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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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sleepwell
16.06.2013, 09:38
Einen oder 2 Mörder zu decken, indem man die Bilder unterschlägt, ist das keine Straftat?

nö.
deine rechtsauffassung hat öfters einen populistischen schlag.
nur weil der staat aus und mit dem recht eine show inszeniert, sollte man das auf der anderen seite nicht nachmachen.
sachverhalte nicht brauchbar vereinfachen sondern sie sauber rausarbeiten, das muss die antwort sein.

daneben zwei aspekte.
das phantombild ist zwar nicht offiziell veröffentlicht, aber intern und sogar teilen der presse hinreichend bekannt.
gäbe es ähnlichkeit zu irgend einem bekannten involvierten, sei es polizisten, VS-man oder szenenazi, würde das auch kolportiert werden.
in der richtung wird es also schwer was geben.

der andere aspekt ist die inoffizielle veröffentlichung unter falscher flagge.
vielleicht erfolgt?
wir wissen es nicht.
zum beispiel mal elsässer angemailt, ob er seine kompaktausgabe nur schlampich zusammengestellt hat oder einen wink mit dem
zaunspfahl platzieren wollte. das thema hatten wir schon.

Nereus
16.06.2013, 09:49
himmelarsch, ich meine natürlich 1996.
jahresangaben werden bei mir bis auf weiteres von der garantie ausgeschlossen, offensichtliche verdrahtungsprobleme meiner grauen zellen.
muss die erst mal zum rapport bestellen ...:ätsch:


...der argumentationstrick heißt sophismus.
ich denke achtzig prozent der politikerlügen erfolgen nach dem rezept.
wenn du beim googeln nicht klar kommst und bedarf hast, erkläre ich das methodische am beispiel.
nur aus dem stand will ich das nicht, oberlehrergefahr ... ;-))...

Guten Morgen, gut geschlafen „sleepwell“?

Deine kleine Zahlenschwäche sei Dir verziehen, kein Mensch ist perfekt.
Aber da Du Dich, nach Wahrheit forschend, korrigierst, bist Du in meinen Augen ein „Revisionist“ und das macht Dich mir angenehm.

Ich hatte nach einem Beispiel für die vorgestellte Manipulationsmethode gefragt, die hauptsächlich in der politischen Propaganda und in der psychologischen Kriegsführung zum Einsatz kommt, aber da kam noch nichts.

Daß von politisch herrschenden Kreisen manipuliert wird, hatte schon G. Orwell angedeutet.

Der britische Kolonialpolizist Blair, als der Schriftsteller Orwell besser bekannt, war offenbar bei seinen politischen Missionen und seiner Propaganda-Tätigkeit als Redakteur für Indien und Südostasien im Londoner Rundfunk auf totalitäre Herrschaftspraktiken gestoßen, die man nicht nur allein dem Stalinismus vorwerfen konnte. Sein Biograph Bernhard Crick (Insel Verlag, Frankfurt/M 1984) fand heraus, daß Orwell nicht nur die Entstehung von drei internationalen Machtoligarchien, heute als Trilaterale Kommission etabliert, vorhergesagt, sondern daß er auch bei seinen Tätigkeiten von der machtpolitischen Anwendung erschreckender Meinungsmanipulationen und Gehirnwäschemethoden erfahren hatte. Diese habe er dann in seinem Roman 1984 beschrieben. Schon vorher, 1946, hatte Orwell das Thema der Wahrheit und der Möglichkeit ihrer Verfälschung in einem Essay angeschnitten:


»Eine totalitäre Gesellschaft, die sich lange Zeit behaupten könnte, würde vermutlich in geistiger Schizophrenie enden, bei der die Gesetze des gesunden Menschenverstandes im praktischen Leben und in bestimmten exakten Wissenschaften ihre Gültigkeit behalten, vom Politiker, Historiker, Soziologen aber mißachtet werden dürften. Heute schon gibt es viele Leute, die die Verfälschung eines wissenschaftlichen Werkes für einen Skandal halten würden, in der Verfälschung einer historischen Tatsache dagegen nichts Böses sehen. Wir sind an dem Punkt angelangt, an dem Literatur und Politik sich mit dem Totalitarismus überschneiden, der den größten Druck auf den Intellektuellen ausübt.« (Crick, S. 698 f.)

In seinem Roman 1984 wird Orwell noch deutlicher und beschreibt die Manipulierungsmethoden einer »Partei des oligarchischen Kollektivismus«:


»Die Änderung der Vergangenheit […] ist notwendig […].Und wenn die Tatsachen anders lauten, dann müssen die Tatsachen eben geändert werden. Auf diese Weise wird die Geschichte dauernd neu geschrieben. Die Fälschung der Vergangenheit von einem Tag auf den anderen ist für den Bestand des Regimes notwendig […]. Die Veränderlichkeit der Vergangenheit ist die Grundlehre der Partei. Vergangene Geschehnisse haben keinen objektiven Bestand, sondern leben nur in schriftlichen Aufzeichnungen und im Gedächtnis der Menschen weiter. Die Vergangenheit sieht so aus, wie es die Aufzeichnungen und die Erinnerungen wahrhaben wollen. Und da die Partei alle Aufzeichnungen vollkommen unter ihrer Kontrolle hat, so wie sie auch die Denkweise ihrer Mitglieder unter ihrer ausschließlichen Kontrolle hat, folgt daraus, daß die Vergangenheit so aussieht, wie die Partei sie darzustellen beliebt. […] Die Partei ist jederzeit im Besitz der wirklichen Wahrheit, und klarerweise kann die Wirklichkeit nie anders ausgesehen haben als jetzt. Man wird sehen, daß die Kontrolle über die Vergangenheit vor allem von der Schulung des Gedächtnisses abhängt. Dafür zu sorgen, daß alle schriftlichen Aufzeichnungen sich mit der Forderung des Augenblicks decken, ist eine lediglich mechanische Handlung.
Aber man muß sich auch daran erinnern, daß Ereignisse in der gewünschten Form stattfanden.«

Und für diese „gewünschten Erinnerungen“ sorgt dann ein Heer von Meinungsmachern, ständig und überall. Nur gelegentlich noch schaltet sich vermutlich das „zentrale Propagandaministerium” ein und gibt nähere Anweisungen und verteilt Lob oder Tadel.

Möglicherweise hatte Orwell seine Erkenntnis von einem alten Chinesen?
Wer gegen die verordneten Thesen einer herrschenden Macht anzweifelt, wurde bisher in der uns bekannten Geschichte immer wie ein Verbrecher, ein Ketzer, ein Aufrührer oder ein Revolutionär behandelt. Schon der Chinese Laotse, auch genannt Lau Dan (»das alte Langohr«, der erfahrene Lauscher, vermutlich der geheimdienstliche Berater der herrschenden Dynastie im 7. Jahrhundert vor der Zeitwende), riet in seiner Schrift »Tao Te King« den neuen Herrschern, daß sie jene, die wissen, was vorher war, die die historische Wahrheit kennen, unterdrücken und verfolgen sollen:


»So herrscht der zur Macht Gekommene widerstandslos:
Er leert ihre (des Volkes) Herzen und füllt ihren Leib.
Er schwächt ihren Willen und stärkt ihre Knochen
und macht, daß das Volk ohne Wissen
und ohne Wünsche bleibt,
und sorgt dafür,
daß jene Wissenden nicht zu handeln wagen.«

Ein Beispiel hat der in den Westen geflohene Ostblockgeheimdienstler Ladislav Bittman (klick) (http://de.wikipedia.org/wiki/Ladislav_Bittman) mal verraten.

Manipulierer Bittman (klick) (http://toolserver.org/~apper/pd/person/Ladislav_Bittman) http://img10.ceskatelevize.cz/program/porady/1052236772/foto09/200324241070003_02.jpg

The Deception Game. Czechoslovak Intelligence in Soviet political Warfare. Syracuse University Research Corporation, Syracuse NY 1972, ISBN 0-8156-8078-3
(In deutscher Sprache: Geheimwaffe D. Verlag Schweizerisches Ost-Institut, Bern 1973, ISBN 3-85913-071-4).

Desinformations Rezeptehttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51cDE5JhbYL._SL500_AA300_.jpg

Hier ein Auszug aus der „Operation Neptun”:
http://www.politikforen.net/showthread.php?115755-Themen-aus-2011-die-niemanden-interessierten&p=5037557&viewfull=1#post5037557

Ist die „Operation Neptun“ ein Beispiel für das, was Du meintest?

Ähnelt das der "Operation NSU"?

fatalist
16.06.2013, 11:24
http://1.bp.blogspot.com/-o8WwDDzn8po/Ubx2tHfUzOI/AAAAAAAAcZ8/s1v5LWdpqQE/s320/zsch%C3%A4pe+tagebuch.jpg

:cool:
NSU: Braune Braut mit Bratwurstdurst (http://www.politplatschquatsch.com/2013/06/nsu-braune-braut-mit-bratwurstdurst.html)

fatalist
16.06.2013, 11:45
Die ROTE FAHNE hat es kapiert, ein richtig guter Artikel, Dank an Stephan Steins!
http://rotefahne.eu/2013/06/carsten-s-hat-die-angebliche-nsu-waffe-ceska-nicht-identifiziert/



CARSTEN S. HAT DIE ANGEBLICHE NSU-WAFFE CESKA NICHT IDENTIFIZIERT


Vierte Verhandlungswoche im Zschäpe-Prozess bringt NSU-Story ins Wanken
- von RF -


Letzte Woche begann der im Prozess gegen Beate Zschäpe vor dem OLG München mitangeklagte Carsten Schultze mit seinen Aussagen zur Sache. Die Befragung des Carsten S. wurde bis Dienstag dieser Woche unterbrochen und in dieser 4. Verhandlungswoche fortgesetzt.wir berichteten, siehe: DOSSIER: NSU – Nazi oder NATO? (http://rotefahne.eu/rubrik/dossier/nsu-nazi-oder-nato/)Nachdem Carsten Schultze anfangs erhebliche Gedächtnislücken einräumte, erklärte er nun am Dienstag:


„Ich bin an einem Punkt angekommen, wo ich reinen Tisch machen möchte. Ich habe es, denke ich, überwunden, jedem gerecht werden zu wollen. Ich will sagen, wie es war.“



Allerdings konterkarierte Schultze diese Ankündigung auch gleich wieder, indem er am Donnerstag durch seinen Rechtsanwalt Jacob Hösl verlauten liess, er habe entschieden, dass er Fragen der Verteidiger des ebenfalls Mitangeklagten Ralf Wohlleben erst beantworten wolle, wenn auch dieser umfassend ausgesagt habe.
Nicht zuletzt durch dieses Manöver hat die Glaubwürdigkeit des Angeklagten Carsten Schultze erneut deutlich gelitten.

Das Tatgeständnis des Carsten S.

Carsten Schultze präsentierte sich vor Gericht als Überbringer einer Waffe. Wann, wo und an wen er eine Pistole mit Schalldämpfer geliefert haben will, darüber machte er widersprüchliche Angaben.http://rotefahne.eu/ass/2013/06/presspict20130607014736-464x261.jpg (http://rotefahne.eu/ass/2013/06/presspict20130607014736.jpg)
Zschäpe-Prozess: Der Mitangeklagte Carsten Schultze (links), OLG München 04.06.2013

Letzte Woche noch räumte Carsten S. ein:„Aber ich kann nicht ausschliessen, dass sie (die Waffe) bei Herrn Wohlleben verblieb.“

Weil ja Holger Gerlach die Waffe überbrachte, das steht in der Anklage drin!!!

:appl:

Eine Waffe, die NICHT verwendet wurde noch dazu, und 2011 nicht wiedergefunden wurde!!

Carsten S. hat niemals eine "Ceska" überbracht, es gab diese Waffe nicht.



Die zentralen und kritischen Punkte in der aktuellen Version der von ihm eingeräumten Tat lauten so:

• Carsten Schultze habe persönlich Ende 1999 oder Anfang 2000 eine Waffe an Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos übergeben

• Die Übergabe erfolgte im Café der Galeria Kaufhof in Chemnitz
(+ Verlagerung des Treffens in ein Abbruchhaus)

• Vor Gericht bestätigte Schultze nicht, dass die Waffe eine Pistole der Marke Česká gewesen sei

Letzterer Punkt wird voraussichtlich nochmals im Rahmen der Beweisaufnahme zur Sprache kommen, wenn eine Gegenüberstellung mit der, durch die Anklage präsentierte, Pistole Česká Zbrojovka Modell 83 des Kaliber 7,65 Millimeter mit Schalldämpfer erfolgt.

Dieser Sachverhalt ist nicht zuletzt deshalb von besonderer Bedeutung, weil die meisten NATO-Mainstream-Medien fortlaufend suggerieren, Carsten S. hätte die von ihm übergebene Pistole als eine der Marke Česká identifiziert.

Das ist jedoch objektiv falsch, denn Schultze hat dies vor Gericht nicht ausgesagt.Nach der Berichterstattung zum Zschäpe-Prozess in der Roten Fahne letzte Woche [1 (http://rotefahne.eu/2013/06/carsten-s-hat-die-angebliche-nsu-waffe-ceska-nicht-identifiziert/#fn-12391-1)] sind mittlerweile auch einige andere Presseorgane mit seriösem Anspruch von der Česká-Dauerberieselung abgerückt und sprechen jetzt sachlicher von „einer Waffe“.

Bei der Übergabe in Chemnitz hätten Böhnhardt und Mundlos ihm zudem gesagt, dass sie „eine Taschenlampe in einen Laden in Nürnberg gestellt“ hätten. Er habe zunächst nicht gewusst, was sie damit meinten.

Nach diesem diffusen Hinweis auf einen möglichen Anschlag prüft die Bundesanwaltschaft ein Rohrbombenattentat in Nürnberg im Jahr 1999.„Wir versuchen zu verifizieren, um welche Tat es sich handeln könnte“, sagte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft. „Wir konzentrieren uns dabei derzeit vor allem auf den Fall in Nürnberg.“

Hingegen entlastete Carsten S. erneut die Hauptangeklagte Beate Zschäpe. Als Zschäpe in Chemnitz zu der Runde gestossen sei, hätten Böhnhardt und Mundlos ihn aufgefordert, zu schweigen: „Pssst, damit sie es nicht mitbekommt.“

Auf die Frage, ob Beate Zschäpe gewusst habe, dass er die Waffe besorgt habe, antwortet er: „Von mir nicht.“ Er habe auch nie Geld von Zschäpe direkt bekommen.
:happy:


Galeria Kaufhof Chemnitz wurde erst 2001 eröffnet


Das zentrale Problem an Schultzes Version ist allerdings, dass die Galeria Kaufhof in Chemnitz erst am 18.10.2001 eröffnet hat, also ein bis zwei Jahre nachdem er Böhnhardt und Mundlos die Waffe übergeben haben will.Zu diesem Zeitpunkt, dem Oktober 2001, gab es bereits vier Opfer der sog. “Döner-Mordserie”:

Den Schlüchterner Blumenhändler Enver Şimşek (09. September 2000, Nürnberg), den Fabrikarbeiter und Änderungsschneider Abdurrahim Özüdoğru (13. Juni 2001, Nürnberg), die Obst- und Gemüsehändler Süleyman Taşköprü (27. Juni 2001, Hamburg) und Habil Kılıç (29. August 2001, München).

Entweder sagt Carsten Schultze also die Unwahrheit, oder aber es lassen sich folgende objektive Schlussfolgerungen ziehen:

• Carsten S. hat die mutmaßliche Tatwaffe Marke Česká nie in Händen gehalten und nicht an Böhnhardt und Mundlos übergeben können

• Sollten Böhnhardt und Mundlos die Täter sein, so konnten sie die Morde nicht mit der Carsten S.-Waffe ausgeführt haben

• Da die Anklage davon ausgeht, dass es sich bei der Tatwaffe in neun Fällen der Mordserie um besagte Česká handelt – die angeblich in den Trümmern des Wohnhauses Böhnhardt/Mundlos/Zschäpe gefunden worden sein soll – ist die Version der Anklage zu diesem Punkt in sich zusammengefallen.

Denn entweder hat Carsten S. gar keine Waffe übergeben, oder aber kann es sich dabei nicht um die Tatwaffe, ob Česká oder ein anderes Modell, gehandelt haben.

Da Carsten Schultze so oder so als Überbringer der Tatwaffe ausfällt, entlastet dies zum einen den Mitangeklagten Ralf Wohlleben, vor allem aber steht die Bundesanwaltschaft jetzt vor der erneuten Herausforderung, nachzuweisen, dass Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos und insbesondere Beate Zschäpe, um die es ja in diesem Prozess als Hauptangeklagte geht,
bereits zum Zeitpunkt des ersten Mordes der Serie, mithin im September des Jahres 2000, im Besitz der mutmaßlichen Tatwaffe Česká waren.

Mehr noch; mit dieser Frage steht und fällt die gesamte NSU-Story, in der von staatlicher Seite behaupteten Ausprägung.


:gp: :hi: :appl:

fatalist
16.06.2013, 12:01
Carsten S. bestätigt Café in Galeria Kaufhof

Der Rechtsanwalt Jens Rabe vertritt Semiya Şimşek, die Tochter des ersten Mordopfers der Serie, als Nebenklägerin. RA Rabe hakte nach und fragte Carsten Schultze am Donnerstag:
„In welchem Café waren sie denn genau in Chemnitz?“

Darauf antwortete der Mitangeklagte Carsten S.:
„Ich habe ein Kaufhaus mit einem Café im Kopf. Da ist so ein Gefühl in meinem Kopf. In Düsseldorf gibt es ein Café in der Galeria Kaufhof. Das kenne ich. Das war dasselbe Gefühl. Deshalb habe ich das gesagt.“

Anders formuliert sagt Schultze damit: Das Kaufhaus-Café in Chemnitz ist vom Stil her identisch mit jenem in der Galeria Kaufhof in Düsseldorf.

Er bestätigt also auf Nachfrage nochmals seine Aussage zum Ort des Treffens im Rahmen der Übergabe der Waffe.
Die Galeria Kaufhof in Chemnitz wurde auch nicht nach Renovierung im alten Kaufhof wiedereröffnet. Anfang der 90er Jahre übernahm die Kaufhof AG die alten DDR HO-Zentrum-Warenhäuser in zahlreichen ostdeutschen Städten und baute diese später nach und nach um.
So geschehen bspw. am Alexanderplatz in Berlin.


Nicht so jedoch in Chemnitz. Dort bezog Kaufhof zwar auch von 1991 bis 2001 das alte DDR-Kaufhaus im 1913 erbauten Warenhaus Tietz, jedoch ist die Galeria Kaufhof ein futuristischer Neubau an einem anderen Ort.


Aus Firmenunterlagen geht hervor: „Am 18. Oktober 2001 wurde nach 22-monatiger Bauzeit das modernste Warenhaus Europas, die Galeria Kaufhof in Chemnitz, durch den Türmer Stefan Weber eröffnet.
Am 23. Oktober 2013 jährt sich die Eröffnung des Chemnitzer Warenhauses von Herrmann und Carl Tietz zum 100. Mal. Es galt damals als vornehmstes und grösstes Warenhaus in Sachsen und gehörte zu einer Gruppe von sieben grossen Häusern, die in ganz Deutschland errichtet wurden.


Nach der Wiedervereinigung wurde die Immobilie 1991 von der Kaufhof AG erworben und von ihr bis ins Jahr 2001 genutzt. Im Rahmen der Neugestaltung der Innenstadt verlagerte die Chemnitzer Kaufhof-Filiale ihren Standort und zog vom Warenhaus Tietz in das neue gläserne Kaufhaus als Galeria Kaufhof ein.“

http://rotefahne.eu/ass/2013/06/Chemnitz-Galeria-Kaufhof01-464x261.jpg (http://rotefahne.eu/ass/2013/06/Chemnitz-Galeria-Kaufhof01.jpg)Galeria Kaufhof, Am Rathaus 1, Chemnitz – Baujahr 2001

http://rotefahne.eu/ass/2013/06/Chemnitz-Tietz-Haus01-464x261.jpg (http://rotefahne.eu/ass/2013/06/Chemnitz-Tietz-Haus01.jpg)
Ehemaliges Kaufhaus Tietz, Moritzstr. 20, Chemnitz – Baujahr 1913

Eine Verwechslung dieser beiden Bauten kann man nahezu ausschliessen. Oder anders ausgedrückt: Wer diese Architekturen und Orte nicht auseinanderhalten kann – insbesondere nach monatelanger Vorbereitung auf diesen Prozess von historischer Bedeutung – der empfiehlt sich generell nicht als Zeitzeuge.



:bäh:



Sachstand bei Gericht anders als erwartet

Am 01. Februar vergangenen Jahres hatte die Bundesanwaltschaft in ihrer Pressemitteilung 3/2012 geschrieben, Carsten S. sei „dringend verdächtig, gemeinsam mit dem gesondert verfolgten Ralf W. dem NSU 2001 oder 2002 eine Schusswaffe nebst Munition verschafft zu haben.

Er soll Waffe und Munition in Jena gekauft und anschließend an Ralf W. weitergegeben haben, der einen Kurier mit dem Transport zu den NSU-Mitgliedern nach Zwickau betraut haben soll.“
Das stimmt ja auch, und der Kurier war Holger Gerlach.




Wer geglaubt hatte, der Fall bzw. gesamte NSU-Komplex sei bereits hinreichend aufgeklärt gewesen, sieht sich mittlerweile eines Besseren belehrt. Der aktuelle Sachstand vor Gericht weicht demnach erheblich von der ursprünglichen Version der Bundesanwaltschaft ab.

Daher darf man gespannt sein, welche Wendungen der Fall noch nehmen wird.
Eines lässt sich zur Stunde allerdings bilanzieren: Der bisherige Prozessverlauf hat den Tatvorwurf gegen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe nicht zu erhärten vermocht.

Und die Hauptverdächtigen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sind formaljuristisch gar keine, denn gegen diese wird der Prozess nicht geführt.


Die Verhandlung wurde am späten gestrigen Nachmittag bis zum kommenden Dienstag unterbrochen, Zeugen für diesen Tag wurden ausgeladen. Die Befragung des Angeklagten Carsten Schultze durch Rechtsanwälte der Nebenkläger sowie der Verteidigung wird dann auch in der kommenden Woche fortgeführt werden.


Nach Abschluss der Carsten S.-Befragung soll es im Zschäpe-Prozess um die Taten selbst gehen. Zunächst werden die zehn Morde in die Beweisaufnahme eingeführt. Als Zeugen geladen sind u.a. Polizeibeamte
So geht Berichterstattung, die Spiegel-Oma & Co sollten sich mal was schämen.

Hellangel
16.06.2013, 13:09
Die ROTE FAHNE hat es kapiert, ein richtig guter Artikel, Dank an Stephan Steins!
http://rotefahne.eu/2013/06/carsten-s-hat-die-angebliche-nsu-waffe-ceska-nicht-identifiziert/


Hingegen entlastete Carsten S. erneut die Hauptangeklagte Beate Zschäpe. Als Zschäpe in Chemnitz zu der Runde gestossen sei, hätten Böhnhardt und Mundlos ihn aufgefordert, zu schweigen: „Pssst, damit sie es nicht mitbekommt.“

Auf die Frage, ob Beate Zschäpe gewusst habe, dass er die Waffe besorgt habe, antwortet er: „Von mir nicht.“ Er habe auch nie Geld von Zschäpe direkt bekommen.

Was wohl kaum jemand mitbekommen hat, wurde mit diesem letzten Satz ein weiterer wichtiger Punkt der Anklage der Bundesanwaltschaft niedergeschmettert:


Kontrolle über die Finanzen

Für die Bundesanwaltschaft hatte Zschäpe allein schon deshalb eine hervorgehobene Rolle innerhalb des Trios, weil bei ihr die Kassengewalt lag. Die "Managerin des Geldes" habe die Beute verwaltet, die von Mundlos und Böhnhardt bei mehr als einem Dutzend Banküberfällen gemacht worden war

http://www.welt.de/politik/deutschland/article111175016/Geldmanagerin-Zschaepe-hatte-Komplizen-im-Griff.html

Ansonsten hat die Rote Fahne den Sachverhalt gut erkannt und wiedergegeben.

sleepwell
16.06.2013, 13:48
Ich hatte nach einem Beispiel für die vorgestellte Manipulationsmethode gefragt, die hauptsächlich in der politischen Propaganda und in der psychologischen Kriegsführung zum Einsatz kommt, aber da kam noch nichts.

Beispiele?
Na fast alles was Du kennst. Du denkst da zu kompliziert.
Es geht zunächst um die Methode, nicht die Strategie. Die Strategie die dahinter steht, ist ein anderes Thema.
Die methodische Sache aber ist simpler, weil auch die gedachten Konsumenten in der Masse simpel sind.
Nimm Libyen.

Davor aber dann doch das methodische Grundverständnis.
Der Argumentationstrick Marke Sophismus besteht in der Grundvarianten darin, eine wahre mit einer falschen Aussage
scheinbar logisch zu verknüpfen um das ganze nur über die wahre Aussage als Paket zu verkaufen.

Beispiel ohne logische Verknüpfung zum Verständnis.
These: 1 und 1 ist zwei und die Kinderkommen vom Klapperstorch.
Wer jetzt beim Klapperstorch ansetzenmöchte wird auf das andere Thema genagelt.
A: „Äh also das mit dem Klapperstorch...“
B: „Ist eins plus eins zwei! Ja oder Nein!
A: „Äh, ich wollte eigentlich …“
B: „JA oder NEIN“
A: „Na ja das schon“
B: „Na also, dann sind wir uns ja einig“
Und das GANZE Paket wird durchgewunken.

Klappt hier nicht, weil die scheinbare logische Verbindung fehlt.
Kommt die dazu, wird’s nicht mehr so einfach.

Beispiel.
Die Regierung brauchte mehr Geld und will abermals die exorbitante Steuer auf Kraftstoffe erhöhen. Da hast du fast alle Wähler gegen dich.
Also Kiste auf.
Es gibt keine Erhöhung derMineralölsteuer, sondern eine Senkung der Lohnnebenkosten.
„Liebes Volk, wir wollen die Lohnnebenkostensenken, dafür müssen wir die Mineralölsteuer erhöhen.“
Das es da keinen wirklichenZusammenhang gibt, weiß jetzt nur noch eine Minderheit.
Muckt die auf, geht es wie gehabt.
A: „Äh, was haben denn die Lohnnebenkosten mit Benzin zu tun ...“
B: „Bist du für die Senkung der Lohnnebenkosten … Ja oder Nein“
A: „Ich wollte was zur Steuer ...“
B: „JA oder NEIN!“
A: „Ja schon, aber ...“
B: „Na also, dann sind wir uns ja einig.“
Paket durch, Wahlschafe machen määäh.

So und Libyen kann jetzt jeder selber zusammenbasteln.
Ausgangspunkt.
„Gaddafi bringt sein Volk um, eine Flugverbotszone schützt das Volk.“
Dialog wie gehabt.
Ergebnis auch.
Land zerstört, innenpolitisch in Clans zerfallen, außenpolitisch tot (Afrika).
Aber, Erdölrechte neu verteilt.

Du kannst aus Spaß beim kommenden Wahlkampf mal darauf achten.
Klassiker sind Frau Roth oder Özdemir.
Um ihren ökonomischen Unfug der Geldeintreibung zu begründen, wird das Betroffenheitsauge in Talkshows ausgefahren und dann der Paketnagel platziert …
„ Sind sie etwa gegen Bildung, den Neubau von Schulen und Investitionen in dringende Infrastrukturmaßnahmen …

Natüüüüürlich nicht … ;-))))))

fatalist
16.06.2013, 13:56
Was wohl kaum jemand mitbekommen hat, wurde mit diesem letzten Satz ein weiterer wichtiger Punkt der Anklage der Bundesanwaltschaft niedergeschmettert

Ansonsten hat die Rote Fahne den Sachverhalt gut erkannt und wiedergegeben.

:hsl:

Ja Du hast Recht, man kann es gar nicht deutlich genug machen:


Auf die Frage, ob Beate Zschäpe gewusst habe, dass er die Waffe besorgt habe, antwortet er: „Von mir nicht.“ Er habe auch nie Geld von Zschäpe direkt bekommen.

Zschäpe war nicht Finanzchefin.

BoB
16.06.2013, 14:15
Der Brief ist privat. Zschäpe ist nicht verurteilt. Ihr Brief geht niemanden etwas an, schon gar nicht im Strafverfahren gegen sie.
Naja, ich glaube, das sieht das StGB anders, wurde glaube ich direkt bei der Welt in den Kommentaren ausführlich zitiert. Natürlich geht jeder davon aus, der einsitzt, dass mitgelesen wird, siehe auch Erich Mühsam und seine Tagebücher, schönes Beispiel. Was man moralisch davon hält, ist eine andere Sache: Dass die Staatsanwaltschaft versucht, sich ein Bild über die Angeklagte zu machen, wozu auch diese Art der Lektüre beitragen kann: von mir aus.

Was allerdings den vorliegenden Fall betrifft, sieht das für mich so aus: Die Beamten in München haben sich wohl schon vor langer Zeit durch die 26 Seiten "Liebesbrief mit Nazicode" gekämpft und ihn für unwichtig erachtet (womit sie wahrscheinlich richtig liegen). Denn dass 26 Seiten rausgeschmuggelt werden, ist eher unwahrscheinlich (nicht unmöglich, klar. Andere sollen ja selbst Nazi-Knastzeitungen mit JVA-eigenem Papier drucken können, ohne dass es auffällt). In Bielefeld findet dann irgendein Schliesser bzw. Poststellenbeamter diesen Brief, und alles läuft nach Protokoll, wahrscheinlich, so steht's im Spiegel:

Den Inhalt hatte die Bielefelder JVA-Leitung offenbar zunächst dem nordrhein-westfälischenVerfassungsschutz (http://www.spiegel.de/thema/landesaemter_fuer_verfassungsschutz/) übermittelt, der am 25. März auch das Polizeipräsidium Dortmund über den Briefkontakt informierte

Im Gegensatz dazu die SZ (http://www.sueddeutsche.de/politik/briefwechsel-mit-haeftling-beate-zschaepe-gibt-einblicke-auf-seiten-1.1697225), da klingt es nach "da muss sich doch was draus drehen lassen":

Der Brief, den sie im März noch vor Beginn des Prozesses (http://www.sueddeutsche.de/thema/Prozess) schrieb, ist hochproblematisch für die Verteidigung. Denn ihre Anwälte könnten den Plan verfolgt haben, sie als Frau darzustellen, die sich längst von der rechten Szene gelöst hat. Die Verteidigung will zu dem Brief auf Anfrage der SZ nichts sagen. Natürlich will kein Verteidiger einen solchen Brief in der Öffentlichkeit diskutiert wissen.

Mehr Spekulation ging nicht? Sie könnten auch den Plan gehabt haben, ein weisses Karnickel aus 'nem Zylinder zu zaubern.
Vor allem, im Widerspruch zum Spiegel:

Der Brief wurde beschlagnahmt und dem Gericht in München zugeleitet. Aus "Transparenzgründen", wie es heißt.

Wahrscheinlich hat es dann ein beflissener Beamter der Presse gesteckt, die interpretieren da jetzt fleissig irgendwelche Zahlen, weil die Unschuldsvermutung zu thematisieren oder die Vorveruteilung, das geht ja nicht, und dass die Nebenklageanwälte auf den Zug aufspringen, ist auch logisch, das ist ihr Job, das braucht man denen nicht vorwerfen. Ergo: Scheinbar haben in dem Fall so gut wie alle Beamten und auch die Anwälte ihren Job gemacht. Im Gegensatz zur Presse. Denn es mag zwar kein Postgeheimnis geben für Untersuchungsgefangene, aber das Persönlichkeitsrecht sollte schon noch gelten, oder? Toller Qualitätsjournalismus...

fatalist
16.06.2013, 14:47
Wahrscheinlich hat es dann ein beflissener Beamter der Presse gesteckt, die interpretieren da jetzt fleissig irgendwelche Zahlen, weil die Unschuldsvermutung zu thematisieren oder die Vorveruteilung, das geht ja nicht, und dass die Nebenklageanwälte auf den Zug aufspringen, ist auch logisch, das ist ihr Job, das braucht man denen nicht vorwerfen. Ergo: Scheinbar haben in dem Fall so gut wie alle Beamten und auch die Anwälte ihren Job gemacht. Im Gegensatz zur Presse. Denn es mag zwar kein Postgeheimnis geben für Untersuchungsgefangene, aber das Persönlichkeitsrecht sollte schon noch gelten, oder? Toller Qualitätsjournalismus...
Darum gehts mir auch. Es ist alles so manipulativ, Propaganda, Gehirnwäsche. Private Dinge haben nichts in den Medien zu suchen.
Das ist eklig, pervers. Meine Meinung.

Nereus
16.06.2013, 16:37
... Es ist alles so manipulativ, Propaganda, Gehirnwäsche. Private Dinge haben nichts in den Medien zu suchen.
Das ist eklig, pervers. Meine Meinung.

Laß Dich nicht auf die Rolle schieben!

Alles nur geheimer Nervenkrieg.
Der Stern bezahlte eine riesige Summe für gefälschte Hitlertagebücher mit „Original AHs Unterschriften”. Es gibt Stimmenimitatoren, Schriftenfälscher usw. für geheime Manipulationen, dem Alltagsbrot der Geheimdienste. Ich will jetzt nicht Karl_Murx verärgern und ehemalige Stasi-Offiziere aus der DDR Giftküche des MfS zitieren.
Der ehemalige RAF-Anwalt Ströbele kann da bestimmt mehr erzählen, wie man als Anwalt Häftlingspost schmuggeln kann. Ist ja auch dafür rechtskräftig verurteilt worden.
Irgend ein Linksanwalt witterte also das große Geschäft und kennt, vertritt einen Kalfaktor in der U-Haft wo Zschäpe einsitzt. Von dem läßt er sich 50 Blatt Anstaltsschreibpapier und einen Kugelschreiber, wie es ihn in der Häftlingskantine zu kaufen gibt, geben. Ein paar alte Schriftproben der Zschäpe aus ihrer Lehrzeit lassen sich auch noch auftreiben. Es muß irgendwie ähnlich aussehen, geht ja nicht um ein Testament. Und dann phantasiert ein Schriftsteller auf 26 Seiten, wie er sich aus den Akten und Nachbarbefragungen das „Nazi-Wesen” der Zschäpe vorstellt. Da sie nicht reden will, muß irgendwie ihre politische Einstellung deutlich gemacht werden aus Halbwahrheiten und Lügen. Also Nazi-Code, wie in den Verfassungsschutzberichten und in AntiFa-Publikationen nachlesbar ist, eingestreut mit „18” für „Adolf Hitler”. Dann ab über befreundeten Anwalt oder selber an nicht eingeweihten Häftling aus früherer Zschäpe –Verbindung. Der freut sich und läßt den vermeintlich harmlosen „Liebesbrief” rumliegen, statt zu vernichten. Prompt wird bei einer überrschenden Zellenfilzung der „Brief” gefunden. Was zahlte die Presse jetzt im Sommerloch für diese Sensation? Und das Gericht wird auch gedrängt sich mit diesen angeblichen Einlassungen der Zschäpe zu befassen.
War doch auch bei Wohlleben genauso, wo linke SPD-Kreise jubelten über vermeintliche verbotene Zeichen in seiner Post.
Der Haken bei der ganzen Sache ist: Zschäpe ist keine Schriftstellerin und verfaßt keine 26 Seiten Seelenschmalz und „AH” bedeutet ihr nichts, da sie nur mal an einem Heß-Trauermarsch teilgenommen hatte, was mit „RH” zu codieren wäre. Wie lang sind eigentlich ihre Briefe an die Oma oder ihre nicht verbrannten Kochrezepte? Von nicht vorhandenen „NSU-Manifesten” ganz zu schweigen....

BoB
16.06.2013, 17:11
Prompt wird bei einer überrschenden Zellenfilzung der „Brief” gefunden. Was zahlte die Presse jetzt im Sommerloch für diese Sensation? Und das Gericht wird auch gedrängt sich mit diesen angeblichen Einlassungen der Zschäpe zu befassen.
War doch auch bei Wohlleben genauso, wo linke SPD-Kreise jubelten über vermeintliche verbotene Zeichen in seiner Post.
Der Haken bei der ganzen Sache ist: Zschäpe ist keine Schriftstellerin und verfaßt keine 26 Seiten Seelenschmalz

Hm, wir wissen es nicht...Die Zelle braucht ja nicht mal überraschend gefilzt werden, konnte ja auch ganz normal bei der Posteingangskontrolle gefunden worden sein. Schon im März, übrigens. Deswegen glaub ich auch an das "Durchstechen", da wollte jemand sein Salär aufbessern, die Presse macht's bekannt, das Gericht muss sich wohl oder übel damit beschäftigen. Allerdings glaub ich schon, dass die 26 Seiten authentisch sind, die Tage können ganz schön lang werden im Knast, und ein "Auftragswerk" würde wohl deutlich kürzer ausfallen, schon allein, um Fehler zu vermeiden. Und wieso der Frau Zschäpe nicht etwas Seelenschmalz zugestehen...Die "Codes" sind jedenfalls Quark, zumindest ein willkürliches "18 Grad", da glaub ich auch nicht dran, weil was soll das schon aussagen? Wenn schon, dann etwas ausgefeilter.

Case
16.06.2013, 17:28
an haarsträubender Blödheit nicht zu übertreffen! 18 Grad...................:umkipp:
Richtig. Es geht einzig und allein darum, in der Öffentlichkeit mittels den mitspielenden Medien das gewünschte Bild zu zeichnen. Auch bei den Medien ist es absolut bekannt, daß gerade bei Untersuchungshäftlingen sowohl die ausgehende wie die eingehende Post mitgelesen und ggf. auch zensiert wird.
Der Inhalt des Briefes ist daher den Ermittlungsbehörden längst bekannt und hat für diese jetzt nur den Wert eines Strohhalmes, im offensichtlich nicht ganz wie gewünscht laufenden Prozeß die Stimmungslage entsprechend zu beeinflussen. Denn das Schlimmste wäre, wenn in der Öffentlichkeit Zweifel entstehen würden.




Die methodische Sache aber ist simpler, weil auch die gedachten Konsumenten in der Masse simpel sind.
Auch richtig. Es geht darum, der breiten Masse das gewünschte Bild zu suggerieren.
Wer sich nicht tiefer und kritischer mit der Sache befaßt, wird das glauben, was ihm vorgesetzt wird: 99,5% der Bevölkerung unterliegen dieser Manipulation ihrer Gehirnwindungen und glauben das, was sie über die Medien erfahren.
Der beste Beweis für dieses Vorgehen wurde geliefert, als schon ohne daß überhaupt Anklage erhoben war, das "Urteil" auf den Gedenktafeln für die Opfer verkündet und Belohnungen ausbezahlt wurden.

sleepwell
16.06.2013, 19:53
Das Enttarnungsrisiko untermauert er mit einer Geschichte, die in Thüringen so vor seiner Zeit geschehen sein soll, demnach sei es zu “einem Zusammenprall zwischen Verfassungsschutz und Staatsschutz” gekommen sein, als es um die V-Mannzugehörigkeit einer Person ging, die kurdischen PKK-Aktivititäten nachging. Dabei hätte es auch einen [oder mehrere Tote] gegeben, weil ein V-Mann aufgeflogen sein soll. Anwesende und Untersuchungsausschussmitglieder reagierten stellenweise mit Erstaunen.

ist das mal erhellt worden?

es bleibt ja bei der frage, wieso das trio so stark in bayern war.
angeblich war der ths eine erfindung des bayerischen vs.
liegt nahe, dass das nsu-uboot dann auch dort eingesetzt wurde.
nur, wo sind die spuren dafür.

das wäre eine, die man abklappern müßte, denn sie zeigt einen deckungsansatz zu den opfern, der starken kurdenfraktion.

solaris
16.06.2013, 20:35
NSU-Untersuchungsausschuss: Ausschuss widmet sich „Krokus“

http://www.berliner-zeitung.de/politik/nsu-untersuchungsausschuss-ausschuss-widmet-sich--krokus-,10808018,23364952.html

16.6.2013
Von Andreas Förster


V-Frau taucht mit angeblich neuen Details im NSU-Fall auf

Der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages hat seine Beweisaufnahme schon beendet und sitzt an seinem Abschlussbericht. Dennoch will das Gremium jetzt noch einmal einen Zeugen hören: Am 24. Juni soll ein Stuttgarter Verfassungsschützer erklären, was es mit den Erzählungen von Petra K. auf sich hat, die er vier Jahre lang als Informantin mit dem Decknamen „Krokus“ geführt hat.
(...)
Als wenig glaubwürdig eingeschätzt
Petra K. hat sich seit gut einem Jahr mehrfach an den Verfassungsschutz, das Landeskriminalamt und Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses gewandt. Weil sie so hartnäckig an ihrer Version festhält und den Behörden Vertuschung vorwirft, will sich der Ausschuss jetzt mit dem Fall befassen.
Allerdings werden die Aussagen von „Krokus“ und ihrem Lebensgefährten Alexander G. von Ermittlern und vielen Ausschussmitgliedern als wenig glaubwürdig eingeschätzt. Tatsächlich erbrachten die Ermittlungen im vergangenen Jahr keine Belege dafür, dass die Angaben der beiden stichhaltig sein könnten. Auch die Krankenschwester, die seinerzeit den verletzten Polizisten betreute und angeblich mit Neonazis in Kontakt stand, wurde ausfindig gemacht und vernommen, ohne dass sich der Verdacht gegen sie erhärten ließ.
(...)
Keinen Beleg gibt es zudem für Petra K.s Angaben, sie habe bereits im Mai 2007 ihren Verbindungsführer beim LKR über das Interesse der Neonazis am Gesundheitszustand Arnolds informiert. In den „Krokus“-Unterlagen befinden sich keine entsprechenden Vermerke; außerdem wurde K. erst im Juni oder Juli 2007 als V-Frau verpflichtet. In einem Ermittlungsvermerk heißt es zusammenfassend, es dränge sich der Verdacht auf, K. und G. hätten Fakten „weiter angereichert, um den Anschein zu erwecken, dass sie über Insiderwissen zur Tat in Heilbronn und zur rechten Szene verfügen“.
Petra K. bleibt jedoch bei ihrer Version. Dem Spiegel sagte sie, sie habe seinerzeit die Information über die Ausspähung im Krankenhaus unmittelbar an ihren Verbindungsführer weitergegeben. Der Beamte jedoch habe sie aufgefordert, sich aus der Sache herauszuhalten.
Petra K., die sich einst selbst als Informantin angeboten hatte, arbeitete von 2007 bis 2011 für das Stuttgarter LfV. Aus der rechtsextremen Szene stammt sie nicht; sie war allerdings befreundet mit einer Friseurin aus Schwäbisch Hall, die in der NPD aktiv war. Für den Verfassungsschutz waren diese „Second-Hand-Informationen“ allerdings wenig brauchbar. Und so wurde „Krokus“ beauftragt, einerseits Informationen über den rechtsextremen Grabert-Verlag zu beschaffen, der revisionistische und volksverhetzende Bücher vertreibt. Als zweites Aufklärungsobjekt wurde „Krokus“ die Partei Die Linke übertragen. Dort sammelte sie bei Parteiverbänden und Abgeordneten Unterlagen ein und reichte E-Mails an das LfV weiter. 2011 bot sie dem LfV schließlich an, auch im Bereich der Organisierten Kriminalität zu spionieren. Das LfV versuchte vergeblich, den Eifer seiner V-Frau zu bremsen. Ende 2011 beendete man die Zusammenarbeit mit „Krokus“.



Faktenverdreher Schulze ist "out", "flaming" Sexobjekt Beate ist "in"

Rundliche Handschrift und sexuelle Andeutungen
http://www.welt.de/politik/deutschland/article117155709/Rundliche-Handschrift-und-sexuelle-Andeutungen.html

NSU-Terror: Nebenklage will Zschäpes Brief im Prozess behandeln
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-terror-brief-von-beate-zschaepe-soll-prozess-teil-werden-a-905880.html

Nereus
16.06.2013, 22:04
Hm, wir wissen es nicht...Die Zelle braucht ja nicht mal überraschend gefilzt werden, konnte ja auch ganz normal bei der Posteingangskontrolle gefunden worden sein.......Die "Codes" sind jedenfalls Quark, zumindest ein willkürliches "18 Grad", da glaub ich auch nicht dran, weil was soll das schon aussagen? .....

Zschäpe ist keine gewöhnliche Untersuchungsgefangene, sondern ein Staatsschutzfall. Wegen Verdunklungsgefahr darf sie weder Mitangeklagte, Zeugen oder politische Freunde anschreiben, außer Grüße an die Oma. Alle aus- und eingehende Post wird kontrolliert. Um Kassiberschmuggelei zu unterbinden, ist der Kontakt mit anderen Gefangenen eingeschränkt, ständige Leibesvisitationen und Zellenduchsuchungen während und nach dem Hofgang sind an der Tagesordnung. Die RAF-Gefangenen konnten nur heimlich über ihre Linksanwälte schriftlich verkehren, wofür mehrere Anwälte zu Haft- und Geldstrafen verurteilt wurden.


Richtig. Es geht einzig und allein darum, in der Öffentlichkeit mittels den mitspielenden Medien das gewünschte Bild zu zeichnen. Auch bei den Medien ist es absolut bekannt, daß gerade bei Untersuchungshäftlingen sowohl die ausgehende wie die eingehende Post mitgelesen und ggf. auch zensiert wird.
Der Inhalt des Briefes ist daher den Ermittlungsbehörden längst bekannt und hat für diese jetzt nur den Wert eines Strohhalmes, im offensichtlich nicht ganz wie gewünscht laufenden Prozeß die Stimmungslage entsprechend zu beeinflussen. Denn das Schlimmste wäre, wenn in der Öffentlichkeit Zweifel entstehen würden.

Auch richtig. Es geht darum, der breiten Masse das gewünschte Bild zu suggerieren.
Wer sich nicht tiefer und kritischer mit der Sache befaßt, wird das glauben, was ihm vorgesetzt wird: 99,5% der Bevölkerung unterliegen dieser Manipulation ihrer Gehirnwindungen und glauben das, was sie über die Medien erfahren.
Der beste Beweis für dieses Vorgehen wurde geliefert, als schon ohne daß überhaupt Anklage erhoben war, das "Urteil" auf den Gedenktafeln für die Opfer verkündet und Belohnungen ausbezahlt wurden.

Genau so ist es! Wir leben offenbar in einer Gesinnungsdiktatur.

Wie die Linksfront ihre Feinde, sogenannte Rechte, auch „Nazis” genannt, an verbotenen und nicht verbotenen Symbolen erkennen will, um diese militant mit individuellem Terror bekämpfen zu können. Die „Quark-Codes" hier:


Rechtsextreme Symbole und Zeichen
Anhänger der internationalen rechtsextremen Szene bedienen sich bestimmter Symbole und Zeichen, um ihre Gesinnung in der Öffentlichkeit zu zeigen. Wie alle Symbole dienen sie dem schnellen Wiedererkennen, stellen also einen gruppen- und länderübergreifenden Code dar. Nach deutschem Recht wird das öffentliche Zeigen fast aller rechtsextremen Symbole oder Kennzeichen nach § 86 StGB (Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen) und § 86a StGB (Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen) bestraft.
Nachfolgend aufgeführten Buchstaben oder Zahlen haben sich in der Neonazi-Szene etabliert und werden in dieser Form z. B. als nicht strafbare Version für verfassungswidrige Symbole oder Parolen verwendet. Verwendung finden diese Abkürzungen zum Beispiel als Aufdruck oder Aufnäher von Kleidungsstücken wie Baseballkappen, T-Shirts usw. oder auch als Ergänzung zu Unterschriften bei Texten, Demonstrations-Bannern und Fahnen, CD-Beiheften oder Plattencovern etc., um die eigene Gesinnung zu zeigen....
http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextreme_Symbole_und_Zeichen

Linksfaschistischer Terror gegen unerwünschte Kleidung, die der Linksfront als angebliche „Nazi-Symbole” gelten.
Boykotthetze der Zwickauer Linksfront gegen ein freiheitliches Sportbekleidungsgeschäft, welches nach der DDR-Uniformität bunte Mode aus Skandinavien, England und Amerika anbietet.


Aktionsbündnis gegen den Naziladen »The Last Resort«
„Baumhaus“ e.V. Zwickau, Roter Baum e.V. Ortsgruppe Zwickau
- „BiBaB“ e.V. Meerane, Bunt ist Besser als Braun e.V.
- DGB Jugend Vogtland-Zwickau
- Freya-Maria Klinger, Mitglied des Sächsischen Landtages
- Front Deutscher Äpfel, Gau Westsachsen
- Gruppe ARTZ, Analyse Recherche Transfer Zwickau
- Grüne Jugend Zwickau
- Junge Linke Zwickau
- Jusos Zwickau, Jugendorganisation der SPD Zwickau
- Ladenschluss-Bündnis-Sachsen
- Monika Lazar, Mitglied des Bundestages
- RAA Sachsen e.V., Opferberatung für Betroffene rechter Gewalt
- Uwe Adamczyk, MdL a.D.
- VVN-BdA Zwickau, Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der AntifaschistInnen
http://www.zwickauer-demokratie-buendnis.de/nachrichten.3/items/pressemitteilung-des-aktionsbuendnis-gegen-den-naziladen-the-last-resort-vom-01-september-2009.html

Linke „Staatsfeindlichkeit”: Angeblich unerwünschte und verbotene „Nazi-Symbole” bei Postempfang und Bücherbestellungen des Mitangeklagten Wohllebens.

23.12.12 - Karl_Murx
teilt einen Pressebericht mit, wonach in der Zelle des U-Häftlings Wohlleben angeblich „Nazi-Post” gefunden worden sei.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5929518&viewfull=1#post5929518

23.12.12. – Nereus
teilt den SPIEGEL-Bericht vom 16.12.2012 mit, wonach aus einer Bücherbestellung Wohllebens „Nazi-Gesinnung” nach linkem Verständnis ersichtlich sein soll:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5930566&viewfull=1#post5930566

23.12.12 –Nereus
beantwortet Karl_Murx Mitteilung und bringt weitere Beispiele für die offensichtliche SOZI-Kampagne, dem Wohlleben eine permanente „Nazi-Gesinnung” über eine angebliche Postausschmückung mit verbotenen Symbolen zu unterstellen.:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5931378&viewfull=1#post5931378

fatalist
17.06.2013, 02:51
Laß Dich nicht auf die Rolle schieben!

Alles nur geheimer Nervenkrieg.
Ja, alles richtig, aber ich wollte meinem Empfinden von Ekel und tiefer Abscheu Ausdruck verleihen.

Es werden immerhin mit dieser Staatsinszenierung "NSU-Komplex" 10 Morde auf das Übelste lächerlich gemacht.

bernhard44
17.06.2013, 03:39
Zschäpe ist keine gewöhnliche Untersuchungsgefangene, sondern ein Staatsschutzfall. Wegen Verdunklungsgefahr darf sie weder Mitangeklagte, Zeugen oder politische Freunde anschreiben, außer Grüße an die Oma. Alle aus- und eingehende Post wird kontrolliert. Um Kassiberschmuggelei zu unterbinden, ist der Kontakt mit anderen Gefangenen eingeschränkt, ständige Leibesvisitationen und Zellenduchsuchungen während und nach dem Hofgang sind an der Tagesordnung. Die RAF-Gefangenen konnten nur heimlich über ihre Linksanwälte schriftlich verkehren, wofür mehrere Anwälte zu Haft- und Geldstrafen verurteilt wurden.



Genau so ist es! Wir leben offenbar in einer Gesinnungsdiktatur.

Wie die Linksfront ihre Feinde, sogenannte Rechte, auch „Nazis” genannt, an verbotenen und nicht verbotenen Symbolen erkennen will, um diese militant mit individuellem Terror bekämpfen zu können. Die „Quark-Codes" hier:


http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextreme_Symbole_und_Zeichen

Linksfaschistischer Terror gegen unerwünschte Kleidung, die der Linksfront als angebliche „Nazi-Symbole” gelten.
Boykotthetze der Zwickauer Linksfront gegen ein freiheitliches Sportbekleidungsgeschäft, welches nach der DDR-Uniformität bunte Mode aus Skandinavien, England und Amerika anbietet.


http://www.zwickauer-demokratie-buendnis.de/nachrichten.3/items/pressemitteilung-des-aktionsbuendnis-gegen-den-naziladen-the-last-resort-vom-01-september-2009.html

Linke „Staatsfeindlichkeit”: Angeblich unerwünschte und verbotene „Nazi-Symbole” bei Postempfang und Bücherbestellungen des Mitangeklagten Wohllebens.

23.12.12 - Karl_Murx
teilt einen Pressebericht mit, wonach in der Zelle des U-Häftlings Wohlleben angeblich „Nazi-Post” gefunden worden sei.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5929518&viewfull=1#post5929518

23.12.12. – Nereus
teilt den SPIEGEL-Bericht vom 16.12.2012 mit, wonach aus einer Bücherbestellung Wohllebens „Nazi-Gesinnung” nach linkem Verständnis ersichtlich sein soll:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5930566&viewfull=1#post5930566

23.12.12 –Nereus
beantwortet Karl_Murx Mitteilung und bringt weitere Beispiele für die offensichtliche SOZI-Kampagne, dem Wohlleben eine permanente „Nazi-Gesinnung” über eine angebliche Postausschmückung mit verbotenen Symbolen zu unterstellen.:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5931378&viewfull=1#post5931378

der Brief ist bestimmt nicht zufällig ausgewählt worden um Stimmung zu erzeugen.


Der lange, handschriftliche Brief war bei der Kontrolle von Zschäpes Post nicht beanstandet worden, weil das Oberlandesgericht München die teilweise sehr persönlichen Zeilen offenbar für irrelevant hielt. Beschlagnahmt wurde das Schreiben erst in der Justizvollzugsanstalt Bielefeld-Senne.

http://www.taz.de/Bete-schepe-im-NSU-Prozess/!118177/

fatalist
17.06.2013, 03:57
NSU-Untersuchungsausschuss: Ausschuss widmet sich „Krokus“

http://www.berliner-zeitung.de/politik/nsu-untersuchungsausschuss-ausschuss-widmet-sich--krokus-,10808018,23364952.html

16.6.2013
Von Andreas Förster
Der schreibt Schwachsinn:


Auf „Krokus“ waren die Abgeordneten erst vor einigen Wochen aufmerksam geworden.
Das stimmt nicht. Er schreibt ja selbst, dass die Senghaas/Gronbach seit über einem Jahr die PUA-Leute mit Mails bombardiert haben.


In einer Akte des Generalbundesanwalts war von den Aussagen einer ehemaligen V-Frau des Landesamtes für Verfassungsschutz (LCD) Baden-Württemberg und ihres Lebensgefährten über den NSU und den Heilbronner Polizistenmord die Rede. Die beiden hatten nach dem Auffliegen des NSU erzählt, dass Neonazis aus Schwäbisch Hall in den Überfall vom 25. April 2007 verwickelt gewesen sein sollen. Bei dem Überfall war die Polizistin Michels Reisewetter getötet und ihr Kollege Michael Arnold lebensgefährlich verletzt worden.

Außerdem soll eine Krankenschwester NPD-Kreise über den Gesundheitszustand von Arnold unterrichtet haben, der damals auf ihrer Station lag. Schließlich will „Krokus“ sich noch an eine Tupperparty in Ludwigsburg erinnert haben, auf der sie eine Ostdeutsche namens Mandy kennengelernt hatte. Bei dieser Mandy soll es sich um Beate Zschäpe gehandelt haben.
Auch das ist der Inhalt von Mails des Duos Senghaas/Krokus, und zwar von Mails an die Bundesanwaltschaft.
Dieselben Mails haben auch die Verfassungsschützer, LKA, Abgeordnete, Journalisten, die Antifa (Wetzel etc) bekommen.

Bei Andreas Förster liest sich das jetzt wie eine frühe Aussage, aus 2007 oder so, dabei sind es Mails aus 2012.
Bauernfängerei eines Antifa-nahen Journalisten?


Als wenig glaubwürdig eingeschätzt

Petra K. hat sich seit gut einem Jahr mehrfach an den Verfassungsschutz, das Landeskriminalamt und Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses gewandt. Weil sie so hartnäckig an ihrer Version festhält und den Behörden Vertuschung vorwirft, will sich der Ausschuss jetzt mit dem Fall befassen.
Na bitte, es geht doch. So stimmt der Sachverhalt schon eher.



Allerdings werden die Aussagen von „Krokus“ und ihrem Lebensgefährten Alexander G. von Ermittlern und vielen Ausschussmitgliedern als wenig glaubwürdig eingeschätzt. Tatsächlich erbrachten die Ermittlungen im vergangenen Jahr keine Belege dafür, dass die Angaben der beiden stichhaltig sein könnten. Auch die Krankenschwester, die seinerzeit den verletzten Polizisten betreute und angeblich mit Neonazis in Kontakt stand, wurde ausfindig gemacht und vernommen, ohne dass sich der Verdacht gegen sie erhärten ließ.
"Blumenkind" schrieb, sie wäre "spurlos verschwunden", dabei hat sie lediglich geheiratet und ist zu ihrem Ehemann verzogen.
Sie fiel aus allen Wolken, als das BKA vor der Tür stand.


Keinen Beleg gibt es zudem für Petra K.s Angaben, sie habe bereits im Mai 2007 ihren Verbindungsführer beim LKR über das Interesse der Neonazis am Gesundheitszustand Arnolds informiert. In den „Krokus“-Unterlagen befinden sich keine entsprechenden Vermerke; außerdem wurde K. erst im Juni oder Juli 2007 als V-Frau verpflichtet. In einem Ermittlungsvermerk heißt es zusammenfassend, es dränge sich der Verdacht auf, K. und G. hätten Fakten „weiter angereichert, um den Anschein zu erwecken, dass sie über Insiderwissen zur Tat in Heilbronn und zur rechten Szene verfügen“.
Unser Reden hier seit Monaten. Liest Förster hier auch mit?


Petra K. bleibt jedoch bei ihrer Version. Dem Spiegel sagte sie, sie habe seinerzeit die Information über die Ausspähung im Krankenhaus unmittelbar an ihren Verbindungsführer weitergegeben. Der Beamte jedoch habe sie aufgefordert, sich aus der Sache herauszuhalten.

Petra K., die sich einst selbst als Informantin angeboten hatte, arbeitete von 2007 bis 2011 für das Stuttgarter LfV. Aus der rechtsextremen Szene stammt sie nicht; sie war allerdings befreundet mit einer Friseurin aus Schwäbisch Hall, die in der NPD aktiv war. Für den Verfassungsschutz waren diese „Second-Hand-Informationen“ allerdings wenig brauchbar.
Nein, sie war befreundet mit Sigrun H., die damals ca. 2006 mit der lokalen NPD-Grösse Brodbeck neu liiert war, was Petra Senghaas veranlasste zur Polizei zu rennen. Die Polizei reichte Senghaas dann an das LfV weiter, als "den geborenen Spitzel"
Eine solche Beschreibung heisst nichts Anderes als: "Sie würde ihre eigene Mutter verkaufen". Wenig schmeichelhaft.



Und so wurde „Krokus“ beauftragt, einerseits Informationen über den rechtsextremen Grabert-Verlag zu beschaffen, der revisionistische und volksverhetzende Bücher vertreibt. Als zweites Aufklärungsobjekt wurde „Krokus“ die Partei Die Linke übertragen. Dort sammelte sie bei Parteiverbänden und Abgeordneten Unterlagen ein und reichte E-Mails an das LfV weiter. 2011 bot sie dem LfV schließlich an, auch im Bereich der Organisierten Kriminalität zu spionieren. Das LfV versuchte vergeblich, den Eifer seiner V-Frau zu bremsen. Ende 2011 beendete man die Zusammenarbeit mit „Krokus“.
"Krokus nervt", schrieb das ND Ende Mai 2013. Damals schon das LfV, später dann Presse, Abgeordnete usw.

Die neuesten Kommentare bei "Machtelite.wordpress.com" sollte man mal lesen, da melden sich jetzt die Leute zu Wort, die die Beiden verleumdet haben. Sehr lesenswert, "warum setzte WDR 5 Beitrag ab"

http://machtelite.wordpress.com/2013/05/05/warum-setzte-wdr-5-beitrag-uber-nsu-ausschuss-ab/#comment-1125

lorenz90
17.06.2013, 04:04
Ihr Leben sei eine Reise durch den Wahnsinn gewesen, durch Licht und Dunkelheit.


also wenn Beate hier "geheime Botschaften" verbreitet dann höchstens den Verweis auf dieses Lied:

https://www.youtube.com/watch?v=8Q_2P61PzGM

fatalist
17.06.2013, 04:29
Neben allerlei Blödsinn schreibt Gronbach ja zwischendurch auch Interessantes auf "Machtelite":


Der Wind drehte sich schon, Martin Arnold war wohl doch bei klarem Verstand und konnte sich erinnern. Da geht es nicht um die letzten Sekunden sondern die Jahre zuvor.
Martin Arnold war im KKK, und zwar als der Spitzel des BfV, wo sein Stief-Papa Referatsleiter ist, laut "Kontextwochenzeitung" Thomas Moser. Das BfV wollte wissen, was das LfV da mit seinem KKK so treibt. Thorsten D. vom LfV war immerhin Vize-Chef des KKK in Schwäbisch Hall, und "Chef" Achim Schmidt will ihn Jahre später im TV bei "Die Auswanderer" gesehen haben. Zu ihm nach Nordamerika soll ja dann Olga Widerspan "nach Heilbronn" laut Gronbach geflohen sein... was für fantasiereiche Geschichten, er sollte Krimis schreiben :dg:



BFV & LFV gründen KKK, d.h. Staat gründet rassistischen Geheimbund wo nur altbekannte Neonazis unter zwei VPs andocken. Sind wir mal ehrlich, würden wir da als Beamte heute hin stehen und nach 10 Morden, incl. Polizistin auch nur ein Ansatz einräumen? Es ist nicht schwer zu erraten, wer ausser Kiesewetters Chef Timo H. und Kollege Jörg W. sonst noch bei diesem KKK war: Arnold und Kiesewetter.

Variante: Wenn Kiesewetter nicht im KKK war, weil sie erst später in diese Einheit nach Böblingen kam, dann kann es auch so gewesen sein, dass Arnold ihr davon erzählte.

Es ist jedenfalls Fakt, dass:

- KWs Patenonkel, Staatsschutz-Polizist aus Saalfeld 2007 sagte, ihr Tod hätte was mit den Türkenmorden zu tun.

- KW vorzeitig aus dem Urlaub zurück nach Heilbronn kam, weil ihr Chef sie anrief.
Was er ihr sagte muss derart interessant gewesen sein, dass KW die Kirmes daheim sausen liess und zum Dienst kam.

- KW und Arnold NACH der Mittagspause zur Theresienwiese, Trafohaus fuhren, wo sie angeblich in den Kopf geschossen wurden. Angeblich heisst: Sie wurden dort aufgefunden.
Der Chef war nicht weit entfernt im Hauptbahnhof, heisst es.

Sicher ist gar nichts, auch nicht der Ort des Todes, auch nicht der Zeitpunkt, das sollte man ja bei den Uwes in Eisenach gelernt haben. Geheimdienste sind involviert, heisst: Sicher ist nichts, egal wie oft es berichtet wurde.


Es wurde ja geschrieben, dass weitere Polizisten, darunter mindestens eine Polizistin, dort Mitglied waren.
Nur die Namen wurden nicht veröffentlicht. Weil... aufklären will man ja gar nicht.
Sonst wären ja die Phantombilder der Mörder schon 2007 veröffentlicht worden, gelle?



Klar ist es inzwischen Wahlpolitik angesagt. Ströbele deckt seinen Kumpel Uli Sckerl, ist uns ehrlich gesagt egal. Uns interessiert keine Politik. Witziger weise stellt sich Gall und Konsorten vor Versager, die unter CDU / FDP agierten.
"Lieber Uli, Liebe Ioanna", so stand es geschrieben in der Mail von Ströbeles Bürofuzzi Christian Busold.
Betreff: NSU-Krokus

Wer ist Ioanna?

Uli ist Uli Sckerl.


Grüne fordern Aufklärung über “Islamhasser” (http://www.pi-news.net/2013/01/grune-fordern-aufklarung-uber-islamhasser/)


http://www.pi-news.net/wp/uploads/2013/01/skerl.jpg (http://www.pi-news.net/2013/01/grune-fordern-aufklarung-uber-islamhasser/)

Die Kampagne der Heilbronner Stimme gegen den Islamkritiker Michael Mannheimer (PI berichtete) trägt erste Früchte: Der innenpolitische Sprecher der Grünen im baden-württembergischen Landtag, Hans-Ulrich Sckerl (Foto), hat jetzt bei Innenminister Reinhold Gall Aufklärung darüber verlangt, warum ein “Islamhasser” wie Mannheimer jemals bei der Polizei einen Vortrag halten durfte.

Ja, rein optisch schon erkannt: Kumpel von Ströbele :haha:

fatalist
17.06.2013, 05:13
Die Vertuschung des Staates in Bezug auf die Täter von Heilbronn ging ungefähr so:

- Staatsanwalt, als Chef der SOKO Parkplatz, stuft auf Weisung von oben die Augenzeugen und deren Phantombilder als unwichtig ab.
Die Phantombilder mit den Mördern drauf werden nicht veröffentlicht. Die Parallelen zum Fall Buback springen mich quasi an. :aggr:


- Der überlebende Martin Arnold, der nach nur 4 Monaten bereits wieder Dienst schob (!!!) , wurde jahrelang als "kann sich an nichts erinnern" beschrieben, also versteckt, unter fleissiger Komplizenschaft der Presse. Insbesondere Die Stimme aus Heilbronn wurde ja nicht müde zu betonen, dass Arnold sich an rein gar nichts erinnern konnte.
Er konnte sehr wohl, Beschreibung, Phantombild, alles da, wurde aber nie veröffentlicht.

- Kiesewetters Patenonkel "Türkenmord-Verbindung" Mike W. bekam einen Maulkorb schon 2007. Er schweigt seitdem und versündigt sich mit seinem Schweigen an seiner ermordeten Patentochter. Ich schreibe besser nicht, was ich von dem halte...

- Kiesewetters Kollegen und Chefs bekamen ebenfalls einen Maulkorb verpasst und halten sich daran.
Untertanen-Mentalität, das ist Verrat an Kiesewetter, oder aber sie sind selber involviert. "Honeypot KKK" könnte in diesem Fall Desinfomation sein.

Die Frage bleibt dieselbe: Was war so wichtig, um sogar einen Polizistenmord zu vertuschen?
Warum reden die Wissenden aus der Soko Parkplatz nicht, diese Luschen? Feiglinge!
Nicht einmal anonym reden sie, was für eine feige Bande.

Warum reden die Wissenden aus der BAO Bosporus nicht? Die von der Kripo Nürnberg?
Dieselbe Untertanen-Mentalität. Zum Kotzen :kotz:

Es muss kein Kollegenmord unter Polizisten sein, es kann aber. Auszuschliessen ist gar nichts.
Meine Meinung ist aber, dass die Phantombilder einen Angehörigen eines befreundeten Dienstes zeigen, und die grosse Vertuschung diesem Umstand geschuldet ist. Sie setzte schon 1 Tag nach dem Mord ein, als die Soko gebildet wurde, und man dort die privaten Mails von Kiesewetter "vergass" zu sichern.

So etwas vergisst man nicht. Das ist eine Lüge. Eine unter vielen. Teil der Vertuschung.
Diese Mails wurden gesichert. Und verschwiegen bis heute. Wie die Phantombilder.

fatalist
17.06.2013, 05:42
Ah ja, hier ist ja auch IOANNA, die "liebe Ioanna" aus der Mail von Ströbeles Büro.


Ioanna Papadopoulou
Juristin


http://www.gruene-landtag-bw.de/typo3temp/pics/a1a64fb960.jpg (http://www.gruene-landtag-bw.de/fileadmin/media/LTF/bawue_gruenefraktion_de/Papadopoulou_Ioanna.jpg)
Ioanna Papadopoulou hat an der Universität Tübingen Rechtswissenschaften studiert. Nach dem Referendariat in Ulm hat sie zunächst für verschiedenen Rechtanwaltskanzleien gearbeitet.
Seit 1997 ist sie mit Unterbrechungen für die Fraktion Grüne in verschiedenen Funktionen für die Bereiche Innen/Recht und Integration juristisch tätig gewesen.



Von Mai 2011 bis Februar 2012 war sie Büroleiterin der Ministerin im Staatsministerium Baden-Württemberg. Seit Mitte Februar 2012 ist sie in der Fraktion für die Innenpolitik zuständig.

Da ist der Weg zum Innenministerium als vorgesetzter Behörde von LKA und LfV ja nicht so sehr weit, wenn man denn Regierungspartei ist.

http://www.gruene-landtag-bw.de/mitarbeiterinnen/parlamentarische-beraterinnen/ioanna-papadopoulou.html


Jetzt müssen wir ja nur noch herausfinden, warum ausgerechnet GRÜNE Politiker Morde aus 2000-2007 decken.
Insbesondere die "im Ländle" stattgefundenen Verbrechen: Doppelkopfschuss Heilbronn 2007. KKK in Schwäbisch Hall

Und schon bin ich wieder beim "Killer eines ausländischen befreundeten Dienstes", unterschlagenen Phantombildern seit 2007, einer gross angelegten Vertuschung des Staates, also damals CDU/FDP in Fortsetzung durch Grün/ROT.

Mossad.

BoB
17.06.2013, 06:24
Zschäpe ist keine gewöhnliche Untersuchungsgefangene, sondern ein Staatsschutzfall. Wegen Verdunklungsgefahr darf sie weder Mitangeklagte, Zeugen oder politische Freunde anschreiben, außer Grüße an die Oma. Alle aus- und eingehende Post wird kontrolliert. Um Kassiberschmuggelei zu unterbinden, ist der Kontakt mit anderen Gefangenen eingeschränkt, ständige Leibesvisitationen und Zellenduchsuchungen während und nach dem Hofgang sind an der Tagesordnung. Die RAF-Gefangenen konnten nur heimlich über ihre Linksanwälte schriftlich verkehren, wofür mehrere Anwälte zu Haft- und Geldstrafen verurteilt wurden.

Bis hierhin kann ich folgen und zustimmen. Neue Erklärung in der Welt (http://www.welt.de/politik/deutschland/article117155709/Rundliche-Handschrift-und-sexuelle-Andeutungen.html), warum dieser Brief nach Monaten auf einmal auftaucht:

Das mit rundlicher Mädchenhandschrift verfasste Schreiben wurde schon vor Prozessbeginn in der Bielefelder JVA entdeckt, allerdings zufällig. Nebenklage-Anwälte wie Daimagüler haben es allerdings erst in der vergangenen Woche mit einer Dokumentennachlieferung bekommen.

Ich finde diese Erklärung schlüssiger:


Faktenverdreher Schulze ist "out", "flaming" Sexobjekt Beate ist "in"



Linksfaschistischer Terror gegen unerwünschte Kleidung, die der Linksfront als angebliche „Nazi-Symbole” gelten.
Boykotthetze der Zwickauer Linksfront gegen ein freiheitliches Sportbekleidungsgeschäft, welches nach der DDR-Uniformität bunte Mode aus Skandinavien, England und Amerika anbietet.

Ich versuche ja wirklich, beim Thema zu bleiben, aber der war gut... Nur die Haare sollten nicht allzu bunt sein, wenn man sich diesen freiheitlichen Sportbekleidungsgeschäften nähert, die auch so gar nichts von Uniformität haben... Stimmt schon, es gibt keine Nazis und schon gar keine Naziläden, höchstens bei KiK, da gibt's alles...
37197
:auro:

fatalist
17.06.2013, 06:25
Das publizistische Netzwerk der linken Journalisten umfasst den "Machtelite-Blog", der Betreiber dort ist wohl derselbe, der auch beim "FREITAG" als "GOLD STAR FOR ROBOT BOY" schreibt.

http://www.freitag.de/autoren/gsfrb/informantin-krokus-wann-platzt-die-bombe

Dort beim Freitag verlinkt man die Artikel von "Kontext" - Autor Thomas Moser, die wirklich gut sind.

Bei "Machtelite" wird jedoch nicht zensiert, das ist sehr sehr positiv. Die Themen dort sind brisant, vollständig, und es geht wirklich um Aufdeckung von Hintergründen.

Zitat vom "Freitag":

Informantin Krokus:Wann platzt die Bombe ?

NSU-Ausschuss Der NSU-Untersuchungsausschuss wird am 24.6. den V-Frau-Führer von Krokus befragen.Die Informantin und ihr Lebensgefährte kündigen vorab spektakuläre Enthüllungen an
http://img42.imageshack.us/img42/5164/kq8e.jpg (http://imageshack.us/photo/my-images/42/kq8e.jpg/)

Informantin Krokus:Wann platzt die Bombe ? (http://machtelite.wordpress.com/2013/06/16/informantin-krokuswann-platzt-die-bombe/)
Im Ländle brodelt es ganz gewaltig. Die Verbindungen zwischen dem NSU, weiteren Rechtsextremen aus Ostdeutschland und Baden-Württemberg sind nicht von der Hand zu weisen. Umso erstaunlicher ist die konsequent demonstrierte Ahnungslosigkeit des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, das etwa in Person der ehemaligen Referatsleiterin Referatsleiterin im Bereich Rechtsextremismus, Bettina Neumann, den Untersuchungsausschuss des Bundestages für dumm verkaufte, wie die Stuttgarter Zeitung kommentierte:

"Baden-Württemberg war nie die Hochburg des Rechtextremismus – aber es war natürlich auch nicht so, dass es keinen gab."

Der frühere Verfassungsschutzpräsident Baden-Württembergs, Helmut Rannacher "räumte Fehler ein":
„Wir haben nicht weggeschaut, aber wir haben nicht richtig hingeschaut. Das Ergebnis ist desaströs.“

Seine Nachfolgerin Beate Bube behauptete bis Ende 2012 nichts von Kontakten des NSU und anderen ostdeutschen Neo-Nazis nach Baden-Württemberg gewusst zu haben. Ihre Behörde habe über keine eigenen Quelleninformationen über das Treiben des Trios in Baden-Württemberg verfügt:

„Der Verfassungsschutz sitzt nicht auf jedem Sofa.“

Innenminister Gall (SPD) bemühte sich die Involvierung von V-Leuten des Verfassungsschutzes (Achim Schmid, (http://www.taz.de/!111381/)Thomas Richter aka Corelli (http://www.taz.de/!111381/)) bei der Gründung der deutschen Sektion des Ku-Klux-Klan zu verklären und verschleppte die Übermittlung von brisanten Akten über die V-Person Krokus an den Untersuchungsausschuss des Bundestages:

"Wir mussten nur nochmal überprüfen, ob Forderungen der Bundesanwaltschaft erfüllt sind. Das sind immerhin neun Ordner, also umfangreiche Unterlagen, die mit viel Aufwand verbunden sind."

Warum diese Unterlagen nicht bereits 2012 in vollem Umfang nach Berlin geschickt wurden, sondern erst nach Beendigung der Arbeit des Untersuchungsausschusses, verriet Gall nicht. Vielleicht weil in den Akten wichtige Informationen über den Polizistinnenmord von Heilbronn zu lesen sind ?
Die Akten sind sauber, V-Frau Führer Öttinger wird nichts aussagen, und der Autor weiss das auch alles.
Aber er tut so, als stünde eine Sensation bevor.
Kokolores.

Wenn Frau Bube in Stuttgart zurücktreten müsste, so what?
es sind zahlreiche LfV-Fuzzis zurück getreten, und sind die 10 Morde dadurch aufgeklärt worden?
Mitnichten.



Sowohl das Motiv als auch die Umstände des tödlichen Anschlags auf die Polizistin Michèle Kiesewetter und ihren Kollegen Martin A., am 25. April 2007 in Heilbronn, ließen bislang viele Fragen offen. Dass die 22-Jährige und ihr Polizeikollege attackiert wurden, weil sie "als Repräsentanten der wehrhaften Demokratie für die Verteidigung unserer Grundwerte einstanden", wie die Bundesanwaltschaft formulierte, erscheint als Erklärung immer unwahrscheinlicher. Das war und ist Schwachsinn.



Überraschenderweise wird der NSU-Untersuchungsausschuss nun am 24.6. erneut in die Beweisaufnahme eintreten um den V-Frau-Führer von Petra S. aka Krokus zu befragen. Seit der Spiegel sich der Krokus-Spur angenommen hat und zwei JournalistInnen [ :haha: Anmerkung] Petra S. in Irland interviewten und aus Akten zitierten, in denen sie als ‘geborene Quelle’ mit Glaubwürdigkeitsstufe B eingeordnet wurde, berichten auch andere große Mainstreammedien über die Aussagen der Informantin:

"Am 25. April 2007 wurde auf der Heilbronner Theresienwiese die Polizistin Michèle Kiesewetter durch einen Kopfschuss ermordet. Ihr Kollege Martin A. überlebte schwer verletzt. Zu den Taten bekannte sich Jahre später die Terrorgruppe “Nationalsozialistischer Untergrund” (NSU).
Bekannt hat sich nur das APABIZ :cool:



Wenige Tage nach dem Mord hielt sich “Krokus” erneut im Salon von Nelly R. auf. Die Friseurin habe ihr dabei berichtet, ihre Leute würden über eine Krankenschwester den schwer verletzten Polizisten ausspähen, versuchten herauszubekommen, wann er aufwache und ob er sich an etwas erinnere. Wenn dem so sei, werde unter den Rechtsextremisten überlegt, “ob etwas zu tun sei”. Die Information, sagte “Krokus” dem SPIEGEL, habe sie unmittelbar an Rainer Öttinger weitergegeben und später noch einmal nachgefragt, wie er darauf zu reagieren gedenke. Mehrere Namen bekannter Neonazis will sie dabei genannt haben. Öttinger jedoch habe sie aufgefordert, sich aus der Sache herauszuhalten, und sie eindringlich daran erinnert, dass sie eine Geheimhaltungsverpflichtung unterschrieben habe. " (SPON 13.6.2013 (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-untersuchungsausschuss-laedt-v-mann-fuehrer-vor-a-904018.html))
Das geht aus den Akten nicht hervor, und das wird auch Öttinger am 24.6. nicht bestätigen.



Petra S. und ihr Lebensgefährte Alexander G. haben sich in den vergangenen Monaten mit ihren Information sowohl an den NSU-Ausschuss, diverse Journalisten als auch Blogger gewandt.Nachfolgend sind einige Kommentare dokumentiert, die S. und G. im Machtelite-Artikel "Warum setzte WDR 5 Beitrag über NSU-Ausschuss ab ? (http://machtelite.wordpress.com/2013/05/05/warum-setzte-wdr-5-beitrag-uber-nsu-ausschuss-ab/)" verfasst haben. Sie erheben schwere Vorwürfe, gegen Politiker und Behörden. Sollten diese stimmen, dann hätten Baden-Württembergs Behörden ca. 4 Jahre vor dem Auffliegen des NSU konkrete Hinweise auf rechtsextremistische Hintergründe erhalten und diese verheimlicht.
Seit über einem Jahr.
Daher schrieb ja auch das LfV schon im Mai 2012 darüber.
Hier schreibt er eine zielgerichtete Falschinformation, um die Leser zu täuschen.



NSU-Ausschuss-Mitglied Hartfrid Wolff (FDP) hält die Glaubwürdigkeit von Krokus für "schwer einschätzbar", sie werde jetzt "als unsichere Kantonistin abgetan". Das mögliche Motiv für die Zurückhaltung der Akten über Krokus mag Wolff nicht “nicht aussprechen". Das Ausschussmitglied Clemens Binninger (CDU) spricht im Kontext von Krokus und in Bezug auf die Aussagen der ehemaligen V-Person Erbse/Stauffenberg, die dem ehemaligen Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, Günter Stengel, bereits 2003 vom NSU berichtete und fünf Namen nannte (u.a. Mundlos), von einem „Brei von Halbwahrheiten“. Stengel wurde gezielt als "unglaubwürdig" dargestellt, allerdings vor allem von Eva Högl, SPD-Obfrau im PUA. Im Dienst der grünroten Landesregierung. Schreibt er nicht.



Wenn sich nur die Hälfte von dem bewahrheitet, was Krokus und ihr Partner derzeit medial kommentieren, werden große Teile der Geschichte des NSU-Komplexes umgeschrieben werden müssen: ja, wenn...


" Der Beitrag wurde vom WDR abgesetzt, nachdem BW Innenminister Gall persönlich interveniert hatte. Der Journalist A. Senyurt ist an Akten des BND und MAD gelangt, welche eine Verbindung zum verurteilten Rechtsterroristen Alexander Neidlein belegen, als sich dieser als Söldner in Bosnien verdingte. Anstatt nun gegen die Verstrickungen von Verfassungsschutz, KKK und NSU vorzugehen, wurde seitens Baden Württemberg (und soweit bekannt von Bayern unterstüzt) ein Verfahren wegen Geheimnisverrates gegen A. Senyurt eingeleitet.

Durch diesen Beitrag wäre der Eindruck entstanden (gelinde ausgedrückt) daß die NSU ein Gebilde von nachrichtendienstlichen Behörden sein könnte, ähnlich dem KKK in Schwäbisch Hall. Zumindest der Verfassungsschutz seit 2003 gewusst hatte, daß eine rechtsterroristische Struktur mit umfassenden Netzwerk besteht. (...) War ja seine Zelle, wusste er schon 1998, als er sie erschuf.
Immer noch nicht gerafft?

fatalist
17.06.2013, 06:50
weiter Freitag:


Man kann auch getrost das Ammenmärchen des Generalbundesanwalt ad acta legen, dass die NSU nur aus drei Mitgliedern bestand, inzwischen hat nicht nur der ehemalige Verfassungsschutzbeamte Günther Stengel vor dem PUA am 13 September 2012 ausgesagt, ihm wären vom Informant “Staufenberg” “FÜNF” Namen genannt worden in diesem Zusammenhang, sondern auch der ehemalige Präsident des LFV Baden Württemberg Rannacher als damaliger oberster Dienstherr zähneknirschend am 18 April 2013 vor dem PUA eingeräumt, dass so ziemlich alles schief ging was schief gehen konnte. (...)
Jetzt hätten wir gerne 5 oder 6 oder 7 Mitglieder beim NSU, aber ansonsten bleibt alles gleich: Der NSU war es, wer immer das war.
Und Schuld ist "Der Verfassungsschutz". Auch klar. Soll ja so sein.

Gronbach-Senghaas wird zitiert, mit "Fakten", die sie in Irland an der Schafwiese ja gar nicht haben können.
Oder die "die beiden" zugespielt bekamen? Oder einfach Müll?

Im PUA Berlin kommt neuer Ärger auf. Es wurden nur “Zwei Akten” zu Krokus angeliefert, die nach erster Durchsicht eindeutig gesäubert wurden. Scheinbar fehlen 7 Monate des Jahres 2006. Zwei PUA Ausschussmitglieder stellen sich inzwischen auch die Frage, wie Innenminister Gall in seiner Presseerklärung vorgibt, dass Krokus hauptsächlich gegen den KKK in Schwäbisch Hall zwischen 2006 und 2009 eingesetzt werden konnte. Behauptete Innenminister Gall nicht seit 2012 unisono, dass der KKK schon im Jahr 2003 aufgelöst wurde? Man munkelt im PUA, dass der Meldung von Krokus, eine Krankenschwester habe im Krankenhaus Ludwigsburg den schwerverletzten Polizeibeamten Martin Arnold ausgespäht, nie nachgegangen wurde? Wie kann Innenminister Gall behaupten, dieser Hinweis sei nicht verifiziert worden, wenn es keinerlei Ermittlungen der Behörden in Baden Württemberg gab? Es ist weder ein Name ermittelt worden, geschweige wurde eine Vernehmung geführt? Oder hat sich Innenminister Gall diesem persischen Hellseher bedient, welcher schon bei SOKO Bosporus für die Ermittler Kontakt zu einem Mordopfer aufnahm? Innenminister Gall, sie sind ein Lügner, sie sind ein Betrüger und sie sind ein Fälscher, welcher Mörder einer jungen Polizistin deckt und auf mich losgeht. Ich habe als Krokus mein Leben für diesen Rechtsstaat riskiert, Sie haben mir am 3 Mai 2012 zwei ihrer LKA Beamten gesendet, die mich erpresst haben, wenn ich die Wahrheit sagen würde, würde ich für 5 Jahre wegen Geheimnisverrates in Haft kommen? Haben sie diese Aussage auch an den PUA mitgesendet? Wo der eine Staatsschutzbeamte ankreuzte, dass ich nie für das LFV gearbeitet habe? Sie haben mir vier Neonazis auf den Schießstand in meinem Heimatdorf gesendet, am 6 Mai, dies waren Matthias Brodbeck, Patrick Wieschke, Sven Niebler und eine Janna Walther. Als ihre Nazis Bilder mit dem Handy von mir machten und mit Waffen herumfuchtelten, floh ich und habe im LKA angerufen. Die Antwort, jeder Deutsche dürfe sich auf einem Schießstand aufhalten, ich wäre doch nur übersensibilisiert! (...) Kann Jeder behaupten. Strafanzeigen wegen Verleumdung wurden bereits gestellt.



Es gibt ein Interview mit Wolf Wetzel, das erst auf Tisch kommt, wenn sich dieser Öttinger vor dem PUA befindet, das wird der letzte Akt einer LFV Behörde in dieser Geschichte. Theorie des Guerrillakrieges, agieren, nicht reagieren. Wir bestimmen den Zeitpunkt und die Richtung, nicht die gekauften Zeugen in diversen Schutzprogrammen, nicht die Spitzel, welche in Foren sich aufplustern, nicht die staatlich subventionierten Journalisten. Und vielleicht fliegt der Deckel in den nächsten Tage hoch, Günther Stengel war einer der sich stellte, wer weiss, es überlegen bestimmt gerade viele, ob sie auch unter die Räder kommen wollen für ihre Figuren im IM und LFV ect. (...)
Da kommt dann Ex MAD-Jurist und amtierender BFV-Spitzel, Zschäpe-Anwalt Wolfgang Stahl?
Der mit der googelbaren "Geheimnummer"?

Die BND-Tarnfirma aus Jena, bei der "IM Myrte" alias Nicole Schneiders jobbte?

Und das Sexseiten-Chatroom-Mailsystem von Temme, Zschäpe und Kapke und dem Rest der "Nazibrut"?
"So erfuhr Zschäpe am 4.11. vom Tod der Uwes!!" ???

Natürlich die erbse/stauffenberg Enthüllung der 5 Namen, die hier auf Seite 1151 stehen. Und Marcus B. natürlich.

Hab ich was vergessen?


SPON ermittelte diverse Fakten. Klar kommt es von dort noch dicker. Darin ist Spiegel einfach die beste Lösung! Es ist jedoch klar, Wolf Wetzel bringt exklusiv das Interview “Krokus”. (...)

A. S. von TV als Journalist ist auch im Boot. Dh. Experte Wolf mit besten Erfahrungen, Printmedium Spiegel mit sauguten Journalisten die zudem ihr Wort hielten, ein guter Journalist aus TV Richtung. Das wars!"Quelle Machtelite (http://machtelite.wordpress.com/2013/05/05/warum-setzte-wdr-5-beitrag-uber-nsu-ausschuss-ab/)
Wer ist A.S. ? Weiss das jemand?



Christian Ströbele, Mitglied des Parlamentarischen Kontrollgremiums (PKG) des Deutschen Bundestages zur Kontrolle der Geheimdienste:

” Davon, daß Beiträge von Journalisten mit Berichten zum NSU-Komplex nicht gesendet oder solche nicht gedruckt wurden, habe ich hin und wieder gehört. Den konkreten Inhalt der Beiträge kenne ich nicht. Näheres über die Gründe weiß ich auch nicht.”
G 10-Mitglied und "Geheimdienst-Kontrollausschuss"-Mitglied Ströbele weiss gar nichts. Weder zum NSU, noch zu Gladio, noch zum Oktoberfest-Attentat.

Des glaub i net.
Der kleine Feigling Ströbele. Beschützer der Staatsräson, und Protektor von Uli und Ioanna. (siehe Beiträge zuvor). Boah, wird das aber spannend :D

BoB
17.06.2013, 07:23
Da kommt dann Ex MAD-Jurist und amtierender BFV-Spitzel, Zschäpe-Anwalt Wolfgang Stahl?
Der mit der googelbaren "Geheimnummer"?

Interessant, das mit dem MAD, aber was willst du uns damit sagen, verstehe ich nicht?:?


Wer ist A.S. ? Weiss das jemand?

Hat doch Krokus/Gronbach/Blumenkind schon selbst beantwortet, im allerersten Kommentar bei Machtelite:

Der Beitrag wurde vom WDR abgesetzt, nachdem BW Innenminister Gall persönlich interveniert hatte. Der Journalist A. Senyurt ist an Akten des BND und MAD gelangt

Er ist ja auch schon "drin" im Thema:
http://www.hoerzu.de/unterhaltung/aktuelles/zur-verhandlung-gegen-beate-zschaepe
Mehr: http://www.anstageslicht.de/index.php?NAVZU_ID=24&STORY_ID=7&M_STORY_ID=60
und linkedin:http://de.linkedin.com/pub/ahmet-senyurt/9/78b/9b8

PS. Und er könnte Autor des WDR5-Beitrages sein, Machtelite:

Ob der Kölner Journalist Ahmet Senyurt Urheber der Reportage ist, wie ein Kommentator dieses Artikels schreibt, kann derzeit nicht verifiziert werden.

BoB
17.06.2013, 07:31
aber was willst du uns damit sagen, verstehe ich nicht?:?

Ah, ich glaub, ich hab's: kommt unter die Räder bzw. ans Licht, so wie die folgenden in der Auflistung?!

fatalist
17.06.2013, 07:35
Gestatten, Thomas "Corelli" Richter unverpixelt.

http://gamma.noblogs.org/files/2012/10/hs_richter.jpg


"Unser Mann beim MI6", Abteilung Gladio :cool:
http://gamma.noblogs.org/archives/1221


Und dann wäre da noch "Piato", gerne auch mal "Piatto", der früher einmal Carsten Szczepanski hiess, und bereits im Sommer 2000 im Zeugenschutzprogramm verschwand. Welchen Namen bekam er? Was tat er von 2000-2011?

Ich meine, das ist doch merkwürdig: Da verschwindet ein Piato Mitte 2000 Im Zeugenschutzprogramm, im September 2000 der erste Dönermord...


Jüngst erinnerte eine hervorragende Recherche der Tageszeitung Neues Deutschland an den Fall des V-Mannes “Piato” aus Königs Wusterhausen. Der war 1995 wegen versuchten Mordes an einem Asylsuchenden verurteilt worden. Drei Jahre später war “Piato” wieder frei: Unter Vorspiegelung falscher Tatsachen hat der Verfassungsschutz Hafterleichterungen und dann die vorzeitige Entlassung erreicht. Der Spitzel ging daraufhin und womöglich mit amtlicher Billigung nach Chemnitz und berichtete den Behörden über das dortige NSU-Umfeld. Namentlich ging es um die “Blood & Honour”-Sektion und deren Versuch, Waffen zu besorgen. http://gamma.noblogs.org/archives/1319

Immer noch Piato:

Ein Abteilungsleiter hat der Geheimdienstchefin Winfriede Schreiber Informationen über »Piato« zusammengetragen: Der V-Mann »gab als bundesweit einzige Informationsquelle weiterführende Hinweise auf den Verbleib dreier flüchtiger Neonazis aus Thüringen«.

Der V-Mann hieß, bevor man ihn [2000] im Zeugenschutzprogramm versteckte, Carsten Szczepanski. Die drei flüchtigen Neonazis aus Thüringen – das waren die beiden toten NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sowie die angeklagte Beate Zschäpe.

Woidke behauptet, dass sich alle Akten über »Piatos« Nähe zu den Dreien beim NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages befinden. Wie »nd«-Recherchen ergaben, fehlen wichtige Teile. Zudem hat er seinen Geheimdienstlern vor der Weitergabe eine hemmungslose Schwärzungsorgie gegönnt.


Szczepanski ist so ziemlich das Widerlichste, was Neonazis aufzubieten haben. Diese Meinung vertritt nicht irgendein ideologieharter Linker, sondern der Bundesanwalt Hans-Jürgen Förster. Als der im November 1996 als frisch ernannter Verfassungsschutzchef in Potsdam feststellte, dass Szczepanski »sein« V-Mann war, wollte er den Typen rasch los werden. Vorsichtshalber fragte er seinen Minister. Der hieß damals Alwin Ziel. Auch er sei aus allen Wolken gefallen, bestätigte der heutige SPD-Landtagsabgeordnete. http://www.nsu-watch.info/2013/01/die-quelle-und-der-prasident/ Und fragte Ignaz Bubis. Soweit klar, Ignaz "erlaubte".

Zudem hat er seinen Geheimdienstlern vor der Weitergabe eine hemmungslose Schwärzungsorgie gegönnt.
Ausländische Dienste, das wird IMMER geschwärzt.

CIA oder Mossad?

fatalist
17.06.2013, 07:37
Ah, ich glaub, ich hab's: kommt unter die Räder bzw. ans Licht, so wie die folgenden in der Auflistung?!
Ja, das war vor Deiner Zeit hier, als Blumenkind diese Aussagen machte, hier im Strang.
Alles so 10. bis 13. Mai 2013, aber das sind ein paar mehr Seiten ;)

fatalist
17.06.2013, 07:55
Hat doch Krokus/Gronbach/Blumenkind schon selbst beantwortet, im allerersten Kommentar bei Machtelite:

PS. Und er könnte Autor des WDR5-Beitrages sein, Machtelite:
Dass ich ab und zu ein paar Aussetzer habe ist bekannt.
Bin aber nicht der Einzige ;)

Also Kurde Senyurt, der die DITIB nicht mag. Nun, die mag ich auch nicht.
http://www.ifp-kma.de/ausbildung/studienbegleitende-journalistenausbildung/spezialseminar-2011

http://ifp-kma.guter-punkt.de/CMS/sites/default/files//upload/senyurt.jpg

Der Muslim Markt, also die türkischen Nationalisten, die DITIB-Fans, die mögen ihn nicht.


Dass ausgerechnet Ahmet Senyurt einer der beste Kenner der europäischen Islamisten-Szene sein soll, dürfte wohl jeden überrascht haben (wahrscheinlich auch ihn selbst)! Mit solcherlei Aussagen soll wahrscheinlich überdeckt werden, dass kein einziger halbwegs anerkannter Islamexperte für das Buch gewonnen werden konnte!
http://www.muslim-markt.de/wtc/ulfkotte/ulfkotte45.htm

Okay, Ulfkotte mögen sie auch nicht. Verständlich :)

Aber wie bekommen wir denn jetzt den Bogen zum BND und zu GLADIO?
Kroatien ist Bullshit, lange her und keine Vertuschung von Morden 2007 wert.

fatalist
17.06.2013, 08:20
Hat doch Krokus/Gronbach/Blumenkind schon selbst beantwortet, im allerersten Kommentar bei Machtelite:
Ja und Nein. Der Name des Redakteurs stimmt, aber das "typische Vermischen von Wahrheit und Fiktion" ist schon gut:

Der allererste Kommentar lautet dort (1.Hälfte) :


Krokus

6. Mai 2013 um 12:27 vormittags (http://machtelite.wordpress.com/2013/05/05/warum-setzte-wdr-5-beitrag-uber-nsu-ausschuss-ab/#comment-820)


Der Beitrag wurde vom WDR abgesetzt, nachdem BW Innenminister Gall persönlich interveniert hatte. Der Journalist A. Senyurt ist an Akten des BND und MAD gelangt, welche eine Verbindung zum verurteilten Rechtsterroristen Alexander Neidlein belegen, als sich dieser als Söldner in Bosnien verdingte. Anstatt nun gegen die Verstrickungen von Verfassungsschutz, KKK und NSU vorzugehen, wurde seitens Baden Württemberg (und soweit bekannt von Bayern unterstüzt) ein Verfahren wegen Geheimnisverrates gegen A. Senyurt eingeleitet.


Durch diesen Beitrag wäre der Eindruck entstanden (gelinde ausgedrückt) daß die NSU ein Gebilde von nachrichtendienstlichen Behörden sein könnte, ähnlich dem KKK in Schwäbisch Hall. Zumindest der Verfassungsschutz seit 2003 gewusst hatte, daß eine rechtsterroristische Struktur mit umfassenden Netzwerk besteht.
schwarz = Fakten
rot = Fiktion

Einstieg in die Märchen, die hier auf Seite 1151 beginnen.

Nun stellt sich ja die Frage, warum dieser Journalist A. Senyurt nicht klargestellt hat, was denn Inhalt seines abgesetzten Beitrags hätte sein sollen. Das fällt doch auf, dass er es nicht einmal "unscharf angedeutet hat", sondern total schweigt. Weil es der Einstieg zur Krokus-Story sein sollte, von Anfang an so geplant.
Klar, ne?

Was hat denn dieser Senyurt mit dem BND zu tun gehabt? Wann, und in welchen Bereichen?


http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerland-Gruppe Sauerland-Gruppe



Peter Gerhardt, Ahmet Senyurt: Terroristenjagd im Sauerland. Wie das BKA ein Blutbad verhinderte. ARD-Dokumentation, 2. März 2009 (Video (http://www.youtube.com/watch?v=0kA8hUpMDWc&hl=de), 45 Minuten, auf YouTube (http://de.wikipedia.org/wiki/YouTube)).

Klar, Sauerlandterror war ein Fake, BKA führte Regie bei der Aufarbeitung, BND Gladio inszenierte.

Und hier hatte Senyurt mit Sicherheit auch mit dem BND zu tun:
2005

BKA-Dossier - Schützte der BND Al-Kaida Attentäter?von Bericht: Thomas Berndt, Ahmet Senyurt
http://www.ndr.de/regional/deutschlandflagge100_v-ardteaserwidescreen.jpg


Möglicherweise hätte man Terroranschläge mit vielen Toten verhindern können. Denn der Bundesnachrichtendienst soll angeblich polizeiliche Maßnahmen gegen einen hochrangigen Al-Kaida Terroristen verhindert haben. Diesen schwerwiegenden Verdacht äußert das Bundeskriminalamt (BKA) in einem internen Dossier. Demnach sei der mutmaßlich Top-Terrorist Louai Sakra Ende 2001 in der Nähe von Stuttgart untergetaucht. Nachdem er ins Visier der Polizei geraten sei, sei er spurlos verschwunden.
Das BKA verdächtigt in seinem Bericht den Bundesnachrichtendienst, Sakra die Flucht nach Syrien ermöglicht zu haben, um weitere Ermittlungen gegen ihn zu verhindern. Angeblich, so heißt es weiter, habe Sakra unter anderem für den syrischen Geheimdienst gearbeitet und Informationen aus der Al-Kaida Führungsriege geliefert. Nach dieser Darstellung hat der BND den Syrern offenbar helfen wollen, seinen Informanten nicht an die deutschen Ermittlungsbehörden zu verlieren.
Nach seiner Flucht aus Deutschland ist Sakra nach Erkenntnissen der Polizei wieder aktiv geworden: Ihm wird vorgeworfen, für Terroranschläge wie den in Istanbul 2003 und für Hinrichtungen im Irak mitverantwortlich zu sein. Geheimdienstkreise dementieren die Ausführungen des BKA. Die Darstellung sei irreführend. Sakra sei nicht in Stuttgart gewesen und eine "Fluchthilfe" habe es nie gegeben.
Lies BND = Gladio, CIA-Helfer BND. Al Kaida lies Al CIA da :)

Das sind wohl die Fakten: Ein Beitrag über NSU liest sich wie Sauerland-Fake und Gladio-Inszenierungen

Was macht "Krokus" daraus?

Neidlien, Brodbeck, Rühle. Heilbronn 2007.

Ich find es geil :haha:
(dass der Spiegel drauf reingefallen ist)

fatalist
17.06.2013, 08:45
PS. Und er könnte Autor des WDR5-Beitrages sein, Machtelite:
Nein, das ist Thomas Moser. Arbeitet viel für den WDR 5. Kann man googeln.

Thomas Moser = Bobrobotboy = Freitag-Autor = WDR 5-Autor.
Deshalb ja auch die ganzen Links zu "Kontextwochenzeitung" auf der Freitag-Site.
Artikel von Thomas Moser.

Geht aus dem Machtelite-Beitrag ja auch klar hervor.

Moser wollte in dem Beitrag die Geschichte von Günter Stengel, dem NSU und Mundlos bringen.
Die 5 Namen.

Moser gehört mit zu diesem linken Netzwerk, mann o mann hat das wieder gedauert, bis der Groschen gefallen ist bei mir.


Die O-Töne stammten übrigens aus der Zeit zwischen Mitte September und Mitte Oktober. Zur Erinnerung: der Beitrag sollte Ende November gesendet werden. Dies entspricht nicht nur in keinster Weise der Charakterisierung “völlig veraltet”, sondern impliziert auch eine völlig neue Bewertung journalistischer Standarts im Kontext von Dokumentationen: zu alte O-Töne.Ob der Kölner Journalist Ahmet Senyurt Urheber der Reportage ist, wie ein Kommentator dieses Artikels schreibt, kann derzeit nicht verifiziert werden. Einen Konflikt mit der Verwaltung des Deutschen Bundestages beschreibt in diesem Zusammenhang auch der Investigativjournalist Thomas Moser:
” Unser Kollege Thomas Moser begleitet den NSU-Untersuchungsausschuss seit Beginn und dürfte zu den ganz wenigen Journalisten gehören, die darüber so regelmäßig wie akribisch berichten. Und dafür hat er in Kontext den Platz, den er braucht, so auch für seinen neuesten Bericht “Dauer-Sabotage” . Schließlich geht es um zehn Morde und die mögliche Verstrickung staatlicher Stellen, und es geht um Aufklärung und ihre Behinderung durch die Behörden. Moser, der auch für den WDR arbeitet, hat immer wieder erlebt, wie Zeugen in nicht öffentlichen Sitzungen vernommen und Fotografierverbote ausgesprochen werden – und wie die Presse kontrolliert wird. Er hat es selbst am 6. März erfahren, als er ein Interview mit dem Leiter des für den NSU-Ausschuss zuständigen Sekretariats, Harald Georgii, geführt hat. Weil ihm die Fragen nicht gefallen haben, verlangte Georgii die Löschung einzelner Passagen beziehungsweise die Vorlage der O-Töne, was Moser ablehnte. Danach zog ihm der Sekretariatsleiter das Mikrofon aus dem Aufnahmegerät. Am 11. März hat der Kontext-Autor Post vom Deutschen Bundestag bekommen, in der ihm die Pressestelle mitteilt, dass sie diese Angelegenheit “nach dem unerfreulichen Verlauf” des Gesprächs “nicht auf sich beruhen lassen kann”. Dasselbe gilt für Kontext. Wir werden den Eingriff in die Pressefreiheit mit den Journalistenverbänden klären.” Kontext 13.03.2013 (http://www.kontextwochenzeitung.de/editorial/102/in-eigener-sache-206.html)
Denke der Fall ist klar.

Es ist nie ein Beitrag von A.Senyurt, BND, MAD und so weiter geplant gewesen. Es ging um Stengel und die 5 Namen vom "NSU = RAF von Rechts".

Den Rest hat sich Krokus/Observer/Blumenkind/Gronwald/Senghaas zusammenphantasiert.


Dieser A. Senyurt macht mehr in Betroffenheit als in Aufdeckung:


Die Story im Ersten: Der Zschäpe Prozess

Brauner Terror vor Gericht

Wer ist Beate Zschäpe und was hat sie mit den Morden, Bombenanschlägen und Banküberfällen zu tun, die ihren beiden rechtsextremen Freunden Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zugeschrieben werden? Das sind die Kernfragen des anstehenden Prozesses gegen die einzige Überlebende des mutmaßlichen Terror-Trios, der am 6. Mai im München beginnt. Und was kann die Verhandlung gegen Beate Zschäpe zur Aufklärung der Terrorserie und zur Versöhnung mit den Opfern und Hinterbliebenen beitragen?
http://www.daserste.de/information/reportage-dokumentation/dokus/15042013-der-zschaepe-prozess-brauner-terror-vor-gericht-100.html

Eine Recherche von "Fakt", "Report Mainz" und "Report München". Ein Film von Eric Beres, Inga Klees, Ahmet Senyurt und Marcus Weller.

Diesen ARD-Fuzzy Eric Beres haben doch gerade erst Islamisten vor einer Moschee verprügelt, oder :?

Das täte mir aber leid... immer werden die armen Juden von Moslems verprügelt. Skandal :crazy:

BoB
17.06.2013, 09:15
Nein, das ist Thomas Moser. Arbeitet viel für den WDR 5. Kann man googeln.


Da ist aber wieder jemand in Hochform heute morgen. :appl:

Stättler
17.06.2013, 09:16
Da ist aber wieder jemand in Hochform heute morgen. :appl:


Jepp. Gerüchte besagen , daß die NSA ihm bereits ein Millionen- Gehalt geboten hat .......:cool:

fatalist
17.06.2013, 09:34
Da ist aber wieder jemand in Hochform heute morgen. :appl:
Was meinst Du wohl, wie der Thomas Moser innerlich geflucht haben muss, als Krokus mit dem Senyurt-BND-MAD-Kram anfing, als 1.Kommentar.

Kann ich mir richtig gut bildlich ausmalen, wie Moser dachte... "jetzt fängt der Idiot schon wieder mit der verfluchten Verquirlung von seiner Heilbronn-Geschichte und irgend welchem Mist an..." :haha:

Die Mails hatte Thomas Moser ja bereits seit Mai 2012. Oder noch eher. Die aus Krokusland meine ich.

fatalist
17.06.2013, 09:41
Jepp. Gerüchte besagen , daß die NSA ihm bereits ein Millionen- Gehalt geboten hat .......:cool:
Gerüchte besagen, dass Thomas Moser die Bilder der Zeugen aus Heilbronn gesehen hat, dass diese Bilder aber nicht Böhnhardt und Mundlos zeigen. Das schrieb Moser auch in "Kontextwochenzeitung".

"Krokus Gronbach" behauptet dasselbe: "Sie" hätten die Bilder bereits 2011 eingesehen, na bei wem wohl???, und die zeigten nicht Mundlos noch Böhnhardt.

"Krokus Gronbach" kennt die "lokalen Neonazis", die in Heilbronn (Mord) verwickelt sein sollen, und er kennt die unterschlagenen Phantombilder.

Jetzt sag Du mir bitte, wenn die Phantombilder nicht die lokalen Neonnazis zeigen, und laut seiner Aussage bei Machtelite auch nicht Thomas Corelli Richter oder die anderen von ihm ins Spiel gebrachten Killer Kapke, Peschek?

Was will er denn eigentlich?
Ein Skandal ist doch keiner, wenn die als Mörder Benannten, ob nun aus Sachsen, Thüringer oder Baden-Württemberg stammend, alle nicht auf den Phantombildern der Zeugen zu sehen sind?

Ich versteh nicht, was Spiegel, Wetzel, Moser überhaupt wollen?
Worum geht es? Dem VS in B/W eine auswischen?

Ja und, sind dann die 10 Morde aufgeklärt?
Oder wenigstens der in Heilbronn?

Nö. Kein Stück weit. So what?

Stättler
17.06.2013, 10:08
Ja und, sind dann die 10 Morde aufgeklärt?
Oder wenigstens der in Heilbronn?

Nö. Kein Stück weit. So what?

Nun - möglicherweise unterliegt eben verschiedenen Beteiligten die Absicht , ein paar zusätzliche VTs zu konstruieren - damit ist der Gedanke an Aufklärung eben noch weiter entrückt.........

Wer weiß schon ( auch du nicht ) , was alles in die Luft fliegt , falls das Geschehen tatsächlich wahrheitsgemäß offengelegt wird ?
Mir stellt sich das Geschehen so dar , das wirklich äußerst einflußreiche Beteiligte lenken, leiten , steuern und von den eigentlichen Vorgängen mit allen Mitteln ablenken....

fatalist
17.06.2013, 10:33
Nun - möglicherweise unterliegt eben verschiedenen Beteiligten die Absicht , ein paar zusätzliche VTs zu konstruieren - damit ist der Gedanke an Aufklärung eben noch weiter entrückt.........
Bingo :appl:

"Hamburger Nachrichten(dienst)magazin" copright Daniel Neun von Radio Utopie.
http://www.radio-utopie.de/2013/06/16/berlin-zynismus-maximus-staats-und-parteifunktionare-uhl-und-wiefelsputz-fordern-deutsches-google/



Wer weiß schon ( auch du nicht ) , was alles in die Luft fliegt , falls das Geschehen tatsächlich wahrheitsgemäß offengelegt wird ?
Die BRD. Nichts weniger als die BRD.
Das erklärt auch hinreichend das "Versagen" der Medien und das "Versagen" des PUA und und und.


Mir stellt sich das Geschehen so dar , das wirklich äußerst einflußreiche Beteiligte lenken, leiten , steuern und von den eigentlichen Vorgängen mit allen Mitteln ablenken....
:appl:

Richtig, und dieser Krokus-Irrsinn gehört dazu.

BoB
17.06.2013, 12:01
Nun - möglicherweise unterliegt eben verschiedenen Beteiligten die Absicht , ein paar zusätzliche VTs zu konstruieren - damit ist der Gedanke an Aufklärung eben noch weiter entrückt.........


Jepp, das könnte sein. Auch der Herr Bischoff drüben bei Machtelite vermutet da ja einiges interessantes. Nur etwas OT, aber auch noch mal als Antwort auf

Soweit richtig. Psychologie. Wo steht sowas, wo wird sowas gelehrt, geschult? Gibt es Quellen, Bücher? Gibt es für dieses „Rezept” frühere Beispiele, wo damit erfolgreich manipuliert wurde?

Der Hinweis auf einen Film zur PsyOps-Abteilung der Bundeswehr (wer hat denn, ausser natürlich dem offiziellen Gladio-Beauftragten Kramer und Nachf. :crazy:, mehr mit NATO zu tun als die BW?). Weiss natürlich nicht, ob der hier bekannt ist, aber er lohnt sich allemal. Das Teil wurde als Abschlussarbeit für eine Filmhochschule gedreht und beschäftigt sich deshalb vor allem zum Schluss hin mit den BW-Kamerakindern, aber gibt auch einige Einblicke in die Vergangenheit und mögliche andere Abteilungen, denn die Film-Abteilung ist natürlich nur eine von vielen. Interessant auch die Aussage, die dem einen Psychologen dort rausgerutscht war: "Neue Aufgaben standen an, das war von der NATO schon so vorgegeben…."
In Verbindung mit dieser Chose stehen laut zwei Artikeln, die ich bisher nur überflogen habe, Leute wie Mechtersheimer und Hornung, die hier ja wohl bekannt sein dürften :D
Also: Kein grosser Einblick in die finsteren Machenschaften, aber lässt doch einiges erahnen, wie die von der Allgemeinheit bezahlten Profis das so mach(t)en mit der Desinformation...Ich denke, selbst wenn einem die Stossrichtung der Artikel und des Films nicht passen, kann man da einiges an Erkenntnissen gewinnen...

Artikel zum Film: http://v2v.cc/v2v/Gesteuerte_Demokratie%3F
Film bei Dailymotion: http://kids.dailymotion.com/video/xca4ch_gesteuerte-demokratie_news
Tom-Schimmeck-Artikel von 1988: http://www.schimmeck.de/Texte/oldpage/psv.htm
Spiegel-Artikel von 1989:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494538.html

PS. Strauss war natürlich auch irgendwie dabei :ätsch:

fatalist
17.06.2013, 13:25
Das NSU-Prozess-Blog (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog)
Der tägliche Blick nach München. Was wird verhandelt? Wie berichten die Medien?http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/wp-content/themes/zeitonline_2013/header/nsu-prozess.jpg (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog)


Die geheimen Nazi-Codes der Beate Zschäpe – das Medienlog vom Montag, 17. Juni 2013

VON Mirjam Schmitt (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/author/mschmitt/) 17. JUNI 2013 UM 08:51 UHR
http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/06/17/brief-zschaepe/#more-1216

muss schlimm sein, wenn man etwas schreiben MUSS.
Kommt nur Mist raus bei Mirjam... :hdf:


Die Welt hat auch ne super Nachricht:


Suche nach weiteren NSU-Taten dauert 20 Jahre

Das BKA überprüft im Rahmen seiner NSU-Ermittlungen rund 4000 ungeklärte Tötungsdelikte und mehr als 100.000 nicht aufgeklärte Sprengstoffdelikte. Geschätzte Dauer: zwei Jahrzehnte. http://www.welt.de/politik/deutschland/article117134341/Suche-nach-weiteren-NSU-Taten-dauert-20-Jahre.html

Die hamse doch nicht mehr alle :?
2033 werden dann die letzten NSU-Morde aufgedeckt, oder was?

Das muss doch wehtun...

4000 ungeklärte Tötungsdelikte, 1998 bis 2011?

BoB
17.06.2013, 13:55
Tom-Schimmeck-Artikel von 1988: http://www.schimmeck.de/Texte/oldpage/psv.htm
Spiegel-Artikel von 1989:http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-13494538.html

Ich geb's zu, das ist ein und derselbe artikel :crazy:


Dass ich ab und zu ein paar Aussetzer habe ist bekannt.
Bin aber nicht der Einzige ;)

Rüganer
17.06.2013, 14:00
@ fatalist



Die hamse doch nicht mehr alle :?
2033 werden dann die letzten NSU-Morde aufgedeckt, oder was?

Toten Menschen kann man halt alles anhängen. Würde mich deshalb nicht wundern,wenn da noch ein paar Mordfälle hinzukommen. ;)

BoB
17.06.2013, 14:05
2033 werden dann die letzten NSU-Morde aufgedeckt, oder was?
Da hat sich jemand für die nächsten 20 Jahren den Job gesichert, den er die letzten 20 Jahre nicht richtig gemacht hat....

Rüganer
17.06.2013, 14:07
Weiß eigentlich schon jemand,was jetzt an dem angeblichen Mordversuch,am Erfurter Hauptbahnhof dran ist. Da soll doch diese angebliche Terrorzelle,einen Punker mit einer Pistole angegriffen haben. Oder kam diese Geschichte selbst den Ermittlern so unglaubwürdig vor,so dass überhaupt nicht mehr ermittelt wird?

fatalist
17.06.2013, 14:08
Weiß eigentlich schon jemand,was jetzt an dem angeblichen Mordversuch,am Erfurter Hauptbahnhof dran ist. Da soll doch diese angebliche Terrorzelle,einen Punker mit einer Pistole angegriffen haben. Oder kam diese Geschichte selbst den Ermittlern so unglaubwürdig vor,so dass überhaupt nicht mehr ermittelt wird?
Dürfte harmlos, verjährt und sowieso wichtigtuerischer Blödsinn gewesen sein.

fatalist
17.06.2013, 14:11
Da hat sich jemand für die nächsten 20 Jahren den Job gesichert, den er die letzten 20 Jahre nicht richtig gemacht hat....
Die haben aber prima Kommentare bei DIE ZEIT. Die Leser wollen nicht mehr dem folgen, was die Meinungsmacher vorgeben.
Wohin man auch schaut, von Springer bis TAZ, echt hoffnungsvoll. Gute Entwicklung.

fatalist
17.06.2013, 15:36
NSU-Prozess in München
Nebenkläger fordern Einstellung von König-Prozess


Mehrere Nebenkläger im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München haben sich mit dem Jenaer Stadtjugendpfarrer Lothar König solidarisiert. In einer gemeinsamen Erklärung fordern die Familien Boulgarides und Kubasik sowie die Anwälte weiterer Nebenkläger die Einstellung des Verfahrens gegen König wegen Landfriedensbruch am Amtsgericht Dresden.

Anlass der am Montag veröffentlichten Erklärung ist die Aussage des Angeklagten im NSU-Prozess Carsten S., dass König und die von ihm betreute Junge Gemeinde in Jena wiederholt Opfer gezielter Attacken der rechtsextremen Kameradschaft Jena gewesen seien. Der Kameradschaft Jena gehörten früher auch die mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos an, die sich am 4. November 2011 in Eisenach nach einem Banküberfall umgebracht hatten. Ihre Komplizin Beate Zschäpe ist die Hauptangeklagte im NSU-Prozess in München.

http://www.mdr.de/sachsen/dresden/koenig166_v-standard43_zc-698fff06.jpg?version=30978 (http://www.mdr.de/sachsen/dresden/koenig166.html)Lothar König vor Gericht in Dresden

In der Erklärung der Nebenkläger heißt es, König habe "zu einer Zeit, zu der die Mehrheit noch weggesehen hat, wenn rassistische und rechtsextremistische Übergriffe stattgefunden haben, hingesehen, seine Stimme erhoben und Widerstand gegen die erstarkende neonazistische Szene geleistet". Die Junge Gemeinde sei immer ein Zufluchtsort für diejenigen gewesen, "die nicht in das Weltbild der Neonazis passen und die jederzeit mit gewalttätigen bis mörderischen Übergriffen rechnnen mussten". Nun werde König von der Staatsanwaltschaft Dresden aufwieglerischer Landfriedensbruch vorgeworfen. "Alles, was wir über das Verfahren bisher wissen, ist, dass die Anklage auf Unwahrheiten und Unterstellungen seitens der Polizei und Staatsanwaltschaft basiert." Deshalb habe es den Anschein, "dass Lothar König eigentlich sein antifaschistisches Engagement vorgeworfen wird".

König wird von der Staatsanwaltschaft Dresden vorgeworfen, im Februar 2011 bei Protestaktionen gegen einen Neonazi-Aufmarsch in der sächsischen Landeshauptstadt zu Gewalt aufgerufen zu haben. Der Pfarrer bestreitet das. Am Sonntag wurde König in Kahla mit dem Thüringer Demokratiepreis ausgezeichnet.
http://www.mdr.de/nachrichten/koenig_prozess_dresden100.html

Dresden. 12./13. Februar 1945.

Ich weiss auch nicht, wie die Uwes auf ihre angeblichen Mordopfer kamen.
Also mir wären da Andere eingefallen...

fatalist
17.06.2013, 15:45
Lasst endlich TV-Kameras in die Gerichtssäle!

Vor zwölf Jahren wurden Fernseh-Übertragungen aus Prozessen vom Bundesverfassungsgericht untersagt. Das aktuelle NSU-Verfahren zeigt, dass dieses Kamera-Verbot nicht mehr zeitgemäß ist. Von Karl-Ulrich Kuhlo
http://www.welt.de/debatte/kommentare/article117195007/Lasst-endlich-TV-Kameras-in-die-Gerichtssaele.html


Der Autor ist Gründer des Nachrichtensenders n-tv und war vorher unter anderem stellvertretender Chefredakteur der "Bild"-Zeitung und Chefredakteur von Sat.1
Er liegt richtig. Nehmt den Medienmanipulatösen wie Gisela Friedrichsen endlich die Macht, sendet live.

solaris
17.06.2013, 17:37
NSU-Prozess in München
Nebenkläger fordern Einstellung von König-Prozess
König wird von der Staatsanwaltschaft Dresden vorgeworfen, im Februar 2011 bei Protestaktionen gegen einen Neonazi-Aufmarsch in der sächsischen Landeshauptstadt zu Gewalt aufgerufen zu haben. Der Pfarrer bestreitet das. Am Sonntag wurde König in Kahla mit dem Thüringer Demokratiepreis ausgezeichnet.
http://www.mdr.de/nachrichten/koenig_prozess_dresden100.html

Dresden. 12./13. Februar 1945.

Ich weiss auch nicht, wie die Uwes auf ihre angeblichen Mordopfer kamen.
Also mir wären da Andere eingefallen...

Da rein mit den psycho-manipulativen,ablenkenden Geschichten:

http://www.onlinezeitung.co/fileadmin/media/pics/Muelltonne_01.jpg (http://www.onlinezeitung.co/fileadmin/media/pics/Muelltonne_01.jpg)

Die haben mit dem Fall NSU eigentlich nichts zu tun,reine Ablenkungsmanöver.penetrant und permanent (ja gut,ich poste sie ja selber)
Einmal wöchentlich leeren (aber vorher nachschauen ob nicht gebrauchte Kondome oder Briefe von Beate drinnen sind,die sich noch gewinnbringend verkaufen lassen an Schmierfinken von der Presse. zu erkennen an der Sabber aus den Mundwinkel)

Karl_Murx
17.06.2013, 18:12
Das NSU-Prozess-Blog (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog)
Der tägliche Blick nach München. Was wird verhandelt? Wie berichten die Medien?http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/wp-content/themes/zeitonline_2013/header/nsu-prozess.jpg (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog)


Die geheimen Nazi-Codes der Beate Zschäpe – das Medienlog vom Montag, 17. Juni 2013

VON Mirjam Schmitt (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/author/mschmitt/) 17. JUNI 2013 UM 08:51 UHR
http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/06/17/brief-zschaepe/#more-1216

muss schlimm sein, wenn man etwas schreiben MUSS.
Kommt nur Mist raus bei Mirjam... :hdf:


Die Welt hat auch ne super Nachricht:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article117134341/Suche-nach-weiteren-NSU-Taten-dauert-20-Jahre.html

Die hamse doch nicht mehr alle :?
2033 werden dann die letzten NSU-Morde aufgedeckt, oder was?

Das muss doch wehtun...

4000 ungeklärte Tötungsdelikte, 1998 bis 2011?


So etwas nennt man im juristischen Fachjargon "in die Breite ermitteln", d.h., man läßt die Ermittlungen bewußt ausufern und dehnt sie auf immer mehr Dinge aus, die offenbar wenig bis gar keinen Zusammenhang mit dem untersuchten Fall haben. Ziel des Ganzen ist, Zeit zu schinden, den Prozeß bewußt in die Länge zu ziehen, damit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu ermüden, irgendwann Gras über die Sache wachsen zu lassen und vor allem die Dimension des Falles aufzubauschen, weil man davon ablenken will, daß man entweder rein gar nichts gegen die Angeklagte in der Hand hat oder in einer Richtung ermittelt, die von den wahren Hintermännern ablenkt.

fatalist
17.06.2013, 18:27
Ziel des Ganzen ist, Zeit zu schinden, den Prozeß bewußt in die Länge zu ziehen, damit die Aufmerksamkeit der Öffentlichkeit zu ermüden, irgendwann Gras über die Sache wachsen zu lassen und vor allem die Dimension des Falles aufzubauschen, weil man davon ablenken will, daß man entweder rein gar nichts gegen die Angeklagte in der Hand hat oder in einer Richtung ermittelt, die von den wahren Hintermännern ablenkt.
So ist es.

Aber heute war trotzdem ein guter Tag: Wir wissen, wer den Machtelite-Blog betreibt: Thomas Moser.
Wir wissen auch, wer beim Freitag schreibt: Thomas Moser.

Dank Herrn Gronbach wissen wir auch, wer Uli ist, und wer Ioanna ist, die beiden Grünen aus B-W, die in der Mail vom Ströbele-Büro erwähnt wurden.

Und wir wissen, dass Gronbach auch mit Polizei-Interna aus dem PUA-Umfeld oder direkt vom Spiegel gefüttert wird, da er sich -leider leider- verplappert hat, was die Anzeigen gegen ihn wegen Verleumdung angeht, von Seiten der "lokalen Neonazis" gestellt.

War doch alles recht ergiebig. Auch dank Frau Franke, Alexandra auf Machtelite.

Jetzt müssten das nur noch ein paar Journalisten verarbeiten.

Auch M.A. Bischoff dürfte jetzt klar sein, dass Gronbach kein Polizist ist, sondern mit Polizei-Interna (vermutlich dank Spiegel-Kontakten) gefüttert wurde. Das Hamburger Nachrichten(dienst)magazin.

Oma Friedrichsens Desinfo-Artikel zum NSU-Prozess sind nicht Alzheimer geschuldet, sondern sollen verwirren und das Wichtige "vornedraussen lassen", um es in Gronbachs Worten zu sagen ;)

Ob die immer noch auf der grünen Insel "aufhältig sind" :?

fatalist
17.06.2013, 19:01
Da rein mit den psycho-manipulativen,ablenkenden Geschichten:

http://www.onlinezeitung.co/fileadmin/media/pics/Muelltonne_01.jpg (http://www.onlinezeitung.co/fileadmin/media/pics/Muelltonne_01.jpg)

Die haben mit dem Fall NSU eigentlich nichts zu tun,reine Ablenkungsmanöver.penetrant und permanent (ja gut,ich poste sie ja selber)
Einmal wöchentlich leeren (aber vorher nachschauen ob nicht gebrauchte Kondome oder Briefe von Beate drinnen sind,die sich noch gewinnbringend verkaufen lassen an Schmierfinken von der Presse. zu erkennen an der Sabber aus den Mundwinkel)

Ich habe eine Bitte, falls es Dich interessiert wäre ich für Hilfe dankbar.
Das gilt für jeden ;)

Lies Dir bitte mal diesen Artikel vom Spiegel in Ruhe durch:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-18204082.html

Dann habe ich noch das hier aus 2013: http://www.wdr2.de/panorama/joschkafischer106.html

Ohne jeglichen Rummel wollte Joschka Fischer am Freitag (12.04.2013) mit Ehefrau Minu in seinem Privathaus in Berlin-Dahlem seinen 65. Geburtstag feiern. Der derzeit wieder hochgekommene Wunsch, Fischer möge noch einmal ausführlich über seine alten Zeiten als Straßenkämpfer aufklären, wird wohl nicht in Erfüllung gehen.

Fischer wurde damals, obwohl er ein Anstifter war, nach der Razzia innerhalb kürzester Zeit (Stunden) wieder freigelassen:


Zuletzt geäußert hat die Bitte der Polizist Jürgen Weber - hier rechts im Bild - im "Stern". Bei einem Einsatz in Frankfurt/Main 1976 wäre er fast verbrannt - er wurde Opfer eines Molotowcocktails. "Fischer ist für mich der geistige Täter", sagt er dem Magazin. Denn am Abend vor der Tat hatte Fischer als linker Szeneführer laut dem "Stern" unter Berufung auf Zeugen zum Einsatz von "Mollis" aufgerufen.

Und jetzt noch das hier:

Von erheblicher Brisanz für die Debatte um Fischers militante Vergangenheit sind dem Tagesspiegel vorliegende Informationen aus Sicherheitskreisen zum noch immer ungeklärten Brandanschlag auf den Polizisten Jürgen Weber im Mai 1976.

Die Rolle des damaligen "streetfighters" Fischer vor und während der von Molotow-Cocktail-Attacken begleiteten Demonstration nach dem Selbstmord von Ulrike Meinhof ist heftig umstritten. Er und ein Dutzend weiterer Personen wurden festgenommen, mangels Tatverdachts rasch wieder freigelassen.

Fahnder berichten jetzt, ihre Ermittlung sei "zusammengebrochen", weil die Sonderkomission "von einem bestimmten Beweismittel keine Gebrauch machen durfte". Dabei handelt es sich um einen Informanten des Landesamtes für Verfassungsschutz aus Fischers "Putzgruppe", eine "sehr munter sprudelnde Quelle" wie es heißt.

Dieser V-Mann nahm an der Vorbereitung und an der Demo teil, auf die Aussagen dieses Belastungszeugen stützte sich nach Angaben des Insiders die Verhaftung von Fischer & Co.

Um den Spitzel zu schützen, streute die Polizei sogar, ihr Zugriff sei auf einen anonymen Anruf hin erfolgt. Wegen des Mordversuchs an Weber wollte die Polizei den besagten V-Mann dem Gericht präsentieren. Der Verfassungsschutz habe sich vehement dagegen ausgesprochen, seinen tief in die Szene eingetauchten Informanten "zu opfern".

Wegen dieser Weigerung habe man eine Entscheidung des Innenministers verlangt. Der Polizei sei dann mitgeteilt worden, der V-Mann müsse wegen "besonderer Gefährdung" geheim bleiben.

Der Szene-Kenner soll auch das Dossier über den Angriff der Militanten auf das spanische Generalkonsulat im September 1975 geliefert haben. Es enthält nach Angaben des hessischen Datenschutzbeauftragten "strafrechtlich erhebliche Verdachtsmomente". Bei dieser Aktion flogen 45 Molotow-Cocktails. Das Magazin Focus berichtete, Fischer habe "zum Kriegsrat gehört", der die Aktion plante. Der Minister beteuert, er habe weder Steine noch Molotow-Cocktails geworfen. http://www.tagesspiegel.de/politik/fischers-vergangenheit-v-mann-mischte-in-putzgruppe-mit/202962.html

Warum stimmte Vizekanzler Fischer als Grüner dem Jugoslawien-Krieg zu?
oder anders gefragt:
Wo liegt die V-Mann-Akte von Joseph Martin Fischer?
Da wo auch die IM-Akte von Erika liegt?

Oder spinnt fatalist mal wieder :?

M. A. Bischoff
17.06.2013, 19:07
Mich widert das an, weil ich mit den brd-Behörden so wenig wie möglich zu tun haben will, schon gar mit Strafverfolgungsbehörden.
Aber wenn Spiegel oder sonst jemand dem verrückten Gronbach (den ich schon einmal direkt kurz verwarnen mußte) polizeiinternen Akten über mich zur Verfügung gestellt hat, die nicht einmal ich selbst kenne, dann ist das ja ein noch größerer Skandal als wenn irgendein linker Polizist solches mißbraucht.
Da ich - wie geschildert - ja schon einmal vom Spiegel gelinkt wurde, bleibt mir wohl nichts anderes übrig als irgendwo Strafanzeige zu erstatten (ich probier´s erst einmal über die "Internetwache" im Netz, um erst einmal keine persönlichen Kontakte mit Verfolgungsbeamten zu haben).

Wie Franke in dem anderen Blog ja schon schrieb, ist Gronbach eigentlich gar nicht verantwortlich zu machen, weil er gar nicht zurechnungsfähig sein dürfte.
Die Straftäter sind in erster Linie dort zu suchen, wo interne Polizeiakten aus dieser Polizei herausgekommen (und an irgend jemanden außerhalb übergeben worden) sind.

An Gronbach komme ich nicht ´ran, sonst würde er vorbeugend gleich wieder eine Verwarnung kassieren, wenn er tatsächlich der Schmierant hier sein sollte.
Aber an die undichte Stelle im Polizeiapparat sollte eben dieser herankommen.

Dolohov
17.06.2013, 19:21
Komischerweise ist nach Ihrem Post bei Machtelite Sendepause. Gronbach meldet sich nach dem Statement von Franke und von Ihnen nicht mehr... Seltsam für diese Gestalt.

Karl_Murx
17.06.2013, 19:22
Ich habe eine Bitte, falls es Dich interessiert wäre ich für Hilfe dankbar.
Das gilt für jeden ;)

Lies Dir bitte mal diesen Artikel vom Spiegel in Ruhe durch:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-18204082.html

Das Interview ist selbstentlarvend. Für jemanden, der lesen will.


SPIEGEL: Was war eigentlich die Putzgruppe, die bei den Demonstrationen in Frankfurt gewalttätig auftrat?

Fischer: Der Versuch, gegen geschlossen anrückende Polizeigruppen ein wirksames Mittel zu finden, um die besetzten Häuser zu verteidigen. Aber wir scheiterten jämmerlich.

SPIEGEL: Wie viele Leute gehörten dazu?

Fischer: Ein paar Hand voll Leute. Die Gruppe war ein loser Zusammenhang, keine geschlossene, verschworene K-Gruppen-Organisation, da kamen welche und gingen andere. Das war Bewegung, nicht Kaderorganisation.

SPIEGEL: Keine paramilitärische Gruppe? Keine geschlossene Formation von 40 bis 50 Leuten unter Ihrem Kommando?

Fischer: Ach was.

SPIEGEL: Wie oft haben Sie trainiert?

Fischer: Wir gingen nicht ins Trainingslager, führten keine Ausbildungslehrgänge im Straßenkampf durch, nichts dergleichen.

SPIEGEL: Sondern?

Fischer: Wir haben im Wald ausprobiert, wie man man sich gegen Schilde und Knüppel wehren kann. Das führte zu Verstauchungen und blauen Flecken.

SPIEGEL: Die Gruppe wurde dann aufgeteilt, Polizisten hier, Spontis dort, und los ging die Prügelei?

Fischer: War wohl so.

SPIEGEL: Daran kann man sich doch etwas plastischer erinnern.

Fischer: Ist Ihnen das nicht genug? Den Rest dürfen Sie sich ausmalen.

SPIEGEL: Wie oft waren Sie im Wald?

Fischer: Ein paar Mal. Dann gab es die nächste Stufe: Karate. Das habe ich auch gemacht. Am meisten hat mir gebracht, dass ich mit einem alten Boxer trainiert habe, aber das war nach 1979!

SPIEGEL: Haben Sie im Wald das Werfen von Steinen oder Molotow-Cocktails geübt?

Fischer: Nein. Werfen Sie mal im Wald mit Steinen oder gar Flaschen. Würde ich Ihnen nicht empfehlen.

SPIEGEL: Im September 1975 gab es den berühmt gewordenen Sturm aufs spanische Generalkonsulat in Frankfurt. 45 Molotow-Cocktails flogen in 15 Minuten, die erste ausufernd gewalttätige Demonstration. Waren Sie dabei?

Fischer: Ich war bei den meisten Demos dabei. Allerdings halte ich Ihre Zahlen für ziemlich abenteuerlich. Das höre ich zum ersten Mal.

SPIEGEL: Erst flogen Farbbeutel, dann Steine und schließlich Molotow-Cocktails: offenbar sehr gut eingeübt.

Fischer: Auch diese Aktion war spontan. Ich hatte weder Steine noch Molotow-Cocktails dabei.

SPIEGEL: Hat es mehr gewalttätige Demos dieser Art gegeben?

Fischer: Ich kann mich noch an die Demo am Block nach der Räumung erinnern, die war sehr hart. Damals habe ich Günter Sare, der später von einem Wasserwerfer überrollt wurde, zusammen mit Hans-Joachim Klein beiseite getragen - dem hatte die Polizei ein Bein gebrochen. Zudem: die Demos am Steinweg, Zeil-FW, Vietnam-Demos, Chile. Ja, das waren einige.

SPIEGEL: Die Debatte um Ihre linksradikale Vergangenheit haben Fotos vom April 1973 ausgelöst, die zeigen, wie Sie mit vier anderen auf einen wehrlosen Polizisten einschlagen - fünf gegen einen, nicht sehr sportlich.

Fischer: Ich erinnere mich anders. Es war im Nordend. Die Demonstration wegen des besetzten Hauses am Kettenhofweg 51 war aufgelöst worden, einzelne Polizeigruppen machten Jagd auf einzelne abziehende Demonstrantengruppen. Ich bin einem einzelnen Polizisten entgegengerannt, die vier sind hinterhergekommen. Wir waren dann in der Überzahl. Wir hätten auch wegrennen können, das wäre die übliche Reaktion gewesen. Diesmal habe ich mir gesagt: Diesmal rennst du hin, weil ich immer viel Angst hatte.

Die Rattenmentalität liegt manchen Leuten im Blut.



Dann habe ich noch das hier aus 2013: http://www.wdr2.de/panorama/joschkafischer106.html


Fischer wurde damals, obwohl er ein Anstifter war, nach der Razzia innerhalb kürzester Zeit (Stunden) wieder freigelassen:



Und jetzt noch das hier:
http://www.tagesspiegel.de/politik/fischers-vergangenheit-v-mann-mischte-in-putzgruppe-mit/202962.html

Warum stimmte Vizekanzler Fischer als Grüner dem Jugoslawien-Krieg zu?
oder anders gefragt:
Wo liegt die V-Mann-Akte von Joseph Martin Fischer?
Da wo auch die IM-Akte von Erika liegt?

Oder spinnt fatalist mal wieder :?

Absolut nicht.

solaris
17.06.2013, 19:24
Ich habe eine Bitte, falls es Dich interessiert wäre ich für Hilfe dankbar.
Das gilt für jeden ;)

Lies Dir bitte mal diesen Artikel vom Spiegel in Ruhe durch:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-18204082.html

Dann habe ich noch das hier aus 2013: http://www.wdr2.de/panorama/joschkafischer106.html


Fischer wurde damals, obwohl er ein Anstifter war, nach der Razzia innerhalb kürzester Zeit (Stunden) wieder freigelassen:



Und jetzt noch das hier:
http://www.tagesspiegel.de/politik/fischers-vergangenheit-v-mann-mischte-in-putzgruppe-mit/202962.html

Warum stimmte Vizekanzler Fischer als Grüner dem Jugoslawien-Krieg zu?
oder anders gefragt:
Wo liegt die V-Mann-Akte von Joseph Martin Fischer?
Da wo auch die IM-Akte von Erika liegt?

Oder spinnt fatalist mal wieder :?

Wer von denen (Fischer und Konsorten) ohne Schuld ist, der werfe den ersten Stein(!!!)


http://www.allmystery.de/i/tP7Y7M2_linksradikale-steinewerfer.jpg

http://politikforen.net/images/smilies/smoke.gif

fatalist
17.06.2013, 19:26
Aber wenn Spiegel oder sonst jemand dem verrückten Gronbach polizeiinterne Akten über mich zur Verfügung gestellt hat, die nicht einmal ich selbst kenne, dann ist das ja ein noch größerer Skandal als wenn irgendein linker Polizist solches mißbraucht.
Es ist genau so, da bin ich sicher: Gronbach sitzt in Irland und schreibt, dass die Krokus-Akten unvollständig seien, es fehlten ganze Monate 2006, das wurde ihm gesteckt, und ebenso wurden ihm die Interna aus den Polizeiakten gesteckt, damit er Dich besser in diese Geschichte "Stengel Flein Stauffenberg Pfarrer 2003" einbauen konnte.

Gronbach arbeitet für die Antifa, und der SPIEGEL nutzt das Ganze zur Publicity. Steuert Polizei-Akten-Interna bei.
Er wird von seinen direkten Auftraggebern (Spiegel) gefüttert, und er wird noch zusätzlich gefüttert von den Antifa-Kreisen, die in ihm "den grossen Hebel" im Heilbronn-Fall sehen, mit dessen Hilfe sie "im Ländle" Rabbaz machen wollen, und im NSU-Prozess für Furore sorgen wollen. Dazu gehören auch Leute aus dem PUA-Umfeld. Ströbeles Bürofuzzi Christian Busold zum Beispiel.

Es ist doch kein Zufall, dass Gronbach gegen Alexander Neidlein schiesst aus allen Rohren, den NPD-Parteivorsitzenden im Ländle.
Das ist Antifa-orchestriert.
Aber auch wünschenswert für die Dienste? NPD mit V-Mann-Gerüchten immer schön weiter kitzeln?
Das ist doch die Frage!

Vielleicht ist es ja auch anders herum: Die Antifa verarschen, im Auftrag eines Dienstes?

Polizist ist der jedenfalls nie im Leben. 100% sicher.

Dolohov
17.06.2013, 19:31
Witzigerweise war Krokus auch auf die Partei "die Linke" angesetzt, nachdem ihre Infos von den Nazis nichts brachten... (auf gut deutsch: Infos=Murks)

fatalist
17.06.2013, 19:34
Komischerweise ist nach Ihrem Post bei Machtelite Sendepause. Gronbach meldet sich nach dem Statement von Franke und von Ihnen nicht mehr... Seltsam für diese Gestalt.
Den haben "sie" erst einmal abgeschaltet, damit er sich und seine Hintermänner nicht noch mehr blamiert.
Die lesen ja hier mit, und Uli und Ioanna sollten ganz bestimmt nicht verwurstet werden.

Wir hatten vorhin hier 38 Gäste oder so im Strang ;)

Dolohov
17.06.2013, 19:41
Fatalist, Du hast mehr Verständnis in dieser Causa als ich: Was denkst Du, sind die Hintermänner? Antifa (die Infos durch ihre Parteigenossen bekommen, welche sie wiederrum von staatlichen Stellen bekommen...)?

fatalist
17.06.2013, 19:50
Um den Spitzel zu schützen, streute die Polizei sogar, ihr Zugriff sei auf einen anonymen Anruf hin erfolgt. Wegen des Mordversuchs an Weber wollte die Polizei den besagten V-Mann dem Gericht präsentieren. Der Verfassungsschutz habe sich vehement dagegen ausgesprochen, seinen tief in die Szene eingetauchten Informanten "zu opfern".

Wegen dieser Weigerung habe man eine Entscheidung des Innenministers verlangt. Der Polizei sei dann mitgeteilt worden, der V-Mann müsse wegen "besonderer Gefährdung" geheim bleiben.

Der Szene-Kenner soll auch das Dossier über den Angriff der Militanten auf das spanische Generalkonsulat im September 1975 geliefert haben. Es enthält nach Angaben des hessischen Datenschutzbeauftragten "strafrechtlich erhebliche Verdachtsmomente". Bei dieser Aktion flogen 45 Molotow-Cocktails. Das Magazin Focus berichtete,Fischer habe "zum Kriegsrat gehört", der die Aktion plante. Der Minister beteuert, er habe weder Steine noch Molotow-Cocktails geworfen.

Das liest sich doch wie eine Blaupause zu Andreas Temme in Kassel:
Polizei möchte gerne, Verfassungsschutz interveniert, Minister Bouffier entscheidet: Nix ist!

Und dieselbe Blaupause vermute ich in Heilbronn: Agent beteiligt, Phantombilder werden nicht veröffentlicht, private mails von Kiesewetter werden angeblich "vergessen zu sichern", usw.

Nur das es in Heilbronn eben auch ein ausländischer befreundeter Dienst sein könnte...

solaris
17.06.2013, 19:51
Phantombilder von Arnold(rein theoretisch)

Was ist eigentlich,wenn die Phantombilder von Arnold die beiden zeigten oder zumindestens einen von beiden?(rein hypothetisch).
Hätten die Phantombilder andere gezeigt(südländisch,osteuropäisch),hätte man die im Zuge der damaligen Ermittlungen doch sicher gezeigt,oder nicht?
Warum hier um den heißen Brei herum?
Es würde doch lediglich zu Tage treten,daß der/die damals gedeckt worden sind bei den Ermittlungen und das man sie hätte damals auffliegen lassen können.Von oben!
Stattdessen "erfańd man Wattestäbchen-gate.(möglichst weit weg von dem,was schwarz auf weiß gezeichnet,auf dem Tisch lag und was man verschwinden ließ.

Zumindest erklärt das die hilflosen Versuche nachträglich eine Spur der 3 zum Heilbronner Mord zu konstruieren,die nicht über die Zeugenaussagen und die Phantombilder führt.(was aber naheliegt)

Es gibt einige die sie gesehen haben wollen und behaupten,sie zeigen nicht die 2.Einfach mal auf den Herd gestellt und kochen lassen.
Hier ist was oberfaul,Herr Moser!

(ich weiß,kann auch an der Hitze liegen heute)

fatalist
17.06.2013, 20:00
Fatalist, Du hast mehr Verständnis in dieser Causa als ich: Was denkst Du, sind die Hintermänner? Antifa (die Infos durch ihre Parteigenossen bekommen, welche sie wiederrum von staatlichen Stellen bekommen...)?
Da wird gezielt mit Infos gefüttert, mit PUA-Wissen, mit Polizei-Interna, und es werden Gerüchte gestreut.
Polizei-Interna bekommt aber keine "Antifa Freiburg", die kann vielleicht Fotos machen mit Autos drauf, aber schon beim Standesamt ist Ende: Keine Auskunft. Alexandra Neidlein geb. Franke. Fehlinformation, also keine staatliche Sache! Die hätten es ja gewusst.

Die Polizeiinterna kommen von Polizisten. Von kritischen Polizisten. Lies: Linken Polizisten. Wüppesahl & Co.
Das ist meine Vermutung. Die hängen da mit drin, Hajo Funke ebenso.

Die zu streuenden Gerüchte, BND-Agent, BfV-Agentin, die kommen woanders her. Woher die kommen?
Keine Ahnung, krankes Hirn ist ja auch ne Möglichkeit, aber ich vermute eher die Antifa.
Der Typ hat doch Hunderte Mails an Gott und die Welt verschickt. Dem hat man dann schon geantwortet, was er wissen soll...Gerüchte inklusive. Die NPD hat er ganz sicher nicht kontaktiert mit der Krokus-Story ;)

fatalist
17.06.2013, 20:06
Phantombilder von Arnold(rein theoretisch)

Was ist eigentlich,wenn die Phantombilder von Arnold die beiden zeigten oder zumindestens einen von beiden?(rein hypothetisch).
Hätten die Phantombilder andere gezeigt(südländisch,osteuropäisch),hätte man die im Zuge der damaligen Ermittlungen doch sicher gezeigt,oder nicht?
Warum hier um den heißen Brei herum?
Es würde doch lediglich zu Tage treten,daß der/die damals gedeckt worden sind bei den Ermittlungen und das man sie hätte damals auffliegen lassen können.Von oben!
Stattdessen "erfańd man Wattestäbchen-gate.(möglichst weit weg von dem,was schwarz auf weiß gezeichnet,auf dem Tisch lag und was man verschwinden ließ.

Zumindest erklärt das die hilflosen Versuche nachträglich eine Spur der 3 zum Heilbronner Mord zu konstruieren,die nicht über die Zeugenaussagen und die Phantombilder führt.(was aber naheliegt)

Es gibt einige die sie gesehen haben wollen und behaupten,sie zeigen nicht die 2.Einfach mal auf den Herd gestellt und kochen lassen.
Hier ist was oberfaul,Herr Moser!

(ich weiß,kann auch an der Hitze liegen heute)
Es gibt mindestens 3 Phantombilder von 3 Zeugen, KEINES wurde veröffentlicht.
Das heisst quasi zwangsläufig, dass da ein V-Mann oder ein Agent drauf ist.

Einer, den man nicht hochgehen lassen konnte.
Und es ist weder B&M, noch "lokale Neonazis", keine Nelly etc pp, kein Corelli, kein Piato, kein Kapke und kein Peschek. Oder doch?

Warum sind Corelli und Piato "weg"? England oder sonstwo?

Also doch ein ausländischer Agent, vom DIA, CIA, Gladio, Mossad?
Oder ein in Sicherheit gebrachter Hitman eines ausländischen Dienstes?

Ich kann mich erinnern, dass Blumenkind schrieb, Mevlüt Kar sei ne Ente, denn der war zu der Zeit in der Türkei, er habe das überprüft. Aber ob man ihm glauben kann???

fatalist
17.06.2013, 20:22
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-18204082.html

Das Interview ist selbstentlarvend. Für jemanden, der lesen will.
Spiegel von 2013:


Es ist nicht das erste Mal, dass die Geschichte Schlagzeilen macht. Schon Anfang 2001 war sie kurz Thema, ausgelöst durch eine Fotosequenz, die zeigte, wie Fischer mit ein paar Kumpels auf einen Polizisten einprügelte. Aber Steine und Faustschläge sind etwas ganz anderes als Molotow-Cocktails. Fischer hat deshalb stets bestritten, an dem Anschlag beteiligt gewesen zu sein, und zwar nicht nur im Konkreten, sondern auch im Ideellen.So antwortete er im "Stern" vom 4. Januar 2001 auf die Frage "Sie haben sich in der Szene der Straßenkämpfer auch nicht dafür eingesetzt, Molotow-Cocktails zu werfen?" mit der Versicherung: "Nein, diese Aktionen sind spontan geschehen." Und auf die Frage "Können Sie denn ausschließen, dass Sie für Molotow-Cocktails waren?", erklärte er im SPIEGEL vom 8. Januar 2001 nochmals: "Das hat nicht meiner Haltung und Überzeugung entsprochen. Insoweit kann ich das ausschließen."


"Ist das gut oder böse?"

Der "Stern"-Autor Arno Luik hat nun einen Zeugen ausfindig gemacht, der bezeugt, was viele immer schon vermutet haben: dass Fischer eben doch eine zentrale Rolle bei den Vorbereitungen zu dem verhängnisvollen Tag gespielt habe. Am Abend des 9. Mai 1976 hatte man sich im Bockenheim-Zentrum im Frankfurter Norden getroffen, um über das weitere Vorgehen zu beraten. Die Stimmung war aufgeladen, vorne stand Fischer als eine Art Versammlungsleiter.

Schon 1998 hatte einer der damals Beteiligten zu Protokoll gegeben, dass Fischer, entgegen seiner eigenen Darstellung, keineswegs vom Einsatz der Brandbomben abgeraten hatte, im Gegenteil. Luiks' Zeuge geht nun deutlich weiter. "Wehrt euch, nehmt die Mollis", so eine Stimmung habe geherrscht, und Fischer "hat die Leute regelrecht ermuntert, er hat die Stimmung aufgeheizt". Es sei an jenem Abend auch ganz offen diskutiert worden, "wie man das am besten mit den Mollis macht: 'Flasche mit Benzin füllen, Tuch rein, anzünden, warten, dann schmeißen.' So einen Abend vergisst man nicht! Das kann man nicht vergessen!" http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mitschuld-an-anschlag-vorwuerfe-gegen-joschka-fischer-a-892435.html

Agent Provocateur, V-Mann. Für mich eindeutig. Ein Peter Urbach...
Der Spiegel erwähnt natürlich das Ermittlungshindernis V-Mann nicht.

Immer schön im Sinne des Staates, das Hamburger Nachrichten(dienst)magazin :bäh:

fatalist
17.06.2013, 20:27
Und wo die Linke Brut überall vertreten ist, ohne Worte...


Der Mann, den Luik präsentiert, ist nicht irgendwer: Er heißt Michael Schwelien und hat jahrelang als Reporter für die "Zeit" gearbeitet. Er weiß also, Wahrheit und Dichtung zu unterscheiden. Wenn Schwelien recht hat, dann hätte Fischer nicht nur die Medien belogen, die ihn dazu befragten, sondern auch im Bundestag die Unwahrheit gesagt, als er in einer aktuellen Stunde am 17. Januar 2001 erklärte: "Ich habe niemals Molotow-Cocktails geworfen, und ich habe auch nicht dazu aufgerufen, Molotow-Cocktails zu werfen."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/mitschuld-an-anschlag-vorwuerfe-gegen-joschka-fischer-a-892435.html

Fast-Mörder, egal. Hauptsache durch V-Mann-Akte erpressbar. Was für ein Land...

BoB
17.06.2013, 21:17
Fischer wurde damals, obwohl er ein Anstifter war, nach der Razzia innerhalb kürzester Zeit (Stunden) wieder freigelassen:
Warum stimmte Vizekanzler Fischer als Grüner dem Jugoslawien-Krieg zu?
oder anders gefragt:
Wo liegt die V-Mann-Akte von Joseph Martin Fischer?
Da wo auch die IM-Akte von Erika liegt?

Oder spinnt fatalist mal wieder :?

Jedenfalls macht er ein Fass nach dem anderen auf heute :D Leider wohnte Fischer ja in der Bornheimer Landstrasse, und nicht in der Bockenheimer Landstrasse, von der Bommi Baumann hier spricht (http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=0mZ88SD35do). Trotzdem zeigt das Video, dass im Februar 1971 die Dienste in Frankfurt alles im Griff hatten (Baumann spricht zwar von 1972, aber es war im Februar 71, die Bild titelte damals wohl in Bezug auf Proll, die wohl gar nicht bewaffnet war, angeblich: RAF-Mädchen schiessen sich den Weg frei - oder so ähnlich).

Frag doch einfach mal Gronbach dazu, der kennt Fischer ja angeblich noch von früher aus Gerabrunn/Langenberg und duzt ihn bei FTD-Kommentaren (http://www.ftd.de/politik/international/:gastkommentar-die-iranische-zeitbombe/60135871.html):crazy:
Auch interessant:
So hat der amerikanische Geheimdienst CIA spätestens seit 1972 direkt oder indirekt an der Bekämpfung der Roten Armee Fraktion mitgewirkt und die Frage ist zu stellen und weiterzuverfolgen, ob eben diese Sprengstoffanschläge, von denen sich die Rote Armee Fraktion immer distanziert hat, von in der Bundesrepublik operierenden Geheimdiensten inszeniert worden sind, um den Hass der Bevölkerung gegen die Rote Armee Fraktion zu schüren.
Otto Schily http://www.heise.de/tp/artikel/36/36961/1.html

Systemhandbuch
17.06.2013, 21:43
[...]
Ich kann mich erinnern, dass Blumenkind schrieb, Mevlüt Kar sei ne Ente, denn der war zu der Zeit in der Türkei, er habe das überprüft. Aber ob man ihm glauben kann???

Ich nicht ! Der Scheißkerl hängt in zu vielen Dingen mit drin. Da kann mir das Blumenkind noch so viele Blüten andrehen.:cool:

solaris
17.06.2013, 22:44
Ich nicht ! Der Scheißkerl hängt in zu vielen Dingen mit drin. Da kann mir das Blumenkind noch so viele Blüten andrehen.:cool:



Ermittlungen
Im Oktober 2006 leitete der amerikanische Abhörgeheimdienst NSA (https://de.wikipedia.org/wiki/National_Security_Agency) Erkenntnisse über intensiven Mailverkehr zwischen Deutschland und Pakistan über den Auslandsnachrichtendienst CIA (https://de.wikipedia.org/wiki/CIA) an den deutschen BND (https://de.wikipedia.org/wiki/Bundesnachrichtendienst) weiter, der wiederum das Bundesamt für Verfassungsschutz einschaltete.Zuständig wurde schließlich das Gemeinsame Terrorismusabwehrzentrum (https://de.wikipedia.org/wiki/Gemeinsames_Terrorismusabwehrzentrum), in dem u.a. Beamte des Militärischen Abschirmdienstes (https://de.wikipedia.org/wiki/Amt_f%C3%BCr_den_Milit%C3%A4rischen_Abschirmdienst ) (MAD) vertreten sind. In Berlin wurde eine gemeinsame Arbeitsgruppe gegründet, in der deutsche Geheimdienstler und amerikanische CIA-Mitarbeiter „so eng wie nie“ zusammenarbeiteten.Unter dem Namen „Operation Alberich“ überwachten 500 Beamte rund um die Uhr alle Verdächtigen, hörten Telefone ab und verwanzten Wohnungen und Autos.Die von der Gruppe für den Bombenbau beschaffte Wasserstoffperoxid (https://de.wikipedia.org/wiki/Wasserstoffperoxid)-Mischung wurde Ende Juli 2007von den Beamten gegen eine harmlose Ersatzflüssigkeit ausgetauscht.Der ägyptische Arzt Yehia Yousif, der eine Schlüsselrolle in der Radikalisierung der Mitglieder dieser Gruppe spielte, hatte seit den 1990er Jahren im Islamischen Informationszentrum Ulm (https://de.wikipedia.org/wiki/Islamisches_Informationszentrum_Ulm) gepredigt und auch im Multikulturhaus (https://de.wikipedia.org/wiki/Multikulturhaus) in Neu-Ulm (https://de.wikipedia.org/wiki/Neu-Ulm) verkehrt.Er war zwischen 1995 bis 2002 im Dienste des baden-württembergischen Verfassungsschutzesund galt als „der Hirnwäscher für etliche Angehörige der Sauerland-Gruppe und für deren Dunstkreis von vierzig, fünfzig jungen Leuten“.Laut stern.de (https://de.wikipedia.org/wiki/Stern.de) soll es sich beim Verbindungsmann der Gruppe zu al-Qaida (https://de.wikipedia.org/wiki/Al-Qaida) und mutmaßlichen Beschaffer von Sprengzündern, Mevlüt K., um einen Kontaktmann des türkischen Geheimdienstes MIT (https://de.wikipedia.org/wiki/Mill%C3%AE_%C4%B0stihbarat_Te%C5%9Fkil%C3%A2t%C4%B 1) gehandelt haben, der auch Verbindungen zum US-Geheimdienst CIA (https://de.wikipedia.org/wiki/Central_Intelligence_Agency) habe.Der Anführer der Sauerland-Gruppe sagte, an den Anschlagsplanungen seien Geheimdienste „nicht beteiligt gewesen und hätten die Gruppe keinesfalls gesteuert“

je öfter ich diesen Absatz lese,desto lachhafter wird das ganze
Die Islamische Jihad Union, kurz IJU(das religiöse Pendant zum NSU).Wenn im ersten Satz schon steht-NSA abhören,CIA,BND,VS krieg ich schon einen Anfall.
Nach den NSA-Leaks von Snowdon wird das ganze noch mit dem Erfolg gegen die Sauerlandgruppe verteidigt.Jetzt kommst du.


Ausgewiesener Spezialist in Sachen Islamistischer Terror war übrigens Baden-Württemberg
Operation "Veralbermich"

Dolohov
17.06.2013, 23:43
http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/45460716_kw26_pa_nsu/index.html Weiß jemand ob das öffentlich ist?

fatalist
18.06.2013, 04:26
http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/45460716_kw26_pa_nsu/index.html Weiß jemand ob das öffentlich ist?


Aber stimmt die Krokus-Version, wie glaubwürdig ist die frühere Informantin des LfV? Nach allem, was aus den Akten nach außen gedrungen ist, sehen die Ermittler die Angaben der V-Frau nicht als stichhaltig an. Aufgeklärt ist dieser Fall indes noch nicht. Jetzt machen sich die Abgeordneten an die Arbeit. (kos/17.06.2013)
Nein, nicht öffentlich. V-Mann-Führer kommt, darf unter falschem Namen kommen, das ist nicht öffentlich. War es bisher nie.


Rätselhaftes AttentatZu der Sitzung des Ausschusses, der seine Zeugenvernehmung eigentlich schon beendet hat, ist ein unter dem Tarnnamen Rainer Oettinger firmierender LfV-Vertreter geladen, der einst für die heute in Irland lebende V-Frau zuständig war. Das Treffen unter dem Vorsitz von Sebastian Edathy (SPD) beginnt um 13 Uhr im Raum E 400 im Paul-Löbe-Haus.
Die Hinrichtung Kiesewetters und die ebenfalls durch einen Kopfschuss verursachte schwere Verletzung des Kollegen Martin A. im Streifenwagen während der Mittagspause auf einem Heilbronner Parkplatz zählen zu den seltsamsten Kriminalfällen in Deutschland und gelten als die rätselhafteste Tat der Mordserie. Die Sicherheitsbehörden rechnen diese Aktion dem NSU erst seit dem Auffliegen der Zelle im Herbst 2011 zu, nachdem in Eisenach in einem Wohnwagen neben den Leichen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos die Dienstpistolen Kiesewetters und ihres Kollegen gefunden wurden. FDP-Obmann Hartfrid Wolff spricht von "großen Fragezeichen", Grünen-Sprecher Wolfgang Wieland von Baden-Württemberg als dem "weißesten Fleck auf der Landkarte unserer Untersuchung".
Warum sind die Mordwaffen nicht erwähnt?

Egal, das Ding ist so schräg, auch ohne diese. Bankraub mit Spielzeugpistolen, aber heisseste Dienstwaffen im Womo.
Und die Beute von Arnstadt auch noch, die aus September, in einem Ende Oktober angemieteten WOMO.

Halleluja, was für ein Fake. Mieser geht es kaum.

fatalist
18.06.2013, 04:43
Ich nicht ! Der Scheißkerl hängt in zu vielen Dingen mit drin. Da kann mir das Blumenkind noch so viele Blüten andrehen.:cool:
Du meinst, er hat ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem :?
:D


Na egal, heute ist ja wieder Carsti-Show angesagt, und dann werden wir sehen, wie gut die Verteidiger der Frau Zschäpe sind.
Ob sie Carsti zerlegen oder nicht.

Es gibt ja jede Menge Klärungsbedarf:
- falscher Kaufpreis genannt, 500-1200 DM anstatt 2500 DM
- Galeria Kaufhof gab es erst ab Oktober 2001, 4 Morde zu spät
- Böhnhardt daddelt mit Carstis Handy herum, trotz Totalüberwachung der 3 samt Umfeld, Operation Terzett
- wo sind die Überwachungsprotokolle der 3 aus der Operation Drilling, ebenfalls eine Überwachungsaktion
- hatte die von ihm überwachte Waffe eine Seriennummer? Was war das für eine "osteuropäische Dienstwaffe"
- warum war man über den Schalldämpfer überrascht, wenn man ihn doch telefonisch bestellt hatte?
- wie konnte man überrascht sein, wenn doch gar nicht gesprochen wurde bei der Übergabe im Abbruchhaus?
- mal holte Carsti die Waffe bei Schulz ab, zeigte sie Wohlleben, der sie ihm mitgab zwecks Übergabe
- vielleicht blieb sie aber auch bei Wohlleben, da war sich Carsti nicht sicher
usw.

fatalist
18.06.2013, 04:48
je öfter ich diesen Absatz lese,desto lachhafter wird das ganze
Das ist eine Fake-Operation gewesen, absolut lächerlich. "Sie tauschten die Fässer aus", unbemerkt natürlich. :cool:
Die hatten nie Gefährliches, so herum wird ein Schuh draus.

Man miete sich ein Haus, in einem kleinen spiessigen Dörfchen, als erkennbare Allah-Jünger, auffälliger geht es nicht mehr.
Aber Du siehst ja, sie kommen damit durch, die Dienste.

fatalist
18.06.2013, 05:29
womit wir wieder bei den alibis wären, nach denen bis heute noch niemand gefragt, geschweige denn nachgeforscht hat.

grüßle s.
Das dachte ich auch immer, aber das stimmt nicht so ganz.

Man hat in der Anklageschrift aufgelistet, zu welchen Zeiträumen mit dem Pass und dem Führerschein von Holger Gerlach Fahrzeuge angemietet wurden.

Das fängt aber erst 2004 an, denn vorher hatten sie Gerlachs Führerschein nicht.
Also für die ersten 4 Morde 2000/2001 gibt es gar nichts.

Dann kommt "Galeria Kaufhof" von Carsti mit Waffenübergabe, nach Oktober 2001. Ebenfalls 4 Morde zu spät.
Dann kommt Holger Gerlachs Führerschein Anfang 2004, und dann werden munter die Ausleihzeiträume aufgelistet in der Anklageschrift. Die Mordzeiträume der Dönermorde 5-9, Köln 2004 (mit VW Touran und 2 Fahrrädern, geht das überhaupt?)
Heilbronn-Zeitraum ist dabei 2007, und die letzten beiden Banküberfallzeitpunkte 2011 Arnstadt und Eisenach.

Die Logik geht ungefähr so: Wenn der NSU im besagten Zeitraum ein Fahrzeug ausleiht irgendwo um Zwickau herum, dann war er auch an den Tatorten deutschlandweit.

Das zu den Alibis.



Das letzte Wohnmobil war in Schreiersgrün angemietet.

Warum mietet man für 9 Tage an, begeht den Banküberfall aber am letzten Tag?
5. Mord vorletzter Tag der Ausleihzeit.
6. Mord vorletzter Tag dito
7. Mord vorletzter Tag dito
8. Mord + 9. Mord als Doppelschlag, 2.Tag und 4. Tag von insgesamt 5 Tagen Ausleihzeit.
10. Mord wieder am vorletzten Tag
Köln 2004 auch wieder am vorletzten Tag.

Vom Muster her gesehen passt der Doppelschlag nicht rein, und Eisenach ebenso wenig.
Die Fahrräder (eines mit Bombe zurückgelassen in Köln) müssen sie dort gekauft/besorgt haben.

Arnstadt war am 7.9.2011, das wäre mitten in der Ausleihfrist.

Die beiden letzten Morde und die beiden letzten Banküberfälle passen nicht ins Muster.
Da kommt dann in Kassel ja auch Temme ins Spiel... und der Beutefund von Arnstadt in Eisenach, was keinen Sinn ergibt. Die meisten Morde geschahen mitten in der Woche - Zahltag? Für Wett/Spielschulden?

Wie gesagt, für die ersten 4 Morde gibt es weder die Waffe(!!!) noch Fahrzeug-Ausleihen.
Merkwürdig übereinstimmend...in der Nichtverfügbarkeit.

Mich erinnert das an Copy-Kill:
Immer wenn die Totalüberwachten aus Zwickau für irgendwelche Besuche Fahrzeuge ausleihen, werden die Morde verübt. Man wusste ja jederzeit über die Uwes Bescheid.
Man hatte also die perfekten "Täter", wenn die nur irgendwann tot aufgefunden würden.

Meine NSU-Theorie geht ja so: Die Uwes überfielen Postfilialen, Edeka und so, wegen Geldbeschaffung.
Die Uwes stellten auch ne Taschenlampe in Nürnberg ab, und das Bömbchen im Lädchen in Köln.
Bömbchen, die man ihnen gab, waren sie doch V-Leute.
Eventuell auch die grössere Schwarzpulverbombe in Köln Keupstrasse. KEIN TNT !!!

Aber die Morde, damit haben die Uwes nichts zu tun.
In Kassel im Internetcafe 4 oder 5 Zeugen, aber keine Uwes. Nur Temme.
In Heilbronn sind nicht die Uwes auf den unterschlagenen Phantombildern.

Beate Zschäpe und Wohlleben sind sofort freizulassen!

sibilla
18.06.2013, 06:30
Das dachte ich auch immer, aber das stimmt nicht so ganz.

Man hat in der Anklageschrift aufgelistet, zu welchen Zeiträumen mit dem Pass und dem Führerschein von Holger Gerlach Fahrzeuge angemietet wurden.

Das fängt aber erst 2004 an, denn vorher hatten sie Gerlachs Führerschein nicht.
Also für die ersten 4 Morde 2000/2001 gibt es gar nichts.

Dann kommt "Galeria Kaufhof" von Carsti mit Waffenübergabe, nach Oktober 2001. Ebenfalls 4 Morde zu spät.
Dann kommt Holger Gerlachs Führerschein Anfang 2004, und dann werden munter die Ausleihzeiträume aufgelistet in der Anklageschrift. Die Mordzeiträume der Dönermorde 5-9, Köln 2004 (mit VW Touran und 2 Fahrrädern, geht das überhaupt?)
Heilbronn-Zeitraum ist dabei 2007, und die letzten beiden Banküberfallzeitpunkte 2011 Arnstadt und Eisenach.

Die Logik geht ungefähr so: Wenn der NSU im besagten Zeitraum ein Fahrzeug ausleiht irgendwo um Zwickau herum, dann war er auch an den Tatorten deutschlandweit.

Das zu den Alibis.




Wie gesagt, für die ersten 4 Morde gibt es weder die Waffe(!!!) noch Fahrzeug-Ausleihen.
Merkwürdig übereinstimmend...in der Nichtverfügbarkeit.

Mich erinnert das an Copy-Kill:
Immer wenn die Totalüberwachten aus Zwickau für irgendwelche Besuche Fahrzeuge ausleihen, werden die Morde verübt. Man wusste ja jederzeit über die Uwes Bescheid.
Man hatte also die perfekten "Täter", wenn die nur irgendwann tot aufgefunden würden.

Meine NSU-Theorie geht ja so: Die Uwes überfielen Postfilialen, Edeka und so, wegen Geldbeschaffung.
Die Uwes stellten auch ne Taschenlampe in Nürnberg ab, und das Bömbchen im Lädchen in Köln.
Bömbchen, die man ihnen gab, waren sie doch V-Leute.
Eventuell auch die grössere Schwarzpulverbombe in Köln Keupstrasse. KEIN TNT !!!

Aber die Morde, damit haben die Uwes nichts zu tun.
In Kassel im Internetcafe 4 oder 5 Zeugen, aber keine Uwes. Nur Temme.
In Heilbronn sind nicht die Uwes auf den unterschlagenen Phantombildern.

Beate Zschäpe und Wohlleben sind sofort freizulassen!

danke für deine ausführliche antwort :))

und bitte schön weitermachen, das alles ist spannender als ein krimi, obwohl ich manchmal schon mühe habe, das alles zu durchschauen.

grüßle s.

Hellangel
18.06.2013, 08:44
Die staatlichen Nachrichtenanstalten senden heute folgende News:


Die Bundesanwaltschaft hat offiziell Ermittlungen gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Zschäpe wegen eines versuchten Anschlags in Nürnberg eingeleitet. Der Sprecher der Bundesanwaltschaft, Köhler, sagte der "Süddeutschen Zeitung", gegen die Hauptangeklagte im NSU-Prozess werde wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes ermittelt. Man gehe davon aus, dass bei dem Attentat ein Mensch getötet werden sollte. Die Rohrbombe galt offensichtlich dem türkischen Wirt einer Nürnberger Kneipe. Der Mitangeklagte Carsten S. hatte in seiner Aussage im NSU-Prozess auf das mutmaßliche Attentat hingewiesen. Das Verfahren vor dem Münchner Oberlandesgericht wird heute fortgesetzt

http://www.dradio.de/nachrichten/201306180700/4

Neben dem Deutschlandradio kam dieser Begriff auch über die ARD/ZDF-Nachrichten ... Taschenlampe = Rohrbombe :cool:

fatalist
18.06.2013, 08:45
..obwohl ich manchmal schon mühe habe, das alles zu durchschauen.

grüßle s. Ich auch.

Etwas "Werbung":


Über die Grenzen kam Schleyer in Autos mit Diplomaten-Kennzeichen, und in den Hauptstädten war er, weil es dort Botschaften gibt.
Exterritoriale Gebäude, bestens abgesichert.

Israelische Botschaften.

Das ist die These: Die RAF, speziell Boock und die anderen "Schleyer-Aufseher", übergaben Schleyer "an Andere", und diese "Anderen" waren Leute des Mossad, die Schleyer erst nach Den Haag in die israelische Botschaft brachten, was aber aufzufliegen drohte, deshalb verlegte man Schleyer in die Botschaft nach Brüssel.

Am Ende erschoss man Schleyer und packte ihn in ein ziviles, normales Auto ohne CD-Kennzeichen in Mühlhausen.
Dort wurde er gefunden.


Das Motiv für den Schleyer-Mord: SS-Mitglied, wohl an Deportationen von Juden in "Böhmen und Mähren" beteiligt, "Mein Freund hiess Heydrich"-Getue.

Angeblich wurde Schleyer in Bastkörben transportiert, was eine jüdische Symbolik wäre.
Ist aber nicht entscheidend, und ist nicht verbürgt.

Wichtiger ist ein anderes Indiz:

Es war Ignaz Bubis, der in den 90er Jahren zwischen der RAF und dem Staat "vermittelte", was dann recht bald zu Begnadigungen führte.

Derselbe Ignaz Bubis, der Innenminister BRB Alwin Ziel ermutigte, Piato Carsten Szczepanski trotz Mordversuch zum V-Mann zu machen, so dass "Piato" von 8 Jahren nur 3 als Freigänger absitzen musste, und danach 1998 freikam, rechtzeitig im den 3 Untergetauchten aus Jena zu helfen, Stichwort NSU.

Seit Mitte 2000, kurz vor dem 1. Dönermord, ist Piato im Zeugenschutzprogramm verschwunden.
Ist aber sicher nur Zufall und hat nix zu bedeuten ;)

Zurück zur Schleyer-Entführung: Es wurden mehrere Stunden Verhör im Hochhaus gefilmt von der RAF.
Diese Bänder nahm Boock mit in den Nahen Osten. Wem gab er sie, wer hatte die bestellt?
Israel. Die hatten ja wohl auch den Fragenkatalog erstellt: Was war damals im Protektorat?

Die Frageliste kann aber auch "über Bande" zur RAF gelangt sein, diese Bande könnte Markus Wolf gewesen sein. Stasi.

Die Abnehmer Schleyers waren vom Mossad.
Israel unter Menachim Begin, selber Terrorist gewesen, siehe Irgun und das "King David Hotel" mit an die 100 Toten, liess die Bundesregierung durch die Grenzübertritte Schleyers quasi indirekt wissen, zu was "sein Mossad" in der Lage war.

Die Botschaft dürfte auch angekommen sein. Früher oder später...
http://politikforen.net/showthread.php?141549-H-M-Schleyer-Aldo-Moro-und-der-Mossad&p=6358374#post6358374

Teilnahme erwünscht :beten:

fatalist
18.06.2013, 08:47
Die staatlichen Nachrichtenanstalten senden heute folgende News:
Neben dem Deutschlandradio kam dieser Begriff auch über die ARD/ZDF-Nachrichten ... Taschenlampe = Rohrbombe :cool:
Das Opfer erlitt leichte Verbrennungen und verliess nach kurzer Zeit das Krankenhaus.

Taschenlampe = Chinaböller, zur Verfügung gestellt von wem?

Hellangel
18.06.2013, 08:56
Das Opfer erlitt leichte Verbrennungen und verliess nach kurzer Zeit das Krankenhaus.

Taschenlampe = Chinaböller, zur Verfügung gestellt von wem?

Die Antwort hatte man damals - wie soll es anders auch sein - selbst schon:


Die Teile der Nürnberger Bombe liegen noch in der Asservatenkammer. Sie werden nun auf DNA und Fingerabdrücke von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe untersucht. Damals hatte man keine verwertbaren Spuren gefunden. Die Nürnberger Polizei konnte 1999 auch keinen politischen Hintergrund erkennen. Dafür notierte sie, dass sowohl die Putzhilfe als auch der türkische Wirt wegen Drogendelikten "in Erscheinung getreten" seien. Dieses Muster zog sich auch durch alle anderen NSU-Ermittlungen.

http://www.n-tv.de/politik/Gegen-Zschaepe-wird-wieder-ermittelt-article10839661.html

Ach nee, warum wohl ? ;)

fatalist
18.06.2013, 09:06
NSU-Verfahren gewinnt heute neuen Schwung

Nach dem Aufsehen um Beate Zschäpes Brief und der Bestätigung neuer Ermittlungen im Zusammenhang mit der Taschenlampen-Bombe wird heute im NSU-Prozess der Angeklagte Carsten S. weiter vernommen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article117218118/NSU-Verfahren-gewinnt-heute-neuen-Schwung.html


8.20 Uhr: Angeklagter und geständiger Kronzeuge

Vor dem Justizzentrum an der Nymphenburger Straße steht am 11. Prozesstag des NSU-Verfahrens kein Satelliten-Übertragungswagen mehr. Demonstranten bleiben fern, Besucher verlieren sich auf der Zuschauertribüne. Der Alltag zieht ein in den Saal A101 des Münchner Oberlandesgerichts. Dabei gewinnt das Verfahren gerade an Schwung: Heute wird Carsten S., Angeklagter und geständiger Kronzeuge, vernommen. Die Verteidiger haben die Möglichkeit, ihn zu befragen.


Carsten S. hat sich selbst und Ralf Wohlleben schwer belastet, in dem er die Details der Ceska-Übergabe schilderte. Allerdings konnte er kaum etwas zu Beate Zschäpe sagen, die er nur zwei Mal gesehen haben will. Daher dürften ihn die Anwälte der mutmaßlichen Terroristin nicht in die Mangel nehmen.
Ahnungslose WELT. Springer...


9.45 Uhr: Routinemäßige Choreografie

Beate Zschäpe wird in den Saal geführt, es folgt das bekannte Ritual: Sie geht drei Schritte nach vorne zu ihrem Platz, dann dreht sie den Fotografen und Kameraleuten den Rücken zu. Maik E. hat seine Sonnenbrille auf, Holger Gerlach hält sich eine Akte vors Gesicht und Carsten S. versteckt sich unter seinem Kapuzenpulli.
Nur Ralf Wohlleben kommt unverhüllt in den Saal und lässt sich ablichten.

Tusche und Tarif verstecken sich. "Tusche" find ich nach wie vor nen Brüller, ein genialer Name für einen schwulen V-Mann.

:appl: ans BfV !!!

Wohllebens Foto wurde eh seit Anfang an durch die Presse verbreitet. Warum soll er sich verstecken?


Der nächste Akt in diesem Theaterstück geht nun also weiter. Anders kann ich das ganze langsam nicht mehr nennen. Schon wegzensiert.


NSU-Verfahren gewinnt heute neuen Schwung
---------------------
Neuem Schwung?..Das war ja bisher nicht mal ein alter Schwung drin...!
Nur herumgegurke und Märchengeschichten..
Man sucht offenbar verzweifelt nach Beweisen....ohje...
Das BfV soll sich mal bitte etwas anstrengen, und nicht das Schreiben der systemkonformen Kommentare in DIE WELT immer nur den Praktikanten der Redaktion überlassen :blabla:

fatalist
18.06.2013, 09:45
Update: Wegen der offiziell erst seit 2007 (Eigenangabe: 2006) als B-Quelle (Bestnote: A) geführten Petras S. ist der Bundesstagsuntersuchungsausschuss erneut in geheimer Sitzung in die Beweisaufnahme eingetreten. Zur Ihr war auch der bisher immer best abgeschirmte V-Mann führer dess Inkandsgeheimdiensst von Frau Bube geladen (s.a. : FRN 56617)


Im Rahmen der Podiumsdiskussion der Humanistischen Union „Brauchen wir den Verfassungsschutz? am Mittwoch, 12.6.13 schloss die Chefin des baden-württembergischen Geheimdienst, Beate Bube aus, daß die Verfassungsschutz-Akten über die Nazi-Karriere von Nicole Schneiders/Ex-Schäfer, aus Stuttgart geleakt wurden: „ich bin mir sicher aus unserem Amt nicht gekommen“. Die dann naheliegende Bewertung, daß dies dann wohl durch bzw. aus dem Untersuchungsausschuss des Bundestages geschehen sei, dementierte Sie nicht. Stattdessen schoss Frau Bube in Richtung Berlin . „Beispielhafte Quellengefährdung“ durch Zitate aus den Geheimdienstakten in Stern und Stuttgarter Zeitung/Badische Zeitung.
http://www.rdl.de/index.php?option=com_content&view=article&id=20777:wir-haben-nicht-geleakt-baden-wuerttembergs-geheimdienstchefin-deutet-nach-berlin&catid=447:dorfnachrichten&Itemid=405

Wer hat geleakt aus dem PUA?
Ich tippe auf Ströbele und Pau.

fatalist
18.06.2013, 09:54
Beate hat in Nürnberg ne Bombe gelegt - "Psst- Beate kommt, die soll nix davon wissen".


München - Der Generalbundesanwalt hat offiziell Ermittlungen gegen die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe wegen des erst jetzt bekannt gewordenen versuchten Rohrbombenanschlags von Nürnberg eingeleitet.
Gegen die Hauptangeklagte im NSU-Prozess werde wegen des Vorwurfs des versuchten Mordes ermittelt, bestätigte der Sprecher der Bundesanwaltschaft, Markus Köhler, der „Süddeutschen Zeitung“. Die Bundesanwaltschaft gehe davon aus, dass bei dem Anschlag ein Mensch getötet werden sollte, sagte Köhler
http://www.bild.de/news/inland/nsu/nsu-neue-ermittlungen-gegen-beate-zschaepe-30883424.bild.html

Schauprozess bedarf Schauermittlungen und Schaubeweisen...

Buella
18.06.2013, 10:00
Beate hat in Nürnberg ne Bombe gelegt - "Psst- Beate kommt, die soll nix davon wissen".


http://www.bild.de/news/inland/nsu/nsu-neue-ermittlungen-gegen-beate-zschaepe-30883424.bild.html

Schauprozess bedarf Schauermittlungen und Schaubeweisen...

Dieses Kasperl-Theater ist nichts für Menschen mit einem schwachen Zwerchfell!

:haha:

sleepwell
18.06.2013, 10:08
Oder spinnt fatalist mal wieder :?

Also öfter?
So hart kann man das nicht sagen.

Da Du dich aber hinterfragst, will ich dir auf diesem richtigen Weg helfen. :D

Dein Problem ist dein Trieb zum Selbstdarsteller.
Du spinnst nicht, du schwafelst zu viel.

Gute Internetfunde oder Ideen die Du einbringst, werden postwendend über seitenlanges Gelaber
von dir wieder zugemüllt.
Dein Sendungsbewusstsein gelesen zu werden, ist dir wichtiger, als der zu untersuchende Gegenstand.
Das dient nicht der Sache, die Sache ist für dich nur Plattform, eine Kiste auf die du krabbelst, damit dich alle sehen.
Nicht zielführend.

Hellangel
18.06.2013, 10:14
Also öfter?
So hart kann man das nicht sagen.

Da Du dich aber hinterfragst, will ich dir auf diesem richtigen Weg helfen. :D

Dein Problem ist dein Trieb zum Selbstdarsteller.
Du spinnst nicht, du schwafelst zu viel.

Gute Internetfunde oder Ideen die Du einbringst, werden postwendend über seitenlanges Gelaber
von dir wieder zugemüllt.
Dein Sendungsbewusstsein gelesen zu werden, ist dir wichtiger, als der zu untersuchende Gegenstand.
Das dient nicht der Sache, die Sache ist für dich nur Plattform, eine Kiste auf die du krabbelst, damit dich alle sehen.
Nicht zielführend.

Hmmm....wie Du Dich wegen den Links hier extra angemeldet hast, könntest Du dich ja wieder löschen lassen, wenn Dich das so nervt.
Es gibt bei weiten mehr Leute, die die Kombinationsgabe und "Schwafelei" - wie Du die nennst, von fantalist mehr schätzen, als das sie es stört.
Notfalls muss man diesen Thread ja auch nicht anklicken ;)

Nun gibt es zwei Möglichkeiten: "Danke für Deine Meinung, aber es wird sich hier nix dran ändern", oder "Danke und ´tschüss!"

Den Smilie spare ich mir lieber...

sleepwell
18.06.2013, 10:18
Sie werden nun auf DNA und Fingerabdrücke von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe untersucht. Damals hatte man keine verwertbaren Spuren gefunden.

ja damals.
jetzt sollte man die teile in den zauberrucksack vom wohnmobil stecken.
der heckt immer was aus.
geld, was sich von 15.000 auf 23.000 vermehrt oder dvd´s, die nach vier wochen entwicklungszeit im sack so groß sind, dass man sie endlich sieht.
ich hätte schon längst die ceska 83 da rein gesteckt.
nach vier wochen ist der lauf wieder gerade und ein passender beschusstest sollte, wenn man richtig schüttelt, auch noch aus dem sack rauszuholen sein.
der kann alles ...:crazy:

sleepwell
18.06.2013, 10:31
Nun gibt es zwei Möglichkeiten: "Danke für Deine Meinung, aber es wird sich hier nix dran ändern", oder "Danke und ´tschüss!"



na ja, die dritte möglichkeit ist, du liest richtig.

seine verdienste stehen in meinem beitrag an erster stelle, internetfunde und ideen.
dann kommt die andere seite, seine eitelkeit in endlosschleifen darüber zu referieren. übrigens auch mit den gleichen fehlern, obwohl man ihn darauf hinweist.

aber offensichlich bist du auch so ein meinungsdiktator, der widerspruch nicht erträgt und gleich mal zur forumstür zeigt.

im übrigen richtet sich meine meinung nicht nach mehrheiten, sondern erkenntnissen.
ob die richtig oder falsch sind, kann man mit mir über argumente diskutieren.

wer das nicht kann, kann es eben nicht.
der hat jetzt nicht mein mitleid, aber auch keine wichtige beachtung.

insofern muss sich für mich gar nichts ändern.
jeder darf das machen was er will oder kann.

fatalist
18.06.2013, 10:37
"Wer Döner gegessen hat, wurde ausgepeitscht"

http://www.welt.de/politik/deutschland/article117218118/Wer-Doener-gegessen-hat-wurde-ausgepeitscht.html


10.56 Uhr: Carsten S. erzählt vom Ausstieg

Nun spricht Carsten S. erneut über seinen Ausstieg. Dieser sei im November, Dezember 2000 erfolgt. Mit seiner Homosexualität habe dies zunächst nichts zu tun gehabt, er habe einfach erkannt, dass "die ganze Sache keinen Sinn" machte. Wohlleben habe ihn umstimmen wollen, aber er sei bei seinem Entschluss geblieben.
Eine Ansprache über das weitere Vorgehen, was die Untergetauchten anging, habe es nicht gegeben. Carsten S. will damals zugesichert haben, nichts über die Drei zu sagen. Ein Aussteigerprogramm des Verfassungsschutzes sei ihm nicht angeboten worden.


10.51 Uhr: "Das halte ich für lebensfremd"
S. soll sagen, wann er den letzten Kontakt zum Trio hatte. Auch hier bleibt er vage. Die Sim-Karte, die bei der Durchsuchung seiner Wohnung gefunden wurde, habe er zusammen mit Wohlleben vernichtet. Mit der habe er den Kontakt zu den Dreien gehalten.

"Das halte ich für lebensfremd", sagt die Anwältin. Zschäpe-Anwalt Wolfgang Heer beanstandet die Fragen der Kollegin von der Behrens, sie würde die Antworten vorgeben.


10.39 Uhr: Brutale Züchtigungen
Carsten S. berichtet von Warnungen aus der Szene, dass bald Festnahmen geplant sein sollen. Das wisse er von André K. oder Tino Brandt. Letzterer war bis 2001 Informant des Verfassungsschutzes. Dass die beiden so gut informiert waren, wecke keinen Verdacht. Wie es damals bei der Gruppe angeblich zuging, berichtet eine Zeugin in einer Vernehmung, die die Anwältin aus den Akten zitiert.
Dort ist von brutalen Züchtigungen die Rede. Die Anwältin zitiert aus der Aussage: André K. und Wohlleben seien "die krankesten Hirne" gewesen. "Wenn man mal einen Döner gegessen hat, musste man zehn Liegestütze machen und wurde ausgepeitscht. Daran kann sich S. aber angeblich nicht erinnern, obwohl er eng mit Wohlleben zusammen arbeitete.

10.30 Uhr: "Wir waren vorsichtig am Telefon"
Jetzt geht es um die Rolle des Verfassungsschutzes in der Szene. "Wie wurde der gesehen?" – will von der Behrens wissen. "Es wurde nicht unterschieden zwischen Landesverfassungsschutz und Bundesamt für Verfassungsschutz. Wir waren vorsichtig am Telefon, weil wir davon ausgingen, dass wir abgehört wurden."
Man sei vorsichtig gewesen, wenn "Kameraden" einen ausfragen wollten. Ein Mitglied verdächtigte man, für den Verfassungsschutz zu arbeiten, weil bei Gesprächen mit ihm angeblich immer ein Zivilfahrzeug der Polizei dabei gewesen sein soll. "Einmal haben uns Leute verfolgt, die mit ihren Jacken gesprochen haben", sagt Carsten S. Er meint wohl Beamte, die in Mikros am Kragen gesprochen haben. "Die haben wir abgeschüttelt".


10.22 Uhr: "Trauermarsch" für erstochenen Skinhead
Anwältin von der Behrens legt nach und konfrontiert Carsten S. mit der Aussage eines Zeugen, der bei einer Schulung dabei gewesen sei. Der habe sich erinnert, dass Carsten S. auf die Einhaltung der Regeln wie Alkohol- und Rauchverbot geachtet habe. "Kann schon sein", sagt Carsten S.
An eine DGB-Veranstaltung, die der "THS" 1998 gestört haben soll, habe er ebenfalls keine Erinnerung. Dagegen habe er an einem "Trauermarsch" für einen erstochenen Skinhead in Saalfeld teilgenommen.

10.05 Uhr: "Herunterspielen bringt doch nichts"
Die Rechtsanwältin der Hinterbliebenen des Dortmunder Opfers Mehmet Kubasik, der am 4. April 2006 ermordet wurde, beginnt mit der Befragung von Carsten S.: Antonia von der Behrens will wissen, wie Carsten S. in die rechte Szene hineinkam und wie die Gruppen "Nationaler Widerstand Jena" und "Thüringer Heimatschutz" strukturiert waren.
Carsten S. kann sich nur daran erinnern, dass sie "schwarze T-Shirts" gedruckt haben, ansonsten wisse er nicht mehr, was genau dort passierte. Von der Behrens bohrt nach, aber es kommt nichts mehr. Nur ein paar Namen von Leuten, die dabei gewesen sein sollen, zählt Carsten S. auf. Sie gehören aber nicht zum Umfeld des späteren NSU.
Von der Behrens will auf die Rolle der Politik, die Ideologie zu sprechen kommen. "Das jetzt herunterzuspielen, bringt doch nichts", sagt sie. Carsten S. weicht aus, es ginge mehr um "Spaß und Aktionen".


9.50 Uhr: Carsten S. ergänzt freiwillig
Richter Götzl beginnt mit der Feststellung der Anwesenheit aller Beteiligten. Carsten S. will noch etwas ergänzen. Nach dem Ausstieg von Daniel S. aus der rechten Szene sprach ihn dieser an, ob er noch Kontakt zu "den Dreien" habe. Auch mit Sandro T. habe er über die Drei geredet.
Märchenstunden. Er ist nicht 2000 ausgestiegen.
Sie haben ja am Telefon angeblich über "Waffe, deutsches Fabrikat, mit Schalldämpfer" gesprochen.
Steht so in der Anklage.

Das ist alles zusammenfantasiert.

fatalist
18.06.2013, 11:16
Die Spur des "Krokus" nur "Streifen im Locus"?
Eine vermeintliche Sensation in DER SPIEGEL (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-untersuchungsausschuss-laedt-v-mann-fuehrer-vor-a-904018.html#js-article-comments-box-pager) die keine ist.

Eine Informantin des Landesamtes für Verfassungsschutz mit Namen Petra Senghaas bürgt für eine geradezu unglaubliche Geschichte: Bereits 10 Tage nach dem Polizistenmord an der jungen Beamtin Kiesewetter am 25.4.2007 will Petra Senghaas ihrem Führungsbeamten Öttinger berichtet haben, dass lokale Neonazigrössen den mit Kopfschuss im Klinikum Ludwigsburg liegenden Polizisten Martin Arnold ausspähen, um ihn auszuschalten, falls er sich an den Mordanschlag erinnere. Ein Mordanschlag ist aber niemals bekannt geworden...

Und obwohl die Informantin "Krokus" Namen nennt, erhält sie die erstaunliche Antwort, dass "sei Sache der Polizei" und gehe sie nichts an. "Klappe halten".
Ein Skandal, ein ungeheuerlicher Verdacht: Verhinderte der Verfassungsschutz die Aufklärung eines Polizistenmordes? Und wenn ja, warum?

War der Geheimdienst gar involviert, wie es im Fall der "Dönermordserie"beim hessischen Kollegen Andreas Temme wahrscheinlich ist?

Mit dieser und anderen Sensationen "nervte Krokus" (copyrightND) seit Ende 2011 Zeitungen, Verfassungsschützer, Polizeibehörden, Abgeordnete im Bund und im Ländle, und insbesondere seit Februar 2012 die Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses in Berlin. Mehr oder weniger erfolglos.

Die Öffentlichkeit erfuhr erst davon, als der PUA in Berlin Ende Mai 2013 wegen verspäteter Lieferung von Akten zu "Krokus" lamentierte, vorher kannten die Krokus-Story nur Eingeweihte aus den linksextremen Antifa-Kreisen, wo sie bereits am 12. April 2013 in voller Länge zu lesen war, aber alsbald gelöscht wurde. Man recherchiert in diesen Kreisen bevorzugt über den Antifa-eigenen Geheimdienst und das -natürlich- verdeckt.

Da jedoch "das Internet nichts vergisst", erschien die Krokus-Story kurze Zeit später in einem Forum, dem politikforen.net im weithin bekannten Diskussionsstrang "Dönermorde, Nazi-Hysterie und Verfassungsschutz", der mittlerweile über 13.000 Beiträge und über 500.000 Klicks hat.

Im Gegensatz zu den SPIEGEL-Redakteuren stufte die Forumgemeinschaft mit den Mitteln der sogenannten Schwarmintelligenz die Krokus-Story von Anfang an als unglaubwürdig ein, was auch durch die kurzzeitige Teilnahme des Krokus-Gefährten Alexander Gronbach aus Irland (Exil an der Schafweide) und die Verkündung weiterer Sensationen so blieb, als da wären (unvollständige Aufzählung):

-der Zschäpe-Anwalt Wolfgang Stahl sei ein MAD-Offizier und Werkzeug des Bundesamtes für Verfassungsschutz, mit dem Ziel, jedwede Aussage Beate Zschäpes im Prozess unbedingt zu verhindern.
(die „Geheimnummer“ liess sich allerdings sofort per Google finden)

-die Anwältin Nicole Schneiders (Verteidigerin von Ralf Wohlleben)sei die V-Frau Myrte des Verfassungsschutzes.

-es existiere eine Killertruppe des Verfassungsschutzes als OperationSaphira, die aus 5 Mitgliedern bestehe, die alle seit 2003 namentlich benannt wurden und schon seit 2003 dem Geheimdienst bekannt seien.

Ja wenn er sie doch selber geformt hat, dann wird er sie ja wohl auch kennen, der Geheimdienst...
(zur Soko Parkplatz meldete „Krokus“ das 2007 aber nicht. Nicht einmal anonym. Warum nicht?)

-die Kommunikation innerhalb dieses Killer-Netzwerkes laufe über einen Sexseiten-Chatroom, so habe auch Zschäpe am 4.11.2011 vom Tod der Kameraden in Eisenach erfahren, und deshalb habe Andreas Temme in Kassel beim letzten Dönermord 2006 eben auf solch einer Sexsite gesurft.

Die Krönung der Krokus-Story war und ist aber eindeutig der Polizistenmord von Heilbronn 2007 und die (Mit)Täterschaft lokaler Neonazigrössen, mit anschliessender Spionage im Krankenhaus des überlebenden Polizisten.

fatalist
18.06.2013, 11:23
-Fortsetzung.


Wie erfährt man solche Insider-Kenntnisse?
Beim Friseur, wo auch sonst?

Zwischen Haarfärben und Lockenwicklern erfährt V-Frau die Weltlage an sich, und auch die lokalen Sensationen, zum Beispiel den streng geheimen Ort, wo der Polizist mit dem Tode ringt. Weil Friseuse Nelly R. das Jedem erzählt. Auch dass Nelly selbst am Tag des Mordes in Heilbronn war, auf der Meisterschule, auch wenn das gar nicht stimmt: 1 Woche in Crailsheim, eine Woche in Heilbronn, so ist ihr Turnus, und sie verwechselt die Wochen, "ich war an dem Tag auch in Heilbronn", klingt ja auch besser als "ich hatte leider Schule in Crailsheim und hab gar nichts mitbekommen..."

Aber Ludwigsburg, der streng bewachte Polizist, "da kommt nicht einmal das Krankenhauspersonal ran, so streng wird der bewacht", das weiss Nelly ganz genau: Nicht schwer zu erraten woher, eine ihrer Kundinnen ist Krankenschwester dort. Will bald heiraten. Wird danach wegziehen.

Ist verschwunden, spurlos, wird Krokus behaupten. Die Wahrheit: Sie wurde längst ermittelt und vernommen. Sie hat es beim Friseur erzählt, dass Arnold dort lag. Ihrer Friseuse Nelly R.

All diese Geschichten erfährt Frau V-Mann Petra „Krokus“ Senghaas beim Friseur.
Für die Konversation im Fahrstuhl oder beim Bäcker wären solche Geschichten ja auch zu lang...

Es gibt noch eine Verbindung von Senghaas zu diesen „Neonazis“, mit der alles begann, die gesamte IM-Karriere der Petra Senghaas. Ihre alte Freundin Sigrun H. hatte schon gut 1 Jahr zuvor einen neuen"Lebensabschnittsgefährten", einen lokal bekannten"Rechtsextremen", ein Grund für Krokus, zur Polizei zugehen. Wer Krokus zur Freundin hat, der braucht keine Feinde. Sie ist, wie ihr das LfV bescheinigen wird, „die geborene Informantin“.Man muss sie nicht anwerben, sie kommt freiwillig, um die Bespitzelung ihrer Freundin anzubieten. Die geborene Informantin.

Und weil Krokus der Polizei so viel Interessantes zu erzählen hat, wird sie nicht nur zum Geheimdienst weiter gereicht, sondern auch gleichauf diese Friseurin Nelly und ihren Friseursalon angesetzt. Als Spitzel. Gegen ihre Freundin Sigrun, gegen deren Mann, gegen Nelly R. und die ganze Gruppe.


Der Kopf dieser „üblen Truppe“ ist ein ganz gefährlicher Mann, der heute sogar NPD-Landesvorsitzender ist: Alexander Neidlein. Der ist laut „Krokus“ ein BND-Informant aus alten Kosovo-Söldnerzeiten,und seine Ehefrau ist Spitzel für das BfV.

Wen juckt da schon, dass die Ehefrau gar keine ist, also auch nicht Neidlein heisst?
Kein Problem. Krokus spitzelt. Freundschaftsdienste gegen Cash.
Der Friseur will ja schliesslich bezahlt werden.

Und so landet dann die Sensation angeblich beim Geheimdienst, Jahre später bei Journalisten, beim Untersuchungsausschuss, schliesslich bei der Antifa und zum Schluss beim Spiegel. Am 24. Juni wird jetzt also die Republik erzittern, wenn V-Mann-Führer Öttinger in nichtöffentlicher Sitzung erklären wird, dass die Krokus-Geschichte wahr ist.

Wird er, trotzdem die Akten dazu nichts enthalten?
Ganz sicher wird er nicht.

Und was macht die Polizei, das BKA, das LKA in Baden-Württemberg, als an Mai 2012 (oder früher?) die ersten Mails eintreffen mit den Sensationen? „Grüsse aus dem Krokusland“, so enden sie,immer.

Die Kronzeugen der Anklage, die mutmasslichen V-Leute Carsten „Tusche“ Schultze, Spitzel seit 1999, und seinen alten Kumpel Holger „Tarif“ Gerlach, holte die GSG 9 ab, und auch die Friseurin und ihre lokalen Neonazigrössen wurden alle zeitgleich befragt, aber da kam kein SEK,sondern LKA-Beamte, denen das Ganze sichtlich unangenehm war, als sie an den Haustüren läuteten.
SEK-Kommandos läuten nie. Die brechen die Türen auf und sind drin. Überfallartig.

Aber das passierte eben gerade nicht.Es geschah auch erst Ende 2012, kurz vor Weihnachten. Es gab keine Haftbefehle, keine Untersuchungshaft, keine Handschellen usw. - weil nichts dran ist an der Krokus-Geschichte.

Im Gegenteil haben die „Mörder und Neonazis" bei der Polizei Strafanzeigen wegen Verleumdung gegen Frau Senghaas und ihren Verlobten Alexander Gronbach gestellt, die aber "um ihre Sicherheit fürchteten" und nach Irland flüchteten, wo der SPIEGEL sie kürzlich aufsuchte.

So oder so wird die Sache also noch ein Nachspiel haben, ob es nun um Geheimnisverrat gehen wird oder um Verleumdung. Eher Letzteres.
Nur der Spiegel und die Medien werden sich wohl dafür dann nicht mehr interessieren. Nicht sensationell genug. Kann man nicht zur Manipulation nutzen. Uninteressant.

fatalist
18.06.2013, 11:28
Fortsetzung:


Der SPIEGEL wird also weiter durch Gisela Friedrichsen unwichtige Details aus dem Prozess berichten, und das Wichtige weglassen. Carsten S. nennt den völlig falschen Kaufpreis für die Mordwaffe?
Steht nicht im Spiegel. Nicht wichtig?


Carsten S. hat die Waffe in der Galeria Kaufhof ca. im April 2000 übergeben, rechtzeitig zum 1. Dönermord im Sept 2000. Das Problem: Die Galeria Kaufhof wurde erst am 18.10.2001 eröffnet.
4 Morde zu spät.
Steht nicht im Spiegel. Nicht wichtig?


Die 3 Untergetauchten wurden überwacht, als sie Carsten S. getroffen haben sollen, rund um die Uhr.
Operation Terzett hiess diese Massnahme, und das Umfeld natürlich auch. Böhnhardt soll aber laut Aussage von Carsten S. an dessen Handy rumgedaddelt haben beim Waffenübergabetreffen.
Steht nicht im Spiegel, das mit der Überwachung. Nicht wichtig?


Die Wahrheit ist gefährlich, daher gibt es ja auch keine Protokolle,keine Liveübertragung und kaum Besucher, sondern im Wesentlichen systemtreue Medien im Gerichtssaal. Das Volk soll nicht dabei sein bei dieser Farce, deren Ende dann "im Namen des Volkes" verkündet werden wird.

Keine einzige Zeitung wird auf berühmte Vorläuferprozesse hinweisen, wo die Mordwaffe 15 Jahre lang im Tresor des Geheimdienstes lag, wie das beim Mord am V-Mann Ulrich Schmücker war.
17 Jahre lang wurde prozessiert, 4 Prozesse, 3 Mal lebenslänglich, 3 Mal Aufhebung, und am Ende Einstellung und Entschädigung der Angeklagten. Wird nicht erwähnt, wenn über den NSU-Prozess berichtet wird. Niemals.

Auch der Mordfall Buback wird nicht erwähnt werden, wo 27 Zeugen als unglaubwürdig erklärt wurden, weil die V-Frau Verena Becker unschuldig zu sein hatte. Um jeden Preis, auch um den des Rechtsstaates an sich.
93 Verhandlungstage 2010-2012, 270 Seiten Urteilsbegründung 2013, und auch nach 36 Jahren nicht aufgeklärt. Es steht nicht im Urteil, wer denn den 3-fach Mord ausführte. Steht nicht drin!!!

Geheimdienstewaren involviert, da ging nichts. Das hat letztlich auch Prof. Dr.Buback einsehen müssen.

Wissen ist viel zu gefährlich für das Volk.

Aber im NSU-Komplex kann es keine Probleme geben: Die 3 waren es, das hat der Bundestag einstimmig am 22.11.2011 beschlossen, eine Staatsverstrickung gibt es nicht, nur Pannen und Fehler, das hat der Untersuchungsausschuss festgestellt und verkündet, auftragsgemäss, und die Bundesanwaltschaft ist als Ankläger in München derselben Meinung. Verkündet nach dem 1. Prozesstag, als Dogma des Prozesses gewissermassen.

Wie könnte es auch anders sein.

Staatlich geförderten und teilweise gelenkten Terror gibt es nämlich gar nicht. Das ist auch ein BRD-Staatsdogma. Wer das anzweifelt, der leugnet. Leugnen ist jedoch nazistisch. Leugner sind gefährlich.

Denn Leugnen ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen. Das Mittelalter kehrt wieder, die Pranger der Inquisition sind längst errichtet: Politische Korrektheit schafft die Reste der Meinungsfreiheit ab.
Klima-Leugner, NSU-Leugner, was kommt als Nächstes?

Dass die Mörder von Heilbronn von Zeugen gesehen wurden, dass es Phantombilder gibt, die niemals veröffentlicht wurden, das interessiert die Medien übrigens nicht. Niemand verlangt deren Veröffentlichung. Unglaubwürdige Zeugen, wie schon die 27 Zeugen beim Buback-Mord.

Fragen Sie doch mal per Leserbrief beim Spiegel an, bei Gisela Friedrichsen, warum sie in ihrer "investigativen Berichterstattung" immer das Wichtige vergisst? Oder bei DIE WELT, oder bei BILD.

Fragen Sie die "4. Macht" doch einmal, warum sie nicht die Veröffentlichung der Phantombilder der Mörder von Heilbronn fordert!

Sie werden keine Antwort bekommen...

Quelle muss erraten werden.

fatalist
18.06.2013, 12:11
11.16 Uhr: Verwirrung um Aussteigerprogramm

Der zweite Nebenklage-Anwalt der Familie Kubasik, Sebastian Scharmer, fragt Carsten S., warum er nicht in die Bundeswehr aufgenommen wurde. Die Armee hatte seine Einberufung zurückgezogen, mutmaßlich wegen seiner NPD-Mitgliedschaft. Carsten S. erhob Einspruch gegen den Bescheid, er wollte dienen – wegen des Geldes, sagt er heute.


Verwirrung gibt es um ein angebliches Aussteigerprogramm: Nach der Aktenlage wurde ihm ein solches angeboten, Carsten S. aber sagt, dass er sich lediglich beim Staatsschutz der Jenaer Polizei bei einem Herrn König über die Observationen beschweren wollte. Tut die Armee sowas?

Am Telefon über Waffenbestellungen reden, und sich über Observationen beschweren?

fatalist
18.06.2013, 13:38
Die Welt:

Verwirrung gibt es um ein angebliches Aussteigerprogramm: Nach der Aktenlage wurde ihm ein solches angeboten, Carsten S. aber sagt, dass er sich lediglich beim Staatsschutz der Jenaer Polizei bei einem Herrn König über die Observationen beschweren wollte.

Süddeutsche:

Der Angeklagte stellt dann noch klar, dass er keineswegs von den Behörden gefragt worden sei, ob er in ein Aussteigerprogramm aufgenommen werden wolle. Dagegen findet sich in den Akten des Verfassungsschutzes ein Hinweis, Carsten S. sei von den Behörden angesprochen worden. Er habe aber abgelehnt und sich beim Staatsschutz über die Ansprache beschwert. Diese Version weist Carsten S. zurück.

Katastrophale Widersprüche in den 2 Versionen.
Haarsträubende Qualität der Berichterstattung.




18. Juni 2013 12:14Carsten S. im NSU-Prozess"Wir sind davon ausgegangen, dass wir abgehört werden" Kein einziger Kommentator erwähnt die telefonische Bestellung der Ceska.
Leichter Widerspruch zum Titel, zur Aussage, überhaupt...

Nur Vollpfosten bei der Süddeutschen. :beten:

Nereus
18.06.2013, 14:25
@ fatalist

Noch ein paar Infos zu Fischers Frankfurter linksterroristischer „Putzer-Kampfgruppe” gefällig?

Anarcho-Freiheit durch Pflastersteine, Mollies und Bomben?

1975 trikont http://ecx.images-amazon.com/images/I/51wVoIpqNWL._SY445_.jpg

Trikont-Verlag

Herbert Röttgen schloss an der Universität zu Köln sein Jurastudium ab und studierte anschließend in Frankreich und München Philosophie und Kunstgeschichte. 1967 gründete er zusammen mit Gisela Erler den Trikont-Verlag in Köln/München. Der Verlag war eng mit der 68er-Bewegung und deren späteren Metamorphosen verknüpft. Ab 1975 gab er mit Thomas Schmid die Zeitschrift „autonomie - Materialien gegen die Fabrikgesellschaft“ heraus, in der auch Joschka Fischer und Daniel Cohn-Bendit schrieben.
http://de.wikipedia.org/wiki/Victor_Trimondi

Der „Pflasterstrand”, Prof. Funkes „Zivilgesellschaft”?

Mitarbeiter beim Pflasterstrand waren unter anderen Daniel Cohn-Bendit, Gerd Koenen, Matthias Horx, Albert Sellner, Edith Kohn, Reinhard Mohr, Hartwin Möhrle, Klaus Walter, Cora Stephan. Ständige Beiträge gab es von: Micky Remann, Thomas Schmid, Dan Diner, Micha Brumlik, Frank Wolff, Joschka Fischer, Carl Hegemann, Sebastian Cobler, Ahmad Taheri, Eva von Hase, Tom Koenigs, Mike Knöss, Rupert von Plottnitz, Willy Barabas, Matthias Beltz, KD Wolff, Til Schulz, Richard Herding, Peter Zollinger.
http://de.wikipedia.org/wiki/Pflasterstrand

Der Welt-Herausgeber ist der autonome freiheitliche „Freibeuter” Th. Schmid, von den 68er Trikont-, Wagenbach- und Plasterstrand-Postillen
http://de.wikipedia.org/wiki/Thomas_Schmid_(Journalist,_1945)#

Neuaflage: 1980 Bommi Bauman, trikont, Thomas Schmid - Mitherausgeber und Unterstützer, Vorspann der 1976 zum erstenmal erschienenen Gemeinschaftsausgabe:

Dieses Buch erscheint heute nicht zum ersten Mal. Bereits auf der Frankfurter Buchmesse 1975 stellte es der Trikont Verlag in München der Öffentlichkeit vor.
Als Der Spiegel Mitte November letzten Jahres auszugsweise über das Buch berichtete, sah sich die Staatsanwaltschaft München genötigt, Strafantrag gegen die Herausgeber des Buches zu stellen und die vorläufige Beschlagnahme anzuordnen. Am 24. November wurden in einer spektakulären Polizeiaktion verschiedene Privatwohnungen und Geschäftsräume in Bayern durchsucht. Der Geschäftsbetrieb des Trikont-Verlages in München wurde praktisch lahmgelegt, da Kundenkarteien, Auftragsschreiben, Schreibmaschinen und andere wichtige Unterlagen zur Beweissicherung' beschlagnahmt wurden. Bereits am 25. November wußte die Frankfurter Rundschau zu berichten, daß die Durchsuchungsaktion auf das gesamte Bundesgebiet ausgedehnt werden solle: am selben Tag wurden in Berlin verschiedene Buchhandlungen sowie die Verlagsauslieferung des Trikont-Verlages durchsucht, am 26. November kamen die Staatsorgane nach Frankfu°t, um auch dopt in der Sozialistischen Verlagsauslieferung einer weiteren Verbreitung des gefährlichen Buches vorzubeugen.
Der hannoversche Internationalismus Buchladen, der unmittelbar nach der Durchsuchungsaktion in Bayern in einem Flugblatt auf die Fragwürdigkeit solchen rechtsstaatlichen Vorgehens hinwies, wurde am 28. November durchsucht: das Flugblatt wurde mit der Begründung beschlagnahmt, es werbe für das verbotene Buch.
,WIE ALLES ANFING' ist eine autobiographische Darstellung eines jugendlichen Arbeiters, der unmittelbar an der Entstehung gewaltsamer Aktionen beteiligt war. Michael Bommi' Baumann beschreibt, erklärt und kritisiert seine Entwicklung zum ,Stadtguerilla'. Ebensowenig wie jede andere Meinung kann auch diese Darstellung dadurch aus der Welt geschafft werden, daß eine öffentliche Diskussion darüber verhindert wird. Die Beschlagnahme dieses Buches sowie der Versuch, diejenigen zu isolieren und zu kriminalisieren, die die öffentliche Diskussion über Baumanns Geschichte durch ihre Publikation einleiten wollen, stellt eine klare Einschränkung der in unserer Verfassung garantierten freien Meinungsäußerung dar.
Mit der Herausgabe des Buches verdeutlichen wir, daß wir uns auch in Zukunft keiner Selbstzensur unterwerfen werden. [...]
'Wie alles anfing', daß wir nicht bereit sind, die zunehmende Gesinnungsschnüffelei einer demokratischen Regierung widerspruchslos hinzunehmen, selbst dann nicht, wenn deutsche Gerichte solch staatliches Vorgehen für begründet erklären: unter dem Deckmäntelchen des Schutzes des Gemeinschaftsfriedens sind in Deutschland wieder einmal Grundlagen für die Kriminalisierung und letztlich Vernichtung Andersdenkender geschaffen worden. Der Kampf gegen die Einschränkung der Meinungsfreiheit beginnt heute: Wir lassen uns weder verbieten, Gedanken zu haben, noch, sie auszusprechen. Wir lassen uns weder verbieten, Diskussionen zu führen, noch, sie öffentlich zu machen. Michael Bommi' Baumann, WIE ALLES ANFING, erscheint wieder und wieder und wieder.

68er Zukunftsplan http://ecx.images-amazon.com/images/I/51YBfnZ8kCL._SY445_.jpg

fatalist
18.06.2013, 14:33
@ fatalist

Noch ein paar Infos zur Fischer Frankfurter linksterroristischer „Putzer-Kampfgruppe” gefällig?
aber immer doch!

Zu schön:

Wir lassen uns weder verbieten, Gedanken zu haben, noch, sie auszusprechen. Wir lassen uns weder verbieten, Diskussionen zu führen, noch, sie öffentlich zu machen. Michael Bommi' Baumann, WIE ALLES ANFING, erscheint wieder und wieder und wieder.

Das war wohl nix: Die Linksfaschisten verbieten heute Meinungen. Die "Mitte" zieht mit dabei, "Mitte" ist heute gleichzusetzen mit Meinungsterror.

fatalist
18.06.2013, 15:06
15.27 Uhr: Hierarchie in der rechtsextremen Szene

Rechtsanwältin Edith Lunnebach fragt nach der Hierarchie in der Szene. Wieder fließen Wertungen in die Fragen ein, die die Antworten vorwegnehmen. Immer wieder versucht sie, auf das Image der drei NSU-Mitglieder in der rechten Szene zu sprechen zu kommen. Mehrfach unterbrechen Götzl und die Verteidiger der Angeklagten die Anwältin. Lunnebach scheint ihn ihrer Fragestellung gefangen zu sein, Richter Götzl unterbricht für fünf Minuten.


15.08 Uhr: S. lebt an einem unbekannten Ort


Die Vernehmung von Carsten S. wird fortgesetzt. Alexander Kienzle von der Kanzlei BDK fragt nach der Verpflichtungserklärung, die Carsten S. dem BKA gegenüber abgegeben hat und nach der er ins Zeugenschutzprogramm übernommen wurde. Es sei die einzige Verpflichtungserklärung, die er den Behörden gegenüber abgegeben habe. Heute lebt er unter einem anderen Namen an einem unbekannten Ort. WELT
Des glaub i net. "Tusche" hat 1999 eine Verpflichtungserklärung gegenüber dem LfV oder Bfv abgegeben, seine Akte ist am 11.11.2011 geschreddert worden in Köln. Das weiss er.

Die Nebenklägeranwälte stellen Suggestivfragen. Aufklären wollen die gar nichts, das ist klar. War es immer.
Helfen können diese Nulpen lediglich bei der Geheimdienstverstrickung. Schaun mer mal...

Elmo allein zu Hause
18.06.2013, 15:40
Was machen die Angeklagten, sie zeigen wo sie nur können das sie Nazis sind!

Wenn sie etwas zu sagen haben sollen sie es tun ihr leben ist sowieso kein schönes mehr, entweder Lebenslang im Knast mit medizinische Arznei Betreuung oder schlimmeres...

fatalist
18.06.2013, 17:21
Der ist schlicht irre.


Alexander Gronbach

(Der Unternehmensname ist nur sichtbar für registrierte Mitglieder)


CENTAC-Vezarate Ettelaat Va Amniate Keshwar
Liechtenstein




Deutsch (Grundkenntnisse), Koreanisch (Fließend), Russisch (Gut), Farsi, Irish, Hohenlohisch, Englisch, Deutsch, LickFrench, FuckBritish, NukeYank

Ich suche : U210 minimum 45 75%

Interessen: Eliminate British Loyalist and German Fascists

ich biete: NUCEM Systems, Polonium International Developments, LRMS,Mecanical Devices, Lithium International Developments, Int. Recon-Con-OPS
http://www.xing.com/profile/Alexander_Gronbach3

solaris
18.06.2013, 18:04
Der ist schlicht irre.


http://www.xing.com/profile/Alexander_Gronbach3

Wenn der so weiter macht.kriegt er noch seine eigene Wikiseite(Self-made-millionär im "Dienst"leistungsbereich),Die kongeniale Partnerin mimt derweil die V-Frau für alle Bereiche.
(jetzt umgesattelt auf Medienzulieferbetrieb nachdem die Verfassungsschutzkuh keine Milch mehr gibt).

:crazy:

Nereus
18.06.2013, 19:28
Wenn der so weiter macht.kriegt er noch seine eigene Wikiseite(Self-made-millionär im "Dienst"leistungsbereich),Die kongeniale Partnerin mimt derweil die V-Frau für alle Bereiche.
(jetzt umgesattelt auf Medienzulieferbetrieb nachdem die Verfassungsschutzkuh keine Milch mehr gibt).

:crazy:

Nicht irre machen lassen aus Irland:

PC-Faschist http://81.169.181.31/images/00/60/99/6099_300.jpg

Alles nur phantastische Gewaltcomputerspiele. Die Welt der Wahnverbrechen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Duke_Nukem_3D

http://www.aspyr.de/dukenukem/

"Interessen: Eliminate British Loyalist and German Fascists"

Vermutlich wurde in dieser fanatischen AntiFa-Ecke das „NSU-Bekennervideo” gefertigt?


http://www.aspyr.de/images/ashlogotext.png

Dolohov
18.06.2013, 19:41
Ist das krank... bzw. "der"

bernhard44
18.06.2013, 19:44
Leute nicht den Strang vermüllen!

Ali
18.06.2013, 20:20
Die Spur des "Krokus" nur "Streifen im Locus"?
Eine vermeintliche Sensation in DER SPIEGEL (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-untersuchungsausschuss-laedt-v-mann-fuehrer-vor-a-904018.html#js-article-comments-box-pager) die keine ist.

Eine Informantin des Landesamtes für Verfassungsschutz mit Namen Petra Senghaas bürgt für eine geradezu unglaubliche Geschichte: Bereits 10 Tage nach dem Polizistenmord an der jungen Beamtin Kiesewetter am 25.4.2007 will Petra Senghaas ihrem Führungsbeamten Öttinger berichtet haben, dass lokale Neonazigrössen den mit Kopfschuss im Klinikum Ludwigsburg liegenden Polizisten Martin Arnold ausspähen, um ihn auszuschalten, falls er sich an den Mordanschlag erinnere. Ein Mordanschlag ist aber niemals bekannt geworden...

Und obwohl die Informantin "Krokus" Namen nennt, erhält sie die erstaunliche Antwort, dass "sei Sache der Polizei" und gehe sie nichts an. "Klappe halten".
Ein Skandal, ein ungeheuerlicher Verdacht: Verhinderte der Verfassungsschutz die Aufklärung eines Polizistenmordes? Und wenn ja, warum?

War der Geheimdienst gar involviert, wie es im Fall der "Dönermordserie"beim hessischen Kollegen Andreas Temme wahrscheinlich ist?

Mit dieser und anderen Sensationen "nervte Krokus" (copyrightND) seit Ende 2011 Zeitungen, Verfassungsschützer, Polizeibehörden, Abgeordnete im Bund und im Ländle, und insbesondere seit Februar 2012 die Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses in Berlin. Mehr oder weniger erfolglos.

Die Öffentlichkeit erfuhr erst davon, als der PUA in Berlin Ende Mai 2013 wegen verspäteter Lieferung von Akten zu "Krokus" lamentierte, vorher kannten die Krokus-Story nur Eingeweihte aus den linksextremen Antifa-Kreisen, wo sie bereits am 12. April 2013 in voller Länge zu lesen war, aber alsbald gelöscht wurde. Man recherchiert in diesen Kreisen bevorzugt über den Antifa-eigenen Geheimdienst und das -natürlich- verdeckt.

Da jedoch "das Internet nichts vergisst", erschien die Krokus-Story kurze Zeit später in einem Forum, dem politikforen.net im weithin bekannten Diskussionsstrang "Dönermorde, Nazi-Hysterie und Verfassungsschutz", der mittlerweile über 13.000 Beiträge und über 500.000 Klicks hat.

Im Gegensatz zu den SPIEGEL-Redakteuren stufte die Forumgemeinschaft mit den Mitteln der sogenannten Schwarmintelligenz die Krokus-Story von Anfang an als unglaubwürdig ein, was auch durch die kurzzeitige Teilnahme des Krokus-Gefährten Alexander Gronbach aus Irland (Exil an der Schafweide) und die Verkündung weiterer Sensationen so blieb, als da wären (unvollständige Aufzählung):

-der Zschäpe-Anwalt Wolfgang Stahl sei ein MAD-Offizier und Werkzeug des Bundesamtes für Verfassungsschutz, mit dem Ziel, jedwede Aussage Beate Zschäpes im Prozess unbedingt zu verhindern.
(die „Geheimnummer“ liess sich allerdings sofort per Google finden)

-die Anwältin Nicole Schneiders (Verteidigerin von Ralf Wohlleben)sei die V-Frau Myrte des Verfassungsschutzes.

-es existiere eine Killertruppe des Verfassungsschutzes als OperationSaphira, die aus 5 Mitgliedern bestehe, die alle seit 2003 namentlich benannt wurden und schon seit 2003 dem Geheimdienst bekannt seien.

Ja wenn er sie doch selber geformt hat, dann wird er sie ja wohl auch kennen, der Geheimdienst...
(zur Soko Parkplatz meldete „Krokus“ das 2007 aber nicht. Nicht einmal anonym. Warum nicht?)

-die Kommunikation innerhalb dieses Killer-Netzwerkes laufe über einen Sexseiten-Chatroom, so habe auch Zschäpe am 4.11.2011 vom Tod der Kameraden in Eisenach erfahren, und deshalb habe Andreas Temme in Kassel beim letzten Dönermord 2006 eben auf solch einer Sexsite gesurft.

Die Krönung der Krokus-Story war und ist aber eindeutig der Polizistenmord von Heilbronn 2007 und die (Mit)Täterschaft lokaler Neonazigrössen, mit anschliessender Spionage im Krankenhaus des überlebenden Polizisten.

Ich glaube die Krokus Story oder zumindest grosse Teile davon.
WARUM wurde er/sie eigentlich gesperrt und warum bekam man darauf bislang keine Antwort?

Dolohov
18.06.2013, 20:59
Kannst Du Deinen "Glauben" begründen? Bzw. ist das bei einem Glauben per se möglich? Nun, weil Gronbach strafrechtliche Äußerungen getätigt hat und das Forum sich diesen Schice wohl nicht geben wollte?

Case
18.06.2013, 21:29
http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2013/45460716_kw26_pa_nsu/index.html Weiß jemand ob das öffentlich ist?

Öffentlich:
http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/tagesordnungen/2013_06_24_74_Sitz.pdf

Ali
18.06.2013, 21:52
Kannst Du Deinen "Glauben" begründen? Bzw. ist das bei einem Glauben per se möglich? Nun, weil Gronbach strafrechtliche Äußerungen getätigt hat und das Forum sich diesen Schice wohl nicht geben wollte?

Merci vielmals, die müssen dann wohl bereits gelöscht worden sein, bevor ich sie lesen konnte.

Das ist der Teil, den ich Krokus abnehme:


Bereits 10 Tage nach dem Polizistenmord an der jungen Beamtin Kiesewetter am 25.4.2007 will Petra Senghaas ihrem Führungsbeamten Öttinger berichtet haben, dass lokale Neonazigrössen den mit Kopfschuss im Klinikum Ludwigsburg liegenden Polizisten Martin Arnold ausspähen, um ihn auszuschalten, falls er sich an den Mordanschlag erinnere. Ein Mordanschlag ist aber niemals bekannt geworden...

Und obwohl die Informantin "Krokus" Namen nennt, erhält sie die erstaunliche Antwort, dass "sei Sache der Polizei" und gehe sie nichts an.

Stopblitz
18.06.2013, 22:02
Beate hat in Nürnberg ne Bombe gelegt - "Psst- Beate kommt, die soll nix davon wissen".


http://www.bild.de/news/inland/nsu/nsu-neue-ermittlungen-gegen-beate-zschaepe-30883424.bild.html

Schauprozess bedarf Schauermittlungen und Schaubeweisen...

Ich bin gespannt wann die Büttel herausfinden, dass sie 1963 am Attentat auf John F. Kennedy beteiligt war.

Nereus
18.06.2013, 22:05
Zur Glaubwürdigkeit des V-Spitzels Senghaas „Krokus” („Blumenkind”): Deutet eine Pleter MP als Pieper MP und macht aus einer Flühlingstraße eine Friedensstraße.

1.12.11 ab 10.30 UHR - BKA Pressekonferenz mit Waffenpräsentation
http://www.generalbundesanwalt.de/de/showpress.php?newsid=424

http://imgl.krone.at/Bilder/2011/12/01/D_Behoerden_zeigen_erstmals_riesiges_Waffenarsenal-Neonazi-Morde-Story-304118_476x268px_5_tMWEiqFryEkXA.jpg

1.12.11 – 15:56 Uhr Bild.de
BILD-Reporter liest von einer BKA-Präsentationskarte MP Pieter statt MP Pleter ab. Vielleicht hatte er auf seiner Brille einen Fliegenschiss und er verwechselte so das l mit einem i ?
http://www.bild.de/news/inland/nsu/terror-zelle-stand--mord-waffe-21328428.bild.html

1.12.11 -17:43 Uhr KRONE.at
Übernimm zwei Stunden später die BILD.de Meldung mit „MP Pieter”.
http://www.krone.at/Welt/D_Behoerden_zeigen_erstmals_riesiges_Waffenarsenal-Neonazi-Morde-Story-304118

2.12.11, 18:15 Uhr – Wehrtechnik
Experten stolpern über den „Fliegenschiss” und korrigieren „MP PLETER”
http://hq-coh.com/forum/index.php?PHPSESSID=5oqa2nkirpkphvot34ojaci6j5&topic=21644.msg695916#msg695916

Typenschild Pleter 91 http://img231.imageshack.us/img231/8747/plettermark.jpg

3.2.12 süddeutsche.de
Hat den Fehler auch bemerkt und schreibt richtig »Maschinenpistole Pleter 91, neun Millimeter Luger«
http://www.sueddeutsche.de/politik/zwickauer-terrorzelle-die-spur-der-waffen-1.1274430-2

18.2.12 FOKUS
Ebenso „Pleter” bei Fokus
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-aufgedrehte-gashaehne_aid_714940.html

20.8.12 Lichtstadt.blog 6b
Keine Erleuchtung aus Jena. Es wird die Falschmeldung von BILD.de mit Pieter 91 übernommen.
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_20.html

28.11.12 einrechfrei
Der Lichtstadt-Artikel wird kritisiert ohne die Falschschreibung „Pieter 91 MP” zu bemerken.
http://einrechfrei.wordpress.com/2012/11/28/fakten-und-ungereimtheiten-zu-den-nsudoner-morden-teil-4-ii/

30.11.12 – Hajo Funke
übernimmt kritiklos den Lichtstadt-Artikel mit „Pieter 91 MP”.
http://hajofunke.wordpress.com/2012/11/30/lichtstadt-inside-nsu-details-aus-der-anklage-was-die-bundesanwaltschaft-zschape-wohlleben-und-emngr-vorwirft-teil-2/

1.12.12 - PHF Nereus

Wie verschiedentlich geschrieben wurde, soll es sich um eine Pieter MP gehandelt haben. Das ist falsch oder das l wurde als i von den BKA- und Pressefotos abgelesen.
Es kann sich nur um eine MP Pleter 91 croatia handelt, die hier aus einer Asavatenkammer hervorgeholt wurde.

MP Pleter 91 http://www.mup.hr/UserDocsImages/188v.jpg

Die Pleter MP ist ein Nachbau der britischen Sten MK II, einer Partisanenwaffe im Zweiten Weltkrieg:
http://en.wikipedia.org/wiki/Pleter_91

Zur kroatischen Herkunft, Ansicht und in Einzelteile zerlegt:
http://miles.forumcommunity.net/?t=34289903

Pleter MP http://img231.imageshack.us/img231/7932/pletter2.jpg

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5869365&viewfull=1#post5869365

07.12.2012 - OnlineZeitung 24.de
Ungereimtheiten in der Eisenacher Polizeidarstellung werden angeprangert. Noch keine Pieter / Pleter-Richtigstellung.
http://www.onlinezeitung24.de/article/4685/print

16-4. bis 18.4.13 – Desinformation in der Kommentarspalte von PI News und Pro Mittelstand NRW
Kommentator „Karamba” behauptet ohne Quellenangabe:
»Es gibt keine “Maschinenpistole vom Typ Pleter”, sondern eine “Maschinenpistole Pieter 91″ (= Maschinenpistole PM 63, 9mm Luger). «
http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-i/
»Die Maschienenpistole heißt nicht “Pleter”, sondern “Pieter” (Maschinenpistole Pieter 91, 9mm Luger)«
http://www.pi-news.net/2013/04/die-ungereimtheiten-im-nsu-prozes-ii/
»Karamba: Es gibt keine “Maschinenpistole vom Typ Pleter”, sondern eine “Maschinenpistole Pieter 91″ (= Maschinenpistole PM 63, 9mm Luger).«
http://www.mittelstand-pro-nrw.de/nsu.htm

Inzwischen wird die „Pleter 91” als Deko MP, als Dekorationswaffe im Internet angeboten.
http://www.zib-militaria.de/Pleter-91-Deko-MP

http://www.egun.de/market/item.php?id=4023882&PHPSESSID=138c

10.5.13, 18:33 Uhr HPF – Blumenkind (Krokus)

Falsch ist zudem, daß behauptet wurde, die Tatwaffe Ceska CZ 83 wäre in den Trümmern des Hauses Friedensstrasse in Zwickau aufgefunden worden.
c. Die im Wohnmobil aufgefundene Maschinenpistole des Exportmodells Pieper aus Herstal Belgien wurde in einer Spezialausfertigung als Begleitwaffen für Personenschutz (verdeckt in Handkoffer) an wie kann es anders sein, MfS ausgeliefert? ...Das ist leider Fakt, verifiziert und auch einsehbar, siehe zb. flache Oberleiste, damit man die MP im Handkoffer einsetzen kann...
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6273670&viewfull=1#post6273670

Fortsetzung folgt

Karl_Murx
18.06.2013, 22:07
Also öfter?
So hart kann man das nicht sagen.

Da Du dich aber hinterfragst, will ich dir auf diesem richtigen Weg helfen. :D

Dein Problem ist dein Trieb zum Selbstdarsteller.
Du spinnst nicht, du schwafelst zu viel.

Gute Internetfunde oder Ideen die Du einbringst, werden postwendend über seitenlanges Gelaber
von dir wieder zugemüllt.
Dein Sendungsbewusstsein gelesen zu werden, ist dir wichtiger, als der zu untersuchende Gegenstand.
Das dient nicht der Sache, die Sache ist für dich nur Plattform, eine Kiste auf die du krabbelst, damit dich alle sehen.
Nicht zielführend.

Mir ist egal, ob einer gern Selbstdarsteller spielt. Entscheidend ist, daß er Fakten, Tatsachen und Beweise liefert, also Substanz aufweist. Fatalist verfügt über eine solche und beweist das in all seinen Beiträgen. Das vermisse ich bei all den Berufstrollen und Auftragsschreibern in eigener Sache, die hier nichts unversucht lassen, falsche Fährten zu legen und Nebelkerzen zu zünden.

Karl_Murx
18.06.2013, 22:21
Du meinst, er hat ein kleines Glaubwürdigkeitsproblem :?
:D


Na egal, heute ist ja wieder Carsti-Show angesagt, und dann werden wir sehen, wie gut die Verteidiger der Frau Zschäpe sind.
Ob sie Carsti zerlegen oder nicht.

Es gibt ja jede Menge Klärungsbedarf:
- falscher Kaufpreis genannt, 500-1200 DM anstatt 2500 DM
- Galeria Kaufhof gab es erst ab Oktober 2001, 4 Morde zu spät
- Böhnhardt daddelt mit Carstis Handy herum, trotz Totalüberwachung der 3 samt Umfeld, Operation Terzett
- wo sind die Überwachungsprotokolle der 3 aus der Operation Drilling, ebenfalls eine Überwachungsaktion
- hatte die von ihm überwachte Waffe eine Seriennummer? Was war das für eine "osteuropäische Dienstwaffe"
- warum war man über den Schalldämpfer überrascht, wenn man ihn doch telefonisch bestellt hatte?
- wie konnte man überrascht sein, wenn doch gar nicht gesprochen wurde bei der Übergabe im Abbruchhaus?
- mal holte Carsti die Waffe bei Schulz ab, zeigte sie Wohlleben, der sie ihm mitgab zwecks Übergabe
- vielleicht blieb sie aber auch bei Wohlleben, da war sich Carsti nicht sicher
usw.

:appl: :gp:

sleepwell
18.06.2013, 23:26
Mir ist egal, ob einer gern Selbstdarsteller spielt.

mir nicht.
ich achte auch auf das motiv.
hat was mit glaubwürdigkeit zu tun.
ok, oder?


Entscheidend ist, daß er Fakten, Tatsachen und Beweise liefert, also Substanz aufweist.

nein, er liefert etwas anderes.
keine information von ihm, ohne einweisung, wie sie zu sehen ist.
er hat genau wie die MSM eine meinungsvorgabe, die er über die internetfunde an den mann bringt.
er diskutiert nicht wie man etwas sehen könnte, er gibt es vor.
und das breit ausgewalzt, teilweise oberflächlich und mit vielen wiederholungen.

ein agitator in eigener sache.

ich sehe das kritisch und du nicht.
kein problem ... :cool:

BoB
19.06.2013, 06:05
Thomas Moser, Kontext-Wochenzeitung, neuer Artikel. Auch neue Fakten?

Diese Information habe sie, Petra S., alias Krokus, eine Woche nach dem Anschlag an Rainer Öttinger weitergegeben, den ihr zugeteilten Verfassungsschutz-Mitarbeiter.
Also nicht der Polizei, gleich an den V-Frau-Führer...

Dazu würde der Fakt passen, dass die Mieter des Wohnmobils, das infolge der Ringfahndung nach dem Mord bei Oberstenfeld registriert worden war, mutmaßlich Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die Mietdauer telefonisch verlängert hatten. Hätten sie ganz allgemein Polizeibeamte töten wollen, hätten sie das längst tun können.
Wie oft ist das eigentlich passiert, insgesamt - telefonische Verlängerung? Wenn Kiesewetter und Arnold das erklärte Ziel waren, dann haut das doch aber nicht mit dem Urlaub hin, oder? Dann hätte man das WoMo ja später mieten müssen, hätte man von dem Urlaub gewusst? Und für wie lange wurde verlängert - bis offiziell der Urlaub vorbei war?

Ende letzten Jahres forderte der Berliner Ausschuss beim Oberlandesgericht München Material aus den Prozessunterlagen an, das sich auf Alexander G. und Petra S. bezieht. Ende April 2013, eine Woche nachdem der frühere Verfassungsschutzpräsident von Baden-Württemberg, Helmut Rannacher, sowie die langjährige Chefin der Abteilung Rechtsextremismus im LfV, Bettina Neumann, in Berlin befragt worden waren, forderte der Ausschuss dann vom Land Baden-Württemberg die Akten zur Quelle Krokus/Petra S. an.
Also nix mit "plötzlich".

Laut Wolfgang Wieland von den Grünen hat das vom Landesamt für Verfassungsschutz die Krokus-Information, dass der verletzte Beamte Arnold im Krankenhaus in Ludwigsburg von einer rechtsorientierten Krankenschwester ausgespäht werden sollte, nicht entgegengenommen, also auch nicht verarbeitet.
Es gab also Informationen, das scheint ja niemand mehr zu bestreiten, nur hat sie keiner entgegengenommen, also konnten sie auch nicht verarbeitet werden :?

Arnold wurde ins Klinikum Ludwigsburg geflogen, wo es die landesweit beste neurochirurgische Abteilung gibt.
Wenn man das weiss, ist es ja nicht so schwer, zu spekulieren, wo sie ihn hingebracht haben. Aber, mal eine neue Information:

Vor kurzem erhielt Kontext über einen Arzt in Ludwigsburg die Information, dass der Schwerverletzte nach zwei Tagen aus der Intensivstation abgeholt und weggebracht worden sein soll. Wer hat das veranlasst, warum, und wohin wurde der Patient gebracht? Das Ministerium verweigert zu dem Fall jede Auskunft.

Die Krankenschwester war also auf der Liste?

Auf der bekannten Adressliste des NSU-Mitglieds und mutmaßlichen Mörders Uwe Mundlos, die 1998 in der Garage in Jena gefunden, aber nie ausgewertet wurde, sind mehrere Namen aus Ludwigsburg aufgelistet. Darunter eine Frau, die tatsächlich als Krankenschwester im Klinikum Ludwigsburg gearbeitet hat.

Und Erbse darf auch nicht fehlen:

Doch auch der Berliner Untersuchungsausschuss wirft Fragen auf. Unverständlich ist, warum er nicht auch die Akten einer weiteren Quelle des Dienstes anfordert: die des V-Mannes "Erbse", Klarname: Torsten Ogertschnik. Der soll 2003 einem Mitarbeiter des Amtes geschildert haben, dass er Kontakt zu einer rechtsterroristischen Gruppierung in Ostdeutschland habe, die sich "NSU" nenne. Und er soll die Namen Uwe Mundlos, Beate Zschäpe, André Kapke, Ralf Wohlleben und Daniel Peschek genannt haben. Der LfV-Mitarbeiter musste, wie er sagt, seinen Bericht damals im Amt auf Anweisung seiner Vorgesetzten vernichten. Der Mann war nicht der reguläre V-Mann-Führer von Erbse und will, als er ihn traf, nicht einmal gewusst haben, dass der eine Quelle ist oder war. Er kannte ihn nur unter dem Namen Torsten Ogertschnik. Wie lange war er Spitzel des Verfassungsschutzes? Wo wurde er eingesetzt? Was steht in den Akten? Und wer war sein V-Mann-Führer?
Der Untersuchungsausschuss ließ vom baden-württembergischen Justizministerium lediglich die Haftakten von Torsten Ogertschnik kommen. Wozu? Um zu überprüfen, ob dessen Erzählung stimmt, in der Haft Kontakt zu Leuten aus der rechtsextremen Szene in Thüringen bekommen zu haben? Und was, wenn sich das als wahr herausstellt? Das Vorgehen der Abgeordneten erscheint beliebig und vor allem inkonsequent. Warum wird nicht systematisch weiter untersucht?
http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/116/nsu-ausschuss-blamiert-die-polizei-1254.html

fatalist
19.06.2013, 06:17
Mir ist egal, ob einer gern Selbstdarsteller spielt. Entscheidend ist, daß er Fakten, Tatsachen und Beweise liefert, also Substanz aufweist. Fatalist verfügt über eine solche und beweist das in all seinen Beiträgen. Das vermisse ich bei all den Berufstrollen und Auftragsschreibern in eigener Sache, die hier nichts unversucht lassen, falsche Fährten zu legen und Nebelkerzen zu zünden. Einfach ignorieren, mache ich schon seit Längerem.

Das mit den "falschen Fährten" war der Auslöser dazu. 10 Mal zitierte ich geduldig aus Schweizer Medien die Tatsache, dass es um eine Ceska mit serienmässigem werksseitigen Schalldämpfer geht, jedes Mal kam "er" wieder mit seinem "Spezial Schalldämpfer
aus nem Schweizer Zubehörladen". Quasi Richter Heindl-Theorie, etwas ausgeschmückt, die Mordwaffe käme von der Kripo Nürnberg, Mathias Frey, Joseph Hattel hätte die gekauft und umbauen lassen.

Der Typ will ablenken und Nebelkerzen streuen: Wäre "das Waffensystem" (BKA) nämlich NICHT 51 Mal gefertigt worden, also Waffe + SD, so könnte niemand irgendeines dieser forensisch fast ununterscheidbaren Systeme als Mordwaffe erklären und evtl. unterschieben.

Da diese "Waffensysteme" aber quasi ununterscheidbar sind, und der Mangel an Hülsen hinzukommt, kann es durchaus so sein, dass mehrere Täter mit mehreren Waffen aus dieser Kleinserie die Dönermorde begangen haben.

Eine individuelle Waffe war nicht unterschiebbar, als Mordwaffe für alle 9 Morde deklarierbar, ein Exemplar aus 51 "ununterscheidbaren Exemplaren mit ununterscheidbaren Schalldämpfern ab Werk" aber schon.

Das will er aber nicht akzeptieren, und darum ist fatalist ein eitler Selbstdarsteller.
Ignore.

Da kamen hier schon ganz andere "Kaliber". Boah bin ich wieder mal eitel...

fatalist
19.06.2013, 06:42
Thomas Moser, Kontext-Wochenzeitung, neuer Artikel. Auch neue Fakten?

Also nicht der Polizei, gleich an den V-Frau-Führer...
Das ist ja der Grund, warum "krokus" gleich nach der Aktenlieferung an den PUA aus Irland verlautbaren liess, dass mehrere Monate Akten fehlen würden, darunter das komplette Jahr 2006.

Krokus: Ich war ab 2006 beim LfV
LfV: Krokus war Informantin der Polizei 2006, erst Mai/Juni 2007 kam sie zu uns.

Unwichtig, denn sie könnte es Öttinger ja auch noch 2007 erzählt haben, das mit Mandy Beate Z. 2006 in Ilshofen...


Wie oft ist das eigentlich passiert, insgesamt - telefonische Verlängerung?
In Eisenach, so wird behauptet.



Wenn Kiesewetter und Arnold das erklärte Ziel waren, dann haut das doch aber nicht mit dem Urlaub hin, oder? Dann hätte man das WoMo ja später mieten müssen, hätte man von dem Urlaub gewusst? Und für wie lange wurde verlängert - bis offiziell der Urlaub vorbei war? Das haut überhaupt nicht hin, sehr richtig! KW kam aus dem Urlaub vorzeitig zurück, damit sie vom NSU erschossen werden konnte? Durch Anruf ihres Vorgesetzten Timo H. aus dem KKK?

Ups, Houston, wir haben ein Problem... :)


Also nix mit "plötzlich".
Seit Ende 2011, an den PUA sofort nach dessen Einsetzung Feb 2012.


Es gab also Informationen, das scheint ja niemand mehr zu bestreiten, nur hat sie keiner entgegengenommen, also konnten sie auch nicht verarbeitet werden :?


Das ist alles Bullshit, Krokus hätte ja 2007 zur Soko Parkplatz gehen können, sogar ein anonymes Schreiben hätte ja gereicht.
Da kam aber ... NICHTS. Alles Bullshit!


Aber, mal eine neue Information:
Abwarten, was stimmt, es gibt ja 100e Zeugen dafür im Klinikum...


Die Krankenschwester war also auf der Liste?
EINE Krankenschwester. Ob es DIE Schwester war, ist nicht klar. DIE Schwester ist ermittelt, wurde vernommen, keinerlei Verdacht.
Warum schreibt Moser das nicht?



Und Erbse darf auch nicht fehlen:

http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/116/nsu-ausschuss-blamiert-die-polizei-1254.html

Ogertschnik schenkte ja Edathy 2005 ein Buch, und Edathy fragte beim Besuch des BfV, wer das sei. Auch 2005.
So kam man auf Stengel, sein Gespräch mit Stauffenberg/erbse 2003, weil der Name Torsten O. im Nadis-Computer stand.
Hat Moser ja geschrieben... zuvor schon.

Krokus verkaufte das aber anders: Thomas Richter wurde in Stuttgart angefragt, daher kam man auf Stengel und Erbse 2003.
Das war Bullshit. Alles ist Bullshit.

fatalist
19.06.2013, 06:54
NSU-Prozess: Die Pleite des Kronzeugen

Gerhard Wisnewski

Er sollte der Bundesanwaltschaft den Durchbruch bringen: der Kronzeuge Carsten S. will dem NSU-Trio die Tatwaffe geliefert haben, mit der Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe (als Helferin) mehrere Menschen erschossen haben sollen. Doch leider sind S.' Aussagen vollkommen unglaubwürdig. So will er Böhnhardt und Mundlos in einem Café getroffen haben, das es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab...
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/nsu-prozess-die-pleite-des-kronzeugen.html

Während Bundesanwaltschaft und Medien so tun, als sei in Sachen NSU alles klar, ist das glatte Gegenteil der Fall. Die angebliche Terror-Truppe NSU ist nur eine Neuauflage des »RAF-Phantoms«.Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, (http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/guten-morgen-mittelalter-warum-das-nsu-verfahren-eingestellt-werden-muss.html) steht die Anklage auf äußerst wackligen Beinen: Die Hauptanklagepunkte gegen Beate Zschäpe, vor allem »ihre Mittäterschaft an den Mordtaten und auch an den Raubüberfällen, sind in einer Weise begründet, dass man schon Zweifel haben muss, ob sich das am Ende durchsetzen wird«, sagte Gerhard Strate, einer der renommiertesten Strafverteidiger Deutschlands, in der ARD-Sendung Die Story vom 15.04.2013.

Und auch der Rechtsexperte der ARD, Frank Bräutigam, räumte ein, dass die Ankläger »an die Grenze des Möglichen« gehen, indem sie »Frau Z. Mittäterschaft an dieser Mordserie« vorwerfen. Aber: »Dass das jetzt nicht völlig absurd ist, zeigt, dass das Gericht in München diese Anklage unverändert zugelassen hat.« Das heißt:



Für eine Anklage wegen Täterschaft bei den Döner-Morden gegen Zschäpe reicht es selbst für die Bundesanwaltschaft nicht.

Auch bei dem Vorwurf der Mittäterschaft gehen die Ermittler an die »Grenze des Möglichen«.

Das alles ist zwar »nicht völlig absurd« – aber dann vielleicht absurd?

Dass das Gericht die Anklage überhaupt zugelassen hat, wertet der Experte bereits als Erfolg.



Die Welt findet (http://www.welt.de/politik/deutschland/article115898704/Az-6-St-3-12-Verfahren-gegen-Beate-Zschaepe-u-a.html), »die Beweislage ist dünn«, und die Staatsanwaltschaft unterfüttere ihre Anklage »sogar mit Petitessen«.



Geheimwaffe der Ermittler

Schluss damit. Seit ein paar Tagen kommt die Geheimwaffe der Bundesanwaltschaft zum Einsatz: Carsten S., ein Mann, der behauptet, dem Trio jene Tatwaffe geliefert zu haben, mit dem die NSU-Opfer ermordet wurden. Praktisch daran ist, dass S. die Waffe nur Böhnhardt und Mundlos übergeben haben will. Da diese beiden tot sind, können sie ihm kaum widersprechen. Praktisch ist auch, dass S. behauptet, Beate Zschäpe habe von der Waffenübergabe nichts wissen dürfen. Was bedeutet, dass auch sie seiner Darstellung schlecht widersprechen kann. Solchermaßen abgesichert scheinen die Aussagen von S. unangreifbar.

Das NSU-Kartenhaus scheint gerettet und der Schuldspruch für Beate Zschäpe so gut wie gebongt. Nur leider ist es wie immer mit den »Kronzeugen« der Bundesanwälte. Außer Widersprüchen, Lügen und Gedächtnislücken nichts gewesen. Juristisch kann man diesen Zeugen in der Pfeife rauchen. Und das ist schlecht für die Bundesanwälte, denn »die Anklage baut in wesentlichen Teilen auf die Aussagen von Carsten S.« auf (tagesschau.de). Das kann auch gar nicht anders sein (siehe oben).



Anklage auf Sand gebaut

Und wenn das so ist, dann haben die Bundesanwälte wieder einmal auf Sand gebaut. So berichtete tagesschau.de (http://www.tagesschau.de/inland/nsu-prozess208.html), dem Vorsitzenden Richter Manfred Götzl reichten die Aussagen von S. nicht aus. Statt Klarheit in dem Fall zu schaffen, verstrickte dieser sich in Widersprüche. Hatte er in einer Vernehmung noch erzählt, den Wunsch von Böhnhardt und Mundlos nach einer Waffe mit »Bauchschmerzen« entgegengenommen zu haben, konnte er sich nun nicht mehr daran erinnern. »Die Angaben von Herrn S. sind bis auf einige wesentliche Details bei der Beschaffung der Waffe vollständig unglaubwürdig«, zitiert tagesschau.de auch den Nebenkläger-Anwalt Thomas Bliwier: »Die Aufklärungshilfe eines vollständig Geständigen sehe anders aus.«


Immer wieder habe es Erinnerungslücken in der Verhandlung gegeben, »vor allem, wenn es um die Beteiligung des Angeklagten ging«. Auch Rechtsanwalt Stephan Lucas, der im Prozess die Tochter des ersten NSU-Mordopfers vertrete, ist demnach nicht zufrieden: Es nutze nichts, wenn Carsten S. sage, er habe die Waffe beschafft, aber versuche, »sich vom Vorsatz von all dem loszusagen«. In der Tat eine schwierige Trennung: Wie will sich der Lieferant einer Waffe mit Schalldämpfer von dem Vorwurf reinwaschen, die Morde auch selbst gewollt zu haben?

Der albernste Widerspruch in S.' Aussagen ist aber die Übergabe der Waffe selber. Seinen Erzählungen zufolge will er das Schießeisen »Ende 1999 oder Anfang 2000« in einem Café in der Galeria Kaufhof in Chemnitz an die beiden angeblichen Rechtsterroristen übergeben haben. Insoweit würde das passen, denn der erste angebliche NSU-Mord fand am 9. September 2000 statt.

Das Problem ist nur, dass das Café im Chemnitzer Kaufhof damals überhaupt noch nicht existierte. Die Galeria Kaufhof am Chemnitzer Rathaus wurde erst fast zwei Jahre nach der angeblichen Waffenübergabe eröffnet – am 18. Oktober 2001. Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten vier »Döner-Morde« bereits passiert. Damit dürfte die NSU wohl die erste Terrortruppe gewesen sein, die die Tatwaffe erst nach ihren Mordtaten bekam. Auf weitere Enthüllungen der Bundesanwaltschaft und ihres Kronzeugen darf man gespannt sein.

:appl:

fatalist
19.06.2013, 07:08
Ein hier gebannter User teilte mit, dass die Vorgehensweise im WOMO in Eisenach eine Variation der Badewanne Barschels sei.


Würde ja gerne mehr dazu von mir geben.
Aber im Dönermord-Thread bin ich gebannt.

Na ja, weitersuchen.

Übrigens, meine Meinung zu Wohnmobil:

Kleine Abschweife auf Hotelzimmer.

Gelernt ist gelernt:

http://www.dasgelbeforum.de.org/forum_entry.php?id=266467&page=0&category=0&order=last_answer

Er verweist quasi auf den Mossad.

Nun, die "Variation" erscheint mir überaus stark abweichend zu sein im Vergleich, die Täter (wenn man Mord in Eisenach annimmt, was sicher nicht ganz falsch ist) hatten offensichtlich wenig Zeit: Die Bude in Zwickau hätte ja auch noch 1 oder 2 tage später in die Luft gehen können, was hätte das für einen Unterschied gebracht?
Keinen, richtig.

Dieselbe These hatte ich hier vor wenigen Tagen aus AM reinkopiert: Alles innerhalb Stunden, Eisenach und Zwickau, also musste es schnell gehen, die Täter hatten wenig Zeit. Spricht also eher für ausländische "befreundete" Dienste. Auch in Heilbronn?

fatalist
19.06.2013, 07:32
"Verlängerter Ausleihzeitraum Eisenach".

Diese Theorie geht in etwa wie folgt:
Das WOMO war vom 25.10.2011 an gemietet, bis 4.11.2011, also für 9 Tage.

Nur "Heilbronn" war noch länger: 11 Tage.
Bei alle anderen "Bomben- und Mordfahrten" reichten 4 bis 5 Tage. Niemals wurde "verlängert".
2006 (Mord 8+9) waren es 5 Tage Ausleihzeit für 2 Morde. Ohne Verlängerung.

Aber ausgerechnet Heilbronn und Eisenach, die ominösesten Vorgänge, da wurde "sowieso schon ewig lange angemietet und noch telefonisch verlängert" ? Das ist doch sehr sehr merkwürdig...

Egal, tun wir also so, als stimmte das.

Donnerstag riefen also B&M den Vermieter in Schreiersgrün an, um zu verlängern. 3.11.2011.
Sie riefen auch Beate in Zwickau an, logisch: "Wir kommen morgen nicht, erst in ein paar Tagen"

Daraufhin beschliesst Beate, das Wochenende bei Freunden (Emingers) zu verbringen, und geht mit den Katzen, aber ohne Tasche mit Klamotten drin aus dem Haus, das eine Minute später explodiert.
Jetzt erst bekommt sie Panik, schreit "Holt die Feuerwehr!" und läuft davon, Eminger sammelt sie am Hauptbahnhof ein...

Mit dieser Theorie lässt sich sehr gut erklären, warum Beate Zschäpe keinerlei Beweismittel verschwinden liess.
Es war ja alles total normal...

Erst nach dem Hausbrand und ihrer Flucht war Beate klar, dass etwas nicht stimmte, innerhalb Stunden hörte sie dann vom Tod der Uwes in Eisenach, Internet etc pp., und nahm die 15 DVD mit den Apabiz.Bekennervideos ( von denen kein einziges innerhalb normaler Postlaufzeiten ankam, LOL ), und verschickte diese DNA-frei.

Woher hatte sie die Videos?
Na von Eminger, der hatte sie ja gemacht. Steht in seinem Haftbefehl des Generalbundesanwalts.

So war es, genau so.

Es könnte, dazu existieren zahlreiche Indizien, aber auch ganz anders gewesen sein.

- warum suchte Beate am 4.11. nach "Verkehrsunfällen Sachsen"? Thüringen/Hessen (Eisenach) wäre schlauer gewesen.
- warum suchte sie überhaupt, wenn doch das Womo telefonisch verlängert wurde am 3. Nachmittags oder Abends?
- warum klagt man sie wegen Brandstiftung an? War doch alles okay, sie machte Besuch bei Freunden... und lässt die Ceska daheim

usw. usw.

Sind die Handwerker aus dem Dachgeschoss "Rene Kaul" & Kollege" als Zeugen geladen?

BoB
19.06.2013, 08:18
"Verlängerter Ausleihzeitraum Eisenach".

Aber ausgerechnet Heilbronn und Eisenach, die ominösesten Vorgänge, da wurde "sowieso schon ewig lange angemietet und noch telefonisch verlängert" ? Das ist doch sehr sehr merkwürdig...
Naja, wir haben ja noch 4000 Todesfälle und unzählige Sprengstoffanschläge aus den letzten 15 Jahren aufzuklären...:crazy:



Daraufhin beschliesst Beate, das Wochenende bei Freunden (Emingers) zu verbringen, und geht mit den Katzen, aber ohne Tasche mit Klamotten drin aus dem Haus, das eine Minute später explodiert.
Jetzt erst bekommt sie Panik, schreit "Holt die Feuerwehr!" und läuft davon, Eminger sammelt sie am Hauptbahnhof ein...

...
So war es, genau so.

...
Sind die Handwerker aus dem Dachgeschoss "Rene Kaul" & Kollege" als Zeugen geladen?

Nicht nur, dass sie zufällig rausgeht zur richtigen Zeit, auch die Handwerker machten grad zur rechten Zeit Pause beim Bäcker, stimmt schon, kann passieren? Und ihre Ausrüstung für die folgenden vier Tage mit dem Quer-durchs-Land Ticket bestand aus zwei Katzenkörben und nem Jogginganzug? :?

fatalist
19.06.2013, 08:31
Naja, wir haben ja noch 4000 Todesfälle und unzählige Sprengstoffanschläge aus den letzten 15 Jahren aufzuklären...:crazy:
Mea culpa, ich vergass... Aussetzer wieder einmal... :beten:




Nicht nur, dass sie zufällig rausgeht zur richtigen Zeit, auch die Handwerker machten grad zur rechten Zeit Pause beim Bäcker, stimmt schon, kann passieren? Und ihre Ausrüstung für die folgenden vier Tage mit dem Quer-durchs-Land Ticket bestand aus zwei Katzenkörben und nem Jogginganzug? :? Klamotten dürfte sie bei Emingers gehabt haben, samt Benzinsocken :crazy:

Sie wird dann viel weniger gereist sein, als man annimmt. Und ganz sicher nicht unverfolgt. Immerhin wurde ja am 19.11.2011 von einer EINGEWORFNEN DVD aus Nürnberg berichtet, nicht etwa am 6. oder 7.11., nein, am 19.11.

Daraus schliesse ich messerscharf: Die Verfolger haben getrödelt oder sich verfahren ;)

Dolohov
19.06.2013, 09:03
Merci vielmals, die müssen dann wohl bereits gelöscht worden sein, bevor ich sie lesen konnte.

Das ist der Teil, den ich Krokus abnehme:
Und genau DESWEGEN wurde Anzeige wegen Verleumdung erstattet. Nein, nein, der von Fatalist reingestellte Text trifft es in dem Punkt denke ich auf den Punkt!

BoB
19.06.2013, 10:25
Sie wird dann viel weniger gereist sein, als man annimmt. Und ganz sicher nicht unverfolgt. Immerhin wurde ja am 19.11.2011 von einer EINGEWORFNEN DVD aus Nürnberg berichtet, nicht etwa am 6. oder 7.11., nein, am 19.11.

Daraus schliesse ich messerscharf: Die Verfolger haben getrödelt oder sich verfahren ;)

Aber Die Zeit (http://www.zeit.de/2012/23/DOS-Zschaepe/komplettansicht) hat doch alles schon haarscharf rekonstruiert, im November 2012, inklusive Zugfahrplan:
- Nach einem hollywoodreifen Abgang, mit nach Brandbeschleuniger riechenden Klamotten, rennt sie aus dem Haus mit den Katzenkörben, tritt in die Stille auf die Strasse und es knallt. Sie rennt also auf die Strasse, sieht ne Nachbarin, drückt ihr die Katzen in die Hand, und wann knallt es jetzt nochmal genau? Egal, die Nachbarin wundert sich eh über nix , die nickt nur. Ab gehts, Eminger angerufen, durch die Stadt geirrt, der trifft sie trotzdem und sammelt sie ein, fährt erst raus aus der Stadt und sie dann zum Bahnhof. Ausserdem wurde laut Friedensblick ja noch das Ehepaar E. bei dem Brand von der Feuerwehr gefilmt...?
- Von dort aus kommt sie am 5.11. morgens in Chemnitz an, die DVDs hatte sie übrigens noch in der Wohnung eingesammelt, nebst ein paar Kleidungsstücken. Kurz vor acht ruft sie hier bei Mundlos an, der Empfang ist wohl besser als in Zwickau. Trotzdem hat sie es vorher noch irgendwie geschafft, bei Bönhardt anzurufen. Weiter gehts mit dem Zug nach Leipzig, da gibt es nämlich einen Briefkasten, sie muss ja noch ein paar Umschläge verschicken.
- "Am drittletzten Tag dieser Flucht, am 5. November 2011" - man könnte auch sagen am gleichen Tag oder am zweiten Tag der Flucht - steigt sie dann in den ICE, Leipzig-Eisenach. 15.00 Uhr Tatortbesichtigung Wohnmobil. Jetzt wirds unübersichtlich, scheinbar kommt sie sogar nochmal nach Eisenach, irgendwann:

Dann fährt sie im Zickzack durch die Republik. Am Zugfenster fliegen Städte wie Bremen, Hannover, Uelzen und Magdeburg vorbei. Später kommt sie zurück nach Eisenach, fährt weiter nach Weimar, dann nach Halle an der Saale.
Im Zug macht sie einen geschockten, ungeduschten und verwahrlosten Eindruck.
- Knapp Zwei Tage Lücke bei der Zeit, ausser Hannover, Uelzen Bremen...bis schliesslich am 7.11. vormittags in Halle: schnell raus aus dem Bahnhof, ziellos durch die Stadt laufen und sich fast von ner Strassenbahn überfahren lassen. Auf den Schock wird erst mal mit einer älteren Dame Kaffee getrunken, die hält auch die Handtasche. Dort muss dann auch das Geld drin sein:
- Denn einen Tag später, nach ein bisschen mehr "durchs Land irren per Zug" trifft sie am 8.11. um 11.15 Uhr in Jena bei einem Anwalt ein, der bekommt "mehrere Hundert Euro", sie behält 12,23 Euro. Zwei Stunden später gehn die beiden zur Polizei.

Ist doch alles total einleuchtend. :auro:

fatalist
19.06.2013, 10:51
Und genau DESWEGEN wurde Anzeige wegen Verleumdung erstattet. Nein, nein, der von Fatalist reingestellte Text trifft es in dem Punkt denke ich auf den Punkt!
Ali weiss, dass es keine Türken waren. Die 9 Morde.
Da sie das ausschliesst, ist alle Diskussion mit ihr vergebens.

fatalist
19.06.2013, 10:59
Aber Die Zeit (http://www.zeit.de/2012/23/DOS-Zschaepe/komplettansicht) hat doch alles schon haarscharf rekonstruiert,...
Ist doch alles total einleuchtend. :auro:
:appl::dg:

Ich gebe zu, mich noch niemals wirklich mit den 4 Tagen Flucht befasst zu haben.
"Eh alles gelogen, was da geschrieben wird", so mein Grund dafür.

In Halle traf sie Corelli, das könnte ich noch ergänzen.
Glaub ich zwar nicht, aber wurde geschrieben.

In Stuttgart traf sie auch jemanden, aber Mister X kennt angeblich niemand.

Heute gar kein Live Ticker aus München? Bin etwas busy heute...

fatalist
19.06.2013, 11:16
"Werden Sie persönlich?" – "Wer sind Sie denn?"

Im NSU-Prozess wird Carsten S. am Mittwoch von allen Seiten vernommen. Und zwischen den Verteidigern knallt es gewaltig – so sehr, dass der Richter den Prozess erstmal unterbricht.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article117258660/Werden-Sie-persoenlich-Wer-sind-Sie-denn.html


9.59 Uhr: Carsten S. wird in Schutz genommen


Häufig beanstanden die Verteidiger Fragen der Nebenklageanwälte, weil sie suggestiv fragen. Allerdings schweigen die beiden Anwälte von Carsten S. Die Beanstandungen, die Götzl meist akzeptiert und teilt, kommen von den Zschäpe- oder Wohlleben-Verteidigern. Carsten S. wird also von den Anwälten in Schutz genommen, die sich eher ein Problem mit seinem Aussageverhalten haben dürften - weil sie die anderen Angeklagten belasten.
Theater. Dem Carsti glaubt niemand auch nur ein Fitzelchen.



10.25 Uhr: Es geht weiter


Götzl will die Situation klären und fragt Schön explizit, ob er den Wohlleben-Verteidiger Klemke als "Neonazi" bezeichnet. Schön dementiert, legt aber nach: Klemke würde "Neonazis verteidigen", ein Raunen geht durch den Saal. Die Zschäpe-Verteidiger verziehen das Gesicht – sie wollen natürlich nicht in die rechte Ecke gestellt werden.

10.10 Uhr: Die erste Pause


Götzl unterbricht, weil sich Anwalt Schön mit dem Wohlleben-Verteidiger Olaf Klemke streitet. Klemke beanstandet die Formulierung Schöns, dass Carsten S. (http://www.welt.de/politik/deutschland/article117012152/Nationalsozialismus-faszinierte-Carsten-S-frueh.html) sich in "Neonazi-Kreisen" bewegt habe. "Was sind Sie denn?" fragt Schön den Verteidiger. "Werden Sie jetzt persönlich? Passen Sie auf, dass Sie keine Anzeige bekommen!", gibt der zurück. "Halten Sie sich zurück", greift Götzl ein. "Wir wollen die Sache jetzt versachlichen." Dafür gibt's eine fünfminütige Unterbrechung.
Antifa-Anwälte demontieren den Rechtsstaat.
Wollen Verteidigung von "Neonazis" wohl verbieten?

Linksfaschisten sind das!



10.40 Uhr: Nun wird's persönlich


Der Angeklagte berichtet von einer Therapie und seiner Reizdarm-Erkrankung. Der Anwalt will wissen, ob in der Therapie auch das Verhältnis zu den Dreien erläutert wurde. Das war nicht der Fall. Nach seinem Ausstieg sei er aber einmal von seinen früheren Kameraden bedrängt worden. Auf einer Party im Jahre 2003 kamen sechs bis acht Rechte auf ihn zu, die ihn bedrängten. "Bist Du wirklich schwul?", fragten sie. Eine Freundin habe ihn weggezerrt, dann habe man ihn in Ruhe gelassen.
Carsti ist doch Ende 2000 ausgestiegen, wie kommt er denn da auf rechte Parties :?



11.06 Uhr: Abrupter Themenwechsel


Wann habe Carsten S. das letzte Mal über Wohlleben im Internet recherchiert? Vielleicht 2008, meint Carsten S.
Erdal will wissen, ob der Angeklagte noch Verbindungen zu Wohlleben nach seinem Ausstieg hatte. Wieder gibt es Wortgefechte mit Götzl. Theater.

Es gibt einen Arsch voller Widersprüche, die niemand anspricht.
Warten auf die Verteidiger und ihr Kreuzverhör...

fatalist
19.06.2013, 11:48
TAG 12 IM NSU-PROZESS GEGEN NAZI-BRAUT ZSCHÄPE

Anwalts-Zoff im Gerichtssaal!

BILD.de berichtet live

Vergrößernhttp://bilder.bild.de/fotos-skaliert/nsu-prozess_33082028_mbhf-1371631315-30902320/2,w=307,c=0.bild.jpegAuch auf mehrfache Nachfrage kann Carsten S. wenig über Zschäpes Rolle im NSU aussagen

Foto: dpa
Vergrößernhttp://bilder.bild.de/fotos-skaliert/nsu-prozess_33082024_mbhf-1371631041-30902232/2,w=307,c=0.bild.jpegDie Nazi-Braut mit aufgesetztem Lächeln: Beate Zschäpe am 12. Prozesstag

Foto: dpa19.06.2013 - 12:31 Uhr




von JÖRG VÖLKERLING, DANIEL HÄHLE und OLIVER

http://www.bild.de/news/inland/nsu/tag-12-nsu-prozess-carsten-s-sagt-weiter-aus-30901306.bild.html
Oho, bei mir wären schon wieder 30 Mio Euro fällig wegen Vorverurteilung und Verleumdung.


Die Stimmung ist geladen: Kurz nach Beginn des Prozesstages zofften sich Wohlleben-Verteidiger Olaf Klemke und Opfer-Anwalt Reinhard Schön! Nachdem Carsten S. immer wieder beteuert hatte, keine Kenntnisse über Zschäpes Beteiligung an der Bombenwerkstatt gehabt zu haben, fragt Opfer-Anwalt Reinhard Schön S. entnervt, was ihm überhaupt in seinen Neonazi-Kreisen bekannt gewesen sei. Rechtsanwalt Olaf Klemke, Anwalt von Wohlleben, fühlt sich dadurch offenbar persönlich angegriffen und weist die Formulierung zurück. Schließlich droht er dem Opfer-Anwalt sogar: „Ich kann Sie auch anzeigen!“
:cool:


10.02 Uhr Was hatte Zschäpe mit der Bombenwerkstatt zu tun?
Die Befragung von Carsten S. durch die Opfer-Anwälte wird wieder aufgenommen. Rechtsanwalt Reinhard Schön fragt den geständigen S. nach einer Verbindung zwischen Zschäpe und der später aufgeflogenen Bombenwerkstatt des Trios. S. antwortet: „Mir ist das jetzt erst aus den Akten ersichtlich gewesen.“





11.02 Uhr Mit Zschäpe nur ein paar Sätze gesprochen
Mit Rechtsanwalt Kaplan übernimmt der nächste Nebenkläger-Vertreter die Befragung. Wieder geht es um das Verhältnis zu Beate Zschäpe. S. beteuert, die Hauptangeklagte lediglich zwei Mal gesehen und vllt „fünf bis acht Sätze“ mit ihr gesprochen zu haben. Und: „Zwei, drei Bilder habe ich im Kopf, wie auch diese Demo, die ich zuerst in den Tagesthemen gesehen habe. Da stand ich fast neben ihr. Ich kann mich nicht daran erinnern.“
Carsti wird Zschäpe nicht belasten, im Gegenteil hat er sie vom 1. Tag an deutlich entlastet.

fatalist
19.06.2013, 12:16
12.13 Uhr S. habe sich durch Waffenkauf schuldig gemacht
Anwalt Klee lässt nicht locker: „Empfinden Sie heute, nachdem sie Akten gelesen haben, ein Gefühl der Verantwortung für die Taten von Böhnhardt und Mundlos? Carsten S.: „Ich fühle auf jeden Fall eine Verantwortung damit, wie ich mich damals schuldig gemacht habe – diese Waffe zu übergeben und Sachen wegzuschieben.“ Anwalt: „Auch darauf, dass Sie es unterließen, Hinweise zur Festnahme zu geben?
S. antwortet knapp: „Ja.“
Für welche Taten bitte?

BoB
19.06.2013, 12:21
Klamotten dürfte sie bei Emingers gehabt haben, samt Benzinsocken :crazy:

So sieht es auch die Augsburger Allgemeine (http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Medienbericht-Beate-Zschaepe-hatte-Fluchthelferin-id24923466.html) und beruft sich auf den Focus:
Der Verdacht gegen die frühere Zschäpe-Vertraute Susann E. habe sich erhärtet, schreibt das Magazin unter Berufung auf die Bundesanwaltschaft in Karlsruhe. Die 31-Jährige soll Zschäpe kurz nach der Brandstiftung im Haus der Terrorzelle «Nationalsozialistischer Untergrund» (NSU) saubere Kleider übergeben haben.
Also: Zschäpe verlässt das Haus, laut Zeit, mit zwei Katzenkörben (bekommt die nickende Nachbarin), mindestens 15 DVD-Umschlägen, zusammengesammelter Kleidung, einer Handtasche im Leopardenlook (die hatte sie jedenfalls am 7.11. in Halle, auch andere beschreiben eine mittelgrosse Handtasche, als sie das Haus verlässt), Geld für Bahntickets+mehrere hundert Euro Vorschuss für den Anwalt+12,23 Euro. Sie trägt laut Zeit "eine schwarze Hose, eineschwarze Fleecejacke und rotbraune Lederschuhe", mit ihrem roten Handy ruft sie Eminger an, der sammelt sie eine halbe Stunde später und 2 Km entfernt ein, vielleicht sass Frau E. mit im Wagen und übergab ihr dort die "braune Allwetterjacke" und die Schuhe mit der Eminger-DNA (Focus/AA). Entweder gehts nach einem Abstecher raus aus der Stadt zum Bahnhof oder, so Andreas Förster (http://www.cicero.de/berliner-republik/nsu-prozess-viele-fragen-bleiben-offen/54153) bei cicero, in die Zweitwohnung (geringer Wasserverbrauch, kaum Klamotten in den richtigen grössen, Umzug stand bevor, sie hatte sich ja auch komisch verhalten vorher/Abschied genommen von Freunden?):
Angeblich sei Glauchau bei Zwickau das Ziel gewesen, was wiederum dafür sprechen würde, dass das Trio dort noch eine Unterkunft besaß. Tatsächlich wurde am frühen Morgen des 5. November zwischen drei und vier Uhr von einer Telefonzelle am Bahnhof Glauchau der Handyanschluss Emingers mehrmals angewählt. Hatte sich Zschäpe bis zu diesem Zeitpunkt in einer Wohnung in Glauchau aufgehalten?
Bei Friedensblick (http://friedensblick.de/3630/rekonstruktion-der-toedlichen-ereignisse-am-04-11-11/)wie gesagt die Meldung, dass E.s auch die Zeit hatten, sich das Feuer anzuschauen...dort auch ein Protokoll zu den Tagen vor dem 4. und das gesamte Internet/Telefonprotokoll von Zschäpe an dem Tag, frag mich wozu wir ein neues 100 Mio Euro-NSA-Programm brauchen, klappt doch alles super mit der Überwachung :cool:
Mal schauen, ob die lichtstadt-Seiten noch was hergeben...

fatalist
19.06.2013, 13:14
Entweder gehts nach einem Abstecher raus aus der Stadt zum Bahnhof oder, so Andreas Förster (http://www.cicero.de/berliner-republik/nsu-prozess-viele-fragen-bleiben-offen/54153) bei cicero, in die Zweitwohnung (geringer Wasserverbrauch, kaum Klamotten in den richtigen grössen, Umzug stand bevor, sie hatte sich ja auch komisch verhalten vorher/Abschied genommen von Freunden?):


5. Haben die Drei immer zusammengelebt?Anwohner aus der Polenzstraße, wo das Trio zwischen Mai 2001 und Anfang 2008 wohnte, sagten aus, dass Zschäpe mitunter wochenlang allein in der Wohnung war. Auch hätten sie den Eindruck gehabt, dass nur einer der beiden Männer – vermutlich Böhnhardt – mit der Frau in der Wohnung lebte, während der andere nur zeitweise zu Besuch war. Die häufige Abwesenheit von Mundlos und Böhnhardt hatten auch Nachbarn in der Frühlingsstraße beobachtet. Tatsächlich fanden sich in der ausgebrannten Wohnung nur auffallend wenige männliche Kleidungsstücke. Die meisten davon waren zudem in Böhnhardts Größe. Auch befanden sich im Badezimmer der Wohnung nur zwei Zahnbürsten.


Unklar ist bis heute, wo sich die beiden Männer während ihrer häufigen Abwesenheiten von der gemeinsamen Wohnung aufhielten. Das BKA war im Sommer letzten Jahres erfolglos Hinweisen nachgegangen, wonach es eine weitere Wohnung des Trios im Zwickauer Vorort Glauchau geben könnte.
Offensichtlich waren sie am Umziehen, wofür ja auch das ganze Zeug einschl. Umzugskartons im WOMO spricht.


Mit dem Polizistenmord in Heilbronn im April 2007 endet ihre Verbrechensserie ein zweites Mal, diesmal für mehr als vier Jahre.

Auffallend ist zudem, dass sie zum gleichen Zeitpunkt damit beginnen, ihren Lebensstil zu verändern. Sie ziehen aus einem sozial schwachen Altbauviertel in eine größere Wohnung in einem bürgerlichen Stadtteil von Zwickau um. Ihr Leben wird aufwändiger, sie machen lange Urlaube, mieten regelmäßig Wohnmobile und Pkw, fahren teure Fahrräder. Sowohl im Wohngebiet als auch in den Urlauben suchen sie bewusst und aktiv soziale Kontakte. An Urlaubsbekanntschaften schicken sie Fotos und Videos von sich, geben ihnen Telefonnummer und Mailadressen. Ein Leben im Untergrund führen die Drei spätestens ab 2007 nicht mehr. Sie scheinen sich in Sicherheit zu fühlen.
Weil alles verjährt war, auch die nicht angetretene Gefängnisstrafe von Böhnhardt.

Die Beiden haben weder in Arnstadt noch in Eisenach Bankraube gemacht 2011.
Meine Meinung.



Mal schauen, ob die lichtstadt-Seiten noch was hergeben...
Dort findet man Märchen, keine Wahrheiten.

BoB
19.06.2013, 13:19
Dort findet man Märchen, keine Wahrheiten.
Wo nicht? :D

fatalist
19.06.2013, 13:25
Münchner Fragenflut: Im NSU-Prozess wird Carsten S. von den Nebenklage-Anwälten ins Verhör genommen. Sie entlocken dem Mitangeklagten Aussagen über seine rechtsextreme Vergangenheit. Dann äußert er seine Verwunderung über den Verfassungsschutz.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/carsten-s-aeussert-sich-im-nsu-prozess-zum-verfassungsschutz-a-906515.html


Schließlich sind Doris Dierbach und Thomas Bliwier an der Reihe. Dierbach bereitet vor: "Haben Sie nicht überlegt, dass, wenn Wohlleben überwacht wird, Sie dann auch?" Er habe sich sicher gefühlt, antwortet S. Bliwier fährt fort: "Haben Sie mal mit jemandem besprochen, dass nun Sie den Kontakt zu den Untergetauchten übernommen haben?" Es stellt sich heraus, das diese Person wohl der ehemalige V-Mann Tino Brandt war.

"Hatten Sie eine Vorstellung, dass Ihre Kontaktaufnahmen zeitgleich beim Verfassungsschutz landeten?" Nein, sagt S. Davon habe er erst im Gefängnis erfahren, als er die Akten gelesen habe. "Haben Sie sich die Frage gestellt", fährt Bliwier fort, "warum damals - 1999 - niemand eingeschritten ist? Wenn man weiß, wie nahe der Verfassungsschutz an der Kontaktaufnahme dran war!"


S. wendet sich Bliwier zu: "Als ich festgenommen wurde, dachte ich, ich sei der einzige gewesen, der von Chemnitz (also der Waffenübergabe) wusste. Und dann erfuhr ich das! Das war schon bitter."
Was möchte uns Gisela Friedrichsen damit sagen?
Ich verstehe es nicht.

Hat Carsti etwa Tino Brandt von der Waffenübergabe erzählt?
Kann mir mal bitte jemand erklären, was die Oma mitteilen möchte?

fatalist
19.06.2013, 13:26
Wo nicht? :D
Hier im Strang werden Märchen zitiert und als Solche entlarvt ;)

Case
19.06.2013, 13:30
Bundesregierung lässt Vorwürfe von Zeuge in Bombenleger-Prozess prüfen

Inneres/Antwort
Berlin: (hib/STO) Eine Zeugenaussage im sogenannten Luxemburger Bombenleger-Prozess ist Thema der Antwort der Bundesregierung (17/13615) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Die Linke (17/13214). Wie die Fragesteller darin schreiben, war in dem Prozess Anfang April ein Zeuge aufgetreten, „der Aussagen zur Beteiligung des Bundesnachrichtendienstes (BND) an der Anschlagserie gemacht hat, die in den 80er-Jahren Luxemburg in Atem hielt“. Der Zeuge habe ausgesagt, sein Vater, ein im vergangenen Jahr verstorbener ehemaliger Bundeswehrangehöriger, habe die 18 Anschläge in Luxemburg eingefädelt. Sein Vater sei neben seiner Tätigkeit als Hauptmann der Bundeswehr, bei der er Zugriff auf Sprengstoffe und Waffen gehabt habe, für den BND tätig und Teil der „Stay-behind“-Organisation der Nato gewesen. Auch am Anschlag auf das Münchner Oktoberfest sei der Vater beteiligt gewesen: „Er hat die Bombe mitgebaut“, habe A. K. in einem Interview geäußert. Sein Vater habe die „Anwerbungsgespräche“ für das Attentat geführt und dabei unter anderem auch den Attentäter Gundolf Köhler angeworben.

Die Bundesregierung verweist in ihrer Antwort darauf, dass sie im Rahmen mehrerer parlamentarischer Anfragen mit den Darlegungen des Zeugen A. K. in dem genannten Prozess befasst gewesen sei. In diesem Zusammenhang seien bereits mehrfach die einschlägigen Unterlagen der Bundesregierung zu der „Stay-behind“-Organisation geprüft worden. Bisher hätten darin keine Hinweise gefunden werden können, die die Darlegungen des A. K. in Bezug auf die Tätigkeit seines Vaters, J. K., bestätigen können. Ungeachtet dessen habe die Bundesregierung eine weitere Prüfung der Vorwürfe veranlasst. „Sollten sich weitere Hinweise ergeben, die die Behauptungen stützen, wird über das weitere Vorgehen zu beraten sein“, heißt es in der Antwort weiter. Darüber hinaus habe der Generalbundesanwalt (GBA) am 27. März 2013 einen Prüfvorgang eingeleitet.

Der Antwort zufolge konnte in den noch vorhandenen Unterlagen ein in der Stabsabteilung G 4 (Logistik) tätiger Hauptmann namens J. K. festgestellt werden. Mit hoher Wahrscheinlichkeit handele es dabei um die in der Kleinen Anfrage angesprochene Person, schreibt die Bundesregierung. Die betreffende Personalakte sei aus Datenschutzgründen nach Ende der gesetzlichen Aufbewahrungsfrist vernichtet worden. Aus den noch vorhandenen Unterlagen ergäben sich keine Details seiner verschiedenen Tätigkeiten. Recherchen in den einschlägigen Abfragesystemen sowie in den zur Verfügung stehenden Unterlagen hätten „keine Hinweise erbracht, die eine Tätigkeit des J. K. für den BND bestätigen“.
http://dip.bundestag.de/btd/17/136/1713615.pdf

Nereus
19.06.2013, 13:42
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/carsten-s-aeussert-sich-im-nsu-prozess-zum-verfassungsschutz-a-906515.html


Was möchte uns Gisela Friedrichsen damit sagen?
Ich verstehe es nicht.

Hat Carsti etwa Tino Brandt von der Waffenübergabe erzählt?
Kann mir mal bitte jemand erklären, was die Oma mitteilen möchte?

Ich verstehe das so: Die beobachtenden Hinter- und Steuermänner nahmen es billigend in Kauf, daß die Untergetauchten sich für bestimmte Zwecke aufrüsteten konnten und sollten?

fatalist
19.06.2013, 13:55
Ich verstehe das so: Die beobachtenden Hinter- und Steuermänner nahmen es billigend in Kauf, daß die Untergetauchten sich für bestimmte Zwecke aufrüsteten konnten und sollten?
Ah ja. Danke!

Nun, da die 3 ja lückenlos überwacht wurden, siehe die angeklebten Akkus in ihren handys in Eisenach, wussten also die Hintermänner über jeden Mord "live und in Farbe" Bescheid.

Das wollte uns Gisela mitteilen?

WENN diese Ceska Anfang 2000 übergeben wurde, und diese eine Ceska tatsächlich im Besitz der Beiden war und damit 9 Morde begangen wurden, DANN wussten das die Überwacher der Operation Terzett (bis 2010 offiziell gelaufen!!!) jederzeit sofort.

Hat der Staat da vielleicht ein klitzekleines Problem?
Ist das der Grund, warum nie im Prozess die Operationen Drilling (1997 bis 2000) und Operation Terzett (2000-2010) erwähnt werden, auch nie in der Berichterstattung?

fatalist
19.06.2013, 14:08
SPON-Kommentare:


... es sind nutzlose Fragen und nutzlose Antworten zu lesen. Zur Aufklärung haben beides nicht beigetragen. Zum Glück muss ich SpOn nicht kaufen und dieser uninformierte Artikel ist umsonst.


Wenn jetzt also schon jeder mist gefragt wird, wann kommt dann endlich die stelle, wo er die quelle für die waffe nennt? Wann wird der frage nachgegangen, ob die waffe evtl. identifizierbar ist? Wer kann überhaupt bestätigen, dass er die waffen übergeben hat und sich jetzt nicht rausbluffen will? Ich sehe seit beginn nur unfug und fragen an irgendeinen homosexuellen nazi... das wird ja nur noch von verbrannten pistolen und feuerfesten CD's getopt.... aber dazu kommen wir bestimmt auch niemals.


Es nervt so langsam....Es macht selbst für den aller-größten Ignoranten doch wohl keinen Sinn, wenn Zschäpe einerseits mit dem Brand Spuren verwischen will, andererseits aber gleichzeitig das Paulchen-Panther-Bekennervideo verteilt haben soll!


Der Zeuge Carsten. S. gibt zwar vieles zu aber kann all das nicht schlüssig erklären,sogar die Verteidiger der Nebenanklage sprechen von einem unglaubwürdigen Zeugen,er hat mehrmals seine Aussagen geändert und der Kaufhof und Cafe in dem er die Waffe im Jahr 2000 übergeben hat existiert erst seit jahr 2001 bzw Ende 2001,also kann seine Aussage so nicht stimmen. Vor allem weil im Jahr 2001 schon 4 Morde passierten und zwar mit der Waffe die Carsten. S. angeblich erst 2001 dem Trio übergeben hat. Aber das spielt ja alles keine Rolle,weil alle geständig sind,also muss man nicht nachfragen oder selbst überprüfen.

Er meint das Richtige... aber ist schon nicht so einfach :compr:

Bio1 vermisse ich bei SPON. Ist der krank?

fatalist
19.06.2013, 14:24
Schon die Garagenrazzia 1998 war eine Idee aus der Telefonüberwachung nicht nur des Trios:


Es geht um die Auswertung von Asservaten, die bei der Durchsuchung einer von Beate Zschäpe in Jena gemieteten Garage am 26. Januar 1998 gefunden wurden. Nach einem Tipp des Landesverfassungsschutzes, der den wohl aus einer ominösen »Operation Drilling« abgeleitet hatte, fand man die Bombenwerkstatt des späteren NSU-Trios. Das daraufhin abgetauchte. http://www.neues-deutschland.de/artikel/814628.bomben-bruemmendorf-und-das-bka.html

Das daraufhin abgetauchte.
gezielt abtauchte, wie geplant. :compr:



Am 24. November 1997 startet der Thüringer Verfassungsschutz eine erste Observation. Eine Woche lang beobachten die Beamten, wie Mundlos, Zschäpe und Böhnhardt Rohre aus einer Wohnung heraustragen und zwei Liter Brennspiritus sowie Gummiringe kaufen. Für den Bau von Bomben?

Konspirativ transportiert das Trio das Material in eine Garage an einer Jenaer Kläranlage. Böhnhardt parkt seinen roten Opel eine Straßenecke entfernt und blickt sich beim Gehen ständig um. "Schütteln" nennen die Beamten diese besondere Vorsicht, und Böhnhardt schüttelt so gut, dass es nur einem einzigen Beobachter gelingt, dem Trio unerkannt bis zur Garage zu folgen.


In den Akten findet sich eine handgefertigte Skizze der Garagenanlage, in der die Verfassungsschützer ein Bombendepot vermuteten. Ein Pfeil zeigt auf das betreffende Garagentor. Die Erkenntnisse werden der Polizei gemeldet, die am 26. Januar 1998 die Garage durchsucht und dabei 1,4 Kilogramm Sprengstoff und funktionsfähige Rohrbomben findet. Doch den Neonazis gelingt die Flucht.


Während die zuständige Staatsanwaltschaft Gera den Fall unterschätzt und keinen Terrorismusverdacht erkennen will, beginnt der Verfassungsschutz mit einer aufwendigen Fahndung. Operation "Drilling" taufen die Geheimen die Suchaktion, bei der Verfassungsschutz und Landeskriminalamt (LKA) zwar kooperieren, sich aber nicht über den Weg trauen. Spiegel-Märchen des Nachrichten(dienst)magazins. :D
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83422492.html

Report Mainz desinformiert 2013 über die Operation Terzett:


Überwachung eingestellt
Diese Überwachung ist unter dem Namen "Operation Terzett" seinerzeit auch von Mai bis August 2000 durchgeführt worden. Sie erbrachte nur wenige Erkenntnisse, unter anderem deshalb, weil die Kontrollen völlig sporadisch erfolgten.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/-/id=396/nid=396/did=11460392/16qpv24/

Schwachsinn, Desinformation, sie lief bis 2010.
Offiziell.


13.10.12 DIE WELT
NSU-Akten
Die heikle Verfassungsschutz-Operation "Terzett"

Geheime Akten des sächsischen Verfassungsschutzes zeigen: Eine Abhörmaßnahme gegen NSU-Mitglieder lief bis 2010. Die Verfassungsschützer hatten die Terrorzelle länger im Visier als bisher bekannt
http://www.welt.de/politik/deutschland/article109806231/Die-heikle-Verfassungsschutz-Operation-Terzett.html

Warum wird das niemals erwähnt?

Nereus
19.06.2013, 14:31
Fortsetzung

Zur Glaubwürdigkeit des V-Spitzels Senghaas „Krokus” („Blumenkind”). Untersuchung ihrer Spinnereien.
Bevor ich sage, daß sie eine Hochstaplerin ist, will ich sie noch näher betrachten.

Teil I
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6359928&viewfull=1#post6359928


10.5.13, 18:33 Uhr HPF – Blumenkind (Krokus)
Falsch ist zudem, daß behauptet wurde, die Tatwaffe Ceska CZ 83 wäre in den Trümmern des Hauses Friedensstrasse in Zwickau aufgefunden worden.
c. Die im Wohnmobil aufgefundene Maschinenpistole des Exportmodells Pieper aus Herstal Belgien wurde in einer Spezialausfertigung als Begleitwaffen für Personenschutz (verdeckt in Handkoffer) an wie kann es anders sein, MfS ausgeliefert? ...Das ist leider Fakt, verifiziert und auch einsehbar, siehe zb. flache Oberleiste, damit man die MP im Handkoffer einsetzen kann...

Das Brandhaus von Zwickau, wo man angeblich eine Ceska 83 im Brandschutt fand, befand sich in der Frühlingstraße und nicht, wie Krokus behauptet, in der Friedensstraße.

Im Teil I war darüber aufgeklärt worden, daß die BILD-Zeitung sich auf der BKA-Pressekonferenz irrtümlich verlesen hatte und von einer MP Pieter 91 sprach, wobei es sich aber tatsächlich um eine MP Pleter 91 mit L handelte.
Die richtige Schreibweise „Pleter” wurde schon am nächsten Tag und in der Folgezeit von Waffenexperten und gut nachforschenden Journalisten bestätigt, da es kein Pieter MP gibt. Nur einige Provinzzeitungen schrieben weiter die Falschmeldung der BILD-Zeitung ab und schwadronierten von einer Pieter MP.

Nun machte „Krokus” den Quatsch noch quätscher und behauptete, ohne Quellenangabe, daß das eine „Pieper (mit p) aus Herstal Belgien”, statt eine „Pleter 91 aus Kroatien” sei und versuchte hartnäckig, Fachwissen vortäuschend, ihren Fehler oder Falschdeutung gegen jede Vernunft zu verteidigen.

10.5.13 , 22.34 Uhr, HPF –NEREUS

Quellen?
„Pieper aus Herstal Belgien” ist Quatsch.
Es war eine funkstionsuntüchtige Pleter 91 aus Kroatien, die angeblich im abgebrannten Wohnmobil in Eisenach lag. Und dann wurde ihr das alles noch einmals ausführlich erklärt.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6274245&viewfull=1#post6274245

10.5.13 HPF, 22:54 Uhr HPF - „Blumenkind” (Krokus)

@ Nereus die MP Pieter 91 welche Du als Bild zeigst ist nicht die, welche laut BKA im Wohnmobil aufgefunden wurde, dies kannst Du auf jedem Plakat einsehen, welche mit BKA Tisch abgefilmt wurden. Wobei die MP Pieter 91 ebenfalls ein Nachbau der aus Herstal produzierten MP Pieper ist. Die beim BKA gezeigte Waffe wurde in Obersuhl in Lizenz produziert. Und hat einen ebenen Rücken, wobei man inzwischen nicht einmal mehr wissen kann, welche Waffen wirklich im Wohnmobil waren, man kann nur anhand Lichtbild wo BKA angebliche Funde präsentierte, einen Waffentyp feststellen. Sollte es eine Pieter 91 sein, wäre die Geschichte von 1 Schuss und "Klemmen" als Lüge entlarvt. Diese Pieter 91 hat kein Einzelfeuer ...... nur Sicherungsstift. Was uns immer verwundert hat, beim Bankraub in Arnsberg Ilmenau hatten die beiden Täter eine Replika und eine scharfe Pistole, 4 Wochen später im gleichen Wohnmobil drei oder vier scharfe Kurzwaffen? Dazu MP, Unterlauf Repetierwaffen?[/b]
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6274279&viewfull=1#post6274279

Es ist richtig, daß die vom BKA gezeigte Pleter 91 keinen gelochten Laufmantel hatte, wie die anderen von mir gezeigten Modelle, sondern einen ungelochten Laufmantel. Linkes aufschraubares Teil in der vierten Reihe:

http://img231.imageshack.us/img231/711/plettertakedown.jpg

Diese kleine Modellabweichung hatte auch die britische Vorgänger-MP Sten MK I zur Sten MK 2, welche auch nur durch kurze Feuerstöße bedient werden konnte, weil sie nicht für gezieltes Einzelfeuer eingerichtet war. Aber trotz dieser Modellabweichung bleibt es weiterhin eine Pleter 91 MP aus kroatischer Produktion.

Dann quasselt Krokus und ihre „Wir-Kompanie” von einem „ebenen Rücken” der MP, um sie in einem Stasi-Koffer für den Personenschutz unterbringen zu können. Das ist Quatsch und auch nicht so zu sehen. Die BKA-Pleter 91 hat deutlich sichtbar, Kimme und Korn. Nichts ist da „glatt” produziert oder weggefeilt worden. Zur Unterbringung in einem Koffer hätte es genügt, eine Kerbe oder Aussparrung für Kimme und Korn in der Holzhalterung anzubringen.
Wie schon von anderer Seite beobachtet: Krokus macht sich ihre Welt, ohne technische Kenntnisse und Fachwissen, mit „blumigen” Ausschmückungen, „Krokus-Bildern” eben, phantastisch zurecht. Dazu kommt noch ihr Wortgeklingel. Sie kann keine klaren Tatsachen beobachten und mitteilen.

Nun kommen wir in der Fortsetzung II zu ihren phantastischen Beobachtungen und Behauptungen zum „Heilbronnfall”, die gegenwärtig einen Untersuchungsausschuß beschäftigen.

fatalist
19.06.2013, 14:32
14.48 Uhr: Richter Götzl unterbricht erneut

Die Verteidigung von Beate Zschäpe und André E. haben keine Fragen an Carsten S. Wohllebens Verteidiger wollen nur "zwei, drei kurze Frage stellen". Welt.de

Galeria Kaufhof, eröffnet 18.10.2001. Falscher Kaufpreis.

Keine Fragen?
Was ist da los?



14.59 Uhr
Verteidiger haben nur „zwei, drei kurze Fragen“
Zschäpe-Anwalt Heer erklärt, dass er und seine Kollegen derzeit keine Fragen an Carsten S., ebenso wie die Verteidiger von Neonazi André Eminger (33). Die Gerlach-Anwälte wollen lediglich zwei, drei kurze Fragen an S. richten. Bild.de

Ich verstehe nun gar nichts mehr.

fatalist
19.06.2013, 15:15
Keine Fragen seitens Zschäpes Verteidigung heisst: Alles stimmt, was Casti erzählt hat.
Was ist das für eine Taktik: "Die sind eh tot, alles egal"????

So kommt das an:


Im Prozess gegen mutmassliche deutsche Rechtsterroristen hat sich der Angeklagte Carsten S. zu seiner Verantwortung für die Morde der Terrorzelle NSU bekannt. «Ich fühle auf jeden Fall eine Verantwortung, wie ich mich damals schuldig gemacht habe, die Waffe zu übergeben», sagte S. vor dem Oberlandesgericht München.

Er fühle sich auch deshalb verantwortlich, weil er nach seinem Ausstieg aus der Neonazi-Szene keine Informationen an die Ermittlungsbehörden weitergegeben habe, sagte er auf die Frage eines Nebenklage-Anwalts.

Carsten S. hat zugegeben, den untergetauchten Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe eine Waffe besorgt zu haben - höchstwahrscheinlich jene Pistole der Marke «Ceska», mit der die Terroristen neun Menschen ermordeten. Insgesamt soll der «Nationalsozialistische Untergrund» (NSU) für zehn Morde in den Jahren 2000 bis 2007 verantwortlich sein.
http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Carsten-S-fuehlt-sich-mitverantwortlich-fuer-NSUMorde/story/13549889

Das Signal "keine Fragen" ist katastrophal.
Bei mir kommt an: Die Uwes waren es, aber egal, Zschäpe wurde ja entlastet, die wusste ja nix.

fatalist
19.06.2013, 15:18
15.19 Uhr Wie bestritt das Terrortrio den Lebensunterhalt nach dem Untertauchen?

Auch die Gerlach-Verteidigung verzichtet nun vorerst darauf, Fragen zu stellen. Dafür ergreift Richter Götzl das Wort, fragt S., ob er mit Wohlleben oder anderen Personen darüber geredet habe, wie Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos nach ihrem Untertauchen 1998 ihren Lebensunterhalt verdient hätten. S. antwortet knapp: „Nein.“ Aber: Er habe damals „Assoziationen mit Banküberfällen“ gehabt. Der Kronzeuge macht sich langsam.

BoB
19.06.2013, 15:25
Ich verstehe das so: Die beobachtenden Hinter- und Steuermänner nahmen es billigend in Kauf, daß die Untergetauchten sich für bestimmte Zwecke aufrüsteten konnten und sollten?
Gisela:

Bliwier fährt fort: "Haben Sie mal mit jemandem besprochen, dass nun Sie den Kontakt zu den Untergetauchten übernommen haben?" Es stellt sich heraus, das diese Person wohl der ehemalige V-Mann Tino Brandt (http://www.spiegel.de/thema/tino_brandt/) war.
Das stellte sich schon lange heraus.

Laut Bundesamt für Verfassungsschutz soll er dem damaligen THS-Führer und V-Mann des thüringischen Verfassungsschutzes, Tino Brandt, am 13. März 1999 mitgeteilt haben, dass er nun den Kontakt zu Uwe Böhnhardt,Uwe Mundlos und Beate Zschäpe halte. Sagt Wolf Wetzel. Bis 1999 also AK, der soll Geld unterschlagen haben oder so, dann kam jedenfalls Carsten S., der ein Jahr später ausgestiegen sein wollte. Im März 99 soll Tino Otto Brandt auch 500 Euro an Wohlleben weitergeleitet haben (für das Brettspiel?), vorher, im Sommer 98 hat Brandt dem Verbindungsmann Kapke noch einen Kredit über 1.500 DM von Dehoust vermittelt (was der bestreitet), 2000-2500 vom VS an K weitergeleitet zum Passfälschen, was aber nicht klappt. Deswegen wird jetzt der unbedarfte H. als Mittelmann eingesetzt, der auch sogleich angeworben werden soll, der will aber nicht und petzt bei Wohlleben, Sommer 1998.Ansonsten telefoniert Otto Anfang 99 mit Bönhardt von einer Coburger Telefonzelle, vorher meldete er fleissig, dass über K 98/99 mögliche Verstecke (im Ausland) gesucht werden, Ansprechpartner sind Schwerdt und Heise. 1999 dann die Meldung zu Carsten S. : Eine Woche später, am 13. März 1999, wird V-Mann Brandt von Carsten S., einem weiteren Aktivisten des Thüringer Heimatschutzes, angesprochen. Nicht mehr Wohlleben, sondern er selbst hal-te ab sofort den Kontakt zu Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe, soll ihm S. im Vertrauen erzählt haben. So ungefähr stand es im Spiegel, Januar 2012: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-83422492.html Und jetzt meldet Friedrichsen brandheiss aus dem Gerichtssaal:
Bliwier fährt fort: "Haben Sie mal mit jemandem besprochen, dass nun Sie den Kontakt zu den Untergetauchten übernommen haben?" Es stellt sich heraus, das diese Person wohl der ehemalige V-Mann Tino Brandt (http://www.spiegel.de/thema/tino_brandt/) war. Sonnenklar :crazy:
.

Ali
19.06.2013, 16:19
Und genau DESWEGEN wurde Anzeige wegen Verleumdung erstattet. Nein, nein, der von Fatalist reingestellte Text trifft es in dem Punkt denke ich auf den Punkt!

Sogar gut möglich, engagiert ist der fatalist auf jeden Fall.
Doch er argumentiert nicht sachlich, sondern ideologisch.

Seine Logik ist Ziel (Ergebnis) orientiert, die bekräftigt werden soll und nicht in Frage gestellt werden darf. Nach seinem Modell werden nur noch Argumente FÜR das momentane Bauchgefühl gesammelt und alle GEGEN weggelassen. :hzu:

Dolohov
19.06.2013, 16:38
Ich fínde nicht, dass er ideologisch argumentiert. Ich glaube nicht, dass er "rechts" ist, er hat einen "rechten" Charakter :-) Ich habe den Eindruck erhalten, dass er durchaus auch andere Meinungen zulässt, sofern - und das halte ich für wichtig - sie realitätsnah sind. Krokus ist das halt nicht *schulterzuck*

fatalist
19.06.2013, 16:43
S. hatte bereits gestanden, dem NSU eine Waffe der Marke „Ceska“ besorgt zu haben, mit der Uwe Böhnhardt († 38) und Uwe Mundlos († 34) neun überwiegend türkischstämmige Ladenbesitzer erschossen hatten.
Bild lügt. "Ceska" hat Carsti niemals gesagt, weder in der Anklage noch vor Gericht.



16.45 Uhr Sitzung beendet!Richter Götzl schließt die Sitzung, nicht aber ohne darauf hinzuweisen, dass für den morgigen Prozesstag alle geplanten Zeugen abgeladen wurden: Die Aussage von Carsten S. soll abgeschlossen werden. Auch die Gutachter sollen abschließend zu Wort kommen.


16.28 Uhr Carsten S. bekräftig: Kein Wort zur Wohlleben-Verteidigung
S. erklärt seine Entscheidung: „Ich will mir von seiner Verteidigung nicht das Wort im Mund verdrehen lassen und irgendwelche abstrusen Theorien aufstellen. Mit der Frau Zschäpe, das ist eine ganz andere Sache. ich kannte sie nicht. Ich hatte mit Herrn Wohlleben zu tun.“



16.10 Uhr Blumenhändler aus Nürnberg auf Festplatte gespeichert
Anwältin Narin spricht S. auf Frank Halbig aus Nürnberg an, dessen Name auf einer bei S. gefundenen Festplatte unter dem Pseudonym „Tino B.“ gespeichert war. Ermittler waren stutzig geworden, weil die Geschäfte Halbigs in unmittelbarer Nähe der Tatorte gewesen seien sollen.



15.57 Uhr Kurios: Zschäpe-Verteidiger nimmt Carsten S. in Schutz
Nachdem S. auf die meisten Fragen des Bundesanwalts keine klaren Antworten geben kann, ergreift überraschenderweise Wolfgang Stahl, Anwalt von Beate Zschäpe, Partei für S.: „Sie hören doch, dass er keine Erinnerung hat, er schließt nur.“
Und deshalb hat man keine Fragen?

fatalist
19.06.2013, 17:05
Ich fínde nicht, dass er ideologisch argumentiert. Ich glaube nicht, dass er "rechts" ist, er hat einen "rechten" Charakter :-) Ich habe den Eindruck erhalten, dass er durchaus auch andere Meinungen zulässt, sofern - und das halte ich für wichtig - sie realitätsnah sind. Krokus ist das halt nicht *schulterzuck*
Danke, jetzt ist auch Ali bei mir auf "ignore" gelandet.



Zitat von fatalist
Die Leute sind ermordet worden, also gibt es Mörder.
Die müssen gefunden und abgeurteilt werden.
Und deren Auftraggeber müssen enttarnt werden, und ebenfalls lebenslänglich in den Knast.
Die Hintermänner sitzen auf Beamtensesseln, es ist nur nicht sicher, in welchem Land. Die müssen gefunden werden.

Dasselbe gilt für die Oktoberfestbombe und für die RAF. Es gibt geheimdienstliche Strippenzieher im Hintergrund.

So lange solche Verbrechen mit Staatsverstrickung möglich sind und geschehen, solange kann man sich das Sonntagsgelaber vom Rechtsstaat und der Demokratie sonstwohin stecken.
Vor allem hätten diese Morde im Vorfeld sehr wahrscheinlich sogar verhindert werden können.
Ganz sicher gab es da Strippenzieher im Hintergrund, da gebe ich dir Recht.
Nur waren die Mörder keine Türken.
Wer also etwas ohne jeden Beleg ausschliesst, das ist wohl klar ersichtlich.

Daher: ignore.


________

Die Unstimmigkeiten bei Carsten S. lauteten wie folgt:


- falscher Kaufpreis genannt, 500-1200 DM anstatt 2500 DM (auch Aussage von Verkäufer Andreas Schulz)

- Galeria Kaufhof gab es erst ab Oktober 2001, 4 Morde zu spät

- Böhnhardt daddelt mit Carstis Handy herum, trotz Totalüberwachung der 3 samt Umfeld, Operation Terzett
- wo sind die Überwachungsprotokolle der 3 aus der Operation Drilling, ebenfalls eine Überwachungsaktion 1997-2000

- hatte die von ihm überwachte Waffe eine Seriennummer? Was war das für eine "osteuropäische Dienstwaffe"

- warum war man über den Schalldämpfer überrascht, wenn man ihn doch telefonisch bestellt hatte?

- wie konnte man überrascht sein, wenn doch gar nicht gesprochen wurde bei der Übergabe im Abbruchhaus?

- mal holte Carsti die Waffe bei Schulz ab, zeigte sie Wohlleben, der sie ihm mitgab zwecks Übergabe

- vielleicht blieb sie aber auch bei Wohlleben, da war sich Carsti nicht sicher

usw.

Wer da als Verteidiger keine einzige Frage hat, dem ist nicht zu helfen.
Meine Meinung.

BoB
19.06.2013, 17:46
Lange keine "Panne" mehr gehabt, wurde mal wieder Zeit: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/a-906727.html :auro:

Hamburg - Wie die "Leipziger Volkszeitung" ("LVZ") unter Berufung auf Sicherheitskreise berichtet (http://www.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/nsu-mordserie/nsu-die-ermittlungen/nsu-terrortrio-neue-schlamperei-beim-verfassungsschutz-sachsen/r-nsu-die-ermittlungen-a-193814.html), sind drei bislang unbekannte Aktenordner mit Bezug zu den Verbrechen des "Nationalsozialisten Untergrunds" (http://www.spiegel.de/thema/braune_zelle_zwickau/) NSU aufgetaucht. Demnach sollen die Dokumente des sächsischen Verfassungsschutzes Informationen über die rassistische Vereinigung "Ku-Klux-Klan", das rechtsextreme Netzwerk "Blood & Honour" und die 2000 im NSU-Umfeld durchgeführte Abhör-Operation "Terzett" enthalten. Die Akten seien bei der Aufarbeitung von Altbeständen entdeckt worden, sagte Verfassungsschutz-Chef Gordian Meyer-Plath.
Laut den Recherchen der Zeitung sind die nun aufgetauchten Akten nicht registriert und sollen im Archiv des Landesamtes für Verfassungsschutz (http://www.spiegel.de/thema/landesaemter_fuer_verfassungsschutz/)aufbewahrt worden sein.
Na sowas...ausgerechnet zum KKK und B+H, fehlt nur noch was zu den Musikproduktionen, dann wissen die Dienste wieder, wo ihr ganzes Geld über die Jahre geblieben ist...

Es ist nicht das erste Mal, dass das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz für ein schlampiges Vorgehen kritisiert wird. 2012 war eine verloren geglaubte Akte aufgetaucht. Das hatte den Präsidenten der Behörde, Reinhard Boos, zum Rücktritt gezwungen (http://www.spiegel.de/panorama/nsu-ermittlungspanne-sachsens-verfassungsschutzchef-tritt-zurueck-a-843847.html). Jetzt sind es drei Ordner, treten jetzt 3 Leute zurück? Oder einer drei mal? Herr Meyer-Plath vielleicht, Ex-V-Mann Führer von Piatto? Nicht? Schade...

fatalist
19.06.2013, 17:48
Zuvor ging es am Mittwoch um seinen Ausstieg aus der rechten Szene. Schon mit seinen Klamotten habe er im Jahre 2000 deutlich machen wollen, dass er ausgestiegen sei. Nicht nur als NPD-Funktionär, sondern auch ideologisch. „In einem Hiphop-Laden habe ich mir Baggy-Hosen gekauft. Das waren für mich meine ,Aussteigerhosen’“, erinnert sich Carsten S., der dem NSU, dem "Nationalsozialistischen Untergrund" die Mordwaffe besorgt hatte.
Er habe seinen Ausstieg als Befreiung empfunden, sagt Carsten S. „Ich habe das sieben Jahre mit mir rumgetragen“, sagt er und meint damit seine Homosexualität. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-angklagter-entschuldigt-sich.17fd05c5-ad46-4b28-a878-2976fceb10f2.html

Hat er das?

BILD-Niveau.




Carsten S. hat zugegeben, den untergetauchten Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe eine Waffe besorgt zu haben – höchstwahrscheinlich jene Pistole der Marke „Ceska“, mit der die Terroristen neun Menschen ermordeten.
Korrekt, Focus! http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/zschaepe-verhandlungen-in-muenchen-anwaelte-beschimpfen-sich-mitten-im-nsu-prozess_aid_1020095.html

BoB
19.06.2013, 17:51
Dann quasselt Krokus und ihre „Wir-Kompanie” von einem „ebenen Rücken” der MP :haha:

Und danke für die detaillierte Aufklärung.

fatalist
19.06.2013, 17:58
Lange keine "Panne" mehr gehabt, wurde mal wieder Zeit: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/a-906727.html :auro:
Klasse Beleg für SPIEGEL DESINFORMATION. Danke dafür.

Bei der LVZ steht nichts von "Operation Terzett nur im Jahr 2000", diese Desinfo hat der Spiegel eingefügt.


So soll vor allem der Ordner zum Themenkomplex Terzett neue Details zu Absprachen zwischen Verfassungsschutz und den Zielfahndern der Polizei enthalten. Dabei geht es nicht zuletzt um eine Observation von verdeckten Ermittlern rund um eine Wohnung in Zwickau im Jahr 2000, an der auch ein Mobiles Einsatzkommando (MEK) beteiligt war. Diese Geheimaktion verlief aus dubiosen Gründen im Sande. http://www.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/nsu-mordserie/nsu-die-ermittlungen/nsu-terrortrio-neue-schlamperei-beim-verfassungsschutz-sachsen/r-nsu-die-ermittlungen-a-193814.html

Wie wir ja wissen, lief die Operation Terzett bis ins Jahr 2010. Offiziell wenigstens. Inoffiziell wohl länger.

Diese Geheimaktion verlief auch nicht im Sande, sondern absolut planmässig: Die Sachsen wurden davon abgehalten, das Spielzeug NSU hochzunehmen, wie es das LKA wollte. Da wird wohl Berlin ein Machtwort gesprochen haben.
Schily fragen ;)

solaris
19.06.2013, 18:01
Presseschau:

War Bezeichnung "NSU" bereits 2007 bekannt?
http://www.nordbayern.de/region/war-bezeichnung-nsu-bereits-2007-bekannt-1.2978794

Polizeibeamter sorgt für Aufregung - Fraktionen bewerteten Glaubwürdigkeit unterschiedlich - 18.06.2013 21:20 UhrMünchen - Überraschung im Untersuchungsausschuss: Ein Polizist sagt aus, das Kürzel "NSU" sei schon 2007 bei einer Dienstbesprechung verwendet worden. Ein Kollege widerspricht. Wer von beiden ist glaubwürdiger? Ausschusschef Schindler legt sich nicht fest, sein Vize aber schon.
(...)
Ausschusschef Franz Schindler (SPD) wollte im Anschluss keine abschließende Aussage treffen, ob die überraschende Aussage des Rosenheimer Polizisten glaubwürdig ist. „Keiner kann hinausgehen und sagen, das stimmt hundertprozentig – und keiner kann hinausgehen und sagen, das ist ein Scharlatan“, sagte er. Objektiv werde man dies im Ausschuss auch nicht mehr klären können – das Gremium muss seine Arbeit wegen der Landtagswahl bis Juli beenden. „Die Frage muss im Ungewissen bleiben“, sagte er.
Rosenheimer Polizist wandte sich an die Grünen

Ein neuer Untersuchungsausschuss nach der Wahl sei deshalb inzwischen durchaus wahrscheinlicher geworden. Der stellvertretenden Ausschussvorsitzende Otmar Bernhard (CSU) meldete dagegen „erhebliche Glaubwürdigkeitszweifel“ an den Aussagen des Rosenheimer Polizisten an. „Es gibt viele Punkte, die dessen Aussagen nicht sehr glaubwürdig erscheinen lassen“, sagte er. Susanna Tausendfreund (Grüne) erklärte dagegen, es gebe für sie derzeit keinen Grund, an dem Wahrheitsgehalt der Aussage des Zeugen zu zweifeln

Und plötzlich können sich da einige erinnern.Und wenn einem etwas einfällt,geht man schnurstracks zu den Grünen.

Die grüne "Homebase" hat auch was dazu:

Untersuchungsausschuss zur NSU

Schon lange ein Begriff
https://www.taz.de/Untersuchungsausschuss-zur-NSU/Kommentare/!c118360/ (https://www.taz.de/Untersuchungsausschuss-zur-NSU/Kommentare/%21c118360/)

Bereits 2006 soll bei der Sonderkommission „Bosporus“ der Begriff NSU gefallen sein, sagt ein Ermittler aus. Ein Umdenken löste der Hinweis nicht aus.

was noch so aufgefallen ist:

Die Ermittlungen
NSU-Terrortrio: Neue Schlamperei beim Verfassungsschutz in Sachsen
http://www.lvz-online.de/nachrichten/aktuell_themen/nsu-mordserie/nsu-die-ermittlungen/nsu-terrortrio-neue-schlamperei-beim-verfassungsschutz-sachsen/r-nsu-die-ermittlungen-a-193814.html

Erneut NSU-Akten aufgetaucht : Verfassungsschutz-Vize Vahrenhold muss gehen
http://www.mdr.de/sachsen/nsu-verfassungsschutz-sachsen100.html

Neue Runde für NSU-Ausschuß
http://www.jungewelt.de/2013/06-20/049.php

Eigentlich hatten die elf Obleute aus dem Bundestagsausschuß zur Terrorgruppe NSU (»Nationalsozialistischer Untergrund«) bereits die Beweisaufnahme beendet, um ihren Bericht an das Parlament zu verfassen. Über 1000 Seiten Umfang soll das Dokument bereits haben, bis Anfang September muß das Papier vollendet sein. Die Zeit wird sowieso schon knapp, doch nun müssen sich die Abgeordneten erneut in die Detailarbeit begeben: Für Montag, den 24. Juni ist eine weitere Vernehmung angesetzt worden.

Die "Krokus-Story"

Kommentar zum NSU-Prozess – Etliche Schönheitsfehler (http://www.blogspan.net/presse/schwabische-zeitung-kommentar-zum-nsu-prozess-etliche-schonheitsfehler/mitteilung/403123/)

18.6.2013

Ravensburg (ots) – Ein Thriller-Drehbuch hätte es nicht anders vorsehen können. Ausgerechnet am letzten Tag, an dem der NSU-Untersuchungsausschuss des bayerischen Landtags noch Zeugen hörte, stellte eine Aussage alles bisher Ermittelte in Frage. Schon vier Jahre vor dem Auffliegen der Rechtsterrorzelle soll von dem Begiff NSU die Rede gewesen sein.

Die Aussage von Konrad P. hat allerdings etliche Schönheitsfehler, er zeigte Erinnerungslücken und musste einmal eine Aussage korrigieren. Zudem besteht kein Zweifel daran, dass der hoch qualifizierte Spurenspezialist mit seinen Münchener Kollegen und Vorgesetzten massive Probleme bekommen hatte. Warum, blieb im Ausschuss im Dunkeln. Von “Mobbing” war die Rede und von “sexuellen Übergriffen”. Jedenfalls wurde über P. ein Kontaktverbot verhängt und er selbst nach Rosenheim versetzt. Das alles sind Umstände, welche die Glaubwürdigkeit reduzieren, P.’s spektakuläre Angaben aber nicht widerlegen. Für den Untersuchungsausschuss ist es jetzt zu spät, den Behauptungen auf den Grund zu gehen.

BoB
19.06.2013, 18:25
Nochmal kurz zum (noch) amtierenden LfV-Präsidenten Sachsen, Meyer-Plath. Er so vor dem BT-PUA, laut NSU-Watch (http://www.nsu-watch.info/2013/04/von-piatos-fahrdienstleister-zum-behordenleiter-die-vernehmung-des-gordian-meyer-plath/):

In der Zeit von April 1994 bis bis Oktober 1998 war Meyer-Plath als junger Historiker beim LfV Brandenburg im Referat „Politischer Extremismus – Rechtsextremismus« beschäftigt. Sowohl als Referent im Bereich Auswertung bis September 1996, als auch in den folgenden zwei Jahre als Referent im Bereich Beschaffung war Meyer-Plath mit „Piato (http://www.nsu-watch.info/tag/piato/)« betraut. In den letzten beiden Jahren war er mit seinem Kollegen G. V-Mann-Führer von Szczepanski (http://www.nsu-watch.info/tag/szczepanski/).
...
Insgesamt 37mal in etwa eineinhalb Jahren hatte sich Meyer-Plath dienstlich mit Szczepanski getroffen, anfangs zusammen mit seinem Kollegen G., später auch allein. Dabei hatte sich ein fragwürdiges Verhältnis entwickelt: Ohne Umschweife ließ Meyer-Plath verlauten, dass er und Szczepanski sich geduzt hatten. Eines dieser »Dienstgespräche« im August 1998 beschäftigte den Ausschuss ganz besonders. Denn bereits zu jenem Zeitpunkt hatte Szczepanski dem LfV einen Hinweis auf die untergetauchten Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos gegeben. Szczepanski hatte von Antje Probst (http://www.nsu-watch.info/tag/antje-probst/) die Information erhalten, dass »drei sächsische Skinheads (zwei Männer und eine Frau) zur Zeit wegen verschiedener Straftaten auf der Flucht vor der Polizei« und wollten sich »mit ›geliehenen Pässen‹ nach Südafrika absetzen«. Einer der drei habe außerdem »anonym Artikel für die Publikation ›White Supremacy‹ geschrieben«. Bei weiteren Treffen waren die Informationen noch konkreter und brisanter geworden. So hatte Szczepanski am 9. September 1998 berichtet, dass er von Jan Werner (http://www.nsu-watch.info/tag/jan-werner/) erfahren habe, dass dieser für das Trio Waffen beschaffen solle. Das Geld dafür sei aus der Struktur von Blood&Honour (http://www.nsu-watch.info/tag/bloodhonour/) Sachsen gekommen. Zudem hatte Szczepanski erfahren, dass Antje Probst ihren Pass Beate Zschäpe zur Verfügung stellen wollte. Warum diese wichtigen Informationen trotz ihrer Brisanz nicht zeitnah beim LKA Thüringen bzw. beim LKA Sachsen ankamen, ließ sich auch von Meyer-Plath nicht in Erfahrung bringen. Wie zu erwarten war, übernahm er – wie unzählige Behördenmitarbeiter in den anderen Sitzungen zuvor – jedoch keinerlei persönliche Verantwortung. Seiner Meinung nach seien die Informationen vorschriftsmäßig an das LfV Thüringen und das LfV Sachsen weitergegeben worden.
...
Meyer-Plath beschrieb, dass aus taktischen Gründen von Amtsseite alles dafür getan worden war, Szczepanski auch während seiner Haftzeit möglichst nahen Kontakt zur Neonazi-Szene zu ermöglichen – damit er weiterhin »wertvoll« bleibe. Es wurden Lockerungen bezüglich der Personen-, Post- und Telefonkontrolle in Absprache mit der JVA Brandenburg eingeräumt. Man ließ Szczepanski soweit gewähren, dass es ihm möglich war, aus der JVA Brandenburg heraus das neonazistische Fanzine »United Skins (http://www.nsu-watch.info/tag/united-skins/)« zu veröffentlichen. Es wurde sogar akzeptiert, dass Szczepanski im Rahmen einer Anpassungsqualifizierung ab April 1998 ein Praktikum bei Firma Probst von Antje und Michael Probst (http://www.nsu-watch.info/tag/michael-probst/) machte und dort später auch eine Anstellung annahm.
...
So wurde eine Art »Fahrdienst« seitens des LfV für Szczepanski eingerichtet, damit dieser die Zeit seiner Freigänge möglichst effektiv nutzen konnte. So habe Meyer-Plath zum Teil selbst Szczepanski zu Treffen mit anderen Neonazis gefahren, von denen sich neue Erkenntnisse erhofft wurden. Darüber hinaus habe er aber auch manchmal »kleinere Erledigungen« für den Neonazi gemacht, die dieser sonst nicht persönlich geschafft hätte. Der skandalöste Part dieser ohnehin schon ungeheuerlichen Beschreibungen erfolgte dann in Bezug auf vom LfV zur Verfügung gestellte Handys. Denn Meyer-Plath konnte nicht einmal mit Sicherheit sagen, wie viele »Diensthandys« Szczepanski erhalten hatte – an zwei konnte er sich immerhin erinnern. Offene Münder und ungläubige Gesichter hinterließ außerdem Meyer-Plaths konfuse Beschreibung der Handy-Nutzung, aus der das Fazit gezogen werden muss: Das LfV wusste zum Teil nicht, wo sich das Handy genau befand und wer es benutzte. Meyer-Plath konnte nicht auszuschließen, dass Szczepanski ein auf das LfV Brandenburg registriertes Handy mit in die JVA Brandenburg nehmen konnte oder er es einfach einem »Kameraden« überlassen hatte. Auch der myteriöse Umstand um eine SMS konnte nicht geklärt werden. Am 25. August 1998 hatte Jan Werner an Szczepanskis »Diensthandy« eine brisante SMS geschickt: »Hallo, was ist mit den Bums«. Das Handy befand sich zu jener Zeit in Chemnitz, wo sich auch das Trio zu der Zeit befand, doch unklar ist bei wem. Denn Szczepanski war laut Unterlagen zwar bis zum Vortag in Chemnitz, am 25. August aber wieder in Brandenburg. Außerdem hatte er just an diesem Tage ein neues Handy bekommen.
...
er habe zu jener Zeit »die Früchte gern geerntet« und sich darüber gefreut, dass Szczepanski während seiner V-Mann-Tätigkeit zu einer noch wichtigeren Szenegröße geworden war. Seiner Meinung nach sei es gerechtfertigt gewesen, dass Szczepanski pro Treffen 300,-DM und somit über zwei Jahre insgesamt etwa 50.000,-DM vom LfV erhalten habe

Der Mann hat sich seinen Aufstieg zweifellos erarbeitet, sind ja fast Innenminister-Qualifikationen...:crazy:

fatalist
19.06.2013, 18:49
Von: rathclines@web.de
An: info@zentralratdjuden.de; Stroebele Hans-Christian;simone_kaiser@spiegel.de; Joerg Schindler; Clemens Binninger MdB; petra.pau@bundestag.de; Sebastian Edathy; Wolff Hartfrid

Betrifft: Anlagen Bweismittel

Sehr geehrte Damen und Herren
(Anlagen müssen wegen Grössen gesondert gesendet werden, eine Anlage ist angefügt)

Anbei die Punkte (als Anlagen) zu dem Rechtsextremisten Stefan Rühle, Ehemann von Nelly Rühle. (Das ist die Person, welche den schwerverletzten Polizeibeamten Martin Arnold ausspähen lies) Wir können Ihnen zudem mitteilen, diese ganzen Vorgänge sind dem Landeskriminalamt Baden Württemberg (und somit auch dem LFV) seit Monaten bekannt. Anstatt sofortige polizeiliche Schritte zu unternehmen wurden diese NSU Personen sogar gewarnt. Bei Facebook haben wir jedoch nachgefragt, dort kann (der Hauptserver steht in Ireland) noch bis zu 12 Monate diese Daten abgerufen werden, selbst wenn die Seite gelöscht ist)
Stefan Rühle betreibt auf facebook die Internetseite "No Rules" welche wir seit fast 2 Jahren beobachten. Auf dieser Internetseite postete er als Erfinder das Bild "Killer-Döner Nach-Thüringer-Art" wo er die Opfer aus den NSU Mordtaten auf das Übelste verhöhnt. Dieses Bild wurde aus seinen eigenen Files am 22 November 2011 hinaufgeladen, das war der Tag, am dem dieses Bild zum ersten mal überhaupt auftauchte. (Anlage 1)
Das zweite Bild zeigt Stefan Rühle selbst auf seiner Internetseite "No Rules" (Anlage 2) er ist nebenbei in der rechtsextremen Rockgruppe "Naked but Armed" wo diese braune Brut mit Songs wie "Junge Juden brennen besser" aufwarten. (Anlage 3)
Dann ist das Bild "White Lighting" angeführt, das ist die Flagge des KKK, wo er wie auch alle Rechtsradikalen in Schwäbisch Hall seit 1999 mit mischen. Aber dieser Verein wurde ja angeblich 2003 aufgelöst ..... (Anlage 4)
Dann würde uns ebenso interessieren, ob man nach immerhin 1 Jahr einmal überprüft hat, wie es mit der Tatsache aussieht, dass Olga Widerspan, Schwester von Nelly Rühle, dh. Schwägerin von Stefan Rühle nach dem Mord an Michele Kiesewetter sich für Monate nach Canada abgesetzt hat? Sowas ist in zwei Stunden überprüfbar! Während des Besuches von den Spiegel Reportern Simone Kaiser und Jörg Schindler hier bei uns in Ireland ist uns ein weiterer interessanter Punkt praktisch vor die Füsse gefallen. Der stellvertretende Führer des KKK aus Schwäbisch Hall war ja ein Verfassungsschutzmitarbeiter, welcher in Folge erst zum Regierungspräsidium Stuttgart strafversetzt wurde, später nach Canada ging und dort eine Ranch betreibt. Olga Widerspan ging nach Canada auf eine Ranch! Daß diese Olga Widerspan damals dorthin reiste, müsste auch in den "Krokus Akten stehen" hat sie gemeldet an Öttinger vom LFV.
Alles seltsame Verbindungen, es ist eine sehr sehr abgeschottete Nazitruppe um den Rechtsterroristen Alexander Neidlein, dh. dessen Freundin Alexandra Franke, Nelly und Stefan Rühle, Olga Widerspan, sowie Matthias Brodbeck. Matthias Brodbeck Freundin war von 2005 bis ungefähr 2008 die Sigrun Häfner. Bei Ihr im Frankenweg 6 in 74532 Ilshofen sah "Krokus" im Sommer 2006 die Mandy alias Beate Zschäpe. (Brodbeck wohnte zum damaligen Zeitpunkt bei Sigrun Häfner).
Dann muss ich noch anfügen, es existieren mehrere unabhängige Zeugenaussagen, die wohl von bis zu 6 Tätern gesprochen hatten beim Mord in Heilbronn und ein Pärchen soll geschrien haben "Dawaii, dawaii", Nelly Rühle und ihre Schwester Olga Widerspan sind Aussiedler.
Wir haben das alles schon so oft geschrieben ..... was wir immer noch nicht verstehen, kann man uns das irgendwann einmal erklären? Weshalb passiert seit Monaten nichts? Weshalb gehen die Ermittlungsbehörden aus LKA und LFV gegen uns und nicht die Mörder von Heilbronn vor? Was ist eigentlich wichtiger wie 10 Menschenleben? Weshalb werden "eindeutige Mittäter" dieser kranken brauen Nazitruppe mit hohen Steuergeldern in Schutzprogrammen versteckt und eine unvorbestrafte und anständige Petra Senghaas ist seit 1 Jahr vogelfrei? Wir hätten da mal gerne eine Erklärung!
Da sich irgendwie alle immer verstecken, egal aus welcher Partei, Journalisten, Behörden, werden wir jetzt diesen ganzen Krempel mal an einen Opferanwalt senden und der soll es in den nächsten zwei Tagen mal vor laufender Presse direkt im OLG vorlegen. An uns und was wir seit über 1 Jahr durch machen hat noch niemand gedacht! "Killer-Döner, Nach-Thüringer-Art" Tolle Aufklärung, tolle Berichterstattung in Presse, ich wurde sogar von diesen Schmierfinken mit den unglaublichsten Dingen verhöhnt. Das sind die gleichen Figuren, die 10 Jahre lang die Opferfamilien in Dreck gezogen haben .....
wie gesagt, was wir in Anlagen senden, hat LKA Stuttgart seit Monaten.
gez.
Senghaas und Gronbach

Karl_Murx
19.06.2013, 19:32
NSU-Prozess: Die Pleite des Kronzeugen

Gerhard Wisnewski

Er sollte der Bundesanwaltschaft den Durchbruch bringen: der Kronzeuge Carsten S. will dem NSU-Trio die Tatwaffe geliefert haben, mit der Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe (als Helferin) mehrere Menschen erschossen haben sollen. Doch leider sind S.' Aussagen vollkommen unglaubwürdig. So will er Böhnhardt und Mundlos in einem Café getroffen haben, das es zu diesem Zeitpunkt noch gar nicht gab...
http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/nsu-prozess-die-pleite-des-kronzeugen.html

Während Bundesanwaltschaft und Medien so tun, als sei in Sachen NSU alles klar, ist das glatte Gegenteil der Fall. Die angebliche Terror-Truppe NSU ist nur eine Neuauflage des »RAF-Phantoms«.Wie bereits an anderer Stelle ausgeführt, (http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/gerhard-wisnewski/guten-morgen-mittelalter-warum-das-nsu-verfahren-eingestellt-werden-muss.html) steht die Anklage auf äußerst wackligen Beinen: Die Hauptanklagepunkte gegen Beate Zschäpe, vor allem »ihre Mittäterschaft an den Mordtaten und auch an den Raubüberfällen, sind in einer Weise begründet, dass man schon Zweifel haben muss, ob sich das am Ende durchsetzen wird«, sagte Gerhard Strate, einer der renommiertesten Strafverteidiger Deutschlands, in der ARD-Sendung Die Story vom 15.04.2013.

Und auch der Rechtsexperte der ARD, Frank Bräutigam, räumte ein, dass die Ankläger »an die Grenze des Möglichen« gehen, indem sie »Frau Z. Mittäterschaft an dieser Mordserie« vorwerfen. Aber: »Dass das jetzt nicht völlig absurd ist, zeigt, dass das Gericht in München diese Anklage unverändert zugelassen hat.« Das heißt:


Das wäre wohl der erste Fall in der deutschen Rechtsgeschichte, wo allein die Tatsache, daß die Staatsanwaltschaft Anklage erhoben hat, dem Gericht Beweis genug war, diese auch anzunehmen, wie auch, daß dieser Umstand wiederum für einen Juristen Beweis genug war, von der Wahrhaftigkeit der Anklage auszugehen. Ein perfekter Zirkelschluß, allerdings nur, wenn man das zu Beweisende, nämlich die Schuld der Angeklagten Beate Zschäpe, als wahr und bewiesen voraussetzt. Rechtsstaat ade. Willkommen Staatsräson.



Für eine Anklage wegen Täterschaft bei den Döner-Morden gegen Zschäpe reicht es selbst für die Bundesanwaltschaft nicht.

Auch bei dem Vorwurf der Mittäterschaft gehen die Ermittler an die »Grenze des Möglichen«.

Das alles ist zwar »nicht völlig absurd« – aber dann vielleicht absurd?

Dass das Gericht die Anklage überhaupt zugelassen hat, wertet der Experte bereits als Erfolg.

Erfolg für wen? Für jemanden, der auf Biegen und Brechen die einzig Überlebende dieses "NSU" Beate Zschäpe verurteilt sehen will bzw. für jemanden, der die Grundlage dieser Anklage gegen Zschäpe, nämlich der gerichtliche Nachweis von Existenz und Täterschaft eines solchen "NSU" - bis zum heutigen Tag reine Behauptung von Medien, Politik und Behörden - als bewiesen voraussetzt?




Die Welt findet (http://www.welt.de/politik/deutschland/article115898704/Az-6-St-3-12-Verfahren-gegen-Beate-Zschaepe-u-a.html), »die Beweislage ist dünn«, und die Staatsanwaltschaft unterfüttere ihre Anklage »sogar mit Petitessen«.



Geheimwaffe der Ermittler

Schluss damit. Seit ein paar Tagen kommt die Geheimwaffe der Bundesanwaltschaft zum Einsatz: Carsten S., ein Mann, der behauptet, dem Trio jene Tatwaffe geliefert zu haben, mit dem die NSU-Opfer ermordet wurden. Praktisch daran ist, dass S. die Waffe nur Böhnhardt und Mundlos übergeben haben will. Da diese beiden tot sind, können sie ihm kaum widersprechen. Praktisch ist auch, dass S. behauptet, Beate Zschäpe habe von der Waffenübergabe nichts wissen dürfen. Was bedeutet, dass auch sie seiner Darstellung schlecht widersprechen kann. Solchermaßen abgesichert scheinen die Aussagen von S. unangreifbar.

Das NSU-Kartenhaus scheint gerettet und der Schuldspruch für Beate Zschäpe so gut wie gebongt. Nur leider ist es wie immer mit den »Kronzeugen« der Bundesanwälte. Außer Widersprüchen, Lügen und Gedächtnislücken nichts gewesen. Juristisch kann man diesen Zeugen in der Pfeife rauchen. Und das ist schlecht für die Bundesanwälte, denn »die Anklage baut in wesentlichen Teilen auf die Aussagen von Carsten S.« auf (tagesschau.de). Das kann auch gar nicht anders sein (siehe oben).



Anklage auf Sand gebaut

Und wenn das so ist, dann haben die Bundesanwälte wieder einmal auf Sand gebaut. So berichtete tagesschau.de (http://www.tagesschau.de/inland/nsu-prozess208.html), dem Vorsitzenden Richter Manfred Götzl reichten die Aussagen von S. nicht aus. Statt Klarheit in dem Fall zu schaffen, verstrickte dieser sich in Widersprüche. Hatte er in einer Vernehmung noch erzählt, den Wunsch von Böhnhardt und Mundlos nach einer Waffe mit »Bauchschmerzen« entgegengenommen zu haben, konnte er sich nun nicht mehr daran erinnern. »Die Angaben von Herrn S. sind bis auf einige wesentliche Details bei der Beschaffung der Waffe vollständig unglaubwürdig«, zitiert tagesschau.de auch den Nebenkläger-Anwalt Thomas Bliwier: »Die Aufklärungshilfe eines vollständig Geständigen sehe anders aus.«


Immer wieder habe es Erinnerungslücken in der Verhandlung gegeben, »vor allem, wenn es um die Beteiligung des Angeklagten ging«. Auch Rechtsanwalt Stephan Lucas, der im Prozess die Tochter des ersten NSU-Mordopfers vertrete, ist demnach nicht zufrieden: Es nutze nichts, wenn Carsten S. sage, er habe die Waffe beschafft, aber versuche, »sich vom Vorsatz von all dem loszusagen«. In der Tat eine schwierige Trennung: Wie will sich der Lieferant einer Waffe mit Schalldämpfer von dem Vorwurf reinwaschen, die Morde auch selbst gewollt zu haben?

Der albernste Widerspruch in S.' Aussagen ist aber die Übergabe der Waffe selber. Seinen Erzählungen zufolge will er das Schießeisen »Ende 1999 oder Anfang 2000« in einem Café in der Galeria Kaufhof in Chemnitz an die beiden angeblichen Rechtsterroristen übergeben haben. Insoweit würde das passen, denn der erste angebliche NSU-Mord fand am 9. September 2000 statt.

Das Problem ist nur, dass das Café im Chemnitzer Kaufhof damals überhaupt noch nicht existierte. Die Galeria Kaufhof am Chemnitzer Rathaus wurde erst fast zwei Jahre nach der angeblichen Waffenübergabe eröffnet – am 18. Oktober 2001. Zu diesem Zeitpunkt waren die ersten vier »Döner-Morde« bereits passiert. Damit dürfte die NSU wohl die erste Terrortruppe gewesen sein, die die Tatwaffe erst nach ihren Mordtaten bekam. Auf weitere Enthüllungen der Bundesanwaltschaft und ihres Kronzeugen darf man gespannt sein.

:appl:

Der präparierte Zeuge Carsten Schultze, nach allem, was über ihn bekannt ist, Absolvent eines Aussteigerprogramms des BfV aus der rechtsextremen Szene und mindestens zeitweilig Informand bzw. V-Mann des Verfassungsschutzes, kommt trotz Dauerbetreuung und -aufsicht derjenigen, an deren Leine er hängt, permanent ins Schwimmen, wenn er seine widersprüchliche und den bekannten Fakten widersprechende Story aufsagt, welche die haltlose Anklage der Generalbundesanwaltschaft doch noch irgendwie retten soll.

fatalist
19.06.2013, 19:46
Der präparierte Zeuge Carsten Schultze, nach allem, was über ihn bekannt ist, Absolvent eines Aussteigerprogramms des BfV aus der rechtsextremen Szene und mindestens zeitweilig Informand bzw. V-Mann des Verfassungsschutzes, kommt trotz Dauerbetreuung und -aufsicht derjenigen, an deren Leine er hängt, permanent ins Schwimmen, wenn er seine widersprüchliche und den bekannten Fakten widersprechende Story aufsagt, welche die haltlose Anklage der Generalbundesanwaltschaft doch noch irgendwie retten soll.
V-Mann "Tusche" war heute deutlich besser als die Woche zuvor.
Er hatte es aber leicht, weil Zschäpes Verteidigung auf Fragen verzichtete.

fatalist
19.06.2013, 20:02
Presseschau:

War Bezeichnung "NSU" bereits 2007 bekannt?
http://www.nordbayern.de/region/war-bezeichnung-nsu-bereits-2007-bekannt-1.2978794


Und plötzlich können sich da einige erinnern.Und wenn einem etwas einfällt,geht man schnurstracks zu den Grünen.

Die grüne "Homebase" hat auch was dazu:

Untersuchungsausschuss zur NSU

Schon lange ein Begriff
https://www.taz.de/Untersuchungsausschuss-zur-NSU/Kommentare/!c118360/ (https://www.taz.de/Untersuchungsausschuss-zur-NSU/Kommentare/%21c118360/)


Ich frage mich wirklich, wann die Nürnberger Kripoleute endlich die Schnauze voll haben werden, zum Deppen der Nation gemacht zu werden?


Gegenüber dem Ausschuss konnte der Kriminalhauptkommissar nicht mehr genau rekapitulieren, wer von dem NSU gesprochen hatte, berichten die Grünen. Der Beamte habe aber noch gewusst, dass dieser Hinweis vom sächsischen oder thüringischen Verfassungsschutz gekommen sei. Er könne sich daran überhaupt noch so gut erinnern, weil ihm damals gleich die Assoziation zu Audi NSU und den NSU-Fahrrädern gekommen sei, soll er laut den Grünen hervorgehoben haben.

Organisierte Kriminalität als Ermittlungsansatz
Schon 2006, so P., wäre auch klar gewesen, dass die Spurenlage über die Tatwaffe hinaus Gemeinsamkeiten bei den einzelnen, nun dem NSU zugeordneten Morden aufzeigte. Ob die „rechte Schiene“ verfolgt werden sollte, will P. damals nachgefragt haben. Nach der Besprechung wurde ihm, so P., später per Telefonat mitgeteilt, dass einer „rechte Spur" nicht weiter nachgegangen werden sollte. Weiterhin sei Organisierte Kriminalität der Ermittlungsansatz, hieß es. TAZ



Bei einer internen Besprechung der Sonderkommission 2007 habe jemand aus der Führungsebene einen Hinweis des sächsischen oder des Thüringer Verfassungsschutzes weitergegeben, sagte der Rosenheimer Kriminalhauptkommissar am Dienstag in München. Dieser Hinweis habe gelautet, dass eine rechtsterroristische Vereinigung namens NSU etwas mit der bis dahin ungeklärten Mordserie an ausländischstämmigen Kleinunternehmern zu tun haben könnte.


Ausschuss beschloss Gegenüberstellung
Auch die Bedeutung NSU - „Nationalsozialistischer Untergrund“ – sei erklärt worden, sagte er. Sein damaliger Kollege, der direkt im Anschluss befragt wurde, wies dies entschieden zurück. Es habe keinen solchen Hinweis gegeben. „Wenn so etwas gekommen wäre, wir wären sicherlich mit größter Vehemenz auf diesen Zug aufgesprungen“, betonte der Nürnberger Hauptkommissar. Er selbst habe das Kürzel NSU 2011 erstmals gehört.

Weil sich die beiden Zeugen damit exakt widersprachen, beschloss der Ausschuss eine Gegenüberstellung – ein ungewöhnlicher Vorgang. Beide Polizeibeamten blieben auch dann bei ihren Darstellungen. Ein Sprecher des sächsischen Verfassungsschutzes betonte am Abend, sein Amt habe „erst mit der Aufdeckung der rechtsextremistischen Terrorgruppe von deren Namen und dessen Abkürzung erfahren“ Nordbayern

Der andere aus Nürnberg hiess Karl R.


Schindler: Ein Kracher

Der Ausschussvorsitzende Franz Schindler (SPD) bezeichnete die Aussage P.s als "Kracher" - wenn sie denn der Wahrheit entspreche. "Wenn das stimmt, müssten wir mit der Ausschussarbeit noch einmal vor vorne beginnen", sagte Schindler. Bislang hatten alle Zeugen aus dem Bereich der Polizei stets betont, vom NSU erst nach dessen Enttarnung im November 2011 erfahren zu haben. So bestritt auch der lange bei der in Nürnberg ansässigen "Sonderkommission Bosporus" tätige Kriminalhauptkommissar Karl R., vor 2011 vom NSU gewusst zu haben.
http://www.oberpfalznetz.de/zeitung/3730668-100-nsu_schon_2007_bekannt,1,0.html

2006 oder 2007?

Konrad P. ist nicht zufällig bei Wüppesahls Kritischen Polizisten:?

fatalist
19.06.2013, 20:27
Na sowas...ausgerechnet zum KKK und B+H, fehlt nur noch was zu den Musikproduktionen, dann wissen die Dienste wieder, wo ihr ganzes Geld über die Jahre geblieben ist...
Das hier wird Dir gefallen:


Die Achse Chemnitz – Ludwigsburg
Verfasst am: 10.04.2013 https://linksunten.indymedia.org/de/node/83273


Andreas Graupner ist nur eine von vielen Spuren, welche in die Region nördlich von Stuttgart führen. Stuttgart / Ludwigsburg war eine Keimzelle von B&H in Deutschland, hier gründeten sich ab 1991 die »Kreuzritter für Deutschland«, die maßgeblich am Import von B&H nach Deutschland wirkten. Zentrale Personen des frühen B&H-Entstehungsprozesses in Deutschland waren u.a. der spätere Rechtsanwalt Steffen Hammer, der das Musiklabel German-British-Friendship betrieb und bis 2010 als Frontmann von Noie Werte auftrat, neben ihm die Ludwigsburger Alexander Heinig und Markus Frntic, der ab spätestens 1997 Chef der B&H-Sektion Württemberg war.

Bereits um 1994 war der Mundlos-Freund Marcus F. von Chemnitz nach Heilbronn gezogen, wo er sich der hiesigen Szene anschloss. Im 1998 sichergestellten Notizbuch von Uwe Mundlos finden sich mehrere Einträge Ludwigsburger Personen, darunter der 2003 verstorbene Michael E., Mitglied der bis Mitte der 1990er Jahre aktiven Neonaziband Kettenhund. Die entstandenen Kontakte führten u.a. dazu, dass Neonazis der Chemnitzer und Jenaer Szenen mehrfach in den Raum Heilbronn und Ludwigsburg reisten, wo es ihnen nicht nur ums Partymachen ging. Aus dieser Zeit stammt ein Brief von Uwe Mundlos, in dem er von Besuchen in Ludwigsburg schwärmt: »Wir waren vor allem über die Waffen die sie alle haben erstaunt – fast schon ein kleiner Waffenladen.«

Andreas Graupner ist in der Operation Terzett belauscht worden:

Ein Blick auf die Namen der von der G-10-Maßnahme Betroffenen zeigt, wie präzise die Sachsen schon 2000 das Umfeld des Trios eingekreist hatten: Drei der vier damals Abgehörten sind heute Beschuldigte im NSU-Verfahren. Einer von ihnen ist Thomas S., der jüngst als V-Person des Berliner Landeskriminalamtes enttarnt wurde.

Einst war er Liebhaber von Zschäpe und besorgte Sprengstoff für das Trio. Nach ihrem Abtauchen klopften sie zuerst beim ihm an die Tür. Auch Mandy S., eine Friseurin aus Sachsen, verschaffte dem Trio eine Unterkunft bei einem Freund in Chemnitz. Jan W. schließlich steht im Verdacht, dem Trio noch im Jahr 2002 Waffen besorgt zu haben – wofür es bisher keinen Beleg gibt. Allein der Ex-Rechtsrocker Andreas G. ist heute nicht beschuldigt. http://www.welt.de/politik/deutschland/article109806231/Die-heikle-Verfassungsschutz-Operation-Terzett.html

Bis 2010.

Dolohov
19.06.2013, 20:54
Von: rathclines@web.de (rathclines@web.de)
An: info@zentralratdjuden.de (info@zentralratdjuden.de); Stroebele Hans-Christian;simone_kaiser@spiegel.de (simone_kaiser@spiegel.de); Joerg Schindler; Clemens Binninger MdB; petra.pau@bundestag.de (petra.pau@bundestag.de); Sebastian Edathy; Wolff Hartfrid

Betrifft: Anlagen Bweismittel

Sehr geehrte Damen und Herren
(Anlagen müssen wegen Grössen gesondert gesendet werden, eine Anlage ist angefügt)
Das ist aber doof, wenn man nicht fähig ist, Anlagen zu verkleinern XD

Anbei die Punkte (als Anlagen) zu dem Rechtsextremisten Stefan Rühle, Ehemann von Nelly Rühle. (Das ist die Person, welche den schwerverletzten Polizeibeamten Martin Arnold ausspähen lies) Wir können Ihnen zudem mitteilen, diese ganzen Vorgänge sind dem Landeskriminalamt Baden Württemberg (und somit auch dem LFV) seit Monaten bekannt. Anstatt sofortige polizeiliche Schritte zu unternehmen wurden diese NSU Personen sogar gewarnt. Bei Facebook haben wir jedoch nachgefragt, dort kann (der Hauptserver steht in Ireland) noch bis zu 12 Monate diese Daten abgerufen werden, selbst wenn die Seite gelöscht ist)
Stefan Rühle betreibt auf facebook die Internetseite "No Rules" welche wir seit fast 2 Jahren beobachten. Auf dieser Internetseite postete er als Erfinder das Bild "Killer-Döner Nach-Thüringer-Art" wo er die Opfer aus den NSU Mordtaten auf das Übelste verhöhnt. Dieses Bild wurde aus seinen eigenen Files am 22 November 2011 hinaufgeladen, das war der Tag, am dem dieses Bild zum ersten mal überhaupt auftauchte. (Anlage 1)
Das zweite Bild zeigt Stefan Rühle selbst auf seiner Internetseite "No Rules" (Anlage 2) er ist nebenbei in der rechtsextremen Rockgruppe "Naked but Armed" wo diese braune Brut mit Songs wie "Junge Juden brennen besser" aufwarten. (Anlage 3)
Dann ist das Bild "White Lighting" angeführt, das ist die Flagge des KKK, wo er wie auch alle Rechtsradikalen in Schwäbisch Hall seit 1999 mit mischen. Aber dieser Verein wurde ja angeblich 2003 aufgelöst ..... (Anlage 4)
Liest sich nicht besser/schlechter, als ein Antifa-Outing bei linksunten... Bla bla, blubb

Dann würde uns ebenso interessieren, ob man nach immerhin 1 Jahr einmal überprüft hat, wie es mit der Tatsache aussieht, dass Olga Widerspan, Schwester von Nelly Rühle, dh. Schwägerin von Stefan Rühle nach dem Mord an Michele Kiesewetter sich für Monate nach Canada abgesetzt hat?
Die bösen Ermittler aber auch, sind bestimmt alles verkappte Nazis, dass die das nicht überprüfen!

Sowas ist in zwei Stunden überprüfbar!
Soso...

Während des Besuches von den Spiegel Reportern Simone Kaiser und Jörg Schindler hier bei uns in Ireland ist uns ein weiterer interessanter Punkt praktisch vor die Füsse gefallen. Der stellvertretende Führer des KKK aus Schwäbisch Hall war ja ein Verfassungsschutzmitarbeiter, welcher in Folge erst zum Regierungspräsidium Stuttgart strafversetzt wurde, später nach Canada ging und dort eine Ranch betreibt. Olga Widerspan ging nach Canada auf eine Ranch! Daß diese Olga Widerspan damals dorthin reiste, müsste auch in den "Krokus Akten stehen" hat sie gemeldet an Öttinger vom LFV.
Eine Ranch in Kanada. Sachen gibts. Junge Leute machen nen Auslandsaufenthalt - alles Mörder. Alles verkappte Mörder, Nazis und die Polizei deckt die... *bauchhalteunduntermtischlieg*

Alles seltsame Verbindungen, es ist eine sehr sehr abgeschottete Nazitruppe um den Rechtsterroristen Alexander Neidlein, dh. dessen Freundin Alexandra Franke,
Auf einmal noch ne Mörderin - wie witzig...

Nelly und Stefan Rühle, Olga Widerspan, sowie Matthias Brodbeck. Matthias Brodbeck Freundin war von 2005 bis ungefähr 2008 die Sigrun Häfner. Bei Ihr im Frankenweg 6 in 74532 Ilshofen sah "Krokus" im Sommer 2006 die Mandy alias Beate Zschäpe. (Brodbeck wohnte zum damaligen Zeitpunkt bei Sigrun Häfner).
Der Brodbeck aber auch, wohnte bei seiner Freundin. Tz, tz, Sachen gibts. Alles Mörder...

Dann muss ich noch anfügen,
und dann, und dann, und dann... *gähn*

es existieren mehrere unabhängige Zeugenaussagen, die wohl von bis zu 6 Tätern gesprochen hatten beim Mord in Heilbronn und ein Pärchen soll geschrien haben "Dawaii, dawaii", Nelly Rühle und ihre Schwester Olga Widerspan sind Aussiedler.
Dawai (mit einem "i") ist russisch und bedeutet soviel wie "Mach hinne...". Allerdings haben wir jetzt ein kleines Problem: Widerspans=SPÄTaussiedler, also Deutsche. Und Deutsche unterhalten sich in der Regel nicht auf russisch, vor allem nicht, wenn sie aus KASACHSTAN kommen - sollte Krokus in ihrer Story noch korrigieren ^^

Wir haben das alles schon so oft geschrieben .....
... und immernoch nicht bemerkt, dass auf den Müll keiner eingeht. (Außer Spon :-) )

was wir immer noch nicht verstehen, kann man uns das irgendwann einmal erklären?
Erklär nem Blinden die Farben ^^

Weshalb passiert seit Monaten nichts?
Weil ermittelt wurde und nix bei rum kam ^^

Weshalb gehen die Ermittlungsbehörden aus LKA und LFV gegen uns und nicht die Mörder von Heilbronn vor?
Alles verkappte Nazis... ALLE :-) Machen die, um Euch zu ärgern

Was ist eigentlich wichtiger wie 10 Menschenleben?
Junge, die Verleumdung wird immer heftiger - jetzt hat die fiktive Neidlein-Truppe schon 10 Leute umgebracht. Oo - die Anzeige samt Schadensersatz wirds in sich haben.

Weshalb werden "eindeutige Mittäter" dieser kranken brauen Nazitruppe mit hohen Steuergeldern in Schutzprogrammen versteckt
Nö, der Neidlein wohnt in Bayern (guckste google), der Brodbeck und Rühles nicht weit weg von ihm über der Grenze - stehen alle zu ihren politische Aktivitäten und erfreuen sich ihres Lebens. Nix mit Schutzprogramm - langsam verstehe ich das "Krokus nervt..."

und eine unvorbestrafte und anständige Petra Senghaas ist seit 1 Jahr vogelfrei?
Liegt vielleicht daran, dass sie die bosnische Mafia beschissen hat und sich vor denen versteckt? Ist nicht gut Kirschen essen mit den Musels, wenn man ihnen die Drogen hops gehen lässt, was? Sind bestimmt Nazis. Bosnische Musel-Nazis...

Wir hätten da mal gerne eine Erklärung!
Nochmal: Erklär nem Blinden die Farben.

Da sich irgendwie alle immer verstecken, egal aus welcher Partei, Journalisten, Behörden, werden wir jetzt diesen ganzen Krempel mal an einen Opferanwalt senden
tut das - der freut sich und verdient ganz gut dabei

und der soll es in den nächsten zwei Tagen mal vor laufender Presse direkt im OLG vorlegen.
Der hat wahrscheinlich besseres zu tun bzw. kennt die aktuelle Rechtslage, dass man nicht einfach Menschen einer Straftat bezichtigen darf, nur weil sie einem mal die Haare mies gemacht haben :-) *wiederlachenduntermtischlieg*

An uns und was wir seit über 1 Jahr durch machen hat noch niemand gedacht!
Warum sollte man auch? Was juckts ne deutsche Eiche, wenn sich ne Sau dran kratzt...

"Killer-Döner, Nach-Thüringer-Art" Tolle Aufklärung, tolle Berichterstattung in Presse, ich wurde sogar von diesen Schmierfinken mit den unglaublichsten Dingen verhöhnt.
Die Wahrheit ist zuweilen schmerzhaft.

Das sind die gleichen Figuren, die 10 Jahre lang die Opferfamilien in Dreck gezogen haben .....
wie gesagt, was wir in Anlagen senden, hat LKA Stuttgart seit Monaten.
Das sind doch auch Nazis. Die verheimlichen das alles, damit die NPD in Baden-Württemberg das nächste Mal nicht 0,97 sondern 0,98 % bekommt ^^

gez.
Senghaas und Gronbach


Sorry Fatalist, dat musste sein!

Nereus
19.06.2013, 21:44
@ fatalist

Richtig, die wollten umziehen und wurden dabei, weil sie unter ständiger Beobachtung standen (LfV oder AntiFa-Polizei um Mentzel), Teil eines Planes... Count down seit Breivik?

24.02.13 Nereus

War das ein sogenannter „warmer Abriss” (mit Hilfe geheimer Dienste wie in New York), weil alles schwer vermietbar war, das ehemalige Vereinshaus der Siedlung unter Bautenschutz stand und nicht groß umgebaut werden durfte und das „rechte Flammenzeichen” zur „Untergrund”-Kampagne gehörte ? Was zahlte die Versicherung? Hatte das Trio schon die Kündigung bekommen, aber nicht reagiert?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6088777&viewfull=1#post6088777

20.05.13 Nereus

Vielleicht wollten sie gar keine Bank ausrauben, sondern nur eine andere Wohnung suchen oder schon langsam umziehen, weil ihnen die Frühlingsstraße vom neuen Eigentümer gekündigt worden war? Der Italiener war schon raus, neue Mieter waren für dieses Objekt kaum noch zu finden, die Stadt plante eine Grundstückserweiterung für einen Siedlungspark, "Handwerker aus Schneeberg und Aue" bereiten den Abriß im Laden und in den oberen Etagen vor.
Zwischenzeitlich sind das Ordnungsamt auf die unklaren Melde-, Miet- und Wohnverhältnisse in der ersten Etage gestoßen. Befragungen der Nachbarn in der Siedlung, auch nach der Einbrüchserie in der Siedlung, weckten den Verdacht, daß hier die untergetauchten und gesuchten "Bombenleger von Jena" untergeschlüpft sind.
Höheren Ortes wird also eine "Operative Maßnahme" geplant, mit der man mehrere Fliegen mit einer Klappe schlagen kann. Der Ablauf wird ähnlch wie der heiße Abriß des New Yorker Welthandelszentrum geplant, mit wirtschaftlichem und politischem Zusatznutzen. Die Bürgermeisterin läßt nach der "Brandzerstörung" das Gebäude eiligst abreißen und die Immobilie in die Stadtplanung und Parkerweiterung einfließen. Anders als in New York, kostet diese Aktion gegen den "internationalen Terrorismus", sprich "Nationalismus mit Befreiungstendenzen aus Fremdherrschaft", nur 2 Tote.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6296226&viewfull=1#post6296226

Der dritte Mann fehlt zufällig?

2.11.2012 - MZ/Schurig/dpa

Während das frühere griechische Restaurant im Erdgeschoss der Frühlingsstraße 26 schon seit geraumer Zeit leer steht, bauen unter dem Dach Handwerker gerade eine Wohnung aus. Als das NSU-Versteck in die Luft fliegt, sind zwei von ihnen schnell mal für einen Kaffee außer Haus. Ein Dritter, der nie mit zum Vespern ging, fehlt an diesem Tag zufällig.
http://www.mz-web.de/politik/-was-waere-wenn------feuerwehrleute-sind-als-erste-im-nsu-versteck,20642162,21216654.html

Bellerophon
19.06.2013, 21:50
Die Verhandlung ist doch einfach geil.


Ein homosexueller VS-Informant referiert über seine schlimme Jugend die überhaupt nichts mit dem Fall zu tun hat.

Erzählt, das er die mögliche Tatwaffe für nicht nachgewiesene Morde von toten Mörden an jemanden übergeben hat, an einem Ort, den es zu der Zeit nicht gab, zu einem Zeitpunkt als mit der Waffe schon vorher Leute umgebracht wurden.

Verhandelt wird über die Mittäterschaft einer Frau an unbewiesenen Morden.

Und ihre Mittäterschaft wäre das was linke deutsche EX-Aussenminister (und Innenminister) schon gemacht haben - also in echt - bzw. nicht mal.

Carsten beschuldigt sich ja nur selbst - er könnte mal Aussenminister werden, und dür die NSA arbeiten.... ha - tut er ja schon... *lach*

Ich liebe dieses Land.

Nereus
19.06.2013, 22:04
Sorry Fatalist, dat musste sein!

Du kennst Dich ja im Frisiersalon aus. Die Olga ist doch eine ganz Hübsche? Hat die sich den höheren Beamten mit Ranch in Canada zwecks möglicher ehelicher Verbindung geangelt und ihn der Krokus weggeschnappt, so daß letztere sich jetzt mit einem kaputten Linken auf einer öden irischen Schafsbläcke rumärgern muß?

Wer war eigentlich die Freundin der Krokus, die den gemeinsamen AntiFa-Kampf gegen "Faschismus und Krieg" jämmerlich verriet und zum faschistischen Feind überlief?

Die ganze Story riecht nach einer Eifersuchts-Kampagne, wo die erfolgreicheren Nebenbuhlerinnen über eine Mordverdächtigung mittels Halbwahrheiten Ärger bekommen sollen? Hieß die Krankenschwester zufällig Barbara?

Ich hätte diese aufschneidende Spinnertante auch irgendwann fristlos gefeuert!

Ali
19.06.2013, 22:33
Ich fínde nicht, dass er ideologisch argumentiert. Ich glaube nicht, dass er "rechts" ist, er hat einen "rechten" Charakter :-) Ich habe den Eindruck erhalten, dass er durchaus auch andere Meinungen zulässt, sofern - und das halte ich für wichtig - sie realitätsnah sind. Krokus ist das halt nicht *schulterzuck*

Jeder Mensch hat seine eigene Realität und die ist subjektiv. fatalist kommt mit Kritik nicht zurecht und auch nicht mit GEGENSTIMMEN, er ist ein blinder KOPP Verlag Höriger und sehr rechts orientiert:
#13533
fatalist: Danke, jetzt ist auch Ali bei mir auf "ignore" gelandet.
#13532
fatalist: Bild lügt.

Du kannst mir glauben, musst es natürlich nicht, dass fatalist IDEOLOGISCH VERHETZT ist.

sleepwell hat ihn erkannt/durchschaut.
Aber, wie sleepwell über sich selbst schon sagte, er ist kritisch...ihr müsst es nicht sein. :D

Dolohov
19.06.2013, 22:40
Ali, ich empfinde Dich als sehr anmaßend - aber das gehört nicht in den Strang, daher möchte ich nicht weiter drauf eingehen. Meine Sympathie hat er, obwohl ich Kopp nicht sonderlich mag :-)

Sherpa
19.06.2013, 23:29
Sicher werden sie das tun, aber warum ist diese Beihilfe durch Beweisunterschlagung kein Thema für die Medien?
Auch Journalisten wollen leben, ihren Job behalten.
Ist wie bei einigen Politikern, die zu manchen Ereignissen erst nach ihrer Pensionierung deutlich werden.


Keine Fragen seitens Zschäpes Verteidigung heisst: Alles stimmt, was Casti erzählt hat.
Was ist das für eine Taktik: "Die sind eh tot, alles egal"????

Das Signal "keine Fragen" ist katastrophal.
Bei mir kommt an: Die Uwes waren es, aber egal, Zschäpe wurde ja entlastet, die wusste ja nix.
Hm, da habe ich mich wohl geirrt, von wegen Joker für die Befragung des Carsten S.

Im Moment könnte man annehmen, der ganze Prozeß ist nicht nur ein Schauprozeß – wir sind ein Rechtsstaat und verfolgen … - sondern die V-Frau soll die Klappe halten, ein ehemaliger NPDler wird veruerteilt wegen Beihilfe und das Ganze „beweist“: Die Uwes waren es.

Ich hoffe aber, daß die Verteidigung doch noch richtig arbeiten wird und außerdem glaube ich auch, daß die Familien Böhnhard und Mundlos ihre Söhne nicht ohne eindeutige Beweise zu Mördern stempeln lassen. Und diese Beweise sind bis jetzt einfach zu mager.

fatalist
20.06.2013, 05:29
Sorry Fatalist, dat musste sein!
Keine Ursache.

Ruf doch mal an!

Petra Senghaas / Alexander Gronbach Tel ####edit####
:cool:

fatalist
20.06.2013, 05:53
@ fatalist

Richtig, die wollten umziehen und wurden dabei, weil sie unter ständiger Beobachtung standen (LfV oder AntiFa-Polizei um Mentzel), Teil eines Planes... Count down seit Breivik?
Fakt ist, dass BMI Friedrich "wegen Breivik" die Anonymität im Internet aufheben wollte, und dafür einen Shitstorm erntete.


In Reaktion auf die Anschläge in Norwegen hat Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) ein Ende der Anonymität im Internet gefordert. 7.8.2011 http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/1330758/friedrich-will-radikale-im-internet-aus-anonymitaet-holen.html

Ein Einzeltäter wie Breivik kann dadurch natürlich nicht gestoppt werden. Er bloggt ja nicht anonym drüber, was er vorhat.


Aber solche Leute wie Andreas Temme, die anonym mit Nazi-Mördern über Sexseiten-Chatrooms kommunizieren, die kriegt man natürlich mit Aufhebung der Anonymität: Der Geheimdienst wäre aber sowas von aufgeschmissen, das mag man sich kaum vorstellen. :blabla:

Nereus, ich denke Du hast Recht: Die seit 2007 nicht mehr im Untergrund lebenden Strengüberwachten wollten eine neue Bleibe suchen, waren längst aus der "Szene" ausgestiegen (siehe Aussage Carsti) und fühlten sich sicher.

Ich weiss ja, wo DU hinmöchtest: Die Antifa-nahen Polizeikräfte spionierten die 3 aus, inszenierten 2 Banküberfälle, ermordeten die Uwes, Antifa-Handwerker sprengten die Bude in Zwickau, Apabiz machte das Bekennervideo.

Aber die Waffen, Nereus... es müsste ja jemand die Waffen und die Arnstädter Beute im Wohnmobil deponieren,
und die Ceska im Schutt in Zwickau ne Woche später. Und die 6 DVD am 1.12. wiederum im WOMO-Rucksack.

Du meinst, die Antifa begann die Show, und die BRD-Dienste vervollständigten sie durch Ceska und DVD im WOMO?
So in etwa?

fatalist
20.06.2013, 06:19
Auch Journalisten wollen leben, ihren Job behalten.
Ist wie bei einigen Politikern, die zu manchen Ereignissen erst nach ihrer Pensionierung deutlich werden.
70-jährige Verteidiger wären besser gewesen...



Hm, da habe ich mich wohl geirrt, von wegen Joker für die Befragung des Carsten S.
nicht nur Du. Ich auch. Denke wir alle. Ausser Nereus.


Im Moment könnte man annehmen, der ganze Prozeß ist nicht nur ein Schauprozeß – wir sind ein Rechtsstaat und verfolgen … - sondern die V-Frau soll die Klappe halten, ein ehemaliger NPDler wird veruerteilt wegen Beihilfe und das Ganze „beweist“: Die Uwes waren es. So in etwa: Verena Becker wird nicht wegen der Morde verurteilt. Sollte sie aber zu reden anfangen, wird Verena Becker neu deshalb angeklagt.
Ach sorry, die heisst ja Zschäpe. Egal, ist eh Dasselbe...



Ich hoffe aber, daß die Verteidigung doch noch richtig arbeiten wird und außerdem glaube ich auch, daß die Familien Böhnhard und Mundlos ihre Söhne nicht ohne eindeutige Beweise zu Mördern stempeln lassen. Und diese Beweise sind bis jetzt einfach zu mager.
Gut, hoffen wir also weiter auf die Wahrheit. Die ganze dreckige Wahrheit.

Nereus
20.06.2013, 06:35
@ fatalist

Versuche mal wie ein Bittman, ein Hollywood-Regisseur, Hanussen oder die New Yorker Abrißunternehmer zu denken, also "teuflisch", dann läßt sich das Bild lückenlos zusammensetzen.
Karl_Murx hatte doch auch schon den Mann mit Brille hinter der Absperrung des Brandhauses bemerkt. Und wie man „magisch” etwas verschwinden lassen, so kann man auch etwas herbei „zaubern”.

Ein Elephant verschwindet auf magische Weise
http://www.youtube.com/watch?feature...&v=CnOuquXpePU

Mit „Magie” (Täuschung) wird Geld gemacht
http://www.youtube.com/watch?feature...&v=7ZzcEVeP_pc

fatalist
20.06.2013, 06:46
@ fatalist
Karl_Murx hatte doch auch schon den Mann mit Brille hinter der Absperrung des Brandhauses bemerkt.
Der hat sich bei AM geoutet. War ein böser Rechter. Kein Witz.
Hat Steine mitgenommen, zur Erinnerung.

fatalist
20.06.2013, 07:24
Du kennst Dich ja im Frisiersalon aus. Die Olga ist doch eine ganz Hübsche? Hat die sich den höheren Beamten mit Ranch in Canada zwecks möglicher ehelicher Verbindung geangelt und ihn der Krokus weggeschnappt, so daß letztere sich jetzt mit einem kaputten Linken auf einer öden irischen Schafsbläcke rumärgern muß?

Hieß die Krankenschwester zufällig Barbara?

Ich hätte diese aufschneidende Spinnertante auch irgendwann fristlos gefeuert!
Kanada statt Käsespätzle. Thomas Däubler.
10.07.2006

Den Namen der Krankenschwester kenn ich nicht.


Wer war eigentlich die Freundin der Krokus, die den gemeinsamen AntiFa-Kampf gegen "Faschismus und Krieg" jämmerlich verriet und zum faschistischen Feind überlief?
Sigrun H. aus I., "Mandy (beate Zschäpe) zu Besuch 2006", weisst Du doch!

http://www.presseportal.de/pm/25171/846518/kanada-statt-kaesespaetzle


Sonnenuntergang am Strand von La Palma, Lagerfeuer-Romantik in kanadischen Wäldern, Mitternachtssonne am norwegischen Polarkreis - immer mehr Deutsche wollen den Traumurlaub zum Alltag machen: Sie wandern aus! Doch sieht die Realität des Auswanderer-Traums tatsächlich so romantisch aus? In "Die Auswanderer" begleitet ProSieben sechs Familien beim größten Abenteuer ihres Lebens - sechs Folgen ab Mittwoch, 12. Juli 2006, um 23.00 Uhr auf ProSieben

Erstes Ziel der "Auswanderer" ist Kanada: Familie Däubler aus Ludwigsburg bricht in den Westen des Landes auf! Vater Thorsten (33) hatte schon als kleiner Junge von einem Leben in Nordamerika geschwärmt - jetzt wird sein Traum Wirklichkeit: Zusammen mit Frau Karin (34), der gemeinsamen Tochter Kim-Karolina (5), dem Familien-Hund und sieben Katzen geht es auf eine Ranch in Bridgelake. Doch warum kehren sie Deutschland den Rücken? Thorsten Däubler fühlt sich im Familienunternehmen seiner Frau eingeengt, er möchte sich weiterentwickeln. Karin Däubler, die sich lange gegen die Pläne ihres Mannes gesträubt hat, hat gerade beide Eltern verloren - sie braucht Abstand. Beide lieben dieNatur (http://www.presseportal.de/stichwort/natur/142) und möchten ihrer Tochter die beste Schulausbildung bieten. Eine rosige Zukunft sehen sie im Westen Kanadas. Gemeinsam wollen sie eine Abenteuerranch für Touristen aufbauen.
Die sind längst zurück ;) Lange schon.

Achim Schmidt vom KKK hatte also nicht gelogen, als er sagte, er hätte seinen Tippgeber im Fernsehen bei "Die Auswanderer" gesehen.

Schmidt bestreitet auch, LfV-V-Mann gewesen zu sein. Das nur nebenbei.
Er sagt auch, sie hätten derart viele Polizisten dabei gehabt, dass sie eine extra KKK-Polizei-Abzeilung hätten aufmachen können. 2006 war Kiesewetter bereits in Böblingen in der Einheit mit den KKK-Leuten, einer davon ihr Chef Timo H. Und der Arnolds ebenfalls. Arnolds Stiefpapa ist Beamter im BfV... so in etwas geht die Geschichte, warum die beiden "zuviel redeten" und einen Kopfschuss bekamen???


Zurück zu den Fakten: Klanchef Achim Schmidt erhielt eine Mail mit nicht identifizierbarem Absender, in der Schmidt vor einer ihn betreffenden G10-Massnahme gewarnt wurde. Überwachungsmassnahme, das volle Programm. Telefon, Mails, alles. So fand man auch die anonyme Warn-Mail... Thorsten Däubler wurde zum RP Stuttgart versetzt, flog raus aus dem LfV, wo er für welche Massnahmen zuständig war?
G8, G7 oder G10?
Drei Mal darf geraten werden :fizeig:

Egal. Aus dem RP flog er später raus, weil er eine Kollegin zu sehr auf den Arsch geschielt hatte, oder so ähnlich. Etwas später ging die Familie nach Kanada. Vielleicht kann er ja da. ;)
Bzw. konnte... denn sie sind ja längst zurück.

So wie Achim Schmidt bestreitet, V-Mann gewesen zu sein, bestreitet Thorsten Däubler, Schmidt gewarnt zu haben. Da aber die Akten alle geheim sind, es geht ja nur um 10 Morde, so what?...

Quelle: ist alles echt. Vögelchen...

fatalist
20.06.2013, 07:58
Unterschlagene Phantombilder:


Phantombilder von Zeugen und vom schwer verletzten Polizisten A. gleichen weder Beate Zschäpe noch Uwe Mundlos oder Uwe Böhnhardt. Sie wurden nie veröffentlich und werden im NSU-Prozess in München keine Rolle spielen. Generalbundesanwalt Harald Range hat sie als unglaubwürdig erklärt. Ermittler der Sonderkommission "Parkplatz" meinen dagegen, einige Aussagen passten genau zur Tatrekonstruktion.

"Krokus" bringt beim Mord andere Personen ins Spiel: Neonazis aus dem Kreis Hall. Sie nennt NPD-Funktionäre und Privatpersonen. Zumindest zwei ähneln denen auf den Phantombildern, wie das HT prüfen konnte.
http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/art1188139,2067948


Zu den Beschuldigten gehören auch Personen, die Kontakte zum Ku-Klux-Klan pflegten, der von 2000 bis 2003 seinen Sitz in Hall hatte. Bekannt ist auch, dass zwei spätere Kollegen von Kiesewetter selbst im Klan aktiv waren.

Eine weitere Spur führt in den Kreis: 2007 ist "Krokus" bei einer Friseurin gewesen. Von der Rechtsextremistin habe sie erfahren, dass deren Leute den schwerverletzten A. in der Ludwigsburger Klinik ausspähen ließen, um zu erfahren, ob er sich an die Tat erinnern könne und ob weitere Aktionen nötig seien.

Diese Info hat "Krokus" nach eigenen Angaben an "Öttinger" weitergegeben. Der LfV-Beamte habe sie angewiesen, sich aus der Sache herauszuhalten. Wussten die Behörden bereits 2007, das Rechtsextreme an der Tat beteiligt waren?

Dafür sprechen Protokolle, die nie öffentlich wurden (die Redaktion hatte Einsicht).
Wenn Öttinger also alles abstreitet, am Montag den 24. Juni, dann wird veröffentlicht.

Da bin ich aber gespannt, denn er WIRD abstreiten.

fatalist
20.06.2013, 08:03
Am Tag, als Michéle Kiesewetter in Heilbronn getötet wurde, gab es offenbar einen Einsatz des US-Militärgeheimdienstes DIA. Zwei Verfassungsschützer sollen dabei gewesen sein. Sie observierten demnach Mevlüt K., der vermutlich Kontakte zur islamistischen "Sauerland-Gruppe" hatte. Die Operation wurde abgebrochen, weil es um 13.50 Uhr auf der Theresienwiese, so steht auf Englisch in den Akten, zu einer Schießerei zwischen Streifenbeamten und Rechtsextremen gekommen ist. Deutsche Behörden haben das nie bestätigt.

Statt dessen jagte die Polizei zwei Jahre lang ein Phantom. Dieses entpuppte sich aber bald als Verpackerin der Wattestäbchen, die zur DNA-Aufnahme an Tatorten in ganz Europa eingesetzt wurden.


Mevlüt Kar ist eine gestreute Desinfo. Mevlüt Kar sich nicht in HN, sondern war zu dem Zeitpunkt in Cesme Izmir (ich kenne jemanden in Cesme) denke, man streut viele Punkte ein um vom Wesentlichen abzulenken
Zitat Krokus/Gronbach 12.5.2013
Ist klar, was er sagen wollte, ne?

fatalist
20.06.2013, 08:38
Fünf Jahre Prozessdauer? Der Meinung ist auch Stefan Geiger, der in der Frankfurter Rundschau (http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-carsten-s--und-das-mitgefuehl,1477338,23448486.html) schreibt: “Jetzt heben überforderte Nebenkläger-Anwälte zu Fragen an, die sie nach der Strafprozessordnung so wohl nicht stellen dürfen: Suggestivfragen, emotional aufgeladene Fragen, Fragen, die ins Blaue zielen.” Außerdem resümiert Geiger, dass sich schon wenige Wochen nach Beginn des Prozesses zeige, dass er wesentlich länger als zweieinhalb Jahre dauern wird.Der Autor vermutet sogar fünf Jahre oder mehr Prozessdauer und begründet das mit den vielen Nebenklägern und der lange dauernden Vernehmung
http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/06/20/carsten-s-entschuldigung/


Unsortierte Fragen: Auch Gisela Friedrichsen beschreibt auf Spiegel Online (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-angeklagter-carsten-s-richtet-sich-an-angehoerige-a-906734.html) S’. Auftritt und widmet sich dann den “zum Teil unsortierten” Fragen der Opferanwälte. Deren Sinn erschließe sich nicht immer, manche seien unverständlich. “Warum soll es unter Juristen auch anders zugehen als in anderen Berufsgruppen”, analysiert Freidrichsen: “Es gibt Profis, erfahrene Kämpfer vor den Schranken der Gerichte, und andere, deren Fähigkeiten auf anderen Gebieten liegen mögen.” Hier im Gerichtssaal seien auch Vertreter der zweiten Gruppe anzutreffen. Und Gerichtsreporterinnen der zweiten Gruppe, unter anderem die Spiegel-Oma.

fatalist
20.06.2013, 09:00
@ fatalist
Was machst Du heute Abend? Fahr doch mal nach Potsdam, ist ja nicht weit.


Die Lesung und anschließende Diskussion „Die Aufklärung der NSU-Mordserie – Eine kritische Zwischenbilanz“ mit Maik Baumgärtner, Eva Högl, Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages, die Prozessbeobachterin Eike Sanders von nsu-watch.info und Potsdams Oberbürgermeister Jan Jakobs findet am heutigen Donnerstag, 18 Uhr, im T-Werk in der Schiffbauergasse statt. Der Eintritt ist frei
Erschienen am 20.06.2013 auf Seite 24
Gute Fahrt und spannende Erkenntnisse :appl:

fatalist
20.06.2013, 10:38
Zufall oder mehr? Im NSU-Prozess gibt es wieder eine Spur nach Franken, der nun das Bundeskriminalamt nachgehen soll. Beim Angeklagten Carsten S. hatten die Ermittler eine Handynummer gefunden - und die führt zu einem Blumenhändler nach Nürnberg. Dort beging der NSU seinen ersten Mord. Und zwar: an einem Blumenhändler. http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-in-muenchen-mysterioese-spur-nach-nuernberg-1.1701287


Auf einer Festplatte des Angeklagten Carsten S., der gestanden hat, dem NSU die Tatwaffe von neun Morden besorgt zu haben, hatten die Ermittler einen Eintrag für eine Handynummer gefunden. Carsten S. führte die Nummer unter dem Eintrag "Tino B.", was wohl für Tino Brandt stand. Brandt war um die Jahrtausendwende eine Führungsfigur in der Neonazi-Szene Thüringens, aus der die NSU-Mitglieder kamen; zugleich war er V-Mann des Verfassungsschutzes.

(http://www.sueddeutsche.de/politik/carsten-s-im-nsu-prozess-wir-sind-davon-ausgegangen-dass-wir-abgehoert-werden-1.1699298)Die Ermittler prüften die Rufnummer und siehe da: Nicht Brandt war darunter registriert, sondern ein Nürnberger Blumenhändler. Der soll die Nummer bereits seit August des Jahres 2000 haben. Seltsam daran: Ausgerechnet in Nürnberg beging der NSU im September 2000 seinen mutmaßlich ersten Mord - und zwar: an einem Blumenhändler, dem Türken Enver Simsek.

Das ist der WELT gestern wohl entgangen...


Hatte Carsten S. Angst vor dem Trio, als er ausgestiegen war? Immerhin hatte er eine scharfe Waffe übergeben und könnte die drei verraten. "Ich habe mich eher mit mir selbst beschäftigt", sagt der Angeklagte.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article117258660/Wie-Carsten-S-versucht-sich-zu-entschuldigen.html

aber der BILD nicht, wie nachlesbar hier im Strang.

Blumen-Halbig http://www.halbig-floristik.de/


Der Nebenklage-Anwalt Yavuz Narin erwähnte die merkwürdige Spur kurz im Gericht, viele Prozessbeteiligte schienen anfangs gar nicht im Bilde zu sein, worum es ging. Angesprochen auf den Namen des Blumenhändlers, sagte der Angeklagte Carsten S., der Name sage ihm nichts.

Dass er die Handynummer Brandts hatte, räumt er ein.

Vielleicht beruht das Mysterium nur auf einem Zahlendreher. Oder der Blumenhändler bekam zufällig die Nummer zugewiesen, die Brandt zuvor hatte. Vielleicht ist da aber auch mehr. Gibt es eine neue Verbindung nach Nürnberg? Bundesanwalt Herbert Diemer sagt: "Wir werden jetzt noch mal nachsehen."
Blindfisch Diemer :dd:


Die neueste These: Kurden, die aus Hessen kommen und in Nürnberg Blumen verkaufen werden umgelegt?
Schwäbische Blumenhändler, die als Kurden in Istanbul landen, werden verhaftet, erschossen, verscharrt.
Das war 1999. 2 Blumenhändler aus Laichingen.
Kommen die Blumenhändler aus Laichingen aber nicht nach Istanbul, dann werden sie in Deutschland erschossen.
4.10.2011 glaub ich, wieder ein Kurde. Ceska-Tatwaffe.

Und es sind "Türkenmorde", keine "Kurdenmorde", weil nach den Tätern benannt :?

fatalist
20.06.2013, 12:15
11.17 Uhr: Die Essenz im Eiltempo
Nach 75 Minuten kommt Götzl zum Ende, die Essenz der gesamten Aussage von Carsten S. hat er im Eiltempo heruntergerattert. Jetzt ist Pause, dann berichtet der Psychiater Leygraf. Weiter geht es um 11.30 Uhr.

10.00 Uhr: Richter informiert Gutachter
Richter Manfred Götzl verliest die Einlassungen von Carsten S., damit der psychiatrische Sachverständige Norbert Leygraf im Bilde ist. Der Gutachter war nicht bei jedem Verhandlungstag in München und kann so einschätzen, ob er sein Gutachten gegebenenfalls ergänzen muss. http://www.welt.de/politik/deutschland/article117290382/Carsten-S-erklaert-seinen-Spitznamen-Moehrchen.html

Wie macht der das, 75 Minuten lang alles runterrasseln, und das ohne Protokolle :?



11.47 Uhr: Zschäpes Verteidiger protestieren
Beate Zschäpes Verteidiger beanstanden die Fragen des Sachverständigen Saß. Diese seien zu spekulativ. Götzl lässt die Fragen dennoch zu.

11.42 Uhr: Keine Hierarchie
Der Sachverständige Henning Saß, der Beate Zschäpe beobachtet, will von Carsten S. wissen, wie er das Verhältnis der Drei untereinander beurteilt hat. Allerdings hat er das Trio nur zwei Mal kurz gesehen. "Es gab keinen Unterschied zwischen den Dreien", sagt Carsten S. Eine Hierarchie sei nicht festzustellen gewesen.
Carsti weiss das nicht. Woher auch?

Stellungnahmen der Anwälte folgen. Schaun mer mal... was die Verteidiger so loslassen werden.

BoB
20.06.2013, 14:48
Aussagen Carsten S. vom 18.06., Thema VS, Überwachung etc., Protokoll von NSU-Watch (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-11-verhandlungstag-18-juni-2013/):

S. berichtet, dass er nach seinem Ausstieg aus der Szene von Daniel S. (http://www.nsu-watch.info/tag/daniel-s/) auf die drei Untergetauchten angesprochen worden sei. Daniel S. (http://www.nsu-watch.info/tag/daniel-s/) sei ebenfalls aus der Szene ausgestiegen und habe damals Kontakt zum Bundesamt für Verfassungsschutz gehabt. Außerdem habe er auch mit Sandro T. (http://www.nsu-watch.info/tag/sandro-t/) über die Drei gesprochen. Dies müsse recht spät im Jahr 2000 gewesen sein. T. habe ihn gefragt, ob er Kontakt zu den Dreien gehabt habe und er habe dies bejaht. T. sei dann entrüstet gewesen und habe gefragt, ob Tino Brandt davon wisse, was er ebenfalls bejaht habe. T. habe darauf wiederum entrüstet reagiert. Richter Götzl fragt hierzu nach. Ob S. denn weiter mit T. über das Thema gesprochen habe, will er wissen. S. verneint das. Woran er die Entrüstung von T. erkannt habe, kann er nicht mehr genau sagen. Er erklärt sie sich so, dass T. damals vielleicht schon gewusst habe, dass Tino Brandt V-Person des Verfassungsschutzes gewesen ist. T.s. Nachfragen seien ihm komisch vorgekommen, er habe aber nicht weiter darüber nachgedacht, weil es ja in Ordnung gewesen sei, dass Brandt das weiß.
...
S. darauf: „Irgendwie Polizei, VS, LKA, da haben wir nicht differenziert. Das fiel mir wieder ein, dass die da lag und dann hab ich die mitgenommen, so ein bisschen aus Provokation.“ Ob er denn nicht Sorgen gehabt habe, nachdem er erfahren habe, dass Tino Brandt V-Person war, immerhin habe der ja gewusst, dass S. Kontakt zu den dreien hatte. S. antwortet, er habe sich darüber keine Gedanken gemacht.
...
Er habe nach dem Unterbindungsgewahrsam die Karte in Absprache mit Wohlleben vernichtet. Wann er davor mit den Untergetauchten gesprochen habe, kann er nicht sagen. ... S. sagt, das sei für ihn erledigt gewesen, weil die Karte zurückgetan worden sei bei der Durchsuchung im Rahmen des Unterbindungsgewahrsams. Von der Behrens: „Also gezielt nicht beschlagnahmt wurde?“ S.: „Die Möglichkeit bestand.“
...
Ob er sich denn keine Gedanken gemacht habe, dass er selbst überwacht werde, wenn schon Wohlleben überwacht wird. Auch solche Gedanken sein ihm nicht gekommen, so S.
Bliwier zitiert einen Bericht des Verfassungsschutzes wonach der Jenaer Kamerad S. während des Besuchs des JN-Kongresses 1999 in Mitterskirchen in Bayern laut Auskunftsperson aufgefordert habe, sein Handy auszuschalten und ihr dann mitgeteilt, dass er jetzt für den Kontakt zu den drei verantwortlich sei, denn der Wohlleben sei überwacht. S. sagt, er könne sich nicht erinnern. Tino Brandt müsse das so weiter gegeben haben...
...
Wenn man das liest, wie nah der VS an ihrer Kontaktaufnahme dran war über ihr Handy, haben Sie sich damals nicht die Frage gestellt warum eigentlich niemand was übernommen hat? S.: „Am Anfang hab ich mich gefühlt, als wäre ich der einzige gewesen, der gewusst hat von Chemnitz und so. Und dann das zu lesen, dass bevor ich angesprochen werde, das schon Chemnitz klar ist, das war schon bitter, klar.

In der FR (http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-schlauer-als-der-staatsschutz,1477338,23416330.html) klingt es ähnlich, soviel zum Thema "Wohlleben und das Telefonat":

Die rechtsextreme Szene rund um die Terrorgruppe NSU war sich in den Jahren bis 2001 bewusst, vom Verfassungsschutz und vom Staatsschutz intensiv überwacht zu werden.Dies sagte der Angeklagte Carsten S.aus (http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-carsten-s--beschuldigt-abermals-wohlleben,1477338,23301118.html), der nun schon den vierten Tag vernommen wird.
Auf Fragen von Nebenklägeranwälten sagte er, „wir haben immer aufgepasst, dass wir am Telefon nichts großartig sagen, weil wir davon ausgegangen sind, dass wir abgehört werden“. Auch habe man die Autokennzeichen der verdeckt arbeitenden Staatsschützer gekannt

Und auch die Waffe war noch mal Thema:

S. verneint das, er habe den Untergetauchten helfen wollen. Ünlücay fragt dann, ob S. den Kaufpreis für Waffe gleich passend dabei hatte. S. verneint das, er habe die Summe erfahren und sei zu Wohlleben gegangen und dann habe da das Geld bekommen. Er habe mit Andreas S. auch nicht über einen Aufpreis für den Schalldämpfer gesprochen.
...
RA Bliwier legt S. eine Aussage von Andreas S. vor. Dieser habe gesagt, der Schalldämpfer der Waffe sei bestellt gewesen. Ob Carsten S. denn angesichts dieser Aussage bei seiner Aussage bleibe, dass der Schalldämpfer nicht bestellt war. S. bejaht das.

fatalist
20.06.2013, 15:26
Der Richter Götzl hat heute 75 Minuten lang die Aussagen von Carsten Schulze zusammengefasst, und genau so kommen sie auch in die Gerichtsakten:

Der Kaufpreis der Waffe wurde mit 500-1000 Euro (!!!) zu den Akten genommen.
Das waren vor Tagen noch DM, 500-1200 DM.
Jetzt sind es 500-1000 Euro. :?

Was wohl Andreas Schulz dazu sagen wird?
Immerhin steht in der Anklage ganz klar 2.500 DM drin. Aussage von Verkäufer Andreas Schulz UND von Carsten Schultze.

Was ist das für eine Waffe?
Das Wort "Ceska" fiel auch bei Richter Götzl nicht.
In den Medien aber andauernd...

Die übergebene Waffe beschrieb Carsti präzise als "klein, schwarz, vorne mit Gewinde - Schalldämpfer eigens verpackt, Waffe in einem Buch - Munition in einem Döschen so zwischen 20 und 50 Schuss.

Für das Waffengeld, das er vom Trio bekam, sollte Carsti Telefonkarten kaufen, den Rest bunkern - die Kohle hat er aber unterschlagen, wie ihm Wohllebens Anwälte vorrechneten, vor seinem Ausstieg aus der Szene hat Carsti deshalb zu Hause Geld zusammengeklaubt und bei Wohlleben abgeliefert - Carsti lebte in der Furcht, dass das Trio und Wohlleben wegen der Unterschlagung sauer waren und ihm an die Wäsche wollten.


Das BKA hat Carsti zwei Waffen mit Schalldämpfer vorgelegt, aus der er die Tatwaffe herausfiltern sollte (eine davon war die Ceska 83) - für die entschied sich Carsti, weil sie den längeren Schalldämpfer hatte. So steht es jetzt im Protokoll! :haha: er steht halt auf lange Rohre :haha:


Für das Treffen in Chemnitz steht die Galeria Kaufhof jetzt in den Akten (als Wohllebens Anwälte diesen Punkt in einer Stellungnahme würdigten und das Eröffnungsdatum 18.10.01 erwähnten, entgleisten Diemer die Gesichtszüge) :appl:


Insgesamt will Carsti mit Beate Zschäpe lediglich 7-8 Sätze gewechselt haben - also bei den Treffen vor '98, zwei bis drei Telefonaten und dem Treffen in Chemnitz

Zschäpes Verteidiger waren während der Befragung Carstis durch den Gutachter Prof. Sass recht subversiv:
Gezielte und gute Nachfragen von Professor Saß an Carsti torpedierten Heer, Stahl und Sturm so gezielt, dass Saß entnervt aufgab.

Das ist, was wichtig war, dann schaun mer doch mal, was wir darüber so zu lesen bekommen werden...

BoB
20.06.2013, 15:29
Das war 1999. 2 Blumenhändler aus Laichingen.
Kommen die Blumenhändler aus Laichingen aber nicht nach Istanbul, dann werden sie in Deutschland erschossen.
4.10.2011 glaub ich, wieder ein Kurde. Ceska-Tatwaffe.

Keine Ceska, oder nicht die Ceska jedenfalls, schreibt die AA (http://www.augsburger-allgemeine.de/neu-ulm/Mord-an-Blumenhaendler-Soko-stoesst-auf-raetselhafte-Todesfaelle-id17041111.html). aber der gleiche Laden...der ist verflucht! :auro: Und Elsässer sagt, das Opfer hatte Verbindungen zum offiziellen NSU-Opfer #1

fatalist
20.06.2013, 15:33
Keine Ceska, aber der gleiche Laden...der ist verflucht! :auro: Und Elsässer sagt, das Opfer hatte Verbindungen zum offiziellen NSU-Opfer #1
Das steht in Tochter Simseks Buch. Aber nicht, ob 1999 oder 2000. Kann also jeder der Laichinger Kurden-Blumenhändler gewesen sein.

Stimmt, keine Ceska. Ne Ceska war es bei den beiden Kurden in Frankreich, die deutsche Klamotten trugen und im Wald verscharrt wurden. Stand in DIE WELT.


Hat der Döner-Mörder zwei weitere Opfer erschossen?Ein Doppelmord führt die französische Polizei nach Deutschland: Vater und Sohn wurden erschossen. Womöglich mit einer Waffe aus einer ungeklärten Mordserie. http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article12447050/Hat-der-Doener-Moerder-zwei-weitere-Opfer-erschossen.html

fatalist
20.06.2013, 15:37
Das ist, was wichtig war, dann schaun mer doch mal, was wir darüber so zu lesen bekommen werden...

Zum Beispiel bei DIE WELT:


14.33 Uhr: Verhandlung beendet
Götzl schließt die Sitzung, der 13. Verhandlung ist beendet. Am nächsten Montag geht es weiter.

14.23 Uhr: Zwei Anträge abgelehnt
Götzl lehnt noch zwei Anträge der Verteidiger von Wohlleben und Zschäpe ab, die die Einstellung des Verfahrens forderten. Ihre Mandanten seien "vorverurteilt" worden.

14.17 Uhr: Mitnichten "Teilschweigen"
Doris Dierbach aus der Hamburger Kanzlei BDK, die Hinterbliebenen des 2006 ermordeten Halit Yozgat vertritt, ergreift das Wort. Sie verteidigt Carsten S.' Entschluss, keine Fragen der Wohlleben-Verteidigung zuzulassen. Das sei sein gutes Recht und mitnichten als "Teilschweigen" auszulegen.

14.06 Uhr: Zschäpe-Verteidiger bezweifelt Aussage Gerlachs
Wolfgang Stahl, Verteidiger von Beate Zschäpe, gibt eine Erklärung ab. Er äußert sich zu der Erklärung von Holger Gerlach, der diese vor zwei Wochen verlesen hat. Der Generalbundesanwalt stütze seine Anklage gegen Zschäpe maßgeblich auf die Aussagen des Angeklagten Gerlach, so der Verteidiger. "Umso misslicher ist es nun, dass sich der Angeklagte Gerlach zur Sache nur eine schriftliche Erklärung zu verlesen und keine Fragen zu beantworten", sagt er. Stahl bezweifelt, dass Gerlach die Erklärung selbst geschrieben habe. Allein die Diktion spreche dagegen. Gerlach bleibe an der Oberfläche, so Stahl. Seine Beschreibungen, das Trio habe gleichberechtigt gehandelt, könnten strafrechtlich nicht gewertet werden. Auch bezweifelt Stahl die Aussage Gerlachs, die "Drei" hätten sich zum bewaffneten Kampf entschlossen. Gerlach habe schon in den Vernehmungen wechselnde Angaben gemacht, man müsse über die "Beauftragung eines geeigneten Sachverständigen" beauftragen. Gerlach habe selbst eingeräumt, Drogen konsumiert und an einer Spielsucht gelitten zu haben.

13.50 Uhr: Wohlleben-Anwälte wollen sofortige Freilassung
Nun spricht der Verteidiger Olaf Klemke, der Ralf Wohlleben vertritt. "Carsten S. hat unseren Mandanten schwer belastet", sagt Klemke. Carsten S. wollte nur Fragen der Verteidigung Wohllebens beantworten, wen der sich "ebenfalls nackig" mache, also auch aussage. Auch die Wohlleben-Verteidigerin Nicole Schneiders meldet sich zu Wort. Carsten S.' Bedingung sei eine "Schutzbehauptung", er wolle sich lediglich einer "konfrontativen Befragung" entziehen. Dies sei vom Senat als "Teilschweigen" zu werten. Die Erinnerungen von Carsten S. seien "lückenhaft", er habe "in sich sehr widersprüchliche Angaben" gemacht. Schneiders fordert die "sofortige Haftentlassung und Freilassung" ihres Mandanten. Im Saal wird gelacht.


13.46 Uhr: "Glaubhafte Aussage"
Rechtsanwalt Alexander Hoffmann aus Kiel analysiert die Aussage von Carsten S. Er kommt zum Schluss dass Carsten S. eine "glaubhafte Aussage" gemacht hat. Wenn er sich nicht über seine früheren rassistischen Einstellungen geäußert habe, sei es wahrscheinlich, dass er diese verdrängt habe.

13.39 Uhr: Streit zwischen Anwalt und Richter
Rechtsanwalt Mohamed streitet sich mit Richter Götzl um die Verlesung seiner Stellungnahme zu den Einlassungen des Angeklagten Carsten S. Götzl unterbrach den Nebenklagevertreter schon vor der Mittagspause, weil Mohamed zu einer strafrechtlichen Bewertung der Aussage anhob. "Das ist nicht Sinne einer Stellungnahme", belehrt ihn der Vorsitzende.

In welcher Verhandlung bitte war denn DIE WELT :?

fatalist
20.06.2013, 15:50
http://www.berliner-zeitung.de/politik/nsu-prozess-gericht-beendet-vernehmung-von-carsten-s-,10808018,23471186.html
Das einzig Wichtige in der Berliner Zeitung ist das Klarfoto von Carsten Schultze. (das 3., das Rechte)
Den Bericht kann man vergessen.



Wohlleben-Verteidiger fordern sofortige Freilassung
Tagelang hat Carsten S. ausgesagt - und seinen Mitangeklagten Ralf Wohlleben schwer belastet. Doch Wohllebens Verteidiger verlangen nun, dass ihr Mandant freigelassen wird. Das Rätsel um eine neue mysteriöse Spur zu einem Blumenhändler nach Nürnberg konnte inzwischen gelöst werde. http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-in-muenchen-wohlleben-verteidiger-fordern-sofortige-freilassung-1.1701287


Carsten S. hatte ausgesagt, dass er von Wohlleben angeleitet worden war, den Kontakt zum untergetauchten Trio zu halten und diesem eine Waffe zu beschaffen. Wohllebens Anwältin Nicole Schneiders sagte, Carsten S. spiele seine eigene Rolle herunter. Sie bezweifelte zudem, dass er die Waffe bei den Ermittlungen korrekt identifizieren konnte. Nach Überzeugung der Ermittler hatte Carsten S. dem NSU die Pistole besorgt, mit der neun Menschen ermordet wurden.

Zuvor war es um eine mysteriöse Spur nach Franken gegangen. Auf einer Festplatte des Angeklagten Carsten S. hatten die Ermittler einen Eintrag für eine Handynummer gefunden. Carsten S. führte die Nummer unter dem Eintrag "Tino B.", was wohl für Tino Brandt stand. Brandt war um die Jahrtausendwende eine Führungsfigur in der Neonazi-Szene Thüringens, aus der die NSU-Mitglieder kamen; zugleich war er V-Mann des Verfassungsschutzes.


Die Ermittler prüften die Rufnummer und siehe da: Nicht Brandt war darunter registriert, sondern ein Nürnberger Blumenhändler. Der soll die Nummer bereits seit August des Jahres 2000 haben. Seltsam daran: Ausgerechnet in Nürnberg beging der NSU im September 2000 seinen mutmaßlich ersten Mord - und zwar: an einem Blumenhändler, dem Türken Enver Şimşek.

Am Nachmittag löste sich das Rätsel: Die Bundesanwaltschaft teilte mit, dass der unbescholtene Blumenhändler die Telefonnummer tatsächlich erst im Jahre 2008 vom Telekommunikationsanbieter zugewiesen bekam. Es hatte einen Fehler bei der Übermittlung gegeben. Dies habe man jetzt aufklären können. Die Rufnummer gehörte Tino Brandt tatsächlich bis 2006.
Was für ein Zufall wieder mal. Kaum zu glauben.
Ich glaube kein Wort. Nicht ein Wort.

Verarschen kann ich mich alleine, dazu brauch ich den mutmasslichen BND-Mann Tanjev Schultz von der Süddeutschen nicht... ganz Schüler seines Leyendecker. Ebenfalls Informant.

fatalist
20.06.2013, 16:13
Bei DIE WELT lachte ja der Saal, als Wohllebens Verteidigung die Freilassung forderte.


Der ehemalige NPD-Funktionär Ralf Wohlleben ist neben Beate Zschäpe der einzige Angeklagte im NSU-Prozess, der noch in Untersuchungshaft sitzt. Seine Verteidiger wollen nun erreichen, dass er freikommt. http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-verteidiger-fordern-freilassung-von-ralf-wohlleben/8384140.html
Beim Tagesspiegel kein Wort davon, aber sonst auch nichts Wichtiges.


Kein Galeria Kaufhof eröffnet 18.10.2001, kein falscher Waffenpreis, gar nichts.


Laut S. war Wohlleben daran beteiligt, dem NSU die Pistole Ceska 83 zu verschaffen, mit der Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt neun Migranten türkischer und griechischer Herkunft erschossen.
Dafür Lügen und Manipulationen.

fatalist
20.06.2013, 16:17
Lügen auch bei Reuters:


München (Reuters) - Der als mutmaßlicher Unterstützer des Nationalsozialistischen Untergrunds angeklagte Ralf Wohlleben will in dem Münchner NSU-Mordprozess nun doch weiter schweigen.Die Verteidiger des früheren NPD-Funktionärs, Olaf Klemke und Nicole Schneiders, sagten der Nachrichtenagentur Reuters am Donnerstag, sie wollten die von ihnen Mitte Mai angekündigte Erklärung für ihren Mandanten nicht mehr abgeben. Wohlleben ziehe es vor, sich nicht zu den Vorwürfen zu äußern. Damit sind in dem Verfahren keine weiteren Aussagen der fünf Angeklagten zu den Tatvorwürfen absehbar. Der NSU-Prozess soll am Montag mit der Befragung erster Zeugen fortgesetzt werden.
Das Gericht beendete am Donnerstag die Vernehmung des als NSU-Helfer angeklagten Carsten S., der ein ausführliches Geständnis abgelegt hatte. Er gab an, in Wohllebens Auftrag die Pistole beschafft zu haben, mit der die NSU-Gruppe neun von insgesamt zehn Morden begangen haben soll. Wohlleben war stellvertretender Landesvorsitzender der NPD in Thüringen.
Neben S. hat sich nur ein weiterer Angeklagter geäußert. Er räumte ein, die Gruppe mit falschen Dokumenten unterstützt zu haben. Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe schweigt ebenso wie Wohlleben und ein mutmaßlicher dritter NSU-Unterstützer. Zschäpes engste Gefährten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos hatten sich angesichts ihrer bevorstehenden Festnahme im Jahr 2011 das Leben genommen.
Laut Anklage der Bundesanwaltschaft verübte das NSU-Trio binnen zehn Jahren neben den Morden in mehreren deutschen Städten auch zwei Bombenanschläge in Köln. Ein Großteil der Opfer war türkischer Herkunft. Neuerdings ermittelt die Behörde auch, ob ein Bombenanschlag in Nürnberg auf das Konto der Gruppe gehen könnte. Einen entsprechenden Hinweis hatte Carsten S. in der Verhandlung gegeben.
Das Gericht wies am Donnerstag einen früheren Antrag der Verteidiger von Zschäpe und Wohlleben zurück, den Prozess einzustellen. Vorverurteilungen durch Politiker und Medien sowie der Einsatz von V-Leuten des Verfassungsschutzes in der rechtsextremen Szene seien kein Verfahrenshindernis, sagte Richter Manfred Götzl. http://de.reuters.com/article/domesticNews/idDEBEE95J03T20130620

Widersprüche gibt es gar nicht. Alles easy, kein Problem.
Die Verarsche der Leute ist grenzenlos...

leser
20.06.2013, 16:52
Für das Treffen in Chemnitz steht die Galeria Kaufhof jetzt in den Akten (als Wohllebens Anwälte diesen Punkt in einer Stellungnahme würdigten und das Eröffnungsdatum 18.10.01 erwähnten, entgleisten Diemer die Gesichtszüge)
Und das sagt wer? Es gibt halt genauso zu hören, dass S. die "Wie Galeria Kaufhof in Düsseldorf"-Version gebracht habe - je nachdem wo man sich umhört schon bei der ersten Beschreibung des Treffens oder zumindest beim späteren Thematisieren des Widerspruchs. Ohne baugeschichtliche Tiefenrecherche: MW gab es nach 1991 in Chemnitz bis zur Galeria-Eröffnung zwei Kaufhof-Kaufhäuser in der Brückenstr. und der Bahnhofstr. Kaufhof wird sich auf jeden Fall sehr freuen, dass sie jetzt von allen möglichen Seiten zu Baudetails aus grauer Vorzeit gefragt werden.

solaris
20.06.2013, 16:58
Phantombilder von Zeugen und vom schwer verletzten Polizisten A. gleichen weder Beate Zschäpe noch Uwe Mundlos oder Uwe Böhnhardt. Sie wurden nie veröffentlich und werden im NSU-Prozess in München keine Rolle spielen. Generalbundesanwalt Harald Range hat sie als unglaubwürdig erklärt. Ermittler der Sonderkommission "Parkplatz" meinen dagegen, einige Aussagen passten genau zur Tatrekonstruktion.

Das ist ein dickes Ding! Das die Bilder jetzt überhaupt nochmal Erwähnung finden.
Als Gegenbeweis möge man sie veröffentlichen,auch wenn sie irrelevant und unglaubwürdig sind.Jeder soll sich selbst ein Bild machen können.

solaris
20.06.2013, 17:17
Im Moment könnte man annehmen, der ganze Prozeß ist nicht nur ein Schauprozeß – wir sind ein Rechtsstaat und verfolgen … - sondern die V-Frau soll die Klappe halten, ein ehemaliger NPDler wird veruerteilt wegen Beihilfe und das Ganze „beweist“: Die Uwes waren es.

Stimm ich zu.
Es gibt einen Fall in der Vergangenheit, der ebenfalls in dem "Selbstmord" des Attentäters sein Ende fand und man darauf hin sogar auf die Obduktion der Opfer verzichtet.
Nach jetzt mehrjährigen Recherchen ist immer noch nicht klar,was genau damals passierte.Es wurde nie ausermittelt,die Schuld des Täters zumindest formal festgestellt und es wurde ein Schauprozess geführt gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden,der stellvertretend für alle Legalwaffenbesitzer geführt wurde.Und nein,das ist kein alter Hut.Und wiederum Tatort BaWü.
Opferanwälte im Kretschmer-Prozess sitzen jetzt im NSU-Prozess (Rabe).Staatsanwalt im 1.Prozess Klaus Pflieger( der ,der am frühsten von allen wusste,daß der Heilbronn-Mord durch die Waffenfunde beim NSU jetzt aufgeklärt sei( lange bevor das die das drüben wussten- nur um mal 2 typen zu nennen.

Nur so am Rande!

Es mag niemand interessieren,aber manche kennen beide Fälle nun sehr genau und können Paralellen erkennen.

Dolohov
20.06.2013, 17:24
Ist in BaWü allgemein was oberfaul?

solaris
20.06.2013, 17:28
http://faz.met.vgwort.de/na/b37afed3a1414d29be26043787bd3435 Untersuchungsausschuss Merk entschuldigt sich bei NSU-Opfernhttp://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/untersuchungsausschuss-merk-entschuldigt-sich-bei-nsu-opfern-12237786.html


20.06.2013 · Die bayerische Justizministerin Merk hat sich für die lange Zeit erfolglosen Ermittlungen gegen die drei NSU-Terroristen bei den Angehörigen der Opfer entschuldigt. Sie sehe aber keine Versäumnisse der Justiz, sagte sie vor dem Untersuchungsausschuss.

Verkehrte Welt!
Und ist die Verfettung,Verfilzung,Korruption,Vetternwirtschaft ,Lobbyismus,die ganzen Bittsteller und Nutznießer dieses System einfach noch nicht klar.

solaris
20.06.2013, 17:31
Ist in BaWü allgemein was oberfaul?

Unschwer zu erklären nach 50 -jähriger schwarzer Herrschaft! Ähnlich wie in Bayern wurden Strukturen geschaffen.die sich auch mit einem Politikwechsel niemals ändern werden.

fatalist
20.06.2013, 17:33
Und das sagt wer?
Die Einschätzung ist von heute, da heute erst die Anwälte ihre Stellungnahmen abgaben.

Steht doch da:

Für das Treffen in Chemnitz steht die Galeria Kaufhof jetzt in den Akten (als Wohllebens Anwälte diesen Punkt in einer Stellungnahme würdigten und das Eröffnungsdatum 18.10.01 erwähnten, entgleisten Diemer die Gesichtszüge)
Heute passiert.

fatalist
20.06.2013, 17:35
Stimm ich zu.
Es gibt einen Fall in der Vergangenheit, der ebenfalls in dem "Selbstmord" des Attentäters sein Ende fand und man darauf hin sogar auf die Obduktion der Opfer verzichtet.
Nach jetzt mehrjährigen Recherchen ist immer noch nicht klar,was genau damals passierte.Es wurde nie ausermittelt,die Schuld des Täters zumindest formal festgestellt und es wurde ein Schauprozess geführt gegen den Vater des Amokläufers von Winnenden,der stellvertretend für alle Legalwaffenbesitzer geführt wurde.Und nein,das ist kein alter Hut.Und wiederum Tatort BaWü.
Opferanwälte im Kretschmer-Prozess sitzen jetzt im NSU-Prozess (Rabe).Staatsanwalt im 1.Prozess Klaus Pflieger( der ,der am frühsten von allen wusste,daß der Heilbronn-Mord durch die Waffenfunde beim NSU jetzt aufgeklärt sei( lange bevor das die das drüben wussten- nur um mal 2 typen zu nennen.

Nur so am Rande!

Es mag niemand interessieren,aber manche kennen beide Fälle nun sehr genau und können Paralellen erkennen.
Das ist sehr interessant, das mit der Obduktion, die man unterliess.
Man weiss also nicht, welche Kugeln aus welcher Waffe in den Toten steckten?

fatalist
20.06.2013, 17:40
Unschwer zu erklären nach 50 -jähriger schwarzer Herrschaft! Ähnlich wie in Bayern wurden Strukturen geschaffen.die sich auch mit einem Politikwechsel niemals ändern werden.
Das würde ich nicht auf schwarzen Filz begrenzen wollen, es gibt auch Roten in NRW und anderswo.

Das Problem ist ein Webfehler des Grundgesetzes: Es gibt keine unabhängige Justiz in Deutschland, und die Staatsanwaltschaften sind weisungsgebunden gegenüber der Politik.

Was nicht ermittelt wird, das kann auch nicht vors Gericht. Damit fängt es an... Ein Kanzler vor dem Strafrichter ist in der BRD undenkbar. In Italien nicht. Aber dann sagen die Michel "Bunga bunga Berlusconi", lachen und freuen sich, dass ihre Kanzler ja so ehrlich sind und keine Straftaten begehen.

:kopfschuss-smiley:

Nereus
20.06.2013, 17:54
Der Richter Götzl hat heute 75 Minuten lang die Aussagen von Carsten Schulze zusammengefasst, und genau so kommen sie auch in die Gerichtsakten:

Der Kaufpreis der Waffe wurde mit 500-1000 Euro (!!!) zu den Akten genommen.
Das waren vor Tagen noch DM, 500-1200 DM.
Jetzt sind es 500-1000 Euro. :?

Was wohl Andreas Schulz dazu sagen wird?
Immerhin steht in der Anklage ganz klar 2.500 DM drin. Aussage von Verkäufer Andreas Schulz UND von Carsten Schultze.

Was ist das für eine Waffe?
Das Wort "Ceska" fiel auch bei Richter Götzl nicht.

Die übergebene Waffe beschrieb Carsti präzise als "klein, schwarz, vorne mit Gewinde - Schalldämpfer eigens verpackt, Waffe in einem Buch - Munition in einem Döschen so zwischen 20 und 50 Schuss.

...

1993 wurden 24 oder 27 Ceskas 83 SD vom Waffengroßhändler Jan Luxik in die Schweiz eingeführt.
Luxik bot diese Ceskas im Internationalen Waffenmagazin (IWM) für 1250 CHF an.
1996 orderte der Schweizer Anton (oder “Peter”) G. 2 (zwei) Ceskas 83 SD bei Jan Luxik gemäß dessen Anpreisung in einer Waffenzeitschrift.
Luxik übergab die Bestellung am 10.4.96 an den Zwischenhändler Schläfli & Zbinden, Schweiz, die dieser am 11.4.96 per Post ausführte und an Anton G. schickte.
Der hatte sie aber nur als Strohmann für einen gewissen Hans-Ulrich M. (Schweiz) geordert, der total anonym bleiben wollte. M. überwies den Kaufpreis laut Rechnung und zahlte Anton G. für seine Gefälligkeit und Verschwiegenheit 400 CHF Provision. Das waren 16 % vom Kaufpreis je Pistole, wo mit diese auf einen Anschaffungspreis von 1450 CHF kam.
Anton (Peter) G. sagte später den Ermittlern, er habe sich anfangs gewundert,
"denn in der Schweiz ist es kein Problem, Waffen zu kaufen". Doch M. habe ihm dann gesagt, dass er sie nach Deutschland verkaufen wolle. "Ich fragte dann, ob es für die Deutschen schwierig sei, an Waffen zu kommen. M. sagte dann, für bestimmte Kreise eben sehr. Weiter erwähnte er noch, dass es nun besser sei, wenn ich jetzt nicht mehr weiter Fragen stellen würde und nichts mehr darüber wissen möchte."

Hans-Ulrich M. bestritt den Kauf - und die Aussage Anton (Peter) G.s.

Der Geschäftsmann Hans M. ist vermutlich auch nur als Mittelsmann für einen deutschen “Freund”, Enrico oder Rico T., einem Autodieb und “Waffensammler”, der in M.s Thüringer Autoservice “Sidonia” zwischen 1990 und ca. 1994 tätig gewesen war, aufgetreten.
“Mit Hans-Ulrich M. verband Enrico T. mehr als die gemeinsame Arbeit an Autos. Sie teilen der Anklageschrift zufolge bis heute eine intensive Leidenschaft für Waffen, Enrico T. soll ihn bis zuletzt regelmäßig in der Schweiz besucht haben, er bestreitet, etwas mit der Waffenvermittlung zu tun gehabt zu haben.
Enrico T. besaß laut den Ermittlern in den neunziger Jahren eine Maschinenpistole, ein Gewehr, zwei Pistolen sowie einen im Jahr 2004 bei ihm sichergestellten Schießkugelschreiber, den er laut Generalbundesanwalt "mit hoher Wahrscheinlichkeit" von Hans-Ulrich M. haben soll.” (SPIEGEL)

Ob es sich bei der Beziehung zwischen Hans M. und Rico T., um ein homosexuelles Verhältnis handelte, in dem M. seinen Liebling für dessen Dienste mit Waffen bezahlte, ist bisher unbekannt geblieben. Besonders in der militanten Rocker- und Skinhead-Szene spielen homoerotische und masochistische Beziehungen zu starken Männern und Waffenträgern eine Rolle, was hier nicht näher erörtert werden soll. Das Beispiel Carsten Sch. dürfte genügen.
Diese Bemerkungen wurden gemacht, um zu ergründen, ob die Waffe nach Jena verschenkt oder verkauft wurde.

Als Hans M. die vermutlich bei ihm bestellte/n Waffe/n weitergab, hatten sie je einen Anschaffungswert von 1450 CHF oder ca. 2.307 DM. Ist es vorstellbar, daß Rico T. die Waffe unter Anschaffungswert für 2000 DM an Andreas Schulz vom “Madley” weiter gab und letzterer durch Aufschlag von 500 DM das Geschäft machte, als er von Carsten Schultze 2500 DM verlangte, wie es in den Anklageschriften steht?

Hans M. und Rico T. schweigen zu diesen Waffenverkäufen. Es kursieren unbestätigte Meldungen, daß M. inzwischen verstorben sei.

Jetzt aber erzählte der Zeuge Carsten Schultze vor Gericht, daß er die Waffe für einen Preis zwischen 500 und 1200 DM oder Euro erstanden hätte. Das Gericht legte fest: 500 bis 1000 Euro.

Die Einführung des Euros erfolgte am 1. Januar 2002

Der Kaufpreis C. Schultze von 500 bis 1000 EURO entspricht 977,91 bis 1.955,83 DM oder 613,87 bis 1.227,65 CHF!

Das wäre unter den Gestehungkosten einer scharfen Ceska 83 SD des Hans M. von 1450 CHF und unter dem angeblichen Verkaufspreis vom Madley-Schulz von 2500 DM, womit es sich bei der übergebenen Waffe, einer „osteuropäischen Dienstwaffe” nicht um eine echte Ceska 83 SD, sondern vermutlich nur um eine funktionsuntüchtige Deko-Waffe für Sammlerzwecke gehandelt haben kann.

fatalist
20.06.2013, 18:05
Jetzt aber erzählte der Zeuge Carsten Schultze vor Gericht, daß er die Waffe für einen Preis zwischen 500 und 1200 DM oder Euro erstanden hätte. Das Gericht legte fest: 500 bis 1000 Euro.

37279

Haben Wohllebens Verteidiger da gepennt?

Wenn der Richter heute alles zusammenfasste, was er ja 75 Min lang tat, und Galeria Kaufhof und 500-1000 € sagt, dann müssen sie das klarstellen.

18.10.2001 Eröffnung, 4 Morde zu spät, das haben sie ja klargestellt, aber den Kaufpreis nicht:?

fatalist
20.06.2013, 18:13
Als Hans M. die vermutlich bei ihm bestellte/n Waffe/n weitergab, hatten sie je einen Anschaffungswert von 1450 CHF oder ca. 2.307 DM. Ist es vorstellbar, daß Rico T. die Waffe unter Anschaffungswert für 2000 DM an Andreas Schulz vom “Madley” weiter gab und letzterer durch Aufschlag von 500 DM das Geschäft machte, als er von Carsten Schultze 2500 DM verlangte, wie es in den Anklageschriften steht? Wenn, wie Du andeutest, die Ceska ein Geschenk für Homoerotische Dienstleistungen war, dann sind 2000 DM vorstellbar.

Aber da war ja auch noch der Zeuge Jürgen L.änger, der ebenfalls bestreitet... Länger verkaufte die Waffe an Andreas Schulz.
Und machte sicher auch seinen Schnitt !!! 3 Leugner: Hans M., Rico T., Jürgen L.
Aber "alles bewiesen" :cool:

Diese Waffe war mit Sicherheit nicht die Dönerceska. Es war eine osteuropäische Dienstwaffe, die Carsti kaufte, die Holgi überbrachte. 2001/2002. V-Mann "Tusche" und V-Mann "Tarif". Unter den Augen und Ohren der Operation Terzett.

Lächerlich. Absolut lächerlich.
Das hätte selbst Gronbach sich glaubwürdiger ausdenken können ;)

solaris
20.06.2013, 18:14
Das ist sehr interessant, das mit der Obduktion, die man unterliess.
Man weiss also nicht, welche Kugeln aus welcher Waffe in den Toten steckten?

Nein,weiß man nicht,jedenfalls nicht offiziell.Man hatte erklärt,aus Pietätsgründen darauf zu verzichten.
ich meine,was ist hier los?

Schauprozesse führt man,wenn man eine Agenda verfolgt.Man einigt sich auf die Vorgehensweise (allesamt) und baut den Prozess und das Urteil drum herum auf.

fatalist
20.06.2013, 18:19
Nein,weiß man nicht,jedenfalls nicht offiziell.Man hatte erklärt,aus Pietätsgründen darauf zu verzichten.
ich meine,was ist hier los?

Schauprozesse führt man,wenn man eine Agenda verfolgt.Man einigt sich auf die Vorgehensweise (allesamt) und baut den Prozess und das Urteil drum herum auf.
Es können immer nur wenige Leute eingeweiht sein. "need to know"-Prinzip. Die Anderen, der Grossteil, die machen eine Übung, die dann plötzlich umkippt, also Ernst wird. Dieses Phänomen war am Deutlichsten am 7.7.2005 in der Londoner U-Bahn zu beobachten.
Über 1000 Leute machen eine Terrorabwehrübung, mit 3 Bomben in 3 Zügen, und plötzlich gingen da echte Bomben hoch, ein Szenario welches 1 Jahr zuvor in der BBC als Dokudram lief mit Expertenrunde danach.

Absolut irre. Sie kommen damit durch.

fatalist
20.06.2013, 18:35
Anklageschrift zitiert, als ob es die Aussage wäre: Desinformation beim Focus.


Ceska-Pistole für 2500 D-Mark

Laut FOCUS hat Carsten S. eingeräumt, dass er ab Ende 1998 Mittelsmann zwischen Wohlleben und dem Trio war: „Wohlleben führte mich ein, wie ich telefonischen Kontakt mit den drei Untergetauchten aufnehmen konnte.“ Die Wünsche des Trios habe er immer an ihn weitergegeben. „Jeder Auftrag des Trios hat die Einbindung und Entscheidung des Ralf Wohlleben bedingt.“ Das gelte „selbstverständlich auch für die Beschaffung der Schusswaffe“, so Carsten S.

Im zweiten Halbjahr 1999 hätten ihn Mundlos und Böhnhardt telefonisch beauftragt, eine „scharfe Waffe, möglichst deutsches Fabrikat“ zu besorgen. Wohlleben habe den Erwerb der Pistole vorbereitet und den Kaufpreis von 2500 D-Mark bereitgestellt. Wohlleben selbst hat sich bislang nicht zu den Vorwürfen geäußert. http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/aussage-erwartet-angeklagter-belastet-ex-npd-funktionaer-im-nsu-prozess_aid_1003572.html

Ceska hat er nie gesagt, steht auch nicht in der Anklage, und den Kaufpreis nannte er vor Gericht mit 500-1200 DM


Das APABIZ lässt den Kaufpreis gleich ganz weg.


Weingarten fragt auch nach dem Geld für die Waffe. Es gebe da Differenzen zwischen S.’ früheren Aussagen und den jetzigen. S. habe hier gesagt, er habe in Chemnitz Geld für die übergebene Waffe bekommen. In einer Vernehmung habe er jedoch gesagt, er habe das Geld in Chemnitz „für die Telefonkarte oder wenn mal was ist“ bekommen. S. erwidert, er habe das Geld für die Waffe bekommen, wisse aber nicht, ob er einen Teil an Wohlleben gegeben habe oder ganz bei sich behalten habe.

Das Geld, um die Waffe bei Andreas S. zu kaufen, habe er jedenfalls von Wohlleben erhalten. Die Waffenübergabe und die Geldübergabe in Chemnitz sei für ihn „EIN Sachverhalt“. Die erneute Nachfrage von Weingarten, ob das Geld als Erstattung für den Kaufpreis der Waffe gedacht gewesen sei, bejaht S. http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-9-verhandlungstag-12-juni-2013/

Was nicht passt, das lässt man weg.

Liveübertragung ist nötig, damit die Medien nicht mehr lügen können.


Kommentare von "Rolf" bei "Machtelite" schaffen es jetzt schon bis zu AM und zu http://aktionsgruppe-ndh.info/?p=1275

Das Internet ist ein erstaunliches Ding, irgendwie...


Sensationelle Aussagen gestern im NSU-Prozess: Die Ceska kam 4 Morde zu spät




Super-GAU für die Anklage, und fast keiner hat es bemerkt.Die angebliche Ceska kam 4 Morde zu spät und kostete zwischen 500 und 1200 DM, nicht wie vorher ausgesagt (von Schultze UND Schulz/Verkäufer) 2500 DM. (siehe BGH-Quelle Juni 2012)

2 fette Patzer von Carsten S. im Prozess. Siehe “DIE WELT” 15:10 Uhr. (zum Kaufpreis)

3 Leugner “auf dem Weg der Ceska” aus der Schweiz nach Chemnitz:
- Hans M., inzwischen verstorben, trotz U-Haft leugnete er.
- Rico T., auch Enrico T., angeblicher Ex-Angestellter von Hans M. in Thüringen im Autohaus
- Jürgen L., der Andreas Schulz die Waffe verkauft haben soll für 2000 DM.

Carsten Schulze kaufte eine “osteuropäische Dienstwaffe” ohne Schalldämpfer, von Andreas Schulz “Madley”, und brachte sie zu Wohlleben. Der beauftragte Holger Gerlach mit der Übergabe an das Trio.2001/2002, so wie es auch im Haftbefehl für Wohlleben und Schultze steht.
Gerlach hatte geplaudert….

Diese Waffe spielte keine Rolle, wurde weder verwendet noch wiedergefunden.
Der Rest war konstruiert und brach heute vor Gericht zusammen.
Die Stuttgarter Zeitung versuchte ja zu warnen, indem sie die Falle “Galeria Kaufhof” schon vor 6 Tagen berichtete, “soweit sei die Aussage aber an diesem Tag noch nicht gelangt”

Die Stuttgarter Nachrichten bestätigen heute die Süddeutsche: Er hat Galeria Kaufhof gesagt. Eröffnet 18.10.2001. Super-GAU.
Ob die Anklage überhaupt schon bemerkt hat, dass die Ceska-Übergabe 1999/2000 “ca. im April 2000″ mausetot ist? Dafür haben wir ja jetzt ne nichtexplodierte Taschenlampen-Bombe in Nürnberg.

Quellen mit Zitaten:
Rätselhaft zum Beispiel – aber soweit dringt die Verhandlung am Mittwoch noch nicht vor – , dass Christian S. sich daran zu erinnern glaubt, Beate Zschäpe im Umfeld der Waffenlieferung zuletzt im Chemnitzer „Galeria Kaufhof“ gesehen zu haben. Diese eröffnete erst im Oktober 2001, als Carsten S. angeblich schon längst ausgestiegen war. Zudem waren in diesem Herbst bereits vier Mordtaten mit der Waffe verübt worden.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nsu-prozess-in-muenchen-ich-habe-mich-stark-gefuehlt.88b7ef7a-b018-4177-b856-2dcd6a3cdbd7.html

Das war vor 6 Tagen. Eine Warnung!?! Von dort hatte Elsässer das übernommen.

Nächstes Zitat:
15:10 Uhr: Was kostete die Waffe?
Ein Kriterium für den Wunsch des NSU-Trios nach einer deutschen Waffe sei gewesen, dass dafür leichter Munition besorgt werden könne, sagt S. Er weiß nicht mehr genau, was für die Waffe gezahlt wurde, irgendeine Summe zwischen 500 und 1200 DM
http://www.welt.de/politik/deutschland/article117012152/Nationalsozialismus-faszinierte-Carsten-S-frueh.html

Damit ist auch Andreas Schulz Aussage wertlos: 1999 geliefert für 2500 DM.

3. Zitat:
Eine Ungereimtheit gibt es in der Aussage von Carsten S. Der behauptet, er habe sich in einem Café in der Galeria Kaufhof in Chemnitz mit Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos Ende 1999 oder Anfang 2000 getroffen. Die Galeria Kaufhof am Chemnitzer Rathaus 1 wurde jedoch erst am 18. Oktober 2001 eröffnet.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.8-nsu-prozesstag-carsten-s-entlastet-beate-zschaepe.c19f3e0e-4e81-4a49-a5ea-7dc629617acd.html

Die Übergabe der angeblichen Ceska ist wieder ins Jahr 2001/2002 gerutscht.
4 Morde zu spät. “Ceska” haben weder Schultze noch Schulz jemals gesagt, das steht ausser Zweifel.

Warum wohl muss man sich das aus mehreren Quellen zusammenklauben, und die Mainstreampresse bringt keine verständlichen Beiträge mit den Knackpunkten?
Die Frage zu stellen heisst sie zu beantworten.

Quelle: AM (http://aktionsgruppe-ndh.info/altermedia-deutschland.info/content.php/4383-Sensationelle-Aussagen-gestern-im-NSU-Prozess-Die-Ceska-kam-4-Morde-zu-spaet)

leser
20.06.2013, 18:45
Die Einschätzung ist von heute, da heute erst die Anwälte ihre Stellungnahmen abgaben.
Steht doch da: Zitat: Für das Treffen in Chemnitz steht die Galeria Kaufhof jetzt in den Akten... Zitat Ende.
Heute passiert.
Also ist das die Einschätzung der Verteidiger, die sagen "Weil Galeria gesagt, auch DIE Galeria gemeint." - die es erst ab 2001 gibt und deshalb entscheidender Widerspruch, und die übergebene Waffe kann nicht bei neun Morden genutzt worden sein.

Genauso gibt es aber z.B.

Zwei Tage später stockt Carsten S. bei der Frage Rabes. Er habe "ein Kaufhaus mit einem Café im Kopf" - sagt er. Und fährt fort: "Da ist so ein Gefühl in meinem Kopf. In Düsseldorf gibt es ein Café in der Galeria Kaufhof. Das kenne ich. Das war dasselbe Gefühl. Deshalb habe ich das gesagt."

Jurist Rabe lässt die Aussage so stehen, hakt nicht nach.
http://www.zvw.de/inhalt.nsu-prozess-carsten-s-ungereimtheiten-auf-die-niemand-eingeht.216ededa-1fa3-49ee-be88-07322f390ce8.html
(http://www.zvw.de/inhalt.nsu-prozess-carsten-s-ungereimtheiten-auf-die-niemand-eingeht.216ededa-1fa3-49ee-be88-07322f390ce8.html)
Die Bundesanwälte können damit sagen: "Er hat ganz allgemein ein Cafe in einem Kaufhaus gemeint, in der Art wie Kaufhof Galeria, aber nicht DIE Kaufhof Galeria in Chemnitz, denn das lässt sich mit >10 Jahren Abstand ja so präzise nicht sagen."

Ob sich das Gericht bei dieser "Faktenlage" ohne weitere Recherchen für die eine oder andere Position entscheidet?

fatalist
20.06.2013, 18:56
Also ist das die Einschätzung der Verteidiger, die sagen "Weil Galeria gesagt, auch DIE Galeria gemeint."
Deine Desinfo kommt hier nicht durch. Lass es einfach.

DER RICHTER nahm zu Protokoll, als er HEUTE von GALERIA KAUFHOF sprach. Für das Protokoll. 75 Minuten lang.

Der Richter sagte nicht "Eröffnet am 18.10.2001"

Die Anwälte Wohllebens gaben am Nachmittag, einige Stunden später also, eine Erklärung zu dem Vortrag des Richters vom Morgen ab.

In dieser Erklärung führten sie aus, dass die Galeria Kaufhof erst am 18.10.2001 eröffnet worden sei.
Als die Verteidiger das erklärten, das mit dem 18.10.2001, da entgleisten dem Bundesanwalt Diemer die Gesichtszüge.

Genau das passierte. Nimm es zur Kenntnis. ich zitierte es schon einmal für Dich.
Also: Was genau hast Du nicht verstanden?

Nereus
20.06.2013, 18:57
http://www.berliner-zeitung.de/politik/nsu-prozess-gericht-beendet-vernehmung-von-carsten-s-,10808018,23471186.html
Das einzig Wichtige in der Berliner Zeitung ist das Klarfoto von Carsten Schultze. (das 3., das Rechte)
Den Bericht kann man vergessen....

Welches wo? Nur im Förster-Bericht war es unverpixelt!

fatalist
20.06.2013, 19:00
Welches wo? Nur im Förster-Bericht war es unverpixelt!
Es ist JETZT verpixelt.
Als ich das Post schrieb, war es klar zu sehen.

Wunder über Wunder, aber es ist wahr. Sie haben es nach meinem Post hier verpixelt.
Hab gerade nachgeschaut: War um 16:50 noch unverpixelt.

37281

Aber ich habs ja. Hier ist er, der Goldjunge V-Mann "Tusche".

fatalist
20.06.2013, 19:13
Hier isser noch im Klarbild, schade das Gäste keine Links sehen können ;)
http://www.google.com/imgres?imgurl=http://www.berliner-zeitung.de/image/view/2013/4/5/22687680,19412011,dmGalleryRes,nsu_2%25252371-52896318.JPG.jpg&imgrefurl=http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-prozess--nur-mit-der-ruhe-,11151296,22696188.html&usg=__8M1J07MyaCkfR-NCx5jpMIRwJNQ=&h=90&w=120&sz=5&hl=de&start=12&zoom=1&tbnid=XBZOrrN7gZQhVM:&tbnh=66&tbnw=88&ei=F0bDUY7OOOqviQfnrIHgDA&itbs=1&sa=X&ved=0CEMQrQMwCw

leser
20.06.2013, 19:15
Deine Desinfo kommt hier nicht durch. Lass es einfach.

DER RICHTER nahm zu Protokoll, als er HEUTE von GALERIA KAUFHOF sprach. Für das Protokoll. 75 Minuten lang.

Der Richter sagte nicht "Eröffnet am 18.10.2001"

Die Anwälte Wohllebens gaben am Nachmittag, einige Stunden später also, eine Erklärung zu dem Vortrag des Richters vom Morgen ab.

In dieser Erklärung führten sie aus, dass die Galeria Kaufhof erst am 18.10.2001 eröffnet worden sei.
Als die Verteidiger das erklärten, das mit dem 18.10.2001, da entgleisten dem Bundesanwalt Diemer die Gesichtszüge.

Genau das passierte. Nimm es zur Kenntnis. ich zitierte es schon einmal für Dich.
Also: Was genau hast Du nicht verstanden?
Anwürfe wie "Desinfo" brauchen Sie bei mir nicht, ich habe keine Agenda, sondern nur Fakteninteresse. Die offene Frage ist, welcher der beiden möglichen Deutungen dieser protokollierten Aussage sich das Gericht anschließen wird: DIE Galeria oder "ein Kaufhaus-Cafe", was ja genauso von S. gesagt wurde. Nimmt das Gericht nur die wortwörtliche erste Version, fällt die Anklage in diesem Punkt. Berücksichtigt das Gericht auch die nachgeschobene Version, auf die natürlich die Bundesanwälte abheben werden, sieht es noch anders aus. Die nachgeschobene Version ist ja erkennbar im Gericht gefallen und daher nicht aus der Welt verschwunden. Lässt sich beweisen, dass es damals keinerlei Kaufhaus mit einem Cafe in der Nähe eines Abbruchhauses gab, ist auch die nachgeschobene Version erledigt mit eindeutigen Folgen.

Registrierter
20.06.2013, 19:24
Das ist sehr interessant, das mit der Obduktion, die man unterliess.
Man weiss also nicht, welche Kugeln aus welcher Waffe in den Toten steckten?

wäre doch mal interessant, die beiden exhumieren zu lassen, um noch eine ballistische Untersuchung durchzuführen.
Da würden sicher ein paar Schlapphüte ins Schwitzen kommen.

fatalist
20.06.2013, 19:34
Anwürfe wie "Desinfo" brauchen Sie bei mir nicht, ich habe keine Agenda, sondern nur Fakteninteresse. Die offene Frage ist, welcher der beiden möglichen Deutungen dieser protokollierten Aussage sich das Gericht anschließen wird: DIE Galeria oder "ein Kaufhaus-Cafe", was ja genauso von S. gesagt wurde. Nimmt das Gericht nur die wortwörtliche erste Version, fällt die Anklage in diesem Punkt. Berücksichtigt das Gericht auch die nachgeschobene Version, auf die natürlich die Bundesanwälte abheben werden, sieht es noch anders aus. Die nachgeschobene Version ist ja erkennbar im Gericht gefallen und daher nicht aus der Welt verschwunden. Lässt sich beweisen, dass es damals keinerlei Kaufhaus mit einem Cafe in der Nähe eines Abbruchhauses gab, ist auch die nachgeschobene Version erledigt mit eindeutigen Folgen.
Oh my god, er hat Galeria Kaufhof gesagt, der Carsti, vor Tagen schon, und ebenfalls vor Tagen (2 Tage später) hat ein Opferanwalt nachgefragt, und Carsti hat "so wie in Düsseldorf, daher hab ich Galeria gesagt" erläutert. Da wurde nichts abgeschwächt.

Der Richter hat heute ebenfalls Galeria Kaufhof ins Protokoll genommen, und nachdem Wohllebens Anwälte als Erste im gesamten Prozess auf das Eröffnungsdatum 18.10.2001 hinwiesen, da war der Bock fett. Diemer war etwas konsterniert...
Weil es vorher noch niemand gesagt hatte, das mit dem 18.10.2001. Den ganzen langen Prozess lang nicht.

Und jetzt werden wir sehen, dass gar nichts passiert: Die Freilassung Wohllebens wurde abgelehnt.

Ich schätze, Dein Fakteninteresse vergisst die simple Tatsache, dass keine Protokolle geführt werden.
Das heute vom Richter Erklärte war für das Protokoll. Lies: es wurde notiert. Vorher schon. Vom Richter.


Die Erklärungen der Verteidiger waren ebenfalls für das Protokoll, also für die Gerichtsakten.

Das dürfte auch der Grund sein, warum Zschäpes Anwälte keine Fragen hatten: Wird eh nicht protokolliert.
In Strafprozessen wird nicht protokolliert. Offiziell jedenfalls nicht. Der Rest geht über die nagelneue Mikrofonanlage und ist offiziell gar nicht erlaubt. Die Kameras ebensowenig. Wer wohl den Techniker stellt, der ständig verfügbar ist? BKA oder BFV oder BND?
:D

fatalist
20.06.2013, 19:39
wäre dich mal interessant, die beiden exhumieren zu lassen, um noch eine ballistische Untersuchung durchzuführen.
Da würde sicher ein paar Schlapphüte ins Schwitzen kommen.
Das war OT von uns, Winnenden betreffend, die Opfer dort, es ging nicht um die Uwes. Bei denen gab es nur 1 Hülse zuviel. Mörder lud nach dem 2.Schuss aus der Repetierflinte gewohnheitsmässig noch mal durch. Dumm gelaufen...

Registrierter
20.06.2013, 19:45
Das war OT von uns, Winnenden betreffend, die Opfer dort, es ging nicht um die Uwes. Bei denen gab es nur 1 Hülse zuviel. Mörder lud nach dem 2.Schuss aus der Repetierflinte gewohnheitsmässig noch mal durch. Dumm gelaufen...

Ach so.
Also Beisetzungen aller Opfer ohne Autopsie, ganz wie bei Sandy Hoax, wo nicht einmal ein einziges totes Kind gesehen wurde und die Särge der "Kinder" umgehend versiegelt beigesetzt wurden, ohne dass den Eltern noch eine Abschiednahme erlaubt wurde.

Ist wohl bei Schulmassakern so üblich.
Schließlich können sich die wahren Täter keine unbequemen Antworten auf unbequeme Fragen erlauben.

fatalist
20.06.2013, 19:52
NSU-PROZESSZschäpe und Wohlleben schlagen im NSU-Prozess zurück

20.06.2013 | 18:09 Uhr http://www.derwesten.de/thema/rechter_terror/zschaepe-und-wohlleben-schlagen-im-nsu-prozess-zurueck-id8093041.html


München. Im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München haben die Verteidiger von Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben am Donnerstag die Glaubwürdigkeit der zwei geständigen Mitangeklagten angegriffen. Sie warfen ihnen Widersprüchlichkeit und Unwahrheiten vor. Die Bundesanwaltschaft wies die Aussagen zurück.

Beate Zschäpe schweigt. Auch Ralf Wohlleben schweigt. Die beiden Hauptangeklagten im NSU-Prozess bleiben bei ihrer Haltung. Doch dafür schlugen nun ihre Verteidiger zurück: Mit massiven Vorwürfen versuchten sie am Donnerstag, die Glaubwürdigkeit der beiden geständigen Angeklagten Carsten S. und Holger G. zu erschüttern. G. erwägt nun, entgegen seiner ursprünglichen Absicht weitere Aussagen zu machen.

Mit dem letzten Verhandlungstag der fünften Prozesswoche ging vor dem Münchner Oberlandesgericht die Vernehmung von Carsten S. zu Ende. Der hat gestanden, im Auftrag Wohllebens die Pistole der Marke Ceska geliefert zu haben, mit der die NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe neun Migranten ermordet haben sollen. S. schonte sich mit seinem Geständnis nicht - vor allem aber belastete er den Ex-NPD-Funktionär Wohlleben schwer.


Wohllebens Verteidiger Olaf Klemke beantragte nun im Gegenzug beim Gericht, das umfassende Geständnis nicht zu verwerten. Einer Verwertung stehe die Europäische Menschenrechtskonvention entgegen, sagte Klemke. Denn weil der 33-jährige S. ausschließlich dem so massiv belasteten Wohlleben Fragen zu seinen Aussagen verweigerte, sei das Recht Wohllebens zu seiner Verteidigung massiv beschränkt worden.Waffe laut Schneiders nicht eindeutig identifiziert

Wohllebens zweite Verteidigerin Nicole Schneiders zweifelte zudem an, dass S. überhaupt die Ceska übergeben hat. Eine "eindeutige, sichere Identifikation" der übergebenen Waffe sei S. nicht gelungen, sagte Schneiders.

Widersprüchliche Aussagen von G.Für ihren wie S. wegen Beihilfe zum Mord angeklagten Mandanten ist die Frage der Waffe der entscheidende Punkt. Schneiders verwies darauf, dass S. das Trio Ende 1999 oder Anfang 2000 vor der Übergabe der Waffe im Café einer Galeria Kaufhof in Chemnitz getroffen haben will. Doch nach Recherchen der Verteidiger habe der Kaufhof erst im Jahr 2001 eröffnet. Falls es also eine Waffenübergabe gegeben habe, könne es nicht die Tatwaffe gewesen sein - die Mordserie begann nämlich schon im Jahr 2000.

Als Schneiders die "sofortige Freilassung" ihres Mandanten beantragte, brach im Saal trotzdem Gelächter aus. Ruhig blieb es dagegen, als im Anschluss der Zschäpe-Verteidiger Wolfgang Stahl die Aussage des zumindest zum Teil geständigen Holger G. attackierte. Der wegen Unterstützung einer terroristischen Vereinigung angeklagte G. hatte nur eine Erklärung verlesen. Diese sei an der Oberfläche geblieben und von einem zweifelhaften Beweiswert gewesen, sagte Stahl.

Packt G. aus? Stahl bewertete die Erklärung von G. gar als "Widerruf" seines Geständnisses gegenüber den Ermittlern. Und er versuchte, Zweifel am den Angaben von G. zu schüren. Offenbar sei dessen Selbsteinschätzung selektiv, sagte Stahl. Er verwies darauf, dass G. angegeben hatte, nie in psychologischer Behandlung gewesen zu sein, und zugleich einräumte, wegen seiner Spielsucht behandelt worden zu sein.

Außerdem verwies er auf die Aussage von G., dass durch Drogenkonsum seine Gedächtnisleistung bei Zeiteinschätzungen gelitten habe. Es stelle sich nun die Frage, ob das Gedächtnis nicht noch mehr gelitten haben könne, sagte der Zschäpe-Verteidiger.

Die Angriffe sorgten unter den Nebenklägern für eine spürbare Verunsicherung. Rechtsanwalt Sebastian Scharmer versuchte direkt, die Bedeutung von G., der als einer der wichtigsten Zeugen der Anklage gilt, herunterzuspielen - nicht alleine dessen Aussage sei für die Bewertung von Zschäpes Rolle entscheidend. Bundesanwalt Herbert Diemer trug Gelassenheit zur Schau. Es gebe jetzt "keinen Grund für irgendwelche abweichende Bewertungen" zur Anklage, sagte er.

Womöglich wird G. nun doch noch umfassend auspacken, um die Zweifel an seiner Aussage zu zerstreuen. Sein Mandant wolle "unter Umständen" doch noch weitere Angaben machen, sagte sein Verteidiger. An sich soll am Montag die Zeugenbefragung beginnen - es sei denn, der in seiner Glaubwürdigkeit hinterfragte Holger G. wehrt sich. (afp)

Im Saal war Diemer nicht gelassen. Ganz und gar nicht. :fuck:

fatalist
20.06.2013, 19:57
NSU-Prozess
Verteidiger gehen in die Offensive

Unwahr, widersprüchlich: Die Verteidiger im NSU-Prozess bezweifeln die Glaubwürdigkeit der für die Anklage wichtigen Aussagen von Carsten S. und Holger G. Die Nebenkläger sind verunsichert.
http://www.stern.de/politik/deutschland/nsu-prozess-verteidiger-gehen-in-die-offensive-2027918.html


http://d1.stern.de/bilder/stern_5/politik/2013/KW25/2006_wohlleben_anwalt_1260_fitwidth_420.jpg
Beantragten sogar die "sofortige Entlassung" ihres Mandanten: Ralf Wohllebens Anwälte Olaf Klemke und Nicole Schneiders.© Andreas Gebert/DPA

Beate Zschäpe schweigt. Im Stern derselbe Text.


So langsam müssen die Medien etwas wahrheitsgemässer berichten?

Na mal schauen, welche Desinformationsschnulzen Oma Friedrichsen im Nachrichten(dienst)magazin aus Hamburg bringen wird... die sind bisher immer am weitesten von der Realität entfernt gewesen.
Prosa vom Feinsten :appl:

Nereus
20.06.2013, 20:02
@ fatalist

Erklär ihm doch einfach: Eine Pistolenübergabe fand bei einem Treffen zwischen Schultze und den Uwes nach dem Januar 2002 in Chemnitz statt. Das wurde 2 x in der allein zählenden mündlichen Aussage des Zeugen vor Gericht bewiesen und zu Protokoll genommen.

1.) Galeria Kaufhoff, die erst im Jahr 2001 eröffnet wurde
2.) Kaufpreis in Euro. Einführung des Euros erst nach dem Januar 2002


Jetzt aber erzählte der Zeuge Carsten Schultze vor Gericht, daß er die Waffe für einen Preis zwischen 500 und 1200 DM oder Euro erstanden hätte. Das Gericht ließ protokollieren: 500 bis 1000 Euro.

Die Einführung des Euros erfolgte erst am 1. Januar 2002!

fatalist
20.06.2013, 20:04
Wenn man beim Spiegel nach Galeria Kaufhof NSU sucht, dann findet man das auch.
Aber nur in Englisch:


It certainly isn't impossible that the story told by Carsten S. is true. The NSU, which stands accused of murdering 10 people between 2000 and 2007 in addition to perpetrating several bomb attacks and bank robberies, was just getting started when the meeting referenced by Carsten S. took place in a café in the Galeria Kaufhof department store in Chemnitz. It was, in fact, during that meeting that Carsten S. handed over the Ceska handgun he had obtained for the trio -- a weapon that was used to kill nine of the 10 murder victims.

Man findet auch "CESKA", was nie gesagt wurde. Desinformation vom Feinsten.
Bei Oma Friedrichsen findet man "Galeria Kaufhof" aber nicht.

Wunder über Wunder...

http://www.spiegel.de/international/germany/nsu-trial-testimony-indicates-unknown-bomb-attack-a-905301.html

Drecksblatt.

fatalist
20.06.2013, 20:09
@ fatalist

Erklär ihm doch einfach: Eine Pistolenübergabe fand bei einem Treffen zwischen Schultze und den Uwes nach dem Januar 2002 in Chemnitz statt. Das wurde 2 x in der allein zählenden mündlichen Aussage des Zeugen vor Gericht bewiesen und zu Protokoll genommen.

1.) Galeria Kaufhoff, die erst im Jahr 2001 eröffnet wurde
2.) Kaufpreis in Euro. Einführung des Euros erst nach dem Januar 2002
Das glaubt er Dir auch nicht, weil er es nicht glauben will.
Aber Danke für dein Balsam für meine Nerven :)

Aber er hat DM gesagt, Menno!!! 500-1200 DM

37282

fatalist
20.06.2013, 20:18
Schneiders sagte, S. habe die von ihm übergebene Waffe nicht eindeutig identifizeren und keine genauen Angaben zum Übergabezeitpunkt machen können. Er habe aber darauf verwiesen, die Waffe in einem Café in einer Filiale von Galeria Kaufhof in Chemnitz übergeben zu haben.

An der von S. genannten Stelle habe aber nach den Recherchen der Wohlleben-Verteidiger erst im Jahr 2001 ein Galeria Kaufhof eröffnet. Weil die Mordserie an Migranten mit der Tatwaffe vom Fabrikat Ceska bereits ein Jahr vorher begann, könne es sich also bei der übergebenen Waffe nicht um die Mordwaffe handeln.


Schneiders beantragte aus diesem Grund "die sofortige Aufhebung des Haftbefehls gegen unseren Mandanten und die sofortige Freilassung". Das Gericht entschied zunächst aber nicht über diesen Antrag. http://www.welt.de/newsticker/news1/article117309323/Anwaelte-Zschaepes-und-Wohllebens-bezweifeln-Gestaendnisse.html

Merkwürdig ungenau, Springer Presse halt, und die Verteidigung hat den falschen Kaufpreis vergessen, ein ganz schwerer Fehler.
Darf nicht passieren!

Aber das Ding ist am hochkochen, so oder so. Überraschungen inbegriffen.
Es würde mich nicht wundern, wenn da noch Berichte kommen, die auch den falschen Kaufpreis zum Thema machen, weil 500-1200 DM nun einmal nicht 500-1000 Euro sind.

Da kommt noch was. Ganz sicher.

BoB
20.06.2013, 20:26
So langsam müssen die Medien etwas wahrheitsgemässer berichten?


Ich hab auch irgendwie das Gefühl, dass in den letzten Tagen wieder öfter von "mutmasslich" und "sollen" die Rede ist. Bilde ich mir das ein oder nicht?
Vielleicht haben sich die Praktikanten, die die Kommentarspalten betreuen müssen, beschwert...:D

Nereus
20.06.2013, 20:31
Das glaubt er Dir auch nicht, weil er es nicht glauben will.
Aber Danke für dein Balsam für meine Nerven :)

Aber er hat DM gesagt, Menno!!! 500-1200 DM...

Habe ich was falsch verstanden?


Der Richter Götzl hat heute 75 Minuten lang die Aussagen von Carsten Schulze zusammengefasst, und genau so kommen sie auch in die Gerichtsakten:

Der Kaufpreis der Waffe wurde mit 500-1000 Euro (!!!) zu den Akten genommen.

fatalist
20.06.2013, 20:33
15:10 Uhr: Was kostete die Waffe?

Ein Kriterium für den Wunsch des NSU-Trios nach einer deutschen Waffe sei gewesen, dass dafür leichter Munition besorgt werden könne, sagt S. Er weiß nicht mehr genau, was für die Waffe gezahlt wurde, irgendeine Summe zwischen 500 und 1200 DM.
Der Richter fragt noch einmal nach einem anderem Vorfall: Ralf Wohlleben soll bei einer Schlägerei einem Mann "auf dem Gesicht herumgesprungen" sein. Aber S. kann sich nicht mehr genau erinnern, wer davon erzählt hat und ob Wohlleben das selbst war. Damit hat die Aussage keinen Wert. http://www.welt.de/politik/deutschland/article117012152/Nationalsozialismus-faszinierte-Carsten-S-frueh.html

Wie kann der Richter daraus unwidersprochen 500-1000 € machen?
Wie kann die Verteidigung das übersehen, dieses Scheunentor?
2500 DM laut Anklage, Aussage Verkäufer und Käufer.

fatalist
20.06.2013, 20:34
Habe ich was falsch verstanden?
Ich hab den Screenshot hier schon 2 Mal heute reingestellt.

Was glaubst Du wohl, warum ich so genervt bin ?????

Nicht wegen Dir, aber weil die Leute einfach nicht DENKEN wollen. GRRRRRRRR

fatalist
20.06.2013, 20:35
Ich hab auch irgendwie das Gefühl, dass in den letzten Tagen wieder öfter von "mutmasslich" und "sollen" die Rede ist. Bilde ich mir das ein oder nicht?
Vielleicht haben sich die Praktikanten, die die Kommentarspalten betreuen müssen, beschwert...:D
Könntest wirklich recht haben, es wird besser, nur nicht bei der Oma vom Spiegel.

fatalist
20.06.2013, 20:55
Habe ich was falsch verstanden?
jein.

sieh selber: Mal DM, mal EURO, beides in DIE WELT...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article116836871/Bei-Fragen-nach-der-Ceska-weicht-Carsten-S-aus.html


14.23 Uhr: Kaufpreis von 500 bis 1000 Euro

Jetzt geht es noch einmal um die Waffe des Typs Ceska 83. Götzl fragt nach dem Kaufpreis der Waffe. Etwa 500 bis 1000 Euro "war mein Tipp", so Carsten S. Genauer weiß er es nicht. Sie sei "etwas kleiner, schwarz" gewesen und "vorne war ein Gewinde dran". Das diente zur Aufnahme des Schalldämpfers.
http://www.welt.de/img/deutschland/crop116846277/5305359319-ci3x2s-w220-ai2x3l/NSU-Prozess-Tatwaffe.jpg (http://www.welt.de/politik/deutschland/article116846277/NSU-Prozess-Tatwaffe.html)

Foto: dpa
Die Pistole des Typs Ceska 83, die bei den Ermittlungen gegen den NSU gefunden wurde
Götzl fordert ihn auf, erneut die Übergabe der Waffe zu beschreiben. Carsten S. liefert wieder die Schilderung, wie der Mann die Übergabe gestört hatte. Er nahm das Geld entgegen und steckte es in eine Tasche. Zur Waffe gehörten noch Munition "in einem Döschen", zwischen 20 und 50 Patronen, und der Schalldämpfer. 5.6.2013


5:10 Uhr: Was kostete die Waffe?

Ein Kriterium für den Wunsch des NSU-Trios nach einer deutschen Waffe sei gewesen, dass dafür leichter Munition besorgt werden könne, sagt S. Er weiß nicht mehr genau, was für die Waffe gezahlt wurde, irgendeine Summe zwischen 500 und 1200 DM.
Der Richter fragt noch einmal nach einem anderem Vorfall: Ralf Wohlleben soll bei einer Schlägerei einem Mann "auf dem Gesicht herumgesprungen" sein. Aber S. kann sich nicht mehr genau erinnern, wer davon erzählt hat und ob Wohlleben das selbst war. Damit hat die Aussage keinen Werthttp://www.welt.de/politik/deutschland/article117012152/Nationalsozialismus-faszinierte-Carsten-S-frueh.html
11.6.2013


:?

Sonst hatte das niemand vor heute!!! Niemand!!!!

Alter Preuße
20.06.2013, 20:59
Ich hab auch irgendwie das Gefühl, dass in den letzten Tagen wieder öfter von "mutmasslich" und "sollen" die Rede ist. Bilde ich mir das ein oder nicht?


Den Eindruck habe ich auch, vielleicht ringen sich die Systemmedien doch noch zu einer kritischen Betrachtung durch. Es ist auch gut, daß ausländische Medien vertreten sind, die sind kritischer und nicht so staatstreu wie unsere.

fatalist
20.06.2013, 21:01
Heute wurde der Kaufpreis 3 Mal thematisiert, und der Richter und auch die Verteidiger haben jedes Mal von 500-1000 DM gesprochen.
Also ca. 250-500 Euro umgerechnet für die Jüngeren ;)

Ich hatte das erst falsch verstanden, am Telefon, der Manne Götzl nuschelt immer so ;)
Mea culpa. Aber jetzt stimmts wirklich.

Eine Waffe, die Carsti überbracht haben will, die kostete 500-1000 DM. So hat der Richter das zu den Akten gegeben.
Egal was die WELT schreibt, es waren Deutschmarks.

Alter Preuße
20.06.2013, 21:07
Lässt sich beweisen, dass es damals keinerlei Kaufhaus mit einem Cafe in der Nähe eines Abbruchhauses gab, ist auch die nachgeschobene Version erledigt mit eindeutigen Folgen.

Den Gedanken hatte ich auch schon, Soviel Kaufhäuser wird es doch dort nicht gegeben haben.

fatalist
20.06.2013, 21:20
Da schreibst Du ne Anklage, 488 Seiten, mit 1600 Fussnoten, und Du hast alles im Griff:
Du hast einen geständigen Verkäufer, Andreas Schulz, der 2001/2002 ne Waffe für den NSU besorgte, aber nicht angeklagt ist, und damit das so bleibt, sagt der aus, ja, 2 Waffen, die erste 1999, Waffe mit Schalldämpfer bestellt, an Carsten Schultze, 2500 DM verkauft, ja, von Jürgen Länger für 2000 DM gekauft. A bisserl Profit muss ja sein, gelle?


Da hast Du einen "Tusche" Carsten Schultze, der Dein Kronzeuge sein soll, und mit dem sprichst Du alles ab, paukst das mit dem monatelang, und ja, 2500 DM vom Wohlleben abgeholt, ja, Waffe mit Schalldämpfer wollten die haben, ja, 2500 DM bezahlt, ja genau, Chemnitz, Beate holte Dich ab, ihr wart alle essen, und dann im Abbruchhaus, genau Carsti, du gabst ihnen die Waffe.
Und ja, das war so im April 2000. Wichtig Carsti, wegen dem Enver, September 2000, weisst Du ja,genau. Vorher, gelle Carsti! Wichtig!!!
Hamwa ja alles inne Anklage drin, gelle? Passt supi.

Und dann, was macht dieser plöde Mistkerl vor Gericht?
Dieser gottverdammiche Vollpfosten?

Galeria Kaufhof? AM 18.10.2001 ERÖFFNET

500-1200 DM? 2500 DM , WAS SOLLEN WIR DENN JETZT MIT DER ANKLAGE MACHEN UND MIT DEM ANDREAS SCHULZ???

auf dem Handy rumgedaddelt? OPERATION TERZETT, ALLES ABGEHÖRT UND ÜBERWACHT!!!
Schalldämpfer war Kinder-Überraschungsei? DER WAR DOCH BESTELLT!!! RINDVIECH DU!!!

Mr Diemer was not amused... Ich stelle es mir gerade vor, wie der innerlich abgekotzt hat.
Wo die wohl gerade die Krisensitzung haben?
Im Kanzleramt?

Dolohov
20.06.2013, 21:39
So in der Art stell ichs mir vor.... :germane:Wenn nicht so viele Menschen gestorben wären, könnt man glatt lachen.

fatalist
20.06.2013, 22:03
„Krokus“ verschläft Frühling
Baden-württembergische NPD-Politiker zeigen frühere Verfassungsschutz-Informantin an


Der Berliner NSU-Untersuchungsausschuss will am kommenden Montag in geheimer Sitzung den Führungsoffizier eines weiblichen Spitzels befragen. Es geht um den Mord an einer Polizistin
in Heilbronn. Die Abgeordneten zweifeln an der Glaubwürdigkeit der V-Frau.

STUTTGART. Monatelang hatte „Krokus“ darauf hingearbeitet, im Frühling zu sprießen. Ihre Informationen sollten helfen, die Morde aufzuarbeiten, die dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zur Last gelegt werden. Die frühere V-Frau der badenwürttembergischen Verfassungsschützer
hatte Dutzende E-Mails an Abgeordnete geschrieben. Besonders an jene, die für den
Bundestag und drei Landesparlamente Licht in die Mordserie bringen wollen.
Die virtuelle Post der Vertrauensperson brachte aber nur wenige Parlamentarier auf
Trab.

Die vermeintlich brisante Post aus dem geheimen Aufenthaltsort der Frühlingsbotin in Irland erschien den meisten parlamentarischen Fahndern unglaubwürdig: „Krokus“ schilderte, Rechtsextreme
hätten versucht herauszufinden, ob der in Heilbronn bei der Ermordung der Polizistin
Michéle Kiesewetter im April 2007 schwer verletzte Kollege Martin A. „überleben würde“. Dazu, so der weibliche Spitzel, hätten Beschäftigte des Ludwigsburger Krankenhauses alles über den in Lebensgefahr
schwebenden Schutzmann ausforschen sollen, was zu kriegen war. Baden-Württembergs heutiger NPD-Chef Alexander Neidlein sei der Empfänger der delikaten Recherchen gewesen. Er habe diese dann an den
NSU weiterleiten sollen. Schon wenige Tage nach dem Anschlag habe „Krokus“ das alles
ihrem Führungsoffizier berichtet.


So richtig zündete die Geschichte der berufsmäßigen Schnüfflerin nicht. Deshalb
überschütteten sie und ihr Lebensgefährte Journalisten mit den scheinbar vertraulichen Informationen. Endlich nahm die Story Fahrt auf: Von Akten war die Rede, die das Innenministerium in Stuttgart dem Untersuchungsausschuss vorenthalten hätte – dabei waren die Ordner längst nach Berlin geliefert. Dort traten die Abgeordneten wieder in die schon abgeschlossene Beweisaufnahme ein. Am kommenden Montag soll „Krokus’“ Führungsoffizier mit dem Tarnnamen „Rainer Öttinger“ in geheimer Sitzung von
den Abgeordneten befragt werden.

Dem plaudernden Schwertliliengewächs war das nicht genug: In Internetforen offenbarte sie sich als Petra Klaas oder wahlweise unter ihrem Geburtsnamen Senghaas. Auch ihr Lebensgefährte stellte sich unter seinemNamen Alexander Gronbach in den Chatrooms vor. Das Ziel des Duos: Licht ins Dunkel der undurchsichtigen NSU-Ermittlungen zu bringen.


Mit Plaudereien kennt sich die Frau aus, der die Geheimen im Südwesten die zweithöchste Glaubwürdigkeitsstufe verpassten.
Sie diente sich zunächst der Polizei als Spitzel an. Die vermittelten sie an die Verfassungsschützer weiter: Im Frühjahr 2007 wurde Klaas V-Frau des LfV. „Eine klassische Informantenkarriere“, beschreibt sie
ein Abgeordneter.


Gerade zum Thema Rechtsextremismus lieferte „Krokus“ jedoch nur, was die
Schlapphüte in Stuttgart schon selbst mitlasen: Prospekte eines als rechtsextremistisch
eingestuften Verlags. Propagandamaterial des rechten Bundes für Deutsche Gotterkenntnis. Und Gespräche, die sie bei Besuchen im Salon einer für die NPD kandidierenden Friseurmeisterin in der Nähe von
Schwäbisch Hall aufgeschnappt haben will.


Diesen Hinweisen, so berichteten Fahnder des baden-württembergischen Landes- und
des Bundeskriminalamtes vergangenen Donnerstag dem Untersuchungsausschuss vertraulich, seien sie nachgegangen: Von den etwa 4000 Angestellten des Ludwigsburger Hospitals sei der Kreis der möglichen Nazi-Informanten auf etwa 70 eingekreist worden.


Dass aus dieser Gruppe jemand „gezielt den schwer verletzten Polizeibeamten ausgespäht
haben könnte, schließen wir aus“, gaben die Ermittler zu Protokoll. Man habe rückwirkend „keine Hinweise auf Ausforschung“ des Polizisten gefunden, der seinerzeit auf der Intensivstation mit dem Leben rang. Und: Das
LfV habe keine Informationen über die Klinikspionage entgegengenommen.


Nicht die einzige Ungereimtheit im Spitzelleben: „Seine guten Noten beim Verfassungsschutz verdiente sich ‚Krokus‘ damit, dass sie ‚die Linke‘ ausspähte“, bewertet ein anderer Untersuchungsausschuss-Abgeordneter die Schnüffeleien der Frau, die einige der Geheimen auch „Laberlilie“ tauften. Als die Informantin 2010 dann auch noch unbedingt bei der Polizei zur organisierten Kriminalität plaudern wollte, stellten die Verfassungsschützer ihren „Krokus“ wenige Monate später ab.


Wohl auch deshalb, weil der – samt Lebensgefährtem inzwischen nach Dubai verzogen – auch die große Politik für Mata-Hari-Missionen entdeckte: Uno, Nato – „Krokus“ wollte zu allem spionieren und liefern.
Wenn auch nicht zu der Frage, was ihr Liebster mit den Söldnern wollte, die er im März
2004 im Kreis früherer Bundeswehrsoldaten für einen Einsatz in Ghana rekrutieren wollte.

Auch damit dürfte sich jetzt die Polizei intensiver beschäftigen. Denn außer der Friseurmeisterin haben zwei weitere NPD-Mitglieder aus Baden-Württemberg Strafanzeige erstattet. Unter ihnen auch der NPD-Landesvorsitzende Alexander Neidlein. Er soll – so stellt es „Krokus“ dar – die Informationen über den verletzten Polizisten gesammelt haben, um sie dann an die mutmaßlichen Rechtsterroristen des NSU weiterzuleiten. In den Akten des LfV finden sich ein solcher Hinweis nicht.


Deshalb werfen die drei NPDler dem Spitzel und seinem Lebensgefährten Verleumdung und üble Nachrede vor. Die Parlamentarier in Berlin erwarten sich von den Blümchen-Informationen keinen Durchbruch in
ihrer Arbeit: „Bedingt glaubhaft“ seien die Angaben der abgeschalteten Vertrauensfrau. „Krokus“ und Gronbach hätten frei verfügbare Informationen und wahrscheinlich durch Journalisten erlangte Insiderkenntnisse zu einem Cocktail zusammengerührt – Wahrheitsgehalt: etwa 50 Prozent

Quelle: Printausgabe Stuttgarter Nachrichten, gigaflat.

fatalist
21.06.2013, 05:28
So in der Art stell ichs mir vor.... :germane:Wenn nicht so viele Menschen gestorben wären, könnt man glatt lachen.
Genau darum geht es. Es sterben Menschen, hier im Fall "NSU" 10, in München starben 13, bei der gelenkten RAF über 30, die letzten 10 Morde sind alle ungeklärt, Herrhausen, Rowedder & Co., und dieser Staat veranstaltet groteskes Theater, erfindet Märchen und entblödet sich nicht einmal, diese Märchen mit Gerichtsshows zu inszenieren und gleichzeitig die Opferfamilien und die Öffentlichkeit, den sogenannten Souverän, aufs Heftigste zu belügen.

Akten vernichten, Leute zum Schweigen vergattern, und sich hinstellen und sagen, unsere Dienste hätten ja nix gewusst... eine Frechheit sondergleichen, von CSU bis DIE LINKE.

Das ist wie den Opfern ins Gesicht spucken. Aber die sind ja auch derart gehirngewaschen, die machen sogar noch beim Theater mit, wie man an den Nebenklägeranwälten und ihren bescheuerten Fragen ja bestens beobachten konnte... schlimm, wie da instrumentalisiert wird. Die wollen gar nicht aufklären, diese Anwälte, die wollen agitieren. Und die Familien lassen sie gewähren. OMG.

Und die, die wissen, die halten die Klappe. Schlimm, dieses Duckmäusertum.

_______________


Der SPIEGEL war angeblich auch gestern in München. Also er tut wenigstens so:


NSU-Prozess: Die Verteidiger schlagen zurück
Von Julia Jüttner, München http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zschaepes-verteidiger-zu-aussagen-von-carsten-s-a-906989.html

Also nicht Oma Friedrichsen diesmal... wurde es besser, was geschrieben wird?
Mitnichten!

Ich hab gar keinen Bock auf diesen Scheiss, ich zitiere ihn daher auch nicht. Dreck Dreck Dreck.
Der SPIEGEL lässt wirklich ALLES Wichtige weg. Es steht nicht eines der wesentlichen Dinge im Artikel.

Falscher Kaufpreis "Waffe evtl. Ceska" 500-1000 DM? Fehlanzeige. Kommt nicht vor...

Galeria Kaufhof, eröffnet 10/2001? Hamwa nicht, wurde nicht im Saal erwähnt...

Überwachung, Abhöraktion TERZETT bis 2010? Häh, was´n das? nie gehört...


Was schreibt der Spiegel?


Die Wangen des Angeklagten Holger G. verfärben sich rot. Hektisch rückt er seine Brille zurecht, krümmt sich über den Tisch vor sich und kritzelt eilig in seinen Notizblock.

Brigitte könnte das besser. :D Vergesst den Spiegel, die leiden an der Systemseuche.

fatalist
21.06.2013, 05:38
Wichtig ist eigentlich gar nicht der Prozess, sondern der Brief von Frau Zschäpe mit den Nazi-Codes, der deshalb auch GESTERN in der FAZ noch einmal breitgetreten wurde. In der Rubrik "Aktuell"...


NSU-Prozess
Post vom bösen Sonnenscheinchen
20.06.2013 · Was denkt die Angeklagte Beate Zschäpe? Aufschluss gibt ein Brief, den sie im März an einen Häftling schickte - 26 Seiten, handgeschrieben. Wird er Teil des Verfahrens? http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess-post-vom-boesen-sonnenscheinchen-12238455.html

Die FAZ wie immer topaktuell, und auf das wirklich Wichtige sich beschränkend :haha:
Ich würde ja gern alle Abos dieser Schmierfinken kündigen... aber ich hatte ja noch nie Eines... GEZ-Boykott seit 1985 :appl:

Nereus
21.06.2013, 05:43
@ fatalist

Die Dokumentation ”Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe”, Verlag Das Neue Berlin, Juli 2012, vom SPIEGEL-Autor Maik Baumgärtner (in Zusammenarbeit mit Marcus Böttcher), wurde u.a. nach amtlichen Quellen erstellt.

Wir haben uns auf Spurensuche begeben, haben zehntausende Seiten Ermittlungsakten gelesen, mit Aussteigern aus der rechten Szene sowie mit ehemaligen Freunden des Trios, mit Ermittlern, Politikern und Rechtsextremismusexperten gesprochen. ...Aus rechtlichen Gründen haben wir etliche Namen im Buch abgekürzt oder verändert; bei erster Nennung einer Person mit geändertem Namen ist dieses mit einem Sternchen ausgewiesen.

Dieses Handbuch beweist die Übergabe einer Pistole des Zeugen Carsten Schultze im Jahre 2001 an Uwe Böhnhardt:

Mit der Waffe im Gepäck trifft sich der 19 jährige “Tanner” (gemeint ist hier der Zeuge Carsten Schultze) mit Uwe Böhnhardt in einer McDonald's-Filiale. Sie verabreden sich zwischen Burgern und Pommes in der Ruine eines Hauses, in der es zur Übergabe kommt.

Laut seiner Aussage vor Gericht bezeugt Carsten Schultze, daß er nach Chemnitz fuhr und in einer Gastronomischen Einrichtung der “Galeria Kaufhof”, ähnlich einer “Galeria” vom gleichen Kaufhauskonzern in Nürnberg, sich mit dem/den steckbrieflich Gesuchten zwecks Waffenübergabe traf.
Die “Galeria Kaufhof” in Chemnitz wurde erst Mitte 2001 eröffnet. Dieses Treffen im Jahre 2001 bestätig auch Baumgärtner, der nach seiner Einsicht in Ermittlungsakten verrät, daß das Treffen in der McDonalds-Filiale statt fand. Die aber befindet sich in der “Galeria Kaufhof” und existierte somit auch erst ab Mitte 2001!

fatalist
21.06.2013, 05:54
Gronbach war/ist auch V-Mann!!! Daher also die Desinfo-Kampagne...


Baden-Württemberg
Rechte Umtriebe in Hohenlohe

Die folgenreiche Liaison zweier V-Leute

von Rüdiger Bäßler
21.06.2013

Stuttgart - Das Wahljahr 2009 strebte seinem Höhepunkt entgegen, und im Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg präparierte man sich auf ganz eigene Weise. In Schwäbisch Hall warb damals die Bundestagskandidatin der Linken Silvia Ofori um Stimmen. Die Zeit schien gekommen, mehr über die bis dahin unbekannte gelernte Bankkauffrau zu erfahren. So wurde eine bewährte bezahlte Informantin in Marsch gesetzt, die um die Ecke wohnte. „Krokus“ war ihr Tarnname. Im wahren Leben hieß sie Petra Klass, heute ist sie 41 Jahre alt. Sie lebte 2009 in Trennung von ihrem Ehemann und sollte später wieder ihren Mädchennamen annehmen: Petra Senghaas. http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechte-umtriebe-in-hohenlohe-die-folgenreiche-liaison-zweier-v-leute.b1a28725-e57f-481d-bf4a-d9eff7ddfe6b.html


Geld war der Informantin immer willkommen

Im Jahr 2009, gut zwei Jahre nach dem Heilbronner Mord, war Krokus noch mit anderen Dingen beschäftigt. Sie arbeitete außer für den Verfassungsschutz noch für einen hohenlohischen Schraubenhersteller und machte Telefonmarketing auf Provisionsbasis. Geld war immer willkommen. ...
Ein Verriss. Nichts weniger als das.


An Silvester, dem Übergang ins Jahr 2011, lernte Petra Klass – angeblich über einen Chat – den weit gereisten Alexander Gronbach kennen, auch ein Mann aus dem Ort. Er war zu dieser Zeit für eine irische Baufirma in Dubai tätig. Auf Einladung Gronbachs flog Klass alias Krokus dann für ein paar Tage nach Dubai, und im März 2011 übersiedelte ihr neuer Freund plötzlich zu ihr. Um diese Zeit herum hat das Landesamt für Verfassungsschutz Krokus „abgeschaltet“.

Gronbach war den baden-württembergischen Behörden nur zu gut bekannt. Mehr als ein Jahrzehnt zuvor war er selber V-Mann des Landeskriminalamts (LKA) gewesen. Er spürte als wertvoll geltende Informationen aus dem Drogenmilieu auf und half bei der Aufklärung einer Brandserie. Deswegen brachte das LKA den Mann auch zeitweise in einem Zeugenschutzprogramm unter. Allerdings galt Gronbach als kaum steuerbar und latent gewalttätig. Außerdem sahen Ermittler ein Drogenproblem bei ihrem Drogenspitzel.
Uups. :happy:



Alexander Gronbach soll gute Kontakte zur IRA haben
Gronbachs Weg von seiner früheren V-Mann-Tätigkeit bis zu seinem Auftauchen 2011 aus Dubai ist weitgehend unbekannt. Unzweifelhaft sind Kontakte zur irischen Untergrundorganisation IRA sowie zu Geschäftsleuten und ranghohen Politikern im Nahen Osten, speziell im Iran.


Im hohenlohischen Kleinstädtchen machte Gronbach von Anfang an auf Weltmann. Der Ex-Lehrer J. und seine Frau betrachteten ihn als ein Faszinosum. Mal kündigte Gronbach an, er besitze eine Mitgliederliste des Rechtsradikalen-Forums Thiazi, die er zu verkaufen gedenke. Dann wieder prahlte er mit einer geldwerten Liste von Waffensystemen des Iran. Auch Krokus war offenkundig fasziniert. Das Paar versuchte, ins Geschäft mit Solaranlagen einzusteigen, doch daraus wurde nichts. Nebenbei machte sich Petra Klass bei der Ortspolizei einen Namen als fleißige Anzeigeerstatterin. Einmal zeigte sie, wie Gronbach erzählte, eine Landbaufirma, einen Bürgermeister und den Fürsten von Hohenlohe-Langenburg gleichzeitig wegen der Errichtung einer illegalen Erddeponie an.


Die Spitzelbeziehung zeigte von Anfang an ein explosives Element.
Immer wieder gab es Streit, im September 2011 zog Gronbach zum ersten Mal für einige Tage bei dem Lehrerehepaar J. ein. Gronbach habe geargwöhnt, erzählt der Oberstudienrat, dass Petra Klass auf ihn angesetzt gewesen sei, die Beziehung also eigentlich auf einem Auftrag des Verfassungsschutzes fußte. Aus der Stuttgarter Behörde wird das heute entschieden verneint. LOL, zu schön!!!


Eine schlüssige Antwort fehlt noch immer
Es gibt in dieser so entscheidenden Szenenschilderung übrigens einen auffälligen Irrtum, den Krokus verbreitet. Sie schreibt beharrlich, die Krankenschwester habe im Klinikum Ludwigsburg gearbeitet. Doch die Krankenschwester stammt aus dem SRH-Fachkrankenhaus Neresheim im Ostalbkreis, das auf die Behandlung von Patienten mit schwerer Hirnschädigung spezialisiert ist. Dorthin war der Polizist Martin A. kurz nach seiner Noteinlieferung in Ludwigsburg verlegt worden. Sollte Krokus tatsächlich eine Legende vorantreiben, bliebe die Frage nach dem Warum. Eine schlüssige Antwort darauf fehlt. Um die 300 000 Euro Belohnung, die 2009 für Hinweise zur Ergreifung der Kiesewetter-Mörder ausgelobt wurden, dürfte es kaum gehen. Das Geld wird längst in Tranchen an den Hinweisgeber auf das Wohnmobil ausbezahlt, in dem 2011 Mundlos und Böhnhardt umstellt wurden.
:cool:


Im April 2012 klingelte es wieder an der Tür von Oberstudienrat J. Alexander Gronbach bat, nach einem Streit mit Petra Klass, wieder einmal um Asyl. Er blieb diesmal zwei Monate bei dem Pensionärsehepaar. Am Abend des 31. Mai teilte Gronbach seinem Gastgeber mit, Petra Klass werde von NPD-Mitgliedern, die sie an den Verfassungsschutz verraten habe, mit dem Tode bedroht, er müsse sie am nächsten Tag nach Genf zu Freunden in Sicherheit bringen und brauche einen Mietwagen; bezahlen werde alles später eine Tante. Der beunruhigte Lehrer buchte auf seinen Namen einen Einser-BMW bei Sixt. Damit verschwand das Paar spurlos.

Vor wenigen Tagen, am 12. Juni, ist Ex-Lehrer J. vom Landgericht Ellwangen zu einer Schadenersatzzahlung von 15 000 Euro an die Firma Sixt verurteilt worden. Nelly R. sowie vier weitere NPD-Mitglieder haben bei der Polizei Schwäbisch Hall gegen Alexander Gronbach Strafanzeige wegen Verleumdung gestellt. Das Amtsgericht Langenburg erließ im Herbst 2012 einen Haftbefehl gegen Gronbach. Er war zu einem Prozesstermin wegen eines Drogenvergehens nicht erschienen. Wenn der Mann wieder deutschen Boden betritt, muss er mit seiner Festnahme rechnen.
Tri tra trulala...

fatalist
21.06.2013, 05:57
@ fatalist

Dieses Treffen im Jahre 2001 bestätig auch Baumgärtner, der nach seiner Einsicht in Ermittlungsakten verrät, daß das Treffen in der McDonalds-Filiale statt fand. Die aber befindet sich in der “Galeria Kaufhof” und existierte somit auch erst ab Mitte 2001!
Danke, Nereus :appl:

Aber McDoof ist doch kein Cafe ???
Oder war mit Mc Doof das Abbruchhaus gemeint ???
:haha:


Ich glaube aber nicht, dass Carsti überhaupt eine Waffe nach Chemnitz brachte.
Egal ob 2000 oder 2002.
Der Bote war Holger Gerlach, das steht im Haftbefehl von Carsti, dass er kaufte, 2001/2002, nicht überbrachte, und das steht in der Anklage: Gerlach brachte eine Waffe, aber diese Waffe 2001/2002 wurde nicht für Morde verwendet, Gerlach ist nicht wegen Mordbeihilfe angeklagt.
Carsti war in Chemnitz, traf die 3 auch dort, überbrachte etwas, oder holte etwas ab.
Telefon war ja nicht möglich, sagte er ja selber: Wir rechneten damit abgehört zu werden...

Der NSU hat keinen Mord verübt, jedenfalls nicht B&M.
Bömbchen ja, Raubüberfälle wohl auch. Keupstrasse kann sein.

Aber seit 2007 lebten die nicht mehr im Untergrund.
"Tanzen vor der Kamera" 2011? und viele andere Indizien sprechen dafür.

Die beiden letzten Banküberfälle 2011 passen nicht ins Raster, hier muss man ansetzen.
Der Doppelschlag 2006, 2 Morde innerhalb 3 Tagen, WOMO nur 5 tage ausgeliehen, das passt ebenfalls nicht.
Heilbronn sowieso nicht...

Graf
21.06.2013, 06:18
Mal ehrlich, wenn man ne illegale Waffe übergibt geht man da vorher noch was essen? Normalerweise will man das Ding doch so schnell wie möglich los werden und nicht noch ewig bei sich tragen. Genau wie Treffpunkte in einer belebten Innenstadt für angeblich gesuchte.
Oder aber man weiß das einem nix passieren wird/kann.

Hellangel
21.06.2013, 07:01
Mal ehrlich, wenn man ne illegale Waffe übergibt geht man da vorher noch was essen? Normalerweise will man das Ding doch so schnell wie möglich los werden und nicht noch ewig bei sich tragen. Genau wie Treffpunkte in einer belebten Innenstadt für angeblich gesuchte.
Oder aber man weiß das einem nix passieren wird/kann.

... und an jeder Ecke i.d.R. eine Überwachungskamera hängt und viele neugierige Blicke von Gästen gibt.

Was für ein Quatsch. Eine Überabe gab es nie gegeben und bleibt ein Konstrukt des BKA, um ihre NSU-Geschichte zu fundamentieren. Nur mit Carsten S. haben die auf Sand gebaut. Nun betreibt man mit Taschlampen, die zu Rohrbomben mutieren und bisschen Zschäpe-Themen Desinformation, um von den von Fantalist richtig aufgeführten Punkten abzulenken.
Habe ich mir schon gedacht: Wenn es peinlich für die Anklage wird, wird es in den Medien ruhiger. Viele Medienhäuser haben ihren Liveticker schon längst wieder eingestellt. Der Rest betreibt mit Falschmeldungen nur noch Schadensbegrenzung.

fatalist
21.06.2013, 07:10
Habe ich mir schon gedacht: Wenn es peinlich für die Anklage wird, wird es in den Medien ruhiger. Viele Medienhäuser haben ihren Liveticker schon längst wieder eingestellt. Der Rest betreibt mit Falschmeldungen nur noch Schadensbegrenzung.
:appl:


Mal was lustiges:


NSU: Möhrder vor Gericht

http://3.bp.blogspot.com/-hf5cFXa1rfU/UcCj55vD8zI/AAAAAAAAcb0/oldbpZjfKc4/s300/i+love+carsten.jpg (http://3.bp.blogspot.com/-hf5cFXa1rfU/UcCj55vD8zI/AAAAAAAAcb0/oldbpZjfKc4/s1600/i+love+carsten.jpg)


Erst der 11. Tag des auf 250 Tage angesetzten NSU-Prozesses in München und schon spielen sich in der bayrischen Landeshauptstadt Szenen ab, wie sie nur ganz hartgekochte Beobachter erwartet hatten . „Vor dem Justizzentrum an der Nymphenburger Straße steht am 11. Prozesstag des NSU-Verfahrens kein Satelliten-Übertragungswagen mehr“, klagt die „Welt“, „Demonstranten bleiben fern, Besucher verlieren sich auf der Zuschauertribüne“. Der schnöde Alltag ohne Stuhltanz und die Selbstdarsteller hat im den Saal A101 des Münchner Oberlandesgerichts Einzug gehalten – wie nahezu jeden Tag wird Carsten S., Angeklagter und geständiger Kronzeuge, vernommen, wie immer verraten die Fragen von den ausgedünnten Nebenklägerbänken, dass eigentlich niemand so recht weiß, was man von S., der vor dem Beginn der mutmaßlichen NSU-Mordserie aus der rechten Szene ausstieg, eigentlich wissen wollen würde. http://www.politplatschquatsch.com/2013/06/nsu-mohrder-vor-gericht.html

SO ist es. Genau so. :dg:



Dafür aber liefert die verbliebenen Nebenklagevertreter immer mal kleine Einblicke ins bizarre Innenleben des deutschen Nationalsozialismus. Dort soll es nach dem Vorbild der katholischen Kirche zu „brutalen Züchtigungen“ gekommen sein. André Kapke und Ralf Wohlleben seien "die krankesten Hirne" gewesen, die sich brutale Strafen für Gefolgsleute ausdachten, liest ein Anwalt aus dem Protokoll einer Vernehmung eines früheren Neonazis vor. "Wenn man mal einen Döner gegessen hat, musste man zehn Liegestütze machen und wurde ausgepeitscht.“ Sado-Maso-Faschismus, der Carsten S., den sie "Möhrchen" oder "Inder" nannten, nach seinen früheren Angaben sexuell anzog, an den er sich aber nun nicht mehr erinnern kann. „Obwohl er eng mit Wohlleben zusammen arbeitete“, wie die „Welt“ mit einem unüberhörbaren Unterton enthüllt.

Eifersucht spielt eine große Rolle in der Aufarbeitung der Beziehungen in dem männerbündischen Verein, den die extreme Rechte traditionell bildet. Bei jeder Demo rechter Aktivisten ist es zu sehen: Wo bei den linken Gegendemonstranten hübsche Mädchen massenhaft marschieren, trottet im rechten Troß in der Regel nur übergewichtige, totenbleiche oder klapperdürre Hässlichkeit mit.


http://2.bp.blogspot.com/-5Ypct6ggcRw/UcFglGVYqQI/AAAAAAAAccY/q9Gw1NI7v8U/s220/moehrder.jpg (http://2.bp.blogspot.com/-5Ypct6ggcRw/UcFglGVYqQI/AAAAAAAAccY/q9Gw1NI7v8U/s1600/moehrder.jpg)
Krankeste Männerhirne unter sich, denen im Nachhinein das Glück einer Überhöhung zur ideologisch gestählten Mörderarmee in den wenig fruchtbaren Schoß fällt. Häufig wenden sich rechte Kerle so rechten Kerlen zu. Not kennt kein Gebot. "Ich habe mich hier nackig gemacht und er schweigt", klagte Carsten S. schon bei einem früheren Termin in Richtung Wohlleben.

Diesmal nun erzählt er von einer Begegnung mit Tino Brandt, einem dicklichen, dumm aussehenden jungen Mann, der zu Hochzeiten des thüringischen Regionalfaschismus führender Kopf der Bewegung und Verfassungsschutzagent zugleich war. Brandt habe immer viel Geld ausgegeben, berichtet S., über hätten Gerüchte kursiert, er sei schwul oder bisexuell. Dafür spricht: Bei einem Besuch des homosexuellen S. bei ihm zeigte Brandt "Pornofilmchen", konnte aber dennoch nicht beim Kampfgefährten landen. Über "Rechtes" sei jedenfalls gar nicht gesprochen worden, sagt Carsten S. Der inzwischen übrigens "an einem unbekannten Ort" lebt, wie die Danachrichtenagentur dpa berichtet. Hoffentlich findet Möhrchen da wieder nach Hause. Nette T-Shirts :D

BoB
21.06.2013, 07:39
Der SPIEGEL war angeblich auch gestern in München. Also er tut wenigstens so:

Also nicht Oma Friedrichsen diesmal... wurde es besser, was geschrieben wird?
Mitnichten!


Wollte gestern abend auch noch was dazu schreiben, hab es dann aber gelassen...
Allerdings: Jüttner schreibt "mutmasslich", Friedrichsen in ihrem "Noch ein Mordversuch"-abgetippten dpa-Artikel "die Waffe mit der sie neun Menschen ermordeten"... Dafür ist der Absatz mit dem Rohrbombenhinweis doppelt...:D

fatalist
21.06.2013, 07:45
Wollte gestern abend auch noch was dazu schreiben, hab es dann aber gelassen...
Allerdings: Jüttner schreibt "mutmasslich", Friedrichsen in ihrem "Noch ein Mordversuch"-abgetippten dpa-Artikel "die Waffe mit der sie neun Menschen ermordeten"... Dafür ist der Absatz mit dem Rohrbombenhinweis doppelt...:D
Ja, es ist schon ganz schön peinlich, eigentlich, aber wer nur SPON liest, der glaubt es halt.
"Pressehuren" ist ein böses Wort, aber sie prostituieren sich schon, irgendwie.

Immer gegen die Wahrheit anschreiben, davon ablenken, sie nicht erwähnen, Unwichtiges betonen, Wichtiges unterschlagen?
Was für ein mieser Job, verdirbt den Charakter :)

BoB
21.06.2013, 07:51
Die “Galeria Kaufhof” in Chemnitz wurde erst Mitte 2001 eröffnet. Dieses Treffen im Jahre 2001 bestätig auch Baumgärtner, der nach seiner Einsicht in Ermittlungsakten verrät, daß das Treffen in der McDonalds-Filiale statt fand. Die aber befindet sich in der “Galeria Kaufhof” und existierte somit auch erst ab Mitte 2001!

Also, VOR 2001 einen McDoof in Bahnhofsnähe in Chemnitz zu finden wird wahrscheinlich einfacher als ein Galeria Kaufhof...und selbst die Gastro-Einrichtungen in den beiden 2001 geschlossenen Kaufhof-Ableger. Dass sie sich im Burgerladen trafen, geisterte doch auch während der Berichterstattung zur Zeugenaussagen rum.
Aber er hat sich ja mehrmals mit denen getroffen, Briefe übergeben wie es heisst, vielleicht ja auch 2001 in der Galeria, wo er eine Waffe übergibt, mit der vorher schon Leute umgebracht wurden, an seine Kumpels aus der Szene, aus der er vorher schon ausgestiegen ist...

Sie verabreden sich zwischen Burgern und Pommes in der Ruine eines Hauses
Ist das jetzt total blöd geschrieben oder meint er: Sie essen was im Mc, dann gehen beide ihrer Wege und treffen sich später in der Ruine wieder?

fatalist
21.06.2013, 08:26
Also, VOR 2001 einen McDoof in Bahnhofsnähe in Chemnitz zu finden wird wahrscheinlich einfacher als ein Galeria Kaufhof...
Ich halte den Mc Doof für gar nicht sooo wichtig, aber es gab halt nur den in der Galeria Kaufhof ab 10/2001.

Es gab 1999 / 2000 nach Auskunft der Pressestelle McDonals Deutschland nur zwei Fillialen in Chemnitz
Keine davon in Bahnhofsnähe.

1998 wurden die Verträge mit dem Kaufhof geschlossen, nach dessen Fertigstellung Am Rathausplatz 1, die einzige Filiale im Stadtzentrum zu eröffnen (bestätigt der Wirtschaftsförderer der Stadt in Telefonat)

angedacht war offenbar - sagt die Stadt - eine Mc-Filiale im Bahnhof zu eröffnen - das habe sich aber nach der absehbaren Galeria-Lösung zerschlagen.

Die Kaufhallenfilialen im Stadtzentrum seien im Zuge des Neubaus Galeria abgerissen worden - sie seien ohnehin nicht mehr von den Kunden angenommen worden - deshalb gab es zwischen 1997 und 2001 kein weiteres Kaufhaus mit Restaurant im Stadtzentrum

Man muss einfach die Leute fragen, die das wissen. Die beissen alle nicht :bäh:



Ist das jetzt total blöd geschrieben oder meint er: Sie essen was im Mc, dann gehen beide ihrer Wege und treffen sich später in der Ruine wieder?
Nö, aber eben erst 10/2001 oder später.

BoB
21.06.2013, 08:57
Ich halte den Mc Doof für gar nicht sooo wichtig, aber es gab halt nur den in der Galeria Kaufhof ab 10/2001.

Es gab 1999 / 2000 nach Auskunft der Pressestelle McDonals Deutschland nur zwei Fillialen in Chemnitz
Keine davon in Bahnhofsnähe.

1998 wurden die Verträge mit dem Kaufhof geschlossen, nach dessen Fertigstellung Am Rathausplatz 1, die einzige Filiale im Stadtzentrum zu eröffnen (bestätigt der Wirtschaftsförderer der Stadt in Telefonat)
Man muss einfach die Leute fragen, die das wissen. Die beissen alle nicht :bäh:

:appl:
Hat Götzl also endlich aufgelegt...

Die Kaufhallenfilialen im Stadtzentrum seien im Zuge des Neubaus Galeria abgerissen worden - sie seien ohnehin nicht mehr von den Kunden angenommen worden - deshalb gab es zwischen 1997 und 2001 kein weiteres Kaufhaus mit Restaurant im Stadtzentrum

Wiki sagt, Kaufhaus Tietz (direkte Bahnhofsnähe) und Schocken (Brückenstr., nicht soweit weg) wurden von Kaufhof bis 2001 weitergeführt. Sagt aber nichts über Restaurants. Beide existieren noch, Tietz als Kulturkaufhaus, Schocken ist jetzt Archäologiemuseum. Aber im Grunde hast du recht:

Ich halte den Mc Doof für gar nicht sooo wichtig

fatalist
21.06.2013, 08:59
:appl:
Hat Götzl also endlich aufgelegt...
Kaum zu stoppen ;)


Das McD war 2000 gegenüber der Redaktion der Freien Presse in Chemnitz in der Brückenstraße 15 - weit weg vom Bahnhof


Wiki sagt, Kaufhaus Tietz (direkte Bahnhofsnähe) und Schocken (Brückenstr., nicht soweit weg) wurden von Kaufhof bis 2001 weitergeführt. Sagt aber nichts über Restaurants. Beide existieren noch, Tietz als Kulturkaufhaus, Schocken ist jetzt Archäologiemuseum. Aber im Grunde hast du recht:
Danke.

sleepwell
21.06.2013, 09:17
Einfach ignorieren, mache ich schon seit Längerem.

Dann bleib dabei fatalist und komme nicht über Bande.


Das mit den "falschen Fährten" war der Auslöser dazu. 10 Mal zitierte ich geduldig aus Schweizer Medien die Tatsache, dass es um eine Ceska mit serienmässigemwerksseitigen Schalldämpfer geht, jedes Mal kam "er"wieder mit seinem "Spezial Schalldämpfer

Wie wäre es mit der Wahrheit?
Ich habe keine Spur gelegt und es gibt auch keine zehn Hinweise von dir. Sie waren auch nicht nötig, denn ich habe selber auf den Schraubverschluss in den Akten verwiesen. Die Spur ist für mich aus einem anderen Grund interessant. Nur, was Du nicht verstehst, dass taugt nichts. Hatten wir schon beim Thema Blut.
Richtig ist, dass Du überhaupt keine Inhalte diskutierst. Du hast keine friedlichen zehn hinweise gegeben, sondern mich einfach sofort angepöbelt.
Ich habe nicht zurückgepöbelt,sondern deine schlechte Sprache etwas satirisch karikiert.

Diese Majestätsbeleidigung, dir zu Widersprechen und dich im Ton zurechtzuweisen wurde mit sofortigem ignorieren bestraft!

Der Rest den Du dann in dem Beitrag noch zu meiner Blickrichtung schreibst ist schlicht Unfug. Das brauchen wir nicht diskutieren.
Methodisch bist Du ein Demagoge.
Für den, der damit nichts anfangenkann, kurz was zur methodischen Arbeitsweise des Demagogen.
Sie zeichnet sich aus, dass er ...


… Wahres übertrieben oder grob vereinfacht darstellt, die Sache, die er durchsetzen will, für die Sache aller Gutgesinnten ausgibt, und die Art und Weise, wie er sie durchsetzt oder durchzusetzen vorschlägt, als die einzig mögliche hinstellt.

Tut mir Leid, dass ich dir nicht auf den Leim gehe ….

fatalist
21.06.2013, 09:25
Die Pistole, die Carsten S. überbrachte, kostete laut Anklageschrift exakt 500 DM.
Deutschmarks ;)

Wir wissen ja, dass B&M dem Carsti die Pistole angeblich bezahlten. Sie gaben ihm Geld, wohl aus Überfällen stammend, kleine Scheine.
Aussage von Carsti vor Gericht.

Was steht dazu in der Anklageschrift?

S. 428 Anklageschrift: "Bei der Übergabe der Pistole Ceska Ende 1999 oder Anfang 2000 erhielt er (S.) auch einen Geldbetrag in Höhe von 500 DM von den Mitgliedern des NSU, die er für den Eintritt einer Notlage als Depothalter für die Drei verwahrte und im Zuge seines Ausstieges an Szene an W. übergab."

Schnullischeiss :cool:

Carsti brachte 2001/2002 EINE Pistole, die 500 DM gekostet hatte.
Keine scharfe Ceska mit Schalldämpfer, sondern eine Weltkriegswaffe oder sonst ein altes Teil.

Wie nannte der Verkäufer Andreas Schulz diese Wumme doch gleich?
Ceska?

Nö. Osteuropäische Dienstwaffe. Ein olles Teil für 500 Tacken. Vom Jürgen Länger besorgt.
Der Rest ist konstruiert, unter Druck konstruiert von der Anklagebehörde und dem BKA.

Jürgen Länger bestreitet nämlich "Ceska", ebenso wie Rico T. und Hans M.

BoB
21.06.2013, 09:25
Kaum zu stoppen ;)


Das McD war 2000 gegenüber der Redaktion der Freien Presse in Chemnitz in der Brückenstraße 15 - weit weg vom Bahnhof


Danke.

Ich korrigiere mich:
Das ehemalige Schocken-Kaufhaus ist um einiges (ca.500m) näher dran am Bahnhof als Tietz (und somit auch das neue Galeria, was in unmittelbarer Tietz-Nähe ist). Und der McD in der Brückenstr. 8 (http://nachbarschaft.immobilienscout24.de/adressen/sachsen,chemnitz,zentrum/essen/mcdonalds-restaurant,11859492.html) war mehr oder weniger gegenüber Schocken, und sah richtig übel aus :D
37290

Also, auch wenn es ein unwichtiges Detail ist: Bis ca. 2001 Kaufhaus Schocken ca. 500 Meter vom Bahnhof, schräg gegenüber die abgerockte McD-Bude. Wäre möglich gewesen...

fatalist
21.06.2013, 09:34
Also, auch wenn es ein unwichtiges Detail ist: Bis ca. 2001 Kaufhaus Schocken ca. 500 Meter vom Bahnhof, schräg gegenüber die abgerockte McD-Bude. Wäre möglich gewesen...
Ja, wäre alles möglich gewesen, aber sie waren ja in der Galeria Kaufhof, im Mc Doof dort, eröffnet nicht vor dem 18.10.2001.
4 Morde zu spät. Und die Pistole kostete 500 DM.
Die Pistole, die Carsti kaufte, 2001/2002, und die Holger Gerlach überbrachte.

Ein kleines Detail aus der Aussage vom 13.6.2013 vor Gericht:


So ganz nebenbei erzählt der Carsti, er sei nochmal in Chemnitz gewesen - bevor er 2001 aus der Szene ausstieg. Wieder keine Nachfrage ...


Das Anklagemärchen stimmt nicht. Das ist das Wesentliche.

Edit:


Carsten S. war nach eigenen Angaben noch im Laufe des Jahres 2000 - nach der Waffenlieferung - aus der rechten Szene ausgestiegen. Am Donnerstag wurde er nur kurz von den psychologischen Sachverständigen befragt. Dabei ging es vor allem um die Rolle der Hauptangeklagten Zschäpe innerhalb der mutmaßlichen Terrorgruppe. Hierzu konnte S. allerdings nicht viel sagen, da er sich nur an ein gemeinsames Treffen mit den Dreien erinnern kann. Insgesamt dauerte seine Vernehmung an acht Verhandlungstagen mehr als 26 Stunden.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-gericht-beendet-vernehmung-von-carsten-s.ebf77e3c-fcc6-43cb-be39-a21c0e9848f7.html

fatalist
21.06.2013, 10:09
NSU schon 2007 bekannt?

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/NSU-Prozess-Bei-Aussagen-von-Carsten-S-hoerten-Polizisten-aufmerksam-zu-607756550


München. Parallel zum NSU-Prozess im bayerischen Untersuchungsausschuss: Beamter will schon 2007 vom NSU gewusst haben

Als Hauptkommissar Konrad Pitz die vermeintliche Bombe platzen lässt, sind kaum Zuhörer im Saal. Die meisten Beobachter der Ermittlungen rund um das mutmaßliche Terror-Trio vom "Nationalsozialistischen Untergrund" (NSU) sitzen an diesem Dienstagvormittag nicht im Saal 2 des Bayerischen Landtages, sondern im Münchner Strafjustizzentrum, wo Carsten S., "einer "der fünf Angeklagten im NSU-Prozess, weitere Fragen der Nebenkläger beantwortet. Neuigkeiten sind kaum dabei.

"Die hat aber Pitz im Untersuchungsausschuss im Landtag zu verkünden.Der Beamte, der als Spurensicherer bei der Sonderkommission gearbeitet hat, die die neun Morde an Migranten aufklären sollte, berichtet, dass bereits in einer Besprechung Ende 2007 über eine Gruppe mit dem Namen NSU gesprochen wurde. Das wäre eine Sensation, immerhin hieß es bislang bei der Polizei, man habe im November 2011 zum ersten Mal von der Existenz des NSU erfahren - nachdem sich Böhnhardt und Mundlos erschossen hatten.

Doch Pitz geht noch weiter. Ein Kollege, Hauptkommissar Karl Richter, der an diesem Tag ebenfalls vor dem Untersuchungsausschuss aussagen soll, habe wenige Wochen nach der Sitzung gesagt, dem NSU-Hinweis werde man nicht weiter nachgehen. "Die Spur ist gestorben", soll Richter gesagt haben. Und dass, obwohl in der Besprechung sogar gesagt worden sei, wofür die Abkürzung NSU steht und dass es sich um eine "rechte Terror-Gruppierung" handelt.

Vorgetragen habe das jemand aus der "Leitungsebene" der Sonderkommission; diese Informationen kämen vom Verfassungsschutz - entweder dem in Thüringen oder dem in Sachsen, so genau wisse er das nicht mehr, sagt Pitz. Kann das sein? Der Untersuchungsausschuss hat zahlreiche Zeugen befragt, auch viele von der Polizei, nie hat jemand angedeutet, dass der NSU schon früher bekannt gewesen sein könnte. Und jetzt das.

Zwei gegensätzliche Aussagen

Auch Richter bestreitet, je vor 2011 den Begriff NSU gehört zu haben. Er habe damals "viel Herzblut" in die Ermittlungen gesteckt: "Wir wären für jeden Hinweis dankbar gewesen." Der Untersuchungsausschuss steht nun mit zwei gegensätzlichen Aussagen da. Immer wieder fragen die Abgeordneten nach.
Pitz verwickelt sich an einer Stelle "in Widersprüche, rudert zurück. Außerdem gab es Ärger mit Kollegen. Erst wurde Pitz aus der Sonderkommission abgezogen, dann ein Kontaktverbot zu den Kollegen verhängt, später wurde Pitz versetzt. [von München nach Rosenheim, fatalist]


Der Ausschuss-Vorsitzende Franz Schindler (SPD) will sich nicht festlegen. "Die Aussage von
Pitzist so frappierend, dass man ihr nachgehen muss", sagt er.
Bislang hatten wir die Nachnahmen nicht.

Was heisst das, "die Spur ist gestorben" :?

Nun, das heisst wohl "Man hat uns gestoppt, von ganz oben".
Das passiert für gewöhnlich, wenn V-Leute und Geheimdienste ins Spiel kommen.

Ich denke jetzt gerade an Harald Oechsner und seine Kommentare von den 2 Killern des Geheimdienstes, die bis 2008 registrierte Ceska 83 SD im Thüringer LfV, STASI-Altwaffe aus der Serie 55 Stück, und an die Aussage, dass die Kripo-Leute in Nürnberg die Sache 2008 aufgedeckt hätten, aber schweigen mussten...

Einer heisst Karl Richter, der will schweigen,
Der andere heisst Konrad Pitz, und der will aufdecken?

Dolohov
21.06.2013, 10:24
Karl Richter gibt's auch bei der NPD :haha:

fatalist
21.06.2013, 10:43
28. Sitzung, 18.06.2013 - Zeugeneinvernahmen: Staatsministerin Dr. Beate Merk, MdL; GenStA Dr. Christoph Strötz, GenStA München; OStA als HAL Hans Kornprobst, StA München I; LOStA Dr. Walter Kimmel, GenStA Nürnberg; KHK Pitz, KPI Rosenheim; KD Schalkhauser, PP Mittelfranken; KHK Richter, PP Mittelfranken http://www.bayern.landtag.de/de/482_9270.php

So viele hohe Tiere, und die beiden Kommissare beherrschen die Medienmeldungen?
Höchst verdächtig.


Die Theorie, die Polizeiprofiler Horn am 9. Mai 2006 dagegen vorlegte, kam der Wahrheit im Rückblick erschütternd nahe. In der Fallanalyse, die die taz auswerten konnte, wird vermutet: Der Täter ist deutsch, hat sich vor Beginn der Mordserie im Jahr 2000 in der rechten Szene bewegt, war damals zwischen 22 und 28 Jahre alt, hatte wohl einen Mittäter, lernte das Schießen in einem Schützenverein oder beim Militär und spielte womöglich am Computer Ego-Shooter. http://www.taz.de/!91926/

So war das wohl: 2006 der Profiler Horn, danach Anfragen an LKAs und LfVs, und dann kam der Hinweis auf den NSU.
Von Günter Stengel aus Stuttgart könnte der auch gekommen sein. Die 5 Namen. 2003. NSU und Mundlos...

Oder eben aus Thüringen oder Sachsen.

Die Spur wurde verfolgt, die Killer enttarnt, Stasi-Killer mit Stasi-Ceskas in Diensten von ??????
Durfte nicht herauskommen. "Die Spur ist tot".

Ab da spätestens liefen die Vorbereitungen für den 4.11.2011:
"Sag mal, Kollege, wir haben da doch noch diese WG in Zwickau..." :?

Elmo allein zu Hause
21.06.2013, 11:03
@fatalist

Ab wann ist mit einer Verurteilung diesen Personen zu rechnen?
Da man ja nicht drauf hoffen darf das etwas sinniges aus deren Mund kommen wird.

fatalist
21.06.2013, 11:07
@fatalist

Ab wann ist mit einer Verurteilung diesen Personen zu rechnen?
Da man ja nicht drauf hoffen darf das etwas sinniges aus deren Mund kommen wird.
Ab 2015, schätze ich. Wenn Manne Götzl durchhält. Wenn nicht, dann eben später...

17 Jahre sind zu schlagen, 4 Prozesse, siehe Schmücker-Mord: Tatwaffe 15 Jahre im Geheimdiensttresor versteckt usw.