der richterlichen Vernehmung liegt dem NDR vor, während die Bundesanwaltschaft immer noch auf diplomatischem Wege vers"Dass es kein Terrornetzwerk war, sondern höchstens ein Erstsemester-Team, das mit Wut im Bauch drauflos stümperte, ist freilich kein Grund zur Entwarnung - im Gegenteil." Höchstens. Und dazu viele Fragezeichen. Zuvor noch hatte Elsässer im selben Artikel zu Recht vermerkt: "Aber bevor man wohlfeil den ganzen Unmut an der Journaille auslässt, darf man die Politik nicht aus dem Auge verlieren."
Es scheint zu viel verlangt zu sein, statt Medienschelte und Hinweis auf "Ungereimtheiten" darauf hinzuweisen, daß diejenigen, die ein Interesse an dem Theater haben, dieses auch initiiert haben könnten. das ist nicht spekulativ, sondern die logische Schlußfolgerung aus den präsentierten Indizien.

Sie wird unterfüttert mit den offensichtliochen "Fahndungspannen" und Fahndungsverzögerungen und fehlender Logik beim BKA. Nochmal die "Täterbilanz":
- der in Kiel Verhaftete hat offenbar NICHTS gestanden
- der in Konstanz Verhaftete ist wieder frei
- der im Libanon Verhaftete stellte sich selbst, wird möglicherweise "robust" befragt, sein "Teilgeständnis" gibt keinen Sinn. das Dokument aus dem politisch instabilen Libanon zu erhalten."

.


Volker,manchmal ist weniger mehr!
Man kann nicht mit einem Geheimdienstplott vom nächsten ablenken - ein absolutes No Go

laurin
28.09.2012, 22:59
Ich möchte mir nicht alles durchlesen. Weiß jemand, was aus Beate Zschäpe, der mutmaßlichen NSU-Terroristin, geworden ist? Läßt man sie im Gefängnis vergammeln? (Sie sitzt doch nun schon fast ein Jahr ohne Anklage!)
Ist es hier nicht normalerweise eigentlich so, daß Menschen als unschuldig zu gelten haben, solange ihnen ihre Schuld nicht in einem anständigen Verfahren einwandfrei nachgewiesen wird?
Wie lange darf hier eigentlich eine U-Haft dauern, bis mal endlich ein Prozeß stattfindet? Ist das nicht ein Fall für Amnesty International, die sich sonst um jeden Kasemalucken kümmern, dem auch nur ein Furz quer sitzt?

Laurin

Karl_Murx
29.09.2012, 10:29
Tarnname „Verfassungsschutz“

26.9.2012

http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/tarnname-verfassungsschutz

Zitiere einen Kommentar daraus:



Möchten also die Untersuchungsausschüsse dem Vorwurf/Verdacht aussetzen,sie wollte den Fall/die Fälle gar nicht ermitteln und aufklären?

Das ist kein Verdacht, sondern zu beobachtende hanebüchene Realität. Die Intentionen und Prämissen, mit denen dieser "NSU"-Ausschuß gebildet wurde, sind von vornherein darauf ausgerichtet, der Öffentlichkeit Existenz sowie Täterschaft einer rechtsextremen Terrorgruppe einzuhämmern. Das zu Untersuchende wird hier als bewiesen vorausgesetzt. Alle Ermittlungen und Befragungen sind damit nicht auf die Aufdeckung der wahren Hintergründe dieser Morde ausgerichtet, sondern darauf, diese von Politik und Behörden festgelegte Prämisse zu untermauern.

Damit werden alle inzwischen bekannt gewordenen Umstände sowie alle Widersprüche und Ungereimtheiten permanent mit dieser Brille wahrgenommen. Die offenkundigen Zusammenhänge zwischen diesem "Nationalsozialistischen Untergrund" und die ständig neuen Belege für die Aktivitäten der Dienste rund um diese Gruppe dürfen deswegen in der Öffentlichkeit immer nur als "Pannen" und "Fehleinschätzungen" dargestellt werden. Nimmt man diese Darstellungen ernst, dann fragt man sich, wieso es die Dienste dann in der Vergangenheit überhaupt geschafft haben, irgendwelche verwertbaren Ergebnisse zu liefern.


Die für jeden, der es sehen will, inzwischen unübersehbare Tatsache auszusprechen, daß es keine rechtsextreme Terrorgruppe namens "NSU" gab, sondern daß alle deren Mitglieder sowie jeder der daran beteiligten "Unterstützer" an der Leine der Behörden liefen, weil diese Gruppen ähnlich anderer Organisationen der Vergangenheit wie der "Thüringer Heimatschutz" direkt von den Inlandsgeheimdiensten gegründet, finanziert und gesteuert wurden, dazu ist das politisch-mediale Establishment Deutschlands ums Verrecken nicht bereit.

fatalist
29.09.2012, 10:31
Die versuchten Bombenanschläge vom 31. Juli 2006 waren ein fehlgeschlagener islamistischer Terroranschlag (https://de.wikipedia.org/wiki/Islamistischer_Terrorismus) auf westdeutsche (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutschland) Eisenbahnzüge. Die zwei eingesetzten Kofferbomben (https://de.wikipedia.org/wiki/Rucksackbomber) waren jedoch konstruktionsbedingt nicht explosionsfähig.
https://de.wikipedia.org/wiki/Versuchte_Bombenanschl%C3%A4ge_vom_31._Juli_2006

(https://de.wikipedia.org/wiki/Versuchte_Bombenanschl%C3%A4ge_vom_31._Juli_2006)
(https://www.wahrheitssuche.org/kofferbomber.html)http://www.wahrheitssuche.org/kofferbomber.html

Und das mit den fehlenden Bekennerbriefen kommt einem doch bekannt vor.
Hier ist mehr als nur die "NSU" faul

Danke Volker fürs Verquatschen,aber hauptsache mal gepoltert,was ja eher parteipolitisch zu werten ist.

Nicht funktionsfähige Kofferbomben = Attrappen, wie die Rohrbomben des "NSU" in Jena und die nicht funktionierenden Zünder der Sauerlandbomber, Herkunft der Zünder: Mevlüt Kar, Geheimdienst-Agent.

Der Terrorismus in der BRD ist staatsgemacht bzw. staatsunterwandert, das fing 1968 an und hat sich bis heute nicht geändert.

fatalist
29.09.2012, 10:37
Das zu Untersuchende wird hier als bewiesen vorausgesetzt. Alle Ermittlungen und Befragungen sind damit nicht auf die Aufdeckung der wahren Hintergründe dieser Morde ausgerichtet, sondern darauf, diese von Politik und Behörden festgelegte Prämisse zu untermauern.

Absolut zutreffend: Die Untersuchungsausschüsse sind Teil des Systems. Das System ist auf Lügen aufgebaut und legitimiert durch Lügen. Schon der Begriff "Demokratie" ist eine der fundamentalen Lügen.


Damit werden alle inzwischen bekannt gewordenen Umstände sowie alle Widersprüche und Ungereimtheiten permanent mit dieser Brille wahrgenommen. Die iffenkundigen Zusammenhänge zwischen diesem "Nationalsozialistischen Untergrund" und die ständig neuen Belege für die Aktivitäten der Dienste rund um diese Gruppe dürfen deswegen in der Öffentlichkeit immer nur als "Pannen" und "Fehleinschätzungen" dargestellt werden.

Alles andere wäre fatal und geeignet, das Lügensystem aus den Angeln zu heben.
Das wissen auch die Parlamentarier. Also gilt die Staatsräson.


Die für jeden, der es sehen will, inzwischen unübersehbare Tatsache auszusprechen, daß es keine rechtsextreme Terrorgruppe namens "NSU" gab, sondern daß alle deren Mitglieder sowie jeder der daran beteiligten "Unterstützer" an der Leine der Behörden liefen, weil diese Gruppen ähnlich anderer Organisationen der Vergangenheit wie der "Thüringer Heimatschutz" direkt von den Inlandsgeheimdiensten gegründet, finanziert und gesteuert wurden, dazu ist das politisch-mediale Establishment Deutschlands ums Verrecken nicht bereit.

Und wer das nicht glaubt, der ist ein RECHTER, ein RECHTSPOPULIST oder ein STAATSFEIND, DEMOKRATIEFEIND, oder kurz gesagt:
Ein NAZI. Mit NAZIS diskutiert man nicht, die macht man mundtot oder mundlos oder knastet sie ein.

Karl_Murx
29.09.2012, 11:02
Absolut zutreffend: Die Untersuchungsausschüsse sind Teil des Systems. Das System ist auf Lügen aufgebaut und legitimiert durch Lügen. Schon der Begriff "Demokratie" ist eine der fundamentalen Lügen.

Ich bin mir aus der heutigen Perspektive nicht sicher, ob diese Gebilde Bundesrepublik Deutschland, lso Deutschland (West) nach seiner Gründung 1949 eine Zeitlang tatsächlich ein demokratischer Staat war, trotz seiner eingeschränkten Souveränität nach dem verlorenen Krieg und seiner Abhängigkeit von den Alliierten Siegermächten. Vorstellen könnte ich es mir, daß es einige Jahrzehnte tatsächlich so war, zumindest was die innenpolitische Situation betrifft, egal, ob es nur etwas autoritärer zuging wie unter dem alten Knochen Adenauer oder etwas liberaler wie in späteren Zeiten. Daß wir aber seit einiger Zeit keine Demokratie mehr in dem Sinne einer Herrschaft des Volkes sind, wo es eine freie Berichterstattung der Medien inklusive einer tabufreien öffentlichen Debatte gibt und wo die Parteien die Interessen der Bevölkerung repräsentieren, dessen bin ich mir inzwischen sicher. Zumal aus der Sicht von jemandem, der in der DDR aufgewachsen und sozialisiert wurde und dem deswegen die fatalen Parallelen zwischen beiden System um so heftiger aufstoßen.




Alles andere wäre fatal und geeignet, das Lügensystem aus den Angeln zu heben.
Das wissen auch die Parlamentarier. Also gilt die Staatsräson.

Die es ja laut offizieller Eigendarstellung der Apologeten dieser Bundesrepublik nicht geben darf. Aber hier trifft der Aphorismus von Michael Klonovsky zu:

Die Demokratie endet dort, wo ein öffentliches Bekenntnis zu ihr gefordert wird.



Und wer das nicht glaubt, der ist ein RECHTER, ein RECHTSPOPULIST oder ein STAATSFEIND, DEMOKRATIEFEIND, oder kurz gesagt:
Ein NAZI. Mit NAZIS diskutiert man nicht, die macht man mundtot oder mundlos oder knastet sie ein.


Das ist der alte Trick 17 der politisch-medialen Kaste und das Totschlagsargument, was leider immer noch zu ziehen scheint. Die Sprachregelung zur Verschleierung der Wirklickeit und zur Gedanken- und Meinungskontrolle ist eigentlich ein bewährtes Mittel totalitärer Systeme. Ich habe hier einen guten Kommentar zu einem Artikel auf politplatschquatsch:

http://www.blogger.com/comment.g?blogID=7480346370972853353&postID=3991119739998695808

29/9/12
Volker hat gesagt...
Ich glaube das ist ein Merkmal totalitärer Systeme. Die Sprachregelungen, die Gesslerhüte sind ein ganz gutes Mittel, das Denken zu synchronisieren und die Formulierung abweichender Gedanken zu unterbinden.

Zigeuner gibt´s schon lange nicht mehr.

Gewalttäter in D sind auf der einen Seite Rechtsradikale und Ausländerfeinde, auf der anderen "Jugendliche" oder (wie gerade in Neuss) "Familienväter".

in 80% der Fälle von Kindermord sind die verhinderten Konzerncheffinnen Täter. In der medialen Darstellung kriegt man das aber nicht so richtig mit. Da gibt es nämlich "prügelnde Ehemänner" auf der einen und "verwirrte Mütter" auf der anderen Seite.

Es gibt die sagenumwobenen (noch von keinem Menschen je gesehene) "Rechte Gewalt" (TM). Und dann gibt es die offiziell als "friedliche Proteste" apostrophierten Gewaltorgien der Antifa-SA. Manchmal, wenn der rote Mob eine rechte Demo überfällt, gibt es "Randale bei Nazidemo" oder "gewaltsame Auseinandersetzungen zwischen Rechtsradikalen und Gegendemonstranten".

Merkel & Gen. übernehmen die Methoden ihrer politischen Vorbilder. LTI ist zwar eine Beschreibung der Sprachregelungen von 33-45, bei genauerer Betrachtung eine Beschreibung der Sprachgleichschaltung im Herbst des ancien regime.

fatalist
29.09.2012, 11:18
Ich bin mir aus der heutigen Perspektive nicht sicher, ob diese Gebilde Bundesrepublik Deutschland, lso Deutschland (West) nach seiner Gründung 1949 eine Zeitlang tatsächlich ein demokratischer Staat war, trotz seiner eingeschränkten Souveränität nach dem verlorenen Krieg und seiner Abhängigkeit von den Alliierten Siegermächten. Vorstellen könnte ich es mir, daß es einige Jahrzehnte tatsächlich so war, zumindest was die innenpolitische Situation betrifft, egal, ob es nur etwas autoritärer zuging wie unter dem alten Knochen Adenauer oder etwas liberaler wie in späteren Zeiten.

Da spätestens ab Mitte der 60er Jahre der Staat anfing, radikale Opponenten zu bewaffnen, Stichwort Peter Urbach, kann diese Zeitspanne maximal 20 Jahre gedauert haben, ich tippe auf deutlich weniger, wenn denn überhaupt.


Daß wir aber seit einiger Zeit keine Demokratie mehr in dem Sinne einer Herrschaft des Volkes sind, wo es eine freie Berichterstattung der Medien inklusive einer tabufreien öffentlichen Debatte gibt und wo die Parteien die Interessen der Bevölkerung repräsentieren, dessen bin ich mir inzwischen sicher. Zumal aus der Sicht von jemandem, der in der DDR aufgewachsen und sozialisiert wurde und dem deswegen die fatalen Parallelen zwischen beiden System um so heftiger aufstoßen.

Die Medien waren schon immer gelenkt, Pressefreiheit = freie Presse, das ist eine der Grundfehler bei den menschlichen Überzeugungen überhaupt.

Als alter Wessi kommt es mir allerdings so vor, als ob die BRD bis in die 80er hinein noch freier war als nach dem Ende des Sozialismus. Ob das objektiv verifizierbar ist, das weiss ich nicht.


Die es ja laut offizieller Eigendarstellung der Apologeten dieser Bundesrepublik nicht geben darf. Aber hier trifft der Aphorismus von Michael Klonovsky zu:

Die Demokratie endet dort, wo ein öffentliches Bekenntnis zu ihr gefordert wird.

Dem kann ich nicht zustimmen, auch wenn es sich toll anhört. Auf ein Bekenntnis zur FDGO kann nicht verzichtet werden, schon gar nicht von Muslimen und Migranten.


Das ist der alte Trick 17 der politisch-medialen Kaste und das Totschlagsargument, was leider immer noch zu ziehen scheint. Die Sprachregelung zur Verschleierung der Wirklickeit und zur Gedanken- und Meinungskontrolle ist eigentlich ein bewährtes Mittel totalitärer Systeme.

Eben nicht! Die Sprachregelung in Staatsmedien von Glotze bis Zeitung ist ein Werkzeug aller Staaten, bei weitem nicht nur der totalitären. Und der Schluss daraus ist: Alle Staaten sind totalitär?

Allein schon die Unterscheidung zwischen "Freiheitskämpfer" und "Terrorist" zeigt deutlich auf, dass alles nur eine Frage der jeweiligen Staatsräson bzw. des STaatsinteresses ist.

Die Einheitlichkeit bei der Befolgung der Sprachregelungen ist ein Mass für den Totalitarismus einer Gesellschaft/ eines Staates.
(copyright fatalist)

Karl_Murx
29.09.2012, 17:08
Da spätestens ab Mitte der 60er Jahre der Staat anfing, radikale Opponenten zu bewaffnen, Stichwort Peter Urbach, kann diese Zeitspanne maximal 20 Jahre gedauert haben, ich tippe auf deutlich weniger, wenn denn überhaupt.

Dem würde ich, nach allem, was ich darüber gelesen und gehört habe, in etwa zustimmen.


Die Medien waren schon immer gelenkt, Pressefreiheit = freie Presse, das ist eine der Grundfehler bei den menschlichen Überzeugungen überhaupt.

Hat schon Tucholsky in der Zeit der Weimarer Republik so kritisiert und angemerkt, daß die Presse eine Hure ist, zwar keine, die man einfach so offen mit ein paar Scheinen kaufen könne, sondern eher eine "Grand Cocotte" (hab ichs richtig fronksösisch geschrieben?), die man seitens der Politik ziemlich leicht lenken und beeinflussen kann und wo es nur im Hintergrund um Geld, dann aber sehr großes, geht.


Als alter Wessi kommt es mir allerdings so vor, als ob die BRD bis in die 80er hinein noch freier war als nach dem Ende des Sozialismus. Ob das objektiv verifizierbar ist, das weiss ich nicht.

Kann ich als Ossi nicht beurteilen. Gelesen habe ich aber, daß nach Meinung von (nicht grünlinken) Soziologen etwa um 2000 ein Umschlag in Richtung Meinungs- und Gesinnungskontrolle stattgefunden haben muß. Das kann durch einen Generationenwechsel in den Redaktionsstuben oder in der Politik verursacht worden sein oder durch andere Umstände. Aber dieser Kampf-gegen-Rechts, der noch zu den Zeiten, als z.B. der Westimport Roewer in Thüringen noch in Amt und Würden war, war vorher noch nicht so feststellbar bzw. in seiner heute praktizierten Form nicht so ausgeprägt wie heute.


Dem kann ich nicht zustimmen, auch wenn es sich toll anhört. Auf ein Bekenntnis zur FDGO kann nicht verzichtet werden, schon gar nicht von Muslimen und Migranten.

Meine Bemerkung bedarf wohl einer genaueren Erläuterung. Natürlich müssen sich die Zugewanderten zur FDGO bekennen und das vor allem im Verhalten und im im täglichen Leben an den Tag legen. Ich meine auch eher die Apologie der Demokratie, die heute von den Blockparteien praktiziert wird. Wenn hier per Definition Kriterien für demokratisches Verhalten bzw. für die Ächtung und sozialen Isolation von "Nichtdemokraten" formuliert werden, die darauf hinauslaufen, die vom politisch-medialen Establishment vorgegebenen Sprach- und Denkmuster zu befolgen und jeden, der das nicht tut, seiner bürgerlichen, gesetzlichen und verfassungsmäßigen Rechte zu berauben, dann ist das nicht Demokratie, sondern das Ende derselben. Demokratie lebt von Meinungsfreiheit, die zuerst Meinungsvielfalt darstellt und vor allem das Recht, sie ohne Angst vor Repression frei und öffentlich aussprechen zu können. Des weiteren beinhaltet sie das Recht, in der Öffentlichkeit gehört zu werden, um die eigene Anschauung formulieren und sie in die Debatte einbringen zu können. Das schließt - nach höchstrichterlicher Rechtssprechung des BVerfG - auch offenkundig falsche und objektiv unwahre Dinge ein.

Nur wird gerade bei den Dingen, auf welche die Eliten der Bundesrepublik in neurotischer Weise fixiert sind, nämlich den 12 Jahren NS-Zeit und den damit zusammenhängenden historischen Ereignissen, von dieser Befolgung des im Grundgesetz in Buchstaben und Geist unmißverständlich formulierten Regel abgewichen. Es geht schon soweit, daß bereits Auffassungen, die von der zur Zeit dominierenden historischen Interpretation deutscher Geschichte der 68er an Schulen und Unis abweichen, als "revisionistisch" gebrandmarkt werden, was als Synonym für nationalistisch oder gleich "neonazistisch" verwendet wird.

Das ist aber keine Demokratie, sondern eine Apologetik von Demokratie und damit das Ende einer Demokratie. So ist meine im Kommentar gebrachte Formulierung zu verstehen.




Eben nicht! Die Sprachregelung in Staatsmedien von Glotze bis Zeitung ist ein Werkzeug aller Staaten, bei weitem nicht nur der totalitären. Und der Schluss daraus ist: Alle Staaten sind totalitär?

Nicht ganz. Eher ist es so zu verstehen, daß die Medien auch in sich als demokratisch verstehenden Staaten entgegen aller Selbstdarstellung lediglich ein Einflußfaktor unter vielen, wenn auch ein sehr mächtiger, sind und vor allem nicht das Feld, wo man eine objektive Darstellung erwarten könnte.


Allein schon die Unterscheidung zwischen "Freiheitskämpfer" und "Terrorist" zeigt deutlich auf, dass alles nur eine Frage der jeweiligen Staatsräson bzw. des STaatsinteresses ist.




Die Einheitlichkeit bei der Befolgung der Sprachregelungen ist ein Mass für den Totalitarismus einer Gesellschaft/ eines Staates.
(copyright fatalist)

So gesehen wären wir im heutigen Deutschland schon gefährlich weit in diese Richtung vorangeschritten.

fatalist
29.09.2012, 17:49
Hat schon Tucholsky in der Zeit der Weimarer Republik so kritisiert und angemerkt, daß die Presse eine Hure ist,... die man seitens der Politik ziemlich leicht lenken und beeinflussen kann und wo es nur im Hintergrund um Geld, dann aber sehr großes, geht.

Die Politik hat ihre eigene Plattform, nämlich das Staatsfernsehen/Staatsrundfunk, auch wenn das Propaganda-Ministerium heute anders heisst, es existiert nach wie vor. Teil der Aufgaben der Staatsmedien ist das Vorgaukeln von Meinungsvielfalt und Kritik.
Am Ende dienen Medien und Politik denselben Kreisen.


Kann ich als Ossi nicht beurteilen. Gelesen habe ich aber, daß nach Meinung von (nicht grünlinken) Soziologen etwa um 2000 ein Umschlag in Richtung Meinungs- und Gesinnungskontrolle stattgefunden haben muß.

Wenn das um 2000 war, dann müsstest Du das ja mitbekommen haben; warst ja schon 10 Jahre lang mit im Boot.

Ich verorte den schleichenden Umschwung schon früher, etwa ab 1994 (Neufassung § 130 STGB, die "Holocaustleugnung" wurde erfunden) war der bereits weit vorangeschritten. Er muss also Ende der 80er begonnen haben. Spätestens.

Seit wann gibt es keine Negerküsse mehr, und keine Zigeuner? Auch das wären gute Anhaltspunkte zur zeitlichen Einordnung verbindlicher PC bzw. Sprach- und Denkgebote.


Das ist aber keine Demokratie, sondern eine Apologetik von Demokratie und damit das Ende einer Demokratie. So ist meine im Kommentar gebrachte Formulierung zu verstehen.

wurde verstanden.


So gesehen wären wir im heutigen Deutschland schon gefährlich weit in diese Richtung vorangeschritten.
Sind wir in der Tat.

solaris
29.09.2012, 18:39
Ich möchte mir nicht alles durchlesen. Weiß jemand, was aus Beate Zschäpe, der mutmaßlichen NSU-Terroristin, geworden ist? Läßt man sie im Gefängnis vergammeln? (Sie sitzt doch nun schon fast ein Jahr ohne Anklage!)
Ist es hier nicht normalerweise eigentlich so, daß Menschen als unschuldig zu gelten haben, solange ihnen ihre Schuld nicht in einem anständigen Verfahren einwandfrei nachgewiesen wird?
Wie lange darf hier eigentlich eine U-Haft dauern, bis mal endlich ein Prozeß stattfindet? Ist das nicht ein Fall für Amnesty International, die sich sonst um jeden Kasemalucken kümmern, dem auch nur ein Furz quer sitzt?

Laurin

29.9.2012

Zeitung: Anklage gegen NSU-Beschuldigte für Ende November erwartet


Die Bundesanwaltschaft wird einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich Ende November Anklage gegen die Beschuldigten des "Nationalsozialistischen Untergrunds" erheben. Das berichtet der "Kölner Stadt-Anzeiger" (Samstagsausgabe) unter Berufung auf Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestages. Demnach teilte Generalbundesanwalt Harald Range den Ausschuss-Mitgliedern in nicht öffentlicher Sitzung am Freitag mit, dass mit einer Anklage Ende November, in jedem Fall aber noch in diesem Jahr zu rechnen sei.

https://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/Zeitung-Anklage-gegen-NSU-Beschuldigte-fuer-Ende-November-erwartet-675677684

also vorraussichtlich,höchstwahrscheinlich,möglicherw eise,eventuell - in jedem Fall aber noch dieses Jahr 2015
also,wenn sie bis dahin noch lebt!

Unsere Verena Zschäpe!

Aber dann auch das volle Programm (Terrorvereinigung,Mord,Sprengstoffanschläge,Bank überfall - denn das muss auch bewiesen werden)
Spätestens dann wird klar werden,wie das gelaufen ist.

laurin
29.09.2012, 22:25
[QUOTE=solaris;5707878]29.9.2012

Zeitung: Anklage gegen NSU-Beschuldigte für Ende November erwartet


Auf die Beweise bin ich ja mal gespannt.
Was hat die Frau eigentlich für Anwälte? Hier wird jeder kriminelle Kuffnucke von zwielichtigen Rechtsverdrehern rausgehauen, möglichst noch mit Schadenersatzforderungen. Und der Anwalt schafft es nicht mal, - bei der dünnen Beweiselage - das Mädel aus der Untersuchungshaft rauszuholen. Kein gutes Renommee.

Wieso Verena? Ich denk die heißt Beate.

fatalist
30.09.2012, 08:10
Wieso Verena? Ich denk die heißt Beate.

Die Verena Becker des NSU-Theaters sozusagen.

solaris
30.09.2012, 10:16
»Aufschlag« Bouffier
Hessens Landeschef vor Nazi-Terror-Untersuchungsausschuss

Hessens Ministerpräsident strotzte gestern vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages nur so vor Selbstbewusstsein. Bouffier, der »Matchwinner«? Offenbar. Verloren hat der Rechtsstaat.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/240089.aufschlag-bouffier.html

Nachwäsche in Bayern
München: Parlamentarier ermitteln (endlich) zum rechtsextremistischen NSU-Terror

Heute tritt der Ausschuss des Bayerischen Landtags, der das Versagen der Sicherheitsbehörden bei der Aufklärung der NSU-Mordserie in Bayern untersuchen soll, zusammen. Mehr als 50 Zeugen sind geladen.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/239251.nachwaesche-in-bayern.html


Sonderermittlungen zu V-Mann-Affäre


Unterdessen gerät der NSU-Ausschuss im Bundestag unter Zeitdruck. „Wir bekommen langsam ein Zeitproblem“, sagte der Unions-Obmann Clemens Binninger (CDU). Die Sondersitzung zu der Rolle des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) werde wohl auf November verschoben. Zudem müssten die Berliner Vorgänge geklärt werden.
http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-affaere-henkel-verteidigt-sich-weiter,1477338,17948750.html

das erklärt natürlich die jetzt immer wieder auftauchenden V-Mann-Geschichten.
Verwirrung stiften,den Auschuss zu hindern,Zeit zu stehlen,den Ausschuss wegführen vom Kern der Sache.
Es ist nicht mehr lange,bis eine neue Regierung gewählt wird im Bund (2013)

Gawen
30.09.2012, 10:21
Die Eltern waren Schuld, alles geborene Nazis! :D

"Der frühere Präsident des Thüringer Verfassungsschutzes erhebt in einem neuen Buch schwere Vorwürfe gegen die Eltern der NSU-Terroristen und macht sie indirekt für die Mordserie des Neonazi-Trios verantwortlich. Das Buch „Nur für den Dienstgebrauch“ erscheint am 4. Oktober. In einer Passage über die missglückte Fahndung nach Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe behauptet Roewer, im März 1998 sei der Verfassungsschutz „nur Millimeter davon entfernt“ gewesen, die Untergetauchten aufzuspüren.

Doch die Eltern der Bombenbauer hätten dies verhindert. Als Beleg führt der Ex-Geheimdienstchef nach FOCUS-Informationen die persönliche Begegnung mit einem der Väter der Terroristen in Jena an. Dabei habe Roewer dem Vater in Aussicht gestellt, bei einer Rückholaktion für das Trio als Vermittler aufzutreten. Als Bedingung nannte er angeblich: „Sie sagen mir den Aufenthaltsort.“ Der Vater habe geantwortet, er kenne den Unterschlupf nicht.

„Heute weiß ich, dass ich belogen worden bin“, schreibt Roewer. Die Eltern hätten verschwiegen, „dass die Gesuchten in Chemnitz sind“."

http://www.focus.de/politik/deutschland/vater-belog-ermittler-eltern-der-nsu-terroristen-indirekt-schuld-an-morden_aid_829712.html

solaris
30.09.2012, 10:29
Ist es hier nicht normalerweise eigentlich so, daß Menschen als unschuldig zu gelten haben, solange ihnen ihre Schuld nicht in einem anständigen Verfahren einwandfrei nachgewiesen wird?
Wie lange darf hier eigentlich eine U-Haft dauern, bis mal endlich ein Prozeß stattfindet? Ist das nicht ein Fall für Amnesty International, die sich sonst um jeden Kasemalucken kümmern, dem auch nur ein Furz quer sitzt?
Laurin

Die USA beispielsweise ist da schon einen Schritt weiter mit der Ausfertigung des " National Defense Authorization Act 2012 (https://de.wikipedia.org/wiki/National_Defense_Authorization_Act_2012)"

Mit dem National Defense Authorization Act 2012 (https://de.wikipedia.org/wiki/National_Defense_Authorization_Act_2012) wurden auch Befugnisse des Militärs ausgeweitet, amerikanische Bürger und Ausländer auf Verdacht zeitlich unbegrenzt zu inhaftieren.
Sektion 1021 des Gesetzesermächtigt die US-Streitkräfte und damit letztlich den Präsidenten als deren Oberbefehlshaber, amerikanische Bürger und Ausländer auf Verdacht hin inhaftieren zu lassen. Es ist keine zeitliche Beschränkung und keine Prüfung durch ein (ziviles) Gericht vorgesehen, jedoch muss der Kongress (https://de.wikipedia.org/wiki/Kongress_der_Vereinigten_Staaten) gemäß Sektion 1021(f) REQUIREMENT FOR BRIEFINGS OF CONGRESS regelmäßig informiert werden. Gleichwohl wird damit der Exekutive (https://de.wikipedia.org/wiki/Exekutive) eine fundamentale Funktion der Judikative (https://de.wikipedia.org/wiki/Judikative) übertragen und somit wird das Prinzip der Gewaltenteilung (https://de.wikipedia.org/wiki/Gewaltenteilung) geschwächt. Ob der Supreme Court der USA (https://de.wikipedia.org/wiki/Oberster_Gerichtshof_der_Vereinigten_Staaten) dies einmal als einen Verstoß gegen den vierten (https://de.wikipedia.org/wiki/4._Zusatzartikel_zur_Verfassung_der_Vereinigten_St aaten) und fünften (https://de.wikipedia.org/wiki/5._Zusatzartikel_zur_Verfassung_der_Vereinigten_St aaten) Zusatzartikel (https://de.wikipedia.org/wiki/Zusatzartikel_zur_Verfassung_der_Vereinigten_Staat en) der Verfassung (https://de.wikipedia.org/wiki/Verfassung_der_Vereinigten_Staaten) einstufen wird, ist derzeit nicht absehbar. Denn vor dem Supreme Court ist keine abstrakte Normenkontrollklage (https://de.wikipedia.org/wiki/Abstrakte_Normenkontrolle) möglich, die Prüfung der Gesetzgebung (https://de.wikipedia.org/wiki/US-Verfassung#Rechtsprechende_Gewalt_.28Judikative.29 ) kann nur im Rahmen eines konkreten Rechtsstreits stattfinden.

https://de.wikipedia.org/wiki/National_Defense_Authorization_Act

solaris
30.09.2012, 11:27
"Auftrumpfende Neonazis" Friedrich warnt vor Unterwanderung Ostdeutschlands



Minister Friedrich: "In Deutschland brauchen wir mehr motivierte junge Leute"

Innenminister Friedrich warnt vor einem wachsenden Einfluss von Rechtsextremen in Ostdeutschland. Neonazis würden dort in einigen Regionen das gesellschaftliche Leben unterwandern. Ein NPD-Verbot lehnt der CSU-Mann weiter ab.

Berlin - V-Leute, von denen niemand gewusst haben will, geschredderte Akten im NSU-Verfahren - die deutschen Sicherheitsbehörden haben derzeit einen schweren Stand (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-ermittlungen-hektische-suche-nach-der-v-mann-liste-a-858177.html). Kurz vor dem Tag der Deutschen Einheit warnt Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) vor Rechtsextremismus im Osten der Republik. "Mich treibt schon um, dass in einigen Landstrichen Ostdeutschlands Neonazis auftrumpfen und zivilgesellschaftliches Leben bewusst für ihre Zwecke unterwandern", sagte er dem "Tagesspiegel" in einem Interview (http://www.tagesspiegel.de/zeitung/wir-muessen-da-hin-dass-die-npd-nicht-mehr-gewaehlt-wird/7198242.html). "Das dürfen wir nicht zulassen."


Neonazis, die Ausländer bedrohten,seien eine große Gefahr für die deutsche Wirtschaft. "Allen muss klar sein, dass wir uns als exportorientiertes Land Ausländerfeindlichkeit überhaupt nicht leisten können", sagte der Minister.

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/neonazis-innenminister-friedrich-warnt-vor-unterwanderung-ostdeutschlands-a-858781.html
Rechtsextremismus "Wir müssen da hin, dass die NPD nicht mehr gewählt wird"
Die NPD ist totalitär und verfassungsfeindlich, sagt Innenminister Hans-Peter Friedrich im Tagesspiegel-Interview. Ein Verbotsverfahren gegen die Partei lehnt er ab.
Interview:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/friedrich-npd-verbot/seite-1


Bevor nicht geklärt ist,ob und wie der Staat selbst die rechten Strukturen mit aufgebaut,finanziert und geduldet hat,sollte man sich mit solchen Aussagen bedeckt halten.
Liefert man doch mit der Aufarbeitung des NSU-Skandals die beste Munition für die Rechtsradikalen
Gleichwohl macht er sich Sorgen um die Exportwirtschaft.Da blasen alle ins gleiche Horn.

" "In Deutschland brauchen wir mehr motivierte junge Leute"
Für was? für die Besetzung von weiteren prekären Arbeitsplätzen und Leiharbeitsstellen?
Oder als CDU/CSU-Nachwuchs? Oder als I-Phone-Konsumenten?

dazu aktuell:
(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/neonazis-innenminister-friedrich-warnt-vor-unterwanderung-ostdeutschlands-a-858781.html) Bericht zum Stand der Einheit zeigt Aufholbedarf
Ostdeutschland fällt wirtschaftlich weiter zurück (http://www.focus.de/finanzen/news/bericht-zum-stand-der-einheit-zeigt-aufholbedarf-ostdeutschland-faellt-wirtschaftlich-weiter-zurueck_aid_827557.html)




(http://www.spiegel.de/politik/deutschland/neonazis-innenminister-friedrich-warnt-vor-unterwanderung-ostdeutschlands-a-858781.html)

solaris
30.09.2012, 11:59
noch ein Nachtrag:
26.9.2012

Der NSU-Untersuchungsausschuss gerät allmählich in Zeitnot. Die immer neuen Enthüllungen bringen das Programm des Gremiums durcheinander und bedeuten viel zusätzliche Arbeit. Etliche Sondersitzungen sind eingeplant. Einige Mitglieder äußern bereits die Sorge, dass sie bis zum Ende der Legislaturperiode nicht fertig werden - und dass noch einige böse Überraschungen warten.

https://www.n24.de/news/newsitem_8246991.html

wie gesagt, da machen die "tröpfchenweise Nachenthüllungen(Nebelkerzen)"natürlich Sinn

fatalist
30.09.2012, 13:01
„Heute weiß ich, dass ich belogen worden bin“, schreibt Roewer. Die Eltern hätten verschwiegen, „dass die Gesuchten in Chemnitz sind“."

Professionelle staatlich bestallte Betrüger, Verbrecher und Lügner zu belügen gereicht dem Bürger zur Ehre.

fatalist
30.09.2012, 13:03
wie gesagt, da machen die "tröpfchenweise Nachenthüllungen(Nebelkerzen)"natürlich Sinn

Auch alles nur Theater, wenn man wollte, würde man den Untersuchungsausschuss weiterlaufen lassen.

Sonderermittler
30.09.2012, 14:27
in der CDU/CSU haben viele angst vor einem verbot der witzfigurentruppe NPD... weil dann rechts platz wäre für eine partei, die mit einem populisten a la geert wilders die union zerreiben könnte.




es ist schon bezeichnend, wenn ex-terroristen, wie bspw. Bommi Baumann Zschäpe mit Verena Becker vergleichen,
analogien zwischen der ganzen NSU-story mit dem reichstagsbrand hergestellt werden...

ohne frage hat diese affaire das potential, die BRD zu erschüttern.

es stellt sich für mich die frage, warum bisher keine großen massenmedien die offiziellen aussagen in frage stellt und beginnt zu recherchieren!

aus sicherer quelle weiß ich, dass 6-7 stellige beträge ausgesetzt sind, für beweise, die die version der behörden widerlegen.

gerade zu den vorkommnissen nach dem bankraub in eisenach bis zum tod der Uwes gibt es jede menge zeugen. ebenfalls zum verschwinden zschäpes, dem auftauchen der videos und der anderen "beweismittel" in der brandruine.

am meisten ansatzpunkte liefert meiner ansicht nach allerdings der letzte mord der serie in kassel. damals war nicht nur der verfassungsschützer temme vor ort, sondern auch noch 2 andere zeuge. waren sie tatbeteiligt? zur absicherung?
dann war halit y. ja zufallsopfer, eigentlich sollte sein vater ihn abgelöst haben. sein vater ismael lebt allerdings noch.

auch die ceska liefert viele ansatzpunkte für ermittlungen. sie wurde ja schon 1995 bei einem mord an einem geschäftsmann eingesetzt.
außerdem wurden bei einigen morden weitere tatwaffen eingesetzt.
die SOKO bosporus war angesichts der perfektion der morde damals der meinung, die mordserie wurde von einem professionellen rollkommando ausgeführt. inklusive absicherung und cleaning der tatorte. solche aktionen können normalerweise nur von staatlichen diensten (bspw. mossad) oder hochprofessionellen banden (möglicherweise ex-militärs oder geheimdienstleute) ausgeführt werden.

der spiegel hat in mehreren artikeln von eindeutigen hinweisen und aussagen berichtet, die in richtung türkischer (ex)-geheimdiestler in verbindung mit organisierter kriminalität gesprochen.

sicher ist: wer in dieser sache weiterermittelt, fragen stellt, nachforschungen anstellt,
der legt sich mit den deutschen behörden an, weil er staatliche interessen gefährdet!

also QUI BONO? wer hat profitiert?

die deutschen behörden? nein, sie sind der lächerlichkeit preisgegeben.
die rechtsterroristische szene? wohl kaum, alles was irgendwie braun aussieht wird jetzt verboten.
migranten? viele sind verunsichert, ihr vertrauen in deutsche behörden ist erschüttert, ihr wille zur integration ist zurückgegangen.

im prinzip hat von der ganzen mordserie und ihrer medialen inszenierung am ehesten noch der türkische staat profitiert, weil die türkischstämmige bevölkerung in der BRD (inklusive ihrere devisen) stärker an sie gebunden wurde!

Karl_Murx
30.09.2012, 14:55
"Auftrumpfende Neonazis" Friedrich warnt vor Unterwanderung Ostdeutschlands



http://www.spiegel.de/politik/deutschland/neonazis-innenminister-friedrich-warnt-vor-unterwanderung-ostdeutschlands-a-858781.html
Rechtsextremismus "Wir müssen da hin, dass die NPD nicht mehr gewählt wird"
Die NPD ist totalitär und verfassungsfeindlich, sagt Innenminister Hans-Peter Friedrich im Tagesspiegel-Interview. Ein Verbotsverfahren gegen die Partei lehnt er ab.

Wenn man bedenkt, daß die Führungsgremien der NPD komplett mit V-Leuten der Verfassungsschutzämter unterwandert sind, deren oberste Dienstherren CDU- und SPD-Politiker sind, dann macht die Ablehnung eines Parteiverbotes Sinn. Der Popanz "neonazistische NPD" soll den Leuten auf jeden Fall erhalten bleiben; einmal als Schreckgespenst und zum anderen zur Kanalisierung von Protestwählerstimmen.

Berücksichtigt man, daß die extremsten Strukturen auf der linken- und der rechtsextremen Seite noch immer von den Inlandgeheimdiensten selbst geschaffen, finanziert und gesteuert werden, wie im Fall der VS-Kreationen "Thüringer Heimatschutz" und dem "Nationalsozialistischen Untergrund", dann erhält man das Bild eines Staates, der jede alternative Parteigründung, die nicht im gewünschten Sinne der etablierten politisch-medialen Kaste ist, mit V-Leuten unterwandert und sie damit diffamiert und zersetzt. So ähnlich hat das in DDR-Zeiten das Ministerium für Staatssicherheit getan.

Interview:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/friedrich-npd-verbot/seite-1

Frage: Herr Friedrich, wie viele Beschuldigte im NSU-Verfahren haben für den deutschen Staat gespitzelt?

Hans-Peter Friedrich: Nach derzeitigem Kenntnisstand hatte weder das Bundesamt für Verfassungsschutz noch das BKA V-Leute unter den Beschuldigten im NSU-Verfahren.

Das ist offenbar eine Lüge. Warum hat dann das Bundesamt für Verfassungsschutz gleich nach dem Bekanntwerden der sog. "NSU" alle Akten zu diesem Fall, denen es habhaft werden konnte, schreddern lassen?

Aber selbst wenn das BfV nicht involviert gewesen sein sollte: Wie steht es mit den Landesämter für Verfassungsschutz Thüringen und Sachsen, deren Beteiligung und Aktivitäten in diesem Fall ja von Anfang an aktenkundig sind? Nach denen ist Herr Friedrich gleich gar nicht gefragt worden.


Frage: Können Sie ausschließen, dass der Neonazi Ralf Wohlleben, der die Ceska-Pistole für die Morde des NSU an neun Migranten besorgt haben soll, ein V-Mann war?

Friedrich: Wie gesagt, ich kann nicht bestätigen, dass es einen V-Mann unter den Beschuldigten gab – Ralf Wohlleben ist Beschuldigter.

Warum fragt er nicht den Leiter des Berliner Staatsschutz? Der könnte ihm das bestätigen. Als einer von vielen.


Frage: Warum hatte der Staat trotz vieler V-Leute in der rechtsextremen Szene keine Ahnung vom Terror des NSU?

Friedrich: Bislang müssen wir davon ausgehen, dass außer Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und möglicherweise Beate Zschäpe nur ein sehr enger Personenkreis Kenntnis oder eine Vorstellung von der Mordserie hatte. Da offenbar aber unter diesen Personen kein V-Mann war, konnte auch niemand berichten.

Ein glatte Lüge.


Frage: Im Fall des Berliner V-Mannes Thomas S. informierte Innensenator Frank Henkel (CDU) zunächst weder den NSU-Untersuchungsausschuss noch das Abgeordnetenhaus. Stehen Sie hinter Henkel?

Friedrich: Die Tatsache, dass Senator Henkel zur Aufklärung des Sachverhalts nun einen Sonderermittler bestellt hat, zeigt, dass er nichts zu verbergen hat.

Frage: Wann haben Sie davon erfahren?

Friedrich: Auch erst, nachdem der Fall im Untersuchungsausschuss am 13. September bekannt wurde.

Zwei dreiste Lügen.


Frage: Die Materialsammlung der Verfassungsschutzbehörden zu einem möglichen NPD-Verbot liegt vor. Mehr als 3.000 Belege zeugen von der Verfassungsfeindlichkeit der Partei. Reicht das für ein Verbot?

Friedrich: Die Belege verdeutlichen den ideologischen Abgrund der NPD. Ich kann aber heute noch nicht sagen, ob dies am Ende für ein Verbotsverfahren ausreichen wird. Es ist bei jedem Beleg zu prüfen, ob er das ideologische Wesen der Partei beschreibt. Darüber hinaus ist für einen Verbotsantrag nötig, die Verfassungsfeindlichkeit und die aggressiv-kämpferische Haltung der Partei gegen die demokratische Grundordnung nachzuweisen. Das gilt es ebenso zu bewerten wie eine mögliche Wesensverwandtschaft der NPD mit dem Nationalsozialismus, die für einen potenziellen Verbotsantrag eine wichtige Rolle spielen würde. Wir sind in einem Dilemma: Einerseits erfahren wir über die V-Leute, was die NPD wirklich denkt und will. Andererseits können wir genau dieses Material nicht verwenden, wenn wir die Klarnamen der V-Leute gegenüber dem Gericht nicht preisgeben.

Kann es sein, daß es genau diese V-Leute innerhalb der NPD-Führungsgremien sind, welche die Belege für die "aggressiv-kämpferische" Haltung der NPD wie auch deren Nähe zum Nationalsozialismus liefern sollten, was auch damals der Grund für das BVerfG war, das Verbotsverfahren abzubrechen, weil es nicht zu unterscheiden war, was nun echter und was staatlich bestellter und finanzierter Rechtsextremismus war?

Wenn man Belege für die Verfassungsfeindlichkeit der NPD hat, die für ein Verbotsverfahren ausreichen, warum präsentiert man sie nicht der Öffentlichkeit und dem Bundesverfassungsgericht? Warum hat es in den 48 Jahren der Existenz dieser Partei (Gründungsjahr 1964) keine ausreichenden Gründe für deren Verbot gegeben? Und warum ist Friedrich gegen ein Verbotsverfahren?


Frage: Sie sind und bleiben demnach gegen einen weiteren Anlauf zu einem Verbotsverfahren am Bundesverfassungsgericht?

Friedrich: Die NPD ist eine totalitäre, verfassungsfeindliche Partei, die mit unserer Demokratie null-Komma-null zu tun hat.

Die Belege für diese Behauptung bleibt uns Friedrich schuldig.


Aber die Gesinnung einer Partei reicht eben nicht aus, um sie zu verbieten. Es ist auch nicht zu belegen, dass der NSU der "bewaffnete Arm" der NPD war. Das zumindest hat Generalbundesanwalt Range schon in einem frühen Stadium des Ermittlungsverfahrens gesagt.

Wenn es also feststeht, daß es hier nicht um die vermeintlichen Aktivitäten, sondern um die unerwünschte Gesinnung der NPD und deren Anhänger geht, die man ja nicht verbieten kann: Warum all dieses Tam-Tam um die vermeintliche rechtsextreme Gefahr im Osten, warum der gigantische Aufwand der Dienste um die Unterwanderung deren Führungsgremien, warum dieser Pressehype wegen einer angeblichen neonazistischen Gefahr?



Außerdem müssen wir aufpassen, dass wir mit einem Verbotsantrag der NPD nicht noch große Aufmerksamkeit bescheren und sie damit aufwerten. Denn die letzten Wahlergebnisse zeigen, dass sie auf dem absteigenden Ast ist. Bei der Wahl in Nordrhein-Westfalen bekam die Partei nur 0,5 Prozent und hat damit noch nicht einmal mehr Wahlkampfkostenerstattung erhalten. Da müssen wir hin, dass die NPD schlichtweg nicht mehr gewählt wird.

Also so langsam müßten sich Friedrich und unsere Großkopfeten in Politik und Medien mal darauf einigen, was sie eigentlich sagen wollen: Gibt es nun die rechtsextreme Unterwanderung und Gefahr im Osten der Republik, wegen derer dieses Getöse in den Medien und in den Behörden gestartet werden, oder sind rechtsextreme Parteien wie die NPD Splitterparteien "auf dem absteigenden Ast"?

Oder ist es letzten Endes egal, wie die Wirklichkeit ausssieht, Hauptsache, man hat die alten Klischees von der rechtsextremen Bedrohung und vom braunen Osten wieder aufgewärmt und eine Begründung für die eigene Staatskriminalität und den Staatsterrorismus geliefert?


Frage: Vor knapp einem Jahr flog der NSU auf. Seitdem wurden reihenweise Fehler der Sicherheitsbehörden bekannt. Wie nehmen Sie den Vertrauensverlust wahr?

Friedrich: Einspruch! Reihenweises Versagen der Behörden hat es nicht gegeben. Ja, es gab Fehlleistungen. Aber diese beschränken sich auf einige wenige Personen. Ein Beispiel ist das Schreddern von Akten, zu einem Zeitpunkt, wo klar war, dass man sie benötigen würde.

Ääääääääh ..... haaaaalllo ... welche Akten wurden warum geschreddert? Wieso gab es solche, obwohl doch der Verfassungsschutz und alle anderen Dienste am Anfang Stein und Bein geschworen haben, von den beiden getöteten Uwes im Wohnmobil und von Beate Zschäpe sowie vom ganzen "NSU" nichts gewußt zu haben, was sich dann Zug um Zug als Lüge herausstellte? Warum wird hier das Vernichten von Beweismaterial und das Vorenthalten von Informationen gegenüber den Untersuchungsausschüssen wie auch das ständige Täuschen der Öffentlichkeit nicht als das bezeichnet, was es ist, nämlich hochkriminell und gesetzeswidrig?


Das eigentliche Kernproblem aber ist ein Mangel an Kommunikation zwischen den Behörden. Deshalb fordere ich mehr Informationsaustausch. Mit der Inbetriebnahme der Rechtsextremismusdatei haben wir schon einen wichtigen Schritt getan. Im ebenfalls von mir ins Leben gerufenen Gemeinsamen Abwehrzentrum laufen die Informationen aller Behörden zusammen.

Gibt es nicht ein grundgesetzlich gebotenes Trennungsgebot von Polizei und Geheimdiensten, was durch ein solches "Abwehrzentrum" bzw. durch die gemeinsame "Datei gegen Rechtsextremismus" schrittweise aufgeweicht wird?


Frage: In Teilen der türkischstämmigen Bevölkerung gibt es diese Sorge durchaus.

Ohnehin die größte und einzige Sorge, die unsere Großkopfeten in Politik und Medien antreibt. Die eigene deutsche Bevölkerung ist ja sowieso rechtsextrem, ausländerfeindlich und rassistisch.


Friedrich: Ich kann das in Einzelfällen verstehen, sage aber ganz klar, dass es auch Aufgabe der meinungsbildenden Institutionen der türkischen Mitbürgerinnen und Mitbürger wäre, nicht von einem falschen Staatsverständnis auszugehen. Den "tiefen Staat", in dem Angehörige von Geheimdiensten und Polizei jenseits der Legalität agieren, gibt es in Deutschland nicht.

Die nächste faustdicke Lüge.


Frage: Gar nicht gut kam bei muslimischen Verbänden auch die "Vermisst"-Kampagne des Ministeriums gegen die islamistische Radikalisierung junger Menschen an. Werden Sie das Projekt aufgeben?

Friedrich: Wir geben mit dem Hinweis auf die Hotline der Beratungsstelle beim Bundesamt für Migration eine Hilfestellung für Eltern, die merken: mein Kind radikalisiert sich. Das gilt ja auch für junge Konvertiten. Deshalb zeigt die Hälfte der Plakate einen blonden, deutschen Jungen. Die anderen zeigen junge Türken beziehungsweise Araber. Vom Islam ist da überhaupt keine Rede.

Wollen wir bei dem blonden deutschen Jungen auf dem Plakat darunter schreiben, sich vom Verfassungsschutz fern zu halten und sich nicht von ihm zu rechtsextremen Dingen verleiten zu lassen? Und außerdem: Wie sind denn die zahlenmäßigen Größenordnungen, wenn es um die radikalisierten Jugendlichen auf deutscher bzw. auf türkisch-arabischer Seite geht?


Frage: Trotzdem haben sich mehrere muslimische Verbände von der Initiative Sicherheitspartnerschaft verabschiedet.

Friedrich: Ich habe vor wenigen Tagen Preise für Deradikalisierungsprojekte vergeben. Da waren tolle Projekte dabei. Diese Leute, die sich zusammen mit der Polizei in den muslimischen Gemeinden engagieren, die sagen mir, dass sie die Kampagne gut und richtig finden. Anders sieht das dann schon mal bei dem ein oder anderen Verband aus, der an der kurzen Leine ausländischer Regierungen geführt wird. Mich ärgert es, dass die Kampagne missbraucht wird, um mir eine islamfeindliche Einstellung vorzuwerfen. Und der in der Türkei geäußerte Verdacht, ich wollte ein Spionagesystem gegen Muslime in Deutschland installieren, ist völlig abwegig.

Die nur noch schizophren zu nennende Sichtweise, eine offenkundige Einmischung fremder Regierungen in die nationale Souveränität Deutschlands über ferngesteuerte ethnische Lobbyverbände, vor der uns Leute wie Friedrich zu schützen hätten, mit der Bemerkung abzutun, daß es "ihn ärgern" würde, aber unbewiesene Behauptungen wie die rechtsextreme Unterwanderung des Ostens bzw. des gesamten Landes aufstellen, wird Friedrich anscheinend gar nicht mehr bewußt.


Friedrich: Wir haben uns in diesem Jahr zwei Schwerpunktthemen vorgenommen, nämlich Wirtschaftskraft und Demografie. Das bedeutet keineswegs, dass in anderen wichtigen ostrelevanten Themen nichts geschieht, wie sie der Maßnahmenübersicht des Berichts im Einzelnen entnehmen können. Eine dieser Maßnahmen ist unser Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe", was auf das demokratische Miteinander in der Gesellschaft wirken soll. Mich treibt schon um, dass in einigen Landstrichen Ostdeutschlands Neonazis auftrumpfen und zivilgesellschaftliches Leben bewusst für ihre Zwecke unterwandern. Das dürfen wir nicht zulassen. Daher habe ich mich entschlossen, das erfolgreiche Programm "Zusammenhalt durch Teilhabe" zu verlängern.

Wo zur Hölle nimmt dieser Friedrich die Beweise für diese Behauptung her, in einigen Landstrichen Ostdeutschlands würden Neonazis auftrumpfen? Meint er damit diese Partei (Zitat) "auf dem absteigenden Ast" NPD? Oder was ist damit gemeint? Ist es vielmehr die unbotmäßige Haltung vieler Ossis, sich nicht mehr von diesem vernebelnden Propaganda durch Medien und Politik einlullen zu lassen, die inzwischen an die unseligsten SED-Zeiten erinnert, und offen die Dinge beim Namen zu nennen? Sind wird dem Herrn Bundesinnenminister noch zu wenig Multikulti, m.a.W., zu wenig islamisch und noch zu deutsch?

Ein weiterer Artikel, wo der nachfolgende Inhalt nicht hält, was die Überschrift verspricht.


Friedrich: Das ist ein wichtiger Punkt: Allen muss klar sein, dass wir uns als exportorientiertes Land Ausländerfeindlichkeit überhaupt nicht leisten können. Wenn wir unsere Waren überall in der Welt verkaufen wollen, müssen wir uns auch gegenüber an unserem Land interessierten Menschen offen zeigen.

Es ist für einen Normalbürger, der sich die Sicht noch nicht völlig durch linksgrün-gutmenschliche Bretter vernageln ließ, äußerst schwer nachzuvollziehen, wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, einen solchen sinnfreien Zusammenhang zu konstruieren. Natürlich ist Deutschland mit einem wachsenden Außenanteil am BIP zunehmend wirtschaftlich davon abhängig, was in anderen Ländern in Punkto Angebot und Nachfrage passiert. Aber warum sollte man weniger exportieren können, wenn man, wie Sarrazin es fordert, die Einwanderung ins Land stärker steuert und z.B. den Zuzug Geringqualifizierter erschwert? Es ist aus anderen Exportnationen wie China oder Japan nicht bekannt, dass deren auf den Außenhandel spezialisierte Firmen pleite gehen, weil in den Großstädten nicht 60% des Nachwuchses aus Indonesien oder Bangladesh stammt. Es ist daher schwierig, hineinzuinterpretieren, wie genau sich die Vertreter dieses Argumentes vorstellen, woraus ein solcher Zusammenhang erwachsen würde.

Eine Möglichkeit wäre, dass sie meinen, ein einwanderungsfeindlicher Diskurs in der deutschen Öffentlichkeit würde die Handelspartner aus dem Ausland verschrecken. Daß also beispielsweise Frankreich – das Land, in das Deutschland am meisten exportiert –, keine deutschen Maschinen mehr einkaufen würde, weil die deutsche Politik die Einwanderung von Niedrigqualifizierten erschwert. Wer so eine Kausalität ernsthaft in Erwägung zieht, ist erklärungsbedürftig, warum Länder wie Kanada oder Australien, die seit jeher eine Zuwandererselektion vornehmen, die sich Sarrazin z.B. teilweise auch zum Vorbild nehmen möchte, von der Weltwirtschaft nicht wirklich gemieden werden.

Und auch in Bezug auf nahöstliche Handelspartner ist nicht bekannt, dass deutsche Firmen ihre Geschäfte mit jenen davon abhängig machten, wie die dortigen Despotien ihre christlichen und jüdischen und sonstigen Minderheiten behandelten.

Hier noch ein paar interessante Zitate aus dem Artikel auf ZON (Gruß an die Verfasser, wenn sie hier mitschreiben sollten):


4. Helene Ehrensold

...vernichtete das BfV aus "datenschutzrechtlichen Gründen" im Januar 2012, nachdem im Zuge der NSU-Ermittlungen (2012) die Wohnung von Thomas S. erneut durchsucht wurde,dessen Personalakte.Etwa 40 Mitglieder des "Thüringer Heimatschutzes" sollen in den neunziger Jahren Informationen an die Nachrichtendienste gegeben haben. Zwischen 1997 und 2003 lief die Operation "Rennsteig". Das Bundesamt für Verfassungsschutz, die Landesämter aus Thüringen und Bayern sowie der Militärische Abschirmdienst wollten damit die Neonazi-Szene in Thüringen und Nordbayern aufklären. Bei der Aktion waren auch mehrere V-Leute auf den "Thüringer Heimatschutz" angesetzt, aus dem das spätere Terror-Trio NSU hervorging.Am 11. November 2011, kurz nachdem die Existenz der rechtsextremistischen Zwickauer Terrorzelle des NSU aufgeflogen war, wurden sieben "Rennsteig" Akten gelöscht.Friedrich sagt offensichtlich die Unwahrheit und lässt sich eine Hintertür offen ("derzeitiger Kenntnisstand").Die Bundesanwaltschaft über die Kontakte von S. zum NSU:“Es sind keine Anhaltspunkte dafür ersichtlich, dass dieses enge Verhältnis nicht bis in jüngste Zeit fortbestand.”

n.tv 2011:"Aus Berliner Sicherheitskreisen ist die Vermutung zu hören, dass die später untergetauchte Gruppe (NSU) vom Verfassungsschutz eine neue Identität erhielt und dann als Informant in der rechten Szene geführt wurde."



6. guencler:

Die NPD ist eine Veranstaltung des Verfassungsschutzes. Ein Drittel der Mitglieder sind VS-IM. Die finanziellen Mittel der NPD stammen zum überwiegenden Teil aus Steuergeldern.

Zweck des Ganzen: Die NPD soll die Herrschaft des Establishments sichern und insbesondere den Ruf nach mehr direkter Demokratie und plebiszitärer Mitwirkung hintertreiben.
Dem Bürger wird nämlich mittels der NPD eingeredet, wenn es zu mehr direkter Demokratie kommt, würden finstere Kräfte wiederaufleben ("der Schoß ist fruchtbar noch"). Deshalb lässt der VS die NPD jede Woche irgendwo anders aufmarschieren, um die Gefahr möglichst real aussehen zu lassen. Bei den erschrockenen Bürgern führt das reflexartig zu dem Gefühl, dass es vielleicht doch ganz gut ist, wenn das Volk ("Spießbürger") nicht so viel mitzureden hat, und die Macht in den Händen einer Elite ist, die sich vor allem ihren imaginierten Auftrag zur Volkserziehungs definiert.

Konkret sieht dass dann übrigens so aus: In München demonstrieren die Freien Wähler seit Monaten gegen die Euro-Pfuscherei. Der VS lässt jedesmal die NPD mit aufmarschieren, um die Freien Wähler in ein schlechtes Licht zu rücken. Die Freien Wähler gehen gegen die Nazis gerichtlich vor, aber leider vergebens. CSU, SPD und Süddeutsche Zeitung reiben sich die Hände, faseln was von "bedenklicher Nähe" und "mangelnder Abgrenzung" der Freien Wähler zum Rechtsextremismus etc.

Deshalb ist die NPD systemnotwendig für das Establishment und wird nicht verboten.


7. guencler:

Ein Großteil der Linken geht dem staatlichen NPD-Popanz voll auf dem Leim. Leider will man nicht kapieren, dass die NPD ein staatliches Instrument zur Entmündigung des Volkes ist. Stattdessen gefällt man sich in der Rolle des Vorkämpfers gegen einen Faschismus, der zum Gutteil eine staatliche Theateraufführung ist

Bei vielen Linken kommen noch materielle Interessen hinzu. Sie sind in staatlich geförderten antifaschistischen Projekten tätig. Wäre das staatlich organisierte Theaterstück NPD Geschichte, würde auch die eigene berufliche Daseinsberechtigung stark leiden.

Karl_Murx
30.09.2012, 15:15
in der CDU/CSU haben viele angst vor einem verbot der witzfigurentruppe NPD... weil dann rechts platz wäre für eine partei, die mit einem populisten a la geert wilders die union zerreiben könnte.

Sehr richtig. Diese Sorge treibt den CSU-Mann Friedrich und dessen Dienstherrin, die CDU-Vorsitzende Merkel um.





es ist schon bezeichnend, wenn ex-terroristen, wie bspw. Bommi Baumann Zschäpe mit Verena Becker vergleichen,
analogien zwischen der ganzen NSU-story mit dem reichstagsbrand hergestellt werden...

ohne frage hat diese affaire das potential, die BRD zu erschüttern.


Das will ich doch stark hoffen. Und zwar im positiven Sinne, daß hier endlich einmal die staatlich und medial verordnete Schweigespirale über die Fehlentwicklungen des Landes in den letzten Jahrzehnten aufgebrochen wird.




es stellt sich für mich die frage, warum bisher keine großen massenmedien die offiziellen aussagen in frage stellt und beginnt zu recherchieren!

aus sicherer quelle weiß ich, dass 6-7 stellige beträge ausgesetzt sind, für beweise, die die version der behörden widerlegen.

Lies dir doch einfach mal dieses Forum durch. Vor allem die Beiträge, die nach dem 04.11. 2011 erschienen, enthalten massenweise Belege und Hinweise darauf, daß die behördliche Version nicht der Realität entspricht.


gerade zu den vorkommnissen nach dem bankraub in eisenach bis zum tod der Uwes gibt es jede menge zeugen. ebenfalls zum verschwinden zschäpes, dem auftauchen der videos und der anderen "beweismittel" in der brandruine.

am meisten ansatzpunkte liefert meiner ansicht nach allerdings der letzte mord der serie in kassel. damals war nicht nur der verfassungsschützer temme vor ort, sondern auch noch 2 andere zeuge. waren sie tatbeteiligt? zur absicherung?
dann war halit y. ja zufallsopfer, eigentlich sollte sein vater ihn abgelöst haben. sein vater ismael lebt allerdings noch.

auch die ceska liefert viele ansatzpunkte für ermittlungen. sie wurde ja schon 1995 bei einem mord an einem geschäftsmann eingesetzt.
außerdem wurden bei einigen morden weitere tatwaffen eingesetzt.
die SOKO bosporus war angesichts der perfektion der morde damals der meinung, die mordserie wurde von einem professionellen rollkommando ausgeführt. inklusive absicherung und cleaning der tatorte. solche aktionen können normalerweise nur von staatlichen diensten (bspw. mossad) oder hochprofessionellen banden (möglicherweise ex-militärs oder geheimdienstleute) ausgeführt werden.

der spiegel hat in mehreren artikeln von eindeutigen hinweisen und aussagen berichtet, die in richtung türkischer (ex)-geheimdiestler in verbindung mit organisierter kriminalität gesprochen.

Siehe oben.


sicher ist: wer in dieser sache weiterermittelt, fragen stellt, nachforschungen anstellt,
der legt sich mit den deutschen behörden an, weil er staatliche interessen gefährdet!

Vor allem gefährdet er die Interessen und die Deutungshoheit der politisch-medialen Kaste des Landes, die zur Zeit am Ruder ist.


also QUI BONO? wer hat profitiert?

die deutschen behörden? nein, sie sind der lächerlichkeit preisgegeben.
die rechtsterroristische szene? wohl kaum, alles was irgendwie braun aussieht wird jetzt verboten.
migranten? viele sind verunsichert, ihr vertrauen in deutsche behörden ist erschüttert, ihr wille zur integration ist zurückgegangen.

im prinzip hat von der ganzen mordserie und ihrer medialen inszenierung am ehesten noch der türkische staat profitiert, weil die türkischstämmige bevölkerung in der BRD (inklusive ihrere devisen) stärker an sie gebunden wurde!

Es profitieren dieselben, die auch diesen "Nationalsozialistischen Untergrund" ins Leben gerufen haben und die gegenwärtige Pressekampagne wegen einer angeblichen rechtsextremen Bedrohung betreiben. Also diejenigen, deren Interessen hier auf dem Spiel stehen.

Karl_Murx
30.09.2012, 17:48
Hier noch ein paar interessante Zitate aus dem Artikel auf ZON (Gruß an die Verfasser, wenn sie hier mitschreiben sollten):

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/friedrich-npd-verbot/seite-1

6. guencler:

Die NPD ist eine Veranstaltung des Verfassungsschutzes. Ein Drittel der Mitglieder sind VS-IM. Die finanziellen Mittel der NPD stammen zum überwiegenden Teil aus Steuergeldern.

Zweck des Ganzen: Die NPD soll die Herrschaft des Establishments sichern und insbesondere den Ruf nach mehr direkter Demokratie und plebiszitärer Mitwirkung hintertreiben.
Dem Bürger wird nämlich mittels der NPD eingeredet, wenn es zu mehr direkter Demokratie kommt, würden finstere Kräfte wiederaufleben ("der Schoß ist fruchtbar noch"). Deshalb lässt der VS die NPD jede Woche irgendwo anders aufmarschieren, um die Gefahr möglichst real aussehen zu lassen. Bei den erschrockenen Bürgern führt das reflexartig zu dem Gefühl, dass es vielleicht doch ganz gut ist, wenn das Volk ("Spießbürger") nicht so viel mitzureden hat, und die Macht in den Händen einer Elite ist, die sich vor allem ihren imaginierten Auftrag zur Volkserziehungs definiert.

Konkret sieht dass dann übrigens so aus: In München demonstrieren die Freien Wähler seit Monaten gegen die Euro-Pfuscherei. Der VS lässt jedesmal die NPD mit aufmarschieren, um die Freien Wähler in ein schlechtes Licht zu rücken. Die Freien Wähler gehen gegen die Nazis gerichtlich vor, aber leider vergebens. CSU, SPD und Süddeutsche Zeitung reiben sich die Hände, faseln was von "bedenklicher Nähe" und "mangelnder Abgrenzung" der Freien Wähler zum Rechtsextremismus etc.

Deshalb ist die NPD systemnotwendig für das Establishment und wird nicht verboten.


7. guencler:

Ein Großteil der Linken geht dem staatlichen NPD-Popanz voll auf dem Leim. Leider will man nicht kapieren, dass die NPD ein staatliches Instrument zur Entmündigung des Volkes ist. Stattdessen gefällt man sich in der Rolle des Vorkämpfers gegen einen Faschismus, der zum Gutteil eine staatliche Theateraufführung ist

Bei vielen Linken kommen noch materielle Interessen hinzu. Sie sind in staatlich geförderten antifaschistischen Projekten tätig. Wäre das staatlich organisierte Theaterstück NPD Geschichte, würde auch die eigene berufliche Daseinsberechtigung stark leiden.


Bezeichnend, daß die von mir geposteten Zitate im Zeit-online-Artikel schon wieder gelöscht wurden. Solche Fakten passen den Zensoren der SPD-Postille "Zeit" nicht in den Kram.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2012-09/friedrich-npd-verbot/seite-1

6. guencler: [...]Entfernt. Bitte verzichten Sie auf Unterstellungen und Spekulationen. Danke, die Redaktion/ls


7. guencler: [...]Entfernt. Die Redaktion/ls

solaris
30.09.2012, 17:52
im prinzip hat von der ganzen mordserie und ihrer medialen inszenierung am ehesten noch der türkische staat profitiert, weil die türkischstämmige bevölkerung in der BRD (inklusive ihrere devisen) stärker an sie gebunden wurde!

naja,man war da ja auch schon mal näher dran:
SOKO Bosporus, Berichte über Agenten des MIT/CIA (Mevlüt Kar) in Heilbronn,Ermittlungen bei der Dönermordserie in Richtung Drogen/Wettgeschäftemillieu.
Ab einem bestimmten Punkt waren die Meldungen quer durch die Journaille nicht mehr relevant.(4.11.2011)


"sicher ist: wer in dieser sache weiterermittelt, fragen stellt, nachforschungen anstellt,
der legt sich mit den deutschen behörden an, weil er staatliche interessen gefährdet!"

ist das eine Drohung oder eine Einladung?
:hmm:


"es stellt sich für mich die frage, warum bisher keine großen massenmedien die offiziellen aussagen in frage stellt und beginnt zu recherchieren!"

dazu ist es einfach zu spät,es wurde die Glaubwürdigkeit der Medien bis zu den Grundmauern erschüttern!
Man kann nicht monatelang eine Kampagne fahren und dann plötzlich Fragen stellen,die sich schon vom ersten Tag an stellten.

solaris
30.09.2012, 18:01
Konkret sieht dass dann übrigens so aus: In München demonstrieren die Freien Wähler seit Monaten gegen die Euro-Pfuscherei. Der VS lässt jedesmal die NPD mit aufmarschieren, um die Freien Wähler in ein schlechtes Licht zu rücken. Die Freien Wähler gehen gegen die Nazis gerichtlich vor, aber leider vergebens. CSU, SPD und Süddeutsche Zeitung reiben sich die Hände, faseln was von "bedenklicher Nähe" und "mangelnder Abgrenzung" der Freien Wähler zum Rechtsextremismus etc.

Deshalb ist die NPD systemnotwendig für das Establishment und wird nicht verboten.

Die Piratenpartei kann auch ein Lied davon singen,daß plötzlich rechte Meinungen und rechtsradikale Gestalten in der Partei verortet wurden,Ist auch noch nicht lange her und es wurde ein Riesenaufriss veranstaltet.
( frühere NPD-Mitglieder )Nazikeule funzt immer am besten.
hier die Meldungen dazu:
https://www.google.de/#hl=de&sclient=psy-ab&q=npd+mitglieder+bei+den+Piraten&oq=npd+mitglieder+bei+den+Piraten&gs_l=hp.3...1550.15601.0.16241.42.28.6.8.9.0.241.4 346.0j25j3.28.0...0.0...1c.1.9VXV_g_tlss&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&fp=d4a0ca72104d82c3&biw=1440&bih=723

Karl_Murx
30.09.2012, 18:30
Die Piratenpartei kann auch ein Lied davon singen,daß plötzlich rechte Meinungen und rechtsradikale Gestalten in der Partei verortet wurden,Ist auch noch nicht lange her und es wurde ein Riesenaufriss veranstaltet.
( frühere NPD-Mitglieder )Nazikeule funzt immer am besten.
hier die Meldungen dazu:
https://www.google.de/#hl=de&sclient=psy-ab&q=npd+mitglieder+bei+den+Piraten&oq=npd+mitglieder+bei+den+Piraten&gs_l=hp.3...1550.15601.0.16241.42.28.6.8.9.0.241.4 346.0j25j3.28.0...0.0...1c.1.9VXV_g_tlss&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&fp=d4a0ca72104d82c3&biw=1440&bih=723

Ich persönlich halte die Piraten für keine Alternative. Das ist einfach ein Verein, der von den Medien hochgeschrieben wurde, um einen Teil der Protestwählerstimmen in eine für das Establishment vertretbare Richtung zu kanalisieren. Jetzt braucht man sie nicht mehr. Gäbe es bei den Piraten irgendeine politische Substanz, dann würden sich entsprechenden Entwicklungen zeigen. Davon ist aber nichts zu bemerken.

solaris
30.09.2012, 18:46
Ich persönlich halte die Piraten für keine Alternative. Das ist einfach ein Verein, der von den Medien hochgeschrieben wurde, um einen Teil der Protestwählerstimmen in eine für das Establishment vertretbare Richtung zu kanalisieren. Jetzt braucht man sie nicht mehr. Gäbe es bei den Piraten irgendeine politische Substanz, dann würden sich entsprechenden Entwicklungen zeigen. Davon ist aber nichts zu bemerken.

Ein paar Ansätze waren gut,gehyped wurden sie rechtzeitig vor den Landtagswahlen,um die LINKE aus den Parlamenten zu befördern,anschließend Nazi-Keule und anderes und sie wurden auf ein kürzeres Maß zusammengeschrumpft.
Wie Zuckerbrot und Peitsche.

Nicht mehr und nicht weniger der Versuch eine Alternative zu schaffen und nicht jeder Versuch ist von Erfolg gekrönt Außerdem zu spezifisch,Nischenpartei eben.
Aber das ist ein anderes Thema

solaris
01.10.2012, 16:38
Platz nach NSU-Opfer Yozgat benannt


Mahnmal gegen rechte Gewalt eingeweiht - Hahn bittet Angehörige um Entschuldigung
Kassel (dapd). Die Stadt Kassel hat einen Platz nach dem 2006 von Mitgliedern der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) getöteten Internetcafé-Besitzer Halit Yozgat benannt und ein Mahnmal gegen rechte Gewalt eingeweiht. "Kassel steht für ein Deutschland, in dem alle in Freiheit und mit gegenseitigem Respekt und ohne Angst leben können", sagte Oberbürgermeister Bertram Hilgen (SPD) am Montag.
(...)
Hessens Justiz- und Integrationsminister Jörg-Uwe Hahn (FDP) bat die Angehörigen der Mordserie für die Fehler bei den Ermittlungen sowie falschen Anschuldigungen um Entschuldigung. "Ich möchte Entschuldigung dafür sagen, dass wir, unsere Mitarbeiter, auch die eine odere andere Verdächtigung im Zuge dieser Mordserie - für Sie sehr bedrückend, sehr persönlich - ausgesprochen haben", sagte Hahn bei seiner an die Familienmitglieder Yozgats gerichteten Ansprache.
(...)
Ismail Yozgat forderte unter Tränen restlose Aufklärung der noch immer unklaren Details der Mordserie. Auch die Mitarbeiter des Verfassungsschutzes, die "ihre schützende Hand" über Täter und Hintermänner gehalten hätten, müssten zur Verantwortung gezogen werden, forderte er.
(...)
"Die Kugeln, die auf die deutsch-türkische Freundschaft abgefeuert worden sind, hatten keine Chance", sagte der türkische Botschafter Avni Karslioglu.


http://www.welt.de/newsticker/news3/article109574767/Platz-nach-NSU-Opfer-Yozgat-benannt.html

Karl_Murx
01.10.2012, 20:11
Platz nach NSU-Opfer Yozgat benannt


http://www.welt.de/newsticker/news3/article109574767/Platz-nach-NSU-Opfer-Yozgat-benannt.html

Oh, oh.


Vorschlag von Ostseestadtion-Blog:

http://ostseestadion.wordpress.com/2012/03/05/offizielle-strasenumbenennung-in-rostock/

"Straße der Verteiler im Drogenmilieu"

Was passiert jetzt, wenn die Geschichte doch auffliegt und die wahren Hintergründe herauskommen? Werden bei Nacht und Nebel Leute losgeschickt, die alle Straßenschilder umbenennen? Die Betreiber dieser Kampagne reiten sich immer tiefer in die Scheixxe hinein. So tief, daß sie nicht mehr zurückkommen. So werden sie wohl gemeinsam mit dieser Storie namens migrantenmordende rechtsextreme Terrorgruppe namens "Nationalsozialistischer Untergrund" untergehen.

Alte DDR-Erfahrung: 150%ige Gesinnung ist nie gesund. Irgendwann fällt sie einem auf die Füße.

Nereus
03.10.2012, 01:13
Warum werden häufig Bankräuber von der Polizei erschossen? Mangelhafte Grundausbildung?

Polizei erschießt zwei Bankräuber
http://www.sueddeutsche.de/panorama/kriminalitaet-polizei-erschiesst-zwei-bankraeuber-in-karlsruhe-1.1034913


Eine Beamtin wurde bei der Schießerei in einer belebten Einkaufsstraße schwer verletzt. Den Angaben zufolge war die Funkstreife kurz nach dem Überfall an der Bank eingetroffen. Die Täter, ein Mann und eine Frau, hätten sofort das Feuer eröffnet. Beide wurden bei dem Schusswechsel tödlich verletzt. Unklar ist, ob die Frau sich selbst erschossen hat. Bei den Tätern soll es sich um die "Gentlemen-Räuber" handeln, die in den vergangenen 15 Jahren 20 Bankfilialen überfallen und rund zwei Millionen Euro erbeutet hatten
http://www.morgenpost.de/printarchiv/titelseite/article1477659/Polizei-erschiesst-zwei-Bankraeuber-in-Karlsruhe.html

Polizei erschießt Bankräuber auf der Flucht

Ein Bankräuber ist in Ruppichteroth (Rhein-Sieg-Kreis) auf der Flucht durch einen Kopfschuss getötet worden. Er hatte kurz zuvor einen Polizisten im Streifenwagen in die Brust geschossen. Der Polizist wurde schwer verletzt und liegt in einem Krankenhaus. Sein Zustand hat sich stabilisiert.
http://www.welt.de/vermischtes/article4367299/Polizei-erschiesst-Bankraeuber-auf-der-Flucht.html

Schusswaffengebräuche durch Polizeibeamte und Angriffe auf Polizisten in Deutschland ab 2001
Stand 07. Januar 2011
scollen von 2001-2010
http://schusswaffeneinsatz.de/Fallsammlung_files/Fallsammlung%20ab%202001.pdf

Polizisten feuerten wohl mehrfach auf Angreifer

Polizisten haben einen Randalierer erschossen, weil er bei einer Kontrolle ein Messer zückte. Inzwischen werden immer mehr Details des Einsatzes bekannt. Ob die Schüsse berechtigt waren, ist noch unklar - die Staatsanwaltschaft ermittelt.
Bei einem Einsatz wegen Ruhestörung in Maintal-Bischofsheim haben Polizisten am Sonntagmorgen einen 57 Jahre alten Mann erschossen.
Wie das Landeskriminalamt (LKA) in Wiesbaden mitteilte, waren zwei Streifenwagenbesatzungen der Polizeistation Maintal gegen 5.45 Uhr in die Niedergasse zur Wohnung des Mannes gefahren, weil dort eine erhebliche Ruhestörung gemeldet worden war.
Laut Landeskriminalamt warf der Mann im alten Dorfkern von Bischofsheimunter anderem Glasflaschen aus dem Fenster. Beim Eintreffen der Polizei ließ der 57-Jährige die Beamten laut LKA-Sprecher zunächst in die Wohnung hinein, in der sich keine weiteren Personen aufgehalten haben sollen.
Vieles ist noch unklar
Dort sei er dann plötzlich mit einem Messer auf die Polizisten losgegangen. Die schossen daraufhin mehrmals auf den Mann und verletzten ihn tödlich, heißt es nach der Obduktion von der Staatsanwaltschaft in Hanau. Die Staatsanwaltschaft ermittelt - wie immer beim tödlichen Einsatz von Dienstwaffen - wegen des Verdachts auf Totschlag.
Jetzt muss unter anderem geklärt werden, weshalb die Beamten nicht lediglich auf die Beine des Mannes zielten.
Unklar ist noch, wie viele Polizisten schossen, und wie oft der 57-Jährige getroffen wurde. Hierzu wollte der LKA-Sprecher zunächst keine Angaben machen.
Ebenfalls wurde nicht mitgeteilt, um welche Art von Messer es sich handelte.
Selbst ein Teppichmesser kann tödlich sein
Bei Polizeieinsätzen in Hessen sind in den vergangenen Jahren immer wieder Menschen getötet worden. Die Staatsanwaltschaft muss dabei jeweils klären, ob der Einsatz der Dienstwaffe gerechtfertigt war. So wird etwa im Mai 2011 eine Frau bei einer handgreiflichen Auseinandersetzung in einem Frankfurter Jobcenter von einer Polizistin niedergeschossen und tödlich verletzt.
Die Frau soll einen Polizisten mit einem Messer angegriffen und in den Arm und den Bauch gestochen haben.
Polizisten sind trotz Weste nicht ausreichend vor Angriffen mit Messern geschützt, sagte Oberstaatsanwalt Thomas Geschwinde Die Länge der Klinge spiele dabei nicht unbedingt eine Rolle. „Sie können auch jemanden mit einem Teppichmesser am Hals tödlich verletzten. Da rettet Sie kein Notarzt mehr.“ (dpa/sun)
Wir zeigen Ihnen hier einen Überblick über tödliche Einsätze der Polizei in Hessen
Chronologie der tödlichen Polizeieinsätze in Hessen
http://www.fr-online.de/rhein-main/maintal-bischofsheim-polizisten-feuerten-wohl-mehrfach-auf-angreifer-,1472796,11710092.html

Ermittlungen gegen Polizisten eingestellt

Neun Schüsse feuern zwei Polizisten ab und töten damit einen gewalttätigen Randalierer in seiner Wohnung. Die Staatsanwaltschaft hat nun die Ermittlungen gegen die Beamten eingestellt. Sie hätten "in Nothilfe" gehandelt, um einen Kollegen zu schützen.
http://www.fr-online.de/rhein-main/randalierer-in--nothilfe--erschossen-ermittlungen-gegen-polizisten-eingestellt,1472796,14798366.html

Tötung durch Polizeibeamte:
https://docs.google.com/viewer?a=v&q=cache:YzOe1aSKxbsJ:www.schusswaffeneinsatz.de/Fallsammlung_files/Toetung%2520durch%2520Polizeibeamte-1.pdf+Polizist+erschie%C3%9Ft+Bankr%C3%A4uber&hl=de&gl=de&pid=bl&srcid=ADGEESipSt1i7V6kfpCrC6ZrsEKavS9PB5DUAbdXvn--_fsp28pXgaUXn8PPDvr9DIdILqoKfKtXUe8PTa7OUf15Rk1d_b 8G7oRT6P52ecegvjWuTj3G1uhZJliz6nSjj0UrIpwRuUz4&sig=AHIEtbSV0qReoCTsOsRqsbRw7228Ouq_yw

Die Foris hier brachten schon mal den Verdacht „Mord im Amt“ („Überschreitung der Notwehr“) ins Spiel (2009):

Abwarten, die Kehrtwende kommt noch in Form von einem Disziplinarverfahren wegen unnötiger Gewaltanwendung, und dann auch noch per Kopfschuß, das kann man wirklich nur als geziehlten Mord auslegen.
http://politikforen.net/showthread.php?81870-Polizei-erschie%C3%9Ft-Bankr%C3%A4uber

Noch kein Wort über einen angeblichen Angriff auf zwei Polizisten mit einer klemmenden MPI aus dem Wohnmobil. „Brutaler Bankraub“, „Geiselnahme“, „schwere Körperverletzung“ und der „Besitz großkalibriger Waffen“ sind natürliche Gründe, sich selbst zu richten?
Katja Schmidberger / 08.11.11 / TA:
Bankräuber in Eisenach erschossen sich selbst

Eisenach. Anwohner in Eisenach-Nord und "Am Schafrain" in Stregda kommen auch vier Tage nach dem brutalen Überfall auf die Wartburg-Sparkasse am Nordplatz nicht zur Ruhe. Einsatzkräfte der Bereitschaftspolizei haben am Montag die Flucht der Räuber bis ins beschauliche Stregdaer Wohngebiet noch einmal nachgestellt.
Da war bereits sicher, dass es sich bei den Leichen im Wohnmobil um die toten Bankräuber von Freitag handelt. Laut den Ermittlungen haben sich die 34 und 38 Jahre alten Männer, vermutlich deutscher Herkunft, selbst mit einer großkalibrigen Waffe erschossen.
Der Fall nimmt aber noch spektakulärere Ausmaße an. In dem Caravan hat die Polizei die Dienstwaffen der 2007 in Heilbronn erschossenen Thüringer Polizistin Michele Kiesewetter und ihres damals schwer verletzten Kollegen entdeckt.
Die Kriminalpolizei in Eisenach und Gotha hat zur Aufklärung eine Sonderkommission "Capron" eingerichtet.
Auch ist jetzt klar, dass die Toten für den Raubüberfall am 7. September in Arnstadt-West verantwortlich sind. Das teilte Polizeisprecher Marcel Ehrenreich mit. Auf diese Spur kamen die Ermittler auch, weil die Räuber ähnliche dunkle Jogginghosen wie beim Überfall in Arnstadt vor gut zwei Monaten getragen haben. Und weil sie bei ihrer Flucht wieder Fahrräder verwendet hatten.
Nach Informationen unserer Zeitung soll es bei dem Überfall am Freitag in Nord auch eine kurzzeitige Geiselnahme gegeben haben. Die Täter sollen mit gezogenen Waffen zwei Kunden in die Selbstbedienungszone gedrängt haben. Diese konnten zum Glück in einem unbeobachteten Moment fliehen.
Die Räuber ließen sich von einem Mitarbeiter in den Tresorraum führen, räumten den gesamten Geldschrank aus. Offensichtlich war ihnen die erbeutete Summe aber zu gering, worauf sie den Bankangestellten mit der Waffe niederschlugen. Er soll eine stark blutende Platzwunde davongetragen haben, heißt es.

Nach Informationen unserer Zeitung haben die Männer bei dem Überfall rund 70.000 Euro erbeutet. Danach flüchteten sie mit den Fahrrädern. Das besagte Wohnmobil hatten sie am Stadtweg an der ehemaligen Großdiskothek MAD geparkt. Sie warfen die Räder in den Caravan und fuhren in Richtung Wohngebiet "Wartburgblick". Ein Zeuge war am MAD auf das Fahrzeug aufmerksam geworden, weil es mit quietschenden Reifen losgeprescht war.
Bestätigt hat Marcel Ehrenreich gestern nun endlich auch, ebenso wie die Polizeidirektion Südwestsachsen, dass der Überfall in Eisenach und die Explosion des Wohnhauses im Zwickauer Stadtteil Weißenborn eng zusammenhängen. Anlieger aus Weißenborn hatten das Wohnmobil erkannt und die Polizei informiert. Demnach haben die Räuber hier, so der sächsische Polizeisprecher Oliver Wurdak, gut ein halbes Jahr gelebt. Es sei nach jetzigem Ermittlungsstand davon auszugehen, dass es sich bei den Männern "mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit um die Wohnungsnutzer handelt". ....
Ebenso wollen die Kriminalisten in Thüringen und Sachsen wissen, ob die Männer für weitere bisher ungeklärte Überfälle und natürlich den Tod der Thüringer Polizistin verantwortlich gewesen sein können.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-in-Eisenach-erschossen-sich-selbst-853003773

Immer noch kein Wort von einem Angriff auf Polizisten mit einer klemmenden MPI!
Peter Rathay, Felix Voigt und Kai Mudra / 09.11.11 / TA

Immer mehr verworrene Details zum Bankraub von Eisenach
Anfangs glauben auch die Anwohner an ein Unglück. "Wir waren vor Schreck wie erstarrt", erzählt ein Rentner aus dem Haus gegenüber. Natürlich habe man sich auch Sorgen um die Mieter gemacht. "Wir haben alle vermutet, dass die Gasheizung explodiert ist."
Doch das Haus hat keine eigene Gasheizung, sondern wird durch die Anlage in der Nebenwohnung mitversorgt, wie der Verwalter weiter erzählt.
Riesiges Glück hatten indes zwei Handwerker, die an jenem Tag auf dem Dachboden arbeiteten. Die furchtbare Explosion ereignete sich, als sie in dem nahen Bäcker eine Kuchenpause machten.

Zu diesem Zeitpunkt sind die Zusammenhänge noch völlig unklar. Doch bald stellt sich heraus: Zwei tote Männer, die ebenfalls am Freitag in einem ausgebrannten Wohnmobil in Eisenach-Stregda gefunden wurden, hatten in Zwickau gewohnt. Genau in dem Haus, das wenige Stunden später in die Luft geflogen war.

Chronik
* September 1997: Vor dem Jenaer Theaterhaus wird die Attrappe einer Bombe mit Hakenkreuz abgestellt.
* 26. Januar 1998: Bei einer Razzia in Jena werden in einer Garage mehrere Rohrbomben gefunden. Auch die Bomben-Attrappe wurde dort präpariert. Zwei junge Männer aus der Rechtsextremen Szene und eine Frau namens Beate Z. entwischen der Polizei..
* September 2003: Unsere Zeitung deckt auf, dass die Ermittlungen gegen die Flüchtigen einstellt wurden, da die Taten verjährt waren. Die Verdächtigen waren fünf Jahre lang untergetaucht.

25. April 2007: In Heilbronn wird eine Polizistin erschossen, ihr Kollege schwer verletzt. Die Täter entwenden ihre Dienstwaffen. Über Jahre verfolgen die Ermittler eine falsche Spur, weil DNA-Proben verunreinigt waren.
2007 bis 2009: Die Polizei jagt ein Phantom. Die verunreinigten Gen-Spuren von Wattetupfern tauchen an 35 Tatorten auf.
27. März 2009: Die Ermittler räumen ein, dass die verdächtigen Gen-Spuren bereits beim Verpacken auf die Untersuchungs-Wattestäbchen gelangt sind.

* 7. September 2011: Zwei Männer überfallen eine Sparkassenfiliale in Arnstadt und flüchten mit Fahrrädern.
* 4. November 2011: Diesmal wird eine Sparkasse in Eisenach überfallen. Wieder flüchten die Täter mit Fahrrädern. Als die Polizei ein Wohnmobil aufmerksam wird, in dem sich die beiden Bankräuber versteckt haben, erschießen sich die Männer. Am Nachmittag explodiert ein Wohnhaus in Zwickau, das offenbar von den Sparkassenräubern gemeinsam mit einer Frau bewohnt wurde.
* 7. November 2011: Das LKA teilt mit, dass in dem Wohnwagen nicht nur Teile der Beute aus den beiden Banküberfällen, sondern auch die Dienstpistolen der Heilbronner Polizisten gefunden wurden.
* 8. November 2011: Beate Z. stellt sich in Begleitung ihres Anwalts der Jenaer Polizei. Gemeinsam mit den beiden toten Männern soll sie zu den 1998 wegen der Rohrbombenfunde in Jena gesuchten Verdächtigen gehört haben.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Immer-mehr-verworrene-Details-zum-Bankraub-von-Eisenach-1218606053

11 Waffen im Brandschutt des Trio-Hauses gefunden, darunter eine Maschinenpistole und die Döner-Céska

Am 10. November 2011 wurde bekannt, dass in den Trümmern der am 4. November 2011 explodierten und ausgebrannten Wohnung der Tatverdächtigen in Zwickau neun Feuerwaffen, ein Repetiergewehr und eine Maschinenpistole gefunden wurden. Einen Tag später erklärte die Bundesanwaltschaft in einer Presseerklärung, dass eine dieser Waffen die seit Jahren gesuchte Česká im Fall der Serienmorde an Migranten war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Neonazi-Mordserie

Zuerst wurden im Wohnmobil zwei Polizeipistolen gefunden, später noch zwei Pistolen und drei Gewehre, also 7 Waffen, aber noch kein Wort von einer Maschinenpistole.

17.11.11 Thüringer Allgemeine
Gothaer Polizei-Chef offenbart Details zu Eisenacher Bankraub
4. November, nach 11.30 Uhr: Als sich die Beamten nähern, eröffnen die Täter sofort das Feuer. "Wir wussten, dass sie scharfe Waffen hatten. Sie haben mit einer MPi auf uns geschossen", erinnert sich Polizeidirektor Michael Menzel.
4. November: etwa 11.40 Uhr: Im Inneren des Wohnwagens müssen die Neonazis Böhnhardt und Mundlos gespürt haben, dass ihr 13-jähriges Leben im Untergrund dem Ende entgegen geht. Nach dem bisherigen Stand der Ermittlungen soll Uwe Mundlos seinen Kumpanen erschossen, dann das Wohnmobil in Brand gesetzt und danach sich selbst mit Kopfschuss getötet haben. er nahm die Waffe in den Mund.
4. November, Abend: Zwischen Sitzecke und Küchenzeile befinden sich die komplette Beute zweier Banküberfälle sowie die Dienstwaffen einer 2007 in Heilbronn getöteten Polizistin und ihres Kollegen. An manchen Geldbündeln sind noch die Banderolen mit Stempel zu erkennen. Später finden die Ermittler zwei weitere Pistolen sowie drei Gewehre. Und angeblich finden die Beamten {b[auch Material, dass auf die rechte Gesinnung der beiden Täter schließen lässt.[/b] Bestätigen wollte das bislang niemand, bis heute werden die Funde untersucht. Auch Polizeidirektor Michael Menzel geht in seinen Ausführungen auf die Zahl der Waffen nicht weiter ein.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459

22.11.2011 19:26 DER SPIEGEL Jetzt taucht eine verklemmte MPi im Wohnwagen auf

Zwickauer Zelle Rechtsterroristen sollen aus Wohnmobil geschossen haben
Möglicherweise wurden Polizisten aus dem Wohnmobil beschossen, in dem die Leichen der NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gefunden wurden. Nach Angaben des Bundeskriminalamts berichteten zwei Beamte von "drei Knallgeräuschen".
Karlsruhe/Wiesbaden - Die Ermittlungen zum Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, Mitglieder des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU), haben offenbar ein neues Detail ans Licht gebracht. Aus dem Wohnmobil, in dem sich Böhnhardt und Mundlos umbrachten, soll die Polizei beschossen worden sein. Die Aussagen der beiden eingesetzten Polizeibeamten ließen den Schluss zu, dass es bei ihrer Annäherung an das Fahrzeug "vermutlich aus dem Wohnmobil heraus eine Schussabgabe gegeben hat", teilte das Bundeskriminalamt (BKA) am Dienstag mit.
Die beiden Polizisten berichteten von insgesamt drei Knallgeräuschen. Mundlos hatte den Ermittlungen zufolge seinen Komplizen Böhnhardt am 4. November in dem Wohnmobil mit einem Schuss in die Schläfe getötet, danach das Fahrzeug in Brand gesetzt und sich anschließend selbst erschossen haben.
Die Situation, in der man die beiden toten Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe im Wohnmobil gefunden habe, stütze die Aussage der Beamten, so das BKA. Im Fahrzeug wurde "unter anderem griffbereit eine mutmaßlich defekte Maschinenpistole aufgefunden, aus der möglicherweise ein weiterer Schuss abgegeben wurde".
Suche nach dem Projektil
Beim Absuchen des Tatorts sei eine mögliche Einschussstelle außerhalb des Wohnmobils festgestellt worden. Die Suche nach dem dazugehörigen Projektil dauere an.
Das braune Terror-Trio verfügte nach bisherigen Ermittlungen über 19 Schusswaffen. Elf fanden sich in dem Haus, dass Zschäpe nach dem Freitod der beiden Männer in Zwickau anzündete, bevor sie sich schließlich stellte. Die übrigen Waffen hatten Mundlos und Böhnhardt in dem Wohnmobil bei sich. (Anmerk: Erst waren es 7, jetzt 8. Hatte man die MPi übersehen, obwohl doch damit die beiden Beamten angeblich damit beschossen worden seien?)
Die beiden Männer hatten kurz vor ihrem Tod eine Sparkassenfiliale in einem Eisenacher Plattenbauviertel überfallen und dabei etwa 70.000 Euro erbeutet. Zweieinhalb Stunden später hatten Einsatzkräfte in einem Eisenacher Vorort die Toten entdeckt.
ulz/dapd/dpa
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zwickauer-zelle-rechtsterroristen-sollen-aus-wohnmobil-geschossen-haben-a-799349.html

Ein Polizeichef träumt von Blutbädern und phantasiert wie ein schlechter Krimidrehbuchautor. Warum?
Paul-Josef-Raue und Karsten Jauch / 26.11.11 / TA


Der Chef der Thüringer Soko, Michael Menzel, erzählt unserer Zeitung exklusiv, wie die Terroristen verfolgt und enttarnt wurden. [b]Am Verfassungschutz übte er indes scharfe Kritik.
Gotha. Mit einer Maschinenpistole empfingen die beiden Neonazis die Polizisten, die sie nach dem Banküberfall am 4. November in ihrem Unterschlupf nahe Eisenach aufgespürt hatten. Sie wollten das Ende ihrer Terror-Serie inszenieren mit einem Blutbad nach dem Vorbild großer Gangsterfilme aus Hollywood.
Der Wille der Terroristen ist stark, viele Menschen mit in den Tod zu ziehen. Doch die Technik versagt, die Maschinenpistole klemmt, so sterben am Ende einer beispiellosen Terror-Karriere allein die beiden Verbrecher - durch die eigene Hand.
Uwe Mundlos soll erst seinen Kumpanen Uwe Böhnhardt erschossen, dann das Wohnmobil in Brand gesetzt und hernach sich selbst getötet haben.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-beim-Tod-der-Neonazis-in-Eisenach-wirklich-geschah-463100895

Warum übt ein Thüringer Polizeileiter, ähnlich wie ein Antifa-Genosse, Kritik am Verfassungsschutz? Weil dieser nicht so wie früher die Bezirksverwaltung des MfS funktioniert?

solaris
03.10.2012, 07:47
Rechter Terror: NSU spähte Terror-Ziele im ganzen Land aus

2.10.2012

Ermittler fanden Stadtpläne mit Adressen von Politikern, Parteien, Militärstandorten und jüdischen Einrichtungen, die als mögliche Anschlagsziele von der Zwickauer Zelle ausgespäht wurden.


Die rechte Terrorzelle NSU hat in mindestens 14 westdeutschen Großstädten mögliche Anschlagsziele ausgespäht. Diesen Verdacht legen Unterlagen der Bundesanwaltschaft nahe. Demnach fanden sich im Brandschutt der Zwickauer Wohnung Stadtpläne, auf denen fast 400 Adressen von Politikern, Parteien, Militärstandorten und jüdischen Einrichtungen markiert waren. Die Ermittler gehen davon aus, dass nach dem Auffliegen der Zwickauer Zelle keine Anschlagsgefahr mehr besteht.
Mehr als 50 Mal haben die drei Neonazis der mutmaßlichen Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) zwischen den Jahren 2000 und 2011 Wohnmobile angemietet – aber zu welchem Zweck? Das ist eine der zentralen Fragen, denen die Fahnder in den NSU-Ermittlungen nachgehen
(...)
Die Karten wurden spätestens in den Jahren 2004 bis 2006 erstellt. Jedoch hatten die Täter keine Tatorte von bis dahin schon erfolgten oder noch geplanten Morde vermerkt.

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/rechter-terror-nsu-spaehte-terror-ziele-im-ganzen-land-aus,11151296,20073004.html


Der Fluchthelfer
Thomas S. gilt als eine Schlüsselfigur im Skandal um das Terror-Trio NSU. Seine rechte Vergangenheit hat ihn eingeholt
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-fluchthelfer

Nix neues jetzt,aber ein Kommentar ist interessant:


wie viele übersiehst du das es nicht nur eine NSU Zelle gab sondern mehrere, hier mal eine 2. Zelle Recherchiert von der WAZ.

http://kiezsport.blogsport.de/2012/05/11/dortmunder-neonazis-gruendeten-combat-18-zelle/
Auch hier wurde die Combat 18 Zelle, so heißen diese Terrorzellen bei eingeweihten, unter Beteiligung vieler V-Leute aufgebaut. Wir erinnern uns:
http://www.tagesspiegel.de/politik/neonazis-in-nrw-polizei-gegen-verfassungsschutz/1040246.html
Ich denke mehr als immer auf die Einzel Personen Hinzuweisen, sollte der Freitag sich auch einmal gründlich über die aus B&H entstandenen Strukturen beschäftigen diese sind keines Wegs geheim. Beginnt man bei Gigi und Sebsatian S. finden sich auch die anderen C18 Gruppen jeweils bestehend aus 3 Personen über die ganze BRD hinweg verteilt. Warum sammelt der Freitag hier nicht mal eine entsprechende Anfrage an die Bundesländer und an den Bund?


Sie würden erstaunliches erfahren.


weiterer Artikel:

Die Kontrolle der Kontrolle


Das Bundesamt für Verfassungsschutz hat den rechtsextremen Terror nicht verhindert. Hat auch die parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste versagt?

von Annelie Kaufmann

So viel ist mittlerweile parteienübergreifend anerkannt: Die Geheimdienste der Bundesrepublik müssen umgebaut werden. Nun hat Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger (FDP) gefordert, dabei auch die parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste zu stärken. »Eine überzeugende Reform kann nicht ohne die substantielle Stärkung der Kontrolle der Nachrichtendienste gelingen«, sagte sie der Welt am Sonntag. Die parlamentarischen Kontrollgremien müssten »personell und organisatorisch deutlich gestärkt und mit neuen Kompetenzen ausgestattet werden«. Das sei »genau das Richtige«, bekräftigt der FDP-Vorsitzende Philipp Rösler. Ob die Missstände in den Geheimdiensten durch eine stärkere parlamentarische Kontrolle behoben werden könnten, ist allerdings zweifelhaft. Denn die Mitglieder der Kontrollgremien sind ihrerseits zur Geheimhaltung verpflichtet – die Öffentlichkeit bleibt außen vor, politische Konsequenzen sind kaum zu befürchten.
(...)
Der Grünen-Abgeordnete Hans-Christian Ströbele ist Mitglied des Gremiums. »Ich darf ja nicht sagen, was wir dort erfahren«, sagt er im Gespräch mit der Jungle World, »aber ich kann grundsätzlich sagen, dass ich nicht informiert worden bin.« Der Verfassungsschutz hatte sich vielmehr darauf festgelegt, dass es keinen rechtsextremen Terror gebe – »und das konnte man ja auch im Verfassungsschutzbericht nachlesen«, sagt Ströbele. Das Dilemma des Kontrollgremiums ist, dass es auf die Informationen derjenigen angewiesen ist, die es kontrollieren soll.


http://jungle-world.com/artikel/2012/39/46276.html

sieht ja so aus,als hätte sich das System heutzutage besser denn je gegen Eventualitäten abgesichert.

solaris
03.10.2012, 12:51
Extremismus Innenministerkonferenz-Chef kritisiert Friedrich

Der Chef der Innenministerkonferenz, Lorenz Caffier (CDU), hat die These von Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) zurückgewiesen, der Osten sei von Rechtsextremisten unterwandert.
http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Innenministerkonferenz-Chef-kritisiert-Friedrich-id22173011.html

Der eine schmeißt was in den Raum,daß andere dann dementieren,abweisen,diskutieren.
Es stehen noch immer einer ganzer Katalog von Fragen zur Zwickauer Zelle ,zur NSU-Affäre im Raum,die noch nicht gelöst bzw, beantwortet wurden.
Besser ist es aber das zu tun,um sich ein Bild zu machen,was da wirklich abgelaufen ist..Stattdessen führt man Scheindiskussionen.




(http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Innenministerkonferenz-Chef-kritisiert-Friedrich-id22173011.html)

solaris
03.10.2012, 17:17
Wir waren alle blind

1.10.2012
von Christian Fuchs


"Der Verfassungsschutz hat versagt", "NSU-Pannenserie", "Landkarte des Versagens" - so lauten nur einige Überschriften dieser Tage, wenn wir Journalisten über die Aufklärung der rechtsextremen Mordserie berichten. Dann lehnen wir uns im Bürostuhl zurück und zeigen auf überforderte Polizisten, geheimniskrämerische Verfassungsschützer und Politiker, die herumlavieren und Akten verheimlicht haben.

Natürlich müssen wir die Aufklärung durch kritische Berichterstattung begleiten. Aber wo bleibt beim aufgeregten Fingerzeig auf die Anderen unser eigenes Eingeständnis von Fehlern? Ich hätte da mal ein paar Fragen:

1. Wieso sind wir so staatshörig?
Jede "geheime" oder "interne" Akte, die "VS-Nur für den Dienstgebrauch" gestempelt ist, löst bei uns einen Reflex aus: Wir sind stolz auf unsere Recherche, fühlen uns richtig kritisch, wenn wir das Papier trotzdem veröffentlichen - und laufen Gefahr, alles zu unreflektiert zu übernehmen und nicht mehr zu hinterfragen, was in einer LKA-Amtstube, bei einer Sonderkommission oder in einem Verfassungsschutz-Büro aufgeschrieben wurde.
Nur so ist es zu erklären, dass selbst das am professionellsten recherchierende Medium in Deutschland, "Der Spiegel", nur wenige Monate vor Bekanntwerden der mutmaßlichen Terror-Zelle hinter der Ceska-Mordserie eine "mächtige Allianz zwischen rechtsnationalen Türken, dem türkischen Geheimdienst und Gangstern" sah.
(....)
6. Warum wissen wir mal wieder nur hinterher alles besser?
Wir benutzen rassistische Begriffe, wir glauben staatshörig allein dem LKA, hören den Opfern nicht zu - am Ende hatten aber nur die anderen Schuld. Warum fällt es uns so schwer, uns bei den Familien der Opfer zu entschuldigen für unsere Verdächtigungen? Wo ist die "Spiegel"-Titelgeschichte, die sich kritisch mit der eigenen Berichterstattung auseinandersetzt? Wieso sind nur wenige Journalisten so ehrlich wie Hans Leyendecker und geben offen zu:
"Es ist ein Stück eigenes Versagen (http://www.youtube.com/watch?v=nweZJVw7fzw). Auch Journalisten haben nicht gefragt: Kann das nicht einen fremdenfeindlichen Hintergrund haben?

weiter:
http://www.vocer.org/de/artikel/do/detail/id/273/wir-waren-alle-blind.html

netter Versuch,Fuchs

D-Moll
03.10.2012, 17:19
Die Wahrheit , die ganz bestimmt zu Gunsten der 3 NSU Mitglieder ist, wird nie als Tagellicht kommen und werden wir nie erfahren.

9 tote Türken,Araber sind eben wichtiger , als 100 deutsche Opfer durch Ausländermörder.