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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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brain freeze
10.08.2013, 11:39
@ fatalist

Wann war die erste Vernehmung Gerlachs nach dem 4.11.2011 (durch BKA)? Finde nur 13.11.
Wie lautet die offizielle Verbindung von Eisenach nach Zwickau?
Klar, Menzel (Wo ist Zschäpe?), aber ich meine die offizielle Version. Es gab die Identifizierung B&M und die Flucht von "Susann Dienelt". Und dann?

Nereus
10.08.2013, 12:25
@ fatalist

Wann war die erste Vernehmung Gerlachs nach dem 4.11.2011 (durch BKA)? Finde nur 13.11.
Wie lautet die offizielle Verbindung von Eisenach nach Zwickau?
Klar, Menzel (Wo ist Zschäpe?), aber ich meine die offizielle Version. Es gab die Identifizierung B&M und die Flucht von "Susann Dienelt". Und dann?

Am 5.11.11 erste Vernehmung von Gerlach:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6308381&viewfull=1#post6308381

brain freeze
10.08.2013, 12:40
Am 5.11.11 erste Vernehmung von Gerlach:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6308381&viewfull=1#post6308381

Danke.

brain freeze
10.08.2013, 13:20
[...]
Die Nachbarn und Zeugen aus der Frühlingstraße meldeten der Polizei den vermutlichen Zusammenhang zwischen dem Brandhaus von Zwickau und dem angebrannten Caravan von Eisenach.
----------
[...]
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6308381&viewfull=1#post6308381

Bezieht sich das auf Olaf Busch?

fatalist
10.08.2013, 14:20
@ fatalist

Wann war die erste Vernehmung Gerlachs nach dem 4.11.2011 (durch BKA)? Finde nur 13.11.
Am 5.11. flog per Hubschrauber ein Eisenacher (Gothaer?) Ermittler zu Gerlach nach NDS.

Das BKA vernahm (offiziell) Gerlach erst nach seiner Verhaftung, also am 13.11.



Wie lautet die offizielle Verbindung von Eisenach nach Zwickau? Olaf Busch hat das Womo erkannt.


Klar, Menzel (Wo ist Zschäpe?), aber ich meine die offizielle Version. Es gab die Identifizierung B&M und die Flucht von "Susann Dienelt". Und dann? Nereus hat da ja schon geantwortet, die Identifizierung des einen Uwes war offiziell um Mitternacht, per Fingerabdruck, die des zweiten Uwes war später am 5.11.

Danach mussten die Ermittler abziehen, das BKA übernahm wohl, laut Feuerwehrchef Günnel, aber ich bin da skeptisch: Wie sollte der Zwickauer Brandermittler Frank Lenk denn Tausende Fotos machen, alles am 5.11. innerhalb weniger Stunden? Samstags?

Ich denke, das LKA wird am 5.11. angerückt sein, die Stuttgarter Polizisten vom LKA ebenso, und am 6.11. flogen die Sachsen dort raus ;)

fatalist
10.08.2013, 14:58
Am 6.11., also ein SONNTAG, da waren die Stuttgarter Polizisten sogar schon in Niedersachsen bei der Vernehmung von Gerlach dabei.


Es folgt der Zeuge L., Kriminaloberkommissar bei der Polizei in Eisenach. Er war mit den Ermittlungen zum Banküberfall am 4. November 2011 in Eisenach betraut und war dabei als das Wohnmobil gefunden wurde. L. hat mit Holger G. am 5 und 6. November 2011 drei Vernehmungen in einer Polizeidienststelle im niedersächsischen Bad Nenndorf durchgeführt.

L. berichtet zunächst kurz selbst und wird dann von Götzl befragt. L. gibt an, mit einer Kriminaltechnikerin im Hubschrauber nach Bad Nenndorf geflogen zu sein, wo G. bereits in Gewahrsam saß. Hintergrund sei gewesen, dass G. Anmieter des Wohnmobils gewesen sei. G. sei daher vorgeworfen worden, Mittäter oder Beihelfer des Banküberfalls gewesen zu sein. Bei der dritten Vernehmung seien auch die Beamten F. und B. von der ‘Soko Parkplatz’ anwesend gewesen, weil im Wohnmobil die Waffen der ermordeten Polizistin Kiesewetter und des angeschossenen Beamten gefunden wurden. Es sei zuerst eine “Abtastvernehmung” gewesen. http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-19-verhandlungstag-4-juli-2013/


019. Tag: 04. Juli 2013, 11:00 Uhr KOK Lo., KPolst Eisenach: Vernehmung Holger G. Die Details sind alle da, man muss sie nur finden...

brain freeze
10.08.2013, 15:17
Am 5.11. flog per Hubschrauber ein Eisenacher (Gothaer?) Ermittler zu Gerlach nach NDS.

Das BKA vernahm (offiziell) Gerlach erst nach seiner Verhaftung, also am 13.11.


Olaf Busch hat das Womo erkannt.

Nereus hat da ja schon geantwortet, die Identifizierung des einen Uwes war offiziell um Mitternacht, per Fingerabdruck, die des zweiten Uwes war später am 5.11.

Danach mussten die Ermittler abziehen, das BKA übernahm wohl, laut Feuerwehrchef Günnel, aber ich bin da skeptisch: Wie sollte der Zwickauer Brandermittler Frank Lenk denn Tausende Fotos machen, alles am 5.11. innerhalb weniger Stunden? Samstags?

Ich denke, das LKA wird am 5.11. angerückt sein, die Stuttgarter Polizisten vom LKA ebenso, und am 6.11. flogen die Sachsen dort raus ;)

Das mit Olaf Busch ist mir etwas unklar. Wie kam er von den Toten in Eisenach auf seine Nachbarn? Nur wegen eines Wohnmobils? Konnte er denn von Brandstiftung in Zwickau ausgehen, um Verdacht zu schöpfen? Wann setzte er die Polizei darauf an?

Jedenfalls, das BKA war in die Fahndungen nach der "Zelle" ab 1998 involviert, es gab also eine Verbindung BKA-Eisenach (wenn man mal von der Verjährung absieht). z.B. www.mdr.de/exakt/bka102-download.pdf (http://www.mdr.de/exakt/bka102-download.pdf) usw.

Damit gibt es keinen Widerspruch zwischen der frühen Anwesenheit von BKA-Leuten in Zwickau (nach Identifizierung B&M) und der offiziellen Übernahme der Zuständigkeit für die Ermittlungen ab 11.11.2011. Bio hatte ja auf den berechtigten Zusammenhang zwischen Ceskaf-Fund und Übernahme des Zwickauer Tatortes durchs BKA verwiesen (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6474505&viewfull=1#post6474505). Ein Platzieren der Ceska im Schutt durch BKA-Leute wäre also theoretisch schon vor offizieller Übernahme möglich gewesen. Und das ist der entscheidende Punkt.

Spätestens ab 15.11. gab es eine voll arbeitsfähige BKA-Soko, die sich nahe Zwickau eingerichtet hatte. Das hier zitierte Schreiben vom LfV Sachsen ist an die Soko in Wilkau-Haßlau gerichtet (Binz) und bezieht sich auf eine Anfrage vom 15.11.2011.
http://dl.dropboxusercontent.com/u/90473049/LfV_Sachsen_15112011.pdf

Deshalb: Selbst wenn B&M die Morde begingen, ist die in Zwickau gefundene Ceska deshalb nicht zwingend die Tatwaffe. Die kann schon 2006 entsorgt worden sein.

Es gibt für die Zwickauer Ceska ohne zweifelsfreien Nachweis als Tatwaffe also genau vier Möglichkeiten:

1. Die Ceska gehörte B&M
1a Es ist die Tatwaffe
1b Es ist nicht die Tatwaffe

2. Die Ceska wurde untergeschoben
2a Es ist die Tatwaffe
2b Es ist nicht die Tatwaffe

D-Moll
10.08.2013, 15:20
http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_64763542/nsu-prozess-zeugen-schildern-mord-von-habil-kilic-in-muenchen-.html



Wahrscheinlich kurze Zeit später sah eine Zeugin zwei Männer, die mit schwarzen Fahrrädern davongefahren seien. Sie hätten "sehr gepflegt ausgesehen", meinte die Frau aus der Nachbarschaft, "kurze, dunkle Haare, schwarzer Radldress".

Das waren die nicht. Das ist unmöglich"

Ermittler gehen davon aus, dass es sich um Böhnhardt und Mundlos handelte - auch wenn die Zeugin die beiden nicht wiedererkannte und ihre Beschreibungen sich in den Jahren nach dem Mordanschlag teilweise geändert haben.

Das waren die nicht. Das ist unmöglich", zitiert die "Süddeutsche Zeitung" die Zeugin. Über die Jahre änderte sie ihre Aussage zu den Männern mehrfach. Einmal sollen die Männer "osteuropäisch" ausgesehen haben, wegen "hohen Wangenknochen". Zuvor hatte die Frau die Täter einem alten Vernehmungsprotokoll nach als "türkisch" beschrieben, so die Zeitung.


Diese Aussagen zeigen, daß in Wahrheit die Morde an den Türke/Arabern ganz anderer Natur waren. Mafia Abrechnungen.

fatalist
10.08.2013, 15:29
Beate Zschäpe hat kein schulterlanges dunkles Haar, das kleine Mädchen bei der Abholung des WoMo in Schreiersgrün kann keine Tochter von Emingers sein, die haben 2 Söhne, und der Führerschein und der Personalausweis passen nicht.

Polizist L. aus Eisenach berichtet:

L. sagt, er habe G. auf eine Differenz zwischen den Nummern seines Führerscheins und des Führerscheins auf dem Mietvertrag hingewiesen. Da sei G. mit der Sprache heraus gerückt, dass er sich einen neuen Führerschein habe geben lassen und den anderen an Böhnhardt übergeben habe. Anfangs habe G. auch behauptet, er könne den Reisepass nicht mehr finden. http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-19-verhandlungstag-4-juli-2013/


Im Gerichtssaal wurde von einem MÄDCHEN gesprochen, das steht auch in den Akten:

Diemännliche Person wies sich bei der Übernahme des Wohnmobils am25.10.2011 als
Holger Gerlach
geb. 14.05.1974 in Jena
wh.31867 Lauenau
Meierfeld 25


mit einem BPA aus. In dessenBegleitung befand sich eine Frau mit schwarzen schulterlangen Haarensowie ein Mädchen im Vorschulalter. NSU-Watch verscheigt das natürlich, Scheckfälscher wie sie nun einmal sind, und spricht immer nur KIND.

Einen BPA hatte der NSU ja gar nicht, sondern einen Reisepass.

Da geht die Geschichte so: Der alte Pass von Gerlach, 2001 gemacht, war 2011 abgelaufen, und Zschäpe schnitt Gerlach die Haare, Gerlach setzte beim Foto für den neuen Pass Böhnis Brille auf, damit im neuen Pass für das Trio Gerlach wie Böhni aussehen sollte.

Aussage Polizist L.:


Seit 2006/2007 habe er jährlich Besuch von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe bekommen, nur 2011 sei Zschäpe nicht dabei gewesen. Sie war nicht dabei, schnitt ihm aber die Haare und schleifte ihn zum Fotografen...



G. habe gesagt, sie seien Freunde gewesen und er habe nicht als Verräter dastehen wollen, Böhnhardt und Mundlos hätten gesagt, G.s Führerschein hätten sie ja auch schon. Aber keinen Pass vor 2011, und keinen BPA?


Die Vernehmung sei auf Reisepass und Führerschein gekommen und ins Stocken geraten: “Er war sich offensichtlich nicht sicher, was wussten wir, was nicht. Wieso fragen die nach Pass und nicht nach dem BPA, der vorgelegt wurde in Schreiersgrün?

Ich gehe davon aus, dass da gemauschelt wurde, und zwar mit Hilfe von Erpressung gegenüber Gerlach.

Ein Indiz dafür findet sich in der Vernehmung Gerlachs am 25.11. in der JVA Köln:


Inseiner VN am 25.11.11 wird Holgi in der Kölner JVA vorgehalten, er habedas 2007 im Zusammenhang mit dem Heilbroner Mord aufgefallene WoMoSELBST angemietet. Dies hätten Zeugenbefragungen in der Verleihfirmaeindeutig ergeben. HG redet sich raus, windet sich. Von selbstberichtet er dann von der Waffenübergabe 2001. Das Heilbronner WOMO wurde mit Gerlachs BPA angemeldet, nicht mit dem Pass. So war das überall nach dem 4.11.2011 zu lesen: Gerlach hatte für seinen Ausweis 20.000 Euro erhalten, angeblich. Nicht für den Pass, für den Ausweis.

In Pässen stehen keine Adressen ;)

fatalist
10.08.2013, 15:42
Das mit Olaf Busch ist mir etwas unklar. Wie kam er von den Toten in Eisenach auf seine Nachbarn? Nur wegen eines Wohnmobils? Konnte er denn von Brandstiftung in Zwickau ausgehen, um Verdacht zu schöpfen? Wann setzte er die Polizei darauf an? Er könnte am 4.11. Abends im TV das WOMO gesehen haben, und am 5.11. hat er das der Polizei erzählt.
V-Kennzeichen etc.


Jedenfalls, das BKA war in die Fahndungen nach der "Zelle" ab 1998 involviert, es gab also eine Verbindung BKA-Eisenach (wenn man mal von der Verjährung absieht). z.B. www.mdr.de/exakt/bka102-download.pdf (http://www.mdr.de/exakt/bka102-download.pdf) usw. Ja, aber das ist doch bekannt, Brümmendorf etc hab ich doch 100 Mal gepostet... der Garagenlistenvertuscher...


Bio hatte ja auf den berechtigten Zusammenhang zwischen Ceskaf-Fund und Übernahme des Zwickauer Tatortes durchs BKA verwiesen (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6474505&viewfull=1#post6474505). Ein Platzieren der Ceska im Schutt durch BKA-Leute wäre also theoretisch schon vor offizieller Übernahme möglich gewesen. Und das ist der entscheidende Punkt. Jein, das BKA hat ja Verbindungsbeamte in jedem LKA, das BKA war ganz sicher schon am 6.11.2011 in Zwickau.



Spätestens ab 15.11. gab es eine voll arbeitsfähige BKA-Soko, die sich nahe Zwickau eingerichtet hatte. Das hier zitierte Schreiben vom LfV Sachsen ist an die Soko in Wilkau-Haßlau gerichtet (Binz) und bezieht sich auf eine Anfrage vom 15.11.2011.
http://dl.dropboxusercontent.com/u/90473049/LfV_Sachsen_15112011.pdf Der joviale Rheinländer...


Deshalb: Selbst wenn B&M die Morde begingen, ist die in Zwickau gefundene Ceska deshalb nicht zwingend die Tatwaffe. Die kann schon 2006 entsorgt worden sein.

Es gibt für die Zwickauer Ceska ohne zweifelsfreien Nachweis als Tatwaffe also genau vier Möglichkeiten:

1. Die Ceska gehörte B&M
1a Es ist die Tatwaffe
1b Es ist nicht die Tatwaffe

2. Die Ceska wurde untergeschoben
2a Es ist die Tatwaffe
2b Es ist nicht die Tatwaffe Das gefällt mir :appl:

Nur ist das ja nicht neu, und die Antwort steht NICHT im BKA-Gutachten. Kannste glauben.
Und nun?

bio
10.08.2013, 15:46
Beate Zschäpe hat kein schulterlanges dunkles Haar, das kleine Mädchen bei der Abholung des WoMo in Schreiersgrün kann keine Tochter von Emingers sein, die haben 2 Söhne, und der Führerschein und der Personalausweis passen nicht.

(...)

Frau Zschäpe hat doch lange Haare, warum kein schulterlanges?

fatalist
10.08.2013, 15:48
Frau Zschäpe hat doch lange Haare, warum kein schulterlanges? Schulterlang ist bis auf die Schulter.
Zschäpes Haare sind länger.

Aber Du hast ein gewisses Talent, immer das Wesentliche nicht anzugehen: Wer war das Mädchen?

brain freeze
10.08.2013, 16:07
[...] Und nun?

Naja, es ist eine ganz nützliche Methode, wenn man erst mal die Möglichkeiten absteckt und Stück für Stück einschränkt, was als gesichert gelten kann. Es gibt ja nicht nur Desinformation und bewußt Lüge, sondern vor allem Ungenauigkeiten, Unsicherheiten, Unkenntnis bei den Aussagen, die öffentlich gemacht werden.

Manchmal reicht ja ein einziges neues Detail im NSU-Universum, daß alles in einem komplett anderen Licht erscheint und plötzlich meint man, genau so und so muß es gewesen sein und ignoriert das bisher Bekannte.

Dafür sind solche scheinbar banalen Grundfeststellungen hilfreich, sich nicht irritieren zu lassen. Z.B. auch Deine Quintessenz: Entweder haben B&M die Morde nicht begangen oder sie taten es unter Beobachtung. Klingt auch zunächst nach wenig, ist aber eine echte Erkenntnis aus tausend Puzzelsteinen, scheinbaren Widersprüchen und Überlegungen. Darauf kann man dann wirklich aufbauen und die Geschichten, die einem vorgesetzt werden, leichter entkräften.

fatalist
10.08.2013, 16:16
Naja, es ist eine ganz nützliche Methode, wenn man erst mal die Möglichkeiten absteckt und Stück für Stück einschränkt, was als gesichert gelten kann. Das BKA konnte die Frage nach der Ceska als Tatwaffe NICHT beantworten.

Das Gutachten (vom 6./7. Dezember 2011) sagt aus, dass die Morde mit einer Ceska 83 Sonderserie werksseitig längerer Lauf mit SD verübt wurden, also diese Kleinserie von um die 55 Exemplaren, 31 STASI und 24 Schweiz.

Aber leider nicht mehr... weshalb ja die Frage, ob die Ceska aus Zwickau die Mordwaffe ist, auch gar nicht gestellt wird.
Diese Frage hätte ja normalerweise am ANFANG einer jeden Beweisausnahme gestanden.

Was macht man in München? Es geht um Übergaben, um Kronzeugen, aber nicht um die Ceska. Das Gutachten wurde niemals erwähnt, weil es das mit Abstand schwächste Indiz aufdeckt: Mer wisse es net :)

Ansonsten: Danke für die :dd:

fatalist
10.08.2013, 17:03
Heutzutage wird uns ja erzählt, man wisse seit 2006, dass eine Ceska 83 mit Schalldämpfer verwendet worden sei.
Auch wird uns erzählt, dass man 2006 über den Hersteller in der CZ diesen Waffen nachgegangen sei.

Dessen Antwort, so heisst es in der Chronologie, sei aber unvollständig gewesen, als man 2006 wegen "Ceska 83 mit SD" nachfragte, beim Hersteller und in der Schweiz. Das war sie aber nicht: 31 Stasi-Waffen derselben Serie, nie erwähnt im Zusammenhang NSU in der BRD seit 2009. Damals auch nur in den Nürnberger Nachrichten, nicht im Stern, oder Spiegel, oder Focus oder FAZ. Never!!!


Ab 2006 können die deutschen Ballistiker die Anzahl der möglichen Tatwaffen extrem einschränken. Zuerst von 180'000 Pistolen des Typs Ceska 83 auf 55 Stück, die für Schalldämpfer geeignet waren. 27 dieser Pistolen waren in den frühen Neunzigerjahren in die Schweiz geliefert worden – an den damaligen Ceska-Generalimporteur, die Firma Luxik im solothurnischen Derendingen.


Immer wieder versandet die Spur
Im Juli 2007 reist Kriminalhauptkommissar Jung in die Schweiz, wo er Ceska-Verkaufsregister einsehen kann. Dabei sieht er, dass Anton G. aus dem Berner Oberland 1996 bei Schläfli & Zbinden zwei Ceska 83 gekauft hat. Eine davon – so weiss man heute – ist die spätere NSU-Mordwaffe. Was für eine Verarsche, erst waren es "ca. 60 Stück" bei BAO Geier 2008, dann sind es (die heute noch gültigen) 55 Stück gesamt, aber heute sind es 24 Schweizer, nicht 27, also haben wir da schon einmal 3 Stück mehr, die keiner kennt...

Aber der Punkt ist: Das war der Stand 2006/2007. In der Schweiz, und auch beim BKA.
http://www.derbund.ch/schweiz/standard/So-ging-die-einzige-heisse-Spur-zu-den-mordenden-Neonazis-verloren/story/10383469

Und dann lesen wir eine DPA-Meldung aus dem Jahr 2010 mit völlig neuen, sensationellen Erkenntnissen:


In der rätselhaften "Dönermord"-Serie mit neun Opfern hat das Bundeskriminalamt (BKA) neue Erkenntnisse über die mutmaßliche Tatwaffe gewonnen.

In der rätselhaften "Dönermord"-Serie mit neun Opfern hat das Bundeskriminalamt (BKA) neue Erkenntnisse über die mutmaßliche Tatwaffe gewonnen. Kriminaltechnische Untersuchungen ergaben, dass sie wahrscheinlich zu einer Lieferung von 24 Pistolen des Typs Ceska gehörte, die 1993 von dem tschechischen Hersteller an einen Schweizer Waffenimporteur verschickt wurde. 16 Pistolen konnten die Ermittler inzwischen aufspüren, sie scheiden aber als Tatwaffe aus, sagte eine BKA-Sprecherin am Donnerstag in Wiesbaden und bestätigte damit einen Bericht der "Bild"-Zeitung.


DPA
http://www.stern.de/panorama/doenermord-serie-bka-hat-neue-informationen-zur-tatwaffe-1544567.html

Was bitte war jetzt 2010 neu, was man nicht schon 2006 wusste?
Nüscht. Gar nüscht.

Wo ist der Betrug? Was ist falsch?
Ich habe es grün markiert.

Das ist eine Lüge: Das BKA-Gutachten zur Zwickauer Ceska führt explizit aus, dass die 16 Waffen ununterscheidbar sind. Die Zwickauer Ceska ebenfalls. Die 31 STASI-Ceskas derselben Serie ebenfalls.

Das wird man in keinem Bericht über den NSU finden. Das ist Herrschaftswissen. Es steht referiert in den Prozessunterlagen, die JEDER Antifa Nebenkläger-Anwalt auch hat.

Und da zeigt sich die Manipulations-Gemeinschaft "Kampf gegen Rechts" in voller Breite.
Das Gericht weiss das, Die BAW und das BKA wissen das, die Verteidiger, Nebenklageanwälte, die MSM wissen das alle!

Nur sagen sie uns das nicht. Wäre ja hinderlich bei die Manipulation des Volkes...


Der ganze Sermon über die Schweizer Ceska 034678 ist Desinformation. Die Seriennummer, angeblich wieder hergestellt beim BKA, die ganze Stafette der Besitzer bis hin zu Carsten Schultze. Alles Lüge.

Die Zwickauer Ceska ist eine STASI-Ceska aus BRD-Besitz (seit 1990).
Das ist die These, und der Beweis ist das totale Vertuschen dieser 31 Waffen.

Welche Mordwaffe(n) bei den Dönermorden verwendet wurde(n), das ist halt die Frage.
Die Antwort kann nur ein Whistleblower geben, aber es ist keiner in Sicht.

brain freeze
10.08.2013, 19:27
[...]


Die Zwickauer Ceska ist eine STASI-Ceska aus BRD-Besitz (seit 1990).
Das ist die These, und der Beweis ist das totale Vertuschen dieser 31 Waffen.

Welche Mordwaffe(n) bei den Dönermorden verwendet wurde(n), das ist halt die Frage.
Die Antwort kann nur ein Whistleblower geben, aber es ist keiner in Sicht.

Präambel: Ich traue dem BKA jede erdenkliche Beweismittelmanipulation zu. Allerdings genauso den LKAs und der sächsischen Polizei mit ihrer Soko Rex; den VS-Ämtern sowieso.

Okay. Jetzt, verehrter Fatalist, ich weiß, das ist ein neuralgischer Punkt bei Dir, ich muß trotzdem mal blöd fragen.

Ich schließe die 31 vertuschten Stasi-Ceskas nicht aus, aber ...

Warum räumst Du nicht wenigstens theoretisch die Möglichkeit ein, daß an der Heindl-Story was dran sein könnte? Daß es die Stasi-Ceskas nicht gibt, bzw. daß die Schweizer Ceskas die Stasi-Ceskas sind? Wo genau wäre Dein Problem damit, was würde das ändern?

Die 55 oder 60 Ceskas Geyers mit SD und die Nürnberger Nachrichten können eine Falschinformation sein - eine unabsichtliche, wie es bergeweise Falschinformationen im "NSU-Komplex" gibt.

Warum genau erzählt Heindl komplett Schwachsinn (http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6312048&viewfull=1#post6312048), auch wenn er in einigen Punkten mglw. falsch liegt? Warum das kategorische Ausschließen, daß die Zwickauer Ceska aus Nürnberg kommt?

Heindls These erklärt nämlich mehrere Probleme:
1. Becksteins Versuch, die Aufklärung der Dönermorde in Nürnberg zu halten.
2. Becksteins merkwürdige düstere Betroffenheit im gelöschten NDR-Film und bei anderen Gelegenheiten, sein Hinlenken auf ausländerfeindliche Motive im Jahr 2000 (Die Geister, die ich rief ...)
3. NSU seit 2006 bekannt (Pitz), aber sofort unterdrückt

Im Übrigen heißt die Nürnberger Route nicht mal zwangsläufig, daß B&M die Täter waren. Unterschieben der Ceska wäre auch nach 4/11 möglich gewesen.

fatalist
10.08.2013, 19:38
Warum räumst Du nicht wenigstens theoretisch die Möglichkeit ein, daß an der Heindl-Story was dran sein könnte? Daß es die Stasi-Ceskas nicht gibt, bzw. daß die Schweizer Ceskas die Stasi-Ceskas sind? Wo genau wäre Dein Problem damit, was würde das ändern? Die "forensische Ununterscheidbarkeit" wäre futsch.

Etwas ausführlicher:
Das BKA hat sich auf seit 2006 auf ein "Waffensystem" festgelegt: Ceska 83 mit werksseitig verlängertem Lauf und werksseitigem Schalldämpfer. Quasi "ununterscheidbare Ceskas".

So lautet auch das BKA-Gutachten zur Zwickauer Ceska: Leider nicht als Mordwaffe der Dönermorde forensisch belegbar.

Der Trottel Stahl, Zschäpe Verteidiger, hat das (auch ;) ) nicht kapiert und laberte im Prozess bei der Waffenidentifizierung von Schultze herum: Man könne jede Waffe mit Schalldämpfer ausrüsten... bzw. nachrüsten.

Das stimmt aber nicht. Der Lauf muss länger werden, wenn man in den ein Gewinde aussen schneiden möchte, um den SD aufzuschrauben. Also muss er ausgetauscht werden, der Lauf. Damit ist die Ununterscheidbarkeit "im Arsch".

Der SD aus dem "Zubehörhandel", hier Frautiger (oder so ähnlich) ist ebenfalls nicht aus demselben Aluminium wie die Werksschalldämpfer. Damit ist auch die Ununterscheidbarkeit futsch.

Was sein kann: Die Zwickauer Ceska hat angeblich kein Aussengewinde, sondern einen "Bajonettverschluss". Das sagt ein Jurist, es könnte also auch ein unterbrochenes Gewinde nach einem Umbau sein. Aber mit Werksschalldämpfer, nach wie vor.

Daran scheitert die Heindl-Story.

brain freeze
10.08.2013, 19:45
Die "forensische Ununterscheidbarkeit" wäre futsch.

Etwas ausführlicher:
Das BKA hat sich auf seit 2006 auf ein "Waffensystem" festgelegt: Ceska 83 mit werksseitig verlängertem Lauf und werksseitigem Schalldämpfer. Quasi "ununterscheidbare Ceskas".

So lautet auch das BKA-Gutachten zur Zwickauer Ceska: Leider nicht als Mordwaffe der Dönermorde forensisch belegbar.

Der Trottel Stahl, Zschäpe Verteidiger, hat das (auch ;) ) nicht kapiert und laberte im Prozess bei der Waffenidentifizierung von Schultze herum: Man könne jede Waffe mit Schalldämpfer ausrüsten... bzw. nachrüsten.

Das stimmt aber nicht. Der Lauf muss länger werden, wenn man in den ein Gewinde aussen schneiden möchte, um den SD aufzuschrauben. Also muss er ausgetauscht werden, der Lauf. Damit ist die Ununterscheidbarkeit "im Arsch".

Der SD aus dem "Zubehörhandel", hier Frautiger (oder so ähnlich) ist ebenfalls nicht aus demselben Aluminium wie die Werksschalldämpfer. Damit ist auch die Ununterscheidbarkeit futsch.

Was sein kann: Die Zwickauer Ceska hat angeblich kein Aussengewinde, sondern einen "Bajonettverschluss". Das sagt ein Jurist, es könnte also auch ein unterbrochenes Gewinde nach einem Umbau sein. Aber mit Werksschalldämpfer, nach wie vor.

Daran scheitert die Heindl-Story.

Wenn Josef Hattl die Waffe nun gar nicht pimpen ließ? Wenn das einer der Fehler in Heindls Story ist, die selbst korrektesten Leuten unterlaufen?

fatalist
10.08.2013, 19:59
Wenn Josef Hattl die Waffe nun gar nicht pimpen ließ? Wenn das einer der Fehler in Heindls Story ist, die selbst korrektesten Leuten unterlaufen? Wo hatte denn der Hattl die Ceska her?
(Also nach der Heindl-Geschichte)

brain freeze
10.08.2013, 20:25
Wo hatte denn der Hattl die Ceska her?
(Also nach der Heindl-Geschichte)

Ich kenne auch nur das Interview Teil 3.
http://www.youtube.com/watch?v=tQ-1EdRe2As

10:45 sagt Richter Heindl:
"Diese Waffe hat der Josef Hattl gekauft und in die Bundesrepublik Deutschland eingeführt."

Da es zuvor um Luxiks Schweizer Ceskas ging und Heindl den Umbau der Ceska für den Kundenkreis zum Bajonettverschluß erwähnt, ist im Kontext davon auszugehen, daß Hattl die Ceska in der Schweiz gekauft hat. An anderer Stelle spricht er von Waffenkäufen in der Schweiz und Frankreich.

Interessant Heindl 9:45:

Der Schalldämpfer ist nach den Vorstellungen, die der Luxik hatte und die er von seinen möglichen Kundenkreisen hatte, nicht ausreichend gewesen. Das Problem bestand darin, daß es sich um einen Schalldämpfer handelte, der aufgeschraubt werden mußte und man war in diesen Kreisen der Auffassung, daß das zu umständlich ist und zu lange dauert, wenn die Waffe plötzlich eingesetzt worden ist.

Das läßt sich imho so verstehen, daß alle Schweizer Ceskas in Solothurn umfrisiert wurden. Damit wäre eine Ununterscheidbarkeit mglw. wieder hergestellt. Aber, wie gesagt, der Umbau ist in der ganzen Story für mich erst mal nicht entscheidend für den Hauptplot, da mehrere Unbekannte.

fatalist
11.08.2013, 10:53
Ich kenne auch nur das Interview Teil 3.

http://www.youtube.com/watch?v=tQ-1EdRe2As

Heindl spricht ja von 24 Ceskas in der Schweiz, die 31 Ceskas der Stasi erwähnt er nicht.
Desweiteren spricht Heindl davon, dass die Montageart des SD von Schraub- auf Bajonettverschluss umgebaut worden sei.

Zumindest die vom Hartl erworbene, vielleicht auch alle 24.


An dieser Stelle wird es ja spannend: ANGEBLICH hat die Zwickauer Ceska einen Bajonettverschluss, es könnte also diese Schweizer Waffe durchaus die Zwickauer Ceska sein, denn soweit bekannt (EF, Bastian Hüls) passt das alles.

Jetzt gibt es aber 1 Problem: Kronzeuge Carsten Schultze schilderte mehrfach, dass "seine" Waffe, die er nicht namentlich benennt, einen SD zum Aufschrauben mit Aussengewinde hatte, und dass Wohlleben den SD auch probehalber (in Handschuhen) aufgeschraubt habe. Die Uwes ja wohl in der Galeria Kaufhof (LOL) auch.

Dass wir über die Montageart des SD überhaupt diskutieren müssen, ist der unglaublichen Blödheit der Verteidigung (diesmal Wohllebens) geschuldet, die bei der Waffenvorlage bei Gericht NICHT auf der Montage und Demontage des SD bestand, und zwar an der Zwickauer Ceska, und die auch zu blöd war, das BKA-Gutachten genau an dieser Stelle vor Gericht zu thematisieren, als alle wegen der chaotischen Waffenvorlage schimpften: Nur 2 Pistolen mit SD wurden Schultze zur Auswahl angeboten. Er nahm die mit dem längeren SD... (beste Aussage ever...)

Wenn aber Schultze glaubhaft ist, und das anzunehmen MUSS Strategie der Anklage sein, dann übergab er eine "osteuropäische Dienstwaffe" (Aussage des Verkäufers Schulz (Madley) mit Aussengewinde zum Aufschrauben.

Und damit ist die Waffe des NSU, selbst wenn der NSU wirklich eine Ceska mit Schalldämpfer hatte, eben NICHT die Zwickauer Schutt-Ceska mit "Klickverschluss", also nicht die eventuelle Heindl-Waffe.

Ich tippe in diesem Fall auf die Ceska VZ 70 mit Schalldämpfer, deren Bilder ich ja mehrfach verlinkt habe: Aussengewinde, alles passt, sogar das Kaliber 7,65 mm Browning.
So eine Waffe hatte der NSU, ohne SD.


38457

http://www.subgunner.com/CZ/DSC00531%20(Small).JPG

http://www.subgunner.com/CZ/CZ70%20can.JPG
http://www.subgunner.com/CZ/CZ70.htm
http:// www. subgunner.com/CZ/ CZ70.htm (leerstellen rausnehmen)

Eine ganz andere Frage ist, welche Ceska aus der Sonderserie die Mordwaffe der Dönermorde ist, und da bleibe ich bei der Stasi-Ceska in den Händen von Schakalen aus den Geheimdiensten. Inventarisierte Ceska aus ostdeutscher Polizei/Geheimdienst


Abschliessend: Wozu bestellten (telefonisch, wenn man überwacht wird, LOL ) die Uwes bei Carsten Schultze eine Waffe mit SD, möglichst deutsches Fabrikat, wir wollen mal spasseshalber davon ausgehen, dass das stimmt...

Na wozu brauchten die diese "Killerwaffe mit Schalldämpfer" ???
Ich hätte da folgende Antwort: Um das Hitlerbild von Olaf Busch´ TV im Keller zu ballern, und zwar geräuscharm. Will sagen: Wer im Keller schiesst, wie wir ja lang und breit vor Gericht bezeugt bekamen, der sollte das mit Schalldämpfer machen.

Eigentlich logisch, gelle?

Über SD und Umbauten und den ganzen Schweizer Ceska-Quatsch diskutiere ich erst wieder, wenn die Zwickauer Ceska vorm Richter liegt, der SD montiert und demontiert wird, und das Gutachten, ein "Bösachten" für die Anklage, vor Gericht drankommt.

Es mag sein, dass die Schweizer Ceska 034678 in Zwickau untergeschoben wurde, aber die Schweizer Ceska ist a) nicht die Dönermord-Waffe und b) nicht die evtl. von Carsten Schultze übergebene Waffe. Zeitpunkt und Kaufpreis stimmen nicht, Verschlussart stimmt nicht, gar nichts stimmt.

fatalist
11.08.2013, 11:10
Wie lief also die Sache mit der Ceska ab?
Eine Theorie.

Carsten besorgte tatsächlich dem Trio beim Madley eine Ceska Pistole, 7,65 mm Browning, mit Schalldämpfer: Schiessen im Keller war angesagt.

Diese Ceska ist weg. Verkauft, an einen "Observierten" des NSU verscheuert, was weiss ich...

Im Womo in Eisenach wurde beim Drapieren der Waffen ein Fehler gemacht, oder es geschah absichtlich: Es kam eine Ceska Browning ohne Schalldämpfer dort hinein. Kann passieren...

In Zwickau (Zugeständnis an brain freeze und Nereus, teilweise) wurde dann 5 oder 6 Tage NACH dem Brand die Schweizer Ceska 83 mit SD drapiert, das BKA war ja schon da. Mit rausgeschliffener Seriennummer, das mit der Gravur klären wir dann später ;)
Diese Ceska 83 SD könnte ja die Nürnberger Polizei aus dem Fall Mattias Frey/Hartl beigesteuert haben.
Schade für Nachdenkerin: Dann wäre der türkisch-britische Agent Mehmet mit der Dönermordwaffe aus der Schweizer Bodenseevilla raus...

These:
Carsten Schultze hat nicht gelogen, weder über die Waffe noch über die Montageart noch über den Übergabeort: Galeria Kaufhof Chemnitz NACH der Eröffnung am 18.10.2001, also 4 Morde zu spät, hat er dem Trio eine "Waffe mit Schalldämpfer" gebracht, er hätte sogar Ceska sagen dürfen: Eine Ceska mit werksseitigem SD, Kaliber 7,65 mm Browning. Diese Ceska wurde nie für ein verbrechen genutzt und irgendwann weiter gegeben: Zu laut das Ding für Kellerschiessübungen...

... und es war eine Ceska 70 SD 7,65 mm Brownung...

Was dann das BKA nur noch mit der BAW "türken musste", das war der Übergabezeitpunkt: Von Ende 2001 oder 2002 auf 1999/2000.
Gemeinsam mit Schultze musste Verkäufer Andreas Schulz "überredet werden", Belohnung: Kein Ermitttlungsverfahren.

Passt jetzt alles, sind alle glücklich?

bernhard44
11.08.2013, 11:16
mir waren das schon immer zu viele Ceskas die durch diesen Fall geistern.................

fatalist
11.08.2013, 11:29
Ich präsentiere die von Carsten Schultze überbrachte Waffe mit Schalldämpfer, Kaliber 7,65 mm Browning, deutsches Fabrikat, die B&M bestellten, Carsten Schultze beim Madley kaufte, und nach Chemnitz überbrachte.

http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg

Pistole Walther PP mit Aussengewinde (!!!!!) und Schalldämpfer, Alu, leider geschmolzen.

Nur damit ihr noch eine Theorie habt, zum Spielen.

Manipulation: Nur noch "osteuropäische Dienstwaffe" statt "Walther PP".
Der Rest konnte bleiben wie er tatsächlich ist.

Manchmal sind die einfachsten Erklärungen die Besten ;)


stammt aus dem Spiegel, http://www.google.com/imgres?rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&biw=1511&bih=714&tbs=cdr:1,cd_min:2011,cd_max:2011&tbm=isch&tbnid=sLW1ffaHOOvKpM:&imgrefurl=http://www.spiegel.de/politik/deutschland/neonazi-gruppierung-nsu-dvd-verleiher-weist-vorwurf-der-terrorhilfe-zurueck-a-814816.html&docid=cpTxXImZ_F73DM&imgurl=http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg&w=520&h=250&ei=s2UHUpaxIIimtAbAoYDACA&zoom=1&ved=1t:3588,r:0,s:0,i:78&iact=rc&page=1&tbnh=149&tbnw=279&start=0&ndsp=18&tx=135&ty=102

fatalist
11.08.2013, 11:33
mir waren das schon immer zu viele Ceskas die durch diesen Fall geistern.................
Na dann ist es jetzt nur noch eine Walther PP mit SD 7,65 mm, und eine Ceska egal woher zum Unterschieben...

Aber die Frage nach der Mordwaffe der 9 Morde ist immer noch ungeklärt.
Wenn es die denn überhaupt gibt: Simsek erschossen Sept. 2000, aber Ceska im Gutachten LKA erst 2 Jahre später, also nach dem 4. Mord "erkannt". Die 2. Waffe gar nicht, 1. und 3. Mord.

Das kommt einem doch reichlich zusammengestrickt vor...

bernhard44
11.08.2013, 11:34
Na dann ist es jetzt nur noch eine Walther PP mit SD 7,65 mm, und eine Ceska egal woher zum Unterschieben...

Aber die Frage nach der Mordwaffe der 9 Morde ist immer noch ungeklärt.
Wenn es die denn überhaupt gibt: Simsek erschossen Sept. 2000, aber Ceska im Gutachten LKA erst 2 Jahre später, also nach dem 4. Mord "erkannt". Die 2. Waffe gar nicht, 1. und 3. Mord.

Das kommt einem doch reichlich zusammengestrickt vor...

in der Tat!

brain freeze
11.08.2013, 11:45
Heindl spricht ja von 24 Ceskas in der Schweiz, die 31 Ceskas der Stasi erwähnt er nicht.
Desweiteren spricht Heindl davon, dass die Montageart des SD von Schraub- auf Bajonettverschluss umgebaut worden sei.

Zumindest die vom Hartl erworbene, vielleicht auch alle 24.


[...]



Klingt alles nicht schlecht, also Deine Thesen, laß erst mal sacken.

Zu den Stasi-Ceskas: Für Heindl sind die Schweizer Ceskas die Stasi-Ceskas. Von der Stasi bestellt und nicht mehr abgenommen.

Klingt logisch: Wenn von der Stasi im DDR-Showdown bestellt, dann um sie für politische Morde einzusetzen gegen Bürgerrechtler, Abtrünnige usw. - Sozusagen als Verzweiflungsmaßnahme.

fatalist
11.08.2013, 11:52
in der Tat! Es gibt ja Leute, auch hier, die der Meinung sind, dass das BKA jedem Projektil die Tatwaffe zuordnen kann. Das seien die weltbesten Spezialisten usw.

Die verweise ich auf den Winnenden-Strang, wo ich für die Büchsenmacher und sonstigen Experten gestern einen Auszug aus der Ermittlungsakte HEILBRONN einstellte.

Man nehme: 2 Projektile aus 2 Köpfen, 2 Hülsen dazu. Alles ans BKA.
Ergebnis: 7 Waffen möglich, also einmal 3 verschiedene Fabrikate, einmal 4 verschiedene Fabrikate.


Für den Schuss auf Kiesewetter und Arnold kommen insgesamt 7 verschiedene Pistolen nach dem ballistischen Gutachten in Frage:

Schüsse auf Arnold
1. Selbstladepistole Radom, Modell VIS 35, Kal. 9mm Luger
(Hersteller Fabryca Broni, Radom, Polen)
2.Selbstladepistole Norinco, Modell 213, Kal. 9mm Luger
(Hersteller:North Industries Corp., Bejing, China)
3. SelbstiadepistoleDaewoo, Modell DP51, Kal. 9mm Luger
(Hersteller Daewoo PredsionsIndustries, Kumjing Pusan, Südkorea)

Schüsse auf Kiesewetter
4. Selbstladepistole Tokarew (TOZ), Modell TT33, Kal 7,62mm Tokarew
(Hersteller Tutski Oruzheinyi Zavod., UdSSR)
5.Selbstladepistole Crvena Zastava, Modell M57, Kal 7,62mmTokarew
(Hersteller Zastava Onjzje, Kragujevac, Serbien und Montenegro)
6. Selbsttadepistole Radom, Modell TT33, Kal 7,62 Tokarew
(Hersteller Fabryca Bronl Radom, Polen)
7.Selbstladepistole Norinoo, Modell 54, Kal 7,62mm Tokarew
(Hersteller:North Industries Corp., Bejing, Ctiina) Das zum Thema: Gib dem BKA ein Projektil, und die Waffe ist klar.

Im selben Strang findet man auch die Erfurter Schulmassaker-Ballistik zu 72 Projektilen, auch Gestern, dass die Projektile NICHT der Tatwaffe von Robert Steinhäuser zugeordnet werden konnten: Screenshot aus dem Gasser-Gutachten. Glock ja, Tatwaffe nicht zuzuordnen: SEK trug auch Glock dort.

Darauf hat man wohl nach Winnenden geschaut, auf all den Ärger in Erfurt wegen der Ballistik, und hat die 16 Opfer einfach gar nicht erst obduziert. Dass das kein Witz ist, schreibe ich daher dazu. Glaubt einem ja niemand sonst.

Der NSU hat Vorläufer, gerade auch in Sachen "Ermittlungspannen" durch BRD-Polizeibehörden. Der NSU steht nicht allein da, diesbezüglich. Das sollte man sich klarmachen.

fatalist
11.08.2013, 11:54
Klingt alles nicht schlecht, also Deine Thesen, laß erst mal sacken.

Zu den Stasi-Ceskas: Für Heindl sind die Schweizer Ceskas die Stasi-Ceskas. Von der Stasi bestellt und nicht mehr abgenommen. Jein. Es sind 31 zu wenig, die Verfügbarkeit von Waffen dieser Serie in der BRD bei Behörden ist ja durchaus wichtig, auch ohne Schweizer Importe.

Dem solltest Du zustimmen können...

brain freeze
11.08.2013, 12:53
[...]

Na wozu brauchten die diese "Killerwaffe mit Schalldämpfer" ???
Ich hätte da folgende Antwort: Um das Hitlerbild von Olaf Busch´ TV im Keller zu ballern, und zwar geräuscharm. Will sagen: Wer im Keller schiesst, wie wir ja lang und breit vor Gericht bezeugt bekamen, der sollte das mit Schalldämpfer machen.

[...]



Nur ne kleine Korrektur: Im fraglichen Zeitraum bis 2001 wohnten die Drei in Chemnitz, zuletzt Wolgograder Allee 76.
Plattenbau mit Hauspolizei, Blockwart usw. Ich denke, Schießübungen im Keller scheiden da aus, aber verlassene Fabrikgelände in der Nachbarschaft gehen auch.

http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/BRENNPUNKT/Moerdertrio-fuehlte-sich-in-Chemnitz-wohl-artikel7843264.php

http://www.freiepresse.de/DYNIMG/88/42/3948842_W700.jpg

fatalist
11.08.2013, 12:55
BKA Manipulation:

Carsten wählte ja "den Längeren" Schalldämpfer aus

Es gab also 2 Pistolen mit SD, die Carsten vorgelegt wurden.
Eine Walther PPK, und eine Ceska 83 SD.

Wie man sieht, ist der SD der PPK ausgesprochen kurz, der der Ceska riesig:

http://rotefahne.eu/ass/2013/06/Ceska-Walther01.jpg

Da hätte JEDER nach 14 Jahren die Ceska "erkannt".

Jetzt die Manipulation:

In Zwickau wurde ja eine Waffe mit Aussengewinde für Schalldämpfer aufschrauben gefunden, aber das war keine Walther PPK, sondern eine Walther PP. "K" steht für kurz: Kurzer Lauf, kurzer Schalldämpfer.

Eine Walther PP (Fund beim NSU) hat aber ein Riesending an Schalldämpfer:

http://www.wolframklein.de/WALTHER_PPK_2_SD.jpg

http://www.wolframklein.de/body_WALTHER_PPK_2.html

Zusammenfassung These fatalist:

Carsten besorgte 1999/2000 auf Anweisung von Wohlleben bei Madley Andreas Schulz eine deutsche Walther PP mit Schalldämpfer, Kaliber 7,65 mm Browning, und übergab die an das Trio: Im Keller rumballern war abgesagt.

Ob Carsten die nun in der Galeria Kaufhof übergab, nach dem 18.10.2001 oder vorher, ist egal:
Diese gefundene Waffe wurde nicht für Verbrechen verwendet.

Der Zeuge Jürgen Länger, der Andreas Schulz die Waffe verkauft haben soll und das bestreitet, der bestreitet "Ceska".
Ob er "Walther PP" auch bestreiten würde, das wäre halt die Frage.

Noch eine Frage, die die dusselige Verteidigung sicher nicht stellen wird...

http://www.sfx-berlin.de/index.php/Common/Image/id/236/field/image_side1

http://www.tagesspiegel.de/images/bremen_dapd/7094570/2-format43.jpg
http://www.tagesspiegel.de/weltspiegel/die-tatwaffe-eine-walther-ppk-und-ein-schalldaempfer-/7094570.html

Walther PPK mit riesen Lümmel... gibt es auch.

Das BKA hat Carsten Schultze verarscht, indem es ihm nur 2 Pistolen mit SD vorlegte, einer klein und einer gross.
Die Identifizierung ist nichts wert.

fatalist
11.08.2013, 13:05
Nur ne kleine Korrektur: Im fraglichen Zeitraum bis 2001 wohnten die Drei in Chemnitz, zuletzt Wolgograder Allee 76. Danke, aber war da nicht was mit der Polenzstrasse und der neuen doppelten Kellertür, und in der Frühlingsstrasse ebenso, irgendwelche Fotos von meinem speziellen Freund Frank Lenk und dicken Brettern mit Einschusslöchern im Keller?

Kein Wunder dass Beatchen da niemand reinlassen wollte, obwohl: Diese Story ist ja nicht verbürgt... aber kann durchaus wahr sein.

Case
11.08.2013, 14:47
Öfters mal was Neues...


Neonazis
Stuttgart im Fadenkreuz des NSU-Terrors
Franz Feyder, 10.08.2013 05:00 Uhr

38461

Ein angebrannter Stuttgart-Stadtplan mit Markierungen, der ebenfalls in der abgebrannten Zwickauer Wohnung gefunden wurde.Foto: StN

Stuttgart - Die mutmaßlichen Rechtsterroristen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) haben Baden-Württemberg offenbar stärker ins Visier genommen, als dies bislang bekannt war. Ermittler des Bundeskriminalamts werteten zahlreiche Stadtpläne, Dokumente und Datenträger aus, die sie im Schutt des explodierten Hauses in Zwickau fanden, das wahrscheinlich den Rechtsextremisten Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos als Unterschlupf gedient hatte. Die Analysen dieser Unterlagen, die unserer Zeitung vorliegen, zeigen: Im Südwesten Deutschlands waren die Neonazis um Zschäpe an Menschen, Büros von Parteien und Firmen von Migranten in 14 Städten von Aalen über Esslingen und Mannheim bis nach Stuttgart und Villingen-Schwenningen interessiert. Alleine zu Heilbronn legten sie auf ihren Computern 22 Datensätze an.

Lediglich in Bayern sammelten die mutmaßlichen Rechtsterroristen mehr Daten über Politiker, Parteien und Migranten als in Baden-Württemberg. Menschen und Objekte in Nordrhein-Westfalen weckten die Sammelleidenschaft der NSUler ähnlich stark wie ihr Informationsbedürfnis über Baden-Württemberg.

Die Landeshauptstadt Stuttgart besuchten Böhnhardt, Mundlos und sehr wahrscheinlich auch Zschäpe im Sommer 2003 für drei Tage. Vom 24. bis zum 26. Juni mieteten sich die drei auf dem Campingplatz am Cannstatter Wasen ein. Den Anmeldebogen füllten nach Erkenntnissen des BKA „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ Mundlos und „mit leicht überwiegender Wahrscheinlichkeit“ Böhnhardt aus. Beide nutzten dabei die Identität anderer. Einer davon ist ein unbescholtener Deutscher aus der Nähe von Dresden, der nachweislich nie auf dem Stuttgarter Campingplatz war.

Von dem Platz am Neckarufer brachen beide in die Stuttgarter Nordbahnhofstraße auf, um gezielt zwei Gastronomiebetriebe und ein Lebensmittelgeschäft auszuspähen, die Migranten gehörten. Dabei ließ sich Böhnhardt vor ausspionierten Objekten fotografieren.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.neonazis-stuttgart-im-fadenkreuz-des-nsu-terrors.fb72310b-7089-4ba9-9ab0-2b687bc648a1.html

War das schon jemand bekannt? Wenn NEIN, dann frage ich mich, was das nun soll:
Außer Behauptungen wird doch wieder nur ein Knochen ohne Fleisch hingeworfen, auf den die Medien wie geplant abfahren.
Was wird damit jetzt bezweckt?

lorenz90
11.08.2013, 15:28
auf dem Stadplan ist die Uni eingekreist. Das ist DER Beweis :?

http://de.wikipedia.org/wiki/Universit%C3%A4t_Stuttgart

bernhard44
11.08.2013, 15:41
Es gibt ja Leute, auch hier, die der Meinung sind, dass das BKA jedem Projektil die Tatwaffe zuordnen kann. Das seien die weltbesten Spezialisten usw.

Die verweise ich auf den Winnenden-Strang, wo ich für die Büchsenmacher und sonstigen Experten gestern einen Auszug aus der Ermittlungsakte HEILBRONN einstellte.

Man nehme: 2 Projektile aus 2 Köpfen, 2 Hülsen dazu. Alles ans BKA.
Ergebnis: 7 Waffen möglich, also einmal 3 verschiedene Fabrikate, einmal 4 verschiedene Fabrikate.

Das zum Thema: Gib dem BKA ein Projektil, und die Waffe ist klar.

Im selben Strang findet man auch die Erfurter Schulmassaker-Ballistik zu 72 Projektilen, auch Gestern, dass die Projektile NICHT der Tatwaffe von Robert Steinhäuser zugeordnet werden konnten: Screenshot aus dem Gasser-Gutachten. Glock ja, Tatwaffe nicht zuzuordnen: SEK trug auch Glock dort.

Darauf hat man wohl nach Winnenden geschaut, auf all den Ärger in Erfurt wegen der Ballistik, und hat die 16 Opfer einfach gar nicht erst obduziert. Dass das kein Witz ist, schreibe ich daher dazu. Glaubt einem ja niemand sonst.

Der NSU hat Vorläufer, gerade auch in Sachen "Ermittlungspannen" durch BRD-Polizeibehörden. Der NSU steht nicht allein da, diesbezüglich. Das sollte man sich klarmachen.

die gucken zu viel Navy-CIS http://blog.zap2it.com/kate_ohare/assets_c/2011/08/Pauley-Perrette-NCIS-1-thumb-500x326-29633.jpg Abby hast du was für mich....

OneDownOne2Go
11.08.2013, 15:46
die gucken zu viel Navy-CIS http://blog.zap2it.com/kate_ohare/assets_c/2011/08/Pauley-Perrette-NCIS-1-thumb-500x326-29633.jpg Abby hast du was für mich....

:D

Also, das man bei einem Projektil oder einer Hülse nicht immer schlüssig sagen kann, aus welcher Waffe es stammt, keine Frage, zumal bei weit verbreiteten Kalibern.

Aber nicht nur bei NCIS, CSI & Co. sind Forensiker sehr wohl in der Lage, schlüssig zu klären, ob ein Projektil aus einer bestimmten, zum Vergleich vorliegenden Waffe abgefeuert worden ist, selbst, wenn ein Duzend Schützen mit dem gleichen Waffenmodell herumgeballert haben. Ob das BKA das kann, das steht auf einem anderen Blatt, aber es gibt genug Institutionen, die es können.

Nereus
11.08.2013, 15:47
Öfters mal was Neues...
War das schon jemand bekannt? Wenn NEIN, dann frage ich mich, was das nun soll:
Außer Behauptungen wird doch wieder nur ein Knochen ohne Fleisch hingeworfen, auf den die Medien wie geplant abfahren.
Was wird damit jetzt bezweckt?

Alles nur Nazi-Hysterie der Antifa-Linksfront und ihrer Propaganda-Sprachrohre.

Auf der veralteten Telefonliste von Uwe Mundlos, die bei der Garagendurchsuchung 1998 gefunden worden war, gab es eine Barbara, die im Stuttgarter Robert-Boch-Krankenhaus eine Durchwahlnummer hatte. Vermutlich handelte es sich um eine Freundin oder Cousine, die im Krankenhaus beschäftigt war. Die auf dem angebrannten Stadtplan eingekreiste Stelle, bezeichnet das Katharinenhospital/ Klinikum Stuttgart, wo diese Barbara vermutlich nun angestellt war oder noch ist.

fatalist
11.08.2013, 15:57
Öfters mal was Neues...
War das schon jemand bekannt? Wenn NEIN, dann frage ich mich, was das nun soll:
Außer Behauptungen wird doch wieder nur ein Knochen ohne Fleisch hingeworfen, auf den die Medien wie geplant abfahren.
Was wird damit jetzt bezweckt? Hübsch verklausuliert:


Den Anmeldebogen füllten nach Erkenntnissen des BKA „mit hoher Wahrscheinlichkeit“ Mundlos und „mit leicht überwiegender Wahrscheinlichkeit“ Böhnhardt aus. Beide nutzten dabei die Identität anderer. Einer davon ist ein unbescholtener Deutscher aus der Nähe von Dresden, der nachweislich nie auf dem Stuttgarter Campingplatz war.
Entweder "Max Florian Burkhardt" schreiben oder Klappe halten :cool:

"leicht überwiegende Wahrscheinlichkeit" ist einfach nur "wir wissen es nicht". Sommerloch, und Zeitung muss halt gefüllt werden :D
"wir wissen es nicht" könnte auch auf Holger Gerlach hinweisen.

Kann aber nicht sein, denn:

Dabei ließ sich Böhnhardt vor ausspionierten Objekten fotografieren. Alles Blödsinn.

Dem kamen sie ja 2011 damit, er habe das Heilbronner Wohnmobil selbst angemietet...

Case
11.08.2013, 16:11
auf dem Stadplan ist die Uni eingekreist. Das ist DER Beweis :?


hmmmm...
Die steht aber nicht im Mittelpunkt. Normalerweise zeht man einen Kreis um den Zielmittelpunkt und berührt das Ziel nicht am Rande.
Bei google-map zeigt die Haus-Nr. 42 ein mehrstöckiges Gebäude...
Sei es, wie es will, hier wurde wohl den sensationsgeilen linken Medienmachern ein Brocken hingeworfen, ein Muster ohne Wert.

brain freeze
11.08.2013, 18:37
Wie lief also die Sache mit der Ceska ab?
Eine Theorie.

[...]
In Zwickau (Zugeständnis an brain freeze und Nereus, teilweise) wurde dann 5 oder 6 Tage NACH dem Brand die Schweizer Ceska 83 mit SD drapiert, das BKA war ja schon da. Mit rausgeschliffener Seriennummer, das mit der Gravur klären wir dann später ;)
Diese Ceska 83 SD könnte ja die Nürnberger Polizei aus dem Fall Mattias Frey/Hartl beigesteuert haben.
Schade für Nachdenkerin: Dann wäre der türkisch-britische Agent Mehmet mit der Dönermordwaffe aus der Schweizer Bodenseevilla raus...


Passt jetzt alles, sind alle glücklich?

Nicht unbedingt. Die Mehmet-Waffe (SPON, Zitat s.u.) kann trotzdem die Tatwaffe sein. Why not? 2 Schweizer Ceskas ... Hattl und Mehmet ... Wo ist das Problem?

Die Mehmet-Piste stützt übrigens ebenfalls die Heindl-Aussagen, der in der Nürnberger Staatsanwaltschaft/Gerichtsbarkeit den juristischen Arm der Bayerischen Verschwörung sieht.


Tatsächlich aber war während der Verhandlung ein Mann in dem kleinen Gerichtssaal erschienen und hatte fleißig mitgeschrieben. Mehmet hatte den Richter sogleich darauf hingewiesen, er kenne den Besucher: Es handele sich um einen Beamten des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV). Als der Vorsitzende die Personalien des Mannes wissen wollte, verschwand der ohne ein Wort.

Mehmets Anwalt hat Berufung gegen das Urteil eingelegt. Von den Ermittlern der Soko "Bosporus" wollte Mehmet dann die Zusage, dass seine Haftstrafe in zweiter Instanz zur Bewährung ausgesetzt werde, wenn er die Waffe aus der Schweiz besorge. Doch die Nürnberger Staatsanwaltschaft stellte sich stur. Mordserie hin oder her, die Justiz pochte auf eine strenge Verurteilung des Angeklagten.

Man könne ein Empfehlungsschreiben an den Richter schicken, in dem Mehmets Mitarbeit bei der Soko "Bosporus" gelobt werde - mehr aber, so hieß es, sei nicht drin. Gegenüber Mehmets Verteidiger soll der zuständige Richter erklärt haben, ein wie auch immer geartetes Schreiben sei ihm "scheißegal". Er lasse aber angesichts des möglichen Fahndungserfolgs der Soko mit sich reden, wenn eine Anweisung "von oben" komme, also vom Justizministerium. Doch die, teilten die Soko-Beamten schließlich mit, werde es auf keinen Fall geben.



http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html

fatalist
11.08.2013, 18:57
Nicht unbedingt. Die Mehmet-Waffe (SPON, Zitat s.u.) kann trotzdem die Tatwaffe sein. Why not? 2 Schweizer Ceskas ... Hattl und Mehmet ... Wo ist das Problem? Das Problem ist, dass die Dönermorde nicht mit einer dieser 24 oder 27 Schweizer Ceskas begangen wurden, sondern mit einer der 31 oder mehr STASI-Ceskas im Besitz der BRD-Behörden.

Das Problem ist, dass die BRD seit 1990 Dutzende dieser Ceskas hat, und dass die Medien diese Ceskas totschweigen.
Immer und konsequent. die Ausnahme "Nürnberger Nachrichten" 2008/2009 bestätigt die Regel.

Das Problem ist, dass nicht einmal hier in diesem kleinen unbedeutenden Forenstrang die BKA-Lügen von der Schweizer Ceska ausgelacht werden. Selbst im Winnenden-Strang diskutiert man schon über Schweizer Ceskas.

Wobei Nereus Posting dort Hand und Fuss hat, zu 90% ;)

fatalist
11.08.2013, 19:11
10.März 2010 Aktenzeichen XY mit Uwe Deetz, BKA
ab 6. Minute:

https://www.youtube.com/watch?v=R2wVVh1xzY0

Fortsetzung:
https://www.youtube.com/watch?v=s1pVf5nDx9k&feature=player_detailpage

21.6.10 - Polizeibericht.CH Schweiz

http://www.polizei-schweiz.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_Die_Spur_fuehrt_in_die_Schweiz_-__300000_Euro_Belohung_-_Fahndung_nach_der_Tatwaffe_Ceska_Modell_83.html

Der Widerspruch zwischen den Aussagen des Kripo-Chefs Geier von der Soko Bosporus und des BKA-Ermittlers Deetz ist auffällig. Vermutlich aus politischen Gründen wurden die MfS-Ceskas ab 2010 bewußt verschwiegen. In der Schweiz. In der BRD seit jeher, mit 1 Ausnahme.



Die Behauptung, daß nur 24 Stück 1993 (wo es kein MfS mehr gab) extra für die Schweizer Lieferung angefertigt worden seien sollen, macht die Vertuschungsabsicht deutlich.
Warum sollten die Schweizer das tun :?



Die nach Deutschland exportierten Pistolen kommen aus nicht näher bezeichneten Gründen "nicht in Frage" (vermutlich Polizeiwaffen oder Ähnliches). 2010, Schweiz.

Hier haben wir den Grund für das Vertuschen: Geier hat gelogen 2008 in den Nürnberger Nachrichten, als er von Ceskas der STASI in Händen ehemaliger Stasi-Leute sprach.

Die Ceskas waren alle inventarisiert und vorhanden.
Mancher sagt, bis 2008 beim Thüringer LfV... und meint die Mordwaffe.

Sui
11.08.2013, 19:13
Das Problem ist, dass die Dönermorde nicht mit einer dieser 24 oder 27 Schweizer Ceskas begangen wurden, sondern mit einer der 31 oder mehr STASI-Ceskas im Besitz der BRD-Behörden.

Das Problem ist, dass die BRD seit 1990 Dutzende dieser Ceskas hat, und dass die Medien diese Ceskas totschweigen.
Immer und konsequent. die Ausnahme "Nürnberger Nachrichten" 2008/2009 bestätigt die Regel.

Das Problem ist, dass nicht einmal hier in diesem kleinen unbedeutenden Forenstrang die BKA-Lügen von der Schweizer Ceska ausgelacht werden. Selbst im Winnenden-Strang diskutiert man schon über Schweizer Ceskas.

Wobei Nereus Posting dort Hand und Fuss hat, zu 90% ;)

Wurde in Winnenden auch eine Ceska benutzt?

brain freeze
11.08.2013, 19:44
In der Schweiz. In der BRD seit jeher, mit 1 Ausnahme.


Warum sollten die Schweizer das tun :?


2010, Schweiz.

Hier haben wir den Grund für das Vertuschen: Geier hat gelogen 2008 in den Nürnberger Nachrichten, als er von Ceskas der STASI in Händen ehemaliger Stasi-Leute sprach.

Die Ceskas waren alle inventarisiert und vorhanden.
Mancher sagt, bis 2008 beim Thüringer LfV... und meint die Mordwaffe.

Du brauchst die in BRD inventarisierten und vertuschten Ceskas nur dann, wenn die Morde entweder aus deutschen Diensten/Behörden heraus begangen oder an B&M als Tatwaffe geliefert wurden. Das bezieht sich im ersten Fall auf die These der VS-Leute, die die Morde begangen haben sollen. Ich schließe auch das nicht aus. Die Angabe 1993 als Herstellungsjahr, siehe Schweizer Polizeibericht, ist aber fragwürdig, wenn spätestens ab Ende 1989 keine Bestellungen von der Stasi mehr gemacht wurden. Definitiv schließe ich für mich aus, daß die Stasi Waffen an türkische oder kurdische Geheimdienste lieferte (vor 1990).



Es gibt weltweit nur 55 Exemplare, die im Jahr 1993 in der Tschechai hergestellt wurden. 31 der Pistolen gingen nach Deutschland. 24 der Waffen verkaufte der tschechische Hersteller Ceska Zbrojovka an den schweizerischen Waffenimportör LUXIK in Derendingen SO.

http://www.polizei-schweiz.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_Die_Spur_fuehrt_in_die_Schweiz_-__300000_Euro_Belohung_-_Fahndung_nach_der_Tatwaffe_Ceska_Modell_83.html

fatalist
11.08.2013, 19:56
Wurde in Winnenden auch eine Ceska benutzt? Nein, eine Beretta.

fatalist
11.08.2013, 20:00
Du brauchst die in BRD inventarisierten und vertuschten Ceskas nur dann, wenn die Morde entweder aus deutschen Diensten/Behörden heraus begangen oder an B&M als Tatwaffe geliefert wurden. Ja, genau meine These. Eher begangen wurden als an die Uwes geliefert.



Das bezieht sich im ersten Fall auf die These der VS-Leute, die die Morde begangen haben sollen. Ich schließe auch das nicht aus. Die Angabe 1993 als Herstellungsjahr, siehe Schweizer Polizeibericht, ist aber fragwürdig, wenn spätestens ab Ende 1989 keine Bestellungen von der Stasi mehr gemacht wurden. Definitiv schließe ich für mich aus, daß die Stasi Waffen an türkische oder kurdische Geheimdienste lieferte (vor 1990). Wir wissen das Baujahr dieser Ceskas nicht. Man vermag es kaum zu fassen, die Unterlagen des Herstellers wurden 2006 überprüft, aber in 2013 wissen wir es nicht...

So geht Rechtsstaat. :ätsch:


55 oder 60 oder 1000 Exemplare, beiss Dich da nicht fest: Es geht doch nur um die Schweizer Waffen, also um 24 :bäh:

fatalist
11.08.2013, 20:37
Wann stand die 1. Meldung über die STASI-Ceskas in den Nürnberger Nachrichten (und NUR dort!!!) ???
Am 1.2.2008.

Was geschah am 1.2.2008?
Die BAO Bosporus wurde aufgelöst, Wolfgang Geier ging "zu neuen Aufgaben".


Etwa 60 solcher Spezialausführungen der Ceska 83 wurden überhaupt nur gebaut, sagt Kripo-Chef Geier. Das geht aus den Unterlagen hervor, die der Hersteller der SoKo offengelegt hat. Ein Großteil davon landete ursprünglich bei einem tschechischen Großhändler in der Schweiz, der diese Waffen dann in halb Europa weitervertrieb. Andere Ceskas konnten die Ermittler über die Gauck-Behörde bei ehemaligen Angehörigen des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit orten. Nur ein Teil davon wurde tatsächlich gefunden; die Mordwaffe war nicht dabei. http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/2.192/donermorde-die-soko-wird-erheblich-verkleinert-1.938623/kommentare-7.674941
1.2.2008

Das war sozusagen das Vermächtnis des Wolfgang Geier zum Abschied: Da waren noch viel mehr Ceskas...

Jetzt Konrad Pitz, KHK aus der BAO:

Wusste die BAO-Bosporus bereits Ende 2007/Anfang 2008 von der Bezeichnung NSU und deren Bedeutung? Diesen Verdacht äußerte ein Spurenanalyst in der 28. Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses im Bayerischen Landtag. http://www.endstation-rechts-bayern.de/2013/06/war-die-bezeichnung-nsu-schon-2007-bekannt/

Wann fiel dieser Begriff NSU samt Bedeutung?
Es steht im Text, in ihrem eigenen Text, aber doof wie die sind, die von "Endstation Rechts", haben sie es nicht gerafft.


In besagter Besprechung verabschiedete sich der bis dato tätige BAO-Leiter Geier aufgrund einer neuen Tätigkeit – und es sei zum ersten Mal vom „NSU“ als „rechte Vereinigung“ die Rede gewesen. Zwar könne er keine exakten Angaben zum Zeitpunkt der Zusammenkunft mehr machen, doch genau erinnere er sich an die fragliche Aussage. „Die kam von oben, von der BAO-Leitung“, berichtet Pitz. Dem Beamten zufolge sei die Leitung der BAO entweder durch einen Hinweise des Landesamtes für Verfassungsschutzes aus Thüringen oder aus Sachsen darauf aufmerksam gemacht worden.

In Erwartung an die wegen dieses Hinweises neu zu bearbeitende Spuren rief er bei seinem Kollegen, Kriminalhauptkommissar Karl Richter vom Polizeipräsidium Mittelfranken, an. Bezugnehmend auf die Besprechung wollte er wissen, ob „die rechte Spur weiter gemacht wird“, schildert Pitz dem Ausschuss. Richter habe aus diesem Grund bei seinen Vorgesetzten nachgefragt und später in Form eines Anrufs mitgeteilt, dass die „Spur gestorben“ sei. Wann verabschiedete sich Herr Geier, siehe Anfang des Postings? Na im Januar 2008, denn zum 1. Februar war er ja weg, der Geier.

Der BAO Bosporus legte auch niemand Produktionsunterlagen offen. International, das heisst : Alles übers BKA.



Energisch wollen die Abgeordneten Pitz nun auf einen genauen Zeitpunkt festlegen. Doch der Analyst erinnert sich nicht und Nachforschungen könne er nicht anstellen. Nach seiner Versetzung von München weg sei ihm sein „Outlook gekillt“ worden, erzählt Pitz mehrfach. PUA Bayern doof, Endstation Rechts doof, was will man da machen?

Wann war das nochmals genau? Als Geier sich verabschiedete. Kurz vor dem 1.2.2008. Januar 2008. Haben die dort keine Protokolle der BAO-Sitzungen im PUA???

Bretter Bretter Bretter :haha:


Jetzt die Frage an die Ceska-Experten: Warum sagte Geier "etwa 60 laut Produktionsunterlagen", wenn es doch 55 waren? Wusste man es gar nicht so genau? Warum sagte Geier das Baujahr nicht? Warum fragte keine MSM-Medium nach? Warum wurden die Seriennummern ( gab es welche?) der deutschen Ceskas nicht veröffentlicht? Warum waren diese über 30 deutschen Ceskas niemals ein Thema für die Medien?

Warum behauptet Harald Öchsner, die Dönermord-Ceska sei bis 2008 beim Thüringer LfV inventarisiert gewesen?

Etwa bis zum 1.2.2008 ???

Warum verliess Wolfgang Geier die BAO Bosporus, warum wurde die BAO plattgemacht zum 1.2.2008?

Tja, das war dann vielleicht, weil die BAO den Fall gelöst hatte, aber eben nicht lösen durfte :?

Die 2. (und letzte) Erwähnung der STASI-Ceskas in der BRD stammt aus 2009 vom selben Redakteur, das verbuche ich unter "Frust": Niemand hatte seine sensationelle Meldung aus 2008 aufgenommen.
14.12.2009 http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/was-der-wettskandal-mit-den-donermorden-zu-tun-hat-1.612940

Tilmann Grewe heisst der Mann. Er hat es wenigstens versucht, nicht so wie die Blockflöten aus dem Mainstream, die tapfer schweigen.

Karl_Murx
11.08.2013, 21:47
Du hast ein paar sehr schöne Manipulationen nachgewiesen, die für jeden nachvollziehbar sind.
Zumindest wenn er Bilder sehen kann.... als Gastleser würde ich hier verrückt ;)

Wegen der verwirrenden, komplexen Zusammenhänge, die zudem noch in vielen Fällen bewußt unklar oder unwahr dargestellt werden, um Spuren in die falsche Richtung zu legen?

Oder wegen der im Grunde hochkriminellen, konspirativen und absolut rechtsstaatswidrigen Machenschaften deutscher Sicherheitsbehörden, die allesamt einer politischen Agenda zu folgen scheinen? Das macht in der Tat Angst.

Nereus
11.08.2013, 22:07
In der Schweiz. In der BRD seit jeher, mit 1 Ausnahme.
......
Warum sollten die Schweizer das tun :? .

Es waren nicht die Schweizer. Die übernahmen nur ab Februar 2010 die Information aus der BRD vom BKA-Deetz.

06.04.2006 Kassel:
Mord am türkischstämmigen Halit Yozgat im Internetcafé. VS-Mann Temme anwesend. Tatverdächtige flüchten anschließend in die Türkei und in die Schweiz. Schalldämpfer-Ceska als Tatwaffe durch Ohrenzeugen sicher belegt.

Ab Mai 2006:
Erste Anfrage des BKA bei Waffenfirma CZ wegen Schalldämpfer-Ceskas.

Dass es sich um eine spezielle Ceska mit einem Schalldämpfer gehandelt hat, wussten wir aufgrund der kriminaltechnischen Untersuchungen an weniger deformierten Munitionsteilen erst ab Mai 2006. Erst daraufhin konnten über den Rechtshilfeweg in Tschechien Abklärungen laufen, wie viele derartige Waffen sich im Umlauf befinden konnten.
http://www.bka.de/DE/ThemenABisZ/UntersuchungsausschussNSU/untersuchungsausschussNSU__node.html?__nnn=true

25. April 2007 Heilbronn
Polizistenmord auf der Theresienwiese. Tatwaffen vermutlich eine Tokarew TT-33 und eine Radom VIS 35. Hülsen und Projektilteile ließen Rückschlüsse auf die Tatwaffen zu. Vermutlich NATO/US-Ermittler (FBI, CIA?) in der Nähe wegen internationalem Fall.

FBI und BKA http://www.bka.de/SharedDocs/Bilder/DE/Pressemitteilungen/130606__AbschiedsbesuchFBI-DirektorMueller,property=poster.jpg

Juni 2007 BKA-FBI-Zusammenarbeit
Ceska-Morde: FBI vermutete Ausländerhass als Tatmotiv

Bei den Ermittlungen zur Mordserie der Zwickauer Zelle baten die deutschen Behörden nach SPIEGEL-Informationen das FBI um Hilfe. Im Juni 2007 hatten die hochspezialisierten Fallanalytiker der US-Behörde auf Bitten deutscher Ermittler die Ceska-Morde untersucht.
Die Experten der US-Bundespolizei gingen stets davon aus, dass das Motiv für die Morde an acht Türken und einem Griechen Hass auf Ausländer war.
23.04.2012 SPIEGEL: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-morde-des-nsu-fbi-ging-von-auslaenderhass-als-motiv-aus-a-829270.html

1.02.2008 Nürnberger Zeitung

Dönermorde: Die SoKo wird erheblich verkleinert
Annähernd 5000 Waffenbesitzer nahmen die Fahnder unter die Lupe. Bei 130 von ihnen fand sich eine Ceska des Typs, der bei den Morden verwendet wurde. Doch keine dieser Waffen kommt als Tatwaffe in Frage, sagen die Polizei-Spezialisten. Zumal keine dieser 130 Ceskas einen verlängerten Lauf hat, auf den allein ein Schalldämpfer hätte aufgeschraubt werden können.
Etwa 60 solcher Spezialausführungen der Ceska 83 wurden überhaupt nur gebaut, sagt Kripo-Chef Geier. Das geht aus den Unterlagen hervor, die der Hersteller der SoKo offengelegt hat. Ein Großteil davon landete ursprünglich bei einem tschechischen Großhändler in der Schweiz, der diese Waffen dann in halb Europa weitervertrieb. Andere Ceskas konnten die Ermittler über die Gauck-Behörde bei ehemaligen Angehörigen des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit orten. Nur ein Teil davon wurde tatsächlich gefunden; die Mordwaffe war nicht dabei.
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/2.192/donermorde-die-soko-wird-erheblich-verkleinert-1.938623/kommentare-7.674941

10.07.2008 SPIEGEL

So bleibt den Ermittlern nur die Waffe. Hergestellt in der ehemaligen Tschechoslowakei, beliebt bei Geheimdienstlern des früheren Ostblocks, mit einem Schalldämpfer ausgerüstet etwa 40 Zentimeter lang. Der Killer hat vermutlich bei seinen jüngeren Taten durch eine Tüte gefeuert.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-killer-neun-leichen-eine-pistole-kein-motiv-a-563661.html

14.12.2009 – Nürnberger Zeitung

Was der Wettskandal mit den Dönermorden zu tun hat.
Überhaupt wurden lediglich rund 60 solcher Spezialausführungen der Ceska 83 gebaut. Das dokumentieren Unterlagen des Herstellers.
Ein Großteil der Waffen landete seinerzeit bei einem tschechischen Großhändler in der Schweiz, der sie dann in halb Europa vertrieb. Andere Ceskas konnten die Ermittler über die Gauck-Behörde bei ehemaligen Angehörigen des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit orten. Nur ein Teil davon wurde tatsächlich gefunden; die Mordwaffe war nicht dabei.
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/was-der-wettskandal-mit-den-donermorden-zu-tun-hat-1.612940

12. 02. 2010 – SRF Schweizer Radio und Fernsehen (BKA: Deetz-Information im Video)
Ermittlungsleiter Uwe Deetz vom BKA erzählt nun über die Herkunft der SD Ceska offenbaren Unsinn, desinformiert und blendet damit die Stasi-Ceskas aus. (VIDEO)
Mordserie in Deutschland: Tatwaffe kommt aus Solothurn.
Die Tatwaffe stammt nämlich aus einer speziell angefertigen 24-Stück-Serie, die 1993 vom tschechischen Herstellerwerk an einen Waffenhändler in den Kanton Solothurn geliefert wurde. Das bestätigt Ermittlungsleiter Uwe Deetz vom BKA gegenüber «10vor10»: «Nachforschungen beim tschechischen Hersteller haben ergeben, dass diese Waffen speziell für diese Lieferung angefertigt worden sind. Es handelt sich hier also um ein ganz spezielles, eigenes Produktionsverfahren, und daraus resultiert auch diese ganz prägnante Spur.»
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/12/International/Mordserie-in-Deutschland-Tatwaffe-kommt-aus-Solothurn

10.März 2010 Aktenzeichen XY mit Uwe Deetz, BKA
ab 6. Minute:
https://www.youtube.com/watch?v=R2wVVh1xzY0

Fortsetzung:
https://www.youtube.com/watch?v=s1pVf5nDx9k&feature=player_detailpage

21.6.10 - Polizeibericht.CH Schweiz
Die BKA-Deetz Informationen werden übernommen und vernebelnd erweitert.

Es gibt weltweit nur 55 Exemplare, die im Jahr 1993 in der Tschechai hergestellt wurden. 31 der Pistolen gingen nach Deutschland. 24 der Waffen verkaufte der tschechische Hersteller Ceska Zbrojovka an den schweizerischen Waffenimportör LUXIK in Derendingen SO.
Die nach Deutschland exportierten Pistolen kommen aus nicht näher bezeichneten Gründen "nicht in Frage" (vermutlich Polizeiwaffen oder Ähnliches). 16 weitere Waffen aus dieser Spezial-Kleinserie konnten inzwischen ermittelt und beschossen werden. Sie scheiden als Tatwaffe definitiv aus.
Von den restlichen 8 Waffen fehlt bislang jede Spur.
http://www.polizei-schweiz.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_Die_Spur_fuehrt_in_die_Schweiz_-__300000_Euro_Belohung_-_Fahndung_nach_der_Tatwaffe_Ceska_Modell_83.html

Der Widerspruch zwischen den Aussagen des Kripo-Chefs Geier von der Soko Bosporus und des BKA-Ermittlers Deetz ab Januar 2010 ist auffällig. Vermutlich aus politischen Gründen wurden die MfS-Ceskas ab 2010 bewußt verschwiegen. Die Behauptung, daß nur 24 Stück 1993 (wo es kein MfS mehr gab) extra für die Schweizer Lieferung angefertigt worden seien sollen, macht die Vertuschungsabsicht noch deutlicher.

Meine Meinung: Die Ceska 82 /83 Kal. 7.65 mm ist ein Massenprodukt. Es mußten nur 55 verlängerte Waffenrohre mit einem Gewinde angefertigt und einmontiert werden, alle anderen Teile konnten aus der laufenden Produktion der CZ 83-Serie genommen werden. Dazu war kein „besonderes spezielles Produktionsverfahren notwendig, welches andere Spuren lieferte.”

Welche Rolle spielte das FBI bei den BKA-Ermittlungen?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6399101&viewfull=1#post6399101

sleepwell
11.08.2013, 22:09
Die 2. (und letzte) Erwähnung der STASI-Ceskas in der BRD stammt aus 2009 vom selben Redakteur, das verbuche ich unter "Frust": Niemand hatte seine sensationelle Meldung aus 2008 aufgenommen.


mach dich nicht immer so billig angreifbar.
der punkt ist unwichtig, aber eben auch noch falsch.
das dient der sache nicht.
ein beispiel aus der süddeutschen, auch noch vom geheimdiestsprecher L.


Waffe aus der Schweiz

Der tschechoslowakische Hersteller hatte in den achtziger Jahren von dieser Waffe, zu der ein Schalldämpfer gehört, nur 55 Exemplare gefertigt. 31 der Pistolen waren an die Stasi verkauft worden; der Rest wurde an einen Händler im solothurnischen Derendingen in der Schweiz verkauft.

http://www.sueddeutsche.de/politik/zwickauer-neonazi-trio-der-weg-der-mordwaffe-1.1292208

lorenz90
11.08.2013, 22:35
Dort kriegt er tatsächlich eine Pistole: Es soll die Ceska Zbrojovka, Kaliber 7,65 Millimeter, mit der Seriennummer 034678 gewesen sein. Die Mordwaffe.


38469

mal so als Spekulatius, aus der letzten 3 kann man relativ leicht eine 8 machen und wenn man es noch wegschleift und ein Jahr später wiederherstellen lässt...

Nereus
11.08.2013, 22:57
38469

mal so als Spekulatius, aus der letzten 3 kann man relativ leicht eine 8 machen und wenn man es noch wegschleift und ein Jahr später wiederherstellen lässt...

Geht noch einfacher: Metallstempel mit 8 genau auf 3 setzen und einschlagen. Anschließend Nummern wegschleifen. Bei üblicher Sichtbarmachung läßt sich nur noch eine 8 erkennen. Dazu hätte man die BKA-Ceska mit der End-3 aus der Schweizer Luxik-Lieferung nehmen können. Aber die Futural-Ceska aus dem Brandhaus ist mit hoher Wahrscheinlichkeit die von Mehmet beschaffte Ceska aus der Schweiz, aus dem "Haus gleich hinter der Grenze". (SPIEGEL-Bericht) Mehmet gehörte bekanntlich zu dieser kriminellen Bande und hatte eine Tat angeblich selber schon ausgeführt und auch die Tat in Kassel richtig vorhergesagt. Deswagen saß ja der VS-Mann Temme dort beobachtend im Hinterzimmer, der nichts verhinderte und das wohl auch nicht sollte.

lorenz90
11.08.2013, 23:02
hatte eine Tat angeblich selber schon ausgeführt und auch die Tat in Kassel richtig vorhergesagt

wie jetzt? Der hat selber einen der Türken abgeknallt und vorhergesagt wer als nächstes dran ist? Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen.


Dazu hätte man die BKA-Ceska mit der End-3 aus der Schweizer Luxik-Lieferung nehmen können.

genau die in Aktenzeichen bereits 2010 gezeigte, daher kam ich ja drauf. Und das die ....8 verschollen und damit "frei" ist hatten die ja bis dato ermittelt.

Nereus
11.08.2013, 23:18
wie jetzt? Der hat selber einen der Türken abgeknallt und vorhergesagt wer als nächstes dran ist? Das ist irgendwie an mir vorbeigegangen. ....

Alles noch vor dem 4.11.11 geschrieben:

21.02.2011 SPIEGEL: VERBRECHEN Düstere Parallelwelt
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-77108510.html

VS bestreitet die Mehmet-Aussage. Was sollen sie sonst machen, wenns peinlich wird?

22.08.2011 SPIEGEL: VERBRECHEN Versteck in der Schweiz
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-80075315.html

brain freeze
12.08.2013, 07:00
[...]

Warum behauptet Harald Öchsner, die Dönermord-Ceska sei bis 2008 beim Thüringer LfV inventarisiert gewesen?

Etwa bis zum 1.2.2008 ???

Warum verliess Wolfgang Geier die BAO Bosporus, warum wurde die BAO plattgemacht zum 1.2.2008?

Tja, das war dann vielleicht, weil die BAO den Fall gelöst hatte, aber eben nicht lösen durfte :?




Oder halt den Tätern sehr nahe kam.

Mein Unbehagen an der These Stasi-Ceska und BRD-Täter, die ich aber nicht ausschließe: BAO-Chef Geier erscheint mir insgesamt unglaubwürdig. Zu große Nähe zu Beckstein. Die Stasi-Ceskas können auch eine falsche Fährte als Abschiedsgeschenk sein, z.B. um die Kollegen der anderen Sokos in die Irre zu schicken und die Schweizer Spur zu verwischen, bei der die Zahl der infrage kommenden noch nicht ausgeschlossenen Waffen immer kleiner wurde. Also der Versuch, diese Zahl wieder zu vergrößern. Umbau als Ausschlußkriterium für Stasiwaffen lasse ich jetzt mal weg.

Bei Auskünften der tschechischen Hersteller sind Zweifel angesagt, bei Auskünften des BKA muß gezweifelt werden. Deswegen bin ich da vorsichtig, abgesehen vom nicht geklärten chronologischen Widerspruch der Bestellung und Lieferung.

Harald Oechsner bleibt ominös. Er kann Tipgeber sein, aber genauso gut Desinformant oder Spinner. Er taucht nie wieder auf, außer in der "Roten Fahne". Paßt zwar ganz gut in die These BRD-Täter, aber: Vorsicht.

Die Mehmet-Story ist zumindest unterfüttert durch reale Vorgänge juristischer Auseinandersetzungen. Das Risiko durch ein Fake-Angebot war für Mehmet sehr hoch und auch diese Sache wird - wie die Stasi-Ceskas - auffälligerweise ebenfalls "totgeschwiegen". Um auch diese Möglichkeit noch mit einzubeziehen: Die Mehmet-Ceska war zwar in der Schweiz versteckt, muß aber keine Schweizer sein bzw. sind mglw. BRD-Behörden doch an die versteckte Schweizer Waffe herangekommen und in Zwickau lag die Mehmet-Ceska.

fatalist
12.08.2013, 07:12
Wegen der verwirrenden, komplexen Zusammenhänge, die zudem noch in vielen Fällen bewußt unklar oder unwahr dargestellt werden, um Spuren in die falsche Richtung zu legen?

Oder wegen der im Grunde hochkriminellen, konspirativen und absolut rechtsstaatswidrigen Machenschaften deutscher Sicherheitsbehörden, die allesamt einer politischen Agenda zu folgen scheinen? Das macht in der Tat Angst. Beides gehört zusammen, Desinformation der Öffentlichkeit und das Manipulieren von Zeugen/Angeklagten.

fatalist
12.08.2013, 07:32
Ab Mai 2006:
Erste Anfrage des BKA bei Waffenfirma CZ wegen Schalldämpfer-Ceskas.

http://www.bka.de/DE/ThemenABisZ/UntersuchungsausschussNSU/untersuchungsausschussNSU__node.html?__nnn=true
Erste Anfrage? Wie viele gab es denn? Mehr als eine?

Die Wahrheit ist, dass es nur 1 Anfrage gab, spätestens 2006, und man damit die "ca. 60 Waffen" erfuhr, davon die Hälfte an die STASI.


Dass es sich um eine spezielle Ceska mit einem Schalldämpfer gehandelt hat, wussten wir aufgrund der kriminaltechnischen Untersuchungen an weniger deformierten Munitionsteilen erst ab Mai 2006. Erst daraufhin konnten über den Rechtshilfeweg in Tschechien Abklärungen laufen, wie viele derartige Waffen sich im Umlauf befinden konnten. Unglaubwürdig, wenn es stimmt, das Alu-Spuren vom Schalldämpfer an den Projektilen der Grund dafür waren. Die hätte man ja "ab Mord 5" finden müssen, wie man es später behauptete. Zeugen sagen aber anderes: Laute Schüsse zu hören, beim 5. und beim 7. Mord, also kein Schalldämpfer.

Der letzte Mord mit Zeugen im Internetcafe bei Yozgat legt Schalldämpfer und Plastiktüte nahe, aber nur dieser.



25. April 2007 Heilbronn
Polizistenmord auf der Theresienwiese. Tatwaffen vermutlich eine Tokarew TT-33 und eine Radom VIS 35. Hülsen und Projektilteile ließen Rückschlüsse auf die Tatwaffen zu. 7 Waffen kamen infrage, Du scheinst den Auszug aus den Ermittlungsakten nicht zur Kenntnis nehmen zu wollen.
So kommen wir allerdings niemals weiter.



Der Widerspruch zwischen den Aussagen des Kripo-Chefs Geier von der Soko Bosporus und des BKA-Ermittlers Deetz ab Januar 2010 ist auffällig. Vermutlich aus politischen Gründen wurden die MfS-Ceskas ab 2010 bewußt verschwiegen. Die Behauptung, daß nur 24 Stück 1993 (wo es kein MfS mehr gab) extra für die Schweizer Lieferung angefertigt worden seien sollen, macht die Vertuschungsabsicht noch deutlicher. Wie wir von sleepwell, dieses Mal sogar mit Link wissen, wurden die 31 STASI-Ceskas in der SZ 2012 einmal erwähnt.



Der tschechoslowakische Hersteller hatte in den achtziger Jahren von dieser Waffe, zu der ein Schalldämpfer gehört, nur 55 Exemplare gefertigt. 31 der Pistolen waren an die Stasi verkauft worden; der Rest wurde an einen Händler im solothurnischen Derendingen in der Schweiz verkauft.

Früh stand fest, dass es sich bei der Tatwaffe um keines der Stasi-Schießgeräte handeln konnte und dass die Waffe aus der Schweiz stammen musste Früh legte man beim BKA fest, dass es sich bei der Tatwaffe... so lief das wohl.

fatalist
12.08.2013, 07:35
38469

mal so als Spekulatius, aus der letzten 3 kann man relativ leicht eine 8 machen und wenn man es noch wegschleift und ein Jahr später wiederherstellen lässt... Mal so als Spekulatius: Wenn man 31 Waffen dieser Serie ohne Seriennummer hat, nämlich die STASI-Ceskas, dann kann man auch jede "Schweizer Waffe" faken.

fatalist
12.08.2013, 07:47
Oder halt den Tätern sehr nahe kam. Zu nahe, könnte so gewesen sein.


BRD-Behörden doch an die versteckte Schweizer Waffe herangekommen und in Zwickau lag die Mehmet-Ceska. Aber warum dann unbeschiessbar?

Wenn ich so ein Ding türke, und eine Mordwaffe habe und die im Schutt in Zwickau "unterschiebe", warum sollte diese ECHTE Tatwaffe dann durch Feuer unbeschiessbar sein?

Das macht doch keinen Sinn. Sowas mache ich nur, wenn es eben nicht die Tatwaffe ist, aber sie zur Tatwaffe hingemauschelt werden soll.

sleepwell
12.08.2013, 08:10
Erste Anfrage? Wie viele gab es denn? Mehr als eine?

Die Wahrheit ist, dass es nur 1 Anfrage gab, spätestens 2006, und man damit die "ca. 60 Waffen" erfuhr, davon die Hälfte an die STASI.



hau nicht immer so einen unfug raus.
die sache ist kompliziert genug.
dann muß wenigstens die informationslage richtig bestimmt werden.
du schreibst zu schnell, zu viel und damit vieles falsch.


Dass es sich um eine spezielle Ceska mit einem Schalldämpfer gehandelt hat, wussten wir aufgrund der kriminaltechnischen Untersuchungen an weniger deformierten Munitionsteilen erst ab Mai 2006. Erst daraufhin konnten über den Rechtshilfeweg in Tschechien Abklärungen laufen, wie viele derartige Waffen sich im Umlauf befinden konnten. Die von dort erhaltene Auskunft, die im Übrigen eine zu geringe Zahl zum Inhalt hatte und die Schweiz unerwähnt ließ, hatte Ermittlungen im Libanon und in Italien zur Folge, die allerdings ergebnislos verliefen.


Bereits Anfang Juli 2007 fand eine erste Dienstreise in die Schweiz statt, im Rahmen derer festgestellt werden konnte, dass 24 Ceskas mit Schalldämpfer im Jahr 1993 in die Schweiz geliefert worden waren. Dieser Umstand war zuvor durch die Erhebungen bei der Firma Ceska nicht bekannt gewesen.

http://www.bka.de/DE/ThemenABisZ/UntersuchungsausschussNSU/untersuchungsausschussNSU__node.html?__nnn=true

damit ergibt sich ein ganz anderer denkansatz!!!!

fatalist
12.08.2013, 09:49
hau nicht immer so einen unfug raus.
die sache ist kompliziert genug.
dann muß wenigstens die informationslage richtig bestimmt werden.
du schreibst zu schnell, zu viel und damit vieles falsch.
Wir beide wollten uns doch bitte weiterhin ignorieren, darauf lege ich Wert.

fatalist
12.08.2013, 10:10
Im Jahr 2004 fragte das BKA nach Schalldämpfer, Ceska und Munition.
In der Schweiz beim Ceska-Verkäufer.

Warum, wenn man doch laut BKA erst 2006 auf den Schalldämpfer kam?


Zurück in den Mai 2004: Da liest der Faxempfänger, ein BKA-Verbindungsmann in Bern, zwischen «bislang fünf Tötungsdelikten in den Städten Nürnberg (zwei Tatorte), München, Hamburg und Rostock» bestünde eine «deutliche Parallele, welche auf Täteridentität(en) hindeutet». Kriminaltechniker haben herausgefunden, dass «eine identische Waffe (Fabrikat Ceska, Kaliber 7,65 mm)» eingesetzt worden ist. http://web.archive.org/web/20121001020707/http://www.tagesanzeiger.ch/schweiz/standard/So-ging-die-einzige-heisse-Spur-zu-den-mordenden-Neonazis-verloren/story/10383469


Der BKA-Verbindungsmann erhält den Auftrag, mit den Schweizer Behörden abzuklären, ob dort Schalldämpfer – und auch PMC-Patronen – «insbesondere an türkische Staatsangehörige abgegeben wurden» (siehe Ausriss). Der Ausriss war bereits am 1. Oktober 2012 verschwunden, der Artikel stammt vom 28.9.2012.

Der Ausriss stammte aus dem 3-seitigen Fax des BKA:

Am 17. Mai 2004 hat Ermittlungsleiter Werner Jung, Kriminalhauptkommissar beim BKA, ein Fax in die Schweiz geschickt. Auf drei Seiten geht es um das «Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Nürnberg, Aktenzeichen 103 UJs 115193/01, gegen unbekannt, wegen Verdachts des Mordes zum Nachteil türkischer Staatsangehöriger in Deutschland.
Hier: Spur 1 (Waffen und Munition)» Und da gibt es also einige Oberschlaue hier, die mir jetzt erzählen wollen, dass dem BKA zu glauben sei, dass die Auskunft des Herstellers die 27 (nicht 24) Schweizer Ceskas "vergass". Und dass das BKA erst seit 2006 vom Schalldämpfer wusste...

Ich lach mich tot.



Ein Waffenexperte der Berner Kantonspolizei sichtet postwendend die Munitionsverkaufsbücher von Schläfli & Zbinden. Was niemand ahnt: Man ist dort auf der richtigen Spur. Doch die Resultate der Abklärungen sind für die Ermittler ernüchternd (siehe zweiter Ausriss): Schläfli & Zbinden habe keine PMC-Munition an Türken verkauft. Und über den Verkauf von Schalldämpfern sei nicht Buch geführt worden. Und nach Ceskas mit Schalldämpfer hat niemand geschaut? VERARSCHE. Zweiter Ausriss ist auch verschwunden... innerhalb von 3 Tagen.

Schalldämpfer lassen sich ja auf jede beliebige Ceska auschrauben, wer braucht da denn einen längeren Lauf mit Gewinde/Bajonett?
VERARSCHE.

Da das BKA 2004 nach Schalldämpfer fragte, wusste man auch über Schalldämpfer Bescheid, und fragte natürlich nach Ceskas, Schalldämpfern, PMC-Munition (Morde 1-4).

Warum sind wohl die "Ausrisse" verschwunden, innerhalb von 3 Tagen waren sie weg?
Na weil dort "Schalldämpfer" und Ceska 83" stand, in Verbindung mit dem richtigen Waffenhändler.

fatalist
12.08.2013, 10:50
Dafür erntete der BKA-Mann viel Kritik. „Mit der Einstellung kann ich die Ermittlungen gleich zu Beginn einstellen“, beanstandete CDU-Obmann Clemens Binninger. Diese Argumentation sei nicht nachvollziehbar. Schon 2004 habe ein Fax die Ermittler auf die Spur eines Waffenhändlers in der Schweiz gebracht. Sie hätten aber nicht ausreichend ermittelt.
http://www.focus.de/politik/deutschland/extremismus-nsu-ausschuss-bka-patzte-bei-suche-nach-mordwaffe_aid_828397.html

Und dann soll man angeblich 2004 diesen (es war der richtige) Waffenhändler nicht auf verkaufte Ceskas 83 mit Schalldämpfer untersucht haben?

Da lachen ja die Hühner...

fatalist
12.08.2013, 13:09
Anderes Thema: Nadine Resch, die 2 Mal auftritt:
- einmal als Zeugin der Explosion in der Frühlingsstrasse, zufällig, und sie sieht Beate Zschäpe damals zum 1. Mal.
- einmal als Freundin und Nachbarin "über" dem Trio in der Polenzstrasse.

Und sie ist -samt 2 Töchtern- bei FB.
https://www.facebook.com/photo.php?fbid=420394468006466&set=a.420394458006467.89397.100001077495161&type=1&theater

Bis auf Weiteres heisst die These: Nadine Resch und eine ihrer Töchter, die zu ihr "Mama" sagte, war bei der Abholung des letzten Womo in Schreiersgrün dabei.

brain freeze
12.08.2013, 15:33
[...]

Aber warum dann unbeschiessbar?

Wenn ich so ein Ding türke, und eine Mordwaffe habe und die im Schutt in Zwickau "unterschiebe", warum sollte diese ECHTE Tatwaffe dann durch Feuer unbeschiessbar sein?

Das macht doch keinen Sinn. Sowas mache ich nur, wenn es eben nicht die Tatwaffe ist, aber sie zur Tatwaffe hingemauschelt werden soll.

Ja, sollte man meinen ... würde aber wieder zum dilettantischen Showdown Eisenach/Zwickau passen: Beute vom letzten Überfall und solche Sachen, also BKA-Brainstorming plus Zeitdruck.

Nereus
12.08.2013, 16:12
Möglicher Hintergrund der staatlichen NSU-Kampagne.

Nach Merkel Teilnahme an der Bilderbergkonferenz am 5.Mai 2005 in Rottach-Egern (klick) (http://www.fosar-bludorf.com/bilderberger/Liste.htm) und ihrer Wahl Ende November 2005 zur Bundeskanzlerin, wurden 2006 auch die Weichen für die Atlantische Partnerschaft und Zusammenarbeit neu gestellt.

Daß eine Ceska mit Schalldämpfer als Tatwaffe benutzt wurde, ist bei den Ermittlern erst wahrscheinlich (beim 5. Mord in Rostock an TURGUT) und sicher ab Mai 2006 (beim Kasseler Mord im Internetladen im Beisein des VS Temme).
Mußte nach Kassel von einer NATO-Operation abgelenkt werden, die sich gegen das Problem der „türkischen und kurdischen Nationalisten” richtete, und dafür auf „deutsche Nationalisten” umgelenkt werden?

Nicht wahrscheinlich, sondern sicher ist der Schalldämpfer schon bei Maik Baumgärtner, dem indymedia- und Spiegel-Autor, für den 5. Mord am 25. Februar 2004.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6079738&viewfull=1#post6079738

Auch „die Spur nach Rechts” wird ab Mai 2006, entgegen bisherigen Ermittlungen, plötzlich von den „Terrorismus-Hysterikern” verfolgt.

Erst im Jahr 2006 wurde die Spur nach rechts systematischer verfolgt. Auch Beckstein wollte nach den Morden acht und neun noch mal von seinen Behörden wissen: „Könnte bei den Türken-Morden Fremdenfeindlichkeit das Motiv sein?“, vermerkte er im Frühjahr 2006. Eine in etwa zum selben Zeitpunkt erstellte Analyse eines Profilers kam zu einem ähnlichen Ergebnis.
http://www.taz.de/!94012/

Das ist der bayerische Profiler Horn aus der ehemaligen amerikanischen Besatzungszone, der Beckstein 2006 unterstützte.

Der Profiler Alexander Horn vermutete, dass es sich um zwei Täter handelte, die einander sehr nahe standen (zwei Waffen bei zwei Taten benutzt), ihre Morde aus Ausländerhass begingen und aus der rechten Szene stammten.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6114091&viewfull=1#post6114091

Gab es eine direkte Anweisung und Anleitung vom FBI, denen Beckstein und Horn folgen mußten?

Horn ist Profiler, ein vom FBI erfundener Beruf, sein Gegenstand: mysteriöse Verbrechen nach den verborgenen Verhaltensmustern der Täter abklopfen und so psychologische Profile erstellen. Horn gilt als einer der besten seines Fachs. Beim Landeskriminalamt in München leitet er die Abteilung für „operative Fallanalyse“.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6117276&viewfull=1#post6117276

Auch in Internet-Foren wurde gleichzeitig die neue Leitanweisung aus Bayern propagiert.

7.04.2006 AW: Rätselhafte Mordserie Misteredd (Nr 1, siehe auch Nr. 10, 22, 38, 81)

Die unter diesem Link http://www.spiegel.de/panorama/0,1518,410272,00.html
beschriebene Serienmörder schlug nun bereits zum 8 Mal zu. Die Tatorte sind ohne erkennbaren Zusammenhang über die Republik verstreut. Die Tatopfer haben nichts gemeinsames, außer der Tatsache, dass sie alle als Migranten zu erkennen waren.
Reist ein Xenophober Mörder durch Deutschland und tötet wahllos Migranten?
Ist das der Anfang des Bürgerkriegs?
http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=665285&viewfull=1#post665285


(im gleichen Strang Nr. 65): Gero
Hat sich eigentlich mal jemand gefragt, warum die Polizei ausgerechnet JETZT die Serie bekanntgibt? Das läuft ja wohl schon seit 2 Jahren!

8.4.06 HPF Nr. 96 Mendra, PKK gegen Graue Wölfe?

8.4.06 HPF Nr. 97 MarekD, In Kassel wurde gestern auch ein türkischer Geschäftsmann (Besitzer eines Internetcafés) ermordet. Was ist da los?

10.4.06 HPF Nr. 130 Luzifers Freund mit AntiFa-Theorie:”Nazi-Untergrund am Wirken”:

Theorie 1:
Wenn du die Tatorte miteinander verbindest entsteht ein Muster. Ich vermute mal es wird die Form einer Swatiska dabei herauskommen. Ein Irrer also der seine Impotenz einer Migrantin (eingebildeter Weise) zuschreibt.
Theorie 2:
Organhandel.
Theorie 3:
Ein Schleuser der säumige Zahler bestraft.
Theorie 4:
Es sind keine Migranten. Es sind getarnte Agenten. Die Gegenseite schaltet sie ab.
Theorie 5:
Eine Geheimorganisation, die es sich zur Aufgabe gemacht hat Deutschland "rein" zu halten.


Ab Mai 2006: Schalldämpfer-Ceska sicher
Erste Anfrage des BKA bei Waffenfirma CZ wegen Schalldämpfer-Ceskas.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6481313&viewfull=1#post6481313

07.08.2006 - 22:54 Uhr BILD

Serien-Täter bringt 9 Geschäftsleute um – jetzt gibt's eine heiße Spur | Polizei sicher: Döner-Killer
ein gemeiner Türken-Hasser
Nürnberg – Es ist die unheimlichste Mordserie Deutschlands. Ein Unbekannter Serientäter erschoss neun Ladenbesitzer: acht Türken und einen Griechen. Immer mit derselben Waffe, einer Ceska-Pistole. Bislang hatte die Polizei keine heiße Spur. Aber jetzt sind sich die Ermittler sicher: Der „Döner-Killer“ ist ein Einzeltäter. Sein Motiv: ein diffuser Hass auf Türken!
Profilfahnder Alexander Horn (33) aus München: „Vielleicht hatte er eine Auseinandersetzung mit einem Türken oder ein negatives Erlebnis im Türkei-Urlaub. Oder ein Türke hat ihm die Frau ausgespannt, seinen Arbeitsplatz weggenommen.“
http://www.bild.de/news/aktuell/news/doener-morde-heisse-spur-697144.bild.html
http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=850590&viewfull=1#post850590

9.08.2006 HPF Manfred_g AW: "Dönermörder" ein gemeiner Türkenhasser?

Aber wie es aussieht, hat er doch einen Schalldämpfer benutzt. Da dies in der Realität (im gegensatz zu Filmen) recht selten ist, stützen sich auf diesen Umstand offenbar viele Hoffnungen der Ermittler. Schon deswegen wird er die Waffe so ohne weiteres nicht wechseln können.
http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=850787&viewfull=1#post850787

Juni 2007 enge brüderliche Zusammenarbeit zwischen BKA und FBI
Ceska-Morde: FBI vermutete Ausländerhass als Tatmotiv
http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6481313&viewfull=1#post6481313


8.09.2008 PP Mittelfranken, Polizei Bayern, Fahndungsplakat:

Abbildung einer Ceska mit Schalldämpfer:

8.9.08 http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=38012&d=1374618767&thumb=1 Horns Täter-Profil?

Bildtext:
„Bundesweite Serie von Tötungsdelikten………etc.
Es ist wahrscheinlich, dass seit dem Mord in Rostock für die Tatwaffe ein Schalldämpfer verwendet wird.“
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6436930&viewfull=1#post6436930

Darauf wurde, gegen deren hinhaltenden Widerstand, die bayerische SOKO Bosporus abgebaut und dem internationalistischen BKA mit ihren übernommenen DDR-Spezialisten der „Kampf gegen Rechts” (gegen deutschen Nationalismus und Nationalkommunismus) im FBI-Sinne und des Pentagons übertragen....

fatalist
12.08.2013, 16:46
Ja, sollte man meinen ... würde aber wieder zum dilettantischen Showdown Eisenach/Zwickau passen: Beute vom letzten Überfall und solche Sachen, also BKA-Brainstorming plus Zeitdruck. Eisenach und Explosion Zwickau waren Operationen mit wenig Zeit, die Ceska, die Videos etc kamen aber viele Tage danach, da hatte man Zeit.

Zschäpe hätte sich doch nie im Leben am 8.11. gestellt, wenn sie gewusst hätte, dass 3 Tage später aus dem Trio 10-fach Mörder gemacht worden waren.

Und was die Zwickauer Ceska angeht: NICHT als Dönermordwaffe vom BKA nachgewiesen. Weiss jeder Nebenkläger, jeder Verteidiger, aber wird niemals im Prozess thematisiert.

Für Nachdenkerin (wo ist die eigentlich abgeblieben???)


http://www.youtube.com/watch?v=4OKOEGhAC6s
Habs nicht durchgehalten, das lange Video...

fatalist
12.08.2013, 16:51
Darauf wurde, gegen deren hinhaltenden Widerstand, die bayerische SOKO Bosporus abgebaut und dem internationalistischen BKA mit ihren übernommenen DDR-Spezialisten der „Kampf gegen Rechts” (gegen deutschen Nationalismus und Nationalkommunismus) im FBI-Sinne und des Pentagons übertragen.... Die BAO BOSPORUS wurde zum 1.2.2008 aufgelöst.
Dein Täterprofil vom 8.9.2008 hat also mit der BAO nichts mehr zu tun.

fatalist
12.08.2013, 17:11
Daß eine Ceska mit Schalldämpfer als Tatwaffe benutzt wurde, ist bei den Ermittlern erst wahrscheinlich (beim 5. Mord in Rostock an TURGUT) und sicher ab Mai 2006 (beim Kasseler Mord im Internetladen im Beisein des VS Temme). Das sind Märchen.

Manchmal hilft es, sich in die Rolle eines Ermittlers 2004 nach dem Turgut-Mord hinein zu versetzen.
Was überlegte der sich damals denn so?

Es gab Jahre zuvor einige Morde (4), als Turgut Anfang 2004 erschossen wurde, der letzte davor war 2001. 2,5 Jahre her.

Bei Mord 1 + 3 wurden 2 Waffen verwendet, bei Mord 2 + 4 wurde eine Waffe verwendet.
Wo ist der Zusammenhang? Eine Waffe war eventuell ein Ceska 83. Nix Schalldämpfer.

Nach dem Mord Turgut in Rostock (weit weg von Bayern) geht es auf einmal um Schalldämpfer, und es ist andere Munition.
Der Schalldämpfer ist aber eine unbewiesene nachträgliche Behauptung, denn der Ohrenzeuge wachte auf durch 3 laute Schüsse: Kein Schalldämpfer. Gerichtsaussage 2013.

Auch 2005 in Nürnberg, 7. Mord, da hörten mehrere Zeugen 5 Schüsse. Wie denn das, wenn mit Schalldämpfer geschossen wurde?
Ein Zeuge hörte die 5 Schüsse sogar im Auto sitzend "um die Ecke an der roten Ampel stehend" (mit laufendem Motor...)

Der Schalldämpfer ist eine Neuerung nach dem letzten Dönermord in Kassel, weil dort Zeugen anwesend waren, zum ersten Mal in unmittelbarer Nähe, im selben Laden.

Wenn das BKA angeblich erst 2006 vom Schalldämpfer wusste, warum suchten sie dann in der Schweiz 2004 nach Ceska mit Schalldämpfern?

Wenn die Herstellerfirma erst 2006 (oder noch später) damit rausrückte, dass 24/27 Waffen in der Schweiz verkauft wurden, warum suchte das BKA schon 2004 dort nach Schalldämpfern und Ceskas?

Die einzigen Ceskas 83 mit Schalldämpfer, von denen das BKA immer wusste, das waren die 31 (oder mehr) STASI Ceskas bei ostdeutschen Verfassungsschutz-Behörden.

fatalist
12.08.2013, 17:25
Wenn man wusste, sagen wir mal so um das Jahr 2004, dass eine Ceska 83 mit Schalldämpfer verwendet worden war, dann hätte man auch gewusst, wo man suchen sollte:

http://www.tagesanzeiger.ch/ausland/europa/Die-Pistole-der-Zwickauer-Zelle-kostete-damals-1250-Franken/story/27729489


1993 hatte Luxik im «Schweizer Waffenmagazin» inseriert. 1250 Franken – gemäss Experten ein stolzer Preis – kostete die Ceska 83 samt Schalldämpfer. Liest keine deutsche Polizeibehörde das Schweizer Waffen Magazin?

Natürlich lesen und archivieren die Waffenexperten beim BKA / LKA das Schweizer Waffen Magazin.

Und dann fragt man in der Schweiz an, rennt zum Verkäufer dieser Ceskas, fragt nach Ceskas und Schalldämpfern und der PMC-Munition der ersten 4 Morde. alles in 2004, und merkt nichts? Weiss nichts? Findet nichts?
Obwohl es alles in den Büchern steht?

Und dann fragt man 2006 beim Hersteller an, und der schwindelt angeblich, die Schweizer Waffen fehlen?
Ja wozu brauchte man denn den Hersteller, wenn man doch die Zeitung mit der Annonce hatte?
Und im richtigen Waffenladen war?


Die deutschen Ermittler hatten zuvor festgestellt, dass von der Sonderedition der Ceska, mit der neunmal getötet wurde, nur 55 Stück hergestellt worden waren. Gemäss dem damaligen Leiter der Untersuchung waren 31 der Pistolen in die DDR an den Geheimdienst Stasi gegangen und 24 nach Derendingen. Aus Gründen, die nie offengelegt wurden, konnten die Ermittler vor etwa zwei Jahren ausschliessen, dass es sich bei der Tatwaffe der «Döner-Morde» um eines der Exemplare aus Ostdeutschland handelte. Die Waffe stammte aus der Schweiz. Warum konnte man das denn ausschliessen 2010? Mit welchen forensischen Gutachten konnte man das ausschlissen, wo sind diese BKA-Gutachten über die 31 Ceskas?

Warum pennt die Verteidigung?

Das sind alles Märchen. Diese ganze Schweizer Ceska-Geschichte sind zusammenphantasierte Märchen.

Das erklärt übrigens auch die "Pannen" vom immer gleichen deutschen BKA-Mann KHK Jung ab 2004, die gesamte Schlamperei die Nachforschungen in der Schweiz betreffend: Das war nur Spaß...

Ernst wurde das erst, als man sich unmittelbar nach dem 4.11.2011 entschloss, die Dönermordserie auch den Toten von Eisenach anzuhängen. Aus Staatsnotwehr.

Nereus
12.08.2013, 17:37
Die BAO BOSPORUS wurde zum 1.2.2008 aufgelöst.
Dein Täterprofil vom 8.9.2008 hat also mit der BAO nichts mehr zu tun.

Horn war mit einem Fragezeichen versehen.

Beckstein und Horn ( http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Horn ) folgten 2006 den neuen Weisungen ihrer FBI-Freunde, die aber von der Soko Bosporus abgelehnt wurden.

Vermutlich hatte Horn dabei auch mit dem Thüringer Fahndungsplakat des Trios von 1998 spekuliert, welches schon Steckbriefe für die Tatort-Krimiserie geliefert hatte. »2 Pistolen beim „emigranischen” Blumenhändler-Mord an Becksteins Fahrroute, 2 Pistolen im Hamburg beim Mord am „emigrantischen” Drogendealer, Zuhälter und Gemüsehändlersohn, also „logisch” zwei Täter. Es soll nach gefählichen Rechtsradikalen gesucht werden, also her mit den zwei Bombenbauern von Jena und rauf aufs Fahndungsplakat mit ihren etwas verfremdeten, aber ähnlichen Phantombildern, die sie als „Deutsche”, wie benötigt für die Mär, ausweisen. 2 Fahhradschieber hier und dort noch angeblich gesehen und fertig ist das geforderte Profil«, welches auch nach Ende von Soko Bosporus Verwendung fand.

Das Horn-Profil wurde den untergetauchten Uwes auf den Leib geschneidert, was dann zu ihrem Untergang führte.

Die Theorie, die Polizeiprofiler Horn am 9. Mai 2006 dagegen vorlegte, kam der Wahrheit im Rückblick erschütternd nahe. In der Fallanalyse, die die taz auswerten konnte, wird vermutet: Der Täter ist deutsch, hat sich vor Beginn der Mordserie im Jahr 2000 in der rechten Szene bewegt, war damals zwischen 22 und 28 Jahre alt, hatte wohl einen Mittäter, lernte das Schießen in einem Schützenverein oder beim Militär und spielte womöglich am Computer Ego-Shooter.
http://www.taz.de/!91926/

fatalist
12.08.2013, 17:49
Das Horn-Profil wurde den untergetauchten Uwes auf den Leib geschneidert, was dann zu ihrem Untergang führte. Das würde aber heissen, dass der Showdown am 4.11.11 über 5 Jahre vorbereitet wurde.
Dazu war er aber zu mies gemacht. So war es nicht.

Was aber passen würde, das wäre die "Kooperation" zwischen BFV-Aushorchzelle und BKA, also Bundesbehörden-Kooperation, ohne Bayern etc pp.

Aber der Showdown war imo keine rein deutsche Angelegenheit. Da waren Ausländer im Spiel, wie auch in Heilbronn.

Nereus
12.08.2013, 17:54
.....Aber der Showdown war imo keine rein deutsche Angelegenheit. Da waren Ausländer im Spiel, wie auch in Heilbronn.

Von diesen Brüdern rede ich doch die ganze Zeit!

fatalist
12.08.2013, 18:02
Von diesen Brüdern rede ich doch die ganze Zeit!
Du redest immer sehr unspezifisch, du lispelst oder redest etwas feucht ;)
(nicht böse sein)

Wir müssen so schreiben, dass auch Leute uns verstehen, die nicht am Thema dran sind wie wir!
Schreibe Klartext, bitte.

Ich hab noch einen Brüller mit den Ceskas und der Schweiz 2004: Frankfurter Rundschau


Wäre es anders gewesen, wäre das Zwickauer Neonazi-Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe vielleicht früher in den Fokus geraten. Die Täter verwendeten im Übrigen nach der Anfrage eine andere Munition als vorher, was darauf hindeutet, dass sie einen Tipp bekommen haben. http://www.fr-online.de/politik/nsu-terror-bka-hatte-nur-tuerken-im-visier,1472596,19481670.html

Der Brüller erschliesst sich aber nur dann, wenn man Folgendes weiss:

- Die Anfrag nach PMC-Munition (und Ceska und Schalldämpfer) in der Schweiz war im Mai 2004
- Die neue Munition (nicht mehr PMC) wurde verwendet beim 5. Mord im Februar 2004.

Also 3 Monate vor der Anfrage. Nicht danach. So blöd ist die FR.

fatalist
12.08.2013, 18:27
Aus Bundestag.de noch dieser Beweis, dass das BKA schon 2004 in der Schweiz beim ceska-verkäufer sehr wohl nach Ceska 83 suchte, und nicht nur nach der PMC-Munition:


Wie Binninger kritisierte Högl, dass das Bundeskriminalamt (BKA) in der Schweiz vorrangig nach türkischen Käufern einer bestimmten Munition und einer Ceska 83 gefahndet hat. Dazu entgegnete Werner Jung von der BKA-Ermittlungsgruppe "Ceska"als erster von drei zur "Waffenspur" geladenen Zeugen, dies habe dem damaligen Erkenntnisstand entsprochen. http://www.bundestag.de/dokumente/textarchiv/2012/40680586_kw39_pa_2ua_nsu/

Leider hamse den Schalldämpfer vergessen zu erwähnen, nach dem suchte das BKA ebenso bereits 2004.

Die BAO Bosporus soll sogar den Improteur der Schweizer Ceskas angesprochen haben, sicher vor ihrer Auflösung 1.2.2008:


Die Ermittler der bayerischen Sonderkommission Bosporus traten an der Nürnberger Waffenmesse an Luxik heran. Der Waffenhändler konnte dokumentieren, wohin er seine 83er-Ceska verkauft hatte. 16 Stück spürten Kantonspolizisten daraufhin auf – keine der Pistolen war die gesuchte. Acht Waffen liessen sich trotz Hausdurchsuchungen in der Schweiz nicht mehr finden. http://www.derbund.ch/ausland/europa/Die-Pistole-der-Zwickauer-Zelle-kostete-damals-1250-Franken/story/27729489

Ob der Importeur wusste, welche Waffe welcher Händler an wen verkauft hat :?

Nereus
12.08.2013, 19:39
@ fatalist

Haste mal irgendwo gelesen, welche und wieviel Munition die Uwes an Bord im WoMo hatten?

moishe c
12.08.2013, 21:35
...

Ob der Importeur wusste, welche Waffe welcher Händler an wen verkauft hat :?

Überlege:

Luxik hat inseriert!

Also wird er wohl auch einige Pistolen direkt an "Endverbraucher" verkauft haben und die hatte er dann auch in seinem Waffenhandelsbuch!
Und daneben hatte er die von ihm belieferten Händler. Mit einer Nachfrage bei den jeweiligen Händlern wußte dann die schweizer Polizei, wer die sonstigen "Endabnehmer" waren!

solaris
12.08.2013, 22:03
Rechter Terror: Behörden sollen NSU-Trio gedeckt haben

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/rechter-terror-behoerden-sollen-nsu-trio-gedeckt-haben,11151296,23940514.html

7.8.2013

Während der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages bereits an seinem Abschlussbericht schreibt, setzen die Abgeordneten in den Landtagen von Sachsen und Thüringen die Ermittlungen fort. Insbesondere der Erfurter Ausschuss hat dabei zuletzt – weitgehend unbeachtet von der auf den NSU-Prozess fixierten Öffentlichkeit – neue Ungereimtheiten aufgedeckt, die das Handeln staatlicher Behörden nach der Flucht des Trios im Januar 1998 weiter ins Zwielicht rücken. Ganz offen haben zudem Ermittlungsbeamte vor dem Ausschuss Vermutungen geäußert, wonach Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach ihrem Untertauchen vom Verfassungsschutz gedeckt worden sein sollen.

soweit. so gut
Interessanter ist schon das Kästchen an der Seite:


E-Mails von Ralf Wohlleben

Der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags will zwei Wochen vor Übergabe des Abschlussberichts weitere Beweisunterlagen anfordern. Es geht um Daten über den mutmaßlichen NSU-Helfer Ralf Wohlleben, die das US-Justizministerium den deutschen Ermittlern zur Verfügung gestellt hatte. Auf einer DVD sollen sich Daten befinden, die vom NSA stammen könnten. Die DVD des US-Justizministeriums enthielt die elektronische Post aus fünf verschiedenen E-Mail-Adressen, die Wohlleben beim US-Provider AOL unterhielt. Einen Zugang hätten die Deutschen laut Süddeutscher Zeitung auch zu dessen Facebook-Konto erhalten – mit Freundesliste, Gruppen, Veranstaltungen, Bildern, Sitzungsprotokollen, Kommentaren und Nutzereinstellungen.

leider ist es schon spät,aber das müsste man nachvollziehen,denn angeblich überwachen und speichern die doch gar nicht (grins).oder ist es jetzt der Rechtfertigungsdruck für diese Aktivitäten.Wäre noch interessant zu wissen,aus welchem Zeitraum diese Daten stammen.

brain freeze
13.08.2013, 06:52
Rechter Terror: Behörden sollen NSU-Trio gedeckt haben

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/rechter-terror-behoerden-sollen-nsu-trio-gedeckt-haben,11151296,23940514.html

7.8.2013


soweit. so gut


Förster serviert nicht nur kalten Kaffee. Ein weiteres interessantes Detail aus der "Pannenserie" gibt es doch.

[...] Für die These der beiden LKA-Beamten, dass das LfV die Fahndung nach dem Trio hintertrieben haben könnte, sind nach Informationen der Berliner Zeitung inzwischen neue Indizien aufgetaucht. So hatten die Ermittler im Februar 1998 festgestellt, dass eine unbekannte Person an einem Geldautomaten der Sparkasse in Jena mit der EC-Karte 1 800 Mark von Böhnhardts Konto abgehoben hatte. Das Überwachungsvideo vom 11. Februar 1998, auf dem die Person am Geldautomaten zu sehen ist, wurde von der Sparkasse der Polizei ausgehändigt und zur Auswertung an das LfV übergeben. Dort verschwand die Videokassette. Die Zielfahnder wurden nicht einmal über die Existenz der Aufzeichnung informiert. [...]
http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/rechter-terror-behoerden-sollen-nsu-trio-gedeckt-haben,11151296,23940514.html

Also konkretes Indiz für Nichtweitergabe einer wichtigen Information durch das LfV.

Abgesehen davon; 1.800 Mark auf Böhnhardts Konto ... Gut, er wohnte vorher bei Mutti, aber in dem Alter ist man eigentlich schon froh, wenn der Automat noch etwas Kleingeld rausrückt.

brain freeze
13.08.2013, 07:05
Das würde aber heissen, dass der Showdown am 4.11.11 über 5 Jahre vorbereitet wurde.
Dazu war er aber zu mies gemacht. So war es nicht.

[...]

Man muß unterscheiden zwischen NSU-Story und Showdown. "NSU" seit 2007/08 (Konrad Pitz).
Der NSU-Plot schon seit 1998 (Arndt Koeppen, Staatsanwaltschaft Gera; LfV Sachsen, Antrag G-10-Maßnahme 2000). Der Showdown ist nur ein Kapitel (Exit) der NSU-Story und wurde mglw kurzfristig umgestrickt.

Es ist also möglich, daß um 2007/2008 herum die Pläne konkrete Gestalt annahmen, NSU mit der Mordserie in Verbindung zu bringen. Was nicht zwingend heißen muß, daß nicht gleichzeitig weitere Kandidaten außer B&M im Rennen waren. Unausgegorene Planungen können auch in Schubladen schlummern und hervorgekramt werden, wenn's akut wird.

fatalist
13.08.2013, 07:31
@ fatalist

Haste mal irgendwo gelesen, welche und wieviel Munition die Uwes an Bord im WoMo hatten? Nein. Ob die wohl Munition für die Heilbronner Dienstwaffen dabei hatten? Brauchen die gar nicht, weil, das waren doch Trophäen ;)

Noch was Nettes:




Ach ja, und noch `ne Frage hätt´ ich (NSA & NSU)!

Veröffentlicht: August 12, 2013 in Politik
Schlagworte: Abhörskandal, BND, Dienste, NSA, NSU, rassistische Mordserie, Verfassungsschutz



http://wipokuli.files.wordpress.com/2013/07/abhoerzentrale.jpg?w=406&h=250


So viel ist nun über die breiten Ausspähungsattacken der US-Dienste wie der deutschen „Dienste“ ist geschrieben worden (auch von mir), aber eine Frage taucht bisher gar nicht auf: ist es nicht angesichts der ausgedehnten flächendeckenden Überwachung noch viel erstaunlicher, dass man der faschistischen „NSU“ Mordbande nicht viel eher „drauf gekommen“ ist?

http://wipokuli.files.wordpress.com/2013/08/puppenspieler.jpg?w=430&h=305

Kommt man da nicht noch mehr ins Grübeln?

http://wipokuli.wordpress.com/2012/07/05/verfassungsschutz-und-nsu-der-skandal-der-nicht-begriffen-werden-soll/ http://wipokuli.wordpress.com/

Du endest irgendwann bei Gladio, da hat der Schröder schon Recht. Ein Linker, erstaunliche Einsichten...

fatalist
13.08.2013, 07:44
Überlege:

Luxik hat inseriert!

Also wird er wohl auch einige Pistolen direkt an "Endverbraucher" verkauft haben und die hatte er dann auch in seinem Waffenhandelsbuch!
Und daneben hatte er die von ihm belieferten Händler. Mit einer Nachfrage bei den jeweiligen Händlern wußte dann die schweizer Polizei, wer die sonstigen "Endabnehmer" waren! Ja, er hatte 24 oder 27 dieser Waffen importiert, und an irgendwen verkauft/kommissioniert: Endkunden, Händler.

Und das hat man natürlich 2004 festgestellt, als man nach Ceskas, Schalldämpfern und PMC-Munition suchte, bei Schläfli & Co in Bern.

Mir geht es darum, dass die Schilderung des BKA-Chefs nicht stimmt, man habe erst 2006 oder später vom Hersteller erfahren, dass es Schweizer Ceskas 83 mit SD gab.

Gelogen hat Ziercke in jedem Fall, denn die 31 STASI-Ceskas in BRD-Besitz hat er verschwiegen.
Wo sind die Beschussgutachten dieser Waffen, die sie als Dönermord-Tatwaffe(n) ausschliessen?

fatalist
13.08.2013, 08:02
Wenn Mittäter sich als Opfer darstellen...


So beklagte sich Jürgen Dressler, in den 90er-Jahren Leiter der Ermittlungsgruppe Terrorismus/Extremismus (EG TEX) im Erfurter Landeskriminalamt, vor dem Untersuchungsausschuss darüber, dass seinerzeit alle Aktionen des LKA gegen rechte Aktivisten vorab dem Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) gemeldet werden mussten. Nach seinem Eindruck seien manche Verdächtige dann vom LfV gewarnt worden.Auch die erfolglose Suche nach dem untergetauchten Trio habe laut Dressler am LfV gelegen. „Wir sind damals von einer staatlichen Unterstützung ausgegangen“, sagte er Ende Juni vor dem Ausschuss. Er und der zuständige Zielfahnder Sven Wunderlich hätten diesen Eindruck seinerzeit vom Verfassungsschutz gehabt.


Zielfahnder nicht informiert

Zielfahnder Wunderlich bestätigte dies in der gleichen Ausschusssitzung. Wichtige Fahndungsdaten seien ihm vom LfV vorenthalten worden, sagte er. Als er einmal in einem Gespräch mit einem damaligen leitenden Verfassungsschützer die Frage stellte, wo die Drei denn wohl stecken könnten und ob sie vielleicht schon tot seien, habe der ihm geantwortet: „Die sind gar nicht so weit weg und denen geht es eigentlich ganz gut.“ http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/rechter-terror-behoerden-sollen-nsu-trio-gedeckt-haben,11151296,23940514.html

Dressler hat zusammen mit BKA Brümmendorf die Garagenlisten verschwinden lassen, anstatt die Fluchtadressen (waren alle drauf) in Chemnitz an die Fahndung zu geben. Hätte aber nichts genutzt, weil sich ja alle Leitenden im "Nichtfinden" einig waren bzw. entsprechende Anweisung erhielten.
Vor allem auch die Sachsen, ohne die es ja nicht ging: Chemnitz und Zwickau liegen nicht in Thüringen...

Bei der Razzia wäre Dressler der zuständige Einsatzleiter gewesen, rannte aber zum PC-Kurs.
Warum: Weil er ja wusste, dass die Razzia nur Show war... da wollte er besser gar nicht anwesend sein.. mit Hunden die nur Chinaböller fanden, kein TNT.

Wunderlich wusste auch, dass die 3 nicht gefunden werden sollten, das wussten wohl fast alle Leitenden dort.
Immerhin hatte man ja die 3 in Chemnitz aufgespürt, verhaftete sie aber nicht.

Jetzt so zu tun, als hätte man nur geahnt, aber nicht gewusst und nicht mitgemacht "beim Versagen" ist schon ziemlich mies, aber verständlich: Immer schön mit dem Arsch an die Wand.

Norbert Wiessner vom TH LfV gab ja die Richtung vor: Ball flachhalten. Denen geht es gut.
Das Trio war Bundessache, nach dem Abtauchen.

fatalist
13.08.2013, 08:11
Förster serviert nicht nur kalten Kaffee. Ein weiteres interessantes Detail aus der "Pannenserie" gibt es doch.

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/rechter-terror-behoerden-sollen-nsu-trio-gedeckt-haben,11151296,23940514.html

Also konkretes Indiz für Nichtweitergabe einer wichtigen Information durch das LfV.

Abgesehen davon; 1.800 Mark auf Böhnhardts Konto ... Gut, er wohnte vorher bei Mutti, aber in dem Alter ist man eigentlich schon froh, wenn der Automat noch etwas Kleingeld rausrückt.
In Thüringen verschwinden wie überall sonst auch Beweisstücke, andere kommen hinzu ;)


Das Überwachungsvideo vom 11. Februar 1998, auf dem die Person am Geldautomaten zu sehen ist, wurde von der Sparkasse der Polizei ausgehändigt und zur Auswertung an das LfV übergeben. Dort verschwand die Videokassette. Das ist doch harmlos, in Thüringen verschwanden beim Umzug des Innenministeriums sogar die Festplatten aus Computern. War ein ganz grosses Ding seinerzeit.

Auch die Festplatte vom Strauss junior verschwand doch in Bayern, oder etwa nicht, als es um Waffengeschäfte und Millionen an Bestechungsgeldern ging (Schreiber Affäre).

Der Geheimdienst (gibt ja viele...) schützt eben seine Machenschaften und Agenten. Das ist nichts Neues.

WENN aber Böhnhardt wirklich auf diesem Überwachungsvideo drauf war, dann zeigt das nur seine Blödheit: Ist er da unverkleidet zum ATM gegangen, ohne Basecap, ohne falschen Bart etc pp?

Aber 10 Morde ohne Spuren, das konnte er ???

brain freeze
13.08.2013, 09:59
In Thüringen verschwinden wie überall sonst auch Beweisstücke, andere kommen hinzu ;)

Das ist doch harmlos, in Thüringen verschwanden beim Umzug des Innenministeriums sogar die Festplatten aus Computern. War ein ganz grosses Ding seinerzeit.

Auch die Festplatte vom Strauss junior verschwand doch in Bayern, oder etwa nicht, als es um Waffengeschäfte und Millionen an Bestechungsgeldern ging (Schreiber Affäre).

Der Geheimdienst (gibt ja viele...) schützt eben seine Machenschaften und Agenten. Das ist nichts Neues.

WENN aber Böhnhardt wirklich auf diesem Überwachungsvideo drauf war, dann zeigt das nur seine Blödheit: Ist er da unverkleidet zum ATM gegangen, ohne Basecap, ohne falschen Bart etc pp?

Aber 10 Morde ohne Spuren, das konnte er ???

Nur kurz:
Alles richtig, aber hier ist doch die Frage:
Warum erhält das LfV die Videokassette von der Polizei?
Zuständig war die Ermittlungsgruppe TEX des LKA.

Süßer
13.08.2013, 10:10
Kurzer Link von unseren Freunden vom Bosporus

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/08/483666/nsu-prozess-staatsanwaltschaft-in-gera-vernichtete-beweismaterial/


„Dem Bericht des LKA zufolge waren der Geraer Staatsanwaltschaft im November 1999 außer der Telefonliste noch weitere 159 Asservate übergeben worden. on diesen 160 Asservaten ist heute jedoch nur noch jedes Dritte vorhanden – laut LKA vernichtete die Staatsanwaltschaft am 15. August 2005 insgesamt 108 Asservate aus den Durchsuchungen.“


Hans-Georg Engelke, schrieb im vergangenen Oktober in einem Untersuchungsbericht, dass insgesamt 310 Akten vernichtet wurden. Zu diesem Zeitpunkt waren 26 Fälle der Öffentlichkeit mitgeteilt worden,

LG

fatalist
13.08.2013, 12:59
Warum erhält das LfV die Videokassette von der Polizei?
Zuständig war die Ermittlungsgruppe TEX des LKA. Die Fahndung wäre wohl zuständig gewesen, auf jeden Fall die Polizei.
Das Trio war halt eine Verfassungsschutz-Veranstaltung... Was uns ja nicht weiter überrascht.

moishe c
13.08.2013, 13:27
Habe da noch was gefunden:

Die CZ 82 und 83 sollen einen Polygonlauf haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Polygonlauf

Anmerkung: Polygonläufe sind innen extrem glatt - die spiegeln (dürfte jeder noch kennen, der beim Bund sein G 3 geputzt hat).
Damit könnte es allerdings stimmen, daß man da einzelne abgefeuerte Geschosse praktisch nicht einem bestimmten Lauf/ einer bestimmten Waffe zuordnen kann.

Deshalb unken die da so rum ... vielleicht?



Die Tschechen haben da ein ganz famoses Pistölchen gebaut, Spannabzug, Ganzstahl, hohe Magazinkapazität, Polygonlauf - innen hartverchromt, was will der Pistolero mehr? :D

Nereus
13.08.2013, 15:12
Habe da noch was gefunden:

Die CZ 82 und 83 sollen einen Polygonlauf haben.

http://de.wikipedia.org/wiki/Polygonlauf
......
Damit könnte es allerdings stimmen, daß man da einzelne abgefeuerte Geschosse praktisch nicht einem bestimmten Lauf/ einer bestimmten Waffe zuordnen kann.

Deshalb unken die da so rum ... vielleicht?...

Nein, stimmt nicht für die CZ 83 SD Kal. 7.65 mm.

Nur die 9 mm Makarov hat eine polygonale Laufbohrung!
(Technische Daten Seite 36 der CZ 83 Bedienungsanleitung)

Damit hast Du aber ein Stichwort geliefert und ich kann meinen Beitrag vom Winnenden-Strang hier nochmals einstellen.
Zwei ausgezeichnete Auskunfte von Fachleuten zur Bestätigung meiner Vermutung und der Hintergrund meiner Anfrage können dort nachgelesen werden.

--------------

@ KuK

Danke für die bisherigen Sachauskünfte.

Hier ein paar Fragen an den Büchsenmacher:

Bedienungsanleitung CZ 83 (PDF-Datei, lange Ladezeit, bei Ladehemmung: nachladen)
Verzeichnis der Bestandteile Seite 35
Verzeichnis der Abbildungen Seite 36
Foto 10 wurde von Firma CZ entfernt (Abbildung der Sonderausführung mit Schalldämpfer)

http://www.czub.cz/zbrojovka/cz-bedienungsanleitung/Bedienungsanleitung-cz-83_de.pdf

11 = Rahmen
12 = Lauf
16 = Stift (2x)
40 = Abzugsbügelstift

CZ 83 http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=38459&d=1376216808

Wie wurde der Lauf (12) am Rahmen (11) befestigt und gehalten?
Mit 2 Stiften (16: rechts und links) durch Bohrung A?
Oder noch anders?

Erfolgte die Montage/Einsetzung (Einschub von hinten durch den Halter am Rahmen und Verstiftung) eines verlängerten Laufes mit Schraubgewinde für die Aufnahme eines Schalldämpfers genauso oder war dazu ein besonderes Produktionsverfahren notwendig?
http://www.politikforen.net/showthread.php?82723-Der-unbewiesene-Amoklauf-von-Winnenden&p=6479873&viewfull=1#post6479873

Von einem "besonderen Produktionsverfahren" nur für die 24 Ceskas aus der Lieferung von 1993 an den Waffenhändler Luxik in der Schweiz hatte Uwe Deetz vom BKA 2010 in einem Video fürs Schweizer Fernsehen berichtet und damit offensichtlich die 31 Stasi-Ceskas aus der 55er Sonderserie ausgeblendet.

Da gab es aber kein besonderes "Produktionsverfahren": Nur 55 verlängerte Waffenrohre wurden extra angefertigt und zusammen mit den üblichen Teilen aus der Ceska-Großproduktion zusammengebaut. 31 erhielt das MfS der DDR und 24 Lagerreste der tschechischen Waffenfabrik kamen später (1993) in den Schweizer Privathandel.

fatalist
13.08.2013, 15:36
Da gab es aber kein besonderes "Produktionsverfahren": Nur 55 verlängerte Waffenrohre wurden extra angefertigt und zusammen mit den üblichen Teilen aus der Ceska-Großproduktion zusammengebaut. 31 erhielt das MfS der DDR und 24 Lagerreste der tschechischen Waffenfabrik kamen später (1993) in den Schweizer Privathandel. "Länger", nicht "verlängert", Meterware oder so war es immer, hier halt längere Stücke abgesägt davon für das Gewinde.



Von einem "besonderen Produktionsverfahren" nur für die 24 Ceskas aus der Lieferung von 1993 an den Waffenhändler Luxik in der Schweiz hatte Uwe Deetz vom BKA 2010 in einem Video fürs Schweizer Fernsehen berichtet und damit offensichtlich die 31 Stasi-Ceskas aus der 55er Sonderserie ausgeblendet. Die müssen ja wohl zunächst still und heimlich bei den Ex-STASI-Ceskas gesucht haben, wollte man denn glauben, dass sie nichts von den Schweizer Ceskas wussten, aber eine Ceska mit SD suchten... Ganz still und leise... ohne dass die Öffentlichkeit das mitbekam. 2008 sagte Bosporus-Geier dann zum Abschied das 1. Mal etwas von diesen 31 Ceskas.

Das ist ja durchaus interessant. Wo sind die Beschussgutachten dieser 31 Ceskas?

fatalist
13.08.2013, 15:56
Kurzer Link von unseren Freunden vom Bosporus

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/08/483666/nsu-prozess-staatsanwaltschaft-in-gera-vernichtete-beweismaterial/

LG Die zumeist türkischen Nebenkläger sind die besten Verbündeten, die sich die Anklage überhaupt wünschen kann.
Antifa & Co. Erbärmlich bislang.

Ansonsten:
Wenn etwas 2003 verjährte, sollte man sich nicht aufregen, dass 2005 Asservate vernichtet wurden. Das ist "Sommerloch" ohne Substanz. Die Sau durchs Dorf getrieben. Hohle Phrasen.

brain freeze
14.08.2013, 06:11
Die zumeist türkischen Nebenkläger sind die besten Verbündeten, die sich die Anklage überhaupt wünschen kann.
Antifa & Co. Erbärmlich bislang.

Ansonsten:
Wenn etwas 2003 verjährte, sollte man sich nicht aufregen, dass 2005 Asservate vernichtet wurden. Das ist "Sommerloch" ohne Substanz. Die Sau durchs Dorf getrieben. Hohle Phrasen.

Auch innerhalb dieser Gruppe gibt es Unterschiede. Die Opfer (und ihre Vertreter) des Keupstraßen-Anschlages dürften noch das größte bedingte Interesse an der Aufklärung der Täter und Hintergründe haben. Wenn überhaupt, dann kommt aus dieser Ecke noch was Substantielles. Das könnte - theoretisch - dann sogar bis in Richtung Gladio gehen.

Praktisch wird das wohl nichts: Klare Ansage der Anklage: Keine Geheimdienste! und ohne jeden konkreten Anhaltspunkt (außer den beiden Zivilen am Tatort) ohnehin aussichtslos.

Mal den unwahrscheinlichen Fall angenommen: Selbst wenn eine Geheimdienstverstrickung in Köln zum Thema und die Anklage sogar erweitert werden würde, den Keupstraßen-Opfern bliebe letztlich nicht wichtig, ob B&M weiter zurecht oder zu unrecht "schuldig gesprochen" wären (und damit Beate Zsch.), wenn nur auch die Drahtzieher vor Gericht kämen.

bio
14.08.2013, 09:22
Ich las hier, dass Frau Kiesewetter bereits am Vormittag auf der Festwiese war, sie kehrte dort zurück und wurde ermordet.
Kann mir jemand bitte eine Quelle geben?

bio
14.08.2013, 12:28
Habs gefunden
Traf sich Kiesewetter mit Tätern? Grün-Rot gegen Untersuchungsausschuss!
http://friedensblick.de/6847/traf-sich-kiesewetter-mit-taetern-gruen-rot-gegen-untersuchungsausschuss/

Nereus
14.08.2013, 13:01
Ich las hier, dass Frau Kiesewetter bereits am Vormittag auf der Festwiese war, sie kehrte dort zurück und wurde ermordet.
Kann mir jemand bitte eine Quelle geben?

Diese vermutliche Falschinformation scheint vom Lichtstadt-Blog zu stammen. Andere haben es dann von dort übernommen.
An dem Tag war eine Großrazzia in Heilbronn angesagt. Laut Heilbronner Medien und XY-Ungelöst kontrollierten Kiesewetter und Arnold vorher zahlreiche Drogentreffs in der Stadt, ehe sie auf der Theresienwiese Pause machten.

Lichtstadt-Blog Desinformation?

Auf der Theresienwiese, drei Gehminuten vom Heilbronner Hauptbahnhof entfernt, bauen an diesem Tag erste Schausteller ihre Buden und Fahrgeschäfte für das "Heilbronner Maifest" auf. Kiesewetter und Ahlendorf sind bereits um 11 Uhr 30 zum ersten Mal auf der Theresienwiese, gewesen. Da beide keinen konkreten Auftrag haben, fahren sie nach der Einsatzbesprechung im Polizeirevier um 13 Uhr 45 nochmals an den Neckar um den Schaustellern beim Aufbau zuzusehen. Außerdem können beide dabei ihre Mittagspause machen; die Theresienwiese ist ein bei Heilbronner Polizisten beliebter Rastplatz, wird fast täglich von Streifenwagen angefahren, die dort eine kurze Pause einlegen.
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html

Maik Baumgärtner, „Terrorzelle” (nach Ermittlungsunterlagen) S. 170 f.:

25. April 2007
Ermordung Michele Kiesewetter: 13.45 Uhr. Die 22-jährige Michele Kiesewetter von der Bereitschaftspolizei Böblingen und ihr neuer Kollege Matthias Brüggemann* (Name geändert, war Arnold) stehen mit ihrem Streifenwagen im Schatten des Trafohäuschens auf der Heilbronner Theresienwiese. Gerade sind sie hier angekommen, eine Besprechung im Rahmen des Konzeptionseinsatzes „Sichere City" liegt hinter ihnen. Bis dahin ist ihr Tag ruhig verlaufen, sie lassen ihn Revue passieren:
Kurz vor 11 Uhr kontrollierten die beiden mehrere Personen vor dem Szenetreff „Fontane", nahmen dann an einer M-Text-Schulung im Lehrsaal des Reviers teil und kauften anschließen in einer Bäckerei ein.
Nun also die Theresienwiese.
Von ihrem Standpunkt aus können sie die Einfahrt zum Festplatz einsehen. Noch ist nicht viel los, erst in den nächsten Tagen soll hier ein großes Volksfest tausende Besucher anziehen.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6072648&viewfull=1#post6072648

Nach Fatalist steht das nicht in der Anklageschrift, was der Lichtstadt-Blog phantasiert.

bio
14.08.2013, 15:12
(...)

Nach Fatalist steht das nicht in der Anklageschrift, was der Lichtstadt-Blog phantasiert.

Ja, dann darf das nicht wahr sein. :haha:

nachdenkerin
14.08.2013, 16:21
Bin wieder an Bord. Ich musste mich mal ausklinken, um weitere Erfahrungen zu sammeln. Ich bin mir ganz sicher, dass die Nazihysterie und die NSU-Geschichte mit der Finanzkrise zu tun hat, d. h. umgedreht, die Nazihysterie wurde durch die Finanzkrise erzeugt. Da gibt es zuviel Übereinstimmungen, die ich hier nicht erwähnen will. Aber wie auch immer. Betrachten wir das ganze doch mal von der Geschichte. Geschichte war noch nie mein Thema, aber da ich ja was bewirken will, wie viele hier, recherchierte ich auch in der Historie.

1931

http://www.werner-ruegemer.de/?p=67


Man wird bei allen Unterschieden zwischen 1931 ff. und heute wesentliche strukturelle Ähnlichkeiten erkennen. Man könnte sich sogar fragen, ob die heutigen bundesdeutschen Akteure, also das Finanzministerium, die Dresdner Bank und die Commerzbank in die gar nicht so verstaubten Schubladen von damals gegriffen haben, um auf ein bewährtes Handlungsschema zurückzugreifen. Jedenfalls haben sich Krisen- und Handlungsmuster kaum geändert.
Die Finanzinstrumente und Betrügereien, die 1931 zur Bankenkrise führten, waren im Vergleich zu heute zwar im Prinzip die gleichen, aber einfacher gestrickt und von geringerer Dimension. Eine wesentliche Rolle aus Auslöser spielten zunächst die Bilanzfälschungen der Norddeutschen Wollkämmerei („Nordwolle“). Der wesentlich Verantwortliche dafür war – wie konnte es anders sein – ein „renommierter“ Unternehmer, Carl Lahusen, Generaldirektor der Nordwolle und Präsident der Bremer Handelskammer. Er ließ die Bilanzen fälschen, um die extrem hohen Schulden zu verschleiern.



Die Vereinbarungen mit der Regierung Brüning wurden über den Haufen geworfen. So wurde die Sanierung der Dresdner Bank auch wesentlich teurer. 1933 übernahm der Staat zusätzliche Verlustausgleiche in Höhe von 100 Millionen RM. Sie wurden geheim gehalten. Es wurde ein rigoroses Sparprogramm durchgezogen:

1933

http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialismus


Mit der Regierungsübernahme der NSDAP im Januar 1933....

Nun habe ich mal so die offiziell bekannten Betrügereien, Verschleierungen und etc. zusammengestellt.

DG-Bank AG (heute DZ-Bank AG)
Auszüge aus dem Buch: "Die Judasbank" von Frau Andrea Fuchs.
Hierbei handelte es sich um eine ehemalige Börsenmaklerin, die 1993 bei der DG Bank anfing und in einem Erlebnisbericht diverse Ereignisse beschreibt:

S. 88

In diesem Zusammenhang erklärte mir Gäbler, dass jedes Jahr in der DG Bank in unserer Hauptabteilung zirka zwanzig Millionen Mark einfach so verschwänden

S. 89

Und siehe da, auf einmal gelang es uns eine Lücke in unserem Buchungssystem aufzuspüren, die von tatkräftigen Händlern unseres Hauses wohl schon über Jahre hinweg trefflich genutzt worden war.

S. 90

Singer bucht den Kauf bankintern, so dass die Computerschnittstelle die Buchung nicht verbucht, sondern nur eine Buchungsnummer zuteilt.
Doch das alles konnte in meinen Augen unmöglich ohne Billigung unseres Vorstandes Jahr für Jahr so ablaufen. Der Verdacht lag nahe, dass Singer nur das ausführende Organ für die vielen Hintermänner in den oberen Etagen war...

S. 91

...war davon überzeugt, dass meine Aufdeckung riesige Resonanz beim Vorstand finden würde. Wir waren überzeugt, dass uns nun eine Belobigung zustünde. Doch nichts geschah. Man muss sich einmal vorstellen, diese Entdeckung veranlasste die Vorstände der DG Bank nicht, gegen die betreffenden Kollegen vorzugehen.

S. 92

Es gab Wertpapierhändler in den Banken, die an einem Abend in adäquater Atmosphäre 50.000 Mark nur so zum Spaß springen ließen. Einfach so. Ich kenne dreißigjährige Aktienhändler, die bei US-Investment-Banken beschäftigt sind und die ganze Ferienanlagen auf spanischen Sonneninseln besitzen. Ich kenne Händler aus kleinsten Verhältnissen, die ganze Ferrari-Fuhrparks ihr Eigen nennen.

S. 205

Sämtliche Buchungsbewegungen, die eigentlich auf den Konten der Kontrahenten hätten stattfinden müssen, erfolgten somit auf den internen Konten der DG Bank.

spanische Bank "Bankia„

Tagespiegel-Artikel zu dem Film "Staatsgeheimnis Bankenrettung„ von Harald Schumann
http://www.tagesspiegel.de/zeitung/staatsgeheimnis-bankenrettung-fordert-die-daten-/7826400.html


Auch viele Filialleiter haben Kontodaten gefälscht
In Deutschland wird bei Kontoeröffnung durch einen Kunden eine Kopie des Personalausweises angefertigt. Ich könnte mir vorstellen, dass dieses in Spanien als Nachweis genauso ist . Ich bin davon überzeugt, dass es sich hier um bankinterne Konten handelt.

……Der Richter meinte, es gebe ja eine öffentliche Kontrolle in der Bank, aber die staatlichen Prüfer haben mitgespielt. Den Fuchs die Hühner bewachen zu lassen, das nützt nichts. Das sind lauter Kriminelle, die Verantwortlichen von Bankia, ebenso wie die öffentlichen Prüfer
Ich bin davon überzeugt, dass der Sachverhalt anders war!

http://HYPERLINK "http://www.n-tv.de/wirtschaft/Bankia-wird-Milliardengrab-article6356031.html"www.n-tv.de/wirtschaft/Bankia-wird-Milliardengrab-article6356031.html (http://HYPERLINK)

Bankia wies zudem für 2011 nach einer Überarbeitung der Bilanz einen Verlust von knapp drei Mrd. Euro aus, nachdem sie zunächst einen Gewinn von gut 300 Mio. Euro vermeldet hatte.
Die Bank wies in ihrer Bilanz im Jahr 2011 einen angeblichen Gewinn von 300 Mio. Euro auf. In Wirklichkeit hatte sie aber keinen Gewinn, sondern einen Verlust von 3 Milliarden Euro zu verzeichnen. Ein Jahr später waren es dann schon 19,2 Milliarden. Da Kontodaten gefälscht wurden, könnte ich mir vorstellen, dass es sich hier um bankinterne Konten handelte, die wie bei der UBS-Bank den Prüfern verheimlicht wurden.
Ich bezweifle, dass an dem Sachverhalt viele Filialleiter mitwirkten.

Gebietskörperschaft Salzburg:
http://fcoebedenklich.wordpress.com/2013/04/04/rh-bericht-zu-sbg-420-konten-geheim-milliarden-versteckt/ (http://fcoebedenklich.wordpress.com/2013/04/04/rh-bericht-zu-sbg-420-konten-geheim-milliarden-versteckt/)


„RH-Bericht zu Sbg: 420 Konten geheim, Milliarden versteckt
……………………………………
Der Bericht listet mehr als 300 geheime Konten für Spekulationen auf, die alle nicht in der Landesbuchhaltung zu finden waren. Zusätzlich finden sich 120 Konten für Fremdwährungen – von türkischer Lira bis neuseeländischem Dollar – in dem brisanten Papier. Über diese geheimen Konten liefen allein im Vorjahr Umsätze von 9,5 Milliarden Euro, die ebenfalls nicht in den Büchern des Landes verzeichnet waren.
……………………………………
4,88 Millionen Verlust als Gewinn bezeichnet
Ein Beispiel: Ein riskanter Swap mit den Wechselkursen von japanischer Yen und türkischer Lira bescherte stolze 4,88 Millionen Euro an Verlust, doch die Finanzabteilung behauptete keck, sie habe 3,12 Millionen Gewinn bei dem Geschäft gemacht.
……………………………………
Der Bundesrechnungshof habe einmal mehr das Kontrollversagen des gesamten Systems bestätigt.

Italienische Bank: MPS (Monte dei Paschi di Siena)

http://www.handelsblatt.com/unternehmen/banken/monte-dei-paschi-di-siena-opus-dei-distanziert-sich/7701734-2.html

So kam ans Licht, dass die Bank mit verschiedenen Derivaten von Deutscher Bank, Nomura und JP Morgan Verluste von 720 Millionen Euro zu verstecken versucht hat. Die Transaktionen trugen die Namen "Santorini", "Alexandria" und "Nota Italiana".
Der Vertrag zu "Alexandria" lag verschlossen in einem Tresor, ohne dass ihn der damalige Verwaltungsrat, die Bilanzprüfer oder die Bankenaufsicht je zu Gesicht bekommen hätten.

UBS-Bank
"UBS-Händler Adobli zu sieben Jahren Haft verurteilt"
http://diepresse.com/home/wirtschaft/international/1314874/UBSHaendler-Adoboli-zu-sieben-Jahren-Haft-verurteilt

Auch andere UBS-Händler hätten mit geheimen Konten gearbeitet.
„Ex-UBS-Händler war gemäß Verteidiger kein Einzeltäter“

http://www.moneycab.com/mcc/2012/09/27/ex-ubs-haendler-war-gemaess-verteidiger-kein-einzeltaeter/ (http://www.moneycab.com/mcc/2012/09/27/ex-ubs-haendler-war-gemaess-verteidiger-kein-einzeltaeter/)

Die aufgelaufenen Verluste soll er zunächst in geheimen Konten, sogenannten Regenschirmen, versteckt haben.

28. September 2012 „Messer in den Rücken gerammt“
http://www.tagblatt.ch/aktuell/wirtschaft/tb-wi/Messer-in-den-Ruecken-gerammt;art149,3142390

Im Strafprozess gegen den früheren UBS-Investmentbanker Kweku Adoboli wirft dessen Verteidigung der Grossbank vor, sie unterhalte weiterhin geheime Konten.“…………Ein UBS-Sprecher lehnt eine Stellungnahme dazu ab (..)

Lassen Banken bewusst Daten verschwinden, wie damals beim Verfassungsschutz?

Lehman-Brother Bankhaus AG
Ein Auszug aus dem Interview mit dem deutschen Lehman-Insolvenzverwalter.

SPIEGEL: Sie kriegen als Insolvenzverwalter den Schlüssel in die Hand, gehen in die Bank, und da ist nichts?
Frege: So ungefähr. Keine Daten, keine Dokumente, keine Leute. Gleichzeitig aber war
die deutsche Dependance zentral im Lehman-Netz, weil sie eine Banklizenz hatte.
Über sie hat Lehman fast alle wesentlichen Finanzprodukte in den Markt transportiert. (…)

Bank of Cyprus:
http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales/auf-zypern-sollen-beweise-fuer-banken-skandal-vernichtet-worden-sein-a-892412.html

Auf Zypern sollen zentrale Beweise für den Bankenskandal in dem Land vernichtet worden sein.
Nun gibt es ja Leute, die sagen, ach das ist eben so. Auf der einen Seite ist das Geld weg, aber die andere Seite, die Guthaben sind ja noch vorhanden. Um das verdeutlichen, dass das eben so nicht ist, hatte ich mal vor Monaten eine allgemeine Ausarbeitung erstellt. Die Guthaben, die stehen zwar auf dem Kontoauszug, aber real existieren sie nicht mehr. Die Gelder haben andere, unbekannte Leute. Nachfolgend eine Tafel davon. Hier zeige ich nur beispielhaft auf, was ein einziges geheimes Konto bewirken kann. In Wirklichkeit können es aber ganz viele sein.

http://siegrun-roman.de/Bilanzbeispiel.jpg

Das Innenministerium sollte den Verfassungsschutz kontrollieren. Die Kontrollen haben nicht funktioniert. Auch bei der Verwaltung in Salzburg versagten die Kontrollsysteme. Und bei der spanischen Bank Bankia waren die externen Kontrollen ebenfalls ein Reinfall. Warum sollen die Bankenkontrollen funktionieren?
Basel 1, 2 und 3, ….erhöhte Eigenkapitalanforderungen, die die Banken angeblich zu sehr belasten. Warum sollen die Berichte stimmen, wo wir doch selber wissen, was die Medien oftmals für Lügen publizieren. Eine Bilanz mit geheimen Konten kann niemals stimmen, sonst wären sie doch nicht geheim! Und warum werden bei Banken Unterlagen vernichtet, siehe oben. Bemerkenswert ist auch, dass Deutschland die zentrale Leitstelle von dem ganzen Lehman-Geflecht war, warum nicht die USA, wo doch Lehman-Brother ansässig war oder ein anderes Land von den vielen auf der Welt

Und wenn das Geld weg ist, muss eben was passieren, was auch immer…..

brain freeze
14.08.2013, 19:14
Habs gefunden
Traf sich Kiesewetter mit Tätern? Grün-Rot gegen Untersuchungsausschuss!
http://friedensblick.de/6847/traf-sich-kiesewetter-mit-taetern-gruen-rot-gegen-untersuchungsausschuss/

Bio, Du schreibst auf Deinem Blog:



Machtkalküle wichtiger als Mord-Aufklärung

Die Grünen scheuen den Konflikt mit SPD-Innenminister Reinhold Gall und fordern weiter keinen Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg.


Die Aufklärung des Kiesewetter-Mordes ist immer noch Sache der Ermittlungsbehörden - nicht irgendwelcher Untersuchungsausschüsse (auch wenn Du und Fatalist das anders sehen). Wenn Ermittlungsbehörden die Strafverfolgung vereiteln, ist das eine Straftat, wie man mir mal erklärt hat (http://dejure.org/gesetze/StGB/258a.html).

Wirkt schon reichlich absurd, was sich da im Krokus-NSU-Ländle abspielt. Wir drehen jedes Wort Galls drei Mal um, irgendwo muß es eine Verbindung zum Terror-Trio geben ...
http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/124/galls-versteckspiel-1668.html

Es war in den 90ern üblich, Bio, daß junge Ostdeutsche nach Süddeutschland/Schweiz gingen, weil es da noch Karrieremöglichkeiten und gutes Geld gab. Und nebenbei BW, BY und CH schöne Urlaubsländer sind. So einfach kann das manchmal sein. Glaubst Du wirklich, irgendjemand hatte im Osten oder sonstwo ein Interesse, Schnarchnasen wie Kretzschmann auf Todeslisten zu setzen?

Ich bin jetzt mal gemein: NSU wollte angeblich Taten statt Worte, also hätten die keine schwäbischen Schwätzer mitmachen lassen.

fatalist
15.08.2013, 04:04
Diese vermutliche Falschinformation scheint vom Lichtstadt-Blog zu stammen. Andere haben es dann von dort übernommen. Zuerst stand das im Focus, 30.1.2012. http://www.focus.de/panorama/reportage/report-fahnder-setzten-auf-hypnose_aid_708080.html

Der Lichtstadt-Lügenblog übernahm das erst im August 2012. http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html

Die Anklage wurde Anfang November 2012 eingereicht, aber der Lichtstadt-Blog titelt schon im August: "INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 5


Das sollte ja Jedem klar sein, dass das gar nicht geht, zeitlich gesehen. Die haben Details aus der Anklage vom November 2012 bereits im August? So ein Blödsinn. :ätsch:



Nach Fatalist steht das nicht in der Anklageschrift, was der Lichtstadt-Blog phantasiert.
Was das Pausen-Detail angeht, so weiss ich das nicht, ob es drinsteht, aber generell ist "Lichtstadt-Blog" Fiktion, mehr nicht. Details zu Kiesewetter stehen vor allem in den 56 Ermittlungsordnern zu Kiesewetter.

"Kontext" Moser hat ja "möglicherweise" geschrieben 2013, die beiden waren möglicherweise 2 Mal dort an dem Tag.


Die Heilbronn-Ermittler sagen, Kiesewetter und ihr Kollege wurden erschossen beziehungsweise verletzt, als sie auf der Theresienwiese in Heilbronn Mittagspause machten. Die Bewegungsdaten der beiden Beamten an jenem Tag sagen möglicherweise anderes. Danach machten sie bereits um 11:30 Uhr an dem Trafohaus auf dem Festplatz eine Pause. Anschließend fuhren sie zu einer Schulung ins Polizeipräsidium. Um 13:45 Uhr machten sie sich von dort wieder auf den Weg mit direktem Ziel Theresienwiese, wo sie etwa um 13:55 Uhr eintrafen. Kurz danach wurden sie angegriffen. Waren sie vielleicht sogar mit den Tätern verabredet? http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/106/spuren-des-terrors-247.html

Nichts Genaues weiss man nicht... :cool:

Ob die 2 Mal dort waren spielt nur dann eine Rolle, wenn man (ihr Chef???) sie zu einer Verabredung schickte (zu wartenden Killern schickte???), die sich verspätet hatten. Ansonsten spielt dieses Detail ja keine Rolle...

fatalist
15.08.2013, 04:12
Ja, dann darf das nicht wahr sein. :haha: Ich muss Dich loben, Du hast ja (zum 1. Mal?) eine Quelle selbst gefunden. :appl:


Wie konnten ihre (angeblichen) Mörder Böhnhardt und Mundlos wissen, dass Frau Kiesewetter um 14:00 nochmals in die Theresienwiese bei Heilbronn einfuhr? Alles Zufall oder hatten Sie eine Verabredung mit Frau Kiesewetter, oder war es ein Auftrags-Mord, eine gezielte Hinrichtung? “Darf der Kiesewetter-Mord nicht aufgeklärt werden?” – fragte bereits im September 2012 der Friedensblick (http://friedensblick.de/3068/durfe-der-kiesewetter-mord-nicht-aufgeklaert-werden/). Richtige Frage!




Von den Feuerwehrleuten wurden weder am 04. noch am 05.11 Waffen entdeckt:

“Dagegen Günnel beschreibt die Gefühlslage der Kollegen in den Tagen danach so:„Wir sind noch einmal geboren worden.“ Als klar gewesen sei, dass am Brandort auch Waffen und Munition lagerten, habe jeder begriffen: „Das hätte hochgehen können.“(ebd)Es wurden auch keine Brandbeschleuniger gefunden, die aber angeblich Frau Zschäpe in der Wohnung ausgeschüttet hätte.“Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts. Es konnte definitiv ausgeschlossen werden, das sich die vermissten Personen im Gebäude befanden.” (blaulichtfahrzeuge (http://www.blaulichtfahrzeuge.net/v2/displayimage.php?album=9516&pid=12833))Jetzt wird dargestellt, dass

“an 19 Stellen in der Wohnung (…) Ermittler Benzin nachgewiesen [hätten], auch Spürhunde wurden eingesetzt. (…) In Zschäpes Wohnung fand die Feuerwehr einen Benzinkanister.” (sz (http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-virtuelle-ortsbegehung-mit-beate-zschaepe-1.1705771))

Der Benzinkanister wurde offenbar vom Brand nicht beschädigt. Sehr gut, Du entwickelst Dich ja langsam zum Skeptiker.

Die Feuerwehr hat keine Waffen gefunden, und die Polizei mit Hunden hat kein Benzin gefunden, jedenfalls am 5.11. nicht, und danach mussten die Zwickauer abrücken, das LKA/BKA übernahm...

Aber der Zwickauer Polizist referierte vor Gericht den Internetverlauf des Computers, den man ihm am 6.11- weg nahm. Der war aber schnell... verdächtig schnell, was der alles am Samstag herausfand, wenn man ihm das Ding doch am Sonntag schon wegnahm...

fatalist
15.08.2013, 04:26
Die Aufklärung des Kiesewetter-Mordes ist immer noch Sache der Ermittlungsbehörden - nicht irgendwelcher Untersuchungsausschüsse (auch wenn Du und Fatalist das anders sehen). Fatalist sieht das nicht anders. ;)

Ich habe allerdings darauf hingewiesen, dass "Aussagegenehmigung" vor einem PUA kein "Joker der Vertuschung" ist. Vor dem PUA gibt es nur Amnesie, aber keine Aussageverweigerung. Vor dem Gericht gibt es Beides.

Ein PUA wäre die geeignete Bühne für Ermittler um auszupacken über die Vertuschung etc innerhalb der Polizeibehörden.
Denk mal an Konrad Pitz, der sagte was vom NSU vor dem PUA und hat jetzt ein Ermittlungsverfahren am Hals wegen Falschaussage.
DAS meinte ich genau nicht... so sollte es nicht laufen, aber es war als Warnschuss für andere "Aussagebereite" gemeint.
Das Schweigen der "Kritischen Polizisten" zum Fall Pitz spricht Bände...


Wenn Ermittlungsbehörden die Strafverfolgung vereiteln, ist das eine Straftat, wie man mir mal erklärt hat (http://dejure.org/gesetze/StGB/258a.html).
Wer soll denn gegen die Ermittlungsbehörden ermitteln ???
Daher wäre ein PUA sicher notwendig, um eben das in die Wege zu leiten: Aufbrechen des Schweigekartells.
Aber das wird nicht passieren.


Wirkt schon reichlich absurd, was sich da im Krokus-NSU-Ländle abspielt. Wir drehen jedes Wort Galls drei Mal um, irgendwo muß es eine Verbindung zum Terror-Trio geben ...
http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/124/galls-versteckspiel-1668.html Korrekt.

fatalist
15.08.2013, 05:08
Im April 2011, ein halbes Jahr vor dem 4.11.2011, hatte der Leitende Oberstaatsanwalt in Heilbronn die Veröffentlichung von 3 Phantombildern endgültig abgelehnt, und die "osteuropäische Spur" lief unter "Verschwörungstheorien".

Das sind Fakten.


Im Falle des Polizistinnenmordes von Heilbronn, der sich am Ostermontag zum vierten Mal gejährt hat, tappen die "Phantom"-erfahrenen Ermittler im Dunkeln. Berichten Medien von brisanten Spuren, sprechen Polizeifunktionäre jedoch gerne von "Verschwörung".

Wie weit gehen die Chefs baden-württembergischer Polizeibehörden, um Ermittlungspannen zu vertuschen?

Diese Frage haben wir in unserer vorletzten Ausgabe gestellt. Anlass dazu war und ist insbesondere der Polizistinnenmord von Heilbronn, der sich am Ostermontag zum vierten Mal gejährt hat. Statt dem Mörder der jungen Streifenpolizistin Michéle Kiesewetter hatten die Heilbronner Polizei und das Landeskriminalamt, wie sich im März 2009 zeigte, zwei Jahre lang ordinäre Wattestäbchen gejagt, mit einem finanziellen Millionenaufwand, der ins Leere ging. Und statt die in Angst und Schrecken versetzte Bevölkerung rechtzeitig aufzuklären, hatten die Ermittlungsbehörden monatelang DNA-Funde geheim gehalten, die eindeutig zeigten, dass es die inzwischen legendäre "Phantomkillerin von Heilbronn" nicht geben konnte.

Und faktisch nicht gab. Die dramatische Konsequenz dieser Vertuschung: vom Mörder von Michéle Kiesewetter, die nur 22 Jahre alt wurde, fehlt bis heute jegliche Spur. Die Polizei tappt völlig im Dunkeln. http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/4/das-neue-phantom-1311.html

Das war im April 2011. Eine sehr unangenehme Situation für die Regierung.
"Mehmet" und die Dönermord-Ceska in der Schweizer Bodenseevilla war zu lesen im August 2011. Mehmet war ein V-Mann.

Wenn man diese beiden Dinge in Verbindung bringen will, die Nichtveröffentlichung der Phantombilder und die Ceska-Geschichte, so gelingt das eigentlich nur mit einer These: Der 4.11.2011 war bereits im Frühling 2011 geplant. Eine Lampe bauen mit der BFV-Aushorchzelle namens NSU, sprich: Den Uwes 10 Morde anzuhängen und sie zu liquidieren.

Einen Staatsanwalt kann man anweisen, nichts zu veröffentlichen, einen Geheimdienst kann man ebenfalls anweisen, den Ceska-Deal zu machen, aber durchsickern zu lassen, er sei gescheitert.

Klar ist ja lediglich, dass man sicher in der Lage war, Duplikate der Dienstpistolen mit passender Nummer zu organisieren, und auch eine Ceska aus Stasi-Beständen zu besorgen, ebenso wie man "Bekennervideos" verwenden konnte, und aus der Liste der 7 möglichen Heilbronner Tatwaffen 2 Exemplare an Weltkriegswaffen zu beschaffen, aus Waffenlager-Funden oder sonstwo her...

Und die Polizei findet dann halt, was man vorbereitete...

fatalist
15.08.2013, 06:03
Bin wieder an Bord. Das ist gut.
Lass mal besser die Finanzkrise hier raus aus dem Strang, wir bleiben beim Thema.

Eines Deiner Themen war ja die Person Mandy Struck und der ominöse Max Florian Burckhardt, dessen Papiere Uwe Mundlos verwendet hatte als Tarnidentität.

Wir wissen ja inzwischen, dass die Medien uns da belogen haben, denn Mandy Struck war nicht dessen Freundin, sondern die von Kay Seidel. Auch war sie wohl V-Frau, die das Trio in ihrer Wohnung in Chemnitz unterbrachte.

Hierzu passend die Aussagen von Pol-Präsident Merbitz zu Mandy Struck vor dem TH PUA 1.7.2013:


Die Abg. König fragt nach, welche Informationen er zur Person Mandy Struck habe. Der mitgebrachte anwaltliche Beistand des Zeugen interveniert. Es müsse geklärt werden, ob der Zeuge diese Frage beantworten dürfte wegen der Einschränkungen in der Aussagegenehmigung. http://haskala.de/2013/07/01/einladung-zum-nsu-untersuchungsausschuss-1-juli-2013-erfurt/


Die Ausschussvorsitzende liest gefühlt 10min Aussagegenehmigung des sächsischen Innenministeriums vor, was Merbitz alles öffentlich sagen darf und was nicht, u.a. keine Infos zu V-Personen und verdeckten Ermittlern, sowie “Angaben, die den Verfassungsschutzbehörden schweren Schaden zufügen würden”. Erwischt :ätsch:


Ansonsten machte Merbitz auf ahnungslos, was die Überwachungsoperationen Drilling und Terzett angeht, bei den Waffenfunden erzählt er Blödsinn, alles in allem ein wissender, aber wohl lügender Zeuge.

Auch die LINKE König ist nicht besser, als es um die Ceska geht:


Es geht nochmal kurz um die Ceska mit Schalldämpfer, von der es nur 51 Stück gab. 51 oder 55 oder 60, aber entscheidend ist, dass auch König nicht die 31 STASI-Ceskas im Besitz ostdeutscher Behörden erwähnt. Warum nicht?

fatalist
15.08.2013, 06:43
Es ist auch beim Zeugen Luthardt, immerhin damals Leiter des LKA Thüringen nicht glaubhaft, dass er angeblich nicht wusste, dass das BKA nach der Razzia 1998 im Hause war und der Chef der EG Tex Dressler statt zur Razzia zum PC-Lehrgang ging.


Der Zeuge wird danach befragt, ob die Ermittler Fahner/Dressler ihn hätten informieren müssen, dass Kollegen des BKA mit vor Ort sind? Ja, erklärt der Zeuge. Wie oft kommt das vor? Gar nicht, das sei der erste Fall bisher. Mindestens eine Interessenanmeldung hätte an ihn gehen müssen, so Luthardt. http://haskala.de/2013/07/01/einladung-zum-nsu-untersuchungsausschuss-1-juli-2013-erfurt/


Der Zeuge kritisiert, dass der eigentlich für die Durchsuchung verantwortliche Beamte am Tag der Razzia nicht da war. “Wenn ich es gewusst hätte, wäre Herr Dressler nicht zur Schulung gefahren”. “Durchsuchung wurde ja schon einmal verschoben auf den 26. Januar 1998″ erklärt er und überrascht damit einige Abgeordnete. Die Razzia war eigentlich früher geplant, erinnert er sich. Möglicherweise lagen die Fehler bei der Justiz, er denkt, dass die Razzia eine Woche vorher geplant war. Die Razzia wurde verschoben, weil die Garage noch nicht "fertig präpariert" war???



Es geht weiter um einen den BKA-Beamten Brümmendorf, der letzte Woche hier im Ausschuss war. Aus Akten geht hervor, dass dieser Dokumente im Namen des LKA bzw. der EG Tex unterzeichnet habe, die Abg. König hält ihm das Dokument vor. Der Zeuge ist sehr irritiert und kann das nicht nachvollziehen. “Ich käme nie auf die Idee, ich war so oft im Bundeskriminalamt [...] dass ich auf dem Kopf des BKA unterschreibe [...] das wäre ja sagenhaft”. Es ist völlig unverständlich für ihn, wie Brümmendorf auf die Idee komme unter so einem Thüringer Behördenschreiben zu unterschreiben. Die ganze Geschichte war völlig anders, als man sie uns heute erzählt.


Ein Beamter des Bundesamt für Verfassungsschutz, Herr E. Der Mann hatte damals mit[B] Bad Kleinen zu tun gehabt und leitete schließlich im Landeskriminalamt Thüringen den verdeckten Bereich/verdeckte Ermittlungen. Trennungsgebot Geheimdienste/Polizei in der Praxis: Nicht vorhanden.

Ausgerechnet ein BFV-Mann, der an der Vertuschung des "Ver-Selbstmordung eines RAF-Mannes" beteiligt war.


Zwischendrin bezeichnet er die Razzia als “stümperhafte Durchsuchung”, er sei im Anschluss daran im Frühjahr 1998 das erste mal laut geworden und “aus dem Anzug gesprungen”, dass habe er nicht vergessen. Nette Ausreden für eine Geheimdienstoperation "Abtauchen in den Untergrund", bei der die Polizei dem VS Hilfestellung gab.

Es wundert mich doch sehr, dass beim PUA das "TNT" (schon 1998 vernichtet, Verjährung 2003) niemals eine Rolle spielt.

brain freeze
15.08.2013, 07:24
Fatalist sieht das nicht anders. ;)

Ich habe allerdings darauf hingewiesen, dass "Aussagegenehmigung" vor einem PUA kein "Joker der Vertuschung" ist. Vor dem PUA gibt es nur Amnesie, aber keine Aussageverweigerung. Vor dem Gericht gibt es Beides.

Ein PUA wäre die geeignete Bühne für Ermittler um auszupacken über die Vertuschung etc innerhalb der Polizeibehörden.
Denk mal an Konrad Pitz, der sagte was vom NSU vor dem PUA und hat jetzt ein Ermittlungsverfahren am Hals wegen Falschaussage.
DAS meinte ich genau nicht... so sollte es nicht laufen, aber es war als Warnschuss für andere "Aussagebereite" gemeint.
Das Schweigen der "Kritischen Polizisten" zum Fall Pitz spricht Bände...

Wer soll denn gegen die Ermittlungsbehörden ermitteln ???
Daher wäre ein PUA sicher notwendig, um eben das in die Wege zu leiten: Aufbrechen des Schweigekartells.
Aber das wird nicht passieren.

Korrekt.

Das ließe sich alles auf rechtsstaatlichem Wege mit Gewaltentrennung usw. lösen. Ein Parlament hat mit der Aufklärung von Straftaten schlicht nichts zu tun. Die können politisches/staatliches/strukturelles Versagen aufklären usw. Da gibt es eine Trennlinie, die permanent überschritten wird. Aber egal.

Das eigentlich Fatale ist, daß die Aufklärung von Kapitalverbrechen politischen und damit sachfremden Erwägungen untergeordnet wird (Parteiinteressen). Dazu zähle ich auch die Begründung, einen angeblichen Schaden für Behörden und Dienste und ihre Mitarbeiter abzuwenden. Krassestes Beispiel war der hessische Mandantenverräter mit seinen Temme-Spielchen.

Bei allem Verständnis für Geheimhaltung. Aber wenn es höhere staatliche Prioritäten als die Aufklärung eines Mordes geben soll (staatliche Kernaufgabe, Leib und Leben zu schützen, wenn es der Bürger aus guten Gründen nicht selbst tun darf), dann verschieben sich zentrale Werte auf ungute Weise. Für mich ist das schwerer Machtmißbrauch. Ich sage nicht, daß diese Entwicklung neu ist, die Akteure werden nur immer hemmungsloser.

fatalist
15.08.2013, 07:51
Nächster Zeuge: Herr Thüshaus, Mitarbeiter beim sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz. Er war damals als Abteilungsleiter Rechtsextremismus des sächsischen LfV eingesetzt gewesen. http://haskala.de/2013/07/01/einladung-zum-nsu-untersuchungsausschuss-1-juli-2013-erfurt/

Das Fluchtauto des Trios sei aus Dresden abgeschleppt worden, Mutter Böhnhardt verkaufte es dann später, so die Aussage.


Interessant sind die Aussagen über Jan Werner:


17.07
Im Ergebnis durfte dass LfV Thüringen die Info an das LKA Thüringen geben, ohne dass dabei eine Ortsmeldung zur Quelle erfolgte. Der Zeuge vermutete, dass dies am gleichen Tag geschah. Doch der LKA-Chef aus Thüringen wollte ein schriftliches Behördenzeugnis dazu, das quellenführende Land war dazu dann nicht mehr bereit gewesen, so Thüshaus.Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte sich dann bereit erklärt, bei der Erstellung des Behördenzeugnisses zu helfen, dazu kam es offensichtlich nicht [wg. des quellenführenden Landes]. Für das sächsische Landesamt für Verfassungsschutz war die Situation unbefriedigend, so der Zeuge.



17.02
Mitte September 1998 habe es eine neue Meldung beim LfV Sachsen gegeben, als der sächsische Rechtsextremist W. über eine Waffenbeschaffung des Trios bzw. weiteren geplanten Überfällen sprach. Ein Pass sollte an das Trio gehen. Antje P. sei deswegen ebenso in den Fokus geraten.

Es habe Observationen und Abhöraktionen gegeben. Es gab eine Übereinstimmung, dass die Polizei informiert werden sollte, deswegen gab es ein gemeinsames Gespräch mit den Verfassungsschutzbehörden Thüringen, Sachsen und dem “quellenführenden Land”, also der VS-Behörde, welche den V-Mann führte, von dem die Info kam, um zu entscheiden, wie man die Geheimdienstinformation der Polizei weitergeben kann. Welches Landesamt führte Jan Werner als V-Mann? Sachsen-Anhalt? Berlin?



Gleich wohl hätten “Rechtsextremisten aus Sachsen Telefonate zu Gunsten der Flüchtigen unternommen”, ein Neonazi aus Sachsen habe bei einem ihm vorgelegten aufgezeichneten Telefonat W. als Anrufer identifiziert. Es geht wohl um die Anrufe bei Jürgen Helbig, wo denn Wohlleben Sachen zum Trio bringen solle, und was er bei "Böhnis Mutter" vorher abholen solle.

Bislang hiess es doch immer, Mundlos habe Helbig angerufen...



Im Februar 2000 sei ein telefonischer Hinweis eingegangen, wonach ein sächsischer Rechtsextremist in Thüringen darüber sprach, dass es den dreien Flüchtigen gut ginge, bei der Person habe es sich um einen Andre oder Andreas G. oder E. [?] gehandelt. Andreas Graupner, der im Zuge der Operation Terzett überwacht wurde, kennt den die Frau König etwa nicht?


Der 38-jährige Andreas Graupner (»Mucke«), heute wohnhaft bei Ludwigsburg, war ein Urgestein der Chemnitzer RechtsRock-Szene... http://www.linksnet.de/de/artikel/28849



17.38
Die Observationen rund um die Fahndungs-Ausstrahlung im TV verliefen ohne relevante Erkenntnisse erklärt der Zeuge. Er spricht weiter zur Observation der Mandy S. durch das LfV Thüringen. Bei einer anderen Observation sei ein Foto entstanden, auf dem Böhnhardt möglicherweise zu erkennen war. Man hab eine verdeckten Wohnung angemietet, um die Wohnung der Mandy S. zu überwachen. Dass LfV Sachsen wollte die Wohnung durchgängig überwachen, um herauszufinden, ob sich die Gesuchten sich dort aufhalten. Es gab u.a. die Info, dass 1. Oktober Uwe Böhnhardt zu seinem Geburtstag dort aufschlagen könnte, deswegen habe man vom 30.09 bis 1. Oktober auch Mitarbeiter neben die Kamera in der konspirativen Wohnung platziert, die das MEK im Notfall für einen Zugriff informieren könnten.

Unpraktisch: Einen Tag vor dem 30.9. hatte man, so die Video-Auswertung später, eine Person dort festgestellt die Ähnlichkeiten mit Böhnhardt hatte. Eine BKA-Fotoanalyse viel später hat diese Annahme dann entkräftet. Waren das nicht die Fotos, auf denen in der TV-Doku der Cousin von Zschäpe Böhnhardt erkannt hat? Zu 90% oder so?

Das war dann wohl "heisse Luft"...


Der Zeuge berichtet von einer weiteren Observation in der Heimstraße in Chemnitz und der Vorlage vom vorherigen Observationsfoto an die Neonazi-Aktivistin Mandy S. als ein Freund identifiziert worden, welcher nicht Uwe Böhnhardt sei. Das LKA Thüringen habe Mandy S. mit dem Observationsfoto konfrontiert erklärt der Zeuge, dadurch seien die verdeckten Maßnahmen offengelegt worden, welche man schließlich nicht weiter betrieb. Schön blöd...


Man habe in Sachsen die Observationen auch genutzt, um rauszubekommen, wer in der Szene mit wem zusammenhänge. Der Kommentar mit den “den dreien geht es gut” zum NSU stamme von einem Andreas G. , so der Zeuge. und zwar an Norbert Wiessner, der exakt diese Aussage vor dem PUA gemacht hatte?

Das LfV Thüringen scheint also immer gewusst zu haben, wo das Trio war. Wozu auch sonst Überwachungen, wenn man nicht wiess, wie die kommunizieren, welchen Handynummern die haben, und wo die sind?


Dem Zeugen werden die Aussagen vom Thüringer LKA-Chef vorhin vorgehalten, welcher von der brisanten Quellmeldung (NSU sucht Waffen, weiterer Überfälle geplant, Passbeschaffung) nichts gewusst habe. Der Zeuge Thüshaus erklärt nochmal, dass es ein Gespräch mit dem LKA Thüringen dazu gegeben habe, dass habe ihm das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz am Tag darauf mitgeteilt. Seiner Erinnerung nach kann es auch gut sein, dass der LKA-Präsident da selbst dabei war, genau wissen tue er dies jedoch nicht mehr. Luthardt erzählt Blödsinn, gibt den Ahnungslosen, wie bereits vermutet.



Es geht weiter um die Telefonüberwachung bei Jan Helbig. Auf dessen Telefon habe es 5x Anrufe aus Chemnitz gegeben. Die TKÜ-Aufzeichnungen seien Neonazi-V-Leuten oder Informanten vorgespielt worden, der Zeuge erklärt, dass dies keine sächsischen Quellen waren. Die Identifizierung habe auf Thüringer Seite stattgefunden. Wenn das die Thüringer machten, also die Stimmen der Anrufer identifizierten, dann hatten die Thüringer also V-Leute in Sachsen, Andreas Graupner und andere?


Er könne ausschließen, dass das in Sachsen passiert sei, da ist er sich sicher. Fraglich ist gerade weiterhin, wie man durch den Anruf auf die bekannten Neoanzis Jan Werner, Hendrik Lasch und Thomas Starke kam, der Zeuge kann keine Erklärung dafür liefern. Auf die Nachfrage, wer für den Hinweis von Mandy Struck verantwortlich sei, erklärt der Zeuge, dass es sich dabei um das LKA Thüringen gehandelt habe. Die Anrufer waren also nicht Mundlos, sondern 3 V-Leute?

Offensichtlich war das Trio gar nicht in Chemnitz... wem hat denn dann Carsten Schultze dort eine Waffe übergeben???


18.37
Auf die Frage, wieso er Dresden als Aufenthaltsort des Trios ausgeschlossen habe, obwohl doch der Saalfelder Neonazi Andreas Rachhausen das Fluchtauto von dort zurückgeholt habe? Er hätte Dresden selbst nicht ausgeschlossen, im sei aber selbst auch von Sachsen aus kein direkter Aufenthalt des Trios in Dresden bekannt geworden.

18.35
Es geht weiter um eine Quellenmeldung des ehm. V-Manns Marcel Degner, wonach auf Neonazi-Konzerten [auch in Sachsen?] Geld für die drei flüchtigen Jenaer Neonazis gesammelt worden sein soll. Der Zeuge Thüshaus kenne keine Meldung, dass auf den sächsischen B&H Konzerten Geld für das Trio gesammelt wurde. Weiter Fragen zielen auf Verbindungen des Ku Klux Klan zum Trio ab. Auch der Name “Achim Schmid” fällt, der Zeuge kann dazu keine Angabe machen. Der KKK ist wohl wirklich ein Honigtopf des LfV BW gewesen.


Das Trio scheint nach dem Untertauchen 1998 bis zum Einzug in die Polenzstrasse 2001 in Zwickau weitgehend abgeschirmt worden zu sein, und zwar von den B&H Leuten in Chemnitz.

Die Waffenübergaben, die die Kronzeugen Gerlach und Schultze im Prozess schilderten, halte ich für unglaubwürdig.

fatalist
15.08.2013, 07:59
Das ließe sich alles auf rechtsstaatlichem Wege mit Gewaltentrennung usw. lösen. Ein Parlament hat mit der Aufklärung von Straftaten schlicht nichts zu tun. Die können politisches/staatliches/strukturelles Versagen aufklären usw. Da gibt es eine Trennlinie, die permanent überschritten wird. Aber egal. ....

Für mich ist das schwerer Machtmißbrauch. Ich sage nicht, daß diese Entwicklung neu ist, die Akteure werden nur immer hemmungsloser. Ich bin da ganz Deiner Meinung. Wenn die Ermittlungsbehörden versagen, vertuschen, dann versagt die Exekutive. Es muss dann die legislative eingreifen.

http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/2/der-blutverschmierte-mann-1343.html

Lies Dir mal diesen Artikel durch, wo überall die Polizei in Baden-Württemberg vertuscht hat. Da wird Dir ganz anders... wohin Du auch schaust, nur vertuschung.


Der blutverschmierte Mann


Bei aufsehenerregenden, aber ungelösten Kriminalfällen in Baden-Württemberg verfallen Polizeibehörden mitunter fast in die Strategiemuster ihrer Klientel: vertuschen, tricksen, tarnen und täuschen. Die Frage ist, wie weit sie mit manchen dubiosen Manövern gehen. Im Fall des Polizistenmords von Heilbronn etwa schweigen sich Ermittlerchefs über die Rolle eines blutverschmierten Osteuropäers bis heute aus. Hatte man eine heiße Spur, bevor das legendäre "Phantom" die Ermittlungen dominierte? Gerade dieser Fall ist eine Herausforderung für den neuen Innenminister.

Das ist zwar 2 Jahre alt, aber es geht um diverse Fälle, und das Muster der polizeilichen Vertuschung ist immer dasselbe.

fatalist
15.08.2013, 08:08
Man schaue sich nur einmal an, wie die Chefs der Thüringer Polizei bei einer Gegenüberstellung herumeiern, als es um die Besprechung der Razzia-TNT-Garage beim Eigentümer Polizist Apel (Zschäpes Onkel) geht:


19.13
Der Zeuge König erklärte widerspricht der Darstellung erneut: “Ich bin absolut überzeugt davon, dass ich noch nie in der Wohnung von Herrn Apel war”.

19.11
Tuche: “Ja so habe ich das damals gesagt, es hat sich auch nichts geändert”, er habe überlegt und schlaflose Nächte gehabt, aber “es war so”, er bleibt bei seiner bisherigen Darstellung hier im Untersuchungsausschuss.

19.07
Die Abg. Marx beginnt die Befragung: “Wie sieht es denn nun aus, aus der Sicht von heute?”

19.03
Tuche hatte vor einigen Wochen im Thüringer Untersuchungsausschuss erklärt, dass er im Vorfeld der Garagenrazzia zusammen mit dem Jenaer Staatsschutz-Chef König zum Eigentümer der zu durchsuchenden Garage von Beate Zschäpe, Geburtsname Apel gefahren sei und sich auf dessen Sofa über die Mieterin Beate Zschäpe [und nicht auszuschließen ggf. auch die Razzia] unterhalten habe. Das sei wenige Tage vor der Razzia passiert. Tuche schilderte seine Erinnerungen, die er sogar bildhaft verinnerlicht habe. König widersprach, er sei nie bei einem solchen Gespräch gewesen, schon gar nicht bei dem Garageneigentümer Apel. Dieser ist selbst Polizeibeamter der PI Jena und für mehrere Beamte war wegen der Namensgleichheit völlig unklar, ob er in einer verwandtschaftlichen Beziehung zu Beate Zschäpe steht. Folglich könnte, so die Darstellung anderer Polizeizeugen im UA, die Razzia durch eine solche Ansprache gefährdet werden. Teilweise wurde auch davon gesprochen, dass ein solches Verhalten grundsätzlich auch dienstrechtliche oder strafrechtliche Konsequenzen nach sich ziehen könnte.

18.57

Der ehemalige Staatsschutz-Chef von Jena, Klaus König sowie der aktuelle Staatsschutz-Chef Herr Tuche betreten den Saal und nehmen Platz.Beide waren bereits in der Vergangenheit schonmal hier vorgeladen.
http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/07/ua01072013_koenigtuche-300x238.png (http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/07/ua01072013_koenigtuche.png)

Die LINKE weiss immer noch nicht, ob Apel nun Zschäpes Onkel war oder nicht?

Das ist Verarsche.

Selbstverständlich ist das Zschäpes Onkel, sein Sohn heisst Stefan Apel, Zschäpes Cousin, und die Linke weiss das auch alles.

Aber auch Frau König trickst herum. Aufklärung geht anders.



Der Beamte König bleibt weiterhin bei seiner Darstellung. Ob es zu einer Verwechselung kam? Herr Tuche schließt dass aus, es muss Herr König gewesen sein, der jetzt gerade neben ihm sitzt. Er war damals sein Vorgesetzter, auch hätte er von jemand anderem den Auftrag ja nicht bekommen können. Das ist doch ein Brüller. Grotesk. Absurdes Theater...

herberger
15.08.2013, 08:46
Es ist auch beim Zeugen Luthardt, immerhin damals Leiter des LKA Thüringen nicht glaubhaft, dass er angeblich nicht wusste, dass das BKA nach der Razzia 1998 im Hause war und der Chef der EG Tex Dressler statt zur Razzia zum PC-Lehrgang ging.

http://haskala.de/2013/07/01/einladung-zum-nsu-untersuchungsausschuss-1-juli-2013-erfurt/

Die Razzia wurde verschoben, weil die Garage noch nicht "fertig präpariert" war???


Die ganze Geschichte war völlig anders, als man sie uns heute erzählt.

Trennungsgebot Geheimdienste/Polizei in der Praxis: Nicht vorhanden.

Ausgerechnet ein BFV-Mann, der an der Vertuschung des "Ver-Selbstmordung eines RAF-Mannes" beteiligt war.

Nette Ausreden für eine Geheimdienstoperation "Abtauchen in den Untergrund", bei der die Polizei dem VS Hilfestellung gab.

Es wundert mich doch sehr, dass beim PUA das "TNT" (schon 1998 vernichtet, Verjährung 2003) niemals eine Rolle spielt.

Gestern Doku gesehen über den Fall Bad Kleinen,da war alles bei,ein V-Mann dessen Anwesenheit man vertuschen wollte,und der RAF Terrorist schoss mit einer Cheska,und die Frage Mord oder Selbstmord.

Nereus
15.08.2013, 10:40
Zuerst stand das im Focus, 30.1.2012. http://www.focus.de/panorama/reportage/report-fahnder-setzten-auf-hypnose_aid_708080.html

Der Lichtstadt-Lügenblog übernahm das erst im August 2012. http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html
....
Was das Pausen-Detail angeht, so weiss ich das nicht, ob es drinsteht, aber generell ist "Lichtstadt-Blog" Fiktion, mehr nicht. Details zu Kiesewetter stehen vor allem in den 56 Ermittlungsordnern zu Kiesewetter.

"Kontext" Moser hat ja "möglicherweise" geschrieben 2013, die beiden waren möglicherweise 2 Mal dort an dem Tag.

http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/106/spuren-des-terrors-247.html

Nichts Genaues weiss man nicht... :cool:

Ob die 2 Mal dort waren spielt nur dann eine Rolle, wenn man (ihr Chef???) sie zu einer Verabredung schickte (zu wartenden Killern schickte???), die sich verspätet hatten. Ansonsten spielt dieses Detail ja keine Rolle...

Nix mit 2 x Besuchen des Pausenstandortes auf der Theresienwiese, sondern Brennpunktkontrollen der Drogenszene in der Stadt!

Aktenzeichen XY 8.05.2008 Kiesewetter am Tattag, Wattestäbchen, Filmort nicht Tatort:


http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=3hDPOniZx-I

Teil II Aktenzeichen XY, Kiesewetter/ Wattestäbchen:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=OjlZRc6KxHU

Tatort war Drogentreff - Dealerzinken am Trafohaus:

http://www.stimme.de/storage/pic/bildergalerien/polizistenmord/heilbronnpolizeimord/1426037_1_KH9A8819.jpg?version=1284465829

18.05.2007 Heilbronner Stimme.de

Getötete Polizistin war Lockvogel
Von Helmut Buchholz
Heilbronn - Schweren Vorwürfen sieht sich die Heilbronner Polizei ausgesetzt. Geht der kaltblütige Mord an der jungen Beamtin Michéle Kiesewetter auf eine Panne in der Polizeitaktik zurück? Das jedenfalls legt ein Bericht des SWR-Fernsehens vom Freitag nahe.
Denn die 21-Jährige soll im August 2006 als Lockvogel in der Heilbronner Drogenszene zum Schein Heroin gekauft haben - in Zivil. Dadurch sei das Geschäft einer Dealerin aufgeflogen. Nur wenige Monate später sei sie von der Heilbronner Polizei wieder in der Drogenszene eingesetzt worden - diesmal in Uniform. Hat sich die Rauschgiftszene an der jungen Polizistin gerächt, wie schon Ministerpräsident Günther Oettinger kurz nach der Tat gemeint hat?
Offiziell wollen sich Stuttgarter Innenministerium, Staatsanwaltschaft und Polizeisprecher zu dem Vorwurf nicht äußern. Inoffiziell heißt es, dass Michéle Kiesewetter tatsächlich in einem einzigen Fall im vergangenen Jahr als Scheinkäuferin auf dem Heilbronner Drogenmarkt aufgetreten sei. Allerdings habe die Sonderkommission diese Spur längst überprüft und ad acta gelegt. Die Fahnder halten es nach ihren Ermittlungen für ausgeschlossen, dass Michéle Kiesewetter und ihr 24-jähriger Kollege in ihren Uniformen niedergeschossen wurden, weil ihre Deckung aufgeflogen sei.
Bei der Polizei in Heilbronn und im ganzen Land sei es üblich, dass Beamte auch in Zivil und verdeckt agierten. Und zwar nicht nur Bereitschaftspolizisten wie Michéle Kiesewetter, sondern auch Uniformierte vor Ort in den Revieren. Bei der dünnen Personaldecke der Polizei seien solche zivile Lockvogeleinsätze nicht anders zu bewerkstelligen.
Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht das allerdings ganz anders. „Um so schlimmer, wenn das ständig passiert“, sagt GdP-Landesvorsitzender Josef Schneider. Er bezeichnete diese Praxis als „Sauerei“, die Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Schneider: „Wir müssen die Taktik ändern. Erst in Zivil, dann in Uniform: Das darf nicht sein.“
[...]Unklar ist, ob der einzige Zeuge des Mordes die Fahnder weiterbringt. Michéle Kiesewetters Kollege erwacht zurzeit aus dem künstlichen Koma in einem Ludwigsburger Krankenhaus. Ob er sich erinnern kann, kann niemand vorhersagen.

Fahndungs-Flyer: deutsch, albanisch, russisch, serbokroatisch, türkisch:

Wer hat die Tat beobachtet?
Wer kann Angaben zu dem oder den Täter(n) machen?
Wer hat in der Zeit zwischen 13.45 Uhr und 14.15 Uhr Personen oder Fahrzeuge im Bereich des Polizeifahrzeugs gesehen?
Wer hat in dem zuvorgenannten Zeitraum Schüsse gehört?
Usw.
http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Getoetete-Polizistin-war-Lockvogel;art15061,1021631

nachdenkerin
15.08.2013, 10:46
Lass mal besser die Finanzkrise hier raus aus dem Strang, wir bleiben beim Thema.


Das ist natürlich klar. Wollte das auch nur einmal erwähnen. Deshalb setzte ich mir auch andere Prioritäten.
Wichtig ist bei der Trio-Geschichte, nicht nur die Anschläge zu entkräften, sondern auch zu entkräften, dass sie jemals ausländerfeindlich und antisemitisch waren. Wenn jemand bei der Suche nach Indizien zufällig auf weitere Dokumente trifft, die das entkräften, ist das eben nach meiner Überzeugung ganz wichtig hier einzustellen und zu sammeln.
Zwei weitere Themen sind Komplexität, verbunden mit Irrungen und Wirrungen und die Medien.

Rein zufällig hatte ich jetzt im Forum so eine Rubrik gesehen, wo eine Diskussion um Juden entfacht ist.

Da wird dann unter anderem darüber diskutiert, ob Juden die rücksichtslosesten Menschen oder die fleißigsten und arbeitsamsten Menschen sind. Das ist für mich eine total sinnlose Diskussion.

Israel wird offensichtlich schon eine größere Rolle spielen, aber das sind ganz andere Mächte, als der kleine Bürger, der den jüdischen Glauben hat. Der wird nach meiner Ansicht davon nichts mitbekommen.

Ich zog mir aus dem Internet eine Unterlage heraus, die heißt "Untersuchungsbericht_Thüringer_LfV . Da geht daraus hervor, dass die meisten Mitarbeiter die Arbeitsweise scharf kritisierten, aber nichts dagegen machen konnten.
Vorgestern sagte mir jemand, dass der Verfassungsschutz genau wusste, was er tat. Was ist denn der Verfassungsschutz. Das sind Menschen, die da arbeiten. Davon hat eine kleine Minderheit eine große Mehrheit regiert. Das sind nicht alles "Betrüger" oder Faulenzer oder überhaupt schlechte Menschen. Die meisten Menschen wollen ehrlich und fleißig arbeiten.

Insgesamt handelt es sich nach meiner Überzeugung um eine kleine Gruppe von Menschen, die über andere bestimmen; Komplexität, verbunden mit Irrungen und Wirrungen schaffen und dadurch.................

nachdenkerin
15.08.2013, 12:35
17.02
Mitte September 1998 habe es eine neue Meldung beim LfV Sachsen gegeben, als der sächsische Rechtsextremist W. über eine Waffenbeschaffung des Trios bzw. weiteren geplanten Überfällen sprach. Ein Pass sollte an das Trio gehen. Antje P. sei deswegen ebenso in den Fokus geraten.




Das ist schon totaler Müll, weil der erste Überfall, dem man dem Trio "unterschiebt" zuerst im Dezember 1998 statt fand und zwar eine Edeka-Filiale. Wie kann dann drei Monate zuvor ein weiterer Überfall geplant sein, wenn der erste zuerst drei Monate später stattgefunden haben soll.

nachdenkerin
15.08.2013, 12:58
................Tuche hatte vor einigen Wochen im Thüringer Untersuchungsausschuss erklärt, dass er im Vorfeld der Garagenrazzia zusammen mit dem Jenaer Staatsschutz-Chef König zum Eigentümer der zu durchsuchenden Garage von Beate Zschäpe, Geburtsname Apel gefahren sei und sich auf dessen Sofa über die Mieterin Beate Zschäpe [und nicht auszuschließen ggf. auch die Razzia] unterhalten habe. Das sei wenige Tage vor der Razzia passiert. Tuche schilderte seine Erinnerungen, die er sogar bildhaft verinnerlicht habe. König widersprach, er sei nie bei einem solchen Gespräch gewesen, schon gar nicht bei dem Garageneigentümer Apel.

Worüber ich auch immer wieder stolpere ist folgendes:

Gem. Schäfer-Gutachten, S. 66 war Apel Mieter der Garage und eben nicht Eigentümer. Im Normalfall vermietet man doch keine Garage unter, das macht man vielleicht bei möblierten Wohnungen, aber nicht bei Garagen. Mal angenommen er war früher Mieter, hat sein Auto abgeschafft oder ist in Jena umgezogen. Warum sollte sich dann aber Jemand den Stress antun, für die Miete weiter zu haften. Dann kündigt man doch die Garage.

nachdenkerin
15.08.2013, 14:03
17.02
Mitte September 1998 habe es eine neue Meldung beim LfV Sachsen gegeben, als der sächsische Rechtsextremist W. über eine Waffenbeschaffung des Trios bzw. weiteren geplanten Überfällen sprach. Ein Pass sollte an das Trio gehen. Antje P. sei deswegen ebenso in den Fokus geraten.

Es habe Observationen und Abhöraktionen gegeben. Es gab eine Übereinstimmung, dass die Polizei informiert werden sollte, deswegen gab es ein gemeinsames Gespräch mit den Verfassungsschutzbehörden Thüringen, Sachsen und dem “quellenführenden Land”, also der VS-Behörde, welche den V-Mann führte, von dem die Info kam, um zu entscheiden, wie man die Geheimdienstinformation der Polizei weitergeben kann.



Landesamt für Verfassungsschutz


Nach einem Bericht des Innenministeriums Brandenburg, Abteilung Verfassungsschutz, vom 14. September 1998 soll WERNER den Auftrag gehabt haben, für die drei flüchtigen......Waffen zu beschaffen................Die Freigabe zur Übermittlung der Information an das BKA erfolgte am 16. November 2011 durch das IM Brandenburg

http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/24/lfv-sachsen-hinweise-auf-verbindungen-thuringischer-rechtsextremisten-nach-sachsen/

War doch sehr zeitnah.

Was ich insbesondere noch sehr prickelnd finde, ist folgendes. Das Innenministerium ist zuständig, um den Verfassungsschutz zu kontrollieren.


Die Fachaufsicht, die dem Innenministerium oblag.....

http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/10/untersuchungsbericht-uber-in-den-medien-dargestellte-vorgange-in-dem-thuringer-landesamt-fur-verfassungsschutz-und-deren-auswirkung-auf-die-funktionsweise-des-amtes/ S. 10

Will der Verfassungsschutz aber etwas an das BKA übermitteln, muss es offensichtlich vom Innenministerium frei gegeben werden. Aber das Innenministerium ist doch das Kontrollorgan, das dürfte doch überhaupt keine Anweisungen oder Freigaben tätigen, das beißt sich doch.

Nereus
15.08.2013, 14:36
.....Auch die LINKE König ist nicht besser, als es um die Ceska geht:

51 oder 55 oder 60, aber entscheidend ist, dass auch König nicht die 31 STASI-Ceskas im Besitz ostdeutscher Behörden erwähnt. Warum nicht?

Jena scheint ein Provinzkaff zu sein, wo jeder jeden kennt? Polizisten-Apel: Onkel von Progromly-Zschäpe? VS-König: Verwandter vom Stadtjugendpfarrer König und seiner Atheisten-Tochter von der LINKS-Fraktion?

Keine Erwähnung der 31 Killer-Ceskas mit Schalldämpfer aus dem Besitz des MfS, dem Schild und Schwert der Partei der Arbeiterklasse, der SED? Der vermutliche Grund:
Es geht um den Abbau der Negativpropaganda für einen Teil der ehemaligen DDR-Bevölkerung, die jetzt die Guten in ihrer gewendeten Partei und in ihren ergatterten demokratischen Amtssesseln seien wollen.
Es muß Gras wachsen über die Erinnerung
an Hilde Benjamin und Melzheimers Terrorjustiz
an SED-Ulbricht und Stasi-Mielke
an Mauerbau und Stacheldraht
an Todesstrafe und Schießbefehl
an Spitzel-Unwesen und Stasi-Willkür....

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/94/Submachine_gun_vz61.jpg

Ceska Zbrojovka
http://de.wikipedia.org/wiki/%C4%8Cesk%C3%A1_zbrojovka

Nach der „Wende” wurde vergeblich nach Mielkes Mordkommandos gesucht, die Gartenschläger abknallten und Überläufer heimlich liquidierten und anonym einäschern ließen. Aber die Spur ihrer 31 Mord-Waffen wurde gefunden und zunächst vertuscht. Als das ruchbar wurde durch den bayerischen Kriminalisten Geier von der Soko Bosporus, verschwanden plötzlich die BStU-Akten zum Thema der 31 Killer-Ceskas. Roland Jahn warf endlich die Stasi-Mitarbeiter aus seiner Behörde raus. Schredderten die noch schnell die brisanten Akten?
Ein Insider meinte: Über die verschwundenen Stasi-Ceskas wissen bestimmt die vom MfS übernommenen BKA-Leute, die Staatsschützer von Potsdamer LKA und Merkels Personenschützer etwas...

http://www.runde-ecke-leipzig.de/sammlung/index.php?inv=15384

09.07.09 DIE WELT

Am Mittwoch hatte auch das Bundeskriminalamt (BKA) bestätigt, dass nach der Wiedervereinigung einige ehemalige Stasi-Leute übernommen worden sind – 23 arbeiten dort heute noch. Diese Information sei jedoch nicht neu, betonte das Bundesinnenministerium. "Jeder Einzelfall ist genauestens geprüft worden", betonte ein Sprecher.
Die Debatte über eine bisher unbekannt hohe Zahl von ehemaligen Stasi-Mitarbeitern war vergangene Woche entbrannt, als bekannt geworden war, dass im Landeskriminalamt (LKA) Brandenburg rund 100 ehemalige Offiziere der früheren DDR-Staatssicherheit arbeiten sollen. Das Innenministerium in Potsdam bestätigte nur 58 Fälle. Auch für den Schutz des Wochenendgrundstücks von Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) im Schutzbereich Uckermark sollen jahrelang zwei ehemalige Stasi-Offiziere verantwortlich gewesen sein.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article4086811/Tausende-Ex-Stasi-Spitzel-im-oeffentlichen-Dienst.html


Der Skandal um im Polizeidienst des Landes Brandenburg beschäftigte DDR-Geheimdienstler weitet sich offenbar aus: Nach Recherchen des ARD-Magazins Monitor arbeiten im Landeskriminalamt (LKA) in großer Zahl frühere hauptamtliche Mitarbeiter des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit (MfS) – auch in besonders sensiblen Bereichen. Wie Monitor am Donnerstagabend berichtete, seien allein neun einstige MfS-Offiziere in der Staatsschutz-Abteilung des LKA beschäftigt, die etwa bei politisch motivierten Straftaten ermittelt. (Quelle Potsdamer neueste Nachrichten)


http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=UXmWRBgz1Y0

bio
15.08.2013, 15:21
NSU-Bekennerfilm wurde nicht von Zschäpe verteilt!
http://friedensblick.de/6895/nsu-bekennerfilm-wurde-nicht-von-zschaepe-verteilt/

brain freeze
15.08.2013, 15:59
Getötete Polizistin war Lockvogel
Von Helmut Buchholz
Heilbronn - Schweren Vorwürfen sieht sich die Heilbronner Polizei ausgesetzt. Geht der kaltblütige Mord an der jungen Beamtin Michéle Kiesewetter auf eine Panne in der Polizeitaktik zurück? Das jedenfalls legt ein Bericht des SWR-Fernsehens vom Freitag nahe.

Denn die 21-Jährige soll im August 2006 als Lockvogel in der Heilbronner Drogenszene zum Schein Heroin gekauft haben - in Zivil. Dadurch sei das Geschäft einer Dealerin aufgeflogen. Nur wenige Monate später sei sie von der Heilbronner Polizei wieder in der Drogenszene eingesetzt worden - diesmal in Uniform. Hat sich die Rauschgiftszene an der jungen Polizistin gerächt, wie schon Ministerpräsident Günther Oettinger kurz nach der Tat gemeint hat?

Offiziell wollen sich Stuttgarter Innenministerium, Staatsanwaltschaft und Polizeisprecher zu dem Vorwurf nicht äußern. Inoffiziell heißt es, dass Michéle Kiesewetter tatsächlich in einem einzigen Fall im vergangenen Jahr als Scheinkäuferin auf dem Heilbronner Drogenmarkt aufgetreten sei. Allerdings habe die Sonderkommission diese Spur längst überprüft und ad acta gelegt. Die Fahnder halten es nach ihren Ermittlungen für ausgeschlossen, dass Michéle Kiesewetter und ihr 24-jähriger Kollege in ihren Uniformen niedergeschossen wurden, weil ihre Deckung aufgeflogen sei.
Bei der Polizei in Heilbronn und im ganzen Land sei es üblich, dass Beamte auch in Zivil und verdeckt agierten. Und zwar nicht nur Bereitschaftspolizisten wie Michéle Kiesewetter, sondern auch Uniformierte vor Ort in den Revieren. Bei der dünnen Personaldecke der Polizei seien solche zivile Lockvogeleinsätze nicht anders zu bewerkstelligen.

Die Gewerkschaft der Polizei (GdP) sieht das allerdings ganz anders. „Um so schlimmer, wenn das ständig passiert“, sagt GdP-Landesvorsitzender Josef Schneider. Er bezeichnete diese Praxis als „Sauerei“, die Konsequenzen nach sich ziehen sollte. Schneider: „Wir müssen die Taktik ändern. Erst in Zivil, dann in Uniform: Das darf nicht sein.“
[...]18.05.2007 Heilbronner Stimme.de


Fahndungs-Flyer: deutsch, albanisch, russisch, serbokroatisch, türkisch:

http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Getoetete-Polizistin-war-Lockvogel;art15061,1021631

Klingt realistisch. Die Schlüsselfrage bleibt:
Wie kamen die Dienstwaffen ins Eisenacher Wohnmobil?

brain freeze
15.08.2013, 16:05
Worüber ich auch immer wieder stolpere ist folgendes:

Gem. Schäfer-Gutachten, S. 66 war Apel Mieter der Garage und eben nicht Eigentümer. Im Normalfall vermietet man doch keine Garage unter, das macht man vielleicht bei möblierten Wohnungen, aber nicht bei Garagen. Mal angenommen er war früher Mieter, hat sein Auto abgeschafft oder ist in Jena umgezogen. Warum sollte sich dann aber Jemand den Stress antun, für die Miete weiter zu haften. Dann kündigt man doch die Garage.

M.W. blieben Garagen möglichst in "Familienbesitz" und wurden von Generation zu Generation "weitervererbt", ob nun als Mieter oder Eigentümer - ähnlich wie Schrebergärten mit "Datscha".

Hans
15.08.2013, 16:11
NSU-Bekennerfilm wurde nicht von Zschäpe verteilt!
http://friedensblick.de/6895/nsu-bekennerfilm-wurde-nicht-von-zschaepe-verteilt/

Dass die DVD erst nach Zaschäpes Inhaftierung bei den 'Nürnberger Nachrichten' ankam, ist ja schon länger bekannt; aber schön, dass du es schriftlich von der Zeitung selbst bekommen hast.

bio
15.08.2013, 16:51
Dass die DVD erst nach Zaschäpes Inhaftierung bei den 'Nürnberger Nachrichten' ankam, ist ja schon länger bekannt; aber schön, dass du es schriftlich von der Zeitung selbst bekommen hast.

... mir nicht.

Medial wurde es nicht explizit erwähnt. "Nach dem Auffliegen der Terrorzelle" ist als Datum recht schwammig. Das kann ab dem 04.11 auslegt werden.

nachdenkerin
15.08.2013, 17:46
Dazu zähle ich auch die Begründung, einen angeblichen Schaden für Behörden und Dienste und ihre Mitarbeiter abzuwenden.

Wir haben aus meiner Sicht noch ein anderes großes Problem. Die große Mehrheit will etwas schaffen, darf es aber nicht und hat keine Möglichkeit das zu ändern! Fast genau die gleichen Strukturen wie beim Verfassungsschutz, vielleicht manchmal mit ein klein bisschen anderen Varianten, aber dem gleichen Ziel, gibt es auch in anderen Bereichen, wie z. B. Banken, Kripo, Staatsanwaltschaft, Energiesektor!!!

Zur Verdeutlichung

Man muss sich das wirklich mal vorstellen. Anbei das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz. Hier der Untersuchungsbericht.

http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/10/untersuchungsbericht-uber-in-den-medien-dargestellte-vorgange-in-dem-thuringer-landesamt-fur-verfassungsschutz-und-deren-auswirkung-auf-die-funktionsweise-des-amtes/

Eine ganz kleine Minderheit schaltet die Kontrollen aus; besetzt die Stellen ohne, dass die Mitarbeiter die erforderliche Fachkenntnisse haben; verweigert den Mitarbeitern die erforderliche Qualifikation; und etc..
Ein größeres Spektrum der Mitarbeiter hat sich doch dagegen gewehrt, aber hatte keine Chance.


Nachvollziehbarkeit:


Bei den Recherchen hat sich ergeben, dass das Organigramm des Amtes (Datum 20.06.2000) in wesentlichen Punkten die tatsächliche Organisation nicht wiedergibt, irreführend ist und selbst die Referatsleiter zum Teil falsch aufgeführt sind.


Im Übrigen ist die interne Aufgabenverteilung innerhalb des Referats 25 für die Mitarbeiter unklar. Einzelne gehen davon aus, dass innerhalb des Referats "Arbeitsgruppen" weiterbestehen. (Anmerkung: Derartige Arbeitsgruppen wurden offenbar bei Errichtung des Referates 25 durch mündliche Anweisung des Behördenleiters gebildet


....ständiger interner Änderungen der Referate und Umsetzungen...


Es wird empfohlen, das LfV anzuweisen, für jeden Angestellten eine exakte Tätigkeitsbeschreibung vorzunehmen....Ebenso sollte für Beamte genaue Dienstpostenbeschreibungen erstellt werden.



Die wesentliche Mehrheit sind die weisungsgebundenen Mitarbeiter, die nichts dagegen unternehmen können


Zudem wurde die organisatorische Gliederung des Amtes von vier Abteilungen in drei Abteilungen geändert. Dabei wurde die klassische Zweigliederung in Beschaffung und Auswertung aufgegeben. Innerhalb des Amtes wurden diese Organisationsänderungen von den aus dem nachrichtlichen Bereich stammenden Mitarbeitern mit Unbehagen registriert und als fachlicher Fehler angesehen.


...Leitung des Amtes vermutlich selbst noch keine klaren Vorstellungen und Grundziele vorhanden waren. Jedenfalls führte dies bei den im nachrichtlichdienstlichen Bereich geschulten und beruflich tätig gewesenen Verfassungsschützern zur Verunsicherung und in der Folgezeit zu zunehmenden Sicherheitsbedenken und Zweifel an der fachlichen Qualität der neuen Linie


Ein weiteren Grund für die entstandenen Konflikte sehe ich darin, dass in personeller Hinsicht grundlegende Fehler bei der Personalauswahl, -struktur und -führung gemacht worden sind....junge Universitätsabsolventen aus den neuen Bundesländern gewonnen und eingestellt...Die Fachrichtungen ihrer Studiengänge waren sehr unterschiedlich (Pädagogik, Chemie, Geschichte, Volkswirtschaft, Altphilologie und Archäologie etc.)....Sie hatten damit Vorgesetztenfunktion


Bei geäußerten fachlichen Bedenken seitens der Sachbearbeiter an Anweisungen der als Referatsleiter eingesetzten wissenschaftlichen Angestellten wandten sich diese hilfesuchend unmittelbar an den Präsidenten, worauf kurz darauf durch ihn Disziplinarverfahren durch Anruf oder Einbestellen erfolgten. Zur Illustration sei ein Fall geschildert. Ein Mitarbeiter hatte gegen eine aus seiner Sicht sinnlose Anweisung seiner Referatsleiterin remonstriert. Zwei Stunden später habe der Behördenleiter ihn angerufen und ihm aufgegeben, dass er stündliche Nachweise seiner Arbeit schriftlich fixiere. Dies sei dann auf Dauer von vier Monaten so geschehen.


Es wurde zudem wiederholt angegeben, dass Herr Dr. Roewer insbesondere in den letzten zwei Jahren keine andere Meinung von Mitarbeitern aus dem Lager der nichtwissenschaftlichen Angestellten mehr geduldet habe und auf Einwände in der Regel mit dem Argument reagiert habe, "dies wird so gemacht, weil ich das so will". Auf das Vorbringen der Mitarbeiter sei er nicht eingegangen.

Diese wissenschaftlichen Mitarbeiter, noch dazu ohne geeignete Qualifikation, waren lediglich 9 Personen von insgesamt 76 Mitarbeitern.


..wurde durch die Einstellung von wohl insgesamt 9 wissenschaftlich Angestellten..



Beschneidung an erforderlichen fachlichen Wissen


Die jungen wissenschaftlichen Mitarbeiter mussten Aufgaben und Führungsfunktionen ohne erforderliche Fachkenntnisse und die notwendige Führungskompetenz übernehmen.......Eine Vorbereitung auf ihre Tätigkeit durch Fach- und Führungslehrgänge unterblieb weitgehend


...wissenschaftlichen Angestellten....damit konnten sie ihren wissenschaftlichen Aufgaben praktisch nicht mehr nachkommen, für den operativen Bereich waren sie aufgrund ihrer Ausbildung und unterlassener Qualifizierungslehrgänge nur sehr bedingt geeignet.

Personalrat ausgeschaltet


Den Personalrat habe er als "Lulliverein" bezeichnet.


Dem Personalrat und seinem Vorsitzenden ist es nicht gelungen, mäßigend einzuwirken und die Konflikte zu lösen..


Kontrollen ausgeschaltet


Die Fachaufsicht, die dem Innenministerium oblag, war praktisch über Jahre ausgeschaltet..............Herr Dr. Roewer habe auf eine geforderte Änderung angesprochen gesagt, die Mitarbeiter der Fachaufsicht sollten sich bei ihrem Minister erkundigen. Dieser habe seine Abteilung aber ebenfalls nicht unterrichtet.


Die Berichte von Herrn Dr. Roewer an die Fachabteilung des Innenministerium seien zudem eine Zumutung gewesen.....Er habe sich über die Mitarbeiter des TIM, die die Fachaufsicht auszuüben hatten, regelrecht lustig gemacht


Es befremdet, dass die Fachaufsicht des Ministeriums faktisch ausgeschaltet war. Ob hier in Anbetracht der Sonderbeziehung zwischen dem Minister a. D. Dr. Drewes und dem Behördenleiter des LfV die Chance einer Änderung bestanden hätte, bezweifle ich.


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Ich hatte mal eine Unterhaltung mit einem Kripobeamten für Wirtschaftkriminalität. Das war ein junger engagierter Mann mit hohen Tatendrang. Er erzählte mir, er darf aber nicht! So setzt sich das auch in anderen Institutionen und wichtigen Bereichen fort, egal ob Bank, Staatsanwaltschaft, Kripo oder hier der Verfassungsschutz. Die meisten Leute wollen ehrlich und fleißig arbeiten, aber sie werden von einer kleinen Minderheit beherrscht und haben absolut keine Chance dagegen anzugehen. Strukturen, die Leute mühvoll über Jahre und Jahrzehnte aufbauten, werden eingerissen und in chaotische Zustände verwandelt.

brain freeze
15.08.2013, 18:20
Wir haben aus meiner Sicht noch ein anderes großes Problem.

[...]

Eine ganz kleine Minderheit schaltet die Kontrollen aus; besetzt die Stellen ohne, dass die Mitarbeiter die erforderliche Fachkenntnisse haben; verweigert den Mitarbeitern die erforderliche Qualifikation; und etc..
Ein größeres Spektrum der Mitarbeiter hat sich doch dagegen gewehrt, aber hatte keine Chance.


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Ich hatte mal eine Unterhaltung mit einem Kripobeamten für Wirtschaftkriminalität. Das war ein junger engagierter Mann mit hohen Tatendrang. Er erzählte mir, er darf aber nicht! So setzt sich das auch in anderen Institutionen und wichtigen Bereichen fort, egal ob Bank, Staatsanwaltschaft, Kripo oder hier der Verfassungsschutz. Die meisten Leute wollen ehrlich und fleißig arbeiten, aber sie werden von einer kleinen Minderheit beherrscht und haben absolut keine Chance dagegen anzugehen. Strukturen, die Leute mühvoll über Jahre und Jahrzehnte aufbauten, werden eingerissen und in chaotische Zustände verwandelt.

Ich stimme Dir zu, daß Dienste und Behörden keine monolithischen Blöcke sind, die gleichgeschaltet und zielgerichtet agieren und reibungslos zusammenarbeiten. Auch nicht beim "NSU-Komplex". Es gab mutmaßlich jemanden, der die Idee hatte, es gab die "Sachbearbeiter", die die Idee weiterentwickelten und umsetzten, es gab konkrete Weisungen, Gruppendynamik, Widerstände usw.

Handelnde mit Namen und Funktionen treffen in bestimmten Momenten Entscheidungen, die Gesetzesverstöße darstellen können. Mich interessieren nicht die kleinen VSler oder Kripobeamten, sondern die Abteilungsleiter und involvierten Politiker. Deswegen steht die Aufklärung noch sehr weit am Anfang, weil noch nicht mal ansatzweise klar ist, wer in welcher Funktion zur NSU-Verschwörung beigetragen hat. Indizien für eine Verstrickung der Dienste und Behörden gibt es genug. Statt seriöser Ermittlungen, speist uns Diemer mit ein paar Phrasen ab und Frau Pau mit der Beruhigung: Alles gut.

Wenn NSU ein Fake war, muß das ebenso aufgeklärt werden, wie die Hintergründe, sollten B&M die Morde tatsächlich begangen haben. Lückenlos. War NSU ein Bluff, laufen die Mörder nämlich weiter frei herum. Die Verantwortlichen würden de facto mit jedem weiteren Prozesstag die Strafverfolgung vereiteln.

fatalist
15.08.2013, 18:30
Nix mit 2 x Besuchen des Pausenstandortes auf der Theresienwiese, sondern Brennpunktkontrollen der Drogenszene in der Stadt! Irgendwelche Drogenjunkys haben jedenfalls keinen Doppelkopfschuss ausgeführt. Das waren Profis, wenn es überhaupt etwas mit (osteuropäischen) Drogenhändlern zu tun hat.

fatalist
15.08.2013, 18:31
Das ist schon totaler Müll, weil der erste Überfall, dem man dem Trio "unterschiebt" zuerst im Dezember 1998 statt fand und zwar eine Edeka-Filiale. Wie kann dann drei Monate zuvor ein weiterer Überfall geplant sein, wenn der erste zuerst drei Monate später stattgefunden haben soll. Das könnten ja gelegte falsche Spuren vom Geheimdienst für die Polizei gewesen sein. Um das Trio zu schützen. Würde ja passen.

Die Auslandsspur (Südafrika Dr. Nordbruch) war ja wohl auch eine gelegte falsche Spur der Schlapphüte.



Worüber ich auch immer wieder stolpere ist folgendes:

Gem. Schäfer-Gutachten, S. 66 war Apel Mieter der Garage und eben nicht Eigentümer. Im Normalfall vermietet man doch keine Garage unter, das macht man vielleicht bei möblierten Wohnungen, aber nicht bei Garagen. Mal angenommen er war früher Mieter, hat sein Auto abgeschafft oder ist in Jena umgezogen. Warum sollte sich dann aber Jemand den Stress antun, für die Miete weiter zu haften. Dann kündigt man doch die Garage. Diese DDR-Garagen waren wohl billig zu mieten, und etwas teurer bei Neuvermietung, irgend sowas... Also Garage behalten und teurer untervermieten.

fatalist
15.08.2013, 18:38
Keine Erwähnung der 31 Killer-Ceskas mit Schalldämpfer aus dem Besitz des MfS, dem Schild und Schwert der Partei der Arbeiterklasse, der SED?

...
Nach der „Wende” wurde vergeblich nach Mielkes Mordkommandos gesucht, die Gartenschläger abknallten und Überläufer heimlich liquidierten und anonym einäschern ließen. Aber die Spur ihrer 31 Mord-Waffen wurde gefunden und zunächst vertuscht. Als das ruchbar wurde durch den bayerischen Kriminalisten Geier von der Soko Bosporus, verschwanden plötzlich die BStU-Akten zum Thema der 31 Killer-Ceskas. Roland Jahn warf endlich die Stasi-Mitarbeiter aus seiner Behörde raus. Schredderten die noch schnell die brisanten Akten?

Ein Insider meinte: Über die verschwundenen Stasi-Ceskas wissen bestimmt die vom MfS übernommenen BKA-Leute, die Staatsschützer von Potsdamer LKA und Merkels Personenschützer etwas...

http://www.runde-ecke-leipzig.de/sammlung/index.php?inv=15384
Diese Ceskas waren nicht in Privatbesitz, sondern bei ostdeutschen Dienststellen inventarisiert.
Jedenfalls die meisten. Bauchgefühl.

fatalist
15.08.2013, 18:43
NSU-Bekennerfilm wurde nicht von Zschäpe verteilt!
http://friedensblick.de/6895/nsu-bekennerfilm-wurde-nicht-von-zschaepe-verteilt/ Wie oft hab ich das hier schon geschrieben? 20 Mal? Oder doch eher 30 Mal?
Hast Du es endlich gefressen? Na supi.

http://images.nordbayern.de/polopoly_fs/1.2838397.1375266687!/httpImage/647323691.jpg_gen/derivatives/article_half/647323691.jpg (http://www.nordbayern.de/region/hatte-das-nsu-trio-helfer-unter-frankens-nazis-1.2838151#inline-content-de.nordbayern.content.image.ImagePolicy@560927ce)B lankes Entsetzen erfasste Herbert Fuehr, als er am 11. November 2011 die Bekenner-DVD des NSU in der Hand hielt und sich den 15-minütigen Film ansah.

Foto: Katrin Wiersch

http://www.nordbayern.de/region/hatte-das-nsu-trio-helfer-unter-frankens-nazis-1.2838151

Hätte Zschäpe wie behauptet am 5.11. ihre 14 DVD verschickt, wären die am 7. oder 8. angekommen.
Niemals hätte der Spiegel das Teil vom Antfia-Laden exklusiv am 11. oder 12.11. kaufen können:
BILD hätte es am 8.11.2011 in Riesenlettern gebracht.

Aber Logik ist nicht gerade Deine Stärke, gelle :?


“Die DVD wurde am 11. November bei uns abgegeben, also tatsächlich erst nach dem Auffliegen des NSU. Dass wir erst nach dem Spiegel darüber berichteten, hatte technische Gründe: Die DVD ließ sich erst mit einigen Tricks unserer IT-Spezialisten öffnen, die an diesem Tag nicht mehr greifbar waren.” Ha ha ha. Siehe Bildunterschrift oben. Da war nix dran: DVD reinschieben, anschauen.

fatalist
15.08.2013, 18:46
Dass die DVD erst nach Zaschäpes Inhaftierung bei den 'Nürnberger Nachrichten' ankam, ist ja schon länger bekannt; aber schön, dass du es schriftlich von der Zeitung selbst bekommen hast. Das stand "seit Jahren" in der Zeitung ;)

Allerdings stimme ich ihm zu, dass es beschämend ist nicht zu wissen, wer das Ding herstellte, und wer es verteilte.
Einer der 4 "Superbeweise" der Anklage ist ein schlechter Witz... und die anderen 3 sind auch nicht besser.


Der Datenträger, auf dem sich die Verbrecherbande zweier Anschläge rühmt und sich auf zynische Weise zu den neun Morden an türkischen und griechischen Geschäftsleuten und der Polizistin Michele Kiesewetter in Heilbronn bekennt, lag — noch bevor die Polizei das Zwickauer Terror-Trio mit der bisher ungeklärten Mord-Serie in Verbindung brachte — im Briefkasten der Nürnberger Nachrichten. Bei anderen Adressaten kam die DVD offenbar erst zu einem späteren Zeitpunkt an. http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/politik/brachte-ein-kontaktmann-die-bekenner-dvd-nach-nurnberg-1.1665023

Lügen... der Generalbundesanwalt übernahm nach Auffinden der Dönerceska in Zwickau am 11.11.2011 die Ermittlungen. Helau. Kölle Alaaf.

Die Nürnberger Nachrichten haben schon am 19.11.2011 gelogen.
Kein Wunder, dass man den Medien nichts mehr glaubt: Sind Huren.

fatalist
15.08.2013, 18:49
Wenn NSU ein Fake war, muß das ebenso aufgeklärt werden, wie die Hintergründe, sollten B&M die Morde tatsächlich begangen haben. Lückenlos. War NSU ein Bluff, laufen die Mörder nämlich weiter frei herum. Die Verantwortlichen würden de facto mit jedem weiteren Prozesstag die Strafverfolgung vereiteln. Dieser Fake schafft gerade den Rechtsstaat ab, bzw. Jene die ihn inszenierten und weiter inszenieren...

Ansonsten Zustimmung: Ich will die Wahrheit, die ganze Wahrheit.

bio
15.08.2013, 19:15
Es wäre interessant, welche NSU-Bekennerfilme nachweislich vor dem 08.11 (Zschäpes Festnahme) auftauchten und theoretisch von ihr aufgegeben / abgegeben wurden. Auf alle Fälle wäre die die Minderzahl aller DVDs.

fatalist
15.08.2013, 19:30
Es wäre interessant, welche NSU-Bekennerfilme nachweislich vor dem 08.11 (Zschäpes Festnahme) auftauchten und theoretisch von ihr aufgegeben / abgegeben wurden. Auf alle Fälle wäre die die Minderzahl aller DVDs.
Du musst einfach dem BGH glauben: http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2012&Sort=3&nr=59396&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf

6 Stück wurden am 6.11.2011 (Sonntag) im Briefzentrum Leipzig abgestempelt.


Um dies zu verhindern, entschloss sie sich, die Gegenstände, ... insbesondere die Tatwaffen,die zum Versand vorbereiteten DVDs ... zu beseitigen, dass sie die Wohnung durch Brandlegung zerstörte. Hierzu brachte ... sie gegen 15.00 Uhr aus einem Kanister Ottokraftstoff auf dem Fußboden der Wohnung aus, entzündete diesen und verließ sodann das Gebäude. Einen Teil der versandfertigen DVDs nahm sie mit. Die sich entwickelnden Benzindämpfe führten zu einer Verpuffung, die große Teile des Mauerwerks des Gebäudes zum Einsturz brachte, so dass dieses insgesamt unbewohnbar wurde und abgerissen werden muss. Der Sachschaden beläuft sich auf mindestens 100.000 €.

Im Anschluss daran tauchte die Beschuldigte zunächst unter. Die mitgenommenen DVDs gab sie zur Post; zwölf Sendungen konnten später bei den vorgesehenen Empfängern sichergestellt werden. Am 8. November 2011 stellte sich die Beschuldigte ...

Was die Versendung der DVDs betrifft, belegen zunächst die Aussagen der... Zeugen... , dass die Beschuldigte das Gebäude Frühlingsstraße nach der ersten Explosion mit zwei Katzenkörben in der Hand verließ, die Körbe abstellte und sich dann zu Fuß entfernte. Ermittlungen des BKA bei der Post haben ergeben, dass sechs der versandten DVDs am 6. November 2011 im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt worden waren und sich somit unter den ab dem Abend des 5. November 2011 ... in Briefkästen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingeworfenen Sendungen befunden hatten. Wie Du ja aus den Zeugenaussagen vor Gericht weisst, hatte Zschäpe nicht einmal eine Tasche dabei, als sie türmte.

Die 12 DVD hatte sie also in der Innentasche ihres roten Mantels, wo sie DNA-frei verpackt, etikettiert, in Umschlägen verpackt und transportiert worden waren.

Das kann nicht Jede, aber eine echte Terrorbraut hat das drauf, bio. Musste glauben...

bio
15.08.2013, 19:35
Im Anschluss daran tauchte die Beschuldigte zunächst unter. Die mitgenommenen DVDs gab sie zur Post; zwölf Sendungen konnten später bei den vorgesehenen Empfängern sichergestellt werden. Am 8. November 2011 stellte sich die Beschuldigte ...

Was die Versendung der DVDs betrifft, belegen zunächst die Aussagen der... Zeugen... , dass die Beschuldigte das Gebäude Frühlingsstraße nach der ersten Explosion mit zwei Katzenkörben in der Hand verließ, die Körbe abstellte und sich dann zu Fuß entfernte. Ermittlungen des BKA bei der Post haben ergeben, dass sechs der versandten DVDs am 6. November 2011 im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt worden waren und sich somit unter den ab dem Abend des 5. November 2011 ... in Briefkästen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingeworfenen Sendungen befunden hatten.

... aber wer sind diese 12 Empfänger?

fatalist
15.08.2013, 19:41
... aber wer sind diese 12 Empfänger? Du darfst nicht immer alles glauben, bio.
Sie hatte keine Tasche dabei, nur ein Handy in der Hand. Wie viele Umschläge hatte Zschäpe dabei?
KEINEN.

Reichen Dir 4 Zeugen vor Gericht nicht, dass sie keine Tasche dabei hatte? Was willst Du noch?

bio
15.08.2013, 19:54
Du darfst nicht immer alles glauben, bio.
Sie hatte keine Tasche dabei, nur ein Handy in der Hand. Wie viele Umschläge hatte Zschäpe dabei?
KEINEN.

Reichen Dir 4 Zeugen vor Gericht nicht, dass sie keine Tasche dabei hatte? Was willst Du noch?

Ich bin schon lange am recherieren, aber mir fallen nur zwei mögliche Sendungen ein:

"Vier Tage lang tauchte Beate Zschäpe ab, bevor sie sich in Begleitung eines Anwalts bei der Polizei in Jena stellte. Sie kam in Untersuchungshaft. Zwei Tage später erreichte eine Kopie des Bekennervideos die Linke in Sachsen-Anhalt, am Freitag eine weitere DVD ein nicht mehr existierendes Büro der ehemaligen PDS in Riesa. Da die Post zunächst die neue Adresse der Linken ermitteln musste, kam die DVD erst am Freitag an.

Die Kuverts könnte Zschäpe demnach selbst bei der Post eingeworfen haben, um den Film in die Öffentlichkeit zu bringen - und so einen gewissen Druck auszulösen."
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ermittlungen-gegen-neonazi-terroristen-die-raetsel-von-zwickau-a-797771.html

Weiß jemand mehr Empfänger?

fatalist
15.08.2013, 20:03
Die Kuverts könnte Zschäpe demnach selbst bei der Post eingeworfen haben, um den Film in die Öffentlichkeit zu bringen - und so einen gewissen Druck auszulösen." Sicher, und da schickt sie die an die PDS statt an die BILD. Herr lass Hirn regnen ;)

brain freeze
15.08.2013, 20:30
Zitat von bio http://www.politikforen.net/images/buttons/viewpost-right.png (http://www.politikforen.net/showthread.php?p=6491192#post6491192) Die Kuverts könnte Zschäpe demnach selbst bei der Post eingeworfen haben, um den Film in die Öffentlichkeit zu bringen - und so einen gewissen Druck auszulösen."



Sicher, und da schickt sie die an die PDS statt an die BILD. Herr lass Hirn regnen ;)

Das "Bekennervideo" war ein Köder für die PDS/LINKE, die den NSU-Köder schluckte und die "Aufklärung" wie gewünscht vorantrieb. Die LINKE war notwendiger Teil der Inszenierung. Sie spielten mit - teils naiv, teils bereitwillig. Als sie merkten, was läuft, haben sie für ihr Schweigen das Maximale rausgeholt. Um die mit viel Getöse angelaufenen Ermittlungen wegen falscher eidesstattlicher Erklärung gegen Gysi z.B. ist es sehr ruhig geworden, trotz BTW.

Täuscht das oder hält sich die LINKE in letzter Zeit medial merklich zurück bei NSU?

Hellangel
15.08.2013, 20:58
Sicher, und da schickt sie die an die PDS statt an die BILD. Herr lass Hirn regnen ;)

Eben!

2. Punkt wäre, warum niemand der angeblichen restlichen 12 Empfänger mit dem Video VOR dem 15. November an die Öffentlichkeit gegangen sind?
3. Punkt wäre, wer hat die DVD bei den „Nürnberger Nachrichten“ und beim Parteibüro der Linken in Weimar eingeworfen? Zschäpe soll angeblich auf ihrer Flucht NICHT in Nürnberg gewesen sein?
4. Punkt wäre, dass auch nur 9 Umschläge sichergestellt werden konnte, die weder die Fingerabdrücke, noch DNA-Spuren von Zschäpe trugen.
5. Punkt wäre, warum wird eine DVD ausgerechnet an die Autoren Christian Fuchs und John Goetz geschickt, die später das Buch "Die Zelle" schreiben werden??

Die Erklärungen dafür sind verhalten und schon fast frech: Das Trio hat halt Helfershelfer gehabt. Und als die Zeitlücke zwischen dem 4. und 15. November im Untersuchungsausschuß "erkannt" wurde, erklärte man das kurzum mit einem Einbruch und legt pfiffig die Fundzeit genau auf die Aktennotitz der Ermittlungsbehörden, wann Zschäpe auf Ihrer Irrfahrt durch Deutschland in Weimar gewesen sein hätten konnen:


Vor wenigen Tagen wurde vermutlich erst die letzte DVD nach einem Einbruch in einem Parteibüro der Linken in Weimar entdeckt. Einer Mitarbeiterin fiel die Postsendung mit dem Tonträger wieder ein. Schon Anfang November 2011 hatte sie sie im Briefkasten ohne Briefmarke gefunden, aber einfach nur abgeheftet. „Das ist unglücklich gelaufen“, sagt Martina Renner. Die innenpolitische Sprecherin der Linken im thüringischen Landtag und Mitglied des NSU-Untersuchungsausschuss berichtet weiter, dass zum Zeitpunkt des Fundes, den 5./6. November, noch nicht vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ gesprochen wurde. Die Mitarbeiterin dachte, es wäre eine Rechtsrock-CD. In Weimar kann Zschäpe, den Ermittlungsakten zufolge, die DVD selbst eingeworfen haben. Doch die ermittelnden Weimarer Beamten zeigten kein Interesse daran, das Selbstbezichtungs-Video des NSU mitzunehmen. Es verblieb im Büro der Weimarer Stadtratsfraktion der „Linken“. Erfurter Landespolitiker nahmen das Beweisstück dann mit und übergaben sie dem Bundeskriminalamt.

Quellen:
http://hajofunke.wordpress.com/2013/02/09/helfershelfer-bei-der-zustellung/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1781156/

Mal abgesehen von der abendteuerliche Begründung , es wäre eine "Rechtsrock-CD", die so aussieht und sogar DVD drauf steht:

http://3.bp.blogspot.com/-tzeaC-Me5kQ/T7EbsvuBXaI/AAAAAAAAEpM/kU3Dw0ZpWdY/s200/Lichtstadt%2B-%2BDVD%2B1%2Bdes%2BNSU.jpg


ist daran nur blöd, dass die CD erst am 7. November im Büro der Linken in Weimar finden hätten können. Denn wenn, war Zschäpe erst am Abend des 6. Novembers in Weimar:


Laut "Focus" war die seit dem 4. November Gesuchte zuvor per Bahn von Zwickau nach Chemnitz und am Tag darauf weiter nach Leipzig gefahren. Am Tag nach dem Tod der beiden Männer in ihrem Wohnmobil in Eisenach-Stregda wird Beate Zschäpe in der Siedlung noch einmal von einer Zeugin gesehen.

Später fährt sie weiter nach Bremen, wo sie am darauffolgenden Tag, dem 6. November, eine weitere Fahrkarte gelöst haben soll. Die Irrfahrt durch Deutschland geht weiter. Die Frau fährt über Hannover, Magdeburg und Halle - aus welchem Beweggrund auch immer - erneut nach Eisenach. Dort kam sie gegen 22 Uhr an. Anschließend soll Beate Zschäpe weiter nach Weimar gereist sein und sich wieder eine Fahrkarte gekauft haben. Den 7. November verbringt die Gesuchte in Halle.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Zschaepe-reiste-vor-Verhaftung-quer-durch-Deutschland-180391736

Nur fürs Kleingedruckte: Wenn Zschäpe erst um 22 Uhr in Eisenach angekommen ist, geht der nächste Zug lt. Fahrplan um 23:08 Uhr (http://www.verkehrsmittelvergleich.de/bahnticket/16836093?st_affiliate_id=1#res), der dann aber
1:39 bis nach Weimar braucht und Zschäpe auch noch mitten in der Nacht 1x in Erfurt umsteigen hätten müssen. Ankunft in Weimar frühstens am 7. November um 0:47 Uhr.

Also, doch nicht pfiffig genug, denn die haben die CD ähm. DVD dann wohl früher "gefunden", als Zschäpe in Weimar sein konnte... ;)

Nereus
15.08.2013, 21:10
.... Diese DDR-Garagen waren wohl billig zu mieten, und etwas teurer bei Neuvermietung, irgend sowas... Also Garage behalten und teurer untervermieten.

Wie stellst Du Dir das vor mit der Garagenvermietung vom Polizisten Apel an Zschäpe?

a) Apel braucht die Garage nicht mehr, will sie aber nicht aufgeben und sucht per Inserat einen Untermieter. Zschäpe will ein paar Zentner Katzenfutter einlagern, weil das im Großeinkauf billiger auf die Dauer wird. Sie liest das Inserat und erklärt dem Apel: Ich habe auch kein Auto und auch kein festes Einkommen wegen Arbeitslosigkeit, aber für meine Katzen mache ich alles. Per Handschlag oder Vertrag bekommt sie die Untermietgarage.

b) Thomas Starke, ExStasi-IM und nun B&H-Bandmusiker muß ins Gefängnis. Dort wird er von interessierter Seite angesprochen: »Hör mal Genosse, die Glatzenmusik hat keine Zukunft für Dich. Du kannst wieder bei uns mitmachen. Durch die Wende ist uns das Feindbild abhanden gekommen. Viele Genossen sind zur SPD oder CDU übergelaufen. Wir brauchen wieder ein handfestes Feindbild, z.B. „sichtbaren Faschismus zum Anfassen”, dann scharen sich die Genossen wieder fester um die Partei des Antifaschismus. Zuerst bekommst Du Geld von uns, um Dich bei der Metalrockband "Landser" einzukaufen und die ausländischen Produktionsstätten und Vertriebswege der B&H-Musik-CDs auszukundschaften. Sorge für ein paar böse Songs auf den Alben. Dann heize mal die Glatzen etwas antisemitisch auf mit Progromly-Spielen aus den USA vom Lauck-Vertrieb, Judenpuppen an Autobahnbrücken, Hakenkreuz-Bombenkoffern vor öffentlichen Gebäuden und an Mahn- und Gedenkstätten, ein paar Sprengstoffbriefe an die Medien und die Stadtverwaltung und schon läuft unsere Antifa-Kampagne an.
Dazu brauchst Du eine Werkstadt. Der Alte von Deiner Freundin Zschäpes Cousin, der von der Kameradschaft Jena, hat eine leere Garage. Aber nicht selber mieten, sondern Beate soll das unter einem Vorwand machen. Als Provos kannst Du die Jenaer Uwes gebrauchen. Die sind über Roeder auf den Neonazi- und Heß-Tripp gekommen. Die sind abenteuerlich und tatendurstig und werden Deine Anweisungen schon ausführen, besonders wenn Du ihnen etwas Sprengstoff hinstellst. Weitere Anweisung bekommst Du wie früher von uns.«

c) oder wie sonst?

Nereus
15.08.2013, 21:53
... aber wer sind diese 12 Empfänger?

In den kommenden Tagen werden die Umschläge bei folgenden Empfängern eingehen:
• PDS-Geschäftsstelle in Halle/Saale
• Türkisches Generalkonsulat in München
• Axel Springer Verlag in Halle/Saale
• Television Zwickau GmbH in Zwickau
• Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Berlin
• Ali-Pasa-Moschee, Türkischer-Islamsicher Kulturverein e. V. in Hamburg
• Nürnberger Nachrichten in Nürnberg
• PDS-Kreisverband in Großenhain
• Kommunistische Arbeiterzeitung in Nürnberg
• Patria Versand in Kirchberg
• Deutsch-Türkischer Kulturverein in Köln
• Islamische Union Verein für Einrichtung und Unterstützung der Selimiye-Moschee in Völklingen

„Insgesamt finden die Ermittler Umschläge mit 35 Adressen in den Trümmern der Frühlingsstraße. Doch die zwölf Briefe, die Beate Zschäpe versendet hat, werden ausreichen, die blutige Geschichte des Trios zu erzählen. Mit der Veröffentlichung des Videos wird der «Nationalsozialistische Untergrund» auf einen Schlag bekannt. Für Beate Zschäpe werden ihr Leben und der Tod der Männer nicht umsonst gewesen sein. Alle Umschläge sind mit der gleichen Gedenkbriefmarke frankiert. Die Verwendung dieser Marke lässt darauf schließen, dass der Versand noch nicht so lange geplant war. Denn das Postwertzeichen wurde erst im Januar 2010 von der Deutschen Post verkauft. Auch die Auswahl der Empfänger wirkt sehr erratisch. Es wird nicht ganz klar, was die Zelle mit dem Versand an so unterschiedliche Ziele bewirken wollte. Zwar sandte Zschäpe das Bekennervideo an die Presse, aber warum nicht an relevante Zeitschriften wie den Spiegel, die Süddeutsche Zeitung oder den Stern?«
[Quelle: Nachdenkerins Ausarbeitung)

Regiefehler: Aber der Briefkasten vor Zschäpes Haus wurde nicht zur Verschickung benutzt! Den kannten die anonymen Absender nicht, weil die nicht in der Frühlingsstraße und auch nicht in Zwickau wohnten.

http://madrasaoftime.files.wordpress.com/2013/04/nsu-zentrale-brennt.jpg

bio
15.08.2013, 21:56
Eben!

2. Punkt wäre, warum niemand der angeblichen restlichen 12 Empfänger mit dem Video VOR dem 15. November an die Öffentlichkeit gegangen sind?
3. Punkt wäre, wer hat die DVD bei den „Nürnberger Nachrichten“ und beim Parteibüro der Linken in Weimar eingeworfen? Zschäpe soll angeblich auf ihrer Flucht NICHT in Nürnberg gewesen sein?
4. Punkt wäre, dass auch nur 9 Umschläge sichergestellt werden konnte, die weder die Fingerabdrücke, noch DNA-Spuren von Zschäpe trugen.
5. Punkt wäre, warum wird eine DVD ausgerechnet an die Autoren Christian Fuchs und John Goetz geschickt, die später das Buch "Die Zelle" schreiben werden??

Die Erklärungen dafür sind verhalten und schon fast frech: Das Trio hat halt Helfershelfer gehabt. Und als die Zeitlücke zwischen dem 4. und 15. November im Untersuchungsausschuß "erkannt" wurde, erklärte man das kurzum mit einem Einbruch und legt pfiffig die Fundzeit genau auf die Aktennotitz der Ermittlungsbehörden, wann Zschäpe auf Ihrer Irrfahrt durch Deutschland in Weimar gewesen sein hätten konnen:



Quellen:
http://hajofunke.wordpress.com/2013/02/09/helfershelfer-bei-der-zustellung/
http://www.dradio.de/dlf/sendungen/andruck/1781156/

Mal abgesehen von der abendteuerliche Begründung , es wäre eine "Rechtsrock-CD", die so aussieht und sogar DVD drauf steht:

http://3.bp.blogspot.com/-tzeaC-Me5kQ/T7EbsvuBXaI/AAAAAAAAEpM/kU3Dw0ZpWdY/s200/Lichtstadt%2B-%2BDVD%2B1%2Bdes%2BNSU.jpg


ist daran nur blöd, dass die CD erst am 7. November im Büro der Linken in Weimar finden hätten können. Denn wenn, war Zschäpe erst am Abend des 6. Novembers in Weimar:



http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Zschaepe-reiste-vor-Verhaftung-quer-durch-Deutschland-180391736

Nur fürs Kleingedruckte: Wenn Zschäpe erst um 22 Uhr in Eisenach angekommen ist, geht der nächste Zug lt. Fahrplan um 23:08 Uhr (http://www.verkehrsmittelvergleich.de/bahnticket/16836093?st_affiliate_id=1#res), der dann aber
1:39 bis nach Weimar braucht und Zschäpe auch noch mitten in der Nacht 1x in Erfurt umsteigen hätten müssen. Ankunft in Weimar frühstens am 7. November um 0:47 Uhr.

Also, doch nicht pfiffig genug, denn die haben die CD ähm. DVD dann wohl früher "gefunden", als Zschäpe in Weimar sein konnte... ;)

Zu Punkt 2: Als die DVD bei den Nürnberger Nachrichten ankam (11. November), war Zschäpe schon längst im Knast (8. März).

Ich hätte gerne eine Quellenangabe für folgende Angabe:
5. Punkt wäre, warum wird eine DVD ausgerechnet an die Autoren Christian Fuchs und John Goetz geschickt, die später das Buch "Die Zelle" schreiben werden??

Hellangel
15.08.2013, 21:58
Zu Punkt 2: Als die DVD bei den Nürnberger Nachrichten ankam (11. November), war Zschäpe schon längst im Knast (8. März).

Ich hätte gerne eine Quellenangabe für folgende Angabe:
5. Punkt wäre, warum wird eine DVD ausgerechnet an die Autoren Christian Fuchs und John Goetz geschickt, die später das Buch "Die Zelle" schreiben werden??

Die Quelle ist im Beitrag unter dem ersten Zitat.

Ich hatte es zumindest so verstanden:


Bis heute sind 16 DVDs des NSU bei verschiedenen Adressen aufgetaucht. Die Anklagebehörde geht inzwischen davon aus, dass allein die Angeschuldigte Zschäpe auf ihrer Flucht sie verteilt hat. Nur sicher ist das nicht. Von den nur neun sichergestellten Umschlägen sind zwei Briefstempel unleserlich. Sieben Umschläge wurden im Briefzentrum 4, Leipzig-Schkeuditz, bearbeitet. Die Autoren von „Die Zelle“ hatten zudem von einer aufgetauchten Silberscheibe aus Rostock geschrieben. Dazu heißt es jetzt inoffiziell aus hochrangigen Justizkreisen: „Ein Schreibfehler“, jemand habe versehentlich „Rostock-Schkeuditz“ vermerkt.

http://hajofunke.wordpress.com/2013/02/09/helfershelfer-bei-der-zustellung/

bio
15.08.2013, 22:01
In den kommenden Tagen werden die Umschläge bei folgenden Empfängern eingehen:
• PDS-Geschäftsstelle in Halle/Saale
• Türkisches Generalkonsulat in München
• Axel Springer Verlag in Halle/Saale
• Television Zwickau GmbH in Zwickau
• Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Berlin
• Ali-Pasa-Moschee, Türkischer-Islamsicher Kulturverein e. V. in Hamburg
• Nürnberger Nachrichten in Nürnberg
• PDS-Kreisverband in Großenhain
• Kommunistische Arbeiterzeitung in Nürnberg
• Patria Versand in Kirchberg
• Deutsch-Türkischer Kulturverein in Köln
• Islamische Union Verein für Einrichtung und Unterstützung der Selimiye-Moschee in Völklingen

„Insgesamt finden die Ermittler Umschläge mit 35 Adressen in den Trümmern der Frühlingsstraße. Doch die zwölf Briefe, die Beate Zschäpe versendet hat, werden ausreichen, die blutige Geschichte des Trios zu erzählen. Mit der Veröffentlichung des Videos wird der «Nationalsozialistische Untergrund» auf einen Schlag bekannt. Für Beate Zschäpe werden ihr Leben und der Tod der Männer nicht umsonst gewesen sein. Alle Umschläge sind mit der gleichen Gedenkbriefmarke frankiert. Die Verwendung dieser Marke lässt darauf schließen, dass der Versand noch nicht so lange geplant war. Denn das Postwertzeichen wurde erst im Januar 2010 von der Deutschen Post verkauft. Auch die Auswahl der Empfänger wirkt sehr erratisch. Es wird nicht ganz klar, was die Zelle mit dem Versand an so unterschiedliche Ziele bewirken wollte. Zwar sandte Zschäpe das Bekennervideo an die Presse, aber warum nicht an relevante Zeitschriften wie den Spiegel, die Süddeutsche Zeitung oder den Stern?«
[Quelle: Nachdenkerins Ausarbeitung)

Regiefehler: Aber der Briefkasten vor Zschäpes Haus wurde nicht zur Verschickung benutzt! Den kannten die anonymen Absender nicht, weil die nicht in der Frühlingsstraße und auch nicht in Zwickau wohnten.

Leider ohne Quelle, bitte nachreichen.

Das mit den Nürnberger Nachrichten stimmt schonmal nicht, da sie einen unfrankierten Umschlag bekamen und der Umschlag erst am 11. November überhaupt ankam! Laut Bundesverfassungsgericht wären die Umschlänge jedoch "am 6. November 2011 im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt worden" "und sich somit unter den ab dem Abend des 5. November 2011" in Briefkästen befunden haben.

Kann jemand die anderen Empfänger des NSU-Bekennerfilmes kontaktieren und fragen, wann sie die Filme bekamen?

bio
15.08.2013, 22:06
Die Quelle ist im Beitrag unter dem ersten Zitat.

Ich hatte es zumindest so verstanden:



http://hajofunke.wordpress.com/2013/02/09/helfershelfer-bei-der-zustellung/

Ich verstehe nicht, wie das zu der Aussage führt, dass die Autoren einen Bekennerfilm bekommen hätten:
"Die Autoren von „Die Zelle“ hatten zudem von einer aufgetauchten Silberscheibe aus Rostock geschrieben. Dazu heißt es jetzt inoffiziell aus hochrangigen Justizkreisen: „Ein Schreibfehler“, jemand habe versehentlich „Rostock-Schkeuditz“ vermerkt."

Kuddel
15.08.2013, 22:07
Vergesst doch mal die "Bekenner-DVD". So ein Schwachsinn. Da waren nur öffentlich zugängliche Bilder drauf, sonst nichts.

Ein Bekennervideo enthält mindestens EINEN Beweis, daß man es selbst war. Also zum Beispiel ein Detail, welches die Polizei bewußt nicht herausgab. oder den Todeschuß selbst.

Eine DVD, für die man einen IT-Techniker braucht, um sie abzuspielen. Herr, laß Hirn regnen.

Hellangel
15.08.2013, 22:14
Ich verstehe nicht, wie das zu der Aussage führt, dass die Autoren einen Bekennerfilm bekommen hätten:
"Die Autoren von „Die Zelle“ hatten zudem von einer aufgetauchten Silberscheibe aus Rostock geschrieben. Dazu heißt es jetzt inoffiziell aus hochrangigen Justizkreisen: „Ein Schreibfehler“, jemand habe versehentlich „Rostock-Schkeuditz“ vermerkt."

Stimmt, den Punkt ziehe ich zurück. Wie ich schon erwähnt hatte, habe ich diesen falsch interpretiert.

Nereus
15.08.2013, 22:22
Vergesst doch mal die "Bekenner-DVD". So ein Schwachsinn. Da waren nur öffentlich zugängliche Bilder drauf, sonst nichts.

Ein Bekennervideo enthält mindestens EINEN Beweis, daß man es selbst war. Also zum Beispiel ein Detail, welches die Polizei bewußt nicht herausgab. oder den Todeschuß selbst.

Eine DVD, für die man einen IT-Techniker braucht, um sie abzuspielen. Herr, laß Hirn regnen.

Genau. Im ganzen Video wird nicht einmal eine Ceska mit Schalldämpfer gezeigt, sondern nur ein Trommelrevolver mit dem Paule Panther auf einen Polizisten schießt. Dazu schreibt der Bundesgerichtshof "mit der entwendeten Dienstwaffe wird auf den Polizisten geschossen." Die Dienstwaffe der Polizistin von Heilbronn war aber eine H&K 2000 PISTOLE ohne Trommel! Alles Fachleute beim BKA....

Kuddel
15.08.2013, 22:25
Genau. Im ganzen Video wird nicht einmal eine Ceska mit Schalldämpfer gezeigt, sondern nur ein Trommelrevolver mit dem Paule Panther auf einen Polizisten schießt. Dazu schreibt der Bundesgerichtshof "mit der entwendeten Dienstwaffe wird auf den Polizisten geschossen." Die Dienstwaffe der Polizistin von Heilbronn war aber eine H&K 2000 PISTOLE ohne Trommel! Alles Fachleute beim BKA....

Eben. Alles aus öffentlich zugänglichen Bildern bzw. Filmausschnitten zusammengebastelt. Gebastelt wohlgemerkt. Das kann mein 12-jähriges Patenkind besser.

fatalist
16.08.2013, 06:17
Eben. Alles aus öffentlich zugänglichen Bildern bzw. Filmausschnitten zusammengebastelt. Gebastelt wohlgemerkt. Das kann mein 12-jähriges Patenkind besser. Angeblich wurden im Video Fotos der 3 ersten Morde verwendet, die nur die Täter gemacht haben konnten.

Beim 1. Mord soll der Ersthelfer das lebende Opfer zusammen mit dem herbei gerufenen Polizisten aus dem Sprinter gezogen haben, um ihm zu helfen. Im Video sei aber ein Foto des Opfers IM BUS verwendet worden, welches die Polizei gar nicht haben konnte.

Quelle steht hier im Strang. Das Foto wurde aber in den Medien nicht gezeigt.


Besonders merkwürdig sind bei Simsek 2 Dinge: Das Waffengutachten über die Waffen wurde erst nach fast 2 Jahren erstellt, also nach dem 4. Mord, es waren 9 Seiten für 2 Waffen (die man nicht kannte???)

Und das Projektil im Kittel der Ärztin:


Es folgt der Zeuge L., Kriminalhauptkommissar beim Erkennungsdienst der Kripo Nürnberg. Bei seiner Aussage geht es um ein Projektil, das eine Ärztin bei der Reanimation Şimşeks am Tattag gefunden habe. Die Ärztin habe das ein paar Tage im Ärztekittel mit sich herum getragen und es ihnen übergeben. Sie seien dann mit dem Geschoss zur Obduktion gefahren, so hätten sie ein Vergleichsprojektil gehabt mit den bei der Obduktion gefundenen gehabt. http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-21-verhandlungstag-10-juli-2013/

Die Scheckfälscher von NSU Watch schreiben, dass Zeugen Männer in Fahrradkleidung gesehen hätten.
Das ist falsch.

1. war es nur 1 Zeuge, der das sah, Radler ohne Fahrräder, und sein Sohn, mit ihm im Auto, widersprach: Keine Fahrradkleidung.


Es geht zum Beispiel um die Kleidung der beiden Männer. An die Frage könne er sich noch erinnern, so E. Er habe das mit der Fahrradkleidung damals nicht bestätigen können. Diese Aussage des Sohnes wurde fast komplett unterschlagen in den Medien: Es waren Fahrradfahrer am Blumenstand, so der einhellige Tenor.

Das stimmt aber nicht bzw. es ist nicht bewiesen. "Türken" waren diese Leute ja auch mal zwischendurch...

fatalist
16.08.2013, 06:23
Das "Bekennervideo" war ein Köder für die PDS/LINKE, die den NSU-Köder schluckte und die "Aufklärung" wie gewünscht vorantrieb. Die LINKE war notwendiger Teil der Inszenierung. Sie spielten mit - teils naiv, teils bereitwillig. Als sie merkten, was läuft, haben sie für ihr Schweigen das Maximale rausgeholt. Um die mit viel Getöse angelaufenen Ermittlungen wegen falscher eidesstattlicher Erklärung gegen Gysi z.B. ist es sehr ruhig geworden, trotz BTW.

Täuscht das oder hält sich die LINKE in letzter Zeit medial merklich zurück bei NSU? Die Linke ist Systempartei, also schützt sie das System. Das wurde ihr klar gemacht.

fatalist
16.08.2013, 06:27
Wie stellst Du Dir das vor mit der Garagenvermietung vom Polizisten Apel an Zschäpe?
Die gab es nicht. Darum fuhr Böhnhardt ja auch weg, weil das Durchsuchungsteam zu einer Garage fuhr, mit der er nie etwas zu tun hatte. Er wird den Polizisten im Geiste noch einen Vogel gezeigt haben...

Es kann aber auch sein, dass Böhnhardt seiner Mama nichts von einem Anruf des Verfassungsschutzes erzählen wollte und ihr statt dessen von einem Polizisten erzählte, der ihn gewarnt habe, bloss abzuhauen, der Haftbefehl sei unterwegs.

Das ganze Ding war fingiert, das ist das Entscheidende.

Graf
16.08.2013, 06:59
In den kommenden Tagen werden die Umschläge bei folgenden Empfängern eingehen:
• PDS-Geschäftsstelle in Halle/Saale
• Türkisches Generalkonsulat in München
• Axel Springer Verlag in Halle/Saale
• Television Zwickau GmbH in Zwickau
• Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Berlin
• Ali-Pasa-Moschee, Türkischer-Islamsicher Kulturverein e. V. in Hamburg
• Nürnberger Nachrichten in Nürnberg
• PDS-Kreisverband in Großenhain
• Kommunistische Arbeiterzeitung in Nürnberg
• Patria Versand in Kirchberg
• Deutsch-Türkischer Kulturverein in Köln
• Islamische Union Verein für Einrichtung und Unterstützung der Selimiye-Moschee in Völklingen



Rätsel-Was passt nicht zu den Adressaten? Wieso soll eine DVD an den Patria-Versand gehen? Das ist eine Versand für die rechte Szene. Warum zu einem x-beliebigen Versandhandel?
Da gibt es doch bekanntere Szeneläden wie zb PC-Records oder auch Rascal in Chemnitz, oder den Wikingerversand.
Was ich auch mal ganz interesant finde ist das der Inhaber des Versandes scheinbar gewechselt hat:
das alte Impressum:

http://www.consdaple.de/shop/catalog/impressum.php

und das neue:

http://www.patria-sokol.de/impressum.php

warum an einen kleine Sender in Zwickau? Warum nicht an die großen Fernsehanstalten ARD, ZDF, RTL etc???? Zeitung-Bild, Stern, Spiegel? Warum an Ortsverbände der PDS und nicht an die Parteizentrale?

fatalist
16.08.2013, 07:32
Als die Polizei eintraf, war die Seitentür zu, wie man ja auf dem Foto sieht:

http://3.bp.blogspot.com/-7T8dmO_VoOs/UfsmqK4K2gI/AAAAAAAAV3A/cYGtDo6vSlI/s1600/Lichtstadt.News+-+NSU+Prozess+-+Mobiler+Blumenstand+von+Enver+Simsek+in+N%C3%BCrn berg.jpg


Am Vormittag wurden zwei Polizeibeamte vernommen, die an den Tatort kamen. „Man konnte von außen schon die große Blutlache auf der Ladefläche erkennen“, sagte einer der Beamten. „Außen lagen blutige Pflanzenreste verstreut.“ http://www.focus.de/politik/deutschland/prozesse-gericht-verhandelt-ueber-nsu-mord-an-blumenhaendler_aid_1039553.html

Weil ja die Schiebetür zu war, sah man das alles schon von Aussen.

fatalist
16.08.2013, 08:10
Der Neonazi-Terror-Prozess in München: Chronologie der Ereignisse




http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00791C1E_296EE787DFA698D4DC550DE9E2CBE997
Die Hauptangeklagte Beate Zschäpe wirkte am 6. Mai gelöst. Vor dem Beginn des Prozesses plauschte sie im Gerichtssaal 101 des Münchner Justizzentrums mit ihren Anwälten Wolfgang Heer, Anja Sturm und Wolfgang Stahl (von links). Archivfoto: Jörg Koch


Teil 1: Vom Prozessauftakt über das Verlesen der Anklageschrift bis hin zu den Aussagen der beiden Angeklagten Carsten S. und Holger G.. Anfang Mai begann vor dem Oberlandesgericht in München (OLG) einer der größten Prozesse gegen Neonazis in Deutschland. Der rechtsextremen Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) werden schwerste Verbrechen vorgeworfen.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Der-Neonazi-Terror-Prozess-in-Muenchen-Chronologie-der-Ereignisse-1536586991

In bewährter MSM-Manier werden die Prozesstage kurz referiert, Beispiel Carsten Schultze:


5. Verhandlungstag: 4. Juni 2013

Der Angeklagte Carsten S. sagt aus. Stockend erzählt er, wie er Kontakt zum NSU-Trio
Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gehalten habe und schildert, wie
Ralf Wohlleben ihn beauftragt habe, für die drei eine Pistole zu besorgen.
Wohlleben habe ihm dafür 2500 Mark gegeben und in einen Jenaer Szeneladen geschickt.
Wohlleben soll die Waffe danach auch in Augenschein genommen haben.Carsten S. schildert auch, wie er sich als homosexueller Neonazi gefühlt habe und dass er im Jahr 2000 aussteigen wollte. Der Angeklagte steht wegen seiner Aussagebereitschaft beim Bundeskriminalamt unter Zeugenschutz und ist auf freiem Fuß.


6. Verhandlungstag: 5. Juni 2013

Der 33-jährige Carsten S. setzt seine Aussage vom Vortag fort. So will er im Frühjahr 2000 dem Trio eine Ceska-Pistole nach Chemnitz gebracht haben. Die Übergabe sei in einem Café an
Mundlos und Böhnhardt erfolgt. Beate Zschäpe wäre hinzu- gekommen.Carsten S. wiederholt auch noch einmal die Angaben vom Vortag, dass Ralf Wohlleben den Kauf der Waffe organisiert und kontrolliert habe. Falsch, das ist die Anklageschrift, welche hier zitiert wird. Vor Gericht sagte Schultze zum Kaufpreis: 500-1200 DM.

Falsch, er sagte "Galeria Kaufhof", die am 18.10.2001 eröffnet wurde. 4 Morde zu spät.

Die Fehlinformation der MSM muss man unter Systempropaganda verbuchen.

fatalist
16.08.2013, 08:16
Das "Geständnis" Zschäpes war nur in wenigen Prozessberichten zu lesen, in den meisten fehlte es:


Ein weiterer Polizist notierte gemeinsam mit einer Kollegin am 8. November 2011, dem Tag, an dem sich Beate Zschäpe nach ihrer kurzen Flucht der Polizei in Jena gestellt hatte, dass sie erzählt haben soll, vor dem Brand in ihrer Wohnung noch ihre Katzen einer Nachbarin übergeben zu haben Die Kollegin aus Baden-Württemberg, die bei diesem Geständnis dabei gewesen sein soll wurde nicht vernommen. Sehr merkwürdige Beweiserhebung.

fatalist
16.08.2013, 14:17
Hartgeld.com


[16:50] Leserkommentar-DE zur Privatsphäre:Ist es nicht bemerkenswert, dass die Hauptangeklagte des sogenannten NSU Prozesses, Beate Zschäpe, angeblich Google verwendet haben soll, obwohl sie Mitglied einer "terroristischen" Vereinigung gewesen sein soll? Ihre Suchanfragen sind mittlerweile bekannt geworden und enthalten nichts Auffälliges, eher vollkommen triviales.
Man kennt also Beate Zschäpes Anschluss. Man kennt ihre IP-Adresse. Mit Hilfe ihrer IP-Adressen dürfte es ein leichtes sein, ein umfangreiches elektronisches File zu erstellen.
Wo sind ihre E-Mails? Wo sind die E-Mails der sogenannten NSU? Wo sind die Suchanfragen der Uwes. Wo sind ihre Handy-Positionsdaten? Wo sind ihre SMS?
Wäre es nicht zu erwarten, dass das System, das nun gerade ein Problem hat mit seine Überwachungsparanoia, die kompletten Daten der beiden Uwes als Beweismittel präsentiert? Es würde ja die Sinnhaftigkeit der Überwachung exemplarisch zeigen.
Aber es wurde trotz des mittlerweile vergangenen Zeitraums gar nichts geliefert.

Wahrscheinlichste Erklärung: Weil die Beweismittel aus der elektronischen Überwachung der offiziellen Version widersprechen. http://hartgeld.com/ueberwachungsstaat.html

BINGO.

fatalist
16.08.2013, 15:09
Sehr deutlicher Brief von Zschäpe.


Dann erzählt sie von der Vernehmung Carsten S., den sie nur den "Aussagewilligen" nennt. Weil er erschöpft gewesen sei, fiel der Verhandlungstag kürzer aus als gedacht und so werde möglicherweise der andere "Aussagewillige" – gemeint ist Holger G. – "dran" sein. "Darauf warte ich seit Monaten", schreibt Zschäpe. "Da er mit 'Märchen' aufgewartet hat, um sich der Gitterkunde zu entziehen, bin ich gespannt, ob er den Mumm hat, seine widersprüchlichen Aussagen in der Öffentlichkeit darzulegen", so die Angeklagte.

Sollte der Richter bei ihm "auch nur halb so scharf" nachfragen, wie er es bei Carsten S. getan habe, sei sie "optimistisch, dass ich zu meinem Recht komme und er als Häufchen Elend endet!", so Zschäpe. Sie befürchte aber eine "Anwaltsverlesung", da er "selbst genau weiß, wie oft/wieviel er auf Kosten anderer falsches Zeugnis abgelegt hat", schreibt die Angeklagte. http://www.welt.de/politik/deutschland/article119069535/Mal-sehen-wie-ich-mich-heute-in-Schale-werfe.html

Das haben der Anwalt und die Anklage ja bisher erfolgreich verhindert. Den Mumm hatte Holger Gerlach nicht.
Zschäpe ist zwar für mich glaubhaft, aber war das klug?

Graf
16.08.2013, 15:14
Hartgeld.com

http://hartgeld.com/ueberwachungsstaat.html

BINGO.

Teilweise. bei den Telefonen werden sie sagen das diese immer zu dem Zeitpunkt nicht ortenbar waren, dh "möglicherweise abgeklebt wie in Eisenach". Aber mit dem Internet haste auf jedenfall recht.
Was mich auch wundert das die als Rechtextreme keine CD`s, Shirts oder gar Fahnen in ihrer Wohnung hatten oder wenigstens auf ihrem Rechner solche Musik. Das passt doch gar nicht zusammen oder? Junge Leute hören doch Rechtsrock ohne Ende. Landser, Lunikoff und was es da heut zu Tage alles gibt.
Was auch komisch ist das nur von Beate Z. ihrer Internetsuche erzählt wird aber kaum was da noch so alles auf dem Rechner war. Oder war das ein ganz normaler Rechner?

fatalist
16.08.2013, 15:28
Teilweise. bei den Telefonen werden sie sagen das diese immer zu dem Zeitpunkt nicht ortenbar waren, dh "möglicherweise abgeklebt wie in Eisenach". Jein.

Fahnder orteten site:_ politikforen.net (ohne das "_") mal googeln ;)

http://waz.m.derwesten.de/;fitScript=0/dw/politik/bleibt-der-terror-der-zwickauer-nazi-zelle-ohne-suehne-id6812639.html?service=mobile


Aber mit dem Internet haste auf jedenfall recht.
Was mich auch wundert das die als Rechtextreme keine CD`s, Shirts oder gar Fahnen in ihrer Wohnung hatten oder wenigstens auf ihrem Rechner solche Musik. Das passt doch gar nicht zusammen oder? Junge Leute hören doch Rechtsrock ohne Ende. Landser, Lunikoff und was es da heut zu Tage alles gibt. Ob die noch "Rechtsextrem" waren, das ist nicht klar. Eher nicht.


Was auch komisch ist das nur von Beate Z. ihrer Internetsuche erzählt wird aber kaum was da noch so alles auf dem Rechner war. Oder war das ein ganz normaler Rechner? War ein normaler PC mit 2 Benutzerkonten. Vielleicht waren ja die Uwes schlauer und löschten den Verlauf etc regelmässig.
Ist aber egal, da die sowieso lückenlos überwacht wurden.
"Untergrund" ist lachhaft.

brain freeze
16.08.2013, 15:59
Sehr deutlicher Brief von Zschäpe.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article119069535/Mal-sehen-wie-ich-mich-heute-in-Schale-werfe.html

Das haben der Anwalt und die Anklage ja bisher erfolgreich verhindert. Den Mumm hatte Holger Gerlach nicht.
Zschäpe ist zwar für mich glaubhaft, aber war das klug?

Du meinst unklug, weil ... wenn Gerlach keine Märchen erzählen würde, müßte er auch in den Kahn? Weil da doch was ist ... So eine Art indirektes Geständnis?

Muß nichts heißen. Falls B&M Täter oder Mittäter waren, kann es trotzdem sein, daß sie "Bea"/Lisa raushielten, kann sogar sein, daß sie selbst auch glaubt, was uns medial eingehämmert wird.

Diese Briefe sind vollkommen wertlos. Ein Armutszeugnis, daß sie an die Journaille verteilt werden.

fatalist
16.08.2013, 16:03
Du meinst unklug, weil ... wenn Gerlach keine Märchen erzählen würde, müßte er auch in den Kahn? Weil da doch was ist ... So eine Art indirektes Geständnis? Gerlach hat mit seinem BPA das letzte WOMO angemietet.
Angeblich hat gerlach auch das Heilbronner WOMO mit seinem BPA angemietet.
Böhnhardt hatte nur einen Pass.

Ja, da war nicht "Nichts" bei B&M. Ganz sicher war da was.


Muß nichts heißen. Falls B&M Täter oder Mittäter waren, kann es trotzdem sein, daß sie "Bea"/Lisa raushielten, kann sogar sein, daß sie selbst auch glaubt, was uns medial eingehämmert wird. B&M waren für die Logistik verantwortlich, das könnte ja eine Option sein: Vorbereitung, Master of arms etc pp.


Diese Briefe sind vollkommen wertlos. Ein Armutszeugnis, daß sie an die Journaille verteilt werden. Eine Unverschämtheit, ein Revisionsgrund, ein Einstellungsgrund.

fatalist
16.08.2013, 16:43
Neues aus Zwickau:
http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/chronologie-die-raubueberfaelle-der-nsu-1.2698503


5. Oktober 2006: Auch ein Überfall auf eine Sparkasse im Zwickauer Ortsteil Eckersbach geht schief. Diesmal gibt es nur einen Bankräuber, er schießt einem Bank-Azubi in den Bauch. Die Bundesanwaltschaft sieht in diesem Fall dringenden Tatverdacht. Der Polizeisprecher sagte damals gegenüber den Zwickauer Journalisten dazu: Ein völlig hypernervöser Täter, der keinerlei Ahnung von Waffen hatte, ein versehentlich gelöster Schuss, "der war so fickerig, der hätte besser mit dem Werfen eines Blumentopfes gedroht".

Dieser Bankraub hat mit den "Profis" B&M überhaupt nichts zu tun. Es war nur EIN Bankräuber, und der hatte keine Ahnung wie es geht.
Das war 100% ein Ersttäter.

Siehe auch:
http://www.sachsen-fernsehen.de/Aktuell/Chemnitzer-Umland/Artikel/36082/Zwickau-5000-Euro-Belohnung-fuer-Hinweise-zu-Ueberfall/

fatalist
16.08.2013, 16:59
Neues aus Zwickau (2):

Die Zwickauer Polizeiermittler und die Zwickauer Feuerwehren und THW etc wurden bereits am Mittag des 5.11.2011 vom BKA "weggejagt". Es ist exakt so gewesen, wie es der Leiter des Zwickauer Feuerwehramtes Heinrich Günnel andeutete: Am Tag nach dem Brand waren die Zwickauer noch einmal in der Brandruine, sie fanden auch die ersten 3 Waffen, aber dann war ganz schnell Schluss. Die Feuerwehr hatte zu diesem Zeitpunkt bereits eine eigene Dokumentation der Ruine gemacht, ebenso wie die Brandermittler der Polizei Zwickau.

Das wurde auch auf der Feuerwehr-Jahresabschlussversammlung in Zwickau 2011 und 2012 eindeutig so bestätigt.


Am Abend des 4.11.2011 war vor Ort in Zwickau die Verbindung zu Eisenach (tote Bankräuber) bereits vollzogen.
Anderslautende Medienberichte, das geschah erst am 5.11. nach der Identifizierung der Leichen im Wohnmobil Eisenach im Laufe des 5.11.2011 sind nicht wahr. Es war am Abend des 4.11. die Verbindung zu Eisenach und zu dem Polizistenmord in Heilbronn bereits klar. Die Namen aller 3 waren vor Ort bekannt. Die echten Namen, wohlgemerkt.

Unklar war die Brandursache, man ging von einer Gasexplosion aus, nicht von einer Benzinverpuffung. Allerdings nicht mehr von einem Unfall, sondern von Absicht.

Die alte Frau aus der Nebenhälfte wurde nicht spektakulär gerettet. Sie verliess das Haus fast allein, am Eingang kamen ihr ihre Nichten entgegen, irgendwie auf halber Treppe.

Von den beiden Handwerkern gab es nichts Neues, es ist nicht klar, ob die beim Bäcker waren oder im Dachgeschoss.
Die haben ja auch vor Gericht ausgesagt, man wird ihnen wohl glauben... dass sie beim Bäcker waren.

fatalist
16.08.2013, 17:06
Neues aus Zwwickau (3):

Die ersten Fotos der Ruinen-Innenansicht schossen die Zwickauer Polizeiermitttler noch von der Feuerwehr-Drehleiter aus. Auch den PC nahmen sie so mit. Frank Lenk war schon am 4.11.2011 vor Ort, und auch noch am 5.11.2011, als das BKA anrückte.
Ob das BKA ihn weitermachen liess danach ist mir nicht bekannt, könnte aber sein, dass er seine Dokumentation am 6.11. abschloss, ebenso wie der Zwickauer Computermann (Internetverlauf)

Leider keine Neuigkeiten zu den Hunden, jedenfalls fast keine: Das waren Sprengstoffspürhunde, weder Laichenhunde noch Benzinhunde, so die (begründete) Vermutung der Zwickauer Lokaljournalisten, die sie aus Andeutungen der Polizei vor Ort rückschlossen.

Da die Bewohner ja tot in Eisenach lagen, und das in Zwickau schon am 4.11. Abends bekannt war, machten Leichenspürhunde ja auch wenig Sinn...

fatalist
16.08.2013, 18:19
Neues aus Zwickau (4):

Die Staatsanwaltschaft Zwickau war recht genervt darüber, dass sie zwar mit der sächsischen Polizei die Pressekonferenz am 9.11.2011 abhalten musste, tatsächlich aber das BKA "den Hut auf hatte", aber sich im Hintergrund hielt. Offiziell kam das BKA erst am 11.11.2011 mit der Bundesanwaltschaft.
Tatsächlich waren die ab 5.11.2011 vor Ort.

Ebenso nervten die Schwaben, die am 9.11. behaupteten, die Mordwaffe Kiesewetter sei im Haus gefunden worden, obwohl diese Waffe noch gar nicht forensisch untersucht worden war.
Hatten die Schwaben die Mordwaffen dabei, oder warum waren sie so sicher???


Polizistenmord Heilbronn
Was noch fehlt, ist ein Geständnis

Frank Krause, 09.11.2011 http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.polizistenmord-heilbronn-was-noch-fehlt-ist-ein-gestaendnis.b8d0b61f-1194-4316-b2a1-4e682b603e37.html


Ermittlerchaos beim Heilbronner Polizistenmord: Nachdem der Stuttgarter Staatsanwalt die Aufklärung verkündete, will die Zwickauer Polizei nicht einmal den Fund der Tatwaffe bestätigen. Auch 9.11.
http://www.stern.de/panorama/heilbronner-polizistenmord-ermittler-geben-raetsel-auf-1749255.html

Ein sehr wichtiger Satz?

Z., auch das steht seit Mittwoch fest, hatte reichlich Brandbeschleuniger verteilt. Das stand also am 9.11.2011 fest, nicht etwa am 5.11.2011.



Am Mittwochvormittag hatte es zunächst so ausgesehen, als stünde der mysteriöse Mord an der Heilbronner Polizistin Michele Kiesewetter aus dem Jahr 2007 kurz vor der Aufklärung. Die Tatwaffe, so erklärte der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger, sei in der ausgebrannten Wohnung in Zwickau gefunden worden. Kiesewetter kam aus dem benachbarten Thüringen.


Auswertung der Waffen noch nicht abgeschlossen

Wie Pflieger zu seiner Einschätzung kam, ist dem Zwickauer Staatsanwalt schleierhaft. Zwar seien in der Wohnung mehrere Pistolen und ein Repetiergewehr gefunden worden, bestätigt er auf einer Pressekonferenz. Ob es sich bei einer dieser Waffen um die Tatwaffe handele, sei aber nicht sicher. Der Polizeibehördenleiter Jürgen Georgie springt ihm bei: Die Waffen seien durch das Feuer schwer beschädigt, zum Teil sei nur das Metall übrig und die Auswertung der Fundstücke dauere noch an. Da hat es hinter den Kulissen gekracht, aber ordentlich.

Die mussten bestimmt alle beim BKA antreten und sich einen Einlauf abholen...


Am Besten aber sind die hier, 15.11., fast ne Woche später:

Im Zwickauer Trümmerhaus gefundenTatwaffe des Polizistenmords identifiziert

zuletzt aktualisiert: 15.11.2011 - 14:07
Zwickau (RPO). Die Waffe, mit der die Polizistin Michéle Kiesewetter im April 2007 in Heilbronn erschossen worden ist, soll eindeutig identifiziert sein.


http://bc01.rp-online.de/polopoly_fs/bayern-bildkombo-fahndungsfotos-bundeskriminalamts-bka-zeigt-1.2600590.1349388726!/httpImage/1556543887.jpg_gen/derivatives/rpo54_400/1556543887.jpg
Mit einer Pistole Ceska, Modell 83, Kaliber 7,65 Millimeter "Browning" soll am 25. April 2007 in Heilbronn die 22-jaehrige Polizeibeamtin Michele Kiesewetter erschossen worden sein. Foto: dapd, Polizei



Die im Zwickauer Wohnhaus der drei mutmaßlichen Mitglieder der rechtsextremen Terrorgruppe NSU gefundene baugleiche Waffe, mit der der Polizistenmord verübt wurde, sei die Tatwaffe, bestätigte ein Sprecher der Bundesanwaltschaft der "Heilbronner Stimme".
Die Waffe war im Schutt der ausgebrannten Wohnung des Terror-Trios "Nationalsozialistischer Untergrund" gefunden worden.
Warum die mutmaßlichen Mörder auf zwei Streifenpolizisten schossen und die 22-jährige Kiesewetter töteten, sei nach wie vor unklar. http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/tatwaffe-des-polizistenmords-identifiziert-1.2600554
Da wurde Kiesewetter mit der Dönerceska erschossen... :crazy:


DIE WELT ist aber noch besser, 19.11.2011:
http://www.welt.de/politik/article13725745/Zweite-Tatwaffe-von-Zwickauer-Terrorgruppe-gefunden.html


Im zerstörten Haus der Neonazis von Zwickau wurde die zweite Waffe des Heilbronner Polizistenmords entdeckt. Ganz schön spät... 2 Wochen danach erst...


Jetzt wurde die Waffe, mit der auf den Polizisten geschossen worden war, in der Zwickauer Wohnung der Terrorgruppe sichergestellt. Die Waffe, mit der Michéle K. ermordet worden war, war bereits in dem ausgebrannten Wohnmobil der mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gefunden worden. Sie hatten sich nach einem Banküberfall in Eisenach selbst erschossen, kurz bevor sie von der Polizei gestellt wurden. Die Kiesewetter-Mordwaffe war im Wohnmobil... :crazy:

Auch noch mehr als 1 Woche nach dem offiziellen Eingreifen hatte das BKA die Story nicht im Griff.
Die Zwickauer Staatsanwaltschaft hat sich sehr darüber gefreut. Schadenfreude. So wurde es mir von Insidern gerade erzählt.

fatalist
16.08.2013, 19:09
Neues aus Zwickau (Schluss):

2 Stunden Aufenthalt reichten auch aus, um mal in der Polenzstrasse vorbei zu schauen: Dort wohnen u.a. "Kuhn" und "Möckel/Resch".
Wie wir aus dem Fernsehen und der Presse wissen: Heike Kuhn und Nadine Resch.
Stimmt.

Die Zeugin vor Gericht hiess Nadin Resch.
Sie fuhr zufällig am 4.11.2011 durch die Frühlingsstrasse in Zwickau, als die Bude hochging, Zschäpe erzählte ihr was von "muss zurück, Oma noch im Haus", Resch stand nahe Antje Herfurth, wo Zschäpe die Katzen abgestellt hatte und zurück lief, um bei "oma" zu klingeln.

Nadin Resch stammt aus Oelsnitz/Erzgebirge, sie ist NICHT identisch mit der Freundin Nadine Resch aus der Polenzstrasse.

fatalist
17.08.2013, 08:37
Aussage des Zwickauer Brandermittlers Frank Lenk vor Gericht, 15. Verhandlungstag.
http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-15-verhandlungstag-25-juni-2013/


Nach dem Einsatz des Baggers seien Stahlstützen eingezogen worden. Danach sei das Haus mit einem Leichenspürhund und Brandmittelspürhunden abgesucht worden. Die Brandmittelspürhunde hätten mehrere Spuren gefunden.


Am Sonnabend seien USBV-Kräfte [USBV = Unkonventionelle Spreng- und Brandvorrichtungen] dazu gekommen, am Sonntag habe ein Sprengstoffspürhund das Objekt untersucht.

Es sei eine hohe Konzentration von Benzin feststellbar gewesen, es habe sehr stark danach gerochen.

Eine Gasexplosion sei auszuschließen gewesen, da nur im angrenzenden Haus 26a Gas anliege, dort aber alles in Ordnung gewesen sei.

Er habe dann die Wohnung in einzelne Bereiche aufgeteilt. Im Objekt, unter anderem in einem Tresor, der „nachweisbar geöffnet war“ und im Brandschutt, der durch den Bagger nach außen transportiert wurde, hätten sich insgesamt 11 Waffen plus Munition gefunden. Der ganze Brandschutt sei bis zum 11. November auf Spuren untersucht worden. Das stimmt so überhaupt nicht.

Die Ruine konnte erst am Samstag Morgen betreten werden. Die Reihenfolge der "4 Sorten Hunde" ist daher so nicht möglich. Es gab keinen Einsatz der Leichen- und Benzinhunde VOR Samstag Vormittag.

Da längst bekannt war, dass die Zschäpe abgehauen war und die Uwes tot in Eisenach lagen, brauchet man keine Leichenspürhunde. Am Samstag Vormittag waren Benzinspürhunde und Sprengstoffspürhunde dort. Nicht erst am Sonntag, wie Lenk sagt.

Nach dem Brand riecht man kein Benzin mehr, das ist nämlich verbrannt.
Grillanzünder-Spiritus riecht man auch nicht mehr am Tag danach, selbst wenn man die Kohle nach dem Grillen löscht, der Geruch ist bereits beim Fleisch drauflegen nicht mehr vorhanden.

Es wurde nicht nur bis zum 11.11.2011 der Schutt durchsucht, wenn das Auffinden der 2. Mordwaffe Heilbronn (7 Waffen möglich dort bei 2 Kopfschüssen gemäß BKA, 3 bzw. 4 verschiedene) erst am 19.11.2011 in den Medien gemeldet wurde.

Die Aussagen von Frank Lenk hat allerdings niemand hinterfragt vor Gericht, obwohl er teilweise Blödsinn erzählte.



MDR 5.11.2011:


Die Doppelhaushälfte war am Freitag explodiert und ausgebrannt. Die Ursache des Unglücks ist noch unbekannt. Auch der Einsatz der Spürhunde am Sonnabend hat nach Angaben der Polizei keine neuen Anhaltspunkte erbracht. Bevor Einsatzkräfte die Ruine betreten konnten, mussten wegen der Einsturzgefahr einige Wände abgestützt und das Dach abgetragen werden. Der Schaden wird derzeit mit mindestens 100.000 Euro beziffert. Die andere Doppelhaushälfte blieb vom Feuer weitgehend unbeschadet.
Zuletzt aktualisiert: 05. November 2011, 10:20 Uhr Zur Ermittlung der Explosionsursache wurden -logo- Benzinhunde und Sprengstoffhunde eingesetzt. Ganz sicher keine Leichenspürhunde :cool:

fatalist
17.08.2013, 13:38
CIA-gefakter Terror in Deutschland "Sauerlandbomber" und ein brauchbares Foto von Mevlut Kar am Schluss...



http://www.youtube.com/watch?v=xxJGU_MH48U

Den müsste man mal abgleichen mit den Phantombildern aus Heilbronn.
Mit den echten natürlich...

bio
17.08.2013, 14:08
CIA-gefakter Terror in Deutschland "Sauerlandbomber" und ein brauchbares Foto von Mevlut Kar am Schluss...



http://www.youtube.com/watch?v=xxJGU_MH48U

Den müsste man mal abgleichen mit den Phantombildern aus Heilbronn.
Mit den echten natürlich...

Warum sollten das nicht die echten Phantombilder sein? Danke für die Quelle.

fatalist
17.08.2013, 14:12
Warum sollten das nicht die echten Phantombilder sein? Danke für die Quelle.
Die Frau ist echt. Die 13 Männer (einschl. Putin) sind nicht echt.
Quelle sind die Ermittlungsakten. Da sind die echten Phantombilder drin.

fatalist
17.08.2013, 14:31
Doku über die Dönermorde von 2009.

In Teil 1 tritt Profiler Alexander Horn auf, und BAO Bosporus Chef Wolfgang Geier.
Man sucht einen Einzeltäter.


http://www.youtube.com/watch?v=GCZBJbh0DRk

Sie haben von dem Mörder im Wesentlichen die Projektile im Körper der Opfer. (also kaum Hülsen?)

Zu Simsek, 1. Mord: Es ist von EINEM Mörder und EINER Waffe die Rede, obwohl doch bei 2 Morden 2 Waffen verwendet wurden.
Es gibt keine Radfahrer am Tatort. Der Mörder kommt mit einem 5er BMW.

EKHK Vögeler tritt auf und sagt, der Kollege habe die Schiebetür geöffnet, und dann Simsek entdeckt.
8 Schüsse aus 2 Waffen. Eine davon eine Ceska 83.

Tochter Simsek fragte sich, ob es Rache war, oder Neid, ob man Geld verlangte etc pp. Von Nazis sagte sie gar nichts... auch sonst keiner der Angehörigen.

Nach dem 2. Mord stellte man fest, dass die Tatwaffe dieselbe Ceska war.
(merkwürdig, denn das Gutachten des LKA über die Waffen beim 1. Mord kam erst knapp 2 Jahre nach dem 1. Mord, also über 1 Jahr nach dem 2. Mord.) Jetzt ist es auf einmal das BKA, welches die Forensik machte...


Beim 3. Mord gab es laut der Doku nur eine Waffe, nicht wie heute bekannt 2 Waffen. 3 Kopfschüsse.
Der Mörder kommt auch in Hamburg mit dem Auto.

bio
17.08.2013, 14:38
Die Frau ist echt. Die 13 Männer (einschl. Putin) sind nicht echt.
Quelle sind die Ermittlungsakten. Da sind die echten Phantombilder drin.

Ich hoffe, dass diese echten Phantombilder veröffentlicht werden, wenn die Quelle: fatalist richtig liegt.

fatalist
17.08.2013, 14:57
In Teil 2 sehen wir BAO Geier den Schalldämpfer auf die Ceska 83 aufschrauben. Er schraubt und schraubt...


http://www.youtube.com/watch?v=-zKt2lOIJIU

In Hamburg soll ein Schalldämpfer verwendet worden sein, niemand hörte die Schüsse.
(das war bei den ersten beiden Morden UND danach anders)

Geier sagt (2009), man wisse nicht, wie der tatsächliche Schalldämpfer aussehe.
Das ist natürlich nicht wahr, denn man wusste ja längst von den Ceska 83 mit werksseitigem Schalldämpfer...


Dabei ging es vor allem um die bei den Morden verwendete Pistole vom Typ Ceska 83.
http://www.20min.ch/dyim/4ba294/B.M220,0/images/content/1/6/2/16291794/3/1.jpg

Pistole vom Typ Ceska 83.Man wisse, dass eine gewisse Stückzahl dieser Waffe in die Schweiz geliefert wurde, sagte der Ermittlungsleiter beim Bundeskriminalamt (BKA) in Wiesbaden, Christian Hoppe, am Mittwoch gegenüber dem Nachrichtenmagazin «10 vor 10» des Schweizer Fernsehens SF. Als Empfänger nannte Hoppe den damaligen Schweizer Generalimporteur in Solothurn.

Die Solothurner Kantonspolizei habe Abklärungen für das BKA vorgenommen, sagte Mediensprecher Frank Wilhelm am Donnerstag auf Anfrage. Dazu waren BKA-Beamte in die Schweiz gereist. Weitere Einzelheiten konnte Wilhelm nicht nennen. Die Leitung der Untersuchungen liege beim Bundeskriminalamt. 2007 also längst bekannt, das BKA war in der Schweiz, auch 2004 bereits suchte man beim richtigen Händler nach Ceska, Schalldämpfer und der PMC-Munition... http://www.20min.ch/print/story/16291794

Beim 4. Mord gibt es keine Fahrradfahrer... sondern einen anderen Verdächtigen.
Es ist immer "der Mörder", nicht "die Mörder".


2 Ermittlungsrichtungen: Einzeltäter oder Organisation. Sagt der Oberstaatsanwalt.

Die Türken im Interview sind ratlos, niemand sagt "Rechtsextreme" oder so...
"die wussten schon selbst, warum sie dran waren" soll die häufigste Antwort gewesen sein.
(Geier sagt das)


In Rostock dann nach 2,5 Jahren der 5. Mord. Der Täter holt die Tatwaffe aus dem Handschuhfach. Ohne SD.
Schwerer Regiefehler :cool:
Keine Hülsen mehr, die neue Munition wird nicht erwähnt. Plastiktüten-Verdacht.

Beim 5. Mord in Nürnberg kommt die Zeugen Beate Keller und ihre 2 Fahrradfahrer, die sie einmal vor dem Mord mit Stadtplan und nach dem Mord gesehen hat.
Für KHK Vögeler sind das 2009 die Mörder gewesen.
So ähnlich äusserte er sich auch jetzt im Prozess als Zeuge.

In der Doku wird das aber anders dargestellt: 2 Mal VOR dem Mord gesehen, und dann wären die Radler zum Dönerstand rein gegangen. So war das jetzt vor Gericht nicht.

Beate Keller kommt Anfang September als Zeugin...
Die Aussage von Vögeler ist sehr interessant, eben weil sie sich mit seiner Aussage vor Gericht 2013 NICHT deckt.

Fakt ist: Es waren 2 Fahrradfahrer am Dönerstand in Nürnberg. Das haben mehrere Zeugen gesehen.
Nur passen 2 Fahrräder (und Beate) nicht in einen Skoda Octavia, den laut Anklage die Uwes für EINEN Tag ausgeliehen hatten.

Anfang September wissen wir hoffentlich mehr.

fatalist
17.08.2013, 14:58
Ich hoffe, dass diese echten Phantombilder veröffentlicht werden, wenn die Quelle: fatalist richtig liegt.
Die Quelle ist geheim, lieber bio, ich kann sie hier nicht posten.
Hätte ich die echten Phantombilder, ich würde sie posten.
Absolutes Indianer-Ehrenwort.

fatalist
17.08.2013, 15:16
Nach dem 5. Mord ging man das 1. Mal von 2 Mördern aus, vorher angeblich nie.


http://www.youtube.com/watch?v=Vgx02He6H20

Es wurde nach dem 6. Mord angeblich das allererste Phantombild erstellt. Sehr schlechte Recherche???

Beim 7. Mord (Grieche in München) kein Hinweis auf 2 Täter.

Beim 8. Mord in Dortmund hat wohl niemand die Schüsse gehört.

Sie suchen immer noch 1 Mörder.

Beim 9. Mord in Kassel fehlt Temme komplett.

Im Abspann heisst es, die Doku sei von 2007, was aber nicht stimmen kann: Die Verkleinerung der Soko Bosporus auf 9 Beamte wird erwähnt, die fand aber erst bei Geiers Abschied zum 1.2.2008 statt. Es kommt im Abspann aber auch das Jahr 2009 vor. Man hat wohl recycelt... und ergänzt.

nachdenkerin
17.08.2013, 18:25
Die gab es nicht. Darum fuhr Böhnhardt ja auch weg, weil das Durchsuchungsteam zu einer Garage fuhr, mit der er nie etwas zu tun hatte. Er wird den Polizisten im Geiste noch einen Vogel gezeigt haben...

Es kann aber auch sein, dass Böhnhardt seiner Mama nichts von einem Anruf des Verfassungsschutzes erzählen wollte und ihr statt dessen von einem Polizisten erzählte, der ihn gewarnt habe, bloss abzuhauen, der Haftbefehl sei unterwegs.

Das ganze Ding war fingiert, das ist das Entscheidende.

Hab' s geschafft, bin wieder da!!!

Gem. Schäfer-Gutachten sollte die Nachbargarage von Böhnhardts Eltern durchsucht werden, der Verfassungsschutz hatte statt Böhnhardts Garage "versehentlich" die Nachbargarage der Kripo gemeldet. Die Polizei klingelte dann früh bei Böhnhardt, sind mit ihm zu seiner Garage (bzw. Garage von seinen Eltern) gegangen, hatten nichts gefunden. Dann sagten sie ihm, dass sie die Nachbargarage durchsuchen, fragten ihn, ob er den Mieter dieser kennt, was er verneinte. Der Mieter dieser Garage war in Dresden wohnhaft! Ein Polizist raunt ihm zu, ....jetzt gehste ab, Haftbefehl ist schon unterwegs. Nach der Vorgeschichte mit den Bombenattrappe muß er nach meiner Überzeugung Angst gehabt haben, dass man ihm etwas unterjubelt, so ist er dann weg gefahren. Aber es betrifft die Nachbargarage, NICHT die 3 Kilometer entfernte Garage an der Kläranlage von Apel, die dann die angebliche Bombengarage gewesen sein soll.

fatalist
17.08.2013, 19:36
Hab' s geschafft, bin wieder da!!! Wurde ja auch Zeit... :happy:


Ein Polizist raunt ihm zu, ....jetzt gehste ab, Haftbefehl ist schon unterwegs. Nach der Vorgeschichte mit den Bombenattrappe muß er nach meiner Überzeugung Angst gehabt haben, dass man ihm etwas unterjubelt, so ist er dann weg gefahren.

Und dieser "Polizist" war vom...


Zum Tag der Garagenrazzia ergänzt er noch, dass ein Beamter der VP-Führung (Vertrauensperson-Führung) aus Jena involviert gewesen sei. http://haskala.de/2013/06/06/ticker-zum-untersuchungsausschuss-am-6-juni-in-erfurt/#sechster

... Verfassungsschutz.

Der Staatsschutz führte ja keine Informanten in Thüringen, also muss dieser Beamte von der VP-Führung ein Verfassungsschützer gewesen sein.


Auf die Frage, ob die Staatsschutz-Abteilung der Polizei auch V-Personen führte, verneint der Zeuge König dies. “Nicht durch das K4 Jena”, wenn dann lief das über LKA, LfV, BfV, MAD oder BKA. Ob in seinem Verantwortungsbereich Spitzel eingesetzt wurden. “Keiner”, das könne er ausschließen bzw. hätte er das wissen müssen. Adams dehnt die Frage aus: Auch keine Informationsgeber? Nein. Es hätte einen Beschluss in Thüringen gegeben, dass Staatschützer keine V-Personen führen solle “das war ein Usus für das gesamte Land Thüringen”, so König.

Der grösste Brüller ist aber, dass Polizist Apel bis 2011 glaubte, in seiner Garage sei kein Sprengstoff gefunden worden. Sagte der mehrfach vor dem PUA.

Das ist alles absurdes Theater.


http://4.bp.blogspot.com/-lr9iejC8kp8/UCJ6UbWskXI/AAAAAAAAHoE/6NBqF21wRpY/s400/Lichtstadt+-+Luftlinie+zwischen+dem+Garagenkomplex+Burgau+und+ dem+Brauen+Haus+in+Lobeda+Altstadt.jpg

https://maps.google.com/maps?q=richard+zimmermann+strasse+jena&ie=UTF8&ll=50.890839,11.605232&spn=0.00735,0.021007&hnear=Richard-Zimmermann-Stra%C3%9Fe,+07747+Jena,+Deutschland&t=h&z=16

Hellangel
17.08.2013, 20:01
Aus diesem Beitrag stammt übrigens auch das Bild vom Projektil, welches im "Bekennervideo" verwendet wird:

http://s7.directupload.net/images/130817/zg3trva8.jpg

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_37.png

Ist das überhaupt ein Projektil einer Ceska 83, mit dem Kaliber 7,65 ?? Kann das jemand verifizieren?
Und warum liegt dieses weit VOR dem Laden und nicht im Laden, wo der Gemüsehändler erschossen wurde??




Die Türken im Interview sind ratlos, niemand sagt "Rechtsextreme" oder so...
"die wussten schon selbst, warum sie dran waren" soll die häufigste Antwort gewesen sein.
(Geier sagt das)

Geier sagt beim Video 2/3: Geier ab 4.05 min: "Viele haben sich geäußert nach dem Motto: Die werden schon wissen, warum sie umgebracht worden sind"

brain freeze
17.08.2013, 20:05
Die Frau ist echt. Die 13 Männer (einschl. Putin) sind nicht echt.
Quelle sind die Ermittlungsakten. Da sind die echten Phantombilder drin.

Was meinst Du mit "Die Frau ist echt". Das soll doch offensichtlich Nelly Rühle (NPD Karlsruhe) sein, wie ich das sehe.
Nimm mal das Kontext-Phantombild, spiegle es horizontal in Photoshop und lege die beiden übereinander, etwas drehen ... paßt, wackelt und hat Luft!

38577

So wird in Heilbronn ermittelt.

lorenz90
17.08.2013, 20:51
Ist das überhaupt ein Projektil einer Ceska 83, mit dem Kaliber 7,65 ?

sieht aus wie eine Platzpatrone

38578

allerdings scheint sie bereits von hinten einen Schlag bekommen zu haben, dann wiederum müsste oben die halbrunde Zufaltung offen sein weil sie ja schon abgeschossen wurde.

fatalist
17.08.2013, 21:19
Was meinst Du mit "Die Frau ist echt". Dass da ein echtes Phantombild aus den Ermittlungsakten verwendet wurde. Bei den 13 Männern bei "Kontext" ist das nicht der Fall: Stammen nicht aus den Ermittlungsakten.

Nereus
17.08.2013, 22:31
sieht aus wie eine Platzpatrone

38578

allerdings scheint sie bereits von hinten einen Schlag bekommen zu haben, dann wiederum müsste oben die halbrunde Zufaltung offen sein weil sie ja schon abgeschossen wurde.

Richtig!
Hatten wir hier schon. Das ist eine nachgestellter Szene für die Doku. Kein Original.
Da liegt eine Platzpatronenhülse, eine Requisite für die Filmaufnahme, keine leere Hülse für das Ceska-Kal. 7.65 mm. Und das Tatdatum stimmt im Bekennervideo auch nicht:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5914601&viewfull=1#post5914601

Praktiker
17.08.2013, 23:00
Was meinst Du mit "Die Frau ist echt". Das soll doch offensichtlich Nelly Rühle (NPD Karlsruhe) sein, wie ich das sehe.
Nimm mal das Kontext-Phantombild, spiegle es horizontal in Photoshop und lege die beiden übereinander, etwas drehen ... paßt, wackelt und hat Luft!

38577

So wird in Heilbronn ermittelt.

Das ist ganz eindeutig Claudia Roth ( von ihr selbst mühsam gephotoshopt :) )

Nereus
17.08.2013, 23:28
Aus diesem Beitrag stammt übrigens auch das Bild vom Projektil, welches im "Bekennervideo" verwendet wird:

http://s7.directupload.net/images/130817/zg3trva8.jpg

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_37.png

Ist das überhaupt ein Projektil einer Ceska 83, mit dem Kaliber 7,65 ?? Kann das jemand verifizieren?
Und warum liegt dieses weit VOR dem Laden und nicht im Laden, wo der Gemüsehändler erschossen wurde??


Die »ZDF-Doku über den "Phantom Möder", der 9 Menschen tötete, ohne Spuren zu hinterlassen.« wurde am 19.08.2009 ins Internet hochgeladen. Die gezeigte Platzpatronenhülse ist eine Requisite für die nachgestellte Szene der „Doku“, keine leere Patronenhülse des Ceska-Kalibers 7.65 mm Browning. Der schnüffelnde Hund, der die Hülse im schon aufgemalten Kreidekreis „entdeckt“ und wegstubst, ist ein Showeffekt und Regiefehler.

Aber für die Schußwaffenlaien der „Bekennervideo“-Macher genügte der Doko-Auschnitt mit der Hülse als „Beweis“ für ihren „NSU-Fake“. Auch das Tatdatum haben sie einen Tag später und falsch in ihrem Video angegeben.

Da auch die für das „Bekennervideo“ zusammengebastelten Ausschnitte einiger Paule-Panther-Clips erst Ende 2009 bis Februar 2010 ins Internet hochgeladen worden sind, kann das „NSU-Video“ nicht 2007, wie behauptet, sondern erst nach dem Februar 2010 erstellt worden sein. Die End-Sequenz mit der Heilbronner-Colage wurde bestimmt erst nach dem 5.11.11 an das "NSU-Video" angefügt.

Falsche Hülse, falsches Datum:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5914601&viewfull=1#post5914601

Falsche Ansicht: Gemaltes Blumenfenster und Asia-Shop-Dekoration im Schneiderladen, die es am Tattag nicht gab:
Der von mir verlinkte Panther-Clip wurde bereits geschreddert, also eine andere Kopie bis zum nächsten Schreddern....
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6126376&viewfull=1#post6126376

Blaue Bretterwand, dunkler Ladenboden, Panther-Haltung, Hinweisschild am Türpfosten sind seitenverkehrt aus nachfolgendem Panthervideo ab 1:49 min. entnommen und verfremdet worden.
Der Rosarote Panther S3 E04 - Rosarot Und Knusprig Durchgebraten:
https://www.youtube.com/watch?v=g9tRtUpLfNs&feature=player_detailpage

brain freeze
18.08.2013, 06:28
Diese Briefe sind vollkommen wertlos. Ein Armutszeugnis, daß sie an die Journaille verteilt werden.

Eine Unverschämtheit, ein Revisionsgrund, ein Einstellungsgrund.

Ich habe ehrlich gesagt sogar Zweifel, ob die Briefe zu 100 % von Robin S. sind.


"Grüß Dich, Du Gott der Formulierungskunst", schreibt die Autorin zur Anrede;
http://www.welt.de/politik/deutschland/article119069535/Mal-sehen-wie-ich-mich-heute-in-Schale-werfe.html

Klingt für mich nach Ghostwriter und unerlaubter Befragung. Wer half? Charmeur Diemer selbst? Oder Leyendecker (Honorarverzicht für die gute Sache). Oder unsere rheinische Frohnatur vom BKA ... ; )

fatalist
18.08.2013, 07:47
Die »ZDF-Doku über den "Phantom Möder", der 9 Menschen tötete, ohne Spuren zu hinterlassen.« wurde am 19.08.2009 ins Internet hochgeladen. Die gezeigte Platzpatronenhülse ist eine Requisite für die nachgestellte Szene der „Doku“, keine leere Patronenhülse des Ceska-Kalibers 7.65 mm Browning. Der schnüffelnde Hund, der die Hülse im schon aufgemalten Kreidekreis „entdeckt“ und wegstubst, ist ein Showeffekt und Regiefehler.

Aber für die Schußwaffenlaien der „Bekennervideo“-Macher genügte der Doko-Auschnitt mit der Hülse als „Beweis“ für ihren „NSU-Fake“. Auch das Tatdatum haben sie einen Tag später und falsch in ihrem Video angegeben.

Da auch die für das „Bekennervideo“ zusammengebastelten Ausschnitte einiger Paule-Panther-Clips erst Ende 2009 bis Februar 2010 ins Internet hochgeladen worden sind, kann das „NSU-Video“ nicht 2007, wie behauptet, sondern erst nach dem Februar 2010 erstellt worden sein. Die End-Sequenz mit der Heilbronner-Colage wurde bestimmt erst nach dem 5.11.11 an das "NSU-Video" angefügt. Zumal der BGH in seiner Entscheidung zu Zschäpe ja eindeutig schreibt, dass das "Bekennervideo" aus frei im Internet verfügbaren (Youtube) Folgen der Paule Panter Filme erstellt wurde.


Als Grundlage der Videosequenz dienten mehrere im Internet verfügbare Folgen der Comic-Serie "Paulchen Panther", in die der Namenszug "Nationalsozialistischer Untergrund", das Logo "NSU", Hinweise auf die geschilderten Mordanschläge sowie die drei genannten Tatortaufnahmen eingearbeitet wurden.

Ferner findet sich eine Montage mit Einblendung einer der entwendeten Dienstwaffen, in der
"Paulchen Panther" einem Polizisten in den Kopf schießt. http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2012&Sort=3&nr=59396&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf

Die 3 Tatortaufnahmen betreffen die ersten 3 Morde. Steht auch so in der Anklage.
Das mit dem Dienstwaffen-Revolver ist natürlich DER Brüller, wusste gar nicht dass der BGH aus Komikern besteht :haha:
(die Richter vom BGH werden da wohl weisungsgemäss gehandelt haben, ohne das Video auf Plausibilität zu prüfen)


Meiner Meinung nach stammen die Tatortaufnahmen aus dem Internet, wie der Rest der "Belege im Video" auch. Die Platzpatrone aus der Doku von 2009 ist da ein klares Indiz dafür.

fatalist
18.08.2013, 07:53
Ich habe ehrlich gesagt sogar Zweifel, ob die Briefe zu 100 % von Robin S. sind.
Noch ein Grund für die Bundesanwaltschaft, den Auftritt von Robin Schliemann vor Gericht abzulehnen, da könnte ja jemand die falschen Fragen stellen. Nicht nur zu den Briefen, sondern auch zum V-Mann Sebastian Seemann, der in der Szene Waffen verteilte, zum Beispiel an Robin S.

Die BAW muss das Thema "Staatsverstrickung" draussen halten, sonst fliegt ihr der Prozess um die Ohren...

fatalist
18.08.2013, 08:02
Elsässer hat die Krokus-Story mit den Heilbronner Mördern von der örtlichen NPD wieder aufgewärmt.


Kiesewetter-Mord: V-Frau widerspricht NSU-Beteiligung

http://juergenelsaesser.files.wordpress.com/2013/07/endcover1.jpg?w=105&h=150 (http://juergenelsaesser.files.wordpress.com/2013/07/endcover1.jpg)

Aus der aktuellen Ausgabe COMPACT 8/2013.

Stauffenbergs Erzählungen
Der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter wird immer rätselhafter: Eine V-Frau behauptet, dass die Täter nicht vom NSU kamen, sondern von der NPD. Ihr Freund wollte angeblich eine Söldnertruppe für Afrika zusammenstellen.

Von Kai Voss (aus: COMPACT 8/2013) (http://www.compact-magazin.com/compact-august-2013/) Sommerloch, und keine Kohle für Recherchen in Zwickau oder Schreiersgrün oder Chemnitz. Das ist schon ganz schön armselig, wenn man doch angeblich aus Dresden ist und die Wege nah sind.

Die Gronbach-"Fakten" einschl. MA Bischoff als Informant Stauffenberg/Erbse.




Neues zum NSU: Stauffenbergs Erzählungen.
Von Kai Voss

Neu ist da nichts, und Schwachsinn ist es ebenfalls.

bio
18.08.2013, 09:47
"Radfahrer auch beim Mordfall Yasar gesichtet
Polizist R. schildert, wer nach dem Mord an Yasar vernommen wurde. Mehrere Zeugen haben zwei Radfahrer gesehen, die ihre Räder am Imbiss abgestellt haben sollen. Eine Frau sah auch, wie etwas entfernt zwei anhand Stadtplans versucht hatten, sich zu orientieren. Eine Passantin, ebenfalls auf dem Rad unterwegs, hatte die beiden gesehen und wollte sie eigentlich ansprechen, um ihre Hilfe anzubieten. Aber sie war in Eile und verzichtete deshalb darauf.

Es dürfte zu den größten Versäumnissen der Polizei gehören, dass diese immer wiederkehrenden Hinweise auf Radfahrer an den Tatorten nicht ernst genug genommen wurden. Schon beim ersten Mord am Blumenhändler Simsek hatten Zeugen zwei Radler beobachtet, auch beim Mord am Lebensmittelhändler Habil Kilic."

Ich finde diesen Textbaustein im Internet nicht mehr.

sleepwell
18.08.2013, 10:27
Das Fluchtauto des Trios sei aus Dresden abgeschleppt worden, Mutter Böhnhardt verkaufte es dann später, so die Aussage.



deine zusammenfassung ist so nicht richtig.
das fluchtauto gehört wohlleben, das verkauft bönis mutter nicht.

das ist insofern zu beachten, weil die rückführung aus dresden durch jemand erfolgte,
der im april 2013 als v-mann aufflog.
der saalfelder neonazi andreas rachhausen.

man wußte also bescheid, wer mit wem wann und wo ... :))

so, letzte korrektur.
hast in berhard einen beschützer.
ich lasse mich nicht schräg ansprechen ohne antwortmöglichkeit, die ja immer nett formuliert ist.
entweder beides oder beides nicht ... :hi:

fatalist
18.08.2013, 11:11
Schon beim ersten Mord am Blumenhändler Simsek hatten Zeugen zwei Radler beobachtet, ... Das stimmt nicht: Der Sohn konnte "Radlerkleidung" nicht bestätigen, die der Vater bezeugte, allerdings waren das beim Vater "Radler ohne Fahrräder". Das ist doch sehr sehr dünn und sieht sehr zurechtgestrickt aus.

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6491968&viewfull=1#post6491968

Vorgestern, bio, 2 Tage her:


Die Scheckfälscher von NSU Watch schreiben, dass Zeugen Männer in Fahrradkleidung gesehen hätten.
Das ist falsch.

1. war es nur 1 Zeuge, der das sah, Radler ohne Fahrräder, und sein Sohn, mit ihm im Auto, widersprach: Keine Fahrradkleidung.



Es geht zum Beispiel um die Kleidung der beiden Männer. An die Frage könne er sich noch erinnern, so E. Er habe das mit der Fahrradkleidung damals nicht bestätigen können.


Diese Aussage des Sohnes wurde fast komplett unterschlagen in den Medien: Es waren Fahrradfahrer am Blumenstand, so der einhellige Tenor.

Das stimmt aber nicht bzw. es ist nicht bewiesen. "Türken" waren diese Leute ja auch mal zwischendurch... nicht immer und ewig dieselben Dinge wiederholen... die weit weniger klar sind, als es nötig wäre.

fatalist
18.08.2013, 11:22
"Radfahrer auch beim Mordfall Yasar gesichtet...

Ich finde diesen Textbaustein im Internet nicht mehr. Dann musst Du ihn googeln.
https://www.google.com/search?q=Radfahrer+auch+beim+Mordfall+Yasar+gesich tet&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=Radfahrer+auch+beim+Mordfall+Yasar+gesichtet&aqs=chrome.0.69i57&sourceid=chrome&ie=UTF-8

Markieren mit der Maus, rechte Taste "In google suchen" und fertig ist die Laube.
Weil Sonntag ist:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article118730874/Es-war-eine-eiskalte-Hinrichtung.html
12:35

brain freeze
18.08.2013, 12:11
deine zusammenfassung ist so nicht richtig.
das fluchtauto gehört wohlleben, das verkauft bönis mutter nicht.

das ist insofern zu beachten, weil die rückführung aus dresden durch jemand erfolgte,
der im april 2013 als v-mann aufflog.
der saalfelder neonazi andreas rachhausen.

man wußte also bescheid, wer mit wem wann und wo ... :))

so, letzte korrektur.
hast in berhard einen beschützer.
ich lasse mich nicht schräg ansprechen ohne antwortmöglichkeit, die ja immer nett formuliert ist.
entweder beides oder beides nicht ... :hi:

Bitte überlege es Dir noch mal bei Gelegenheit. Ich finde Deine sachlichen Hinweise wichtig. Es muß auch contra geben; wenn alle einer Meinung sind, wirds öde und Fehler werden ignoriert und weitergeschleppt.

Wenn ein Mod den Eindruck hat, es wird zu persönlich, sollte man das akzeptieren, wegstecken und weitermachen. Ich halte seine Eingriffe für sehr maßvoll.

bio
18.08.2013, 14:46
Dann musst Du ihn googeln.
https://www.google.com/search?q=Radfahrer+auch+beim+Mordfall+Yasar+gesich tet&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=Radfahrer+auch+beim+Mordfall+Yasar+gesichtet&aqs=chrome.0.69i57&sourceid=chrome&ie=UTF-8

Markieren mit der Maus, rechte Taste "In google suchen" und fertig ist die Laube.
Weil Sonntag ist:
http://www.welt.de/politik/deutschland/article118730874/Es-war-eine-eiskalte-Hinrichtung.html
12:35

Danke aber es um den Karl Richter. "Polizist R. schildert," - das finde ich nicht mehr im Internet.

nachdenkerin
18.08.2013, 18:04
http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2012&Sort=3&nr=59396&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf

Es ist schon kurios, dass nach dem Wohnungsbrand/Explosion Unmengen von Waffen und Munition gefunden, aber zuerst 3 Tage später, am 07. November Haftbefehl erging. Gem. Buch die Zelle soll dann noch ein Tag später zuerst die Fahndung an die Presse raus gegeben worden sein.

Besonders originell ist ja aber Seite 8


Spätestens im Jahr 2001 entschloss sich die Gruppierung zudem, die begangenen Anschläge propagandistisch zu verwerten......Anfang November 2011 trafen sie Vorbereitungen zu deren Versendung insbesondere an Zeitungsredaktionen und an religiöse und kulturelle Vereinigungen türkischstämmiger Personen in Deutschland



Also vom Jahr 2000 sollen sie angeblich morden. Im Jahr 2001 sollen sie angefangen haben das Video zu erstellen. Und dann nach 10 Jahren frühestens 3 Tage vor ihrem Tod am 04. November 2011, trafen sie Vorbereitungen zu deren Versendung des Videos und dann auch noch an "PDS", trotzdem die schon 6 Jahre zuvor Linkspartei hießen.



Als Fahrzeug sollte ein Wohnmobil Verwendung finden, das Böhnhardt am 14. Oktober 2011 unter dem Namen "H. Ge. " in Begleitung der Beschuldigten bei einem Caravanvermieter in Sch. anmietete.......Zum vereinbarten Abholtermin am 25. Oktober erschien Böhnhardt wiederum in Begleitung der Beschuldigten sowie eines bislang unbekannten KindesSeite 8

Und warum ruft dann das anwesende Kind "Mama" zu de Frau. Beate Zschäpe hatte keine eigenen Kinder, also kann es demnach Zschäpe nicht gewesen sein.


Die Frau und das Kind laufen derweil durch die Gänge und schauen sich den als Dekoration abgestellten Mini Cooper an. Einmal ruft das Kind <<Mama>>. (Buch "die Zelle" S. 246, elektr. Ausgabe)



Ermittlungen des Bundeskriminalamts bei der Post haben sodann ergeben, dass sechs der versandten DVDs am 6. November 2011 im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt worden waren und sich somit unter den ab dem Abend des 5. November 2011 - nach dem Tod von Böhnhardt und Mundlos - in Briefkästen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingeworfenen Sendungen befunden hatten. Seite 11

Das muss man sich mal vorstellen. Am 04. November gegen 15:00 Uhr flüchtet Beate Zschäpe, angeblich mit den Paul-Panther DVD's, die angeblich das ganze Lebensziel des Trios waren. Aber sie wirft die Sendungen nun nicht gleich in Briefkästen ein, trotzdem sie doch als angebliche Schwerverbrecherin jederzeit verhaftet werden könnte und dann die Briefe nie mehr abschicken kann. Nein, sie ist damit zuerst einmal 27 oder noch mehr Stunden unterwegs. Und die Polizei weiß natürlich überhaupt nicht wo sie ist, schließlich erging ja zuerst Haftbefehl, nach dem die Videos versandt wurden. Und erst als sie dann am 08. November zur Polizei geht, weil überall über die gesamte Zeit hinweg Straßensperren und Polizeiaufgebote in den jeweiligen Städten vorhanden waren, was sie sich angeblich nur einbildete, finden dann Spürhunde und Videoaufzeichnungen auf Bahnhöfen heraus, dass sie genau in diesen Städten war, wo die Videos eingeworfen wurden, genial.

brain freeze
18.08.2013, 18:54
[...] Das muss man sich mal vorstellen. Am 04. November gegen 15:00 Uhr flüchtet Beate Zschäpe, angeblich mit den Paul-Panther DVD's, die angeblich das ganze Lebensziel des Trios waren. Aber sie wirft die Sendungen nun nicht gleich in Briefkästen ein, trotzdem sie doch als angebliche Schwerverbrecherin jederzeit verhaftet werden könnte und dann die Briefe nie mehr abschicken kann. Nein, sie ist damit zuerst einmal 27 oder noch mehr Stunden unterwegs. Und die Polizei weiß natürlich überhaupt nicht wo sie ist, schließlich erging ja zuerst Haftbefehl, nach dem die Videos versandt wurden. Und erst als sie dann am 08. November zur Polizei geht, weil überall über die gesamte Zeit hinweg Straßensperren und Polizeiaufgebote in den jeweiligen Städten vorhanden waren, was sie sich angeblich nur einbildete, finden dann Spürhunde und Videoaufzeichnungen auf Bahnhöfen heraus, dass sie genau in diesen Städten war, wo die Videos eingeworfen wurden, genial.

Die Bundesanwaltschaft würde vermutlich so argumentieren: Beate Zsch. warf die DVDs in verschiedenen Abholbezirken ein, um das Verteilsystem zu überlisten. Also keine Serienbrief- bzw. Blockabfertigung, sondern unauffällige vereinzelte Abfertigung und Beförderung.

Aber natürlich ist das kein Beweis. Die Herkunft des Videos ist unbekannt, sein Inhalt beweist nichts, die Versendung durch Beate Zsch. ist Spekulation. Der unfrankierte Einwurf in Nürnberg wird gar nicht mehr thematisiert. In Nürnberg, Lebensmittelpunkt von "Mister Sicherheit" und Wirkungsstätte seiner BAO, fanden 3 Morde statt. Wenn "Lisa" nicht am 11.11.11 in Nürnberg war, müßten dringend weitere NSU-Unterstützer gesucht werden. Was passiert? Nichts (außer Heilbronner Nebelkerzen).

M. A. Bischoff
18.08.2013, 19:05
Die Gronbach-"Fakten" einschl. MA Bischoff als Informant Stauffenberg/Erbse. Neu ist da nichts, und Schwachsinn ist es ebenfalls.Der Schreiberling war wohl zu doof oder zu faul, sich den ganzen Wust vollständig durchzulesen.(Mit der Nummer statt www. kann ich zwar die Seiten hier wieder sehen; aber wenn ich mich anmelden will, wird zwar angezeigt, daß ich angemeldet sei, - gleichzeitig werde ich aber sofort wieder abgemeldet, so daß ich auf diese Weise hier nicht mehr schreiben kann. Nur mit "Proxy" hidemyass konnte ich dieses hier jetzt schreiben.)

brain freeze
18.08.2013, 19:13
Der Schreiberling war wohl zu doof oder zu faul, sich den ganzen Wust vollständig durchzulesen.(Mit der Nummer statt www. kann ich zwar die Seiten hier wieder sehen; aber wenn ich mich anmelden will, wird zwar angezeigt, daß ich angemeldet sei, - gleichzeitig werde ich aber sofort wieder abgemeldet, so daß ich auf diese Weise hier nicht mehr schreiben kann. Nur mit "Proxy" hidemyass konnte ich dieses hier jetzt schreiben.)

Du müßtest eine E-Mail mit Adressierung eines alternativen DNS-Servers bekommen haben.

Start/Einstellungen/Netzwerk - und DFÜ-Verbindungen / Lan - Verbindung / Eigenschaften/ Internetprotokoll (TCP/IP) konfigurieren:

IP-Adresse automatisch beziehen ändern.

Ansonsten alle Infos hier:
http://www.politikforen.net/showthread.php?143501-HPF-nicht-erreichbar

M. A. Bischoff
18.08.2013, 19:32
Du müßtest ...Mit der Nummer kann ich es ja sehen.Aber die Änderung hat bei mir nicht geklappt.

Nereus
18.08.2013, 19:33
... Seite 11:

Das muss man sich mal vorstellen. Am 04. November gegen 15:00 Uhr flüchtet Beate Zschäpe, angeblich mit den Paul-Panther DVD's, die angeblich das ganze Lebensziel des Trios waren. Aber sie wirft die Sendungen nun nicht gleich in Briefkästen ein, trotzdem sie doch als angebliche Schwerverbrecherin jederzeit verhaftet werden könnte und dann die Briefe nie mehr abschicken kann. Nein, sie ist damit zuerst einmal 27 oder noch mehr Stunden unterwegs. Und die Polizei weiß natürlich überhaupt nicht wo sie ist, schließlich erging ja zuerst Haftbefehl, nach dem die Videos versandt wurden. Und erst als sie dann am 08. November zur Polizei geht, weil überall über die gesamte Zeit hinweg Straßensperren und Polizeiaufgebote in den jeweiligen Städten vorhanden waren, was sie sich angeblich nur einbildete, finden dann Spürhunde und Videoaufzeichnungen auf Bahnhöfen heraus, dass sie genau in diesen Städten war, wo die Videos eingeworfen wurden, genial.

Daß Frau Zschäpe irgendwelche „Bekennervideos” gehabt hätte, mit der sie die Welt über die angeblichen Verbrechen ihres, von der Linksfront behaupteten, „Terrortrios” aufklären wollte, ist totaler Blödsinn.
Dann hätte sie die Videos in den Postkasten vor ihrer Haustür einwerfen müssen und anschließend nach Berlin zum antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz) in Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 10, fahren müssen, um dem Linksradikalen Ulli Jentsch die Vermarktungsrechte für das Video zu übertragen, damit er es dem Spiegel für 2000 € verkaufen und anderen Medien des linksextremistischen Netzwerkes Kopien günstig zukommen lassen kann.
http://www.taz.de/!81957/

Hat sie aber nicht. Sie hat weder den Postkasten vor ihrer Haustür benutzt, noch ist Zschäpe nach Berlin-Kreuzberg gefahren und hat Ulli Jentsch vertraglich autorisiert das Video zu vermarkten. Das Video stammt daher von eine Antifa-Video-Kooperative von einem Kreuzberger Hinterhof (Dieffenbachstraße ?), welche dem apabiz die Vermarktungs- und Verbreitungsrechte eingeräumt hat für eine bundesweite Antifa-Kampagne der Linksfront für deren politischen „Kampf gegen Rechts”.

http://madrasaoftime.files.wordpress.com/2013/04/nsu-zentrale-brennt.jpg
...................................▲ HIER

Der nächste Briefkasten zum Einwurf für „Bekennervideos” befand sich dirkekt vor Zschäpes Wohnung!

sleepwell
18.08.2013, 20:42
Ich halte seine Eingriffe für sehr maßvoll.

Kein Widerspruch.
Da will ich nicht missverstanden werden.
Mod. Bernhard44 ist aus meiner Sicht sachlich und unaufgeregt.
Ich habe kein Problem mit ihm, er macht einen guten Job.

Nur diese seine Entscheidung setzt hinten auf, statt vorne.
Mit Folgen!
Entweder er unterbindet Beiträge die User herablassend abqualifizieren, statt Argumente zum
Inhalt zu liefern, oder er lässt sie laufen.
Wenn laufen lassen, dann muss auch die jeweilige Antwort darauf stehen bleiben.
Ich kann mich selber nett wehren ...

Fliegt nur die Antwort raus, bin ich signalisiertes Freiwild fürs nächste Mal.
Angriff ja, Retourkutsche nein. Befohlen, wehrloser Mülleimer für Verbalakrobaten.

Bei der Form von Artenschutz für Hauptdarsteller muss ich nicht als Komparse über die Bühne huschen.

fatalist
19.08.2013, 12:09
Danke aber es um den Karl Richter. "Polizist R. schildert," - das finde ich nicht mehr im Internet. mehr als verlinken kann ich es nicht.


Radfahrer auch beim Mordfall Yasar gesichtet


Polizist R. schildert, wer nach dem Mord an Yasar vernommen wurde. Mehrere Zeugen haben zwei Radfahrer gesehen, die ihre Räder am Imbiss abgestellt haben sollen. Eine Frau sah auch, wie etwas entfernt zwei Personen anhand Stadtplans versucht hatten, sich zu orientieren. Eine Passantin, ebenfalls auf dem Rad unterwegs, hatte die beiden gesehen und wollte sie eigentlich ansprechen, um ihre Hilfe anzubieten. Aber sie war in Eile und verzichtete deshalb darauf.


Es dürfte zu den größten Versäumnissen der Polizei gehören, dass diese immer wiederkehrenden Hinweise auf Radfahrer an den Tatorten nicht ernst genug genommen wurden. Schon beim ersten Mord am Blumenhändler Simsek hatten Zeugen zwei Radler beobachtet, ebenso beim Mord am Lebensmittelhändler Habil Kilic.



http://www.welt.de/politik/deutschland/article118730874/Es-war-eine-eiskalte-Hinrichtung.html

12:35.

Doppelt hält besser?

fatalist
19.08.2013, 12:12
Die Bundesanwaltschaft würde vermutlich so argumentieren: Beate Zsch. warf die DVDs in verschiedenen Abholbezirken ein, um das Verteilsystem zu überlisten. Also keine Serienbrief- bzw. Blockabfertigung, sondern unauffällige vereinzelte Abfertigung und Beförderung.

Aber natürlich ist das kein Beweis. Die Herkunft des Videos ist unbekannt, sein Inhalt beweist nichts, die Versendung durch Beate Zsch. ist Spekulation. Der unfrankierte Einwurf in Nürnberg wird gar nicht mehr thematisiert. In Nürnberg, Lebensmittelpunkt von "Mister Sicherheit" und Wirkungsstätte seiner BAO, fanden 3 Morde statt. Wenn "Lisa" nicht am 11.11.11 in Nürnberg war, müßten dringend weitere NSU-Unterstützer gesucht werden. Was passiert? Nichts (außer Heilbronner Nebelkerzen). Beim Moscheeverein in Völklingen wurde das "Bekennervideo" ebenfalls direkt unfrankiert eingeworfen. Quelle hier im Strang.

fatalist
19.08.2013, 12:23
Das muss man sich mal vorstellen. Am 04. November gegen 15:00 Uhr flüchtet Beate Zschäpe, angeblich mit den Paul-Panther DVD's, die angeblich das ganze Lebensziel des Trios waren. 4 Leute jaben sie gesehen, sie hatte keine Tasche, also hatte sie auch nicht 14 DVD in Umschlägen dabei.

nachdenkerin
19.08.2013, 12:38
die bundesanwaltschaft würde vermutlich so argumentieren: Beate zsch. Warf die dvds in verschiedenen abholbezirken ein, um das verteilsystem zu überlisten. Also keine serienbrief- bzw. Blockabfertigung, sondern unauffällige vereinzelte abfertigung und beförderung.


daß frau zschäpe irgendwelche „bekennervideos” gehabt hätte, mit der sie die welt über die angeblichen verbrechen ihres, von der linksfront behaupteten, „terrortrios” aufklären wollte, ist totaler blödsinn.


4 leute jaben sie gesehen, sie hatte keine tasche, also hatte sie auch nicht 14 dvd in umschlägen dabei.

Ich meine hier etwas ganz anderes. Ich persönlich vermute folgendes:

Die Videos waren von den Organisatoren dieser Show vorbereitet, mussten aber zuerst noch endgültig erstellt werden, wahrscheinlich benötigten sie noch etwas aus dem nicht verkohlten Brandschutt. Deshalb Beginn des Einwurfs der Briefsendungen in die Postkästen erst über 27 Stunden später, aber nicht durch Beate Zschäpe. Dass Beate Zschäpe in den verschiedenen Städten war, glaube ich, schließlich steht geschrieben, dass das Videoaufzeichnungen auf Bahnhöfen und die Spürhunde belegen. Das wird nicht erfunden sein. In Eisenach wurden die beiden Uwes in dem Caravan tot aufgefunden. Die Stelle, wo der Caravan stand, soll Beate Zschäpe später gem. Zeugaussagen besichtigt haben. Von Zeugen wurde ihr ein Schockzustand bestätigt. Nach Weimar hatten sie schon damals Kontakte, vielleicht hat sie dort auch Roewer aufgesucht, der in Weimar wohnt. Wenn ich davon ausgehe, dass das Trio unschuldig ist, nun aber ganz plötzlich beide Uwes tot sind und außerdem die Wohnung brennt und explodiert, ist das zuerst einmal ein enormer Schockzustand. Die Polizei wurde schon damals, bei den Bombenattrappen und den Verhandlungen über das Wiederauftauchen dem Trio als total schlecht hingestellt, während dem Trio klar gemacht wurde, dass der Verfassungsschutz der "Freund und Helfer" ist. Ich bin davon überzeugt, dass Beate Zschäpe überhaupt nicht wusste, was gespielt wird. Aber die Wohnung war kaputt, die beiden Uwes tot und sie lebte, aus den damaligen Umständen heraus, unter falscher Identität. In dem Schockzustand wandte sie sich zuerst einmal an so genannte Freunde und Bekannte, die in verschiedenen Städten wohnten, so glaube ich, würde das jeder in dieser Situation machen. Auch der am 08. November von Beate Zschäpe aufgeführte Anruf bei der Polizei wird nicht erfunden sein. Das in mehreren Medien dazu aufgeführte oder abgebildete längere Protokoll der Polizei ist zu detailliert und solche gravierenden Fälschungen und Bloßstellungen würde sich auch die Polizei m. E. nicht gefallen lassen, trotz allem was hier an Unwahrheiten passiert.

Alles andere, was da so an Mist in irgendwelchen Medien steht, soll nach meiner Überzeugung nur Irrungen und Wirrungen schaffen.

Zusammenfassung:

Auszüge aus dem Buch die Zelle, Seite 265 bis 281, elektr. Ausgabe

http://siegrun-roman.de/Reise_Zschaepe.jpg

http://siegrun-roman.de/Reise_Zschaepe1.jpg

Polizeiprotokoll von Zschäpes Anruf am 08. November bei der Polizei:

http://lichtstadt.blogspot.de/2012/05/nsu-das-puzzle-setzt-sich-langsam.html

http://siegrun-roman.de/Notruf_Seite1.jpg


http://siegrun-roman.de/Notruf_Stellen.jpg


gem. Bundesgerichtshof-Beschluss


Ermittlungen des Bundeskriminalamtes bei der Post haben sodann ergeben, dass sechs der versandten DVDs am 06. November 2011 im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt worden waren und sich somit unter den ab dem Abend des 5. November 2011 - nach dem Tod von Böhnhardt und Mundlos - in Briefkästen in Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen eingeworfenen Sendungen befunden hatten.

Nach meiner Überzeugung könnte sich der Sachverhalt so abgespielt haben

1.) Explosion Wohnhaus

2.) Fertigstellung der DVD's mit Material aus dem nicht verbrannten Brandschutt durch die Initiatoren

3.) Zschäpe reist umher und sucht Hilfe bei so genannten Freunden und Bekannten. Sie wird verfolgt. In einigen Städten, wo sie war, werfen die Initiatoren die DVDs in Postbriefkästen ein.

4.) Nachdem alle DVDs eingeworfen wurden, ergeht Haftbefehl.

5.) Die Polizei bestreitet, dass sie den Aufenthaltsort von Zschäpe wußte und bestreitet auch das Polizeiaufgebot.

6.) Nachdem Zschäpe immer mehr, durch immer größeres Polizeiaufgebot in die Enge getrieben wird, geht sie zu einem Anwalt und zur Polizei

7.) Angeblich erst danach recherchiert die Polizei, durch Videoauswertungen auf Bahnhöfen und Spürhunden, wo sie sich aufhielt

8.) Beate Zschäpe hielt sich genau in diesen Städte und genau zu diesen Zeiten auf, wo die Initiatoren der Show die DVDs in die Postkästen einwarfen. Da das merkwürdige Adressen waren und zum Beispiel auch PDS, die schon sechs Jahre zuvor Linkspartei hießen, könnte Beate Zschäpe die Briefumschläge in einem total anderen Zusammenhang erstellt haben.
Nun haben die Initiatoren eindeutige Indizien geschaffen:


a.) evtl. Fingerabdrücke und Handschrift der Adressen vom Trio
b.) Beate Zschäpe war genau an den Orten und zu den Zeiten da, wo die Briefe in die Postkästen eingeworfen wurden

So sind meine Vermutungen, die auch einen Sinn ergeben würden.

Nereus
19.08.2013, 15:27
Ich meine hier etwas ganz anderes. Ich persönlich vermute folgendes:

Die Videos waren von den Organisatoren dieser Show vorbereitet, mussten aber zuerst noch endgültig erstellt werden, wahrscheinlich benötigten sie noch etwas aus dem nicht verkohlten Brandschutt. Deshalb Beginn des Einwurfs der Briefsendungen in die Postkästen erst über 27 Stunden später, aber nicht durch Beate Zschäpe. ....

Nach meiner Überzeugung könnte sich der Sachverhalt so abgespielt haben
1.) Explosion Wohnhaus
2.) Fertigstellung der DVD's mit Material aus dem nicht verbrannten Brandschutt durch die Initiatoren
3.) Zschäpe reist umher und sucht Hilfe bei so genannten Freunden und Bekannten. Sie wird verfolgt. In einigen Städten, wo sie war, werfen die Initiatoren die DVDs in Postbriefkästen ein.
4.) Nachdem alle DVDs eingeworfen wurden, ergeht Haftbefehl.
5.) Die Polizei bestreitet, dass sie den Aufenthaltsort von Zschäpe wußte und bestreitet auch das Polizeiaufgebot.
6.) Nachdem Zschäpe immer mehr, durch immer größeres Polizeiaufgebot in die Enge getrieben wird, geht sie zu einem Anwalt und zur Polizei
7.) Angeblich erst danach recherchiert die Polizei, durch Videoauswertungen auf Bahnhöfen und Spürhunden, wo sie sich aufhielt
8.) Beate Zschäpe hielt sich genau in diesen Städte und genau zu diesen Zeiten auf, wo die Initiatoren der Show die DVDs in die Postkästen einwarfen. Da das merkwürdige Adressen waren und zum Beispiel auch PDS, die schon sechs Jahre zuvor Linkspartei hießen, könnte Beate Zschäpe die Briefumschläge in einem total anderen Zusammenhang erstellt haben.
Nun haben die Initiatoren eindeutige Indizien geschaffen:


a.) evtl. Fingerabdrücke und Handschrift der Adressen vom Trio
b.) Beate Zschäpe war genau an den Orten und zu den Zeiten da, wo die Briefe in die Postkästen eingeworfen wurden

So sind meine Vermutungen, die auch einen Sinn ergeben würden.

Deine Vermutungen ergeben keinen Sinn.


Die Videos waren von den Organisatoren dieser Show vorbereitet, mussten aber zuerst noch endgültig erstellt werden, wahrscheinlich benötigten sie noch etwas aus dem nicht verkohlten Brandschutt. Fertigstellung der DVD's mit Material aus dem nicht verbrannten Brandschutt durch die Initiatoren.

Nach der Explosion des Zwickauer Hauses in der Frühlingsstraße kam
die Feuerwehr,
die Ortspolizei,
die Gas- und Stromwerke
die Bürgermeisterin (SPD, früher FDJ)
die Kriminalpolizei LKA Abt. Brandstiftung mit ihren Brandermittlern,
dann das BKA und
andere Dienste, wie LfV, BfV, MAD.

Wer hat nun von diesen, Deiner Meinung nach, die Videos vorbereitet?
Was haben diese angeblich noch im Brandschutt gefunden, um die DVD endgültig fertigzustellen?


In einigen Städten, wo Zschäpe war, werfen die Initiatoren die DVDs in Postbriefkästen ein.
Beate Zschäpe hielt sich genau in diesen Städte und genau zu diesen Zeiten auf, wo die Initiatoren der Show die DVDs in die Postkästen einwarfen.

Die 6 (sechs) kurzen (90 Sekunden) Vorankündigungen für die Bestellungen der Bekenner-DVD wurde am 6. November 2011 im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt.
Der Vertrieb und die Vermarktung der „Bekenner-DVD” erfolgte dann ausschließlich über das apabiz. (Linksextremist Ulli Jentsch und das antifaschischische Pressearchiv und Schulungszentrum e.V. , Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Straße 10, alternatives Video-Studio im Haus, gefördert vom pinkfarbenen Wowereit Senat von Berlin)

http://www.derwesten-recherche.org/wp-content/uploads/2011/11/DVD-300x300.jpg

http://www.derwesten-recherche.org/wp-content/uploads/2011/11/NSU_DVD11-300x224.jpg

Die Kurzfassung der „Bekenner-DVD” war in eine pinke Plastikhülle gesteckt.
In Berlin ist ein weiteres Video aufgetaucht. Der Film befand sich ebenfalls auf einer DVD mit dem Titel “NSU_DVD1″, die Medien zugespielt werden sollte. In dem etwa 90 Sekunden langen Film sind die Anfangsszenen des bereits bekannten Bekennerfilms vom apabiz über die so genannten “Döner-Morde” zu sehen. Allerdings ist die Kurzversion des Film eingerahmt von einer weiteren Cartoon-Zeichnung. Der Film trägt den Titel “Frühling”. Der Film hat in dieser Kurzversion nur eine Musikspur, keine Tonspur. Er ähnelt einem Internet-Teaser, mit dessen Hilfe in einer Kurzfassung Zuschauer für die längeren Version des Filmes eingefangen werden sollen.


Da das merkwürdige Adressen waren und zum Beispiel auch PDS, die schon sechs Jahre zuvor Linkspartei hießen, könnte Beate Zschäpe die Briefumschläge in einem total anderen Zusammenhang erstellt haben.

Das ist eine falsche Spur. Es soll so aussehen, daß die DVDs vor der Vereinigung der PDS mit der WASG am 16. Juni 2007 zur LINKS-Partei fertiggestellt und von Zschäpe eingetütet worden seien. Mit der Brandstiftung soll Zschäpe versucht haben, „Beweismittel”, wie die Videos, zu vernichten, behauptet irre die offizielle Legende.


Nun haben die Initiatoren eindeutige Indizien geschaffen:

a.) evtl. Fingerabdrücke und Handschrift der Adressen vom Trio
b.) Beate Zschäpe war genau an den Orten und zu den Zeiten da, wo die Briefe in die Postkästen eingeworfen wurden

a) Die Adressen sind mit Schreibmaschine, ohne Anschreiben und Unterschrift, verschickt worden.
b) Zschäpe ist nicht beobachtet worden, daß sie eine Handtasche mit Videos bei sich trug. Sie ist auch nicht beobachtet worden, daß sie Videos mit Handschuhen angefaßt und in Briefkästen eingeworfen hat. Die Videos und die Briefhüllen wurden, von noch Unbekannt, mit Handschuhen zur Vermeidung von Fingerabdrücken und DNA gefertigt.
Sie ist lediglich mit der Bahn umhergereist zu Orten mit Bahnhöfen, die auch Postkästen haben und wo auch Freunde der Drei wohnten.
Es gibt keinerlei konkreten Beweis, daß Zschäpe etwas mit den Videos zu tun hat. Sie hat auch nicht das apabiz bevollmächtigt, als alleiniger Vertragspartner die Vermarktungsrechte für das „Bekennervideo” wahrzunehmen.

Vielleicht weiß der Videoexperte und Neonazijäger Andreas Speit mehr, der als erster, nach der BGH-Pressekonferenz am 11.11.11 und vor der Spiegel-Veröffentlichung, bestimmte Aussagen zu Sinn und Zweck des „NSU-Videos” in der linken taz machte.

12.11.11 – TAZ
Bekenntnis per Paulchen-Panther-Clip
VON WOLF SCHMIDT & ANDREAS SPEIT

Ermittler entdecken DVDs, auf denen sich eine Nazi-Terrorgruppe indirekt zu den "Döner-Morden" und Polizistenmord bekennt – in Form eines "Paulchen Panther"-Videos.
Auf den in dem abgebrannten Wohnhaus des Neonazi-Trios ... gefundenen DVDs befindet sich eine Art Bekennervideo einer rechtsextremen Gruppe namens "Nationalsozialistischer Untergrund".
Die nun aufgetauchten DVDs könnten als Tateingeständnis gewertet werden.
...mehrere versandfertige DVDs des "Nationalsozialistischen Untergrunds". Nach taz-Info. sollen einzelne Exemplare der DVD schon verschickt worden sein.
http://taz.de/Nationalsozialistischer-Untergrund/!81770/

nachdenkerin
19.08.2013, 18:26
Es gibt keinerlei konkreten Beweis, daß Zschäpe etwas mit den Videos zu tun hat


Das habe ich nie und nimmer behauptet. Im Gegenteil, ich bin davon überzeugt, dass das Trio NICHT im entferntesten etwas mit den Videos zu tun hat. Das waren die Initiatoren dieser Show, wer auch immer das ist, auf jeden Fall nicht so kleine Leutchen, wie Feuerwehr, Ortspolizei und etc....Und von den Initiatoren dieser Show wurde alles insgesamt seit 1994 in gewissen Etappen organisiert und geplant.


Sie ist auch nicht beobachtet worden, dass sie Videos mit Handschuhen angefaßt und in Briefkästen eingeworfen hat.
Auch das habe ich nie behauptet. Ich schrieb von dem Gegenteil!

Nereus
19.08.2013, 18:30
.... Und von den Initiatoren dieser Show wurde alles insgesamt seit 1994 in gewissen Etappen organisiert und geplant. ....


Seit 1994? Da sind die Russen abgezogen. Du weißt was? Gib mal bitte eine Andeutung.

Nereus
19.08.2013, 19:13
Thüringer Politik ab 1990

Die Bezirksverwaltungen des MfS im Bereich des späteren Lands Thüringen:
Erfurt: MfS-Generalmajor Josef Schwarz
Gera: MfS-Generalmajor Dieter Dangrieß
Suhl: MfS-Generalmajor Gerhard Lange
Dazu kommen noch die Stasi-Hochburgen Carl-Zeiss-Jena und die Uni Jena.

Der Plan B ?

Lothar de Maizière (Ost-CDU, exIM)

Am 17. Dezember 1990 bat er wegen zu klärender Vorwürfe, er habe als inoffizieller Mitarbeiter unter dem Decknamen „Czerni“ (auch „Czerny“) mit dem Ministerium für Staatssicherheit zusammengearbeitet, um Entlassung aus dem Ministeramt.
http://de.wikipedia.org/wiki/Lothar_de_Maizi%C3%A8re

Ost-CDU: Josef Duchač

Am 11. Juni 1990 übernahm er als Regierungsbevollmächtigter (Regierung de Maizière) die Bezirksverwaltungsbehörde Erfurt. Als mit dem Ländereinführungsgesetz vom 22. Juli 1990 das Land Thüringen wieder errichtet wurde (s. Geschichte Thüringens und Geschichte der Verwaltungsgliederung Thüringens), wurde Duchač Anfang August 1990 vom letzten DDR-Ministerpräsidenten Lothar de Maizière zum Landessprecher für dieses neu zu bildende Land ernannt. Ab dem 1. Oktober 1990 fungierte er als Landesbevollmächtigter des Landes Thüringen, das sich am 3. Oktober 1990 neu konstituierte.
http://de.wikipedia.org/wiki/Josef_Ducha%C4%8D

Erster Verfassungsschutzchef Harm Winkler.
http://www.mdr.de/nachrichten/nsu-ausschuss110_zc-e9a9d57e_zs-6c4417e7.html

West-CDU: Bernhard Vogel
http://de.wikipedia.org/wiki/Bernhard_Vogel_(Ministerpr%C3%A4sident)#


Das LfV Thüringen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Th%C3%BCringer_Landesamt_f%C3%BCr_Verfassungsschut z

1. Wahl 14.10.90: CDU/FDP, Duchac (O-CDU, MfS?)
90 Innen: Böck (O-CDU), VS: Amtsleiter Harm Winkler
91
92 B.Vogel (W-CDU), Innen: Schuster (W-CDU)
03
2. Wahl 16.10.94: CDU/SPD, B. Vogel (W-CDU)
94 Innen: Dewes (SPD) VS: Roewer, Tino Brandt V-Mann ab August 1994
95 Thomas Dienel (exSED) V-Mann
96
97
98
3. Wahl 12.09.99: CDU, B. Vogel (W-CDU)
99 Innen: Köckert (CDU, Ost-Pfarrer),
C. Schultze informiert über Trio 13. März 1999 an T. Brandt
00 VS: Sippel, Thomas Dienel V-Mann bis Juni 00
01 Tino Brandt V-Mann bis Mai 01
02 Innen: Trautvetter (exNVA, O-CDU)
03 Althaus (exNVA, CDU),
Innen: Trautvetter (exNVA, O-CDU) V-Mann Schultze -Okt. 03
4. Wahl 13.06.04: CDU, Althaus (exNVA, CDU)
04 Innen: Gassner (BW, Richter, CDU)
05
06
07
08 Innen: Hütte (CDU), Scherer (CDU)
5. Wahl 30.08.09: CDU/SPD, Lieberknecht (exFDJ, luth.Vikarin, O-CDU)
09 Innen: Huber (CSU/CDU)
10 Innen: Geibert (CDU)
11 Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt während einer Polizeiaktion in Eisenach erschossen.
12 Antifa-Konsenz, wie in der DDR, wieder hergestellt. Keine VS-Beobachtung nach links.
usw.

brain freeze
19.08.2013, 20:01
[...]

a) Die Adressen sind mit Schreibmaschine, ohne Anschreiben und Unterschrift, verschickt worden.
b) Zschäpe ist nicht beobachtet worden, daß sie eine Handtasche mit Videos bei sich trug. Sie ist auch nicht beobachtet worden, daß sie Videos mit Handschuhen angefaßt und in Briefkästen eingeworfen hat. Die Videos und die Briefhüllen wurden, von noch Unbekannt, mit Handschuhen zur Vermeidung von Fingerabdrücken und DNA gefertigt.
Sie ist lediglich mit der Bahn umhergereist zu Orten mit Bahnhöfen, die auch Postkästen haben und wo auch Freunde der Drei wohnten.
Es gibt keinerlei konkreten Beweis, daß Zschäpe etwas mit den Videos zu tun hat. Sie hat auch nicht das apabiz bevollmächtigt, als alleiniger Vertragspartner die Vermarktungsrechte für das „Bekennervideo” wahrzunehmen.
[...]


Das mit den maschinegeschriebenen Adressen habe ich schon mehrfach gelesen. Hast Du dafür eine Quelle? Ist damit wirklich eine mechanische Schreibmaschine gemeint? Ich meine, wer verwendete nach 2000 noch Schreibmaschinen, um Versandtaschen zu beschriften ...

Noch ein Wort zu Apabiz. Klingt vielleicht verlockend, dort die Urheberschaft des Videos zu vermuten. Aber, wenn das Video von Anfang an als "gerichtsfester Beweis" vorgesehen war - und davon gehe ich aus -, war seine Produktion mit einem hohen Maß an Geheimhaltung verbunden. Das wäre bei Apabiz nicht gewährleistet. BKA, BFV oder andere Auftraggeber konnten nicht das Risiko irgendwelcher Indiskretionen oder sogar Erpreßbarkeit eingehen.

nachdenkerin
19.08.2013, 21:03
Seit 1994? Da sind die Russen abgezogen. Du weißt was? Gib mal bitte eine Andeutung.

Ich weiß noch nicht einmal wann die so genannten "Russen" abgezogen sind, wirklich.

Nereus
19.08.2013, 21:05
Das mit den maschinegeschriebenen Adressen habe ich schon mehrfach gelesen. Hast Du dafür eine Quelle? Ist damit wirklich eine mechanische Schreibmaschine gemeint? Ich meine, wer verwendete nach 2000 noch Schreibmaschinen, um Versandtaschen zu beschriften ...


Die Quelle ist das BKA.

Ein NSU-Bekennervideo-Adressat: Geschäftsstelle der PDS Halle.

Das „Beweismittel” wurde am 1.12.11 auf der BKA-Pressekonferenz, neben den Fundwaffen, gezeigt:

http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=38127&d=1374946569&thumb=1

Es handelt sich um die Kurzversion von 90 Sek., die angeblich mit 6 Exemplaren beim Briefzentrum 4 in Leipzig am 6.11.11 abgeferigt worden waren. Die Adresse in Maschinenschrift wurde entweder mit einer Schreibmaschine oder einem PC-Drucker angefertigt.

13.11.2011 16:50 Uhr | Aktualisiert 13.11.2011 20:29 Uhr Mitteldeutsche Zeitung

....Der Brief war äußerlich unscheinbar, adressiert noch an die "PDS-Geschäftsstelle": Vergangene Woche ist bei der Partei "Die Linke" in Halle eine Bekenner-DVD der Rechtsterroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe eingegangen. Das bestätigte die Linken-Landtagsabgeordnete Gudrun Tiedge am Sonntag der MZ. Der Brief sei normal per Post gekommen, ohne Anschreiben.
Dass er ausgerechnet an die Linken ging, müsse man wohl als "unterschwellige Drohung verstehen", sagte Tiedge. Am Freitag ist die DVD an Innenminister Holger Stahlknecht (CDU) übergeben worden. Sie werde ausgewertet und dem Bundeskriminalamt übergeleitet, sagte Stahlknecht gestern. In einem 15-minütigen Film soll sich das Trio zu den so genannten Döner-Morden zwischen 2000 und 2006, einem Nagelbomben-Anschlag 2004 in Köln und dem Heilbronner Mord an einer Polizistin bekennen....
http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/mordserie-bekennervideo-ging-an-linke-im-land,20641266,17397448.html

Der letzte Satz stimmt nicht. Auf der Kurzversion von 90 Sek. werden nur die ersten drei Fälle erwähnt.

brain freeze
19.08.2013, 21:12
Die Quelle ist das BKA.

Ein NSU-Bekennervideo-Adressat: Geschäftsstelle der PDS Halle.

Das „Beweismittel” wurde am 1.12.11 auf der BKA-Pressekonferenz, neben den Fundwaffen, gezeigt:

http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=38127&d=1374946569&thumb=1

Es handelt sich um die Kurzversion von 90 Sek., die mit 6 Exemplaren beim Briefzentrum 4 in Leipzig am 6.11.11 abgeferigt worden waren. Die Adresse in Maschinenschrift wurde entweder mit einer Schreibmaschine oder einem PC-Drucker angefertigt.

13.11.2011 16:50 Uhr | Aktualisiert 13.11.2011 20:29 Uhr Mitteldeutsche Zeitung

http://www.mz-web.de/mitteldeutschland/mordserie-bekennervideo-ging-an-linke-im-land,20641266,17397448.html

Der letzte Satz stimmt nicht. Auf der Kurzversion von 90 Sek. werden nur die ersten drei Fälle erwähnt.

Kann also doch Drucker sein.

Sonst hätte ja Kommissar Binz auch seine alte Büro-Olympia als "Tatwaffe" im Zwickauer Schutt finden müssen ...

Kuddel
19.08.2013, 21:17
Wieso braucht man für ein qualitativ auf unterstem Niveau befindlichen Video von 90 Sekunden eine DVD?

brain freeze
19.08.2013, 21:20
Wieso braucht man für ein qualitativ auf unterstem Niveau befindlichen Video von 90 Sekunden eine DVD?

Unterschätze mal das Video nicht. Das wirkt nur auf den ersten Blick etwas einfältig und hausbacken.
Ist ähnlich wie bei abstrakter Kunst, da denkt auch jeder: Die Dreiecke kann ich auch malen und teuer verkaufen.

Kuddel
19.08.2013, 21:22
Unterschätze mal das Video nicht. Das wirkt nur auf den ersten Blick etwas einfältig und hausbacken.
Ist ähnlich wie bei abstrakter Kunst, da denkt auch jeder: Die Dreiecke kann ich auch malen und teuer verkaufen.

Naja, das hätte ich auch noch auf eine Diskette draufbekommen ;)

War nur so ein Einfall von mir. Angeblich konnten ja auch nur IT-Experten die DVD lesen. Sehr sinniges "Bekenner-Schreiben".

Nereus
19.08.2013, 21:32
Ich weiß noch nicht einmal wann die so genannten "Russen" abgezogen sind, wirklich.

Die Russische Föderation wurde am 12. Juni 1990 gegründet! Der 12. Juni ist in Russland seither ein Feiertag.

Truppenabzug der Sowjetarmee

Im Sommer 1994 wurden über 500.000 russische Soldaten, Zivilangestellte und Familienangehörige aus der ehemaligen DDR zurück nach Russland transportiert. Nach über 49 Jahren war ihre Mission, im Osten Deutschlands für Ordnung zu sorgen, endgültig zu Ende. Der Grundstein für den vollständigen Truppenabzug wurde bereits am 12. Oktober 1990 gelegt: An diesem Tag einigten sich das frisch vereinigte Deutschland und die damals noch bestehende Sowjetunion (Hä? Seit 12.6.90 nicht mehr „Sowjetunion”) auf einen vollständigen Truppenabzug für das Jahr 1994.
http://www.ndr.de/geschichte/chronologie/neunzigerjahre/truppenabzugsowjetarmee100.html

M. A. Bischoff
19.08.2013, 23:26
Konnte das mit dem DNS-Server bei mir jetzt ändern. Nun geht wieder alles.

Wurde der "Link" zu diesem Textwust eigentlich schon gebracht?: http://www.bayern.landtag.de/images/content/NEU_Drs_16-17740_NSU_FINAL_18072013.pdf

Die werfen da einfach vollständige Namen auch von Leuten in die Öffentlichkeit, die keineswegs "Personen öffentlichen Interesses" sind.

fatalist
20.08.2013, 06:54
Die Quelle ist das BKA.

...

Der letzte Satz stimmt nicht. Auf der Kurzversion von 90 Sek. werden nur die ersten drei Fälle erwähnt. Mehr war noch nicht fertig.
Manchmal sind die einfachen Erklärungen auch die Richtigen.

nachdenkerin
20.08.2013, 07:23
Wo der Server blockiert wurde, wollte ich noch etwas schreiben, vergaß es dann, deshalb jetzt.


...weil noch nicht mal ansatzweise klar ist, wer in welcher Funktion zur NSU-Verschwörung beigetragen hat.

Moderne "Kriege" werden durch Komplexität, Irrungen und Wirrungen geführt.



Handelnde mit Namen und Funktionen treffen in bestimmten Momenten Entscheidungen, die Gesetzesverstöße darstellen können. Mich interessieren nicht die kleinen VSler oder Kripobeamten, sondern die Abteilungsleiter und involvierten Politiker.

Dass nur ein paar ausgewählte Personen gewisse Entscheidungen treffen sollen, muss so sein. Dass es vielleicht dabei auch mal ungerecht zugehen kann, ist menschlich. Schließlich gibt es einen Betriebsrat/Personalrat. Aber bei gravierenden fachlichen Defiziten hat die breite Masse der Mitarbeiter keinerlei Möglichkeiten sich dagegen zu wehren. Es gibt keine Stelle, wo sich die Mitarbeiter hinwenden können! Das ist nicht nur ein Beispiel vom Verfassungsschutz. Die gleiche Materie existiert auch in anderen Bereichen.

So kann eine kleine Minderheit das gesamte Volk "zu Grunde richten".

Nereus
20.08.2013, 09:04
....Moderne "Kriege" werden durch Komplexität, Irrungen und Wirrungen geführt.

Dass nur ein paar ausgewählte Personen gewisse Entscheidungen treffen sollen, muss so sein. Dass es vielleicht dabei auch mal ungerecht zugehen kann, ist menschlich. Schließlich gibt es einen Betriebsrat/Personalrat. Aber bei gravierenden fachlichen Defiziten hat die breite Masse der Mitarbeiter keinerlei Möglichkeiten sich dagegen zu wehren. Es gibt keine Stelle, wo sich die Mitarbeiter hinwenden können! Das ist nicht nur ein Beispiel vom Verfassungsschutz. Die gleiche Materie existiert auch in anderen Bereichen.

So kann eine kleine Minderheit das gesamte Volk "zu Grunde richten".


Volk?

Diese "Minderheit", Elite, Garde, will doch das Gute für die Welt (?), profanes Herzchen.

Mit weißen Handschuhen Verbrechensbekämpfung, Verbrechensbegehung oder Planausführung?

Hinter den Vorhang der Garderobe („Garde Robe”) gesehen:

http://www.politikforen.net/attachment.php?attachmentid=30086&stc=1&d=1348255873

fatalist / Systemhandbuch
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5689814&viewfull=1#post5689814

http://dokumentx.files.wordpress.com/2011/07/freimaurer-anders-behring-breivik.jpg

Nereus
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5690146&viewfull=1#post5690146

Nereus (mit Video)
http://www.politikforen.net/showthread.php?143252-Britischer-Imperialismus&p=6477584&viewfull=1#post6477584

Video: Über eine Stunde, oft gelöscht, immer wieder hochgeladen:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=S_nNwILcGhQ

brain freeze
20.08.2013, 11:18
Volk?

Diese "Minderheit", Elite, Garde, will doch das Gute für die Welt (?), profanes Herzchen.

Mit weißen Handschuhen Verbrechensbekämpfung, Verbrechensbegehung oder Planausführung?

[...]

Die Frage ist immer die Gleiche: Treibt der Mythos den Willen zur Macht an oder suchen sich Herrscher und Beherrschte den passenden Mythos, um den Verstand zu vernebeln.

nachdenkerin
20.08.2013, 14:34
Die Frage ist immer die Gleiche: Treibt der Mythos den Willen zur Macht an oder suchen sich Herrscher und Beherrschte den passenden Mythos, um den Verstand zu vernebeln.

Das Zweite trifft nach meinen Erfahrungen zu.

Bolinski
20.08.2013, 15:06
Hurra, es funktioniert wieder!

nachdenkerin
20.08.2013, 18:32
NAZI-Hysterie in Thüringen.

Ein britischer Schriftsteller und BBC-Reporter stellte 1998 fest:....

http://www.youtube.com/watch?v=8tKQowUsRIc&feature=player_embedde

Da im Forum Beweismaterial mit Hakenkreuze nicht zugelassen ist, habe ich diese geschwärzt.


Nach dem Interview erhält Nick Fraser von der Gruppe das Brettspiel Pogromly....


http://siegrun-roman.de/Forum_Pogromly1.jpg

http://siegrun-roman.de/Forum_Pogromly2.jpg


http://siegrun-roman.de/Forum_Pogromly3.jpg

hergestellt 1997

Demnach erhält Nick Fraser von der Gruppe Brandt und Kapke im Frühjahr 1998 ein Pogromly-Spiel, was 1997 hergestellt wurde.


Bereits 1998 wurden in Jena Exemplare des Spiels beschlagnahmt.

Da gem. Schäfer-Gutachten die staatlichen Behörden so keine Pogromly-Spiele erhielten, kann es sich nur um angebliche Funde in der Abwesenheit des Trios im Januar 1998 handeln, also genau in dem Zeitraum, wo Fraser angeblich auch so ein Spiel bekam.

Warum sieht das Spiel aber, gleicher Zeitraum, total anders aus. Nicht nur die Felder, Striche, und der Untergrund sind verschieden. In der englischen Version ist das Spiel professionell hergestellt, in der Deutschen aber nur laienhaft aufgeklebt.

http://siegrun-roman.de/Forum_Pogromly4.jpg

Warum so eine glänzende Folie (ganz krass untere rechte Ecke)?

Das am meisten Glänzende wird dann in Sekunden von Bruchteilen überdeckt mit einem Bild.

http://siegrun-roman.de/Forum_Pogromly5.jpg

Nereus
20.08.2013, 20:55
..... Da im Forum Beweismaterial mit Hakenkreuze nicht zugelassen ist, habe ich diese geschwärzt.....

Naives Häschen, nicht nur im Forum sind Abbildungen von Hakenkreuzen und weiteren Symbolen der NS-Gewaltherrschaft von 1933-1945 verboten, sondern im gesamten Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gild dieses per Gesetz beschlossene Verbot.
http://de.wikipedia.org/wiki/Verwenden_von_Kennzeichen_verfassungswidriger_Orga nisationen

Du kannst nun als Berlineinwohnerin eine israelische oder amerikanische Staatsbürgerschaft haben, aber hier im Forum gilt die BRD-Gesetzgebung. Aber auch wenn Du aus Israel, Russland, Amerika, den Niederlanden, Kanada oder vom Mond postest, gilt hier dieses Verbot. Auch wenn Du als Anarchist oder Zeuge Jehovas keine staatlichen oder weltlichen Gesetze anerkennst, schützt Dich das nicht vor Strafverfolgung bei Gesetzesverstößen. Solltest Du unter Vormundschaft stehen, ist Dein Betreuer verantwortlich dafür, was Du hier treibst.

Naive Unschuld? http://www.fesselmuseum.de/iron07.240x280.jpeg

Auszüge aus dem Strafgesetzbuch (StGB)
§ 86
Verbreiten von Propagandamitteln verfassungswidriger Organisationen

(1) Wer Propagandamittel
1. einer vom Bundesverfassungsgericht für verfassungswidrig erklärten Partei oder einer Partei oder Vereinigung, von der unanfechtbar festgestellt ist, daß sie Ersatzorganisation einer solchen Partei ist,
2. einer Vereinigung, die unanfechtbar verboten ist, weil sie sich gegen die verfassungsmäßige Ordnung oder gegen den Gedanken der Völkerverständigung richtet, oder von der unanfechtbar festgestellt ist, daß sie Ersatzorganisation einer solchen verbotenen Vereinigung ist,
3. einer Regierung, Vereinigung oder Einrichtung außerhalb des räumlichen Geltungsbereichs dieses Gesetzes, die für die Zwecke einer der in den Nummern 1 und 2 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen tätig ist, oder
4. Propagandamittel, die nach ihrem Inhalt dazu bestimmt sind, Bestrebungen einer ehemaligen nationalsozialistischen Organisation fortzusetzen,
im Inland verbreitet oder zur Verbreitung im Inland oder Ausland herstellt, vorrätig hält, einführt oder ausführt oder in Datenspeichern öffentlich zugänglich macht, wird mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe bestraft.
(2) Propagandamittel im Sinne des Absatzes 1 sind nur solche Schriften (§ 11 Abs. 3), deren Inhalt gegen die freiheitliche demokratische Grundordnung oder den Gedanken der Völkerverständigung gerichtet ist.
(3) Absatz 1 gilt nicht, wenn das Propagandamittel oder die Handlung der staatsbürgerlichen Aufklärung, der Abwehr verfassungswidriger Bestrebungen, der Kunst oder der Wissenschaft, der Forschung oder der Lehre, der Berichterstattung über Vorgänge des Zeitgeschehens oder der Geschichte oder ähnlichen Zwecken dient.
(4) Ist die Schuld gering, so kann das Gericht von einer Bestrafung nach dieser Vorschrift absehen.
http://dejure.org/gesetze/StGB/86.html

§ 86a
Verwenden von Kennzeichen verfassungswidriger Organisationen

(1) Mit Freiheitsstrafe bis zu drei Jahren oder mit Geldstrafe wird bestraft, wer
1.
im Inland Kennzeichen einer der in § 86 Abs. 1 Nr. 1, 2 und 4 bezeichneten Parteien oder Vereinigungen verbreitet oder öffentlich, in einer Versammlung oder in von ihm verbreiteten Schriften (§ 11 Abs. 3) verwendet oder
2.
Gegenstände, die derartige Kennzeichen darstellen oder enthalten, zur Verbreitung oder Verwendung im Inland oder Ausland in der in Nummer 1 bezeichneten Art und Weise herstellt, vorrätig hält, einführt oder ausführt.
(2) Kennzeichen im Sinne des Absatzes 1 sind namentlich Fahnen, Abzeichen, Uniformstücke, Parolen und Grußformen. Den in Satz 1 genannten Kennzeichen stehen solche gleich, die ihnen zum Verwechseln ähnlich sind.
(3) § 86 Abs. 3 und 4 gilt entsprechend.
http://www.gesetze-im-internet.de/stgb/__86a.html

Der Brandenburger Verfassungsschutzbericht klärt in Bild und Wort auf, was verboten ist und was nicht. Die verbotenen Symbole sind mit roten Paragraphen-Zeichen überstempelt worden:
http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/media_fast/4055/Brosch%C3%BCre%20Symbole%20und%20Kennzeichen.pdf

Im nächsten Beitrag, werde ich etwas zu Deiner gestellten Frage sagen.

M. A. Bischoff
20.08.2013, 21:18
Wenn es nach diesen politischen Unterdrückungsparagraphen geht, müssen die da noch zu sehenden Runen auch noch abgedeckt werden.

nachdenkerin
20.08.2013, 21:33
Naives Häschen, nicht nur im Forum sind Abbildungen von Hakenkreuzen und weiteren Symbolen der NS-Gewaltherrschaft von 1933-1945 verboten, sondern im gesamten Geltungsbereich des Grundgesetzes der Bundesrepublik Deutschland gild dieses per Gesetz beschlossene Verbot.

Hallo...ich verurteile einen Rassismus zu tiefst. Aber als Beweismittel, dass hier etwas untergeschoben wurde, brauche ich die Fotos. Wenn ich hier zum Beispiel Bilder von einem Banküberfall einstellen wollte, wo ich was recherchierte, so identifiziere ich mich damit nicht. Ich trage damit nur zu einer Aufklärung bei..

brain freeze
21.08.2013, 09:38
Hallo...ich verurteile einen Rassismus zu tiefst. Aber als Beweismittel, dass hier etwas untergeschoben wurde, brauche ich die Fotos. Wenn ich hier zum Beispiel Bilder von einem Banküberfall einstellen wollte, wo ich was recherchierte, so identifiziere ich mich damit nicht. Ich trage damit nur zu einer Aufklärung bei..

Das bestreitet ja niemand. Nur ist es manchmal klüger, nicht unnötig zu provozieren und auch Andere in schwierige Lage zu bringen. Es interessiert Strafverfolgungsbehörden zunächst erst mal herzlich wenig, ob an Vorwürfen was dran ist oder nicht. Den Ärger hat man trotzdem. Recht und Gerechtigkeit sind Illusionen. Was kostet es Dich die Sig-Runen abzudecken?

nachdenkerin
21.08.2013, 10:07
Das bestreitet ja niemand. Nur ist es manchmal klüger, nicht unnötig zu provozieren und auch Andere in schwierige Lage zu bringen. Es interessiert Strafverfolgungsbehörden zunächst erst mal herzlich wenig, ob an Vorwürfen was dran ist oder nicht. Den Ärger hat man trotzdem. Recht und Gerechtigkeit sind Illusionen. Was kostet es Dich die Sig-Runen abzudecken?

Sorry, ich wollte damit niemals provozieren. Ich wußte überhaupt nicht, dass ich die Sig-Runen auch abedecken muss. Kann dieses jetzt nicht mehr machen, da ich den Beitrag nicht mehr ändern kann. Werde das in Zukunft dann auch berücksichtigen.

nachdenkerin
21.08.2013, 10:29
da die Bilder bei meinem Server gespeichert sind, konnte ich jetzt noch die Sachen abdecken.

fatalist
21.08.2013, 11:44
NSU-Ausschuss spricht von behördlichen Versäumnissen und Organisationsversagen




http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00798D34_D9F99262391630C6DB3754086D4F15F9
Der NSU-Ausschussvorsitzende Sebastian Edathy (SPD) vor Beginn einer Beratung im Februar. Foto: Rainer Jensen


Berlin. Laut Bericht gibt es aber keine Anhaltspunkte für eine V-Mann-Tätigkeit des NSU-Trios oder aktive Unterstützung durch Behörden

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Ausschuss-spricht-von-behoerdlichen-Versaeumnissen-und-Organisationsversagen-218776057


Zu Beginn des Dokuments wird unter anderem die Bereitschaft Thüringens gewürdigt, die Akten des Landesamtes für Verfassungsschutzes vollständig zugänglich zu machen.

Der Bericht stellt "schwere behördliche Versäumnisse und Fehler sowie Organisationsmängel bis hin zu Organisationsversagen bei Behörden von Bund und Ländern, vor allem beim Informationsaustausch, der Analysefähigkeit und der Mitarbeiterauswahl" fest.
"Fehlleistungen, Fehleinschätzungen und Versäumnisse einzelner Behördenmitarbeiter" hätten erheblich zum "Misserfolg der Strafverfolgung und der Verfassungsschutzämter beigetragen".

Der Bericht stellt allerdings auch klar:

Dass "sich keinerlei Anhaltspunkte dafür ergeben haben, dass irgendeine Behörde an den Straftaten, die der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) nunmehr zur Last gelegt werden, in irgendeiner Art und Weise beteiligt war, diese unterstützte oder billigte."
Es gebe auch keine Anhaltspunkte dafür, dass vor dem 4. November 2011 irgendeine Behörde Kenntnis "von der Verantwortung der NSU für die ihm zur Last gelegten Taten" hatte.
Der Ausschuss fand zudem "keine Belege, dass irgendeine Behörde den NSU dabei unterstützt hätte, sich dem Zugriff der Ermittlungsbehörden zu entziehen".
Auch das jahrelange Leben des untergetauchten Trios mitten in Deutschland "wurde von den Behörden weder unterstützt noch gebilligt".
Der Ausschuss fand auch keine Belege dafür, dass Uwe Böhnhardt,
Uwe Mundlos oder Beate Zschäpe sowie einer der anderen Angeklagten im NSU-Prozess vor dem OLG inMünchen jemals V-Personen einer Sicherheitsbehörde war.

Wussten die Behörden vom NSU, diese Frage wird nicht wirklich beantwortet. Ebenso muss man prüfen, was zu den Überwachungen Drilling und Terzett im Bericht steht.

Beschwichtigung wird aber sicher eine massgebliche Rolle spielen: Pleiten Pech und Pannen, keine "Absicht".
Alles wie gehabt und von den Äusserungen Edathys etc bekannt: Unfähigkeit der Dienste, dumm gelaufen...

fatalist
21.08.2013, 11:57
Mevlüt Kar Fotos:


MEVLÜT, KAR

IDENTITY PARTICULARS







Family name:
MEVLÜT


Forename:
KAR


Sex:
Male


Date of birth:
25/12/1978 (34 years old)


Place of birth, country of birth:
LUDWIGSHAFEN, Germany


Nationality:
Turkey




ALIASES







Also Known as:
ABDURRAHMAN ALMANCI; ABU OBAIDAH; KAR f/n MEVLUET; OBEIDAH AL TURKI; AL-TURKI; AL TURKI KYOSEV; YANAL YUSOV; ABU UDEJF EL-TURKI; ABU OBEJD EL-TURKI



http://www.interpol.int/UN/%28un_id%29/4551592



PHOTOS



http://www.interpol.int/var/interpol/cache/ws/4551592/GetPicture-57582001.jpg (http://www.interpol.int/var/interpol/cache/ws/4551592/GetPicture-57582001.jpg)http://www.interpol.int/var/interpol/cache/ws/4551592/GetPicture-57582021.jpg (http://www.interpol.int/var/interpol/cache/ws/4551592/GetPicture-57582021.jpg)
http://www.interpol.int/var/interpol/cache/ws/4551592/GetPicture-57582061.jpg (http://www.interpol.int/var/interpol/cache/ws/4551592/GetPicture-57582061.jpg)

Danke für den Link an einen Mitleser ;)

Nereus
21.08.2013, 12:14
Mevlüt Kar Fotos:

http://www.interpol.int/UN/%28un_id%29/4551592

Danke für den Link an einen Mitleser ;)

http://www.interpol.int/var/interpol/cache/ws/4551592/GetPicture-57581961.jpg

Der Mann mit dem KAROHEMD!

Nereus
21.08.2013, 12:20
NAZI-Theater fürs Antifa-Theater

http://img.welt.de/img/deutschland/crop105327195/5050719508-ci3x2l-w580-aoriginal-h386-l0/smb-hoffmann2-DW-Politik-Leipzig.jpg

21.04.2013 Sonntagblstt
NSU-Akten und anderes Gerümpel:
Das dokumentarische Theaterprojekt »Akte/NSU« arbeitet die rechtsextreme Mordserie auf

Unmittelbar vor dem - nun auf den 6. Mai verschobenen - Beginn des Prozesses gegen Beate Zschäpe startet in Berlin ein einzigartiges Theaterprojekt: Das Stück »Akte/NSU« setzt auf Originalzitate und wird in Plötzensee gezeigt, wo in der NS-Zeit fast 3000 Menschen hingerichtet wurden.

Sonntagsblatt-Bild mit Schauspielern und Pogromly-Spiel (Kunst?):

http://www.sonntagsblatt-bayern.de/img03/grossbild/2013_17_25_01_01.jpg


»Akte/NSU«: Recep El-Masri als Uwe Böhnhardt, Susann Ahner als Beate Zschäpe und der Schauspieler Sebastian Stegmann als Uwe Mundlos präsentieren das Spiel »Pogromly«.

http://www.sonntagsblatt-bayern.de/news/aktuell/2013_17_25_01.htm

12.04.2013 Neues Deutschland
Theaterprojekt arbeitet rechte Mordserie auf
http://www.neues-deutschland.de/artikel/818465.nsu-akten-und-anderes-geruempel.html

Evangelischer Pressedienst – Landesdienst Ost
Dokumentarisches Theaterprojekt "Akte/NSU" arbeitet rechtsextreme Mordserie auf
http://www.epd.de/landesdienst/landesdienst-ost/schwerpunktartikel/nsu-akten-weihnachtsdekoration-und-anderes-ger%C3%BCmpel

fatalist
21.08.2013, 12:25
Der Mann mit dem KAROHEMD! Die Nichtverwendung der 14 Phantombilder zu Fahndungszwecken nach dem Doppelkopfschuss von Heilbronn ist der (von mir vermutet: geplanten) Nichtaufklärung des Verbrechens ebenso geschuldet wie das Ablenkungsmanöver "Wattestäbchen-Phantom".
Eine Geheimdienstverstrickung ist so sicher wie das Amen in der Kirche :beten:

Wenn man beste Zeugenhinweise auf Personen und Flucht-Audi etc hat und dann 2 Tage nach dem Mord von "nichts Wichtiges dabei" erzählt, dann wiegelt man ab. So war das ja seinerzeit von MP Öttinger in der FAZ zu lesen, "allgemeines Motiv: Polizistenhass" war damals lächerlich, und ist es jetzt erst Recht, als angebliche NSU-Tat.

Die 10 Morde haben allesamt einen Geheimdiensthintergrund, und durften nicht aufgeklärt werden.
So lautet meine Arbeitshypothese nach wie vor.

fatalist
21.08.2013, 12:44
EF auf der brain freeze-Schiene:


NSU: Neue Hinweise zur Herkunft der Tatwaffe

von Henning Lindhoff

Die Exekutive versucht verzweifelt zu retten, was nicht zu retten ist

Am morgigen Donnerstag wird der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages seinen Abschlussbericht vorlegen. Ohne Berichtigung durch die Kollegen aus dem Innenministerium wird er jedoch wohl nicht durchkommen, wie es scheint. So beanstandeten Vertreter des Ministeriums 118 Textstellen. 47 von ihnen sollen in den kommenden 24 Stunden komplett gestrichen werden.
Journalisten des Nachrichtenmagazins „Der Spiegel“ wollen Details erfahren haben: So müsse eine Passage, die ein „Positionspapier“ des Bundeskriminalamts (BKA) aus dem Jahr 1997 zitiert, entfernt werden. In dem Papier, über das schon letztes Jahr öffentlich berichtet wurde, beschwert sich das BKA, der Verfassungsschutz warne seine V-Männer vor polizeilichen Durchsuchungen und verhindere durch gezielte Weiterleitung von Informationen das Einschreiten gegen Neonazi-Aktionen. Treffen die Angaben in dem „Positionspapier“ zu, dann haben vom Verfassungsschutz angeworbene V-Leute 1994 einen Aufmarsch deutscher Neonazis in Luxemburg organisiert.

Auch nähere Hinweise zur „Operation Rennsteig“ sollen aus dem Bericht gestrichen werden. In der betreffenden Operation von vier deutschen Geheimdiensten aus den Jahren 1997 bis 2003 sollten Informationen über die Neonaziszene in Thüringen gesammelt werden. Wie ef in Ausgabe 127 berichtete, waren auf einer Zielliste mehr als 70 Personen verzeichnet, darunter auch die NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Das Bundesamt für Verfassungsschutz hatte die „Operation Rennsteig“-Akten nach dem Auffliegen des NSU vernichtet.

Die Begründung des Innenministeriums für die zensorischen Maßnahmen muten wenig kreativ an. „Äußerst sensible Belange des Bundeswohls“ seien betroffen. Innenminister Friedrich geht es nach eigener Aussage um „Quellenschutz“.
Ob jedoch das exekutive Zensurgehabe den Nebel um den NSU zu verdichten vermag, darf durchaus bezweifelt werden. Der aufmerksame Leser kennt die wichtigen Fakten. Und das Bild ist noch lange nicht rund: So tauchen nun neue Spuren hinsichtlich der Tatwaffe auf. Die vom mutmaßlichen Terror-Trio benutzte Ceská CZ 83 soll nach Angaben von Zeitzeugen aus dem bayrischen Raum 1993/94 in den Waffenfundus dunkler Kanäle gelangt sein. Französischen Gerichtsunterlagen, die eigentümlich frei vorliegen, erhärten den Verdacht. So sollen Matthias F. und Josef H. die Pistole schon im März 1993 während einer ausgiebigen Waffenbeschaffungsfahrt im Schweizer Kanton Solothurn erworben haben. Ihr Weg habe sie von Bamberg aus zunächst nach Frankreich geführt. Waffen und Munition, die sie dort erwarben, wurden ihnen allerdings von Schweizer Grenzbeamten abgenommen. Im schweizerischen Derendingen erhielten sie jedoch schnell Ersatz – die besagte Ceská CZ 83. Den dazugehörigen Schalldämpfer soll anschließend ein namhafter Schweizer Produzent als Einzelstück hergestellt haben. Nach der Rückkehr der beiden Waffensammler nach Bayern soll die Ceská mitsamt Schalldämpfer dann von der Polizei konfisziert, jedoch nicht registriert worden sein. An diesem Punkt sei sie, gemäß den ef schriftlich vorliegenden Zeugenaussagen, in geheimdienstliche Kanäle gelangt.
http://vg01.met.vgwort.de/na/41d23f1dd16a4b42aaae838f53e0952c
21. August 2013 http://ef-magazin.de/2013/08/21/4402-nsu-neue-hinweise-zur-herkunft-der-tatwaffe

Das ist die Richter Heindl- Story mit Mathias Frey und Joseph Hartl.
Mal schauen, ob sie die Zeugenaussagen veröffentlichen, und wie glaubhaft die sind.

Nereus
21.08.2013, 12:49
Von Arnold vorher beobachteter Dealer http://www.interpol.int/var/interpol/cache/ws/4551592/GetPicture-57581961.jpg

Arnolds Hypnosebild: Karohemdenmann http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_PB_14_80b8daf1b6.jpg

Na, dann kann ich ja bei meiner ersten Krimi-Version bleiben:

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6424328&viewfull=1#post6424328

fatalist
21.08.2013, 13:19
Arnolds Hypnosebild: Karohemdenmann
http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_PB_14_80b8daf1b6.jpg
Das ist eine Fälschung, das ist nicht der Mann den Arnold beschrieb.

brain freeze
21.08.2013, 19:12
EF auf der brain freeze-Schiene:

http://ef-magazin.de/2013/08/21/4402-nsu-neue-hinweise-zur-herkunft-der-tatwaffe

Das ist die Richter Heindl- Story mit Mathias Frey und Joseph Hartl.
Mal schauen, ob sie die Zeugenaussagen veröffentlichen, und wie glaubhaft die sind.

Moment, Tatwaffe sagen Heindl und EF. Ich denke, Josef Hattels Ceska könnte zumindest die Zwickauer Fundwaffe sein. Mehmet ist für mich noch im Rennen. Also 2 Waffen. EF stützt sich in seinem Text mglw. auf Anträge Heindls an Bosbach (Innenausschuß) und Edathy (PUA) auf Bundeszwang gegen Bayern. Ganz neu ist die Spur nicht, das Dokument stammt vom April 2012.

http://www.petite-marlen.de/Dokumente/DG_120416_RiiR-Heindl-Abgeordneter-Bosbach-u-Edathy_Antrag-auf-Bundeszwang.pdf

Es enthält den Antrag (II), Ermittlungen des GBA und des BKA gegen Mister Sicherheit einzuleiten wegen des drigenden Tatverdachtes des Verfassungshochverrates und anderer Delikte wie Mord usw. und ist wohl der Vorläufer der Strafanzeige Heindls gegen Beckstein, die 190 Seiten stark sein soll. Vielleicht ist ja EF in den Besitz dieses Dokumentes gelangt.

Unter Punkt 3.1 und 3.2 (S. 19ff) des Schreibens an Bosbach und Edathy gibt es noch mal die Details zur Waffen-Beschaffungstour Frankreich/Schweiz. Man sollte den Text nicht leichtfertig auf bayerisch-freistaatliche Weise als krude und wirr abtun, sondern kritisch-analytisch lesen.

Josef Hattel ist nach Aussage Richter Heindls verstorben. Er wird EF nicht mehr als Zeuge zur Verfügung stehen.

Deutschmann
21.08.2013, 22:38
Derzeit in der ARD: Staatsversagen

Stättler
21.08.2013, 22:42
Derzeit in der ARD: Staatsversagen

Ah....der Journaille gehts nicht schnell genug mit dem Kreuzigen der Zschäpe, was ?


:cool:

brain freeze
22.08.2013, 06:26
Was bleibt im Gedächtnis?
Richtig - die Überschriften. Deswegen müssen die wichtigen Lügen schon in der Überschrift stecken.
n-tv.de macht vor, wie das geht:

NSU-Abschlussbericht
Verfassungsschutz verharmloste Gefahr

http://www.n-tv.de/politik/Verfassungsschutz-verharmloste-Gefahr-article11211296.html

Warum ist das gelogen? Der sächsische Verfassungsschutz beantragte im Frühjahr 2000 beim sächsischen Innenminister eine G10-Überwachung des Trios. Das LfV stützte sich auf Einschätzungen des Thüringer LfV und der Geraer Staatsanwaltschaft.


In dem Brief [dem Antrag, bf] aus dem sächsischen Landesamt für Verfassungsschutz vom 28.04.2000 heißt es: "Das Vorgehen der Gruppe ähnelt der Strategie terroristischer Gruppen, die durch Arbeitsteilung einen gemeinsamen Zweck verfolgen." Zweck der Vereinigung sei es, "schwere Straftaten gegen die freiheitlich demokratische Grundordnung zu begehen". Und: Bei dem Trio sei "eine deutliche Steigerung der Intensität bis hin zu schwersten Straftaten feststellbar".

[...]

Der ehemalige Geheimdienstler Winfried Ridder nennt dieses Dokument eine Sensation. Völlig neu und überraschend für ihn sei, dass man schon zu diesem Zeitpunkt vollumfänglich die Gesamtstruktur des NSU-Netzwerkes gekannt habe. Uwe-Karsten Heye, Regierungssprecher im Kabinett Schröder, kommentiert das Geheimdokument mit den Worten: "Alles, was wir heute wissen, steht da drin."
http://www.mdr.de/nachrichten/nsu-terrortrio102.html

Dieser Antrag liegt dem PUA seit 2012 vor und wurde bekannt durch eine Report-Sendung vom Mai 2013. Daß die Verbrechen als B&M-Taten vorausgesetzt werden, ist eine weitere subtile Manipulation in drei Worten.

fatalist
22.08.2013, 06:44
Ah....der Journaille gehts nicht schnell genug mit dem Kreuzigen der Zschäpe, was ?


:cool: Unbewiesenes wird als Tatsache dargestellt. Propaganda vom Feinsten.

fatalist
22.08.2013, 06:53
Dieser Antrag liegt dem PUA seit 2012 vor und wurde bekannt durch eine Report-Sendung vom Mai 2013. Daß die Verbrechen als B&M-Taten vorausgesetzt werden, ist eine weitere subtile Manipulation in drei Worten. Man hat alles überwacht, aber nichts unternommen. Die Propaganda ist inkonsequent: Entweder 10 Morde unter staatlicher Aufsicht oder eben keine Morde. Leider kommt das bei den Leuten so nicht an.

Nereus
22.08.2013, 07:15
http://www.youtube.com/watch?v=8tKQowUsRIc&feature=player_embedde

Da im Forum Beweismaterial mit Hakenkreuze nicht zugelassen ist, habe ich diese geschwärzt.


»Nach dem Interview erhält Nick Fraser von der Gruppe das Brettspiel Pogromly....

http://siegrun-roman.de/Forum_Pogromly2.jpg

http://siegrun-roman.de/Forum_Pogromly3.jpg

hergestellt 1997

Demnach erhält Nick Fraser von der Gruppe Brandt und Kapke im Frühjahr 1998 ein Pogromly-Spiel, was 1997 hergestellt wurde.


»Bereits 1998 wurden in Jena Exemplare des Spiels beschlagnahmt.

Da gem. Schäfer-Gutachten die staatlichen Behörden so keine Pogromly-Spiele erhielten, kann es sich nur um angebliche Funde in der Abwesenheit des Trios im Januar 1998 handeln, also genau in dem Zeitraum, wo Fraser angeblich auch so ein Spiel bekam.

Warum sieht das Spiel aber, gleicher Zeitraum, total anders aus. Nicht nur die Felder, Striche, und der Untergrund sind verschieden. In der englischen Version ist das Spiel professionell hergestellt, in der Deutschen aber nur laienhaft aufgeklebt.

.....Das am meisten Glänzende wird dann in Sekunden von Bruchteilen überdeckt mit einem Bild.

http://siegrun-roman.de/Forum_Pogromly5.jpg

Du hast recht, es existieren zwei Versionen der Pogromly-Spiels.


»Warum sieht das Spiel aber, gleicher Zeitraum, total anders aus. Nicht nur die Felder, Striche, und der Untergrund sind verschieden. In der englischen Version ist das Spiel professionell hergestellt, in der Deutschen aber nur laienhaft aufgeklebt.«

Englische Version des Spiels? Woraus schließt Du das? Du schreibst doch selber, daß Fraser das Spiel im Frühsommer 1998, also nach der Flucht des Trios und den Funden in der „Bombenbauergarage” und bei Zschäpe Ende Januar 1998, das angebliche „Nazi-Spiel” von Brandt oder Kapke geschenkt bekam.

Im Frühsommer 1998 führte ein britischer Journalist Interviews mit damals sehr jungen Leuten aus dem Umfeld der späteren Naziterrorgruppe NSU. Nach dem Interview erhält Nick Fraser von der Gruppe das Brettspiel Pogromly, eine perverse Variante von Monopoly, in der es um die Vernichtung von Juden geht.
Nick Fraser, Journalist bei der BBC: „Ich erinnere mich an das Gaswerk. Es bewies, dass sie in ihrem tiefsten Inneren wussten, dass die Leugnung des Holocaust Quatsch war. Aus diesem Grund stellten sie auf dieses Brettspiel ein Gaswerk.“ (1)

Beide Spielversionen stammen vermutlich vom Thüringer A. Kapke oder sind von ihm organisiert worden.
Es wurde schon bekannt, daß Kapke das Spiel vertrieb und verkaufte , angeblich um das Trio zu unterstützen. Aber dann steckte er sich das Geld selber in die eigene Tasche.
Kapke hat auch mit Dienel zusammen eine Firma betrieben. Dienel war alter SED-Genosse und Agitator. Hat dann nach der Wende als VS-Spitzel und agent provocateur beim Thüringer Verfassungsschutz angheuert. Sein Kumpane Kapke offenbar ebenso.

Da tauchen Fragen auf:
Wer holte den Londoner BBC-Journalisten, bei dem die Nähe zum Geheimdienst vermuten werden kann, ausgerechnet nach Thüringen, um dort mit einer rebellischen Jugendbande ein Interview zu machen?
Und warum übergab Kapke aus der Dienel-Riege dem BBC-Agenten das Pogromly-Spiel, dessen Herkunft, nach Art seiner provozierenden Faschismus-Darstellung, ein Danaergeschenk der SED-Antifa sein kann?
http://de.wikipedia.org/wiki/Danaergeschenk

Die Botschaft dahinter an den britischen Journalisten kann doch nur gelautet haben:

Sehen sie her. In der DDR hatten wir ein friedliebendes und gefestigtes antinazistisches Bewußtsein. Seit der Vereinigung mit der imperialistischen BRD, fallen hier aggressive Horden ein, um mit ihrem Antikommunismus Nazi-Banden aufzubauen und erneut die Kriegsfackel in Europa für eine revanchistische Ostpolitik anzünden zu wollen und eine KZ-Bedrohung für alle Demokraten, Sozialisten und Juden zu werden. Wehret den Anfängen! Mit diesem Pogromly-Spiel erhalten Sie einen Beweis für den faschistischen Geist der sich seit der Wende hier verbreitet. Sagen sie das Ihren Lesern warnend.

Während also der SED-Agitator Dienel provokativ den „terroristischen Faschismus” unter Jugendlichen anheizte, stachelte sein Kumpane Kapke in Thüringen die Jugend zu einem „ideologischen KZ-Faschismus” an, wozu ihm auch das Pogromly-Spiel dienste. Diese und andere Provokateure aus den SED- und Stasi-Seilschaften haben uns die NSU-Kampagne gebracht, um Deutschland in eine "fortschrittliche, antifaschistische Einheitsparteien-Republik" zu führen.

In Thüringen hat sich schon eine neue Einheitsparteien-Meinung gebildet. Dem dortigen Verfassungsschutz wurde schon ein Auge ausgeschlagen. Er kann nur noch nach rechts sehen.
Auf Bundesebene will die Linksfront jetzt den Verfassungsschutz samt Rechtsstaat abschaffen.



1) Report München mit dem Text der Fraser-Sendung und Kapkes Antifa-Provokation.
http://www.br.de/fernsehen/das-erste/sendungen/report-muenchen/dossiers-und-mehr/umfeld-zwickauer-terrorzelle100.html

Der Plan B in Thüringen.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6497556&viewfull=1#post6497556

SED-Dienels Provozierung eines „Widerstandsterrorismus” (Video)
http://www.politikforen.net/showthread.php?132746-quot-NSU”-Komplott-des-VS-oder-der-“Stasi-im-Untergrund”&p=5807972&viewfull=1#post5807972

fatalist
22.08.2013, 11:12
Ist das wirklich wichtig, wer da vor 15 Jahren welche Variation von einem Brettspiel erstellt hat?

__________________



Abschlussbericht des NSU-Ausschusses
Unfähig im Sinne der Anklage
21.08.2013 · An diesem Donnerstag legt der NSU-Untersuchungsausschuss seinen Abschlussbericht vor. Die Forderungen werden für die neue Bundesregierung eine große Rolle spielen. http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/abschlussbericht-des-nsu-ausschusses-unfaehig-im-sinne-der-anklage-12541365.html


Sie begingen zehn Morde, wenigstens drei Bombenanschläge, raubten mehr als ein Dutzend Banken aus. Elf Jahre lang blieb das Thüringer Trio vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ unerkannt. Keine Staatsanwaltschaft, keine Polizeibehörde und kein Verfassungsschutz verfolgte die Idee, all diese Verbrechen könnten die Taten einer rechtsextremen Terrorbande gewesen sein. Die Gruppe, darunter nach Auffassung der Generalbundesanwaltschaft die Haupttäter Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe, verfügte über zahlreiche Helfer. Doch auch diese Personen, mindestens ein Dutzend, gerieten - in einem der größten Ermittlungsverfahren der bundesdeutschen Kriminalgeschichte - niemals in das Blickfeld der Behörden. Der Prozess kann eingestellt werden, da ja die ganze Wahrheit längst bekannt ist. Fällt auch einigen Kommentatoren dort auf.


"Sie begingen zehn Morde, wenigstens drei Bombenanschläge, ...

raubten mehr als ein Dutzend Banken aus. Elf Jahre lang blieb das Thüringer Trio vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ unerkannt." Ich bin erstaunt, dass die FAZ hier bereits weiß, was das Gericht doch eigentlich - im Sinne von "Im Zweifel für den Angeklagten" - erst herauszufinden sucht. Ich habe bei diesem Prozess große Sorge um die Rechtsstaatlichkeit in unserem Land. Und die Verweigerungshaltung des Verfassungsschutzes finde ich persönlich auch seltsam - wem kann man dann vorwerfen, hier Vertuschung zu vermuten?

fatalist
22.08.2013, 11:20
NSU: SPD wirft Polizei rassistische Denkmuster vor


http://www.jungefreiheit.de/typo3temp/pics/7073ee53df.jpg (http://www.jungefreiheit.de/index.php?eID=tx_cms_showpic&file=uploads%2Fpics%2FHo__gel.jpg&md5=ad557c6759f5706bd38b0a172d5db29ec5acf569&parameters[0]=YTo0OntzOjU6IndpZHRoIjtzOjQ6IjUwMG0iO3M6NjoiaGVpZ 2h0IjtzOjM6IjUw&parameters[1]=MCI7czo3OiJib2R5VGFnIjtzOjI0OiI8Ym9keSBiZ0NvbG9yP SIjZmZmZmZmIj4i&parameters[2]=O3M6NDoid3JhcCI7czozNzoiPGEgaHJlZj0iamF2YXNjcmlwd DpjbG9zZSgpOyI%2B&parameters[3]=IHwgPC9hPiI7fQ%3D%3D)Die Obfrau der SPD im NSU-Untersuchungsausschuss, Eva Högel Foto: picture alliance/dpa

BERLIN. Die SPD hat den Sicherheitsbehörden bei der Aufklärung der dem „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) zugeschriebenen Morde flächendeckendes und systematisches Versagen vorgeworfen.

Dies sei möglich gewesen, weil der Rechtsextremismus in Deutschland über Jahrzehnte von Polizei, Verfassungsschutz, Justiz und Politik verharmlost wurde, sagte die Obfrau der SPD im NSU-Untersuchungsausschuß, Eva Högl, am Mittwoch in Berlin.

Eine weitere Ursache für das Versagen der Sicherheitsbehörden sieht die SPD in den „routinierten, oftmals rassistisch geprägten Verdachts- und Vorurteilsstrukturen in den Ermittlungsbehörden“, heißt es in den Bewertungen und Schlußfolgerungen der SPD-Fraktion zur Arbeit des NSU-Ausschusses. Diese Strukturen hätten dazu geführt, daß bei den neun Morden an ausländischen Gewerbetreibenden in alle Richtungen ermittelt worden sei, nur nicht in Richtung eines rassistischen Motivs.


Interkulturelle Kompetenz stärken
Aus Sicht der SPD sei es daher notwendig, die Ausbildung der Polizei zu verbessern und insbesondere die interkulturelle Kompetenz der Beamten zu stärken. Zudem müsse sich künftig auch in der Führung der Polizei „die kulturelle Vielfallt der Gesellschaft“ widerspiegeln, sagte Högl.

Daneben sei es wichtig, die Zivilgesellschaft im Kampf gegen den Rechtsextremismus zu unterstützen. Hierfür forderte Högl eine dauerhafte und verläßliche Finanzierung von entsprechenden Programmen. In diesem Zusammenhang müsse die von Bundesfamilienministerin Kristina Schröder (CDU) eingeführte sogenannte Extremismusklausel abgeschafft werden. Die Klausel legt fest, daß zivilgesellschaftliche Organisationen nur vom Staat finanziell unterstützt werden, wenn sie sich zum Grundgesetz bekennen.

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M5da1153feac.0.html

Immer gut, verfassungsfeindliche SA-Truppen finanziell zu fördern, Scheixx auf das Grundgesetz, wenn es der roten SA im Wege steht :ätsch:

fatalist
22.08.2013, 11:32
Immerhin kann der Ausschuss nach der Vernehmung von 107 Zeugen und Sachverständigen und dem Wälzen von 12.000 Aktenordnern aber für die schlimmsten Befürchtungen Entwarnung geben: Es hätten sich keine Anhaltspunkte finden lassen, dass Behörden „die Terrorgruppe NSU und ihre Straftaten in irgendeiner Art und Weise unterstützen oder billigten“ – alles andere hätte das Land in eine Staatskrise gestürzt. Alles optimal gelaufen für den Staat, sozusagen :cool:
http://www.taz.de/Schlussbericht-zum-NSU-Ausschuss/!122284/

Wenn die Polizei weniger rassistisch wäre, und nicht so braun eingefärbt, dann wäre sie den pöhsen Nazikillern ja auch auf die Schliche gekommen, aber diese Transformation der Sicherheitsbehörden hin zum "politisch korrekten multikulturellen Unterdrückungsapparat" steht ja noch ganz am Anfang. Rosige Aussichten...

nachdenkerin
22.08.2013, 12:15
Du hast recht, es existieren zwei Versionen der Pogromly-Spiels.



Englische Version des Spiels? Woraus schließt Du das? Du schreibst doch selber, daß Fraser das Spiel im Frühsommer 1998, also nach der Flucht des Trios und den Funden in der „Bombenbauergarage” und bei Zschäpe Ende Januar 1998, das angebliche „Nazi-Spiel” von Brandt oder Kapke geschenkt bekam.


Nachdem ich den Film mir nun unendliche Male ansah, bin ich mir auch nicht sicher, ob Kapke und Brandt dieses Spiel wirklich übergaben. Warum ist die Übergabe nicht gefilmt? Warum machen Brandt und Kapke in dem Interview keine antisemitischen Äußerungen.

Wer holte den Londoner BBC-Journalisten, bei dem die Nähe zum Geheimdienst vermuten werden kann, ausgerechnet nach Thüringen, um dort mit einer rebellischen Jugendbande ein Interview zu machen?

Sehr gute Frage!

Wie ich las startete dieser Nick Fraser zuerst 1997 als Autor bei Storyville BBC in London. Und kurz danach legt er sich dann schon richtig in Zeug.

Case
22.08.2013, 14:08
Untersuchungsausschuss/Vorläufiger_Bericht.pdf (http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/Vorl__ufer_Bericht/Vorl__ufiger_Bericht.pdf)

Nereus
22.08.2013, 14:32
Untersuchungsausschuss/Vorläufiger_Bericht.pdf (http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/Vorl__ufer_Bericht/Vorl__ufiger_Bericht.pdf)

Danke, Case.