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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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Nereus
09.01.2013, 15:37
http://www.faz.net/polopoly_fs/1.1796782!/image/3375151244.jpg_gen/derivatives/width610x580/3375151244.jpg

Richter erklären NSU für aufgelöst
Das Oberlandesgericht München hat die rechtsextreme Terrorgruppe NSU laut SWR-Informationen für nicht mehr existent erklärt.
---Es sei naheliegend, dass sich der NSU durch den Tod von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos selbst aufgelöst habe, schreibt der 6. Strafsenat des OLG München und begründete damit Lockerungen in der Haft für Beate Zschäpe. ---
http://www.tagesschau.de/inland/nsu-prozess100.html


http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=p6qdsRxomxs

Kann man das NSU-Gespenst, erzeugt durch das Video der linksextremistischen Spaßguerilla und vertrieben durch das Kreuzberger links-alternative Pressearchiv apabiz (dem Inhaber der Vermarktungsrechte), überhaupt gerichtlich auflösen oder braucht man nicht dazu einen Exorzisten oder einen erfahrenen Gespensterjäger?

solaris
09.01.2013, 20:51
NSU
Gericht gewährt Zschäpe Erleichterungen

09.01.2013 · Die Anwälte der mutmaßlichen NSU-Terroristin Zschäpe reagieren auf die Anklageschrift: Sie sehen keinen hinreichenden Tatverdacht für die Mittäterschaft ihrer Mandantin. Derweil erlaubt das Gericht Zschäpe Erleichterungen bei der Kommunikation mit ihren Anwälten.


(....)
Verteidigung: Kein hinreichender Tatverdacht der Mittäterschaft

Auf die Anklageschrift haben die Verteidiger Wolfgang Heer, Anja Sturm und Wolfgang Stahl am Montag beim Oberlandesgericht mit dem Antrag reagiert, die Eröffnung des Hauptverfahrens abzulehnen. Sie sehen „keine Voraussetzungen für einen hinreichenden Tatverdacht einer Mittäterschaft unserer Mandantin“, heißt es in dem Antrag, der der F.A.Z. vorliegt. Es sei zum Beispiel in der Anklage nicht nachzuvollziehen, wann genau und bei welcher Gelegenheit Beate Zschäpe zusammen mit Böhnhardt und Mundlos den gemeinsamen Tatplan gefasst haben soll, der die Mittäterschaft beweise. Darüber hinaus fehlen nach Angaben der Verteidiger auch Details über den Tatbeitrag von Beate Zschäpe im Zusammenhang mit dem zur Last gelegten Mord und Mordversuch an zwei Polizeibeamten. Hier werde nur von einem „Zusammenwirken“ der Beteiligten gesprochen.
Der Generalbundesanwalt wirft Frau Zschäpe unter anderem vor, an den jeweiligen Wohnorten der Terrorgruppe ein unauffälliges Bild nach außen vermittelt zu haben, um Mundlos und Böhnhardt eine scheinbare Legalität zu verschaffen. Zudem habe sie die Reisetätigkeiten von Mundlos und Böhnhardt getarnt. Dies reiche jedoch für den Vorwurf der Mittäterschaft nicht aus, heißt es in dem Antrag der Verteidiger. Ein wesentlicher Beitrag für die Begehung der einzelnen Taten sei nicht zu erkennen. „Der Rückschluss, dass Frau Z. möglicherweise Aktivitäten unternahm, um eine Aufdeckung des angeblichen Lebens im Untergrund zu verhindern auf eine strafrechtlich relevante Involvierung in einzelne Tötungsverbrechen, Sprengstoffanschläge und räuberische Erpressungen ist nicht plausibel.“

Kein Formfehler

Die Verteidiger kritisieren in ihrem Schreiben außerdem die Aussage einer Verkäuferin, die nach eigenen Angaben Beate Zschäpe an ihrer Supermarktkasse in der Nähe eines Tatortes gesehen hat. Hier geht es um einen Mord aus dem Jahr 2005 an dem Besitzer eines Imbissstandes in Nürnberg. Auch sei der Vorwurf nicht haltbar, dass Beate Zschäpe ihre Wohnung angezündet habe, um die Taten des NSU zu verdecken. Schließlich seien gerade die Waffen in dem Feuer nicht vernichtet worden, die einen Tatverdacht nahelegen könnten.Zunächst war von den Verteidigern auch ein angeblicher Formfehler gerügt und beantragt worden, die Anklageschrift zurückzunehmen und nachzubessern. Diese Kritik sei jedoch ein Irrtum gewesen, sagte die Verteidigerin Anja Sturm am Mittwoch. Eine entsprechende Rücknahme der Kritik ging am Mittwoch beim Gericht ein.
(...)
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/nsu-gericht-gewaehrt-zschaepe-erleichterungen-12018925.html

Lesermeinungen:

Kein Glauben an offizielle Darstellungen
Mittlerweile bin ich so weit, die Existenz dieser ominösen NSU, wie sie uns politischerseits und von medialer Seite dargestellt wurde, in Zweifel zu ziehen. Ich bezweicfele sehr stark, dass sich die 10 Morde so zugetragen haben, wie es uns weis gemacht wird.
Diese Leute waren doch von ihrem Intellekt her absolut nicht fähig, jahrelang so "perfekt" zu morden. Das kann mir keiner erzählen.

Wie nun, wenn in ferner Zukunft einmal die meldung das Licht der Öffentlichkeit erblickt, dass einiges so war, wie man es vor der "Aufdeckung" der NSU gedacht hatte?



"die intellektuelle Herausforderung einen Menschen zu erschießen"
... ist nicht sonderlich hoch. Das dann aber neun mal mit der gleichen Waffe über einen Zeitraum von sieben Jahren zu wiederholen und sich dabei von bis zu 160 eigens für diese Fahndung zusammengezogenen Kriminalbeamten nicht erwischen zu lassen, erfordert schon nicht alltägliche Fähigkeiten - oder professionelle Helfer.

Nach meinem Kenntnissstand taugte die gefundene Waffe nicht mehr zu einer Beschussprüfung. Auf einem Bild sieht die Waffe recht intakt aus. Für Informationen, wie man zu dem Schluss kommt, dass es sich um die Tatwaffe handelt, bin ich dankbar. Bis dahin glaube ich den Behörden kein Wort.


Fehlender Intellekt? Fehlende Beweise!
Frau Arnold, kein Mensch verharmlost was. Aber einige sehen, dass die offiziell vorgestellte Version nicht stimmen kann.
Die Täter waren so klug, dass die 26 Verbrechen begehen konnten, ohne bei Tatvorbereitung oder Tatdurchführung irgendwelche Spuren zu hinterlassen.
Und die Täter waren so dumm, dass die (obwohl erfahren mit Wohnungsdurchsuchungen) kiloweise Beweismaterial griffbereit für die Polizei in ihrer Wohnung bereitgelegt haben.
Sie können es drehen wie Sie wollen, es passt einfach nicht zusammen.
Dabei ist das nur einer der mehreren Dutzend unauflöslichen Widersprüche.

Systemhandbuch
09.01.2013, 21:17
[...]Wieso wurde anschließend ermittelt, ermittelt, ermittelt und nichts kam dabei raus? Wieso wurde die Sache dann wegen “personeller Überlastung” von einer Sonderkommission der Polizeidirektion Heilbronn ans LKA Baden-Württemberg übertragen?
Einschätzung: Von Anfang an wurde hier von oben der Daumen drauf gehalten. In den beteiligten “Ermittlungsbehörden” aus Deutschland und anderen Staaten saßen Personen, die an einer umfassenden Aufklärung des Falles offensichtlich keinerlei Interesse hatten.[...]

Da plauderte damals einer aus dem Nähkästchen.:))


[...]"Es ist inzwischen nicht nur peinlich, sondern wirklich ein Problem, ein großes Problem: Fehler der Polizei werden partout nicht zugegeben – vor allem, wenn es um gravierende Fehler geht."[...]"So kann es nicht mehr weitergehen, mit dieser blöden Verarschung der Leute, mit diesen dummen Lügen."[...]"Damit dieses Spiel endlich aufhört, damit die Leute wirklich wissen, was bei uns los ist."[...]"Sie wissen, was dann passieren würde?"[...]"Interne Ermittlungen, Disziplinarverfahren, Suspendierung. Leute, die sich nicht an dieses eherne Gesetz halten, werden gehängt." [...]

Hinreichend Gründe, warum da nix "geleaked" wird, leider !:schmoll:


Quelle (http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2011/04/der-blutverschmierte-mann/)

spezialeinheit
09.01.2013, 21:39
Gerade läuft auf ZDF Kultur: Brauner Terror-Blinder Staat. Solltet ihr euch mal in der Mediathek anschauen.

Mutti Böhnhardt redet Klartext...
Sehr interessant...

fatalist
10.01.2013, 07:09
Gerade läuft auf ZDF Kultur: Brauner Terror-Blinder Staat.
Gibt es bei YT, ist ein alter Hut, und wurde hier im Strang "gründlichst seziert".

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5890067&viewfull=1#post5890067

Dort ist auch der komplette Text verlinkt ;)

fatalist
10.01.2013, 07:38
Der Verfassungsschutz kann alles behaupten, da es niemanden gibt, der diese Behauptungen hinterfragt. Denn die Aufdeckung der Wahrheit ist nicht im Sinne der Untersuchungsausschüsse, genausowenig wie der politisch-medialen Kaste.



Das hat der Fall "Buback/Becker" eindeutig gezeigt: Der Staat mauert.

Das alles kann er nur, weil es nicht genügend Druck seitens der "Öffentlichkeit", sprich also von unabhängigen Journalisten und vor allem seitens einer Bevölkerung gibt, welche die haarsträubenden Widersprüche der behördlichen Version hinterfragt.

Die Bevölkerung ist mit derart vielen sich widersprechenden Berichten bombardiert worden, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und mit Desinteresse reagiert. Das ist die Taktik, und sie ist erfolgreich, wie eh und je...

Die politisch/mediale Kaste in der BRD besteht aus dem System selbst, welches aus dem NSU-Terror eine Anti-Deutschen-Keule schnitzt, samt Totalüberwachung aller Konservativen, Identitären etc pp mittels neuer GESTAPO, und den linksgrünen verkappten Kommunisten, die das System BRD als faschistisch bezeichnen und bekämpfen.
Auch diese Gruppe ist nicht an der Wahrheit interessiert, sondern an der Aufdeckung des "faschistischen Staates BRD":


10.1.2013
Justitia ist eben nicht mit Blindheit, sondern mit Einäugigkeit geschlagen: Linke, die sich mit dem Staat anlegen, haben kein Pardon zu erwarten; sie wurden und werden nicht als Straftäter verfolgt, sondern als Feinde gejagt. Rechte hingegen, selbst wenn sie schwerste Verbrechen begangen haben, gelten hierzulande als resozialisierbar. Denn bei ihnen ist der Unterschied zwischen legal und illegal äußerst gering: Es ist der zwischen dem Anzünden von Asylbewerberheimen und dem Erlassen von Asylgesetzen. http://www.jungewelt.de/2013/01-10/050.php

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.



Wer hat das Video erstellt?
Das Video ist eine Auftragsarbeit, und sein Zweck ist klar: Es soll die nicht vorhandenen Bekennerbriefe ersetzen.

Wie kam das Video zur ANTIFA und von dort aus zum SPIEGEL?
These: Vom Video-Auftraggeber zugespielt, um die ANTIFA/LINKE/GRÜNEN zum Verbündeten der offiziellen VT "NSU-Morde" zu machen.

Warum wurde das Video nicht in Gänze veröffentlicht?
These: Weil es Böcke enthält, also Darstellungen/Fotomontagen, die der NSU (als behaupteter Hersteller) niemals hätte schiessen können, im Sinne von "groben Schnitzern"... Irgend etwas ist drin, was dem Zuschauer den Schwindel offenbaren würde.


Die einfachste Erklärung zu wählen, Occams Razor, hat sich schon oft bewährt. Tippe mal drauf, dass man das auch beim Video machen sollte und wohl richtig liegen wird.

Daher würde ich zu wetten wagen, dass das Transscript des Bekennervideos, welches die ANTIFA-Agentur veröffentlichte, einige kleine "Fehler" enthält ;)

Karl_Murx
10.01.2013, 10:11
Die Bevölkerung ist mit derart vielen sich widersprechenden Berichten bombardiert worden, dass sie den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr sieht und mit Desinteresse reagiert. Das ist die Taktik, und sie ist erfolgreich, wie eh und je...

Der Krug geht solange zu Wasser, bis er bricht. Die Skandale und Fehler der politisch-medialen Kaste häufen sich. Ob nun "Energiewende" (wird gehen bis zum nächsten großen black-out), ob nun Flughafenpleite in Berlin, ob nun Kriegslügen in Syrien oder evtl. demnächst in Iran oder ob wie hier beim "NSU": Das Vertrauen der Leute schwindet zunehmend.


Die politisch/mediale Kaste in der BRD besteht aus dem System selbst, welches aus dem NSU-Terror eine Anti-Deutschen-Keule schnitzt, samt Totalüberwachung aller Konservativen, Identitären etc pp mittels neuer GESTAPO, und den linksgrünen verkappten Kommunisten, die das System BRD als faschistisch bezeichnen und bekämpfen.
Auch diese Gruppe ist nicht an der Wahrheit interessiert, sondern an der Aufdeckung des "faschistischen Staates BRD":

Kann das sein, daß wir selbst als Bevölkerung das System bilden, indem wir das Spiel mitmachen?

http://www.jungewelt.de/2013/01-10/050.php

10.1.2013
Justitia ist eben nicht mit Blindheit, sondern mit Einäugigkeit geschlagen: Linke, die sich mit dem Staat anlegen, haben kein Pardon zu erwarten; sie wurden und werden nicht als Straftäter verfolgt, sondern als Feinde gejagt. Rechte hingegen, selbst wenn sie schwerste Verbrechen begangen haben, gelten hierzulande als resozialisierbar. Denn bei ihnen ist der Unterschied zwischen legal und illegal äußerst gering: Es ist der zwischen dem Anzünden von Asylbewerberheimen und dem Erlassen von Asylgesetzen.



Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.

Das die Linken und Linksextremen einfach das Gegenteil der zu beobachtenden Realität behaupten, nach dem Motto "Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!", ist klar. Die existieren davon. Entscheidend ist, was die Mehrheit denkt.




Das Video ist eine Auftragsarbeit, und sein Zweck ist klar: Es soll die nicht vorhandenen Bekennerbriefe ersetzen.

Wie kam das Video zur ANTIFA und von dort aus zum SPIEGEL?
These: Vom Video-Auftraggeber zugespielt, um die ANTIFA/LINKE/GRÜNEN zum Verbündeten der offiziellen VT "NSU-Morde" zu machen.

Warum wurde das Video nicht in Gänze veröffentlicht?
These: Weil es Böcke enthält, also Darstellungen/Fotomontagen, die der NSU (als behaupteter Hersteller) niemals hätte schiessen können, im Sinne von "groben Schnitzern"... Irgend etwas ist drin, was dem Zuschauer den Schwindel offenbaren würde.


Die einfachste Erklärung zu wählen, Occams Razor, hat sich schon oft bewährt. Tippe mal drauf, dass man das auch beim Video machen sollte und wohl richtig liegen wird.

Daher würde ich zu wetten wagen, dass das Transscript des Bekennervideos, welches die ANTIFA-Agentur veröffentlichte, einige kleine "Fehler" enthält ;)

Dann kennen die Leute des "NSU"-Untersuchungsausschusses bzw. des Innenausschusses im Bundestag aber diese Fehler, denn die haben das Video in voller Länge gesehen. Die könnten dann nicht mehr behaupten, von nichts gesehen zu haben.

fatalist
10.01.2013, 10:20
Kann das sein, daß wir selbst als Bevölkerung das System bilden, indem wir das Spiel mitmachen?

Frag nicht so scheinheilig :D Klar ist das so. Wozu sonst sollen denn die Systemmedien gut sein, wenn nicht dazu, uns zu systembejahenden Schafen zu machen?


Das die Linken und Linksextremen einfach das Gegenteil der zu beobachtenden Realität behaupten, nach dem Motto "Haltet den Dieb, er hat mein Messer im Rücken!", ist klar. Die existieren davon. Entscheidend ist, was die Mehrheit denkt.

Die Mehrheit denkt, dass sie eine winzige Minderheit ist.
Das ist das beabsichtigte Ergebnis der veröffentlichten Meinungsmache der Systemmedien, und es klappt prima.



Dann kennen die Leute des "NSU"-Untersuchungsausschusses bzw. des Innenausschusses im Bundestag aber diese Fehler, denn die haben das Video in voller Länge gesehen. Die könnten dann nicht mehr behaupten, von nichts gesehen zu haben.

Erinnere Dich bitte an die Begründung des BGH, warum Zschäpe in Haft bleiben müsse.
Dort wird behauptet, dass in einer Szene des Bekennervideos einem Polizisten mit einer der entwendeten Dienstwaffen in den Kopf geschossen wurde. Man sieht einen Revolver.

Was erwartest Du von den Parlamentariern, wenn die höchsten deutschen Strafrichter solch einen Murx schreiben?

Karl_Murx
10.01.2013, 17:21
Frag nicht so scheinheilig :D Klar ist das so. Wozu sonst sollen denn die Systemmedien gut sein, wenn nicht dazu, uns zu systembejahenden Schafen zu machen?

Eben. (Selber scheinheilig. :cool:)




Die Mehrheit denkt, dass sie eine winzige Minderheit ist.
Das ist das beabsichtigte Ergebnis der veröffentlichten Meinungsmache der Systemmedien, und es klappt prima.

So etwas nennt man Schweigespirale.





Erinnere Dich bitte an die Begründung des BGH, warum Zschäpe in Haft bleiben müsse.
Dort wird behauptet, dass in einer Szene des Bekennervideos einem Polizisten mit einer der entwendeten Dienstwaffen in den Kopf geschossen wurde. Man sieht einen Revolver.

Warte mal: Hab ich was verpaßt, oder hast Du das Bekennervideo gesehen?


Was erwartest Du von den Parlamentariern, wenn die höchsten deutschen Strafrichter solch einen Murx schreiben?

Was wohl? Dasselbe Ergebnis, was früher in der DDR eine Eingabe an den Staatsrat hatte.

dodona
10.01.2013, 19:24
... und den linksgrünen verkappten Kommunisten, die das System BRD als faschistisch bezeichnen und bekämpfen. Auch diese Gruppe ist nicht an der Wahrheit interessiert, sondern an der Aufdeckung des "faschistischen Staates BRD":

http://www.jungewelt.de/2013/01-10/050.php

Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen.



das ist zwar OT, dennoch möchte ich mir die Bemerkung nicht ersparen, dass die sogenannte 'Linke' der BRD, deren Ansichten, Methoden, ja Wortwahl sich derart mit ganz wesentlichen Mainstream Positionen decken, nicht mehr alle Tassen im Spind hat, wenn sie behauptet, die BRD wäre auf dem rechten Auge blind und sich auch damit als 'Opfer' stilisiert. Wäre ich links, würde ich mich eher fragen, welche Funktion ich in dem Spiel der 'Herrschenden' habe. Ich würde mir also die Cui-bono-Frage stellen: wem nutze ich?

fatalist
11.01.2013, 06:03
Warte mal: Hab ich was verpaßt, oder hast Du das Bekennervideo gesehen?

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_111.png

http://kambodscha-pnh.blogspot.com/2012/12/nsu-8-logisch-denken-lernen-mit-dem.html

Es gibt leider nur Bilder.



Was wohl? Dasselbe Ergebnis, was früher in der DDR eine Eingabe an den Staatsrat hatte.
:)

solaris
12.01.2013, 08:38
Leicht offtopic:
12.1.2013

Morde an Kurdinnen in Paris: Kaltblütig exekutiert


Der Mord an drei kurdischen Aktivistinnen erschüttert Frankreich. Die Identität der Mörder liegt weiterhin im Dunkeln - die große Frage lautet nun, wer die Morde angeordnet hat.

Worte und Bilder passen nicht zusammen.Die vom Pariser „Informationszentrum über Kurdistan“ verbreiteten Fotos scheinen von Ferienglück zu künden. Fidan Dogan ist da zu sehen, mit dem schwer zu bändigenden, von einem Band zusammengehaltenen Haar. Die 28-jährige Mitarbeiterin des Informationszentrums deutet ein Lächeln an. Vor einer Palme steht sie. Ihre Arbeitskollegin Leyla Söylemez (25) trägt eine tief in die Stirn gezogene Baseball-Kappe und eine vermutlich gut gefüllte Sporttasche. Und auch Sakine Cansiz (55), ebenfalls Mitarbeiterin des Informationszentrums, könnte mit rotem Kraushaar und Freizeitkleidung als Urlauberin durchgehen.
(...)
Die öffentliche Meinung in der Türkei vermutet die Mörder der drei kurdischen Exil-Aktivistinnen in Paris mehrheitlich in der Umgebung der PKK.


Die Identität der Mörder liegt weiterhin im Dunkeln. Zwei mögliche Erklärungen werden in Frankreich diskutiert, beide klingen – jede für sich – plausibel. Bereits am Donnerstag hieß es in Paris, rechtsnationalistische türkische Kreise oder der türkische Geheimdienst könnten versucht haben, mit dem Verbrechen die Friedensgespräche zwischen der Regierung in Ankara und der Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) zu torpedieren. Genauso gut, sagt am Freitag ein französischer Kurdenexperte, sei es aber möglich, dass die drei Frauen einer blutigen Abrechnung innerhalb der kurdisch-nationalistischen Bewegung zum Opfer gefallen seien.
(...)
Täter rührten Geld nicht an
Fest steht, dass die Pariser „Informationsstelle für Kurdistan“ enge Verbindungen zur PKK unterhält. Die wiederum bedient sich zur Finanzierung ihres Kampfes in Frankreich keineswegs ausschließlich legaler Mittel
(...)
Ausschließen können die Ermittler bisher nur die anfangs ebenfalls in Betracht gezogene Hypothese, die drei Frauen könnten Opfer eines Raubmordes geworden sein. Handtaschen, Handys und Geld der drei Frauen blieben nach offiziell noch nicht bestätigten Informationen unangetastet am Ort des Verbrechens zurück. Und die verwendete kleinkalibrige 7,65-Millimeter-Munition ist in Kreisen des auf Raubüberfälle spezialisierten organisierten Verbrechens gänzlich unüblich.
http://www.berliner-zeitung.de/politik/morde-an-kurdinnen-in-paris-kaltbluetig-exekutiert,10808018,21441934.html

Nun scheint das ziemlich deutlich einzuordnen zu sein,aus welcher Ecke die Mörder kommen.Wundert schon ein bischen
Oder man wird demnächst eine ähnliche Geschichte wie die des NSU auftischen wollen.


Rund 150.000 Kurden leben in Frankreich, die meisten in Paris. In den sechziger und siebziger Jahren aus wirtschaftlichen, anschließend dann aus politischen Gründen eingewandert, sind freilich längst nicht alle kurdischen Immigranten PKK-Anhänger – aus Sicht der radikalen Unabhängigkeitsstreiter ein Manko, dem sie mit Hilfe gewaltsam eingetriebener „Revolutionssteuern“ abzuhelfen versuchen.

elbasyr6
12.01.2013, 09:13
Menschen zu töten egal aus welchen motiven ist eine Sauerei und sollte hart bestraft werden.Aber mich regt es furchtbar auf ,was die a.leckenden Politiker daraus machen.Die deutsche lachJustiz sollte mal so einen Wirbel um krimienelle Ausländer machen. Die Deutschen Politiker und Migrations politiker sollte man dafür verantwortlich machen mit Ihrer Ausländer Politik

solaris
12.01.2013, 09:43
Der PKK-Mord auf Al Jazeera:



Europe





Paris PKK murders termed 'internal feud'
Turkey's prime minister has said the fatal shooting of three Kurdish female activists in Paris appears to have been the result of an internal feud.
Recep Tayyip Erdogan said evidence so far pointed to the women being killed by someone known to them, as the building where the execution-style killings occurred was secured by a coded lock and could only be opened by insiders.
But Erdogan said investigations needed to be completed before a definitive conclusion could be reached.
http://www.aljazeera.com/news/europe/2013/01/201311193342643668.html

fatalist
12.01.2013, 12:43
Nun scheint das ziemlich deutlich einzuordnen zu sein,aus welcher Ecke die Mörder kommen.

Woher kommen sie denn Deiner Meinung nach?


execution-style killings

Mitten ins Gesicht geschossen, wie es bei den Dönermorden war, das hat eine Bedeutung, ist kein Zufall.

solaris
12.01.2013, 15:13
Woher kommen sie denn Deiner Meinung nach?
Mitten ins Gesicht geschossen, wie es bei den Dönermorden war, das hat eine Bedeutung, ist kein Zufall.

Eben!
Erdogan wiegelt ab und deutet eine interne Angelegenheit an.
Naja,ist ja jetzt ein guter Freund innerhalb der NATO,dieser Erdogan, mit den stationierten Patriot-Raketensystemen aus Deutschland( auf dem Weg nach Syrien und dem Iran)
Da darf natürlich nichts quer kommen durch Todesschwadronen innerhalb Deutschlands.
Ich denke schon mal,die Dönermorde wurden unseren dreien ans Bein gebunden(unabhängig von ihrer Aufgabe im V-Mann/Frau-Bereich),um die lästige Sache mal aus der Welt zu schaffen und um ein wenig mehr
"Terror" in Deutschland zu kreiieren.
Muss mir nicht leid tun,aber ganz so sieht es für mich aus.
Immer noch!

Nereus
12.01.2013, 15:32
Von Solaris mitgeteilt:


Und die verwendete kleinkalibrige 7,65-Millimeter-Munition ist in Kreisen des auf Raubüberfälle spezialisierten organisierten Verbrechens gänzlich unüblich.

„Kleinkalibrige 7,65-Millimeter-Munition“ wird aus einer Pistole mit dem Kal. 7,65 mm verschossen. Und dafür kommt z.B. die beliebte Türken-Ceska Kal. 7,65 mm in Frage. Beliebt bei Ehrenmorden und zur Befriedigung des Blutrache-Kultes. Die Presse ist voll mit Nachrichten, wo Türken bei ihren Bluttaten Ceskas benutzten.

Česká zbrojovka:
http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cesk%C3%A1_zbrojovka

Die Firmenseite (unten unten Weblinks (englisch) kann z.Z. nicht aufgerufen werden (12.1.2013, 15:15 Uhr)
Weblinks: Internetpräsenz der Česká zbrojovka a.s. (englisch)

Auch die Abbildung und der Text ist von Berlin aus nicht aufrufbar:

1. Pistols for Turkey:



Pistols CZ
Semi-automatic pistols of the CZ brand combine unrivalled tradition of the Czech firearms industry with the state-of-the-art designs and technological processes. Česká zbrojovka now developed a series of highly innovative models based on the legendary CZ 75 model, which completely redefined duty and defence pistols category. The latest models include the CZ 75 D COMPACT, which was used for the rearmament of the Czech Republic Police, further CZ 2075 RAMI subcompacts, or the CZ 75 SP- 01 family, from which comes the handgun of the double World Champion in shooting according to the rules of IPSC Production Division, Mr. Adam Tyc.

http://www.czub.cz/en/catalog/79-pistols-cz/P-TUR/

http://www.politikforen.net/showthread.php?132821-Berlin-Kreuzberg-quot-Mann-quot-erschießt-Ehefrau-und-sich-selbst&p=5809250&viewfull=1#post5809250

Wer hat da die Seite gesperrt? Der „Tiefe Staat“ im Internet?

Gawen
12.01.2013, 15:53
Wer hat da die Seite gesperrt? Der „Tiefe Staat“ im Internet?

Das scheinen nur 9mm Ordonanzwaffen zu sein

http://web.archive.org/web/20120919174620/http://www.czub.cz/en/catalog/79-pistols-cz/P-TUR/

solaris
12.01.2013, 15:56
Von Solaris mitgeteilt:

„Kleinkalibrige 7,65-Millimeter-Munition“ wird aus einer Pistole mit dem Kal. 7,65 mm verschossen. Und dafür kommt z.B. die beliebte Türken-Ceska Kal. 7,65 mm in Frage. Beliebt bei Ehrenmorden und zur Befriedigung des Blutrache-Kultes. Die Presse ist voll mit Nachrichten, wo Türken bei ihren Bluttaten Ceskas benutzten.

Česká zbrojovka:
http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cesk%C3%A1_zbrojovka

Die Firmenseite (unten unten Weblinks (englisch) kann z.Z. nicht aufgerufen werden (12.1.2013, 15:15 Uhr)
Weblinks: Internetpräsenz der Česká zbrojovka a.s. (englisch)

Auch die Abbildung und der Text ist von Berlin aus nicht aufrufbar:

http://www.politikforen.net/showthread.php?132821-Berlin-Kreuzberg-quot-Mann-quot-erschießt-Ehefrau-und-sich-selbst&p=5809250&viewfull=1#post5809250 (http://www.politikforen.net/showthread.php?132821-Berlin-Kreuzberg-quot-Mann-quot-erschie%C3%9Ft-Ehefrau-und-sich-selbst&p=5809250&viewfull=1#post5809250)

Wer hat da die Seite gesperrt? Der „Tiefe Staat“ im Internet?

nö.ist erreichbar bei mir.
Probier mal Proxyserver ( eventuell funktioniert auch hidemyass.com) oder ändere deine DNS-Server in einen freien!
Der tiefe Staat ist in dem Fall nur der Anbieter DNS-Server.

Wäre ein etwas seltsamer Hinweis auf die 7.65er,wenn doch gerade das die "Lieblingswaffe" ist.
"gänzlich unüblich"

Nereus
12.01.2013, 17:48
Das scheinen nur 9mm Ordonanzwaffen zu sein

http://web.archive.org/web/20120919174620/http://www.czub.cz/en/catalog/79-pistols-cz/P-TUR/

Hast recht. Sind alles 9 mm Pistolen.
Mir fiel nur auf, daß die Firma Ceska eine extra Rubrik „Pistols for Turkey“ hatte. Diese Rubrik konnte aber nur über „Sprache eng.“ aufgerufen werden.

Deine Archivseite ist vom 19. Sept. 12 und da gibt es unter der Rubrik Compact nicht mehr die CZ 83 7,65 mm.

Diese war noch vom Nov. 11 bis ca. 25.1.12 zu sehen.
Ab ca. 28.2.12 hieß es dann:
Product not found, Product information not available in English.
--------------------
25.1.12:
Compact
The compact pistols made by CZ excel in outstanding ergonomics, exceptional accuracy of fire and high magazine capacity. Besides the most modern service and defence model designated as the CZ 75 P-07 DUTY featuring polymer frame and the new Omega trigger mechanism the part of the offer is also formed by the popular and powerful compact versions stemming from the legendary CZ 75 headed by highly valued model designed for the Police of the Czech Republic and the classical and simple CZ 83 with blowback breech (version designated as the CZ 82 is in service with the Armed Forces of the Czech Republic).

CZ 83
Calibre 7,65 mm Browning; 9 mm Browning; 9 mm Makarov; 9 mm P.A. Rubber

The CZ 83 features an ambidextrous manual safety, a magazine catch and a slide stop on one side. When the last cartridge from the magazine has been fired the slide is locked in its rear position. The double-column magazine has a single cartridge outlet. The CZ 83´s design enables less experienced shooters to quickly adopt a fast and safe firing stance. Its favourable caliber/weight ratio, reliability and compactness facilitate the concealed carrying of this pistol which means that it is a popular and sought-after handgun for personal defence.The pistol is outfitted with sights for shooting under poor visibility conditions as standard. Tritium based illuminated sights with constantly lit dots are available by special order. Characteristic features of all versions A capacity double-column magazine. Its ergonomical shape allows shooting with either hand. The comfortable grip and balance help gain good results at instinctive shooting (without aiming). A low trigger pull weight. A selective SA/DA firing mechanism. High accuracy of fire and a long service life. Outstanding reliability - even when using various types of cartridges. The slide stays open after the last cartridge has been fired. The sight are outfitted with a three-dots illuminating system for better aiming in poor visibility conditions.
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Bei Wikipedia sind die Links zur Firmenseite mit der CZ 83 (82) auch geschreddert worden.
(Diese Seite wurde zuletzt am 16. Dezember 2012 um 22:27 Uhr geändert.)
http://de.wikipedia.org/wiki/Vz.82

Nur auf einer Händlerseite wird die CZ 83 noch in Wort und Bild vorgestellt:
http://world.guns.ru/handguns/hg/chex/cz-82-83-e.html

Das letzte Modell der CZ 83 hatte einen eckigen Abzugsbügel, davor war er abgerundet.

Die Bedienungsanleitung CZ 83 (dt.) ist noch im Netz als PDF-Datei aufrufbar (lange Ladezeit).

Vom Nov.11 bis Feb.12 war auf Seite 36 (Technische Daten), nach Abbildung 9, eine Ceska mit Schalldämpfer abgebildet und kurz als Sondermodell erklärt worden. Dann wurde sie aus der Datei entfernt, Vermutlich gemäß dem letzten Satz auf Seite 35.
Bedienungsanleitung CZ 83 (st.) (klick) (http://www.czub.cz/zbrojovka/cz-bedienungsanleitung/Bedienungsanleitung-cz-83_de.pdf)

(oder von der Wikipediaseite Vz 82 unten probieren)

fatalist
13.01.2013, 03:59
Eben!
Erdogan wiegelt ab und deutet eine interne Angelegenheit an.
Naja,ist ja jetzt ein guter Freund innerhalb der NATO,dieser Erdogan, mit den stationierten Patriot-Raketensystemen aus Deutschland( auf dem Weg nach Syrien und dem Iran)
Da darf natürlich nichts quer kommen durch Todesschwadronen innerhalb Deutschlands.

Man muss da vorsichtig und skeptisch sein, aber wir wissen über diese Kurdenexekution viel weniger Details als beim NSU.
Beim NSU haben wir immerhin jede Menge Details, und offizielle Dokumente vom BGH etc pp.



Ich denke schon mal,die Dönermorde wurden unseren dreien ans Bein gebunden(unabhängig von ihrer Aufgabe im V-Mann/Frau-Bereich),um die lästige Sache mal aus der Welt zu schaffen und um ein wenig mehr "Terror" in Deutschland zu kreiieren.
Muss mir nicht leid tun,aber ganz so sieht es für mich aus.
Immer noch!

Ja, da stimme ich zu. Man hat ungelöste Mordfälle samt "Beweisen" neu gebündelt und sie einer VS-Zelle untergejubelt.
Beate Zschäpe entging durch Zufall oder durch Warnung dem geplanten Tod.

Die Frage ist nur, wer in der BRD das ermitteln und anklagen könnte.
Da auch der öffentliche Druck fehlt, wird das niemals passieren.

Im Gegenteil ist es so, dass das Spielchen immer weiter geht: Gauck kommt gar nicht auf die Idee, mal abzuwarten, ob die Täterschaft des NSU überhaupt bewiesen werden wird:



Gauck lädt Familien der NSU-Opfer ein 10.01.2013 17:11 Uhrvon Armin Lehmann (http://www.tagesspiegel.de/lehmann-armin/6047034.html)http://www.tagesspiegel.de/images/gauck_dpa/7610310/2-format1.jpg (http://www.tagesspiegel.de/politik/bundespraesident-joachim-gauck/7610310.html)
Bundespräsident Joachim Gauck - FOTO: DPA

UPDATE Bundespräsident Joachim Gauck hat die Angehörigen und Familien der NSU-Opfer ins Schloss Bellevue eingeladen. Die Hinterbliebenen sollen in einem öffentlichen Statement zu Wort kommen. Was sie sich wünschen, wissen sie bereits: Dass den "warmen Worten" Gaucks, Taten eines Bundespräsidenten folgen.


http://www.tagesspiegel.de/politik/treffen-mit-bundespraesidenten-gauck-laedt-familien-der-nsu-opfer-ein/7610270.html


Gauck, im Februar 2012 bereits designierter Bundespräsident, war nach der Gedenkveranstaltung überraschend als Gast beim türkischen Botschafter aufgetaucht, bei dem auch die türkischen Familien eingeladen waren. Damals sagte Gauck, er spreche „als Bürger, der für ein Deutschland eintritt, das gegen rechte Gewalt aufsteht“. Fragt man Angehörige, sagen sie, es werde Zeit, dass Gauck diese Wort als Bundespräsident wiederholt.

NSU-Opfer? Wo sind die Beweise?

fatalist
13.01.2013, 04:40
Desinformation über die Rolle des TNT-Lieferanten:


NSU-Pannen
Sonderermittler entlastet Berliner Innensenator und Sicherheitsbehörden http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/nsu-pannen-sonderermittler-entlastet-berliner-innensenator-und-sicherheitsbehoerden/7611716.html


Die Berliner Sicherheitsbehörden haben trotz einiger Versäumnisse offenbar die Ermittlungen zur Terrorgruppe NSU nicht behindert. Aber es gibt Hinweise auf Mängel bei Polizei und Verfassungsschutz.

Das Ergebnis der Untersuchung durch einen weisungsgebundenen Staatsanwalt, verwundert es ?


Der vom Landeskriminalamt seit 2000 geführte rechtsextreme V-Mann Thomas S. hatte im Februar 2002 berichtet, der Neonazi Jan W. habe derzeit Kontakt zu drei Personen aus Thüringen, die per Haftbefehl wegen Waffen und Sprengstoff gesucht würden. Da Jan W. im Februar 2002 seit Monaten in Untersuchungshaft saß, war nach Ansicht des Sonderermittlers der Wert der Information des V-Mannes begrenzt. Außerdem wurde Jan W. im Mai 2002 nach seiner Haftentlassung vom Thüringer LKA zum verschwundenen Trio befragt, ohne sachdienliche Hinweise zu geben.

Es ist Desinformation, nicht zu erwähnen, dass exakt dieser V-Mann Thomas S. dem "NSU" Anfang 1998 die berühmten 1,4 kg TNT übergab, die dann ein paar Tage später bei einer Razzia gefunden wurden, bei der der NSU abzutauchen aufgefordert wurde.


NSU-Sprengstofflieferant war V-Mann der Berliner Polizei
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-sprengstofflieferant-war-v-mann-der-berliner-polizei-a-855719.html

Herrlicher Kommentar:


Das Spiel geht munter weiter: Sicherheitministerien ernennen Sonderermittler, die "herausfinden", dass ihnen untergebene Behörden (und damit sie selber) nichts falsch gemacht haben.

In sechs Fällen ist das massenhafte und illegale Vernichten von Akten bekannt geworden. Laut der Sonderermittler Fehler, Pannen, Datenschutz.

Das die Vertunschung System hat, ist doch jedem Deppen mittlerweile klar. So lange die Bürger diese Ämter nicht wie Anno 1989 besetzen und die Akten rausholen, werden wir weiter an der Nase herumgeführt.

:gp:


Wobei ich, man verzeihe mir bitte, den BRÜLLER einfach immer wiederholen muss:

DAS TNT WURDE NIEMALS GEWOGEN UND WAR SCHON WENIGE MONATE SPÄTER VERSCHWUNDEN...


http://1.bp.blogspot.com/-6ICbatqk0uY/UMcBnh752WI/AAAAAAAAECI/0S5BQe0V8oY/s320/375486_239213812816089_611424914_n.jpg (http://1.bp.blogspot.com/-6ICbatqk0uY/UMcBnh752WI/AAAAAAAAECI/0S5BQe0V8oY/s1600/375486_239213812816089_611424914_n.jpg)
Damit der Humor hier nicht zu kurz kommt, zum Schluss eine Anekdote der Sorte
"Hätten Sie´s gewusst???"

1998 tauchten die 3 Jenaer vom "NSU" also ab, als nach dem TNT gefahndet wurde, welches sie kurz zuvor von einem V-Mann erhalten hatten. Man wusste, wo man zu suchen hatte, warnte Uwe Böhnhardt. Die 3 "verdufteten.

Wieviel TNT war es denn eigentlich?

Die Zahlen "1,4 kg" und "1.392 Gramm" gingen durch die Presse.

Die Antwort dürfte überraschen:
Man hat das TNT niemals gewogen und schon 1998 vernichtet.



Erfurt/Jena. Der Sprengstoff aus der “Neonazi-Bombenwerkstatt” in Jena ist 1998 unsachgemäß erfasst und offenbar zu früh vernichtet worden. Das geht aus Akten hervor, die dem MDR Thüringen in Kopie vorliegen.
Bei der Durchsuchung einer Garage des späteren NSU-Trios in Jena waren laut Staatsanwaltschaf 1392 Gramm des Sprengstoffs TNT sichergestellt worden. Tatsächlich aber wurde diese Menge nie gewogen.
Auf Aufforderung der Staatsanwaltschaft Gera hatte das Landeskriminalamt Ende Dezember 1998 eine Liste der TNT-Funde vorgelegt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Originalspuren nicht mehr vorhanden seien.”
http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Beweismittel-zu-NSU-Bombentrio-bereits-vernichtet-654327993

Die Polizei (LKA) versuchte das "zu erklären", wie glaubwürdig das gelang?? Lesen Sie selbst! (http://www.thueringen.de/th3/polizei/lka/presse/aktuell/pm/66821/index.aspx)
Sie haben es niemals gewogen. Zum Totlachen. Verjährung 2003, gut lagerfähig, aber schon 1998 vernichtet.

http://kambodscha-pnh.blogspot.com/2012/12/nsu-5-der-schlussel-zu-allem-findet.html

Es ist haarsträubend, wie dieses System uns verrät, verkauft und verarscht...

empedrei
13.01.2013, 12:27
http://youtu.be/xrkb9tNriV8?t=25m45s

Ich habe erst vor kurzem dieses Interview mit J. Elsässer gesehen. Sehr interessant. Der Artikel in der Compact wurde hier ja schon erwähnt. Trotzdem vielleicht für den einen oder anderen sehenswert. (sollte bei 25m45s starten)

dodona
13.01.2013, 13:00
http://kambodscha-pnh.blogspot.com/2012/12/nsu-5-der-schlussel-zu-allem-findet.html

Es ist haarsträubend, wie dieses System uns verrät, verkauft und verarscht...

wobei man sich zumindest einmal die Frage stellen sollte, woher Frau Böhnhardt überhaupt weiss, dass ein Polizist ihrem Sohn gesagt hat, 'jetzt bist du fällig. Der Haftbefehl ist schon unterwegs', denn gemäß ihrer eigenen Aussage, war sie zu diesem Zeitpunkt längst auf dem Weg zur Arbeit. Bevor sie wegging, riet sie ihrem Sohn noch auf jeden Fall dabei zu bleiben, damit die Ermittler ihm nichts unterschieben.

Ich vermute, Uwe Böhnhardt hat es seiner Mutter bei einem der folgenden Telefonate/Treffen als Antwort auf den Vorwurf, eben entgegen ihrem Rat sich entfernt zu haben, gesagt. Folglich handelt es sich um eine Lüge/Ausrede, zumal die Polizei bestreitet, den Haftbefehl ausgeplaudert zu haben. Dass sie Böhnhardt gehen ließ, jedoch nicht, da sie mangels Haftbefehl auch keine Handhabe hatte. Uwe Böhnhardt entfernte sich, weil er wusste, dass das TNT entdeckt werden wird. Für ihn erschien es in diesem Moment die letzte Chance zu sein, dem Gefängnis zu entkommen.

bernhard44
13.01.2013, 18:57
:D


Polizei verliert Daten zu NSU-Unterstützer

Und wieder eine Panne bei der Aufklärung der NSU-Morde: Nach SPIEGEL-Informationen sind wichtige Daten über einen mutmaßlichen Unterstützer der rechten Terrorgruppe verschwunden. Der Mann hatte der Berliner Polizei als V-Mann Informationen geliefert.

Hamburg - Die V-Mann-Affäre um den mutmaßlichen Unterstützer der rechten Terrorgruppe NSU, Thomas S. kann möglicherweise nie ganz aufgeklärt werden. S. hatte mehr als zehn Jahre lang als "Vertrauensperson" (VP) für das Berliner Landeskriminalamt gearbeitet und soll den Beamten bereits 2002 Hinweise auf den Verbleib der drei NSU-Mitglieder gegeben haben.

Offenbar sind wichtige Unterlagen über S. Tätigkeit spurlos verschwunden. Das geht aus dem teils als "geheim" eingestuften Bericht von Sonderermittler Dirk Feuerberg hervor, der im Auftrag von Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) den Fall drei Monate lang untersucht hatte.



http://www.spiegel.de/politik/deutschland/polizeidaten-zu-nsu-unterstuetzer-thomas-s-verschwunden-a-877258.html

Ingeborg
13.01.2013, 19:47
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bonner-bombe-ermittler-zweifeln-an-islamistischem-hintergrund-a-877245.html#ref=rss

Fake-Bombe ohne Zünder

Fake-Bomber?

Karl_Murx
13.01.2013, 22:41
Desinformation über die Rolle des TNT-Lieferanten:

http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/nsu-pannen-sonderermittler-entlastet-berliner-innensenator-und-sicherheitsbehoerden/7611716.html



Das Ergebnis der Untersuchung durch einen weisungsgebundenen Staatsanwalt, verwundert es ?

Nein. Genauso wie ein Schäfer-Bericht es schafft, alle Vermutungen der ermittelnden LKA-Beamten über Verbindungen des Landesamtes für Verfassungsschutz fein säuberlich aufzulisten, wie auch weitere Indizien dazu, um am Ende kategorisch alle Mutmaßungen über einen inszenierten Rechtsterrorismus kategorisch zu verneinen und denjenigen Beamten der Thüringer Zielfahndung alle Verantwortung für die angeblichen "Ermittlungspannen" zuzuschieben, so daß dieser in die Wüste versetzt wird.




Es ist Desinformation, nicht zu erwähnen, dass exakt dieser V-Mann Thomas S. dem "NSU" Anfang 1998 die berühmten 1,4 kg TNT übergab, die dann ein paar Tage später bei einer Razzia gefunden wurden, bei der der NSU abzutauchen aufgefordert wurde.


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-sprengstofflieferant-war-v-mann-der-berliner-polizei-a-855719.html

Herrlicher Kommentar:

Zum gleichen langjährigen V-Mann des Berliner LKA folgender Artikel aus SPON über eine weitere Panne, nämlich der Nichtauffindbarkeit von wichtigen Unterlagen über die Tätigkeit von Thomas S.(tarke)s:

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/polizeidaten-zu-nsu-unterstuetzer-thomas-s-verschwunden-a-877258.html

Hamburg - Die V-Mann-Affäre um den mutmaßlichen Unterstützer der rechten Terrorgruppe NSU, Thomas S. kann möglicherweise nie ganz aufgeklärt werden. S. hatte mehr als zehn Jahre lang als "Vertrauensperson" (VP) für das Berliner Landeskriminalamt gearbeitet und soll den Beamten bereits 2002 Hinweise auf den Verbleib der drei NSU-Mitglieder gegeben haben.


Offenbar sind wichtige Unterlagen über S. Tätigkeit spurlos verschwunden. Das geht aus dem teils als "geheim" eingestuften Bericht von Sonderermittler Dirk Feuerberg hervor, der im Auftrag von Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU) den Fall drei Monate lang untersucht hatte.

Demnach waren die Dokumente - darunter wohl auch Protokolle über Treffen zwischen Thomas S. und Berliner Polizisten - auf dem Laptop eines Kriminalbeamten gespeichert, der seinerzeit mit der Führung des Spitzels betraut war. Das Gerät war dem Kripomann vor Jahren von einem Dolmetscher überlassen und wegen Korruptionsverdacht beschlagnahmt worden.

Dem Feuerberg-Bericht zufolge wurden die darauf befindlichen Daten zum Thema Rechtsextremismus damals nicht gesichert und konnten bislang nicht wiedergefunden werden.

Na gugge einer an ... konnte einfach nicht gefunden werden ...




[/B]http://kambodscha-pnh.blogspot.com/2012/12/nsu-5-der-schlussel-zu-allem-findet.html

Es ist haarsträubend, wie dieses System uns verrät, verkauft und verarscht...

Hier im Forum ist es vor einer Weile klipp und klar gesagt worden, daß die Verantwortliche so tief in der Scheixxe sitzen, daß sie zu den alten Lügen ständig neue hinzufügen müssen, und zwar immer plumpere und dreistere Lügen als zuvor.

Gibt es es wirklich noch irgendeinen Menschen im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, der diese dümmlichen Vertuschungsversuche auch nur noch ansatzweise ernst nimmt? Oder interessiert es inzwischen einfach keinen mehr?

Systemhandbuch
13.01.2013, 23:01
Gibt es es wirklich noch irgendeinen Menschen im Vollbesitz seiner geistigen Kräfte, der diese dümmlichen Vertuschungsversuche auch nur noch ansatzweise ernst nimmt? Oder interessiert es inzwischen einfach keinen mehr?

Aber sicher doch ! Zu Spitzenzeiten sind in dem Strang schon mal so um die zwanzig Gäste oder angemeldete Benutzer anwesend.

Ernsthaft, ... ja es tut weh ! Kommt einem so vor, als haben alle ihr Hirn an der BRD-Pforte abgelegt.

Windrider
13.01.2013, 23:30
Hey, liebe Freunde aus der BRD, die Ihr Euch um ganze verlogene Geschichte betr. NSU kümmert: Ich teile Eure Meinung und Eure Skepsis gegüber den offiziellen Verlautbarungen. Was da von Amtes wegen publiziert wird, geht ja auf keine Kuhhaut. Das haut den stärksten Mann um, so verlogen wie das alles ist.

Aber bei allem Eurem Aufklärungswillen, eines kann ich Euch jetzt schon sagen:

DIE KOMMEN DURCH DAMIT !

Der Michel ist doch zufrieden, wenn er sein Pils aus dem Kühlschrank holen kann, in der Glotze Bayern gegen Schalke spielen sieht, vielleicht auch mal die Möpse von Bettina Wulff oder so.. Aber dass ihm die Politiker-Darsteller und -gangster seine Zukunft in allen Belangen unter dem Arsch weg verzocken, das interessiert ihn definitiv nicht.

Und wenn er es dann endlich merkt, kann er seinen Protest von innen an die Zellentür malen ....

Aber wehe, ein Glatzköpfiger nimmt einem Musel den Parkplatz weg: dann werden Sondersendungen geschaltet, die Printmedien überschlagen sich (Hitler ante portas!) und wir erleben eine Lichterkette von Flensburg bis Konstanz.

So wird das nichts, Freunde. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ist sie aber gerade in den letzten Tagen ...

Game over.

bio
13.01.2013, 23:49
(...)
Aber wehe, ein Glatzköpfiger nimmt einem Musel den Parkplatz weg: dann werden Sondersendungen geschaltet, die Printmedien überschlagen sich (Hitler ante portas!) und wir erleben eine Lichterkette von Flensburg bis Konstanz.

So wird das nichts, Freunde. Die Hoffnung stirbt zuletzt. Ist sie aber gerade in den letzten Tagen ...

Game over.

Ich habe einen gegenteiligen Eindruck: Wenn bei der Ceska-Mord Serie Deutsche umgebracht worden wären, wäre die Bevölkerung jetzt viel weniger gleichgültig.

Der Spruch von Pastor Niemöller trifft die Nazi-Zeit, auch die Jetzt-Situation:

,,Als sie die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen - denn ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialisten und Gewerkschafter geholt haben, habe ich geschwiegen - denn ich war ja keins von beiden.
Als sie die Juden geholt haben, habe ich geschwiegen - denn ich war ja kein Jude.
Als sie mich geholt haben, hat es niemanden mehr gegeben, der protestieren konnte."

Nereus
14.01.2013, 00:51
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bonner-bombe-ermittler-zweifeln-an-islamistischem-hintergrund-a-877245.html#ref=rss

Fake-Bombe ohne Zünder

Fake-Bomber?

Na ist doch klar: Das Zauberwort Bombe und Sprengstoff bringt doch Bewegung in den grauen Alltag. Auch wenn es nur Puderzucker ist... vielleicht kann man daraus TNT fabrizieren? Der Typ mußte doch geschreddert werden: Wer hatte ihm den Auftrag gegeben "TNT" zu beschaffen? Keiner hats gewogen, gekostet, analysiert oder ausprobiert. Stand da "TNT" drauf auf der V-Mann-Llieferung? Egal, was weg ist ist weg. So kann keiner mehr das V-Mann-"TNT" oder den V-Mann-Puderzucker in irgendeiner Form mit dem Kölner Nagelbombenattentat in Beziehung bringen, welches die Thüringer angeblich auch verbrochen haben sollen.
.
Wurde die „Thüringer Terrorzelle“ von politisch Interessierten herbeigeredet?

“Es gibt auch einen Raum mit Waffen“

Ein Aussteiger “packt” mal wieder aus…
Hier eine Kostprobe, wie es klingt, wenn Luthardt mal so richtig über die NPD „auspackt“: „Ziel ist die Wiedereinsetzung des Reichs, in dem sich eine neue SA an den Andersdenkenden rächt… Die sind vollauf davon überzeugt, dass sie irgendwann mal eine Wahl gewinnen und dass es dann richtig losgeht. Was dann passiert, kann sich jeder denken.“

Und dann gibt es da zum Beispiel auch noch die ominösen Güterzüge „in die man die politischen Gegner, die Juden und die Ausländer stecken will, wenn man mal die Mehrheit im Land hat. Intern wird Tacheles geredet, man singt auch gerne das Horst-Wessel-Lied.“

So behauptete der einstige Jenaer NPD-Funktionär mit Blick auf die dortige Parteizentrale: „Die Jenaer Parteizentrale heißt jedenfalls nicht von ungefähr “Braunes Haus”. Journalisten waren da noch nie drin. SPIEGEL ONLINE: Was würden die dort sehen? Luthardt: Im Keller jede Menge SS-Bilder. Es gibt auch einen Raum mit Waffen.“

Diesen Raum mit Waffen sucht man jedoch in Jena vergeblich, oder er hat sich einfach in Luft aufgelöst. Wie SPIEGEL-Online gestern ebenfalls mitteilte, verliefen erste Ermittlungen des LKA-Thüringen im Sand. Erste Überprüfungen hätten “keine Hinweise auf Waffen im Sinne des Waffengesetzes” gebracht.

In einer Stellungnahme der NPD-Jena heißt es dazu: „Das Landeskriminalamt stellte inzwischen zweifelsfrei fest, daß im “Braunen Haus” in der Jenaischen Straße in Jena kein Waffenlager existiert. Eine Hausdurchsuchung fand ebenfalls nicht statt. Die wirren Aussagen eines ehemaligen Kurzzeitmitgliedes sind haltlos.

Das Uralt-Interview auf SPIEGEL ONLINE mit dem 2007 (!) aus der Jenaer NPD ausgetretenen Uwe Luthardt sorgt derzeit für künstliche Aufregung in gewissen politischen Kreisen. Den Grünen reichten die haltlosen Unterstellungen Luthardts sogar für eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Waffengesetz. Das Landeskriminalamt ermittelte unterdessen bereits seit längerem in dieser Angelegenheit und kam zu dem Ergebnis, daß im sogenannten “Braunen Haus” von Jena kein irgendwie geartetes Waffenlager existiert.

“Herr Luthardt ist nicht wie von einigen Journalisten erhofft, ein neuer Kronzeuge für die Gefährlichkeit der NPD. Vielleicht vielmehr die personifizierte Bestätigung eines Sprichwortes aus dem Volksmund, daß davon handelt, wie man aus bestimmten Abfällen Geld machen kann. Es hat sich erwiesen, daß es richtig war, sich von Luthardt zu trennen. In der NPD haben solche Leute nichts verloren”, sagte der Jenaer Kreisvorsitzende Ralf Wohlleben.“
26.02.09 AM-Blog (http://artikel.altermedia-deutschland-archiv.net/general/es-gibt-auch-einen-raum-mit-waffen-260209_23720.html)

FN Jena: Von Brandanschlägen, Sprengstoffen und anderem Firlefanz:

Plötzlich spricht man von einer kleinen Terrorzelle innerhalb des Thüringer Neonazisgeflechts, welche extrem gefährlich sei und bei denen man bereits im Juli Materialien, die für einen Brandanschlag geeignet seien, sichergestellt hatte

Kommentare:.
·
André K. // Sep 18, 2010 at 10:21 (Kapke)
Besonders gut kommt auch die Aussage des Staatsanwaltes das man nachdem die ach so bösen Neonazis also Opfer von Anschlägen wurden diese Überwachen musste weil man “Racheakte” fürchte, ne is klar ne. Statt sich zu mühen der Täter habhaft zu werden überwacht dieser bekloppte Staatsanwalt erst mal die Opfer. Dazu sollte man aber auch noch wissen das in dieser Zeit die Anschläge der Linken nicht aufhörten sondern fröhlich weiter gingen. So kam es in den letzten zwei Monaten zu mindestens 5 mittleren bis schweren Anschlägen durch Linksextremisten, und bis jetzt ist nicht bekannt das davon auch nur einer aufgeklärt wurde. Aber Hauptsache erst mal 19 Telefone von vermeintlichen Rechtsextremisten abhören. Herr Doktor der Psychiatrie bitte übernehmen sie!
* * *
·”bolly” // Sep 18, 2010 at 19:55
Also diesen Verrückten aus dem Braunen Haus muß man alles zutrauen. Erinnert sei nur an den Werdegang von Ralf Wohlleben und Andre Kapke, den Gründern des Objektes. Die wurden rechtskräftig dafür verurteilt, mit weiteren 10 Kameraden zwei Mädchen genötigt zu haben . Oder an deren Bewohner Kevin Schnippkoweit, der eine in ihrem Zelt schlafende Minderjährige mit einem Klappspaten durch gezielte Schläge auf en Kopf totzuschlagen versuchte. Auch Sprengstoffanschläge innerhalb dieser Gruppe nicht neu:
1998 tauchten die Bombenleger Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe von der “Kameradschaft Jena” unter. Diese guten Freunden von Ralf Wohlleben und Andre Kapkes, deren Bombenwerkstatt (TNT, Rohrbomben etc.) im Jahr 1998 in Jena von der Polizei ausgehoben wurde, hatten u.a. im September 1997 einen Koffer mit einem funktionstüchtigen Sprengsatz vor dem Jenaer Stadttheater abgestellt. Verlust von Menschenleben wurde dabei bewußt in Kauf genommen, wenn nicht gar vorsätzlich angestrebt. Trotz Polizei-Observation konnten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe untertauchen und dürften mittlerweile wegen Verjährung nichtmehr belangt werden.
Zwischenzeitlich hatte die Initiatoren vom Braunen Haus versucht, sich auf das Organisieren von Saufpöbelkonzerten (Thüringentag, Fest der Völker) zu verlegen. Nach anfänglichen Erfolgen, haben diese aber mittlerweile keinerlei Bedeutung mehr. Erst mußten diese wegen extrem großen örtlichen Widerstandes immerweiter in die tiefste Provinz verlagert werden. Mittlerweile sind die ursprünglichen größenwahnsinnigen Ideen ganz aufgegeben, da scheinbar die Resonanz des erwarteten Zielpublikums abhanden gekommen ist.
Wen wundert es da, daß die sich auf ursprüngliche Werte und Gründungsgedankens der Kameradschaft Jenas besinnen und im Geiste von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe sich bei WSG Hoffmann Inspirationen holen? Wo Rauch ist, ist auch Feuer.
18.09.10 AM-Blog (http://artikel.altermedia-deutschland-archiv.net/general/fn-jena-von-brandanschlagen-sprengstoffen-und-anderem-firlefanz-18-09-10_52452.html)

Wer ist "bolly", ein "Aussteiger" oder provozierender V-Mann?

fatalist
14.01.2013, 03:43
wobei man sich zumindest einmal die Frage stellen sollte, woher Frau Böhnhardt überhaupt weiss, dass ein Polizist ihrem Sohn gesagt hat, 'jetzt bist du fällig. Der Haftbefehl ist schon unterwegs', denn gemäß ihrer eigenen Aussage, war sie zu diesem Zeitpunkt längst auf dem Weg zur Arbeit. Bevor sie wegging, riet sie ihrem Sohn noch auf jeden Fall dabei zu bleiben, damit die Ermittler ihm nichts unterschieben.
Das sind eher unwichtige Details, sorry.

Aber bitter sehr:
Ganz zu Anfang wäre eine andere Frage zu stellen: Razzia des LKA beim "NSU" am Samstag Vormittag, warum?
26. Jan 1998 war ein Sonnabend, da geht Mutter Böhnhardt wohl als Lehrerin kaum zur Arbeit.


Ich vermute, Uwe Böhnhardt hat es seiner Mutter bei einem der folgenden Telefonate/Treffen als Antwort auf den Vorwurf, eben entgegen ihrem Rat sich entfernt zu haben, gesagt. Folglich handelt es sich um eine Lüge/Ausrede, zumal die Polizei bestreitet, den Haftbefehl ausgeplaudert zu haben. Dass sie Böhnhardt gehen ließ, jedoch nicht, da sie mangels Haftbefehl auch keine Handhabe hatte. Uwe Böhnhardt entfernte sich, weil er wusste, dass das TNT entdeckt werden wird. Für ihn erschien es in diesem Moment die letzte Chance zu sein, dem Gefängnis zu entkommen.

Ich vermute, dass es sich exakt so abgespielt hat, wie Mutter Böhnhardt es aussagte, aber es ist gar nicht wichtig, denn:
Das TNT kam von einem Spitzel, es wurde niemals gewogen und verschwand binnen Monaten vollständig aus der Asservatenkammer.
Also war es gar kein TNT, es sah niemals ein LKA-Labor.

Die Aktion war geplant, damit der V-Mann-NSU abtauchen sollte. Meine These.

fatalist
14.01.2013, 03:50
:D
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/polizeidaten-zu-nsu-unterstuetzer-thomas-s-verschwunden-a-877258.html

Da Thomas S. dem NSU 1998 das "TNT" übergab, welches niemals gewogen wurde und schon kurz danach "verschwand", im Auftrag des VS natürlich, muss "geschreddert" werden. Hinterher steht dann da "Skandal", und dass Thomas S. erst ab 2000 Spitzel gewesen wäre. War er lange vorher schon.

Jetzt läuft eine dumme Desinformation, weiter nichts: SIE LÜGEN


Hamburg - Die V-Mann-Affäre um den mutmaßlichen Unterstützer der rechten Terrorgruppe NSU, Thomas S. kann möglicherweise nie ganz aufgeklärt werden. S. hatte mehr als zehn Jahre lang als "Vertrauensperson" (VP) für das Berliner Landeskriminalamt (http://www.spiegel.de/thema/landeskriminalamt/) gearbeitet und soll den Beamten bereits 2002 Hinweise auf den Verbleib der drei NSU-Mitglieder gegeben haben.


Offenbar sind wichtige Unterlagen über S. Tätigkeit spurlos verschwunden. Das geht aus dem teils als "geheim" eingestuften Bericht von Sonderermittler Dirk Feuerberg hervor, der im Auftrag von Berlins Innensenator Frank Henkel (http://www.spiegel.de/thema/frank_henkel/) (CDU) den Fall drei Monate lang untersucht hatte.

Hallooooo, Thomas S. übergab das "TNT", stand im SPEICHEL, schon vergessen???

Widerliches Lumpenpack.

fatalist
14.01.2013, 03:56
Hey, liebe Freunde aus der BRD, die Ihr Euch um ganze verlogene Geschichte betr. NSU kümmert: Ich teile Eure Meinung und Eure Skepsis gegüber den offiziellen Verlautbarungen. Was da von Amtes wegen publiziert wird, geht ja auf keine Kuhhaut. Das haut den stärksten Mann um, so verlogen wie das alles ist.

Aber bei allem Eurem Aufklärungswillen, eines kann ich Euch jetzt schon sagen:

DIE KOMMEN DURCH DAMIT !

Sicher werden sie das. Sollen wir deshalb aufgeben, hier im HPF die offizielle Verschwörungstheorie blosszustellen?


Ich habe einen gegenteiligen Eindruck: Wenn bei der Ceska-Mord Serie Deutsche umgebracht worden wären, wäre die Bevölkerung jetzt viel weniger gleichgültig.

Die RAF hat Deutsche umgebracht, "Grosskopferte" noch dazu, und die Verstrickung des Staates in die RAF interessiert auch kaum jemanden. Was nun?

Die Millionen an Türken haben sich auch niemals auf die Strasse begeben, um eine Aufklärung der Morde zu erzwingen.
Warum nicht? Im Gegenteil, die Verbände haben GAR NICHTS gemacht.

Also Bio, ich schlage vor, das gutmenschliche Gelalle bleiben zu lassen.
Ball flach halten.

fatalist
14.01.2013, 07:11
Mir fällt immer wieder auf, dass nur Bodo Ramelow behauptet, dass am 4. November 2011 "MAD und BND" den Ermittlern dauernd im Weg gestanden hätten. Das sagte Ramelow auch in Radiointerviews.


Immer wieder treffen wir auf MAD-Akten, die zeigen, daß der THS vom Militärgeheimdienst ausgeforscht wurde. Es gibt Belege beim MAD, daß der stellvertretende Präsident des Thüringer »Verfassungsschutzes«, Peter-Jörg Nocken, regelmäßig informiert wurde. Doch beim Landesamt finden sich kaum Eingangsbelege.
http://staseve.wordpress.com/2013/01/09/staatsgeheimnisse-um-nsu/

Grund dafür: Der MAD hat weniger geschreddert. Was denn sonst?



Mir wurde nach dem 4. November durch Polizisten mitgeteilt, daß ihnen in Gotha und Eisenach Leute von MAD und Bundesnachrichtendienst (BND) auf den Füßen herumtrampelten. Auch zum ausgebrannten Wohnmobil ist Verblüffendes zu lesen. Auf Fotos vom Fahrzeuginneren sollen geschmolzene Spuren der Plexiglasfenster und Schmutz auf der Matratze zu erkennen sein sowie darauf ein nagelneuer, sauberer Rucksack. Dieser Rucksack war mit 23000 Euro aus einem Banküberfall gefüllt. Einen Monat später fand man dann »zusätzlich« im gleichen Rucksack auch Bekenner-DVDs des NSU – das ist mehr als nur eine kleine Sensation. Es gibt weitere Fragen. Warum war der Leiter der Polizeidirektion Gotha sehr früh der Meinung, daß alle Beteiligten noch sehr lange an den Erkenntnissen kauen würden? Warum hatte die Polizei Gotha Informationen zu allen heute vom NSU-Ermittlungsverfahren Betroffenen schon am Tag nach dem Wohnmobilbrand an die White*boards pinnen können? Warum sind alle Bombenspuren, alle Sprengstoffunde, alle Asservaten – sowohl in Köln als auch in Thüringen – nicht mehr existent? Die Herkunft von Sprengstoff kann man prüfen. Hätte das Ergebnis auf staatliche Stellen hingewiesen?

Bodo Ramelow stellt die richtigen Fragen.
Nur leiser ist er ideologisch zu sehr verblendet, um die logische Antwort auch nur in Erwägung zu ziehen:
Der NSU hat keine Morde und keine Sprengstoffanschläge begangen, der NSU war nur der Sündenbock, dem man die Straftaten unterschob.

Interessantes Detail zum Kiesewetter-Mord:

Doch seriöse Recherche bringt Erstaunliches ans Licht. Dazu gehört die Behauptung eines Zuträgers, während der Hinrichtung von Kiesewetter sei ein US-Geheimdienst in der Nähe gewesen. Diese anfangs spektakuläre Meldung verschwand aus den Medien und wurde mit Hinweisen auf die Unglaubwürdigkeit des Zeugen gekontert. Doch in einer Vernehmung des letzten Sonderkommissionsleiters, der den Fall Kiesewetter untersuchte, kommt ans Licht, daß ein Fahrzeug eines ausländischen Dienstes in der Nähe war.

Karol, wer war das, dieser letzte SOKO-Leiter?
Was sagt die Heilbronner Stimme dazu?

Etwas OT, aber sehr sehr interessant ist das hier:

Geheime Staatsstrukturen

In Bad Homburg wurde am 30. November 1989 Alfred Herrhausen ermordet. Der Bankmanager hatte seltsame Dinge vorgeschlagen, darunter einen Schuldenerlaß für Entwicklungsländer. Er forderte mehr Transparenz und Offenheit. Von Banken verlangte er verantwortungsvollen Umgang mit Macht. Er soll von der RAF der dritten Generation ermordet worden sein. Dazu empfiehlt sich die Lektüre des Buches »Das RAF-Phantom« von Gerhard Wisnewski und anderen. Dort trifft man auf einen Bekannten, Herrn Nocken, den späteren Vizepräsidenten des Thüringer »Verfassungsschutzes«. An ihn sollen damals Informationen des MAD gegangen sein, die sich in den Amtsakten nicht finden. Peter-Jörg Nocken soll laut Buch Kontaktperson zu dem V-Mann gewesen sein, der als Kronzeuge die RAF für den Herrhausen-Mord belastete, die Aussage widerrief und sagte, er sei vom »Verfassungsschutz« zur Falschaussage genötigt worden. Nocken und weitere Beamte aus Hessen wechselten später als geschlossene Gruppe nach Thüringen. Die Frage im Untersuchungsausschuß, ob er seinerzeit V-Mann-Führer des Kronzeugen war, verneinte er. Er habe den V-Mann aber öfter gesprochen. Das führte zur Prüfung, ob Nocken eventuell V-Mann-Führer eines Marcel D. aus Gera war, bis zum Verbot von B&H deren Kassenwart und Sektionschef. Auch hier sagt Nocken, V-Mann-Führer sei er nicht gewesen, aber Gespräche habe es gegeben.

Diese Peter-Jörg Nocken steht diese Woche wieder als Zeuge vorm dem NSU-Ausschuss.




Der Untersuchungsausschuss zur NSU-Nazi-Mordserie tagt diese Woche wieder. Worum geht es diesmal?Petra Pau: Die Zeugen kommen aus Thüringen, zum Beispiel Peter Jörg Nocken. Er war 1997 bis 2001 Vizepräsident des Landesamtes für Verfassungsschutz.

Das war die Zeit, in der die drei militanten Nazis Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe untergetaucht waren und nach ihnen gefahndet wurde.
Richtig, und der Thüringer Verfassungsschutz steht in dem Verdacht, ihr Aufgreifen verhindert zu haben.

Das wäre Strafvereitelung im Amt, oder?
Ich will das gar nicht juristisch bewerten. Aber politisch gibt es zahlreiche Hinweise, dass die Inlandsgeheimdienste die Ermittlungsbehörden behindert haben, übrigens nicht nur in Thüringen.

Stimmt es, dass es harsche Beschwerden aus dem Bundeskriminalamt gegen das Agieren des Verfassungsschutzes gab.
Ja, wobei solche Konflikte politisch immer zugunsten des Verfassungsschutzes entschieden wurden, also gegen die Polizei.

Hätte die Nazi-Bande ohne Verfassungsschutz dingfest gemacht werden können?
Das ist Spekulation. Aber eines dürfte stimmen: Hätten die Ermittlungsbehörden damals gewusst, was die Ämter für Verfassungsschutz als ihr Geheimnis gehütet haben, dann höchstwahrscheinlich. http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut/v-leute-praxis-fuehrt-staatlicher-kumpanei-nazi-szene/

Was für eine blöde Kuh! Wären die 3 vom NSU 1999 verhaftet worden, dann wären die Dönermorde trotzdem passiert...
Es ist echt schlimm, wie Ideologie den Leuten das Hirn verkleistert.

DerHeide
14.01.2013, 07:19
Ich habe gestern auch einen Döner ermordet. Komm ich jetzt ins Fernsehen?

fatalist
14.01.2013, 07:45
Aktuelles Statement vom Bodo Ramelow: Januar 2013.


Ich habe ein wenig das Gefühl, daß der Prozeß als Inszenierung dazu führen soll, daß sie nur wegen der Katze und dem kaputten Haus schuldig gesprochen wird. Um damit davon abzulenken, was hier insgesamt an mörderischer Barbarei vollzogen worden ist. Wo sind die Waffen hergekommen, wer hat die Waffen geholt, wer hat sie bezahlt, wer hat die Leute eingesetzt – und es gibt viel zu vieles, was ungeklärt ist. Die Hinrichtung der Polizistin Michèle Kiesewetter ist bis heute in keiner Form geklärt. http://www.jungewelt.de/2013/01-14/018.php

Tja Bodo, bei dieser Frage
wer hat die Leute eingesetzt musst Du wohl mal bei der PKK oder auch beim türkischen Tiefen Staat nachfragen. Das wirst Du aber niemals tun... die Antworten würden Dir gar nicht ins Konzept passen.

fatalist
14.01.2013, 07:47
Ich habe gestern auch einen Döner ermordet. Komm ich jetzt ins Fernsehen?
Mach erstmal nen Bekennervideo, verschicke es an die Antifa, dann sehen wir weiter.

dodona
14.01.2013, 11:26
Ich vermute, dass es sich exakt so abgespielt hat, wie Mutter Böhnhardt es aussagte, aber es ist gar nicht wichtig, denn:
Das TNT kam von einem Spitzel, es wurde niemals gewogen und verschwand binnen Monaten vollständig aus der Asservatenkammer.
Also war es gar kein TNT, es sah niemals ein LKA-Labor.

Die Aktion war geplant, damit der V-Mann-NSU abtauchen sollte. Meine These.

mal langsam Junge, einer der zuletzt hier eingestellten Links führt zu einem Bericht der Behörden, dem man entnehmen kann, dass zwar das Gewicht nicht exakt gemessen wurde (man hat das Rohrvolumen mit dem Eigengewicht des TNT multipliziert), das TNT allerdings im Labor als solches identifiziert wurde und es wurde auch ein Explosionstest ausgesetzt mit positivem Resultat. Ich sehe keinen Grund, an diesem Bericht zu zweifeln.

Das möglicherweise das TNT von einem V-Mann geliefert wurde, beweist übrigens nicht, dass es vom Staat bewusst an die Verbrecher geliefert wurde.

Allein Böhnhardt war ein höchst asoziales kriminelles Subjekt, mit einem ewig langen Vorstrafenregister, der immerhin seiner Mutter erfolgreich einreden konnte, ein Opfer der Willkür des verhassten westdeutschen Staates zu sein. Ich bleibe dabei, dass die Aussage der Böhnhardt's eben kein belangloses Detail ist. Drei Dinge werden dabei deutlich:

erstens sind die Böhnhardt's genauso unglaubwürdig, wie die ebenso längst noch nicht im Westen angekommenen Mundlos und vermutlich die zurecht von den Ermittlern ignorierten Eisenacher 'Zeugen' der Selbsttötung der beiden Uwe's.

Zweitens wird die äusserst schlampige Berichterstattung der weitgehend grünroten Medien überdeutlich, die noch nicht einmal der von mir oben formulierte Frage nachgehen, weil ökofaschistisch Interesse-geleitet.

Drittens wird, indem ihr noch nicht einmal die einfachsten Fragen stellt, ebenso deutlich, dass ihr vergleichbar selektiv wahr nehmt, wie die Damen und Herren Diplsoziolügen der grünroten bundesdeutschen Qualitätspresse, der Büttel des totalitären grünlackierten KBW-Packs im Bundestag.

Jungs, das bringt nichts, sich auf das Niveau der Damen und Herren Diplsoziolügen, Germanisten, Philosophen und Diplbullitologen der grünroten bundesdeutschen Qualitätspresse mit IQ deutlich unter 80 zu begeben.

Ich behaupte jetzt einfach einmal, dass 80% der auch hier monierten Widersprüche und Auslassungen auf die verantwortungslose und - salopp gesagt - saudumme Berichterstattung der Damen und Herren Diplsoziolügen, Germanisten, Philosophen und Diplbullitologen der grünroten bundesdeutschen Qualitätspresse, mit IQ deutlich unter 80, zurückzuführen sind. Weitere 15% Widersprüche und Auslassungen ergeben sich aus der Nervosität der staatlichen Behörden, die wissen, das ein wesenhaft totalitäres SED und Grünen-Pack den Fall ausnutzen, um den VS zu Fall zu bringen. Der VS weiss, das er auf dem Vulkan tanzt. Er ist nervös und macht Fehler über Fehler.

Wer entgegen der Damen und Herren Diplsoziolügen, Germanisten, Philosophen und Diplbullitologen der grünroten bundesdeutschen Qualitätspresse rechnen kann, weiss, das geschätzte 5% an Widersprüchen und Auslassungen übrigbleiben, die sich nicht durch die verantwortungslose Berichterstattung der Absolventen sozial- und geisteswissenschaftlicher Dünnschissfächer, als auch der nervösen Informationspolitik staatlicher Stellen erklären lassen. Um diese 5% geht es. Nur darum.

fatalist
14.01.2013, 12:49
mal langsam Junge,
Wie meinen? Zu heiss gebadet?



einer der zuletzt hier eingestellten Links führt zu einem Bericht der Behörden, dem man entnehmen kann, dass zwar das Gewicht nicht exakt gemessen wurde (man hat das Rohrvolumen mit dem Eigengewicht des TNT multipliziert), das TNT allerdings im Labor als solches identifiziert wurde und es wurde auch ein Explosionstest ausgesetzt mit positivem Resultat. Ich sehe keinen Grund, an diesem Bericht zu zweifeln.

Der "Bericht der Behörden" ist eine Rechtfertigung infolge von Presseberichten wie diesem hier:


Beweismittel zu NSU-Bombentrio bereits vernichtet

Pannen von Anfang an: Der in Jena gefundener Sprengstoff der späteren NSU-Täter wurde 1998 nicht sachgemäß dokumentiert.


Erfurt/Jena. Der Sprengstoff aus der "Neonazi-Bombenwerkstatt" in Jena ist 1998 unsachgemäß erfasst und offenbar zu früh vernichtet worden. Das geht aus Akten hervor, die dem MDR Thüringen in Kopie vorliegen.Bei der Durchsuchung einer Garage des späteren NSU-Trios in Jena waren laut Staatsanwaltschaf 1392 Gramm des Sprengstoffs TNT sichergestellt worden. Tatsächlich aber wurde diese Menge nie gewogen.Auf Aufforderung der Staatsanwaltschaft Gera hatte das Landeskriminalamt Ende Dezember 1998 eine Liste der TNT-Funde vorgelegt mit dem ausdrücklichen Hinweis, dass Originalspuren nicht mehr vorhanden seien. Die Menge wurde deshalb über Volumen und Dichte berechnet. Dabei orientierte sich das LKA an den Größen der Rohrbomben. Im Fall eines Beutels mit TNT-Granulat wurden Fotos als Berechnungsgrundlage genommen und schließlich "500 bis 750 Gramm" genannt. Das LKA selbst räumte damals eine Fehlerquote von 20 Prozent ein im Fall des Beutels auch mehr.

Warum die Staatsanwaltschaft danach trotzdem stets 1392 Gramm nannte, ist unklar. Der Umgang mit den Beweismitteln wirft weitere Fragen auf: Die Staatsanwaltschaft Geravermerkte im Dezember 1998, das TNT sei "aus Sicherheitsgründen vernichtet" worden. Allerdings ist laut Sprengstoffexperten TNT lagerfähig. Selbst beim Entzünden brennt es lediglich ab. Laut LKA haben Spezialkräfte den Sprengstoff "im August und Dezember 2000" vernichtet. Unklar bleibt auch, wer die Vernichtung noch vor Ablauf der Verjährung 2003 veranlasste.
Derart zerstörte Beweise können ein Verfahren mindestens erschweren. Strafrechtler weisen darauf hin, dass Beweismittel im Fall einer Anklage auch Richtern, Schöffen und Verteidiger unmittelbar vorliegen müssen. Üblicherweise werden sie deshalb auch so lange aufbewahrt, bis ein Urteil rechtskräftig ist.
http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Beweismittel-zu-NSU-Bombentrio-bereits-vernichtet-654327993

Das LKA Thüringen reagierte, und versuchte zu retten, was zu retten war:


Lediglich klarstellend wird darauf hingewiesen, dass im August und Dezember 2000 nur noch die verbliebenen Sprengstoffproben, die im Milligramm- und Grammbereich lagen, vernichtet wurden. Eine unzulässige Vernichtung von Beweismitteln, wie sie der MDR unter Bezug auf einen Strafrechtler darzustellen versucht, ist damit aber nicht gegeben. Beweismittel müssen im Fall einer Anklage auch Richtern, Schöffen und Verteidiger unmittelbar vorliegen und sie werden deshalb üblicherweise auch so lange aufbewahrt, bis ein Urteil rechtskräftig ist. Dies kann aber nicht für diejenigen Beweismittel gelten, von denen eine unmittelbare Gefahr für Leib und Leben ausgeht. Aus diesem Grund geht die Entschärfung (Gefahrenabwehr) der Beweissicherung für das Strafverfahren vor.

http://www.thueringen.de/th3/polizei/lka/presse/aktuell/pm/66821/index.aspx

Wenn Du das glaubst, dass vorhandene Sprengstoffspuren im Grammbereich nicht bis zum Ende der Verjährungsfrist aufgehoben werden, also bis 2003, so ist das ja ein Teil der Meinungsfreiheit.
Ist okay, Dodona. Alles ist gut.

Ich bleibe dabei: Das TNT war kein echtes TNT, darum wurde es auch schon 1998 restlos vernichtet.
Alles andere sind Lügen.

Erst übergibt der Spitzel das TNT, und ein paar Tage später ist dann Razzia am Samstag, alles Zufall?
Im Lebbe net, verarschen kann ich mich alleine.

bernhard44
14.01.2013, 16:50
Ossi?


Allein Böhnhardt war ein höchst asoziales kriminelles Subjekt, mit einem ewig langen Vorstrafenregister, der immerhin seiner Mutter erfolgreich einreden konnte, ein Opfer der Willkür des verhassten westdeutschen Staates zu sein. Ich bleibe dabei, dass die Aussage der Böhnhardt's eben kein belangloses Detail ist. Drei Dinge werden dabei deutlich:

erstens sind die Böhnhardt's genauso unglaubwürdig, wie die ebenso längst noch nicht im Westen angekommenen Mundlos und vermutlich die zurecht von den Ermittlern ignorierten Eisenacher 'Zeugen' der Selbsttötung der beiden Uwe's.


original Stasi-Slang!

Ingeborg
14.01.2013, 17:02
Bombe: Rechte Szene im Visier – Ermittler treten in Bonn auf der Stelle

Gut einen Monat nach dem versuchten Sprengstoffanschlag von Bonn fehlt von den Bombenlegern weiter jede Spur. Die Bundesanwaltschaft sucht einem „Spiegel“-Bericht zufolge jetzt auch nach Spuren in die rechtsextreme Szene. Sie habe das neue Abwehrzentrum gegen Rechtsextremismus eingeschaltet. Offiziell gehen die Ermittler bisher von einem Anschlagsversuch einer terroristischen Vereinigung radikal-islamistischer Prägung aus.

Die „Süddeutsche Zeitung“ hatte ebenfalls berichtet, die Täter könnten auch einen rechtsradikalen Hintergrund haben oder dem kriminellen Milieu entstammen. Die Verdachtsmomente gegen zwei Bonner Islamisten haben sich laut „Spiegel“ nicht erhärtet. Ein Zeuge, der zunächst einen von ihnen am Bonner Hauptbahnhof gesehen haben will, sei sich nicht mehr sicher. Die Bundesanwaltschaft wollte sich nicht zu den Berichten äußern.

Im Lokalteil des GA geht es dann munter weiter:

DER SPRENGSATZ

Die FAS habe am Wochenende gemeldet, dass der verwendete Sprengsatz entgegen bisherigen Berichten keinen Zünder gehabt habe. „Die Bombe war nicht sprengfähig, weil ein Zünder fehlte“, wird ein anonymer Sicherheitsbeamter zitiert. Bisher hieß es, der Zünder sei ausgelöst worden, aber wegen eines Baufehlers nicht explodiert.


Während die FAS berichtet, die Bundesanwaltschaft werde die Ermittlungen mangels heißer Spuren bald an örtliche Behörden abgeben, weist die „Welt“ aber auf DAS HAAR als grandiose Spur hin, ist sich allerdings nicht sicher, ob sich DAS HAAR für eine DNA-Analyse eignet. Aber soweit sollte die Forschung doch inzwischen sein, dass man in diesem HAAR rechtsextreme Gene finden kann. Warten wir mal ab, was in einem Monat in den Qualitätszeitungen Chaos-Blättern steht …

http://www.pi-news.net/2013/01/bombenaufklarung-durch-rechtsextremes-haar/#more-300513

Ingeborg
14.01.2013, 17:03
Ossi?

original Stasi-Slang!

gut erkannt!

Karl_Murx
14.01.2013, 17:26
Ossi?



original Stasi-Slang!

Sind nicht alle Ossis, Bernhard, die so was tun.

Karl_Murx
Ossi

bernhard44
14.01.2013, 17:28
Sind nicht alle Ossis, Bernhard, die so was tun.

Karl_Murx
Ossi


ich weiß, ich weiß.....

"bernhard44" auch Ossi, 35 Jahre lang!!

Karl_Murx
14.01.2013, 17:38
Ich habe einen gegenteiligen Eindruck: Wenn bei der Ceska-Mord Serie Deutsche umgebracht worden wären, wäre die Bevölkerung jetzt viel weniger gleichgültig.

Der Spruch von Pastor Niemöller trifft die Nazi-Zeit, auch die Jetzt-Situation:

,,Als sie die Kommunisten holten, habe ich geschwiegen - denn ich war ja kein Kommunist.
Als sie die Sozialisten und Gewerkschafter geholt haben, habe ich geschwiegen - denn ich war ja keins von beiden.
Als sie die Juden geholt haben, habe ich geschwiegen - denn ich war ja kein Jude.
Als sie mich geholt haben, hat es niemanden mehr gegeben, der protestieren konnte."

Lieber bio: Ich frage mich manchmal wirklich, in welcher Welt Du lebst. In der, in welcher ich zu Hause bin, jedenfalls nicht.

Ich will den Schwaben (oder Badensern/Württembergern, Pardon!) weiß Gott nicht zu nahe treten, kenne persönlich einige von ihnen. Aber entweder liegt es am überreichlichen Geld (sei jedermann gegönnt!) oder an der noch gründlicheren politisch-ideologischen Umerziehung als anderswo, daß von dort anstatt der bodenständigen Menschen, die man von früher kennt, Leute mit weltentrückten Meinungen kommen, die noch eifriger und unbeirrbarer das Lied von der Schönheit des Multikulturalismus und der armen unterdrückten Migranten singen als die anderen. Dort ist inzwischen ein Grüner Ministerpräsident, ungeachtet der geringen Wahlbeteiligung und des Fukushima-Effektes eigentlich ein Unding. Sind die Grünen denn jetzt die neuen Spießer, nur mit linksgrünen Vorzeichen?

Karl_Murx
14.01.2013, 17:39
ich weiß, ich weiß.....

"bernhard44" auch Ossi, 35 Jahre lang!!

Na siehste ...

Nereus
14.01.2013, 23:56
Der Westberliner Verfassungs- oder Staatsschutz, unter der langjähriger Kontrolle eines US-abhängigen SPD-Senates entstanden, scheint eine längere Erfahrung mit eigenen „Bombenlegern“ zu haben...

»Im Jahr 1969 wollte die linksextreme Terrorgruppe Tupamaros West-Berlin einen Brandsatz-Anschlag zu einer Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen 1938 im jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße verüben. Der Brandsatz zündete jedoch nicht. Er war von Peter Urbach + (klick) (http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Urbach) geliefert worden, einem V-Mann des West-Berliner Verfassungsschutzes in der linken Szene«. (Wikip.)


Die RAF war, wie allgemein bekannt, auf weitere Unterstützer angewiesen. Sie kollaborierte mit internationalen Terrorgruppen, vor allem mit der palästinensischen PFLP, und nicht zuletzt half ihr die Staatssicherheit der DDR, die Anfang der Achtziger zehn Aussteigern politisches Asyl und eine neue Identität bot.
Weniger bekannt ist die Unterstützung, die die erst im Entstehen begriffene Untergrundarmee durch den Berliner Innensenator Kurt Neubauer (SPD) erfuhr. Der sah in den rebellischen Studenten um Rudi Dutschke ein so großes Ärgernis, dass er sie nach klassischer Polizeikunst zu unterwandern suchte.
Sein Trumpf war der aus der DDR geflohene Klempner (Rohrleger) Peter Urbach. Als Ehrenproletarier fand der ohne weiteres Aufnahme im Kreis der weit besser situierten Kommunarden und Aktivisten. Urbach beschaffte seinen neuen Freunden nicht nur Drogen, sondern sorgte auch dafür, dass sich die bis dahin noch nicht militante Bewegung bewaffnen konnte. Die Lieferwagen, die am Gründonnerstag 1968 vor Axel Springers Pressehaus brannten durch die Molotowcocktails, die Urbach angeliefert hatte.
Urbach war es auch, der dem RAF-Gründer Horst Mahler die erste Waffe beschaffte, und zwar nachdem der Antrag des Anwalts auf einen Waffenschein von der Innenbehörde abgelehnt worden war.
In historischer Perspektive müsste der Berliner Verfassungsschutz zumindest als Pate dieser terroristischen Vereinigung betrachtet werden, denn ohne die Starthilfe durch Senator Neubauer und die staatlich geförderte Tatkraft seines Agenten Urbach wäre die RAF womöglich gar nicht entstanden.
Der Kommunarde Fritz Teufel, der mit Urbach einen Stinkbombenanschlag auf ein Kino unternahm, erkannte wenigstens im Rückblick die Blödheit von ihm und den Seinen: "Peter Urbach, der Verfassungsschützer in der Maske des antiautoritär-maoistischen Reichsbahners, war genau der Typ Arbeiter, (das Stückchen Arbeiterklasse) auf das wir blöden SDS- und Kommunestudenten damals scharf waren."
http://www.sueddeutsche.de/politik/v-mann-peter-urbach-soll-tot-sein-genau-das-stueckchen-arbeiterklasse-1.1312411

fatalist
15.01.2013, 05:35
DER SPRENGSATZ

Die FAS habe am Wochenende gemeldet, dass der verwendete Sprengsatz entgegen bisherigen Berichten keinen Zünder gehabt habe. „Die Bombe war nicht sprengfähig, weil ein Zünder fehlte“, wird ein anonymer Sicherheitsbeamter zitiert. Bisher hieß es, der Zünder sei ausgelöst worden, aber wegen eines Baufehlers nicht explodiert.
http://www.pi-news.net/2013/01/bombenaufklarung-durch-rechtsextremes-haar/#more-300513

Desinformation gehört zum Handwerk des Staatsterrorismus dazu.

Es ist völlig klar, dass bereits einen Tag nach dem Auffinden der Bombe klar war, ob sie einen Zünder hatte oder nicht.
Jedes Detail der Bombe war bekannt, jedes noch so kleine Detail.

Das Ganze stinkt nach "Tiefem Staat".

fatalist
15.01.2013, 05:58
Lieber bio: Ich frage mich manchmal wirklich, in welcher Welt Du lebst. In der, in welcher ich zu Hause bin, jedenfalls nicht.

Das hast Du schön gesagt, KM ;)

Bio leistet gute Arbeit auf seinem Blog, das ist anzuerkennen.
Gewisse "Schlussfolgerungs-Blockaden" hat er aber schon, um das mal ganz höflich zu umschreiben...

fatalist
15.01.2013, 06:20
Der Westberliner Verfassungs- oder Staatsschutz, unter der langjähriger Kontrolle eines US-abhängigen SPD-Senates entstanden, scheint eine längere Erfahrung mit eigenen „Bombenlegern“ zu haben...

»Im Jahr 1969 wollte die linksextreme Terrorgruppe Tupamaros West-Berlin einen Brandsatz-Anschlag zu einer Gedenkveranstaltung zu den Novemberpogromen 1938 im jüdischen Gemeindehaus in der Fasanenstraße verüben. Der Brandsatz zündete jedoch nicht. Er war von Peter Urbach + (klick) (http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Urbach) geliefert worden, einem V-Mann des West-Berliner Verfassungsschutzes in der linken Szene«. (Wikip.)

http://www.sueddeutsche.de/politik/v-mann-peter-urbach-soll-tot-sein-genau-das-stueckchen-arbeiterklasse-1.1312411

Das ist fast 50 Jahre her, und der Polizist der damals Benno Ohnesorg erschoss, war STASI-Mann in der Westberliner Polizei.
Es ist bekannt, siehe Videos mit Bommi Baumann, dass der Terror von Links schon in den 1960er Jahren erst durch Waffen und Sprengstoff-Lieferungen der Dienste aus West und Ost möglich wurde. Und Verena Becker schon Anfang der 70er ebenfalls Spitzel war...

"Rainer, wenn Du wüsstest", so angeblich Urbach in einem Telefonat mit Langhans kurz vor seinem Tod im Exil.
Ja was denn? Sicher wohl weitere Spitzel in den Terror verwickelt. Was sonst?


Zurück zum NSU:
Thomas S., Sprengstofflieferant "TNT" des NSU, war bereits 1986 DDR-Spitzel in der Fussball-Fanszene:


23. September 2012
Sprengstoff für Beate Zschäpe
V-Mann war schon DDR-Spitzel
http://www.n-tv.de/politik/V-Mann-war-schon-DDR-Spitzel-article7293711.html


Der Thomas S., der jahrelang in enger Verbindung zur Terrorzelle NSU stand, soll einem Zeitungsbericht zufolge bereits zu DDR-Zeiten ein Informant der Polizei gewesen sein. Das berichtet die "Welt am Sonntag" unter Berufung auf Dokumente der Stasi-Unterlagenbehörde. S. sei unter dem Decknamen "Frank Schwarz" Informant der Polizeiabteilung K 1 des Innenministeriums der DDR gewesen, die Verbrechen mit geheimdienstlichen Methoden bekämpfte, berichtete die Zeitung. Laut den zitierten Papieren berichtete er ab April 1986 über "negativ dekadente" Fankreise des damaligen Fußball-Oberligisten FC Karl-Marx-Stadt, zu denen er selbst gehört habe.

Der war nicht "ab 2000" Spitzel, wie man uns berichtet, sondern schon lange vorher. Er brachte Anfang 1998 das "TNT" zum NSU, dass dann ein paar Tage später bei der Razzia in der Garage in Jena gefunden wurde, und alsbald völlig verschwand.


1994. S. ist bei einem Überfall auf eine Veranstaltung der Bundeswehr im ehemaligen Pionierlager Einsiedel dabei. Im selben Jahr tritt er seine Haft im sächsischen Waldheim an. In der Haft wurde sein Verhältnis zu Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt inniger. Die drei schickten im Fotos und Briefe mit der Unterschrift "Deine drei Jenaer".

1995. Seine Strafen werden zu einer Haftzeit von einem Jahr und zwei Monaten zusammengezogen.

1996. S. bekommt noch während seines Knast-Aufenthalts in Waldheim Besuch vom NSU-Trio.
http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/thomas-s.html

Eine herzanrührende Lügengeschichte wird er später zum Besten geben:


Frühjahr 1996. S. wird aus der Haft entlassen. Wieder in Freiheit kam er Beate Zschäpe näher. Sie hat ihm gefallen und "bei einer Party Ende 1996 in Chemnitz hat es gefunkt und es kam zu einem "Techtelmächtel", ein loses Verhältnis, das bis April 1997 andauerte. Es hat aber irgendwie nicht so funktioniert wie ich er es sich gedacht hatte. Es gab mit ihr in der Öffentlichkeit keinen Kuss, kein Händchenhalten. Manchmal war 4 Wochen Funkstille. Er hätte sich mehr von ihr gewünscht. Sie hatte immer nur die beiden Uwes im Kopf gehabt. Gerade in Jena waren die beiden auch jeden Tag da. "Das ging mir auf den Zeiger". Dem Verhältnis zum den 3 Mitgliedern der NSU hat das aber nicht geschadet.
Thomas S. wurde bald getestet. Uwe Mundlos fragte ihn ob er Sprengstoff besorgen könnte. Über einen Bekannten aus der rechten Szene hat er dann "... um Beate Zschäpe zu imponieren ..." ungefähr 1 Kg TNT geliefert. Das "Päckchen" hatte offenbar die Größe eines kleinen Schuhkartons. Übergeben wurde es seiner Aussage nach in einem Keller. Für was die 3 den Sprengstoff haben wollten will S. nicht gewusst haben. Zum testen - ein paar Übungen machen. "Ich dachte an eine Art Wehrsportgruppenübung. Von Anschlägen ist nie die Rede gewesen."

Auf solchen "Fakten" ist die Anklageschrift aufgebaut. Na das wird sicher witzig werden...

fatalist
15.01.2013, 06:33
Noch mehr "Thomas S." :


Bei seiner ersten Haftstrafe, die er in Waldheim absitzt, wird er von Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos betreut: Sie besuchen ihn, schreiben ihm Briefe, die mit „Deine drei Jenaer“ unterzeichnet sind. Nach der Entlassung 1996 hat er eine kurze Affäre mit Beate Zschäpe. Als Mundlos ihn um Sprengstoff bittet, liefert er ihm – „in einem Päckchen in der Größe eines kleinen Schuhkartons“, wie er 2012 aussagt – rund ein Kilo TNT. Nur wenig später, Ende Januar 1998, findet die Polizei das TNT in einer Garage in Jena, der Bombenwerkstatt des Trios. Zeitgleich mit dem Fund gehen die drei in den Untergrund.
Ihr erster Anlaufpunkt ist Thomas S., inzwischen Vizechef der „Blood&Honour“-Sektion in Sachsen.
http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-fluchthelfer

Dieser Artikel stammt vom 1.10.2012, die Berichte über das "nie gewogene und ratzfatz entsorgte TNT" stammen vom
Jens Voigt / 08.09.12 / OTZ (http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Beweismittel-zu-NSU-Bombentrio-bereits-vernichtet-654327993) , und die "Rechtfertigungsversuche vom LKA Thüringen stammen vom 11.09.2012
Landeskriminalamt Thüringen (http://www.thueringen.de/th3/polizei/lka/presse/aktuell/pm/66821/index.aspx)

Man darf sich also durchaus wundern, warum ein Artikel aus Oktober 2012 über den Sprengstofflieferanten Thomas S. diese brisanten Fakten über das angebliche TNT weglässt, die damals sehr aktuell waren.

Oder man wundert sich nicht und packt es in die riesige Schublade, auf der "Desinformation durch absichtlich unvollständige Berichterstattung" draufsteht...

Die Betonung liegt auf "absichtlich", denn blöde sind diese Journaillen ja nicht, sondern sie verwirren mit zig Details, ohne diese in Zusammenhang zu bringen.
Auf dass die Leser gepflegt abschalten mögen. DARUM geht es.

Schweinejounalismus im Auftrag des Systems. :hd:

bio
15.01.2013, 12:20
Das hast Du schön gesagt, KM ;)

Bio leistet gute Arbeit auf seinem Blog, das ist anzuerkennen.
Gewisse "Schlussfolgerungs-Blockaden" hat er aber schon, um das mal ganz höflich zu umschreiben...

Schon augenfällig, wie unsere Wahrnehmungen 180 Grad auseinander-gehen:

Ich denke, die öffentliche Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber den NSU-Skandalen wäre geringer, wenn die Mordopfer nicht als "Ausländer" wahrgenommen werden würden.
Ihr denkt, die Gleichgültigkeit wäre noch viel größer, wenn die Mordopfer "Deutsche" gewesen wären(?).

Auf alle Fälle wird der deutsche Michel einen politischen Wechsel (nicht CDU oder SPD, ist eine Mischpoke) erst dann anstreben, wenn die Mittelschicht Deutschlands noch stärker wirtschaftlich den Bach runter geht:
“Die Mittelschicht in der Bundesrepublik ist in den vergangenen Jahren um mehr als fünf Millionen Menschen kleiner geworden. Laut einer DIW-Studie profitiert nur noch eine kleine Elite vom wachsenden Wohlstand. Die Forscher warnen vor einer sozialen Spaltung des Landes.”
http://friedensblick.de/4232/der-zusammenbruch-des-geldsystem-kommt/

fatalist
15.01.2013, 12:31
Schon augenfällig, wie unsere Wahrnehmungen 180 Grad auseinander-gehen:

Ich denke, die öffentliche Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber den NSU-Skandalen wäre geringer, wenn die Mordopfer nicht als "Ausländer" wahrgenommen werden würden.
Ihr denkt, die Gleichgültigkeit wäre noch viel größer, wenn die Mordopfer "Deutsche" gewesen wären(?).

Nö, aber Niemöller passte nun mal gaaanich. Das war so peinlich, so zum Fremdschämen, ne wirklich nicht. Kein weiteres Wort.

Die Mordopfer der RAF waren fast nur Deutsche, und das Aktensperren und das Nichtaussagen der Wissenden (weil verboten) hat beim Buback-Becker-Prozess keine Sau interessiert. Genau dasselbe wird jetzt wieder passieren.


Auf alle Fälle wird der deutsche Michel einen politischen Wechsel (nicht CDU oder SPD, ist eine Mischpoke) erst dann anstreben, wenn die Mittelschicht Deutschlands noch stärker wirtschaftlich den Bach runter geht:
“Die Mittelschicht in der Bundesrepublik ist in den vergangenen Jahren um mehr als fünf Millionen Menschen kleiner geworden. Laut einer DIW-Studie profitiert nur noch eine kleine Elite vom wachsenden Wohlstand. Die Forscher warnen vor einer sozialen Spaltung des Landes.”
http://friedensblick.de/4232/der-zusammenbruch-des-geldsystem-kommt/

Davor warnen sie seit 30 Jahren. Es wird sich gar nichts ändern bei der BT-Wahl dieses Jahr.
Die Leute werden zu über 90% "das System" wählen, und die Politik bleibt gleich.
Das ist aber OT hier ;)

Ingeborg
15.01.2013, 12:37
Desinformation gehört zum Handwerk des Staatsterrorismus dazu.

Es ist völlig klar, dass bereits einen Tag nach dem Auffinden der Bombe klar war, ob sie einen Zünder hatte oder nicht.
Jedes Detail der Bombe war bekannt, jedes noch so kleine Detail.

Das Ganze stinkt nach "Tiefem Staat".

ja, Theater

Ingeborg
15.01.2013, 18:30
Am 30. November 1989 starb der Deutsche-Bank-Chef, als eine Sprengfalle seinen gepanzerten Mercedes zerriss. Jetzt soll die zerstörte S-Klasse-Limousine nicht mehr auffindbar sein.

http://www.welt.de/geschichte/article112780119/Warum-ist-das-Herrhausen-Wrack-verschwunden.html

auch so eine Verarsche

Nereus
15.01.2013, 22:29
:appl:

Man hat die "6,35mm Pistole" demnach weder im Wohnmobil noch in Zwickau gefunden?
Oder liege ich da jetzt falsch?

Davon gehe ich aus.

Soko "Halbmond"
9. 09. 2000 Nürnberg, 8 Kugeln, 2 Waffen, Korea- u. Browning-Munition *
13. 06, 2001 Nürnberg, 2 Kugeln in den Kopf, Korea-Munition
28. 06. 2001 Hamburg, 3 Kugeln in den Kopf, 2 Waffen, Korea- u. Browning-Munition ** .
29. 08, 2001 München, 2 Kugeln in den Kopf Korea-Munition (Keine Hülsen, Tüte?)
.
.
25. Februar 2004 Rostock 1 Kopfs., ab hier neue CZ-Munition

Soko „Bosporus“ von Juni 2005 bis Februar 2008
9. Juni 2005 Nürnberg, mit gezielten Schüssen Tüte
15. Juni 2005 München. Kopfschuß
usw.

10.11.01 DIE WELT: (http://www.welt.de/print-welt/article486516/Halbmond-ermittelt-in-Mordserie.html)
Bei den vier Morden wurde die gleiche Pistole Kaliber 7.65 verwendet
. "Auffällig ist, dass es sich bei allen Opfern um wenig betuchte Männer handelt",

10.11.01 Berliner Kurier: (http://www.berliner-kurier.de/archiv/killer-erschoss-4-tuerkische-haendler,8259702,8150478.html)
Pistole vom Kaliber 7.65
Nur eines ist klar: Zeugen haben die Opfer jeweils wenige Tage vor ihrem Tod erbittert mit Landsleuten streiten sehen.
Fall 2: Mann fuhr dann im dunkelblauen Opel Omega (vermutlich polnisches Kennzeichen) davon
Fall:4: Der Schütze kam vermutlich im silbernen Ford Escort. Kilic war in den Wochen zuvor bedroht worden, äußerte Angst vor "türkischen Leuten".

12.10.02 ShortNews: (http://www.shortnews.de/id/417119/mordserie-soko-halbmond-ermittelt-spuren-zur-drogen-mafia)
Jetzt haben die Fahnder Hinweise erhalten, die Ermordeten hätten in Gemüse- oder Blumenladungen Heroin aus Holland nach Deutschland geschmuggelt, meldet die Hamburger Morgenpost

11.06.05 Hamburger Abendblatt: (http://www.abendblatt.de/hamburg/article332899/Sechs-Morde-und-eine-Pistole.html)
http://www.abendblatt.de/img/hamburg/crop105390405/7910699865-ci3x2l-h307/12122v1.jpg
Pistole mit dem Kaliber 7.65 Millimeter
Bei der ersten Tat in Nürnberg und in Hamburg benutzten die Täter eine weitere Pistole mit dem Kaliber 6.35 Millimeter. Alle Opfer sollen vor ihrem Tod massiv bedroht worden sein

13.06.05 SPIEGEL: (http://www.spiegel.de/panorama/verbrechen-soko-halbmond-jagt-mysterioesen-serienmoerder-a-360166.html)
tschechischen Ceská-Pistole vom Kaliber 7,65 Millimeter

15.06.05 WELT: (http://www.welt.de/print-welt/article676294/Soko-Halbmond-jagt-mysterioesen-Serienkiller.html)
der Nürnberger Soko "Halbmond" bleiben nur die Projektile vom Kaliber 7,65 (und 6,35 mm ??). Sie stammten immer aus ein und derselben tschechischen Pistole vom Typ "Ceska".
Ohrenzeugen in den Tagen vor den Hinrichtungen einen Streit der späteren Opfer mitbekommen. Nach den Schüssen wurde an den verschiedenen Tatorten mal von einem blauen Opel, mal von einem silbernen Ford oder einem weinroten BMW berichtet. Nach Informationen der WELT wurden die sechs Türken im Auftrag einer aus den Bergen Anatoliens heraus operierenden Bande ermordet. Ein Ermittler: "Sie verdient ihr Geld mit Drogengeschäften und dem Verschieben von gestohlenen Autos."

18.06.05 TAZ (http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/kriminalitaet-soko-halbmond-mordserie-gibt-polizei-raetsel-auf-1227763.html)
Die volle Ladenkasse bleibt stets unberührt.
Pistole der Marke „Ceska“ vom Kaliber 7,65.

18.06.05 ShortNews: (http://www.shortnews.de/id/577606/weiteres-opfer-in-thuringen-befurchtet)
Weiteres Opfer in Thüringen befürchtet
Die Opferzahl der Mordserie an ausländischen Kleinunternehmern könnte sich weiter erhöhen, eventuell gab es auch 1995 im thüringischen Bad Salzungen einen solchen Fall. Diesmal allerdings war das Opfer ein Deutscher. Genau wie die anderen Opfer soll der 47-jährige deutsche Handwerker mit einer Pistole vom Typ Ceska Kaliber 7,65 erschossen worden sein.

20.05.05 FAZ: (http://www.sueddeutsche.de/panorama/mordserie-vier-staedte-suchen-einen-moerder-1.924921)
http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.924935.1355914477/560x315/mordserie.jpg
Mit diesem Phantombild fahndet die Polizei nach einem Mann, der als letzter mit dem mit dem Mordopfer im Münchner Westend gesprochen haben soll. (Foto: Foto: ddp)
Ceska, Kaliber 7,65 Millimeter,Fieberhaft suchen sie in Nürnberg nach zwei Radfahrern, die sich ähnlich sehen sollen, beide knapp 1,90 Meter groß, dunkelhaarig, schlank. Der eine trug Baseballmütze, der andere Sonnenbrille, beide Rucksack. Sie wurden gesehen, als sie in der Nähe der Scharrerstraße einen Stadtplan studierten. Um zehn Uhr früh standen sie vor der Dönerbude, als sie weiterfuhren, steckte einer der beiden einen Gegenstand in den Rucksack. Sind es Zeugen, Täter? Von den beiden fehlt jede Spur. Warum Nürnberg zum Zentrum der Mordserie wurde - darüber wird bislang nur spekuliert. Mit drei Autobahnen gilt die Stadt als ein Drehkreuz für Drogenkuriere.

20.06.2005 FAZ: (http://www.seiten.faz-archiv.de/faz/20050620/fd220050620250516.html)
Die Sonderkommission "Halbmond" hat weitere Phantombilder von Männern erstellt, die möglicherweise mit der Ermordung ausländischer Geschäftsleute in Verbindung stehen. Zeugen hatten am 9. Juni, am Tag des Mordes an einem Dönerstandbetreiber in Nürnberg, zur Tatzeit zwei Fahrradfahrer vor dem Imbiß beobachtet. Wie die Polizei am Sonntag mitteilte, muß davon ausgegangen werden, daß die beiden mit der Tat in Verbindung stehen. Ein Sprecher der Münchner Polizei wies auf die auffällige Ähnlichkeit der Gesichter der beiden Männer zu ...

Soko „Bosporus“ von Juni 2005 bis Februar 2008

10.04.06 SPIEGEL: (http://www.spiegel.de/panorama/neuntes-opfer-mysterioeser-killer-schlaegt-wieder-zu-a-410801.html)
mit einer tschechischen Pistole der Marke Ceska, Typ 83, Kaliber 7,65 Millimeter getötet. Bei zwei Taten wurde ferner eine Pistole unbekannten Typs mit dem Kaliber 6,35 Millimeter eingesetzt.

15.04.06 FOKUS: (http://www.focus.de/politik/deutschland/mordserie-ultimative-botschaft_aid_217437.html)
tschechischen Pistole des Fabrikats Ceska, Typ 83, Kaliber 7,65.In zwei Fällen, bei der ersten Tat in Nürnberg und bei dem Mord in Hamburg, schoss vermutlich noch ein zweiter Täter zusätzlich mit einer anderen Waffe (Kaliber 6,35 Millimeter) auf die Opfer. Experten des Bundeskriminalamts konnten trotz der gefundenen Projektile die Marke der zweiten Waffe bislang nicht ermitteln.

10.06.06 taz nrw: (http://www.beucker.de/2006/tk06-06-10.htm)
9. September 2000: Die Schüsse stammen aus zwei Waffen. Eine davon ist die auch bei allen folgenden Taten verwendete Pistole der tschechischen Marke "Ceska", Kaliber 7,65 Millimeter, Typ 83, benutzt.27. Juni 2001: Wie im ersten Fall stammen die Kugeln aus zwei Waffen. Marke und Typ der zweiten verwendeten Pistole, Kaliber 6,35 Millimeter, sind nicht feststellbar.

28,Juli 2006: http://www.forum.waffen-online.de (Link geschreddert)
Google: Da die Tatwaffe eine CZ 83 im Kaliber 7,65 mm Browning war, bekomme ich ... der Internetseite des Thüringer Schutzenbundes die Sonderkommission "BOSPORUS". .... das wissen die meisten user hier, aber doch nicht Polizisten von der SoKo! biggrin.gif .... einer unbekannte 6,35 mm Browning Pistole.

Juni 2007 (SPIEGEL 2012): (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-morde-des-nsu-fbi-ging-von-auslaenderhass-als-motiv-aus-a-829270.html)
Das Papier mit dem Titel "Serienmord-Analyse" umfasst sieben Seiten, auf der ersten prangt das Siegel der amerikanischen Bundespolizei FBI. Im Juni 2007 hatten die hochspezialisierten Fallanalytiker der US-Behörde auf Bitten deutscher Ermittler die Ceska-Morde untersucht.Merkwürdiges KaliberDarüber hinaus fiel den US-Fallanalytikern das merkwürdige Kaliber der zweiten Tatwaffe auf: Neben der Ceska 83 hatten die Killer bei ihrem ersten Mord in Nürnberg sowie bei ihrem dritten Mord in Hamburg zusätzlich eine Pistole des antiquierten Kalibers 6.35 Millimeter verwendet. Die Profiler schlussfolgerten daraus, dass es sich wahrscheinlich um eine "alte Waffe" handele, auf die "der Angreifer sehr stolz" sein könnte. Sie rieten den deutschen Kollegen, öffentlich nach Besitzern solcher Waffen zu fahnden.

10.07.08 SPIEGEL (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-killer-neun-leichen-eine-pistole-kein-motiv-a-563661.html)
Neun Leichen, eine Pistole, kein Motivautomatischen Pistole der Marke Ceska, Typ 83, Kaliber 7,65 Millimeter.Es gibt keine DNA- oder Faserspuren, keine Fingerabdrücke, keine brauchbaren Zeugenaussagen. Und vor allem, und das macht diesen Fall so mysteriös, gibt es kein Motiv.Die Tatorte in Nürnberg ließen auch auf eine gewisse Ortskenntnis schließen, die Tatorte in anderen Städten hätten meist an Ausfallstraßen gelegenDie Waffe So bleibt den Ermittlern nur die Waffe. Hergestellt in der ehemaligen Tschechoslowakei, beliebt bei Geheimdienstlern des früheren Ostblocks, mit einem Schalldämpfer ausgerüstet etwa 40 Zentimeter lang. Der Killer hat vermutlich bei seinen jüngeren Taten durch eine Tüte gefeuert, um die Geschosshülsen aufzufangen. Jedenfalls ist die Pistole nicht registriert.

16.12.09 Crime-Blog:
Als Tatwaffe wurde eine Pistole Ceska, Typ 83, Kaliber 7.65, mit Schalldämpfer verwendet. Zum Teil wurden die Schüsse durch eine Plastiktüte abgegeben

20.06.10 Crime-Blog: (http://novus.nox-nigra.com/?tag=halbmond)
Waffen-Experten des BKA (Bundeskriminalamtes) ist es im März gelungen, die Spur der Tatwaffe, eine tschechische Pistole vom Typ Ceska, aufzunehmen. Sie wurde gemäß Herstellerangaben des tschechischen Waffenfabrikanten in die Schweiz verkauft.Die fragliche Tatwaffe der Marke Ceska ist eine Spezialanfertigung mit einem verlängertem Lauf und einem Schalldämpfer. Es gibt weltweit nur 55 Exemplare, die im Jahr 1993 in der Tschechei hergestellt wurden. 31 der Pistolen gingen nach Deutschland. 24 der Waffen verkaufter der tschechische Hersteller Ceska Zbrojovka an den schweizerischen Waffenimporteur Luxik in Derendingen SO.

1.9.10 Abend-Zeitung: (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.lokales-irrer-kopfschuss-killer-wann-schlaegt-er-wieder-zu.e42e8426-9ad4-490b-917a-02dac014de94.html)
http://www.abendzeitung-muenchen.de/media.media.37e83853-2a0b-436c-a947-afb80bb8a769.normalized.jpeg

Mit einer tschechischen Pistole der Marke Ceska tötete der Killer. Foto: Polizei

Die einzige Konstante: die Mordwaffe, eine Ceska. Wie um seine Visitenkarte zu hinterlegen, benutzte der Täter sie in allen Fällen. Und er hatte bei zwei Morden Unterstützung: Enver Simsek (38), Blumenverkäufer und erstes Mordopfer, wurde in seinem Mercedes Sprinter von acht Kugeln getroffen – einige davon kamen aus einer Pistole vom Kaliber 6,35 mm, die anderen aus der Ceska. Das Kaliber 6,35 mm bohrte sich auch in den Körper von Süleyman Tasköprü in Hamburg.

8.9.10 AZ: (http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.lokales-kopfschuss-killer-die-spur-fuehrt-in-die-tuerkei.3bf7e525-af92-4468-be4d-99cd512b8645.html)
Rätsel um die zweite Waffe
Genau genommen kann die Polizei nicht einmal die Frage beantworten, ob ein, zwei oder gar noch mehr Täter das blutige Werk vollbrachten. Eine tschechische Ceska vom Kaliber 7,65, die vermutlich in der Schweiz verkauft wurde, aber unauffindbar ist, wurde bei allen neun Morden eingesetzt. Bei zwei Morden wurde aber auch ein Pistole vom Kaliber 6,35 verwendet. Blumenhändler Enver S. war eines der Opfer, die durch die Kugeln aus beiden Waffen starben. Wer oder wie viele Personen schossen, ist ungeklärt.

15.11.11 Marathon: (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=4970491&viewfull=1#post4970491)
Das BKA kennt wohl den genauen Typ der Waffe nicht:
"Pistole, 6,35 mm"

29.11.11 Dienstag BKA-INFO (klick) (http://dl.dropbox.com/u/90473049/BKA_Unterrichtung_Innenausschuss_Sachstand_NSU_291 12011.pdf)
Auf Seite 4 (»Übersicht über „Ceska-Morde“«) wird rechts eine Ceska 83, Kal. 7,65 mm“ mit Modellbezeichnung und dem Abbild einer Schalldämpferpistole mit rundem Abzugsbügel und entspanntem Hahn gezeigt.

Links ist nur der Schriftzug „Pistole, Kal. 6.35 mm“ (ohne Modellbezeichnung) zu sehen. Anschließend wird eine Pistole mit rundem Abzugsbügel und gespanntem Hahn abgebildet. Das ist aber keine Kal-6.35mm-Pistole, auch keine umgebaute Schreckschuß-Bruni, wie sie auf der Pressekonferenz des BKA am Donnerstag, den 1.12.2011, auftauchte. Es ist vermutlich ein Vergleichsmodell der Ceska 82, Kal. 9 mm Makarow, wie sie am 1.12.2011 auf dem gezeigten BKA-Plakat zu sehen ist.

Seite 5:
links Schalldämpfer-Ceska CZ 83 SD, rechts CZ Makarow 9 mm für unbekannte 6,35 mm Pistole gezeigt, die Rundbügel verweisen auf eine CSSR-Produnktion vor 1990.

33575

1.12.11 Donnerstag BKA-Pressekonferenz
Eine Bruni-Schreckschußpistole 8 mm und eine Ceska-Makarow 9 mm taucht auf dem gezeigten BKA-Plakat auf. Der BKA-Chef verdeckt meist mit seinem Körper die Makarow-Abbildung. „Ab Mittag, liegt etwas versteckt auf dem Tisch“ rechts hinten, und wird als die „zweite Tatwaffe 6,35 mm Browning“ gezeigt: eine angeblich umgebaute italienische Schreckschußpistole Bruni Kaliber 8 mm, die im BKA-Info, zwei Tage vorher, noch als Ceska-Makarow 9 mm ausgegeben worden war.

01.12.2011 - 15:56 Uhr BILD.de (http://www.bild.de/news/inland/nsu/terror-zelle-stand--mord-waffe-21328428.bild.html)
Stellt im Text ein Waffenarsenal vor und zeigt im Bild nur eine Tokarew.

Eine Bruni 315: Auch die Bruni 315 nutzten die Killer-Nazis bei den so genannten Ceska-Morden. Ob dies auch die Waffe ist, die der Verdächtige Ex-NPD-Funktionär Ralf Wohlleben dem Killer-Trio über einen Mittelsmann zugespielt haben soll, ist unklar.

01. 12. 2011 - 22:21 Uhr, B.Z. (http://www.bz-berlin.de/aktuell/deutschland/die-waffenkammer-der-braunen-terroristen-article1331666.html)

Waffenfund in ausgebrannter Wohnung
Erstmals wurden die Beweisstücke am Donnerstag in Karlsruhe von Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt öffentlich gezeigt.
Darunter auch die Pistolen Ceska 38 und Bruni 315, mit denen neun Einwanderer türkischer und griechischer Herkunft erschossen wurden. Genauso wie die Tatwaffen (Radom Vis und Tokarew) vom Polizistenmord 2007 in Heilbronn.
BKA-Präsentiertisch http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00332/waffen-neonazis_33284027.jpg

1.12.11 SPIEGEL (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zwickauer-terrorzelle-zwischen-urlaub-und-untergrund-a-801123.html)

Zwischen Urlaub und Untergrund
Auf den beiden Tischen in der Ecke liegen die Mordwerkzeuge auf gemangelten Leinendecken, fast sehen sie aus wie harmlose Exponate einer Kunstausstellung. Zu sehen sind unter anderem die angesengte Dienstpistole der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter, die Ceska 83 samt Schalldämpfer, mit der neun Männer erschossen wurden und die Pumpgun Winchester 1300 Defender, mit der sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt selbst töteten.
....
Auf einem der beiden Tische rechts in der Ecke des Siegfried-Buback-Saals im vierten Stock der Karlsruher Generalbundesanwaltschaft liegt am Mittag eine Waffe, die zusätzlich bei zwei der sogenannten Ceska-Morde eingesetzt wurde. Es ist eine Bruni-Pistole, Modell 315 Auto, und sie ist so klein, dass ein durchschnittlich großer Mann sie nur schwerlich bedienen könnte.
BKA-Chef zeigt Gruselarsenal http://cdn2.spiegel.de/images/image-289135-galleryV9-xrcd.jpg[/url]

02. 12. 2011 - 13:10 Uhr, BZ (http://www.bz-berlin.de/archiv/bundeskriminalamt-zeigt-waffenkammer-der-braunen-armee-fraktion-article1331788.html)

Bundeskriminalamt zeigt Waffenkammer der Braunen Armee Fraktion
Eine Maschinenpistole, zwei Pumpguns, ein Revolver und sechs Pistolen - das ist die Waffenkammer des braunen Zwickauer Killer-Trios.
Erstmals wurden die Beweisstücke gestern in Karlsruhe von Bundesanwaltschaft und Bundeskriminalamt öffentlich gezeigt.Darunter auch die Pistolen Ceska 38 und Bruni 315, mit denen neun Einwanderer türkischer und griechischer Herkunft erschossen wurden. Genauso wie die Tatwaffen (Radom Vis und Tokarew) vom Polizistenmord 2007 in Heilbronn.Die meisten der Waffen wurden im abgebrannten Zwickauer Wohnhaus des Neonazi-Trios Beate Zschäpe (36, U-Haft), Uwe Mundlos (+ 38) und Uwe Böhnhardt (+ 34) gefunden.

5.12.11 Linke im Bundestag (http://www.linksfraktion.de/im-wortlaut/terror-unterm-teppich/)

Wo Wissen fehlt, wird behauptet. Anderes wird durch clevere Öffentlichkeitsarbeit überspielt. Aus der »Döner-Mordserie wurden »Ceska-Morde«, um das Gemeinsame der Tötungen an einer Polizistin, eines Anschlags auf ihren Kollegen sowie der Mordserie »zum Nachteil von acht türkischen/türkischstämmigen Opfern und einem griechischen Opfer« (BKA-deutsch) zu betonen. Dabei wird überspielt, dass der dritte Mord, der an einem türkischen Gemüsehändler 2011 in Hamburg, [u]nicht mit der 7,65 mm Ceska-Pistole sondern mit einer 6,35 mm Pistole, einer sogenannten Damenwaffe, begangenen worden ist. Man fand die italienische Bruni-Pistole unter insgesamt 19 Waffen in der ausbrannten Wohnung in Zwickau.[/b]

10.12.11 FAZ (http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/terrorzelle-nsu-geld-unterschlupf-waffen-11557445.html)
Geld Unterschlupf Waffen, Bild Bruni rechts außen oben

BKA-Präsentation [img]http://www.faz.net/polopoly_fs/1.1557467!/image/1375553419.jpg_gen/derivatives/width610x580/1375553419.jpg

23.4.2012 SPIEGEL (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-morde-des-nsu-fbi-ging-von-auslaenderhass-als-motiv-aus-a-829270.html)

Tatsächlich wurde später im Brandschutt des NSU-Verstecks in der Zwickauer Frühlingsstraße die gesuchte Pistole entdeckt: Es war eine italienische Waffe des Typs Bruni Mod. 315, mit eingeführtem Magazin, gespanntem Hahn und einer Patrone in der Abschusskammer. Ursprünglich war sie als Schreckschusswaffe gebaut, später aber zur Verwendung von scharfer Munition umgerüstet worden.
Nun wird klar, warum die Ceska-Makarow Kal. 9 mm im BKA-Info „VS – nur für den Dienstgebrauch!“ mit gespanntem Hahn als Bruni 8 mm Glattlauf, umgebaut in 6,35 mm Browning, ausgegeben wurde.
Die hatten keine Tatwaffe 6,35 mm Browning! Weder eine alte Wehrmachtspistole, noch eine Ceska 45 (welche das MfS im Gebrauch hatte) noch eine moderne Ceska 92 mit dem Kaliber 6,35 mm!

Schreckschußpistolen für Tränengas- und Knallkartuschen haben eine glatten Lauf, da aus ihnen keine Projektile verschossen werden sollen. Auch bei einem „Umbau“ blieb der glatte Lauf erhalten, ,was auch auf einem abgeschossenen 6,35 mm Projektil zu ersehen ist. Doch FBI und BKA sprachen ab 2007 nur von einer 6,35-mm-Pistole mit 6,35 mm Browning Munition, nie von einer Schrechschußpistole mit glattem Lauf.

links: glatter Lauf http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/12/Gun_barrels_cross_sectional_drawing.png/600px-Gun_barrels_cross_sectional_drawing.png

Näheres hier:
http://gletschertraum.de/Lehrmaterialien/KT/25_Ballistik_Pr%E4sentation.pdf

fatalist
16.01.2013, 06:37
Nun wird klar, warum die Ceska-Makarow Kal. 9 mm im BKA-Info „VS – nur für den Dienstgebrauch!“ mit gespanntem Hahn als Bruni 8 mm Glattlauf, umgebaut in 6,35 mm Browning, ausgegeben wurde.
Die hatten keine Tatwaffe 6,35 mm Browning! Weder eine alte Wehrmachtspistole, noch eine Ceska 45 (welche das MfS im Gebrauch hatte) noch eine moderne Ceska 92 mit dem Kaliber 6,35 mm!

Da hast Du Dir ja echt viel Mühe gegeben :appl:
Den Waffenaspekt habe ich noch nie derart ausführlich dargestellt gesehen.

Eine sehr interessante Info, die Du ja auch zitiert hast:


Ganz am Anfang

Und das Bild des Täters? Da gebe es "noch gar nichts". Fieberhaft suchen sie in Nürnberg nach zwei Radfahrern, die sich ähnlich sehen sollen, beide knapp 1,90 Meter groß, dunkelhaarig, schlank.
Der eine trug Baseballmütze, der andere Sonnenbrille, beide Rucksack. Sie wurden gesehen, als sie in der Nähe der Scharrerstraße einen Stadtplan studierten. Um zehn Uhr früh standen sie vor der Dönerbude, als sie weiterfuhren, steckte einer der beiden einen Gegenstand in den Rucksack. Sind es Zeugen, Täter? Von den beiden fehlt jede Spur. http://www.sueddeutsche.de/panorama/mordserie-vier-staedte-suchen-einen-moerder-1.924921

Von 2005 ist dieser FAZ-Artikel.

Jetzt mal die Gegenprobe: Wie gross waren Böhnhardt und Mundlos?
Aus dem Obduktionsbericht (es gab mehrere...)

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-27475/report-beerdigung-gestoppt_aid_820381.html


Über Mundlos notierten die Experten: 1,83 Meter groß, 73,1 Kilogramm schwer...
Böhnhardts Grösse fehlt... er war über 1,90 Meter gross.

"beide knapp 1,90 m" stimmt also bedingt.

Sind die beiden dunkelhaarig?

http://cdn4.spiegel.de/images/image-376527-panoV9-xsjp.jpg


Böhnhardt ist BLOND!!!


Und jetzt die Preisfrage: Warum schrieb die FAZ bereits 2005 nichts darüber, was die Zeugin über den Typ der beiden knapp 1,90 m grossen, dunkelhaarigen Männer gesagt hatte?
Waren die "südländisch" oder "biodeutsch"?

Warum keine Angabe darüber in der FAZ???

Hellangel
16.01.2013, 12:14
@Nereus :appl:

Ich lese gerade in der Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Neonazi-Mordserie#Ermittlungen_von_September_2000_bis_Juni _2005): "An keinem der Tatorte fand man verwertbare Spuren, die Geschäfte wurden nicht durchsucht und die Kassen nicht geplündert."

Die überfallen Banken und Sparkassen, weil sie angeblich Geld für Ihr Lebensunterhalt benötigen, aber hier lassen sie immer das Geld unberührt?

fatalist
16.01.2013, 12:28
@Nereus :appl:

Ich lese gerade in der Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Neonazi-Mordserie#Ermittlungen_von_September_2000_bis_Juni _2005): "An keinem der Tatorte fand man verwertbare Spuren, die Geschäfte wurden nicht durchsucht und die Kassen nicht geplündert."

Die überfallen Banken und Sparkassen, weil sie angeblich Geld für Ihr Lebensunterhalt benötigen, aber hier lassen sie immer das Geld unberührt?

Mit Handschuhen konnten sie das Geld nicht herausnehmen ;)

Es passt gar nichts bei der NSU-Story.

fatalist
16.01.2013, 14:23
BKA schon 1998 am NSU dran. Nicht erst 2011.

BKA soll bereits 1998 an Suche nach NSU beteiligt gewesen seinhttp://www.derwesten.de/nrz/politik/bka-soll-bereits-1998-an-suche-nach-nsu-beteiligt-gewesen-sein-id7487083.html


Den Akten zufolge soll sich unter den vom BKA gesichteten Adressen auch der erste Unterschlupf der Drei befunden haben. Allerdings sei der namentlich bekannte Helfer, der dem Trio beim Untertauchen geholfen haben soll, erst sieben Monate später vom Landeskriminalamt überprüft worden.

Warum fehlt der Name Thomas S. ???
Er war doch derjenige welche... und Spitzel war er auch...

fatalist
16.01.2013, 14:38
Unser Freund "Bio" geht immer noch davon aus, dass das "Bekennervideo ohne Bekenntnis" vom NSU erstellt und verschickt wurde.


Die Mitglieder des NSU sahen sich selbst als eine Art braune RAF. Im 2011 verschickten NSU-Bekennerfilm findet sich eine Anspielung in Form eines RAF-Symbols. http://friedensblick.de/4314/rote-armee-fraktion-raf-nationalsozialistischer-untergrund-nsu/

Erstellt gestern, aber immer noch nix gelernt hier ;)

Ansonsten hat er seine Hausaufgaben aber gemacht: Becker-Buback-RAF.
Lobenswert :)

Nereus
16.01.2013, 16:24
@Nereus :appl:

Ich lese gerade in der Wiki (http://de.wikipedia.org/wiki/Neonazi-Mordserie#Ermittlungen_von_September_2000_bis_Juni _2005): "An keinem der Tatorte fand man verwertbare Spuren, die Geschäfte wurden nicht durchsucht und die Kassen nicht geplündert."

Die überfallen Banken und Sparkassen, weil sie angeblich Geld für Ihr Lebensunterhalt benötigen, aber hier lassen sie immer das Geld unberührt?

"...aber hier lassen sie (?) immer das Geld unberührt..." Dann war es wohl nicht ein "Bankräuber aus Zwickau". Nur bei Tat 1 und 3 wurde aus zwei Pistolen geschossen und man könnte von zwei Personen sprechen, was aber auch nicht sicher ist.

Für einen Auftragsmord bekommt ein Berufskiller zwischen 10.000 bis 50.000 €. Soviel liegt nicht in der Kasse von Kleinhändlern. Warum sollte ein Auftragsmörder mit hohem Honorar, sich gefährden und unnötig Spuren hinterlassen?


20.01.2003: ... Insider, schon für 10.000 Euro kann ein Killer angeheuert werden. Solche Berufsmörder fliegen aus Tschetschenien ein, erledigen ihren Auftrag und verschwinden noch am gleichen Tag. Bei dem hohen Preis kann sich der zahlende Kunde die Tötungsart aussuchen.

Info bei WELT geschreddert. Angst bekommen?
http://www.welt.de/data/2003/01/20/34531.html

Aber auf US-Seite noch zu finden:
http://www.wallstreet-online.de/diskussion/685857-neustebeitraege/multikulti-in-berlin-auftragsmord-ab-10-000-euro-durch-russenmafia


Der Informant nannte auch einen Preis: 40 000 Euro und die Umwandlung einer Haftstrafe wegen Fahrens ohne Führerschein in eine Bewährungsstrafe.
Mehmet lebt seit langem in Deutschland, er sei, für die Organisation in die Bundesrepublik geschleust worden, um vor Ort heikle Aufträge zu erledigen.
In einen der neun Morde war Mehmet selbst verstrickt. Trotzdem sicherten ihm Soko und Staatsanwaltschaft Straffreiheit zu, außerdem die Übernahme seiner Anwaltskosten und 40 000 Euro. Zahlbar bei Übergabe der Ceska. Ein gutes Angebot für den Mann, der pleite war und aus der Organisation aussteigen wollte.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html

Eine Berlinerin aus der Kreuzberger Alternativszene wollte vor Jahren (um 1986) ihren Bruder ermorden lassen für 50.000 DM. Sie war von den Eltern her Millionenerbin, aber Kommunistin und lebte in einer WG. Ihr mißviel das „kapitalistische süße Leben“ ihres Bruders in Westdeutschland. Die BZ berichtete groß darüber.

Nereus
16.01.2013, 17:24
@ fatalist
Unser Freund "Bio" geht immer noch davon aus, dass das "Bekennervideo ohne Bekenntnis" vom NSU erstellt und verschickt wurde.


Die Mitglieder des NSU sahen sich selbst als eine Art braune RAF. Im 2011 verschickten NSU-Bekennerfilm findet sich eine Anspielung in Form eines RAF-Symbols.

Das linksalternative apabiz-Pressearchiv, Berlin-Kreuzberg, Lausitzerstr. 10, hat die Vermarktungsrechte an dem „NSU-Video“ und verkaufte es als erstes für 2000 € an den Spiegel.

Dann haben die linken apabiz-Leute ein Transkript des Vidos erstellt.
http://www.apabiz.de/publikation/NSU-Transkript.pdf

Danach kommt im Video nirgens ein, bei den Neonazis übliches, verbotenes Hakenkreuz, ein „Sieg Heil“ oder ein „88“ für „Heil Hitler“ vor, was bei einem „Nationalsozialistischen Untergrund“ eigentlich zu erwarten gewesen wäre.

Nur ein linksterroristisches RAF-Symbol wird bei 2:27 min eingeblendet.

mdr-Foto http://www.mdr.de/nachrichten/nsu108_v-huge_zc-cf779b1d.jpg?version=26175


Video-Transkript:

02:16 min
---
Bild wird schwarz.

2.17
Es geht das Paulchen durch die Stadt und liest im letzten
Modenblatt. Und weil es plötzlich interessant, bleibt er kurz stehen am
Straßenrand. Auf einmal scheint ihn was zu ziehen, und er – so lang er ist –
schlägt hin.
Nach einer kurzen schwarzen Blende sieht er vor sich ein Fadenende. Er
nimmt es auf ein wenig bang. Nanu, der Faden ist recht lang.
[Paulchen-Panther-Thema]

BILD
Tag: Paulchen geht mit einer Zeitung vor dem Gesicht durch eine
Straße. Er bleibt auf einem Faden stehen. Am Faden wird von außerhalb des
Bildes gezogen. Er fällt hin. Er nimmt das Ende des Fadens in die Hand und beginnt daran zu ziehen. Der Faden wird immer länger. Er geht dem Faden nach. Ein finster
schauender Mann kommt ins Bild.
Der Faden stammt von seinem TShirt.

2.27
Ein jammervolles Dasein fristet der Eckensteher Knoll. Er darf nicht an
der Ecke stehen, er ist zu scheußlich anzusehen. Nur ausnahmsweise,
wenn´s gewittert. Drum wirkt der Mann auch so verbittert. Nun bringt
ihn Paul noch um sein Hemd und Knoll ist zusätzlich verklemmt.

BILD
Paul zieht weiter an dessen T-Shirt und ribbelt es dabei immer weiter
auf bis es ganz verschwunden ist. Der Mann hat ein RAF-Logo auf
seinen Bauch tätowiert. Seine Hose rutscht. Eine rotgepunktete Unterhose kommt
zum Vorschein.

Hier das Panther-Video aus dem das Motiv entnommen und verfremdet wurde:
„Rosarot am langen Faden" (3 Jahre) Hochgeladen am 27.12.2009, PinkPantherCartoons“


http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=qPQWRf8bx0s

Ingeborg
16.01.2013, 19:11
http://www.swr.de/report/-/id=233454/nid=233454/did=10836370/104b35v/index.html

Wie die Bundesrepublik Rechtsextreme aus der DDR freikaufte

besorgterAnwohner
16.01.2013, 23:15
[...]Danach kommt im Video nirgens ein, bei den Neonazis übliches, verbotenes Hakenkreuz, ein „Sieg Heil“ oder ein „88“ für „Heil Hitler“ vor, was bei einem „Nationalsozialistischen Untergrund“ eigentlich zu erwarten gewesen wäre.[...]

Wohl aber eine Deutschlandkarte in den Grenzen von 1990. Auch eher unüblich. Besser; völlig abwegig.
Ein Nazi hat das nich gebastelt, das mal klar.

Ob sich so mancher Schlapphut im rosaroten Panter wiedererkennt?
Halt...........die würden doch nicht............

Nereus
17.01.2013, 00:34
.....Ob sich so mancher Schlapphut im rosaroten Panter wiedererkennt?
Halt...........die würden doch nicht............

Nicht alle. Aber dafür haben sie ganz geheime Giftküchen mit der Aufschrift „D“. Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks kam etwas darüber ans Licht. Diese Firmen scheinen alle mit den gleichen Methoden zu arbeiten zum Wohle der jeweils herrschenden Patei oder Sytems.

Hatte heute ein Gespräch mit einem Insider, der meine Vermutungen z.T. bestätigte.

Also hier zum Einlesen noch mal:
#8206 (klick) (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5784719&viewfull=1#post5784719)

Karl_Murx
17.01.2013, 01:25
Schon augenfällig, wie unsere Wahrnehmungen 180 Grad auseinander-gehen:

Ich denke, die öffentliche Gleichgültigkeit der Menschen gegenüber den NSU-Skandalen wäre geringer, wenn die Mordopfer nicht als "Ausländer" wahrgenommen werden würden.

Dir ist aber bekannt, bio, daß der Terminus "Dönermorde" von genau den Mainstreammedien kreiert und jahrlang unbekümmert benutzt wurde, die ihn nach dem Bekanntwerden des sog. "Nationalsozialistischen Untergrundes" als ausländerfeindlich verdammten und zum Unwort des Jahres machten?


Ihr denkt, die Gleichgültigkeit wäre noch viel größer, wenn die Mordopfer "Deutsche" gewesen wären(?).

Wenn ich mir ansehe, wie hier die Gewalt von Leuten nichtdeutscher Abstammung gegen einheimische Biodeutsche sowie Deutsche mit MiHiGru in den Medien systematisch heruntergespielt oder ganz verschwiegen wird, die um Größenordnung häufiger ist als die Gewalt von einheimischen Deutschen an Leuten MiHiGru, dann sollte auch dir klar sein, wie die Realität im Lande ist.


Auf alle Fälle wird der deutsche Michel einen politischen Wechsel (nicht CDU oder SPD, ist eine Mischpoke) erst dann anstreben, wenn die Mittelschicht Deutschlands noch stärker wirtschaftlich den Bach runter geht:

Die Langmut und Dickfelligkeit des deutschen Michels angesichts solcher Lügen und Schauprozesse wie hier beim "NSU" ist schon erstaunlich. Aber auch dessen Geduld hat Grenzen.

bio
17.01.2013, 02:06
Dir ist aber bekannt, bio, daß der Terminus "Dönermorde" von genau den Mainstreammedien kreiert und jahrlang unbekümmert benutzt wurde, die ihn nach dem Bekanntwerden des sog. "Nationalsozialistischen Untergrundes" als ausländerfeindlich verdammten und zum Unwort des Jahres machten?

Wenn ich mir ansehe, wie hier die Gewalt von Leuten nichtdeutscher Abstammung gegen einheimische Biodeutsche sowie Deutsche mit MiHiGru in den Medien systematisch heruntergespielt oder ganz verschwiegen wird, die um Größenordnung häufiger ist als die Gewalt von einheimischen Deutschen an Leuten MiHiGru, dann sollte auch dir klar sein, wie die Realität im Lande ist.
(...)

Dass mit dem Wort "Dönermorde" finde ich auch unverständlich. Für mich hat "Döner" keine negative Assoziation. Esse ich gerne. Es heißt ja auch "Pizza-Mord (http://www.google.de/search?hl=de&q=%22Pizza-Mord%22)" und niemand würde auf die Idee kommen, es würden Italiener diffamiert dadurch. Ich fragte auch einen Türken, ob er dieses Wort beleidigend findet und die Antwort war Nein!

Ich persönlich habe wirklich -nie- negative Erfahrungen gemacht mit Deutschen türkischen I.-Hintergrund. Im Gegenteil. Ich finde die jetzige Zuwanderung nach Deutschland grundsätzlich nicht als Problem.

Diese Gewalttaten werden definitiv nicht heruntergespielt. Das sehe ich anders. Dass es ungelöste Probleme mit einer Minderheit männlicher Jugendlicher und Erwachsener mit islamischen Immigrationshintergrund gibt, ist wirklich allgemein bekannt.

fatalist
17.01.2013, 12:17
Dass mit dem Wort "Dönermorde" finde ich auch unverständlich.
Wenigstens da stimmen wir wohl überein: "Dönermorde" als Unwort ist Volkspädagogik, weiter nichts.



Ich finde die jetzige Zuwanderung nach Deutschland grundsätzlich nicht als Problem.
Der Dalai Lama sollte die Zuwanderung von Chinesen nach Tibet ebenfalls als Glück betrachten und endlich aufhören, sich darüber weltweit dauernd zu beschweren. Kopfschuss-smiley



Diese Gewalttaten werden definitiv nicht heruntergespielt. Das sehe ich anders.
Bios Weltbild wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.

Hat der NSU (oder sein Umfeld) das Bekennervideo fabriziert?
Die Frage sollte bio einfach mal beantworten.

fatalist
17.01.2013, 12:35
Neues vom Ausschuss:


BERLIN taz | 17.1.2013
Polizisten bewachten die Villa, rund um die Uhr, fast ein halbes Jahr lang. Drinnen hatte sich unter strenger Geheimhaltung die vom Thüringer Innenminister beauftragte Schäfer-Kommission eingerichtet, um das NSU-Debakel zu untersuchen. Auf einem Flipchart hielten die Mitglieder in verschiedenen Farben fest, welche Informationen der Landes-Verfassungsschutz über das 1998 untergetauchte Neonazi-Trio hatte – und ignorierte.

„Als wir damit fertig waren, sind uns die Augen übergegangen“, beschrieb der ehemalige Bundesrichter Gerhard Schäfer vor Kurzem das Vorgehen seiner bis Mitte Mai 2012 arbeitenden Kommission. Zentrales Ergebnis: Der Thüringer Geheimdienst hatte nicht nur Hinweise auf ein Abtauchen des Jenaer Trios im nahen Sachsen, sondern auch auf Waffenlieferungen und Überfälle – nur die für die Fahndung zuständige Polizei erfuhr davon nichts.

http://www.taz.de/Untersuchungsausschuss-zum-NSU/!109147/


Doch manche Dokumente in den Aktenbergen des Ausschusses werfen ernste Fragen auf. Etwa eine Kontaktliste von Uwe Mundlos, die nach Untertauchen des NSU-Trios 1998 in deren Bombenbauwerkstatt in einer Jenaer Garage gefunden wurde. Allein zehn Mal tauchte darauf die sächsische Stadt Chemnitz auf – dort versteckten sich die drei Neonazis bis 2000.

Auch die Namen von zwei der nun mit Beate Zschäpe angeklagten vier NSU-Helfer standen auf der Garagenliste. Warum maß die Polizei ausgerechnet diesem wichtigen Fundstück bei der Suche nach dem Trio keine Bedeutung bei?


Mit Mundlos an der Ampel
Unklar ist auch, wie die Polizei mit einer Zeugenaussage umging, die 2003 noch zu einem späten Fahndungserfolg hätte führen können. In dem Jahr berichtete ein alter Bekannter von Uwe Böhnhardt, er sei diesem einige Monate vorher in Jena begegnet – eine Aussage, die er inzwischen im Kern gegenüber dem BKA wiederholt hat. Böhnhardt habe damals in einem roten Hyundai an der Ampel gewartet, so Böhnhardts ehemaliger Kumpel aus Jugendzeiten.

Doch keine drei Wochen nach dieser Aussage Anfang Juni 2003 wurde die Fahndung nach den Neonazis eingestellt, da der in den Haftbefehlen gegen das Trio von 1998 aufgeführte Bombenbau nach fünf Jahren verjährt war.

Es war nicht nur der Verfassungsschutz an der Aktion NSU beteiligt, sondern auch die Polizei "schonte" den NSU.


Dabei hätte die Polizei gerade nach Böhnhardt noch vier weitere Jahre suchen können. Der Neonazi war wenige Monate vor dem Untertauchen wegen Volksverhetzung zu zwei Jahren und drei Monaten Jugendgefängnis verurteilt worden. Die Haftstrafe trat er nie an – erst am 13. Dezember 2007 wäre sie verjährt. Bis dahin hatten die Mörder des NSU zehn Menschen erschossen.

Woher wissen die Journaillien der taz das denn eigentlich, dass die Uwes 10 Morde begangen haben?

sibilla
17.01.2013, 15:56
also leute

ich muß euch einmal ein großes lob aussprechen, was ihr da rausgefunden habt und immer noch findet.

ich habe von der ersten bis jetzt zur letzten seite alles mitgelesen, verdammt schwer und harter tobak, der nicht einfach zu verdauen ist. :puhh:

hut ab vor euch und macht weiter so :hi::dd::dg:

ganz liebe grüßle s.

Hellangel
17.01.2013, 17:29
Woher wissen die Journaillien der taz das denn eigentlich, dass die Uwes 10 Morde begangen haben?[/FONT][/COLOR]

Aus der BLÖD? :compr:
Nein, natürlich müssen die Medien - insbesondere die Linke - diesen Mythos aufrecht halten, damit niemand auf die Idee kommt, es zu hinterfragen. Wobei mir so aufgefallen
ist, dass der letzte Satz so garnicht in den Schreibfluss des Artikels passt. So, wenn jemand gesagt hätte "Das muss da noch rein, nicht vergessen!"

solaris
17.01.2013, 17:57
Aus der BLÖD? :compr:
Nein, natürlich müssen die Medien - insbesondere die Linke - diesen Mythos aufrecht halten, damit niemand auf die Idee kommt, es zu hinterfragen. Wobei mir so aufgefallen
ist, dass der letzte Satz so garnicht in den Schreibfluss des Artikels passt. So, wenn jemand gesagt hätte "Das muss da noch rein, nicht vergessen!"

wobei man das über jeden 2.Artikel hat sagen können,der über diesen "NSU-Komplex" geschrieben wurde.
Da gibt es aber zahlreiche Beispiele ,wo solche "Textbausteine" und "Phrasen" gezielt eingesetzt werden,um den Leser von einem nicht eindeutigen (vor Gericht bewiesenen)Hintergrund abzulenken und ihn am Nachhaken/Nachfragen zu hindern.Daran zeigt sich die "Agenda"und der Meinungshoheitsanspruch der großen Medien.Leider können die oftmals nicht mehr trennen zwischen "Objektiver Berichtserstattung" und "Meinung"

Karl_Murx
17.01.2013, 18:01
Wenigstens da stimmen wir wohl überein: "Dönermorde" als Unwort ist Volkspädagogik, weiter nichts.

Genauso wie all die anderen Artikel in unserer freien demokratischen Mainstreampresse, wo nicht die Realität, sondern das eigene Wunschbild davon vermittelt wird. Darauf ist man aber in diesen Kreisen noch stolz, daß hier hartnäckig ein X ein U genannt wird. Nennt man fortschrittliche Gesinnung. In DDR-Zeiten hieß das marxistisch-leninistische Weltanschauung.




Der Dalai Lama sollte die Zuwanderung von Chinesen nach Tibet ebenfalls als Glück betrachten und endlich aufhören, sich darüber weltweit dauernd zu beschweren. Kopfschuss-smiley

Überfremdung und ethnische sowie kulturelle Verdrängung gibt es immer nur woanders. Hier in Deutschland haben wir Demokratie, Frieden, Glück, Wohlstand und allgemeine Zufriedenheit (zu haben).




Bios Weltbild wird mir auf ewig ein Rätsel bleiben.

Hat der NSU (oder sein Umfeld) das Bekennervideo fabriziert?
Die Frage sollte bio einfach mal beantworten.

Im Grunde ist das, was bei bio exemplarisch zu Vorschein kommt, nichts anderes als der gute alte autoritätshörige Untertan, der die Anliegen seiner gotteingesetzten Obrigkeit noch viel heftiger vertritt als diese und darauf, ich habe es geschrieben, noch stolz ist. Thomas Mann hat den "Untertan" im Kaiserreich verortet. Es ist aber egal, wie die jeweilige Obrigkeit jeweils heißt: Freie, wirklich selbstbestimmte Bürger, die einer solchen Obrigkeit nicht bedürfen und sich gegen deren Anmaßungen auch zur Wehr setzt, so wie es eigentlich Voraussetzung für eine Demokratie ist, gab es damals so wenig wie heute. Das wahre Spießertum ist heute auf der linksgrünen Seite zu verorten.

Nereus
17.01.2013, 19:31
Nachträge und Berichtigungen

In meiner letzten Chronik muß es FAZ statt TAZ heißen:
18.06.05 FAZ (http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/kriminalitaet-soko-halbmond-mordserie-gibt-polizei-raetsel-auf-1227763.html)

Die volle Ladenkasse bleibt stets unberührt.
Pistole der Marke „Ceska“ vom Kaliber 7,65.

1.12.11 Donnerstag BKA-Pressekonferenz
Eine Bruni-Schreckschußpistole 8 mm und eine Ceska-Makarow 9 mm taucht auf dem gezeigten BKA-Plakat auf. Der BKA-Chef verdeckt meist mit seinem Körper die Makarow-Abbildung. „Ab Mittag, liegt etwas versteckt auf dem Tisch“ rechts hinten, und wird als die „zweite Tatwaffe 6,35 mm Browning“ gezeigt: eine angeblich umgebaute italienische Schreckschußpistole Bruni Kaliber 8 mm, die im BKA-Info, zwei Tage vorher, noch als Ceska-Makarow 9 mm ausgegeben worden war.

1.12.11 SPIEGEL (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zwickauer-terrorzelle-zwischen-urlaub-und-untergrund-a-801123.html)

Zwischen Urlaub und Untergrund
Auf den beiden Tischen in der Ecke liegen die Mordwerkzeuge auf gemangelten Leinendecken, fast sehen sie aus wie harmlose Exponate einer Kunstausstellung. Zu sehen sind unter anderem die angesengte Dienstpistole der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter, die Ceska 83 samt Schalldämpfer, mit der neun Männer erschossen wurden und die Pumpgun Winchester 1300 Defender, mit der sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt selbst töteten.
....
Auf einem der beiden Tische rechts in der Ecke des Siegfried-Buback-Saals im vierten Stock der Karlsruher Generalbundesanwaltschaft liegt am Mittag eine Waffe, die zusätzlich bei zwei der sogenannten Ceska-Morde eingesetzt wurde. Es ist eine Bruni-Pistole, Modell 315 Auto, und sie ist so klein, dass ein durchschnittlich großer Mann sie nur schwerlich bedienen könnte.
BKA-Chef zeigt Gruselarsenal http://cdn2.spiegel.de/images/image-289135-galleryV9-xrcd.jpg

Hier das Plakt, wo der BKA-Chef eine Ceska-Makarow 9 mm verdeckt, die vorher als „zweite Tatwaffe Kal. 6.35 mm“ im BKA-Info vom 29.1.11 abgebildet worden war.
Warum lag „am Mittag“ eine Bruni-Schreckschußpistole (angeblich umgebaut) rechts außen und hinten, etwas versteckt, als zweite Tatwaffe auf dem BKA-Präsentiertich? Fiel das dem Spiegel extra auf, weil vorher keine da lag?

Verschwundene Ceska-Heimseite mit „Pistols for Turkey“ und Modell Ceska 83 mit eckigem Abzugsbügel.
Bis Dezember 2012 gab es auf der Ceska–Heimseite in der englischen Sprachausgabe noch die Rubrik „Pistols for Turkey“. Auch die CZ 83 mit eckigem Bügel war dort noch zu finden. Im Januar 2013 war bis vor kurzem diese Firmenheimseite nicht zu erreichen. Sie wurde nur gewartet und umgestellt. Jetzt sind die „Pistols for Turkey“ und auch die CZ 83 verschwunden.
CZ 83 http://world.guns.ru/userfiles/_thumbs/Images/handguns/czechoslovakia/hg26/1287752595.jpg

Diese wird nur noch auf einer russischen
http://world.guns.ru/handguns/hg/chex/cz-82-83-e.html

und auf einer amerikanischen Seite gezeigt und angeboten.
http://cz-usa.com/products/view/cz-83/

Dort wird im Video die Zerlegung der Waffe vorgeführt. Der Abzugsbügel wird als Hebelarm nach unten gezogen, dabei dient die Bügelecke als abrutschfester äußerster Hebelarm für die Fingerbedienung, auch beim Zusammenbau. Vorher mußte, ab 1983, in den Bügel gegriffen und gezogen werden.
Die Schalldämpfer CZ 83 hat noch den Rundbügel aus der Ostblockproduktion.

Eingangsstatement des Präsidenten des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke (SPD) am 28. Juni 2012
Wieviel Kilo "V-Mann-TNT“ wurde denn nun geliefert?

Das Abtauchen des Trios am 26.01.1998. Die örtliche Polizei, die an diesem Tag in Zusammenarbeit mit dem LKA 2 Kilo TNT ungeklärter Herkunft in einem Garagenkomplex in Jena sichergestellt hatte, konnte der Personen nicht mehr habhaft werden.

Wer beeinflußte als Außenstehender die Ermittlungen in eine bestimmte Richtung, Mitglieder des „Tiefen Staates“?:

Zur BKA-Herbsttagung im Dezember 2011 hatte ich den Journalisten und Schriftsteller Ralph Giordano nach Wiesbaden eingeladen. Er hielt vor 500 Gästen in der Rhein-Main-Halle eine aufrüttelnde und anklagende Rede. Alle spürten, dass ein Mann mit seiner persönlichen Vita etwas aussprach, was andere möglicherweise so nicht artikulieren konnten: Er sprach von der Befreiung von der Angst vor dem jederzeit möglichen Gewalttod, weil man in Deutschland als Jude, Türke, Grieche, Sinti oder Roma lebte. Ich darf Ihnen sagen, das ging unter die Haut.

Keine Erwähnung der Anzahl der produzierten Schalldämpfer-Ceskas, keine Lieferung an die Stasi von Ziercke erwähnt und die Ceska-Firma unterschlägt die Lieferung in die Schweiz!

Die Herstellung der Pistole Ceska 83 wurde im Jahr 1983 aufgenommen mit einer Produktionsmenge von ca. 10.000 Waffen des Typs Kal. 7,65 pro Jahr. Im Jahr 2004 waren also folglich bereits ca. 200.000 dieser Pistolen produziert.
Dass es sich um eine spezielle Ceska mit einem Schalldämpfer gehandelt hat, wussten wir aufgrund der kriminaltechnischen Untersuchungen an weniger deformierten Munitionsteilen erst ab Mai 2006. Erst daraufhin konnten über den Rechtshilfeweg in Tschechien Abklärungen laufen, wie viele derartige Waffen sich im Umlauf befinden konnten. Die von dort erhaltene Auskunft, die im Übrigen eine zu geringe Zahl zum Inhalt hatte und die Schweiz unerwähnt ließ, hatte Ermittlungen im Libanon und in Italien zur Folge, die allerdings ergebnislos verliefen.
Aber noch ist nichts sicher und bewiesen, wie man es gerne hätte:

Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir allerdings trotz dieser Einlassung und den aktuellen intensiven Ermittlungen den Weg der Waffe zum Trio auch heute nur schwerlich belastbar belegen können. Dies ist im Wesentlichen darin begründet, dass die Waffe nicht unmittelbar zum Trio gelangt ist und die Zwischenstationen aufgrund fehlender Aussagebereitschaft teilweise noch im Dunkeln liegen.
http://www.bka.de/nn_238144/DE/ThemenABisZ/UntersuchungsausschussNSU/untersuchungsausschussNSU__node.html?__nnn=true

Getarnte Waffen und Pistolen in kleiner Serie mit Schalldämpfer werden für
“Nasse Sachen“ (klick) (http://www.google.de/#hl=de&gs_rn=1&gs_ri=serp&pq=als%20sie%20die%20kommunisten%20holten%2C%20hab e%20ich%20geschwiegen%20&cp=26&gs_id=4s&xhr=t&q=Nasse+Sachen+Geheimdienste&es_nrs=true&pf=p&tbo=d&sclient=psy-ab&oq=Nasse+Sachen+Geheimdienste+&gs_l=&pbx=1&bav=on.2,or.r_gc.r_pw.r_qf.&fp=46057bf624fd83cf&biw=1024&bih=610) gebraucht.

Oder für unauffällige Hinrichtungen:


Nach Ablehnung seines Gnadengesuchs wurde Teske in die Vollzugsanstalt Leipzig (Alfred-Kästner-Straße) überführt. In deren zur Zentralen Hinrichtungsstätte der DDR umgebauten Hausmeisterwohnung wurde das Urteil vom letzten Henker der DDR, Hermann Lorenz, mittels einer Pistole mit aufgesetztem Schalldämpfer durch Kopfschuss vollstreckt. Der Todesschuss erfolgte, wie in der DDR nach Abschaffung der Guillotine 1968 üblich, ohne Vorwarnung von hinten unmittelbar nach Betreten des Vollstreckungsraumes. Die Leiche wurde anschließend in das Krematorium auf dem Leipziger Südfriedhof gebracht und dort eingeäschert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Werner_Teske

Der Henker wartet schon
http://www.news.de/politik/855025016/der-tod-kommt-schleichend/1/

Stasi-Einsatzkompanie mit Schießbefehl
http://de.wikipedia.org/wiki/Einsatzkompanie

DOKUMENTE ENTHÜLLEN: BEI REPUBLIKFLUCHT MORD!
http://www.bild.de/regional/berlin/stasi/bewachte-ddr-sportler-22001308.bild.html

GEHEIMDIENSTE - Serienkiller ohne Leichen
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-28721189.html


Statt die Spionagetätigkeit beider deutscher Staaten zu dokumentieren und Schlüsse für die Zukunft zu ziehen, schob die Politik das Problem an die Justiz und die Sozialämter ab. Ab 1990 wurden tausende Verfahren gegen MfS-Angehörige eröffnet. Aber nur 789 wurden
verurteilt. Nicht eine einzige „nasse Sache“, so werden im Jargon verdeckte Mordaktionen genannt, konnte nachgewiesen werden, so Müller-Enbergs von der Birthler-Behörde.
http://www.gabyweber.com/dwnld/artikel/Stasi_homepage.pdf

Woanders passiert Ähnliches, nur bleibt es geheim bei den noch nicht abgewickelten Geheimdiensten.

fatalist
18.01.2013, 03:42
Wobei mir so aufgefallen ist, dass der letzte Satz so garnicht in den Schreibfluss des Artikels passt. So, wenn jemand gesagt hätte "Das muss da noch rein, nicht vergessen!"

Ceterum censeo... gut erkannt: Das Einhämmern der "Wahrheit" ist ein Muss!

fatalist
18.01.2013, 03:54
Genauso wie all die anderen Artikel in unserer freien demokratischen Mainstreampresse, wo nicht die Realität, sondern das eigene Wunschbild davon vermittelt wird. Darauf ist man aber in diesen Kreisen noch stolz, daß hier hartnäckig ein X ein U genannt wird. Nennt man fortschrittliche Gesinnung. In DDR-Zeiten hieß das marxistisch-leninistische Weltanschauung.

Die in der Matrix bemerken das aber nicht, oder sie verdrängen es. Einsturzgefahr des BRD-Rechtsstaat-Weltbildes droht...



Überfremdung und ethnische sowie kulturelle Verdrängung gibt es immer nur woanders. Hier in Deutschland haben wir Demokratie, Frieden, Glück, Wohlstand und allgemeine Zufriedenheit (zu haben).
Friede, Freude, Eierkuchen ;)





Im Grunde ist das, was bei bio exemplarisch zu Vorschein kommt, nichts anderes als der gute alte autoritätshörige Untertan, der die Anliegen seiner gotteingesetzten Obrigkeit noch viel heftiger vertritt als diese und darauf, ich habe es geschrieben, noch stolz ist. Thomas Mann hat den "Untertan" im Kaiserreich verortet. Es ist aber egal, wie die jeweilige Obrigkeit jeweils heißt: Freie, wirklich selbstbestimmte Bürger, die einer solchen Obrigkeit nicht bedürfen und sich gegen deren Anmaßungen auch zur Wehr setzt, so wie es eigentlich Voraussetzung für eine Demokratie ist, gab es damals so wenig wie heute. Das wahre Spießertum ist heute auf der linksgrünen Seite zu verorten.
Traurig, aber wahr.

fatalist
18.01.2013, 05:35
Ich möchte an dieser Stelle darauf hinweisen, dass wir allerdings trotz dieser Einlassung und den aktuellen intensiven Ermittlungen den Weg der Waffe zum Trio auch heute nur schwerlich belastbar belegen können. Dies ist im Wesentlichen darin begründet, dass die Waffe nicht unmittelbar zum Trio gelangt ist und die Zwischenstationen aufgrund fehlender Aussagebereitschaft teilweise noch im Dunkeln liegen. Eingangsstatement des Präsidenten des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke am 28. Juni 2012 vor dem Bundestags-NSU-Ausschuss

Es ist sehr wahrscheinlich, dass die Wahrheit über die Ceska-Tatwaffe der Dönermordserie sogar ansatzweise 2,5 Monate vor dem "NSU-Showdown" am 4.11.2011 in den Zeitungen stand:


DÖNER-MORDE: AUFKLÄRUNG VERHINDERT 21.08.11

Nürnberg - Offenbar hat ein Informant angeboten, die Tatwaffe der „Döner-Morde“ zu liefern. Weil die Ermittler seine Bedingungen nicht akzeptierten, soll er untergetaucht sein. http://www.merkur-online.de/nachrichten/bayern-lby/doener-morde-informantangeblich-untergetaucht-1369653.html

Ein V-Mann aus der Kurdenmafia wollte sie besorgen. Ca. 3 Monate vor dem "NSU-Showdown".
Angeblich klappte das aber nicht.
Schrieb der SPIEGEL.

Nun, kann man glauben, muss man aber nicht.


Mit Erstaunen konnte man dort lesen, dass ein Informant des Verfassungsschutzes den deutschen Behörden die Dönermordwaffe nach Auflösung der SOKO BOSPORUS, also etwa Mitte 2011 angeboten habe. Der Deal sei aber geplatzt, denn der Türke aus mafiösen Strukturen (sic!!!) verlangte 40.000 Euro dafür, die Ceska aus der Schweiz nahe des Bodensees zu besorgen, wo sie in einer Villa liege, und eine Bewährungsstrafe statt 2 Jahre Haft für "Fahren ohne Führerschein".


Moment einmal!

Will man uns ernsthaft verkaufen, dass die deutschen Behörden sich nicht in der Lage sahen, ein Urteil wegen "Fahrens ohne Führerschein" in Bewährung umzuwandeln, und 40.000 Euro zu zahlen, um eine Mordserie mit 9 Opfern aufzuklären?

Und das obwohl 300.000 Euro für die MordCeska ausgelobt waren???

Ich denke, die Antwort ist JA, MAN WILL UNS VERARSCHEN

Selbstverständlich ließ nach diesen Berichten die Staatsanwaltschaft alles dementieren:
Der Mann sei "unglaubwürdig" gewesen, deshalb war er ja auch V-Mann des Verfassungsschutzes.
Danke, verarschen können wir uns selber...

NÜRNBERG - Zuerst hieß es, der V-Mann sei abgetaucht. Nun korrigiert die Staatsanwaltschaft Nürnberg-Fürth diese Information. Der Mann sei abgewiesen worden, da Polizei und Staatsanwaltschaft ihn für unglaubwürdig halten. (http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/doner-morde-v-mann-ist-verschwunden-1.1448100)


Die inoffizielle Theorie ist also diese hier:

Von einem V-Mann aus der türkischen organisierten Kriminalität bekam der Inlandsgeheimdienst, der in der BRD den verwirrenden Namen "Bundesamt für Verfassungsschutz" trägt, im Sommer 2011 die Tatwaffe der Dönermorde zugespielt, gegen 300.000 Euro und Strafnachlass.

Anders Breivik hatte gerade zuvor über 70 junge Norweger abgeschlachtet, und es schien an der Zeit, nach dem verpatzten Islamterror der komplett gescheiterten, geheimdienstlich gelenkten Sauerlandbomber 2010 endlich "echten deutschen rechten Terror" nachzuweisen.
Am Besten ohne neue Morde! Nehmen wir doch einfach unaufgeklärte alte Morde!
Was haben wir denn da??? 9 Döner-Migranten und den Heilbronner Polizistenmord.


Warum brauchte man den deutschen Terror?
Nun, wir haben jetzt eine "Extremistendatei", das grundgesetzliche Trennungsgebot zwischen Geheimdiensten und Polizei ist längst aufgehoben, die "GESTAPO 2.0" ist längst auf dem Weg.
Das Internet erfreut sich aktuell grossartiger neuer Überwachungen. Samt Schnittstelle zu den Providern für alle Polzei/Staatsschutz/Geheimdienste ganz ohne richterliche Beschlüsse, so ist es geplant. "Telekommunikationsgesetz" für die Googler ;)

Das halten Sie für übertrieben, werter Leser???



http://d1.stern.de/bilder/stern_5/politik/2011/KW31/207683613_fitwidth_420.jpg (http://d1.stern.de/bilder/stern_5/politik/2011/KW31/207683613_fitwidth_420.jpg)


wie nutzt man Terror, um mit Zustimmung der Bevölkerung
den Überwachungsstaat durchzusetzen?



Reaktion auf Morde von Oslo 7. August 2011

Friedrich will Anonymität im Netz beenden
Wer bist Du? Innenminister Friedrich gibt den Hardliner und will der Anonymität im Internet im Kampf gegen rechten Terror den Garaus machen. Damit greift er eine der zentralen Errungenschaften des Internets frontal an. Stern.de (http://www.stern.de/politik/deutschland/reaktion-auf-morde-von-oslo-friedrich-will-anonymitaet-im-netz-beenden-1714236.html)

Halten Sie das wirklich für weit hergeholt? Immer noch???

Diese Waffe platzierte man dann in Zwickau, und ex V-Mann Carsten Schulze lieferte das passende Märchen einer Waffenübergabe mit Schalldämpfer im Jahr 1999.

Die beiden "Mörder" sind ja tot, sie können sich nicht mehr verteidigen. Praktisch.
http://kambodscha-pnh.blogspot.com/2012/12/nsu-2-wie-die-donermord-waffe-nach.html

fatalist
18.01.2013, 06:25
Das TNT aus 1998 in Jena ist "unbekannter Herkunft", sagt Ziercke


Meine sehr verehrten Damen und Herren,ich möchte mein Augenmerk zunächst auf die Phase richten, die sich in der Folge als einschneidendes Ereignis im Zusammenhang mit der Terrorgruppe NSU herausstellen sollte. Das Abtauchen des Trios am 26.01.1998. Die örtliche Polizei, die an diesem Tag in Zusammenarbeit mit dem LKA 2 Kilo TNT ungeklärter Herkunft in einem Garagenkomplex in Jena sichergestellt hatte, konnte der Personen nicht mehr habhaft werden.http://www.bka.de/nn_238144/DE/ThemenABisZ/UntersuchungsausschussNSU/untersuchungsausschussNSU__node.html?__nnn=true

Ziercke sagt dem Ausschuss natürlich nicht, dass das "TNT" von einem Spitzel (Thomas S.tarke) stammte, und niemals gewogen wurde, und schon 1998 vernichtet wurde, trotz Verjährung nicht vor 2003.
Klare Desinformation durch Weglassen entscheidender Fakten.


Dem BKA wurde dieser Sachverhalt im Zuge des Informationsaustauschs zwischen Bund und Ländern bekannt.

Das BKA war in der Folge mit zwei Beamten der Abteilung Staatsschutz vor Ort, um die zuständigen Behörden bei der Fahnung zu unterstützen und gleichzeitig Informationssammlung für den GBA zu betreiben. Der von diesem eingeleitete Prüfvorgang führte letztlich nicht zur Übernahme eines Verfahrens durch den GBA.

Das BKA wusste also seit 1998 Bescheid, und das BKA hatte den "NSU" seit 1998 in der Fahndung, und der NSU wurde bis 2010 überwacht.


Die Tageszeitung "Die Welt" meldete, die Terrorzelle und deren Umfeld seien schon länger im Visier des Verfassungsschutzes gewesen als bisher bekannt. Die sächsischen Sicherheitsbehörden hätten eine Abhöraktion aus dem Mai 2000 gegen die Rechtsextremisten erst im November 2010 förmlich abgeschlossen, berichtete das Blatt unter Berufung auf geheime Akten des sächsischen Verfassungsschutzes. Die Aktion damals habe sich gegen das Neonazi-Trio gerichtet sowie gegen drei heutige Beschuldigte im NSU-Verfahren und eine weitere Person. Noch 2010 seien Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt als gefährlich eingestuft worden.

Ein Sprecher des sächsischen Innenministeriums bezeichnete den Bericht als zugespitzt. Der Verfassungsschutz habe die drei im Jahr 2000 lediglich über einen gewissen Zeitraum überwacht, aber mitnichten zehn Jahre lang im Visier gehabt. 2010 seien die Betroffenen über die Überwachungsaktion informiert geworden. Im Fall von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt sei der Versuch aber erfolglos geblieben. Schließlich habe zu der Zeit niemand den Aufenthaltsort der drei gekannt.
weiter lesen: http://web.de/magazine/nachrichten/deutschland/16420510-welt-sachsens-verfassungsschutz-dicht-nsu-trio-dran.html#.A1000145http://web.de/magazine/nachrichten/deutschland/16420510-welt-sachsens-verfassungsschutz-dicht-nsu-trio-dran.html

Ein satirischer Glanzpunkt der Schlapphüte. :haha:

Ziercke lässt sehr anschaulich die Hosen runter: Man hat gar nichts.


Trotz der umfangreichen Arbeit der Polizei, sowohl im Bund als auch in den Ländern, ist es nicht gelungen, den richtigen Ansatzpunkt für den erfolgreichen Abschluss der Ermittlungen zu finden. Wir hatten an keinem Tatort verwertbare Spuren - Haare, DNA, Blut.

Direkte Tatzeugen gab es keine ...

Das stimmt nicht: In Kassel beim letzten Dönermord waren 4 oder 5 Zeugen im Internetcafe, darunter ein VS-Beamter aus Hessen, Name Andreas Temme. Ziercke lügt schon wieder. Es wurden sogar Verdächtige Türken (Kurden sind auch Türken) festgenommen, aber kurz darauf freigelassen. Sie tauchten in die Schweiz und in die Türkei ab.



Ich interpretiere dies als Hinweis auf den hohen Grad der extremen Abschottung und fast schon professionellen Geheimhaltung, den das Trio um sich herum aufgebaut hatte.
Auch wenn ein Leben über zwölf Jahre im Untergrund ohne Unterstützer nicht funktionieren kann, waren die Tötungsaktionen nach dem Abtauchen des Trios möglicherweise nur ganz wenigen Personen bekannt bzw. fanden eventuell gänzlich ohne Mitwisser von außen statt.
Dies nimmt der 3. Strafsenat des Bundesgerichtshofs sogar bei einem Beschuldigten an, der dem Trio sehr nahe gestanden hat und sogar die Tatwaffe an das Trio übergeben haben soll. (Ralf Wohlleben dürfte gemeint sein.)
Alles Mist, die lebten nicht im Untergrund, sondern in einer ganz normalen Wohnsiedlung in Zwickau.
Untergrund, das heisst was anderes: Anonymität in einem Hochhaus mit Autobahnanschluss. Siehe RAF.



Meine sehr verehrten Damen und Herren,

auch die außergewöhnlich hohe Belohnung von 300.000 € erbrachte keine Hinweise auf die Untergetauchten. Gerade in der sog. V-Mann-Szene geht es – wie wir wissen – vorrangig ums Geld. Aber selbst 300.000 € lockten niemanden an. Warum? Wusste tatsächlich niemand außerhalb des Trios etwas von den Morden. Aus dem Land Thüringen war nichts zu hören. Auch in der Mordsache Kiesewetter gab es eine Belohnung in Höhe von 300.000 €. Für wissende Insider also 600.000 € und keiner meldet sich! Erstaunlich! Wie nah hätten Verfassungsschützer und Polizisten an der Gruppe sein müssen, wenn offensichtlich aktive Unterstützer/Freunde nichts von den Morden wussten?

Hallo Jörg, das liegt vielleicht daran, dass die 3 vom NSU nichts mit den Morden zu tun haben!
Erstaunlich, wie blöde sich ein BKA-Chef stellen darf, ohne ausgelacht zu werden...



Meine sehr verehrten Damen und Herren,

bis 2004 hat das BKA die von den Tatortbehörden lokal geführten Mordermittlungen als Zentralstelle unterstützt. Dies änderte sich im Juni 2004 mit der Übernahme ergänzender struktureller Ermittlungen im Rahmen der sog. "EG Ceska" beim BKA. Zu diesem Zeitpunkt erfolgte auch meine erstmalige Befassung
Wichtig ist nur: Das BKA war seit Anfang an involviert. Das hatte man uns zunächst ganz anders geschildert.


Auch zur Mordwaffe Ceska mit Schalldämpfer lässt Ziercke sich erschöpfend aus, ein kleiner Abschnitt nur:

Im Juli 2006 wies dann ein Hinweisgeber auf verschiedene Waffenfirmen in Deutschland und der Schweiz hin, die das Modell Ceska 83 vertreiben würden. Allerdings handelte es sich hierbei um einen allgemeinen Hinweis auf legale Waffenfirmen. Die Spezifikation, dass auch Ceska-Waffen mit Schalldämpfern angeboten wurden, blieb gänzlich unerwähnt. Erst im April 2007 nahm dieser Hinweisgeber erneut Kontakt zum BKA auf. Seine Informationen waren dieses Mal konkreter. Er wies darauf hin, dass derartige Waffen - Ceska mit verlängertem Lauf und Schalldämpfer - durch einen legalen Waffenhandel in der Schweiz in den 90ern zum Kauf angeboten wurden und belegte dies durch die Übersendung einer entsprechenden Zeitungsannonce.

Diese ganze Schweiz-Story ist meiner Meinung nach Desinformation!
Warum: Diese Ceska mit Schalldämpfer wurde Anfang der 90er Jahre auch vom Staat BRD gekauft.
Wie kann das BKA das nicht wissen?

http://www.polizeibericht.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_Die_Spur_fuehrt_in_die_Schweiz_-__300000_Euro_Belohung_-_Fahndung_nach_der_Tatwaffe_Ceska_Modell_83.html


Die fragliche Tatwaffe der Marke Ceska ist eine Spezialanfertigung mit einem verlängertem Lauf und einem Schalldämpfer.


Es gibt weltweit nur 55 Exemplare, die im Jahr 1993 in der Tschechai hergestellt wurden. 31 der Pistolen gingen nach Deutschland. 24 der Waffen verkaufte der tschechische Hersteller Ceska Zbrojovka an den schweizerischen Waffenimportör LUXIK in Derendingen SO.

Hausdurchsuchungen in der Schweiz

Die Tatwaffe Pistole Ceska, Modell 83, Kaliber 7,65 Mm., ist gemäß jüngsten Ermittlungen des BKA eine der Waffen, die bei einer Lieferung von 24 Pistolen dieses Typs (jeweils mit Schalldämpfer) im Jahr 1993 vom tschechischen Hersteller Ceska Zbrojovka an den schweizerischen Waffenimportör LUXIK in Derendingen versandt worden war.

Die nach Deutschland exportierten Pistolen kommen aus nicht näher bezeichneten Gründen "nicht in Frage" (vermutlich Polizeiwaffen oder Ähnliches). 16 weitere Waffen aus dieser Spezial-Kleinserie konnten inzwischen ermittelt und beschossen werden. Sie scheiden als Tatwaffe definitiv aus.

Von den restlichen 8 Waffen fehlt bislang jede Spur.

Polizeiwaffen ganz sicher nicht.
Eher "sonstige staatliche Waffen". Geheimdienst etc.

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5958073&viewfull=1#post5958073

solaris
18.01.2013, 12:49
Zschäpe war als Informantin unbrauchbar

18.1.2013

Ein Verfassungsschützer hat berichtet, dass Beate Zschäpe als Informantin in der rechten Szene angeworben werden sollte. Der Geheimdienst stellte dann aber fest, dass sie ein Drogenproblem hatte.
Ein neuer Hinweis im Fall NSU wirft viele Fragen auf: Der Thüringer Verfassungsschutz hat angeblich Ende der 90er Jahre erwogen, die spätere Rechtsterroristin Beate Zschäpe als Informantin anzuwerben. Ein ehemaliger Verfassungsschützer aus Thüringen gab bereits vor Monaten zu Protokoll, eine Zusammenarbeit sei geprüft worden. Allerdings scheiterte eine Anwerbung, weil Zschäpe zu viele Drogen zu sich nahm. Das kam im Neonazi-Untersuchungsausschuss des Bundestages ans Licht.

Die brisante Aussage zu Zschäpe ist bereits ein Jahr alt. Der Ex-Verfassungsschutzmitarbeiter wurde Ende Februar 2012 von der Schäfer-Kommission befragt, die die Arbeit der Thüringer Behörden im Fall NSU untersuchte. Das Befragungsprotokoll kam aber erst jetzt im NSU-Ausschuss auf den Tisch.
Die Mitglieder des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) stammen aus Thüringen. Die drei Neonazis, von denen nur noch Zschäpe lebt, sollen zwischen 2000 und 2007 zehn Morde begangen haben. Erst im November 2011 flog die Bande auf.

Spekulationen gab es schon immer

Es wurde seit längerem spekuliert, ob Zschäpe früher V-Frau des Thüringer Verfassungsschutzes gewesen sein könnte. Die Behörde hatte das aber zurückgewiesen und betont, es habe keinerlei nachrichtendienstliche Zusammenarbeit mit den NSU-Mitgliedern gegeben. Von vorausgehenden Überlegungen war bislang allerdings nie die Rede gewesen – auch nicht von einem angeblichen Drogenkonsum Zschäpes.
"Das ist für uns beides neu", sagte der Unionsobmann im NSU-Ausschuss, Clemens Binninger (CDU). "Wir müssen der Sache nachgehen." Der Ausschuss werde nicht umhinkommen, den Hinweisgeber vom Thüringer Verfassungsschutz selbst zu befragen.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article112861937/Zschaepe-war-als-Informantin-unbrauchbar.html

:nana:
Wo ist das Originalprotokoll dieser Aussage des ehemaligen Verfassungsschützer?
Welcher Art "Drogenproblem" soll das gewesen sein?

Aloisius
18.01.2013, 12:53
Menschen zu töten egal aus welchen motiven ist eine Sauerei und sollte hart bestraft werden.Aber mich regt es furchtbar auf ,was die a.leckenden Politiker daraus machen.Die deutsche lachJustiz sollte mal so einen Wirbel um krimienelle Ausländer machen. Die Deutschen Politiker und Migrations politiker sollte man dafür verantwortlich machen mit Ihrer Ausländer Politik
Wie war das? Ist Politiker nicht ein anderes Wort für Verbrecher?

Aloisius
18.01.2013, 12:56
Solaris schrieb: "Es wurde seit längerem spekuliert, ob Zschäpe früher V-Frau des Thüringer Verfassungsschutzes gewesen sein könnte. Die Behörde hatte das aber zurückgewiesen und betont, es habe keinerlei nachrichtendienstliche Zusammenarbeit mit den NSU-Mitgliedern gegeben. Von vorausgehenden Überlegungen war bislang allerdings nie die Rede gewesen – auch nicht von einem angeblichen Drogenkonsum Zschäpes.
"Das ist für uns beides neu", sagte der Unionsobmann im NSU-Ausschuss, Clemens Binninger (CDU). "Wir müssen der Sache nachgehen." Der Ausschuss werde nicht umhinkommen, den Hinweisgeber vom Thüringer Verfassungsschutz selbst zu befrag"

Wie bitte hätte der VS die NSU beobachten können, er war doch damit beauftragt, Herrn Ramelow von den Linken zu beobachten. Damit war der VS voll ausgelastet.
Da der VS auch nur Befehle ausführt, ist wohl derjenige zu belangen, der dem VS den Auftrag zur Beobachtung Ramelows gegeben hat.

solaris
18.01.2013, 13:29
Solaris schrieb: "Es wurde seit längerem spekuliert, ob Zschäpe früher V-Frau des Thüringer Verfassungsschutzes gewesen sein könnte. Die Behörde hatte das aber zurückgewiesen und betont, es habe keinerlei nachrichtendienstliche Zusammenarbeit mit den NSU-Mitgliedern gegeben. Von vorausgehenden Überlegungen war bislang allerdings nie die Rede gewesen – auch nicht von einem angeblichen Drogenkonsum Zschäpes.
"Das ist für uns beides neu", sagte der Unionsobmann im NSU-Ausschuss, Clemens Binninger (CDU). "Wir müssen der Sache nachgehen." Der Ausschuss werde nicht umhinkommen, den Hinweisgeber vom Thüringer Verfassungsschutz selbst zu befrag"

Wie bitte hätte der VS die NSU beobachten können, er war doch damit beauftragt, Herrn Ramelow von den Linken zu beobachten. Damit war der VS voll ausgelastet.
Da der VS auch nur Befehle ausführt, ist wohl derjenige zu belangen, der dem VS den Auftrag zur Beobachtung Ramelows gegeben hat.

Versteh jetzt nicht ganz,was die Anwerbung von NSU-Mitglidern mit der Beobachtung von Ramelow zu tun hat.

bio
18.01.2013, 13:48
Ich hätte mal eine Frage:

Ab wann ging die Meldung raus, dass sich die beiden Uwes umgebracht hätten?

Hier in Thread (der Wert für die Geschichtsschreibung hat) finde ich die erste Meldung am 08.11. Beitrag 300 (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=4956991&viewfull=1#post4956991).

Interessanterweise wird dort behauptet, das Wohnmobil wäre explodiert.

"Wohnwagen explodierte nach Banküberfall"

Das sagte übrigens am 05.11 Frau Zschäpe auch den Angehörigen der Uwes. Problem: Die Gasherde im Wohnwagen waren zwar aufgedreht, jedoch kam es zu keiner Explosion.

Hellangel
18.01.2013, 14:04
Wie bitte hätte der VS die NSU beobachten können, er war doch damit beauftragt, Herrn Ramelow von den Linken zu beobachten. Damit war der VS voll ausgelastet.
Da der VS auch nur Befehle ausführt, ist wohl derjenige zu belangen, der dem VS den Auftrag zur Beobachtung Ramelows gegeben hat.

In Wirklichkeit waren die intern auf Verbrecherjagt beschäftigt :D http://www.spiegel.de/panorama/suche-nach-klopapierdieb-im-lka-thueringen-a-878212.html

solaris
18.01.2013, 14:11
jetzt auch die Bild:

NSU-Untersuchungsausschuss | Geheimdienst wollte Beate Zschäpe anwerben

…aber sie nahm zu viele Drogen



Berlin – Jetzt wurde bekannt: Eine Anwerbung von Nazi-Braut Beate Zschäpe (38) wurde vom Thüringer Verfassungsschutz Ende der 1990er Jahre offenbar tatsächlich geprüft, der Plan später aber wieder verworfen. Grund: Zschäpes unkontrollierbare Drogensucht!

Das geht aus der Befragung eines Ex-Verfassungsschützers aus Thüringen hervor, die im Rahmen einer Sitzung des NS-Untersuchungsausschusses im Bundestag vorlegt wurde.
Zschäpes nicht näher definierter Drogenkonsum habe demnach ein unkalkulierbares Risiko dargestellt: „Das war uns zu wackelig“, sagte der Mann laut des Befragungsprotokoll im Februar 2012 in einem Gespräch mit der Schäfer-Kommission, die die Arbeit der Thüringer Behörden im Fall NSU untersucht hatte.
(...)
Der Ärger über das späte Bekanntwerden dieser Fakten ist groß: Laut der Zeitung „Thüringer Allgemeine“ (http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Verfassungsschutz-wollte-angeblich-Zschaepe-anwerben-457873940) machten Unionsobmann Clemens Binninger (CDU) und Grünen-Obmann Wolfgang Wieland deutlich, dass allein der Verdacht des Drogenkonsums bei Beate Zschäpe ganz neue Überlegungen aufwerfe. Woher kam das Geld, wie beschaffte Zschäpe sich die Drogen?


http://www.bild.de/news/inland/nsu/geheimdienst-wollte-zschaepe-anwerben-28148896.bild.html

Die TAZ gestern:

17.1.2013
Die Arbeit der Untersuchungsausschüsse muss genau beobachtet werden
Die große Zschäpe-Show


Neonazis sind ein mediales Konjunkturthema. Seit dem Bekanntwerden des NSU-Terrors ist mehr Kontinuität in die Berichterstattung eingezogen. Zuletzt konzentrierte sich die Öffentlichkeit aber auf die „Nazi-Braut“ (Bild). Ihre Anwälte lancieren offenbar Informationen, um den Prozess gegen Beate Zschäpe öffentlich vorzubereiten.
Die mutmaßliche Rechtsterroristin wird als Mädchen von nebenan inszeniert. Geschichten über Zschäpe, die in der Zelle friert oder die auf einem Video zu sehen ist, bringen keine Erkenntnisse über die Strukturen hinter der Ikone des Rechtsterrorismus. Die zentralen Fragen zum NSU-Komplex werden in diesem Kontext nicht mehr gestellt.
Das Interesse an den NSU-Ausschüssen schwindet derweil. Anfangs sorgten die Eklats um Akten für Schlagzeilen. Die Sitzungen selbst ziehen sich aber oft bis in den späten Abend; es kostet Zeit und Fachwissen, um die Aussagen der Zeugen einordnen und wiedergeben zu können – doch das sind exakt die Voraussetzungen, die in vielen Redaktionen fehlen.

https://www.taz.de/Kommentar-NSU/!109163/ (https://www.taz.de/Kommentar-NSU/%21109163/)

Ja TAZ bzw,publikative.org,da würde ich mir mal Gedanken machen.
Was sind den die zentralen Fragen,die man stellen müsste?
oder um es mit einem Kommentar von dort zu sagen:

von Shelock Holmes:


Warum werden die zentralen Fragen denn nicht von der taz gestellt?

http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_029/01.html

"Geheimdienst unter Verdacht
2. Untersuchungsausschuss (Rechtsterrorismus) - 17.01.2013

Berlin: (hib/KOS) Wurden Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe nach ihrem Untertauchen im Januar 1998 deshalb nicht aufgespürt, weil zwischen der später zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) mutierten Jenaer Gruppe und dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Verbindungen bestanden? Über einen damals bei der Geraer Staatsanwaltschaft keimenden „ungeheuerlichen“ Verdacht berichtete am Donnerstag Oberstaatsanwalt Gerd Michael Schultz zum Auftakt der Zeugenvernehmungen dem Untersuchungsausschuss, der Fehler und Pannen bei der Aufklärungsarbeit zu der dem NSU angelasteten Mordserie durchleuchten soll. Der Zeuge führte aus, er habe eine Hilfestellung des LfV für das Trio zwar „nicht für wahrscheinlich“ gehalten, doch sei dies ein „möglicher Ermittlungsansatz“ gewesen."


https://www.taz.de/Kommentar-NSU/Kommentare/!c109163/ (https://www.taz.de/Kommentar-NSU/Kommentare/%21c109163/)

Kommt auch davon, wenn man ideologisch nur in eine Richtung blicken kann.

Geheimdienst unter Verdacht
2. Untersuchungsausschuss (Rechtsterrorismus) - 17.01.2013

http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_029/01.html

da wird auch klar,woher die "brandneuen" Berichte über die Anwerbung Zschäpes und ihre "Drogensucht" ihren Ursprung haben.
Von nichts kommt das nicht.Muss man natürlich selbstverständlich gleich flankierend zur Rettung eilen.

solaris
18.01.2013, 14:58
Weitere Presseschau:

16.1.2013

Magdeburg. Das Innenministerium hat den Vorwurf der illegalen Aktenvernichtung beim Verfassungsschutz zurückgewiesen. Die Äußerungen des Grünen-Abgeordneten Sebastian Striegel seien eine «glatte Lüge», erklärte Innenstaatssekretär Ulf Gundlach (CDU) am Mittwoch in einer Mitteilung. Striegel hatte dem Verfassungsschutz in der «Mitteldeutschen Zeitung» (Mittwoch) vorgeworfen, dem Landeshauptarchiv bislang keine Akten zur Übernahme angeboten und deshalb illegal vernichtet zu haben. Dagegen erklärte Gundlach, die gesetzliche Pflicht zur Vernichtung bestimmter Unterlagen aufgrund von Datenschutzbestimmungen habe Vorrang gegenüber den Regeln zur Archivierung im Landeshauptarchiv.
http://www.fr-online.de/newsticker/innenministerium-weist-vorwurf-illegaler-aktenvernichtung-zurueck,11005786,21478076.html

ja was denn nun? haben wir das hier nicht auch schon mal durchgekaut,daß es eine gesetzliche Frist zur Löschung von Akten bei den Diensten nicht gibt,allenfalls eine Sperrung und eine Archivierung Vorrang hat?
Seit wann kümmern die sich um Datenschutzvorschriften? Der ist nur dann plötzlich relevant,wenns in den Kram passt.

solaris
18.01.2013, 15:17
Weitere Presseschau:

16.1.2013

Magdeburg. Das Innenministerium hat den Vorwurf der illegalen Aktenvernichtung beim Verfassungsschutz zurückgewiesen. Die Äußerungen des Grünen-Abgeordneten Sebastian Striegel seien eine «glatte Lüge», erklärte Innenstaatssekretär Ulf Gundlach (CDU) am Mittwoch in einer Mitteilung. Striegel hatte dem Verfassungsschutz in der «Mitteldeutschen Zeitung» (Mittwoch) vorgeworfen, dem Landeshauptarchiv bislang keine Akten zur Übernahme angeboten und deshalb illegal vernichtet zu haben. Dagegen erklärte Gundlach, die gesetzliche Pflicht zur Vernichtung bestimmter Unterlagen aufgrund von Datenschutzbestimmungen habe Vorrang gegenüber den Regeln zur Archivierung im Landeshauptarchiv.
http://www.fr-online.de/newsticker/innenministerium-weist-vorwurf-illegaler-aktenvernichtung-zurueck,11005786,21478076.html

ja was denn nun? haben wir das hier nicht auch schon mal durchgekaut,daß es eine gesetzliche Frist zur Löschung von Akten bei den Diensten nicht gibt,allenfalls eine Sperrung und eine Archivierung Vorrang hat?
Seit wann kümmern die sich um Datenschutzvorschriften? Der ist nur dann plötzlich relevant,wenns in den Kram passt.

§ 20 Berichtigung, Löschung und Sperrung von Daten; Widerspruchsrecht

(1) Personenbezogene Daten sind zu berichtigen, wenn sie unrichtig sind. Wird festgestellt, dass personenbezogene Daten, die weder automatisiert verarbeitet noch in nicht automatisierten Dateien gespeichert sind, unrichtig sind, oder wird ihre Richtigkeit von dem Betroffenen bestritten, so ist dies in geeigneter Weise festzuhalten.
(2) Personenbezogene Daten, die automatisiert verarbeitet oder in nicht automatisierten Dateien gespeichert sind, sind zu löschen, wenn 1.ihre Speicherung unzulässig ist oder
2.ihre Kenntnis für die verantwortliche Stelle zur Erfüllung der in ihrer Zuständigkeit liegenden Aufgaben nicht mehr erforderlich ist.

(3) An die Stelle einer Löschung tritt eine Sperrung, soweit 1.einer Löschung gesetzliche, satzungsmäßige oder vertragliche Aufbewahrungsfristen entgegenstehen,
2.Grund zu der Annahme besteht, dass durch eine Löschung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt würden, oder
3.eine Löschung wegen der besonderen Art der Speicherung nicht oder nur mit unverhältnismäßig hohem Aufwand möglich ist.

(4) Personenbezogene Daten, die automatisiert verarbeitet oder in nicht automatisierten Dateien gespeichert sind, sind ferner zu sperren, soweit ihre Richtigkeit vom Betroffenen bestritten wird und sich weder die Richtigkeit noch die Unrichtigkeit feststellen lässt.
(5) Personenbezogene Daten dürfen nicht für eine automatisierte Verarbeitung oder Verarbeitung in nicht automatisierten Dateien erhoben, verarbeitet oder genutzt werden, soweit der Betroffene dieser bei der verantwortlichen Stelle widerspricht und eine Prüfung ergibt, dass das schutzwürdige Interesse des Betroffenen wegen seiner besonderen persönlichen Situation das Interesse der verantwortlichen Stelle an dieser Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung überwiegt. Satz 1 gilt nicht, wenn eine Rechtsvorschrift zur Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung verpflichtet.
(6) Personenbezogene Daten, die weder automatisiert verarbeitet noch in einer nicht automatisierten Datei gespeichert sind, sind zu sperren, wenn die Behörde im Einzelfall feststellt, dass ohne die Sperrung schutzwürdige Interessen des Betroffenen beeinträchtigt würden und die Daten für die Aufgabenerfüllung der Behörde nicht mehr erforderlich sind.
(7) Gesperrte Daten dürfen ohne Einwilligung des Betroffenen nur übermittelt oder genutzt werden, wenn 1.es zu wissenschaftlichen Zwecken, zur Behebung einer bestehenden Beweisnot oder aus sonstigen im überwiegenden Interesse der verantwortlichen Stelle oder eines Dritten liegenden Gründen unerlässlich ist und
2.die Daten hierfür übermittelt oder genutzt werden dürften, wenn sie nicht gesperrt wären.

(8) Von der Berichtigung unrichtiger Daten, der Sperrung bestrittener Daten sowie der Löschung oder Sperrung wegen Unzulässigkeit der Speicherung sind die Stellen zu verständigen, denen im Rahmen einer Datenübermittlung diese Daten zur Speicherung weitergegeben wurden, wenn dies keinen unverhältnismäßigen Aufwand erfordert und schutzwürdige Interessen des Betroffenen nicht entgegenstehen.
(9) § 2 Abs. 1 bis 6, 8 und 9 des Bundesarchivgesetzes ist anzuwenden.
http://www.gesetze-im-internet.de/bdsg_1990/__20.html
Bundesarchivgesetz Gesetz über die Sicherung und Nutzung von Archivgut des Bundes (Bundesarchivgesetz - BarchG) vom 06. Januar 1988 (BGBl. I S. 62), zuletzt geändert durch § 13 Abs. 2 des Informationsfreiheitsgesetzes vom 05. September 2005 (BGBl. I S. 2722)
§ 1 Das Archivgut des Bundes ist durch das Bundesarchiv auf Dauer zu sichern, nutzbar zu machen und wissenschaftlich zu verwerten.
§ 2 (1) Die Verfassungsorgane, Behörden und Gerichte des Bundes, die bundesunmittelbaren Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts und die sonstigen Stellen des Bundes haben alle Unterlagen, die sie zur Erfüllung ihrer öffentlichen Aufgaben einschließlich der Wahrung der Sicherheit der Bundesrepublik Deutschland oder eines ihrer Länder nicht mehr benötigen, dem Bundesarchiv oder in Fällen des Absatzes 3 dem zuständigen Landesarchiv zur Übernahme anzubieten und, wenn es sich um Unterlagen von bleibendem Wert im Sinne des § 3 handelt, als Archivgut des Bundes zu übergeben. Von der Anbietungspflicht ausgenommen sind Unterlagen, deren Offenbarung gegen das Brief-, Post- oder Fernmeldegeheimnis verstoßen würde. Rechtsvorschriften des Bundes, durch die anderen Stellen Aufgaben nach § 1 übertragen sind, bleiben unberührt.

(2) Die gesetzgebenden Körperschaften entscheiden in eigener Zuständigkeit, ob Unterlagen anzubieten und zu übergeben sind.

(3) Unterlagen von nachgeordneten Stellen des Bundes, deren örtliche Zuständigkeit sich nicht auf den gesamten Geltungsbereich dieses Gesetzes erstreckt, sind mit Zustimmung der zuständigen obersten Bundesbehörde dem zuständigen Landesarchiv anzubieten und zu übergeben, wenn die Wahrung schutzwürdiger Belange Dritter im Sinne des Absatzes 4 und der §§ 4 und 5 durch Landesgesetz sichergestellt ist. Die zuständige oberste Bundesbehörde kann solche Unterlagen dem Bundesarchiv anbieten und übergeben, sofern hierfür ein begründetes Interesse des Bundes vorliegt.

(4) Anzubieten und zu übergeben sind auch Unterlagen, die


dem § 30 der Abgabenordnung, dem § 35 des Ersten Buches Sozialgesetzbuch, dem § 32 des Gesetzes über die Deutsche Bundesbank oder dem § 9 des Gesetzes über das Kreditwesen unterliegen, oder
anderen als den in Nummer 1 genannten Rechtsvorschriften des Bundes über Geheimhaltung unterliegen.

Das Bundesarchiv hat von der Übergabe an ebenso wie die abgebende Stelle die schutzwürdigen Belange Betroffener zu berücksichtigen; insbesondere hat es bei Unterlagen mit personenbezogenen Daten bei der Erfüllung seiner Aufgaben die Vorschriften über die Verarbeitung und Sicherung dieser Unterlagen zu beachten, die für die abgebende Stelle gelten.

(5) Soweit gleichförmigen Unterlagen, die in großer Zahl anfallen, bleibender Wert im Sinne des § 3 zukommt, sind Art und Umfang der dem zuständigen Archiv zu übergebenden Unterlagen durch Vereinbarung mit den in Absatz 1 bezeichneten Stellen vorab im Grundsatz festzulegen. Bei maschinell lesbaren Datenträgern ist zusätzlich die Form der Übermittlung der Daten zu vereinbaren; sie hat den allgemein anerkannten Regeln der Technik zu entsprechen. Werden solche Unterlagen, die dem zuständigen Archiv angeboten worden sind, nicht innerhalb von vier Monaten übernommen, ist die anbietende Stelle zu einer weiteren Aufbewahrung der Unterlagen nicht verpflichtet.

(6) Unterlagen, die nach Auffassung der in Absatz 1 genannten Stellen und des zuständigen Archivs von offensichtlich geringer Bedeutung sind, brauchen nicht angeboten zu werden.

(7) Rechtsvorschriften über die Verpflichtung zur Vernichtung von Unterlagen bleiben unberührt.

(8) Unterlagen im Sinne dieses Gesetzes sind Akten, Schriftstücke, Karten, Pläne sowie Träger von Daten-, Bild-, Film-, Ton- und sonstigen Aufzeichnungen, die bei den in Absatz 1 genannten Stellen des Bundes, bei Stellen der Deutschen Demokratischen Republik, bei Stellen der Besatzungszonen, des Deutschen Reiches oder des Deutschen Bundes erwachsen oder in deren Eigentum übergegangen oder diesen zur Nutzung überlassen worden sind.
http://www.bundesarchiv.de/bundesarchiv/rechtsgrundlagen/bundesarchivgesetz/index.html.de

bernhard44
18.01.2013, 15:25
jetzt auch die Bild:

NSU-Untersuchungsausschuss | Geheimdienst wollte Beate Zschäpe anwerben

…aber sie nahm zu viele Drogen


da wird auch klar,woher die "brandneuen" Berichte über die Anwerbung Zschäpes und ihre "Drogensucht" ihren Ursprung haben.
Von nichts kommt das nicht.Muss man natürlich selbstverständlich gleich flankierend zur Rettung eilen.

Drogen...Sucht.....Suchtkrank! Nicht das Beate Zschäpe gar nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden kann.......

solaris
18.01.2013, 15:30
NSU-Skandal
Thüringer Staatsanwalt verdächtigt Verfassungsschutz

18.1.2013

Gab es zwischen dem NSU und dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Verbindungen? Die thüringische Justiz hat einen „ungeheuerlichen“ Verdacht und wirft dem Landesverfassungsschutz Kollaboration vor.
Wurden Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe nach ihrem Untertauchen im Januar 1998 deshalb nicht aufgespürt, weil zwischen der später zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) mutierten Jenaer Gruppe und dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Verbindungen bestanden?

Über einen damals bei der Geraer Staatsanwaltschaft keimenden „ungeheuerlichen“ Verdacht berichtete am Donnerstag Oberstaatsanwalt Gerd Michael Schultz zum Auftakt der Zeugenvernehmungen dem Untersuchungsausschuss, der Fehler und Pannen bei der Aufklärungsarbeit zu der dem NSU angelasteten Mordserie durchleuchten soll. Der Zeuge führte aus, er habe eine Hilfestellung des LfV für das Trio zwar „nicht für wahrscheinlich“ gehalten, doch sei dies ein „möglicher Ermittlungsansatz“ gewesen.
Sehr merkwürdig
Es sei der Staatsanwaltschaft „sehr merkwürdig“ vorgekommen, so Schultz, dass die ansonsten so erfolgreiche Zielfahndung des Landeskriminalamts Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe trotz intensiver Spurensuche einfach nicht habe finden können. Auch die Fahnder hätten sich das nicht erklären können. Diese hätten vermutet, dass die Gruppe Unterstützung erhalten könnte, wobei seinerzeit keine Hinweise auf Hilfe aus der rechtsextremen Szene existiert hätten.
(...)
Erschütternder Befund
Zum Erstaunen der Abgeordneten berichtete Schultz, dass Vertreter des Geheimdiensts bei der Staatsanwaltschaft Einsicht in Ermittlungsakten zu Angehörigen der rechtsextremen Szene nehmen konnten. Im Gegenzug habe man aber nur wenig brauchbare Informationen vom LfV erhalten: Das sei eine „Einbahnstraße“ gewesen, „die haben uns abgeschöpft“.
Unions-Sprecher Clemens Binninger kritisierte es als „erschütternden Befund“, dass in den Neunzigern in Thüringen zwar über 100 Ermittlungsverfahren gegen Rechtsextremisten eingeleitet worden seien, die aber nur in wenigen Fällen in eine Verurteilung gemündet seien. Das sei „frustrierend“ gewesen, räumte Schultz ein, schließlich habe er „angeklagt, wo es nur ging“. Vor Gericht hätten die Beweise aber oft nicht ausgereicht.

http://www.migazin.de/2013/01/18/thuringer-staatsanwalt-verdachtigt-verfassungsschutz/

solaris
18.01.2013, 15:45
Drogen...Sucht.....Suchtkrank! Nicht das Beate Zschäpe gar nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden kann.......

Typisch Bild/Welt/Springer mit dieser Wertung in die Irre führen zu wollen.Behaupten kann man viel.
Meine Schlußsätze beziehen sich auf den Artikel,den der Bundestag veröffentlichte und die Reaktion anderer Medien darauf
Wenn sie natürlich eine V-Frau gewesen ist, wird man(von interessierter Seite) versuchen,sie mehr oder weniger elegant aus der Schusslinie(ups!) zu bekommen.Trau,schau,wem (Take Care in Whom You Trust!)

solaris
18.01.2013, 17:29
un auch Focus:

NSU-Terroristin als potentielle Informantin-Verfassungsschützer prüften Anwerbung
von Beate Zschäpe
18.1.2013

Der Thüringer Verfassungsschutz hat angeblich Ende der 90er-Jahre erwogen, die spätere Rechtsterroristin Beate Zschäpe als Informantin anzuwerben. Das es nicht dazu kam, lag angeblich an ihrem damaligen Drogenkonsum.
In einer Sitzung des Neonazi-Untersuchungsausschusses im Bundestag zitierte der Unionsobmann Clemens Binninger (CDU) am Donnerstag aus der Befragung eines Ex-Verfassungsschützers aus Thüringen. Dieser gab demnach vor etwa einem Jahr zu Protokoll, der Landes-Verfassungsschutz habe eine solche Zusammenarbeit mit der späteren Rechtsterroristin Beate Zschäpe geprüft, wegen Zschäpes Drogenkonsum aber davon abgesehen.

https://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/nsu-terroristin-als-potentielle-informantin-verfassungsschuetzer-prueften-anwerbung-von-beate-zschaepe_aid_900519.html

richtig toll,dieses "angeblich" hätten se besser mal früher eingesetzt.Dumm,wenn man nicht mehr zurück kann.


damals ja und was war später oder bis zuletzt?
Von "keinerlei Wissen und Kontakt" bis zu den jetzigen "damaligen Anwerbeversuchen" - alles dabei.
Wenn diese (sachlich bleiben) mit dem hier durchkommen.kommen sie künftig mit allem durch.
Keine Lüge kann dämlich genug sein,daß sie der deutsche Michel nicht glaubt.
Die Linke steht immer noch dumm im Raum und sieht den Wald vor lauter Bäumen nicht!

kann man gar nicht soviel fressen.........!

solaris
18.01.2013, 18:40
Politik : Wenige Strafen für Neonazis in Thüringen Justiz stellte Verfahren
in den 90ern häufig ein.

18.1.2013

Berlin - Kriminelle Neonazis in Thüringen mussten in den 1990er Jahren die Justiz offenbar kaum fürchten. Von 130 Verfahren gegen Mitglieder der Kameradschaft „Thüringer Heimatschutz (THS)“ haben Gerichte insgesamt 91 eingestellt, trotz teilweise gravierender Tatvorwürfe. Das geht aus einer Liste der Thüringer Polizei aus dem Jahr 2001 hervor, die dem CDU-Obmann im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages, Clemens Binninger, vorliegt.
http://www.tagesspiegel.de/politik/wenige-strafen-fuer-neonazis-in-thueringen-justiz-stellte-verfahren/7650016.html

solaris
18.01.2013, 21:12
Rechtes Doppelspiel

Verfassungsschutz schöpfte Polizei ab. War er auch in die Bildung des NSU verstrickt?

18.1.2013

Der Staat kann sich Polizisten wie Mario Melzer nur wünschen. Der Kriminalhauptmeister, in den neunziger Jahren in der Thüringer »Sonderkommission Rechtsextremismus« (Soko Rechts) tätig
(...)
Und doch – oder gerade deshalb – war Melzers Weg vor den Ausschuß mühevoll. Vor Weihnachten stellte der Beamte einen Antrag auf Akteneinsicht bei seinem Dienstherren, um sich vorbereiten zu können. Erst Anfang dieser Woche wurde seinem Ersuchen stattgegeben. In den von Melzer einst selbst erstellten Sachakten, die ihm schließlich vorgelegt wurden, fehlten nach seiner Erinnerung grundlegende Dokumente. Während Melzers Zeit bei der Soko Rechts vernetzten sich die braunen Kameradschaften, aus lokalen Gruppen entstand der »Thüringer Heimatschutz« (THS). Schon 1995 war seine Truppe mit Strukturermittlungen gegen die Rudolstädter Neonaziszene befaßt, die jungen Rechten aus Südthüringen übten noch Kriegsspiele im Wald.
Schon damals hatte Melzer ein mulmiges Gefühl: Angehörigen der rechten Szene, die sich der Polizei offenbaren wollten, sei die Zusicherung von Vertraulichkeit verwehrt worden: »Da gingen Topquellen verloren«. Kollegen bei der Polizei hätten, »im zweiten Dienstprogramm«, auch dem Verfassungsschutz zugearbeitet. Geheimdienstler gingen ein und aus bei der Soko, lasen Unterlagen, stöberten in Vernehmungsprotokollen: »Das war eine Einbahnstraße«, klagt Melzer.
(...)
Der Zeuge hat seine eigene Theorie zum atemberaubenden Tempo, in dem sich aus tumben Dorfnazis schlagkräftige Strukturen bildeten – eine »Hypothese«, denn Polizisten, so Melzer, arbeiten eben mit Varianten. Die geheimnisumwitterte »Operation Rennsteig«, in den neunziger Jahren vom Verfassungsschutz, dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) inszeniert, passe ins Bild: Überall dort, wo der namensgebende Wanderweg verlaufe, hätten sich Stützpunkte des THS herausgebildet, koordiniert vom »Vertrauensmann« Brandt. Daß auch unter den drei NSU-Mitgliedern Spitzel gewesen sein könnten, hält er nicht für ausgeschlossen – schon das Abtauchen des Trios nach der verpatzten Durchsuchung der Jenaer Bombenwerkstatt könne fingiert gewesen sein, schließlich habe die Garage einem Polizisten gehört: »Gute Voraussetzungen für Überwachung«.
(...)
Vielleicht hätte Achim Koch, Leiter der »EG Zentralstelle Extremismus«, einer Nachfolgeeinheit der Soko, dazu etwas sagen können. Koch allerdings beging Selbstmord, er soll sich mit einer Hundeleine an seiner Kellertreppe erhängt haben. Der Abschiedsbrief, den er hinterließ, wurde postwendend als »Verschlußsache« deklariert. Sein Inhalt ist bis heute geheim.
http://www.jungewelt.de/2013/01-19/042.php

solaris
18.01.2013, 22:18
darf nicht fehlen:
Rechtsterrorismus: Zschäpes Drogenkonsum verhinderte Karriere als V-Frau


Von Julia Jüttner (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632088,00.html)


Die NSU-Rechtsterroristen waren keine Informanten des Verfassungsschutzes - hieß es bislang. Nun ist die Aussage eines Verfassungsschützers aufgetaucht, wonach Beate Zschäpe durchaus in der engeren Auswahl gewesen sei. Doch ihr Drogenkonsum habe sie als Kandidatin disqualifiziert.

Es gab Zeiten in den neunziger Jahren, da wurde in der Jenaer Neonazi-Szene vermeintlich mächtig gekokst. Geschichten, die nun wieder ins Gedächtnis drängen.

Denn der Thüringer Verfassungsschutz soll Beate Zschäpe als Informantin nur deshalb nicht angeworben haben, weil sie Drogen konsumierte. Das gab der Neonazi-Untersuchungsausschuss des Bundestags bekannt. Ein ehemaliger Verfassungsschützer aus Thüringen soll Ende Februar 2012 bei der Befragung der Schäfer-Kommission - die die Arbeit der Thüringer Behörden im Fall NSU untersuchte - zu Protokoll gegeben haben, dass in den neunziger Jahren eine Zusammenarbeit mit Zschäpe durchaus in Erwägung gezogen worden sei.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/beate-zschaepe-drogen-und-anwerbung-des-verfassungsschutzes-a-878377.html

auf der Seite noch:
Beate Zschäpes unbekannte Seite: "Völlig unauffällig, ein bisschen schüchtern" (http://www.spiegel.tv/filme/magazin-portrait-beate-zschaepe/)

:muaha:
Drogen gehen immer,sowie Kinderpornographie auf dem Rechner/Handy oder Nutten,wenn mal wieder ein hohes Tier "geschasst" werden muss.
Wahlweise auch verunfallt,vergiftet oder verfallschirmt.
Die Handschrift ist klar.

Nereus
19.01.2013, 01:30
Ich hätte mal eine Frage:

Ab wann ging die Meldung raus, dass sich die beiden Uwes umgebracht hätten?

Hier in Thread (der Wert für die Geschichtsschreibung hat) finde ich die erste Meldung am 08.11. Beitrag 300 (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=4956991&viewfull=1#post4956991).

Interessanterweise wird dort behauptet, das Wohnmobil wäre explodiert.

"Wohnwagen explodierte nach Banküberfall"

Das sagte übrigens am 05.11 Frau Zschäpe auch den Angehörigen der Uwes. Problem: Die Gasherde im Wohnwagen waren zwar aufgedreht, jedoch kam es zu keiner Explosion.

Die Meldung kam abens im Radio/TV und konnte von Zschäpe in ihrem Nachtquartier erfahren worden sein. Auch stand es am 5.11.11 in den Morgenzeitungen, die Zschäpe sich am Bahnhof besorgte und von wo sie dann die Eltern anrief.

Erste Meldungen kamen am 4.11.11 über BILD.de und t-oneline.

04.11.2011 — 14:51 Uhr FREITAG, BILD.de
Sprengten sich Täter in die Luft?

Zwei Leichen nach Bankraub in Eisenach gefunden
Erfurt – Bankraub mitten in Eisenach! Zwei Männer überfallen eine Sparkasse, verletzen einen Angestellten und rennen davon. Wenig später explodiert ein Wohnmobil – und die Feuerwehr findet darin zwei Leichen.
Haben sich die Bankräuber in die Luft gesprengt?
Groß-Alarm in Eisenach! Gegen 9.30 Uhr stürmten zwei maskierte Männer eine Bank, bedrohten die Angestellten mit einer Pistole. Ein Bank-Mitarbeiter wurde durch einen Schlag auf den Kopf verletzt! Das teilte die Polizeidirektion Gotha mit.
Die Räuber konnten mit ihrer Beute fliehen – wie viel Geld sie geraubt haben, ist noch nicht bekannt.
Wenig später die Wende! Nach BILD-Informationen fahndete die Polizei aufgrund eines Hinweises nach einem weißen Wohnmobil.
Gegen 12 Uhr entdecken die Beamten das Fahrzeug. Als sie sich dem Wohnmobil nähern, hören sie zwei Knall-Geräusche aus dem Wagen. Wenig später geht das Fahrzeug in Flammen auf!
Die Feuerwehr löscht das Feuer und findet im Wohnmobil zwei männliche Leichen! Dass es sich dabei um die Bankräuber handelt, möchte die Polizei bislang weder bestätigen noch ausschließen.
HTTP://WWW.BILD.DE/NEWS/INLAND/BANKUEBERFALL/BANKUEBERFALL-EISENACH-TOTE-20825362.BILD.HTML

04.11.2011, 16:51 Uhr , dapd, t-oneline regional

Polizei entdeckt nach Bankraub in Eisenach zwei Brandleichen
Auf der Suche nach zwei Bankräubern in Eisenach hat die Polizei am Freitag zwei Leichen in einem ausgebrannten Wohnmobil entdeckt. Ein Zusammenhang mit dem Überfall am Vormittag könne nicht ausgeschlossen werden, teilte die Polizei mit. Die Beamten waren im Zuge der Fahndung Hinweisen nach einem weißen Wohnmobil nachgegangen.
Als sie sich dem Fahrzeug näherten, hörten sie den Angaben zufolge zwei Knallgeräusche. Anschließend sei in dem Wohnmobil Feuer ausgebrochen. Die alarmierte Feuerwehr löschte den Brand. Über die Identität der beiden Leichen und die genauen Umstände ihres Todes konnte die Polizei zunächst keine Angaben machen.
Bei dem Überfall auf eine Sparkasse in Eisenach war am Freitagvormittag ein Angestellter durch einen Schlag an den Kopf verletzt worden. Die beiden Täter verfügten über "pistolenähnliche Gegenstände". Ob es sich um echte Waffen handelte, war zunächst unklar. Die äußerst resolut vorgehenden Täter erbeuteten Bargeld und konnten fliehen.
Über die Höhe der erbeuteten Summe wollte die Polizei keine Angaben machen. Zum Zeitpunkt der Tat hielten sich laut den Ermittlern neben Angestellten auch Kunden in der Bank auf. http://regionales.t-online.de/polizei-entdeckt-nach-bankraub-in-eisenach-zwei-brandleichen/id_51197522/index

NEREUS:
#8510 (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5840852&viewfull=1#post5840852)

Nereus
19.01.2013, 03:26
@ fatalist

55 Ceskas mit Schalldämpfer für „Nasse Sachen“

1. Im Ostblock gab es eine Planwirtschaft, auch in der DDR und bei der CSSR-Firma Ceska Z.
2. Derartige Waffen werden nicht im normalen Polizei- und Militärdienst eingesetzt.
3. Es sind Killer-Waffen zum lautlosen Töten durch Geheimdienste für ihre „Nassen Sachen“
#9218 Nasse Sachen (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5999939&viewfull=1#post5999939)
Die Stasi verfügte über getarnte Ceskas im Schieß-Koffer (klick) (http://www.runde-ecke-leipzig.de/sammlung/index.php?inv=15384). Angeblich für die Grenzkontrollstellen wird heute gesagt. Aber dort wurden angebliche Straftäter von Militärpersonen mit offen im Anschlag gehaltenen Maschinen-Waffen gestellt und umstellt.
4. Irgendwann muß bei einer Besprechung der Ostblockgeheimdienste der Gebrauch von Schalldämpferpistolen besprochen worden sein. (Verräter, Fahnenflüchtige, Oppositionelle im Ausland, Feindorganisationen wie KgU oder kommerzielle Schweizer Fluchhelfer)
5. 31 abgezählte und eingeplante Ceskas SD übernahm die Stasi von den 55 insgesamt geplanten.
6. Die anderen wurden nicht mehr benötigt, weil andere Tschekisten-Organisationen lieber weiter mit Giftregenschirmen und getarnten Unfällen arbeiten wollten.
7. Die 24 Alt-Ceskas mit rundem Abzugsbügel am Lager wollte, nach der Ostblockauflösung, die nun privatwirtschaftlich kalkulierende Waffenfirma aber nicht verschrotten. Andere, westliche Interessenten meldeten offenbar schon Bedarf an.
8. Der Ceska-Vertreter L. reiste also in die Schweiz, gründete 1993 eine Waffenverkaufsfirma und bot den Restposten von 24 Ceskas SD aus dem Prager- oder Brünner-Lagerbestand über Inserate an.
9. Ein Großteil der Waffen übernahm Franz Schläfli & Co., Schweiz, Ausrüster von Antiterroreinheiten und Privatarmeen, sowie von geheimen Diensten. („A-Teams“)

21.06.2010 Schweizer PolBericht: (http://www.polizeibericht.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_Die_Spur_fuehrt_in_die_Schweiz_-__300000_Euro_Belohung_-_Fahndung_nach_der_Tatwaffe_Ceska_Modell_83.html)

Die Tatwaffe Pistole Ceska, Modell 83, Kaliber 7,65 Mm., ist gemäß jüngsten Ermittlungen des BKA eine der Waffen, die bei einer Lieferung von 24 Pistolen dieses Typs (jeweils mit Schalldämpfer) im Jahr 1993 vom tschechischen Hersteller Ceska Zbrojovka an den schweizerischen Waffenimportör LUXIK in Derendingen versandt worden war.

Die nach Deutschland exportierten Pistolen kommen aus nicht näher bezeichneten Gründen "nicht in Frage" (vermutlich Polizeiwaffen oder Ähnliches). 16 weitere Waffen aus dieser Spezial-Kleinserie konnten inzwischen ermittelt und beschossen werden. Sie scheiden als Tatwaffe definitiv aus.

28.06.12 BKA: (http://www.bka.de/nn_238144/DE/ThemenABisZ/UntersuchungsausschussNSU/untersuchungsausschussNSU__node.html?__nnn=true)

Dass es sich um eine spezielle Ceska mit einem Schalldämpfer gehandelt hat, wussten wir aufgrund der kriminaltechnischen Untersuchungen an weniger deformierten Munitionsteilen erst ab Mai 2006. Erst daraufhin konnten über den Rechtshilfeweg in Tschechien Abklärungen laufen, wie viele derartige Waffen sich im Umlauf befinden konnten. Die von dort erhaltene Auskunft, die im Übrigen eine zu geringe Zahl zum Inhalt hatte und die Schweiz unerwähnt ließ, hatte Ermittlungen im Libanon und in Italien zur Folge, die allerdings ergebnislos verliefen.
...an den schweizerischen Waffenimportör LUXIK in Derendingen versandt worden war.... (L. war ein tschechischer Vertreter der Prager Waffenfabrik in der Schweiz)
....Die nach Deutschland exportierten Pistolen.... (nicht BRD, sondern DDR)
.... über den Rechtshilfeweg in Tschechien , die von dort erhaltene Auskunft ... ließ die Schweiz unerwähnt, dahere Ermittlungen im Libanon und in Italien ...
Desinformation und falsche Fährten. Was steckt alles dahinter: Stasischützer oder krumme Geschäftemacher?

Hier wurde schon erwähnt, daß der selbständige Denker Ramelow über Spuren ins Ausland berichtete. Was meinte er damit genau?

fatalist
19.01.2013, 06:32
Ich hätte mal eine Frage:
Ab wann ging die Meldung raus, dass sich die beiden Uwes umgebracht hätten?

am 4.11.2011, das dauert 10 Sekunden, das herauszugoogeln, wenn man "Bankräuber Eisenach Selbsmord" eingibt, und den Suchzeitraum auf 4.11.-7.11.2011 begrenzt.


Täter nach Banküberfall in Eisenach vermutlich tot gefunden ... (http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Taeter-nach-Bankueberfall-in-Eisenach-vermutlich-tot-gefunden-1870912970)www.thueringer-allgemeine.de/.../Taeter-nach-Bankueberfall-in-Eise...

4. Nov. 2011 - Nach Sparkassenraub: Sonderkommission vermutet Selbstmord


Montag, 07.11.2011 16:58
Die mutmaßlichen Rechtsterroristen Böhnhardt und Mundlos hatten sich am 4. November 2011 nach einem Banküberfall in Eisenach in ihrem Wohnmobil erschossen, als die Polizei sie entdeckt hatte
http://www.focus.de/fotos/die-mutmasslichen-rechtsterroristen-boehnhardt-und-mundlos-hatten_mid_977371.html

Wir hatten das übrigens hier im Thread vor gar nicht allzu langer Zeit, als es nämlich darum ging, wann Zschäpe vom Eisenacher Bankraub und den beiden Toten im Wohnmobil aus den Medien erfahren haben konnte: Lange bevor sie Mutter Böhnhardt anrief.

Vielleicht beantwortest Du auch mal die an Dich gerichteten Fragen:
Hat der NSU oder sein Umfeld das "Bekennervideo" gefertigt?
Wenn ja, wo sind die Beweise?
Wenn nein, warum schreibts Du das immer noch so auf Deinem Blog?

fatalist
19.01.2013, 07:00
Geheimdienst unter Verdacht
2. Untersuchungsausschuss (Rechtsterrorismus) - 17.01.2013

http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_029/01.html

da wird auch klar,woher die "brandneuen" Berichte über die Anwerbung Zschäpes und ihre "Drogensucht" ihren Ursprung haben.
Von nichts kommt das nicht.Muss man natürlich selbstverständlich gleich flankierend zur Rettung eilen.

Ablenkend desinformierend, die Dreckspresse wie sie leibt und lebt.

fatalist
19.01.2013, 07:09
@ fatalist
...
....Die nach Deutschland exportierten Pistolen.... (nicht BRD, sondern DDR)

Ja ja, die berühmten STASI-Ceskas mit Schalldämpfer. Elsässer lässt grüssen ;)
Ich glaube nicht daran, dass sie vor 1993 ausgeliefert wurden, das ist aber egal: Die Morde fanden in den 2000ern statt.

Meine These ist nach wie vor, dass die Waffe präpariert und dem NSU untergeschoben wurde, und dass Beate Zschäpe durch Zufall einen Anschlag überlebte. Als das Haus in Zwickau in die Luft flog.

fatalist
19.01.2013, 07:18
Drogen...Sucht.....Suchtkrank! Nicht das Beate Zschäpe gar nicht für ihre Taten verantwortlich gemacht werden kann.......

Verjährt, die TNT-Geschichte von 1998 ebenso wie die "Drogengeschichten" davor.
Ist eh alles Desinfo, um von dem Verdacht abzulenken, dass der Thüringer VS die Auffindung "seines NSU" verhindert haben könnte.

Erstaunlich ist eigentlich nur die Geschlossenheit von TAZ bis WELT, wenn es ums Vertuschen/Ablenken geht.
Sieht fast nach Briefing aus, nach Sprachregelung.

Die Anwälte der Angeklagten sollten endlich die 488 Seiten Anklageschrift leaken.

solaris
19.01.2013, 09:11
Von René Heilig
17.01.2013

Ungeheurer Mut zur Lücke
Thüringer Oberstaatsanwalt sagt heute vor NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages aus


Heute hat der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages drei Zeugen aus Thüringen geladen: Einen Oberstaatsanwalt, einen Polizisten und den Vize des Landesverfassungsschutzes.
Bisher ließen Schultz' ungeheuer große Erinnerungslücken den Verdacht aufkommen, dass ihm jemand von ministeriellen Höhen herab Hinweise zum Umgang mit dem Phänomen Rechtsextremismus zukommen ließ. Selbst wenn das so ist, es zuzugeben wäre Selbstmord. Mehr als nur ein Verdacht ist es, dass der Verfassungsschutz sehr interessiert war an der Arbeit der Staatsanwälte. Schultz hat den Geheimdienstlern alle Informationen gegeben, die die haben wollten. Bekommen hat er so gut wie keine. Regelmäßig »abgeschöpft« habe er sich gefühlt, gab er vor dem Erfurter Untersuchungsausschuss zu Protokoll. Und zwar nicht nur von Landesagenten, sondern auch vom Bundesamt und dem MAD.
Ein Agent des Landesamtes habe dem Staatsanwalt zu verstehen gegeben, dass er gefälligst die Hände vom Anführer der Thüringer Heimatschützer, Tino Brandt, lassen soll. Mario Melzer, der Polizist, der auch für heute geladen ist, erinnert sich, dass der Begriff »Hexenjagd« gefallen sei. Der Kriminalhauptmeister berichtete auch, dass ein für Brandts Verbrechen zuständiger Amtsrichter Besuch von zwei namenlosen Verfassungsschützern erhalten hat. Die erzählten dem Gerichtsmann so ganz nebenbei, die Nazis führten Todeslisten. Dass der Name des Richters erfasst war, könnte sein zurückhaltendes Agieren in der Verhandlung erklären.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/810163.ungeheurer-mut-zur-luecke.html

18.01.2013
Schnüffelei beim Staatsanwalt

Neuer Verdacht gegen Verfassungsschutz / BKA behinderte NSU-Fahndung
Blieben die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe nach ihrem Untertauchen im Januar 1998 bis Ende 2011 unentdeckt, weil sie Hilfe vom Verfassungsschutz bekamen? Dieser alte Verdacht bekam gestern im Bundestagsuntersuchungsausschuss erneut Nahrung.
http://www.neues-deutschland.de/artikel/810282.schnueffelei-beim-staatsanwalt.html

Es wird allgemein zwar immer behauptet,man wüsste ziemlich sicher,daß die 3 für die Morde an den Migranten und den Polizisten verantwortlich sind,aber zumindest ist das Wort "Pannen" nicht mehr so häufig zu lesen.

fatalist
19.01.2013, 09:12
Bundestagsbericht vom 17.1.2013
http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_029/01.html


Geheimdienst unter Verdacht
2. Untersuchungsausschuss (Rechtsterrorismus) - 17.01.2013
Berlin: (hib/KOS) Wurden Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe nach ihrem Untertauchen im Januar 1998 deshalb nicht aufgespürt, weil zwischen der später zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) mutierten Jenaer Gruppe und dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Verbindungen bestanden? Über einen damals bei der Geraer Staatsanwaltschaft keimenden „ungeheuerlichen“ Verdacht berichtete am Donnerstag Oberstaatsanwalt Gerd Michael Schultz zum Auftakt der Zeugenvernehmungen dem Untersuchungsausschuss, der Fehler und Pannen bei der Aufklärungsarbeit zu der dem NSU angelasteten Mordserie durchleuchten soll. Der Zeuge führte aus, er habe eine Hilfestellung des LfV für das Trio zwar „nicht für wahrscheinlich“ gehalten, doch sei dies ein „möglicher Ermittlungsansatz“ gewesen.

Konnten weisungsgebundene Staatsanwälte natürlich nicht aufklären, ihnen fehlten schlicht die Mittel dazu.
Richter können sowas in der BRD auch nicht aufklären, aus denselben Gründen.


Es sei der Staatsanwaltschaft „sehr merkwürdig“ vorgekommen, so Schultz, dass die ansonsten so erfolgreiche Zielfahndung des Landeskriminalamts Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe trotz intensiver Spurensuche einfach nicht habe finden können. Auch die Fahnder hätten sich das nicht erklären können. Diese hätten vermutet, dass die Gruppe Unterstützung erhalten könnte, wobei seinerzeit keine Hinweise auf Hilfe aus der rechtsextremen Szene existiert hätten. Laut Schultz wurde der Verdacht gegen den Geheimdienst zusätzlich genährt, weil sich auch Tino Brandt als Anführer des rechtsextremen Thüringer Heimatschutzes (THS), bei dem einst auch Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe aktiv waren, als V-Mann des Verfassungsschutzes entpuppt habe, was man sich in seiner Behörde lange Zeit nicht habe vorstellen können.

Hilfe beim Untertauchen hatte der NSU durchaus: Thomas Starke, Spitzel der Berliner Polizei und "TNT"-Lieferant, half ihnen und brachte sie in Chemnitz unter. Thino Brandt flog erst 2001 auf, da waren die 3 vom NSU schon 3 Jahre lang "verschwunden".



Nach Angaben von Schultz schickte die Staatsanwaltschaft schließlich einen Brief mit 22 detaillierten Fragen an die LfV-Spitze. Unter anderem habe man wissen wollen, ob der Geheimdienst über Erkenntnisse zum Aufenthaltsort des Trios verfüge oder ob jemand aus dessen Reihen für das LfV arbeite. In der Folge sei ein Vertreter dieser Behörde, nach der Erinnerung des Zeugen möglicherweise der damals amtierende Vizechef Peter Jörg Nocken, in Gera erschienen und habe alle Fragen knapp mit Nein beantwortet. Schultz: „So etwas habe ich nie mehr erlebt.“ Nocken soll noch im Laufe des Donnerstags vor dem Ausschuss als Zeuge auftreten.

Nocken in Beugehaft nehmen, sonst singt der nicht. Wird aber nicht passieren. Eher geht der "hops" als dass er singt.


Grünen-Obmann Wolfgang Wieland indes warf der Staatsanwaltschaft vor, ebenfalls ihrer Verantwortung nicht gerecht geworden zu sein. So habe man Unterlagen der Zelle wie etwa Adressenlisten, die im Januar 1998 bei der Suche nach Bombenmaterial in drei Jenaer Garagen entdeckt wurden, nicht gründlich ausgewertet, obwohl solche Dokumente für die Zielfahnder eine „Goldgrube hätten sein können“. 2 der 5 jetzt Angeklagten standen auf den Listen, samt Telefonnummern.

Ich nehme an, es erging eine Weisung an die STaatsanwaltschaft.



Zum Erstaunen der Abgeordneten berichtete Schultz, dass Vertreter des Geheimdiensts bei der Staatsanwaltschaft Einsicht in Ermittlungsakten zu Angehörigen der rechtsextremen Szene nehmen konnten. Im Gegenzug habe man aber nur wenig brauchbare Informationen vom LfV erhalten: Das sei eine „Einbahnstraße“ gewesen, „die haben uns abgeschöpft“.
Der VS musste doch wissen, was die leitenden Ermittler wussten. Wie sollte er sonst "seinen NSU" schützen?

Der Oberstaatsanwalt Schultz ist entweder bescheuert, oder er lügt: Wenn die Staatsanwälte dem VS misstrauen, dann lassen sie ihn nicht Akteneinsicht in die Fahndungsakten nehmen.
Das versteht jedes 8-jährige Kind.


Unions-Sprecher Clemens Binninger kritisierte es als „erschütternden Befund“, dass in den Neunzigern in Thüringen zwar über 100 Ermittlungsverfahren gegen Rechtsextremisten eingeleitet worden seien, die aber nur in wenigen Fällen in eine Verurteilung gemündet seien. Das sei „frustrierend“ gewesen, räumte Schultz ein, schließlich habe er „angeklagt, wo es nur ging“. Vor Gericht hätten die Beweise aber oft nicht ausgereicht.
Lenk nicht vom Thema ab, Du Unions-Pfeife, elende :fuck:



SPD-Obfrau Eva Högl warf den thüringischen Sicherheitsbehörden vor, die Ermittlungen der Polizei behindert zu haben. Petra Pau (Linke) fragte, warum Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe über viele Jahre unbehelligt blieben, obwohl die Rechtsextremisten fest im Blick des Geheimdiensts gewesen seien. FDP-Sprecher Hartfrid Wolff zeigte sich verwundert, dass das LfV an dieser Szene „eng dran war“ und die Jenaer Zelle trotzdem habe untertauchen können.
Dieser Trottel "Hartfrid" schlägt sie alle locker in Sachen Blödheit, und das ist schon schwer, wenn Petra Pau mit dabei ist.
Karl Murx, Du hast den Falschen angemailt?
Oder sind die alle derart blöde?

Hartfrid, alter Nixmerker, die Bullen haben Böhnhardt während der Razzia gewarnt, und da ist er einfach so weggefahren, niemand folgte ihm. Schlaf weiter, Hartfrid.

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http://www.youtube.com/watch?v=2Qrkqq3idNQ


Nach Angaben des Vorsitzenden Sebastian Edathy (SPD) ist der Ausschuss gewillt, angesichts der Fülle der noch anstehenden Zeugenvernehmungen den Abschlussbericht des Gremiums erst in der Sommerpause zu erstellen und dann Ende August oder im September in einer Sondersitzung des Bundestags zu diskutieren. Dies müsse jetzt in den Fraktionen geklärt werden.
Dann klär mal schön, Obervertuscher.
Die richtigen Fragen stellt ihr sowieso nicht, ihr Luschen.

solaris
19.01.2013, 09:20
Bundestagsbericht vom 17.1.2013
http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_029/01.html
Der Oberstaatsanwalt Schultz ist entweder bescheuert, oder er lügt: Wenn die Staatsanwälte dem VS misstrauen, dann lassen sie ihn nicht Akteneinsicht in die Fahndungsakten nehmen.
Das versteht jedes 8-jährige Kind.

glaube nicht,daß Schultz bescheuert war oder gelogen hat.
Aus dem Artikel des "Neuen Deutschlands":


"Bisher ließen Schultz' ungeheuer große Erinnerungslücken den Verdacht aufkommen, dass ihm jemand von ministeriellen Höhen herab Hinweise zum Umgang mit dem Phänomen Rechtsextremismus zukommen ließ. Selbst wenn das so ist, es zuzugeben wäre Selbstmord.
(...)
Ein Agent des Landesamtes habe dem Staatsanwalt zu verstehen gegeben, dass er gefälligst die Hände vom Anführer der Thüringer Heimatschützer, Tino Brandt, lassen soll. Mario Melzer, der Polizist, der auch für heute geladen ist, erinnert sich, dass der Begriff »Hexenjagd« gefallen sei. Der Kriminalhauptmeister berichtete auch, dass ein für Brandts Verbrechen zuständiger Amtsrichter Besuch von zwei namenlosen Verfassungsschützern erhalten hat. Die erzählten dem Gerichtsmann so ganz nebenbei, die Nazis führten Todeslisten. Dass der Name des Richters erfasst war, könnte sein zurückhaltendes Agieren in der Verhandlung erklären."

Der Wink mit dem Zaunpfahl!
Bedrohung und Erpressung abwegig?

War der gesprengte Briefkasten Edathys auch so ein Wink?
Wurde das deshalb so breitgetreten in der Öffentlichkeit? war das die Warnung an alle anderen,sich bedeckt zu halten?
Anders kann man sich Weigerung,endlich mal die richtigen,zentralen Fragen zu stellen und zu beantworten.nicht mehr erklären.

fatalist
19.01.2013, 09:43
glaube nicht,daß Schultz bescheuert war oder gelogen hat.
Aus dem Artikel des "Neuen Deutschlands":

Musste googeln :(
http://www.neues-deutschland.de/artikel/810163.ungeheurer-mut-zur-luecke.html

Na ja, es ging um den V-Mann Thino Brandt, DIE TopQuelle der Schlapphüte, TH VS, BfV und MAD.
Eine generelle Weisung hat Schultz wohl kaum erhalten.


Mario Melzer, der Polizist, der auch für heute geladen ist, erinnert sich, dass der Begriff »Hexenjagd« gefallen sei. Der Kriminalhauptmeister berichtete auch, dass ein für Brandts Verbrechen zuständiger Amtsrichter Besuch von zwei namenlosen Verfassungsschützern erhalten hat. Die erzählten dem Gerichtsmann so ganz nebenbei, die Nazis führten Todeslisten. Dass der Name des Richters erfasst war, könnte sein zurückhaltendes Agieren in der Verhandlung erklären

Was ist denn ein Kriminalhauptmeister? Nicht einmal ein Kommissar?
Ich glaube das so nicht, dass ein Amtsrichter bedroht worden sein soll, der eh nur Lappalien verhandelt.

Es müsste dann so laufen, dass der Richter die Verfahren abwürgt, und die Staatsanwaltschaft keine Berufung einlegt.
Alles auf Anweisung der Landesregierung, weil der VS die darum bittet?
Könnte sein, bin da aber skeptisch...




War der gesprengte Briefkasten Edathys auch so ein Wink?
Wurde das deshalb so breitgetreten in der Öffentlichkeit? war das die Warnung an alle anderen,sich bedeckt zu halten?
Anders kann man sich Weigerung,endlich mal die richtigen,zentralen Fragen zu stellen und zu beantworten.nicht mehr erklären.

Schau in den AUFTRAG des Untersuchungsausschusses, habe ich hier alles reinkopiert.
Da steht nichts drin von Aufklärung, ob der NSU die Morde begangen hat. Das wird vorausgesetzt, nicht hinterfragt.

Du solltest nicht drauf reinfallen ;)

Nereus
19.01.2013, 11:51
....Ich glaube nicht daran, dass sie vor 1993 ausgeliefert wurden, das ist aber egal: Die Morde fanden in den 2000ern statt....

Richtig: Die Spezial-Ceskas wurden nicht vor 1993 "ausgeliefert", aber vor 1993 in der ehemaligen CSSR produziert. Erst 1993 gründete der Tscheche L. seine Waffenfirma in der Schweiz als Vertreter der tschechischen Waffenschmiede Ceska Z. und versuchte die Altbestände der 24 Rest-Ceskas aus der Produktion für die Ostblockgeheimdienste zu vermarkten. Die Schweiz war interessant, weil sich da seit eh und je die Diplomaten, Geheimdienste und Mafiosis tummelten.

Schweiz und Ceska ist insofern wichtig, weil dort die Dönermordwaffe über den Ladentisch ging und 8 Exemplare nicht mehr auffindbar waren oder versteckt gehalten wurden. Einer, der ZWEI Exemplare als angeblicher Strohmann für andere kaufte, wollte erst diese offenkundige Tatsache ableugnen. Der Hintermann, der die Tat-Ceska kaufte und sein Unwesen in Thüringen für kurze Zeit trieb, stritt auch alles ab: seinen Strohmann, dessen Einlassungen, seinen Ceska-Besitz... Nun ist er auch verstorben und kann nichts mehr aussagen oder leugnen.

Dieser geheimnisvolle „Schweizer“ Geschäftsmann betrieb nach der Wende in Thüringen einen Auto-Service mit dem eigenartigen aber programmatischen Namen „Sidonia“. War er ein Autoschieber mit Hilfe Jenaer-Autoknacker, und mit Verbindung zu türkischen, polnischen und weißrussischen Autoschieberbanden? Ließ er „Nasse Sachen“ für politische und kriminelle Kunden erledigen?
Egal...

Aber was sagt uns der Begriff „Sidonia“ aus der Feder des Britenpolitikers Disraeli und daß ihn ein fremder Pistoljero aus der Schweiz in Thüringen als bedeutsames Markensiegel benutzte?

Die heiße Waffe des Pistoljeros wurde dann, um Spuren zu verwischen, kindlichen Waffennarren und Sammlern untergeschoben, um, nach entsprechender planvoller Vorbereitung, „Deutschen Nationalismus und Terrorismus“, den „häßlichen Deutschen mit dem Killergen“ (Goldhagen), in der Welt anprangern zu können...

Mit dieser Aufklärung ist natürlich ein gutmenschlicher SPD-BKA-Chef mit weißen Handschuhen überfordert.

solaris
19.01.2013, 12:01
Zschäpes Drogenkonsum: Zschäpes Drogenkonsum verhinderte Karriere als V-Frau

http://cdn2.spiegel.de/images/image-349271-thumb-gyqf.jpg

Schlau gewähltes Bild,auf den ersten Blick sieht es wie der Self-grown-Hanf-Strauch im Hinterhof aus.
Muss man schon ordentlich selbst "quarzen",um auf diese Idee zu kommen-gell ihr Journis?

Legalize Himbeereis!

Ein "Hardcore-Potraucher" wäre tatsächlich nicht zu gebrauchen für so einen Drecksjob wie V-Frau. Zuviel "Peace" und "Slow" im Hirn.
Da wären "Kampfdrogen " wie Amphetamine sicher besser geeignet.

:scherz:

fatalist
19.01.2013, 12:02
Richtig: Die Spezial-Ceskas wurden nicht vor 1993 "ausgeliefert", aber vor 1993 in der ehemaligen CSSR produziert.

Bitte kurz und knackig: Die 31 Ceskas aus dieser 55er Serie gingen an die Stasi oder an Behörden der BRD?
Zusatzfrage: Ist das wichtig, wenn die Stasi-Waffen doch sowieso an das BRD-Innenministerium gingen 1990?



Schweiz und Ceska ist insofern wichtig, weil dort die Dönermordwaffe über den Ladentisch ging und 8 Exemplare nicht mehr auffindbar waren oder versteckt gehalten wurden. Einer, der ZWEI Exemplare als angeblicher Strohmann für andere kaufte, wollte erst diese offenkundige Tatsache ableugnen. Der Hintermann, der die Tat-Ceska kaufte und sein Unwesen in Thüringen für kurze Zeit trieb, stritt auch alles ab: seinen Strohmann, dessen Einlassungen, seinen Ceska-Besitz... Nun ist er auch verstorben und kann nichts mehr aussagen oder leugnen.

Die in Zwickau gefundene Ceska hatte eine Seriennummer? Eine originale, unveränderte Seriennummer?



Die heiße Waffe des Pistoljeros wurde dann, um Spuren zu verwischen, kindlichen Waffennarren und Sammlern untergeschoben, um, nach entsprechender planvoller Vorbereitung, „Deutschen Nationalismus und Terrorismus“, den „häßlichen Deutschen mit dem Killergen“ (Goldhagen), in der Welt anprangern zu können...

Die Dönermordwaffe, die man angeblich in Zwickau fand, wurde von einem V-mann aus der Türken(Kurden)Mafia an die deutschen Behörden übergeben, im Sommer 2011. Diese (meine) These ist genauso gut wie jede andere. Oder besser ;)


Mit dieser Aufklärung ist natürlich ein gutmenschlicher SPD-BKA-Chef mit weißen Handschuhen überfordert.
Jeder Mittäter ist als Aufklärer ungeeignet. Soll er gar nicht...

bernhard44
19.01.2013, 12:13
Zschäpes Drogenkonsum: Zschäpes Drogenkonsum verhinderte Karriere als V-Frau

http://cdn2.spiegel.de/images/image-349271-thumb-gyqf.jpg

Schlau gewähltes Bild,auf den ersten Blick sieht es wie der Self-grown-Hanf-Strauch im Hinterhof aus.
Muss man schon ordentlich selbst "quarzen",um auf diese Idee zu kommen-gell ihr Journis?

Legalize Himbeereis!

Ein "Hardcore-Potraucher" wäre tatsächlich nicht zu gebrauchen für so einen Drecksjob wie V-Frau. Zuviel "Peace" und "Slow" im Hirn.
Da wären "Kampfdrogen " wie Amphetamine sicher besser geeignet.

:scherz:

ja, ein Paradebeispiel für die suggestive Wirkung der Bilder und ihre manipulative Kraft!

bio
19.01.2013, 13:15
am 4.11.2011, das dauert 10 Sekunden, das herauszugoogeln, wenn man "Bankräuber Eisenach Selbsmord" eingibt, und den Suchzeitraum auf 4.11.-7.11.2011 begrenzt.

http://www.focus.de/fotos/die-mutmasslichen-rechtsterroristen-boehnhardt-und-mundlos-hatten_mid_977371.html

Wir hatten das übrigens hier im Thread vor gar nicht allzu langer Zeit, als es nämlich darum ging, wann Zschäpe vom Eisenacher Bankraub und den beiden Toten im Wohnmobil aus den Medien erfahren haben konnte: Lange bevor sie Mutter Böhnhardt anrief.

Vielleicht beantwortest Du auch mal die an Dich gerichteten Fragen:
Hat der NSU oder sein Umfeld das "Bekennervideo" gefertigt?
Wenn ja, wo sind die Beweise?
Wenn nein, warum schreibts Du das immer noch so auf Deinem Blog?

Nicht am 04.11 sondern am 07.11 kam diese Meldung auf - laut Deinen Links, für die ich mich herzlich bedanke.
"Bekennervideo"
Die Frage ist, wer und was ist das NSU? Ich versuche immer "mutmaßlich" bei den Namen des Trios dazufügen. Die Beweise, dass das Trio das Bekennervideo erstellte, sind recht schwach. Zschäpe hätte zwei Zeitungsartikel in den Händen gehabt, die später im Video auftauchten (Fingerabdrücke). Mundlos hätte das Buch des Videos handschriftlich verfasst - das wäre übrigens in der ausgebrannten Wohnung gefunden worden. Auf dem Computer fand man ganze Teil-Sequenzen abgespeichert. Die Frage ist jedoch, wer die Sequenzen erstellte. Habe ich gerade aus dem Gedächtnis runter-gebetet.
Während des Prozess gegen Zschäpe werden diese Beweise bestimmt abgeklopft werden...

fatalist
19.01.2013, 13:27
Nicht am 04.11 sondern am 07.11 kam diese Meldung auf - laut Deinen Links, für die ich mich herzlich bedanke.
Nein, am 4.11.2011 in der BILD, und sicher nicht nur dort. 14.51 Uhr. 4.11.2011
Hatte Nereus rausgesucht.


Haben sich die Bankräuber in die Luft gesprengt?
http://www.bild.de/news/inland/bankueberfall/bankueberfall-eisenach-tote-20825362.bild.html


"Bekennervideo"
Die Frage ist, wer und was ist das NSU? Ich versuche immer "mutmaßlich" bei den Namen des Trios dazufügen. Die Beweise, dass das Trio das Bekennervideo erstellte, sind recht schwach.

Sehr nett, Danke.

Warum schreibst Du dann das hier:


Die Mitglieder des NSU sahen sich selbst als eine Art braune RAF. Im 2011 verschickten NSU-Bekennerfilm findet sich eine Anspielung in Form eines RAF-Symbols.
http://friedensblick.de/4314/rote-armee-fraktion-raf-nationalsozialistischer-untergrund-nsu/

:? Wie die sich sahen, das weiss keiner: 2 sind tot, eine schweigt, und schriftliche Zeugnisse gibt es nicht.


Während des Prozess gegen Zschäpe werden diese Beweise bestimmt abgeklopft werden...
Wenn Du meinst...

solaris
19.01.2013, 14:00
Neonazi Polizist vermietet an Terroristen19.1.2013

Berlin - Der 26. Januar 1998 war ein fataler Tag in der Geschichte der Neonazibande, die sich später „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nannte. Die Polizei durchsuchte damals sieben Garagen in Jena, fand eine Bombenwerkstatt und 1,4 Kilogramm Sprengstoff – ließ das verdächtige Trio aber entkommen. Die Recherchen des Untersuchungsausschusses enthüllten dazu heikle Details. Eine der sieben durchsuchten Garagen gehörten offenbar einem Polizisten aus Jena. Er hat sie an das Terrortrio vermietet. Der Mann heißt Apel – das ist der Geburtsname von Beate Zschäpes Mutter. Auch ein Onkel Zschäpes ist Polizist. Er ist aber nicht mit dem Garagenvermieter identisch. Für den Untersuchungsausschuss wirft dieser Hintergrund neue Fragen auf: Wie kann es sein, dass ein Polizeibeamter Geschäfte mit amtsbekannten Rechtsextremisten abschließt und ihnen einen Unterschlupf überlässt? Waren Zschäpe & Co naiv oder gar dreist genug, ausgerechnet dort Sprengstoff zu lagern? Antworten erhofft sich der Ausschuss in der nächsten Sitzung am 31. Januar.....
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neonazi-polizist-vermietet-an-terroristen.96e8e44e-1d5f-45a9-a221-f20f65aa2f28.html

Ne ganz schnelle Truppe,diese Stuttgarter
Die würden sich besser mal in die Heilbronn-Geschichte einhaken

Wieso gibt es immer noch keinen U-Auschuss in BaWü und Hessen?
Hessen ist ja schwarz-gelb gepinkelt, aber BaWü? Grün-rot und kein Interesse den Polizistenmord und die KKK-Sache aufzuklären?
Da stimmt auch was nicht!

Don
19.01.2013, 14:57
Grün-rot und kein Interesse den Polizistenmord und die KKK-Sache aufzuklären?
Da stimmt auch was nicht!

Doch, ist alles wie immer. In politische Spitzenfunktionen entsendet man stets Trottel. Dies gestattet der obersten Beamtenschicht nach Gutdünken zu walten. Andere Baustelle (Kalau komm raus) BER. Welche Typen wußten als einzige bis 4 Wochen vor Inbetriebnahme nicht daß das Ding nichtmal halbfertig ist? O.k., eine rhetorische Frage. Es gab früher mal eine englische Satireserie "Yes Minister". Die nahm genau das sehr spitz auf die Schippe.
Im Fall NSU spielt sich nichts anderes ab. Wobei einige wenige Politfiguren sicherlich auch maßgeblich mitspielen, aber die kommen uesprünglich garantiert aus diesem Beamtenstall. Der Rest ist froh wenn er mit diesem unangenehmen Zeug verschont wird und wird alles abnicken womit Behördenbonzen zusichern den status quo des ungestörten leistungsfreien Geldeinstreichens zu erhalten.

Was ich da beschreibe ist meiner Ansicht nach noch schlimmer als diese Vertuschungsaktion an sich, denn sie zeigt bei genauem Hinsehen wer in diesem Land eigentlich die Macht ausübt. Ich nenne sie mal die Puppenspieler.

solaris
19.01.2013, 15:20
Doch, ist alles wie immer. In politische Spitzenfunktionen entsendet man stets Trottel. Dies gestattet der obersten Beamtenschicht nach Gutdünken zu walten. Andere Baustelle (Kalau komm raus) BER. Welche Typen wußten als einzige bis 4 Wochen vor Inbetriebnahme nicht daß das Ding nichtmal halbfertig ist? O.k., eine rhetorische Frage. Es gab früher mal eine englische Satireserie "Yes Minister". Die nahm genau das sehr spitz auf die Schippe.
Im Fall NSU spielt sich nichts anderes ab. Wobei einige wenige Politfiguren sicherlich auch maßgeblich mitspielen, aber die kommen uesprünglich garantiert aus diesem Beamtenstall. Der Rest ist froh wenn er mit diesem unangenehmen Zeug verschont wird und wird alles abnicken womit Behördenbonzen zusichern den status quo des ungestörten leistungsfreien Geldeinstreichens zu erhalten.

Was ich da beschreibe ist meiner Ansicht nach noch schlimmer als diese Vertuschungsaktion an sich, denn sie zeigt bei genauem Hinsehen wer in diesem Land eigentlich die Macht ausübt. Ich nenne sie mal die Puppenspieler.

Noch ein Klitzekleiner "Ausriss" dazu:
Affären und Pannen ohne Ende im Thüringer Innenministerium

Eigentlich dürfte Innenminister Jörg Geibert (CDU) mit den Pannen in der Aufklärung der NSU-Verbrechen genügend Ärger haben. Doch regelmäßig kommt neuer dazu.

Erfurt. Da sind die Abhör-Affäre um Telefone mit Babyphon-Funktion, der Einkauf zu großer Uniformen, der Streit um Zuständigkeiten des Antikorruptionsbeauftragten beim Eon-Kauf durch Thüringer Kommunen, das strittige Spähen in E-Mail-Konten von Polizeibeamten und die Suche nach Klopapierdieben im Landeskriminalamt.
Unsere Zeitung dokumentiert Fälle der jüngsten Zeit:
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Affaeren-und-Pannen-ohne-Ende-im-Thueringer-Innenministerium-190895600

BER wird fertig gebaut mit Staats/Steuergeldern.koste es.was es wolle.Wie Stuttgart21 auch.
Die Beteiligten streichen das ein.Das interessiert die nämlich nicht,denn teuerer heißt auch mehr "Aufträge" und Bauvolumen.

An den Berliner und den Brandenburgern geht das anscheinend vorbei,anders wie in Stuttgart,wo selbst Kinder auf die Löffel bekommen haben.
Ich hoffe mal nur,daß man irgendwann den Leuten den Stuhl unter ihrem fetten Arsch wegverpfändet,auf das sie stehend auf die Straße gehen,weil ihnen nichts anderes übrig bleibt.
So ist eben das System-der Fachmann staunt,der Laie wundert sich

Karl_Murx
19.01.2013, 15:21
Bundestagsbericht vom 17.1.2013
http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_029/01.html

[quote]Geheimdienst unter Verdacht
2. Untersuchungsausschuss (Rechtsterrorismus) - 17.01.2013

Berlin: (hib/KOS) Wurden Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe nach ihrem Untertauchen im Januar 1998 deshalb nicht aufgespürt, weil zwischen der später zum „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) mutierten Jenaer Gruppe und dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Verbindungen bestanden? Über einen damals bei der Geraer Staatsanwaltschaft keimenden „ungeheuerlichen“ Verdacht berichtete am Donnerstag Oberstaatsanwalt Gerd Michael Schultz zum Auftakt der Zeugenvernehmungen dem Untersuchungsausschuss, der Fehler und Pannen bei der Aufklärungsarbeit zu der dem NSU angelasteten Mordserie durchleuchten soll. Der Zeuge führte aus, er habe eine Hilfestellung des LfV für das Trio zwar „nicht für wahrscheinlich“ gehalten, doch sei dies ein „möglicher Ermittlungsansatz“ gewesen.

Jesses Maria, welch ein ungeheuerlicher Verdacht aber auch!

Hatten wir das nicht des langen und des breiten und von hinten nach vorn anhand des sog. "Schäfer-Untersuchugsberichtes" durchgekaut, daß das Thüringer LKA, speziell die Zielfahnder, schon des längeren bzw. von Anfang an den Verdacht hatten, daß ihre Ermittlungen systematisch vom Thüringer Verfassungsschutz hintertrieben wurden und ihre sonst zu 100% erfolgreiche Arbeit nur deswegen nicht zum Auffinden des TRIOs führte, weil die drei vom LfV gedeckt wurden und man ihnen Hinweise gab, wie sie sich der Fahndung entziehen konnten.

Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Zeuge der inzwischen geschaßte Leiter der Zielfahndung des Thüringer LKA ist. Der wurde doch auf Grund des Schäfer-Gutachtens für die "Pannen" bei der erfolglosen Suche bzw. Identifizierung der drei des "NSU" verantwortlich gemacht. Die Wahrheit ist aber, daß man ihn deswegen feuerte, weil man ihn für die Äußerungen hinsichtlich seines Verdachtes der Verbindungen zwischen Thüringer LfV und den "NSU"-Leuten bestrafen wollte.




Konnten weisungsgebundene Staatsanwälte natürlich nicht aufklären, ihnen fehlten schlicht die Mittel dazu.
Richter können sowas in der BRD auch nicht aufklären, aus denselben Gründen.

Sollten letztere denn die Absicht dazu haben.




Hilfe beim Untertauchen hatte der NSU durchaus: Thomas Starke, Spitzel der Berliner Polizei und "TNT"-Lieferant, half ihnen und brachte sie in Chemnitz unter. Thino Brandt flog erst 2001 auf, da waren die 3 vom NSU schon 3 Jahre lang "verschwunden".

Alle letztgenannten hatten Kontakte zu den Behörden, speziell zum Verfassungsschutz. Über solche und ähnliche Kanäle könnten auch die Informationen gekommen sein, mit denen man sie vor der Zielfahndung warnte.





Nocken in Beugehaft nehmen, sonst singt der nicht. Wird aber nicht passieren. Eher geht der "hops" als dass er singt.

Wenn man das bei Vögeln wie dem ehemaligen Präsident des Thüringer LfV Roewer schon nicht tut, wie dann bei solchen Leuten?



2 der 5 jetzt Angeklagten standen auf den Listen, samt Telefonnummern.

Ich nehme an, es erging eine Weisung an die STaatsanwaltschaft.



Der VS musste doch wissen, was die leitenden Ermittler wussten. Wie sollte er sonst "seinen NSU" schützen?


Um solche Schlüsse zu ziehen, also zwei und zwei zusammenzuzählen, müßte man aber von seiner These abrücken, hier hätte eine rechtsextreme Terrorgruppe aus reiner Ausländer- und Staatsfeindlichkeit neun türkische und griechische Einwanderer sowie eine Polizistin gemeuchelt, und auf dieser einen unbelegten wie unbewiesenen Behauptung beruht doch der gesamte "NSU"-Hype.


Der Oberstaatsanwalt Schultz ist entweder bescheuert, oder er lügt: Wenn die Staatsanwälte dem VS misstrauen, dann lassen sie ihn nicht Akteneinsicht in die Fahndungsakten nehmen.
Das versteht jedes 8-jährige Kind.

Der weisungsgebundene Oberstaatsanwalt Schultz, der sicher nicht dumm ist, hat eben verstanden, was von ihm erwartet wird.



Lenk nicht vom Thema ab, Du Unions-Pfeife, elende :fuck:

Immer ruhig mit die jungen Pferde, fatalist. Spar dir deine Energie für nützlichere Sachen auf. Der Prozeß gegen Zschäpe kommt ja erst noch.




Dieser Trottel "Hartfrid" schlägt sie alle locker in Sachen Blödheit, und das ist schon schwer, wenn Petra Pau mit dabei ist.
Karl Murx, Du hast den Falschen angemailt?

Sollte der zwischendurch tatsächlich mal versucht haben, der Sache auf den Grund zu gehen, dann ist er inzwischen gründlich eingenordet. Er verfügt jedenfalls über die notwendigen Hintergrundinformationen, die er benötigen würde, um die Zusammenhänge zu erkennen. Den hat man aber im letzten Jahre bei einer Sache ins offene Messer laufen lassen, worauf er von der Presse blamiert wurde, und seitdem schwimmt er schön mit im Strom. Denk auch mal daran, in welcher Situation wir uns befinden, fatalist. Morgen haben wir Landtagswahlen in Niedersachsen, meines Wissen gibt es noch einige Landtagswahlen in diesem Jahr, und im September diesen Jahres sind Bundestagswahlen.

Überleg mal, was es alles an Klatschen für die Blockparteien gab und voraussichtlich in diesem Jahr noch geben wird, ob nun Euro-Rettung bzw. dessen Zerfall, Einwanderungspolitik und die überbordende Kriminalität neuerdings durch kulturbereichernde Elemente vor allem aus Südosteuropa mit Rotationseuropäern als Täter, die Debatte über Antisemitismus, die den Leuten noch mal so richtig vor Augen geführt hat, wer hier von all den Denk- und Sprachtabus der PC profitiert, wie auch generell der um sich greifenden PC, die uns Schritt für Schrittin den Orwell-Staat bringt.

Wenn jetzt herauskommt, daß es keine "NSU" gab, wo rechtsextreme Terroristen Migranten und Polizisten gemeuchelt haben, sondern daß es sich hier um eine Inszenierung der Inlandsgeheimdienste handelt, die im politischen Auftrag (so etwas macht kein Beamter ohne Auftrag oder Rückendeckung von ganz oben) der Öffentlichkeit rechtsextreme Aktivitäten vorgetäuscht, die Aufklärung von Straftaten vereitelt bzw. die deren Aufdeckung verhindert sowie - der Knackpunkt - zwei Morde entweder selbst begangen oder in Auftrag gegeben haben eben zur Verschleierung von Staatskriminalität: Wäre das nicht der Super-Gau für ]b]alle[/b] im Bundestag sitzenden Parteien, gerade und vor allem für die CDU, die jetzt in Umfragen so großartig dasteht? Es haben sich ja alle auf die Version eines mordenden "NSU" geeinigt, weil alle auf ihre Art von dieser Story profitieren, so daß es inzwischen Staatsräson ist. Es ist genauso, wie es schon 2011 in diesem Blog geschrieben wurde: Der "NSU" ist ein Fall Mannichl in Potenz, der das Potential hat, das gesamte politische Gefüge zu gefährden.


Oder sind die alle derart blöde?

Hartfrid, alter Nixmerker, die Bullen haben Böhnhardt während der Razzia gewarnt, und da ist er einfach so weggefahren, niemand folgte ihm. Schlaf weiter, Hartfrid.

<span style="font-size: 13px;">
http://www.youtube.com/watch?v=2Qrkqq3idNQ


Dann klär mal schön, Obervertuscher.
Die richtigen Fragen stellt ihr sowieso nicht, ihr Luschen.

Wer nicht die richtigen Fragen stellen will, bei dem sind Hinweise nutzlos.

bio
19.01.2013, 15:33
Nein, am 4.11.2011 in der BILD, und sicher nicht nur dort. 14.51 Uhr. 4.11.2011
Hatte Nereus rausgesucht.


http://www.bild.de/news/inland/bankueberfall/bankueberfall-eisenach-tote-20825362.bild.html
(...)
Bild:
Sprengten sich Täter in die Luft? Zwei Leichen nach Bankraub in Eisenach gefunden

Ich frage mich, wie es zu dieser grandiosen Falschinformation kommen konnte?

Im Wohnwagen war in der Tat der Gas-Herd aufgedreht, jedoch kam es eben zu keiner Explosion.

“Aufgedrehte Gashähne, Das Wohnmobil von Mundlos und Böhnhardt brannte zwar, explodierte aber nicht. (…) Offenbar wollte ein Terrorist vor seinem Suizid das Fluchtauto sprengen”. (Quelle: Focus)

Frau Zschäpe wiederholte diese Falschinformation den Eltern von Mundlos am 05.11!

Frau Zschäpe richtete der Familie Mundlos aus, dass Böhnhardt und Mundlos ihren Wohnwagen “in die Luft gesprengt” hätten, wegen "der Sache, die gestern in Eisenach passiert sei, das mit dem Banküberfall".(Quelle: mdr).

Wie kam sie darauf, dass der Wohnwagen explodierte?

solaris
19.01.2013, 16:22
Der Tagesspiegel:http://tagesspiegel.met.vgwort.de/na/e7649a647a344370b3b563347a26bf9cBeate Zschäpe : Wegen Drogen keine Karriere beim Verfassungsschutz


19.1.2013
Bei der Beobachtung der Frau wollten die Verfassungsschützer festgestellt haben, dass Zschäpe Drogen konsumierte. Um welche es sich handelte, steht in dem Vermerk nicht. Nach Informationen des Tagesspiegels hatten die Thüringer Behörden später den Verdacht, im Umfeld des abgetauchten Trios werde Kokain konsumiert und mit der Droge gehandelt. Aus einem SMS-VerkehrEndedes Jahres 1998 geht hervor, dass eine Person eine andere fragt, ob sie etwas „Weißes für die Zähne“ habe. In einer weiteren SMS heißt es dann, das koste viel Geld. http://www.tagesspiegel.de/politik/beate-zschaepe-wegen-drogen-keine-karriere-beim-verfassungsschutz/7655432.html#commentInput

wollten oder haben festgestellt?
Welche Überwachung war das noch gleich?
Eine hab ich da zur Hand:
Die sächsischen Sicherheitsbehörden hätten eine seit Mai 2000 laufende Abhörmaßnahme gegen die Rechtsextremisten unter dem Namen Terzett erst im November 2010 förmlich abgeschlossen, berichtete die Welt (http://www.welt.de/politik/deutschland/article109806231/Die-heikle-Verfassungsschutz-Operation-Terzett.html) unter Berufung auf geheime Akten der Operation.

Die Überschrift ist leicht irreführend.
Eigentlich müsste es heißen:

Wegen Drogen keine Karriere bei Thüringens Verfassungsschutz

daneben gab es auch noch die Sachsen und die Brandenburger etc.

bernhard44
19.01.2013, 16:26
Bild:
Sprengten sich Täter in die Luft? Zwei Leichen nach Bankraub in Eisenach gefunden

Ich frage mich, wie es zu dieser grandiosen Falschinformation kommen konnte?

Im Wohnwagen war in der Tat der Gas-Herd aufgedreht, jedoch kam es eben zu keiner Explosion.

“Aufgedrehte Gashähne, Das Wohnmobil von Mundlos und Böhnhardt brannte zwar, explodierte aber nicht. (…) Offenbar wollte ein Terrorist vor seinem Suizid das Fluchtauto sprengen”. (Quelle: Focus)

Frau Zschäpe wiederholte diese Falschinformation den Eltern von Mundlos am 05.11!

Frau Zschäpe richtete der Familie Mundlos aus, dass Böhnhardt und Mundlos ihren Wohnwagen “in die Luft gesprengt” hätten, wegen "der Sache, die gestern in Eisenach passiert sei, das mit dem Banküberfall".(Quelle: mdr).

Wie kam sie darauf, dass der Wohnwagen explodierte?

weil man es ihr so gesagt hat (per Handy) oder sich jemand für Zschäpe ausgab (bei den anrufen der Eltern)! Oder aber sie war die ominöse dritte Person vor Ort.......................! Was ist am wahrscheinlichsten?

Graf
19.01.2013, 16:43
Hat zwar nix mit dem NSU zu tun, aber hier mal ne feine Sache von nen Ökoaktivisten wie die Justiz mit dem Recht umgeht:

http://www.youtube.com/watch?v=-N8sRA0ITPk&NR=1

ab 1:30h wird es interessant!

bio
19.01.2013, 16:46
weil man es ihr so gesagt hat (per Handy) oder sich jemand für Zschäpe ausgab (bei den anrufen der Eltern)! Oder aber sie war die ominöse dritte Person vor Ort.......................! Was ist am wahrscheinlichsten?

Aber wie kam die bild-zeitung schon um 14.53 am 04.11. darauf?

bernhard44
19.01.2013, 16:49
Aber wie kam die bild-zeitung schon um 14.53 am 04.11. darauf?

da wird auch das Telefon geklingelt haben!

bio
19.01.2013, 17:08
da wird auch das Telefon geklingelt haben!

Könnte es sein, dass der Plan war, das Wohnmobil zu sprengen? Die geplante Explosion fand aber nicht statt, trotzdem lief der Plan weiter? Ist die Meldung der Bild so als "Panne" zu verstehen? Zu dem Zeitpunkt ist ja nicht einmal in Zwickau etwas explodiert.

bernhard44
19.01.2013, 17:09
Könnte es sein, dass der Plan war, das Wohnmobil zu sprengen? Die geplante Explosion fand aber nicht statt, trotzdem lief der Plan weiter? Ist die Meldung der Bild so als "Panne" zu verstehen? Zu dem Zeitpunkt ist ja nicht einmal in Zwickau etwas explodiert.

Bingo!

Karl_Murx
19.01.2013, 19:02
weil man es ihr so gesagt hat (per Handy) oder sich jemand für Zschäpe ausgab (bei den anrufen der Eltern)! Oder aber sie war die ominöse dritte Person vor Ort.......................! Was ist am wahrscheinlichsten?

Dieser Verdacht kam mir vor einer Weile, daß die Anruferin bei den Eltern Böhnhardts und Mundlos gar nicht Zschäpe gewesen sein muß. Allerdings kannten die Eltern der beiden Uwes Zschäpe auch persönlich, hatten ihre Stimme also vorher schon gehört. Die Frage ist, ob es möglich ist, die Stimme am Telefon so zu verstellen, daß man sich für jemand anders ausgeben kann. Setzt sicher einige Vorbereitung voraus. Angesichts der offenkundig mit heißer Nadel gestrickten Aktion ist es fraglich, ob das so stattgefunden hat.

Daß die entsprechenden Worte von der echten oder vermeintlichen Beate Zschäpe am Telefon so gefallen sind wie im Interview erwähnt, halte ich wieder für einigermaßen wahrscheinlich. Warum sollten die Eltern von Böhnhardt in einem vom Verfassungsschutz vorbereiteten Szenario mitspielen sollen?

Zschäpe ist nach Zeugenaussagen am Tag nach dem 04.11.2011 am Tatort Wohnmobil Eisenach gewesen und soll dort sehr verwirrt gewirkt haben. Bei der bewußten dritten Person gab es bei keinem mir bekannten Presseartikel einen Hinweis darauf, ob es ein Mann oder eine Frau war, geschweige denn auf Aussehen, Alter und sonstige persönliche Merkmale.

bernhard44
19.01.2013, 19:06
Dieser Verdacht kam mir vor einer Weile, daß die Anruferin bei den Eltern Böhnhardts und Mundlos gar nicht Zschäpe gewesen sein muß. Allerdings kannten die Eltern der beiden Uwes Zschäpe auch persönlich, hatten ihre Stimme also vorher schon gehört. Die Frage ist, ob es möglich ist, die Stimme am Telefon so zu verstellen, daß man sich für jemand anders ausgeben kann. Setzt sicher einige Vorbereitung voraus. Angesichts der offenkundig mit heißer Nadel gestrickten Aktion ist es fraglich, ob das so stattgefunden hat.

Daß die entsprechenden Worte von der echten oder vermeintlichen Beate Zschäpe am Telefon so gefallen sind wie im Interview erwähnt, halte ich wieder für einigermaßen wahrscheinlich. Warum sollten die Eltern von Böhnhardt in einem vom Verfassungsschutz vorbereiteten Szenario mitspielen sollen?

Zschäpe ist nach Zeugenaussagen am Tag nach dem 04.11.2011 am Tatort Wohnmobil Eisenach gewesen und soll dort sehr verwirrt gewirkt haben. Bei der bewußten dritten Person gab es bei keinem mir bekannten Presseartikel einen Hinweis darauf, ob es ein Mann oder eine Frau war, geschweige denn auf Aussehen, Alter und sonstige persönliche Merkmale.

ich erkenne manchmal nicht meine eigene Frau bei dem Handygeknattere.....und wenn dir dann noch jemand sagt das dein Junge tot ist.......

Karl_Murx
19.01.2013, 19:20
[QUOTE=fatalist;6003509]Bundestagsbericht vom 17.1.2013
http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_029/01.html


[quote]Oder sind die alle derart blöde?

Hartfrid, alter Nixmerker, die Bullen haben Böhnhardt während der Razzia gewarnt, und da ist er einfach so weggefahren, niemand folgte ihm. Schlaf weiter, Hartfrid.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=2Qrkqq3idNQ

In diesem Video ist ab 00:23 das (nachgestellte) Wohnmobil zu sehen, das über ein Rückfenster verfügt. Hier im Forum wurde der Nachweis erbracht, daß der Typ des von den beiden Uwes benutzte Womos überhaupt kein Rückfenster hatte. Er verfügte lediglich über zwei seitliche kleine Schiebefenster im hinteren Teil, wo die Schlafplätze liegen, die dazu schwer zugänglich sind. Die Filmemacher lassen es übrigens auch zweimal knallen. Laut Zeugenaussagen der Polizisten, die das Womo angeblich umstellt hatten, soll es aber dreimal geknallt haben.

Ab 00:32 ist die Mutter von Böhnhardt zu sehen, wie sie die Worte der tatsächlichen oder vermeintlichen Beate Zschäpe beim Anruf vom 05.11.2011 wiedergibt: "Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nicht mehr." Nach der Rückfrage der Mutter "Ist er tot?" sollen die Worte Z.s. dann gewesen sein "Ja, Uwe ist tot." Danach sagt die Mutter B.s wörtlich "Und dann hat sie mir erzählt, wie die beiden Jungs sich das Leben genommen haben."

Karl_Murx
19.01.2013, 19:25
ich erkenne manchmal nicht meine eigene Frau bei dem Handygeknattere.....und wenn dir dann noch jemand sagt das dein Junge tot ist.......

Zschäpe soll von einer Telefonzelle aus angerufen haben. Die Mutter Böhnhardts sagt im Video, sie hätte "einen Moment mit dem Telefonhörer in der Hand" dagesessen, ich gehe davon aus, daß der Anruf ebenfalls auf dem Festnetz der Elterns B.s. erfolgte. Wenn Zschäpe also nach ihren Aussagen erzählte, wie die beiden Jungs "sich das Leben genommen haben", dann dürfte der Anruf aus mehr bestanden haben aus nur einigen wenigen Sätzen. Die Chance, daß die Mutter eine andere als Zschäpe für diese gehalten hat, ist dann also nicht so groß.

Eine Variante, von mir auch schon mal erwähnt, ist die, daß Z. zu diesem Zeitpunkt noch als V-Frau des Verfassungsschutzes unterwegs war und bewußt diese Version verbreitet hat. Würde dann aber der Variante widersprechen, daß sie ebenfalls getötet werden sollte.

bernhard44
19.01.2013, 19:36
Zschäpe soll von einer Telefonzelle aus angerufen haben. Die Mutter Böhnhardts sagt im Video, sie hätte "einen Moment mit dem Telefonhörer in der Hand" dagesessen, ich gehe davon aus, daß der Anruf ebenfalls auf dem Festnetz der Elterns B.s. erfolgte. Wenn Zschäpe also nach ihren Aussagen erzählte, wie die beiden Jungs "sich das Leben genommen haben", dann dürfte der Anruf aus mehr bestanden haben aus nur einigen wenigen Sätzen. Die Chance, daß die Mutter eine andere als Zschäpe für diese gehalten hat, ist dann also nicht so groß.

Eine Variante, von mir auch schon mal erwähnt, ist die, daß Z. zu diesem Zeitpunkt noch als V-Frau des Verfassungsschutzes unterwegs war und bewußt diese Version verbreitet hat. Würde dann aber der Variante widersprechen, daß sie ebenfalls getötet werden sollte.

wäre ja nicht der erste V-Mann der zu Tode kommt.....

Karl_Murx
19.01.2013, 19:46
wäre ja nicht der erste V-Mann der zu Tode kommt.....

Bestimmt nicht. Aber wenn Zschäpe am 05.11. noch die gewünschte Story des Selbstmordes verbreitet, dann spielt sie ja noch das Spiel des Verfassungsschutzes. Warum sollte sie das tun, wenn sie weiß, daß genau dieser Dienst sie ebenfalls über die Klinge springen lassen will?

Ist zwar alles etwas spekulativ, aber: Kann es sein, daß Zschäpe, die ja auf Informationen aus dritter Hand angewiesen ist, hier eine Version verbreitet, die ihr jemand anders, z.B. der mutmaßliche V-Mann Andrè Eminger, der sie am 04.11. 2011 mit dem Auto aufgegabelt haben und den sie als ersten angerufen haben soll, im Auftrag des Verfassungsschutzes so erzählt hat?

solaris
19.01.2013, 21:10
Da haben wohl Regierung(Wo ist Merkel?),der Innenmist und Dienste Auf-die-Plätze-Fertig-Los gerufen und dann sind die Gleichgeschalteten gestartet.

jetzt noch die Augsburger Allgemeine:

NSU
Rechtsterroristin Zschäpe wäre wohl beinahe V-Frau geworden
18.1.2013
Der Thüringer Verfassungsschutz hat scheinbar Ende der Neunziger erwogen, die spätere Rechtsterroristin Beate Zschäpe als Informantin anzuwerben.

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Rechtsterroristin-Zschaepe-waere-wohl-beinahe-V-Frau-geworden-id23569861.html

gar lustig sind die Kommentare dabei!

So haben sie bisher die Leute verarscht,aber auch das geht irgendwann vorbei
Man sieht sich auf der Zielllinie!

http://politikforen.net/images/smilies/sonicht.gif

pfeift ja schon der Spatz vom Dach,daß Zschäpe eine V-Frau war,wenn 50 Blätter die gleiche Matrize benutzen.

solaris
19.01.2013, 23:19
NSU-Skandal: Die Aufklärung scheitert

18.1.2013

Versagen, Aufklärung und Konsequenzen – zum Stand der Auseinandersetzungen um die Mordserie des NSU hat Hajo Funkte elf Thesen entwickelt. Der Politikwissenschaftler meint, die Aufklärung des Skandals scheitert teilweise an einer massiven Blockade.
Von Hajo Funke (http://hajofunke.wordpress.com/2013/01/16/hajo-funke-versagen-aufklarung-und-konsequenzen-im-wahljahr-2013-zum-stand-der-auseinandersetzungen-um-die-mordserie-des-nsu/)
Vorbemerkung: Angesichts der Fülle von immer neuen Meldungen über ungeklärtes oder vernichtetes Archivmaterial in den Verfassungsschutzbehörden und anderswo dienen diese Thesen dazu, das Versagen der Sicherheitsdienste in der Mordserie des nationalsozialistischen Untergrunds und die Konsequenzen für die Eindämmung des Alltagsterrors und des nationalsozialistisch geprägten gewalttätigen Rechtsextremismus in Deutschland zu formulieren.
Diese Thesen sind vorläufig, da wir nur über einen Teil der Gründe des Versagens bisher informiert wurden.
http://www.publikative.org/2013/01/18/nsu-skandal-die-aufklarung-scheitert/

:wand:

2 Kommentare daraus:


liesmalnach said: Eine These, die auch durch die massiven Ungereimtheiten der Vorgänge um die Selbstmorde und die Brandstiftung gestützt wird, fehlt.
Die These, dass es eine “False Flag Operation” der Geheimdienste war.
Schon die “Auffindung der Beweise’” widerspricht jeder Logik. Der sämtliche Beweismittel enthaltene Rucksack im Wohnwagen war frei von Verunreinigungen und Brandspuren, das völlig zerstörte Wohnhaus entpuppte sich als wahre Fundgrube unbeschädigter Papiere, USB-Sticks und DVD’s.
Vielleicht wußte das Trio zuviel oder drohte außer Kontrolle zu geraten, vielleicht wollten die Drei auspacken….
Vielleicht war das Überleben der Zschäpe ein Regiefehler…
Eine gute Gelegenheit “Probleme” der Vergangenheit der VS-Aktivitäten zwei (drei) schweigenden Toten unterzuschieben. Unterlagen die das offenlegen könnten, wurden in Massen geschreddert.
Durch die Verortung in der Rechten Szene könnte man sich eines medialen Aufschrei’s sicher sein.
Dummerweise verlangten einige Abgeordnete eine genauere Untersuchung. Zumindest eine exorbitante Vertuschung kam so an’s Tageslicht.
Aus politschen Gründen werden am Ende wohl alle gemeinsam vertuschen…..




sebastian said: Mich wundert es das die Publikative nicht mittlerweile Staatsterror wie Gladio und die Strategie der Spannung in Betracht zieht. Also das die Ereignisse bewusst und gewollt so verlaufen sind und das es keine Pannen waren sondern volle Absicht um bestimmt Ziele zu erreichen.
Aber dazu muss man dreidimensional denken.

fatalist
20.01.2013, 05:18
Bundestagsbericht vom 17.1.2013
http://www.bundestag.de/presse/hib/2013_01/2013_029/01.html



Jesses Maria, welch ein ungeheuerlicher Verdacht aber auch!

Hatten wir das nicht des langen und des breiten und von hinten nach vorn anhand des sog. "Schäfer-Untersuchugsberichtes" durchgekaut, daß das Thüringer LKA, speziell die Zielfahnder, schon des längeren bzw. von Anfang an den Verdacht hatten, daß ihre Ermittlungen systematisch vom Thüringer Verfassungsschutz hintertrieben wurden und ihre sonst zu 100% erfolgreiche Arbeit nur deswegen nicht zum Auffinden des TRIOs führte, weil die drei vom LfV gedeckt wurden und man ihnen Hinweise gab, wie sie sich der Fahndung entziehen konnten.

Es würde mich nicht wundern, wenn dieser Zeuge der inzwischen geschaßte Leiter der Zielfahndung des Thüringer LKA ist. Der wurde doch auf Grund des Schäfer-Gutachtens für die "Pannen" bei der erfolglosen Suche bzw. Identifizierung der drei des "NSU" verantwortlich gemacht. Die Wahrheit ist aber, daß man ihn deswegen feuerte, weil man ihn für die Äußerungen hinsichtlich seines Verdachtes der Verbindungen zwischen Thüringer LfV und den "NSU"-Leuten bestrafen wollte.

Sicher, das hatten wir ausführlich hier.
Im Schäfer-Gutachten steht ja viel Richtiges drin, aber bei der Vorstellung des Gutachtens wurden die Zielfahnder abgewatscht.
Warum denn nur ;)


Alle letztgenannten hatten Kontakte zu den Behörden, speziell zum Verfassungsschutz. Über solche und ähnliche Kanäle könnten auch die Informationen gekommen sein, mit denen man sie vor der Zielfahndung warnte.
Ich vermute ganz stark, dass die Warnungen aus der Leitungsebene des LKA an Nocken ging, und der sie weiter gab ans Umfeld des NSU oder an den NSU selber, so die denn ebenfalls V-Leute waren, was zu vermuten ist.


Wenn man das bei Vögeln wie dem ehemaligen Präsident des Thüringer LfV Roewer schon nicht tut, wie dann bei solchen Leuten?
Roewer ist der Grüssonkel gewesen, ein Komiker, sein Vize Nocken war der vermutliche Drahtzieher.


Um solche Schlüsse zu ziehen, also zwei und zwei zusammenzuzählen, müßte man aber von seiner These abrücken, hier hätte eine rechtsextreme Terrorgruppe aus reiner Ausländer- und Staatsfeindlichkeit neun türkische und griechische Einwanderer sowie eine Polizistin gemeuchelt, und auf dieser einen unbelegten wie unbewiesenen Behauptung beruht doch der gesamte "NSU"-Hype.
Da aber die Täterschaft des NSU bereits im Bundestagsbeschluss zur Einsetzung des Ausschusses klar festgelegt ist, tut das dort niemand. Alle halten sich an die vorgegebene Marschrichtung.
"14 Uhr, Hamburg, Regen: Die Frisur hält" ;)


Der weisungsgebundene Oberstaatsanwalt Schultz, der sicher nicht dumm ist, hat eben verstanden, was von ihm erwartet wird. Sicher, sonst Karriere futsch.



Sollte der zwischendurch tatsächlich mal versucht haben, der Sache auf den Grund zu gehen, dann ist er inzwischen gründlich eingenordet.
...
Wer nicht die richtigen Fragen stellen will, bei dem sind Hinweise nutzlos.
Der darf nicht wollen...

fatalist
20.01.2013, 05:25
Bild:
Sprengten sich Täter in die Luft? Zwei Leichen nach Bankraub in Eisenach gefunden

Ich frage mich, wie es zu dieser grandiosen Falschinformation kommen konnte?

Im Wohnwagen war in der Tat der Gas-Herd aufgedreht, jedoch kam es eben zu keiner Explosion.

“Aufgedrehte Gashähne, Das Wohnmobil von Mundlos und Böhnhardt brannte zwar, explodierte aber nicht. (…) Offenbar wollte ein Terrorist vor seinem Suizid das Fluchtauto sprengen”. (Quelle: Focus)

Frau Zschäpe wiederholte diese Falschinformation den Eltern von Mundlos am 05.11!

Frau Zschäpe richtete der Familie Mundlos aus, dass Böhnhardt und Mundlos ihren Wohnwagen “in die Luft gesprengt” hätten, wegen "der Sache, die gestern in Eisenach passiert sei, das mit dem Banküberfall".(Quelle: mdr).

Wie kam sie darauf, dass der Wohnwagen explodierte?

Sie kam darauf, weil es in der BILD stand.
Wie denn sonst?


Könnte es sein, dass der Plan war, das Wohnmobil zu sprengen? Die geplante Explosion fand aber nicht statt, trotzdem lief der Plan weiter? Ist die Meldung der Bild so als "Panne" zu verstehen? Zu dem Zeitpunkt ist ja nicht einmal in Zwickau etwas explodiert.

Der Plan war, alle 3 zu liquidieren, aber die Ausführung war stümperhaft.
Die Explosion in Eisenach sollte die beiden Erschossenen unkenntlicher machen, Autopsie-Ergebnisse erschweren,
und die Explosion in Zwickau, die ja stattfand (Verpuffung), sollte Beate Zschäpe umbringen.



Bingo!
dranhäng

fatalist
20.01.2013, 05:37
Bestimmt nicht. Aber wenn Zschäpe am 05.11. noch die gewünschte Story des Selbstmordes verbreitet, dann spielt sie ja noch das Spiel des Verfassungsschutzes. Warum sollte sie das tun, wenn sie weiß, daß genau dieser Dienst sie ebenfalls über die Klinge springen lassen will?

Ist zwar alles etwas spekulativ, aber: Kann es sein, daß Zschäpe, die ja auf Informationen aus dritter Hand angewiesen ist, hier eine Version verbreitet, die ihr jemand anders, z.B. der mutmaßliche V-Mann Andrè Eminger, der sie am 04.11. 2011 mit dem Auto aufgegabelt haben und den sie als ersten angerufen haben soll, im Auftrag des Verfassungsschutzes so erzählt hat?

Leute, verrennt Euch nicht!

Beate Zschäpe hat den Eltern genau das am Telefon gesagt, was sie wusste, und zwar aus den Medien.
Warum in Gottes Namen sollte sie denen denn nach zig Jahren ohne Kontakt etwas Anderes erzählen, als das was jede Zeitung brachte? Am 4.11. passierte alles, am 5.11. (sicher? oder war es doch der 6.11.?) ruft Zschäpe die Eltern an, die Namen der beiden "totexplodierten Selbstmord-Bankräuber" waren noch unbekannt, aber Zschäpe wusste, dass es ihre Kumpels waren, und rief die Eltern an.

Mehr war da nicht.

Man darf aber darüber spekulieren, woher Zschäpe wusste, dass die Toten die Uwes waren.
Wusste sie das, weil "alles passte", oder hatte es ihr jemand telefonisch mitgeteilt?

Die Frage ist: Warum setzte sich Zschäpe ohne Katzen und ohne Bekennervideos aus Zwickau ab?
Mögliche Antworten:
- sie las von den toten Bankräubern in Eisenach im Internet und dachte, dass sie selber die nächste Tote sein würde.
- sie bekam einen Anruf (von wem?)
- ihr war gerade rein zufällig nach Urlaub zumute ;)

Bitte Occams razor verwenden: Nicht unnötig verkomplizierte Erklärungen suchen.

fatalist
20.01.2013, 05:51
NSU
Rechtsterroristin Zschäpe wäre wohl beinahe V-Frau geworden
18.1.2013
Der Thüringer Verfassungsschutz hat scheinbar Ende der Neunziger erwogen, die spätere Rechtsterroristin Beate Zschäpe als Informantin anzuwerben.

http://www.augsburger-allgemeine.de/politik/Rechtsterroristin-Zschaepe-waere-wohl-beinahe-V-Frau-geworden-id23569861.html

gar lustig sind die Kommentare dabei!

Mir bleibt das Lachen ob der Dummheit der Leute im Halse stecken.

Was sagte denn der VS-Mann vor ewig langer Zeit?


Entscheidung gegen Zschäpes Mitarbeit beim Verfassungsschutz fiel kurz vor ihrem Abtauchen

„Das war uns zu wackelig“, soll der Mann laut Befragungsprotokoll im Februar 2012 in einem Gespräch mit der Schäfer-Kommission gesagt haben.

Wieso kocht das JETZT hoch? Nur weil er jetzt in Berlin dasselbe erzählte? Ist doch ne olle Kamelle? Soll gesagt haben... geht es noch unkonkreter?


Was dort passiert, das nennt man Desinformation. Der Typ log im Februar, und er lügt jetzt wieder.

Und alle Welt berichtet jetzt darüber, und ob Mundlos oder Böhnhardt (oder beide) ebenfalls V-Leute waren, das geht (absichtsgemäss) unter.

Ziel erreicht.

Karl_Murx
20.01.2013, 11:20
Leute, verrennt Euch nicht!

Beate Zschäpe hat den Eltern genau das am Telefon gesagt, was sie wusste, und zwar aus den Medien.
Warum in Gottes Namen sollte sie denen denn nach zig Jahren ohne Kontakt etwas Anderes erzählen, als das was jede Zeitung brachte? Am 4.11. passierte alles, am 5.11. (sicher? oder war es doch der 6.11.?) ruft Zschäpe die Eltern an, die Namen der beiden "totexplodierten Selbstmord-Bankräuber" waren noch unbekannt, aber Zschäpe wusste, dass es ihre Kumpels waren, und rief die Eltern an.

Mehr war da nicht.

Man darf aber darüber spekulieren, woher Zschäpe wusste, dass die Toten die Uwes waren.
Wusste sie das, weil "alles passte", oder hatte es ihr jemand telefonisch mitgeteilt?

Die Frage ist: Warum setzte sich Zschäpe ohne Katzen und ohne Bekennervideos aus Zwickau ab?
Mögliche Antworten:
- sie las von den toten Bankräubern in Eisenach im Internet und dachte, dass sie selber die nächste Tote sein würde.
- sie bekam einen Anruf (von wem?)
- ihr war gerade rein zufällig nach Urlaub zumute ;)

Die zweite Version wäre die naheliegendste.


Bitte Occams razor verwenden: Nicht unnötig verkomplizierte Erklärungen suchen.

Gut, in Ordnung. Hatte ja dazugeschrieben, daß das etwas in Spekulative geht. Ich gebe Dir recht, daß man sich nicht jeder Nebelkerze widmen sollte, die in diesem Fall geworfen wird. Wir sollten an den eigentlichen Knackpunkten dranbleiben, und das wären die unbelegten Behauptungen der Täterschaft einer rechtsetremen Terrorzelle für die Dönermorde und den Anschlag von Heilbronn.

solaris
20.01.2013, 11:28
Wieso kocht das JETZT hoch? Nur weil er jetzt in Berlin dasselbe erzählte? Ist doch ne olle Kamelle? Soll gesagt haben... geht es noch unkonkreter?

Naja,Winterpause ist vorbei und die Ausschüsse haben die Arbeitwieder aufgenommen und Aktivität muss vorgetäuscht werden
irgendeinen Aufhänger braucht es,um wieder im Gleichmarsch berichten zu können.
Also nimmt man die Story mit der Anwerbung,die sowieso auf den Tisch gekommen wäre und garniert sie mit Drogenkonsum.
Futter für die Fische.
Natürlich fragt keiner mehr,was mit den beiden Uwes los war und ob es da auch Anwerbeversuche gegeben hat und ob das erfolgreich war
Oder ob es eine andere Aufgabentstellung für die Uwes gab
Vermutlich sind genau diese Akten verschwunden/wurden geschreddert,sodaß sich das auch nicht vor Gericht beweisen lässt.

Nereus
20.01.2013, 17:09
Die Vorgaben:

Das Drehbuch für Politiker Ermittlung und Anklage vom 29 11 11 (klick) (http://dl.dropbox.com/u/90473049/BKA_Unterrichtung_Innenausschuss_Sachstand_NSU_291 12011.pdf)

SEITE 1

http://nsuleaks.files.wordpress.com/2012/07/bka_unterrichtung_innenausschuss_sachstand_nsu_291 12011_seite_01.png?w=584&h=412

SEITE 3

33741

Zwei Brandstiftungen in Eisenach und Zwickau liefern, wie einst beim NS-Reichstagsbrand in Berlin gegen LINKS, Beweismaterial zum Verbot von RECHTS.
1. Ceska-Tatpistole für fremdenfeindliche und rassistische Mordserie durch rechtsterroristischen NSU
2. Tat-Bekenner-Video eines „Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU)“
3. Tatwaffe aus einem NSU-Polizistenmord als Ausdruck rechts-terroristischer Bekämpfung des Linksstaates.
4. Beweiswaffe aus einem NSU-Polizistenmord als Trophäe rechts-terroristischer Verhöhnung des Linksstaates.

Alles ist wasserdicht bewiesen. Das Reichsgericht kann seinen Urteilsspruch im Sinne der politischen Klasse verkünden...

:crazy:

Ingeborg
20.01.2013, 19:20
Zitat: "
Rechtextremismus: Schäuble will kein neues NPD-Verbotsverfahren

Die Kritiker gegen ein neues NPD-Verbotsverfahren werden mehr: Beim traditionellen Neujahrsessen des Kabinetts sprach sich Finanzminister Schäuble gegen einen Antrag der Bundesregierung aus. Der Gang vor das Bundesverfassungsgericht sei falsch."

www.spiegel.de/politik/deutschland/schaeuble-gegen-neues-npd-verbotsverfahren-a-878622.html

=====

Hahahaha... für wie dumm hält Rollstuhlfahrer Schäuble uns "Bürger"?

Das war doch schon vorher klar, die NPD kann er garnicht verbieten lassen, die NPD ist schließlich ein Instrument/Konstrukt unser Angloamerikanischen Besatzer. (Ähnlich der Hamas in Israel.)

www.google.de/#q=hamas+likud+yassin+sharon+atombombe
www.google.de/#q=BRD+Besatzer+Angloamerikanisch

=====

Hintergrund:

Die NPD eine Organisation unter dem Britischen MI6 und dem BND, die kann eine BRD-"Regierung" gar nicht verbieten, wenn es die Siegermächte nicht wollen. Und die NSU ist Teil des BND (V-Leute) für "false flag" Operations.

www.google.de/#q=NPD+thadden+mi6

www.google.de/#q=BND+NSU+mi6

www.google.de/#q=NATO+Gladio

http://de.wikipedia.org/wiki/Secret_Intelligence_Service

=====

Vor Bänkern in Ffm sprach Schäuble 2011 offen aus:
Deutschland seit 1945 nie mehr souverän.

www.youtube.com/results?search_query=schäuble+souveränität

fatalist
21.01.2013, 05:26
Also nimmt man die Story mit der Anwerbung,die sowieso auf den Tisch gekommen wäre und garniert sie mit Drogenkonsum.

Das nennt man "limited hangout": Etwas zugeben, was die Spatzen von den Dächern pfeifen, aber eben nicht alles, und damit Gerüchte und Spekulationen zu beenden versuchen, und natürlich auch abzulenken.

fatalist
21.01.2013, 05:29
Die zweite Version wäre die naheliegendste.
Ich sage Dir: Sie sagte den Eltern genau das, was in allen Medien die TopNews war.


Wir sollten an den eigentlichen Knackpunkten dranbleiben, und das wären die unbelegten Behauptungen der Täterschaft einer rechtsetremen Terrorzelle für die Dönermorde und den Anschlag von Heilbronn.

so ist es. :hsl:

fatalist
21.01.2013, 06:23
Die Compact-Serie über den NSU geht weiter, bald soll es ein Sonderheft nur zum NSU geben.
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/01/20/die-nsu-morde-eine-geheimdienstoperation/


Tatort Internet-Café, Kassel, 2006: Der Agent, der Killer. Teil 3 der Serie in COMPACT-MagazinSeit November 2012 eröffentlicht COMPACT-Magazin eine Serie “NSU-Morde – eine Geheimdienstoperation” mit Insider-Informationen. In der aktuellen Januar-Ausgabe von COMPACT erschien bereits die dritte Folge. (http://www.compact-magazin.com/compact-januar-2013/)
Im März 2013 erscheint zu diesem Thema eine COMPACT-Sonderausgabe (COMPACT-Spezial”) mit 84 Seiten (Preis 9,80 Euro), die am 16. März anlässlich der Buchmesse in Leipzig vorgestellt (http://www.compact-magazin.com/compact-auf-der-leipziger-buchmesse/)wird. COMPACT-Spezial soll künftig ZUSÄTZLICH zu den monatlichen COMPACT-Ausgaben ein bis zwei Mal pro Jahr erscheinen und immer einem Thema gewidmet sein.
Hier ein Auszug aus dem NSU-Artikel in COMPACT 1/2013 (http://www.compact-magazin.com/compact-januar-2013/). Die Serie wird auch in COMPACT 2/2013 fortgesetzt. Am besten gleich abonnieren, dann verpasst man nichts… (http://abo.compact-magazin.com/) LESEBEFEHL ;)

bio
21.01.2013, 12:50
Die Compact-Serie über den NSU geht weiter, bald soll es ein Sonderheft nur zum NSU geben.
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/01/20/die-nsu-morde-eine-geheimdienstoperation/

LESEBEFEHL ;)

Ich freue mich über diesen sehr gut recherchierten Artikel über die Abläufe im Internetcafe von Halit Yozgat.

Karl_Murx
21.01.2013, 19:27
Die Compact-Serie über den NSU geht weiter, bald soll es ein Sonderheft nur zum NSU geben.
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/01/20/die-nsu-morde-eine-geheimdienstoperation/

LESEBEFEHL ;)

Ay, Sir.

Ach ja: Die DVD mit der Souveränitätskonferenz werde ich mir ebenfalls bestellen.

fatalist
22.01.2013, 05:01
Ay, Sir.

Ach ja: Die DVD mit der Souveränitätskonferenz werde ich mir ebenfalls bestellen.
Werde Dich anmailen, zwecks Ausleihe ;)

BTT:

In Sachsen wundern sie sich ernsthaft, dass der NSU gar keine Bekennerschreiben verfasste.


Kein Bekennerschreiben - Verfassungsschutz überrascht
Der Ausschuss befasste sich über weite Strecken mit Details der erfolglosen Fahndung nach den Terroristen, dem mangelhaften Zusammenspiel von Verfassungsschützern über Ländergrenzen hinweg und dem Einsatz von V-Leuten. Vahrenhold sagte dabei, der Verfassungsschutz sei von den Taten des NSU "überrascht" gewesen. Die Mitglieder hätten mit ihren Morden Ausländer vertreiben oder verunsichern wollen, aber auf Bekennerschreiben verzichtet. Warum, wisse er auch nicht.
http://www.mdr.de/sachsenspiegel/vahrenhold-nsu-ausschuss100_zc-1b6dad2f_zs-c5332a56.html

Tja, jetzt müsste man barrierefrei die Schlüsse daraus ziehen, ist ja nicht so schwer:
Keine Bekennerschreiben, keine ideologischen Neonazi-Terror-Morde. So einfach ist das...


[DIE LINKE,] Frau Köditz, ist enttäuscht. Der Zeuge habe keine konkreten Aussagen gemacht. Stattdessen sei deutlich geworden, "dass selbst die Grundwerkzeuge analytischer Arbeit im LfV im Komplex NSU bestenfalls unzureichend genutzt wurden."
Mädel, dir hat deine Ideologie den Restverstand verbrämt :(

fatalist
22.01.2013, 05:22
"Das war TNT und kein Backpulver", ruft Melzer empört. :haha:
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/thueringer-neonazi-ausschuss-kriminalbeamter-redet-klartext-a-870779.html


Premiere vor dem Thüringer Neonazi-Ausschuss: Ein Kriminalbeamter spricht Klartext bei der Befragung. Er behauptet, die Behörden seien bestens über die rechte Szene in den neunziger Jahren informiert gewesen. Das Landeskriminalamt und der Verfassungsschutz hätten jedoch interveniert.

Weil sie alles im Griff hatten bei der Inszenierung dieser Szene. Durch V-Leute allüberall.

Die Inszenierungen fingen schon Mitte der 1990er an:


Dass eine skandalöse Pannenserie ihre Flucht 1998, aber vor allem ihr Morden in den folgenden 13 Jahren beförderte, ist hinreichend bekannt. Doch Mario Melzer ist der Erste, der sich nicht wegduckt, nicht herumdruckst, sich nicht in Erinnerungslücken flüchtet. Mario Melzer ist Zeuge für das Versagen der Behörden von Anfang an - und er spricht es deutlich aus.

Es sind erschütternde Details, die er auspackt: Als 1997 vor dem Jenaer Theater eine Bombenattrappe gefunden wurde, sammelte diese ein Streifenwagen ein und kutschierte sie zur Polizeiwache - ein Kampfmittelräumdienst wurde nicht eingeschaltet, wie Melzer sich erinnert.

Weil man wusste, dass da gar kein TNT drin war. Allenfalls durch V-Leute geliefertes Backpulver.
War inszeniert, durch V-Leute. Diese hiessen sehr wahrscheinlich Mundlos und Böhnhardt.


Der menschengroße Puppentorso, der mit einem Judenstern versehen von einer Autobahnbrücke baumelte, sei von den Beamten erst abgeschnitten, später aus ermittlungstaktischen Gründen aber wieder angebracht worden, konstatiert Melzer am Montagabend.

An beiden Aktionen war das Trio beteiligt, stadtbekannte Neonazis, deren wechselseitige Beziehung selbst die Beamten mitbekommen hatten. Bei Vernehmungen habe Uwe Böhnhardt "sehr professionell" gewirkt, sagt Melzer. "Er kam mir abgeklärter vor als andere Beschuldigte, er war sehr von sich überzeugt und hat in einer Art und Weise abgeblockt, als könne er sich seiner Sache sehr sicher sein."

Angeblich war Professorensohn Mundlos der Intellektuelle, aber das Wissen um seine V-Mann-Protektion hat wohl auch Böhnhardt sehr selbstsicher auftreten lassen.


Beate Zschäpe hingegen habe "eine Bauernschläue" an den Tag gelegt. Anstandslos habe sie sich in einer Vernehmung zu Kreuzverbrennungen (http://www.spiegel.de/panorama/kreuzverbrennung-mit-zschaepe-boehnhardt-und-wohlleben-a-857284.html)geäußert, Teilnehmer hatten damals mit Hitler- und Kühnengruß posiert. Sie habe Melzer erklärt, dass das nicht strafbar sei, denn die Veranstaltung habe in Tschechien stattgefunden. "Sie hatte etwas Erhabenes", so Melzer.

Ach was, Zschäpe war doch naiv, etwas schüchtern, Hausmutter des NSU ;)



"Es erschließt sich mir bis heute nicht"

Er registrierte in den neunziger Jahren eine Vernetzung der rechten Szene in Thüringen. Die Militarisierung, die Uwe Mundlos in Briefen an den inhaftierten Thomas S. - Informant des Berliner Landeskriminalamts und Sprengstofflieferant (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-sprengstofflieferant-war-v-mann-der-berliner-polizei-a-855719.html) - andeutete, sei erkennbar gewesen, sagt Melzer am Montag vor dem Ausschuss. Man hätte alle Ermittlungsverfahren gegen Rechtsextremisten bündeln sollen, dann hätte man den braunen Sumpf vielleicht in Schach halten können - mit Hilfe eines Verfahrens gegen die Bildung terroristischer Vereinigungen, Paragraf 129.


Es seien nämlich keine Einzelstraftaten von Neonazis gewesen, sondern die Szene habe als geschlossene Organisation agiert - unter der Leitung von Leuten wie dem NPD-Funktionär Tino Brandt. "Es erschließt sich mir bis heute nicht, warum man damals nicht anders dagegen vorgegangen ist", so Melzer. Die Ermittlungsergebnisse waren seiner Auffassung nach umfassend, die Gründe ausreichend, vor allem als Sprengstoff ins Spiel kam. "Das war TNT und kein Backpulver!", ruft Melzer empört.


Obwohl er "nur" Beamter des mittleren Dienstes sei und "nicht weisungsbefugt", habe er damals versucht, aufzudecken: "Ich habe es kritisiert, dokumentiert, aber das war eigentlich nicht gewollt." Seine direkten Vorgesetzten hätten von all seinen Ermittlungsergebnissen gewusst.


Die Behinderungen in den eigenen Reihen seien sogar so weit gegangen, dass Thüringer Verfassungsschützer versucht hätten, bei Ermittlungen gegen Tino Brandt über die Staatsanwaltschaft Gera zu intervenieren. Brandt sei kein Anstifter, Melzer solle seine "Hexenjagd" einstellen, habe die Anweisung gelautet.

Brandt war V-Mann, diese Info fehlt im Spiegel. Warum nur?

Man kann davon ausgehen, dass dieser KHM Melzer davon überzeugt ist, dass der NSU aus V-Leuten bestand.
Das sagt er aber nicht...

Er war in den neunziger Jahren Mitglied der Sonderkommission Rechtsextremismus, genannt Soko "Rex"
Und fühlte sich ausgebootet?

Rumburak
22.01.2013, 05:24
Allein schon wegen diesem Strang, muß das Forum untergehen. Hier wird die NSU-Story lückenlos wiederlegt.

fatalist
22.01.2013, 05:49
Dieses Ding taugt zum Beweis dafür, dass der NSU aus V-Leuten bestand:



Es sind erschütternde Details, die er auspackt: Als 1997 vor dem Jenaer Theater eine Bombenattrappe gefunden wurde, sammelte diese ein Streifenwagen ein und kutschierte sie zur Polizeiwache - ein Kampfmittelräumdienst wurde nicht eingeschaltet, wie Melzer sich erinnert.
Fatalist meint dazu:
Weil man wusste, dass da gar kein TNT drin war. Allenfalls durch V-Leute geliefertes Backpulver.
War inszeniert, durch V-Leute. Diese hiessen sehr wahrscheinlich Mundlos und Böhnhardt.

Wie war das doch gleich damals, laut MDR?


http://www.mdr.de/exakt/bild251370_v-standard169_zc-c9ec17fa.jpg?version=49372 (http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html)

ChronikDie Spur der Bombenbauer (http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html)Mehr als 14 Jahre nachdem im Raum Jena Bombenattrappen aufgetaucht sind, verdichten sich Ende 2011 die Spuren zu den Tätern. Sie sollen mehrere Banken überfallen und eine Polizistin erschossen haben. [mehr (http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html)] http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Die wievielte Bombenattrappe war denn die beim Theater Jena?
Es ist die Zweite:


Bombenattrappen und versuchte Attentate

6. Oktober 1996Im Ernst-Abbe-Stadion in Jena wird eine rote Holzkiste gefunden, die mit Hakenkreuzen bemalt ist und eine Bombenattrappe enthält. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen mehrere Verdächtige, unter anderem gegen die in Jena lebenden Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe.



Jahreswechsel 1996/1997Bei der Lokalredaktion Jena der "Thüringischen Landeszeitung", der Stadtverwaltung Jena und der Polizeidirektion Jena gehen insgesamt drei Briefbomben-Attrappen ein. Sie sind jeweils mit Begleitschreiben versehen, in denen unter anderem Innenminister Richard Dewes (SPD) und der Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Ignaz Bubis, bedroht werden. Die Schreiben sind außerdem mit Hakenkreuzen und Runen versehen. Auch hier ermittelt die Staatsanwaltschaft Gera gegen mehrere Rechtsextremisten, unter anderem gegen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe, wegen Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten.

7. Juni 1997Die Polizei findet bei einer Durchsuchung der Wohnung des Rechtsextremisten Henning H. in Stadtroda eine funktionsfähige Nagelbombe. Der Mann war zuvor in einem Freibad unter anderem wegen lautstarker Neonazi-Musik aufgefallen.


18. Juni 1997Die Staatsanwaltschaft Gera stellt das Ermittlungsverfahren gegen Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe und andere wegen der Bombenattrappen ein, weil keine Beweise für eine Tatbeteiligung der Verdächtigen gefunden wurden.

2. September 1997


Auf dem Jenaer Theaterplatz wird ein mit einem Hakenkreuz bemalter Koffer gefunden. In ihm befinden sich einige Gramm TNT-Sprengstoff. Eine Zündvorrichtung hat das Behältnis jedoch nicht. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen insgesamt sechs Rechtsextremisten, unter anderem Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe.
http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_page-1_zc-17d41edc_zs-6c4417e7.html

Die Briefbombenattrappen enthielten keinerlei NSU-Erwähnung, und die Bombe 1996 enthielt weder TNT noch Zünder.
Die 2. Bombe September 1997 hatte auch keinen Zünder, enthielt aber "ein paar Gramm TNT".

Wann übergab Spitzel Thomas S.(tarke) dem NSU die nie gewogenen und schon 1998 vernichteten 1.392 Gramm "TNT"?


Nach der Entlassung 1996 hat er eine kurze Affäre mit Beate Zschäpe. Als Mundlos ihn um Sprengstoff bittet, liefert er ihm – „in einem Päckchen in der Größe eines kleinen Schuhkartons“, wie er 2012 aussagt – rund ein Kilo TNT. Nur wenig später, Ende Januar 1998, findet die Polizei das TNT in einer Garage in Jena, der Bombenwerkstatt des Trios. Zeitgleich mit dem Fund gehen die drei in den Untergrund. Andreas Förster im Freitag http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-fluchthelfer

Es fehlen exakte Zeitangaben, alles sehr unpräzise Angaben. Warum?
Zurechtgebastelte BKA-Story samt "willigem Zeugen", der seinen Arsch retten will?

Wir brauchen die Anklageschrift!
Wann übergab Spitzel Thomas S. den "NSU"-Spitzeln das angebliche TNT, und warum wurden die "Bomben" einfach mir nichts dir nichts in einen Streifenwagen eingeladen, ohne Kampfmittelräumdienst?

Karl_Murx
22.01.2013, 07:34
Die Vorgaben:

Das Drehbuch für Politiker Ermittlung und Anklage vom 29 11 11 (klick) (http://dl.dropbox.com/u/90473049/BKA_Unterrichtung_Innenausschuss_Sachstand_NSU_291 12011.pdf)

SEITE 1

http://nsuleaks.files.wordpress.com/2012/07/bka_unterrichtung_innenausschuss_sachstand_nsu_291 12011_seite_01.png?w=584&h=412

SEITE 3

33741

Zwei Brandstiftungen in Eisenach und Zwickau liefern, wie einst beim NS-Reichstagsbrand in Berlin gegen LINKS, Beweismaterial zum Verbot von RECHTS.
1. Ceska-Tatpistole für fremdenfeindliche und rassistische Mordserie durch rechtsterroristischen NSU
2. Tat-Bekenner-Video eines „Nationalsozialistischen Untergrundes (NSU)“
3. Tatwaffe aus einem NSU-Polizistenmord als Ausdruck rechts-terroristischer Bekämpfung des Linksstaates.
4. Beweiswaffe aus einem NSU-Polizistenmord als Trophäe rechts-terroristischer Verhöhnung des Linksstaates.

Alles ist wasserdicht bewiesen. Das Reichsgericht kann seinen Urteilsspruch im Sinne der politischen Klasse verkünden...

:crazy:

Die bulgarischen Kommunisten um Georgi Dimitroff, die damals wegen Brandstiftung des Reichstages angeklagt wurden, mußten noch vom Obersten Reichsgericht freigesprochen werden.

Karl_Murx
22.01.2013, 07:39
Zitat: "
Rechtextremismus: Schäuble will kein neues NPD-Verbotsverfahren

Die Kritiker gegen ein neues NPD-Verbotsverfahren werden mehr: Beim traditionellen Neujahrsessen des Kabinetts sprach sich Finanzminister Schäuble gegen einen Antrag der Bundesregierung aus. Der Gang vor das Bundesverfassungsgericht sei falsch."

www.spiegel.de/politik/deutschland/schaeuble-gegen-neues-npd-verbotsverfahren-a-878622.html

War doch klar, daß man sich den Lieblingspopanz neonazistische NPD nicht so einfach durch ein Verbot wegnehmen lassen würde, mit dem man den deutschen Michel seit vielen Jahren zuverlässig in die Ecke scheuchen kann, wo man ihn haben will.


=====

Hahahaha... für wie dumm hält Rollstuhlfahrer Schäuble uns "Bürger"?

Für so dumm, daß wir uns die "Euro-Rettung" genannte Verschleuderung des deutschen Vermögens ohne größeren Widerstand bieten lassen und als Reaktion allenfalls verstärkt die Grünen wählen. So what?


Das war doch schon vorher klar, die NPD kann er garnicht verbieten lassen, die NPD ist schließlich ein Instrument/Konstrukt unser Angloamerikanischen Besatzer. (Ähnlich der Hamas in Israel.)

www.google.de/#q=hamas+likud+yassin+sharon+atombombe
www.google.de/#q=BRD+Besatzer+Angloamerikanisch

=====

Hintergrund:

Die NPD eine Organisation unter dem Britischen MI6 und dem BND, die kann eine BRD-"Regierung" gar nicht verbieten, wenn es die Siegermächte nicht wollen. Und die NSU ist Teil des BND (V-Leute) für "false flag" Operations.

www.google.de/#q=NPD+thadden+mi6

www.google.de/#q=BND+NSU+mi6

www.google.de/#q=NATO+Gladio

http://de.wikipedia.org/wiki/Secret_Intelligence_Service

Diese Konstrukte dienen dazu, uns jeden Ansatz von nationalstaatlichem Denken und Souveränität als neonazistisch zu verteufeln.


=====

Vor Bänkern in Ffm sprach Schäuble 2011 offen aus:
Deutschland seit 1945 nie mehr souverän.

www.youtube.com/results?search_query=schäuble+souveränität

Er trägt dazu bei, daß das so bleibt.

Karl_Murx
22.01.2013, 07:50
Werde Dich anmailen, zwecks Ausleihe ;)

Kein Problem. (Die hohen Lebenshaltungskosten? :D)


BTT:

In Sachsen wundern sie sich ernsthaft, dass der NSU gar keine Bekennerschreiben verfasste.

So ganz kommt man um die Fragen der einfachen politischen und kriminalistischen Logik doch nicht herum. Die wissen doch über die Zuschriften der Wähler bzw. über ihre Zuträger genau, was die Leute von diesem Fall inzwischen weit verbreitet denken. An die Story von den ausländermeuchelnden zähnefletschenden Neonazis glaubt keiner mehr richtig. Aber:


[DIE LINKE,] Frau Köditz, ist enttäuscht. Der Zeuge habe keine konkreten Aussagen gemacht. Stattdessen sei deutlich geworden, "dass selbst die Grundwerkzeuge analytischer Arbeit im LfV im Komplex NSU bestenfalls unzureichend genutzt wurden."



http://www.mdr.de/sachsenspiegel/vahrenhold-nsu-ausschuss100_zc-1b6dad2f_zs-c5332a56.html

Tja, jetzt müsste man barrierefrei die Schlüsse daraus ziehen, ist ja nicht so schwer:
Keine Bekennerschreiben, keine ideologischen Neonazi-Terror-Morde. So einfach ist das...

Entweder man will keien Schlüsse ziehen, weil es einem politisch-ideologisch in den Kram paßt. Oder man ist durch die jahrelange K(r)ampf-gegen-Rechts-Gehirnwäsche derart konditioniert, daß man dazu gar nicht mehr in der Lage ist. Dann können das entweder nur Pannen und Fehler oder der übliche nazistisch verseuchte Staat sein, der auf dem rechten Auge blind ist. Punkt. Weltbild gerettet.

fatalist
22.01.2013, 08:23
Allein schon wegen diesem Strang, muß das Forum untergehen. Hier wird die NSU-Story lückenlos wiederlegt.

:dd:

Der VS und sein Spitzel "Piato".
Habe mal wieder in alten Zeitungen gekramt. Aus dem Jahr 2000:


In diesem Zusammenhang wies Innenminister Jörg Schönbohm gestern Berichte zurück, nach denen das Land jetzt bis zu einer Million Mark ausgeben müsse, um die Sicherheit des bedrohten V-Mannes Carsten S. zu gewährleisten.

Nach Informationen des Tagesspiegel hat der V-Mann, der dem Verfassungsschutz auch Informationen über geplante Anschläge und Waffenausrüstungen lieferte, inzwischen einen neuen Namen und eine neue Identität erhalten.

Er befindet sich dem Vernehmen nach auch nicht mehr in Brandenburg.
http://www.tagesspiegel.de/berlin/brandenburg/v-mann-piato-enttarnung-des-neonazi-maulwurfs-erneut-thema-in-der-parlamentarischen-kontrollkommission/153250.html

Dieser Piato, Carsten S., war wohl seit 1992 Spitzel für den VS:


Aufsehen in der Öffentlichkeit erregten die Fälle Carsten Szczepanski und Toni Stadler - zwei Neonazis, die als V-Männer im Dienste des brandenburgischen Verfassungsschutzes in der rechtsextremen Szene und neofaschistischen Organisationen aktiv waren, diese zum Teil selbst aufbauten und sich an illegalen Handlungen beteiligten, die der Verfassungsschutz vorgeblich zu verhindern suchte.Carsten Szczepanski erwarb sich bereits zu Beginn der 1990-er Jahre einen Ruf als Neonazi: Er war Teil der rechtsextremen Skinheadszene, unterhielt Kontakte zur Führung der "Nationalistischen Front" und war führend daran beteiligt, einen Ableger des Ku-Klux-Klans in Deutschland aufzubauen.


Obwohl 1992 bei einer Polizeirazzia vier Rohrbomben, Sprengstoff-Substanzen und Zündvorrichtungen in einer von Szczepanski gemieteten Wohnung gefunden worden waren und daraufhin ein Ermittlungsverfahren wegen Gründung einer terroristischen Organisation gegen ihn eingeleitet wurde, wurde Szczepanski für diese Aktivitäten niemals belangt und verurteilt - ein Umstand, der Vermutungen nährte, dass der Neonazi möglicherweise bereits zu diesem Zeitpunkt für staatliche Behörden arbeitete und gedeckt wurde.
aus 2003. http://www.wsws.org/de/articles/2003/nov2003/vsbb-n14.shtml

Oder aber man schob ihm das unter, damit er Spitzel wurde... :?

Dieser Carsten S., es scheint noch den anderen Carsten S.(chulze) zu geben, der angeblich dem NSU die Dönermordwaffe brachte wurde 1995 für einen Mordversuch aus 1992 zu 8 Jahren verurteilt, aber 1997 bereits wieder entlassen.


Szczepanski hatte sich selbst als Spitzel angeboten. Der Grund? Dem Nazi stand ein Prozess ins Haus, weil er mit anderen 1992 den nigerianischen Asylsuchenden Steve Erenhi fast ermordet hat. 1995 wurde der V-Mann zu acht Jahren Haft verurteilt.

Seine Gönner vom Verfassungsschutz besorgten dem gefangenen Spitzel eine Telefonerlaubnis, gaben ihm ein Handy, zugelassen auf das Innenministerium. Ab April 1996 traf man sich dann auch außerhalb des Knastes.
http://www.ag-friedensforschung.de/themen/Rassismus/nsu-prozess.html

Klarer Fall: Spitzel.


Aus 2000, Juli: http://www.berliner-zeitung.de/archiv/dem-nigerianer-steve-ereni-stehen-46-000-mark-schmerzensgeld-zu---land-erwaegt-zahlung-anwalt-will-pfaendung-fuer-v-mann-opfer,10810590,9817678.html


An dem Angriff war auch Carsten S. aus Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) beteiligt, der vor knapp zwei Wochen als V-Mann des Brandenburgischen Verfassungsschutzes enttarnt wurde. Er soll von der Behörde inzwischen mit neuer Identität ausgestattet worden sein, weil Racheakte aus der rechten Szene befürchtet wurden. Nach Angaben von Erenhis Berliner Anwalt Christoph Kliesing steht seinem Mandanten aus einem Zivilprozess noch eine Summe von rund 46 000 Mark zu: zum größten Teil Schmerzensgeld und Gerichtskosten. "Es gab neun Tatbeteiligte bei dem Angriff", sagte Kliesing, "von denen drei schon kleinere Beträge gezahlt haben." Von Carsten S. dagegen sei bisher nichts gekommen - obwohl der heute 29-Jährige in den vergangenen Jahren vom Verfassungsschutz Aufwandsentschädigungen bis zu tausend Mark monatlich für seine Spitzel-Tätigkeit erhalten haben soll. "Eine neue Identität kostet zum Teil siebenstellige Beträge", sagte Kliesing. "Dieses Geld sollte wenigstens zum Teil für Erenhi gepfändet werden."


Und dieser Carsten S. gab Hinweise auf den "NSU": Bericht vom 21.1.2013


Nach Tagesspiegel-Recherchen besteht der Verdacht, dass Piato, ein 1995 wegen versuchten Mordes an einem Nigerianer verurteilter Neonazi, auf das NSU-Umfeld in Sachsen in einem anderen groß angelegten Verfahren mehrerer Behörden angesetzt war und zugleich eine Doppelrolle gespielt hat. Durch Piato, der während der Haft umfangreiche Lockerungen genoss, konnten rechte Anschläge vereitelt werden. Er hatte den Verfassungsschutz 1998 darüber informiert, dass zwei Männer und eine Frau aus der Skinheadszene untertauchen wollten. Der Chef des braunen Netzwerks „Blood & Honour“ in Sachsen [das war doch der Spitzel Thomas Starke???Der der auch das "TNT" besorgte??? Anmerkung fatalist] sollte dem Trio Waffen für einen Überfall besorgen. Und Piato teilte mit, dass die Frau einen Pass zur Flucht erhalten sollte, der von der Betreiberin eines Vertriebs für rechte Szeneartikel in Sachsen stammte. Später stellte sich heraus, dass es sich bei der Frau um Beate Zschäpe handelte. Im Frühjahr 1999, als das NSU-Trio untergetaucht war, wurde Piato von der Unternehmerin, also einer NSU-Helferin, angestellt. Dem Verfassungsschutz lieferte er aber keine Informationen mehr.

Der "NSU" tauchte während der missglückten Razzia in Jena am 26.Januar 1998 unter.
Die Timeline passt also nicht, es sei denn, dass Piato schon Anfang Januar 1998 Bescheid wusste.

Ein Kommentar dazu:

” Durch Piato…konnten rechte Anschläge vereitelt werden. ”Ist das belegt ?
Ein ehemaliger Anhänger von Piato( Nick Greger )hat berichtet
das eine von Piato aufgebaute Wehrsportgruppe hochgenommen wurde
nachdem sie sich entschlossen hatte keine Anschläge auszuüben.
” Der Chef des braunen Netzwerks „Blood & Honour“ in Sachsen sollte dem Trio Waffen für einen Überfall besorgen. ”
Und die sollte Piato im Auftrag des VS anbieten.
Wessen Idee war das ?
Nach Chemnitz( wo sich das Trio aufhielt )gefahren ist Piato dann wohl selber.
Wie war das ursprünglich gedacht ?
Hatte man gehofft das der B&H-Chef vor Vorfreude beim Trio anruft ?
Oder gab es diese Waffen tatsächlich ?
Wir haben also zwei Stück "Carsten S." im Fall NSU:

Carsten Sczezezpansky (zur Hölle mit dem Namen, ist ja voll krass) :crazy:
und
Carsten Schulze
Beides V-Leute. Beide im Zeugenschutzprogramm. Neue Identität wahrscheinlich.

Oder ist das etwa doch nur ein und derselbe???
Wurde aus "Scz-Polenpansky" einfach nur Schultze gemacht?


Petra Pau, Linken-Obfrau im NSU-Untersuchungsausschuss, fordert Aufklärung: „Entweder der Verfassungsschutz wusste mehr, oder der V-Mann hat ein doppeltes Spiel gespielt.“

Das sieht eher nach einem doppelten Doppelspiel aus: Jeder verarscht jeden, und uns alle sowieso. :hd:

Gawen
22.01.2013, 09:03
Ein ehemaliger Anhänger von Piato( Nick Greger )hat berichtet
das eine von Piato aufgebaute Wehrsportgruppe hochgenommen wurde
nachdem sie sich entschlossen hatte keine Anschläge auszuüben.

Das ist doch Nick "der bekehrte" Greger, der jetzt auf "christlicher Krieger" macht?

Neues Betätigungsfeld für den VS? :D

http://www.zeit.de/2012/21/DOS-Breivik/seite-6

fatalist
22.01.2013, 09:49
Das ist doch Nick "der bekehrte" Greger, der jetzt auf "christlicher Krieger" macht?

Neues Betätigungsfeld für den VS? :D

http://www.zeit.de/2012/21/DOS-Breivik/seite-6

Ja, das dürfte der Ritter sein.


Im Februar 2011, fünf Monate bevor Breivik loszog, tauchte im Internet ein aufsehenerregendes Video des Order777 auf. Titel: The Gathering – Die Zusammenkunft.
In dem Video laufen der deutsche Exnazi Nick Greger...

Da sollten Verbindungen deutscher Neonazis zu Breivik konstruiert werden, ganz offensichtlich.
War aber nicht sehr überzeugend.


Anders Behring Breivik hat mit kreuzgeschmückten Fantasie-Uniformen vor der Kamera posiert. Paul Ray glaubt wirklich, dass er ein Tempelritter ist. Nick Greger sagt eine Nuance abgeklärter: »Diese Symbolik ist die Antwort auf die Muslime und ihren Dschihad.«


Sein alter Kumpel "Piato" ist seit Juli 2000 spurlos verschwunden. Bericht aus 2002:


POTSDAM - Während Bundesinnenminister Otto Schily (SPD) gestern pausenlos um Schadensbegrenzung bemüht war, wurden auch in Brandenburg Erinnerungen daran wach, wie schwer das Geschäft mit Vertrauens-Leuten (V-Leuten) sein kann. Unvergessen ist die Krise, die die Enttarnung von Brandenburgs prominentestem V-Mann im Juli 2000 auslöste. Damals wurde das Geheimnis von Carsten Szczepanski aus Königs Wusterhausen (Dahme-Spreewald) gelüftet. Unter dem Decknamen "Piato" hatte der wegen versuchten Mordes vorbestrafte Landesorganisationsleiter der NPD lange Zeit die brisantesten Details über Verbindungen der rechtsextremen Partei zur militanten Skinhead-Szene offenbart. Er war nach seiner Haft in den NPD-Kreisverband Spreewald eingeschleust worden.

Nach seiner Enttarnung - die von Todesdrohungen aus der rechtsextremen Szene begleitet war - tauchte Piato gemeinsam mit Frau und Kind im Rahmen eines Zeugenschutzprogramms unter. Sein Aufenthaltsort wird gehütet wie ein Staatsgeheimnis.
http://www.inforiot.de/artikel/schlechte-erfahrungen-mit-v-leuten-hat-auch-brandenburg-gemacht

fatalist
22.01.2013, 10:25
Dass der Thüringische Verfassungsschutz den "NSU" vor den Zielfahndern des Thüringer LKA beschützte, könnte möglicherweise eine Ente sein.

Bericht vom 26.11.2011:


Nach Informationen der „Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung“ (F.A.S.) sollen deutsche Zielfahnder die Untergetauchten im September 1998 im ungarischen Budapest und im August 2000 in Bulgarien geortet haben.
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/schiessuebungen-in-ungarn-bulgarien-und-suedafrika-zwickauer-terrorzelle-spur-ins-ausland-11542132.html


Die Ermittlungsbehörden gehen davon aus, dass das Trio weitere Wohnsitze außer den beiden bekannten in Zwickau gehabt hat, berichtet die F.A.S. Zielfahnder des Landeskriminalamts Thüringen sollen die drei Gesuchten zudem im Herbst 2000 und im Februar 2002 in einer Menschenmenge in Chemnitz entdeckt und fotografiert haben. Warum die Fahnder nicht zugriffen und wie die sächsischen Polizeibehörden mit den Informationen umgingen, ist bisher offenbar unklar.

Etwa zur selben Zeit schrieb die SED-Zeitung von "mehreren Wohnsitzen" des NSU:


Bislang ruhen die meisten Hoffnungen auf den rund 2500 sichergestellten Asservaten: 500 stammen aus dem Wohnmobil, in dem die beiden Männer starben, 1800 aus dem Brandschutt der gemeinsamen Wohnung in Zwickau. Doch war es überhaupt eine gemeinsame Wohnung? Der geringe Wasserverbrauch spricht dagegen, lassen Ermittler durchblicken - und stehen vor neuen Rätseln.

Interessant, doch ohne Antwort von Range und Zierke, ist die Frage, ob die angeblich abgetauchte Beate Tschäpe staatlicherseits »gedeckt" worden ist und »unter anderem auch für thüringische Sicherheitsbehörden« aus der rechten Szene berichtet hat. Entsprechende Hinweise dringen aus dem Erfurter Landeskriminalamt.


Noch lächerlicher wird die Nummer, wenn das hier stimmt:


Das BKA glaubt zu wissen, dass die Dreiergruppe oder einzelne Mitglieder nicht die ganzen 13 Jahre, in denen sie aus dem Blickfeld der Behörden verschwunden waren, streng konspirativ gelebt haben. Die Ermittler versuchen, »offene Zeiträume zu füllen«. Sie betreffen zwei oder gar drei Jahre.

Untergrund, das ist anonymes Hochhaus mit Autobahnanschluss, aber ganz bestimmt nicht die spiessige Wohnsiedlung in Zwickau.


Es gibt keinen Hinweis darauf, warum die Mörder sich gerade kleine Gewerbetreibende als Opfer gewählt haben. Total ohne Antwort bleibt bislang die Frage, warum das Morden 2007 endete. Im selben Jahr wurde die Bekenner-DVD - von der erst unlängst zwölf Exemplare verschickt wurden - gefertigt. 2007 versetzte man auch einen hessischen Verfassungsschützer, der seine Zeugenschaft an (zumindest) einem der Morde verschwiegen hatte, aus dem Geheimdienst.

Das Bekennervideo stammt also aus 2007. Hat da jemand vor dem Abspeichern des Videos seinen Computer auf das Jahr 2007 zurückgesetzt?


Der BND suchte den NSU sogar in Südafrika, auf Bitte des BKA:


Auch der Auslandsgeheimdienst BND war in die Suche nach dem untergetauchten Terrortrio einbezogen. Dabei waren die drei nicht in Südafrika, sondern in Sachsen. http://taz.de/Neonazi-Morde-und-der-BND/%2182525/

Es sollte klar sein, dass das BKA von Anfang an in die Fahndung involviert war, was man dort aber HEUTE nicht mehr wissen möchte:


Man habe damals fast 100 Hinweise bekommen, wonach die drei nach Ungarn verschwunden seien, sagte laut Protokoll der Chef des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke. Später hätten sich Hinweise auf einen Aufenthalt in Südafrika gemehrt.

Tatsächlich waren die 3 in Sachsen:


Nun behauptet ein Schreiber in einem der zentralen Neonaziforen, die heute in U-Haft sitzende Beate Zschäpe habe bis 2002 in Dresden gelebt, dort sogar an einer Demo teilgenommen, und sei dann 2003 nach Chemnitz gezogen. Uwe Böhnhardt soll laut dem Foreneintrag bis 2005 als Paketfahrer gearbeitet haben, er und Mundlos seien außerdem bei Festen und NPD-Veranstaltungen gesehen worden.

Normalerweise würde man das als Szene-Geschwätz abtun. Doch der Verfassungsschutz und das BKA nehmen diesen Eintrag offenbar ernst. Das seien "konkrete Aussagen", sagte Verfassungsschutzpräsident Heinz Fromm laut Innenausschuss-Protokoll, "die für die Ermittlungen zur Verfügung gestellt worden sind".

Untergrund, total abgetaucht. Unauffindbar. :fizeig:

fatalist
22.01.2013, 11:31
Entweder man will keine Schlüsse ziehen, weil es einem politisch-ideologisch in den Kram paßt. Oder man ist durch die jahrelange K(r)ampf-gegen-Rechts-Gehirnwäsche derart konditioniert, daß man dazu gar nicht mehr in der Lage ist. Dann können das entweder nur Pannen und Fehler oder der übliche nazistisch verseuchte Staat sein, der auf dem rechten Auge blind ist. Punkt. Weltbild gerettet.

Wir irren uns: Keine Bekennerschreiben, so lautete nämlich die Strategie:


. WDR Monitor hat die Parallelen zwischen der Strategie von Blood & Honour und den Taten der NSU herausgearbeitet (http://www.wdr.de/tv/monitor//sendungen/2011/1124/zwickau.php5): Einen Rassenkrieg durch kleine Zellen ohne Bekennerschreiben führen. Genau diese Strategie hat der NSU in die Tat umgesetzt.
http://www.dasdossier.de/magazin/macht/sicherheit/tatort-netzwerk

Indem man den NSU mit allen Nationalen vernetzt, kann man auch gegen sie alle vorgehen.
Das schliesst selbstverständlich auch Internetforen ein, nicht nur Thiazi...
Lies Dir mal das Dossier durch!
http://www.dasdossier.de/magazin/macht/sicherheit/tatort-netzwerk

Dort findest Du echte Perlen, und alles ist verlinkt:


Erklärungsbedürftig sind sowohl die 200 000 DM, die auf Veranlassung vom TLfV-Chefs Helmut Roewer an den Spitzel Tino Brandt flossen, als auch die Natur dieses Verhältnisses. Roewer wurde beschuldigt, über schwarze Kassen Spitzel auf eigene Rechnung geführt zu haben. Er selbst wiederum ließ gegenüber der Zeit verlauten (http://www.zeit.de/2011/48/Verfassungsschutz-Roewer), die Polizei habe die rechten Strukturen gewarnt und sprach von „Informationsabflüssen“. Darüber hinaus meinte er gar, das Abtauchen der NSU, die vor dem Durchsuchen ihrer Bombenwerkstatt einfach davonfuhren, sei auf Veranlassung höherer Stellen „absichtsvoll schiefgelaufen“.
Sach ich doch: Geplantes Abtauchen durch Schützenhilfe des LKA während der Razzia :compr:

Hier ist das Interview:
http://www.zeit.de/2011/48/Verfassungsschutz-Roewer


Nicht der Verfassungsschutz, so legt es der 61-Jährige der ZEIT jetzt in einem per E-Mail geführten Interview dar, habe versagt, sondern die Landespolizei. Mehr noch: In ihren Reihen habe es allem Anschein nach Verräter gegeben, welche die Neonazi-Szene mit Informationen versorgt hätten.

Sollte Roewers Version stimmen, würde dies eine neue Dimension im Skandal um das Mordtrio bedeuten. Polizisten hätten dann eine schützende Hand über die späteren Serienkiller gehalten. Roewers Schilderungen dienen der Selbstverteidigung, keine Frage. Gleichzeitig enthalten sie wesentlich mehr Faktenbeschreibungen zum damaligen Geschehen, als sie das Erfurter Innenministerium bisher vorlegt. Sie betreffen das Ur-Rätsel des Falles, nämlich wie das spätere Mordtrio trotz umfassender Überwachung so blitzartig in den Untergrund abtauchen konnte, nachdem die Polizei im Januar 1998 in der Jenaer Garage von Beate Z. Bomben und Sprengstoff fand (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-11/polizei-verfassungsschutz-mordserie) .


Laut Helmut Roewer hegte das Innenministerium schon »deutlich vor der Jena-Sache« den Verdacht, dass es »Informationsabflüsse« von der Polizei in die militante rechte Szene gegeben habe. Aus diesem Grund habe der damalige Staatssekretär Peter Krämer den Verfassungsschutz angewiesen, gegen thüringische Polizisten zu ermitteln. Roewer, so berichtet er, tat, wie ihm geheißen:
»Ich beauftragte einen Beamten, der besonders erfahren war und diskret arbeitete, zunächst in einem Sammelvorgang die einschlägigen Informationen, die meist aus Gerüchten bestanden, zu erfassen, zu systematisieren, und dann weiterzuforschen. Die Jena-Sache ging, nachdem sie passiert war, in diesen Vorgang als möglicher Zusammenhang mit ein. Der misslungene Ablauf der polizeilichen Aktion weckte den Verdacht, es könnte absichtsvoll etwas schiefgegangen sein.«
Welche Erkenntnisse über eine mögliche Zusammenarbeit von Polizei und Rechtsextremisten bei den Ermittlungen seiner Behörde herauskamen, will Roewer nicht sagen.

Auf Seite 2 noch ein echter Hammer:


Der Mitteldeutsche Rundfunk (MDR) berichtete am vergangenen Wochenende, Zielfahnder des Landeskriminalamts hätten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Z. zwischen 1998 und 1999 in Chemnitz (http://www.zeit.de/schlagworte/orte/chemnitz)aufgespürt. Die geplante Festnahme durch ein Sondereinsatzkommando habe das LKA aber in letzter Minute abgebrochen (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2011-11/neonazi-trio-verhaftung). Laut MDR beschwerten sich die damals beteiligten Beamten wegen des abgeblasenen Einsatzes bei der Amtsleitung. Daraufhin soll es ein Gespräch zwischen hohen Vertretern des Thüringer Innenministeriums und den betroffenen Polizisten gegeben haben. Was bei diesem Gespräch herauskam, ist nicht bekannt. Das LKA dementiert den MDR-Bericht; die Zielfahnder hätten damals nicht gewusst, wo sich das Trio aufgehalten habe.

Die Geschichte von den ahnungslosen Zielfahndern in einem ahnungslosen LKA stimmt vielleicht gar nicht?
Hat man "ganz oben" entschieden, dass der Verfassungsschutz den Sündenbock abgeben muss???



Und da ich ja Deine Vorliebe für den Journalisten Andreas Förster kenne:
http://www.fr-online.de/politik/rechter-terror-neue-spur-fuehrt-in-die-nazi-szene-sachsens,1472596,11309328,view,asFitMl.html


Bei der Frage, wie die im Februar 1998 untergetauchten Jenaer Neonazis Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt so schnell Kontakt aufnehmen konnten zu Helfern aus dem sächsischen Johanngeorgenstadt, sind die Ermittler einen wichtigen Schritt vorangekommen. Die aus der eher lose organisierten Neonazigruppe „Brigade Ost“ stammenden Mandy S., André E. und Matthias D. hatten dem Trio zwischen Februar 1998 und 2011 mehrere konspirative Wohnungen in Chemnitz und Zwickau besorgt sowie Personaldokumente übergeben, mit denen sich die drei in der Öffentlichkeit bewegen konnten.

Und die Wohnungen, in denen die 3 ganz zuerst unterkamen, vermittelten angeblich Thomas Starke und Jan Botho Werner, der "Landser"-Produzent.


Offenbar wurde es den drei Neonazis auch ermöglicht, zeitweise einen Unterschlupf bei Schweizer B & H-Aktivisten zu finden. Tatsächlich führten Mundlos oder Böhnhardt nach 1998 mindestens ein Telefonat aus der Schweiz; außerdem war das Trio bei einem Ostseeurlaub in einem Fahrzeug mit Schweizer Kennzeichen unterwegs. Auch stammt die Waffe, mit der die meisten Taten der Mordserie an Migranten verübt worden waren, aus der Schweiz.
Von einem Schweizer Wohnmobil an der Ostsee lese ich zum ersten Mal...

Auch das hier kenne ich nicht:

Ermittler in Franken gehen einem Vorfall vom Mai 2008 nach, der in Verbindung mit der NSU stehen könnte. Damals hatte sich ein 53-jähriger Berliner in Bayreuth eine Schießerei mit der Polizei geliefert und sich dann selbst getötet. In seinem Rucksack fanden sich Lagepläne von Erddepots in Bayern, Sachsen, Thüringen, Brandenburg sowie Österreich. Die Depots enthielten Sprengstoff, Waffen, Zünder und Handgranaten sowie gebrauchsfertige Bomben. Die damaligen Ermittlungen ergaben keinen Hinweis auf einen terroristischen Hintergrund und wurden eingestellt. Jetzt werden die Akten wieder geöffnet.

Mir scheint, dass viele Ansätze, die Anfang 2012 vorhanden waren, recht still aber schnell wieder zu Grabe getragen wurden...

Ingeborg
22.01.2013, 17:15
https://www.youtube.com/watch?v=jmelbs-XItE

Gawen
22.01.2013, 18:26
Ja, das dürfte der Ritter sein.

Da sollten Verbindungen deutscher Neonazis zu Breivik konstruiert werden, ganz offensichtlich.
War aber nicht sehr überzeugend.

Genug Parallelen gibt es da schon, aber vielleicht ist es ja auch eine konzertierte Honeypot-Aktion wie damals, MI6 -> NPD, MI5 -> B&H, die nicht gestört werden soll, man will ja die "verirrten Schafe" irgendwo einsammeln, um sie unter Kontrolle zu haben...

http://venceremos.sytes.net/artdd/artikel/cog/nick-greger-umgestiegen-statt-ausgestiegen.html

Karl_Murx
22.01.2013, 18:49
Dieses Ding taugt zum Beweis dafür, dass der NSU aus V-Leuten bestand:

http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_page-1_zc-17d41edc_zs-6c4417e7.html

2. September 1997
Auf dem Jenaer Theaterplatz wird ein mit einem Hakenkreuz bemalter Koffer gefunden. In ihm befinden sich einige Gramm TNT-Sprengstoff. Eine Zündvorrichtung hat das Behältnis jedoch nicht. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen insgesamt sechs Rechtsextremisten, unter anderem Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe.


26. Dezember 1997
Auf dem Nordfriedhof in Jena wird ein rot angemalter Koffer mit aufgesprühten Hakenkreuzen gefunden. Der Koffer ist leer. Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelt gegen mehrere Rechtsextremisten, unter ihnen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe.

Har har har ... guckt her, das war ich , der böse Neonazi ... Das Einzige, was hier noch zum Glück fehlt, wären ein aufgeklebtes Foto des neonazistischen Bombenbauers sowie dessen Adresse und Telefonnummer inklusive Wegbeschreibung. Im nachhinein fragt man sich, wie jemand überhaupt ernsthaft auf die Idee kommen konnte, dieses Kasperletheater ernst zu nehmen, das an Plumpheit und Offenkundigkeit nicht zu überbieten ist. Aber damals hätte man staatlichen Behörden so etwas nicht zugetraut. Nicht im vereinten Bundes-Schland und nicht sieben Jahre nach der Zerschlagung von DDR, SED und MfS.




Wie war das doch gleich damals, laut MDR?

http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

Die wievielte Bombenattrappe war denn die beim Theater Jena?
Es ist die Zweite:


http://www.mdr.de/nachrichten/bombenbauer100_page-1_zc-17d41edc_zs-6c4417e7.html

Die Briefbombenattrappen enthielten keinerlei NSU-Erwähnung, und die Bombe 1996 enthielt weder TNT noch Zünder.
Die 2. Bombe September 1997 hatte auch keinen Zünder, enthielt aber "ein paar Gramm TNT".

Keine Zünder, nicht explosionsfähig, aber: Auf jeden Fall ein enorme Bedrohung der Bevölkerung. Kommt Dir das nicht irgendwie bekannt vor, bei einem Bombenfund in der letzten Zeit im schönen Bonn, der ehemaligen Bundeshauptstadt? Die gelegten Bomben werden natürlich gerade noch rechtzeitig gefunden, entpuppen sich aber bei näherer Untersuchung als nicht zündfähig. Sollen zuerst die Islamisten gewesen sein. Da man aber ein paar blonde Haare gefunden haben will, wird jetzt nach Verbindungen in die rechtsextreme Szene gesucht, die leider nicht nachgewiesen werden konnten. Auf jeden Fall wurde das so den Medien mitgeteilt, die es prompt und lauthals in alle Welt hinausposaunten.

http://www.politplatschquatsch.com/2013/01/bomber-mit-blonden-haaren.html


Wann übergab Spitzel Thomas S.(tarke) dem NSU die nie gewogenen und schon 1998 vernichteten 1.392 Gramm "TNT"?

Andreas Förster im Freitag http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/der-fluchthelfer

Es fehlen exakte Zeitangaben, alles sehr unpräzise Angaben. Warum?
Zurechtgebastelte BKA-Story samt "willigem Zeugen", der seinen Arsch retten will?

Ist ja wohl das Naheliegendste, nach allem, was inzwischen (auch offiziell) darüber bekannt. Wenn man denn zwei und zwei zusammenzählen will.


Wir brauchen die Anklageschrift!
Wann übergab Spitzel Thomas S. den "NSU"-Spitzeln das angebliche TNT, und warum wurden die "Bomben" einfach mir nichts dir nichts in einen Streifenwagen eingeladen, ohne Kampfmittelräumdienst?


Ich finde, hier wären mal kritische Journalisten wie Elsässer am Zuge. Wenn sich andere Medien mit Kenntnis von Ermittlungsergebnissen und sonstigen Akten brüsten, über die sie eigentlich nach dem Gesetz gar nicht verfügen, geschweige denn berichten dürften, dann sollten ähnliche Leaks doch auch anderen möglich sein.

Denke aber, wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Sollte "Compact" ähnliches versuchen wie die MSM, wirst Du zusehen, wie die Ratten aus den Löchern gekrochen kommen und mit Paragraphen nur so um sich schmeißen.

Systemhandbuch
22.01.2013, 18:55
[...] Man kann davon ausgehen, dass dieser KHM Melzer davon überzeugt ist, dass der NSU aus V-Leuten bestand.
Das sagt er aber nicht...

Und fühlte sich ausgebootet?

Kann ich mir gut vorstellen. Vielleicht hat er sich deshalb so ein wenig „Luft“ gemacht vor dem UA.

Kannst Du Dich noch an den Herrn Wüppesahl erinnern ? Der hat zu dem Thema auch was geschrieben. Dieser Mann hat zwar eine etwas sehr bewegte Vergangenheit als Polizist, wie der Stern berichtete ("Moderne Hexenjagd" oder geplanter Raubmord? .... Klick (http://www.stern.de/panorama/wueppesahl-prozess-moderne-hexenjagd-oder-geplanter-raubmord-541339.html)), ich bring trotzdem mal ein paar Ausschnitte.


[...]Direktansprache vom LfV Thüringen: „Finger weg von Timo Brandt“
Nochmals bestätigte Melzer, dass er bei einem dienstlichen Gespräch beim StA Schultz nach einem Besuch von zwei Beamten des LfV Thüringen Mitte ´97 beim Staatsanwalt berichtet bekam, dass diese bestimmte Strafermittlungsverfahren steuern wollten. Nachdem Schultz ihm das eröffnet hatte, äußerte sich Melzer vor dem PUA am 3.12.2012 wörtlich: „Hatte nie gedacht, dass so etwas möglich ist.“ [...]

oder das hier:


[...]Es ist klar, wer die Soko Rex auflöste. Und auch warum!
Als die Soko Rex so vorzüglich polizeilich das rechtsextremistische Feld aufgeklärt hatte und – so Melzer vor dem PUA – auch feststellte, dass praktisch jede Ermittlung mit rechten strafrechtlich relevanten Handlungen in ihre Strukturfeststellungen nach §129a StGB mindesten „latent hineinspielte“, reichte es eben nicht mehr, dass die Strafermittlungsverfahren gegen die vom LfV aufzubauenden Rechtsextremisten eingestellt wurden, sondern die Soko Rex musste weg. Sie wurde aufgelöst und lose in eine Nachfolgeorganisation EG Tex überführt, deren qualitative Arbeit im Vergleich zur Soko Rex abgeflacht stattfand. Wie lächerlich.[...]

Diese Nachfolgeorganisation EG Tex, .... die JungeWelt hat da auch noch ein kleines Detail parat. Ist putzig !:D


[...]Bastelten die Neonazis unter den Augen der Ämter an ihren Rohrbomben? Nicht nur Melzer, auch etliche Kollegen trieb das Gefühl um, daß der Geheimdienst seine Finger im Spiel haben könnte. Vielleicht hätte Achim Koch, Leiter der »EG Zentralstelle Extremismus«, einer Nachfolgeeinheit der Soko, dazu etwas sagen können. Koch allerdings beging Selbstmord, er soll sich mit einer Hundeleine an seiner Kellertreppe erhängt haben. Der Abschiedsbrief, den er hinterließ, wurde postwendend als »Verschlußsache« deklariert. Sein Inhalt ist bis heute geheim.[...]

Quelle (http://www.jungewelt.de/2013/01-19/042.php)

Und das find ich jetzt besonders witzig, weil ich das bisher zum ersten mal gelesen habe. Zum Thema Autobahn-Puppe mit aufgemaltem Judenstern.


[...]Diese Puppe sollte von Ignaz Bubis gesehen werden, der an dem Tag die BAB benutzen würde. Solche Vorgänge wurden weder aufgeklärt noch dem 129a-Verfahren zugeordnet. Es fand nicht einmal eine angemessene Tatortarbeit statt. Die Puppe wurde erst
abgeschnitten, dann wieder aufgehängt. Der reinste Horror für jeden Kriminalisten.[...]

Interessant, dass Bönhardt wusste, welchen Weg der Herr Bubis nimmt, nicht ? Wahrscheinlich war Böhnhardt Mitglied bei den Freimaurern oder so was denn:


[...]KHM Melzer wollte nochmals mit Ignaz Bubis, als Vorsitzenden des Zentralrats der Juden, sprechen, um von ihm im Rahmen einer Vernehmung und einer angedachten Wahlbildlichtvorlage bzgl. der Puppe mit dem David-Stern über der BAB 4 näheres festzuhalten. Bubis war von der Freimaurer Loge eingeladen worden. Melzer bekam die Weisung, keinen Kontakt zu Bubis aufzunehmen. Bei der Puppe und einem Pappkarton wurde ein Fingerabdruck von Bönhardt gesichert. Auch das Verfahren wurde „zuverlässig“ eingestellt.[...]

Krass !:crazy:

Und so geht´s in dem PDF munter weiter. Einen noch zu dem anderen Beitrag von Dir.


[...]Sach ich doch: Geplantes Abtauchen durch Schützenhilfe des LKA während der Razzia :compr:
[...]

Da widerspricht er Dir, ... so ein wenig zumindest. :bäh:

Beobachtung vs. verpatze Verhaftung:


[...]Die Zielfahndung wurde erst am 29.01.1998 eingeschaltet.Kurz nachdem der StA Schultz das Strukturermittlungsverfahren wg. krimineller Vereinigung eingestellt hatte, die Soko Rex aufgelöst worden war und die Durchsuchungen der Garagen in Jena mit den Bombenfunden so grandios verpatzt wurde. Die Zielfahndung wurde pro forma eingesetzt. Die Dienste hatten mehr als einen bereits ausreichenden Überblick der Soko Rex und steuerten fast nach Belieben. Noch Fragen? Auch war es das LfV, dass die letzten 14 Tage vor der Durchsuchung der Garagen in Jena die dortige Observation vornahm; nicht das LKA / die Soko Rex bzw. die EG Tex. Kurios![...]

Quelle (http://www.kritische-polizisten.de/pressemitteilungen/dokumente/PM-2013-01-15-zu-Erfurt-3u4.pdf)


Da herrscht wohl irgendwie Krieg zwischen LKAs und VS. Anders kann ich mir das gegenseitige Dreckwerfen nicht mehr erklären. Oder der lädt einfach seinen Ganzen Frust ab, weil sie ihn in der Vergangenheit verarscht haben. Melzer liegt für mich zumindest auf seiner Linie.:?

Und dieser komische Vogel StA Schultz läßt mich irgendwie auch nicht mehr los.:cool:

Karl_Murx
22.01.2013, 18:56
Dass der Thüringische Verfassungsschutz den "NSU" vor den Zielfahndern des Thüringer LKA beschützte, könnte möglicherweise eine Ente sein.

Bericht vom 26.11.2011:


http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/schiessuebungen-in-ungarn-bulgarien-und-suedafrika-zwickauer-terrorzelle-spur-ins-ausland-11542132.html



Etwa zur selben Zeit schrieb die SED-Zeitung von "mehreren Wohnsitzen" des NSU:




Noch lächerlicher wird die Nummer, wenn das hier stimmt:



Untergrund, das ist anonymes Hochhaus mit Autobahnanschluss, aber ganz bestimmt nicht die spiessige Wohnsiedlung in Zwickau.



Das Bekennervideo stammt also aus 2007. Hat da jemand vor dem Abspeichern des Videos seinen Computer auf das Jahr 2007 zurückgesetzt?


Der BND suchte den NSU sogar in Südafrika, auf Bitte des BKA:

http://taz.de/Neonazi-Morde-und-der-BND/%2182525/

Es sollte klar sein, dass das BKA von Anfang an in die Fahndung involviert war, was man dort aber HEUTE nicht mehr wissen möchte:



Tatsächlich waren die 3 in Sachsen:



Untergrund, total abgetaucht. Unauffindbar. :fizeig:

Spielt im Grunde keine Rolle, welche Behörde konkret federführend bei dieser false flag-Operation war.

Karl_Murx
22.01.2013, 20:04
Wir irren uns: Keine Bekennerschreiben, so lautete nämlich die Strategie:


http://www.dasdossier.de/magazin/macht/sicherheit/tatort-netzwerk

Indem man den NSU mit allen Nationalen vernetzt, kann man auch gegen sie alle vorgehen.
Das schliesst selbstverständlich auch Internetforen ein, nicht nur Thiazi...

Das ist die Strategie.


Lies Dir mal das Dossier durch!
http://www.dasdossier.de/magazin/macht/sicherheit/tatort-netzwerk

Dort findest Du echte Perlen, und alles ist verlinkt:

Zunächst mal der gewohnte Reflex:


Als hätte das Jahr 2011 nicht bereits eine erschöpfende Anzahl an umwälzenden Entwicklungen hervorgebracht, entrollt sich seit dem 4. November die umfangreichste Serie von rechten Gewalttaten, welche die Bundesrepublik gesehen hat.

Hechel Hechel geiferspritz argggh bla.

Dann aber setzt das Denken ein:


Doch das ganze Ausmaß ist noch ungeklärt, denn aus den Puzzleteilen, die an die Öffentlichkeit drangen, fügt sich kein klares Bild zusammen.

Nicht zu fassen. Liest Herr Bildner etwa keine Zeitung? Dort steht doch eindeutig drin, daß die Sache längst geklärt ist und Täterschaft sowie Existenz eines "NSU" bewiesene Sache sind.



Viele Fragen bleiben offen. So ist nicht einmal geklärt, ob die Taten von einer Zelle oder einem Netzwerk verübt wurden.

Vor dem Sakrileg, auch nur in Erwägung zu ziehen, daß die Taten überhaupt nicht von "Rechten" verübt sein könnten, sondern daß es sich um einen Fake der Inlandsgeheimdienste handelt, somit also um Staatskriminalität, schreckt Bildner natürlich zurück. Die Gehirnwäsche und das festgefügte Weltbild verhindern das. Aber:


Welche Rolle spielten die Geheimdienste in der militanten rechten Szene? Die zahllosen Aspekte dieses Falles, die fortlaufend auftauchenden neuen Spuren in alle Himmelsrichtungen verwirren Ermittler, Journalisten und Öffentlichkeit. Dieser Bericht fügt zahlreiche Medienberichte und Analysen zusammen, um einen Beitrag zur Aufklärung zu leisten. Im Zentrum steht die Frage, ob die Taten einem Netzwerk rechter Gewalt zuzurechnen sind.

Die Scholasterei dieser Passagen sind bemerkenswert. Es ist lediglich zu klären, ob es ein Netzwerk rechter Gewalt oder eine rechte Zelle waren, welche die Morde verübten. Rechte müssen es aber auf jeden Fall gewesen sein.


Dann aber werden immerhin die Unklarheiten, Widersprüche und Ungereimtheiten aufgezählt, die allerdings hier im Forum respektive auf Blogs wie www.politplatschquatsch.com schon sehr viel eher und umfänglicher zu erfahren gewesen wären.


Nun stand vor den Polizisten ein Wohnmobil, in dem sie die Bankräuber vermuteten. Sie riefen Verstärkung, verließen ihr Auto und näherten sich mit gezogenen Waffen dem Wagen. Aber sie kamen nicht dorthin. Sie hörten mehrere dumpfe Geräusche, und das Wohnmobil ging in Flammen auf.

"Mehrere dumpfe Geräusche" - wieviele und was für Geräusche waren es denn? 1. Hinweis auf die je nach Konjunktur und Behördenversion wechselnden Zeugenaussagen, u.a. der beteiligten Polizisten.



Die drei bleiben für die Öffentlichkeit eine Black Box. Daran ändert auch der Bekennerfilm wenig. Aus den schrägen Reimen, die Paulchen Panther in dem Mund gelegt werden, ergibt sich kein schlüssiges Motiv, kein Bekenntnis1. Selbst erfahrene Ermittler sind verblüfft von der eigensinnigen Machart dieses Filmes. Einzig der erste Satz verrät etwas über die Struktur: »Der nationalsozialistische Untergrund ist ein Netzwerk von Kameraden […].«

Diese Paul-Panther-Bekennervideo, das bis heute nicht in voller Länge veröffentlicht wurde und vom "Spiegel" für 3.500,- Euro vom Berliner Antifa-Büro apabiz gekauft (und vom letzteren vermutlich auch produziert wurde) und das keinerlei Hinweise auf die drei Mitglieder des "NSU" enthält, wird heute von der Bundesanwaltschaft allen Ernstes als Beweis für Existenz und Täterschaft des "NSU" für Dönermorde und Polizistenmord gewertet.


Die Täter kundschafteten die Tatorte vorher aus, hinterließen an diesen kaum Spuren, machten sich auf Fahrrädern aus dem Staub, luden sie in ihre Wagen, brausten davon und warteten nur ein kleines Stück weiter die Ringfahndung ab. Die Methoden der Polizei zur Fahndung waren ihnen also bekannt. Gefundene Aufzeichnungen belegen die penible Planung der Taten. Sie konnten funktionierende Bomben bauen oder bauen lassen. Sie fühlten sich ihren Opfern und dem Staat überlegen – dieses Detail verrät das skurrile Filmchen. Denn sie lebten dreizehn Jahre unerkannt im Untergrund. Dreizehn Jahre, in denen sie mordeten und raubten, und ihnen niemand auf die Schliche kam. Sie lebten mit einer falschen Identität – mit Decknamen2 und Legenden.

Ich korrigiere, Herr Bildner: Sie hinterließen nicht nur kaum, sie hinterließen gar keine Spuren am Tatort. Es gibt keinerlei Hinweise oder Spuren, die auf das tödliche Doppel-Trio Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe hinweisen. Bei keinem der Dönermorde, nicht beim tödlichen Anschlag auf die Polizeistreife von Heilbronn, nicht bei den 13 (oder sind es inzwischen 14, Herr Range) ihnen vorgeworfenen Sparkassen- und Banküberfällen. Nirgends. 13 Jahre lang sind sie also kreuz und quer durch Deutschland gezogen, haben wahllos türkische und griechische Kleingewerbetreibende ermordet, haben eine Polizistin erschossen und einen schwer verwundet, haben Dutzende Überfälle verübt, haben im Untergrund gelebt, und es hat nie irgendeiner bemerkt.

Und vor allem, lieber Herr Bildner: Es gab bei allen Morden und in all den 13 Jahren nicht einziges Bekennerschreiben, wo sich der "NSU" in irgendeiner Weise zu diesen Taten und den Motiven dazu geäußert hat.

Wie schlüssig ist das?



Ungeklärt ist, wovon sie ihr Leben im Untergrund finanzierten. Wohnungen, Reisen und Waffenbeschaffung sind nicht billig. Nach bisherigen Stand wurden bei 14 Banküberfällen etwa 600 000 Euro erbeutet. Davon wurde jedoch 111 000 Euro in dem Wohnmobil gefunden, weiteres Geld soll an lokale Gruppen verschickt worden sein. Rechnet man 400 000 Euro auf dreizehn Jahre von 1998 bis 2011 bleiben am Ende 800 Euro pro Person und Monat – nicht gerade viel für eine Leben im Untergrund. Allerdings tauchten auch Gerüchte auf, nach denen Böhnhardt als Paketfahrer gearbeitet haben soll.

Rechnen kann man also auch noch in hiesigen Journalistenkreisen? Und dann auch noch auf die Idee kommen, 800 Euronen pro "NSU"-Mitgliedsnase und Monat könnten vielleicht etwas wenig sein, um sich den gehobenen Lebensstil, die teuren Fehmarn-Urlaube, die nicht billigen Wohnmobile in all den Jahren und alles andere leisten zu können, ohne irgend eine legale Tätigkeit? Ach ja: Böhnhardt soll ja bein einem Kurierdienst gejobbt haben, und Beate Zschäpe, darf ich ergänzen, soll eine Zeitlang in einem Dresdner Kaufhaus als Verkäuferin gearbeitet haben. Darf ich hier mal kurz meine eigene Frage einwerfen, wer denn die Kosten der Behandlung getragen hat bzw. wie diese finanziert wurden, wenn Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos in den 13 Jahren, wie andere Menschen auch, mal krank wurden oder zum Zahnarzt mußten?


Einzig der Mord an einer Polizistin in Heilbronn 2007 fällt aus dem Raster der ausländerfeindlichen Taten. Die Ermittler gehen davon aus, daß Böhnhardt und Mundlos alle Morde, Anschläge und Bankraube alleine begingen. Denn bisher sind für die direkte Beteiligung weiterer Personen keine stichhaltigen Indizien bekannt.

Sind denn für die Beteiligung der beiden Uwes stichhaltige Indizien bekannt, außer oben erwähnten ominösen Bekennervideo und der Tatsache, daß im abgebrannten Wohnmobil wie auch in der explosierten und ausgebrannten Zwickauer Wohnung neben Schreckschußwaffen und einigen funktionunfähgen alten Modellen zwei Pumpguns und die Tatwaffen ausgelegt waren, die angeblich bei den Dönermorden wie beim Anschlag in Heilbronn verwendet worden waren?



Zwischen 1999 und 2007 folgten Banküberfälle und Morde Schlag auf Schlag. Im Jahre 2001 reihten sich drei Morde im Abstand weniger Wochen, worauf dann zwei Jahre lang nur einige Banküberfälle belegt sind. Bislang ist kein logisches Muster in der Abfolge sichtbar. Ein Mord am 13. Juni 2001 in Nürnberg fiel auf den Tag des endgültigen Verbots von „Blood and Honour“ – Böhnhardt und Mundlos hatten für dieses Netzwerk in den 90er Jahren Konzerte veranstaltet. Ein weiterer Mord in München am 15. Juni 2005 erfolgte wenige Wochen auf die Verurteilung des Rechtsradikalen Martin Wiese, der für einen geplanten Anschlag auf eine jüdische Einrichtung angeklagt war – in unmittelbarer Nähe zu Wieses früherer Wohnung. Über diese zeitlichen Überscheidungen hinaus ist ein logisches Muster der gewählten Orte und Personen aber auf den ersten Blick nicht erkennbar – sieht man von der Aufteilung der Bankraube auf Ostdeutschland und der Morde und Anschläge mit einer Ausnahme auf Westdeutschland ab.

Wie verträgt sich das dann aber mit der im Brustton der Unfehlbarkeit vorgetragenen These, hier habe eine rechtsextreme Terrorzelle namens "NSU" aus reiner Ausländer- und Staatsfeindlichkeit gemordet? Die nachfolgende Aufzählungen der "rechtsmilitanten Strukturen", die an allen Tatorten existiert haben sollen,wie auch des "NSU"-Umfeldes, welche die drei unterstützt habe, verrät in ihrer argumentativen Hilflosigkeit, wie ratlos Bildner hier ist, wenn er auf der These eines mordenden "NSU" beharrt.

Die selbst aufgezählten Ungereimtheiten in diesem Fall, die eigentlich gegen seine These bzw. die der Behörden sprechen


Der niedrige Wasserverbrauch in Zwickau lässt allerdings eine umfangreiche Aufenthalte anderenorts vermuten – möglicherweise durch Reisen im In- und Ausland oder weitere Wohnsitze. Doch über das tatsächliche Bewegungsprofil wissen wir bislang wenig. Alleine zur Begehung ihrer bekannten Taten müssen sie jedoch tausende von Kilometern zurückgelegt haben.

werden am Ende einfach umgedeutet als Indiz, daß es eben ein weitverzweigtes Terrornetz gegeben haben muß, ohne auch nur den Spur eines Beweises erbracht zu haben:


So gibt es zahlreiche Indizien für ein umfassendes Terrornetzwerk:

•Die NSU tauchte in einem Umfeld der beiden Organisationen Blood & Honour sowie Hammerskins unter. Die wichtigsten Unterstützer stehen in diesem Zusammenhang. Thrüringen bzw. Sachsen galten als zeitweise aktivsten Regionen dieser Zusammenhänge. Insofern befand sich die NSU nicht an der Peripherie, sondern am Zentrum dieser Netzwerke.

•Böhnhardt und Mundlos haben tausende Kilometer im Bundesgebiet zurückgelegt. Sie haben ihre Anschlagziele genau ausspioniert. Bislang ist ungeklärt, wo sie sich dabei aufhielten.

•Der berichtete geringe Wasserverbrauch in Zwickau legt längere Aufenthalte anderenorts nahe.

•Sie orientierten sich offenbar an der Strategie von Blood & Honour bzw. Combat 18. Eine Verantwortung für weitere ungeklärte Terroranschläge in Düsseldorf, Saarbrücken, etc. ist zwar fraglich. Bezeichnend ist dagegen, daß sich niemand zu diesen bekannte, so daß ein ideologischer Zusammenhang zu untersuchen ist. Aus dieser Ideologie heraus wurden auf Anschläge in England und Belgien umgesetzt bzw. geplant.

Mit anderen Worten: Die Tatsache, daß sich niemand, schon gar nicht die Mitglieder des "NSU", zu den Morden bekannte, wird als Beweis dafür gedeutet, daß es sich um Terroranschläge handelte. Die Logik ist grandios. Die Absicht dahinter unverkennbar.


•Sie konnten zu diesem Netzwerk durch Kontakte im In- und Ausland zurückgreifen. Es liegen glaubhafte Aussagen vor, nach denen die Gruppe sich in Ungarn, Bulgarien und der Schweiz aufhielt. In diese Länder sind Kontakte von ihrem Umfeld beim „Fest der Völker“ belegt.

•An den Tatorten hat es Kontaktpersonen und Unterstützer gegeben. Auch wenn eine [b]direkte Verbindung zwischen Netzwerk und Taten bislang nur in wenigen Fällen belegt ist

Auch hier Korrektur, Herr Bildner. Diese Verbindung zwischen Netzwer und Taten (Morden) ist nicht "nur in wenigen Fällen" belegt. Sie ist absolut nicht belegt.


, bestanden an zahlreichen Tatorten Strukturen dieses Netzwerkes.

Es sollen ja inzwischen in Hunderten oder gar Tausenden deutscher Städte Radfahrer gesichtet worden sein. Außerdem ist am 24. Dezember Weihnachten. Was will uns Herr Bildner damit also sagen?


•Das Vorgehen bei den Banküberfällen, Morden und Bombenanschlägen zeugt von einem professionellen Vorgehen, das vor dem Abtauchen nicht ersichtlich ist. Daher stellt sich die Frage nach einer entsprechenden Ausbildung.

Bekommt man die bei einer rechtsextremen Terrorzelle im Untergrund?


•Die Bekenner-DVD wurde an zumindest zwei Orten, in Nürnberg und Völklingen persönlich eingeworfen –auch hier müssen die Personen eingeweiht gewesen sein.

Vor allem wäre zu klären, wieso Beate Zschäpe, nachdem sie gemäß der Anklage der Bundesanwaltschaft zunächst versucht haben soll, die Spuren und Beweise, die auf den "NSU" und dessen Untaten hindeuten, durch das Anzünden der Zwickauer Wohnung zu vertuschen, dann anschließend diese DVD mit dem Bekennervideo, wo zum ersten und einzigen Male der Begriff "NSU" erwähnt und ein Zusammenhang zu den Dönermorden und dem Heilbronner Polizistenmord hergestellt wird, kreuz und quer in Deutschland an linke Zeitungen, Antifa- und Linke-Büros wie auch an Moscheevereine verteilte.


•Auf der Bekenner-DVD wird die NSU als »Netzwerk« bezeichnet.

Dito.










Und da ich ja Deine Vorliebe für den Journalisten Andreas Förster kenne:
http://www.fr-online.de/politik/rechter-terror-neue-spur-fuehrt-in-die-nazi-szene-sachsens,1472596,11309328,view,asFitMl.html

Keine Sorge. Daß der auf der einen Seite durchaus zutreffende Fakten und Widersprüche aufzählte, auf der anderen Seite zu keinem Zeitpunkt zu erkennen gab, daß er aus der Matrix der behördlichen Vorgabe und der eigenen Ideologie ausbrechen könnte, habe ich oft genug geschrieben.




Und die Wohnungen, in denen die 3 ganz zuerst unterkamen, vermittelten angeblich Thomas Starke und Jan Botho Werner, der "Landser"-Produzent.


Von einem Schweizer Wohnmobil an der Ostsee lese ich zum ersten Mal...

Auch das hier kenne ich nicht:


Mir scheint, dass viele Ansätze, die Anfang 2012 vorhanden waren, recht still aber schnell wieder zu Grabe getragen wurden...

Da wurde der Rest an kritischer Berichterstattung eingenordet. Steht einfach zu viel auf dem Spiel für die Verantwortlichen in Politik, Behörden und Justiz.

Systemhandbuch
22.01.2013, 20:40
Das ist doch Nick "der bekehrte" Greger, der jetzt auf "christlicher Krieger" macht?

Neues Betätigungsfeld für den VS? :D

http://www.zeit.de/2012/21/DOS-Breivik/seite-6

Schön kombiniert !:dg:

Die Verarsche hat mindestens BRD, eher EU-Dimension oder noch größer. Wurde hier ja aber schon vermutet. K(r)ampf gegen Nationalstaaten. Ich geh mal noch weiter zurück und zitiere Bülow:


[...]Deutscher MAD-Mann Agent im Kreis des Oklahoma-Bombers
Einen kleinen Einblick in die Welt transkontinental vernetzter rechtsradikaler Gruppen, möglicherweise im Vollzug einer Strategie der Spannung auch zwischen befreundeten Nationen, bietet der immer noch mysteriöse Fall des Andreas Strassmeir, Sohn des ehemaligen Parlamentarischen Staatssekretärs im Bundeskanzleramt und Generalsekretärs der Berliner CDU. Strassmeir hatte nach Ermittlungen amerikanischer und britischer Journalisten, die sich wieder auf hochrangige Quellen beim FBI berufen, acht Jahre in der Bundeswehr gedient und war dort in geheimdienstlichen Angelegenheiten ausgebildet und geschult worden. Nach seiner Entlassung aus der Bundeswehr hatte es ihn für einige Jahre in die USA gezogen. Er soll von einem ehemaligen Obersten der amerikanischen Luftwaffe, der in Berlin stationiert gewesen war, zeitweise der CIA angehörte und jetzt dem Waffenhandel und der Söldnervermittlung nachgehe, an amerikanische Dienststellen vermittelt worden sein.[...]

Wäre schön gewesen, wenn er sich so ein wenig geäußert hätte, welcher Strategie der Spannung (auch zwischen befreundeten Nationen) ein geheimdienstlich gesteuertes, transkontinentales Netzwerk rechtsradikaler Gruppen hilft. *kopfkratz* :?




Da sollten Verbindungen deutscher Neonazis zu Breivik konstruiert werden, ganz offensichtlich.
War aber nicht sehr überzeugend.

Das wird ja immer geiler hier !:D


wenn zu sehr OT, haut´s raus

Systemhandbuch
22.01.2013, 21:13
Leute, verrennt Euch nicht![...]
Bitte Occams razor verwenden: Nicht unnötig verkomplizierte Erklärungen suchen.

Genau so.:appl:

Immer schön im Hinterkopf behalten, was JAHRELANG angesagt war und jetzt durch irgendwelche Spin doctors in den Medien vermantscht wird.

Da geht´s lang, ... "Drogen", "Sportwetten" und "Schutzgeldmilieu". Ist doch alles hier im Strang gesammelt. Nur mal lesen.

Es kommt mir wirklich so vor, als glaubte eine gewisse Klientel, dass sie mit ihrer Verarsche wirklich alle im Sack haben. Tja, da entsteht in der Überheblichkeit eben der ein oder andere Fehler.
:fuck:

Karl_Murx
23.01.2013, 07:20
Genau so.:appl:

Immer schön im Hinterkopf behalten, was JAHRELANG angesagt war und jetzt durch irgendwelche Spin doctors in den Medien vermantscht wird.

Da geht´s lang, ... "Drogen", "Sportwetten" und "Schutzgeldmilieu". Ist doch alles hier im Strang gesammelt. Nur mal lesen.

Es kommt mir wirklich so vor, als glaubte eine gewisse Klientel, dass sie mit ihrer Verarsche wirklich alle im Sack haben. Tja, da entsteht in der Überheblichkeit eben der ein oder andere Fehler.
:fuck:

Hier mal der letzte Kommentar von politplatschquatsch, wo genau das alles noch mal zusammengefaßt wird:

http://www.politplatschquatsch.com/2013/01/nsu-auf-der-marchenwiese.html

fatalist
23.01.2013, 07:22
Har har har ... guckt her, das war ich , der böse Neonazi ... Das Einzige, was hier noch zum Glück fehlt, wären ein aufgeklebtes Foto des neonazistischen Bombenbauers sowie dessen Adresse und Telefonnummer inklusive Wegbeschreibung. Im nachhinein fragt man sich, wie jemand überhaupt ernsthaft auf die Idee kommen konnte, dieses Kasperletheater ernst zu nehmen, das an Plumpheit und Offenkundigkeit nicht zu überbieten ist. Aber damals hätte man staatlichen Behörden so etwas nicht zugetraut. Nicht im vereinten Bundes-Schland und nicht sieben Jahre nach der Zerschlagung von DDR, SED und MfS. Wenn die Polizei die "Bomben" einfach so in den Streifenwagen einlädt, ganz ohne Spezialkräfte hinzuzuziehen, dann wussten die Polizisten, dass da eine Verarsche ablief.
Oder KHM Metzler erzählte Mist vor dem NSU-Ausschuss.


Keine Zünder, nicht explosionsfähig, aber: Auf jeden Fall ein enorme Bedrohung der Bevölkerung. Kommt Dir das nicht irgendwie bekannt vor, bei einem Bombenfund in der letzten Zeit im schönen Bonn, der ehemaligen Bundeshauptstadt? Die gelegten Bomben werden natürlich gerade noch rechtzeitig gefunden, entpuppen sich aber bei näherer Untersuchung als nicht zündfähig. Sollen zuerst die Islamisten gewesen sein. Da man aber ein paar blonde Haare gefunden haben will, wird jetzt nach Verbindungen in die rechtsextreme Szene gesucht, die leider nicht nachgewiesen werden konnten. Auf jeden Fall wurde das so den Medien mitgeteilt, die es prompt und lauthals in alle Welt hinausposaunten.

Die "Bomben" damals in Jena und die "Bomben" in der U-Bahn (Kofferbomber) und die "Bombe" in Bonn sind allesamt False Flag-Operationen von Geheimdiensten. Ausgeführt von V-Leuten. Die Kriminalbehörden wie LKA und BKA werden wohl ebenso verarscht wie die Öffentlichkeit...



Ist ja wohl das Naheliegendste, nach allem, was inzwischen (auch offiziell) darüber bekannt. Wenn man denn zwei und zwei zusammenzählen will.
Man darf nicht wollen, das ist offensichtlich. Man könnte schon, denkt auch so, darf aber nicht.
Staatsräson NSU




Ich finde, hier wären mal kritische Journalisten wie Elsässer am Zuge. Wenn sich andere Medien mit Kenntnis von Ermittlungsergebnissen und sonstigen Akten brüsten, über die sie eigentlich nach dem Gesetz gar nicht verfügen, geschweige denn berichten dürften, dann sollten ähnliche Leaks doch auch anderen möglich sein.

Denke aber, wenn zwei das gleiche tun, ist es noch lange nicht dasselbe. Sollte "Compact" ähnliches versuchen wie die MSM, wirst Du zusehen, wie die Ratten aus den Löchern gekrochen kommen und mit Paragraphen nur so um sich schmeißen.

Auch die anderen bekommen nur Brocken hingeschmissen, hätte DIE WELT die ganze Anklageschrift, hätten die Verteidiger von Zschäpe das längst öffentlich mokiert.
Hamse aber nich ;)

fatalist
23.01.2013, 07:49
Kannst Du Dich noch an den Herrn Wüppesahl erinnern ?
Ja, kann ich. Halte ihn aber nicht für sehr glaubwürdig, ebenso wie fast alle anderen ;)
Auch die "kritischen Polizisten" wagen es nicht zu schreiben, dass der NSU höchstwahrscheinlich die Morde gar nicht begangen hat.
Auch sie setzen die Täterschaft voraus und schauen dann auf Details von "Pleiten,Pech und Pannen".



Und das find ich jetzt besonders witzig, weil ich das bisher zum ersten mal gelesen habe. Zum Thema Autobahn-Puppe mit aufgemaltem Judenstern.

Extra für Ignaz Bubis? Na wenn das mal keine Desinfo ist...


Da widerspricht er Dir, ... so ein wenig zumindest. :bäh:

Beobachtung vs. verpatze Verhaftung:

[...]Die Zielfahndung wurde erst am 29.01.1998 eingeschaltet.Kurz nachdem der StA Schultz das Strukturermittlungsverfahren wg. krimineller Vereinigung eingestellt hatte, die Soko Rex aufgelöst worden war und die Durchsuchungen der Garagen in Jena mit den Bombenfunden so grandios verpatzt wurde. Die Zielfahndung wurde pro forma eingesetzt. Die Dienste hatten mehr als einen bereits ausreichenden Überblick der Soko Rex und steuerten fast nach Belieben. Noch Fragen? Auch war es das LfV, dass die letzten 14 Tage vor der Durchsuchung der Garagen in Jena die dortige Observation vornahm; nicht das LKA / die Soko Rex bzw. die EG Tex. Kurios![...]


Quelle (http://www.kritische-polizisten.de/pressemitteilungen/dokumente/PM-2013-01-15-zu-Erfurt-3u4.pdf)

Die Zielfahndung des LKA kann man erst einschalten, nachdem jemand untergetaucht ist.
Am 26.Jan.1998 verschwanden die 3, ein Samstag, und am Dienstag drauf wurden die Zielfahnder scharf gemacht, das klingt logisch, nachvollziehbar. Ziemlich kurzfristig.

Der entscheidende Punkt ist doch dieser hier:
Während der Razzia in den Garagen in Jena warnte man Uwe Böhnhardt, "jetzt seid ihr dran, der Haftbefehl ist unterwegs".
Böhnhardt ging ungehindert zu seinem Auto, fuhr weg, warnte Mundlos und Zschäpe, alle 3 verdufteten nach Chemnitz, wo sie bei Freunden unterkamen, organisiert von Spitzel Thomas Starke, dem "TNT"-Lieferanten.

Wer warnte Uwe Böhnhardt?
Einer der Polizisten, die bei der Razzia dabei waren.
War dieser Polizist ein LKA-Mann, der vom TH-VS eben genau dazu aufgefordert wurde?
Wir wissen es nicht.

Wir wissen aber, dass die 3 überwacht wurden, also jederzeit hätten verhaftet werden können.
Warum liess man sie entkommen???
Es war Absicht, auf jeden Fall. Es sollte so geschehen, wie es auch geschah. 100 zentig ;)




Da herrscht wohl irgendwie Krieg zwischen LKAs und VS. Anders kann ich mir das gegenseitige Dreckwerfen nicht mehr erklären. Oder der lädt einfach seinen Ganzen Frust ab, weil sie ihn in der Vergangenheit verarscht haben. Melzer liegt für mich zumindest auf seiner Linie.:?
Ein Beamter im mittleren Dienst, nicht weisungsbefugt, KHM. Ein richtig kleines Licht, der jetzt gross raus kommt.
Denk mal an DSDS, was die Leute dort freiwillig machen für ein kleines bisschen Rampenlicht...


Und dieser komische Vogel StA Schultz läßt mich irgendwie auch nicht mehr los.:cool:
Der bekam Weisungen, wie er zu verfahren hatte. Von ganz oben.
"Terrorzelle mit Umfeld aus der NPD" für das damals geplante NPD-Verbotsverfahren.
Das wäre mein Stichwort.
Bleib dran !!!

fatalist
23.01.2013, 07:55
Spielt im Grunde keine Rolle, welche Behörde konkret federführend bei dieser false flag-Operation war.
Einspruch, Euer Ehren.

Wer ist der Tiefe Staat in der BRD?
Es sind einzelne Vertreter in allen möglichen Organen des Staates. Es sind nicht "die Behörden", es sind ganz wenige Strippenzieher in diesen Organen.

Bauchgefühl: Noppen, Vizechef des TH VS gehört dazu, aber Roewer (Präsident) nicht.
Beim LKA Thüringen kenne ich die Leiter nicht mit Namen, aber auch dort wird es einer der Vizechefs sein.
Ebenso sind es eher die Staatssekretäre als die Minister selber.
@Don hatte das mal schön und zutreffend mit dem Verweis auf "Yes Minister", einer britischen TV-Serie verglichen.
Die Spitzenbeamten hinter den Präsidenten sind es... auch in der Justiz...

fatalist
23.01.2013, 08:23
Vor dem Sakrileg, auch nur in Erwägung zu ziehen, daß die Taten überhaupt nicht von "Rechten" verübt sein könnten, sondern daß es sich um einen Fake der Inlandsgeheimdienste handelt, somit also um Staatskriminalität, schreckt Bildner natürlich zurück. Die Gehirnwäsche und das festgefügte Weltbild verhindern das.

Die Scholasterei dieser Passagen sind bemerkenswert. Es ist lediglich zu klären, ob es ein Netzwerk rechter Gewalt oder eine rechte Zelle waren, welche die Morde verübten. Rechte müssen es aber auf jeden Fall gewesen sein.

Der Autor ist ein LINKER, und er interpretiert alles durch seine Linsen ;) Gut erkannt.


Diese Paul-Panther-Bekennervideo, das bis heute nicht in voller Länge veröffentlicht wurde und vom "Spiegel" für 3.500,- Euro vom Berliner Antifa-Büro apabiz gekauft (und vom letzteren vermutlich auch produziert wurde) und das keinerlei Hinweise auf die drei Mitglieder des "NSU" enthält, wird heute von der Bundesanwaltschaft allen Ernstes als Beweis für Existenz und Täterschaft des "NSU" für Dönermorde und Polizistenmord gewertet.
Willst Du ihm vorwerfen, dass ebenso zu sehen wie BKA, GBA und BGH :?



Ich korrigiere, Herr Bildner: Sie hinterließen nicht nur kaum, sie hinterließen gar keine Spuren am Tatort. Es gibt keinerlei Hinweise oder Spuren, die auf das tödliche Doppel-Trio Böhnhardt, Mundlos oder Zschäpe hinweisen. Bei keinem der Dönermorde, nicht beim tödlichen Anschlag auf die Polizeistreife von Heilbronn, nicht bei den 13 (oder sind es inzwischen 14, Herr Range) ihnen vorgeworfenen Sparkassen- und Banküberfällen. Nirgends. 13 Jahre lang sind sie also kreuz und quer durch Deutschland gezogen, haben wahllos türkische und griechische Kleingewerbetreibende ermordet, haben eine Polizistin erschossen und einen schwer verwundet, haben Dutzende Überfälle verübt, haben im Untergrund gelebt, und es hat nie irgendeiner bemerkt.

Und vor allem, lieber Herr Bildner: Es gab bei allen Morden und in all den 13 Jahren nicht einziges Bekennerschreiben, wo sich der "NSU" in irgendeiner Weise zu diesen Taten und den Motiven dazu geäußert hat.

Wie schlüssig ist das?
Tief in ihrem Inneren wissen sie es alle, auch das BKA etc pp: Schwachsinn. Purer Schwachsinn.
Aber: Der NSU ist Staatsräson.
Die Selbstmorde in Stammheim 1977 sind ebenso Staatsräson.
Verena Becker war nicht in Karlsruhe, als Buback ermordet wurde. Staatsräson.

Niemand kann das ermitteln, gegen den Staat, und die Massenmedien sind ebenfalls Teil des Staates.



Und dann auch noch auf die Idee kommen, 800 Euronen pro "NSU"-Mitgliedsnase und Monat könnten vielleicht etwas wenig sein, um sich den gehobenen Lebensstil, die teuren Fehmarn-Urlaube, die nicht billigen Wohnmobile in all den Jahren und alles andere leisten zu können, ohne irgend eine legale Tätigkeit?
Die Rechnerei bringt nix. Es kann zig Unterstützer gegeben haben, unter ihnen auch den Tiefen Staat.
Ich löschte zu schnell: Die Benutzung fremder AOK-Karten war überhaupt kein Problem, wenn man zum Arzt musste.
Millionenfacher Betrug war ganz normal. Juckte doch niemanden...



Sind denn für die Beteiligung der beiden Uwes stichhaltige Indizien bekannt, außer oben erwähnten ominösen Bekennervideo und der Tatsache, daß im abgebrannten Wohnmobil wie auch in der explosierten und ausgebrannten Zwickauer Wohnung neben Schreckschußwaffen und einigen funktionunfähgen alten Modellen zwei Pumpguns und die Tatwaffen ausgelegt waren, die angeblich bei den Dönermorden wie beim Anschlag in Heilbronn verwendet worden waren?
Sicher: Die Jogginghose mit Kiesewetter-Blut und Mundlos-Rotz im Tempotaschentuch, 4 Jahre ungewaschen ;)

Ob das wohl alles in der Anklageschrift als Beweismittel vermerkt ist???



Mit anderen Worten: Die Tatsache, daß sich niemand, schon gar nicht die Mitglieder des "NSU", zu den Morden bekannte, wird als Beweis dafür gedeutet, daß es sich um Terroranschläge handelte. Die Logik ist grandios. Die Absicht dahinter unverkennbar.
Die Absicht ist, alles "Rechte" bis hin zu Naziforen erledigen zu können, und Naziforum ist eben ein weit gefasster Begriff, der bis ins HPF ausstrahlt. Genau das versucht Bernhard uns doch wohl diskret mitzuteilen.



Vor allem wäre zu klären, wieso Beate Zschäpe, nachdem sie gemäß der Anklage der Bundesanwaltschaft zunächst versucht haben soll, die Spuren und Beweise, die auf den "NSU" und dessen Untaten hindeuten, durch das Anzünden der Zwickauer Wohnung zu vertuschen, dann anschließend diese DVD mit dem Bekennervideo, wo zum ersten und einzigen Male der Begriff "NSU" erwähnt und ein Zusammenhang zu den Dönermorden und dem Heilbronner Polizistenmord hergestellt wird, kreuz und quer in Deutschland an linke Zeitungen, Antifa- und Linke-Büros wie auch an Moscheevereine verteilte.
Beate Zschäpe hat weder etwas angezündet noch etwas verschickt. Sie haute ab, weil sie (zurecht?) um ihr Leben fürchtete.
Sie hat erfahren, dass die Uwes tot waren, Internet oder Anruf, und sie verschwand zu ihren Kumpels nach Chemnitz oder Jena.
Sie ist niemals kreuz und quer durch die Republik gefahren, sondern besprach sich mit Freunden, und man kam dann überein, dass sie sich stellen sollte "wegen der Brandstiftung" in Zwickau.

Warum stellte sie sich in Jena?
Ist doch klar: Weil sie in Jena war. Wohl fast die ganze Zeit.

Wer sammelte sie am 4.11. ein?
Andre Eminger, Weisse Bruderschaft Erzgebirge.
Wohin fuhren sie?
Nach Jena??? Zu Oma???


Keine Sorge. Daß der auf der einen Seite durchaus zutreffende Fakten und Widersprüche aufzählte, auf der anderen Seite zu keinem Zeitpunkt zu erkennen gab, daß er aus der Matrix der behördlichen Vorgabe und der eigenen Ideologie ausbrechen könnte, habe ich oft genug geschrieben.
Andreas Förster darf nicht. So einfach ist das.
Eine unsichtbare, aber unübertretbare Linie darf nicht überschritten werden. Die Staatsräson NSU.
Aust hat es gewagt, und seitdem schweigt er.
Warum?
Ich denke, wir beide wissen die Antwort.
Elsässer übertritt die Linie auch, aber sie lassen ihn machen, er dringt ja nicht durch, wie Aust es könnte mit N 24.
So funktioniert die "weiche Diktatur".


Da wurde der Rest an kritischer Berichterstattung eingenordet. Steht einfach zu viel auf dem Spiel für die Verantwortlichen in Politik, Behörden und Justiz.
Anfang 2012 wurde der Staatsakt geplant, den Mutti Ende Februar ausrichten würde, und ab da war der NSU Staatsräson.

fatalist
23.01.2013, 08:48
Hier mal der letzte Kommentar von politplatschquatsch, wo genau das alles noch mal zusammengefaßt wird:

http://www.politplatschquatsch.com/2013/01/nsu-auf-der-marchenwiese.html

:appl:


So tötete die selbsternannte rechte Rächerfront zwar angeblich über Jahre hinweg Einwanderer, um anderen Einwanderern Angst zu machen. Allerdings wurde das Bekennervideo zu den Taten nie fertig, so dass die, denen Angst gemacht werden sollte, nicht erfuhren, dass sie Angst haben müssen. Das passt aber, denn nur durch das Bekennervideo, das es nicht gab, blieb den NSU-Kämpfern die Verfolgung durch den Rechtsstaat erspart. Wobei: Vorsichtshalber war das Video ohnehin so vorsichtig inszeniert, dass die Täter weder im Bild noch auf der Tonspur selbst vorkommen.

JEDER konnte dieses "Bekennervideo" erstellen, die technische Ausrüstung dazu einmal vorausgesetzt.
JEDER!!! Bei der RAF war das ähnlich, die stellten sich auch nicht namentlich oder per Bild vor...


Um dennoch zu betonen, dass sie es waren und nur sie, verwendeten Uwe&Uwe immer dieselbe Waffe, ein Trademark, das ihnen niemand nehmen kann, auch wenn bis heute unklar ist, wie Beate Zschäpe nach dem Tod ihrer Komplizen eines der fünf Jahre alten Bekennervideos in München persönlich zustellen konnte, ohne zwischen Flucht und Selbststellung in München gewesen zu sein.
Keine DNA-Spuren (von Zschäpe) an den Briefumschlägen heisst: JEDER konnte die Dinger verschickt/eingeworfen haben.

Der Autor des Bekennervideos wusste, dass die Dönermordwaffe und die Mord- und Dienstwaffen des Polizistenmordes von Heilbronn beim NSU gefunden werden würden, oder aber gefunden worden waren.
Auch wenn die 3 aus Jena, die da im "halb-Untergrund" in Zwickau lebten, ihren Namen "NSU" erst durch das Video bekamen, ändert das nichts an dem "fetten" Satz zuvor.

Wenn also die ANTIFA der Autor des Videos wäre, dann muss man auf die Timeline schauen:
Wann kam die Nachricht über die Waffenfunde, wann kaufte der SPIEGEL das Video?
War da genug Zeit zum Herstellen dazwischen?
Wenn das nicht der Fall war, dann hat die ANTIFA auch nicht das Video hergestellt, sondern es wurde ihr zugespielt.

Ich habe da noch ein anderes Problem mit dem Bekennervideo: Wann wurde es denn in Zwickau im Schutt gefunden?
Wie kam es dort hin, wenn die ANTIFA es produziert hätte?

Ist es denn nicht viel logischer, dass das Video zusammen mit den Waffen nach Zwickau kam?

fatalist
24.01.2013, 06:22
Viele Dönermordopfer waren nur zufällig am Tatort.
Auffallend viele.

Wenn diese Opfer "zielgerichtet" erschossen wurden, dann mussten sie lückenlos überwacht worden sein.
Wenn das nicht der Fall war, dann hätte die SOKO Bosporus besser nach den Mafia-Verbindungen derjenigen Leute suchen sollen, die die eigentlichen Mordziele waren. Hat die SOKO alles sicherlich getan...


Normalerweise lieferte Şimşek nur die Blumen an, doch an diesem Samstag betreute er den Stand, da der üblicherweise anwesende Verkäufer Urlaub hatte. 1. Mord in Nürnberg, 200 km war er weg von daheim, um Urlaubsvertretung zu machen, der Blumengrosshändler.


half nebenberuflich in dem Ladengeschäft aus. 2. Mord.


im Laden seines Vaters 3. Mord.


hielt sich illegal (http://de.wikipedia.org/wiki/Illegale_Einwanderung) in Deutschland auf. Er war zu Besuch bei einem Freund in Rostock, für diesen hatte er spontan übernommen, den Imbiss am Vormittag zu öffnen. 5. Mord.


Das Geschäft hatte er erst am 1. Juni 2005 eröffnet, zuvor war er als Fahrkartenkontrolleur beschäftigt 7. Mord.
Konnte kaum jemand vorher auskundschaften, nur 2 Wochen zwischen Eröffnung und Ermordung.


Das Café hatte er erst kurze Zeit zuvor mit von seinem Vater geliehenem Geld eröffnet 9.Mord
Sollte nicht der Vater eigentlich im Laden sein, als der Mord geschah???

http://de.wikipedia.org/wiki/Neonazi-Mordserie


Und jetzt der Bericht über das, was der Leiter der SOKO über den allerersten Mord zu sagen hatte:


Über die Ermittlungsarbeiten zu den fünf in Bayern begangenen NSU-Morden berichtete der Erste Kriminalhauptkommissar Albert Vögeler aus Nürnberg, der in verschiedenen Funktionen mit allen Mordermittlungen im Freistaat befasst war. In seiner Vernehmung beschrieb er die polizeilichen Maßnahmen anlässlich des ersten Mordes an Enver Simsek in Nürnberg-Langwasser und die Probleme bei den Ermittlungen. Von Anfang an hätte ein konkreter Verdacht gefehlt, alle eingeleiteten Maßnahmen seien weitestgehend erfolglos geblieben. Weder die Spurensicherung, noch die Überprüfung von Fahrzeugen in Tatortnähe oder die großflächigen Befragungen im Umkreis hätten Erkenntnisse gebracht.

Allerdings haben sich die Ermittlungsbehörden durchaus bemüht – vor allem, als es um die Überprüfung von Verstrickungen Enver Simseks ins kriminelle Milieu ging. Angefangen von der Spur, Enver Simsek könne eine heimliche Freundin gehabt haben, über die Annahme möglicher Verbindungen ins Drogenmilieu bis hin zu einem in Auftrag gegeben Mord eines anderen Blumengroßhändlers überprüfte die Polizei allerhand Theorien. Konkrete Beweise hatte es für all diese Vermutungen natürlich nie gegeben, lediglich Schilderungen von einzelnen Personen. Selbst eine Anfrage beim Landesamt für Verfassungsschutz zu Enver Simsek wurde durchgeführt, deren Ergebnis erwartungsgemäß negativ ausfiel. Der Verfassungsschutz wusste nichts über Verstrickungen von Enver Simsek in die Organisierte Kriminalität zu berichten und hatte auch keine Erkenntnisse bezüglich „extremistischer Bestrebungen“ des Mordopfers. http://www.publikative.org/2013/01/23/nsu-terror-keine-hinweise-auf-rassistisches-motiv/

Nun war das Opfer aber nur kurzfristig als Urlaubsvertretung eingesprungen.
War er überhaupt das geplante Mordopfer?
Warum steht da nichts über Ermittlungsergebnisse den urlaubenden Blumenstand-Besitzer betreffend?

Alles sehr merkwürdig...

fatalist
24.01.2013, 06:32
Bis neulich im NSU-Ausschuss:



19.01.2013 Peter Jörg Nocken (http://www.jungewelt.de/bibliothek/zitat/?author=Peter%20J%F6rg%20Nocken)
Wenn der Thüringer Verfassungsschutz in Ruhe hätte weiterarbeiten können, hätte er gute Chancen gehabt, den Aufenthaltsort des NSU-Trios zu ermitteln. Leider ist die wichtigste Quelle, Tino Brandt, durch Geheimnisverrat enttarnt worden.Peter Jörg Nocken, ehemaliger Vizechef des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz, vor dem Bundestagsausschuß zur Neonazi-Terrorzelle http://www.jungewelt.de/images/link.png (http://www.jungewelt.de/bibliothek/zitat/?id=2111)

Dazu lässt DIE LINKE verlautbaren:


Zentrale Hinweise zum abgetauchten Trio, so der Vorwurf der Schäferkommission, wurden vom LfV nicht an die Ermittler weitergegeben, so dass die Suche erfolglos blieb. Nocken verteidigte das Zurückhalten dieser Informationen mit dem Hinweis auf den Quellenschutz. Letzterer sei eindeutig wichtiger als das Strafverfolgungsinteresse der Polizei, zumal es sich damals um keine besonders schweren Straftaten von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe gehandelt habe. http://www.linksfraktion.de/nachrichten/verfassungsschutz-schuetzt-nazis/

Bomben-Attrappen, Strohpuppe mit Judenstern an der A4-Brücke, und TNT-Rohrbomben aus vermutlich Pseudo-TNT, überbracht vom Spitzel Thomas Starke, der Sprengstoff, der niemals gewogen wurde und dessen Spurenproben schon 1998 restlos vernichtet wurde, bei Verjährung 2003.

Das sind in der Tat geringfügigen Straftaten, da hat der Nocken absolut Recht.
Warum sollte der VS deshalb seine V-Mann Truppe opfern, die man später als NSU bezeichnete???

Karl_Murx
24.01.2013, 07:20
:appl:


[/FONT][/COLOR]
JEDER konnte dieses "Bekennervideo" erstellen, die technische Ausrüstung dazu einmal vorausgesetzt.
JEDER!!! Bei der RAF war das ähnlich, die stellten sich auch nicht namentlich oder per Bild vor...

[COLOR=#000000][FONT=Georgia]
Keine DNA-Spuren (von Zschäpe) an den Briefumschlägen heisst: JEDER konnte die Dinger verschickt/eingeworfen haben.

Der Autor des Bekennervideos wusste, dass die Dönermordwaffe und die Mord- und Dienstwaffen des Polizistenmordes von Heilbronn beim NSU gefunden werden würden, oder aber gefunden worden waren.
Auch wenn die 3 aus Jena, die da im "halb-Untergrund" in Zwickau lebten, ihren Namen "NSU" erst durch das Video bekamen, ändert das nichts an dem "fetten" Satz zuvor.

Wenn also die ANTIFA der Autor des Videos wäre, dann muss man auf die Timeline schauen:
Wann kam die Nachricht über die Waffenfunde, wann kaufte der SPIEGEL das Video?
War da genug Zeit zum Herstellen dazwischen?
Wenn das nicht der Fall war, dann hat die ANTIFA auch nicht das Video hergestellt, sondern es wurde ihr zugespielt.

Ich habe da noch ein anderes Problem mit dem Bekennervideo: Wann wurde es denn in Zwickau im Schutt gefunden?
Wie kam es dort hin, wenn die ANTIFA es produziert hätte?

Ist es denn nicht viel logischer, dass das Video zusammen mit den Waffen nach Zwickau kam?

Dann wäre Deiner Meinung nach also auch das Bekennervideo gezielt vom VS produziert bzw. in Auftrag gegeben worden?

Karl_Murx
24.01.2013, 07:38
Viele Dönermordopfer waren nur zufällig am Tatort.
Auffallend viele.

Wenn diese Opfer "zielgerichtet" erschossen wurden, dann mussten sie lückenlos überwacht worden sein.
Wenn das nicht der Fall war, dann hätte die SOKO Bosporus besser nach den Mafia-Verbindungen derjenigen Leute suchen sollen, die die eigentlichen Mordziele waren. Hat die SOKO alles sicherlich getan...

1. Mord in Nürnberg, 200 km war er weg von daheim, um Urlaubsvertretung zu machen, der Blumengrosshändler.

Eigentlich ein Witz. Bei den hohen Fahrtkosten, die bei dieser Entfernung (200 km) entstehen, wie auch generell dem zeitlichen Aufwand, ist es absurd anzunehmen, daß er das wegen ein paar Blumensträußen macht. Wieviel Umsatz soll denn da entstanden sein, damit sich das lohnt? Hier wäre nur ein anderes, wesentlich lohnenderes Geschäft schlüssig, nämlich Drogen. Simsek soll ja eine größere Summe Bargeld bei sich gehabt haben, als er aufgefunden wurde, das nicht geraubt wurde.


2. Mord.

Versehen? Oder nutzte hier jemand die Beschäftigung im Ladengeschäft zum Verticken von Drogen?


3. Mord.

War illegal in D (noch dazu D) und war zu Besuch bei einem Freund in Rostock, für den er mal schnell die Vertretung übernommen hatte? War das wirklich der Zweck seines Besuches?


5. Mord.

Er könnte schon vorher unter Beobachtung gestanden haben.


7. Mord.
Konnte kaum jemand vorher auskundschaften, nur 2 Wochen zwischen Eröffnung und Ermordung.

Es sei denn, man hätte ihn schon vorher gekannt.

9.Mord
Sollte nicht der Vater eigentlich im Laden sein, als der Mord geschah???

Sollte hier jemand durch den Tod seines Sohnes diszipliniert werden? Hier konkurrierten ja kurdische mit türkischen Kreisen um das lukrative D-Geschäft in Deutschland.



http://de.wikipedia.org/wiki/Neonazi-Mordserie


Und jetzt der Bericht über das, was der Leiter der SOKO über den allerersten Mord zu sagen hatte:

http://www.publikative.org/2013/01/23/nsu-terror-keine-hinweise-auf-rassistisches-motiv/

Nun war das Opfer aber nur kurzfristig als Urlaubsvertretung eingesprungen.
War er überhaupt das geplante Mordopfer?
Warum steht da nichts über Ermittlungsergebnisse den urlaubenden Blumenstand-Besitzer betreffend?

Alles sehr merkwürdig...


Waren die Opfer Deiner Meinung nach nun zielgerichtet ausgewählt, oder waren ganz andere Personen gemeint?

fatalist
24.01.2013, 08:26
Dann wäre Deiner Meinung nach also auch das Bekennervideo gezielt vom VS produziert bzw. in Auftrag gegeben worden?

Man muss die Timeline abprüfen, um diese Frage zu beantworten.
Wann wurden die Mordwaffen beim NSU gefunden?
Wann bekam der SPIEGEL das Bekennervideo?

Aber eine Sache löst die Timeline nicht: Wie kam das Video in den Schutt nach Zwickau?
Zusammen mit den Mordwaffen?
Wie denn sonst?


Daher meine Schlussfolgerung: Der VS hat das Video erstellt, nach Zwickau geschafft in den Schutt, und es parallel dem SPIEGEL (eventuell über Bande) zugespielt.

Occams Razor ;)

fatalist
24.01.2013, 08:33
Eigentlich ein Witz. Bei den hohen Fahrtkosten, die bei dieser Entfernung (200 km) entstehen, wie auch generell dem zeitlichen Aufwand, ist es absurd anzunehmen, daß er das wegen ein paar Blumensträußen macht. Wieviel Umsatz soll denn da entstanden sein, damit sich das lohnt? Hier wäre nur ein anderes, wesentlich lohnenderes Geschäft schlüssig, nämlich Drogen. Simsek soll ja eine größere Summe Bargeld bei sich gehabt haben, als er aufgefunden wurde, das nicht geraubt wurde.

Der NSU macht 14 Bankraube, aber nimmt das Bargeld nicht mit. Niemals. Das ist völlig bescheuert.
Die Dönermordopfer waren wohl Drogenverteiler bzw. Kuriere.


Waren die Opfer Deiner Meinung nach nun zielgerichtet ausgewählt, oder waren ganz andere Personen gemeint?
Sie waren gezielt ausgewählt, aber der NSU konnte das gar nicht tun, wie ich es ja zuvor darlegte: Zu viele Opfer waren unplanmässig am Tatort, eher zufällig. Wenn sie gezielt erschossen wurden, dann wurden sie über längere Zeit beobachtet.

Es sei denn, dem NSU war egal, wen er da umbrachte.
Halte ich aber für abwegig, für ne Luftnummer, die Sache mit dem Ausländerhass ist zwar Staatsräson, aber dennoch Kokolores.

Karl_Murx
24.01.2013, 17:39
Der NSU macht 14 Bankraube, aber nimmt das Bargeld nicht mit. Niemals. Das ist völlig bescheuert.
Die Dönermordopfer waren wohl Drogenverteiler bzw. Kuriere.

Das halte ich inzwischen für belegt genug, um es als Motiv für die Klärung dieser Morde voraussetzen zu können.



Sie waren gezielt ausgewählt, aber der NSU konnte das gar nicht tun, wie ich es ja zuvor darlegte: Zu viele Opfer waren unplanmässig am Tatort, eher zufällig.

Ich hatte gar nicht angenommen, du könntest das als ernsthafte Zweifel daran sehen, daß hier kein "NSU" gemeuchelt hat. Aber so gesehen ein zusätzliches Indiz dagegen.


Wenn sie gezielt erschossen wurden, dann wurden sie über längere Zeit beobachtet.

Dann aber nicht von einem "NSU". Der hätte z.B. bei dem Rostocker Dönermordfall gar nicht wissen können, daß das Opfer an dem Tag Vertretung macht. Schon gar nicht bei jemandem, der erst seit zwei Wochen in Rostock ist.


Es sei denn, dem NSU war egal, wen er da umbrachte.
Halte ich aber für abwegig, für ne Luftnummer, die Sache mit dem Ausländerhass ist zwar Staatsräson, aber dennoch Kokolores.

Diese Behauptung wird hier doch ständig aufs Neue widerlegt.

Systemhandbuch
24.01.2013, 20:55
[...]
Wer warnte Uwe Böhnhardt?
Einer der Polizisten, die bei der Razzia dabei waren.
War dieser Polizist ein LKA-Mann, der vom TH-VS eben genau dazu aufgefordert wurde?
Wir wissen es nicht.

Wir wissen aber, dass die 3 überwacht wurden, also jederzeit hätten verhaftet werden können.
Warum liess man sie entkommen???
Es war Absicht, auf jeden Fall. Es sollte so geschehen, wie es auch geschah. 100 zentig ;)
[...]

Ja, der Melzer mag eine kleine Nummer sein, aber der macht wenigstens mal den Mund auf. An Desinfo glaube ich da nicht.
Der Schultz ist da schon eine andere Nummer. Der windet sich mittlerweile auch so ein wenig durch die Untersuchungsausschüsse bzw. Kommissionen.

Dass es so geschehen sollte, wie es geschah, ... absolut ! Da bist Du auch nicht der einzige Zweifler.;)

Zwei, drei Auszüge, ... bin ja immer wieder froh, wenn ich mal ein paar Originalaussagen finde:

Quelle (http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/01/hilfe-beim-abtauchen/)


[...]Wolfgang Wieland, (Grüne): "Wenn ich Sie richtig verstehe, ist Ihre Hypothese, diese Garage stand schon lange unter Beobachtung des Verfassungsschutzes; sie war mit dessen Wissen und Willen eingerichtet worden; jetzt wurde es zu heiß; das LfV informierte das LKA, versuchte aber gleichzeitig eine Verhaftung der drei zu verhindern."

Melzer hört sich das an und sagt: "Ja, so könnte man die Hypothese sehen."[...]

Der Zielfahnder äußert sich auch dazu. Könnte spannend werden, wenn der beim nächsten Ausschuss aussagt.


[...]Zielfahnder Sven Wunderlich, dem der Ruf vorauseilte, er kriege jeden, hat unter anderem vor der Schäfer-Kommission den Verdacht geäußert, dass vor allem Beate Zschäpe für das LfV arbeitete. Wunderlich wird auf der nächsten Sitzung am 31. Januar vor dem Ausschuss in Berlin aussagen.[...]

Und dann mein Liebling, StA Schultz, ... erst mal ist zurückrudern angesagt.


[...]Danach (in der Schäfer-Kommission; SHB) äußerte Schultz die Vermutung, dass alle drei – Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe – Informanten des Verfassungsschutz gewesen sind. "Richtig, das habe ich gesagt", quittiert der Zeuge. Edathy will wissen, ob das immer noch seine Einschätzung sei. "Nein, nicht mehr ganz", so der Oberstaatsanwalt wörtlich. Denn, dass Böhnhardt damals plötzlich bei der Durchsuchung auftauchte, könnte ja auch Zufall gewesen sein.[...]

Und dann kommt der absolute Brüllerdialog.:haha:


[...]"Ich wollte ihn hinter Gitter bringen", sagt der Zeuge, der damals nicht gewusst haben will, dass Brandt ein VS-Informant war. Doch der Verfassungsschutz intervenierte, man solle Brandt in Ruhe lassen und die Ermittlungen einstellen. "Das ist doch Einflussnahme!", bemerkt Sebastian Edathy. Und Schultz darauf: "Ich habe das nicht als Einflussnahme gesehen, eher als Hinweis." Damals habe es einen regen Austausch zwischen der Staatsanwaltschaft und den Nachrichtendiensten gegeben, Verfassungsschutz, aber auch MAD.

Sebastian Edathy, SPD, Ausschussvorsitzender: "Was ist unter regem Erfahrungsaustausch zu verstehen?"

Gerd Michael Schultz, Oberstaatsanwalt: "Mitarbeiter des LfV kamen zu uns in die Behörde und nahmen Akteneinsicht."

Edathy: "Ich verstehe unter Erfahrungsaustausch etwas anderes."

Schultz: "Es war kein Austausch in dem Sinne, dass ich Neuigkeiten erfahren hätte. Eher so, dass LfV und MAD uns abgeschöpft haben."

Edathy: "Also eine Einbahnstraße."

Schultz: "Ja."

Edathy: "Worin nahmen die Einsicht?"

Schultz: "In Ermittlungsakten."

Edathy: "Wie oft?"

Schultz: "Öfter. Alle paar Wochen."

Edathy: "Gab es dafür eine Rechtsgrundlage?"

Schultz: "Ja."

Zuschauer: "Welche?"

Eva Högl, SPD: "Was war die Rechtsgrundlage?"

Schultz: "Kann ich nicht mehr sagen."

Edathy: "Wurde die Akteneinsicht dokumentiert?"

Schultz: "Ich glaube, ich habe einen Vermerk gemacht. Aber ich war auch nicht immer da."

Jens Petermann, Linksfraktion: "Sie arbeiten doch immer noch als Staatsanwalt. Insofern müssten Sie doch wissen, welche Rechtsgrundlage es gibt."

Schultz: "Es war mit der Behördenleitung abgesprochen."

Petermann: "Rechtsgrundlage ist das Thüringer Verfassungsschutzgesetz. Dass VS-Beamte bei der Staatsanwaltschaft im Büro auftauchen, ein solches Verfahren ist nach dem Gesetz nicht vorgesehen. Sondern: das Amt richtet ein Ersuchen auf Übermittlung der Informationen. Die Staatsanwaltschaft hat dieses Ersuchen aktenkundig zu machen."[...]

Rechtsstaat pur !:wand:

Systemhandbuch
24.01.2013, 21:52
Man muss die Timeline abprüfen, um diese Frage zu beantworten.
Wann wurden die Mordwaffen beim NSU gefunden?
Wann bekam der SPIEGEL das Bekennervideo?

Aber eine Sache löst die Timeline nicht: Wie kam das Video in den Schutt nach Zwickau?
Zusammen mit den Mordwaffen?
Wie denn sonst?


Daher meine Schlussfolgerung: Der VS hat das Video erstellt, nach Zwickau geschafft in den Schutt, und es parallel dem SPIEGEL (eventuell über Bande) zugespielt.

Occams Razor ;)

Zum ersten Fetten. Das ist eine extrem harte Nuss.:puhh:

Fangen wir an:

4. November 2011 (Freitag) gegen 15.00 fängt die Hütte in Zwickau an zu brennen (explodieren).
Die Löscharbeiten dauern, wenn ich das richtig in Erinnerung habe ca. 10 Stunden. Da ist dann 01.00 Uhr mitten in der Nacht.

Gibt´s irgendwelche Aussagen, was nach 01.00 Uhr passierte ?:?

Zum zweiten Fetten:

Wie meinst Du dieses "über Bande" gespielt. Der Spiegel hat die DVD angeblich von "apabiz" gekauft. Diesem Verein wurde es angeblich zugespielt. Vom VS ???

Quelle (http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/zapp/medien_politik_wirtschaft/nazis121.html)

Erich von Stahlhelm
25.01.2013, 00:05
Ich stell mal einen Beitrag rein der von mir in der Diskussion um kopftretende nordafrikanische Ungeheuer in Holland geposted wurde, ist eine These wie es
hätte sein können:

Ich kann mir sogar vorstellen das die Nazibübchen eventuelle von der türk. Drogenmafia und "tiefem Staat"
über den Umweg "Verfassungsschutz" als Auftragskiller benutzt wurden und so "Hobby und Beruf vereinen konnten" und dann entsorgt wurden als sie nicht mehr gebraucht oder
unzuverlässig wurden.
Nur die Zschäpe hat man nicht gekriegt, die ist in den Knast geflüchtet und schweigt weil sie lieber im Knast leben als draussen sterben will, aber mit dem Sterben, da findet
vieleicht jemand noch einen Weg sie zu selbstmorden.
Gewagte These, aber auch DAS ist Möglich und allen Beteiligten ohne weiteres zuzutrauen.
Der Verfassungsschutz hat in meiner These die Sache dann vermittelt weil man dringend eine neue Hysterisierungsstufe im Kampf gegen Rechts brauchte, da irgendwann selbst der Dümmste
kapieren würde das eine 0,8% Partei wie die NPD allenfalls ein mühevoll ausgeschnittener Papiertiger ist, den man durch geschicktes Licht und Schattenspiel mit zehnfacher Vergrößerung
an die Wand projeziert hat.

Bellerophon
25.01.2013, 01:11
Was ich so faszinierend finde ist, wie offensichtlich übergeordnete Stellen eingreifen um die wirklchen Abläufe für andere zu verwischen, und die Linken das weidlich ausnutzen, und die Beamten sich winden müssen.

Die lassen die grillen, wiel sie wissen was da abläuft.

Daraufhin die Grünen - Roth (!) eine übergeordnete staatliche Geheimpolizei mit Sonderbefugnissen und ein stasigleiches Überwachungsarchiv für Systemabweichler fordern - welche sie selber im "Kampf gegen den Terror" wo Ex-RAF* (!)-Anwalt Schilly das Bankgeheimnis geschleift hat und das Briefgeheimnis aufgehoben wurde - vorher noch ablehnten.


*In Dummschland werben ja jetzt schon in ÖR-Talkshows Ex-RAF Terroristen für den Einsatz in Mali.

Das mus man sich mal vorstellen! In was für einer Kloake wir hier leben! Die Linken bepissen sich, wie die Franzosen, jeden Tag über die deutschen Gimpel!

"- nur der in Mali lebende Schauspieler Christof Wackernagel fleht die „liebe Bundeswehr“ an, zu intervenieren. "

"Der Schaupieler" - RAF-Terroristen sind in Schland - in der faz (!) "Schaupieler", die die "liebe Bundeswehr" anflehen... es ist einfach zu krass....


http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/faz-net-fruehkritik/fernseh-fruehkritik-anne-will-konsens-der-ratlosigkeit-12036917.html

fatalist
25.01.2013, 03:54
Das halte ich inzwischen für belegt genug, um es als Motiv für die Klärung dieser Morde voraussetzen zu können.

Klar ist das hinreichend belegt, aber eben nicht für die (ver)öffentlich(t)e Meinung.
Die macht auf doof... weil Regie geführt wird in den Medien.



Ich hatte gar nicht angenommen, du könntest das als ernsthafte Zweifel daran sehen, daß hier kein "NSU" gemeuchelt hat. Aber so gesehen ein zusätzliches Indiz dagegen.
Darum ging es mir, um das Indiz.
Das zählt aber nicht für Obrigkeitsgläubige, denn: Ausländerhass ist Ausländerhass, scheixx egal welchen Türken es trifft ;)



Dann aber nicht von einem "NSU". Der hätte z.B. bei dem Rostocker Dönermordfall gar nicht wissen können, daß das Opfer an dem Tag Vertretung macht. Schon gar nicht bei jemandem, der erst seit zwei Wochen in Rostock ist.
Eben darum: Sie mordeten aus Ausländerhass, und schon muss man da nichts mehr hinterfragen.
Alles geklärt. Alles geklärt? :kopfkratz-smiley:



Diese Behauptung wird hier doch ständig aufs Neue widerlegt.
Aber nicht für die Michels...

fatalist
25.01.2013, 05:03
Ja, der Melzer mag eine kleine Nummer sein, aber der macht wenigstens mal den Mund auf. An Desinfo glaube ich da nicht.
Der Schultz ist da schon eine andere Nummer. Der windet sich mittlerweile auch so ein wenig durch die Untersuchungsausschüsse bzw. Kommissionen.

Der Schulz handelte auf Weisung, das ist absolut evident: Klar wie Klossbrühe ;)
Melzer ist mittlerer Dienst, der bekommt doch die Absprachen nicht mitgeteilt, aber: Er spürt ihre Folgen.



Zwei, drei Auszüge, ... bin ja immer wieder froh, wenn ich mal ein paar Originalaussagen finde:

Quelle (http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/01/hilfe-beim-abtauchen/)
Herrlich, ich musste grinsen, vielen Dank :)


Rechtsstaat pur !:wand:
Der Rechtsstaat bestand weder in den 60ern (Peter Urbach), noch in den 70ern (RAF).
Er besteht auch heute nicht den Reality Check.

Der Unterschied HEUTE ist das Internet, daher kann man mehr wissen und leichter recherchieren.
Die Regierung und ihre nachgeordneten Behörden halten sich nach wie vor nicht an Recht und Gesetz.
Sie brechen das Recht täglich, sie missachten das Grundgesetz.
Abhilfe ist nicht möglich, da niemand gegen diese Verbrechen ermitteln darf. Weisungsgebunden sind sie alle...

fatalist
25.01.2013, 05:20
Wie meinst Du dieses "über Bande" gespielt. Der Spiegel hat die DVD angeblich von "apabiz" gekauft. Diesem Verein wurde es angeblich zugespielt. Vom VS ???
Ja. Die ANTIFA konnte die DVD nie und nimmer in den Schutt des Hauses in Zwickau bekommen.
Auch nicht in den Rucksack im Wohnmobil, wo sie Anfang Dezember (!!!!) zu 6 Stück gefunden wurden.
Das konnte nur der VS.

Daher: Scheixx auf die Timeline ;)

fatalist
25.01.2013, 06:22
Bonner Bombe wurde von Neger nur gestohlen?

http://www.pi-news.net/wp/uploads/2013/01/bonnbombe.jpg

http://www.pi-news.net/2013/01/bonn-50-000-e-fur-ergreifung-des-bombenlegers/#more-302407

Kommentar Nr. 7:


Gestern kam in den Nachrichten dass sich die Sicherheitsbehörden auf diesen Mann konzentrieren.Der zuerst gesuchte dunkelhäutige Mann sei nicht der Attentäter. Er habe nur in seiner typischen kulturell bereichernden Art versucht die Tasche zu klauen, die der Bombenleger abgelegt hatte. Als er merkte dass da nur eine Bombe und viele Drähte drin waren habe er die Tasche weggeworfen.
Wahrscheinlich hat diesmal ausnahmsweise die südländische Auffassung von Eigentum vielen Menschen das Leben gerettet. Hätte der dunkelhäutige Migrant nicht die Tasche geklaut und unsanft weggeworfen wäre die Bombe unter Umständen explodiert.
Unglaublich, aber wahr! http://www.pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif

Alles sehr verwirrend... aber der NSU ist es immer noch nicht ;)
Südländer in "S"-Ausführung...

Karl_Murx
25.01.2013, 07:28
Bonner Bombe wurde von Neger nur gestohlen?

http://www.pi-news.net/wp/uploads/2013/01/bonnbombe.jpg

http://www.pi-news.net/2013/01/bonn-50-000-e-fur-ergreifung-des-bombenlegers/#more-302407

Kommentar Nr. 7:
[quote]Gestern kam in den Nachrichten dass sich die Sicherheitsbehörden auf diesen Mann konzentrieren.Der zuerst gesuchte dunkelhäutige Mann sei nicht der Attentäter. Er habe nur in seiner typischen kulturell bereichernden Art versucht die Tasche zu klauen, die der Bombenleger abgelegt hatte. Als er merkte dass da nur eine Bombe und viele Drähte drin waren habe er die Tasche weggeworfen.
Wahrscheinlich hat diesmal ausnahmsweise die südländische Auffassung von Eigentum vielen Menschen das Leben gerettet. Hätte der dunkelhäutige Migrant nicht die Tasche geklaut und unsanft weggeworfen wäre die Bombe unter Umständen explodiert.
Unglaublich, aber wahr!

Wer glaubt denn solchen Scheixx?





Alles sehr verwirrend... aber der NSU ist es immer noch nicht ;)
Südländer in "S"-Ausführung...

Könnte natürlich die Reinkarnation von Uwe Mundlos sein ...

Karl_Murx
25.01.2013, 07:51
Ja, der Melzer mag eine kleine Nummer sein, aber der macht wenigstens mal den Mund auf. An Desinfo glaube ich da nicht.
Der Schultz ist da schon eine andere Nummer. Der windet sich mittlerweile auch so ein wenig durch die Untersuchungsausschüsse bzw. Kommissionen.

Dass es so geschehen sollte, wie es geschah, ... absolut ! Da bist Du auch nicht der einzige Zweifler.;)

Zwei, drei Auszüge, ... bin ja immer wieder froh, wenn ich mal ein paar Originalaussagen finde:

Quelle (http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/01/hilfe-beim-abtauchen/)


Haaaaaaaaaaalloooooo ... Ihr wißt aber, was ihr da gerade an Zitaten ausgekramt habt?!!!!!


Half der Thüringer Verfassungsschutz dem Neonazitrio Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe 1998 beim Abtauchen? Hatte der Dienst danach weiterhin Kontakt zu ihnen? Dieser ungeheuerliche Verdacht rückt immer näher.

Warm.


Hartfrid Wolff, FDP: "Aus den Akten hat man den Eindruck, dass die Rechtsextremisten in Thüringen so stark beobachtet worden sind, dass von ihnen keiner aufs Klo gehen konnte, ohne dass der Verfassungsschutz nicht dabei war. Umso bemerkenswerter, dass das NSU-Trio untertauchen und unbemerkt deutschlandweit agieren konnte."

Heiß.


Das Interesse der Öffentlichkeit ist groß, die Zuschauertribüne voll besetzt: Journalisten, Bürger, eine Anwältin von Beate Zschäpe[/b}, der Anwalt einer Opferfamilie. ...

Unter den Dingen, die in der Garage noch gefunden wurden, ist das Adressbuch von Uwe Mundlos. Es liest sich, wie der CDU-Abgeordnete Clemens Binninger erklärt, wie eine "Landkarte der späteren Tat- und Unterschlupforte der NSU-Gruppe: Chemnitz, Rostock, Nürnberg, Ludwigsburg, Raum Heilbronn ..."

Heißer.


Eigentümer jener Garage in Jena, in der die Funde gemacht wurden, war ein Beamter der Kriminalpolizei-Inspektion Jena. Um welchen Beamten genau es sich handelt und wie Zschäpe an die Garage kam, kann Mario Melzer nicht sagen.

Vielleicht kann ich es? Wie wäre es mit dem Namen des Mannes, mit dem die Mutter Beate Zschäpes zum Zeitpunkt der Geburt Zschäpes zusammen war, nämlich Apel? Rein zufällig war der Thüringer Kriminalbeamter.

Für die Ermittler sei unvorstellbar gewesen, dass drei mit Haftbefehl Gesuchte so einfach im Untergrund leben konnten ohne Hilfe. Im Kollegenkreis, so Melzer, waren etliche der Überzeugung, dass der Verfassungsschutz seine Finger im Spiel haben müsste.


Zielfahnder Sven Wunderlich, dem der Ruf vorauseilte, er kriege jeden, hat unter anderem vor der Schäfer-Kommission den Verdacht geäußert, dass vor allem [b]Beate Zschäpe für das LfV arbeitete. Wunderlich wird auf der nächsten Sitzung am 31. Januar vor dem Ausschuss in Berlin aussagen.

Noch heißer.


Danach hatte ein früherer LfV-Mitarbeiter erklärt, das Amt habe Zschäpe als V-Frau gewinnen wollen. Wegen ihres Betäubungsmittelkonsums, sprich Drogen, habe man aber darauf verzichtet. Dem Ermittler Melzer kommt das seltsam vor. Er hatte Zschäpe einmal vernommen. Von einem angeblichen "BTM"-Konsum wisse er absolut nichts. Das sei normalerweise auch kein Hindernis für eine Anwerbung – eher im Gegenteil.


Temperatur steigt weiter.


Wolfgang Wieland will es jetzt genau wissen: "Herr Melzer", sagt er und wagt sich ganz weit vor, "mein Eindruck ist, dass die drei bis heute vom LfV Thüringen gedeckt[/b} werden." Und nach kleiner Kunstpause: "Oder sehe ich das falsch?" "Das sehen Sie richtig!", antwortet der Angesprochene und ergänzt: "Und andere Kollegen sehen das auch so." Der Kriminalhauptmeister setzt sogar noch einen drauf. Der [b]Chef der Zielfahndung habe einmal den Vater von Uwe Mundlos geblufft und gesagt, sie wüssten, dass sein Sohn für den Verfassungsschutz arbeite. Vater Mundlos habe geantwortet: "Ja, wenn Sie es sowieso wissen, warum fragen Sie dann?"


Kurz vor Siedepunkt.


Danach äußerte Schultz die Vermutung, dass alle drei – Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe – Informanten des Verfassungsschutz gewesen sind. "Richtig, das habe ich gesagt", quittiert der Zeuge.

BINGO.


Edathy will wissen, ob das immer noch seine Einschätzung sei. "Nein, nicht mehr ganz", so der Oberstaatsanwalt wörtlich. Denn, dass Böhnhardt damals plötzlich bei der Durchsuchung auftauchte, könnte ja auch Zufall gewesen sein. Sehr überzeugt hört sich das nicht an. Und der Staatsanwalt verfügt noch über mehr seltsame Erfahrungen mit dem Verfassungsschutz.

Der Staatsanwalt ist seltsam.


Schritt für Schritt robbt man sich an die Fakten heran, die eigentlich schon 2011 bekannt waren.


Damals habe es einen regen Austausch zwischen der Staatsanwaltschaft und den Nachrichtendiensten gegeben, Verfassungsschutz, aber auch MAD. ...

Die Behörde schrieb einen Brief an das LfV und formulierte etwa 20 Fragen mit der Zielrichtung, ob das Amt wisse, wo sich Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe aufhielten, ob die drei vielleicht Mitarbeiter des Amtes oder zumindest für es tätig seien. Und dann?, will der Ausschuss wissen. Dann, so Schultz, sei ein LfV-Vertreter gekommen und habe alle Fragen mit "Nein" beantwortet. Wer war der Mann? Schultz: "Entweder Herr Nocken oder Herr Roewer, der Präsident des LfV." Das Schreiben der Staatsanwaltschaft mit den Fragen an das LfV ist nicht in den Akten, es ist bis heute verschwunden.


Na so ein Pech aber auch immer wieder ....


Aber die Schlüsse aus eigentlich unzweideutigen Fakten?



Der CDU-Obmann geht dann von Fraktion zu Fraktion am runden Tisch entlang und macht eine Art Abstimmung. Die präsentiert Edathy nun dem Zeugen: "Ihr Vortrag hat bestätigt", sagt er, "dass eine grundlegende Reform des Verfassungsschutzes nötig ist. In Absprache aller fünf Fraktionen: Sie sind entlassen!"


Wie lange läßt sich der deutsche Michel ein X für ein U vormachen, selbst man ihm das X in die Nase bohrt?

Hellangel
25.01.2013, 10:49
Vielleicht kann ich es? Wie wäre es mit dem Namen des Mannes, mit dem die Mutter Beate Zschäpes zum Zeitpunkt der Geburt Zschäpes zusammen war, nämlich Apel? Rein zufällig war der Thüringer Kriminalbeamter.

Ist das belegbar mit einer Quelle? Im Schäfer-Gutachten wird genau dieses dementiert:

Absatz 138 http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tim/veranstaltungen/120515_schaefer_gutachten.pdf


Eine schlichte Nachfrage bei der Polizei in Jena hätte Klarheit darüber gebracht, dass Herr Apel nicht mit Beate Zschäpe verwandt ist und zudem Polizist in Jena war.

Praktiker
25.01.2013, 10:55
"Bestand der NSU wirklich nur aus drei Tätern? Die Antwort des Berliner Politikwissenschaftlers Hajo Funke heißt: Nein. "Es gibt klare Hinweise, dass der NSU aus mehr als drei Leuten bestand", sagte er. Und er glaubt dass es noch mehr zu enthüllen gibt.http://bilder4.n-tv.de/img/incoming/crop10011361/0547723978-cImg_4_3-w282/26257070.jpg (http://bilder3.n-tv.de/img/incoming/origs10011361/8732734259-w1000-h960/26257070.jpg) Der Politikwissenschaftler Hajo Funke kritisiert die Sicherheitsbehörden heftig.(Foto: picture alliance / dpa)
Als Beispiel nannte Funke den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn. "Mehrere Zeugen berichteten unabhängig voneinander von der hektischen Flucht zweier männlicher Personen mit blutverschmierter Kleidung sowie von drei weiteren Fluchthelfern." Funke begleitet seit einem Jahr die NSU-Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern. In den Ausschüssen in Thüringen und Bayern trat er als Sachverständiger auf."


Ja, was denn nun ?

Noch nicht lange her ,- da postete der User KaRol eindeutige Zeugenaussagen,- welche sich genau erinnerten,- wie nach dem Heilbronner Polizistenmord
angeblich Beate Z. ( mit Kopftuch ) und die beiden Jungs gemütlich herumspazierten !

Nun aufeinmal,- nach so langer Zeit ,- hat man "glaubwürdige " Zeugen,- die ganz was anderes sahen ???

Das stinkt zum Himmel wie Fischsuppe aus dem Dschungelcamp !

Ich verwette meine ganzen METAXA-Vorräte ,- daß die NSU-Story von A bis Z erstunken und erlogen ist,- und zwar komplett !

Case
25.01.2013, 12:59
Und jetzt will die Staatsanwaltschaft schon Teile der Belohnung ausbezahlen, meldet heute der SWR...

Systemhandbuch
25.01.2013, 22:23
[...]Hajo Funke[...]
Ja, was denn nun ?


Das beantworte Dir bitte selbst !:))

Systemhandbuch
25.01.2013, 22:31
Haaaaaaaaaaalloooooo ... Ihr wißt aber, was ihr da gerade an Zitaten ausgekramt habt?!!!!!
Warm, Heiß, Heißer, Noch heißer, Temperatur steigt weiter, Kurz vor Siedepunkt, BINGO.[...]

Ich wollt halt nicht den ganzen Artikel rein stellen.:pardon:


[...]Der Staatsanwalt ist seltsam.[...]

Meine Rede, ... der ist doch nicht ohne Grund zum OStA aufgestiegen. :D

fatalist
26.01.2013, 03:18
Vielleicht kann ich es? Wie wäre es mit dem Namen des Mannes, mit dem die Mutter Beate Zschäpes zum Zeitpunkt der Geburt Zschäpes zusammen war, nämlich Apel? Rein zufällig war der Thüringer Kriminalbeamter.


Ist das belegbar mit einer Quelle? Im Schäfer-Gutachten wird genau dieses dementiert:

Absatz 138 http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tim/veranstaltungen/120515_schaefer_gutachten.pdf


Eine schlichte Nachfrage bei der Polizei in Jena hätte Klarheit darüber gebracht, dass Herr Apel nicht mit Beate Zschäpe verwandt ist und zudem Polizist in Jena war.

Kein Widerspruch, auch wenn man das denken könnte: Polizist Apel aus Jena ist nicht mit Beate Zschäpe verwandt. Mehr steht da nicht. "Zusammen mit der Mutter bei Beates Geburt" heisst nicht "Vater von Beate".

Garagen-Vermieter Apel würde ich eher als Informant sehen, denn in seiner (an Zschäpe untervermieteten) Garage wurde das "TNT" von Spitzel Thomas S. gefunden, welches niemals gewogen wurde und innerhalb von Monaten verschwand. Spurlos.

fatalist
26.01.2013, 03:21
"Bestand der NSU wirklich nur aus drei Tätern? Die Antwort des Berliner Politikwissenschaftlers Hajo Funke heißt: Nein. "
Dieser Idiot Funke will nicht aufklären, der will politisches Kapital und Geld für sich aus dem NSU ziehen. Mülltonne.

fatalist
26.01.2013, 03:40
Aber die Schlüsse aus eigentlich unzweideutigen Fakten?

Der CDU-Obmann geht dann von Fraktion zu Fraktion am runden Tisch entlang und macht eine Art Abstimmung. Die präsentiert Edathy nun dem Zeugen: "Ihr Vortrag hat bestätigt", sagt er, "dass eine grundlegende Reform des Verfassungsschutzes nötig ist. In Absprache aller fünf Fraktionen: Sie sind entlassen!"


Wie lange läßt sich der deutsche Michel ein X für ein U vormachen, selbst man ihm das X in die Nase bohrt?

Edathy tut seinen Job, weiter nichts: Gemäß Untersuchungsauftrag des Bundestags. Hatten wir ja hier im Strang.
Da steht nichts von "Täterschaft des NSU für 10 Morde hinterfragen", und genau das tun sie dort auch nicht.
Die Täterschaft wird vorausgesetzt, Empfehlungen für eine Reorganisation der Dienste sollen her.

Es sind die Medien gefordert, den Druck gegen die NSU-Lüge aufzubauen, und wir wissen alle, dass das nicht geschehen wird, flächendeckend und dauerhaft, wie es zur Erzwingung der Wahrheit nötig wäre.
Wir paar Hanseln oder Compact können das nicht, und das System weiss das.

fatalist
26.01.2013, 06:35
Prozess gegen Zschäpe ohne Öffentlichkeit:


Aus Platzgründen würden jedoch nur etwa 50 Medienvertreter sowie 50 Zuschauer den Prozess verfolgen können. Der komplette untere Bereich des Schwurgerichtssaals in der Nymphenburger Straße bleibt den Prozessbeteiligten vorbehalten.
Fenster für Mammut-Prozess zugemauertAngesagt haben sich 57 Opferangehörige als Nebenkläger mit ihren 40 Rechtsanwälten. Den fünf Angeklagten stehen insgesamt bis zu 15 Verteidiger zur Seite, fünf Bundesanwälte vertreten die Anklage. Neben den fünf Richtern unter Vorsitz von Manfred Götzl werden bei den Verhandlungen zwei Ergänzungsrichter anwesend sein, die bei Bedarf sofort einspringen können.

Derzeit wird der Sitzungssaal umgebaut. Arbeiter installieren Schreibtische und Mikrofonanlagen für die Nebenkläger und mauern zwei schmale Fenster zu, damit der Raum für niemanden einsehbar ist. Zur besseren Wahrnehmung von Zeugenaussagen sollen mehrere Videoleinwände aufgebaut werden.
...
Massive Sicherheitsvorkehrungen: Alarmstufe Dunkelrot – München rüstet sich für den Zschäpe-Prozess - weiter lesen auf FOCUS Online: http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/massive-sicherheitsvorkehrungen-alarmstufe-dunkelrot-muenchen-ruestet-sich-fuer-den-zschaepe-prozess_aid_905835.html

Übertragungen bei Phoenix wird es sicher auch nicht geben, und die 50 "Zuschauer" werden wohl Beamte in zivil sein.
Die Voraussetzungen für endlose Manipulation sind also gegeben.

War allerdings auch nicht anderes zu erwarten, reiht sich ein in die Farce namens NSU.

Hellangel
26.01.2013, 08:28
Prozess gegen Zschäpe ohne Öffentlichkeit:

Aus der Quelle:


"Der OLG-Präsident betonte im FOCUS: „Wir haben bislang keinerlei Erkenntnisse, dass Rechtsextremisten den Prozess als Bühne für Sympathiebekundungen mit den Angeklagten oder den Mordtaten nutzen werden.“ Auch gebe es keine Anhaltspunkte für mögliche Racheaktionen aus dem Bereich der Opferangehörigen. „Aber selbstverständlich werden wir in unsere Überlegungen alle denkbaren Szenarien einbeziehen“, so Huber.

Natürlich wird es keine geben, da sie selbst wissen, wer der wirkliche Mörder war :cool:

Hellangel
26.01.2013, 08:32
Kein Widerspruch, auch wenn man das denken könnte: Polizist Apel aus Jena ist nicht mit Beate Zschäpe verwandt. Mehr steht da nicht. "Zusammen mit der Mutter bei Beates Geburt" heisst nicht "Vater von Beate".

Garagen-Vermieter Apel würde ich eher als Informant sehen, denn in seiner (an Zschäpe untervermieteten) Garage wurde das "TNT" von Spitzel Thomas S. gefunden, welches niemals gewogen wurde und innerhalb von Monaten verschwand. Spurlos.

Nach Informationen ist ja die Beate Zschäpe eine geborene Apel, weil ihre Mutter Annerose geb. Apel so hieß. Aber in einem Bericht steht, dass Beate Zschäpe einen Onkel bei der Polizei haben soll(te).
Gibt es darüber Informationen? Vielleicht ist es ja der Bruder von der Mutter. Damit hätte man den Bogen geschlossen.

Hier gibt es übrigens einen ausführlichen Lebenslauf über die Mutter Zschäpe: http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/11/annerose-zschape-mutter-einer.html

Der Polizeibeamte Apel soll ja bei der Polizei in Jena seinen Dienst verrichtet haben. Hat sich dort nicht auch die Zschäpe nach der Flucht gestellt?!

bernhard44
26.01.2013, 08:46
eine ideale Zielperson!


Lebenslauf

Ihre Mutter Annerose Apel wurde im Alter von 22 Jahren am 2. Januar 1975 mit Verdacht auf Nierenkolliken ins Krankenhaus eingeliefert. Sie hofft auf einen Arzt der ihren krampfartigen Schmerz im Unterleib behandelt. Sie ist jedoch nicht krank sondern bekommt ein Kind, Beate. Niemand soll von der Schwangerschaft gewusst haben weil die junge Mutter einen Studienplatz für Zahnmedizin in Bukarest bekommen hatte. Sie wollte die Ausbildung in Rumänien nicht verlieren.
Nach der Geburt lässt sie Beate bei ihrer Großmutter in Jena zurück. Neben ihrem Deutschen Freund hatte Annerose Apel auch einen rumänischen Geliebten, Valer Boankic. Der soll laut Aussage von der Mutter der Vater von Beate sein. Boankic kümmert sich jedoch nie um seine Tochter und erkennt die Vaterschaft bis zu seinem Tod im Jahr 2000 nicht an. Beate nimmt ihrer Mutter übel, dass sie keine Unterhaltszahlungen von ihm fordert.

Frühjahr 1975. Beate kommt in die Kindergrippe.

Sommer 1975. Der deutsche Freund von Annerose Apel nimmt Beate zu sich. Mit ihm ist Annerose erst zwei Tage vor der Geburt Beates zusammengekommen. Sie heiraten während eines Urlaubs.

Sommer 1976. Annerose Apel beendet das Studium in Bukarest. Kurz nachdem Annerose aus Rumänien zurückkehrt wirft Beates Stiefvater seine Frau aus der gemeinsamen Wohnung. Annerose heiratet daraufhin wieder und zieht mit ihrem neuen Mann nach Camberg während Beate bei den Großeltern im Plattenbau bleibt. Nach 3 Jahren lässt sie sich wieder scheiden. In den ersten 3 Jahren ihres Lebens hatte Beate drei Nachnahmen.
http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/beate-zschape.html

coldcase
26.01.2013, 09:33
...
Natürlich wird es keine geben, da sie selbst wissen, wer der wirkliche Mörder war :cool:



Meinst Du nicht das sich ein durchgeknallter Türke finden lässt, welcher dieses Schmierenstück im Sinne der Dienste klärt?

cc

Systemhandbuch
26.01.2013, 09:50
Edathy tut seinen Job, weiter nichts: Gemäß Untersuchungsauftrag des Bundestags. Hatten wir ja hier im Strang.
Da steht nichts von "Täterschaft des NSU für 10 Morde hinterfragen", und genau das tun sie dort auch nicht.
Die Täterschaft wird vorausgesetzt, Empfehlungen für eine Reorganisation der Dienste sollen her.

Es sind die Medien gefordert, den Druck gegen die NSU-Lüge aufzubauen, und wir wissen alle, dass das nicht geschehen wird, flächendeckend und dauerhaft, wie es zur Erzwingung der Wahrheit nötig wäre.
Wir paar Hanseln oder Compact können das nicht, und das System weiss das.

Ein Paradebeispiel für Deine Aussage. Über die kleinen Details lesen wahrscheinlich 99% drüber weg.:wut:


[...]Das Landesparlament hatte den Ausschuss am 26. Januar 2012 einstimmig eingesetzt, um die Vorgeschichte der NSU-Mordserie zu klären. Die aus Jena stammenden NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe waren Anfang 1998 untergetaucht. Das Trio soll später zehn Menschen ermordet und etliche Banküberfälle verübt haben.[...]

Quelle (http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/NSU-Ausschuss-beraet-ueber-Zwischenbericht-2103577395)

Hellangel
26.01.2013, 10:34
Meinst Du nicht das sich ein durchgeknallter Türke finden lässt, welcher dieses Schmierenstück im Sinne der Dienste klärt?

cc

Damit er als nächster aufmüpfige Türke mit einem Kopfschuss in seinem Zaziki liegt? Warum die Rolle rückwärts?
Nein, die können sich doch ruhig zurück lehnen und sich das Schauspiel anschauen.
Merkel zieht noch mit diesem "Jahrhundertprozess" alle Register, um einen "energischen Kampf" gegen Rechts zu vollziehen, um noch an mehr Wählerstimmen aus der Migrationsbevölkerung
zu bekommen. Das wäre für mich übrigens eine Erklärung für die NSU-Geschichte. Denn alles (Untersuchungsausschuß, Gerichtstermin u.s.w.) endet vor den Bundestagswahlen. Ein Schelm,
der hier was Böses denkt :blabla:

Hellangel
26.01.2013, 11:10
Hachja, wie Eigenlob gut tun kann:


Edathy lobt NSU-Ausschuss BKA: Klare Beweise gegen Zschäpe

Der Rechtsterroristin Beate Zschäpe könnte bald der Prozess gemacht werden - das Bundeskriminalamt hat genug Beweise für ihre Verurteilung in der Hand, sagt BKA-Präsident Ziercke. Ein Dutzend Personen könnten zusätzlich angeklagt werden. Sebastian Edathy lobt derweil die Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses.

Ziercke sagte, das BKA habe für den Prozess, der im Frühjahr beginnen soll, rund 7000 mögliche Beweismittel ausgewertet, darunter knapp 2600 elektronische, die zusammen einen Umfang von etwa 64 Terabyte hätten. Das meiste stamme aus dem Wohnmobil und der Wohnung des Trios. "Wir haben bundesweit über 1300 Hinweise bearbeitet und mehr als 1400 Personen als Zeugen vernommen", sagte er. "Insgesamt haben wir etwa 1000 NSU-Aktenordner für das Gericht erstellt."

"Es geht uns im Ausschuss parteiübergreifend darum, das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des demokratischen Rechtsstaates zurückzugewinnen", sagte Edathy. Drei Faktoren hätten das Auffinden der Täter erschwert: "Eine Unterschätzung des gewaltbereiten Rechtsextremismus, Ressentiments gegenüber Zuwanderern sowie mangelnde Kommunikation innerhalb der Sicherheitsarchitektur."



http://www.n-tv.de/politik/BKA-Klare-Beweise-gegen-Zschaepe-article10016871.html?utm_medium=twitter&utm_source=twitterfeed

solaris
26.01.2013, 11:28
Hachja, wie Eigenlob gut tun kann:
http://www.n-tv.de/politik/BKA-Klare-Beweise-gegen-Zschaepe-article10016871.html?utm_medium=twitter&utm_source=twitterfeed



"Es geht uns im Ausschuss parteiübergreifend darum, das Vertrauen in die Funktionsfähigkeit des demokratischen Rechtsstaates zurückzugewinnen", sagte Edathy.

Der soll sich mal nicht zu viele falsche Hoffnungen machen.Demokratischer Rechtsstaat und Bürgerrechte werden noch an ganz anderen Stellen ausgehöhlt,dafür braucht es keine "Braune Zelle".Und immer ist die SPD mit an Bord.(Ziercke,Fromm,Schily und einige andere "Größen" haben ein SPD-Parteibuch)
So einfach ist die Ablenkung auch nicht zu bewerkstelligen.Leute im Netz wissen das(und davon soll es ja immer mehr geben)

Vorratsdatenspeicherung
Edathy unterstützte maßgeblich das später für verfassungswidrig erklärte Gesetz zur Vorratsdatenspeicherung (https://de.wikipedia.org/wiki/Vorratsdatenspeicherung), an dessen Entstehung er beteiligt war. Im Jahr 2007 sprach sich Edathy für die Unterstützung des umstrittenen Gesetzes nachdrücklich aus.

Danke,das reicht schon

Ein Gesetz bzw, eine Richtlinie,die das österreichische Verfassungssgericht vor kurzem an den Europäischen Gerichtshof gegeben hat zur Überprüfung.

19. Dez. 2012 ... Die 14 Verfassungsrichter des österreichischen VfGH bezweifeln, dass die EU-
Richtlinie mit der Grundrechtecharta vereinbar ist
http://www.lto.de/recht/nachrichten/n/oesterreich-verfassungsgerichtshof-vorratsdatenspeicherung-eugh/

Und so ein Dummkopf(weil lenkbar,manipulierbar,voreingenommen) redet hier von Vertrauen in den Rechtsstaat.
Anders sehe es nämlich aus,wenn die SPD mithilfe des Bverfg das veranlasst hätte.Haben sie aber nicht und jetzt kriegen sie das vom kleinen Nachbarn gezeigt.

Der Mann redet mit gespaltener Zunge,wie ein Spezialdemokrat eben!

Den Rest spar ich mir wegen der Netiquette!

Karl_Murx
26.01.2013, 11:39
Kein Widerspruch, auch wenn man das denken könnte: Polizist Apel aus Jena ist nicht mit Beate Zschäpe verwandt. Mehr steht da nicht. "Zusammen mit der Mutter bei Beates Geburt" heisst nicht "Vater von Beate".

Garagen-Vermieter Apel würde ich eher als Informant sehen, denn in seiner (an Zschäpe untervermieteten) Garage wurde das "TNT" von Spitzel Thomas S. gefunden, welches niemals gewogen wurde und innerhalb von Monaten verschwand. Spurlos.

In einem Artikel über die seltsamen Umstände bei der Durchsuchung der drei Garagen 1998, als Uwe Böhnhardt dazukam und man ihn nach einer kurzen Info über die Durchsuchungsbefehle einfach davonfahren ließ, war die verwandschaftliche Beziehung des Garagenbesitzers sowie dessen Tätigkeit als Polizeibeamter in Thüringen explizit erwähnt. Muß ihn noch mal in Ruhe heraussuchen.

Hab die Dinge, die ich über den Artikel über die Sitzung des Untersuchungsausschusses geschrieben habe, im "NSU"-Strang von "Compact! gepostet. Schaun wer mal.

Karl_Murx
26.01.2013, 11:53
"Bestand der NSU wirklich nur aus drei Tätern? Die Antwort des Berliner Politikwissenschaftlers Hajo Funke heißt: Nein. "Es gibt klare Hinweise, dass der NSU aus mehr als drei Leuten bestand", sagte er. Und er glaubt dass es noch mehr zu enthüllen gibt.http://bilder4.n-tv.de/img/incoming/crop10011361/0547723978-cImg_4_3-w282/26257070.jpg (http://bilder3.n-tv.de/img/incoming/origs10011361/8732734259-w1000-h960/26257070.jpg) Der Politikwissenschaftler Hajo Funke kritisiert die Sicherheitsbehörden heftig.(Foto: picture alliance / dpa)
Als Beispiel nannte Funke den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn. "Mehrere Zeugen berichteten unabhängig voneinander von der hektischen Flucht zweier männlicher Personen mit blutverschmierter Kleidung sowie von drei weiteren Fluchthelfern." Funke begleitet seit einem Jahr die NSU-Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern. In den Ausschüssen in Thüringen und Bayern trat er als Sachverständiger auf."


Ja, was denn nun ?

Noch nicht lange her ,- da postete der User KaRol eindeutige Zeugenaussagen,- welche sich genau erinnerten,- wie nach dem Heilbronner Polizistenmord
angeblich Beate Z. ( mit Kopftuch ) und die beiden Jungs gemütlich herumspazierten !

Nun aufeinmal,- nach so langer Zeit ,- hat man "glaubwürdige " Zeugen,- die ganz was anderes sahen ???

Das stinkt zum Himmel wie Fischsuppe aus dem Dschungelcamp !

Ich verwette meine ganzen METAXA-Vorräte ,- daß die NSU-Story von A bis Z erstunken und erlogen ist,- und zwar komplett !



Die Auftragsschreiber wie Hajo Funke werden vorgeschickt, um die Version einer mordenden rechtsextremen Terrorzelle zu retten. Da man gemerkt hat, daß die Dinge, die den dreien vorgeworfen werden, wie z.B. die Verteilung der PP-DVD nach dem 04.11.11 kreuz und quer, nicht Beate Zschäpe allein verantwortlich sein kann. Da sogar noch nach dem 08.11. noch per Hand Umschläge mit DVD`s in Briefkästen wurden - dem Tag, an dem Zschäpe sich der Polizei in Jena stellte - müssen dann schon einige "NSU"-Komplizen dazukommen.

Da aus dem "Kontext"-Artikel aber hervorgeht, daß so gut wie alle im Umfeld des tödlichen Doppel-Trios an der Leine der Inlandsgeheimdienste liefen, sogar der ehemalige NPD-Funktionär Ralph Wohlleben und der "Unterstützer" Holger Gerlach, hilft dieses Manöver nicht mehr. Das ganze Manöver ist von Anfang bis eine eine Operation des Verfassungsschutzes.

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/01/hilfe-beim-abtauchen/

solaris
26.01.2013, 12:10
Damit er als nächster aufmüpfige Türke mit einem Kopfschuss in seinem Zaziki liegt? Warum die Rolle rückwärts?
Nein, die können sich doch ruhig zurück lehnen und sich das Schauspiel anschauen.
Merkel zieht noch mit diesem "Jahrhundertprozess" alle Register, um einen "energischen Kampf" gegen Rechts zu vollziehen, um noch an mehr Wählerstimmen aus der Migrationsbevölkerung
zu bekommen. Das wäre für mich übrigens eine Erklärung für die NSU-Geschichte. Denn alles (Untersuchungsausschuß, Gerichtstermin u.s.w.) endet vor den Bundestagswahlen. Ein Schelm,
der hier was Böses denkt :blabla:


Merkel zieht noch mit diesem "Jahrhundertprozess" alle Register, um einen "energischen Kampf" gegen Rechts zu vollziehen, um noch an mehr Wählerstimmen aus der Migrationsbevölkerung
zu bekommen.
Sehe ich auch so.Das grösste Potential liegt in Deutschland auf der rechten,konservativen Seite.Auf der linken Seite treten sie auf der Stelle im kleinen Bereich,der "progressive"Teil (Piraten) ist Kasperletheater.
Kurz: zuwenig Potential
Die CDU fürchtet die Aufspaltung wie die SPD und kennt die Befindlichkeiten im Volk sehr genau.
Und das zeigt sich weltweit:

Und ausgerechnet Israel hat es jüngst vorgemacht:

Neue Parteien eilen von Erfolg zu Erfolg: Nur Deutschland schläft

24.1.2013

Weltweit erringen neue Parteien spektakuläre Wahlsiege, zuletzt am Dienstag in Israel. Alle haben auffällige Gemeinsamkeiten: Sie kritisieren das jeweils herrschende System fundamental. Sie prangern die Korruption an. Sie fordern mehr Selbstbestimmung und eine Sicherung der Bürgerrechte. In Deutschland dagegen herrscht gespenstische Ruhe. Liegt es nur am Wohlstand?

Israel und die Welt staunten nicht schlecht, als am Dienstag eine völlig neue Partei von den Wählern auf Anhieb auf Platz zwei katapultiert wurde. Nur die Partei des Regierungschefs Benjamin Netanjahu konnte sich mit Ach und Krach vor den Newcomern platzieren. Der Gewinner der Wahlen ist jedoch eindeutig Yair Lapid. Der ehemalige TV-Journalist kam mit seiner liberalen Partei Yesh Atid auf 19 Mandate.
Keines der neuen Knesset-Mitglieder von Yesh Atid hat politische Erfahrung. Doch genau das mache die Partei aus, so Dov Lipman: „Es ist Zeit für neue Menschen, neue Gesichter und wir freuen uns darauf“, erklärt der Rabbiner, der nun als Abgeordneter in die Knesset einzieht.
Der Erfolg von Yesh Atid geht auf die Massenproteste zurück, die in Israel vor zwei Jahren zu Gefühlen wie beim Prager Frühling geführt hatten. Die Mehrzahl der Israelis ist es leid, dass das Land im Grund von einigen wenigen Familien regiert wird. Zahlreiche Korruptions-Skandale haben das Vertrauen der Israelis in die „System-Erhalter“ erschüttert. Sie wollen die immer größer werdende Kluft zwischen Arm und Reich nicht einfach hinnehmen.....
http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/01/24/neue-parteien-eilen-von-erfolg-zu-erfolg-nur-deutschland-schlaeft/

Nicht nur das Deutschland schläft,es führt auch immer die gleichen Diskussionen um die Leute davon abzuhalten/abzulenken,was in anderen Ländern längst im Gange ist.
Ist das richtig? Merkt ihr das?

Hellangel
26.01.2013, 12:15
In einem Artikel über die seltsamen Umstände bei der Durchsuchung der drei Garagen 1998, als Uwe Böhnhardt dazukam und man ihn nach einer kurzen Info über die Durchsuchungsbefehle einfach davonfahren ließ, war die verwandschaftliche Beziehung des Garagenbesitzers sowie dessen Tätigkeit als Polizeibeamter in Thüringen explizit erwähnt. Muß ihn noch mal in Ruhe heraussuchen.

Hab die Dinge, die ich über den Artikel über die Sitzung des Untersuchungsausschusses geschrieben habe, im "NSU"-Strang von "Compact! gepostet. Schaun wer mal.

Das mögliche verwandtschaftliche Verhältnis wird auch im Schäfer-Gutachten angesprochen und nur einen Absatz später ausgeräumt. Allerdings war hier das mögliche väterliche Verhältnis gemeint. Das Zschäpe aber einen Onkel bei der Polizei hat, wird soweit kaum erwähnt:


Der 26. Januar 1998 war ein fataler Tag in der Geschichte der Neonazibande, die sich später „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) nannte. Die Polizei durchsuchte damals sieben Garagen in Jena, fand eine Bombenwerkstatt und 1,4 Kilogramm Sprengstoff – ließ das verdächtige Trio aber entkommen. Die Recherchen des Untersuchungsausschusses enthüllten dazu heikle Details. Eine der sieben durchsuchten Garagen gehörten offenbar einem Polizisten aus Jena. Er hat sie an das Terrortrio vermietet. Der Mann heißt Apel – das ist der Geburtsname von Beate Zschäpes Mutter. Auch ein Onkel Zschäpes ist Polizist. Er ist aber nicht mit dem Garagenvermieter identisch. Für den Untersuchungsausschuss wirft dieser Hintergrund neue Fragen auf: Wie kann es sein, dass ein Polizeibeamter Geschäfte mit amtsbekannten Rechtsextremisten abschließt und ihnen einen Unterschlupf überlässt? Waren Zschäpe & Co naiv oder gar dreist genug, ausgerechnet dort Sprengstoff zu lagern?

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neonazi-polizist-vermietet-an-terroristen.96e8e44e-1d5f-45a9-a221-f20f65aa2f28.html

fatalist
26.01.2013, 12:54
Ein Paradebeispiel für Deine Aussage. Über die kleinen Details lesen wahrscheinlich 99% drüber weg.:wut:

So ist es. Sie sollen die Täterschaft des NSU gar nicht überprüfen.


Der Untersuchungsausschuss soll sich ein Gesamtbild verschaffen zur Terror- gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, ihren Mitgliedern und Taten,
ihrem Umfeld und ihren Unterstützern sowie dazu, warum aus ihren Reihen so
lange unerkannt schwerste Straftaten begangen werden konnten.

Auf der Grundlage der gewonnenen Erkenntnisse soll der Untersuchungsausschuss Schluss-
folgerungen für Struktur, Zusammenarbeit, Befugnisse und Qualifizierung der
Sicherheits- und Ermittlungsbehörden und für eine effektive Bekämpfung des
Rechtsextremismus ziehen und Empfehlungen aussprechen.

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/084/1708453.pdf

Karl_Murx
26.01.2013, 14:31
Das mögliche verwandtschaftliche Verhältnis wird auch im Schäfer-Gutachten angesprochen und nur einen Absatz später ausgeräumt. Allerdings war hier das mögliche väterliche Verhältnis gemeint. Das Zschäpe aber einen Onkel bei der Polizei hat, wird soweit kaum erwähnt:



http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.neonazi-polizist-vermietet-an-terroristen.96e8e44e-1d5f-45a9-a221-f20f65aa2f28.html

Richtig. :dg:


Eine der sieben durchsuchten Garagen gehörten offenbar einem Polizisten aus Jena. Er hat sie an das Terrortrio vermietet. Der Mann heißt Apel – das ist der Geburtsname von Beate Zschäpes Mutter. Auch ein Onkel Zschäpes ist Polizist. Er ist aber nicht mit dem Garagenvermieter identisch. Für den Untersuchungsausschuss wirft dieser Hintergrund neue Fragen auf: Wie kann es sein, dass ein Polizeibeamter Geschäfte mit amtsbekannten Rechtsextremisten abschließt und ihnen einen Unterschlupf überlässt? Waren Zschäpe & Co naiv oder gar dreist genug, ausgerechnet dort Sprengstoff zu lagern?

War dieser Polizist zufällig Mitarbeiter des Thüringer LKA`s? Das würde sehr gut in das Puzzle passen, was sich aus den bisher vorliegenden Fakten ergibt.


Der Mann, der lange Zeit für die braune Szene zuständig war, berichtete, dass seine Behörde in den neunziger Jahren erwogen habe, Beate Zschäpe als Spitzel anzuwerben.

Die Tätigkeit Zschäpes als V-Frau des Verfassungsschutzes ist ja weiß Gott keine Neuigkeit und von Anfang an belegt. Neu ist, daß man anfängt, diese inzwischen weithin bekannte, aber bisher offiziell bestrittene Tatsache in Salamitaktik der Öffentlichkeit beizubringen, ohne dabei allzuviel an der These eines mordenden "NSU" zu rütteln.


Im Sommer gab es schon einmal den Verdacht, Mitglieder des Terrortrios oder Leute aus deren engstem Umfeld hätten unter Umständen als Spitzel des Verfassungsschutzes gearbeitet. Der FDP-Abgeordnete Hartfrid Wolff hatte einen Hinweis entdeckt, wonach eine Frau, die vieles mit Zschäpe gemeinsam hatte, als Informantin angeworben werden sollte: sie gehörte dem rechtsextremistischen Thüringer Heimatschutz an, besaß ein rotes Auto, galt als Katzenliebhaberin und pflegte ein enges Verhältnis zu ihrer Großmutter. Das Bundesinnenministerium dementierte den Verdacht prompt, es könne sich dabei tatsächlich um die Komplizin der Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt handeln. Später stellte sich heraus, dass die vage Spur in die Irre führte.

Hier stellte sich gar nichts heraus; es wurde nur inbrünstig verkündet, vor allem vom Vorsitzenden des Untersuchungsausschusses Edathy, daß ein Ding, das für jeden erkennbar aussieht, sich anfühlt und sich verhält wie ein X, eigentlich ein U ist. Wie wahrscheinlich ist es denn, daß es in dem einige Dutzend Mitglieder zählenden Umfeld des Thüringer Heimatschutzes noch eine andere junge Frau außer Beate Zschäpe gab, die ein rotes Auto besaß, Katzenliebhaberin war und als "Omakind" galt?

Wolff, der damals noch wagte, diese offenkundigen Tatsachen in der Öffentlichkeit bekanntzugeben, war damals unisono von den Mainstreammedien wegen dieser angeblichen Falschmeldung niedergemacht und blamiert worden. Diese Disziplinierungsmaßnahme hat Wirkung gezeigt.


Die Aussage des ehemaligen Verfassungsschützers passt insofern aber ins Raster. Wolff hält es für plausibel, dass überlegt wurde, Zschäpe für Spitzeldienste zu gewinnen: „Es würde mich viel mehr überraschen, wenn man es nicht versucht hätte“, sagt der Liberale. Wolfgang Wieland, der die Grünen im Untersuchungsausschuss vertritt, kritisiert: „Diese Überlegungen hätte man uns mitteilen müssen; es ist ärgerlich, dass das nicht geschehen ist.“

Wer nicht gewillt ist, zwei und zwei zusammenzuzählen, braucht sich nicht künstlich aufregen, wenn man ihm nur das mitteilt, was ohnehin nicht mehr zu widerlegen ist. Was aber Wolff angeht, so traut er sich auch nur noch indirekt, das auszusprechen, was sich aus den vorliegenden Erkenntnissen zwangsläufig ergibt. Man hat nicht nur versucht, Zschäpe als V-Frau anzuwerben, sondern das hat stattgefunden, und zwar schon sehr früh Ende der 90er Jahre, höchstwahrscheinlich noch vor dem sog. "Untertauchen" des TRIOS. Der Vater von Mundlos hatte diesen Verdacht gegenüber den Beamten des LKA offen ausgesprochen und anhand eines ihm zugegangenen anonymen Briefes bestätigt, wo über die Tätigkeit Zschäpes als V-Frau berichtet wurde. Die Behauptung, man habe auf Grund des Drogenkonsums Zschäpes auf die Anwerbung verzichtet, wurde von einem ehemaligen Mitarbeiter des Thüringer LKA Mario Melzer Lügen gestraft:

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/01/hilfe-beim-abtauchen/

Praktiker
26.01.2013, 14:34
Die Auftragsschreiber wie Hajo Funke werden vorgeschickt, um die Version einer mordenden rechtsextremen Terrorzelle zu retten. Das ganze Manöver ist von Anfang bis eine eine Operation des Verfassungsschutzes.

:cool:
Und ,- so kennt man den VS : Stümperhaft und primitiv durchgeführt! - Vertrottelte Dilettanten halt.......

fatalist
27.01.2013, 03:48
:cool:
Und ,- so kennt man den VS : Stümperhaft und primitiv durchgeführt! - Vertrottelte Dilettanten halt.......
Das System möchte erreichen, dass wir genau das denken.

fatalist
27.01.2013, 05:49
Wenn er jetzt auch noch das HPF als Link mit bei Compact einfliessen lässt, dann ist er perfekt, der Koal ;)
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/01/20/die-nsu-morde-eine-geheimdienstoperation/#comment-58610

fatalist
27.01.2013, 06:31
Depp des Jahres wird eindeutig Hajo Funke, der jetzt auch bio und dessen Friedensblick-Einträge übernimmt, und Funke bekommt den Bambi für Desinformation.


"Klare Hinweise", dass NSU mehr Mitglieder hatte

http://www.welt.de/politik/deutschland/article113124389/Klare-Hinweise-dass-NSU-mehr-Mitglieder-hatte.html


Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt waren nicht die einzigen Mitglieder der NSU, sagt ein Politikwissenschaftler. Das gehe aus Zeugenaussagen zu der Mordserie der Terrorzelle hervor.

Woraus schliesst der Funke das denn?


Als Beispiel nannte er den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn. "Mehrere Zeugen berichteten unabhängig voneinander von der hektischen Flucht zweier männlicher Personen mit blutverschmierter Kleidung sowie von drei weiteren Fluchthelfern." "Südländer" waren das in Heilbronn. Mevlüt Kar und Kumpel. Schlapphüte der CIA.

Wie blöde kann man sein, Funkenmariechen ???
Hast Du echt nicht mehr drauf???


Funke begleitet seit einem Jahr die Untersuchungsausschüsse zum "Nationalsozialistischen Untergrund" in Bund und Ländern. In den Gremien in Thüringen und Bayern trat er als Sachverständiger auf. Sachverständiger wofür?
Für Desinformation?
Oder für dummes Gelaber, faktenbefreit?

Karl_Murx
27.01.2013, 13:56
:cool:
Und ,- so kennt man den VS : Stümperhaft und primitiv durchgeführt! - Vertrottelte Dilettanten halt.......

Die sind ja nicht wirklich stümperhaft und vertrottelt, sondern die wissen aus Erfahrungen der Vergangenheit ziemlich genau, wie weit sie in ihren Behauptungen gehen können, ohne auf Widerstand einer kritischen Öffentlichkeit zu stoßen, die solche dreisten Lügen kritisch hinterfragt.

Diese Lethargie des deutschen Michels hat sich erst in der letzten Zeit etwas gemildert, und zwar in einem ganz anderen Zusammenhang, nämlich dem Scheitern des Euros und damit des drohenden Verlustes von Vermögen und Wohlstand. Konkret ging das mit dem Ausbruch der Finanz- und Wirtschaftskrise 2008 los. Auf einmal standen die Verantwortlichen in Politik und Wirtschaft nackt und hilflos da, denn das hatte keiner auf der Rechnung.

bio
27.01.2013, 14:37
Depp des Jahres wird eindeutig Hajo Funke, der jetzt auch bio und dessen Friedensblick-Einträge übernimmt, und Funke bekommt den Bambi für Desinformation.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article113124389/Klare-Hinweise-dass-NSU-mehr-Mitglieder-hatte.html



Woraus schliesst der Funke das denn?

"Südländer" waren das in Heilbronn. Mevlüt Kar und Kumpel. Schlapphüte der CIA.

Wie blöde kann man sein, Funkenmariechen ???
Hast Du echt nicht mehr drauf???

Sachverständiger wofür?
Für Desinformation?
Oder für dummes Gelaber, faktenbefreit?

... und es waren "right-wing operatives", Rechtsextreme dabei, laut Aussage des DIA-Mitarbeiters!

Gerlachs Wohnwagen wurde registriert bei der Zielfahndung. Ein Zeuge sah drei Verdächtige, zwei Männer (einer mit blutverschmierten Händen) und eine Frau am Tatort. Eine Überwachungskamera am Bahnhof hätte Frau Zschäpe fotografiert und einer der Ku Klux Klan - Polizist war an dem Tag Kiesewetters Vorgesetzter.
Das war jetzt nur aus dem Stehgreif.
Es gibt noch mehr Indizien, dass das Trio an der Ermorderung Kiesewetters zumindest beteiligt war.

solaris
27.01.2013, 14:54
... und es waren "right-wing operatives", Rechtsextreme dabei, laut Aussage des DIA-Mitarbeiters!

Gerlachs Wohnwagen wurde registriert bei der Zielfahndung. Ein Zeuge sah drei Verdächtige, zwei Männer (einer mit blutverschmierten Händen) und eine Frau am Tatort. Eine Überwachungskamera am Bahnhof hätte Frau Zschäpe fotografiert und einer der Ku Klux Klan - Polizist war an dem Tag Kiesewetters Vorgesetzter.
Das war jetzt nur aus dem Stehgreif.
Es gibt noch mehr Indizien, dass das Trio an der Ermorderung Kiesewetters zumindest beteiligt war.

Einspruch!
Ein Rechtsextremist ist im Englischen ein "right wing extremist"
Ein "right-wing operative" ist ein im rechten Spektrum angesiedelter Agent
Operative = Agent

Schau im Dictionary nach!
http://www.linguee.com/english-german/search?source=auto&query=right+wing+operative

Sollten sie einen Rechtsextremisten gemeint haben,hätten sie ihn auch richtig betitelt.

In diesem Zusammenhang ist hier von einem Agenten auszugehen und nicht von einem Extremisten

Davon ausgehend,daß die 3 als V-Leute geführt wurden,könnten sie die "Right-wing operatives"gewesen sein(rein theoretisch)
Was aber 2 verschiedene Schuhe sind,deshalb werden sie an allen Stellen als Rechtsextremisten übersetzt.

Diese falsche Übersetzung macht die Geschichte um den DIA-Report nämlich plausibel.

bernhard44
27.01.2013, 14:56
Depp des Jahres wird eindeutig Hajo Funke, der jetzt auch bio und dessen Friedensblick-Einträge übernimmt, und Funke bekommt den Bambi für Desinformation.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article113124389/Klare-Hinweise-dass-NSU-mehr-Mitglieder-hatte.html



Woraus schliesst der Funke das denn?

"Südländer" waren das in Heilbronn. Mevlüt Kar und Kumpel. Schlapphüte der CIA.

Wie blöde kann man sein, Funkenmariechen ???
Hast Du echt nicht mehr drauf???

Sachverständiger wofür?
Für Desinformation?
Oder für dummes Gelaber, faktenbefreit?

eine Art Pressesprecher des Informationsministeriums!

solaris
27.01.2013, 15:14
NSU-Mordserien Genügend Beweise für Verurteilung von Zschäpe

26.1.2013

BERLIN/DPA. Die Beweise gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe genügen aus Sicht von Bundeskriminalamts-Präsident Jörg Ziercke für eine Verurteilung. Das Bundeskriminalamt (BKA) habe für den Prozess rund 7000 sichergestellte Materialien ausgewertet, 2600 davon in elektronischer Form, sagte Ziercke der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (Samstag). Das meiste komme aus dem Wohnmobil und der Wohnung des Trios. „Wir haben bundesweit über 1300 Hinweise bearbeitet und mehr als 1400 Personen zeugenschaftlich vernommen.“ Das BKA habe etwa 1000 NSU-Aktenordner für das Gericht erstellt.

Das Oberlandesgericht München entscheidet voraussichtlich in wenigen Tagen über die Eröffnung des Hauptverfahrens.
(....)
Der türkische Botschafter in Deutschland, Hüseyin Avni Karslioglu, forderte in der „Berliner Zeitung“ (Samstag), den Rechtsextremismus genauso zu ächten wie das islamistische Terrornetz Al-Kaida. „Wenn wir auf dieselbe Art und Weise auf eine rechtsextreme Terrororganisation reagieren wie auf eine Terrororganisation wie Al-Kaida, die die Religion für ihre Zwecke missbraucht, dann haben wir auf dem Weg zu dieser gemeinsamen Sprache bereits große Fortschritte gemacht“, sagte der Botschafter.
http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1359188087645&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370

Als ob Rechtsextremismus nicht schon lange als geächtet gilt.Al-Kaida ist wieder ne ganz andere Hausnummer,wenn man deren Entstehungsgechichte ein wenig kennt.
Wohl zuviel Wasserpfeife geraucht der Gute!

Na dann mal her mit den "Beweisen" und der "Anklageschrift",wobei es ein wenig schwach erscheint,wenn das meiste aus der Wohnung und dem Wohnmobil kommt.
Denn das könnte auch platziert gewesen sein.Man kann das nicht ausschließen,wenn BND(!) und MAD(!) lt.Ramelow vor Ort gewesen sein sollen.
Geheimdienste sind eben Geheimdienste!
Fail!

bio
27.01.2013, 16:03
Einspruch!
Ein Rechtsextremist ist im Englischen ein "right wing extremist"
Ein "right-wing operative" ist ein im rechten Spektrum angesiedelter Agent
Operative = Agent

Schau im Dictionary nach!
http://www.linguee.com/english-german/search?source=auto&query=right+wing+operative

Sollten sie einen Rechtsextremisten gemeint haben,hätten sie ihn auch richtig betitelt.

In diesem Zusammenhang ist hier von einem Agenten auszugehen und nicht von einem Extremisten

Davon ausgehend,daß die 3 als V-Leute geführt wurden,könnten sie die "Right-wing operatives"gewesen sein(rein theoretisch)
Was aber 2 verschiedene Schuhe sind,deshalb werden sie an allen Stellen als Rechtsextremisten übersetzt.

Diese falsche Übersetzung macht die Geschichte um den DIA-Report nämlich plausibel.

Man kann das Trio als "rechtsextremistische Geheimagenten" bezeichnen.

Ich verstehe die Angriffe in diesem Zusammenhang auf Hajo Funke nicht.

Hellangel
27.01.2013, 17:02
Fail!

Schauen wir doch einfach mal diesen Fall:

- 9 ungelöste Morde an Türken und Griechen zwischen 2000 und 2006.
- 2003 scheiterte das NDP-Verbotsverfahren, weil V-Leute des Verfassungsschutzes auch in der Führungsebene der Partei tätig waren.
- 2008 wurde das neue Verbotsverfahren angestrebt.
- 2009 Beginn von V-Männer aus der NPD und Umfeld abzuziehen
- Anfang 2010 fixiert Merkel die Migrantenfamilien als neue Wählerschaft
Aber es waren da ja noch die "ungelösten" Morde an den Türken.
- 2011 wurden die Mörder Böhnhart und Mundstuhl tot aufgefunden und Zschäpe geht als einzige Täterin/Zeugin direkt ins Gefängnis.
- 2012 "Infolge der Aufklärungen der Morde durch den NSU kam es 2012 zu neuen Bestrebungen, ein NPD-Verbotsverfahren in Gang zu setzen. Nach der Aufdeckung von Verbindungen des ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden der Thüringer NPD Ralf Wohlleben zu der terroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) im November 2011 kamen erneut Forderungen nach einem NPD-Verbot auf. "

Und das alles endet vor den Bundestagswahlen im September: Der Prozess, der Untersuchungsausschuß, die Umbennung der Straßen und die Entschädigungszahlungen (obwohl die Täterschaft und Morde auf dem Rechtswege per Gerichtsverfahren nicht bestätigt wurden). Denn erst jetzt würden die Beweise gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe für eine Verurteilung aus Sicht von Bundeskriminalamts-Präsident Jörg Ziercke (http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1359188087645&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370) genügen.

- Sep. 2013 Merkel wird als Kanzlerin mit überwältigen Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Alles Zufall?

solaris
27.01.2013, 17:32
Man kann das Trio als "rechtsextremistische Geheimagenten" bezeichnen.
Ich verstehe die Angriffe in diesem Zusammenhang auf Hajo Funke nicht.

Die Sache in Heilbronn bleibt weiterhin dubios
Verdammt schwer,sich darum herum eine Theorie zu bauen.
Habe noch nicht eine plausible dazu gehört oder gelesen.

solaris
27.01.2013, 17:44
Schauen wir doch einfach mal diesen Fall:

- 9 ungelöste Morde an Türken und Griechen zwischen 2000 und 2006.
- 2003 scheiterte das NDP-Verbotsverfahren, weil V-Leute des Verfassungsschutzes auch in der Führungsebene der Partei tätig waren.
- 2008 wurde das neue Verbotsverfahren angestrebt.
- 2009 Beginn von V-Männer aus der NPD und Umfeld abzuziehen
- Anfang 2010 fixiert Merkel die Migrantenfamilien als neue Wählerschaft
Aber es waren da ja noch die "ungelösten" Morde an den Türken.
- 2011 wurden die Mörder Böhnhart und Mundstuhl tot aufgefunden und Zschäpe geht als einzige Täterin/Zeugin direkt ins Gefängnis.
- 2012 "Infolge der Aufklärungen der Morde durch den NSU kam es 2012 zu neuen Bestrebungen, ein NPD-Verbotsverfahren in Gang zu setzen. Nach der Aufdeckung von Verbindungen des ehemaligen stellvertretenden Vorsitzenden der Thüringer NPD Ralf Wohlleben zu der terroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) im November 2011 kamen erneut Forderungen nach einem NPD-Verbot auf. "

Und das alles endet vor den Bundestagswahlen im September: Der Prozess, der Untersuchungsausschuß, die Umbennung der Straßen und die Entschädigungszahlungen (obwohl die Täterschaft und Morde auf dem Rechtswege per Gerichtsverfahren nicht bestätigt wurden). Denn erst jetzt würden die Beweise gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe für eine Verurteilung aus Sicht von Bundeskriminalamts-Präsident Jörg Ziercke (http://www.mz-web.de/servlet/ContentServer?pagename=ksta/page&atype=ksArtikel&aid=1359188087645&openMenu=1013016724320&calledPageId=1013016724320&listid=1018881578370) genügen.

- Sep. 2013 Merkel wird als Kanzlerin mit überwältigen Mehrheit in ihrem Amt bestätigt.

Alles Zufall?

Könnte schon sein,daß das kein Zufall ist
Ist es eine Agenda(Wahlpropaganda und Austechen des verhassten Protestpotentials) von höchster Stelle,"Verteilungskampf" zwischen den Sicherheitsbehörden,der "Tiefe (deutsche) Staat"
oder Aktivitäten ganz anderer Dienste?oder etwa alles zusammen?(Herrgott,bewahre uns!)


9 ungelöste Morde an Türken und Griechen zwischen 2000 und 2006.
Wieviele ungelöste Mordfälle unter/an Migranten gibt es eigentlich insgesamt noch in der Kriminalstatistik übers Jahr(wahlweise über 10 Jahre verteilt) in Deutschland?

bio
27.01.2013, 18:03
Die Sache in Heilbronn bleibt weiterhin dubios
Verdammt schwer,sich darum herum eine Theorie zu bauen.
Habe noch nicht eine plausible dazu gehört oder gelesen.

ich habe schon eine Theorie im Kopf, aber nichts konkretes. ich werds in den nächsten wochen veröffentlichen.

solaris
27.01.2013, 18:51
ich habe schon eine Theorie im Kopf, aber nichts konkretes. ich werds in den nächsten wochen veröffentlichen.

Ich wärme da wieder was auf:

Woher wollen denn die Beobachter schon zu diesem Zeitpunkt gewusst haben, dass es sich bei den Mördern um Rechtsradikale handelte? Haben sie die Täter etwa gefragt? Haben sie Fotos gemacht und diese abgeglichen?
Der Zusammenhang mit den "Terroristen" ergab sich erst nachdem die Waffen der Opfer gefunden wurden und das war Jahre später. (offizielle Version)
In welchem Bezug standen Beobachter und Täter?

Ebenso halte ich es für reichlich unwahrscheinlich, dass dieses Geheimdiensttrio dem Tatort auch nur nahegekommen ist. Es gab es Straßensperren und Helikopter in der Luft, man wurde über die Schießerei informiert - im Fall über Polizeifunk - und es war klar, dass es gerade keine gute Idee mehr ist, konspirativ in Heilbronn( sollen ja öfters in der Gegend unterwegs gewesen sein) unterwegs zu sein, da man das eventuell nicht lange bleibt - und wer dann von was Kenntnis erhält, ist unkontrollierbar. Eventuell war man auch bewaffnet? Kann ungemütlich werden, nach einem Polizistenmord bewaffnet aufgegriffen zu werden und erstmal nicht so genau erklären zu können, was da jetzt eigentlich genau los ist und von welcher Organisation man warum wo hin geschickt wurde.

Einmal mehr dieser hart dementierte DIA-Bericht:
Suche nach Mevlut K und Ahmed H,Heilbronner Polizistenmord und Talip O und Ahmed H,Heppenheimer Mord an 3 georgischen "Autohändlern"
2.12.2011
Das Arbeitsleben des V-Manns Mevlüt Kar in Deutschland
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35986/1.html (http://www.heise.de/tp/artikel/35/35986/1.html)
Ob das hart dementiert wurde oder nicht,ist eigentlich scheißegal.
Wer einmal lügt......!

Karl_Murx
27.01.2013, 19:05
... und es waren "right-wing operatives", Rechtsextreme dabei, laut Aussage des DIA-Mitarbeiters!

Diese Frage wurde hier und in anderen Foren schon mehrfach gestellt: Woher konnten die DIA-Leute damals wissen, daß es sich um "Rechtsextreme" handelt? Des weiteren: Sind mit dem Begriff "right wing operatives" tatsächlich Rechtsextreme gemeint, oder bezeichnet es etwa anderes?


Gerlachs Wohnwagen wurde registriert bei der Zielfahndung.

Diese behauptete Registrierung des auf den Namen des V-Mannes Holger Gerlach angemieteten Wohnwagens ist - sollte sie denn zutreffen - die einzige Verbindung der drei zu den Vorgängen in Heilbronn. Daß Gerlach mit Sicherheit auch V-Mann des Verfassungsschutzes war, ist Dir bekannt?


Ein Zeuge sah drei Verdächtige, zwei Männer (einer mit blutverschmierten Händen) und eine Frau am Tatort.

Diese Zeugenbeschreibung kann man für halbwegs glaubwürdig halten, weil sie aus einer Zeit vor der Installation einer rechtsextremen Terrorzelle namens "NSU" durch Medien und Behörden stammt. Aber die Zeugenbeschreibung paßt nicht auf Mundlos oder Böhnhardt, und es wurde auch von keiner Seite behauptet, man hätte die beiden dort erkannt. Bekannt ist lediglich, daß eine Person blutbeschmiert aus der Richtung Theresienwiese gerannt kam und in einen Audi 80 sprang, wobei er dem Fahrer etwas "auf Russisch" zugerufen haben soll.

Es wurden hier schon viele Indizien geliefert, daß diese Personen in Heilbronn aus dem Kreis um den Doppelagenten Mevlüt Kar bzw. daß er selbst dort anwesend war und möglicherweise auch geschossen hat. Wären Böhnhardt und Mundlos diese Personen gewesen, wäre das schon längst bekanntgegeben worden.


Eine Überwachungskamera am Bahnhof hätte Frau Zschäpe fotografiert und einer der Ku Klux Klan - Polizist war an dem Tag Kiesewetters Vorgesetzter.
Das war jetzt nur aus dem Stehgreif.

Den Rest kannst Du unter die Rubrik "unbewiesene Behauptungen" der Behörden zur Aufrechterhaltung der eigenen Behauptung verbuchen, hier hätte eine rechte Terrorzelle gemordet.


Es gibt noch mehr Indizien, dass das Trio an der Ermorderung Kiesewetters zumindest beteiligt war.

Dann heraus damit. Was weißt Du, was wir hier noch nicht wissen?

Hellangel
27.01.2013, 19:05
Könnte schon sein,daß das kein Zufall ist
Ist es eine Agenda(Wahlpropaganda und Austechen des verhassten Protestpotentials) von höchster Stelle,"Verteilungskampf" zwischen den Sicherheitsbehörden,der "Tiefe (deutsche) Staat"
oder Aktivitäten ganz anderer Dienste?oder etwa alles zusammen?(Herrgott,bewahre uns!)

Denken wir an die Unterwanderung von V-Leuten bei den Linken und NPD, um Unruhe innerhalb der Partei zu stiften. Völlig normales Verhalten...



Wieviele ungelöste Mordfälle unter/an Migranten gibt es eigentlich insgesamt noch in der Kriminalstatistik übers Jahr(wahlweise über 10 Jahre verteilt) in Deutschland?

Wird ja schwer sein, weil man in Kriminalstatistiken keine Migranten mit Deutschen Pass aufführt. Aber darauf wollte ich nicht hinaus, sondern wichtig ist die Abfolge der Morde,
der den Titel "Terror" verdient. Nur mit diesem Zauberwort "Terror" wird derzeit die Anklage von Zschäpe überhaut erst ermöglicht. Darüberhinaus ist das Wort "Terror" in diesem
Jahrhundert das wichtigste Zauberwort für unsere Politik, um den Überwachungsstaat weiter auszubauen.


Die Sache in Heilbronn bleibt weiterhin dubios
Verdammt schwer,sich darum herum eine Theorie zu bauen.
Habe noch nicht eine plausible dazu gehört oder gelesen.

Ich hatte auch schon nach der Firma, die die Wattestäbchen hergestellt hat, durchleuchtet, ob man da Anhaltspunkte finden kann. Nix.

Aber vielleicht ist das auch ein Indiz dafür, dass dieser Mord mit dem Trio auch garnix zutun hat und nur diesen in die Schuhe geschoben wurde,
um die Schwere der Schuld zu höhen. Bei ein paar abgemurksten Ausländer wird einem noch nicht so richtig feucht in den Händen, aber wenn
eine Polizistin, dann auch noch recht jung, erschossen wird, kommen Beschützerinstinkte bei einem hoch und soll den moralischen Druck erhöhen.
Durch den - noch in Dienst befindlichen - Vorgesetzten, der als Hobby den KKK hat, gibt es eine "rechtsradikale" Verbindung...

solaris
27.01.2013, 19:14
Man kann das Trio als "rechtsextremistische Geheimagenten" bezeichnen.
Ich verstehe die Angriffe in diesem Zusammenhang auf Hajo Funke nicht.

Woher nimmt Funke die Gewissheit,daß die NSU aus mehr als 3 Mitgliedern bestand?

Helfer der rechtsextremen Terrorzelle
Politologe geht von mehr als drei NSU-Mitgliedern aus

25.1.2013

Die rechtsextreme Terrorzelle NSU war nach Überzeugung des Berliner Politikwissenschaftlers Hajo Funke kein Trio, sondern eine größere Gruppierung. „Es gibt klare Hinweise, dass der NSU aus mehr als drei Leuten bestand“, sagte er.
Als Beispiel nannte Funke den Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn. „Mehrere Zeugen berichteten unabhängig voneinander von der hektischen Flucht zweier männlicher Personen mit blutverschmierter Kleidung sowie von drei weiteren Fluchthelfern.“ Funke begleitet seit einem Jahr die NSU-Untersuchungsausschüsse in Bund und Ländern. In den Gremien in Thüringen und Bayern trat er als Sachverständiger auf.
(...)
Mehr als Unterstützer
Gewiss seien die Übergänge zwischen Mittäter und Unterstützer fließend, sagte Funke. „Aber für Unterstützer oder Helfer ging die Rolle mancher Leute sehr weit.“ Der ehemalige NPD-Funktionär Ralf Wohlleben etwa sei für die Gruppe nicht nur „politischer Kamerad, sondern auch enger Freund“ gewesen. „Er sitzt nicht umsonst bis heute in Untersuchungshaft“, sagte Funke. Der Angeklagte André E. habe der Gruppe genauso nahe gestanden. „Er wurde immer wieder – über Jahre – von den sächsischen Behörden als Quelle abgeschöpft.“

https://www.focus.de/politik/deutschland/helfer-der-rechtsextremen-terrorzelle-politologe-geht-von-mehr-als-drei-nsu-mitgliedern-aus_aid_905504.html


Er leitet das Beispiel aus den Zeugenaussagen im Heilbronner Mord 2007 ab.

solaris
27.01.2013, 19:32
Diese behauptete Registrierung des auf den Namen des V-Mannes Holger Gerlach angemieteten Wohnwagens ist - sollte sie denn zutreffen - die einzige Verbindung der drei zu den Vorgängen in Heilbronn. Daß Gerlach mit Sicherheit auch V-Mann des Verfassungsschutzes war, ist Dir bekannt?

Einer der wenigen "Zufälle",die man gelten lassen könnte.
Man wusste,nachdem man die Daten angeglichen hatte,mit wem man es zu tun hatte und gewährte freie Fahrt.Damals konnte ja keiner ahnen,daß es 4 Jahre später eine solche Bedeutung erlangen könnte.
Vielleicht ergibt sich gerade aus dieser Information das spätere Ende des Trios.Man hatte schon mal etwas in der Hand gegen sie.
Wenn die 3 V-Leute waren,hat man sicher mehr oder weniger "Buch" geführt über deren Aktivitäten und Informationen.Sicher ist das aber dem Schredder zum Opfer gefallen.

solaris
27.01.2013, 19:45
21.000 Euro für Zeugenhinweise zum NSU-Terror (http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-01/25803156-21-000-euro-fuer-zeugenhinweise-zum-nsu-terror-003.htm)27.1.201

Mehr als ein Jahr nach der Enttarnung der Terrorgruppe "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) haben die Ermittler den drei wichtigsten Zeugen Belohnungen ausgezahlt. Wie das Nachrichtenmagazin "Focus" berichtet, überwies die Staatsanwaltschaft Heilbronn den drei Hinweisgebern jeweils 7.000 Euro. Insgesamt hatte die Behörde nach dem Mord an der Polizistin Michèle K. 2007 40.000 Euro ausgelobt. Die restliche Summe werde "nach Abschluss des Strafverfahrens gegen die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Z." ausgezahlt, so ein Sprecher der Staatsanwaltschaft zu "Focus". Bei der Auswahl der Zeugen sei die Behörde einem Vorschlag des Bundeskriminalamts (BKA) vom Dezember 2012 gefolgt. Die Tippgeber trugen laut BKA "maßgeblich und gleichberechtigt" zur Aufklärung von NSU-Verbrechen bei.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2013-01/25803156-21-000-euro-fuer-zeugenhinweise-zum-nsu-terror-003.htm


Der Staatsanwaltschaft Heilbronn stehen 40.000 Euro zur Verfügung. Insgesamt wurden von der Staatsanwaltschaft, dem Land Baden-Württemberg, der Polizeigewerkschaft und von privater Seite 300.000 Euro ausgesetzt.

„Das Innenministerium prüft analog ein Verfahren, einen Teil auch schon vorab auszubezahlen“, sagt Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums. Normalerweise zahle man Belohnungen erst nach Abschluss eines Verfahrens aus. Das Geld fließe an Hinweisgeber aus dem Osten.
http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Polizistenmord-Erste-Belohnungen-ausbezahlt;art15061,2694373

Karl_Murx
27.01.2013, 20:21
Man kann das Trio als "rechtsextremistische Geheimagenten" bezeichnen.

Ich verstehe die Angriffe in diesem Zusammenhang auf Hajo Funke nicht.

Weil der ein Sprachrohr der Behörden ist und die Aufgabe hat, der Öffentlichkeit nach Kräften Sand in die Augen zu streuen und sie davon abzuhalten, diese Version einer ausländerfeindlichen rechtsextremen Terrorzelle "NSU", die jahrelang, unerkannt sowie ohne jedes Bekennerschreiben Migranten und Polizisten gemordet haben soll, zu hinterfragen. Wenn Du das nicht verstehst, dann ist Dir nicht zu helfen.

fatalist
28.01.2013, 05:28
... und es waren "right-wing operatives", Rechtsextreme dabei, laut Aussage des DIA-Mitarbeiters!

Herzlichen Glückwunsch, bio, Du hast den Trostpreis im Kurs "Englisch für Fortgelaufene" gewonnen ;)


Einspruch!
Ein Rechtsextremist ist im Englischen ein "right wing extremist"
Ein "right-wing operative" ist ein im rechten Spektrum angesiedelter Agent
Operative = Agent

So ist es. Danke! :dg:

fatalist
28.01.2013, 05:46
Weil der ein Sprachrohr der Behörden ist und die Aufgabe hat, der Öffentlichkeit nach Kräften Sand in die Augen zu streuen und sie davon abzuhalten, diese Version einer ausländerfeindlichen rechtsextremen Terrorzelle "NSU", die jahrelang, unerkannt sowie ohne jedes Bekennerschreiben Migranten und Polizisten gemordet haben soll, zu hinterfragen. Wenn Du das nicht verstehst, dann ist Dir nicht zu helfen.

Bio will nicht verstehen, das ist was anderes ;)

Bio ist ein kritischer BRD-Bürger, und daher deckt er -sehr lobenswert- auf seinem Blog das Versagen und die Verstrickung der Dienste beim Thema NSU auf. Wie Hajo Funke und Wolf Wetzel und wie sie alle heissen.
Wie die Medien es eben auch tun.
Wie der Untersuchungssausschuss es eben auch tut.

Mehr darf man aber von ihm nicht erwarten. Logische Schlüsse schon gleich gar nicht.

Der NSU war es! Das ist die Staatsräson, die all die ach so kritischen Typen niemals ablehnen würden.
Ich nenne sowas "kontrollierte Opposition".

Hellangel
28.01.2013, 10:22
Wäre die NSU nicht aufgeflogen, hätte sie sehr wahrscheinlich weitere Ausländer getötet. Dies geht aus Material hervor, dass die Ermittler in den Überresten der Wohnung fand, die Beate Zschäpe in Brand gesetzt hatte. Darunter sind Fotos von Geschäften in Stuttgart, die von Ausländern betrieben werden.
Vergessene DVD

In einem Büro der Linken in Weimar tauchte am Wochenende eine Bekenner-DVD der NSU auf. Erst nach einem Einbruch vor etwa einer Woche hätten sich die Mitarbeiter wieder an das brisante Stück erinnert, sagte der Chef der Linken-Fraktion im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow. Die DVD soll länger als ein Jahr in dem Büro gelegen haben.
Über den Fall hatte der "Spiegel" berichtet. Die DVD sei sofort dem Bundeskriminalamt übergeben worden, sagte Ramelow. Die Mitarbeiter seien sich wohl der Brisanz nicht bewusst gewesen. Er hoffe, dass sich auf der DVD Fingerabdrücke derjenigen fänden, die sie in dem Büro eingeworfen hätten.



http://www.n-tv.de/politik/NSU-plante-weitere-Morde-article10021186.html

Bei den Linken wird eine "vergessene" DVD gefunden und zufällig bekommt das linke Schmierblatt Taz "Ermittlungsunterlagen" geleakt, in dem man dem Trio weitere mögliche Morde anhängt. :cool:

Hier der orig. Artikel in der Taz https://www.taz.de/NSU-Verbindungen-nach-Schwaben/!109872/

bio
28.01.2013, 14:41
Einer der wenigen "Zufälle",die man gelten lassen könnte.
Man wusste,nachdem man die Daten angeglichen hatte,mit wem man es zu tun hatte und gewährte freie Fahrt.Damals konnte ja keiner ahnen,daß es 4 Jahre später eine solche Bedeutung erlangen könnte.
Vielleicht ergibt sich gerade aus dieser Information das spätere Ende des Trios.Man hatte schon mal etwas in der Hand gegen sie.
Wenn die 3 V-Leute waren,hat man sicher mehr oder weniger "Buch" geführt über deren Aktivitäten und Informationen.Sicher ist das aber dem Schredder zum Opfer gefallen.

Laut Ermittelungsakten hätten das Trio den Wohnwagen in Heilbronn in Bahnhofsnähe abgestellt und wäre dann per Bahn geflohen. Dann hätten sie den Vermieter angerufen und ihm gesagt, er solle seinen Wohnwagen selbst in Heilbronn abholen. Das hätte ihn so verärgert, dass er dem Trio keine Wohnwagen mehr vermietet hätte.

"In Heilbronn Stadtmitte packen BM an diesem 25.04.2007 ihre eigenen Waffen sowie die erbeuteten Pistolen und weitere Gegenstände in ihre Reisetaschen, dazu noch die mit Blut beschmutzte Kleidung. Sie fahren zum Heilbronner Hauptbahnhof und stellen dort das Wohnmobil ab. Alle gemieteten Fahrzeuge der letzten Jahre wurden bei ein und derselben Autovermietung in Chemnitz bestellt, abgeholt und wieder zurück gebracht. Dieses Mal ruft B jedoch in Chemnitz an und erklärt der Autovermietung, dass man das Fahrzeug wegen eines Krankheitsfalls nicht zurückbringen könne. Der Autovermieter muss daraufhin persönlich nach Heilbronn fahren und dann sein Fahrzeug nach Chemnitz überführen. Dies verärgert in so sehr, dass er danach nie wieder ein Fahrzeug an BMZ vermietet. Hätten die Ermittlungsbehörden aber seinerzeit das Kennzeichen des in der Ringfahndung kontollierten Wohnmobils überprüft, währen sie auf die ungewöhnliche Rückführung des Fahrzeugs gestoßen, zudem auf eine Handynummer, die der falsche "Gerry" am 16.04.2007 in Chemnitz bei der Autovermietung angegeben hatte: 0160 98474372.

Weiter wäre das LKA dann auf HG als Anmieter des Wohnmobils gestoßen und man hätte herausfinden können, dass dieser in Hannover einer geregelten Arbeit nachgegangen war, während in Chemnitz auf seinen Namen das Wohnmobil angemietet wurde."
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html

bernhard44
28.01.2013, 16:41
Woher nimmt Funke die Gewissheit,daß die NSU aus mehr als 3 Mitgliedern bestand?

Helfer der rechtsextremen Terrorzelle
Politologe geht von mehr als drei NSU-Mitgliedern aus

25.1.2013


https://www.focus.de/politik/deutschland/helfer-der-rechtsextremen-terrorzelle-politologe-geht-von-mehr-als-drei-nsu-mitgliedern-aus_aid_905504.html


Er leitet das Beispiel aus den Zeugenaussagen im Heilbronner Mord 2007 ab.


und ausgerechnet der Polizistenmord passt nun so gar nicht in die Story! Weder von der Motivation noch vom Tathergang!

solaris
28.01.2013, 17:37
Laut Ermittelungsakten hätten das Trio den Wohnwagen in Heilbronn in Bahnhofsnähe abgestellt und wäre dann per Bahn geflohen. Dann hätten sie den Vermieter angerufen und ihm gesagt, er solle seinen Wohnwagen selbst in Heilbronn abholen. Das hätte ihn so verärgert, dass er dem Trio keine Wohnwagen mehr vermietet hätte.

"In Heilbronn Stadtmitte packen BM an diesem 25.04.2007 ihre eigenen Waffen sowie die erbeuteten Pistolen und weitere Gegenstände in ihre Reisetaschen, dazu noch die mit Blut beschmutzte Kleidung. Sie fahren zum Heilbronner Hauptbahnhof und stellen dort das Wohnmobil ab. Alle gemieteten Fahrzeuge der letzten Jahre wurden bei ein und derselben Autovermietung in Chemnitz bestellt, abgeholt und wieder zurück gebracht. Dieses Mal ruft B jedoch in Chemnitz an und erklärt der Autovermietung, dass man das Fahrzeug wegen eines Krankheitsfalls nicht zurückbringen könne. Der Autovermieter muss daraufhin persönlich nach Heilbronn fahren und dann sein Fahrzeug nach Chemnitz überführen. Dies verärgert in so sehr, dass er danach nie wieder ein Fahrzeug an BMZ vermietet. Hätten die Ermittlungsbehörden aber seinerzeit das Kennzeichen des in der Ringfahndung kontollierten Wohnmobils überprüft, währen sie auf die ungewöhnliche Rückführung des Fahrzeugs gestoßen, zudem auf eine Handynummer, die der falsche "Gerry" am 16.04.2007 in Chemnitz bei der Autovermietung angegeben hatte: 0160 98474372.

Weiter wäre das LKA dann auf HG als Anmieter des Wohnmobils gestoßen und man hätte herausfinden können, dass dieser in Hannover einer geregelten Arbeit nachgegangen war, während in Chemnitz auf seinen Namen das Wohnmobil angemietet wurde."
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html



Laut Ermittelungsakten hätten das Trio den Wohnwagen in Heilbronn in Bahnhofsnähe abgestellt und wäre dann per Bahn geflohen. Dann hätten sie den Vermieter angerufen und ihm gesagt, er solle seinen Wohnwagen selbst in Heilbronn abholen. Das hätte ihn so verärgert, dass er dem Trio keine Wohnwagen mehr vermietet hätte.

Ungewöhnlich wäre das schon.
Sieht erstmal geplant aus!
Oder machte Gelegenheit Diebe(und Mörder)?
Die Theresienwiese liegt unmittelbar am Heilbronner Bahnhof.Entfernung: ein Steinwurf
Der Vermieter ist also unmittelbar nach dem Anruf direkt losgefahren,um seinen Wohnwagen abzuholen.Mit was oder wem? Auto? Bahn?
Wie lange hat er von Chemnitz nach Heilbronn gebraucht? Wie lange braucht man von Chemnitz nach Heilbronn mitten am Tag?
Wann wurde er kontrolliert?Wo war diese Kontrollstelle?
Wer wurde als Fahrer kontrolliert?Wieso hat er den Grund der Rückführung bei der Kontrolle nicht angegeben?(macht man üblicherweise,wenn man gefragt wird)
Kann der Zeuge beweisen,daß er an jenem Tag nach Heilbronn gefahren ist?
Ist der Zeuge(Vermieter) unmittelbar nach dem Anruf nach Heilbronn gefahren an jenem Tag oder erst verspätet?
Wenn verspätet(nicht am gleichen Tag),hätte er auch schlecht in einer Ringfahndung kontrolliert werden können.Gehe mal davon aus,daß diese Ringfahndung den Polizistenmördern gegolten hat.
Nach was wurde überhaupt gesucht in dieser Ringfahndung?
Fußgänger,Radfahrer,Autofahrer,Wohnmobile,Bahnre isende?
Wer hat was dazu ausgesagt?

Hier steht eindeutig "des in der Ringfahndung kontrollierten Wohnmobils"
Wenn man schon die Ermittlungsakten vorliegen hat,gibt man die Details an. Ansonsten ist der Artikel von lichtstadt nichts wert.

In der Nähe der Theresienwiese ist übrigens nicht nur der Bahnhof,sondern auch die Polizeidirektion in der Karlsstraße-keine 5 Autominuten!

Karl_Murx
28.01.2013, 20:25
Laut Ermittelungsakten hätten das Trio den Wohnwagen in Heilbronn in Bahnhofsnähe abgestellt und wäre dann per Bahn geflohen. Dann hätten sie den Vermieter angerufen und ihm gesagt, er solle seinen Wohnwagen selbst in Heilbronn abholen. Das hätte ihn so verärgert, dass er dem Trio keine Wohnwagen mehr vermietet hätte.

"In Heilbronn Stadtmitte packen BM an diesem 25.04.2007 ihre eigenen Waffen sowie die erbeuteten Pistolen und weitere Gegenstände in ihre Reisetaschen, dazu noch die mit Blut beschmutzte Kleidung. Sie fahren zum Heilbronner Hauptbahnhof und stellen dort das Wohnmobil ab. Alle gemieteten Fahrzeuge der letzten Jahre wurden bei ein und derselben Autovermietung in Chemnitz bestellt, abgeholt und wieder zurück gebracht. Dieses Mal ruft B jedoch in Chemnitz an und erklärt der Autovermietung, dass man das Fahrzeug wegen eines Krankheitsfalls nicht zurückbringen könne. Der Autovermieter muss daraufhin persönlich nach Heilbronn fahren und dann sein Fahrzeug nach Chemnitz überführen. Dies verärgert in so sehr, dass er danach nie wieder ein Fahrzeug an BMZ vermietet. Hätten die Ermittlungsbehörden aber seinerzeit das Kennzeichen des in der Ringfahndung kontollierten Wohnmobils überprüft, währen sie auf die ungewöhnliche Rückführung des Fahrzeugs gestoßen, zudem auf eine Handynummer, die der falsche "Gerry" am 16.04.2007 in Chemnitz bei der Autovermietung angegeben hatte: 0160 98474372.

Lieber bio: Hatten wir nicht schon im letzten Jahr ausführlich und wenn ich Deinen Blog zu Rate ziehe auch mit Deinem Einverständnis festgestellt, daß es eigentlich von der Motivation und der kriminalistischen Logik her ein Unding ist, warum sich zwei "Rechtsterroristen" auf den Weg in das ca. 600 km von Zwickau entfernte Heilbronn gemacht haben sollten, um dort einer Polizeistreife, von deren Anwesenheit an diesem Tag und an diesem Ort sie nichts wissen konnten, aufzulauern und dort - jedenfalls nach Version der GBA - zwecks Erbeutung deren Waffen oder aus reiner Staatsfeindlichkeit am hellerlichten Tage und in aller Öffentlichkeit auf eine Polizeistreife zu schießen, obwohl sie bereits über mindestens zwei Waffen, nämlich die Tatwaffen polnische Radom und russische Tokarev, verfügt haben müssen? Es muß ihnen auch klar gewesen sein, daß diese beiden Dienstwaffen der Polizeistreife die wohl meistgesuchtesten Waffen des Landes sein mußten. Warum, wenn sie denn so scharf auf diese Polizeiwaffe, die zwei Heckler&Koch P2000, waren, wurden diese später nie wieder eingesetzt?


http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html

15 Minuten zuvor nimmt eine Überwachungskamera des Heilbronner Bahnhofs ein junges Paar auf, das durch die Bahnhofshalle läuft. Die Frau, die in Zs Alter ist und schwarze schulterlange Haare trägt, und der fast glatzköpfige Mann unterhalten sich und verlassen dann das Gebäude.

Bei deren Bekleidung fällt den Ermitlern auf: sowohl die gefilmte Frau als auch der Mann tragen Kleidungsstücke, wie sie so oder so ähnlich später in der Zwickauer Wohnung des "NSU" gefunden wurden. Auch Körperhaltung und Gesichtsmerkmale des Pärchens wurden analysiert und könnten auf Z und B hindeuten. Die Kleidungsstücke des "NSU" spielen überhaupt eine wichtige Rolle in diesem Mordfall, ganz besonders die von M.

Warum sieht man auf diesen Überwachungsfotos niemals die Gesichter der Personen bzw. sind hier immer so unscharfe Aufnahmen, daß es für einen Beobachter unmöglich ist zu entscheiden, ob es sich dabei tatsächlich um die Verdächtigen handelt?


BM sind in Heilbronn nun wieder mit ihren Fahrrädern unterwegs, haben ihr Wohnmobil in der Nähe des Neckars geparkt. Bahnarbeitern fallen an diesem Tag kurz vor 14 Uhr zwei Mountainbikefahrer auf, die miteinander diskutieren; wenn es M und B gewesen waren, dann kann es nur um die Frage gegangen sein: "Machen wir es jetzt oder warten wir noch ab?".

Das ist eine Behauptung, die auf einer Behauptung beruht, welche auf einer Behauptung beruht. Vermutungen und Mutmaßungen zählen hier nicht, nur belegbare Fakten. Wenn es M(undlos) und B(öhnhardt) gewesen waren: Waren sie es denn? Wo ist der Beweis? Wo ist der Beweis, daß die beiden ein "Nationalsozialistischer Untergrund" waren, der Migranten und Polizisten meuchelte? Das alles wird hier permanent nicht bewiesen, sondern es wird behauptet. Auf genau dieser (unbelegten) Behauptung werden dann alle weiteren Fakten, soweit sie denn belegt und nicht einfach frei erfunden, also ebenfalls behauptet sind, interpretiert.


BM reißen die beiden Türen des BMW auf, wobei A. aus dem Wagen fällt und auf den Boden stürzt. B und M entwenden die beiden Dienstwaffen vom Typ HK P2000, die Magazine, die Handschellen und weitere Ausrüstungsteile wie etwa eine Taschenlampe. Allerdings läuft manches in diesem Moment nicht so, wie die beiden Terroristen es zuvor wochenlang geplant hatten, vor allem, weil sie nach neun Morden in Folge ohne Körperkontakt ihre Opfer zum ersten Mal anfassen müssen und die Situation, sich dabei mit Blut zu besudeln, offenbar völlig unterschätzen.

Siehe oben, bio. Dieses Szenario, was hier konstruiert wird, beruht einzig und allein auf der These, daß B+M am Tatort Theresienwiese waren und dort geschossen haben. Das wiederum ist in keiner Weise belegt, sondern immer nur behauptet. Michelè Kiesewetter wurde außerhalb des Dienstwagens liegend gefunden. Der oder die Täter müssen die Leichen angefaßt und bewegt haben, als die die Dienstwaffen und seltsamerweise andere Dinge wie etwa die Handschellen oder das Pfefferspray der beiden entwendeten. Sie müssen also DNA-Spuren hinterlassen haben. Die Spurensicherung hat aber in Heilbronn keine DNA-Spuren eines der Mitglieder des "NSU" gefunden. Das war die Aussage der Staatsanwaltschaften kurz nach dem Bekanntwerden eines "NSU". Wenn Du willst, suche ich Dir den entsprechenden Artikel heraus.


Der abschließende Ermittlungsbericht des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg vom 29.04.2010 besagt: Beide beschmierten sich bei der Tat mit Blut.

Zeugen haben am entsprechenden Tag tatsächlich einen blutbeschmierten Mann aus der Richtung Theresienwiese kommen sehen, der in ein bereitstehendes weißes Auto sprang. Es wurde aber von keinem Zeugen eine entsprechende Ähnlichkeit mit einem der beiden Uwes festgestellt. Außerdem soll diese Person dem Fahrer nach Zeugenaussagen etwas "auf russisch" zugerufen haben.


In Heilbronn Stadtmitte packen BM an diesem 25.04.2007 ihre eigenen Waffen sowie die erbeuteten Pistolen und weitere Gegenstände in ihre Reisetaschen, dazu noch die mit Blut beschmutzte Kleidung. Sie fahren zum Heilbronner Hauptbahnhof und stellen dort das Wohnmobil ab. Alle gemieteten Fahrzeuge der letzten Jahre wurden bei ein und derselben Autovermietung in Chemnitz bestellt, abgeholt und wieder zurück gebracht. Dieses Mal ruft B jedoch in Chemnitz an und erklärt der Autovermietung, dass man das Fahrzeug wegen eines Krankheitsfalls nicht zurückbringen könne. Der Autovermieter muss daraufhin persönlich nach Heilbronn fahren und dann sein Fahrzeug nach Chemnitz überführen. Dies verärgert in so sehr, dass er danach nie wieder ein Fahrzeug an BMZ vermietet. Hätten die Ermittlungsbehörden aber seinerzeit das Kennzeichen des in der Ringfahndung kontollierten Wohnmobils überprüft, währen sie auf die ungewöhnliche Rückführung des Fahrzeugs gestoßen, zudem auf eine Handynummer, die der falsche "Gerry" am 16.04.2007 in Chemnitz bei der Autovermietung angegeben hatte: 0160 98474372.

Jetzt würde mich endlich mal interessieren, woher der oder die Verfasser dieser Fortsetzungsreihe auf lichtstadt.blogspot.de diese Informationen haben, die - nach Aussage dieses Blogs - aus der Anklageschrift der Bundesanwaltschaft stammen. Wieso verfügt hier ein privater Blog über Informationen aus dem Inhalt dieser Anklageschrift, obwohl die Herausgabe solcher Dinge vor der offiziellen Anklageerhebung durch die GBA strafbar ist und sonst niemand, nicht einmal die Presse, solche Informationen besitzt?

Hellangel
28.01.2013, 20:39
Ich möchte diese Seite nochmal in diese Sammlung aufnehmen, wenngleich nicht vieles Neues daraus zu lesen ist:

http://www.polizeibericht.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_Die_Spur_fuehrt_in_die_Schweiz_-__300000_Euro_Belohung_-_Fahndung_nach_der_Tatwaffe_Ceska_Modell_83.html


Hatten die deutschen Fahnder der Landespolizeien, der Sonderkommission und des BKA keinen Erfolg bei den Personenfahndungen, weil der Mörder gar nicht aus Deutschland kommt?

Das verbindende Motiv der neun Döner-Morde könnte nach jüngsten Ermittlungen darin liegen, daß alle Mord-Opfer zuvor versucht hatten, über illegales Glücksspiel (wie etwa Sportwetten) zu Geld zu kommen.

In 5 Bundesländern fanden die Morde statt: Allein die Sonderkommission in Bayern hatte zeitweise bis zu 48 Leute. Diese überprüften 32 Millionen Datensätze von Mobiltelefonen und Kreditkarten. An die 11.000 Bürger wurden auf der jüngsten Datenbasis durchleuchtet, ob sie zu dem Täterprofil passen. Wenn der Täter jedoch gar nicht aus Deutschland kommt, ist klar, warum die Aussicht auf Erfolg gering war.

Doch noch nie waren die Fahnder in der als "Döner-Morde" in der Presse bekannten Mordserie näher an der Aufklärung.

Nachdem der deutsche Qualitätsjournalismus zuerst jahrelang das Bild eines mutmaßlichen Türkenhassers zeichnete, welcher der Serienmörder sein sollte,ergab sich mit der Zeit der Emittlungen ein doch eher anderes Bild.

Die Kriminalpolizei weiß im Fall der Dönermorde jedenfalls inzwischen, daß einige der Getöteten in dubiose Geldgeschäfte mit der Türkei verwickelt waren, andere betrieben illegales Glücksspiel, in der Wohnung eines Ermordeten wurde Rauschgift gefunden. Und drei Händler hatten nach Angaben der Kripo Kontakte ins Drogen- und Rotlichtmilieu.

Auch von Schutzgelderpressung ist die Rede. Es könne sogar sein, daß die Getöteten gar nicht zu den Erpreßten gehörten, sondern nur als Exempel hingerichtet wurden, um Schutzgeld-Erpressungen bei Dritten Kleingewerbetreibenden durchzusetzen bzw. diese in Angst und Schrecken zu versetzen. Dies würde auch erklären, warum deutschlandweit demonstrativ immer die gleiche Tatwaffe benutzt wurde, fast wie eine Visitenkarte.

Das auffällige Schweigen der türkischen Landsleute der Getöteten, so die deutsche Presse, sei für die Ermittler ein großes Hindernis.

In Deutschland mutmaßt man nun, daß der Serienmörder aus der Schweiz kommen könnte, denn:

Waffen-Experten des BKA (Bundeskriminalamtes) ist es im März gelungen, die Spur der Tatwaffe, eine tschechische Pistole vom Typ Ceska, aufzunehmen. Sie wurde gemäß Herstellerangaben des tschechischen Waffenfabrikanten in die Schweiz verkauft.

Das sind doch mal Informationen, die man hier in Deutschland garnicht finden konnte. Oder weiß jemand von Euch über den Rausgiftfund bei einem der Ermordeten?

Dann eine weitere Quelle http://www.charttec-server.de/aktienforum/index.php?mode=thread&id=47618:


http://www.turkishpress.de/2009/12/12/doener-morde-wegen-wettschulden/id287
12. Dezember 2009
"Döner-Morde" wegen Wettschulden?

Verfasst von Fikret Deniz am 12. Dezember 2009 - 17:28


Bei den seit dem Jahr 2000 laufenden Ermittlungen in einer mysteriösen Mordserie gibt es möglicherweise eine neue Spur, so die heutige Presse. 2007 übermittelte das türkische Landeskriminalamt ein Bericht, das aber von einem Drogenkrieg ausging.
Fahnder der Ermittlungsgruppe "Ceska" im Bundeskriminalamt (BKA) gehen laut "Spiegel" dem Verdacht nach, dass der Mord an neun Männern in ganz Deutschland im Zusammenhang mit Wettbetrügereien und verschobenen Fußballspielen stehen könnte. Das BKA wollte sich allerdings unter Hinweis auf die Ermittlungen nicht zu dem Bericht äußern.
Die Polizei erfuhr dem "Spiegel" zufolge am 7. Oktober bei einer Telefonüberwachung von einem Mord in der Türkei, für den ein mutmaßlicher 42-jähriger türkischer Wettpate als Auftraggeber genannt wurde. Auch weitere Telefonate aus dem Umfeld der Wettmafia zu diesem Mord seien abgehört worden, berichtet der "Spiegel".
Das türkische Landeskriminalamt hatte bereits 2007 einen Bericht abgegeben, die damals zu einem anderen Schluß kam

Dem Bericht der Zeitung "ZAMAN" vom Oktober 2007 zufolge, hatte das türkische Landeskriminalamt Ihre Ermittlungsergebnisse über die Döner-Morde an die ermittelnden Behörden in Deutschland übermittelt. In der Zusammenfassung dieses Berichts des türkischen Landeskriminalamts (KOM) an das Bundeskriminalamt in Deutschland, sah man einen Zusammenhang zwischen den "Döner-Morden" sowie dem Drogenmillieu in Europa, mit einem Familienclan aus Diyarbakir. Dem Bericht zufolge wurden die 8 Opfer der "Döner-Morde" zu Verteilern im Drogenmillieu gezählt. Die Opfer sollen zudem Schutzgelder an die PKK in Europa und dem Familienclan in Diyarbakir gezahlt haben.

Das Landeskriminalamt in der Türkei hatte damals ermittelt, dass ein Familienclan in Diyarbakir einen Drogenring in Europa aufbauen wollte. Als die erhofften Erlöse aus dem Drogenmillieu ausblieben, die PKK den neuen Verteilerring erpresste, soll die Familie die Morde beauftragt haben. Die Kaltblütigkeit mit der die Opfer am helligten Tage ermordet wurden, ließen schon zuvor vermuten, das nur professionelle Täter in Frage kommen. Das BKA und die Nürnberger Kripo tappten zunächst im dunkeln, da es keine Zeugen und Hinweise gab. Alle Morde wurden dem Bericht nach, mit drei verschiedenen Pistolen der tschechischen Marke Ceska (7.65mm.) begangen.
Der Bericht wurde damals über das BKA an den Nürnberger Kripo-Chef Wolfgang Geier übermittelt.
Der Bericht der KOM ging dabei auf die 8 Opfer ein, die demnach Drogenverteiler gewesen sein sollen. Dabei soll die Terrororganisation PKK, Schutzgelder von den Opfern genommen und so das Millieu versucht haben zu übernehmen. Die erfolgreichen Ermittlungen im Drogenmillieu in der Türkei und Festnahmen hätten dem Bericht zufolge, die Drogenverteilung sowie die Einnahmen der Terrororganisation seit längerer Zeit massiv gestört. In dieser Phase habe der Familienclan in Europa Fuß fassen wollen und einen neuen Drogenring aufgebaut, Schutzgelder erpresst. Die ermittelnden türkischen Behörden gingen deshalb davon aus, dass dabei ein Drogenkrieg zwischen der PKK und dem Familienclan ausbrach und die Drogenverteiler in diesem Drogenkrieg getötet wurden. Die Ermittler gaben an, dass für die Morde ein 5-köpfiges Mordkommando vom Familienclan beauftragt wurde. Die Morde selbst wurden immer von einem Täter dieses Teams mit drei verschiedenen Pistolen der Marke Ceska begangen. In dem Bericht wurden die Täter sowie der Familienclan namentlich aufgeschlüsselt und die Nürnberger Kripo davon unterrichtet.

Karl_Murx
28.01.2013, 20:47
Bio will nicht verstehen, das ist was anderes ;)

Bio ist ein kritischer BRD-Bürger, und daher deckt er -sehr lobenswert- auf seinem Blog das Versagen und die Verstrickung der Dienste beim Thema NSU auf. Wie Hajo Funke und Wolf Wetzel und wie sie alle heissen.
Wie die Medien es eben auch tun.
Wie der Untersuchungssausschuss es eben auch tut.

Mehr darf man aber von ihm nicht erwarten. Logische Schlüsse schon gleich gar nicht.

Der NSU war es! Das ist die Staatsräson, die all die ach so kritischen Typen niemals ablehnen würden.
Ich nenne sowas "kontrollierte Opposition".

Hier mal mein Beitrag zum Thema "Die NSU-Morde – eine Geheimdienstoperation" auf dem Blog von Jürgen Elsässer. In "Compact", der von Elsässer herausgegebenen Zeitschrift, erscheint in der Februar-Ausgabe der 4. Teil der gleichnamigen Fortsetzungsreihe:

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/01/20/die-nsu-morde-eine-geheimdienstoperation/#more-5168

Hier einige Auszüge aus einem Artikel über die Sitzung des 2. Untersuchungsauschusses des Bundestages, der sich anheischig macht, die Hintergründe dieses Falles zu klären. Die darin enthaltenen Aussagen werfen ein grelles Licht auf die wahren Urheber dieser Affäre wie auch auf die Art, wie man sich hier seitens der Behörden, der Politik und der Medien den Schlussfolgerungen verweigert, die aus den Fakten eigentlich zwingend hervorgehen.

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/01/hilfe-beim-abtauchen/
Half der Thüringer Verfassungsschutz dem Neonazitrio Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe 1998 beim Abtauchen? Hatte der Dienst danach weiterhin Kontakt zu ihnen?

Dieser Verdacht und die Hinweise auf die Verwicklung des VS wurden in Artikeln wie von Wolfgang Eggert auf http://www.dorianrey.net „Die Döner sind noch nicht vom Tisch“ (vom 20.11.2011!) oder wie hier in „Compact“ wie auch auf unzähligen anderen Foren längst detailliert und des langen und breiten beschrieben.

Der Auftritt des damaligen Vizepräsidenten des Thüringer Verfassungsschutzes, Peter Jörg Nocken, bei der jüngsten Sitzung endete mit einem Eklat. Weil er eine einzige Rechtfertigungsrede auf das Amt hielt, setzte ihn der Ausschuss vor die Tür.

Gäbe es hier in Deutschland einen funktionierenden Rechtsstaat und wäre es nicht Staatsräson, daß hier eine ausländerfeindliche rechtsextreme Terrorzelle namens „NSU“ gemeuchelt hat, müßte man Nocken ganz woanders hinsetzen.

Hartfrid Wolff, FDP: “Aus den Akten hat man den Eindruck, dass die Rechtsextremisten in Thüringen so stark beobachtet worden sind, dass von ihnen keiner aufs Klo gehen konnte, ohne dass der Verfassungsschutz nicht dabei war. Umso bemerkenswerter, dass das NSU-Trio untertauchen und unbemerkt deutschlandweit agieren konnte.”

Eine vollkommen berechtigte Frage von Herr Wolff, die aber in ihrer Endkonsequenz zur Hinterfragung der behördlichen These führen müsste, hier hätte eine rechtsextreme Terrorzelle namens „NSU“ aus reiner Ausländer- und Staatsfeindlichkeit jahrlang kreuz und quer Migranten und Polizisten gemeuchelt, und das unerkannt und vor allem ohne jedes Bekennerschreiben zu hinterlassen.

Petra Pau, Linksfraktion: “Mich bewegt die Frage, warum der Verfassungsschutz die Ermittlungen der Polizei behindert bzw. beeinflusst hat. Herr Nocken soll uns sagen, was damals auch unter seiner Leitung geschehen ist.”

Zur Erinnerung: Das vom Thüringer Landtag in Auftrag gegebene „Schäfer-Gutachten“ hatte über den mehrfach geäußerten Verdacht seitens einiger Beamter der Thüringer Zielfahndung berichtet, bei der Suche nach dem „NSU“ vom Thüringer Verfassungsschutz ausgebremst worden zu sein.

Mario Melzer, 42, ist Kriminalhauptmeister beim LKA in Erfurt. Er war Mitglied mehrerer Sonderkommissionen, die seit den 90er-Jahren gegen Rechtsextremisten in dem Bundesland ermittelten. Melzer fällt aus der Reihe. Er ist einer der wenigen Zeugen aus den Sicherheitsorganen, die über Fehler und Ungereimtheiten bei den Ermittlungen gegen die NSU-Gruppe berichten. Er hat das bereits vor dem Thüringer Untersuchungsausschuss getan, wie vor der Kommission des früheren Bundesrichters Gerhard Schäfer, die den Behörden in Thüringen vielfaches Fehlverhalten bescheinigte.

Melzer hat unter anderem von Behinderungen der Ermittlungen durch den Verfassungsschutz berichtet. Das hat ihn, je nach Sicht, zum Aufdecker oder zum Nestbeschmutzer gemacht. Jedenfalls zum Dissidenten, so wie den Stuttgarter Ex-Verfassungsschützer Stengel oder den Karlsruher Bundesanwalt Förster.

Die Staatsanwaltschaft Gera ermittelte damals Ende der 90er Jahre u.a. gegen die Mitglieder des „NSU“ Böhnhardt und Am 2. September 1997 war auf dem Jenaer Theaterplatz ein mit einem Hakenkreuz bemalter Koffer gefunden worden, indem sich einige Gramm TNT-Sprengstoff befunden haben sollen. Eine Zündvorrichtung hat das Behältnis jedoch nicht. Am 26. Dezember 1997 wurde auf dem Nordfriedhof in Jena ein rot angemalter Koffer mit aufgesprühten Hakenkreuzen gefunden. Der Koffer war leer. (Parallelen zu Ermittlungen wegen eines vorgeblichen Sprengstoffattentates in Bonn seitens islamistischer oder neuerdings rechtsextremer Kreise sind hier nicht zufällig, sondern unvermeidlich).

Als man am 26. Januar 1998 eine von Beate Zschäpe angemietete Garage durchsuchte, bei der (angeblich) TNT gefunden wurde, kam während der Untersuchungen Uwe Böhnhardt dazu. Merkwürdigerweise ließe man ihn damals einfach gehen.

Für den 26. Januar 1998 war die polizeiliche Durchsuchung dreier Garagen vorgesehen. Zwei gehörten den Familien Mundlos und Böhnhardt, die dritte hatte Zschäpe angemietet. Bei der Aktion tauchte plötzlich Uwe Böhnhardt auf, dem der Durchsuchungsbeschluss für alle drei Objekte gezeigt wurde. Noch am selben Morgen waren die drei Neonazis verschwunden, schlagartig. “So etwas ist untypisch”, erklärt der Kripomann Melzer.

Was die Öffentlichkeit bisher ebenfalls nicht zur Kenntnis nahm: Eigentümer jener Garage in Jena, in der die Funde gemacht wurden, war ein Beamter der Kriminalpolizei-Inspektion Jena. Um welchen Beamten genau es sich handelt und wie Zschäpe an die Garage kam, kann Mario Melzer nicht sagen. Er weiß aber, dass der Hinweis auf die Garage vom Verfassungsschutz kam.

Bei diesem Verwandten, der Kriminalbeamter war, könnte es sich um den Stiefvater Beate Zschäpes namens Apel handeln. Unter diesem Namen wurde Zschäpe 1975 geboren, deren leiblicher rumänischstämmiger Vater sich damals bereits von ihrer Mutter getrennt hatte. Über diese verwandtschaftlichen Beziehungen wurde noch 2011 berichtet wie auch über die Verzögerungen bei den Durchsuchungen der Garagen, die damit verbunden waren. Im Schäfer-Bericht wurde das als rein zufällige Namensgleichheit dementiert.

An dieser Stelle des Artikels werden die Hinweise hinsichtlich der Verwicklung des Verfassungschutzes warm.

Dann berichtet der Kriminalbeamte weiter von den vielen Merkwürdigkeiten um den Drilling Böhnhardt-Mundlos-Zschäpe. Vor allem, dass fast 14 Jahre lang keinerlei Spuren von ihnen zu finden waren. Auch die bis dahin erfolgreichen Zielfahnder des LKA, die zum Beispiel Beate Zschäpe in einem anderen Zusammenhang schon einmal aufgespürt hatten, kamen nicht weiter. Für die Ermittler sei unvorstellbar gewesen, dass drei mit Haftbefehl Gesuchte so einfach im Untergrund leben konnten ohne Hilfe. Im Kollegenkreis, so Melzer, waren etliche der Überzeugung, dass der Verfassungsschutz seine Finger im Spiel haben müsste.



Es wird wärmer.

Danach hatte ein früherer LfV-Mitarbeiter erklärt, das Amt habe Zschäpe als V-Frau gewinnen wollen. Wegen ihres Betäubungsmittelkonsums, sprich Drogen, habe man aber darauf verzichtet. Dem Ermittler Melzer kommt das seltsam vor. Er hatte Zschäpe einmal vernommen. Von einem angeblichen “BTM”-Konsum wisse er absolut nichts. Das sei normalerweise auch kein Hindernis für eine Anwerbung – eher im Gegenteil.

Es wird heiß.

“Herr Melzer”, sagt er (Wolfgang Wieland Grüne – D. Verf.) und wagt sich ganz weit vor, “mein Eindruck ist, dass die drei bis heute vom LfV Thüringen gedeckt werden.” Und nach kleiner Kunstpause: “Oder sehe ich das falsch?” “Das sehen Sie richtig!”, antwortet der Angesprochene und ergänzt: “Und andere Kollegen sehen das auch so.” Der Kriminalhauptmeister setzt sogar noch einen drauf. Der Chef der Zielfahndung habe einmal den Vater von Uwe Mundlos geblufft und gesagt, sie wüssten, dass sein Sohn für den Verfassungsschutz arbeite. Vater Mundlos habe geantwortet: “Ja, wenn Sie es sowieso wissen, warum fragen Sie dann?”

Es wird heißer.

Jetzt der Clou:

Danach äußerte (Oberstaatsanwalt – D. Verf.) Schultz die Vermutung, dass alle drei – Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe – Informanten des Verfassungsschutz gewesen sind.

Bingo.

Und der Staatsanwalt verfügt noch über mehr seltsame Erfahrungen mit dem Verfassungsschutz. Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe wären demnach nicht die einzigen V-Leute in der Naziszene gewesen. Eine Schlüsselrolle spielt Tino Brandt, ein führender Neonazikader im Thüringer Heimatschutz, der mindestens zwischen 1994 und 2001 als V-Mann für das LfV Thüringen tätig war, Deckname “Otto”.

Zur Ergänzung: Gemäß den Aussagen des Landesamtes für Verfassungsschutz Sachsen wurden alle drei – Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe – seit dem Jahr 2000 observiert. Diese Observierungsmaßnahme sei erst im Jahr 2010 „formal abgebrochen worden“. Die Dönermordserie fand aber im Zeitraum 2000 – 2006 statt, der Anschlag auf die Polizeistreife in Heilbronn, bei dem die Polizistin Michele Kiesewetter getötet und ihr Kollege schwer verletzt wurde, ereignete sich am 25. April 2007.

Der Schluß hieraus ist zwingend und kann nur lauten: Die These der Generalbundesanwaltschaft, auf welcher auch deren Anklage aufgebaut ist, hier hätte eine rechtsextreme Terrorgruppe namens „Nationalsozialistischer Untergrund“ aus reiner Ausländer- und Systemfeindlichkeit Migranten sowie Polizisten ermordet, ist hinfällig.

Entweder, was die wahrscheinlichste Variante ist, haben die beiden Uwes nicht einen Mord verübt. Mit dem Anschlag auf die Polizeistreife haben sie ohnehin nichts zu tun, da dieser eine ganz andere Baustelle ist und über dessen Hintermänner, die in Islamisten- und serbischen Waffenschieberkreisen zu suchen sind, bereits 2010 ein Artikel von Malte Arnsperger im „Stern“ erschien. In diesem Fall wäre zu klären, wie all die Tatwaffen, sowohl die beim Anschlag von Heilbronn verwendeten Tatwaffen wie auch die Dienstwaffen der beiden Polizisten wie auch die beiden Pistolen, die laut Angaben der Behörden bei den Dönermorden benutzt wurden, in das Eisenacher Wohnmobil bzw. in die Zwickauer Wohnung gelangten.

Oder aber – was ich persönlich für sehr unwahrscheinlich halte – sie haben einen oder mehrere Dönermorde verübt. Dann hätten sie das aber nicht auf Grund von Ausländerfeindlichkeit getan, sondern unter Anleitung oder womöglich im Auftrag der Behörde, an deren Leine sie alle drei – Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe – liefen, nämlich dem Verfassungsschutz. Anders kann das bei den permanenten und intensiven Kontakten mit den Behörden wie dem Verfassungsschutz auch gar nicht sein. Dann sähe es allerdings für letzteren noch böser aus.

In beiden Fällen aber entpuppt sich dieser gesamte „NSU“ als eine Erfindung bzw. eine „false flag-Operation“ des Verfassungsschutzes, bei dem ungeklärte Morde den getöteten V-Leuten Böhnhardt und Mundlos in die Schuhe geschoben werden, um zum einen „heiße Waffen“ aus den Asservaten entsorgen zu können und über den Fake einer rechtsextremen Terrorzelle in den Augen der Öffentlichkeit für das rechtsextreme Bedrohungsszenario zu sorgen, mit dem man alle Einschränkung der bürgerlichen Freiheitsrechte wie auch das Vorgehen gegen alles begründet kann, was sich nicht den Sprach- und Denkschablonen der verordneten Politischen Korrektheit beugt, Stichwort Kampf-gegen-Rechts. Also Staatskriminalität pur, worauf eigentlich für alle Beteiligten hohe Gefängnisstrafen stehen würden. Das alles wird noch ergänzt durch die Frage, wie die beiden Uwes wirklich zu Tode kamen. Sollte sich der dringende Tatverdacht erhärten, daß die beiden keinen Selbstmord begangen haben, sondern ermordet wurden, dürfte sich die Frage nach der Bestrafung der Hintermänner noch wesentlich drängender stellen.

Karl_Murx
28.01.2013, 21:21
Ich möchte diese Seite nochmal in diese Sammlung aufnehmen, wenngleich nicht vieles Neues daraus zu lesen ist:

http://www.polizeibericht.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_Die_Spur_fuehrt_in_die_Schweiz_-__300000_Euro_Belohung_-_Fahndung_nach_der_Tatwaffe_Ceska_Modell_83.html

Hatten die deutschen Fahnder der Landespolizeien, der Sonderkommission und des BKA keinen Erfolg bei den Personenfahndungen, weil der Mörder gar nicht aus Deutschland kommt?

Das verbindende Motiv der neun Döner-Morde könnte nach jüngsten Ermittlungen darin liegen, daß alle Mord-Opfer zuvor versucht hatten, über illegales Glücksspiel (wie etwa Sportwetten) zu Geld zu kommen.

In 5 Bundesländern fanden die Morde statt: Allein die Sonderkommission in Bayern hatte zeitweise bis zu 48 Leute. Diese überprüften 32 Millionen Datensätze von Mobiltelefonen und Kreditkarten. An die 11.000 Bürger wurden auf der jüngsten Datenbasis durchleuchtet, ob sie zu dem Täterprofil passen. Wenn der Täter jedoch gar nicht aus Deutschland kommt, ist klar, warum die Aussicht auf Erfolg gering war.

Doch noch nie waren die Fahnder in der als "Döner-Morde" in der Presse bekannten Mordserie näher an der Aufklärung.

Nachdem der deutsche Qualitätsjournalismus zuerst jahrelang das Bild eines mutmaßlichen Türkenhassers zeichnete, welcher der Serienmörder sein sollte,ergab sich mit der Zeit der Emittlungen ein doch eher anderes Bild.

Die Kriminalpolizei weiß im Fall der Dönermorde jedenfalls inzwischen, daß einige der Getöteten in dubiose Geldgeschäfte mit der Türkei verwickelt waren, andere betrieben illegales Glücksspiel, in der Wohnung eines Ermordeten wurde Rauschgift gefunden. Und drei Händler hatten nach Angaben der Kripo Kontakte ins Drogen- und Rotlichtmilieu.

Auch von Schutzgelderpressung ist die Rede. Es könne sogar sein, daß die Getöteten gar nicht zu den Erpreßten gehörten, sondern nur als Exempel hingerichtet wurden, um Schutzgeld-Erpressungen bei Dritten Kleingewerbetreibenden durchzusetzen bzw. diese in Angst und Schrecken zu versetzen. Dies würde auch erklären, warum deutschlandweit demonstrativ immer die gleiche Tatwaffe benutzt wurde, fast wie eine Visitenkarte.

Das auffällige Schweigen der türkischen Landsleute der Getöteten, so die deutsche Presse, sei für die Ermittler ein großes Hindernis.

In Deutschland mutmaßt man nun, daß der Serienmörder aus der Schweiz kommen könnte, denn:

Waffen-Experten des BKA (Bundeskriminalamtes) ist es im März gelungen, die Spur der Tatwaffe, eine tschechische Pistole vom Typ Ceska, aufzunehmen. Sie wurde gemäß Herstellerangaben des tschechischen Waffenfabrikanten in die Schweiz verkauft.



Das sind doch mal Informationen, die man hier in Deutschland garnicht finden konnte. Oder weiß jemand von Euch über den Rausgiftfund bei einem der Ermordeten?

Hier im Forum wurde ausführlich über die Berichterstattung in den Medien vor dem 04.11.2011 berichtet. Es wurde besonders auf die beiden "SPIEGEL"-Artikel von Februar und August 2011 eingegangen, die sich mit genau diesen o.g. Verwicklungen der Dönermordopfer in die Drogen- und Rotlichtszene beschäftigten.


Dann eine weitere Quelle http://www.charttec-server.de/aktienforum/index.php?mode=thread&id=47618:

http://www.turkishpress.de/2009/12/1...schulden/id287
12. Dezember 2009
"Döner-Morde" wegen Wettschulden?

Bei den seit dem Jahr 2000 laufenden Ermittlungen in einer mysteriösen Mordserie gibt es möglicherweise eine neue Spur, so die heutige Presse. 2007 übermittelte das türkische Landeskriminalamt ein Bericht, das aber von einem Drogenkrieg ausging. ...


Verfasst von Fikret Deniz am 12. Dezember 2009 - 17:28


Bei den seit dem Jahr 2000 laufenden Ermittlungen in einer mysteriösen Mordserie gibt es möglicherweise eine neue Spur, so die heutige Presse. 2007 übermittelte das türkische Landeskriminalamt ein Bericht, das aber von einem Drogenkrieg ausging. ...[/quote]

Dieser Link ist inzwischen nur noch über das Archiv verfügbar. Aber im Artikel von Wolfgang Eggert auf doriangrey.net, der schon um den 20.11.2011 erschien, gab es Bezüge zu diesen Berichten auf turkishpress.de, die ihrerseits auf Zeitungsartikeln der türkischen Zeitschrift "ZAMAN" beruhten und von diesem Drogenkrieg handelten. Bemerkenswert daran ist, daß die Erkenntnisse der türkischen Kriminalbehörden schon sehr frühzeitig an den Nürnberger Kripo-Chef Wolfgang Geier übermittelt wurden, damals Leitender Ermittler der SoKo "Bosporus, welche zur Klärung der Dönermorde gegründet worden war.


Der Bericht wurde damals über das BKA an den Nürnberger Kripo-Chef Wolfgang Geier übermittelt.

Sprecher
28.01.2013, 21:38
http://www.n-tv.de/politik/NSU-plante-weitere-Morde-article10021186.html

Bei den Linken wird eine "vergessene" DVD gefunden und zufällig bekommt das linke Schmierblatt Taz "Ermittlungsunterlagen" geleakt, in dem man dem Trio weitere mögliche Morde anhängt. :cool:

Hier der orig. Artikel in der Taz https://www.taz.de/NSU-Verbindungen-nach-Schwaben/!109872/

Bei der Linkspartei und einem Antifa-Verein tauchten diese Videos auch von Anfang an als Erstes auf. Ich gehe davon aus daß das Paulchen-Panther-Video in Antifa-Kreisen produziert wurde (die ganze Machart ist absolut typisch für die Antifa). Und die Behörden dürften das mittlerweile auch ganz genau wissen.

Sprecher
28.01.2013, 21:43
Vergessene DVD

In einem Büro der Linken in Weimar tauchte am Wochenende eine Bekenner-DVD der NSU auf. Erst nach einem Einbruch vor etwa einer Woche hätten sich die Mitarbeiter wieder an das brisante Stück erinnert, sagte der Chef der Linken-Fraktion im Thüringer Landtag, Bodo Ramelow. Die DVD soll länger als ein Jahr in dem Büro gelegen haben.

Über den Fall hatte der "Spiegel" berichtet. Die DVD sei sofort dem Bundeskriminalamt übergeben worden, sagte Ramelow. Die Mitarbeiter seien sich wohl der Brisanz nicht bewusst gewesen.

http://www.n-tv.de/politik/NSU-plante-weitere-Morde-article10021186.html

:crazy: :crazy: :crazy: :crazy: :crazy:

Karl_Murx
28.01.2013, 21:44
Edathy tut seinen Job, weiter nichts: Gemäß Untersuchungsauftrag des Bundestags. Hatten wir ja hier im Strang.
Da steht nichts von "Täterschaft des NSU für 10 Morde hinterfragen", und genau das tun sie dort auch nicht.
Die Täterschaft wird vorausgesetzt, Empfehlungen für eine Reorganisation der Dienste sollen her.

Es sind die Medien gefordert, den Druck gegen die NSU-Lüge aufzubauen, und wir wissen alle, dass das nicht geschehen wird, flächendeckend und dauerhaft, wie es zur Erzwingung der Wahrheit nötig wäre.
Wir paar Hanseln oder Compact können das nicht, und das System weiss das.

Selbst wenn man sich dort gezwungenermaßen immer näher an die Realität heranrobben muß, weil die im Laufe der Ermittlungen zutagetretenden Fakten die Wahrheit offenbaren. Aber wer den Wald vor Bäumen nicht sehen will ...


http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/nsu-verfassungsschutz-fuehrte-einen-weiteren-v-mann-a-879656.html

Nach Informationen des SPIEGEL führte der Verfassungsschutz einen weiteren V-Mann im Umfeld des "Nationalsozialistischen Untergrunds". Doch auch der Skinhead aus Sachsen setzte die Behörden nicht auf die Fährte der rechtsextremen Mörderbande.

Wie sollte er auch.


Nach SPIEGEL-Informationen spitzelte K. unter dem Decknamen "Primus" seit Mitte der neunziger Jahre für den deutschen Sicherheitsapparat. Damals stand er offenbar auch in Kontakt zu Personen aus dem Umfeld des "Nationalsozialistischen Untergrunds". So berichtete ein Zeuge dem Bundeskriminalamt, K. habe sich Ende der neunziger Jahre bei einem Fußballturnier im thüringischen Greiz mit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gezeigt. Ein anderer ehemaliger Extremist meinte sich zu erinnern, dass Beate Zschäpe jahrelang als Kundin in K.s Geschäft verkehrt habe. Die Ermittler konnten diese Aussagen allerdings bislang nicht verifizieren.

Ein weiterer V-Mann unter so vielen anderen. Gab es da eigentlich Leute im oder um den "NSU", die nicht für die Dienste arbeiteten?


Pikant an der jüngsten V-Mann-Enthüllung im Fall des NSU ist der Umstand, dass der Verfassungsschutz den Ermittlern im Februar 2012 zunächst ausgesprochen spärliche Erkenntnisse zu K. übermittelt hatte: So war in dem zweiseitigen Schreiben seinerzeit zwar die Rede davon, dass das frühere Mitglied einer Skinheadband jahrelang in der Szene verkehrt habe. Doch dass der vielfach vorbestrafte Extremist auch als V-Mann den Geheimen diente, offenbarten die Schlapphüte damals nicht.

Zweifel an der Ehrlichkeit

Ein möglicher Grund dafür könnte gewesen sein, dass die Verfassungsschützer nach eigenen Angaben die sogenannte Personenakte des Peter K. bereits im Oktober 2010 aus datenschutzrechtlichen Gründen vernichtet hatten. Vielleicht mussten sie die Existenz ihres Informanten daher erst aus anderen Unterlagen rekonstruieren.

Kommt nur mir das irgendwie bekannt vor?



Nach allem, was bislang bekannt geworden ist, waren Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe umstellt von Informanten der Verfassungsschutz- und Landeskriminalämter, Peter K. war also nur ein Spitzel von vielen. Zeitweise sollen die Beamten sogar erwogen haben, Beate Zschäpe als Quelle anzuwerben. Doch eine Zusammenarbeit mit der Extremistin scheiterte seinerzeit wohl an deren angeblichem Drogenkonsum.

Letzteres wurde durch die Aussagen des Thüringer LKA-Beamten Mario Melzer nicht betätigt. Aber aus dem hier verlinkten und von mir untersuchten Artikel auf Kontextwochenzeitung geht hervor, daß höchstwahrscheinlich auch alle drei des tödlichen Doppel-TRIOs "NSU" für den Verfassungsschutz oder andere Dienste tätig waren.

http://www.kontextwochenzeitung.de/newsartikel/2013/01/hilfe-beim-abtauchen/

Jetzt die treffende, wenn auch unfreiwillige Selbstentlarvung dieser Behörden- und Medienshow namens "Nationalsozialistischer Untergrund":


In dem erst kürzlich aufgetauchten "Positionspapier" kritisierten die Kriminalisten den Umgang mit den rechten V-Leuten. Kern der Aussage: Die Spitzel wirkten als Brandstifter und schaukelten sich gegenseitig hoch. Der Verfassungsschutz bekämpfe die Neonazis nicht entschieden, sondern er schütze sie. Die Informanten seien so, wie die Dienste sie führten, kein Teil der Lösung, sondern ein Teil des Problems.


Wenn es aber im Umfeld und im "NSU" nur V-Leute des Verfassungsschutzes gab: Welche rechtsextremen Terroristen sollen dann aus reiner Ausländer- und Staatsfeindlichkeit Migranten und Polizisten gemordet haben?

Sprecher
28.01.2013, 21:45
Fotos aus dem Brandschutt belegen :NSU plante weitere Morde

Wäre die NSU nicht aufgeflogen, hätte sie sehr wahrscheinlich weitere Ausländer getötet.

Sehr wahrscheinlich. Fragt sich nur warum die pöhsen Nazi-terroristen mit der Morderei 5 jahre Pause gemacht haben. Aber wen interessieren schon solche Kleinigkeiten bei solch einer Flut von Brandschutt-Beweisen.

Hellangel
28.01.2013, 21:46
den Medien vor dem 04.11.2011 berichtet. Es wurde besonders auf die beiden "SPIEGEL"-Artikel von Februar und August 2011 eingegangen, die sich mit genau diesen o.g. Verwicklungen der Dönermordopfer in die Drogen- und Rotlichtszene beschäftigten.


Danke für den Hinweis, ich hatte noch nicht soooweit zurück geblättert.


Verfasst von Fikret Deniz am 12. Dezember 2009 - 17:28

Bei den seit dem Jahr 2000 laufenden Ermittlungen in einer mysteriösen Mordserie gibt es möglicherweise eine neue Spur, so die heutige Presse. 2007 übermittelte das türkische Landeskriminalamt ein Bericht, das aber von einem Drogenkrieg ausging. ...

Dieser Link ist inzwischen nur noch über das Archiv verfügbar. Aber im Artikel von Wolfgang Eggert auf doriangrey.net, der schon um den 20.11.2011 erschien, gab es Bezüge zu diesen Berichten auf turkishpress.de, die ihrerseits auf Zeitungsartikeln der türkischen Zeitschrift "ZAMAN" beruhten und von diesem Drogenkrieg handelten. Bemerkenswert daran ist, daß die Erkenntnisse der türkischen Kriminalbehörden schon sehr frühzeitig an den Nürnberger Kripo-Chef Wolfgang Geier übermittelt wurden, damals Leitender Ermittler der SoKo "Bosporus, welche zur Klärung der Dönermorde gegründet worden war.[/QUOTE]

Ja, und hier findest Du einen Artikel in der Welt, was die deutsche Polizei und vorallem der Beckstein aus den wertvollen Informationen "gemacht hat": http://www.welt.de/print-wams/article141576/Eine-Pistole-fuer-alle-Faelle.html


Doch kann Willkür die Erklärung für den fehlenden Zusammenhang zwischen den Opfern sein? Bayerns Innenminister Beckstein ist das zu einfach: "Wir haben mögliche Schutzgeldforderungen der kurdischen PKK überprüft. Aber zur Warnung würden drei, vier Opfer genügen. Das erklärt nicht Mord Nummer acht und neun." Und so führen die vielen verschiedenen Theorien dazu, daß bislang keine plausibel genug klingt. Vieles kann sein, nichts ist wirklich sicher.

Die Botschaft der immer wieder gleichen Mordwaffe scheint dagegen klar: "Der Täter benutzt sie als Warnung und Visitenkarte zugleich", sagt ein Ermittler. Doch die Spurensucher vom Polizeipräsidium München haben eine ganz banale Erklärung dafür gefunden: "Vielleicht hat der Täter keine andere Waffe und kommt einfach gut mit ihr zurecht." Rückschlüsse auf den Mörder läßt das Modell ohnehin nicht zu: Ceskas vom Typ 83 sind Massenware, werden zuhauf verschoben. Die Waffe hilft den Ermittlern nicht. Sie verbindet die Taten, ohne den Täter zu enttarnen.



Diese "banale Erklärung" sollte man nun mal Herrn Zierske vorlegen, wenn er wieder von "der Mordwaffe" spricht ;)

Systemhandbuch
28.01.2013, 21:49
Bei der Linkspartei und einem Antifa-Verein tauchten diese Videos auch von Anfang an als Erstes auf.

Adressat war die "PDS". Völlig veraltet !:crazy:


[...]Denn einer der Briefe mit dem Video war an die "PDS" in Sachsen" adressiert. Doch die PDS heißt schon seit vier Jahren nicht mehr PDS, sondern "Die Linke".[...]

Quelle (http://www.stern.de/politik/deutschland/rechtsradikale-terrorzelle-nsu-zehn-morde-und-viele-offene-fragen-1751967.html)

Sprecher
28.01.2013, 21:53
Adressat war die "PDS". Völlig veraltet !:crazy:



Quelle (http://www.stern.de/politik/deutschland/rechtsradikale-terrorzelle-nsu-zehn-morde-und-viele-offene-fragen-1751967.html)

Sehr schlau. Damit scheiden die Linken als Absender ja aus die wissen schließlich genau wie der Laden inzwischen heisst. Nur tumbe Nazis können so doof sein und nicht mitbekommen haben daß die Linkspartei sich umbenannt hat...
Zum jahrelang unbemerkt Morden waren diese tumben Nazis dann allerdings wieder gerissen genug :crazy:

Hellangel
28.01.2013, 21:54
Bei der Linkspartei und einem Antifa-Verein tauchten diese Videos auch von Anfang an als Erstes auf. Ich gehe davon aus daß das Paulchen-Panther-Video in Antifa-Kreisen produziert wurde (die ganze Machart ist absolut typisch für die Antifa). Und die Behörden dürften das mittlerweile auch ganz genau wissen.

Mehr noch, die Behörden sind über diesen Bärendienst dankbar. Und vorallem haben alle was davon: Die Linken rennen mal wieder blind den Rechten hinterher und die Regierung findet neue Wähler bei den Migranten, die seit dem Geldregen von Merkels "Entschädigung" wissen, wo sie ihr Kreuzchen machen müssen.


Fotos aus dem Brandschutt belegen :NSU plante weitere Morde

Wäre die NSU nicht aufgeflogen, hätte sie sehr wahrscheinlich weitere Ausländer getötet.

Sehr wahrscheinlich. Fragt sich nur warum die pöhsen Nazi-terroristen mit der Morderei 5 jahre Pause gemacht haben. Aber wen interessieren schon solche Kleinigkeiten bei solch einer Flut von Brandschutt-Beweisen.

Fotos aus meinem Mülleimer belegen: Der Reichtum war so nah!!
Wäre der Lottoschein nicht im Müll gelandet, hätte ich sehr wahrscheinlich 6 Richtige mit Zusatzzahl gehabt.
Sehr wahrscheinlich. Nur ist es nicht...

Diese These hat nur einen Nutzen: Der Druck auf das Gericht soll erhöht werden. Denn sollte man Zschäpe nicht teern, federn und rädern, könnten weitere Ausländer sterben. DAS ist die Botschaft!
Und schon eine Frechheit, dass man den Medien gezielt weitere Einblick in die "Ermittlungsakten" gewähren lässt und niemand schreit auf.