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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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ursula
01.09.2013, 12:34
weil man so gar nichts hört und liest als normalbürger. läuft dieser prozess noch?

bernhard44
01.09.2013, 12:37
weil man so gar nichts hört und liest als normalbürger. läuft dieser prozess noch?

ja, wie geschmiert!

solaris
01.09.2013, 12:46
Warum berichten auch heute, ganz aktuell, die Medien nur von Arnolds Hypnose-Phantombild aus 2008 und unterschlagen das 2. Phantombild aus eigener Erinnerung Arnolds von Ende 2010?

Das sind 2 verschiedene Bilder, sie zeigen 2 verschiedene Männer.

Wird da eine weitere Desinfo-Kampagne vorbereitet? Zeigt das Bild von Ende 2010 Jemanden, der erkannt werden könnte, aber nicht erkannt werden soll?
Wird deshalb nur mit dem Hypnose-Bild aus 2008 gearbeitet? Auch vor Gericht, wenn der "letzte Zeuge" Arnold aussagen wird?

so oder so wirft die Sache Fragen auf,völlig gleichgültig,wen Arnold damals gesehen hat.Egal,wie man das dreht/aus welchem Blickwinkel man das betrachtet.
Hat er Böhnhardt und/oder Mundlos erkannt, stellt sich die Frage,warum,wenn doch bekannt,nicht nach ihnen gefahndet wurde öffentlich.(nach den "Rechtsextremisten)
Wenn er Kar und seinen nicht näher identifizierten Begleiter gesehen hat,wird es spannend bei der Frage nach den Fantombildern.Wäre das der schon oft genannte Ahmed Mani Hamoud gewesen,wäre das entsprechende Phantombild eine herausragende Besonderheit.Der Somalier ist nämlich schwarzer Hautfarbe.Die Frage nach Augenbrauen,Mundwinkeln etc würde sich hier nicht stellen.Zu gravierend hebt sich dieses Bild von allen anderen ab.

schon mal eingestellt,aber immer noch interessant
Das Arbeitsleben des V-Manns Mevlüt Kar in Deutschland
http://www.heise.de/tp/artikel/35/35986/1.html

Parallel zum Mord an Michèle Kiesewetter sollen Observationen in Sachen Sauerland-Gruppe stattgefunden haben
http://www.hintergrund.de/201112011816/politik/inland/waren-us-geheimdienst-und-verfassungsschutz-zeugen-des-heilbronner-polizisten-mordes.html

1.Wurde erst vor kurzem eingeräumt daß sich ein "Special Investigation Team" der CIA,mehrere dutzend Mann (Ex-Navy Seals inside) stark,zu der Zeit sich in Deutschland befand(ob das "Headquarter" sich wirklich in einer Neusser Sparkasse befand?).das war nur sehr wenigen Leuten bekannt.(Wem? Wann sind die wieder abgerückt? Wieso haut der Focus diese Story raus?)
2.wurde eingeräumt,daß sich 2 LFV-Mitarbeiter aus BW vor Ort befanden (wieso haut die Stuttgarter Zeitung diese Story raus)


Ahmed H und der ehemalige Mitarbeiter des LFV-Rheinland-Pfalz wurden später für den Raubmord an 3 Georgiern in Heppenheim verurteilt.
Im Dezember 2001, nach den Terroranschlägen in den USA, suchten die deutschen Behörden Informationen jeder Art aus dem islamischen Milieu. Also heuerte das Polizeipräsidium in Ludwigshafen Talib O. als sogenannte Verbindungsperson an. Als Motivation gab Talib O. damals "Vorteile bei der Erlangung der Fahrerlaubnis" an.
Ministerium sperrt Akte
Die Kripo-Ermittler aus Kaiserslautern, das Landgericht Frankenthal und auch der Verteidiger des Somaliers Ahmed H. wollten sich vor dem anstehenden Prozess ein umfangreiches Bild von Talib O. machen, dessen allgemeine V-Mann-Tätigkeit schon kurz nach dem Mord an den Georgiern bekannt geworden war. Also versuchte man, Einblick in die Unterlagen des V-Manns zu bekommen. Doch das Innenministerium ließ die Akte sperren.

http://d1.stern.de/bilder/politik/2008/45/vmann_250_fitwidth_489.jpg
Ahmed H. (l.) und Talib O.

"Vorteile bei der Erlangung der Fahrerlaubnis" hatte ich hier auch schon mal irgendwo gehört
War das nicht Mehmet?

fatalist
01.09.2013, 12:59
"Vorteile bei der Erlangung der Fahrerlaubnis" hatte ich hier auch schon mal irgendwo gehört
War das nicht Mehmet? Das war Bewährung statt Knasturteil für fahren ohne Führerschein.

Arnold hat ein Phantombild 2008 unter Hypnose ermöglicht, und ein zweites Phantombild Ende 2010 aus eigener Erinnerung.
Dem Streifenwagen, in dem die beiden Polizisten sassen, dem näherten sich ja 2 Täter: Einer von vorn, zu Kiesewetter, den der Beifahrer Arnold -logo- bemerkte, und einer von hinten, den Arnold nur im Aussenspiegel sah. Der schoss ihn in den Kopf.

Es könnte also sein, dass die beiden Phantombilder von Arnolds 2 verschiedene Männer zeigen, weil Arnold beide Täter sah.
Das wäre eine simple und logische Erklärung dafür.


2.wurde eingeräumt,daß sich 2 LFV-Mitarbeiter aus BW vor Ort befanden (wieso haut die Stuttgarter Zeitung diese Story raus) Das ist an mir wohl vorbei gegangen. Woher hast Du das? Aus dem STERN-DIA-Bericht?

solaris
01.09.2013, 13:11
Das war Bewährung statt Knasturteil für fahren ohne Führerschein.

Arnold hat ein Phantombild 2008 unter Hypnose ermöglicht, und ein zweites Phantombild Ende 2010 aus eigener Erinnerung.
Dem Streifenwagen, in dem die beiden Polizisten sassen, dem näherten sich ja 2 Täter: Einer von vorn, zu Kiesewetter, den der Beifahrer Arnold -logo- bemerkte, und einer von hinten, den Arnold nur im Aussenspiegel sah. Der schoss ihn in den Kopf.

Es könnte also sein, dass die beiden Phantombilder von Arnolds 2 verschiedene Männer zeigen, weil Arnold beide Täter sah.
Das wäre eine simple und logische Erklärung dafür.

Das ist an mir wohl vorbei gegangen. Woher hast Du das? Aus dem STERN-DIA-Bericht?

Nein,einer war das (mindestens einer.....vielleicht).....sorry

Heilbronner Polizistinnen-Mord Verfassungsschützer waren am Tattag in Heilbronn
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.heilbronner-polizistinnen-mord-verfassungsschuetzer-waren-am-tattag-in-heilbronn.067955e2-47b4-482d-bcd5-3da31339ad02.html

Stuttgart/Heilbronn - Ein Mitarbeiter des Landesamtes für Verfassungsschutz war am Tag des Heilbronner Polizistenmordes 2007 in der Neckarstadt. Das geht aus vertraulichen Dokumenten hervor, die den „Stuttgarter Nachrichten“ vorliegen. Die Dokumente würden beweisen, dass sich der Geheimdienstler an diesem Tag in Heilbronn mit einem Islamisten habe treffen wollen, um diesen als Informanten für den Dienst zu gewinnen.

Polizistenmord: Geheimdienst war in Heilbronn
http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/sonstige-Polizistenmord-Geheimdienst-war-in-Heilbronn;art15061,2875456

Leserkommentar in der SZ :
http://www.medienanalyse-international.de/index1.html

Der Krümel und die Lupe
Wer nach Krümeln sucht und die auch untersucht, sieht evtl. die Brotlaibe und die Bäckereien nicht.
Oder nicht den Wald vor lauter Bäumen.
Natürlich ist es gut, wenn Straftaten auch unter dem Aspekt von Rassismus untersucht werden. Früher sagte man "Wir ermitteln in alle Richtungen". Wo ist da das Neue?
Das Neue besteht darin, dass in großer Einigkeit alles, worüber die Öffentlichkeit stolpert, glattgebügelt wurde, incl. mit der Hilfe der Linken. Es ist skandalös, wie staatstragend alle beteiligte Parteien die Wahrheit unter den Teppich kehrten, die dort die erwähnten Stolpersteine bilden.
Es gibt KEINE Beweise für die Existenz des NSU, auch weiterhin nicht. Die Storys rund um das Auffinden der beiden Uwes, rund um das Auffinden von CDS,USB-Stick, Zeitungsarchiv etc. sind hanebüchener Unsinn. Die beteiligten Zeugen in den U-Ausschüssen bzw. vor Gericht lügen wie gedruckt, und die unbeteiligten Zeugen widersprechen explizit der Polizeiversion, hier in der SZ nachzulesen.
Skandal.Skandal.Skandal.

Süßer
01.09.2013, 13:14
Was für ein Aufwand, für diese Schmierenkomödie .....

Gar kein großer Aufwand.

Danke Nachdenkerin für die klasse Puzzlearbeit, ganz großes Bienchen! Die Einzelheiten konkret beleuchten und die propagierte Wahrheit als sehr unwahrscheinlich beweisen, nur so funktioniert das.
Beweise in dem vorgegeben Blickwinkel zu finden ist eher unwahrscheinlich.
Es gibt also 3 Kauflands in Jena, 2 ganz und eins fast.

Menschen tun das was in Ihren Augen im jeweiligen Augenblick am sinnvollsten erscheint. Und wahrscheinlich waren nur 2 Hanseln mit dem drapieren der Garage beschäftigt.
Die meiner Meinung wahrscheinlichste Version:
Man wartet am Kaufland Lobeda auf ein GO. Es mußten ja verschiedene Vorbedingungen erfüllt sein, z.B. der Garagenbesitzer sollte nicht an der Garage auftauchen, etc..
Dann fuhr man die Straße Richtung Norden. Da die Straße direkt am Garagenkomplex vorbeiführte und einsehbar ist, konnte man die Lage im Vorbeifahren checken.
Am Kaufland Burgau parkte man das Auto, schnappte sich 2 Fahrräder und fuhr über die Fußgängerbrücke zum präparieren.
Nach getaner Arbeit radelte man zurück, "kaufte" schnell die Gummiringe. Was zur Hölle ist an den Gummiringen so wichtig?
Die meisten schmeissen den Einkaufsbeleg direkt nach Einkauf weg. Sich ein passenden Beleg mit einem ununterscheidbaren Allerweltgegenstand, mit der richtigen Zeit zu finden, ist kein Kunststück.
Warum meine ich Fahrrad nicht zu Fuß? Um die Flucht zu sichern, ein Auto kann über die Fußgängerbrücke nicht folgen und schneller als zu fuß ist man immer. Die Fahrzeit für Auto (Garage- Kaufland Lobeda) ist länger als der direkte Weg per Rad. An jedem Kaufland befindet sich einFahrradständer, an dem i.d.R. auch Räder verfügbar sind.
Das genau gleiche Muster findet sich beim finalen Shutdown in Eisennach. Gelle?

LG

Süßer
01.09.2013, 13:17
So in etwa.

Das Motiv für die Dönermorde?
Gute Frage, Jackpotfrage, denn die Antwort führt zu den Tätern. Das ist wie "folge dem Geld" bei 9/11.

imo gibt es viele Möglichkeiten, Geldwäsche, PKK-Ringe eliminieren zugunsten national-türkischer GLADIO-Ergenekon-Strukturen, Strategie der Spannung, also Verhinderung von Assimilation,...

Auch die Türken beschweren sich über den "Rechtstaat" BRD:
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/03/470029/kampf-gegen-den-terror-deutschland-will-nur-2-von-170-terroristen-an-die-tuerkei-ausliefern/

Sind eigentlich die Namen der verurteilten Sivas-Mörder bekannt?

Süßer
01.09.2013, 13:19
Niemals ist das Blödsinn, oder wenn, dann ist es der ganze NSU-Prozess ebenso. ;)

Die Unterbrechung zwischen den Mordserien könnte auch durch einen Gefängnisaufenthalt entstanden sein :? :?



...Oder es lief beim 4. Mord etwas schief. Der Tatbeauftragter setzte sich (in Richtung Türkei?) ab.
Hinweis ist auch das fehlende Foto von der 4. Tat.

fatalist
01.09.2013, 13:20
Nein,einer war das (mindestens einer.....vielleicht).....sorry Alles klar, diese Lügengeschichte kennen wir bereits. 100% unwahr. Steht aber so im PUA-Bericht, wie so viele andere Unwahrheiten auch.

fatalist
01.09.2013, 13:23
Auch die Türken beschweren sich über den "Rechtstaat" BRD:
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/03/470029/kampf-gegen-den-terror-deutschland-will-nur-2-von-170-terroristen-an-die-tuerkei-ausliefern/

Sind eigentlich die Namen der verurteilten Sivas-Mörder bekannt? Nein, mir nicht.
Auch lesenswert:


Noch sechs Tage, dann verjährt die Strafe für die verurteilten Täter des Sivas-Massakers, denen Deutschland derzeit Asyl gewährt. Vor Ablauf der Frist fordern Aleviten ihre Ausweisung. http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/03/435864/opfer-von-sivas-massaker-deutschland-soll-verantwortliche-ausliefern/

Ist von 2012, also wohl gelaufen: BRD schützt Mörder mittels Asyl.
Solche Bereicherung brauchen wir ja sooo dringend.

fatalist
01.09.2013, 13:25
...Oder es lief beim 4. Mord etwas schief. Der Tatbeauftragter setzte sich (in Richtung Türkei?) ab.
Hinweis ist auch das fehlende Foto von der 4. Tat. Tatfotos gab es nur bei den ersten 3 Morden, angeblich jedenfalls.
Für den 4. Mord wurde der Täter also nicht bezahlt: Nix Foto, nix Geld... und die 1. Serie war zu Ende.
Nach 2,5 Jahren ging es mit neuer Munition und Schalldämpfer weiter. Wer das dann wohl war???

Süßer
01.09.2013, 13:40
Ja die Deutsch Türkischen Nachrichten, bringen ein neutrales Bild rüber, ich mag sie.
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/07/457205/sivas-massaker-wurden-die-opfer-erschossen/


Die „Yeni Akit” ist nun der Ansicht, dass in den ausgestellten Autopsieberichten, in denen von Verbrennungen als Todesursache die Rede ist, bewusst die Unwahrheit gesagt wurde. Zudem würden die Aufnahmen die Aussagen des Unteroffiziers Galip Deniz bestätigen. Der habe nach dem Vorfall erklärt: „Es gab einige im Inneren des Hotels, die erschossen wurden.“ Deniz erkärte damals auch, dass am 2. Juli 1993 ein spezielles Team, bestehend aus Ärzten und Sanitätern von der Medizinischen Militärakademie Gülhane (GATA) in Sivas zugegen gewesen wäre, das die Kugeln aus den Opfern entfernt hätte. Darüber hinaus hätte sich der Chefarzt des Krankenhauses von Numune geweigert, die Autopsieberichte zu unterschreiben, weil sie irreführende Informationen enthalten würden.

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2012/11/464004/massaker-von-sivas-praesident-guel-ordnet-untersuchung-an/


Am 2. Juli 1993 starben insgesamt 37 Menschen im Madımak Hotel in Sivas, wo 33 von ihnen an einer Konferenz über den alevitischen Dichter Pir Sultan Abdal teilgenommen hatten.

Also alle Konferenzteilnehmer?
Habt die Türkei noch die alte Regel; Mord verjährt nach 20 Jahren?

Einen Namen kennen wir schon mal.
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/10/213755/sivas-massaker-killer-entkam-mit-deutschem-reisepass/

Vahit Kaynar, der für seine Teilnahme an dem 1993 verübten Massaker von Sivas verurteilt wurde, bei dem 33 Intellektuelle und zwei Hotel-Mitarbeiter des Madimak Hotels in der zentralanatolischen Provinz Sivas getötet wurden, war mit einem sogenannten blauen Flüchtlingspass durch Europa gereist. Dieser wird von der deutschen Regierung politisches Asyl Suchenden gewährt. Dank seines deutschen Passes sei Kaynar beim Überqueren der Grenzen in Europa keinen Personenkontrollen unterzogen worden, berichtet Hürriyet. Kaynar war auf dem Weg von Deutschland nach Polen, als er gefangen genommen wurde.

Kaynars Anwälte hoffen, seine Überstellung in die Türkei, die seine Auslieferung beantragt hat, verhindern zu können. Stattdessen soll er nach Deutschland zurückkehren dürfen. Kaynar war zum Tode verurteilt und ein Jahr in einem türkischen Gefängnis inhaftiert worden, bevor er nach Deutschland floh. Kaynar hatte seit mehr als einem Jahrzehnt in Berlin gelebt und wurde von Interpol gesucht.

fatalist
01.09.2013, 13:44
Einen Namen kennen wir schon mal.
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2011/10/213755/sivas-massaker-killer-entkam-mit-deutschem-reisepass/
Nun, da hätten wir ja einen der möglichen V-Männer. Es waren aber 9 oder mehr Killer von Sivas in die BRD geflohen.

Sehr interessant ist die Weigerung der BRD, den Mann auszuliefern, trotz INTERPOL-Fahndung. Spricht auch für V-Mann.

Süßer
01.09.2013, 14:01
...Sehr interessant ist die Weigerung der BRD, den Mann auszuliefern, trotz INTERPOL-Fahndung. Spricht auch für V-Mann.

Oder für die "hohen moralischen Werte" der BRD. :crazy:

bio
01.09.2013, 14:23
(...)

Zu Heilbronn habe ich aus den Ermittlungsakten ausführlich "zitiert":
http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6424952&viewfull=1#post6424952
"Am selben Tag meldet sich ein Herr Moser, und gibt zu Protokoll, dass er 2 Männer und eine Frau gesehen hat, ein Mann mit blutigem Arm sei zu einem Auto, MOS-Kennzeichen gelaufen und reingesprungen/schnell eingestiegen, und das Auto sei weggefahren.

Was macht die Polizei?
Sie lässt einige Tage später ein Phantombild der Frau anfertigen (siehe Kontextwochenzeitung, das ist das Bild der Frau)

Was macht die Polizei nicht?
Ein Phantombild des Mannes mit dem blutigen Arm anfertigen.
:crazy: das ist kein Witz, das ist völlig ironiefrei."

(...)

Das ist zwar alles sehr interessant, aber ich kann schlecht als Quellenangabe "fatalist nahm Einblick in die Ermittlungsakten" geben.
Kannst Du nicht mal was kopieren oder hat ein eine Zeitung darüber berichtet?

fatalist
01.09.2013, 14:26
Oder für die "hohen moralischen Werte" der BRD. :crazy: Wenn es um Geheimdienste und deren Operationen geht, dann gelten besondere Regeln. Was Sivas angeht weiss ich nicht genügend Bescheid, um das zu beurteilen.

fatalist
01.09.2013, 14:28
Kannst Du nicht mal was kopieren oder hat ein eine Zeitung darüber berichtet? Nö, weder das eine noch das andere. Aber die beiden Vögel Bässler und Moser haben diese Akten ebenfalls.
Kannst Dich also ruhig auf die Fakten in meinen Posts heute beziehen, nicht einen Fakt habe ich geändert.

Süßer
01.09.2013, 14:33
Wenn es um Geheimdienste und deren Operationen geht, dann gelten besondere Regeln. Was Sivas angeht weiss ich nicht genügend Bescheid, um das zu beurteilen.

Ist auch nicht nötig: Der Fakt allein, daß gewisse Täter/Terroristen nicht an die Türkei ausgeliefert werden, ist doch ausreichend.

LG

fatalist
01.09.2013, 14:35
Ist auch nicht nötig: Der Fakt allein, daß gewisse Täter/Terroristen nicht an die Türkei ausgeliefert werden, ist doch ausreichend.

LG Das schon, aber hatte der Anschlag von Sivas einen Geheimdienst-Hintergrund, das ist doch die Frage! In wessen Auftrag beschützte die BRD mittels Asylgewährung die 9 oder mehr Täter von Sivas? Doch nicht im Auftrag der Türkei, oder?

bio
01.09.2013, 14:35
Das ist schon seltsam, dass Ermittlungsakten anscheinend rausgegeben werden - unter der Hand - und jeder zitiert was anderes.

Fatalist:

"In Heilbronn Doppelkopfschuss bei 2 Polizisten, die ganze Stadt wird abgesperrt, alles durchsucht, Ausnahmezustand. 25.4.2007
Am selben Tag meldet sich ein Herr Moser, und gibt zu Protokoll, dass er 2 Männer und eine Frau gesehen hat, ein Mann mit blutigem Arm sei zu einem Auto, MOS-Kennzeichen gelaufen und reingesprungen/schnell eingestiegen, und das Auto sei weggefahren."

Moser vom Kontext zitiert dagegen, dass das Phantombild mit den drei Personen erst 2009/2010 gemacht wurde!

"Im Februar 2009 übernahm das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) dann den Fall. Kurz darauf erwies sich die DNA-Spur als Riesenpleite. Die Wattestäbchen zur Aufnahme von DNA-Spuren waren mit der DNA jener Frau kontaminiert, die sie bei der Herstellerfirma verpackt hatte.

Nun bekamen die Phantombilder wieder Bedeutung. Zumal sich nach der Veröffentlichung der Ermittlungspanne ein neuer Zeuge meldete. Er berichtete, dass er kurz nach der Tat wenige 100 Meter südlich des Tatorts zwei Männern und einer Frau begegnet sei. Einer der Männer habe sich im Neckar seine blutverschmierten Hände abgewaschen."

Fatalist Version hört sich logischer an. Warum sollte der Zeuge mit seiner Beobachtung solange warten? Aber jetzt erinnere ich mich, da war doch mal ein Artikel bei der Stimme über diesen Zeugen. Der hätte als Begründung für seine späte Aussage bei der Polizei gesagt, er dachte, niemand hätte ihn geglaubt.

So widerspricht der Zeuge Fatalist Darstellung. Jedoch kommt mir seine Begründung auch etwas seltsam vor.

bio
01.09.2013, 14:37
"So gab ein heute 59 Jahre alter Mann aus dem Süden Heilbronns im Mai 2009 bei der Polizei zu Protokoll – zweieinhalb Jahre, bevor der Nationalsozialistische Untergrund (NSU) bekannt wurde –, dass ihm am Tattag gegen 14 Uhr nahe der Otto-Konz-Brücke, nicht weit vom Tatort entfernt, zwei Männer und eine Frau mit weißem Kopftuch entgegengekommen seien."

Er habe seine Beobachtungen nicht gleich bei der Polizei gemeldet, weil er dachte, ihm glaube niemand, gibt der Zeuge im Gespräch mit der Heilbronner Stimme an. „Meine eigene Familie hat mir nicht geglaubt“, sagt er. Aber als zwei Jahre später die Ermittlungen der Polizei mit der Wattestäbchen-Panne ins Leere liefen, konnte er eigenen Angaben nach nicht mehr anders."
http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/War-Beate-Zschaepe-in-Heilbronn;art15061,2482570

fatalist
01.09.2013, 14:39
"Im Februar 2009 übernahm das baden-württembergische Landeskriminalamt (LKA) dann den Fall. Kurz darauf erwies sich die DNA-Spur als Riesenpleite. Nö, kurz davor hatten die Österreicher bestätigt, dass es das Phantom nicht gab. Ich zitierte doch heute dazu den Spiegel.

Das Phantombild der Frau stammt aus 2007, dass der beiden Männer aus 2010. Nachdem Mögelin im August 2010 die Soko übernommen hatte, wurde alles neu aufgerollt.

Kannste glauben, stimmt ;)

bio
01.09.2013, 14:41
Nö, kurz davor hatten die Österreicher bestätigt, dass es das Phantom nicht gab. Ich zitierte doch heute dazu den Spiegel.

Das Phantombild der Frau stammt aus 2007, dass der beiden Männer aus 2010. Nachdem Mögelin im August 2010 die Soko übernommen hatte, wurde alles neu aufgerollt.

Kannste glauben, stimmt ;)

ich glaube lieber niemand - selbst der Zeuge bestätigt Mosers Darstellung.

fatalist
01.09.2013, 14:49
ich glaube lieber niemand - selbst der Zeuge bestätigt Mosers Darstellung. up to you. Du hast PN. War die erste und gleichzeitig die letzte. Falsche Antwort :bäh:

bio
01.09.2013, 14:58
up to you. Du hast PN. War die erste und gleichzeitig die letzte. Falsche Antwort :bäh:

Warte mal - Deine Darstellung ist weitaus realistischer. Die Frage ist dann, warum der Zeuge zum lügen anfängt? Seine Darstellung ist für jeden erkennbar höchst seltsam. Er sieht am Mordtag einen blutverschmierten Mann und denkt "niemand glaubt mir, ich gehe nicht zur Polizei".
Hallo?

nachdenkerin
01.09.2013, 15:01
Die Adress- und Telefonliste findet sich in Band 2 der dem Untersuchungsausschuss durch das Land Thüringen zur Verfügung gestellten Akten zunächst auf Bl. 282,2 wobei die Liste durch Abrisse an Faltfalzungen in mehrere Teile zerfallen ist.PUA-Bericht S. 330

Muß ich so einen Quatsch glauben.
Genau deshalb bin ich nämlich davon überzeugt, dass nur der untere Teil der Adress-Liste selber von Uwe Mundlos erstellt wurde. Das schrieb ich hier schon. Kein Mensch sortiert seine Bekannten nach Städten. Und warum stehen in dem dritten handschriftlichen Teil nicht die Städte aufgeführt. Außerdem entspricht im ersten Teil die hinzugetragene fünfstellige Nummer „21764“ nicht der Handschrift von Uwe Mundlos.
Für mich ist nur der dritte Teil echt.

http://siegrun-roman.de/Telefonliste_Original.jpg

bio
01.09.2013, 15:12
Die sechs über Leipzig verschickten Kurzversionen (je 90 Sec. von 15 Min.) waren Verkaufsangebote an die großen Medien. Obwohl gesagt wurde, daß diese Kurzvideos ohne Anschreiben verschickt wurden, hatten sie natürlich auf der CD eine Information, wo und zu welchem Preis das ganze Video zu kaufen wäre, sonst hätte diese Verschickungsaktion keinen Sinn gehabt.
Das 15minütige originale VIDEO war dem apabiz „zugeschickt worden”, wo dann Kopien bestellt werden konnten.

90 sec. Kurzversion http://www.derwesten-recherche.org/wp-content/uploads/2011/11/DVD-300x300.jpg

Der Vertrieb und die Vermarktung der „NSU-DVD” erfolgte dann ausschließlich über den Linksextremisten Ulli Jentsch und das apabiz - antifaschischisches Pressearchiv und Schulungszentrum e.V. , Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Straße 10, gefördert vom pinkfarbenen Wowereit-Senat von Berlin.

Der Spiegel schlug zuerst beim Inhaber des Vermarktungsrechtes zu, dem apabiz-archiv in Berlin-Kreuzberg, und ließ sich so, vermutlich gegen einen Aufpreis, eine Sperrfrist gegenüber anderen Medien vertraglich einräumen, bis zu einem Tag nach seiner Erstveröffentlichung am Montag den 14.11.11.
Andere Medien, die auch bei apabiz gekauft hatten oder beschenkt worden waren, zitierten zwar gleich aus dem „NSU-Video”, durften aber noch keine Bilder, wegen der Sperrfrist, veröffentlichen.
(...)
So - ich fand keinerlei Quellen, was für diese Darstellung spräche. Alles:
"Neuer Kurzfilm der Terroristen aufgetaucht." und "Die nun aufgetauchte DVD wurde am 6. November 2011 im Briefzentrum Leipzig abgefertigt." http://www.derwesten-recherche.org/2011/11/neuer-kurzfilm-der-terroristen-aufgetaucht/
Da steht aber nichts von apabiz drin!

fatalist
01.09.2013, 15:15
Warte mal - Deine Darstellung ist weitaus realistischer. Die Frage ist dann, warum der Zeuge zum lügen anfängt? Seine Darstellung ist für jeden erkennbar höchst seltsam. Weil man die Soko Parkplatz nicht der Lächerlichkeit preisgeben wollte?
Weil man die Vertuschung der guten Spuren/Zeugenaussagen beabsichtigte?

Der Mann geht also am Tattag zur Polizei, sagt ÜBEREINSTIMMEND mit anderen Zeugen der ERSTEN TAGE danach aus, die Sache mit dem Blut, dem Audi 80 MOS-Kennzeichen, "Dawai" (er ist Russlanddeutscher, er weiss was das heisst!!!), und die Polizei macht keine Phantombilder aller 3 Personen, und auch keine Phantombilder der anderen Zeugen, die das Trio auch gesehen haben.

Hallo ??????
Was geht da ab???

Man hat dann ein Phantombild gemacht, dass der Frau. Recht kurz nach dem 25.4.2007. Aber warum nur eins?


Drei Tage nach dem Mord an einer Polizistin in Heibronn fehlt noch immer eine heiße Spur. Fieberhaft suchen die Beamten nach dem blutverschmierten Mann, den ein Zeuge in der Nähe des Tatorts gesehen hatte. Für Hinweise ist eine Belohnung ausgesetzt. http://www.stern.de/panorama/polizistenmord-in-heilbronn-wo-ist-der-blutverschmierte-mann-588061.html


Nach dem Mord an einer Polizistin in der baden-württembergischen Stadt Heilbronn ermittelt die Polizei schwerpunktmäßig in der Drogenszene. Erst Anfang April hatte die Polizei bekannt gegeben, dass in den Vormonaten 28 mutmaßliche Drogendealer festgenommen worden seien. Damals wurden 93 Ermittlungsverfahren eingeleitet und 45 Wohnungen im Stadt- und Landkreis durchsucht. Bei den zwischen 17 und 47 Jahre alten Tatverdächtigen seien Marihuana, Heroin, Kokain und mehrere tausend Euro Dealergeld sichergestellt worden. Die Szene war mit verdeckten Ermittlern unterwandert.



Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther Oettinger (CDU) hatte kurz nach der Tat geäußert, dass der Vorfall möglicherweise ein kaltblütiger Racheakt und einen gezielter Schlag gegen die Landespolizei gewesen sein könnte.

Belohnung soll Augenzeugen anlocken

Die Kriminalpolizei hat nach Angaben von Polizeisprecher Rainer Köller nach wie vor keine heiße Spur von den Tätern. Die Ermittler der auf mehr als 40 Beamte ausgestockten Sonderkommission "Parkplatz" erhoffen sich vor allem Hinweise auf den blutverschmierten Mann, der in der Nähe des Tatorts am Mittwoch von einem Zeugen gesehen worden sein soll. "Wir brauchen dringend eine Beschreibung des Mannes. Vielleicht trägt die ausgesetzte Belohnung dazu bei, dass sich noch mehr Augenzeugen melden", sagte Polizeisprecher Rainer Köller am Samstag. Zwei Heilbronner Privatleute hatten am Vortag 15.000 Euro Belohnung für die Ergreifung der Täter zur Verfügung gestellt.
Die 22 Jahre alte Beamtin und ihr 24 Jahre alter Kollege waren am Mittwoch auf dem städtischen Festplatz Theresienwiese offensichtlich aus nächster Nähe mit Kopfschüssen niedergestreckt worden. Die Frau starb, der Beamte wurde lebensgefährlich verletzt. Sein Zustand ist kritisch, aber stabil. Dienstwaffen und Handschellen der Opfer fehlten.

Mehr als 300 Hinweise

Den bisher mehr als 300 Hinweisen aus der Bevölkerung wollten die Beamten an diesem Wochenende nachgehen. Schon traurig, dass ich Dir beweisen soll, was Du doch selber googeln kannst: 3 Tage danach suchte man schon nach dem blutverschmiertem Mann, und der Zeuge Moser hat den gesehen. Andere Zeugen ebenfalls.

3 Tage danach hätte das Phantombild dieses blutverschmierten Mannes längst in allen Zeitungen sein müssen.
War es aber nicht.
Was bedeutet das?

bio
01.09.2013, 15:16
Im Zuge der Bekennerfilm-Recherche lese ich mir gerade das BGH-Urteil über Zschäpe durch:

"Anfang November 2011 trafen sie Vorbereitungen zu deren Ver-sendung insbesondere an Zeitungsredaktionen und an religiöse und kulturelle Vereinigungen türkischstämmiger Personen in Deutschland."

... und zufällig am 04.11. ging dann ein Banküberfall schief, die beiden (angeblichen) Ceska-Haupttäter bringen sich um!

bio
01.09.2013, 15:18
Das ist unglaublich!

fatalist
01.09.2013, 15:25
Haste immer noch keine Quelle gefunden? Sie steht in diesem Strang, 19.11.2011, und danach wurde das wohl nie wieder erwähnt.

gegen Bezahlung ist natürlich Blödsinn, gelle bio, das steht nirgendwo, die Trailer wurden -wie auch sonst???- den Medien geschickt, damit die "bitte anbeissen" und das 15-Minuten-Video samt Tonspur und "angeflicktem Heilbronn" kaufen.

Die Trailer, 90 Sekunden-Vorabs, die hatten keine Paulchen Panther Tonspur. Das kannst Du ja alles nachlesen, in diesem schönen Strang.
https://www.google.com/search?q=kurzfassung+kurzfilm+neonazis+site%3Apoli tikforen.net&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=kurzfassung+kurzfilm+neonazis+site%3Apolitikfor en.net&aqs=chrome..69i57.10683j0&sourceid=chrome&ie=UTF-8#q=kurzfassung+kurzfilm+NSU+site%3Apolitikforen.n et


So - ich fand keinerlei Quellen, was für diese Darstellung spräche. Alles:
"Neuer Kurzfilm der Terroristen aufgetaucht." und "Die nun aufgetauchte DVD wurde am 6. November 2011 im Briefzentrum Leipzig abgefertigt." http://www.derwesten-recherche.org/2011/11/neuer-kurzfilm-der-terroristen-aufgetaucht/
Da steht aber nichts von apabiz drin!
Das ist schön, dass Du meinen Suchlink endlich gefunden hast :)

Aber Apabiz steht nicht drin.
Wenn der SPIEGEL das Video exklusiv vom APABIZ kaufte, und der NDR darüber maulte, was könnte das denn bedeuten?
Warum hat das APABIZ die Urheberrechte an dem NSU-Bekennervideo?

DU brauchst noch ein wenig Zeit, aber Du kommst schon noch drauf, bio, da bin ich ganz ganz sicher.

fatalist
01.09.2013, 15:28
Das ist unglaublich! Deine "unglaublich"-Erlebnisse kommen spät, aber sie kommen. Das ist gut. MAch was draus.

fatalist
01.09.2013, 15:40
ANSCHLÄGE
Gab es eine zweite Mordserie der Nazi-Terroristen?

15.11.2011 | 16:22 Uhrhttp://waz.met.vgwort.de/na/414408d6224243d4b6b247213ace2657http://www.derwesten.de/img/incoming/crop6077157/6228501809-cImg0273_543-w656-h240/zwickau.jpg


Essen In Berlin ist ein zweiter Film der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ aufgetaucht, in dem auch Informationen über den Mord an der Polizistin in Heilbronn angekündigt werden. Nun wird über eine weitere, bisher ungeklärte Anschlagsserie spekuliert.

In Berlin ist eine neuer Film der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (http://www.derwesten.de/panorama/zwickauer-neonazis-ruehmten-sich-ihrer-taten-wohl-auf-video-id6068259.html) aufgetaucht. Der Film befand sich ebenfalls auf einer DVD mit dem Titel "NSU_DVD1", die Medien zugespielt werden sollte. In dem etwa 90 Sekunden langen Film sind die Anfangsszenen des bereits bekannten Bekennerfilms über die so genannten „Döner-Morde“ zu sehen. Allerdings ist die Kurzversion des Film eingerahmt von einer weiteren Cartoon-Zeichnung. Der Film trägt den Titel „Frühling“. Nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe wurden beide Filme spätestens am 22. Dezember 2007 fertig gestellt und auf DVD gebrannt. Dies war ein Samstag. Beide Filme beschäftigen sich nur mit der Dönermord-Serie, sowie mit zwei Sprengstoffanschlägen in Köln.

Das besondere am Produktionsdatum Ende 2007: Die Döner-Mord-Serie endete am 6. April 2006 mit der Ermordung eines Internetcafe-Betreibers in Kassel, in dessen Umfeld ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes festgestellt wurde. Zwei Tage zuvor hatten Unbekannte in der Dortmunder Nordstadt einen Kioskbesitzer (http://www.derwesten.de/region/blutspur-der-nsu-mordserie-fuehrt-bis-nach-dortmund-id6067421.html) erschossen. Die Tatwaffe zu beiden Morden wurde in den Trümmern der explodierten Wohnung der Terrorgruppe rund um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe in Zwickau gefunden. Die nun aufgetauchte DVD endet mit dem Hinweis, eine zweite DVD sei in Vorbereitung. Zudem wird angekündigt, die zweite DVD werde sich unter anderem mit der Ermordung der Polizistin Michèle Kiesewetter (http://www.derwesten.de/panorama/heisse-spur-im-heilbronner-polizistenmord-id6053782.html) in Heilbronn beschäftigen. Die Dienstwaffe der Polizistin sowie ihre Handschellen wurden später bei den toten Terroristen Mundlos und Böhnhardt gefunden. Michèle Kiesewetter wurde am 25. April 2007 ermordet. Knapp acht Monate vor Fertigstellung der DVD 1.

Seither sind fast vier Jahre vergangen. Eine DVD 2 ist bislang nicht aufgetaucht. Das bedeutet: Entweder die Terroristen haben zwischen 2007 und Ende 2011 ihre Morde eingestellt und ihre Ankündigung, eine zweite DVD zu produzieren, nicht wahr gemacht. Oder es gibt eine weitere unbekannte Mordserie, die mit der Ermordung von Michèle Kiesewetter begann und die bislang nicht in Zusammenhang mit den Terroristen gebracht wurde.

Die nun aufgetauchte DVD wurde am 6. November 2011 im Briefzentrum Leipzig abgefertigt. Die beiden Terroristen Mundlos und Böhnhardt wurden am 4. November in Eisenach tot aufgefunden. Am gleichen Tag sprengte Beate Zschäpe die gemeinsame Wohnung in Zwickau die Luft. Die Terroristin stellte sich am 8. November den Behörden. Wo sie sich in den vier Tagen dazwischen versteckte und wer sie in dieser Zeit unterstützte, ist noch unbekannt

http://www.derwesten.de/nachrichten/gab-es-eine-zweite-mordserie-der-nazi-terroristen-id6077110.html

Das wurde nie wieder erwähnt, dass die angeblich von Beate Zschäpe verschickten DVD Kurzfassungen ohne Ton waren. Verkaufsangebote sozusagen.

Eine dieser DVD-Trailer bekam der Spiegel. Er reagierte, bekam den Trailer wohl am 7. oder 8.11.2011.
Und wandte sich an den Verkäufer der 15 Minuten-DVD MIT TONSPUR, der auch die Urheberrechte besitzt: APABIZ. Die Antifa verkaufte dann exklusiv an den SPIEGEL, und für 2000 Euro an Zweitverwerter, die eine Sperrfrist bis zum Dienstag verpasst bekamen: Der SPIEGEL erscheint Montags.

Tri Tra Trulala :crazy:

fatalist
01.09.2013, 15:54
Schon 2 Tage nach dem Mord:

Ein Zeuge hatte einen blutverschmierten Mann in der Nähe des Tatorts beobachtet. Der Unbekannte soll eine Radfahrerin beinahe umgerannt haben und auf den Rücksitz eines davonfahrenden Autos gestiegen sein. Die Polizei sucht nun nach der Radfahrerin, die als wichtige Zeugin gilt. http://www.sz-online.de/nachrichten/erste-konkrete-spur-nach-polizistenmord-1792715.html




25.04.2007 - Der Heilbronner Stimme liegen Aussagen eines Zeugen vor, der zwei auffällige Männer und eine Frau in direkter Tatortnähe beobachtete. Abspielen. https://www.google.com/search?q=Der+Heilbronner+Stimme+liegen+Aussagen+ei nes+Zeugen+vor%2C+der+zwei+auff%C3%A4llige&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&sa=X&ei=PVQjUof0NYiUtQbktYDgDQ&ved=0CB8QpwUoBg&source=lnt&tbs=cdr%3A1%2Ccd_min%3A25.4.2007%2Ccd_max%3A30.4.2 007&tbm=

Na @bio, wie heisst dieser Zeuge? Moser?

bio
01.09.2013, 16:32
Schon 2 Tage nach dem Mord:
http://www.sz-online.de/nachrichten/erste-konkrete-spur-nach-polizistenmord-1792715.html



https://www.google.com/search?q=Der+Heilbronner+Stimme+liegen+Aussagen+ei nes+Zeugen+vor%2C+der+zwei+auff%C3%A4llige&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&sa=X&ei=PVQjUof0NYiUtQbktYDgDQ&ved=0CB8QpwUoBg&source=lnt&tbs=cdr%3A1%2Ccd_min%3A25.4.2007%2Ccd_max%3A30.4.2 007&tbm=

Na @bio, wie heisst dieser Zeuge? Moser?

wow - daraus mache einen heute einen blog-artikel.

bio
01.09.2013, 16:39
ANSCHLÄGE
Gab es eine zweite Mordserie der Nazi-Terroristen?

15.11.2011 | 16:22 Uhrhttp://waz.met.vgwort.de/na/414408d6224243d4b6b247213ace2657http://www.derwesten.de/img/incoming/crop6077157/6228501809-cImg0273_543-w656-h240/zwickau.jpg


Essen In Berlin ist ein zweiter Film der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ aufgetaucht, in dem auch Informationen über den Mord an der Polizistin in Heilbronn angekündigt werden. Nun wird über eine weitere, bisher ungeklärte Anschlagsserie spekuliert.

In Berlin ist eine neuer Film der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (http://www.derwesten.de/panorama/zwickauer-neonazis-ruehmten-sich-ihrer-taten-wohl-auf-video-id6068259.html) aufgetaucht. Der Film befand sich ebenfalls auf einer DVD mit dem Titel "NSU_DVD1", die Medien zugespielt werden sollte. In dem etwa 90 Sekunden langen Film sind die Anfangsszenen des bereits bekannten Bekennerfilms über die so genannten „Döner-Morde“ zu sehen. Allerdings ist die Kurzversion des Film eingerahmt von einer weiteren Cartoon-Zeichnung. Der Film trägt den Titel „Frühling“. Nach Recherchen der WAZ-Mediengruppe wurden beide Filme spätestens am 22. Dezember 2007 fertig gestellt und auf DVD gebrannt. Dies war ein Samstag. Beide Filme beschäftigen sich nur mit der Dönermord-Serie, sowie mit zwei Sprengstoffanschlägen in Köln.

Das besondere am Produktionsdatum Ende 2007: Die Döner-Mord-Serie endete am 6. April 2006 mit der Ermordung eines Internetcafe-Betreibers in Kassel, in dessen Umfeld ein Mitarbeiter des Verfassungsschutzes festgestellt wurde. Zwei Tage zuvor hatten Unbekannte in der Dortmunder Nordstadt einen Kioskbesitzer (http://www.derwesten.de/region/blutspur-der-nsu-mordserie-fuehrt-bis-nach-dortmund-id6067421.html) erschossen. Die Tatwaffe zu beiden Morden wurde in den Trümmern der explodierten Wohnung der Terrorgruppe rund um Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe in Zwickau gefunden. Die nun aufgetauchte DVD endet mit dem Hinweis, eine zweite DVD sei in Vorbereitung. Zudem wird angekündigt, die zweite DVD werde sich unter anderem mit der Ermordung der Polizistin Michèle Kiesewetter (http://www.derwesten.de/panorama/heisse-spur-im-heilbronner-polizistenmord-id6053782.html) in Heilbronn beschäftigen. Die Dienstwaffe der Polizistin sowie ihre Handschellen wurden später bei den toten Terroristen Mundlos und Böhnhardt gefunden. Michèle Kiesewetter wurde am 25. April 2007 ermordet. Knapp acht Monate vor Fertigstellung der DVD 1.

Seither sind fast vier Jahre vergangen. Eine DVD 2 ist bislang nicht aufgetaucht. Das bedeutet: Entweder die Terroristen haben zwischen 2007 und Ende 2011 ihre Morde eingestellt und ihre Ankündigung, eine zweite DVD zu produzieren, nicht wahr gemacht. Oder es gibt eine weitere unbekannte Mordserie, die mit der Ermordung von Michèle Kiesewetter begann und die bislang nicht in Zusammenhang mit den Terroristen gebracht wurde.

Die nun aufgetauchte DVD wurde am 6. November 2011 im Briefzentrum Leipzig abgefertigt. Die beiden Terroristen Mundlos und Böhnhardt wurden am 4. November in Eisenach tot aufgefunden. Am gleichen Tag sprengte Beate Zschäpe die gemeinsame Wohnung in Zwickau die Luft. Die Terroristin stellte sich am 8. November den Behörden. Wo sie sich in den vier Tagen dazwischen versteckte und wer sie in dieser Zeit unterstützte, ist noch unbekannt

http://www.derwesten.de/nachrichten/gab-es-eine-zweite-mordserie-der-nazi-terroristen-id6077110.html

Das wurde nie wieder erwähnt, dass die angeblich von Beate Zschäpe verschickten DVD Kurzfassungen ohne Ton waren. Verkaufsangebote sozusagen.

Eine dieser DVD-Trailer bekam der Spiegel. Er reagierte, bekam den Trailer wohl am 7. oder 8.11.2011.
Und wandte sich an den Verkäufer der 15 Minuten-DVD MIT TONSPUR, der auch die Urheberrechte besitzt: APABIZ. Die Antifa verkaufte dann exklusiv an den SPIEGEL, und für 2000 Euro an Zweitverwerter, die eine Sperrfrist bis zum Dienstag verpasst bekamen: Der SPIEGEL erscheint Montags.

Tri Tra Trulala :crazy:

Moment Mal, der "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" wäre doch eine der zwölf NSU-Bekennerfilme zugeschickt geworden.
Laut des Artikels der "WAZ" hätten sie aber erst die lange 15-Min. Version erhalten und anschließend erst die 90sec. Film, oder?
"

bio
01.09.2013, 16:52
Moment Mal, der "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" wäre doch eine der zwölf NSU-Bekennerfilme zugeschickt geworden.
Laut des Artikels der "WAZ" hätten sie aber erst die lange 15-Min. Version erhalten und anschließend erst die 90sec. Film, oder?
"

ich verstehe den ganzen artikel vom 15.11 nicht, da ja am 12.11 der spiegel bereits über die lange version des bekennerfilmes berichtete.

fatalist
01.09.2013, 16:53
Moment Mal, der "Westdeutsche Allgemeine Zeitung" wäre doch eine der zwölf NSU-Bekennerfilme zugeschickt geworden.
Laut des Artikels der "WAZ" hätten sie aber erst die lange 15-Min. Version erhalten und anschließend erst die 90sec. Film, oder?
" Ich glaube nicht, dass die WAZ ein Kurzvideo bekam. Das ist doch in Berlin aufgetaucht, nicht in Essen.
Am 15.11.2011 war ja die SPIEGEL-Sperrfrist vorbei. Die lief ja nur bis zum 14.11.2011, also Montag.

Ich vermute, die WAZ hat 2000 Euro als Zweitverwerter ans APABIZ abgedrückt, und am Tag nach der Sperrfrist die Story gebracht.

Die Antifa hat da ganz gut Geld gemacht mit dem "Bekennervideo".

fatalist
01.09.2013, 17:00
ich verstehe den ganzen artikel vom 15.11 nicht, da ja am 12.11 der spiegel bereits über die lange version des bekennerfilmes berichtete.
Der zweite Film war der Kurzfilm, der aber zuerst verschickt wurde. Nämlich in Leipzig am 6.11.2011 abgefertigt wurde.


Essen In Berlin ist ein zweiter Film der rechtsextremen Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ aufgetaucht, Die WAZ hat aber keinen der (erstverschickten) Kurzfilme bekommen. Etwas um die Ecke denken, bitte :bäh:

fatalist
01.09.2013, 17:02
Videos aus Heilbronn, von der STIMME, sehr interessant.
http://www.stimme.de/video/?bcpid=27193775001&bclid=27188004001&refer=rightboxb

Wattestäbchen-Panne, Aufnahmen vom Tattag, alles dabei.

Nereus
01.09.2013, 17:39
PUA-Bericht S. 330

Muß ich so einen Quatsch glauben.
Genau deshalb bin ich nämlich davon überzeugt, dass nur der untere Teil der Adress-Liste selber von Uwe Mundlos erstellt wurde. Das schrieb ich hier schon. Kein Mensch sortiert seine Bekannten nach Städten. Und warum stehen in dem dritten handschriftlichen Teil nicht die Städte aufgeführt. Außerdem entspricht im ersten Teil die hinzugetragene fünfstellige Nummer „21764“ nicht der Handschrift von Uwe Mundlos.
Für mich ist nur der dritte Teil echt.

http://siegrun-roman.de/Telefonliste_Original.jpg

Klar, das ist eine Agentenliste von "Tom Turner" (3x) oder T. Brandt, der auf dem ersten Teil (Exel-Liste) fehlt?
Wer ist "Uwe Böhnert, Lobeda-Ost", ohne Straße?
Die Liste, oberer Teil, will suggerieren, daß sie von Mundlos ist.
Die befand sich ja in der getürkten "Bombengarage", von der die Polizisten König und Apel angeblich nichts wußten, aber Kommissar Tusche dem widersprach. Alte K1-Seilschaft im Thüringer „DDR-Staatsicherheitsdienst” äh "Staatsschutz"?

Noch mal zu den Garagen: bei Uwe Böhnhardt wurde seines Vaters Garage Nr. 6 gegenüber der Richard-Zimmermann-Str. 11 durchsucht, wo Bönis Auto drin stand. Die Nachbargarage Nr. 7 gehörte unbeteiligten Nachbarn. Beide Garagen brachten keinen Durchsuchungserfolg. Erst die Garage Nr. 5 von Polizist Apel und Untermieterin Zschäpe - auf dem Gelände der Gartenkolonie "An der Kläranlage" beim „Reitsportzentrums Jena” Im Wehrigt 10 - brachte "Beweise für rechtsextreme Bombenbauer". Dieser Garagenkomplex war vermutlich früher ein Objekt der NVA oder des MfS gewesen?

Polizeilicher Sprengmittelräumdienst an der "Bombengarage" am Durchsuchungstag beim Abtransport von „TNT”

http://cdn3.spiegel.de/images/image-460996-breitwandaufmacher-goon.jpg

SPIEGEL
http://www.google.de/imgres?hl=de&biw=1024&bih=611&tbm=isch&tbnid=j58SHe8lu4_IKM:&imgrefurl=http://www.spiegel.de/panorama/nsu-behoerdenversagen-bei-der-fahndung-nach-dem-trio-a-883431.html&docid=sLy25XANj7D45M&imgurl=http://cdn3.spiegel.de/images/image-460996-breitwandaufmacher-goon.jpg&w=860&h=320&ei=ptkiUsWKLMXVswaU1oGACA&zoom=1&iact=hc&vpx=118&vpy=84&dur=69&hovh=137&hovw=368&tx=171&ty=91&page=1&tbnh=107&tbnw=249&start=0&ndsp=15&ved=1t:429,r:1,s:0,i:85

Die Gammelgaragen http://media1.faz.net/polopoly_fs/1.1636777!/image/2635622332.jpg_gen/derivatives/width610x580/2635622332.jpg
FAZ
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/ermittlungen-gegen-nsu-zu-spaet-11636762.html

fatalist
01.09.2013, 17:57
Der Chefredakteur des SWM, der bereits 1993 die Wirksamkeit des Schalldämpfers testete hat mir im Waffenforum geantwortet:


Hallo Fatalist

Einige Worte zur Klärung:
1. Die (falsche) Bezeichnung "Ceska" muss irgandwann während den Ermittlungen erstmals gefallen sein und wurde darauf von sämtlichen Medien (ausser dem SWM) übernommen. Die fragliche Pistole trägt die Exportbezeichnung CZ 83.

2. Jan Luxik hat mit Bestimmtheit keine Seriennummern nachträglich in der Schweiz eingraviert. Die Gravur ist im Werk erfolgt.

3. Beschossen werden Waffen beim Hersteller, wo dies Vorschrift ist, und eventuell ein zweites mal im Importland. Die Schweiz kennt keine Beschusspflicht für zivile Waffen, die Beschusszeichen auf den CZ-Pistolen stammen somit aus dem Werk. Im SWM6/2013 Seite 16 habe ich als Dokumentation ein Bild mit eingeschlagenem Beschusszeichen und der Jahreszahl 96 sowie der teilabgedeckten Seriennummer AL58.... eingeklinkt. Diese stammen von einer anderen CZ-Pistole. Die im Aufmacher abgebildete Pistole stammt aus derselben Serie wie die angebliche Tatwaffe und hat gravierte Seriennummern auf dem Lauf und auf dem Schlitten sowie Beschusszeichen auf dem Griffstück rechts über dem Abzugszüngel. Die angebliche Tatwaffe, abgebildet auf Seite 16, hat keine Beschusszeichen. Leider stand mir jenes Bild aus dem Internet (Homepage des BKA oder einer Zeitschrift) nicht mehr zur Verfügung, es wurde anscheinend gelöscht. Vielleicht hat noch jemand aus dem Forum ein solches Bild, bitte an die Redaktion schicken (redaktion.swm@vsmedien.de). Der Autor des gesuchten Beitrags von Juni 2013 himself. Blindes Huhn trinkt auch mal nen Korn ;)



4. Was die letzten Geschichten zu Tatwaffe (ef vom 21.8.2013) betrifft, nämlich direkter Kauf bei Luxik in Derendingen und Einzelanfertigung des Schalldämpfers bei einem "namhaften Schweizer Produzenten", würden sämtliche vorherigen Angaben des BKA obsolet machen. Allerdings ist die Story mit dem angefertigten Schalldämpfer ein schlechter Witz, denn die CZ 83 wurden entweder mit verlängertem Lauf (für das SD-Gewinde) samt SD ausgeliefert oder dann ohne SD und Gewindelauf, und darauf konnte auch kein SD mit Bajonettverschluss angebracht werden. Alles wirre Geschichten also.

Leider habe ich bisher weder Einsicht nehmen können in den Untersuchungsbericht noch in den oben zitierten Artikel "Ermitteln verboten". Wenn mir also jemand helfen könnte...

Laszlo Tolvaj Das war doch schon einmal prima. THX.

nachdenkerin
01.09.2013, 18:00
Die „Bombenbastler-Garage“

„Wenn Jemand untertaucht, muss er doch Dreck anstecken haben“, so die allgemeine Meinung der Bevölkerung. Hätte ich damals auch geglaubt.

In den Untergrund getrieben…..

1993

Uwe Böhnhardt saß 1993 zwei Mal für rund 3 Monate im Gefängnis


Mai 1993


Mit 15 wird er im Mai 1993 zu einer Jugendstrafe verurteilt. Wegen mehrerer Diebstähle und eines Einbruchs muss er 16 Wochen in der Justizvollzugsanstalt Hohenleuben einsitzen. Aus Platzmangel kommt er in ein Erwachsenen-, nicht Jugendgefängnis. Immer wenn ihn seine Eltern besuchen kommen, rennt er nach dem Treffen schnell wieder in seine Zelle, um Vater und Mutter noch aus dem Fenster hinterherwinken zu können. Im Gefängnis sieht er, wie Mithäftlinge andere mit einem Besen quälen. Er sieht sexuelle Übergriffe, Mitgefangene in seiner Zelle stechen ihm ein Ankertatoo am Bein – zum Schutz, wie sie sagen. Die Eltern wissen nicht, ob er nicht selber Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden ist. <<Die Zeit in Hohenleuben war für ihn eine ganz schwere Zeit. Das hat ihn sehr stark belastet>>, sagt seine Mutter. Buch „die Zelle“, S. 70 elektr. Ausgabe


Der junge Böhnhardt habe "Knastrituale" wie das Fahrradfahren" über sich ergehen lassen sollen. Brennendes Papier wurde Neuzugängen dabei zwischen die Zehen gesteckt. http://www.bnr.de/artikel/hintergrund/neonazistische-verkettungen

September bis Dezember 1993

Der schmächtige Böhnhardt forderte als damals 14-jähriger ab Juli 1992 von einem 16-jährigen Geld ein. Es könnte möglich sein, dass er ihm vielleicht das Geld geliehen hatte. Das Opfer soll eine Gehirnerschütterung erlitten haben und war für ein paar Tage im Krankenhaus. Danach soll Uwe Böhnhardt nochmal das Geld gefordert haben, unter Androhung, wenn er das Geld nicht rüber reicht, er nicht mehr aus dem Krankenhaus raus kommt.


Am 6. Dezember 1993 verurteilte das Amtsgericht – Jugendschöffengericht – Jena Böhnhardt unter Einbeziehung der Gesamtstrafe aus dem Urteil des Kreisgerichts Jena vom 5. Mai 1993 (512 Js 50876/93) wegen Erpressung und gefährlicher Körperverletzung zu einer Bewährungsstrafe von zwei Jahren. Auf Grund dieses Verfahrens befand sich Böhnhardt in der Zeit vom 1. September bis 6. Dezember 1993 in Untersuchungshaft.PUA-Bericht S. 79

1996/1997

Es wurden mehrere Bombenattrappen aufgefunden. Neben anderen Mitgliedern des Thüringer Heimatschutzes wurden auch Zschäpe, Mundlos und Böhhardt beschuldigt.


13.04.1996

Puppentorso
Aufhängen eines Puppentorsos mit Judenstern verbunden mit zwei Bombenattrappen an einer Autobahnbrücke. Eine Bombenattrappe befand sich in einem Karton von Asti Spumante. Das ist ein leichter Schaumwein. Auf dem Karton war ein Fingerabdruck von Uwe Böhnhardt vorhanden. So einen Karton kann er in seinem Vereinsheim angefasst haben. In der Berufungsinstanz wurde er von der Tat frei gesprochen.



39.09.1996

Stadionbombe-Attrappen

Es konnte zunächst eine Person namens Rene S. ermittelt werden….S. hatte im September 1996 nach einer entsprechenden Verurteilung nach Jugendstrafrecht Arbeitsstunden im Ernst-Abbe Stadion verrichtet…. In seiner im Anschluss an die Durchsuchung durchgeführten Beschuldigtenvernehmung hatte S. angegeben, von Andre Kapke im Jahr 1994 gehört zu haben, dass Böhnhardt seinerzeit in eine Sache mit einer Bombenattrappe verwickelt gewesen sei……. Am 18. Dezember 1996 waren über die Durchsuchungsmaßnahme bei René S. hinaus im sogenannten „Kühnen Gruß“-Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera mit dem Aktenzeichen 114 Js 20864/96 Durchsuchungen bei Tom T., Uwe Böhnhardt, Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Stefan Apel, André Kapke, Mark Rüdiger H. Sven Kai R., Frank L. und Alexander Ricardo F. durchgeführt worden. PUA-Bericht S. 118

Ca. 6 Jahre später: Da die Ermittlungen nicht genügend Anlass zur Erhebung einer öffentlichen Klage boten, stellte die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 15.09. und 28.11.2003 das Verfahren nach §170 Abs. 2 StPO ein. Schäfer-Gutachten S. 54



1996/1997 Jahreswende

drei Briefbomben-Attrappen an verschiedene Empfänger

Einwurf von drei Briefbombenattrappen an drei verschiedene Empfänger

Die unter anderem bei Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe durchgeführten DNA-Analysen hätten ergeben, dass Mundlos als Verursacher der bei den Umschlägen aufgefundenen Speichelresten auszuschließen sei und Böhnhardt und Zschäpe als Verursacher nur mit geringer Wahrscheinlichkeit in Frage kommen…… Mit Verfügung vom 18.06.97 stellte die StA Gera das Ermittlungsverfahren nach § 170 Abs. 2 StPO ein. Schäfer-Gutachten S. 53



02.09.1997

sprengfähige Theaterbombe, jedoch nicht zündbar

Der Tatverdacht bzgl. der „Theater“- und der „Stadion bombe“ fiel anfangs nicht auf Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe. Vielmehr wurde zunächst eine andere Person beschuldigt….. Die Person war in Verdacht geraten, weil die auf dem Theatervorplatz aufgefundene USBV der Bauart nach einer bei der Person zuvor aufgefundenen Bombenattrappe glich.PUA-Bericht S. 120

Ca. 6 Jahre später: Da die Ermittlungen nicht genügend Anlass zur Erhebung einer öffentlichen Klage boten, stellte die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 15.09. und 28.11.2003 das Verfahren nach §170 Abs. 2 StPO ein. Schäfer-Gutachten S. 54



26.12.1997

Friedhofsbombenattrappe

Im Rahmen der aufgenommen Ermittlungen wurden die Alibis von Zschäpe, Holger Gerlach, Mundlos und Böhnhardt überprüft.PUA-Bericht

Ca. 6 Jahre später: Da die Ermittlungen nicht genügend Anlass zur Erhebung einer öffentlichen Klage boten, stellte die Staatsanwaltschaft mit Verfügung vom 15.09. und 28.11.2003 das Verfahren nach §170 Abs. 2 StPO ein. Schäfer-Gutachten S. 54





Böhnhardt gerät in Verdacht, im April 1996…..Puppentorso aufgehängt zu haben…..Zudem wird im Juni 1996 festgestellt, dass Böhnhardt in seiner Wohnung Tonträger mit rechtsextremistischen Inhalt aufbewahrt.
Abschlussbericht Kommission Rechtsterrorismus vom Bundesinnenministerium S. 124


Böhnhardt legte Berufung ein und wurde vom LG Gera mit Urteil vom 16. Oktober 1997 in Bezug auf den „Puppentorso“ freigesprochen. Wegen des Besitzes der CDs sowie der einbezogenen früheren Straftat wurde Böhnhardt zu einer Jugendstrafe von 2 Jahren 3 Monaten verurteilt.PUA-Bericht S. 81

Wie ich schon aufführte, war die frühere Straftat die Verurteilung von 1993 wg. Körperverletzung/Erpressung. Die zwei Jahre Bewährung müssten 1995 abgelaufen gewesen sein. Wegen dem Besitz von ein paar Rechtsrock-CDs wurde er zu 2 Jahren und 3 Monaten Gefängnis verurteilt.

Zusammenfassung:


Drangsalierung des Uwe Böhnhardt im Gefängnis



Das Trio geriet durch die sieben Bombenattrappen in fast eineinhalb Jahren ständig in Verdacht. Daraus resultierten: Ermittlungsverfahren, Angaben von Alibis, Abgabe Speichelproben, Wohnungsdurchsuchungen, Verhöre und etc.



Uwe Böhnhardt wurde wegen dem Auffinden von ein paar Rechtsrock-CD‘s zu zwei Jahren und drei Monaten Gefängnis verurteilt


Garagendurchsuchung

http://siegrun-roman.de/alle_drei_google.jpg

Wir haben es hier mit drei Garagen zu tun. Und das wurde ganz geschickt gemacht. Damit die Bürger glauben, dass die alle nebeneinander liegen, tragen sie die laufende Nummerierung 5, 6 und 7. Ob die Garagen wirklich die Nummern tragen, bezweifle ich stark, zumindest die angebliche „Bombenbastler-Werkstatt mit der Nummer 5. Aber ARD kann das zumindest retuschieren.
So wird in der Story im Ersten eine beschriftete Garagentür mit der Nummer 5 gezeigt. In dem Gesamtbild sind die Tore aber überhaupt nicht gekennzeichnet.

http://siegrun-roman.de/GaragenNummer5.jpg

http://siegrun-roman.de/GaragenNummerOhne

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Q8K-daPjYyc#t=2521s

Wir haben hier drei relevante Garagen.

Richard-Zimmermann-Str. (gegenüber der Wohnung von Böhnhardt)

Nr. 6
Garage der Eltern von Böhnhardt

Nr. 7

Sie gehörte einer unbeteiligten Familie Schäfer-Gutachten S. 71


wohnhaft……Dresden Schäfer-Gutachten S. 65


Die Beamten in sind einer Falschinformation aufgesessen. Sie durchsuchen eine vollkommen belanglose Garage Buch „die Zelle“, S. 16 elektr. Ausgabe



Nr. 5 Garagenkomplex an der Kläranlage
angebliche Bombenbastler-Garage, die angeblich Beate Zschäpe von einem Polizisten anmietete
Die angeblichen Bomben-Bastler-Garage befindet sich von den Garagen 6 und 7 drei Kilometer entfernt.

Zur gleichen Zeit ist eine zweite Durchsuchungseinheit drei Kilometer entfernt bereits im Einsatz Buch „die Zelle“ S. 16 elektr. Ausgabe.

Wenn ich bei Google die Entfernung messe kommen 3,1 Kilometer zu Stande, so dass die Angabe in dem Buch stimmen müsste.

Angeblich wurden Böhnhardt vom Verfassungsschutz am 24. und 25. November 1997 observiert und beim Betreten der Garagen 7 und 5 gesehen. Fotos existieren aber nicht.

Auf den Aufnahmen, die die Garagenanlage zeigen, sind keine Personen abgebildet.PUA-Bericht S. 125

Die Observation des Verfassungsschutzes soll am 24. und 25. November 1997 erfolgt sein, indem Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos angeblich beim Betreten der Garagen 7 und 5 gesehen wurden, Beginn der Sichtung 13:52 Uhr. Das Datum war ein Montag und Dienstag. Wochentags holte aber Uwe Mundlos sein Abi in dem über eine Stunde entfernten Ilmenau nach, wo er in einem Wohnheim ein Zimmer hatte.

Für alle drei Garagen bestand angeblich ein Durchsuchungsbeschluss. Für die Nummern 5 und 7, weil sie angeblich dort durch den Verfassungsschutz gesehen wurden und die Nummer 6 war eben die Garage von Böhnhardts Eltern.

Ablauf:


Polizei holt Böhnhardt von zu Hause ab und geht mit ihm zur gegenüberliegenden Garage Nummer 6 seiner Eltern, die sie durchsuchen. Sie werden nicht fündig.
Die Durchsuchung der Garage Nummer 6 begann gegen 7:25 Uhr und endete gegen 9:30 Uhr. Schäfer-Gutachten, S. 70

Böhnhardt wird gefragt:
Auf Befragen, wer Eigentümer der Garage Nummer 7 sei und ob er zu dieser Garage einen Schlüssel habe, erklärt er, er kenne der Eigentümer nicht und wisse auch nicht wer im Besitz des eines Schlüssels sei.Schäfer-Gutachten S. 70


…raunt ein Polizist zu:<<jetzt gehste ab, der Haftbefehl ist schon unterwegs>> Buch „die Zelle“ S. 17 elektr. Ausgabe und Aussagen der Mutter in verschiedenen Medien.


Über den genauen Zeitraum, an dem Uwe Böhnhardt am 26. Januar 1998 die Örtlichkeit der Durchsuchung in der Richard Zimmermann-Straße verließ, gibt es unterschiedliche Angaben: In einem am 23. Februar 1998 durch KHK Dressler und KK F. verfassten Vermerk wird ein Zeitraum zwischen 8.30 Uhr und 9:00 Uhr genannt. PUA-Bericht S. 132



Zusammenfassung:

Die Polizei durchsuchte die Garage von Böhnhardt. Es wurde nichts gefunden. Nun sollte in seinem Zusammenhang die Nachbargarage durchsucht werden, wo er noch nicht einmal den Mieter kannte. Ein Polizist raunt ihm zu: „jetzt gehste ab, Haftbefehl, ist schon unterwegs“. Nach den Vorgeschichten mit den zahlreichen Bombenattrappen, musste er doch vermuten, dass ihnen in dieser unbekannten Nachbargarage etwas untergeschoben wird. Schließlich hieß es doch, dass der Haftbefehl schon unterwegs ist. Aber von dieser weiteren, somit dritten Garage, Nummer 5, die drei Kilometer entfernt ist und die „Bombengarage“ sein sollte, hat das Trio überhaupt nichts gewusst und auch nichts mitbekommen.

Reisedokument/Wohnungsunterlagen/Zigarettenstummel in „Bombenbastler-Garage


Es wurden mehrere Unterlagen aufgefunden, die Uwe Mundlos zugeordnet werden konnten, so zum Beispiel dessen Reisepass und eine Meldebescheinigung sowie Mundlos zuzuordnende Mietunterlagen.PUA-Bericht S. 187

Uwe Mundlos besaß eine Wohnung in Jena und hatte ein Zimmer in Ilmenau, wo er sein Abitur nachholte. Er war zu dieser Zeit auch schon lange nicht mehr mit Beate Zschäpe liiert. Die Verbindung ging drei bis vier Jahre vorher, bei seiner Armeezeit, kaputt.

Wieso sollte er diese offiziellen Dokumente in einer, von Beate Zschäpe angeblich angemieteten Garage aufbewahren.
Kein Mensch würde seinen Reisepass und Mietsunterlagen in einer weit entfernten Garage deponieren. Insbesondere, wenn er ein Verbrecher wäre, hätte er doch den Reisepass schnell gebraucht, um zu fliehen.

Uwe Mundlos war wochentags in Ilmenau. Ich gehe deshalb davon aus, dass in seiner Abwesenheit die Papiere Jemand von seiner Wohnung nahm und in die Garage legte.
Auch die Stummel der Filterzigaretten von Böhnhadt und Zschäpe wird nach meiner Ansicht Jemand hingelegt haben.

Das Trio wurde nach meiner Überzeugung skrupellos in den Untergrund getrieben, um ihnen später Straftaten anzuhängen, die sei nicht begingen. Sie hatten nicht die entfernteste Ahnung von dieser Garage. Dass die Garage weit entfernt war, wurde nach meiner Überzeugung ganz bewusst gewählt.

nachdenkerin
01.09.2013, 18:33
Noch mal zu den Garagen: bei Uwe Böhnhardt wurde seines Vaters Garage Nr. 6 gegenüber der Richard-Zimmermann-Str. 11 durchsucht, wo Bönis Auto drin stand. Die Nachbargarage Nr. 7 gehörte unbeteiligten Nachbarn. Beide Garagen brachten keinen Durchsuchungserfolg. Erst die Garage Nr. 5 von Polizist Apel und Untermieterin Zschäpe - auf dem Gelände der Gartenkolonie "An der Kläranlage" beim „Reitsportzentrums Jena” Im Wehrigt 10 - brachte "Beweise für rechtsextreme Bombenbauer".
Das hatte ich bereits schon im Mai in meiner Power-Point-Ausarbeitung geschrieben. Nur der Sachverhalt ist eben noch viel geschickter!

fatalist
01.09.2013, 18:33
Da hab ich mich natürlich bedankt beim Herrn Chefredakteur des SWM.


Vielen Dank für die ausführliche Antwort aus kompetentem Munde.

Der EF-Artikel "Ermitteln verboten" ist wirklich interessant und wie ich hörte zu Ihnen unterwegs.

Die Seriennummern der Schweizer Charge samt Beschusszeichen des Herstellers aus der CZ wurden also beim Hersteller eingraviert, das habe ich soweit verstanden.

Es ist halt die Frage, ob die libanesische Charge (PLO) ebenfalls werksseitige Seriennummern hatte, oder ob die "blanko" ausgeliefert wurden.

Immerhin wäre es dann möglich, aus einer "blanko"-Waffe die Seriennummer 034678 (= Zwickauer Ceska) zu machen, und die Nummer dann auszufräsen, die Waffe unterzuschieben und nach Auffinden diese Nummer wieder sichtbar zu machen.

Dann wäre es ja keine BKA-Zauberei, sondern eine manipulierte "Schweizer" Seriennummer.
Eingeschlagen, ausgeschliffen, wiederhergestellt. Aber eben nicht graviert...


Oder stammt vielleicht die Pistole aus jener Serie, welche die Tschechen direkt nach Deutschland (und unbeschossen) geliefert hatten? Genau das ist doch wohl die richtige Frage, mit einer Blanko-Waffe kann durch Einschlagen der entsprechenden Seriennummer jedes Exemplar imitiert werden. Dieses Imitat wurde eher nicht vom BKA gefertigt, sondern von einem Geheimdienst. Also eine gelegte Spur in die Schweiz.

fatalist
01.09.2013, 18:43
Die „Bombenbastler-Garage“

Das Trio wurde nach meiner Überzeugung skrupellos in den Untergrund getrieben, um ihnen später Straftaten anzuhängen, die sei nicht begingen. Sie hatten nicht die entfernteste Ahnung von dieser Garage. Dass die Garage weit entfernt war, wurde nach meiner Überzeugung ganz bewusst gewählt. :appl::appl::appl:

Man hat ihnen eine Lampe gebaut, so würde Karlheinz Hoffmann das wohl formulieren.
Ob das aber der Grund für Handlungen in 1997/98 war, dass sie 2011 auffliegen, das bezweifele ich stark.

Daher wurde dieses Trio für eine andere Aufgabe geschaffen und geplant abgetaucht. Aushorchzelle, Terrorverbindung zur NPD via V-Mann Wohlleben (Zeuge dafür ist Bundesanwalt Förster) für das NPD-Verbotsverfahren ab 2000, da gibt es mehrere Möglichkeiten.

Die Idee, das Trio als Mörder zu inszenieren, die kann man zeitlich in etwa eingrenzen auf Sommer 2010. Nämlich für Heilbronn.
Wie wir ja jetzt wissen, hintertrieb die Staatsanwaltschaft Heilbronn mit allen Mitteln die Veröffentlichung von Phantombildern, spätestens ab Sommer 2010.

Es ist ja so gelaufen, dass noch am 4.11.2011 im Wohnmobil die Dienstwaffen Heilbronn gefunden wurden, die Tatwaffen ab 8.11.2011, die Ceska der Dönermorde kam danach, am 10.11.2011, wurde also zuletzt "in die Lampe eingebaut".

fatalist
01.09.2013, 18:55
Allerdings ist die Story mit dem angefertigten Schalldämpfer ein schlechter Witz, denn die CZ 83 wurden entweder mit verlängertem Lauf (für das SD-Gewinde) samt SD ausgeliefert oder dann ohne SD und Gewindelauf, und darauf konnte auch kein SD mit Bajonettverschluss angebracht werden. Alles wirre Geschichten also. Damit ist ja wohl klar, dass die 24 Schweizer Ceskas AB WERK einen Schalldämpfer hatten.

Wenn also die Zwickauer Ceska einen Bajonettverschluss für den SD hat, was ja behauptet wird, dann heisst das wohl, dass diese Ceska aus der libanesischen Charge (PLO) stammt, mit 9 anderen Waffen an die STASI ging, und die STASI diese Einsatzwaffen zwecks Schnellmontage des SD auf "Klickverschluss" umbaute.

Die Schweizer Ceskas, nach Ende des kalten Krieges verkauft als Sammlerwaffen waren mit Sicherheit nicht umgebaut.


Es gibt ein klitzekleines Indiz dafür, dass die zwickauer Ceska einen Bajonettverschluss hat:

Im BGH-Beschluss (Bundesgerichtshof) heisst es dazu, es ging um die U-Haft Wohllebens:


In der von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe zuletzt genutzten Wohnung in Z. , F. straße 26, wurde im Brandschutt eine Pistole Ceska 83 Kaliber 7,65 mm, (wieder sichtbar gemachte) Waffennummer 034678, mit aufgesetztem Schalldämpfer sichergestellt. Eine kriminaltechnische Vergleichsuntersuchung ergab, dass aus dieser Waffe an allen der neun Tatorte aufgefundene Projektile verfeuert worden waren (Gutachten des Kriminaltechnischen Instituts des Bundeskriminalamts vom 6. und vom 7. Dezember 2011 - KT 21 - 2011/6242/4; /5; /28).

Quelle hier:
http://openjur.de/u/433686.html


Da steht "aufgesetzt", das könnte ein Hinweis auf "Bajonettverschluss" sein, denn dort steht ja nicht "aufgeschraubt". Carsten Schultze will aber den Schalldämpfer aufgeschraubt haben.

Das passt dann eben doch eher zur NSU-Walther PP mit Schraubgewinde, die in Zwickau gefunden wurde, denn das ist ein deutsches Fabrikat, wie es angeblich bestellt wurde.

39023

fatalist
02.09.2013, 06:34
Schweizer Waffen Magazin Juni 2013:


Zauberei beim BKA?

Kurz vor Prozessbeginn in München gegen die überlebende Haupttäterin Beate Zschäpe sowie weiterer Mittäter
wurde in den Medien wieder die Herkunft der Tatwaffe thematisert. Anscheinend ist allen Richtern, Staatsanwälten, Verteidigern und Journalisten klar, dass diese aus der Schweiz stammt. Quelle dieser Behauptung ist einzig das BKA. Dieses untermauert seine Thesen mit fragwürdigen Untersuchungsergebnissen.

Text: László Tolvaj
Fotos: László Tolvaj, SRF


Es liegt dem SWM fern, sich in innerdeutsche Angelegenheiten zu mischen, seien diese politischer oder juristischer Art. In diesem Fall jedoch reichen die Ermittlungen bis weit in die Schweiz hinein, nicht nur geografisch (Derendingen, Bern, Berner Oberland), sondern auch politisch, denn indirekt wird mit der Behauptung, die Tatwaffe stamme aus der Schweiz, unser Land culpabilisiert.

Damit läuft eine ähnliche Geschichte ab wie zur Zeit der RAF (Rote Armee Fraktion), als das Wort vom «Waffenselbstbedienungsladen Schweiz» das erste Mal herumgereicht wurde. Dieser Laden wurde dann mit
vorauseilendem Gehorsam vom damaligen Justizminister Furgler geschlossen, indem während Jahren in der
Schweiz ein Erwerbsverbot für Halbautomaten galt. Im Nachgang stellte sich allerdings heraus, dass der
Hauptlieferant von Waffen für die RAF die DDR war, aber das interessierte zu jenem Zeitpunkt niemanden mehr.

Der erneute Druck auf unser Waffengesetz ist jedoch nur ein Nebenprodukt der aktuellen Herkunftstheorie. In
der Hauptsache geht es eher darum, von einer Beteiligung staatlicher Stellen an diesen «Döner»-Morden abzulenken. Mit dieser Behauptung nähert man sich unweigerlich Verschwörungstheorien, ob man will oder nicht. Solange das BKA aber bei einem aufmerksamen Beobachter den Eindruck hinterlässt, dass es mit gezinkten Karten spielt, muss man sich sofort auch die Frage stellen, weshalb es das tut.
Um sich selber oder einen anderen staatlichen Apparat zu schützen?

Persönlich wurde ich im Oktober 2007 erstmals mit dem Fall konfrontiert, als das Schweizer Fernsehen von
mir nähere Details über eine «Ceska 83» erfahren wollte. Das BKA bat damals die Schweizer Polizei um Unterstützung, das Fernsehen bekam Wind davon und recherchierte ebenfalls.

Interessant ist in diesem Zusammenhang, dass das BKA offenbar wusste, dass es sich bei der Tatwaffe um eine CZ 83 mit Schalldämpfer handelte und dass 24 solcher Waffen in die Schweiz geliefert worden sind. Kein Wort zunächst davon, dass 31 baugleiche Waffen nach Deutschland geliefert wurden. Später gab man die Lieferung zwar zu, allerdings mit dem Hinweis, dass die Tatwaffe sicher nicht
aus jener Lieferung stammt. 16 Pistolen wurden in der Schweiz eruiert und kriminaltechnisch untersucht, die restlichen 8 blieben unauffindbar.


Wie Phönix aus der Asche
Bis auf eine, die 2011 in Zwickau in den Trümmern eines abgebrannten Hauses gefunden wurde. Angezündet hatte es Beate Zschäpe auf Befehl der beiden Täter, die sich in einem Camper das Leben
nahmen. Neben den vielen Ermittlungspannen, der zufälligen Präsenz eines V-Mannes bei einem der Morde sowie weiterer Ungereimtheiten gibt es im Zusammenhang mit den Untersuchungsergebnissen des BKA gewisse Zweifel oder zumindest Fragen.

Zum Beispiel, wie man es dort schaffte, gravierte (nicht eingeschlagene!) und dann von der Täterschaft weggeschliffene Waffennummern wieder sichtbar zu machen.
Etwa durch Zauberei?
Oder blosses Wunschdenken?


Zweite Frage: Wo sind an der den Medien präsentierten angeblichen Tatwaffe die Beschusszeichen an der rechten Griffstückseite geblieben? Etwa auch weggeschliffen? Welcher Kriminelle hat das je getan?

Oder stammt vielleicht die Pistole aus jener Serie, welche die Tschechen direkt nach Deutschland (und unbeschossen) geliefert hatten?


Könnte es vielleicht sein, dass dem Geheimdienst einige V-Männer entglitten sind?
Bewaffnet mit Pistolen aus tschechischer Fertigung (als Direktimport, nicht über die Schweiz)?


Es gibt zu diesem Fall noch viele Fragen, aber wohl nur wenige Antworten. Vielleicht aus Staatsräson, aus Angst (Zschäpe) oder aus politischem Kalkül. Der Monsterprozess in München wird diese Seite
vermutlich kaum erhellen, solange alle an die Darstellung des BKA glauben und die Angeklagten schweigen. Warten wir’s ab, möglicherweise gibt es ja noch eine überraschende Wendung

SWM 6/2013 Seiten 16+17


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nachdenkerin
02.09.2013, 07:26
...Terrorverbindung zur NPD via V-Mann Wohlleben (Zeuge dafür ist Bundesanwalt Förster).......

Interessant ist ja auch, dass die Freundin von Wohlleben ausgerechnet am Tag vor der Garagendurchsuchung den Schlüssel von Mundlos Wohnung in Jena erhielt. Also hatte doch Wohlleben Zutritt zu Mundlos Wohnung, wo Reisepass, Mietsunterlagen und etc.. gelegen haben müssten, während Mundlos wahrscheinlich in seinem Wohnheim in Ilmenau war.



Im Einzelnen wurden am Nachmittag des 26. Januar 1998 die folgenden Objekte durchsucht:.....

Wohnung von Uwe Mundlos, zwischen 15:25 Uhr und 16:05 Uhr.

Hier erschien Juliane W., die damalige Freundin von Ralf Wohleben, die im Besitz der Wohnungsschlüssel war, und gab an, sie habe am Vortag die Wohnungsschlüssel erhalten, um in der Wohnung fernsehen zu können. Es wurde bemerkt, dass sich in der Wohnung kein Fernsehgerät befand.PUA-Bericht S. 136

Nereus
02.09.2013, 07:27
Schweizer Waffen Magazin Juni 2013:


....Zum Beispiel, wie man es dort schaffte, gravierte (nicht eingeschlagene!) und dann von der Täterschaft weggeschliffene Waffennummern wieder sichtbar zu machen.
Etwa durch Zauberei?....

39026

39027

Danke. Ich frage trotzdem kritisch:

Die Bemerkung in Klammern - (nicht eingeschlagene!) -: steht die so im Originalartikel da oder hast Du die hinzugefügt?
Auf der unteren Abbildung kann ich trotz Vergrößerung bis zur Pixelsichtebene keine Nummer oder sonstwelche Gravuren erkennen. Das Metall über dem Abzugsbügel ist jungfräulich unberührt.
Zauberei?

fatalist
02.09.2013, 07:49
Danke. Ich frage trotzdem kritisch:

Die Bemerkung in Klammern - (nicht eingeschlagene!) -: steht die so im Originalartikel da oder hast Du die hinzugefügt? Na Du kommst ja auf Ideen... ich habs gefettet, mehr nicht.

http://forum.waffen-online.de/index.php?/topic/431306-swm-62013-nsu-prozess-zauberei-beim-bka/

Lies Dir den Eröffnungsbeitrag vom Juni durch, Punkt 1. Was steht da?


Das hier etwas oberfaul ist liegt auf der Hand. Ich kann gut nachvollziehen das sich die Schweizer folgende Fragen stellen:

1. Wie schaffte es das BKA eine gravierte (nicht eingeschlagene) von der Täterschaft weggeschliffene Waffennummer wieder sichtbar zu machen?
Eigentlich sollte ich jetzt ganz schön sauer sein, wegen Deiner Unterstellung. :germane:
Ich schieb es aber auf Deinen Altersstarrsinn. So wie die H&K 2000 im Filmbericht auch, wo Du (zwanghaft?) einem Regie-Fehler eine tiefere Bedeutung zuschreibst, obwohl Du weisst dass das Machwerk am 15.11.2011 ausgestrahlt wurde, also innerhalb 2-3 Tagen "zusammengeschustert" wurde.

Darum bin ich nicht sauer auf Dich. :ätsch:



Auf der unteren Abbildung kann ich trotz Vergrößerung bis zur Pixelsichtebene keine Nummer oder sonstwelche Gravuren erkennen. Das Metall über dem Abzugsbügel ist jungfräulich unberührt.
Zauberei? Glaub was Du willst, die Auflösung des Fotos ist mies. Als ich es hochgeladen habe, erschien die Zahl 173 KB, aber jetzt hat es nur 35 KB oder so. Das macht die Forensoftware so.

Wenn der Mann als Fotograf der Vergleichswaffe schreibt, da ist ein Beschusszeichen an der Waffe, dann glaube ich ihm das. Er hat als Chefredakteur des SWM und Schweizer keinen Grund zu lügen.

Kümmere Dich doch besser um Kaufland in Jena 1997 ;)

fatalist
02.09.2013, 07:55
Interessant ist ja auch, dass die Freundin von Wohlleben ausgerechnet am Tag vor der Garagendurchsuchung den Schlüssel von Mundlos Wohnung in Jena erhielt. Also hatte doch Wohlleben Zutritt zu Mundlos Wohnung, wo Reisepass, Mietsunterlagen und etc.. gelegen haben müssten, während Mundlos wahrscheinlich in seinem Wohnheim in Ilmenau war.

PUA-Bericht S. 136 Die Frau heisst Juliane Walter und wird wohl auch für die Telefonkosten in Zschäpes Wohnung verantwortlich sein. V-Frau war sie übrigens auch, Zielfahnder Wunderlich war ja dabei, als ihr LFV-Norbert Wiessner 200 DM in die Hand drückte. Hat er vor dem Thüringer PUA ausgesagt.

Weil: LFV und LKA arbeiteten ja gegeneinander, nicht miteinander. Das LFV machte sein Ding, und das LKA bekam nie Infos, und wenn doch, dann zu spät. Is ja klar, ne?

fatalist
02.09.2013, 08:25
Das BKA ist ja kein Geheimdienst, oder etwa doch?


Bundesjustizministerin Sabine Leutheusser-Schnarrenberger(FDP) hatte am Mittwoch eine stärkere parlamentarische Kontrolle der Geheimdienste und auch des Bundeskriminalamts gefordert, soweit es um dessen nachrichtendienstliche Tätigkeit gehe. Sie folgte damit einer Empfehlung der von der Bundesregierung eingesetzten Expertenkommission zur Überprüfung der Sicherheitsgesetzgebung in Deutschland. http://www.stern.de/politik/deutschland/kontrollen-durch-den-bundestag-bka-chef-ziercke-setzt-sich-zur-wehr-2054678.html


Kontrollen durch den Bundestag
BKA-Chef Ziercke setzt sich zur Wehr

Ihm reicht es, wenn ihm Gerichte auf die Finger schauen. Da muss nicht auch noch der Bundestag mitmischen. Der Chef des Bundeskriminalamts, Jörg Ziercke, ist gegen eine stärkere Kontrolle der Behörde

"Ich kann nicht sehen, dass die parlamentarische Kontrolle des BKA nicht umfassend gewährleistet wäre. Das BKA ist kein Nachrichtendienst und damit auch nicht nachrichtendienstlich tätig." Seine Behörde handele zur polizeilichen Gefahrenabwehr aufgrund konkreter Gefahren. Die parlamentarische Kontrolle ist ein Witz, eine Alibiveranstaltung, und das wird sich auch nicht ändern.

fatalist
02.09.2013, 08:37
Thüringer Verfassungsschutz bekommt Beirat nach NSU-Pannen




http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/007A6EDA_6DED29CD0698055242F62996D882D7FB
Der Herr der Akten: Innenminister Jörg Geibert (CDU) will den Verfassungsschutz transparenter machen. Das ist eine der Lehren aus den Geheimdienst-Pannen bei der NSU-Fahndung. Foto: Marcus Scheidel


Der Thüringer Verfassungsschutz soll komplett umgebaut werden. Für Jörg Geibert, Thüringens CDU-Innenminister, ist das die Konsequenz aus all den Skandalen und Pleiten, die sich rund um den Thüringer Geheimdienst in Sachen NSU ranken.

Erfurt. Wichtigster Punkt: Der Geheimdienst soll zwar als eigenständige Landesbehörde erhalten bleiben, aber stärker an die Kandare des Innenministeriums genommen werden. Ursprünglich wollte Geibert den Verfassungsschutz sogar als eine Abteilung ins Ministerium eingliedern. Dazu erwiesen sich aber die verfassungsrechtlichen Stolpersteine als zu hoch. Jetzt wird er zwar dem Thüringer Innenministerium zugeordnet, bleibt aber als organisationsrechtlich selbstständige Einheit erhalten.

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Thueringer-Verfassungsschutz-bekommt-Beirat-nach-NSU-Pannen-2081180448

Viel Rauch um Nichts. Das System wird seine "Waffe Geheimdienste" doch nicht abschaffen, never ever.

Elmo allein zu Hause
02.09.2013, 08:38
Jürgen Elsässer hat schon seine angeblichen Beweise des Anrufes bei dem Zwickauer Mördertrio zurück genommen , das es keine Anrufe gab des Verfassungsschutzes.

Andere Ämter schon.

Man sollte somit sehr vorsichtig sein, was er alles so verbreitet.

fatalist
02.09.2013, 08:47
NSA statt NSU beim TV-Duell

Mehr als zehn Millionen Fernsehzuschauer verfolgten das TV Kanzlerduell am Sonntagabend und etwa jeder Zehnte dürfte dabei in Röhre geschaut haben – so viele Wähler haben laut Statistischem Bundesamt einen Migrationshintergrund.

http://www.migazin.de/wp-content/themes/migpix/thumb.php?src=http://www.migazin.de/wp-content/uploads/2013/09/kanzlerduell_merkel_steinbrueck_bundestagswahl_201 3.jpg&h=288&w=627&zc=1&q=80
Das TV Kanzlerduell - Angela Merkel gegen Peer Steinbrück


Dabei hätte es Gelegenheit genug gegeben, elegant von der NSA zu NSU überzuleiten, zumal neo-nationalsozialistisch motivierte Morde eine ganz andere Qualität haben. Es wäre sehr interessant gewesen zu erfahren, was Merkel zu der bisher ausgebliebenen Aufklärung zu sagen hat, ob sie ihr Versprechen, lückenlos aufzuklären, als erfüllt sieht und, mit welchen Reformen sie die Sicherheit der Menschen mit ausländischen Wurzeln gewährleisten möchte.

http://www.migazin.de/2013/09/02/tv-kanzlerduell-tv-duell-merkel-steinbrueck-bundestagswahl-2013/

Dumme Frage. Sicher tut sie das.

Mit der ausgebliebenen Aufklärung hat der Autor allerdings recht. :hi:

bio
02.09.2013, 08:54
Schon 2 Tage nach dem Mord:
http://www.sz-online.de/nachrichten/erste-konkrete-spur-nach-polizistenmord-1792715.html

Hier geht es um einen anderen Zeugen! Dieser Zeuge sah nicht 3 Personen, von der sich eine Blut abwusch, sondern um einen Mann, der blutverschmiert in ein Auto stieg.

"Die Sonderkommission „Parkplatz“ verfolgt eine erste konkrete Spur: Ein Zeuge hatte einen blutverschmierten Mann in der Nähe des Tatorts beobachtet. Der Unbekannte soll eine Radfahrerin beinahe umgerannt haben und auf den Rücksitz eines davonfahrenden Autos gestiegen sein. Die Polizei sucht nun nach der Radfahrerin, die als wichtige Zeugin gilt. "



https://www.google.com/search?q=Der+Heilbronner+Stimme+liegen+Aussagen+ei nes+Zeugen+vor%2C+der+zwei+auff%C3%A4llige&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&sa=X&ei=PVQjUof0NYiUtQbktYDgDQ&ved=0CB8QpwUoBg&source=lnt&tbs=cdr%3A1%2Ccd_min%3A25.4.2007%2Ccd_max%3A30.4.2 007&tbm=

Na @bio, wie heisst dieser Zeuge? Moser?

Leider bin ich nicht in der Lage, diese Meldung auf der Internetseite der Zeitung zu finden, auch nicht das Video:

"der Polizistenmord lähmt Heilbronn (25.04.07) - STIMME.de
www.stimme.de › Heilbronn › Polizistenmord‎
25.04.2007 - Der Heilbronner Stimme liegen Aussagen eines Zeugen vor, der zwei auffällige Männer und eine Frau in direkter Tatortnähe beobachtete. Abspielen."

Mache ich einen Fehler oder ist die Meldung gelöscht worden?

fatalist
02.09.2013, 09:16
Hier geht es um einen anderen Zeugen! Dieser Zeuge sah nicht 3 Personen, von der sich eine Blut abwusch, sondern um einen Mann, der blutverschmiert in ein Auto stieg.1. Sah der Zeuge Moser nicht, dass sich jemand Blut im Neckar abwusch, sondern eine Frau und 2 Männer zu einem Auto eilen.

2. Neckar-Blut-abwaschen war ein anderer Zeuge, nicht Moser.

3. Vermutung: Das das 3 Leute waren wurde 2 Tage nach der Tat nicht veröffentlicht, um Wichtigtuern keine Details zu geben.


Mache ich einen Fehler oder ist die Meldung gelöscht worden? Wurde gelöscht, weil... use your brain ;)

fatalist
02.09.2013, 09:40
Jürgen Elsässer hat schon seine angeblichen Beweise des Anrufes bei dem Zwickauer Mördertrio zurück genommen , das es keine Anrufe gab des Verfassungsschutzes. Jeder verhaut sich mal, aber es ist nicht klar, wer da ein Handy des SMI benutzte.

Die Geschichte geht so, dass der Kriminaldauerdienst Zschäpe angerufen habe. Der KDD sitzt aber gar nicht im Innenministerium. Sass er auch nie.


ZWICKAU – Jahrelang hatten die Fahnder angeblich keine Ahnung, wo sich das Terror-Trio um Beate Zschäpe aufhielt. Wirklich nicht? Nach KURIER-Informationen wurde Zschäpe kurz nach der Explosion in Zwickau angerufen – von einem Handy, das im sächsischen Innenministerium gemeldet ist. http://www.berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/nsu-terror-terror-braut-zschaepe--mysterioese-spur-ins-ministerium,7169228,16131724.html



Wer aus dem sächsischen Innenministerium hat bei Beate Zschäpe angerufen? http://www.heise.de/tp/blogs/8/152101

Der Anrufer muss also gar nicht in Dresden im SMI gewesen sein, er nutzte lediglich ein Handy welches dort registriert ist.
Kann also auch ein V-Mann oder Verfassungsschützer gewesen sein.

Oder weisst DU, wer es war?



Der KURIER rief am Montag die Handynummer an, die Beate Zschäpe am 4. November sprechen wollte. Und erntete eisiges Schweigen auf der anderen Gesprächsseite.

nachdenkerin
02.09.2013, 09:56
Wenn ich mich richtig erinnern sollte, soll heute im Fernsehen so eine kleine Stellungnahme von dem Bundestagsuntersuchungsausschuss ausgestrahlt werden. Ich glaube das schrieb Fatalist. Ich kann das hier aber nicht mehr, so in der Schnelle, finden. Ist das so, kommt das heute und wenn ja, wo?

Elmo allein zu Hause
02.09.2013, 10:00
Oder weisst DU, wer es war?

Die Polizei soll sich angeblich bei den Nachbarn erkundigt haben und so die Personalien des Zwickauer Mördertrio erfasst haben, darauf hin erfolgte ein Anruf des Innenministeriums bei Beate Zschäpe.

Ist doch eigentlich auch einleuchtend oder?

Das die Dorfpolizei nicht gegen Terror gewappnet ist dürfte auch klar sein...

fatalist
02.09.2013, 10:00
Wenn ich mich richtig erinnern sollte, soll heute im Fernsehen so eine kleine Stellungnahme von dem Bundestagsuntersuchungsausschuss ausgestrahlt werden. Ich glaube das schrieb Fatalist. Ich kann das hier aber nicht mehr, so in der Schnelle, finden. Ist das so, kommt das heute und wenn ja, wo? Phoenix 16:30

fatalist
02.09.2013, 10:03
Die Polizei soll sich angeblich bei den Nachbarn erkundigt haben und so die Personalien des Zwickauer Mördertrio erfasst haben, darauf hin erfolgte ein Anruf des Innenministeriums bei Beate Zschäpe. Es geht mir mehr um inkorrekte Berichterstattung. NIEMAND aus dem SMI hat Zschäpe angerufen. Jemand rief von einem auf das SMI zugelassenen Handy Zschäpe an. Das ist ein riesiger Unterschied. Ich sehe, er ist Dir nicht klar.

Elmo allein zu Hause
02.09.2013, 10:09
Es geht mir mehr um inkorrekte Berichterstattung. NIEMAND aus dem SMI hat Zschäpe angerufen. Jemand rief von einem auf das SMI zugelassenen Handy Zschäpe an. Das ist ein riesiger Unterschied. Ich sehe, er ist Dir nicht klar.
Das hat Jürgen Elsässer gesagt und ich habs 1 Jahr geglaubt und dies einfach von Dir als lapalie abzutun ist dämlich, da er auch "angeblich" einen Richter gefunden hat in Sachsen mit den Akten dazu wo sind denn diese "Beweise" geblieben ?!

Jürgen Elsässer sollte nicht zum Blitz Illu Magazin Inhaber verkommen!

fatalist
02.09.2013, 10:17
Nachdem Holger Gerlach am 13.11.2011 verhaftet worden war, setzten ihn die Ermittler am 25.11.2011 stark unter Druck:


Inseiner VN am 25.11.11 wird HG in der Kölner JVA vorgehalten, er habedas 2007 im Zusammenhang mit dem Heilbronner Mord aufgefallene WoMoSELBST angemietet. Dies hätten Zeugenbefragungen in der Verleihfirmaeindeutig ergeben. HG redet sich raus, windet sich. Von selbstberichtet er dann von der Waffenübergabe 2001. Die Waffe war vorhernie ein Thema
Das ist deshalb spannend, weil seit 5.11.2011 klar war, dass mit Gerlachs Papieren Fahrzeuge angemeldet wurden, und seitdem fast 3 Wochen vergangen waren, genug Zeit also, die Ausleihfirma "WoMo Heilbronn" in Chemnitz zu überprüfen, wer denn da ausgeliehen hatte und mit welchen Papieren.

Es gibt eine Gemeinsamkeit zwischen Heilbronn und Schreiersgrün (letztes WOMO): Es wurde der Personalausweis Gerlachs verwendet, den Böhnhardt ja laut Anklage und Prozessaussagen gar nicht hatte.

Noch etwas ist komisch: In den Akten findet sich nichts darüber, dass man seitens der Ermittler überprüft hätte, ob nicht Gerlach selber das Heilbronner Wohnmobil gemietet hatte.

fatalist
02.09.2013, 10:18
Das hat Jürgen Elsässer gesagt und ich habs 1 Jahr geglaubt und dies einfach von Dir als lapalie abzutun ist dämlich,... ach jetzt bin ich der Böse, weil ich auf journalistische Unkorrektheiten hinweise???

Du Vollpfosten, troll Dich.

Elmo allein zu Hause
02.09.2013, 10:22
ach jetzt bin ich der Böse, weil ich auf journalistische Unkorrektheiten hinweise???

Du Vollpfosten, troll Dich.

Ich hab darauf hingewiesen und DU hast ihn verteidigt.

Magst nicht hören ist aber so!:happy:

fatalist
02.09.2013, 10:24
Ich hab darauf hingewiesen und DU hast ihn verteidigt.

Magst nicht hören ist aber so!:happy: Na Elmo, DU darfst meine PN von vor 3 Minuten an Dich gerne hier einstellen.
Was schrieb ich Dir doch gleich? Wieviel Postings in diesem Strang gibt es von mir, in denen ich Elsässer unsaubere bzw. schlampige Recherche vorwerfe?

Antwort steht in der PN :bäh:

Elmo allein zu Hause
02.09.2013, 10:30
Na Elmo, DU darfst meine PN von vor 3 Minuten an Dich gerne hier einstellen.
Was schrieb ich Dir doch gleich? Wieviel Postings in diesem Strang gibt es von mir, in denen ich Elsässer unsaubere bzw. schlampige Recherche vorwerfe?

Antwort steht in der PN :bäh:


Ja und trotzdem hab ich recht und Du kannst nicht einfach etwas behaupten was Du nie gesagt hasst sondern was ich geschrieben habe, das tut man nicht und ist unanständig!

fatalist
02.09.2013, 10:36
ein Prozess-Besucher aus München hat mir ein paar Notizen geschickt, ich darf sie hier bringen.
Es geht um den 20.6.2013, als der Richter Götzl die 26 Stunden Vernehmung von Carsten Schultze für die Gerichtsakten zusammen fasste.


-die (verlesene) Zusammenfassung der Aussage von CS durch Götzel war deshalb wichtig, weil sie SO zur Gerichtsakte genommen wird,-in der Aussage sind einige Details, die mir neu waren, beispielsweise:

-insgesamt will CS mit BZ lediglich 7-8 Sätze gewechselt haben - also bei den Treffen vor '98, zwei bis drei Telefonaten und dem Treffen in Chemnitz,

-für das Treffen in Chemnitz steht die Galeria Kaufhof jetzt in den G-Akten (als RWs Anwälte diesen Punkt in einer Stellungnahme würdigten und das Eröffnungsdatum 18.10.01 erwähnten, entgleisten Diemer die Gesichtszüge)

-als Preis für die Waffe - die nicht einmal mit Ceska 83 oder auch Ceska 47 11 bezeichnet wurde ! - ist jetzt nach anfänglicher Erinnerungslücke der Preis von 500 - 1000 Euro eingetragen (wird spannend, wenn Andreas Schulz aussagt!)

-das BKA hat CS offenbar zwei Waffen mit Shalldämpfer vorgelegt, aus der der die Tatwaffe herausfiltern sollte (eine davon war die Ceska 83) -für die entschied sich CS, weil sie den längeren Schalldämpfer hatte (aufhören zu lachen!!!) so steht es jetzt im Protokoll!

-die übergebene Waffe beschrieb CS präzise als "klein, schwarz,vorne mit Gewinde - Schalldämpfer eigens verpackt, Waffe in einem Buch - Munition in einem Döschen so zwischen 20 und 50 Schuss

-für das Waffengeld (500 DM bekam CS) sollte CS Telefonkarten kaufen, den Rest bunkern- die Kohle hat er aber unterschlagen, wie ihm RW vorrechnete, vor seinem Ausstieg aus der Szene hat CS deshalb zu Hause Geld zusammengeklaubt und bei RW abgeliefert - lebte in der Furcht, dass das Trio und RW wegen der Unterschlagung sauer waren und ihm an die Wäsche wollten

-bezeichnend: gezielte Und gute Nachfragen von Professor Saß an CS torpedierten Heer, Stahl und Sturm so gezielt, dass Saß entnervt aufgab. Der Richter hat den Kaufpreis der Waffe nach oben geschraubt, denn der betrug 500-1200 DM, diese Zahl fiel 3 Mal im Saal, und es sind jetzt im Protokoll 500-1000 Euro.

Laut Anklage und Aussage darin von Verkäufer Andreas Schulz sind es aber exakt 2500 DM gewesen.

Es fällt auf, wie schlecht die Zschäpe-Verteidigung agiert. Da kam nichts. Nur Wohlleben scheint dort Anwälte zu haben die einigermassen "im Stoff fit sind".

bio
02.09.2013, 10:58
NSU: Verwirrung um Phantombilder der Kiesewetter-Mörder
http://friedensblick.de/7310/nsu-verwirrung-um-phantombilder-der-kiesewetter-moerder/

fatalist
02.09.2013, 11:00
Zu Holger Gerlachs Aussagen:


Er windet sich wie ein Schwein beim Metzger ... Mein Eindruck: Ich halte HG - gerade wegen seiner ganzen Widersprüche und Halbwahrheiten - für glaubwürdiger als CS. Zumal HG mit seiner Waffenübergabe-Story aus meiner Sicht das ganze Gerüst CS's zum Wanken bringt. Deshalb: Was spricht dagegen, dass HG das Wohnmobil Heilbronn angemietet hat? ab 2007 wurde der Kontakt zwischen den Dreien und wem auch sonst noch wieder intensiver. Und man erkannte, dass HG durch BTM und Alk bedingt Probleme hat, sich an exakte chronologische Daten zu erinnern. Der perfekte zeuge für jeden Ankläger ... Heilbronn war 2007, und dieses Jahr kommt auch an anderer Stelle vor:


In seiner VN vom 13.11.11 sagt HG aus, er habe zwischen 1997/98 und 2007 keinen Kontakt mehr zu BZ, UB und UM gehabt. Diese VN fand noch in Bad Nenndorf statt. Vernehmende waren die KHK Hoffmann und Becker des BKA. Allerdings gibt HG in dieser VN nur das zu, was ihm durch die Polizeibeamten auch nachgewiesen werden kann. Die VN fand statt,nachdem HG am morgen vorläufig festgenommen worden war. Bei der VN war sein Anwalt Hachmeister anwesend. Damals war also die Waffenübergabe 2001 noch kein Thema, denn HG will ja zwischen 1998 und 2007 keinen Kontakt mehr gehabt haben. Die Reisepass-Übergabe 2001 und die Führerschein-Übergabe 2004 kamen damals noch nicht vor.

Es ist interessant zu lesen, wie das BKA den HG schrittweise weichgekocht hat... am 25.11.11, als man ihm die Anmietung des Heilbronner WOMO vorwarf, kam er mit der Waffenübergabe 2001.

Ich denke, die haben ihn geblufft.

Offenbar war im Saal grosse Verwunderung, dass Gerlach die Waffenübergabe 2001 von sich aus ansprach.


Die Waffe war vorher nie ein Thema in den VN. Spannend: Da es die Niederschrift einer Bandaufnahme ist - auch bei dieser VN ist Hachmeister die ganze Zeit dabei - wird klar, dass HG das Thema von sich aus anspricht. Die Beamten und der StA des GBA reagieren erkennbar verdutzt ... In den Medienberichten wird man das alles kaum finden. Da werden wir eher veräppelt und manipuliert.

Dank an den Besucher in München für die Anmerkungen :appl:

fatalist
02.09.2013, 11:09
NSU: Verwirrung um Phantombilder der Kiesewetter-Mörder
http://friedensblick.de/7310/nsu-verwirrung-um-phantombilder-der-kiesewetter-moerder/ Danke bio, ich bin gerührt.


Nur zur Klarstellung: Es meldete sich 2009 ein neuer Zeuge, der 2 Männer und eine Frau beobachtet hatte, und einer der Männer wusch seine(n) blutverschmierten Arm(e) im Neckar sauber.
Das stimmt. Aber dieser Zeuge ist nicht der Zeuge Moser.

Der Zeuge Moser meldete sich am Tattag, er sah die 3 ebenfalls, aber nicht am Neckar, sondern am MOS-Audi 80. Dort sahen diese Leute auch 2 oder 3 weitere Zeugen. Dawai, so rief der wartende Fahrer den 3 Ankommenden zu, Schnell auf Russisch.

Die Phantombilder nach Mosers Beschreibung wurden 2007 (die Frau) bzw. 2010 unter Mögelin (SOKO Leiter ab August 2010) gemacht, was die beiden Männer angeht.

Man hatte 2 oder 3 Tage nach dem Mord 3 Zeugen, die den Audi 80 mit MOS-Kennzeichen und die Leute, einer davon blutig, gesehen hatte, und man tat... nichts. Kein Phantombild, keine erfolgreiche Fahrzeugermittlung, das ist ein Skandal.

moishe c
02.09.2013, 11:30
Ich habe da ein kleines Problem. Und zwar mit der Aussage des einen Zeugen, daß sich da "ein Mann die blutverschmierten Hände im Neckar gewaschen" haben soll.

Die meisten hier werden Heilbronn wohl nicht kennen, deshalb eine kurze Allgemeininfo. Der Neckar fließt in süd-nördlicher Richtung westlich, also links, an dem Platz "Theresienwiese" vorbei. Dort, wo dieser Platz im Süden beginnt, befindet sich im Neckar ein Stauwehr (mit Schleuse) und einer großen Straßenbrücke. Direkt nach dem nördlichen Ende läuft über den Neckar eine kleine Fußgänger-/Radfahrer-Brücke und eine mehrgleisige Eisenbahnbrücke.
Ich vermute mal, daß
1. wegen des Stauwehres (Wirbel, Strömungen etc.) und
2. wegen der Tatsache, daß der Neckar in diesem gesamten Bereich praktisch mitten durch das Stadtgebiet von Heilbronn verläuft,

der Neckar in diesem gesamten Bereich kein "natürliches" Ufer hat, sondern mit Mauern "eingefaßt" ist.

Wer sowas kennt, weiß, daß an solchen Ufermauern die Gewässeroberfläche niemals "bündig" (auf gleicher Höhe) zum oberen Rand der Ufermauer liegt - jedenfalls wenn nicht gerade Hochwasser ist -, sondern so - geschätzt - 40, 50 oder mehr Zentimeter unterhalb der Oberkannte der Ufermauer!

So, und jetzt soll mir mal jemand zeigen, wie man sich, oben auf der Ufermauer befindlich, in dem ca. 40 cm oder noch tiefer befindlichen Wasser die Hände wäscht. Ja, das geht, aber nur, wenn das Wasser nicht sehr viel tiefer ist und wenn man sich der Länge nach auf den Boden legt (und man ausreichend lange Arme hat). Auf die Schnelle, so in der Hocke oder so, geht es jedenfalls nicht.
Wenn man sich die Luftbildkarte anschaut, erkennt man, daß im gesamten Bereich nur an zwei Stellen ein müheloses Erreichen der Wasseroberfläche möglich ist, die beiden Bootsrampen an der südlichen Straßenbrücke (B 293) am Stauwehr. Die aber ca. 300 Meter vom Tatort (Pumpenhaus) entfernt sind.


Das ist nun nichts Weltbewegendes und betrifft halt nur so ein Detail einer "Zeugenaussage".

fatalist
02.09.2013, 11:33
Ich habe da ein kleines Problem. Und zwar mit der Aussage des einen Zeugen, daß sich da "ein Mann die blutverschmierten Hände im Neckar gewaschen" haben soll. Es gibt ein Foto vom "Waschplatz am Neckar". ist bei Moser im Artikel drin, wo auch die Phantombilder "geoutet" wurden.


http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm___Neckar_MST_130627_012_7707bb2d8b.jpg

fatalist ist verdammt schnell und effizient, gelle?
Alles in ein paar Sekunden erledigt.

Schreib Du lieber ne Mail an Moser Kontext ;)
(sorry, dieser Satz ist für @bio)

bio
02.09.2013, 11:39
es wird immer verrückter, wie könnt ihr folgende Meldung einordnen?

"Ist Migrantin die entscheidende Zeugin? (14.05.07)

Heilbronn – Am Tatort des Polizistenmordes auf der Theresienwiese wurden am Freitag die zur Beileidsbezeugung abgelegten Gegenstände eingesammelt (siehe Video). Mehr als 500 Hinweisen aus der Bevölkerung gehen die Ermittler nach. Der entscheidende war noch nicht dabei. Bei der Suche nach Zeugen will die Polizei nun neue Wege gehen – mit Hilfe ausländischer Zeitungen.

Die Ermittler hoffen vor allem auch auf Aussagen von türkischen Migranten. In den beiden türkischen Zeitungen „Hürriyet“ und „Milliyet“ sind Zeugenaufrufe veröffentlicht worden. Ein Zeuge will nach eigener Aussage am Mittwoch vergangener Woche einen blutverschmierten Mann am Tatort gesehen haben, der eine Frau mit Kopftuch beinahe umgerannt hätte. Es könnte sich dabei um eine türkische Mitbürgerin gehandelt haben, sagte ein Polizeisprecher.

Weitere Aufrufe in fremdsprachigen Zeitungen sollen folgen. Die Ermittler hoffen zudem über albanische, serbische, kroatische und russische Zeitschriften und Zeitungen auf weitere Hinweise."
http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Ist-Migrantin-die-entscheidende-Zeugin-14-05-07;art15061,998380

bio
02.09.2013, 11:42
der Zeuge hätte doch 2 Männer und 1 Frau beobachtet. Die Frau wird mit Kopftuch dargestellt. Laut fatalist ein korrektes Phantombild.
Hier heißt es, sie wäre vom blutverschmierten Mann fast "umgerannt" worden, sie würde als "Zeugin" gesucht.

moishe c
02.09.2013, 11:44
Ah ja, da wäre der "Händewascher" also schon so ca. 400 Meter vom Tatort entfernt gewesen, da wäre er schon an den von mir erwähnten Bootsrampen vorbeigelaufen - die befinden sich auf dem Foto gesehen hinter dem Stauwehr/der Straßenbrücke B 293 flußabwärts. Der Standort des Fotografen dieses Fotos befindet sich ca. 100 -150 Meter oberhalb/flußaufwärts des Stauwehres/der Straßenbrücke.

Paßt dieser Ort eigentlich zu der - zu vermutenden - Fluchtroute von dem Mann, der nach "Dawai"-Zuruf in einen Audi eingestiegen sein soll?

fatalist
02.09.2013, 11:46
es wird immer verrückter, wie könnt ihr folgende Meldung einordnen?

Ein Zeuge will nach eigener Aussage am Mittwoch vergangener Woche einen blutverschmierten Mann am Tatort gesehen haben, der eine Frau mit Kopftuch beinahe umgerannt hätte. Es könnte sich dabei um eine türkische Mitbürgerin gehandelt haben, sagte ein Polizeisprecher. Der Begriff "Tatort" wird hier sehr grosszügig ausgelegt, denn direkt am Tatort (Polizeiauto) war das sicher nicht, sondern viel weiter weg.

Der blutverschmierte Täter soll ja eine Fahrradfahrerin fast umgerannt haben, diese Berichte gibt es ja ebenfalls... war das ne Radlerin mit Kopftuch?


Weitere Aufrufe in fremdsprachigen Zeitungen sollen folgen. Die Ermittler hoffen zudem über albanische, serbische, kroatische und russische Zeitschriften und Zeitungen auf weitere Hinweise." Na wegen des DAWEI DAWEI natürlich.
Ich hab Branka angehauen, was das auf serbisch heisst. Müsste zum Verwechseln ähnlich klingen.

Daher hat Kontextmoser ja auch ein Putin-Phantombild reingeschmuggelt, er will auf etwas hinweisen.
Is klar auf was, nicht wahr @bio ???

fatalist
02.09.2013, 11:48
Ah ja, da wäre der "Händewascher" also schon so ca. 400 Meter vom Tatort entfernt gewesen, da wäre er schon an den von mir erwähnten Bootsrampen vorbeigelaufen - die befinden sich auf dem Foto gesehen hinter dem Stauwehr/der Straßenbrücke B 293 flußabwärts. Der Standort des Fotografen dieses Fotos befindet sich ca. 100 -150 Meter oberhalb/flußaufwärts des Stauwehres/der Straßenbrücke.

Paßt dieser Ort eigentlich zu der - zu vermutenden - Fluchtroute von dem Mann, der nach "Dawai"-Zuruf in einen Audi eingestiegen sein soll? Südlich vom Tatort, da war der Audi 80 mit MOS-Kennzeichen, einige Hundert Meter entfernt.
Passt das? Ich kenne mich da nicht aus, ist der Waschplatz südlich des Tatortes?

nachdenkerin
02.09.2013, 11:50
Am 25. August 1998 um 19:21 Uhr sendete Jan Werner eine SMS mit folgendem Inhalt:

„Hallo, was ist mit den Bums“

Empfänger dieser Nachricht war ein Handy, das auf das Innenministerium des Landes Brandenburg registriert war. Es war zu diesem Zeitpunkt an den V-Mann Piatto des Verfassungsschutzes Brandenburg ausgegeben worden. PUA-Bericht S. 162

Wurde damals nicht gesagt, dass das Innenministerium angeblich den Handy-Besitzer wechselte? Mir ist da so was in Erinnerung.

---------------------------------------------------------------------------------------
@Fatalist

danke für die Antwort mit der Fernsehsendung

Stättler
02.09.2013, 11:51
Na wegen des DAWEI DAWEI natürlich.
Ich hab Branka angehauen, was das auf serbisch heisst. Müsste zum Verwechseln ähnlich klingen.

Dawai, dawai heiß nichts anderes als " Schnell, schnell " im Russischen...und wohl auch in anderen slawischen Sprachen.

fatalist
02.09.2013, 11:54
Dawai, dawai heiß nichts anderes als " Schnell, schnell " im Russischen...und wohl auch in anderen slawischen Sprachen. Wenn Du eine Serbin im HPF hast, dann fragst Du die halt, ob ein Russlanddeutscher (der Zeuge Moser) serbisch und russisch unterscheiden kann, oder ob das gleich klingt.

Genau das habe ich gerade getan. Harren wir der Antwort...

fatalist
02.09.2013, 11:55
PUA-Bericht S. 162

Wurde damals nicht gesagt, dass das Innenministerium angeblich den Handy-Besitzer wechselte? Mir ist da so was in Erinnerung.
Rene Heilig, Neues Deutschland, da steht das drin mit dem Handywechsel, und dass "der Neue" Besitzer die Initialen "CS" hinter die Frage gesetzt habe.

Ich bin ein Lexikon, oh my god. Muss dringend was anderes machen ausser NSU...

fatalist
02.09.2013, 12:09
39033 Nachlieferung für @Nereus, den Kalkeimer.

fatalist
02.09.2013, 12:32
Es wurde ein Bild von einer anderen Zeugin veröffentlicht ...
"Noch im Mai 2011 ließen sie von einer Zeugin, die unmittelbar nach der Tat an der Heilbronner Theresienwiese einen blutverschmierten Mann in ein Auto einsteigen sah, ein zweites Mal ein Phantombild erstellen (Bild 3 und 4)." Das schrieb ich gestern, Danke, ich wusste gestern nur, dass es das Bild nach der Beschreibung der Eheleute Kurt war, und dass es ausgetauscht wurde. Der Mann der wegen Hubschrauber ins Gebüsch hechtete...

Erst waren zur Veröffentlichung vorgesehen die Bilder 5,7,8, also Moser, Arnold, Kurt, und nach der Korrektur die Bilder 5,7,11, also Moser, Arnold, Kurt NEU.

Bio, die Nummerierung der Bilder bei Kontext-Moser ist Blödsinn. Die ist völlig aus der Luft gegriffen und hat mit den Ermittlungsakten und den echten Phantomen von heilbronn überhaupt nix zu tun.


Es wurde ein Bild von einer anderen Zeugin veröffentlicht ...

1. war das 2013, das ist auch bei deinem Blog falsch, und 2. sind das bis auf die Frau die falschen Bilder. Niemals hat die Polizei Phantombilder veröffentlicht.

fatalist
02.09.2013, 12:41
Nachtrag zu Carsten Schultzes Vernehmung, kam grad rein:


Spannend finde ich ja nach wie vor, warum der CS die Blaupause einer Ceska 83 sowohl 2010 auf seinem Rechner UND auf seinem Handy abspeicherte - und sich heute gaaaaaaaaaaar nicht erklären kann, wie das zeugs dahin gekommen ist.

39036

Sicher ist, dass sich CS schon 2010 mit der Ceska 83 befasste, ahnte er was?

moishe c
02.09.2013, 12:47
Südlich vom Tatort, da war der Audi 80 mit MOS-Kennzeichen, einige Hundert Meter entfernt.
Passt das? Ich kenne mich da nicht aus, ist der Waschplatz südlich des Tatortes?

Das von dir gezeigte Foto ist von Süden her in Richtung Norden aufgenommen - gleich hinter dem Wehr/der Straßenbrücke - auf der rechten Neckarseite, auf der auch der Fotograf stand, beginnt der Platz "Theresienwiese".

Ich habe doch weiter vorne geschrieben

- Neckar fließt aus Richtung Süden nach Norden

- zuerst, also von Süden her kommen

- das Stauwehr, dann gleich die Straßenbrücke B 293
- dann der Platz "Theresienwiese", an dessem nördlichen Ende der Polizistenmord geschah,
- dann die kleine Fußgänger/Radfahrer-Brücke
- und gleich nach dieser die Eisenbahnbrücke, deren Gleise nach Osten (auf dem Foto nach rechts) nach ca. 300 Metern in den Bahnhof Heibronn reinlaufen.

"Paßt das?" Dazu muß ich fragen auf welcher Straße soll denn der Audi "MOS" gefahren sein? Etwa auf der B 293?

DANN wäre der Verdächtige ja schon 100 - 150 Meter unter dieser Brücke - auf der die B 293 verläuft - durchgelaufen!!!
DANN hätte er ja wieder 100 - 150 Meter zur B 293 ZURÜCKlaufen müssen! ???


Und dann nochwas! :D

Wenn in Südwestdeutschland irgendwas auf der Straße herumgebrüllt wird, dann solltest du nicht nur (nette ?) Serbienen fragen,

sondern vielleicht auch mal Einheimische! Nichwahr?

Der da "dawai, dawai" gehört haben will, ist ein Rußland-Deutscher!

Ich, als quasi Einheimischer hätte vielleicht "da rei, da rei" gehört! Was hochdeutsch bedeutet "hier rein", also "hierher".

Gut, der Wortsinn ist jetzt nicht ein gegensätzlicher, ABER man könnte auf eine andere Herkunft des Rufers schließen. Wobei allerdings viiiele Jugos auch ganz gut schwäbisch schwätze können und dies auch tun!

fatalist
02.09.2013, 13:02
Das von dir gezeigte Foto ist von Süden her in Richtung Norden aufgenommen - gleich hinter dem Wehr/der Straßenbrücke - auf der rechten Neckarseite, auf der auch der Fotograf stand, beginnt der Platz "Theresienwiese".
alles richtig, der Waschplatz ist südlich des Stauwehres. ca. 400 m von Tatort bis Waschplatz.

Aber warum muss das Fluchtauto auf der B293 gewartet haben?
Warum sollte das so gewesen sein?

Wo ist der Wertwiesenpark, die Täter sind dorthin gelaufen, der ist noch viel weiter südlich.
Irgendwo am Wertwiesenpark stand der Audi 80 mit MOS-Kennzeichen.

https://maps.google.com/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=heilbronn+theresienwiese&aq=&sll=37.0625,-95.677068&sspn=37.735377,86.044922&vpsrc=6&ie=UTF8&hq=theresienwiese&hnear=Heilbronn,+Stuttgart,+Baden-W%C3%BCrttemberg,+Deutschland&ll=49.132279,9.204226&spn=0.015248,0.042014&t=h&z=15

moishe c
02.09.2013, 13:07
alles richtig, der Waschplatz ist südlich des Stauwehres. ca. 400 m von Tatort bis Waschplatz.

Aber warum muss das Fluchtauto auf der B293 gewartet haben?
Warum sollte das so gewesen sein?

Wo ist der Wertwiesenpark, die Täter sind dorthin gelaufen, der ist noch viel weiter südlich.
Irgendwo am Wertwiesenpark stand der Audi 80 mit MOS-Kennzeichen.

https://maps.google.com/maps?f=q&source=s_q&hl=de&geocode=&q=heilbronn+theresienwiese&aq=&sll=37.0625,-95.677068&sspn=37.735377,86.044922&vpsrc=6&ie=UTF8&hq=theresienwiese&hnear=Heilbronn,+Stuttgart,+Baden-W%C3%BCrttemberg,+Deutschland&ll=49.132279,9.204226&spn=0.015248,0.042014&t=h&z=15


Alles klar, danke! Ich wußte nicht, wo der Audi 80 gewartet hat, deshalb habe ich gefragt.

Wenn der Audi 80 noch weiter südlich wartete, DANN wäre das an der zu vermutenden Fluchtroute eines Täters, der zu Fuß unterwegs ist.

Da könnten ihm auch Bullizisten in Pkw nicht so schnell auf die Pelle rücken!

fatalist
02.09.2013, 13:10
Wenn in Südwestdeutschland irgendwas auf der Straße herumgebrüllt wird, dann solltest du nicht nur (nette ?) Serbienen fragen, sondern vielleicht auch mal Einheimische! Nichwahr? Au Backe, jetzt krieg ich Mecker :auro:


Der da "dawai, dawai" gehört haben will, ist ein Rußland-Deutscher!

Ich, als quasi Einheimischer hätte vielleicht "da rei, da rei" gehört! Was hochdeutsch bedeutet "hier rein", also "hierher".

Gut, der Wortsinn ist jetzt nicht ein gegensätzlicher, ABER man könnte auf eine andere Herkunft des Rufers schließen. Wobei allerdings viiiele Jugos auch ganz gut schwäbisch schwätze können und dies auch tun! Meine Jugos sind Serben, und zwar Serben die ermittelt wurden, und diese Serben sitzen in Serbien im Knast. Die sprechen kein schwäbisch :bäh:

Im Ernst, es gibt da ja ne Ermittlung in den Akten, die hab ich auch schon gepostet vor 1 Monat oder so...


17.10Spur 3735 (Komplex Amigo)

Diese Ermittlungen liefen bis nach dem 4.11.2011.


Machen wir also mal mit Heilbronn weiter, mit der Spur "Pink Panther".
Auch als "Komplex Amigo" bekannt.

Braucht man nicht nach zu googeln, Null Treffer sind garantiert.
Ist aber sicher unwichtig, und wird wie immer kaum gelesen und nicht kommentiert werden.

Aber scheixx drauf...

Spur 3735
Im Sommer 2009 meldet sich ein Mann beim LKA B/W und will vertraulich Hinweise zum Polizistenmord geben.
Den schickt man zur Soko Parkplatz, und man trifft sich dann mit dem Mann.

Ende Juli 2009. Man schickt 2 "VP-Führer" zum Treffen: RIESEL und MOTZER. Ob die vom LfV sind oder vom LKA, weiss ich nicht.

Der Informant berichtet über eine Juwelenraubbande „PinkPanther", alles Ex-Jugoslawen.
Die arbeiten "dezentral", aber verkaufen alle an denselben Hehler. Der sitzt wohl in Heilbronn.
Ob der auch Ex-Jugo ist, weiss ich nicht.

Die Täter hätten die Polizisten erschossen, weil sie sich verfolgt/beobachtet fühlten.

Vermutung fatalist: Ich vermute, dass die Täter bei den Zigeunern auf der Theresienwiese waren, und die Polizisten sterben mussten, weil sie eben dort ständig "abhingen" statt zu arbeiten.


Die Täter sollen Kontakt zu der Serbin Slobodanka HINKEL haben, in deren Wohnung sie sich versteckten.
Ein Mann von „Pink Panther" solle regelmäßigen Kontakt zu dieser Frau haben. Die wohnt in Böblingen.

Man überwachte also die Wohnung 5 Wochen lang bis Anfang Oktober 2009, da kam aber keiner.

Also musste man den Informanten zu der Frau Serbin Hinkel schicken, mit der Legende, er wolle "ein Ding drehen" und suche Partner.

Die Dame habe dann erzählt, 3 Männer hätten in ihrer Wohnung über den Mord gesprochen.
Anmerkung fatalist: Sagen Ex-Jugos "dawai dawai" (russisch) ???

Die Männer wären Leute des serbischen Kriminellen Milan OSTOJIC aus der Nähe Belgrads.
S. HINKEL gibt weiter an, dass ihr Bruder MISCHA die Leute zur Übernachtung zu ihr
geschickt hätte. Er gehöre zwar nicht zur Gruppe von Milan OSTOJIC,kenne diesen aber.

Im Nov 2009 geht der Informant wieder zu dieser Serbin.
Sie sagt, der Typ hiesse mit Spitznamen „SANDOKAN" und sei vor ca. einem Monat festgenommen worden
wegen mehrerer Morde und gehöre zum Sabac-Clan.

Der vorherige Anführer „UGA" sei vor ca. einem Jahr umgebracht worden, und mehrere Leute seien verhaftet worden.

Anmerkung fatalist: das war dann 2008.

Der andere Killer nenne sich „ZOKI" und sei in Belgrad auf der Flucht.

auf die Frage des Informanten ob die an dem Mord in Heilbronn beteiligt gewesen wären
lacht die Frau, antwortet aber nicht.

ZOKI steht wohl für Zoran, und der sei gar nicht in Belgrad, sondern in Rotterdam oder in Wien.
Sie könne aber sicher sein erschossen zu werden, wenn man erfährt was sie so erzähle.

Ihr Bruder MISCHA sei ein kleiner Fisch. Er kenne viele und hilft ab und zu...


Mitte November das nächste Gespräch, immer noch als "Suchender" für krumme Geschäfte...
Die Frau sagt, dass der Zoki richtig ZoranSTEVANOVIC heisst.

Sie weiss aber nicht sicher, ob der den Mord in Heilbronn begangen habe.
Aber ihre Übernachtungsgäste seien am nächsten Tag abgeholt worden.
Also am Tag NACH dem Polizistenmord.


Die 3 Männer von einem Serben mit einem Auto mit österreichischem Kennzeichen abgeholt worden.
Ihr Bruder kenne die wohl besser, der Informant erhält die Telefonnummer.
MISCHA - 06429xxxx (Nummer ist fatalist bekannt)


Man forscht daraufhin zum Sabac-Clan in Serbien...
nicht in Österreich, trotz Ösi-Kennzeichen des Serben, der die Männer am Tag danach abholte...


Der Informant sei Ende Juni / Anfang Juli 2007 zu dieser Serbin Hinkel gegangen, und es war nicht ihr Mann da, zu dem er wollte, sondern 3 Männer, nur einer habe gesprochen und wollte wissen, wer denn der Informant sei. Und ob er ein Landsmann sei. War er.

Der Mann habe dann erzählt, dass bei einer Übergabe in Heilbronn oder Heilbrunn die Polizei aufgetaucht sei. Es sei zu einer Schießerei gekommen. Sie hätten auf die Polizei geschossen.
Anmerkung fatalist: Wie geht das dann mit den Kopfschüssen, wo genau war das, und wie kam der Streifenwagen dann unter den Augen der Zigeuner etc auf die Theresienwiese???

DerSprecher sei ca. 2 m gross gewesen, hatte eine normale Figur an die 100 Kilo.
Die zwei Männer, die nichts gesprochen haben ungefähr 173 cm groß. Schlank.

Man legte dem Informanten Fotos vor, und er erkannte Zoran Stevanovic.

Im Nov. 2009 erfuhr man vom Ösi-Kontaktpolizisten in Serbien, dass die Bande im Oktober 2009 festgenommen worden sei.

1.Milan OSTOJIC, geb. 22.09,1975 in Sabac, Spitzname „Sandokan"
2.Nebojsa SARAJILJA, geb. 16.04.1986 in Pakrac, Spitzname „Saja"
3.Milan MITIC, geb. 25.09.1960 in Vranje, Spitzname „Srbin"
4.Zoran STEVANOVIC, geb. 19.08,1973 in Pancevo, Spitzname „Stefke"
5.Igor MARKOVIC, geb, 10,07.1977 in Sabac, Spitzname „Kneza"
6.Bojan JOVANOVIC, geb. 24.01.1984 in Sabac
Ein weilerer Täterdieser Bande,
Boris SKORIC, geb. 19.10.1974 in Wien
befinde sich in Serbien auf der Flucht.

Die kann man ja alle googeln, Fotos finden sich sicher auch, und das sind wohl die Leute in Heilbronn gewesen... nicht alle, aber sicher ein paar davon...

Man versuchte dann, 2010 diese Serbin direkt zu vernehmen, aber sie entzog sich dem Verhör durch Krankenatteste. Das ist kein Witz. So einfach geht das bei Polizistenmord in der BRD... wenn der Mord für "was Anderes" benötigt wird :?


Aber an den DNA-Erhebungen war man dran. Kann ja auch nicht so schwer sein, wenn die Leute im Knast sitzen..., wurde aber nicht abschliessend erledigt :cool: Eilte ja nicht.

Die Ermittlungen wurden nach dem 04.11.2011 eingestellt
Die bisherigen Ermittlungen sind in der Spur 3735 abgelegt. gepostet 19.7.2013

fatalist
02.09.2013, 13:15
Alles klar, danke! Ich wußte nicht, wo der Audi 80 gewartet hat, deshalb habe ich gefragt.

Wenn der Audi 80 noch weiter südlich wartete, DANN wäre das an der zu vermutenden Fluchtroute eines Täters, der zu Fuß unterwegs ist.

Da könnten ihm auch Bullizisten in Pkw nicht so schnell auf die Pelle rücken! Aber Zeit verging, viel Zeit, da liegt das Problem mit der Strassensperre...

Die Zeitachse ist völlig unklar, die kriege ich nicht auf die Reihe, weil ja niemand weiss, wie lange zwischen Mord und Entdeckung durch Radfahrer ohne Handy... der StA sagte, weniger als 30 Minuten, aber stimmt das?

Das ist alles nicht vernünftig berichtet worden... oberpeinlich für DIE STIMME...

fatalist
02.09.2013, 13:41
Meine Lieblingsserbin hat geantwortet.


In Serbien würden die Leute bei solch einer Aktion "ajde, ajde (kommt, kommt)" oder "brzo, brzo (schnell, schnell)" oder "pozurite, pozurite (beeilt euch)" sagen.

Ich würde aber darauf tippen, das die meisten Serben "ajde, ajde" sagen, das ist ein Synonym für "kommt kommt" oder "beeilt euch". "Dawai Dawai" sagen die also nicht.

Jetzt liegen also die Schwaben wieder vorn, die sagen ja "da rei, da rei" und meinen "dort hinein".
Schwaben sind den Russen halt ähnlicher als man meinen sollte... :bäh:

Nereus
02.09.2013, 14:15
CESKA-SPUREN

1.02.2008 Nürnberger Zeitung


Dönermorde: Die SoKo Bosporus wird erheblich verkleinert
Annähernd 5000 Waffenbesitzer nahmen die Fahnder unter die Lupe. Bei 130 von ihnen fand sich eine Ceska des Typs, der bei den Morden verwendet wurde. Doch keine dieser Waffen kommt als Tatwaffe in Frage, sagen die Polizei-Spezialisten. Zumal keine dieser 130 Ceskas einen verlängerten Lauf hat, auf den allein ein Schalldämpfer hätte aufgeschraubt werden können.

Etwa 60 solcher Spezialausführungen der Ceska 83 wurden überhaupt nur gebaut, sagt Kripo-Chef Geier. Das geht aus den Unterlagen hervor, die der Hersteller der SoKo offengelegt hat. Ein Großteil davon landete ursprünglich bei einem tschechischen Großhändler in der Schweiz, der diese Waffen dann in halb Europa weitervertrieb. Andere Ceskas konnten die Ermittler über die Gauck-Behörde bei ehemaligen Angehörigen des DDR-Ministeriums für Staatssicherheit orten. Nur ein Teil davon wurde tatsächlich gefunden; die Mordwaffe war nicht dabei. http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/2.192/donermorde-die-soko-wird-erheblich-verkleinert-1.938623/kommentare-7.674941

12. 02. 2010 – SRF Schweizer Radio und Fernsehen (mit Video)
»Mordserie in Deutschland: Tatwaffe kommt aus Solothurn«
Ermittlungsleiter Uwe Deetz vom BKA erzählt nun über die Herkunft der Ceska 83 mit Schalldämpfer offenbaren Unsinn, desinformiert und blendet die Stasi-Ceskas aus. (Falls VIDEO „nicht gefunden wird”: Windows Aktualisierungs-Button drücken)

»Die Tatwaffe stammt nämlich aus einer speziell angefertigen 24-Stück-Serie, die 1993 vom tschechischen Herstellerwerk an einen Waffenhändler in den Kanton Solothurn geliefert wurde. Das bestätigt Ermittlungsleiter Uwe Deetz vom BKA gegenüber «10vor10»: «Nachforschungen beim tschechischen Hersteller haben ergeben, dass diese Waffen speziell für diese Lieferung angefertigt worden sind. Es handelt sich hier also um ein ganz spezielles, eigenes Produktionsverfahren, und daraus resultiert auch diese ganz prägnante Spur.»
http://www.tagesschau.sf.tv/Nachrichten/Archiv/2010/02/12/International/Mordserie-in-Deutschland-Tatwaffe-kommt-aus-Solothurn

1) Bei der Tatwaffe sollen Alu-Spuren auf den gefundenen Projektilen sich befunden haben.
Über defekte Schalldämpfer und Lamellenberührung siehe Doktorarbeit von 2010:
http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-5804/diss_wacker.pdf

2) Stoßboden-Bogenschlieren an Hülsen durch anderen Gasdruckverlauf bei Schalldämpfern?

BKA-Gutachten vom 11. September 2008
Die Kriminaltechnik des BKA stellte mit Gutachten vom 11. September 2008 durch Untersuchen der durch die Schweiz übersendeten Munition starke Ähnlichkeiten zwischen der sichergestellten Tatmunition und den Muni-tionsteilen der zwischenzeitlich beschossenen 16 Waffen aus der Schweiz-Lieferung fest. Zwar handelte es sich bei keiner dieser Waffen um die Tatwaffe, jedoch war das von den Waffen verursachte Spurenbild (bogenförmige Eindruckspuren auf den Hülsenböden durch den Stoßbogen (falsch, muß heißen Stoßboden) des Patronenlagers) an Hülsen und Geschossen derart spezifisch, dass in der Folge mit hoher Wahrscheinlichkeit davon ausgegangen wurde, dass die Tatwaffe aus der gleichen Lieferung kommen musste.5393
Zu diesem Zeit-punkt war der Verbleib von lediglich acht Českás 83, 7,65 mm der Luxik-Lieferung nicht aufgeklärt.5394

PUA S. 618

Im BKA-Video für den SRF-Sender werden zwei Sorten Ceskas 83 mit Schalldämpfern gezeigt:
1) Eine Waffe aus der Schweizer Luxik-Lieferung mit der eingeschlagenen Nummer 034673, Schraubgewinde und blankpoliliertem Schraubstutzen.

BKA-Muster:http://www.srf.ch/var/storage/images/auftritte/news/bilder/node_1339090/11255142-2-ger-DE/bild_span12.jpg

2) Eine andere Ceska war mit einem nachgebesserten Schalldämpfer für besondere Zwecke ausgerüstet worden. Der Schalldämpfer hatte einen matten Schraubstutzen (A), der vermutlich brüniert oder mit einem anderen Verfahren gedunkelt (Lack?) und getarnt worden war.
http://de.wikipedia.org/wiki/Br%C3%BCnieren

Vermutlich als Rutschschutz beim Aufschrauben war noch eine geriffelte Gummi- oder Plastikschicht am Schalldämpfer-Schaft aufgebracht worden, die durch häufigen Gebrauch stark abgenutzt wurde. (B)

eine MfS-Ceska? 39038

In weiteren BKA-Fahndungsaufrufen wurde dann nur die Schweizer Muster-Ceska mit der Nummer 034673 gezeigt, niemals mehr die Stasi-Ceskas erwähnt und der geschraubte und nachgebesserte Schalldämpfer mit der Riffelung abgebildet.

10.März 2010 Aktenzeichen XY mit Uwe Deetz, BKA, Schraubgewinde und Nummer 034673
https://www.youtube.com/watch?v=s1pVf5nDx9k&feature=player_detailpage

21.6.10 - Polizeibericht.CH Schweiz mit BKA-Muster-Ceska Nr. 034673
http://www.polizei-schweiz.ch/ger_gallery_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_300000_Euro_Belohnung_-_Die_Spur_der_Tatwaffe_Ceska_fuehrt_in_die_Schweiz _-_Hausdurchsuchungen_in_d.html

http://www.polizei-schweiz.ch/ger_details_27645/Schweiz_Derendingen_SO_9_Morde_in_der_Parallelgese llschaft_-_Die_Spur_fuehrt_in_die_Schweiz_-__300000_Euro_Belohung_-_Fahndung_nach_der_Tatwaffe_Ceska_Modell_83.html

Am 1.12.2011 präsentierte das BKA in seiner Pressekonferenz erstmals eine seltsam verpackte Ceska 83 SD als Tatwaffe der Ceska-Mordserie, welche angeblich am 10.11.2011 im Brandschutt eines Zwickauer Hauses gefunden worden war. Das angeschmorte Lederhalfter war noch nicht, zwecks Beschußgutachten, entfernt worden. Auch der Schalldämfer konnte so noch nicht auf defekte Alu-Lamellen untersucht worden sein.

ungeprüfte „Tatwaffe” http://2.bp.blogspot.com/-CaONGBDp8lk/Ua86x5_p-uI/AAAAAAAAU5Y/UOZdv341nRc/s1600/Lichtstadt.News+-+INSIDE+NSU+-+CESKA+83+Pistole+mit+Schalld%C3%A4mpfer.jpg

Eine Vergrößerung zeigt:
A = ausgeschliffene Seriennummer
B = ein sichtbarer Schraubgewindegang
C = die Brünierung oder Lackierung des Schraubstutzens ist teilweise abgeplatzt oder geschmolzen
D = eine vermutlich geriffelte Fläche, wie bei obiger MfS-Ceska, wird durch den nicht entfernten Überzug verborgen gehalten.

”NSU-Ceska”? 39039

brain freeze
02.09.2013, 14:23
Meine Lieblingsserbin hat geantwortet.

"Dawai Dawai" sagen die also nicht.

Jetzt liegen also die Schwaben wieder vorn, die sagen ja "da rei, da rei" und meinen "dort hinein".
Schwaben sind den Russen halt ähnlicher als man meinen sollte... :bäh:

"Ajde" und "dawei" liegt nicht so weit auseinander.

moishe c
02.09.2013, 15:41
...

Eine Vergrößerung zeigt:
A = ausgeschliffene Seriennummer
B = ein sichtbarer Schraubgewindegang
C = die Brünierung oder Lackierung des Schraubstutzens ist teilweise abgeplatzt oder geschmolzen
D = eine vermutlich geriffelte Fläche, wie bei obiger MfS-Ceska, wird durch den nicht entfernten Überzug verborgen gehalten.

”NSU-Ceska”? 39039

Eine kleine Anmerkung zu "A = ausgeschliffene Seriennummer".

Das, was man da auf dem Foto erkennen kann (links von dem weißen Pfeil), ist garantiert keine Ausschleifung einer - eingeschlagenen - Seriennummer, denn die müßte mehrere zehntel Millimeter tief sein, sondern was man da erkennen kann ist garantiert eine digitale Bildbearbeitung, um die - vorhandene - Seriennummer unkenntlich zu machen! Man will dem Pöbel, so wie uns hier, nicht auf die Nase binden, was für Seriennummern (mit dazugehöriger Pistole natürlich :D ) "man" so in seinen Nähkästlein rumliegen hat! :sark:

Bzw. bei dieser Pistole verschleiern, ob und wie die Seriennummer entfernt wurde!

moishe c
02.09.2013, 16:29
Meine Lieblingsserbin hat geantwortet.

"Dawai Dawai" sagen die also nicht.

Jetzt liegen also die Schwaben wieder vorn, die sagen ja "da rei, da rei" und meinen "dort hinein".
Schwaben sind den Russen halt ähnlicher als man meinen sollte... :bäh:

Nochmal ganz detailiert, um meine Sicht ganz klar zu machen.

1. Glaube ich nicht, daß ein Rußland-Deutscher "dawai" mit "aijde" verwechselt!

2. "Da rei" bedeutet "da herein" und ist nicht das gleiche wie "da nei", was "da hinein" bedeutet! Isklar, ja?
Grundsätzlich hätte der Rufer auch "da her" rufen können, aber das "da rei", also "da herein", DAS ruft einer (in Heilbronn :D ), wenn er einen anderen auffordert, zu ihm ins Auto einzusteigen! Savvy?

3. Die Aussprache von "da rei" ("da nei" analog) hört sich für einen Ortsfremden wie ein Wort an, also wie "darei" ("danei"), wobei ich als Einheimischer an der scharfen und deutlichen Prononzierung der Buchstaben "R" oder "N" sofort erkenne, ob ich zu dem Rufer hinlaufen muß ("daRei") oder woanders hin ("daNei"), wobei mir der Rufer in diesem zweiten Fall noch die Richtung oder die Stelle, wo ich hin soll, z.B. durch zeigen mit dem Arm oder Kopfnicken anzeigen muß!

4. Und nochmal, Fatalist, du glaubst gar nicht, wieviel "Schwäbisch" gerade Langzeit-"Jugos" im Südwesten beim Sprechen verwenden!
Ich weiß, wovon ich rede!
Ein "schwäbischer" Zuruf spricht also keinesfalls gegen serbischen Rufer bzw. serbische Täter.

Und nun erst mal von mir dazu Ende und Amen! Ich will ja den Strang nicht zumüllen! :sark:


Anm.: Eins noch ... :haha: Mit deinem Pause machen/Abhängen der Grünen neben dem Pumpenhäuschen, werter Fatalist, liegst du meines Erachtens absolut richtig!!!!!!!

DENN von der Stelle aus, an der der Streifenwagen zur Tatzeit stand, konnten die beiden Insassen (A. und K.) keinesfalls "den Platz beobachten"!!!
Im Gegenteil, da wo die beiden standen, das war taktisch gesehen der schlechteste Punkt (der dümmste ...) auf der gesamten Theresienwiese, um

- den Platz zu beobachten/überwachen und

- um möglichst frühzeitig sich nähernde Personen (= potentielle Angreifer!) wahrzunehmen.

Und deshalb, weil man selbst nach drei Seiten keine Sicht hatte,

konnte man von diesen Seiten aus auch nicht bzw. nicht auf den ersten Blick - von weitem - gesehen werden.

Das war wohl ein "heimlicher" (Extra)Pausen-Platz ...

Nereus
02.09.2013, 16:49
ein Prozess-Besucher aus München hat mir ein paar Notizen geschickt, ich darf sie hier bringen.
Es geht um den 20.6.2013, als der Richter Götzl die 26 Stunden Vernehmung von Carsten Schultze für die Gerichtsakten zusammen fasste.

Der Richter hat den Kaufpreis der Waffe nach oben geschraubt, denn der betrug 500-1200 DM, diese Zahl fiel 3 Mal im Saal, und es sind jetzt im Protokoll 500-1000 Euro.

Laut Anklage und Aussage darin von Verkäufer Andreas Schulz sind es aber exakt 2500 DM gewesen.....

Das geht ja noch über die Galeria Kaufhof (Eröffnung nach dem 18.10.2001) hinaus.
Seit wann gibt den Euro, mit dem eine Waffe für 1000 € gekauft werden konnte?

Der Euro wurde erst am 1.1.2002 eingeführt!
http://www.dw.de/die-einf%C3%BChrung-des-euro-1-januar-2002/a-3991018

Daher kann ein Carsten Schultze niemals eine Ceska-Pistole für die Dönermord-Serie, die lange vorher begann, dem Trio geliefert haben!

Süßer
02.09.2013, 17:53
Das war wohl ein "heimlicher" (Extra)Pausen-Platz ...
Wahrscheinlich im Schatten vom Pumpenhaus?

brain freeze
02.09.2013, 18:32
Nochmal ganz detailiert, um meine Sicht ganz klar zu machen.

1. Glaube ich nicht, daß ein Rußland-Deutscher "dawai" mit "aijde" verwechselt!

[...]

Verwechselt nicht, aber: Einen ähnlichen Laut gehört (an einer Straße), das Vertraute verstanden ...

fatalist
02.09.2013, 18:48
Das geht ja noch über die Galeria Kaufhof (Eröffnung nach dem 18.10.2001) hinaus.
Seit wann gibt den Euro, mit dem eine Waffe für 1000 € gekauft werden konnte?

Daher kann ein Carsten Schultze niemals eine Ceska-Pistole für die Dönermord-Serie, die lange vorher begann, dem Trio geliefert haben! Ich dachte Du stolperst hierüber:


-die übergebene Waffe beschrieb CS präzise als "klein, schwarz,vorne mit Gewinde - Schalldämpfer eigens verpackt, Waffe in einem Buch - Munition in einem Döschen so zwischen 20 und 50 Schuss
Döschen gibt es für Platzpatronen, Schachteln gibt es für echte Munition, und Bücher mit ner Wumme drin, das ist ja wie im Kino. :crazy:


Carsten Schultze wurde angeblich im Jan 2001 observiert:


Verfassungsschutz wollte Carsten S. anwerben

Mehrere Tage im Januar 2001 hatten sich die Verfassungsschützer in Jena auf die Lauer gelegt. Ihr Zielobjekt war damals der Rechtsextremist Carsten S. Dabei gingen sie offenbar nicht wirklich verdeckt vor. Denn S. bekam das Gefühl, dass er beobachtet wurde. Erst hatte er seinen damaligen NDP-Kreischef Ralf Wohlleben im Verdacht. Denn S. war nach eigenem Bekunden aus der Szene ausgestiegen und dachte nun, dass er von den ehemaligen Kameraden verfolgt werde. Doch Wohlleben ließ ihn abblitzen. S. wendete sich an den Jenaer Staatsschutz und berichtete, dass ihn seit Tagen drei Autos abwechselnd verfolgten. Heute scheint klar: Es waren die Observanten des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz. Sie waren im Rahmen der Operation "Delhi" unterwegs. Der Deckname für die V-Mann-Anwerbung von Carsten S. http://www.mdr.de/thueringen/zwickauer-trio728.html

Wenn das so stimmte, dann hätte Wohlleben entsetzt sein müssen, dass sein NSU-Kontaktmann Carsti überlaufen könnte.
War er aber nicht? Er liess ihn abblitzen? Merkwürdig.


Carsten S. behauptet, er habe sich Anfang 2001 losgesagt von der rechtsextremen Szene. Es wäre also der ideale Zeitpunkt gewesen, ihn als V-Mann anzuwerben. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-verfassungsschutz-wollte-carsten-s-als-v-mann-anwerben-a-910305.html

Was für ein Schwachsinn, wäre Carsti ausgestiegen, wozu sollte er dann V-Mann werden? Um die rechte Szene auszuspähen, der er nicht mehr angehörte? Mit deren Mitglieder er sich nicht mehr traf?
:cool:


Ersatz für Tino Brandt sollte er sein?


Ein hochrangiger Ministeriumsbeamter sagte MDR THÜRINGEN, dass Dutzende bisher unbekannte Dokumente und Namenslisten gefunden worden seien. Hintergrund war offenbar die Enttarnung des Neonazi-V-Manns Tino Brandt im Frühjahr 2001. Man habe dringend Ersatz für ihn benötigt, bestätigte ein früherer Verfassungsschützer MDR THÜRINGEN. MDR.

Ja liebe Kinder, der Frühling findet in Thüringen halt schon im Januar statt :))



Was nicht in den Medien steht:


inErfurt ist ja die V-Mann-Akte "Dehli" gefunden worden.Inhalt: Lediglich die Anwerbungsbögen sowie Observationsberichte vondrei Tage, in denen die Geheimen CS auf die Pelle gerückt sind.Verwunderlich ist: Am Ende der sieben Seiten ist anzukreuzen, ob dieAnwerbung erfolgreich oder ohne Erfolg abgeschlossen wurde. Hierfehlt jedoch das Kreuz ebenso wie die Unterschrift desverantwortlichen V-Mann-Führers. Merkwürdig die ganze Sache. Nachden Obs-Berichten gibt es nichts, was gegen eine Anwerbung spricht...

Merkwürdigauch: CS behauptet, es habe ein Gespäch mit dem VS über einAussteigerprogramm (CS wartet ja auch mit der abenteuerlichen Storyauf, ein Kamerad sei als Aussteiger als V-Mann angeworben worden (wasaus meiner Sicht nun wirklich keinen Sinn macht) - und habe sich anCS rangemacht, um den über das Trio auszuhorchen ... Ich glaube, dass der MDR uns veräppelt, diese Anwerbungsobservationen fanden viel später statt, und natürlich war Carsti noch aktiv, keinesfalls ausgestiegen.

Die Waffenkauf- und Übergabegeschichte fand viel später statt, Carsten Schultze fuhr auch gar nie zur Galeria Kaufhof nach Chemnitz, denn das Trio wohnte längst in Zwickau, und Carsten überbrachte als V-Mann eine Walther PP mit Schalldämpfer, deutsches Fabrikat, 7,65 mm Browning, wie sie auch in Zwickau gefunden wurde. Für Keller Baller Spiele :bäh:



Auchdas psychiatrische Gutachten von CS ist ausgesprochenaufschlussreich. Leygraf kommt zu dem Ergebnis, dass CS besessendavon sei, sich gerade vor Fremden nur im besten Licht zupräsentieren (Ergebnis einer ausgesprochen schwierigenVater-Sohn-Beziehung und einer depressivem Mutter) Die vom BKA, dass waren auch Fremde ;)

fatalist
02.09.2013, 18:51
Wahrscheinlich im Schatten vom Pumpenhaus? Ein polizeibekannter "Extrapausen-Verpiss-Platz"? Arnold war angeblich zum 1. Mal in Heilbronn im Dienst, aber Kiesewetter schon oft. Sie müssen vor den Schüssen irgend einen Ärger gehabt haben, den sie nicht per Funk meldeten. Oder sie schliefen im Auto? Arnold sah gar niemand, weil er schlief? Auch keinen Schützen?

fatalist
02.09.2013, 18:57
Nochmal ganz detailiert, um meine Sicht ganz klar zu machen.

1. Glaube ich nicht, daß ein Rußland-Deutscher "dawai" mit "aijde" verwechselt! Ich auch nicht.


Anm.: Eins noch ... :haha: Mit deinem Pause machen/Abhängen der Grünen neben dem Pumpenhäuschen, werter Fatalist, liegst du meines Erachtens absolut richtig!!!!!!!

DENN von der Stelle aus, an der der Streifenwagen zur Tatzeit stand, konnten die beiden Insassen (A. und K.) keinesfalls "den Platz beobachten"!!!
Im Gegenteil, da wo die beiden standen, das war taktisch gesehen der schlechteste Punkt (der dümmste ...) auf der gesamten Theresienwiese, um

- den Platz zu beobachten/überwachen und

- um möglichst frühzeitig sich nähernde Personen (= potentielle Angreifer!) wahrzunehmen.

Und deshalb, weil man selbst nach drei Seiten keine Sicht hatte,

konnte man von diesen Seiten aus auch nicht bzw. nicht auf den ersten Blick - von weitem - gesehen werden.

Das war wohl ein "heimlicher" (Extra)Pausen-Platz ... :appl:

Nereus
02.09.2013, 19:10
Ich dachte Du stolperst hierüber:

Döschen gibt es für Platzpatronen, Schachteln gibt es für echte Munition, und Bücher mit ner Wumme drin, das ist ja wie im Kino. :crazy:..

Das "Döschen" ist auslegbar, die Euros nicht!
"Döschen" ist so eine herzerwärmende Kindersprache. Da kann aber jemand dann sagen, es war eine Keksdose mit 100 einzelnen Patronen gemeint oder so. Aber an der Euro-Einführung 2002 ist nichts zu deuteln.
Vermutlich hat er eine Signalpistole mit aufschraubarer Tülle geliefert für Leuchraketen und Kugeln. Und von einem passenden Halfter hat er auch nichts gesagt. Keiner bisher, warum wohl?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6536744&viewfull=1#post6536744

Der VS wird ihn wohl mehr dazu angeheuert haben, die westdeutsche linksradikale Schwuchtelszene auszuhorchen?

fatalist
02.09.2013, 19:11
In EF 135 ist ja dieser lange Bericht von Bastian Hüls, ein Pseudonym für einen Mitarbeiter der Bundesanwaltschaft, der den Whistleblower gab und über die CESKA-Gutachten des BKA sinngemäss sagte, dass die Ceska aus Zwickau einen Klickverschluss habe und nicht als Dönermordwaffe nachgewiesen sei; dieses Gutachten wäre streng geheim, in den Gerichtsakten sei es nicht enthalten, es werde dort nur über das Gutachten referiert.

Den Artikel haben wir ja hier vollständig im Strang. "Ermitteln verboten" heisst er.
http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6439721&viewfull=1#post6439721

Wenn meine Informationen stimmen, dann steht in den Akten folgendes:


Die ballistischen Gutachten sind übrigens gar nicht so eindeutig, wieder GBA es gerne hätte. Das BKA geht lediglich davon aus, dass in allen neun Morden mit einer Ceska geschossen wurde - nicht jedoch mit ein und derselben Ceska. Das bedeutet, dass es Gutachten (mehrere) in den Akten gibt. Die Aussage von EF 135 wäre dann falsch.

Auch sonst wäre das DIE Bombe überhaupt. Hoffentlich merkt das keiner...

fatalist
02.09.2013, 19:14
Aber an der Euro-Einführung 2002 ist nichts zu deuteln. Der Richter Götzl hat sich geirrt, als er sein Protokoll der 26 Stunden Schultze-Verhör für die Gerichtsakte verlas, und weil der so autoritär ist, der Götzl, hat niemand widersprochen. So würde ein Jurist argumentieren LOL

Süßer
02.09.2013, 19:34
Das bedeutet, dass es Gutachten (mehrere) in den Akten gibt. Die Aussage von EF 135 wäre dann falsch. Auch sonst wäre das DIE Bombe überhaupt. Hoffentlich merkt das keiner...

Logisch, zu jedem Mord ein Gutachten.

fatalist
02.09.2013, 19:34
Zu Heilbronn, Stimme http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/sonstige-Ermittler-ernten-heftige-Kritik;art15061,2882620



Ermittler ernten heftige Kritik

Heilbronn - Es sind deutliche Worte, und einige Sätze treffen die Heilbronner Polizei ins Mark: Der Abschlussbericht des Berliner Untersuchungsausschusses zur Zwickauer Terrorzelle NSU übt auch an den lokalen Ermittlern starke Kritik. In dem 1400-seitigen Dokument sehen die Politiker die wesentliche Ursache vieler offener Frage im Heilbronner Polizistenmordfall darin, dass "wichtigen Spuren erst mit Verzögerung nachgegangen wurde".

Die Kontrolllisten der Ringfahndung vom Tattag im April 2007 seien "erst drei Jahre nach der Tat ausgewertet worden", lautet ein Vorwurf. Hinweise auf Wohnmobile am Tatort habe es gleichwohl gegeben. Die Täter hatten ein Wohnmobil gemietet, weiß man heute. Eine Reihe von Videoaufzeichnungen vom Tatortumfeld sei zudem unbearbeitet geblieben und "erst ab Dezember 2009 katalogisiert und gesichtet" worden.


Problembeladen
Als "schweres Ermittlungsversäumnis" stuft der Ausschuss ein, dass das private E-Mail-Postfach der erschossenen Polizistin nicht tatnah ausgewertet wurde. Man habe den Eindruck, dass das persönliche und berufliche Umfeld der Polizisten von den Ermittlern "weniger gründlich als in anderen Fällen" ermittelt worden sei.

Und: Die Zusammenarbeit zwischen Staatsanwaltschaft und Polizei stellt sich den Politikern als "ungewöhnlich problembeladen" dar. Unter anderem, weil der Staatsanwalt es ablehnte, Phantombilder von Zeugen zu veröffentlichen, die blutverschmierte Personen am Tattag gesehen hatten. Die 14 Bilder zeigten allerdings völlig verschiedene Personen.

Der "beachtliche Ermittlungsaufwand" im Bereich Organisierter Kriminalität ist für die Aufklärer ebenfalls nicht nachvollziehbar. Hinweise hätten zu umfangreichen Ermittlungen im Ausland geführt. Gleichzeitig sei aber "die Auswertung erhobener Massendaten vernachlässigt worden". Ein Fazit: Im Blick zurück wäre es für den Ausschuss sachgerecht gewesen, wenn "von Beginn an das Landeskriminalamt die Ermittlungen geführt hätte".

Zu diesem Punkt nimmt Polizeisprecher Harald Schumacher Stellung. Für die Bearbeitung von Tötungsdelikten sei die Landespolizei zuständig. Als bei der Polizeidirektion Heilbronn nach mehr als eineinhalb Jahren aufgrund weiterer Kapitaldelikte "die Grenzen der personellen Möglichkeiten überschritten waren", sei die Soko Parkplatz mit einem Großteil der Ermittler an das LKA abgegeben worden.


Raster
Hartfrid Wolff, FDP-Obmann im NSU-Ausschuss, bleibt dabei. Die Heilbronner Polizei habe "viele Fehler gemacht". Beim Boston-Attentat in den USA hätten die Ermittler Videoaufzeichnungen sofort mit Erfolg ausgewertet. Für ihn ist auch nicht nachvollziehbar, wieso man aus 33 000 Fahrzeugdaten nicht wenigstens eine Rasterprüfung nach bestimmten Kriterien vornahm. Man wäre bei Wohnmobilen auf Holger G. gestoßen, der derzeit im NSU-Prozess in München vor Gericht steht. Holger G. sei "damals schon als Rechtsextremist bekannt gewesen".

Und: Die Aussagen des Onkels von Michèle Kiesewetter, der eine mögliche Beziehung der Heilbronner Tat zu Morden an neun Migranten ansprach, seien "offensichtlich nicht berücksichtigt worden".

Für Wolff waren "deutlich mehr Ansatzpunkte da, denen man hätte nachgehen können" − auch beim Verfassungsschutz des Landes. Für ihn hätte es eine Chance gegeben, "früher zu den Tätern zu kommen".


Hintergrund: Reaktionen
Zu den Detailbewertungen des NSU-Ausschusses wollen die Heilbronner Polizei, die Staatsanwaltschaft und das Landeskriminalamt keinen Kommentar abgeben. Sie verweisen auf den laufenden Prozess in München, auf die Zuständigkeit der Generalbundesanwaltschaft in dem Fall. Deren Sprecher Marcus Köhler teilt mit, es stehe der Bundesanwaltschaft „nicht an, die Bewertungen des NSU-Untersuchungsausschusses zu kommentieren“. cf


03.09.2013 Das ist keine Ohrfeige, das ist eins voll in die Fresse. Gut so.

fatalist
02.09.2013, 19:37
Logisch, zu jedem Mord ein Gutachten. Man hat den Leuten aber seit dem 2. Mord 2001 bis heute erzählt, es sei mit absoluter Sicherheit immer dieselbe Tatwaffe gewesen.

Wenn das aber gar nicht so eindeutig ist, dann könnte sich Mancher verarscht vorkommen.

fatalist
02.09.2013, 19:40
NSU-Abschlussbericht
Bundestag in großer Einmütigkeit

18:23 Uhr
http://www.tagesspiegel.de/images/nsu_bundestag_dpa/8731038/3-format1.jpg (http://www.tagesspiegel.de/politik/das-plenum-ist-fast-voll-besetzt-bei-der-debatte-und-verabschiedung-des-abschlussberichts-des/8731038.html)

Das Plenum ist fast voll besetzt bei der Debatte und Verabschiedung des Abschlussberichts des NSU-Untersuchungsausschusses - FOTO: DPA

Der Bundespräsident ist da, viele Angehörige von Opfern der rechten Terrorgruppe NSU und für einen ist es der letzte Auftritt: Die Debatte zum Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses ist eine besondere gewesen Ein Rührstück:beten: wie es zu erwarten war.

fatalist
02.09.2013, 19:48
Lammert fordert Fortsetzung der NSU-Aufklärung


Der Bundestag hat über den Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses debattiert.
Parlamentspräsident Norbert Lammert hält die Arbeit für keineswegs erledigt.

2. September 2013 17:31 Uhr

http://images.zeit.de/politik/deutschland/2013-09/lammert/lammert-540x304.jpg

Vorstellung des Abschlussbericht zum NSU-Untersuchungsausschuss | © Rainer Jensen/dpa

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-09/bundestag-nsu-untersuchungsausschuss-abschluss-debatte

nachdenkerin
02.09.2013, 20:54
Ein Rührstück:beten: wie es zu erwarten war.

Rund drei Minuten hatte ich mir das "Schauspiel" angesehen, vergeudete Zeit. Dann las ich wieder den PUA-Bericht, bin jetzt zur Zeit auf Seite 400 von 1.409 Seiten

fatalist
03.09.2013, 05:14
Rund drei Minuten hatte ich mir das "Schauspiel" angesehen, vergeudete Zeit. Dann las ich wieder den PUA-Bericht, bin jetzt zur Zeit auf Seite 400 von 1.409 Seiten Wow, ich hab noch rund 3 Minuten weniger geschaut als Du :haha:

17000 Beiträge. Wo soll das nur enden?

nachdenkerin
03.09.2013, 05:27
Sprechzettel für die PKK-Sitzungen am 29. April und 27. Mail 1998


In Vorbereitung der am 29. April und am 27. Mai 1998 stattfindenden Sitzungen der Parlamentarischen Kontrollkommission wurden vom BfV ein Sprechzettel zu dem Thema „Entwicklung rechtsextremistischer Gewalttaten in 1997 – mögliche terroristische Ansätze?“ erstellt.,…….
„Am 26. Januar 1998 durchsuchte die Polizei nach Hinweisen der Verfassungsschutzbehörde Thüringen in Jena die Wohnungen der Mitglieder des ‚Thüringer Heimatschutzes‘ (THS) Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe sowie eine von diesen genutzte Garage. PUA-Bericht S. 228


Nach Hinweisen der LfV Thüringen durchsuchte die Polizei am 26. Januar 1998 in Jena die Wohnobjekte von Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe sowie eine von diesen genutzte Garage. PUA-Bericht S. 236

Wieso eine, es soll sich doch um drei Garage gehandelt haben. Bezog sich der Durchsuchungsbeschluss vielleicht doch nur auf eine Garage? Aber diese war ja dann sowieso ein Fake.


BFV Spezial Rechtsextremismus ..

In dem Bericht führte das BfV aus:….

Im Zeitraum zwischen April 1996 und Dezember 1997 waren im Raum Jena selbstgefertigte Sprengkörper bzw. Bombenattrappen aufgefunden worden. In einem der Fälle verurteilte das Landgericht Gera Böhnhardt in der Berufungsinstanz am 16. Oktober 1997 zu einer Jugendstrafe von zwei Jahren und drei Monate, die er noch nicht antreten musste. Böhnhardt hatte im April 1996 zwei Bombenattrappen an einer Autobahnbrücke bei Jena an einem Puppentorso befestigt, der die Aufschrift ‚Jude‘ trug. PUA-Bericht S. 236

Das ist gelogen! Das Berufungsgericht verurteilte ihn wegen dem Besitz von Rechtsrock-CD’s. Von einer Tat bzgl. Puppentorso wurde er frei gesprochen.


Im Juni 2003 hat die Staatsanwaltschaft Gera das Ermittlungsverfahren gegen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe wegen Eintritts der Verfolgungsverjährung nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.PUA-Bericht S. 236

Der Paragraph bezieht sich aber nicht auf Verfolgungsverjährung, sondern auf nicht ausreichende Beweise.


§170

(1) Bieten die Ermittlungen genügenden Anlaß zur Erhebung der öffentlichen Klage, so erhebt die Staatsanwaltschaft sie durch Einreichung einer Anklageschrift bei dem zuständigen Gericht.

(2) Andernfalls stellt die Staatsanwaltschaft das Verfahren ein. Hiervon setzt sie den Beschuldigten in Kenntnis, wenn er als solcher vernommen worden ist oder ein Haftbefehl gegen ihn erlassen war; dasselbe gilt, wenn er um einen Bescheid gebeten hat oder wenn ein besonderes Interesse an der Bekanntgabe ersichtlich ist.

fatalist
03.09.2013, 05:36
Debatte über NSU-Ausschuss
Die totale Legende: Terrorspuren ohne „Anfasser“

01.09.2013 · Der NSU-Ausschuss hat viele Fragen zur Niederlage der Sicherheitsbehörden im Kampf gegen den Rechtsterrorismus beantwortet - die wichtigsten aber nicht. An diesem Montag debattiert der Bundestag über den Anschlussbericht. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/debatte-ueber-nsu-ausschuss-die-totale-legende-terrorspuren-ohne-anfasser-12555760.html



Abschlussbericht des NSU-Ausschusses
Unfähig im Sinne der Anklage

21.08.2013 · An diesem Donnerstag legt der NSU-Untersuchungsausschuss seinen Abschlussbericht vor. Die Forderungen werden für die neue Bundesregierung eine große Rolle spielen. http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/abschlussbericht-des-nsu-ausschusses-unfaehig-im-sinne-der-anklage-12541365.html

Solche Überschriften sind geeignet, Ermittler zu Whistleblowern zu machen. Prima.



Aktenzeichen XY ungelöst...

Für jeden unvoreingenommenen Betrachter muss feststehen, dass es in diesem Fall nach wie vor weit mehr offene Fragen als Antworten gibt. Und leider wird man davon ausgehen müssen, dass die Wahrheit niemals ans Licht kommen wird, nicht zuletzt, weil mit hoher Wahrscheinlichkeit die Verstrickung staatlicher Stellen größer ist als sich das der Normalbürger dieser Republik vorstellen möchte. Ich bin sicher, dass neben den im Artikel angesprochenen Fragen die einer Antwort entbehren auch noch weitere offene Punkte niemals geklärt werden dürften. So stellt sich immer noch die Frage, ob die in der ausgebrannten Wohnung aufgefundene "Czeska" tatsächlich als Mordwaffe "überführt" worden ist. Das wird die Beteiligten am Münchener NSU-Prozess natürlich trotzdem nicht davon abhalten das Urteil zu fällen, das von der "öffentlichen Meinung" erwartet wird. Mit Wahrheitsfindung hat dies allerdings nicht das Geringste zu tun.



So ist das, wenn Täter und alle drei Gewalten des Staates identisch sind. Eine absolute Mehrheit
von SPD und CDU schützt die beteiligten Beamten. Die Vernichtung der Akten erinnert in fataler Weise an die Aktenvernichtung der STASI! Die beiden bestbewerteten Kommentare zum 1. Artikel.



Da wären noch ein paar Fragen offen
Die Beschuldigte Zschäpe war an keinen Tatort dabei, ein einziger Mann vom Verfassungsschutz war aber bei 6 Morden vor Ort.
Die Tatwaffe könnte laut Aussage von einem Mann beschaffen werden, der zugibt bei einem der Morde dabei gewesen zu sein. Diese Česká CZ 83 wäre in der Schweiz deponiert, leider wurde und wird in diese Richtung NIE ermittelt.

Die beiden Haupttäter hätten sich gegenseitig erschossen und dann Ihren Wohnwagen angezündet?

Und letztendlich die Flächendeckende Beweisvernichtung der Behörden stinken zum Himmel.

Kommt mir alles vor wie bei Buback und Barschel



"Sie begingen zehn Morde, wenigstens drei Bombenanschläge, ...
raubten mehr als ein Dutzend Banken aus. Elf Jahre lang blieb das Thüringer Trio vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ unerkannt." Ich bin erstaunt, dass die FAZ hier bereits weiß, was das Gericht doch eigentlich - im Sinne von "Im Zweifel für den Angeklagten" - erst herauszufinden sucht. Ich habe bei diesem Prozess große Sorge um die Rechtsstaatlichkeit in unserem Land. Und die Verweigerungshaltung des Verfassungsschutzes finde ich persönlich auch seltsam - wem kann man dann vorwerfen, hier Vertuschung zu vermuten?
bestbewertet beim 2. Artikel.

Die informierte Minderheit glaubt dem Staat nichts und traut ihm alles zu. Jede Schweinerei. Rosige Aussichten.

fatalist
03.09.2013, 05:59
Ich glaube fast Martin Arnold hat im Auto geschlafen und gar nichts gesehen.


Hintergrund: Hypnose-Aussage revidiert

Unter Hypnose, in die er einwilligte, erinnerte sich Polizist Martin A. im April 2008 plötzlich an Details der Tat. Er beschrieb den Täter an seiner Wagenseite später mit über 30 Jahren, kein Bart, keine Brille, dunkle Haare. 2010 fertigte er ein Phantombild an. Im Gespräch mit einem Psychiater im Sommer 2011 zog A. die Aussagen in Zweifel. Er habe sich in Hypnose ein Bild erstellt, das er sich zusammengereimt habe. Er habe „die Lücke füllen“ wollen, um alles zu verarbeiten. Ob er die Person sah, könne er nicht genau sagen. Der psychiatrische Gutachter stuft A.s Angaben zum Tatgeschehen als nicht verwertbar ein. cf

http://www.stimme.de/storage/pic/alfa/wt/region/2156800_0_08ca5010-53a0-4c00-afd6-6b60158537aa.jpg?version=1377899230 (http://www.stimme.de/storage/pic/alfa/wt/region/2156800_1_08ca5010-53a0-4c00-afd6-6b60158537aa.jpg?version=1377899230)



Das Phantombild eines Täters, das Martin A. im November 2010 aus vielen Gesichtssegmenten erstellte.Foto: dpa
Am 2.11.2010 erstellt. Das Phantombild Nr. 2 des Zeugen Arnold. Die Aktendaten stimmen, das Bild aber nicht.

Die neueste Taktik, jetzt wo Arnold als Zeuge geladen ist?
"ich weiss nichts und habe mir meine Aussagen alle nur zusammengereimt"???


Trotz geäußerter Bedenken des Landes-Innenministeriums wird der 31-Jährige beim Prozess in München wohl in aller Öffentlichkeit aussagen müssen. Er sei ein wichtiger Zeuge, teilte Andrea Titz, Sprecherin des Münchner Oberlandesgerichts (OLG), am Freitag auf Stimme-Nachfrage mit. Eine Möglichkeit, sein Gesicht zu verbergen, gebe es nicht. "Es sei denn, er befindet sich im Zeugenschutzprogramm, wovon ich im Moment nicht ausgehe", so Titz. Ladungs-Adresse Landeskriminalamt, das hat mit Zeugenschutz rein gar nichts zu tun :cool:



Zumal inzwischen "jeder weiß, dass er nichts weiß". Das erzählte man seit 2007, dass er nichts erinnert und nichts weiss. Auch nicht, warum ihm jemand in den Kopf schoss?

http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/sonstige-Der-einzige-Zeuge-ist-in-der-Pflicht;art15061,2880280

fatalist
03.09.2013, 07:10
Neue Hinweise auf NSU-Kontakte nach Hamburg


Der mutmaßliche Rechtsterrorist Uwe Böhnhardt soll 1997 an einer Rechtsschulung der Hamburger Anwältin Gisa Pahl teilgenommen haben. Über die Verbindungen der Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) zu Hamburger Rechtsextremen sind neue Details bekannt geworden. So nahm Uwe Böhnhardt im Oktober 1997 an einer Rechtsschulung der Hamburger Anwältin Gisa Pahl teil. Das geht aus einem vertraulichen Bericht des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz hervor, der dem NDR Fernsehen vorliegt.


"Deutsches Rechtsbüro" stand auf NSU-Kontaktliste

Ideologische Heimat des NSU: Der rechtsextreme Thüringer Heimatschutz, hier Mitglieder bei einer Demonstration in Jena 2001. Gisa Pahl arbeitete in der Kanzlei des verstorbenen Neonazis Jürgen Rieger und ist Gründerin des "Deutschen Rechtsbüros", einer bundesweit tätigen Einrichtung, die vor allem Rechtsextremen in juristischen Angelegenheiten zur Seite steht. Das "Deutsche Rechtsbüro" steht auch auf einer Liste, die die Ermittler im Brandschutt der letzten Wohnung des Terrortrios in Zwickau fanden.

Die zehn darauf handschriftlich vermerkten Organisationen und Publikationen sind offenbar die Empfänger eines Briefes, den die Mitglieder des NSU 2002 verschickt hatten. Zumindest bei einem der Adressaten, dem Neonazi-Blatt "Der weiße Wolf", war der Brief mit einer "Spende" des Terrortrios in Höhe von 2.500 Euro verbunden. Ob auch das "Deutsche Rechtsbüro" eine Zuwendung erhalten hat, ist bislang unklar.


Kontakte zum "Thüringer Heimatschutz"

Darüber hinaus hatte Gisa Pahl regelmäßig Kontakt zu Angehörigen des Neonazi-Netzwerks "Thüringer Heimatschutz". Das bestätigt der Hamburger Verfassungsschutz in einer Antwort des Hamburger Senats auf eine Kleine Anfrage der Linksfraktion, die dem NDR ebenfalls vorliegt.

Nach Informationen von Panorama 3 zählt dazu auch Ralf Wohlleben, einer der Angeklagten im Münchner NSU-Prozess. Pahl vertrat den früheren NDP-Funktionär unter anderem 2005 im Verfahren um das Verbot des "Fests der Völker" in Jena. Der "Thüringer Heimatschutz" ist ein Zusammenschluss von sogenannten Freien Kameradschaften und gilt als ideologische Heimat des NSU. Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sollen zur Sektion Jena des "Thüringer Heimatschutzes" gehört haben. Auf Anfrage von Panorama 3 wollte sich Pahl zu den Erkenntnissen bislang nicht äußern. http://www.ndr.de/regional/hamburg/nsu393.html

V-Mann Böhnhardt forschte das Deutsche Rechtsbüro des Jürgen Rieger aus und verteilte VS-Gelder an rechtsextreme Gruppierungen, die wiederum von V-Leuten wie Thomas "Corelli" Richter geleitet wurden?

Und als der Sohn des Gemüsehändlers aus Hamburg das Auto Jürgen Riegers zerkratzte, da musste er sterben.
Endlich ein Motiv :beten: :beten: :beten:

fatalist
03.09.2013, 08:05
Das "Döschen" ist auslegbar, die Euros nicht!
"Döschen" ist so eine herzerwärmende Kindersprache. Da kann aber jemand dann sagen, es war eine Keksdose mit 100 einzelnen Patronen gemeint oder so. Aber an der Euro-Einführung 2002 ist nichts zu deuteln.
Vermutlich hat er eine Signalpistole mit aufschraubarer Tülle geliefert für Leuchraketen und Kugeln. Und von einem passenden Halfter hat er auch nichts gesagt. Keiner bisher, warum wohl?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6536744&viewfull=1#post6536744

Der VS wird ihn wohl mehr dazu angeheuert haben, die westdeutsche linksradikale Schwuchtelszene auszuhorchen? Ich habe also dem netten Menschen aus dem Saal gestern Abend nochmals eine Mail geschickt, und habe ihm einen Link dazu gesendet. Und einen Screenshot ebenfalls aus der WELT.


Die Welt am 5.6.2013, http://www.welt.de/politik/deutschland/article116836871/Bei-Fragen-nach-der-Ceska-weicht-Carsten-S-aus.html


14.23 Uhr: Kaufpreis von 500 bis 1000 Euro

Jetzt geht es noch einmal um die Waffe des Typs Ceska 83. Götzl fragt nach dem Kaufpreis der Waffe. Etwa 500 bis 1000 Euro "war mein Tipp", so Carsten S. Genauer weiß er es nicht. Sie sei "etwas kleiner, schwarz" gewesen und "vorne war ein Gewinde dran". Das diente zur Aufnahme des Schalldämpfers.



Götzl fordert ihn auf, erneut die Übergabe der Waffe zu beschreiben. Carsten S. liefert wieder die Schilderung, wie der Mann die Übergabe gestört hatte. Er nahm das Geld entgegen und steckte es in eine Tasche. Zur Waffe gehörten noch Munition "in einem Döschen", zwischen 20 und 50 Patronen, und der Schalldämpfer. Das Buch fehlt, in der die Waffe war...

Und den Screenshot:

39055

Da steht ja in derselben Zeitung: 500-1200 DM, DEUTSCHE Waffe war gewünscht (ja ja, die Walther PP mit Schraubgewinde...)

Also hab ich den Besucher gefragt, was denn nun gesagt wurde, es ging ja um mehrere Prozesstage.
500-1200 DM, 500-1000 EURO ???


wie war das genau? Hat er Euro gesagt oder DM? Hat Wohllebens Verteidigung den Punkt angesprochen oder nicht?

Kriegst Du das noch erinnert?


Antwort heute Nacht:

eindeutig DM

Da ich ja penetrant bin...

man wird bekloppt. DIE WELT schreibt einmal Euro, einmal DM... das kann doch nicht sein!

Antwort gerade eben:

gerade nochmal nachgeguckt war 3 x Thema, 3 x DM

Die Zusammenfassung des Richters aller Aussagen von Schultze für das Protokoll fand am 20.6.2013 statt, und der Richter legte dann 500-1000 Euro fest, wo aber 500-1200 DM stehen muss.

Schau Dir mal das Protokoll von Apabiz auf NSU-Watch an, da findest Du davon (Kaufpreis) kein einziges Wort.
http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-13-verhandlungstag-20-juni-2013/

Wir wissen aber, dass Carsten an diesem Tag die Waffe bezahlt bekam, er bekam das von Wohlleben angeblich verauslagte Geld von den Uwes zurück.

Das waren 500 DM. Quelle hier im Strang, bio ;)

Der Kaufpreis, den Apabiz unterschlägt, ebenso wie sie "Galeria Kaufhof 18.10.2001" verschwurbeln, der Kaufpreis dieser Waffe von Carsten S. betrug exakt 500 DM.

Darum wird das alles bei NSU-Watch und in der Presse unterschlagen, denn in der Anklage steht nun einmal drin, dass laut Aussage Verkäufer Andreas Schulz der Preis 2500 DM betrug, nachdem er angeblich 500 DM aufschlug auf die Waffe von Jürgen Länger, die er für 2000 DM kaufte. Jürgen Länger bestreitet den Verkauf, weisst Du ja.


Suchet, so werdet ihr finden:


Es folgt eine wirklich überraschende Aussage. S. sagt noch einmal zum Themenkomplex der Waffenübergabe in Chemnitz aus. Ihm sei zum einen wieder eingefallen, dass Böhnhardt und Mundlos bei der Bestellung der Waffe gesagt hätten, sie wollten eine Halbautomatik, keinen Trommelrevolver. Sie hätten auch gesagt, dass sie genügend Munition bräuchten. Er kann die Zahl nicht genau eingrenzen, geht aber von über 50 Schuss aus, die Böhnhardt und Mundlos verlangt hätten. Er habe vom Waffenverkäufer Andreas S. jedoch weniger bekommen. Normalerweise habe er sich immer für alle Entscheidungen das Okay von Wohlleben geholt, nicht jedoch in diesem Fall. Er wisse aber, dass er von Wohlleben das Geld für die Waffe (500 bis 1000 oder 600 bis 800 Mark) bekommen habe. http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-8-verhandlungstag-11-juni-2013/

Man muss sich halt fragen, warum Götzl den Kaufpreis so enorm nach oben trieb bei seiner Zusammenfassung, auf 500-1000 Euro statt DM. Das ist Faktor 1.95583 (oder so)

Vermutung: Weil man dem "Anklageschriftpreis" von 2500 DM (1260 Euro) näher kommen wollte.
Folgerung: Götzl ist ein Richter der Anklage. Neurtal geht anders.

fatalist
03.09.2013, 08:30
Am 11.6.2013 war das:


15:10 Uhr: Was kostete die Waffe?Ein Kriterium für den Wunsch des NSU-Trios nach einer deutschen Waffe sei gewesen, dass dafür leichter Munition besorgt werden könne, sagt S. Er weiß nicht mehr genau, was für die Waffe gezahlt wurde, irgendeine Summe zwischen 500 und 1200 DM. http://www.welt.de/politik/deutschland/article117012152/Nationalsozialismus-faszinierte-Carsten-S-frueh.html

In den Ermittlungsakten (und der Anklage) steht aber:


Er habe "ein Bild vor Augen, wie Herr Wohlleben einen Schalldämpfer aufschraubte und dabei Lederhandschuhe anhatte", sagt S. Er müsse wohl Geld für die Česká bekommen haben, "weil ich mich daran erinnere, dass ich das Geld zu Hause hatte".
Aber dass es sich tatsächlich um 2500 DM handelte, wie es in den Ermittlungsakten steht, "das krieg ich nicht mehr hergestellt". http://www.welt.de/politik/ausland/article116821215/Springerstiefel-zogen-Carsten-S-erotisch-an.html

Die 2.500 DM als Aussage Schultzes UND Verkäufer Schulz stehen hier:
http://openjur.de/u/433686.html


Ein Bekannter namens L. habe ihm darauf für 2.000 DM eine Pistole, einen zugehörigen Schalldämpfer sowie etwa 50 Schuss Munition besorgt. Diese Gegenstände habe er gegen Zahlung von 2.500 DM in bar an den Begleiter des Beschuldigten weitergegeben Beschuldigter ist Wohlleben, Quelle ist der BGH. L. ist Jürgen Länger, der leugnet...



Anschließend verkaufte er Waffe und Zubehör für 2.500 DM an Sch. , der den verlangten Kaufpreis zuvor vom Beschuldigten in bar erhalten hatte. Das sind alles zusammengestrickte Märchen, der Kaufpreis passt nicht, weder Schultze noch Verkäufer Schulz sagten jemals Ceska, Schulz besteht auf "osteuropäische Dienstwaffe", Schultze sagte nie was zum Fabrikat.

fatalist
03.09.2013, 08:56
Deja vu


Nach der Mittagspause wird er auf Nachfrage von Götzl auch kurz dazu sprechen, dass es beim Kauf Vorlagen zu den Waffen gegeben habe. Er habe zwei Waffen mit Schalldämpfern gesehen und sich für die mit dem längeren Schalldämpfer entschieden. Hier interveniert RA Heer (http://www.nsu-watch.info/tag/heer/); Anwalt von Zschäpe, dass S. nicht zur Waffenvorlage befragt werden solle, weil diese zunächst im Verfahren vorgelegt werden müsse. http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-9-verhandlungstag-12-juni-2013/

Heer hat gar nichts gerafft oder spielt falsch. So ein Vollidiot, da zu intervenieren. Heer kannte ja die Waffenvorlage des BKA aus den Akten:



In einer Polizeiinspektion in der Nähe von Köln-Ossendorf seien ihm dann am 6. Februar 2012 Waffen vorgelegt worden. Auf einem Tisch hätten viele Waffen gelegen. Er habe schon bei der Begrüßung zwei Waffen mit Schalldämpfer gesehen. Er habe erst überlegt, weil er aus den Medien in Erinnerung gehabt habe, dass “die so verschmort war” und hier sei keine verschmorte dabei gewesen. Er habe sich dann für eine der beiden Waffen entschieden, weil er in Erinnerung gehabt habe, dass die Waffe einen längeren Schalldämpfer hatte. http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-19-verhandlungstag-4-juli-2013/

Na, ist das ein deja vu oder nicht?

Beim Kauf 2 Pistolen mit Schalldämpfer, er nimmt die mit dem längeren, und bei der Waffenvorlage bei BKA UND im Prozess 2 Pistolen mit Schalldämpfer, und er wählt wieder den längeren.

Schwanzgesteuert :haha:

Widersprüche, auf die niemand eingeht...

Nereus
03.09.2013, 09:48
....Beim Kauf 2 Pistolen mit Schalldämpfer, er nimmt die mit dem längeren, und bei der Waffenvorlage bei BKA UND im Prozess 2 Pistolen mit Schalldämpfer, und er wählt wieder den längeren.

Schwanzgesteuert :haha:

Widersprüche, auf die niemand eingeht...

Doch ich, Herr Chefermittler!

Über die Waffenkosten, Preisaufschläge, vermutliche Geschenke an die Schwuchtelgruppe, große Schweizer-, Deutsche- oder Russen-Spritzen mit riesiegem Rohr und möglichen Endpreisen in Schweizer Franken, Deutsche Mark oder Euroschwund, habe ich hier doch schon etwas ausfühlicher geschrieben!

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6349765&viewfull=1#post6349765

tommes
03.09.2013, 10:00
@moishe c, fatalist

bzgl der Örtlichkeiten in heilbronn: http://goo.gl/maps/P35Q7

So sähe der kürzeste fluchtweg aus: A = Extrapausenstation/Tatort, B = am kürzesten entfernter Autozustiegspunkt, C = Waschstelle


Wenn das MOS- Auto am Wertwiesenpark stand sähe der Fluchtweg so aus: http://goo.gl/maps/zRCW9
A = Tatort, B= Waschplatz, C = Wertwiesenpark

Ich kenne Heilbronn - der Wertwiesenpark ist geeignet um unauffällig und etwas abgelegen zu parken. Allerdings sind es 2 Kilometer zum Tatort, also zu Fuß nocht ganz ohne.
Der Wertwiesenpark würde mehr Sinn machen in Kombination Fahrrad und Wohnmobli , weniger mit Audi 80 und "dawaidawai-Hektik".

fatalist
03.09.2013, 10:01
Doch ich, Herr Chefermittler! Hochwürden sind zu gütig :)

Nereus, ich meine was anderes: Beim Kauf im Madley hatte Carsti die Auswahl zwischen 2 Pistolen mit SD und wählte den längeren, und beim BKA UND vor Gericht waren es wieder 2 Pistolen mit SD, und wieder wählte Carsti den längeren.

Das nenne ich ein deja vu !!!

Was die Kaufpreise angeht, da hast Du Recht.



1993 wurden 24 oder 27 Ceskas vom Waffengroßhändler Jan Luxik in die Schweiz eingeführt.
Luxik bot diese Ceskas im Internationalen Waffenmagazin (IWM) für 1250 CHF an.
1996 orderte ein Anton (oder “Peter”) G. 2 (zwei) Ceskas bei Luxik. Dieser übergab die Bestellung am 10.4.96 an den Zwischenhändler Schläfli, der sie am 11.4.96 per Post ausführte und an Anton G. schickte. Der hatte sie aber nur als Strohmann für einen gewissen Hans-Ulrich M. geordert, der total anonym bleiben wollte. M. überwies den Kaufpreis laut Rechnung und zahlte Anton G. für seine Gefälligkeit und Verschwiegenheit 400 CHF Provision. 27 führte er ein, 3 wurden reimportiert nach Tschechei. Bleiben 24.

Wir wissen, dass Anton G. niemals Geld an den Händler überwies.
Steht im PUA-Bericht. Aussage BKA Jung.

Hans-Ulrich M. wurde sogar verhaftet, wieder freigelassen aus der U-Haft, weil... na weil auch er kein Geld an den Händler oder an Anton G. überwies. Das ist doch L o g i s c h :bäh: ZWINGEND LOGISCH.

Die "lieferantenkette" der Ceska hängt völlig in der Luft. Sie existiert nicht.
Schwer für Dich, ich weiss, aber finde Dich damit ab...

Edit: Die Verkaufsbücher stimmen nicht, so wäre mein Verdacht.
Im PUA Bericht steht ja, die Waffenerwerbskarten seien Anton G. gestohlen worden, dabei blieb er mehrfach bei Vernehmungen. Ich hab es ja zitiert.

Carsten S. bekam Geld vom Trio für die Waffe:


Der Grund: Die Geldbündel, die er für die Ceska erhielt, hätten aus „kleinen Scheinen“ bestanden und seien mit Banderolen umwickelt gewesen. „Kleine Scheine, die können ja nur aus Banküberfällen stammen.“ http://www.taz.de/!118017/

Nur dass es 500 DM waren, das finde ich nicht mehr. Mist.

fatalist
03.09.2013, 10:07
@moishe c, fatalist

bzgl der Örtlichkeiten in heilbronn: http://goo.gl/maps/P35Q7

So sähe der kürzeste fluchtweg aus: A = Extrapausenstation/Tatort, B = am kürzesten entfernter Autozustiegspunkt, C = Waschstelle Ja, die Waschstelle hab ich auf deinem Maps-Link gesehen, etwas unter dem C.



Wenn das MOS- Auto am Wertwiesenpark stand sähe der Fluchtweg so aus: http://goo.gl/maps/zRCW9
A = Tatort, B= Waschplatz, C = Wertwiesenpark

Ich kenne Heilbronn - der Wertwiesenpark ist geeignet um unauffällig und etwas abgelegen zu parken. Allerdings sind es 2 Kilometer zum Tatort, also zu Fuß nocht ganz ohne.
Der Wertwiesenpark würde mehr Sinn machen in Kombination Fahrrad und Wohnmobli , weniger mit Audi 80 und "dawaidawai-Hektik". Die Bezeichnung "Wertwiesenpark" steht sehr weit südlich, der Park fängt doch hinter der Brücke schon an, dann wäre der Weg deutlich kürzer.

Am merkwürdigsten ist doch, dass es solche Rekonstruktionen mit Einzeichnung der Zeugensichtungen bislang gar nicht gab.
Oder etwa nicht? Das ist doch komisch, dass DIE STIMME sowas nie gefertigt und veröffentlicht hat.

fatalist
03.09.2013, 11:05
Der "Fehler" in Heilbronn liegt ganz am Anfang. Direkt beim Tatort.


25. April 2007

Michèle Kiesewetter
wird erschossen

Ein Radfahrer findet gegen 14 Uhr zwei Polizisten blutüberströmt bei ihrem Streifenwagen liegend. Es handelt sich um die 22-Jährige Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter und ihren 24-jährigen Kollegen.
Kieseweter ist tot. Sie stirbt an einem Kopfschuss. Ihr Kollege liegt schwer verletzt daneben. Er schwebt in Lebensgefahr. http://embed.verite.co/timeline/?source=0AiJf7rcFm8qNdGpmQWxwTlBlM1Z3cTd0Q2UxRHdja lE&font=PlayfairDisplay-Muli&maptype=ROADMAP&lang=de&height=650

Da steht nichts von "da kamen 2 Männer mit Weltkriegspistolen und schossen den im Streifenwagen sitzenden essenden Polizisten in den Kopf".

Pause machten die Beiden dort nämlich bereits um 11:30 oder so.

Gegen 13.30 müssen die Beiden wieder zurück zur Theresienwiese gefahren sein, um dort Leute zu kontrollieren und den Aufbau des Maifestes zu beobachten. Zigeuner kampierten dort auch gerade.

Man fand die Beiden neben dem Streifenwagen. Waffen etc waren weg.
Niemand weiss NICHT genau, wann die Schüsse fielen, zwischen Schüssen und Auffinden (gegen 14 Uhr) soll "deutlich weniger als 30 Minuten" gelegen haben, so der Staatsanwalt.

Ich wette: Es gibt keinen einzigen Beweis, dass die Schüsse fielen, als die Polizisten im Auto sassen.

Die Flyer in allen (un)möglichen Sprachen gab es hier zum Download:
http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Getoetete-Polizistin-war-Lockvogel;art15061,1021631

Die waren am 3.5.2007 zum Download fertig, da war das "dawai dawei" bereits bekannt.

albanisch, russisch, serbokroatisch, türkisch.

fatalist
03.09.2013, 11:28
Da wurden Leute mit blutverschmiertem T-Shirt und blutigen Armen gesehen, weil diese Leute die Polizisten zum Streifenwagen zurück getragen hatten ? Die Schüsse fielen gar nicht im Streifenwagen?

Sondern beim Aufbau der Buden für das Maifest, oder (mein Favorit) bei der Kontrolle der Zigeuner in/an deren Wohnwagen?
Was fanden die Beiden dort, weshalb man ihnen in den Kopf schoss?

Zeigen die echten Phantombilder Zigeuner?



Ermittlungspannen nach Polizistinnenmord

„Heiße Spur ins Zigeunermilieu“


http://www.taz.de/uploads/images/624/12041203_dpa.jpg (http://www.taz.de/uploads/images/684x342/12041203_dpa.jpg)Ermittler suchen 2007 in Heilbronn auf dem Festplatz Theresienwiese nach Spuren. Bild: dpa

Im Mordfall Michèle Kiesewetter hatte die Polizei Sinti und Roma unter Verdacht. Bei den Rechten wurde nicht ermittelt. Auf eine Entschuldigung warten Sinti und Roma bis heute. Is ja gut, taz.
http://www.taz.de/!91343/


Gleich mehrere Medien hatten in den Monaten nach dem Mord an Kiesewetter am 25. April 2007 auf der Heilbronner Theresienwiese über eine angeblich heiße Spur berichtet: Sie führe ins „Zigeunermilieu“, zitierte der Stern einen anonymen Ermittler damals. Um dann den Verdacht mit eigenen Sätzen zum Vorwurf gegen eine ganze Minderheit zu steigern, die Tat mit ihrem Schweigen zu decken: „Schließlich hielten sich an jenem verhängnisvollen 25. April mehrere Sinti- und Roma-Familien mit ihren Wohnwagen keine hundert Meter vom Tatort entfernt auf der Theresienwiese auf. Doch niemand will etwas gesehen haben.“ BINGO. Die Täter durften nicht gefunden werden, aber sie wurden gefunden. Samt Dienstwaffen, Tatwaffen und Dienstausrüstung.

Der STERN hatte die offizielle Legende übernommen:


Am frühen Nachmittag des 25. April werden die junge Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter tot und ihr Kollege Martin A. schwer verletzt auf der Theresienwiese in Heilbronn gefunden. Auf beide ist aus nächster Nähe geschossen worden, offensichtlich ohne Warnung - sie hatten nicht einmal ihre Pistolen gezogen. Es scheint, dass die beiden in ihrem Dienstwagen, einem 5er-BMW-Kombi, gerade Mittagspause gemacht haben, als sich die Täter von hinten näherten. Nein, die machten weder Mittagspause, noch sassen sie im Streifenwagen, noch näherten sich die Täter von hinten.


Mit einigem wissenschaftlichen Aufwand könnten Spezialisten nun sogar Hinweise auf die ethnische Herkunft herleiten und damit Rückschlüsse auf Augen- und Haarfarbe ziehen. Aber da nur das DNA-Identifizierungsmuster untersucht wird stehen solche Informationen den Ermittlern nicht zur Verfügung. Nur der genetische Fingerabdruck - und das Geschlecht dürfen nach Rechtslage ermittelt werden. is klar... dürfen ist relativ...


Am Tag des Polizistenmordes soll ein Bus nach Rumänien gefahren sein. Und schließlich hielten sich an jenem verhängnisvollen 25. April mehrere Sinti- und Roma-Familien mit ihren Wohnwagen keine hundert Meter vom Tatort entfernt auf der Theresienwiese auf. Doch niemand will etwas gesehen haben. http://www.stern.de/politik/deutschland/polizistinnen-mord-in-heilbronn-die-jagd-nach-dem-phantom-592124.html

Tragen Zigeunerfrauen eigentlich oft Kopftücher?
Haben Zigeuner ab und zu Unterarmtattoos mit "Kreuz auf Hügel"?

Oh la la :crazy:

Nereus
03.09.2013, 11:42
.....Nur dass es 500 DM waren, das finde ich nicht mehr. Mist.

Aus dem Kalkeimer gefischt:

11.06.13 DIE WELT- Minutenprotokoll

15:10 Uhr: Was kostete die Waffe?
Ein Kriterium für den Wunsch des NSU-Trios nach einer deutschen Waffe sei gewesen, dass dafür leichter Munition besorgt werden könne, sagt S. Er weiß nicht mehr genau, was für die Waffe gezahlt wurde, irgendeine Summe zwischen 500 und 1200 DM.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article117012152/Nationalsozialismus-faszinierte-Carsten-S-frueh.html


...Wenn Carsti jetzt von 500-1200 DM redet, ist auch die Aussage von Andreas Schulz "für´n Arsch".
Schulz Aussage laut BGH:...
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6345736&viewfull=1#post6345736


2 "Klopper" gestern von Carsten S.
- die Waffe kostete zwischen 500 und 1200 DM (und nicht 2500 DM, lt. Anklage von Carsti UND Verkäufer Andreas Schulz)
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6346456&viewfull=1#post6346456


- warum nannte Carsti als Kaufpreis 500-1200 DM, wo man sich doch vorher auf 2500 DM verständigt hatte innerhalb der Anklagebehörde, dem BGH und Carsti & Andreas Schulz (Verkäufer)?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6348484&viewfull=1#post6348484

500 bis 1200 DM

Sagte Carsten Schultze vor Gericht, für die Wumme bezahlte Wohlleben 500 bis 1200 DM oder Euro?
Andreas Schulz vom "Madley" will auf seinen Einkaufs- oder Beschaffungspreis von 2000 noch 500 dazu gerechnet haben (Verdienst) um 2500 von Carsten Schultze zu fordern. DM oder Euro?
Wieso wird eine Differenz von 700 ("zwischen 500 und 1200") angegeben, kann man sich bei so einem seltenen und gefährlichen Geschäft überhaupt irren? Es war ein Geschäft, kein Geschenk, denn die Uwes oder einer von denen bezahlte mit banderollierten Banknoten-Päckchen. Waren das 10 oder 20er Päckchen?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6349271&viewfull=1#post6349271

Deine Antwort

DM. Hab den Screenshot reingestellt hier.

Jürgen L. nahm 2000 DM, Andreas Schulz nahm 2500 DM von Carsti.
Das steht glasklar so in der BGH-Entscheidung zu Wohlleben vom Juni 2012 drin.
Es steht auch in der Anklageschrift genau so drin, da bin ich sicher.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6349277&viewfull=1#post6349277

fatalist
03.09.2013, 11:46
Aus dem Kalkeimer gefischt: Nereus, irgendwo steht, dass Carsten von den Uwes bei der Waffenübergabe 500 DM bekommen haben will, als Bezahlung für die Ceska. Das finde ich nicht mehr. Ich fand nur "kleine Scheine mit Geldbanderolen", aber noch ;) hat Bio ja gar nicht nach der Quelle für die 500 DM gefragt , schwitz :)

Süßer
03.09.2013, 11:47
Vermutung: Weil man dem "Anklageschriftpreis" von 2500 DM (1260 Euro) näher kommen wollte.
Folgerung: Götzl ist ein Richter der Anklage. Neurtal geht anders.

Dieser Neu-Freisler Götzel ist doch langsam reif für ein Befangenheitsantrag:

-falsche Darstellung des Kaufpreises
-falsche Darstellung des Schalldämpferanschlusses -dreh statt klick
-Befragungen so unlogisch das die besser in den Medien verdreht werden können, bestehen da Absprachen?
-mal abgesehen das Haftgründe für Beate nicht zu erkennen sind

Machen die weiter mit den "bedauerlichen" Fehlern, die nur böse Absicht sind?
LG

fatalist
03.09.2013, 11:52
Dieser Neu-Freisler Götzel ist doch langsam reif für ein Befangenheitsantrag:

-falsche Darstellung des Kaufpreises
-falsche Darstellung des Schalldämpferanschlusses -dreh statt klick
-Befragungen so unlogisch das die besser in den Medien verdreht werden können, bestehen da Absprachen?
-mal abgesehen das Haftgründe für Beate nicht zu erkennen sind

Machen die weiter mit den "bedauerlichen" Fehlern, die nur böse Absicht sind?
LG Mist, ich hab "neutral" flasch geschreiben. :fizeig:

Die "revisionssicheren Urteile" des Herr Götzl sind Makulatur. 17 Jahre, 3 mal verurteilt, 3 Mal aufgehoben, beim 4. Mal Einstellung und Entschädigung muss Beate schlagen: Schmücker Mord.

Sie ist ja noch jung...

tommes
03.09.2013, 12:19
@fatalist

Stimmt der Wertwiesenpark beginnt schon weiter nördlich. Hier ein bericht aus der Sonntagsausgabe der Stuttgarter Zeitung - hoffe den gabs hier noch nicht.

Sonntag Aktuell vom 14.4.2013
Zweifel an nur zwei Mördern

Kriminalisten des baden-württembergischen Landeskriminalamts glauben, dass mehr als zwei Rechtsradikale daran beteiligt waren, als vor sechs Jahren in Heilbronn eine Polizistin erschossen wurde.

Von Franz Feyder

Vor sechs Jahren erschossen mutmaßlich die beiden rechtsradikalen Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in Heilbronn die Polizistin Michèle Kiesewetter. Davon sind die Staatsanwälte der Bundesanwaltschaft fest überzeugt. Die Theorie der An*kläger jedoch löst zumindest bei etlichen Ermittlern in dem Mordfall Skepsis aus: Sie glauben, dass wesentlich mehr Täter am 27. April 2007 an der Bluttat beteiligt waren. Gestützt auf Zeugenaussagen gehen sie davon aus, das mindestens fünf oder sechs Täter daran beteiligt waren, als der jungen Polizeimeisterin (22) in den Kopf geschossen wurde - und auch ihr Streifenpartner Martin A. durch einen Schuss in den Kopf lebens*gefährlich verletzt wurde.

'Sollten sämtliche beobachteten Personen an der Tat beteiligt gewesen sein, wären insgesamt sechs Personen an der Tat beteiligt gewesen', notierten Ermittler der Sonderkommission 'Parkplatz' des Landeskriminalamts 2009 in ihren Berichten. Etliche Fahnder sind davon auch heute noch überzeugt. Im September 2012 befragten Parlamentarier des Untersuchungsausschusses 'Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund' im Bundestag den Leiter des Expertenteams im Bundestag. Auf die Frage des Böblinger CDU-Abgeordneten Clemens Binninger, wie der Kriminaloberrat Axel Mögelin entsprechende Zeugenaussagen bewerte, antwortete der Kriminalist: 'Mit das Interessanteste. Es war eine Hypothese, der wir nachgehen wollten, die wir auch für vernünftig und glaubwürdig gehalten haben, also jede für sich.'

Ausgebremst wurden die Fahnder von den Heilbronner Anklägern, die für den Fall verantwortlich waren. Mögelin berichtete den Politikern, der zuständige Staatsanwalt 'hat dann die Ähnlichkeit so nicht gesehen, hat das als Tatverdacht nicht geteilt'. Würde sich die These der Kriminalisten bestätigten, dann hätte der NSU mehr als nur die bislang drei Mitglieder Böhnhardt, Mundlos und die ab kommenden Mittwoch in München vor Gericht stehende Beate Zschäpe gehabt.



Ein unbequemer Ermittler

Nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter sahen Zeugen blutverschmierte Männer - begleitet von weiteren Verdächtigen. Für die Polizei mit die interessanteste Spur in diesem Fall. Für den Staatsanwalt sind die Beobachtungen wertlos und die Zeugen unglaubwürdig.

Von Franz Feyder

Der Kriminaloberrat Axel Mögelin gilt als Mann mit großer Zukunft. 'Aus dem wird mal was Großes', tuscheln Ministeriale wie Polizisten auf den Fluren des baden-württembergischen Innenressorts. Die Kollegen schätzen an dem 38 Jahre alten Schutzmann: Er vertrete seine Meinung, 'auch wenn das einigen Leuten nicht in den Kram passt'.

Genau davon kann der Heilbronner Staatsanwalt Christoph Meyer-Manoras ein Lied singen. Der Ankläger war bis Ende 2011 juristisch für die Aufklärung des Polizistenmordes auf der Theresienwiese zuständig. Und weil er - anders als die Kriminalisten der Heilbronner Polizei und des Landeskriminal*amtes - die Aussagen von fünf Zeugen für unglaubwürdig hielt, stoppte er die Ermittlungen der Fahnder in diese Richtung: 'Es hatte einerseits damit zu tun, dass die Tat aus unserer Sicht eine gezielte und geplante Tat war', gestand der Jurist den Abgeordneten des sogenannten NSU-Untersuchungsausschusses, die sich im Bundestag seit gut einem Jahr mit nur einem Thema befassen: die Morde an einem griechisch- und acht türkischstämmigen Männern zwischen 2000 und 2006 sowie an der Polizistin Michèle Kiesewetter ein Jahr später politisch aufzuarbeiten.

Der Heilbronner Bluttat kommt dabei eine besondere Bedeutung zu: Konkret schildern sechs Zeugen, sie hätten gesehen, wie sich zur Tatzeit am 25. April blutverschmierte Männer vom Tatort auf der Festwiese am Neckar entfernten. Brisant: Einer dieser Männer wurde von zwei anderen Personen begleitet. Die Blutverschmierten stiegen in offenbar wartende Autos, um zu fliehen. Die Mörder Kiesewetters könnten sich stark mit Blut beschmiert haben, als sie die beiden Polizisten umbetteten, um an deren Dienstwaffen zu gelangen und diese zu stehlen.

Der Zeuge A radelte an diesem sonnigen Mittwochnachmittag zwischen 14 und 14.40 Uhr am Ufer des Neckars entlang. Die Fahnder gehen davon aus, dass die Schüsse auf die Polizeimeisterin Kiesewetter und ihren Kollegen Martin A. gegen 14 Uhr fielen.

Zwischen 14.05 und 14.10 Uhr seien ihm in der Nähe der Otto-Konz-Brücke zwei Männer und eine Frau entgegengekommen. Kurz bevor das Trio mit dem Zeugen zusammentraf, sei einer der Männer auf einer Treppe zum Neckar hinabgestiegen und habe sich dort seine Hände gewaschen. 'Aus einer Entfernung von circa 50 Metern konnte der Zeuge das Blut an den Händen dieses Mannes sehen', notieren die Fahnder in ihren Akten.

Zur selben Zeit, als A die verdächtigen drei beobachtet, muss die Zeugin B mit ihrem Auto an der Kreuzung Karlsruher Straße/ Theresienstraße anhalten - etwa 300 Meter entfernt vom Tatort. Sechs Tage nach dem Mord schildert sie der Polizei, sie habe wegen eines Mannes stoppen müssen, der von der Theresienwiese kam. Die linke Seite blutverschmiert. Dem sei ein dunkelblaues Auto entgegengekommen. 'Dieses Auto hielt an, und der Mann stellte sich vor die Beifahrertür und schaute um sich herum. Dies wunderte mich sehr, weil ich dachte, das ist etwas Kriminelles. Ich dachte, da hat einer was angestellt und wird abgeholt', schildert die Seniorin.

Zuvor hatte die Zeugin zwei Schüsse wahrgenommen - auf Kiesewetter und ihren Kollegen wurde je ein Schuss abgefeuert. Für den Staatsanwalt ist besonders die Rentnerin unglaubwürdig: Bei einer neuen Befragung 2009 beschrieb sie ein helles Fluchtauto.

Der Zeuge A, der das verdächtige Trio an der Otto-Konz-Brücke gesehen hatte, sah auf dem Rückweg gegen 14.30 Uhr von seiner Fahrradtour die beiden Männer und die Frau wieder. Diesmal im südlichen Teil des Wertwiesenparks 'in Höhe einer Gaststätte'. Die Gruppe erkannte offenbar auch den Rad fahrenden Zeugen wieder: Sie seien, schildert der Frührentner, 'sofort in verschiedene Richtungen weggerannt'.

Dabei muss einer der Flüchtenden einem türkischstämmigen Ehepaar begegnet sein, das sein Baby im Kinderwagen durch den südlichen Wertwiesenpark schiebt. Die Zeugen C und D beobachten gegen 14.30 Uhr, wie ein Mann vom Neckarufer eine Treppe hoch und in den Park hinein rennt. Dabei springt er, so die Zeugen, über eine sich sonnende Frau. Bei dem Ehepaar entsteht der Eindruck, der 'rennende Mann versuchte, sich vor dem Hubschrauber zu verstecken', der über dem Park kreiste. Gegen 14.18 Uhr waren Polizeihubschrauber aufgestiegen, um aus der Luft nach den Mördern zu fahnden - gegen 14.35 Uhr, rekonstruierten die Kriminalisten, über dem Wertwiesenpark. Der Zeuge E beschrieb den Ermittlern, er sei am 25. April gegen 14.30 Uhr zu Fuß im Bereich Sontheimer Straße/Sontheimer Brücke unterwegs gewesen. Dort habe er einen dunkelblauen Audi 80 mit Mosbacher Kennzeichen bemerkt, der zwischen den Alleebäumen geparkt gewesen war. Auf das Fahrzeug und damit auch auf den Zeugen sei ein Mann zugerannt, dessen rechter Arm blutverschmiert gewesen sei. Der Fahrer des Audi habe den Rennenden mit den Worten 'Dawai, dawai - schnell, schnell' angetrieben. Auf der Beifahrerseite sei der Blutverschmierte durch die geöffnete hintere Tür gehechtet. Der Audi, notieren die Kriminalen weiter, sei dann 'schnell vom Bordstein hinuntergefahren und mit quietschenden Reifen gewendet worden, um dann mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Sontheimer Brücke abzubiegen'. Die Verdächtigen fliehen also in südöstlicher Richtung.

In das von E beobachtete Auto, ist sich der Zeuge F sicher, stieg offenbar vorher bereits eine weitere Person ein. F spazierte durch den Wertwiesenpark und war nun in Richtung Sontheimer Brücke unterwegs. Ein Flüchtender sei 'im Slalom um die vor ihm gehenden Personen gerannt'. Im Vorbeilaufen habe er F gar am Oberarm angerempelt, ist sich der Zeuge sicher. Er beobachtete, wie die Person in das wartende Auto stieg, in dem sich bereits der Fahrer und ein weiterer Insasse auf der Rückbank befanden. Nicht sicher ist sich Zeuge F, ob der Flüchtende eine Frau oder ein Mann war.

Für den Kriminaloberrat Mögelin sind die Beobachtungen der Zeugen 'mit das Interessanteste', was die Sonderkommission in fünf Jahren Arbeit zusammengetragen hat: 'Es war eine Hypothese, der wir nachgehen wollten, die wir auch für vernünftig und glaubwürdig gehalten haben, also jede für sich.'

Staatsanwalt Meyer-Manoras sieht das anders. Er schätzt die Glaubwürdigkeit der Zeugen anders ein als seine ermittelnden Kriminalisten - heute noch. 'Er sagt, er geht eher von einer geplanten Tat aus, und deshalb sind Fluchtbewegungen . . . So flüchtet man nicht, wenn man was plant. Von daher hält er das Ganze für nicht tatrelevant', macht Mögelin vor den Abgeordneten seinem Ärger Luft.

Der Ankläger stützt sich zudem auf ein Indiz: Zwischen 14.37 und 14.39 Uhr notieren sich im Südosten von Heilbronn zwei Polizisten in der beginnenden Ringfahndung das Kennzeichen C - PW 87. Gut 19 Kilometer vom Tatort entfernt passiert bei Oberstenfeld das Wohnmobil die Streife, das Uwe Böhnhardt Tage zuvor anmietete. Wer es fährt? Genau das weiß niemand. Vielleicht die beiden Rechtsterroristen Böhnhardt und Mundlos, vielleicht auch nicht. In diesem Fall aber hätten dem NSU mehr Neonazis angehört als nur drei. Mögelin spricht konsequent von den 'bisher identifizierten Mitgliedern des nationalsozialistischen Untergrundes'. Wie einer, der seine Meinung vertritt, auch wenn das einigen Leuten nicht in den Kram passt.

fatalist
03.09.2013, 12:20
Weiter mit den Zigeunern auf der Theresienwiese, These:

Kiesewetter und Arnold fahren also nach der Mittagspause am Trafohaus zurück ins Präsidium, Besprechung, und danach gegen 13.30 via Bäcker zurück zum Trafohaus. Sie essen was, sehen irgendetwas Verdächtiges gegenüber bei den Zigeunern, legen die Gebäckstücke im Auto ab, steigen aus, gehen die paar Meter hinüber zu den Zigeunern. Haben vielleicht einen Verdächtigen dorthin kommen sehen, irgend sowas.

Dort bei den Wagen wird ihnen in den Kopf geschossen, man trägt sie zurück, beschmiert sich mit Blut dabei, legt sie neben den Streifenwagen, nimmt ihnen die Waffen etc ab, will wohl zurück zum Camp, sich saubermachen etc, als Polizei auffährt: Ein Radfahrer hat etwas gesehen und die Polizei gerufen?

Man flieht die Böschung runter zum Ufer bzw. verschwindet den Radweg in Richtung Süden.

Die Polizei bekommt das später mit, kontrolliert die Zigeuner und entnimmt auch DNA-Proben.


Begingen "Zigeuner" den Polizistenmord in Heilbronn oder sucht man nur wieder unter uns den Sündenbock !?, 19 Jun. 2007 15:53 Der Link in diesem Forum http://387891.forumromanum.com/member/forum/forum.php?action=ubb_show&entryid=1099954951&USER=user_387891&threadid=1156437587
führt zur Heilbronner Stimme.


Polizistenmord: Spur führt zu Bruderfehde (19.06.07.)


http://www.stimme.de/storage/pic/alfa/hzk/region1/713036_0_134887255_7002.jpg?version=1214916797 (http://www.stimme.de/storage/pic/alfa/hzk/region1/713036_1_134887255_7002.jpg?version=1214916797)

Trauer um Michéle Kiesewetter: Endlich hat die Heilbronner Sonderkommission eine heiße Spur, die zu ihren Mördern führen könnte.Foto: dpa

Heilbronn - Die Liste der Verbrechen wird immer länger und mysteriöser: Was hat das von Ermittlern als weiblich, drogensüchtig und kaltblütig beschriebene Phantom mit einem blutigen Bruderzwist in einem Familienclan von Sinti und Roma zu tun? Auf diese Frage haben die Ermittler noch keine Antwort. http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/sonstige-Polizistenmord-Spur-fuehrt-zu-Bruderfehde-19-06-07;art15061,1038917?fCMS=b0ba572ccd01248b7a9e0ad2f cb2906e

Der nächste Artikel in diesem Forum zum Thema führte ebenfalls zur STIMME, ist aber tot.
Warum?
http://www.stimme.de/nachrichten/heilbronn/polizistenmord/art15061,1040690.html?fCMS=e246e9cda80a545084e4681 184b93adc

Es macht also Sinn, den Artikel zu sichern. Das Ende ist der interessante Teil:


Die Gesuchte könnte Mitglied der Sinti-und-Roma-Gemeinschaft sein oder mit ihnen durch die Lande ziehen. Das würde die hohe Mobilität erklären, die sich aus den breit gestreuten Tatorte schließen lässt.

Diese Gedanken haben sich auch schon die Ermittler gemacht. Tatsächlich war die Heilbronner Theresienwiese in früheren Jahren ein beliebter Treffpunkt und Lagerplatz für Sinti und Roma.

Just am Tag des Polizistenmordes hielten sich allerdings einige mit ihren Wohnwagen auf der Heilbronner Theresienwiese auf. Unsere Zeitung hat die Angaben von zwei Zeugen, die dies belegen.

Polizeisprecher Peter Lechner bestätigt, dass die betreffenden Personen am Rande des Geländes überprüft und ihre Personalien aufgenommen worden seien. Später verließen sie den Platz, zogen weiter.

Keine Anhaltspunkte

Die Kontrolle habe „keine Anhaltspunkte“ dafür ergeben, dass sie etwas mit dem Polizistenmord zu tun haben, erklärt Lechner. Es könne jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass sie zu dem weit verzweigten Wormser Familienclan gehören.

Auf die Frage, ob die Polizei nun DNA-Proben von den Sinti und Roma nimmt, um diese mit ihrer „heißen Spur“ im Polizistenmordfall zu vergleichen, antwortet Peter Lechner: „Es wurde und wird alles Notwendige unternommen, um die Täter zu fassen.“ Dieser Artikel wurde bei der STIMME gelöscht. Alle anderen Artikel sind noch da.

Zufälle gibts :crazy:

Jede Menge weiterer Artikel gibt es, die man heute dort nicht mehr findet:
http://web.archive.org/web/20070608110206/http://www.stimme.de/nachrichten/heilbronn/polizistenmord/art15061,1031798.html?fCMS=9f2fad99bcf98373acb3a98 9baf13bed

Stättler
03.09.2013, 12:27
Heilbronn liefert eine heftig unübersichtliche Sachlage ........man hätte in viel Richtungen ermitteln müssen und vielleicht ist dies in einige Richtungen unterblieben/ zu früh aufgegeben worden.

Was essentiell scheint - sind nun die Projektile , welche auf Kiesewetter + Kollegen abgefeuert worden eindeutig Fundwaffen aus Eisenach/ Zwickau zugeordnet worden ?
Wie sieht denn das ballistische Gutachten zu Heilbronn aus ?

fatalist
03.09.2013, 12:40
@fatalist

Stimmt der Wertwiesenpark beginnt schon weiter nördlich. Hier ein bericht aus der Sonntagsausgabe der Stuttgarter Zeitung - hoffe den gabs hier noch nicht. Ganz grosses Tennis :appl:


Die Blutverschmierten stiegen in offenbar wartende Autos, um zu fliehen. Die Mörder Kiesewetters könnten sich stark mit Blut beschmiert haben, als sie die beiden Polizisten umbetteten, um an deren Dienstwaffen zu gelangen und diese zu stehlen. Oder als sie die Polizisten zurück zum Streifenwagen trugen...


Der Zeuge A, der das verdächtige Trio an der Otto-Konz-Brücke gesehen hatte, sah auf dem Rückweg gegen 14.30 Uhr von seiner Fahrradtour die beiden Männer und die Frau wieder. Diesmal im südlichen Teil des Wertwiesenparks 'in Höhe einer Gaststätte'. Die Gruppe erkannte offenbar auch den Rad fahrenden Zeugen wieder: Sie seien, schildert der Frührentner, 'sofort in verschiedene Richtungen weggerannt'. Frührentner? Zeuge Moser. Der ist Frührentner und Russlanddeutscher. Phantombild der Frau und 2er Männer, "Kreuz auf Hügel-Tattoo" und Phantombild Nr. 5 in der Akte.



Die Zeugen C und D beobachten gegen 14.30 Uhr, wie ein Mann vom Neckarufer eine Treppe hoch und in den Park hinein rennt. Dabei springt er, so die Zeugen, über eine sich sonnende Frau. Bei dem Ehepaar entsteht der Eindruck, der 'rennende Mann versuchte, sich vor dem Hubschrauber zu verstecken', der über dem Park kreiste. Gegen 14.18 Uhr waren Polizeihubschrauber aufgestiegen, um aus der Luft nach den Mördern zu fahnden - gegen 14.35 Uhr, rekonstruierten die Kriminalisten, über dem Wertwiesenpark. Das Ehepaar Kurt. Phantom-Bild 8. Wurde modifiziert zu Nr. 11.


Der Zeuge E beschrieb den Ermittlern, er sei am 25. April gegen 14.30 Uhr zu Fuß im Bereich Sontheimer Straße/Sontheimer Brücke unterwegs gewesen. Dort habe er einen dunkelblauen Audi 80 mit Mosbacher Kennzeichen bemerkt, der zwischen den Alleebäumen geparkt gewesen war. Auf das Fahrzeug und damit auch auf den Zeugen sei ein Mann zugerannt, dessen rechter Arm blutverschmiert gewesen sei. Der Fahrer des Audi habe den Rennenden mit den Worten 'Dawai, dawai - schnell, schnell' angetrieben. Auf der Beifahrerseite sei der Blutverschmierte durch die geöffnete hintere Tür gehechtet. Der Audi, notieren die Kriminalen weiter, sei dann 'schnell vom Bordstein hinuntergefahren und mit quietschenden Reifen gewendet worden, um dann mit hoher Geschwindigkeit in Richtung Sontheimer Brücke abzubiegen'. Die Verdächtigen fliehen also in südöstlicher Richtung. Scheisse, der Russlanddeutsche Moser hörte nicht das "dawai dawai" ???? Das hörte Zeuge E. (den kenn ich nicht)

Jetzt haben wir ja viele neue Indizien für die Fluchtroute.

Und keiner sah B&M ähnlich. Ist das nicht schräg?

fatalist
03.09.2013, 12:47
Was essentiell scheint - sind nun die Projektile , welche auf Kiesewetter + Kollegen abgefeuert worden eindeutig Fundwaffen aus Eisenach/ Zwickau zugeordnet worden ?
Wie sieht denn das ballistische Gutachten zu Heilbronn aus ? Ich kenne diese Gutachten nicht. Zunächst kamen ja 7 Modelle infrage für die 2 Waffen, das hab ich ja hier mehrfach reinkopiert...

Wenn Du nach meiner Meinung fragst: Die Zwickauer Heilbronn-Mordwaffen sind ebenso unbeschiessbar wie die Dönerceska. Die heilbronner Wummen sind ja noch viel verschmorter als die Ceska.

Übrigens: im Wayback-Link findest Du alte Artikel der STIMME, in einem stehen die "richtigen" Tatwaffen schon 2007 drin: Radom und Tokarev, Weltkriegswaffen 39-42 Baujahr. Passt irgendwie zu "rotationseuropäern" ;)

tommes
03.09.2013, 12:53
hier mal grob eingezeichnet wo die verschiedenen Zeugen die Beobachtungen gemacht haben:

A= zeuge A usw. .

http://goo.gl/maps/I7FWL Zeuge B mach wenig Sinn, ansonsten paßt das zusammen. Warum wir hier der erste "Waschplatz"-Zeuge nicht erwähnt?


Und hier die Strecke von der letzten Sichtung Heilbronn (Audi 80!) bis zum Ringfahndungspunkt Oberstenfeld (Wohnmobil!): 28 Minuten entfernt.

http://goo.gl/maps/jrm6K

=> Audi80 UND Wohnmobil, nur Audi80 oder nur Wohnmobil? Das Wohnmobil wäre jedenfalls früher aus Heilbronn weggekommen als der Audi80.

fatalist
03.09.2013, 13:07
hier mal grob eingezeichnet wo die verschiedenen Zeugen die Beobachtungen gemacht haben:

A= zeuge A usw. .

http://goo.gl/maps/I7FWL Zeuge B mach wenig Sinn, ansonsten paßt das zusammen. Warum wir hier der erste "Waschplatz"-Zeuge nicht erwähnt?


Und hier die Strecke von der letzten Sichtung Heilbronn (Audi 80!) bis zum Ringfahndungspunkt Oberstenfeld (Wohnmobil!): 28 Minuten entfernt.

http://goo.gl/maps/jrm6K

=> Audi80 UND Wohnmobil, nur Audi80 oder nur Wohnmobil? Das Wohnmobil wäre jedenfalls früher aus Heilbronn weggekommen als der Audi80. Das ist gut! Wenn es ein MOS-Audi 80 war, frage ich mich nur, warum man den angeblich nicht ermittelt hat. Gestohlene Kennzeichen wurden überprüft, das war aber kein Treffer.

Die Ringfahndungslisten waren ja erst 2011 fertig EDV-technisch erfasst. Ich traue der Sache mit dem Wohnmobil dort nicht. Bauchgefühl.

Und warum war das Womo angeblich in Richtung Heilbronn unterwegs? Um es am Hauptbahnhof zu parken und mit dem Zug heimzufahren, schrieb Lichtstadt-Blog aus Jena.
So ein Murks... Jeder wäre auf die BAB draufgefahren und Tschüss.

Stättler
03.09.2013, 13:19
Die Zwickauer Heilbronn-Mordwaffen sind ebenso unbeschiessbar wie die Dönerceska. Die heilbronner Wummen sind ja noch viel verschmorter als die Ceska.
Übrigens: im Wayback-Link findest Du alte Artikel der STIMME, in einem stehen die "richtigen" Tatwaffen schon 2007 drin: Radom und Tokarev, Weltkriegswaffen 39-42 Baujahr. Passt irgendwie zu "rotationseuropäern" ;)

Aso.....

Übrigens wurde die Tokarew TT 33 hunderttausendfach für die Rote Armee gefertigt und gelangte als Kriegsbeute auch in deutsche Hände und nach dem Krieg sicher auch in andere.....
und wurde in China in Massen kopiert - dh auch in Korea, Vietnam etc aufzufinden ....
Ebenso die VIS Radom - ursprünglich als Dienstwaffe der poln. Armee gefertigt , gelangte sie als Kriegsbeute in deutsche und russische Hände und wurde überdies bis 1945 weiterhin für
den deutschen Bedarf gefertigt - Verbleib nach Kriegsende : überall in Europa......

Aufgrund dessen kann man alles behaupten ........

tommes
03.09.2013, 13:31
Dass das Wohnmobil Richtung Heilbronn unterwegs war macht jedenfalls absolut keinen Sinn. Von Oberstenfeld aus ist man schneller in Ludwigsburg als in Heilbronn. Da die Uwes und Beate Ludwigsburg und letztere das schöne blühende Barock kannten, kannten sie ziemlich sicher auch den Bahnhof Ludwigsburg - wenn sie denn unbedingt mit dem Zug heimfahren wollten.

Eine Rückkehr nach Heilbronn jedenfalls macht wenig Sinn. Es sein denn, das Wohnmobil wurde in Heilbronn abgestellt. Ist das bekannt?* Der größte Pferdefuß ist aber ohnehin , dass ein haufen Leute Beobachtungen gemacht haben, aber keine auf die Uwes hindeutet.


* Ich hatte irgenwann gelesen, dass ein Wohnmobilvermieter Gerlach bzw Bönhart nichts mehr vermieten wollte nachdem er das Womo selber irgendwo abholen mußte , da es nicht zurückgebracht wurde. War das in Heilbronn wo er das abholen mußte? Werde die Stelle suchen... .

fatalist
03.09.2013, 13:31
Aufgrund dessen kann man alles behaupten ........ Wie gesagt, wir kennen ja die Gutachten nicht...

fatalist
03.09.2013, 13:33
Dass das Wohnmobil Richtung Heilbronn unterwegs war macht jedenfalls absolut keinen Sinn. Von Oberstenfeld aus ist man schneller in Ludwigsburg als in Heilbronn. Da die Uwes und Beate Ludwigsburg und letztere das schöne blühende Barock kannten, kannten sie ziemlich sicher auch den Bahnhof Ludwigsburg - wenn sie denn unbedingt mit dem Zug heimfahren wollten.

Eine Rückkehr nach Heilbronn jedenfalls macht wenig Sinn. Es sein denn, das Wohnmobil wurde in Heilbronn abgestellt. Ist das bekannt?* Der größte Pferdefuß ist aber ohnehin , dass ein haufen Leute Beobachtungen gemacht haben, aber keine auf die Uwes hindeutet.


* Ich hatte irgenwann gelesen, dass ein Wohnmobilvermieter Gerlach bzw Bönhart nichts mehr vermieten wollte nachdem er das Womo selber irgendwo abholen mußte , da es nicht zurückgebracht wurde. War das in Heilbronn wo er das abholen mußte? Werde die Stelle suchen... . Das war in Heilbronn, und das steht einzig und allein im Lichtstadt-Blog aus jena. Im PUA-Bericht steht aber anderes: Sie brachten es selbst zurück.

Nereus
03.09.2013, 14:36
Da wurden Leute mit blutverschmiertem T-Shirt und blutigen Armen gesehen, weil diese Leute die Polizisten zum Streifenwagen zurück getragen hatten ? Die Schüsse fielen gar nicht im Streifenwagen?
Sondern beim Aufbau der Buden für das Maifest, oder (mein Favorit) bei der Kontrolle der Zigeuner in/an deren Wohnwagen?
Was fanden die Beiden dort, weshalb man ihnen in den Kopf schoss?
Zeigen die echten Phantombilder Zigeuner?
......
BINGO. Die Täter durften nicht gefunden werden, aber sie wurden gefunden. Samt Dienstwaffen, Tatwaffen und Dienstausrüstung.
Der STERN hatte die offizielle Legende übernommen:
Nein, die machten weder Mittagspause, noch sassen sie im Streifenwagen, noch näherten sich die Täter von hinten.
...... http://www.stern.de/politik/deutschland/polizistinnen-mord-in-heilbronn-die-jagd-nach-dem-phantom-592124.html

Tragen Zigeunerfrauen eigentlich oft Kopftücher?
Haben Zigeuner ab und zu Unterarmtattoos mit "Kreuz auf Hügel"?

„Kreuz und Hügel”: Die sind meist römisch-katholisch gläubig bis abergläubig.

Saarlandtäter, Roma? http://bilder.t-online.de/b/40/14/42/98/id_40144298/tid_da/index.jpg


Das gezeigte Bild eines vermutlichen Kosovo-Albaners ist ein Ersatz für einen Erstverdacht „Zigeuner”, für den sich der BKA-Chef schon beim Zentralrat der Roma entschuldigen mußte.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6424328&viewfull=1#post6424328

11.5.12 – TAZ - Sinti und Roma statt NSU unter Verdacht

Das Bedauern des Bundeskriminalamts
BERLIN taz | Der Präsident des Bundeskriminalamts (BKA), Jörg Ziercke, bedauert die öffentliche Falschverdächtigung von Sinti und Roma bei den Ermittlungen im Mordfall der Polizistin Michèle Kiesewetter. „Ich kann Ihnen versichern, dass es im Interesse aller deutscher Sicherheitsbehörden liegt, keine Bevölkerungsgruppe unter Generalverdacht zu stellen“, schreibt Ziercke in einem Brief an den Vorsitzenden des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, der der taz vorliegt.
Allerdings sieht Ziercke die Schuld, dass die Täter in den Reihen von Sinti und Roma verortet wurden, weniger bei der Polizei als bei den Medien. Sie hätten die Spekulationen in die Welt gesetzt, durch die Sicherheitsbehörden seien sie „nach meinem Kenntnisstand jedoch nicht befördert“ worden, heißt es in dem Schreiben. ....
http://www.taz.de/!93230/

21.05.12 - TAZ - Ausschuss soll Verdacht gegen Roma klären

Öffentlicht stigmatisiert - "Grundlose Polizeikontrollen"
Wie Zentralratschef Rose in seinem Brief an den NSU-Ausschussvorsitzenden Edathy schreibt, sei nach der Tat eine „massive Stigmatisierung der Sinti und Roma betrieben worden“. In seinen Augen sei dies „durch Informationen aus den Sicherheitsbehörden“ veranlasst worden. „Sinti und Roma – unter ihnen auch viele ältere Leute – wurden in der Folge grundlos massiven Polizeikontrollen unterworfen“, so Rose. ....
http://www.taz.de/!93775/

Eingangsstatement des Präsidenten des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke (SPD) am 28. Juni 2012

Zur BKA-Herbsttagung im Dezember 2011 hatte ich den Journalisten und Schriftsteller Ralph Giordano nach Wiesbaden eingeladen. Er hielt vor 500 Gästen in der Rhein-Main-Halle eine aufrüttelnde und anklagende Rede. Alle spürten, dass ein Mann mit seiner persönlichen Vita etwas aussprach, was andere möglicherweise so nicht artikulieren konnten: Er sprach von der Befreiung von der Angst vor dem jederzeit möglichen Gewalttod, weil man in Deutschland als Jude, Türke, Grieche, Sinti oder Roma lebte. Ich darf Ihnen sagen, das ging unter die Haut....
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5999939&viewfull=1#post5999939

Anmerkung: Und als Deutscher?

HPF - Nereus

Polizistenmord von Augsburg, Täter haben Tokarev, seltsame Etnie (Sabo, Rybarski), der Haupttäter kann durchaus in Heilbronn dabei gewesen sein (genaue Ermittlung aller Strafzeiten, Entlassungen), DNA-Spur war zu dieser Zeit durch verunreinigende Packerin (angeblich) nicht möglich.
Warum entschuldigte sich der BKA-Chef bei den Sinti und Roma für polizeiliche Ermittlungen in deren Miliöh?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6366128&viewfull=1#post6366128

2007, Hinrichtung einer Polizistin (Maik Baumgärtner, S. 178):

Unmittelbar nach Bekanntwerden der Ereignisse bricht eine Welle der Solidarität in Heilbronn los. Mehrere Privatpersonen und Firmen melden sich, die insgesamt 76000 Euro auf die Ergreifung der Täter aussetzen. Die Polizeigewerkschaften Baden-Württembergs setzten 31000 Euro, die Staatsanwaltschaft Heilbronn weitere 40000 Euro zur Belohnung aus. Durch verschiedene Polizeidienststellen in Stuttgart kommen nochmals 34000 Euro zusammen.
Unmittelbar nach dem Mord wird die Soko „Parkplatz" eingerichtet. Doch die Suche nach den Tätern gestaltet sich schwierig, vielen Ansätzen muss nachgegangen werden.

Einer davon ist der Beruf der Erschossenen: Während ihrer Dienstzeit wurde Kiesewetter als zivile Ermittlerin bei Razzien und zwei Mal als verdeckte „Drogenkäuferin" eingesetzt, kaufte in Bad Friedrichshall von einer Dealerin 3,5 Gramm Heroin und dieselbe Menge noch einmal in Bad Rappenau. Vielleicht hat die Drogen-Mafia Wind von ihrem Beruf bekommen und nun Rache genommen, vermuten die Ermittler. Die beiden Drogenhändler werden vorläufig festgenommen.
In der Analyse des Profils der infrage kommenden Täter befinden sich die Ermittler zunächst auf einer falschen Spur. Sie vermuten, dass die Mörder der „örtlichen kriminellen Szene zuzuordnen seien, entsprechende Erfahrungen mit polizeilichen Maßnahmen gemacht haben und sich als Opfer polizeilicher ,Übergriffe` sehen".

Seltsam kommt den Fahndern vor, dass niemand die Tat beobachtet hatte. Nur wenige Meter entfernt sind zur Tatzeit etliche Schausteller mit dem Aufbau des Heilbronner Frühlingsfestes beschäftigt, es herrscht reger Personenverkehr. Nur Schausteller Josef L. macht eine Beobachtung: Am Dienstag, also einen Tag vor dem Mord an Kiewwetter, stand an jenem Stromverteilerhäuschen, neben dem die Polizisten starb, ein Wohnmobil. Am Mittwoch ist es verschwunden.

Für den Mord hatte Uwe Böhnhardt wieder unter dem Namen „Gerald Kluge” (Holger Gerlach) ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87 angemietet. Gut eine halbe Stunde nach der Tat wird es 20 Kilometer vom Tatort entfernt, in Oberstenfeld, an einem Polizei-Kontrollpunkt erfasst. Eine Rekonstruktion ergibt, dass eine vorsichtige Fahrt dorthin von der Heilbronner Theresienwiese bei Berufsverkehr rund 27 Minuten dauert. Ein weiteres Indiz dafür, dass die beiden Neonazis irgendwo in der Nähe des Tatortes das Fahrzeug versteckt hatten.
Warum aber erschießen die Mörder die junge Polizistin, warum versuchen sie, ihren Kollegen zu ermorden? Um an Waffen und Ausrüstungsgegenstände zu kommen?
Die Ermittler gehen davon aus, dass Michele Kiesewetter ein Zufallsopfer ist. Entgegen der ursprünglichen Planung nämlich macht sie an diesem Tag Dienst. Wäre es den Tätern also darauf angekommen, gerade diese beiden Polizisten überfallen, wären aktuellste Insiderkenntnisse erforderlich gewesen, war doch die Einteilung der Streifenbesatzung erst kurz vor dem Start erfolgt und nur einem polizeiinternen Kreis bekannt, wobei der Standplatz am Trafohäuschen als Rückzugsraum oder „Pausenplatz" schon häufiger von Streifenwagen angefahren wurde. Kannten die Neonazis diesen Umstand?

Die Wahl des Ortes allerdings ist für die beiden Täter eher untypisch, birgt er doch etliche Risiken, entdeckt zu werden. Direkt gegenüber hat man aus der großen Scheibenfront eines Bahn-Stellwerkes nahezu freie Sicht auf das Trafohäuschen, abgesehen von den Schaustellern und Heilbronnern, die auf der Theresienwiese unterwegs waren. Auch auf den Fluchtwegen halten sich zur Mordzeit Menschen auf. Mundlos und Böhnhardt, womöglich beide blutverschmiert, schaffen es trotzdem, unerkannt zu entkommen.....
Quelle: Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher, Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe, Verlag Das Neue Berlin 2012, Einleitung durch FU-Politologe Prof. Hajo Funke, Vorwort vom 12. Juli 2012.

Anmerkungen: Die Heilbronner Theresienwiese ist ein öffentlicher Parkplatz.
Die Parkgebührenpflicht auf der Heilbronner Theresienwiese, die Ende 2006 eingeführt wurde, beträgt: Tagespauschale zwei Euro, 20 Cent je Stunde. Insgesamt stehen auf dem Festplatz 1500 Parkplätze zur Verfügung, die aber an 150 Tagen durch Veranstaltungen blockiert sind.
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige-Parken-auf-der-Theresienwiese-teilweise-gebuehrenfrei;art1925,1344577

Es wäre also natürlich, daß Heilbronnbesucher ihr Wohnmobil auch am Pumpen- oder Trafohaus auf der Theresienwiese parken und dann mit ihren Fahrrädern über die anliegenden Fahrradwege in die Innenstadt fahren. Möglich, daß Gerlach oder andere Besucher es so hielten, abends ihr Fahrzeug vom unbewachten Parkplatz am Pumpenhaus auf einen sicheren Abstellplatzes in der Nähe ihrer besuchten Bekannten umsetzten und am nächsten Tag wieder abreisten. So ist es möglich, daß der umherziehende Schausteller und Wohnwagenbewohner Josef L. (Roma?) sich wohl über den Caravan geärgert hatte, weil der offenbar seinen Stammstellplatz bei Veranstaltungen auf der Festwiese, besetzt und es deswegen vermutlich auch einen Streit gegeben hatte. Als dann am nächsten Tag der Caravan bei der Weiterreise, wegen der Ringfahndung, zufällig polizeilich erfaßt wurde, kamen später so die Spekulationen über eine mögliche Täterschaft der Caravanmieter zustande. Vielleicht auch eine Ersatzlösung für eine sich verbietende Tataufklärung aus politischen Gründen? Gehörte der offenkundig bremsende Staatsanwalt etwa einer anderen zu schonenden Bevölkerungsgruppe oder privilegierten Vereinigung an, der generell keine Einwohnerunruhe wegen fremdvölkischer Gewalttäter aufkommen lassen wollte?

nachdenkerin
03.09.2013, 14:42
Carsten Szczepanski 1. Teil


Die Tatsache, dass Szczepanski nach seiner Verlegung in den offenen Vollzug Ende August 1997 regelmäßig Zeiten außerhalb der Justizvollzugsanstalt verbrachte führte laut Meyer-Plath zu einer weiteren Verbesserung von Qualität und Quantität der gelieferten Informationen: PUA-Bericht S. 290

Wie günstig doch, dass er noch rechtzeitig, vor 1998, in den offenen Vollzug kam.


Im Zeitraum August bis Oktober 1998 gab Szczepanski Hinweise zu dem inzwischen (seit Januar 1998) untergetauchten Trio. Er stand in Kontakt zu Jan Werner, der dem Trio in dieser Zeit eine Waffe habe besorgen sollen und zu Antje P., die sich bereit erklärt habe, der weiblichen Person des Trios ihren Pass zur Verfügung zu stellen.PUA-Bericht S. 296


…Piatto (Carsten Szczepanski) PUA-Bericht S. 164


Am 25. August 1998 um 19:21 Uhr sendete Jan Werner eine SMS mit folgendem Inhalt:

„Hallo, was ist mit den Bums“

Empfänger dieser Nachricht war ein Handy, das auf das Innenministerium des Landes Brandenburg registriert war. Es war zu diesem Zeitpunkt an den V-Mann Piatto des Verfassungsschutzes Brandenburg ausgegeben worden.

Mit „Bums“ waren offenbar Waffen gemeint.PUA-Bericht S. 162

Die Bezeichnung „Bums“ kann alles möglich sein. Aber abgesehen davon. Nach der Darstellung würde Werner bei Szczepanski (Tarnname „Piato“) nachfragen, was mit den Waffen ist. Dann wäre doch aber Szczepanski der Waffenbeschaffer, nicht Werner.


Nach einem Konzert der „Blood & Honour Sektion Südbrandenburg“ am 5. September 1998 in Hirschfeld meldete die Quelle Piatto des LfV Brandenburg, Jan Werner habe den Auftrag, die drei neonazistischen Skinheads mit Waffen zu versorgen. Die dafür erforderlichen Gelder habe die „Blood & Honour Sektion Sachsen“ bereitgestellt. PUA-Bericht S. 162

Wie kann das denn sein, 128 Seiten später heißt es doch, dass das Konzert durch seine rechtzeitigen Informationen aufgelöst werden konnte.


Eine Vielzahl rechtsextremistischer Konzerte konnte durch seine rechtzeitigen Informationen aufgelöst werden, zum Beispiel am 28. März 1998 in Kirchmöser, am 5. September 1998 in Hirschfeld und am 12. September 1998 am Krummenseer See. Jedes Mal entstand dadurch ein erheblicher finanzieller Schaden für die Szene, einige Rechtsextremisten wurden strafrechtlich verfolgt.PUA-Bericht S. 290

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Nach Aussage des Zeugen Meyer-Plath habe Szczepanski zwischen 1994 und 2000 insgesamt ca. 50 000 DM für seine Informationen erhalten. In der Phase bis Oktober 1998 erhielt er 300 DM pro Treffen, je nach Wertigkeit der Informationen. PUA-Bericht S. 290


Darüber hinaus habe Szczepanski auch Auslagenerstattungen erhalten..PUA-Bericht S. 290

Schönes Sümmchen und dann auch noch unversteuert! Und nun muss man ja für alles noch eine Genehmigung erhalten.


Wir haben dann folgenden Weg beschritten: Wir haben einen Mann konsultiert –der tot ist -, Ziel und ich, zudem der Innenminister Ziel eine sehr enge persönliche Beziehung hatte..PUA-Bericht S. 292


„Und dieser Mann hat gesagt, weil ja so eine Quelle euch eben auch Erkenntnisse geben kann.. PUA-Bericht S. 292

Also Dr. Förster und der Innenminister, namens Ziel, kannten einen Mann, der verstorben war. Und da verstorbene eben nicht mehr reden können, haben sie vorgeschoben, dass dieser Mann mit dem Verbrecher Szczepanski als V-mann damals einverstanden gewesen wäre.


Um wen es sich bei der von dem Zeugen Dr. Förster genannten Person handelt, hat der Ausschuss nicht ermittelt.PUA-Bericht S. 292

Aber kein Problem, den Ausschuss hat das eben nicht interessiert.
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Mit Beschluss vom 1. Dezember 1999, der am 15. Dezember 1999 rechtskräftig wurde, wurde die gegen Szczepanski bis dahin noch nicht vollstreckte Reststrafe zur Bewährung ausgesetzt. Mit Schreiben vom 15. Dezember 1999 wurde die JVA Brandenburg angewiesen, Szczepanski sofort zu entlassen.

In dem Beschluss der Strafvollstreckungskammer vom 1. Dezember 1999 heißt es unter anderem:

„Seit dem 06.04.1999 ist er bei der Firma P. in Limbach als Vertriebsassistent und Werbegestalter angestellt. Die Firma P. plant im Raum Berlin eine Zweigstelle zu eröffnen, die den Gefangenen sodann übernehmen wolle ..“ PUA-Bericht S. 295


P. ist seit Jahren in der rechten Szene aktiv und betreibt einen rechten Szeneladen in Aue. Zuvor betrieb P. einen Szeneladen in Limbach.PUA-Bericht S. 249


Er wies einen unbefristeten Arbeitsvertrag mit einer Firma Probst in Limbach (Sachsen) vor, bei der der Freigänger ein Praktikum absolviert hatte. Man plante sogar eine Zweigstelle im Raum Berlin.http://www.nsu-watch.info/2013/01/die-quelle-und-der-prasident/


Szczepanski verfügte über eine Vielzahl von Kontakten zu Rechtsextremisten bundesweit. Der Kontakt zu den sächsischen Rechtsextremisten Antje P. und Michael P. und Jan Werner sei, so der Zeuge Meyer-Plath, bereits 1994 zu Stande gekommen, als Szczepanski von diesen Personen in der Haft unterstützt worden sei. PUA-Bericht S. 296

Und genau dieses Pärchen aus Limbach unterhält Kontakt zu dem Trio und die Frau stellte Beate Zschäpe auch ihre Identität zur Verfügung .


Antje P., die sich bereit erklärt habe, der weiblichen Person des Trios ihren Pass zur Verfügung zu stellenPUA-Bericht S. 296


Telefonüberwachung bei Antje und Michael P., Limbach-Oberfrohna

…... Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos:

Weiterhin wurde dienstlich bekannt, dass die nach folgend aufgeführte Person Kontakt zu o. g. Personen unterhält. Hierbei handelt es sich um

P., Antje“ PUA-Bericht S. 345

Also Casten Szczepanski arbeitet für den Verfassungsschutz und war angestellt bei der Firma Probst in Limbach. Und genau die Geschäftsinhaber haben Kontakt zu dem Trio und die Frau stellte Beate Zschäpe ihre Identität zur Verfügung. Aber der Verfassungsschutz bestreitet, dass er wusste, wo Beate Zschäpe bzw. das Trio war. Unglaublich!


Nach meinen Recherchen war das Trio weder ausländerfeindlich, noch antisemitisch und sie begingen auch nicht eine einzige der aufgeführten Straftaten.
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P. S.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13785184/Die-Doppelgaengerin-der-Nazi-Terroristin-packt-aus.html

Das mit dem Personalausweis von „Mandy Struck“ war eine Ente, auf die ich und auch Du Neureus :haha:rein fielen.

Es wird zwar in der Fotomontage ein Personalausweis abgebildet, aber der Text lautet ziemlich weit unten:


Heute weiß Mandy Struck auch, auf welche Weise ihre Doppelgängerin ihre Identität benutzte. So besaß Zschäpe einen auf den Namen "Mandy Struck" ausgestellten Mitgliedsausweis eines bayerischen Tennisclubs.

Übrigens lügt das Buch „die Zelle“ auch vor, dass es Mandy Struck wäre.

fatalist
03.09.2013, 14:50
Schausteller und Wohnwagenbewohner Josef L. (Roma?) Das stand im Focus:
http://www.focus.de/politik/deutschland/focussiert-spur-zum-terror-trio-uebersehen_aid_748017.html



Gehörte der offenkundig bremsende Staatsanwalt etwa einer anderen zu schonenden Bevölkerungsgruppe an, der generell keine Einwohnerunruhe wegen fremdvölkischer Gewalttäter aufkommen lassen wollte? Ja, das gäb´ ja mal nen Funke.

fatalist
03.09.2013, 14:54
Carsten Szczepanski 1. Teil


Also Dr. Förster und der Innenminister, namens Ziel, kannten einen Mann, der verstorben war. Und da verstorbene eben nicht mehr reden können, haben sie vorgeschoben, dass dieser Mann mit dem Verbrecher Szczepanski als V-mann damals einverstanden gewesen wäre.

PUA-Bericht S. 292

Aber kein Problem, den Ausschuss hat das eben nicht interessiert. Das war Ignaz Bubis, ein Jude, ZDJ-Vorsitzender, das hat niemanden zu interessieren :compr:

fatalist
03.09.2013, 15:36
Man beliess den Polizistenmord bei der Polizei Heilbronn und der Staatsanwaltschaft Heilbronn, was ein schwerer Fehler war.


"Warum wurden die privaten E-Mails der erschossenen Polizistin Michèle Kiesewetter nicht sichergestellt? Man hätte es tun müssen, räumt Mögelin ein. Warum es nicht geschah, könne er nicht bewerten. Die E-Mails sind mittlerweile gelöscht. Christoph Meyer-Manoras, der zuständige Staatsanwalt aus Heilbronn, wird später als Zeuge nach Mögelin den Satz sagen: “Ich finde nicht, dass die privaten E-Mails von Frau Kiesewetter interessant gewesen wären.” Er sprach sich damals gegen ein Rechtshilfeersuchen aus, um beim Account-Betreiber Yahoo an die E-Mails zu kommen. “Haben Sie eine Vorstellung, was das Motiv für den Mord war?”, wird der Soko-Leiter gefragt. Er könne keines finden, erklärt Mögelin. Warum wurde bis 2010 das private Umfeld von Kiesewetter nicht überprüft? Es habe keinen Grund dafür gegeben." / Fazit: Ernsthaften Ermittlungseifer hat die Polizei nach der Ermordung der Kollegin Kiesewetter nicht an den Tag gelegt. "Mails vergessen zu sichern", das erzählte man den Leuten lange Zeit. Alles gelogen.
Kein Ermittler hatte nen Arsch in der Hose, keiner hatte Eier.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.durch-das-land-baden-wuerttemberg-schlechte-nachrichten-aus-krokusland-page1.f3baf192-9745-4be6-be6d-23e9059eebe9.html

Vielleicht ging der 1. Soko-Chef ja auch frustriert als Dozent an die Polizeihochschule, weil er von diesem Staatsanwalt die Schnauze voll hatte.

Danach kam erst ein "fast-Pensionär", mit 10 Monaten Restdienstzeit, weil keiner den Job machen wollte?


Seit dem vergangenen Oktober schickt sich der Leiter der Inspektion Organisierte Kriminalität, Josef Schäffer, an, den Fall zu lösen. Er übernahm die Ermittlungen nachdem der frühere Soko-Leiter Frank Huber an die Fachhochschule nach Villingen-Schwenningen gewechselt war. Dem gebürtigen Schwaben aus Schwäbisch Gmünd bleiben jedoch nur noch wenige Monate Zeit, denn zum 1. August 2010 geht er in Pension. Für den altgedienten Ermittler und seine 13 Soko-Mitarbeiter ist das aber kein Problem: „Wir sind eine Inspektion mit langem Atem und verfolgen die Fälle konsequent.“ Wer nach ihm den Mordfall Michéle Kiesewetter übernimmt, steht noch nicht fest. http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/Neuer-Soko-Leiter-Im-Polizistenmord-langen-Atem;art15061,1726884

Danach kam erst Mögelin vom LKA Stuttgart.

bio
03.09.2013, 16:17
Das war Ignaz Bubis, ein Jude, ZDJ-Vorsitzender, das hat niemanden zu interessieren :compr:

nein, der entscheidende Punkt ist, dass der PUA nicht die Person ermitteln konnte!

Dabei sagte im April 2013 der damalige brandenburgische Innenminister Alwin Ziel aus, er hätte Bubis gefragt, ob Piatto abgeschaltet werden soll oder nicht. Das ist doch seltsam.
http://friedensblick.de/6070/half-ignatz-bubis-zentralrat-der-juden-dem-spaeteren-nsu-umfeld/

Ich hatte ja damals jemanden anderes im Verdacht gehabt.

fatalist
03.09.2013, 16:55
Ich hatte ja damals jemanden anderes im Verdacht gehabt. Sag an, wen denn? Gysi, Stolpe?

fatalist
03.09.2013, 17:54
Es sieht so aus, als ob BAO Bosporus Chef Geier auch seinen grössten Erfolg bald wird in die Tonne kloppen müssen.

Peggy Knobloch-Kindermordfall, da hatte ich vor 1 Monat schon einmal was zu geschrieben:
http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6472216&viewfull=1#post6472216

Jetzt sieht es so aus, als ob Geier einen Unschuldigen gefangen hat, der lebenslänglich bekam.


Mehr als 100 Vernehmungen und mehrere Verdächtige: Seit vergangenem Jahr wird im Fall Peggy wieder intensiv ermittelt. Ein 29 Jahre alter Freund der Familie steht nun besonders im Fokus. Eine Überraschung ist das nicht. http://www.n-tv.de/panorama/Ermittlungen-gegen-Freund-der-Familie-article11293806.html

@brain freeze hat wohl Recht: Dem Mann ist nicht zu trauen.

fatalist
04.09.2013, 06:15
Morgen gehts in München weiter.


Zschäpe will Zigarettenpause im Freien

Am Donnerstag, dem ersten Prozesstag nach der Sommerpause, soll zunächst ein Beamter des Bundeskriminalamtes zu den Aussagen des ersten mutmaßlichen NSU-Helfers Holger G. gehört werden.


Am Freitag ist die Beweiserhebung im Fall von Ismail Yasar geplant. Yasar war am 9. Juni 2005 in Nürnberg erschossen worden.


Die Verteidiger von Beate Zschäpe hatten in der Zwischenzeit offenbar auch dem Gericht mitgeteilt, dass ihre Mandantin in Verhandlungspausen im Freien gerne eine Zigarette rauche wolle. Gerichtssprecherin Andrea Titz gibt dem Anliegen aber wenig Chancen. Ihres Wissens tue sich da nichts, sagte sie.http://www.welt.de/regionales/muenchen/article119668506/Huber-fuer-Videouebertragung-aus-dem-Gericht.html#disqus_thread

die beiden bestbewerteten Kommentare:



NSU? das interessiert doch keinen mehr, kümmert euch lieber um die Totprügler aus dem türkischen Kulturkreis die jedes Jahr dutzende Menschen ermorden. Warum gibt es da keine Staats-Prozesse mit Lichterketten?


Ich hoffe, dass Beate S. ebenfalls gesund und munter aus dem Urlaub zurück ist. Ach sie hatte keinen?????Merkwürdig....... Und eine Pause im Freien zum Qualmen wird ihr auch verwehrt..... Unverständlich!!!!! Aber dass drei der aktiven Tottreter vom Alexanderplatz frei und ungehindert durch Berlins Strassen laufen ist völlig in Ordnung. Das Kochen und Wäschebügeln für Rechtsterroristen wird somit härter bestraft als das Tottreten von unschuldigen Bürgern. Merkwürdiges Rechtsverständnis in Deutschland.

fatalist
04.09.2013, 06:24
NSU-Affäre »beendet«

Das Parlament nimmt den Abschlußbericht des Untersuchungsausschusses entgegen. Einmütig äußern Abgeordnete aller Fraktionen Betroffenheit. Aufgeklärt ist wenig
http://www.jungewelt.de/2013/09-04/046.php


Auch wenn die Plenardebatte kurz vor der Bundestagswahl einen Schlußstrich unter den NSU-Skandal ziehen soll – aufgeklärt ist hier bislang so gut wie gar nichts. Da hat die jW Recht. Die Gesellschaft umbauen wollen sie trotzdem, obwohl fast nichts aufgeklärt ist. Paradox.

brain freeze
04.09.2013, 07:42
Der Heilbronner EStA Meyer-Manoras begründet die Nichtveröffentlichung der Phantombilder mehrfach damit, daß die "ungeplante" Entfernung der gesehenen Süd-/Osteuropäer vom Tatort nicht zur "geplanten" Tat paßten. Im Widerspruch dazu blockiert er die Auswertung von Kiesewetters E-Mails.

Für den Ermittlungsansatz einer geplanten Tat wären Kiesewetters E-Mails aber relevant gewesen, selbst wenn der Account angeblich lange ungenutzt geblieben war, denn die privaten E-Mails sind nur im Falle einer ungeplant-zufälligen Tat klar belanglos.

Christoph Meyer-Manoras ist, so wie sich die Sache darstellt, Hauptverantwortlicher der Nichtaufklärung (abgesehen von der Heilbronner Polizei, die sich überlastet fühlte und keine Lust auf weitere Überstunden hatte). Die Frage ist halt: Inkompetenz oder Weisung durch Justizminister Goll?

Interessant ist, daß Meyer-Manoras im PUA erzählte, er habe bei der Jagd auf das "Phantom" früh an Verunreinigungen gedacht. Wahrscheinlich dann auch andere.


Letztendlich konnte die DNA-Spur auf verunreinigte Wattestäbchen zurückgeführt werden. Herr Meyer-Manoras sagte dazu: „also ich habe tatsächlich immer mehr gezweifelt, und zwar schon relativ frühzeitig … ich hätte darauf dringen sollen, dass der Öffentlichkeit gesagt wird, aus kriminalistischer Sicht kann es eigentlich nicht sein“ (29. Sitzung am 13.09.2012 – Zeugen-vernehmung Meyer- Manoras, S. 61)
PUA, Vorläufiger Bericht, S. 943

Noch etwas. War die Ausage von Kiesewetters Onkel Auslöser für die Erweiterung der NSU-Story um Heilbronn und für die Idee, die Dienstwaffen im Eisenacher Wohnmobil zu platzieren?

Die brisante Aussage des Onkels hat es in den PUA-Bericht geschafft und kann nicht mehr verschwinden, auch wenn der Onkel sich bei wiederholter Befragung an nichts mehr erinnen konnte. Brisant ist, daß die Aussage bereits vom 4. Mai 2007 stammt.

Der Onkel erwähnt explizit einen Fahrradfahrer, der im Heilbronner Mord/Mordversuch m.W. keine Rolle spielt und von keinem Zeugen genannt wird. Daß für die Chemnitzer/Zwickauer Sparkassenüberfälle Fahrräder verwendet wurden, war dagegen schon ab 2000 bekannt (s.S. 723 a.a.O, 2d Fahrräder als Fluchtmittel).


„Aufgrund meiner Berufserfahrung muss ich sagen, dass es für mich aussieht wie aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und dort im Bereich russisch oder georgisch. Das entnehme ich dem skrupellosen Vorgehen.

Meiner Meinung nach besteht auch aufgrund der verwendeten Kaliber und der Pistolen, die ich aus den Medien kenne ein Zusammenhang mit den bundesweiten Türkenmorden. So viel ich weiß, soll auch ein Fahrradfahrer bei den Türkenmorden eine Rolle spielen. Ich sage nicht, dass ein Zusammenhang besteht. Ein Kollege von der Kl 1 hat mich nur angesprochen, dass ein Zusammenhang bestehen könnte.“5663

PUA, Vorläufiger Bericht, S.652

Hellangel
04.09.2013, 07:44
Es sieht so aus, als ob BAO Bosporus Chef Geier auch seinen grössten Erfolg bald wird in die Tonne kloppen müssen.

Peggy Knobloch-Kindermordfall, da hatte ich vor 1 Monat schon einmal was zu geschrieben:
http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6472216&viewfull=1#post6472216

Jetzt sieht es so aus, als ob Geier einen Unschuldigen gefangen hat, der lebenslänglich bekam.

http://www.n-tv.de/panorama/Ermittlungen-gegen-Freund-der-Familie-article11293806.html

@brain freeze hat wohl Recht: Dem Mann ist nicht zu trauen.

Wenn man sich mit dem Fall Peggy Knobloch näher befasst, so bekommt man vom Geier ein Bild, welches in die NSU-Geschichte wunderbar rein passt: http://www.ulvi-kulac.de/html/presse.html

fatalist
04.09.2013, 07:55
Die Musik spielt in Thüringen.


Thüringer NSU-Ausschuss will Antworten finden




http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/007A9BD2_E49C6ED1C3A6731FB33FAD871A724415Feuerwehr leute und Polizisten stehen am 4. November 2011 in Eisenach vor einem qualmenden Wohnwagen, in dem zwei Leichen entdeckt wurden. In dem Fahrzeug hatten sich die beiden Männer der Neonazi-Terrorzelle (NSU) umgebracht. Archiv-Foto: Carolin Lemuth/dpa


Die Explosion am 4. November 2011 in Eisenach wirft viele Fragen auf. Weil der Bundestag keine Zeit hatte, will der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss Antworten finden.


Dem Berliner NSU-Untersuchungsausschuss blieb es verwehrt. Die dramatischen Ereignisse beim Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) am 4. November 2011 konnten aus Zeitmangel nicht aufgearbeitet werden.Dem möchte sich nun der Thüringer NSU-Ausschuss stellen, kündigte am Montag die stellvertretende Vorsitzende, Martina Renner (Linke), an.

Sie sprach von "offenen Fragen" und nannte unter anderem die Beweissicherung am ausgebrannten Wohnmobil oder den Ablauf der damaligen Ereignisse. Weitere Frage seien, wann die Ermittler wussten, wer die beiden Toten in dem Fahrzeug waren und wann die Verbindung zu der nur drei Stunden später explodierten Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße erkannt wurde.

Dazu gibt es ganz unterschiedliche Angaben - beispielsweise zur Identifizierung der beiden Toten. Die Frage, wer damals wann was wusste, beschäftigte im Juni kurzzeitig auch das Oberlandesgericht in München. Dort wird gegen Beate Zschäpe und vier weitere Angeklagte derzeit im NSU-Prozess verhandelt.

Ein Ermittler aus Eisenach führte vor Gericht aus, dass er erst am frühen Samstagmorgen, also am Tag nach den Leichenfunden erfahren habe, dass einer der beiden toten Männer Uwe Mundlos ist.

Bereits im Februar dieses Jahres sagte der frühere V-Mann-Führer des Thüringer Verfassungsschutzes,
Norbert Wiesner, vor dem Bundestagsausschuss in Berlin, dass er am Nachmittag des 4. November 2011 einen Anruf erhalten habe. Das war der Tag, an dem Mundlos und Böhnhardt in Eisenach eine Bank ausgeraubt haben sollen und gegen Mittag von der Polizei entdeckt wurden.

Der damalige Leiter der Polizeidirektion Gotha, Michael Menzel , soll ihn angerufen und gesagt haben, dass
Mundlos und Böhnhardt in Eisenach gefunden wurden. Er wollte laut Wiesner wissen, wo es sinnvoll sei, nach Zschäpe zu suchen. "Sie wäre verschwunden. Der seinerzeit bereits pensionierte Verfassungsschützer erklärte, er werde diesen Anruf "in meinem ganzen Leben nicht vergessen". Stimmt die Aussage, hätte die Polizei bereits am Freitagnachmittag gewusst, wer die Toten im Wohnmobil sind, das gegen Mittag in Eisenach-Stregda brannte. Das stimmt mit der Aussage des Zwickauer Fernsehmannes überein, der dort die ersten Bilder drehte und sagte, am Abend war er nochmals dort, das Video gibt es bei YT, und man wusste schon, wer dort gewohnt hatte, und zwar deren echte Namen. fatalist hat den Mann 2 Stunden lang "interviewt".


Wiesner als Zeuge am Donnerstag in Erfurt

Dem widerspricht Menzel. Auf Nachfrage unserer Zeitung betont er, erst am Samstag mit
Norbert Wiesner telefoniert zu haben. Den früheren Verfassungsschützer kenne er aus der Polizei.
Wiesner, einer der V-Mann-Führer von NPD-Verfassungsschutzspitzel Tino Brandt, wechselte später zur Polizei.
Wann genau die Ermittler in Eisenach wussten, dass sie es mit den 1998 in Jena untergetauchten rechtsextremen Bombenbastlern zu tun haben, ist noch immer unklar. Doch übermorgen könnte diese Frage den Erfurter NSU-Untersuchungsausschuss beschäftigen.

Norbert Wiesner ist als Zeuge geladen. Am Ende steht Aussage gegen Aussage...



Ein weiterer Zeuge, der vielleicht weiß, wann das Telefon-gespräch geführt wurde, ist für Montag geladen. Doch der Zielfahnder muss sich in Sachsen den Fragen des dortigen Untersuchungsgremiums stellen.
Wiesner hatte den Zielfahnder ins Gespräch gebracht. Sven Wunderlich? War der dabei?



Am 4. November 2011 war gegen 9.15 Uhr die Sparkasse am Eisenacher Nordplatz von zwei maskierten Männern überfallen worden. Mit einem Revolver hatten sie die Herausgabe von Bargeld gefordert. Während des Überfalls verletzten sie den Filialleiter am Kopf und flüchteten danach auf Fahrrädern.Ein Zeuge hatte gegen 9.30 Uhr gesehen, wie zwei Männer auf einem Parkplatz Fahrräder in einem Wohnmobil mit dem Vogtland-Kennzeichen "V" verstauten. Der Parkplatz liegt nur etwa einen Kilometer von der Sparkasse entfernt. Der DDR Ex-Grenzer, der jetzt die Belohnung verlebt...



Gegen 12 Uhr fällt einer Streifenwagenbesatzung das Wohnmobil in Eisenach-Stregda auf. Als sich die Beamten dem Fahrzeug nähern, hören sie einen Schuss. Einer Polizist geht hinter einem Papiercontainer und der zweite hinter einem Auto in Deckung.

Kurz darauf soll ein zweiter Schuss gefallen sein und mit etwa 15 Sekunden Abstand ein dritter. Einer der Beamten beobachtete, wie Teile der hinteren Wohnmobildecke wegflogen.

Laut Polizei geriet das Fahrzeug unmittelbar darauf in Brand, so dass die Feuerwehr gerufen wurde. Auch das Sondereinsatzkommando (SEK) in Erfurt wurden alarmiert.

Nach dem Löschen entdeckten Polizei und Feuerwehr zwei Leichen im Inneren des Fahrzeugs. In der Nähe jedes der beiden Toten lag eine Pumpgun - ein Repetiergewehr, das statt des Schafts Pistolengriffe hat. 2 oder 3 Schüsse, der 1. auf die Polizei, so war die 2. Version von Menzel. Wenn einer der Toten einen Brustschuss UND einen Kopfschuss hat, dann kämen 3 Schüsse ebenfalls hin. Das Obduktionsergebnis von 3 Wochen Obduktionsdrama mit Freigabe und Wiederbeschlagnahme der Leichen lässt auf Manipulation schliessen...



Im Wohnmobil finden die Ermittler zudem auch eine Pistole "P 2000". Die Waffennummer führt zum Mordfall
Michèle Kiesewetter in Heilbronn. Die aus Thüringen stammende Polizeibeamtin war im April 2007 in ihrem Streifenwagen erschossen worden. Die Waffe war ihre Dienstpistole.

Die Soko "Parkplatz" beim Landeskriminalamt in Stuttgart wird informiert. Die Beamten machen sich noch am Freitag auf dem Weg nach Thüringen. Was, nur eine P 2000 ???

39076

Da sind doch 2 Stück beim BKA-Plakat zu sehen. Fand man die 2. P2000 erst nach dem Eintreffen der Schwaben am Abend :?

Wir hatten Recht, die Schwaben waren am Freitag Abend schon in Eisenach und wohl auch am Samstag bereits in Zwickau.



Schwieriger ist die Identifizierung der zwei Toten. Uwe Böhnhardt liegt im Eingangsbereich des Wohnmobils.
Uwe Mundlos wird im hinteren Bereich in einer Ecke sitzend entdeckt.

Das Klären ihrer Identität bekommt nach dem Pistolenfund Vorrang. Die Leichen werden geborgen, noch bevor alle Beweise im Inneren des Fahrzeugs gesichert sind. Interessant, sehr interessant.

fatalist
04.09.2013, 07:59
Wenn man sich mit dem Fall Peggy Knobloch näher befasst, so bekommt man vom Geier ein Bild, welches in die NSU-Geschichte wunderbar rein passt: http://www.ulvi-kulac.de/html/presse.html Ja, der Mann geht über Leichen. Hab dazu heute Morgen einen 2 Jahre alten Strang über Peggy wieder belebt.

V-Mann angeworben, den zu falschem Geständnis verleitet, worauf ein behinderter mit 15 Alibizeugen zu lebenslänglich verurteilt wurde. Da wird einem ganz anders. Jeden kann es treffen.

fatalist
04.09.2013, 08:12
weiter Thüringer Allgemeine.


Zeuge meldet verdächtigen Anhalter

In der Nacht zu Samstag gelingt es der Rechtsmedizin in Jena,
Uwe Mundlos mit Fingerabdrücken zu identifizieren. Sein Vater hatte ihn 2005 als vermisst gemeldet, so dass sich die Fingerabdrücke noch in einer Polizeidatei befinden.

Damit ist klar, dass einer der Toten zu jenem rechtsextremen Trio gehört, welches 1998 in Jena untergetaucht war, als die Polizei Sprengstoff und eine fertige Rohrbombe in einer Garage entdeckt hatte.

Zu Uwe Böhnhardt finden sich in den Polizeidateien keine Fingerabdrücke und keine Angaben zur DNA. Die Identifizierung gelingt erst mit DNA-Material, welches die Polizei von der Familie des Toten bekommt. Das glaube ich nicht. Böhnhardt war wegen der nichtangetretenen HAftstrafe aus 1997 bis 2007 in der Fahndung, und ganz sicher auch im Polizeicomputer mitsamt Foto und Fingerabdrücken.


Am Samstagvormittag informiert der Vater von
Uwe Mundlos die Ermittler, dass Beate Zschäpe angerufen habe, um die Eltern über den Tot ihres Sohnes zu informieren. Sie soll auch mit den Eltern von Böhnhardt telefoniert haben.

Die Ermittler gehen davon aus, dass Böhnhardt versucht haben soll, mit einer Maschinenpistole auf die Beamten zu schießen. Doch die Waffe hatte nach dem ersten Schuss eine Ladehemmung. Sie wird auf einer Sitzbank mit eingeklemmter Patrone entdeckt.

Weil nur Schüsse aus der Pumpgun bei
Uwe Mundlos abgegeben wurden, vermutet die Polizei, dass dieser erst Uwe Böhnhardt und dann sich selber getötet haben könnte. Im Dach des Wohnmobils werden zwei Ausschusslöcher entdeckt und zwei passende Patronenhülsen im Wohnmobil. Die zur Maschinenpistole gehörende Hülse finden die Ermittler erst am 18. November. ... und die 6 "Bekennervideos" im unverbrannten Rucksack erst am 1. Dezember...

Unglaublich, was uns da zugemutet wird. Halten die uns alle für total verblödet?



Spekulationen über einen dritten Tatbeteiligten im Wohnmobil trat die Polizei stets entgegen. Am 4.""November gegen 13.45 Uhr hatte sich jedoch ein Zeuge per Telefon gemeldet. Er hatte an der Autobahnauffahrt Eisenach Ost eine verdächtige Person gesehen, die versucht haben soll, Autos zu stoppen.

Die sofortige Suche nach dem Mann blieb erfolglos. Das Ablaufen der Strecke vom Tatort in Eisenach-Stregda zur genannten Stelle an der Autobahn zeigte aber, dass es möglich gewesen wäre, die knapp neun Kilometer in der zur Verfügung stehenden Zeit zu schaffen. keine Ahnung, ob das 9 KM sind.



Linke-Fraktion im Landtag zur Ausschussarbeit in Thüringen

Die Thüringer Linke-Fraktion will Suchaktionen des Verfassungsschutzes während der frühen Polizeifahndung nach dem abgetauchten NSU-Trio noch intensiver beleuchten. Es sei ein einmaliger Vorgang, wie der Nachrichtendienst quasi eine Fahndung betrieben habe, die eigentlich Polizeisache sei, sagt Fraktionsvize Martina Renner .

Der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss müsse klären, ob der intensive Einsatz mit Observationsteams und spezieller Technik ab 1998 eine eigenständige Operation des Nachrichtendienstes war. Renner sprach zudem von "nicht mehr zu bestreitender Behinderung bis Konfrontation" beim Umgang mit der Polizei. Der Ausschuss setzt übermorgen seine Arbeit nach der Sommerpause fort.

Nach dem Abschluss des Bundestagsausschusses zum NSU müsse das Thüringer Gremium zahlreiche offengebliebene Fragen angehen, betont Renner. Dazu gehöre außer dem Mord an der Polizeibeamtin Michèle Kiese-wetter in Heilbronn und den Selbstmorden von
Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in Eisenach auch die Rolle des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Denn auch das Kölner Amt habe sich ausgiebig mit dem Trio beschäftigt.

Ausschussmitglied Katharina König (Linke) kündigt ei-nen Antrag an, um die nach Auffliegen des NSU in Köln geschredderten und teilweise wiederhergestellten Akten des Bundesamtes für Verfassungsschutz einsehen zu können.

Der Ausschuss werde bei Bedarf auch die V-Mann-Führer der in den Akten genannten Quellen aus der so-genannten "Operation Rennsteig" vernehmen, erklärt die Linke-Abgeordnete. die haben ja noch viel vor.

fatalist
04.09.2013, 08:31
Zur Entfernung von Stregda bis BAB A 4 neu (Eröffnung 2010) AS Einsenach Ost:

http://goo.gl/maps/37DtV

gut 8 KM.

fatalist
04.09.2013, 15:34
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=QuGrMm3tUAs

Das war wohl die 1. Pressekonferenz zum Thema "NSU", noch bevor der zum NSU wurde.

fatalist
04.09.2013, 15:42
Der STERN schrieb bereits am 7.11.2011 von beiden Dienstwaffen H&K P 2000, die man im Wohnmobil gefunden habe.
Warum die TA jetzt von zunächst 1 Waffe schreibt?


Im Anschluss an einen Banküberfall in Thüringen tauchten nach Informationen des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg die Dienstwaffen der 22-Jährigen und ihres seinerzeit schwer verletzten Kollegen auf. Die in Heilbronn ermordete Polizistin stammte aus Thüringen.

Die beiden mutmaßlichen Bankräuber wurden kurz nach der Tat am Freitag tot in einem brennenden Wohnmobil gefunden. Die Waffen, die im April 2007 den beiden Heilbronner Polizisten geraubt worden waren, lagen in dem ausgebrannten Fahrzeug. Das LKA bestätigte am Montag entsprechende Informationen des Südwestrundfunks (SWR).
Die Polizei in Gotha habe die beiden Dienstpistolen sichergestellt und umgehend mit der Sonderkommission Parkplatz des Landeskriminalamts Kontakt aufgenommen. Ob es einen Zusammenhang gibt zwischen der Herkunft der getöteten Beamtin und dem Fundort der Waffen, ist offen. Das Landeskriminalamt gibt aufgrund der laufenden Ermittlungen keine weitergehenden Auskünfte zu den möglichen Hintergründen.
Bei den beiden Toten in dem Wohnmobil in Eisenach handelt es sich nach Polizeiangaben um zwei Männer im Alter von 34 und 38 Jahren. Die beiden sollen zusammen mit einer Frau in einer Wohnung gelebt haben, die wenige Stunden nach dem Banküberfall vom Freitag explodiert war. Nach der bislang noch nicht identifizierten Frau wird gefahndet. web.archive.org/web/20111110211042/http://www.stern.de/panorama/phantom-fall-von-heilbronn-ermittler-folgen-heisser-spur-im-polizistenmord-1748425.html

Nereus
04.09.2013, 16:14
Der STERN schrieb bereits am 7.11.2011 von beiden Dienstwaffen H&K P 2000, die man im Wohnmobil gefunden habe.
Warum die TA jetzt von zunächst 1 Waffe schreibt?

web.archive.org/web/20111110211042/http://www.stern.de/panorama/phantom-fall-von-heilbronn-ermittler-folgen-heisser-spur-im-polizistenmord-1748425.html

Eine Tageszeitungsmeldung ist eine journalistische Information und kein amtliches Dokument.

Zwei Dienstwaffen:

Nach Löschen des Brandes wurden im Innern des Wohnmobils zwei männliche Leichen mit Schussverletzungen am Kopf aufgefunden. Die Bekleidung der Toten entsprach den Zeugenaussagen zu den Bankräubern. Durch Abgleich von Fingerabdrücken wurde noch am selben Tag eine Leiche als Uwe Mundlos identifiziert. Dass es sich bei der zweiten Leiche um Uwe Böhnhardt handeln könnte, ergab sich erst am folgenden Tag.
In dem Wohnmobil wurden mehrere Schusswaffen gefunden. Es stellte sich heraus, dass zwei der aufgefundenen Schusswaffen die damals entwendeten Dienstwaffen der am 25. April 2007 in Heilbronn ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter und ihres schwer verletzten Kollegen waren.1) Dieses Verbrechen war bislang nicht aufgeklärt.
1) Schreiben des Bundeskriminalamts an das Bundesministerium des Innern vom 8. November 2011, MAT A BMI-4/30, Bd. 4, Bl. 144.
PUA S. 1

fatalist
04.09.2013, 16:18
Eine Tageszeitungsmeldung ist eine journalistische Information und kein amtliches Dokument. Amen :beten:


Zwei Dienstwaffen:

PUA S. 1 Es geht um das WANN, nicht um das OB. Die Schwaben kamen am Freitag Abend.

fatalist
04.09.2013, 16:49
Was meinen die?


Exakt 70 Hülsen konnten die Spezialisten den Waffen zurechnen, die bei den zehn Morden und einer versuchten Tötung zum Einsatz kamen. Unter diesen Waffen natürlich auch die Ceska 83, von der 34 gefundene Hülsen dafür sprechen, dass die Pistole "zumindest in einem nennenswerten Umfang, vermutlich zu Übungszwecken, abgefeuert wurde". www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-aufarbeitung-der-asservate-a-920156.html

Wird da an neuen Gutachten gestrickt? Die Ceska kann nicht beschossen werden, aber man fand "alte Hülsen" in Zwickau, die mit den Tatorthülsen übereinstimmen?

Bei den Klamotten scheint es ja auch so zu sein, dass Bankraub-Klamotten von 1999 2 Mal mit dem Trio umzogen, und niemals entsorgt wurden.

nachdenkerin
04.09.2013, 16:54
Szczepanski 2. Teil „Ku Klux Klan“

1970
Carsten Szczepanski wurde 1970 in Berlin Neukölln geboren. Von wegen die Ossis sind die schlimmen. Das ist ein Wessi :)

1989
Nach der Wende ist er in Königs Wusterhausen gemeldet
http://www.nsu-watch.info/2013/01/die-quelle-und-der-prasident/

Verurteilung wegen Tragen eines Keltenkreuzes. Das aus Irland stammende konventionelles christliches Kreuz, http://irlandlexikon.de/k/keltenkreuz
ist in Deutschland verboten, weil es Symbol der VSBD/PdA war.

1991

Oktober


Im Oktober 1991 berichtete der Fernsehsender RTL in der Sendung Explosiv über ein im Vormonat stattgefundenes Treffen von Ku-Klux-Klan-Anhängern unter Beteiligung eines US-amerikanischen Klanangehörigen in Halbe/Landkreis Königs Wusterhausen, bei dem ein Kreuz verbrennungsritual durchgeführt worden war. In dem Fernsehbeitrag wurden die rassistischen Gewalttaten in Hoyerswerda durch den interviewten US-amerikanischen Klanangehörigen gutgeheißen. Szczepanski hatte bei einer Vernehmung eingeräumt, nach Kontaktaufnahme mit dem US-amerikanischen Klanangehörigen gemeinsam mit anderen die Kreuzverbrennungszeremonie organisiert zu haben. PUA-Bericht S. 286



Dezember


In einer zuvor von Szczepanski bewohnten Wohnung, die dieser jedoch zwischenzeitlich verlassen hatte, wurden im Dezember 1991 Rohrbombenkörper aufgefunden.

Im Zwischenbericht des BKA vom 28. April 1992 heißt es hierzu: „Durch Zeugenhinweis erhielt die Polizei Kenntnis von einer Wohnung in O-1058 Berlin, Prenzlauer Berg 17, in der Szczepanski gelebt, diese zwischenzeitlich jedoch verlassen hatte. Die Wohnung wurde am 8.12.91 durchsucht. Es konnten zahlreiche schriftliche Unterlagen sowie Schriftverkehr sichergestellt werden, die den Verdacht belegten, Szczepanski betätige sich für den ,Ku-Klux-Klan – White Knights in Berlin‘.

Aufgefunden wurden vier Rohrbombenkörper (Metallhülsen, ca. 5 cm Durchmesser mit aufgeschweißtem Rohr) sowie chemische Substanzen die nach erstem Gutachten der polizeilichen Untersuchungsstelle Berlin für die Herstellung von explosivfähigen Selbstlaboraten geeignet sind.PUABericht S. 286

Er ist zwar in Königs Wusterhausen gemeldet, hatte dann aber noch eine Wohnung in Berlin. Und diese hatte er dann zwischenzeitlich verlassen. Sicherlich, wenn man eine Wohnung verlässt, lässt man dann auch Ku-Klux-Klan Unterlagen, Schriftverkehr und auch Rohrbombenkörper und Substanzen für Sprengstoff zurück. Vielleicht braucht das ja der Nachmieter.
Das kommt mir vor, als wenn das bewusst inszeniert wurde.


1992

Im Jahr 1992 war gegen Szczepanski durch den Generalbundesanwalt wegen des Verdachts der Bildung einer terroristischen Vereinigung (§ 129a StGB) ermittelt worden. Szczepanski (und 33 weitere Beschuldigte) standen in Verdacht, versucht zu haben, in der Bundesrepublik Deutschland eine Teilorganisation des amerikanischen Ku-Klux-Klan (KKK) zu gründen.PUA-Bericht S. 286




28. April 1992

Erstellung des BKA-Zwischenberichts wegen den Funden in der Verlassenen Wohnung im Dezember 1991

08. Mai 1992


Die schwerwiegendste Tat von Carsten Szczepanski liegt im Mordversuch in Wendisch Rietz, für den er zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren verurteilt wurde.
Am 8. Mai 1992 kam es in Wendisch Rietz am Südende des Scharmützelsees (Brandenburg) dazu, dass eine Gruppe von ca. 15 Personen, zu der auch Szczepanski gehörte, einen nigerianischen Asylbewerber, der in Wendisch Rietz untergebracht war und dort die Diskothek „Olli’s Disco“ besuchte, zunächst durch Zeigen des Hitlergrußes bedrängte, dann mit Gewalt aus der Diskothek zog, ihn draußen zunächst mit einer Gaspistole bedrohte, dann durch Schläge und Tritte so lange auf ihn eintrat, bis dieser bewusstlos wurde, und ihn dann in das Hafenbecken stieß, wo er 30 bis 40 Sekunden lang unter Wasser lag. Der Geschädigte konnte durch andere Gäste der Diskothek gerettet werden, wurde schwer verletzt und musste intensivmedizinisch behandelt werden.PUA-Bericht S. 287

Details:


Wenige Minuten später wurde der Nigerianer auf Rauszerren anhand seiner Äußerungen und seines der Discothekentanzfläche erneut umdrängt … PUA-Bericht S. 287


Im Urteil des Landgerichts Frankfurt/Oder vom 13. Februar 1995, in dem Szczepanski als Angeklagter bezeichnet wird.. PUA-Bericht S. 287


Der Angeklagte befand sich zu diesem Zeitpunkt unmittelbar bei M. Er war, sobald er den Beginn der Aktivitäten M.s. wahrgenommen hatte, augenblicklich aufgestanden, hatte ein Gespräch mit der Zeugin D., der er gerade ein Liebeserklärung machte, abgebrochen und sich zu M. begeben, um das Geschehen aus nächster Nähe zu verfolgen und mitzuerleben. PUA-Bericht S. 287


Der Angeklagte hatte ……erkannt, dass der wuchtig einschlagende M. tatsächlich den Tod des Opfers herbeiführen wollte. …..Der Angeklagte Carsten Szczepanski beschloß spätestens jetzt, sich die Gewaltbereitschaft Kai M.s und die angeheizte, im Kern von Rassenhaß getragene Stimmung der Gruppe, aus der vereinzelt bereits lautere und hemmungslosere ausländerfeindliche Anfeuerungen erfolgten, zunutze zu machen und diese Situation zur Tötung des dunkelhäutigen E. voranzutreiben. PUA-Bericht S. 287


Zusammenfassung:


Die gravierenden Ereignisse begannen, als das spätere Opfer Steve Erenhi auf der Diskothekentanzfläche war. Vielleicht hatte ihn eine Frau zum Tanz aufgefordert, die vielleicht schon wo anders liiert war, was er aber nicht wissen konnte.




Carsten Szczepanski saß zu der Zeit mit einer Frau zusammen, der er gerade eine Liebeserklärung machte.




Als Kai M. das Opfer Steve Erenhi drangsalierte und brutal schlug, stellte sich Carsten Szczepanski dazu und heizte angeblich mit Ku-Klux-Klan Rufen das Geschehen so dermaßen auf, dass Steve Erenhi unter den Ku Klux-Klan-Rufen tot geprügelt werden sollte.




In der Berichterstattung drangsalierte und schlug hauptsächlich nur ein Kai M. auf das Opfer Steve Erenhi ein. Alle anderen sollen meistens nur rum gestanden haben oder „klopften“ Sprüche. Ein Carsten Szczepanski ist bei der praktischen Ausführung der Gewalttaten nicht ein einziges Mal erwähnt.


Unabhängig davon gibt es ein Gräfenthal-Verfahren. In diesem ist der V-Mann Tino Brandt involviert. Er selber, nicht betrunken, besuchte mit einer Horde betrunkener Jugendlichen eine Disco. Da diese kurz vor Feierband stand, gab es kein Bier mehr. Dennoch wollten die Betrunkenen die Getränke
.
Nun:


….schrie der Angeklagte Tino Brandt bewusst der Wahrheit zuwider in die Menge, dass der Zeuge B. geäußert hätte, dass die Republikaner-Schweine kein Bier kriegen, wobei der Angeklagte Brandt dies in der Absicht tat, die Aggressivität der rechtsgerichteten Gruppe weiter zu steigern bzw. diese Personen noch mehr aufzuheizen. PUA-Bericht S. 107

Es kam zu einer Schlägerei. Ebenfalls wie Szczepanski hatte er sich auch nicht rum geprügelt, sondern neonazistische Parolen geschrien.
Ich komme dadurch zu der Vermutung, dass diese gewissen V-Leute gezielt Diskotheken aufsuchten, vielleicht auch zweit oder zu dritt. Wenn es zu Prügeleien wegen Alkohol oder Frauen kam, wurde das dann bewusst zu einem ausschließlich Neonazistischen Geschehen gesteuert. Das Verbrechen an Steve Erenhi ist auf das Äußerste zu verurteilen und darf auf keinen Fall verharmlost werden. Aber stand es wirklich unter dem Zeichen des Ku-Klux-Klan? Viele Indizien könnten dagegen sprechen.


Carsten Szczepanski war der Anführer, als am 9. Mai 1992 eine Gruppe von einem Dutzend Naziskins den nigerianischen Lehrer und Asylbewerber Steve E. in einer Diskothek in Wendisch Rietz (Brandenburg) unter „Ku Klux Klan“-Rufen lebensgefährlich misshandelte. PUA-Bericht S. 191


Bei der am 8. Mai 1992 verübten Tat, an der sieben weitere Personen beteiligt waren und einige dem Tatgeschehen folgten wurden „Ku Klux Klan“-Rufe im Chor getätigt. Diese Rufe sollten als Tötungsaufforderung gelten und die Gruppe anstacheln. PUA-Bericht S. 191


Hierzu begann er repetitiv und rhythmisch zu rufen: ‚Ku-Klux-Klan‘ und wiederholte diesen Ruf lauter und solange bis nach und nach große Teile der den M. umringenden Gruppe einstimmten; so dann steigerte er Lautstärke und Tempo des Mannschaftschores, der zuletzt stakkatoartig und hemmungslos brüllend den M. mit diesem Ruf anfeuerte.PUA-Bericht S. 288


Auf einen, ein Tötungsritual des Ku-Klux-Klan aufgreifen den, zuruf aus der Gruppe: ‚Warum hat denn niemand einen Strick? Aufhängen, das Schwein!PUA-Bericht S. 288

Also unter dem laut schreienden Chor mit dem Wort „Ku-Klux-Klan“ gerät dieser Kai M. so dermaßen in Ektase, dass er sein Opfer Steve Erenhi unter allen Umständen töten will.

Wenn es die Ku Klux Klan-Rufe bei Szczepanski gegeben hat und diese, wie hier interpretiert, einem rassistischen Mordaufruf gleich zusetzen waren, so müsste das nun auch die Staatsanwaltschaft oder Polizei feststellen.


Aus einem Bericht des Generalbundesanwalts an das Bundesjustizministerium vom 29. Mai 1992 geht hervor, dass aus Sicht des Generalbundesanwalts kein Verdacht dafür bestünde, dass die Tat vom 8. Mai 1992 „wegen der Zugehörigkeit der Täter zum Ku-Klux- Klan und in Erfüllung des Vereinszwecks begangen worden sei.PUA-Bericht S. 289

Hier wird bescheinigt, dass kein Zusammenhang mit dem Kux-Klux-Klan bestand.


Auch heißt es in dem Urteil zu der Einstellung von Carsten Szczepanski:
„In der erhofften Tötung des Steve E. erblickte der Angeklagte überdies die Verwirklichung der von ihm tief verinnerlichten Ziele des ‚Ku-Klux-Klans’ und die Gelegenheit, diese Methoden exemplarisch zu vollziehen.“PUA-Bericht S. 191

Aber rund 2 3/4 Jahre später, in dem im Februar 1995 erstellten Gerichtsurteil gegen Carsten Szczapinski , ist die Tat dann doch wegen den Zielen des Ku-Klux-Klans entstanden, also genau entgegengesetzt wie es die Jahre zuvor festgestellt wurde. Und genau deshalb muss er auch zuerst zwei Jahre nach der Tat ins Gefängnis. Ungalublich!

Ku Klux Klan Zusammenfassung:



Oktober 1991 RTL und Explosiv haben die verhüllten Gespenster gefilmt




Dezember 1991: in der nicht mehr bewohnten Wohnung wurden zum Ku Klux Klan zahlreiche schriftliche Unterlagen, sowie Schriftverkehr und Bombenbastelmaterial sicher gestellt




Mai 1992: Durch die lautstarken Rufe „Ku Klux Klan“ geriet der Schläger Kai M. angeblich so dermaßen in Ekstase, dass er den Nigerianer Steve Erenhi töten wollte.


Aber das muss ja nun auch einen Grund haben. Offensichtlich sollte der „Ku-Klux-Klan“ inszeniert werden, um ahnungslosen Personen ein makabres rassisches Gedankengut „anzudichten“. Nun veranstaltet man ganz harmlose Sachen ohne jeglichen rassistischen Hintergrund, bringt gewisse Leute damit in Berührung und schon hat man radikale Neonazis produziert.


Der GBA stellte in seiner Einstellungsbegründung fol gendes fest:

„Es ist davon auszugehen, dass Mitglieder des KKK auch Katalogstraftaten im Sinne des § 129 a StGB begehen, dies jedoch nicht auf alle Zweige des Klans zutrifft. Es muss deshalb zwischen ihnen unterschieden werden, weil nach dem Ergebnis der Ermittlungen verschiedene Klans in Deutschland Fuß gefasst bzw. zu fassen versucht haben, von denen einige die Anwendung von Gewalt ausdrücklich ablehnen und das Vereinsleben auf harmlose Rituale beschränkt haben, so dass ihre etwaigen Teilorganisationen auf deutschem Boden den Tatbestand des § 129 a StGB nur dann er füllen könnten, wenn sie eigene, weitergehende Ziele verfolgten. Da die deutschen KKK-Gruppen untereinander nicht verbunden sind – es bestehen nur einige persönliche Kontakte zwischen den Mitgliedern – und auch keine gemeinsame Dachorganisation haben, müssen sie jeweils einzeln überprüft werden (AZ.: 2 BJs 12/92-2).PUA-Bericht S. 190


Mitgliedschaft beider Polizeibeamter im „EWK KKK“..…….In den Einlassungen legte der Rechtsvertreter von Timo H. dar, dass es sich um eine vorübergehende Fehlorientierung gehandelt habe. Da die beteiligten Personen bei den Treffen sehr zuvorkommend und nett miteinander umgegangen seien und auch viel über die Bibel und das Christentum gesprochen worden sei, habe er der Organisation primär christliche Ansätze unterstellt.

Auch der Rechtsvertreter des zweiten betroffenen Beamten legte dar, dass der „KKK“ eine Art „Kirchenersatz“ für seinen Mandanten dargestellt habe, er selbst aber nie auf rechts extremem oder rassistischem Boden gestanden habe.PUA-Bericht, S. 187

Die Bilder von Beate Zschäpe, wo sie an einer Kreuzverbrennung teilnahm, sind von 1995. An ihrem lustigen Lächeln und ihrer Aussage, dass sie nichts strafbares machte und den Kühnengruss im Protokoll strich, war zu erkennen, das si e sich überhaupt nicht bewusst war, dass sich dahinter etwas rassistisches verbergen könnte. Die zwei Polizeibeamten, wovon einer Gruppenführer von Michele Kiesewetter war, traten im Jahr 2002 aus dem EWK KKK aus, als sich der Verein 2002/2003 auflöste. Schon allein die Abkürzung könnte die wahre Bezeichnung verschleiern. Die beiden Polizisten gaben an, dass das für sie ein Kirchenersatz war und überhaupt nichts rechts extreme oder rassistisches beinhaltete.

1993
Uwe Böhnhardt kommt zwei Mal für rund drei Monate ins Gefängnis. Im Mai muss er als 15-jähriger Jugendlicher in Hohenleuben (Thüringen) im Erwachsenengefängnis einsitzen, wo er unteranderem von Mithäftlingen mit brennendem Papier zwischen den Fußzehen gefoltert wurde. http://www.bnr.de/artikel/hintergrund/neonazistische-verkettungen

1994

3. Mai 1994


Gegen den Mittäter M. war bereits zwei Tage nach der Tat, am 10. Mai 1992, Haftbefehl erlassen worden und am 10. Dezember 1992 war die Verurteilung erfolgt, eben falls zu einer Freiheitsstrafe von acht Jahren.PUA-Bericht S. 287


Nachdem weitere Beteiligte aus der Gruppe im Dezember 1993 wegen Beihilfe zum versuchten Mord zu Jugendstrafen zwischen drei und vier Jahren verurteilt worden waren, wurde die Anklage gegen Szczepanski wegen gefährlicher Körperverletzung vor dem Kreisgericht Fürstenwalde im Februar 1994 zurückgenommen.
Mit Verfügung vom 27. April 1994 beantragte die Staatsanwaltschaft Frankfurt/Oder Haftbefehl gegen Szczepanski , der am 3. Mai 1994 erlassen wurde. PUA-Bericht S. 287

Die Tat passierte am 8. Mai 1992. Zuerst zwei Jahre später wird gegen ihn Haftbefehl erlassen und das bei der Schwere der Tat, wo er doch alle angestiftet haben soll und nun zu acht Jahren Gefängnis verurteilt wurde.

8. Juli 1994


Carsten Szczepanski wandte sich von sich aus am 8. Juli 1994 aus der Untersuchungshaft, in der er wegen der Geschehnisse in Wendisch Rietz am 8. Mai 1992 zu diesem Zeitpunkt seit ca. zwei Monaten einsaß, in einem Brief an die Verfassungsschutzbehörden des Landes Brandenburg und erbat Informationen, nachdem er sich in einem Bericht des Verfassungsschutzes erwähnt sah.PUA-Bericht S. 289

Wie merkwürdig, offensichtlich bekommt man im Knast dann Verfassungsschutzberichte zu lesen.


Infolge dessen kam es ab dem 2. August 1994 zu regelmäßigen Treffen von Mitarbeitern der Beschaffungsabteilung der Verfassungsschutzbehörde mit Szczepanski. Auch der Zeuge R. G. suchte ihn im Gefängnis auf. PUA-Bericht S. 289


1997
August 1997 offener Vollzug

1999
Haftentlassung

Als V-Mann vom Verfassungsschutz erhielt er 50.000 DM, außerdem Auslagenvergütung, gravierende Haftvergünstigungen und etc.., u. a. PUA-Bericht S. 290


Am 5. August 1999 ging im Innenministerium Brandenburg eine E-Mail ein, in der als Absender eine Gruppierung namens „Nationalsozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands“ genannt war.

„………………………

Laßt uns unsere Musik hören, wenn jeder ******
in Deutschland singen darf, werden wir wohl auch
unsere deutschen Lieder genießen dürfen, sei es zu
Hause oder auch auf Konzerten, und zwar auch in Brandenburg ! Laßt uns marschieren und uns das RECHTE WORT sprechen !......

Widerstand, wir nehmen die Waffen zur Hand, und
auf Wiedersehen Herr ZIEL !
……………………………………

National Sozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands



Durch die Polizei konnte der Telefonanschluss ermittelt werden, von dem aus die E-Mail versandt worden war. Gegen den in Bayern ansässigen Inhaber des Anschlusses wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet, das durch das LKA Bayern geführt wurde. Das Ermittlungsverfahren wurde später durch die Staatsanwaltschaft Potsdam nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt, da der tatsächliche Versender der E-Mail nicht ermittelt werden konnte – bei dem Provider waren im Rahmen einer Probenutzung rein fiktive Daten eingegeben worden und eine Ermittlung des tatsächlichen Versenders der E- Mail war nicht möglich.PUA-Bericht S. 298

Die nach meinen Recherchen erfundene Story des NSU war seit Anfang der Neunziger Jahre geplant.

fatalist
04.09.2013, 16:57
Holger Gerlach wird morgen aussagen?
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Holger-G-wird-im-NSU-Prozess-erneut-befragt-1136680150


Holger G. wird im NSU-Prozess erneut befragt




http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/007AB973_D8DF5563C846CACBFB5582400AF18AFC

Der Angeklagte Holger G. erhält eine neue Chance, sich im NSU-Prozess den Fragen zu stellen. Archiv-Foto: Andreas Gebert


München. Im ersten NSU-Prozesstag nach der Sommerpause muss sich erneut der Angeklagte Holger G. den Fragen des Gerichts stellen. Er gestand bereits die Tatwaffe, zu Mundlos und Böhnhardt gebracht zu haben.


Der erste Prozesstag nach der Sommerpause bietet am Donnerstag für den Angeklagten Holger G. eine neue Chance. Das Münchner Oberlandesgericht (OLG) hat für den 33. Prozesstag als einzigen Zeugen einen Beamten des Bundeskriminalamtes (BKA) geladen. Der Mann war an den Vernehmungen von Holger G. in den ersten Monaten des Vorjahres mit beteiligt.

G. hatte den Ermittlern damals einiges über seine Beziehungen zum NSU-Trio erzählt. Er räumte ein, über Jahre mehrfach Besuch von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe in Niedersachsen erhalten und dabei auch Tarnpapiere für die Drei mit besorgt zu haben. Und er gestand, wahrscheinlich im Jahr 2000 im Auftrag des Mitangeklagten Ralf Wohllebens eine Pistole zu Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach Zwickau gebracht zu haben.

Nach den ersten vier Prozessmonaten wuchsen aber auch die Zweifel, ob Holger G. den Beamten bisher alles erzählt hat. So liegen jetzt von den Ermittlern gefundene Indizien nah, dass die Hauptangeklagte im Münchner Prozess, Beate Zschäpe, noch im Juni 2011 bei Holger G. in Niedersachsen gewesen sein könnte, um einen Reisepass abzuholen. Über diese Begegnung, sollte sie stattgefunden haben, hat Holger G. bisher nichts gesagt. Der Mudra ist auf Drogen. Völlig durch den Wind. Verwechselt Gerlach mit Carsten Schultze.

Bundespersonalausweis, BPA, das ist das Einzig Interessante: Wie konnte Böhnhardt 2007 für Heilbronn und 2011 für Eisenach ein Womo mit dem BPA Gerlachs ausleihen, den er doch gar nicht besass?

Nereus
04.09.2013, 17:01
Amen :beten:

Es geht um das WANN, nicht um das OB. Die Schwaben kamen am Freitag Abend.

Thüringer Zeitung und PUA haben u.a., ungeprüft und nicht untersucht, das erste Menzel-Märchen übernommen: Nur 7 Waffen, 4 Pistolen und 3 Langwaffen, wurden gefunden, es wurden angeblich nur zwei Schüsse gehört und von MPi-Feuer aus fehlendem Rückfenster usw. ist noch keine Rede.

8.11.11 - thüringer allgemeine

Bankräuber besaßen Waffe der in Heilbronn erschossenen Polizistin.
Nach den Löscharbeiten wurden die beiden Leichen entdeckt und die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes (LKA) mit der weiteren Spurensicherung beauftragt. Zudem nahm die Soko "Capron", benannt nach dem Caravanbauer, ihre Arbeit unter Leitung von Menzel auf.
Freitagabend entdeckte die Spurensicherung eine Polizei-Dienstpistole in dem nach dem Sparkassenraub von Eisenach ausgebrannten Wohnmobil. Die Waffe war der am 25. April 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin Michele Kiesewetter abgenommen worden.

Die LKA-Spezialisten fanden insgesamt vier Pistolen und drei Gewehre in dem ausgebrannten Fahrzeug. Darunter auch noch die Dienstwaffe des Kollegen der getöteten Polizistin.
Noch in der Nacht zu Samstag informierte die Thüringer Polizei die mit dem Polizistenmord von 2007 befasste Soko Parkplatz beim Landeskriminalamt in Stuttgart. Wenige Stunden später waren Ermittlungsexperten aus Baden-Württemberg nach Thüringen gekommen, um bei der weiteren Auswertung der zahlreichen Spuren zu helfen.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

nachdenkerin
04.09.2013, 17:06
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=QuGrMm3tUAs

Das war wohl die 1. Pressekonferenz zum Thema "NSU", noch bevor der zum NSU wurde.

Die haben den NSU schon am 5. August 1999 in Bayern entstehen lassen, s. meine letzten Ausführungen, ganz unten

fatalist
04.09.2013, 17:10
Thüringer Zeitung und PUA haben u.a., ungeprüft und nicht untersucht, das erste Menzel-Märchen übernommen: Nur 7 Waffen, 4 Pistolen und 3 Langwaffen, wurden gefunden, es wurden angeblich nur zwei Schüsse gehört und von MPi-Feuer aus fehlendem Rückfenster usw. ist noch keine Rede. Kein Nicht-Insider kann Dir folgen. Ich auch nicht so ganz.

Warum fahren die Schwaben am Freitag nach Eisenach, das ist doch die Frage.
Da wurden 1 oder 2 Dienstwaffen gefunden, okay, aber warum fährt man dann los?
Was wollten die dort?

fatalist
04.09.2013, 17:12
Die haben den NSU schon am 5. August 1999 in Bayern entstehen lassen, s. meine letzten Ausführungen, ganz unten Damit stehst Du, was mich angeht, alleine da. Kann nicht sein. Aushorchzelle ja, Terrorzelle für NPD-Verbotsverfahren ab Jan 2000 möglicher Weise, aber niemand plante von 1996/1997 bis 2011.

solaris
04.09.2013, 17:18
Hinzugefügt (vom 5.8.2013, falls das hier noch nicht drinnen war)

nsu-prozess: ungereimtheiten und ungeheuerlichkeiten ohne ende

http://www.das-zob.de/nsu-prozess-ungereimtheitheiten-und-ungeheuerlichkeiten-ohne-ende/

rund ein monat lang ist nun verhandlungspause. in dieser zeit möchten wir sie liebe leser, liebe leserinnen einladen, aus den nachfolgenden themenskizzen ihren favoriten zu wählen*, damit wir wissen, was sie zuvörderst interessiert: 1. unser erstes votingangebot lautet: angebliche zufälle, die nebenbei im prozess zur sprache kamen, über die aber kaum ein journalist sprach bzw. nach einer uns nicht genügenden erklärung der bundesanwaltschaft wie auf kommando überhaupt niemand mehr spricht? ein mobilfunknummereintrag beim mitangeklagten carsten schultze der formal zunächst auf tino brandt – eine gespenstische größe in der rechten szene thüringens und zeitweise v-mann des verfassungsschutzes – deuten konnte: namentlich geht es um einen handykontakt der laut BKA-ermittlungsunterlagen aber ausgerechnet einem nürnberger blumenhändler (frank halbig) gehöre. und das eben nicht erst, wie bundesanwalt diemer – einen tag nachdem der besonders engagierte und kompetente nebenklageanwalt yavuz selim narin das thema anbrachte – behauptete, seit april 2008, sondern bereits seit august 2000. und damit ca. 4 wochen vor dem ersten mord…
sollten zwei kriminalkommisare der staatsschutz “zentralstelle rechts” im jahr 2012 diesbezüglich tatsächlich einem info-fehler der telekom aufgesessen sein, als sie einen sechs seiten starken aktenvermerk fertigten?
2. oder interessieren sie sich eher für kleinere fragezeichen die sich aus nebensätzen in zeugenaussagen ergeben, z.b. im mordfall şimşek: hier sagte die polizei dem vernehmen nach einem beunruhigten bürger am telefon, daß alles in ordnung sei: irgendwo auf der grünen wiese, von der jener mann die behörde alarmieren wollte. ganz so, als ob von der umgebung von simseks blumenstand in der polizeifunkstelle sekundengleich sat-überwachungsdaten vorlagen. abgesehen davon, dass das gegenteil der fall war – der mord war bereits geschehen, die leiche aber vermeintlich noch unentdeckt!
konkret: andreas heuler, ein rettungsassistent, der am 9. september 2000 in nürnberg an dem mobilen blumenstand als potentieller kunde vorbeikam, wunderte sich, dass dieser anscheinend über einen längeren zeitraum unbesetzt war. er kontaktete die polizei. dass man den heute 39-jährigen seitens der behörden gleich zu beruhigen suchte, indem ihm ein beamter bei jenem anruf mitgeteilt haben soll, dass streifenkollegen den blumenhändler noch vor rund einer halben stunde gesehen hätten, kommt zumindest uns “spanisch” vor. warum lag in der zentrale eine solche info vor, wenn für die polizei bis dato am tatsächlich bereits zum tatort gewordenen verkaufsstand alles “normal” schien?
(....)
wir möchten anhand einer umfassenden medienschau untersuchen, wie deutsche zeitungen systematisch stimmung gegen prozessbeteiligte machen. nicht nur gegen heer, stahl und sturm sondern u.a. auch gegen die nebenklägervertreter. und wir möchten untersuchen, welche kollegen – zumindest teilweise – götzls fehlverhalten gezielt unter den tisch kehren.
9. BKAler vergessen vor lauter freude am plauschen mit beschuldigten, die die aussage eigentlich verweigern wollten, das nachfragen bei verdächtigen, die rede und antwort stehen wollten. während man von zschäpe wohl mit unlauteren tricks außerhalb offizieller vernehmungssituationen ( noch dazu in abwesenheit ihrer anwälte) versuchte, das eine oder andere zu entlocken, wurde bei holger g. offenkundig nachlässig und unprofessionell ermittelt.

eigentlich unerklärlicherweise haben die polizeibeamten gleich in mehreren vernehmungen dieses mitangeklagten (der das trio unter anderem mit ausweisdokumenten unterstützt haben soll, die unter anderem zur anmietung auch des letztes wohnmobils verwendet wurden) sich schnell mit dessen aussagen zufrieden gegeben, auf nachfragen verzichtet. selbst zum thema kronzeugenregelung fehlen klar nachvollziehbare abläufe…


weiterlesen!

nachdenkerin
04.09.2013, 17:24
Damit stehst Du, was mich angeht, alleine da. Kann nicht sein. Aushorchzelle ja, Terrorzelle für NPD-Verbotsverfahren ab Jan 2000 möglicher Weise, aber niemand plante von 1996/1997 bis 2011.

Aber warum ging dann am 5. August 1999 beim Inneministerium Brandenburg eine Mail ein, die unterzeichnet war mit "National Sozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands". Das kann doch kein Zufall sein, oder wie begründest Du das?

fatalist
04.09.2013, 17:31
Aber warum ging dann am 5. August 1999 beim Inneministerium Brandenburg eine Mail ein, die unterzeichnet war mit "Nationalsozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands". Das kann doch kein Zufall sein, oder wie begründest Du das? Das war in Brandenburg, Alwin Ziel war BRB-Innenminister, das hatte mit Thüringern in Sachsen nichts zu tun. Immer wenn ich Brandenburg höre, denke ich an Szczepanski, dessen Daten Du übrigens hervorragend zusammengefasst hast. Ein Agent provocateur, wie seinerzeit Peter Urbach bei den Linken Ende der 1960er.

Was Du entdeckt hast, das ist die Vorlage für die Bezeichnung "NSU" im Weissen Wolf 2002.
:appl:

Diese Erwähnung im Fanzine von Petereit (NPD) und Corelli Thomas Richter hat überhaupt nichts mit dem TRIO zu tun.
Chapeau :hi:

nachdenkerin
04.09.2013, 17:38
Das war in Brandenburg, Alwin Ziel war BRB-Innenminister, das hatte mit Thüringern in Sachsen nichts zu tun. Immer wenn ich Brandenburg höre, denke ich an Szczepanski, dessen Daten Du übrigens hervorragend zusammengefasst hast. Ein Agent provocateur, wie seinerzeit Peter Urbach bei den Linken Ende der 1960er.

Was Du entdeckt hast, das ist die Vorlage für die Bezeichnung "NSU" im Weissen Wolf 2002.
:appl:

Diese Erwähnung im Fanzine von Petereit (NPD) und Corelli Thomas Richter hat überhaupt nichts mit dem TRIO zu tun.
Chapeau :hi:

Sorry, verstehe ich jetzt wirklich nicht. Wieso Fanzine. Das ist eine Mail, die am 05. Augsut 1999 beim Inneministerium Brandenburg einging und die Unterschrift National Sozialistische Untergrundkämpfer trägt. Da gab es dann ein polizeiliches Ermittlungsverfahen. Die Mail ist nach meiner Überzeugung nicht von dem Trio, aber dementsprechend gab es die Bezeichung doch schon 1999.

fatalist
04.09.2013, 17:41
Sorry, verstehe ich jetzt wirklich nicht. Wieso Fanzine. Google doch mal "fanzine weisser wolf 2002 NSU", dann findest Du die erste Erwähnung des Begriffes NSU.

Das hat aber nichts mit dem Trio zu tun, sondern Du hast im PUA die Quelle gefunden: Die Mail aus 1999.
Manchmal stehst Du wirklich auf der Leitung ;)

Nereus
04.09.2013, 17:45
Kein Nicht-Insider kann Dir folgen. Ich auch nicht so ganz.

Warum fahren die Schwaben am Freitag nach Eisenach, das ist doch die Frage.
Da wurden 1 oder 2 Dienstwaffen gefunden, okay, aber warum fährt man dann los?
Was wollten die dort?

Steht doch im Zeitungsartikelausschnitt: Noch in der Nacht vom 4.11.11 (Freitag) zu Samstag (5.11.11) wurde Stuttgart von Soko-Menzel & Co. informiert und wenige Stunden später waren die "Aufklärungshelfer" aus BaWü da!
Uhrzeit der Informierung, Beförderungsmittel, Reisezeit und genaue Ankunft in Thüringen wird in der Presse nicht angegeben.

Menzel befördert:

Jetzt vier Sterne http://media401.zgt.de.cdn.otz.de/0079C334_56C8D77155C09821999F829DBFD1FFAB


NSU-Trio als größter Fahndungserfolg:
Zu seinen größten Fahndungserfolgen zählt das Ende des NSU-Trios. Als am 4. November 2011 bei einem Überfall der Sparkassenfiliale in Eisenach-Nord mehrere zehntausend Euro erbeutet wurden, brachte das die Beamten auf die Spur von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe. Mit einem Schlag stand die Kripo Gotha im Fokus der bundesweiten Öffentlichkeit.
http://schleiz.otz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/NSU-Trio-als-groesster-Fahndungserfolg-Neuer-Polizeichef-fuer-Saalfeld-Rudolsta-716610433

fatalist
04.09.2013, 17:50
Steht doch im Zeitungsartikelausschnitt: Noch in der Nacht vom 4.11.11 (Freitag) zu Samstag (5.11.11) wurde Stuttgart von Soko-Menzel & Co. informiert und wenige Stunden später waren die "Aufklärungshelfer" aus BaWü da!
weiss ich alles, aber was wollten die da?

Man findet ne Waffennummer, stellt fest, dass die zur Dienstwaffe Kiesewetter gehört. man ruft an in Sturgart, weckt den Dolmetscher, und dann ??? Was wollen die Schwaben in Eisenach???

Gut, die Abgleichung ihrer Phantombilder mit den Gesichtern der Uwes vornehmen, das wäre ein Grund.
Deine Meinung dazu?

fatalist
04.09.2013, 17:58
Solaris, der Artikel ist aus einem Blog abgekupfert, was die Schwiegermutter von Kilic angeht, welche vormittags zur Polizei gegangen sein will, weil der Nachbar ihr das sagte, als Kilic noch lebte, und man ihr eröffnete, der sei tot, und der Rest ist aus dem HPF, siehe Gerlach und der Personalausweis zur Fahrzeugausleihe, den Böhnhardt gar nicht hatte
.
Aber Du hast Recht, das zob hat eine sehr brauchbare Zusammenfassung geschrieben.

Sollte man in Gänze lesen, aber diese Kleinschreibung ist einfach Mist.
http://www.das-zob.de/nsu-prozess-ungereimtheitheiten-und-ungeheuerlichkeiten-ohne-ende/

moishe c
04.09.2013, 17:59
Was meinen die?

www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-aufarbeitung-der-asservate-a-920156.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-aufarbeitung-der-asservate-a-920156.html)

Wird da an neuen Gutachten gestrickt? Die Ceska kann nicht beschossen werden, aber man fand "alte Hülsen" in Zwickau, die mit den Tatorthülsen übereinstimmen?

Bei den Klamotten scheint es ja auch so zu sein, dass Bankraub-Klamotten von 1999 2 Mal mit dem Trio umzogen, und niemals entsorgt wurden.

3 Anmerkungen:

1. Du begehst hier einen kleinen Fehler, nicht die aufgefundenen Hülsen (von Übungsschießen? ca. 70 Hülsen>Schuß? Und weniger als 70 Übungsschüsse (CZ 83) soll ein "nennenswerter Umfang" sein? Sowas zu schreiben und zu behaupten erlaubt sich auch bloß ein Schmierand vom LÜGEL!) entsprechen "Tatort-Hülsen", sondern "man kann" diese Hülsen "den Waffen zurechnen (was immer das heißt!), die ... trallalla ... zum Einsatz kamen" (wer immer und warum immer DAS jemand behauptet oder beweisen kann/können will!).
Im Klartext: das sollen Hülsen sein, die aus Waffen verschossen worden sein sollen, also aus Waffen, die zu bestimmten Taten eingesetzt worden sein sollen!

2. Zur Frage, wo wurde auf die Polizisten in Heilbronn geschossen: Auf einem Foto kann man in der Frontwindschutzscheibe des Streifenwagens auf der Beifahrerseite ein Schuß?-Loch (ein/aus?) erkennen.

3. Der "Fluchtweg" von "A" nach "B", an die Autobahn, da müßte aber jemand genaueSTE Ortskenntnisse haben! Ich glaube auch nicht, daß ein Geheimdienst-Killer an die Autobahn flüchtet und dort Anhalter spielt, um noch möglichst viele auf sich aufmerksam zu machen.

fatalist
04.09.2013, 18:02
3 Anmerkungen:

1. Du begehst hier einen kleinen Fehler, nicht die aufgefundenen Hülsen (von Übungsschießen? ca. 70 Hülsen>Schuß? Und weniger als 70 Übungsschüsse (CZ 83) soll ein "nennenswerter Umfang" sein? Sowas zu schreiben und zu behaupten erlaubt sich auch bloß ein Schmierand vom LÜGEL!) entsprechen "Tatort-Hülsen", sondern "man kann" diese Hülsen "den Waffen zurechnen (was immer das heißt!), die ... trallalla ... zum Einsatz kamen" (wer immer und warum immer DAS jemand behauptet oder beweisen kann/können will!).
Im Klartext: das sollen Hülsen sein, die aus Waffen verschossen worden sein sollen, also aus Waffen, die zu bestimmten Taten eingesetzt worden sein sollen! neue Manipulation, so ist mein Verdacht.


2. Zur Frage, wo wurde auf die Polizisten in Heilbronn geschossen: Auf einem Foto kann man in der Frontwindschutzscheibe des Streifenwagens auf der Beifahrerseite ein Schuß?-Loch (ein/aus?) erkennen. Man fand ja nur 2 Hülsen... hilft Dir das?


3. Der "Fluchtweg" von "A" nach "B", an die Autobahn, da müßte aber jemand genaueSTE Ortskenntnisse haben! Ich glaube auch nicht, daß ein Geheimdienst-Killer an die Autobahn flüchtet und dort Anhalter spielt, um noch möglichst viele auf sich aufmerksam zu machen. ich halte das auch für eine Fehlinfo.

fatalist
04.09.2013, 18:05
nsu-prozess: ungereimtheiten und ungeheuerlichkeiten ohne ende

Posted on August 5, 2013 (http://www.das-zob.de/nsu-prozess-ungereimtheitheiten-und-ungeheuerlichkeiten-ohne-ende/)
http://spielwiese.das-zob.de/wp-content/uploads/2013/08/angeklagte-e1375725646660.jpg (http://www.das-zob.de/nsu-prozess-ungereimtheitheiten-und-ungeheuerlichkeiten-ohne-ende/angeklagte/)rund ein monat lang ist nun verhandlungspause. in dieser zeit möchten wir sie liebe leser, liebe leserinnen einladen, aus den nachfolgenden themenskizzen ihren favoriten zu wählen*, damit wir wissen, was sie zuvörderst interessiert:

1. unser erstes votingangebot lautet:

angebliche zufälle, die nebenbei im prozess zur sprache kamen, über die aber kaum ein journalist sprach bzw. nach einer uns nicht genügenden erklärung der bundesanwaltschaft wie auf kommando überhaupt niemand mehr spricht? ein mobilfunknummereintrag beim mitangeklagten carsten schultze der formal zunächst auf tino brandt – eine gespenstische größe in der rechten szene thüringens und zeitweise v-mann des verfassungsschutzes – deuten konnte: namentlich geht es um einen handykontakt der laut BKA-ermittlungsunterlagen aber ausgerechnet einem nürnberger blumenhändler (frank halbig) gehöre. und das eben nicht erst, wie bundesanwalt diemer – einen tag nachdem der besonders engagierte und kompetente nebenklageanwalt yavuz selim narin das thema anbrachte – behauptete, seit april 2008, sondern bereits seit august 2000. und damit ca. 4 wochen vor dem ersten mord… http://www.das-zob.de/nsu-prozess-ungereimtheitheiten-und-ungeheuerlichkeiten-ohne-ende/

das wäre ein Hammer, und bringt den Auftragsmord durch einen Konkurrenten Simseks wieder ganz nach vorne. Der Simsek machte ja nur Urlaubsvertretung, wenn es ihn treffen sollte, musste das ja jemand auskundschaften/wissen, dass der Simsek an genau diesem Samstag dort steht, denn er war wohl erst den 2. Samstag dort...

fatalist
04.09.2013, 18:14
Jetzt schwächelt das zob etwas:


2. oder interessieren sie sich eher für kleinere fragezeichen die sich aus nebensätzen in zeugenaussagen ergeben, z.b. im mordfall şimşek:

hier sagte die polizei dem vernehmen nach einem beunruhigten bürger am telefon, daß alles in ordnung sei: irgendwo auf der grünen wiese, von der jener mann die behörde alarmieren wollte. ganz so, als ob von der umgebung von simseks blumenstand in der polizeifunkstelle sekundengleich sat-überwachungsdaten vorlagen. abgesehen davon, dass das gegenteil der fall war – der mord war bereits geschehen, die leiche aber vermeintlich noch unentdeckt! Böse Falle, Simsek starb erst 2 Tage später :ätsch:



konkret: andreas heuler, ein rettungsassistent, der am 9. september 2000 in nürnberg an dem mobilen blumenstand als potentieller kunde vorbeikam, wunderte sich, dass dieser anscheinend über einen längeren zeitraum unbesetzt war. er kontaktete die polizei. dass man den heute 39-jährigen seitens der behörden gleich zu beruhigen suchte, indem ihm ein beamter bei jenem anruf mitgeteilt haben soll, dass streifenkollegen den blumenhändler noch vor rund einer halben stunde gesehen hätten, kommt zumindest uns “spanisch” vor. warum lag in der zentrale eine solche info vor, wenn für die polizei bis dato am tatsächlich bereits zum tatort gewordenen verkaufsstand alles “normal” schien? Die Story stimmt sowieso nicht: Wenn ich als Kunde einen leeren Blumenstand vorfinde, dann warte ich nicht ewig, und die Polizei rufe ich gleich gar nicht:
Ich nehme die Blumen, die ich will und verschwinde :bäh:
(standen ja draussen rum, die Blumen)



3. die geschichte mit kılıç schwiegermutter. findet man in der Langversion bei Jürgen Pohl, der auch Nachfragen per Mail beantwortet ;)


NSU: Ungeklärt und unbeachtet. – Die Mordvernehmung vor dem Mord.

4 Antworten (http://juergenpohl.wordpress.com/2013/08/07/nsu-ungeklart-und-unbeachtet-die-mordvernehmung-vor-dem-mord/#comments)
Ich habe lange hin- und her überlegt, wie ich mit der Vernehmung der Zeugin Erdan O. umgehen soll. In allen Berichterstattungen der etablierten Medien taucht die Aussage der Zeugin entweder nicht auf, oder wird stark verkürzt wiedergegeben. Ein der tatsächlichen Aussage nur annähernd entsprechendes Protokoll habe ich auch nach tagelanger Recherche-Arbeit nicht finden können. Und das ist mit Sicherheit kein Zufall, denn die Vernehmung der Zeugin O. wirft Fragen auf, die den Mordfall Kiliç in ein ganz besonderes Licht rücken.

Die Zeugin Erdan O.
Erdan O. ist heute 74 Jahre alt, war als Diplom-Chemikerin berufstätig, sie spricht gutes Deutsch, mit einem leichten Akzent. Bei ihrer Vernehmung wirkte sie selbstbewusst und geistig hellwach. Das lässt den Schluss zu, dass Erdan O. sowohl während der ersten Vernehmung am Tattag als auch während der Vernehmung am 22. Prozesstag am 11. Juli 2013 sämtliche Fragen in vollem Umfang verstanden hat und auch genau wusste, welche Konsequenzen ihre Antworten haben müssen.



Der Schwiegersohn der Zeugin: Habil Kiliç http://juergenpohl.wordpress.com/2013/08/07/nsu-ungeklart-und-unbeachtet-die-mordvernehmung-vor-dem-mord/

Nereus
04.09.2013, 18:33
weiss ich alles, aber was wollten die da?

Man findet ne Waffennummer, stellt fest, dass die zur Dienstwaffe Kiesewetter gehört. man ruft an in Sturgart, weckt den Dolmetscher, und dann ??? Was wollen die Schwaben in Eisenach???

Gut, die Abgleichung ihrer Phantombilder mit den Gesichtern der Uwes vornehmen, das wäre ein Grund.
Deine Meinung dazu?

Vielleicht hielten die Stuttgarter die Thüringer für zu doof, daß alleine machen zu können?

Vielleicht auch waren da noch keine Dienstwaffen, sondern nur Revolver, wie bei den Banküberfällen und im "NSU-Video" (die letze Bildsequenz mit der Heilbronn-Bildmontage wurde vermutlich erst nach dem 5.11.11 angepappt)?
Und wenn da eine ähnliche politische Operation wie "Neptun" ablief, dann ist es vielleicht erklärliche, welche "Gastgeschenke" da möglicherweise mitgebracht wurden? Frau Böhnhardt erzählte doch in Videos und vor dem Thüringer Untersuchungsausschuß, daß sie ihren Uwe ständig gewarnt hätte "laß Dir nichts unterschieben bei polizeilichen Durchsuchungen". Nun war er tot und konnte ein "Unterschieben" nicht mehr verhindern?

Schon die Widersprüche zwischen den beiden Thüringer Staatsschützern König und Tuche vor dem Untersuchungssauschuß über ihren Besuch vor dem Tag der Garagendurchsuchung 5 (angebliche Bombenwerkstatt) im Januar 1998 beim Garagenmieter, dem Polizisten Apel, muß doch stutzig machen über den Zustand und die Arbeitsweise der dortigen Polizei, zusammengewürfelt aus NVA-Kampfschwimmern, SED-Genossen mit MfS-Bezug und Mitgliedern der Kampfgruppen der Arbeiterklasse. (Siehe dazu auch die Haskala-Protokolle "Liveticker" der LINKEN Thüringen)

fatalist
04.09.2013, 18:33
Das zob und die Radfahrer.


4. bereits sehr früh haben staatliche stellen aufgrund der wiederkehrenden tatwaffe (pistole des typs Česká CZ83) zu den morden an acht türkischen und einem griechischen unternehmer offiziell eine serie auf dem schirm gehabt. und obwohl spätestens 2004 bekannt war, dass an mehreren tatorten von teils unterschiedlichsten zeugen unter anderem jeweils recht auffällig agierende radfahrer gesichtet worden waren, habe man diese eher als potentielle zeugen denn als mögliche mörder betrachtet. heute sei man schlauer, wisse, dass dies mundlos und bönhardt waren, so mordermittler josef wilfling im prozess… bei Simsek fuhren Vater und Sohn (16) im Auto, nur sie sahen die 2 Männer, sonst niemand.

Während der Vater "radler ohne räder" gesehen haben will, wies der Sohn das zurück: Keine Radlerklamotten, keine Radler.

Übrigens, ein weiterer Fehler im Bekennervideo:

http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/005549EF_6853A737C02B2B4BE9469EA22EF618A7

9. Türke? Das stimmt nicht. 8. Türke. einer vorher war Grieche...

Im "Bekennervideo" fehlt ja auch die Ceska, das "Markenzeichen": Immer dieselbe Waffe.

moishe c
04.09.2013, 18:36
...

Man fand ja nur 2 Hülsen... hilft Dir das?

...

Mir hat die Version "die 2 Cops gehen zu den Zigeunern hin, wirken auf die ein und werden von den Zigeunern gemeuchelt" auch gefallen.

Aber dann fiel mir das Schußloch in der Windschutzscheibe ein.
Also mindestens eine/r der Grünen - Kiesewetter auf dem Fahrersitz? - müßte im Streifenwagen sitzend erschossen worden sein.
Ein Geschoß "mit DNS-Anhaftung" (von Kiesewetter?) soll an der Hauswand des Pumpenhäuschens gefunden worden sein.
Das könnte passen: Von links oben hinter dem Kopf der Fahrerin - durch den Kopf - weiter rechts, etwas tiefer durch die Windschutzscheibe - und dann weiter rechts und tiefer in die Hauswand.

Wie gesagt, betrifft das "wo"!

fatalist
04.09.2013, 18:39
Vielleicht hielten die Stuttgarter die Thüringer für zu doof, daß alleine machen zu können?

Vielleicht auch waren da noch keine Dienstwaffen, sondern nur Revolver, wie bei den Banküberfällen und im "NSU-Video"?
Und wenn da eine ähnliche politische Operation wie "Neptun" ablief, dann ist es vielleicht erklärliche, welche "Gastgeschenke" da möglicherweise mitgebracht wurden? Frau Böhnhardt erzählte doch in Videos und im Thüringer Untersuchungsausschuß immer, daß sie ihren Uwe ständig gewarnt hätte, laß Dir nichts unterschieben bei polizeilichen Durchsuchungen. Nun war er tot und konnte ein "Unterschieben" nicht mehr verhindern? Der Kreis der Mitwisser wäre recht gross, wenn die Dienstwaffen erst aus Stuttgart kamen. Die waren vorher schon drin im Womo, irgendwann vor der Entdeckung des Womos in Stregda kamen die da hinein, imo.


Schon die Widersprüche zwischen den beiden Thüringer Staatsschützern König und Tuche vor dem Untersuchungssauschuß über ihren Besuch vor dem Tag der Garagendurchsuchung 5 (angebliche Bombenwerkstatt) im Januar 1998 beim Garagenmieter, dem Polizisten Apel, muß doch stutzig machen über den Zustand und die Arbeitsweise der dortigen Polizei, zusammengewürfelt aus NVA-Kampfschwimmern, SED-Genossen mit MfS-Bezug und Mitgliedern der Kampfgruppen der Arbeiterklasse. (Siehe dazu auch die Haskala-Protokolle "Liveticker" der LINKEN Thüringen) Ja, das ist der zweitbeste NSU-Brüller :)

Der beste Brüller ist aber: Carsti wählte den Längeren :haha:

Der Apel ist ja so blöde, der sagte aus, vor dem 4.11.2011 habe er gar nicht gewusst, dass in seiner Garage TNT gefunden worden sei, er dachte das wäre nebenan gefunden worden. KRIPO JENA :)

aber das erklärt auch, dass da vorher Polizisten auf seiner Couch gesessen haben können, ohne das er das mitbekommt...

fatalist
04.09.2013, 18:42
Mir hat die Version "die 2 Cops gehen zu den Zigeunern hin, wirken auf die ein und werden von den Zigeunern gemeuchelt" auch gefallen.

Aber dann fiel mir das Schußloch in der Windschutzscheibe ein.
Also mindestens eine/r der Grünen - Kiesewetter auf dem Fahrersitz? - müßte im Streifenwagen sitzend erschossen worden sein.
Ein Geschoß "mit DNS-Anhaftung" (von Kiesewetter?) soll an der Hauswand des Pumpenhäuschens gefunden worden sein.
Das könnte passen: Von links oben hinter dem Kopf der Fahrerin - durch den Kopf - weiter rechts, etwas tiefer durch die Windschutzscheibe - und dann weiter rechts und tiefer in die Hauswand.

Wie gesagt, betrifft das "wo"! Okay, es ging nur 1 Polizist zu den Zigeunern, Arnold. Das kann ja sein. Kiesewetter blieb im Streifenwagen, wurde zuerst erschossen, danach Arnold bei den Zigeunern, wird zum Polizeiauto zurückgetragen, dabei saut sich der Träger total ein. VIEL MEHR als bei "raushieven und Waffe wegnehmen" zu erwarten wäre. Arnolds Herz schlug, Blut trat aus der Wunde, viel Blut.

Man fand Tempotaschentücher mit Blut in Tatortnähe, die man erst 2009 auswertete. Siehe STIMME gestern, hab es reinkopiert.

fatalist
04.09.2013, 18:48
weiter zob:


6. den fall temme, ungereimtheiten mit vier panther-köpfen im sog. bekennervideo (http://www.das-zob.de/tag/nsu/page/2/)sowie das märchen von der unauffindbarkeit des trios (http://www.das-zob.de/schluss-machen-mit-maerchen-von-der-unauffindbarkeit-des-trios/) haben wir auch bereits kurz angeschnitten es waren immer 4, im Vorspann jede Woche, auch da ist das zob auf die Antifa reingefallen.

Wers nicht glaubt, anschauen:


http://www.youtube.com/watch?v=JRL5Z1k60tg

:bäh:

fatalist
04.09.2013, 18:54
nochmal zob:


10. ungereimtheiten rund um zeugenaussagen zum “trio” bzw. den “beiden uwes”, insb. auch zum brandherd frühlingsstrasse. mal ab davon, dass regelmäßigen prozessbesuchern auffällige formulierungsähnlichkeiten in diversen zeugenaussagen - etwa von fahrrädern, die nicht aus baumärkten stammen konnten – in den ohren klingen müssten und zu allen prozesskomplexen teils eklatante widersprüche zwischen den aussagen vor gericht und dem, was bei früheren vernehmungen durch polizei und co. auf welcher grundlage auch immer niedergeschrieben wurde, auftauchen: seit der zeugeneinvernahme der handwerker von zwickau steht der verdacht im raum, dass nicht nur die mutmaßliche brandlegerin zschäpe wusste, dass in der zwickauer frühlingsstrasse seinerzeit bald eine explosion von statten geht. Richtig, die Handwerker sind verdächtig der Gasexplosions-Auslösung.

Aber das heisst Friedensstrasse, nicht Frühlingsstrasse.

Zusammenfassung des zob-Artikels: Bemüht haben sie sich, aber im Stoff stecken sie nicht wirklich.

brain freeze
04.09.2013, 19:03
PUA-Bericht S. 298


Die nach meinen Recherchen erfundene Story des NSU war seit Anfang der Neunziger Jahre geplant.

Wenn man davon ausgeht, daß NSU ein Behördenprojekt ist, muß der Name irgendwo herkommen. Die Dinge werden ja nicht stringent durchgeplant, sondern es kommt eins zum andern und entwickelt sich. Ich halte einen Zusammenhang nicht für abwegig. Der Showdown am 4.11.11 steht für sich und ist ein separates Kapitel.

Möglich, daß eine Art NSU zunächst von Bayern aus geplant war oder "eingeführt" wurde und die Drei erst später oder sogar nachträglich dieses Label für eine Geheimoperation bekamen. Ich gehe weiter davon aus, daß Teile des "Bekennervideos" weit vor dem 4.11. entstanden.

brain freeze
04.09.2013, 19:12
weiter zob:

es waren immer 4, im Vorspann jede Woche, auch da ist das zob auf die Antifa reingefallen.

Wers nicht glaubt, anschauen:


http://www.youtube.com/watch?v=JRL5Z1k60tg

:bäh:

Hätten die Macher die Olsenbande verwendet, würdest Du dann auch sagen: "Es waren immer 3" und das hat nichts zu bedeuten ... oder würdest Du dann wenigstens die Möglichkeit in Erwägung ziehen, mit dem Video sind 3 Gangster gemeint?

fatalist
04.09.2013, 19:20
Mir hat die Version "die 2 Cops gehen zu den Zigeunern hin, wirken auf die ein und werden von den Zigeunern gemeuchelt" auch gefallen.

Achte mal auf die Kopfdurchschussrichtung bitte, das könnte hinkommen:


Vier Minuten später sind die ersten Polizisten vor Ort.. Neben einem grauen ZEAG Stromverteilerhäuschen steht der Streifenwagen mit geöffneten Türen und heruntergelassenen Scheiben, ihre Kollegin Michele Kiesewetter hängt leblos aus dem Auto heraus. Um sie zu retten, legen die eingetroffenen Beamten die junge Frau auf den Rücken neben den 5er-BMW - sie gibt keine Lebenszeichen mehr von sich, die Polizeimeisterin mit dem von links nach rechts verlaufenden Kopfdurchschuss ist tot. Als ihr Kollege merkt, dass er nichts mehr für sie tun kann, hastet er um den Wagen herum zur anderen Seite. Hier liegt Kiesewetters Beifahrer auf dem Rücken neben dem Fahrzeug, seine Unterschenkel hängen noch immer im BMW. Ansprechbar ist auch er nicht mehr, zeigt aber noch Reaktionen. Bange Minuten um sein Leben beginnen. Ist aus dem Baumgärtner-Märchenbuch, aber könnte ja stimmen.

Auf mich wirkt das alles merkwürdig hindrapiert, arrangiert, aber das muss ja nicht so sein...

fatalist
04.09.2013, 19:22
Hätten die Macher die Olsenbande verwendet, würdest Du dann auch sagen: "Es waren immer 3" und das hat nichts zu bedeuten ... oder würdest Du dann wenigstens die Möglichkeit in Erwägung ziehen, mit dem Video sind 3 Gangster gemeint? Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Es waren immer 4 Köpfe, das hat NULL Bedeutung.
Der NSU hatte ja laut Mögelin 5-6 Täter in Heilbronn am Start.

Hat mit dem Video "wer hat an der uhr gedreht" aber nichts zu tun, das waren immer 4, und wenn Du dich auf den Kopf stellst ;)

fatalist
04.09.2013, 19:31
@moishe c


Michèle Kiesewetter wendet sich von ihrem Mörder ab und blickt zur Beifahrerseite, vermutlich hat sie ihn nicht gesehen. Auch sie wird an der Schläfe getroffen, das Projektil dringt am Jochbein wieder aus, jagt durch die geöffnete Beifahrertür und prallt in einer Höhe von 42 Zentimetern an der Außenwand des Trafohäuschens ab, dann fällt es in einen Lichtschacht.

Die Polizistin kippt nach rechts ab, ihr Kopf lehnt an der linken Schulter von Martin A., dessen Oberkörper ebenfalls zur Mitte geneigt ist. http://www.welt.de/politik/deutschland/article106237750/Die-Anatomie-des-Mordes-an-Michele-Kiesewetter.html

wir wissen gar nichts, Jeder schreibt was völlig anderes.
Die Polizisten wurden NEBEN dem Streifenwagen gefunden, nicht IM Streifenwagen. Oder doch nicht?

Die Welt schreibt sogar, sie hätten selbst die Türen geöffnet.


Der 25. April 2007 ist ein schöner Tag. Als Michèle Kiesewetter (http://www.welt.de/politik/deutschland/article13940772/NSU-soll-Kiesewetter-gezielt-ermordet-haben.html) und ihr Kollege Martin A. gegen 13.45 Uhr auf den Parkplatz an der Theresienwiese fahren und ihren BMW-Kombi mit dem Kennzeichen GP – 3464 im Schatten eines Trafo-Häuschens parken, öffnen sie die Türen des Streifenwagens.


Die Rekonstruktion 2010 ergab aber, dass die Türen zu waren und Arnold seinen Mörder im AUSSENspiegel gesehen habe.
Steht so in den Akten...

Wie gesagt: Das sieht alles nach "hindrapiert" aus, und nichts stimmt... 1001 Widersprüche.

brain freeze
04.09.2013, 19:41
Ich verstehe den Zusammenhang nicht. Es waren immer 4 Köpfe, das hat NULL Bedeutung.
Der NSU hatte ja laut Mögelin 5-6 Täter in Heilbronn am Start.

Hat mit dem Video "wer hat an der uhr gedreht" aber nichts zu tun, das waren immer 4, und wenn Du dich auf den Kopf stellst ;)

Nee, wenn würd ich mich dafür sogar prügeln, aber in dem Fall geb ich's echt auf ...

fatalist
04.09.2013, 20:11
Nee, wenn würd ich mich dafür sogar prügeln, aber in dem Fall geb ich's echt auf ...
Ich verstehe Deine Leidenschaft gar nicht, was das makabre Spassvideo angeht, das ist voller unverzeihlich dummer Fehler.

Die Ceska fehlt.
Da heisst es "9.Türke erschossen", es waren aber nur 8. Und ein Grieche.
Der Kopfschuss gegen den Polizisten wird mit einem Revolver ausgeführt, nicht mit Radom oder Tokarev-Pistole.
usw.

Und da machst Du ein riesen Fass auf wegen der 4 Paulchen-Köpfe, die ich seit den 1970ern kenne und die immer so waren?
Also wirklich, das ist doch albern.

brain freeze
04.09.2013, 20:20
Ich verstehe Deine Leidenschaft gar nicht, was das makabre Spassvideo angeht, das ist voller unverzeihlich dummer Fehler.

Die Ceska fehlt.
Da heisst es "9.Türke erschossen", es waren aber nur 8. Und ein Grieche.
Der Kopfschuss gegen den Polizisten wird mit einem Revolver ausgeführt, nicht mit Radom oder Tokarev-Pistole.
usw.

Und da machst Du ein riesen Fass auf wegen der 4 Paulchen-Köpfe, die ich seit den 1970ern kenne und die immer so waren?
Also wirklich, das ist doch albern.

Vielleicht können wir den wahren Video-Künstler irgendwann fragen, was er sich dabei gedacht hat ... ;)

fatalist
04.09.2013, 20:21
Vielleicht können wir den wahren Video-Künstler irgendwann fragen, was er sich dabei gedacht hat ... ;) Einverstanden :gib5:

brain freeze
04.09.2013, 22:17
Gibt es eine Verbindung von den bayerischen LKA-Ermittlungen 1999 "Nationalsozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands" (ermittlungsintern vielleicht naheliegend abgekürzt NSU) zur BAO-Besprechung Ende 2007/Anfang 2008, als Konrad Pitz NSU hörte?

In die Koordination BAO, BKA und BMI war ein Unterabteilungsleiter P 1 im BMI, Dr. Hans-Jürgen Förster, eingebunden. Dr. Förster ist eine Schlüsselfigur im gesamten NSU-Komplex.

In seiner Abteilung wurde das NPD-Verbotsverfahren betrieben (Vgl. PUA-Bericht, S. 280), er meinte sich an V-Spitzel Wohlleben zu erinnern. Förster war 1996 noch Leier der VS-Abteilung im Brandenburger Innenministerium und als solcher in die Piatto-Affäre involviert und - Achtung: - ließ beim GBA prüfen, ob wegen der NSU-E-Mail nach § 129 ermittelt werden solle, was der Bundesanwalt jedoch ablehnte (vgl. S. 298).

Ist Beckstein der NSU-Erfinder und Förster der Produzent?

brain freeze
05.09.2013, 07:09
Gibt es eine Verbindung von den bayerischen LKA-Ermittlungen 1999 "Nationalsozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands" (ermittlungsintern vielleicht naheliegend abgekürzt NSU) zur BAO-Besprechung Ende 2007/Anfang 2008, als Konrad Pitz NSU hörte?

In die Koordination BAO, BKA und BMI war ein Unterabteilungsleiter P 1 im BMI, Dr. Hans-Jürgen Förster, eingebunden. Dr. Förster ist eine Schlüsselfigur im gesamten NSU-Komplex.

In seiner Abteilung wurde das NPD-Verbotsverfahren betrieben (Vgl. PUA-Bericht, S. 280), er meinte sich an V-Spitzel Wohlleben zu erinnern. Förster war 1996 noch Leier der VS-Abteilung im Brandenburger Innenministerium und als solcher in die Piatto-Affäre involviert und - Achtung: - ließ beim GBA prüfen, ob wegen der NSU-E-Mail nach § 129 ermittelt werden solle, was der Bundesanwalt jedoch ablehnte (vgl. S. 298).

Ist Beckstein der NSU-Erfinder und Förster der Produzent?

Ergänzung zu Dr. Hans-Jürgen Förster:
Seit 2008 Bundesanwalt beim BGH
und: Autor eines Kommentarwerkes "Gesetz über Ordnungswidrigkeiten"
http://de.wikipedia.org/wiki/Hans-J%C3%BCrgen_F%C3%B6rster

Sein Mitherausgeber:

Kurt Rebmann


Als Generalbundesanwalt setzte sich Rebmann beim Bundespräsidenten dafür ein, dass Verona Becker begnadigt wurde. Das wird darauf zurückgeführt, dass Becker Informantin für das Bundesamt für Verfassungsschutz gewesen war und Rebmann ein ganz besonders enger Vertrauter deutscher Geheimdienste gewesen sei.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Rebmann

geändert: Laut Heilbronner Stimme keine Verwandtschaft des GBA a.D. mit Heilbronner LOSt Frank Rebmann
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/region/sonstige-Knobeln-bis-die-Loesung-da-ist;art16305,1896697

nachdenkerin
05.09.2013, 08:13
Carsten Szczepanski Teil 3 Der V-Mann Führer „Meyer-Plath“


Der Untersuchungsausschuss hat sich ausführlich mit dem V-Mann Piatto des Verfassungsschutzes Brandenburg beschäftigt……
Der Untersuchungsausschuss hat hierzu die ehemaligen V-Mann-Führer des V- Mannes Piatto…… Meyer-Plath, vernommen.PUA-Bericht S. 285


Im Hinblick auf seine eigene Person hat Meyer-Plath bekundet, dass er in Bezug auf die Rechtmäßigkeit der Führung von Szczepanski als V-Mann auf die Expertise der Juristen innerhalb des Verfassungsschutzes vertraut habe.


Die mit einer organisierten Trennung der Arbeitsbereiche Beschaffung und Auswertung in verschiedenen Abteilungen, die im Jahre 1994 noch gegeben war, hatte Dr. Roewer als neuer Präsident im Rahmen einer Umstrukturierung des Amtes im Jahr 1996 geändert.Schäfer-Gutachten S. 186


Nach dem Wechsel des Zeugen Meyer-Plath von der Auswertungsabteilung zur Beschaffungsabteilung innerhalb des Verfassungsschutzes Brandenburg am 19. Dezember 1996 …….. PUA-Bericht S. 296

Nicht nur, dass die gegenseitige Kontrolle abgeschafft wurde, der V-Mann Führer von Szczepanski wechselte nun sogar von einem Bereich zum anderen, die strikt getrennt sein sollten. Das beißt sich.


….Am 10. Oktober 1998 erfuhr eine Quelle des LfV Brandenburg am Rande eines „Blood & Honour“-Treffens in Sachsen von Jan Werner persönlich:

„…dass dieser noch immer auf der Suche nach Waffen für die drei flüchtigen thüringischen Neonazis ist.“PUA-Bericht S. 162

Nachdem die Sache „mit den Waffen geklärt ist“, wechselt nun Meyer-Plath zu einer Bundestagsabgeordneten, was sich dann auch wieder beißt.


Der Zeuge Meyer-Plath unterbrach Ende Oktober 1998 zunächst seine Tätigkeit für den Verfassungsschutz Brandenburg, um als wissenschaftlicher Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten zu arbeiten. Erst im Jahr 2001 setzte er seine Tätigkeit für den Verfassungsschutz Brandenburg als Referatsleiter „Auswertung“ fort, weshalb er im Hinblick auf den Zeitraum zwischen November 1998 und der Enttarnung von Szczepanski im Sommer 2000 aus eigener Wahrnehmung keine Angaben machen konnte.PUA-Bericht S. 296

In der Zeit, wo Meyer-Plath dann sozusagen auf der anderen Seite ist, wird Carsten Szczepanski enttarnt.

Es ist falsch, dass aufgeführt steht, er setzt seine Tätigkeit als Referatsleiter „Auswertung“ fort. Seine letzte Tätigkeit beim Verfassungsschutz war nicht „Auswertung“, sondern Beschaffung.


Kurz zusammengefasst lief die Enttarnung demnach folgendermaßen ab:

19. Juni 2000 Piatto wurde von einem Dritten belastet, er sei an einer Straftat im Zusammenhang mit einer Rohrbombe beteiligt……… Carsten Szczepanski habe gemeinsam mit anderen Personen einen Sprengstoffanschlag als Racheakt für die Zerstörung seines Fahrzeuges durchführen wollen. Das Verfahren gegen diese Person war allerdings durch einen Hinweis von Carsten Szczepanski überhaupt erst eingeleitet worden.

27. Juni 2000: Eine Gewährsperson teilt mit, dass ihr ein Polizeibeamter bestätigt habe, dass Piatto ein Informant der Polizei sei.
PUA-Bericht S. 296

Das ist schon mal falsch, er war nicht Informant bei der Polizei, sondern beim Verfassungsschutz


30. Juni 2000: Beendigungserklärung bzgl. der V-Mann-Tätigkeit.PUA-Bericht S. 296

Und nachdem das über die Bühne gelaufen ist, kehrt Meyer-Plath wieder zum Verfassungsschutz zurück.


Erst im Jahr 2001 setzte er seine Tätigkeit für den Verfassungsschutz Brandenburg als Referatsleiter „Auswertung“ fort…PUA-Bericht S. 296

Zusammenfassung



Mai 1992:

Der Nigerianer Steve Erenhi wird lebensgefährlich drangsaliert und verprügelt



Mai 1994:

Carsten Szczepanski: Inhaftierung



bis 1996:

Meyer-Plath: Arbeitsstelle Verfassungsschutz, Abteilung „Auswertung“



Dezember 1996

Meyer-Plath: Arbeitsstelle Verfassungsschutz, Wechsel von Abteilung „Auswertung“ zu Abteilung „Beschaffung“ -> beißt sich



Ende August 1997

Carsten Szczepanski: Verlegung in offenen Vollzug



26. Januar 1998

Trio: Garagendurchsuchung, „Untertauchen“



Sept./Okt. 1998

Carsten Szczepanski: hat angeblich ermittelt, dass Jan Werner Waffen für das Trio beschaffen soll und teilt dieses Meyer-Plath mit.



Ende Oktober 1998

Meyer-Plath: wechselt vom Verfassungsschutz zum wissenschaftlichen Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten (wer das wohl sein mag?) -> beißt sich.



Juni 2000

Carsten Szczepanski: wird auf etwas mysteriöse Weise enttarnt und die Tätigkeit beim Verfassungsschutz als V-Mann wird beendet.



2001

Meyer-Plath: kehrt zum Verfassungsschutz zurück, nicht in seine letzte Tätigkeit als „Beschaffer“, sondern nun wieder als „Auswerter“




Kurzform: Meyer-Plath


Verfassungsschutz „Auswerter“
Verfassungsschutz „Beschaffer“
Bundestag
Verfassungsschutz „Auswerter“

fatalist
05.09.2013, 08:20
Gibt es eine Verbindung von den bayerischen LKA-Ermittlungen 1999 "Nationalsozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands" (ermittlungsintern vielleicht naheliegend abgekürzt NSU) zur BAO-Besprechung Ende 2007/Anfang 2008, als Konrad Pitz NSU hörte?

In die Koordination BAO, BKA und BMI war ein Unterabteilungsleiter P 1 im BMI, Dr. Hans-Jürgen Förster, eingebunden. Dr. Förster ist eine Schlüsselfigur im gesamten NSU-Komplex.

In seiner Abteilung wurde das NPD-Verbotsverfahren betrieben (Vgl. PUA-Bericht, S. 280), er meinte sich an V-Spitzel Wohlleben zu erinnern. Förster war 1996 noch Leier der VS-Abteilung im Brandenburger Innenministerium und als solcher in die Piatto-Affäre involviert und - Achtung: - ließ beim GBA prüfen, ob wegen der NSU-E-Mail nach § 129 ermittelt werden solle, was der Bundesanwalt jedoch ablehnte (vgl. S. 298).

Ist Beckstein der NSU-Erfinder und Förster der Produzent? Beckstein hat imo nichts erfunden, aber die Causa Konrad Pitz passt irgendwie. Soll Weihnachtsfeier 2007 gewesen sein, wo BAO-Chef Geier seinen Abschied verkündete, Geier ging zum 1.2.2008.

@nachdenkerin hat ja diese Mail von August 1999 an das Brandenburger Innenministerium gefunden, wo von einem NSU die Rede ist. Das Ermittlungsverfahren wurde per Weisung des GBA eingestellt.

eine Ermittlung des tatsächlichen Versenders der EMail war nicht möglich.
2584 2584:
2584) Verfügung des Generalbundesanwalts vom 13. März 2000,
MAT A GBA-3/56, Bl. 56 f. Damals gab es noch unregistrierte Internet-Cafe-Benutzung, und das Landesamt für Verfassungsschutz Brandenburg gibt es gar nicht, es war eine Abteilung im Innenministerium.

Der GBA wollte nicht, dass der Absender ermittelt wird, und ein §129 STGB Verfahren (terroristische Vereinigung) gegen die Absender wollte er auch nicht. Fussnote 2585
2585) Verfügung des Generalbundesanwalts vom 27. April 2000, MAT A GBA-3/56, Bl. 59 f Diese Mail des "NSU" passt nicht zum Trio, denn hier steht ja das Bekenntnis vor irgendwelchen Taten, es ist eine politische Mail, es geht um Grundgesetz, Meinungsfreiheit etc.


da sich aus der E-Mail keine konkreten Anhaltspunkte für das tatsächliche Bestehen einer aus einer Mehrzahl von Personen bestehenden Gruppierung hätten entnehmen lassen können. Könnte wohl auch ein Scherz gewesen sein... meint der GBA :cool:



Wann begreift Ihr endlich, das in Mitteldeutschland das Bekenntniss zur Nationalen Weltanschauung stets wächst ? Wir lassen uns nicht knechten Wir fordern Meinungsfreiheit, Ihr habt keine Narrenfreiheit ! Behandelt national gesinnte Menschen wie jeden anderen auch, das schreibt nun mal das völlig überalterte Grundgesetz vor, und dies auch in Brandenburg ! Mit eurer sogenannten MEGA Truppe, kommt Ihr Euch ja mächtig stark vor, was ?

Eine Truppe von dummen Idioten ! Eure Erfolge sind doch lächerlich, eure Verbote komplett zurückzuweisen.
Laßt uns unsere Musik hören, wenn jeder ****** in Deutschland singen darf, werden wir wohl auch
unsere deutschen Lieder genießen dürfen, sei es zu Hause oder auch auf Konzerten, und zwar auch in
Brandenburg ! Laßt uns marschieren und uns das RECHTE WORT sprechen ! Und damit wir diese
Sachen durchsetzen können fordern wir die Abschaffung der MEGA, und den Rücktritt des Innenministers, unserem Stasianhänger und Anti -Deutschen, Herrn Alwin Ziel !
Nieder mit diesem Penner, und seinem Multikulturellen Weltbild !


I Macht Brandenburg freier, macht Hohen Neuendorf freier, und somit die Welt um einem Volksverräter ärmer !
Widerstand, wir nehmen die Waffen zur Hand, und
auf Wiedersehen Herr ZIEL !
Die Uhr tickt, und das Ultimatum läuft ! Wir stehen bereit, und werden handeln !
Auf unseren Sieg und Ihre Niederlage !


Mit freundlichen Grüßen,
National Sozialistische Untergrundkämpfer
Deutschlands“
2579
Der "NSU" versteht sich als eine nationale Protestbewegung für RECHTE MUSIK UND KONZERTE, die verboten werden, und das Feindbild sind Alwin Ziel, die Politiker und ein gewissen Ding namens MEGA.

Was ist MEGA?

fatalist
05.09.2013, 08:56
Der Weisse Wolf brachte 2002 den Begriff "NSU", bedankte sich für eine Spende.


Entstanden war „Der Weisse Wolf“ 1996 als „Rundbrief inhaftierter Kameraden der ‘Justizvollzugsanstalt’ Brandenburg“, entwickelte sich aber über die Jahre zu einem zentralen Fanzine für Mecklenburg-Vorpommern. „Wenn die Zeiten härter werden – muß der Kampf es auch werden. Unterstützt die Kameraden in Haft, im Rechtskampf, auf der Straße, bildet Netzwerke – nur vom Musikhören und Feiern kommt die Wende nicht“ schrieb der Herausgeber mit dem Pseudonym „Eihwaz“ 2002 im Vorwort. Gefüllt sind die Hefte mit Aufmarsch- und Konzert-Berichten, Texten über die germanische Mythologie und Tipps zum Schutz vor den Behörden. Dass der „Weisse Wolf“ bestens in der Szene vernetzt ist, zeigen die vielfältigen Anzeigen für Neonazi-Läden und -Versände und Interviews mit Bands.


http://www.nsu-watch.info/files/2012/03/der-weisse-wolf_nr18-titel_blog.jpg (http://www.nsu-watch.info/files/2012/03/der-weisse-wolf_nr18-titel_blog.jpg)
"Der Weisse Wolf (http://www.nsu-watch.info/tag/der-weisse-wolf/)
" Nr. 18 mit einem Kinderfoto Adolf Hitlers auf dem Cover http://www.nsu-watch.info/2012/03/vielen-dank-an-den-nsu-was-wusste-der-weisse-wolf/

Diese Erwähnung passt zu der Mail aus 1999.


„Vielen Dank an den NSU (http://www.nsu-watch.info/tag/nsu/), es hat Früchte getragen ;-) Der Kampf geht weiter…“. Dieser Satz steht – fett und deutlich hervorgehoben – mitten im Vorwort der Ausgabe 1/2002 (Nr. 18) des neonazistischen Fanzines „Der Weisse Wolf“. Was heute als Beleg für das Trio BMZ durch die Medien geistert, hat mit der rechten Musik- und Skinheadszene zu tun.
Das wurde alles "umgelabelt", zusammengestrickt.

Wenn also in der BAO Bosporus Weihnachten 2007 über den "NSU" referiert wurde, dann hatte das überhaupt nichts mit dem Trio zu tun, sondern mit dem brandenburgischem Innenministerium, Abteilung Verfassungsschutz.

Dieses Wissen soll aber nicht an die Öffentlichkeit, daher gibt es keinen einzigen Medienbericht mit der Erwähnung dieser Mail aus 1999, wo von National Sozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands die Rede war.

Übrigens, das könnte die "RAF - nur von Rechts" gewesen sein, von der dieser Ogertschnik (Erbse/Stauffenberg) dem schwäbischen Verfassungsschützer Günter Stengel 2003 erzählte.

Und da dieser "NSU" aus V-Leuten bestand, darunter ein gewisser Mundlos (???), sollte darüber Stillschweigen bewahrt werden?


Was haben wir?

-1999 die Mail nach Potsdam
-2002 Weisser Wolf
-2003 Stengel und die RAF von Rechts
-2007 Erwähnung in BAO Bosporus

Hat man daraus sowohl das Bekennervideo gestrickt, als auch die Legende von den Dönerkillern und Polizistenmördern?
Wenn das so wäre, dann hätte @nachdenkerin FAST Recht ;)

Gelabelt bereits 1999, als reine Verfassungsschutz-Aktion für nationale Skinhead-Musikszene, geschützt vom BFV und GBA bereits 2000, aber mit neuem Inhalt gefüllt erst nach der Umlabelung 2011 auf BMZ und Integrierung von 10 Morden etc in die NSU-Geschichte?

Ich persönlich meine ja dazu, der Stengel hat den Mundlos da hineingepackt, wo er gar nicht drin war.
Aber generell wäre das eine emerging story, wie CNN das nennen würde...

bio
05.09.2013, 09:31
ich habe gerade mal wieder meine Arbeit "wesentliche Ungreimtheiten" überarbeitet und würde mich mal eine mögliche Theorie anbieten; Vorsicht!:

Annahmen:

Zschäpes Handy ist von zentraler Bedeutung. Wer es benutzte, war Teil der Operation am 4/11.
Es wurde im Brandschutt gefunden. Es wurde sicherlich dort abgelegt - warum - um den Verdacht auf Zschäpe zu lenken? Aber Zschäpe wurde mit ihrem Handy telefonierend gesehen!

Das Handy spielte in der Operation eine große Rolle. Ein Mit-Verschwörer rief es an, um durch Klingeln / Nachricht auf Anrufbeantworter um 12.11 Uhr zu informieren, dass das Wohnmobil mit den Toten brennt, die Flucht aus Wohnmobl glückte und dass der Komplize an der Autobahn abgeholt werden soll.


Kurz nachdem das Wohnmobil mit den Toten zum brennen anfängt, erhält sie einen Anruf auf ihr Handy, den sie offenbar nicht annahm. Erst um 12:11 hörte sie ihren Anrufbeantworter ab. Es gibt unterschiedliche Darstellungen, wer sie angerufen haben könnte:

1. Laut Darstellung von “Neuen Deutschland” hätte “die Polizei am 4. November bereits um 12.11 Uhr auf Zschäpes Handy” angerufen und “vermutlich der Mobilbox etwas erzählte.” (Neues Deutschland)

2. Das sächsische Innenministerium dementiert einen solch frühen polizeilichen Anruf, vielmehr hätte Zschäpe um 12:11 “ihre eigene Mobilbox abhören wollen” (Sächsische Zeitung). Dort hörte sie dann wohl eine Nachricht ihrer Freunde. Böhnhardt und Mundlos hätten sie angerufen “so die Ermittler” und ihr aufgetragen “sämtliche Spuren in der gemeinsamen Wohnung in Zwickau zu vernichten.” (SPON).

Kritischer Einwand: Wenn Zschäpe das Handy gehabt hätte und beteiligt war, warum sucht sie nach der Botschaft weiter nach Autounfällen, Bio-Bauern? Benützte Zschäpe das Handy zu der Zeit nicht?

Dann tischte ein Mit-Verschwörer Frau Zschäpe die Geschichte mit dem Selbstmord der Uwes auf, dass sie aufgeflogen wären und sie flüchten und vorher alles schnell verbrennen müsste. Kurzschluss-Reaktion Zschäpe. Brandstiftung. Frau Zschäpe bekam ihr Handy zurück und ruft nach der Brandlegung / Explosion Andre E. an, dass Auftrag erfüllt wurde.

Einwand: Ist es nicht sinnvoller, dass Zschäpe ihr Handy nicht jemand anderem gab, dann hätte sie aber die Botschaft um 12:11 erhalten und wäre Teil der Verschwörung zu Lasten der Uwes.

“Zwischen 15.19 Uhr und 15.34 Uhr rief die mutmaßliche Rechtsterroristin vier Mal den Mann an, der im Münchener Oberlandesgericht (OLG) etwa zwei Meter rechts von ihr auf der Anklagebank sitzt: André E.

Es waren kurze Gespräche: 43 Sekunden, 28, eine Minute und 27 Sekunden und nochmals 18 Sekunden. Das erste 14 Minuten, nachdem um 15.05 Uhr eine gewaltige Explosion das Haus in der Zwickauer Frühlingsstraße 26 erschütterte.”

Frau Zschäpe telefoniert mit ihrem Handy kurzzeitig, gibt es dann dem Verschwörer zurück. Der nimmt Anrufe seitens des sächsische Innenministerium nicht an.


Etwa 1 Stunde nach dem Brand in ihrer, gegen 16:32, meldete sich das erste Mal das sächsische Innenministerium: “Der gleiche Anrufer probiert es Stunden später, nämlich um 21.06 Uhr noch einmal. Vergeblich. Zschäpe nimmt nicht ab.”(stern)

Zwischen 16:32 und 21:06 wurden weitere Anrufe vom Innenministerium registriert, jedoch ausgehend von einem anderem Handy. Laut Ministeriums-Sprecher Hofner hätte “dieser Anschluss trotz der Kennung für das Innenministerium zur Polizeidirektion Südwestsachsen gehört.” Es würde sich um ein “ganz normales Diensthandy” handeln. Dies wird von der sächsischen Abgeordneten Köditz bezweifelt, da niemand an das Handy ging, als sie “vier Tage lang zu unterschiedlichen Zeiten” dort anrief. “Wäre es ein normales Diensthandy, müsste es auch erreichbar sein.” Die Linken-Politikerin:

“Inzwischen bin ich an einen Punkt gelangt, an dem ich mich nicht mehr auf Behauptungen verlasse. Man möge mir endlich Beweise vorlegen.”

Weitere Rätsel geben zwei weitere Kontaktversuche ausgehend von nicht identifizierbaren “Null-Nummern”:

Laut BKA-Papier bemüht sich ein Anrufer um 18.07 Uhr, und noch einmal um 18.24 Uhr per Handy um eine Verbindung. Das Bundeskriminalamt schreibt in seinem Bericht, die Anschlussinhaberfeststellung habe eine “Nullauskunft” ergeben. Dieser Anrufer sei deshalb nicht zu ermitteln.

Ein Sprecher der Bundesanwaltschaft, die in dem Verfahren die Ermittlungen führt, erklärt hingegen gegenüber stern.de: “Es gibt keine Nullauskunft. Wir haben alle Anrufe an diesem Tag zuordnen können.” (ebd)

Zeitlich dazwischen rief sie auch noch die Polizei an :

“Um 17.50 Uhr versuchte die Polizeidirektion Südwestsachsen aus Zwickau das von Zschäpe benutzte Handy zu erreichen. (…) 18.13 Uhr wählte wieder jemand aus dem Lagezentrum der Polizeidirektion Südwestsachsen die Zschäpe-Nummer.” (Neues Deutschland).

Sicher ist, dass das "Aktions-Handy", involviert in einem Ceska-Mord, mit der Nummer 0162-4639557 im Brandschutt gefunden wurde. Jedoch behauptet die Stuttgarter Zeitung, dass auch Zschäpes-Handy, wo der Anruf um 12:11 Uhr ankam, die Anrufe an Andre E. rausgingen und die Anrufe des sächsischen Innenministeriums ein, auch im Brandschutt gefunden wurde (0162-7000587).


Ein rotes oder grünes Handy habe sie in der Hand gehalten. "Ich hatte das Gefühl, sie wählt gerade eine Nummer." Ob die Feuerwehr schon alarmiert sei, fragte der 41 Jahre alte Schornsteinfeger. "Ja, die kommt schon!", habe Zschäpe geantwortet. Und sei dann weiter den Veilchenweg hinunter gegangen, "schnurstracks, mit schnellem, zügigem Schritt". Um nach 120 Meter in den Fliederweg einzubiegen, der Richtung Innenstadt, zum Bahnhof führt führt. Das Handy - und das ist merkwürdig - fanden Ermittler später im Schutt des ausgebrannten Hauses.

Mal angenommen, Frau Zschäpe benutzte das Handy kurzzeitig um 15.00 und gab es um 15:30 Andre E. (zurück?). Warum hätte der es dann in ihr brennendes Haus bringen sollen? Warum wurde es nicht vernichtet, sollte es etwa gefunden werden? Könnte es sein, dass dieses Handy gar nicht Zschäpe gehörte und E. es ihr lieh?

Mir fehlen Puzzelteile, um das Rätzel aufzulösen.

Warum redet Zschäpe am 05.11 mit den Eltern der Uwes, überbringt die Selbstmord-Geschichte, aber im Jahr 2013 sagt sie einem Mithäftling, sie
wäre „überzeugt, dass sich Böhnhardt und Mundlos nicht selbst umgebracht hätten.“ (Bild)
http://friedensblick.de/1046/nsu-wesentliche-ungereimtheiten/

nachdenkerin
05.09.2013, 09:38
Der Weisse Wolf brachte 2002 den Begriff "NSU", bedankte sich für eine Spende.

http://www.nsu-watch.info/2012/03/vielen-dank-an-den-nsu-was-wusste-der-weisse-wolf/

Diese Erwähnung passt zu der Mail aus 1999.

Was heute als Beleg für das Trio BMZ durch die Medien geistert, hat mit der rechten Musik- und Skinheadszene zu tun.
Das wurde alles "umgelabelt", zusammengestrickt.

Wenn also in der BAO Bosporus Weihnachten 2007 über den "NSU" referiert wurde, dann hatte das überhaupt nichts mit dem Trio zu tun, sondern mit dem brandenburgischem Innenministerium, Abteilung Verfassungsschutz.

Dieses Wissen soll aber nicht an die Öffentlichkeit, daher gibt es keinen einzigen Medienbericht mit der Erwähnung dieser Mail aus 1999, wo von National Sozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands die Rede war.

Übrigens, das könnte die "RAF - nur von Rechts" gewesen sein, von der dieser Ogertschnik (Erbse/Stauffenberg) dem schwäbischen Verfassungsschützer Günter Stengel 2003 erzählte.

Und da dieser "NSU" aus V-Leuten bestand, darunter ein gewisser Mundlos (???), sollte darüber Stillschweigen bewahrt werden?


Was haben wir?

-1999 die Mail nach Potsdam
-2002 Weisser Wolf
-2003 Stengel und die RAF von Rechts
-2007 Erwähnung in BAO Bosporus

Hat man daraus sowohl das Bekennervideo gestrickt, als auch die Legende von den Dönerkillern und Polizistenmördern?
Wenn das so wäre, dann hätte @nachdenkerin FAST Recht ;)

Gelabelt bereits 1999, als reine Verfassungsschutz-Aktion für nationale Skinhead-Musikszene, geschützt vom BFV und GBA bereits 2000, aber mit neuem Inhalt gefüllt erst nach der Umlabelung 2011 auf BMZ und Integrierung von 10 Morden etc in die NSU-Geschichte?

Ich persönlich meine ja dazu, der Stengel hat den Mundlos da hineingepackt, wo er gar nicht drin war.
Aber generell wäre das eine emerging story, wie CNN das nennen würde...

Jetzt habe ich verstanden, was Du meinst. Naja, bei Frauen dauert das eben länger:))

fatalist
05.09.2013, 09:39
Der "NSU" versteht sich als eine nationale Protestbewegung für RECHTE MUSIK UND KONZERTE, die verboten werden, und das Feindbild sind Alwin Ziel, die Politiker und ein gewissen Ding namens MEGA.

Was ist MEGA? MEGA ist eine Staatsschutz-Abteilung der Polizei Brandenburg.




Dezernat Staatsschutz (http://de.wikipedia.org/wiki/Staatsschutz)

KK Ermittlung / Auswertung
KK MEGA (http://de.wikipedia.org/wiki/Mobile_Einsatztrupps_gegen_Gewalt_und_Ausl%C3%A4nd erfeindlichkeit)


http://de.wikipedia.org/wiki/Polizei_Brandenburg


Mobile Einsatztrupps gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit




Mobile Einsatztrupps gegen Gewalt und Ausländerfeindlichkeit oder kurz MEGA, ist eine 1998 (http://de.wikipedia.org/wiki/1998) vom Landeskriminalamt (http://de.wikipedia.org/wiki/Landeskriminalamt_(Deutschland))Brandenburg (http://de.wikipedia.org/wiki/Brandenburg) gegründete Einheit. Zum Zeitpunkt der Gründung bestand sie aus 40 Beamten. Der Schwerpunkt ihrer Arbeit besteht darin, Jugendliche in der rechtsextremen Szene (http://de.wikipedia.org/wiki/Rechtsextremismus) zu beobachten und an einer Karriere in dieser zu hindern. http://de.wikipedia.org/wiki/Mobile_Einsatztrupps_gegen_Gewalt_und_Ausl%C3%A4nd erfeindlichkeit

Dieses Staatsschutz-Dezernat muss der Rechten Musikszene mächtig zugesetzt haben, damals in den späten 1990ern, und das dürfte der Grund für die Mail an das Ministerium im August 1999 gewesen sein, verfasst vom "NSU", den nationalsoz. Untergrundkämpfern Deutschlands.

Hat wohl mit Mirko Hesse zu tun, mit Toni Stadler, mit Blood & Honour etc pp, und mit den V-Leuten in dieser Szene Ende der 1990er ff. Dort hinein gehört auch Thomas Starke, Jan Werner, Corelli Thomas Richter und Piatto.

Also durchaus Leute, die das Trio kannte.

Symbiose von Verfassungsschutz und Neofaschisten
http://www.offene-akademie.org/?p=171

Ein schönes Beispiel für "Hinstricken zum Trio". Der Gössner weiss vermutlich sogar, dass er Agitprop schreibt, es stört ihn aber nicht weiter: Das Ergebnis zählt :D

fatalist
05.09.2013, 09:42
Jetzt habe ich verstanden, was Du meinst. Naja, bei Frauen dauert das eben länger:))
Das ist in Ordnung so, man muss mich ja zwingen, meine Gedanken klar und allgemein verständlich zu formulieren, etwas was ich auch von Nereus und anderen User immer wieder verlange. Das hat nix mit Frau zu tun, bio ist männlich :bäh:

Nereus
05.09.2013, 09:58
.[......] Noch etwas. War die Ausage von Kiesewetters Onkel Auslöser für die Erweiterung der NSU-Story um Heilbronn und für die Idee, die Dienstwaffen im Eisenacher Wohnmobil zu platzieren?

Die brisante Aussage des Onkels hat es in den PUA-Bericht geschafft und kann nicht mehr verschwinden, auch wenn der Onkel sich bei wiederholter Befragung an nichts mehr erinnen konnte. Brisant ist, daß die Aussage bereits vom 4. Mai 2007 stammt.

Der Onkel erwähnt explizit einen Fahrradfahrer, der im Heilbronner Mord/Mordversuch m.W. keine Rolle spielt und von keinem Zeugen genannt wird. Daß für die Chemnitzer/Zwickauer Sparkassenüberfälle Fahrräder verwendet wurden, war dagegen schon ab 2000 bekannt (s.S. 723 a.a.O, 2d Fahrräder als Fluchtmittel).

„Aufgrund meiner Berufserfahrung muss ich sagen, dass es für mich aussieht wie aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und dort im Bereich russisch oder georgisch. Das entnehme ich dem skrupellosen Vorgehen.

Meiner Meinung nach besteht auch aufgrund der verwendeten Kaliber und der Pistolen, die ich aus den Medien kenne ein Zusammenhang mit den bundesweiten Türkenmorden. So viel ich weiß, soll auch ein Fahrradfahrer bei den Türkenmorden eine Rolle spielen. Ich sage nicht, dass ein Zusammenhang besteht. Ein Kollege von der Kl 1 hat mich nur angesprochen, dass ein Zusammenhang bestehen könnte.“ 5663)
PUA, Vorläufiger Bericht, S.652

Komme ich nun aus dem Mustopp oder sehe ich das richtig:
Der Radfahrer war doch der erste Tatmelder und Zeuge!

Der K1-Kollege des Kiesewetter-Onkels, ein Desinformant wie vermutlich auch die Thüringer Staatsschützer (K1) Tuche und König (verwandt mit der Abgeordneten König von der Linkspartei, wie „Bombengaragen”-Polizist Apel mit seiner Garagenmieterin Zschäpe geb. Apel?) ?

Hinrichtung einer Polizistin (Maik Baumgärtner, [linker Insider der Antifa-Jena, politischer Propagandist und Erzähler auf Indymedia- und Spiegel] S. 178 [teilweise aus Ermittlungsakten])

25. April 2007 - Ermordung Michele Kiesewetter: 13.45 Uhr.
Die 22-jährige Michele Kiesewetter von der Bereitschaftspolizei Böblingen und ihr neuer Kollege Matthias Brüggemann* (Name geändert [Arnold]) stehen mit ihrem Streifenwagen im Schatten des Trafohäuschens auf der Heilbronner Theresienwiese. Gerade sind sie hier angekommen, eine Besprechung im Rahmen des Konzeptionseinsatzes „Sichere City" liegt hinter ihnen. Bis dahin ist ihr Tag ruhig verlaufen, sie lassen ihn Revue passieren:
Kurz vor 11 Uhr kontrollierten die beiden mehrere Personen vor dem Szenetreff „Fontane",
nahmen dann an einer M-Text-Schulung im Lehrsaal des Reviers teil und kauften anschließen in einer Bäckerei ein.

Nun also die Theresienwiese.
Von ihrem Standpunkt aus können sie die Einfahrt zum Festplatz einsehen. Noch ist nicht viel los, erst in den nächsten Tagen soll hier ein großes Volksfest tausende Besucher anziehen. Während Kiesewetter und „Brüggemann” (Arnold) das geschäftige, aber unauffällige Treiben beobachten, unangeschnallt in ihrem Wagen eine Pause machen, essen und rauchen, schleichen sich zwei Männer von hinten an den Streifenwagen heran.
Noch im Außenspiegel kann „Brüggemann” einen schwarzen Schatten wahrnehmen, stupst seine Kollegin an. Die ist genervt. „Nicht mal hier hat man seine Ruhe, der will wahrscheinlich eine Auskunft." Nein. Er will töten.

Blitzschnell, brutal und eiskalt. Mundlos und Böhnhardt zücken ihre Pistolen Radom und Tokarew und schießen beiden Polizisten aus allernächster Nähe von hinten in den Kopf.
Der Schütze, der „Matthias Brüggemann” (Arnold) trifft, verliert keine Sekunde. Sofort macht er sich an der Dienstpistole seines Opfers zu schaffen. Doch sie klemmt, die Holstersicherung ist verschlossen. Ungeduldig und mit aller Kraft reißt er die Waffe mit brachialer Gewalt aus der Tasche. Und auch auf der anderen Seite wird nicht zimperlich mit dem Körper der Angeschossenen umgegangen. Um an Kiesewetters
- Heckler & Koch P 2000,
- die drei Magazine mit 39 Patronen,
- ihre Handschellen der Marke Clejuso,
- ihr Reizgasspray,
- ihre Taschenlampe und
- das Multifunktionsmesser der Marke Victorinox
zu kommen, beugt sich der Mörder über die stark blutende junge Frau und kommt dabei wahrscheinlich auch mit ihrem Blut in Berührung. Laut Polizeibericht erfordert dies die „Überwindung eines gewissen inneren Widerstandes". Es zeigt, wie skrupellos die beiden Neonazis bei der Umsetzung ihrer Ziele agieren. Und es zeigt, wie kaltblütig beide zu Werke gehen, wie zielgerichtet ihre Opfer ausgeschaltet werden und der „innere Auftrag" der Waffenwegnahme im Auge behalten wird. Mundlos und Böhnhardt töten mit einem extrem hohen Gewaltpotenzial, einer hohen Risikobereitschaft und Abgebrühtheit. Egal was kommt.

Paul Schwenke* (Name geändert) ist in Gedanken und genießt die warmen Frühlingsstrahlen auf seiner Haut. Kurz nach 14 Uhr fährt er an diesem 25. April mit seinem Fahrrad die Heilbronner Theresienwiese entlang und beachtet den grün-weißen Streifenwagen zunächst nicht. Bis ihm im Augenwinkel auffällt, dass die Fahrertür offen steht. Er wird neugierig, wendet und fährt langsam auf das Auto zu. Als er bis auf 20 Meter heran ist, trifft ihn fast der Schlag. Aus der Beifahrertür hängt ein Polizist mit blutverschmiertem Hemd. Näher an den BMW Touring traut „Schwenke” sich nicht. Hektisch springt er auf sein Rad, tritt kräftig in die Pedale und rast zum nahen Bahnhof. Dort angekommen redet er schnell und atemlos auf Taxifahrer Mustafa K. ein, berichtet von dem Schrecklichen, das er gesehen hat. Der kann zunächst nicht glauben, was er da hört, informiert 14.12 Uhr dennoch über die 112 das Polizeirevier Heilbronn.

Vier Minuten später sind die ersten Polizisten vor Ort - und stehen vor einem Bild des Grauens. Neben einem grauen ZEAG Stromverteilerhäuschen steht der Streifenwagen mit geöffneten Türen und heruntergelassenen Scheiben, ihre Kollegin Michele Kiesewetter hängt leblos aus dem Auto heraus. ....
Quelle: Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher, Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe, Verlag Das Neue Berlin 2012, Einleitung durch FU-Politologe Prof. Hajo Funke, Vorwort vom 12. Juli 2012.

Nereus
05.09.2013, 10:08
Carsten Szczepanski Teil 3 Der V-Mann Führer „Meyer-Plath“

Zusammenfassung



Mai 1992:

Der Nigerianer Steve Erenhi wird lebensgefährlich drangsaliert und verprügelt



Mai 1994:

Carsten Szczepanski: Inhaftierung



bis 1996:

Meyer-Plath: Arbeitsstelle Verfassungsschutz, Abteilung „Auswertung“



Dezember 1996

Meyer-Plath: Arbeitsstelle Verfassungsschutz, Wechsel von Abteilung „Auswertung“ zu Abteilung „Beschaffung“ -> beißt sich



Ende August 1997

Carsten Szczepanski: Verlegung in offenen Vollzug



26. Januar 1998

Trio: Garagendurchsuchung, „Untertauchen“



Sept./Okt. 1998

Carsten Szczepanski: hat angeblich ermittelt, dass Jan Werner Waffen für das Trio beschaffen soll und teilt dieses Meyer-Plath mit.



Ende Oktober 1998

Meyer-Plath: wechselt vom Verfassungsschutz zum wissenschaftlichen Mitarbeiter einer Bundestagsabgeordneten (wer das wohl sein mag?) -> beißt sich.



Juni 2000

Carsten Szczepanski: wird auf etwas mysteriöse Weise enttarnt und die Tätigkeit beim Verfassungsschutz als V-Mann wird beendet.



2001

Meyer-Plath: kehrt zum Verfassungsschutz zurück, nicht in seine letzte Tätigkeit als „Beschaffer“, sondern nun wieder als „Auswerter“




Kurzform: Meyer-Plath


Verfassungsschutz „Auswerter“
Verfassungsschutz „Beschaffer“
Bundestag
Verfassungsschutz „Auswerter“


Super gut, Frau Sonderermittlerin!!

fatalist
05.09.2013, 10:35
Du kommst aus dem Mustopf :bäh:


„Aufgrund meiner Berufserfahrung muss ich sagen, dass es für mich aussieht wie aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und dort im Bereich russisch oder georgisch. Das entnehme ich dem skrupellosen Vorgehen.
Meiner Meinung nach besteht auch aufgrund der verwendeten Kaliber und der Pistolen, die ich aus den Medien kenne ein Zusammenhang mit den bundesweiten Türkenmorden. So viel ich weiß, soll auch ein Fahrradfahrer bei den Türkenmorden eine Rolle spielen. Ich sage nicht, dass ein Zusammenhang besteht. Ein Kollege von der Kl 1 hat mich nur angesprochen, dass ein Zusammenhang bestehen könnte.“ 5663)
PUA, Vorläufiger Bericht, S.652 Der Onkel erzählt Schwachsinn, was die Pistolen angeht. Er hätte besser seine Mails von Kiesewetter der Soko zuleiten sollen, wenn er denn welche hatte.

Ich verbuche das unter "dummes Gelaber", weiter nichts.

Das Märchenbuch von Baumgärtner, 2 Mörder kamen von hinten etc pp ist eben ein Märchenbuch. Niemand weiss das, aber warten wir einfach Arnolds Zeugenaussage vor Gericht ab.

Bis dahin ist und bleibt alles Spekulation, was den Tathergang angeht.

fatalist
05.09.2013, 10:42
Der K1-Kollege des Kiesewetter-Onkels, ein Desinformant wie vermutlich auch die Thüringer Staatsschützer (K1) Tuche und König (verwandt mit der Abgeordneten König von der Linkspartei, wie „Bombengaragen”-Polizist Apel mit seiner Garagenmieterin Zschäpe geb. Apel?) ? Das wäre eine sehr gute Erklärung für die Couch-Einsatzbesprechung bei Polizist Apel daheim, vor der Garagenrazzia 1998, an die sich Apel und König nicht erinnern wollen, aber der ebenfalls teilnehmende Tuche schon. Alles vorm Thüringer PUA, oberpeinlich.

Im übrigen glaube ich nicht, dass es jemals einen Untermietvertrag mit Beate Zschäpe für diese Garage gab.
Das ist eine Komplett-Inszenierung, wehalb man das "TNT" ja auch gleich vernichtete, die Asservate daraus einige Monate später, OHNE Untersuchung. Hat das LKA Thüringen bestätigt.

Warum hängst Du diesem längst aufgedeckten Inszenierungs-Fake "Bombenbauer-Garage" immer noch an?
Scheib doch wenigstens "fake" dazu.

fatalist
05.09.2013, 10:54
NSU-ProzessAuf dem Hochbett mit der Česká-Pistole

05.09.2013 · An diesem Donnerstag endet die Sommerpause im NSU-Prozess. Dann wird sich zeigen, ob der Angeklagte Holger G. sein Schweigen bricht - und Beate Zschäpe noch stärker belastet
http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nsu-prozess-auf-dem-hochbett-mit-der-eska-pistole-12559812.html

Der oberflächliche Leser bringt die Ceska mit Holger G. in Verbindung, nicht mit Carsten S.
Gestern bei der Thüringer Allgemeinen war dieser Fehler noch drastischer, da hat Holger G. die Tatwaffe 2000 überbracht.


033. Tag: 05. September 2013, 09:30 Uhr KOK Gi., BKA Meckenheim, Angaben Holger G
Heute neue Märchenstunde: "Holger hat gesagt..."

Gerlach soll selber aussagen, dieses ewige indirekte Vernehmen mittels BKA ist Manipulation bzw. öffnet dieser Tür und Tor. Rechtsstaat geht anders...

fatalist
05.09.2013, 11:13
ich habe gerade mal wieder meine Arbeit "wesentliche Ungreimtheiten" überarbeitet und würde mich mal eine mögliche Theorie anbieten; Vorsicht!:

Sicher ist, dass das "Aktions-Handy", involviert in einem Ceska-Mord, mit der Nummer 0162-4639557 im Brandschutt gefunden wurde. Jedoch behauptet die Stuttgarter Zeitung, dass auch Zschäpes-Handy, wo der Anruf um 12:11 Uhr ankam, die Anrufe an Andre E. rausgingen und die Anrufe des sächsischen Innenministeriums ein, auch im Brandschutt gefunden wurde (0162-7000587). Man muss da skeptisch bleiben, ob diese Angabe der StN stimmt, aber wenn sie stimmt, kann ja nur "gaffer am feuer" Eminger das Handy dort in der Ruine deponiert haben, oder wie siehst Du das?



Mal angenommen, Frau Zschäpe benutzte das Handy kurzzeitig um 15.00 und gab es um 15:30 Andre E. (zurück?). Warum hätte der es dann in ihr brennendes Haus bringen sollen? Warum wurde es nicht vernichtet, sollte es etwa gefunden werden? Könnte es sein, dass dieses Handy gar nicht Zschäpe gehörte und E. es ihr lieh? Wissen wir ja nicht... aber warum sollte es nicht Susann Emingers Handy sein?


Mir fehlen Puzzelteile, um das Rätzel aufzulösen. uns allen...


Warum redet Zschäpe am 05.11 mit den Eltern der Uwes, überbringt die Selbstmord-Geschichte, aber im Jahr 2013 sagt sie einem Mithäftling, sie
wäre „überzeugt, dass sich Böhnhardt und Mundlos nicht selbst umgebracht hätten.“ (Bild)
http://friedensblick.de/1046/nsu-wesentliche-ungereimtheiten/ Zschäpe hat nichts von Selbstmord gesagt zu den Eltern. Siehe Mutter Böhnhardts Aussagen dazu!


Den letzten Kontakt zu Zschäpe hatte Brigitte Böhnhardt am 5. November 2011, einen Tag nach dem Tod der beiden Uwes. Gegen 7 Uhr habe eine weibliche Stimme angerufen. „Hier ist Beate“, habe sie gesagt, „Uwes Beate“. Und „dass wir Nachrichten schauen sollen. In Eisenach wäre etwas passiert und es würde sich um die beiden Jungens handeln“. Zschäpe deutete an, auch die Eltern von Uwe Mundlos anrufen zu wollen. Brigitte Böhnhardt war geschockt und sprachlos. „Wir sagten dann beide gar nichts mehr.“ Und Zschäpe legte auf http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-angeklagte-beate-zschaepe-bei-ihrem-letzten-anruf-sagte-sie-es-ist-was-passiert-in-eisenach-/8032752-3.html

"Selbstmord" sagte Zschäpe nicht, da bist Du auf die Antifa hereingefallen, bio.

fatalist
05.09.2013, 12:06
Holger Gerlach schweigt weiter und war mit dem BKA in der Polenzstrasse.


NSU-Prozess: Holger G. schweigt weiter

München (dpa) - Mit der Vernehmung eines BKA-Ermittlers ist nach fast einem Monat Sommerpause der NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München fortgesetzt worden. Der Ermittler berichtete von einem Ortstermin mit dem Angeklagten Holger G. in Zwickau.

Dorthin hatte G. den drei untergetauchten Neonazis um Beate Zschäpe eine Waffe gebracht. Holger G. gilt als wichtiger Zeuge der Anklage, weil er das Trio über längere Zeit kannte und im Ermittlungsverfahren Angaben zur Rolle von Beate Zschäpe innerhalb der Gruppe gemacht hatte. Im Prozess hat der 39-Jährige bislang aber zu den Tatvorwürfen nur eine vorgefertigte Erklärung verlesen.

Sein Verteidiger bekräftigte nochmals, dass G. derzeit keine weiteren Angaben machen wolle. Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl hatte vor der Sommerpause indirekt angedeutet, dass die bisherige Erklärung etwas zu wenig sein könnte, falls G. auf eine Anwendung der Kronzeugenregelung hofft. http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/NSU-Prozess-Holger-G-schweigt-weiter-artikel8520545.php

fatalist
05.09.2013, 12:29
Per Hubschrauber von Köln nach Zwickau, Wohnung lokalisieren.


Am 27.11.2011, gut drei Wochen nachdem die Zwickauer Terror-Zelle von Zschäpe, Uwe Böhnhardt († 34) und Uwe Mundlos († 38) in Flammen aufgegangen war, hat BKA-Mann Martin G. (30) den Mitangeklagten befragt. Gemeinsam flogen die beiden später auch mit einem Hubschrauber von Köln nach Zwickau.

Denn dort – so hatte der Hilfs-Nazi in den Vernehmungen gestanden – hat Gerlach dem Terror-Trio 2001 eine Waffe übergeben. „Wir wollten die damalige Wohnung lokalisieren“, sagte der Zeuge vor Gericht.

„Die Waffe hat er von Herrn Wohlleben in Jena erhalten“, berichtete BKA-Mann Martin G. aus den Vernehmungen. „Und er hat den Auftrag bekommen, sie in Zwickau zu übergeben. Herr Wohlleben sagte zu ihm, er soll nicht nachfragen und einfach nur den Botendienst erledigen.“ http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-tag-33-fortsetzung-nach-der-sommerpause-32263510.bild.html


So habe die Nazi-Braut ihn 2001 vom Bahnhof in Zwickau abgeholt und in das Versteck der Terrorzelle gebracht. Im Beisein von Zschäpe habe er die Waffe dann an Böhnhardt und Mundlos übergeben. Es ist eine der wenigen Aussagen, die die Nazi-Braut im Prozess direkt belasten.


Die Ermittler gehen davon aus, dass Zschäpe das Haus in die Luft gejagt hat. Zeugen hatten sie beim Verlassen des Gebäudes beobachtet, an ihren Socken fanden die Beamten später Benzinspuren. Allein für schwere Brandstiftung drohen Zschäpe mehrere Jahre Haft.
Videos der brennenden Hauses gabs auch, nicht nur Benzinsocken, 4 Tage lang nicht gewechselt :cool:


In den kommenden Prozesstagen sollen im Gericht Zeugen zum Mord an Ismail Yaşar in Nürnberg gehört werden. Im Oktober wird in diesem Zusammenhang auch eine Zeugin aussagen, die Beate Zschäpe noch einmal wirklich gefährlich werden könnte: Andrea C. will die Nazi-Braut beim Mord an Yaşar am 9. Juni 2005 in der Nähe des Tatorts gesehen haben. Die sah doch Roseanne:


München - Roseanne hat es nicht leicht im Leben: Arbeitslosigkeit, Geldsorgen, die überstürzte Heirat ihrer Kinder – im Fernsehen lösen die Conners aus Fulton County die großen und kleinen Alltagsprobleme ihrer TV-Serie mit ganz eigenem Humor. Schlagfertig spielt die Schauspielerin Roseanne Barr die Rolle der Roseanne so, dass sich ihr rundes Gesicht einprägt. Am 9. Juni 2005 erkennt eine Nürnbergerin Roseanne in einem Supermarkt. Sieben Jahre später ist sich die Frau sicher: Roseanne ist Beate Zschäpe. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-zeugin-will-zschaepe-an-tatort-gesehen-haben.bf5e7460-6fc8-4d37-96be-c357d29a5b1f.html

Ach ja, und gelacht hat Beate Zschäpe heute auch: Über ihr Fahndungsfoto.


Zschäpe lacht über eigenes Fahndungsbild Hilfs-Nazi Gerlach, das ist neu. BILD ist echt kreativ.

Kili
05.09.2013, 14:13
Der Heilbronner EStA Meyer-Manoras begründet die Nichtveröffentlichung der Phantombilder mehrfach damit, daß die "ungeplante" Entfernung der gesehenen Süd-/Osteuropäer vom Tatort nicht zur "geplanten" Tat paßten. Im Widerspruch dazu blockiert er die Auswertung von Kiesewetters E-Mails.

Für den Ermittlungsansatz einer geplanten Tat wären Kiesewetters E-Mails aber relevant gewesen, selbst wenn der Account angeblich lange ungenutzt geblieben war, denn die privaten E-Mails sind nur im Falle einer ungeplant-zufälligen Tat klar belanglos.

Christoph Meyer-Manoras ist, so wie sich die Sache darstellt, Hauptverantwortlicher der Nichtaufklärung (abgesehen von der Heilbronner Polizei, die sich überlastet fühlte und keine Lust auf weitere Überstunden hatte). Die Frage ist halt: Inkompetenz oder Weisung durch Justizminister Goll?

Das ist in der Tat die Frage. Im Fall Kiesewetter gibt es viel zu viele Ungereimtheiten, bei denen auch die örtliche Presse ihr Spielchen um die "Aufklärungshoheit" mitspielt, natürlich ganz im Sinne der PC.



Interessant ist, daß Meyer-Manoras im PUA erzählte, er habe bei der Jagd auf das "Phantom" früh an Verunreinigungen gedacht. Wahrscheinlich dann auch andere.
Stimmt, es gab schon sehr früh solche Äußerungen, ob von M-M weiß ich nicht mehr. Aber es fiel auf, wie dieser Verdacht einerseits abgewiegelt und auf den sauberen Wattestäbchen beharrt wurde, aber andererseits Hinweise zu keinen Spurensicherungen führten. Möglicherweise war das "Phantom" ein "Phantom" zur Ablenkung.



PUA, Vorläufiger Bericht, S. 943

Noch etwas. War die Ausage von Kiesewetters Onkel Auslöser für die Erweiterung der NSU-Story um Heilbronn und für die Idee, die Dienstwaffen im Eisenacher Wohnmobil zu platzieren?

Die brisante Aussage des Onkels hat es in den PUA-Bericht geschafft und kann nicht mehr verschwinden, auch wenn der Onkel sich bei wiederholter Befragung an nichts mehr erinnen konnte. Brisant ist, daß die Aussage bereits vom 4. Mai 2007 stammt.

Der Onkel erwähnt explizit einen Fahrradfahrer, der im Heilbronner Mord/Mordversuch m.W. keine Rolle spielt und von keinem Zeugen genannt wird. Daß für die Chemnitzer/Zwickauer Sparkassenüberfälle Fahrräder verwendet wurden, war dagegen schon ab 2000 bekannt (s.S. 723 a.a.O, 2d Fahrräder als Fluchtmittel).



PUA, Vorläufiger Bericht, S.652

Die weitergehende Frage ist hier: Wer ist der vom Onkel angegebene Kollege, auf den er sich beruft und wann wurde dessen Aussage dazu zu Protokoll genommen?

Kili
05.09.2013, 15:02
Das von dir gezeigte Foto ist von Süden her in Richtung Norden aufgenommen - gleich hinter dem Wehr/der Straßenbrücke - auf der rechten Neckarseite, auf der auch der Fotograf stand, beginnt der Platz "Theresienwiese".
Der "Waschplatz" kann dort schlecht gewesen sein -wie schon bemerkt zu steil. Eher auf der Nordseite der Brücke rechter Hand Flußabwärts. Dort geht nämlich ein kurzer flacher Weg zum Wasser, der noch vom seinerzeitigen Bau des Neckarkanals übrig ist. Es handelt sich auch nicht um den Alt-Neckar, der durch die Innenstadt fließt, sondern um den Neckarkanal.



Und dann nochwas! :D

Wenn in Südwestdeutschland irgendwas auf der Straße herumgebrüllt wird, dann solltest du nicht nur (nette ?) Serbienen fragen,

sondern vielleicht auch mal Einheimische! Nichwahr?

Der da "dawai, dawai" gehört haben will, ist ein Rußland-Deutscher!

Ich, als quasi Einheimischer hätte vielleicht "da rei, da rei" gehört! Was hochdeutsch bedeutet "hier rein", also "hierher".

Gut, der Wortsinn ist jetzt nicht ein gegensätzlicher, ABER man könnte auf eine andere Herkunft des Rufers schließen. Wobei allerdings viiiele Jugos auch ganz gut schwäbisch schwätze können und dies auch tun!
Gute Theorie. Das unterstellt, daß es Schwaben gewesen wären. Heilbronner Franken können es nicht gewesen sein, denn dort heißt es "do rei, do rei!" - wobei die Gastarbeiter in aller Regel den Originaldialekt vor Ort annehmen. ;)

brain freeze
05.09.2013, 16:03
Komme ich nun aus dem Mustopp oder sehe ich das richtig:
Der Radfahrer war doch der erste Tatmelder und Zeuge!

[...]



Ja, aber Kiesewetters Onkel meint mit Fahrradfahrer offenkundig einen Tatbeteiligten. Für einen unbeteiligten Tatzeugen wäre es sekundär, welches Gefährt er verwendete. Das hätte niemand extra erwähnt. Einen Radfahrer schon gar nicht.

Kiesewetters Onkel stellt die erste schriftlich festgehaltene Verbindung her zwischen "Dönermorden" und Heilbronner Mord/Mordversuch. Er stützt sich auf zwei Punkte: Waffe und Fluchtmittel. Waffe offenkundig falsch, weil 2007 bereits nach einer Ceska gesucht wurde. Bleibt der Radfahrer.

Nur auf diesen Fakt bezogen ist es irrelevant, ob der Onkel aus der Thüringer Gerüchteküche zitiert, ins Blaue hinein phantasiert oder mehr dahintersteckt. Daß er gezielt desinformieren wollte, glaube ich nicht. Immerhin wurde seine Nichte getötet. Da darf man einen echten Aufklärungswillen schon annehmen. Wenigstens keine Verarsche.

brain freeze
05.09.2013, 16:11
[...]
Kurzform: Meyer-Plath


Verfassungsschutz „Auswerter“
Verfassungsschutz „Beschaffer“
Bundestag
Verfassungsschutz „Auswerter“



Und ab August 2012 Leitung LfV Sachsen ...
Unser Mann in Dresden?
2012 begannen die aufgeschreckten VSler in Sachsen unkontrolliert Akten zu finden und teilweise herauszugeben.

Seine "Chefin" im Bundestag: Katharina Reiche (CDU) ... Familienpolitikerin und ein bißchen Energielobbyarbeit, ehrgeizig, aber nicht sehr intelligent, also eher unverdächtig.

Quelle: http://www.neues-deutschland.de/artikel/818951.hier-hat-alles-gepasst.html

bio
05.09.2013, 16:42
Man muss da skeptisch bleiben, ob diese Angabe der StN stimmt, aber wenn sie stimmt, kann ja nur "gaffer am feuer" Eminger das Handy dort in der Ruine deponiert haben, oder wie siehst Du das?


Wissen wir ja nicht... aber warum sollte es nicht Susann Emingers Handy sein?

uns allen...

Zschäpe hat nichts von Selbstmord gesagt zu den Eltern. Siehe Mutter Böhnhardts Aussagen dazu!

http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-angeklagte-beate-zschaepe-bei-ihrem-letzten-anruf-sagte-sie-es-ist-was-passiert-in-eisenach-/8032752-3.html

"Selbstmord" sagte Zschäpe nicht, da bist Du auf die Antifa hereingefallen, bio.

Beate Zschäpe: “Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück.”

Frau Böhnhardt: “Ist der Uwe tot?”

“Ja, der Uwe ist tot, er kommt nicht wieder zurück.”

“Wann? Warum?”

“Die beiden Jungs haben sich das Leben genommen, sie haben keinen Ausweg mehr gesehen und wollten aber auch nicht ins Gefängnis gehen. (…)

Frau Böhnhardt, es tut mir so unheimlich leid, aber die beiden Uwes haben mich beauftragt, noch einmal einen letzten Gruß den Eltern zu schicken.” http://www.spiegel.de/panorama/justiz/eltern-des-rechtsextremen-nsu-terroristen-boehnhardt-sprechen-ueber-ihren-sohn-a-828410.html

spezialeinheit
05.09.2013, 17:05
http://wap.bild.de/bild/json.bild.de/servlet/json/wap/31622652/2.html

Mord im Drogenmilieu? Auftragskiller? Blutrache?
Jahrelang ließen sich die ermittelnden Behörden von weiteren falschen Spuren in die Irre führen. Lange Zeit suchten sie nach Verbindungen des Blumenhändlers zu Machenschaften organisierter Verbrechergruppen – Fremdenfeindlichkeit als Motiv soll Vögeler zufolge erst nach 2006 in Betracht gezogen worden sein.
► Die Ermittlungen konzentrierten sich zunächst auf Drogengeschäfte: Ein Zeuge soll ausgesagt haben, 1997 im Sprinter von Enver Simsek Drogen von Holland nach Frankfurt gefahren zu haben. Spätere Ermittlungen der Polizei ergaben jedoch, dass diese Geschichte nicht stimmen konnte.
► Während ihrer Ermittlungen stieß die Polizei außerdem auf einen verfeindeten Blumengroßhändler, der Simsek offen bekämpft haben soll. Der Händler habe sogar mehrmals geäußert, „Simsek vernichten und von einem Auftragskiller umbringen lassen zu wollen“! Es sei offen und verdeckt ermittelt worden – ohne Ergebnis.
► Auch Blutrache soll als mögliches Tatmotiv in Frage gekommen sein. Wie die Polizei erfuhr, soll der Vater von Simsek vor 40 Jahren in der Türkei einen Mann aus Eifersucht umgebracht haben. Die Witwe von Enver Simsek habe den Ermittlern mitgeteilt, dass Angehörige des Mordopfers in München lebten. Diese hätten mit der Tat jedoch nicht in Verbindung gebracht werden können.


Wahrscheinlich habt ihr diese Infos schon lange...

fatalist
05.09.2013, 17:05
Beate Zschäpe: “Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück.”

Frau Böhnhardt: “Ist der Uwe tot?”

“Ja, der Uwe ist tot, er kommt nicht wieder zurück.”

“Wann? Warum?”

“Die beiden Jungs haben sich das Leben genommen, sie haben keinen Ausweg mehr gesehen und wollten aber auch nicht ins Gefängnis gehen. (…)

Frau Böhnhardt, es tut mir so unheimlich leid, aber die beiden Uwes haben mich beauftragt, noch einmal einen letzten Gruß den Eltern zu schicken.” http://www.spiegel.de/panorama/justiz/eltern-des-rechtsextremen-nsu-terroristen-boehnhardt-sprechen-ueber-ihren-sohn-a-828410.html Glaubst Du den Müll wirklich, bio :?

Scheinbar ja, denn laut deinem Blog hat Zschäpe ja ganze Romane erzählt:


Frau Böhnhardt, es tut mir so unheimlich leid, aber die beiden Uwes haben mich beauftragt, noch einmal einen letzten Gruß den Eltern zu schicken.” (SPON) (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/0,1518,828410,00.html)

Desweiteren richtete Frau Zschäpe auch der Familie Mundlos aus, dass Böhnhardt und deren Sohn ihren Wohnwagen “in die Luft gesprengt” hätten (mdr (http://www.mdr.de/fakt/zwickauer-trio390_zc-a03b651e_zs-f147184e.html)). Im Wohnwagen war in der Tat der Gas-Herd aufgedreht, jedoch kam es trotzdem zu keiner Explosion.(Focus (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-aufgedrehte-gashaehne_aid_714940.html)) http://friedensblick.de/3630/rekonstruktion-der-toedlichen-ereignisse-am-04-11-11/


Die Wahrheit ist anders, wie so oft.


„Hier ist Beate“, habe sie gesagt, „Uwes Beate“. Und „dass wir Nachrichten schauen sollen. In Eisenach wäre etwas passiert und es würde sich um die beiden Jungens handeln“. Zschäpe deutete an, auch die Eltern von Uwe Mundlos anrufen zu wollen. Brigitte Böhnhardt war geschockt und sprachlos. „Wir sagten dann beide gar nichts mehr.“ Und Zschäpe legte auf. http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-angeklagte-beate-zschaepe-bei-ihrem-letzten-anruf-sagte-sie-es-ist-was-passiert-in-eisenach-/8032752-3.html

Kannst Du wirklich nicht erkennen, was stimmt :?
Erschreckend.

fatalist
05.09.2013, 17:17
Christoph Meyer-Manoras ist, so wie sich die Sache darstellt, Hauptverantwortlicher der Nichtaufklärung (abgesehen von der Heilbronner Polizei, die sich überlastet fühlte und keine Lust auf weitere Überstunden hatte). Die Frage ist halt: Inkompetenz oder Weisung durch Justizminister Goll? Wenn seit dem Tag nach dem Mord die Polizei von der Staatsanwaltschaft und dem Ministerpräsidenten behindert wird, hat sie halt irgendwann die Schnauze voll.

Steht alles schon hier, http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6367004&viewfull=1#post6367004

Aber ich wiederhole es gern:


Polizistenmord in Heilbronn
Blutverschmierter Mann in der Nähe des Tatorts

26.04.2007 · Nach Mutmaßungen des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Oettinger war der Polizistenmord von Heilbronn möglicherweise ein Racheakt gegen die Polizei. Ein Zeuge will kurz nach dem Mord einen blutverschmierten Mann unweit des Tatorts gesehen haben. http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/kriminalitaet/polizistenmord-in-heilbronn-blutverschmierter-mann-in-der-naehe-des-tatorts-1438445.html

mit Video, keine heisse Spur trotz Fluchtauto etc, und Oettinger laberte von Hass gegen die Polizei.


Ein Zeuge will am Mittwochnachmittag einen Mann, der völlig außer Atem und blutverschmiert war, in der Nähe des Tatorts gesehen haben, wie die Polizei mitteilte. Der Unbekannte sei in einen Pkw gestiegen, der sich mit hoher Geschwindigkeit entfernt habe. Die Ermittler gehen derzeit von mindestens zwei Tätern aus. Sie sollen mit Kopfschüssen eine 22 Jahre alte Beamtin getötet und deren 24 Jahre alten Kollegen lebensgefährlich verletzt haben.


Ermittler sprechen nicht von heißer Spur


Oettinger: Racheakt gegen die Polizei?
Nach Aussage des baden-württembergischen Ministerpräsidenten Günther Oettinger könnte es sich bei der Tat um einen Racheakt gegen die Landespolizei handeln. Man müsse möglicherweise von einer Tat ausgehen, „die mit dem Ort gar nichts zu tun hat“, sagte der CDU-Politiker im Südwestrundfunk. Es sei denkbar, dass das Ziel gewesen sei, kaltblütig einen Schlag gegen die Landespolizei zu führen. Dies sei sehr Besorgnis erregend. „Wer dies ein Mal macht, macht es vielleicht auch wieder“, sagte der Regierungschef. Der Staatsanwalt setzte die politischen Vorgaben in vorauseilendem Gehorsam um, oder aber er bekam einen Anruf, langsam zu machen.

Das Phantom kam erst viel später auf, Monate später.

Die Ringfahndungslisten wurden 3 Jahre lang nicht ausgewertet,
die Tempos mit Blut daran 2 Jahre lang nicht ausgewertet,
keine Phantombilder veröffentlicht.
Die Mails nicht gesichert.

Man sollte davon ausgehen, dass die Soko durchaus motiviert war, aber den Mord nicht aufklären durfte.
Also Geheimdienste oder Zigeuner involviert waren?

fatalist
05.09.2013, 17:30
Der "Waschplatz" kann dort schlecht gewesen sein -wie schon bemerkt zu steil. Ah ja, deshalb sind ja dort Treppenstufen, an deren unteren Ende eine fast staustufengleiche Pflasterfläche ist.
Weil es ja zu steil ist...

http://goo.gl/maps/knlBC

Wichtig ist eigentlich nur, dass die "Waschstelle" zwischen Trafohäuschen Theresienwiese und dem Wertwiesenpark liegt.
An diesem Radweg/Wanderweg.

http://goo.gl/maps/mcBe8

Willkommen im Strang :)

fatalist
05.09.2013, 17:40
Schon wieder radfahrender Südländer:


Ob es sich bei den Männern tatsächlich um Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die beiden Gefährten Zschäpes gehandelt hat, konnte die Frau nicht mit Bestimmtheit sagen. Sie erinnert sich, dass jener Mann, mit dem sie Blickkontakt hatte, auf sie wie ein "südländischer" Typ gewirkt habe mit leicht gebräunter Haut und starkem Bartwuchs. War das schon wieder rassistisch? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugin-sagt-zum-mordfall-ismail-yasar-aus-a-920681.html

Jetzt haben wir schon in der Keupstrasse "Mediterrane Typen", beim Simsek waren es auch mal "Türken" beim einzigen Zeugen, und jetzt auch noch "Südländische Radler" in Nürnberg 2005.

Die Friedrichsen macht sich ;)

fatalist
05.09.2013, 17:47
Waltraut N. hörte die Schüsse, fuhr aber weiter.


Am Nachmittag macht sich das Gericht an den Fall Yasar in Nürnberg. Auch hier spiegeln sich die typischen Schwierigkeiten dieses Verfahrens, als Waltraut N., eine heute 54 Jahre alte, freiberufliche Musiklehrerin aussagt. Sie scheint eine sensibel Frau zu sein, vielleicht sogar wankelmütig, die im Juni 2005 in Nürnberg von der Arbeit auf dem Weg in ein Fitness-Studio ist, als ihr zwei schwarz gekleidete Männer in Radlermontur auffallen.
„Wie Spielzeugpistolen“Sie fährt langsam mit ihrem Auto und fühlt sich von einem der beiden Männer unangenehm fixiert. Sie denkt, dass „der nichts Gutes vorhat“. Anschließend fallen Schüsse, die sie „leicht beunruhigen“. Allerdings legt sie sich sofort die Erklärung zurecht, es könne sich auch um den „Knall einer Spielzeupistole“ gehandelt haben. Es knallt vier- bis fünfmal, eher dumpf. Sie fährt trotzdem weiter und geht wie geplant zum Sport. Selbst als nach der Studio-Session in der Gegend vermehrt Rettungsfahrzeuge herumstehen – soeben ist Ismail Yasar ermordet worden – macht sie sich weiter keine Gedanken.


Das damalige Vernehmungsprotokoll handelt von Details, an die sich Waltraut N. vorm Münchener Gericht nicht mehr hundertprozentig erinnert. Waltraut N. ergänzt das erste Protokoll am Tag darauf. Der von ihr beschrieben Mann habe „eine deutlich braune Gesichtsfarbe“ gehabt. Als sie viel später Bilder von Mundlos und Böhnhardt sieht, meint sie, es könne Mundlos gewesen sein, aber sicher ist sie sich da auch nicht http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-schleppender-neustart,1477338,24222326.html



Propaganda bei der Süddeutschen: Die Fahrradschieber von Köln.


Beate Zschäpe hat sich ihre Brille aufgesetzt, sie schaut genau auf die Videos, die ohne jeden Ton laufen. Sie sieht die Männer, mit denen sie 13 Jahre zusammengelebt hat. http://www.sueddeutsche.de/politik/fortsetzung-im-nsu-prozess-ein-mann-mit-baseballkappe-schiebt-die-bombe-1.1763692

nachdenkerin
05.09.2013, 18:03
Thomas Starke Teil 1: Wie schön, dass es zwei Mal „Otto“ gab

Bei der angeblich erfolglosen Anwerbung zum Verfassungsschutz wird dargestellt, dass Beate Zschäpe psychische Probleme wegen Tino Brandt hätte. Wenn eine Frau psychische Probleme wegen einem Mann hat, so würde man dahinter eine mehr oder weniger unglückliche Beziehung vermuten. Dass Beate Zschäpe aber in Wirklichkeit mit Thomas Starke liiert war, erfuhr der Verfassungsschutz angeblich zuerst im September 1998, also rund 8 Monate nach dem Abtauchen. Und da sowohl Thomas Starke, als auch Tino Brandt unter dem gleichen Pseudonym „Otto“ liefen, konnte man das eben geschickt austauschen.

Nach eigenen Angaben war Thomas Starke mit Beate Zschäpe von Mitte 1996 bis April 1997


In diesem Zusammenhang hat er darauf verwiesen, dass Thomas Starke nach eigenen Angaben zwischen Mitte 1996 und April 1997 mit Beate Zschäpe liiert und ab dem Jahr 2000 für mehr als zehn Jahre selbst Quelle des LKA Berlin war.PUA-Bericht S. 464

Es soll ihre letzte Beziehung vor dem Untertauchen gewesen sein. Aber kann es nicht möglich sein, dass sie länger lief.


Starke …… Mit Beate Zschäpe war er sogar kurzzeitig liiert…… Interview mit der Zeitung Welt am Sonntag:
„Es war keine richtige Beziehung, sondern eher eine Affäre. Ich hätte mir allerdings mehr gewünscht. … Fast immer hatte sie die anderen beiden dabei. Sie hatte immer nur die beiden Uwes im Kopf.“

Das Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz hatte bereits am 8. September 1998 einen Hinweis auf die Beziehung zwischen Starke und Zschäpe……… V-Mann Marcel D. lieferte damals die Information, dass Zschäpe „zuletzt mit dem Chemnitzer „Blood & Honour“-Mitglied Starke liiert“ gewesen sei.
Starke war es auch, der dem Trio den Sprengstoff besorgte, der am 26. Januar 1998 bei der Garagen-Durchsuchung gefunden wurde. PUA-Bericht S. 160

Kann es nicht möglich sein, dass die Beziehung nicht nur eine Affäre war, sondern viel mehr und das dass das von Starke bewusst falsch dargestellt wird. Nach den Aussagen von Starke lieferte er dann angeblich Sprengstoff, der dann in dieser Fake-Garage angeblich aufgefunden wurde.

Zusammenfassung:



1996/1997
Die letzte Beziehung, die Beate Zschäpe vor dem Untertauchen hatte, war mit Thomas von Mitte 1996 bis mindestens April 1997 zusammen, vielleicht auch länger


28. Januar 1998
Garagendurchsuchen, „Untertauchen“


September 1998
Verfassungsschutz erfährt durch V-Mann Marcel D. , dass Beate Zschäpe mit Thomas Starke zusammen war



Wenn ihre letzte Beziehung (Beginn Mitte 1996) vor dem „Untertauchen“ die mit Thomas Starke war, wieso hat sie dann psychische Probleme wegen Tino Brandt.


Allerdings hat der Zeuge Baumbach, damals im Bereich „Forschung und Auswertung“ im LfV Thüringen tätig, ausgesagt, dass vor dem Untertauchen des Trios im LfV darüber gesprochen worden sei, ob nicht jemand aus der Neonazi-Szene in Jena als V-Person infrage komme. Zusammen mit mehreren anderen Personen sei auch Beate Zschäpe genannt worden.

Zu einem operativen Vorgang sei es allerdings nicht gekommen……..
„Die Frau Zschäpe wurde dann dahin gehend fallen gelassen, weil in einem Gespräch mit dem Herrn Wießner […] die Information geflossen ist, dass sie wohl psychische Probleme hätte und deswegen diese Sache sehr kompliziert wäre. Und in der Regel haben wir bei psychischen Problemen dann von vornherein gesagt gehabt: Das tun wir uns nicht an, das ist uns zu heikel.“
Er gehe davon aus, dass die Überlegungen über eventuelle psychische Probleme von Zschäpe auf die Quelle „Otto“ (Tino Brandt) zurückgegangen seien.PUA-Bericht S. 93

Wie praktisch doch, dass es zwei „Ottos“ gibt. So wird der Mitarbeiter Baumbach von dem „Brandt“-Otto ausgegangen sein, während es der „Starke“-Otto war. Des Weiteren könnte es möglich sein, dass Beate Zschäpe in einer Verliebtheit zu Starke doch als V-Frau für den Verfassungsschutz arbeitete, aber das wurde ja hier schon im Forum erwähnt.
Ich habe den Eindruck gewonnen, dass viel hier im Strang glauben, dass die Polizei oder/und der Verfassungsschutz schlimm sind. Dahinter stecken aber Menschen. Die sind nicht alle faul und blöd und etc….Da wird ganz geschickt mit Komplexität, Irrungen und Wirrungen gespielt und etc..

Die beiden „Otto“s:


Das LfV Thüringen hat mit Tino Brandt, der als V-Mann Otto, später Oskar, von 1994 bis 2001 tätig war….PUA-Bericht S. 859


Bereits kurz vor der Vernehmung vom 14. November 2000 hatte sich im Ermittlungsverfahren 2 BJs 22/00-4 des Generalbundesanwalts herausgestellt,
dass es sich bei Thomas Starke um die bisher als „Otto“ bekannte Person handelte ……PUA-Bericht S. 304

Und damit nichts ans Tageslicht kommt, lässt das Bundesamt für Verfassungsschutz die Personalakte von Thomas Starke löschen.


Ergebnis der Diskussion im BfV: Die aktuelle Personalakte zu dem Hardcore-Neonazi und mutmaßlichen Ex-Liebhaber von Zschäpe ‚ist zu löschen‘.PUA-Bericht S. 791

fatalist
05.09.2013, 18:15
In Erfurt sollte es ja heute einen Showdown geben:


Geladen sind am 5.9.: neben den bayrischen Beamten Pitz und Richter auch ein Thüringer Beamter, Herr Kleimann welcher damals die Aktenbände der Thüringer Zielfahndung nach den Neonazis und der EG Tex zusammenführte und für die Ausarbeitung neuer Ermittlungsansätze zuständig war. Außerdem zu Gast: Der Verfassungsschutz-Anwerber Norbert Wießner, der für die Rekrutierung von V-Leuten zuständig war. Beginn: Vorraussichtlich ab 9 Uhr im Thüringer Landtag. http://haskala.de/2013/09/02/einladung-zum-thueringer-nsu-untersuchungsausschuss-5-september/

Der fiel aber aus:


Bayerische Polizisten kommen nicht

Ursprünglich sollten auch zwei bayerische Polizisten befragt werden. Dieser Tagesordnungspunkt wurde aber kurzfristig abgesagt. Hintergrund ist ein Vorermittlungsverfahren gegen einen der Beamten wegen mutmaßlicher Falschaussage. Der Poilizist machte deshalb von seinem Zeugnisverweigerungsrecht gebrauch. Er hatte vor dem bayerischen Untersuchungsausschuss ausgesagt, bereits vor dem Auffliegen des Terror-Trios den Namen NSU bei einer Dienstbesprechung gehört zu haben. Dies hatte der andere Polizist bestritten. http://www.mdr.de/thueringen/zwickauer-trio742.html

Pitz und Richter, und @nachdenkerins Fundstück aus dem PUA-Bericht von den NSU-kämpfern Deutschland ;)


Wiessner hatte aber offenbar auch nicht viel zu erzählen:


Außerdem wurde ein Verfassungsschützer vor den Ausschuss geladen. Der Beamte hatte unter anderem den Kopf des Neonazi-Netzwerks "Thüringer Heimatschutz" als V-Mann geführt. Der Verfassungsschützer erklärte vor dem Ausschuss, dass mit einem ungewöhnlich hohen Aufwand nach den drei flüchtigen Jugendlichen gesucht worden sei. Es habe gewaltigen Druck "von oben" gegeben. So sei eine spezielle Sucheinheit des Bundesamtes für Verfassungsschutz etwa normalerweise nur in Ausnahmefällen wochenlang zu bekommen gewesen. Allerdings habe es vor allem Aktionismus statt Analyse gegeben. Aus der rechten Szene habe es keine Informationen gegeben. Es war also nicht nur Brümmendorf dort, sondern auch Nichtfinder-Profis vom BFV :fuck:


Hat mir gefallen, der Mann vom LKA:


Er erklärte, dass die Thüringer Polizei das 1998 in Chemnitz untergetauchte spätere rechtsextremen NSU-Trio Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt auch dort vermutet habe. Für eine Flucht ins Ausland hätten sich keine Hinweise ergeben. Sicher waren die in Chemnitz, und alle wussten das auch.

nachdenkerin
05.09.2013, 18:36
Beate Zschäpe: “Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück.”

Frau Böhnhardt: “Ist der Uwe tot?”

“Ja, der Uwe ist tot, er kommt nicht wieder zurück.”

“Wann? Warum?”

“Die beiden Jungs haben sich das Leben genommen, sie haben keinen Ausweg mehr gesehen und wollten aber auch nicht ins Gefängnis gehen. (…)

Frau Böhnhardt, es tut mir so unheimlich leid, aber die beiden Uwes haben mich beauftragt, noch einmal einen letzten Gruß den Eltern zu schicken.” http://www.spiegel.de/panorama/justiz/eltern-des-rechtsextremen-nsu-terroristen-boehnhardt-sprechen-ueber-ihren-sohn-a-828410.html


Was der Spiegel schreibt, glaube ich schon lange nur noch einen kleinen Bruchteil. Hier der Dialog von dem Buch "die Zelle" mit Mundlos Eltern, braucht aber auch nicht alles zu stimmen. Vielleicht steht noch was im PUA-Bericht, aber da kämpfe ich mich noch durch die 1.409 Seiten durch. Beate Zschäpe soll unter Schock gestanden haben. Sicherlich, wenn wir im Fernsehen sehen würden, dass Freunde von uns Selbstmord begingen, würden wir im ersten Moment auch zuerst einmal daran glauben.


Mutter: <<Mundlos>>

Zschäpe:<<Hier ist die Beate von Uwe>>

Mutter....

Zschäpe: <<Der Uwe ist nicht mehr, der Uwe lebt nicht mehr>>

Mutter: <<Was ist denn passiert>>

Zschäpe: <<Der hat sich in die Luft gesprengt>>

Mutter: <<Wie hat er sich denn in die Luft gesprengt>>

Zschäpe:<<Was gestern passiert ist in Verbindung mit Eisenach>>

Mutter:<<Ähmm, was ist denn gestern in Eisenach passiert?>>

Zschäpe:<<Ja, das steht alles in den Nachrichten. Schauen Sie doch nach.>>

Mutter:<<Was war denn gestern in Eisenach?>>

Zschäpe:<<Eisenach in Verbindung mit dem Banküberfall. Der einzige Grund warum ich anrufe, ist, weil der Uwe hat euch sehr liebgehabt hat, und es war ihm wichtig, dass sie das erfahren

Mutter: <<Und was ist mit Uwe Böhnhardt?>>

Zschäpe: <<Der hat sich auch in die Luft gesprengt. Die Eltern habe ich bereits vorher angerufen. Die wissen es schon.>>

Mutter:<<Wirst Du noch mal anrufen?>>

Zschäpe: <<Nein. ich rufe nie wieder an und komme auch nie wieder zurück.>>

Buch "die Zelle" S. 266/267, elektr. Ausgabe

Nereus
05.09.2013, 18:37
Ja, aber Kiesewetters Onkel meint mit Fahrradfahrer offenkundig einen Tatbeteiligten. Für einen unbeteiligten Tatzeugen wäre es sekundär, welches Gefährt er verwendete. Das hätte niemand extra erwähnt. Einen Radfahrer schon gar nicht.

Kiesewetters Onkel stellt die erste schriftlich festgehaltene Verbindung her zwischen "Dönermorden" und Heilbronner Mord/Mordversuch. Er stützt sich auf zwei Punkte: Waffe und Fluchtmittel. Waffe offenkundig falsch, weil 2007 bereits nach einer Ceska gesucht wurde. Bleibt der Radfahrer.

Nur auf diesen Fakt bezogen ist es irrelevant, ob der Onkel aus der Thüringer Gerüchteküche zitiert, ins Blaue hinein phantasiert oder mehr dahintersteckt. Daß er gezielt desinformieren wollte, glaube ich nicht. Immerhin wurde seine Nichte getötet. Da darf man einen echten Aufklärungswillen schon annehmen. Wenigstens keine Verarsche.


Ich versuchte nur den Sinn in Deinem unvollständigen Zitat zu erfassen.
Also hier der vollstandige Text aus dem PUA dazu:

VIII. Hinweis des Onkels von Michèle Kiesewetter (PUA S. 650)

Am 4. Mai 2007 gab der Onkel der ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter, ein Kriminalbeamter aus ihrer Heimat Thüringen, den Hinweis, die Tat habe etwas mit den „Türkenmorden“ zu tun. Wie dem Protokoll der damaligen Zeugenvernehmung zu entnehmen ist, äußerte er konkret:
„Aufgrund meiner Berufserfahrung muss ich sagen, dass es für mich aussieht wie aus dem Bereich der organisierten Kriminalität und dort im Bereich russisch oder georgisch. Das entnehme ich dem skrupellosen Vorgehen.
Meiner Meinung nach besteht auch aufgrund der verwendeten Kaliber und der Pistolen, die ich aus den Medien kenne ein Zusammenhang mit den bundesweiten Türkenmorden. So viel ich weiß, soll auch ein Fahrradfahrer bei den Türkenmorden eine Rolle spielen. Ich sage nicht, dass ein Zusammenhang besteht. Ein Kollege von der Kl 1 hat mich nur angesprochen, dass ein Zusammenhang bestehen könnte.“ 5663) Zeugenvernehmung vom 4. Mai 2007, MAT A GBA-4/15g, Bl. 202 ff.

Konsequenzen aus diesem Hinweis folgten nicht.
Der Zeuge Mögelin hat ausgesagt, dass ihm diese Zeugenaussage das erste Mal nach dem 4. November 2011 bekannt geworden sei, nachdem man sich noch einmal alle Vernehmungen angeschaut habe. Vor dem Bekanntwerden der sogenannten Zwickauer Terrorzelle sei er nicht von Kollegen auf diese Zeugenaussage hingewiesen worden. Die in der Zeugenaussage genannten Fakten seien nicht zutreffend. So hätten die Waffen nicht das gleiche Kaliber gehabt und Radfahrer hätten in Heilbronn keine wesentliche Rolle gespielt. Der Zeuge sei noch einmal nachvernommen worden und habe aus seiner Erinnerung nicht sagen können, dass er dies überhaupt gesagt habe. Er habe sich seine Aussage im Nachhinein nur so erklären können, dass er einen Hinweis von einem Kollegen erhalten habe, den er nur wiedergegeben habe.
5664) Mögelin, Protokoll-Nr. 29, S. 7, 8.

Daraus ergibt sich für mich:

1) Der Onkel gibt keinen Hinweis, sondern er äußerte eine Vermutung, eine Theorie, daß die Tat an seiner Verwandten etwas mit den „Türkenmorden“ zu haben könnte. (Der PUA-Text wurde irritierend formuliert.)

2) Der Onkel vermutete, aufgrund seiner Berufserfahrung als Thüringer Kripomann - die er wohl schon als DDR-Polizist erlang hatte -, daß die Tat nach organisierter Kriminalität aus dem russischen oder georgischen Bereich aussehe. (statt „georgisch“ hätte er, erweiternd, „kaukasisch“ sagen sollen) Das skrupellose Vorgehen bei der Tatausführung an seiner Verwandten und bei den „Türkenmorden“ erinnerte ihn an die ähnliche Vorgehensweise osteuropäischer krimineller Banden, die ihm im Rahmen seiner Ermittlungstätigkeit im ehemaligen sowjetischen Besatzungsland Thüringen bekannt geworden sei.

3) Der Onkel meinte nun, daß aufgrund der benutzten Kaliber und Pistolen – nach seiner Kenntnis aus den Medienberichten – und des skrupellosen Tatvorgehens, ein Zusammenhang bestehen könnte.

4) Der Onkel behauptete nun - ohne Zusammenhang mit der Tat von Heilbronn: „So viel ich weiß, soll auch ein Fahrradfahrer bei den Türkenmorden eine Rolle spielen. Ich sage nicht, dass ein Zusammenhang besteht. Ein Kollege von der Kl 1 hat mich nur angesprochen, dass ein Zusammenhang bestehen könnte.“ – Thüringer „Hinweis-Plaudereien“ unter Polizeikollegen? Aber wer ist dieser Kollege, welcher den Onkel anspricht und über angebliche Fahrradfahrer Tatzusammenhänge konstruieren möchte, welche der Onkel dann mit seinen Vermutungen als „Hinweisgeber“ weiterreicht?

5)Der Heilbronner Ermittler Mögelin wies dann aber in einer weiteren Vernehmung des Onkels „hinweisende Vermutungen" als falsch ab:
a)skrupellose Taten: Ja
b)Kaliber- und Pistolen-Zusammenhänge: nein
c)Radfahrer spielte in Heilbronn keine wesentliche Rolle

Wer wollte da also Zusammenhänge zwischen „Türkenmorde“ und Polizistinnenmord sehen und konstruieren? Falsche Thüringer Spurenleger mit ihren Berufserfahrungen, aber falschen Vermutungen und unbeweisbaren Verdächtigungen oder linke Maulwürfe in den Amtsstuben, Aktenablagen und Schreibstellen?

Wieso kamen diese haltlosen Bauchgefühle und falschen Vermutungen in den PUA-Bericht?

Warum willst Du den nebulösen Unsinn stützen?

fatalist
05.09.2013, 18:57
Was der Spiegel schreibt, glaube ich schon lange nur noch einen kleinen Bruchteil. Hier der Dialog von dem Buch "die Zelle" mit Mundlos Eltern, braucht aber auch nicht alles zu stimmen. Vielleicht steht noch was im PUA-Bericht, aber da kämpfe ich mich noch durch die 1.409 Seiten durch. Beate Zschäpe soll unter Schock gestanden haben. Sicherlich, wenn wir im Fernsehen sehen würden, dass Freunde von uns Selbstmord begingen, würden wir im ersten Moment auch zuerst einmal daran glauben.

Buch "die Zelle" S. 266/267, elektr. Ausgabe Ein Antifa-Organ (Spiegel) und ein Märchenbuch. Ich bin begeistert. Würg.


Erfurt. Angaben eines Zeugens zu Folge hat der Verfassungsschutz eine Informantin zur Aktivität in der rechten Szene gedrängt. Sie sollte sich auf rechten Demos zeigen, obwohl sie selbst kein Mitglied der Szene war.

Der Verfassungsschutz hat nach Angaben eines ehemaligen Mitarbeiters eine potenzielle Informantin gedrängt, in der rechten Szene aktiv zu werden, obwohl sie ihr nicht angehörte. Das Thüringer Landesamt habe eine frühere Lebensgefährtin des Jenaer Neonazis Ralf Wohlleben aufgefordert, sich auf rechten Demos zu zeigen, sagte ein ehemaliger V-Mann-Führer am Donnerstag im Untersuchungsausschuss des Landtags.

Wenn sie V-Frau werden sollte, müsse sie dort auch aktiv werden. Sie sei aber kein Mitglied der rechten Szene gewesen. Der V-Mann-Führer hatte die Frau in der frühen Phase der Suche nach dem späteren NSU-Trio mit einem Fahnder des Landeskriminalamtes angesprochen. Sie habe aber über persönliche Informationen hinaus nichts geliefert. Juliane Walter, die in Anwesenheit von LKA-Wunderlich von Wiessner auch Geld bekam.

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Zeuge-Verfassungsschutz-draengte-Informantin-zu-Aktivitaet-in-rechter-Szene-1974240900

brain freeze
05.09.2013, 20:09
[...]
Die weitergehende Frage ist hier: Wer ist der vom Onkel angegebene Kollege, auf den er sich beruft und wann wurde dessen Aussage dazu zu Protokoll genommen?

Kiesewetters Onkel/Patenonkel Mike W(enzel) aus Saalfeld-Rudolstadt machte seine Aussage im Mai 2007, kurz nach dem Verbrechen, konnte sich aber bei wiederholter Befragung nicht mehr erinnern. Damit ist auch seine Quelle versiegt, falls es überhaupt eine gab. Die Aussage bleibt rätselhaft und läßt sich im Moment für mich nicht erklären.

Fatalists Axiom lautet: Wenn B&M die Taten begingen, wußten die Behörden Bescheid oder sie begingen die Taten eben nicht. Diese Ausgangslage teile ich.

brain freeze
05.09.2013, 20:23
Wer wollte da also Zusammenhänge zwischen „Türkenmorde“ und Polizistinnenmord sehen und konstruieren? Falsche Thüringer Spurenleger mit ihren Berufserfahrungen, aber falschen Vermutungen und unbeweisbaren Verdächtigungen oder linke Maulwürfe in den Amtsstuben, Aktenablagen und Schreibstellen?

Wieso kamen diese haltlosen Bauchgefühle und falschen Vermutungen in den PUA-Bericht?

Warum willst Du den nebulösen Unsinn stützen?

Nee, ich will gar nichts stützen, ich stelle nur fest, daß es diese Aussage gibt. Wie sie zustande kam, würde mich selbst interessieren, hat aber damit nichts zu tun.

Ich glaube nicht, daß sich in Heilbronn irgendjemand von dieser Vermutung hätte auf eine falsche Spur schicken lassen oder daß Gruselgeschichten von Stasi-Veteranen eine professionelle Ermittlungsarbeit verhindert haben. Ich denke, daß Heilbronn auf die NSU-Story aufgesetzt wurde. Habe ich mehrfach gesagt. Aber an der Aussage von Kiesewetters Onkel/Patenonkel kommt man da trotzdem erst mal nicht vorbei.

Die einzige plausible Erklärung wäre: Erst diese Onkel-Aussage brachte jemanden später auf die Idee, den Kiesewettermord B&M anzulasten, weil die sowieso "abgeschaltet" werden sollten.

Kili
05.09.2013, 21:04
Ah ja, deshalb sind ja dort Treppenstufen, an deren unteren Ende eine fast staustufengleiche Pflasterfläche ist.
Weil es ja zu steil ist...

http://goo.gl/maps/knlBC

Wichtig ist eigentlich nur, dass die "Waschstelle" zwischen Trafohäuschen Theresienwiese und dem Wertwiesenpark liegt.
An diesem Radweg/Wanderweg.

http://goo.gl/maps/mcBe8

Willkommen im Strang :)

Danke. Die eingestellte Stelle auf dem Bild http://goo.gl/maps/mcBe8 ist südlich von Brücke und Stauwehr. Dort ist eine Schiffsanlegestelle und im April 2007 hatte es dort kein Hochwasser zum Händewaschen.
Gehe auf dem Bild nördlich der Brücke, dann siehst Du eine Treppe, die direkt zu einer Rampe führt. Diese Rampe verschwindet im Wasser und stammt noch aus der Zeit des Kanalbaus (dort fuhren damals die Loren, die den Aushun transprtierten), siehe auch http://www.pro-heilbronn.de/bw/NSU_130904.html

Kili
05.09.2013, 21:10
Kiesewetters Onkel/Patenonkel Mike W(enzel) aus Saalfeld-Rudolstadt machte seine Aussage im Mai 2007, kurz nach dem Verbrechen, konnte sich aber bei wiederholter Befragung nicht mehr erinnern. Damit ist auch seine Quelle versiegt, falls es überhaupt eine gab. Die Aussage bleibt rätselhaft und läßt sich im Moment für mich nicht erklären.

Fatalists Axiom lautet: Wenn B&M die Taten begingen, wußten die Behörden Bescheid oder sie begingen die Taten eben nicht. Diese Ausgangslage teile ich.
Teile ich auch.
Aber wenn die erste Aussage vom Onkel dokumentiert ist, muß auch der Name seines Kollegen dokumentiert sein.
das ist ein weiterer Punkt, der dafür spricht, daß hier - mal gelinde gesagt - zumindest nicht sauber oder sogar absichtlich so ermittelt wurde.

Isegrins
06.09.2013, 01:29
Nicht kotzen –k(l)otzen!

(Ohne O-Ton, dafür aber ganz lieb (Isegrins)):

Hi fatalist, als Motor der Schmücker-Parallelen-Enttarnung hast Du das Recht verwirkt, Dir auf Deinen Lorbeeren auszuruhen! ; Kratz

Also, lieber fatalist:

Ran an die Buletten.

Zitat Beitrag 1065 dieses Strangs (: http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz/page27
)


„…Als Mitglied des „Thüringer Heimatschutzes“. An der Spitze der rechtsextremen Gruppierung stand damals Tino B., ein V-Mann des Verfassungsschutzes (Deckname „Otto“).

Bis zu seiner Enttarnung im Jahr 2001 soll er rund 200 000 D-Mark für seine Spitzeldienste vom Geheimdienst kassiert haben. Von Tino B. erfuhren die Verfassungsschützer aus erster Hand, wie Beate Z. bei der Flucht geholfen wurde. Noch sechs Monate nach dem Untertauchen gab es rege Szene-Kontakte zu ihr sowie ihren beiden Komplizen.

Merkwürdig auch: 2006 wird in einem Kasseler Internetcafé der 21-jährige Halit Y. erschossen. Eine Tat, die seit Freitag dem Terror-Trio zugeordnet wird. Am Rande des Tatorts hielt sich ein Mitarbeiter vom hessischen Verfassungsschutzes auf. Er behauptete später, durch Zufall anwesend gewesen zu sein.

Zehn Nazi-Morde und "Dönermorde" seit 2000 im Lande - mischte unser Verfassungsschutz aktiv mit?


Zudem wurden illegale Papiere gefinden, die eine Legalität und neue Identität der Personen ermöglichte und die eigentlich in dieser Form nur von Geheimdiensten für verdeckte Ermittler benutzt werden.

„Solche Papiere erhalten im Regelfall nur verdeckte Ermittler, die im Auftrag des Nachrichtendienstes arbeiten und vom Nachrichtendienst geführt werden, das heißt, die in enger Zusammenarbeit mit dem Nachrichtendienst agieren“, sagte der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl.

Der Verdacht

Der Verdacht: Staatliche Stellen – vor allem der Thüringer Verfassungsschutz – haben beim Untertauchen der Gruppe nicht nur geschlampt, sondern die Flucht erst ermöglicht. Das klingt nach Verschwörungstheorie. Aber die Sache stinkt dermaßen zum Himmel, dass selbst die heute in Thüringen Verantwortlichen nicht mehr ausschließen wollen, dass Mundlos, Böhnhardt und Beate Z. vom Verfassungsschutz gedeckt wurden oder selbst V-Leute des Nachrichtendienstes waren – genauso wie es der Kopf der militanten Kameradschaft "Thüringer Heimatschutz" war, dem das Trio vor dem Untertauchen angehörte. Sogar der Law-und-Order-Mann Hans-Peter Uhl von der CSU spricht inzwischen von einer möglichen Verfassungsschutzaffäre. (Quelle taz)…“



@ bernard44:
Bin gerade bei den Recherchen Deiner Beiträge.
Vielen Dank für Deinen Verweis auf das Buch „Der zweite Tod meines Vaters (http://www.amazon.de/Der-zweite-Tod-meines-Vaters/dp/3426782340/ref=cm_cr_pr_product_top)“. Eventuell dazu noch folgender Link, http://www.amazon.de/product-reviews/3426782340/ref=cm_cr_dp_synop?ie=UTF8&showViewpoints=0&sortBy=bySubmissionDateDescending#R34TWDBH6SJK2O Rezession Inhalt: „…Michael Buback ist C4-Chemie-Professor. Dies hinderte ihn nicht, zum Ruhestand hin den Attentatsfall seines Vaters niederzuschreiben. Ich vermute sehr: niederschreiben zu lassen, denn das Buch wirkte auf mich schon im Stil mündlich-plus-von-Gattin-und-Verlag-geglättet.

Siegfried Buback, Sie werden es wissen, war eines der prominenten RAF-Opfer. Siegfried war mit 20 in der NSDAP, dann nie mehr in überhaupt einer Partei. Er ermittelte gegen Guillaume. Bundestaatsanwalt wurde er 1974. 1977 erschoss eine RAF-Gang ihn. Staatliche Stellen stellten es zunächst so dar, als habe er ja die Sicherheitsmaßnahmen abgelehnt.

Mit der Erschütterung des damals 32jährigen, fast habilitierten Michael und seinem frühen Nachhaken beginnt das Buch. Dies meint Buback seinem für ihn ja sehr wichtigen Vater schuldig zu sein. Es versucht zu belegen, dass der Staat seinen Vater Siegfried nicht richtig schützte - im Gegensatz zur aus seiner Sicht V-Frau Verena Becker innerhalb der Terroristen. Womöglich hätten also Geheindienste mitgemordet. Dass S.B. womöglich zuviel über deren Illoyalität gegenüber Willy Brandt wusste, deutet Sohn Michael nur an. Boeden und Rebmann sind ihm gleichwohl suspekt. Das ist harter Tobak.

Doch zumindest plausibel macht er es, dem 1970-er Staat wäre es auch locker zuzutrauen (vgl. den seltsamen Tod in Stammheim) - es ist aber nicht 100% zwingend, finde ich. M.B. hätte auch mehr mögliche Gegenargumente zu seinen Thesen aufspüren und präsentieren dürfen. Im bundesdeutschen System macht das sogar der Staatsanwalt. Und ein richtig gutes Buch würde es auch tun. Zugute halten muss man "Der zweite Tod meines Vaters" die eher ruhige Argumentation. Vielleicht nur ein selbst in die Elite hineingeborener, abgesicherter, darüberhinaus wissenschaftlich trainierter Mann konnte soweit privat ermitteln, ohne fertiggemacht zu werden…“

LG
Isegrins

P.S.

Übrigens, die Nebelkerze


„…warum das Verbrechertrio Ausweispapiere hatte, die „normalerweise“ vom Verfassungsschutz an bestimmte Leute gegeben werden….“
Habe ich nicht gefressen.


Meine Antwort dazu:

Dienste haben Prioritäten.
Waffen, Munition, Geldquellen (Drogen), Kommunikation, uvm. unterliegen ständiger Kontrolle.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/bundesdruckerei/

Tja, wann und wie kam wer an welche Pässe ran?

Welche „befreundeten Dienste“ hatten wann und wie Zugriff auf Infos bis auf interne Regierungsgespräche?

Zitat:
„Als diese Informationen an die Öffentlichkeit kamen, wurden die Israelis rasend!“

Bitte auch den Inhalt der Quelle lesen:

http://inge09.blog.de/2010/10/08/fungierte-exekutor-verteiler-deutsche-telekom-ag-vermoegens-9561168/

Isegrins
06.09.2013, 02:35
Off Topic, bitte löschen, bevor mich sanktionien.


Gerade diejenigen, welche uns Vertrauen vortäuschen, sind unsere Schlächter.

Paradebeispiel Schäuble. Hochverrat:

http://www.youtube.com/watch?v=n_rs9KyKZG4&feature=player_embedded

(Intro, wo möglich, überspringen.)

LG
Isegrins

http://www.youtube.com/watch?v=Crk4nz5UdsU

fatalist
06.09.2013, 07:58
DIE ZEIT übt sich auch in Sachen Propaganda:


Man fragt sich, ob Beate Zschäpe (http://www.zeit.de/schlagworte/personen/beate-zschaepe) für diese Momente trainiert hat. Ob sie einstudiert hat, wie sie mit einem eingefrorenen Gesicht maskieren kann, was ihr in solchen Momenten durch den Kopf schießt: Auf der Leinwand erscheint erst sie selbst, dann sind Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos zu sehen, Lebenspartner und Gesinnungsgenossen für mehr als ein Jahrzehnt. Es ist ein Fahndungsaufruf aus dem Fernsehen. Zschäpe hat ihre Brille aufgesetzt, sie schaut nicht weg. Die Arme hat sie vor der Brust verschränkt, ihr Körper wirkt so steif, als wäre er an den Stuhl gezurrt.

Das Gericht führt einen Beitrag aus der MDR-Sendung Kripo Live vor, einer Art regionale Variante von Aktenzeichen XY. Zu sehen ist ein roter Koffer mit aufgemaltem Hakenkreuz, später dann Splitter einer Rohrbombe. Die Sendung lief im Februar 1998. Die von Polizeiermittlern sichergestellten Asservate haben eine große Symbolik: Sie stehen für die Anfänge des Nationalsozialistischen Untergrunds (http://www.zeit.de/schlagworte/organisationen/nsu/index).

Es war die Zeit, in der drei rechtsgerichtete Bombenbastler an der Schwelle zum Terrorismus standen. Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt stellten den Koffer, in dem sich Sprengstoff befand, vor einem Theater in Jena ab. Kurz darauf hoben Polizisten ihre Bombenwerkstatt in Zschäpes Garage auf, sie flüchteten in letzter Minute. Aus dem Untergrund heraus verübten sie laut Anklage zehn Morde. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-ende-sommerpause

@nachdenkerin
Fakt ist doch wohl, dass das Trio nicht für diese "Theaterbombe ohne Sprengstoff und Zünder" verurteilt wurde bzw. dass es keine Beweise für ihre Täterschaft gab?

Heute wird aus einer Attrappe eine Bombe gemacht, die das Trio gebaut hat.

fatalist
06.09.2013, 08:12
Gestern in Erfurt, PUA
http://haskala.de/2013/09/05/ticker-ausschuss-5september2013/

Der LKA-Beamte übernahm 2002 die Fahndungsakten, und las sich dort ein.
Da sind echte Brüller dabei:


Auf die Frage, was denn mit das spektakulärste bei der Aktensichtung war, erwähnt der Zeuge die Telefonüberwachung eines Herrn Apel. Es wurde in den Akten geschrieben, dass Herr Apel der Onkel von Beate Zschäpe sei und dass Hinweise vorlägen, wonach Herr Apel in Polen heiraten möchte. ...

“Ich habe dann festgestellt, dass dieser Apel gar nicht Apel geist sondern Appel, mit Doppel L”. Offensichtlich haben die Ermittler den Namen falsch geschrieben und eine völlig unschuldige Person, die mit dem Trio nicht im Zusammenhang stand, überwacht. Ist das Dummheit oder Ablenkung gewesen?



Der Zeuge hat im Jahr 2002 einen Schlussvermerk in seinem Abschlussbericht verfasst, sinngemäß: “es wird davon ausgegangen, dass die drei Gesuchten im Bereich Chemnitz untergetaucht sind (…) Hinweise auf die Flucht ins Ausland gebe es nicht.” "die sind gar nicht weit weg, und denen geht es ganz gut (LFV Norbert Wiessner) Das war also kein Geheimnis.

fatalist
06.09.2013, 08:16
Übrigens, die Nebelkerze


„…warum das Verbrechertrio Ausweispapiere hatte, die „normalerweise“ vom Verfassungsschutz an bestimmte Leute gegeben werden….“
Habe ich nicht gefressen.


Meine Antwort dazu:

Dienste haben Prioritäten.
Waffen, Munition, Geldquellen (Drogen), Kommunikation, uvm. unterliegen ständiger Kontrolle.

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/tag/bundesdruckerei/

Tja, wann und wie kam wer an welche Pässe ran?

Welche „befreundeten Dienste“ hatten wann und wie Zugriff auf Infos bis auf interne Regierungsgespräche?

Zitat:
„Als diese Informationen an die Öffentlichkeit kamen, wurden die Israelis rasend!“

Bitte auch den Inhalt der Quelle lesen:

http://inge09.blog.de/2010/10/08/fungierte-exekutor-verteiler-deutsche-telekom-ag-vermoegens-9561168/ Welcome back Isegrins :)

Das hier wird Dich interessieren, da könnte es um FALSCHE PÄSSE gehen: Zeuge Gestern, PUA Erfurt, LKA-Beamter Kleimann


12.10
Der Zeuge erinnert sich an einen Vorfall aus dem Jahr 2002. Er war in Chemnitz und wollte zur dortigen Dienststelle wegen einer Angelegenheit zur der Fahndung nach dem Trio. Da sein Akku vom Handy fast leer war ging er ins Sachsencenter um sich eine neue Batterie zu kaufen, in der 2. Etage habe er dann gedacht: “Ach du liebe Zeit, dass ist doch die Beate und der Uwe Böhnhardt”. Der hätte dort gesessen, als als wollte er nicht gesehen werden. Dann ist Kleimann runtergangen und habe überlegt, wie jetzt zu reagieren sei. Er ging nochmal hoch, vergewisserte sich und rief mit seinem Restakku die 110 an, die erklärten ihm, dass sie 20 Minuten bis dorthin benötigten. Als die Kollegen kamen, konnten sie zunächst mit dem sächsischen Polizei VW Bulli nicht in die Tiefgarage einfahren, weil es wohl größenmäßig nicht passte.

Er habe den Beamten dann erklärt, was Sache sei und dass er vermutet, dass das Paar die Gesuchten seien. Sie gingen zu Dritt auf sie zu und führten eine Kontrolle durch. Sie hatten Ausweise dabei mit Ausstellungsdatum 1998 und 1999, was sie nicht weniger verdächtig machte. Er nahm sie mit zur Wache, dort wurde Fingerabdrücke genommen. Es gab jedoch keinen Treffer. Kleimann kommentiert: Entweder sie waren es nicht oder “man hat gründlich gearbeitet” und ihnen “eine andere Identität gegeben”. http://haskala.de/2013/09/05/ticker-ausschuss-5september2013/

fatalist
06.09.2013, 08:49
Die Sitzung wird fortgesetzt. Nächster Zeuge: Norbert Wießner.

http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/09/wiessner-300x211.png (http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/09/wiessner.png)

LfV Thüringen, V-Mann Führer auch von Tino Brandt und Juliane Walther.


V-Mannführer Wießner äußert auf Nachfrage, dass sich der LKA-Zielfahnder Wunderlich später bei jedem Anlass nach dem Trio gefragt habe, immer auf dem Flur und anderswo, “das war ja fast krankhaft” bemängelt Wießner. Die sind gar nicht weit weg, und denen geht es gut. :haha:



Weiter gehts mit einer Äußerung (TA) (http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Thueringer-NSU-Ausschuss-will-Antworten-finden-1084947420) Wießners vor dem Bundestagsuntersuchungsausschuss, wonach ihn der Gothaer Polizeichef am 4.11.2011 anrief und mitteilte, dass man in Eisenach Mundlos und Böhnhardt gefunden habe, Eisenacher Ermittler hatten vor Gericht aber ausgesagt, dass man erst am Tag darauf erfahren habe, dass eine der Leichen Uwe Mundlos sei. Er relativiert heute: “Ich kann mit Gewissheit nicht sagen ob der PD Leiter Gotha am 4. oder 5.11. anrief”; er habe auch noch andere Probleme und außerdem ein Privatleben, so der Zeuge. Rückzieher?



13.24
Wießner habe am 7.11.2011 gehört, dass der Minister zur Pressekonferenz geht. da wusste dass LfV nicht, was in Eisenach gelaufen ist. Wießner hatte Herrn Sippel angerufen, “da kommt was auf euch zu (…) die haben Böhnhardt und Mundlos in Eisenach gefunden”.



13.21
Der Gothaer Polizeichef habe ihn kurz nach dem Auffinden der Leichen in Eisenach im November 2011 zu einem Gespräch aufgefordert “Wenn du keine Auskunft gibst, gehe ich zum LfV und beschlagnahme die Akten” hatte er geäußert.” Wießner gab ihm den Tipp “Du kannst ansetzen bei Wohlleben”, er wusste das Wohlleben Kontakt zu den Eltern des Trios und den flüchtigen Dreien selber hatte. Der Showdown am 4.11.2011 fand ohne Wissen des LfV statt !?!



Abg. Kellner fragt nach dem Ursprung der Aussage “man soll nicht so viel nachfragen in der rechten Szene, um keine Unruhe zu stiften”. Der sei von Tino Brandt ihm gegenüber gefallen, erwidert der zeuge. Auch “der aus Saalfeld hat aus diesem Grund abgelehnt gezielt danach [NSU-Trio / Aufenthaltsort in der Szene] zu fragen”. Das war Rachhausen.


es handele sich um Andreas Rachhausen aus Saalfeld. Die Abg. König hält im vor, dass der Neonazi damals doch wegen Straftaten im Gefängnis saß. Der Zeuge meint, dass er ja erstmal abschöpfen wollte und dann mal sehen. Soll der nicht den Fluchtwagen zurück nach Jena gebracht haben nach der Razzia 1998? Ein V-Mann? Na dann wusste man ja wohl sofort Bescheid, wo das Trio war... Rachhausen war ab 1996 V-Mann.


Juliane [Walther tauchte nach der Flucht am Tag der Razzia 1998 in der Wohnung von Uwe Mundlos auf, als die Polizei diese gerade durchsuchen wollte und gab vor Fernsehen zu schauen, ein Gerät gab es dort jedoch nicht]. Walther hätte ihm nichts über den Aufenthaltsort oder Helfer vom Trio mitteilen können gibt er an, es schien, als wären die drei vom Erdboden verschluckt. Man dachte, dass sie mit falschen Pässen “jobbten”, sie mussten ja schließlich Geld verdienen, so Wießner. Falsche Pässe bekamen sie von wem?



Die nächste Frage betrifft nochmal die Fahrt von Ralf Wohlleben & Co. nach McPom zum Rechtsanwalt Eisenecker. Dem Verfassungsschutz sei das bekannt geworden und im Nachgang fand keinerlei Maßnahme statt? Warum findet denn da keine Anschlussmaßnahme statt, wird Wießner gefragt. Er kann sich das nicht erklären. Ob er mit Herrn Schulze Kontakt aufgenommen habe?“Nein”, ob er jemand [anderes beim Verfassungsschutz] kenne, der das tat. “Nein” antwortet Wießner. “Was machen sie denn eigentlich nachher im nichtöffentlichen Teil, wenn wir zu all den Punkten, die sie jetzt verneinen, Dokumente haben die das Gegenteil belegen?”. Kurze Stille und Getuschel unter den Besuchern. Wießner versucht sich zu erklären, er wüssste nur das, woran er sich erinnern könne entgegnet er. Carsten Schultze war mit Wohlleben bei RA Eisenecker, als es darum ging, dass Beate Zschäpe sich stellen wollte. "Telefonüberwachung Drilling" bei Ralf Wohlleben, steht so in der Anklageschrift. Kurz nach der Flucht bereits war das, Februar/März 1998.

Und Juliane Walther will man nur 5-6 mal getroffen haben, aber es gibt über 50 Quittungen für Zahlungen an sie... merkwürdig.

fatalist
06.09.2013, 09:13
Danke. Die eingestellte Stelle auf dem Bild http://goo.gl/maps/mcBe8 ist südlich von Brücke und Stauwehr. Dort ist eine Schiffsanlegestelle und im April 2007 hatte es dort kein Hochwasser zum Händewaschen. Ich schrieb doch, das das nicht wichtig ist.

Seite 648 PUA-Bericht

a) Zeugen, die Personen mit Blutflecken an der Kleidung gesehen haben

Den Akten lässt sich entnehmen, dass mehrere Zeugen
unabhängig voneinander in ihren Vernehmungen durch
die Polizei Angaben zu blutverschmierten Personen
machten, die sie entweder in unmittelbarer Tatortnähe
oder im Bereich potentieller Fluchtwege gesehen hatten.

Der Zeuge A. M. gab in seiner Vernehmung an, dass er am Tattag mit seinem Fahrrad am Neckaruferweg von der Böckinger Brücke in Richtung Otto-Konz-Brücke gefahren sei. Den Zeitraum seiner Fahrradfahrt an diesem Tage bezeichnete er zwischen 14 Uhr und 14.40 Uhr. Gegen 14.05 Uhr/14.10 Uhr
5628
bemerkte der Zeuge von der Otto-Konz-Brücke ihm entgegenkommend drei Personen
auf dem Radweg. Hierbei handelte es sich um zwei männliche Personen und eine weibliche Person. Eine der män nlichen Personen begab sich an der dortigen Treppe zum Neckar und wusch ihre blutigen Hände im Neckar. Diese männliche Person lief ihm auf dem unterhalb des Radwegs befindlichen Uferweg entgegen, während ihm die weibliche und die andere männliche Person oberhalb auf dem Radweg begegneten. Nach einem kurzen Gespräch mit der weiblichen Person auf dem Radweg fuhr der Zeuge wieder in Richtung Böckinger Brücke zurück.
5629
Im Anschluss an einen kurzen Aufenthalt auf einer Bank in der Nähe des Freibades fuhr der Zeuge A. M. mit seinem Fahrrad über den Radweg entlang des Neckars durch den Wertwiesenpark, um nach Hause zu fahren. Am Ende des Wertwiesenparks, Beginn des dortigen Sportgeländes/Vereinsgaststätte, sah er die drei Personen auf dem Radweg/Fußweg wieder. Nachdem die Personen ihn bemerkt hatten, sprang eine männliche Person nach rechts in die Uferböschung des Neckars, die anderen beiden bogen nach links ab. Für den Zeugen entstand der Eindruck, dass sie sich vor ihm verstecken wollten.
5630 Das ist sehr interessant, denn diese Schilderung stammt aus:

5630) Vermerk Soko „Parkplatz“ vom 15. Juni 2011, MAT A GBA-4/10b, Bl. 99 ff. (100) (VS-NfD); Zeugenvernehmung A. M. vom 12. Mai 2009, MAT A GBA-4/15d, Bl. 379 ff. (381 f.)
(VS-NfD).

In den Ermittlungsakten steht aber, dass es die Eheleute KURT waren, die den Mann sahen, der sich bei Annahen eines Hubschraubers im Wertwiesenpark in ein Gebüsch hechtete.

Die Zeugin/Zeuge K (wie Kurt) fehlt aber im PUA-Bericht, obwohl ihr Phantombild in die 3 zu veröffentlichen Bilder aufgenommen wurde. Warum?



Am südlichen Ende des Wertwiesenparks, unweit der Einmündung Kolpingstraße/Sontheimer Brücke, 5632 sei links am rechten Fahrbahnrand ein Fahrzeug mit laufendem Motor gestanden. Das Fahrzeug, ein dunkelblauer Audi 80, habe ein Mosbacher Kennzeichen gehabt. Als der Zeuge noch ca. vier bis fünf m von dem Fahrzeug entfernt gewesen sei, habe er gesehen, wie ein Mann von der gegenüberliegenden Seite aus auf das Fahrzeug zu rannte. Er habe noch gehört, wie der Fahrer „dawei dawei“ rief und der Mann mit dem Kopf voran ins Fahrzeug hechtete. Die Tür wurde geschlossen und der Wagen fuhr mit quietschenden Reifen weg. Der Mann sei ca. 180 cm groß und trage eine
auffällige Tätowierung (Kreuz auf Hügel) am muskulösen Unterarm. Er sei schlank, habe kurze, glatte, hellblonde Haare, an seiner Hose seien an den Knien grüne Flecken (vermutlich Grasflecken) gewesen. Am auffälligsten an dem Mann sei jedoch, dass dessen rechter Arm voller Blutflecken gewesen sei, auch im vorderen rechten Bereich des T-Shirts seien Blutspritzer zu sehen gewesen. 5633 Wer das Blut weiter nördlich abwusch, der kann ja nicht weiter südlich mit blutverschmiertem Arm gesehen werden, oder?

Diese Schilderungen der Zeugenaussagen stammen aus dem Abschlussbericht des LKA aus 2012, also nach dem 4.11.2011, und Allem nach dem 4.11.2011 ist grundsätzlich zu misstrauen.

fatalist
06.09.2013, 09:24
Seite 646:


VI. Zusammenarbeit mit anderen Behörden

Bereits am Tatabend wurden Befragungen aller Quellen des LfV Baden-Württemberg aus allen
Phänomenbereichen des Verfassungsschutzes durchgeführt. Das LfV Baden-Württemberg teilte mit, dass diese
bis zum 3. Mai 2007 negativ verlaufen seien. Die Quellen des LfV Baden-Württemberg seien aber sensibilisiert und
angewiesen, Informationen schnellstmöglich zu melden.
5611
Mit E-Mail vom 30. April 2007 wurde das BfV in die Ermittlungen einbezogen. Es wurde darum gebeten,
den BND sowie alle LfV zu unterrichten und um Unterstützung hinsichtlich der Befragung von Vertrauenspersonen und Informanten zu bitten. Derzeit lägen keine Verdachtsmomente in Richtung Phänomenbereich Terrorismus/Extremismus vor.
5612
Am 14. Mai 2007 übermittelte das LfV der Heilbronner Polizei Hinweise, wonach der Mord an Michèle Kiesewetter und der Mordversuch an Martin A. von zwei Tätern aus einem Dorf in der Nähe von Heilbronn begangen
worden sei.
5613
Der Hinweis wurde überprüft und erwies sich als falsch.
5614 Wo ist Krokus Senghaas? Hatte man die vergessen?
Ach nee, die war ja erst ab 2007 Informantin... aber ich ahne doch, wie Gronbach/Senghaas sich ihre Story zusammenbrauten.

bio
06.09.2013, 09:30
Welcome back Isegrins :)

Das hier wird Dich interessieren, da könnte es um FALSCHE PÄSSE gehen: Zeuge Gestern, PUA Erfurt, LKA-Beamter Kleimann

http://haskala.de/2013/09/05/ticker-ausschuss-5september2013/

Sie gingen zu Dritt auf sie zu und führten eine Kontrolle durch. Sie hatten Ausweise dabei mit Ausstellungsdatum 1998 und 1999, was sie nicht weniger verdächtig machte. Er nahm sie mit zur Wache, dort wurde Fingerabdrücke genommen. Es gab jedoch keinen Treffer. Kleimann kommentiert: Entweder sie waren es nicht oder “man hat gründlich gearbeitet” und ihnen “eine andere Identität gegeben”.

Das kann nicht möglich sein!

Der Polizist erkennt Böhnhardt und Mundlos, aber während der Kontrolle stellt sich heraus, dass sie es nicht wären. Der Polizist sagte, es könnte sein, dass man "gründlich gearbeitet" hätte. Unglaublich.

fatalist
06.09.2013, 09:33
Heute Beate Keller und dieser Bellmann, die wir ja bereits aus der Doku kennen.


034. Tag: 06. September 2013, 09:30 Uhr Beate K., Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 11:15 Uhr Margaret D. S., Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 11:45 Uhr Mütasam Z. Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 14:00 Uhr EPHK Ma. , PolI Bad Brückenau: Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 14:30 Uhr Dr. Lutz B., Mord Yasar

herberger
06.09.2013, 09:38
DIE ZEIT übt sich auch in Sachen Propaganda:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-ende-sommerpause

@nachdenkerin
Fakt ist doch wohl, dass das Trio nicht für diese "Theaterbombe ohne Sprengstoff und Zünder" verurteilt wurde bzw. dass es keine Beweise für ihre Täterschaft gab?

Heute wird aus einer Attrappe eine Bombe gemacht, die das Trio gebaut hat.

Dieser Koffer als Bombenatrappe mit dem grossen Hakenkreuz sah bereits nach inzeniert aus.

fatalist
06.09.2013, 09:40
Das kann nicht möglich sein!

Der Polizist erkennt Böhnhardt und Mundlos, aber während der Kontrolle stellt sich heraus, dass sie es nicht wären. Der Polizist sagte, es könnte sein, dass man "gründlich gearbeitet" hätte. Unglaublich. Zschäpe, nicht Mundlos, aber die Geschichten vom Gerlach-Pass und vom Burkhardt-Perso muss man ja nicht 1:1 glauben, wenn es um GLADIO gehen könnte.

Aber die geschichte kann so stimmen, und sie erklärt ein anderes Phänomen:

Böhnhardt konnte nicht anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert werden, man brauchte dazu DNA-Material der Familie.
GESTERN schrieb ich, dass es doch komisch sei, dass Böhnhardts Fingerabdrücke nicht im Computer waren, obwohl doch wegen der nicht angetretenen Haftstrafe 1997 er bis 2007 gesucht wurde.

Da könnte ja ein Zusammenhang bestehen, warum die Fingerabdrücke nicht im Computer gefunden wurden.
Es könnte aber auch ganz anders sein: Als man die Beiden kontrollierte, da erschien was Blinkendes im PC-Bildschirm, "BFV verständigen, Personen nicht verhaften" oder so :?

fatalist
06.09.2013, 09:45
Dieser Koffer als Bombenatrappe mit dem grossen Hakenkreuz sah bereits nach inzeniert aus.
... wie die Bubis Puppe an der BAB-Brücke und die Briefbombenattrappen auch.
Und immer versuchte man, das dem Trio unterzujubeln.
Kein Wunder, dass die bei der Razzia abhauten, als es zu einer Garage am Arsch der Welt ging, die die 3 gar nicht kannten, wo die Bombenwerkstatt war.

Nereus
06.09.2013, 10:29
Nee, ich will gar nichts stützen, ich stelle nur fest, daß es diese Aussage gibt. Wie sie zustande kam, würde mich selbst interessieren, hat aber damit nichts zu tun.

Ich glaube nicht, daß sich in Heilbronn irgendjemand von dieser Vermutung hätte auf eine falsche Spur schicken lassen oder daß Gruselgeschichten von Stasi-Veteranen eine professionelle Ermittlungsarbeit verhindert haben. Ich denke, daß Heilbronn auf die NSU-Story aufgesetzt wurde. Habe ich mehrfach gesagt. Aber an der Aussage von Kiesewetters Onkel/Patenonkel kommt man da trotzdem erst mal nicht vorbei.

Die einzige plausible Erklärung wäre: Erst diese Onkel-Aussage brachte jemanden später auf die Idee, den Kiesewettermord B&M anzulasten, weil die sowieso "abgeschaltet" werden sollten.

Aufgesetzt? Wann und von wem?

Na, dann forschen wir mal:

a) Die Polizeien der Bundesländer haben unterschiedliche Dienstwaffen. Seit wann ist öffentlich bekannt (Medien), daß die Heilbronner Polizisten mit Dienstwaffen von Heckler und Koch ausgerüstet waren?
b) Die von geübter Graphikerhand gemalte Pistole H&K 2000 enthält eine Zahl. Kannst Du einen Teil davon erkennen und wie lautet der?

Letzte Bild-Sequenz aus dem sogenannten „NSU-Bekennervideo” :

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1187895.1355514061/860x860/rechter-terror-deutschland.jpg

Erklärtext aus dem apabiz Transkript:

14:50: Abschlussbildschirm:
„Neu!!! DVD2 Paul 2000 Paulchen‘s neue Streiche. Nationalsozialistischer Untergrund“
In der Bildmitte eine Pistole.
Darunter:
Bilder von der Spurensicherung an einem Tatort (links oben),
Karte von Heilbronn (rechts oben)
sowie dem Gedenken für die Polizistin Michèle Kiesewetter,
die 2007 in Heilbronn erschossen wurde (unten)
http://www.apabiz.de/publikation/NSU-Transkript.pdf

Nereus
06.09.2013, 10:55
Nee, ich will gar nichts stützen, ich stelle nur fest, daß es diese Aussage gibt. Wie sie zustande kam, würde mich selbst interessieren, hat aber damit nichts zu tun.

....

Nachtrag zum apabiz:

http://www.apabiz.de/_assets/3dlogo.gif Das antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrumm APABIZ Berlin-Kreuzberg wirbt für Anarchie, Gesetzlosigkeit, Zersetzung und Gesellschaftszerkeilung (Revolution).

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6142873&viewfull=1#post6142873

Brandstiftertradition http://hdl.handle.net/10622/30051000685195?locatt=view:level2

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6328415&viewfull=1#post6328415

fatalist
06.09.2013, 10:57
Aufgesetzt? Wann und von wem?
Sorry, aber wenn da was aufgesetzt wurde, dann die Dönerceska auf Heilbronn, ich meine die Realität:

Am 4.11.2011 kamen die Dienstwaffen in Eisenach, dann kam die Tatwaffe in Zwickau, und die Dönerceska kam zum Schluss hinzu, wie das Bekennervideo auch.

Nereus
06.09.2013, 11:03
Sorry, aber wenn da was aufgesetzt wurde, dann die Dönerceska auf Heilbronn, ich meine die Realität:

Am 4.11.2011 kamen die Dienstwaffen in Eisenach, dann kam die Tatwaffe in Zwickau, und die Dönerceska kam zum Schluss hinzu, wie das Bekennervideo auch.

Ist mir doch alles sonnenklar. Habe aber den Brainy gefragt, wie er das sieht!