PDA

Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 [70] 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153

fatalist
06.09.2013, 12:16
Ist mir doch alles sonnenklar. Habe aber den Brainy gefragt, wie er das sieht! Schon klar.

Das Gericht manipuliert selbst, es sind nicht nur die Medien.
Zum Beispiel durch Ladung der Zeugen im Fall Yasar.

Gestern schob man die Zeugin Waltraud N. ein, die von einem der Radfahrer fixiert wurde, und der hatte "dunkle Haut". Schrieb der Spiegel, habs zitiert.

Heute kommt die Zeugin Beate Keller, und die sah Arier.


Sie beschrieb die beiden als "Spargel" – "lang und dünn" – "vom Typ her waren beide eher keine Türken oder Südländer, eher europäisch. Beide hatten helle Haut." Lena Kampf, STERN http://www.stern.de/politik/deutschland/nsu-prozess-radelnde-neonazis-2055805.html

Das Gericht kennt ja die Aussagen schon vorher aus den Akten und macht das recht geschickt. Die Verteidigung pennt wie immer.


Eine davon ist Beate K., die an diesem Freitag als Zeugin geladen ist. Am 10. Juni 2005, einen Tag nachdem Ismail Yasar in der Nürnberger Scharrerstraße in seinem Dönerstand erschossen wurde, hatte sie bei der Polizei zu Protokoll gegeben, zwei Männer mit Fahrrädern gesehen zu haben. Gleich zweimal sogar, einmal kurz vor dem Mord, da suchten sie etwas auf einem Stadtplan. Und 20 Minuten später direkt am Dönerstand. Einer der beiden steckte dem anderen einen länglichen Gegenstand in einer Plastiktüte in den Rucksack Hier wird ja suggeriert, dass in der Plastiktüte die Ceska mit SD drin war. 40 cm lang. Aber es wurden Hülsen im Dönerstand gefunden, ein Sanitäter bekam einen Anschiss, weil er eine berührte. 32. Tag, die Polizeizeugin sagte das aus.

Ausserdem sind Hülsen dem Täter egal, wenn die immer gleiche Waffe sein "Markenzeichen" ist.

imo wird die Aussage auch merkwürdig, dass die Radler den Stadtplan studiert haben sollen. Kannten die sich nicht aus?
Ach ja, die hatten ja Stress, war der Skoda Octavia ja nur für 1 Tag ausgeliehen...

Übrigens, die Zeugenliste wurde geändert während der Prozesspause: Waltraud N. (gestern) stand nicht drauf, und heute wurde der Verleiher des Skoda Octavia gestrichen.

2 Mountainbikes, Beatchen, 2 Uwes, und es ist nicht einmal sicher, ob es ein Kombi war.

Das Gericht manipuliert mittels der Zeugenvorladungen. Das ist Fakt.

fatalist
06.09.2013, 12:36
Lena Kampf ist eine ganz üble Presstituierte. muss am namen liegen LOL


Denn schon beim ersten Mord spielten Radfahrer eine Rolle: Zwei Zeugen fuhren am 9. September 2000 am Blumenstand von Enver Simsek in Nürnberg vorbei und sahen zwei schlanke, sportliche Männer in Radfahrkleidung an der offenen Tür von Simseks Lieferwagen. Einer von ihnen will sogar die Schüsse gehört haben. Günther Bu. und sein Sohn E. waren sich nicht einig vor Gericht: Der Vater sah "Radler ohne Räder", der Sohn sah keine Radlerkleidung. Später sagte der Vater "türkisches Aussahen" die "radler ohne räder" betreffend. Juckt die Kampf aber nicht. Agitprop für die Leser...

Es gibt aber auch 50%-Radler:


Und beim Mord an Mehmet Kubasik 2006 in Dortmund waren einer Zeugin ebenfalls "zwei deutsche Männer" in der Nähe des Tatorts aufgefallen, einer hatte ein Fahrrad. Die Männer, berichtete sie der Polizei, hätten "wie Rechtsradikale" ausgesehen.

Das Beste ist aber die Keupstrassen-Geschichte, wo die Zeugin B. einen mediterranen Mann das Fahrrad schieben sah.
Das steht bei Lena Kampf natürlich nicht.
Sie schriebt ewig lang über die Zeugin Keller, und was die über die Ähnlichkeit zu sagen hatte, und was die Polizei im Protokoll daraus machte.


Ein paar Wochen später wurde Beate K. das Video aus der Keupstraße gezeigt. Der Kölner Leiter der Ermittlungen um den Nagelbombenanschlag hatte sich bei der Nürnberger BAO Bosporus gemeldet, weil ihm bekannt geworden war, dass beim Mord an Ismail Yasar ebenfalls Radfahrer gesehen worden waren. Mehrmals tauschten sich die Ermittlungsgruppen daraufhin aus. "Es ist beabsichtigt, eine vergleichende OFA-Analyse des Verfahrens Bombenanschlag Köln sowie der Tötungsserie durchzuführen" heißt es in den Akten. Und weiter: "Große Ähnlichkeit zwischen den neuen Taten BAO 'Bosporus' und dem Anschlag in Köln am 10.06.2004." Und tatsächlich: Beate K. ließ sich das Video immer wieder vorspielen, ließ sich "Täter 1" und "Täter 2" ranzoomen. Dann sagte sie: "Das ist er!" – "Von Gestalt und Gesichtsform her stimmen die beiden mit den von mir in Nürnberg gesehenen überein" habe sie den Polizisten gesagt, berichtet Beate K. dem Bayrischen NSU-Untersuchungsausschuss im Landtag im Juni 2013.

Im Protokoll sei das abgeschwächt worden:


Denn im Fall von Beate K. wurde sie abgeschwächt. Im Juni 2013 wurden die beiden vernehmenden Kriminalbeamten im Bayrischen Untersuchungsausschuss als Zeugen gehört und mussten zugeben: Sie hatten die Aussage der Zeugin relativiert. Anstatt "Das ist er!" hielten sie im Protokoll fest, Beate K. sei sich lediglich "ziemlich sicher" gewesen, die beiden wiedererkannt zu haben. Von ihrer Entschiedenheit blieb "eine gewisse Ähnlichkeit." Äpfel und Birnen halt. Ein Skandal !!!

Hat der vernehmende und protokollierende Polizist die Zeugenaussage der Beate Keller manipuliert, wie Lena Kampf es uns suggeriert?

Der Polizist war ja am 6.8.2013 als Zeuge geladen, und NIEMAND hat ihn zu diesem Komplex befragt.
Ja warum denn nicht???

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6466596&viewfull=1#post6466596

Ruppe heisst der, und nach 9 Minuten war der wieder draussen...

http://cdnmo.coveritlive.com/media/image/201308/php47wz1wbildschirmfoto_2013-08-06_um_10.50.13.png

Das interessiert aber nicht, jedenfalls nicht die Presstituierte vom STERN.

fatalist
06.09.2013, 12:39
Wir haben also dann am 6.9.2013 folgende Augenzeugen zu erwarten:



034. Tag: 06. September 2013, 09:30 Uhr Beate K.eller, Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 11:15 Uhr Margaret D. S., Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 11:45 Uhr Mütasam Z. Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 14:00 Uhr EPHK Ma. , PolI Bad Brückenau: Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 14:00 Uhr Waltraud N.eumann, Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 14:30 Uhr Dr. Lutz B.ellmann, Mord Yasar
034. Tag: 06. September 2013, 15:00 Uhr, Maik S., Anmietung Pkw (VAN ??? octavia skoda,fatalist)


Siehe mal an, der Zeuge Me., der den Van erwähnt, der ist dann nicht vorgeladen... sicher nur ein Versehen. Der Fahrzeugverleiher kommt nicht, und Waltraud N. war gestern da.

Sehr geschickte Regie.
Ist aber unwichtig, die Verteidigung pennt sowieso.

Nereus
06.09.2013, 12:39
Schon klar.

Das Gericht manipuliert selbst, es sind nicht nur die Medien.
....

Und wann kommt NVA-Kampftaucher Michael Menzel, der Bekämpfer der Konterrevolutionäre im Wohnmobil?

Ich bleibe auf dieser Spur:

fatalist:

Die Ersten die am 5.11.2011 Rechtsterror schrien, das war DIE LINKE aus Thüringen, in dieses Umfeld gehört auch Menzel hinein. Dahin gehört auch das Bekennervideo. In dieselbe Ecke.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6400392&viewfull=1#post6400392

Die suchen immer noch:
Thüringer NSU-Ausschuss will Antworten finden – Kai Mudra / 03.09.13 / TA

Die Explosion am 4. November 2011 in Eisenach wirft viele Fragen auf. Weil der Bundestag keine Zeit hatte, will der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss Antworten finden.
Dem Berliner NSU-Untersuchungsausschuss blieb es verwehrt. Die dramatischen Ereignisse beim Auffliegen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) am 4. November 2011 konnten aus Zeitmangel nicht aufgearbeitet werden.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Thueringer-NSU-Ausschuss-will-Antworten-finden-1084947420

P-S. Wenn die thueringer allgemeine den Namen des Antifa-Scheriffs Menzel erwähnt, bringen sie immer einen Link zu einem gleichnamigen Rechtsanwalt und Mitglied der LINKS-Partei. So doof sind die da!

fatalist
06.09.2013, 12:46
Und wann kommt NVA-Kampftaucher Michael Menzel, der Bekämpfer der Konterrevolutionäre im Wohnmobil? Das ist okay, ich hab die GLADIO-Mossad Spur immer im Visier, und Du die STASI-LINKE-Spur des Ex-Genossen.

Hätte ich die alten Zeugenladungslisten nicht hier reinkopiert vor 1 Monat, NIEMANDEM wäre die Zeugenvorladungs-Manipulation aufgefallen.

Da muss ich mir mal auf die Schulter klopfen :)

Von vor 1 Monat:

Götzl interveniert in Richtung Seifert, ob denn der Zeuge Be. überhaupt Männer gesehen habe. Seifert sagt, es gehe auch um den Zeugen Me. Hänßler sagt, der Zeuge Me. habe gesehen, wie Räder in einen Van geladen worden seien, aber er, Hänßler, wisse nicht, ob Me. das Video gezeigt worden sei. Normal wäre es ja der Wahrheitsfindung dienlich, wenn der Octavia-Verleiher aus Zwickau und der VAN-Zeuge nacheinander vernommen würden.

Der Verleiher sollte heute kommen, wurde gestrichen:

034. Tag: 06. September 2013, 15:00 Uhr, Maik S., Anmietung Pkw (VAN ??? octavia skoda,fatalist) und kommt jetzt völlig aus dem Zusammenhang gerissen im Oktober:

050. Tag: 22. Oktober 2013, 10:15 Uhr, Maik S., Anmietung Pkw

Und der Zeuge Me., der den Van sah, in den die Fahrräder eingeladen worden seien, den finde ich gar nicht mehr.

http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/

fatalist
06.09.2013, 13:52
https://twitter.com/PZhautnah

Da wird fleissig getwittert aus dem Saal.


Im Vernehmungsprotokoll steht „ziemlich ähnlich“. Zeugin sagt: Ihre Aussage sei „abgeschwächt protokoliiert“ worden „von der Polizei“. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Ich kann es nur wiederholen: Der Polizist Hans Karl Ruppe war am 6.8.2013 vor Gericht als Zeuge geladen, und nach 9 Minuten war er wieder draussen.
NIEMAND hat den irgend was gefragt.

Perfekte Inszenierung durch das Gericht. :hi:



2006 wurde der Zeugin das Überwachungsvideo von der Kölner Keupstraße gezeigt, auf dem wohl Böhnhardt und Mundlos zu sehen sind. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) von Ruppe. Der nahm auch das Protokoll auf.


Die Frau will schon damals gesagt haben, dass die Männer aus dem Video den Männern in Nürnberg „sehr ähnlich“ sahen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Jeder unbefangene Richter hätte die Beate Keller und den Polizisten Ruppe nacheinander vorgeladen, und bei Widersprüchen hätte er die abwechselnd mehrfach in den Saal geholt.

All das ist nicht passiert: Ruppe 6.8., Keller 6.9.
So geht Manipulation.

Die Verteidigung müsste genau an dieser Stelle intervenieren.
Und auch die Zeugin B. aus Köln thematisieren, die einen "mediterranen Typ" in der Keupstrasse sah.
All das tut die Verteidigung nicht.
Es muss einen Deal geben. So blöd kann niemand sein.

Süßer
06.09.2013, 14:12
Zschäpe, nicht Mundlos, aber die Geschichten vom Gerlach-Pass und vom Burkhardt-Perso muss man ja nicht 1:1 glauben, wenn es um GLADIO gehen könnte.

Aber die geschichte kann so stimmen, und sie erklärt ein anderes Phänomen:

Böhnhardt konnte nicht anhand seiner Fingerabdrücke identifiziert werden, man brauchte dazu DNA-Material der Familie.
GESTERN schrieb ich, dass es doch komisch sei, dass Böhnhardts Fingerabdrücke nicht im Computer waren, obwohl doch wegen der nicht angetretenen Haftstrafe 1997 er bis 2007 gesucht wurde.

Da könnte ja ein Zusammenhang bestehen, warum die Fingerabdrücke nicht im Computer gefunden wurden.
Es könnte aber auch ganz anders sein: Als man die Beiden kontrollierte, da erschien was Blinkendes im PC-Bildschirm, "BFV verständigen, Personen nicht verhaften" oder so :?

Gute Erklärung. Ansonsten wäre es im Zweifel ja möglich einfach die Eltern Beate identifizieren zu lassen.

LG

fatalist
06.09.2013, 14:15
Gute Erklärung. Ansonsten wäre es im Zweifel ja möglich einfach die Eltern Beate identifizieren zu lassen.

LG Ja, klingt supi, aber NULL Belege dafür. Reine VT-Spinnerei vom fatalist ;)

Es hätten ja Böhnhardts Fingerabdrücke im Polizeicomputer verändert worden sein müssen.
Das wäre also echte Geheimdienste-Vorgehensweise.

Edit: Wenn das 2002 war, wurde auch nach Zschäpe noch gefahndet, also beider Fingerabdrücke.

Süßer
06.09.2013, 14:25
Es hätten ja Böhnhardts Fingerabdrücke im Polizeicomputer verändert worden sein müssen.
Das wäre also echte Geheimdienste-Vorgehensweise.

Korrekt wäre Es hätten ja Böhnhardts und Zschäpes Fingerabdrücke im Polizeicomputer verändert worden sein müssen.
Das wäre also echte Geheimdienste-Vorgehensweise.

Genau, gut erfasst. Hier haben wir einen der wenigen harten Beweise.
Wenn er ein Fehler gewesen wäre, würde die Antwort ja anders aber eindeutig lauten, in Richtung die Identitäten wurden festgestellt, es waren aber Andere.
Nicht die Identitäten konnten nicht zugeordnet werden....

LG

fatalist
06.09.2013, 14:29
Genau, gut erfasst. Hier haben wir einen der wenigen harten Beweise.
Wenn er ein Fehler gewesen wäre, würde die Antwort ja anders aber eindeutig lauten, in Richtung die Identitäten wurden festgestellt, es waren aber Andere.
Nicht die Identitäten konnten nicht zugeordnet werden....

LG Mundlos wurde durch seine Fingerabdrücke identifiziert, so heisst es. In der Nacht 4.11. auf 5.11.2011.
Seine Abdrücke waren also im Computer, 2011, 8 Jahre nach Ende der Fahndung gegen ihn, und es waren die richtigen?

Das verstehe ich nicht.

Süßer
06.09.2013, 14:31
Es ist keine Verstehensfrage nur dein Verstand weigert sich das zu glauben.
Identität rein und raus- immer der gleiche Spieler oder?

fatalist
06.09.2013, 14:46
Es ist keine Verstehensfrage nur dein Verstand weigert sich das zu glauben.
Es hiess ja, Böhnhardts Finger seien angebrannt gewesen, daher brauchte man den DNA-Nachweis, und bei Mundlos hätte man via Fingerabdrücken identifiziert.

Leider ist das Obduktionsprotokoll der mehrfachen Obduktionen geheim. Nehme an, die wissen warum es geheim ist...


Identität rein und raus- immer der gleiche Spieler oder? Dann können wir den Strang schliessen: Alles Theater, und die Wahrheit kommt vielleicht nach einer Revolution oder auch nie...

fatalist
06.09.2013, 14:56
Ermittlungspannen
Aussage im NSU-Prozess zeigt neues Versagen der Polizei

14:09 Uhrvon Frank Jansen (http://www.tagesspiegel.de/jansen-frank/6046864.html)

Mit einer brisanten Aussage hat am Freitag eine Zeugin im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München ein gravierendes Versäumnis der Polizei deutlich gemacht. Die Ermittler hätten demnach 2006 die Chance gehabt, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt auf die Spur zu kommen.
http://www.tagesspiegel.de/politik/ermittlungspannen-aussage-im-nsu-prozess-zeigt-neues-versagen-der-polizei/8753486.html


Die Frau hatte im Juni 2005 in Nürnberg zwei Männer mit Fahrrädern nahe dem Imbiss des Türken Ismail Yasar beobachtet. Bei den beiden Personen handelte es sich um Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, von denen einer Yasar in seinem Dönerstand erschoss.

Ein Jahr nach der Tat erkannte die Zeugin bei der Polizei in einem Video die Männer wieder. Die Beamten zeigten ihr 2006 den Film einer Überwachungskamera aus der Kölner Keupstraße, wo Mundlos und Böhnhardt auf den Tag genau ein Jahr vor dem Mord an Yasar einen Anschlag mit einer Nagelbombe verübt hatten.


In dem Video sind ein Mann zu sehen, der zwei Fahrräder schiebt, und ein zweiter mit dem Rad, auf dem die Bombe in einer Box deponiert war.
Bei den Männern handelte es sich um Mundlos und Böhnhardt.
Die Polizei versäumte es jedoch, bei der Fahndung nach den Bombenbastlern die Suche auch auf die untergetauchten Mundlos und Böhnhardt auszuweiten, obwohl sie seit 1998 wegen Sprengstoffdelikten bekannt waren. Angesichts der Aussage der Zeugin vom Freitag verpasste die Polizei damit auch die Chance, auf Mundlos und Böhnhardt als Tatverdächtige beim Mord an Ismail Yasar und den weiteren tödlichen Angriffen des NSU auf Migranten zu kommen. Alles klar fürs Urteil. Da müssen B&M wohl mit lebenslänglich rechnen...

brain freeze
06.09.2013, 15:32
Ist mir doch alles sonnenklar. Habe aber den Brainy gefragt, wie er das sieht!

Mir ist es nicht sonnenklar, Apabiz ist für mich eher Dealer, nicht Macher. Die zeitliche Abfolge beim Showdown (erst Eisenach, dann Zwickau) sagt für mich nichts über die Entstehung des NSU-Projektes aus oder darüber, was zuerst da war bzw. ob Heilbronn die Henne ist oder nur das Kuckucksei. Ich akzeptiere aber Eure "Ermittlungsansätze".

fatalist
06.09.2013, 15:53
Mir ist es nicht sonnenklar, Apabiz ist für mich eher Dealer, nicht Macher. Ja, da stimme ich zu. Apabiz ist der vom Ersteller des Videos mit den urheberrechten ausstaffierte Dealer, weil der Ersteller anonym bleiben möchte.

fatalist
06.09.2013, 15:56
Die Beate Keller lügt, sie hat sich das im PUA Bayern schon ausgedacht, das mit der eindeutigen Identifizierung, und sie tut das auch vor Gericht. heute.


Am Ende von K.s Auftritt bleibt der Eindruck: Die Zeugin ist offenbar im Laufe vieler Befragungen durch die Polizei verunsichert und in eine bestimmte Ermittlungsrichtung gedrängt worden. Ihr seien immer und immer wieder Lichtbilder von südländischen Menschen vorgelegt worden, obwohl sie gesagt hatte, dass es sich eher um nordische, vielleicht polnische Verdächtige gehandelt hatte.

Und sie sei gefragt worden, ob sie sich vorstellen könnte, dass die türkische Mafia dahinterstecke, dass es um Waffengeschäfte und Geldwäsche gehe. "Ja, das bin ich gefragt worden", sagte sie. Vorstellen konnte sie sich das aber nicht. http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-eine-vorbildliche-zeugin-der-niemand-zuhoerte-1.1764219

Never ever wurde eine Zeugin befragt, die Yasar gar nicht kannte, was sie sich vorstellen könne hinsichtlich dessen Waffengeschäften etc pp.

Die Zeugin Keller wählt sicher grün und ist extrem links. Die Wette gewinne ich ;)

bio
06.09.2013, 16:08
(...)
von Ruppe. Der nahm auch das Protokoll auf.

(...)
für diese behauptung hätte ich gerne eine quelle. habs gefunden, danke.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6466596&viewfull=1#post6466596

Ruppe ist verdächtig.

fatalist
06.09.2013, 16:18
für diese behauptung hätte ich gerne eine quelle. habs gefunden, danke.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6466596&viewfull=1#post6466596

Ruppe ist verdächtig. Nö, Keller ist verdächtig. Falschaussage aus "antirassistischen Gründen".


5. Die Bombe in Köln, man will doch einer Zeugin von Fahrradfahrern in der Nähe eines Dönermordes die Fotos aus der Keupstrasse vorgelegt haben??? Die Zeugin will doch "die erkannt haben"??? PUA Bayern 2013...

Ich rieche da eine "Antifa-gefällige Falschaussage" vor dem PUA Bayern... 8.5.2013 fatalist

Nereus
06.09.2013, 16:29
Mir ist es nicht sonnenklar, Apabiz ist für mich eher Dealer, nicht Macher. Die zeitliche Abfolge beim Showdown (erst Eisenach, dann Zwickau) sagt für mich nichts über die Entstehung des NSU-Projektes aus oder darüber, was zuerst da war bzw. ob Heilbronn die Henne ist oder nur das Kuckucksei. Ich akzeptiere aber Eure "Ermittlungsansätze".

Du willst also hier nicht mitspielen, nichts zur Sache beitragen, sondern nur das Kreuzberger apabiz http://www.apabiz.de/_assets/3dlogo.gif verteidigen und mal peilen, was die hier so rausbekommen?
Wer mehr weiß, schreibt das hier natürlich nicht hin. Die Sonne wird es schon an den Tag bringen ....


In der Schlusssequenz schließlich ist die Dienstpistole von Martin A. mit seiner Seriennummer zu erkennen. Binninger: “Wer diese widerliche DVD gesehen hat, kann kaum einen Zweifel daran haben, dass das Attentat auf das Konto der Zwickauer Zelle geht.”

Clemens Binninger, der Mann aus dem Krokus-Land, (* 24. April 1962 in Bonndorf) ist ein deutscher Politiker (CDU).

Er studierte er von 1988 bis 1991 an der Hochschule für Polizei in Villingen-Schwenningen. Anschließend wechselte er in den gehobenen Dienst und war als Polizeikommissar bei der Polizeidirektion Freiburg und im Innenministerium des Landes Baden-Württemberg tätig. Von 1995 bis 1997 absolvierte Binninger dann ein Studium für den höheren Dienst an der Polizei-Führungsakademie in Münster (Heute Deutsche Hochschule der Polizei). Anschließend arbeitete er als Dozent an der Akademie der Polizei Baden-Württemberg, bis er 1999 als Referent in das baden-württembergische Innenministerium wechselte. Von 2001 bis 2002 war er schließlich Referent für Innen- und Sicherheitspolitik im Staatsministerium Baden-Württemberg. Binninger trat 1998 in die CDU ein und gehört seit 2001 dem Vorstand des CDU-Kreisverbandes Böblingen an. Clemens Binninger leitet seit Februar 2012 als Obmann die Ausschussarbeit der CDU/CSU-Bundestagsfraktion im Untersuchungsausschuss „Terrorgruppe nationalsozialistischer Untergrund“....
http://de.wikipedia.org/wiki/Clemens_Binninger

Böblingen? Kannte er M. Kiesewetter und Arnold persönlich?
Wurde Arnolds Pistole überhaupt bei dem Anschlag entwendet oder nur die Dienstwaffe Kiesewetters?
Warum ist nicht die Kiesewetter-Dienstwaffe mit ihrer Nummer im „NSU-Video” abgebildet?
Wem hat Arnold seine Diebstwaffe als Vorlage für eine Sequenz des „NSU-Videos” aus dem Verkaufsangebot des apabiz gegeben?
Haben die eiligen Stuttgarter nur in der Nacht vom 4. zum 5.11.11 nebensächliche Polizeiausrüstungsgegenstände, wie Handschellen der Marke Clejuso, Reizgasspray, Taschenlampe und ein Multifunktionsmesser der Marke Victorinox,
nach Thüringen mitgebracht, damit diese als Beweismittel im Zwickauer Brandhaus untergeschoben werden konnten?

Man wird ja noch mal skeptisch fragen dürfen.

fatalist
06.09.2013, 16:32
In seiner Befragung vor dem OLG vor der Sommerpause bezeichnete Manfred H., Leiter der Mordkommission II in Nürnberg, Beate K. als "sehr, sehr wichtige Zeugin". Mit ihrer Hilfe seien Phantombilder der beiden Fahrradfahrer angefertigt worden. Allerdings dauerte es ein weiteres Jahr, bis man Beate K. Videobilder vom Nagelbombenattentat in der Kölner Keupstraße zeigte, das ein Jahr zuvor, ebenfalls am 9. Juni, verübt worden war. Hänssler heisst der Manfred, und die Segelohren waren auf den nach Beate Kellers Beschreibungen angefertigten Phantombildern nicht vorhanden.

Die Dame hat sich das alles schön zurechtgelegt, und das geschah nach dem 4.11.2011.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugin-hatte-schon-2006-erkannt-a-920811.html

http://www.tagesspiegel.de/images/mordserie_2_dpa/5847158/2.JPG?format=format11

Wo sind die Segelohren? Ein Foto von 1998 oder früher als Vergleich für eine Sichtung 2005. Alles sehr durchsichtig, als Manipulation erkennbar.

fatalist
06.09.2013, 16:41
Beate Keller dachte übrigens, der Gegenstand in der Plastiktüte sei ein Regenschirm. Steht in der SZ.
Sie hat auch einen Regenschirm in einer Plastiktüte dabei...

http://www.tagesspiegel.de/images/mordserie_3_dpa/5847156/2.jpg?format=format11

Auch bei Mundlos wurde kein Bild von 2005, sondern eines von 1998 oder früher manipulativ als Vergleich verwendet.

Die beiden Radler von Beate Keller (die Phantome) sind Zwillinge. Ganz klar eineiige Zwillinge.

fatalist
06.09.2013, 17:13
Alles Türken, aber für Mama ins Kurdische übersetzt.


Die 82 Jahre alte Mutter Yasars und sein 54-jähriger Bruder waren eigens für die Verhandlung aus Urfa im Südosten der Türkei angereist. Beide waren zum ersten Mal in Deutschland. Ein Dolmetscher übersetzte für sie ins Kurdische. http://www.sz-online.de/nachrichten/zeugin-hat-nsu-terroristen-bereits-2006-auf-video-wiedererkannt-2657448.html


Der Terrorgruppe NSU werden die Morde an neun türkisch- und griechischstämmigen Kleinunternehmern sowie einer Polizistin, zwei Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle vorgeworfen. Man fragt sich echt, wie diese Schreiberlinge ticken, und ob überhaupt.

brain freeze
06.09.2013, 17:39
Du willst also hier nicht mitspielen, nichts zur Sache beitragen, sondern nur das Kreuzberger apabiz http://www.apabiz.de/_assets/3dlogo.gif verteidigen und mal peilen, was die hier so rausbekommen?
Wer mehr weiß, schreibt das hier natürlich nicht hin. Die Sonne wird es schon an den Tag bringen ....





Nereus, das ist doch kindisch. Niemand, der einen Beweis "herstellen läßt", beauftragt dafür auch noch dieselben Leute, die das Material verteilen und bewerten sollen. So blöd wäre kein VS, kein BND - NIEMAND. Ich weiß auch nicht mehr darüber, als was die öffentlich zugänglichen Quellen hergeben. Glaube es oder laß es bleiben. Ist nicht mein Problem.

Wenn Du von mir irgendwelche weltanschaulichen Bewertungen der sonstigen Apabiz-Aktivitäten willst, da muß ich Dich enttäuschen. Ist für mich o.T. und das halte ich mit ALLEN politischen Meinungsäußerungen so. Das muß jeder mit sich selbst abmachen. Ich lege hier keine Glaubensbekenntnisse ab, schon gar nicht auf Aufforderung. Aus dem Alter bin ich raus. Punkt.

Kili
06.09.2013, 18:03
Wer das Blut weiter nördlich abwusch, der kann ja nicht weiter südlich mit blutverschmiertem Arm gesehen werden, oder?

Diese Schilderungen der Zeugenaussagen stammen aus dem Abschlussbericht des LKA aus 2012, also nach dem 4.11.2011, und Allem nach dem 4.11.2011 ist grundsätzlich zu misstrauen.

Die einzige Erklärung wäre, daß sich die "männliche Person" nicht sauber genug waschen konnte (weil er sich evtl. vom Zeigen A.M. gestört fühlte), ohnehin konnte er die Kleidung nicht säubern.
Im Übrigen stieg bei der Sontheimer Brücke nur eine Person ein, wo die beiden anderen blieben, ist unklar.
Dubios ist auch Folgendes:

Die Zeugin M.M. h atte am 25.April 2007 gegen 11 Uhr im Bereich der Badstraße zwei Personen gehört, die sich in italienischer Sprache stritten. Als sie zwischen 14 und 14.30 Uhr wieder auf dem Weg zu ihrem Pkw gewesen sei, seien ihr die vermutlich gleichen Personen wieder aufgefallen, die auf der Oberen Neckarstraße Richtung Kilianskirche gingen. Bei dem Mann seien ihr hierbei sieben bis elf fingernagelgroße Blut spritzer auf dem Hemd im Bereich Brust und Bauch aufgefallen. Die Frau beschrieb sie: ca. 23 bis 24 Jahre alt, ca. 160 cm groß, zierlich, schlank, bekleidet mit einer schwarzen Stoffhose und einem weißem Langarmhemd. Den Mann beschrieb die Zeugin als 25 bi s 26 Jahre alt, 170 bis 175 cm groß, schlank, dunkle Haare, bekleidet mit einer schwarzen Stoffhose und einem weißen Langarmhemd, auf dem im Bereich Brust/Bauch die Blutspritzer festgestellt wurden. Die Personen führten keinerlei Gegenstände mit sich.
PUA

Ich dachte, ein Trio besteht aus drei Personen und komisch, daß es in dieser belebten Zone der Innenstadt nur eine einzige Zeugin dafür gab.

fatalist
06.09.2013, 18:10
Die einzige Erklärung wäre, daß sich die "männliche Person" nicht sauber genug waschen konnte (weil er sich evtl. vom Zeigen A.M. gestört fühlte), ohnehin konnte er die Kleidung nicht säubern. An diesem warmen, sonnigen Tag hätte sich jeder Mann mit blutigem T-Shirt und blutigen Armen das Shirt ausgezogen und es im Fluss gewaschen.

Niemand wäre mit blutigem Shirt und blutigen Armen durch die Gegend gelaufen, und das kilometerweit bis zum südlichen Ende des Wertwiesenparks. Dann lieber oben ohne ohne Blut.

nachdenkerin
06.09.2013, 18:23
Das Pseudonym „X“ im PUA-Bericht bzw. das Spiel mit den Telefonnummern


Auf den am 26. Januar 1998 während der Durchsuchung der Garage in Jena aufgefundenen beiden Telefonlisten des Uwe Mundlos ist eine aus Bayern stammende Person verzeichnet.

Jedenfalls wurde die hier verzeichnete Handynummer nach den Erkenntnissen des LKA Thüringen im sog. THS-Verfahren Ende 1996/Anfang 1997 von dieser Person genutzt. Zuvor und danach war jedoch Tino Brandt der Nutzer dieses Handys. Diese Person war in dem Zeitraum von 1987 bis 1998 V-Person des LfV Bayern, die zur Beobachtung der Gruppierungen „Nationale Front“, „Deutsche Alternative“ und „Nationale Liste“ eingesetzt wurde. Außerdem sollte sie über rechte Mail box-Aktivitäten (z. B. über das T.-Netz) und die Planung und Durchführung von Heß-Märschen berichten. Einen Auftrag zur Beobachtung des „Thüringer Heimatschutzes“ hatte sie nicht. Das LfV Bayern konnte keinen direkten persönlichen Kontakt zwischen ihr und dem Trio feststellen. Allerdings hätten sowohl diese Person als auch Mundlos und Böhnhardt vor deren Abtauchen die Wehrmachtsausstellung am selben Tage besucht. Nach einer Mitteilung des LfV Bayern habe die V-Person nie über das Trio berichtet, nach ihrer Abschaltung habe sie sich aus der rechten Szene gelöst.

Noch während ihrer Tätigkeit als V-Person für das LfV führte der GBA ein Ermittlungsverfahren wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung gem. § 129 StGB ( Thule-Netzwerk ) gegen diese Person. Ihr wurde vorgeworfen, zu Straftaten gegen Anhänger der Antifa-Szene aufgefordert zu haben. In der Einstellungsverfügung des GBA zu dem Verfahren heißt es:…..durch X….. Beschuldigten X……. Der Beschuldigte X……. die Mitarbeit von X………. Somit ist davon auszugehen, dass X ……… Kontakte dieser Person nach Thüringen und insbesondere zu Tino Brandt werden durch das THS-Verfahren des LKA Thüringen aus den Jahren 1995 bis 1997 deutlich…….. Tino Brandt erzählt hier, er habe jahrelang mit dieser Person zu tun gehabt PUA-Bericht Seite 313

Das Thule-Netzwerk wurde von einem Kai Dalek aufgebaut, ein Name „Kai D.“ steht auch auf der Adressliste von Uwe Böhnhardt.

39146

Warum dieses Verstecken und diese mysteriöse Geheimniskrämerei. Warum gibt der Bundestag nicht an, dass es sich um Kai Dalek handelt. 164 Seiten zuvor steht doch dieser Kai D. mit dem Thule-netzwerk aufgeführt. Warum wird er aber nicht an dieser Stelle genannt?


Der Aufbau des „Thule Netzes“ für die Naziszene wurde maßgeblich von Kai D., einem V-Mann des LfV Bayern, vorangetrieben.PUA-Bericht S. 149

Merkwürdig ist, dass das Handy von Tino Brandt, damals wohnhaft in Thüringen, Ende 1996/Anfang 1997 von dem in Bayern wohnenden Kai Dalek kurz vorübergehend benutzt worden sein soll und danach wieder von Brandt. Aber warum das Ganze.


Jedenfalls wurde die hier verzeichnete Handynummer nach den Erkenntnissen des LKA Thüringen im sog. THS-Verfahren Ende 1996/Anfang 1997 von dieser Person genutzt. Zuvor und danach war jedoch Tino Brandt der Nutzer dieses Handys. PUA-Bericht S. 313


Wie kommt es, dass dem gewissenhaften BKA-Staatsschützer nicht aufgefallen ist, welch interessante Namen auf der »Garagenliste« standen? Hätte er die Nummer 0172/84... angerufen, so hätte sich Kai Dalek gemeldet. 1996 und 1997 hatte das LKA Thüringen das BKA um »technische Unterstützungsleistungen« bei der elektronischen Überwachung dieses Rechtsextremisten ersucht. Dalek war einer der Top-Neonazis in Franken und galt als Betreiber des 1993 initiierten neonazistischen Thule-Netzes, welches mit in der Szene kursierenden Bombenbauanleitungen in Verbindung gebracht wurde. Die BKA-Maßnahmen konnten damals den Verdacht gegen Dalek angeblich nicht erhärten. http://www.neues-deutschland.de/artikel/813716.operation-klaeranlage.html

„Hätte er die Nummer 0172/84... angerufen, so hätte sich Kai Dalek gemeldet.“ Nein, bis auf die kleine Ausnahme Ende 1996/Anfang 1997 hätte sich Tino Brandt melden müssen.

Aber Tino Brandt wurde nun angeblich in der Zeit überwacht, fragt sich nur ob die 0172/8403967 oder 0171/4410931


Ohne dass sich aus den Akten ein Grund für eine Aufgabe dieser Zurückhaltung ergibt, beantragte die Staatsanwaltschaft Gera am 6. August 1996 die Überwachung eines von Tino Brandt mutmaßlich genutzten Telefonanschlusses. Diese Maßnahme lief vom 7. August 1996 bis zum 15. März 1997. Der Auswertungsvermerk stellte fest, dass Tino Brandt und seine Gesprächspartner eine „starke Gesprächsdisziplin“ zeigten, da sie damit rechneten, abgehört zu werden.PUA-Bericht S. 269

Zusammenfassung:


Auf der Telefonliste von Mundlos steht ein Kai D. , mit einer Tel-Nr. 0172/8403967. Nutzer des Handys war aber, abgesehen von einer kleinen Ausnahme Ende 1996/Anfang 1997, nicht Kai Dalek, sondern Tino Brandt
Tino Brandt steht aber wiederum auch auf der Telefonliste von Mundlos, aber mit einer anderen Nummer, und zwar 0171/4410931
Kai Dalek sollte technisch überwachten werden. Weil die Polizisten aber angeblich zu dämlich waren, die Telefonnummer ausfindig zu machen, die bei Mundlos auf der Liste stand, aber nicht von Kai Dalek, sondern von Brandt hauptsächlich genutzt wurde, konnte Kai Dalek nicht überprüft werden.
Trotz alledem wird aber in diesem Zeitraum der Telefonkontakt von Brandt überwacht, wobei aber ein Kai Dalek überhaupt nicht in Erscheinung tritt.



Thule-Netz…..Weiterer Betreiber war Kai Dalek……
Laut der Süddeutschen Zeitung soll das Bayerische Landesamt für Verfassungsschutz einen Mitarbeiter in der Szene eingeschleust haben, der mit finanzieller Unterstützung am Aufbau des sogenannten Thule-Netzwerkes mitwirkte. Etwa 800 D-Mark soll dieser monatlich erhalten haben, zusätzlich habe er Geld für seine Auslagen bekommen, etwa für Technik und Betrieb seines Knotenpunktes im Thule-Netz. Der Bericht schreibt, dass nach Angaben nicht genannter Quellen der Verfassungsschutz nach vorsichtiger Schätzung womöglich mehr als 150.000 Mark an D. im Laufe der Jahre bezahlt haben könnte.http://de.wikipedia.org/wiki/Thule-Netz

Von „Thule“ hörte ich heute das erste Mal etwas. Wie ich recherchierte, gibt es eine Thule-Gesellschaft. Nach überfliegen der Homepage kommt mir das mehr spirituell vor. Aber da kann ich mich auch irren, da ich lediglich nur ein paar Wörter überflog.
http:// http://www.thule-gesellschaft.org/index.php/startseite-der-tg

Also der V-Mann Tino Brandt erhielt 200.000 DM zzgl. Auslagen und baute den Thüringer Heimatschutz auf.
Der V-Mann Kai Dalek könnte mehr als 150.000 DM erhalten haben und baute das Thule-Netzwerk auf. Dementsprechend hat der Verfassungsschutz doch zuerst alles aufgebaut.

Nach meiner Überzeugung, was die Recherchen ergaben, wurde hier kräftig gespielt. Die Kriminalpolizisten hatten überhaupt keine Möglichkeit dahinter zukommen. Diese Leute werden nun, wie auch in anderen Sachen, als komplett verblödet dargestellt, als wenn sie noch nicht einmal die Zahlen von einer Telefonnummer lesen und wählen könnten.

Erwähnenswert ist auch noch, dass Dalek ein Computerspezialist ist und ein Computer-Grafik-Design-Studio besaß.


Der Computerfachmann Kai Dalek…..Im oberfränkischen Steinwiesen unterhält Dalek damals ein "Computer-Grafik-Design-Studio.... http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3261%3Ansu-in-bayern-teil-1&catid=47%3Akameradschaften&Itemid=152&showall=1

fatalist
06.09.2013, 18:36
Nürnberg, Mord Yasar 2005.

9:40 Beate Keller fährt daheim mit dem Fahrrad los, 500 m vom Imbiss entfernt sieht sie 2 Radler mit einem Stadtplan.


Sie sah zwei Radfahrer, in der Hand einen Stadtplan, offensichtlich ortsfremd. Beate K. wollte anhalten, ihre Hilfe anbieten, aber dann wäre sie nicht pünktlich zum Termin beim Lehrer ihres Sohnes erschienen. Das wollte sie vermeiden und fuhr weiter. Die beiden Männer standen etwa 500 Meter von einem Döner-Kebab-Imbiss entfernt. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugin-hatte-schon-2006-erkannt-a-920811.html

Um kurz nach 10 Uhr kommt dieser Arbeitsamt-Doktor zum Kiosk, keiner da.


Zeuge sollte Vortrag über kleine und mittlere Betriebe halten. Er schaute kurz nach 10 Uhr in den Imbiss, ob er schon geöffnet hatte. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/PZhautnah/status/375977064311951360

Gegen 10.10 sieht Beate Keller die beiden Radfahrer am Kiosk.


gegen 10.10 Uhr radelte Beate K. dieselbe Strecke zurück nach Hause. Wieder konnte sie nur in Schrittgeschwindigkeit fahren wegen der vielen Baustellen auf der Straße, wieder fielen ihr die beiden Radfahrer auf, direkt an der Imbissbude. Nur der winkende Dönermann, den der Besitzer Ismail Yasar jeden Tag vor dem Stand platzierte, fehlte. Ach, vielleicht hat er sich heute etwas verspätet, dachte Beate K., so schildert sie am Freitag vor dem 6. Strafsenat des Oberlandesgerichts München (OLG) ihre Gedanken und Beobachtungen an jenem 9. Juni.

Gegen 10:10 ist dasselbe wie kurz nach 10, oder :?

Warum hat Beate Keller den Dr. Arbeitsamt nicht gesehen???


Auch ein anderer Zeuge bemerkte 2 Fahrräder am Dönerstand. Der Uni.-Professor interessierte sich für den Imbiss aus wiss. Gründen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Das ist nicht genau. Der Zeuge sah 2 Fahrräder an den Stand gelehnt.

Beate Keller hatte aber ausgesagt, die beiden standen mit ihren Fahrrädern in der Nähe des Dönerstandes, und der eine packte dem anderen einen länglichen Gegenstand in einer Plastiktüte in den Rucksack.


Dass die Fahrräder nicht an derselben Stelle standen, das fiel sogar der Kripo auf:


Anhand dieses Bildes erläutert Ri. wo die Räder laut der Aussage des Zeugen Be. gestanden hätten und wo die Männer mit den Rädern laut der Aussage der Zeugin K. Die Angaben hätten sich nicht vollständig entsprochen, letztlich seien die Standorte aber fast deckungsgleich gewesen.
Auch hier wieder die Frage nach der Farbe der Fahrräder. Warum darüber nicht gesprochen wurde. Verstehe ich nicht... irgendwie passend gemacht? http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6475115&viewfull=1#post6475115

Jetzt ist beim Spiegel daraus "Fahrräder an Dönerstand angelehnt" geworden.


Im Vorbeifahren sah sie die Männer, wie der eine dem anderen einen in eine gelbe Tüte gewickelten Gegenstand in die Hand drückte, den dieser in seinen Rucksack packte.Die Fahrräder lehnten an der Dönerbude. Mehr fiel Beate K. nicht auf. So geht "passend machen" statt zu berichten was war.

Der Spiegel ist ein Drecksblatt.

fatalist
06.09.2013, 19:07
Um 10.15 rief ein Stammgast die Polizei, weil er Yasar leblos im Dönerstand fand.

Jetzt kommt die Auflösung: Beate Keller und dieser Prof Bellmann kamen beide gegen 10:10 zum Dönerstand, sahen Räder an den Stand gelehnt, bzw. 2 Radler die vorher den Stadtplan studiert hatten mit Rädern am Stand, aber die Schüsse auf Yasar fielen bereits vor 9:54.

Das heisst, dass die Radler, die Keller sah, vielleicht sogar zum Dönerstand gingen, wenigstens einer, aber da er niemanden drin sah, ging er wieder zu seinem "Kollegen". Beate Keller hat diese "Zwillinge" gesehen, aber da war Yasar schon 15 Minuten tot, und sie hörte keine Schüsse, und der Prof. Bellmann auch nicht.

Das ergibt sich zwingend logisch aus der Zeugenaussage von Gestern, Waltraud Neumann.
http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-33-verhandlungstag-5-september-2013/



In der Scharrerstraße habe sie wegen eines abbiegenden Autos und wegen Fußgängern abbremsen müssen. Sie habe dann zwei schwarz gekleidete junge Männer gesehen und Räder und habe gedacht, die machen vielleicht eine Radtour. Sie habe hin geguckt und der eine Mann habe sich zu ihr umgedreht. Sie sei erschrocken, weil es kein junger Mann war, kein Teenager, sondern einer, der ihrer Meinung nach nichts Gutes vorgehabt habe. Dann sei sie eine Biegung weiter gefahren und habe an einer Ampel halten müssen. Die Zerzabelshofstraße sei zu diesem Zeitpunkt recht still gewesen. Sie habe dann Schüsse gehört oder geglaubt, Schüsse zu hören.
...
Götzl fragt nach den Zeiten und hält N. aus eine früheren Vernehmung vor, sie habe angegeben, ca. 10m von der Dönerbude entfernt habe ein Mann auf dem Gehsteig 3 m von ihr entfernt gestanden, da sei es etwa 9.55 Uhr. gewesen, weil es bei der Einfahrt ins Parkhaus Goldbachcenter 9.57 Uhr gewesen. N. bestätigt das, aber ihre Uhr gehe immer drei Minuten vor, in Wirklichkeit sei es vielleicht 9.54 Uhr gewesen. Götzl hält ihr vor, sie habe den ersten Mann als “vom Typ her Südländer” beschrieben. N. bestätigt auch das: “Weil der so braun war.” Die Schüsse fielen vor 9:54 Uhr.

Never ever haben sich die Mörder dann noch 15 Minuten an der Dönerbude aufgehalten, bis Bellmann und Keller sie (bzw. ihre Fahrräder) gegen 10:10 beobachten konnten.

Die Radler der Zeugin Neumann waren Südländer.
Beate Keller sah gänzlich unbeteiligte Radler, die sie in Köln, Keupstrasse "wieder erkannte", und das waren "Böhnhardt und Mundlos".

Was haben wir nur für dämliche Ermittler und Verteidiger... :germane:

fatalist
06.09.2013, 19:30
DIE ZEIT berichtet, wie man die Zeugen beim Yasar-Mord nach dem 4.11.2011 "zum NSU hinführte":


Es handelt sich nicht um den einzigen Patzer. Nachdem der NSU (http://www.zeit.de/schlagworte/organisationen/nsu/index) im November 2011 aufgeflogen war, wurden die Zeugen zur sogenannten Lichtbildvorlage gebeten. Dabei mussten sie die Männer vom Tatort in einer Auswahl von acht Bildern aus der BKA-Kartei identifizieren. K. erzählt, die Ermittler hätten ihr zunächst einen Zeitungsausschnitt mit den Bildern von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gezeigt, die mit den Worten "Nazi-Killer" überschrieben waren. Erst danach bekam sie die Bilderbögen zu sehen, auf denen Fotos von Mundlos und Böhnhardt gedruckt waren. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-ismail-yasar/seite-2

Ist das Manipulation oder ja :?

Nereus
06.09.2013, 19:53
...Von „Thule“ hörte ich heute das erste Mal etwas. Wie ich recherchierte, gibt es eine Thule-Gesellschaft. Nach überfliegen der Homepage kommt mir das mehr spirituell vor. Aber da kann ich mich auch irren, da ich lediglich nur ein paar Wörter überflog.
http:// http://www.thule-gesellschaft.org/index.php/startseite-der-tg
...

Geheimorden sind fast immer spirituell oder okkult!

Das Thule-Netz (eine neuheidnische rechte Jugendorganisation)
http://de.wikipedia.org/wiki/Thule-Netz

Hinter fast jeder politischen Organisation steht ein Geheimzirkel:

Nereus über die antimarxistische Thulegesellschaft und den theosophischen Thuleorden 1919:
http://www.politikforen.net/showthread.php?105198-Welchen-IQ-hatten-Hitler-und-die-Nazis&p=5023675&viewfull=1#post5023675

politischer Geheimorden 1919 http://img.zvab.com/member/20353w/33509342.jpg

Rose, Detlev
Die Thule-Gesellschaft. Legende - Mythos - Wirklichkeit.
Tübingen, Grabert Verlag, 2008.
Leinen mit Schutzumschlag, Gebunden, 320 Seiten, 96 Abbildungen, 8°. 2. erweiterete Auflage.
Klappentext: November 1918. Wie in vielen Städten Deutschlands stehen auch in München die Zeichen auf Revolution. Aufständische besetzen die strategisch wichtigen Punkte der Stadt, die Republik wird ausgerufen, der bayerische König für abgesetzt erklärt. Doch im Geheimen formiert sich der Widerstand. Unter dem Dach der Thule-Gesellschaft versammeln sich völkische und deutschnationale Verbände und Einzelkämpfer. Ein Kampfbund wird gebildet, der Gegner wird infiltriert, Ausweise und Fahrscheine werden gefälscht, Sabotageakte verübt, Kämpfer zu den außerhalb Münchens stationierten Freikorps geschleust. Nach dem tödlichen Attentat auf Sozialistenführer Kurt Eisner eskaliert die Lage. Eine anarchistische Räterepublik wird ausgerufen, wenig später eine kommunistische. Für die Thule-Gesellschaft wird die Luft dünn. Razzien und Verhaftungen erfolgen. Sieben Thule-Leute werden im Hof des Luitpold-Gymnasiums von Rotgardisten ermordet. "Sie starben als erste den Tod für das Hakenkreuz", wird Thule-Chef Rudolf von Sebottendorff später behaupten. Die Geschichte dieser turbulenten Monate erzählt dieses Buch. Doch die Widerstandszentrale gegen Revolution und Räterepubliken ist noch aus einem anderen Grund von historischer Bedeutung. Denn die Thule-Gesellschaft gilt als Wegbereiterin des Nationalsozialismus. Sie verwendete schon das Hakenkreuz als Emblem. Die NS-Zeitung Völkischer Beobachter ging aus dem Münchener Beobachter hervor, der sich im Besitz Sebottendorffs befand. In der Thule-Gesellschaft und ihrem engeren Umfeld wirkte spätere NS-Prominenz wie Rudolf Heß, Alfred Rosenberg, Gottfried Feder und Hans Frank, aber auch der völkische Dichter Dietrich Eckart, ein wichtiger Förderer Hitlers. In der Deutschen Arbeiter-Partei, aus der die NSDAP hervorging, standen anfangs die Thule-Mitglieder Anton Drexler und Karl Harrer an der Spitze. Doch welche Rolle spielte der Geheimbund an der Wiege der Hitlerbewegung tatsächlich? Dieser Frage geht das Buch nach. Es untersucht die Einflüsse en detail, stellt strittige Positionen dar und versucht in einer zusammenfassenden Würdigung zu klären, wie wichtig die Thule-Gesellschaft für den Nationalsozialismus wirklich war. Aber nicht nur Historiker haben sich mit der Thule-Gesellschaft beschäftigt. Viele Autoren sehen in ihr eine okkulte Gruppe, die nicht nur am Anfang, sondern bis zum Ende der NS-Herrschaft als geheime Machtzentrale hinter Hitler und der NSDAP standen. In den Deutungen dieser Theorien sind finstere irdische oder überirdische Kräfte am Werk, die die NS-Führung wie Marionetten an Fäden tanzen lassen. Auch dieser neue Mythos von Thule wird hier behandelt, seine Inhalte werden den Fakten gegenübergestellt, die Hintergründe der Autoren beleuchtet, mögliche Motive und leitende Ideen freigelegt. Insofern versucht das Buch auch ein wenig dazu beizutragen, die Trennschärfe zwischen quellenorientierter Geschichtsforschung und von wissenschaftsfernen Motiven inspirierter Dämonisierung und Legendenbildung wieder herzustellen. Denn in Zeiten, in denen Propaganda-Machwerke wie Rauschnings Gespräche mit Hitler auch von seriösen Autoren immer noch als Quelle verwandt werden, verschwimmen die Grenzen zwischen Realität und Mythos immer mehr.

Originaltext (Nachdruck) http://franken-buecher.de/images/BEVOR.JPG

Aber an sowas orientierte sich das unwissende Trio nicht, die gingen nur auf profane Heß-Gedenkdemos.

brain freeze
06.09.2013, 20:48
DIE ZEIT berichtet, wie man die Zeugen beim Yasar-Mord nach dem 4.11.2011 "zum NSU hinführte":

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-ismail-yasar/seite-2

Ist das Manipulation oder ja :?

Nennt man das nicht "suggestive Einflüsse auf eine Wahllichtbildvorlage"?
Lustig, daß ZEIT die Tricksereien auch noch freimütig ausplaudert.
Aber interessiert die Verteidigung in München ja eh nicht.

Nereus
07.09.2013, 06:24
DIE ZEIT berichtet, wie man die Zeugen beim Yasar-Mord nach dem 4.11.2011 "zum NSU hinführte":

Dabei mussten sie die Männer vom Tatort in einer Auswahl von acht Bildern aus der BKA-Kartei identifizieren. K. erzählt, die Ermittler hätten ihr zunächst einen Zeitungsausschnitt mit den Bildern von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt gezeigt, die mit den Worten "Nazi-Killer" überschrieben waren. Erst danach bekam sie die Bilderbögen zu sehen, auf denen Fotos von Mundlos und Böhnhardt gedruckt waren.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-ismail-yasar/seite-2
Ist das Manipulation oder ja :?

Ja.
fatalist:

Die Ersten die am 5.11.2011 Rechtsterror schrien, das war DIE LINKE aus Thüringen, in dieses Umfeld gehört auch Menzel hinein. Dahin gehört auch das Bekennervideo. In dieselbe Ecke.

1998

http://cdn2.spiegel.de/images/image-319639-galleryV9-txsj.jpg


Hier die Originalversion: Sie zeigt Uwe Mundlos (rechts), gemeinsam mit Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt...Das Fahndungsbild stammt aus dem Jahr 1998, es wurde vom LKA Thüringen und der "Ostthüringer Zeitung" veröffentlicht.

http://i48.tinypic.com/6r7t04.jpg

2001

TV-Spielfilm "Tatort" benutzte 2001 echtes Fahndungsfoto als Requisite.

Mundlos http://www.general-anzeiger-bonn.de/img/incoming/orig857553/1630001035/tatort1.jpg

http://www.general-anzeiger-bonn.de/news/politik/Tatort-fahndet-nach-NSU-Terroristen-article857526.html

Dieses Foto des Neonazi Uwe Mundlos war in einer Tatort-Folge aus dem Jahr 2001 zu sehen. Foto: wdr / colonia media:

http://bc01.rp-online.de/polopoly_fs/tatort-487-bestien-uwe-mundlos-fahndungsfoto-1.2992948.1347562188!/httpImage/4053311192.jpg_gen/derivatives/rpoPanorama_786/4053311192.jpg


Im ARD-Tatort "Bestien" aus dem Jahr 2001 war ein Fahndungsfoto des rechtsextremen Uwe Mundlos zu sehen. Das Bild klebte damals in einer Szene auf der als Requisite nachgemachten Akte eines Sexualverbrechers.
http://www.rp-online.de/panorama/deutschland/foto-von-nsu-moerder-in-koelner-tatort-1.2992804

Filmausschnitt aus ARD-Tatort:
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=N0PInHhpY50

Spiegel: Wie ein Foto von Uwe Mundlos in den "Tatort" geriet
http://www.spiegel.de/panorama/folge-bestien-wie-das-foto-von-nsu-mann-mundlos-in-den-tatort-geriet-a-855634.html

2003

TNT und Waffen bei Münchner Neonazis gefunden

indymedia: 10.09.2003
Bei Münchner Neonazis um Martin Wiese sind 14-15 Kilo sprengstoffverdächtiges Material (u.a. TNT) Schusswafen usw. gefunden worden.

”Bolly“ 12.09.2003 (JENA): Jetzt wird groß gefeiert
Die Verhaftungen in München werden riesig gefeiert. Was allerdings dabei mal wieder unter den Teppich gekehrt wird ist, daß Bombenfunden wie diese in der rechten Szene keinerlei die Ausnahme bilden. Erschreckend ist, daß ähnliche Funde in der Vergangenheit keinerlei Aufsehen eregten, sondern daß z.T. schon Verhaftete untertauchen konnten. Siehe folgendes Beispiel aus Jena. Man fragt sich, warum Stammheim nicht für Nazis angewendet wird. Man scheint daran interessiert zu sein, daß die Braune Armee Fraktion rechtzeitig abtauchen kann.

Am 26. Januar 1998 fand die Thüringer Polizei bei den Jenaer Neonazis Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und BeateZschäpe vier funktionsfähige Rohrbomben. Die Genannten sind seither flüchtig. Bereits im Januar 1997 war gegen dieTatverdächtigen und andere Angehörige des THS ein Ermittlungsverfahren wegen der Versendung von Briefbombenattrappen an die Thüringische Landeszeitung (TLZ), die Stadtverwaltung und die Polizeidirektion (PD) Jena eingeleitet worden. Die Flüchtigen wurden ebenfalls verdächtigt, Sprengkörper und Bombenattrappen hergestellt zu haben, diezwischen Oktober 1996 und Dezember 1997 im Raum Jena aufgefunden wurden.
http://de.indymedia.org/2003/09/61362.shtml

2004

Spiegel: NSU-Terroristen: "Küstenwache" zeigte echte Fahndungsfotos

Am 10. März 2004 strahle das ZDF eine Folge der Serie "Küstenwache" aus, sie hieß "Gegen die Zeit". Auch in diesem Fall tauchen in einer Pseudo-Akte Fotos von real gesuchten Verbrechern auf: ...Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt....
http://www.spiegel.de/panorama/kuestenwache-zeigt-fahndungsfotos-von-boenhardt-und-mundlos-in-akte-a-855931.html

http://i46.tinypic.com/kbf1g4.jpg


In der Filmszene durchsuchen Mitarbeiter der Küstenwache einen Haufen verstaubter (!) Akten über “terroristische Gruppierungen, die als Käufer für Biogifte in Frage kommen”. Die Überschrift der Filmakte: “Vorbereitung von biologischen Kampfstoffen” ist dem Fahndungsaufruf des Thüringer LKA von 1998 nachempfunden: “Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens”. Darunter folgt ein Bild von Böhnhardt, sein Geburtsdatum, sein Geburtsort (im Original sein letzter Aufenthaltsort Jena), sowie die exakte Personenbeschreibung seiner Person vom Fahndungsaufruf des LKA Thüringen.....Die Personenbeschreibung wiederum ist exakt jene, die das LKA über Beate Zschäpe verfasst hatte....

http://i48.tinypic.com/9lb9yd.jpg
http://machtelite.wordpress.com/2012/09/15/pikante-detailsnsu-fahndungsfotos-in-tatort-und-kustenwache/

April 2005

Phantombild Keupstraße http://www.ksta.de/image/view/2011/10/15/12028556,11306850,dmData,maxh,480,maxw,480,Phantom bild+Keupstrae+%25281321102561790%2529.jpg

Im April 2005 wurde ein neues Phantombild zum Anschlag in der Keupstraße veröffentlicht.
http://www.ksta.de/koeln/attentat-in-koeln--haette-ein-laie-erkennen-koennen-,15187530,11958242.html

Juni 2005

Phantombilder zum Mord an Ismail Yasar (09.06.2005 Nürnberg)

Tatortbilder? http://bc03.rp-online.de/polopoly_fs/berlbildkombo-zeigt-phantombiloben-pistole-fabrikat-ceska-1.2586159.1321038530!/httpImage/3541897629.jpg_gen/derivatives/rpo32_457/3541897629.jpg

Foto: dapd, Polizei
Die Bildkombo zeigt zwei Phantombilder (oben) und eine Pistole vom Fabrikat Ceska, Modell 83, Kaliber 7,65 Millimeter, die in Zusammenhang mit einer bundesweiten Mordserie stehen. Seit September 2000 sind neun Kleingewerbetreibende überwiegend türkischer Herkunft von bislang unbekannten Tätern erschossen worden. In allen Fällen kam eine Pistole des Fabrikats Ceska zum Einsatz. Zwei Radfahrer (Phantombilder) wurden in Zusammenhang mit dem sechsten Fall gebracht - sie wurden von Zeugen vor dem Dönerstand gesehen, in dem der 50-jährige Besitzer am 09.06.05 getötet wurde.

30.6.2005 Aktenzeichen XY

Ein Serienmord .... Die SoKo Halbmond hofft auf die Hilfe der XY-Zuschauer: Der Mörder tötete seine Opfer mit Kopfschüssen! Über 100 Kripo-Beamte sind an der Aufklärung der Fälle beteiligt, immer wird die gleiche Tatwaffe verwendet.Es werden mehrere Phantombilder gezeigt.


https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=UMAJSi07La4

2008

Kleinkrieg in Jena. U.a. aus dem gelöschten Altermedia-Archiv:

»”Doppelt und Dreifach zurückschlagen“ – Gegen diese Nationalistin mobilisiert die Antifa!!! (25.01.08)«

Kommentar 82: bolly // Jan 26, 2008 at 8:35
@Ace (d.i. Thomas Gerlach KDS)
Daß Wolle und Kapke das beste Verhältnis zum Staatsapperat haben, ist doch bekannt. ... Wohlleben und Kapke gehörten neben dem V-Mann Tino Brandt zu den Führern des Thüringer Heimatschutzes (THS), eines Zusammenschlusses von Kameradschaften aus der Region. Zu diesem Kreis gehörten auch Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe, deren Bombenwerkstatt (TNT, Rohrbomben etc.) im Jahr 1998 von der Polizei ausgehoben wurde. Den drei wurde u.a. auch vorgeworfen, im September 1997 einen Koffer mit einem funktionstüchtigen Sprengsatz vor dem Jenaer Stadttheater abgestellt zu haben. Trotz Polizei-Observation konnten sie untertauchen und dürften mittlerweile wegen Verjährung nichtmehr belangt werden. Die ganze geschicht wurde ganz schön totgeschwiegen. Und auch ihre Verstrickung mit Wohlleben und Kapke.... (Link geschreddert)

»Gewalteskalation? Antifa-Brandanschlag in Jena! (10.03.08)«

32: bolly // Mar 10, 2008 at 23:05
“Wenn es nun also zu einer weiteren Gewalteskalation kommt, so ist das in erster Linie dem offenbar unüberlegten Handeln der Antifa geschuldet.”
Seit Ende der 80er Jahre kam es immerwieder zu Überfällen auf die JG, Autonom Bestimmte Häuser, andere nichtrechte Lokalitäten, Ausländer, Linke und was sonst so noch nicht in rechte Hirne passen will. AntiFA-Gegenwehr beschränkte sich fast immer nur auf Notwehr. Und der Herr Wohlleben war mehr als nur ein paarmal aktiv oder im Hintergrund mit dabei.
Ausserdem seine Vernetzung mit den Bombenlegern Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe, deren Bombenwerkstatt (TNT, Rohrbomben etc.) im Jahr 1998 von der Polizei ausgehoben wurde. Den drei wurde u.a. auch vorgeworfen, im September 1997 einen Koffer mit einem funktionstüchtigen Sprengsatz vor dem Jenaer Stadttheater abgestellt zu haben. Trotz Polizei-Observation konnten sie untertauchen und dürften mittlerweile wegen Verjährung nichtmehr belangt werden.
( http://www.pds-fraktion-thueringen.de/parlament/kanfrage/kanfrage2001/dr31383.pdf )
Das von ihm betrieben “Wohn- und Schulungsobjektes” in der Jenaischen Strasse ist immerwieder Ausgangspunkt von Gewalt- und Straftaten. Jüngstes Beispiel (Anfang des Jahres), wo eine Gruppe von Grafitti-Sprühern, die von Anwohnern dazu aufgefordert wurden, gefälligst nicht zu sprühen, diese mit CS-Gas angriffen. Von der Polizei verfolgt konnten sie in eben diesem “Wohn- und Schulungsobjekt” gefasst werden. Ein zweites Bespiel vom selben Zeitraum: eine Gruppe, die aus dem “Wohn- und Schulungsobjektes” kamen urinierten in den Vorgarten eines Anwohners. Als dieser die Jugendlichen aufforderte dies zu unterlassen, wurde er tätlich angegriffen. Eine Nachbarin, die zu Hilfe kam, bekam eine Bierflasche an die Hauswand geworfen .... (Link geschreddert)

»„Königskinder“ vs. NPD – Warum die Gewalt in Jena eskaliert (11.03.08)«

33: bolly // Mar 12, 2008 at 8:56
Also Lothar König für den Angriff verantworlich zu machen, ist ja doch ganz schön weit hergeholt. Wohlleben und seine Spacken haben mehr als nur einen Feind in Jena. Seit Jahren besudelt er Jena mit seinem B&H-Fesival, dem sog. “Fest der Völker” und den von ihm mitorganisierten “Hess-Aufmärschen”. Damit zieht er sich nunmal in einer traditionell linken Stadt wie Jena den Unwillen der Leute zu. Da verwundert es nicht, daß jemand im berechtigten Kampf diesem Treiben ein Ende zu setzen, über das Ziel hinausschießt.
55: bolly // Mar 13, 2008 at 0:02
“Bevorzugtes Ziel der Antifa-Angriffe Ralf Wohlleben. Dass der Familienvater diese „Ehrung“ nur bedingt „sportlich“ nimmt liegt in der Natur der Sache. Selbst seine Kinder sind in Kommentaren bei Indymedia bedroht worden.”
Also ich habe indymedia nach irgendwelchen Kommentaren abgesucht, wo die Wohllebens Kinder ins Spiel gebracht wurden. Aber nichts über Wohllebens Kinder bei indymedia. .... (Link geschreddert)

2010

17.09.10 FN Jena: Von Brandanschlägen, Sprengstoffen und anderem Firlefanz (18.09.10)
http://fn-jena.info/?p=562

19.09.10 Neonazis planten offenbar Anschlag auf Politikerin (König)
http://npd-blog.info/2010/09/19/neonazis-planten-offenbar-anschlag-auf-landtagsabgeordnete/

Registrierter
07.09.2013, 06:55
NSU: Nazi oder NATO?
http://media.rotefahne.eu/2013/06/presspict20130607014736-300x160.jpg
http://rotefahne.eu/rubrik/dossier/nsu-nazi-oder-nato/

fatalist
07.09.2013, 07:25
Nereus, du hast ja den dunklen Lieferwagen (Van) gefunden, THX :)


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=UMAJSi07La4
Ab Minute 2:50

In Zwickau wurde an diesem Tag (für nur diesen einen Tag) ein Skoda Octavia ausgeliehen.
Das passt nicht. Darum war der Skoda-Ausleiher auch nicht als Zeuge vor Gericht, obwohl ursprünglich geladen, und den Zeugen Me. (dunkler Van) gab es gestern auch nicht.

Das Gericht manipuliert mit Hilfe der Zeugenvorladungen. Siehe Waltraud Neumann.

fatalist
07.09.2013, 07:31
Nennt man das nicht "suggestive Einflüsse auf eine Wahllichtbildvorlage"?
Lustig, daß ZEIT die Tricksereien auch noch freimütig ausplaudert.
Aber interessiert die Verteidigung in München ja eh nicht. Man hat sich wohl mit der Anklage und dem Gericht längst auf die Täterschaft der Uwes verständigt. Wir erleben ein groteskes Staatsschauspiel...

nachdenkerin
07.09.2013, 07:43
http://i48.tinypic.com/6r7t04.jpg



Merkwürdig, warum wurden denn bei Beate Zschäpe die Augen unkenntlich gemacht.

fatalist
07.09.2013, 07:48
Man hat sich wohl mit der Anklage und dem Gericht längst auf die Täterschaft der Uwes verständigt. Wir erleben ein groteskes Staatsschauspiel... Die Sache mit dem Segel-Ohr ist aufgefallen:


Wolfgang Heer, der Verteidiger von Beate Zschäpe, erkundigte sich bei der Zeugin, warum sie in ihrer ersten Vernehmung bei der Polizei kurz nach dem Mord in Nürnberg nichts von dem auffälligen Merkmal des abstehenden Ohres bei einem der Männer gesagt habe. Auch seien auf den von der Zeugin damals gefertigten zwei Phantombilder keine abstehenden Ohren zu erkennen, fügte der Rechtsanwalt an.

Die Zeugin zeigte sich während ihrer Aussage darüber verärgert, dass die Ermittlungen bei der Polizei zu dem Mord an Ismail Yasar damals im Sande verlaufen seien. Sie hätte sich mehrfach danach erkundigt, es habe aber keine Erfolge gegeben, erklärte sie.

Kai Mudra
http://www.derwesten.de/thema/rechter_terror/schwaechte-die-polizei-die-aussagen-der-zeugin-ab-page2-id8410020.html

Diese Zeugin ist eine neugierige Wichtigtuerin, die auf Belohnungsgelder hoffte?

fatalist
07.09.2013, 08:01
Beate Keller war sich nicht sicher:


... wann Frau K. das Kölner Video zuerst zu sehen bekommt. Das ist am 23. Mai 2006 gewesen: Sie lässt sich die Köpfe heranzoomen und ist sich "vom Bauchgefühl her" sicher, "ganz sicher". Die Beamten relativieren das im Protokoll, da steht "ziemlich sicher". Im Oktober 2006 wird die Frau noch einmal mit den Bildern konfrontiert. Nun kann sie dies alles laut Protokoll "nicht mehr mit Sicherheit sagen". Am Freitag bestätigt sie ihr Schwanken von vor fast sieben Jahren.
http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/zeugin-erkannte-nsu-moerder-polizei-patzte--75012464.html

Gefühlte 100 Berichte darüber, dass Beate Keller sich absolut sicher war und die Ermittler patzten.
Manipulation total.

Bin schon ganz gespannt auf NSU-Watch, wie sie sich winden werden bei dem rot markierten Satz...

fatalist
07.09.2013, 08:40
Wenn Du von mir irgendwelche weltanschaulichen Bewertungen der sonstigen Apabiz-Aktivitäten willst, da muß ich Dich enttäuschen. Ist für mich o.T. und das halte ich mit ALLEN politischen Meinungsäußerungen so. Das muß jeder mit sich selbst abmachen. Ich lege hier keine Glaubensbekenntnisse ab, schon gar nicht auf Aufforderung. Aus dem Alter bin ich raus. Punkt. Ich schon.


Schauprozeß gegen Deutsche – Geheim bei Migranten


Gegen den Mörder von Daniel S. aus Kirchweyhe wird geheim verhandelt, also unter Ausschluß der Öffentlichkeit. Vom kommenden Dienstag bis voraussichtlich zum 19. Dezember, meldet die “Junge Freiheit”. Der Sprecher der Staatsanwaltschaft verrät weder den Namen des Anklägers, noch die Zahl der Angeklagten, die neben dem vermutlichen Tottreter auf der Anklagebank sitzen werden. Warum? Staatliche Vertuschung? Weil es nicht ins verordnete Bild der friedlichen, fachkräftigen Zuwanderung paßt? Genau so wie der ganze Mord im Frühjahr unter der staatlichen Schmuddeldecke vertuscht werden sollte?

...

Dagegen läuft in München der NSU-Schauprozeß!
Thorsten Hintz in der JF vergleicht ihn mit den Moskauer Schauprozessen der 30-er Jahre. Die Schuld der angeklagten Tschäpe und ihrer bereits getöteten beiden Mittäter steht im Vornhinein fest. Es ist zwar nichts bewiesen und gibt jede Menge zwangsläufige Hinweise auf staatliche oder maffiöse Täter, aber das wird verdrängt. Hier funktioniert wieder die oben beschriebene gesellschaftliche Geheimhaltung auf allen Ebenen: Von Polizei über Justiz, Verwaltung, Regierung, Parlamente bis Medien. Bundespräses Gauck – diesmal sogar ohne Larve, Kanzlerin mit Erika im Knopfloch, Parlamente und gesellschaftlich relevante Gruppen haben gesprochen, zutiefst bedauert, verurteilt, feiergestundet, gemaßnahmt und bezahlt.

Das Gericht hat nur noch den juristisch rechten Segen zu geben!
Bei der Tschäpe ist die Schminke oder Kleiderordnung wichtiges Medienthema. Weil sie nach Sexy-Cora und Disney-Land gegoogelt hat, ist sie der Kopf der Terrorbande gewesen. Weder Altermedia oder sonstiges Nazi-Zeugs hat sie interessiert. Bei der ganzen Truppe gab es ja absolut kein einziges rechtsradikales Zubehör- und Beweisstück! Mist aber auch. War das die Tarnung? Also ist damit die besondere Schuld der Anführerin Tschäpe bewiesen?

Das Nichtvorhandene als Beweis der Täterschaft?
Für eine erfolgreiche Verurteilung? Es wäre die konsequente Weiterentwicklung der in Mecklenburg-Vorpommern begonnenen Gerichtspraxis, den Fraktionsführer der Nationaldemokraten, Udo Pastörs, für das im Landtag gerade Nichtgesagte zu verurteilen! Wer den Geßlerhut nicht grüßt, wird eingesperrt – hieß es schon im “Wilhelm Tell”. Wir sind weiter zurück als Moskau 1936/38. Wir sind im tiefsten Mittelalter angekommen, liebe Landsleute!

Die Tschäpe zum Kopf der gefährlichsten Mördertruppe Deutschlands zu machen – ohne jeden schlüssigen Beweis überhaupt für die Täterschaft dieser ziemlich unbedarften Typen zu haben – ist ungefähr so, als wenn Eva Braun zur heimlichen Herrin und Verantwortlichen des nationalsozialistischen Geschehens im Dritten Reich konstruiert würde.

Quelle: Hans Püschel (http://www.hans-pueschel.info/politik/schauprozess-gegen-deutsche-geheim-bei-migranten.html) Zschäpe, nicht Tschäpe, aber so ganz falsch liegt Püschel nicht. Man muss ja nicht jedes Wort gutheissen, aber die generelle Richting stimmt.

brain freeze
07.09.2013, 10:05
Ich schon.



Ist aber für irgendeine Art Wahrheitsfindung irrelevant.

herberger
07.09.2013, 10:37
Erklärung die Filmfritzen haben einen echten Fahndungsbogen als Requisite von einer Behörde bekommen und haben dann die persönl.Daten auf dem Bogen verändert

.
Am 10. März 2004 strahle das ZDF eine Folge der Serie "Küstenwache" aus, sie hieß "Gegen die Zeit". Auch in diesem Fall tauchen in einer Pseudo-Akte Fotos von real gesuchten Verbrechern auf: ...Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt....

fatalist
07.09.2013, 10:38
Ist aber für irgendeine Art Wahrheitsfindung irrelevant. Hilft aber bei der Einordnung des Medienhypes an sich und seiner Intention.

Gar nichts zur Aussage von Waltraud Neumann und den nicht passenden Uhrzeiten zu sagen?

fatalist
07.09.2013, 10:48
Hab mal bei Rote Fahne einen Kommentar zu den Zeugen Yasar geschrieben:


Die Medien überschlagen sich gerade wegen der gestrigen Aussage von Beate Keller, es ist von Schlamperei der Ermittler die Rede, die Zeugin hätte die Mörder mit den Fahrrädern ganz klar auf dem Video der Keupstrasse in Köln wiedererkannt, aber die Ermittler hätten ihre Aussagen im Vernehmungsprotokoll abgeschwächt.

Das ist falsch.


… wann Frau K. das Kölner Video zuerst zu sehen bekommt. Das ist am 23. Mai 2006 gewesen: Sie lässt sich die Köpfe heranzoomen und ist sich “vom Bauchgefühl her” sicher, “ganz sicher”. Die Beamten relativieren das im Protokoll, da steht “ziemlich sicher”. Im Oktober 2006 wird die Frau noch einmal mit den Bildern konfrontiert. Nun kann sie dies alles laut Protokoll “nicht mehr mit Sicherheit sagen”. Am Freitag bestätigt sie ihr Schwanken von vor fast sieben Jahren.

http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/zeugin-erkannte-nsu-moerder-polizei-patzte–75012464.html (http://www.badische-zeitung.de/deutschland-1/zeugin-erkannte-nsu-moerder-polizei-patzte--75012464.html)

Das Gericht lädt die Zeugen in chaotischer Reihenfolge vor, ein oft gelesener Vorwurf, der eine grobe Verharmlosung darstellt: Das Gericht manipuliert mit den Zeugenvorladungen, indem es logische Verknüpfungen zusammengehörender Aussagen verunmöglicht.

Beispiel diese Woche: Zeugin Waltraud Neumann.
Erst war sie für Freitag vorgeladen, sagt dann aber am Donnerstag aus.
GANZ WICHTIG: Sie hörte die Schüsse um 9:54. am 9.6.2005 am Imbiss Yasar in Nürnberg.

Gestern dann Beate Keller und Prof. Bellmann von der Bundesagentur für Arbeit, die Fahrräder und Fahrradfahrer gegen 10.10 sahen, diese Radler will Beate Keller in der Keupstrasse erkannt haben, und als die NSU-Täter.

Warum sollten die Mörder in Nürnberg noch 15 Minuten (von 9:54 bis gegen 10:10) am Dönerstand gewartet haben, nachdem sie den Mann erschossen hatten?

Der Radler, den die Zeugin Waltraud Neumann am Donnerstag beschrieb, der war “Südländer”. Ein südländischer Radler vor 9:54, 2 Minuten später hörte die Zeugin die Schüsse.

Erst 15 Minuten danach erkennen die anderen Zeugen “den NSU” und beschreiben die Täter heute als “mit Segelohren”, während die nach ihren Beschreibungen gefertigten Phantombilder “Zwillinge” zeigen, ohne jede Andeutung von Segelohren, und in dem Vernehmungsprotokoll diese “Segelohren” fehlen.

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6547740&viewfull=1#post6547740


Wolfgang Heer, der Verteidiger von Beate Zschäpe, erkundigte sich bei der Zeugin, warum sie in ihrer ersten Vernehmung bei der Polizei kurz nach dem Mord in Nürnberg nichts von dem auffälligen Merkmal des abstehenden Ohres bei einem der Männer gesagt habe. Auch seien auf den von der Zeugin damals gefertigten zwei Phantombilder keine abstehenden Ohren zu erkennen, fügte der Rechtsanwalt an.
http://www.derwesten.de/thema/rechter_terror/schwaechte-die-polizei-die-aussagen-der-zeugin-ab-page2-id8410020.html
Der Autovermieter des Skoda Octavia aus Zwickau, ursprünglich für Gestern vorgeladen wurde ausgeladen, denn ein für 1 Tag ausgeliehener Octavia passt nicht für 2 Mountainbikes und Zschäpe und 2 Uwes. Der Zeuge kommt jetzt thematisch zusammenhanglos Ende Oktober.

Der Zeuge Me., der das Einladen der Fahrräder in einen dunklen Lieferwagen sah ist gar nicht vorgeladen. Passt nicht ins Konzept? http://rotefahne.eu/2013/06/nsu-watch-widerspricht-der-roten-fahne/#comment-2864

fatalist
07.09.2013, 10:54
Die ominöse "Ceska" die eine Walther PP ist...


Angeblich bestellten die Uwes bei Carsten Schultze eine Pistole mit Schalldämpfer, deutsches Fabrikat. Diese Pistole wurde besorgt und überbracht, und für den Wahrheitsgehalt dieser Behauptung spricht, dass diese Waffe mit Aussengewinde zum Aufschrauben eines Schalldämpfers in der Ruine in Zwickau gefunden wurde, wie man dem Plakat des BKA von Anfang Dezember 2011 zu entnehmen ist.

(http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg)http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg

Es ist eine Walther PP mit verlängertem Lauf und Schraubgewinde.

Die in Zwickau ebenfalls gefundene Ceska 83 mit SD hat keinen Schraubverschluss zum Aufschrauben des SD, sondern einen Klickverschluss (Bajonettverschluss). Als Mordwaffe der Dönermorde nachgewiesen ist sie ebenfalls nicht.

Daher redet man ja vor Gericht niemals über die Schalldämpfer-Montageart, und thematisiert das BKA-Gutachten vom 6./7.12.2011 nicht.

Alles sehr durchsichtig, als Manipulation erkennbar. http://rotefahne.eu/2013/06/nsu-komplex-widerspruechliche-aussagen-tatwaffe-noch-nicht-identifiziert/#comment-2863

Mal schauen, ob die das aufgreifen. Waren ja 1 Monat auf Tauchstation, beim NSU sogar 2 Monate.

brain freeze
07.09.2013, 11:42
Hilft aber bei der Einordnung des Medienhypes an sich und seiner Intention.

Gar nichts zur Aussage von Waltraud Neumann und den nicht passenden Uhrzeiten zu sagen?

1. Mal konkret: Alle Verbrechen, verfolgbare und nicht verfolgbare, die ICH persönlich erlebt habe, ob Betrug, Raubmord, Ehebruch, Kindesmißhandlung, selbstherrliche Zerstörung von Karrieren, Demütigung, Lüge, Verrat et cetera pp. wurden ausschließlich innerhalb der deutschen Volksgemeinschaft, der ich angehöre, begangen, ohne jede Beteiligung von Juden oder Türken, es war nicht einmal ein einziger Linker dabei. Niemals gab es Gerechtigkeit* oder Wiedergutmachung. Das ist mein ganz persönliches Erleben. Ich weiß natürlich, daß andere Menschen andere Lebenserfahrungen haben.

2. Deine Beobachtungen zu den diversen Zeugenaussagen habe ich registriert und finde sie sehr interessant, brauche aber meist etwas länger, um die Dinge zu verarbeiten.

*) Für den Raubmord (deutsche Täter) gab es Gefängnisstrafen

fatalist
07.09.2013, 11:54
1. Mal konkret: Alle Verbrechen, verfolgbare und nicht verfolgbare, die ICH persönlich erlebt habe, ob Betrug, Raubmord, Ehebruch, Kindesmißhandlung, selbstherrliche Zerstörung von Karrieren, Demütigung, Lüge, Verrat et cetera pp. wurden ausschließlich innerhalb der deutschen Volksgemeinschaft, der ich angehöre, begangen, ohne jede Beteiligung von Juden oder Türken, es war nicht einmal ein einziger Linker dabei. Niemals gab es Gerechtigkeit oder Wiedergutmachung. Das ist mein ganz persönliches Erleben. Ich weiß natürlich, daß andere Menschen andere Lebenserfahrungen haben. Wir haben genug eigene Vollpfosten und Kriminelle, da brauchen wir keine Importe aus nichtkompatiblen Kulturen, das ist klar. Zustimmung.

Mir ging es darum, den himmelschreienden Unterschied einmal zu erwähnen, der zwischen der medialen Aufmerksamkeit zum Thema NSU und der bei Daniel S. oder Jonny K. klafft. Daran erkennt man die Intention der NSU-Macher und Nutzer.


2. Deine Beobachtungen zu den diversen Zeugenaussagen habe ich registriert und finde sie sehr interessant, brauche aber meist etwas länger, um die Dinge zu verarbeiten. Deine Zustimmung zu "fatalists Axiom" fand ich bemerkenswert, hätte ich nicht in dieser Klarheit erwartet: "Morde etc unter den Augen des Staates oder eben keine Morde."

Dieses "Axiom" ist des Pudels Kern. Aus diesem Axiom erschliesst sich das gesamte Szenario, von Aktenvernichtung bis hin zu der Manipulation des Gerichts mittels "chaotischer Zeugenreihenfolge".

fatalist
07.09.2013, 12:57
Weil ich ja ein gehässiger Mensch bin, habe ich vor 2 Tagen das ZOB angemailt, wegen ihres Artikels:

http://www.das-zob.de/nsu-prozess-ungereimtheitheiten-und-ungeheuerlichkeiten-ohne-ende/

Mail: Betreff: 4 Paulchen Panter-Köpfe waren es schon seit den 1970er Jahren



http://www.youtube.com/watch?feature...&v=JRL5Z1k60tg

Man sollte nicht auf ANTIFA-Desinfo hereinfallen.

Und noch was: Simsek hat den Mordanschlag 2 Tage überlebt, ihr schreibt von "Leiche auffinden." Das Lernvermögen ist beim ZOB gleich NULL, der Murks steht dort immer noch.

bio
07.09.2013, 13:22
Nürnberg, Mord Yasar 2005.

9:40 Beate Keller fährt daheim mit dem Fahrrad los, 500 m vom Imbiss entfernt sieht sie 2 Radler mit einem Stadtplan.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugin-hatte-schon-2006-erkannt-a-920811.html

Um kurz nach 10 Uhr kommt dieser Arbeitsamt-Doktor zum Kiosk, keiner da.

https://twitter.com/PZhautnah/status/375977064311951360

Gegen 10.10 sieht Beate Keller die beiden Radfahrer am Kiosk.


Gegen 10:10 ist dasselbe wie kurz nach 10, oder :?

Warum hat Beate Keller den Dr. Arbeitsamt nicht gesehen???

Das ist nicht genau. Der Zeuge sah 2 Fahrräder an den Stand gelehnt.

Beate Keller hatte aber ausgesagt, die beiden standen mit ihren Fahrrädern in der Nähe des Dönerstandes, und der eine packte dem anderen einen länglichen Gegenstand in einer Plastiktüte in den Rucksack.

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6475115&viewfull=1#post6475115

Jetzt ist beim Spiegel daraus "Fahrräder an Dönerstand angelehnt" geworden.

So geht "passend machen" statt zu berichten was war.

Der Spiegel ist ein Drecksblatt.

Könnt es sein, dass Frau Keller es zeitlich nicht so genau nimmt? Es handelt sich ja hier "nur" um 10 Minuten, die fehlen. Vielleicht ist sie nicht um 9:40 losgeradelt, sondern um 9:30? So könnte sich die Diskrepanz erklären.

fatalist
07.09.2013, 14:00
Könnt es sein, dass Frau Keller es zeitlich nicht so genau nimmt? Es handelt sich ja hier "nur" um 10 Minuten, die fehlen. Vielleicht ist sie nicht um 9:40 losgeradelt, sondern um 9:30? So könnte sich die Diskrepanz erklären. Beate Keller hat ja "weisse, arische" Radler gesehen, die Zeugin Neumann "braune Südländer mit dunklen Augen".

Warum gehst Du davon aus, dass es nur 2 Radler zwischen 9:54 und 10:10 gab am Imbiss?
Ich gehe davon aus, dass es mindestens 6 gab, und Schüsse hat nun einmal die Keller nicht gehört.
Aber die Neumann.

Um kurz nach 10 hat ja auch Zeuge Bellmann die Radler NICHT gesehen. Kein Wunder, wenn die Schüsse schon um 9:54 fielen.
Was erwartest Du?
Dass die Schützen da ne Viertelstunde warten, bis der Stammkunde erscheint und die Polizei ruft?

fatalist
07.09.2013, 14:42
Könnt es sein, dass Frau Keller es zeitlich nicht so genau nimmt? Es handelt sich ja hier "nur" um 10 Minuten, die fehlen. Vielleicht ist sie nicht um 9:40 losgeradelt, sondern um 9:30? So könnte sich die Diskrepanz erklären. Die Frage kannst Du doch prüfen, indem Du dich fragst, wann denn Mama Keller wohl ihren Termin mit dem Lehrer hatte, wegen dem sie um 9:40 los fuhr.
Um 9:55?
Oder doch eher um 10?

Wie kann es denn sein, hast Du Kinder???, dass dieses Gespräch so kurz war, dass Mama Keller bereits gegen 10:10 wieder am Dönerimbiss war?

Diese Beate Keller halte ich für eine Wichtigtuerin. Sie war erst nach dem Zeugen Bellmann am Tatort, und der kam kurz nach 10.
Die beiden haben sich nicht gesehen.
Der Stammgast rief die Polizei nach Auffinden des Opfers um 10:15.
Wenige Minuten vorher, nach Bellmann, fuhr Keller dort vorbei, und sah 2 "arische" Radfahrer.

Die Schüsse fielen aber schon um 9:54. Zeugin Neumann, die schaute auf die Uhr.

Keller hat 2 Radfahrer gesehen, 15 Minuten später, und daraus hat sie Zwillinge mit ohne Segelohr und B&M herbeiphantasiert.

bio
07.09.2013, 14:58
Die Frage kannst Du doch prüfen, indem Du dich fragst, wann denn Mama Keller wohl ihren Termin mit dem Lehrer hatte, wegen dem sie um 9:40 los fuhr.
Um 9:55?
Oder doch eher um 10?

Wie kann es denn sein, hast Du Kinder???, dass dieses Gespräch so kurz war, dass Mama Keller bereits gegen 10:10 wieder am Dönerimbiss war?

Diese Beate Keller halte ich für eine Wichtigtuerin. Sie war erst nach dem Zeugen Bellmann am Tatort, und der kam kurz nach 10.
Die beiden haben sich nicht gesehen.
Der Stammgast rief die Polizei nach Auffinden des Opfers um 10:15.
Wenige Minuten vorher, nach Bellmann, fuhr Keller dort vorbei, und sah 2 "arische" Radfahrer.

Die Schüsse fielen aber schon um 9:54. Zeugin Neumann, die schaute auf die Uhr.

Keller hat 2 Radfahrer gesehen, 15 Minuten später, und daraus hat sie Zwillinge mit ohne Segelohr und B&M herbeiphantasiert.

Aber Bellmann sah doch auch die Fahrräder?

Auch der Zeuge Lutz Bellmann berichtet von Fahrrädern, doch auch das verfolgen die Ermittler offenbar nicht richtig weiter. Man habe ihm gesagt, man wolle sich lieber darauf konzentrieren, dass möglicherweise eine „türkische Organisation“ hinter den Morden stecke, sagt Bellmann.

fatalist
07.09.2013, 15:07
Aber Bellmann sah doch auch die Fahrräder? Nein, er sah Fahrräder, nicht DIE Fahrräder.
Ich hab das alles im August geschrieben, und gestern wieder hervorgekramt.
Wäre echt nett, wenn Du es auch lesen würdest, bevor Du fragst.

Die Kripo stellte fest, dass die Fahrräder von Bellmann und die von Keller nicht an derselben Stelle standen, eine sogenannte Diskrepanz.


Auch der Zeuge Lutz Bellmann berichtet von Fahrrädern, doch auch das verfolgen die Ermittler offenbar nicht richtig weiter. Man habe ihm gesagt, man wolle sich lieber darauf konzentrieren, dass möglicherweise eine „türkische Organisation“ hinter den Morden stecke, sagt Bellmann. Da die Schüsse um 9:54 fielen, können die von Keller und Bellmann gesehenen Radler bzw. Fahrräder um NACH 10 Uhr nicht die Mörder sein.

Mann o Mann bio, es ist doch ganz einfach: NIEMAND wartet nach dem Mord 10 oder 15 Minuten am Tatort ab.

bio
07.09.2013, 15:15
Nein, er sah Fahrräder, nicht DIE Fahrräder.
Ich hab das alles im August geschrieben, und gestern wieder hervorgekramt.
Wäre echt nett, wenn Du es auch lesen würdest, bevor Du fragst.

Die Kripo stellte fest, dass die Fahrräder von Bellmann und die von Keller nicht an derselben Stelle standen, eine sogenannte Diskrepanz.

Da die Schüsse um 9:54 fielen, können die von Keller und Bellmann gesehenen Radler bzw. Fahrräder um NACH 10 Uhr nicht die Mörder sein.

Mann o Mann bio, es ist doch ganz einfach: NIEMAND wartet nach dem Mord 10 oder 15 Minuten am Tatort ab.

10-15 Minuten, unterschiedliche Orte, wo die Fahrräder standen, ich glaube nicht an die "perfekten" Zeugen.

fatalist
07.09.2013, 15:24
10-15 Minuten, unterschiedliche Orte, wo die Fahrräder standen, ich glaube nicht an die "perfekten" Zeugen. ja ja, so endet es dann meistens, aber ich nehme die Kapitulation an. :dd:

Wir haben eine Zeugin, die die Schüsse hörte, "im Auto um die Ecke an der roten Ampel", und die schaute auf ihre Uhr im Auto und meinte 9:57, aber die Uhr gehe 3 Minuten vor. Sie wurde von einem Radler mit braunen Augen und brauner Haut (Südländer) "fixiert".

Wir haben 2 Zeugen, die 10-15 Minuten später Radler(2) und Räder(4) zur fast selben Zeit sahen, nämlich gegen 10:10, und das an fast demselben Ort, aber keine Schüsse hörten. Und sich nicht sahen...

Um 10:15 ging der Polizeinotruf ein: Yasar ist tot.

Aus den mördertrödelnden Radlern gegen 10:10 wurden dann erst die Keupstrassenbomber und dann B&M.

Mist, nicht wahr bio, schon wieder ein wunderschöner "BEWEIS" im Allerwertesten... aber glaub ruhig weiter dran, denn Glaube kann ja Berge versetzen, gelle?

Nereus
07.09.2013, 15:46
NSU: Nazi oder NATO?
http://media.rotefahne.eu/2013/06/presspict20130607014736-300x160.jpg

http://rotefahne.eu/rubrik/dossier/nsu-nazi-oder-nato/

Danke. Man muß von alle Seiten einen Fall betrachten.
Auch fatalist ist mit mehreren Kommentaren dabei. Und ein Bild von ihm sehe ich auch?

fatalist
07.09.2013, 15:48
Danke. Man muß von alle Seiten einen Fall betrachten.
Auch fatalist ist mit mehreren Kommentaren dabei. Und ein Bild von ihm sehe ich auch?
Deine Brille ist suboptimal, Nereus.

fatalist
07.09.2013, 16:26
Der Autor des Buches "Der Fall Peggy" hat einen lesenswerten Blogeintrag verfasst zum Thema NSU:


Der kurze Auftritt des #NSU-Ermittlers, der im Fall #Peggy das Geständnis beschafft hatte



bitterlemmer (http://www.bitterlemmer.net/wp/author/bitterlemmer/),
10.07.2013 (http://www.bitterlemmer.net/wp/2013/07/10/der-kurze-auftritt-des-nsu-ermittlers-der-im-fall-peggy-das-gestandnis-beschafft-hatte/)
Permalink (http://www.bitterlemmer.net/wp/2013/07/10/der-kurze-auftritt-des-nsu-ermittlers-der-im-fall-peggy-das-gestandnis-beschafft-hatte/)



Die Welt ist klein, und die Kripo-Elite der bayerischen Polizei ist auch klein. Heute sagte ein Ermittler im NSU-Prozess als Zeuge aus, der schon in einem anderen Fall im wahrsten Wortsinn Schlagzeilen produzierte, nämlich im Fall Peggy. Es handelt sich um einen der beiden Vernehmer, die dem geistig minderbemittelten Ulvi Kulac mit falschen Vorhalten und nach angeblich zufälligem Ausfall des Aufzeichnungsgeräts das Mordgeständnis abtrotzten.


Dieser Beamte, ein Kriminalhauptkommissar G. vom Landeskriminalamt München, half nach dem Ende der Soko Peggy bei der „BAO Bosporus“ mit, der Spezialgruppe, die die damals noch „Dönermorde“ genannte Mordserie aufklären sollte. Wie schon die Soko Peggy wurde auch die BAO Bosporus von Kriminaldirektor Wolfgang Geier geleitet. G. war einer der Spezialisten, die er jetzt ein weiteres Mal heranzog.

G. war wegen des NSU-Mordes an dem Schneider Abdurahim Özudogru geladen. Özüdogru wurde am 13. Juni 2001 in seinem Schneidergeschäft an der Siemensstraße in Nürnberg erschossen. Die Polizei vermutete die Täter bekanntlich im Dunstkreis aus Drogen, Glücksspiel und fremdländischer Mafia. G.s Aussage heute war banal. Er hatte lediglich zu bestätigen, dass eine bestimmte Zeugin zu einer bestimmten Zeit an einem bestimmten Ort war, was aber jeder ohnehin schon wusste, weil die Zeugin das von sich aus auch schon gesagt hatte. Also Zeitverschwendung.

Spannender wäre es gewesen, G.s Verhöre zu untersuchen, mit denen er den Verdacht einer innertürkischen Mafia zu erhärten versuchte. So führte er mit März 2007 ein Telefonat mit einem Nachbarn des ermordeten Schneiders an der Siemensstraße. Das Gespräch wurde aufgezeichnet, wörtlich niedergeschrieben und die Abschrift später Seite für Seite vom Zeugen paraphiert.

Da schilderte er etwa einen Streit auf der Straße, den sich Özudogru mit einem anderen Mann geliefert haben soll. Einen „wutentbrannten Streit“, sagte er wörtlich. Worum es ging, habe er mangels Sprachverständnis allerdings nicht mitbekommen. Er habe nicht einmal erkennen können, in welcher Sprache die Männer stritten. Es könne türkisch oder slawisch gewesen sein. Aber das störte Ermittler G. nicht groß. Er fragte nach:

G.: Gab es irgendwelche Gestiken oder Drohungen?
Zeuge: Drohungen musste man verstehen. Was heißt das?
G.: Wurden die verbalen Aussagen mit den Händen oder Armen untermauert/unterstützt?
Zeuge: Ja, das war Wut.
G.: Von welcher Seite wurde gedroht?
Zeuge: Ja, von beiden. Es war ein richtiger Wortwechsel, laut und aggressiv.


Nur in welcher Sprache, das blieb unklar. Dafür wusste der Zeuge etwas anderes: Dieser Streit habe sich nur wenige Tage vor dem Mord ereignet. Und dann gibt die Abschrift ausführlich wieder, was nach Meinung des Zeugen hinter den Schüssen auf den Schneider Özudogru gesteckt haben musste: Es sei ein Auftragsmord gewesen. Er habe in der Zeitung gelesen, dass keine Patronenhülsen gefunden worden seien. Die Waffe habe in einer Plastiktüte gesteckt. Der oder die Killer hätten „kein seelisches Empfinden“ gehabt. Und weil die Schüsse mitten am hellen Tage fielen, sei auch klar, dass sie „eine Botschaft“ seien, wie bei der Mafia.

Nur so dahergeplaudert ist das nicht. Der Zeuge war ziemlich gut informiert. Er erwähnte den Profiler der Münchner Kripo und dessen Einschätzung, irgendjemand richte bewusst „türkische Mitbürger“ hin. Er überlege, ob der Täter „gerade das Geld verbrät“ und dann wieder herumfahre und woanders morde. Und ob er irgendwann vielleicht das Land wechsle und etwa nach Rumänien gehe.

„Sie glauben doch nicht, dass sich da jemand rührt, wenn da jemand mal schnell erschossen wird“, wird er im Protokoll zitiert. Der Zeuge heißt Dr. B. Ein promovierter Geologe. Akademiker. Und redet einen solchen Stuss. Und Kripomann G. protokolliert ihn lang und breit und heftet ihn in die NSU-Akte, die zu diesem Zeitpunkt – 2007 – noch nicht NSU-Akte heißt.

Noch spannender war G.s Rolle im Fall Peggy. Am 2. Juli 2002 konfrontierten die beiden Vernehmer – einer von ihnen G. – den Beschuldigten Ulvi Kulac damit, dass an seinem Arbeitsoverall Blutflecken gefunden worden seien, mutmaßlich von Peggy. Dieser Vorhalt war frei erfunden.

Ulvi Kulac blieb dennoch erstmal bei seiner Beteuerung, er sei unschuldig. Am Mittag war das Verhör beendet. Sein Anwalt verabschiedete sich. Und da soll Kulac dann plötzlich gemeint haben, er wolle sich jetzt erleichtern.

Die Vernehmer führten ihn wieder ins Verhörzimmer. Dort ging das Bandgerät kaputt (oder es sollte danach aussehen). Dann gestand er, die neun Jahre alte Peggy Knobloch aus Lichtenberg ermordet zu haben. Er schmückte das Geständnis mit einer Fülle von Details aus, von denen sich alle, die man objektiv überprüfen konnte, als falsch erwiesen. Wenig später nahm er das Geständnis zurück.

Was nichts nützte. Das Geständnis, das Hauptkommissar G. ihm zusammen mit einem Kollegen entlockt hatte, war der einzige Beweis in diesem Mordprozess ohne Leiche, und er reichte dem Richter für einen Schuldspruch mit lebenslanger Freiheitsstrafe.



Veröffentlicht in: STORY (http://www.bitterlemmer.net/wp/category/story/)

Was für Zustände...

nachdenkerin
07.09.2013, 17:20
Die mysteriösen Wohnungen und Identitäten

Nachfolgend ein Plan, den ich aus den Angaben gem. PUA-Bericht S. . 315 erstellte.

http://siegrun-roman.de/Aufstellung_Wohnungen1.jpg


Max-Florian B.:

So wie es aussieht, gibt es von der Sache her zwei Mal „Max-Florian Burkhardt“, auch als „Max Florian Burghardt“ geschrieben. Einmal existiert Max-Florian B. als echte Person, der bis Frühsommer 1998 mit Mandy Struck zusammen gewesen sein soll und seine dadurch leerstehende Wohnung bis August/September 1998 zur Verfügung gestellt haben soll.


Von etwa Februar 1998 bis August/September 1998 verbargen sich die Drei in Chemnitz, Limbacher Straße 96, bei Max-Florian B. Max-Florian B. gab gegenüber dem BKA an, dass seine Freundin Mandy Struck das Trio im Februar 1998 in seiner Wohnung untergebracht habe.PUA-Bericht S. 315

Das ist aber nicht dieser Max-Florian B., unter dem angeblich Uwe Mundlos einen Reisepass erhielt. Es ist schon bemerkenswert, wie das hier im PUA-Bericht weg kaschiert wird. Da steht dann unter der Rubrik „Uwe Böhnhardt“ nachfolgendes aufgeführt:


IV.1.2.2. Uwe Böhnhardt

Nach Aussage von Max-Florina B., der dem NSU wohl seinen Reisepass überlassen hat, war

„Böhnhardt der autoritäre von den Dreien. Er hat den Mundlos oftmals bevormundet oder in Gesprächen gebremst“PUA-Bericht S. 915

Da ich nichts Schlechtes unterstellen will, gehe ich mal davon aus, dass statt „Florian“ „Florina“ geschrieben wurde, auf einen Rechtschreibefehler beruht. Es ist nur Schade, dass dadurch eine Textsuchfunktion nach „Max-Florian“ nicht greift.

Merkwürdig auch, dass ein Belang von Uwe Mundlos unter der Rubrik von „Uwe Böhnhradt“ aufgeführt wird. Und dann auch noch, Max-Florina, der dem NSU wohl seinen Reisepass überließ. Wieso steht aufgeführt „dem NSU“ und nicht, dass er Uwe Mundlos seinen Reisepass wohl überließ.
Aber insbesondere ist die Aussage „der wohl“ interessant, also ist dieses nur eine Annahme. Wieso befragt der Bundestag nicht Max-Florian B. dazu. Wieso prüft der Bundestag die Angabe nicht nach. Das ist doch das Wichtigste überhaupt, wie es sich mit der Identität verhält und ob diese stimmt.


Es ist nicht klar, ob die drei ohne Unterbrechung in der gesamten Zeit zusammen gelebt haben. Mehrere Zeugen berichteten, dass der Kleinere von beiden nicht so oft zu sehen war (MAT_A_GBA-4-3 (DVD), Vorl. SA 4, S. 195). Bei dem Kleineren handelt es sich vermutlich um Mundlos. Nicht nachvollziehbar ist bisher, wo er sich stattdessen aufgehalten und was er gemacht hat. Möglicherweise ging er einer beruflichen Tätigkeit nach, vielleicht sogar im Ausland. Fest steht nur, dass dieser Themenkomplex nahezu unbeleuchtet ist.PUA-Bericht S. 915

DA IST NICHTS GEPRÜFT!

Danach wurde dann noch zwei Mal die Wohnung gewechselt, wobei einmal ein Carsten R. und ein anderes Mal ein Andre Eminger die Behausungen jeweils zur Verfügung gestellt haben sollen. Die Mietszahlungen wurden immer als Bareinzahlungen auf das Konto des Vermieters getätigt.

Nachdem sich zuvor alles in Chemnitz abspielte, soll wieder die Wohnung gewechselt worden sein. Dieses Mal geht es nach Zwickau. Jetzt taucht abermals ein Max-Florian B. auf. Ein Max-Florian B. ist Hauptmieter. Der Mietsvertrag wurde im Brandschutt gefunden. Da die Person Max-Florian B. aber angibt, die Wohnung nicht gemietet zu haben, müßte es sich sozusagen nun um die angebliche Double-Identität von Uwe Mundlos handeln.


DasMietverhältnis bestand vom 1. Juli 2000 bis 31. Mai 2001. Als Mieterwarhier Max-FlorianB. eingetragen.Diesergaballerdingsgegenüberdem BKAan,dasserdieseWohnungnichtangemietet habe.PUA-Bericht S. 315

Im Gegensatz zu damals werden die Mietszahlungennun aber nicht per Bareinzahlung auf das Vermieterkonto getätigt, sondern per Überweisung von einem Konto von Max-Florian B.. DaMax Florian B. aber nichts von der Anmietung der Wohnung weiß, müßte nun Uwe Mundlosmit der Tarnidentität von „Max-Florian B. das Konto eröffnet haben. Gem. Buch die Zelle handelt es sich hier um die Commerzbank. DasKonto wurde angeblich gefüllt mit Bareinzahlungen. Eigentlich müsste schon die Bank stutzig werden wegen dem Geldwäschegesetz. Aber auch hier prüft kein BKA oder Untersuchungsausschuss nach, ob es die Kontoeröffnung gegeben hat. Und falls ja, was für ein Ausweis die Bank kopierte, welche Anschrift angegeben wurde und was für Umsätze stattfanden.


Der Mietzins sowie Nebenkosten wie Strom wurden von einem Konto, das auf den Namen Max-Florian B. lautete, beglichen. Die Zahlungseingängedes Kontos beruhten hauptsächlich auf Bareinzahlungen.PUA-Bericht S. 315


Böhnhardt und Mundlos wollen ihrem Helfer Geld zurückgeben. Sie hatten ein Konto bei der Commerzbank mit seinem Reisepass eröffnet. Irgendwann bekam Max-Florian B. Post von der Bank, weil das Konto überzogen war.<< Es war nicht mein Konto, aber es lief auf meinen Namen>>, erinnert sich B. Weil er die Umstände schlecht hätte aufklären können, überwies er 45 Euro, um das Minus auf dem Girokonto auszugleichen.Buch die Zelle, S. 240, elektr. Ausgabe

Das Mietsverhältnis bestand angeblich fast ein Jahr lang. Dementsprechend wurden fast ein Jahr lang monatlich von dem Konto die Mieten beglichen. Somit müsste die Person Max-Florian B. monatlich die Kontoauszüge von der Commerzbank erhalten haben. Aber dieses nachzuprüfen, interessiert offenbar keinen.

Danach wird es dann noch etwas verrückter. Nun kommt ein weiterer Umzug in die Polenzstraße. Zuvor waren sie bei ihrer Wohnung noch angeblich Hauptmieter bzw. Uwe Mundlos mit der Double-Identität. Auch die Miete sollen sie, wie ein normaler Bürger, vom Bankkonto per Überweisung an den Vermieter beglichen haben. Bei der Wohnung in der Polenzstr. ist nun aber ein Matthias Dienelt Hauptmieter, der in der Frühlingsstraße 26 wohnt, also die Wohnung, die das Trio dann 7 Jahre später beziehen wird.

Sein silberfarbener Wagen stand regelmäßig vor dem adretten Haus in der Frühlingsstraße 26 in Zwickau……Die Wohnung, die Matthias D. dann betrat, kannte er gut. Jahrelang hatte er nach Informationen von Spiegel Online selbst dort gewohnt. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/neonazi-terrorzelle-kumpel-aus-dem-erzgebirge-a-798004.html

Der Untermietsvertrag für die Polenzstraße wurde wie üblich im Brandschutt gefunden. Zwei Jahre überweist dann Matthias Dienelt die Miete und verzeichnet als Ausgleich auf seinem Konto unregelmäßige Bareinzahlungen. Also vom Fortschritt wieder zum Rückschritt. Ab dem Jahr 2005 wird die Miete dann direkt auf das Konto des Vermieters bar eingezahlt.

Trotzdem seit Januar 2005 die Miete für die Polenzstr. und die Frühlingsstr. bar auf das Konto des Vermieters eingezahlt wurde, als rund 7 Jahre, erfolgen Rückzahlungen aber auf das Konto von Matthias Dienelt.

Und am 21. November 2011, also zwei Wochen nach dem die Initiatoren dieser Show das Trio sozusagen hochgehen ließen, erstattete die Deutsche Bank Anzeige wegen Geldwäscheverdacht bzgl. des Vermieterkontos.

Zusammenfassung:



Der Bundestag hat nicht das angebliche Bankkonto auf die angebliche Tarnidentität von Max-Florian B. nachprüfen lassen.




Der Bundestag hat nicht die Identität von Uwe Mundlos nachgeprüft. Insbesondere sagten mehrere Zeuge aus, dass Uwe Mundlos oftmals nicht anwesend war. Es bestand die Vermutung, dass er woanders gewesen sein müsste, gearbeitet hatte oder sogar im Ausland war

fatalist
07.09.2013, 18:57
Ganz grosses Tennis, @nachdenkerin :appl:
:hi:


2002 wurden Böhnhardt und Zschäpe gesehen, mit auf die Wache genommen, erkennungsdienstlich behandelt, KEIN TREFFER, und man liess sie laufen.



Der Zeuge erinnert sich an einen Vorfall aus dem Jahr 2002. Er war in Chemnitz und wollte zur dortigen Dienststelle wegen einer Angelegenheit zur der Fahndung nach dem Trio. Da sein Akku vom Handy fast leer war ging er ins Sachsencenter um sich eine neue Batterie zu kaufen, in der 2. Etage habe er dann gedacht: “Ach du liebe Zeit, dass ist doch die Beate und der Uwe Böhnhardt”. Der hätte dort gesessen, als als wollte er nicht gesehen werden. Dann ist Kleimann runtergegangen und habe überlegt, wie jetzt zu reagieren sei. Er ging nochmal hoch, vergewisserte sich und rief mit seinem Restakku die 110 an, die erklärten ihm, dass sie 20 Minuten bis dorthin benötigten. Als die Kollegen kamen, konnten sie zunächst mit dem sächsischen Polizei VW Bulli nicht in die Tiefgarage einfahren, weil es wohl größenmäßig nicht passte. Er habe den Beamten dann erklärt, was Sache sei und dass er vermutet, dass das Paar die Gesuchten seien. Sie gingen zu Dritt auf sie zu und führten eine Kontrolle durch. Sie hatten Ausweise dabei mit Ausstellungsdatum 1998 und 1999, was sie nicht weniger verdächtig machte. Er nahm sie mit zur Wache, dort wurde Fingerabdrücke genommen. Es gab jedoch keinen Treffer. Kleimann kommentiert: Entweder sie waren es nicht oder “man hat gründlich gearbeitet” und ihnen “eine andere Identität gegeben”. http://haskala.de/2013/09/05/ticker-ausschuss-5september2013/

Das ist der Schlüssel. Neue Identitäten.

Über die Untermietverträge im Wohnungsschutt sollte man lachen und den Inszenierern der Geschichte zugleich Lob und Tadel zollen:
Richtig gut gemacht, aber zuuuu gründlich, zuuuu perfekt. Preussen unter Verdacht :)

bio
07.09.2013, 20:57
sehr gute Arbeit.

brain freeze
07.09.2013, 21:18
Nereus, du hast ja den dunklen Lieferwagen (Van) gefunden, THX :)


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&amp;v=UMAJSi07La4
Ab Minute 2:50

In Zwickau wurde an diesem Tag (für nur diesen einen Tag) ein Skoda Octavia ausgeliehen.
Das passt nicht. Darum war der Skoda-Ausleiher auch nicht als Zeuge vor Gericht, obwohl ursprünglich geladen, und den Zeugen Me. (dunkler Van) gab es gestern auch nicht.

Das Gericht manipuliert mit Hilfe der Zeugenvorladungen. Siehe Waltraud Neumann.

Zur Frage Wer wußte Bescheid?

Wenn Thüringer Polizeikreise, denen die Vorgehensweise bei Sparkassenüberfällen bekannt war (seit etwa 2000, Fahrräder als Fluchtmittel, Verladen in Lieferwagen/Transporter, vgl. PUA-Bericht) und die B&M in Verdacht hatten, diese Sendung gesehen haben, in der die gleiche Vorgehensweise beschrieben und von jungen, schlanken Männern gesprochen wird, die sich ähnlich sehen, dann könnte bei Menzel & Co. der Groschen gefallen sein. Und möglicherweise nicht nur bei denen.

Was mir völlig unverständlich ist; Sollten B&M diese XY-Sendung ebenfalls gesehen haben, oder Leute aus ihrem Umfeld (also "Lisa" zusammen mit ihren allerbesten Freundinnen), und sie waren tatsächlich in Nürnberg, müssen sie den Eindruck bekommen haben, man kommt ihnen sehr nahe. Sie hätten spätestens zu diesem Zeitpunkt vorsichtiger werden müssen. Wurden sie aber nicht. Die Mordserie "am hellichten Tage" ging munter weiter. Ein Jahr später im Kasseler Internetcafe sogar während des Geschäftsbetriebes.

Das ist einer der wesentlichen Punkte, die mir absolut rätselhaft sind: die demonstrative Gleichgültigkeit gegenüber möglichen Tatzeugen. So was mag zwei oder drei Mal funktionieren, daß man sich für unangreifbar - und in diesem Fall sogar für unsichtbar hält und damit durchkommt, aber nicht über viele Jahre. Das kann mir niemand erzählen.

Sagte nicht der Zeuge Dr. Bellmann in einer ARD-Doku, die ich momentan nicht finde, daß seine Fahrradhinweise von der Polizei nicht ernstgenommen wurden? Diese XY-Sendung mit KHK Vögeler von 2005 beweist das Gegenteil.

Nereus
07.09.2013, 21:57
Die mysteriösen Wohnungen und Identitäten


Hier noch etwas zu Burghardt aus der Anfangszeit der Ermittlungen.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=4995481&viewfull=1#post4995481

Nereus
07.09.2013, 22:21
Zur Frage Wer wußte Bescheid?....
Sagte nicht der Zeuge Dr. Bellmann in einer ARD-Doku, die ich momentan nicht finde, daß seine Fahrradhinweise von der Polizei nicht ernstgenommen wurden? Diese XY-Sendung mit KHK Vögeler von 2005 beweist das Gegenteil.

2005 Zeugen Frau, Fahrräder, Bellmann ab 31:00 min.
Suggestives Video von 2012:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=iC-i6-DxH5E

brain freeze
07.09.2013, 22:31
2005 Zeugen Frau, Fahrräder, Bellmann ab 31:00 min.
Suggestives Video von 2012:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=iC-i6-DxH5E

Danke, habs abgespeichert.

Nereus
08.09.2013, 00:33
http://i48.tinypic.com/6r7t04.jpg

Merkwürdig, warum wurden denn bei Beate Zschäpe die Augen unkenntlich gemacht.

Die Fotos stammen vom „machtelite-blog”: „Details:NSU Fahndungsfotos in Tatort und Küstenwache”, eingestellt von „bobrobotboy” am 15. September 2012.

Die Fahndungs-Seite des Thüringer LKAs war noch greifbar. Von dieser holten sich die verschiedenen Filmemacher - vermutlich auch Propagandamacher, die mit der linken Szene Jenas vernetzt waren - die Requisiten für die ARD “Tatort”-Folge “Bestien” (2001) und die ZDF “Küstenwache”-Folge “Gegen die Zeit” (2004). Und so auch der Artikelschreiber „bobrobotboy”.

LKA-Original http://i49.tinypic.com/2ywh3x5.jpg

Der Fahndungsaufruf aus der Ostthüringer Zeitung vom 21.02.1998 stammt vermutlich aus einem Zeitungsausschnitt-Büro nach dem 8.11.2011.
Die Uwes waren tot, aber Frau Zschäpe wurde nun nicht mehr gesucht, sondern galt jetzt nur noch als nicht verurteilte Angeschuldigte in einem Strafverfahren und so wurde ihr Persönlichkeitsrecht gewahrt durch das Verbixeln der Augenpartie. Auch die Angeschuldigten H. Gerlach und A. Emminger verbergen sich vor der Öffentlichkeit hinter Kapuzen und Aktendeckeln, während B. Zschäpe den Fotographen der Sensationsmedien im Gerichtsaal ihren Rücken oder ihre kalte Schulter zeigt.

In meinem Beitrag hatte ich die veröffentlichten Fahndungsfotos und Phantombilder chonologisch eingeordnet, wobei nicht immer die jeweils aktuelle Abbildung für das betreffende Jahr zu bekommen war. Die Ostthüringer Zeitung hatte bestimmt am 21.02.1998 ein unverpixeltes Foto, wie vom Thüringer LKA zur Verfügung gestellt, veröffentlicht.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6548964&viewfull=1#post6548964

Am 24.6.2003 veranlaßte die Sta Gera die Fahndungslöschung im INPOL und SIS und in den Nachbarstaaten. Am 23.9.2003 erfolgte die Verfolgungsverjährung für das Trio und am 12.12.2007 die Vollstreckungsverjährung für Böhnhardt. (Schäfer-Gutachten 239)

Daß trotzdem die Fahndungsfotos von Mundlos (mit Namensnennung) und Böhnhardt als Requisiten in TV-Serien unterschwellig einem Millionen Publikum bekannt gegeben wurden, zeigte nicht nur, daß hier mit pychologischen Tricks „Feinde” angeprangert wurden, sondern daß dahinter eine zielgerichtete politische Kampagne alter SED-Kader aus Thüringen stand.

Wer, warum und wie hat z.B. die „Radschieber mit Bombe und Basecup” in der Keupstraße gefilmt? Waren da ähnliche Filmemacher und Requisiteure am Werke, wie in Tatort-„Bestien” und in „Küstenwache”?

Wer die DDR-Filmakademie „Konrad Wolf” mal besucht hatte, wußte natürlich - als späterer Regisseur und Filmemacher - was der Tschekist, Schriftsteller und Theatermacher Friedrich Wolf – Vater von AgitProp-Konrad und MfS-Markus - gelehrt hatte für das politische Theater: „Kunst ist Waffe” und „Film ist Waffe”!

Die Zeugen aus der Keupstraße und im Fall Yasar wurden 2004 und 2005 bewußt mit alten Fahndungsfotos vom Thüringer LKA konfrontiert, damit sie den entsprechend angefertigten Phantombildern aus dem nicht emigrantischen Milliöh zustimmen konnten. Die schon unterschwellig als Requisiten in Fernsehfilmen gezeigen Fahndungsfotos halfen dabei der richtigen Erinnerung nachzuhelfen. (Manipulierte Erinnerung).
Böhnhardt und Mundlos hatten in der „sozialistischen Republik Thüringen” die alten Seilschaften der linientreuesten antifaschistischen MfS-Bezirksverwaltungen Suhl, Erfurt und Gera in ihren neuen Ämter und Polizeien bis aufs Blut gereizt mit ihren „faschistischen” Provokationen und Aktionen. Nach DDR-Recht hatten sie in Thüringen Verbrechen begangen, die u.a. mit der Todesstrafe zu ahnden waren, welche dann auch am 4.11.11 im Eisenacher Wohnmobil vollstrekt wurde?

Thüringen immer noch im Griff alter SED-Kader und ihrer Rechtsauffassungen?

Das MfS in Thüringen während der Wende 1989/90
...Eine Besonderheit war, daß die thüringischen Bezirke Erfurt, Gera und Suhl zu DDR–Zeiten als relativ staats– und parteitreu galten. Die 1. Sekretäre der SED–Bezirksleitungen Gerhard Müller, Herbert Ziegenhahn und Hans Albrecht, waren Vertreter einer harten politischen Linie, die innerhalb ihres Machtbereichs kein abweichendes Verhalten duldeten. Der Leiter der MfS–Bezirksverwaltung Suhl, Generalmajor Lange, habe als "einer der schärfsten Stasioffiziere" der DDR gegolten. In einem Zeitungsinterview Anfang 1990 hat Lange gesagt, er hätte mit Albrecht eine eigenständige "Sozialistische Republik Thüringen" errichten sollen, dann wäre die Wende in Suhl anders verlaufen. Möglicherweise hat die lange Staatsgrenze der DDR zur BRD in Thüringen zu dieser besonders harten Haltung der Partei– und Sicherheitsorgane beigetragen. ... Das MfS war über die Stimmung im Land zweifellos im Bild, glaubte aber lange Zeit, die Situation unter Kontrolle zu haben. Als Mielke den Leiter der BV Gera, Dangrieß, während einer Dienstbesprechung am 31. August 1989 fragte: "Ist es so, daß morgen der 17. Juni ausbricht?", antwortete dieser: "Der ist morgen nicht, der wird nicht stattfinden, dafür sind wir ja auch da."
http://www.schatzsucher.de/Foren/archive/index.php?t-8980.html

Plan B in Thüringen?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6497556&viewfull=1#post6497556

fatalist
08.09.2013, 08:49
Was mir völlig unverständlich ist; Sollten B&M diese XY-Sendung ebenfalls gesehen haben, oder Leute aus ihrem Umfeld (also "Lisa" zusammen mit ihren allerbesten Freundinnen), und sie waren tatsächlich in Nürnberg, müssen sie den Eindruck bekommen haben, man kommt ihnen sehr nahe. Sie hätten spätestens zu diesem Zeitpunkt vorsichtiger werden müssen. Wurden sie aber nicht. Die Mordserie "am hellichten Tage" ging munter weiter. Ein Jahr später im Kasseler Internetcafe sogar während des Geschäftsbetriebes. Da sie mit den Morden nichts zu tun hatten, brauchten sie auch nicht vorsichtiger zu werden.


Das ist einer der wesentlichen Punkte, die mir absolut rätselhaft sind: die demonstrative Gleichgültigkeit gegenüber möglichen Tatzeugen. So was mag zwei oder drei Mal funktionieren, daß man sich für unangreifbar - und in diesem Fall sogar für unsichtbar hält und damit durchkommt, aber nicht über viele Jahre. Das kann mir niemand erzählen. Wer alle "Untergrund-Mietverträge" aufhebt und archiviert, der kann nicht anders und macht im immer gleichen Trott weiter. Psychopathen halt ;)


Sagte nicht der Zeuge Dr. Bellmann in einer ARD-Doku, die ich momentan nicht finde, daß seine Fahrradhinweise von der Polizei nicht ernstgenommen wurden? Diese XY-Sendung mit KHK Vögeler von 2005 beweist das Gegenteil. Er hat ja nur Fahrräder gesehen, keine Menschen...

fatalist
08.09.2013, 09:04
Hier noch etwas zu Burghardt aus der Anfangszeit der Ermittlungen.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=4995481&viewfull=1#post4995481 Die Legende vom Unterkommen in der Wohnung des Freundes von Mandy Struck ist eben eine Legende, erdacht mit Hilfe der V-Frau Mandy Struck. Sie muss ja nicht stimmen, denn Mandy Struck war ja die Freundin von Kai Seidel, nicht die von Max-Florian B. Ausserdem passen die Daten nicht, Trennung und Auszug des Trios, da klaffen 3 Monate Lücke.


Wie war das mit den echten, falschen Papieren im Fall des Hotelmordes des Mossad in Dubai?
Da wurden die Papiere von existierenden Leuten verwendet, die bodenständig leben und ihren Pass nie nutzen.
Die Agenten benutzten die Identitäten der existierenden Leute.

Genau das ist doch wohl 2002 (Festnahme und Überprüfung) bei Zschäpe und Böhnhardt so gewesen: Fingerabdrücke überprüft, und die im Polizeicomputer hinterlegten Fingerabdrücke für Z&B waren ausgetauscht worden. Daher kein Treffer, als die Beiden mit anderen Papieren angetroffen wurden.

Die Papiere waren "echt", wenn auch mit Fotos des Trios, aber die Leute in den Papieren existierten wirklich. Burghardt, Dienelt, Gerlach.

@nachdenkerin hatte doch da dieses Filmdoku-Foto vom falschen Burghardt, dessen Passfoto wie ein Böhnhardt mit Bart aussah.
Warum war das ein Böhnhardt, und kein Mundlos??? Muss nochmal genau schauen...

fatalist
08.09.2013, 09:52
NSU-Watch Tag 34, Beate Keller und Dr. Bellmann
Protokoll 34. Verhandlungstag – 6. September 2013


Zeug_innen:

Beate K. (sah am Tattag zweimal etwa zur Tatzeit in der Nähe des Tatortes zwei Fahrradfahrer)
Margaret S.-E. (sah Yaşar noch lebend am Vormittag des 9. Juni 2005)
Dr. Lutz B. (war am 9. Juni 2005 vormittags am Dönerimbiss von Yaşar und hat dort zwei Räder stehen sehen)
Herr Ma. (Kriminalbeamter, der Wahllichtbildvorlagen u.a. mit dem Zeugen Z. durchgeführt hat)

www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-34-verhandlungstag-6-september-2013/ (http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-34-verhandlungstag-6-september-2013/)

Es fehlen beim Protokoll die Uhrzeiten bei der Zeugin Keller. Sonst in den Medien-Berichten steht "gegen 10 nach 10" sah sie die Radler zum 2. Mal, aber in diesem Protokoll fehlt die Uhrzeit. Merkwürdig, oder auch nicht... (eher nicht, wenn man seine Schweine am Gang erkennt)


Zum Zeitpunkt befragt, antwortet K., sie könne sich in der Stunde irren, ob es neun oder zehn Uhr war, aber es habe sich in einem Zeitraum von einer halben Stunde abgespielt. Wenn sie die Männer beschreiben müsse, würde sie das Wort “Spargeltarzan” benutzen, so K. Sie seien groß und dünn gewesen, einer habe abstehende Ohren gehabt; sei seien schwarz gekleidet gewesen, mit Rucksack und Käppi auf. Götzl fragt, ob beide ein Käppi aufgehabt hätten. K. sagt, nur einer. Von der Hautfarbe seien sie eher nicht südländisch gewesen: Wenn sie sie einordnen müsse, würde sie sie in eine nördlich Region einordnen, weil sie ein wenig blass gewesen seien. Die "abstehenden Ohren" fehlen auf den nach ihren Beschreibungen erstellten Phantombildern komplett, ebenso wie in ihren ersten Aussagen. Warum?

Vermutung: Weil sie ihre Beschreibung erst viel später angepasst hat, nachdem die Fahndungsphotos von 1998 veröffentlicht waren, also nach dem 4.11.2011.

Zu den Spargeltarzans, die sie in der Keupstrasse wieder erkannt haben will, hilft die Beschreibung der Kölner Fahrradschieber durch den Generalstaatsanwalt in Köln aus dem Jahr 2012 (PUA-Bericht): Der eine wurde als "leicht korpulent" geschildert.

Im selben Bericht steht, dass die Zeugin B aus Köln den Fahrradschieber in der Keupstrasse als "eher mediterranen Typ" beschrieben hat, was nicht zu nördliche Region passen will.

Fazit: Beate Keller hat ihre Ähnlichkeiten der Nürnberger Radler zu den Keupstrassen-Radlern und zu Böhnhardt und Mundlos herbeifantasiert. Vermutung: Es ging um Belohnungsgelder.

Es gibt 2 Totschlagargumente: Die Phantombilder selbst, Zwillinge ohne Segelohren, und den nicht passenden Zeitpunkt, nämlich 10-15 Minuten zu spät. KEIN MÖRDER bummelt nach dem Mord so lange dort herum.
Die Aussagen der Beate Keller, hochgepuscht zum Tagesthema sind wertlos.

Für @bio zur Vermeidung von Fragen nach der Quelle:


Der inklusive Kleidung ca. 1,76 m bis 1,77 m große, leicht korpulent wirkende Täter PUA-Bericht Seite 672. Beschreibung vom "Generalstaatsanwalt in Köln in seinem Sachstandsbericht vom 4. Januar 2012", wie auch das hier, selbe Seite:


Die Aufmerksamkeit der Zeugin, die den Täter Nr. 2 als einen hübschen Mann eher mediterranen Typs beschreibt,... vergesst Beate Keller, die hat "Das war er!!!" lediglich herbeiphantasiert, und die Medien haben es im Sinne der Lügengeschichte zum Tagesthema gehypt. Drecksmedien.

Ich wäre vom Rad gefallen, so langsam kann ich gar nicht an einem Dönerstand vorbeiradeln:

Gesehen habe sie die Männer vielleicht so eine Minute Klar doch, is scho recht Beate...


Götzl hält vor, sie habe 2006 ausgesagt, sie könne nicht mit Sicherheit sagen, ob es dieselbe Personen seien. K.: “Ja, das stimmt, des steht auch so im Protokoll.” Viel Lärm um Nichts, erst der "Skandal" im Bayern-PUA und jetzt der Hype in den Medien... Beate Keller hat nichts erkannt. Sie hat vermutet oder schlimmer...

Es wird noch besser, wenn man weiss, dass den Zeugen nach dem 4.11.2011 zuerst die "NSU-Nazikiller-Fotos" und DANACH erst die Wahlbildlichtvorlagen gezeigt wurden...


Es folgt eine Inaugenscheinnahme mehrerer Wahllichtbildvorlagen und eines Zeitungsausschnittes der “AZ”, die K. 2011 vorgelegt worden waren. K. sagt, sie wisse nicht sicher, ob das die Lichtbilder gewesen seien, die sie gesehen habe. Auf einen der Blätter deutet sie auf den abgebildeten Mundlos mit der dortigen Nummer 2. Auf einem anderen Blatt deutet sie auf Böhnhardt mit der Nummer 7. Götzl hält vor, sie habe bei der Vernehmung auf diesem Blatt aber die Person mit der Nummer 2 [unbekannte Person] als vom Typ her ähnlich, aber nicht die Person, die sie gesehen habe, bezeichnet. Viel Lärm um Nichts.



Auf der Kopie des Zeitungsausschnittes sind die bekannten Bilder von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe zu sehen. K. sagt, das seien die Fotos gewesen, die sie zuerst gesehen habe. Sie habe dort die mittlere Person wieder erkannt. Sie lügt. Die Segelohren bei Böhnhardt sind nicht zu übersehen, aber die Segelohren fehlen bei Kellers Phantombildern der "Zwillinge" und in ihren ersten Aussagen.

Die Bildvorlage (erst "Nazikiller", danach Bilder Verdächtiger vorlegen) ist eine lupenreine Manipulation.

Im Zusammenhang Video Köln und dem zugehörigen Protokoll aus 2006 lügt sie ebenfalls:


Nebenklagevertreter Narin fragt, ob sie “ziemlich sicher” wörtlich benutzt habe, was K. bestätigt. Sie meine damit, so K., dass sie sich sehr sicher gewesen sein. Lächerlich. ziemlich sicher ist nicht sehr sicher. Wen wollen die verarschen??? Da wurde kein Protokoll durch KOK Hans Karl Ruppe "abgeschwächt".

Der "Skandal" war keiner, weshalb ja auch niemand im Saal das Thema ansprach, als Ruppe als Zeuge am 6.8.2013 nach 9 Minuten wieder draussen war...



Dann fragt RA Stahl. Er will wissen, ob der Mann ein oder zwei abstehende Ohren gehabt habe. K. sagt, sie erinnere ein abstehendes Ohr. Dann will Stahl wissen, wann sie das das erste Mal geschildert habe. [B]Es werden die beiden Phantombilder, die K. mit der Polizei gefertigt hat, gezeigt, auf denen keine abstehenden Ohren zu sehen sind. K. sagt, sie müsse das ziemlich am Anfang geschildert haben. In der ersten Vernehmung habe sie nicht von abstehenden Ohren gesprochen, so Stahl. Sie könne sich das nicht erklären, so K., sie wisse nur, dass es so in ihrer Erinnerung sei. Sie könne nicht wörtlich erinnern, was sie in der Befragung angegeben habe. Die lügt. Pluspunkt an Stahl. Einmal nicht gepennt :)


RA Klemke, Verteidiger von Wohlleben, fragt, ob er es richtig verstanden habe, dass K. bei der ersten Vernehmung im Jahr 2011 zunächst der Zeitungsausschnitt mit den Bildern von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe gezeigt worden sei und dann die Wahllichtbildvorlagen. K. bestätigt das.
...

Die Vernehmung endet um 12.28 Uhr. Manipulation durch die Ermittler, wie so oft.

brain freeze
08.09.2013, 09:58
Gar nichts zur Aussage von Waltraud Neumann und den nicht passenden Uhrzeiten zu sagen?

Also, vorab: Aussagen von 2011 oder 2013 über ein Geschehen 2005 halte ich prinzipiell für fast wertlos. In diesem Fall kam ja noch Beeinflußung dazu. Es zählen die unmittelbar nach der Tat gemachten Beobachtungen. Und Zeugin Neumann sah eben Südländer. Götzl kann das normalerweise nicht ignorieren.

Zeugin Keller halte ich nach allem, also inklusive Performance im Film (https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=iC-i6-DxH5E) dennoch für eher glaubwürdig. Klar ist aber: Die Täter, falls es Fahrradfahrer waren, haben nicht 10 Minuten am Tatort verbracht, höchstens 1 bis 2 Minuten. Hier muß sie also entweder in der Zeit irren oder es gab mehrere Fahrradfahrer (soll in einer Großstadt vorkommen) oder sie bildet sich die Situation wirklich ein (ob wegen der Belohnung ... so weit würde ich nicht gehen). Zeitliche Widersprüche von Zeugenaussagen zum Tatgeschehen würde ich nicht zuerst als bewußte Falschaussage sehen, sondern eher als Wahrnehmungs- und Einordnungsschwierigkeiten.

Es ist an Schulen bei sogenannten Lehrersprechtagen üblich (zumindest war es so bei uns), daß Lehrer pro Eltern nur 10 oder 15 Minuten Sprechzeit zur Verfügung stellen. Wenn beim Kind alles läuft, kann sich die Sprechzeit noch verkürzen. Die Gesprächszeiten können "unrund" sein, also 9.45 Uhr usw. angesetzt sein. Wobei du insofern recht hast, daß bestimmte Elterntypen versuchen, das Palavern übers eigene Kind endlos auszudehnen und die vereinbarten Sprechzeiten durcheinanderkommen mit zusätzlichen Wartezeiten für Nachfolgende. Aber prinzipiell wäre es sogar möglich, daß sie aufgrund unterschiedlicher Lehrersprechzeiten mehrmals zur Schule ging, wenn sie in der Nähe wohnt und Hausfrau ist bzw. Urlaub o.ä. Nur als Möglichkeit. Sagt sie dazu Genaueres?

brain freeze
08.09.2013, 10:10
[...]

Wie war das mit den echten, falschen Papieren im Fall des Hotelmordes des Mossad in Dubai?
Da wurden die Papiere von existierenden Leuten verwendet, die bodenständig leben und ihren Pass nie nutzen.
[...]


Gefakter Suizid (Eisenach) ist aber Masche der Briten. Deutsche erschießen auf der Flucht. Bei Mossad, CIA usw. soll es nach Mord aussehen (Alter Werbespruch: Das Medium ist die Botschaft). ; )

fatalist
08.09.2013, 10:14
Schon wieder fehlende Uhrzeiten im NSU-Watch-Protokoll.


Nach der Mittagspause geht es um 13.40 Uhr weiter mit der Zeugin Margaret S.-E. Sie berichtet, sie habe İsmail Yaşar am Morgen des 9. Juni 2005 noch vor seinem Imbiss im Liegestuhl sitzen sehen. Es sei schönes Wetter gewesen. Sie habe einen Arzttermin gehabt und habe die Straßenbahn erreichen wollen. Sie habe ihn kurz gegrüßt. Der aus Pappe-winkende-Dönermann vor dem Stand fehlte noch, sagte Beate Keller aus. Hat das was zu sagen?

Wenn Zeugin Waltraud Neumann die Schüsse um 9:54 hörte, muss diese Sichtung ja zuvor stattgefunden haben, bevor Yasar in den Stand ging, und dort erschossen wurde. Wozu soll diese Zeugenaussage nützlich sein?


In der Dönerbude sei noch ein Mann in weißer Kleidung, möglicherweise Malerbekleidung, gewesen. Der Mann habe einen Gegenstand in der Hand gehalten. Weil er den Gegenstand in Mundhöhe gehalten habe, sei sie davon ausgegangen, dass er einen Döner esse. Das war die Spurensicherung oder der Notarzt, um 10.15 ging der Notruf ein: Yasar tot aufgefunden. Was soll der Scheiss???

Denn:
Das sei wohl so zwischen zehn und elf Uhr gewesen. Oh my god... was für eine super Zeugin... war die 2 Mal dort???


Die Aussage des Zeugen Lutz Bellmann ist auch wertlos.


Götzl fragt nach dem Standort der Räder, die B. gesehen habe. B. sagt, die hätten etwas im Weg gelegen. Möglicherweise hätten die Räder auch gelehnt. Exakt sagen, wo die Räder gelegen hätten, könne er nicht mehr sagen, er habe das aber damals mit dem vernehmenden Beamten besprochen.

Personen habe er keine gesehen. Die Straßen kann er nicht mehr exakt benennen. Götzl hält vor, B. habe angegeben, um 9.57 Uhr mit der S-Bahn in Nürnberg-Dürrenhof angekommen zu sein. B. sagt, es gebe noch einen anderen Weg zu seinem Arbeitsplatz, er sei aber bewusst dorthin gegangen. In Bezug auf die Räder sagt B. seine Beschreibung sei sehr gewagt, es könne aber sein, dass es graue oder schwarze Trekkingräder gewesen seien. Er habe ausgesagt, die Räder hätten links der Tür gestanden, die Tür zum Dönerstand sei frei gewesen, so Götzl. B. bestätigt das, es sei aber auch eine ganze Zeit her. Der Stand sei verglast und im oberen Bereich geschlossen, so dass man sich ducken könne, wenn jemand interessiert hinein guckt, sagt B. aus. Niemanden gesehen, also Aussage wertlos.


Wieder mal Chaos in der Zeugenreihenfolge.


Letzter Zeuge für heute ist der Polizeibeamte Ma., dessen Vernehmung am 26. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-26-verhandlungstag-23-juli-2013/) unterbrochen worden war. Bei seiner Aussage geht es zunächst um eine Wahllichtbildvorlage beim Zeugen Z., der heute nicht mehr vernommen wird. Dem wurden die Bilder der "Nazi-Killer" auch vorgelegt, und dann erkannte der Zeuge Z. die beiden auf der Wahlbildlichtvorlage.

Vor allem an den abstehenden Ohren:


Woran Z. Mundlos erkannt habe, will Klemke wissen. Ma. sagt, er meine, daran, dass die Ohren soweit abstanden, wie bei dem Mann, den Z. gesehen habe. Alles klar?
Der Mann mit den Segelohren ist Böhnhardt, nicht Mundlos.

Auch Iraker Z. "erkannte", was man ihm eine Minute zuvor vorgelegt hatte: Die Zeitungsfotos von B&M.
Sauber hinmanipuliert, BKA, Reschpekt :fuck:

fatalist
08.09.2013, 10:20
Also, vorab: Aussagen von 2011 oder 2013 über ein Geschehen 2005 halte ich prinzipiell für fast wertlos. In diesem Fall kam ja noch Beeinflußung dazu. Es zählen die unmittelbar nach der Tat gemachten Beobachtungen. Und Zeugin Neumann sah eben Südländer. Götzl kann das normalerweise nicht ignorieren. Mir geht es um ihre Aussagen von direkt nach der Tat, und da ist NICHT von Segelohren die Rede, die Protokolle wurden ja thematisiert, und ihre "Zwillinge" haben kein Segelohr.

Das sind für mich K.O.-Schlag-Argumente dafür, dass Beate Keller eine Wichtigtuerin ist.
Du magst das weniger scharf formulieren, up to you ;)

Die Zeugin Neumann ist die Einzige, die "Südländer-Radler" in zeitlicher Korrelation zu 4 oder 5 Schüssen gehört hat, und das eben 10-15 Minuten VOR Kellers "Sichtung" völlig unbeteiligter Radler, erst am Stadtplan suchend, dann am leeren Dönerstand.

Bellmann hat ja kurz nach 10 auch niemanden gesehen.

Der Punkt ist nun einmal, dass kein Mörder nach der Tat sich 10-15 Minuten am Tatort aufhält.
Damit ist die Zeugenaussage Keller wertlos, und ihre Erkennung der Keupstrassen-Bomber für die Katz.

Einen leicht dicklichen und einen mediterranen Täter gab es dort.
Keine Keller´schen Spargeltarzans...

fatalist
08.09.2013, 10:29
Gefakter Suizid (Eisenach) ist aber Masche der Briten. Deutsche erschießen auf der Flucht. Bei Mossad, CIA usw. soll es nach Mord aussehen (Alter Werbespruch: Das Medium ist die Botschaft). ; ) Wenn ich das Anderen in die Schuhe schieben will, dann inszeniere ich entsprechend deren Methode. Ist aber uns Beiden klar, gehe ich mal von aus...

Wenn der Zeuge vom LKA Thüringen Recht hat, dann hatten ja B&Z echte falsche Papiere, als sie 2002 "ertappt wurden", und im Polizeicomputer waren falsche Fingerabdrücke den echten B&Z zugeordnet worden.

Das riecht sehr stark nach Geheimdienst. Nach deutschem Geheimdienst mit Zugriff auf Fahndungscomputer der Polizei.
Vermutung: Der BND half dort CIA/Gladio.

Frage: Warum hat man den Beiden damals keine DNA-Probe entnommen? Einfach laufen lassen, warum?
Oder blinkte dort wirklich was auf, "nicht verhaften" ???

fatalist
08.09.2013, 11:49
Die Zeugin war sich sehr sicher, die Behörden nicht – das Medienlog vom Samstag, 7. September 2013

VON Mirjam Schmitt 7. SEPTEMBER 2013 UM 08:54 UHR
http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/09/07/zeugenaussage-yasar/#more-2885

Netter Überblick, wie die Medien manipulieren.



06.09.2013
Zeugin identifiziert Böhnhardt und Mundlos als Mörder von Ismail Yasar

http://www.nsu-nebenklage.de/

Auch die Nebenklage macht bei der Manipulation mit. Wider besseren Wissens, denn sie sass ja im Saal.


Das Problem ist, dass die Nebenklage nicht an der Wahrheit interessiert ist, sondern auch die NSU-Inszenierung der BRD stützt und nutzen will, ganz ANTIFA-mässig, nur eben mit Staatsverstrickung.

fatalist
08.09.2013, 11:51
Der NSU-Untersuchungsausschuss des Sächsischen Landtags hat noch 83 Zeugen auf seiner Vernehmungsliste. „Es ist illusorisch, dass wir die noch alle bis zum letzten Plenum vor der Landtagswahl im kommenden Jahr befragen können“, sagte Ausschussvorsitzender Patrick Schreiber (CDU) der Nachrichtenagentur dpa.


Der Ausschuss kommt an diesem Montag zu seiner ersten Sitzung nach der Sommerpause zusammen. Dabei wird die Vernehmung eines Zielfahnders vom Landeskriminalamt Thüringen fortgesetzt, der an der vergeblichen Suche nach der in Sachsen untergetauchten Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ NSU beteiligt war. Im Oktober folgt ein Sitzungsmarathon des Ausschusses

http://www.focus.de/regional/dresden/landtag-sachsens-nsu-untersuchungsausschuss-geht-in-neue-runde_aid_1094330.html

Es sind immer dieselben Zeugen, Morgen dann wohl wieder einmal Sven Wunderlich?

bio
08.09.2013, 12:23
Mevlüt Kar Fotos:

http://www.interpol.int/UN/%28un_id%29/4551592




Danke für den Link an einen Mitleser ;)

ich habe das Post mit einem anderen Foto in Erinnerung. Gibt es noch ein anderes Foto?

fatalist
08.09.2013, 12:52
ich habe das Post mit einem anderen Foto in Erinnerung. Gibt es noch ein anderes Foto?
Andere Fotos sind nicht verifiziert, bei Interpol gibt es 3 Stück von ihm, das sollte reichen, oder nicht?

bio
08.09.2013, 12:57
Andere Fotos sind nicht verifiziert, bei Interpol gibt es 3 Stück von ihm, das sollte reichen, oder nicht?

genau, aber ich sehe nur eins! jetzt sind es drei.

fatalist
08.09.2013, 13:26
genau, aber ich sehe nur eins! jetzt sind es drei. Du bist vielleicht ne Marke :beten:

Nereus
08.09.2013, 15:08
Wer war es denn nun, Frau Zeugin Keller?

Hat Barr-Roseanne oder Gilbert-Darlene aus der US-TV-Serie „Roseanne” nun mit B. Zschäpe eine Ähnlichkeit?

Deutsch-Rumänin Beate Zschäpe http://www.mopo.de/image/view/2013/3/29/22615272,19267212,highRes,maxh,480,maxw,480,148538 005B649CB1.jpg Fahndung 1998

Nordbayern.de

Schlagfertig und galgenhumorig spielt die Schauspielerin Roseanne Barr die Rolle der Roseanne so, dass sich ihr rundes Gesicht bei den Zuschauern einprägt.

Am 9. Juni 2005 erkennt eine Nürnbergerin Roseanne in einem Supermarkt an der Lorschstraße. Sieben Jahre später ist sich die Frau sicher: Roseanne ist Beate Zschäpe.
http://www.nordbayern.de/region/nsu-prozess-war-zschape-in-nurnberg-1.3078100

Barr-Roseanne = Zschäpe? http://www.nndb.com/people/833/000024761/roseanne-barr.jpg

Jüdin Roseanne Barr als Roseanne in der TV-Serie „Roseanne”
http://www.nndb.com/people/833/000024761/

Gilbert-Darlene = Zschäpe? http://www.nndb.com/people/336/000026258/sg1-sized.jpg

Jüdin Sara Gilbert als Darlene in der TV-Serie „Roseanne”
http://www.nndb.com/people/336/000026258/

Sara Gilbert spielt die Darlene in „Roseanne” und sieht Beate Zschäpe ähnlich?

...eine Zeugin hatten zwei sich auffällig verhaltende Männer mit Fahrrädern in der Nähe des Tatorts beobachtet. Sie stellten ihre Fahrräder direkt vom dem Dönerladen Yaşars ab. Gingen hinein, kamen rasch zurück und steckten eilig einen Gegenstand in den mitgebrachten Rucksack. Es konnten Phantombilder angefertigt werden. Die beiden wurden jedoch nie gefunden.
Die selbe Zeugin hat offenbar auch Beate Zschäpe gegen 10 Uhr beim Bezahlen in einem Edeka-Supermarkt beobachtet. Direkt dahinter stand der Döner-Imbiss des Ermordeten Yaşar. Sie ist sich sicher weil sie die Frau damals an Sara Gilbert erinnerte welche in der TV-Serie "Roseanne" die Darlene spielte.
http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/11/nsu-mord-ismail-yasar-am-9-juni-2005.html

Nereus
08.09.2013, 15:47
Der Zeuge von Nürnberg, der im Fall Yasar nur Fahrräder sah und keine Radfahrer:

Dr. Bellmann http://www.uni-tuebingen.de/typo3temp/pics/65b6699660.jpg

Prof. Dr. Lutz Bellmann
Institut für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung
Regensburger Str. 104
90478 Nürnberg

Video:
http://vimeo.com/16995658

GRÜNE Bayern
http://www.gruene-bayern.de/fileadmin/Bilder/Abschlussbericht_Mein_Bayern_final.pdf

GRÜNE Bayern
http://www.gruene-bayern.de/start/aktuelles/news/article/zeitreise-2030-in-bamberg/

Ingeborg
08.09.2013, 15:48
http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/bnd_33923881_mbqf-1378627257-32303328/2,w=591,c=0.bild.jpg

fatalist
08.09.2013, 15:50
Nereus, Du solltest ein Frauenfoto von Zschäpe zum Vergleich nehmen.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-zeugin-will-zschaepe-an-tatort-gesehen-haben.bf5e7460-6fc8-4d37-96be-c357d29a5b1f.html

Das haben bereits am 6.8.2013 die Polizeibeamten erzählt, dass eine Zeugin Roesanne Barr gesehen habe, die jetzt Zschäpe ist.


050. Tag: 22. Oktober 2013, 09:30 Uhr, Andrea C., Fall Yasar das dürfte sie sein.

nachdenkerin
08.09.2013, 17:09
Thomas Starke könnte doch nicht die letzte Beziehung von Beate Zschäpe vor dem Verschwinden gewesen sein. Im Oktober/November 1997 soll sie mit David Feiler, dem Schwager von Ralf Wohlleben liiert gewesen sein.


Am 23. Februar 1998 meldete sich eine Frau K. und teilte mit, dass ihr Beate Zschäpe persönlich bekannt sei. Sie wies darauf hin, dass Beate Zschäpe im Oktober/November 1997 mit einem D. F. aus Nürnberg befreundet gewesen sei und sich möglicherweise dort aufhalten könnte. Eine weitere Abklärung dieses Hinweises ist aus den Akten nicht zu entnehmen. Auch die Schäfer-Kommission hat moniert, dass diesem Hinweis nicht nachgegangen wurde.

Im Rahmen der durch den Generalbundesanwalt nach dem 4. November 2011 geführten Ermittlungen wurde D. F. zu Kontakten zum Trio befragt. Er gab an, dass er über drei bis fünf Wochen mit Beate Zschäpe eine Beziehung geführt habe. Er habe sie im Winzererclub in Jena kennengelernt, ebenso wie Böhnhardt und Mundlos. Nach dem Abtauchen habe er keinen Kontakt mehr zu dem Trio gehabt.

D. F. ist (über seine Schwester) mit Ralf Wohlleben verschwägert und war von 1995 bis August 1998 in Nürnberg wohnhaft.

Vom 1. Dezember 2005 bis zum 31. Dezember 2007 war D. F. Pächter eines Lokals in Oberweißbach, dem Ort, aus dem auch Michèle Kiesewetter stammte.PUA-Bericht S. 371


Datum und Anlass: 23.02.1998, Fernsehen, Hinweis: Zschäpe sei im Okt./Nov. 97 mit David Feiler aus Nürnberg befreundet gewesenSchäfer-Gutachten S. 105

Ob das mit Nürnberg stimmt, bezweifle ich etwas. Für mich ergeben sich keine Anhaltspunkte, dass er in Nürnberg wohnte.


D. F. ist der Bruder von Jacqueline Wohlleben und Schwager von Ralf Wohlleben. Von 2005 bis 2007 war er Besitzer eines Lokals in Oberweißbach, in dem am 18. März 2006 eine Veranstaltung der rechten Szene durch Patrick W. angemeldet wurde. Er hatte eine lose Beziehung zu Beate Zschäpe, die nach eigenen Aussagen nur ein paar Wochen andauerte, und kannte Mundlos und Böhnhardt seit 1992 durch den Jugendklub Winzerla. Außerdem kannte er den Vater der ermordeten Michèle Kiesewetter, der Pächter oder Besitzer des Gasthofes „Kräutergarten“ war. F. leistete seinen Grundwehrdienst vom 1. Juli 1994 bis zum 30. Juni 1995 in der 2. Kompanie des Gebirgsjägerbataillons in Bad Reichenhall.PUA-Bericht S. 245

Aber es kommt noch besser. Ganz offensichtlich hat Ralf Wohlleben den Aufenthaltsort gewusst und dem Trio geholfen. Aber es wurde nichts unternommen.


In den Akten ist zudem ein auf den 4. April 1998 datiertes, mit der Ortsangabe Jena versehenes Faxschreiben enthalten, welche in der Faxleiste die Datumsangabe 03/05/98 enthält. Das Schreiben als solches ist nicht unterzeichnet und an Herrn Dreßler, Soko „REX“, gerichtet. In dem Schreiben wird Folgendes mitgeteilt:


„Sehr geehrter Herr Dreßler,

nach dem Hinweis vom 22.2. im Anschluss an die Sendung Kripo Live (die Zeugin der Hausdurchsuchung von 26.1.98 in der Leipziger-Str. in Jena und gleichzeitige Kontaktperson der ‚Bombenbastler‘ betreffend), möchten wir Ihnen heute mitteilen, dass Herr Ralf Wohlleben und seine Freundin in engem Kontakt mit den ‚sogenannten Bombenbastlern‘ stehen. Insbesondere wurde der PKW von Herrn Wohlleben (ein weißer Peugeot 205 XS) mit großer Wahrscheinlichkeit bis vor wenigen Tagen von den oben erwähnten Personen genutzt. Seit ungefähr zwei Tagen steht das Fahrzeug ohne Kennzeichen wieder hinter dem Haus Prüssing-Str. 11/Jena-Göschwitz, in dem Herr Wohlleben mit seiner Freundin lebt.

Handschriftlich ist auf dem Schreiben Folgendes hinzugefügt:


„Fax d. Herrn Mundlos, meldet sich am 5.3.98, 9.20 nochmals telef. und wiederholte die o.g. Angabe. Info an die Zielfahndung (Paraphe) Herrn Deterding 5.3.98 / 11.00

R – AL 3 wegen MEK, nicht 14 T. nicht möglich, Info DL 61 (Paraphe)“
PUA-Bericht S. 323

Die Passage musste ich zuerst mehrmals lesen, um die Ausführungen zu verstehen. Nachfolgende die Erläuterungen:


…welche in der Faxleiste die Datumsangabe 03/05/98 enthält.


„Fax d. Herrn Mundlos, meldet sich am 5.3.98, 9.20 nochmals telef. und wiederholte die o.g. Angabe.

Also das angeblich nicht unterzeichnete Fax ist von dem Vater von Uwe Mundlos. Die Angabe 03/05/98 ist ein Schreibfehler und muss richtig 05/03/98 heißen. Ist doch ärgerlich, dass sich der Bundestag in wichtigen Sachen immer so blöd vertippt. Das hatten wir ja schon bei „Florina“. Ich vermute auch, dass die ungewöhnliche Darstellung des PUA-Berichts in 2 Blöcken pro Seite bewusst gewählt wurde. So gibt es mehr Worttrennungen. Und ein getrenntes Wort findet die Textsuchmaschine nicht.


.. die Zeugin der Hausdurchsuchung von 26.1.98 in der Leipziger-Str. in Jena

Hier ist die Freundin von Ralf Wohlleben, Juliane Walther gemeint. Sie tauchte bei der Wohnungsdurchsuchung der Wohnung von Uwe Mundlos auf. Und gem. dem Buch „die Zelle“ wohnte Uwe Mundlos in der Leipziger Str.


Darum läuft Siegried Mundlos all die Orte ab, an denen er seinen Sohn wähnt. Er geht in die Leipziger Straße 61 in Jena-Nord zur letzten eigenen Wohnung seines Sohnes.Buch „die Zelle“ S. 28 elektr. Ausgabe

Zusammenfassung:

Der Vater von Uwe Mundlos teilt dem zuständigen Leiter der Ermittlungsgruppe der Kripo mit, dass sein Sohn engen Kontakt mit Wohlleben und dessen Freundin hat. Außerdem schreibt er, dass sie mit großer Wahrscheinlichkeit den PKW des Wohllebens benutzt haben, der jetzt wieder ohne Nummernschuld vor der Tür von Wohlleben steht. Danach ruft er auch noch an.

Aber die Polizei geht den Hinweisen nicht nach.





Nr.

Datum u. Anlass

Hinweis

Maßnahme



14

23.02.98
Fernsehen

Zschäpe sei im Okt./Nov. 97 mit David Feiler aus Nürnberg befreundet gewesen




25

26.02.98
Fernsehen

Mundlos zusammen mit drei weiteren Personen, davon eine Frau in den letzten Tagen mehrfach
in der Gaststätte "Zum Höller" in Gera gesehen




32

05.03.98

Pkw des R. Wohlleben bis vor wenige Tage durch drei Besch. genutzt




Ausschnitte aus Schäfer-Gutachten S. 105 bis 108


Angemerkt sei gleichwohl, dass bei dem Hinweis auf eine Beziehung zwischen Beate Zschäpe und David Feiler (Hinweis Nr. 14), dem Hinweis auf den Besuch der Gaststätte „Zum Höller“ in Gera (Hinweis Nr. 25) und dem Hinweis Nr. 32 vom 05.03.1998, der PKW des Wohlleben sei bis vor wenigen Tagen von dem TRIO genutzt worden, weitere Maßnahmen angezeigt waren. Insbesondere der Hinweis vom 05.03.1998 versprach eine Spur zum TRIO. Dass eine Überprüfung dieses Hinweises – so der Vermerk der Zielfahndung auf dem Faxschreiben - „ wegen MEK nicht (?) 14 Tage nicht möglich war , dürfte kaum eine ausreichende Erklärung sein.Schäfer-Gutachten S. 113

Das Nachfolgende ist der Witz schlechthin


Weitere Maßnahmen in Bezug auf den PKW erfolgten nicht , allerdings wurden die Eltern von Uwe Mundlos am 6. März 1998 durch Mitarbeiter der Zielfahndungsabteilung aufgesucht, wobei auch Angaben zum PKW gemacht wurden.PUA-Bericht S. 323

Am 5. März schickt der Vater von Uwe Mundlos ein Fax an den Leiter der Emittlungsgruppe um Angaben zu dem Pkw von Wohlleben zu machen. Außerdem ruft er an. Statt die Polizei dieses nun aber nachprüft und zu Wohlleben geht, suchen sie einen Tag danach stattdessen wieder den Vater von Uwe Mundlos auf. Und trotzdem der Anlass des Aufsuchens von Mundlos Vater überhaupt dessen Fax mit den Pkw-Angaben war, wird es nun so dargelegt, dass zuerst das Aufsuchen der Polizei den Vater bewegt hatte, Angaben zu dem Pkw zu machen.

Ich bin zuerst bei Seite 323 von insgesamt 1357, aber bisher war fast jedes Blatt ein Erlebnis für sich.

Im Übrigen hatte der Vater von Uwe Mundlos schon zuvor Initiativen ergriffen:


Am Abend des 22. Februar 1998 hatte sich der Vater von Uwe Mundlos im Anschluss an die Ausstrahlung der Kripo Live-Sendung zweimal telefonisch bei der Polizei gemeldet. Hierbei hatte er sich über die bisherigen Maßnahmen der Polizei beschwert und angekündigt, in der Folgewoche in anwaltlicher Begleitung bei der Polizei zu erscheinen. Zudem erkundigte er sich nach der Telefonnummer des Präsidenten des LKA.PUA-Bericht S. 323

fatalist
08.09.2013, 17:34
@nachdenkerin,

9/11 ist der 11. September ;)

nachdenkerin
08.09.2013, 18:20
Stefan Apel 1. Teil

ohne Worte


Am 18. März 1998 wurde durch die Beamten Wunderlich und D. (Zielfahndung der EG „TEX“) erneut die Großmutter von Beate Zschäpe in Jena aufgesucht, die jedoch in ihrer Wohnung nicht angetroffen werden konnte.

Eine Nachbarin, Frau H., erklärte, dass sie die Großmutter von Beate Zschäpe sehr gut kenne und dass die Großmutter den Aufenthaltsort von Beate Zschäpe nicht kenne. In dem Vermerk heißt es weiter:

„Weiterhin sagte sie, dass das Verhältnis zwischen Zschäpe, Beate und ihrem Cousin, dem [A.], Stefan, […] ein sehr inniges war und wenn jemand etwas wüsste, dann er , wobei sie nicht glaubt, dass er den Aufenthaltsort kennt.

[…]

Auf eine Befragung […] des [A.], Stefan wurde derzeit aufgrund entsprechender Umstände verzichtet.

bbb) Bitte des LfV Thüringen, nicht an Stefan A. heranzutreten

In seiner Vernehmung vor dem Untersuchungsausschuss hat der Beamte der Zielfahndung, Wunderlich, berichtet, dass man auf eine Befragung des Stefan A. trotz dieses Hinweises bewusst verzichtet habe. Hintergrund sei eine generelle Bitte des LfV Thüringen gewesen, nicht an Rechtsradikale heranzutreten, um in der Szene keine Unruhe zu stiften . PUA-Bericht S. 372

brain freeze
08.09.2013, 18:32
Radfahrer und die Verbindung vom 3. Nürnberger Mord zu B&M


Aus den Zeugenaussagen ging hervor, dass die Täter bei dem Überfall in Chemnitz am 30. November 2000 erstmals – und bei den meisten darauffolgenden Taten – mit Fahrrädern flüchteten. [...]
Aus einem Schreiben an die Polizei Goslar vom 31. März 2008 geht hervor, dass es sogar nähere Konkretisierungen in Richtung Mountainbikes gegeben habe.
(PUA-Bericht, S. 723, 2d)

In der Sendung XY-ungelöst vom 30.06.2005 wird die Fahrradspur im Mordfall Yazar vom 09.06.2005 herausgestellt.

Zitat KHK Albert Vögeler:

"Wir wollen zuerst den Mordfall in Nürnberg am 09.06. ansprechen, die Tatzeit von 9.45 Uhr bis 10.15 Uhr, wobei zwei Fahrradfahrer zuerst in der Zerzabelshofstraße gesehen wurden, wie sie einen Stadtplan studiert haben und dann am Dönerkiosk um 10 Uhr direkt gesehen wurden. Nach jetzigem Kenntnisstand sind diese beiden Personen mit der Tat in Verbindung zu bringen."

Dann folgt die Beschreibung der Phantombilder:

"Beide sind 20 bis 30 Jahre alt, 1,85 bis 1,90 m groß und auffallend schlank. Sie hatten kurze Haare und sahen sich sehr ähnlich. Beide hatten schwarze Rucksäcke bei sich."

... plus eine detaillierte Beschreibung der Fahrräder.

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=UMAJSi07La4

Bisher hatte ich mehrfach gelesen, daß kein Abgleich dieser Kriterien (2 schlanke Fahrradfahrer, 20 bis 30 usw.) über polizeiinterne Datenbanken erfolgte und deshalb keine Übereinstimmungen gefunden wurden.

Habe ich das richtig in Erinnerung? Wenn nämlich die BAO Nürnberg die Suchkriterien dem öffentlichen Fahndungsaufruf entsprechend doch eingegeben hat, müßte eigentlich ein Verweis auf die Banküberfälle erfolgt sein. Umgekehrt könnte das Ergebnis dieser Suchabfrage auch die nähere Täterbeschreibung beeinflußt haben.

Die Frage ist halt, wann die "Dönermordserie" den Uwes tatsächlich zugeordnet wurde. Es wunderte jedenfalls kurz nach dem Showdown bekanntlich den Chef des Kriminalistenverbandes, André Schulz, wie schnell plötzlich Ermittlungen zusammengeführt worden waren.


Mutmaßungen sind in so einem Ermittlungsfall fehl am Platze, aber es verwundert schon sehr, wie schnell sich die Bundesanwaltschaft nach der Explosion des Hauses in Zwickau und dem Auffinden der Leichen der beiden Täter zur Gruppierung der Täter festgelegt hat und wie schnell über zwei Dutzend Aktenordner mit Erkenntnisse über die Täter präsentiert werden konnten.

http://www.bdk.de/der-bdk/aktuelles/pressemitteilungen/jede-form-von-extremismus-ist-eine-erhebliche-bedrohung-fur-unser-land

Ich weiß, daß dieser Punkt der angeblich gescheiterten Rasterfahndung schon mal Thema war, hat jemand eine Idee?

fatalist
08.09.2013, 18:45
Die Frage ist halt, wann die "Dönermordserie" den Uwes tatsächlich zugeordnet wurde. Es wunderte jedenfalls kurz nach dem Showdown bekanntlich den Chef des Kriminalistenverbandes, André Schulz, wie schnell plötzlich Ermittlungen zusammengeführt worden waren. Du meinst, dass das schon vor dem 4.11.2011 geschah, richtig?
Dann brauchte man auch keine befreundeten Geheimdienste, machte alles in Eigenregie?
Damit wärst Du gar nicht mehr soweit weg von @Nereus, der das für "made by Ex-DDR" hält.
Hab ich keine Idee dazu, sorry.

EDIT: Die Ceska und das Video kamen zu spät, daher glaube ich nicht, dass diese Utensilien von vornherein geplant waren, sondern hinterher in grösster Eile "draufgesattelt" wurden.

Und wie es halt kam, hatte man nur ne Wumme mit Klickverschluss aus Stasi-Beständen zur hand, so auf die Schnelle...

brain freeze
08.09.2013, 19:04
Du meinst, dass das schon vor dem 4.11.2011 geschah, richtig?
Dann brauchte man auch keine befreundeten Geheimdienste, machte alles in Eigenregie?
Damit wärst Du gar nicht mehr soweit weg von @Nereus, der das für "made by Ex-DDR" hält.
Hab ich keine Idee dazu, sorry.

Ich meine nur, die tippen 2005 in ihren Polizeicomputer das ein, was sie ja öffentlich im Fernsehen erzählen: suche Delikte mit 2 Radfahrern, bliblablubb und dann müßten ja eigentlich Treffer für bewaffnete Banküberfälle, verstärkt im Chemnitz/Zwickauer Raum, aufgelistet werden. Dann ist man fast bei unserm "abgetauchten" Trio.

Ist doch nicht so abwegig, oder? Ich neige eh dazu, daß die Grob-Planungen für 4/11 im Schubfach lagen und das Timing außer Kontrolle geriet. Warum auch immer. Ich komme erst mal ohne "befreundete Dienste" aus, Menzel & SED-Bezirksverwaltung sind für mich aber höchstens Auslöser oder versauten durch unabgesprochene Eigeninitiative den "Masterplan". Die hektische Aktenvernichtung ist ein Schwachpunkt dieser Variante. Und die Million-Dollar-Frage bleibt auch unbeantwortet: Wer tötete B&M?

fatalist
08.09.2013, 19:12
Ich meine nur, die tippen 2005 in ihren Polizeicomputer das ein, was sie ja öffentlich im Fernsehen erzählen: suche Delikte mit 2 Radfahrern, bliblablubb und dann müßten ja eigentlich Treffer für bewaffnete Banküberfälle, verstärkt im Chemnitz/Zwickauer Raum, aufgelistet werden. Dann ist man fast bei unserm "abgetauchten" Trio. ... und erst 2006 wurde ein Banker angeschossen, in Zwickau-Eckersbach. Vorher war vielleicht die Gewaltkomponente noch nicht da, auch nicht im Computer.

Und 2006 war es nur 1 Bankräuber. (der noch dazu erkennbar Anfänger war und hypernervös aus Versehen einen Schuss abgab)


Ist doch nicht so abwegig, oder? Ich neige eh dazu, daß die Grob-Planungen für 4/11 im Schubfach lagen und das Timing außer Kontrolle geriet. Warum auch immer. Ich komme erst mal ohne "befreundete Dienste" aus, Menzel & SED-Bezirksverwaltung sind für mich aber höchstens Auslöser oder versauten durch unabgesprochene Eigeninitiative den "Masterplan". Die hektische Aktenvernichtung ist ein Schwachpunkt dieser Variante. Und die Million-Dollar-Frage bleibt auch unbeantwortet: Wer tötete B&M? Die 10 Millionen Dollar Frage ist aber, wer die Dönermorde beging und warum :bäh:

Wie Du richtig schreibst: Wäre "die Lampe" eine Bundessache gewesen, dann wären die Akten sauber gewesen.
Daher kann das nicht so gewesen sein.
Also Ex-SED/STASI oder GLADIO.

fatalist
08.09.2013, 19:35
http://friedensblick.de/7407/nsu-beim-9-mordopfer-yozgat-kein-rassismus/

Dickes Lob, sauber aufbereitet.


Wem nützt es, dass als Schwachstelle der fehlgeschlagenen Mord-Ermittlungen bloße “rassistisch geprägte Vorurteilsstrukturen” angeführt werden? Kann dies nicht als das Propaganda-Mittel “limited hangout” bezeichnet werden, um von schlimmeren Schlussfolgerungen abzulenken? Exakt richtig :appl:

brain freeze
09.09.2013, 07:49
... und erst 2006 wurde ein Banker angeschossen, in Zwickau-Eckersbach. Vorher war vielleicht die Gewaltkomponente noch nicht da, auch nicht im Computer.

Und 2006 war es nur 1 Bankräuber. (der noch dazu erkennbar Anfänger war und hypernervös aus Versehen einen Schuss abgab)

[...]

Ich denke, die haben die Abfragedaten ins POLAS oder INPOL oder was auch immer eingegeben. Erhielt BAO Nürnberg die Treffer zur gleichen Personenbeschreibung/Vorgehensweise oder waren die gesperrt/Finger weg? Vgl. Personenkontrolle.

nachdenkerin
09.09.2013, 08:03
Nach "Garagen"-Geschichte 1998


Der Zeuge Wunderlich hat es als wesentlich erschwerend bezeichnet, dass die Zielfahndung mit sechs verschiedenen Staasanwälten kommuniziert habe. Nach jedem Referatswechsel auf Seiten der Staatsanwaltschaft habe man jedesmal von vorne beginnen müssen. Der jeweils zuständige Staatsanwalt habe alle bisherigen Fahndungsschritte ungesehen übernehmen müssen.PUA-Bericht S. 317

Laufende Umstrukturierungen, wobei sich die Mitarbeiter zu fügen haben

Nereus
09.09.2013, 08:05
http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/bnd_33923881_mbqf-1378627257-32303328/2,w=591,c=0.bild.jpg

......... Untergründiges?
NSU oder MWU (Medinat Weimar Untergrund)?

Vergessene Kunstveranstaltung oder heimlich laufende politische Kampagne?

http://blog.maschinenraum.tk/files/2008/05/medinat.jpg

Schalom Thüringen
In Weimar könnte es bald koschere Bratwurst geben. "Das ist ein großer Traum für mich", sagt Ronen Eidelman, ein Künstler aus Tel Aviv. Tausende Kilometer vom Staat Israel entfernt, gründet er eine Bewegung für einen zweiten jüdischen Staat in Thüringen. Sechs Millionen Israelis könnten dann in Deutschlands grüner Berggegend wohnen. "Man spricht Deutsch, Hebräisch und Jiddisch auf den Straßen." Bratwurstrezepte ohne Schwein sind schon Details....
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=tz&dig=2008%2F06%2F21%2Fa0151&cHash=8a5608ec53

Die Welt 21.06.08: In Weimar soll ein jüdischer Staat entstehen
http://www.welt.de/welt_print/article2129475/In-Weimar-soll-ein-juedischer-Staat-entstehen.html

http://derhonigmannsagt.files.wordpress.com/2011/03/thc3bcringen-medinat.jpg


http://www.youtube.com/watch?v=xVGeR4r5hbk&feature=player_embedded

13 Thesen für die Gründung eines „Medinat Weimar”
http://medinatweimar.org/deutsch/

fatalist
09.09.2013, 08:21
Ich denke, die haben die Abfragedaten ins POLAS oder INPOL oder was auch immer eingegeben. Erhielt BAO Nürnberg die Treffer zur gleichen Personenbeschreibung/Vorgehensweise oder waren die gesperrt/Finger weg? Vgl. Personenkontrolle. Die BAO hatte ja wohl keine Fingerabdrücke von Tatorten, die sie eingeben konnten, egal wo.
Wenn Fingerabdrücke keine Treffer bringen, dürfte das auch bei DNA ähnlich gewesen sein.
Keine halben Sachen :)

brain freeze
09.09.2013, 08:35
Die BAO hatte ja wohl keine Fingerabdrücke von Tatorten, die sie eingeben konnten, egal wo.
Wenn Fingerabdrücke keine Treffer bringen, dürfte das auch bei DNA ähnlich gewesen sein.
Keine halben Sachen :)

Oder - wie bei Ermittlern üblich - jedem ernsten Hinweis nachgehen; auch mit Wildcards (fehlende Fingerabdrücke). Gedenke Konrad Pitz: Soll ich die Rechtsextremistenspur verfolgen? Nein!

fatalist
09.09.2013, 08:35
13 Thesen für die Gründung eines „Medinat Weimar”
Möchtest Du über die Opferauswahl des NSU diskutieren :?

fatalist
09.09.2013, 08:55
Oder - wie bei Ermittlern üblich - jedem ernsten Hinweis nachgehen; auch mit Wildcards (fehlende Fingerabdrücke). Gedenke Konrad Pitz: Soll ich die Rechtsextremistenspur verfolgen? Nein! Man fragt sich halt, womit denn ein DNA-Experte wie Pitz den NSU jagen wollte? Hatten die was? Müssen sie ja wohl...

Die NSU-Spur "wurde gestorben", weil die National Sozialistischen Untergrundkämpfer Deutschlands eine reine Verfasssungsschutz-Veranstaltung waren, gelenkt von V-Leuten. Diese Truppe hat ja wohl auf Anweisung des VS im Jahr 1999 die Mail an das Innenministerium in Brandenburg geschickt und bewaffnete Aktionen angekündigt.

Dieser NSU ist die Hülle, in den man (wer ist man?) später das Trio hineinpackte, mit Heilbronner Waffen, und die man dann erweiterte um Dönermord-Ceska und "Bekennervideo", Hülle = ne Lampe bauen...

Warum ist Corelli in England untergebracht, wo ist Piatto seit Mitte 2000 gewesen, was machte der mutmassliche Helfer ausländischer Dienste Thomas Starke eigentlich so?

Der "NSU" von 1999 (Mail) und des Weissen Wolf (2002) und von Stengel 2003 ist nicht unser Trio.
Davon bin ich überzeugt. Unser Trio wurde erst zum NSU um den 4.11.2011 herum, also evtl. auch schon vor diesem Datum.

fatalist
09.09.2013, 09:18
Wenn man sich diese Mail des NSU von 1999 anschaut, dann fällt ja auf, wen der NSU als Feind betrachtete:
Politiker wie Alwin Ziel, Innenminister von Brandenburg, und Staatsschutz-Einsatzkommandos der Polizei.
(dieses MEGA Ding, siehe Wiki)

Und sie machten auch deutlich, worum es ging: Stören/auflösen/verbieten von Rechtsrock-Konzerten, Versammlungen etc pp.
Also wurde dort der "richtige Personenkreis" benannt, die Verantwortung korrekt zugeordnet: Politik und Polizeiführung.

Heute will man uns erzählen, dass diese Truppe "türkische Kleingewerbler" mordete, und Jung-Polizisten untersten Dienstgrades.
Das ist so lächerlich...

Wäre eine neonazistische Killertruppe aktiv gewesen, hätte diese Truppe "Erfüllungspolitiker der Judenrepublik" abgeknallt, oder hohe Polizeichargen (eher in Mitteldeutschland als zum Beispiel Mannichl), oder auch noch exponierte Journalisten wie Broder oder Michel Friedman. Eventuell auch Bärbel Schäfer gleich mit...

Was ich sagen will: Die Opferauswahl "Dönermorde" passt in die "Strategie der Spannung" von GLADIO hinein, und sie würde in den Austausch von kurdischen OK-Ringen zugunsten anderer Ringe passen, wenn denn dieser PKK-Ring den Opfern zuzuordnen wäre.

Die Opferauswahl passt aber nicht zu einem NSU der Mail von 1999, denn dann wären ja Figuren wie Kolat, Mayzek etc erschossen worden.

brain freeze
09.09.2013, 12:04
[...]

Dieser NSU ist die Hülle, in den man (wer ist man?) später das Trio hineinpackte, mit Heilbronner Waffen, und die man dann erweiterte um Dönermord-Ceska und "Bekennervideo", Hülle = ne Lampe bauen...

[...]

Ja, so sehe ich das auch. Mehrere Vorgänge wurden verknüpft. Ich schließe Gladio (in welcher Form auch immer) nicht aus. Klingt alles vernünftig. Aber da fehlt noch ein sehr großes Stück. Und ist nur eine Variante. Greifbarer sind die BRD-Beiträge zum NSU. Da kann man sich leichter weiter vortasten.

fatalist
09.09.2013, 12:20
Ja, so sehe ich das auch. Mehrere Vorgänge wurden verknüpft. Ich schließe Gladio (in welcher Form auch immer) nicht aus. Klingt alles vernünftig. Aber da fehlt noch ein sehr großes Stück. Und ist nur eine Variante. Greifbarer sind die BRD-Beiträge zum NSU. Da kann man sich leichter weiter vortasten. Die BRD-Beiträge sind ja nicht bekannt, aber es ist unstrittig, dass im BFV am 11.11.2011 munter V-Mann-Akten der Operation Rennsteig geschreddert wurden, und im Laufe des Jahres 2012 weitere 312 Akten bei LfVs und LKAs.

Daraus kann man ableiten, dass der Staat jede Menge über das Trio und sein Umfeld wusste, und wir alle denken so: Das TRIO.
imo ist das aber ein Trugschluss, bzw. eine Verkürzung: Es ging nicht nur um dieses Trio, es ging bei der Vielzahl der vernichteten Akten um mehr und auch um noch andere Personen. Diese anderen Personen hält man sorgsam aus den Medien heraus, und auch im PUA-Bericht findet sich da wenig: Es geht immer nur um das Trio und um dessen Umfeld.

Geschickt gemacht, diese Fokussierung...

Ebenso denke ich mir, dass diese Fokussierung auf den Inlandsgeheimdienst den Zweck erfüllt, den Auslandsgeheimdienst aus der Sache rauszuhalten.
Mein altes Prinzip: Wenn alle Welt pausenlos über A schreibt, fokussiere dich auf B.

Und zu B gehören eben der BND, der MAD und deren "befreundete Partnerorganisationen" in Übersee, am Toten Meer und auf der Affeninsel. Und deshalb tendiere ich zu Gladio.

nachdenkerin
09.09.2013, 19:10
Telefon-/Adressliste mit der Jockerfunktion


Eine dieser Adress- und Telefonlisten wurde bereits im Jahre 1998 …………..im Asservat 23 C aus der Garage, einem Pappkarton, aufgefunden und bewertet.PUA-Bericht S. 330


Am 19. Februar 1998 verfasste KHK Brümmendorf einen Vermerk, auf dem er die bis dahin vorliegenden Ergebnisse der Auswertung festhielt. Später wurde der Vermerk nochmals – unter Bezugnahme auf ein am 26. Februar 1998 geführtes Telefonat, welches einen anderen Teil des Vermerks betraf – ergänzt. Der in den Akten des LKA Thüringen enthaltene Vermerk enthält am unteren Ende zwar die Zeile „gez. Brümmendorf, KHK“, ist jedoch nicht unterzeichnet. Zudem ist auf der ersten Seite oben handschriftlich das Zeichen „-E-“…

..Kennzeichnung mit „-E-“ als Entwurf auf dem Dokument.PUA-Bericht S. 332


Unter Punkt 3 enthält der Vermerk Ausführungen im Hinblick auf die „Auswertung zum Asservat 23.6 (div. schriftl. Unterlagen und Propagandamaterial)“….. Die einseitige, DIN-A4-formatige Liste wird im weiteren als Asservat 23.6.1 bezeichnet.
Bei den Adressen dürfte es sich um Kontaktpersonen des Mundlos handeln……
PUA-Bericht S. 332


Bzgl. der weiteren Arbeitsaufteilung im Hinblick auf die Auswertung der Liste hat der Zeuge Brümmendorf weiter ausgeführt:

„Diese Namenslistenüberprüfung war Aufgabe des Herrn Dressler; das war die Absprache. „

Der Vermerk soll dann nochmal aktualisiert worden sein, wobei das Datum 19. Februar 1998 bestehen blieb.


„Weil, wenn Sie sehen, in diesem Dokument ist noch mal unter Bezug, Ziffer 2 ein Telefonat er wähnt vom 26.02.98. Der 19.02. ist also schon gar nicht mehr aktuell gewesen…


Die Zeugin Beischer-Sacher hatte keine konkrete Erinnerung mehr an die Adress- und Telefonliste bzw. an deren Auswertung.PUA-Bericht S. 333


Vor der Abreise der BKA-Beamten am 26. oder 27. Februar 1998 sei der Vermerk laut dem Zeugen Brümmendorf dann an den Zeugen Dressler übergeben worden.

Also ein Vermerk über Asservate vom 19. Februar, am 26. Februar nochmals aktualisiert, wurde von Brümmendorf nicht unterzeichnet und nur als Entwurf angeblich an dann Hauptkommissar Dressler übergeben.

Der Zeuge Dressler kann sich weder an eine Telefonliste, noch an diesen Vermerk erinnern.

….. Liste, da mir da jeglicher Bezug fehlt. ……. Mir fehlt da wirklich jeder Faden. PUA-Bericht S. 331/332


Der Zeuge Dressler hat hierzu ausgeführt
„Es gibt da natürlich ein Problem für mich; das muss ich so sagen. Bei der Auswertung von Asservaten ist es üblicherweise so, dass derjenige, der die Asservate auswertet und eine entsprechende Beurteilung dieser Gegenstände und Dinge vor nimmt, diese dann abschließend unterschreibt. Entwürfe in Sachen Auswertungsprotokolle sind mir insofern nicht wirklich bekannt, muss ich sagen. Es hätte auch wenig Sinn gemacht, wenn wir den Entwurf übernommen hätten und hätten den im Anschluss noch ergänzt oder anders verändert; denn die Feststellungen, die der Kollege Brümmendorf in diesem Vermerk getroffen hat, hat er ja getroffen letzten Endes, und die kann man insofern dann nicht so einfach übernehmen, noch bisschen was dazuschreiben und dann eine neue Unterschrift druntersetzen. Das ist nicht üblich, und ich denke, das macht das BKA üblicherweise sonst auch nicht.PUA-Bericht S. 334


Der Zeuge Schultz hat bekundet, zu der Telefonliste könne er überhaupt nichts sagen.PUA-Bericht S. 332

Es kann sich keiner an die Telefon- Adressliste erinnern, nur ein Herr Brümmendorf, der die Asservatenaufzählung dann ohne jegliche Unterschrift und auch nur als Entwurf angeblich übergab.


Die Telefonliste wurde im Hinblick darauf, dass sie nach Kenntnis des Zeugen Brümmendorf aus einem Asservat mit der Bezeichnung „23.6“ stammt, als Asservat „23.6.1“ bezeichnet. Ein Asservat mit der Bezeichnung „23.6“ ist jedoch im Durchsuchungs- und Sicherstellungsprotokoll bzgl. der Garage Nr. 5 an der Kläranlage vom 26. Januar 1998 nicht genannt.
Dort ist jedoch unter der Bezeichnung „23 C“ ein „Pappkarton C“ aufgeführt. Dieses Asservat wird wie folgt näher beschrieben: „diverse Papiere und lose Blätter in Karton verpackt“. Im Hinblick darauf, dass auch im Vermerk vom 19. Februar 1998 ein „Papp-Karton“ genannt wird sowie im Hinblick darauf, dass durch das BKA nach Übernahme der Asservate nach dem 4. November 2011 sämtliche als „23.6.X“ bezeichneten Asservate in dem Pappkarton mit der Aufschrift „23 C“ aufgefunden wurden, ist zu vermuten, dass es sich hierbei um einen aus welchen Gründen auch immer erfolgten Lesefehler des Zeugen Brümmendorf handelt, der bei der Auswertung des Inhalts des Pappkartons entstand, und letztendlich das Asservat „23 C.“ gemeint ist. Auch das BKA trifft in einem Schreiben vom 28. Februar 2013 eine entsprechende Feststellung bzgl. der Benennung des Asservats.PUA-Bericht S. 334

Zusammenfassung:



Am 26. Januar 1998 wird in dieser Garage ein Pappkarton gefunden. Im Durchsuchungs- und Sicherstellungsprotokoll von damals heißt es: „23 C Pappkarton: diverse Papiere und lose Blätter in Karton verpackt“. Ein Joker für alles Weitere.




Der Kriminalhauptkommissar Brümmendorf macht nun aber aus



„23 C Pappkarton: diverse Papiere und lose Blätter in Karton verpackt“

ein


„23.6.1: Adress-Telefonliste“



Die aufgefundenen Asservate legt er dann in einem Schriftstück fest, was er ohne Unterschrift und nur als Entwurf deklariert angeblich Herrn Dressler übergibt.




Weder Herr Dressler noch andere Mitarbeiter können sich an eine Telefon-/Adressliste erinnern. Herr Dressler kann sich auch an diesen Vermerk nicht erinnern.




Der Bundestag meint daraufhin, dass die Änderung von



„23 C Pappkarton: diverse Papiere und lose Blätter in Karton verpackt“

in


„23.6.1: Adress-Telefonliste“



ein Lesefehler von Herrn Brümmerdorf sein muss. Die Ähnlichkeit ist verblüffend. Das einzigste was identisch ist, betrifft die Zahl „23“. Der angebliche Lesefehler wird nun damit gerechtfertigt, dass nach dem Tod von Mundlos und Böhnhardt am 4. November 2011 so eine Liste bei der Übergabe des Pappkartons schließlich aufgefunden wurde.

Aber nicht nur das. Aus den diversen Papieren und losen Blättern entsteht nicht nur eine Telefon-Adressliste, sondern an die, ab dem 04.11.2011 neu entstandene fein Untergliederung der neuen Nummer 26.6.1 schließen sich jetzt weitere Nummern im Bereich von23.6.2 bis 23.6.6 an. Darunter wird dann geführt:



Liste, auf der KFZ-Kennzeichen von Zivilfahrzeugen der Polizei Thüringen

sowie zahlreiche Aufkleber, Broschüren und Flugblätter mit rechtsradikalem Inhalt, die der BKA-Beamte P. in einem Vermerk, der auf den 25. Februar 1998 datiert, zusammengefasst hatte.
Darüber hinaus wurde noch ein Notizzettel mit Adressen vorgefunden, auf dem insgesamt fünf Personen aufgeführt sind und der – wie bereits dargestellt – auch im Auswertevermerk von KHK Brümmendorf Erwähnung findet.



Der Zeuge Wunderlich hat bekundet, er habe damals keine Kenntnis von der Adress- und Telefonliste erlangt. Er wies in seiner Vernehmung von sich ausdarauf hin, dass er die Liste im Rahmen der Vorbereitung auf seine Zeugenvernehmung vor dem Untersuchungsausschuss in einem der Fahndungsbände aufgefunden habe, bekundete jedoch zusätzlich, er habe bei der Durchsicht der Fahndungsbände festgestellt, dass die Fahndungsbände nicht mehr in dem Zustand seien, in dem er sie im August 2001 an die EG „TEX“ übergeben habe:

„Also, diese Telefonliste habe ich dort erstmalig festgestellt, auch etwas mit Erschrecken in dem Zusammenhang der Folgetaten und der Orte, die dort verzeichnet sind. Es ist für mich nicht nachvollziehbar, wie die Liste in einem dieser Bände auftaucht. Hinzu kommt, dass ich bei der Durchsicht der Fahndungsbände festgestellt habe, dass das also nicht die Bände sind in der Form, wie wir sie übergeben haben……… Für ein nachträgliches „Frisieren“ der Akten hat der Ausschuss neben der Vermutung von KHK Wunderlich allerdings keine Anhaltspunkte gefunden. PUA-Bericht S. 335

Was für Sachen von Uwe Mundlos in dieser Garage aufgefunden wurde, ist unglaublich. Reisepass, Ordner mit dem Schriftverkehr zu Thomas Strake, als dieser damals inhaftiert war; Fotos und Negative, Aktenordner mit der Aufschrift „Informatik Grundlagen“ und etc..

Uwe Mundlos hatte in Jena eine Wohnung und holte in Ilmenau sein Abitur nach. Wie ich schon erwähnte, habe ich die Vermutung, dass eine Person, die Zugang zu seiner Wohnung hatte, die dort hinlegte. Da aber 1998 der weitere Werdegang noch nicht geklärt war, bzw. die Taten noch nicht passiert waren, die nachher dem Trio zugerechnet werden sollten, baute man den Joker ein.

Und nach dem Tod der beiden Uwes wird nun verkündet, dass es vor fast 14 Jahren noch eine Plastiktüte mit der Aufschrift „REWE“ in dieser Fake- Garage gab. Zufällig arbeitet die Mutter von Uwe Mundlos in einem Rewe-Geschäft. Und diese Plastiktüte hatte damals eben keiner näher untersucht. Während die ursprüngliche Adressliste 35 Einträge aufwies, wird in dieser Tüte eine weitere Adressliste mit 39 Computer geschriebenen und 13 handschriftlichen Einträgen gefunden, die dann auch in medienwirksam publiziert wurde.


Darüber hinaus wurde im Jahr 2012 im Rahmen der Ermittlungen des Generalbundesanwalts in den seinerzeit in der Garage Nr. 5 an der Kläranlage sichergestellten Asservaten…….einer Plastiktüte mit der Aufschrift REWE, eine weitere Adress- und Telefonliste zu Tage gefördert, die offensichtlich eine Fortführung der Adress- und Telefonliste aus dem Asservat 23 C darstelltPUA-Bericht S. 330


Erst zwei Wochen nach der Durchsuchung wurden die Asservate überhaupt betrachtet. Der mit der Auswertung betraute BKA-Mitarbeiter nahm dabei zwar eine der von Mundlos verfassten Adresslisten zur Kenntnis, eine andere, die sich in einer „REWE“- Einkaufstüte befand, wurde aber überhaupt nicht erfasst und kam erst im Jahr 2012 wieder zum Vorschein. PUA-Bericht S. 888


Aufgrund der Tatsache, dass die Liste als solche im Rahmen der Fahndungsmaßnahmen des LKA Thüringen offensichtlich keine Verwendung gefunden hatte und im Hinblick darauf, dass neben Personen aus Jena, dem Herkunftsort des Trios und vor allem aus Chemnitz, dem ersten Anlaufpunkt auf der Flucht des Trios, auch Personen aus Nürnberg und Rostock aufgeführt sind, also aus Orten, in denen dem NSU zugerechnete Morde begangen wurden, sowie Personen aus Ludwigsburg, die im Rahmen der Ermittlungen zum Mordfall Michèle Kiesewetter eine Rolle spielten, hat sich der Untersuchungsausschuss mit Fragen befasst, die die Liste betreffen. PUA-Bericht S. 330/331

Wahrscheinlich kein Mensch würde seine private Telefonliste nach Städten sortieren. Den Initiatoren der Show war es aber wichtig die Städte hervor zu heben. Weil die Banküberfällen und die Anschlägen genau mit den Städten Chemnitz, Nürnberg, Rostock und Ludwigsburg in Verbindung standen. Die Liste soll also ein weiteres Indiz darstellen, dass das Trio dorthin Kontakte gehabt hätte.

Damit alles echt aussieht, muss diese Liste die Handschrift von Uwe Mundlos tragen. Deshalb ist das Papier nun angeblich in etliche Stücke zerfallen. Der untere Part, der der echte sein wird, trägt handschriftliche Eintragungen von Uwe Mundlos. Merkwürdiger Weise sind diese Personen nicht nach Städten sortiert. Es steht, bis auf eine Ausnahme, nur der Name und die Nummer aufgeschrieben. Der für mich unechte erste und zweite Abschnitt ist mit Computer geschrieben.

Damit das nicht so auffällt, ist auf dem ersten Abschnitt eine kleine handschriftliche Ergänzung zu finden und zwar steht in der zweiten Zeile der Zusatz „21764“. Das ist aber nicht Uwe Mundlos Handschrift. Die Schriftzüge sind viel weicher, nicht so eckig.


Die Adress- und Telefonliste findet sich in Band 2 der dem Untersuchungsausschuss durch das Land Thüringen zur Verfügung gestellten Akten zunächst auf Bl. 282, wobei die Liste durch Abrisse an Faltfalzungen in mehrere Teile zerfallen ist. PUA-Bericht S. 330

Zusammenfassung:


26. Januar 1998 Garagendurchsuchung, von einer angeblich durch Beate Zschäpe angemietete Garage




Neben Sprengstoff-Funden, werden haufenweise persönliche Utensilien von Uwe Mundlos gefunden, trotzdem er zwei Behausungen hatte, eine Wohnung in Jena und ein Zimmer in Ilmenau




Im Sicherstellungsprotokoll wird aufgeführt „23 C Pappkarton: diverse Papiere und lose Blätter in Karton verpackt“ Ein Joker für die nachfolgenden Ereignisse.




Herr Brümmendorf legt einen Vermerk über aufgefundene Asservate an, wo er nun eine Feinuntergliederung vornimmt und die Gegenstände einzeln aufführt. Offensichtlich waren die anderen dazu nicht fähig. Hier gibt er unteranderem eine Telefon-Adressliste an. Seine Asservaten-Aufnahme ist aber weder unterschrieben, existiert nur als Entwurf, ist dem Empfänger nicht bekannt, und kein Weiterer kann sich an die Existenz einer Telefon-Adressliste erinnern.




Nach dem Tod der beiden Uwes wird plötzlich festgestellt, dass man vor fast 14 Jahren in der Garage noch eine Plastik-Tüte mit der Aufschrift Rewe fand und deren Inhalt nicht aufgenommen wurde. In dieser befindet sich nun eine weitere aktualisierte Telefon-/Adressliste, die einige Adressen mehr erhält.




Die Adressliste ist in kleine Stücke zerfallen. Der lose obere und mittlere Abschnitt ist mit Computergeschrieben und die Adressen sind nach Städten sortiert. Der loses untere Abschnitt trägt Uwe Mundlos Handschrift und weist, bis auf eine Ausnahme, keine Städte auf, sondern nur Namen und die zugehörigen Telefonnummern.




Die, in dem anscheinend fingierten, mittleren Teil der Adressliste aufgeführten Städte mit zugehörigen Adressen stellen teilweise eine Verbindung zu den Taten dar und somit dient die Adressliste als Indiz für Banküberfälle und Morde.



http://siegrun-roman.de/Telefonliste_Original.jpg

fatalist
09.09.2013, 22:05
@nachdenkerin

Wieviele dieser ausgedruckten Listen wurden gefunden?
2 oder 3, nicht wahr?


Die Adress- und Telefonliste findet sich in Band 2 der dem Untersuchungsausschuss durch das Land Thüringen zur Verfügung gestellten Akten zunächst auf Bl. 282, wobei die Liste durch Abrisse an Faltfalzungen in mehrere Teile zerfallen ist.
Eine dieser Listen ist also an den Faltungen auseinander gefallen, und daraus schliesst Du, dass das gar nicht Mundlos Liste war.

Die Listen sind nach Städten geordnet, nicht nach Namen.
Der Böhnhardt ist der Böhnert.
http://www.klicktel.de/telefonbuch/index/search?method=searchSimple&location_id=84711519&_dvform_posted=1&name=b%C3%B6hnhardt&firstname=Vorname&zipCity=jena&street=Stra%C3%9Fe&streetNumber=Nr.

Die Nummer stimmt bis heute.


Wusste Mundlos nicht, wie Böhnhardt sich schreibt?
Nein, wusste er nicht, oder es war ein Spitzname.

ist "eigene Nummer" Mundlos Nummer?

Ja, ist Papas Nummer. Bis heute.
http://www.klicktel.de/telefonbuch/jena,Mundlos,28330000,eintrag.html

Also ist das auch Mundlos Liste.
So einfach ist das.

fatalist
09.09.2013, 22:14
Uwe Böhnhardt und die anderen Beiden waren zur Zeit des Abtauchens 1998 V-Mann des Thüringer LfV.
Das LfV zahlte den Rechtsanwalt Thaut.
"Folge der Spur des Geldes" funzt immer.


Abg. König fragt nach, aus welchem Grund der Verfassungsschutz dann Herr Thauts Anwaltsrechnung bezahlt hat? “Weil man sie aus dem Untergrund zurückholen wollte”. König: Warum? Nocken, etwas gereizt: “Nicht um sie anzuwerben!” Stimmt, angeworben waren die ja längst :basta:

http://haskala.de/2013/09/09/ticker-zum-untersuchungsausschuss-am-9-9-2013/#erster
17:56

siehe auch hier bei der TAZ
http://www.taz.de/Thueringer-NSU-Untersuchungsausschuss/!123438/

fatalist
09.09.2013, 22:26
Das LfV gab auch Geld an sein Trio im Untergrund, angeblich für Pässe, was völlig unglaubwürdig ist, und die Geschichte mit dem Fluchtwagen stimmt wohl ebenfalls nicht: Die Polizei fand das Auto an der BAB A 4 und brachte es zurück nach Jena.


16.23

Abg. Adams fragt weiter, woher der Zeuge weis, das Juliane Walther keine Quelle war, weil er dies so ad hoc geantwortet hatte. Nocken wüsste nicht, dass sie jemals offiziell verpflichtet wurde. Adams möchte ferner wissen, von wem damals die Idee ausging, Ausweise zu Beschaffen? Von wem die Idee kam, wisse er nicht mehr. Ziel war es, an das Trio ranzukommen. “Wie konnten sie denn sicher sein, dass sie die Identitäten dann auch kennen”, fragt Adams. Er will wissen was passiert wäre, wenn das Trio mit den vom Verfassungsschutz bezahlten Pässe am VS vorbei abgetaucht wäre? Das Risiko hätte bestanden, räumt Nocken ein. Man habe gehofft, dass man auch über die Person, die das Geld dann an das Trio gibt, vielleicht noch an die neuen Identitäten kommen könnte, so Nocken sehr optimistisch. War dieser Schritt vorher mit dem LKA/BKA abgestimmt? Er gehe davon aus, dass beide bescheid wussten. Abg. Adams möchte wissen, ob der Schritt, das überhaupt Geld gegeben werden sollte auch mit dem LKA abgestimmt war? Nocken weis es nicht, aber geht davon aus. Das ist Blödsinn, Pässe bekamen die eher direkt vom LfV, echte falsche Papiere, siehe Kontrolle 2002 (Gestern).


16.21

Es geht um die NSU-Fluchtwagenfahrt Andreas Rachhausen, über den schon im Ausschuss am 6. September 2013 in Thüringen ausführlich berichtet wurde. Abg. König :Wem vertrauen sie mehr, einem V-Mann mit B-Einordnung oder einer Gewährsperson? Hintergrund: Tino Brandt (Spitzel des Thüringer Verfassungsschutzes) sagte aus, dass das Fluchtauto vom Trio aus Sachsen von Andreas Rachhausen (auch Spitzel des Thüringer Verfassungsschutzes) zurückgeholt wurde. Rachhausen sagte: Ich habe definitiv nichts zurückgeholt [nach 2011 stellte sich das Gegenteil heraus]. Er hätte Brandt mehr geglaubt, weil der verlässlicher gewesen sei, so Nocken. Und das geben sie weiter an die Polizei? Nein. “Dass ist doch nicht nötigt, die Polizei hat das Auto gefunden”. Irritationen im Ausschuss, es folgen, zwei, drei, vier Nachfragen. Nocken beharrt auf seiner Erinnerung: Die Polizei habe damals das Fluchtauto vom NSU-Trio an der Autobahnstrecke Richtung Dresden selbst gefunden. Es folgen weitere Nachfragen, insbesondere wo so etwas denn in den Akten vermerkt sein könnte. :haha: Hat der Rachhausen wohl doch nicht gelogen... und brachte höchstens Böhnhardts Auto zurück?

fatalist
09.09.2013, 22:33
Der Oberstaatsanwalt Koeppen: Das war keine Bombenwerkstatt.


12.21

Die Abg. König spricht nochmal das Interview mit dem Tel Aviver Journalisten an, dass der Zeuge vorhin erwähnte [die Garage in Jena sei keine Bombenwerkstatt]. Ab wann er eine Sprengstoffmenge für relevant hielt und ab wann man von Bombenwerkstatt reden könnte möchte sie wissen. Sie fragt nach, ob denn 1,3 Kilo Sprengstoff und eine Rohrbombe noch nicht ausreichen, um von einer “Bombenwerkstatt” zu sprechen?

Koeppen meint, dass das zwar gefährlich sei, es handele sich aber nur um Bestandteile eines Sprengkörpers, eine Fabrik sei das noch lange nicht. Eine Fabrik stelle er sich eher als Halle mit mehreren Mitarbeitern [oder Maschinen] vor. Deswegen sei in Jena am 26.1.1998 auch keine Bombenwerkstatt der Neonazi-Szene hochgehoben. [Aha!] Da hat die Linke König sicher nen Herzklabaster bekommen :D

Es gab kein TNT dort, er wurde daher auch nie gewogen, der Hund fand es nicht, und wie man auf 1.392 Gramm kam ist völlig nebulös. Die Witznummer überhaupt, vom LKA bestätigt: Nie gewogen...

fatalist
09.09.2013, 22:35
11.04


Koeppen habe mal einen Anruf aus Tel Aviv von einem Journalisten bekommen. “Man habe in Israel gehört, bei uns [in Jena] gebe es eine Bombenfabrik”. Koeppen habe geantwortet: “Wer hat ihnen denn diesen Quatsch erzählt”, man hätte in Jena nur Bauteile gefunden, da sei nichts von einer Bombenfabrik, “da bräuchte er sich keine Sorgen machen”. Jede Äußerung würde sofort ein riesiges Echo provozieren, weiss Koeppen, weswegen man behutsam sein müsse [gegenüber der Öffentlichkeit/Presse].

:cool: zu geil.

fatalist
09.09.2013, 22:42
Der Koeppen ist der Beste:


10.34
Bei der Staatsanwaltschaft habe es damals auch den Verdacht gegeben, dass das Landesamt für Verfassungsschutz einen der Drei schützen würde, sie wussten aber nicht welche Person. Nach dem damals auch Tino Brandt frisch in der Öffentlichkeit enttarnt wurde, ging man davon aus, dass auch jemand vom Flüchtigen Trio vom Verfassungsschutz gedeckt würde oder Spitzel sei. Es habe dann entsprechende Gespräche mit dem Innenstaatssekretär Scherer geben. Der Verfassungsschutz hätte sich bedeckt gehalten. “Die Schlapphüte berufen sich nach meiner Erfahrung auf den Quellenschutz”. Koeppen berichtet von deren Sorge um “Gesundheit und Leben”. Das “rechtsradikales Milieu war ja nicht gerade zimperlich, das linke Milieu auch nicht”, so der ehemalige Staatsanwalt, der noch anfügt: “Die RAF hätte einen aufgeflogenen Informanten ja auch mal hingerichtet”, weswegen dem [Thüringer] Verfassungsschutz das wohl noch in den Knochen stecken würde, so Koeppen. Der hingerichtete Informant der RAF ist dann wohl Ulrich Schmücker. Ich gehe davon aus, dass da nicht einer der 3 geschützt wurde, sondern die 3 insgesamt.



Dumme Frage: Waren die Dönermordopfer Spitzel der Polizei für die OK, PKK, Kurdenmafia, ist das das verbindende Element, welches -logo- niemals ermittelt werden konnte, bzw. niemals herauskommen durfte :?

fatalist
09.09.2013, 22:56
Zielfahnder Wunderlich heute mal in Sachsen vor PUA:


Er räumte ein, dass die drei damals als nicht als gefährlich eingestuft wurden. Von ihnen seien keine schweren Straftaten bekannt gewesen. „Es ist etwas gefunden worden. Das kommt öfter vor.“ weshalb es ja auch nie einen Zielfahndungsauftrag gab... http://www.focus.de/regional/dresden/terrorismus-fahnder-kooperation-bei-suche-nach-nsu-trio-nicht-gut_aid_1095304.html




Oberstaatsanwalt vor Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss




http://media401.zgt.de.cdn.tlz.de/007B17BD_1411C9AF9DDEE30714CB43C38F6A0FD6

Der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss hat den damaligen Leitenden Oberstaatsanwalt aus Gera und ehemaligen Staatssekretär Arndt Koeppen am Montagmorgen zur Befragung in den Thüringer Landtag geladen. Foto: Marco Kneise



Erfurt. Die Staatsanwaltschaft Gera hatte wegen der erfolglosen Fahndung nach den flüchtigen Bombenbauern immer die Vermutung, dass der Verfassungsschutz in dem Trio eine Quelle führt. Der frühere Leitende Oberstaatsanwalt der Geraer Behörde, Arndt Koeppen, erklärte am Montag vor dem Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss, dass es immer Spekulationen darüber in der Behörde gab http://www.tlz.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/Oberstaatsanwalt-vor-Thueringer-NSU-Untersuchungsausschuss-1628434193

nachdenkerin
10.09.2013, 07:50
Hat der Rachhausen wohl doch nicht gelogen... und brachte höchstens Böhnhardts Auto zurück?

Gem. PUA-Bericht wurde das Auto vor Böhnhardts Wohnung aufgefunden. Das hatte mich zwar etwas erstaunt, da er ja damals mit dem Auto weggefahren ist, aber wie auch immer.


Am 30. und 31. Januar 1998 wurden durch die EG „TEX“ die dort bekannten Anschriften von Mitgliedern der rechtsextremistischen Szene in Jena, Saalfeld und Rudolstadt aufgesucht und überprüft. Mit eingebunden wurden ebenfalls die Polizeidirektion in Coburg und die Polizei in Hannover zur Überprüfung der Anschriften von Tino Brandt und Holger Gerlach. Auch nach den PKWs von Böhnhardt und Mundlos wurde Ausschau gehalten, wobei ermittelt wurde, dass der PKW von Böhnhardt vor dessen Wohnung abgestellt war.PUA-Bericht S. 322

brain freeze
10.09.2013, 08:39
Randbemerkung zur Hessen-Connection, nützlich zu wissen, erst mal ohne Einordnung/Bewertung Richtung Temme & Co.;
aus der Befragung des zuständigen Thüringer LKA-Ermittlers ab 2002, Kleimann, im Thüringer Untersuchungsausschuss:

11.33

Der Zeuge [Friedhelm Kleinmann, vormals TLKA, bf] spricht über private Kontakte zu Wießner, er erinnert sich, dass er sich mit Wießner über dessen Sohn ausgetauscht habe, der bei Rot-Weiß Erfurt Fussball spiele und Wießner habe von Kontakten zu Bouffier nach Hessen gesprochen. “Herr Wießner kommt aus der Ecke, wo der Herr Boufier seine Kanzlei hat, auch der Herr Gasser kommt aus der Kanzlei” erklärt der Zeuge. “Herr Wießner hat mir gesagt, dass er den Herrn Bouffier kennt. Das waren Gespräche unter uns Hessen.” [Bouffier, der heutige hessische Ministerpräsident]



http://haskala.de/2013/09/05/ticker-ausschuss-5september2013/

nachdenkerin
10.09.2013, 09:15
Hat der Rachhausen wohl doch nicht gelogen... und brachte höchstens Böhnhardts Auto zurück?

Da Böhnhardts Auto spätestens am 30.01.98 zurück gekommen war, bei Rachhausen sich es aber um den 16.02.98 gehandelt haben soll, kann es nicht Böhnhardts Auto gewesen sein.

http://siegrun-roman.de/Schaefer-Gutachten.jpg

Schäfer-Gutachten

tommes
10.09.2013, 09:54
Sehr interessant was hier wieder herausgearbeitet wurde:appl:.

Bzgl der säuberlich archivierten Untergrundmietverträge. Dafür gibt es m.E. 3 mögliche Erklärungen:
a) übertriebenes Spurenlegen seitens der Initiatoren (BVerS, Gladio , wer auch immer )
b) Die Uwes und Beate waren psychopathische Spießer und Ordnungsfanatiker
c) etwas ums Eck gedacht: Die 3 waren (als V-leute o.ä.) so vertraut mit der deutschen (Sicherheits)BÜROKRATIE , dass sie diese Unterlagen zwecks Aufbewahrungsfristen, Bezahlungsmodalitäten etc. bedenkenlos aufbewahrten.

Und zweitens ein Frage an die Experten:
War Juliane Walter die Vorgängerin oder die "Ergänzung" zu Jacqueline Wohlleben? Ist mir anhand der Zeiträume nicht klar geworden.

fatalist
10.09.2013, 10:10
Da Böhnhardts Auto spätestens am 30.01.98 zurück gekommen war, bei Rachhausen sich es aber um den 16.02.98 gehandelt haben soll, kann es nicht Böhnhardts Auto gewesen sein.

http://siegrun-roman.de/Schaefer-Gutachten.jpg

Schäfer-Gutachten Böhnhardts Auto verblieb also in Jena, und mit Wohllebens Auto fuhr man nach Sachsen. Macht Sinn, denn die 3 mussten ja damit rechnen, dass nach ihnen (samt PKWs) gefahndet wurde.

fatalist
10.09.2013, 10:16
Sehr interessant was hier wieder herausgearbeitet wurde:appl:.

Bzgl der säuberlich archivierten Untergrundmietverträge. Dafür gibt es m.E. 3 mögliche Erklärungen:
a) übertriebenes Spurenlegen seitens der Initiatoren (BVerS, Gladio , wer auch immer )
b) Die Uwes und Beate waren psychopathische Spießer und Ordnungsfanatiker
c) etwas ums Eck gedacht: Die 3 waren (als V-leute o.ä.) so vertraut mit der deutschen (Sicherheits)BÜROKRATIE , dass sie diese Unterlagen zwecks Aufbewahrungsfristen, Bezahlungsmodalitäten etc. bedenkenlos aufbewahrten.

Und zweitens ein Frage an die Experten:
War Juliane Walter die Vorgängerin oder die "Ergänzung" zu Jacqueline Wohlleben? Ist mir anhand der Zeiträume nicht klar geworden. Zu Wohllebens Beziehungen hab ich wenig Durchblick, aber Juliane Walther tritt nur von Razzia 98 bis Anfang 99 in Erscheinung, soweit ich das erinnere. Gut 4 Dutzend Bezahlquittungen...


V-Leute können Spesen/Ausgaben abrechnen, sie geben also Rechnungen für Handys, Wohnmobile, Untermietzahlungen zwecks Erstattungen an ihre Dienstherren.
Dass sie die aber alle noch mal kopieren, um eine eigene Buchhaltung zu haben 13 Jahre rückwirkend, das glaube ich nicht.

Aber wer Bankraub-Klamotten und Mützen 13 Jahre lang aufhebt, und mit denen zigfach umzieht, dem ist alles zuzutrauen, auch das Aufheben von Mordwaffen etc pp.
Kann man glauben, sollen wir wohl alle glauben.

Ich halte das für Schwachsinn, Inszenierung.

fatalist
10.09.2013, 10:22
Nocken verteidigt Vorgehen bei Suche nach NSU-Trio




http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/007B1EFD_5CDDB1061C90800A3D837E9EA11AEE8AThüringe ns ehemaliger Verfassungsschutz-Vize Peter Nocken sagte am Montag vor dem NSU-Ausschuss aus. Foto: Peter Michaelis


Erfurt. Der ehemalige Thüringer Verfassungsschutz-Vize Peter Nocken rechtfertigte am Montag das Vorgehen bei der Suche nach dem NSU-Trio. Dieser Fall hätte eine besondere Priorität gehabt.

Thüringens ehemaliger Verfassungsschutz-Vize Peter Nocken hat bestritten, dass der Dienst damals ein bisher unbekanntes Motiv für die intensive Suche nach dem späteren NSU-Trio hatte. Im Untersuchungsausschuss hielt ihm Linke-Obfrau Martina Renner am Montag mehrmals vor, dass der Nachrichtendienst bei keinem anderen flüchtigen Rechtsextremisten jemals eine vergleichbare Operation gestartet habe. Selbst bei zwei Fällen von flüchtigen Gewalttätern sei nicht so ein hoher personeller und technischer Aufwand getrieben worden.

Nocken sprach von besonders guten Quellen des Dienstes in diesem Fall und einer besonderen Bedeutung des Falles als Grund. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nocken-verteidigt-Vorgehen-bei-Suche-nach-NSU-Trio-1935695715

Das Trio war nicht oberste Priorität, weil die ja keine Straftaten begangen hatten, sagte Zielfahnder Wunderlich in Sachsen, während am selben Tag in Thüringen der LFV-Vize das Gegenteil erzählte.


Der Kriminalist gab auch zu, dass die drei Rechtsextremisten Ende der 1990er-Jahre nicht als gefährlich eingestuft worden seien. Es habe damals keine Erkenntnisse gegeben, dass sie schwere Straftaten verübt hätten. www.mdr.de/sachsen/nsu-u-ausschuss-sachsen108.html

Daraus könnte man schliessen, dass das Trio für das LKA nicht so wichtig war wie für das LFV.
Letzteres zahlte Geld zum Lebensunterhalt des Trios und den Anwalt Thaut.

Das ist schon ziemlich "Vollkasko", und die Waffen kamen ja wohl auch via V-Leute zum Trio.

fatalist
10.09.2013, 10:42
Dumme Frage: Waren die Dönermordopfer Spitzel der Polizei für die OK, PKK, Kurdenmafia, ist das das verbindende Element, welches -logo- niemals ermittelt werden konnte, bzw. niemals herauskommen durfte :?
Muss meine dummen Fragen selbst zu beantworten versuchen.

These: Yozgat war eine Informant des Hessen-LFV-Beamten Temme, denn Temme arbeitete im Referat Ausländer-Extremismus, und bei Yozgat im Internet-Cafe telefonierten und surften vorwiegend Muslime, und eine Moschee war gleich nebenan.

Verrätern wird ins Gesicht geschossen, als Zeichen der Warnung und Abschreckung, und die immer gleiche Waffe (Ceska) ist ein zusätzliches Erkennungsmerkmal.

Wenn Yozgat Informant der Sicherheitsbehörden war, dann könnte das auch für andere Dönermordopfer zutreffen.
Interessant ist ja, dass Yozgat zum Mordzeitpunkt gar nicht im Laden sein sollte, sondern sein Vater.
Ebenso machte Turgut in Rostock kurzfristig Vertretung für ein anderes Familienmitglied.
Simsek vertrat seinen urlaubenden Verkäufer.
Wer war der Geschäftspartner vom Griechen in München, wo 2 Wochen zuvor noch ein türkischer Laden war?
Der Kilic in München arbeitete auf dem Schmuggelgut-Umschlagsplatz Grossmarkt München.

es ergeben sich da interessante Fragen, wem die Dönermorde galten, und ob das Informanten der Sicherheitsbehörden waren, die als Verräter erkannt und hingerichtet wurden von den OK-Kartellen.

Man würde es der Öffentlichkeit nicht sagen, wäre das so gewesen und auch so erkannt worden... denn wer würde dann noch Informant werden, wenn diese Leute reihenweise erschossen werden???

nachdenkerin
10.09.2013, 11:55
Böhnhardts Auto verblieb also in Jena, und mit Wohllebens Auto fuhr man nach Sachsen. Macht Sinn, denn die 3 mussten ja damit rechnen, dass nach ihnen (samt PKWs) gefahndet wurde.

Ja, aber das wäre noch zu einfach. Das Leben ist komplexer :))

Nachfolgend meine Zusammenfassung

Die Autos


Autotausch Wohlleben - Mundlos



6. März 1998….Er teilte weiter mit, dass sein Sohn und Ralf Wohlleben die PKW getauscht hätten. Die Eltern von Mundlos hätten den PKW ihres Sohnes von Wohlleben abgeholt, der PKW des Wohlleben, ein weißer Peugeot, habe einige Tage später wieder vor der Haustür des Wohlleben gestanden, jedoch ohne Kennzeichen.PUA-Bericht S. 337


Heute will er den Polizisten beweisen, dass sein Sohn zu finden ist.……Darum läuft Siegfried Mundlos all die Orte in Jena ab, an denen er seinen Sohn wähnt….Fast zufällig passiert er auf seiner privaten Fahndung auch das Haus, in dem ein Freund seines Sohnes lebt – Ralf Wohlleben. Direkt vor dem Gebäude ein erstes Zeichen: Der rote Ford Escort……steht, gehört seinem Sohn. Vater Mundlos….holt dann den Zweitschlüssel für den Wagen von zu Hause. Noch am selben Tag fährt er den Ford auf einen Parkplatz vor dem sechsgeschossigen Haus, in dem er wohnt…. Er hofft, seinen Sohn so wieder zu sich zu locken……
Am nächsten Morgen, den 28. Januar 1998 klingelt es vor der Tür von Familie Mundlos. Der Thüringer Neonazi Ralf Wohlleben steht im Hauseingang. …….fängt Wohlleben an zu jammern. Wie konnte Vater Mundlos das Auto seines Sohnes einfach so wegfahren? Die drei seien mit seinem Peugeot geflüchtet, weil das Auto neuer war, soll er zu Mundlos gesagt haben….Uwes Vater solle ihm den Wagen zurückgeben, er müsse zur Arbeit kommen…..Anstatt die Polizei zu informieren fährt er Wohlleben mit seinem Auto die acht Kilometer nach Rothenstein……Auf der Fahrt versucht Vater Mundlos immer wieder zu erfahren, was Wohlleben weiß….. Buch „die Zelle“ S. 28/29 elektr. Ausgabe

Wohlleben:


Fax von dem Vater dem Vater von Uwe Mundlos vom 05.03.1998 an den Leiter der Ermittlungen


„Sehr geehrter Herr Dreßler,….

Herr Ralf Wohlleben und seine Freundin in engem Kontakt mit den ‚sogenannten Bombenbastlern‘ stehen. Insbesondere wurde der PKW von Herrn Wohlleben (ein weißer Peugeot 205 XS) mit großer Wahrscheinlichkeit bis vor wenigen Tagen von den oben erwähnten Personen genutzt.PUA-Bericht S. 323

Böhnhardt:



Am 30. und 31. Januar 1998…… Auch nach den PKWs von Böhnhardt und Mundlos wurde Ausschau gehalten, wobei ermittelt wurde, dass der PKW von Böhnhardt vor dessen Wohnung abgestellt war.PUA-Bericht S. 322

Zusammenfassung:



Uwe Böhnhardt:

PKW fand sich bis 30. Januar wieder zu Hause ein



Uwe Mundlos:

Tauschte mit Wohlleben sein Auto. Das Auto von Uwe Mundlos hatte der Vater Siegfried Mundlos dann bei Wohlleben abgeholt.



Ralf Wohlleben:

Wohllebens Auto, mit dem das Trio unterwegs war, fand sich ein paar Tage vor dem 5. März 1998 ohne Kennzeichen wieder bei Wohlleben ein. Dieses meldete der Vater von Uwe Mundlos am 5. März 1998 dem der Leiter der Ermittlungsgruppe von der Kripo .

nachdenkerin
10.09.2013, 12:28
Sehr interessant was hier wieder herausgearbeitet wurde:appl:.

Bzgl der säuberlich archivierten Untergrundmietverträge. Dafür gibt es m.E. 3 mögliche Erklärungen:
a) übertriebenes Spurenlegen seitens der Initiatoren (BVerS, Gladio , wer auch immer )
b) Die Uwes und Beate waren psychopathische Spießer und Ordnungsfanatiker
c) etwas ums Eck gedacht: Die 3 waren (als V-leute o.ä.) so vertraut mit der deutschen (Sicherheits)BÜROKRATIE , dass sie diese Unterlagen zwecks Aufbewahrungsfristen, Bezahlungsmodalitäten etc. bedenkenlos aufbewahrten.

Und zweitens ein Frage an die Experten:
War Juliane Walter die Vorgängerin oder die "Ergänzung" zu Jacqueline Wohlleben? Ist mir anhand der Zeiträume nicht klar geworden.


Zu Wohllebens Beziehungen hab ich wenig Durchblick, aber Juliane Walther tritt nur von Razzia 98 bis Anfang 99 in Erscheinung, soweit ich das erinnere. Gut 4 Dutzend Bezahlquittungen...





Mein "Freund" Tommes war ja schon lange nicht mehr hier.:schnatt:

Aber nun zu der Antwort von Fatalist. Jacqueline Wohlleben ist keine Beziehung.
David Feiler ist der Bruder von Jacqueline Wohlleben und der Schwager von Ralf Wohlleben, gem. PUA-Bericht S. 245

fatalist
10.09.2013, 13:36
David Feiler ist der Bruder von Jacqueline Wohlleben und der Schwager von Ralf Wohlleben, gem. PUA-Bericht S. 245
Verstehe ich nicht.

tommes
10.09.2013, 14:18
@nachdenkerin

Ich schaue öfters mal rein - auch wegen deiner guten PUA-Anmerkungen:dd:. Wenn Jacquline die Schwester von Feiler ist und der der Schwager von Wohlleben - dann ist Jacquline doch die Frau von Wohlleben:D ?!

nachdenkerin
10.09.2013, 15:14
Die Frage war: "War Juliane Walter die Vorgängerin oder die "Ergänzung" zu Jacqueline Wohlleben?"

Deine Antwort: "Zu Wohllebens Beziehungen hab ich wenig Durchblick....."

Ich denke, dass das ein Missverständnis von Dir war, ist mir auch schon passiert bei manchen Irrungen und Wirrungen im Forum. Die Jacqueline Wohlleben müsste eine Verwandte sein, keine Beziehung

nachdenkerin
10.09.2013, 15:20
@nachdenkerin

Ich schaue öfters mal rein - auch wegen deiner guten PUA-Anmerkungen:dd:. Wenn Jacquline die Schwester von Feiler ist und der der Schwager von Wohlleben - dann ist Jacquline doch die Frau von Wohlleben:D ?!

Bloß was spielt die Frau dann hier für eine Rolle hier? Das schafft m. E. nur "Irrungen und Wirrungen"

fatalist
10.09.2013, 15:22
Die Frage war: "War Juliane Walter die Vorgängerin oder die "Ergänzung" zu Jacqueline Wohlleben?"

Deine Antwort: "Zu Wohllebens Beziehungen hab ich wenig Durchblick....."

Ich denke, dass das ein Missverständnis von Dir war, ist mir auch schon passiert bei manchen Irrungen und Wirrungen im Forum. Die Jacqueline Wohlleben müsste eine Verwandte sein, keine Beziehung Du solltest die Antwort von @Tommes gründlichst lesen... Das ist Wohllebens Ehefrau. Also eine Beziehung, wohl die Nachfolgerin von Juliane Walther.

Aber: Ist das von irgend einer Relevanz? Sollte die auch V-Frau werden?

fatalist
10.09.2013, 15:41
Ob die im Ländle mal nen PUA machen? Wird Zeit.


Das lange Protokoll der Fehlschläge

von Rüdiger Bäßler 10.09.2013

Stuttgart (http://m.stuttgarter-zeitung.de/thema/Stuttgart) - Genau 1357 Seiten hat der Abschlussbericht des Ende August vorgelegten NSU-Untersuchungsausschusses. 25 Seiten dieses Protokolls widmen sich dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter am 25. April 2007 in Heilbronn (http://m.stuttgarter-zeitung.de/thema/Heilbronn). „Der Ausschuss hat aus der Beweisaufnahme den Eindruck gewonnen, dass in diesem Fall viele Fragen nicht abschließend geklärt sind“, schicken die Parlamentarier dem Kapitel vorweg. Die Bildung der Ermittlungsgruppe „Umfeld“ in diesem Jahr durch die Landesregierung Baden-Württemberg unterstreiche, „dass dies nicht nur der Ausschuss so sieht“. http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nsu-in-baden-wuerttemberg-das-lange-protokoll-der-fehlschlaege.7dd4312b-0876-4644-ae40-4d237bae62e0.html

"nicht abschliessend geklärt" ist eine himmerlschreiende Untertreibung: NICHTS ist da geklärt, gar nichts.


Der Ausschussbericht dokumentiert auch eine Auseinandersetzung zwischen dem Staatsanwalt und der Polizei über die Wertung von Zeugenaussagen und dem Umgang mit Spuren in Tatortnähe. Mehrere Zeugen hatten ausgesagt, in der Nähe der Heilbronner Festwiese blutverschmierte Personen gesehen zu haben. 14 Phantombilder waren angefertigt worden, die Sonderkommission „Parkplatz“ schlug der Staatsanwaltschaft damals die Veröffentlichung von drei Bildern vor. Doch Meyer-Manoras lehnte ab, und zwar, wie der Untersuchungsausschuss kritisiert, ohne schriftliche Begründung. Ganz genau so zitierte ich das sinngemäss aus den Akten, seit Monaten.



Als Zeuge sagte der Staatsanwalt in Berlin, bei einer früheren schriftlichen Ablehnung einer Fahndungsmaßnahme sei es zu „Reibungen“ mit der Polizei gekommen. Er habe die „Beschreibungen unkontrollierter Fluchtversuche nicht als tatrelevant eingestuft“. Verdacht: Er bekam Weisung, die Füsse still zu halten.



Mit derselben Begründung wurden auch fünf blutige Taschentücher, die zwei Tage nach der Tat in der Nähe des Festplatzes gefunden wurden, erst im Mai 2009 molekular-genetisch untersucht (es zeigte sich ein männliches und ein weibliches Profil). Als unwichtig wurde lange auch die Auswertung von Videoaufzeichnungen mehrerer Überwachungskameras in Tatortnähe qualifiziert. Bis 2010 ließen sich die baden-württembergischen Ermittler damit Zeit.

In Baden-Württemberg wird geprüft
Nicht tatrelevant, diese Formulierung wiederholt sich fortwährend, auch bei der Beschreibung der Ringalarmfahndung kurz nach den tödlichen Schüssen auf die Polizisten. Noch am 25. April 2007 fuhr das angemietete Wohnmobil der NSU-Terroristen Böhnhardt und Mundlos durch die Kontrollstelle Oberstenfeld (Kreis Ludwigsburg), das Chemnitzer Kennzeichen wurde als eines von 34 000 registriert. Hätten Ermittler nachgeforscht, wären sie beim Verleiher auf den Namen des im Münchner NSU-Prozess angeklagten Holger G. gestoßen, der im Mietvertrag eine nicht auf ihn ausgegebene Handynummer genannt hatte. Die Nummer gehörte zu einem Handy, das 2011 in der explodierten Zwickauer Wohnung von Beate Zschäpe sichergestellt wurde. Personalausweis, Reisepass, wieder mal kein Klartext von Bässler.


So geht es im Bericht weiter, auch was die unterbliebene Auswertung des Yahoo-Accounts von Michèle Kiesewetter oder die zeitweise Zugehörigkeit ihres Böblinger Gruppenführers zum Ku-Klux-Klan anbelangt. Für das Innenministerium hat der Abschlussbericht dennoch einen „wertvollen politischen Beitrag“ zur Aufarbeitung der Mordserie geleistet. bla bla bla.

fatalist
10.09.2013, 16:10
BILD muss zahlen?


RICHTER MONIEREN "SENSATIONSHEISCHENDE BERICHTERSTATTUNG"
NSU-Story: BamS soll Schmerzensgeld zahlen

Es sind keine fröhlichen Tage für Springers Rechtsabteilung: Erst verdonnerte das Landgericht Berlin nach einer Klage der Verbraucherzentrale Hamburg den Verlag zu einer Zahlung von 100.000 Euro. Jetzt wurde bekannt, dass die Bild am Sonntag und Bild.de wiederum vom LG Berlin verurteilt wurden, „einen namhaften, fünfstelligen Betrag“ an einen Bundespolizisten zu zahlen. Es geht dabei um einen NSU/BKA-Beitrag vom 12. Februar 2012 und die Frage, ob ein BKA-Beamter Daten gelöscht hat oder nicht. http://meedia.de/print/bams-muss-schmerzensgeld-fuer-nsu-story-zahlen/2013/09/10.html

Die Heinz-Dieter Meyer-Story, und Wohllebens Handy, beschlagnahmt am 24.11.2011, er selbst wurde erst nach der Aussage Holger Gerlachs am 25.11.2011 (Wohlleben gab mir Waffe für das Trio) am 29.11.2011 verhaftet.

Polizeidirektor Meyer vermutete, hier solle ein V-Mann geschützt werden.
Dem stimme ich zu: Wohlleben oder Susann Eminger, denn Emingers Handy war das 2. Handy, welches am 24.11.2011 (samt Eminger selbst) hops genommen wurde und zur Auswertung an die Bundespolizei ging.

Die Story wird aber im Artikel ohne alle diese Fakten und somit volksverdummend erzählt, wie üblich.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-87561956.html

http://www.gdpbundespolizei.de/2012/08/gericht-verbietet-bild-lugen-uber-kollegen-und-die-bundespolizei-erfolg-mit-gdp-rechtsschutz/


Bei Springer sieht man das anders. Die Berliner halten die Entscheidungen des Landgerichts und des Kammergerichts für falsch. Deshalb hat der Verlag gegen das ergangene Urteil in dem Geldentschädigungsverfahren Berufung eingelegt. „Nach unserer Auffassung ist durch die Aussagen, die der Abteilungsleiter des Klägers vor der Bundesanwaltschaft gemacht hat, die Richtigkeit der BamS–Berichterstattung belegt“, erklärt der Verlag gegenüber MEEDIA.

Den Polizeidirektor Meyer werden sie wohl längst mundtot gemacht haben.

http://www.gdpbundespolizei.de/wp-content/uploads/2012/08/Bild_am_Sonntag-1-1024x627.jpg

tommes
10.09.2013, 16:19
Mit derselben Begründung wurden auch fünf blutige Taschentücher, die zwei Tage nach der Tat in der Nähe des Festplatzes gefunden wurden, erst im Mai 2009 molekular-genetisch untersucht (es zeigte sich ein männliches und ein weibliches Profil). Als unwichtig wurde lange auch die Auswertung von Videoaufzeichnungen mehrerer Überwachungskameras in Tatortnähe qualifiziert. Bis 2010 ließen sich die baden-württembergischen Ermittler damit Zeit.

Ja und was kam jetzt dabei heraus? Von wem war das weibliche bzw männliche Profil? Naheliegend wäre Frau Kiesewetter bzw. Herr Arnold?! Videoaufzeichnungen wurden 2010:fizeig: ausgewertet? Warum so spät, da hätte ja das Phantom von Heilbronn zu sehen sein können:cool:.

fatalist
10.09.2013, 16:25
Erst den Artikel schreiben, dann den Kommentar.


Kommentar zur NSU im Südwesten
Sicherheitsbehörden auf dem Holzweg

Rüdiger Bäßler,10.09.2013 15:48 Uhr www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zur-nsu-im-suedwesten-sicherheitsbehoerden-auf-dem-holzweg.bf8e8ea8-9737-48e3-a4da-925f1aeb971f.html (http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.kommentar-zur-nsu-im-suedwesten-sicherheitsbehoerden-auf-dem-holzweg.bf8e8ea8-9737-48e3-a4da-925f1aeb971f.html)


Wir waren vom Jagdfieber gepackt, damals nach dem 25. April 2007, taub und blind gemacht von einer falschen DNA-Spur, die uns in die Irre geführt hat. Es gibt eine Massenpsychologie auch innerhalb der Polizei und der Justiz. Ein Regulativ, das stark genug gewesen wäre, uns den Blick zu öffnen, fehlte. Das tut uns leid.

Eine ehrliche Bilanz der baden-württembergischen Sicherheitsbehörden zu den Ermittlungsfehlschlägen um den Kiesewetter-Mord könnte so beginnen. Aber niemand zieht diese Bilanz. Nach der Veröffentlichung des entlarvenden NSU-Abschlussberichts zeigen sich die Justiz und die Landespolizei stattdessen erneut als in sich selbst gefangene Institutionen: gefangen im Eigenbild von Stärke und Unfehlbarkeit.
Es gibt aber im schrecklichen Geschichtsabschnitt des NSU-Terrorskeine starken Männer, weil es keinen heroischen Kampf gab und keinen Sieg – nur Irrtümer, Tränen und Ratlosigkeit. Wow, jetzt schon Geschichtsepoche NSU? Auschwitz hätte Bässler aber unbedingt noch unterbringen müssen. Setzen, 6, was für ein Vollpfosten.

Papa Haus.ser
10.09.2013, 16:30
was ist eigentlich mit dem prozess? man hört so gar nichts mehr.......inzwischen werden es auch immer mehr, die immer weniger von dem glauben, was dem michel da vorgesetzt wird.eine einzige pleiten pech und pannen show. garniert mit unmöglichkeiten, lügen, übertreibungen, hetze und hexenjagd. selten so eine schmierenkomödie erlebt, wie diese angebliche NSU geschichte. "rechtsstaat" -das ich nicht lache :haha:

fatalist
10.09.2013, 16:36
NSU: Polizei und Staatsanwälte gegen den Geheimdienst

Von Elmar Otto

Ex-Justizstaatssekretär Arndt Koeppen spricht über mangelhafte Transparenz des Verfassungsschutzes.
Erfurt. Aus heutiger Sicht ist es eine schwerwiegende Fehleinschätzung, die Arndt Koeppen, am 12. Februar 1998 zum Besten gab. "Ich glaube nicht, dass man von einer schlagkräftigen Organisation, die geplant, gezielt, strategisch gewissermaßen, solche Dinge ins Werk setzen wird, in Zukunft wird reden müssen. Das wird, schätze ich, nicht wahr werden", so der damalige Leiter der Staatsanwaltschaft Gera bei "Spiegel TV". Er bezog seine Einschätzung auf die keine drei Wochen zuvor, im Januar 1998, nach einer Garagendurchsuchung in Jena untergetauchten Neonazis Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe.

Bei der Razzia waren zwar Rohrbomben und Sprengstoff gefunden worden. Aber dass von den Rechtsextremen eine echte Gefahr ausgehen könnte, hielt der *Leitende Oberstaatsanwalt zu dieser Zeit für unwahrscheinlich. Erst recht, dass sie sich zu einem Terror-Trio entwickeln würden, das mordend quer durch Deutschland zieht und zehn Menschenleben auf dem Gewissen hat. "Nach meinem Eindruck ist es wie in den allermeisten Fällen nur eine Frage der Zeit." Früher oder später werde man die Herren und die Dame begrüßen können. "Da sehe ich nicht das Problem", sagte der Spitzenjurist vor gut 15 Jahren.

Doch irgendwann schwante auch Koeppen, dass hier etwas nicht stimmte. Das Landeskriminalamt (LKA) habe signalisiert, man stehe vor einem Rätsel: Immer wenn die Beamten kurz davor gewesen seien, die drei dingfest zu machen, seien die weg. Die Erfolglosigkeit der Zielfahnder sei merkwürdig gewesen. Denn: "Die haben uns quasi jeden angeschleppt", so der inzwischen 66-Jährige gestern vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages. Er zeigte sich überzeugt, dass das NSU-Trio vor polizeilichen Aktionen gewarnt wurde - und zwar vom Verfassungsschutz.

Wegen diverser Fehlschläge wusste sich der Behördenleiter irgendwann nicht mehr anders zu helfen und schrieb einen Brief mit etwa 20 Fragen an den Präsidenten des Landesamtes für Verfassungsschutz, Helmut Roewer. Die Antworten jedoch seien enttäuschend gewesen, die Fragen entweder mit Nein oder gar nicht beantwortet worden.

Nur einmal bestand offenbar die Möglichkeit, dem Nationalsozialisten Untergrund näher zu kommen. Über einen Anwalt sollen die Eltern Böhnhardts das Angebot gemacht haben, dass sich das Trio stelle, wenn die Ermittlungen eingestellt würden. Doch dieser Deal war für Koeppen, der weiter davon ausging, die Rechtsterroristen anderweitig zu schnappen, nicht akzeptabel. Dass der Anwalt vom Verfassungsschutz bezahlt worden sein soll, war zu diesem Zeitpunkt nicht bekannt.


Koeppen startete weiteren Aufklärungsversuch

Ab 2001 war Koeppen zum Justizstaatssekretär aufgestiegen. Während dieser Zeit startete er einen weiteren Aufklärungsversuch und kontaktierte Innenstaatssekretär Manfred Scherer (CDU). Doch wenn nicht ein von Koeppen gezeichneter Vermerk im Justizministerium über das Gespräch existieren würde, wäre es nicht mehr ans Tageslicht gekommen. "Ich habe eine völlig nebulöse Erinnerung", so Koeppen, der zu Protokoll gab, sich des Öfteren mit dem Duz- und Parteifreund Scherer auch zu anderen Themen ausgetauscht zu haben. Gleichwohl, die Unterredung fand statt. Konsequenzen resultierten daraus allerdings nicht. "Die Schlapphüte berufen sich im Zweifelsfall auf den Quellenschutz", sagte der mittlerweile pensionierte Koeppen.

Eines der drei Trio-Mitglieder sollte unterdessen aber wohl nie als Quelle geworben werden. Zumindest antwortete der einstige Verfassungsschutz-Vize Peter Nocken vor dem Untersuchungsausschuss auf eine entsprechende Frage mit: "Nein."


10.09.2013 11:54:20
http://m.thueringen1.de/;s=7U98r0PhFn1SGnPIpP6dz31;fitScript=0/article/Z82D9AB500704.xml

nachdenkerin
10.09.2013, 16:41
@nachdenkerin

Ich schaue öfters mal rein - auch wegen deiner guten PUA-Anmerkungen:dd:. Wenn Jacquline die Schwester von Feiler ist und der der Schwager von Wohlleben - dann ist Jacquline doch die Frau von Wohlleben:D ?!

Aber wie kommst Du denn plötzlich auf Jacqueline Wohlleben. Ist sie irgendwie beteiligt? Vielleicht fehlt mir hier noch Wissen.

"Bzgl der säuberlich archivierten Untergrundmietverträge. Dafür gibt es m. E. 3 mögliche Erklärungen:"

Weder a.) b.) und c.) trifft zu. Das Ganze ist für mich ein Fake. In meiner Ausarbeitung ging es einzig und allein darum, dass der Bundestag bzgl. Max Florian B. nichts nachprüfte.

tommes
10.09.2013, 17:26
@Nachdenkerin

Wohllebens Schwager hatte bekanntermaßen eine Kneipe in Frau Kiesewetters Heimatort. Von daher ist eher von Interesse ab WANN Jacqueline Frau Wohlleben war - und nur in diesem Zusammenhang ob dies nach oder parallel zu J.Walther war.

nachdenkerin
10.09.2013, 18:09
Nix mit Chemnitz, Fatalist http://www.politikforen.net/images/smilies/baeh.gif

Die Schweiz


In einer durch das BKA am 28. Februar 2012 durchgeführten Vernehmung hat Jürgen H. angegeben, dass der Anruf vom 11. April (meine Anm: 1998) aus Concise/Schweiz durch Uwe Mundlos selbst erfolgt sei. Er sei sich dahingehend sicher, er habe Mundlos an der Stimme erkannt.PUA-Bericht S. 343


Der Zeuge Gundlach…….Bzgl. des Aspekts, dass in den von den Thüringer Ermittlern verfassten Dokumenten durchgängig von einem „Anruf aus Orbe“ die Rede war und ist, obgleich der Anruf nach dem Ergebnis der Klärungen aus dem Ort Concise (ca. 15 km von Orbe entfernt) erfolgte, hat der Zeuge auf den Vorhalt, dass der aus der Telefonnummer ersichtliche Vorwahlbereich die am Neuenburger See gelegenen Orte Concise, Yverdon und Orbe umfasse und er sodann ermittelt habe, dass die Telefonzelle selber in Concise stand……PUA-Bericht S. 341


Auch nachdem mit Fax vom 16. April 1998 den Thüringer Ermittlern der korrekte Herkunftsort des Anrufs, Concise, mitgeteilt wurde, blieb dieser Umstand unberücksichtigt – es wurde weiterhin von einem Anruf aus Orbe ausgegangen. PUA-Bericht S. 341

Warum wird hier nicht der richtige Ort mitgeteilt?


Im August oder September 2002 erkennt ein alter Freund Uwe Böhnhardt wieder. Beide stehen an einer Ampelkreuzung in Jena mit ihren Autos nebeneinander und warten auf Grün. Sie geben sich kurz in Zeichen und fahren dann über eine Schnellstraße gemeinsam ins Jenaer Zentrum. Auf dem zentralen Eichplatz steigen sie aus und unterhalten sich.
Böhnhardt erzählt seinem Freund, dass er jetzt in der Schweiz lebe und es allen gut gehe. <<Er sah noch genauso aus wie 1998. Weder seine Kleidung noch der Haarschnitt oder die Gesichtszüge hatten sich seit damals merklich verändert>>, berichtet der später der Polizei. In der rechten Szene flüstert man sich damals zu, Uwe Böhnhardt sei noch drei bis viermal im Jahr in Jena.Buch „die Zelle“, S. 171 elektr. Ausgabe


06.06.03: Böhnhardt zuletzt im Aug./Sept. 2002 in Jena in roten Hyundai Pony gesehen; Böhnhardt habe von Aufenthalt der 3 Gesuchten in der Schweiz erzählt; von Kapke wisse er um Besuche der 3 Besch. in Jena 3-4 mal jährlichSchäfer-Gutachten S. 125/126

Zuvor gibt es auch noch einen anderen Hinweis. Merkwürdig ist nur, dass jetzt Uwe Mundlos einen roten Hyundai fährt, wobei es doch zuvor Uwe Böhnhardt war.


05.06.03: Anlässlich einer Feier am 13.05.03 von Mitteiler erfahren, dass Mundlos regelmäßig in Jena (Lobeda und Zwätzen) sei, einen roten Hyundai fahre und in der Schweiz lebeSchäfer-Gutachten S. 125/126

Nun stellt die FDP folgendes fest: http://www.fdp-fraktion.de/content/stellungnahme-der-fdp-bundestagsfraktion-zum-2-ua-terrorgruppe-nsu


…..einer Telefonzelle im Bereich der Städte Orbe-Yverdon in der Schweiz angerufen… In seiner Vernehmung im Februar 2012 gab H. an, dass es sich bei dem Anrufer um Mundlos gehandelt haben soll und er zur Übermittlung einer Nachricht zu einer durchzuführenden Kuriertätigkeit an Wohlleben beauftragt wurde (MAT_A_BY-14-1e, Bl.206). Basierend darauf kann davon ausgegangen werden, dass sich zumindest Mundlos zeitweise im Ausland aufgehalten hat. Stellungnahme FDP zu NSU-Ausschuss S. 50


Aber Hinweisen, dass das Trio eventuell Geld mit Montagearbeiten in der Schweiz verdient habe, wurde nicht nachgegangen . Stellungnahme FDP zu NSU-Ausschuss S. 30/31


Es erschüttert, dass ein Rechtsersuchen in die Schweiz monatelang unbearbeitet bleibt, weil der zuständige Schweizer Staatsanwalt zurückgetreten ist Stellungnahme FDP zu NSU-Ausschuss S. 70


Obwohl die FDP-Fraktion mehrfach forderte, mit den Schweizer Behörden in Kontakt zu treten und Schweizer Beamte durch den Untersuchungsausschuss zu vernehmen, stieß dies bei den anderen Fraktionen nicht auf genügend Interesse. Stellungnahme FDP zu NSU-Ausschuss S. 73


Nahezu gesichert aber ist, dass zumindest einer aus dem Trio, wenn nicht alle Drei, in der Zeit ihres Untertauchens Deutschland verlassen hat. So kamen 1998 Anrufe aus einer Telefonzelle in Concise aus der Schweiz. Der kleine Ort liegt in der Nähe des Genfer Sees, im Kanton Waadt, kurz vor der Grenze zu Frankreich. Ob alle Drei in der Schweiz waren, wie lange, und ob sie aus der Schweiz in andere Länder gereis sind, das ist im Untersuchungsausschuss unklar weil unbearbeitet geblieben. Auch, weil nicht, wie von der FDP- Fraktion vorgeschlagen, ein Obleutegespräch mit dem Schweizer Botschafter stattfand, obwohl dieser bereit gewesen wäre. Auch wurde keine Vertreter des Schweizer Staatsschutz (NDB) in den Ausschuss eingeladen. Aus Sicht der FDP- Fraktion sind das schwere inhaltliche Versäumnisse des Ausschusses gewesen, die zur Aufklärung des Untertauchens, der internationalen Unterstützerkreises des NSU hätten beitragen können Stellungnahme FDP zu NSU-Ausschuss S. 118


So sind beispielweise die Verbindungen des NSU in die Schweiz nicht im Ausschuss behandelt worden, obwohl die FDP-Fraktion den Ausschuss-Vorsitzenden immer wieder gebeten hat, mit der Schweizer Botschaft Kontakt aufzunehmen um an Informationen aus erster Hand zu kommen. Die Schweiz wäre dazu bereit gewesen Stellungnahme FDP zu NSU-Ausschuss S. 27

nachdenkerin
10.09.2013, 18:48
In der Garage von Böhnhardt wurde am 26. Januar 1998 eine Adressliste sozusagen eine „Landkarte des Untergrunds“ – mit u.a. vier Namen, M. E., B. E., H. S. und S. F., geb. E. aus Ludwigsburg, Baden-Württemberg, gefunden.
Die Liste wurde damals nicht zeitnah durch die Thüringer Behörden ausgewertet, sondern erst nach dem 4. November 2011. Stellungnahme FDP zu NSU-Ausschuss S. 153

Aber auch FDP blickt nicht immer durch. :fizeig:

Das war keine Garage von Böhnhardt. In Böhnhardts Garage wurde nichts gefunden. Die Fake-Garage war davon 3 Kilometer entfernt. Die soll angeblich Beate Zschäpe angemietet haben und die Adress-Liste stammt angeblich von Uwe Mundlos. Also, der Einzigste, der bei der Passage außen vor gewesen ist, wäre genau Böhnhardt gewesen, der hier von der FDP aber für alles beschuldigt wird.

fatalist
10.09.2013, 18:50
Wohllebens Schwager hatte bekanntermaßen eine Kneipe in Frau Kiesewetters Heimatort. Von daher ist eher von Interesse ab WANN Jacqueline Frau Wohlleben war - und nur in diesem Zusammenhang ob dies nach oder parallel zu J.Walther war. 2005 war sie Frau Wohlleben.


2003. Wohllebens spätere Frau Jacqueline wird Schatzmeisterin des NPD-Kreisverbandes Jena während Ralf Wohlleben Kreisvorsitzender ist. Er prägt die Linie der Partei entscheidend mit. Sie kümmert sich um Gerichtskosten, Mahnungen und Rechtenschaftsberichte.

2004. Wohlleben zieht in den Jenaer Stadtteil Lobeda-Altstadt um und kandidiert dort als Ortsbürgermeister und Kandidat der NPD zur Ortschaftsratswahl. Mit 5,83% wird er in den 8-köpfigen Ortschaftsrat gewählt. Im selben Jahr noch stand er auf dem ersten Platz der Landesliste der NPD zur Landtagswahl in Thüringen.

2005. Der Thüringer Landesverband der NPD bringt auf Betreiben von Wohlfahrts das Informationsblatt "Thüringen-Stimme" heraus. Auf den ersten Blick war es nicht als rechtsextrem zu erkennen.

Wohlleben heiratet seine Frau Jacqueline. Sie ist Erzieherin und gelernte Speditionskauffrau. In Jena hat sie neue Geschichte und Erziehungswissenschaften studiert. Sie haben [2013] zwei gemeinsame Töchter. http://ueberhauptgarnix.blogspot.de/2012/09/ralf-wohlleben-neonazi-aus-thuringen.html

fatalist
10.09.2013, 18:56
Nix mit Chemnitz, Fatalist http://www.politikforen.net/images/smilies/baeh.gif

Die Schweiz Ja, wegen Rechtsrock-Festival dort am 11.4.98


Concise/VD 11.4.1998
Skinhead-Konzert, 150 bis 300 Teilnehmer aus Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Australien und der Schweiz. Organisiert von "Mjölnir Diffusion". Miete des Gemeindesaales unter Vorwand einer Geburtstagsfeier. etc pp am 20.7./21.7.2013 hier im Strang diskutiert.

http://politikforen.net/printthread.php?t=117674&pp=40&page=391

Dass von dort Mundlos selber anrief, diese Info dürfte vom MAD V-Mann Jürgen Helbig stammen.


Es war also bereits 1998 bekannt, beim MAD, beim LKA, beim LfV und beim BKA, beim BFV sowieso, dass diese 3 Leutchen in der Schweiz waren, wozu man ja Papiere brauchte, ein Fahrzeug (!!!!), und Geld.

Alles olle Kamellen, und was die FDP da wieder reininterpretiert, jahrelang in der Schweiz, das verbuche ich unter Desinfo oder Blödheit.

Die ham da Nazirock gehört und 8 Ceska 83 SD gekauft in der Schweiz, denn 16 hat ja das BKA dort gekauft, und mehr gabs da nich :bäh:

Bolinski
10.09.2013, 20:44
Man fragt sich halt, womit denn ein DNA-Experte wie Pitz den NSU jagen wollte? Hatten die was? Müssen sie ja wohl...

Die NSU-Spur "wurde gestorben", weil die National Sozialistischen Untergrundkämpfer Deutschlands eine reine Verfasssungsschutz-Veranstaltung waren, gelenkt von V-Leuten. Diese Truppe hat ja wohl auf Anweisung des VS im Jahr 1999 die Mail an das Innenministerium in Brandenburg geschickt und bewaffnete Aktionen angekündigt.

Dieser NSU ist die Hülle, in den man (wer ist man?) später das Trio hineinpackte, mit Heilbronner Waffen, und die man dann erweiterte um Dönermord-Ceska und "Bekennervideo", Hülle = ne Lampe bauen...

Warum ist Corelli in England untergebracht, wo ist Piatto seit Mitte 2000 gewesen, was machte der mutmassliche Helfer ausländischer Dienste Thomas Starke eigentlich so?

Der "NSU" von 1999 (Mail) und des Weissen Wolf (2002) und von Stengel 2003 ist nicht unser Trio.
Davon bin ich überzeugt. Unser Trio wurde erst zum NSU um den 4.11.2011 herum, also evtl. auch schon vor diesem Datum.

England war schon zu Zeiten der RAF ein beliebtes Land, in das der VS die ein oder andere V-Person brachte. Auch Österreich war darunter.

brain freeze
10.09.2013, 22:09
In der Befragung des vormaligen LOSt in Gera, Arndt Peter Koeppen, vorm Thüringer Untersuchungsausschuß kam erwartunggemäß nichts raus.
http://haskala.de/2013/09/09/ticker-zum-untersuchungsausschuss-am-9-9-2013/#erster

Ausweichendes, Erinnerungslücken. Ich glaube ihm kein Wort. Koeppens Parteifreund, damaliger Innenstaatssekretär Manfred Scherer, war zuvor Justizstaatssekretär (und wurde später als Innenminister Nachfolger von Karl Heinz Gasser, dem Duzfreund LfV-Wiessners und Anwaltssozius von Mandantenverräter Volker Bouffier). Eine Sippschaft.

Roewer, den ich zwar auch für stark involviert halte, schiebt Koeppen im Ausschuß auf allzu billige Weise den alleinigen Schwarzen Peter zu.

Außerdem tut er so, als wären die LKA-Fahnder wegen Indiskretionen des TLfV nicht erfolgreich gewesen. Tatsächlich war das TLfV vom Innenministerium mit der Fahnung nach dem Trio beauftragt worden. Wußte das Koeppen? Vermutlich schon.

Vgl. 2 Aussagen Koeppens zum untergetauchten Trio, die seine "Glaubwürdigkeit" zeigen:

1. Das Spiegel-TV-Interview (12.02.1998) mit dem berühmten:

"Ich glaube nicht, dass man von einer schlagkräftigen Organisation, die geplant, gezielt, strategisch gewissermaßen, solche Dinge ins Werk setzen wird, in Zukunft wird reden müssen. Das wird, schätze ich, nicht wahr werden"
http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Polizei-und-Staatsanwaelte-gegen-den-Geheimdienst-240062527

dagegen:

2. Der Film "NSU - Terror von rechts"

"Das heißt, daß sich ein harter Kern entwickelt, der zu auch wirklich massiven Gewalttaten bereit ist und ein größerer Kreis wohl ideologisch mit solchen Dingen sympathisiert, aber zu Taten eigentlich nicht bereit ist. Das wird eine Entwicklung werden möglicherweise, die ähnlich ist der des Linksradikalismus in den 70er Jahren in Deutschland."
(http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=iC-i6-DxH5E)
ab 11:02:

fatalist
11.09.2013, 07:09
England war schon zu Zeiten der RAF ein beliebtes Land, in das der VS die ein oder andere V-Person brachte. Auch Österreich war darunter. Hast Du dazu Details? Interessantes Thema, wenn es da Parallelen gibt.

fatalist
11.09.2013, 07:19
Vgl. 2 Aussagen Koeppens zum untergetauchten Trio, die seine "Glaubwürdigkeit" zeigen:

1. Das Spiegel-TV-Interview (12.02.1998) mit dem berühmten:

http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Polizei-und-Staatsanwaelte-gegen-den-Geheimdienst-240062527

dagegen:

2. Der Film "NSU - Terror von rechts"

(http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=iC-i6-DxH5E)
ab 11:02: Beide Aussagen Koeppens stammen von 1998 und passen überhaupt nicht zusammen: Einmal "harmlos", einmal "RAF".

Das sieht doch so aus, als ob es bereits 1998 verschiedene Einschätzungen gab. Die ehrliche Meinung und die für die Gallerie "Kampf gegen Rechts"?

Fakt ist, dass das Trio nicht gefunden wurde, weil es nicht gefunden werden sollte.
Fakt ist, dass eine "Bombenwerkstatt" inszeniert wurde, die es nicht gab, mitsamt TNT, was es nie dort gab.

fatalist
11.09.2013, 07:49
Außerdem tut er so, als wären die LKA-Fahnder wegen Indiskretionen des TLfV nicht erfolgreich gewesen. Tatsächlich war das TLfV vom Innenministerium mit der Fahnung nach dem Trio beauftragt worden. Nie zuvor und nie danach hat das LfV Polizeiaufgaben (Fahndung) wahrgenommen, und auch was das Trio angeht, hat das LfV das nicht getan.
Das ist ein Märchen vom Roewer.

Das LfV (und nicht nur das in Thüringen) hat darauf geachtet, dass die Polizei das Trio nicht findet.
So herum wird ein Schuh daraus, und Koeppen war und ist das wohl klar gewesen.

brain freeze
11.09.2013, 08:01
Beide Aussagen Koeppens stammen von 1998 und passen überhaupt nicht zusammen: Einmal "harmlos", einmal "RAF".

Das sieht doch so aus, als ob es bereits 1998 verschiedene Einschätzungen gab. Die ehrliche Meinung und die für die Gallerie "Kampf gegen Rechts"?

Fakt ist, dass das Trio nicht gefunden wurde, weil es nicht gefunden werden sollte.
Fakt ist, dass eine "Bombenwerkstatt" inszeniert wurde, die es nicht gab, mitsamt TNT, was es nie dort gab.

Oder eben Strategie der Spannung. Ein rechtsextremes Gegengewicht zur starken Linken in Thüringen aufbauen.

Mir ist die Sache mit dem "Deal" noch immer nicht klar. Koeppen sagt, man habe fast nichts in der Hand gehabt und einen Haftbefehl wegen der "Bombenwerkstatt" hätte es nicht ohne Weiteres gegeben. Für Beate Z. und Mundlos also kein Grund zur Flucht. Die Angst der Drei vorm Erschießen (Aussage Mutter Böhnhardt) halte ich für Erfindung.

fatalist
11.09.2013, 08:03
Die FDP hat in ihrem Bericht zum PUA einige interessante Zahlen aufgelistet:


Wie dargestellt, hat das Trio mutmaßlich etwa 610.600 Euro beibewaffneten Überfällen erbeutet.
Davon ausgehend müssen verschiedene Posten abgezogen werden:

o die Geldfunde im Wohnmobil in Höhe von mindestens 111.905 Euro
(MAT_A_GBA-4-3 (DVD), Vorl. SA 15, S. 337,338)

o die Geldfunde in der ausgebrannten Wohnung in der Frühlingsstraße in Höhe von mindestens 190.315 Euro
(MAT_A_GBA-4-3 (DVD), Vorl. SA 12, S. 426, 509) S. 67 http://www.fdp-fraktion.de/sites/default/files/uploads/2013/08/29/stellungnahme_fdp_zu_nsu-ausschuss.pdf

Womo war klar, 2 Bankraubbeuten, aber Zwickau mit 190.000 Euro ist überraschend, ich war bisher von 70 Mille ausgegangen. Da wurde ja ordentlich nachgelegt...

fatalist
11.09.2013, 08:08
Oder eben Strategie der Spannung. Ein rechtsextremes Gegengewicht zur starken Linken in Thüringen aufbauen.

Mir ist die Sache mit dem "Deal" noch immer nicht klar. Koeppen sagt, man habe fast nichts in der Hand gehabt und einen Haftbefehl wegen der "Bombenwerkstatt" hätte es nicht ohne Weiteres gegeben. Für Beate Z. und Mundlos also kein Grund zur Flucht. Die Angst der Drei vorm Erschießen (Aussage Mutter Böhnhardt) halte ich für Erfindung. Die Leute sollten untertauchen, nicht verhaftet werden, und Böhnhardt nicht seine rechtskräftige Haftstrafe antreten sondern verschwinden.

Daher wurde ja die Fake-Garage mit auf einen Durchsuchungsbeschluss geschrieben, damit Böhnhardt das auch ja mitbekommt und die 3 verschwinden. Bubis-Puppe, Bombenattrappen, alles wollte man denen anhängen, die waren also "aus Erfahrung klug" geworden und verdufteten wie geplant.

Strategie der Spannung ist ein starkes Motiv.

fatalist
11.09.2013, 08:13
FDP-Statement Seite 30:


Während sich die gesamte Ermittlung auf diese eine Waffe konzentriert hat, sind Ermittlungen zu der - zumindest am Anfang verwendeten sehr seltenen Munition - fast unterblieben. Dabei ist der Hauptimporteur dieser seltenen Munition in Mellrichstadt, in derNähe einer Bundeswehrkaserne ansässig, in dem ein guter Freund von Ralf Wohlleben seinen Dienst abgeleistet hatte Schwachsinn !!!!

Das Märchen geht genau anders herum: 2004 will das BKA in der Schweiz nicht nach der Ceska, sondern nach Schalldämpfern und PMC-Munition im richtigen Laden (!!!) gesucht haben.

Allein in der BRD gab es 49 Läden, die dieses PMC Munition verkauften. Selten geht anders, und Jürgen Helbig als MAD-V-Mann ist eine ganz kalte Fährte, auch wenn die FDP diese aufzublasen versucht.

fatalist
11.09.2013, 08:20
Der rauchende Colt: Aktenvernichtung im BFV:


Am 04.07.2012 wurde für das BfV ein generellerVernichtungsstopp für sämtliche Unterlagen aus dem Bereich
Rechts angeordnet. Bis dahin waren zumindest Ordner zu 26
G10-Maßnahmen, 94 Personen-, 8 Sach-, 137 Beschaffungsund 45 Gewährspersonenakten vernichtet worden Seite 33.

Man liess das BFV 8 Monate lang Spuren vernichten, und das ist für mich der Beweis, dass das Trio für das BFV tätig war, also eine Bundesveranstaltung war, und nicht etwa ein LFV-Roewer-Spassprojekt.

fatalist
11.09.2013, 08:47
"Weisser Wolf" gehört zu Combat 18.


Diese drei dänischen Rechtsextremisten, die in SchwedenAnschläge in Großbritannien geplant haben, sind aber
interessanterweise nicht nur Mitglieder von Blood & Honour
gewesen, sondern Mitglieder einer extremen terroristischen
Untergruppe dieses Netzwerkes, die sich „Weisser Wolf“ (White
Wolves) nannte, und die in Dänemark, Schweden und
Deutschland Ableger hatte (MAT A BND-5a, S. 125). Seite 101 FDP-Stellungnahme
http://www.fdp-fraktion.de/sites/default/files/uploads/2013/08/29/stellungnahme_fdp_zu_nsu-ausschuss.pdf

Blood&Honour-Umfeld, Rechtsrock-Szene mit Jan Werner, Thomas Starke, Piatto, Mirko Hesse & Co, das sind die V-Leute des B&H-Umfeldes und der Vertriebszene der Musik.

Hierher gehört auch die Mail aus 1999, wo man Gewalt ankündigte, hierher gehört das Verbot im Jahr 2000, und hierher gehören Nagelbomben-Anschläge:


Banküberfälle zur Geldbeschaffung, Briefbomben,Mordanschläge und Morde sowie der „Weisse Wolf“ - all das
war also in Schweden schon gegeben. Die Blood & Honour
Divisionen Schwedens wie auch Großbritanniens waren die
europäischen Vorreiter brutaler Gewalt gegen Migranten.


Am 17., 24. und 30. April 1999 sind dann in London drei
verheerende Nagelbombenanschläge verübt worden. Tatorte
waren jeweils Stadtviertel mit hohem Migrantenanteil S. 103

Keupstrasse Köln, Nagelbombe, genau das ist der Weisse Wolf.
1999 diese Taschenlampe in Nürnberg, 2001 gab es diese Minibombe in Köln, Lebensmittelladen iranischer Einwanderer, und 2002 "hatte es Früchte getragen" (Fanzine "Weisser Wolf").

WENN also diese Combat 18-Leute in Deutschland solche Bombenanschläge als V-Leute durchführten, bzw. von V-Leuten bewaffnet wurden, dann ist das dieselbe Masche wie schon Ende der 1960er Jahre mit Peter Urbach.

Und da könnte das Trio hingehören: Eine moderne Variante von Peter Urbach, also im Auftrag der Geheimdienste.

Und als sich das allgemeine Interesse der Öffentlichkeit von "Rechtsterror" hin zu "islamischem (Fake)Terror" verlagerte, so ab 2005/2006 (Verhaftung Sauerlandbomber-Fake 2007), da war das Trio quasi "Rentner", und aus Untergrund wurde "Spiessertum mit falschen Papieren" ???

fatalist
11.09.2013, 09:02
Eindeutig hat sich hier die Blood & Honour-Untergruppe "White
Wolves", also die "Weissen Wölfe" zu den Anschlägen bekannt.
Auf ihr Konto gehen also aller Wahrscheinlichkeit nach diese
Attentate und nicht, wie oberflächlich immer behauptet wird, auf
das Konto von "Combat 18".

Seite 104.

Wo sind denn eigentlich die Bekennerschreiben derNational Sozialistischen Untergrundkämpfer Deutschlands?



Für den NSU-Zusammenhang besonders interessant ist die bislang kaum beachtete und im Ausschuss auch nicht
thematisierte Tatsache, dass es überhaupt eine TerrorOrganisation mit dem Namen „Weisse Wölfe“ gegeben hat.


Damit steht dann auch die Aufsehen erregende, weil sehr frühe Grußadresse an den NSU in der 1. Ausgabe 2002 des
deutschen Fanzines „Der Weisse Wolf“ in einem erweiterten Sinnzusammenhang. Zwar steht dort nur der lapidare Satz:


„Vielen Dank an den NSU, es hat Früchte getragen:) Der
Kampf geht weiter...“ (MAT A_BB_2, S. 4)


Aber bislang steht dieser Satz wie auch das Fanzine „Der Weisse Wolf“ selbst, thematisch isoliert in der Geschichte des
NSU. Jetzt aber stellt sich die Frage, ob es vielleicht Verbindungen zu den britischen "Weissen Wölfen" gab, bzw. ob der NSU sich ideologisch in die gewalttätige Tradition der "Weissen Wölfe" stellen wollte? Wurden die Anschläge in
London als Vorbild der eigenen Anschläge in Köln genommen?
Gab es vielleicht sogar eine Form logistischer Unterstützung durch die britischen "Weissen Wölfe?"
Man sollte besser fragen, ob auch der Bombenterror in England von V-Leuten ausgeführt wurde, bzw. ob die Bomben von V-Leuten kamen.

brain freeze
11.09.2013, 09:06
Nicht nur Roewer spricht im PUA davon, einen Auftrag zur Suche nach dem Trio erhalten zu haben (de facto: Zielfahndung, formal nur unterstützend).

Auf die Frage, von wem das LfV Thüringen nach dem 26. Januar 1998 beauftragt worden sei und wie der konkrete Auftrag gelautet habe, hat der Zeuge Dr. Roewer geantwortet, der Auftrag sei aus einer Leitungsbesprechung im Thüringer Innenministerium erfolgt.
PUA-Bericht, S. 380

Referatsleiter Rechtsextremismus, Schrader, bestätigt:

Der Zeuge Schrader hat ausgesagt:
Nachdem sie untergetaucht waren, habe ich damals noch Roewer gesagt - - Ich sage: ‚Herr Roewer, Sie wissen’ - nachdem die also untergetaucht waren -, dass wir für untergetauchte Straftäter nicht zuständig sind. Das ist Sache der Polizei.’ Dann hat er gesagt: Das spielt keine Rolle. Suchen Sie die drei Leute.
PUA-Bericht, S. 380f

Also der Bock zum Gärtner gemacht. Im Gegensatz dazu erhielt die Zielfahndung keinen schriftlichen Zielfahndungsauftrag, bzw. sollte die Fahndung nach dem Trio durch das LKA nur unterstützend geführt werden wegen "Geringfügigkeit" der Vorwürfe. Vgl. Koeppens Runterspielen.


ccc) Möglicher Hintergrund des Nichtvorliegens eines Zielfahndungsantrags

Der Zeuge Wunderlich hat bzgl. eines möglichen Hintergrundes für die unterbliebene Stellung eines Zielfahndungsantrags auf eine Rücksprache und entsprechende Empfehlung des BKA hingewiesen:

„Wir haben im BKA nachgefragt, ob es sinnvoll wäre, nach diesen Personen aufgrund des Modus Operandi bzw. der ihnen zur Last gelegten Straftat eine Zielfahndung einzuleiten. Der Hinweis war der, den wir damals auch so verstanden haben: Es ist ja lediglich eine USBV aufgefunden worden, die auch nicht ganz klar einer Person zugeordnet werden konnte, und es hat keine Schäden im Vorfeld gegeben. Das heißt, es gab keinen Einsatz von sprengähnlichen Gegenständen, es ist also kein wirtschaftlicher und auch kein Personenschaden entstanden. Somit hatte man uns empfohlen - ich war damals übrigens nicht der Verantwortliche im Bereich Zielfahndung - - Mein damaliger Leiter hat in Rücksprache mit dem BKA entschieden, diese Fahndungsmaßnahmen unterstützend zu führen.“
PUA-Bericht, S. 321

fatalist
11.09.2013, 09:09
Denn wenn es eine Terror-Organisation „Weisser Wolf“ in Großbritannien gibt, die rechtsradikal motivierte Bombenanschläge ausführt und ähnliche Anschläge später in Deutschland durchgeführt werden, es zudem ein rechtsradikales Propaganda-Heft mitdem Namen „Weisser Wolf“ auch in Deutschland gibt, müsste man als Ermittler dieser Spur eigentlich nachgehen.
Wären die deutschen Ermittler dieser Spur gefolgt, dann wären sie nämlich bereits 2004 direkt auf das engere NSU-Umfeld
gestoßen, und wieder einmal auf Jan Werner sowie und auf den verurteilten rechtsextremistischen Mörder Carsten
Szczepanzki. Der war in der fraglichen Zeit in der Justizvollzugsanstalt (JVA) Brandenburg inhaftiert, konnte dort
aber ungehindert rechtsradikale Fanzine entwerfen, verfassen, kopieren und herausgeben: Eben den "Weissen Wolff". Diesem
Fanzine hat das NSU-Trio dann später sogar 2500 D-Mark gestiftet. Piato hat also als V-Mann dieses Fanzine "Weisser Wolf" herausgegeben, das ganze Ding dürfte eine Geheimdienstoperation mit V-Leuten gewesen sein.


Man könnte durchaus die Arbeitshypothese aufstellen, dass der
NSU eventuell Mitglied der deutschen "Weissen Wölfe" waren,
oder sich zumindest im Umfeld dieses Blood & HonourTerrornetzwerks bewegt haben. Das Trio war nicht der NSU, sondern maximal der Bombenverteiler im Auftrag der Dienste, so lautet meine Arbeitshypothese.

Nagelbomben in Moslemvierteln sind Strategie der Spannung, also Gladio.

brain freeze
11.09.2013, 09:11
Und als sich das allgemeine Interesse der Öffentlichkeit von "Rechtsterror" hin zu "islamischem (Fake)Terror" verlagerte, so ab 2005/2006 (Verhaftung Sauerlandbomber-Fake 2007), da war das Trio quasi "Rentner", und aus Untergrund wurde "Spiessertum mit falschen Papieren" ???

Das klingt nicht schlecht ...

fatalist
11.09.2013, 09:15
Das klingt nicht schlecht ... Dein vorheriger Beitrag auch nicht. Gab Grün.


Die versuchten Bombenanschläge vom 31. Juli 2006 waren ein fehlgeschlagener islamistischer Terroranschlag auf westdeutsche Eisenbahnzüge. Die zwei eingesetzten Kofferbomben waren jedoch konstruktionsbedingt nicht explosionsfähig de.wikipedia.org/wiki/Versuchte_Bombenanschläge_vom_31._Juli_2006

Nicht funktionsfähige Bomben, zeitlich passend zum BRD-Marineeinsatz vor der Küste des Libanon, gelegt von Libanesen. :fizeig:

nachdenkerin
11.09.2013, 10:32
Ja, wegen Rechtsrock-Festival dort am 11.4.98

etc pp am 20.7./21.7.2013 hier im Strang diskutiert.

http://politikforen.net/printthread.php?t=117674&pp=40&page=391

Dass von dort Mundlos selber anrief, diese Info dürfte vom MAD V-Mann Jürgen Helbig stammen.



Alles olle Kamellen, und was die FDP da wieder reininterpretiert, jahrelang in der Schweiz, das verbuche ich unter Desinfo oder Blödheit.

Die ham da Nazirock gehört und 8 Ceska 83 SD gekauft in der Schweiz, denn 16 hat ja das BKA dort gekauft, und mehr gabs da nich :bäh:


Im Rahmen der bei Jürgen H. (Festnetzanschluss) erfolgten Telefonüberwachungsmaßnahmen konnten im April 1998 mehrere Anrufe aufgezeichnet werden, deren Inhalt auf eine Hilfestellung beim Abtauchen des Trios hindeuteten. Die meisten Anrufe wurden aus Telefonzellen im Bereich Chemnitz abgesetzt, ein Anruf kam aus Concise/Kanton Waadt/Schweiz.


1. Anruf am 17. März 1998, 18.54 Uhr, aus Chemnitz, Telefonzelle Franz-Mehring-Straße:

Es wurde keine Nachricht hinterlassen.

2. Anruf am 11. April 1998, 17.10 Uhr, aus Concise/Kanton Waadt/Schweiz, Rue de la Gare

Hinterlassene Nachricht:

„Ja Jürgen, paß auf, ich hab da eine Nachricht für den Ralf. Sag ihm bitte, er soll am Montag 14.00 Uhr an demselben Treffpunkt sein wie vor zwei Uhr an demselben Treffpunkt sein wie vor zwei Wochen und soll aber bitte äh vorher aber noch bei Böni’s Eltern vorbeifahren und äh Klamotten oder sowas kaufen. Es ist ganz wichtig, er soll am Montag 14.00 Uhr sein bei dem Treffpunkt wo wir vor zwei Wochen äh auch schon waren. Alles klar. Tschüß.“ PUA-Bericht S. 339


Aus einer Telefonzelle in Concise, im Schweizer Kanton Waadt, hatte ein gewisser "Ralf" seinen deutschen Freund Jürgen H. angerufen, dass das Trio Hilfe von den Eltern brauche. Wie sich später herausstellte war Mundlos selbst am Telefon (Ulrich Gundlach, BKA, Sitzungsprotokoll vom 8. Mai 2013, S. 123).Stellungnahme FDP zu NSU-Ausschuss S. 28

Bei dem Anruf ist aber kein „Ralf“ genannt. Will die FDP hier „Irrungen und Wirrungen“ schaffen? Schon die Garagen-Sache stimmte nicht.


3. Anruf am 16. April 1998, 16.43 Uhr, aus Chemnitz Klaffenbach, Telefonzelle Würschnitztalstraße 25

Hinterlassene Nachricht:

„Hallo Jörg, diese Nachricht is nochmal für den Ralf, und jetze is Sonntag, 14.00 Uhr, selbe Stelle, und jetzt muß er aber unbedingt kommen. Das ist ganz wichtig. Soll vorher zu Uwe’s Mutter, dort Geld holen. Wir brauchen viel Geld und soll dort, äh einen Videorecorder holen und Klamotten und was weiß ich noch alles, en Haufen Zeug. Und er muss unbedingt Sonntag, 14.00 Uhr dort sein. Es ist ganz wichtig. Es kann jetzt keine Ausrede nochmal kommen. Er muss unbedingt…“PUA-Bericht S. 340

„Hallo Jörg“: Der Empfänger der Nachricht heißt aber nicht „Jörg“, sondern „Jürgen“
Auch vom Dialekt und der Ausdrucksweise müßte es sich um eine andere Person handeln. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Nachricht aus der Schweiz echt ist und die Chemnitzer fingiert sind.



Aus dem Staatsschutzbericht 1998 des Eidgenössischen Justiz- und Polizeidepartements der Schweiz geht hervor, dass am 11. April 1998 in Concise ein als Geburtstagsfeier getarntes neonazistisches Skinhead-Konzert mit 150 bis 300 Teilnehmern aus Deutschland, Frankreich, Italien, Polen, Australien und der Schweiz stattfand.PUA-Bericht S. 341

In dem von mir eingesehenen Staatsschutzbericht, der im Internet ausgestellt ist, war das Konzert aufgeführt. Erstaunlich, dass die Schweiz noch 15 Jahre alte Staatsschutzberichte ausstellt. Nur merkwürdig, dass damals keine Mitteilung erfolgte.


Das am 11. April 1998 in Concise stattgefundene Skinhead-Konzert war dem Zeugen Gundlach unbekannt. Hierzu hat er geäußert:
„Also, von diesem Skinhead-Konzert, das sagt mir hier gar nichts. Ich hätte dann vielleicht schon erwartet, dass mir so was mitgeteilt würde. Die Anfrage ging ja drei Tage später raus. Da hätten sich vielleicht die schweizerischen Behörden dann auch erinnern können, dass ein solches Konzert stattgefunden hat. Mir war das offensichtlich nicht bekannt; sonst hätte ich das mit Sicherheit mitgeteilt. PUA-Bericht S. 341

-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------


„Jürgen H. wurde am 27. Mai 1999 in einer Kaserne im bayerischen Mellrichstadt durch KOK Wunderlich befragt….In dem Vermerk heißt es:……
„Durch den Wohlleben wurde er im April 1998 gebeten, Telefonanrufe entgegenzunehmen und Kurierfahrten durchzuführen. Dabei wurde auf dem privaten Telefonanschluss des H. durch den gesuchten Böhnhardt mehrere Male angerufen." PUA-Bericht S. 343


In einer durch das BKA am 28. Februar 2012 durchgeführten Vernehmung hat Jürgen H. angegeben, dass der Anruf vom 11. April aus Concise/Schweiz durch Uwe Mundlos selbst erfolgt sei. Er sei sich dahingehend sicher, er habe Mundlos an der Stimme erkannt. PUA-Bericht S. 343

Wie denn nun, war es Mundlos oder war es Böhnhardt?

Das ist genauso wie im Schäfer-Gutachten. Mal ist es Mundlos der einen roten Hyundai fahre und in der Schweiz lebe, bei dem nächsten Vermerk fährt Böhnhardt den roten Hyundai mit Bezug auf die Schweiz. S. 125/126

Deshalb gehe ich davon aus, dass einer von den Beiden längere Zeit in der Schweiz gelebt haben könnte, vielleicht Böhnhardt. Merkwürdig ist doch in dem Anruf, dass es nur um Böhnhardts Sachen ging.

Dementsprechend wäre es dann schon mal keine Terroristische Vereinigung, da dazu drei Personen gehören.




Es ist nicht klar, ob die drei ohne Unterbrechung in der gesamten Zeit zusammen gelebt haben. Mehrere Zeugen berichteten, dass der Kleinere von beiden nicht so oft zu sehen war… Bei dem Kleineren handelt es sich vermutlich um Mundlos. Nicht nachvollziehbar ist bisher, wo er sich stattdessen aufgehalten und was er gemacht hat. Möglicherweise ging er einer beruflichen Tätigkeit nach, viel leicht sogar im Ausland. Fest steht nur, dass dieser Themenkomplex nahezu unbeleuchtet ist.PUA-Bericht S. 915

Bei dem Kleineren kann es sich vielleicht auch um den jüngeren gehandelt haben, das wäre dann Böhnhardt


Des Weitern sagte Jürgen H. am 27. Mai 1999 aus: Durch den Wohlleben wurde er im April 1998…….Desweiteren wurde H. von Wohlleben beauftragt, diese Dinge mit seinem Privatfahrzeug an einen weiteren Kurier nach Zwickau zu bringen. PUA-Bericht S. 343

Wieso nach Zwickau, das Trio soll doch bis 31. August 2000 in Chemnitz gewohnt haben.


Des Weiteren besteht natürlich die Möglichkeit, dass einzelne Mitglieder des NSU einer Art beruflichen Tätigkeit nachgegangen sind. Vielleicht befand sich Mundlos auf Montage, was die Behauptung eines Zeugen, er wäre selten zu sehen gewesen, , erklären könnte. Aber auch hierfür fehlen stichhaltige AnhaltspunktePUA-Bericht S. 918

bio
11.09.2013, 10:43
Die FDP hat in ihrem Bericht zum PUA einige interessante Zahlen aufgelistet:

S. 67 http://www.fdp-fraktion.de/sites/default/files/uploads/2013/08/29/stellungnahme_fdp_zu_nsu-ausschuss.pdf

Womo war klar, 2 Bankraubbeuten, aber Zwickau mit 190.000 Euro ist überraschend, ich war bisher von 70 Mille ausgegangen. Da wurde ja ordentlich nachgelegt...

o die Geldfunde im Wohnmobil in Höhe von mindestens 111.905 Euro
(MAT_A_GBA-4-3 (DVD), Vorl. SA 15, S. 337,338)



Das ist doch verrückt: Zschäpe "flieht" und lässt 190.000 Euro zurück! Die einzige logische Erklärung ist, dass sie nicht wusste, dass das Geld im Haus war oder das Geld nachträglich "gepflanzt" wurde.

Wegen den 111.905 Euros im Wohnwagen.

Sie stammten von zwei Banküberfälle in Arnstadt und Eisenach aus dem Jahr in Thüringen und einer 2006 in Zwickau. In Zwickau wurde am 05.10.2006 eine Sparkasse überfallen seitens einer Einzelperson. Ein Auszubildender erlitt einen Bauchschuss, die Bankräuber gingen leer aus. Zudem werden die Überfälle am 7. September 2011 in Arnstadt und am 4. November in Eisenach dazu, bei denen insgesamt 90.000 Euro erbeutet wurden (FR).

“ Zudem rechnen die Ermittler noch die Überfälle am 7. September 2011 in Arnstadt und am 4. November in Eisenach dazu, bei denen 90.000 Euro erbeutet wurden.” http://www.fr-online.de/neonazi-terror/zwickauer-terrorzelle-wie-hat-die-nsu-ihre-taten-finanziert-,1477338,11551692.html

Laut Frankfurter Rundschau wären jedoch im ausgebrannten Wohnmobil mehr Geld gefunden worden, rund 110.000 Euro! Die Frage ist, woher das zusätzliche Geld, 23.000 Euro, stammt! Laut fdp sogar 110.905 Euros.

Woher kommen diese 22.000 Euro?

Wir haben ja schon über diesen unbeschädigten Rucksack diskutiert, indem nachträglich ein NSU-Bekennerfilm gefunden wurde. In diesem Rucksack wurden 23.000 Euro gefunden – "in einem vom Feuer unbeschädigten Rucksack, der auf auf einer verschmorten Sitzbank lag." http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ermittlungsakten-nsu-ermittlung-begann-mit-panne.1e136813-0ddd-436b-9e2c-ebb7dbaa963d.html

Meine Frage:
Warum gibt es 1000 Euro zuviel im Rucksack? Das heißt doch, dass Geld von Eisenach / Arnstadt in den Rucksack gesteckt wurde.

Laut FR: "In dem ausgebrannten Wohnmobil fanden sich 110 000 Euro Bargeld, zum Teil mit Banderolen. So konnten sie früheren Banküberfällen von 2008 zugeordnet werden.

fatalist
11.09.2013, 10:45
„Hallo Jörg“: Der Empfänger der Nachricht heißt aber nicht „Jörg“, sondern „Jürgen“
Auch vom Dialekt und der Ausdrucksweise müßte es sich um eine andere Person handeln. Deshalb gehe ich davon aus, dass die Nachricht aus der Schweiz echt ist und die Chemnitzer fingiert sind. Ich gehe davon aus, dass das Trio lediglich zu diesem Konzert in der Schweiz war. Eventuell haben sie sich damals auch dort Waffen besorgt. Sie lebten nicht in der Schweiz.


Wieso nach Zwickau, das Trio soll doch bis 31. August 2000 in Chemnitz gewohnt haben. steht doch da: an einen weiteren Kurier in Zwickau übergeben. Der wird dann wohl das Zeugs nach Chemnitz gebracht haben.

Da kommen wir nicht zusammen, nachdenkerin, Du möchtest die 3 gerne jahrelang im Ausland wissen, ich halte nur Trips ins Ausland für belegbar.

fatalist
11.09.2013, 10:57
Das ist doch verrückt: Zschäpe "flieht" und lässt 190.000 Euro zurück! Die einzige logische Erklärung ist, dass sie nicht wusste, dass das Geld im Haus war oder das Geld nachträglich "gepflanzt" wurde. Zschäpe war doch am 4.11. gar nicht in Zwickau, also konnte sie auch nicht wissen, wo das Geld dort versteckt ist. Dürfte sowieso grösstenteils im Nachhinein dort "gepflanzt" worden sein.


Wegen den 111.950 Euros im Wohnwagen.

Sie stammten von zwei Banküberfälle in Arnstadt und Eisenach aus dem Jahr in Thüringen und einer 2006 in Zwickau. In Zwickau wurde am 05.10.2006 eine Sparkasse überfallen seitens einer Einzelperson. Ein Auszubildender erlitt einen Bauchschuss, die Bankräuber gingen leer aus. Zudem werden die Überfälle am 7. September 2011 in Arnstadt und am 4. November in Eisenach dazu, bei denen insgesamt 90.000 Euro erbeutet wurden (FR). Wie kann man leer ausgehen und trotzdem 4 Jahre später "Beute" gefunden werden?



Meine Frage:
Warum gibt es 1000 Euro zuviel im Rucksack? Das heißt doch, dass Geld von Eisenach / Arnstadt in den Rucksack gesteckt wurde. Komische Frage nach 1000 Euro "Rechenfehler", wo es doch total unglaubwürdig ist, Beute aus September in ein im Oktober angemietetes Womo reinzupacken.

Oder anders gesagt: Alles Quatsch. In Eisenach gab es nur Eisenach-Bankraubgelder, wenn überhaupt, und der Rucksack mit "anderem Raubgeld" wurde gepflanzt, und 3 Wochen später sogar noch mit 6 Stück "Bekenner-DVD" aufgefüllt.

Wie kann man solche Märchen auch nur ansatzweise glauben, bio?

fatalist
11.09.2013, 11:23
Die Zeugenaussagen wurden manipuliert, jetzt gerade wieder ganz klar erkennbar:


RA Klemke, Verteidiger von Wohlleben, fragt, ob er es richtig verstanden habe, dass K. bei der ersten Vernehmung im Jahr 2011 zunächst der Zeitungsausschnitt mit den Bildern von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe gezeigt worden sei und dann die Wahllichtbildvorlagen. K. bestätigt das. http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-34-verhandlungstag-6-september-2013/

Sicher haben die Zeugen, die alle Zschäpe gar nicht oder nur "vom Sehen" kannten, alle "Zschäpe mit den Katzenkörben" gesehen am 4.11.2011 in Zwickau.

Man zeigte ihnen die "NSU-Bilder" und dann "erkannten sie Zschäpe".
Nadin Resch, die zufällige Autofahrerin
Ehepaar Herfurth, die Zschäpe nicht kannten.
Janice Martin, die eine Frau mit Katzenkörben nur aus dem Fenster von gegenüber sah, und Zschäpe auch nicht kannte.

Perfekt hingeschustert, Kompliment an das BKA und die Soko TRIO nach dem 4.11.2011.

tommes
11.09.2013, 11:40
@Nachdenkerin

Hattest du dir mal die Fleißarbeit gemacht beim PUA-Bericht auf den Seiten 240 ff. die Kürzel in Klarnamen zu übersetzen?

Nereus
11.09.2013, 12:09
...... Ein rechtsextremes Gegengewicht zur starken Linken in Thüringen aufbauen....

Du kommst der Sache näher.

Machtkämpfe: Alte Seilschaften des SED-Regimes etablierten nach der "Wende", offenbar nach einem „Plan B”, eine IM-Garnitur in Thüringen in Verbindung mit Kadern der Ost-CDU, der linientreuesten Blockflöte der SED.

Als der enttarnte IM Cerny gehen mußte, wurden auch die von ihm eingesetzten Leute in Thüringen aus ihren Ämtern entfernt. 1992 führte die West-CDU einen heimlichen Putsch in Thüringen durch und ersetzte die alten Genossen durch schwarzkatholische und jesuitische westliche CDU-Kräfte mit B. Vogel an der Spitze. 1994 setzte dann Vogel noch handstreichartig den VS-Chef Roewer in einer Nacht und Nebelaktion in das Amt ein. Roewer zum amtierenden Thüringer VS-Chef: „Packen Sie Ihre Sachen. Sie können jetzt gehen.”
Heute haben die alten Kreise offenbar die Macht maulwurfartig zurückerobert und das Ruder unter der Fahne des „Antifaschismus”, der Politreligion der DDR, wieder übernommen. Die vereingte Thüringer Linksfront hat schon beschlossen, daß ihre Stasi äh das gesäuberte LfV nicht mehr nach links, forschend und überwachend, blicken darf. Obwohl angeblich von einer gewählten CDU-Regierung gelenkt, beherrschen rote Politkommissare und Israel-Lobbyisten, wie die Abgeordnete von der Linkspartei, König, die Untersuchungsauschüsse zur Aufklärung angeblich "faschistischer" Bestrebungen im Land, die an kommunistische Tribunale zur Bekämpfung der Konterrevolution erinnern. Ein ehemaliger NVA-Kampftaucher, nun Polizeischeriff und aufrechter Antifaschist schimpfte schon über den Roewer-Verfassungsschutz, daß dieser auch Spitzel aus der rechten Szene für seine Aufgaben rekrutierte, statt auf bewährte MfS-IMs zurückzugreifen.

Über die getarnte Querfrontstrategie alter SED- und FDJ-Kader in der politischen Jugendarbeit sollen hier nur Andeutungen gemacht werden.

Über die Ost-CDU:

»CDU: Abk. für Christlich-Demokratische Union. Auf den Gründungsaufruf vom 26.6.1945 erfolgte am 10.7.1945 die Genehmigung der SMAD (Sowjetische Militäradministration in Deutschland). Zunächst war die Partei, unter Leitung von Dr. Hermes und Dr. Schreiber und nach deren erzwungenem Rücktritt infolge eines Konfliktes mit der SMAD in der Bodenreform- und Schulfrage unter Leitung von Jakob Kaiser und Ernst Lemmer, mit Erfolg darauf bedacht, ein Gegengewicht gegen die SED darzustellen. Nachdem Kaiser und Lemmer durch Eingriff der SMAD ihr Amt als Vorsitzende nicht mehr ausüben durften, geriet die CDU unter Otto Nuschke entgegen dem Willen der Mitglieder in völlige Abhängigkeit von der SED. Dementsprechend wandte sich das ideologische Konzept zum „christlichen Realismus" (Anmerk: Schöpfer der “Kirche im Sozialismus” war Pfarrer Kastner, Merkels Vater). Danach sind - nach der Definition des Generalsekretärs Götting auf der Meißener Arbeitstagung im Okt. 1951 - „echte Christen Friedensfreunde", woraus sich ergebe, daß sie im „Friedenslager" der SU stehen müßten, wie auch Christus im Lager des Fortschritts gestanden habe („Neue Zeit", Nr. 244/1951). Der 6. Parteitag im Okt. 1952 nahm die vollständige Unterwerfung unter die SED an. Nach der neuen Satzung wurden ein „Politischer Ausschuß" und ein „Hauptverstand" entsprechend dem Politbüro und dem ZK der SED als oberste Organe gebildet. „Wir sind eine einschränkungslos sozialistische Partei" (Nuschke auf dem 6. Parteitag). Die CDU setzte sch im Frühjahr 1960 nachdrücklich für die überstürzte Zwangskollektivierung auf dem Lande ein und verpflichtete ihre Mitgl. zur „aktiven Mitarbeit" bei der Liquidierung des privaten Bauerntums. Stimmen bei den Landtagswahlen 1946 = 2.378.346 (von 9.490.907), Mitgliederstand Dez. 1947 = 218.000, Dez. 1950 = 160.000, Anfang 1953 = 165.000, Anfang 1956 etwas über 100.000, 1964 unter 100.000. Die Zahlen der Mitgl. sind geschätzt, da keine Angaben veröffentlicht wurden.
Nach dem Tod von Otto Nuschke wurde August Bach auf dem 9. Parteitag der CDU im Okt. 1958 zum Vors. gewählt. Bach starb am 23.3.1966. Zu seinem Nachfolger wurde am 3.5.1966 Gerald Götting gewählt, der auch den Posten des Generalsekretärs innehatte. Zentralorgan: „Neue Zeit", außerdem fünf Provinzzeitungen. Gesamtauflage der CDU-Tagespresse: etwa 180.000.
Quelle: “A bis Z”, ein Taschen- und Nachschlagebuch über den anderen Teil Deutschlands, Herausgegeben vom Bundesministerium für gesamtdeutsche Fragen Elfte, überarbeitete und erweiterte Auflage BONN 1969, DEUTSCHER BUNDES-VERLAG).

Ist Thüringen immer noch im Griff alter SED-Kader und ihrer Rechtsauffassungen?

Das MfS in Thüringen während der Wende 1989/90
...Eine Besonderheit war, daß die thüringischen Bezirke Erfurt, Gera und Suhl zu DDR–Zeiten als relativ staats– und parteitreu galten. Die 1. Sekretäre der SED–Bezirksleitungen Gerhard Müller, Herbert Ziegenhahn und Hans Albrecht, waren Vertreter einer harten politischen Linie, die innerhalb ihres Machtbereichs kein abweichendes Verhalten duldeten. Der Leiter der MfS–Bezirksverwaltung Suhl, Generalmajor Lange, habe als "einer der schärfsten Stasioffiziere" der DDR gegolten. In einem Zeitungsinterview Anfang 1990 habe Lange gesagt, er hätte mit Albrecht eine eigenständige "Sozialistische Republik Thüringen" errichten sollen, dann wäre die Wende in Suhl anders verlaufen. Möglicherweise hat die lange Staatsgrenze der DDR zur BRD in Thüringen zu dieser besonders harten Haltung der Partei– und Sicherheitsorgane beigetragen. ... Das MfS war über die Stimmung im Land zweifellos im Bild, glaubte aber lange Zeit, die Situation unter Kontrolle zu haben. Als Mielke den Leiter der BV Gera, Dangrieß, während einer Dienstbesprechung am 31. August 1989 fragte: "Ist es so, daß morgen der 17. Juni ausbricht?", antwortete dieser: "Der ist morgen nicht, der wird nicht stattfinden, dafür sind wir ja auch da."
http://www.schatzsucher.de/Foren/archive/index.php?t-8980.html

Plan B?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6497556&viewfull=1#post6497556

Nereus (mit inzwischen sechs gelöschten Video-Quellen und einem Zeitungs-Link!)

Hallo ihr Hobby-Kriminalisten und Feierabendermittler hier, als längerer stiller Mitleser im Faden möchte ich mal folgende Gedanken in die Runde werfen:
Wem dient vermutlich die ganze Kampagne gegen versagende deutsche Sicherheitsdienste, Verfassungsschutz und Nationaldemokraten, wer hat haupsächlich ein Interesse an einem NPD-Verbot?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5011875&viewfull=1#post5011875

Untergrundkämpfer (fühlte sich angesprochen)
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5011885&viewfull=1#post5011885

Karl_Murx (blickt durch)
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5013005&viewfull=1#post5013005

Nereus: Verwischte Spuren? (gelöschte Quellen: 1 Video, 9 Blog-Links, 1 Blog mit gelöschten Beiträgen)
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6028719&viewfull=1#post6028719

„NPD-Aussteiger” oder Dreifach-Agent?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6063391&viewfull=1#post6063391

”SED-Nazi” Koth http://i.ytimg.com/vi/aw_1aVgcRpA/0.jpg

Über die Querfrontstrategie der Nationalbolschewisten sich als „Rechte” (Neonazis) zu tarnen:
(Die Informationen über die KDS Kader und Anhänger Michael Koth, Brehl, Thomas Dienel, Kapke, Wischke, Thomas Gerlach u.a. sind mit dem AM-Archiv geschreddert worden)
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6239726&viewfull=1#post6239726

Koths Spur führt ins Hinterzimmer von Ziegenhals zu Thälmann, Pieck, Ulbricht, Mielke und Konsorten von SED bis PDS.
http://www.etg-ziegenhals.de/Die_Gedenkstaette.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Sporthaus_Ziegenhals


Zum 90. Lebensjahres am 28. Dezember
gratulieren wir unserem Freund und Genossen ERICH MIELKE herzlich.
Wir wünschen ihm und seiner Gertrud noch viele Jahre in Ruhe und Zuversicht auf eine friedliche Welt. Solidaritätskomitee Erich Honecker für alle Sozialisten und Kommunisten in Deutschland. Heinz Junge, Willi Beiz, Karl-Heinz Kaiser, Ruth Woike, Hermann Berndsen, Horst Lohse, Helmut Grosse, Michael Koth, Karl Kochanski, Holger Kodimm, Heinz Gerber, Michael Hunke, Frank Kodimm, Kurt Rudyski und weitere Genossen. ANSCHRIFT. Heinz Junge, 44225 Dortmund, Pulverstraße 13
http://www.neues-deutschland.de/artikel/693039.90-lebensjahres-am-28-dezember-genossen-erich-mielke.html

http://www.etg-ziegenhals.de/Die_Gedenkstaette_files/KOPF.png

junge Welt vom 18.04.05

Till Meyer
Protest gegen Abrißpläne
600 Menschen demonstrierten am Samstag gegen die geplante Beseitigung der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals bei Berlin
Mit einem Demonstrationszug von mehreren hundert Menschen durch das brandenburgische Königs Wusterhausen zum Denkmal der Verfolgten des Naziregimes begann am gestrigen Sonntag morgen der Aktionstag gegen den drohenden Abriß der Ernst-Thälmann-Gedenkstätte in Ziegenhals nahe Berlin. In seiner Rede erinnerte Günther Pappenheim, ehemals Häftling im Konzentrationslager Buchenwald, an den Widerstand gegen die Nazibarbarei. »Es ist ungeheuerlich, daß jetzt eine Gedenkstätte geschliffen werden soll, die an die erinnert, die in vorderster Front gegen den Faschismus gekämpft haben.« Pappenheim erklärte, das Internationale Komitee Buchenwald-Dora (IKBD) habe einen Protestbrief an alle politischen Repräsentanten der Bundesrepublik geschrieben. Darin heißt es: »Es kann nicht angehen, daß im 60. Jahr der Befreiung vom Hitlerfaschismus eine antifaschistische Gedenkstätte abgerissen wird.«
[...]
Über der Demonstration wehten viele rote Fahnen und auf den Transparenten stand »Hände weg von Ziegenhals«. Unter den Demonstranten waren auch der ehemalige Ministerpräsident der DDR, Hans Modrow, und die PDS-Bundestagsabgordnete Petra Pau. Verlesen wurden zahlreiche Solidaritätsadressen aus dem In- und Ausland, so auch von IKBD-Präsident Bertrand Herz.
(Till Meyer war als verurteilter Terrorist der anacho-kommunistischen Bande „Bewegung 2. Juni“ ab 1986, nach 13jähriger Haft, bei der linken TAZ als Journalist tätig. Später enthüllte er seine Kontakte (und die der RAF) zur Stasi, besonders zur Abt HA XXII, was er auch in seinem Buch „Staatsfeind“ 1996 reuelos zugab.)

nachdenkerin
11.09.2013, 12:10
Ich gehe davon aus, dass das Trio lediglich zu diesem Konzert in der Schweiz war. Eventuell haben sie sich damals auch dort Waffen besorgt. Sie lebten nicht in der Schweiz.

steht doch da: an einen weiteren Kurier in Zwickau übergeben. Der wird dann wohl das Zeugs nach Chemnitz gebracht haben.

Da kommen wir nicht zusammen, nachdenkerin, Du möchtest die 3 gerne jahrelang im Ausland wissen, ich halte nur Trips ins Ausland für belegbar.

An die Waffengeschichte glaube ich nicht. Ich bin davon überzeugt, dass sie keine hatten

Ich möchte nicht die Drei im Ausland wissen, wie ich jetzt schrieb, geht es um EINEN, der sich in der Schweiz aufgehalten haben müsste, wahrscheinlich Uwe Böhnhardt

Von Jena nach Chemnitz wäre aber Zwickau ein Umweg.

nachdenkerin
11.09.2013, 12:13
@Nachdenkerin

Hattest du dir mal die Fleißarbeit gemacht beim PUA-Bericht auf den Seiten 240 ff. die Kürzel in Klarnamen zu übersetzen?

Oftmals ja, da sind aber auch Irrungen und Wirrungen. Ein udn die seleb Leute sind nicht immer gleich abgekürzt

bio
11.09.2013, 12:14
Zschäpe war doch am 4.11. gar nicht in Zwickau, also konnte sie auch nicht wissen, wo das Geld dort versteckt ist. Dürfte sowieso grösstenteils im Nachhinein dort "gepflanzt" worden sein.

Wie kann man leer ausgehen und trotzdem 4 Jahre später "Beute" gefunden werden?


Komische Frage nach 1000 Euro "Rechenfehler", wo es doch total unglaubwürdig ist, Beute aus September in ein im Oktober angemietetes Womo reinzupacken.

Oder anders gesagt: Alles Quatsch. In Eisenach gab es nur Eisenach-Bankraubgelder, wenn überhaupt, und der Rucksack mit "anderem Raubgeld" wurde gepflanzt, und 3 Wochen später sogar noch mit 6 Stück "Bekenner-DVD" aufgefüllt.

Wie kann man solche Märchen auch nur ansatzweise glauben, bio?

ich fände es nur kurios, dass gerade in diesem Rucksack Geld von Banküberfallen vom Jahr 2008 gewesen wäre.

fatalist
11.09.2013, 12:24
Das "Weisser Wolf"-Fanzine von V-Mann Piato gehört zu Combat 18, ebenso wie die Rechtsrock-Musikvertriebsszene zu Blood&Honour gehört, deren bewaffneter Arm eben Combat 18 ist.

Ebenso gehören hierher Briefbombenattentate und Rohrbomben/Nagelbomben.


In 1993, one follower was caught with six handguns in his car; while the following year, C18 supporter Terry Blackham was arrested trying to deliver sub-machine guns and a rocket launcher to the paramilitary Ulster Defence Association. This close relationship with the Loyalists led some to suggest that C18 was an MI5 honeytrap (this was disputed by security sources), created as a way of infiltrating the Loyalist terror world.

The group also allied itself with extremists from across Europe and the USA, as demonstrated by the letter-bomb campaign in January last year, which involved neo-Nazi's from Britain, Denmark and Sweden. Three Danish neo-Nazis are now serving between three and eight years each for their part in the plot.

Furthermore, C18 controlled a lucrative and illegal music business, making it the first such organisation with access to a significant amount of capital. White-power bands were promoted at secret gigs, and CDs and other merchandise were sold illegally throughout the world. Nazi bands which did not join, or criticised C18 control, suffered punishment beatings and regular intimidation.
http://www.independent.co.uk/arts-entertainment/combat-18-memoirs-of-a-streetfighting-man-1142204.html
Februar 1998 !!!

Das kommt einem doch irgendwie aus Jena 1997 sehr bekannt vor: Briefbomben, Theaterbombe etc als Attrappen, die rechte Musikszene, der Vertrieb durch Combat 18 etc pp.

Honigtopf der Dienste, MI 5 bzw. BFV, V-Mann-durchsetzt, passt irgendwie.


Da gehört auch das Schweden-Papier hinein:


Das sogenannte SWE-Papier ist eine Operation der SWE, NL, CH, A, DK und UK-Inlandsdienste Mitte der 2000er Jahre gegen die Gruppe Combat-18. Idee soll es gewesen sein, Mitglieder der Gruppe aus den einzelnen Ländern zu unterwanderten Treffen in A und der CH zu lotsen. Zur Tarnung soll es eingeschleusten, verdeckten Ermittlern erlaubt worden sein, auch Straftaten bis zur Körperverletzung zu begehen.

Interessant: Weil die schweren Jungs zu dem Treffen auch durch D reisten, sei das Bundeskanzleramt, Abtlg. 6, über die OP informiert und eingeladen worden, sich an dem Unternehmen zu beteiligten. Nach einigen Tagen sei aus Berlin geantwortet worden, man habe bereits in Ostdeutschland eine Truppe, die in diesem Sinne operiere.

Diese Information sei in einem Papier festgehalten worden, dass eingestuft in Stockholm liege.

Die Info stammt von einem ausländischen Mitarbeiter eines der beteiligten Dienste, der an der OP mitwirkte. Das Papier habe er auch mit eigenen Augen gesehen. Wer das wohl war :?

fatalist
11.09.2013, 12:27
Von Jena nach Chemnitz wäre aber Zwickau ein Umweg. Schau besser noch mal die A4 entlang, von Jena Richtung Osten. Böse Falle :auro:

fatalist
11.09.2013, 12:28
ich fände es nur kurios, dass gerade in diesem Rucksack Geld von Banküberfallen vom Jahr 2008 gewesen wäre. Sicher, die "bekenner-dvds" sind da 3 Wochen später einfach so reingeflogen. BKA-Zauberei halt, wie die Ceska.

fatalist
11.09.2013, 12:38
Der Blick auf das Offensichtliche:


German secret service destroys files on neo-Nazi terrorist gang the National Socialist Underground

Vital information was shredded on the day it was due to be handed to federal prosecutors
http://www.independent.co.uk/news/world/europe/german-secret-service-destroys-files-on-neonazi-terrorist-gang-the-national-socialist-underground-7897090.html


Germany's equivalent of MI5 has found itself at the centre of a deepening intelligence service scandal after it was confirmed yesterday that its agents had destroyed files containing vital information about a neo-Nazi terrorist gang hours before the material was due to be handed to federal prosecutors.

Details of the scandal were leaked to the German news agency DPA yesterday, prompting German Interior Ministry officials to admit that domestic intelligence service agents, who had been keeping the gang under surveillance for more than a decade, had destroyed files containing information about the group. Da war für die Briten wohl alles klar. Für mich ebenso.
Solche Zufälle gibt es nicht...

surveillance
=Überwachung, Kontrolle
http://www.dict.cc/?s=surveillance

fatalist
11.09.2013, 13:00
Darum wird im englischen Sprachraum kaum über den NSU-Prozess berichtet:


Members of murderous neo-Nazi gang linked to German secret service
TONY PATERSON (http://www.independent.co.uk/biography/tony-paterson) BERLIN TUESDAY 15 NOVEMBER 2011 http://www.independent.co.uk/news/world/europe/members-of-murderous-neonazi-gang-linked-to-german-secret-service-6262377.html


However, it has since emerged that investigators found a pistol in the ruins of the building linking the gang to the murders of one Greek and eight Turkish street vendors in separate incidents across Germany, and also highly sensitive intelligence documents suggesting that gang members may also have worked as secret service "moles".

According to information supplied to the Bild newspaper, police discovered so-called "legal illegal" intelligence service documents belonging to the cell members in the ruins of Zschäpe's apartment. Maulwürfe der Geheimdienste, alles klar? Echte falsche Pässe, und Dokumente die das belegen.

Kannte ich gar nicht, diese schönen Artikel.

nachdenkerin
11.09.2013, 14:13
Schau besser noch mal die A4 entlang, von Jena Richtung Osten. Böse Falle :auro:

Ich hab‘s


Aus einem am 14. April 1998 am Nachmittag versandten Telefax des LKA Thüringen (Fernkopie Nr. 431) an das BKA geht unter anderem Folgendes hervor:
Bemerkungen: Durch Maßnahmen der Telefonüberwachung wurde festgestellt, dass über eine Kontaktperson Bekleidungsgegenstände für eine der gesuchten Personen an einen derzeit unbekannten Ort am 13.04.98 übernommen wurden. Hierbei rief die Kontaktperson am 11.04.98 17.10 Uhr aus einer öffentlichen Telefonzelle im Bereich Orbe Yverdon (Schweiz) einen überwachten Anschluss in Jena (Thüringen) an. […] Zur Abklärung des Telefonanschlusses in der Schweiz wurde bereits Rücksprache mit dem Verbindungsbeamten des BKA KHK Gundlach geführtPUA-Bericht S. 341


Der Telefonanruf kam aus Orbe/SchweizSchäfer-Gutachten S. 95

Zusammenfassung:



Uwe Böhnhardt müsste in der Schweiz untergekommen sein und auf Montage gearbeitet haben



Weil er denkt Ralf Wohllebens Telefonanschluss wird überwacht, ruft er Jürgen Helbig an, dass dieser Ralf Wohlleben eine Nachricht überbringt. Ralf Wohlleben soll mit seinen, also Böhnhardts Eltern Kontakt aufnehmen. Diese sollen Klamotten besorgen und Wohlleben soll sie bei einem Treffpunkt übergeben, was zwei Tage später passiert.



Die anderen späteren Nachrichten aus Chemnitz sind initiiert. Die Klamotten waren schon übergeben. Auch der Name des Angerufenen war falsch angegeben, statt „Jürgen“, „Jörg“ und der Inhalt der Nachricht zudem noch Stellenweise paradox.



Damit der Aufenthaltsort in der Schweiz nicht nachvollzogen werden kann, schickt ein KHK Grundlach am 16. April 1998 ein Fax an die Thüringer Ermittler, dass der Anruf nicht aus Orbe kam, sondern aus Concise kam. Beide Orte haben eine Rue de al Gare (Bahnhofstraße) und liegen rund 30 Kilometer entfernt und nicht wie im PUA-Bericht angegeben nur 15 Kilometer.



In dem falsch angegebenen Ort Concise gab es an dem Tag ein RechtsRock-Konzert und somit konnte nun dargestellt werden, dass nicht Böhnhardt dort lebte, sondern dass Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt, wenn überhaupt, da höchstens ein RechtsRock-Konzert besuchten.



Mit Faxschreiben vom 16. April 1998 wurde durch KHK Gundlach schließlich mitgeteilt:

„Über die Bundespolizei konnte ermittelt werden, dass es sich bei dem Telefonanschlussinhaber, wie bereits vorab fernmündlich mitgeteilt, tatsächlich um eine Telefonzelle handelt. Diese befindet sich am Bahnhof, Rue de la Gare (Bahnhofstraße), in 1426 Concise (Kanton Waadtland). Nähere Abklärungen sind veranlasst.PUA-Bericht S. 341


Auch nachdem mit Fax vom 16. April 1998 den Thüringer Ermittlern der korrekte Herkunftsort des Anrufs Concise, mitgeteilt wurde, blieb dieser Umstand unberücksichtigt – es wurde weiterhin von einem Anruf aus Orbe ausgegangen. Damit fand die Möglichkeit, einen Zusammenhang mit dem Skinhead-Konzert vom Tage des Anrufs zu erkennen, zu keinem Zeitpunkt Eingang in die Thüringer Akten. PUA-Bericht S. 341


Der Telefonanruf kam aus Orbe/SchweizSchäfer-Gutachten S. 95

Du bist aber hartnäckig, mein Gott, auf was hab ich mich da im Forum eingelassen :wut:

fatalist
11.09.2013, 16:11
Du bist aber hartnäckig, mein Gott, auf was hab ich mich da im Forum eingelassen :wut:
Ist eigentlich Zwickau nun vor Chemnitz, wenn man von Jena aus nach Osten fährt?
Ja oder doch :?


Ernsthaft: Du interpretierst da viel zuviel hinein. Die waren in der Schweiz, alle 3, beim Skinhead-Konzert, und wie kamen sie dort hin? Papiere, Geld, Fahrzeug, wer gab denen das?

Denk an die Kontrolle samt Fingerabdrücken 2002, ohne Treffer. LKA-bezeugt von Herrn Kleimann. Der sagte, Papiere von 98/99, also wohl Personalausweise bei Zschäpe und Böhnhardt.

Wie konnten Fingerabdrücke im Polizeicomputer ins Leere laufen?
Weil die geändert wurden im Computer.

WENN das so war, dann kannst Du die ganzen netten Geschichten mit Ausweisen von Bekannten aus der Szene "in die Tonne kloppen": Alles falsch, später hinzu erfunden.

nachdenkerin
11.09.2013, 16:33
http://siegrun-roman.de/Jena.jpg

Schäfer-Gutachten Seite 154


Wieso Jena, ich denke sie sollen in Chemnitz gewesen sein?

fatalist
11.09.2013, 16:55
Verschwundene NSU-Akten:Dokumente offenbar bewusst geschreddert

http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_amrechtenrand/aktenvernichtungnsu100.html

Anzahl der Akten fehlt, Thema der Akten fehlt, Datum der Vernichtung fehlt, so geht "Journalismus" beim WDR.


Friedensblick schrieb am 11.09.2013, 12:41 Uhr:
Da hat man also den Sündenbock, aber warum ging die NSU-Aktenvernichtung danach bis Juli 2012 weiter? Sebastian Edadty vom Bundestag-Ausschuss meint "Blödheit" wäre am Werk gewesen. Unser bio ist schon recht aktiv :))



Ähnlich verwirrend und falsch auch wieder mal der Kai Mudra, ich glaub der hat ein Alkoholproblem.


Verfassungsschutz vereitelte das Abhören der Eltern von Mundlos


http://media401.zgt.de.cdn.otz.de/007B3379_AECBE365C012097A3F3B0540C8D4CD25

Der Thüringer Verfassungsschutz vereitelte 1998 eine polizeiliche Telefonüberwachung der Eltern von Uwe Mundlos. Das räumte gestern der ehemalige Vizechef des Landesamtes, Peter Nocken, vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Erfurt ein. Foto: dpa


Der ehemaliger Leiter der Geraer Staatsanwaltschaft sagte gestern als Zeuge vor dem NSU-Untersuchungsausschuss aus.
Erfurt. Der Thüringer Verfassungsschutz vereitelte 1998 eine polizeiliche Telefonüberwachung der Eltern von
Uwe Mundlos. Das räumte gestern der ehemalige Vizechef des Landesamtes,
Peter Nocken, vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Erfurt ein. Zugleich bestritt er aber, polizeiliche Ermittlungen behindert zu haben.
In einem Gespräch mit den Eltern von
Uwe Mundlos hätten diese damals zwei Verfassungsschützern gegenüber ihre Sorge geäußert, dass die Polizei ihren flüchtigen Sohn bei einer Festnahme erschießen könnte, erklärte der 68-Jährige. Daraufhin sollen die Geheimdienstler geraten haben, nicht zu telefonieren, wenn es um ihren Sohn gehe http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Verfassungsschutz-vereitelte-das-Abhoeren-der-Eltern-von-Mundlos-52735739



Nocken bestätigte auch, dass die Eltern von
Uwe Mundlos über einen Anwalt versucht hatten, Verbindung zu dem flüchtigen Trio aufzunehmen. Mit der Staatsanwaltschaft Gera sei abgesprochen gewesen, dass sich die drei stellen und dafür nur eine kurze Untersuchungshaft absitzen sollen, so der Zeuge. Liest sich bei haskala.de ganz anders. Total anders.


Kommentar dort:


Zuhörer
Sagen Sie mal Herr Mudra, hören Sie eigentlich nicht richtig zu, was im Ausschuss gesprochen wird oder hat Ihre Leserveralberung System? Wird Zeit, dass der Journalistenverband Sie vielleicht mal wieder an ihr Berufsethos erinnert. Bio, bist Du das auch :cool:

bernhard44
11.09.2013, 17:03
Darum wird im englischen Sprachraum kaum über den NSU-Prozess berichtet:

http://www.independent.co.uk/news/world/europe/members-of-murderous-neonazi-gang-linked-to-german-secret-service-6262377.html

Maulwürfe der Geheimdienste, alles klar? Echte falsche Pässe, und Dokumente die das belegen.

Kannte ich gar nicht, diese schönen Artikel.

"legale illegale" Geheimdienst Unterlagen! Meinen sie damit die echten unechten Pässe?

fatalist
11.09.2013, 17:09
"legale illegale" Geheimdienst Unterlagen! Meinen sie damit die echten unechten Pässe?
Die meinten Tarnidentitäten, also Papiere plus im Computer hinterlegte Fingerabdrücke, so ist meine Meinung dazu.

nachdenkerin
11.09.2013, 17:14
bzgl. Mandy Struck wird ausgeführt, dass diese eine Woche vor dem Abtauchen des Trios am 26. Januar 1998 gemeinsam mit Beate Zschäpe eine Fahne getragen habe und dass diese gemeinsam mit Thomas Starke eine Straftat mit rechtsextremistischem Hintergrund begangen habe.PUA-Bericht S. 354

Weiß jemand, was das für eine Straftat gewesen sein soll?

fatalist
11.09.2013, 17:14
Wolf Wetzel ist besessen von der "Krokus" - Story.

In der jungen Welt wiederholt er olle Kamellen
http://www.jungewelt.de/2013/09-05/001.php

und einen "Bonsussatz" gibt es bei Indymedia.
https://linksunten.indymedia.org/de/node/94749


Lebendige Schatten
Der damals schwerverletzte Polizeibeamte Martin Arnold wird im NSU-Prozess in München als letzter Zeuge geladen. Das Innenministerium will an der Entmündigung des Polizisten festhalten: »Im Innenministerium Baden-Württemberg sieht man der Vernehmung des Polizisten A. mit Unbehagen entgegen. Die Landespolizeiführung, so ein Sprecher, werde das Gericht ausdrücklich auf die ›Traumatisierung‹ des 31-Jährigen hinweisen.« (stuttgarter-zeitung.de vom 29.08.2013)

Was es mit dieser Art von Fürsorgepflicht auf sich hat, worum es tatsächlich gehen könnte, formulieren zumindest die Freunde von Martin Arnold: »Aus dem Umfeld des Kommissars A. wird berichtet, ihn quäle die Vorstellung, was wäre, wenn sein Attentäter noch frei herumlaufe.« (s.o.)

Bonus-Satz:


Hat der wiedergenesene Polizist Martin Arnold gute Gründe, seinen eigenen Kollegen zu misstrauen und Angst davor, diese öffentlich zu äußern? Doch kein Zufallsopfer?

fatalist
11.09.2013, 17:17
PUA-Bericht S. 354

Weiß jemand, was das für eine Straftat gewesen sein soll?
Ich wollte erst "öffentlicher GV" schreiben, aber ich traute mich nicht.

Ernsthaft: Keine Ahnung...

fatalist
11.09.2013, 18:06
@Nereus

Lies das mal, ich fand es inspirierend und zutreffend:
http://www.politikforen.net/showthread.php?144307-Wieder-frei!&p=6561099&viewfull=1#post6561099

Hoamat
11.09.2013, 18:13
@Nereus

Lies das mal, ich fand es inspirierend und zutreffend:
http://www.politikforen.net/showthread.php?144307-Wieder-frei!&p=6561099&viewfull=1#post6561099


Wenn es den NSU wirklich gegeben hätte, Wen aller hätten Die doch freipressen können, mit der Ihnen vorgeworfenen Mentalität ? :cool:

:? :? :?

Nereus
11.09.2013, 18:13
Ich wollte erst "öffentlicher GV" schreiben, aber ich traute mich nicht.

Ernsthaft: Keine Ahnung...

Jetzt mußte ihr gleich erklären was das ist, wenn ihr Freund tommes das nicht macht...:hechel:

fatalist
11.09.2013, 18:15
Wenn es den NSU wirklich gegeben hätte, Wen aller hätten Die doch freipressen können, mit der Ihnen vorgeworfenen Mentalität ? :cool:

:? :? :? Ernst Zündel, oder halt Meinungsverbrecher rechter Art.

fatalist
11.09.2013, 18:15
Jetzt mußte ihr gleich erklären was das ist, wenn ihr Freund tommes das nicht macht...:hechel:
DER Brüller, ich schmeiss mich weg...

nachdenkerin
11.09.2013, 18:26
Nach Ausstrahlung der Sendung Kripo Live am 7. Mai 2000 ging beim LKA Sachsen ein Hinweis eines Polizeibeamten aus Berlin ein, der angab, das Trio am 7. Mai 2000 zwischen 13 und 14 Uhr in einem Biergarten in Berlin-Prenzlauer Berg gesehen zu haben. Durch das LKA Berlin, welches durch das LKA Thüringen um sofortige Abklärung gebeten worden war, wurde der Polizeibeamte am Nachmittag des 8. Mai 2000 vernommen und gab an, als Objektschützer der Synagoge in der Rykestraße in einem der Synagoge gegenüber in der Knaackstraße gelegenen Restaurant eine Personengruppe wahrgenommen zu haben, die aus zwei Frauen, zwei Männern und zwei Kindern bestand. Auf einer ihm vorgelegten Wahllichtbildvorlage erkannte der Beamte Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt wieder, wobei er angab, sie gegen 16 Uhr nochmals in der Imanuelkirchstraße vor dem Polizeiabschnitt 77 gesehen zu haben.PUA-Bericht S. 356

Hatte mich etwas gewundert, da der 8. Mai 2000 ein Montag war und nach meiner Überzeugung Uwe Böhnhardt in der Schweiz auf Montage war, naja… das muss ich mit Fatalist noch „auskämpfen“.:))

Also nehme ich mir das Schäfer-Gutachten vor und siehe da, der PUA-Bericht hat aus Uwe Mundlos einen Uwe Böhnhardt gemacht. Immer diese vielen Fehler im PUA-Bericht. Die Sekretärin würde ich auf der Stelle entlassen.:täuscher:

http://siegrun-roman.de/Biergarten.jpg

Schäfer-Gutachten S. 111

http://siegrun-roman.de/Biergarten1.jpg

Schäfer-Gutachten S. 175

Hoamat
11.09.2013, 18:26
Ernst Zündel, oder halt Meinungsverbrecher rechter Art.

Wäre nur logisch. Und wenn schon, warum taten Sie nichts dergleichen ?

fatalist
11.09.2013, 18:31
Wäre nur logisch. Und wenn schon, warum taten Sie nichts dergleichen ?
Weil sie eine Aushorchzelle des Geheimdienstes waren.
Weil sie Bomben und Waffen bundesweit an Combat 18-Leute verteilten.
Weil sie ...

Aber nehmen wir den Ball doch auf: Sie erschiessen einen Türken, schicken ein Bekennerschreiben an das Kanzleramt: Nationalen Gefangenen der BRD mit Namen XY rauslassen, Flug nach Südafrika, sonst erschiessen wir noch einen Türken.

So in etwa?

Hoamat
11.09.2013, 18:34
Weil sie eine Aushorchzelle des Geheimdienstes waren.
Weil sie Bomben und Waffen bundesweit an Combat 18-Leute verteilten.
Weil sie ...

Aber nehmen wir den Ball doch auf: Sie erschiessen einen Türken, schicken ein Bekennerschreiben an das Kanzleramt: Nationalen Gefangenen der BRD mit Namen XY rauslassen, Flug nach Südafrika, sonst erschiessen wir noch einen Türken.

So in etwa?


Genau. So hätte das Ganze Hand und Fuß. Welche Freunde der ganzen Scene sassen damals im Knast ?

fatalist
11.09.2013, 18:40
Genau. So hätte das Ganze Hand und Fuß. Welche Freunde der ganzen Scene sassen damals im Knast ? Diese These würde den "Wiedererkennungswert" der immergleichen Mordwaffe perfekt erklären. Aber nicht "Hülsen einsammeln"... wozu?

Wer sass 2000 im Knast? 1. Mord Sept. 2000 (der starb exakt heute, der Simsek)
Du kannst Fragen stellen...

fatalist
11.09.2013, 18:47
Die 1979 gegründete HNG (Registrierung beim Amtsgericht Frankfurt am Main am 21. September) betreute nach eigenen Angaben zwischen 50 und 100 Gefangene, die in einem monatlich erscheinenden Nachrichtenblatt der Organisation mit dem Titel „Nachrichten der HNG“ namentlich genannt wurden.[4] So wurden beispielsweise von 2000 bis einschließlich März 2001 Inhaftierte aus circa 70 Justizvollzugsanstalten (JVA) in insgesamt dreizehn Bundesländern aufgeführt.[4] Unter ihnen waren bzw. sind mehrere wegen Mordes oder versuchten Mordes Verurteilte, Kriegsverbrecher wie Erich Priebke,[3]Josef Schwammberger oder Terroristen wie Stefan Michael Bar, Gottfried Küssel, Peter Naumann und Steven Smyrek sowie Holocaust-Leugner wie Udo Walendy. Der HNG gehörten ehemalige Mitglieder nahezu aller verbotenen neonazistischen Organisationen an. http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfsorganisation_f%C3%BCr_nationale_politische_Ge fangene_und_deren_Angeh%C3%B6rige

Da fehlt Germar Rudolf.
Der dürfte aber am Interessanten gewesen sein, immerhin waren die 3 aus Jena auch beim Prozess gegen Manfred Roeder in Erfurt im Saal, als es um die Wehrmachtsausstellung ging.

brain freeze
11.09.2013, 18:49
Du kommst der Sache näher.

Machtkämpfe: Alte Seilschaften des SED-Regimes etablierten nach der "Wende", offenbar nach einem „Plan B”, eine IM-Garnitur in Thüringen in Verbindung mit Kadern der Ost-CDU, der linientreuesten Blockflöte der SED.



Ich dachte mehr an DIVIDE ET IMPERA oder so und an den Godfather des modernen Feindbildes Carl Schmitt (... permanenter Ausnahmezustand). Seine Partisanentheorie klingt übrigens fast wie 'ne Stellenausschreibung für unser Trio. Hat Onkel Roewi geschmökert?



Irregularität
Unter Irregularität subsumiert Schmitt die äußere Form der partisanischen Kriegführung, in der dem einzelnen Partisanen gerade nicht die Legitimation des gemeinen Soldaten zugutekommt, da er gegen alle Konventionen des Kriegsvölkerrechts verstößt.
Gesteigerte Mobilität
Unter dem Begriff der gesteigerten Mobilität fasst Schmitt die den objektiv militärisch-technischen Wert des Partisanen ausmachende taktische Bewegungsfreiheit zusammen.
Intensität
Das Kennzeichen der Intensität drückt das gesteigerte politische Engagement aus, welches den Partisanen von anderen Kämpfern unterscheidet – eine innere Haltung, die in einer unbedingten Einsatzbereitschaft sowie einer außergewöhnlichen „Kampfmoral“ zum Ausdruck kommt.
Tellurischer Charakter
Die Erd- und Heimatverbundenheit des Partisanen soll in dem Kennzeichen des tellurischen Charakters zum Ausdruck kommen, den Schmitt als notwendig erachtet, um die prinzipiell defensive Haltung des Partisanen zu begründen, d.h. die Begrenzung seiner Feindschaft, welche ihn vom exportierbaren Terroristen unterscheidet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Theorie_des_Partisanen

So in etwa.

Hoamat
11.09.2013, 18:57
Diese These würde den "Wiedererkennungswert" der immergleichen Mordwaffe perfekt erklären. Aber nicht "Hülsen einsammeln"... wozu? .......



Sammelte man diese Hülsen wirklich ein, oder blieben die einfach in der Plastiktasche, durch die geschossen wurde ?

fatalist
11.09.2013, 19:01
Sammelte man diese Hülsen wirklich ein, oder blieben die einfach in der Plastiktasche, durch die geschossen wurde ? Das weiss niemand so ganz genau, zu Anfang wurde nichts eingesammelt, sondern alles gefunden. Neue Munition nach langer Pause ab Mord 5, ab da auch angeblich Schalldämpfer, in Nürnberg wurden "trotz Plastiktüte" wieder Hülsen gefunden, bei Mord 6.

Deshalb meine ich ja, dass es 2 Mordserien unterschiedlicher Leute waren.

fatalist
11.09.2013, 19:04
Bei Gefangenen-Freipressung (als These) machen auch Tatortfotos Sinn, also Fotos die die Polizei nicht machen konnte. Die gab es angeblich nur bei den ersten 3 Morden.

Nereus
11.09.2013, 20:26
http://de.wikipedia.org/wiki/Hilfsorganisation_f%C3%BCr_nationale_politische_Ge fangene_und_deren_Angeh%C3%B6rige
Da fehlt Germar Rudolf.
Der dürfte aber am Interessanten gewesen sein, immerhin waren die 3 aus Jena auch beim Prozess gegen Manfred Roeder in Erfurt im Saal, als es um die Wehrmachtsausstellung ging.
Roeder hatte nichts mit Rudolf zu tun. Beim Trio wurden auch keine Publikationen aus dem Rudolf-Verlag gefunden.
Germar Rudolf konnte in der fraglichen Zeit auch nicht von der HNG betreut oder aus einem Gefängnis freigepresst werden, da er im Ausland sicher untergetaucht war.

Als die Verbreitung von Rudolfs „Gutachten“ Anfang 1993 einige Medienaufmerksamkeit erregte, ordnete sein Arbeitgeber an, dass Rudolf sich nicht mehr ohne vorherige Aufforderung im Institut aufhalten dürfe. Als Rudolf das Institut dennoch ohne Erlaubnis betrat, wurde sein Arbeitsvertrag fristlos gekündigt.
Die Verbreitung seines „Gutachtens“ führte zu einem Strafermittlungsverfahren gegen Rudolf. Zwischen November 1994 und Juni 1995 stand Rudolf dann vor dem Landgericht Stuttgart vor Gericht, um sich für seine Rolle bei der Verbreitung seines „Gutachtens“ im Frühjahr 1993 zu verantworten. Er wurde letztlich zu 14 Monaten Haft ohne Bewährung verurteilt. Gleich zu Beginn dieses Strafprozesses erschien Ende 1994 unter dem Pseudonym „Ernst Gauss“ Rudolfs Publikation Grundlagen der Zeitgeschichte. Ein Handbuch über strittige Fragen des 20. Jahrhunderts im Grabert-Verlag. Aufgrund dieser Publikation kam es 1995 zu einem neuen Strafermittlungsverfahren gegen Rudolf, während sein erstes gerade vor Gericht verhandelt wurde.
Rudolf, gegen den als Herausgeber der Grundlagen ebenfalls ermittelt wurde, floh im Frühjahr 1996 zunächst nach Spanien, schließlich weiter nach Großbritannien, um seiner 1995 vom Landgericht Stuttgart verhängten Freiheitsstrafe von 14 Monaten sowie weiteren Strafen zu entgehen.[4] Nachdem Rudolfs Aufenthalt in England durch die britischen Medien publik gemacht worden war, floh er Ende 1999 in die Vereinigten Staaten, wo er Ende 2000 politisches Asyl beantragte.
Im Jahr 2004 fungierte Rudolf in den Vereinigten Staaten als technischer Ansprechpartner für das Internetforum des wegen Volksverhetzung verurteilten Jenaer Neonazis Bernhard Paul Becker, der Aktivist einer „kommissarischen Reichsregierung“ war.[5]
Im August 2004 wurde gegen Rudolfs Unterstützer Rudolf Großkopf ein Ermittlungsverfahren wegen Beihilfe zum Vertrieb holocaustleugnender Schriften durchgeführt, weil Großkopf zu einem Bankkonto Rudolfs unterschriftsberechtigt war.
Am 15. November 2005 wurde Rudolf aus den Vereinigten Staaten abgeschoben und unmittelbar nach seiner Landung auf dem Flugplatz in Frankfurt am Main von der deutschen Polizei verhaftet.
http://de.wikipedia.org/wiki/Germar_Rudolf

Rudolf hatte eine Anschrift in Großbritannien. Nach seiner Weiterflucht nach den USA blieb diese aber bestehen. Andere Leute wickelten seine Verlagsgeschäfte dort weiter ab:

1999 Herausgeber, Verlag und Vertrieb: Castle Hill Publishers, Großbritannien
Quelle Heft 1/99: http://vho.org/VffG/1999/1/1_99.html

2000 Herausgeber, Verlag und Vertrieb: Castle Hill Publishers, Großbritannien
Quelle Heft 1/00: http://vho.org/VffG/2000/1/1_00.html

2001 Herausgeber, Verlag und Vertrieb: Castle Hill Publishers, Großbritannien
Quelle Heft 1/01 http://vho.org/VffG/2001/1/1_01.html

Usw.

nachdenkerin
11.09.2013, 21:25
DER Brüller, ich schmeiss mich weg...

öffentlicher GV".......Aber total verloren, Keiner will mir das erklären:hd:

Bolinski
11.09.2013, 22:30
Ich suche Details heraus, kann aber etwas dauern.

fatalist
12.09.2013, 06:24
Roeder hatte nichts mit Rudolf zu tun. Beim Trio wurden auch keine Publikationen aus dem Rudolf-Verlag gefunden.
Germar Rudolf konnte in der fraglichen Zeit auch nicht von der HNG betreut oder aus einem Gefängnis freigepresst werden, da er im Ausland sicher untergetaucht war. Beim Trio wurde nur das gefunden, was man dort finden wollte, wie mir scheint: Untermietverträge 10 Jahre alt, Handyrechnungen ebenso 10 Jahre rückwirkend, aber nichts "Nationales". Waren das Linke, wie @nachdenkerin meint, die niemals antisemitisch und ausländerfeindlich waren?
Ja, so wird es wohl gewesen sein :cool:

Bei arrangierten Tatorten beweisen Fundstücke "alles und nichts zugleich".
Na ja, vielleicht schreibt Zschäpe ja mal Memoiren, irgendwann in 30 Jahren...

nachdenkerin
12.09.2013, 07:09
War da gerade auf einer Textsuche im PUA-Bericht. Da fand ich eine Passage, die Euch für die Waffengeschicte interessieren könnte, zu der ich zeitlich noch nicht gekommen bin.


Nach heutigem Erkenntnisstand war Mundlos „Beidhänder“ und Böhnhardt Linkshänder. Laut Aussage des Zeugen Dressler, LKA Thüringen, war die Tatsache, dass Böhnhardt Linkshänder war, bereits vor dem Abtauchen des Trios bekannt. Der Zeuge Dressler hat zu diesem Umstand ausgeführt:
Das war im Rahmen der Ermittlungen, er war ja mehrfach, wie gesagt, Gegenstand von Ermittlungen, im Vorfeld schon; er wurde als Beschuldigter gehört und dergleichen bekannt, dass er Linkshänder ist. Es kann auch sein, dass es in den KT Unterlagen mit vermerkt war, was nicht unüblich ist.PUA-Bericht S. 728

nachdenkerin
12.09.2013, 07:48
SCHWEIZ


Im Mai 1998 wurde durch die EG „TEX“ versucht, bzgl. Beate Zschäpe über die AOK Jena sowie bzgl. Uwe Mundlos über die Barmer Ersatzkasse mögliche Arztbesuche zu recherchieren. Aufgrund des Abrechnungsmodus der gesetzlichen Krankenkassen, der arztbezogen und nicht patientenbezogen abläuft, war eine Erlangung von Erkenntnissen nicht möglich. Bzgl. Uwe Böhnhardt erfolgte keine entsprechende Recherche, da dieser nach dem Ergebnis durchgeführter Ermittlungen nach dem 31. März 1998 nicht mehr krankenversichert war.PUA-Bericht S. 327

Zusammenfassung:

- Mundlos und Zschäpe weiter krankenversichert
- Böhnhardt Ende Krankenversicherung 31. März 1998
- 11. April 1998 Anruf aus der Schweiz, Orbe, dass er seine Klamotten braucht

fatalist
12.09.2013, 08:43
Stuttgart - Der NSU-Opferanwalt Mehmet Daimagüler fordert einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg, um im Südwesten die Hintergründe der Mordserie des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/thema/NSU)) aufzuklären. „Es gibt zu viele Ungereimtheiten in den Akten, die ich eingesehen habe. Die sollten vom Parlament aufgeklärt werden“, sagte Daimagüler den Stuttgarter Nachrichten.

Daimagüler, der mehrere Hinterbliebenenfamilien der NSU-Mordopfer vertritt, wies gegenüber den Stuttgarter Nachrichten darauf hin, dass es gerade im Fall der 2007 in Heilbronn ermordeten Polizistin Michéle Kiesewetter zahlreiche ungeklärte Fragen gebe: „Für mich ist dieser Mord ein großes Rätsel“, sagte der Jurist. Kiesewetter, die im Dienst erschossen wurde und ihr Kollege, der schwerstverletzt wurde, seien zwei Opfer, die häufig in der Diskussion um die mutmaßlichen Rechtsterroristen Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos vergessen würden. Auch die Vorgänge um den Ku-Klux-Klan, in dem zwei Vorgesetzte der erschossenen Polizistin Kieswetter Mitglied waren, sind für den Opferanwalt „nicht ausreichend aufgeklärt“.
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.mehmet-daimagueler-nsu-opferanwalt-fordert-eigenen-untersuchungsausschuss-im-land.1dbeb26c-80ab-4902-9c5c-9a935860d335.html

fatalist
12.09.2013, 08:46
NSU-Prozess kostet 150.000 Euro pro Tag

Betrag für die gesamte Verhandlung liegt bei 28 Millionen Euro

http://www.nordbayern.de/region/nsu-prozess-kostet-150-000-euro-pro-tag-1.3151321

Wagner-Festspiele in Bayreuth etc pp sind auch inszeniert und ebenfalls teuer :crazy:

nachdenkerin
12.09.2013, 09:09
SCHWEIZ


Anfang September 1996 wird er wieder arbeitslos. Die nächsten acht Monate ist er beim Arbeitsamt als <<arbeitssuchend>> registriert.
Aber Uwe Böhnhardt gibt nicht auf, seine Mutter reißt ihm immer wieder Stellenanzeigen aus der Zeitung heraus. Auf eine Anzeige <<Bauarbeiter gesucht!>> meldet er sich und wird von der Firma eingeladen, die ihren Sitz an der französischen Grenze hat. Er packt sein Werkzeug und seine Klamotten in eine Reisetasche und fährt mit froher Erwartung gen Westen. Als die Eltern tagelang nichts von ihm hören, rufen sie bei dem Unternehmen an. Die Stimme am Telefon druckst herum. <<Sagen sie ihm Bescheid; er soll morgen anrufen, oder ich gehe zur Polizei und melde ihn als vermisst>>, sagt Brigitte Böhnhardt. Als Uwe nach einer Woche zurück ruft, berichtet er den Eltern, dass er und die anderen Bewerber auf Kriminelle hereingefallen sind: Nach seiner Ankunft sind alle in einen Kleinbus gepfercht und zu irgendeiner Dorfkaschemme gefahren worden. Dort haben sie erfahren, dass es gar keine Baustelle gibt. Sie sind in eine Drückerkolonne geraten und sollen Zeitungsabos verkaufen. Geld und Papiere hat man ihnen gleich nach der Ankunft abgenommen. In ihrer Not geht Brigitte Böhnhardt noch am selben Tag ein paar Hauseingänge weiter zu Uwes Freund Andre K. Mit seinen breiten Schultern würde er bei der Drückerkolonne Eindruck schinden, denkt sie. Sie gibt ihm Benzingeld. Gleich am nächsten Tag machen sich K. und Beate Zschäpe auf den Weg ihren Freund zu befreien. Sie holen ihn aus den Fängen der Drücker und sind noch am Abend zurück in Jena. Die Drückerkolonne ist vermutlich die letzte Arbeitserfahrung, die Uwe Böhnhardt in seinem Leben macht.Buch „die Zelle“ S. 92 elektr. Ausgabe

Wie aus den Medien bekannt ist, gibt es diese Drückerkolonnen, aber die geben bestimmt keine Anzeigen auf „suchen Bauarbeiter“, vielleicht schreiben sie „garantierter Top-Verdienst mit leichter Arbeit“ oder Ähnliches.

Da Beate Zschäpe zu der Zeit arbeitete, ist es auch etwas unwahrscheinlich, dass sie mit Andre Kapke zusammen fuhr, um Böhnhardt zu „retten“.

Die Ortschaft „Orbe“ ist die französische Schweiz. Hier steht, dass er an die französische Grenze fuhr.

„Anfang September 1996 wird er wieder arbeitslos. Die nächsten acht Monate ist er beim Arbeitsamt als <<arbeitssuchend>> registriert …… Die Drückerkolonne ist vermutlich die letzte Arbeitserfahrung, die Uwe Böhnhardt in seinem Leben macht.“
Dementsprechend müsste es sich um einen Zeitraum ab September 1997 gehandelt haben, also kurz vor der Garagengeschichte.

War das die Vorbereitung für eine spätere Montagetätigkeit in der Schweiz?

http://siegrun-roman.de/Arbeit_Boehnhardt.jpg

Schäfer-Gutachten S. 27

fatalist
12.09.2013, 09:31
Die 3 werden kaum so blöd gewesen sein, ihre eigenen Krankenkassenkarten nach dem Untertauchen zu verwenden, die 1995 eingeführt wurden. http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Gesundheitskarte

PUA-Schwachsinn:


Aufgrund des Abrechnungsmodus der gesetzlichen Krankenkassen, der arztbezogen und nicht patientenbezogen abläuft, war eine Erlangung von Erkenntnissen nicht möglich. Selbstverständlich wurden Leistungen patientenbezogen abgerechnet, das ist auch heute nicht anders. Die 3 hatten ja auf andere Namen lautende Karten von Helfern, die Identität hat kein Arzt kontrolliert.

Aus einem Anruf aus der Schweiz auf längere Arbeitsaufenthalte dort zu schliessen ist imo nicht zulässig, ebenso wie "französische Grenze" in Deutschland mit der frz. Schweiz gleichzusetzen. Zschäpe und Kapke traue ich auch keine Sprachkenntnisse Französischer Art zu.

Selbst wenn Böhnhardt 1998 längere Zeit im Ausland gewesen sein sollte, was spielte das für eine Rolle?
Der einzige Sinn bestünde darin, dass er bei der angeblichen Waffenübergabe durch Carsten Schultze im Frühjahr 2000 gar nicht anwesend gewesen sein könnte.

Aber den Nachweis kann nur der Geheimdienst führen, und das wird er nicht tun.
Alibis werden die Dienste nicht liefern, und das BKA auch nicht.

nachdenkerin
12.09.2013, 10:18
Die 3 werden kaum so blöd gewesen sein, ihre eigenen Krankenkassenkarten nach dem Untertauchen zu verwenden, die 1995 eingeführt wurden. http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronische_Gesundheitskarte

PUA-Schwachsinn:

Die 3 hatten ja auf andere Namen lautende Karten von Helfern, die Identität hat kein Arzt kontrolliert.



Aber warum war dann Böhnhardt abgemeldet und die anderen nicht? O. k. wie abgerechnet wird, ist jetzt noch die andere Sache. Aber auch wenn Zschäpe und Mundlos vielleicht andere Karten benutzt haben sollen, so wird aber weiterhin in der Anfangszeit noch eine Mitgliedschaft auf sie selber bestanden haben.

fatalist
12.09.2013, 10:21
Aber warum war dann Böhnhardt abgemeldet und die anderen nicht? O. k. wie abgerechnet wird, ist jetzt noch die andere Sache. Aber auch wenn Zschäpe und Mundlos vielleicht andere Karten benutzt haben sollen, so wird aber weiterhin in der Anfangszeit noch eine Mitgliedschaft auf sie selber bestanden haben. Sie haben, kommt in den Dokus vor ;)

Generell: Wenn man arbeitslos gemeldet ist, dann ist man auch krankenversichert.
Konkret: Ist doch egal, ob die versichert waren oder nicht. Who gives a shit?

Süßer
12.09.2013, 10:22
Uwe war immer in den Ferien beschäftigt? In den Alpen gibt es Unmengen von Jobs in der Tourismusindustrie. Jeder der dort aufschlug und nach Arbeit fragte hatte eine gute Chance auch eine zu bekommen.

fatalist
12.09.2013, 10:27
Uwe war immer in den Ferien beschäftigt? In den Alpen gibt es Unmengen von Jobs in der Tourismusindustrie. Jeder der dort aufschlug und nach Arbeit fragte hatte eine gute Chance auch eine zu bekommen.
Letztlich geht es darum herauszufinden, ob es ALIBIS der Uwes gibt für angeblich von ihnen verübte Morde.

nachdenkerin
12.09.2013, 11:14
PUA-Schwachsinn:

Selbstverständlich wurden Leistungen patientenbezogen abgerechnet, das ist auch heute nicht anders.


Im Mai 1998 wurde durch die EG „TEX“ versucht, bzgl. Beate Zschäpe über die AOK Jena sowie bzgl. Uwe Mundlos über die Barmer Ersatzkasse mögliche Arztbesuche zu recherchieren. Aufgrund des Abrechnungsmodus der gesetzlichen Krankenkassen, der arztbezogen und nicht patientenbezogen abläuft, war eine Erlangung von Erkenntnissen nicht möglich.PUA-Bericht S. 327

Oh Gott, war ich blöd, dass ich darauf rein fiel. Sicherlich hast Du vollkommen Recht, dass das Schwachsinn ist, auch ohne den Link, den Du beifügtest. Die Daten können vielleicht arztbezogen sein, müssen aber auch patientenbezogen sein. Wenn jemand über 6 Wochen mit Unterbrechungen wegen ein und derselben Krankheit arbeitsunfähig ist, muss die Kasse zahlen. Deshalb muss der gesetzlich Versicherte ja immer noch einen weiteren Schein der Arbeitsunfähigkeit zur Kasse schicken. Also müssen die Daten patientenbezogen sein, auch schon damals.


Nach dem Besuch seiner Mutter hat Uwe Mundlos noch einen Termin in Jena. Er fährt in die Innenstadt. Hier ist die Praxis seines Hausarztes. Mundlos lässt sich ein letztes Mal untersuchen, bevor er in den Untergrund geht. Er lässt sich von seinem Hausarzt eine Krankschreibung ausstellen, die er in der Schule vorlegen will. Vielleicht hat er nicht vor lange wegzubleiben.Buch „die Zelle“ S. 20 elektr. Ausgabe


Es ist fragwürdig, ob jemand „im Verborgenen“ lebt, wenn er von Unterstützern gegrüßt wird (MAT_A_BB, PDF-S. 5), sich im Urlaub filmen lässt (NDR Dokumentation „45 Min“ vom 8.4.2013), eine Kundenkarte beim Friseur hat (MAT_A_BY-14-1a, Bl.539) und ein Zahnarzt-Bonusheft besitzt (MAT_A_GBA_4-3 (DVD)\Vorl. SA 6, S. 33)PUA-Bericht S. 913

nachdenkerin
12.09.2013, 11:43
WAFFENBESCHAFFUNG


G 10-Maßnahmen

In dem acht Seiten umfassenden Antrag vom 28. April 2000 wird zur Begründung der Maßnahmen auf die bisher vorliegenden Erkenntnisse zu den durch das Trio begangenen Straftaten zurückgegriffen. Weitere neue Erkenntnisse sind in dem Antrag nicht genannt. Bzgl. der
einzelnen Personen wird deren Verbindung zum Trio dargestellt, wobei bzgl. der einzelnen Personen folgende Unterstützungshandlungen dargestellt werden:



bzgl. Andres G……….




bzgl. Jan Werner werden von ihm abgesetzte Telefonanrufe unter konspirativer Nutzung von Telefonzellen genannt;




bzgl. Thomas Starke….




bzgl. Mandy Struck wird ausgeführt, dass diese eine Woche vor dem Abtauchen des Trios am 26. Januar 1998 gemeinsam mit Beate Zschäpe eine Fahne getragen habe und dass diese gemeinsam mit Thomas Starke eine Straftat mit rechtsextremistischem Hintergrund begangen habe.



Bemerkenswert ist hier, dass bzgl. Jan Werner nicht ausgeführt wird, dass Erkenntnisse darüber vorhanden seien, dass dieser nach Informationen des Brandenburger V-Mannes Piatto im August/September 1998 eine Waffe für einen weiteren Überfall für das Trio habe organisieren wollen. PUA-Bericht S. 354

fatalist
12.09.2013, 11:46
@nachdenkerin
Die lebten seit spätestens 2007 nicht mehr im Untergrund, das hast Du doch auch immer so gesehen, und das stimmt auch.
(Verjährung Böhnhardts Haftstrafe)

Du darfst den PUA-Bericht nicht als Wahrheit sehen, sondern nur als eine weitere staatliche Vertuschung, wie das Schäfer-Gutachten auch. Nennt man "limited hangout": Unwichtiges "rauslassen", aber die wirklich wichtigen Dinge eben nicht.

fatalist
12.09.2013, 12:12
Der "vertrauenswürdige" Alexander Gronbach zitiert aus Geheimakten (NfD) bei Wolf Wetzel.


Alexander Gronbach Sagt:
09/10/2013 um 21:19 (https://wolfwetzel.wordpress.com/2013/09/04/der-mordanschlag-auf-polizisten-in-heilbronn-2007-drei-plus-x/#comment-1084)



Die rote Linie des Verfassungsschutzes für ihre Spitzel???

Nach dem Mordanschlag gegen die Polizeibeamten Michele Kiesewetter und mißglückten Mord an Martin Arnold am 25 April 2007 gab es eine ganz klare Ansage an die V-Leute aus der rechtsextremen Zellenstruktur.

Bei einem Treffen am 17 Mai 2011 in Nördlingen von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt mit zwei noch nicht ermittelten Personen, wurden zumindest drei Stadtpläne von Städten im Süd-Westen gekauft. (NfD Bl. 1.037, 1.038 ff u. 1.040 – 45)

Seltsamerweise wurde zum gleichen Zeitpunkt über das BfV die Geschichte eines Mehmet lanciert, der die Ceska 83 angeblich aus einem Tresor in der Schweiz besorgen könne und auch einiges zum Mordfall in Kassel 2006 zu sagen habe. Tatsächlich, das geht eindeutig aus den BfV – NfD Akten hervor, sollte die Quelle Benjamin Gärtner und der werte Kollege Andreas Temme des HLfV geschützt werden.

Am 7 September 2011 haben Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt die Sparkasse in Arnstadt – Land Thüringen überfallen um sich Geldmittel für weitere Mordanschläge zu beschaffen. Dies wird durch Auswertungen des BKAs untermauert, dass Anschläge in Baden Württemberg geplant waren.

Im Anschluss an den Bankraub in Arnstadt wurden Teile der Beute an eine Jennifer Jäger übergeben. Weitere Geldmittel an eine Susan Eminger. Ermittlungen eines KHK Scholand vom 5 März 2012 zu Jäger/Eminger Zeugenvernehmung eines Ronny Eminger vom 22 November 2011 Beschuldigtenvernehmung eines Max Florian Burkhardt vom 25 November 2011.

Im Oktober 2011 erhielt Zschäpe eine SMS von einem Handy, das in Stuttgart zugelassen war. Ein Mitläufer der rechten Szene soll ein gemeinsames Treffen von NSU und einer Gruppierung namens “Neoschutzstaffel” (NSS) in Öhringen erwähnt haben. Das habe von den Ermittlern bisher allerdings nicht verifiziert werden können. (Kontext Wochenzeitung)

Beate Zschäpe suchte am 3 November 2011 ihren Mentor Patrick Wieschke auf und erklärte ihm relativ sicher, dass Aktivitäten geplant sind. Der inzwischen in der NPD tätige Rechtsterrorist Wieschke (der sich im August 2002 zumindest einmal schriftlich aus einer JVA Ichterhausen an das Thüringer LfV gewandt hatte, sowie im September 2002 und März 2003 von Beamten des LfV in der JVA aufgesucht wurde) erkannte eine enorme Gefährdung, welche von erneuten Aktionen seitens Mundlos und Böhnhardt ausgehen könnten.

Verifizierter Beweis – Fährtenspürhund BKA Durchsuchung
Verschlussakte des BfV zu einem Valeri Sahari, Bl. 29 – 32 ff
Zeugenvernehmung einer Annerose Zschäpe vom 15 November 2011
Zeugenvernehmung einer Brigitte Böhnhardt vom 24 Januar 2012 (u.a. zu einer möglichen Kooperation des Trios mit VS Behörden)
Zeugenvernehmung eines Andreas Reinl vom 7 Februar 2012
Zeugenvernehmung einer Ilona Mundlos vom 20 Februar 2012

Es wird ersichtlich, dass zumindest Teile des Verfassungsschutzes auf Bundes & Länderebene über die Bewegungen der Rechtsterroristen informiert waren.

NfD – Beamter Stefan Schäfer TLfV vom 9 August 2000 (schon damals gab es interne Akten über Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt)
Zeugenvernehmung eines Tino Brandt vom 26 Januar 2012 (mit 51 Bl. beigehefteten Vermerken VS – NfD)
Geheimes Schreiben des Vizepräsidenten Derichs TLfV vom 30 November 2011 (Erkenntnisse betr. Kooperation m. Beate Zschäpe!!!)

Bildakte BfV – Skinheadwanderung 7 Juli 2001
Bildakte BfV – Germanische Glaubensgemeinschaft 19 – 22 Juni 2003
Bildakte BfV – Germanische Glaubensgemeinschaft 17 – 20 Juni 2004
Bildakte BfV – Hohenbocka 22 Februar 2003
Bildakte BfV – Halle – Saale am 1 Mai 2003
Bildakte BfV – Pfingstlager Jöhstadt 6 – 9 Juni 2003
Bildakte BfV – Musikfestival 12 – 13 Oktober 2007
Bildakte BfV – Konzert Salchow am 7 Mai 2011

Das BKA wusste seit dem 10 November 1996, d.h. schon 15 Jahre vor Auffliegen des TRIOS und NSU von einer Kooperation mit dem TLfV. (TELEX BKA Wiesbaden – Geheim – zu Zulieferung seitens Innenministerium Thüringen vom 10 November 1996)

Wer nun Andre Kapke los gesendet hat steht noch offen. Sicher ist, er wird verdächtigt, dass er am Tattag den 4 November 2011 in Eisenach mit Mundlos und Böhnhardt zusammen traf.
NfD – Beamter Hans Dieter Kotara BfV Köln vom 10 November 2011 Zeugenvernehmung des Andre Kapke vom 25 November 2011

NfD – Erkenntnisbericht des TLKA – Stand 11 September 2011
Beschuldigtenvernehmung des Ralf Wohlleben vom 24 November 2011
(soviel zu Wohlleben habe keine Einlassungen gemacht!)

Akte & Vernehmung Wohlleben wird von BfV Beamten Frank Loebsin am 28 November 2011 angefordert.
Ein Vermerk – Personenblatt des TLfV zu Ralf Wohlleben vom 10 Juni 1998 sowie einer G10 Maßnahme betr. Wohlleben vom 11 August 1998

Zeugenvernehmung eines Christian Kapke vom 27 Juni 2012
Fortsetzung folgt ……..


Jede Menge von Namen und Daten. Wo hat er das denn her?

moishe c
12.09.2013, 12:22
Worin läge das Problem, daß die drei von ihrem "Dienstherrn" privat versichert wurden? Auf unbekannte Namen? Wenn man erstmal eine Service-Karte einer Krankenkasse hat, muß man ja beim Arzt niemehr einen Ausweis vorzeigen!
Oder vielleicht war ja einer (oder alle drei, egal), wenn sie in der Schweiz arbeiteten, bei einer schweizer Krankenkasse versichert?
Ich kenne leider das schweizer System nicht. Dürfte aber wohl kein Problem sein, wenn ein in der Schweiz Krankenversicherter mal in Deutschland zum Arzt/Zahnarzt geht.

Nereus
12.09.2013, 12:42
War da gerade auf einer Textsuche im PUA-Bericht. Da fand ich eine Passage, die Euch für die Waffengeschicte interessieren könnte, zu der ich zeitlich noch nicht gekommen bin.

Nach heutigem Erkenntnisstand war Mundlos „Beidhänder“ und Böhnhardt Linkshänder. Laut Aussage des Zeugen Dressler, LKA Thüringen, war die Tatsache, dass Böhnhardt Linkshänder war, bereits vor dem Abtauchen des Trios bekannt. Der Zeuge Dressler hat zu diesem Umstand ausgeführt:
Das war im Rahmen der Ermittlungen, er war ja mehrfach, wie gesagt, Gegenstand von Ermittlungen, im Vorfeld schon; er wurde als Beschuldigter gehört und dergleichen bekannt, dass er Linkshänder ist. Es kann auch sein, dass es in den KT Unterlagen mit vermerkt war, was nicht unüblich ist.

PUA-Bericht S. 728

Das ist mit ein Schlüssel dafür, daß da was fingiert wurde. Scheriff Menzel und seine Leute von der Antifa wußten schon nach dem Arnstadt-Bankraub mit dem großen Linkshänder, was Sache ist. Nun konnte gegen den „faschistischen” Bombenbastler Böhnhardt vom Jenaer Garagen-Fall, der schon mit den anderen in der Frühlingsstraße observiert wurde (durch IM-Nachbarn, Diebstahlsserie in der Siedlung, über Eigentümerwechsel, „Bauamtbesichtigung” und „SED”-Verwalter aufgefallen und gemeldet worden), eine Operaton „Capron” starten zur Ausschaltung dieser „Störer des sozialistischen Aufbaus und der antifaschistischen Ordnung”.


......Linkshänder beim Bankraub in Arnstadt (Polizeifoto, TA 17.11.11 Foto 15/33):

http://3.bp.blogspot.com/-0_dBNAe76c0/UCkV3FEAoAI/AAAAAAAAH4k/g4phbuwjHmk/s1600/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Uwe+B%C3%B6hnhardt+und+Uwe+Mundlos+bei+ihrem+%C3% 9Cberfall+in+Arnstadt+im+September+2011.jpg

Jetzt ist er ein Rechtshänder beim Bankraub in Eisenach (Polizeifoto, TA 17.11.11 Bild 31/33)

http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/0053FCC5_0E1CE56B132A880BED60C3419BBF01EE

Der Fehler wurde bemerkt und korrigiert: jetzt ist er wieder ein Linkshänder (Lichtstadblog):

http://1.bp.blogspot.com/-ganbHaWe_I8/UCkdcM3sJ8I/AAAAAAAAH5k/dK5OKzKs3T8/s1600/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Uwe+Mundlos+beim+%C3%9Cberfall+in+Eisenach.jpg

http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_20.html
....

Aus der Postille des Thüringer Polizei-Hofschreibers und offenbar auch Drehbuchautors „Lichtstadt-Blog”:

Und so hatte sich Menzel schon zu Zeiten der Überfallserie in Sachsen hin und wieder überlegt, wie vorzugehen sei, wenn diese Überfalle von den gleichen Tätern auch in Thüringen durchgeführt werden sollten. Überfälle, die von zwei Tätern begangen werden – einer etwas größer als der andere, noch dazu ein Linkshänder - und beide flüchten auf Fahrrädern. Der Chef der Polizeidirektion wartete bis zum 07.09.2011.

An diesem Mittwoch überfallen BM (Böhnhardt u. Mundlos) in der Goethestraße im thüringischen Arnstadt um 8 Uhr 45 eine Sparkassenfilliale, erbeuten dabei 15.000 Euro, fliehen auf Fahrrädern. Michael Menzel sieht auf den Fotos der Überwachungskamara (Foto links 15 von 33): einer der Täter ist größer als der andere und er ist Linkshänder. Die Polizei gab eine Personenbeschreibung heraus: der eine Räuber trug ein beigefarbenes Kapuzen-Shirt und eine dunkle Hose, der andere ein blaues Kapuzen-Shirt und eine dunkle Hose.

Nach ihrem Überfall in Arnstadt haben BM ganz offenbar noch nicht genug Geld erbeutet. Zwei Pläne findet die Polizei später bei ihnen: einer von der Kreissparkasse in der Gothaer Humboldtstraße und einen von der Wartburgsparkasse am Nordplatz 13 in Eisenach. Und am Freitag, den 04.11.2011 geschieht es tatsächlich. In Eisenach wird an diesem schönen, sonnigen Herbsttag die Sparkassen-Filliale am Nordplatz überfallen. Zwei Täter, die auf Fahrrädern flüchten, erbeuten dabei rund 70.000 Euro. Fotos der Überwachungskamera in Eisenach (siehe rechts mittig [RECHTSHÄNDER !?] und rechts weiter unten) gibt es noch keine, aber die Polizeibeamten sind instruiert worden und fragen Kunden und Angestellte nach einem Linkshänder unter den Tätern. Die Antworten widersprechen sich, aber die Kleidung stimmt exakt mit der aus dem Arnstädter Fall überein.

Am 25.10.2011, betritt "Holger Gerlach" gegen Mittag erneut das Büro der Caravan-Firma in Schreiersgrün, wieder mit Beate Zschäpe, doch diese hat am 25.10.2011 ein Kind mit dabei. Bis heute ist die Identität des kleinen Mädchens nicht geklärt. Z und das Kind fahren wieder weg, während Böhnhardt nun auch die Kaution für das bestellte Wohmobil "Sunlight Alkoven A 68" zahlt. Als Rückgabetag wird der 04.11.2011 vereinbart, dann fährt er vom Hof.

BM gehen vor dem nächsten Sparkassenraub mit ihrem neuen Gefährt noch im "Kaufland" in Zwickau einkaufen, wie später ein Kassenbon belegen wird- Am 01.11.2011 geben sie um 12 Uhr 46 insgesamt 9 Euro 75 für Brötchen und Vollkornbrot, Obst und Gemüse sowie Batterien aus. Am 02.11.2011 sind beide dann in Gotha und bezahlen im dortigen "Kaufland" 18 Euro 46 für Cappuccino, Brötchen und einen [b]NOWI-Rucksack. Dieser Rucksack wird zwei Tage später beim Überfall in Eisenachl benutzt.
Der NOWI-Rucksack für Beute und „Bekenner-DVDs” ?http://4.bp.blogspot.com/-o2EHbrqUSEQ/UaxuiHEsWWI/AAAAAAAAU4o/0NfposkDn4s/s200/Lichtstadt.News+-+INSIDE+NSU+-+NOWI+Rucksack.jpg
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_20.html

17.11.11 Thüringer Allgemeine.de

17.11.11 Neue Fotos der Bankräuber von Eisenach aufgetaucht
Nach dem Überfall auf eine Filiale der Sparkasse in Eisenach am 4. November dieses Jahres hat die Polizei nun Fotos der Überwachungskameras freigegeben, die die vermumten Täter zeigen. Beate Z., die derzeit in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf einsitzt schweigt noch. Die Leichen von Uwe M. und Uwe B. sind kurz nach dem Bankraub in einem Wohnmobil gefunden worden.
.
Bild 15 / 33 (großer Linkshänder von Arnstadt)
Bild 31 / 33 (großer Rechtshänder) Sparkassenüberfall Eisenach. Foto: Polizei, Bildrechte:Polizei
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

Regiefehler der Operation "Capron": die behauptete Überwachungskammera lieferte bunte Bilder wie bei einem Farbfilm und zeigte Linkshänder als Rechtshänder an?

Theorie zum möglichen Ablauf einer Operation „Capron”.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6296850&viewfull=1#post6296850

fatalist
12.09.2013, 12:45
Ich kannte in Frankfurt Illegale (Osteuropäer), die alle Arztbesuche mit der Krankenkassenkarte einer/eines vom Alter her passenden Bekannten machten, das ist niemals aufgeflogen, weil es schlicht niemanden interessierte.

Wir haben die Aussagen von den Nachbarn in der Polenzstrasse, dass die Männer oft wochenlang weg waren, natürlich können sie im Ausland immer wieder gejobbt haben. Aber sie waren auch immer wieder in der Polenzstrasse. Dort wohnten sie ab 2000 oder 2001.

Diese Nachbarn sind echt, die gibt es dort wirklich.
Man hat über 60 Fahrzeugausleihen gefunden, die auf das Trio gehen sollen, man hat die Urlaube etc pp, da liesse sich schon verdichten, wann die wo waren, wenn man denn wollte.

Generell waren die natürlich lückenlos überwacht, Operationen Drilling und Terzett, und weitere uns unbekannte Operationen gab es sicher auch noch.

Anhand der Überwachungen lässt sich sicher nachweisen, ob die Uwes Alibis haben. Daher werden die Überwachungen ja auch niemals thematisiert, was das Trio selbst angeht, sondern immer nur in Bezug auf das Umfeld. "Fahnder orteten" hab ich ja oft genug verlinkt: Es war alles bekannt bzw. noch Jahre später gespeichert. NSA & Co.

fatalist
12.09.2013, 12:48
http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/0053FCC5_0E1CE56B132A880BED60C3419BBF01EE

Das ist ein nachgestelltes Foto, und es gehört zu Arnstadt, oder irre ich mich da?
Es gab keine Farb-Überwachungscameras in Eisenach/Arnstadt ???

fatalist
12.09.2013, 13:10
Das sind nachgestellte Fotos.



http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/005467F3_C8755C308D67BB0FEE759B87D967B899 (http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/005467F2_33D7AD6661A7F87512CD8829E0AC5F7C)
Ein Täter verlässt die Sparkasse in Eisenach nach dem Überfall auf die Bank. Foto: dapd
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459



http://www.handelsblatt.com/images/bankraeuber-tot-in-wohnmobil-gefunden/6013678/4-format3.jpg
Überfall auf eine Sparkasse in Eisenach: Jahrelang konnten die Schwerverbrecher ungestört agieren. Ihren Unterhalt bestritten die Terroristen aus Banküberfällen.Quelle: dapd

Die Originale (?) sind in Schwarzweiss.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neonazi-terror-ermittler-wussten-angeblich-nichts-von-bankueberfaellen/6013658.html


Brillenträger beim Lichtstadt-Blog?

http://1.bp.blogspot.com/-K6LeCPIm0hI/UAfPC_kPjqI/AAAAAAAAHPU/VTc0PWvspMc/s320/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Originalfoto+des+%25C3%259Cberfalls+vom+14.+Mai+2 004+in+Chemnitz.jpg

http://2.bp.blogspot.com/-yx6tkQXq45I/UCEwZI5f09I/AAAAAAAAHlU/5M9EpYYNlUU/s400/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Uwe+Mundlos+mit+Pumpgun+beim+Sparkassen%C3%BCberf all+in+Chemnitz+-+2004-05-14.jpg

der selbe Mann mal Rechts- und mal Linkshänder, aber immer mit Brille?
http://hajofunke.wordpress.com/2012/11/30/lichtstadt-inside-nsu-details-aus-der-anklage-was-die-bundesanwaltschaft-zschape-wohlleben-und-emngr-vorwirft-teil-2/

Die Fotos sind doch auch unter Fake-Verdacht!

Angeblich hatten die doch 1999 bereits Masken, die 2011 in Zwickau gefunden wurden.
Warum benutzten sie die dann nicht, sondern Dreieckstücher?

Das ist doch alles Beschiss und Betrug: Völlig andere Typen, völlig andere Klamotten, Basecaps statt Kapuzen, Tücher statt Masken, aber alles 2011 "wiedergefunden"???

Im Lebbe net :)

Nereus
12.09.2013, 13:58
@ fatalist

TA: "Damals erbeuteten zwei maskierte Männer eine größere Summe Bargeld. Foto: Polizei" (Foto 16 von 33)
(„Damals" also Arnstadt, Handelsblatt liest „Eisenach”)

TA: "Sparkassenüberfall Eisenach. Foto: Polizei Bildrechte:Polizei" (Foto 32 von 33
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

fatalist
12.09.2013, 14:10
@ fatalist

TA: "Damals erbeuteten zwei maskierte Männer eine größere Summe Bargeld. Foto: Polizei" (Foto 16 von 33)
(„Damals" also Arnstadt, Handelsblatt liest „Eisenach”) Okay, Danke.


TA: "Sparkassenüberfall Eisenach. Foto: Polizei Bildrechte:Polizei" (Foto 32 von 33
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290
Bildrechte: Polizei musst Du lesen als: nachgestellt von der Polizei, daher hat sie ja auch die Bildrechte.

Nereus, 1000% liege ich da richtig. Farbüberwachungscameras gibt es nicht dort.

fatalist
12.09.2013, 14:25
Unser @bio hat das Problem erkannt, so scheint mir:


NSU: Wie wurde der Terror wirklich finanziert?

Posted on September 12, 2013 (http://friedensblick.de/7544/nsu-wie-wurde-der-terror-finanziert/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
Durch Banküberfälle hätte sich das Trio Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe finanziert. Geld von Banküberfällen im Wohnwagen und in der Zwickauer Wohnung würden dies belegen, auch hätte das BKA die Kleidung der Bankräuber in der verbrannten Zwickauer Wohnung gefunden (focus (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/kleider-aus-zwickauer-wohnung-bka-entlarvt-nsu-terroristen-als-bankraeuber-_aid_1023460.html)). Doch es gibt Ungereimtheiten.

Das Sächsische Staatsministerium des Innern veröffentlichte am 25. Juni 2012 einen NSU-Bericht. Es wäre eine “Sonderprüfung” zu den Banküberfällen in Chemnitz und Zwickau durchgeführt worden und es hätten sich “keine Hinweise” auf das Trio ergeben, bis aufeinen Raubüberfall auf einen EDEKA-Markt in Chemnitz am 18. Dezember 1998 (sächsisches Innenministerium (http://uansusn.files.wordpress.com/2012/06/vorlc3a4ufiger-abschlussbericht-zum-nsu-an-ina-_3_-_4_.pdf)). Es wird jedoch eingeschränkt, dass es einen “zeitlichen Zusammenhang zwischen den Banküberfällen in Chemnitz und dem Ende der Geldsorgen” des Trios gäbe.

Während der Bundesgerichtshof (Beschluss vom 28.02.12) Frau Zschäpe die Beteiligung an einem einzigen Banküberfall vorwirft (BGH (http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2012&Sort=3&nr=59396&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf)), wird Generalbundesanwalt Range nicht müde, sogar von 16 begangenen Banküberfällen auszugehen. Am 25.03.12 gab er der FAZ ein Interview. “Soweit wir das heute sagen können, hat die Terrorzelle sich das Geld zum Leben aus Banküberfällen verschafft. Die rund 600.000 Euro, die sie dabei über die Jahre erbeutet haben, reichten wohl aus, um ihren Lebensunterhalt zu finanzieren.” (FAZ (http://m.faz.net/aktuell/politik/inland/generalbundesanwalt-harald-range-die-nsu-morde-sind-unser-11-september-11696086.html))

Jedoch untersucht seine Bundesanwaltschaft im Rahmen des NSU-Verfahrens nur drei Banküberfälle.“Tatsächlich sind aber nur drei Banküberfälle Gegenstand des Ermittlungsverfahrens gegen die mutmaßlichen NSU-Aktivisten, wie ein Sprecher der Bundesanwaltschaft auf Anfrage bestätigte.” (FR (http://www.fr-online.de/neonazi-terror/zwickauer-terrorzelle-wie-hat-die-nsu-ihre-taten-finanziert-,1477338,11551692.html))

Die drei Banküberfälle
Dazu zählen zwei Banküberfälle in Arnstadt und Eisenach aus dem Jahr 2011 und einer aus dem Jahr 2006 in Zwickau. In Zwickau wurde am 05.10.2006 eine Sparkasse überfallen seitens einer Einzelperson. Ein Auszubildender erlitt einen Bauchschuss, die Bankräuber gingen leer aus.Bei den Überfällen am 7. September 2011 in Arnstadt und am 4. November in Eisenach wären jedoch insgesamt 90.000 Euro erbeutet worden (FR (http://www.fr-online.de/neonazi-terror/zwickauer-terrorzelle-wie-hat-die-nsu-ihre-taten-finanziert-,1477338,11551692.html)). Die komplette Beute beider Überfälle wurde im verbrannten Wohnwagen gefunden, zusammen mit den erschossenen Böhnhardt und Mundlos (Innenminister Geibert: “Erschießung durch sich selbst” (FB (http://friedensblick.de/2320/innenminister-erschiessung-der-taeter-in-diesem-wohnmobil/))):
“In dem ausgebrannten Fahrzeug wurde auch die Beute des Banküberfalls in Eisenach und die des Raubs in Arnstadt entdeckt. Die Summe stimme in etwa mit der Beute beider Straftaten überein, so der Kriminaldirektor. Einige der Geldbündel sollen noch immer Banderolen mit Stempeln der Sparkasse Arnstadt getragen haben.” (TH) (http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290)

Sogar Geld von Banküberfällen von 2008 im Wohnmobil friedensblick.de/7544/nsu-wie-wurde-der-terror-finanziert/

Des Rätsels Lösung: Alles fingiert, unaufgeklärte Raubüberfälle wurden neu gebündelt, denn von irgend etwas musste der neuerfundene "NSU" ja leben, und der Staat (Dienste) durfte es ja per Definition NICHT sein :bäh:

fatalist
12.09.2013, 17:28
Frau Yasar im Land der Mörder
12. September 2013, 16:16 Uhr



Ismail Yasar wurde von der NSU kaltblütig ermordet. Seine Mutter Salime reiste nach Deutschland zum Prozess gegen Beate Zschäpe. Der stern begleitete die 82-Jährige auf ihrem schweren Weg. Von Karaman Yavuz und Philipp Weber
http://www.stern.de/panorama/nsu-prozess-frau-yasar-im-land-der-moerder-2057370.html

Das nimmt ja fast Holocaust-Dimensionen an. Abartig. :schreck:

brain freeze
12.09.2013, 17:48
Der "vertrauenswürdige" Alexander Gronbach zitiert aus Geheimakten (NfD) bei Wolf Wetzel.

Jede Menge von Namen und Daten. Wo hat er das denn her?

Aus dem Berliner PUA?

Die Akten, die dort hingingen, waren aber vermutlich bereinigt.
Gronbach deutet also an und tut geheimnisvoll. Aber ich glaube nicht, daß er was Substantielles hat.

Was "enthüllt" er? Das BKA ging von V-Tätigkeit der Drei aus. Plus ein paar Phantastereien zu NSU reloaded (Teil 2).

Er hält die Mehmet-Story für "lanciert". Andere halten sie auch für Quatsch. Aber für die Mehmet-Story spricht: Er wäre unter starkem Zugzwang gewesen, wenn die Nürnberger StA auf sein Angebot eingegangen wäre. Das Risiko war auf seiner Seite. Hätte er gelogen, wäre das nachteilig für sein Verfahren gewesen. Es war von einem Empfehlungsschreiben der ehem. BAO Nürnberg die Rede. Daß das alles nur heiße Luft oder BFV-Nebelkerze war, kann genausogut Vertuschung sein. Ich denke, so wie die Story präsentiert wurde, wäre es sogar verpflichtend gewesen, der Sache offiziell nachzugehen.

Und daß es einen Auslöser für den Showdown 4/11 gab, ist jedem auch ohne Akteneinsicht klar. Gronbach vermutet eine geplante neue Mordserie des Trios. Das glaube ich nicht.

fatalist
12.09.2013, 18:21
Aus dem Berliner PUA?

Die Akten, die dort hingingen, waren aber vermutlich bereinigt.
Gronbach deutet also an und tut geheimnisvoll. Aber ich glaube nicht, daß er was Substantielles hat. Mit gefakten Akten Löcher zu suchen in der offiziellen Story, das ist wohl sein Steckenpferd.


Was "enthüllt" er? Das BKA ging von V-Tätigkeit der Drei aus. Plus ein paar Phantastereien zu NSU reloaded (Teil 2). Seit 1996. Das nehmen wir ja auch an, mehr oder weniger. Das nahm die Staatsanwaltschaft Gera an, das nahm das LKA Thüringen an, eigentlich jeder.


Er hält die Mehmet-Story für "lanciert". Andere halten sie auch für Quatsch. Aber für die Mehmet-Story spricht: Er wäre unter starkem Zugzwang gewesen, wenn die Nürnberger StA auf sein Angebot eingegangen wäre. Das Risiko war auf seiner Seite. Hätte er gelogen, wäre das nachteilig für sein Verfahren gewesen. Es war von einem Empfehlungsschreiben der ehem. BAO Nürnberg die Rede. Daß das alles nur heiße Luft oder BFV-Nebelkerze war, kann genausogut Vertuschung sein. Ich denke, so wie die Story präsentiert wurde, wäre es sogar verpflichtend gewesen, der Sache offiziell nachzugehen. Ich traue der Mehmet-Story auch nicht.


Und daß es einen Auslöser für den Showdown 4/11 gab, ist jedem auch ohne Akteneinsicht klar. Gronbach vermutet eine geplante neue Mordserie des Trios. Das glaube ich nicht. :gib5:

D-Moll
12.09.2013, 19:44
Frau Yasar im Land der Mörder
12. September 2013, 16:16 Uhr



Ismail Yasar wurde von der NSU kaltblütig ermordet. Seine Mutter Salime reiste nach Deutschland zum Prozess gegen Beate Zschäpe. Der stern begleitete die 82-Jährige auf ihrem schweren Weg. Von Karaman Yavuz und Philipp Weber
http://www.stern.de/panorama/nsu-prozess-frau-yasar-im-land-der-moerder-2057370.html

Das nimmt ja fast Holocaust-Dimensionen an. Abartig. :schreck:


Und in Wahrheit sind die Morde alle von der CIA BND usw Machenschaften durchgeführt ,weils um Drogen und Geldgeschäfte ging. Und als Opfer bzw. Täter suche man sich das rechte Trio aus , was bisher vom VS verschont wurde indem man ihnen die Mordwaffe unterjubelte.
Alles gestellt von den Geheímagenten-Verbrechern, die hinter den Kulissen brutalsten wüten. Und das wird die Öffentlichkeit leider nie erfahren , diese Wahrheiten.

Dubidomo
12.09.2013, 20:00
Was der Spiegel schreibt, glaube ich schon lange nur noch einen kleinen Bruchteil. Hier der Dialog von dem Buch "die Zelle" mit Mundlos Eltern, braucht aber auch nicht alles zu stimmen. Vielleicht steht noch was im PUA-Bericht, aber da kämpfe ich mich noch durch die 1.409 Seiten durch. Beate Zschäpe soll unter Schock gestanden haben. Sicherlich, wenn wir im Fernsehen sehen würden, dass Freunde von uns Selbstmord begingen, würden wir im ersten Moment auch zuerst einmal daran glauben.

Buch "die Zelle" S. 266/267, elektr. Ausgabe

Auch die Tatsache, dass der Prozess nach Bayern gegangen ist, ist schon rechtswidrig. Das erinnert irgendwie an den Prozess gegen die Mörder eines W. Rathenau oder an den Prozess gegen Demjanjuk.

Dubidomo
12.09.2013, 20:03
Das sind nachgestellte Fotos.



http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/005467F3_C8755C308D67BB0FEE759B87D967B899 (http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/005467F2_33D7AD6661A7F87512CD8829E0AC5F7C)
Ein Täter verlässt die Sparkasse in Eisenach nach dem Überfall auf die Bank. Foto: dapd
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459



http://www.handelsblatt.com/images/bankraeuber-tot-in-wohnmobil-gefunden/6013678/4-format3.jpg
Überfall auf eine Sparkasse in Eisenach: Jahrelang konnten die Schwerverbrecher ungestört agieren. Ihren Unterhalt bestritten die Terroristen aus Banküberfällen.Quelle: dapd

Die Originale (?) sind in Schwarzweiss.
http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neonazi-terror-ermittler-wussten-angeblich-nichts-von-bankueberfaellen/6013658.html


Brillenträger beim Lichtstadt-Blog?

http://1.bp.blogspot.com/-K6LeCPIm0hI/UAfPC_kPjqI/AAAAAAAAHPU/VTc0PWvspMc/s320/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Originalfoto+des+%25C3%259Cberfalls+vom+14.+Mai+2 004+in+Chemnitz.jpg

http://2.bp.blogspot.com/-yx6tkQXq45I/UCEwZI5f09I/AAAAAAAAHlU/5M9EpYYNlUU/s400/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Uwe+Mundlos+mit+Pumpgun+beim+Sparkassen%C3%BCberf all+in+Chemnitz+-+2004-05-14.jpg

der selbe Mann mal Rechts- und mal Linkshänder, aber immer mit Brille?
http://hajofunke.wordpress.com/2012/11/30/lichtstadt-inside-nsu-details-aus-der-anklage-was-die-bundesanwaltschaft-zschape-wohlleben-und-emngr-vorwirft-teil-2/

Die Fotos sind doch auch unter Fake-Verdacht!

Angeblich hatten die doch 1999 bereits Masken, die 2011 in Zwickau gefunden wurden.
Warum benutzten sie die dann nicht, sondern Dreieckstücher?

Das ist doch alles Beschiss und Betrug: Völlig andere Typen, völlig andere Klamotten, Basecaps statt Kapuzen, Tücher statt Masken, aber alles 2011 "wiedergefunden"???

Im Lebbe net :)

Ja so isses. Soweit sind wir schon wieder!!!
Was man mit einem 100.000 € Computer so alles anfangen kann in Sachen Bildgestaltung. Gemäß Gesetz sind alle Digitalaufnahmen nicht dokumentenecht. Der Fall Sutil und das konstruierte Stricherfilmchen von Sutil, das RTL ungefragt gezeigt hat, beweist, was heute per Digitaltechnik so alles möglich ist und in wie weit man der Presse und den Medien noch trauen kann.

nachdenkerin
13.09.2013, 12:32
HURRA, Ups, was ist denn jetzt passiert. Domain zeigte doch auf gesperrt:danke:

nachdenkerin
13.09.2013, 12:37
Wie man offensichtlich Sprengstoffattentäter züchtet?


Am 28. Januar 1998 wurden durch Staatsanwalt Mohrmann Haftbefehle gegen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe beantragt und am selben Tag durch das Amtsgericht Jena erlassen.

Am 23. Juni 1998 wurden die Haftbefehle auf Antrag der Staatsanwaltschaft abgeändert, ergänzt und neu gefasst. Erst jetzt wurden auch der dringende Tatverdacht einer Straftat wegen der Sprengstofffunde in der Garage sowie der „Stadion-Bombenattrappe“ und der „Magnus-Poser-Gedenkstätten-Bombenattrappe“ in die Haftbefehle mit einbezogen. Zuvor bezogen sich die Haftbefehle gegen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe lediglich auf den dringenden Verdacht einer Straftat wegen des Ablegens der „Theater-Bombe“. PUA-Bericht S. 137

Das hatte schon Fatalist rausgefunden. Ich hatte mich aber gewundert, warum das im Schäfer-Gutachten nicht angegeben ist. Nachdem ich gestern stundenlang rätselte, schon fast verzweifelte, hatte ich heute endlich den Grund ausfindig gemacht.

Stadion-Bombenattrappe



Ermittlungsmaßnahmen nach Auffinden der „Stadion-Bombe“. Es konnte zunächst eine Person namens René S. ermittelt werden,… S. hatte im September 1996 nach einer entsprechenden Verurteilung nach Jugendstrafrecht Arbeitsstunden im Ernst-Abbé-Stadion verrichtet……

S. angegeben, von André Kapke im Jahr 1994 gehört zu haben, dass Böhnhardt seinerzeit in eine Sache mit einer Bombenattrappe verwickelt gewesen sei. Schäfer-Gutachten S. 118

Uwe Mundlos und Beate Zschäpe kommen überhaupt NICHT vor, Uwe Böhnhardt nur weil der Rene S. über Andere Kapke angeblich zwei Jahre zuvor hörte, dass Böhnhardt irgendwie in Bombenattrappen verwickelt gewesen sein sollte.


Es wurde festgestellt, dass die aufgefundene USBV keinen Sprengstoff enthieltPUA-Bericht S. 118

Friedhofs-Bombenattrappe



Im Rahmen der aufgenommenen Ermittlungen wurden die Alibis von Zschäpe, Holger Gerlach, Mundlos und Böhnhardt überprüft…..Mundlos wurde nicht angetroffen. Schäfer-Gutachten S. 120

Hier wurden lediglich die Alibis von vier Personen überprüft, wobei Mundlos noch nicht einmal angetroffen wurde. Es wurden aber keine Fingerabdrücke oder sonst was genommen.


….. wurde der Fund – trotz der Tatsache, dass der Koffer leer war seitens der Polizei erneut als USBV-Fund behandelt.PUA-Bericht S. 120


Die drei Verfahren, die Friedhofs-, die Theater und die Stadionbombe betreffend, wurden mit Verfügung der Staatsanwaltschaft Gera vom 07.05.1998 unter dem führenden Az: 114 JS 37149/98 miteinander verbunden. Mit Verfügung vom 15.09. und 28.11.2003 stellte die StA das Verfahren nach §170 Abs. 2 StPO ein. Schäfer-Gutachten S. 54

Das ist jetzt wie beim Puppentorso und Kühnengrußverfahren. Durch die Zusammenfassung von Verfahren wird dann aus einer Tat plötzlich etwas ganz anderes.
Trotzdem bei den zwei Sachen überhaupt kein Sprengstoff vorhanden war, werden die Verfahren nun zusammengefasst.

Und was kommt raus:


Am 23. Juni 1998 wurden die Haftbefehle auf Antrag der Staatsanwaltschaft abgeändert, ergänzt und neu gefasst. Erst jetzt wurden auch der dringende Tatverdacht einer Straftat wegen der Sprengstofffunde in der Garage sowie der „Stadion-Bombenattrappe“ und der „Magnus-Poser-Gedenkstätten-Bombenattrappe“ in die Haftbefehle mit einbezogen. Zuvor bezogen sich die Haftbefehle gegen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe lediglich auf den dringenden Verdacht einer Straftat wegen des Ablegens der „Theater-Bombe“. PUA-Bericht S. 137

Zusätzlich wurde jetzt noch Sprengstoff im Stadion und in dieser Gedenkstätte im Friedhof gefunden, wo überhaupt keiner vorhanden war. Und durch die Zusammenlegung der Verfahren fließt das jetzt bei den Dreien ein.

nachdenkerin
13.09.2013, 12:38
WAFFE


Erst am 7. August 1998 erfolgte durch die Staatsanwaltschaft Gera das Ersuchen um internationale Fahndung zur Festnahme zwecks Auslieferung an das Bundeskriminalamt. In den Formularen war durch Setzen eines Kreuzes in den entsprechenden Kästchen darauf hingewiesen worden, dass die Gesuchten gewalttätig und bewaffnet seien.PUA-Bericht S. 326


Nach einem Konzert der „Blood & Honour Sektion Südbrandenburg“ am 5. September 1998 in Hirschfeld meldete die Quelle Piatto des LfV Brandenburg, Jan Werner habe den Auftrag, die drei neonazistischen Skinheads mit Waffen zu versorgen.PUA-Bericht S. 162

Also die Staatsanwaltschaft meldet am 7. August 1998, dass sie angeblich bewaffnet seien, wobei rund ein Monat später, zuerst ein angeblicher Auftrag erfolgt, das Trio mit Waffen zu versorgen.

fatalist
13.09.2013, 13:09
Und in Wahrheit sind die Morde alle von der CIA BND usw Machenschaften durchgeführt ,weils um Drogen und Geldgeschäfte ging. Und als Opfer bzw. Täter suche man sich das rechte Trio aus , was bisher vom VS verschont wurde indem man ihnen die Mordwaffe unterjubelte.
Alles gestellt von den Geheímagenten-Verbrechern, die hinter den Kulissen brutalsten wüten. Und das wird die Öffentlichkeit leider nie erfahren , diese Wahrheiten. so in etwa wird es wohl gewesen sein.

fatalist
13.09.2013, 13:39
Zusätzlich wurde jetzt noch Sprengstoff im Stadion und in dieser Gedenkstätte im Friedhof gefunden, wo überhaupt keiner vorhanden war. Und durch die Zusammenlegung der Verfahren fließt das jetzt bei den Dreien ein. Sehr gut. Alles Show, damals 1998 schon. Bombenwerkstatt mit erfundenem TNT und Bomben zuvor mit nachträglich hinzugefügtem TNT. Passt doch alles zusammen.

Nereus
13.09.2013, 13:57
HURRA, Ups, was ist denn jetzt passiert. Domain zeigte doch auf gesperrt:danke:

War ein Stromausfall in Rußland...

fatalist
13.09.2013, 14:03
Alexander Gronbach Sagt:
09/12/2013 um 15:59 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/09/04/der-mordanschlag-auf-polizisten-in-heilbronn-2007-drei-plus-x/#comment-1089) schwer gestört. Den werden sie irgendwann zwangseinweisen.

nachdenkerin
13.09.2013, 14:43
Wie ich schon ausführte, gibt es bei dieser 3 Kilometer entfernten Garage so viele Ungereimtheiten, dass ich davon überzeugt bin, dass es sich hier um eine Fake-Garage handelt. Aber das sei jetzt zuerst einmal dahingestellt.
Die Fahndung erfolgte wegen einer nicht zundfähigen Theater-Bombenattrappe. Bei den anderen zwei verbundenen Sachen „Friedhof" und „Stadion" wurde kein Sprengstoff aufgefunden.


Leiter der Zielfahndungsabteilung Wunderlich führte aus:

„Das Zielfahndungskommando des TLKA war im Zeitraum vom 29.01.1998 bis 22.08.2001 in unter schiedlicher personeller Stärke sowie mit mehreren Unterbrechungen im Fahndungszeitraum im Ab schnitt Ermittlung/Fahndung für die Abteilung 6 eingesetzt. Für die Fahndung nach den drei mutmaßlichen Tätern Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe bestand Haftbefehl wegen des Verdachtes der Vorbereitung eines Sprengstoff oder Strahlungsverbrechens.
Für die Fahndung nach den drei mutmaßlichen Tätern Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe bestand Haftbefehl wegen des Verdachtes der Vorbereitung eines Sprengstoff-oder Strahlungsverbrechens. Für die Fahndungsmaßnahmen bestand kein Zielfahndungsantrag. PUA-Bericht S. 320


Der Zeuge Wunderlich hat…….. entsprechende Empfehlung des BKA hingewiesen:

„Wir haben im BKA nachgefragt, ob es sinnvoll wäre, nach diesen Personen aufgrund des Modus Operandi bzw. der ihnen zur Last gelegten Straftat eine Zielfahndung einzuleiten. Der Hinweis war der, den wir damals auch so verstanden haben: Es ist ja lediglich eine USBV aufgefunden worden, die auch nicht ganz klar einer Person zugeordnet werden konnte, und es hat keine Schäden im Vorfeld gegeben. Das heißt, es gab keinen Einsatz von sprengähnlichen Gegenständen, es ist also kein wirtschaftlicher und auch kein Personenschaden entstanden. PUA-Bericht S. 320


Zusammenfassung:

TLKA 29.01.1998 bis 22.08.2001

Es gab zuvor nur eine Bombenattrappe mit Sprengstoff, die noch nicht einmal einer genauen Person zugeordnet werden konnte. Diese Attrappe war aber nicht zündfähig. Selbst wenn dieses dem Trio unbewiesen zur Last legen wird, so sind keine Schäden entstanden. Es gab zur damaligen Zeit auch überhaupt keinerlei Anzeichen, dass weitere oder zunehmende Aktionen stattfanden.


G 10-Maßnahmen

Die vom LfV Sachsen durchzuführenden G 10 Maßnahmen gegenüber Jan Werner, Mandy Struck, Andreas G., Thomas Starke und dem Trio wurden mit Schreiben vom 28. April 2000 durch das Landesamt für Verfassungsschutz beim Sächsischen Innenminister für den Zeitraum von drei Monaten (5. Mai bis 5. August 2000) beantragt, welche am 3. Mai 2000 durch den Innenminister angeordnet wurden.
In dem acht Seiten umfassenden Antrag vom 28. April 2000 wird zur Begründung der Maßnahmen auf die bisher vorliegenden Erkenntnisse zu den durch das Trio begangenen Straftaten zurückgegriffen.


bzgl. Andreas G. wird dessen Mitgliedschaft bei „Blood & Honour" Sachsen, dadurch bestehende Kontakte zu Jan Werner und die Tatsache dargelegt, dass er im Januar 2000 die Nachricht überbrachte, den Dreien gehe es gut;




bzgl. Jan Werner werden von ihm abgesetzte Telefonanrufe unter konspirativer Nutzung von Telefonzellen genannt;




bzgl. Thomas Starke wird ebenfalls dessen Mitgliedschaft bei „Blood & Honour" genannt und darüber hinaus die Tatsache, dass ein Nachbar von Thomas Starke Uwe Mundlos als einen Besucher von Thomas Starke identifizierte, was Thomas Starke in einer polizeilichen Vernehmung bestätigt habe;




bzgl. Mandy Struck wird ausgeführt, dass diese eine Woche vor dem Abtauchen des Trios am 26. Januar 1998 gemeinsam mit Beate Zschäpe eine Fahne getragen habe und dass diese gemeinsam mit Thomas Starke eine Straftat mit rechtsextremistischem Hintergrund begangen habe.


Bemerkenswert ist hier, dass bzgl. Jan Werner nicht ausgeführt wird, dass Erkenntnisse darüber vorhanden seien, dass dieser nach Informationen des Brandenburger V-Mannes Piatto im August/September 1998 eine Waffe für einen weiteren Überfall für das Trio habe organisieren wollen.

In dem Antrag wird darüber hinaus eine Bewertung der bisher vorliegenden Erkenntnisse vorgenommen. Insbesondere wird dargestellt, dass in der Intensität der Straftatenbegehung eine deutliche Steigerung bis hin zu schwersten Straftaten feststellbar sei und dies darauf hindeute, dass ein Wille zur Fortsetzung der Straftaten bestehe……

Der Zeuge Boos hat im Hinblick auf den G 10-Antrag im Rahmen seiner Vernehmung bekundet:

„Sie können die G-10-Maßnahme nur begründen –und sie ist auch so begründet worden –, wenn Sie sich mit dem befassen, wofür Sie Anhaltspunkte haben, dass sie es tun. Und das muss ein Tun sein, das auf Gewalt gerichtet ist, mindestens auf Gewalt gerichtet ist, zur Erreichung extremistischer Ziele. Anders kriegen Sie keine G-10-Maßnahme begründet. So ist es dann auch begründet worden.
PUA-Bericht S. 354

Die Maßnahmen wurden am 3. Mai 2000 für 3 Monate angeordnet und später noch verlängert. Selbst bei den Ausländeranschlägen, die dem Trio im Jahr 2011 zugeordnet wurden, war der erste Anschlag zuerst am 09. September 2000, also erst 5 Monate nach dem Antrag. Die einzigste rechtsextremistische Tat, die hier bzgl. des Antrages aufgeführt steht, ist bei Mandy Struck und Thomas Starke. Kein GV , Pfui, schämt Euch was.:sonicht:

Aber warum das Ganze. Zu einem konnte eine große rechtsextremistische Gefährdung vorgespielt werden, wobei es gar nicht um das Trio ging, sondern um Mandy Struck und Thomas Starke. Bei der G-10 Maßnahme sollte offensichtlich vorgetäuscht werden, dass Böhnhardt in Chemnitz wohnt und in der Bernhardstrasse angeblich Freunde besucht. Aber das ist dann die nächste Geschichte.

Nereus
13.09.2013, 15:08
Okay, Danke. .....Bildrechte: Polizei musst Du lesen als: nachgestellt von der Polizei, daher hat sie ja auch die Bildrechte.
Nereus, 1000% liege ich da richtig. Farbüberwachungscameras gibt es nicht dort.

Farbfotos aus Überwachugskamera in einer kleinen Provinzbank ist natürlich Quatsch. Ich will auf etwas anderes hinaus:

Irrungen und Verwirrungen mit farbigen „freigegebenen Fotos der Überwachungskamera von Eisenach durch die (Menzel-)Polizei”:

„Großer Linkshänder als großer Rechtshänder” aus der Überwachungskamera von der Polizei frei gegeben und am 17.11.11 in der Thüringer Allgemeinen veröffentlicht.

Regiefehler: http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/0053FCC5_0E1CE56B132A880BED60C3419BBF01EE

17.11.11 Thüringer Allgemeine.de

17.11.11 Neue Fotos der Bankräuber von Eisenach aufgetaucht
Nach dem Überfall auf eine Filiale der Sparkasse in Eisenach am 4. November dieses Jahres hat die Polizei nun Fotos der Überwachungskameras freigegeben, die die vermumten Täter zeigen. Beate Z., die derzeit in der Justizvollzugsanstalt Köln-Ossendorf einsitzt schweigt noch. Die Leichen von Uwe M. und Uwe B. sind kurz nach dem Bankraub in einem Wohnmobil gefunden worden.
.
Bild 15 / 33 (zeigt Linkshänder von Arnstadt)
Bild 31 / 33 Sparkassenüberfall Eisenach. Foto: Polizei, Bildrechte:Polizei (zeigt Rechtshänder von Eisenach)

TA Fotostrecke vom 17.11.11

15/33 „Die beiden toten Bankräuber sollen auch für einen Sparkassenüberfall im September diesen Jahres in Arnstadt verantwortlich sein. Foto: Polizei
Bildrechte: TA” (zeigt schwarzweiß Foto der Überwachungskamera von Arnstadt mit großem Tiermasken-Linkshänder)
16/33 „Damals erbeuteten zwei maskierte Männer eine größere Summe Bargeld. Foto: Polizei” (zeigt schwarzweiß Foto der Überwachungskamera mit Tiermaskenräuber am Bankschalter)
Bildrechte:TA
31/33 „Sparkassenüberfall Eisenach. Foto: Polizei Bildrechte:Polizei” (zeigt angebliches Farbfoto oder Gemälde der Überwachungskamera von Eisenach mit großem Tiermasken-Rechtshänder mit graublauer Kapuzenjacke und Rucksack)
32/33 „Sparkassenüberfall Eisenach. Foto: Polizei Bildrechte:Polizei” (zeigt Bankräuber mit Haßkappe und brauner Kapuzenjacke am Banktresen)
33/33 „Sparkassenüberfall Eisenach. Foto: Polizei Bildrechte: Polizei” (großer Tiermasken-Räuber mit graublauer Kapuzenjacke beim Verlassen der Bank)

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

20. August 2012 Lichtstadt.news – Nachrichten aus Jena
"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 6b

Und am Freitag, den 04.11.2011 geschieht es tatsächlich. In Eisenach wird an diesem schönen, sonnigen Herbsttag die Sparkassen-Filliale am Nordplatz überfallen. Zwei Täter, die auf Fahrrädern flüchten, erbeuten dabei rund 70.000 Euro. Fotos der Überwachungskamera in Eisenach (siehe rechts mittig und rechts weiter unten) gibt es noch keine, aber die Polizeibeamten sind instruiert worden und fragen Kunden und Angestellte nach einem Linkshänder unter den Tätern. Die Antworten widersprechen sich, aber die Kleidung stimmt exakt mit der aus dem Arnstädter Fall überein.
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_20.html

Ich fasse zusammen:

- Am 4.11.11 Banküberfall in Eisenach, es werden noch keine Fotos aus Überwachungskamera
veröffentlicht. Nur die Polizei ist vorher über einen „großen Linkshänder” informiert.

-Am 17.11.11 werden in der TA schwarzweiß und farbige Fotos von den Überwachungskameras in den Banken von Arnstadt und Eisenach gezeigt, die von der (Menzel-)Polizei freigegeben wurden. Für Arnstadt wird ein große Linkshänder gezeigt, der in Eisenach als Rechtshänder gezeigt wird. Obwohl die angeblichen Bankräuber bei der Polizeiaktion in Eisenach ums Leben kamen, werden sie nachträglich in Fotos oder Phantombildern gezeigt, wie es nur bei flüchtigen Personen in Fahndungsaufrufen üblich ist. Was soll mit dem Zeigen dieser Fotos/Bilder bezweckt, bewiesen werden?

- Am 20.08.12 veröffentlichen die Jenaer Lichtstadt.news den offiziellen Tatablauf nach den Angaben der Anklageschrift. Dabei wird festgestellt, daß kurz nach der Tat keine Fotos veröffentlicht wurden, nur die Polizei hatte die genauen Täterbeschreibungen.
Zur Illustration des Textes werden aber die nachträglich am 17.11.11 in der TA veröffentlichten Polizei-Fotos/Bilder gezeigt, mit dem Unterschied, daß der Fehler auf Bild 31/33 vom 17.11.11, der „große Rechtshänder” durch Bildmanipulation korrigiert und nun gemäß der Bankräuberlegende wieder zum „großen Linkshänder” gemacht wurde, als der Uwe Böhnhardt, schon vor der Entdeckung seiner angeblichen Bomben-Garagenwerstatt am 28.1.1998, polizeilich bekannt war.

Dieses Beweis-Spiel mit verschieden farbigen Fotos aus Überwachungskameras, nach Polizeibehauptung, und der Vertauschung der Linkshänders in einen Rechtshänder macht stutzig und läßt an ein konstruiertes Szenario mit Regiefehlern denken.

Der PUA täuschte Zeitnot vor und behandelte die Vorgänge von Eisenach und Zwickau am 4.11.11 mit keiner eigenen Untersuchung, sondern wiederholte nur die gestrickte Legende der (Menzel-)Polizei, wie sie in die Presse und in das BKA-Schrifttum Eingang fand.

Ist das jetzt die Wiederauflage der Reichstagsbrandgeschichte - mit andern Vorzeichen - für die Einleitung geplanter, weitreichender Gesellschaftsveränderungen?

fatalist
13.09.2013, 15:16
Farbfotos aus Überwachugskamera in einer kleinen Provinzbank ist natürlich Quatsch. Ich will auf etwas anderes hinaus:
...

Dieses Beweis-Spiel mit verschieden farbigen Fotos aus Überwachungskameras, nach Polizeibehauptung, und der Vertauschung der Linkshänders in einen Rechtshänder macht stutzig und läßt an ein konstruiertes Szenario mit Regiefehlern denken.

Der PUA täuschte Zeitnot vor und behandelte die Vorgänge von Eisenach und Zwickau am 4.11.11 mit keiner eigenen Untersuchung, sondern wiederholte nur die gestrickte Legende der (Menzel-)Polizei, wie sie in die Presse und in das BKA-Schrifttum Eingang fand.

Ist das jetzt die Wiederauflage der Reichstagsbrandgeschichte - mit andern Vorzeichen - für die Einleitung geplanter, weitreichender Gesellschaftsveränderungen? Alles richtig, Danke!

Wer Morde zu Selbstmorden "umermittelt" und mehrere Obduktionen braucht, um 3 Schüsse in 2 Leuten zu verschleiern, der fälscht auch Fotos. Die Frage ist halt, was die Ereignisse des 4.11.2011 mit den 10 Morden etc zu tun haben.
Sehr wenig, so mein Eindruck.

fatalist
13.09.2013, 15:22
Die einzigste rechtsextremistische Tat, die hier bzgl. des Antrages aufgeführt steht, ist bei Mandy Struck und Thomas Starke. Kein GV , Pfui, schämt Euch was.:sonicht: öffentlicher GV, so viel Zeit muss sein ;)



Aber warum das Ganze. Zu einem konnte eine große rechtsextremistische Gefährdung vorgespielt werden, wobei es gar nicht um das Trio ging, sondern um Mandy Struck und Thomas Starke. Selbstverständlich ging es um das Trio. Die Fakebomben hat man ja dem Trio zugeordnet, und nicht etwa Starke und Struck.

Warum das Ganze?
Na ganz einfach: Damit die 3
a) nicht wieder auftauchen konnten
und b) Glaubwürdigkeit innerhalb der Szene bekamen. Je mehr Bomben desto besser.

Nereus
13.09.2013, 15:43
schwer gestört. Den werden sie irgendwann zwangseinweisen.

Der Typ scheint einem Orden anzugehören?

Er suchte doch mal Schutztruppen-Söldner für bedrohte Missionsstationen in Afrika über das Internet?


Alexander Gronbach
12.8.2004 um 17:44 Uhr
Wir Gronbach sind seit 1525 die Nachfahren Johanns von Grumbach, welcher u.a. auch Bischof von Würzburg war.
Ich persönlich fand es geradezu beleidigend, dass ein Nachkömmling der Zobels wertvolle fränkische Geschichte verscherbelt. Nach Informationen wollte ein Ami u.a. das Richtschwert kaufen…. mit Sicherheit gibt es auch die Möglichkeit, dass derartig wichtige geschichtliche Gegenstände in Deutschland verbleiben.
http://log.netbib.de/archives/2004/06/19/wieder-adelsauktion-zobel-von-giebelstadt-zu-darstadt/

1. Kommentar von Gronbach auf der jüdischen Hagalil-Seite
http://www.hagalil.com/archiv/2012/03/20/israel-und-der-iran/

1. Kommentar von Gronbach auf der Financial Times-Seite
http://www.ftd.de/politik/international/:gastkommentar-die-iranische-zeitbombe/60135871.html

fatalist
13.09.2013, 15:49
These: Der V-Mann innerhalb des Trios war Mundlos.
Beleg dafür: Böhnhardt musste man ja während der Razzia extra noch auffordern, endlich abzuhauen: "Jetzt seid ihr fällig, der Haftbefehl ist unterwegs". Daraufhin verschwand Böhnhardt. Aussage Mutter Böhnhardt.

Böhnhardt war also offenisichtlich NICHT eingeweiht.
Mundlos war ja wohl in Ilmenau auf dem Abitur-Kollegium, von wo aus er nach Jena zurückkam, das Trio verschwand am selben Tag.

Dieses Verschwinden war gewollt, denn: Der Haftbefehl kam erst 2 Tage später.

Erst im Juni 98 wurde die "Bombenwerkstatt" in den Haftbefehl überhaupt mit aufgenommen, zuvor standen dort nur andere "Bomben", für die es keine Beweise der Täterschaft gab.

Sinn und Zweck: Eine Rückkehr des Trios verunmöglichen, man wollte sie im Untergrund behalten.
Die Staatsanwaltschaft (Köppen als OStA) und die LKA-Führung waren eingeweiht, denn man brauchte sie dazu.
Für den "alles umfassenden Haftbefehl" und für die Nichterteilung eines schriftlichen Zielfahndungsauftrages.

Auch das LKA Sachsen musste teilweise eingeweiht werden, damit die 3 auch ja nicht verhaftet werden.
Mittels "echter falscher Papiere" wurde seitens der Dienste eine Verhaftung verunmöglicht, die Fingerabdrücke im Polizeicomputer wurden geändert bzw. den echten falschen Papieren zugeordnet und nicht mehr den wirklichen Namen. Dazu braucht man wohl das BKA.

Die Zelle tritt mit geliehenen Papieren von Holger Gerlach erst 2004 in Erscheinung: Laut Anklage wurden mit den Papieren Gerlachs erst ab 2004 Fahrzeuge angemietet:

- Ende Januar/Anfang Februar 2004 Führerscheinübergabe; mit dem wurden angemietet (S.404 ff):
-23. bis 26. Februar 2004 Wohnmobil in Chemnitz Anklageschrift.


Es wird zwar ein Pass Gerlachs (2001 ausgestellt) erwähnt, aber keinerlei Fahrzeugausleihen vor 2004.


- G. übergibt im Sommer 2001einen am 7. juni 2001 durch die Stadt Hannover ausgestelltenReisepass mit der Nr. 149 302 26 58 für die amtlichen Mitleser die Nummer des Passes :bäh:


These: Ab 2004 hatten die 3 keine "echten falschen Papiere" mehr, weil sie aus der Fahndung raus waren.

fatalist
13.09.2013, 16:34
http://www.helmut-roewer.de/root/Literatur/TLfV2000-03-2%20001.jpg

www.helmut-roewer.de/home/index.php

aus dem Jahr 2000.

nachdenkerin
13.09.2013, 17:35
CHEMNITZ BERNHARDSTRASSE Teil 1 –Da werden wohl die Initiatoren einen Fehler gemacht haben-


Bei der Observation der Zielperson Mandy Struck, die durch das LfV Thüringen durchgeführt wurde, wurde vor deren Wohnanschrift in der Bernhardstraße 11 am 6. Mai 2000 um 18.52 Uhr, mithin vor Ausstrahlung der Kripo Live-Sendung, beobachtet, wie eine unbekannte männliche Person, von der ein Foto angefertigt wurde, gemeinsam mit Kai S., dem Freund von Mandy Struck, das Haus verließ, und mit einem PKW davonfuhr. Die Person war zuvor nicht beim Betreten des Hauses beobachtet worden. Beide Personen verbrachten sodann von einem anderen Ort innerhalb von Chemnitz Möbelstücke zur Wohnanschrift von Mandy Struck und betraten das Gebäude wieder.PUA-Bericht S. 355


Während der Observation der Wohnung der Mandy Struck in der Bernhardstrasse 11 in Chemnitz verlässt am 06.05.2000 um 18:52 Uhr eine unbekannt männliche Person das Haus. Sie wird von Mitarbeitern des TLfV fotografiert. Schäfer-Gutachten S. 116

Zusammenfassung:


Eine Person verlässt mit Kai Seidel das Wohnhaus von Mandy Struck und wird 18:52 fotografiert
Beide Personen fahren an einen anderen Ort und holen Möbelstücke, die sie zu Mandy Struck bringen



In einem Fernsehbericht der ARD am 14. April 2013 wurde Stefan A., der Cousin von Beate Zschäpe, zu dem aufgenommenen Foto befragt und äußerte, dass es sich bei der Person auf dem Foto um Uwe Böhnhardt gehandelt habe.PUA-Bericht S. 356

http://siegrun-roman.de/apel1.jpg

http://siegrun-roman.de/apel.jpg

Oben aufgeführt die besagten Fotos. Die Person soll doch beim Verlassen des Wohnhauses fotografiert worden sein, um die Möbelstücke zuerst von einem anderen Ort abzuholen. Also die fotografierte Person müsste doch um 18:52 Uhr aus der Tür heraustreten, NICHT hineingehen und außerdem leere Hände haben.

Da werden wohl die Initiatoren einen Fehler gemacht. Aber offensichtlich, damit das nicht so auffällt, gibt es dann einen schönen Schachtelsatz über acht Zeilen und mit neun Kommas, wo man dann am Ende nicht mehr weiß, was man am Anfang überhaupt las. In dieser Schachtelei ist auch nachfolgende Passage eingebaut: „………………..am 6. Mai 2000 um 18.52 Uhr, mithin vor Ausstrahlung der Kripo Live-Sendung,…….“

Dummerweise war die Sendung aber zuerst einen Tag später, am 7. Mai 2000, naja so gesehen ist es schon davor.


….in der Sendung Kripo-Live am 07.05.2000…Schäfer-Gutachten S. 102

fatalist
13.09.2013, 18:30
Der Typ scheint einem Orden anzugehören? Dem Orden der Informanten, um Desinformation zu betreiben?

Auf jeden Fall hat ja die Antifa, also Kontextmoser, Wolf Wetzel usw. bestens mit der Krokus-Story von Genosse Gronbach für Ablenkung gesorgt, als der Fokus des PUA auf den Vertuschungen des Polizistenmordes von Heilbronn lag.
Das war doch recht im Sinne von LKA und LfV Baden-Württemberg.
Cui bono beantwortet die Frage nach den Auftraggebern...


1 Tag nach dem Mord hatte man Augenzeugen, die einen blutverschmierten Mann in ein Auto (Audi 80, blau, MOS-Kennzeichen) hechten sahen.
Was passierte? Nichts. Kein Phantombild in der Zeitung, Audi wurde nie ermittelt.

Gleichzeitig weigerte sich der Staatsanwalt, die Mails des Opfers zu sichern, weil man eine Beziehungstat ausschloss und "Hass auf die Polizei vom Idioten MP Oettinger behauptet wurde. Stand am 26.4.2007 bereits in der FAZ.

Gott sei Dank war man dann 2 Jahre durch das Wattestäbchen-Phantom abgelenkt, dessen erste Sichtung 1993 war, also 14 Jahre vor der Tat. Eine Soko mit 30 Mann kann nicht 2 Dinge gleichzeitig machen, nämlich Phantom und Phantombilder???
Lächerlich.

Als das Phantom "aufflog", da wurden die "unwichtigen" Augenzeugen des Tattags auf einmal wichtig.
Passend dazu trat 2009 ein neuer Zeuge auf, der mit seiner Beobachtung die anderen Augenzeugensichtungen wertlos machte, da diese mit seiner nicht zusammen passten.
Alles nur Zufall? Zeuge erfunden oder von LfV/BFV instruiert und zur Soko geschickt?

Ergebnis war jedenfalls, dass die Aufklärung des Mordes mit allen Mitteln und Tricks verhindert wurde, bis man die Waffen beim NSU fand. Und 2013 werden dann Phantombilder veröffentlicht, die fast alle nicht aus den Ermittlungsakten sind.

Selbst im PUA-Bericht entsprechen die Zeugenbeschreibungen nicht den Ermittlungsakten.

fatalist
13.09.2013, 18:50
PUA Seite 648:


Im Anschluss an einen kurzen Aufenthalt auf einer Bank in der Nähe des Freibades fuhr der Zeuge A. M. mit seinem Fahrrad über den Radweg entlang des Neckars durch
den Wertwiesenpark, um nach Hause zu fahren. Am Ende
des Wertwiesenparks, Beginn des dortigen Sportgeländes/Vereinsgaststätte, sah er die drei Personen auf dem
Radweg/Fußweg wieder. Nachdem die Personen ihn bemerkt hatten, sprang eine männliche Person nach rechts in die Uferböschung des Neckars, die anderen beiden bogen
nach links ab. Für den Zeugen entstand der Eindruck, dass
sie sich vor ihm verstecken wollten. das ist der Zeuge Moser, jedenfalls im PUA-Bericht.


In den Ermittlungsakten steht aber etwas Anderes:


PhantombildNr 8 - Spur 207 (Ehepaar KURT)
Die auf diesem Phantombild abgebildete männliche Person konnte von den
Zeugen, dem Ehepaar KURT, im Wertwiesenpark beobachtet wenden....

Weiterhin zeigte die Person ein auffälliges Verhalten, insbesondere die Reaktion auf einen über
dem Wertwiesenpark kreisenden Hubschrauber. Als die Person diesen
bemerkte hätte sei sie mit einem„Hechtsprung" in ein naheliegendes Gebüsch
gesprungen. Diese Handlungsweise deutet nach allgemeiner Betrachtung auf ein Fluchtverhalten hin.
Jetzt ist also die Frage, wann und wo die Zeugenaussagen verfälscht und falsch zugeordnet wurden?
Im LKA oder bei der Soko Parkplatz, bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn oder beim Generalstaatsanwalt?

Diese verfälschten Zeugenaussagen bzw. falschen Zuordnungen von Beobachtungen zu Zeugen lagen wohl auch "Kontextmoser" vor, zusammen mit falschen Phantombildern aller männlichen Personen.
Sie haben es auch zum PUA geschafft, diese falschen Akten. Daher sind sie ja im PUA-Bericht erwähnt.

Zweck der Verfälschung: Zeugenaussagen zu produzieren, die sich gegenseitig ausschliessen.

Ein Mann, der sich in der Nähe des Tatortes die blutigen Hände/Arme abwäscht, kann nicht viel weiter entfernt mit bluverschmierten Armen beobachtet worden sein.

http://www.stimme.de/storage/pic/eigenebilder/verschiedenes/1847395_1_472.jpg?version=1368860129
An dieser Stelle in der Nähe der Otto-Konz-Brücke will ein Zeuge gesehen haben, wie sich ein Mann am Tag des Polizistenmords Blut von den Händen wusch. Ein weiterer Mann und einer Frau mit Kopftuch hätten ihn begleitet.
http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/War-Beate-Zschaepe-in-Heilbronn;art15061,2482570

fatalist
14.09.2013, 08:27
BELASTENDER BRIEF AUFGETAUCHT
Wusste Wiese von den NSU-Morden?

Der Brief eines Häftlings belastet den bayerischen Rechts-Terroristen schwer

www.bild.de/regional/muenchen/muenchen/wusste-wiese-von-den-nsu-morden-32369158.bild.html (http://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen/wusste-wiese-von-den-nsu-morden-32369158.bild.html)


München - Er wollte die Münchner Synagoge in die Luft jagen – nun steht Bayerns gefährlichster Rechts-Terrorist Martin Wiese (36) erneut im Visier der Behörden: Der Generalbundesanwalt ermittelt gegen ihn wegen des Verdachts der Bildung einer rechts- terroristischen Vereinigung!

Sieben Jahre saß Wiese in der JVA Bayreuth, soll von dort weiter Kontakt zu seinen Gesinnungsgenossen gepflegt haben. BILD liegt exklusiv der Brief eines Mitgefangenen von Wiese vor. Darin wird der Neonazi schwer belastet: Wiese soll schon 2009 von der Zwickauer Zelle und ihren Morden in Bayern gewusst haben!

In dem Brief heißt es: „Diese Mordserie (des NSU) wurde hier angeregt diskutiert und wir wussten durch interne, verschlüsselte Infos, dass diese durch eine sog. ‚Zelle‘ begangen wurden.“

Er habe sich mit diesem Wissen bereits 2009 den Behörden als V-Mann angeboten. Doch niemand habe seine Aussage interessiert, dass Wiese nach dem Vorbild des NSU die Gründung der NSB (Nationalsozialistische Bewegung Bayern) plane.

Martin Wiese, der derzeit in Würzburg wegen Volksverhetzung angeklagt ist, bestritt die Vorwürfe auf BILD- Anfrage: „Schmarrn, völliger Schwachsinn.“ Zum NSU sei alles ausermittelt: „Da habe ich keine Angst!“

Doch Adam Ahmed, der Anwalt des Briefeschreibers, hält seinen Mandanten nicht für einen Dampfplauderer: „Er verbüßt eine lebenslange Haftstrafe, hat von seiner Aussage keinerlei Vorteile – er macht sich nur Probleme.“

(des NSU) ob BILD das eingefügt hat? Steht da im Brief an die Behörden nicht eher (an Türken)?

Wenn es diesen Brief gibt, dann versuchte also ein lebenslänglicher muselmigrantischer Häftling im Jahr 2009, einer Neonazizelle die Türkenmorde anzuhängen?

Das passt natürlich hervorragend als mögliche Antwort auf die Frage, wann denn "die Lampe gebaut" wurde für das Nichtuntergrundtrio in Zwickau.

fatalist
14.09.2013, 08:40
http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/007B72F4_B85443A85AABC0365F6EA8ECF5EC5BC7

Die NSU-Fabelwelt der Behörden.

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Spitzel-und-Helfer-das-Umfeld-der-NSU-1967849485


Zur damaligen Grafik kamen zahlreiche Namen hinzu. Neben den fünf Angeklagten enthält die aktuelle Abbildung auch die neun Beschuldigten aus dem NSU-Umfeld, gegen die die Bundesanwaltschaft in einem zweiten Verfahren noch ermittelt.

Die Grafik verdeutlicht aber auch Lücken, die bis heute nicht geschlossen werden konnten. So sollen die beim Bundesamt für Verfassungsschutz genannten Quellen mit "T" während der Aktion "Rennsteig" in der Thüringer Neonazi-Szene geworben worden sein. Oft blieb es offensichtlich aber bei Versuchen.Die Aktion "Rennsteig" war zwischen 1997 und 2003 beim Bundesamt für Verfassungsschutz organisiert worden. Gemeinsam mit dem Thüringer Verfassungsschutz und dem Militärischen Abschirmdienst (MAD) sollen damals Geheimdienstler versucht haben, vor allem beim rechtsextremen Thüringer Heimatschutz (THS) Spitzel zu gewinnen.Bis heute sind die Akten darüber nicht vollständig bekannt.

Denn am 11. November 2011, dem Tag, an dem der Generalbundesanwalt die Ermittlungen gegen Beate Zschäpe und weitere Personen an sich gezogen hatte, wurden beim Bundesamt für Verfassungsschutz die Schredder angeworfen. Nach heutiger Kenntnis waren damals Akten zur Operation "Rennsteig" vernichtet worden.

Von bis zu 40 Informanten und V-Leuten im Kernbereich der Neonazi-Szene - dem Thüringer Heimatschutz - war vor einem Jahr die Rede. Heute scheint die Zahl eher fraglich. Erst vor einer Woche erklärte der frühere Verfassungsschutzvizechef Peter Nocken, dass es zu seiner Zeit nur zwei zuverlässige Quellen in der Thüringer Neonaziszene gegeben habe.

Damit gemeint sein könne nur Tino Brandt, der im Mai 2001 enttarnt wurde. Er hatte in mindestens einem Fall auch direkten Telefonkontakt mit dem untergetauchten Neonazi-Trio
Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe.

Als zweite Quelle gilt Marcel D. aus Gera. Er war in der militanten Neonazi-Organisation "Blood & Honour" (B&H) führend aktiv. im September 2000 wurde B&H in Deutschland verboten.

Vor allem die Mitglieder von B&H stehen im Verdacht, dem NSU-Trio zu Beginn seiner Flucht im Januar 1998 mit einem engmaschigen Netz von Unterstützern, vor allem in Sachsen, geholfen zu haben.

Neben Tino Brandt und Marcel D. hatten die Sicherheitsbehörden mit Thomas S. in Sachsen einen weiteren B&H-Mann als Informanten. Er soll vor dem Untertauchen des Trios eine Zeit lang sogar ein Lebensgefährte von Beate Zschäpe gewesen sein. Nach dem Verschwinden der Drei könnte er ihnen beim Beschaffen einer Wohnung zu Beginn der Flucht geholfen haben.

Thomas S. soll zwischen 2001 und 2011 Informant des LKA Berlin gewesen sein, kein V-Mann, sondern "Vertrauensperson", wie es bei der Polizei heißt. Er soll den Kriminalisten fünf Hinweise auf den Verbleib der drei untergetauchten Neonazis gegeben haben.

Trotz einiger Quellen im unmittelbaren Umfeld der Flüchtigen wurden die mutmaßlichen Rechtsterroristen bis zu ihrer Entdeckung am 4. November 2011 in Eisenach nicht gefasst. Warum die Neonazis unerkannt morden konnten, ist eine der Fragen, mit der sich noch immer mehrere Untersuchungsausschüsse befassen.

Schon jetzt ist aber Fakt, dass beispielsweise der Informationsaustausch zwischen Polizei und Verfassungsschutz nicht funktionierte. Dass Verfassungsschützer lieber ihre Quellen tarnten, als Ermittlern schnell brauchbare Hinweise zu geben.

Mindestens fünf gute Quellen sollen im Laufe der Jahre im Umfeld des NSU-Terrortrios von verschiedenen Sicherheitsbehörden wirklich geführt worden sein - ohne das Trio zu ergreifen.

Dieses Versagen der Sicherheitsbehörden führte im vergangenen Jahr zu einer intensiven Debatte über die künftige Struktur der Verfassungsschutzämter und die Art des V-Mann-Systems, wie es derzeit betrieben wird. Der Hauptvorwurf lautet, dass der Verfassungsschutz in seiner derzeitigen Struktur nicht zu kontrollieren ist.Zudem besteht der Verdacht, dass über die Honorare für die Spitzeldienste der Aufbau der rechtsextremen Szene mit unterstützt wurde.

Die enttarnten Thüringer Informanten Thomas Dienel und Tino Brandt hatten erklärt, ihre Entlohnung zur Finanzierung der Szene genutzt zu haben. Für Brandt werden circa 200.000 Mark genannt, die er über die Jahre erhalten haben soll. Insider gehen davon aus, dass der Thüringer Verfassungsschutz bis zu 800.000 Euro jährlich für heimliche Informationen gezahlt hat.

nachdenkerin
14.09.2013, 08:49
CHEMNITZ BERNHARDSTRASSE Teil 2 - Das Spiel mit dem Fotovergleich-

Die Initiatoren wollten unbedingt vermitteln, dass sich Böhnhardt in Chemnitz aufhielt, wo er aber nicht war. Schließlich fanden dort die ersten Banküberfälle statt. Und um den angeblichen Aufenthaltsort vorzuspielen, gab es dann ein paar raffinierte Inszenierungen.

http://siegrun-roman.de/apel.jpg



Die auf Grundlage eines entsprechenden Auftrags der Zielfahndungsabteilung vom 30. Mai 2000 durchgeführte vergleichende Untersuchung der Fotoaufnahmen durch das Bundeskriminalamt war am 23. Juni 2000 abgeschlossen. Im Ergebnis wurde Folgendes festgestellt: Für einen sicheren Detailvergleich mit einem Bild von Böhnhardt war die Bildaufnahme vom 6. Mai 2000 von zu geringer Qualität. Es konnte daher lediglich ein allgemeiner Vergleich durchgeführt werden, der jedoch lediglich eine tendenzielle Aussage treffen kann. Hierbei ergab sich, dass die Ähnlichkeit darauf hindeute, dass es sich um Böhnhardt handele.

Zur Frage der Wahrscheinlichkeit, dass es sich bei der Person auf dem Foto um Böhnhardt handele, hat der Zeuge Boos bekundet:

„Das LKA Thüringen hat ferner das BKA gebeten, die Identität der abgebildeten Kontaktperson fest zustellen. Dann hieß es danach - das war im Juli 2007, dass die abgebildete Person - ja, in unseren Akten steht: mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit ; wir haben keine schriftliche Übermittlung das steht da nur als Ergebnis mündlicher Übermittlung - zu 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit Böhnhardt sei.“PUA-Bericht S. 356

Über 7 Jahre später wurde das BKA gebeten einen Vergleich vorzunehmen. Das war ja nun äußerst zeitnah. Das Ergebnis wurde dann auch nur per mündlicher Übermittlung übermittelt, also nichts Schriftliches von der Feststellung.


Später, am 23. Oktober 2000, wurde Mandy Struck durch Beamte der Zielfahndung Thüringen in Chemnitz aufgesucht. Sie gab hierbei an, dass es sich bei der Person auf dem Bild um einen Daniel H. handele. Daniel H. wurde daraufhin ebenfalls aufgesucht. Hierbei wurde festgestellt, dass es sich nicht um Böhnhardt handelte; vielmehr wurde die aufgenommene Person als der Daniel H. identifiziert.PUA-Bericht S. 356

Nun kommt die Mandy Struck ins Spiel, die 2002/2003 jeder gerichtlichen Vorladung fern blieb, da sie zuvor ständig ihre Wohnsitzangabe wechselte. Und außerdem muß sie einen richtigen Männerverschleiß gehabt haben, Burghardt, Seidel, Thomas Gerlach, alles Beziehungen innerhalb von rund drei Jahren. Aber das ist dann noch ein anderes Kapitel. Mandy sagt nun, dass wäre ein Daniel H. gewesen und Daniel H. bestätigt das. Damit wurde die Polizei zuerst einmal zum still halten verurteilt. Das Ziel, dass es angeblich Uwe Böhnhardt gewesen wäre, können die Initiatoren zuerst nach deren Tod umsetzen.

Im April 2012 tritt in der ARD-Sendung der Cousin von Beate Zschäpe, Stefan Apel, auf. Dieser Cousin, der bekanntlich ein sehr inniges Verhält zu Beate Zschäpe pflegte, konnte vor dem Tod der beiden Uwes nie befragt, um die rechte Szene nicht zu stören.


In einem Fernsehbericht der ARD am 14. April 2013 wurde Stefan A., der Cousin von Beate Zschäpe, zu dem aufgenommenen Foto befragt und äußerte, dass es sich bei der Person auf dem Foto um Uwe Böhnhardt gehandelt habe.PUA-Bericht s. 356

https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Q8K-daPjYyc#t=2521s

"Die Story im Ersten ARD"

http://siegrun-Roman.de/Apel1.jpg


Von der Statur, von den Segelohren her, müsste das Uwe Böhnhardt sein. Also ich würde zu 90 Prozent sagen, ja

Das ist aber ein Zufall, dass er auch gerade auf die 90 Prozent kommt, exakt so, wie im Jahr 2007 das BKA das in der mündlichen Übermittlung angegeben haben soll.


………in unseren Akten steht: mit 90-prozentiger Wahrscheinlichkeit…… als Ergebnis mündlicher Übermittlung PUA-Bericht S. 356

fatalist
14.09.2013, 09:12
http://www.youtube.com/watch?v=SrfSGQUOWuY&amp;feature=youtu.be

STERN-Video.

Die Mutter hat sehr vernünftige Ansichten:
Was wollte der überhaupt in Deutschland? Der hätte zuhause bleiben sollen!

Yasar kam als Asylbewerber und unter falschem Namen.
Ein Verfolgter war der wohl eher nicht... wie so viele Andere auch...

fatalist
14.09.2013, 10:12
Im April 2012 tritt in der ARD-Sendung der Cousin von Beate Zschäpe, Stefan Apel, auf. Dieser Cousin, der bekanntlich ein sehr inniges Verhält zu Beate Zschäpe pflegte, konnte vor dem Tod der beiden Uwes nie befragt, um die rechte Szene nicht zu stören. Dieser Cousin sagte vor allem aber in der Doku, dass die 3 nicht nach Chemnitz gehen konnten, weil ja jeder wusste, wie sehr die "Jenaer rechte Skinheadszene" mit der B&H-Truppe in Chemnitz "ständig zusammen hing".

Die berühmten Adresslisten von Mundlos wiesen ja auch nach Chemnitz.
Das Trio musste also damit rechnen, dass man es in Chemnitz suchen und finden würde.

Nun ist aber Fakt, dass der MAD bereits im Frühjahr 1998 über einen Spitzel wusste, dass die 3 in Chemnitz waren.
Das hat MAD-Chef Brüsselbach bereits im Nov 2011 ausgesagt:
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/rechtsextremistische-gewalt-geheimdienst-kannte-schon-1998-den-aufenthaltsort-der-neonazi-terroristen_aid_685941.html

Und auch das BFV war schon 1997 (!!!) an dem Trio dran.


Wie FOCUS weiter berichtet, war nach den Erkenntnissen des Erfurter Verfassungsschutzes bis 1997 auch das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) an dem schon damals als hochgefährlich eingestuften Trio „dran“ gewesen.
Offiziell heißt es bislang aus dem BfV, man habe zu keinem Zeitpunkt Kontakt mit den drei Radikalen gehabt. Man kann also gesichert davon ausgehen, dass BFV, TLFV, MAD und LFV Sachsen ganz genau wussten, wo das Trio war, und zwar lückenlos ab 1996 bis Nov. 2011.

Ob da jetzt Böhnhardt beim Möbelholen in Chemnitz geholfen hat oder nicht, das ist völlig unwichtig. Schietegal.
Das Trio sollte nicht gefunden werden, und es wurde nicht gefunden.
Alles andere ist Folklore ;)

Die wohnten 11 Jahre lang "im Untergrund" in Zwickau, was für ein Brüller.

fatalist
14.09.2013, 14:59
Diese ganze PUA-Berichtsanalyse ist sinnlos, denn der PUA wurde nicht eingesetzt, um die Morde des Trios zu hinterfragen, sondern "wie die das machen konnten."

Das steht auch gleich im Einsetzungsbeschluss des Bundestags drin. Nicht "ob", sondern "wie" konnten die 10 Morde begehen.
Solche Alibiveranstaltungen sind wertlos, und es kommt auch nichts dabei heraus, was nicht von vornherein herauskommen sollte.


Edathy & Co erfüllen ihren Auftrag:

Zitat:
Der Deutsche Bundestag beschließt:

Es wird ein Untersuchungsausschuss gemäß Artikel 44 des Grundgesetzes ein-
gesetzt. Dem Untersuchungsausschuss sollen 11 ordentliche Mitglieder (Frak-
tion der CDU/CSU: 4 Mitglieder, Fraktion der SPD: 3 Mitglieder, Fraktion der
FDP: 2 Mitglieder, Fraktion DIE LINKE.: 1 Mitglied, Fraktion BÜNDNIS 90/
DIE GRÜNEN: 1 Mitglied) und eine entsprechende Anzahl von stellvertreten-
den Mitgliedern angehören.
I.
Der Untersuchungsausschuss soll sich ein Gesamtbild verschaffen zur Terror-
gruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“, ihren Mitgliedern und Taten,
ihrem Umfeld und ihren Unterstützern sowie dazu, warum aus ihren Reihen so
lange unerkannt schwerste Straftaten begangen werden konnten. Auf der Grund-
lage der gewonnenen Erkenntnisse soll der Untersuchungsausschuss Schluss-
folgerungen für Struktur, Zusammenarbeit, Befugnisse und Qualifizierung der
Sicherheits- und Ermittlungsbehörden und für eine effektive Bekämpfung des
Rechtsextremismus ziehen und Empfehlungen aussprechen.

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/084/1708453.pdf

Was fehlt im Einsetzungsbeschluss?

es fehlt das "ob".

Der NSU war es, und das wurde einfach so vorausgesetzt.
24.1.2012. Da war schon "alles klar".

Der Prozess in München ist die Fortsetzung der Staatsräson "der NSU wars", ebenso wie der NSU-Untersuchungsausschuss.

Und diese Kasperade nennen sie Rechtsstaat :haha::haha: das habe ich hier im Strang zigfach geschrieben, dies stammt vom 10. Mai.

Was also soll das bringen, ob Cousin Apel jemanden 1998 erkannt hat zu 50%, zu 70% oder zu 90%?
Das ist alles heisse Luft und lenkt nur ab.

Es gibt bislang keinen einzigen Beweis, dass das Trio aus Jena der NSU war, es gibt keine bewiesene Tatwaffe, es gibt kein Bekennerschreiben, es gibt gar nichts, nur zurechtgebastelte Augenzeugen und mutmasslich untergeschobene "Beweise".

Man kann in diesem PUA-Bericht haufenweise unwichtige Unstimmigkeiten finden, die allesamt rein gar nichts bringen.

moishe c
14.09.2013, 15:53
Hallo Fatalist,

den älteren der Thüringer Drei habe ich schon auf Grund seiner Physiognomie als sowas wie den Chef der Gruppe eingestuft.
Da liegst du sicher richtig mit deiner Annahme, daß der staatlich liiert war.
Auf Grund meines bißchens an Lebenserfahrung möchte ich aber wetten, daß die anderen beiden zumindest! wußten, was gespielt wird, wo der Zaster herkommt, warum sie mal hier und mal da "Kameraden" aufsuchten usw.

Auch das Stillhalten der Frau Zschäpe jetzt im Prozeß deutet darauf hin ... sie kennt den Deal (für sich) und kennt die "Vorgeschichte" dieses Deals.


Übrigens danke für das Foto von Menzel. Mein Lieber, mein Alter, da macht man doch am besten um ganz Thüringen einen Bogen. Höchstens mal heimlich schnell rein, ne leckere Thüringer Bratwurst gefaßt und dann gleich wieder raus ... ins freie Reichsprotektorat oder so ... :sark:

fatalist
14.09.2013, 16:08
Hallo Fatalist,

den älteren der Thüringer Drei habe ich schon auf Grund seiner Physiognomie als sowas wie den Chef der Gruppe eingestuft.
Da liegst du sicher richtig mit deiner Annahme, daß der staatlich liiert war. Mundlos war auch der Schlaueste, mit Abstand. Der Älteste ebenfalls. Also der natürliche Anführer, der Professorensohn.



Auf Grund meines bißchens an Lebenserfahrung möchte ich aber wetten, daß die anderen beiden zumindest! wußten, was gespielt wird, wo der Zaster herkommt, warum sie mal hier und mal da "Kameraden" aufsuchten usw. Klaro.


Auch das Stillhalten der Frau Zschäpe jetzt im Prozeß deutet darauf hin ... sie kennt den Deal (für sich) und kennt die "Vorgeschichte" dieses Deals. Jepp.



Übrigens danke für das Foto von Menzel. Mein Lieber, mein Alter, da macht man doch am besten um ganz Thüringen einen Bogen. Höchstens mal heimlich schnell rein, ne leckere Thüringer Bratwurst gefaßt und dann gleich wieder raus ... ins freie Reichsprotektorat oder so ... :sark: Nereus liebt den am dollsten, den NVA-Kampftaucher

brain freeze
14.09.2013, 19:22
[...]


Übrigens danke für das Foto von Menzel. Mein Lieber, mein Alter, da macht man doch am besten um ganz Thüringen einen Bogen. Höchstens mal heimlich schnell rein, ne leckere Thüringer Bratwurst gefaßt und dann gleich wieder raus ... ins freie Reichsprotektorat oder so ... :sark:

So stellst Du ihn Dir wohl vor - den ostdeutschen Untermenschen (der eigentlich ein mitteldeutscher ist)? Ich kann Entwarnung geben, ich hatte öfter in Thüringen zu tun, weil meine Tochter dort studierte. Weder Menzel selbst noch Nereus' Stasigruselgeschichten sind repräsentativ für Land und Leute. Wunderbare Landschaft, interessante Geschichte, Weimar, Erfurter Dom usw. Lohnt sich.

Nereus
14.09.2013, 21:12
Diese ganze PUA-Berichtsanalyse ist sinnlos, denn der PUA wurde nicht eingesetzt, um die Morde des Trios zu hinterfragen, sondern "wie die das machen konnten."

Das steht auch gleich im Einsetzungsbeschluss des Bundestags drin. Nicht "ob", sondern "wie" konnten die 10 Morde begehen.
Solche Alibiveranstaltungen sind wertlos, und es kommt auch nichts dabei heraus, was nicht von vornherein herauskommen sollte....

Das ist das lebendig gewordene Märchen von des Kaisers neuen Kleidern. Wo nichts ist, kann auch keiner in den Ämtern etwas gewußt haben, aber alle suchen nach Ausreden, Erklärungen und Entschuldigungen, übernehmen sogar Verantwortung für das Unbekannte, fühlen sich mitschuldig für andere und zahlen sogar Widergutmachungen aus eigener Tasche!

Die ganze Kampagne zielt auf Menschen, die glauben und nicht wissen wollen, und damit manipulierbar und lenkbar zu machen sind.

Vermuliche Machart:
Erfinde eine Legende, in der Deine politischen Gegner eine „böse Rolle” spielen, als Feindbild für Deine Anhänger, welche die „Guten” seien wollen und das „Böse” ablehnen, welches Du ihnen als „Böses”, vielleicht noch pseudowissenschaftlich, eingeredet hast.
Um diese Legende mit Leben zu füllen und glaubhaft zu machen, nehme ein paar Tote, die durch irgendeine unnatürliche, kriminelle Sache ums Leben kamen und unterfüttere Deine Legende mit der Behauptung, daß diese Leichen Opfer Deiner erfundenen „Bösen” geworden sind. Beweise diesen konstruierten Zusammenhang mit gefälschten „Dokumenten” oder täuschenden Filmen und Büchern, falschen oder gekauften Zeugen und falschspielenden Medien und weisungsabhängigen Untersuchungsausschüssen und Ämtern und schon hast Du ein perfektes Feindbild gemacht. Keiner will aus der Reihe tanzen, sich als Querulant oder Außenseiter beschimpfen lassen, dem Kollektiv nützlich sein und so machen alle mit. Eine Psychostampede wird in Gang gesetzt.

Eine ähnliche Gräuelpropaganda und Hetze aus Lügen und Halbwahrheiten, wird in Kriegszeiten eingesetzt, um den Gegner zu stigmatisieren.
Man nennt es auch „mit dem todbringenden Wort auf den Lippen kämpfen”. Der Sowjetpropagandist und Haß-Schriftsteller Illja Ehrenburg hat mit diese Methode in recht primitiver aber wirksamer Art die Rotarmisten im Zweiten Weltkrieg gegen alle Deutschen aufgehetzt. Die Briten betrieben ihre Gräuelpropganda gegen alles Deutsche im Ersten Weltkrieg etwas eleganter, aber auch wirkungsvoll.

Vermutlich hat das sleepwell, mit einem Posting hier, in anderer Form auch so gemeint?


Der eigentliche Hintergrund dieser Nummer ist ein anderer.
Die tatsächliche Manipulation besteht in einer geschickten Gehirnwäsche. Der breiten Öffentlichkeit wird über den Umweg der detaillierte Diskussion der
Waffenwege die „Tatsache“ eingehämmert, dass das Trio die Mordserie begangen hat.
Bei jedem Satz, bei jedem Gedanken und bei jeder Frage im Gericht wird dem Betrachter eine zweite Botschaft vermittelt, die „Tatsache“, dass die Uwes
die Mordserie begangen haben. Denn wie selbstverständlich ist das die Grundlage, auf deren Basis „Details“ durch das Gericht zu klären sind.
Über viele Monate wird so in der Öffentlichkeit ein Tatsachenbewußtsein geschaffen, das inhaltlich zu beweisen schwer, im Zweifel unmöglich ist.
Also wird es zuerst suggeriert!
Wenn das Thema Mordbeweise dann irgendwann nach Monaten kommt, hat man eine im Sinne der Vorverurteilung unterschwellig erzogene Öffentlichkeit.
Die dann auftauchenden Kröten werden bereitwilliger geschluckt.

Wären die Verteidiger unabhängig motiviert, hätten sie das Spiel gar nicht mitgemacht.
Ein Gerichtsverfahren wegen Beihilfe zu einer unwahren Tatsachenbehauptung ist juristischer Unfug. DieVerteidiger hätten alle juristischen Mittel gehabt,
die Reihenfolge der Beweisaufnahme vom Kopf wieder auf die Füße zu stellen.
Die Anträge zur Einstellung wegen Vorverurteilung sind nett gemeint, aber wohl wegen erwiesener Chancenlosigkeit gestellt worden. Nur Teil einer Show.

Der Angriff hätte über diese unwahre Tatsachenbehauptung erfolgen müssen. Das ist der Kern und der ist faul.
Zu einer solchen Strategie gehört auch zum Schutz der Mandanten und ihrer Persönlichkeitsrechte, gezielt und ausgewählt, Medien juristisch zu belangen,
die auf Grund ihrer plumpen Sprache im Sinne der unwahren Tatsachenbehauptung fette Beute wären, um so eine alternative Wahrnehmung in der Öffentlichkeit
herzustellen....
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6346655&viewfull=1#post6346655