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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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fatalist
26.07.2013, 06:28
Susann Eminger holte Zschäpe ab?


NAZI-BRAUT FLOH NACH BRANDSTIFTUNG IN ZWICKAU VOM TATORT
Fuhr eine junge Mutter Zschäpes Fluchtwagen? http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-zwickauer-versteck-abgefackelt-fuhr-junge-mutter-zschaepes-fluchtwagen-31533658.bild.html


München – Die Bundesanwaltschaft wirft Beate Zschäpe (38) vor, am 4. November 2011 das NSU-Versteck in der Zwickauer Frühlingsstraße in Brand gesteckt zu haben. Die Anwälte wollen herausfinden, wie Zschäpe vom Tatort floh – und ob ihr jemand dabei half!

Nachbarin Antje H. (40) sagte am 28. Prozesstag vor Gericht aus, dass sie kurz nach Ausbruch des Feuers eine bemerkenswerte Beobachtung gemacht habe: Sie will eine junge Frau mit Kind gesehen haben, die seelenruhig neben einem Wagen in der Nähe wartete. War diese junge Mutter Beate Zschäpes Fluchthelferin?


Was die ermittelnden Behörden bereits wissen, ist: Am Tattag um 15.29 Uhr rief Zschäpe nach mehreren vergeblichen Anrufversuchen ihren langjährigen Freund und Mitangeklagten André E. (33) an – nur Augenblicke nach der Detonation. E. wiederum sendete umgehend eine SMS an seine Frau Susann (31). Aber warum kontaktierte Zschäpe ausgerechnet André und Susann E.?


Beide waren alte Weggefährten des NSU, sie standen seit Jahren in engem Kontakt mit den Terroristen und sollen ihnen u. a. mit falschen Identitäten schon zuvor immer wieder beim Zurechtkommen im Untergrund geholfen haben. André E. wird deshalb im NSU-Prozess u. a. Beihilfe zum Mord, Beihilfe zur gefährlichen Körperverletzung und die Unterstützung einer terroristischen Vereinigung vorgeworfen.


Und: Familie E. lebte damals mit ihren zwei kleinen Söhnen ebenfalls in Zwickau, nur rund acht Kilometer von dem von ihnen abgesicherten Untergrund-Versteck in der Frühlingsstraße entfernt. Innerhalb weniger Minuten hätten André oder Susann mit einem Wagen vor Ort sein können.


Die Vermutung, dass es sich um Susann E. handelte, die Zschäpe zur Hilfe eilte, liegt nahe. Denn: Nach Ansicht der Ermittler bestand zwischen ihnen ein „besonderes Vertrauensverhältnis“.
André E., seine Frau und die beiden kleinen Söhne seien in der Wohnung des NSU in der Frühlingsstraße ein- und ausgegangen. Auch die Nachbarn bestätigten in den vorangegangen Prozesstagen, dass Zschäpe immer wieder Besuch von einem jungen Paar mit Kindern bekommen habe. Dann sind die Aussagen der Nachbarn falsch, die Zschäpe den Veilchenweg hinunter laufen sahen?

Die Fragen werden nicht weniger, sondern immer mehr.
Jetzt ist nicht einmal mehr sicher, dass Andre Eminger -wen auch immer- mit dem Auto auflas.
Oder sass der im Auto, und Frau Susann und Kind schauten dem Feuer zu?
Ihre Personalien wurden ja später festgestellt: "Gaffer" beim Spektakel.


Auch H.s Ehemann Uwe (41) will Zschäpe am Tag der Explosion vor dem Haus gesehen haben. Sie sei zügig über einige Trümmerteile gestiegen. In der Hand soll sie ein farbiges Handy gehalten haben und gerade dabei gewesen sein, eine Nummer zu wählen.Uwe H. folgte Zschäpe aus Sorge, konnte sie jedoch nicht mehr einholen.


Uwe H. wurden außerdem noch bislang unbekannte Aufnahmen einer Überwachungskamera aus einer Sparkasse in Chemnitz vorgelegt, in welcher Zschäpe wenige Tage nach ihrer Flucht aus Zwickau Geld abhob – H. identifizierte die Jacke zweifellos als jene, die Zschäpe auch am Tag des Brandes getragen haben soll. Wo ist der rote Mantel, den Zschäpe getragen haben soll?

fatalist
26.07.2013, 06:38
Langsam aber sicher bin ich geneigt zu glauben, dass Zschäpe von Nadin Resch abgeholt wurde, ihrer alten Freundin aus der Polenzstrasse.
Nadine Resch hat 2 Kinder, alleinerziehende Mutter.

Das würde auch erklären, warum Nadin R. so komische Aussagen vor Gericht machte. Sie kenne Zschäpe nicht und habe sie erst auf Fotos erkannt.

Es würde erklären, warum Antje H. eine Frau mit Kind neben Auto erwähnt, aber nicht eine Frau, die mit ihr über "jemand muss die Feuerwehr rufen" gesprochen hat.

Und es erklärt auch, warum Nadin R. Zschäpe entlastet, indem sie die "Meine Oma ist im Haus"-Geschichte einfügte.

Wäre Nadin R. eine Fremde, die eine Frau mit 2 Katzenkörben von einem gerade explodierten Haus kommen sieht, würde Jemand diese Katzenfrau wirklich darauf aufmerksam machen, "hinter ihnen brennt es" ???

Andre Eminger erhielt einen Anruf, und er fuhr später mit seiner Frau "gaffen".
Mit der Flucht Zschäpes hat Eminger rein gar nichts zu tun.

Das war die alte Freundin Nadine Resch aus der Polenzstrasse...

:?

WENN Nadin R. gleich Nadin Resch ist, dann wäre das ein Beweis für diese These.
Diese Pressefritzen schreiben ja ab und zu die Namen aus... muss man nur finden ;)


05.07.2013 - Sie klingelte bei Nadine Resch und ihrer Nachbarin Heike Kuhn
Wir brauchen den Namen der Zeugin vom 24.7.2013 vor Gericht.

fatalist
26.07.2013, 07:48
FR http://www.fr-online.de/neonazi-terror/beate-zschaepe-ein-ganz-normales-leben-in-zwickau,1477338,11597882.html


Das weiß Nadine Resch besser. Die 31-jährige Alleinerziehende wohnt im zweiten Stock über Zschäpes alter Wohnung. Als Lisa Dienelt habe sie die Nachbarin gekannt. „Wir haben uns gut verstanden, oft miteinander gequatscht“, sagt sie. Natürlich habe „die Lisa“ mit zwei Männern da unten gewohnt, mit dem einen sei sie zusammen gewesen, der andere war ein Freund der beiden. „Aber die Männer hat man nicht oft gesehen, und wenn, waren sie eher wortkarg“, erinnert sie sich. Die Lisa sei ganz anders gewesen. Kam auch mal hoch, spielte mit den Kindern. „Die hatte ein Händchen für Kinder, das sah man.“

Selbst nachdem sie weggezogen war im April 2008, in die Frühlingsstraße, sei der Kontakt nicht abgerissen. „Ab und zu kam sie vorbei, mit dem Fahrrad, und brachte dann immer eine große Flasche Wein mit“, erzählt Nadine Resch. „Wir setzten uns dann auf die Wiese hinterm Haus.“ Andere Nachbarn seien auch dabei gewesen. „Irgendwie haben alle die Lisa gemocht, die hatte so was Unbeschwertes und Lustiges.“ Worüber haben sie geredet? „Männer natürlich, aber auch Mode und eben das ganze Leben.“ Auch Politik? „Nee, das ist nicht unser Ding hier“, sagt sie. Jetzt, wo sie darüber nachdenke, fiele ihr auf, dass Zschäpe nie von sich erzählt habe, aus ihrer Vergangenheit und wo sie herkommt. „Ich hätte nie gedacht, dass die aus Jena kommt. Ich habe eine Tante in Thüringen. Die Lisa hörte sich ganz anders an.“



Nadine Resch wohnt mit ihren Kindern im zweiten Stock. Die junge Frau hat mit "der Lisa" schon mal gequatscht. Hat Zschäpe mit den beiden "eher wortkargen" Männern beim Grillen hinter dem Haus getroffen. "Es war nur eine kurze Nachbarschaft", wiegelt die alleinerziehende Mutter Fragen ab. "Wir sind damals hier eingezogen und die waren fast schon am Ausziehen."
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Untergetaucht-in-der-Heimat;art4306,1341273

Und diese Nadin(e) Resch kam "zufällig" mit dem Auto vorbei, am 4.11.2011 in der Frühlingsstrasse, Antje H. sah sie mit Kind in der Nähe neben einem Auto stehen?

BILD meint: Zschäpes Fluchthelferin?

Iwo, das ist alles Zufall :crazy:

fatalist
26.07.2013, 08:26
Die Frau Schmitt hat zwar gelesen, aber das Wesentliche nicht verstanden:


Zschäpes Tierliebe und ein kaltblütiger Mord – das Medienlog vom Freitag, 26. Juli 2013

VON Mirjam Schmitt 26. JULI 2013 UM 08:23 UHR

Über den 28. Verhandlungstag berichten im Vergleich zu den jüngst vergangenen Tagen nur wenige Medien. Um die Aussagen der drei Zeugen, die Beate Zschäpe mit ihren Katzen nach der Explosion auf der Straße gesehen haben, geht es unter anderem auf Spiegel Online (“Sie wirkte nicht sonderlich panisch.”)


“Die Katzen waren ihr wichtiger als die alte Nachbarin”, titelt die Stuttgarter Zeitung. Neben den Berichten der Zeugen geht es in dem Artikel um die Telefongespräche, die Zschäpe mutmaßlich an diesem Tag führte – und um viele Zahlen: “Die letzten 176 Sekunden eines Handys – es gibt Fahnder, die würden einen zünftigen Abend samt rustikalem Essen schmeißen, wenn sie wüssten, was in diesen fast drei Minuten gesprochen wurde”, schreibt Franz Feyder. Denn zwischen 15.19 Uhr und 15.34 Uhr rief die mutmaßliche Rechtsterroristin vier Mal den Mann an, der im Prozess etwa zwei Meter rechts von ihr auf der Anklagebank sitzt: André E.


Zschäpes Liebe zu den Tieren sei ein wichtiges Detail, schreibt auch Tom Sundermann auf ZEIT ONLINE und erwähnt zudem das zweite Thema des Verhandlungstages: Den Mord an Abdurrahim Özüdoğru. Die Analyse der Sachverständigen zum Mord offenbart für Sundermann “ein hohes Maß an Kaltblütigkeit.”

Der Meinung ist auch Autor Kai Mudra, in der Thüringer-Allgemeinen spricht er von einer Hinrichtung: “Schwerverletztes Opfer wurde regelrecht hingerichtet”. Die sachlichen Ausführungen der Gutachter könnten die Kaltschnäuzigkeit der Tat nicht überdecken.

In der Süddeutschen Zeitung konzentriert sich Autorin Anna Fischhaber auf den Angeklagte André E. und beschreibt, wie gut er in der rechten Szene integriert ist: E. habe beim Prozess etwa Besuch aus der rechten Szene bekommen, außerdem habe er in einem Münchner Neonazi-Treff mit bayerischen Neonazis gefeiert.
Auch die türkische Zeitung Zaman greift das auf. Sowohl SZ als auch Zamanbeziehen sich dabei auf den antifaschistischen Verein a.i.d.a. Zaman-Autor Bayram Aydın fasst den Prozesstag in Berichtsform zusammen.
Eine weitere Neuigkeit zum Prozess: Das Gericht hat zusätzliche 113 Verhandlungstage angesetzt, womit der Prozess voraussichtlich bis zum 18. Dezember 2014 dauert. Hier die Meldung dazu vom MDR.

Nach wie vor keine Berichte in den englischsprachigen Onlinemedien.

Das nächste Medienlog erscheint am Montag, den 29. Juli http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/07/26/brand-zwickau/

Man möchte ihr zurufen: Wie kam das Handy von Zschäpe in die Brandruine :?
Aber das wäre zwecklos, käme gar nicht zwischen den Ohren an...

fatalist
26.07.2013, 08:53
Die Anrufe auf Zschäpes Handy

http://www.berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/nsu-terror-terror-braut-zschaepe--mysterioese-spur-ins-ministerium,7169228,16131724.html


Jahrelang hatten die Fahnder angeblich keine Ahnung, wo sich das Terror-Trio um Beate Zschäpe aufhielt. Wirklich nicht? Nach KURIER-Informationen wurde Zschäpe kurz nach der Explosion in Zwickau angerufen – von einem Handy, das im sächsischen Innenministerium gemeldet ist.

Am 4. November 2011 ist der Terror des NSU vorbei. Mundlos und Böhnhardt sterben im Wohnmobil, Zschäpe ist von da an vier Tage auf der Flucht.

Etwas mehr als Stunde, nachdem sie ihre Wohnung in der Frühlingsstraße 26 in die Luft jagte, versuchte jemand Zschäpe anzurufen. Das Pikante: Die anrufende Nummer ist im Sächsischen Staatsministerium des Inneren registriert. Wer aus der Behörde in Dresden wollte Zschäpe sprechen – und vor allem warum? Kannte gar jemand die richtige Identität der Rechtsextremen, die im Alltag unter „Susann Eminger“ oder „Lisa beziehungsweise Susann Dienelt“ auftrat?

Kerstin Köditz (Die Linke), Mitglied des sächsischen Landtages, will am Dienstag im Innenausschuss Klarheit über die mysteriöse Spur. „Dass der Chemnitzer Neonazi Jan W. laut abgehörten Telefonaten mehrfach ein auf einem im Innenministerium angemeldeten Handy angerufen hat, von dem aus ihm Waffen zugesagt wurden, musste ich aus dem thüringischen Schäfer-Bericht erfahren. Informationen aus Sachsen dazu hatte es nicht gegeben. Aufklärung der Öffentlichkeit sieht anders aus.“

Stolpern die Behörden in einen Skandal? Der KURIER rief am Montag die Handynummer an, die Beate Zschäpe am 4. November sprechen wollte. Und erntete eisiges Schweigen auf der anderen Gesprächsseite.

@nachdenkerin: Was meint die Köditz :? Hat der Werner ein Handy des Innenministeriums angerufen, oder hat der Werner ein solches Innenministeriumshandy benutzt?

Was sagt denn der Schäfer dazu genau???

Werner hat doch Piato angerufen, und Carsten Szczepanski hat geantwortet, "Wo ist die Bumm?".
Meinen die das? Laut ANTIFA hat Piato ja seine Initialen "hintendran gehängt", also gesimst:

"Wo ist die Bumm? CS"

Und das Handy sei gar nicht mehr in Piatos Besitz gewesen seinerzeit, es habe jemand ganz Anderes damit Kontakt zum Trio gehalten...


Was wissen wir über die Anrufe aus den Akten?

Es gab 25 Anrufe ab 15:35 von Nummern der Polizei Chemnitz bis zum nächsten Morgen, und es gab 4 Anrufe aus dem Sächsischen Innenministerium, von einer offiziell nicht-existenten Nummer.
Das sei der Kriminaldauerdienst gewesen.

Nur dass der nie im Innenministerium Dresden untergebracht war... :fizeig:

Nereus
26.07.2013, 09:36
...."Eine Frau rannte aus dem explodierten Haus, keiner weiss um wen es sich handelte." Freie Presse, 4.11.2011 http://opeljunkies.car4um.de/f4t2405-explosion-in-zwickauer-haus.html
.......
Zu den Nachbarn, 31.12.2011 Süddeutsche:
hat dort den richtigen Namen.

http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-details-ueber-die-zwickauer-terrorzelle-badetag-in-der-fruehlingsstrasse-1.1247504

Die anderen Nachbarn muss man zusammenpuzzeln, die Namen wurden geändert:

Das sind also 3 Frauen, aber kein Schornsteinfeger Uwe Herfurth.

"Eine andere Nachbarin" ist Antje Herfurth, die gerade ihre Tochter aus dem Hort abgeholt hat.
Herfurth wird gestern als "junge Mutter" beschrieben.

Antje H. und Schornsteinfeger Uwe H. kamen vor der Explosion mit ihren Autos nach Hause, Frühlingsstrasse 24, das Nachbarhaus, und beide sahen Beate Zschäpe mit den Katzenkörben "über die Trümmer steigen", also NACH der Explosion. Beide kannten Zschäpe nicht wirklich, nur "vom Sehen".

Zschäpe muss also mit den Katzen hinten an der Haustürseite im Hof gewesen sein, als die Bude hochging, und kam dann um das Haus herum zur Strasse, über die Trümmer steigend, ging in Richtung Nachbarhaus Nr. 24 von Uwe H. und Antje H.

Ich hab immer noch das Problem, dass Nr. 24 nicht Nr. 22 ist, denn die Katzen wurden ja bei Joseph Hergert abgestellt, dessen Tochter gerade daheim war. Hergert wurde als 57 Jahre alt geschildert, Uwe H. als junger Familienvater ist wohl deutlich jünger. Und wohnt Nr. 24, nicht Nr. 22.

In den Aussagen von Uwe H. und Antje H. kommt aber Nadin R. nicht vor, und das kann nicht sein.


Nadin R. kennt Zschäpe überhaupt nicht, kommt mit dem Auto NACH der Explosion angefahren, stoppt bei Haus Nr. 26 (wegen dem Rauch), steigt aus und unterhält sich mit einer Nachbarin, Stichwort "Feuerwehr", als "Zschäpe" ankommt, mit den Katzen, die abstellt bei Antje H. (und Nadin R.) und "wegen ihrer Oma" zum Haus Nr. 26 zurückläuft (und klingelt???)

Jetzt wissen wir immer noch nicht, wo der Zeuge Uwe Herfurth herkommt, der ja in allen Presse-Berichten fehlt, und Gisela und Ingrid sind auch nicht enttarnt...

Vermutlicher Ereignisablauf
Zschäpe wollte mit den Katzenkörben durch die Frühlingsstraße. Trift dort vor Nr. 24 und 22 Zeugen, übergibt ihnen die Körbe, rennt zurück um die „Oma zu warnen“ und ruft dabei die Feuerwehr über ein Handy verwirrt an. (nennt nur Frühlingsstraße).
Nur eine Zeugin ist „Bumszeugin“ als Zschäpe mit den Katzenkörben ankommt und es hinter ihr knallt und raucht. „Ach du Scheiße. Nimm mal die Katzen kurz“. Zschäpe rennt zurück , die Treppen in der anderen Haushäfte hoch und trommelt an die Tür der "Oma" (gebrechliche alte Frau im OG), die wird wach und schlürft langsam zur Tür. Zschäpe ist schon wieder unten, klettert über die Trümmer der Gasexplosion, wo sie dann vom Schonsteinfeger und anderen Zeugen gesehen wird, die durch Brandentwicklung und den Rauch in Richtung des Ereignisses sehen. Der Schornsteinfeger muß erst nach dem Knall angekommen sein. Die Zeugenaussagen vermischen sich durch die späteren Unterhaltungen und Deutungen des Ereignisses mit anderen Nachbarn. Den fragenden Zeugen im Veilchenweg ruft sie zu, daß sie schon die Feuerwehr angerufen habe, die gleich kommen muß.

Da sie zufällig nicht bei der Explosion im Haus war und getötet wurde, will man ihr (der "Nazibraut") nun eine Brandstiftung mit Tötungsversuch durch unterlassene Hilfeleistung nachweisen. Zu diesem Zweck durfte sie keine Feuerwehr angerufen und auch nicht die „Oma“ rausgeklingelt haben. So kam ihr Handy nach ihrer Selbsstellung vermutlich wieder zurück in den Brandschutt und ein Anruf von diesem Handy bei der Feuerwehr wurde „irrtümlich“ auch nicht registriert.

Das ist offenbar genauso eine Manipulation, wie mit dem "dritten Handwerker", der "zufällig an diesem Tag fehlte", um nicht im 2. OG in seiner Pause getötet werden zu können. Die beiden anderen waren bekanntlich z.Z. des Ereignissen beim Bäcker mit ihrem Fahrzeug (wo sie sich auch mit einem "Gasexperten" treffen wollten), dann lief einer aber noch schnell zurück, um das andere Fahrzeug aus der "vorausgeahnten" Gefahrenzone zu holen.

In der Frühlingsstraße standen Doppelhäuser, die auch so gezählt wurden.
Eine Straßenseite zählte gerade Hausnummer, die gegenüberliegende Seite ungerade Nummern. Der Bäcker hatte eine ungerade Nummer.


..........................26a: Oma, junge Frau.......26: Trio..........Veilchenweg ...... 24......... 22
............................▼................... .............▼.........................▼...... ......▼...........▼
http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00330/zwickau_33088318.jpg
...........▲................................▲. .
...........27 Frau Monika Martin..... 25.....
Aufnahme des Brandhauses von hier


http://img.webme.com/pic/f/ff-zwickau-mitte/fruhlingstr3.jpg
.............................................von hier kam Zschäpe und stieg über Schutt.....▲

fatalist
26.07.2013, 09:45
Die Freundinnen von Beate Zschäpe in der Polenzstrasse 2 in Zwickau hiessen
Nadine Resch und Heike Kuhn. Wohnten im OG über dem Trio.

Die findet man aber dort nicht. Die gibt es in ganz Zwickau nicht...
http://www.stayfriends.de/Personen/Lichtentanne/Nadine-Resch-P-BWIYM-P

fatalist
26.07.2013, 09:56
Vermutlicher Ereignisablauf
Zschäpe wollte mit den Katzenkörben durch die Frühlingsstraße. Trift dort vor Nr. 24 und 22 Zeugen, übergibt ihnen die Körbe, rennt zurück um die „Oma zu warnen“ und ruft dabei die Feuerwehr über ein Handy verwirrt an. (nennt nur Frühlingsstraße).
Nur eine Zeugin ist „Bumszeugin“ als Zschäpe mit den Katzenkörben ankommt und es hinter ihr knallt und raucht. „Ach du Scheiße. Nimm mal die Katzen kurz“. Zschäpe rennt zurück , die Treppen in der anderen Haushäfte hoch und trommelt an die Tür der "Oma" (gebrechliche alte Frau imk OG), die wird wach und schlürft langsam zur Tür. Zschäpe ist schon wieder unten, klettert über die Trümmer der Gasexplosion, wo sie dann vom Schonsteinfeger und anderen Zeugen gesehen wird, die durch Brandentwicklung und den Rauch in Richtung des Ereignisses sehen. Der Schornsteinfeger muß erst nach dem Knall angekommen sein. Die Zeugenaussagen vermischen sich durch die späteren Unterhaltungen und Deutungen des Ereignisses mit anderen Nachbarn. Den fragenden Zeugen im Veilchenweg ruft sie zu, daß sie schon die Feuerwehr angerufen habe, die gleich kommen muß.
Ja, das ist doch eine prima Erklärung, Danke!

Ich hab was zu meckern: Zschäpe kann die Katzen nur 1 Mal abgeben, und Antje Herfurth und Nadin Resch widersprechen sich.
Nadin Resch sagte aus, sie habe sich mit einer Nachbarin zwecks Feuerwehr anrufen unterhalten, als die Frau mit den Katzen kam,
und Antje Herfurth sagte aus, "da stand eine Frau mit Kind neben einem Auto und warteten". Zschäpe gab die Katzen bei Antje Herfurth ab, aber angeblich doch bei Joseph Hergert und dessen Tochter (Pressebericht 2011)

Oder ist Hergert der geänderte Name von Herfurth?


08.11.2011 - Oben hat die Frau, die in Zwickau unter dem Namen Susann lebte, seit Anfang ... Zwei Häuser weiter wohnt Joseph Hergert mit seiner Familie. Joseph "Sepp" Hergert ist ein Fussballtrainer :)

http://www.spvgg-reinsdorf-vielau.de/news/12/neuer-trainer-2-zug%C3%A4nge-und-1-abgang.html

fatalist
26.07.2013, 10:06
Da sie zufällig nicht bei der Explosion im Haus war und getötet wurde, will man ihr (der "Nazibraut") nun eine Brandstiftung mit Tötungsversuch durch unterlassene Hilfeleistung nachweisen. Zu diesem Zweck durfte sie keine Feuerwehr angerufen und auch nicht die „Oma“ rausgeklingelt haben. So kam ihr Handy nach ihrer Selbsstellung vermutlich wieder zurück in den Brandschutt und ein Anruf von diesem Handy bei der Feuerwehr wurde „irrtümlich“ auch nicht registriert. Ja, das könnte sein. War aber saudumm. Es ist ein astreiner Regiefehler, denn das Handy wurde 30 Mal angerufen nach der Explosion, und mit diesem Handy soll Zschäpe mit Andre Eminger telefoniert haben NACH der Explosion.


Zschäpe hat um 15:19 erstmals Andre Eminger angerufen. Insgesamt vier Anrufe bis 15:34 h, insgesamt 2'57". Zschäpe soll die Frühlingsstraße über Veilchenweg und Fliederweg Richtung Innenstadt gegen 15:10 h verlassen haben. Das Handy aber wurde im Brandschutt der Frühlingsstraße gefunden.

Zschäpe wird ja wohl kaum zurückgegangen sein, um das Handy dort hinzuschmeissen in die Brandruine oder in den Schutt.

Wer war nachweislich später dort in der Frühlingsstrasse?
Andre und Susann Eminger.

Ich komme immer wieder auf Susann Eminger zurück. DIE war die Frau dort am 4.11.2011.
:?

fatalist
26.07.2013, 10:13
Denk an die gelöschten Handys durch das BKA bei der Bundespolizei, um einen Informanten zu schützen.
Wessen Handys waren das?
Emingers und Wohllebens.

Nun, wer war in der Frühlingsstrasse am 4.11.2011, rannte nach Katzenabgabe weg und war später wieder dort?
Warf am nächsten Tag oder des Nachts das Handy dort in den Schutt?

Das war nicht Zschäpes Handy, das war das Handy der Informantin.
Das war Susann Emingers Handy.

nachdenkerin
26.07.2013, 10:17
Das funktioniert nicht, dann müssten alle Nachbarn in der Polenzstrasse in Zwickau gelogen haben.
No way.

Das betrifft nur Beate Zschäpe

Ich fand gestern im Internet einen äußerst interessanten Bericht des Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz. Wahrscheinlich kennt ihr das Dokument schon.


38084


http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/13/erkenntnisse-lfv-thuringen-30-11-2011/

Demnach würde sich die Geschichte für mich so darstellen:

"Hinweis vom 20.02.1998"


Es sei bekannt gewesen, dass die BÖHNISCH in Berlin-Adlershof, Waldstraße 21, einen Wohnmobil-Verleih (ca. fünf Wohnmobile) betreibe. Da sich KAPKE zu dieser Zeit nicht mehr für Adressen im Ausland interessiert habe, sei davon auszugehen, dass den drei Flüchtigen möglicherweise ein Wohnmobil zur Verfügung gestellt werden sollte oder wurde.

Halte ich für realistisch. Es gibt auch ein Foto in einem Campingwagen, wo sie alle drei an einem Tisch sitzen und noch sehr jung aussehen.

"Hinweis vom 12.08.1998"


...Mittlerweile hätten sie jedoch eine neue Person ausfindig gemacht, die für die Herstellung der Pässe aber 1.800,- DM fordere.

Der Pass mit "Max" wurde am 07.09.1998 ausgestellt. Die Abbildung des Ausweispapiers in den Fernsehsendern halte ich für echt, keine Fotomontage. Da sich die beiden Uwes ab 2001/2002 im Ausland befanden, gab es auch keine Verlängerung, deshalb nicht entwertet.

"Vermerk vom 09.09.1998"


....Es gebe auch Gerüchte in der Szene, wonach ZSCHÄPE einen neuen Freund habe.

"Hinweis vom 09.09.1998"


ZSCHÄPE sei zuletzt mit dem Chemnitzer B&H-Mitglied Thomas STARKE liiert gewesen.

"Meldung an TLfV und LfV SN vom 11.09.1998, Verfasser LfV Brandenburg"


....noch vor der beabsichtigten Flucht nach Südafrika soll das Trio einen weiteren (Anm.: im Original unterstrichen) Überfall planen...

Bemerkenswert, wo doch der erste Überfall zuerst drei Monate später, im Dezember 1998 stattgefunden haben soll.

"Erkenntnismitteilung (Adressat/-en nicht nachvollziehbar) vom 17.09.1998, Verfasser LfV Brandenburg"


Die Gesuchten sollen sich in Sachsen in der Nähe von Chemnitz aufhalten.

Bemerkenswert, wo doch die Medien berichten, dass sie angeblich genau in Chemnitz wohnten und sogar noch Häuserblocks gezeigt werden.

"Hinweis vom 27.01.1999"


In einem Gespräch soll WOHLLEBEN den Hinweisgeber beauftragt haben, Kontakt zu Rechtsanwalt DR. EISENECKER herzustellen, um mit diesem eine Vertretungsvollmacht für die flüchtige ZSCHÄPE zu besprechen.

"Hinweis vom 28.01.1999"



Nach einem telefonischen Kontakt des Hinweisgebers mit Dr. EISENECKER zeigte sich dieser interessiert an einem Anschlussverfahren für ZSCHÄPE.

Nur schade, dass dieser Rechtsanwalt, der dann Zschäpe vertreten haben soll, vier Jahre später, im Jahr 2003, verstarb.

"Ermittlungsbericht vom 04.03.1999, Verfasser: TLfV"


...Stefan Apel .............ist der Cousin der Beate ZSCHÄPE.....APEL hatte zudem INPOL-Einträge u. a. wegen Landfriedensbruch, Körperverletzung und Verstößen nach §86a StGB.

Bemerkenswert, wo er doch im ARD-Fernsehen über Beate ZSCHÄPE "herzieht".


Nach damaligen Erkenntnissen der KPI Jena wurde APEL am 05.09.1998 am deutsch-tschechischen Grenzübergang Selb-Asch als Insasse eines PkW, J-CD 451 (damaliger Halter: Heiko JÜNEMANN, geb. 20.11.1971 in Leinefeld) einer grenzpolizeilichen Kontrolle unterzogen. Man gab auf Nachfragen an, "auf einer Nachttour durch Tschechien zu sein."


Zeitung "DIE WELT" Gerichtsprozess am 04. Juni 2013:

17:10 Uhr: S. erzählt von erster Inhaftierung. Langsam geht er auf den Kern der Sache zu. Carsten S. erzählt, wie er 1999 das erste mal inhaftiert wurde. Damals sei er schon auf dem Sprung nach Tschechien gewesen; aber weil er rechtsextremes Material und Plakate zu Hause hatte, habe ihn eine Richterin ein paar Tage in Haft genommen.


Schäfergutachten, S. 111:

Fahndungsmeldungen: Eintrag 54: 08.05.00, Fernsehen, Evtl. 3 Besch. in Gaststätte "Zur Hexe" in Adovov/Tschechien gesehen, Zeuge wirkte unsicher, kein Wiedererkennen bei Vorlage von Lichtbildern

Was hat das mit Tschechien auf sich? Warum waren Apel, Schultze und evtl. das Trio mit Tschechien tangiert?

"Vermerk vom 06.05.1999"



Zum möglichen Wohnort des BÖHNHARDT äußerte der Zeuge, er vermute, dass BÖHNHARDT in Saalfeld oder Rudolstadt wohnhaft sei.

Bemerkenswert, wo doch gem. den Medien das Trio in Chemnitz wohnhaft sein sollte.

"Hinweis vom 10.05.1999"


SCHULTZE habe beiläufig erwähnt, "Anfang März '99" in die (ehemalige) Wohnung der ZSCHÄPE "eingestiegen" zu sein und "Torte" [Sven KLETTE] dabei "Schmiere gestanden" habe. SCHULTZE habe aus der Wohnung noch Sachen holen wollen, sei aber bei dem Vorhaben gestört worden.

Bemerkenswert, dass Schultze in Zschäpes Wohnung einbricht.

"Vermerk vom 06.09.1999, Verfasser: TLfV"


Ausweislich des Dokumentes sei im TLfV amtlich bekannt geworden, dass sich BÖHNHARDT "des Öfteren "zu Hause" aufhalte/aufgehalten habe".

Bemerkenswert, dass der angebliche Schwerverbrecher sich so ganz einfach zu Hause aufhalten konnte.

Hinweis vom 29.09.1999


Am 21.09.1999 soll SCHULTZE den Hinweisgeber gefragt haben, was dieser zu Manfred RÖDER sagen könne. Der Grund der Frage sei gewesen, dass die "Drei" wissen wollten, ob man Manfred RÖDER bezüglich möglicher Auslandsverbindungen kontaktieren könne.

Bemerkenswert, dass Schultze so eine Frage gestellt haben soll.

"Observationsbericht vom 09.05.2000, Verfasser TLfV"


Zielperson: Mandy STRUCK, Observationszeitraum: 06.05. bis 08.05.2000
Bei der Observation in Chemnitz wurden zwei Kontaktpersonen der STRUCK festgestellt, die im Zuge der Observation, ebenso wie STRUCK, fotografisch abgelichtet wurden. Die beiden männlichen Personen wiesen Ähnlichkeiten mit den gesuchten BÖHNHARDT und MUNDLOS auf. Anhand von Vergleichsbildern des LKA Sachsen konnte eine der Kontaktpersonen zweifelsfrei als Kay SEIDEL identifiziert werden.

Bemerkenswert, sonst handelte es sich immer um eine Person.


In der Szene seien damals nur zwei Kontakte nach Südafrika bekannt, welche von WOHLLEBEN und KAPKE immer wieder als geeignete Unterschlupforte für die Flüchtigen bezeichnet worden:
1. Farm Dr. NORDBRUCH und
2. Residenz der burischen Enklave Balmoral.

Merkwürdig, dass das Schäfer-Gutachten nur die erste Adresse mit Dr. Nordbruch erwähnt.

"Hinweis vom 10.04.2001"


Auf Grund dieser "Sachen" hätten sich mittlerweile auch neue Unterbringungsmöglichkeiten in Südafrika ergeben, womit BÖHNHARDT und MUNDLOS einverstanden seien und von diesen als Daueraufenthaltsort angestrebt werden. Da "Beate" ZSCHÄPE nicht mit ins Ausland wolle und hier nichts zu erwarten habe, werde sie sich nach der Abreise der "Zwei" ins Ausland den Behörden stellen.

Dementsprechend wären nur Böhnhardt und Mundlos ins Ausland geflüchtet. Beate Zschäpe blieb in Deutschland. Wahrscheinlich lebte sie in der Polenzstraße mit einem Mann zusammen, Starke oder evtl. einem anderen Agenten. Dort kam dann auch noch ein zweiter Mann öfters zu Besuch, vielleicht ein Bruder oder der Mieter:

http://www.politische-bildung-brandenburg.de/node/8015


Sein Anwalt führt aus, dass Dienelt, wenn ihn seine Tour nach Zwickau führte, gelegentlich in der Wohnung übernachtet habe.

2007/2008 mussten dann Böhnhardt und Mundlos wieder zurück nach Deutschland kommen und von den "Initiatoren der Show" wurde die gemeinsame Wohnung in der Frühlingsstrasse organisiert.

nachdenkerin
26.07.2013, 10:26
Matthias Dienelt

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6439904&viewfull=1#post6439904

Als Strohmann soll er zweimal, 2001 in der Polenzstraße....



Darauf kannst Du Dich auch nicht verlassen. Gem. Spiegel soll er zuvor selbst in der Wohnung Polenzstr. gewohnt haben.


Die Wohnung, die Matthias D. dann betrat, kannte er gut. Jahrelang hatte er nach Informationen von Spiegel online selbst dort gewohnt.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/neonazi-terrorzelle-kumpel-aus-dem-erzgebirge-a-798004.html

fatalist
26.07.2013, 10:31
Sie zündete das Wohnmobil an, in dem ihre toten Freunde lagen, brachte ihre Katzen in Sicherheit und sprengte dann ihr Haus in die Luft: Beate Z., offenbar Mitglied der militanten Neonazi-Szene, soll 2007 auch am Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter beteiligt gewesen sein. In ihrem Wohnhaus fanden Ermittler offenbar die Tatwaffe. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/heilbronner-polizistenmord-das-perfekte-versteck-a-796675.html

9.11.2011 Spiegel. Suchte gerade nach Hergert... liest sich wie ne Satire.


Auch Arnfried Martin hält Beate Z. für eine kaltblütige Täterin. Seine 89-jährige Tante, die in der anderen Hälfte des Doppelhauses wohnt, konnte von Verwandten gerettet werden. Beate Z. habe deren Tod in Kauf genommen. "Da hätte ja auch eine Schulklasse oder ein Kindergarten vorbeimarschieren können", sagt Joseph Hergert, ein direkter Nachbar, "an all diese Leute hat sie nicht gedacht". Falscher Name, muss Herfurth heissen. Schornsteinfegermeister Uwe Herfurth, der selber einen unsanierten Kamin hat, während sein Nachbar in der Nr. 22 das Feinste von Feinen aufm Dach hat...

Nereus
26.07.2013, 10:56
Denk an die gelöschten Handys durch das BKA bei der Bundespolizei, um einen Informanten zu schützen.
Wessen Handys waren das?
Emingers und Wohllebens.

Nun, wer war in der Frühlingsstrasse am 4.11.2011, rannte nach Katzenabgabe weg und war später wieder dort?
Warf am nächsten Tag oder des Nachts das Handy dort in den Schutt?

Das war nicht Zschäpes Handy, das war das Handy der Informantin.
Das war Susann Emingers Handy.

Also ich bitte Dich!
Wann stellte Zschäpe sich selber, nichts ahnend, was mit ihr geschehen wird? Am 8.11.11, Taschen ausleeren und alles "zur Habe" abgeben was man so bei sich hat. Erst am 9. oder 10.11.11 kam die Futural-Ceska plötzlich in den BKA-Schutthaufen und das zugehörige "Bekennervideo" tauchte überraschend auf.
Genau so kam auch das Handy aus "ihrer Habe" wieder in den Schutt.
Die letzte Überlebende konnte daher nicht mehr in Freiheit irgendwo widersprechen, etwas veröffentlichen und die "getürkte" Story auffliegen lassen. Was wäre, wenn sie sich ins Ausland abgesetzt hätte und mit ihrer Verhaftung nicht so früh zu rechnen gewesen wäre? Dann hätte man am 11.11.11 noch keine Story präsentieren können. Wer hat ihr also den zweifelhaften Rat gegeben, sich sofort zu stellen?

Übrigens: "Tom Turner" von B&H auf der Garagenliste war Spitzel für "Nazi-Jäger" Meltzer, dem "LKA-Fatzke", wie Kollegen von dem dienstgeilen "Kripomann Wichtig" sprachen. Die Liste taucht auch nicht im Schäfergutachten über die Garagenfunde auf.

fatalist
26.07.2013, 11:00
Das betrifft nur Beate Zschäpe
Nein, tut es nicht.
Du hast da echt fleissig Belege zusammen getragen, :appl: dass B&M im Ausland hätten sein können, oder dass es dazu in der Szene Überlegungen gab. Aber es gibt ja kein Indiz, dass sie wirklich im Ausland waren.

Wenn Du davon ausgehst, dass B&M im Ausland waren, dann müssen alle Nachbarn einschl. der afghanischen Familie in der Polenzstrasse gelogen haben.

Ich schrieb heute, dass die Nachbarn Heike Kuhn und Nadin Resch in der Polenzstrasse gar nicht zu finden sind, aber in den Presseberichten als Bewohner des OG (überm Trio) genannt werden.

Nadin Resch war vorgestern vor Gericht. Sie fuhr "zufällig" durch die Frühlingsstrasse, und Zschäpe kannte sie gar nicht, so sagte sie aus. Und dass Zschäpe zurücklief, um ihre Oma zu retten.

Das ist doch komisch, oder nicht?
Beste Freundin, wohnt jahrelang über ihr, und kennt sie nicht, die sie da am explodierten Haus antrifft?
Schade dass wir von der Nadin kein Foto haben.

fatalist
26.07.2013, 11:08
Also ich bitte Dich!
Wann stellte Zschäpe sich selber, nichts ahnend, was mit ihr geschehen wird? Am 8.11.11, Taschen ausleeren und alles "zur Habe" abgeben was man so bei sich hat. Erst am 9. oder 10.11.11 kam die Futural-Ceska plötzlich in den BKA-Schutthaufen und das zugehörige "Bekennervideo" tauchte überraschend auf.
Genau so kam auch das Handy aus "ihrer Habe" wieder in den Schutt.
Das glaubst Du doch selber nicht, dass die "Geschichten-Inszenierer" ausgerechnet Zschäpes Handy in den Schutt schmeissen?
War Zschäpe nochmals daheim, neue Paulchen Panther-Videos holen?

Die hätten das Handy eher in einen Mülleimer in Heilbronn Theresienwiese geschmissen als in das Haus in Zwickau.


Die letzte Überlebende konnte daher nicht mehr in Freiheit irgendwo widersprechen, etwas veröffentlichen und die "getürkte" Story auffliegen lassen. Was wäre, wenn sie sich ins Ausland abgesetzt hätte und mit ihrer Verhaftung nicht so früh zu rechnen gewesen wäre? Dann hätte man am 11.11.11 noch keine Story präsentieren können. Wer hat ihr also den zweifelhaften Rat gegeben, sich sofort zu stellen? Ich weiss, dass Du davon ausgehst, dass LINKE Ex-DDR-Seilschaften das Bekennervideo machten und in Umlauf brachten.

Aber haben diese Kreise auch die Uwes umgebracht?
Wie kamen die an die Ceska?
Alte Wumme aus Stasi-Zeiten, von einem Genossen geschnorrt?


Übrigens: "Tom Turner" von B&H auf der Garagenliste war Spitzel für "Nazi-Jäger" Meltzer, dem "LKA-Fatzke", wie Kollegen von dem dienstgeilen "Kripomann Wichtig" sprachen. Die Liste taucht auch nicht im Schäfergutachten über die Garagenfunde auf. Das Schäfer-Gutachten sollte Baldrian sein, und die heissen Dinger aussen vor lassen.
Da sind wir uns einig.

joG
26.07.2013, 11:15
Reist ein Xenophober Mörder durch Deutschland und tötet wahllos Migranten?

Nun wissen wir es.


Ist das der Anfang des Bürgerkriegs?

Wozu?

Nereus
26.07.2013, 11:16
Falscher Name, muss Herfurth heissen. Schornsteinfegermeister Uwe Herfurth, der selber einen unsanierten Kamin hat, während sein Nachbar in der Nr. 22 das Feinste von Feinen aufm Dach hat...

Hatte ich auch schon bemerkt. Vielleicht wurden in den Presseberichten die Hausnummern vertauscht?
Vom Fenster dieses A. Martin wurde das Brandhaus mit Briefkasten gegenüber, kurz nach der Explosion, fotographiert, noch ehe die Feuerwehr zu sehen war. Wer observierte da noch von dort das Trio-Haus?

nachdenkerin
26.07.2013, 11:22
Nein, tut es nicht.

Wenn Du davon ausgehst, dass B&M im Ausland waren, dann müssen alle Nachbarn einschl. der afghanischen Familie in der Polenzstrasse gelogen haben.



Die Männer sollen doch nur im Vorbeigehen, wenn man sich zufällig im Treppenhaus traf, gegrüßt haben und einmal einem Jungen ein Fahrrad bis zur Wohnungstür hoch getragen haben oder ist da was anderes bekannt? Das ist mein Kenntnisstand

Wenn das so sein sollte, dann kann man sich bestimmt nicht mehr genau, nach mindestens 6 Jahren erinnern. Bei mir in der Anlage ist ein Nachbar vor ca. 5 - 6 Jahren ausgezogen, den ich ein paar Mal sah. Ich versuchte mich jetzt zu erinnern. Aber beschreiben könnte ich ihn nicht mehr so richtig.

Ist denn bekannt, dass die beiden Männer in der Polenzstrasse auch so richtig Kontakt zu den Nachbarn hatten, und insbesondere vor dem Jahr 2007? Das geht aus meinen Unterlagen nicht hervor.

fatalist
26.07.2013, 11:32
Hatte ich auch schon bemerkt. Vielleicht wurden in den Presseberichten die Hausnummern vertauscht?
Vom Fenster dieses A. Martin wurde das Brandhaus mit Briefkasten gegenüber, kurz nach der Explosion, fotographiert, noch ehe die Feuerwehr zu sehen war. Wer observierte da noch von dort das Trio-Haus? Er kann auch einfach so Fotos gemacht haben...

Andre Emingers Handy wurde von der Bundespolizei ausgelesen, das BKA bekam die Daten, die Bundespolizei musste sie löschen.
Ein ungewöhnlicher Vorgang, das sehen alle so, ein "Skandal".

WARUM, wenn doch dort der Beweis drauf war, dass Eminger Zschäpe bei der Flucht half?
Dito Wohllebens Handy.

Weil Norbert Wiessner oder Michael Menzel den anriefen, um zu hören wo Zschäpe sei, nachdem man B&M tötete, und Menzel die eigentlich am 4.11. Nachmittags noch gar nicht kennen konnte, weil sie erst viel später identifiziert wurden????

Dort bei dieser Frage muss man ansetzen: Warum diese beiden Handys, welcher Informant sollte da geschützt werden?

Fund: Herfurth ist der 2. von Links. Biathlontrainer

http://www.sv-zwickau04.de/sv04/img/newsimg/triathlon/14.jpg

Das sind Schenkel :)



http://fotos.verwaltungsportal.de/fotos/5/9/1/8/0/13666503173699.jpg
sine Fru

fatalist
26.07.2013, 11:36
Die Männer sollen doch nur im Vorbeigehen, wenn man sich zufällig im Treppenhaus traf, gegrüßt haben und einmal einem Jungen ein Fahrrad bis zur Wohnungstür hoch getragen haben oder ist da was anderes bekannt? Das ist mein Kenntnisstand

Wenn das so sein sollte, dann kann man sich bestimmt nicht mehr genau, nach mindestens 6 Jahren erinnern. Bei mir in der Anlage ist ein Nachbar vor ca. 5 - 6 Jahren ausgezogen, den ich ein paar Mal sah. Ich versuchte mich jetzt zu erinnern. Aber beschreiben könnte ich ihn nicht mehr so richtig.

Ist denn bekannt, dass die beiden Männer in der Polenzstrasse auch so richtig Kontakt zu den Nachbarn hatten, und insbesondere vor dem Jahr 2007? Das geht aus meinen Unterlagen nicht hervor. Das ist alles richtig, nur hatten die Uwes in der Frühlingsstrasse ja auch keinen Kontakt zu den Nachbarn, wie wir gehört haben. Und dort waren sie ja wohl wirklich, wenn auch zu 70% nicht anwesend...

Ich hatte heute an Dich eine Bitte geäussert zum Schäfer-Gutachten und dem Handy vom Innenministerium, das bezog sich auf das Schäfer Gutachten.

Was sagts DU dazu, Du kennst Dich da doch aus?

Nereus
26.07.2013, 11:52
.....Dort bei dieser Frage muss man ansetzen: Warum diese beiden Handys, welcher Informant sollte da geschützt werden?

Fund: Herfurth ist der 2. von Links. Biathlontrainer

http://www.sv-zwickau04.de/sv04/img/newsimg/triathlon/14.jpg

Das sind Schenkel :)

Na, Wohlleben. Das verriet doch Ex-NPD-Funktionär und LINKE-Umsteiger Uwe Luthardt in der Illner-Talkshow: "Ich fragte Wohlleben, wie erkenne er Spitzel? Der: Ich rufe bei der Polizei an und dann sagen die es mir..."

fatalist
26.07.2013, 12:02
Na, Wohlleben. Das verriet doch Ex-NPD-Funktionär und LINKE-Umsteiger Uwe Luthardt in der Illner-Talkshow: "Ich fragte Wohlleben, wie erkenne er Spitzel? Der: Ich rufe bei der Polizei an und dann sagen die es mir..."
Wohlleben als Spitzel war doch aus dem NPD-Verbotsverfahren bekannt, selbst Bundesanwalt Förster wusste das!
Bist Du dir da absolut sicher, dass es da nicht einen noch nicht bekannten weiteren Spitzel gibt?

Rückblende: 4.11.2011, Nachmittag.

Menzel ruft Wiessner an, B&M tot, "wo ist Zschäpe?"
Wiessner sagt:"Frag Wohlleben!"
Menzel ruft Wohlleben an. "Wo ist Zschäpe?"
Wohlleben sagt: "Ruf Eminger an!"
Tut er.
Darum musste man Wohllebens und Emingers Handy löschen.

Ist das Deine Theorie?

Dann war der Informant aber eher Eminger als Wohlleben.
Wohlleben darf den Buhmann geben, Eminger läuft frei herum...
Ich tippe weiterhin auf den Informanten Susann Eminger.

sleepwell
26.07.2013, 12:17
Aber es gibt ja kein Indiz, dass sie wirklich im Ausland waren.



Konzentriere dich.
Ich habe keinen Bock hier deinen Lektor abzugeben.
Aber die Menge deiner irrtümlichen Informationen zwingt einen wenigstens ab und zu mal in die Lostrommel zu greifen und so eine Nummer rauszunehmen.
Den Mitlesern zuliebe.

Ich hatte hier seinerzeit „Siggi“ reingestellt.
Der behauptet Böni und Zschäpe im Ausland gesehen zu haben.
Von keinen Indizien kann also nicht die Rede sein. Höchstens, was sie Wert sind.


Am Sonntag, den 04.12.2011 um 13 Uhr machte ich bei den NSU-Sonderermittlern, die extra aus Dresden angereist waren, auf dem Polizeirevier in Leipzig, Schongauer Strasse,
die Aussage, dass ich Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt im Februar 2004 in El Campello bei Alicante, vor dem Campingplatz Costa Blanca gesehen hatte, auf dem ich seit dem 05.01.2004 campierte. Die bezahlten Mörder aus Zwickau verhielten sich sehr auffällig, zumindest für mich.


Hast Du denn „Siggi“ damals wenigsten mal eine Mail geschickt und gefragt,
a. wieso kannte er die Beiden bereits 2004 oder ist es eine späte Aha-Erinnerung ?
b. wann war das genau (… 25. Februar 2004 Mord an Mehmet Turgut in Rostock … ?!)

nachdenkerin
26.07.2013, 12:17
Die Anrufe auf Zschäpes Handy

http://www.berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/nsu-terror-terror-braut-zschaepe--mysterioese-spur-ins-ministerium,7169228,16131724.html


@nachdenkerin: Was meint die Köditz :? Hat der Werner ein Handy des Innenministeriums angerufen, oder hat der Werner ein solches Innenministeriumshandy benutzt?

Was sagt denn der Schäfer dazu genau???

Werner hat doch Piato angerufen, und Carsten Szczepanski hat geantwortet, "Wo ist die Bumm?".
Meinen die das? Laut ANTIFA hat Piato ja seine Initialen "hintendran gehängt", also gesimst:

"Wo ist die Bumm? CS"

Und das Handy sei gar nicht mehr in Piatos Besitz gewesen seinerzeit, es habe jemand ganz Anderes damit Kontakt zum Trio gehalten...



Sorry, Deine Passage an mich hatte ich übersehen, da ich nur die Sachen überflog.

In dem Schäfer-Gutachten (S. 99) wird der Text der SMS wieder gegeben. Es heißt wie folgt:


Ein Hinweis auf Waffen lässt sich möglicherweise einer TKÜ-Maßnahme bei Jan Werner im August 1998 entnehmen. Bei der Überwachung seines Handys im Zeitraum vom 04.08. bis 10.09.1998 wurden Anrufe von und zu einem Handy festgestellt (Nr. 0172/XXXXX), das für das Ministerium des Inneren eines anderen Bundeslandes registriert war und sich in Chemnitz befand. Zu dieser Telefon-Nummer wurde in den Aufzeichnungen unter anderem Folgendes festgehalten:



16.08.1998
02:07 Uhr SMS Werner an Handy 0172/XXXXX
<<Bitte um 08:45 Uhr mich mit deiner Stimme belästigen. Jan>>

16.08.1998
02:07 Uhr SMS Werner an Handy 0172/XXXXX
<<Im US#10 Stand etwas z B.B!

25.08.1998
19:21 Uhr SMS Werner an Handy 0172/XXXXX
<<Hallo, was ist mit den Bums>>


M. E. ist es äußerst fraglich, ob mit dem Wort „Bums" wirklich scharfe Waffen gemeint waren. „Bums" ist z. B. eine Band aus der Punkszene der damaligen 90er Jahre, die politische Lieder spielten, wie z. B. „Schlachtrufe BRD", die aber nicht verboten sind.

Genau so gut könnten mit „Bums" irgendwelche Sex-Geschichten gemeint sein. Vielleicht handelt es sich auch um das englische Wort „Bums". So heißt die deutsche Übersetzung: „Beule", „Bodenwelle", „Unebenheit", „dumpfer Schlag" „Knuff", „Abrollklopfen", „Ableitung", „Stoß", „Nebenanschluss", „Nebenschluss". Außerdem sollte angeblich eine Waffe besorgt werden, „Bums" wäre aber die Mehrzahlform.
Es ist äußerst erschreckend, wie einigen Medien den Lesern suggerieren, dass es sich eindeutig um Waffen handeln würde. Ein weiteres Beispiel ist die Zeitung: „Potsdamer Neuste Nachrichten"
www.pnn.de/brandenburg-berlin/715802 (http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/715802)


Überdies war Piatos vom Verfassungsschutz bereit gestelltes Handy im August 1998 in Chemnitz geortet wurden, als es eine Nachricht empfing, in der es um Waffen für die NSU ging.

Mit Initialen habe ich hier nichts finden können. Dafür staune ich, dass in den Medien steht „Wo ist die Bumm". Gem. Schäfer-Gutachten heißt es: <<Hallo, was ist mit den Bums>> , also Mehrzahl. Da aber nur eine Waffe bestellt wurde, stimmt das hier nicht, bzw. die SMS, die man nun als Waffenbestellung auslegt, hatte demnach überhaupt nichts mit Waffen zu tun.

fatalist
26.07.2013, 12:28
Angeblich holen Böhnhardt und Zschäpe mit einem Kind am 25.10.2011 das Womo in Schreiersgrün ab, weil sie am 4.11.2011 eine Bank in Eisenach überfallen wollten. 10 Tag später... Schwachsinn. Stimmt nicht.

Dazu verwenden sie Gerlachs Bundespersonalausweis, den sie gar nicht hatten.

Dann erzählt Zschäpe dem jovialen BKA-Rheinländer Binz auf der Fahrt nach Gera, das niemals ein Kind dabei gewesen wäre, wenn ein Womo abgeholt worden sei.

Wer hat dieses Womo angemietet?
Gerlach und Susann Eminger mit Kind?

Oder ein Agent, auf Gerlach getrimmt, mit Gerlachs BPA und Susann Eminger samt Kind?
In der Akte UB wird zwar der BPA erwähnt, aber nicht der Führerschein.
Die Frau hatte schulterlange schwarze Haare.

Hatte Zschäpe nicht deutlich längere Haare?

fatalist
26.07.2013, 12:51
...Wie immer ohne Link, einfach so reingerotzt. Mach weiter so :)

Nereus
26.07.2013, 13:01
.....Nadin Resch war vorgestern vor Gericht. Sie fuhr "zufällig" durch die Frühlingsstrasse, und Zschäpe kannte sie gar nicht, so sagte sie aus. Und dass Zschäpe zurücklief, um ihre Oma zu retten.

Das ist doch komisch, oder nicht?
Beste Freundin, wohnt jahrelang über ihr, und kennt sie nicht, die sie da am explodierten Haus antrifft?
Schade dass wir von der Nadin kein Foto haben.

Das ist nur Deine Vermutung, daß Nadine R. eine „Nadine Resch” sei und aus der Polentzstraße stammen würde.

Die Frau R. fuhr mit ihrem Kind in Richtung Bäckerei / Glauchau. Als sie die Flammen und den dichten Qualm über der Straße sah, hielt sie an und parkte ihr Auto in Höhe des Doppelhauses 22/24. Dort traf sie auf Frau H., die schon Zschäpes Katzen übernommen hatte. Man diskutierte, ob man die Feuerwehr rufen solle. Da Zschäpe schon gesagt hatte, daß sie anrufen würde, zögerten sie noch. Dann hat eine der Frauen doch die Feuerwehr angerufen. Das war vermutlich der zweite, verständlichere Anruf. Was hat Herr Martin, außer fotographieren, in dieser Situation gemacht?
Das war also nur die zufällig vorbeikommende Frau R. , die Frau H. am Auto mit Kind warten sah.
Die Resch aus der Polentzstraße hatte offenbar weder ein Telefon noch ein Auto und auch keinen Grund, die Zschäpe, als ehemalige Nachbarin vor ca. 5 Jahren, mal zu besuchen. Bekanntlich machte nur Zschäpe die Hausbesuche, um mal mit den Kindern in der Polentzstraße zu spielen und Weinflaschen an die ehemaligen Nachbarn zu verschenken.

fatalist
26.07.2013, 13:06
M. E. ist es äußerst fraglich, ob mit dem Wort „Bums" wirklich scharfe Waffen gemeint waren. „Bums" ist z. B. eine Band aus der Punkszene der damaligen 90er Jahre, die politische Lieder spielten, wie z. B. „Schlachtrufe BRD", die aber nicht verboten sind.

Mit Initialen habe ich hier nichts finden können. Dafür staune ich, dass in den Medien steht „Wo ist die Bumm". Gem. Schäfer-Gutachten heißt es: <<Hallo, was ist mit den Bums>> , also Mehrzahl. Da aber nur eine Waffe bestellt wurde, stimmt das hier nicht, bzw. die SMS, die man nun als Waffenbestellung auslegt, hatte demnach überhaupt nichts mit Waffen zu tun.
Danke, die Initialen hat demnach die Antifa erfunden, als Anhängsel.

Ich halte es aber nicht für ausgeschlossen, dass Piato und Corelli im Auftrag der Dienste das Trio bewaffneten.
Nur fehlt dafür ein Nachweis. Da hast Du Recht.

V-Mann Sebastian Seemann bewaffnete Robin Schliemann, Piato das Trio, alles wie schon seinerzeit bei Peter Urbach. Das könnte so gewesen sein. Muss aber nicht. 13 Waffen in Zwickau, 7 im WOMO, Wahnsinn.

Nereus
26.07.2013, 13:09
...... Dazu verwenden sie Gerlachs Bundespersonalausweis, den sie gar nicht hatten.

Dann erzählt Zschäpe dem jovialen BKA-Rheinländer Binz auf der Fahrt nach Gera, das niemals ein Kind dabei gewesen wäre, wenn ein Womo abgeholt worden sei.

Wer hat dieses Womo angemietet?
Gerlach und Susann Eminger mit Kind?

....Die Frau hatte schulterlange schwarze Haare....

Vielleicht Holger Gerlach und die schwarzhaarige Mandy Struck mit Kind? Die hatte sich doch von dem Max Florian Burghardt getrennt.

fatalist
26.07.2013, 13:15
Das ist nur Deine Vermutung, daß Nadine R. eine „Nadine Resch” sei und aus der Polentzstraße stammen würde. Stimmt, das war zuerst eine Vermutung. Hatte ich auch gleich wieder verworfen.
War mir zu unwahrscheinlich, dass Nadin R. die "Nadine Resch" aus den Medien ist, die da gerade zufällig langfuhr...

Bis ich die BILD fand und den Artikel von der Frau mit Kind am Auto stehend, und ob die denn vielleicht Zschäpes Fluchthelferin war.
Erwähnt gestern von Antje H. "Als ob die auf jemanden warte" oder so ähnlich.

fatalist
26.07.2013, 13:20
Vielleicht Holger Gerlach und die schwarzhaarige Mandy Struck mit Kind? Die hatte sich doch von dem Max Florian Burghardt getrennt.
Jedenfalls nicht Böhnhardt und Zschäpe. Ohne BPA von Gerlach konnten sie den ja schlecht vorlegen... und 10 Tage ausleihen, um 180 km entfernt ne Bank zu machen, das macht überhaupt keinen Sinn.

fatalist
26.07.2013, 13:25
Facebook-Member sind gefragt :)

http://personensuche3.dastelefonbuch.de/?kw=Nadine+Resch&na=Resch&fn=Nadine&cmd=wntsearch&ort_ok=1&vert_ok=1&mdest=sec1.www1%2Csec2.www2%2Csec3.www3%2Csec4.www 4&aktion=133&sp=134&recpage=&query=kw%3D%26fn%3DNadine%26na%3DResch%26page%3D1% 26ff_SOURCE%3Dfacebook%26spellcheck%3Dfalse%26spel lcheckThreshold%3D0%26bestMatchesCount%3D0

Da kommen 4 Nadine Resch infrage. Von 6.

bio
26.07.2013, 13:38
Stimmt, das war zuerst eine Vermutung. Hatte ich auch gleich wieder verworfen.
War mir zu unwahrscheinlich, dass Nadin R. die "Nadine Resch" aus den Medien ist, die da gerade zufällig langfuhr...

Bis ich die BILD fand und den Artikel von der Frau mit Kind am Auto stehend, und ob die denn vielleicht Zschäpes Fluchthelferin war.
Erwähnt gestern von Antje H. "Als ob die auf jemanden warte" oder so ähnlich.

Falls hinter Nadin R. nicht die ehemalige Nadine Resch verstecken würde, wäre das ein großer Zufall.

nachdenkerin
26.07.2013, 13:38
Angeblich holen Böhnhardt und Zschäpe mit einem Kind am 25.10.2011 das Womo in Schreiersgrün ab, weil sie am 4.11.2011 eine Bank in Eisenach überfallen wollten. 10 Tag später... Schwachsinn. Stimmt nicht.



Gem. dem Buch "die Zelle" S. 247 (elektr. Ausgabe) soll das Kind dann auch noch zu der Frau "Mama" gesagt haben

fatalist
26.07.2013, 13:41
Falls hinter Nadin R. nicht die ehemalige Nadine Resch verstecken würde, wäre das ein großer Zufall.
Bio, bisher stimmten alle Namen in den Presseberichten nicht. Gisela und Ingrid, Joseph Hergert, Heike Kuhn und Nadine Resch stimmen alle nicht.

Es gibt keine Nadin(e) Resch in der Polenzstrasse.
Auch keine Heike Kuhn.

Ich hab jedenfalls nichts gefunden...

fatalist
26.07.2013, 13:42
Gem. dem Buch "die Zelle" S. 247 (elektr. Ausgabe) soll das Kind dann auch noch zu der Frau "Mama" gesagt haben Dann war es nicht Zschäpe mit Emingers Kind. Danke.

fatalist
26.07.2013, 13:55
Nun, ich werde bald selber vor Ort nachschauen, in Zwickau und in Schreiersgrün.
Man hat mir ein Angebot gemacht, der Spesensatz ist auch okay.
Wenn der Vorschuss da ist geht es los.

nachdenkerin
26.07.2013, 14:44
NDR Panorama „vom Nesthäkchen zum Terrorist" http://www.youtube.com/watch?v=6-zurSZIbgc bei 12:43

Ist noch besser als ARD


Und in einer von ihr (Anm.: Beate Zschäpe) gemieteten Garage entdecken Ermittler Jahre danach dieses Gedicht.

Zuerst bildet der Film in einer unscharfen Einstellung ein Gesamtblatt in DIN-A4 Format ab. Danach wird auf den oberen Teil von dem Gedicht gezoomt. Dieser Part ist so kurz eingeblendet ist, dass der Betrachter nicht wahrnehmen kann, dass die Umlaute durch andere Zeichen ersetzt sind. Danach wird alles dunkel abgeblendet, so dass das Original nicht mehr lesbar ist und es erfolgt die deutsche „Übersetzung" mit den deutschen Umlaute.

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fatalist
26.07.2013, 15:00
Unterdessen gestaltet sich die Aufklärung der Nazi-Morde beim NSU-Prozess in München zäh. Am Donnerstag sagte eine Nachbarin der Angeklagten Zschäpe über deren verhalten nach der Brandstiftung in der Zwickauer Wohnung aus. Die mutmaßliche NSU-Terroristin solle erschrocken, aber nicht panisch gewirkt haben. Zschäpe sei ihr mit zwei Katzenkörben entgegengekommen, hinter ihr habe das Haus gebrannt. »Ich habe gefragt: Was ist hier passiert? Sie drehte sich um und war selbst sehr erschrocken.« Dann habe Zschäpe gefragt, ob sie die Körbe mit den Katzen abstellen könne. »Ich sagte, ich passe erst mal auf die Katzen auf.« Dann sei Zschäpe wieder zurück in Richtung des Hauses gegangen. Antje H. war das. Keine Nadin R. in der Nähe.


Kurz darauf begegnete sie einem weiteren Nachbarn. Uwe H. Der Schornsteinfeger.


Sie sei zügig gegangen, mit einem Mobiltelefon in der Hand. »Sie machte nicht den panischen Eindruck«, berichtete der Zeuge. »Ich fragte, was los sei und ob sie die Feuerwehr schon verständigt hätte. Sie sagte ja und lief davon.« Er sei ihr ein Stück gefolgt, weil er gefürchtet habe, sie könne verwirrt sein. Dann habe er sie aber aus den Augen verloren. http://www.neues-deutschland.de/artikel/828518.nsu-prozess-113-neue-verhandlungstermine-angesetzt.html

@Nereus, Du liegst richtig: Zschäpe ist zurück zum Haus, hat bei Oma geklingelt, die Feuerwehr angerufen, ist dann "um die Ecke" in den Veilchenweg, wo sie auf Uwe H. traf.

Der ist ihr aber nicht gefolgt, sonst hätte er ja gesehen, dass Zschäpe in den Wagen einer Frau gestiegen ist, die mit Kind neben dem Auto stand und auf sie wartete. Aussage Antje H. War das Nadin R.(esch)?

Deine Erklärung mit dem Zschäpe Handy im Schutt überzeugt mich aber nicht. Das hat kein Ermittler dorthin geworfen, auch keine Zschäpe, sondern da tippe ich ganz stark auf Eminger... dessen Handy gelöscht wurde. Dafür muss es ja einen Grund geben... bei Wohlleben bin ich hingegen unsicher. War der jemals V-Mann? Förster sagte ja, und Förster war Verfassungsschutz-Präsident in Sachsen Anhalt und zuvor und danach Bundesanwalt. Aber war Wohlleben 2011 noch V-Mann, wo er doch 2010 aus der NPD austrat?

Trat er gar aus, weil er V-Mann war?
Wo ist eigentlich Wohllebens V-Mann Akte? Geschreddert?

sleepwell
26.07.2013, 15:18
Wie immer ohne Link, einfach so reingerotzt. Mach weiter so :)

war das zuviel text für dich?
ich schrieb " hier seinerzeit ... reingestellt"
damals natürlich mit link.
das war nur eine erinnerung an damals.

und damals hat dann ein gewisser "fatalist", also einer der wie du heißt, aber der du nicht bist, weil du von nichts
weißt, diese meine quelle genommen, über diese siggi40 gefunden und selbigen siggi hier reingestellt.

und was genau ist jetzt dein adrenalinproblem?

fatalist
26.07.2013, 15:27
Weil es bald hinter der Paywall verschwindet:


Einen "freundlichen" Eindruck machte Zschäpe nicht nur auf den Besitzer des Hitler-Bildes, sondern auch auf Nadin R. Sie habe sich noch gewundert, sagte die Zeugin am Mittwoch, weil der entspannte Eindruck und Zschäpes ruhiger Schritt gar nicht zur Situation passte, in der sie die jetzt Angeklagte zum ersten Mal getroffen habe. Nadin R. war am 4. November 2011 die Frühlingsstraße entlanggefahren und hatte vor Rauchwolken angehalten, die aus dem Haus 26 drangen.

Mit einer Frau aus dem Nachbarhaus [Antje H.,fatalist] habe sie beratschlagt, jemand müsse die Feuerwehr rufen, als jene Frau, in der sie später Zschäpe erkannte, um eine Hecke bog, zwei Katzenkörbe in der Hand. [und keine Tasche]

"Hinter Ihnen brennt's", wiederholte die Zeugin am Mittwoch ihren damaligen Hinweis an Zschäpe.

Diese habe sich umgedreht. "Oh da ist ja noch meine Oma drin, können Sie mal ein paar Minuten auf die Katzen aufpassen", mit dem Satz sei sie verschwunden. http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/THEMA_DES_TAGES_REGIONAL/TOP_1/Beate-Zschaepe-die-liebe-gute-Nachbarin-artikel8471112.php

Das passt nie und nimmer zur Aussage von Antje H., die die Katzen ALLEIN bekommen haben will.
Antje H. sagte aus, dass da in der Nähe eine Frau mit Kind neben dem Auto stand und "auf jemand wartete".

Deshalb sagte ich, Zschäpe könne die Katzen nur einmal abgeben... :beten:

Ging Zschäpe zurück, um die Tasche mit den Bekennervideos zu holen ? :Nazi:
Und einen Tag später verschickte Zschäpe dann 12 DNA-freie DVD, die alle nicht ankamen.
Jedenfalls nicht, bevor der Spiegel sein Video von der Antifa kaufen konnte und das am 12.11. verkündete.
Scheiss langsame Post aber auch :basta:


WENN nicht Nadin R. Zschäpe abgeholt hat, also mit Auto und Kind da irgendwo wartete, dann war es Susann Eminger. Für Anklage und Medien ist es aber nicht hinterfragt IMMER Andre Eminger.
Das stimmt imo aber nicht... der spielt den Buhmann für seine Frau.

fatalist
26.07.2013, 15:37
Am Dienstag werden Angehörige der alten Dame vernommen, die Wand an Wand mit “den Drei” wohnte und zum Zeitpunkt der Explosion im Haus war. Am Mittwoch werden ZeugInnen und Sachverständige zum Mord an Habil Kilic in München vernommen, am Donnerstag u.a. ein Zeuge zum Mord an Mehmet Turgut in Rostock.

029. Tag: 30. Juli 2013, 09:30 Uhr Janice M., Wohnung Frühlingstraße Zwickau
029. Tag: 30. Juli 2013, 11:30 Uhr Monika M., Wohnung Frühlingstraße Zwickau
029. Tag: 30. Juli 2013, 14:00 Uhr Birgit H., Wohnung Frühlingstraße Zwickau
030. Tag: 31. Juli 2013, 09:30 Uhr Dr. Martin V., Notarzt Mord Kilic
030. Tag: 31. Juli 2013, 10:00 Uhr, Inge M, Mord Kilic
030. Tag: 31. Juli 2013, 10:30 Uhr, Anna Sch., Mord Kilic
030. Tag: 31. Juli 2013, 11:00 Uhr, Nazif S., Mord Kilic
030. Tag: 31. Juli 2013, 14:00 Uhr, Nuran K., Mord Kilic
030. Tag: 31. Juli 2013, 14:30 Uhr, Holger H., Mord Kilic
030. Tag: 31. Juli 2013, 15:00 Uhr, SV PD Dr Oliver Peschel, LMU, Mord Kilic
030. Tag: 31. Juli 2013, 15:00 Uhr, SV Johann L., BLKA, Mord Kilic
031. Tag: 01. August 2013 <Zeugen umgeladen>
031. Tag: 01. August 2013, 14:30 Uhr, Alexander H., Mord Turgut
032. Tag: 06. August 2013, 09:30 Uhr, SV Prof. Dr. Rudolf Wegener, Mord Turgut
032. Tag: 06. August 2013, 10:30 Uhr, POMin Jä., PolI Nürnberg, Mord Yasar
032. Tag: 06. August 2013, 10:30 Uhr, KHK Wi., PP Mittelfranken, Mord Yasar
032. Tag: 06. August 2013, 11:00 Uhr, POK Ru., PP Mittelfranken, Mord Yasar
032. Tag: 06. August 2013, 11:30 Uhr, KHK Ri., PP Mittelfranken, Mord Yasar
032. Tag: 06. August 2013, 13:30 Uhr, KK Bö., BKA Wiesbaden, Mord Yasar
032. Tag: 06. August 2013, 14:00 Uhr, KHK Hä., PP Mittelfranken, Mord Yasar
Nach dem 06. August wird der Prozess bis zum 06. September 2013 unterbrochen
http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/

fatalist
26.07.2013, 16:04
http://www.youtube.com/watch?v=NxSpgXCN9Yo

"ihm gegenüber das Haus sei in Brand geraten bzw. explodiert", hatte ein Mann der Feuerwehr gemeldet.

Der Mann von Monika Martin hat angerufen.

Die Martins sind dann rübergerannt, um die Schwester der Mutter von Frau Martin rauszuholen, die sei 90 Jahre alt.
Eine Frau mit Katzen wird nicht erwähnt.

Gas und Strom wurden abgestellt.

2 Leute konnten sich nach der Explosion selst in Sicherheit bringen. Wer das war ist nicht bekannt.


Zwei Handwerker im Nebeneingang konnten sich nach der Explosion selbst in Sicherheit bringen.
http://www.blaulichtfahrzeuge.net/v2/displayimage.php?album=9516&pid=12833#top_display_media


Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts. Es konnte definitiv ausgeschlossen werden, das sich die vermissten Personen im Gebäude befanden.

fatalist
26.07.2013, 16:22
Es ist sehr interessant, dass der Einsatzleiter der Feuerwehr NICHT als Zeuge geladen war.
Dafür Frank Lenk mit uninteressanten Fotos zu Hunderten.

Wolfgang Zindler heisst der Einsatzleiter. Der war am nächsten Tag auch noch dort, wohl als die Benzinspürhunde nichts fanden.

Die Spürhunde sind sogar im Video zu sehen... es sind aber alles bereits "Leichenspürhunde"...


http://www.youtube.com/watch?v=qPjWHl9y2Hc


Feuer ist in Zwickau ein Element, das sich aus Luft nährt und Balken bricht, 12 Stunden brennt und dennoch nichts Wesentliches verwüstet.Beweise jedenfalls für die Existenz eines NSU finden sich wohl noch in den nächsten Jahren dort, und für deren verwicklung bzw. Täterschaft in den heilbronner Mord.
Was haben wir für eine tolle Polizei!
Lob, Lob,Lob!
Sie findet Beweise, wo niemand sonst etwas finden würde. Und unsere medien drucken das ab, immer und immer wieder.

:crazy:

Karl_Murx
26.07.2013, 18:23
NSU-Untersuchungsausschuß will „interkulturelle Kompetenz“ der Polizei stärken


http://www.jungefreiheit.de/typo3temp/pics/9d1108df1e.jpgDer Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses Sebastian Edathy (SPD) Foto: picture alliance/dpa

HAMBURG. Die Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestags haben in ihrem Abschlußbericht erhebliche Veränderungen in den deutschen Sicherheitsbehörden gefordert.

Wie die Zeit unter Bezug auf Parlamentskreise berichtet, solle die Polizei nach dem Willen der Abgeordneten darauf verpflichtet werden, künftig „bei entsprechenden Tatumständen grundsätzlich ein rassistisches Motiv in die Ermittlungen einzubeziehen“, schreibt das Blatt.

Ebenso solle die „interkulturelle Kompetenz“ der Polizei verbessert werden. Dies gelte auch für die Arbeit mit Angehörigen und Hinterbliebenen.

Bundesamt für Verfassungsschutz soll gestärkt werden
Der Generalbundesanwalt solle zudem bei Kapitalverbrechen aus rassistischen Motiven früher eingreifen können, da diese Verbrechen einen Angriff auf den Staat darstellten. Dies sei laut Zeit ein „Novum in der Geschichte des modernen Staatsverständnisses“.

Von den vorgeschlagenen Maßnahmen ist auch der Verfassungsschutz betroffen. So soll die Zentralfunktion des Bundesamtes gegenüber den Landesdiensten gestärkt werden. Um Protest aus den Ländern vorzubauen soll eine vergleichbare Funktion auch einem Landesamt zukommen.

Der Untersuchungsausschuß hatte seine Arbeit im Januar 2012 aufgenommen und ist auf diese Legislaturperiode begrenzt. Den Vorsitz hatte der SPD-Innenexperte Sebastian Edathy übernommen. (krk)
http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5234cd9ef1b.0.html


Der Verfassungsschutz wird also gestärkt, nicht abgeschafft. Ziel erreicht.
"Hate Crimes" werden stärker bestraft, wie wir alle wissen natürlich nur "zuwanderungskritische Hassverbrechen" von "NAZIS".

Das 2. Ziel wird also auch erreicht? Rosige Aussichten...

Das sind doch die eigentlichen Motive für diesen Schauprozeß. Ist eigentlich schon kurz nach dem 04.11.11 beschrieben worden, wie jetzt Schritt für Schritt der Staat umgebaut werden soll.

nachdenkerin
26.07.2013, 18:57
Das ist der blanke Hohn.

Gem. Schäfer-Gutachten:


Ein Hinweis auf Waffen lässt sich möglicherweise aus einer TKÜ-Maßnahme bei Jan Werner im August 1998 entnehmen. Bei der Überwachung seines Handys im Zeitraum vom 04.08. bis 10.09.1998 wurden Anrufe von und zu einem Handy festgestellt (Nr. 0172/XXXXX), das für das Ministerium des Inneren eines anderen Bundeslandes registriert war und sich in Chemnitz befand. Zu der Telefon-Nummer wurde in den Aufzeichnungen unter anderem Folgendes festgehalten:


16.08.1998
02:07 Uhr SMS Werner an Handy 0172/XXXXX

<<Bitte um 08:45 Uhr mich mit deiner Stimme belästigen. Jan>>

16.08.1998
02:07 Uhr SMS Werner an Handy 0172/XXXXX

<<Im US#10 Stand etwas z B.B!

25.08.1998
19:21 Uhr SMS Werner an Handy 0172/XXXXX

<<Hallo, was ist mit den Bums>>

In den Akten des TLKA finden sich allerdings keine Hinweise, dass den ermittelnden Beamten im August 1998 Erkenntnisse zu einem möglichen Waffenbesitz beziehungsweise zu einer Suche des TRIOs nach Waffen vorlagen.


Nun fand ich gestern ein Schreiben im Internet vom Landesamt für Verfassungsschutz Freistaat Sachsen an das BKA vom 16. November 2011, mit Unterschrift und dem Vermerk „VS -nur für den Dienstgebrauch".

http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/24/lfv-sachsen-hinweise-auf-verbindungen-thuringischer-rechtsextremisten-nach-sachsen/ (http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/24/lfv-sachsen-hinweise-auf-verbindungen-thuringischer-rechtsextremisten-nach-sachsen/)

Dort heißt es auf Seite 1, letzter Ansatz:



Jan Werner, geb. am 9. Januar 1975, letzte bekannte Adresse Riesenweg 22, 09224 Chemnitz.
Nach einem Bericht des Innenministeriums Brandenburg, Abteilung Verfassungsschutz, vom 14. September 1998 soll WERNER den Auftrag gehabt haben, für die drei flüchtigen sächsischen Rechtsextremisten (Anm: gemeint sind aller Wahrscheinlichkeit nach die gesuchten Rechtsextremisten aus Thüringen, die im Zusammenhang mit den selbstgebauten Sprengkörpern gesucht werden) Waffen zu beschaffen. Gelder für diese soll die B&H-Selektion Sachsen bereit gestellt haben. Nach Entgegennahme der Waffen, noch vor der beabsichtigten Flucht nach Südafrika, soll das Trio einen weiteren Überfall planen, um mit dem Geld sofort Deutschland verlassen zu können. Antje Probst wolle der weiblichen Person des Trios ihren Pass zur Verfügung stellen. PROBST und WERNER sollen unabhängig und ohne Wissen des anderen für die drei tätig sein.

Die Freigabe zur Übermittlung der Information an das BKA erfolgte am 16. November 2011 durch das IM Brandenburg.






 

bernhard44
26.07.2013, 19:31
### edit###
Genau so gut könnten mit „Bums" irgendwelche Sex-Geschichten gemeint sein. Vielleicht handelt es sich auch um das englische Wort „Bums". So heißt die deutsche Übersetzung: „Beule", „Bodenwelle", „Unebenheit", „dumpfer Schlag" „Knuff", „Abrollklopfen", „Ableitung", „Stoß", „Nebenanschluss", „Nebenschluss". Außerdem sollte angeblich eine Waffe besorgt werden, „Bums" wäre aber die Mehrzahlform.
Es ist äußerst erschreckend, wie einigen Medien den Lesern suggerieren, dass es sich eindeutig um Waffen handeln würde. Ein weiteres Beispiel ist die Zeitung: „Potsdamer Neuste Nachrichten"
www.pnn.de/brandenburg-berlin/715802 (http://www.pnn.de/brandenburg-berlin/715802)



Mit Initialen habe ich hier nichts finden können. Dafür staune ich, dass in den Medien steht „Wo ist die Bumm". Gem. Schäfer-Gutachten heißt es: <<Hallo, was ist mit den Bums>> , also Mehrzahl. Da aber nur eine Waffe bestellt wurde, stimmt das hier nicht, bzw. die SMS, die man nun als Waffenbestellung auslegt, hatte demnach überhaupt nichts mit Waffen zu tun.





mir ist noch nie zu Ohren gekommen dass jemand zu einer Schusswaffe "Bumms" sagt! Wumme, Knarre, Eisen oder Kanone sind die üblichen Synonyme..........

Stopblitz
26.07.2013, 19:52
mir ist noch nie zu Ohren gekommen dass jemand zu einer Schusswaffe "Bumms" sagt! Wumme, Knarre, Eisen oder Kanone sind die üblichen Synonyme..........

Nicht zu vergessen Ballermann oder Engelmacher.

Systemhandbuch
26.07.2013, 20:20
Gibt es dazu Belege in Form von Artikeln? Habe zu diesem Thema nur einen Link von Medienanalyse über die Journalisten, die sich auf die Berichterstattung über den "NSU"-Fall spezialisiert haben:

http://www.medienanalyse-international.de/doenermorde.html

Karl, genügt Dir der Link auf die "Leaks" nicht, um einen "Schattauer" in die gleiche Jauchegrube einzuordnen ? Braucht es da noch einen Beleg in Form eines Artikels ?:D


[...]„Er (Foertsch, Anm.SHB) habe sowohl zu Hufelschulte vom FOCUS als auch zu Mascolo vom SPIEGEL Kontakt gehalten“ [...] Dieser (Güllich(?)) habe sehr gute Verbindungen zum SPIEGEL (zu Leyendecker wie auch zu Mascolo) gehabt.[...]

#179 ---> Leaks (http://wlstorage.net/file/schaefer-report-josef-hufelschulte-aka-jerez.pdf)

Diese Art von "Enthüllungsjournalisten" sind so was von zum Kotzen, ... oder wie es Dein Link gebracht hat:


[...]"Der Effekt war und ist bei solchem Vorgehen ("Durchstecherei"), dass Polizei und Dienste Tatversionen verbreiten können, ohne sie offiziell zu Inhalten der eigenen Pressemitteilungen machen zu müssen. Notfalls kann man sie dementieren und verändern, wie im Fall Winnenden mehrfach geschehen. Dann schimpft Polizei und die edle Öffentlicheit (öffentlich-rechtlich) ein wenig über die Presse, aber verbreitet bleibt in den Köpfen das hängen, was die Story sein soll[...]

"Echte" Journalisten sind Terroristen ---> "investigative journalist" (http://wikileaks.org/wiki/UK_MoD_Manual_of_Security_Volumes_1%2C_2_and_3_Iss ue_2%2C_JSP-440%2C_RESTRICTED%2C_2389_pages%2C_2001)

Die "Spiegel", "Focus" - Ebene können wir glaube ich komplett vergessen. Das ist eine Art "Wochenschau", nur schlecht gemacht !:))

Systemhandbuch
26.07.2013, 20:23
mir ist noch nie zu Ohren gekommen dass jemand zu einer Schusswaffe "Bumms" sagt! Wumme, Knarre, Eisen oder Kanone sind die üblichen Synonyme..........

Nazi-Geheimsprache Berni, ... kennt nicht jeder !;)

fatalist
26.07.2013, 20:27
mir ist noch nie zu Ohren gekommen dass jemand zu einer Schusswaffe "Bumms" sagt! Wumme, Knarre, Eisen oder Kanone sind die üblichen Synonyme..........
Bei Bombenbauern sollte man da auch eher an Bomben denken, wenn es um "die Bums" geht.

Piato war selber ein Bombenbauer, Nick Greger versorgte er 1998 mit Bombenbauanleitungen, und die Rohrbomben in der Garage in Jena sehen ganz genauso aus wie die bei Peter Naumann 1995 gefundenen Rohrbomben. Steht auch bei Wiki.

Und der P.N. ist nun wirklich ein ausgewiesener Experte, der sogar den Grenzzaun der DDR auf 50 Meter Länge flachbombte und Sendemasten sprengte in der BRD. Chemie-Ingenieur.

Asservate für die Garage hatte man zur Genüge, und in bester "Peter Urbach-Manier" sollte Piato wohl den Agent provocateur spielen, auch beim Trio. Peter Naumann gehört mutmasslich zur deutschen "Schatten-SBO", also zum geheimen Arm der Gladio-Truppe mit Heinz Lembke, mit dem er gemeinsame Depots hatte und mit dem er gemeinsam Bomben baute und hochgehen liess, auch in Italien an einem sogenannten SS-Massaker-Denkmal. http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Naumann

fatalist
27.07.2013, 03:53
Das sind doch die eigentlichen Motive für diesen Schauprozeß. Ist eigentlich schon kurz nach dem 04.11.11 beschrieben worden, wie jetzt Schritt für Schritt der Staat umgebaut werden soll. Ja, alles läuft nach Plan: Gestapo erschaffen, Hate crimes etablieren, weitere Demontage der Meinungsfreiheit, Beseitigung der letzten Reste staatlicher ideologischer Neutralität (wie im GG garantiert): War niemals ernst gemeint, unser Reden seit Jahren. Der Gesinnungsstaat der glücklichen Sklaven ist längst da.


Aber folgendes Detail wird Dir gefallen, das mit "Zschäpes Handy":

Erst bekommt sie nach ihrer Flucht aus der Frühlingsstrasse 30 Anrufe, führt nach ihrer Flucht Gespräche mit Eminger, und später findet man dann ihr Handy im Schutt in Zwickau. Hat irgend wer dort reingetan...

Unabhängig von der Frage, wer das war, ist damit der Beweis erbracht, dass die Ruine "offen stand wie ein Scheunentor" und keineswegs 24/7 bewacht war.

Hätten wir brauchbare Verteidiger mit Faktenwissen, würden diese Grosschancen auch in Tore umgewandelt.
Es ist sicher kein Zufall, dass die Chancenverwertung der Zschäpe-Verteidigung "unter aller Sau" ist, und es riecht nach einem DEAL 3 Meilen gegen den Wind.

Die Nichtvorladung der Zeugen der ersten Stunden, also Einsatzleiter Feuerwehr, Polizeisprecher Oliver Wudrak etc pp durch die Verteidigung Zschäpes kann nicht nur Dummheit sein, sondern das alles sind Indizien dafür, dass Zschäpe wegen Brandstiftung verurteilt werden wird, während man die Mittäterschaft an den Morden vom Tisch bekommen will.

Das Ergebnis wird sein, dass Zschäpe auch nach ihrer Haftstrafe niemals "die ganze Wahrheit" erzählen wird können, weil sonst, selbst bei zaghaften Versuchen eben dessen "neue Beweise" gefunden werden werden, die eine neue Mordanklage nach sich ziehen werden.

Das ist dann 1 zu 1 die Parallele zu Verena Becker: 12 Jahre "lebenslänglich" von 1977-1989, dann 20 Jahre Ruhe, aber als sie Buback Sohn gegenüber Aussagebereitschaft andeutete, "wie es wirklich war", da fand man DNA an 32 Jahre alten Bekennerschreiben.

Dieser Prozess ist sowieso nur der Auftakt, der 1. Satz einer Symphonie, die Revision wegen Vorverurteilung ist berechtigt und wird erfolgreich sein, es läuft alles auf den Schmücker-Prozess hinaus: 3 Mal lebenslänglich, 3 Mal aufgehoben, letztlich Einstellung nach 17 Jahren.

Zschäpe ist ja noch jung ;)

ABER der Schaden an der "freien Gesellschaft" ist dann längst irreparabel: Operation erfolgreich, Patient tot.

fatalist
27.07.2013, 04:02
@nachdenkerin


Nach Entgegennahme der Waffen, noch vor der beabsichtigten Flucht nach Südafrika, soll das Trio einen weiteren Überfall planen, um mit dem Geld sofort Deutschland verlassen zu können. Die hatten doch nicht einmal den 1. Überfall ausgeführt seinerzeit, den man ihnen heute vorwirft, oder irre ich mich da?

Wie wollen sie dann einen "weiteren Überfall" begehen, wenn doch der 1. Überfall noch gar nicht statt fand?
Diese ganze NSU-Staatstheater-Vorstellung funzt doch nur aufgrund des verfluchten Desinteresses der Michels... Wäre das anders, man lachte das Gericht und die Bundesanwaltschaft aus von Flensburg bis Garmisch...

fatalist
27.07.2013, 04:39
DIE ZEIT und ihre Lobhudelei des PUA in Berlin.


Hellseher und Betriebsblinde
Der Untersuchungsausschuss über die Nazimorde der NSU fand Haarsträubendes heraus.

Mit dem NSU-Untersuchungsausschuss endet diese Woche eine parlamentarische Erfolgsgeschichte, die ihresgleichen sucht. Nie zuvor war ein solcher Ausschuss von allen Parteien, inklusive CSU und Linkspartei, gemeinsam ins Leben gerufen worden, und die Frage lautete, ob sich dieser überparteiliche Zusammenhalt auch wirklich zwei Jahre lang würde halten lassen.

In dieser Woche nun präsentieren die elf Abgeordneten ihren Abschlussbericht. Auf knapp 2.500 dicht bedruckten Seiten stellen die Parlamentarier dar, was sie über die Mordserie der Neonazi-Terrorzelle und den Umgang der Behörden damit herausgefunden haben. Was man da lesen kann, ergibt in seiner Detailfülle ein beunruhigendes Porträt unserer Sicherheitsarchitektur (sie ist teilweise ineffizient, vorurteilsbelastet und unregierbar), enthüllt aber auch widersprüchliche Erwartungen des Publikums: Die Nachrichtendienste sollen effizient sein, aber nicht "alles wissen". In der rechten Szene Bescheid wissen, aber nicht Teil von ihr werden. Es soll klare Verantwortung geben, aber keinen Zentralismus. Daten sollen geschützt und möglichst bald gelöscht werden, aber vorliegen, wenn man sie braucht.

Die Berichte des NSU-Ausschusses über die Ergebnisse ihrer Zeugenvernehmungen haben oft etwas geradezu Tragisches. Wie die Polizisten in der fatalerweise Bosporus genannten Ermittlungskommission, als Journalisten, Dönerbudenbesitzer oder Detektive verkleidet, das Umfeld der Ermordeten auf der Suche nach dem "organisierten Verbrechen" durchkämmten, dabei Familien auseinanderdividierten, Unschuldige verdächtigten – und zwei Millionen Daten sammelten, die alle nutzlos blieben.

Wie Landesämter für Verfassungsschutz und Polizei einander nicht nur nicht halfen, sondern im Gegenteil eifersüchtig ihre Ergebnisse oder V-Leute voreinander geheim hielten. Dass die Behörden, man halte sich fest, sogar Wahrsager beschäftigten. Und wie die Justiz schlief, die doch durch Ermittlungen wegen Bildung einer terroristischen Vereinigung hätte verhindern können, dass die ersten Sprengstoffanschläge der Gruppe verjährten. Dass die Innenminister beider Volksparteien wenig Engagement in die Aufklärung der Mordtaten legten; ihnen lag stattdessen der Quellenschutz am Herzen, also der Schutz der V-Leute vom Verfassungsschutz. Oder der reibungslose Ablauf der Fußballweltmeisterschaft.


Immer wieder stößt man auf das deprimierende Paradox, dass ausgerechnet der deutsche Föderalismus – eine Konsequenz aus der NS-Zeit – den neuen Nazis indirekt geholfen haben könnte, über dreizehn Jahre hinweg unentdeckt zu morden, Bankraube und Sprengstoffanschläge zu begehen. Die Länder sind es denn auch, die einer Stärkung der "Zentralstellenkompetenz" des Bundesamtes für Verfassungsschutz, wie der Ausschuss sie fordert, am hartnäckigsten im Wege stehen.

Nicht einmal Thüringen hat Schuldbewusstsein an den Tag gelegt, obwohl dort so ziemlich alles schiefging.

Künftig sollen die beteiligten Institutionen – also in erster Linie die Länder – sanft gezwungen werden, nach dem Vorbild des Treptower GTAZ (Gemeinsames Terrorismusabwehrzentrum) regelmäßig zusammenzukommen. "Da will dann jeder etwas beitragen", hofft der grüne Obmann Wolfgang Wieland. Er und seine Kollegen im Ausschuss können sich vorstellen, dass künftig ein Beamter des Verfassungsschutzes in einer Ermittlungskomission wie der BAO Bosporus am Tisch sitzt – nicht als Teil des Ermittlungsapparates, das verbietet das Trennungsgebot, das Polizei und Geheimdienste nach den Erfahrungen mit der Gestapo auseinanderhält. Einfach dabei sein soll er, um den Informationsfluss zu fördern, der im Fall NSU so dramatisch versiegt war.

Natürlich traten im Ausschuss auch politische Präferenzen zutage. "Aber wir haben gelernt, sie zu respektieren", meint Eva Högl, die SPD-Obfrau im Ausschuss. Seit Montag liegt intern ein Entwurf für den 70-seitigen "Bewertungsteil" vor, den der grüne Abgeordnete Wolfgang Wieland "ein kleines Wunder" nennt. Denn dort werden die strittigen Fragen gleich zu Beginn auf den Punkt gebracht, ohne dass sich die Parteivertreter gegenseitig diffamieren. "Darf ein Rechtsstaat seinen Bürgern Sicherheit versprechen?", heißt es da, oder: "Sind Freiheit und Sicherheit überhaupt Gegensätze?" Besonders umstritten zwischen den Parteien ist die Rolle der V-Leute. Da reichen die Forderungen von "Reformieren" bis "Abschaffen".

Eine dieser Kontroversen war die Frage des "institutionellen Rassismus". Hat die Polizei deshalb so lange auf Organisierte Kriminalität getippt, weil sie von Türken nichts anderes erwartet? So hätte es ein Teil der Abgeordneten gern formuliert. Wieland und andere waren dagegen. "Man soll den Begriff Rassismus nicht inflationieren", meint der grüne Innenpolitiker. "Ich hebe ihn mir gern für die wirklich eindeutigen Fälle auf, für Sarrazin zum Beispiel." Stattdessen ist nun von interkultureller Kompetenz die Rede, in der die Beamten geschult werden sollen. Geht es nach dem Ausschuss, soll die Polizei künftig verpflichtet werden, bei entsprechenden Tatumständen immer auch nach rassistischen Motiven zu suchen.

Der NSU-Ausschuss möchte außerdem etwas erreichen, das einer kleinen Revolution in der Staatsauffassung gleichkäme. Künftig soll der Generalbundesanwalt bei einem Verdacht auf rassistische Motive eingreifen können: Denn hier, so argumentieren die Parlamentarier, sei der Staat selbst angegriffen. Bundeskanzlerin Merkel hatte es in ihrer Rede auf der Trauerfeier auch so gesagt: "Die Morde waren ein Angriff auf unsere Gesellschaft. Wir alle waren gemeint."

Immer wieder kam es während der Ausschusssitzungen zu Konfrontationen mit dem Bundesinnenministerium, dessen Beamte jede Sitzung verfolgten und zu Beginn gelegentlich Rechtsbelehrungen erteilten. "Es ging hier auch um eine Selbstertüchtigung des Parlaments gegenüber der Bundesregierung", sagt Eva Högl. "Es wirkt immer so, als sei die Kontrolle der Regierung lediglich Aufgabe der Opposition. Dabei ist sie Aufgabe des gesamten Parlaments." Am 3. September wird der Bericht dem Bundestag vorgestellt.
Unglaublich, was man da liest. Erfolgsgeschichte... so so.

http://www.zeit.de/2013/31/nsu-untersuchungsausschuss

fatalist
27.07.2013, 05:04
Zschäpe-Anwältin verlässt nach Kritik ihre Kanzlei

In ihrer Kanzlei gab es fortwährend Diskussionen, weil sie Beate Zschäpe vertritt. Jetzt verlässt Anja Sturm ihre Kanzlei. Künftig wird sie bei Wolfgang Heer arbeiten.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-07/zschaepe-anwaeltin-sturm-kanzlei

Hauptauftraggeber ist wohl das BFV, wenn auch nicht offiziell :?

75 Kommentare dort. Durchwachsen.



NSU-Prozess: Angeklagte Beate Zschäpe wirkt nervöshttp://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Prozess-Angeklagte-Beate-Zschaepe-wirkt-nervoes-874823538

Die Handwerker sind erledigt, nur noch Oma sollte Rentenbeitragszahler-verträglich ableben?


Die Bundesanwaltschaft wirft Beate Zschäpe wegen des Feuers in der Zwickauer Wohnung besonders schwere Brandstiftung und versuchten Mord vor. Denn als die Wohnung explodierte, soll sich im angrenzenden Nachbarhaus noch eine ältere Dame befunden haben, die später gerettet werden konnte. Sollte es nur in diesem Anklagepunkt zu einer Verurteilung kommen, könnte der Terrorbeschuldigten bereits eine langjährige Freiheitsstrafe drohen Da isser, der Deal.



Die SZ hat auch was:


Die Nebenklage-Anwälte interessieren sich für das nachbarschaftliche Verhältnis; am Mittwoch hatte ein anderer Nachbar von Trinkabenden mit Zschäpe unter einem Hitler-Bild berichtet. Doch Antje H. und ihr Mann Uwe kannten Zschäpe kaum. Gegrüßt habe man sich, mehr nicht. Uwe H. berichtet, wie unauffällig die Nachbarn gewesen seien. Nach Ausbruch des Feuers habe Zschäpe 'keinen panischen Eindruck' gemacht. Gefasst habe sie gewirkt. Er erinnert sich an eine Staubwolke und einen dumpfen Knall, plötzlich sei Zschäpe ihm entgegengekommen. Zügig sei sie gegangen, aber nicht gerannt. Sie habe ein Handy gehabt. Er habe sie gefragt, ob sie die Feuerwehr gerufen habe. 'Ja', habe Zschäpe geantwortet.
http://www.sueddeutsche.de/p5t38J/1443282/Zschaepes-Nachbarn-im-NSU-Prozess.html

Scheunentorgrosse Ansatzpunkte für die Verteidigung, dieses "Ja". Warum kam da nichts?
Leute "identifizieren" Zschäpe, die sie nur sehr flüchtig kennen? Nadin Resch kennt Zschäpe gar nicht?

Auch wenn es nervt: DEAL :beten:

fatalist
27.07.2013, 05:22
Lichtstadt Blog über die Nachbarn:
http://lichtstadt.blogspot.com/2013/07/nsu-der-prozess-29-die-verhandlungstage.html


Mindestens drei Menschen trafen Zschäpe am Brandort: Uwe H. und dessen Ehefrau Antje H., außerdem die Passantin Nadin R.. Letztere sagte am bereits am 27. Verhandlungstag aus. R. berichtete, sie habe an diesem 04.11. eine Frau vor dem Haus in der Frühlingsstraße getroffen, die zwei Katzenkörbe trug und ihr zugerufen: "Hinter Ihnen brennt’s!"

Daraufhin habe sich die Frau umgedreht und erschrocken gewirkt, sagte Nadin R.. Dann habe die Frau die Katzenkörbe auf dem Gehweg abgestellt und zu ihr gesagt, sie müsse nach ihrer Großmutter schauen, die wäre noch im Haus. Gleich danach sei die Frau verschwunden gewesen. Na wenn das nicht Entlastung ist: Sie müsse nach ihrer Oma schauen.

Typische Ungenauigkeit in manipulativer Absicht: Es wird NICHT geschrieben, dass Zschäpe zum Brandhaus zurück ging. Die Verteidigung muss gepennt haben.



Auch Herr und Frau H. bestätigten, dass die Hauptangeklagte am Nachmittag des 04.11.2011 in der Frühlingsstraße war. Den Aussagen am 28. Prozesstag zufolge, hatte sie einen roten Mantel an und kam aus dem Haus gelaufen,

Als das Haus in Flammen aufging, waren beide gerade mit ihren Autos zu Hause angekommen. Sie kannten die Frau vom Sehen, manchmal habe sie draußen Wäsche aufgehängt oder man hätte sie beim Bäcker getroffen. Die H.s bestätigten auch, dass beide von den zwei Männern wussten, die mit Zschäpe in der Wohnung lebten. Diese hätten aber níemals gegrüßt und außerdem den Augenkontakt gemieden, wie Herr H. erzählte, im Gegensatz zu ihrer Mitbewohnerin. "haben Sie die Feuerwehr gerufen?" Antwort: "ja" fehlt. So geht Manipulation.


Frau H. sprach auch von einem "erschreckten Ausdruck", den sie in Zschäpes Gesicht gesehen habe. Sie berichtete dem Strafsenat außerdem, wie die Frau ihre Katzenkörbe abgestellt habe und sich dann an sie gewandt hätte, mit der Bitte, darauf aufzupassen.

Dann sei Beate Zschäpe um die Ecke gebogen. Die Begegnung habe nicht einmal eine Minute gedauert, sagte sie auf Nachfrage, dann habe sie die Angeklagte nicht mehr gesehen. Bis zur Begegnung im Gerichtssaal. Beate Zschäpe hat die Katzen 2 Mal abgegeben: Einmal bei Nadin Resch, und einmal bei Antje Herfurth. Das mit "Oma retten" hat aber nur Nadin Resch gehört, obwohl Antje H. direkt daneben gestanden haben muss.

Das muss doch selbst der Antifa auffallen, wenn sie alle 3 Zeugen in einem Artikel verwurstet :?

Wo ist das Handy von Zschäpe im Schutt? Vergessen?

Warum haben sich Nadine R. und Antje H. offensichtlich nicht gesehen, gegenseitig?
Warum sagte Antje H. aus, da habe in der Nähe eine Frau mit Kind neben einem Auto gestanden, als ob sie auf Jemand warten, aber Uwe H. sah Zschäpe zu Fuss im Veilchenweg Richtung Innenstadt verschwinden?
Wer war diese Frau? Susann Eminger? Nadin Resch?

Wo ist die Tasche mit den 12 oder 14 Umschlägen mit den Bekennervideos?

Warum pennt die Verteidigung?

Nereus
27.07.2013, 05:48
...Aber folgendes Detail wird Dir (Karl_Murx) gefallen, das mit "Zschäpes Handy":

Erst bekommt sie nach ihrer Flucht aus der Frühlingsstrasse 30 Anrufe, führt nach ihrer Flucht Gespräche mit Eminger, und später findet man dann ihr Handy im Schutt in Zwickau. Hat irgend wer dort reingetan...
Unabhängig von der Frage, wer das war, ist damit der Beweis erbracht, dass die Ruine "offen stand wie ein Scheunentor" und keineswegs 24/7 bewacht war.
....

Bewacht schon, bloß von wem?

Du meinst, nicht nur ein Handy, sondern auch Bums und Trallala, also Ballermänner aller Art, wurden da von interessierter Hand versteckt, um sie von „Ostereiersuchern” finden zu lassen?

Na aber, darauf wies doch Karl_Murx selber schon mehrmals hin!

Das Männchen mit der Tarnbrille z.B. ist so ein geheimer Bewacher.

Argwöhnischer ► 38106


PS. Welches Handy wars denn? Das rote oder das blaue?

nachdenkerin
27.07.2013, 06:07
@nachdenkerin

Die hatten doch nicht einmal den 1. Überfall ausgeführt seinerzeit, den man ihnen heute vorwirft, oder irre ich mich da?

Wie wollen sie dann einen "weiteren Überfall" begehen, wenn doch der 1. Überfall noch gar nicht statt fand?
Diese ganze NSU-Staatstheater-Vorstellung funzt doch nur aufgrund des verfluchten Desinteresses der Michels... Wäre das anders, man lachte das Gericht und die Bundesanwaltschaft aus von Flensburg bis Garmisch...

Schrieb ich doch, dass das nicht angehen kann. Hier stimmt absolut nichts. Egal was ich hier anfasse, es ist alle Lug und Trug!

fatalist
27.07.2013, 06:40
Bewacht schon, bloß von wem?

Du meinst, nicht nur ein Handy, sondern auch Bums und Trallala, also Ballermänner aller Art, wurden da von interessierter Hand versteckt, um sie von „Ostereiersuchern” finden zu lassen? Handyfarbe weiss ich nicht, sorry. Aber zu einem roten Mantel, diese "Jacke" will ja ein anderer Zeuge in einem Bankomatenvideo wieder erkannt haben, passen viele Farben...

Aber ich gehe nicht über Deine schmale Brücke ;)
Handy Zschäpe auf der einen Seite und "Bekennerceskatokarevradom" sind verschiedene Baustellen. Letztere gehören zum Showdown 4.11., also zu Womo Eisenach und Gasexplosion. Das Handy nicht.

Die Leichenspürhunde im Video oben am 5.11.2011 verraten aber, dass sich die Grosswetterlage am 5.11. änderte: Morgens noch "Benzinhunde und Leichenhunde", die nichts fanden, und nachmittags waren es nur noch Leichenhunde. Da sind die 22 Stellen mit Benzinwitterung schon zeitlich ganz ganz nah. Ebenso wie Frank Lenk. Der Zwickauer Brandermittler, den niemand kennt vor dem 1.11.2011.

Ist das nicht komisch, dass dieser 56-jährige langjährige Brandermittler "aus Zwickau" keinen brauchbaren Google-Treffer hat?
https://www.google.com/search?q=frank+lenk+polizei+zwickau&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&sa=X&ei=zVvzUc3tBYyMkgXpqoGIDw&ved=0CCAQpwUoBg&source=lnt&tbs=cdr%3A1%2Ccd_min%3A2008%2Ccd_max%3A1.11.2011&tbm=

Dauernd brennen Häuser, es gibt Zeitungsberichte, es gibt Prozesse, aber keinen Frank Lenk von der Polizei Zwickau. Brandermittler.
"Lenk" gibt es als Namen dort häufig, auch Frank Lenk kommt vor, aber keinen Polizisten Brandermittler...

Auch dieser Polizeimeister, unterster Dienstgrad, Stahl-Mager Jens mit seinem Benzinköter scheint absolut handverlesen für den NSU-Brand zu sein.

Wen juckt da schon die Farbe eines Handys? Man muss JEDE Person abklopfen. Woher kommt der eigentlich? Was macht der sonst? Ist der Schauspieler oder echt?

Edit: "Schauspieler" in dem Sinne verstehen, dass die erste lokale Ermittlergarde nicht als Zeuge geladen wurde, und vor Ort am 5., spätestens am 6.11. abgelöst wurde.

Einsatzleiter Feuerwehr
Hundeführer der "blinden Spürhunde" von der Begehung am 5.11. Vormittags
Polizeisprecher Oliver Wudrak, der am 4.11. die Interviews gab
Feuerwehrleute die sich wunderten, was alles gefunden wurde in der Ruine
Feuerwehrleute Eisenach, die Brustschuss sahen

etc pp.

brain freeze
27.07.2013, 06:54
@nachdenkerin

Die hatten doch nicht einmal den 1. Überfall ausgeführt seinerzeit, den man ihnen heute vorwirft, oder irre ich mich da?

Wie wollen sie dann einen "weiteren Überfall" begehen, wenn doch der 1. Überfall noch gar nicht statt fand?
[...]

An der Stelle war ich auch hängengeblieben. Würde aber zu Ungenauigkeiten tendieren. Es ist hier die Frage, inwieweit das LfV Sachsen überhaupt ein Interesse hatte, wahrheitsgemäß zu informieren bzw. bis zu welchem Grad so desinformiert wurde, daß formal die Aussagen irgendwie noch stimmen, aber wertlos sind oder in die Irre führen. Die beantworten ja exakt auch nur genau die Fragen, die vorliegen, nach Gusto, unangenehme Fragen werden gar nicht erst gestellt. Außerdem beziehen sie sich praktischerweise aufs Brandenburger LfV. Wurden mehrere Brandenburger Berichte zusammengefasst?

Wenn die NSU-Ermittler vom BKA eingeweiht waren, war die Zuarbeit aus den LfVs ohnehin nur Show.

Wichtig an dieser Information ist doch eigentlich eher der Umstand, daß er belegt, daß dem Brandenburger LfV zumindest ein geplanter und/oder erfolgter Überfall bekannt gewesen war. Man kann den Satz übrigens auch so lesen, daß zwei Überfälle geplant waren und nach dem zweiten die Flucht erfolgen sollte. Also LfV-Regie für Überfallserie. Es gab ja auch einen "Doppelschlag"; für Südafrika hätte er erste Überfall nicht gereicht. Selbst der zweite fiel vergleichsweise mager aus:

6. Oktober 1999: In Chemnitz erbeuten Räuber bei einem Überfall auf eine Postfiliale mehrere 1000 D-Mark. 27. Oktober 1999: Beim Raubzug auf eine andere Postfiliale in Chemnitz entkommen die Täter mit mehreren 10 000 D-Mark.

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/chronologie-die-raubueberfaelle-der-nsu-1.2698503

Ist aber mehr Interpretation und kein stichhaltiger Beweis.

fatalist
27.07.2013, 07:14
Die gesamte Auslandsspur scheint mir eine gelegte Spur zu sein, die über V-Leute auch an die Polizei "weitergeleitet wurde".
Informiert war maximal der LKA-Präsident Luthardt, der ja auch entsprechend zitiert wurde von Drechsel und Wunderlich: Ihr werdet die nie finden, weil der Verfassungsschutz die beschützt.

Dass sie selber weisungsgemäß kooperierten als LKAs Thüringen und Sachsen, das wussten die Referatsleiter und der Unterbau überhaupt nicht. Ihling wunderte sich nur, warum er nie eine schriftliche Zielfahndungsorder bekam, obwohl er sie anforderte.

Das Trio war ab Razzia eine Bundessache, BKA und BFV hatten da den Hut auf, die Weisungen kamen dann aus den Länderministerien, und die Weisungsgebenden an die Länder muss man im Kanzleramt bzw. im Berliner Innenministerium suchen.
Damals noch CDU-Leute, und ab Herbst 98 dann lief alles unter Rotgrün weiter.

Das erklärt auch hinreichend genau die Zahmheit solcher Leute wie Ströbele und Edathy.
Es hätte nur DIE LINKE aus der Reihe tanzen können, was aber nicht passierte, siehe Petra Pau.

Nereus
27.07.2013, 07:42
....Die Leichenspürhunde im Video oben am 5.11.2011 verraten aber, dass sich die Grosswetterlage am 5.11. änderte: Morgens noch "Benzinhunde und Leichenhunde", die nichts fanden, und nachmittags waren es nur noch Leichenhunde. Da sind die 22 Stellen mit Benzinwitterung schon zeitlich ganz ganz nah. Ebenso wie Frank Lenk. Der Zwickauer Brandermittler, den niemand kennt vor dem 1.11.2011.

Ist das nicht komisch, dass dieser 56-jährige langjährige Brandermittler "aus Zwickau" keinen brauchbaren Google-Treffer hat?
https://www.google.com/search?q=frank+lenk+polizei+zwickau&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&sa=X&ei=zVvzUc3tBYyMkgXpqoGIDw&ved=0CCAQpwUoBg&source=lnt&tbs=cdr%3A1%2Ccd_min%3A2008%2Ccd_max%3A1.11.2011&tbm=

Dauernd brennen Häuser, es gibt Zeitungsberichte, es gibt Prozesse, aber keinen Frank Lenk von der Polizei Zwickau. Brandermittler.
"Lenk" gibt es als Namen dort häufig, auch Frank Lenk kommt vor, aber keinen Polizisten Brandermittler...
....

Frank Lenk aus Kirchberg bei Zwickau?

http://www.blue-knights-saxonia.de/images/BlueKnights.jpg
v.l.n.r. Steffen Lukas (Moderator bei Radio PSR), Frank Lenk (Vizepräsident der Blue Knights Germany XIX Saxonia), Bianka Kilian (Initiatorin) und Diana Holtorff (Moderatorin bei Radio PSR)

Die Sozialpädagogische Familienhilfe Hohenstein-Ernstthal benötigte dringend die Zuwendung. Beworben hatten sich die Blue Knights, ein Verein Motorrad fahrender Polizisten, die das Projekt "Happy Kids" unterstützen.
http://www.blue-knights-saxonia.de/spende.htm

http://www.blue-knights-saxonia.de/fotos/gruendung/gruendung07.jpg
http://www.blue-knights-saxonia.de/gruendung.htm


noch über die Fenster retten können", so der LKABeamte. Sein Zwickauer Kollege Frank Lenk geht davon aus, dass sich der Rauch binnen 30 Minuten in allen
Wohnungen ausgebreitet hätte. Der Prozess wird fortgesetzt.
http://www.ski-line.info/uploads/media/freiepresse-sachsen_13.03.2012.pdf

Ermittlungslenker http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/nsu_33194139_mbhf-1372182634-30994468/2,w=308,c=0.bild.jpeg

ZWICKAUER ERMITTLER
NSU-Terrorhaus war eine Festung!
Frank Lenk (56) von der Zwickauer Polizei sagte gestern im NSU-Prozess aus


Als die Feuerwehr um 15.15 Uhr ein traf, stand das gelbe Haus bereits im Vollbrand. Lenk: „Im Schutt haben wir dann elf Waffen und Munition gefunden.“ Lenk spürte schnell, dass dies kein gewöhnlicher Einsatzort war. Die Feuerwehr musste durch eine mit mehreren Schließriegeln gesicherte Tür zum Brandort vordringen. Lenk: „An 22 Stellen haben die Hunde Brandlegungsmittel nachgewiesen.“ Überall roch es nach Benzin.
In der ausgebrannten Wohnung stieß Lenk auf vier Schlafstellen, ein Zimmer für die Katzen, einen Sportraum – und vier versteckte Kameras, die die Umgebung ausspähten.
Ermittler Lenk: „Die Stadt hat das Haus zwei Wochen vorm Brand fotografieren lassen – da war der Blumenkasten mit Kamera noch nicht da.“ Hatten die untergetauchten Nazis Angst vor der Erstürmung ihres Verstecks?
http://www.bild.de/regional/chemnitz/nsu-prozess/nsu-terrorhaus-war-eine-festung-30992478.bild.html

fatalist
27.07.2013, 07:50
@Nereus: Olaf Busch (Nachbar) hat ausgesagt, dass die Blumenkästen seit 2008 hingen.
Nicht erst nach dem 24.10.2011.

Solche Widersprüche muss die Verteidigung aufgreifen.
Tut sie aber nicht.

Bei Lenk interessiert eigentlich nur, wann der dort das Haus betreten hat, zum ersten Mal.
Mit Sicherheit erst nachdem Statiker, Leichensucher und Benzin-Blindenhunde durch waren.

Aber danke für die Fotos.

brain freeze
27.07.2013, 08:06
Die gesamte Auslandsspur scheint mir eine gelegte Spur zu sein, die über V-Leute auch an die Polizei "weitergeleitet wurde".
[...]

Wahrscheinlich. Aber warum soll Südafrika nicht in einer frühen Planungsphase eine Rolle gespielt haben, wenn die Zelle nur für einige Jahre geplant war? Ein paar Jahre Untergrundarbeit und dann ab in die Sonne.

Rein fiktiv, aber ich könnte mir gut vorstellen, daß Südafrika sogar eins der Leckerli war, mit denen man (ich denke noch immer: Roewi) die Drei in die "Zelle" bugsierte. Nur, daß die, aus welchen Gründen auch immer, dort nie ankamen. Als die eigene Farm ausfiel, blieb halt die Desinfo übrig: Die sind in Südafrika.

bio
27.07.2013, 08:22
Was suchte Zschäpes Handy im Brandschutt?
http://friedensblick.de/6628/was-suchte-zschaepes-handy-im-brandschutt/
38109

nachdenkerin
27.07.2013, 08:29
Nach 15 Jahren in den Mund "geschoben"?

Der Verfassungsschutz beauftragt das Landeskriminalamt zwei Garagen zu durchsuchen. Das Schreiben des Verfassungsschutzes vom 08.01.1998 ist im Schäfer-Gutachten im Wortlaut abgebildet.
Dabei sind nachfolgende zwei Garagen aufgeführt:

1.)


XXXXX Wxxxxx
geb. XX.XX.19XX in Halle/Saale
wohnhaft bis 15.03.1997 in der Richard-Zimmermann-Straße 11,
ab 15.03.1997 Rxxxxx Straße X, Dresden


2.)


Bei dem Mieter der Garage Nr. 5 handelt es sich um:
XXXXX APEL, geb. XX.XX.19XX in Neuhaus a. R.
whft: Rxxxxx-Strasse XX,
Jena

Der Besitzer des Garagenkomplexes ist:
Garagenverein an der Kläranlage e. V.
PSF: 10 08 28
in 07708 Jena


Bei der ersten Garage steht aufgeführt, dass der Mieter schon seit rund 10 Monaten überhaupt nicht mehr in Jena wohnte, aber die Polizei prüfte nichts nach.
Später, bei Öffnung, stellte sich heraus, dass sich der Verfassungsschutz angeblich vertan hatte. Statt die Garage Nummer 6 mitzuteilen, wo die Eltern von Böhnhardt die Mieter sind, teilten sie dem Kriminalamt die fremde Garage Nummer 7 mit.

Bei der zweiten Garage ist schon irritierend, dass da noch der Besitzer mit aufgeführt wird, wobei das der Eigentümer oder Verwalter sein müsste. So hat es aber zumindest den Anschein, dass es sich um drei Garagen handeln könnte, wobei es tatsächlich nur zwei sind. Diese Garage soll angeblich Beate Zschäpe bei dem Kriminalbeamten Apel angemietet haben. Beide Garagen liegen drei Kilometer voneinander entfernt.

Gem. den Unterlagen müsste der Sachverhalt wie folgt stattgefunden haben:

Am 26. Januar 1998 klingeln die Polizisten früh bei der Familie Böhnhardt. Mit Uwe Böhnhardt gehen sie dann in den gegenüberliegenden Garagenkomplex und dursuchen die Garage Nummer 6 seiner Eltern. Die Mutter geht inzwischen auf Arbeit. Zuerst durchsuchen sie sein Auto. Trotzdem für das Auto kein Durchsuchungsbeschluss vorlag, lässt er dieses sogar freiwillig zu. Dann muss er das Auto aus der Garage fahren und die Polizisten durchsuchen die Garage. Nachdem sie nicht fündig werden, teilt ihm die Polizei mit, dass nun die Nachbargarage seiner Eltern durchsucht wird. Diese ist Böhnhardt aber total fremd und er weiß, auf Befragung, noch nicht einmal, wer der Mieter ist. In diesem Moment raunt ihm ein Polizist zu, nun gehste ab...., der Haftbefehl ist schon unterwegs. Er bekommt Panik, geht zu seinem Auto und fährt weg.

Von April 1996 bis Dezember 1997 wurden sieben Bombenattrappen verschickt und platziert. Bei allen Bombenattrappen wurden Böhnhardt, sowie größtenteils auch Mundlos und Zschäpe, meist mit noch weiteren Leuten, der Tat beschuldigt, es stellte sich aber nie heraus, dass sie die Täter waren und die Verfahren wurden jeweils eingestellt. Bei der Bombenattrappe an der Autobahn wurde Böhnhardt zwar in erster Instanz verurteilt, nach einer Berufung sprach ihn das Gericht aber bezüglich dieser Tat frei. Er wurde nur verurteilt bzgl. dem Besitz von Musik-CD's von rechts-rock-Musikgruppen.
Bei der Garage der Eltern wurde gem. Schäfer-Gutachten nichts gefunden. Nun sollte aber die Nachbargarage seiner Eltern durchsucht werden, die Böhnhardt total fremd war und wo er nicht einmal wusste, wer der Mieter ist. In diesem Moment raunt ihm ein Polizist zu, nun gehste ab...., der Haftbefehl ist schon unterwegs. Würde in dieser Situation nicht jeder Panik bekommen.
Nun gibt es aber noch eine dritte Garage, die drei Kilometer weit entfernt ist, angeblich von Beate Zschäpe angemietet wurden sein soll und in der dann angeblich Material zum Bomben gebastelt gefunden wurde. Die „Initiatoren dieser Show“ wollen es nur so darstellen, dass Böhnhardt mit zu dieser Garage fuhr und von dort flüchtete, was aber nicht stimmen kann.

http://www.youtube.com/watch?v=6-zurSZIbgc "Vom Nesthäkchen zum Terroristen" bei 14:10

38110



Auf dem Weg von einer Garage zur Anderen, es war ja da eine Gruppe Polizisten, da hat ihm einer gesagt, jetzt bist du fällig, der Haftbefehl ist schon unterwegs. Und da hat der Uwe die Polizisten in die Richtung laufen lassen und er ist in aller Ruhe zu seinem Auto gegangen und ist weggefahren und da habe ich gesagt und die haben dich einfach wegfahren lassen. Ja, sage ich, das glaube ich nicht. Und die haben sich nicht einmal umgedreht und sich nach dir umgesehen, ob du mitkommst oder so, nö.

Hier geht eindeutig daraus hervor, dass die Polizisten mit ihm zu Fuß von einer Garage zur anderen Garage gegangen sind. Es kann sich dabei nur um die beiden Garage gegenüber seiner Wohnung gehandelt haben. Einmal die Garage seiner Eltern und danach die Garage, die der Verfassungsschutz falsch angab und die Böhnhardt unbekannt war.

https://www.youtube.com/watch?v=iC-i6-DxH5E "NSU Terror von Rechts" bei 12:42

38111


Was ist denn da für ein Spiel gelaufen. Und warum warnt ihn ein Polizist. Und er hatte ja an diesem Tag auch noch genug Zeit nach Hause zu fahren, Uwe anzurufen, Uwe Mundlos, Beate anzurufen, paar Sachen zu packen und zu verschwinden.

"zu fahren"...das kann nicht stimmen und steht im Widerspruch zu ihrer anderen Aussage. Aber die Mutter räumte selber in einer Ladung beim Thüringer Landtag ein, dass sie sich nunmehr, nach mehr als 15 Jahren nicht mehr an alle Sachen erinnern kann, die ihr, ihr Sohn erzählte. Das kann, glaube ich, keiner, nach dieser langen Zeit.

fatalist
27.07.2013, 08:32
... blieb halt die Desinfo übrig: Die sind in Südafrika. Wenn die Fahnder zu nahe kommen, trotz fehlendem Auftrag, nimmt "Südafrika" etwas Druck aus dem Kessel.
Mach Sinn. Die konnten ja mit "echten falschen Papieren" sonstwohin reisen, und sie könnten auch "Onkel Roewi" 1999 erzählt haben, er solle sie gefälligst ab sofort in Ruhe lassen, sonst lassen sie ihn hochgehen. Umlegen lassen konnte der sie nicht einfach so alle 3.

Ist nicht meine These, aber vorstellbar ist so ziemlich alles. Sogar Erpressung eines Folklore-LfV in Thüringen samt Chef.
Beim BFV und BKA wäre das aber kaum vorstellbar...

fatalist
27.07.2013, 08:42
Was suchte Zschäpes Handy im Brandschutt?
http://friedensblick.de/6628/was-suchte-zschaepes-handy-im-brandschutt/
38109 Bio, das geht so nicht. Ich bin entsetzt.
Zschäpe legte den Brand selber, und alles Andere sind böse VTs.

Ich gehe Dich jetzt bei Hajo Funke verpetzen. Es reicht.


:appl:



Das Handy, was Frau Zschäpe an dem Tag benutzte, wurde nicht gefunden. Frau Zschäpe benutzte an dem Tag ein anderes Gerät. Also besass das Handy jemand anderes, höchstwahrscheinlich der Brandstifter, und pflanzte es, um den Verdacht auf Frau Zschäpe zu lenken.

:appl:

Nadin Resch aus Zwickau, Polenzstrasse 2, wohnhaft bis 2008 (Umzug des Trios) ÜBER dem Trio, kommt in zahlreichen Presseberichten vor, Süddeutsche etc pp, gestern hier zitiert.

Die Zeugin vor Gericht war Nadin Resch. DDR-Standesamtler hatten manchmal so ihre Probleme mit französischen oder englischen Namen, mein Kumpel heisst Steve, nicht Steeve, und Stev Beloke odder so hiess ein Schwimmer bei Olympia aus Chemnitz.

Und Nadin Resch war ganz sicher nicht zufällig am 4.11.2011 in der Frühlingsstrasse, und sie kannte natürlich auch Beate Zschäpe, der sie durchaus ähnlich sieht. Sehr ähnlich, wenn man die beiden nicht wirklich kennt, wie es beim Ehepaar Herfurth der Fall war.

Die Info "Nadin Resch" ist abgesichert extern. Ganz ohne Spass. Aber die Nachbarin Heike Kuhn, 10 Jahre älter, hab ich immer noch nicht gefunden in Zwickau.

bio
27.07.2013, 09:22
es wäre interessant, welche Nachbarin der Polizei die Handynummer von Frau Zschäpe gab.

brain freeze
27.07.2013, 09:48
Was suchte Zschäpes Handy im Brandschutt?
http://friedensblick.de/6628/was-suchte-zschaepes-handy-im-brandschutt/
38109

Der NDR-Film, auf den Du verweist, ist echt gut (abzüglich der üblichen unbewiesenen Tatsachenbehauptungen). Das soziale Umfeld von Beate Zsch. wird relativ unbearbeitet ausgeleuchtet.

Ich verlinke hier sicherheitshalber auch noch mal auf das youtube-Video, falls Dein Text nicht genau gelesen wird.

http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws

Hellangel
27.07.2013, 10:16
Hier ist ein Artikel in der FR von Andreas Förster, der das unscheinbare Leben des Trio im der Polenzstrasse wiederspiegel http://www.fr-online.de/politik/neonazi-zelle-zwickau-wie-die-neonazis-unbeachtet-durchs-leben-gingen,1472596,11584036.html

brain freeze
27.07.2013, 10:42
Mal was anderes. Gibt es hier jemanden, der noch einigermaßen fit in Stochastik ist?

In D werden grob gerundet durchschnittlich 950 Morde pro Jahr begangen bei einer grob gerundeten Aufklärungsquote von 95 %. Heißt wiederum grob gerundet werden 50 Morde nicht aufgeklärt bzw. die Wahrscheinlichkeit, daß ein Mörder nicht gefasst wird, beträgt pro Mord 0,05.

B&M sollen in 5 Jahren 9 Morde begangen haben (ohne Heilbronn)

Morde
9. September 2000
13. Juni 2001
27. Juni 2001
29. August 2001
25. Februar 2004
9. Juni 2005
15. Juni 2005
4. April 2006
6. April 2006

Frage wäre: Wie verhält sich die Wahrscheinlichkeit für B&M für 5 Jahre und 9 Morde, nicht geschnappt zu werden?

Links:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2229/umfrage/mordopfer-in-deutschland-entwicklung-seit-1987/

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/152525/umfrage/entwicklung-der-polizeilichen-aufklaerungsquote-bei-mord-seit-1995/

Oder hat das schon jemand irgendwo durchgespielt?

Sathington Willoughby
27.07.2013, 11:07
Mal was anderes. Gibt es hier jemanden, der noch einigermaßen fit in Stochastik ist?

In D werden grob gerundet durchschnittlich 950 Morde pro Jahr begangen bei einer grob gerundeten Aufklärungsquote von 95 %. Heißt wiederum grob gerundet werden 50 Morde nicht aufgeklärt bzw. die Wahrscheinlichkeit, daß ein Mörder nicht gefasst wird, beträgt pro Mord 0,05.

B&M sollen in 5 Jahren 9 Morde begangen haben (ohne Heilbronn)

Morde
9. September 2000
13. Juni 2001
27. Juni 2001
29. August 2001
25. Februar 2004
9. Juni 2005
15. Juni 2005
4. April 2006
6. April 2006

Frage wäre: Wie verhält sich die Wahrscheinlichkeit für B&M für 5 Jahre und 9 Morde, nicht geschnappt zu werden?

Links:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2229/umfrage/mordopfer-in-deutschland-entwicklung-seit-1987/

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/152525/umfrage/entwicklung-der-polizeilichen-aufklaerungsquote-bei-mord-seit-1995/

Oder hat das schon jemand irgendwo durchgespielt?
Naja, sie wurden ja "erwischt"...

Zudem ist es bedeutend leichter, mit einem Mord durchzukommen, wenn man keinerlei Beziehung zu dem Opfer hatte.

nachdenkerin
27.07.2013, 12:04
Der NDR-Film, auf den Du verweist, ist echt gut (abzüglich der üblichen unbewiesenen Tatsachenbehauptungen). Das soziale Umfeld von Beate Zsch. wird relativ unbearbeitet ausgeleuchtet.

Ich verlinke hier sicherheitshalber auch noch mal auf das youtube-Video, falls Dein Text nicht genau gelesen wird.

http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws


Mit Nachbarin Heike war sie 5 Jahre befreundet
Zurückgerechnet wäre das ab November 2006

brain freeze
27.07.2013, 12:27
@ Nereus

Weißt Du zufällig, welche Schrifttype im "Bekennervideo" verwendet wurde?
Für Intro, Schautafeln usw. Irgendwas aus dem Comicbereich. Ich konnte sie bisher nicht identifizieren.

nachdenkerin
27.07.2013, 13:24
Der NDR-Film, auf den Du verweist, ist echt gut (abzüglich der üblichen unbewiesenen Tatsachenbehauptungen). Das soziale Umfeld von Beate Zsch. wird relativ unbearbeitet ausgeleuchtet.

Ich verlinke hier sicherheitshalber auch noch mal auf das youtube-Video, falls Dein Text nicht genau gelesen wird.

http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws

Nur Frage, wahrscheinlich habe ich hier nur ein Missverständnis

Bei 14:48

Heike:


Die Pohlstrasse war schon bevor die Beate, die schlimmste Straße in Zwickau. Keine Ahnung warum

Hat Heike so eine undeutliche Aussprache oder habe ich mich da verhört. Bei 14:48 höre ich immer Pohlstrasse, aber nicht Polenzstr.. Aber wahrscheinlich ist das so eine Abkürzung. Eine Pohlstrasse gibt es nämlich nicht in Zwickau.


Für das Trio ist das Versteck in der ruhigen Nebenstraße gerade ideal. Buch „die Zelle“, S. 153

Die Abbildungen zeigen doch aber ein Eckhaus, was an einer Hauptverkehrstrasse liegen könnte.
Aber wahrscheinlich irre ich mich da.

brain freeze
27.07.2013, 15:21
Naja, sie wurden ja "erwischt"...

Zudem ist es bedeutend leichter, mit einem Mord durchzukommen, wenn man keinerlei Beziehung zu dem Opfer hatte.

Alles klar, Herr Kommissar ...

Sie wurden übrigens nicht "erwischt", sondern die (angebliche) Tatwaffe wurde im Zwickauer Schutt gefunden. Auch daß es "keinerlei Beziehung" bei den Taten gab, ist zunächst Deine Vermutung und spielt für die Wahrscheinlichkeit der Aufklärung in Bezug auf die Gesamtgröße erst mal keine Rolle, denn die Menge der "beziehungslosen" Morde ist Teilmenge der Menge aller Morde. Empirisch belegen läßt sich die These, daß man bei beziehungslosen Morden "leichter durchkommt"? Bitte keine Fernsehkrimis als Beweis.

Aber vielleicht kannst Du wirklich helfen: Wie heißt die Schrifttype in Deiner Signatur bei "Don't panic!"
Sie ist nicht identisch mit dem NSU-Font, aber kommt ihm nahe und erleichtert vielleicht die Suche unter 1 Million Schriften.

brain freeze
27.07.2013, 15:23
Nur Frage, wahrscheinlich habe ich hier nur ein Missverständnis

Bei 14:48

Heike:



Hat Heike so eine undeutliche Aussprache oder habe ich mich da verhört. Bei 14:48 höre ich immer Pohlstrasse, aber nicht Polenzstr.. Aber wahrscheinlich ist das so eine Abkürzung. Eine Pohlstrasse gibt es nämlich nicht in Zwickau.

Buch „die Zelle“, S. 153

Die Abbildungen zeigen doch aber ein Eckhaus, was an einer Hauptverkehrstrasse liegen könnte.
Aber wahrscheinlich irre ich mich da.

Undeutliche Aussprache, würde ich sagen. Nicht überbewerten.

fatalist
27.07.2013, 15:28
Die Schrifttype steht im U-Haft Dingsbums-Aufhebungsbeschluss vom BGH zu Andre Eminger. Wir haben das Ding hier im Strang.


Für das NSU-Video brauchte der Hersteller unbedingt den Zeichensatz
"COSMIC2N.ttf" http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6397818&viewfull=1#post6397818

brain freeze
27.07.2013, 15:32
Die Schrifttype steht im U-Haft Dingsbums-Aufhebungsbeschluss vom BGH zu Andre Eminger. Wir haben das Ding hier im Strang.

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6397818&viewfull=1#post6397818

Thanks. Ich werd mal ein bisschen darauf achten, wer die sonst noch so verwendet (hat). Sie ist ja sicher nicht für NSU hergestellt worden. Vielleicht ergeben sich irgendwelche Auffälligkeiten.

bernhard44
27.07.2013, 15:44
Mal was anderes. Gibt es hier jemanden, der noch einigermaßen fit in Stochastik ist?

In D werden grob gerundet durchschnittlich 950 Morde pro Jahr begangen bei einer grob gerundeten Aufklärungsquote von 95 %. Heißt wiederum grob gerundet werden 50 Morde nicht aufgeklärt bzw. die Wahrscheinlichkeit, daß ein Mörder nicht gefasst wird, beträgt pro Mord 0,05.

B&M sollen in 5 Jahren 9 Morde begangen haben (ohne Heilbronn)

Morde
9. September 2000
13. Juni 2001
27. Juni 2001
29. August 2001
25. Februar 2004
9. Juni 2005
15. Juni 2005
4. April 2006
6. April 2006

Frage wäre: Wie verhält sich die Wahrscheinlichkeit für B&M für 5 Jahre und 9 Morde, nicht geschnappt zu werden?

Links:

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/2229/umfrage/mordopfer-in-deutschland-entwicklung-seit-1987/

http://de.statista.com/statistik/daten/studie/152525/umfrage/entwicklung-der-polizeilichen-aufklaerungsquote-bei-mord-seit-1995/

Oder hat das schon jemand irgendwo durchgespielt?

die statistische (Un)Wahrscheinlichkeit einer zeitnahen Aufklärung hatte ich hier schon mehrfach erwähnt! Zumal hier mehrere Sonderkommissionen ermittelten!

bernhard44
27.07.2013, 15:46
was wurde eigentlich aus Mehmet?


Seit elf Jahren halten die sogenannten Döner-Morde die Polizei in Atem. Nun könnte die Serie womöglich aufgeklärt werden, doch die Staatsanwaltschaft verprellt ihren Informanten.


Bei ihren Ermittlungen stieß die Nürnberger Soko "Bosporus" auf Mehmet, einen Mann aus dem einschlägigen Milieu. Mehmet lebt seit langem in Deutschland, er sei, so schilderte er den Beamten, für die Organisation in die Bundesrepublik geschleust worden, um vor Ort heikle Aufträge zu erledigen. Man fasste Vertrauen zueinander, der Informant galt als gute Quelle. Intern lobte die Soko-Leitung, Mehmets Aussagen "passen ins Schema".


Das BfV verweist Mehmets Informationen über den Mord in Kassel in das Reich der Märchen. An dieser Geschichte sei nichts, aber auch gar nichts dran, alles frei erfunden, ließ die Behörde mitteilen.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html

bio
27.07.2013, 15:54
das mit dem Handy im der Wohnung hat sich offenbar gelöst:

"Beate Zschäpe telefonierte am 4.11.2011 mit einem roten Handy und der Telefonnumer 0162-7000587. Dieses Handy wurde nicht im Brandschutt gefunden.

Das im Haus gefundene Handy hatte die Nummer 0162-4639557 und war das “Aktions”-Handy, welches Beate Zschäpe am 5. Juni 2005 um 15:22 Uhr angerufen hatte.
Dieses Handy hatten anscheinend die Uwes in München bei dem Mord dabei.

Die Uwes hatten ein drittes Handy mit abgeklebtem Akku im Wohnmobil dabei.

Zitate bezüglich der Handys:

Dass es Zschäpe war, die aus der Zelle anrief, ergibt sich offenbar aus dem Umstand, dass sie das Handy anrief, weiß man, weil das angerufene Handy und eine Rechnung für die Nummer 0162/4639557 beim von Zschäpe gelegten Verdeckungsbrand in Zwickau unbeschadet blieben.
http://de.paperblog.com/nsu-aus-der-zelle-in-die-zelle-281279/

Am 5. Juni 2005 gegen 19.05 Uhr wurde in dem Laden der 41 Jahre alte Grieche Theodorous Boulgarides von den Killern der Zwickauer Terrorzelle ermordet, weil er Ausländer war. Ein paar Stunden vor dem Mord, um 15.22 Uhr, wurde in Tatortnähe ein Handy mit der Nummer 0162/4639557 angerufen. Der Anruf kam, wie Ermittler später mit Hilfe einer Funkzellenauswertung feststellten, aus einer Telefonzelle, die sich in der Nähe der Polenzstraße in Zwickau befindet. In der Polenzstraße 2 wohnten von 2003 bis 2008 Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt.
Das Mobiltelefon war eines der vielen Handys der mutmaßlichen Terroristen. Das Telefon und eine auf die Rufnummer lautende Rechnung wurden im Brandschutt des Hauses gefunden, das Zschäpe nach dem Tod der beiden Männer am 4. November 2011 angezündet hatte.
http://www.sueddeutsche.de/politik/ermittlungen-gegen-zwickauer-terrorzelle-beate-zschaepe-frau-an-der-seite-der-killer-1.1257675

Es sind die letzten vier Telefonate, die mit hoher Wahrscheinlichkeit Beate Zschäpe am 4. November 2011 mit dem Mobiltelefon führte, das damals unter der Nummer 0162 – 7000587 zu erreichen war.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.beate-zschaepe-die-katzen-waren-wichtiger-als-die-alte-nachbarin.1c4a4d0b-9b0d-4755-a5bb-7d0896310c78.html

In dem Wohnmobil wurde auch ein Handy gefunden. Dazu heißt es: “Zwischen Handy-Akku und Handykontakten war ein Klebestreifen befestigt. Dies verhinderte die Stromzufuhr zwischen Akku und Handy.” Nach MDR-Informationen aus Polizeikreisen haben Mundlos und Böhnhardt so verhindert, dass sie über das Mobiltelefon geortet werden konnten.
http://www.mdr.de/fakt/zwickauer-trio390_zc-a03b651e_zs-f147184e.html"

Was ist seltsam finde, ist, dass es ansonsten keine Infos gibt, wen Zschäpe während ihrer Flucht anrief, dasgleich bei Andre E.

lorenz90
27.07.2013, 16:04
http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws


ab 11:20 - der erste Mord an dem Blumenhändler, bei dem hat Günther Beckstein höchstpersönlich gelegentlich Blumen gekauft. Bin mir gerade nicht sicher ob das ein Zufall ist.

fatalist
27.07.2013, 16:08
Das im Haus gefundene Handy hatte die Nummer 0162-4639557 und war das “Aktions”-Handy, welches Beate Zschäpe am 5. Juni 2005 um 15:22 Uhr angerufen hatte. Quelle?
:D

Glaube ich nicht. Da will Dich jemand verarschen. Ich ahne wer Bolko ist...


Die Namen in der Polenzstrasse stimmen nicht bei Andreas Förster.


Bernd Scholz lacht ein wenig unsicher, als das Wort fällt. Damit kann er nichts anfangen, sagt er. „Ich kannte ja nur die Frau, und so, wie ich die kennengelernt habe, war sie ganz normal http://www.fr-online.de/politik/neonazi-zelle-zwickau-wie-die-neonazis-unbeachtet-durchs-leben-gingen,1472596,11584036.html

Der heisst Bernd Stolz.
http://www.klicktel.de/telefonbuch/index/search?method=searchSimple&location_id=&_dvform_posted=1&name=Name&firstname=Vorname&zipCity=080..%20Zwickau&street=polenzstrasse&streetNumber=2

Ob aus "Anke Rainer" dann Heike Kuhn wurde, weiss ich nicht.
Die Daten sind ja aktuell, man muss halt ne Telefonbuch-CD von 2007 oder 2008 bemühen.

fatalist
27.07.2013, 16:17
Was ist seltsam finde, ist, dass es ansonsten keine Infos gibt, wen Zschäpe während ihrer Flucht anrief, dasgleich bei Andre E. Das ist das Ergebnis des handy-löschskandals des BKA. 2 Handys wurden gelöscht. Das von Eminger und das von Wohlleben. Mutmasslich um einen Informanten zu schützen.

Nereus meint, das sei Wohlleben.
Fatalist meint, das war Susann Eminger.

Die Susann kannten nämlich die Nachbarn Uwe und Antja Herfurth vom Sehen. Die kam jeden Donnerstag. Badetag. Und dank Nadin Resch wurde den Herfurths auch schnell klar, dass sie Zschäpe gesehen hatten.

Irgend wie so ist das gelaufen.

brain freeze
27.07.2013, 16:36
ab 11:20 - der erste Mord an dem Blumenhändler, bei dem hat Günther Beckstein höchstpersönlich gelegentlich Blumen gekauft. Bin mir gerade nicht sicher ob das ein Zufall ist.

Die Stelle finde ich auch fast gespenstisch. Es zieht ihn immer wieder dort hin. Vor allem auch der Spruch mit der "dunkelsten Seite der Gesellschaft". Meinte er die "dunkle Seite der Macht"? Aber es bleiben nur Merkwürdigkeiten. Man müßte halt wissen, worauf sich Heindl bei seinen "wirren" 190 Seiten konkret stützt.

Nereus
27.07.2013, 18:44
NSU-Bekennervideo-Adressat: Geschäftsstelle der PDS Halle.

Am 1.12. in der BKA-Show: 38127

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=h0m2RrbPv0w

13.11.2011 16:50 Uhr | Aktualisiert 13.11.2011 20:29 Uhr Mitteldeutsche Zeitung

Bekennervideo ging an Linke im Land
Von Katrin Löwe
Ein Film von Rechtsterroristen ist in Halle aufgetaucht. Innenminister Stahlbaum prüft jetzt Verbindungen der Mordserie nach Sachsen-Anhalt. Der Verfassungsschutz steht derweil unter Druck.
Halle (Saale)/MZ.
Der Brief war äußerlich unscheinbar, adressiert noch an die "PDS-Geschäftsstelle": Vergangene Woche ist bei der Partei "Die Linke" in Halle eine Bekenner-DVD der Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe eingegangen. Das bestätigte die Linken-Landtagsabgeordnete Gudrun Tiedge am Sonntag der MZ. Der Brief sei normal per Post gekommen, ohne Anschreiben.
Dass er ausgerechnet an die Linken ging, müsse man wohl als "unterschwellige Drohung verstehen", sagte Tiedge. Am Freitag ist die DVD an Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) übergeben worden. Sie werde ausgewertet und dem Bundeskriminalamt übergeleitet, sagte Stahlknecht gestern. In einem 15-minütigen Film soll sich das Trio zu den so genannten Döner-Morden zwischen 2000 und 2006, einem Nagelbomben-Anschlag 2004 in Köln und dem Heilbronner Mord an einer Polizistin bekennen. Wann und von wem die DVD verschickt wurde, ist unklar - war es noch Zschäpe, bevor sie sich nach dem Tod ihrer Komplizen der Polizei stellte? Waren die DVDs versandbereit, bevor das Parteikürzel "PDS" im Jahre 2007 verschwand?
Innenminister Stahlknecht will nun zudem Verbindungen der Terrorgruppe nach Sachsen-Anhalt prüfen lassen. Hintergrund ist die Aussage des Berliner Rechtsextremismus-Forschers Hajo Funke, der von einem Potenzial für weitere rechtsterroristische Aktionen spricht. Es sei nachweisbar, dass das Trio Kontakt zu Mitgliedern so genannter freier Netze in Thüringen, Sachsen und Sachsen-Anhalt hatte. Offen sei, ob sich diese Gruppen systematisch rechtsterroristisch organisieren. Gewaltpotenzial sei aber vorhanden, so Funke.
.....
In der Nähe von Hannover wurde unterdessen gestern ein mutmaßlicher Komplize der drei Rechtsterroristen festgenommen. Der 37-jährige Holger G. soll der Gruppe, die sich "Nationalsozialistischer Untergrund" nannte, mindestens Führerschein und Reisepass zur Verfügung gestellt und für sie Wohnmobile gemietet haben, teilte die Bundesanwaltschaft mit.
Während die Mordserie die Debatte um ein NPD-Verbot neu anfacht, gerät der Thüringer Verfassungsschutz in dem Fall zunehmend unter Druck. Welche Rolle genau er möglicherweise beim Untertauchen der drei schon in den 90ern beobachteten Rechtsextremen spielte, ist offen. "Die Verstrickung des Thüringer Verfassungsschutzes und Teilen des Innenministeriums ist nie systematisch aufgearbeitet worden. Das ist ein Watergate der Sicherheitspolitik, ein Skandal", kritisierte Extremismus-Experte Funke.
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/mordserie-bekennervideo-ging-an-linke-im-land,20641266,17397448.html

nachdenkerin
28.07.2013, 09:07
An der Stelle war ich auch hängengeblieben. Würde aber zu Ungenauigkeiten tendieren. Es ist hier die Frage, inwieweit das LfV Sachsen überhaupt ein Interesse hatte, wahrheitsgemäß zu informieren bzw. bis zu welchem Grad so desinformiert wurde, daß formal die Aussagen irgendwie noch stimmen, aber wertlos sind oder in die Irre führen. Die beantworten ja exakt auch nur genau die Fragen, die vorliegen, nach Gusto, unangenehme Fragen werden gar nicht erst gestellt. Außerdem beziehen sie sich praktischerweise aufs Brandenburger LfV. Wurden mehrere Brandenburger Berichte zusammengefasst?

Wenn die NSU-Ermittler vom BKA eingeweiht waren, war die Zuarbeit aus den LfVs ohnehin nur Show.

Wichtig an dieser Information ist doch eigentlich eher der Umstand, daß er belegt, daß dem Brandenburger LfV zumindest ein geplanter und/oder erfolgter Überfall bekannt gewesen war. Man kann den Satz übrigens auch so lesen, daß zwei Überfälle geplant waren und nach dem zweiten die Flucht erfolgen sollte. Also LfV-Regie für Überfallserie. Es gab ja auch einen "Doppelschlag"; für Südafrika hätte er erste Überfall nicht gereicht. Selbst der zweite fiel vergleichsweise mager aus:

6. Oktober 1999: In Chemnitz erbeuten Räuber bei einem Überfall auf eine Postfiliale mehrere 1000 D-Mark. 27. Oktober 1999: Beim Raubzug auf eine andere Postfiliale in Chemnitz entkommen die Täter mit mehreren 10 000 D-Mark.

http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/chronologie-die-raubueberfaelle-der-nsu-1.2698503

Ist aber mehr Interpretation und kein stichhaltiger Beweis.

Das ist anders gemeint. In dem Bericht des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz wird dieser Hinweis als Meldung vom 11.09.1998 angegeben.


- soll das Trio einen weiteren Überfall planen Der angeblich erste Überfall, der dem Trio zugeschrieben wurde, passierte aber zuerst am 18. Dezember 1998 (Edeka-Supermarkt), also drei Monate danach. Dementsprechend kann am 11.09.1998 nicht von einem "weiteren" die Rede sein, da davor überhaupt noch nichts passierte. Damit hatte offensichtlich auch das Bundesinneministerium Probleme. Weil das so in derReihenfolge nicht stimmt, machten die dann aus dem 18. Dezember 1998 einen 18. Mai 1998, s. Abschulssbericht der Bund-Länder-Kommssion Rechtsterrorismus vom Bundesinnenministerium, S. 157.

Nereus
28.07.2013, 09:50
Das ist anders gemeint. In dem Bericht des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz wird dieser Hinweis als Meldung vom 11.09.1998 angegeben.

Der angeblich erste Überfall, der dem Trio zugeschrieben wurde, passierte aber zuerst am 18. Dezember 1998 (Edeka-Supermarkt), also drei Monate danach. Dementsprechend kann am 11.09.1998 nicht von einem "weiteren" die Rede sein, da davor überhaupt noch nichts passierte. Damit hatte offensichtlich auch das Bundesinneministerium Probleme. Weil das so in derReihenfolge nicht stimmt, machten die dann aus dem 18. Dezember 1998 einen 18. Mai 1998, s. Abschulssbericht der Bund-Länder-Kommssion Rechtsterrorismus vom Bundesinnenministerium, S. 157.

Es wäre hilfreich, wenn Du zu jeder Information auch die nachlesbare Quelle angibst.

Also wo steht das, wer sagt sowas?
a) Zuschreibung eines Überfalls am 18. Dezember 1998 (Edeka-Supermarkt) durch das „Trio” (Wer , wann, wo, Zschäpe war dabei?)
b) Bericht des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutzes, wo dieser Hinweis als Meldung vom 11.09.1998 angegeben wird. (Datum? Berichts-URL?)
c) Damit hatte das Bundesinneministerium Probleme. Weil das so in der Reihenfolge nicht stimmt, machten die dann aus dem 18. Dezember 1998 einen 18. Mai 1998, s. Abschulssbericht der Bund-Länder-Kommssion Rechtsterrorismus vom Bundesinnenministerium, S. 157
Bitte nochmals den Link zu diesem Abschlußbericht angeben, auch wenn Du Ihn schon vor 50 Seiten vorher genannt hast.

Danke.

Nereus
28.07.2013, 11:50
@ Nereus
Weißt Du zufällig, welche Schrifttype im "Bekennervideo" verwendet wurde?
Für Intro, Schautafeln usw. Irgendwas aus dem Comicbereich. Ich konnte sie bisher nicht identifizieren.

Wurde von fatalist schon mitgeteilt.

Der Zeichensatz COSMIC2N.ttf (ttf = ist eine TrueType Schrift: http://de.wikipedia.org/wiki/TrueType ) hat nichts mit Comics, sondern mit COSMOS zu tun:

http://fontpark.net/imgn2/c/cosmic-two.png

Auf diesen Zeichensatz COSMIC TWO (klick) (http://www.fontpark.net/de/schriftart/cosmic-two/#) hat das CopyRight seit 1991 die TCG Corel Systems Corporation.

Diese hat mit ihren Programmen den Cosmos http://1.shrd.www.corel.com/-/y/Ren-NZqXS_d44.gz.jpeg der Bild-, Video- und Graphik-Gestaltung erobert.

Hier die aktuellen Angebote für den Designer- und Bastler:
http://www.corel.com/corel/specialOffers.jsp?storeKey=de&trkid=DEsemKWS&gclid=CIHSraeF0bgCFQ98cAod7RkAqQ

Warum der Verfassungsschutz seinen Agenten Richter, der als Fotospezialist das rechte und linke Lager ausforschte, „Corel li” nannte, hängt wohl damit zusammen, daß dieser vermutlich auch entsprechende subversive Desinformationsbasteleien für sein Amt ausführte, welche dann von einem linken Arm dieses Bundeskraken über sein senatsgefördertes „apabiz”-Pressearchiv verbreitet wurden?

nachdenkerin
28.07.2013, 12:55
Es wäre hilfreich, wenn Du zu jeder Information auch die nachlesbare Quelle angibst.

Also wo steht das, wer sagt sowas?
a) Zuschreibung eines Überfalls am 18. Dezember 1998 (Edeka-Supermarkt) durch das „Trio” (Wer , wann, wo, Zschäpe war dabei?)
b) Bericht des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutzes, wo dieser Hinweis als Meldung vom 11.09.1998 angegeben wird. (Datum? Berichts-URL?)
c) Damit hatte das Bundesinneministerium Probleme. Weil das so in der Reihenfolge nicht stimmt, machten die dann aus dem 18. Dezember 1998 einen 18. Mai 1998, s. Abschulssbericht der Bund-Länder-Kommssion Rechtsterrorismus vom Bundesinnenministerium, S. 157
Bitte nochmals den Link zu diesem Abschlußbericht angeben, auch wenn Du Ihn schon vor 50 Seiten vorher genannt hast.

Danke.

Sorry!, war vielleicht bei 33 Grad Hitze zu heiß, so dass ich es vergaß. Früher mal war ich sonntags bei so einem Wetter an einem See schwimmen und hatte da keine sieben Tage in der Woche „Weltrettung“ betrieben. Ich hoffe Du verzeihst mir. Aber nun zum Thema. Zu a.) Zschäpe war nicht dabei. Alles andere habe ich Dir nachfolgend zusammengestellt

Zeitung „Freie Presse“ vom 15.05.2012
http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/BRENNPUNKT/Chemnitzer-Kaufhalle-war-die-Generalprobe-fuer-NSU-Terror-artikel7989077.php


Chemnitz. Verdächtig kam Ramona Walther der Mann im Holzfäller-Hemd schon vor. ……….Da passierte, was Ramona Walther jenen 18. Dezember 1998 auch nach über 13 Jahren nicht vergessen lässt……. Mit dem Geldsack und einer Beute von mehreren Tausend Mark flohen die Täter aus der Kaufhalle………….. Ermittler gehen davon aus, dass es sich beim Raub in der Chemnitzer Kappel-Kaufhalle um das Überfall-Debüt von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt handelte.

Zeitschrift „Spiegel“ vom 27.06.2012

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/sachsen-bestaetigt-ersten-nsu-raubueberfall-in-chemnitz-1998-a-841308.html

Das sächsische Innenministerium bestätigte in seinem am Mittwoch bekannt gewordenen Abschlussbericht an den Innenausschuss des Landtags erstmals, dass auch ein Raubüberfall am 18. Dezember 1998 auf einen Edeka-Markt in Chemnitz auf das Konto der Rechtsterroristen geht.

Buch „die Zelle“ von Christian Fuchs und John Goetz
(S. 138 unten/S. 138 oben, elektronische Ausgabe)

Bereits ein knappes Jahr zuvor, am 18. Dezember 1998, haben sie eine Edeka-Kassiererin in Chemnitz mit einer Pistole bedroht und ihr mehrere tausend Mark entrissen

Schäfer-Gutachten vom 14.05.2012
http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tim/veranstaltungen/120515_schaefer_gutachten.pdf
(S. 158, Zeile 14.09.1998)


Datum: 14.09.1998
Eingang einer Quellenmitteilung der Verfassungsschutzbehörde eines anderen Bundeslandes……Nach der Entgegennahme der Waffen – noch vor der beabsichtigten Flucht nach Südafrika – solle das TRIO einen weiteren Überfall planen, um mit dem Geld sofort Deutschland verlassen zu können.

Schreiben vom Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz vom 30.11.2011
http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/13/erkenntnisse-lfv-thuringen-30-11-2011/
(S. 8, letzter Absatz, vierte Zeile von unten)


Meldung an TLfV und LfV SN vom 11.09.1998, Verfasser LfV Brandenburg……………..Nach der Entgegennahme der Waffen – noch vor der beabsichtigten Flucht nach Südafrika – solle das TRIO einen weiteren (Anm.: in dem Schreiben war das Wort „weiteren“ vom Verfasser selber unterstrichen) Überfall planen, um mit dem Geld sofort Deutschland verlassen zu können.

Abschlussbericht der Bund-Länder-Kommission Rechtsterrorismus vom Bundesministerium des Innern vom 30.04.2013
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2013/abschlussbericht-kommission-rechtsterrorismus-lang.html
S. 158, Abschnitt 361


Im September 1998 teilte die Landesbehörde für Verfassungsschutz Brandenburg dem TLfV (Anm. Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz) mit, laut einer Quellenmitteilung.. ……….Nach der Entgegennahme der Waffen – noch vor der beabsichtigten Flucht nach Südafrika – solle das TRIO einen weiteren Überfall planen, um mit dem Geld sofort Deutschland verlassen zu können.

S. 157, Abschnitt 359


4.6. Raubstraftaten

Zu den Böhnhardt und Mundlos möglicherweise zuzuschreibenden Raubtaten ergeben die der BLKR übermittelnden Akten Folgendes.

4.6.1 Edeka-Markt in Chemnitz

Als erste mögliche Straftat müßte nun weiter stehen: „Am 18. Dezember 1998 überfallen zwei maskierte Männer den Edeka-Markt…“ Das ist aber nicht möglich, weil der Verfassungsschutz in Brandenburg schon drei Monate davor im September 1998 mitteilte, dass sie einen weiteren Überfall planen. Also müssen sie schon vor diesem September-Datum den ersten Überfall begangen haben. Der erste Überfall muss als davor liegen und darf nicht zuerst drei Monate später im Dezember 1998 stattfinden. Und so macht offensichtlich das Bundesinnenministerium aus dem 18. Dezember 1998 einen 18. Mai 1998 und schon passt wieder alles wieder.


Am 18. Mai 1998 überfallen zwei maskierte Männer den Edeka-Markt in der Irkutsker Strasse in Chemnitz und erbeuteten ca. 30.000 DM Bargeld……Erst durch einen kriminaltechnischen Vergleich von Munitionsteilen, die am Tatort sichergestellt worden sind, mit Funden aus der Wohnung in der Frühlingsstraße in Zwickau ergibt sich ein Indiz für eine Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos.

Nereus
28.07.2013, 14:11
Sorry!, war vielleicht bei 33 Grad Hitze zu heiß, so dass ich es vergaß. ...

Danke. Aber hier in Halensee kocht es so um 40 ° herum. Auf dem Kudamm schmilzt der Asphalt und am Henriettenplatz scheint das Eis ausgegangen zu sein...

nachdenkerin
28.07.2013, 14:43
http://www.addn.me/nazis/terrorrazzia-auch-in-dresden/
http://www.addn.me/nazis/terrorrazzi...en/#more-14084


http://www.sz-online.de/nachrichten/...Online-Ausgabe


http://www.spiegel.tv/#/filme/netzwe...ickauer-zelle/
http://www.spiegel.tv/filme/netzwerk...ickauer-zelle/

Mitteilung durch Marathon:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-.....-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=4995481&viewfull=1#post4995481

Auf meiner Terrasse, mit etwas direkter Sonneneinstrahlung sind es 41 Grad und der Rasensprenger läuft schon von früh an. Aber was ich mitteilen wollte, mit den Links, das ist manchmal so eine Sache. Hier hattest Du 6 Verweise eingebaut, wobei nur noch zwei funktionieren.

Nereus
28.07.2013, 16:22
Auf meiner Terrasse, mit etwas direkter Sonneneinstrahlung sind es 41 Grad und der Rasensprenger läuft schon von früh an. Aber was ich mitteilen wollte, mit den Links, das ist manchmal so eine Sache. Hier hattest Du 6 Verweise eingebaut, wobei nur noch zwei funktionieren.

Ist mir bekannt. Die verlinkten Beiträge waren schon früher mal eingestellt worden. Aber wie Du bestimmt auch schon festgestellt hast, werden gelegentlich Beiträge aus dem Internet gelöscht oder sind nicht mehr zu erreichen. So besonders die Illner-Talk-Show, wo in der Gegenwart des Bundesinnenminister Friedrichs das ehemalige Thüringer NPD-Vorstandsmitglied und der PDS-Antifa-Spitzel Luthardt auftrat und berichtete, daß Wohlleben beste Kontakte zur Polizei hatte, die ihm immer auf Nachfrage berichteten, wer ein Spitzel ist. Dieses kommentierte Friedrichs empört und abstreitend.
Da werden offenbar nicht nur unangenehme Tatsachen, welche die gegenwärtige "Propagandawahrheit" stören können, bei den Behörden geschreddert, sondern auch bei den Medien wegzensiert...

brain freeze
28.07.2013, 18:35
Wurde von fatalist schon mitgeteilt.

Der Zeichensatz COSMIC2N.ttf (ttf = ist eine TrueType Schrift: http://de.wikipedia.org/wiki/TrueType ) hat nichts mit Comics, sondern mit COSMOS zu tun:

http://fontpark.net/imgn2/c/cosmic-two.png

Auf diesen Zeichensatz COSMIC TWO (klick) (http://www.fontpark.net/de/schriftart/cosmic-two/#) hat das CopyRight seit 1991 die TCG Corel Systems Corporation.

Diese hat mit ihren Programmen den Cosmos http://1.shrd.www.corel.com/-/y/Ren-NZqXS_d44.gz.jpeg der Bild-, Video- und Graphik-Gestaltung erobert.

Hier die aktuellen Angebote für den Designer- und Bastler:
http://www.corel.com/corel/specialOffers.jsp?storeKey=de&trkid=DEsemKWS&gclid=CIHSraeF0bgCFQ98cAod7RkAqQ

Warum der Verfassungsschutz seinen Agenten Richter, der als Fotospezialist das rechte und linke Lager ausforschte, „Corel li” nannte, hängt wohl damit zusammen, daß dieser vermutlich auch entsprechende subversive Desinformationsbasteleien für sein Amt ausführte, welche dann von einem linken Arm dieses Bundeskraken über sein senatsgefördertes „apabiz”-Pressearchiv verbreitet wurden?

Danke noch mal. Ich achte in der Regel bei Drucksachen auf die verwendeten Schrifttypen, kannte speziell diesen Font aber nicht, obwohl es einige ähnliche gibt. Mir sind bisher auch keine weiteren Drucksachen untergekommen, die genau diesen Font verwenden.

Mglws. hat der Designer des Bekennervideos den Font trotzdem auch anderweitig eingesetzt, erst recht, wenn es eine Auftragsarbeit war. Ich gehe davon aus, daß die Designer einen Fundus an "Lieblingsschriften" nutzen. Klar ist das die Nadel im Heuhaufen. Aber es gibt keinen Zeitdruck.

Corelli wäre sicher ein Kandidat; aber was wissen wir von ihm? Alles online-Verfügbare ist x-mal gefiltert. Gibt es Original-Arbeiten?

brain freeze
28.07.2013, 19:04
Das ist anders gemeint. In dem Bericht des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz wird dieser Hinweis als Meldung vom 11.09.1998 angegeben.

Der angeblich erste Überfall, der dem Trio zugeschrieben wurde, passierte aber zuerst am 18. Dezember 1998 (Edeka-Supermarkt), also drei Monate danach. Dementsprechend kann am 11.09.1998 nicht von einem "weiteren" die Rede sein, da davor überhaupt noch nichts passierte. Damit hatte offensichtlich auch das Bundesinneministerium Probleme. Weil das so in derReihenfolge nicht stimmt, machten die dann aus dem 18. Dezember 1998 einen 18. Mai 1998, s. Abschulssbericht der Bund-Länder-Kommssion Rechtsterrorismus vom Bundesinnenministerium, S. 157.

Wie gesagt, wichtig ist, daß das Brandenburger LfV mindestens Kenntnis eines geplanten Überfalls hatte.

Die Zuordnung von Überfällen als B&M-Taten erscheint mir in diesem gesamten Komplex als fragwürdig bis willkürlich. B&M waren mit Sicherheit nicht die Einzigen, die Sparkassen, Postfilialen usw. im betreffenden Zeitraum zu zweit bzw. maskiert überfallen haben. Sie haben sicherlich auch nicht das Fahrrad als Fluchtfahrzeug erfunden. Die Verlockung, über NSU ungeklärte Altfälle zu erledigen, dürfte sehr groß sein. Gerade im Raum Chemnitz spielte vermutlich auch grenzüberschreitende Kriminalität eine Rolle.

Deswegen erscheint es mir nicht sehr vielversprechend, Widersprüche innerhalb der Ereigniskette der Überfälle überzeugend aufklären zu können. Ob alle Informationen der LfV überprüft und gesichert sind, wage ich zu bezweifeln. Neben Unkenntnis gibt es auch Ungenauigkeit, vielleicht auch Schlamperei und Nachläßigkeit oder Falschinformationen durch Informanten bzw. Behörden. Wer will das alles säuberlich trennen?

brain freeze
28.07.2013, 19:26
Stichwort Heilbronner Phantombilder:

In Compact, Ausgabe August, werden Heilbronner Phantombilder zwar erwähnt, aber nur unter Bezugnahme auf Haller Tagblatt.

Der gesamte Artikel von Kai Voss ist sehr schwach, allgemeines, bekanntes Blabla von Stauffenberg bis Öttinger und Krokus. Gronbachs Vergangenheit wird ausgewalzt. Die ganze Affäre als internes Theater dargestellt: "Stauffenberg gegen Stengel, Stengel gegen "Öttinger", "Öttinger" gegen "Krokus", Gronbach gegen "Öttinger". Was ja vielleicht auch stimmt. Aber es bleibt nicht mehr als Vermutung.

Keine neuen Erkenntnisse, Kontext wird nicht erwähnt und nicht bewertet. Abgebildet wird als Killer-Phantombild nicht das Kontext-Bild, sondern der hier auch schon mehrfach verlinkte andere "Südländer".

Erwähnt wird, daß GBA Range die Phantombilder für unglaubwürdig hält und sie im Prozess "jedenfalls nicht berücksichtigt werden". Immhin lautet eine Zwischenüberschrift des Artikels: "Die Phantombilder ähneln niemandem vom NSU-Trio".

Edit: Ich weiß allerdings nicht, ob sich Kontext-Veröffentlichung und Compact-Redaktionsschluß evtl. überschnitten haben.

nachdenkerin
29.07.2013, 05:44
Die Zuordnung von Überfällen als B&M-Taten erscheint mir in diesem gesamten Komplex als fragwürdig bis willkürlich.

Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das Trio, weder Überfälle, noch Mordanschläge beging und auch nicht ausländerfeindlich und antisemitisch war. Alle belastenden Indizien wurden grundsätzlich nur in lebendiger Abwesenheit des Trios gefunden. So z. B. auch der Überfall der Edeka-Filiale.


...überfallen zwei maskierte Männer den Edeka-Markt in der Irkutsker Strasse in Chemnitz und erbeuteten ca. 30.000 DM Bargeld……Erst durch einen kriminaltechnischen Vergleich von Munitionsteilen, die am Tatort sichergestellt worden sind, mit Funden aus der Wohnung in der Frühlingsstraße in Zwickau ergibt sich ein Indiz für eine Täterschaft von Böhnhardt und Mundlos.

http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2013/abschlussbericht-kommission-rechtsterrorismus-lang.html S. 157, letzter Absatz

brain freeze
29.07.2013, 07:37
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das Trio, weder Überfälle, noch Mordanschläge beging und auch nicht ausländerfeindlich und antisemitisch war. Alle belastenden Indizien wurden grundsätzlich nur in lebendiger Abwesenheit des Trios gefunden. So z. B. auch der Überfall der Edeka-Filiale.



http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2013/abschlussbericht-kommission-rechtsterrorismus-lang.html S. 157, letzter Absatz

Eine Überzeugung kann man nur durch gesicherte Erkenntnisse gewinnen. Bei den NSU-Tatvorwürfen ist eben fast nichts gesichert bzw. die Beweismittel sind zweifelhaft. Ausschließen läßt sich nur wenig (z.B. daß B&M aufgrund der Heilbronner Phantombilder den Polizistenmord offenbar nicht begangen haben, was die Frage aufwirft, wie die Dienstwaffe ins Wohnmobil kam), aber es gilt: im Zweifel für den Angeklagten (ja, kein Prozess gegen Tote).

Die ideologischen Hintergründe sind, gleichgültig, ob sie nun zutreffen oder nicht, auch kein Beweis für die Straftaten. Daß B&M in ihrer Jugend mehr oder weniger stark rechtsextrem orientiert waren, scheint mir evident. Natürlich verändern sich Haltungen auch, wenn "die wilden Jahre" vorbei sind. Es fällt jedoch auf: Während B&M bis zum Untertauchen eher ihr Umfeld öffentlich provozierten, soll sich danach das rechtsextreme Weltbild über viele Jahre ausschließlich durch anonyme Morde manifestiert haben, um sich ab 2006/20077 gar nicht mehr zu äußern.

Diese extremen Brüche im Verhältnis von Ideologie und ihrer Äußerung erscheinen mir unmöglich. Ist meine Meinung dazu.

Hellangel
29.07.2013, 09:18
Eine Überzeugung kann man nur durch gesicherte Erkenntnisse gewinnen. Bei den NSU-Tatvorwürfen ist eben fast nichts gesichert bzw. die Beweismittel sind zweifelhaft. Ausschließen läßt sich nur wenig (z.B. daß B&M aufgrund der Heilbronner Phantombilder den Polizistenmord offenbar nicht begangen haben, was die Frage aufwirft, wie die Dienstwaffe ins Wohnmobil kam), aber es gilt: im Zweifel für den Angeklagten (ja, kein Prozess gegen Tote).

Die ideologischen Hintergründe sind, gleichgültig, ob sie nun zutreffen oder nicht, auch kein Beweis für die Straftaten. Daß B&M in ihrer Jugend mehr oder weniger stark rechtsextrem orientiert waren, scheint mir evident. Natürlich verändern sich Haltungen auch, wenn "die wilden Jahre" vorbei sind. Es fällt jedoch auf: Während B&M bis zum Untertauchen eher ihr Umfeld öffentlich provozierten, soll sich danach das rechtsextreme Weltbild über viele Jahre ausschließlich durch anonyme Morde manifestiert haben, um sich ab 2006/20077 gar nicht mehr zu äußern.

Diese extremen Brüche im Verhältnis von Ideologie und ihrer Äußerung erscheinen mir unmöglich. Ist meine Meinung dazu.

Die Offiziellen beziehen sich ja auch ausschließlich auf die Zeit <1998, weil sie B&M&Z nach dem Untertauchen nix nachweisen können und DÜRFEN!! Denn sonst stehen sie der Frage entgegen, woher sie das denn wissen, wenn sie nicht wussten, wo das Trio war... (ähnlich bei PRISM) ;)

Case
29.07.2013, 09:46
Stichwort Heilbronner Phantombilder:

Erwähnt wird, daß GBA Range die Phantombilder für unglaubwürdig hält und sie im Prozess "jedenfalls nicht berücksichtigt werden".

Ach, Herr Range als treuer Diener seines Herrn hält sie für unglaubwürdig?
Worauf stützt sich dessen These?
Auf unterlassene Ermittlungen wie gehabt?

herberger
29.07.2013, 10:08
Zu der Phantom DNS im Polizistenmord,sagte der Hersteller der Wattestäbchen,für so etwas wie DNS Spuren sichern waren diese Wattestäbchen nicht geeignet und wurden für so etwas auch nicht hergestellt.

tommes
29.07.2013, 14:50
Ich bin nach wie vor davon überzeugt, dass das Trio, weder Überfälle, noch Mordanschläge beging und auch nicht ausländerfeindlich und antisemitisch war. Alle belastenden Indizien wurden grundsätzlich nur in lebendiger Abwesenheit des Trios gefunden.

@Nachdenkerin
Also Mutter Bönhart äußert sich ganz explizit zu den Themen ausländerfeindlich und antisemitisch und zwar in dem Sinne, dass UB genau dies war. Wie paßt das zu deiner Überzeugung?

http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=38110&d=1374910023&thumb=1

z.B hier bei 6:38 http://www.youtube.com/watch?v=6-zurSZIbgc

nachdenkerin
29.07.2013, 15:20
@Nachdenkerin
Also Mutter Bönhart äußert sich ganz explizit zu den Themen ausländerfeindlich und antisemitisch und zwar in dem Sinne, dass UB genau dies war. Wie paßt das zu deiner Überzeugung?

http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=38110&d=1374910023&thumb=1

z.B hier bei 6:38 http://www.youtube.com/watch?v=6-zurSZIbgc

Sie räumte selber beim Untersuchungsausschuss beim Thüringer Landtag ein, dass sie sich nach so langer Zeit nicht mehr richtig erinnern kann, was ihr Sohn ihr überhaupt erzählte. Und es ist auch ein Unterschied, ob er vielleicht mal einen Spruch nachplapperte, den er von Agenten ohne Sinn und Verstand aufschnappte und seiner Mutter weiter erzählte oder ob er Aktionen machte. Von dem Puppentorso mit dem Davidstern wurde er freigesprochen!

tommes
29.07.2013, 16:06
Von dem Puppentorso mit dem Davidstern wurde er freigesprochen!

Es geht ja auch nicht darum ob Ihm/Ihnen das im strafrechtlichen Sinn nachzuweisen war/ist. Aber bei jungen Glatzenträgern mit Bomberjacken und Springerstiefeln, die auf Rudolf Hess-Gedenkmärschen herumturnten oder beim Roeder-Prozess als Unterstützer auftauchten oder im Wald Kreuze abfackelten etc.etc. davon auszugehen, dass diese sicher weder ausländerfeindlich noch antisemitisch waren... . Mit Verlaub, ist das nicht ein wenig weltfremd?

nachdenkerin
29.07.2013, 16:20
Es wäre hilfreich, wenn Du zu jeder Information auch die nachlesbare Quelle angibst.

Also wo steht das, wer sagt sowas?
a) Zuschreibung eines Überfalls am 18. Dezember 1998 (Edeka-Supermarkt) durch das „Trio” (Wer , wann, wo, Zschäpe war dabei?)
b) Bericht des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutzes, wo dieser Hinweis als Meldung vom 11.09.1998 angegeben wird. (Datum? Berichts-URL?)
c) Damit hatte das Bundesinneministerium Probleme. Weil das so in der Reihenfolge nicht stimmt, machten die dann aus dem 18. Dezember 1998 einen 18. Mai 1998, s. Abschulssbericht der Bund-Länder-Kommssion Rechtsterrorismus vom Bundesinnenministerium, S. 157
Bitte nochmals den Link zu diesem Abschlußbericht angeben, auch wenn Du Ihn schon vor 50 Seiten vorher genannt hast.

Danke.

Im Übrigen ist das aber nicht die einzigste Tücke in dem Abschlussbericht des Bundesinnenministeriums. Hier noch ein weiteres Beispiel:

Schäfer-Gutachten vom 14.05.2012
http://www.thueringen.de/imperia/md/content/tim/veranstaltungen/120515_schaefer_gutachten.pdf

Seite 31


Urteil des

Amtsgerichts - Jugendschöffengericht -
Jena vom 06.12.1993, Az 512 Js 56060/93:

Im Juli 1992 habe Böhnhardt vom Geschädigten mehrfach die Zahlung von Geld gefordert. Am 04.08.1993, also nur einen Tag nach dem Urteil des Bezirksgerichts Gera vom 03.08.1993, habe Böhnhardt dem Geschädigten mit der Faust in den Magen geschlagen und mit seinen mit Stahlkappen versehenen schweren Schuhen gegen den Augenbereich getreten, so dass dieser eine Gehirnerschütterung erlitt, eine Platzwunde davontrug und fünf Tage im Krankenhaus behandelt werden musste. Wenige Tage nach der Entlassung des Geschädigten aus dem Krankenhaus habe Böhnhardt von ihm erneut Geld gefordert. Als der Geschädigte erklärt habe, über kein Geld zu verfügen, habe Böhnhardt geäußert, dass er demnächst nicht mehr aus dem Krankhaus herauskäme, wenn er nicht Geld "rüberwachsen" lasse.

Das Buch "die Zelle" (S. 70 oben, elektronische Ausgabe) gibt an:
Er hat Glück, ins Gefängnis muss er nicht.
Ob sich die Tat wirklich so abgespielt hat, kann ich nicht beurteilen. Aber das Geschehen hat weder etwas mit Ausländerfeindlichkeit und auch nicht ansatzweise etwas mit Volksverhetzung zu tun.

Seite 32

Hier geht es um den Puppentorso und die rechts-rock-CD's


Am 21.04.1997 verurteilt das Amtsgericht - Jugendschöffengericht - Jena Böhnhardt wegen versuchten gefährlichen Eingriffs in den Straßenverkehr in Tateinheit mit Volksverhetzung und Störung des öffentlichen Friedens durch Androhung von Straftaten in Tatmehrheit mit Volksverhetzung unter Einbeziehung des Urteils des

Amtsgerichts - Jugendschöffengericht
Jena vom 06.12.1993, rechtskräftig seit 28.04.1994, Az 112 Js 56060/93,

zu einer Einheitsjugendstrafe von 3 Jahren und 6 Monaten.

Es ist das Gericht identisch, der Ort und der Tag. Die am Ende befindliche lange Nummer des Aktenzeichens setzt sich aus insgesamt 10 Ziffern zusammen, mitten drin sind die beiden Buchstaben "Js" und am Ende ist ein Schrägstrich und die "93". Bei dem direkt aufgeführten Urteil fängt das Aktenzeichen mit "5" an, hier bei der Einbeziehung des Urteils ist statt der Ziffer "5" eine Zahl "1" angegeben. Alles andere ist total gleich. Nun könnte es sich nur um einen Schreibfehler handeln, obgleich es in der Tatstatur wahrscheinlicher ist, sich mit einer unter der fünf liegenden zwei oder der darüber liegenden Acht zu vertippen.

Böhnhardt ging in Berufung. Von dem Puppentorso wurde er freigesprochen. Die Verurteilung erfolgte lediglich wegen den rechts-rock-CD's

Abschlussbericht der Bund-Länder-Kommission Rechtsterrorismus vom Bundesministerium des Innern vom 30.04.2013
http://www.bmi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/Broschueren/2013/abschlussbericht-kommission-rechtsterrorismus-lang.html

Seite 124:


Böhnhardt gerät in Verdacht.....Puppentorso aufgehängt zu haben.....Zudem wird im Juni 1996 festgestellt, dass Böhnhardt in seiner Wohnung Tonträger mit rechtsextremistischen Inhalt aufbewahrt.

Beide Sachverhalte werden am 16. Oktober 1997 in zweiter Instanz vor dem Landgericht Gera verhandelt. Hinsichtlich des Vorwurfes, den Puppentorso aufgehängt zu haben, wird Böhnhardt frei gesprochen. Im Übrigen wird er wegen Volksverhetzung zu einer Einheitsjugendstrafe von zwei Jahren und drei Monaten unter Einbeziehung einer früheren Strafe wegen Volksverhetzung verurteilt (..)

Bei der früheren Strafe handelte es sich aber NICHT um Volksverhetzung. Bei der Tat ging es um die "Geld-Geschichte", die nichts mit Volksverhetzung zu tun hatte. Auch grundsätzlich alle Strafen davor bezogen sich nicht ein einziges mal auf Volksverhetzung. Diese waren gem. Schäfer-Gutachten Diebstähle und Verkehrsdelikte. Soll hier etwas bewusst untergeschoben werden?
Bei allen rechtskräftigen Verurteilungen, egal ob davor oder danach, gab es nur eine einzige Verurteilung wegen Volksverhetzung und diese bezog sich auf das Aufbewahren der rechts-rock-CD's.

Nereus
29.07.2013, 16:48
@Nachdenkerin
Also Mutter Bönhart äußert sich ganz explizit zu den Themen ausländerfeindlich und antisemitisch und zwar in dem Sinne, dass UB genau dies war. Wie paßt das zu deiner Überzeugung?

http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=38110&d=1374910023&thumb=1

z.B hier bei 6:38 http://www.youtube.com/watch?v=6-zurSZIbgc

Quatsch.
Die Böhnhardts und Mundlos sind Kinder der DDR-Erziehung und Ideologie. Von interessierten politischen Kreisen wird nun versucht, die DDR-Ablehnung des Zionismus und die DDR Einstellung zur Nationalen Front, im Sinne des Liberalismus und des Sozialdemokratismus umzulügen in "Antisemitismus" und "Fremdenfeindlichkeit". Diese DDR-Ideologien des "Nationalkommunismus" würden nun in freien Jugendgruppen fortbestehen und sich in Form eines "Nationalen Sozialimus" äußern, der dem hitlerischen Nationalsozialismus und dem stalinistischen Nationalkommunismus gleichzusetzen sei und "Neonazismus" genannt werden muß. Diese Kampfparole wird besonders von der trotzkistischen IV. Internationale, den "Demokratischen Sozialisten" und ihren Medien verfochten, wie sie in der vereinigten Linksfront aus linken Sozialdemokraten, Gewerkschaftlern, anarchosozialistischen Grünen, in der autonomen Antifa und Teilen der LINKEN versammelt sind.

Die Mutter des Uwe Böhnhardts war Lehrerin. Vielleicht kann und will sie sich offenbar nicht mehr an die DDR-Einstellung zum Zionismus, zur Nationalen Front und zu den Vertragsarbeitern aus den sozialistischen Brudervölkern erinnern?

Stellungnahme der DDR zum Zionismus:

Zionismus: die chauvinistische Ideologie, das weitverzweigte Organisationssystem und die rassistische, expansionistische politische Praxis der jüdischen Bourgeoisie. Die Anfänge des Zionismus reichen in das 19. Jh. zurück. Der Begriff Zionismus ist von dem Namen »Zion« abgeleitet, mit dem sich in der jüdischen Diaspora als kleinbürgerliche Reaktion auf den Antisemitismus Zukunfts- und Erlösungserwartungen verknüpften. Durch den Wiener Journalisten T. Herzl wurde der Zionismus zum politischen Programm erhoben. Der Zionismus entwickelte die reaktionäre Konzeption von der jüdischen Gemeinschaft, die die Klassenfrage ignorierte, um das jüdische Proletariat vom revolutionären Klassenkampf abzulenken, und die die Lösung der sog. Judenfrage - wie auf dem 1. Zionistenkongreß im Aug. 1897 in Basel programmatisch formuliert - in der Schaffung eines jüdischen Nationalstaates auf dem arabischen Territorium von Palästina sah. Mit dieser Konzeption ordnete sich der Zionismus von Anbeginn in die politischen, ökonomischen und strategischen Interessen des Weltimperialismus ein. Die Zusammenarbeit zwischen Zionisten und britischem Imperialismus führte am 2.11.1917 zu der nach dem damaligen britischen Außenminister benannten Balfour-Deklaration, in der die mit Unterstützung jüdischer großkapitalistischer Kreise (Rothschild) organisierte Einwanderung jüdischer Siedler sanktioniert und britische Hilfe bei der Gründung einer jüdischen »Heimstatt« in Palästina zugesichert wurden. Auf der zionistischen Konferenz vom Mai 1942 in New York, die die Errichtung eines zionistischen Staates und die Aufstellung einer eigenen Armee auf dem Territorium Palästinas beschloß, erfolgte die Einordnung des Zionismus in die Pläne des USA-Imperialismus im Nahen Osten. Mit der Gründung des Staates Israel im Jahre 1948 wurde der Zionismus zur Staatsdoktrin erhoben. Der Staat Israel bildete von nun an das Zentrum der ideellen und politischen Einwirkung auf die jüdischen Bürger in Israel und in anderen Ländern der Welt im Sinne von Nationalchauvinismus und Antikommunismus. Der Hauptstoß des politischen Zionismus richtet sich gegen die arabischen Völker und Staaten, ihre antiimperialistisch-demokratische Profilierung und ihr Bündnis mit der sozialistischen Staatengemeinschaft. Auf der XXX. UNO-Vollversammlung (1975) wurde mit der Resolution 3379 der Zionismus als eine Form des Rassismus und der rassistischen Diskriminierung verurteilt.
Quelle: KLEINES POLITISCHES WÖRTERBUCH NEUAUSGABE 1988
DDR, DIETZ VERLAG BERLIN 1989, S. 1116

Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) hatte eine Nationale Front, keine kunterbunte oder multikulturelle Front!

Nationale Front der DDR: sozialistische Volksbewegung, die einen bedeutenden Beitrag zur Annäherung der Klassen und Schichten auf dem Boden der Ideale der Arbeiterklasse leistet. Sie entwickelt enge Gemeinschaftsbeziehungen in den Wohngebieten der Städte und Gemeinden. Ihre massenpolitische Arbeit ist eine wichtige Bedingung für die ständige Entwicklung der sozialistischen Demokratie, für die planmäßige Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen der Bürger und die Verschönerung der Städte und Gemeinden sowie für ein vielseitiges geistig-kulturelles Leben.
»Als eine stabile Säule unserer Bündnispolitik erweist sich die gereifte, von wachsendem Vertrauen getragene Zusammenarbeit der Parteien und Massenorganisationen im Demokratischen Block, in der Nationalen Front der DDR, in den Volksvertretungen, überall, wo gesellschaftliche Aufgaben zu lösen sind ... Jeden Bürger, unabhängig von seiner sozialen Herkunft, seiner Weltanschauung und seinem religiösen Bekenntnis, in die Lösung der gesellschaftlichen Belange einzubeziehen wird auch künftig unser Handeln bestimmen.« (Honecker, XI. Parteitag, S. 77/78.)

Nach der Befreiung des deutschen Volkes vom Hitlerfaschismus durch die Sowjetarmee und ihre Verbündeten hat sich im Prozeß der antifaschistisch-demokratischen Umwälzung die Nationale Front unter Führung der geeinten Arbeiterklasse und ihrer revolutionären Partei als Bündnis aller patriotischen und demokratischen Kräfte herausgebildet. Sie entwickelte sich nach der Gründung der DDR zu einer breiten politischen Massenbewegung. Die in der N. F. vereinten Parteien und Massenorganisationen anerkennen die führende Rolle der Arbeiterklasse und ihrer marxistisch-leninistischen Partei bei der Gestaltung der entwickelten sozialistischen Gesellschaft und somit zur Schaffung der grundlegenden Voraussetzungen für den allmählichen Übergang zum Kommunismus.
Art. 3 der Verfassung der DDR lautet:
»(1) Das Bündnis aller Kräfte des Volkes findet in der Nationalen Front der Deutschen Demokratischen Republik seinen organisierten Ausdruck. (2) In der Nationalen Front der Deutschen Demokratischen Republik vereinigen die
Parteien und Massenorganisationen alle Kräfte des Volkes zum gemeinsamen Handeln für die Entwicklung der sozialistischen Gesellschaft. Dadurch verwirklichen sie das Zusammenleben aller Bürger in der sozialistischen Gemeinschaft nach dem Grundsatz, daß jeder Verantwortung für das Ganze trägt. Die politische Arbeit der sozialistischen Volksbewegung wird vom Nationalrat geleitet. Präsident des Nationalrates ist Prof. Dr. L. Kolditz (parteilos).
Organe des Nationalrates sind das Präsidium und das Sekretariat. Im Präsidium des Nationalrates sind folgende Parteien und Massenorganisationen vertreten:

Sozialistische Einheitspartei Deutschlands (KPD + SPD = SED),
Demokratische Bauernpartei Deutschlands,
Christlich-Demokratische Union Deutschlands (CDU),
Liberal-Demokratische Partei Deutschlands (LDPD),
National-Demokratische Partei Deutschlands,
Freier Deutscher Gewerkschaftsbund,
Freie Deutsche Jugend (FDJ),
Demokratischer Frauenbund Deutschlands,
Kulturbund der DDR,
Vereinigung der gegenseitigen Bauernhilfe,
Gesellschaft für Deutsch-Sowjetische Freundschaft (DSF),
Komitee der Antifaschistischen Widerstandskämpfer,
Volkssolidarität,
Pionierorganisation »Ernst Thälmann«,
Schriftstellerverband der DDR,
Domowina.

Dem Nationalrat gehören weiter Vertreter folgender Vereinigungen, Gesellschaften und Verbände an:

Gesellschaft für Sport und Technik,
URANIA,
Friedensrat der DDR,
Verband der Kleingärtner,
Siedler und Kleintierzüchter,
Verband der Konsumgenossenschaften der DDR,
Deutscher Turn- und Sportbund der DDR,
Solidaritätskomitee der DDR,
Deutsches Rotes Kreuzz der DDR,
Kammer der Technik,
DDR-Komitee für Menschenrechte,
Blinden- und Sehschwachen-Verband der DDR,
Gehörlosen- und Schwerhörigen-Verband der DDR,
Verband der Theaterschaffenden der DDR,
Verband Bildender Künstler der DDR,
Vereinigung der Juristen der DDR,
Verband der jüdischen Gemeinden,
Liga für Völkerfreundschaft,
Liga für die Vereinten Nationen,
Verband der Komponisten und Musikwissenschaftler der DDR,
Verband der Film- und Fernsehschaffenden der DDR,
Bund der Architekten der DDR,
Verband der Journalisten der DDR,
Zentralausschuß für Jugendweihe.

In den Bezirken, Kreisen und Stadtbezirken wird die Tätigkeit der N. F. durch gewählte Bezirks-, Kreis- und Stadtbezirksausschüsse und deren Sekretariate geleitet. In den Städten und Gemeinden bestehen Orts- und Wohnbezirksausschüsse der N. F.
»Über 388.000 Bürger, Mitglieder aller Parteien und Parteilose, wirkenn heute in den 19.100 Ausschüssen der Nationalen Front eng mit den Volksvertretungen und ihren Abgeordneten, mit Betrieben, Genossenschaften und anderen Einrichtungen, mit Handwerkern und Gewerbetreibenden, mit kirchlichen Amtsträgern und christlichen Kreisen zusammen. Wichtigstes Anliegen der Ausschüsse ist es, mit den Bürgern das vertrauensvolle politische Gespräch zu führen, sie über kommunale Angelegenheiten zu informieren, dazu ihre Vorschläge, Anregungen und Kritiken aufzugreifen. Vor allem sind sie bestrebt, deren Bereitschaft zur schöpferischen demokratischen Mitarbeit in nützliche Taten für die weitere Verbesserung der Arbeits- und Lebensbedingungen, für die Verschönerung der Städte und Dörfer umzusetzen und das Interesse an einem niveauvollen geistig-kulturellen Leben und an sportlicher Betätigung zu fördern. In diesem Sinne entwickelt sich die traditionelle Bürgerinitiative
“Schöner unsere Städte und Gemeinden - Mach mit!« (Honecker, XI. Parteitag, S. 78.)
[...]
(Quelle: KLEINES POLITISCHES WÖRTERBUCH, NEUAUSGABE 1988, Dietz Verlag Berlin 1989, S. 659)

Nereus
29.07.2013, 17:06
Es geht ja auch nicht darum ob Ihm/Ihnen das im strafrechtlichen Sinn nachzuweisen war/ist. Aber bei jungen Glatzenträgern mit Bomberjacken und Springerstiefeln, die auf Rudolf Hess-Gedenkmärschen herumturnten oder beim Roeder-Prozess als Unterstützer auftauchten oder im Wald Kreuze abfackelten etc.etc. davon auszugehen, dass diese sicher weder ausländerfeindlich noch antisemitisch waren... . Mit Verlaub, ist das nicht ein wenig weltfremd?

Aha, sowas läßt sich nicht mit dem Glauben katholischer Pfadfindervereine, der Juso-Stamokapideologie oder der Kreuzberger anarchoautonomen Antifa-Denke vereinbaren? Stimmt. Was willst Du nun tun: ein Inquisitionsgericht einrichten, eine Meinungsdikdatur einführen oder orwellsche Gedankenpolizisten als Häscher ausschicken? Hatten wir schon mal. Nannte sich Blockwarte und Gestapo!

Gawen
29.07.2013, 17:13
Was willst Du nun tun: ein Inquisitionsgericht einrichten, eine Meinungsdikdatur einführen oder orwellsche Gedankenpolizisten als Häscher ausschicken? Hatten wir schon mal. Nannte sich Blockwarte und Gestapo!

Wurden die danach nicht umgetauft in Hausvertrauensmann und Stasi? ;)

Nereus
29.07.2013, 17:33
Wurden die danach nicht umgetauft in Hausvertrauensmann und Stasi? ;)

Wollweber, Mielke und M. Wolf kamen aus der sowjetischen Schulung.
Das war im Kalten Krieg immer ganz lustig. Schimpfte die DDR auf "Nazis" in BRD-Ämtern, brauchte man nur eine paar ehemalige NSDAP-Genossen in der NVA, in der SED und sonstwo zu nennen und schon kehrte wieder Ruhe an der Propagandafront ein.

brain freeze
29.07.2013, 19:19
Auch außerhalb der NSU-Prozeß-Farce nimmt die Erosion des Rechtsstaates an Geschwindigkeit auf. Beate Zsch.'s Verteidigerin, Anja Sturm, verläßt Kanzlei und Stadt. Sie wechselt zum Kölner Milchreisbubi Heer, in Berlin findet sie wohl keinen Job mehr. Wer wird sich in Zukunft noch auf politisch problematische Mandate einlassen?


Die Berliner Anwältin Anja Sturm verteidigt die mutmaßliche NSU-Terroristin Beate Zschäpe vor Gericht. Dafür wurde die Juristin von manchen Kollegen massiv kritisiert - jetzt zieht sie die Konsequenzen.

Sie geht nicht im Zorn, sagt sie, aber sie sei „sehr enttäuscht gewesen“. Die Anwältin Anja Sturm, weithin bekannt als Verteidigerin von Beate Zschäpe, verlässt ihre Berliner Kanzlei – und die Stadt. Ohne es gewollt zu haben, aber sie mochte keinen Konflikt. Denn in der Kanzlei Weimann & Meyer wachse die Sorge um den Ruf bei Mandanten mit türkischen Wurzeln, sagt die Fachanwältin für Strafrecht. Es gelte als problematisch, dass sie die Hauptangeklagte im NSU-Prozess verteidigt, Beate Zschäpe. Jene Frau, der die Bundesanwaltschaft vorwirft, aus rechtsextremen Motiven bei zehn Morden, zwei Sprengstoffanschlägen und 15 Raubüberfällen Mittäterin gewesen zu sein.

Acht Mordopfer waren türkischer Abstammung.

Als Sturm das Rumoren in der Kanzlei mitbekam, war sie „geschockt“. Sie, die hartnäckig für einen liberalen Rechtsstaat eintritt, die für Neonazis nicht die geringsten Sympathien hegt und Zschäpe vertritt, „weil jeder Angeklagte ein Grundrecht auf Verteidigung hat“ – sie fühlte sich alleine gelassen.




http://www.tagesspiegel.de/berlin/nach-kritik-von-kollegen-zschaepe-anwaeltin-verlaesst-berliner-kanzlei-und-die-stadt/8554790.html


Sturms Suche nach einer neuen Kanzlei in der Hauptstadt soll schwierig gewesen sein, so erzählen es Berliner Juristen. Mehrfach sei ihr eine Zusammenarbeit mit dem "Killermandat"-Argument verwehrt worden. Kollegen, die sie gern in ihre Sozietät geholt hätten, sollen von ihren Kanzleipartnern unter Druck gesetzt worden sein - nach dem Motto: Wenn die Zschäpe-Anwältin einsteigt, gehe ich.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zschaepe-verteidigerin-wechselt-in-heers-kanzlei-in-koeln-a-913731.html

tommes
29.07.2013, 19:20
@Nereus


Was willst Du nun tun: ein Inquisitionsgericht einrichten, eine Meinungsdikdatur einführen oder orwellsche Gedankenpolizisten als Häscher ausschicken?

Mach dich mal locker:cool:. Bei mir darf jeder denken was er will, insofern liegst du bei mir diesen Vorschlägen falsch. Du darfst auch gerne weiterhin der Überzeugung sein, dass die Uwes keine ausländerfeindlichen Ideen vertraten:crazy:. Zur Aufkläung dieses Falles wird so viel ideologische Verbohrtheit allerdings nicht beitragen.

herberger
29.07.2013, 19:53
@Nereus



Mach dich mal locker:cool:. Bei mir darf jeder denken was er will, insofern liegst du bei mir diesen Vorschlägen falsch. Du darfst auch gerne weiterhin der Überzeugung sein, dass die Uwes keine ausländerfeindlichen Ideen vertraten:crazy:. Zur Aufkläung dieses Falles wird so viel ideologische Verbohrtheit allerdings nicht beitragen.

Es geht nur um Verbohrtheit,ein aufgeblasener Prozess mit 2.oder 3.klassigen Angeklagten.

sleepwell
29.07.2013, 21:42
@Nereus



Du darfst auch gerne weiterhin der Überzeugung sein, dass die Uwes keine ausländerfeindlichen Ideen vertraten:crazy:. Zur Aufkläung dieses Falles wird so viel ideologische Verbohrtheit allerdings nicht beitragen.

na ja, was weißt du über die fast dreizehn jahre, was sonst keiner weiß?
wo haben sie in der zeit irgendwas vertreten?

nach meinem bisherigen kenntnisstand fanden die ideologisch überhaupt nicht statt.

sleepwell
29.07.2013, 22:07
Auch außerhalb der NSU-Prozeß-Farce nimmt die Erosion des Rechtsstaates an Geschwindigkeit auf. Beate Zsch.'s Verteidigerin, Anja Sturm, verläßt Kanzlei und Stadt. Sie wechselt zum Kölner Milchreisbubi Heer, in Berlin findet sie wohl keinen Job mehr. Wer wird sich in Zukunft noch auf politisch problematische Mandate einlassen?


gibts im forum einen strang zu.
recht ist eben ein geschäft.
haben sich die vielen juristen unter den bundestagsabgeordneten über jahrzehnte so eingerichtet.

um ihnen die selbstbedienung zu vermasseln müßte nicht nur der staatsanwalt angestellter des staates sein, sondern die verteidiger auch.
zumindest im strafrecht könnte man damit mal anfangen. mal sehen ob man so die rechtsprechung wieder etwas in den fordergrund bekommt
und nicht die kommerzielle motivation.

Nereus
29.07.2013, 22:17
Im Übrigen ist das aber nicht die einzigste Tücke in dem Abschlussbericht des Bundesinnenministeriums. Hier noch ein weiteres Beispiel:.....


Deine Fähigkeit „das Haar in der Suppe zu finden” ist phänomenal!

Daß die Sache „stinkt”dürfte jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein.

Vielleicht kannst Du Dich auch mal von einer anderen Seite dem große Rätsel nähern?
Mal eine bewiesene Vorlage für so eine inszenierte Staatsaktion betrachten?
Ich meine jetzt nicht den Reichstagsbrand.

Eine große geheimdienstliche Täuschung: Die „Operation Neptun”

Diese Desinformationskampagne des ehemaligen Ostblocks hat der geflohene tschechische Geheimdienstoffizier Ladislav Bittman (klick) (http://de.wikipedia.org/wiki/Ladislav_Bittman) mal in einem Buch verraten.

Manipulierer Bittman (klick) (http://toolserver.org/~apper/pd/person/Ladislav_Bittman) http://img10.ceskatelevize.cz/program/porady/1052236772/foto09/200324241070003_02.jpg

The Deception Game. Czechoslovak Intelligence in Soviet political Warfare. Syracuse University Research Corporation, Syracuse NY 1972, ISBN 0-8156-8078-3
(In deutscher Sprache: Geheimwaffe D. Verlag Schweizerisches Ost-Institut, Bern 1973, ISBN 3-85913-071-4).

Desinformations Rezeptehttp://ecx.images-amazon.com/images/I/51cDE5JhbYL._SL500_AA300_.jpg

Hier ein Auszug aus dieser „Operation Neptun”: Täuschung der Öffentlichkeit mittels inszenierter Beweisfunde:
http://www.politikforen.net/showthread.php?115755-Themen-aus-2011-die-niemanden-interessierten&p=5037557&viewfull=1#post5037557

nachdenkerin
30.07.2013, 07:16
Vielleicht kannst Du Dich auch mal von einer anderen Seite dem große Rätsel nähern?
Mal eine bewiesene Vorlage für so eine inszenierte Staatsaktion betrachten?


Und was bringt uns das weiter? Bei dem großen Rätsel bzw. der inszenierten Staatsaktion, wie Du schreibst, geht es nur ums Geld, um ganz viel Geld. Das was Du hier aufführst sind nur die Mittel zum Zweck. Überleg doch mal, warum war die Schaltzentrale von dem großen Lehman-Geflecht ausgerechnet in Deutschland. Lehman-Brother war doch in den USA. Warum war die Zentrale nicht in den USA oder in einem anderen Land von den vielen in der Welt. Warum liefen die Transaktionen unter Tarnnamen. Warum gibt es interne geheime Konten (z. B. UBS oder Salzburg) oder massig Kontenfälschungen (z. B. spanische Bankia) und vieles, vieles mehr. Das sind bestimmt keine kleinen Mitarbeiter, die sich die DV-System einfallen ließen. Du musst die Gesamtheit sehen, wenn da Geld fehlt, hast Du zwar auf der anderen Seite die Guthaben bzw. Spareinlagen, aber das sind dann nur noch Bit und Bytes, die in Wirklichkeit nicht mehr existieren.

Nach meiner Ansicht geht die Geschichte so weiter. Beate Zschäpe wird später "verunfallen" und die bösen Deutschen haben Schuld daran, dass das Geld bei den Banken weg ist. Sie brauchten das eben, um ihre Ausländer "umzunieten".


Dass die Sache „stinkt” dürfte jedem vernünftig denkenden Menschen klar sein. So ist es bei Weitem nicht! Mit Ausnahme des Forums hier, kenne ich nur Leute, die an die NSU-Geschichte glauben.

tommes
30.07.2013, 08:04
@sleepwell

Hier wird ja - berechtigterweise - diskutiert ob die 3 von den Diensten manipuliert wurden, ob Sie die bzw. alle Morde begangen haben und wenn ja, ob dies unter Aufsicht der Dienste geschah. Alles diskussionwürdig und aus meiner Sicht auch vieles plausibel. Aber dass die Dienste diese 3 ausgewählt haben, eben WEIL sie die passende Gesinnung hatten (von mir aus auch um nachher den richtigen Sündenbock zu haben) - das steht für mich außer Frage.

Dass sie in der Zeit des untertauchens kaum stattfanden liegt in der Natur der Sache. Aber vor ihrem Abftauchen sehr wohl. Und anhand der Indizien & Zeugenaussagen, die diese Zeit betreffend vorliegen, empfinde ich die Dikussion , ob die Uwes ausländerfeindlich waren als etwas albern:beten:

brain freeze
30.07.2013, 08:38
[...] müßte nicht nur der staatsanwalt angestellter des staates sein, sondern die verteidiger auch.
[...]

Das halte ich für keine gute Alternative. Rechtsprechung braucht nicht mehr Staatsnähe, sondern weniger. Die Gefahr, daß der Staat Verteidiger instrumentalisiert (so wie heute Staatsanwälte), wäre groß. Wer soll die Verteidiger benennen? Etwa politisch korrupte Justizminister?

Pflichtverteidiger sind ja in gewisser Weise Angestellte des Staates, zumindest finanziell. Das ist also nicht wirklich das Problem. Eher hat das Wüten der Medien zu dieser Situation beigetragen (schlechte Publicity)

Ist aber hier o.T. und nicht mein Thema.

Ich denke schon, daß mit der "Stigmatisierung" der Anwältin Anja Sturm innerhalb der Berliner Anwaltsszene eine weitere rote Linie bei der Demontage "römischer" Rechtskultur überschritten wurde, auch wenn es natürlich "nichts Neues unter der Sonne" gibt.

sleepwell
30.07.2013, 09:22
Das halte ich für keine gute Alternative. Rechtsprechung braucht nicht mehr Staatsnähe, sondern weniger.

an der staatsnähe würde sich aus meiner sicht nicht viel ändern.
die richter sprechen die urteile und das sind staatsdiener.

mein fokus lag auf der einschränkung, recht als geschäft.
das ist ja der hintergrund von frau sturms problem.
im weiteren ist es aber eben dann auch ein problem der rechtstaatlichkeit, die schon systembedingt nicht funktioniert.

nachdenkerin
30.07.2013, 10:37
Über B. wurde hier schon seine Abbildung im BKA-Info vom 29.11.11 mitgeteilt und weitere Einzelheiten zu seiner Person in früheren Postings dieses Stranges.



Die eine Ceska-Waffe kann doch aber gar nicht davor zum Einsatz gekommen sein, die wurde doch zuerst 2007 gestohlen. Aber mit dieser Waffen-Geschichte habe ich mich nie so intensiv beschäftigt.



Unterdessen konnten die Fahnder die Spur einer weiteren NSU-Waffe nach Tschechien verfolgen: Die ebenfalls im Wohnmobil gefundene Pistole des Kalibers 7,65 Browning war dort 2007 als gestohlen gemeldet worden.

http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-814679.html

Nereus
30.07.2013, 11:15
..... geht es nur ums Geld, um ganz viel Geld. Das was Du hier aufführst sind nur die Mittel zum Zweck. Überleg doch mal, warum war die Schaltzentrale von dem großen Lehman-Geflecht ausgerechnet in Deutschland. Lehman-Brother war doch in den USA. Warum war die Zentrale nicht in den USA oder in einem anderen Land von den vielen in der Welt. Warum liefen die Transaktionen unter Tarnnamen. Warum gibt es interne geheime Konten (z. B. UBS oder Salzburg) oder massig Kontenfälschungen (z. B. spanische Bankia) und vieles, vieles mehr. Das sind bestimmt keine kleinen Mitarbeiter, die sich die DV-System einfallen ließen. Du musst die Gesamtheit sehen, wenn da Geld fehlt, hast Du zwar auf der anderen Seite die Guthaben bzw. Spareinlagen, aber das sind dann nur noch Bit und Bytes, die in Wirklichkeit nicht mehr existieren.

Nach meiner Ansicht geht die Geschichte so weiter. Beate Zschäpe wird später "verunfallen" und die bösen Deutschen haben Schuld daran, dass das Geld bei den Banken weg ist. Sie brauchten das eben, um ihre Ausländer "umzunieten".

So ist es bei Weitem nicht!Mit Ausnahme des Forums hier, kenne ich nur Leute, die an die NSU-Geschichte glauben.

Gläubige und Wissende
Wenn Du unter gläubigen Menschen verkehrst, z.B. Sekten-Mitgliedern, dann bitte versuche diese nicht von ihrem Glauben abzubringen und aufklären zu wollen. Die werden Dich sonst für seltsam, abtrünning oder geistesgestört halten und Dich am liebsten Steinigen wollen.

„Viel Geld”:
Es geht nicht nur um „viel Geld”, sondern auch um Macht, bei bestimmten Kapitalvereinigen sogar um Weltmacht. Gold, Geld, Kapital sind nur die Kampfmittel zu diesem Ziel.

Wall-Street-Familien http://www.booklooker.de/images/cover/user/0344/1154/Ym4yMzA2.jpg

Stephen Birmingham, In unseren Kreisen : Die grossen jüdischen Familien New Yorks. Aus d. Amerikan. von Joachim A. Frank
Berlin , Frankfurt/M. , Wien : Ullstein, 1969.

Spiegel-Besprechung:
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45522398.html

Handel mit Illusionen: (Machtverlust oder Familiengewinn durch Lehmans Pleite?)
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/2061

Leseproben (engl.)
http://books.google.de/books/about/Our_Crowd.html?id=xcaIrpV5gZAC&redir_esc=y

Zschäpes Zukunft
Die weiß nicht in wessen Propagandainszenierung sie eine Statistenrolle spielen muß. Wie im Londoner Heß-Fall werden bestimmte Akten auf ewig gesperrt sein....

Nereus
30.07.2013, 13:09
Die eine Ceska-Waffe kann doch aber gar nicht davor zum Einsatz gekommen sein, die wurde doch zuerst 2007 gestohlen. .....
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-814679.html

Wo sollen die genannten Sammlerwaffen auch zum Einsatz gekommen sein, außer bei Schießübungen im Wald?
In der getürkten "NSU-Legende" wird von einer dritten Ceska-Pistole Kal. 7,65 mm mit Schalldämpfer im Futural gesprochen. Die wurde hier in diesen Zeitungsberichten aber nicht erwähnt.

12.2.12 SPIEGEL

J. und S. bestreiten die Vorwürfe. Bei Hausdurchsuchungen wurden bei ihnen Schreckschuss-, Luftdruck- und Deko-Waffen gefunden, außerdem Nazi- Devotionalien, CDs mit rechter Musik und die Attrappe einer Raketenwerfer-Granate. Unterdessen konnten die Fahnder die Spur einer weiteren NSU-Waffe nach Tschechien verfolgen: Die ebenfalls im Wohnmobil gefundene Pistole des Kalibers 7,65 Browning war dort 2007 als gestohlen gemeldet worden.
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/a-814679.html


30.07.12 tlz.de

Endstation Eisenach: Erstes Buch über NSU-Zelle
In ihrer Publikation "Die Zelle" setzen die Autoren Christian Fuchs und John Goetz mit dem Kapitel über "Das Ende" in Eisenach einen der Schlusspunkte hinter ihre detaillierten Berichte, unter denen insbesondere die über den biografischen Werdegang der mutmaßlichen Mörder und ihrer Komplizin herausragen.
Im Innenraum der Verkleidung ihres Wohnmobils sollen sie zwei 9-Millimeter-Pistolen Heckler & Koch P 2000, eine amerikanische 12-Millimeter-Flinte Typ Mosberg Maverick 88, einen tschechischen Alfa-Proj-Trommelrevolver, einen Melcher-Revolver, eine kroatische Maschinenpistole Pleter 91, einen Revolver SRS, eine Pistole Erma EGP88, eine Pumpgun Winchester 1300 Defender, eine Handgranate und eine Ceska-Pistole VZOR 70 versteckt gehalten haben.
http://www.tlz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Endstation-Eisenach-Erstes-Buch-ueber-NSU-Zelle-964107842

24.09.2012 · FOCUS

Ohne Ergebnis verliefen auch die Nachforschungen zu zwei Ceska-Pistolen. Die eine war in den 90er-Jahren bei einer Militäreinheit in Nordböhmen gestohlen worden, die andere hatten Unbekannte 1999 in Prag aus einem Auto geklaut.
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-ein-raetselhaftes-waffen-arsenal_aid_824946.html

Die eine Ceska-Pistole war eine VZOR 70 Kal. 7,65 mm (im Wohnmobil):

75 € Sammlerwaffe:

http://www.progun.de/de/img/shop/abu7mb94/w035uacy.jpg

http://www.progun.de/de/shop/kurzwaffen/pistolen_kal_765_mm/31neby7g_ceska_zbrojovka__cz_-vzor_70.html?s=1&s_hk=1&s_sk=24&o=preis_a

Die „Dienstpistole des Ostblocks” war eine Ceska-Makarow Kal. 9 mm (im Haus gefunden), Beispiel:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/a6/CZ_82_IMG_1785.JPG

http://de.wikipedia.org/wiki/Vz.82

http://www.gunauction.com/search/displayitem.cfm?itemnum=10263231

Hellangel
30.07.2013, 14:58
So.. heute war wieder Prozess:


Als erste Zeugin sprach Zschäpes Ex-Nachbarin Janice M. (18)


Die Zeugin wohnte direkt gegenüber von Beate Zschäpe. Auch ihre Urgroßtante, Charlotte E. (90), wohnte in dem Haus. Sie ist die Nachbarin, wegen der Zschäpe Mordversuch vorgeworfen wird. Das Opfer ist aber zu alt und immer noch traumatisiert und kann nicht im Prozess aussagen.

Janice M. über die Explosion: „Ich hörte einen Knall, es hörte sich an, als seien zwei Autos ineinander gefahren. Ich lief ans Fenster, sah, dass das Haus brennt. Im gleichen Moment sah ich die Angeklagte vom Haus wegrennen – mit den Katzenboxen in der Hand.“


Zschäpe habe einen roten Mantel angehabt und sei in schnellem Laufschritt weggerannt. Die betagte Dame habe zunächst nichts von der Explosion mitbekommen und sei schließlich von einer Nichte aus dem Haus gebracht worden, berichtete M.

Eine andere Nachbarin hielt Zschäpe für Prostituierte
Nachbarin Monika M. sagte aus, man habe Zschäpe wegen einer blinkenden roten Leuchte im Fenster für eine Prostituierte gehalten: „Wir dachten, das heißt – einer ist fertig, der nächste kann kommen.“ Monika M. zu BILD.de: „Wir machten uns Gedanken, wovon die Frau lebt. Und wenn man dann dieses rote Licht da sieht, da dachten wir halt, die empfängt Männer.“

Gerede gab es auch über die zwei Männer, die mit Zschäpe im Haus lebten. Zschäpe gaukelte den Nachbarn vor, es handele sich um ihren Freund und dessen Bruder. Monika M. sagt: „Wir haben es mehr oder weniger geglaubt. So genau wollten wir das gar nicht wissen.“



http://www.bild.de/news/inland/nsu/nsu-terror-prozess-zschaepe-31590178.bild.html

Weil es so einfach ist, verkünden verschiedene Medien nur noch dpa-Meldungen:


Im NSU-Prozess hat eine Augenzeugin Aussagen über das Verhalten Beate Zschäpes nach dem Brand der letzten gemeinsamen Wohnung des Terror-Trios gemacht. Kurz nach der Explosion in der Wohnung der "Zwickauer Zelle" hat eine Zeugin Zschäpe mit zwei Katzenkörben in der Hand weglaufen sehen. Die Szene schilderte eine junge Frau aus der Nachbarschaft vor dem Oberlandesgericht München.


Zschäpe habe einen roten Mantel angehabt und sei in schnellem Laufschritt weggegangen. "In jeder Hand eine Katzenbox, mehr habe ich nicht gesehen", berichtete die 18-Jährige. Dann habe sie die Feuerwehr alarmiert.



Zschäpe soll nach dem Tod ihrer mutmaßlichen Terror-Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die gemeinsame Wohnung in Zwickau angezündet haben. Ihr wird auch Mordversuch vorgeworfen, weil sie den Tod einer 89-Jährigen in der Nachbarwohnung sowie zweier Handwerker in Kauf genommen habe.


Die 18-Jährige wohnte direkt gegenüber; die 89-Jährige ist ihre Urgroßtante. Die betagte Dame habe zunächst nichts von der Explosion mitbekommen und sei schließlich von einer Nichte aus dem Haus gebracht worden, berichtete sie.



http://www.n-tv.de/politik/Zschaepe-fluechtete-mit-Katzen-article11084341.html

http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Rote-Lampe-Nachbarin-hielt-Beate-Zschaepe-fuer-Prostituierte-id26456111.html

http://www.stern.de/panorama/zeugin-im-nsu-prozess-zschaepe-rettete-angeblich-katzen-vor-feuer-2044828.html

brain freeze
30.07.2013, 16:22
So.. heute war wieder Prozess:


[...]



Auf NSU-Watch Twitter gibt es einen Hinweis auf freitägliches Kaffeekränzchen bei der Oma.
Spielte merkwürdigerweise bisher keine Rolle, wäre aber für die Inszenierungstheorie und Zsch.-Brandstiftung wichtig. Jeden Freitag? Aber Vorsicht, die Meldung wird von anderen Medien bisher nicht bestätigt.


D.h. eigentl: freitags saßen bei der kranken Tante, wo nebenan Brand gelegt wurde, meist 4 Leute beim Kaffee. Nur am 4.11.11 noch nicht. #nsu4:22 AM - 30 Jul 13

https://twitter.com/nsuwatch

Hellangel
30.07.2013, 17:13
Auf NSU-Watch Twitter gibt es einen Hinweis auf freitägliches Kaffeekränzchen bei der Oma.
Spielte merkwürdigerweise bisher keine Rolle, wäre aber für die Inszenierungstheorie und Zsch.-Brandstiftung wichtig. Jeden Freitag? Aber Vorsicht, die Meldung wird von anderen Medien bisher nicht bestätigt.

https://twitter.com/nsuwatch

Die Äußerung von Zschäpe "...meine Oma!" macht doch deutlich, dass ihr die alte Dame sehr am Herzen lag.

Nereus
30.07.2013, 20:38
Oma durch Brandmauer geschützt http://p4.focus.de/img/gen/u/Z/HBuZ2os0_Pxgen_r_300xA.jpg

Zschäpe hat die „Oma” im Nebenhaus (nicht Nebenwohnung!) wach geklingelt und gewarnt. Das Doppelhaus war durch eine übliche Brandmauer getrennt und wurde nicht durch das Feuer angegriffen.

30.7.13 - 18:55 Uhr - WELT

Die alte Frau soll ihren Nichten auch gesagt haben, dass noch jemand an der Tür geklingelt habe. Aber bis sie am Fenster war, sei niemand mehr dagewesen. Ob es Zschäpe war, die sie warnen wollte – wie es die Fragen von Verteidiger Wolfgang Stahl wohl andeuten sollen? Die Sprechanlage habe die schwerhörige Frau jedenfalls nicht benutzt. Inzwischen lebt sie in einem Heim, es ist zweifelhaft, ob sie als Zeugin aussagen kann.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article118539338/Nachbarin-hielt-Beate-Zschaepe-fuer-Prostituierte.html

Hellangel
31.07.2013, 07:47
Das ist natürlich super, dass diese alte Dame nicht mehr aussagen "kann" :appl:

/ironie

brain freeze
31.07.2013, 08:35
Oma durch Brandmauer geschützt http://p4.focus.de/img/gen/u/Z/HBuZ2os0_Pxgen_r_300xA.jpg

Zschäpe hat die „Oma” im Nebenhaus (nicht Nebenwohnung!) wach geklingelt und gewarnt. Das Doppelhaus war durch eine übliche Brandmauer getrennt und wurde nicht durch das Feuer angegriffen.

30.7.13 - 18:55 Uhr - WELT

http://www.welt.de/politik/deutschland/article118539338/Nachbarin-hielt-Beate-Zschaepe-fuer-Prostituierte.html

Da Fatalist sich nicht meldet, übernehme ich mal den spekulativen Part:
Im o.g. Welt-Artikel heißt es:


Die 64-jährige Monika M. berichtete, wie sie sofort nach der Explosion bei ihrer betagten Tante anrief. "Ich hab' ihr gesagt: 'Geh' raus, nebenan brennt's.' Dann hat sie das Fenster aufgemacht und geguckt ob's wirklich brennt." Sie sei dann hinüber gelaufen, um ihrer Tante zu helfen. Ihre Schwester sei schon drüben gewesen und habe die alte, gehbehinderte Frau herausgeführt. "Sie hat erst im Laufe des Abends kapiert, was los war."

Die Nachbarin glaubt, dass Zschäpe den Tod ihrer Tante riskierte: "Sie wusste, dass die Frau nebenan da ist. Dass sie auch ganz schlecht zu Fuß rauskonnte. Es hätte ja auch noch schlimmer ausgehen können." Möglicherweise hatte Zschäpe auch Glück, dass nicht noch mehr Menschen gefährdet wurden: Üblicherweise trafen sich die Nichten immer Freitagnachmittags zum Kaffeekranz bei ihrer Tante; an diesem Tag waren sie später dran als sonst.



http://www.welt.de/politik/deutschland/article118539338/Nachbarin-hielt-Beate-Zschaepe-fuer-Prostituierte.html
welt.de: Nachbarin-hielt-Beate-Zschaepe-fuer-Prostituierte.html
30.07.2013

1. @Nereus: Gab es im Prozess nun schon eine explizite Aussage von Brandermittlern/Bausachverständigen o.ä., daß aufgrund des Brandes und der Explosion eine Gefährdung durch Übergreifen des Feuers oder durch Einsturz vorlag? Ich habe das bisher nicht mitbekommen.

2. Das Klingeln würde Beate Zsch. entlasten, weil es gegen eine Tötungsabsicht spricht. Bisher gibt aber keinen Beleg dafür, wer geklingelt hat, bzw. ob tatsächlich, denn die Zeugin sagt passenderweise nicht aus. Die Staatsanwaltschaft ist (eigentlich) verpflichtet, entlastende Indizien zu prüfen.

3. Ein Kaffeekränzchen muß in irgendeiner Form vorbereitet werden. Es ist unwahrscheinlich, daß die Nichten usw. das komplett "der Oma" überließen. Spekulation: Die Schwester, die "schon drüben war" ... mglw. schon vor der Explosion, um die Kafferunde vorzubereiten ... Hat diese Schwester gestern ausgesagt? Ich sehe bei den Tanten und Nichten der Nachbarschaft kaum durch.

4. Abriß des Hauses. Die offizielle Begründung, eine Wallfahrtsstätte für NSU-Fans verhindern zu wollen, scheint mir an den Haaren herbeigezogen. Vielleicht war der Abriß Aktionismus, vielleicht Vorgabe "von oben". Aber war der Abriß sinnvoll, um die Widersprüche der Brand- und Explosionsermittlung (Art, Ausbreitung und Druckrichtung) zu vertuschen? Es existieren ja genügend Fotos von der Zerstörung. Wäre ein Wiederaufbau der zerstörten Haushälfte versicherungstechnisch finanziert gewesen?

nachdenkerin
31.07.2013, 09:34
Zschäpe hat die „Oma” im Nebenhaus (nicht Nebenwohnung!) wach geklingelt und gewarnt. Das Doppelhaus war durch eine übliche Brandmauer getrennt und wurde nicht durch das Feuer angegriffen.



Ich lese jetzt Nebenhaus. Gab es denn da keine Verbindung?


In diesem Moment rennt Beate Zschäpe im qualmenden Gebäude hinüber zur rechten Wohnung im ersten Obergeschoss, zu ihrer 89-jährigen Nachbarin. Sie ist bettlägerig, darum will sie die Frau warnen, dass das Haus brennt. Zschäpe klingelt an der Tür. Keine Reaktion. Zschäpe rennt weiter. Von ihrem Bett bis zur Haustür braucht die Nachbarin vier Minuten. Als sie an der Tür angekommen ist, steht niemand mehr davor. Der Besuch der alten Dame ist das Letzte, was Beate Zschäpe im Haus noch erledigt, bevor sie es für immer verlässt Buch "die Zelle" S. 261 elektr. Ausgabe

So wie es in dem Buch "die Zelle" steht, hatte ich die Vorstellung von einem gemeinsamen Treppenhaus. Das wäre doch dann falsch, oder?

brain freeze
31.07.2013, 09:52
So geht Untergrund:


Monika M. sah Zschäpe mit einer Frau in dem griechischen Restaurant, das sich im Wohnhaus des Trios befand. Zschäpe habe ihr ihre Begleitung als "meine Schwester" vorgestellt. Mundlos und Böhnhardt sah Monika M. mit anderen Freunden auf dem Fensterbrett sitzen, es sei viel gelacht worden. "Die hatten immer Spaß", sagt Monika M. "Bei denen ging es immer lustig zu." Oft habe sie die Tante gefragt: "Hörst du das nicht?" Doch die 89-Jährige konnte nur schlecht gehen und noch schlechter hören. "Ich hör' nichts", habe diese geantwortet, sagt Monika M.






http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarin-von-beate-zschaepe-sagt-aus-a-913952.html
SPON, 30.07.2013

HGans
31.07.2013, 10:27
So.. heute war wieder Prozess:

Zschäpe habe einen roten Mantel angehabt
...
Eine andere Nachbarin hielt Zschäpe für Prostituierte
Nachbarin Monika M. sagte aus, man habe Zschäpe wegen einer blinkenden roten Leuchte im Fenster für eine Prostituierte gehalten: „Wir dachten, das heißt – einer ist fertig, der nächste kann kommen.“ Monika M. zu BILD.de: „Wir machten uns Gedanken, wovon die Frau lebt. Und wenn man dann dieses rote Licht da sieht, da dachten wir halt, die empfängt Männer.“

ausschliessen würde ich dies nicht. Das Trio lebte von Kopfgeldern aus Auftragsmorden und wenn die nicht reichten kam es zu Bankeinbrüchen und wenn die auch nicht reichten ist Prostitution nicht auszuschließen. Bei dem Trio haben wir es primär mit verkommenen Asozialen zu tun, die ihre Verbrechen unter Rückgriff auf den BRD Hass ihrer DDR Sozialisation rechtfertigten. Bestärkt wurden sie darin noch von der Mutter des Erzkriminellen Böhnhadt, die, und das kann man sämtlichen Aufzeichnungen entnehmen, eine gefestigte Imperialismuskritikerin im Sinn der Statthalter Moskaus, also der DDR, ist.

Tantalit
31.07.2013, 10:41
ausschliessen würde ich dies nicht. Das Trio lebte von Kopfgeldern aus Auftragsmorden und wenn die nicht reichten kam es zu Bankeinbrüchen und wenn die auch nicht reichten ist Prostitution nicht auszuschließen. Bei dem Trio haben wir es primär mit verkommenen Asozialen zu tun, die ihre Verbrechen unter Rückgriff auf den BRD Hass ihrer DDR Sozialisation rechtfertigten. Bestärkt wurden sie darin noch von der Mutter des Erzkriminellen Böhnhadt, die, und das kann man sämtlichen Aufzeichnungen entnehmen, eine gefestigte Imperialismuskritikerin im Sinn der Statthalter Moskaus, also der DDR, ist.

Was du alles weißt und das beste ist es ist noch niemand verurteilt.

Die NSU ist doch nur eine urbane Legende, wer da wirklich gemordet hat und von welchem Geld die gelebt haben ist doch mehr als unklar.

Das war eine Gruppe junger Menschen die für den VS und andere Geheimdienste jetzt über die Klinge springen soll.

Warten wir es ab und lehnen uns bequem zurück, die Wahrheit kommt schon ans Tageslicht irgendwann und irgendwo.

Nereus
31.07.2013, 11:27
Ich lese jetzt Nebenhaus. Gab es denn da keine Verbindung?

Buch "die Zelle" S. 261 elektr. Ausgabe

So wie es in dem Buch "die Zelle" steht, hatte ich die Vorstellung von einem gemeinsamen Treppenhaus. Das wäre doch dann falsch, oder?

a: Nein
b: Ja

Hier noch mal, wie ich die Sache sehe:

Linke Doppelhaushälfte Frühlingsstraße 26 a: linke Giebelwand hat keine Fenster:

Nr. 26a http://1.bp.blogspot.com/-WQEmlmAOGmE/Trqz-DmAGGI/AAAAAAAACms/1RKpH4ESthw/s400/Lichtstadt%2B-%2BZwickau%2B-%2BDas%2BGeb%25C3%25A4ude%2BFr%25C3%25BChlingsstra %25C3%259Fe%2B26.jpg

Sicht auf rechte Doppelhaushälfte Frühlingsstraße 26: Im OG (Trio-Wohnung) sind zwei Fenster zu erkennen. Darunter der Anbau mit Dach für das Friseurgeschäft:

Nr. 26 http://4.bp.blogspot.com/-GgMDNgH0iQc/T-Mssbq1QMI/AAAAAAAAGMA/Cxkvz0dMPA4/s320/Lichtstadt+-+Zwickau+-+Fr%25C3%25BChlingsstra%25C3%259Fe+26+-+Foto+2.jpg

Zur SPIEGEL-Zeichnung: Hofseite der Doppelhaushälfte Frühlingsstraße Nr. 26 mit Hauseingang zum Treppenhaus zur Erreichung der Trio-Doppelwohnung im OG, der Kellerräume und der Dachgeschoßwohnungen im Trakt Nr. 26. Die Doppelhaushälften Frühlingsstraße 26 und 26a waren durch eine Brandmauer bis zum Dachboden getrennt gebaut worden. Der Eingang zum Treppenhaus der Doppelhaushälfte 26a (Nebenhaus mit der Wohnung der alten Dame im OG) ist hier nicht eingezeichnet worden. Die Grundrisse der Spiegel- und Lichtstadt-Zeichnungen stimmen nicht. Die Giebelfenster im Katzenzimmer (Küche) und im Schlafzimmer fehlen, die kurze Wand rechts neben dem „Waffenschrank” im Flur gab es nicht. Der rote Wohnungsgrundriß war spiegelverkehrt wie der blaue Bereich konzipiert worden. Der Baufacharbeiter Böhnhardt hatte nur die Trennwand zwischen den beiden Wohnzimmen herausgenommen und so den großen „Sportraum” geschaffen.
Um bei der „Oma” im Nebenhaus zu klingeln und sie wach zu machen, mußte Zschäpe den Eingang zum Nebenhaus Nr. 26a betreten und dort im Treppenhaus aufwärts flitzen.

http://cdn2.spiegel.de/images/image-340989-galleryV9-mhzx.jpg

Weitere Erklärungen und Ansichten:

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6383498&viewfull=1#post6383498

Isegrins
31.07.2013, 11:56
Dank den Aktiven hier, welche mit Schwarmintelligenz die

Schmücker (http://de.wikipedia.org/wiki/Schm%C3%BCcker-Prozess)

-Tradition entlarven.

Vor allem Dank für die nicht nachlassende Wucht.
Über 16 000 Beiträge, einer der interessantesten Foren-Stränge für Deutschland und seine Bürger.

Frage an das Forum (speziell stellvertretend Aktive Berni und Fati):

Wie seht Ihr den offensichtlich "geplanten zukünftigen Zeitablauf" der Verhandlung voraus?
(Gerne auch per Mail).

Zur Siegerjustiz in diesem Prozess komme ich später, falls ich dazu noch Gelegenheit haben werde.


LG
Reaktivierter Isegrins

fatalist
31.07.2013, 12:16
Oma durch Brandmauer geschützt http://p4.focus.de/img/gen/u/Z/HBuZ2os0_Pxgen_r_300xA.jpg

Zschäpe hat die „Oma” im Nebenhaus (nicht Nebenwohnung!) Da war angeblich keine Brandmauer:


Seinen Unterlagen zufolge sei zwischen den Gebäudeteilen keine Brandschutzmauer gewesen, antwortet Redmer auf Frage von Staatsanwältin Greger (BAW). http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-27-verhandlungtag-24-juli-2013/


Nach einer zehnminütigen Pause folgt um 14.45 Uhr die Vernehmung von Thomas Redmer, Kriminalhauptkommissar beim sächsischen LKA Experten ohne Ende da in in München.
Kriminalkommissare als Gebäudesachverständige. :?

fatalist
31.07.2013, 12:43
Wer lebte wo?

Olaf Busch erzählt:


Als erster Zeuge ist heute Olaf B. geladen, der im Haus in der Zwickauer Frühlingsstraße 26 im Dachgeschoss gewohnt hat. Er zählt zunächst die dort ebenfalls lebenden Nachbar_innen auf: Lutz W., Frau E., die ältere Dame, ganz unten war früher noch ein Schlecker-Drogeriemarkt. Im anderen Eingang sei unten eine griechische Taverne gewesen, im Dachgeschoss habe Thomas K. gelebt. Krause Thomas ist der mit dem Hitler Bild. Olaf Busch erbte das Bild von ihm...
http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-27-verhandlungtag-24-juli-2013/


Nach etwa einem Jahr sei eine Frau eingezogen mit zwei Männern, die aus den zwei 60 Quadratmeter-Wohnungen über der Gaststätte eine 120 Quadratmeter-Wohnung gemacht hätten. Und nach Krause Thomas Tod müssen dann irgendwann die Renovierungen der beiden DG-Wohnungen begonnen haben, Sommer 2011. Heiko Pillath, Rene Kaul und ein Kollege...



Neben dem Wohnmobil seien manchmal auch T5-Busse im Hof gestanden. Die Monutainbikes seien “schon etwas besser” gewesen. Alle Drei seien damit viel unterwegs gewesen. Zschäpe sei auch viel gejoggt. Wenn Besuch zu der Angeklagte gekommen wäre, seien auch PKWs zu sehen gewesen. regelmäßig sei ein junger Mann und eine junge Frau mit Kindern gekommen, meist donnerstags. Er habe diese Besucher_innen flüchtig gesehen. Emingers.


Er hätte das im Internet in den Nachrichten gesehen und gedacht, “das kennst Du doch, Vogtländer Kennzeichen V”. Anfang November, grob eine Woche, “bevor das geknallt hat”, habe er es gesehen. Das Ding stand ab 25.10.2011 zunächst bis zum 1. oder 2. November dort rum...


Die Katzensitterin war keine Nachbarin:


anderer Besuch sei ihm nicht bekannt worden, bis auf eine etwa 50 Jahre alte Frau, die sogenannte “Katzenmutti”, die sich während der Urlaube um die zwei Wohnungskatzen der Frau “Dienelt”/Zschäpe gekümmert hätte. Sie habe einen Kombi mit der Aufschrift “Service rund ums Haus” gefahren und sei täglich vorbeigekommen. Einmal im Jahr seien die drei für ca. drei Wochen in den Urlaub gefahren, meistens aber “erst nach sechs Wochen nach Hause gekommen (…) ja, das hat sie uns dann plausibel erklärt, dass es so schön war und sie noch geblieben sind. (…) Im letzten Jahr waren sie auf der Insel Fehmarn, das hatte sie mir erzählt und sie hätten dort auch gesurft. Ich habe auch gesehen, dass sie immer ihre Fahrräder mithatten, wenn sie mit dem Wohnmobil unterwegs waren, denn die waren immer außen befestigt auch die Surfbretter.” Fahrräder draussen dran ist nicht gleich Fahrräder innen drin...



Wo die Drei in diesem Jahr waren, kann der Zeuge nicht sagen, aber sie seien am 13. 08. 2011 abends wieder gekommen, dem Tag des “Siedlerfests”:”In diesem Urlaub waren sie mit einem schwarzen T5, neues Modell mit der Aufschrift autovermietung zwickau de.”
Götzl spricht dann Lichtbildvorlagen an. Der Zeuge erinnert sich erst auf Vorhalt der damals gezeigten Bilder und sagt dann, er hätte die zwei Männer, die Frau “Dienelt “und die angebliche Schwester und ihren Freund erkannt. Unter den vorgelegten Bilder sind auch der Angeklagte André E. und dessen Frau Susann E – auf diese Bilder zeigt der Zeuge B. auch jetzt.



“Dienelts hatten bei sich im Treppenhaus vor Kellereingang und am Hauseingang Bewegungsmelder fürs Licht installiert, das kam ja auch allen zuG ute” und bestätigt diese Aussage nun im Prozess Überwachungskameras im Keller wohl eher nicht.



“Ich glaube, dass das Wohnmobil so um den 01./02.11.2011 weg war” und “Frau Dienelt selbst habe ich in der Zeit wo das Wohnmobil da stand zuletzt gesehn. Ich glaube es war der erste Tag als das Fahrzeug da stand. (…) müsste der 25./26.10.2011 gewesen sein.” WOMO am 25.10. abgeholt, dann ne Woche in Zwickau stehen lassen, um dann nach Eisenach zu fahren und am Abgabetag "noch eben ne Bank zu machen"???
Stimmt nicht.




Ob die drei Personen wirklich dort im Haus gewohnt hätten? B. erklärt das so: “Wenn sie da waren, waren sie alle drei da, sind alle drei im Haus verschwunden”. Schussgeräusche, das will die BAW wissen, habe er nie gehört. Das frag ich mich auch, ob die da wirklich (immer und nur da) wohnten...

fatalist
31.07.2013, 12:57
Internet-Verlauf nie gelöscht, kein Passwort gesetzt, so geht "Untergrund".


Nach der Mittagspause ist um 13.30 Uhr der Zwickauer Polizeibeamte Ronny Bo. geladen, er hatte einen PC aus der Wohnung Frühlingsstraße 26 grob ausgewertet. In seiner Aussage berichtet er, er habe den PC forensisch kopiert, die Festplatte des sehr verrußten PCs sei noch lauffähig gewesen. Ein Windows XP-System mit dem Nutzer “PC” und Nutzer “Liese” sei installiert gewesen. Für den Benutzer “PC” sei ein Passwort gesetzt gewesen, für den Nutzer “Liese” nicht.“Liese” habe den Computer zuletzt am 4.11. benutzt und zwei mal gestartet. Der Internetverlauf habe er bis 2010 zurück einsehen können. Am 4.11. um 14.30 Uhr sei der Rechner ganz normal runtergefahren. Es habe ihn jemand ausgeschaltet, er sei nicht einfach stromlos geworden.

Am 4.11. seien “vor allem nach Sachen bezüglich Unfällen gesucht” worden: “Autounfall Mitteldeutschland, Autounfall 1.11., wonach man nicht jeden Tag sucht” sowie nach einem Tierheim in der Zwickauer Gegend und nach Eintragungen zu Greenpeace und Bio-Tierhaltung. In einem Ausdruck der zuletzt besuchten Seiten, aus dem der Vorsitzende Richter Götzl zitiert, stehen u. a. die “Sachsen-Nachrichten”, “Sachsen News” “Promi-News”, “Bild”, “Sachsen-Radio”. Suchabfragen richteten sich u. a. nach “Greenpeace”, “gegen Pelze” (“peta.de”), “Biotierhaltung” (“MarktplatzMittelstand.de”), “Zwickau Biofleisch” und “Zwickau News” (“Freie Presse”). Bei google wurde u. a. nach “Autounfall Sachsen 3110” gesucht und danach die Polizeinachrichtenseite “scouty” aufgerufen. http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-27-verhandlungtag-24-juli-2013/

Offensichtlich suchte der Surfer am 4.11.2011 hauptsächlich nach Autounfällen der Vortage in Sachsen.
Das ist sehr merkwürdig.


Götzl erwähnt drei Suchen zu den Begriffen “Sturz vom Dach” sowie “Arbeitslosengeld”. Letzteres sei eine wikipedia-Suche vom 24. 10. 2011 gewesen, außerdem sei am 24.10.2011 bei google nach “ATU Zwickau” gesucht worden. Götzl geht mit dem Zeugen Teile der Anlage durch, demnach wurde auch nach Tierheimen gesucht bzw. entsprechende Seiten aufgerufen, am 4. 11. ab 13.01 Uhr beispielsweise die Webseite des Tierheims Fielau. Da wollte jemand eine Rückfahrkamera kaufen bei ATU, und am 4.11. einen Platz für die Katzen suchen, falls er abhauen muss???


Auf Nachfrage des Bundesanwaltschaftsvertreters Schmidt berichtet der Zeuge, dass er sich die temporären Daten aus Zeitgründen am 6. 11. nicht mehr habe anschauen können, danach sei das Verfahren ja weitergereicht worden. Am 6.11. kam das LKA dran, am 11.11. das BKA?

Wann wurde das Benzin gefunden?
NACH dem Morgen des 5.11.2011...


Die Gefährdungsanalyse ist ein Gefälligkeitsgutachten, klar hatte Oma einen separaten Eingang.


Nach einer zehnminütigen Pause folgt um 14.45 Uhr die Vernehmung von Thomas Redmer, Kriminalhauptkommissar beim sächsischen LKA.

Ende November 2011 hatte es eine Anfrage der BAO Trio beim sächsischen LKA nach einem Gefährdungsgutachten gegeben. Eine solche Expertise zur Gefährdungsbeurteilung der Explosion mit Brandfolge in der Zwickauer Frühlingsstr. 26. fertigte er 2012 schließlich nach einer Verfügung der Generalbundesanwaltschaft an mit den Schwerpunkten: “Gefährdung Dritter, Fragen der Zündung, Gefährdung durch Munitionsteile”. Die Unterlagen dazu seien von der Polizei Zwickau und von Feuerwehren gekommen sowie aus Teilgutachten der LKAs und des BKAs.

Es sei ein Explosionsereignis gewesen mit einem vollkommenen Zerstörungsgrad der oberen Wohnung, es sei nicht nur zum Brand gekommen sondern zum Einfallen der Außenwände durch eine Druckwelle. Neben der Druckwellenausbreitung habe es eine sehr starke thermische Zerstörung gegeben, mit einem Brand auf der darüberliegende Etage, dem Dachstuhl.

Eine Person habe sich im 1.OG der Frühlingsstraße 26a befunden, unmittelbar an der Trennwand, die die entsprechende Rissbildung aufweist. Weiterhin gebe es einen Aktenvermerk, dass ein Fahrradfahrer die Straße langgefahren sei zum Zeitpunkt der Explosion, dieser habe ambulant behandelt werden müssen wegen eines Schocks.

Die Personen im OG, so der Zeuge, wären “erheblich gefährdet” gewesen, sie hätten “kaum eine Chance gehabt”, das Gebäude, das keinen zweiten Rettungsweg hatte, gefahrlos zu verlassen. “Die Person hat einfach nur Glück gehabt”, denn, so Redmer, “es hätte durchaus sein können, dass eine weitere Explosion auch die Zwischenwand zerstört hätte”. Alles sehr zusammengestoppelt und faktenbefreit spekuliert.

LKA Sachsensumpf. Was will man da schon erwarten.

fatalist
31.07.2013, 13:23
Antja Herfurth ist die junge Mutter, die gerade ihr Kind aus dem Hort geholt hatte, und in der Einfahrt ihrer Eltern (Nr.22) parkte.
Ihr Mann Schorsteinfeger Uwe H. war bereits daheim in Nr. 24, als es krachte.


Um 13.05 Uhr geht es weiter. Zeugin ist dann Frau H., eine direkte Nachbarin der Frühlingsstraße 26. Sie schildert, wie sie am 4. November 2011 gegen 15 Uhr mit ihrer Tochter im Auto in die Frühlingsstraße gefahren sei und dann gesehen habe, dass das Nachbarhaus gebrannt habe. Sie habe ihr Fahrzeug in der Einfahrt ihrer Eltern, die nebenan wohnen, geparkt. http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-28-verhandlungstag-25-juli-2013/

Damit ist das Rätsel Nr. 22/24 gelöst. Alles eine Sippe.



Dann habe sie die Bewohnerin des Hauses getroffen und gefragt, was denn hier passiert sei. Die Frau habe sich umgedreht, sei sehr erschrocken gewesen, habe zwei Katzenkörbe abgestellt und gefragt, ob sie, H., mal kurz aufpassen könne. Dann sei die Frau zurück in Richtung des Hauses, Richtung Veilchenweg, gegangen. Hier muss Nadine Resch daneben gestanden haben, und Zschäpe sagte, sie müsse ihre Oma retten... und rannte zurück zum Haus.


Ich kapiere immer noch nicht, warum Frau H. nicht aussagte, dass sie mit einer Autofahrerin gerade beratschlagte, was zu tun sei, als Zschäpe kam mit den Katzen...



H antwortet, an beidem, die Frau habe etwas gesagt wie “Ach, du Schreck”. H. gibt an, sie könne die Bekleidung der Frau nicht beschreiben. Die Frau habe auch nicht gesagt, was sie jetzt macht. Auf Frage sagt H., sie habe die Frau nur vom Sehen gekannt. Sie habe die Frau dem Haus Nummer 26 zugeordnet und sei davon ausgegangen, dass sie im ersten Obergeschoss wohne. Sie habe nicht gewusst, aber “gedeutet”, dass dort zwei weitere männliche Personen gewohnt hätten, “weil man doch Leute ein- und ausgehen sieht”. Zu diesem Personen könne sie eigentlich gar nichts sagen. Die Frau habe sie gegrüßt, die Männer nicht. Zu einem Wortwechsel sei es nie gekommen. Götzl fragt, ob sie eine Tasche oder Gegenstände an der Frau gesehen habe. H. verneint das, sie habe auch kein Handy gesehen. Frau H. kannte weder Zschäpe noch die Uwes.



Es wird ein Bild, vermutlich ein Urlaubsfoto, gezeigt, auf dem Zschäpe im Profil zu sehen ist. Hier habe H. bei der Vernehmung angegeben, dass es sich um die Person aus dem Anwesen 26 handeln könne, so Götzl. Bei einem weiteren Bild, das Mundlos zeigt, habe sie angegeben, dass es sich um die Bezugsperson der Frau handeln könne. So geht "ich habe sie eindeutig erkannt :)



Eine Richterin fragt, ob noch eine weitere Frau auf dem Bürgersteig gewesen sei. H. bejaht das, die Frau habe auch dort geparkt. Nadin Resch.



Dann fragt noch einmal Götzl. Er will wissen, ob H. wahrgenommen habe, dass Personen im brennenden Anwesen gewesen seien. H. sagt, sie habe davon nichts gewusst, nur von anderen Anwohnern habe sie erfahren, dass noch eine ältere Frau drin gewesen sei, die von Verwandten herausgeholt worden sei. Da war nur die Oma drin, niemand sonst.

Und die 2 geheimnisvollen Handwerker, die sich nach der Explosion selber retten konnten... ?



Jetzt Uwe Herfurth, Schornsteinfeger:


Es folgt der Zeuge H., Ehemann der letzten Zeugin. Er sagt, es sei schnell berichtet, was am 4. November vorgefallen sei. Er habe sein Auto in seiner Garage im Veilchenweg geparkt. Dann habe er einen lauten Knall gehört und eine riesige Staubwolke auf sich zukommen sehen. Als diese verzogen gewesen sei, habe er ein starkes Feuer in der Nummer 26, 1. Obergeschoss gesehen, da habe die Wand gefehlt. Auf der Straße habe er dann mit dem Handy die Feuerwehr gerufen. Dann sei ihm kurz darauf die Angeklagte zügigen Schrittes entgegen gekommen und über die Trümmer gestiegen. Darüber sei er erstaunt gewesen. Als sie auf seiner Höhe gewesen sei, habe er sie kurz gefragt, was los sei und ob sie die Feuerwehr verständigt hab. Sie habe mit Ja geantwortet und sei dann den Veilchenweg bergab gegangen. Er selbst sei dann zu seiner Familie gelaufen und dann sei die Feuerwehr gekommen. Zschäpe kam vom Haus ohne Katzenkörbe.

Also ging Zschäpe erst mit Körben zu Haus Nr. 22, traf dort auf Antje H. und Nadin R., stellte die Katzen dort ab, rannte "wegen Oma" zurück zum Haus, klingelte bei Oma, und eilte dann "um die Ecke" in den Veilchenweg, stieg dort über Trümmer und begegnete Uwe H., bestätigte die Feuerwehr gerufen zu haben und eilte den Veilchenweg hinunter Richtung Innenstadt.

Das ergibt sich wohl zusammenfassend aus den Zeugenaussagen.



Er habe ein Wohnmobil gesehen, das gleiche oder ein baugleiches, das in Eisenach gestanden habe. Es habe wohl eineinhalb Wochen da gestanden, es sei schwierig zu sagen wann, aber wohl im Sommer. September??? Arnstadt???



Nach dem psychiatrischen Sachverständigen Saß fragt der Brandsachverständige Setzensack, wieviel Zeit zwischen dem Knall und dem Zusammentreffen mit Zschäpe vergangen sei. H. sagt, das sei schwierig, es könne eine Minute gewesen sein oder zwei Minuten. Das kann nicht sein. Es müssen eher 5 Minuten gewesen sein...

Nereus
31.07.2013, 14:10
Da war angeblich keine Brandmauer:

http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-27-verhandlungtag-24-juli-2013/

Experten ohne Ende da in in München.
Kriminalkommissare als Gebäudesachverständige. :?

Beate Zschäpe hat nicht, entgegen der Anklageunterstellung, billigend in Kauf genommen, daß bei dem Wohnungsbrand die alte Frau im OG im Nebenhaus Nr. 26a verletzt oder getötet werden könnte. Obwohl sie keine Bau- und Brandschutzsachverständige ist, mußte sie annehmen, daß die beiden Doppelhaushälften in der Frühlingsstraße 26 und 26a durch übliche brandschützende Zwischenmauern von einander getrennt waren, zumal sie im Keller und auf dem Dachboden keinerlei Verbindung, Durchgänge oder Türen, zum Nachbarhaus bemerkte und das Nebenhaus 26a einen separaten Eingang mit einem eigenen Treppenhaus als Zugang zu den Wohn- und Wirtschaftsräumen hatte.

Da Zschäpe, bei der Abgabe der Katzenkörbe bei einer Nachbarin auf der Straße und ihrer Rückschau, das heftig lodernde Feuer bemerkte, vertraute sie nicht auf vermutetet Brandschutzwände, sondern rannte zurück und klingelte im Nebenaufgang die alte Frau, von ihr „Oma” genannt, aus deren Mittagsschlaf.

Die Bergung der Alten, die nach dem Klingeln noch aus dem Fenster schaute, um zu sehen, wer da Sturm geklingelt hatte, unternahmen dann die inzwischen herbeieilenden Verwandten, die auch, neben Zschäpe und einer Straßenpassantin, nochmals die Feuerwehr angerufen hatten. Von einer Gefährdung der Bewohner des Nachbarhauses 26a kann, durch die schnelle Alarmierung und Hilfe Zschäpes und der Nachbarn, keine Rede sein.

31. Dezember 2011 - 11:08 - Süddeutsche.de

Neue Details über die Zwickauer Terrorzelle Badetag in der Frühlingsstraße
Bei einer 89 Jahre alten Dame, die in der anderen Hälfte des Hauses lebte, hat sie (Zschäpe) wohl heftig geklingelt. Die Frau gab später zu Protokoll, sie sei zur Tür gegangen, habe durch den Spion geguckt und niemanden gesehen. Sie sei in der Wohnung geblieben, aber ihr ist nichts passiert. (Seite 2)
http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-details-ueber-die-zwickauer-terrorzelle-badetag-in-der-fruehlingsstrasse-1.1247504

Von einer üblichen brandschützenden Trennmauer zwischen den Doppelhaushälften gingen auch die eintreffenden Feuerwehrleute aus, indem sie in der Mitte des Doppelhauses eine Drehleiter in Stellung brachten und begannen, die Dachziegel entlang der Trennmauer abzutragen, um besser den Brand in der betroffenen rechten Gebäudehälfte bekämpfen zu können und ein Übergreifen des Feuers über die Dachsparren auf die linke Gebäudehälfte zu verhindern.

http://i1.ytimg.com/vi/NxSpgXCN9Yo/maxresdefault.jpg

Im Video ist ab 2:20 min. das Abtragen der Dachziegel entlang der Trennmauer zu sehen, um ein Übergreifen des Feuers über die Dachsparren zu verhindern:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=NxSpgXCN9Yo

bernhard44
31.07.2013, 14:26
Da war angeblich keine Brandmauer:

http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-27-verhandlungtag-24-juli-2013/

Experten ohne Ende da in in München.
Kriminalkommissare als Gebäudesachverständige. :?

wichtiger erscheint mir der Passus
“Derjenige, der das gemacht hat, muss ja den Kanister ausleeren. und es ist nicht ganz einfach, sich nicht selber mitzubenetzen”, beschreibt Redmer die Gefahr der Selbstverletzung: “Derjenige, der das macht, entweder er hat Glück gehabt oder er hat Übung.”
An den asservierten elektrischen Geräten, wie Toaster oder Heizgerät, seien keine Spuren vorhanden gewesen, die auf eine Verwendung als Zündquelle sprechen würden. Eine USBV sei laut Asservatenliste nicht gefunden worden. Was das Zünden mittels einer Lunte angehe: Auf dem Fußboden seien keine Spuren zu sehen gewesen und der Brandmittelspürhund habe im Flur an der Tür nicht angeschlagen, hier sei also kein Benzin ausgeschüttet gewesen.

also muss es auch hinten gezündet wurden sein! Da muss man aber sehr flink sein um die Tür hinter sich zu schließen.......sonst verbrennt man sich die Hacken.....!
Übrigens lag ein Kanister direkt auf der Schwelle der Eingangstür! Die Tülle (Plastik) unbeschädigt unter einem Schreibtisch wo alles andere verbrannt und angesengt war! Sehr eigenartig alles!
Das mit der fehlenden Brandwand ist natürlich Unsinn!

Bolinski
31.07.2013, 15:28
Schon klar, "Erzkriminelle", die von Auftragsmorden leben, wie es hier heißt, bessern ihre Kasse durch Prostitution auf, damit auch ja eine Anlaufstelle für Ermittler entsteht. Die angeblich im Untergrund Lebenden gefährden sich durch einen Privatpuff, schon klar...

Bolinski
31.07.2013, 15:58
Schon klar, "Erzkriminelle", die von Auftragsmorden leben, wie es hier heißt, bessern ihre Kasse durch Prostitution auf, damit auch ja eine Anlaufstelle für Ermittler entsteht. Die angeblich im Untergrund Lebenden gefährden sich durch einen Privatpuff, schon klar...

fatalist
31.07.2013, 16:38
Übrigens lag ein Kanister direkt auf der Schwelle der Eingangstür! Die Tülle (Plastik) unbeschädigt unter einem Schreibtisch wo alles andere verbrannt und angesengt war! Sehr eigenartig alles!

Das mit der fehlenden Brandwand ist natürlich Unsinn!
Eigenartig ist das totale Pennen der Verteidigung in Bezug auf Kanister, Benzinspuren nachträglich installiert und die Brandmauer.
Entweder sind die 3 tacken doof, oder es gibt einen Deal.



Zschäpe ist wegen Brandstiftung und wegen versuchten Mordes angeklagt. Versuchter Mord nicht nur an der damals 89-Jährigen, sondern auch an zwei Handwerkern, die an dem Tag im Haus zu tun hatten. Und es hätte noch drei weitere Opfer geben können: Denn immer freitags trafen sich Monika M. und ihre beiden Geschwister zum Kaffeekränzchen in der Wohnung der Tante. An jenem 4. November, einem Freitag, verspäteten sich jedoch alle. "Was für ein Glück!", ruft Monika M. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarin-von-beate-zschaepe-sagt-aus-a-913952.html



Monika M. und deren Schwester Birgit H Wenn die man nicht Herforth heisst und das alles dieselbe Sippe ist...

fatalist
31.07.2013, 17:04
Beim Hausbrand in Zwickau nahm Beate Zschäpe den Tod von mehr Menschen in Kauf als angenommen. Das ergab eine Nachfrage ihrer eigenen Anwältin. http://www.taz.de/Nchbrin-sgt-im-NSU-Prozess-us/!120944/


„Wir waren erst um halb vier verabredet“, sagte Monika M. vor Gericht. Zschäpe habe auch vom schlechten Gesundheitszustand der älteren Nachbarin gewusst, sagte die Zeugin. „Sie hat öfter mal gefragt, wie es der Oma geht“, sagte Monika M. Also doch nicht "noch mehr Menschen gefährdet" ???

Die olle Sturm sollte lieber mal klären, wie Zschäpes Handy in die Brandruine kam.
Was für ne blinde Krähe...

Karl_Murx
31.07.2013, 17:34
ausschliessen würde ich dies nicht. Das Trio lebte von Kopfgeldern aus Auftragsmorden und wenn die nicht reichten kam es zu Bankeinbrüchen und wenn die auch nicht reichten ist Prostitution nicht auszuschließen. Bei dem Trio haben wir es primär mit verkommenen Asozialen zu tun, die ihre Verbrechen unter Rückgriff auf den BRD Hass ihrer DDR Sozialisation rechtfertigten. Bestärkt wurden sie darin noch von der Mutter des Erzkriminellen Böhnhadt, die, und das kann man sämtlichen Aufzeichnungen entnehmen, eine gefestigte Imperialismuskritikerin im Sinn der Statthalter Moskaus, also der DDR, ist.

Schreibst du hier demnächst öfter mal?

brain freeze
31.07.2013, 17:57
http://www.taz.de/Nchbrin-sgt-im-NSU-Prozess-us/!120944/

Also doch nicht "noch mehr Menschen gefährdet" ???

Die olle Sturm sollte lieber mal klären, wie Zschäpes Handy in die Brandruine kam.
Was für ne blinde Krähe...

Vielleicht verstehe ich das falsch, aber ... die Anklage des Mordversuches baut wohl darauf auf, daß "die Oma" gehbehindert ist und - so die Interpretation - damit ihr einkalkulierter Tod zur Absicht Zschäpes gehörte, NSU-Beweise zu vernichten (StGB § 211, Abs.2, S.3).

Wenn das Kaffeekränzchen nun planmäßig stattgefunden hätte, wovon Beate Zsch. theoretisch ausgehen konnte, wäre eine Rettung der Nachbarin erst recht möglich gewesen, wie sie ja dann auch erfolgte. Dazu kommt, daß sie dann kaum geschlafen haben kann, wie öfter zu lesen ist (Wird in der Anklage wirklich gesagt, die Seniorin habe zur Brandzeit geschlafen?). Möglich, daß die Verteidigung in diese Richtung will. Aber das ist Spekulation. Am "Eigentor" Sturms habe ich einige Zweifel. Unabhängig davon: Die Verteidigung wirkt ja insgesamt wie paralysiert. Ein grober Schnitzer wäre also auch nicht überraschend.

Das Klingeln laut Protokoll würde Zsch. entlasten (eigener Rettungsversuch, also keine Tötungsabsicht) und dann ist ja noch die Frage der tatsächlichen Gefährdung. Ich meine, der Siedlungshaustyp Doppelhaushälfte 30er Jahre hatte generell Brandmauern, aber das müsste ja aus irgendwelchen Vorkriegs-Bauordnungen rauszubekommen sein.

Karl_Murx
31.07.2013, 17:59
http://www.taz.de/Nchbrin-sgt-im-NSU-Prozess-us/!120944/

Also doch nicht "noch mehr Menschen gefährdet" ???

Die olle Sturm sollte lieber mal klären, wie Zschäpes Handy in die Brandruine kam.
Was für ne blinde Krähe...

Hier mal eine Nachricht auf SPON über die Widersprüche der tatsächlichen oder vermeintlichen Tatzeugin beim Dönermord an Habil Kilic in München am 29. August 2001, von Dir noch nicht kommentiert:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugen-sprechen-ueber-mord-von-muenchen-a-914147.html

Anna S. wohnt in Kilics Nachbarschaft. Wenige Stunden nach dem Mord hatte sie sich bei der Polizei gemeldet, sie habe "Verdächtiges beobachtet". Vor Gericht erinnert sich die 67-Jährige daran, dass sie an jenem Vormittag ihre Wohnung im Hochparterre lüften wollte. Als sie ans Fenster trat, sah sie zwei Männer, die ihre Fahrräder an die Hauswand gelehnt hatten, wie sie sagt. "Ich wollte schimpfen, weil das macht man doch nicht: Die Räder gehören in den Ständer." Doch Anna S. schwieg, schloss das Fenster und scherte sich nicht weiter um die Unbekannten.

"Die waren ein anderer Schlag"

Dieser Augenblick war Anlass für die Kriminalpolizei, Anna S. zweimal zu befragen. Richter Götzl tat es am Mittwoch ein drittes Mal. Wieder beschreibt die Rentnerin, dass die Männer "schwarze Radl-Dress" trugen: kurze schwarze Hose, schwarzes T-Shirt, schwarzer Rucksack. Sie habe beobachtet, wie sie sich Mützen aufsetzten und Fahrradhandschuhe anzogen. [b]Beide seien zwischen 22 und 26 Jahre alt gewesen, hätten kurze, dunkle Haare gehabt. "Sie wirkten sehr gepflegt." Sie seien auf ihre Räder gestiegen und fortgefahren.

Vom Alter her könnte es ungefähr passen, nicht aber vom Aussehen. Das sind nicht Böhnhardt und Mundlos gewesen.

Das entspricht dem wohl typischen Verhalten von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt bei anderen Verbrechen: mit Fahrrädern zum Tatort, töten oder rauben, wegfahren.[/Quote]

Von der allen gesetzlichen Bestimmungen hohnsprechenden vorvollziehenden Behauptung unbewiesener Dinge will das Qualitätsmedium SPON ums Verrecken nicht lassen.


Doch die Fahndungsfotos der mutmaßlichen Rechtsterroristen und die Bilder, die Anna S. von den beiden Männern vor ihrem Fenster abgespeichert hat, sind nicht miteinander vereinbar.

Klug bemerkt, Frau Bittner. Wie paßt das also zur Dönermordserie, die von den beiden vermeintlichen "NSU"-Unholden Böhnhardt und Mundlos verübt worden sein sollen? Wie paßt das zu oben zitierten Absatz?


"Gerade der mit den abstehenden Ohren, das wäre mir hundertprozentig aufgefallen", beteuert Anna S. Sie sei gelernte Schneiderin und sehe, "was passt und was nicht". Vielmehr habe sie die Männer für Osteuropäer gehalten, betont sie mehrfach. Woran sie das erkannt haben wolle, will der Nebenklage-Vertreter Yavuz Narin wissen. Sie sei Objektleiterin gewesen in einer Reinigungsfirma, in der viele Osteuropäer gearbeitet hätten. Sie kenne "die". Die Männer vor ihrem Fenster damals seien "keine Deutsche, keine Österreicher gewesen. Die waren ein anderer Schlag."

Richtig. B und M waren Deutsche und sahen auch erkennbar so aus. Böhnhardt hatte blonde Haare und abstehende Ohren. Alles nicht von der Kronzeugin Anna S. bemerkt. Wie nun jetzt? Zumal das den früheren, zur Tatzeit wesentlich zeitnäheren Aussagen widerspricht.


Bei ihrer ersten Befragung am Tattag hatte Anna S. allerdings zu Protokoll gegeben, die Männer hätten "ausländisch" ausgesehen. "Es könnten Türken gewesen sein." Am Mittwoch tut die 67-Jährige empört, als sie mit dieser Aussage konfrontiert wird. Das habe sie nie gesagt.

Doch, genau das hat sie.


Suche nach Radfahrern - als Zeugen

Ebensowenig will sie bei einer zweiten Befragung im Dezember 2005 gesagt haben, dass die beiden Unbekannten westeuropäisch ausgesehen hätten. "Wenn ich finde, die sehen osteuropäisch aus, sage ich nicht westeuropäisch", betont Anna S. Doch exakt diese Bemerkung findet sich in dem damaligen Vernehmungsprotokoll. Was stimmt nun?

Möchte ich auch gern wissen.



Sie habe Habil Kilic gekannt, habe dort immer eingekauft, so wie sie da heute noch einkaufe, sagt Anna S. vor Gericht. "Sind Sie sicher, dass Sie dort eingekauft haben?", fragt Richter Götzl. "Natürlich", sagt die Rentnerin und lacht verlegen. In der Befragung kurz nach der Tat hatte sie jedoch ausgesagt: "Ich habe da nie eingekauft."

Also nicht mal das stimmt. Was ist jetzt, Frau S.: Haben Sie damals die Unwahrheit gesagt, oder tun Sie das heute? So oder so sind Sie keine glaubwürdige Zeugin mehr.


Auch sagte sie damals, einer der Männer habe ein Headset getragen. Die Polizei vermutete, damit hätten die Männer Kontakt zu einer dritten Person gehalten. Doch das Wort "Headset" will Anna S. nie verwendet haben, sagt sie am Mittwoch. Wie kommen ihre Aussagen ins Protokoll? Sind diese Zeugen unzuverlässige Hinweisgeber? [b]Haben etwa Ermittler eigene Eindrücke in ihre Aufzeichnungen einfließen lassen?

Nicht zu fassen. Gibt es denn so etwas bei unseren Ermittlungsbehörden?


Verhängnisvollerweise wurden die Radfahrer direkt nach der Tat als potentielle Zeugen geführt und als solche in die Fahndung einbezogen. Auch als sie sich nicht meldeten, wurde an dem Status nichts verändert. Offensichtlich konnten sich die Ermittler nicht vorstellen, dass die Radfahrer auch die Täter sein könnten. Stattdessen gingen die Beamten Hinweisen in Richtung Organisierte Kriminalität und kurdische Separatistenpartei PKK nach. Deutsche Rechtsextremisten als Täter kamen ihnen nicht in den Sinn.

Einfach unglaublich. Und das bei diesen klaren und eindeutigen Hinweise von Zeugen wie Anna S. auf deutsche Rechtsterroristen. Ein neuer schlagender Beweis für den strukturellen Rassismus des deutschen Staates.


Ach ja, und eine weitere Ente wird jetzt stillschweigend beerdigt:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/schuesse-am-bahnhof-erfurt-ermittlungen-gegen-zschaepe-eingestellt-a-914161.html

Erfurt - Die Staatsanwaltschaft Erfurt hat ihre Ermittlungen gegen Beate Zschäpe wegen Schüssen am Bahnhof der Stadt eingestellt. Aus Zeugenaussagen hätten sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass die mutmaßliche Rechtsterroristin in den Zwischenfall am Silvesterabend 1996 unmittelbar verwickelt gewesen sei, sagte Oberstaatsanwältin Anette Schmitt-ter Hell dem MDR. Die Behörde hatte zuvor wegen eines versuchten gemeinschaftlichen Tötungsdelikts gegen Zschäpe ermittelt.

Welcher Zwischenfall ist denn hier gemeint?


Bei dem Vorfall vor knapp 17 Jahren sollen zwei Männer aus Hamburg von einer Gruppe offenbar Rechtsextremer attackiert und beschossen worden sein. Später war der Verdacht aufgekommen, Zschäpe und ihre mutmaßlichen Komplizen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt könnten an dem Zwischenfall beteiligt gewesen sein.

Schmitt-ter Hell sagte, mehrere Zeugen hätten sich bei den Befragungen an Schüsse erinnern können, darunter auch Beamte der Bundespolizei. Allerdings seien die Schüsse vermutlich aus einer Gruppe von Männern abgegeben worden, so dass ein Verdacht gegen Zschäpe entfalle. Es sei nicht mehr zu klären, ob die Schüsse mit Tötungsabsicht abgegeben worden seien, weil Einschusslöcher oder andere Indizien heute nicht mehr zu finden seien.

Unter Umständen vielleicht deswegen, weil niemals von irgendjemandem irgendwelche Schüsse abgegeben wurden, weil dieser Vorfall eine reine Erfindung von zwei Antifa-Aktivisten war, die sich damit in den Medien gebrüstet hatten? Was steht gleich noch mal auf Irreführung von Behörden?

P.S. Der Name dieser Staatsanwältin (dachte zuerst, das sei ein Druckfehler): Ist das jetzt als Omen für den konfusen Zustand des Justizsystems des Landes zu werten?

fatalist
31.07.2013, 18:25
Ein grober Schnitzer wäre also auch nicht überraschend.

Das Klingeln laut Protokoll würde Zsch. entlasten (eigener Rettungsversuch, also keine Tötungsabsicht) und dann ist ja noch die Frage der tatsächlichen Gefährdung. Ich meine, der Siedlungshaustyp Doppelhaushälfte 30er Jahre hatte generell Brandmauern, aber das müsste ja aus irgendwelchen Vorkriegs-Bauordnungen rauszubekommen sein.

Du kannst nur jemanden gefährden, der tatsächlich dort anwesend war. Daher kein Eigentor von Sturm, was aber nichts an der grottenschlechten Verteidigerleistung ändert.

Sicher war da ne Brandmauer, wie man auf Nereus Foto ja auch sehen kann. Ne 24 er Zwischenwand ist gleich Brandmauer.
Auch an diesem Punkt: Grottenschlechte Verteidigerleistung, eine Explosion war ja laut Anklage gar nicht beabsichtigt, sondern lediglich ein Brand.

Die Verteidigung hat es versäumt, den Einsatzleiter als Zeugen zu beantragen, und insbesondere die MDR-Meldung vom 5.11. beizuziehen, demnach die Hunde dort nichts fanden, auch kein Benzin. Wie auch die Blaulicht-Meldung mit identischem Inhalt.

Daher bleibe ich dabei: Blödheit oder Deal.

Hellangel
31.07.2013, 18:32
Ergänzend zum Posting von Karl_Murx:


Später hörte das Gericht noch einen Postboten, der auch kurz nach dem Anschlag in dem Geschäft war. Sehr anschaulich schilderte der 48-Jährige das Geschehen: "Ich dachte, ich könnte irgendwie helfen, aber es war eine grausliche Situation. Der Mann hat aus dem Gesicht geblutet, aus Nase und Mund, irgendwie war da nur eine riesige Blutlache." Er habe versucht, ihn anzusprechen, aber Kilic sei wohl nicht mehr bei Bewusstsein gewesen. "Dann kamen zwei Polizisten, einer hat Einweghandschuhe angezogen, den Hinterkopf abgetastet und gesagt, Schusswunde, und ich weiß nur, dass ich ganz baff war."

Polizei, dein Freund und Leichenbeschauer :appl:

Aber auch hier im Artikel widerspricht die Presse im Namen der Ankläger:


Wahrscheinlich kurze Zeit später sah eine Zeugin zwei Männer, die mit schwarzen Fahrrädern davongefahren seien. Sie hätten "sehr gepflegt ausgesehen", meinte die Frau aus der Nachbarschaft, "kurze, dunkle Haare, schwarzer Radler-Dress". Ermittler gehen davon aus, dass es sich um Böhnhardt und Mundlos handelte - auch wenn die Zeugin die beiden nicht wiedererkannte und ihre Beschreibungen sich in den Jahren nach dem Mordanschlag teilweise geändert haben.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/3274440/eine--absolut-professionelle-hinrichtung-.html

fatalist
31.07.2013, 18:33
Hier mal eine Nachricht auf SPON über die Widersprüche der tatsächlichen oder vermeintlichen Tatzeugin beim Dönermord an Habil Kilic in München am 29. August 2001, von Dir noch nicht kommentiert:
Den hamse recycelt?


NSU-Prozess: Die Widersprüche der Zeugen

Von Julia Jüttner (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632088,00.html), München http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugen-sprechen-ueber-mord-von-muenchen-a-914147.html

Oder die SPONidioten haben auf Deinen Beitrag reagiert, KM ;)

fatalist
31.07.2013, 18:41
DIE ZEIT:


Schlechte Erinnerung oder Manipulation?

Die verschiedenen Aussagen haben nur eine Konstante: zwei Männer mit Fahrrädern. Deshalb bleiben S.' Erinnerungen wahrscheinlich weiter ein wichtiges Glied der Indizienkette. Beate Zschäpes Verteidiger Wolfgang Stahl will ihre Glaubwürdigkeit jedoch ins Wanken bringen. Als die Zeugin gegangen ist, fordert er, den Hauptkommissar vorzuladen, der sie erstmals vernommen hatte. Er will vor allem wissen, ob dieser den Einsatzbericht seiner Kollegen vom Tatort kannte, bevor er mit S. sprach. Stahls offenkundiger Verdacht: Der Ermittler führte seine Befragung so, dass sie zum Bericht der Kollegen passte. Zudem benutzte er kein Diktiergerät, sondern machte sich lediglich Notizen.
Was also ist der Fall: Kann sich Anna S. nach zwölf Jahren schlecht erinnern oder hat sie schon früher mehr gesagt, als sie tatsächlich wusste? Oder: Hat ein Beamter sie manipuliert oder bei seinem Protokoll geschludert? Falls es Stahl und seinen Kollegen gelingt, Richter Götzl von diesen Bedenken zu überzeugen, hätte er ein gefährliches Argument gegen die Anklage in der Hand. Dann wäre Anna S. ein Glücksfall für die Verteidigung. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-07/nsu-prozess-aussage-kilic-zeugin/seite-2


BILD muss dringend verboten werden, wegen Volksverhetzung:


Beate Zschäpe, um deren Rolle es vor Gericht geht, hört den grausigen Details teilnahmslos zu.

Woran denkt sie, während sie Fischerman's Friend kauend auf ihren Laptop starrt? Umarmte sie ihre Kumpane Böhnhardt und Mundlos, als sie sich nach dem Mord an Kilic mit ihr trafen? Freute sie sich mit ihnen über die grauenvolle Tat? Denkbar wäre das! http://www.bild.de/news/inland/nsu/mordfall-kilic-so-brutal-toeteten-die-killer-nazis-31601934.bild.html

Goebbelsschnauze BILD. Faschismus at it´s best.

fatalist
31.07.2013, 18:51
Guter Beitrag bei der FR:


Experten, die kaum einer versteht und Zeugen, die sich nur schwer erinnern: Die Erörterung eines Mordes im Prozess gegen NSU-Unterstützer verläuft zäh.

http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess--hinrichtung-im-gemueseladen,1477338,23879768.html

MÜNCHEN – Etwa vier Stunden nachdem Habil Kilic von zwei Schüssen getötet worden war, untersuchten die Rechtsmediziner der Ludwig-Maximilians-Universität den Leichnam des Gemüsehändlers. Am gestrigen Dienstag, fast zwölf Jahre nach den Schüssen im Süden der bayerischen Hauptstadt, hat der zuständige Mediziner noch einmal vorm Münchner Oberlandesgericht dargelegt, was der damalige Befund war: ein Mittelgesichtsdurchschuss und ein Hirnschädeldurchschuss – letzteren hätte das Opfer auch dann nicht überlebt, wenn ein neurochirurgischer Eingreiftrupp zum Tatzeitpunkt in dem Gemüseladen anwesend gewesen wäre.

Vor drei Wochen ging es im NSU-Verfahren schon einmal um den Mord an Habil Kilic. Der Gemüsehändler war das vierte Opfer der Terrorgruppe. Da wurde gefragt, wie die Fahnder darauf kommen konnten, Tat und Täter wären in der Organisierten Kriminalität verortet – aber nicht im rechtsradikalen Umfeld. Pinar Kilic, die Witwe des Ermordeten, hatte aus ihrer Wut gegenüber den Beamten keinen Hehl gemacht. Am Mittwoch blieb es ruhig, allenfalls ein verständnisloses Kopfschütteln, als der Gerichtsmediziner vortrug, das Opfer habe weder Alkohol im Blut gehabt noch Rückstände von Cannabis, LSD oder Kokain. Das gehört zur gerichtsmedizinischen Routine – religionsunabhängig.

Den Vortrag des Oberarztes konnte nur wirklich verstehen, wer vom Fach ist. Von adaptierbaren Hauteffekten war die Rede und von Prellungsblutungen am rechten Vorderhauptslappen.
Der waffentechnische Ingenieur, der für das Landeskriminalamt die ballistische Untersuchung vorgenommen hatte, weiß seine Untersuchungen in klarere Worte zu fassen. In eine Plastiktüte sei die Waffe gewickelt gewesen, beim ersten Schuss habe das Opfer noch gestanden, beim zweiten sei es schon „in einer deutlich tieferen Haltung“ gewesen.


Auffällige Radfahrer

Mit ein paar Holzpuppen hat der Ingenieur die Szene nachgestellt: eine Hinrichtung. Uwe Mundlos oder Uwe Bönhardt – von der Bundesanwaltschaft als Täter benannt – stehen hinter dem zusammengesackten Kilic, einer drückt ab.

Mediziner wie Ballistiker haben den Vorteil, aus zwölf Jahre alten Protokollen zitieren zu können. Zeugin S. kann das nicht. Frau S. wohnt immer noch gleich neben dem Gemüseladen und beobachtete am Morgen des Tattages „zwei auffällige Radfahrer“.
Lüften habe sie gewollt, erzählt S., und habe „die Radeln“ am Haus gesehen. Da habe sie dann schimpfen wollen, weil man die doch in einen Ständer zu stellen habe und nicht ans Haus, doch irgendwie habe sie die beiden Radler dann doch nicht gescholten. Die hätten schließlich miteinander gesprochen, „und da stört man doch nicht“.

Die Beobachtung ist deswegen interessant, weil man heute davon ausgeht, dass die beiden Bönhardt und Mundlos gewesen sein könnten. Weil sich die Radler nie auf Zeugenaufrufe hin gemeldet hatten, sehen die Nebenkläger ein Indiz für mögliche Ermittlungsfehler: Man hätte die potenziellen Zeugen auch als Täter in Betracht ziehen können und so vielleicht nicht umsonst unter Kriminellen oder Migranten nach den Mördern von Halil Kilic gefahndet.

Allerdings: Niemand sollte eine wichtige Argumentation auf S.’ Erinnerungsvermögen von aufbauen. Osteuropäer habe sie in den Männern erkannt, beteuert die Rentnerin immer wieder – bei der Polizei damals hatte sie anderes behauptet. „Na, die waren nicht unser Schlag, da geh’ ich nicht von ab“ sagt S. heute. Bei der Polizei damals hatte sie die Männer mal als mögliche Türken, aber auch mal als potenziell Westeuropäer beschrieben. „Das hab ich nie gesagt“ entrüstet sich S. heute. Bei Herrn Kilic habe sie eingekauft, sagt sie vor Gericht, zu Protokoll gab sie einst, ihn nur durch die Scheibe von außen gesehen zu haben. Die Verteidigung überlegt nun, die damals vernehmenden Beamten als Zeugen zu hören Wenn ich eine Waffe als "Bekennerzeichen" verwende, statt Briefen sozusagen, dann lasse ich die Hülsen am Tatort.

Das mit der Plastiktüte ist genau das Gegenteil von "Bekenntnis".

brain freeze
31.07.2013, 19:03
Daher bleibe ich dabei: Blödheit oder Deal.

Oder beides ; )

Karl_Murx
31.07.2013, 20:29
Den hamse recycelt?

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugen-sprechen-ueber-mord-von-muenchen-a-914147.html

Oder die SPONidioten haben auf Deinen Beitrag reagiert, KM ;)

Also als Datum dieses Artikels ist der 31.07.2013 angegeben.

nachdenkerin
31.07.2013, 20:31
Die schlechteste Fotomontage, die ich je in meinem Leben sah!

38191


http://de.paperblog.com/nsu-kommando-spate-reue-245528/



Wenige Stunden später konnten Ermittler in den Trümmern des Hauses auch die NSU-Mitgliedsausweise von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe (Foto oben) sicherstellen.

Noch besser, wie das "Ali-Drecksau-Gedicht" mit den tschechischen Umlauten.

Karl_Murx
31.07.2013, 20:36
DIE ZEIT:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-07/nsu-prozess-aussage-kilic-zeugin/seite-2


BILD muss dringend verboten werden, wegen Volksverhetzung:

http://www.bild.de/news/inland/nsu/mordfall-kilic-so-brutal-toeteten-die-killer-nazis-31601934.bild.html

Goebbelsschnauze BILD. Faschismus at it´s best.

Da gehören noch mehr verboten:


Nuran K., 46, Angestellte beim Statistischen Landesamt in München, erinnert sich an das damals Erlebte: "Die Kinder haben - Gott sei Dank - nichts gesehen", sagt sie. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl liest ihr aus einer früheren Vernehmung vor. Demnach sagte die dreifache Mutter damals: "Mein Sohn träumt jede Nacht von dem blutigen Gesicht und den großen Augen. Ich war auch schon beim Kinderarzt mit ihm." Nuran K. bestreitet vor Gericht, das je gesagt zu haben. "Die Jungs haben das nicht gesehen, ganz sicher nicht. Ich kann mich nicht erinnern, das gesagt zu haben."

Nach dem Fund des schwer verletzten Kilic an jenem 29. August 2001 stürzt Nuran K. aus dem kleinen Laden, trifft auf den Postboten Holger H., dieser schickt sie zur hundert Meter entfernten Polizeistation. Er selbst alarmiert die Feuerwehr, kümmert sich um Kilic. "Es war grauselig", erinnert sich der 48-Jährige. "Er blutete aus Nase, Mund, Ohren, ich konnte gar keine Wunde erkennen."

Wo die Kinder gewesen seien, will Richter Götzl wissen. Kinder? Holger H. kann sich nur an ein Kind erinnern, den Sohn von Nuran K. "Der Junge war ganz bleich im Gesicht, ich schickte ihn raus, ich wollte nicht, dass er den Mann sterben sieht." Hat der Achtjährige Kilic gesehen? "Aber ja! Er hat ihn angestarrt."

Was zur Hölle haben diese blutrünstig-effektheischenden Schilderungen mit dem eigentlichen Prozeß zu tun? Was trägt es zur Klärung des Tathergangs bei, ob der Junge das Opfer gesehen hat oder nicht oder bleich im Gesicht war? Haben wir hier bereits eine Befindlichkeitsjustiz in Deutschland?

Kuddel
31.07.2013, 20:38
Die schlechteste Fotomontage, die ich je in meinem Leben sah!

38191


http://de.paperblog.com/nsu-kommando-spate-reue-245528/




Noch besser, wie das "Ali-Drecksau-Gedicht" mit den tschechischen Umlauten.

Glaubst Du etwa nicht, daß dieses Dokument völlig unversehrt eine Explosion und 10 Stunden Feuer übersteht? Ach ja, war vermutlich "rausgeschleudert". Und dann ganz sanft genau zwischen den Trümmern gelandet. Die Feuerwehr war natürlich so umsichtig, keinen Tropfen Wasser an das Dokument gelangen zu lassen.

Klingt doch alles sehr plausibel.......

Kuddel
31.07.2013, 20:39
Da gehören noch mehr verboten:



Was zur Hölle haben diese blutrünstig-effektheischenden Schilderungen mit dem eigentlichen Prozeß zu tun? Was trägt es zur Klärung des Tathergangs bei, ob der Junge das Opfer gesehen hat oder nicht oder bleich im Gesicht war? Haben wir hier bereits eine Befindlichkeitsjustiz in Deutschland?

So macht man das eben, wenn man keine Beweise hat. So einfach wie bei Mollath (rrichtig geschrieben) geht es hier eben nicht.

Nereus
31.07.2013, 20:54
Und was bringt uns das weiter? Bei dem großen Rätsel bzw. der inszenierten Staatsaktion, wie Du schreibst, geht es nur ums Geld, um ganz viel Geld.......

Was das „ganz viele Geld“ angeht, hatte ich Dir schon etwas tiefschürfender geantwortet, worauf Du mir auf anderem Wege ganz entsetzt geantwortet hast. Darüber mal an anderer Stelle mehr.
Mit meiner Erwähnung der „Operation Neptun“ wollte ich Dir nur zeigen, wie politische Propagandamacher mit phantastischen Inszenierungen manipulieren und die Leute „gläubig“ machen können. Die „Medien“ müßten eigentlich „Magier“, „Verzauberer der Massen" heißen...

Manchmal stimmen sich die Manipulierer nicht so genau miteinander ab und dann können auch bei einigen „Magiern” Verwirrungen entstehen. So geschehen am 25.11.2012 bei BILD.de:

KILLER-NAZIS - Warum hatten sie Spielzeug im Wohnwagen?

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/mfbq-wohnmobil-des-boesen_29701320_qf-2-27353766/8,w=650,c=0.bild.jpeg


Eine Wasserpistole neben dem Sturmgewehr, ein Malbuch neben der Beute aus dem letzten Banküberfall. Im verkohlten Campingbus der Killer-Nazi-Bande fanden die Ermittler auch Kinder-Spielzeug. Das gibt der Polizei Rätsel auf.
In den Trümmern des Nazi-Killer-Wohnmobils vom Typ „Sunlight Alkoven A 68“ lagen zwei Leichen, mehrere Waffen, Munition und Bargeld.
Auf dieser Seite zeigt BILD am SONNTAG Fotos aus dem Leben des Bösen. Aber die Ermittler entdeckten auch etwas, das sie sich bis heute nicht erklären können: einen Teddy, eine Wasserpistole,eine Plastikpuppe, ein „Winnie the Pooh“-Buch und einen Schuh in der Kindergröße 33.
Am 4. November 2011 hatten die Nazi-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos eine Sparkasse in Eisenach überfallen und waren mit dem Camper geflüchtet.
Als eine Polizeistreife auftauchte, erschoss Mundlos seinen Komplizen, setzte den Wohnwagen in Brand und tötete sich selbst. Es war das Ende einer Mordserie, der neun Migranten und eine Polizistin zum Opfer fielen.
Wie passt das Kinderspielzeug zu der beispiellosen Verbrechensserie? Hatte im Wohnmobil etwa ein Kind gespielt, bevor die Nazi-Terroristen zu ihrem letzten Raubzug aufbrachen? Nutzte das Trio ein Kind zur Tarnung? Wer sind die Eltern? Leidet es bis heute darunter, dass die „netten Onkels“ mit dem Campingwagen in Wahrheit Bankräuber und Mörder waren?
Bis heute können die Ermittler diese Fragen nicht beantworten.
Dabei hatte sich eine Mitarbeiterin des Caravan-Verleihs, bei dem das Wohnmobil ein paar Tage vor dem Überfall auf die Sparkasse gemietet worden war, ziemlich genau an ihre Kundschaft erinnert.
Laut ihrer Aussage hatte eine junge Familie den Camper ausgeliehen, die angeblich im Raum Berlin Urlaub machen wollte. Die Vermieterin identifizierte das Pärchen als Böhnhardt und Gefährtin Beate Zschäpe. Die beiden hätten ein vier bis fünf Jahre altes Mädchen mit längeren hellblonden Haaren dabei gehabt, heißt es.

Das Rätsel um das kleine Mädchen im Wohnmobil der Nazi-Terroristen bleibt womöglich ungelöst.....

Was haben die Ermittler im Wohmmobil gefunden? (Die Fotos zum Text wurden schon „geschreddert”)

Die Ceska
Diese Pistole vom Typ VZOR 70, Kaliber 7,65 mm, lag auf dem Bett in der Schlafkabine.
Im Wohnmobil fand sich auch die Dienstwaffe von Michelle Kiesewetter. Die Polizistin war im Jahr 2007, vermutlich von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, in Heilbronn erschossen worden.
Funkgerät
Die Terroristen konnten den Funkverkehr der Polizei abhören.
Neben dem Funkgerät wurde auch eine Liste mit den Polizeifunkfrequenzen aus der Region Eisenach und Erfurt entdeckt.
Brille
Ein schwarzes dünnes Drahtgestell mit hellen ovalen Gläsern, heißt es im Polizei-Protokoll. Wem die Brille gehörte, ist nicht notiert.
Bahncards
Unter falschen Namen hatten sich Böhnhardt und Mundlos Bahncards beschafft.
Die Identitäten stammten von Unterstützern der Gruppe.
Kinderspielzeug
Diese bunte Plastikpuppe wurde auf der Beifahrerseite des Wohnmobils gefunden.
Möglicherweise haben Kinder von Freunden des Nazi-Trios sie dort zurückgelassen.
Vor allem Beate Zschäpe wurde von Zeugen als kinderlieb beschrieben.
Metal-Musik und Beatles
Auf dem Weg zum Banküberfall hörte die Nazi-Bande finnische Metal-Musik.
Zwei CDs lagen vorne beim Radio. Außer Nightwish noch eine CD mit Hits von z. B. den Beatles („Help“), The Killers („Human“), The Pretenders („Don’t Get Me Wrong“), Marius Müller-Westernhagen („Dicke“), U2 („With Or Without You“), The Cornells („´74-´75“), The Monkeys („I´m A Believer“), Queen („Radio Gaga“).
Wasserpistole
Diese Spielzeugwaffe mit anschraubbarem Wassertank lag vorne im Wohnmobil. Vermutlich ein Hinweis darauf, dass Kinder in dem Camper gespielt hatten.
Als Uwe Böhnhardt das Wohnmobil anmietete, war ein Mädchen im Vorschulalter dabei.
Schokoriegel
Diverse Süßigkeiten wurden neben dem Fahrersitz gefunden. Darunter Schokoriegel Nussini und Twix.
Maschinenpistole
Diese automatische Waffe vom Typ Pleter 91, 9 mm Luger, lag auf der rechten Sitzbank.
Sie war durchgeladen, aber nicht abgefeuert worden. Eine Patrone hatte sich verklemmt
Horror-Maske
Diese Sturmhaube verwendeten die beiden Nazi-Killer vermutlich bei ihren Banküberfällen. Die Polizei entdeckte die Maske in einem Fach unter dem Kühlschrank.
Dort befanden sich auch Kleidungs- stücke, Werkzeug und eine Handgranate.
Gefüllter Kühlschrank
Detalliert listeten die Fahnder auf, was die Terroristen alles im Kühlschrank hatten: Unter anderem Currywurst, Fruchtmilch, Fleischsalat, Joghurt, Wasabinüsse, Margarine, Schwarzwälder Schinken, Knusperflocken, Käse, Tomaten-Ketchup, Schokoriegel, Bockwürste und Senf.
Munition
Auf einer Ablagefläche neben der Spüle wurde eine Packung mit 16 Patronen, Kaliber 9 mm, gefunden.
Polizei-Skizze
Die Fahnder erstellten einen Grundriss des Wohnmobils und kennzeichneten detailliert den Fundort jedes Beweisstückes. Über der Fahrerkabine (rechts) sind zwei Schlafplätze.
Dahinter befindet sich der Aufenthaltsbereich mit zwei Sitzbänken, einem Tisch sowie einer Toilette, gegenüber die Küchenzeile. Ganz links gibt es einen weiteren Schlafbereich.
Die letzte Beute
Bei dem Überfall auf die Sparkasse Eisenach am Morgen des 4. November 2011 erbeuteten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos exakt 71 915 Euro. Die Geldscheine hatten sie in einer roten Einkaufstüte unter dem Spülbecken versteckt.
Versteckte Scheine
In einer Kakaopulver-Packung entdeckten die Ermittler weitere 5000 Euro in großen Scheinen. Auch in einer lila Süßigkeiten-Tüte waren 6000 Euro versteckt.
Das Geld stammt vermutlich aus früheren Überfällen. Insgesamt sollen Böhnhardt und Mundlos mehr als ein Dutzend Banken ausgeraubt haben.
Vorbereitung für Banküberfall
Mithilfe dieser Zeichnungen planten Böhnhardt und Mundlos den Überfall auf die Wartburg-Sparkasse in Eisenach. Die rechte Skizze zeigt den Innenraum der Filiale mit Eingang, Schalter und Tresorraum. Auf der linken Skizze ist ihr geplantes Fluchtziel zu sehen.
In der Straße „Am Gebräun“ wollten sie ihr Wohnmobil ursprünglich abstellen. Doch änderten sie ihren Plan und parkten rund drei Kilometer entfernt „Am Schafrain“. Dort entdeckte sie eine Polizeistreife und die Nazi-Killer brachten sich um.
Rosa Schlappen
Dieser einzelne Plastikschuh lag hinter dem Fahrersitz. Wahrscheinlich gehörte er einem Kind, weil es sich um Schuhgröße 33 handelt. Auch Herren- Adiletten (Größe 41) wurden in der Fahrerkabine entdeckt.
Scharfe Waffe
Dieser Revolver der Marke Melcher war mal eine Schreckschusspistole, wurde aber zu einer scharfen Waffe mit Kaliber „38 Special“ umgebaut.
Kinder-Malbuch
In der Fahrerkabine lag ein rußverschmierter Ringblock im Format DIN A5 der amerikanischen Kinder-Marke „Winnie the Pooh“.
In dem Malbuch fanden sich keinerlei Einträge. Es ist vielleicht ein Hinweis darauf, dass zuvor ein Kind an Bord war.
Teddybär
Wem gehörte dieser aus dem verkohlten Wohnmobil geborgene Kuschel-Teddy? Auch er gibt den Ermittlern Rätsel auf.
Kleiderschrank
Ordentlich und aufgeräumt war der Kleiderschrank der Killer. Auf Bügeln hingen ein Kapuzenpullover und eine olivgrüne Jacke.
In den Fächern daneben lagen zwei Fahrradhelme. Zu den Morden und Banküberfällen waren sie stets mit ihren Mountainbikes gefahren.


http://www.bild.de/news/inland/nsu/wohnmobil-des-boesen-27353340.bild.html

"Killer-Nazis" ohne Nazi-Symbole?
"Killer-Nazis" nur mit 3 (drei) Waffen: einer umgebauten Schreckschußpistole, einer Ceska VZOR 70, einer unbrauchbaren MP, als Alibi für polizeilichen Schußwaffengebrauch, eine „Trophäe Kiesewetters Dienstwaffe” (nur am Rande bei der VZOR 70, „DER CESKA”, erwähnt), mehr nicht?
Keine „Handgranate”, keine Pumpguns, „Bekennervideos im Rucksack, nur Camper- oder Umzugsgut?
Hatte die BILD Am Sonntag aus einem unmanipulierten Manuskript versehentlich abgeschrieben und keiner hats in der Redaktion bemerkt?

Egal.
Das war mir schon früher mal aufgefallen. Nur hatte ich da mehr mein Augenmerk auf die im WoMo gefundene „Nazi-Metalmusik” aus Finnland gelegt und dabei an Zschäpes Piratenkopftuch gedacht.

Nightwish-Rebellin? http://www.tagesspiegel.de/images/nsu_proz-dpa/8133826/5-format1.jpg

Auch der Gerichtspsychologe sollte sich mal die nachfolgenden Musik-Videos reinziehen, um die Welt der freiheitstrunkenen „Musik-Freibeuter” kennen zu lernen:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5875468&viewfull=1#post5875468

Nereus
31.07.2013, 21:08
Die schlechteste Fotomontage, die ich je in meinem Leben sah!

38191

http://de.paperblog.com/nsu-kommando-spate-reue-245528/

Noch besser, wie das "Ali-Drecksau-Gedicht" mit den tschechischen Umlauten.

Org. der Nationalen Front der DDR http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c7/SignetVolkssolidaritaet.jpg/200px-SignetVolkssolidaritaet.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Volkssolidarit%C3%A4t

sleepwell
31.07.2013, 22:23
Schreibst du hier demnächst öfter mal?

aber nicht so was.
das geht ja nicht mal als hypothese durch.

HGans
01.08.2013, 00:55
aber nicht so was.
das geht ja nicht mal als hypothese durch.

weil ihr euch hier festgebockt habt in Sachen Unschuldsvermutung und kindischen Verschwörungstheorien? Macht euch mal nichts vor, die waren das, weil sie von der SED verdorbene schlechte Menschen sind, die von ihrem rotlackierten faschistischen DDR Umfeld inkl. dieser Böhnhardt Mutter auch noch bestärkt wurden und werden. Schaut euch doch nur mal diese arrogante dumme Gans Zschäpe an, wie sie überheblich und ohne das geringste Schuldbewusstsein vor dem Gericht herum tanzt. Schuldbewusstsein kennen die gar nicht, siehe Gysi, siehe Wagenknecht und und und.

Streiten können wir uns gerne darüber, ob es sich bei dem Trio um von der Türkenmafia bezahlte Auftragskiller handelt oder ob es sich tatsächlich um 'Arier' handelt, die aus Rassenhaß mordeten, wie die schwule Nazisau Heines, der seinen Opfern auch direkt ins Gesicht schoß. Einerlei, auf jeden Fall waren die das und nicht der VS, bzw. das Hirngespinst Gladio des strunzdummen Kommunisten Elsässer, der allerdings immer noch clever genug ist, um euch euer Geld für sein von der Türkei und den iranischen Mullahs finanziertes Drecksmagazin aus den Taschen zu ziehen. Schämt euch!

Rikimer
01.08.2013, 04:44
weil ihr euch hier festgebockt habt in Sachen Unschuldsvermutung und kindischen Verschwörungstheorien? Macht euch mal nichts vor, die waren das, weil sie von der SED verdorbene schlechte Menschen sind, die von ihrem rotlackierten faschistischen DDR Umfeld inkl. dieser Böhnhardt Mutter auch noch bestärkt wurden und werden. Schaut euch doch nur mal diese arrogante dumme Gans Zschäpe an, wie sie überheblich und ohne das geringste Schuldbewusstsein vor dem Gericht herum tanzt. Schuldbewusstsein kennen die gar nicht, siehe Gysi, siehe Wagenknecht und und und.

Streiten können wir uns gerne darüber, ob es sich bei dem Trio um von der Türkenmafia bezahlte Auftragskiller handelt oder ob es sich tatsächlich um 'Arier' handelt, die aus Rassenhaß mordeten, wie die schwule Nazisau Heines, der seinen Opfern auch direkt ins Gesicht schoß. Einerlei, auf jeden Fall waren die das und nicht der VS, bzw. das Hirngespinst Gladio des strunzdummen Kommunisten Elsässer, der allerdings immer noch clever genug ist, um euch euer Geld für sein von der Türkei und den iranischen Mullahs finanziertes Drecksmagazin aus den Taschen zu ziehen. Schämt euch!
Die von dir beschimpften Personenkreise glaenzen immerhin mit einem, was du glaenzlich vermissen laesst: Mit Detailwissen und der Beschaeftigung mit dem Material und den eklatanten Widerspruechen des Ganzen.

Und nun troll dich.

MfG

Rikimer

brain freeze
01.08.2013, 06:09
Hypothese zum Brand: Beate Zsch. war während des Eisenacher Showdowns bei Nadin(e) R. zu Besuch. Sie wurde dort telefonisch informiert, daß das Objekt Frühlingsstraße stillgelegt wird und fuhr gemeinsam mit ihrer Freundin hin, um die Katzen zu retten. Während der Rettungsaktion wartete ihre Freundin am Auto.

Die Anwesenheit einer Person (Frau) zum Zeitpunkt des Brandes wird nur durch den Internetverlauf des feuerfesten Rechners belegt. Oder?

nachdenkerin
01.08.2013, 07:33
Was das „ganz viele Geld“ angeht, hatte ich Dir schon etwas tiefschürfender geantwortet, worauf Du mir auf anderem Wege ganz entsetzt geantwortet hast. Darüber mal an anderer Stelle mehr.
Mit meiner Erwähnung der „Operation Neptun“ wollte ich Dir nur zeigen, wie politische Propagandamacher mit phantastischen Inszenierungen manipulieren und die Leute „gläubig“ machen können. Die „Medien“ müßten eigentlich „Magier“, „Verzauberer der Massen" heißen...

Manchmal stimmen sich die Manipulierer nicht so genau miteinander ab und dann können auch bei einigen „Magiern” Verwirrungen entstehen. So geschehen am 25.11.2012 bei BILD.de:

KILLER-NAZIS - Warum hatten sie Spielzeug im Wohnwagen?

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/mfbq-wohnmobil-des-boesen_29701320_qf-2-27353766/8,w=650,c=0.bild.jpeg


http://www.bild.de/news/inland/nsu/wohnmobil-des-boesen-27353340.bild.html

"Killer-Nazis" ohne Nazi-Symbole?
"Killer-Nazis" nur mit 3 (drei) Waffen: einer umgebauten Schreckschußpistole, einer Ceska VZOR 70, einer unbrauchbaren MP, als Alibi für polizeilichen Schußwaffengebrauch, eine „Trophäe Kiesewetters Dienstwaffe” (nur am Rande bei der VZOR 70, „DER CESKA”, erwähnt), mehr nicht?
Keine „Handgranate”, keine Pumpguns, „Bekennervideos im Rucksack, nur Camper- oder Umzugsgut?
Hatte die BILD Am Sonntag aus einem unmanipulierten Manuskript versehentlich abgeschrieben und keiner hats in der Redaktion bemerkt?

Egal.
Das war mir schon früher mal aufgefallen. Nur hatte ich da mehr mein Augenmerk auf die im WoMo gefundene „Nazi-Metalmusik” aus Finnland gelegt und dabei an Zschäpes Piratenkopftuch gedacht.

Nightwish-Rebellin? http://www.tagesspiegel.de/images/nsu_proz-dpa/8133826/5-format1.jpg

Auch der Gerichtspsychologe sollte sich mal die nachfolgenden Musik-Videos reinziehen, um die Welt der freiheitstrunkenen „Musik-Freibeuter” kennen zu lernen:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5875468&viewfull=1#post5875468

Ich bin davon überzeugt, dass NICHT das Trio den Caravan anmietete und B&M auch NICHT lebendig an diesem Tag in Eisenach waren. Nach meiner Ansicht, wurden sie woanders abgeschossen und dann dort hingekarrt. Kurz vor der angeblichen Selbsttötung wurde ja auch noch ein dritter Mann in der Fahrerkabine des Caravans gesehen, der dann flüchtete.

Buch "die Zelle" S. 245 elektr. Ausgabe


Am 14. Oktober 2011 fahren Uwe Böhnhardt und eine Frau aufs Land. Sie besuchen das Geschäft von Silvio Grebe im vogtländischen Dorf Schreisersgrün............Elf Tage nach der Reservierung rollt ein Familienauto mittags gegen 12 Uhr auf den Caravanhof und stoppt genau vor den Scheiben des Flachbaus. Uwe Böhnhardt, eine Frau und ein kleines Kind im Vorschulalter steigen aus dem Wagen.

Buch "die Zelle" S. 246 elektr. Ausgabe


Er holt den Rest der offenen Rechnungssumme von 2155 Euro bar aus der Brieftasche und bezahlt alle anfallenden Kosten. Die Frau und das Kind laufen derweil durch die Gänge und schauen sich den als Dekoration abgestellten Mini Cooper an. Einmal ruft das Kind <<Mama>>.

Dementsprechend kann es schon mal nicht Zschäpe gewesen sein.

nachdenkerin
01.08.2013, 08:24
Beate Zschäpe hat nicht, entgegen der Anklageunterstellung, billigend in Kauf genommen, daß bei dem Wohnungsbrand die alte Frau im OG im Nebenhaus Nr. 26a verletzt oder getötet werden könnte. Obwohl sie keine Bau- und Brandschutzsachverständige ist, mußte sie annehmen, daß die beiden Doppelhaushälften in der Frühlingsstraße 26 und 26a durch übliche brandschützende Zwischenmauern von einander getrennt waren, zumal sie im Keller und auf dem Dachboden keinerlei Verbindung, Durchgänge oder Türen, zum Nachbarhaus bemerkte und das Nebenhaus 26a einen separaten Eingang mit einem eigenen Treppenhaus als Zugang zu den Wohn- und Wirtschaftsräumen hatte.

Da Zschäpe, bei der Abgabe der Katzenkörbe bei einer Nachbarin auf der Straße und ihrer Rückschau, das heftig lodernde Feuer bemerkte, vertraute sie nicht auf vermutetet Brandschutzwände, sondern rannte zurück und klingelte im Nebenaufgang die alte Frau, von ihr „Oma” genannt, aus deren Mittagsschlaf.

Die Bergung der Alten, die nach dem Klingeln noch aus dem Fenster schaute, um zu sehen, wer da Sturm geklingelt hatte, unternahmen dann die inzwischen herbeieilenden Verwandten, die auch, neben Zschäpe und einer Straßenpassantin, nochmals die Feuerwehr angerufen hatten. Von einer Gefährdung der Bewohner des Nachbarhauses 26a kann, durch die schnelle Alarmierung und Hilfe Zschäpes und der Nachbarn, keine Rede sein.

31. Dezember 2011 - 11:08 - Süddeutsche.de

http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-details-ueber-die-zwickauer-terrorzelle-badetag-in-der-fruehlingsstrasse-1.1247504

Von einer üblichen brandschützenden Trennmauer zwischen den Doppelhaushälften gingen auch die eintreffenden Feuerwehrleute aus, indem sie in der Mitte des Doppelhauses eine Drehleiter in Stellung brachten und begannen, die Dachziegel entlang der Trennmauer abzutragen, um besser den Brand in der betroffenen rechten Gebäudehälfte bekämpfen zu können und ein Übergreifen des Feuers über die Dachsparren auf die linke Gebäudehälfte zu verhindern.

http://i1.ytimg.com/vi/NxSpgXCN9Yo/maxresdefault.jpg

Im Video ist ab 2:20 min. das Abtragen der Dachziegel entlang der Trennmauer zu sehen, um ein Übergreifen des Feuers über die Dachsparren zu verhindern:

http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=NxSpgXCN9Yo

Ich habe mir jetzt mal den Film angesehen. Habe ich hier einen Denkfehler?

Die Feuerwehr:


Sie konnten das Haus nicht betreten, da akute Einsturzgefahr bestand..

38203

Dementsprechend hat das Fenster nicht die Feuerwehr geöffnet.

Buch "die Zelle" S. 261 elektr. Ausgabe


Kurz vor drei Uhr hatte ein Trockenbauer das Gebäude verlassen. Der Besitzer des Hauses in der Frühlingsstraße 26 hatte ihn engagiert, die beiden Dachgeschosswohnungen zu sanieren.....Mit einem Kollegen dämmte er die Wohnung......Gegen 14:40 Uhr machten die Handwerker auf dieser Baustelle Feierabend, um einen Kaffee trinken zu gehen.

Es war ein Freitag. Dann kam das Wochenende. Warum lassen die Handwerker nach Feierabend das Fenster sperrangelweit offen stehen. Es kann doch rein regnen. Außerdem war es November, also kalt.

tommes
01.08.2013, 09:00
Zum post von Karl_murx #16037 (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6453940&viewfull=1#post6453940)

Da stellt sich die Frage ob die Zeugin einfach bescheuert ist oder ob die Behörden nachträglich in den Protokollen gewildert haben. Ich befüchte: Beides.

Nebenbei:
Böhnhardt hatte blonde Haare und abstehende Ohren Wann war Bönhardt blond?

bio
01.08.2013, 09:15
Hypothese zum Brand: Beate Zsch. war während des Eisenacher Showdowns bei Nadin(e) R. zu Besuch. Sie wurde dort telefonisch informiert, daß das Objekt Frühlingsstraße stillgelegt wird und fuhr gemeinsam mit ihrer Freundin hin, um die Katzen zu retten. Während der Rettungsaktion wartete ihre Freundin am Auto.

Die Anwesenheit einer Person (Frau) zum Zeitpunkt des Brandes wird nur durch den Internetverlauf des feuerfesten Rechners belegt. Oder?

Hat "fatalist" jetzt recheriert?

Es wäre auch interessant, ob tatsächlich Böhnhardt und Zschäpe bei der Wohnwagen-Anmietung identifiziert wurden.

nachdenkerin
01.08.2013, 10:17
Org. der Nationalen Front der DDR http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c7/SignetVolkssolidaritaet.jpg/200px-SignetVolkssolidaritaet.jpg

http://de.wikipedia.org/wiki/Volkssolidarit%C3%A4t


Die Volkssolidarität ist eine im Oktober 1945 in der Sowjetischen Besatzungszone (http://www.politikforen.net/wiki/Sowjetische_Besatzungszone) Deutschlands gegründete Hilfsorganisation (http://www.politikforen.net/wiki/Hilfsorganisation). Sie war eine Massenorganisation (http://www.politikforen.net/wiki/Massenorganisation) in der DDR (http://www.politikforen.net/wiki/Deutsche_Demokratische_Republik) und hatte dort eine wichtige Bedeutung bei der Betreuung älterer Menschen, auf die sie sich in den letzten Jahrzehnten der DDR beschränken musste.[1] (http://www.politikforen.net/#cite_note-1) Seit der deutschen Wiedervereinigung (http://www.politikforen.net/wiki/Deutsche_Wiedervereinigung) umfasst der Arbeitsbereich auch die Betreuung von chronisch Kranken, Pflegebedürftigen, sozial Benachteiligten sowie Kindern und Jugendlichen.

Habe mir das mal in Wikipeda durcchgelesen. Also von Nationaler Front kann ich da nichts lesen oder finden? Wo soll da was stehen?

brain freeze
01.08.2013, 10:33
Hat "fatalist" jetzt recheriert?

Es wäre auch interessant, ob tatsächlich Böhnhardt und Zschäpe bei der Wohnwagen-Anmietung identifiziert wurden.

Wäre Beate Zsch. mehr Agierende gewesen (wie ihr als "NSU-Über-Ich" unterstellt wird) und weniger Reagierende, hätte sie ihre Flucht sicherlich etwas besser koordiniert. Eine Brandstiftung war zu diesem Zeitpunkt, als B&M noch nicht identifiziert waren, vollkommen unnötig. Beate Zsch. hätte Waffen und PC (Festplatte) in aller Ruhe abtransportieren und verschwinden lassen, ihre Tasche packen und woanders "untertauchen" können. Das legt fast zwingend die Überlegung nahe, daß sie entweder das Feuer nicht selbst legte, bzw. auf Anweisung (Anrufe des sächs. Innenministeriums usw.; was aber die "kontrollierte" Explosion nicht erklärt).

Nicht vergessen; allein die Beseitigung der angeblichen Mordwaffe (Ceska), die seit 5 Jahren nicht mehr verwendet wurde, hätte ihr das gesamte "NSU"-Problem auf einen Schlag vom Hals geschafft.

Woran sie bei ihrer "hektischen" Brandstiftung offenbar ebenfalls nicht dachte:

- Wechselsachen, Geld, vorheriger Abgabe der Katzen in Pension ihrer Wahl
- der unauflösbare Widerspruch, einerseits NSU-Beweise (also "Lebenswerk" und "Nachlaß" von B&M) vernichten zu wollen und gleichzeitig "Bekennervideos" zu verschicken, damit Brandstiftung ohne Motiv
- Art und Ausführung des Brandes und der Explosion, das Sichstellen bei der Polizei (Deal)

Es ist schwer vorstellbar, daß im Inszenierungsfalle Beate Zsch. bei Anwesenheit in der Wohnung die Brandlegung durch "Handwerker" nicht mitbekommen haben soll. Das spricht im Inszenierungsfall für Fatalists These, daß sie nicht anwesend war.

Beate Zsch. wurde aber am 4.11. von einigen Nachbarn identifiziert. Selbst wenn man unterstellt, daß die Zeugenaussagen teilweise nicht dem tatsächlichen Vorgängen entsprechen, halte ich persönlich diese Festlegung auf Beate Zsch. für glaubwürdig. Die Nadin(e) R.-Variante würde diesen Widerspruch auflösen.

fatalist
01.08.2013, 10:37
Hypothese zum Brand: Beate Zsch. war während des Eisenacher Showdowns bei Nadin(e) R. zu Besuch. Sie wurde dort telefonisch informiert, daß das Objekt Frühlingsstraße stillgelegt wird und fuhr gemeinsam mit ihrer Freundin hin, um die Katzen zu retten. Während der Rettungsaktion wartete ihre Freundin am Auto.

Die Anwesenheit einer Person (Frau) zum Zeitpunkt des Brandes wird nur durch den Internetverlauf des feuerfesten Rechners belegt. Oder? Ja, so ähnlich könnte das gewesen sein... Nadin Resch war jedenfalls nicht zufällig dort. Zschäpe hätte aber die 70 Mille mitgenommen...

fatalist
01.08.2013, 10:45
Ich bin davon überzeugt, dass NICHT das Trio den Caravan anmietete und B&M auch NICHT lebendig an diesem Tag in Eisenach waren. Nach meiner Ansicht, wurden sie woanders abgeschossen und dann dort hingekarrt. Kurz vor der angeblichen Selbsttötung wurde ja auch noch ein dritter Mann in der Fahrerkabine des Caravans gesehen, der dann flüchtete.
...
Dementsprechend kann es schon mal nicht Zschäpe gewesen sein. Die Anklageschrift lässt Ausweis und Pass unberücksichtigt und zielt bei der Ausleihe seit 2004 allein auf den Führerschein Gerlachs ab, ich habe das ja mehrfach zitiert.

Fakt ist, dass in Schreiersgrün ein BPA vorgelegt wurde, den der NSU laut Gerichtssaussagen und Anklage gar nicht hatte.
Fakt ist weiterhin, dass Emingers 2 Jungs haben, in Schreiersgrün aber ein Mädchen dabei war.

Frage: Hat Nadine Resch ein kleines Mädchen?

Der Internetverlauf am "NSU-PC" weist nun einmal nach Sachsen, zu Autounfall etc,und nicht nach Westthüringen an die hessische Grenze. Wer mit den Katzen dort war am 4.11.2011 und Zschäpes Handy hatte, weiss ich nicht.

fatalist
01.08.2013, 10:56
Wäre Beate Zsch. mehr Agierende gewesen (wie ihr als "NSU-Über-Ich" unterstellt wird) und weniger Reagierende, hätte sie ihre Flucht sicherlich etwas besser koordiniert. Eine Brandstiftung war zu diesem Zeitpunkt, als B&M noch nicht identifiziert waren, vollkommen unnötig. Irgendwie ist da ja noch der Anruf von Menzel bei Wiessner am Nachmittag, dass B&M tot seien, und wo denn Zschäpe sei...

Aber ich gehe sowieso nicht davon aus, dass Zschäpe die Hütte anzündete. Wozu auch, Waffenstahl brennt nicht...



Beate Zsch. hätte Waffen und PC (Festplatte) in aller Ruhe abtransportieren und verschwinden lassen, ihre Tasche packen und woanders "untertauchen" können. Das legt fast zwingend die Überlegung nahe, daß sie entweder das Feuer nicht selbst legte, bzw. auf Anweisung (Anrufe des sächs. Innenministeriums usw.; was aber die "kontrollierte" Explosion nicht erklärt). Sie hätte die 70 Mille mitgenommen in jedem Fall, aber ansonsten Zustimmung.


Nicht vergessen; allein die Beseitigung der angeblichen Mordwaffe (Ceska), die seit 5 Jahren nicht mehr verwendet wurde, hätte ihr das gesamte "NSU"-Problem auf einen Schlag vom Hals geschafft. Die war ja gaaanich da, Menno...



Woran sie bei ihrer "hektischen" Brandstiftung offenbar ebenfalls nicht dachte:

- Wechselsachen, Geld, vorheriger Abgabe der Katzen in Pension ihrer Wahl
- der unauflösbare Widerspruch, einerseits NSU-Beweise (also "Lebenswerk" und "Nachlaß" von B&M) vernichten zu wollen und gleichzeitig "Bekennervideos" zu verschicken, damit Brandstiftung ohne Motiv
- Art und Ausführung des Brandes und der Explosion, das Sichstellen bei der Polizei (Deal)
Die Bekennervideos kamen nicht vom Trio.



Es ist schwer vorstellbar, daß im Inszenierungsfalle Beate Zsch. bei Anwesenheit in der Wohnung die Brandlegung durch "Handwerker" nicht mitbekommen haben soll. Das spricht im Inszenierungsfall für Fatalists These, daß sie nicht anwesend war. Denk an die Meldung, dass 2 Handwerker sich nach der Explosion selbst in Sicherheit brachten... und warum der Einsatzleiter der Feuerwehr aus dem Heiko-Richter-Video (hit-tv.eu) nicht als Zeuge geladen war.


Beate Zsch. wurde aber am 4.11. von einigen Nachbarn identifiziert. Selbst wenn man unterstellt, daß die Zeugenaussagen teilweise nicht dem tatsächlichen Vorgängen entsprechen, halte ich persönlich diese Festlegung auf Beate Zsch. für glaubwürdig. Die Nadin(e) R.-Variante würde diesen Widerspruch auflösen. Die Herfurths kannten Zschäpe nicht, und die Nadin Resch hat gelogen. Aber Du hast Recht, das ist ein Schwachpunkt, die Identifizierung Zschäpes war recht eindeutig.

Nur wie kam das Handy später wieder in den Schutt, nach den Telefonaten mit (angeblich) Eminger? Hat Zschäpe es E. gegeben, und der warf es in den Schutt?

fatalist
01.08.2013, 11:03
Es gibt ein Video von Gestern, wo dieser Anwalt der Nebenklage nach den Aussagen allein auf die Ceska abzielt, daher wäre die Täterschaft des NSU erwiesen. Manthey heisst der Anwalt. Mehr als die Ceska haben sie nicht mehr, nach der katastrophalen Zeugin, die keine war...

http://video.de.msn.com/watch/video/munchen-nsu-prozess-tag-30/1qgjdkkqx?cpkey=b8b9954a-b7a5-4b5e-bb33-6f1129232795%257c%257c%257c%257c

Heute sind geladen:


031. Tag: 01. August 2013, 09:30 Uhr, EKHK Vö. Fälle Simsek und Özüdogru
031. Tag: 01. August 2013, 14:30 Uhr, Alexander H., Mord Turgut Es geht chaotisch weiter...

nachdenkerin
01.08.2013, 11:06
Zum post von Karl_murx #16037 (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6453940&viewfull=1#post6453940)

Da stellt sich die Frage ob die Zeugin einfach bescheuert ist oder ob die Behörden nachträglich in den Protokollen gewildert haben. Ich befüchte: Beides.

Nebenbei: Wann war Bönhardt blond?

38205


38206

fatalist
01.08.2013, 11:11
DIE ZEIT Medienlog:


Eine aufgedrehte Zeugin – das Medienlog vom Donnerstag, 1. August 2013
VON Nachrichtenredaktion 1. AUGUST 2013 UM 09:10 UHR

Der Mord an Habil Kiliç, dem Münchner Gemüsehändler, ist das bestimmende Thema der Berichte über den 30. Verhandlungstag. Im Mittelpunkt stehen vor allem die widersprüchlichen Aussagen der Zeugin Anna S. und das eingestellte Verfahren der Erfurter Staatsanwaltschaft gegen Beate Zschäpe.

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung macht das Geräusch einer Kaffeemaschine zum Titel ihres Berichts und schildert die Aussage der Zeugin Nuran K., die den Ermordeten fand. Sie habe das Geräusch in dem Gemüseladen gehört, wo sie ihn blutüberströmt hinter einem Holztresen fand. In ihrer Aussage verglich sie es mit dem Röcheln einer Kaffeemaschine. Autorin Helene Bubrowski beobachtete auch Beate Zschäpe, die während der Aussagen angestrengt auf ihre Hände blickte. Man merke ihr an, dass sie das alles lieber nicht hören würde. Auch die Süddeutsche Zeitung fasst den Tathergang akribisch zusammen.

Tom Sundermann schreibt für ZEIT ONLINE über den Auftritt der Zeugin Anna S: Als die Polizei nach der Tat anrückte, meldete S. einem Beamten, sie haben zwei Männer in Radlerkleidung gesehen. Ein Ermittler vernahm sie damals, außerdem 2005 noch einmal. “Diese Vernehmungen wecken nun reichlich Zweifel – nicht nur bei den Anwälten der Angeklagten, sondern auch bei den Nebenklägern”, schreibt Sundermann. Das beginnt beim Aussehen der beiden Männer, die sie früher als Türken, jetzt aber als Osteuropäer beschrieb.

Der Auftritt der Zeugin sei merkwürdig gewesen, schreibt Sundermann. “Sie wirkte seltsam aufgedreht, immer wieder kommt sie ins Kichern.”

Vor Gericht sagte Anna S. außerdem, dass die Männer keine Ähnlichkeit mit Mundlos und Böhnhardt hatten. “Das waren die nicht. Das ist unmöglich”, sagte sie. Die Süddeutsche Zeitung macht diesen Satz zum Titel. http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/08/01/eine-aufgedrehte-zeugin-das-medienlog-vom-donnerstag-1-august-2013/



Heute also 3 Mordfälle:


Drei Mordfälle beschäftigen NSU-Prozess am 31. Verhandlungstag


München. Am 31. Verhandlungstag beginnt das Oberlandesgericht mit der Beweisaufnahme im fünften NSU-Mord. Zu Beginn ist ein Zeuge geladen, der am 25. Februar 2004 in Rostock zwei Schüsse gehört haben will. Vor seinem Fenster auf der Straße hatte damals ein Döner-Imbiss gestanden.


Der 25-jährige Yunus Turgut war an diesem Tag im "Mr. Kebab-Grill" etwa 15 Minuten nach 10 Uhr erschossen worden.
Yunus Turgut stammt eigentlich aus Hamburg. Er hatte aber Freunde besucht und soll an diesem Tag eigentlich nur ausgeholfen haben.

Als Tatwaffe ermitteln die Beamten erneut eine Ceska 83. Es ist die Pistole, mit der bereits in Nürnberg, Hamburg und München vier weitere Menschen mit türkischer Abstammung erschossen worden waren.

Damit beschäftigt sich das Oberlandesgericht derzeit parallel mit fünf Mordfällen. Zudem wurden in den vergangenen Tagen in der Beweisaufnahme Zeugen zum Brand im letzten NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße befragt. Am Donnerstagnachmittag ist ein weiterer Kriminalbeamter geladen. Er hatte in den beiden ersten NSU-Morden an
Enver Simsek und Abdurrahim Özüdogru in den Jahren 2000 und 2001 in Nürnberg ermittelt. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Drei-Mordfaelle-beschaeftigen-NSU-Prozess-am-31-Verhandlungstag-1684436362

Dürfte Alexander Horn sein, der Profiler.

Wieso Schüsse gehört, Schalldämpfer ab Mord 5 lautet doch die These?

brain freeze
01.08.2013, 11:29
Irgendwie ist da ja noch der Anruf von Menzel bei Wiessner am Nachmittag, dass B&M tot seien, und wo denn Zschäpe sei...

Aber ich gehe sowieso nicht davon aus, dass Zschäpe die Hütte anzündete. Wozu auch, Waffenstahl brennt nicht...


Sie hätte die 70 Mille mitgenommen in jedem Fall, aber ansonsten Zustimmung.

Die war ja gaaanich da, Menno...


Die Bekennervideos kamen nicht vom Trio.


Denk an die Meldung, dass 2 Handwerker sich nach der Explosion selbst in Sicherheit brachten... und warum der Einsatzleiter der Feuerwehr aus dem Heiko-Richter-Video (hit-tv.eu) nicht als Zeuge geladen war.

Die Herfurths kannten Zschäpe nicht, und die Nadin Resch hat gelogen. Aber Du hast Recht, das ist ein Schwachpunkt, die Identifizierung Zschäpes war recht eindeutig.

Nur wie kam das Handy später wieder in den Schutt, nach den Telefonaten mit (angeblich) Eminger? Hat Zschäpe es E. gegeben, und der warf es in den Schutt?


Menzel - ist für mich kein Widerspruch. Menzel wußte Bescheid, heißt aber nicht, daß dann gleich offiziell in Sachsen nach Zschäpe gefahndet wird. Gegen sie lag zum Zeitpunkt nichts vor.

Geld - kann sie auch woanders noch gebunkert haben, aber klar, 70 Tausend zurücklassen, wer würde das schon machen. Fakt ist, daß sie sich offenbar nicht mal ordentlich einkleiden konnte auf ihrer Flucht. Das zurückgelassene Geld ist ein starkes Argument.

Ceska - ich geh' ja erst mal vom - unglaubwürdigen - Fall aus, daß die wirklich in der Wohnung gelagert wurde.

Festplatte - eine konspirative Terrorzelle hätte externe Festplatte verwendet und wie im Film bei Gefahr ab in die Microwelle bzw. Laptop ohne WLAN.

Handy - ist so ne Sache, da bin ich vorsichtig. Manche Leute haben mehrere Handys/Simkarten. Die Informationslage ist an der Stelle für mich unklar und nicht eindeutig. Wer welches Handy wann benutzte und welche Verbindungen kann nachträglich manipuliert werden oder normale unabsichtliche Falschinformation.

nachdenkerin
01.08.2013, 11:34
Frage: Hat Nadine Resch ein kleines Mädchen?


In dem Buch "die Zelle" geht das so direkt nicht daraus hervor. Unter anderem gibt es da auch ganz andere Namen.

Seite 177, elektr. Ausgabe


Oft klingelt Zschäpe tagsüber bei den alleinerziehenden Müttern und spielt ausgelassen mit deren Kindern. Zusammen rätseln sie, welche Bilder beim Memory-Spiel zusammenpassen, oder unterhalten sich. <<Die hatte ein Händchen für Kinder, das sah man>> sagt Mayer. Manchmal nimmt Beate Zschäpe auch die Hand der geistig zurückgebliebenen Tochter einer der Nachbarinnen und schlendert mit ihr zusammen in den Supermarkt. Das Mädchen darf sich dann immer etwas aussuchen.

Aber von wem das Mädchen ist, steht nicht angegeben.

herberger
01.08.2013, 11:48
Was mich mal interessieren würde, wären die Tatzeiten der Morde ob man da ein Profil erkennen könnte.

fatalist
01.08.2013, 11:56
Aber von wem das Mädchen ist, steht nicht angegeben.
Heike Kuhn ist 10 Jahre älter, Nadin Resch ist Anfang 30.
Das kleine Mädchen gehört zu Nadin Resch, DANKE !!!

fatalist
01.08.2013, 12:04
Ceska - ich geh' ja erst mal vom - unglaubwürdigen - Fall aus, daß die wirklich in der Wohnung gelagert wurde.

Festplatte - eine konspirative Terrorzelle hätte externe Festplatte verwendet und wie im Film bei Gefahr ab in die Microwelle bzw. Laptop ohne WLAN. Ceska ist für mich glasklar untergeschoben wie die Videos, aber das ist Ansichtssache...

Internet-Verlauf bis 2010 und niemals gelöscht, das heisst entweder totale Ahnungslosigkeit, absolute Unschuld, oder aber totale Blödheit.

Elsässer sucht die Quellen für "Muss zurück zu meiner Oma, die retten".
Dazu hat er mich angemailt, gestern, obwohl mein Kommentar auf seinem Blog schon a bisserl älter war...
Nun, ich hab ihm die betreffende Seite im Strang verlinkt, da stehen die Links ja alle drin. 25.7.2013 ab 6 Uhr...

Da wird wohl Compact nochmals nachlegen.

brain freeze
01.08.2013, 12:12
[...]

Elsässer sucht die Quellen für "Muss zurück zu meiner Oma, die retten".
Dazu hat er mich angemailt, gestern, obwohl mein Kommentar auf seinem Blog schon a bisserl älter war...
Nun, ich hab ihm die betreffende Seite im Strang verlinkt, da stehen die Links ja alle drin. 25.7.2013 ab 6 Uhr...

Da wird wohl Compact nochmals nachlegen.

Sehr gut. Hoffentlich war der schwache Compact-NSU-Artikel "Stauffenbergs Erzählungen" nur ne Urlaubszeit-keine Lust-ist zu heiß-Ausnahme ...

Nereus
01.08.2013, 12:12
Ich habe mir jetzt mal den Film angesehen. Habe ich hier einen Denkfehler?

Die Feuerwehr:

38203

Dementsprechend hat das Fenster nicht die Feuerwehr geöffnet.

Buch "die Zelle" S. 261 elektr. Ausgabe

Es war ein Freitag. Dann kam das Wochenende. Warum lassen die Handwerker nach Feierabend das Fenster sperrangelweit offen stehen. Es kann doch rein regnen. Außerdem war es November, also kalt.

Die Handwerker hatten beim Verlassen der Ausbauwohnungen natürlich die Fenster geschlossen. Erst die Feuerwehr hat das Fenster von innen geöffnet.

nach der Sprengung 38207

1 = Fenster im Wohnzimmer, über diesem befindet sich die Dachgaube, deren Fenster von der Feuerwehr von innen zum Lüften geöffnet wurde.
Im Video ab 0,00 – 0,06 min. ist, bei Beginn der Abtragung der Dachziegel, das noch geschlossene Fenster zu sehen. Über das stabile, unversehrte Treppenhaus konnten die Feuerwehrleute auch in die Dachgeschoßwohnungen gelangen, um dort nach gefährdeten Personen zu suchen.
2,3,4 = Fenster an der Straßenseite, die samt dem Mauerwerk dazwischen, vom Fußboden bis zur Decke, komplett weggesprengt wurden.
5, 6 = Fenster an der Giebelseite, die ebenso, wie rausgestanzt, weggesprengt wurden.
A = Wohnungstür, welche von Zschäpe beim Verlassen der Wohnung abgeschlossen wurde und von der Feuerwehr leicht aufgebrochen werden konnte.
Angeblich soll auf der Türschwelle ein schwarzer, neuer und leerer 5 Liter Benzinkanister gelegen haben.
B = Zwischenwand aus Hohlblocksteinen, die durch einen, im Sportzimmer angebauten, schalldichten Raum stabilisiert wurde und nicht durch den Explosionsdruck einstürzte. So konnte diese, in Verbindung mit den Metallstreben des schalldichten Raumes, die Last des Dachgeschosses noch tragen. Dadurch wurde ein Teil der Dachlast von der beschädigten Ecke C genommen, so daß diese hängen blieb und nicht wegbrach, was den Einsturz des Dachgeschosses über diese Gebäudeecke zur Folge gehabt hätte.
War da bei der Vorbereitung der Sprengung etwas schief gegangen oder nicht berücksichtigt worden?
Wegen dieser instabilen und wackligen Situation mußte noch in der Nacht mit schwerem Gerät die Zerstörung des Hauses fortgesetzt und die Decke zum Dachgeschoß in diesem Gebäudebereich entfernt werden. Erst darauf konnten Metallstempel zur Stützung der Dachkonstrucktion eingezogen werden und die Brandermittler und Spurensucher ihre Arbeit aufnehmen.


Um 15.15 Uhr sind die Einsatzkräfte am Ziel. Es ist die Frühlingsstraße 26.
Während draußen Schaulustige aus sicherer Entfernung zuschauen, greifen Feuerwehrmänner von außen und innen gleichzeitig an. Sie stürmen ins erste Stockwerk, wo die Detonation offenbar ausgelöst wurde. Aber nur eine der beiden Türen lässt sich problemlos aufbrechen (A). Die andere scheint besonders gesichert. Erst später, als Kettensägen zum Einsatz kommen, gibt die Tür nach. (Die mit Türspion.) Die Ungewissheit über mögliche Opfer bleibt.
Viele Fragen bleiben


Um 15.19 Uhr beginnen sie mit dem Löschen.. Die Zentrale vermutet eine Gasexplosion.
Drei Kollegen sind für den „Innenangriff“ eingeteilt. Sie stürmen ins erste Stockwerk, wo die Detonation offenbar ausgelöst wurde. Es geht darum, Menschleben zu retten. Aber nur eine der beiden Türen lässt sich problemlos aufbrechen. (A) Die andere scheint besonders gesichert. Erst später, als Kettensägen zum Einsatz kommen, gibt die Tür nach. Zu diesem Zeitpunkt ist das Feuer schon unter Kontrolle. 1400 Liter Wasser pro Minute haben die Flammen besiegt. Die Ungewissheit über mögliche Opfer bleibt.
Heinrich Günnel, Chef des Zwickauer Feuerwehramtes: Der 57-Jährige weiß mehr, als er öffentlich sagen darf. ... Während das frühere griechische Restaurant im Erdgeschoss der Frühlingsstraße 26 schon seit geraumer Zeit leer steht, bauen unter dem Dach Handwerker gerade eine Wohnung aus. Als das ...Versteck in die Luft fliegt, sind zwei von ihnen schnell mal für einen Kaffee außer Haus. Ein Dritter, der nie mit zum Vespern ging, fehlt an diesem Tag zufällig.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6157548&viewfull=1#post6157548

Nereus
01.08.2013, 12:30
Habe mir das mal in Wikipeda durcchgelesen. Also von Nationaler Front kann ich da nichts lesen oder finden? Wo soll da was stehen?

Du mußt auch mal andere Beiträge im Forum zur Kenntnis nehmen. Wenn ich Dich schon gegen „tommes” verteidige”, dann kannst Du Dir das ruhig mal durchlesen. Da gibt es auch was zu lernen, wenn man sich noch nicht für Politik interessiert hat.


Die Deutsche Demokratische Republik (DDR) hatte eine Nationale Front, keine kunterbunte oder multikulturelle Front!
Organe des Nationalrates sind das Präsidium und das Sekretariat. Im Präsidium des Nationalrates sind folgende Parteien und Massenorganisationen vertreten:
Position 13: VOLKSSOLIDARITÄT
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6449420&viewfull=1#post6449420

fatalist
01.08.2013, 12:42
Sehr gut. Hoffentlich war der schwache Compact-NSU-Artikel "Stauffenbergs Erzählungen" nur ne Urlaubszeit-keine Lust-ist zu heiß-Ausnahme ...
währe er hier registriert, könnte er ja auch die Links selber lesen :cool:
Er hat sich jedenfalls nett bedankt.

fatalist
01.08.2013, 12:58
Ja ja, kein Schalldämpfer in Rostock, aber der wird halt gebraucht, der Schalldämpfer...


Und so sitzt nun Alexander H. auf dem Zeugenstuhl. Er ist 27 Jahre alt, vor neun Jahren hörte er die Schüsse, die Yunus Turgut töteten. Alexander H. wohnte damals etwa 30 Meter vom Tatort entfernt in einer Wohnung im dritten Stock. Er schlief gerade, als er morgens kurz nach zehn durch die Schüsse aufwachte.

Richter Manfred Götzl: "Wie ging's dann weiter?"
Zeuge: "Ich hab' mir erst mal nichts dabei gedacht, weil es eine Gegend ist, wo so was mal vorkommen kann, auch wenn sich das komisch anhört."
Götzl: "Können Sie die Geräusche näher beschreiben?"
Zeuge: "Es hörte sich von der akustischen Konsistenz wie ein Pistolenschusss an. Es war für mich zu dem Zeitpunkt klar, dass ein Feuerwerksköper auszuschließen war."

Gesehen hat Alexander H. jedoch nichts und niemanden. Er interessierte sich damals sehr für Waffen und hatte viel darüber gelesen - "ich war halt jung". In einer alten Zeugenvernehmung gab er an, es könne bei der Lautstärke der Schüsse kein Schalldämpfer verwendet worden sein.

Die Ermittler gehen jedoch davon aus, dass die NSU-Terroristen sehr wohl eine Waffe mit einem Schalldämpfer einsetzten: jene Pistole des Typs "Ceska 83", die der NSU bei allen neun Morden an Männern mit Wurzeln in der Türkei und Griechenland benutzt haben soll. Und anders als viele Krimis suggerieren, können auch Pistolen, die einen Schaldämpfer haben, Krach machen. http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-in-muenchen-waffen-narr-als-zeuge-1.1736257

Die Ceska 83 mit Schalldämpfer ist die Lüge, auf die man sich geeinigt hat.
Wo bleibt eigentlich das BKA-Gutachten über die "Tatwaffe"???

fatalist
01.08.2013, 13:12
Zschäpe weiter entlastet

http://juergenelsaesser.files.wordpress.com/2013/07/endcover.jpg?w=107&h=150 (http://nsu.compact-magazin.com/)

Münchner Prozess mit Eigentoren der Anklage. Jürgen Elsässer spricht auf Veranstaltung in Eisenach
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/08/01/zschape-weiter-entlastet/

Ziemlich viel Spiegel- und sonstige Presseschelte.
Statt Blutorgien und Schocks kleiner Jungs zu schildern, sollte die Presse mal langsam realisieren, dass es ausser der Ceska gar nichts gibt, was diese "NSU-Mordserie" begründen kann.

Und die Ceska ist nicht nachgewiesen und hingeschummelt.

Nereus
01.08.2013, 13:21
Wäre Beate Zsch. mehr Agierende gewesen (wie ihr als "NSU-Über-Ich" unterstellt wird) und weniger Reagierende, hätte sie ihre Flucht sicherlich etwas besser koordiniert. Eine Brandstiftung war zu diesem Zeitpunkt, als B&M noch nicht identifiziert waren, vollkommen unnötig. Beate Zsch. hätte Waffen und PC (Festplatte) in aller Ruhe abtransportieren und verschwinden lassen, ihre Tasche packen und woanders "untertauchen" können. Das legt fast zwingend die Überlegung nahe, daß sie entweder das Feuer nicht selbst legte, bzw. auf Anweisung (Anrufe des sächs. Innenministeriums usw.; was aber die "kontrollierte" Explosion nicht erklärt).

Nicht vergessen; allein die Beseitigung der angeblichen Mordwaffe (Ceska), die seit 5 Jahren nicht mehr verwendet wurde, hätte ihr das gesamte "NSU"-Problem auf einen Schlag vom Hals geschafft.

Woran sie bei ihrer "hektischen" Brandstiftung offenbar ebenfalls nicht dachte:

- Wechselsachen, Geld, vorheriger Abgabe der Katzen in Pension ihrer Wahl
- der unauflösbare Widerspruch, einerseits NSU-Beweise (also "Lebenswerk" und "Nachlaß" von B&M) vernichten zu wollen und gleichzeitig "Bekennervideos" zu verschicken, damit Brandstiftung ohne Motiv
- Art und Ausführung des Brandes und der Explosion, das Sichstellen bei der Polizei (Deal)

Es ist schwer vorstellbar, daß im Inszenierungsfalle Beate Zsch. bei Anwesenheit in der Wohnung die Brandlegung durch "Handwerker" nicht mitbekommen haben soll. Das spricht im Inszenierungsfall für Fatalists These, daß sie nicht anwesend war.....

Ähnlch wurde hier auch schon gedacht:


Wer oder was steuerte die Handlungen der Zschäpe?
Die Miete war bezahlt.
Die Mieterin lebte unter falschem Namen, keiner wollte etwas von ihr oder suchte sie gerade.
Der Kühlschrank war voll.
Geld war im Haus vorhanden.
Die Handwerker waren gerade zum Bäcker Pause machen.
Kein Mensch würde an diesem Tag nach den männlichen Mitbewohnern fragen.
Kein Mensch würde an diesem Tag nach dem Verbleib des vor der Tür möglicherweise tagsvorher geparkten und beobachteten Wohnwagen fragen und Zusammenhänge konstruieren wollen.
Es war viel Zeit, belastendes Material, wenn es denn vorhanden war, in einer Reisetasche zu sammeln und im nächsten Gewässer zu entsorgen und dann selber sich zu verdünnisieren und in Luft aufzulösen. Zettel an die Tür: „An alle Freunde. Sind für zwei Wochen verreist.“
Und dann ab mit etwas Wäsche, Bargeld, Katzen und Laptop zur Freundin mit dem Kind, die immer Mittwochs baden kam.
Und dann hätte man weiter sehen können....
Hat der André E. ihr etwa geraten sich sofort zu stellen oder das Amt? Was versprach sie sich davon?

Nach den bisherigen Informationen war die nie und nimmer kriminell, keine Bankräuberbraut, nur total unselbständig und hilflos.
Ein programmiertes Panikmädchen?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5805649&viewfull=1#post5805649

Und hier auch:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5840215&viewfull=1#post5840215

Nereus
01.08.2013, 13:45
@ fatalist

Vermutlich hast Du gerade Geburtstag gefeiert, als ich hier eine Version zur Herstellung und Verbreitung des „Bekennervideos” andeutete?
Die Schwuchtelszene im Panthervideo, wo vom „warmen Gedärm” und „vom neuen Weg”, scheinbar ohne Zusammenhang mit der Mörder-Story, gesprochen wurde, scheint dann auch auf den Aussteiger Carsten S. mit seinen Beichten und Selbskritiken vor dem Antifa-Plenum, zu zutreffen?

„Corel li”:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6446370&viewfull=1#post6446370

brain freeze
01.08.2013, 13:48
Ähnlch wurde hier auch schon gedacht:


http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5805649&viewfull=1#post5805649

Und hier auch:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5840215&viewfull=1#post5840215

Ja, liegt ja auch mehr oder weniger auf der Hand. Wenn Leute mit unterschiedlichen Herangehensweisen zu ähnlichen Ergebnissen kommen - um so besser. Es geht ja nicht um den Preis für die abgedrehteste VT, sondern auch darum, daß man sich die kleinen und großen Ungereimtheiten ab und zu bewußt macht, wenn die staatlich-mediale "Indizienwalze" gerade mal wieder alles einebnet.

fatalist
01.08.2013, 14:12
„Corel li” der "li" ist der leitende Ingenieur auf einem Schiff oder U-Boot. Vielleicht gefällt Dir ja diese Idee. Corelli gab das Bekennervideo ans Apabiz, oder wie jetzt genau?

Nereus: Kam am Mittwoch Nadin Resch mit ihrer Tochter, und am Donnerstags Susann Eminger mit ihren Buben?
Badeparadies Frühlingsstrasse: Rote Laterne heisst: Bad besetzt?

Nadin Resch hat vor Gericht ausgesagt, sie habe Beate Zschäpe am 4.11.2011 zum 1. Mal gesehen...

nachdenkerin
01.08.2013, 14:20
Da gibt es auch was zu lernen, wenn man sich noch nicht für Politik interessiert hat.


Politik ist nun nicht mal mein Ding. Für mich ist es nur äußerst erstaunlich, wie man einen Mitgliedsausweis für eine Hilfsorganisation für alte Menschen zu einer NSU-Naziorganisation umwandelt.

Nereus
01.08.2013, 14:21
In dem Buch "die Zelle" geht das so direkt nicht daraus hervor. Unter anderem gibt es da auch ganz andere Namen.

Seite 177, elektr. Ausgabe

Aber von wem das Mädchen ist, steht nicht angegeben.

Wie wäre es hier mit?

Mittwoch, 05.09.2012 – 15:14 Uhr SPIEGEL
Mutmaßlicher NSU-Helfer: Rechte Szene macht Stimmung für Wohlleben
Von Julia Jüttner

In den ersten Monaten nach Wohllebens Inhaftierung galt die Sorge der Kameraden auch seiner Ehefrau Jasmin*(*Der Name ist der Redaktion bekannt), Mutter der zwei gemeinsamen Töchter im Alter von sechs und vier Jahren. Kurz nach der Festnahme war der Erzieherin fristlos gekündigt worden, sie klagte gegen den Träger der Kindertagesstätte.
http://www.spiegel.de/panorama/rechte-unterstuetzen-mutmasslichen-nsu-helfer-wohlleben-a-854048.html

Weitere Stichworte:
WoMo-Anmieter Holger Gerlach und Frau Wohlleben (VS?)?
Wohlleben und Kapke, geldgieriger Veruntreuer von Hilfsgeldern für das Trio (vereitelte Passbesorgung), wurden schon von K.-H. Hoffmann nach seinem Vortrag im „braunen Haus” verdächtigt....
Schläger und verurteilter „Döner-Sprenger” Wieschke ist aus Eisenach...

nachdenkerin
01.08.2013, 14:28
Im Video ab 0,00 – 0,06 min. ist, bei Beginn der Abtragung der Dachziegel, das noch geschlossene Fenster zu sehen.

Das war mir aufgefallen, aber durch den Qualm und die Entfernung ist das nicht richtig zu erkennen. Und daneben das Fenster mit dem braunen Rahmen blieb auch später geschlossen. Aber da Du mitteilst, dass die Einsatzkräfte doch in der Wohnung waren, was aus dem Film nicht hervorging, hast Du natürlich recht.

tommes
01.08.2013, 15:19
@nachdenkerin

das einzig blonde auf diesem foto ist die kopfhaut:crazy:

http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=38205&d=1375351515

Nereus
01.08.2013, 15:22
...Corelli gab das Bekennervideo ans Apabiz, oder wie jetzt genau?

Nereus: Kam am Mittwoch Nadin Resch mit ihrer Tochter, und am Donnerstags Susann Eminger mit ihren Buben?
Badeparadies Frühlingsstrasse: Rote Laterne heisst: Bad besetzt?

Nadin Resch hat vor Gericht ausgesagt, sie habe Beate Zschäpe am 4.11.2011 zum 1. Mal gesehen...

Quatsch.
Wie kam „Corelli” zu seinem Tarnnamen? Als höchst geschützter Agent und Foto-Video-Experte kann der doch für seine Firma einen Bastelauftrag ausgeführt haben, den diese dann über ihren linken Arm, in diesem Fall das senatsgeförderte apabiz, für einen bestimmten Zweck verbreiten ließ? Umsonst wird der nicht in England versteckt... oder ist wieder bei seiner britischen Firma untergekommen?

Die Zeugin Nadin Resch ist vor ihrer Aussage auf die strafrechtliche Bedeutung einer Falschaussage aufmerksam gemacht worden. Warum soll sie ohne Not lügen, wenn man ihr das Video über die Harzer-Gemeinschaft mit der Zschäpe in der Polentzstraße um die Ohren hauen kann? DIESE motorisierte N. Rech ist also nicht mit der notleidenden Harzerin aus dem Video identisch!!

Es trägt nichts zur Sache bei, ob die Emminger nun Mittwochs, Donnerstags oder auch mal garnicht zum Plantschen mit ihren Kindern kam.

Am ehemaligen Gebäudes des Berliner Innensenators mit seiner VS-Abteilung (wo auch Schmücker immer anrief) prangt am Hohenzollerndamm ein Relief, welches für mich immer auch die Organisation der Geheimen symbolisierte. Wie bei einer preußischen Militärkolonne, die eine Stadt durchqueren will, gehen an der linken Hausfront einer Straße Sicherungskrafte, welche mit gezogenen Waffen die rechte Hausfront beobachten und umgehrt auch an der anderen Straßenseite welche, die nach links beobachten. Die drei zusammenarbeitenden Kapuzenmänner sichern genauso: Links beoachtet Rechts und umgekehrt.

VS-Symbolik? http://farm9.static.flickr.com/8066/8175553387_28599ed196.jpg

1935/36 Berlin 3 Nornen Relief von Waldemar Rämisch an Nordstern Lebensversicherung von Otto Firle Fehrbelliner Platz 2/Hohenzollerndamm 180 in 10707 Wilmersdorf.

Soviel zur Organisation „Corelli” und „apabiz”.

fatalist
01.08.2013, 15:34
Quatsch.
Wie kam „Corelli” zu seinem Tarnnamen? Als höchst geschützter Agent und Foto-Video-Experte kann der doch für seine Firma einen Bastelauftrag ausgeführt haben, den diese dann über ihren linken Arm, in diesem Fall das senatsgeförderte apabiz, für einen bestimmten Zweck verbreiten ließ? Umsonst wird der nicht in England versteckt... oder ist wieder bei seiner britischen Firma untergekommen? Corelli wurde jedenfalls als Zeuge geladen. Aus Jux und Dollerei wird man ihn nicht nach England in Sicherheit gebracht haben.


Die Zeugin Nadin Resch ist vor ihrer Aussage auf die strafrechtliche Bedeutung einer Falschaussage aufmerksam gemacht worden. Warum soll sie ohne Not lügen, wenn man ihr das Video über die Harzer-Gemeinschaft mit der Zschäpe in der Polentzstraße um die Ohren hauen kann? DIESE motorisierte N. Rech ist also nicht mit der notleidenden Harzerin aus dem Video identisch!!
Es gibt nicht einmal eine Nadin(e) Resch in Zwickau, und Du bestehst gar auf Zweien? Na wenn Du meinst...



Es trägt nichts zur Sache bei, ob die Emminger nun Mittwochs, Donnerstags oder auch mal garnicht zum Plantschen mit ihren Kindern kam. Welche Frauen von den Nachbarn als "die Frau von nebenan" erkannt werden konnte/sollte spielt sogar eine ausserordentlich grosse Rolle.

Wohllebens Frau und Tochter kommt erst dran, wenn Eminger und Resch sicher ausgeschlossen sind.

Hellangel
01.08.2013, 15:38
Um 15.15 Uhr sind die Einsatzkräfte am Ziel. Es ist die Frühlingsstraße 26.
Während draußen Schaulustige aus sicherer Entfernung zuschauen, greifen Feuerwehrmänner von außen und innen gleichzeitig an. Sie stürmen ins erste Stockwerk, wo die Detonation offenbar ausgelöst wurde. Aber nur eine der beiden Türen lässt sich problemlos aufbrechen (A). Die andere scheint besonders gesichert. Erst später, als Kettensägen zum Einsatz kommen, gibt die Tür nach. (Die mit Türspion.) Die Ungewissheit über mögliche Opfer bleibt.
Viele Fragen bleiben


Um 15.19 Uhr beginnen sie mit dem Löschen.. Die Zentrale vermutet eine Gasexplosion.
Drei Kollegen sind für den „Innenangriff“ eingeteilt. Sie stürmen ins erste Stockwerk, wo die Detonation offenbar ausgelöst wurde. Es geht darum, Menschleben zu retten. Aber nur eine der beiden Türen lässt sich problemlos aufbrechen. (A) Die andere scheint besonders gesichert. Erst später, als Kettensägen zum Einsatz kommen, gibt die Tür nach. Zu diesem Zeitpunkt ist das Feuer schon unter Kontrolle. 1400 Liter Wasser pro Minute haben die Flammen besiegt. Die Ungewissheit über mögliche Opfer bleibt.
Heinrich Günnel, Chef des Zwickauer Feuerwehramtes: Der 57-Jährige weiß mehr, als er öffentlich sagen darf. ... Während das frühere griechische Restaurant im Erdgeschoss der Frühlingsstraße 26 schon seit geraumer Zeit leer steht, bauen unter dem Dach Handwerker gerade eine Wohnung aus. Als das ...Versteck in die Luft fliegt, sind zwei von ihnen schnell mal für einen Kaffee außer Haus. Ein Dritter, der nie mit zum Vespern ging, fehlt an diesem Tag zufällig.





Wie erklären sie denn nun die "Zündung" durch Zschäpe? Die "offizielle" Version ist doch, dass Zschäpe die 10l an genau 19 Stellen verschüttet, an drei weiteren Stellen nutzt sie einen "anderen" Brandbeschleuniger, legt dann mit dem Benzin bis vor die Haustür eine Lunte und zündet diese mit einem Feuerzeug (warum nicht Streichhölzer?) an und verschwindet mit den Katzenkörben.

Nun stellen sich doch eine wichtige Frage? Wie kommt das Feuer in die Bude, wenn die Türen alle verschlossen waren?? :crazy:

Nereus
01.08.2013, 15:41
Das war mir aufgefallen, aber durch den Qualm und die Entfernung ist das nicht richtig zu erkennen. Und daneben das Fenster mit dem braunen Rahmen blieb auch später geschlossen. Aber da Du mitteilst, dass die Einsatzkräfte doch in der Wohnung waren, was aus dem Film nicht hervorging, hast Du natürlich recht.

Das Dachgaubenfenster links daneben blieb geschlossen, weil diese Haushälfte durch die Brandmauer nicht betroffen war. Da brannte nichts. Das Fenster rechts daneben gehörte zu einem Raum, unter dem die tragenden Außenmauern weggesprengt waren und der einsturzgefährdet war. Das geöffnete Fenster diente dem Rauchabzug aus dem Haus.

brain freeze
01.08.2013, 15:42
[...]

Warum soll sie ohne Not lügen, wenn man ihr das Video über die Harzer-Gemeinschaft mit der Zschäpe in der Polentzstraße um die Ohren hauen kann?

[...]

Aus Naivität bzw. um Beihilfe/Unterstützungs-Ermittlungen aus dem Weg zu gehen?
Mglws. ist ihre Aussage gebrieft und Teil der Absprache. Bekannte in brenzliger Situation zu verleugnen, ist nichts Ungewöhnliches. Die Namensgleichheit kann Zufall sein, aber wie viele Nadine Reschs wird es in Zwickau in dieser Altersgruppe geben?

Kuddel
01.08.2013, 15:59
Wie erklären sie denn nun die "Zündung" durch Zschäpe? Die "offizielle" Version ist doch, dass Zschäpe die 10l an genau 19 Stellen verschüttet, an drei weiteren Stellen nutzt sie einen "anderen" Brandbeschleuniger, legt dann mit dem Benzin bis vor die Haustür eine Lunte und zündet diese mit einem Feuerzeug (warum nicht Streichhölzer?) an und verschwindet mit den Katzenkörben.

Nun stellen sich doch eine wichtige Frage? Wie kommt das Feuer in die Bude, wenn die Türen alle verschlossen waren?? :crazy:

Eine Tür ließ sich ja öffnen. Dennoch sind die Zweifel natürlich berechtigt. Benzin verdunstet und verpufft dann. Man muß schon genau wissen, was man da tut.

Vermutlich kam dann auch der 2. Brandbeschleuniger ins "Spiel", da der Brand mit 10 l Benzin alleine nicht glaubwürdig war.

Aber die Presse verzerrt natürlich eine Menge.

bio
01.08.2013, 16:09
Aus Naivität bzw. um Beihilfe/Unterstützungs-Ermittlungen aus dem Weg zu gehen?
Mglws. ist ihre Aussage gebrieft und Teil der Absprache. Bekannte in brenzliger Situation zu verleugnen, ist nichts Ungewöhnliches. Die Namensgleichheit kann Zufall sein, aber wie viele Nadine Reschs wird es in Zwickau in dieser Altersgruppe geben?

“Das letzte Mal gesehen haben sich die beiden Frauen am Mittwoch, dem 2. November vergangenen Jahres. Nur zwei Tage später wurden Mundlos und Böhnhardt nach dem Banküberfall in Eisenach in ihrem Wohnmobil tot aufgefunden, und Beate Zschäpe steckte die gemeinsame Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße in Brand und floh. An jenem Mittwoch davor aber tauchte Lisa alias Beate plötzlich in der Polenzstraße auf. Am Nachmittag, zum Kaffeetrinken. Sie klingelte bei Nadine Resch im ersten Stock und ihrer Nachbarin Heike Kuhn. „Sie war ganz normal, wie immer“, erinnert sich Nadine Resch. „Wir quatschten kurz, aber ich hatte keine Zeit. Sie ging dann zur Nachbarin rein.“ (fr-online)
http://www.fr-online.de/politik/neonazi-zelle-zwickau-wie-die-neonazis-unbeachtet-durchs-leben-gingen,1472596,11584036.html

Frau Zschäpe verhielt sich laut Aussage ihrer Freundin Heike R. un-normal. Sie vermutet, dass Frau Zschäpe ihr etwas sagen wollte und, dass die Drei “einen Pakt geschlossen haben, dass sich alle drei das Leben nehmen.”
Die Trennung bei ihrem letzten Treffen verlief dramatisch. Sie warteten offenbar gemeinsam auf das Taxi …

“Beim Lebewohl habe die Zschäpe sie “bestimmt eine ganze Minute” an sich gedrückt und Tränen in den Augen gehabt. Als dann das Taxi gekommen sei, habe Zschäpe sich “komischerweise noch einmal verabschiedet”. Das habe sie sonst nie gemacht. Dann sei sie “fast weggerannt”.” (SZ)
http://friedensblick.de/3630/rekonstruktion-der-toedlichen-ereignisse-am-04-11-11/

Nereus
01.08.2013, 16:19
.... Es gibt nicht einmal eine Nadin(e) Resch in Zwickau, und Du bestehst gar auf Zweien? Na wenn Du meinst...


Auf der D-Info Telefon CD 2005 gibt es nur eine Nadine Resch in Deutschland mit eigener Rufnummer (in Dietzenbach)

2005 Zwickau Resch, 9 eingetragene Anschlüsse, 6 Männer; 3 Frauen, bei einer Familie haben Mann und Frau je eine eigene Rufnummer
2007 Zwickau Resch, 8 eingetragenen Anschlüsse, 5 Männer, 3 Frauen, eine Familie wie oben.

Keine Nadine oder Nadin R. Eine kann sich hinter dem Anschluß ihres Mannes verstecken oder wohnt im Umland von Zwickau; eine, wie die Hartzerin hat z.B. keinen.

fatalist
01.08.2013, 16:32
Keine Nadine oder Nadin R. Eine kann sich hinter dem Anschluß ihres Mannes verstecken oder wohnt im Umland von Zwickau; eine, wie die Hartzerin hat z.B. keinen.
027. Tag: 24. Juli 2013, 15:00 Uhr Zeugin Nadin R., Zwickau
http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/

Wir wissen, dass das Nadin Resch war, und wir wissen, dass in den Prozessunterlagen ein Verzeichnis des Einwohnermeldeamtes ist, 5 Häuser zu allen Seiten, alles was dort wohnt und wohnte ist drin.

Es gibt keine Heike Kuhn und keine Nadin(e) Resch.

Das sollte man vielleicht einfach mal zur Kenntnis nehmen, und dann darüber nachdenken, was es bedeuten kann... mit den Randbedingungen:

1. Nadine Resch sagte aus, Zschäpe am 4.11. zum 1. Mal gesehen zu haben.
2. Wie kam Zschäpes Handy in den Schutt?
3. Wie passen Andre und Susann Eminger dort hinein?
4. Warum war ein Mädchen in Schreiersgrün, wenn Emingers nur Jungens haben?
4a. Warum sagte das Mädchen "Mama" zu "Beate Zschäpe"?
5. Wie kann man mit einem BPA ein Womo ausleihen "als Böhnhardt", wenn man nur einen Pass hat?

6. Warum greift die Scheiss Presse das alles nicht auf. :germane:

Nereus
01.08.2013, 16:38
Aus Naivität bzw. um Beihilfe/Unterstützungs-Ermittlungen aus dem Weg zu gehen?
Mglws. ist ihre Aussage gebrieft und Teil der Absprache. Bekannte in brenzliger Situation zu verleugnen, ist nichts Ungewöhnliches. Die Namensgleichheit kann Zufall sein, aber wie viele Nadine Reschs wird es in Zwickau in dieser Altersgruppe geben?

Du scheinst keine Ahnung zu haben, wie gefährlich ein Meineid ist. Das ist kein Kavaliersdelikt! Gib hier bloß keine falschen Rechtsbelehrungen ab.

Die Strafe für Meineid ist in § 154 StGB geregelt.
Als Meineid bezeichnet man eine falsche Aussage bei Gericht, auf die der Zeuge nach Beendigung seiner Aussage schwört. Meineid ist ein Verbrechenstatbestand. Es droht eine Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr. Höchststrafe: 15 Jahre.
In minder schweren Fällen droht eine Strafe von 6 Monaten bis 5 Jahren. Dieser Strafrahmen kommt aber nur in Betracht, wenn der falsch aussagende Zeuge beispielsweise nicht ordnungsgemäß belehrt war und anzunehmen war, daß er bei ordnungsgemäßer Belehrung sich auf sein Aussageverweigerungsrecht berufen hätte.
Gefälligkeitsaussagen sollte man also keinesfalls vor Gericht machen. In vielen Fällen werden der meineidige Zeuge härten bestraft, als der Täter des Ursprungsverfahrens.

Beispiel:


Verkäuferin Katja sagt als Entlastungszeugin in einem Strafprozeß gegen einen Freund wegen Körperverletzung in einer Diskothek aus. Sie sagt aus, der Freund habe gar nicht geschlagen. Dies sei ein anderer, ihr unbekannter Mann gewesen. Sie wird auf ihre Aussage vereidigt. Das Gericht glaubt ihr nicht und verurteilt den Freund zu einer Geldstrafe von 90 Tagesätzen. Die Staatsanwaltschaft leitet gegen Katja ein Verfahren wegen Meineides ein. In dem späteren Strafverfahren wird Katja zu einer Bewährungstrafe von 1 Jahr und 3 Monaten verurteilt.
Bis zum 1.9.2004 mußte grundsätzlich jeder Zeuge im Strafprozeß mit seiner Vereidigung rechnen. Diese steht jetzt im Ermessen des Gerichts. Aber auch derjenige, der “nur” eine uneidliche, falsche Aussage macht, muß mit einer erheblichen Strafe rechnen.
siehe: uneidliche Falschaussage, Zeuge
http://www.kanzlei-breidenbach.de/glossar/meineid-154-stgb/

Nereus
01.08.2013, 16:48
@ fatalist


6. Warum greift die Scheiss Presse das alles nicht auf.

Weil die doof, politisch gleichgeschaltet sind oder um ihre Umsätze fürchten, wenn sie nicht am Märchen fürs Publikum mitstricken...
Einlullende Schlaflieder sorgen für Frieden und Ruhe, aufklärende Weckrufe lassen Unruhe und Rebellion entstehen, was nicht staatsdienlich ist.

fatalist
01.08.2013, 16:56
Du scheinst keine Ahnung zu haben, wie gefährlich ein Meineid ist. Das ist ein Kavaliersdelikt! Gib hier bloß keine falschen Rechtsbelehrungen ab.
Ruhig Brauner, Lügen für den Staat hat kein Gericht jemals bestraft...



Kurz nach der Explosion in der Wohnung der rechtsextremen «Zwickauer Zelle» hat eine Zeugin Beate Zschäpe mit zwei Katzenkörben in der Hand weglaufen sehen. Das schilderte eine junge Frau aus der Nachbarschaft am Dienstag im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München.

Beate Zschäpe habe einen roten Mantel angehabt und sei in schnellem Laufschritt weggegangen. «In jeder Hand eine Katzenbox, mehr habe ich nicht gesehen», berichtete die 18-Jährige. Dann habe sie die Feuerwehr alarmiert. http://www.augsburger-allgemeine.de/bayern/Nachbarin-hielt-Beate-Zschaepe-fuer-eine-Prostituierte-id26456111.html

Oma Monika Martin hat wohl "Zschäpe" gar nicht gesehen an dem Tag, Enkelin Janice Martin jedoch schon.
Nur Nadine Resch und Antje H. hat Janice nicht gesehen???





Immerhin gibt es bisher vier Zeugen, die im NSU-Prozess erklärten, Beate Zschäpe kurz nach der Explosion in unmittelbarer Nähe des brennenden Hauses gesehen oder gesprochen zu haben. Gestern schilderte eine 18-Jährige dem Gericht, dass sie knapp eine Minute nach dem Knall beobachtet habe, wie die Angeklagte mit zwei Katzenkörben über die Straße gerannt sei, fügte die Zeugin noch an. Sie ist die Enkelin von Monika M. und noch Schülerin. http://www.derwesten.de/politik/89-jaehrige-nachbarin-hat-sich-von-explosion-des-nsu-verstecks-nie-erholt-id8256038.html

"Über die Strasse rennen" versteh ich zwar als "die Strasse queren", aber geschenkt.
Die 4 sind: Nadin Resch
Antje und Uwe Herfurth
Janice Martin.

Oma Monika Martin, die Zschäpe wirklich auch KANNTE !!!!, die hat sie nicht gesehen.
Eine Feststellung.

fatalist
01.08.2013, 17:06
NSU-Prozess: Das Münchner Riesen-Puzzle

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-prozess-das-muenchner-riesen-puzzle,11151296,23887578.html

Heute musste sich ein EKHK wieder einmal als Depp vorführen lassen:


Ein Waffennarr als Zeuge und ein Polizeikommissar, der im Gerichtssaal wie in einem Untersuchungsausschuss aussagen muss: im NSU-Prozess in München wurden am 31. Verhandlungstag gleich drei Mordfälle parallel verhandelt.

Prozesse ähneln oft einem Puzzle. Zeugen, Sachverständige, Dokumente und Aufzeichnungen gilt es so zusammenzufügen, dass am Ende ein Bild der Tat und der Täter entsteht. Manch einer bezeichnet den NSU-Prozess in München als das größte Puzzle, welches derzeit in deutschen Justizsälen zusammenzusetzen ist. Das ist so nicht ganz korrekt. In München werden so viele Verfahren unter einem gemeinsamen Dach geführt, dass dies einer ganzen Puzzlekollektion entspricht. Selten ist das bisher so deutlich geworden wie am Donnerstag.

Insgesamt zehn Morde, eine Brandstiftung, zwei Bombenattentate und 15 Raubüberfälle werden vom Oberlandesgericht abgearbeitet, und das in wilder Reihenfolge. Da wird an einem Tag der Mordfall Nummer zwei verhandelt, dann Nummer vier – und schnell springt man wieder zu Nummer zwei zurück. Es ist für alle Beteiligten nicht ganz leicht, da den Überblick zu behalten. Zeugen aus München, Nürnberg und Hamburg haben die Richter bereits vernommen, wild durcheinander. Am 31. Verhandlungstag sprang das Gericht gleich zwischen drei Mordfällen hin und her.

Zum ersten Mal standen da die Schüsse auf Mehmet Turgut auf der Tagesordnung. Das fünfte Mordopfer starb am 25. Februar 2004 in Rostock. Der Zeuge, der die Schüsse auf den Kebab-Verkäufer gehört haben will, entpuppt sich als Waffennarr mit Hand zu unfreiwilliger Komik. „Die Echos der Schüsse haben sich nicht überbrochen“, erklärt der junge Mann mit dem Duktus eines Sachverständigen und gibt die Tatzeit mit „irgendwann in der Früh, so zwischen sieben und zehn Uhr“, an. Aus dem Fenster habe er geschaut, dabei direkten Blick auf den Imbisswagen gehabt, sich aber nicht viel dabei gedacht, „weil das eine Gegend ist, in der das schon einmal vorkommen kann“.


Drogengeschäfte

Sehr viel ernsthafter ist die Atmosphäre, als Albrecht Vögeler den Zeugenstand betritt. Der Polizist hat bereits vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Berlin erklären müssen, warum er in den Mordfällen Envar Simsek und Abdurrahim Özüdogru sehr intensiv im Umfeld der Opfer, allerdings nicht in rechtsradikalen Kreisen nach den Tätern gesucht hatte. Am Donnerstag musste er seine Ermittlungswege dem Gericht offenbaren – und auch den beiden Kindern des ersten Mordopfers. Zum ersten Mal seit dem Prozessauftakt im Mai waren Semiya und Abdulkerim Simsek als Nebenkläger persönlich im Gerichtssaal.

Vögeler spricht von Zeugen, die das Mordopfer mit Drogengeschäften in Verbindung gebracht haben und einem geschäftlichen Konkurrenten, der angeblich einen Killer anheuern wollte, um Simsek umzubringen. Der Kriminalhauptkommissar berichtet darüber, dass es Indizien gegeben habe, wonach das Mordopfer seinen Blumengroßhandel verkaufen und eine Koranschule einrichten wollte. Er sagt, dass Simsek schon Mitte der 90er-Jahre „bemerkenswert gut“ verdient habe, und dass er es nicht so genau genommen habe mit der Steuer, zu 65.000 Euro Nachzahlung und zu einer Strafe in Höhe von 3000 Euro verurteilt worden sei. Neue Fakten? Koranschule? Steuerstrafverfahren?



Vielstimmig versuchen die Vertreter der Nebenklage, die Ermittlungen der Polizei in Frage zu stellen. Der Gerichtssaal gerät phasenweise zum Untersuchungsausschuss, wenn Vögeler erklärt, dass es anfangs keinerlei Anzeichen für einen rechtsradikalen Hintergrund gegeben habe, wohl aber für Motive innerhalb der Familie, weswegen man die Trauernden auch abgehört habe. Schnell habe sich der Verdacht, Envar Simsek habe eine Freundin gehabt, zerschlagen. Erst 2006, sechs Jahre nach dem Tod des Blumenhändlers und mehreren anderen Morden, habe es konkrete Hinweise auf eine fremdenfeindliche Zelle gegeben. Bis zum Ende seiner Arbeit in der Sonderkommission 2008 sei „keine Verbindung zu Beate Zschäpe aufgefallen“. Die Angeklagte nimmt das regungslos zur Kenntnis. So, wie den ganzen Prozess. Konrad Pitz.

Der hat gesagt, vor Weihnachten 2006 sei in der BAO Bosporus der Hinweis auf den NSU gegeben worden.
Karl Richter, der das total abstreitet, kommt am Dienstag...


032. Tag: 06. August 2013, 11:30 Uhr, KHK Ri., PP Mittelfranken, Mord Yasar

sleepwell
01.08.2013, 17:06
weil ihr euch hier festgebockt habt in Sachen Unschuldsvermutung und kindischen Verschwörungstheorien? Macht euch mal nichts vor, die waren das, weil sie von der SED verdorbene schlechte Menschen sind, die von ihrem rotlackierten faschistischen DDR Umfeld inkl. dieser Böhnhardt Mutter auch noch bestärkt wurden und werden. Schaut euch doch nur mal diese arrogante dumme Gans Zschäpe an, wie sie überheblich und ohne das geringste Schuldbewusstsein vor dem Gericht herum tanzt. Schuldbewusstsein kennen die gar nicht, siehe Gysi, siehe Wagenknecht und und und.

Streiten können wir uns gerne darüber, ob es sich bei dem Trio um von der Türkenmafia bezahlte Auftragskiller handelt oder ob es sich tatsächlich um 'Arier' handelt, die aus Rassenhaß mordeten, wie die schwule Nazisau Heines, der seinen Opfern auch direkt ins Gesicht schoß. Einerlei, auf jeden Fall waren die das und nicht der VS, bzw. das Hirngespinst Gladio des strunzdummen Kommunisten Elsässer, der allerdings immer noch clever genug ist, um euch euer Geld für sein von der Türkei und den iranischen Mullahs finanziertes Drecksmagazin aus den Taschen zu ziehen. Schämt euch!

also, da mich deine tirade erheiter hat, noch mal im ganzen zitat.

war das jetzt nur die wahrheit oder schon die absolute wahrheit?
wenn es nur solche "erleuchter" wie dich gibt, dann sehe ich schwarz ... :beten:

brain freeze
01.08.2013, 17:19
“Das letzte Mal gesehen haben sich die beiden Frauen am Mittwoch, dem 2. November vergangenen Jahres. Nur zwei Tage später wurden Mundlos und Böhnhardt nach dem Banküberfall in Eisenach in ihrem Wohnmobil tot aufgefunden, und Beate Zschäpe steckte die gemeinsame Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße in Brand und floh. An jenem Mittwoch davor aber tauchte Lisa alias Beate plötzlich in der Polenzstraße auf. Am Nachmittag, zum Kaffeetrinken. Sie klingelte bei Nadine Resch im ersten Stock und ihrer Nachbarin Heike Kuhn. „Sie war ganz normal, wie immer“, erinnert sich Nadine Resch. „Wir quatschten kurz, aber ich hatte keine Zeit. Sie ging dann zur Nachbarin rein.“ (fr-online)
http://www.fr-online.de/politik/neonazi-zelle-zwickau-wie-die-neonazis-unbeachtet-durchs-leben-gingen,1472596,11584036.html

Frau Zschäpe verhielt sich laut Aussage ihrer Freundin Heike R. un-normal. Sie vermutet, dass Frau Zschäpe ihr etwas sagen wollte und, dass die Drei “einen Pakt geschlossen haben, dass sich alle drei das Leben nehmen.”
Die Trennung bei ihrem letzten Treffen verlief dramatisch. Sie warteten offenbar gemeinsam auf das Taxi …

“Beim Lebewohl habe die Zschäpe sie “bestimmt eine ganze Minute” an sich gedrückt und Tränen in den Augen gehabt. Als dann das Taxi gekommen sei, habe Zschäpe sich “komischerweise noch einmal verabschiedet”. Das habe sie sonst nie gemacht. Dann sei sie “fast weggerannt”.” (SZ)
http://friedensblick.de/3630/rekonstruktion-der-toedlichen-ereignisse-am-04-11-11/

Unerträgliches Gefühlsblabla, wie es früher nur Bild brachte und bei seriösen Zeitungen verpönt war. SZ ist inzwischen journalistisch genauso verkommen. Neudeutsch: Infotainment. Einfach diesen Schwachsinn ignorieren, wer die Kraft dazu hat.

Was sagt Heike R. tatsächlich? Beate Zsch. kam ihr komisch vor. Punkt. Der Rest ist Spekulation. Soll bei Frauen vorkommen, daß sie ein bißchen weinen. Man wartet gemeinsam auf ein Taxi. Was macht dieses Schmierblatt daraus? Ein dramatisches Treffen ... Beate Zsch. wollte ihr "etwas sagen", ist "fast weggerannt". Gütiger!

Ist das Dein Ernst, Bio?

Edit: Das schwerwiegende Problem an diesem Unflat ist, daß hier Fakten simuliert werden, die dann einer vom andern abschreibt.

fatalist
01.08.2013, 17:22
Simsek war arbeitslos. Immer noch der EKHK Vögeler.
http://www.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.nsu-prozess-chaotische-zeugen-befragung-vor-der-sommerpause.d6ad964a-84e7-463a-a2de-6dc0841b3e7b.html


Simsek, so der Zeuge, betrieb einen Blumengroßhandel in Hessen und besaß dort auch einen Blumenladen sowie mobile Stände, davon einen in Nürnberg. Das war seine einzige Verbindung zur Noris. Offenbar lief das Geschäft über Simseks Ehefrau Adile. Der zweifache Familienvater Enver Simsek (38) selbst war arbeitslos gemeldet. Laut Vögeler gab es ein Finanzstrafverfahren gegen Simsek - auch wegen Steuerhinterziehung. Bei Kollegen habe der allseits beliebte und vermögende Blumenhändler als zielstrebig, arbeitsam und durchsetzungsfähig gegolten. Der strenggläubige Moslem sei als liebevoller Vater und Mensch ohne Feinde beschrieben worden. Die Kripo fand damals zunächst Ermittlungsansätze im Umfeld des Opfers, die sich später aber alle zerschlugen, wie der Beamte betonte. So hatte man seinerzeit wohl eine Telefonnummer bei Simsek gefunden, die laut Europol-Ermittlungen im Zusammenhang mit einem Rauschgiftstrafverfahren in England stand.

Fremdenfeindlicher Hintergrund? Darauf gab es keinen Hinweis
Die Kripo erhielt aber auch "verdeckte Informationen" , wonach Simsek auf der Liste eines Killers und Geldeintreibers stand. "Aussagebereite Kronzeugen" hätten Simsek ebenfalls belastet. Ein Liebesbrief im Lieferwagen des Opfers habe die Vermutung aufkommen lassen, dass er eine Freundin hatte. Aber die Hypothese von einer Eifersuchtstat erwies sich als völlig falsch.

Außerdem hätten die Fahnder den Eindruck gehabt, dass die Familie nicht alles preisgegeben habe, was sie wusste, sagte Vögeler. Deshalb sei die Technische Überwachung angeordnet und das Auto der Familie Simsek abgehört worden. Der Zeuge Vögeler berichtete aber auch, dass von der Witwe selbst Verdächtigungen geäußert worden seien, etwa die Möglichkeit einer Blutrache wegen einer alten Fehde in der Türkei. Schon früh habe Adile Simsek den Verdacht von Fremdenfeindlichkeit als Mordmotiv geäußert.

"Auch wir haben seit 2001 innerhalb der Soko über eine mögliche fremdenfeindliche Richtung diskutiert, aber keine konkreten Hinweise dafür gefunden", sagte der Zeuge. Ab 2005 habe sich herauskristalisiert, dass möglicherweise eine kleine, ideologisch geprägte, psychopathische Zelle hinter den Taten steckt.

Im Fall des 2001 in Nürnberg ermordeten türkischen Schneiders Abdurrahim Özüdogru wurde ebenfalls zunächst im nahen sozialen Umfeld ermittelt. Der Mann galt als gewalttätig gegenüber seiner Ehefrau. Der Familienvater hatte bei der Rüstungsfirma Diehl als Schichtarbeiter gut verdient. Die Schneiderei warf wenig Geld ab. Als bei der Spurensicherung im Auto und in Hartschalenkoffern des Opfers geringe Betäubungsmittelreste gefunden wurden, geriet auch er ins Fadenkreuz von Ermittlungen.

"Wie hoch ist der Anteil von Beziehungstaten bei einer Mordserie?"
Heute weiß Chefermittler Vögeler: "Das können auch Übertragungsspuren von anderen Personen gewesen sein". Der als konservativ geltende Türke Özüdogru hatte für die Armee seines Landes im Bekanntenkreis Geld gesammelt. Auch das machte die Polizei zunächst stutzig. Die Hypothese,dass sich die beiden Nürnberger Opfer gekannt haben könnten oder aber gemeinsame Bekannte hatten, war ebenfalls schnell widerlegt.
Nach der richterlichen Vernehmung Vögelers sind die Anwälte dran und dürfen den Beamten befragen. Auf welche konkreten Hinweise man nach zehn Morden an ausländischen Opfern denn noch gewartet habe, um fremdenfeindliche Motive zu erkennen, will ein Nebenklägeranwalt wissen. Richter Götzl will die Frage so nicht zulassen. Doch Vögeler antwortet: Man habe sich von den öffentlichen Fahndungen Aufklärung erhofft sowie vom Staatsschutz - "aber da kam nichts".

Ein Verteidiger will von Kommissar Vögeler wissen, wie hoch der Anteil von Beziehungstaten bei Tötungsdelikten ist. "60 bis 70 Prozent ", weiß der Polizist. Ein Nebenklägeranwalt kontert: "Und wie hoch ist der Anteil von Beziehungstaten bei einer Mordserie?" Die Antwort dürfte Null Prozent lauten.

Den Mord an Simsek hängte man 2 Jahre nach der Tat an die "Ceska-Serie" dran, weil man meinte: "Ein Abwasch"???
Das Waffengutachten kam erst nach 2 Jahren, nach dem 4. Mord, und es war äusserst dünn.

Die Ceska-Mordserie gab es nie, ebenso wie es die Tatwaffe (aus Zwickau) als Solche gar nicht gibt.
Daher wird ja auch das forensische Gutachten des BKA immer schön aussen vor gelassen...

brain freeze
01.08.2013, 17:23
Du scheinst keine Ahnung zu haben, wie gefährlich ein Meineid ist. Das ist kein Kavaliersdelikt! Gib hier bloß keine falschen Rechtsbelehrungen ab.

http://www.kanzlei-breidenbach.de/glossar/meineid-154-stgb/

Ich denke, ein ganz klein wenig kenne ich mich damit aus, genug, um mich nicht in solche Diskussionen einzulassen. Ich sprach für Nadin(e), die Meineid oder uneidliche Falschaussage möglicherweise unterschätzt, bzw. eine abgesprochene Aussage macht, Nereus. Kleiner Unterschied, okay? Und sollte als Erwägung erlaubt sein.

sleepwell
01.08.2013, 17:26
Sehr gut. Hoffentlich war der schwache Compact-NSU-Artikel "Stauffenbergs Erzählungen" nur ne Urlaubszeit-keine Lust-ist zu heiß-Ausnahme ...

kaum.
da steckt ja hier im strang mehr fleiß, als in seinen compakt plagiaten.
wer sich medial zum wortführer der kritiker aufschwingt, muss schon ein bisschen mehr eigenleistung an investigativer recherche bringen.
und das beginnt bei der anklageschrifft und ihren anlagen.
stattdessen klappert er mit dem kaspertheater der prozessführung mit, die alles an nebensächlichkeiten vorschiebt, was es nur gibt.

fatalist
01.08.2013, 17:29
http://p4.focus.de/img/gen/6/x/HB6xI2Ql_Pxgen_r_630xA.jpg

„Vier Jahreszeiten“ in München
Zschäpe-Anwälte wohnen und feiern im Luxus-Hotel

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/vier-jahreszeiten-in-muenchen-zschaepe-anwaelte-wohnen-und-feiern-im-luxus-hotel_aid_1060438.html


Sommerfest im Luxus-Hotel „Vier Jahreszeiten“: Prominente wie Pep Guardiola und Lothar Matthäus waren da – und die Zschäpe-Anwälte Sturm und Heer. Die Pflichtverteidiger wohnen in Münchens feinster Adresse – doch wer bezahlt das am Ende?Sie, in einem sommerlichen Kleid, lächelt in die Kamera. Er, in grauem Anzug mit weißer Krawatte, lächelt amüsiert: Die Zschäpe-Anwälte Anja Sturm und Wolfgang Heer genießen eines der exklusivsten Sommerfeste in München.

Das Fünf-Sterne-Hotel „Vier Jahreszeiten“ hat zu seiner jährlichen Veranstaltung geladen und die Prominenz folgt dem Ruf .Pep Guardiola ist zum ersten Mal da (http://www.focus.de/sport/fussball/bundesliga1/tid-32648/star-trainer-guardiola-im-mode-check-chino-vintage-und-loew-look-das-ist-stil-ikone-pep_aid_1058213.html), Gitta Sax, Lothar Matthäus und Kickboxerin Christine Theiss feiern ebenfalls. Sie alle erwartet man dort, aber was machen die Zschäpe-Anwälte auf dem Fest?

Das billigste Einzelzimmer für 310 Euro

Die Antwort gibt die „Abendzeitung“ vom Donnerstag: Wolfgang Heer, Anja Sturm und Wolfgang Stahl wohnen angeblich im Luxushotel. Die PR-Frau des Hotels, Carolin Grove, bestätigte dies laut „Abendzeitung“, gegenüber FOCUS Online will sie sich dazu allerdings nicht mehr äußern. Herbert Schons vom Deutschen Anwaltverein kritisiert: „Ich verstehe das nicht, denn ein Drei- oder Vier-Sterne-Hotel wäre doch sehr adäquat.“

Das billigste Einzelzimmer der Kategorie „Buisness“ kostet pro Nacht – ohne Frühstück – 310 Euro im „Vier Jahreszeiten“. Dafür bekommen Gäste zwar ein „queen-size“ Bett, 20 Quadratmeter Wohnfläche, Flachbildschirm, Schreibtisch und Dusche, doch ob ein Pflichtverteidiger eine derart luxuriöse Ausstattung braucht, bleibt offen. Zu Fuß bis zum Oberlandesgericht in München dauert die Strecke etwa 20 Minuten, mit Auto sind es je nach Verkehrslage um die zehn Minuten Weg.

Gericht, JVA, Flughafen

In der Umgebung des Oberlandesgerichts, in dem der NSU-Prozess stattfindet, befinden sich einige deutlich näherliegende Hotels in preisgünstigeren Kategorien. Das gilt auch für den Münchner Flughafen – immerhin stammen die Anwälte Heer, Stahl und Sturm (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/vor-nsu-prozess-in-muenchen-zschaepe-anwaelte-werfen-dem-olg-offene-diskriminierung-vor_aid_960389.html) aus Berlin und Köln – und für die Justizvollzugsanstalt Stadelheim, in der Beate Zschäpe derzeit einsitzt. Warum also die teure Unterbringung? Und wer bezahlt das am Ende?

Herbert Schons erklärt, dass Pflichtverteidiger normalerweise im Vorfeld mit dem Gericht über die Höhe der Kosten einer Unterbringung verhandeln. Dabei gibt es einen finanziellen Spielraum, den ein Gericht zur Verfügung hat – aber gilt das auch für die Übernachtung in einer Luxusbleibe? „Das bezweifle ich stark“, sagt Schons. „Ein Fünf-Sterne-Hotel ist nichts, was vom Rechtspfleger durchgewunken wird.“

Zumutbarkeit und Notwendigkeit

Das Gericht habe die Verantwortung, auf die Interessen der Gemeinschaft zu achten – und kein Steuerzahler würde sich darüber freuen, wenn der Staat für den Aufenthalt im „Vier Jahreszeiten“ aufkommen würde. „Es gibt die Klausel der Zumutbarkeit – und so eine Unterbringung ist nicht zumutbar, weil sie nicht notwendig ist“, sagt der Experte. Deswegen nennt das Gericht im Vorfeld einen Sockelbetrag, etwaige Mehrkosten müssen Anwalt oder Mandant tragen.

Sollte während oder nach dem Prozess allerdings herauskommen, dass Heer, Sturm und Stahl tatsächlich auf Staatskosten im Fünf-Sterne-Hotel gewohnt haben, „so wird der Aufschrei sicherlich groß sein“, sagt Schons. Schon jetzt ist das öffentliche Interesse immens. Zuletzt gab Anja Sturm bekannt, mit ihrem Kollegen Heer eine eigene Kanzlei (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/sturm-verlaesst-arbeitgeber-zschaepe-verteidiger-eroeffnen-gemeinsame-kanzlei_aid_1056697.html) aufmachen zu wollen – offiziell trennte man sich im Einvernehmen, unter Hand hieß es, die Kollegen hätten Angst um ihren Ruf bekommen.


Auf dem Sommerfest im Luxushotel soll es dann zu weniger feierlichen Szenen gekommen sein, berichtet die „Abendzeitung“: „Blitzschnell“ hätte sich die Nachricht verbreitet, dass die Anwälte auf der exklusiven Sommerfeier sind – manche Gäste schüttelten „nur den Kopf“, andere hätten sich darüber aufgeregt, heißt es in dem Artikel. Flitzpiepen sind das, total unfähig.

brain freeze
01.08.2013, 17:53
http://p4.focus.de/img/gen/6/x/HB6xI2Ql_Pxgen_r_630xA.jpg

„Vier Jahreszeiten“ in München
Zschäpe-Anwälte wohnen und feiern im Luxus-Hotel

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/vier-jahreszeiten-in-muenchen-zschaepe-anwaelte-wohnen-und-feiern-im-luxus-hotel_aid_1060438.html

Flitzpiepen sind das, total unfähig.

Die Unterbringung als Belohnung für Kooperation? Es drängt mich, Frau Sturm etwas in Schutz zu nehmen. Mein Tip zur Rollenverteilung: Die Dödel sind Herr und Stahl (dumm und faul), sie macht die Arbeit und hat nichts zu melden. Zur Fete muß sie, weil jetzt in Herrs Kanzlei und vielleicht findet sie auf der Party was Besseres.

Karl_Murx
01.08.2013, 17:57
DIE ZEIT Medienlog:

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/08/01/eine-aufgedrehte-zeugin-das-medienlog-vom-donnerstag-1-august-2013/



Heute also 3 Mordfälle:

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Drei-Mordfaelle-beschaeftigen-NSU-Prozess-am-31-Verhandlungstag-1684436362

Dürfte Alexander Horn sein, der Profiler.

Wieso Schüsse gehört, Schalldämpfer ab Mord 5 lautet doch die These?

Kam zuletzt aus welcher Richtung? Medien oder GBA?

nachdenkerin
01.08.2013, 18:05
Auf Böhnhardts Durchsuchungsbeschluss stand NUR EINE Garage.



Nicht nur Mutter Böhnhardt spricht von EINER Garage. Wir haben es auch vom Verfassungsschutz schriftlich, dass nur EINE Garage durchsucht wurde! Das war die eine bei Böhnhardts, wo NICHTS gefunden wurde.

http://www.youtube.com/watch?v=7v1nclsrI-M bei 22:00


Budesamt für Verfassungsschutz......Das listet 2004 in einem internen Papier penibel auf, womit von rechts zu rechnen ist.

http://siegrun-roman.de/Verfassungsschutz_Garage.jpg


http://siegrun-roman.de/eine_Garage.jpg

fatalist
01.08.2013, 18:13
Kam zuletzt aus welcher Richtung? Medien oder GBA?
BKA, wenn ich das richtig erinnere... Schalldämpfer ab Mord 5 kam erst vom Geier BAO Bosporus, dann vom BKA.
Erst 2010 in Aktenzeichen XY waren es dann "immer Schalldämpfer-Aluspuren"...

fatalist
01.08.2013, 18:18
Nicht nur Mutter Böhnhardt spricht von EINER Garage. Wir haben es auch vom Verfassungsschutz schriftlich, dass nur EINE Garage durchsucht wurde! Das war die eine bei Böhnhardts, wo NICHTS gefunden wurde.
Wir wissen von den städtischen Durchsuchungszeugen, dass 3 Garagen durchsucht wurden.

Auf Deinem Bild ist ein Fehler: Erst abgehauen, 2 Tage später Haftbefehl.
Da die Bombenwerkstatt inszeniert war, spielt nur diese Tatsache eine Rolle: Inszeniert.

fatalist
01.08.2013, 18:21
Die Unterbringung als Belohnung für Kooperation? Es drängt mich, Frau Sturm etwas in Schutz zu nehmen. Mein Tip zur Rollenverteilung: Die Dödel sind Herr und Stahl (dumm und faul), sie macht die Arbeit und hat nichts zu melden. Zur Fete muß sie, weil jetzt in Herrs Kanzlei und vielleicht findet sie auf der Party was Besseres. Frauenversteher Du :D :fizeig:

Karl_Murx
01.08.2013, 18:22
weil ihr euch hier festgebockt habt in Sachen Unschuldsvermutung und kindischen Verschwörungstheorien? Macht euch mal nichts vor, die waren das, weil sie von der SED verdorbene schlechte Menschen sind, die von ihrem rotlackierten faschistischen DDR Umfeld inkl. dieser Böhnhardt Mutter auch noch bestärkt wurden und werden. Schaut euch doch nur mal diese arrogante dumme Gans Zschäpe an, wie sie überheblich und ohne das geringste Schuldbewusstsein vor dem Gericht herum tanzt. Schuldbewusstsein kennen die gar nicht, siehe Gysi, siehe Wagenknecht und und und.

Streiten können wir uns gerne darüber, ob es sich bei dem Trio um von der Türkenmafia bezahlte Auftragskiller handelt oder ob es sich tatsächlich um 'Arier' handelt, die aus Rassenhaß mordeten, wie die schwule Nazisau Heines, der seinen Opfern auch direkt ins Gesicht schoß. Einerlei, auf jeden Fall waren die das und nicht der VS, bzw. das Hirngespinst Gladio des strunzdummen Kommunisten Elsässer, der allerdings immer noch clever genug ist, um euch euer Geld für sein von der Türkei und den iranischen Mullahs finanziertes Drecksmagazin aus den Taschen zu ziehen. Schämt euch!

Daß du hier noch spammen kannst, wundert mich etwas. Die Mods waren da früher nicht so großzügig.

fatalist
01.08.2013, 18:42
Ermittler im NSU-Prozess: Die Würde der Semiya Simsek

Von Julia Jüttner (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632088,00.html), München
http://cdn1.spiegel.de/images/image-492358-breitwandaufmacher-fxpd.jpghttp://www.spiegel.de/static/sys/v10/icons/ic_lupe.png (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bild-914356-492358.html)
REUTERS
Semiya Simsek mit Anwalt Lucas (im Mai): "Alle Spuren waren falsch"



Bis zu 60 Blumenverkäufer hätten ihm seine Ware abgekauft, dennoch habe Enver Simsek den Großhandel an Cousins verkaufen wollen. Das kam Albert V. "auffällig" vor.Zudem habe die Soko aus "Blumenhändlerkreisen" vernommen, dass Enver Simsek eine Freundin gehabt habe. Dazu passte ein Zettel, den die Ermittler nach der Tat im Lieferwagen fanden: "Komm zurück, Liebling." "Das kann man als Liebesbrief deuten", so Albert V. Doch das Motiv habe sich zerschlagen.


Ein Schwager des Opfers habe den Verdacht geäußert, dass ein konkurrierender Blumenhändler hinter der Tat stecken könne. Auch "Blutrache" war ein Thema: Enver Simseks Vater soll vor 40 Jahren in der Türkei einen Mann getötet haben, dessen Angehörige nun in München lebten. Auch diese Spuren verflüchtigten sich. Jede Menge Motive.
Waren die beiden in der Türkei verscharrten Laichinger Blumenhändler (erschossen 1999) die Cousins von Simsek?

Beim Foto dachte ich auch sofort an "würde".
Und dann dachte ich, dass Euch der Anblick auch nicht schaden würde :crazy:

brain freeze
01.08.2013, 18:46
Frauenversteher Du :D :fizeig:

Learning by doing. Außerdem, gib zu, daß Du dasselbe gedacht hast.

fatalist
01.08.2013, 18:55
Learning by doing. Außerdem, gib zu, daß Du dasselbe gedacht hast.
Ich glaube, dass Zschäpes Anwälte nicht Zschäpes Interessen dienen. Wenn Du so willst: Mandantenverrat.


Für die Kollegin Sturm ist es sicherlich misslich, dass ihre neuen Berliner Kanzleikollegen sie enttäuschen. Dass sich in dieser Situation nicht über Nacht eine neue Kanzlei findet, die als Notnagel einspringt, ist allerdings eigentlich keine Meldung wert. Kritik an der Verteidigung von vermeintlichen oder tatsächlichen Straftätern gehört zum Alltag von StrafverteidigerInnen. Die Umstände des Bürowechsels Sturm weisen keinerlei Besonderheiten auf, die darauf schließen lassen, dass zukünftig in diesem oder anderen Verfahren eine optimale Verteidigung nicht mehr gesichert wäre. Irgendeine Gefährdung des Rechtsstaates, irgendein Verstoß gegen den Grundsatz eines fairen Verfahrens, wie einige Medien ihn herbeizuschreiben scheinen, sind nicht zu erkennen. Das nenne ich doch mal echte Stutenbissigkeit :)

http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/07/31/31-7-2013/

fatalist
01.08.2013, 18:59
Diese Monika Martin ist eine wahre Giftspritze...


Eine der Zeuginnen berichtete zudem – wie mehrere ZeugInnen letzte Woche –, Zschäpe kurz nach Ausbruch des Brandes mit Katzenkörben in der Hand gesehen zu haben. Uneins war sie sich mit den anderen ZeugInnen nur in der Frage, welche Kleidung Zschäpe trug. http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/07/30/30-07-2013/

Also kein roter Mantel?



Die Verteidigung Zschäpe versuchte, Zweifel an den Aussagen der Zeuginnen zu begründen, erwirkte aber eher das genaue Gegenteil: Eine Nichte der alten Dame hatte bei der Polizei gesagt, Zschäpe habe den Tod ihrer Tante in Kauf genommen. Befragt, wie sie denn darauf komme, fasste sie schlagfertig zusammen, warum Zschäpe dieser Anklagevorwurf nachzuweisen sein wird: die sei doch direkt vor der Explosion von dem Haus weggelaufen, die beiden Männer seien da schon tot gewesen, wer solle es denn sonst gewesen sein? Nö, nicht VOR der Explosion, sondern danach.

Monika Martin hat gar nichts gesehen. Sie lügt.

brain freeze
01.08.2013, 19:03
Ich glaube, dass Zschäpes Anwälte nicht Zschäpes Interessen dienen. Wenn Du so willst: Mandantenverrat.

Das nenne ich doch mal echte Stutenbissigkeit :)

http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/07/31/31-7-2013/

Mandantenverrat - ja auch, natürlich. Hatten wir schon -> Bouffier.
Die NSU-Nebenklage ist echt niedlich. Möchte sehen, was sie schreiben würden, wenn es sie selbst beträfe. Ist aber nicht schwer zu erraten.

fatalist
01.08.2013, 19:06
NSU-Watch ist ja geradezu vorbildlich im Vergleich mit dem Blog der Nebenklage.


01.08.2013 (http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/08/01/01-08-13/)

Polizei Nürnberg sah “keine konkreten Hinweise” auf rassistische Gesinnung der Morde


Neben einem ersten Zeugen im Mordfall Turgut, dessen Aussage aber wenig erbrachte, war heute der Ermittlungsleiter der Nürnberger Polizei in den Mordfällen Simsek und Özüdogru geladen Die Aussage "Sehr laut, kein Schalldämpfer" ist nicht wichtig :?
Was sind das denn für Idioten dort?


Die Verteidigung konnte zur Befragung wenig beitragen. So fragte die Verteidigung Wohlleben etwa, welcher Prozentsatz von Mordtaten durch Angehörige begangen werde – etwa 60 bis 70 Prozent, so der Zeuge. Wie absurd diese Frage war, zeigte Nebenklagevertreter Rechtsanwalt Narin auf mit der Frage, welcher Prozentsatz von Serienmorden Beziehungstaten seien. Da sei ihm kein Fall bekannt, so der Zeuge. Und der Verdacht, dass es sich um Serienmorde handelte, kam binnen weniger Tage nach dem Mord an Özüdogru, das heißt relativ am Anfang der langjährigen Ermittlungen, auf. Wenige Tage sind konkret 9 Monate.

Hinzu kommt die fehlende Ermittlung der Tatwaffen, die 2 Jahre auf sich warten liessen... unglaublich viel Mist bei diesem Blog. Ab in die Tonne.
http://www.nsu-nebenklage.de/

nachdenkerin
02.08.2013, 06:41
Wir wissen von den städtischen Durchsuchungszeugen, dass 3 Garagen durchsucht wurden.

Auf Deinem Bild ist ein Fehler: Erst abgehauen, 2 Tage später Haftbefehl.
Da die Bombenwerkstatt inszeniert war, spielt nur diese Tatsache eine Rolle: Inszeniert.

Das stimmt, war mir auch aufgefallen, aber mir ging es hier um die "eine". Böhnhardt flüchtete, weil der Polizisten zum Gang zur nächsten Garage sagte: "jetzt gehste ab, der Haftbefehl ist schon unterwegs". In Wirklichkeit stimmte das nicht. Das Haftbefehl kam zuerst zwei Tage später, wie Du auch schriebst.

nachdenkerin
02.08.2013, 06:59
Auf Deinem Bild ist ein Fehler: Erst abgehauen, 2 Tage später Haftbefehl.
Da die Bombenwerkstatt inszeniert war, spielt nur diese Tatsache eine Rolle: Inszeniert.

Es stimmt auch eine weitere Sache nicht. Unten steht aufgeführt:

http://siegrun-roman.de/Dokument_Verfassungsschutz.jpg



Im Zeitraum zwischen April 1996 und Dezember 1997 waren im Raum Jena selbstgefertigte Sprengkörper bzw. Bombenattrappen aufgefunden worden. In einem der Fälle verurteilte das Landgericht Gera BÖHNHARDT in der Berufungsinstanz am 16. Oktober 1997 zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und...

Das ist gelogen. Böhnhardt wurde wegen der Bombenattrappe in der Berufungsinstanz von einer Tat frei gesprochen. Er wurde nur wegen dem Besitz von recht-rock-CD's verurteilt.

Aber wenn die Untersuchungsausschüsse solche gravierend falsche Informationen lesen, haben sie doch schon ihrer vorgefertigte Meinung.

fatalist
02.08.2013, 08:07
Das stimmt, war mir auch aufgefallen, aber mir ging es hier um die "eine". Böhnhardt flüchtete, weil der Polizisten zum Gang zur nächsten Garage sagte: "jetzt gehste ab, der Haftbefehl ist schon unterwegs". In Wirklichkeit stimmte das nicht. Das Haftbefehl kam zuerst zwei Tage später, wie Du auch schriebst. Ist ja auch die Frage, ob das ein Haftbefehl wegen der Bombenwerkstatt sein sollte oder der fällige Antritt von Böhnis Haftstrafe gemeint war. Es kommt halt drauf an, ob "er fällig ist" oder ob "ihr 3 fällig seid". Die 3 sollten jedenfalls verschwinden.

Case
02.08.2013, 08:28
Gestern hat das Stguttgarter Innenministerium auf eine Anfrage der Abg. Alexander Salomon u. a. GRÜNE zu "Ermittlungen gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) in Baden-Württemberg" beantwortet:

http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/3000/15_3557_D.pdf

Die Heilbronner Stimme veröffentlicht nun auf Ihrer Webseite http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/sonstige-Polizistenmord-Neuer-Zeugenhinweis;art15061,2860092 ebenfalls die bisher unterdrückten Phantombilder.

Da weiß man sicher: Keine der Personen kommt in Frage, die Uwes waren es, basta.

Und es kommt noch besser:
Der Augenzeuge ist sich sicher: Er hat am 25. April 2007 Uwe Mundlos in der Heilbronner Badstraße gesehen. Und zwar kurz nach dem Polizistenmord auf der Theresienwiese in rund 500 Meter Entfernung zum Tatort. "Er hatte ein weißes blutverspritztes Hemd an und verschwand zwischen zwei Häusern", sagt der 70-Jährige, der in einer Kreiskommune lebt.

Der Zeuge ist kein neuer. Kurz nach dem Verbrechen vor sechs Jahren hatte er sich bei der Polizei gemeldet. "Die haben mir hunderte Fotos gezeigt, richtige Verbrechergesichter", erinnert er sich. "Aber der Mann, den ich gesehen habe, war nicht dabei."

Erst als der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) Ende 2011 aufflog und die Fotos von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt zigfach im Fernsehen zu sehen waren, hat der 70-Jährige "das Gesicht sofort wiedererkannt, hundertprozentig". Dieser Zeuge wäre damit der bisher einzige, der einen der mutmaßlichen Mörder mit eigenen Augen in Heilbronn gesehen hat. Bis jetzt hat er sich aber nur der Heilbronner Stimme offenbart, den Ermittlern nicht. Warum? "Für die ist der Fall längst erledigt, die beiden Uwes sind tot und die Dritte im Bunde, Beate Zschäpe, ist angeklagt."


Die Ermittler fertigten aus den Beobachtungen des 70-Jährigen kein Phantombild an. Obwohl dies möglich gewesen wäre. Warum nicht, lässt sich nicht mehr rekonstruieren.

Werde den Artikel mit der Originalzeitung noch vergleichen.

nachdenkerin
02.08.2013, 08:34
Inzwischen habe ich den Bericht vom Bundesamt für Verfassungsschutz im Internet gefunden.

http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/09/bfv-gefahr-eines-bewaffneten-kampfes-deutscher-rechtsextremisten-entwicklungen-von-1997-bis-mitte-2004/

Dass die Medien Lügen verbreiten, ist mir bekannt. Aber wie kann eine offizielle Behörde, wie der Verfassungsschutz, überhaupt solche Unwahrheiten schriftlich niederlegen.


Im Zeitraum zwischen April 1996 und Dezember 1997 waren im Raum Jena selbstgefertigte Sprengkörper bzw. Bombenattrappen aufgefunden worden. In einem der Fälle verurteilte das Landgericht Gera BÖHNHARDT in der Berufungsinstanz am 16. Oktober 1997 zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und drei Monaten, die er noch nicht antreten musste. BÖHNHARDT hatte im April 1996 zwei Bombenattrappen an einer Autobahnbrücke bei Jena an einem Puppentorso befestigt, der die Aufschrift "Jude" trug.

Das ist total gelogen. Böhnhardt wurde in der Berufungsinstanz von dieser Tat frei gesprochen!

Der Verfassungsschutzbericht ist 47 Seiten lang. Ich wusste noch gar nicht, dass wir soviel Terroristen und Sprengstoff in Deutschland haben. Angefangen von Wehrsportgruppen und anderen Gruppierungen bis hin zu Einzelpersonen, werden da zahlreiche Delikte aufgeführt, da wird einem ja Angst und Bange.

fatalist
02.08.2013, 08:36
Falscher Verdacht und Gratis-Champagner – das Medienlog vom Freitag, 2. August 2013

VON Mirjam Schmitt (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/author/mschmitt/) 2. AUGUST 2013 UM 08:05 UHR

In der Berichterstattung über den 31. Verhandlungstag steht die Frage im Mittelpunkt, warum die Ermittler so lange in die falsche Richtung ermittelten. “Vor Gericht wurde heute klar, warum die Fahnder so lange an Organisierte Kriminalität als Hintergrund der Taten glaubten”, heißt es etwa im Deutschlandfunk (http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2013/08/01/dlf_20130801_1324_da533d0b.mp3). Der Autor schildert die Aussage des Zeugen Albert Vögeler von der polizeilichen Sonderermittlergruppe Soko Bosporus. Darin ging es um die Irrwege, auf denen die Beamten so erfolglos die Täter suchten.
http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/08/02/falscher-verdacht/#more-2443


Das nächste Medienlog erscheint am Freitag, den 5. August. na dann is ja alles Bestens :cool:

http://www.swr.de/blog/terrorismus/files/2013/08/Schampus.jpg


Als Anja Sturm in den Verhandlungssaal kam, lag die Zeitung demonstrativ auf dem Tisch von Ralf Wohllebens Verteidigerin Nicole Schneiders. Sturm und Schneiders sprachen kurz miteinander (nicht gerade üblich) – woraufhin Schneiders die Zeitung so zusammenklappte, dass das Titelbild nicht mehr zu sehen war. Anja Sturm schien wenig amüsiert.

Heute Nacht war sie noch guter Laune: Kurz nach Mitternacht twitterte Anja Sturm unter Verwendung vieler Ausrufezeichen, dass die neue Internetseite ihrer gemeinsamen Kanzlei mit Wolfgang Heer online sei. Vielleicht hatte sie da die Abendzeitung noch nicht gelesen. http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/08/01/zschape-anwalte-schampus-als-privatsache/

Simsek war Arbeitslosengeldbetrüger, Steuerstrafverfahren hatte er auch an der Backe, Drogenspuren und eine Telefonnummer zu Drogenhändlern nach England wurden gefunden, aber das ist alles nicht erwähnenswert. Schampus rules :fuck:

fatalist
02.08.2013, 08:48
Und es kommt noch besser:

Der Augenzeuge ist sich sicher: Er hat am 25. April 2007 Uwe Mundlos in der Heilbronner Badstraße gesehen. Und zwar kurz nach dem Polizistenmord auf der Theresienwiese in rund 500 Meter Entfernung zum Tatort. "Er hatte ein weißes blutverspritztes Hemd an und verschwand zwischen zwei Häusern", sagt der 70-Jährige, der in einer Kreiskommune lebt.

Werde den Artikel mit der Originalzeitung noch vergleichen. Konnte man doch drauf warten, dass Leute kommen die die Uwes gesehen haben wollen.

Die Phantombilder sind nicht diejenigen aus den Akten, bis auf die Frau.
Der Original-Arnold trägt ein kariertes Hemd mit Hemdkragen und sieht völlig anders aus.

In Kontext hatte er ein kragenloses T-Shirt, jetzt hat einen weissen Hemdkragen.
Da wird also dauernd dran "rumgemacht"...

http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_PB_14_80b8daf1b6.jpg


http://www.stimme.de/storage/pic/eigenebilder/verschiedenes/2137786_3_phantome_467.jpg?version=1375363598


Aber falsch isser immer noch: Das ist nicht Arnolds Phantombildmörder.

Warum falsche Bilder veröffentlicht wurden von Kontext, das ist mir allerdings nicht klar.
Die echte Frau sieht "Krokus"-mässig der Nelly R. ähnlich, darum verwendete man da wohl das echte Phantombild.
Aber die Männer???
Putin???

Immer noch ein Brüller...

Edit: Warum haben viele Bilder keine Polizei-Kennung?
Na weil sie verändert wurden... oder sonst woher stammen...

fatalist
02.08.2013, 08:54
Dass die Medien Lügen verbreiten, ist mir bekannt. Aber wie kann eine offizielle Behörde, wie der Verfassungsschutz, überhaupt solche Unwahrheiten schriftlich niederlegen. Das tun Regierungsstellen und Behörden ständig, wo lebst Du eigentlich, dass Du das noch gar nicht bemerkt hast???

Sorry, is aber so. Wir werden ständig belogen, und um nur beim Thema Terrorismus zu bleiben: Sauerlandbomber, Oktoberfest-Attentat, RAF... NICHTS stimmt, und auch die Parlamentarier werden dauernd belogen, bei jeder kleinen Anfrage wird gelogen dass sich die Balken biegen. Und die Gerichte machen mit, nicht nur beim NSU, sondern auch bei den Sauerlandbombern und dem Linksterrorismus.

Die lügen aber nur zu unserem Besten ;)

fatalist
02.08.2013, 09:28
Gestern hat das Stguttgarter Innenministerium auf eine Anfrage der Abg. Alexander Salomon u. a. GRÜNE zu "Ermittlungen gegen den Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) in Baden-Württemberg" beantwortet:

http://www.landtag-bw.de/files/live/sites/LTBW/files/dokumente/WP15/Drucksachen/3000/15_3557_D.pdf Die Anfrage ist eine "Krokus-Gronbach"-Anfrage, was an der Frage des NSU und seinen Kontakten zur lokalen Neonaziszene deutlich wird.


Erkenntnisse das Innenministerium über Verbindungen des NSU, seiner Mitglieder und seiner Unterstützer (auch Organisationen, die mit
dem NSU in Zusammenhang gebracht werden können) zur rechtsextremistischen Szene (Einzelpersonen, Parteien und andere Organisationen) in Baden Württemberg besitzt;


• welche Erkenntnisse, insbesondere zu Verbindungen mit den Einzelpersonen
und Organisationen (bzw. ehemals oder aktuell in Baden-Württemberg wohnhaften Mitgliedern derselben) „Blood and Honour“ sowie „Division 28“,
„Combat 18“, „Furchtlos und Treu“, „Hammerskins“ (auch „Hammerskin
Nation“ genannt) sowie „Crew 38“, „Ku Klux Klan“ sowie „Kreuzritter für
Deutschland“, „Standarte Württemberg“, „Hilfsorganisation für Nationale
Gefangene“ (HNG), rechtsextremistische Musikgruppen, insbesondere „Noie
Werte“, „Race War“, „Kettenhund“, „Ultima Ratio“, und deren Mitgliedern,
den Rechtsanwälten A. H., N. S. und S. H., den Steuerberater M. D. und den in den Telefon- und Adressbüchern von U. M. verzeichneten Personen, deren Kontaktdaten auf Baden-Württemberg verweisen, vorliegen und seit wann und worin diese bestanden; Die Anwälte Heinig, Schneiders etc sind alle gleich mit dabei, ein Rundumschlag sozusagen.

Die Antwort bestätigt auch die tatsache, dass Mundlos Garagenliste bereits 1998 veraltet war, jedenfalls grösstenteils.


Hierbei stehen neben dem Trio, den weiteren vier Angeklagten und neun Beschuldigten derzeit insgesamt 31 weitere Umfeldpersonen mit Bezügen
nach Baden-Württemberg im besonderen Fokus

Das BKA konnte nur in wenigen Fällen Unterstützungshandlungen für
das Trio nach dessen „Abtauchen“ nachvollziehen. Diese betreffen aber nicht die
drei Personen aus dem Bereich Ludwigsburg. Diesen kommt im Verfahren des
GBA die Rolle von Zeugen zu. Die Bezüge dieser Personen zum Trio entstanden
in den 1990er-Jahren, also vor dessen „Abtauchen“, und beruhen insbesondere
darauf, dass gemeinsam rechte Musikveranstaltungen besucht wurden. Über die
Dauer und die Häufigkeit der Kontakte liegen bislang keine abschließend gesicherten Informationen vor, allerdings ließ sich durch die bisherigen Ermittlungen nicht
belegen, dass sich das Trio wie teilweise medial behauptet bis 2002 – also nach
dem „Abtauchen“ – fast monatlich in Ludwigsburg aufgehalten habe
Ziemlich viel heisse Luft bei der Antifa und bei Kontext???



Zusammenfassend erbrachten die bisherigen Ermittlungen Hinweise auf mehrfache Aufenthalte des Trios in Ludwigsburg und Umgebung vor dem Untertauchen (1993 bis 1998), von wahrscheinlich einem Aufenthalt von BÖHNHARDT und
MUNDLOS in Stuttgart (2003) und am Tag des Mordes und versuchten Mordes in
Heilbronn (April 2007). Das ist recht dünne...


Immer wieder schön:


Die in der Frage aufgeführten 129 Kontaktpersonen beziehen sich auf die sogenannte „129er Liste“ (Stand 18. Oktober 2012). Diese wurde durch das BKA im Laufe der Ermittlungen zum NSU erstellt. Peinlich peinlich: Die Liste heisst "129er Liste" wegen § 129a STGB "Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung" und hat mit der Anzahl der dort verzeichneten Überprüften rein gar nichts zu tun. Zur Zeit sind dort rund 500 Leute drauf, die überprüft wurden, und am 5.11.2011 standen dort 4 Leute drauf. 3 vom NSU + Gerlach.


Interessant ist, dass schon am 5.11.2011, immerhin ein Samstag, Beamte von Stuttgart nach Gotha und Zwickau fuhren.
Sehr sehr früh... war also schon bekannt, dass Zwickau zu Eisenach gehörte, NSU-technisch gesehen.

Ob die Plastik-Benzinkanister dabei hatten und Tatwaffen, das ist nicht sicher... :crazy:

fatalist
02.08.2013, 09:38
1000 Euro pro Tag für NSU-Anwälte pro Nase


Die Verteidigung von Beate Zschäpe ist das spektakulärste Mandat, das ein Anwalt derzeit übernehmen kann. Dafür bekommen die Juristen viel Geld aus der Staatskasse – 1000 Euro pro Tag. Insgesamt soll der Mammut-Prozess 20 Millionen Euro kosten.


Da die Zschäpe-Anwälte als Pflichtverteidiger bestellt sind, können sie ihre Kosten nach dem Rechtsanwaltsvergütungsgesetz (RVG) mit der Staatskasse abrechnen – einem „Bild“-Bericht zufolge sind das rund 1000 Euro pro Verhandlungstag und Verteidiger. Darin enthalten: Übernachtungskosten von 110 bis 120 Euro; während des Oktoberfests kann es auch etwas mehr sein. Die Höchstgrenzen gelten für alle Anwälte gleich – was darüber hinausgeht, müssen sie selbst zahlen. http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/luxushotel-fuer-die-zschaepe-anwaelte-nsu-prozess-kostet-steuerzahler-20-millionen_aid_1060721.html

Gut bezahlte Dilettanten, oder schlimmer.

fatalist
02.08.2013, 11:23
FAZ versucht eine Zwischenbilanz:


Zwischenbilanz NSU-Prozess
Lehren aus Stammheim

02.08.2013 · Zur Sommerpause des Verfahrens sehen sich die Anwälte beider Seiten als Etappensieger. Ob Zschäpe wegen Mittäterschaft verurteilt wird, ist offen. Ihr Fall ist in der Rechtsgeschichte fast ohne Beispiel. http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/zwischenbilanz-nsu-prozess-lehren-aus-stammheim-12316003.html


Der Beitrag hat es in sich, wenn man mal das Eröffnungsgeplänkel weglässt.


Die Abgrenzung zwischen Mittäterschaft und bloßer Unterstützung ist eines der komplexesten Probleme des deutschen Strafrechts. Die „Legendierung“ als Tatbeitrag ist dabei alles andere als eine klassische Fallgruppe. In den zahllosen Entscheidungen des Bundesgerichtshofs ist dieser Fall bislang noch nicht aufgetreten. Um über Zschäpe zu urteilen, steht dem Münchener Gericht nur eine biegsame Formel des Bundesgerichtshofs zur Verfügung: Die Abgrenzung von Täterschaft und Beihilfe ist „nach den gesamten Umständen in wertender Betrachtung zu beurteilen“.

Damit lässt sich alles und nichts begründen - und es gäbe wohl verfassungsrechtliche Bedenken, wenn der Bundesgerichtshof nicht vier Abgrenzungskriterien nachgereicht hätte: Je größer das Interesse am Taterfolg, der Umfang der Tatbeteiligung, die Tatherrschaft oder der Wille zur Tatherrschaft sind, desto eher lässt sich die Mittäterschaft annehmen. Als Faustformel gilt: Wenn die Täter arbeitsteilig vorgehen, muss jeder Tatbeitrag nach dem gemeinsamen Tatplan für das Gelingen der Tat als unersetzlich angesehen werden.


Der Prozess gegen die RAF kommt dem NSU-Verfahren vielleicht am nächsten


In der deutschen Prozessgeschichte kommt der Stammheim-Prozess gegen die Terroristen der Rote-Armee-Fraktion (RAF) dem NSU-Verfahren vielleicht am nächsten. Am 28. April 1977 verurteilte das Oberlandesgericht Stuttgart Andreas Baader, Gudrun Ensslin und Jan-Carl Raspe wegen Mordes zu lebenslanger Haft. Das Gericht konnte nicht aufklären, welcher Angeklagte zu welchem der sechs Bombenanschläge welchen Tatbeitrag geleistet hatte. „Entscheidend ist für den Senat vielmehr, dass (...) die Absprache, wann, wo und mit welchen Sprengkörpern die sechs Sprengstoffattentate verübt werden sollten, jeweils unter Mitwirkung der drei Angeklagten getroffen und dann mit den von den Angeklagten gemeinsam fertig- und bereitgestellten Sprengkörpern ausgeführt wurde.“


Maßgeblich waren für das Gericht also der gemeinsame Tatplan und der unbedingte Wille aller Angeklagten zur Begehung der Anschläge. Wichtigstes Indiz für diesen Willen waren die Selbstbezichtigungsschreiben der RAF-Mitglieder und einige Aussagen während der Hauptverhandlung. In den Urteilen über die zweite und dritte Generation der RAF-Terroristen haben es die Gerichte damit bewenden lassen, dass ein Angeklagter Teil eines „Kommandos“ war, also einer organisierten Untereinheit mit dem Ziel, einen konkreten Anschlag zu begehen. Das Bekennervideo ist daher für die Anklage so wichtig, auch wenn dessen Herkunft unklar ist und es eben KEIN zeitnahes Bekenntnis des NSU enthält.

Die Verurteilung der RAF-Leute ohne Nachweis individueller Schuld war damals falsch und ist es heute auch.
Das führte 2012 zu einer Verurteilung von Verena Becker wegen Beihilfe, ohne dass die Täter überhaupt vom Gericht benannt wurden. Absurd, einfach nur grotesk...



Eine Verurteilung wegen mittäterschaftlicher Morde ist wahrscheinlich

Nach diesem Maßstab ist eine Verurteilung von Beate Zschäpe wegen mittäterschaftlicher Morde wahrscheinlich. So sieht es wohl das Oberlandesgericht, andernfalls hätte es die Anklage kaum unverändert zur Hauptverhandlung zugelassen. Aus Zschäpes damaliger ideologischer Verankerung in der rechtsextremen Szene kann das Gericht auf einen Willen zu den Taten schließen. Dafür sprechen auch die Mitwirkung an der Selbstbezichtigungs-DVD und deren spätere Verbreitung. LOL, die hat niemals DVD verschickt, es kam nämlich keine an innerhalb 1 Woche, und wo das Ding herstammt ist völlig unklar.




Der Rechtswissenschaftler Claus Roxin teilt diese Schlussfolgerungen nicht. In seiner Habilitationsschrift „Täterschaft und Tatherrschaft“, die zu den Standartswerken der Strafrechtslehre zählt, vertritt er die These, dass Täterschaft eine Beherrschung des konkreten Tatgeschehens voraussetzt. Davon könne bei Beate Zschäpe keine Rede sein. Für Roxin begründen die Tatbeiträge, die Beate Zschäpe zugeschrieben werden, nicht mehr als eine „Mitwisserschaft“ und damit einen klassischen Fall der Beihilfe. So sieht das aus! Mehr als Beihilfe (zu was? BEWEISE bitte!!!) war da keinesfalls.




„Es ist sicherlich keine wünschenswerte Lebensform, mit zwei Mördern zusammenzuleben, aber das macht einen Menschen noch lange nicht selbst zum Mörder“, sagte Roxin dieser Zeitung.

Anders wäre der Fall laut Roxin zu beurteilen, wenn Zschäpe mit Mundlos und Böhnhardt während der Begehung der Morde in engem Kontakt gestanden hätte. Tatsächlich gibt es dafür vage Anzeichen: Eine Frau will bei einem der beiden Männer ein Mobiltelefon mit Freisprecheinrichtung entdeckt haben.

In der Zwickauer Wohnung fanden die Ermittler zudem einen handgeschriebenen Zettel mit einer Rufnummer und dem Vermerk „Aktion“. Standen die drei bei Tatausführung also telefonisch in Verbindung? Hätte Zschäpe auf diese Weise Einfluss nehmen können? Einen Beweis dafür gibt es bislang nicht. Der könnte in den kommenden anderthalb Jahren aber noch zum Vorschein kommen. Prinzip "Hoffnung" der Bundesanwaltschaft :?

fatalist
02.08.2013, 11:51
Was suchte Zschäpes Handy im Brandschutt?
http://friedensblick.de/6628/was-suchte-zschaepes-handy-im-brandschutt/
38109 Das bei bio in friedensblick.de verlinkte Video geht nicht mehr.


Der Kontakt wäre auch nach dem Umzug nicht abgebrochen (fr-online (http://www.fr-online.de/politik/neonazi-zelle-zwickau-wie-die-neonazis-unbeachtet-durchs-leben-gingen,1472596,11584036.html)). Laut wdr würde Frau Nadine R. und eine andere Nachbarin von Frau Zschäpe “ihre Kinder alleine erziehen.” (youtube (http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws), 15.50)

http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws

Leider leider weg, das Video.


http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws

Am 26.7.2013 war es noch da?

brain freeze
02.08.2013, 12:02
Das bei bio in friedensblick.de verlinkte Video geht nicht mehr.



http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws

Leider leider weg, das Video.


http://www.youtube.com/watch?v=lATicqm0Lws

Am 26.7.2013 war es noch da?

Hoppla, ist wirklich weg. 1984 und so. Wegen Nadin(e) oder etwa ... Onkel Güünders kryptischen Andeutungen. Sendung war vom NDR.

Edit: Jetzt hier:
Titel: 45Min Die Nazi-Morde
Film von: Anke Hunold, Anna Orth, Christian Fuchs, John Goetz
NDR-Fernsehen 2013

http://www.youtube.com/watch?v=ED7AOr07RLk
(http://www.youtube.com/watch?v=ED7AOr07RLk)

Case
02.08.2013, 12:04
Der Webarttikel ( http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/sonstige-Polizistenmord-Neuer-Zeugenhinweis;art15061,2860092 ) in der Heilbronner Stimme, 2.8.2013 S.25 ist identisch mit dem Print-Artikel.
Doch findet sich links davon ein Leitartikel:


LKA-Fahnder finden keine NSU-Unterstützer
Ermittlungsgruppe „ Umfeld“ legt Zwischenbericht vor
Auch die 14 Beamten der Ermittlungsgruppe „Umfeld“ im Landeskriminalamt (LKA) haben keine Hinweise auf die Beteiligung weiterer, bislang unbekannter Täter oder Unterstützer an dem Heilbronner Polizistenmord gefunden.
Das steht im Zwischenbericht der Gruppe, die lnnenminister Reinhold Gall im Januar einsetzen ließ.
Der Bericht wurde jetzt nach einer Anfrage im Landtag zusammengestellt, die der Grünen-Abgeordnete Alexander Salomon gestellt hatte.
Künliakte Die LKA-Beamten fanden auch kein Netzwerk, das den Natio- nalsozialistischen Untergrund (NSU) unterstützt hätte, geschwei- ge denn strafbare „Unterstützerhandlungen“ aus dem NSU-Umfeld im Land.
Dennoch sind in Galls 22-seitigem Bericht eine Vielzahl von Kontakten in Baden-Württemberg aufgelistet, die die NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und der in München angeklagten Beate Zschäpe insbesondere vor ihrem Abtauchen Ende der 90er hatten.
Die LKA-Fahnder ermittelten 31 Personen aus dem Umfeld der Zwickauer Terrorzelle „mit Bezügen nach Baden-Württemberg“.
18 von ihnen wohnten oder leben noch im- mer im Land. Einer davon ist im NSU-Prozess Beschuldigter, das heißt, gegen ihn wird noch ermittelt.
Mundlos und Böhnhardt sollen bei den „Spätzles“ wie sie ihre Gesinnungsgenossen in Schwaben genannt haben sollen, zum Beispiel mehrmals in Ludwigsburg und Umgebung Konzerte und Partys von Freunden besucht haben.
Video
Einer der Beschuldigten im NSU-Verfahren vertrieb mit einem Mitglied der im Jahr 2000 verboteten Skinheadorganisation Blood & Honour, der in Baden-Württemberg wohnt, rechtsextreme Musik.
Der Beschuldigte wurde im Januar 20l2 in einer im Landkreis Ludwigsburg angemieteten Wohnung angetroffen.
Eine weitere Verbindung gibt es zu der Esslinger Skin- band Noie Werte, die sich nach eigenen Angaben 2010 aufgelöst hat.
Zwei Lieder der Gruppe wurden in einem nicht veröffentlichten NSU-Bekennervideo verwendet.
Ein führendes Mitglied des Thüriger Heimatschutzes, in dem das NSU-Trio in den 90ern Mitglied war, kaufte 2004 eine Doppelhaushäfte in Hardthausen.
Da er den Preis nicht gaz bezahlte, wurde die Immobilie 2008 wieder verkauft.
mut
Und noch ein Kommentar rechts neben dem Artikel:

Kommentar
Auch der LKA-Zwischenbericht bringt nicht mehr Licht ins Dunkel des Polizistenmordes
von Helmut Buchholz

Ungelöstes Rätsel

Hinterher ist man immer schlauer. Das deutsche Sprichwort begleitet den Heilbronner Polizistenmord schon seit dem Tattag am 25. April 2007. Wenn man noch die pannenreiche Fahndung nach der untergetauchten Zwickauer Terrorzelle dazuzählt, gibt es kaum einen anderen Fall in der jüngeren deutschen Kriminalgeschichte, der mehr von Irrungen und Wirrungen geprägt war. Wie weit weg die Ermittler – und übrigens auch einige Journalisten mit ihren Berichten – von der Wahrheit lagen, stellte sich meistens erst im Nachhinein heraus.
Genauso ist das jetzt wieder mit den nicht veröffentlichten Phantombildern beim Polizistenmord. Wer sieht, wie verschieden die nach Erinnerungen von Zeugen gezeichneten Täter aussehen, muss in der Rückschau für die Entscheidung der Fahnder Verständnis aufbringen, die Bilder unter Verschluss zu halten. Dass die Polizei in Heilbronn möglicherweise ausgerechnet aus den Angaben des einen Zeugen, der den wahren Mörder in Tatortnähe gesehen hat, kein Phantombild anfertigen ließ: Wer will es ihr jetzt vorwerfen – sechs Jahre nach dem Verbrechen?
So bleibt das große Rätsel, warum die Mörder ausgerechnet in Heilbronn zuschlugen, weiterhin ungelöst. Daran ändert auch der Zwischenbericht der Ermittlungsgruppe „Umfeld“ nichts, die Innenminister Reinhold Gall beim Landeskriminalamt einrichten ließ. Die ersten Ergebnisse der LKA-Spezialisten sind ein bisschen dürftig und enthalten wenig Neues. Wer jedoch die quälenden Fragen wirklich beantworten will, die in Heilbronn schon seit Jahren gestellt werden, muss mit mehr Personal und Eifer an die Sache herangehen. Den offiziellen Beteuerungen zum Trotz kann man sich des Eindrucks nicht erwehren, dass der Polizistenmordfall für die Ermittler längst aufgeklärt und abgeschlossen ist. Auch wenn das niemand laut sagen will – weder die Polizei noch die Staatsanwaltschaft. So bleibt am Ende einer langen Fahndungsstrecke leider nur diese Erkenntnis übrig: Trotz zig Untersuchungsausschüssen und jahrelangen Ermittlungen ist man wohl in Heilbronn auch hinterher nicht immer schlauer.

Ihre Meinung?
helmut.buchholz@stimme.de
Wohl eine Staubsauger-Adresse.
Lustig: Der Kommentarlink zum Haupt-Artikel bei http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/sonstige-Polizistenmord-Neuer-Zeugenhinweis;art15061,2860092 landet auf einer "Baustelle".
Kommentieren ist also unerwünscht.

fatalist
02.08.2013, 12:07
Heike Kuhn und Nadine Resch im Video gibt es noch hier:


http://www.youtube.com/watch?v=Ng40_NsUHiY

besser mal downloaden...

fatalist
02.08.2013, 12:27
Titel: 45Min Die Nazi-Morde
Film von: Anke Hunold, Anna Orth, Christian Fuchs, John Goetz
NDR-Fernsehen 2013

<a href="http://www.youtube.com/watch?v=ED7AOr07RLk" target="_blank">
http://www.youtube.com/watch?v=ED7AOr07RLk
(http://www.youtube.com/watch?v=ED7AOr07RLk) Danke :)


Aber denk auch mal an die vielen gastleser, die sehen Videos, aber keine Links ;)

Nereus
02.08.2013, 12:41
Heike Kuhn und Nadine Resch im Video gibt es noch hier:

(VIDEO)....besser mal downloaden...

Alles Tarnnamen. Nachgestellte Szenen durch Schauspieler? Wurden die Zeugennamen und Anschriften im Gerichtssaal verlesen?

Ich fahre da mal hin, kontrolliere die Adressen, mache ein Interview mit den Damen K. und R. und auch Fotos. Nachdenkerin kann als Zeugin mitkommen.

nachdenkerin
02.08.2013, 12:45
LOL, die hat niemals DVD verschickt, es kam nämlich keine an innerhalb 1 Woche, und wo das Ding herstammt ist völlig unklar.



In dem Buch "die Zelle" hatte ich das so recherchiert und in meiner Ausarbeitung ab Seite 116 dargelegt. Hier die Kurzfassung.

04. Nov.: Explosion Wohnung kurz nach 15:00 Uhr, läuft zwei Kilometer durch die Stadt, dann verliert sich die Spur, die später durch Spürhunden verfolgt wird. Abends Fahrt nach Chemnitz.

05. Nov.: von Chemnitz Fahrt nach Leipzig. Nach rund 21 Stunden werden in Leipzig die Bekennervideos in einen Briefkasten eingeworfen, an dem Beate Zschäpe vorbeigeht.

In den vier Tage soll sie gefahren sein: Zwickau, Chemnitz, Leipzig, Eisenach, Bremen, Eisenach, Weimar, Halle, Dresden und Jena. In dieser Zeit soll sie nach ihren Angaben von der Polizei verfolgt worden sein, es gab auch Absperrungen und etc.. Die Polizei streitet das in einem Telefonat ab und tut auf total "blöd" und nichts wissend. Merkwürdig, ausgerechnet, wo sie dann, nach den 4 Tagen einen Rechtsanwalt aufsucht, wird dann die Fahndung eingeleitet, genau zur gleichen Zeit. Und danach werden die Überwachungskameras auf den einzelnen Bahnhöfen ausgewertet und mit Spürhunden wird dann zuerst im nachhinein ihre Route verfolgt.

Die Zusammenfassung habe ich in meiner Ausarbeitung so geschrieben:

Am 4. November 2011 explodierte die Wohnung. Gem. dem Buch fand die Polizei Revolver, Pistolen, elf verkohlte Faustfeuerwaffen, Unmengen Munition und etc..
Aber es wird keine Fahndung ausgegeben.
Alle Polizeieinsätze, Absperrungen und Fahnder, die in den vier Tagen in den Städten vorhanden waren und die Fahnder, die hinter ihr her gewesen sein sollen, waren nur Gespenster, also sozusagen eine Einbildung von Zschäpe. Dementsprechend hat die Polizei auch bis zu ihrer Inhaftierung nie gewusst, in welchen Städten sie sich aufhält, insbesondere als sie nach mindestens
21 Stunden angeblich die Bekenner-DVD‘s in Leipzig in einen Briefkasten einwarf.
Nach vier Tagen bzw. rund 92 Stunden sucht sie dann einen Anwalt auf. Rein zufällig wird genau zu dem gleichen Zeitpunkt nun endlich eine erste Fahndung an die Presse rausgegeben. Und danach wurden dann mit Auswertungen von Überwachungskameras auf den Hauptbahnhöfen und Spürhunden die Aufenthaltsorte ermittelt, so dann auch, dass sie in Leipzig war, genau da, wo die Bekennervideos eingeworfen wurden.

fatalist
02.08.2013, 12:56
Alles Tarnnamen. Nachgestellte Szenen durch Schauspieler? Wurden die Zeugennamen und Anschriften im Gerichtssaal verlesen?

Ich fahre da mal hin, kontrolliere die Adressen, mache ein Interview mit den Damen K. und R. und auch Fotos. Nachdenkerin kann als Zeugin mitkommen. Der Name der Zeugin vor Gericht war Nadin Resch. Polenzstrasse wurde nicht angegeben. Daher ja auch die Verwirrung.

Ich wünsche Euch gute Reise :)

Graf
02.08.2013, 13:00
Beate hat doch auf den ganzen Untergrundfotos doch eine relataiv modische brille auf, die muss sich doch irgendwoher haben. Und die beiden Uwes waren doch in den Untergrundjahren bestimmt auch mal bei nen Arzt oder?