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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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fatalist
22.09.2013, 10:35
Sorry, da haben wir uns dann mal wieder mißvertanden. Wenn die Sache stinkt, muss man eben jeden kleinen Detail nachgehen, auch wenn man es am Anfang als unwesentlich betrachtet und das wäre dann auch die Teestube.

okay.

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2012/09/theke-yozgat.jpg

Dort wollte Papa Yozgat nicht ran, an diese Tastatur.
Darum lief er nach nebenan.

friedensblick.de/2774/rekonstruktion-des-nsu-mordes-an-halit-yozgat/

fatalist
22.09.2013, 10:37
Nö. Die BAO Bosporus hatte die Federführung für die bundesweite "Döner-Mordserie". Zusammenwirken mit LKAs und BKA-EG "Ceska". Ist alles über das BMI gelaufen. Dr. Förster als Koordinator. Das sehe ich anders. Die BAO in Bayern hat koordiniert, nicht geleitet. Polizei ist Ländersache, und das BKA wäre im Auftrag des Generalbundesanwalt eigentlich die zentrale Ermittlungsstelle mit Weisungsbefugnis gegenüber den Ländern gewesen.

Exakt das wollte aber Niemand?!?

fatalist
22.09.2013, 10:40
Im Grunde nichts neues, nur im Detail...

http://www.freitag.de/autoren/gsfrb/ard-hinterfragt-tiefen-staat-im-nsu-komplex Ah ja, Danke.

Es sind also sehr viele Details aus den Ermittlungen an die Medien durchgesteckt worden.

brain freeze
22.09.2013, 10:44
Das sehe ich anders. Die BAO in Bayern hat koordiniert, nicht geleitet. Polizei ist Ländersache, und das BKA wäre im Auftrag des Generalbundesanwalt eigentlich die zentrale Ermittlungsstelle mit Weisungsbefugnis gegenüber den Ländern gewesen.

Exakt das wollte aber Niemand?!?

Beckstein wollte schon. Aber eben den Hut aufhaben. Ist alles ohne Desinfo gut belegt. Federführung, Leitung oder Koordination ist Streit um des Kaisers Bart. Das BKA übernahm ja nicht, weil Bayern die BAO schon aufgebläht und sich eingearbeitet hatte.

fatalist
22.09.2013, 10:46
Im Grunde nichts neues, nur im Detail...

http://www.freitag.de/autoren/gsfrb/ard-hinterfragt-tiefen-staat-im-nsu-komplex Ah ja, Danke.

Es sind also sehr viele Details aus den Ermittlungen an die Medien durchgesteckt worden.

fatalist
22.09.2013, 10:49
Beckstein wollte schon. Aber eben den Hut aufhaben. Beides geht nicht. Ist ein Antagonismus. Weisst Du ja selber ;)

fatalist
22.09.2013, 10:57
Auch eine realistische Sichtweise, Kommentar (Auszug):


Das Rätsel ist doch einfach zu lösen.
...
Der Verfassungschützer wird wohl kaum im Netz gesurft haben mit Merkmalen, die seine Identität preisgeben könnten, wenn er von einem Mord gewußt hätte. Wahrscheinlich hatte er von seinem V-Mann den Hinweis erhalten, dass zum fraglichen Zeitpunkt eine Aktion in dem Cafe kaufen sollte und wollte sich das mal anschauen. Als er dann mitbekam, was für eine Aktion das war, hat er sich schleunigst verpisst. Er war ohnehin ein zu kleines Licht, um davon informiert zu sein. Das war ein Unfall. http://friedensblick.de/2774/rekonstruktion-des-nsu-mordes-an-halit-yozgat/

Angeblich gab es dort ja auch ne Überwachungskamera.
Wären auf dem Film die Uwes drauf, dann würden wir den wohl kennen, den Film...

Kili
22.09.2013, 11:13
Noch funktioniert es ja prima :bäh:

Vermelden die Medien diesen Selbstmord im NSU-Umfeld?
BILD, FOCUS, SPIEGEL, STERN, NTV?

Wer liest schon Stimme.de?

So ist es.

Aber: Schon bekannt? >> http://www.frankbrunner.de/fileadmin/user_upload/frankbrunner/pdf/Akte_ungeklaert.pdf

Gawen
22.09.2013, 11:18
Angeblich gab es dort ja auch ne Überwachungskamera.
Wären auf dem Film die Uwes drauf, dann würden wir den wohl kennen, den Film...

Hat die Verteidung die Kamera mal thematisiert?

Kili
22.09.2013, 11:35
Hat die Verteidung die Kamera mal thematisiert?

Was hat denn die Verteidigung bisher überhaupt thematisiert?

Gawen
22.09.2013, 11:37
Was hat denn die Verteidigung bisher überhaupt thematisiert?

Was für eine Verteidigung?!

fatalist
22.09.2013, 11:44
So ist es.

Aber: Schon bekannt? >> http://www.frankbrunner.de/fileadmin/user_upload/frankbrunner/pdf/Akte_ungeklaert.pdf
Nein, kannte ich nicht. Ist interessant, viele stimmige Details, zum Beispiel dass die 2 Mal an dem Tag auf der Theresienwiese waren.

fatalist
22.09.2013, 11:45
Hat die Verteidung die Kamera mal thematisiert? Yozgat kam noch nicht dran in München. Die Verteidigung wird es aber sicher verpennen, nach dem Video zu fragen.

fatalist
22.09.2013, 11:46
Was hat denn die Verteidigung bisher überhaupt thematisiert? Die fehlenden Segelohren auf den nach Beate Kellers Beschreibungen gefertigten Phantombilder nach dem Yasar-Mord. Das hat mich wirklich überrascht, dass die 3 darauf gekommen sind.

fatalist
22.09.2013, 12:01
Zu Benjamin Gärtner und Andreas Temme:


Panorama hierzu:" 2011 und 2012 wurde der Fall erneut von der Bundesanwaltschaft überprüft. Das Ergebnis: Die Strafverfolger sahen keinen Grund die Ermittlungen gegen Andreas T. wieder aufzunehmen. Im Zuge dieser Prüfung wurde auch der V-Mann aus der rechten Szene vernommen, der am Tattag mit Andreas T. telefoniert hatte. Auch dieser Fakt, der gern als Indiz einer möglichen Verbindung zum NSU beschrieben wird, erwies sich als tote Spur. Die Bundesanwaltschaft fand keine Anhaltspunktedafür, dass der V-Mann oder Andreas T. an der Tat beteiligt gewesen sein könnten."

Was der Panorama Beitrag verschweigt: Das vom heutigen hessischen Ministerpräsidenten Volker Bouffier (CDU) seinerzeit geführte Innenministerium in Wiesbaden verhinderte eine Befragung des rechten V-Mannes (laut SZ/Tanjev Schultz ein "ziemlich kleines Licht" ) und anderer Informanten. Er untersagte es der Polizei, die V-Leute selbst zu vernehmen. Das " Wohl des Landes Hessen " sei gefährdet. Die Quelle wurde später lediglich durch den Landesverfassungsschutz selbst vernommen, nachdem Fragen der Polizei übersandt worden waren. Diese Vernehmungen erbrachten jedoch „keine weiterführenden Erkenntnisse“, berichtete die Staatsanwaltschaft. Eine Vorgesetzte von Andres T. rieft den vom Dienst freigestellten Mitarbeiter an, um ein Treffen auf einem Autobahn-Rasthof zu vereinbaren. http://www.freitag.de/autoren/gsfrb/ard-hinterfragt-tiefen-staat-im-nsu-komplex

Auch hier beim Freitag die imo verhängnisvolle Ausblendung der islamistischen Quellen, die Temme auch (oder vor allem?) führte.
Welche islamistischen Terror-Fakes gab es denn um 2006 in der BRD?
Sauerlandbomber, aufgeflogen nach 6 oder mehr Monaten Observation 2007, dann diese Libanesen-Bomber.


Die versuchten Bombenanschläge vom 31. Juli 2006 waren ein fehlgeschlagener islamistischer Terroranschlag auf westdeutsche Eisenbahnzüge. Die zwei eingesetzten Kofferbomben waren jedoch konstruktionsbedingt nicht explosionsfähig. http://de.wikipedia.org/wiki/Versuchte_Bombenanschl%C3%A4ge_vom_31._Juli_2006

Rechtzeitig zum Bundesmarine-Einsatz vor der libanesischen Küste, oder wie war das doch gleich?
Ich meine, nach wie vor, dass es bei Temme gar nicht um diesen Benjamin G. ging, sondern um islamistische V-Leute.

fatalist
22.09.2013, 12:24
Zum Selbstmord des verhinderten NSU-Zeugen in Stuttgart:

http://www.stimme.de/heilbronn/hn/Brandleiche-Staatsschutz-ermittelt;art31502,2896748

ein Kommentar auf AM:


Nur mal angenommen, dieser damals 15-Jährige wollte bezeugen, daß das Trio am 25. April 2007 zur Tatzeit zwar in der Gegend war, aber an diesem Tag zu keinem Zeitpunkt in Tatortnähe. Dann musste er natürlich weg. Denn Alibis darf es nicht geben.

Der Mann sollte befragt werden:

Haug bestätigte damit eine Meldung des SWR. Der 21-Jährige hätte am Montag vom LKA zu seiner Zeit in der rechten Szene befragt werden sollen. Zuvor verbrannte er sich auf dem Gelände des Cannstatter Wasen in seinem Auto.


WidersprücheDie Bundesanwaltschaft beauftragte das LKA im Januar 2012, den Mann als Zeuge zu vernehmen. „Seine lediglich vagen und teilweise widersprüchlichen Angaben haben sich als nicht tragfähig erwiesen“, sagt Marcus Köhler, Pressesprecher der Bundesanwaltschaft. Deshalb sei er nicht in der Anklageschrift gegen Beate Zschäpe und die vier weiteren Angeklagten benannt.
Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft teilte auf Anfrage mit, dass sich der 21-Jährige aus persönlichen Gründen das Leben nahm Offensichtlich sollte er ja durch die SOKO UMFELD des LKA Stuttgart erneut befragt werden.

fatalist
22.09.2013, 12:47
Bad Canstatt/Heilbronn Polizei und Landeskriminalamt beschäftigt der Tod eines 21-Jährigen aus dem Raum Heilbronn, der sich am Montag in Stuttgart-Bad Cannstatt in seinem Auto selbst verbrannte.
http://www.stimme.de/heilbronn/hn/Brandleiche-Staatsschutz-ermittelt;art31502,2896748



http://static2.swp.de/storage/scl/import/swp-beta-import/gaildorf/lokales/rund_um_gaildorf/print/1281844_t1w600h392q90s1v59210_swp-7099253_13071205_01_1709_GOEP_06auto_4C_707664084. jpg?version=1379577248

Ein Beamter der Spurensicherung begutachtet das ausgebrannte und aus Heilbronn stammende Fahrzeug auf dem Cannstatter Wasen. Auf dem Sitz entdeckten die Feuerwehrleute die Leiche eines Mannes. Foto: Jan-Philipp Schütze


Was hat es mit einer Leiche auf sich, die auf dem Cannstatter Wasen in einem ausgebrannten Auto gefunden wurde? Sicher ist derzeit nur, dass das Auto, das am Zufahrtsweg zum Campingplatz auf dem Wasen abgestellt war, am Dienstag gegen 9 Uhr lichterloh in Flammen stand. Ein Fußgänger, der auf der nahe gelegenen Talstraße unterwegs war, hatte das Feuer entdeckt und die Polizei informiert. Nachdem die ebenfalls alarmierte Feuerwehr den Brand gelöscht hatte, machten die Einsatzkräfte den grausigen Fund. http://www.swp.de/crailsheim/lokales/polizeibericht/Leiche-in-ausgebrannten-Auto-gibt-Raetsel-auf;art1180785,2210046


Zur Identität des Toten konnte die Polizei noch keine Angaben machen. Auch warum das Fahrzeug auf dem Wasen parkte, warum es in Flammen aufging und ob der Mann durch das Feuer starb oder bereits vorher tot war, ist noch völlig unklar. Den Halter des Fahrzeugs hat die Polizei bereits ermittelt, konnte diesen allerdings noch nicht ausfindig machen. Es bestehe deshalb die Möglichkeit, dass es sich bei dem Fahrzeughalter um den Toten handelt, sagte der Polizeisprecher.

Aufschluss über die genaue Todesursache des Mannes soll eine Obduktion der Leiche geben, deren Ergebnis noch nicht bekannt ist. Zur weiteren Aufklärung hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung.

War wohl am Dienstag.
http://www.bild.de/regional/stuttgart/cannstatter-volksfest/leiche-nach-brand-in-peugeot-entdeckt-32420588.bild.html

Aber den NSU-Zusammenhang brachte nur die STIMME, obwohl die SWP auch erst 2 Tage danach die Meldung brachte, jedoch ohne jeden Zusammenhang.

Wann sollte der Mann vernommen werden?
Am Montag.
Morgen? Oder letzten Montag?


Der junge Mann gab vor, Hinweise zum NSU-Trio geben zu können. Er soll sich nach Angaben von Horst Haug, Pressesprecher des LKAs in Stuttgart, zeitweise in der rechten Szene aufgehalten haben.

Haug bestätigte damit eine Meldung des SWR. Der 21-Jährige hätte am Montag vom LKA zu seiner Zeit in der rechten Szene befragt werden sollen. Zuvor verbrannte er sich auf dem Gelände des Cannstatter Wasen in seinem Auto. 20./21.9.2013.
Diese Journalisten können oder wollen einfach nicht präzise arbeiten. Merde!

fatalist
22.09.2013, 13:57
Wo gab es Hülsen Kaliber 7,65 mm?

1. Mord 5 Stück
2. Mord 2 Stück
3. Mord -
4. Mord -
5. Mord 1 Stück
6. Mord 1 Stück (laut PUA keine, laut Gerichtsaussage mind. 1 Stück)
7. Mord -
8. Mord 1 Stück auf der Kasse (aufrecht stehend??)
9. Mord -

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6584263&viewfull=1#post6584263

Wenn die Ceska ein Erkennungszeichen/Warnung sein sollte, warum sammelte man die Hülsen mal ein, und mal nicht, und warum liess man oftmals genau 1 Hülse zurück?

solaris
22.09.2013, 14:55
Bad Canstatt/Heilbronn Polizei und Landeskriminalamt beschäftigt der Tod eines 21-Jährigen aus dem Raum Heilbronn, der sich am Montag in Stuttgart-Bad Cannstatt in seinem Auto selbst verbrannte.
Aber den NSU-Zusammenhang brachte nur die STIMME, obwohl die SWP auch erst 2 Tage danach die Meldung brachte, jedoch ohne jeden Zusammenhang.
Wann sollte der Mann vernommen werden?
Am Montag.
Morgen? Oder letzten Montag?
20./21.9.2013.
Diese Journalisten können oder wollen einfach nicht präzise arbeiten. Merde!

Oh,oh,oh.schon die nächste Verselbstmordung nach Eisenacher Manier.Konnte gewiss Alibis liefern,wenn auch noch in jungen Jahren.
Tippe mal,der war schon tot bevor man in verbrannte.Solch eine Selbstverbrennung als Selbstmordmethode Ist doch äußerst schmerzhaft und langandauernd(auch wenn es die letzte Handlung sein soll)
Nein,das will einem nicht in den Kopf.
Crap!

nachdenkerin
22.09.2013, 15:32
Bin jetzt bei Heilbronn angekommen.


Der Zeuge A. M. gab in seiner Vernehmung an, dass er am Tattag mit seinem Fahrrad am Neckaruferweg von der Böckinger Brücke in Richtung Otto-Konz-Brücke gefahren sei. Den Zeitraum seiner Fahrradfahrt an diesem Tage bezeichnete er zwischen 14 Uhr und 14.40 Uhr. Gegen 14.05 Uhr/14.10 Uhr bemerkte der Zeuge von der Otto-Konz-Brücke ihm entgegenkommend drei Personen auf dem Radweg. Hierbei handelte es sich um zwei männliche Personen und eine weibliche Person. Eine der männlichen Personen begab sich an der dortigen Treppe zum Neckar und wusch ihre blutigen Hände im Neckar. Diese männliche Person lief ihm auf dem unterhalb des Radwegs befindlichen Uferweg entgegen, während ihm die weibliche und die andere männliche Person oberhalb auf dem Radweg begegneten. PUA-Bericht S. 648

Das kapier ich nicht. Wie geht denn das. Also der Zeuge fährt oberhalb des Neckars auf seinem Fahrrad und begegnet drei Personen. Eine Person davon geht die Treppe runter zum Neckar und wäscht sich die blutigen Hände ab. Aber wie kann der Zeuge dann unten die Person begegnen, wenn er oben ist und oben die anderen zwei Personen begegnet.

fatalist
22.09.2013, 16:47
Oh,oh,oh.schon die nächste Verselbstmordung nach Eisenacher Manier.Konnte gewiss Alibis liefern,wenn auch noch in jungen Jahren.
Tippe mal,der war schon tot bevor man in verbrannte.Solch eine Selbstverbrennung als Selbstmordmethode Ist doch äußerst schmerzhaft und langandauernd(auch wenn es die letzte Handlung sein soll)
Nein,das will einem nicht in den Kopf.
Crap! Es ging wohl um eine Alibi der Personen, die mit Womo in Heilbronn waren. Angemietet von Holger Gerlach mit seinem Personalausweis, den der NSU nicht hatte. Das BKA warf HG am 25.11.2011 im Verhör vor, er habe das Womo Heilbronn SELBST angemietet und sei vom Vermieter IDENTIFIZIERT worden.

fatalist
22.09.2013, 16:48
Bin jetzt bei Heilbronn angekommen.

PUA-Bericht S. 648

Das kapier ich nicht. Wie geht denn das. Also der Zeuge fährt oberhalb des Neckars auf seinem Fahrrad und begegnet drei Personen. Eine Person davon geht die Treppe runter zum Neckar und wäscht sich die blutigen Hände ab. Aber wie kann der Zeuge dann unten die Person begegnen, wenn er oben ist und oben die anderen zwei Personen begegnet. Ich passe. Zeugenaussagen von Heilbronn haben wir hier gefühlt 100 Mal durchgekaut. Da musst Du jetzt ohne mich durch.

Kili
22.09.2013, 23:59
Bin jetzt bei Heilbronn angekommen.

PUA-Bericht S. 648

Das kapier ich nicht. Wie geht denn das. Also der Zeuge fährt oberhalb des Neckars auf seinem Fahrrad und begegnet drei Personen. Eine Person davon geht die Treppe runter zum Neckar und wäscht sich die blutigen Hände ab. Aber wie kann der Zeuge dann unten die Person begegnen, wenn er oben ist und oben die anderen zwei Personen begegnet.

Das ist durchaus möglich. Der Rad- (und Geh-)weg befindet sich auf dem Damm des Neckarkanals. Etwa 2-3 Meter unterhalb befindet sich nochmals ein Uferweg, zu dem nördlich wie südlich der Otto-Konz-Brücke jeweils eine Treppe vom oberen Radweg führt.
Die südliche Treppe führt direkt zu einem Bootsanlegesteg, die nördliche zu einem direkt in den Neckar führenden Abgang, der noch aus der Zeit des Baus des Kanals stammt. Dort kommt man bei jedem Wasserstand an das Wasser.
Da der Neckar in diesem sehr warmen April mit Sicherheit kein Hochwasser führte, ist es fast unwahrscheinlich, daß sich die eine Person an der südlichen Treppe gewaschen hat.
Dazuhin regelt die Staustufe unter der Brücke den Wasserstand passend zum Schiffszugang.
Er müßte sich dann dazu mindestens hingelegt haben, um zum Wasser zu gelangen.
Es kann durchaus sein, daß der Mann sich bei der Treppe nördlich gewaschen hat, dannn den Uferweg unter der Brücke hindurch bis zur südlichen Treppe gegangen ist und dann, weil der Uferweg dort nicht weiterführt, wieder zum Radweg hoch gegangen ist.
Dazu müßte man die Vernehnungsprotokolle kennen.
Insgesamt ist dieser Vorgang aber nur insoweit wichtig, als daß dieser Mann von dem Zeugen gesehen wurde.
Siehe auch: http://www.pro-heilbronn.de/bw/NSU_130904.html
Plan: http://www.pro-heilbronn.de/bw/TatortPM.jpg

nachdenkerin
23.09.2013, 05:14
Ich passe. Zeugenaussagen von Heilbronn haben wir hier gefühlt 100 Mal durchgekaut. Da musst Du jetzt ohne mich durch.

Das große Bild mit der Treppe zum Neckar und die Diskussion war im Forum nicht zu übersehen, obgleich ich so auf Grund der Masse etliches nicht lesen kann. Hatte das zynisch im Bezug auf den PUA-Bericht wiedergegeben, was dann offensichtlich missverständlich rüber kam, sorry. Dein Einsatz hier ist wirklich enorm und verdient größte Anerkennung.

fatalist
23.09.2013, 06:42
Locker bleiben, @nachdenkerin, mach Dein Ding.


Diese Woche im Prozess:


037. Tag: 23. September 2013, 09:30 Uhr, Inge M., Mord Kilic
037. Tag: 23. September 2013, 10:15 Uhr, SV PD Dr. Peschel, Mord Tasköprü
037. Tag: 23. September 2013, 10:15 Uhr, KHK He., LKA Hamburg, Mord Tasköprü
037. Tag: 23. September 2013, 11:00 Uhr, Herr St., LKA Hamburg, Mord Tasköprü
037. Tag: 23. September 2013, 13:00 Uhr, Ali Tasköprü, Mord Tasköprü
037. Tag: 23. September 2013, 14:30 Uhr, Tanja H., Mord Tasköprü
037. Tag: 23. September 2013, 14:45 Uhr, Asli I., Mord Tasköprü
037. Tag: 23. September 2013, 15:00 Uhr, SV Dr. Koops, Obduktion Tasköprü
038. Tag: 24. September 2013, 14:00 Uhr, KHK Hi., PP München, Mord Boulgarides
038. Tag: 24. September 2013, 14:30 Uhr, KK Kr., PP München, Mord Boulgarides
038. Tag: 24. September 2013, 14:30 Uhr, KHK Bl., PP München, Mord Boulgarides
038. Tag: 24. September 2013, 15:00 Uhr, Wolfgang F., Mord Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 09:30 Uhr, KHK Me., PolI Hof, Mord Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 11:30 Uhr, Markus K., Mord Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 14:00 Uhr, SV PD Dr. Peschel, Obduktion Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 14:00 Uhr SV Gantschnigg, BLKA, Mord Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 15:00 Uhr, KHK Ro., PP Nordhessen, Mord Yozgat
039. Tag: 25. September 2013, 15:00 Uhr, KOK Ge., PP Nordhessen, Mord Yozgat Andreas Temme kommt nächste Woche. Mal sehen, was den Nebenklägern dann so einfällt. Man hat sich den Dienstag Nachmittag nur für Temme freigehalten. Ob das reicht???

fatalist
23.09.2013, 08:19
Geklaut vom Elsässer-Blog:


lothar harold schulte
sagt:21. September 2013 um 17:10 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/09/21/linienkampf-im-bnd/#comment-76069)

wurde am freitag umfangreich vom staatsschutz zum thema nsu vernommen. herr elsässer, sie sollten mit dem rechtsanwalt yavuz narin (einer der opferanwälte im nsu verfahren) kontakt aufnehmen,da ich sie empfohlen habe und er über sehr wichtige informationen verfügt insbesondere geheimdienste und vieles mehr. der junge ist wirklich gut und auf zack. mit freundlichen grüßen lothar harold schulte.

Den hatten wir hier im Strang auch schon, die Mossad-Rechtsterroristen-Verbindung, die dann angeblich zum Tod Jürgen Möllemanns führte.

Den vernimmt man scheinbar öfter:


das traurige an diesem schauprzoß sind die opfer und die zwei uwes,
weil die wahren täter nicht auf der anklagebank sitzen, obwohl deutsche ermittlungsbehörden die hintergründe und die wahren figuren kennen. die zwei uwes wahren für solche aktionen gar nicht fähig und ich selber habe bei einer achtstündigen vernehmung in karlsruhe bei der generalbundesanwaltschaft im jahr 2002 alles mitgeteilt. diese woche habe ich nochmals auf amtshilfeersuchen des bka dem staatsschutz duisburg mitgeteilt, daß die hintergründe ganz andere sind und wahren. ich selber kann kann das belegen, da ich die namen und adressen der personen der damaligen vernehmung habe, so daß, auch wenn akten vernichtet sind, die beamten noch leben bis nach sachsen zum soko rex. apropos, woher ich das weiß? na ja, ich komme aus dem spiel und kenne die hintergründe - wie man eine baf oder nsu aufbaut - damt die bombe knallt! mein name ist lothar harold schulte, ich wurde als rädelsführer im bückeburger werwolf prozeß verurteilt und nach meiner haftentlassung vom ok köln mehrjährig polizei- und geheimdienstlich ausgebildet und habe auch die zwei uwes in wurzen (sog. befreite zone) kennen gelernt. na leute, was es alles gibt, und wenn ich demnächst als zeuge für anja sturm auftreten werde - dann muß der stahlhelm aber ganz fest sitzen. http://forum.spiegel.de/f22/nsu-prozess-die-schwierige-identifizierung-der-tatwaffe-94745-3.html

Siehe auch http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BCckeburger_Prozess

Zeuge der Verteidigung, na da bin ich aber gespannt :cool:

tommes
23.09.2013, 09:25
bzgl des (angeblichen) Suizids des 21-Jährigen:

1. Selbstverbrennung gehört sicher zu den unangenehmsten Suizidmethoden - halte ich zumindest für erwähnenswert.

2. Warum fährt ein Heilbronner um sich zu verbrennen nach Stuttgart , Bad Cannstatt, wo derzeit für den Canstatter Wasen aufgebaut wird? Er hätte ja auch z.B. die sehr ähnliche Theresienwiese in Heilbron wählen können :crazy:

3. Warum verbrennt er sich dann ausgerechnet VOR GENAU DEM CAMPINGPLATZ den B & M 2008 besucht hatten? http://www.welt.de/politik/deutschland/article113163845/NSU-Trio-spaehte-offenbar-Ziele-in-Stuttgart-aus.html

Viele Zufälle irgendwie.

tommes
23.09.2013, 09:30
Das ist doch unglaubwürdig:

"Wenige Tage " nachdem er bzgl NSU angesprochen wurde verbrennt er sich selbst. Am Tage seiner geplanten Befragung vor dem Campingplatz der B & M zugeschrieben wird.
Aber das war alles Zufall. Grund für die Selbstverbrennung war eine "persönliche Beziehung". Aha:crazy:



http://presse.polizei-bwl.de/PressemitteilungSeitenkpfe/DSt50_ReducedHeader.jpg





Pressemitteilung
20.09.2013















http://presse.polizei-bwl.de/PressemitteilungSeitenkpfe/_Logo.jpg
PP Stuttgart - Gemeinsame Pressemitteilung - Staatsanwaltschaft Stuttgart, Landeskriminalamt Baden-Württemberg und Polizeipräsidium Stuttgart geben bekannt: Fahrzeugbrand - Fahrer hat Suizid begangen



Bad Cannstatt: Bei der am Montagmorgen (16.09.2013) in einem ausgebrannten Fahrzeug an der Mercedesstraße aufgefundenen männlichen Person, handelt es mutmaßlich um einen 21-Jährigen aus dem Landkreis Heilbronn (siehe hierzu Pressemitteilung vom 16.09.2013 des Polizeipräsidiums Stuttgart).


Die am Montagabend (16.09.2013) durchgeführte Obduktion ergab, dass ein Fremdverschulden oder ein Unfallgeschehen nahezu ausgeschlossen werden kann. Die Ermittlungen der Kriminalpolizei haben ergeben, dass der junge Mann das Fahrzeug vermutlich selber in Brand gesteckt hat. Die Hintergründe für den Suizid dürften im Bereich einer persönlichen Beziehung liegen.
Im Rahmen der zahlreichen Befragungen und Maßnahmen der Ermittlungsgruppe „Umfeld“ des Landeskriminalamts Baden-Württemberg war der Mann, der zeitweise rechten Kreisen zugerechnet wurde, vor wenigen Tagen angesprochen worden. Er sollte am 16.09.2013 zu seinen Kenntnissen über rechtsextremistische Strukturen befragt werden. Ziel der seit Januar 2013 eingesetzten EG "Umfeld" ist es, ausgehend von den Ermittlungen des Generalbundesanwaltes im Zusammenhang mit dem NSU-Ermittlungskomplex, die rechte Szene in Baden-Württemberg intensiv aufzuhellen.

fatalist
23.09.2013, 09:34
3. Warum verbrennt er sich dann ausgerechnet VOR GENAU DEM CAMPINGPLATZ den B & M 2008 besucht hatten? http://www.welt.de/politik/deutschland/article113163845/NSU-Trio-spaehte-offenbar-Ziele-in-Stuttgart-aus.html

Viele Zufälle irgendwie. 2003, nicht 2008. 2003 war der 11 Jahre alt, es muss um 2007 Heilbronn gegangen sein.
Ansonsten hast Du recht: Das stinkt.

tommes
23.09.2013, 09:45
korrekt, 2003 waren Sie dort campen.

Die BLÖD nennt wie immer Namen:


20.09.2013 - 23:54 Uhr
Stuttgart – Der Fall um die verbrannte Leiche am Wasen (http://www.bild.de/regional/stuttgart/cannstatter-volksfest/leiche-nach-brand-in-peugeot-entdeckt-32420588.bild.html) wird immer mysteriöser.
Jetzt kommt raus: Der Tote war ein Rechtsextremer, soll laut SWR 2012 der Polizei Hinweise zu den NSU-Terroristen gegeben haben. Laut Bundesanwaltschaft waren sie so vage und widersprüchlich, dass sie im Prozess gegen Beate Zschäpe (35) keine Rolle spielen.
BILD erfuhr: Bei dem Toten handelt es ich um Florian H. (21), Betonbauer-Lehrling aus der Nähe von Heilbronn. Am Montagmorgen war er mit dem Peugeot seines Vaters nach Stuttgart gefahren, hatte sich mit Benzin übergossen und im Fahrzeug verbrannt.
Was stutzig macht: Florian H. sollte am selben Tag um 17 Uhr in der Nähe von Stuttgart zwei Beamte der LKA-Ermittlungsgruppe „Umfeld“ für eine „polizeirechtliche“ Befragung treffen. LKA-Sprecher Horst Haug (54): „Die Gruppe wurde gegründet, um über Kontakt mit Rechtsextremen mehr über die Szene zu erfahren.“
Die Kripo geht dennoch beim Motiv von Liebeskummer aus.



Florian H. aus Heilbronn verbrennt sich also aus Liebeskummer in Stuttgart, kurz nachdem er von der Polizei angesprochen wurde und v.a kurz bevor er mit der Polizei sprechen konnte.

Da frage ich mich spontan:
Hätte der etwas erzählen können was er nicht erzählen sollte?
Wurde gerade dieser Ort gewählt um anderen eine Botschaft zu senden?

fatalist
23.09.2013, 09:48
Stuttgart – Der Fall um die verbrannte Leiche am Wasen (http://www.bild.de/regional/stuttgart/cannstatter-volksfest/leiche-nach-brand-in-peugeot-entdeckt-32420588.bild.html) wird immer mysteriöser.
Jetzt kommt raus: Der Tote war ein Rechtsextremer, soll laut SWR 2012 der Polizei Hinweise zu den NSU-Terroristen gegeben haben. Laut Bundesanwaltschaft waren sie so vage und widersprüchlich, dass sie im Prozess gegen Beate Zschäpe (35) keine Rolle spielen.
BILD erfuhr: Bei dem Toten handelt es ich um Florian H. (21), Betonbauer-Lehrling aus der Nähe von Heilbronn. Am Montagmorgen war er mit dem Peugeot seines Vaters nach Stuttgart gefahren, hatte sich mit Benzin übergossen und im Fahrzeug verbrannt.
Was stutzig macht: Florian H. sollte am selben Tag um 17 Uhr in der Nähe von Stuttgart zwei Beamte der LKA-Ermittlungsgruppe „Umfeld“ für eine „polizeirechtliche“ Befragung treffen. LKA-Sprecher Horst Haug (54): „Die Gruppe wurde gegründet, um über Kontakt mit Rechtsextremen mehr über die Szene zu erfahren.“
Die Kripo geht dennoch beim Motiv von Liebeskummer aus.

http://www.bild.de/regional/stuttgart/brandstiftung/am-todestag-termin-bei-kripo-32485620.bild.html

fatalist
23.09.2013, 09:52
Kennzeichen HN-CH 475. Weiss man nie, wann man das braucht... Papas Auto.

Haben sich unsere Posts überschnitten, macht nix.



Florian H. aus Heilbronn verbrennt sich also aus Liebeskummer in Stuttgart, kurz nachdem er von der Polizei angesprochen wurde und v.a kurz bevor er mit der Polizei sprechen konnte.

Da frage ich mich spontan:
Hätte der etwas erzählen können was er nicht erzählen sollte?
Wurde gerade dieser Ort gewählt um anderen eine Botschaft zu senden?
Der wurde ja 2012 bereits vernommen wegen NSU, und man glaubte ihm nicht.
Passte also wohl nicht zur offiziellen NSU-Geschichte.

Er hat es also schon erzählt, was immer es war. Darüber muss es ja ein Protokoll geben, aus 2012.

nachdenkerin
23.09.2013, 10:03
HEILBRONN –Michele Kiesewetter-

Ich bin davon überzeugt, dass Kiesewetter woanders erschossen wurde. Bin aber zuerst auf Seite 655 vom PUA-Bericht angekommen.

Allgemein:

angegebener Tatortplatz: Heilbronn Theresienwiese



hinter einem Trafohäuschen <- also nicht einsehbar




Schausteller sagen aus, dass es durch den Budenaufbau laut war, also keine Schussgeräusche wahr genommen werden konnten




Einzige Zeugin, die angeblich Schussgeräusche hörte, wurde später als unglaubwürdig enttarnt, PUA-Bericht S. 649




Gem. Aussagen war die Stelle kein Pausenplatz für Polizisten



Im Ausschuss ist hinterfragt worden, ob dieser Pausenplatz tatsächlich regelmäßig von den Beamten der Bereitschaftspolizei genutzt werde, da diese in Vernehmungen nach dem 4. November 2011 größtenteils angaben, diesen Platz gar nicht oder nur selten für Pausen zu nutzen.PUA-Bericht S. 643

Wir haben einmal das Buch „die Zelle“. Das Buch basiert auch auf angeblichen Ermittlungsergebnissen, wobei alles romanhaft und noch viel schlimmer dargestellt wird. Die Kernpunkte an für sich sind in dem Buch „die Zelle“ aber jeweils mit den Darstellungen in den Untersuchungsberichten identisch. Bis auf eine große Ausnahme, und das ist Michelle Kiesewetter!


Am 25. April 2007 verrichteten Polizeimeisterin Kiesewetter und Polizeimeister A., Angehörige der Bereitschaftspolizei Böblingen, ab 9.30 Uhr ihren Dienst im Rahmen des Konzeptionseinsatzes „Sichere City“ im Stadtgebiet Heilbronn.PUA-Bericht S. 641


Für Michele Kiesewetter ist der Einsatz an diesem April-Mittwoch nichts Besonderes. Die 22-jährige Bereitschaftspolizistin hat schon viel gefährlichere Aufgaben übernommen. Als Mitglied einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit hat sie nachts schon verdeckt in der Disko <<Luna>> in Kornwestheim ermittelt. Um eine Razzia beginnen zu können, lässt Kiesewetter dann ihre Kollegen in Uniform von innen durch den Disko-Notausgang herein. Ein paar Monate zuvor hat Kiesewetter undercover Drogen gekauft, zweimal 3,5 Gramm Heroin. Beide Dealer wurden daraufhin festgenommen.Buch „die Zelle“ S. 216, elektr. Ausgabe

Während sie im PUA-Bericht als harmlose Polizistin dargestellt wird, macht sie in dem Buch „die Zelle“ richtig gefährliche Einsätze. Irgendwo in dem Buch „die Zelle“ steht, dass Kiesewetter nach der Enttarnung mit den Drogen woanders hätte eingesetzt werden müssen, was aber nicht passierte. Momentan finde ich nicht die Stelle.



ab 9.30 Uhr ihren Dienst im Rahmen des Konzeptionseinsatzes „Sichere City“ im Stadtgebiet Heilbronn. Nach einer Schulungsveranstaltung auf dem Polizeirevier Heilbronn verließen sie zwischen 13.30 und 13.45 Uhr mit ihrem Streifenwagen…… Bereits am späten Vormittag hatte sich die Streifenwagenbesatzung Kiesewetter/A. für eine Pause am späteren Tatort aufgehalten.PUA-Bericht S. 641

Merkwürdig, sie haben vormittags Schulung und fahren da auch noch irgendwie zu der Theresienwiese, um Pause zu machen.


Der Streifendienst beginnt um 9:30 Uhr in Heilbronn…….Zwei Stunden nach Arbeitsbeginn machen sie eine Pause an der Theresienwiese……Michele Kiesewetter und ihr Kollege rauchen eine Zigarette, tippen SMS-Nachrichten an Freunde und fahren danach auf das Polizeirevier für eine Einsatzbesprechung. Anschließend verlassen sie das Revier gegen 13:45 Uhr wieder ohne konkreten Auftrag.Buch „die Zelle“ S. 217, elektr. Ausgabe

Das Buch „die Zelle“ meint hingegen, dass sie zur Einsatzbesprechung fuhren.


Die beiden Polizeibeamten saßen bei offenen Türen und Fenstern, ohne den Sicherheitsgurt angelegt zu haben, im StreifenwagenPUA-Bericht S. 641


Die Türen ihres Polizeiautos lassen Kiesewetter und ihr Kollege geschlossen, nur die Fensterscheiben sind geöffnetBuch „die Zelle“ S. 217, elektr. Ausgabe

Auch hier wieder zwei verschiedene Darstellungen. Interessant wird es dann bei dem Wohnmobil.


Bei der Kontrollstelle Oberstenfeld, die ca. 25 bis 30 Minuten beziehungsweise 20 Kilometer vom Tatort entfernt ist, wurde unter anderem ein Wohnmobil registriert. Eine Kontrollliste zum Kontrollpunkt LB 3 bestätigt, dass ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87 an diesem Kontrollpunkt erfasst wurde………. Dem Ermittlungsbericht lässt sich entnehmen, dass das Wohnmobil die Kontrollstelle zwischen 14.30 Uhr und 14.37 Uhr passierte.PUA-Bericht S. 649


…… jedoch ist durch Zeugenaussagen nachgewiesen, dass vermutlich Böhnhardt das Wohnmobil über den Tattag des 25. April hinaus zumindest bis zum Abend des 26. April 2007 bzw. bis zum Morgen des 27. April 2007 in Besitz hatte.PUA-Bericht S. 643

Oberstenfeld liegt südlich von Heilbronn, also in entgegen gesetzter Richtung zu Chemnitz. Und angeblich soll er das Auto noch bis zwei Tage nach dem Mord gehabt haben. Das Buch „die Zelle“ führt hingegen folgendes aus:


Dieses Auto hatte Uwe Böhnhardt neun Tage zuvor mit seiner Tarnidentität <<Holger G.>> bei einer Caravanvermietung in Chemnitz ausgeliehen, Buchungsnummer 0517. Noch am Tag der Exekution der beiden Polizisten ruft Uwe Böhnhardt bei dem Verleih an und sagt, dass er das Wohnmobil nicht wieder in Chemnitz abgeben kann – so wie es eigentlich vertraglich vereinbart war. Wahrscheinlich haben Mundlos und Böhnhardt Panik bekommen, sie könnten auffliegen, als sie das große Polizeiaufgebot bemerkten. Wenige Stunden später setzt sich der Besitzer der Caravanvermietung in den Zug nach Heilbronn, um seinen Mietwagen dort wieder entgegenzunehmen. Buch „die Zelle“ S. 219, elektr. Ausgabe

Während im PUA-Bericht das Auto weiter südlicher fährt und Böhnhardt das Auto noch zwei Tage länger gehabt haben soll, wird es gem. dem Buch „die Zelle“ vom Eigentümer der Vermietung nach dem Mord gleich wieder abgeholt.


Kurz nach 14 Uhr entdeckte der Zeuge S. das Streifenfahrzeug im Bereich der Theresienwiese. Aus der Nähe konnte er erkennen, dass ein Polizeibeamter mit blutverschmiertem Hemd aus der geöffneten Tür heraushing. Er fuhr daraufhin sofort mit seinem Fahrrad Richtung Bahnhof, wo er auf den Taxifahrer K. traf und diesen informierte. Um 14.12 Uhr gab dieser die Information an das Polizeirevier Heilbronn weiter.PUA-Bericht S. 641

Wieso fuhr er mit dem Fahrrad zuerst zum Bahnhof. Da waren doch viele Händler auf dem Platz, die ihre Buden aufbauten. Mit dem Aufbau der Stände steht nicht nur in dem Buch „die Zelle“ angegeben, sondern auch in Zeitungsberichten. Da wird doch wohl einer von den Gewerbetreibenden ein Handy dabei gehabt haben.


Auch heute bauen Schausteller auf dem Platz ihre Buden und Wagen auf, das <<Heilbronner Frühlingsfest>> beginnt.Buch „die Zelle“ S. 216


Polizeimeister A. wurde mit lebensgefährlichen Kopfverletzungen in das Krankenhaus Ludwigsburg eingeliefert. PUA-Bericht S. 641

Wieso kommt der Polizeimeister Arnold in ein Krankenhaus in Ludwigsburg, was von der Einwohneranzahl noch kleiner ist, als Heilbronn. Besonders bei der schweren Verletzung zählt doch jede Minute.

Ich habe die Vermutung, dass Michele Kiesewetter im Rahmen ihrer Drogen-Ermittlungen in Ludwigsburg oder Umgebung erschossen wurde und später nur nach Heilbronn hingekarrt wurde. Wenn man sich den von mir erstellten u. a. Plan ansieht, passt doch alles zusammen.


Kriminaloberrat Axel Mögelin beim LKA Baden-Württemberg vom 1. August 2010 bis zum 8. November 2011 leitete, hat in seiner Vernehmung vor dem Untersuchungsausschuss erklärt, dass mehrere Umstände die Ermittlungen in diesem Mordfall wesentlich erschwert hätten: Zum einen habe es zwar zahlreiche Zeugen gegeben, jedoch hätten deren Hinweise nicht zu einem stimmigen Gesamtbild zusammengefügt werden können.PUA-Bericht S. 642

Ich gehe davon aus, dass die Polizei absichtlich auf eine falsche Fährte gelockt wurde. Auch diese ganz vielen widersprüchlichen Phantombildern, die nun zur Veröffentlichung frei gegeben wurden, stellen für mich nur ein Ablenkungsmanöver da. Die Initiatoren werden sich wahrscheinlich ins „Fäustchen lachen“, dass wir uns so über die Phantombilder freuen, weil sie nicht mit Böhnhardt und Mundlos ähnlich sind.

http://siegrun-roman.de/Plan_Heilbronn.jpg

tommes
23.09.2013, 11:01
@Fatalist

Vom Alter her dürfte Florian H. 2007 keine aktive Rolle gespielt haben. Zufällig vor Ort etwas gesehen zu haben, wäre - bei angeblich rechtsextremen Hintergrund - auch ein ungewöhnlicher Zufall. Also dürfte es darauf hinauslaufen, dass er etwas gehört hat.

2012 konnte er das noch sagen ohne gleich zu sterben. Jetzt nicht mehr.

Und der Ort des Selbstmordes ist schon ein unglaublicher Zufall. Von abermillionen möglichen Orten allein in BaWü für einen Suizid wählt er den Camingplatz aus, den der NSU nutzte wenn er in Stuttgart war.
Von ähnlicher Symbolik wäre sonst nur noch die Örtlichkeit Heilbronn Theresienwiese und vielleicht die Stuttgarter Kolbstrasse gewesen. Warum?

Kili
23.09.2013, 12:10
HEILBRONN –Michele Kiesewetter-

Ich bin davon überzeugt, dass Kiesewetter woanders erschossen wurde. Bin aber zuerst auf Seite 655 vom PUA-Bericht angekommen. Jetzt mal langsam, bevor hier falsche Rückschlüsse gezogen werden: Der Arnold war auch dabei, soll der halbtot dorthin transportiert worden sein?


Allgemein:

angegebener Tatortplatz: Heilbronn Theresienwiese



hinter einem Trafohäuschen <- also nicht einsehbar

Ist nur von Süden her nicht einsehbar




Schausteller sagen aus, dass es durch den Budenaufbau laut war, also keine Schussgeräusche wahr genommen werden konnten




Einzige Zeugin, die angeblich Schussgeräusche hörte, wurde später als unglaubwürdig enttarnt, PUA-Bericht S. 649

Hier wird es interessant, weil es vor Ort ständig hieß, wg. dem Aufbaulärm habe man nichts gehört. Erst jetzt wurde bekannt, daß es doch eine Zeugin gab, die etwas geghört haben will. Mir ist neben einem anderen Vorgang ein weiterer Zeuge bekannt, der etwas hörte, aber von der Polizei nicht ernst genommen wurde.




Gem. Aussagen war die Stelle kein Pausenplatz für Polizisten

Dort wurde öfter Pause gemacht

PUA-Bericht S. 641

Merkwürdig, sie haben vormittags Schulung und fahren da auch noch irgendwie zu der Theresienwiese, um Pause zu machen. Na und? Sie waren (schon zuvor) im Rahmen "Sichere City" auf Streife





Wieso fuhr er mit dem Fahrrad zuerst zum Bahnhof. Da waren doch viele Händler auf dem Platz, die ihre Buden aufbauten. Mit dem Aufbau der Stände steht nicht nur in dem Buch „die Zelle“ angegeben, sondern auch in Zeitungsberichten. Da wird doch wohl einer von den Gewerbetreibenden ein Handy dabei gehabt haben. Der Aufbau des Maifestes war an der südlichen Peripherie der Therseienwiese, der Weg zu den Taxis, die westlich des Hauptbahnhofs stehen, ist auch kaum weiter.


PUA-Bericht S. 641

Wieso kommt der Polizeimeister Arnold in ein Krankenhaus in Ludwigsburg, was von der Einwohneranzahl noch kleiner ist, als Heilbronn. Besonders bei der schweren Verletzung zählt doch jede Minute.Vor Ort war zuerst der Notarzt und Krankenwagen vom Heilbronner Krankenhaus. Ludwigsburg gilt als Spezialklinik.


Ich habe die Vermutung, dass Michele Kiesewetter im Rahmen ihrer Drogen-Ermittlungen in Ludwigsburg oder Umgebung erschossen wurde und später nur nach Heilbronn hingekarrt wurde. Wenn man sich den von mir erstellten u. a. Plan ansieht, passt doch alles zusammen. Siehe oben, Kiesewetter war in Heilbronn im Einsatz. Als verdeckte Ermittlerin wäre sie nicht in Uniform gewesen.


PUA-Bericht S. 642

Ich gehe davon aus, dass die Polizei absichtlich auf eine falsche Fährte gelockt wurde. Auch diese ganz vielen widersprüchlichen Phantombildern, die nun zur Veröffentlichung frei gegeben wurden, stellen für mich nur ein Ablenkungsmanöver da. Die Initiatoren werden sich wahrscheinlich ins „Fäustchen lachen“, dass wir uns so über die Phantombilder freuen, weil sie nicht mit Böhnhardt und Mundlos ähnlich sind. Das ist wieder ein anderes Thema. Auch die Wattestäbchen-Geschichte hat für mich ein Gschmäckle. Wer bitteschön ist die Frau, von der jetzt die DNA stammen soll?
Bin mal gespannt, wann die 'Verteidigung' munter wird...

nachdenkerin
23.09.2013, 13:31
Jetzt mal langsam, bevor hier falsche Rückschlüsse gezogen werden: Der Arnold war auch dabei, soll der halbtot dorthin transportiert worden sein? Ist nur von Süden her nicht einsehbar
Hier wird es interessant, weil es vor Ort ständig hieß, wg. dem Aufbaulärm habe man nichts gehört. Erst jetzt wurde bekannt, daß es doch eine Zeugin gab, die etwas geghört haben will. Mir ist neben einem anderen Vorgang ein weiterer Zeuge bekannt, der etwas hörte, aber von der Polizei nicht ernst genommen wurde.
Dort wurde öfter Pause gemacht
Na und? Sie waren (schon zuvor) im Rahmen "Sichere City" auf Streife Der Aufbau des Maifestes war an der südlichen Peripherie der Therseienwiese, der Weg zu den Taxis, die westlich des Hauptbahnhofs stehen, ist auch kaum weiter.Vor Ort war zuerst der Notarzt und Krankenwagen vom Heilbronner Krankenhaus. Ludwigsburg gilt als Spezialklinik. Siehe oben, Kiesewetter war in Heilbronn im Einsatz. Als verdeckte Ermittlerin wäre sie nicht in Uniform gewesen. Das ist wieder ein anderes Thema. Auch die Wattestäbchen-Geschichte hat für mich ein Gschmäckle. Wer bitteschön ist die Frau, von der jetzt die DNA stammen soll?
Bin mal gespannt, wann die 'Verteidigung' munter wird...

Nur soweit noch als Ergänzung:


Spontan wird sie heute für die Streife im Rahmen der Polizeiaktion <<Sichere City>> in Heilbronn eingeteilt.Buch „die Zelle“ S. 216


Sie entschied sich kurzfristig – entgegen der ursprünglichen Planung – an diesem Tag Dienst zu machen. Erst am Wochenende wurde per SMS- Kontakt geklärt, dass sie an diesem Tag zusammen mit Martin A. fahren würde.PUA-Bericht S. 643

Während in dem Buch „die Zelle“ von einem spontanen Einsatz die Rede ist, steht in dem PUA-Bericht, dass sie schon am Wochenende zuvor den Dienst getauscht hätte. Auch das ist schon sehr auffällig.

Gem. PUA-Bericht wurde Herr Arnold zuerst rund drei Wochen später in eine Spezialklinik verlegt. Das war vom 16. Mai 2007 bis 18. Juni 2007 die SRH Klinik Neresheim, wo schwere Schädel-Hirn-Traumatisierte gepflegt werden. Diese Klinik ist weit weg von Heilbronn und Ludwigsburg

Zu der Uniform muss ich noch eine Textpassage suchen. Da war noch was, dass sie nach der Enttarnung weiter arbeiten musste, aber sie hätte wo anders eingesetzt werden müssen, was nicht passierte und ein Fehler der Polizei war. Ich habe die Passage noch nicht gefunden.

Es ist schon mächtig erstaunlich, dass es diese gravierenden Abweichungen in dem Buch nur zum Fall Kiesewetter gibt und alles andere vom Kern her mit den Unterlagen der Untersuchungsausschüsse übereinstimmt. Es ist auch schon mächtig erstaunlich, dass diese Diskothek, in der Rauschgift gehandelt und durch Kiesewetter aufgedeckt wurde, genau bei Ludwigsburg liegt. Es ist auch schon erstaunlich, dass das Wohnmobil genau zwischen Ludwigsburg und Heilbronn festgestellt wurde und nicht Richtung Chemnitz.

nachdenkerin
23.09.2013, 14:10
Als verdeckte Ermittlerin wäre sie nicht in Uniform gewesen.

Ich gehe davon aus, dass sie nun nicht gleich in der Disco erschossen wurde, sondern zuerst danach, wo sie dann evtl. Uniform anhatte. Ich bin mir ganz sicher, dass ich las, dass das nicht statthaft war, dass sie nach dem Auffliegen der Drogenhändler wieder normal im gleichen territorialen Gebiet eingesetzt wurde. Ich nahm an, dass ich das in dem Buch „die Zelle“ las, kann das aber jetzt nicht finden. Vielleicht stand es dann woanders geschrieben. Wenn ich die Passage wieder finden sollte, melde ich mich.

fatalist
23.09.2013, 14:24
Auch die Wattestäbchen-Geschichte hat für mich ein Gschmäckle. Wer bitteschön ist die Frau, von der jetzt die DNA stammen soll?
Bin mal gespannt, wann die 'Verteidigung' munter wird... Die Verpackerin als Zeugin laden, und die BKA-DNA-Spurenjäger gleich mit?


Verdeckte Ermittlerin spielte KW 2006.


Zwar war Kiesewetter als verdeckte Ermittlerin im Rauschgiftmilieu unterwegs. 2006 kaufte sie von zwei Dealern jeweils 3,5 Gramm Heroin für 250 Euro, woraufhin die Verkäufer festgenommen wurden. Dennoch sprach alles gegen einen Racheakt der Drogenszene. http://www.focus.de/panorama/reportage/report-fahnder-setzten-auf-hypnose_aid_708080.html

fatalist
23.09.2013, 14:41
Vor Gericht heute der Vater des Hamburger Opfers:


Der Vater sagt, er habe zwei Männer aus dem Laden kommen sehen. Es seien Deutsche gewesen. Früher war er sich da nicht sicher gewesen.


Ob die Männer etwas in den Händen hielten, erinnere er nicht. „Ich möchte nichts Falsches sagen“, sagt Vater #Tasköprü (https://twitter.com/search?q=%23Task%C3%B6pr%C3%BC&src=hash).


„Er ist in meinen Armen gestorben. Er lebte noch, als ich ihn auf meinen Schoss nahm“, sagt Ali #Tasköprü (https://twitter.com/search?q=%23Task%C3%B6pr%C3%BC&src=hash). https://twitter.com/PZhautnah

Für die Väter ein absoluter Horror, ihre Söhne sterbend vorzufinden. Schlimm.

Damit muss man dann später das Protokoll von NSU-Watch abgleichen.
Wurden Phantombilder der beiden "Deutschen" angefertigt?

fatalist
23.09.2013, 14:45
Der Vater sprach von deutschen Männern, die sich sehr ähnlich sahen, schlank, zwischen 25 und 35 Jahre alt - er hat wohl Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt beschrieben. Der Hinweis wurde von der Polizei zur Kenntnis genommen, man wollte sogar ein Phantombild zeichnen, aber dafür waren die Angaben wohl zu ungenau. Die Spur verlief - wie so oft bei der NSU-Mordserie - im Sande. http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-was-wollten-diese-leute-von-uns-1.1778525

So geht Manipulation.


http://www.stern.de/politik/deutschland/vater-des-ermordeten-sueleyman-taskoeprue-im-nsu-prozess-2059752.html
So geht doof.

fatalist
23.09.2013, 14:53
@Fatalist

Vom Alter her dürfte Florian H. 2007 keine aktive Rolle gespielt haben. Zufällig vor Ort etwas gesehen zu haben, wäre - bei angeblich rechtsextremen Hintergrund - auch ein ungewöhnlicher Zufall. Also dürfte es darauf hinauslaufen, dass er etwas gehört hat.

2012 konnte er das noch sagen ohne gleich zu sterben. Jetzt nicht mehr.

Und der Ort des Selbstmordes ist schon ein unglaublicher Zufall. Von abermillionen möglichen Orten allein in BaWü für einen Suizid wählt er den Camingplatz aus, den der NSU nutzte wenn er in Stuttgart war.
Von ähnlicher Symbolik wäre sonst nur noch die Örtlichkeit Heilbronn Theresienwiese und vielleicht die Stuttgarter Kolbstrasse gewesen. Warum?
Was hältst Du von der Idee, dass er etwas hörte und meldete, weil er V-Mann war?

Nereus
23.09.2013, 15:00
@ Nachdenkerin


Wo gab es Hülsen Kaliber 7,65 mm?

1. Mord 5 Stück
2. Mord 2 Stück
3. Mord -
4. Mord -
5. Mord 1 Stück
6. Mord 1 Stück (laut PUA keine, laut Gerichtsaussage mind. 1 Stück)
7. Mord -
8. Mord 1 Stück auf der Kasse (aufrecht stehend??)
9. Mord -

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6584263&viewfull=1#post6584263

Wenn die Ceska ein Erkennungszeichen/Warnung sein sollte, warum sammelte man die Hülsen mal ein, und mal nicht, und warum liess man oftmals genau 1 Hülse zurück?

Waffen – Schüsse – Projektile – Hülsen

Üblicher Patronenaufbau, z. B. für eine Ceska Pistole Kaliber 7,65 mm

Patrone http://de.academic.ru/pictures/dewiki/49/180px-Bullet_svg.png

1. Das Projektil (Geschoss) in der Jägersprache immer noch als Kugel bezeichnet.
2. Die Patronenhülse (Hülse), die alle Teile zusammenhält.
3. Das Treibmittel, zum Beispiel Schießpulver oder Kordit.
4. Die Auszieherrille, die als Teil der Patronenhülse (z. B. bei Pistolenmunition und Munition automatischer Waffen) zum Entladen benötigt wird, bei anderen Waffen wird ggf. ein Rand am unteren Ende der Hülse verwendet. *)
5. Das Anzündhütchen, zur Zündung des Treibmittels

*) Patronen ohne Auszieherrille, nur mit überstehendem Rand, sind Randfeuerpatronen, Kleinkalibermunition (KK) für Sportschützen, kleine Schreckschuß- und Tränengaspatronen.

Patronen verschiedener Kaliber

http://www.st-joh-schuetzenbruderschaft-molbergen.de/mediapool/82/826570/resources/10234936.jpg

Rechts KK-Patrone mit breitem Bodenrand (Randfeuerpatrone), links daneben 9 mm Patrone (wie 7,65 mm Ceska-Patronen) mit Auszieherrille.
-------

CZ = Ceska CZ 83 SD Kaliber 7.65 mm;
UP = Unbekannte Pistole Kaliber 6.35 mm

Tat.........Schüsse.....Waffe/n....Projektile.....Patronenhülsen
1. Mord...9...............CZ/UP......4/2................5/1
2. Mord...2...............CZ...........2............. .....2
3. Mord...3...............CZ/UP......1/2................0/2
4. Mord...2...............CZ...........2............. .....0
5. Mord...4...............CZ...........4............. .....1 (Hülse aufrecht stehend)
6. Mord...5...............CZ...........2............. ....(1) (2 deformierte Projektile)
7. Mord...3...............CZ...........1............. .....0 (Projektil mit PVC-Spur)
8. Mord...4...............CZ...........4............. .....1 (Hülse auf der Kasse)
9. Mord...2...............CZ...........2............. .....0

1. Mord an Enver Şimşek am 9. September 2000, Nürnberg

Der 38jährige türkische Blumenhändler Enver Şimşek wurde am 9. September 2000, in der Zeit zwischen 12.45 bis 14.45 Uhr, an seinem mobilen Blumenstand in Nürnberg, Liegnitzer Straße, mit 8 Schüssen niedergestreckt. .. Insgesamt wurden zwei Projektile Kal. 6,35 mm (eine Hülse) und vier Projektile Kal. 7,65 mm (fünf Hülsen) aufgefunden.
Bei der Waffe des Kal. 7,65 mm handelt es sich um eine Selbstladepistole Česká, Modell 83, Kal. 7,65 mm Browning. Der Waffenhersteller mit Kal. 6,35 mm konnte nicht festgestellt werden.
PUA S. 491

9 (neun) Schüsse

Mit acht Kugeln aus zwei unterschiedlichen Waffen wird der Mann getroffen.
Drei Kugeln treffen seine Wangen, (3)
eine geht in den Mund, (1)
eine in die rechte Brust, (1)
eine in die Unterlippe, (1)
eine trifft den linken Unterarm und (1)
eine am linken Ellenbogen. (1)
Eine Patrone verfehlt den Körper und schlägt im Wagendach ein. (1)
Baumgärtner, Das Zwickauer Terrortrio, S. 100 f

2. Mord an Abdurrahim Özüdoğru am 19. Januar 2001, Nürnberg

Am 13. Juni 2001, gegen21.30 Uhr, wurde Özüdoğru mit zwei Kopfschüssen in dem Ladenraum tot aufgefunden. ... Bei der verwendeten Tatwaffe handelt es sich definitiv um die Česká, Modell 83, Kal. 7.65 mm Browning.... Die beiden Hülsen wurden am Tatort sichergestellt.
PUA S. 491

3. Mord an Süleyman Taşköprü am 27. Juni 2001, Hamburg

Am Mittwoch 27.06.01, gegen 10.45 Uhr schickte Taşköprü seinen Vater zum Einkaufen von Ware weg. Als dieser gegen 11.15 Uhr wieder zurückkam, fand er seinen Sohn mit einer stark blutenden Kopfverletzung vor. Der Notarzt stellte wenig später den Tod fest.
Bei den verwendeten Projektilen und Hülsen handelte es sich zweimal um das Kaliber 6,35 mm und einmal um das Kaliber 7,65 mm (Anmerkung: Die 7,65 mm Hülse wurde nicht gefunden)
PUA S. 491 f.

4. Mord an Habil Kılıç am 29. August 2001, München

Der Inhaber eines Frischwarengeschäftes im Münchner Stadtteil Ramersdorf wurde am Mittwoch, 29. August 2001, gegen 10.50 Uhr, ...mit einer stark blutenden Kopfverletzung aufgefunden. Bei der gerichtsmedizinischen Untersuchung wurden zwei Einschüsse im Kopf […] festgestellt. Es ergaben sich keine Hinweise für das Vorliegen aufgesetzter Schüsse oder Nahschüsse.
Die zwei Projektile Kaliber 7,65 mm wurden bei der Tatortaufnahme aufgefunden. Auffallend war, dass diesmal überhaupt keine Patronenhülsen gefunden werden konnten, was darauf schließen lässt, dass vom Schützen Vorkehrungen getroffen wurden, um die ausgeworfenen Hülsen sofort auffangen zu können.
PUA S. 492

5. Mord an Mehmet Turgut 25. Februar 2004, Rostock

Am 25. Februar 2004, gegen 10.20 Uhr traf Herr Haydar A., Besitzer des Döner-Standes in Rostock-Dierkow an seinem Verkaufsstand ein. Zu diesem Zeitpunkt hätte sein Mitarbeiter Turgut bereits den Stand betreiben sollen.
Bei Betreten des Imbissstandes fand A. den Geschädigten blutend auf dem Fußboden mit den Beinen zur Eingangstür liegend vor. Der Zeuge B und der Zeuge H. alarmierten per Handy gegen 10.20 Uhr die Rettungsleitstelle.
Am Fußboden des Arbeitsraumes konnten insgesamt drei Projektile mit Kaliber 7,65 gesichert werden (das vierte Projektil wurde bei der Obduktion im Kopf der Leiche festgestellt). Des weiteren konnte im Imbissstand eine Patronenhülse in Kaliber 7,65 mm sichergestellt werden. […]
PUA S. 492 f.


Auf Nachfrage des Abgeordneten Patrick Kurth, wie oft es denn vorkommt, dass eine ausgeworfene Hülse auf dem Hülsenboden steht, antwortete der EKHK des LKA Mecklenburg-Vorpommern Jörg Deisting: „Das kann ich ihnen nicht sagen“ (Deisting, Protokoll-Nr. 19, S. 129).
PUA S. 920

6. Mord an İsmail Yaşar am 9. Juni 2005, Nürnberg

Am Donnerstag, 9. Juni 2005, um 10.15 Uhr, bezahlte der Zeuge F. beim Edeka-Markt, Velburger Straße 3 in Nürnberg, seinen Einkauf und ging danach auf direktem Weg zum ca. 100 m entfernten Döner-Imbiss an der Scharrerstraße, um sich dort einen Döner zu kaufen.... Als er sich leicht über den Verkaufstresen beugte, sah er den Geschädigten Yaşar blutüberströmt in einer Blutlache am Boden liegen und verständigte um 10.16 Uhr die Polizei. ... Der Geschädigte Yaşar wies unter anderem Schussverletzungen im Kopf- und Brustbereich auf. […]
Eine als Kasse dienende unversperrte Geldkassette mit Bargeld befand sich hinter der Ladentheke.
Die Leiche von Herrn Yaşar befand sich bei Auffindung in Rückenlage mit dem Kopf links, vom Kundeneingang aus gesehen. Neben dem Leichnam konnten zwei deformierte Projektile aufgefunden werden, die rückwärtige Tür zum Küchenteil wies etwa in Kopfhöhe einen Durchschuss auf. Am Tatort konnten keine Patronenhülsen gefunden werden. […]
Einer der Täter schoss nun zwei Mal in Richtung des Kopfes, wobei das erste Projektil die rechte Gesichtshälfte streifte und schließlich die rückwärtige Türe durchschlug. Der zweite Schuss traf das noch stehende Opfer unterhalb des rechten Ohres und trat unterhalb des linken Ohres wieder aus. Nachdem Yaşar rückwärts zu Boden stürzte, wurden drei weitere Schüsse auf den Oberkörper abgegeben.
PUA S. 493

7. Mord an Theodoros Boulgarides 15. Juni 2005, München

Am Mittwoch, 15. Juni 2005, gegen 19.05 Uhr fand der Zeuge F. seinen Geschäftspartner blut-überströmt am Boden liegend im Geschäftsraum des gemeinsamen Schlüsseldienstladens vor. Das Opfer lag auf dem Rücken und hatte augenscheinlich nur am Kopf Verletzungen, die zur Bildung einer größeren Blutlache um das Haupt herum führten. Fragliche Einschüsse waren an der Unterseite und seitlich am Kinn erkennbar. Rechts neben der Leiche fand sich ein Projektil, Hülsen waren nicht zu sehen.
Das Projektil wies Kunststoffanschmelzungen (Plastiktüte) auf. […]
Demnach dürften der oder die Täter in der Zeit zwischen 18.36 bis 19.00 Uhr das Geschäft betreten haben. Unmittelbar danach dürfte der erste Schuss auf das sich hinter dem Verkaufstresen stehende Opfer abgegeben worden sein. Boulgarides kippte vom Schützen aus gesehen nach links hinten weg. Der Schütze trat dann vermutlich um den Tresen herum und gab zwei weitere Schüsse auf den Kopf des nun liegenden Opfers ab.
PUA S. 494

8. Mord an Mehmet Kubaşık am 4. April 2006, Dortmund

Am Dienstag, 4. April 2006, um 12:59 Uhr, verständigte die Zeugin H. ... die Polizei. Der oder die unbekannten Täter betraten von der Mallinckrodtstraße den Kiosk durch die reguläre Eingangstür zwischen 12:10 Uhr und 12:55 Uhr (kurz vor Tatentdeckung). Durch Abgabe von vier Schüssen aus einer Pistole, Marke Česká, Typ 83, KaI. 7,65 mm, wurde Mehmet Kubaşık durch zwei Kopftreffer getötet. ..
Am Tatort wurde auf der Registrierkasse eine Patronenhülse, KaI. 7,65 mm, Sellier & Bellot festgestellt. Weiterhin wurden vier Projektile, KaI. 7,65 mm, Sellier & Bellot, aufgefunden. Die Waffe war nachweislich mit einem Schalldämpfer versehen. Die fehlenden drei Patronenhülsen deuten darauf hin, dass die Schüsse wahrscheinlich aus einer übergestülpten Plastiktüte abgegeben wurden, wobei die aufgefundene Patronenhülse durch Überhitzung/Überschmauchung oder sonstige Gründe aus dem Behältnis ausgetreten/heraus gefallen ist.
PUA S. 495

9. Mord an Halit Yozgat am 6. April 2006 , Kassel

Am Donnerstag, den 06.04.2006, gegen 17.05 Uhr, betrat der türkische Staatsangehörige İsmail Yozgat […] das Internet Café seines Sohnes Halit Yozgat […] und fand diesen leblos auf dem Fußboden liegend hinter seinem Schreibtisch vor. ..., ging er zu ihm und sah Blut im Bereich beider Ohren. Daraufhin schrie er laut, so dass ein 17jähriger Jordanier, der im Nebenraum an einem Internetrechner surfte, zur Hilfe kam.
Während der jordanische Staatsangehörige Erste-Hilfe-Maßnahmen durchführte, versuchte der İsmail Yozgat zunächst, vom Café aus den Notruf zu erreichen und lief dann in eine benachbarte Teestube, von wo aus dann angerufen wurde. […]
Die Ermittlungen ergaben, dass sich zur Tatzeit bzw. zum Zeitpunkt des Auffindens des Opfers durch den Vater İsmail Yozgat fünf Personen in dem Internet Café befanden, die als Zeugen in Frage kommen. […] PUA S. 497 f.

Plus dem später ermittelten VS-Mann Temme. Was 6 (sechs) Tatzeugen sind!

Patronenhülsen

Die am Tatort aufgefundenen Patronenhülsen wiesen zum Teil Eigenheiten auf. Bei einem Mord wurde am Tatort (Turgut, Rostock) eine stehende Patronenhülse aufgefunden. Bei anderen Taten waren Hülsen abgeschliffen. Diese Art von Besonderheiten können in jedem Kriminalfall für die Ermittler den entscheidenden Hinweis darstellen. Inwieweit aber wirklich gründlich ermittelt wurde, bleibt zweifelhaft.
Auf Nachfrage des Abgeordneten Patrick Kurth, wie oft es denn vorkommt, dass eine ausgeworfene Hülse auf dem Hülsenboden steht, antwortete der EKHK des LKA Mecklenburg-Vorpommern Jörg Deisting: „Das kann ich ihnen nicht sagen“ (Deisting, Protokoll-Nr. 19, S. 129). Der Zeuge Ziercke führte zu dem Thema einer stehenden Patronenhülse aus:
„Das ist Zufall, ja, absoluter Zufall. […] Ja, ich habe auch viele Tatorte in meinem Leben gesehen und habe selten eine stehende Hülse am Tatort ge-funden. Wenn das hier so war, kann ich nur sagen, das ist sicherlich Zufall. Nach meiner Bewertung ist das Zufall“ (Ziercke, Protokoll-Nr.21, S. 77).
Auch die Frage, warum die Hülsen abgeschliffen wurden, blieb unbeantwortet. Der Zeuge Ziercke verwies insoweit auf seine Waffenexperten, wusste aber selbst keine Ant-wort (Ziercke, Protokoll-Nr.21, S. 77). Interesse aber sieht anders aus. Es wurde anscheinend zumindest nicht so gründlich ermittelt, dass sich überhaupt jemand Gedanken um eine stehende Patronenhülse gemacht hat. Ob nun Zufall oder nicht, kann man von Kriminalisten und Ermittlungsbeamten erwarten, dass jedes Detail überprüft wird, erst recht, wenn es sich bei der Tat um einen kaltblütigen Mord handelt.
PUA S. 920

Quo vadis
23.09.2013, 15:14
http://www.stimme.de/heilbronn/hn/Brandleiche-Staatsschutz-ermittelt;art31502,2896748

Zwar schon gebracht aber trotzdem sehr merkwürdig, ein Zeuge im NSU Prozess ist jetzt eine Brandleiche.

fatalist
23.09.2013, 15:17
Sehr schön, @Nereus :appl:

Wenn du die 2-Waffen-Morde Nr 1 und Nr 3 vergleichst, dann passt das irgendwie nicht zusammen.
Zum Mord Nr. 2 mit 2 sauberen Kopfschüssen schon gar nicht.

Aber warum dann keine 7,65 mm - Hülsen bei Mord Nr. 3 und 4????
(ab Mord Nr. 5 fing imo eh eine ganz neue Serie an)

tommes
23.09.2013, 15:18
@Fatalist

gut möglich. 2012 war der Bursche schon 20. Alt genug um bei kleineren Delikten aufgefallen und in der Folge angesprochen worden zu sein. 2012 liefert er dann etwas zum Fall Kiesewetter. Das paßt nicht zur offiziellen Version - könnte also wahr sein:D.


Jetzt wird es sehr spekulativ. Ggf entwickelt bei der Polizei doch jemand den Ehrgeiz diesen Fall aufzuklären, jemand von der "SoKo Umfeld" - und stolpert über H's Aussagen von 2012. Er wird zu einer erneuten Befragung nach Stuttgart bestellt. Zu dieser Befragung darf es nicht kommen, daher stirbt H. noch vor der Vernehmung. Als Botschaft für plauderfreudige V-Leute zufällig genau vor dem NSU-Campingplatz. Geht heute meine Phantasie mit mir durch :?

fatalist
23.09.2013, 15:46
Jetzt wird es sehr spekulativ. Ggf entwickelt bei der Polizei doch jemand den Ehrgeiz diesen Fall aufzuklären, jemand von der "SoKo Umfeld" - und stolpert über H's Aussagen von 2012. Er wird zu einer erneuten Befragung nach Stuttgart bestellt. Zu dieser Befragung darf es nicht kommen, daher stirbt H. noch vor der Vernehmung. Als Botschaft für plauderfreudige V-Leute zufällig genau vor dem NSU-Campingplatz. Geht heute meine Phantasie mit mir durch :? Nein, ich denke ganz und gar nicht.

Dieser Polizist muss jetzt lediglich noch die Aussagen von 2012 leaken...

nachdenkerin
23.09.2013, 16:29
MICHELE KIESEWETTER -DNA Spuren-


Auf einer Jogginghose, die im letzten Versteck der rechtsextremistischen Terrorzelle [NSU] in Zwickau sichergestellt worden war, wiesen Kriminaltechniker Blutspuren nach, die durch einen DNA-Vergleich eindeutig [Michèle] Kiesewetter zugeordnet wurden. In den Taschen des Kleidungsstücks fanden sich zudem zwei gebrauchte Taschentücher, die mit DNA-Fragmenten des NSU-Terroristen Uwe Mundlos behaftet waren.PUA-Bericht S. 924

Da muss aber Beate Zschäpe ganz schön schlampig gewesen sein, wenn sie die Hose von Uwe Mundlos viereinhalb Jahre nicht gereinigt hat. An den Taschentüchern waren DNA-Spuren von Uwe Mundlos. Die kann man auch so hineinstecken. Interessant wäre doch aber, ob an der Hose selber DNA-Spuren von Uwe Mundlos waren. Gem. meinen Internetinformationen können DNA-Spuren auch an Hautschuppen oder Schweiß ausgemacht werden. Das wäre doch wichtig.

tritra
23.09.2013, 17:28
Heute wieder im B5 Radio. Einzelheiten vom Mammutprozeß.
Es ist absurd wie zu jedem "Mordfall" sich viele Jahre später jemand an Details erinnert die die bösen Nazis belasten.
Heute hat sich ein Vater von Opfer Nr. 3 (oder 5?) erinnert, was sein Sohn für ein netter Kerl war.
Wenn die Jahrgang ca. 700 wären dann könnten die heute noch im Detail über Prof. Mohammed fabulieren. Eine unwahrscheinliche Gedächtnisleistung!

Hoamat
23.09.2013, 18:41
..... Diese Woche im Prozess:

Andreas Temme kommt nächste Woche. Mal sehen, was den Nebenklägern dann so einfällt. Man hat sich den Dienstag Nachmittag nur für Temme freigehalten. Ob das reicht???


Was würdest Du denn Temme fragen ?

Nereus
23.09.2013, 20:46
Habe da ein interessantes Video-Gespräch gefunden.

17.05.2013 um 20:
Ken FM im Gespräch mit Wolf Wetzel
Die größte Mordserie in der Geschichte der BRD offenbart sich immer mehr als Farce. Das, was uns das Gericht in München glauben machen will, nämlich dass es keinerlei kriminelle Verbindungen zwischen Staat und NSU-Trio gegeben haben soll, ist nicht nur nachweislich falsch, es ist noch mehr: Eine dreiste Lüge. Ohne den Staat hätte es die NSU, wie wir sie kennen, nie gegeben. Aber anstatt einen soliden Untersuchungsausschuss durchzuführen, geht die Justiz auf Anweisung von ganz oben einen anderen Weg. Sie seift die Bevölkerung komplett ein und verhöhnt die Opfer. Der Staat hatte über das, was später als NSU-Terrozelle bekannt werden sollte, zu jeder Zeit das volle Wissen. Er war schon am Set, als sich die Neo-Nazis noch THS (Thüriger Heimatschutz) nannten. Er begleitete sie quasi in den untergrund, und war über 10 Jahre eine Art Escortservice.

Die Beweise sind erdrückend, nur sie sind in München kein Thema. Hier steht Beate Zschäpe vor Gericht, als einzige Überlebende des Trios. Was sie nicht weiß, gab es nicht. Eine Farce.

Ein deratiges Verfahren, das auf das Gros der Zeugen - unzählige Verfassungschützer, Polizisten und BKA-Angestellte - verzichtet, würde, in Moskau abgehalten, als Schauprozess gelten. Exact das ist er auch hier. Die Blutspur führt hoch hinaus, bis ins Inneministerium, und von "Behördenchaos" kann überhaupt nicht die Rede sein. Als es um das vorsätzliche vernichten von Beweisen ging, und man Akten im Tonnenbereich schredderte, arbeiteten diverse Behörden sauber synchron zusammen.

Was wir bisher über die sogenannte NSU-Affäre wissen, sind höstens fünf bis zehn Prozent, sagt Wolf Wetzel, der nach 2 Jahren Recherche mit "Der NSU-VS-Komplex" ein Buch zu dieser Staataffäre vorlegt.
KenFM tauchte mit dem Autor ganz tief in den Sumpf des Verbrechen und des staatlich geförderten Terrors ab.


https://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=urNJ2HxFrUs

Der von Ken gestellten Frage schließe ich mich in erweiterter Form an:
Wer und zu welchem Zweck braucht das NSU-Gespenst und den in München dazu geführten Prozeß mit den medialen Vorverurteilungen und den staatlichen Entschuldigungen und Wiedegutmachungszahlungen an die Opfer?

Veteran
24.09.2013, 05:06
Die Beweise sind erdrückend, nur sie sind in München kein Thema. Hier steht Beate Zschäpe vor Gericht, als einzige Überlebende des Trios.
Warum bringen Zschäpes Anwälte diese erdrückenden Beweise nicht vor?

fatalist
24.09.2013, 05:21
Was würdest Du denn Temme fragen ? Der Temme wird mit einer "Aussagegenehmigung" seines Dienstherren kommen, und Fragen zu seinen V-Männern wird er nicht beantworten dürfen. Man wird sich also darüber unterhalten, wie und warum er nichts sah und nichts hörte, und über Flirt-Hotlines und ähnlich unwichtiges Zeug. Temme wird nicht aussagen, warum er wirklich dort war. Seine Alibis bei anderen Dönermorden wird man versuchen zu erörtern.

Wird nichts bei rauskommen.

Hoamat
24.09.2013, 05:31
Der Temme wird mit einer "Aussagegenehmigung" seines Dienstherren kommen, und Fragen zu seinen V-Männern wird er nicht beantworten dürfen. Man wird sich also darüber unterhalten, wie und warum er nichts sah und nichts hörte, und über Flirt-Hotlines und ähnlich unwichtiges Zeug. Temme wird nicht aussagen, warum er wirklich dort war. Seine Alibis bei anderen Dönermorden wird man versuchen zu erörtern.

Wird nichts bei rauskommen.

Ich würde Ihn fragen, wie Er denn zum Spitznamen: der kleine Adolf gekommen ist, und ob Er mit diesen 3 Personen private Kontakt pflegte ;)

fatalist
24.09.2013, 05:47
Ich würde Ihn fragen, wie Er denn zum Spitznamen: der kleine Adolf gekommen ist, und ob Er mit diesen 3 Personen private Kontakt pflegte ;) Na dann warten wir mal ab, was man ihn so fragt. Man könnte ja auch versuchen, ihn mit dem Überwachungskamera-Video zu bluffen, und was dort zu sehen sei...

fatalist
24.09.2013, 05:51
Obwohl er zwei Deutsche vom Tatort fliehen sah, ging die Polizei der Spur nicht nach.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-vater-des-ermordeten-sueleyman-taskoeprue-sagt-aus-a-924035.html


Tasköprü erklärte, er habe zwei Männer gesehen, die gerade weggingen, als er mit dem Auto am Laden ankam. Unmittelbar nach dem Mordanschlag habe er der Polizei gesagt, es seien Deutsche gewesen, etwa 25 bis 30 Jahre alt. Doch das interessierte die Ermittler offenbar nicht. Tasköprü habe keine genauere Beschreibung geben können, sagte ein Kriminalbeamter, der ebenfalls vor Gericht aussagte. "Es gab keine Möglichkeit, Phantombilder anzufertigen. Man hat dann gesagt, die Spur ist erledigt."

Wie passt das zur Nachricht der PZ von Gestern?


Der Vater sagt, er habe zwei Männer aus dem Laden kommen sehen. Es seien Deutsche gewesen. Früher war er sich da nicht sicher gewesen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/PZhautnah/status/382120166554734592

Der Spiegel hätte diese wichtige Äusserung bringen müssen, wenn es ihm um Info ginge und nicht um Gehirnwäsche und Propaganda.

fatalist
24.09.2013, 07:52
Hatten wir den Truppenausweis vom Mundlos bereits?


http://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos82420121109mundlos-jpg/7365748/4-format1.JPG (http://www.tagesspiegel.de/politik/die-rechte-gesinnung-des-nsu-terroristen-uwe-mundlos-fiel-schon-waehrend-seiner-zeit-als/7365748.html)
Die rechte Gesinnung des NSU-Terroristen Uwe Mundlos fiel schon während seiner Zeit als Wehrpflichtiger auf. Das Bild zeigt seinen Truppenausweis aus dem Jahr 1994. - FOTO: DPA http://www.tagesspiegel.de/politik/die-braunen-in-oliv-mad-mitarbeiter-ruegt-frueheren-umgang-der-bundeswehr-mit-rechtsextremen/7365764.html


Vom 5. April 1994 bis zum 31. März 1995 leistete Uwe Mundlos als Wehrdienstleistender seinen Grundwehrdienst beimPanzergrenadierbataillon 381 in der Kyffhäuser-Kaserne in Bad Frankenhausen ab http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_Mundlos#Wehrdienst_und_MAD-Kontakt

Die Adresslisten von Mundlos, die man bei der Razzia Anfang 1998 fand, hatten die Kaserne mit drauf, und Mundlos eigene (elterliche) Telefonnummer, so dass man das Entstehungsdatum dieser Listen wohl in das Jahr 1995 verorten kann.

Nereus hat also Recht, wenn er diese Listen als "veraltet" bezeichnet.
Nichts desto trotz gab es ja handschriftliche Ergänzungen (neueren Datums??) auf den Listen, und auf Chemnitz als Fluchtpunkt hätte man trotzdem kommen müssen, und wie wir ja wissen, man kam auch drauf... so dass BKA und Verfassungsschutz bereits in den ersten Tagen nach der Flucht die falschen Spuren in Richtung Belgien, USA, Tschechei etc legten.

Wenn also Dressler (Chef der EG TEX beim LKA) und Brümmendorf (BKA-Staatsschutz) die Mundlos-Listen unausgewertet in die Tiefen der Asservatenkartons verschwinden liessen, dann diente das vor allem dem Zweck, die "Auslandsflucht-Spur" von VS und BKA "nicht zu stören". So mein Verdacht: Die waren eingeweiht.

Dressler selbst ging ja am Tag der Garagenrazzia zu einem PC-Lehrgang, man könnte durchaus vermuten, dass er sich dieses Theater lieber nicht "live und in Farbe" antun wollte, weil er das Ergebnis schon vorher kannte ;)

fatalist
24.09.2013, 08:24
Warum bringen Zschäpes Anwälte diese erdrückenden Beweise nicht vor? Weil dazu erst einmal Zschäpe aussagen müsste, dass das Trio all die Jahre von einem Geheimdienst (welcher?) betreut wurde und in ständigem Kontakt stand.

Wie will sie das beweisen, wo diese Konatktleute doch unter falschen Namen agierten, Zschäpe nichts Schriftliches hat, auch keine Fotos, und 317 Akten nach dem 4.11.2011 geschreddert wurden, die mutmasslich das Trio, die Überwachung des Trios und die Treffen mit dem Trio zum Gegenstand hatten?

Wo die Verteidigung einschreiten könnte, das wäre bei den Überwachungs-Operationen Drilling, Terzett, wobei das wohl lediglich "wir haben ja was getan-Nachweise" sind, und die eigentliche "Betreuung" des Trios und seines Umfeldes ganz woanders lief.
Meine Vermutung: BND, CIA, Gladio.

bio
24.09.2013, 09:16
"Der Verfassungsschutz sowie die Polizei haben versagt und uns hintergangen, sie hätten Untersuchungen anordnen sollen anstatt nur tadellos zu zugucken und die Opfer zu beschuldigen, Süleyman hatte keinerlei Vorstrafen, wie kann er eine krimineller sein“ in seinen Worten spiegeln sich Entsetzen, Sorge- und Wut über die Polizei und den Verfassungsschutz. „Ich bin sehr enttäuscht, und glaube nicht mehr an das Gesetz. Die Polizei war nicht Objektiv, denn sie haben keine weiteren Motive in Betracht genommen, stattdessen haben sie sich nur auf Vorurteile Türken gegenüber Fokussiert“ sagt Algan mit festen Ton." http://www.fazschule.net/project/die-welt-in-bewegung2011/968

Süleyman Tasköprü hatte keine Vorstrafen?

fatalist
24.09.2013, 10:09
Süleyman Tasköprü hatte keine Vorstrafen? COMPACT-SPEZIAL NSU vermerkte jedenfalls keine, das ist ja hier alles einkopiert worden. Jede Menge Ermittlungen gegen den Mann, aber keine Verurteilungen.
"So wie bei Informanten üblich, siehe Tino Brandt" :bäh:

fatalist
24.09.2013, 10:28
Zurück zum Selbstmord am 16.9.2013 beim Cannstatter Wasen des angeblichen Betonbauers Florian H. im Auto seines Vaters, als er sich angeblich am selben Tag mit der LKA-Soko "Umfeld" des NSU treffen sollte, um vernommen zu werden zu seinen Aussagen aus 2012, die leider nicht bekannt sind.

Das Autokennzeichen von Papas Auto soll sein: HN-CH 475

http://static2.swp.de/storage/scl/import/swp-beta-import/gaildorf/lokales/rund_um_gaildorf/print/1281844_t1w600h392q90s1v59210_swp-7099253_13071205_01_1709_GOEP_06auto_4C_707664084. jpg?version=1379577248

Wenn ein KFZ-Kennzeichen "zensiert" werden soll, kommt normal ein Balken (ggf teilweise) drüber.
Das wurde hier nicht gemacht, dass Kennzeichen ist deutlich lesbar.
Das ist doch sehr merkwürdig, wo es um einen Selbstmord eines NSU-Informanten geht...


Es werden in Heilbronn keine Kennzeichen bestehend aus 2 Buchstaben und 3 Zahlen ausgegeben, wie man unschwer feststellen kann.
https://www.heilbronn.de/bue_rat/virtuell/Kfz_Zulassung/Wunschkennzeichen/

Im Landkreis Heilbronn werden NUR Kennzeichen mit 2 Buchstaben und 3 oder 4 Zahlen ausgegeben.
http://www.landkreis-heilbronn.de/sixcms/detail.php?id=10697&_nav=10697,33307,10757,10873,10930,19945

Ach wie schön wäre doch ein Polizeicomputer mit Abfragemöglichkeit, ob es dieses Kennzeichen überhaupt gibt...

Nereus
24.09.2013, 10:30
"Der Verfassungsschutz sowie die Polizei haben versagt und uns hintergangen, sie hätten Untersuchungen anordnen sollen anstatt nur tadellos zu zugucken und die Opfer zu beschuldigen, Süleyman hatte keinerlei Vorstrafen, wie kann er eine krimineller sein“ in seinen Worten spiegeln sich Entsetzen, Sorge- und Wut über die Polizei und den Verfassungsschutz. „Ich bin sehr enttäuscht, und glaube nicht mehr an das Gesetz. Die Polizei war nicht Objektiv, denn sie haben keine weiteren Motive in Betracht genommen, stattdessen haben sie sich nur auf Vorurteile Türken gegenüber Fokussiert“ sagt Algan mit festen Ton." http://www.fazschule.net/project/die-welt-in-bewegung2011/968

Süleyman Tasköprü hatte keine Vorstrafen? Das war ein schwerkrimineller Zuhälter, der seine deutsche Frau, wie ein mittelalterlicher osmanischer Sklavenhalter, ausbeutete und auf den Strich (ins Bordell) zum "Geldanschaffen", zur Prostitution trieb!
Die mußte für Pascha Süleyman die Kohle ranschleppen, weil der mit einer früheren ausländischen Freundin Scheckbetrügereien begangen hatte, dafür mit ihr für 5 Jahre ins Zuchthaus hinter Gitter gewandert war und anschließend mit ihr den Schaden bei den Betrogenen wieder gutmachen mußte. Die neuen türkischen Freunde der betrügerischen Räuberbraut verlangten nun, daß ihr Ex, also "Geschäftsmann" Süleyman, für sie den Schaden bezahlen solle, da er ja sie mit List und Zwang (sexuell hörig gemacht) angestiftet hatte. Als er nicht löhnen wollte, sondern mal sagte "Verpißt Euch!", schossen sie ihm zur Warnung in einem Zuhältertreff und Spielsalon mit einer Pistole in die Beine.... usw.

Hatten wir hier schon, aber ich suche Dir mal die Quelle und die weitere Straftaten des "edlen wertvollen Kulturbereicherers aus dem Morgenland" heraus, wegen dem sich hiesige Antifa-Schreiberlinge schon aufregten, daß ihn, den moralisch verkommenen Süleyman, deutsche Ordnungshüter, vermutliche "Nazis" und "Rassisten", als "Schmarozer" bezeichnet hatten.

nachdenkerin
24.09.2013, 10:35
Meine Gedanken zum PUA-Bericht Fall „Gronbach“

Folgendes konnte ich aus den zahlreichen Irrungen und Wirrungen im PUA-Bericht entnehmen:


14. April 2012 sendet Gronbach eine Mail ans Innenministerium



Er hat eine Lebensgefährtin, die für das LfV als Informantin arbeitete und Informationen über Rechte, dann wieder Linke oder doch irgendwie Rechte oder doch Kleinkriminelle beibringen soll.



Sie wurde in der Zeit von Juli 2007 bis März 2011 unter dem Namen Krokus geführt



Krokus ist Kundin bei einer Friseurin, die wiederum eine Krankenschwester als Kundin hatte.



Die Krankenschwester soll angeblich für rechtextremistische Kreise Informationen über den Polizisten beschaffen. Sie erzählte ihrer Friseurin, dass der angeschossene Polizist in der Heilbronn-Sache an einem geheimen Ort untergebracht ist.



Bei den geheim gehaltenen Orten handelt es sich vom Anschlagtag am 25. April 2007 bis 16. Mai 2007 um ein Krankenhaus in Ludwigsburg und vom 16. Mai 2007 bis 18. Juni 2007 um ein Fachkrankenhaus SHR in Neresheim. Während davor immer die Rede ist, dass die besagte Krankenschwester in dem Krankenhaus in Ludwigsburg arbeitet, wird nun aber plötzlich eine Krankenschwester ausfindig gemacht, die in dem weit entfernten Fachkrankenhaus in Neresheim tätig ist. Den Polizisten selber soll sie auch gar nicht kennen, sondern lediglich nur durch Kollegen davon erfahren haben.



So wie sich das für mich darstellt, wurden gegen den Polizisten weitere Aktivitäten unternommen oder geplant, um ihn zum Schweigen zu bringen. Nun müsse man aber nichts mehr machen, da sich der Polizist nicht mehr an den Tatablauf oder Personen erinnern könne. Die Information erlangte Krokus im Jahr 2007 dann wiederum über die Friseurin, was aber fünf Jahre später abgestritten wird.



Das Wissen gab Krokus im Jahr 2007 an ihren Quellen-Führer weiter, der ihr darauf hin aber erklärte, sie solle sich da raushalten. Auch dieser Sachverhalt wird später abgestritten.



Über seine Lebensgefährtin, also Krokus, kommt Gronbach im November 2011 an die Informationen.



Ostersonntag 2012 soll Gronbach mit einem Zeugen bei den angeblich rechtsextremistischen Kreisen vorstellig gewesen sein, um sie mit dem Polizistenmord zu konfrontieren. Dabei soll er Krokus als Informantin des Verfassungsschutzes verraten haben. Diese sollen sehr verärgert gewesen sein. Außerdem soll er sich kurzzeitig im April 2012 von Krokus getrennt haben und sie bei allen möglichen Stellen als Informantin geoutet haben. Ein Monat später, am 6. Mai soll es dann an einem Schießstand von einem Schützenverein zu einer Konfrontation zwischen Krokus und ein paar Personen gekommen sein, wobei ein gewisser Patrick W. anwesend gewesen sein soll. Patrick W. soll nachgewiesene Kontakte zum NSU haben. Patrik W. gibt in einer Gegenstellungnahme an, dass er nicht an einem Schießstand war und die Krokus-Sache in Bezug auf seine Person überhaupt der Unwahrheit entspricht.



Gronbach macht eine Aussage beim Bundesgerichtshof Karlsruhe, die sogar vereidigt wird.



Nachdem Gronbach sich kurzfristig im April 2012 von seiner Lebensgefährtin getrennt haben soll, ist er dann wieder am 24. Mai 2012 mit ihr zusammen gekommen. Aber nicht nur das. Er habe nun eine Situation geschaffen, in der er seine Lebensgefährtin Krokus überzeugen könne, dass die gefährdet sei. Um dieser Gefahr zu entgehen, sind nun beide auf der Flucht.


Nach vielem hin und her, im PUA-Bericht beschrieben mit zahlreichen Irrungen und Wirrungen, ist das Kernthema der verletzte Polizist, wo es wahrscheinlich nicht gewollt ist, dass er sich an die Täter und den Tatablauf erinnert.

Wenn die Aussage von Gronbach vor dem Bundesgerichtshof in Karlsruhe stattfindet und dann auch noch vereidigt wird, ist das doch nicht nur eine Lappalie
Wie das in einer angeblichen Demokratie so sein sollte, gibt es ja dann noch die Gelegenheit zur Gegendarstellung. Aber diese ist schon deshalb Müll, weil hier nur ein Teil wieder gegeben wird, was am Ende an den Punkten „…“ ersichtlich ist


Zum Feststellungsteil, Abschnitt G. IX. (Angebliche Hinweise der Auskunftsperson und späteren Informantin „Krokus“ an das LfV Baden-Württemberg im Jahre 2007) hat sich Alexander Gronbach unter anderem wie folgt geäußert:

„Ich, Alexander Gronbach, fordere vom PUA, sofort die Zeugenvernehmung meinerseits vom November 2011 beim LKA anzufordern. Sowie durch KHK R. sowie KHK S. feststellen zu lassen, an welchem Datum das war! Oder will der PUA nun diese Zeugenaussage unterschlagen, welche schon im November 2011 stattfand?

Eine weitere Lüge ist, [Krokus] wäre erst durch mich aufgeflogen. Zum einen habe ich niemals bei irgendwelchen Neonazis in irgendeiner Form etwas über [Krokus‘] Tätigkeit mitgeteilt, jeder Polizeibeamte welcher jeweils Kontakt mit [Krokus] hatte, KHK G. Q., LKA-Beamter J. H., KHK H. R., KHK M. S. wussten jeweils über die LFV- Tätigkeit Bescheid…“PUA-Bericht S. 1043

Warum nimmt der PUA nicht Bezug auf die erwähnte Zeugenaussage vom November 2011. Da steht absolut nichts angeben. Warum darf hier keiner etwas erfahren?

Beide sind auf der Flucht. Ich fliehe doch nicht einfach so, weil die Lebenspartnerin über eine Friseurin mal hörte, die wiederum von einer Krankenschwester hörte, die aber wiederum gar nichts mit dem Patienten zu tun hat und nur von Kollegen hörte, dass bei dem angeschossene Polzisten Aktivitäten von statten gehen könnten, die das Erinnerungsvermögen beeinträchtigen sollen.


Das LfV Baden-Württemberg erhob noch im Jahr 2012 Einwände gegen die polizeiliche Vernehmung eines pensionierten Mitarbeiters zu angeblichen Hinweisen auf Ausspähversuche von Rechtsextremisten gegen die Klinik, in der der schwer verletzte Kollege von Frau Kiesewetter behandelt wurde.PUA-Bericht S. 843

Die Sache stinkt doch zum Himmel!

fatalist
24.09.2013, 10:56
Das war ein schwerkrimineller Zuhälter, der seine deutsche Frau, wie ein mittelalterlicher osmanischer Sklavenhalter, ausbeutete und auf den Strich (ins Bordell) zum "Geldanschaffen", zur Prostitution trieb!


Gegen Tasköprü selbst war bereits wegen Diebstahls, Einbruchs und
Urkundenfälschung ermittelt worden.


In den 1990er Jahren erschoss einer
seiner Freunde einen Zuhälter und
musste für mehrere Jahre ins Gefängnis.
Die Gang, zu der auch das Opfer
gehörte, habe jedoch Tasköprü
verantwortlich gemacht.

Ein anderer
seiner Freunde berichtete, dass sich
immer mehr Leute von ihnen abge wandt
hätten oder dazu aufgefordert wurden.
Der Zuhälter-Mord sei ein
«Wendepunkt» gewesen. Tasköprü hielt
aber nicht etwa Abstand zum
Rotlichtmilieu. Die Polizei erfuhr, dass
er seine spätere Freundin we nige Jahre
vor seinem Tod auf den Strich geschickt
haben soll. Zudem konnte ermittelt
werden, dass er hin und wieder Kokain
und Marihuana konsumierte . Auch
Dealen im kleinen Umfang wurde von
einigen Freunden wie Bekannten
vermutet. Drei Tage vor dem Mord
sollen drei Männer im Geschäft gewesen
sein,
die Tasköprü unter Druck setzten, das
«Zeug» ranzuschaffen.

Noch bei anderen Kriminellen könnte
sich Tasköprü unbeliebt ge macht haben:
Er hatte angeblich seine Freundin zu
einer Scheinehe genötigt, um einen
Gangster vor der Abschiebung zu
schützen, und dafür 8.000 D-Mark
bekommen.Als der Bräutigam trotzdem
Deutschland verlassen musste, habe
Tasköprü das Geld einfach behalten.
Vermutlich gehörte der Abgeschobene
einer Diebesbande an. Wollte die ihr
Geld zurück?
Phantombild: Keine Ähnlichkeit zu Böhnhardt
und Mundlos usw...


Die mußte für Pascha Süleyman die Kohle ranschleppen, weil der mit einer früheren ausländischen Freundin Scheckbetrügereien begangen hatte, dafür mit ihr für 5 Jahre ins Zuchthaus hinter Gitter gewandert war
Ich glaube nicht, dass Sülyman einsass.



Hatten wir hier schon, aber ich suche Dir mal die Quelle und die weitere Straftaten des "edlen wertvollen Kulturbereicherers aus dem Morgenland" heraus, wegen dem sich hiesige Antifa-Schreiberlinge schon aufregten, daß ihn, den moralisch verkommenen Süleyman, deutsche Ordnungshüter, vermutliche "Nazis" und "Rassisten", als "Schmarotzer" bezeichnet hatten. Da das Beschmutzen des Andenkens Verstorbener ein Straftatbestand ist... aber die Ordnungshüter werden ihren Süleyman wohl gekannt haben...

fatalist
24.09.2013, 11:02
Meine Gedanken zum PUA-Bericht Fall „Gronbach“

Die Sache stinkt doch zum Himmel! Das mag sein, aber ganz anders, als Du glaubst. Hatten wir aber alles schon... mehrfach sogar... :auro:

tommes
24.09.2013, 11:09
Ja den Truppenausweis von Mundlos gab es glaube ich schon mal, u.a. hier : http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-moerder-wie-die-bundeswehr-uwe-mundlos-gewaehren-liess-a-858909.html

Wirkt ein wenig wie eine Karrikatur:crazy:

fatalist
24.09.2013, 11:16
Ja den Truppenausweis von Mundlos gab es glaube ich schon mal, u.a. hier : http://www.spiegel.de/politik/deutschland/nsu-moerder-wie-die-bundeswehr-uwe-mundlos-gewaehren-liess-a-858909.html

Wirkt ein wenig wie eine Karrikatur:crazy: Das Foto sieht nicht besonders echt aus. Die Hitler-Tolle wirkt manipuliert.

fatalist
24.09.2013, 11:44
Zum Thema Florian H. aus Heilbronn (Landkreis) wurde mir eine Info über einen gewissen Florian Stech aus dem Ländle zugetragen.

Wer ist Florian Stech?


Freitag, 20. September 2013 K.-Michael Menzel

Das Verfahren gegen den Ortenauer Nazikader Florian Stech, der im Oktober 2011 auf einem Riegeler Parkplatz einen Antifaschisten durch Anfahren lebensgefährlich verletzt hatte, wird nach RDL Informationen im Oktober in Freiburg neu aufgerollt. Das wegen Überschreiten der Grenzen des Notwehr aus Schrecken freisprechende Urteil vom 12.7.2012 der 1. Strafkammer des Landgericht Freiburg unter Vorsitz der Richterin Dr. Kleine-Cosack war im April 2013 vom 4. Strafsenat des BGH aus Rechtsgründen (fehlender Nachweis eines Verteidigungswillen angesichts seiner facebook Bekenntnisse unmittelbar vor der Tat) aufgehoben worden.



Da am Freitag nachmittag sich Justizpresstelle wie Anwälte nicht mehr erreichbar zeigten, werden wir nächste Woche die genauen Termine bzw. auch ob ggf. RA Köpke wieder zum Pflichtverteidiger bestellt wurde, nachtragen. http://www.rdl.de/index.php?option=com_tag&task=tag&tag=florian-stech

Zum damaligen Prozess: Anwältin zu Anfang Nicole Schneiders, Verteidigerin von Wohlleben.
http://riegelsoli.blogsport.de/

Die Berufung vorm BGH scheint nichtöffentlich stattgefunden zu haben:

Heute, am 25. April 2013, fand vor dem Bundesgerichtshof (BGH) in Karlsruhe die mündliche, nicht öffentliche Verhandlung über die Revision des Verfahrens gegen den Faschisten Florian Stech statt. http://de.indymedia.org/2013/04/343921.shtml

Die Info passt dazu: Florian Stech ist ein langjähriger V-Mann, so lautet sie.

Ob das irgendwie ne Rolle im Selbstmordfall vom 16.9.2013 spielt, keine Ahnung...

fatalist
24.09.2013, 11:52
Heute ist wieder mal Frank Lenk aus Zwickau zu Gast im Prozess und zeigt Fotos.


Waffen, Waffen, Waffen, viel Munition und zahlreiche Geldscheine. #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) fühlt sich offensichtlich unwohl beim Anblick der Fotos. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Falscher Bibliotheksausweis, falsche BahnCard, falsche Versichertenkarte. Mal ein Foto von Holger G., mal eines von #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash). #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Fotos zeigen auch zahlreiche adressierte Umschläge, darin: #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Bekenner-DVD.


#Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash), #Mundlos (https://twitter.com/search?q=%23Mundlos&src=hash) und #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) archivierten offenbar Zeitungsartikel zur #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)-Anschlagsserie. Chronologisch nach Morden sortiert. https://twitter.com/PZhautnah

Verbrannt ist dort gar nichts. :beten:

fatalist
24.09.2013, 12:00
BKA pfiff SOKO Bosporus zurück.


NSU-Morde Münchner Profiler: Ganz früh ganz nah dran

Natalie Kettinger, 23.09.2013 17:20 Uhr


http://media1.abendzeitung-muenchen.de/media.media.57f64443-02da-4f32-8e66-019bf5f30cb5.normalized.jpeg
2006 gehen sie mit der Fremdenhass-Theorie an die Öffentlichkeit – und werden zurückgepfiffen: Fallanalytiker Alexander Horn (li.) und Soko-Chef Wolfgang Geier aus Nürnberg.Foto: SZ Photo



Münchner Profiler haben schon 2006 darauf gepocht, gegen Rechts zu ermitteln - das BKA hat nicht auf sie gehört. Neues Buch. http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nsu-morde-muenchner-profiler-ganz-frueh-ganz-nah-dran.27fd244a-ef98-4939-b77e-60389db35ef1.html


Soko-„Bosporus“-Chef Geier hält die Hypothese der OFA für plausibel und informiert die Presse. Doch das Bundeskriminalamt und andere beteiligte Polizeidienststellen pfeifen ihn zurück und verwerfen die Theorie. „Fast scheint es, als könne nicht sein, was nicht sein dürfe. Zum Beispiel Terror von rechts“, schreibt Käppner.

Als sich dann auch noch das FBI einschaltet, erscheint das vielen als Affront. Die Amerikaner stehen in regem Austausch mit den Münchner Profilern und haben ungefragt, quasi als Freundschaftsdienst, die Ceska-Serie analysiert. Auch sie empfehlen den deutschen Ermittlern, „nach jemandem zu suchen, der Türken hasst“. Aber anstatt den Hinweis aus Übersee ernst zu nehmen, wird gelästert, die Horn-Truppe wolle ihre Hypothese so wohl wieder ins Gespräch bringen. Hätte man die Bayern nur machen lassen, aber das BKA wusste es ja besser, so liest sich das.

Das Foto der Beiden ist zu schön, samt Schraubgewinde-Ceska... der Anteil an Schwulen bei den Profilern würde mich in diesem Zusammenhang interessieren :crazy:

fatalist
24.09.2013, 13:05
Extra für @Nereus



Ermittler hatten Postbriefkasten vor Zwickauer NSU-Quartier nicht durchsucht




http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/007C2548_6C1A13F8A083D1A9815180D1ADE01737
Solch ein gelber Postbriefkasten vor dem Zwickauer NSU-Quartier soll damals von Ermittlern durchsucht worden sein. Archivfoto: dpa


München. Es ist nur ein kleines Detail am Rande: Die Polizei hat nach dem Brand im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße den gelben Postbriefkasten vor dem Haus nicht durchsucht. Das sagte am 38. Verhandlungstag im NSU-Prozess vor dem Münchner Landgericht ein sächsischer Brandermittler als Zeuge aus.

Richter Manfred Götzl hatte sich nach dem Detail erkundigt und der Kriminalhauptkommissar erklärte, dass der Briefkasten abgebaut werden musste und zur Polizei gebracht worden war. Danach allerdings sei er ungeöffnet dem Postzustelldienst übergeben worden, so der Zeuge.

Der Brandermittler zeigte dem Gericht noch einmal knapp 120 Fotos vom Brandort und den sichergestellten Gegenständen. Darunter befanden sich unter anderem mehrere Waffen aber auch Ausweispapiere und DVDs, auf deren Verpackung der Vermerk NSU gestanden haben soll. Eine der Waffe trug nach Angaben des Zeugen den Aufdruck "Modell 83". Zudem war als Kaliber 7,65 angegeben. Die stark brandgeschädigte Waffe mit einem Schalldämpfer war auf den Fotos 977 und 978 auch abgebildet und als Spur "W 4" gekennzeichnet. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Ermittler-hatten-Postbriefkasten-vor-Zwickauer-NSU-Quartier-nicht-durchsucht-702091918

Na, Nereus, ist das geil oder doch :?
Wer soll das denn glauben, dass beim Öffnen des Postbriefkasten kein Ermittler daneben stand?

Brandermittler Frank Lenk war also dabei, als man die Ceska fand am 10.11.2011?
Komisch, wo doch am 6.11.2011 das BKA übernahm und laut Feuerwehrdirektor Günnel alle Zwickauer Polizisten "davonjagte"???

Nereus
24.09.2013, 13:14
"Der Verfassungsschutz sowie die Polizei haben versagt und uns hintergangen, sie hätten Untersuchungen anordnen sollen anstatt nur tadellos zu zugucken und die Opfer zu beschuldigen, Süleyman hatte keinerlei Vorstrafen, wie kann er eine krimineller sein“ in seinen Worten spiegeln sich Entsetzen, Sorge- und Wut über die Polizei und den Verfassungsschutz. „Ich bin sehr enttäuscht, und glaube nicht mehr an das Gesetz. Die Polizei war nicht Objektiv, denn sie haben keine weiteren Motive in Betracht genommen, stattdessen haben sie sich nur auf Vorurteile Türken gegenüber Fokussiert“ sagt Algan mit festen Ton." http://www.fazschule.net/project/die-welt-in-bewegung2011/968

Süleyman Tasköprü hatte keine Vorstrafen?

Nachträge zum Fall Tasköptrü.


„Taşköprü betrieb in Hamburg einen Gemüseladen, den er wenige Monate vor der Tat von seinen Eltern übernommen hatte.
Am Mittwoch 27.06.01, gegen 10.45 Uhr schickte Taşköprü seinen Vater zum Einkaufen von Ware weg. Als dieser gegen 11.15 Uhr wieder zurückkam, fand er seinen Sohn auf dem Fußboden des Verkaufsraumes liegend mit einer stark blutenden Kopfverletzung vor. Der Notarzt stellte wenig später den Tod fest.
Bei den verwendeten Projektilen und Hülsen han-delte es sich zweimal um das Kaliber 6,35 mm und einmal um das Kaliber 7,65 mm (Anmerkung: Die 7,65 mm Hülse wurde nicht gefunden).
Taşköprü lebte unverheiratet mit einer deutschen Frau zusammen, mit der er auch ein gemeinsames 3jähriges Kind hatte. Über religiöse und politische Aktivitäten ist bei Taşköprü nichts bekannt.“4317
PUA S. 492

Maik Baumgärtner, (Spiegel-Mitarbeiter), Autor nach Einsicht in Ermittlungsakten: „Das Zwickauer Terrortrio”, Auszüge S. 119 f:

21. Juni 2001 Ermordung Süleyman Tasköprü in Hamburg.
»Er stammt aus Afyonkarahisar in der Ägäisregion im Südwesten der Türkei, ist gerade einmal 31 Jahre alt und hat eine drei Jahre alte Tochter. Im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld betreiben seine Eltern den unauffälligen und nicht sehr rentablen Obst- und Gemüseladen „TASKÖPRÜ-MARKET" in der Schützenstraße 39, einer Seitenstraße, die an die Stresemannstraße grenzt, eine vielbefahrene Ein- und Ausfallstraße in den Hamburger Westen und die Innenstadt.
Gemeinsam mit seinem Vater Ali öffnet Süleyman am Morgen den Familienbetrieb und ärgert sich - die Oliven fehlen. Tasköprü schickt seinen Vater 10.45 Uhr los, er solle die Früchte bitte aus einem nahegelegenen Lebensmittelgeschäft besorgen.
Süleyman Tasköprü, 1981 nach Deutschland gekommen, ist allein im Geschäft, das in der Wohngegend mit relativ hohem Ausländeranteil liegt.
Gegen 11.15 Uhr (also nach 30 Minuten) kommt Süleymans Vater vom Olivenkauf zurück in den Laden. Er entdeckt seinen Sohn auf dem Fußboden, der Kopf mit riesigen Wunden in einer Blutlache. Unter Schock stehend, rennt Tasköprü senior in eine Metzgerei um die Ecke und ruft von hier aus Rettungsdienst und Polizei.
Zeugen gibt es wie bei den vorhergehenden Morden keine.
Lediglich einer will einen Streit zwischen Tasköprü und zwei Männern mitbekommen haben, in dem die Worte „Hau ab" und „ Verpiss dich" gefallen sind.

Wer ist Süleyman Tasköprü?
Tasköprü beendet in Hamburg die Hauptschule, einen Beruf lernt er nicht, arbeitet in verschiedenen Geschäften als Reinigungs- und Hilfskraft, ehe er im elterlichen Geschäft mit anpackt. Nebenher gerät er ins Milieu des Hamburger Kiezes.
Tasköprü ist wegen Diebstahl, Körperverletzung, Fahren ohne Fahrerlaubnis mehrfach bei der Polizei aufgefallen, hat bereits Anzeigen wegen Körperverletzung und Trickdiebstahl am Hals.
Süleymans Freundin Dajana, mit der er eine Tochter hat, arbeitet rund um die Reeperbahn zumindest zeitweise als Prostituierte.

Eine frühere Freundin, die Jugoslawin Alma C., bereitet ihm aber mehr Sorgen. Zunächst verstehen sich die beiden gut und begehen 1992 zahlreiche Scheckbetrügereien. Allerdings so stümperhaft, dass sie hinter Gittern landen und sich von Firmen und Privatpersonen hohe Regressforderungen einhandeln. Fünf Jahre später, 1997, nachdem beide das Gefängnis wieder verlassen haben, taucht Almas neuer Freund Bülent mit seinem Bruder Cahit bei Tasköprü auf.
Beide sind in Verbindung mit Drogengeschäften bereits polizeibekannt in Hamburg-Altona. Nun wollen sie, dass der junge Türke für die Schulden seiner Ex-Freundin geradestehen soll. Als er sich vehement weigert, schießt ihm Cahit in einem Billard-Cafe zweimal ins Bein.
Nach und nach stoßen die Fahnder in dem Fall also auf Indizien, dass das Opfer doch nicht so unauffällig lebte, wie angenommen.
Felix Schwarz, Leiter der Abteilung Organisierte Kriminalität beim Hamburger Landeskriminalamt, erklärt die Vermutung 2010 im ARD-Radio:
„Ich würde unser Opfer nicht als Kriminellen, als Berufskriminellen bezeichnen, aber er war zumindest schon polizeilich in Erscheinung getreten. Und was wir festgestellt haben war, dass er Verbindungen zu kriminellen Kreisen hatte, dass er sich in kriminellen Kreisen bewegte. Im Hamburger Milieu, wenn man so will. Unter Milieu verstehen wir hier in Hamburg den Bereich auf St. Pauli, auf dem Kiez, in dem es um Prostitution geht, wo auch mal Glückspiel eine Rolle spielt. Das sind die Kreise, aus denen das Opfer seine Bekannten, auch seine Freunde rekrutierte, wenn man so will. Er ist ein kleines Licht, wenn man den kriminellen Hintergrund betrachtet."
Doch in dem kleinkriminellen Milieu, in dem sich der Erschossene aufgehalten hat, kommen die Fahnder nicht weiter.
Die Polizisten sehen den Mord laut Schwarz als
„Abstrafaktion für jemanden, der einen Fehler gemacht hat gegenüber Straftätern, denen er als Opfer in irgendeiner Form verpflichtet war und der gegen Regeln verstoßen hat".
Diese Mutmaßung unterstützt eine Kundin, die zwei Tage vor dem Mord in Süleyman Tasköprüs Laden einkaufte - und einen heftigen Streit mitbekam. Der Ladeninhaber diskutierte ihrer Aussage zufolge mit drei südländisch aussehenden Männern, von denen einer schreiend direkt vor Tasköprü stand und einen aufgeregten und wütenden Eindruck machte. Am Ende des Streits sagte der etwa 30-jährige, kräftige Mann zu Süleyman auf Deutsch:
„Kummer dich darum, sieh zu, dass du das ranholst. Wir kommen wieder." Und als wäre dies der Drohung nicht genug, hämmerte der Südländer mit seiner Faust auf den Tisch. Laut Tasköprüs Mutter kamen die drei Männer des Öfteren und schlugen ihren Sohn sogar.«
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6097452&viewfull=1#post6097452

Ein Tasköprü-Killer?http://www.spiegel.de/img/0,1020,479869,00.jpg

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/kopfschuesse-in-dortmund-serienmoerder-schlaegt-zum-achten-mal-zu-a-410272.html

Zum vermutlichen Ursprung und zu den Zielen der groß-türkischen rassistischen Zivilgesellschaft, ihres Anführers Bozdag und ihrer multikulturellen 5. Kolonne hier:

[b]„Unser Ziel ist es, da zu sein, wo es einzelne Mitbürger, Verwandte und einen Menschen aus unserer Rasse gibt. Wir wollen uns um ihre Sorgen kümmern und uns Tag und Nacht um alle Lösungen bemühen.“
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6522430&viewfull=1#post6522430

Türken-Vizepremier Bozdağ stellt fest: OLG München ist nicht neutral
http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/04/473754/vizepremier-bozdag-stellt-fest-olg-muenchen-ist-nicht-neutral

Die jetzige Türkenempörung in Verbindung mit den LINKEN-Rassismuswächtern, entzündete sich nicht am kriminellen Türkenmilieu der Spielhallen, Wettbüros, Geldwäschespelunken und Drogenkaffestuben, sondern an polizeilichen Einschätzungen des 3. Mordopfers, einem Zuhälter (pezevenk) aus der Hamburger Rotlichtszene, der angeblich von Hamburger Ermittlern intern als „Schmarotzer” bezeichnet worden wäre, was von dem SPD-Ausschuß-Mann Edathy mit Empörung öffentlich gemacht worden ist.

Dazu gab Hellangel freundlicherweise den Link zum Jammerbericht mit einem Faksimile-Abdruck aus den Ausschußakten wieder.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6237892&viewfull=1#post6237892

Deutsch Türkische Nachrichten | Veröffentlicht: 25.04.13 - 13:13:

Skandal: NSU-Opfer von Polizei als „Schmarotzer“ bezeichnet
Die Skandale um die NSU-Affäre wollen nicht abreißen. Das NSU-Opfer Süleyman Taşköprü soll in einem Dokument der Hamburger Polizei als „Schmarotzer“ bezeichnet worden sein.
Doch Taşköprüs Familie würde das nicht wundern. Sie hat ihren Glauben an den deutschen Staat und seine Behörden schon längst verloren. In einer Fallanalyse des LKA Hamburg, welche dem NSU-Untersuchungsausschuss vorliegt, soll das NSU-Opfer Süleyman Taşköprü als „Schmarotzer“ bezeichnet worden sein. Die Hürriyet hat hierzu Teile eines Anhörungs-Dokuments des NSU-Ausschusses veröffentlicht. Im Gespräch mit den DTN, sagte die Abgeordnete der Hamburger Bürgerschaft der Partei DIE LINKE, Christiane Schneider, dass dieser Vorfall im Rahmen einer Anhörung des NSU-Ausschusses im Juni 2012 ans Tageslicht kam.

Im Zuge der polizeilichen Ermittlungen zum Mord an Taşköprü wurden von der Polizei rassistische Motive ausgeschlossen. Stattdessen standen Familienangehörige des Opfers unter Mordverdacht. Die Anwältin der Schwester von Taşköprü, Angela Wierig, sagte im vergangenen Jahr im Gespräch mit der tagesschau, dass die Ermittler im Fall Taşköprü nicht nur auf dem rechten Auge blind gewesen seien, sondern sie auch das Gefühl habe, dass sie beide Augen zusammengekniffen, sich die Finger in die Ohren gesteckt und laut „Lalala“ gesungen haben.

Der 31-jährige Obst- und Gemüsehändler Süleyman Taşköprü wurde am 27. Juni 2001 in Hamburg-Bahrenfeld im Laden seines Vaters mit drei Kopfschüssen ermordet. Seine Leiche wurde von seinem Vater gefunden. Taşköprü stammte aus Afyonkarahisar und hatte eine 3-jährige Tochter. http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/04/474301/skandal-nsu-opfer-von-polizei-als-schmarotzer-bezeichnet/

Was will die multikulturelle LINKE-Türkenlobby eigentlich? Uns das kriminelle Milieu vom Bosporus als zukünftige Gesellschaftskultur schmackhaft machen, was keine moralische Kritik erfahren darf?

http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=cW9iuNDYfUM

Nachsatz: Tasköprü hat vermutlich seinen Vater unter einem Vorwand weggeschickt, weil er mit seinen späteren Killern zu dieser Zeit (11 Uhr) verabredet war, um die säumigen Zahlungen zu erklären und möglicherweise noch Aufschub auszuhandeln oder ganz die Forderungen abzuweisen. Das war dann vermutlich sein Todesurteil in diesen Kreisen, die bekanntlich nicht mit sich spielen lassen.

fatalist
24.09.2013, 13:15
Das NSU-Blog von DIE ZEIT ist Gold wert. Da hat man gleich 10 Links, und man sieht genau, wie verfälschend manipuliert wird, anstatt das korrekt die Aussagen berichtet werden.


Bestimmendes Thema in den Berichten über den 37. Verhandlungstag war die Aussage von Ali Taşköprü. Er ist der Vater des ermordeten Süleyman Taşköprü, der im Obst- und Gemüseladen seines Vaters in Hamburg ermordet worden war. Die meisten Autoren beschrieben die Aussage des Vaters als “bewegend”. So etwa Holger Schmidt auf seinem Blog (http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/09/23/vater-von-nsu-opfer-taskopru-sie-haben-mir-das-herz-abgerissen/) und Kai Mudra in der WAZ (http://www.derwesten.de/politik/vater-berichtet-beim-nsu-prozess-vom-tode-seines-sohnes-id8482188.html) und in der Thüringer Allgemeinen (http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Prozess-Ali-Taskoeprue-berichtet-vom-Tod-seines-Sohnes-708214044#.UkB9YRMMBrU.twitter). http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/09/24/taskoeprue-ali-aussage/


Ähnlich emotional war die Aussage der Zeugin Aslı I., die von Lena Kampf aufstern.de ausführlich dargestellt wird (“Gott, komm schnell!” (http://blogs.stern.de/nsu-prozess/gott-komm-schnell/)). Aslı I. hatte die Hilferufe Ali Taşköprüs gehört und ihn über seinen Sohn gebeugt aufgefunden. Autorin Kampf berichtet außerdem von einem interessanten Detail, das die verkorksten Ermittlungen auch in diesem mutmaßlichen NSU-Mordfall dokumentiert: So soll nach den beiden Männern, die der Vater des Opfers, Ali Taşköprü, gesehen hatte, nicht gefahndet worden sein. Wohl aber wurde eine Anzeige gegen die Zeugin Aslı I. sofort aufgenommen: Sie hatte einen Journalisten mit Eiern beworfen, der noch vor Polizei und Krankenwagen am Tatort gewesen sei und sich über den sterbenden Süleyman Taşköprü und seinen Vater gebeugt hatte.Die Ermittlungen im Mordfall Taşköprü ist dabei für viele Berichterstatter symptomatisch für die generellen Ermittlungen im Zusammenhang mit der NSU. Frank Jansen kommentiert im Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/politik/37-verhandlungstag-im-nsu-prozess-polizei-ignorierte-hinweise-auf-auffaellige-deutsche-am-tatort/8833462.html): “Wieder zeigt sich, dass Ermittler die Möglichkeit eines rassistischen Hintergrund ausblendeten.” Ähnlich wie beim Mordfall Taşköprü habe eine Zeugin schon im Mordfall Ismail Yaşar von zwei Männern mit “heller Haut” in der Nähe des Tatorts gesprochen. Die Polizei habe die Frau jedoch bei Vernehmungen gefragt, ob sie sich vorstellen könne, dass “die türkische Mafia dahinter steckt”.
“Rasch gelingt es den Nebenklage-Anwälten, die Schwächen in den Ermittlungen aufzudecken”, beschreibt Tom Sundermann auf ZEIT ONLINE die Befragung des LKA-Beamten H. (“Sie haben mir mein Herz abgerissen” (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-3/seite-2)). Die Ermittler seien weder dem Hinweis auf die beiden Männer nachgegangen, noch hätten sie Zusammenhänge zum Mord an Enver Şimşek und Abdurrahim Özüdoğru in Nürnberg gesehen, obwohl Kontakt zu den Mordkommission in Nürnberg bestand.
Und auch die taz (http://www.taz.de/NSU-Prozess-Mord-Nummer-drei/!124269/) titelt: “Alle Spuren sorgfältig ignoriert”. Dies habe, so berichtet es Autor Andreas Speit, selbst der LKA-Beamte Thorsten H. einräumen müssen: Spuren, die einen rechtsextremen Hintergrund im Mordfall Taşköprü nahegelegt hätten, habe man damals nicht weiter verfolgt.

Richter #Götzl (https://twitter.com/search?q=%23G%C3%B6tzl&src=hash) fragt behutsam. Er hat sich die Kritik nach einer früheren eher rüden Befragung einer Witwe wohl zu Herzen genommen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)
— PZ hautnah (@PZhautnah) September 23, 2013 (https://twitter.com/PZhautnah/statuses/382120446868484097)
“Was wollten diese Leute von uns”: Annette Rammelsberger von derSüddeutschen Zeitung (http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-was-wollten-diese-leute-von-uns-1.1778525) beobachtet eine Szene am Rande des Prozesses: “In der Gerichtspause schlendert einer der Angeklagten, Andre E., ganz nah und unbeschwert an der Familie vorbei, als sie vor dem Gericht wartete. Der Bruder des Getöteten setzt ihm nach, er empfindet die Nähe als Provokation. Nur mit Mühe kann ihn die Familie beruhigen.”
Auch der Autor im Bayerischen Rundfunk (http://www.br.de/nachrichten/nsu-prozess/130923-tagebuch-gerichtsreporter-100.html) beobachtet die Szene und schreibt, dass André E. dabei gegrinst hätte. So falsch der Ausbruch des Bruders wohl war, so verständlich sei er auch, kommentiert der Autor.
Nachtrag: “Was wolltet ihr von meinem Sohn” (http://www.sabah.de/oglumdan-ne-istediniz.html), titelt die türkischsprachige Tageszeitung Sabah. Auch in diesem Bericht steht die Aussage Ali Taşköprüs im Mittelpunkt und das Unverständnis darüber was “diese Leute” von der Familie wollten.

Auch diese Miriam Schmitt sucht sich nur das raus, konkret aus PZ-Twitter, was in die Linie passt.


Der Vater sagt, er habe zwei Männer aus dem Laden kommen sehen. Es seien Deutsche gewesen. Früher war er sich da nicht sicher gewesen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Das der Vater nichts und niemanden beschreiben konnte, das fehlt.
Die beiden "Deutschen" hat man ihm wohl seitens der Antifa-Nebenklageanwälte eingeredet?

nachdenkerin
24.09.2013, 13:32
Auch auf die Gefahr hin, dass Fatalist mir jetzt gleich wieder mitteilt, hunderte Male diskutiert, nur eine kleine Frage. Vielleicht stelle ich mich auch bei der Suchfunktion im Forum zu blöd an. Bei der Suche nach Wörtern schmeißt er mir alle Stränge raus, was dann Unmengen sind. Das heißt z. B. bei dem Suchbegriff „Arnold“ bekomme ich auch Beiträge vom Strang „Innenpolitik“ und etc.. Wenn Jemand weiß, wie ich die Suche nur auf unseren Strang eingrenzen kann, wäre ich über einen P. M. dankbar.

Bombenanschlag Geschäft Köln:


Die Tochter befand sich in dem rückwärtig gelegenen Büro beziehungsweise Aufenthaltsraum mit integrierter Küche, von dem das Geschäftslokal nicht einsehbar war…… Der Korb blieb noch einige Tage im Geschäftslokal stehen, dann nahm ihn Herr M. an sich und stellte ihn auf einem Schreibtisch im Hinterraum ab. PUA-Bericht S. 665


Am 19. Januar 2001 gegen 7 Uhr befand sich die damals 19-jährige Tochter des Ladeninhabers, M. M., allein in dem Hinterraum des Geschäfts. Sie hob den Deckel der Weihnachtsdose leicht an und sah darin eine blaue Gasdruckflasche. Kurz nachdem sie den Deckel wieder geschlossen hatte, explodierte der Sprengsatz.PUA-Bericht S. 665

Sie befand sich im Hinterraum. Ist der Druck denn da so groß, dass die Fensterscheibe von dem vorderen Verkaufsraum kaputt gehen kann und die Jalousie zum Eingang hin nach außen gedrückt wird? Was mich auch erstaunt, es ging nicht nur das Glas kaputt, sondern die Jalousie wurde nach außen gedrückt, während bei der daneben liegenden Eingangstür alles heil blieb. Die Bombe wird es mit Sicherheit gegeben haben, nur von dem wie bin ich noch nicht so ganz hundert prozentig überzeugt. Aber bitte erschlag mich nicht Fatalist, wenn ihr das schon Tausend Mal diskutiert habt.

http://siegrun-roman.de/ Iran_Geschaeft.jpg

http://siegrun-roman.de/Iran_Geschaeft1.jpg

fatalist
24.09.2013, 13:44
Nachsatz: Tasköprü hat vermutlich seinen Vater unter einem Vorwand weggeschickt, weil er mit seinen späteren Killern zu dieser Zeit (11 Uhr) verabredet war, um die säumigen Zahlungen zu erklären und möglicherweise noch Aufschub auszuhandeln oder ganz die Forderungen abzuweisen. Das war dann vermutlich sein Todesurteil in diesen Kreisen, die bekanntlich nicht mit sich spielen lassen. So könnte das hinkommen :appl:

Dass das Opfer 5 Jahre im Knast war, das fehlt sogar in COMPACT NSU Sezial.


Schwenk zum Gericht: Des Griechen Geschäftspartner war ein gewisser Wolfgang F., also ein Deutscher.


„Die totale Zerstörung“: Der Geschäftspartner des #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Opfers Theodoros Boulgarides spricht vor Gericht über die Folgen der Tat. https://twitter.com/PZhautnah/status/382482250933075968


Der Zeuge berichtet, dass er sich in der Folge von der Polizei „schikaniert“ fühlte. Boulgarides seien Dinge unterstellt worden. #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)


„Die wollten uns einfach in den Dreck ziehen, das haben sie auch geschafft“, so der Zeuge. Kunden seien fortgeblieben. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

Man könnte glauben, die Ermittler stünden vor Gericht.


Boulgarides und der Zeuge hatten seit 14 Tagen einen Schlüsseldienst in München, als #Mundlos (https://twitter.com/search?q=%23Mundlos&src=hash) und #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) Boulgarides töteten. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Warum braucht man dann noch einen Prozess? Unglaublich, was die Presstituierten sich erlauben.

fatalist
24.09.2013, 13:47
Auch auf die Gefahr hin, dass Fatalist mir jetzt gleich wieder mitteilt, hunderte Male diskutiert, nur eine kleine Frage. Vielleicht stelle ich mich auch bei der Suchfunktion im Forum zu blöd an. Bei der Suche nach Wörtern schmeißt er mir alle Stränge raus, was dann Unmengen sind. Das heißt z. B. bei dem Suchbegriff „Arnold“ bekomme ich auch Beiträge vom Strang „Innenpolitik“ und etc.. Wenn Jemand weiß, wie ich die Suche nur auf unseren Strang eingrenzen kann, wäre ich über einen P. M. dankbar. Lass Google suchen. Gib deine Suchbegriffe ein und füge site:_politikforen.net hinzu.
Ohne das _ , aber die Software macht aus : p einen Smiley. :p

fatalist
24.09.2013, 13:49
Was mich auch erstaunt, es ging nicht nur das Glas kaputt, sondern die Jalousie wurde nach außen gedrückt, während bei der daneben liegenden Eingangstür alles heil blieb. Die Bombe wird es mit Sicherheit gegeben haben, nur von dem wie bin ich noch nicht so ganz hundert prozentig überzeugt. Aber bitte erschlag mich nicht Fatalist, wenn ihr das schon Tausend Mal diskutiert habt. Die Tür wird gerade auf gewesen sein, weil jemand kam oder ging.

Hatten wir noch nie, dieses Detail.

Nereus
24.09.2013, 13:51
Extra für @Nereus

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Ermittler-hatten-Postbriefkasten-vor-Zwickauer-NSU-Quartier-nicht-durchsucht-702091918

Na, Nereus, ist das geil oder doch :?
Wer soll das denn glauben, dass beim Öffnen des Postbriefkasten kein Ermittler daneben stand?

Brandermittler Frank Lenk war also dabei, als man die Ceska fand am 10.11.2011?
Komisch, wo doch am 6.11.2011 das BKA übernahm und laut Feuerwehrdirektor Günnel alle Zwickauer Polizisten "davonjagte"???

Sag ich doch die ganze Zeit.

Na, ist doch nett, wenn Götzl hier mitlesen läßt.

Daß Frau Zschäpe irgendwelche „Bekennervideos” gehabt hätte, mit der sie die Welt über die angeblichen Verbrechen ihres, von der Linksfront behaupteten, „Terrortrios” aufklären wollte, ist totaler Blödsinn.
Dann hätte sie die Videos in den Postkasten vor ihrer Haustür einwerfen müssen und anschließend nach Berlin zum antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz) in Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 10, fahren müssen, um dem Linksradikalen Ulli Jentsch die Vermarktungsrechte für das Video zu übertragen, damit er es dem Spiegel für 2000 € verkaufen und anderen Medien des linksextremistischen Netzwerkes Kopien günstig zukommen lassen kann.
http://www.taz.de/!81957/

Hat sie aber nicht. Sie hat weder den Postkasten vor ihrer Haustür benutzt, noch ist Zschäpe nach Berlin-Kreuzberg gefahren und hat Ulli Jentsch vertraglich autorisiert das Video zu vermarkten. Das Video stammt daher von eine Antifa-Video-Kooperative von einem Kreuzberger Hinterhof (Dieffenbachstraße ?), welche dem apabiz die Vermarktungs- und Verbreitungsrechte eingeräumt hat für eine bundesweite Antifa-Kampagne der Linksfront für deren politischen „Kampf gegen Rechts”.

http://madrasaoftime.files.wordpress.com/2013/04/nsu-zentrale-brennt.jpg
.....................................▲ HIER

Der nächste Briefkasten zum Einwurf für „Bekennervideos” befand sich dirkekt vor Zschäpes Wohnung!

o.t.-Nachsatz: Im zuständigen Wahllokal für das apabiz (Berlin-Kreuzberg, Lausitzerstr. 10) wurden über 51 % Erststimmen für den grünen Anarchosozialisten Ströbele zur Bundestagswahl abgegeben. Nach der Zweitstimmenanalyse kam dieses Ergebnis auch mit Hilfe von SED-LINKE, SPD und PIRATEN zusammen. (Also Kreuzberger Stasi-RAF, Trotzkisten und Antifa-Chaotenmob)

fatalist
24.09.2013, 13:56
Na, ist doch nett, wenn Götzl hier mitlesen läßt. :D




Daß Frau Zschäpe irgendwelche „Bekennervideos” gehabt hätte, mit der sie die Welt über die angeblichen Verbrechen ihres, von der Linksfront behaupteten, „Terrortrios” aufklären wollte, ist totaler Blödsinn.
Dann hätte sie die Videos in den Postkasten vor ihrer Haustür einwerfen müssen und anschließend nach Berlin zum antifaschistischen Pressearchiv und Bildungszentrum e.V. (apabiz) in Berlin-Kreuzberg, Lausitzer Str. 10, fahren müssen, um dem Linksradikalen Ulli Jentsch die Vermarktungsrechte für das Video zu übertragen, damit er es dem Spiegel für 2000 € verkaufen und anderen Medien des linksextremistischen Netzwerkes Kopien günstig zukommen lassen kann.
http://www.taz.de/!81957/ Sie warf doch nur die Trailer von 90 sec ohne Tonspur ein, und die verwiesen auf das APABIZ

Der Spiegel hat nicht 2000 € bezahlt, sondern mehr. 2000 € kostete der Spass die Zweitvertwerter.
/korinthenkackermodus aus/


Hat sie aber nicht. Sie hat weder den Postkasten vor ihrer Haustür benutzt, noch ist Zschäpe nach Berlin-Kreuzberg gefahren und hat Ulli Jentsch vertraglich autorisiert das Video zu vermarkten. Das Video stammt daher von eine Antifa-Video-Kooperative von einem Kreuzberger Hinterhof (Dieffenbachstraße ?), welche dem apabiz die Vermarktungs- und Verbreitungsrechte eingeräumt hat für eine bundesweite Antifa-Kampagne der Linksfront für deren politischen „Kampf gegen Rechts”.
Helau und Alaaf :dd:

nachdenkerin
24.09.2013, 14:07
Die Tür wird gerade auf gewesen sein, weil jemand kam oder ging.

Im Normalfall wäre dann aber die Jalousie hoch gezogen gewesen, wenn das Geschäft geöffnet gehabt hätte.

fatalist
24.09.2013, 14:10
Diejenige kleine Gruppe von Leuten, die die Trailer-Bekennervideos in Leipzig einwarf, welche auf das APABIZ hinwiesen als Verkäufer des Langfilms 15 Min mit original Paulchen Panter Tonspur, muss das dieselbe Gruppe sein, die dafür sorgte, dass am 10.11.2011 die Ceska 83 mit Schalldämpfer und die "versandfertigen DVD in adressierten Umschlägen" im Schutt der Zwickauer Wohnung gefunden wurden?

Ich kriege da die Kurve nicht, denn dass das APABIZ die Urheberrechte hat, das scheint ja festzustehen, und das wäre ein derartig verräterischer Umstand...
Für mich gehören die Ceska und die Bekennervideos zusammen, untrennbar, wer also das eine händelte, der ist auch für das Andere verantwortlich.

Bis zum 10.11.2011 gab es in WOMO und Zwickau nur "Heilbronn-Verbindungen", also Waffen.
Null Verbindung zu den Dönermorden, weder Waffe noch Videos.

nachdenkerin
24.09.2013, 14:38
Paulchen Panther gräbt sich einen Tunnel und steigt so in das Geschäft ein. Das glaube ich nun nicht, ist ja keine Bank mit Schließfächern.

Aber: Paulchen Panther flüchtet durch dieses Fenster.

http://siegrun-roman.de/Paulchen_Panther_Koeln.jpg

http://siegrun-roman.de/Iran_Geschaeft.jpg

Könnte es nicht möglich sein, dass das Geschäft abgeschlossen war und der Täter fliehen wollte. Vielleicht hatte die Eingangstür Sicherheitsglas. Er nimmt dann das Werbeschild von Eiscreme, schlägt die Fensterscheibe ein und biegt die Jalousie nach außen auf. Nur eine Idee von mir, weil, irgendwie verstehe ich das nicht, wenn hinten die Bombe explodiert, vorne diese Schäden sind. Die Bombe muß stimmen und für die Frau ist das auch ganz schlimm, aber warum soll die Geschichte mit der Weihnachtsdose stimmen? Hier geht es um das wie.

fatalist
24.09.2013, 14:38
Zwei Zeuginnen krank, eine verstorben. #Götzl (https://twitter.com/search?q=%23G%C3%B6tzl&src=hash) beendet den Prozesstag. Fortsetzung morgen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)
https://twitter.com/PZhautnah/status/382492057043869697


NSU-Prozess: Fast-Prügelei zwischen Opferbruder und André E.



http://www.shortnews.de/media/news_thumb/n/s/NSU-Prozess-Fast-Pruegelei-zwischen-Opferbruder-und-Andr-E_1051805.png
Bei der Verhandlung am Montag um den Mord am Gemüsehändler Süleyman T. kam es in der Prozesspause fast zu einer Schlägerei.

Der Bruder des Opfers wollte sich vor dem Gerichtsgebäude auf den Helfer der Killer-Nazis, André E., stürzen. Er schrie dabei: "Ich breche euch eure Beine. Ich bring´ euch um! Wir kriegen euch!"

Das beherzte eingreifen seiner Schwester Aysen und die herbeieilenden Wachtmeister verhinderten dies aber.


http://www.shortnews.de/id/1051805/nsu-prozess-fast-pruegelei-zwischen-opferbruder-und-andre-e

Sonst heisst es immer, Anre E. hätte gelächelt, als er dicht am Bruder des Opfers vorbei ging...

fatalist
24.09.2013, 15:05
Könnte es nicht möglich sein, dass das Geschäft abgeschlossen war und der Täter fliehen wollte. Vielleicht hatte die Eingangstür Sicherheitsglas. Er nimmt dann das Werbeschild von Eiscreme, schlägt die Fensterscheibe ein und biegt die Jalousie nach außen auf. Nur eine Idee von mir, weil, irgendwie verstehe ich das nicht, wenn hinten die Bombe explodiert, vorne diese Schäden sind. Die Bombe muß stimmen und für die Frau ist das auch ganz schlimm, aber warum soll die Geschichte mit der Weihnachtsdose stimmen? Hier geht es um das wie. Deine Fantasie geht wieder mit Dir durch. Mach weiter, ist witzig :appl:


In Zwickau flogen die Aussenwände weg, nicht etwa nur die Fenster... aber der PC stand immer noch unbeschadet im Feuer, direkt an der ehemaligen Wand.
Was bedeutet das denn nun, Nachdenkerin???

Vistar
24.09.2013, 15:13
In Zwickau flogen die Aussenwände weg, nicht etwa nur die Fenster... aber der PC stand immer noch unbeschadet im Feuer, direkt an der ehemaligen Wand.
Was bedeutet das denn nun, Nachdenkerin???

Das bedeutet z.B. dass du den Sachverhalt falsch wiedergibst.

nachdenkerin
24.09.2013, 15:20
Bombenattentat Lebensmittelgeschäft Köln


Im Januar 2006 verfügt die Staatsanwaltschaft Köln, alle Beweisstücke zu dem Fall zu vernichten. Buch „die Zelle“ S.145/146 elektr. Ausgabe

Warum verfügt die Staatsanwaltschaft Köln schon nach nur fünf Jahren alle Beweisstücke zu dem Fall zu vernichten. Selbst die Aufbewahrungsfristen von harmlosen Geschäftsunterlagen von selbstständigen Handwerkern ist um Einiges länger, als hier bei dem Mordanschlag mit schweren Schäden für die Frau.

Bolinski
24.09.2013, 15:23
Weil Geld in dieser Gesellschaft mehr wert ist als der Mensch?

Bolinski
24.09.2013, 15:48
Die Polizisten finden schnell heraus, dass Süleyman Tasköprü früher auch wegen Urkundenfälschung und Diebstahls aufgefallen war und eine kurze Haftstrafe verbüßen musste. In den Neunzigern war er vor einem Klub in einen Streit geraten, wurde angeschossen. Doch von dieser Vergangenheit hatte er sich schon vor 2001 abgewandt, kümmerte sich um die Familie, zog seine Tochter groß, arbeitete im Laden.

Quelle:http://www.welt.de/print/die_welt/hamburg/article115825086/Der-Hamburger-Mord-der-NSU.html

Na, wenn er sich doch abgewandt hatte, schon vor 2001, war er ja automatisch ein ganz, ganz Lieber... Und dass er sich um seine Familie kümmerte, kann man so oder so verstehen...

Nereus
24.09.2013, 15:50
So könnte das hinkommen :appl:

Dass das Opfer 5 Jahre im Knast war, das fehlt sogar in COMPACT NSU Sezial.

Schwenk zum Gericht: Des Griechen Geschäftspartner war ein gewisser Wolfgang F., also ein Deutscher.

https://twitter.com/PZhautnah/status/382482250933075968

Man könnte glauben, die Ermittler stünden vor Gericht.

Warum braucht man dann noch einen Prozess? Unglaublich, was die Presstituierten sich erlauben.

Manchmal bringen einige auch etwas Nützliches:

So die WELT am 19.6.2005:

Tod in der Dönerbude
Mordserie unter ausländischen Ladenbesitzern: Nach fünf Jahren eine erste heiße Spur
Die Männer sassen auf der Bank vor dem Laden und stritten. Mit wilden Gesten redete der Fremde auf Theodorous Boulgarides ein. Es war das letzte Mal, daß der 41jährige Mitinhaber eines Schlüsseldienstes im Münchner Westend am vergangenen Mittwoch lebend gesehen wurde.

Eine halbe Stunde später, gegen 18.30 Uhr fuhr sein Geschäftspartner zum Laden, öffnete die verschlossene Tür und fand Theo - wie ihn alle nannten - hinter dem Tresen in einer Blutlache, das Gesicht zerfetzt von drei Kugeln.
Für die Ermittler weisen zwei Merkmale auf einen Auftragsmörder: die Kaltblütigkeit, mit der der Täter vorgeht, und die Professionalität. Obwohl an den verschiedenen Tatorten tagelang selbst nach kleinsten Hautschuppen gesucht wurde, fanden sich keine verwertbaren Hinweise auf die Identität des Täters. Auch ein Motiv oder eine Verbindung zwischen den Opfern schien lange zu fehlen.
Sicher war nur, daß die Waffe einen Schlüssel zum Rätsel birgt. Warum ein Profi-Killer den Fehler begeht, immer die gleiche Pistole zu benutzen, erklärten Fahnder damit, daß die Waffe vermutlich gezielt eingesetzt wird. Möglichen Opfern soll signalisiert werden: Ihr könnt die nächsten sein.

Doch nun haben die Fahnder offenbar konkrete Hinweise auf einen Zusammenhang zumindest zwischen den türkischen Ladenbesitzern: Alle sechs sollen Geschäftsbeziehungen zu einer in Istanbul ansässigen Handelsfirma gehabt haben, erfuhr die "Welt am Sonntag" aus hochrangigen Beamtenkreisen. Das Unternehmen soll sich als legal tarnen, aber europaweit mit Drogenschmuggel, Menschenhandel und dem Verschieben gestohlener Autos tätig sein.

Der Vater zweier Töchter ließ sich erst vor kurzem scheiden und soll Schulden gehabt haben.
Ob dies der Grund für nicht legale Geschäfte mit der türkischen Drogen-Mafia sein könnte, wird derzeit untersucht. "Drogen sind das wahrscheinlichste Motiv", hatte es bislang stets geheißen. Aber Boulgarides galt als unbescholtener Bürger und war bisher ebensowenig auffällig geworden wie Ismail Yazar. Deshalb schließen die Fahnder auch nicht aus, daß sich die beiden letzten Opfer geweigert haben könnten, als Drogen-Kuriere zu arbeiten, und vielleicht deswegen liquidiert wurden.

Aber vielleicht wurde Boulgarides auch Opfer einer Verwechslung: Bis vor kurzem befand sich in dem Haus, wo er erst vor zwei Wochen seinen Laden eröffnete, der Döner-Imbiß eines Türken.

Die Münchner Soko hofft nun, mit Hilfe eines Phantombildes den Fremden zu finden, mit dem Boulgarides gestritten hatte.
Offiziell wird der etwa 30jährige Mann, der dunkle Hosen und ein rotes Hemd trug, nur als Zeuge gesucht. Doch er könnte auch der Mörder sein.
http://www.welt.de/print-wams/article129158/Tod-in-der-Doenerbude.html

irgendwo gelesen:

Warum wurden nur ganz spezielle Ausländer getötet, nämlich
kleingewerbetreibende Kurden und Türken, aber keine Araber,
keine Neger, keine Intensivtäter, keine Asylbewerber, keine
arbeitslosen Kurden, keine arbeitslosen Türken, keine türkische Funktionsträger aus einem der Moscheevereine und vor allem keine Juden?
Von genereller Ausländerfeindlichkeit kann also gar keine Rede sein.

Warum gab es diese langen Pausen nach dem 4.Mord und nach dem
letzten Mord?
War die NSU da plötzlich jahrelang nicht mehr ausländerfeindlich,
dann aber doch wieder und dann wieder nicht?

Es ist unwahrscheinlich, dass rechtsradikale Neonazikiller ausgerechnet die Personen als Opfer auswählen, die kurz vorher von anderen (vorderasiatischen) Personen bedroht worden sind und wo die Opfer auch noch alle die selben Personen einer türkischen Import-Export-Firma mit Spezialisierung auf Menschenhandel und Waffenschmuggel kennen.

Über die „Organisation” in Istanbul siehe auch:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6583495&viewfull=1#post6583495

Dagegen plötzlich:

http://media1.abendzeitung-muenchen.de/media.media.57f64443-02da-4f32-8e66-019bf5f30cb5.normalized.jpeg

2006 gehen sie mit der Fremdenhass-Theorie an die Öffentlichkeit – und werden zurückgepfiffen: Fallanalytiker Alexander Horn (li.) und Soko-Chef Wolfgang Geier aus Nürnberg.Foto: SZ Photo

Münchner Profiler haben schon 2006 darauf gepocht, gegen Rechts zu ermitteln - das BKA hat nicht auf sie gehört.
Im Sommer 2005, nach den tödlichen Schüssen auf Theodorus Boulgarides in München, haben sie schon einmal eine Theorie zu den Ermittlungen beigesteuert: Damals hielten sie es für wahrscheinlich, dass die Opfer gegen die Spielregeln einer kriminellen Organisation verstoßen hatten und deshalb sterben mussten. Denn angeblich war jedes Opfer Tage vor seinem Tod in einen Streit verwickelt. Eine letzte Warnung?
Ein halbes Jahr und zwei Morde später fällt die Analyse der Profiler völlig anders aus. Auch, weil die vermeintlichen Kontrahenten der ermordeten Männer nie ermittelt wurden und niemand weiß, ob es sie je gegeben hat.

Als sich dann auch noch das FBI einschaltet, erscheint das vielen als Affront. Die Amerikaner stehen in regem Austausch mit den Münchner Profilern und haben ungefragt, quasi als Freundschaftsdienst, die Ceska-Serie analysiert. Auch sie empfehlen den deutschen Ermittlern, „nach jemandem zu suchen, der Türken hasst“. Aber anstatt den Hinweis aus Übersee ernst zu nehmen, wird gelästert, die Horn-Truppe wolle ihre Hypothese so wohl wieder ins Gespräch bringen.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.nsu-morde-muenchner-profiler-ganz-frueh-ganz-nah-dran.27fd244a-ef98-4939-b77e-60389db35ef1.html

Aber die FBI-BKA-Verbindung im NATO-Bündnis bestand doch vorher schon länger?

FBI-BKA-Loge? http://www.bka.de/SharedDocs/Bilder/DE/Pressemitteilungen/130606__AbschiedsbesuchFBI-DirektorMueller,property=poster.jpg

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6399101&viewfull=1#post6399101

Warum wollten den die Brüder vom FBI plötzlich von der „in Istanbul ansässigen Handelsfirma, die legal getarnt, aber europaweit mit Drogenschmuggel, Menschenhandel und dem Verschieben gestohlener Autos (Waffen?) tätig war“, ablenken und auf deutsche Nationalisten, erklärte Feinde des weltbrüderlichen Gedankens, umlenken?

NATO-Interesse?

fatalist
24.09.2013, 15:52
Der Grieche scheint auf Jemanden gewartet zu haben und sollte eigentlich gar nicht im Laden sein...


"Einen Tag nach der Tat habe ich die Bewohner des Anwesens befragt.", berichtet er. "Im ersten Stock wohnte ein Herr C., er fährt nachts Bus für die MVV." Dieser habe berichtet, dass er Boulgarides kenne, weil dieser Kontrolleur war.

Gegen 17.55 sei er aus der Wohnung raus, gegen 18 Uhr war er im Lokal Trappentreuhaus. Um 18.25 Uhr habe er immer nach draußen geschaut, dort sah er den Zeugen P.

Zeuge C. hatte Boulgarides am rechten Türrahmen in seinem Laden lehnen sehen, er hatte sein Handy in der Hand und schaute auf sein Display.

„Ich hab den Theo angerufen, aber er ging nicht ans Telefon“, sagt Wolfgang F. aus. „Da bin ich hingefahren und habe ihn gefunden. Er lag hinter der Theke auf dem Rücken, das Telefon neben ihm.“

Angehörige verlassen den Raum, als Bilder der Leiche gezeigt werden: Sie liegt unter einem Regalbrett im Blut. „Eigentlich sollte Theo an diesem Tag gar nicht da sein. Die Tat hat alles zerstört.“ http://www.tz-online.de/aktuelles/muenchen/nsu-gericht-verhandelt-ueber-mord-muenchen-3128890.html

Sollte also eigentlich der Geschäftspartner Wolfgang F. im Laden sein, oder sollte der Laden zu sein um diese Uhrzeit?

fatalist
24.09.2013, 15:58
Eine halbe Stunde später, gegen 18.30 Uhr fuhr sein Geschäftspartner zum Laden, öffnete die verschlossene Tür und fand Theo - wie ihn alle nannten - hinter dem Tresen in einer Blutlache, das Gesicht zerfetzt von drei Kugeln. Das passt nicht. 18:25 stand der Grieche ja noch handystarrend in der Ladentür.

Nereus
24.09.2013, 15:59
Zwei Zeuginnen krank, eine verstorben. #Götzl (https://twitter.com/search?q=%23G%C3%B6tzl&src=hash) beendet den Prozesstag. Fortsetzung morgen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)
https://twitter.com/PZhautnah/status/382492057043869697


Bei der Verhandlung am Montag um den Mord am Gemüsehändler Süleyman T. kam es in der Prozesspause fast zu einer Schlägerei.

Der Bruder des Opfers wollte sich vor dem Gerichtsgebäude auf den Helfer der Killer-Nazis, André E., stürzen. Er schrie dabei: "Ich breche euch eure Beine. Ich bring´ euch um! Wir kriegen euch!"

http://www.shortnews.de/id/1051805/nsu-prozess-fast-pruegelei-zwischen-opferbruder-und-andre-e

Sonst heisst es immer, Anre E. hätte gelächelt, als er dicht am Bruder des Opfers vorbei ging...

Das ist die typische Sprache orientalischer Bluträcher, Geldeintreiber und Rotlicht-Zuhälter!

fatalist
24.09.2013, 16:04
Warum wollten den die BKA-Brüder vom FBI plötzlich von der „in Istanbul ansässigen Handelsfirma, die legal getarnt, aber europaweit mit Drogenschmuggel, Menschenhandel und dem Verschieben gestohlener Autos (Waffen?) tätig war“, ablenken und auf deutsche Nationalisten, erklärte Feinde des weltbrüderlichen Gedankens, umlenken?

NATO-Interesse? Da komm´ ich nicht ganz mit... das BKA wollte weg vom Türkenhasser, so schreibt es jedenfalls heute die AZ, und pfiff Geier und Horn von der SOKO BOSPORUS zurück. Letztere wollten ja zum Türkenhasser...

BKA und FBI zogen also in verschiedene Richtungen... wäre interessant, ob der FBI-Kontakt aus der SOKO kam (Horn war sicher dort beim FBI zu Lehrgängen) oder ob der Kontakt übers BKA kam.

bio
24.09.2013, 16:05
gelöscht

fatalist
24.09.2013, 16:06
Das ist die typische Sprache orientalischer Bluträcher, Geldeintreiber und Rotlicht-Zuhälter!
Exakt das dachte ich auch. Ein richtig nette Sippe. Fühlen wir uns also wohltuend bereichert ;)

fatalist
24.09.2013, 16:07
Gibt es dafür eine belastbare Quelle, außer politikforen.net? Hast Du Nereus Antwort an Dich gelesen?
Die war doch voller Links.

Edit: Ich sehe, die Info war drin in Nereus Antwort an Dich.

fatalist
24.09.2013, 16:14
Osman T. in Action, siehe BILD
http://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen/bruder-von-nsu-opfer-geht-auf-neonazi-los-32524528.bild.html

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/osman-andre-34673584-mbhf-32527912/2,w=308,c=0.bild.jpg

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/schwester-34673925-mbqf-32527880/3,w=650,c=0.bild.jpg

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/schwester-34674935-mbhf-32527872/2,w=308,c=0.bild.jpg

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/andre-34673585-mbhf-32527890/2,w=308,c=0.bild.jpg

Cooler Hund, dieser Herr Eminger.

VOR DEM OBERLANDESGERICHTBruder von NSU-Opfer geht auf Neonazi los!



IN DER PROZESS-PAUSE DANN DER EKLAT!Der Bruder des Ermordeten, Osman T., sieht Neonazi André E. (33) vor dem Gerichtsgebäude, als der sich gerade einen Kaffee holt.
André E. ist zwar als Helfer der Killer-Nazis angeklagt, aber auf freiem Fuß.
Der Anblick des Rechtsradikalen (http://www.bild.de/themen/specials/rechtsextremismus/rechtsextremismus-inland-fotos-videos-19695792.bild.html) ist zu viel für Osman T., Wut und Trauer sind zu groß.
Er brüllt: „Ich breche euch eure Beine. Ich bring‘ Euch um! Wir kriegen euch!“
Dann will er sich auf André E. stürzen, wird von seiner Schwester gerade noch zurückgehalten.
Sie weint, redet immer wieder auf ihren Bruder ein. Mehrere Wachtmeister stürmen dazwischen.
Nach dem Zwischenfall sagt der Vater des Mordopfers vor Gericht aus.

Ali T. (67) fand seinen Sohn in dessen Gemüseladen, niedergestreckt von drei Schüssen. Ali T. erinnert sich mit gepresster Stimme: „Mein Sohn lag auf dem Boden, ich nahm ihn in den Schoß, streichelte sein Gesicht. Er wollte mir etwas sagen, konnte es aber nicht. Er starb in meinen Armen.“

Nazi-Braut Beate Zschäpe (http://www.bild.de/themen/personen/beate-zschaepe/nachrichten-news-fotos-videos-30389550.bild.html) (38) schaut dem verzweifelten Vater seelenruhig zu, das Gesicht ausdruckslos, die Arme vor der Brust verschränkt.
Sie verweigert die Aussage. Der Prozess wird fort gesetzt. Volksverhetzung ala BILD...

fatalist
24.09.2013, 16:34
Der BR hat aber Verständnis für den Bruder:


Für Beobachter ist es sicher völlig unmöglich sich in die Lage der Opfer-Familien hinein zu versetzen, wenn sie im Saal A 101 des Münchner Strafjustizzentrums den Menschen begegnen die sie für die Morde an ihren Angehörigen mitverantwortlich machen und die der Verhandlung teils mit so stoischem Desinteresse folgen als ginge sie das Ganze überhaupt nichts an. Zu einer traurigen Perfektion hat dieses Verhalten der Angeklagte Andre E. gebracht. Ihm wirft die Bundesanwaltschaft vor den NSU zum Beispiel durch die Anmietung von Tatfahrzeugen unterstützt zu haben. E. ist auf freiem Fuss. Dass er in Verhandlungspausen grinsend das Gericht verlässt, stellt für die Opfer-Angehörigen eine Provokation dar. Dem Bruder des Hamburger Mordopfers Süleyman Tasköprü platzte heute der Kragen. Als Andre E. an ihm vorüber ging, verlor der Opfer-Angehörige die Nerven, drohte dem Angeklagten Schläge an und beschimpfte ihn.So falsch dieser Ausbruch wohl war, so verständlich ist er auch. http://www.br.de/nachrichten/nsu-prozess/130923-tagebuch-gerichtsreporter-100.html


Er brüllt: „Ich breche euch eure Beine. Ich bring‘ Euch um! Wir kriegen euch!“

"Schläge angedroht" ??? Das war ne Morddrohung, Du Arsch.

Wer ist dieser Schmierfink vom BR?

http://www.br.de/radio/bayern2/sendungen/dossier-politik/assmann-tim-100~_v-image512_-6a0b0d9618fb94fd9ee05a84a1099a13ec9d3321.jpg?versi on=4bb3d
Tim Aßmann hat für alles Verständnis. MERDE !!!


Noch was Nettes: Peter Urbach beim ZEIT-Blog:


Interessant ist, dass hier, wie fast überall in den Medien der Eindruck erweckt wird, es handele sich allenfalls um schlechte Ermittlungen oder ausländerunfreundliche Schlamperei.Immer wenn es in den Vernehmungen der Zeugen spannend wird, stellt sich heraus, dass sie zu den Fragen, ob andere staatliche Organe bei den Ermittlungen involviert waren, sich nicht äußern dürfen. So schreibt z. B. die taz zur Zeugenbefragung des ermittelnden Beamten zum Hamburger Mord :

“Rechtsanwalt Thiel hakte nach, ob nach diesem Hinweis einem möglichen rechtsextremen Hintergrund nachgegangen worden sei und die politische Abteilung der Polizei oder das Landesamt für Verfassungsschutz mit einbezogen wurden. „Kann ich nicht sagen“, so H. und schob nach: „Es gab keinerlei Ansatzpunkte für eine Spur zum Rechtsextremismus.“

Ob andere Hamburger Dienststellen bei den Ermittlungen involviert gewesen sein könnten, wollte Gül Pinar, ein weitere Anwältin der Familie, wissen. Die LKA-Beamtin Sonja S. durfte sich zu diesem Komplex aber nicht weiter äußern, sie hatte keine Aussagegenehmigung ihrer Dienstherren.”

Für wie dumm halten uns die Behörden und Medien eigentlich? http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/09/24/taskoeprue-ali-aussage/#comment-17527

Zauberwort "Aussagegenehmigung". Zieht immer. Die Temme-Befragung wird ein Hit werden...



“So falsch der Ausbruch des Bruders wohl war…”
Was für ein Ausbruch? Was geschah denn? Wieso wird das dem Leser vorenthalten? BILD-Leser wissen eben mehr als ZEIT-Leser :bäh:

Bolinski
24.09.2013, 16:47
naja, das lässt tief blicken. Vom Angehörigen eines Opfers ist man Schimpfkanonaden oder Beleidigungen gegenüber des vermeintlichen Täters gewöhnt. Offensichtlich brechen sich in solchen Momenten psychische Anspannungen auf solche Art bahn. Aber Morddrohungen und die Ankündigung, Beine zu brechen sind schon von ganz anderer, nämlich mafiöser Qualität, was dieser Artikel hier unterstreicht: http://sportnet.at/home/fussball/international/1364596/Sie-wollten-mir-Arme-und-Beine-brechen
Der Herr scheint sich auszukennen.

Bolinski
24.09.2013, 16:49
Gül Pinar hat übrigens Mounir al-Motassadeq in Hamburg verteidigt. Er soll zur Terrorzelle von Atta gehört haben.

fatalist
24.09.2013, 16:50
Dienstagvormittag war es vor Gericht erneut nicht gelungen, den Auslöser für das Feuer und die Explosion im mutmaßlich letzten NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße 26 zu klären.

Ein sächsischer Brandermittler erklärte, dass er dazu keine genauen Angaben machen könne.Auf die Nachfrage, ob Teelichter denkbar wären, ließ der Experte die Antwort offen. Er verwies darauf, dass ein
Benzin-Luftgemisch nicht kontrollierbar sei und bei Teelichtern ein großes Risiko bestehe, dass beim Anzünden bereits eine Explosion erfolgen könne. Die sächsischen Ermittler hatten an 19 Stellen in der ausgebrannten Wohnung von Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt Benzin nachgewiesen.

Der Gutachter konnte auch keine Elektrogeräte nennen, die gezielt als Auslöser für das Feuer in Frage gekommen wären. Ein zweiter, für Dienstag geladener Sachverständiger zum Brand in der Zwickauer Frühlingsstraße, kam nicht dazu eine Aussage zu machen. Dafür fehlte die Zeit nach der Befragung seines Kollegen.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Geschaeftsmann-fuehlte-sich-nach-Muenchner-NSU-Mord-von-Polizei-schikaniert-702091918

Das Benzin wurde erst später dorthin gekippt. So einfach ist die Antwort :ätsch:

fatalist
24.09.2013, 16:54
Eine der Waffe trug nach Angaben des Zeugen den Aufdruck "Modell 83". Zudem war als Kaliber 7,65 angegeben. Die stark brandgeschädigte Pistole mit Schalldämpfer war auf den Fotos 977 und 978 auch abgebildet und ist als Spur "W 4" gekennzeichnet.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Geschaeftsmann-fuehlte-sich-nach-Muenchner-NSU-Mord-von-Polizei-schikaniert-702091918

Man findet 11 Waffen, und die letzte (Ceska 83, gefunden 10.11.2011) bekommt die Nummer W4?
Warum nicht W11?

Da stimmt doch was nicht...




Olaf Klemke, der Verteidiger des Angeklagten
Ralf Wohlleben, erkundigte sich mehrfach beim Zeugen, ob und wie Auffinden der Waffen dokumentiert wurde. Der Beamte versicherte, dass jeweils ein Protokoll gefertigt wurde.
Klemke kritisierte, dass ihm diese Protokolle nicht vorliegen würden. Klemke ist nicht blöd.

fatalist
24.09.2013, 16:59
Die Ermittler fanden In der ausgebrannten Wohnung und im Brandschuttwurden aber auch den Personalausweis der Hauptangeklagten Beate Zschäpe sowie einen Bibliotheksausweis auf den Namen Rossberg für eine Bibliothek in Hannover. Das Passfoto auf dem Ausweis zeigt aber Beate Zschäpe. Ihr Foto befand sich auch auf einem Mitgliedsausweis des Tennisclubs "Großgrünbach e.V." Dieser Ausweis war dagegen auf den Namen Mandy Struck ausgestellt.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Geschaeftsmann-fuehlte-sich-nach-Muenchner-NSU-Mord-von-Polizei-schikaniert-702091918

Silvia Rossberg aus Burgdorf, deren Krankenkassenkarte Zschäpe für den Zahnarzt verwendete, 2006

Nereus
24.09.2013, 17:05
Da komm´ ich nicht ganz mit... das BKA wollte weg vom Türkenhasser, so schreibt es jedenfalls heute die AZ, und pfiff Geier und Horn von der SOKO BOSPORUS zurück. Letztere wollten ja zum Türkenhasser...

BKA und FBI zogen also in verschiedene Richtungen... wäre interessant, ob der FBI-Kontakt aus der SOKO kam (Horn war sicher dort beim FBI zu Lehrgängen) oder ob der Kontakt übers BKA kam.

Richtig.

Bayern ist seit dem Ende des II. Weltkrieges die Bastion Washingtons in Europa. Geheimdienst in Pullach bei München, CIA-Sender in München etc. incl. der FBI-Lehrlinge Horn und Konsorten. Das BKA ist mehr die offizielle Verbindung zu den Amerikanern. Unter der Schröder-Regierung gab es eine politische Achse Paris-Berlin-Moskau im „Europäischen Haus”, zum Leidwesen Roms, aus dem sich auch Washington kühl ausgeschlossen sah.
Das wurde mit der Bilderbergkonferenz in Rottach/ Egern 2005, wo Merkel von den Wirtschaftsmächtigen der westlichen Welt zur neuen Kanzlerin für die BRD bestimmt wurde, geändert.
Nach ihrem Regierungsantritt wurde die politische Achse in Richtung Washington-Tel Aviv-Berlin verdreht. Amerikanische Einflüsse bekamen nun auch beim BKA stärkeren Einfluß. Was die bayerischen FBI-Vorreiter angestoßen hatten, wurde nun auch offiziell vom BKA vertreten und die FBI-Profiler-Analyse nach Heilbronn offiiziell übernommen., wie man beobachten konnte.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6514506&viewfull=1#post6514506

fatalist
24.09.2013, 17:13
Okay, Nereus.

Der Gedanke ist jedenfalls wichtig, dass man weg von dieser türkischen Firma wollte, mit denen die ersten 7 Opfer zu tun hatten.
Ich glaube auch nicht das Märchen, dass der Grieche für einen Türken gehalten wurde, oder dass er verwechselt wurde mit dem Inhaber eines Dönerladens, der ein paar Wochen zuvor dort noch war...

Zeugen beschrieben den Griechen als am Tattag hochgradig nervös, er habe beim Rauchen gezittert, und er bekam Erpresserbriefe.
Die dann als "Scherz" wegermittelt wurden.

Siehe NSU COMPACT SPEZIAL NSU... da steht noch mehr...



Boulgarides war als einziges NSU-Opfer griechischer Staatsbürger. Er sei aber oft für einen Türken gehalten worden, berichte sein Kollege. Die anderen Opfer der „Ceska-Morde“ waren Türken oder türkischer Abstammung. http://www.mittelbayerische.de/index.cfm?pid=10015&pk=964938#964938

Ich wette, dieser Geschäftspartner weiss mehr als er sagt. Die Polizei angreifen, aber mit "Theo" nen Laden aufmachen, den er nur 8 Monate kannte...

bio
24.09.2013, 17:25
Das war ein schwerkrimineller Zuhälter, der seine deutsche Frau, wie ein mittelalterlicher osmanischer Sklavenhalter, ausbeutete und auf den Strich (ins Bordell) zum "Geldanschaffen", zur Prostitution trieb!
Die mußte für Pascha Süleyman die Kohle ranschleppen, weil der mit einer früheren ausländischen Freundin Scheckbetrügereien begangen hatte, dafür mit ihr für 5 Jahre ins Zuchthaus hinter Gitter gewandert war und anschließend mit ihr den Schaden bei den Betrogenen wieder gutmachen mußte. Die neuen türkischen Freunde der betrügerischen Räuberbraut verlangten nun, daß ihr Ex, also "Geschäftsmann" Süleyman, für sie den Schaden bezahlen solle, da er ja sie mit List und Zwang (sexuell hörig gemacht) angestiftet hatte. Als er nicht löhnen wollte, sondern mal sagte "Verpißt Euch!", schossen sie ihm zur Warnung in einem Zuhältertreff und Spielsalon mit einer Pistole in die Beine.... usw.

(...)

stimmt so nicht ganz, oder?
Süleyman Tasköprü hätte im einem lautstarken Streit VOR den Todes-Schüssen gesagt: “Verpisst Euch!”

Nereus
24.09.2013, 17:40
stimmt so nicht ganz, oder?
Süleyman Tasköprü hätte im einem lautstarken Streit VOR den Todes-Schüssen gesagt: “Verpisst Euch!”

Lies mal hier meine Antwort von 14:14 Uhr durch. Die LKA-Protokolle sind leider bisher nicht veröffentlicht worden. Nur einige ausgewählte Journalisten durften da mal reinsehen.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6591854&viewfull=1#post6591854

fatalist
24.09.2013, 17:43
Im Brandschutt stießen die Ermittler zudem auf unversehrte, fein säuberlich archivierte Zeitungsartikel über die NSU-Mordserie, angekokelte Euroschecks, Geldscheine und dazugehörige Banderolen, aber auch auf jede Menge Ausweise: Wie einen orangefarbenen für eine Bibliothek in Hannover, Mitgliedsnummer 00011476, mit einem aktuellen Foto von Beate Zschäpe.

Wozu benötigte die 38-Jährige, die mit Mundlos und Böhnhardt in Zwickau lebte, eine solche Berechtigung? In Lauenau, nahe Hannover, wohnte der ebenfalls angeklagte Holger G. (http://www.spiegel.de/thema/holger_g/) Standen sich G. und Zschäpe womöglich näher als bisher bekannt? Hielt sich Zschäpe vielleicht länger in der Region Hannover auf? Weigert sich Holger G. deshalb so beharrlich, Fragen des Gerichts zu beantworten? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zeuge-sagt-im-nsu-prozess-ueber-mord-an-boulgarides-aus-a-924286.html

Die Lebensgefährtin von Holger Gerlach heisst Silvia Rossberg und kommt aus Burgdorf bei Hannover.
Diese Wette gewinne ich :cool:


Gerlach hatte all die Jahre Kontakt zu Zschäpe, und 2006 benutzte Zschäpe die AOK-Karte von Silvia Rossberg. Und einen Bibliotheksauweis... und so weiter.

39550

bio
24.09.2013, 17:50
Lies mal hier meine Antwort von 14:14 Uhr durch. Die LKA-Protokolle sind leider bisher nicht veröffentlicht worden. Nur einige ausgewählte Journalisten durften da mal reinsehen.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6591854&viewfull=1#post6591854

Dann ist davon auszugehen, dass Tasköprüs Mörder Deutsche waren! Ansonsten hätte er sie doch auf Türkisch beschimpft. "Verspisst Dich / Euch" wird doch auch oft zu Neo-Nazis gesagt.

nachdenkerin
24.09.2013, 17:57
Bombenattentat Köln Lebensmittelgeschäft


Der Kunde trug einen geflochtenen Präsentkorb aus Holz mit Henkel bei sich. In diesem Korb befanden sich bereits eine Tüte Erdnussflips und eine weihnachtliche Stollendose. Der Mann packte aus dem Geschäftslokal noch weitere Waren in den Korb und gab vor, diese bezahlen zu wollen.PUA-Bericht S. 665

Merkwürdig, eigentlich vermischt man doch nicht schon gekaufte Waren mit noch nicht bezahlten Sachen.

Juni 2012 Buch „die Zelle“



Es ist 7 Uhr morgens am 19. Januar, als sie den Deckel öffnet. Sie sieht noch eine blau lackierte Gasflasche – und sofort löst eine elektrische Zündung die Explosion des Schwarzpulvers in der Dose aus Buch „die Zelle“ S. 146, elektr. Ausgabe

August 2013 PUA-Bericht



Am 19. Januar 2001 gegen 7 Uhr befand sich die damals 19-jährige Tochter des Ladeninhabers, M. M., allein in dem Hinterraum des Geschäfts. Sie hob den Deckel der Weihnachtsdose leicht an und sah darin eine blaue Gasdruckflasche. Kurz nachdem sie den Deckel wieder geschlossen hatte, explodierte der Sprengsatz. PUA-Bericht S. 665


Nun beschäftigte mich die Frage, wieso gibt es hier so eine große Abweichung. So fand ich dann vom 15. November 2011 einen Presseartikel, der als allerstes vor den oben erwähnten erschien.

15. November 2011 Zeitungsartikel



Die 19-Jährige nahm die Dose heraus, öffnete sie und machte sie wieder zu, weil sie nichts darin fand. Das Schwarzpulver-Gemisch war in den Wänden der Dose versteckt. Sekunden später explodierte das Metallbehältnis mit einem lauten Knall.

http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/attentat-in-koeln-toedliche-bombe-in-weihnachtsdose,16341264,11958244.html

Da gibt es keine blaue Gasdruckflasche. Das passt dann aber nicht zu dem Paul-Panther-Video. Offensichtlich musste die blaue Gasdruckflasche danach dann noch rein inszeniert werden.

http://siegrun-roman.de/blaue_Bombe.jpg

fatalist
24.09.2013, 18:05
Dann ist davon auszugehen, dass Tasköprüs Mörder Deutsche waren! Ansonsten hätte er sie doch auf Türkisch beschimpft. Oh my god... bio. Schon mal was von Jugos aller Schattierungen in Verbindung mit Rotlichtvierteln, Glücksspiel etc gehört?

Sprechen die alle Türkisch?



"Verspisst Dich / Euch" wird doch auch oft zu Neo-Nazis gesagt. Zu geil. Brüller des Monats. Das lernen Kinder heutzutage mit 3 Jahren im Kindergarten.

:haha: :haha: :haha:

fatalist
24.09.2013, 18:30
F. erzählt, dass viele Menschen Boulgarides mit dem türkischen Wort "Oğlum" ("Sohn") gegrüßt hätten, weil sie ihn mit einem Türken verwechselten. Zudem hatten sie das Geschäft gerade zwei Wochen vor dem Mord eröffnet, zuvor drei Monate lang die Ladeneinrichtung aufgebaut. Ob sich in dem Ladenlokal zuvor womöglich ein türkisches Geschäft befunden hatte, kann in der Sitzung nicht geklärt werden.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-boulgarides/seite-2

:? Das muss doch in den Akten stehen.


Aber 3 Monate lang den Laden aufgebaut, da hat der Mord kaum etwas mit dem Vorbesitzer zu tun, zu lange her...



Seine Exfrau Yvonne, von der er sich kurz vor seinem Tod hatte scheiden lassen, ist als Nebenklägerin im Saal Frisch geschieden waren so einige Opfer. Der Nürnberger Schneider, Yasar, Boulgarides...

fatalist
24.09.2013, 18:43
Die Lebensgefährtin von Holger Gerlach heisst Silvia Rossberg und kommt aus Burgdorf bei Hannover.
Diese Wette gewinne ich :cool:


Gerlach hatte all die Jahre Kontakt zu Zschäpe, und 2006 benutzte Zschäpe die AOK-Karte von Silvia Rossberg. Und einen Bibliotheksauweis... und so weiter.

39550 Mist, Wette wohl verloren:


Sitzung des Niedersächsischen Landtages am 09.11.2012; Fragestunde Nr. 38

Innenminister Uwe Schünemann beantwortet die mündliche Anfrage der Abgeordneten Kreszentia Flauger und Pia-Beate Zimmermann (LINKE)
Die Abgeordneten hatten gefragt:

In einem Beitrag des Onlineportals „blick nach rechts" vom Juli 2012 wird darüber berichtet, dass der hannoversche Unterstützer des neonazistischen Terrortrios NSU, Holger Gerlach, diesem nicht nur mit der Beschaffung von Ausweisen half, sondern dazu auch ein befreundetes Paar aus Hannover nutzte. Die Neonazistin Beate Zschäpe benutzte als eine Aliasidentität demnach die Krankenkassenkarte von „Silvia Rossberg" aus Hannover, mit welcher Zschäpe in Halle/Saale zu einem Zahnarzt ging. Rossberg soll laut dem Beitrag des Onlineportals „blick nach rechts" der Mädchenname der Ehefrau eines ehemaligen militanten Neonazis aus dem Bereich der „Kameradschaft 77" mit Kontakten zu „Blood and Honour" und dem Rockermilieu sein. Holger Gerlach soll mit dieser Person befreundet gewesen sein. Nach uns vorliegenden Informationen handelt es sich bei dieser Person um Herrn Alexander Sch. In dem Beitrag heißt es, dass Gerlach gegenüber der Polizei behauptete, der Freundin die Krankenkassenkarte etwa 2006 für 300 Euro „abgequatscht" zu haben, weil Beate Zschäpe schwer krank war und zum Arzt musste. Das Neonazitrio soll über Rossbergs aktuellen Wohnort ständig informiert gewesen sein. http://www.mi.niedersachsen.de/portal/live.php?navigation_id=14797&article_id=110432&_psmand=33

Nereus
24.09.2013, 18:52
Dann ist davon auszugehen, dass Tasköprüs Mörder Deutsche waren! Ansonsten hätte er sie doch auf Türkisch beschimpft. "Verspisst Dich / Euch" wird doch auch oft zu Neo-Nazis gesagt.


Und als wäre dies der Drohung nicht genug, hämmerte der Südländer mit seiner Faust auf den Tisch. Laut Tasköprüs Mutter kamen die drei Männer des Öfteren und schlugen ihren Sohn sogar.

Ich kann ja auch die deutschen "Neo-Nazis" nicht leiden, weil sie ja nach Goldhagen, wie alle Deutschen, ein erbliches "Killergen" haben sollen. Daher würde ich so einen permanent gefährlichen Deutschen auch niemals angreifen mit "Verpiß Dich!" ...Er könnte ja wütend werden und ausrasten?

Es soll ja auch vorkommen, daß bei einem türkischen oder kurdischen Gemüsehändler türkische oder kurdische Kunden einkaufen, die einen türkisch geführten Streit mitbekommen und dann als Zeugen bei der Polizei den Inhalt des Streitgespräches in sinngemäßer Übersetzung wiedergegeben haben, wie es dann vom Vernehmungsbeamten in deutscher Sprache protokolliert und vom Akteneinsichtnehmer Baumgärtner in seinem Buch dokumentiert wurde.

Baumgärtner war wohl nicht so kleinkariert, sonst hätte er noch hinzufühen müssen „das Streitgespräch wurde ursprünglich in der türkischen Sprache im Istanbuler-Dialekt geführt” . Das, nach Angaben von Zeugen, angefertigte Phantombild zeigt einen Südländer mit einer in bestimmten türkischen Kreisen getragenen Barttracht. Die „Bartquelle” brauchst Du doch jetzt nicht?

Nereus
24.09.2013, 19:26
Das bedeutet z.B. dass du den Sachverhalt falsch wiedergibst.

Was hat der Baufachmann fatalist denn falsch dargestellt? Ob der PC noch unbeschadet war, ist allerdings zweifelhaft.


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=NxSpgXCN9Yo

Vistar
24.09.2013, 19:41
Was hat der Baufachmann fatalist denn falsch dargestellt? Ob der PC noch unbeschadet war, ist allerdings zweifelhaft.


Hey, ich habe früher in den Ferien auch manchmal auf dem Bau gejobbt. Und selbstverständlich hat der PC ziemlich was abbekommen. Meint denn jemand, das Ding sähe aus wie gestern gekauft?

Nereus
24.09.2013, 21:57
Bombenattentat Köln Lebensmittelgeschäft
........
http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/attentat-in-koeln-toedliche-bombe-in-weihnachtsdose,16341264,11958244.html

Da gibt es keine blaue Gasdruckflasche. Das passt dann aber nicht zu dem Paul-Panther-Video. Offensichtlich musste die blaue Gasdruckflasche danach dann noch rein inszeniert werden.
(Bild: Blaue Gasdruckflasche")


Im „NSU”-Fake-Video wird das Lebensmittelgeschäft durch Bildsequenzen aus Nachrichtensendungen mit dem demolierten Ladenfensterrollo symbolisiert.
Die Blaue Bombe aber soll den Sprengstoff-Anschlag in der Kölner Keupstraße bezeichnen.

Lebensmittelladen im „NSU-Fake-Video” aus Presseabbildung.

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_10.png

Das „NSU”-Fake-Video ist mit deutschsprachigen verfremdeten Ausschnitten aus ca. 14 Paule-Panther-Clips zusammengebastelt worden.

Hier das drehbuchartige Transkript des Kreuzberger Antifa-Vereins apabiz, der die Vermarktungsrechte für das 15minütige Machwerk hat.
(falls Ladevorgang klemmt: wiederholen)
http://www.apabiz.de/publikation/NSU-Transkript.pdf

SPIEGEL vom 14.11.2011 mit „NSU”-Video-Ausschnitten
„Bekennervideo der Zwickauer Zelle: 15 Minuten Sadismus”
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bekennervideo-der-zwickauer-zelle-15-minuten-sadismus-a-797608.html

Folgende verfremdete Bildsequenzen stammen aus dem deutschsprachigen Original-Clip Der Rosarote Panther - Rosarote Ampeln Gibt Es Nicht.
Die benutzten ca. 14 Videoclips der Serie „Der rosarote Panther” wurden zwischen November 2009 und Februar 2010 ins Netz hochgeladen. Sie werden ständig wieder aus dem Internet gelöscht.

Zuerst einige verfremdete Bild-Sequenzen, wie sie zum Teil auch im SPIEGEL-Video auftauchen:

„Büro Nationalsozialistischer Untergrund” (aus Original ab 2:42 min.)

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_44.png

„Heute Dönerspieß” (aus Original ab 2:44 min.)

http://cdn4.spiegel.de/images/image-282653-videopanoplayer-ufno.jpg

”Blaue Bombe” (aus Original ab 2:55 min.)

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_49.png

”Rakete: Bombenstimmung für die Keupstraße” (aus Original ab 3:18 min.)

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_47.png

Original-Clip "Der Rosarote Panther - Rosarote Ampeln Gibt Es Nicht".


https://www.youtube.com/watch?v=S25upRnnWn0

Falls gelöscht, anderes Video mit gleichem Titel suchen.
Motto: „Die kommen immer wieder, keine Frage.”

bio
25.09.2013, 07:06
Ich kann ja auch die deutschen "Neo-Nazis" nicht leiden, weil sie ja nach Goldhagen, wie alle Deutschen, ein erbliches "Killergen" haben sollen. Daher würde ich so einen permanent gefährlichen Deutschen auch niemals angreifen mit "Verpiß Dich!" ...Er könnte ja wütend werden und ausrasten?

Es soll ja auch vorkommen, daß bei einem türkischen oder kurdischen Gemüsehändler türkische oder kurdische Kunden einkaufen, die einen türkisch geführten Streit mitbekommen und dann als Zeugen bei der Polizei den Inhalt des Streitgespräches in sinngemäßer Übersetzung wiedergegeben haben, wie es dann vom Vernehmungsbeamten in deutscher Sprache protokolliert und vom Akteneinsichtnehmer Baumgärtner in seinem Buch dokumentiert wurde.

Baumgärtner war wohl nicht so kleinkariert, sonst hätte er noch hinzufühen müssen „das Streitgespräch wurde ursprünglich in der türkischen Sprache im Istanbuler-Dialekt geführt” . Das, nach Angaben von Zeugen, angefertigte Phantombild zeigt einen Südländer mit einer in bestimmten türkischen Kreisen getragenen Barttracht. Die „Bartquelle” brauchst Du doch jetzt nicht?

die phantombilder habe ich, spricht für die türkische Version.. Ich würde mich trotzdem für eine belastbare Quelle freuen, dass die Kundin den Streit auf türkisch mitbekam ,und dass das "Verpiss Euch" eine deutsche Übersetzung des Vernehmungsbeamten war.

nachdenkerin
25.09.2013, 07:40
Bombenattentat Köln Lebensmittelgeschäft an Hand PUA-Bericht

Detonation:



Masliya wäre wohl getötet worden, wenn sie sich nicht zufällig im Moment der Detonation gebückt hätte, um etwas in ihrer Tasche zu suchen.
http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/attentat-in-koeln-toedliche-bombe-in-weihnachtsdose,16341264,11958244.html


Der Korb blieb noch einige Tage im Geschäftslokal stehen, dann nahm ihn Herr M. an sich und stellte ihn auf einem Schreibtisch im Hinterraum ab.
Am 19. Januar 2001 gegen 7 Uhr befand sich die damals 19-jährige Tochter des Ladeninhabers, M. M., allein in dem Hinterraum des Geschäfts. Sie hob den Deckel der Weihnachtsdose leicht an und sah darin eine blaue Gasdruckflasche. Kurz nachdem sie den Deckel wieder geschlossen hatte, explodierte der Sprengsatz.PUA-Bericht S. 665

Merkwürdig, durch das Bücken müsste sie doch erst recht auf einer Höhe mit dem Schreibtisch gewesen sein.

Falsch:



Zu diesen Delikten sei eine Recherche im Tatmittelmeldedienst erfolgt. Das BKA habe im Jahr 2000 daraufhin mitgeteilt:

„Weiter war aufgefallen, dass die versandten Briefbombenattrappen, wahrscheinlich aufgrund von Ähnlichkeiten in der Bauweise, von denselben Personen hergestellt worden waren […] [und wiesen] in Art und Bauweise eine gewisse Ähnlichkeit zu denjenigen Bombenattrappen auf, die bei einer Durchsuchung der Wohnräume von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im gegen diese Personen gerichteten Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera […] gefunden worden waren. […] Eine Übereinstimmung konnte […] nicht festgestellt werden.“PUA-Bericht S. 670

Wohnräume stimmt nicht

Phantombild:



In dem Abgabebericht heißt es weiter, dass das nach einer nochmaligen Vernehmung des Geschädigten D. M. erstellte zweite Phantombild mangels Geeignetheit nicht mehr veröffentlicht worden sei.PUA-Bericht S. 666

Naja, vielleicht fiel ihm dann ein, dass es doch keine blonden Locken sind.

Nationalität:



Bis auf den Vater sind alle Familienmitglieder deutsche Staatsangehörige. Die Mutter war mit den vier Kindern aus dem Iran nach Deutschland geflohen.PUA-Bericht S. 666

Tatverdächtige:



Als Tatverdächtiger wurde schließlich J. T., vorläufig festgenommen, den der Bruder der Verletzten, A. M., belastet hatte. A. M. gab an, dass T. ihn wegen Schuldenbedroht habe. Dabei habe T. auch Bedrohungen gegen über der Familie des A. M. geäußert.PUA-Bericht S. 665


Darüber hinaus war der Vater der Familie wegen möglicher Schulden im Zusammenhang mit einem Hausbau bedroht worden.PUA-Bericht S. 666

Ermittlungsverfahren/Asservate:



Mit Verfügung vom 13. Juni 2001 wurde das Ermittlungsverfahren nach einer belastenden Aussage durch den Bruder der Geschädigten als Js-Verfahren gegen P. T. erfasst und sogleich gemäß § 170 Abs. 2 StPO eingestellt.PUA-Bericht S. 671


Nach einer erneuten ergebnislosen Vernehmung des Ladeninhabers D. M. beim PP Köln am 14. August 2001, verfügte die Staatsanwaltschaft Köln am 22. August 2001, dass es bei der Einstellung bleibe. PUA-Bericht S. 671


……..wurden aufgrund der Verfügungen vom 20. Januar 2006 und 27. Januar 2006 alle asservierten Gegenstände zum Tatort Probsteigasse vernichtet und die verbliebenen Akten weggelegt. Die Staatsanwaltschaft Köln verfügte die Vernichtung sämtlicher Asservate, obwohl sie selbst von einer Verjährungsfrist von 20 Jahren ausging .PUA-Bericht S. 671

fatalist
25.09.2013, 07:58
Protokoll 37. Verhandlungstag – 23. Sept 2013

http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-37-verhandlungstag-23-sept-2013/


Zeug_innen:

KOK He. (Kriminalbeamter am Tatort Taşköprü)
Sachverständige Peschel (Rechtsmediziner an der Universität München zu Schmauch- und Schussspuren am Tatort)
Kriminalbeamtin St. (Polizei Hamburg (http://www.nsu-watch.info/tag/hamburg/), mit eingeschränkter Aussagegenehmigung)
Ali Taşköprü (Vater des ermordeten Süleyman Taşköprü, der seinen Sohn schwer verletzt auffand)
Zeugin Ic. (kam zufällig am Tatort vorbei und fand Vater und Sohn)

Die Dame ist vom LKA Hamburg, der Herr ist von der Mordkommission Hamburg.


Der Verhandlungstag widmete sich der Beweisaufnahme zum Mord an Süleyman Taşköprü am 27. Juni 2001 in Hamburg-Bahrenfeld. Er war 31 Jahre alt, als er mit drei Schüssen aus zwei verschiedenen Waffen hingerichtet wurde. Er starb in den Armen seines Vaters Ali Taşköprü, der seinen Sohn kurz nach der Tat auffand. Ali Taşköprü hatte auch zwei hellhäutige Deutsche am Tatort gesehen – eine Spur, der die Hamburger Polizei offensichtlich nicht weiter folgte, wie die zwei als Zeug_innen geladenen Kriminalbeamt_innen aussagten. Äusserst zweifelhaft und unsicher, wie der Vater selbst aussagte.

Der Vater fand seinen Sohn, das Telefon im Laden war kaputt, und so rannte er nach nebenan in einen Laden, dessen Verkäuferin den Notruf absetzte. Offensichtlich Sprachschwierigkeiten, vor Gericht half ein Dolmetscher. Der Vater eilte dann zurück zu seinem Sohn, der dann starb.


Auf Frage Götzls bittet Taşköprü darum, auf Türkisch antworten zu dürfen. Die Übersetzung übernimmt ein Dolmetscher, der neben Taşköprü sitzt. Seit den 1970ern lebt er in Deutschland...

Der Vater hat wohl die beiden Männer nur von hinten gesehen, er kam von Norden zum Laden zurück, die Männer entfernten sich (zu Fuß) gen Süden.



Der Getötete habe sich bis gegen 11.45 Uhr gemeinsam mit seinem Vater im Laden aufgehalten. Der Vater habe dann den Laden verlassen, weil er Oliven in einem nahen Geschäft besorgen sollte, und sei etwa eine halbe Stunde weg gewesen und habe dann seinen Sohn vorgefunden, habe ihn angesprochen, der Sohn habe aber nicht reagiert. Dann hätte der Vater das Blut gesehen. Der Vater sei dann in einen anderen Laden gegangen und habe von da aus den Rettungswagen und die Polizei verständigen lassen. Ihm sei außerdem mitgeteilt worden, dass eine Zeugin aus den Mehrfamilienhäusern Geräusche gehört habe, einen “Verbalstreit”: Die Zeugin habe gemeint, eine Fremdsprache gehört zu haben. Der Vater habe außerdem mitgeteilt, dass ihm zwei Männer aufgefallen seien in der Nähe des Ladens, die sich in südlicher Richtung entfernt haben. Die nächste Frage hätte sein müssen: War diese Zeugin Deutsche, oder war sie Türkin. Fremdsprache ist relativ...



Ali Taşköprü berichtet, er sei an dem Tag zusammen mit seinem Sohn zur Markthalle gefahren, um einzukaufen. Beim Ordnen der Theke, hätten sie festgestellt, dass Zigarettensorten fehlten. Er habe dann die Zigaretten eingekauft und das Auto gegenüber geparkt. In der gleichen Straße gebe es einen Laden, in dem Oliven verkauft werden. Er sei dort hingegangen Papa wurde also nicht zum Oliven kaufen weggeschickt, sondern zum Zigaretten kaufen. Beim Olivenladen "gleich nebenan" war er wohl auf einen kleinen Schwatz.
Wieder mal ein Beispiel, wie falsch berichtet wird...

aber es kommt noch besser:


Im Folgenden macht Götzl Vorhalte aus früheren Vernehmungen. Es geht zunächst um die zeitliche Einordnung. Ali Taşköprü habe bei der Polizei angegeben, er sei gegen halb elf Uhr gegangen, so Götzl. Das bestätigt Taşköprü. Götzl hält vor, Taşköprü habe ausgesagt, dass er als er parkte, zwei Männer wahrgenommen habe, von denen er nicht wisse, ob es Passanten oder Kunden gewesen seien. Auch das bestätigt der Zeuge. Götzl sagt, er habe hier von zwei oder drei Männern gesprochen. Taşköprü sagt, das könne er nicht genau sagen. Wiedererkennen könne er sie auch nicht. Weiter hält Götzl vor, Ali Taşköprü habe ausgesagt, sein Sohn sei zum Großmarkt gefahren und er selber habe den Laden aufgemacht, sein Sohn sei dann um neun Uhr vom Großmarkt gekommen: Auch das bestätigt Taşköprü. Dann geht es um die Beschreibung der Männer. Götzl sagt, der Zeuge habe von jungen Männern, die 25 oder höchstens 30 Jahre alt gewesen seien und gleich ausgesehen hätten. Ob es Ausländer oder Deutsche gewesen seien, habe er damals nicht sagen können, so Götzl. Taşköprü sagt, er habe nicht drauf geachtet. Götzl hält vor, Taşköprü habe gesagt, die Männer seien vielleicht so groß gewesen wie der vernehmende Beamte, also 1,78 m. Heute sagt der Zeuge, er könne das nicht genau angeben, es seien vielleicht fünf Zentimeter mehr oder weniger gewesen. Weiter hält Götzl vor, Taşköprü habe angegeben, einer der Männer habe etwas in der Hand gehabt, eine Mappe oder so, die er zugeklappt habe. Taşköprü antwortet, es könne sein, dass er das so gesagt habe, es sei dreizehn Jahre her. Zur Entfernung zu den Männern sagt Götzl, der Zeuge habe von zehn bis 15 Metern gesprochen, er habe die Oliven aus dem Auto genommen und habe gesehen, wie die Männer weg gegangen seien. 2 oder 3 Männer, die "gleich aussehen", also wie die "Zwillinge ohne Segelohr" von Beate Keller in Nürnberg? Deutsche oder Ausländer, das wusste der Vater auch damals nicht zu sagen.

Der Vater ging ca. um 10:30 und kam um ca. 11:40 zurück.

Er sei circa eine halbe Stunde oder 45 Minuten weg gewesen


Heute wird daraus die Schlagzeile, der Vater habe B&M am Tatort gesehen.
Das ist alles Bullshit.



Götzl verliest einen weiteren Vorhalt, nach dem die Männer keine Mütze getragen hätten, keine Glatze gehabt hätten, aber eine hellere Haarfarbe gehabt hätten. Taşköprü sagt, er habe keine Mütze gesehen. 2 oder 3 Passanten, so liest sich das, die der Vater nicht genau beschreiben konnte, und deshalb war das keine Spur.

Mit "Rassismus der Polizei" oder "Blindheit auf dem rechten Auge" hat das rein gar nichts zu tun.

brain freeze
25.09.2013, 08:03
Gladio-Parallel-Prozeß in Luxemburg:

Keine Exhumierung des BND-Mitarbeiters Johannes Kramer - er wurde eingeäschert. Hätte man vonseiten der Verteidigung ruhig vor dem Antrag schon mal abklären können. Außerdem: Der fragliche Brief, auf dem DNA-Spuren festgestellt wurden, die Kramer nicht ausschließen, war nicht mal der Erpresserbrief, sondern ein Polizeischreiben, auf dem Kramers DNA gar nicht sein konnte. Man hat also den falschen Brief analysiert. Alles etwas dubios, aber momentan nicht weiterführend. Manipulation oder Schlamperei. Schwer einzuschätzen.

http://www.wort.lu/de/view/bommeleeer-mutmassliche-kramer-dna-nicht-auf-erpresserbrief-gefunden-52406b9be4b0c159be9ac145

bio
25.09.2013, 08:05
diese Medien-Propaganda ist unerträglich.

fatalist
25.09.2013, 08:18
Die Hamburger Kripo stand bereits wenige Tage nach dem Mord mit der Kripo in Nürnberg in Verbindung, wegen der Kaliber der Tatwaffen (dieselben wie bei Simsek):


Eine Bestätigung sei, dass sie eine Rückmeldung aus Nürnberg (http://www.nsu-watch.info/tag/nurnberg/) bekommen hätten. Auf Nachfrage sagt He. er erinnere sich an ein Telefonat, dass er selbst mit einem Herrn Vögeler (siehe Protokoll zum 31. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/08/protokoll-31-1-8-2013/)) geführt habe, dabei sei es um Taten in Nürnberg mit einem ähnlichen Modus Operandi gegangen. Daraufhin sei das BKA gebeten worden, sich Zusammenhänge anzuschauen, insbesondere im Hinblick auf Schusswaffen. RA Thiel sagt, das sei überraschend schnell passiert, das Fernschreiben sei vom 28. Juni 2001, 15 Uhr. He. bestätigt das. Thiel sagt, es sei die Rede von “zwei Tötungsdelikten in Nürnberg mit der gleichen Tatwaffe”, das sei ja eine interpretationsfähige Formulierung. He. sagt, es gehe dabei um die beiden Nürnberger Taten, am nächsten Tag hätten sie noch nicht gewusst, dass es die identische Waffe gewesen sei. Das BKA war ab 2001 mit im Boot, nicht erst ab dem Turgut Mord Feb 2004.


An den Händen des Opfers wurden Schmauchspuren festgestellt, und ein Schalldämpfer konnte nicht nachgewiesen werden. "eher nicht"...


An den Händen Taşköprüs seien Schmauchspuren festgestellt worden. Die Spuren an der rechten Hand hätten sich den Patronenhülsen Kaliber 6.35 zuordnen lassen, die an der linken Hand nicht. Keine Hülse 7,65 mm vorhanden, also auch keine Zuordnung möglich.


Die Schmauchspuren an den Händen könnten mit einer Abwehrreaktion in Richtung der Waffe erklärt werden, es könne sich aber auch um sekundäre Auftragungen bei den Rettungsmaßnahmen handeln


Nach kurzer Verwirrung darum, welche Waffe bei welchen Schüssen verwendet wurde, stellt Peschel auf Frage von Oberstaatsanwältin Greger klar, dass die Waffe Kaliber 6.35 beim aufgesetzten Hinterhauptschuss verwendet worden sei, da hätten sich Schmauchspuren gefunden. Beim Gesichtsschuss mit Kaliber 7.65 habe es keine Vergleichshülse zur Schmauchzuordnung gegeben, aber Schmauchspuren an der linken Hand, was – unter der Hypothese, dass mit der Hand zur Waffe gegriffen wurde – dagegen spreche, dass ein Schalldämpfer verwendet wurde. Das ist doch recht deutlich: Kein Schalldämpfer. Keine Hülse, nur ein Projektil.


Als Hypothese nennt Peschel folgenden möglichen Tatablauf: Zunächst habe die Schussabgabe Kaliber 7.65 in der linken seitlichen Gesichtsregion stattgefunden. Dann sei zu unterstellen, dass er zu Boden gebracht wurde oder gestürzt ist. Dann folge der Einschuss in die rechte seitliche Hinterhauptsregion, dann nach dem Sturz nach vorne, der die Verletzungen an Stirn erklären könnte, folge der Schuss in die zentrale Hinterhauptsregion. Das sei plausibel, es könne aber auch anders gewesen sein, so Peschel. man weiss es nicht...



Die letzte Zeugin hat einen Reporter mit Eiern beworfen. Gesehen hat sie nichts.
http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-37-verhandlungstag-23-sept-2013/


Nebenklagevertreter Reinecke fragt zur Auseinandersetzung mit den Reportern. Ic. sagt, der andere Bruder sei zusammengebrochen und der Reporter sei fast auf ihn drauf. Das habe sie sauer gemacht und sie hab Eier auf den Reporter geworfen. Die Reporter seien als erstes da gewesen, dann die Polizei und zum Schluss der Krankenwagen. Ob das man alles so stimmt...

fatalist
25.09.2013, 08:31
Zu diesen Delikten sei eine Recherche im Tatmittelmeldedienst erfolgt. Das BKA habe im Jahr 2000 daraufhin mitgeteilt:


„Weiter war aufgefallen, dass die versandten Briefbombenattrappen, wahrscheinlich aufgrund von Ähnlichkeiten in der Bauweise, von denselben Personen hergestellt worden waren […] [und wiesen] in Art und Bauweise eine gewisse Ähnlichkeit zu denjenigen Bombenattrappen auf, die bei einer Durchsuchung derWohnräume von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im gegen diese Personen gerichteten Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera […] gefunden worden waren. […] Eine Übereinstimmung konnte […] nicht festgestellt werden.“
Wohnräume stimmt nicht

@nachdenkerin, die Frage nach der Durchsuchbarkeit von Datenbanken war also bereits 2000 geklärt.


Im Jahr 2000 sei es somit möglich gewesen, bei einer Recherche im Zusammenhang mit einem Sprengstoffdelikt auf das Trio zu stoßen Seite 670 PUA-Bericht.
Das ist a) selbstverständlich und b) wichtig.

"Wohnung ist falsch" ist hingegen ein total unwichtiger Fehler.

fatalist
25.09.2013, 08:33
Gladio-Parallel-Prozeß in Luxemburg:

Keine Exhumierung des BND-Mitarbeiters Johannes Kramer - er wurde eingeäschert. Hätte man vonseiten der Verteidigung ruhig vor dem Antrag schon mal abklären können. Außerdem: Der fragliche Brief, auf dem DNA-Spuren festgestellt wurden, die Kramer nicht ausschließen, war nicht mal der Erpresserbrief, sondern ein Polizeischreiben, auf dem Kramers DNA gar nicht sein konnte. Man hat also den falschen Brief analysiert. Alles etwas dubios, aber momentan nicht weiterführend. Manipulation oder Schlamperei. Schwer einzuschätzen.

http://www.wort.lu/de/view/bommeleeer-mutmassliche-kramer-dna-nicht-auf-erpresserbrief-gefunden-52406b9be4b0c159be9ac145 Man hat 3 Erpresserbriefe analysiert, die laut Kramer junior von Kramer senior stammen sollen, und das war ein Griff ins Klo. Sagt das BKA.

Ich hätte die Schweizer beauftragt, oder die Österreicher, aber nie im Leben ausgerechnet das BKA.
Schwerer Fehler.

fatalist
25.09.2013, 08:50
……..wurden aufgrund der Verfügungen vom 20. Januar 2006 und 27. Januar 2006 alle asservierten Gegenstände zum Tatort Probsteigasse vernichtet und die verbliebenen Akten weggelegt. Die Staatsanwaltschaft Köln verfügte die Vernichtung sämtlicher Asservate, obwohl sie selbst von einer Verjährungsfrist von 20 Jahren ausging . Seite 671 PUA-Bericht

Gross und rot steht für "Skandal/Empörung"?
Dazu besteht kein Grund, das Vorgehen ist völlig normal: Es wurde niemand getötet bei dem Anschlag.

Zum Vergleich: Beim Oktoberfest-Anschlag mit 13 Toten und über 200 Verletzten wurden die Asservate 1997 vernichtet, obwohl sie (angeblich unausgewertete) DNA-Spuren enthielten. Gut, 1980 konnte man da nichts nachweisen, aber 1997 hätte man die DNA-Auswertungen machen müssen, bevor man die Asservate vernichtete. Zigarettenkippen von 6 Sorten Zigaretten in des Alleintäters Auto etc pp. Alles vernichtet... ohne DNA-Profile zu erstellen. DAS ist ein Skandal.

Man sollte also sich mal mit anderen Fällen befassen, bevor man "Skandal" in gross und rot beim Lädchen in Köln wegen einer DNA-freien Keksdose ins Forum schreibt.

Nichts für ungut.

fatalist
25.09.2013, 08:52
die phantombilder habe ich, spricht für die türkische Version.. Na dann stell sie doch mal ein.
Geben und Nehmen, so funktioniert ein Forum ;)

fatalist
25.09.2013, 09:14
Beate Zschäpe hatte keinen "falschen" Personalausweis.


Ein falscher Personalausweis oder Reisepass von Zschäpe ist bislang noch nicht aufgetaucht. www.tagesspiegel.de/politik/38-verhandlungstag-im-nsu-prozess-zschaepe-laenger-in-hannover-als-vermutet/8839424.html (http://www.tagesspiegel.de/politik/38-verhandlungstag-im-nsu-prozess-zschaepe-laenger-in-hannover-als-vermutet/8839424.html)


Beate Zschäpe nimmt zeitweise die Identität von Mandy S. an

Aber auch Mandy S. lässt die Kameraden nicht hängen. Sie soll Zschäpe, die ihr ähnelt, ihren Personalausweis zur Verfügung gestellt haben. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-terroristin-zschaepe-tarnte-sich-als-mandy-s-a-820123.html

Alles Blödsinn.


Die Doppelgängerin der Nazi-Terroristin packt aus

Beate Zschäpe benutzte die Identität von Mandy Struck, die deshalb ins Visier der Fahnder geriet. Jetzt berichtet sie erstmals – und weiß von einer folgenschweren Panne. Von Dirk Banse und Uwe Müller
http://img.welt.de/img/deutschland/crop105834371/9998723407-ci3x2l-w620/sara-mandy-DW-Politik-Vatikan.jpg

Foto: Montage: DIE WELT

Beate Zschäpe betrieb viel Aufwand, um sich mit der Identität von Friseurin Mandy Struck zu tarnen http://www.welt.de/politik/deutschland/article13785184/Die-Doppelgaengerin-der-Nazi-Terroristin-packt-aus.html#disqus_thread

Noch mehr Blödsinn.

Die Kommentare bei DIE WELT aus 2011(!!!) sind lesenswert: Schon damals glaubten die Leute diese Märchen nicht.

nachdenkerin
25.09.2013, 09:24
@nachdenkerin, die Frage nach der Durchsuchbarkeit von Datenbanken war also bereits 2000 geklärt.

Seite 670 PUA-Bericht.
Das ist a) selbstverständlich und b) wichtig.

"Wohnung ist falsch" ist hingegen ein total unwichtiger Fehler.

stimmt, prima!

fatalist
25.09.2013, 09:35
Wann kamen denn die Phantombilder zum Hamburger Mord von 2001?


18.10.07 BUNDESWEITE MORDSERIE

Polizei sucht Zeugen mit Phantombild

Sechs Jahre nach dem Mord an einem 31 Jahre alten Gemüsehändler in Bahrenfeld sucht die Polizei jetzt mit einem Phantombild einen Tatzeugen.

Foto: Polizei

http://img.abendblatt.de/img/nachrichten-des-tages/crop105410022/5980693945-ci3x2l-h307/84623v1.jpg


Wie die Ermittler am Donnerstag mitteilten, wurde der Händler Süleyman Tasköprü am 27. Juni 2001 das dritte Opfer einer seit September 2000 andauernden Mordserie. http://www.abendblatt.de/nachrichten/nachrichten-des-tages/article497126/Polizei-sucht-Zeugen-mit-Phantombild.html

2007 (!!!) kam dieses Phantombild.
Nach wessen Angaben wurde es denn gemacht?


alt="Mit diesem Phantombild sucht die einen Tatzeugen, der sich beim Mord an Süleyman T. am 27. Juni 2001 in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben soll." title="Mit diesem Phantombild sucht die einen Tatzeugen, der sich beim Mord an Süleyman T. am 27. Juni 2001 in der Nähe des Tatorts aufgehalten haben soll." width="460" height="307"> Das ist also ein Zeuge, der dort gewesen sein soll.

Ganz klar ein DEUTSCHER :haha:
und passend zur Aussage des Vaters des Opfers: Keine Mütze, keine Glatze...



Bei den Ermittlungen habe sich jetzt der Hinweis auf den Zeugen gegeben, der wie folgt beschrieben wird: vermutlich Türke oder Südländer, etwa 40 Jahre alt (zur Tatzeit 2001), 1,70 bis 1,80 Meter groß, hagere Statur, buschige Augenbrauen, tiefliegende Augen. Der gesuchte Zeuge trägt meist ein weißes Oberhemd. Weisses Oberhemd? Ein Rabbi :?

fatalist
25.09.2013, 09:43
Der Mörder von Hamburg kam erst 2005 als Phantombild:


11.06.05 Sechs Morde - und eine Pistole

Serie: Neuer Fall - Wieder türkischer Kleinunternehmer erschossen. War es die Drogenmafia?
Von Christian Denso

Foto: POLIZEI

http://img.abendblatt.de/img/hamburg/crop105390405/7910699865-ci3x2l-h307/12122v1.jpg


Sechs Morde, sechs Rätsel - und ein Verdacht: Ist in Deutschland ein unheimlicher Auftragskiller unterwegs? Vor vier Jahren wurde der türkische Obst- und Gemüsehändler Süleyman T. (31) in seinem Laden an der Schützenstraße regelrecht hingerichtet. Der Mord, fanden Ermittler heraus, ist Teil einer bundesweiten Serie, bei der der (oder die) Täter immer aus derselben Waffe feuerten. Jetzt starb in Nürnberg wieder ein türkischer Kleinunternehmer - wieder durch Kugeln aus der Pistole mit dem Kaliber 7.65 Millimeter. Doch die Soko "Halbmond" (40 Beamte) hat noch keine heiße Spur.

Nürnberg, die Scharrerstraße im Stadtteil St. Peter. Ein Kunde findet Ismail Y. (50) am vergangenen Donnerstag gegen 10.15 Uhr leblos hinter der Theke seines Döner-Imbisses. Sein Körper weist mehrere Einschüsse auf - unter anderem im Kopf. Ein Abgleich der Projektile beim Bundeskriminalamt (BKA) gibt Gewißheit: Auch diese Tat ist Teil der Serie, die vor fünf Jahren begann - in Nürnberg. Hier wurde Anfang September 2000 Enver S. (38), ein Blumengroßhändler, tot auf der Ladefläche seines Lieferwagens gefunden, mit acht Einschüssen im Körper. Ebenfalls in der fränkischen Großstadt: die zweite Tat am 13. Juni 2001. Zwei Schüsse treffen Abdurrahim Ö. (49) in seiner Änderungsschneiderei in den Kopf.

Dann die Tat in Bahrenfeld am 27. Juni 2001: Familienvater Süleyman T. stirbt, als die Täter vormittags in seinen Laden kommen. Kurz darauf ein Mord in München. Am 29. August 2001 wird Gemüsehändler Habil K. (38) in seinem kleinen Laden erschossen. Durch den Schußwaffenabgleich beim BKA wissen die Fahnder mittlerweile auch, daß ein Mord in Rostock im Februar vergangenen Jahres zu der unheimlichen Serie gehört: Damals starb mit Yunus T. (25) noch ein Döner-Verkäufer. Bei der ersten Tat in Nürnberg und in Hamburg benutzten die Täter eine weitere Pistole mit dem Kaliber 6.35 Millimeter. Möglicherweise, so die Ermittler der Soko, standen alle Opfer mit türkischen Drogenhändlern aus den Niederlanden in Verbindung. Spuren führen zur Drogenmafia nach Amsterdam. Auch Schutzgelderpressung ist nicht auszuschließen. Alle Opfer sollen vor ihrem Tod massiv bedroht worden sein. Für Hinweise (Tel. 4286-56789), die zur Aufklärung der Verbrechen führen, sind 20 000 Euro ausgesetzt. http://www.abendblatt.de/hamburg/article332899/Sechs-Morde-und-eine-Pistole.html

Nach wessen Angaben wurde dieses Phantombild des Mörders erstellt?


alt="Der unheimliche Serienmörder? Das Phantombild, mit dem die Mordkommission den Schützen der Tat in Bahrenfeld sucht." title="Der unheimliche Serienmörder? Das Phantombild, mit dem die Mordkommission den Schützen der Tat in Bahrenfeld sucht." width="460" height="307"> Es ist überhaupt nicht klar, ob dieses Phantombild aus Hamburg stammt oder von einem Zeugen der anderen Tatorte.

imo stammt es NICHT aus Hamburg.

nachdenkerin
25.09.2013, 09:47
Beate Zschäpe hatte keinen "falschen" Personalausweis.

.........................

Alles Blödsinn.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13785184/Die-Doppelgaengerin-der-Nazi-Terroristin-packt-aus.html#disqus_thread

Noch mehr Blödsinn.

Die Kommentare bei DIE WELT aus 2011(!!!) sind lesenswert: Schon damals glaubten die Leute diese Märchen nicht.



Die Doppelgängerin der Nazi-Terroristin packt aus

Beate Zschäpe benutzte die Identität von Mandy Struck, die deshalb ins Visier der Fahnder geriet. Jetzt berichtet sie erstmals – und weiß von einer folgenschweren Panne. Von Dirk Banse und Uwe Müller

http://siegrun-roman.de/sara-mandy-DW-Politik-Vatikan.jpg

Foto: Montage: DIE WELT

Beate Zschäpe betrieb viel Aufwand, um sich mit der Identität von Friseurin Mandy Struck zu tarnen.

http://www.welt.de/politik/deutschland/article13785184/Die-Doppelgaengerin-der-Nazi-Terroristin-packt-aus.html#disqus_thread

Das ist eine totale Veräppelei. Oben ist zwar riesen groß so eine Fotomontage von einem Personalausweis auf Mandy Struck mit einem Bild von Beate Zschäpe zu sehen, unten steht aber in dem Artikel folgender Text. Selbst der Text ist lachhaft.


Heut weiß Mandy Struck auch, auf welche Weise ihre Doppelgängerin ihre Identität benutzte. So besaß Zschäpe einen auf den Namen „Mandy Struck“ ausgestellten Mitgliederausweis eines bayerischen Tennisclubs. Damit hätte sie sich bei einer Kontrolle trotz fehlenden Personaldokuments ausweisen können.

fatalist
25.09.2013, 09:54
Da wir gerade bei Phantombildern sind, und vor Gericht beim Griechen Boulgaridis:


http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.924935.1355914477/640x360/mordserie.jpg
Mit diesem Phantombild fahndet die Polizei nach einem Mann, der als letzter mit dem mit dem Mordopfer im Münchner Westend gesprochen haben soll.

(Foto: Foto: ddp) http://www.sueddeutsche.de/panorama/mordserie-vier-staedte-suchen-einen-moerder-1.924921

2010 hatte man gar nichts, nur die Zeugenaussage aus Nürnberg 2005 von Beate Keller, die jedoch zeitlich nicht hinkommen kann und auch ansonsten voller Widersprüche ist. Stichwort: Segelohr...

fatalist
25.09.2013, 10:05
Das ist eine totale Veräppelei. Oben ist zwar riesen groß so eine Fotomontage von einem Personalausweis auf Mandy Struck mit einem Bild von Beate Zschäpe zu sehen, unten steht aber in dem Artikel folgender Text. Selbst der Text ist lachhaft. So ist es. Totale Verarsche.

Bis heute hat mir niemand erklären können, warum ab 2004 mit Holger Gerlachs Führerschein Wohnmobile ausgeliehen werden mussten, wo doch ab 2003 Uwe Mundlos das jederzeit mit seinen eigenen Papieren hätte tun können. Mundlos und Zschäpe wurden seit 2003 nicht mehr gesucht.

Es müsste doch Jedem durchschnittlich begabten Mitteleuropäer auffallen, dass das alles Blödsinn ist.
WENN Böhnhardt mit Gerlachs Papieren bis 2011 Fahrzeuge auslieh, dann war doch Mundlos offensichtlich gar nicht da.
Zschäpe hatte wohl keinen Führerschein, konnte nichts ausleihen?

Wie kam also Mundlos am 4.11.2011 in das Wohnmobil?

Warum machen sich Mörder dadurch verdächtig, dass sie ohne Notwendigkeit dazu im Untergrund mit falschen Papieren leben?
(mal angenommen, B&M waren die Mörder)

WENN man Ausleihen für Mordfahrzeuge durch die Verwendung falscher Papiere vertuschen will, dann nimmt man doch nicht 11 Jahre lang dazu den immer gleichen falschen Pass.
Das ist doch hirnrissig.

Nereus
25.09.2013, 10:06
Extra für @Nereus


Ermittler hatten Postbriefkasten vor Zwickauer NSU-Quartier NICHT durchsucht

http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/007C2548_6C1A13F8A083D1A9815180D1ADE01737

•Solch ein gelber Postbriefkasten vor dem Zwickauer NSU-Quartier soll damals von Ermittlern durchsucht worden sein. Archivfoto: dpa

München. Es ist nur ein kleines Detail am Rande: Die Polizei hat nach dem Brand im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße den gelben Postbriefkasten vor dem Haus nicht durchsucht. Das sagte am 38. Verhandlungstag im NSU-Prozess vor dem Münchner Landgericht ein sächsischer Brandermittler als Zeuge aus.

Richter Manfred Götzl hatte sich nach dem Detail erkundigt und der Kriminalhauptkommissar erklärte, dass der Briefkasten abgebaut werden musste und zur Polizei gebracht worden war. Danach allerdings sei er ungeöffnet dem Postzustelldienst übergeben worden, so der Zeuge.

Der Brandermittler zeigte dem Gericht noch einmal knapp 120 Fotos vom Brandort und den sichergestellten Gegenständen. Darunter befanden sich unter anderem mehrere Waffen aber auch Ausweispapiere und DVDs, auf deren Verpackung der Vermerk NSU gestanden haben soll. Eine der Waffe trug nach Angaben des Zeugen den Aufdruck "Modell 83". Zudem war als Kaliber 7,65 angegeben. Die stark brandgeschädigte Waffe mit einem Schalldämpfer war auf den Fotos 977 und 978 auch abgebildet und als Spur "W 4" gekennzeichnet.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Ermittler-hatten-Postbriefkasten-vor-Zwickauer-NSU-Quartier-nicht-durchsucht-702091918

Na, Nereus, ist das geil oder doch :?
Wer soll das denn glauben, dass beim Öffnen des Postbriefkasten kein Ermittler daneben stand?

Brandermittler Frank Lenk war also dabei, als man die Ceska fand am 10.11.2011?
Komisch, wo doch am 6.11.2011 das BKA übernahm und laut Feuerwehrdirektor Günnel alle Zwickauer Polizisten "davonjagte"???

Kleines Detail am Rande – große Wirkung:

Kai Mudra und die Thüringer Allgemeine (TA) haben den Link zum Artikel schon geschreddert!

War Deine Frage nach Spur „W 4” zu gefährlich entlarvend für die Zwickauer „Show-Veranstalter des Feuerzaubers”?

Oder quälte sie der angeblich vom BKA abgebaute aber nicht untersuchte Postbriefkasten aus der Frühlingsstraße 26 mit möglichen nicht gesichteten Grußkarten Beates an Oma Zschäpe?

Warum wurden denn der Postkasten vom LKA oder BKA abgebaut? Der störte nicht die Löscharbeiten, genau sowenig wie der nicht abgebaute Mauerpfeiler an dem der Postkasten angebracht war!

Wo ist der Postbriefkasten? http://www.freiepresse.de/DYNIMG/94/14/3999414_W300.jpg


Der Briefkasten am Brandhaus ist weg. Nächste Woche soll ein neuer aufgestellt werden. Foto: Ralph Koehler

Briefkasten gegenüber der Zwickauer Terroristenwohnung verschwunden

Postbox an der Frühlingsstraße soll konfisziert worden sein
Zwickau. Der Weg des gelben Postkastens, der bis 4. November 2011 an der Frühlingsstraße am Haus mit der Nummer 26 stand, ist unergründlich. So scheint es zumindest, so will es das Bundeskriminalamt. Die Behörde, die durch ihre Ermittlungen doch eigentlich stets Licht in ein Dunkel bringen will, versucht sich in diesem Fall an einer Taktik der Vernebelung. Der Briefkasten, sagt eine Sprecherin, sei nie untersucht worden. Dabei stand er doch direkt gegenüber jenem Haus, in dem über Jahre drei Terroristen lebten, von denen zwei inzwischen tot sind und eine in Haft sitzt. Deshalb untersuchten die Kriminalisten in den vergangenen Wochen so gut wie alles, was eine Spur versprach.
Nicht aber den Briefkasten, beteuert die Sprecherin. Den habe nur die Feuerwehr seinerzeit, als das Terroristenversteck nach einer Explosion in Flammen stand, vorsichtshalber entfernt. Und dann der Post zurückgegeben, der er ja gehört.
Manfred Hauschild, Pressesprecher der Post, bestätigt, dass der Kasten wieder eingetroffen sei. Er sagt aber auch etwas von einem Beweisstück, um das es sich bei der Briefbox gehandelt habe. Und dass er untersucht worden sei. So äußerte sich die Stadtverwaltung auch jüngst im Stadtrat, als Tristan Drechsel, Abgeordneter der Demokratischen Allianz Zwickau, nach dem Verbleib des Briefkastens fragte. Zur Spurensicherung habe das Bundeskriminalamt den Briefkasten mitgenommen.
Welche Spuren sich die Polizisten erhofften und ob sie etwas gefunden haben: Das ist nun nicht bekannt. Die Briefe, die sich am 4. November in dem Kasten befanden, seien aber zugestellt worden, sagt Manfred Hauschild. Zugleich kündigt er an, dass die Weißenborner ihren Briefkasten wieder zurückerhalten. Wahrscheinlich nächste Woche, mit der Stadt sei das geklärt. Briefe könnten dann in die neue gelbe Postbox, die an der Kreuzung Frühlingsstraße/Lilienweg aufgestellt wird, eingeworfen werden - also fast am alten Standort. Das Tiefbauamt habe schon zugestimmt. Der alte Briefkasten wird laut Hauschild allerdings nicht wieder aufgestellt - was auch immer er erlebte. (Freie Presse 02.03.2012)
http://www.freiepresse.de/LOKALES/ZWICKAU/ZWICKAU/Briefkasten-gegenueber-der-Zwickauer-Terroristenwohnung-verschwunden-artikel7921514.php


Warum hat das LKA (bzw. BKA) den Postkasten am 4.11.11 abmontieren lassen, den Inhalt der Post gegeben und den Kasten zur Spurensicherung einbehalten? Was vermutete die „Staatssicherheit” dort am 4.11.11 zu finden? Zschäpes Postkarte „Oma, ich kann nicht kommen, muß bei Emmingers am Wochenende auf das Kind aufpassen”? Oder welchem Zweck diente der heimliche Abbau des Briefkastens und die Vertuschung über Feuerwehr und Post, daß das LKA ihn haben wollte? Erst empörte Anwohner hatten mit ihrem Protest auf den fehlenden Postkasten aufmerksam gemacht.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6153096&viewfull=1#post6153096

nachdenkerin
25.09.2013, 10:09
Seite 671 PUA-Bericht

Gross und rot steht für "Skandal/Empörung"?
Dazu besteht kein Grund, das Vorgehen ist völlig normal: Es wurde niemand getötet bei dem Anschlag.

Zum Vergleich: Beim Oktoberfest-Anschlag mit 13 Toten und über 200 Verletzten wurden die Asservate 1997 vernichtet, obwohl sie (angeblich unausgewertete) DNA-Spuren enthielten. Gut, 1980 konnte man da nichts nachweisen, aber 1997 hätte man die DNA-Auswertungen machen müssen, bevor man die Asservate vernichtete. Zigarettenkippen von 6 Sorten Zigaretten in des Alleintäters Auto etc pp. Alles vernichtet... ohne DNA-Profile zu erstellen. DAS ist ein Skandal.

Man sollte also sich mal mit anderen Fällen befassen, bevor man "Skandal" in gross und rot beim Lädchen in Köln wegen einer DNA-freien Keksdose ins Forum schreibt.

Nichts für ungut.

1997 war die Welt für mich noch in Ordnung. Da hätte ich alle für verrückt erklärt, die etwas angezweifelt hätten. Das alles hätte ich nie und nimmer, auch nur von einem Bruchteil für möglich gehalten.

fatalist
25.09.2013, 10:17
Diese Miriam Schmitt ist echt krass:


Wie der NSU seine Opfer auswählte, fragt auch Claudia Wagnerin in der Jungen Welt (http://www.jungewelt.de/2013/09-25/054.php). Die Zeugenaussage mache aber noch etwas anderes deutlich, nämlich “wie unwahrscheinlich es ist, dass drei Neonazis, die damals im sächsischen Zwickau gelebt haben sollen, von sich aus und ohne lokale Helfer auf dieses Geschäft gekommen sein sollen.”

Ein weiteres Thema am 38. Prozesstag war der Brand in der Zwickauer Wohnung, in der Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gemeinsam mit Beate Zschäpe gelebt hatten. Bemerkenswert findet Frank Jansen vom Tagesspiegel (http://www.tagesspiegel.de/politik/38-verhandlungstag-im-nsu-prozess-zschaepe-laenger-in-hannover-als-vermutet/8839424.html) den Ausweis für eine Bibliothek in Hannover, den die Ermittler im Schutt fanden und der auf Beate Zschäpe ausgestellt war. Für Jansen ein Hinweis, dass sich Zschäpe während ihrer Zeit im Untergrund länger in Hannover aufgehalten hat als bislang bekannt. Der Autor zieht folgenden Schluss: “Sollte Zschäpe mit falschem Namen mehrfach in Hannover Bücher ausgeliehen haben, hätte der im nahen Lauenau wohnende Mitangeklagte Holger G. in seinem Geständnis womöglich einige Besuche der Frau verschwiegen.” blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/09/25/boulgarides-zwickau-brand/

Das hat Jansen gar nicht geschrieben. Er schrieb korrekt, dass der Ausweis auf Silvia Rossberg ausgestellt war.
Frau Schmitt sollte besser nur zitieren.
Sobald sie selber formuliert, geht es in die Hose. :bäh:

fatalist
25.09.2013, 10:26
1997 war die Welt für mich noch in Ordnung. Da hätte ich alle für verrückt erklärt, die etwas angezweifelt hätten. Das alles hätte ich nie und nimmer, auch nur von einem Bruchteil für möglich gehalten. Das ging mir nicht anders. Ich hätte das noch 2005 für unmöglich gehalten.

Aber (nicht nur) Du musst lernen, über den Tellerrand zu schauen, und wenn Dir etwas merkwürdig/skandalös vorkommt, dann musst Du mal die anderen "fatalist-Stränge" im Unterforum Verbrechen,Terror kurz mit google durchsuchen.

Noch ein Beispiel:
Beim Schulmassaker von Winnenden mit 16 Toten wurden angeblich keine Obduktionen durchgeführt, die Projektile also NICHT der Waffe von Tim Kretschmer zugeordnet. Aus Pietätsgründen wurde angeblich auf eine Obduktion verzichtet, die Leichen waren aber 36 Stunden lang in der Gerichtsmedizin.

Man muss nun noch wissen, dass die Hälfte aller Zeugenaussagen der Schüler von 2 Schützen sprach, die unterschiedliche Klamotten und unterschiedliche Masken trugen. Hunderte Zeugenaussagen... und nichts ist bewiesen... auch nicht der Selbstmord des Tim.

Der Fall Winnenden ist einzigartig in der Geschichte der BRD: 16 Erschossene ohne Obduktionen.

fatalist
25.09.2013, 10:39
Kleines Detail am Rande – große Wirkung:

Kai Mudra und die Thüringer Allgemeine (TA) haben den Link zum Artikel schon geschreddert!

War Deine Frage nach Spur „W 4” zu gefährlich entlarvend für die Zwickauer „Show-Veranstalter des Feuerzaubers”?

Die OTZ hat das ebenfalls getan:




Ermittler hatten Postbriefkasten vor Zwickauer NSU-Quartier nicht ... (http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Ermittler-hatten-Postbriefkasten-vor-Zwickauer-NSU-Quartier-nicht-durchsucht-702091918)

www.otz.de/.../Ermittler-hatten-Postbriefkasten-vor-Zwickauer-NSU-Quarti...

vor 22 Stunden - München. Es ist nur ein kleines Detail am Rande: Die Polizei hat nach dem Brand im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer ...

Aber sie sind nicht gründlich genug ;)


Ermittler durchsuchten Briefkasten vor NSU-Quartier nicht

München Es ist nur ein kleines Detail am Rande: Die Polizei hat nach dem Brand im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße den gelben Postbriefkasten vor dem Haus nicht durchsucht.
Von Kai Mudra
http://www.braunschweiger-zeitung.de/img/incoming/crop1164327/8107563744-cwide-w472/dpa-14867000A38A5E5C.jpg (http://www.braunschweiger-zeitung.de/nsu-prozess/ermittler-durchsuchten-briefkasten-vor-nsu-quartier-nicht-id1164328.html?view=gallery)
Die Angeklagte Beate Zschäpe (M) im Gerichtssaal in München zwischen ihren Anwälten Anja Sturm (l) und Wolfgang Heer.
Foto: Peter Kneffel/dpa





Das sagte am 38. Verhandlungstag im NSU-Prozess vor dem Münchner Landgericht ein sächsischer Brandermittler als Zeuge aus.
Richter Manfred Götzl hatte sich nach dem Detail erkundigt und der Kriminalhauptkommissar erklärte, dass der Briefkasten abgebaut werden musste und zur Polizei gebracht worden war. Danach allerdings sei er ungeöffnet dem Postzustelldienst übergeben worden, so der Zeuge.

Der Brandermittler zeigte dem Gericht noch einmal knapp 120 Fotos vom Brandort und den sichergestellten Gegenständen. Darunter befanden sich unter anderem mehrere Waffen aber auch Ausweispapiere und DVD’s, auf deren Verpackung der Vermerk NSU gestanden haben soll. Eine der Waffe trug nach Angaben des Zeugen den Aufdruck „Modell 83“. Zudem war als Kaliber 7,65 angegeben. Die stark brandgeschädigte Waffe mit einem Schalldämpfer war auf den Fotos 977 und 978 auch abgebildet und als Spur „W 4“ gekennzeichnet.

Bei der Pistole könnte es sich um die Tatwaffe für die neun fremdenfeindlichen Morde handeln, die von dem NSU begangen worden sein sollen. Olaf Klemke, der Verteidiger des Angeklagten Ralf Wohlleben, erkundigte sich mehrfach detailliert beim Zeugen, wie das Durchsuchen des Brandschutts und beispielsweise das Auffinden der Waffen dokumentiert wurde. Der Zeuge versicherte, dass alles jeweils ein Protokoll dafür gefertigt wurde. Klemke kritisierte, dass ihm diese Protokolle nicht vorliegen würden.

Sein Mandant, Ralf Wohlleben, ist wegen Beihilfe zum Mord in neun Fällen angeklagt. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, die Mordwaffe mit beschafft zu haben.

In der ausgebrannten Wohnung und im Brandschuttwurden aber auch der Personalausweis der Hauptangeklagten Beate Zschäpe sowie ein Bibliotheksausweise auf den Namen Rossberg für eine Bibliothek in Hannover gefunden. Das Passfoto auf dem Ausweis zeigt ebenfalls Beate Zschäpe. Ihr Foto befand sich auch auf einem Mitgliedsausweis des Tennisclubs „Großgrünbach e.V.“ Allerdings war dieser Ausweis auf den Namen Mandy Struck ausgestellt.

Der sächsische Gutachter konnte keine definitiven Angaben zum Brandausbruch machen. Ob in der Wohnung gefundene Teelichte der Auslöser gewesen sein könnten, ließ er offen. Der Experte verwies darauf, dass ein Benzin-Luftgemisch nicht kontrollierbar sei und bei Teelichten ein großes Risiko bestanden hätte, dass beim Anzünden bereits die Explosion erfolgt.

Am Dienstagnachmittag wird sich der NSU-Prozess mit dem Mord an dem Münchner Gemüsehändler Theodoros Boulgarides im Juni 2005 beschäftigen. http://www.braunschweiger-zeitung.de/nsu-prozess/ermittler-durchsuchten-briefkasten-vor-nsu-quartier-nicht-id1164328.html

Wieder eine PDF mehr aufm Rechner.

W4 kann nicht die zuletzt gefundene Ceska (10.11.2011 laut PUA-Bericht) sein.
Dann hiesse sie W11 oder W12.

Ich denke, wir haben da einen rauchenden Colt, der eine Pistole ist ;)

bio
25.09.2013, 10:48
(...)

Süleymans Freundin Dajana, mit der er eine Tochter hat, arbeitet rund um die
Reeperbahn zumindest zeitweise als Prostituierte.(Anmerkung: Süleyman war wohl deren Zuhälter).
(...)

Steht das tatsächlich so hier drin? Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher, “Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe”, Verlag Das Neue Berlin 2012

Kann mir das jemand 100% versichern?

fatalist
25.09.2013, 11:14
Heute also München und Kassel:


NSU-Prozess: Gericht verhandelt über Morde in München und Kassel

München. Im NSU-Prozess will das Gericht am Mittwoch weitere Zeugen und Sachverständige zum Mord an Theodoros Boulgarides in München hören. Außerdem sollen zwei Kriminalbeamte zu den Ermittlungen nach dem Mord an Halit Yozgat in Kassel vernommen werden. http://www.pz-news.de/nachrichten_artikel,-NSU-Prozess-Gericht-verhandelt-ueber-Morde-in-Muenchen-und-Kassel-_arid,442578.html


Guten Morgen. Der 39. Tag im #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)-Prozess beginnt. Heute soll es ausschließlich um den Mord an Theodoros #Boulgarides (https://twitter.com/search?q=%23Boulgarides&src=hash) gehen. https://twitter.com/PZhautnah/status/382787810362527744

Das ist dieselbe Zeitung. Man fasst sich nur noch an den Kopf...


039. Tag: 25. September 2013, 09:30 Uhr, KHK Me., PolI Hof, Mord Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 11:30 Uhr, Markus K., Mord Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 14:00 Uhr, SV PD Dr. Peschel, Obduktion Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 14:00 Uhr SV Gantschnigg, BLKA, Mord Boulgarides
039. Tag: 25. September 2013, 15:00 Uhr, KHK Ro., PP Nordhessen, Mord Yozgat
039. Tag: 25. September 2013, 15:00 Uhr, KOK Ge., PP Nordhessen, Mord Yozgat

Nereus
25.09.2013, 11:45
Steht das tatsächlich so hier drin? Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher, “Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe”, Verlag Das Neue Berlin 2012

Kann mir das jemand 100% versichern?

Na, gerne doch:


Taşköprü lebte unverheiratet mit einer deutschen Frau zusammen, mit der er auch ein gemeinsames 3jähriges Kind hatte.
PUA Seite 492

6.99 bis 14.95 € http://www.weltbild.de/media/ab/2/046341686-das-zwickauer-terror-trio.jpg

und hier die entsprechende Seite 120 aus Baumgärtners "Zwickauer Terrortrio":

S. 120 39562

fatalist
25.09.2013, 11:59
PUA-Bericht: Taşköprü lebte unverheiratet mit einer deutschen Frau zusammen, mit der er auch ein gemeinsames 3jähriges Kind hatte. Dajana??? Deutsche Frau???

Im Lebbe net :blabla:

fatalist
25.09.2013, 12:02
Oha, ein böses Foul:


Rettungsassistent sorgt für Irritation. Erinnert sich an #Leichenstarre, was nicht zur ermittelten #Tatzeit passt. Er irrte wohl. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/PZhautnah/status/382814468578635776

Der muss sich irren. Ich sach nur Vera Brühne ;)

Nereus
25.09.2013, 12:38
Dajana??? Deutsche Frau???

Im Lebbe net :blabla:

Vermutlich Jugoslawin mit deutschem Pass.

DAJANA (von Diana, die Jagdgöttin)
lateinisch,
altenglisch,
bosnisch,
jugoslawisch
kroatisch,

http://www.vorname.com/name,Dajana.html

http://www.baby-vornamen.de/Maedchen/D/Da/Dajana/

http://www.kidsgo.de/vorname/Dajana-Bedeutung-Herkunft

fatalist
25.09.2013, 12:49
Vermutlich Jugoslawin mit deutschem Pass. Der Süleyman T. scheint ein Faible für (muslimische???) Ex-Jugoslawinnen gehabt zu haben.

Er hatte auch Ärger mit solchen Balkanesen, wenn man Baumgärtner und Elsässer glauben mag.
Die Schüsse in seine Beine kamen doch wohl auch von solchen "Kumpels"???

Was das "Verpiss Dich" auf Deutsch angeht, so spricht auch das für Ex-Jugos, die mit Süleyman ja wohl kaum Türkisch geredet haben dürften...

Nereus
25.09.2013, 13:40
Der Süleyman T. scheint ein Faible für (muslimische???) Ex-Jugoslawinnen gehabt zu haben.

Er hatte auch Ärger mit solchen Balkanesen, wenn man Baumgärtner und Elsässer glauben mag.
Die Schüsse in seine Beine kamen doch wohl auch von solchen "Kumpels"???

Was das "Verpiss Dich" auf Deutsch angeht, so spricht auch das für Ex-Jugos, die mit Süleyman ja wohl kaum Türkisch geredet haben dürften...


Fünf Jahre später, 1997, nachdem beide das Gefängnis wieder verlassen haben, taucht Almas neuer Freund Bülent mit seinem Bruder Cahit bei Tasköprü auf. Beide sind in Verbindung mit Drogengeschäften bereits polizeibekannt in Hamburg-Altona. Nun wollen sie, dass der junge Türke für die Schulden seiner Ex-Freundin geradestehen soll. Als er sich vehement weigert, schießt ihm Cahit in einem Billard-Cafe zweimal ins Bein.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6097452&viewfull=1#post6097452

Bülent türkischer Vorname
http://de.wikipedia.org/wiki/B%C3%BClent

Cahit (das herz in mir !!)
arabisch,
kurdisch,
türkisch.
http://www.baby-vornamen.de/Jungen/C/Ca/Cahit/

Erinnern wir uns: Die Ceska ist eine beliebte türkische Waffe.
„Ceska for Turkey”
Katalog dort: Pistols CZ | Pistols for Turkey
http://www.czub.cz/en/catalog/79-pistols-cz.aspx#6

Nachfolgemodell der CZ 83 ist vermutlich die CZ 85 B mod. TR
http://www.czub.cz/zbrojovka/czech-guns/CZ_85_B_TR.png

Wie ich schon schrieb: eine türkische oder kurdische Kundin hatte das Streitgespräch im Gemüseladen mitbekommen und dann als Zeugin den Inhalt, in sinngemäßer deutscher Übersetzung, bei der Polizei zu Protokoll gegeben.

fatalist
25.09.2013, 13:58
Wie ich schon schrieb: eine türkische oder kurdische Kundin hat das Streitgespräch im Gemüseladen mitbekommen und dann als Zeugin den Inhalt, in sinngemäßer deutscher Übersetzung, bei der Polizei zu Protokoll gegeben.
Die Wahrscheinlichkeit spricht für deine These.

Der Schlüssel zu den Morden sind die Waffen. 2 Serien mit unterschiedlichen Ceskas: 2000-2001, 2004-2006. 2007 geht extra (Heilbronn)

Der Schlüssel zum 4.11.2011 ist die Video-Inszenierung.

Wenn die Waffe W4 die Ceska ist, und davon ist auszugehen, dieLöschung der Artikel beweist es, dann wurde diese Waffe als 4. Waffe gefunden.

Die Feuerwehr fand 3 Waffen am 5.11.2011. Im Haus. W1, W2, W3.
Am 6.11.2011 fegte das BKA die Zwickauer Polizisten weg.
Am 6.11.2011 haben wir auf einmal 19 Benzinstellen.
Und die Ceska, die als W4 als ERSTE WAFFE im Schutt draussen gefunden wurde, aber erst am 11.11.2011 wurde das kommuniziert (Generalbundesanwalt)

Die Ceska kam mit dem BKA, sozusagen... und das Video wurde dem APABIZ zugespielt. Mit der Veröffentlichung "Ceska gefunden" musste gewartet werden, weil das Video noch nicht fertig war.

Ich tippe darauf, dass Heilbronn noch angefügt werden musste. Ans Video.

fatalist
25.09.2013, 15:11
Ich werde immer berühmter.



Alexander Gronbach Sagt:
09/22/2013 um 15:23 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/09/04/der-mordanschlag-auf-polizisten-in-heilbronn-2007-drei-plus-x/#comment-1099)



Forumsmitglied “Fatalist” bei Politikforum
tatsächlicher Name xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx
Anschrift xxxxxxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxx
xxxxxxxxxxxxx
Familienstand/Kinder xxxxxxxxxx xxxxxxxxxxx xxxxxxxxx
Bundeszentralregisterauszug
(beeindruckend……..)
na dann schaun wir mal ……………………….


Der hat se doch nicht mehr alle. 2 Angaben sind doch falsch :beten:

Nereus
25.09.2013, 15:12
Die Wahrscheinlichkeit spricht für deine These.

Der Schlüssel zu den Morden sind die Waffen. 2 Serien mit unterschiedlichen Ceskas: 2000-2001, 2004-2006. 2007 geht extra (Heilbronn)

Der Schlüssel zum 4.11.2011 ist die Video-Inszenierung.

Wenn die Waffe W4 die Ceska ist, und davon ist auszugehen, dieLöschung der Artikel beweist es, dann wurde diese Waffe als 4. Waffe gefunden.

Die Feuerwehr fand 3 Waffen am 5.11.2011. Im Haus. W1, W2, W3.
Am 6.11.2011 fegte das BKA die Zwickauer Polizisten weg.
Am 6.11.2011 haben wir auf einmal 19 Benzinstellen.
Und die Ceska, die als W4 als ERSTE WAFFE im Schutt draussen gefunden wurde, aber erst am 11.11.2011 wurde das kommuniziert (Generalbundesanwalt)

Die Ceska kam mit dem BKA, sozusagen... und das Video wurde dem APABIZ zugespielt. Mit der Veröffentlichung "Ceska gefunden" musste gewartet werden, weil das Video noch nicht fertig war.

Ich tippe darauf, dass Heilbronn noch angefügt werden musste. Ans Video.

Richtig: Die Feuerwehr fand 3 Waffen am 5.11.2011. Im Haus. W1, W2, W3.

Der Rest stammt vermutlich aus einer Asservatenkammer oder vom Schrotthändler....

Waffenfunde W1 (Radom), W2 (Erma Knall), W3 (Walter PP) im Brandhaus Frühlingsstraße 26
W1: Die Radom ist vermutlich eine funktionsuntüchtige Schrottpistole (Dekowaffe).
W2: Die Erma ist eine Schreckschußpistole, geeignet zum Abfeuern von Knall-, Tränengas- und Signalpatronen für Sylvesterraketen.
W3: Die Walter PP ist vermutlich eine ehemalige Dekowaffen, die durch Ersetzung mit Ersatzteilen wieder scharf gemacht wurde.

http://3.bp.blogspot.com/-LrkVsy0KjkI/UCbh6iOG-NI/AAAAAAAAHy8/4_SWjslo6W8/s600/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Grundriss+der+NSU-Wohnung+in+der+Fr%C3%BChlingsstra%C3%9Fe+in+Zwicka u.jpg
http://lichtstadt.blogspot.de/2013/06/nsu-der-prozess-16-der-prozesstag-15.html


...die in der Frühlingsstraße in Zwickau sichergestellten Waffen:
(W1) Pistole RADOM VIS Mod. 35, 9mm Luger, Nr. H1836
(W2) Pistole ERMA EGP 88 Kal. 8mm Knall, Nummer: 09330
(W3) Pistole WALTHER, PP; 7.65mm Browning, unterschiedliche Nummern auf Lauf und Verschluss, Nr.: 322813 P 179450P
(W4) Pistole Česká 83, 7.65mm Browning, mit Schalldämpfer, Nr. 034678
Pistole ERMA Model EP552S Kal. 22 l.r., Nr.012827
Revolver Kora , 6mm ME Flobert Court abgeändert auf 22 l.r., Nr. 645710
Česká 82, 9mm Makarow, Nr. 082839
Pistole TOZ, TT3, 7.62 mm Tokarew, Nr. XS5070
Revolver Reck; Chief Special Combat, 9mm Knall, R7469470
Rhöner 69a, Einzelladegewehr, 9mm
Flobert gekürzter Schaft, Nr.10922
MP Česká 26, 7.62 mm Tokarew, Nr. K31698
Pistole Bruni, Mod. 315 Auto, abgeändert in 6.35 mm Browning

Allein die Aufstellung einer solchen Übersicht genügt jedoch nicht. Weitere Fragen, die Aufschluss darüber bringen können, warum manche Verkaufswege nicht mehr nachvollziehbar sind, bleiben offen: Ab wann ist der Ursprung einer Waffe beispielsweise durch Feuereinwirkung oder durch die Unkenntlichmachung der Waffennummer nicht mehr rekonstruierbar? Ein Waffensachverständiger müsste dazu in einer Weiterführung des Untersuchungsausschusses die Gelegenheit erhalten, solche waffentechnischen Details ausführlich darzustellen.
PUA S. 921 (ohne die Bezeichnungen W1 bis W4)

W4 ist vermutlich eine gebrauchte Stasi-Ceska mit verbessertem Schalldämpfer:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6536744&viewfull=1#post6536744

fatalist
25.09.2013, 15:36
... Die Walter PP hat ein Schraubgewinde für einen Schalldämpfer. Das ist imo die Waffe, die Carsten Schultze dem Trio brachte. "Aufschrauben" sagte er mehrfach vor Gericht, "Ceska" sagte er nie.

Die Zwickauer Ceska mit SD hat aber einen Bajonettverschluss, also ist das eine umgebaute Stasi-Waffe???

fatalist
25.09.2013, 15:39
@Nachdenkerin hat gewonnen, Phantombilder Heilbronn die gefühlt 123. Version.


Agententreff Theresienwiese


25. April 2007: Am Tag, als in Heilbronn die Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter ermordet und ihr Kollege Martin Arnold lebensgefährlich verletzt wurde, hielten sich mehrere V-Leute von Polizei und Verfassungsschutz in der Nähe des Tatorts auf. Die Behörden verweigern inzwischen jegliche Auskunft.

Ein Zeuge, der kurz nach den Schüssen auf die zwei Beamten in Heilbronn einen blutverschmierten Mann gesehen hat, war ein V-Mann der Polizeidirektion Heilbronn. Das steht in Ermittlungsunterlagen, die Kontext jetzt einsehen konnte. Der Zeuge hielt sich wenige Hundert Meter vom Tatort Theresienwiese auf. Er gab an, ein Mann sei direkt vor ihm in ein Auto mit laufendem Motor gesprungen. Der rechte Arm des Mannes soll voller Blutflecken gewesen sein. Auch auf seinem T-Shirt soll vorne rechts Blut zu sehen gewesen sein. Der Fahrer des Autos soll "dawei, dawei" gerufen haben (Russisch für "schnell, schnell"). Das Auto sei mit quietschenden Reifen davongefahren. Der Zeuge meldete sich am selben Tag bei der Polizei. Die erstellte zwei Tage später ein Phantombild. Es ist Bild 9 der insgesamt 14 Fahndungsbilder, die Kontext in der Ausgabe 120 Mitte Juli 2013 veröffentlichte.

http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_PB_9_5034cdfed7.jpg (http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/content/kontext_wochenzeitung/dateien/120a/PB_9.jpg)Phantombild 9.

Der V-Mann der Polizei, aktenintern als "V-Person 1749" geführt, soll bis heute auch in anderen Städten in und außerhalb Baden-Württembergs eingesetzt werden, vor allem im Drogenbereich. Er soll als erfahren und zuverlässig gelten. Warum er am 25. April 2007 in der Nähe der Theresienwiese war, ob er einen Auftrag hatte, geht aus den Unterlagen nicht hervor.



Neben VP 1749 gab es zwei weitere V-Personen der Heilbronner Polizei, die zeitlich und räumlich in der Nähe des Tatorts gewesen sein müssen. Laut den Ermittlungsunterlagen machten sie unabhängig voneinander ähnliche Angaben zu möglichen Tätern, die im Bereich der "organisierten Kriminalität" (OK) zu suchen waren. Wo sich die V-Leute am Tag des Anschlags genau aufhielten, ist unklar. Ihre Hinweise führten die Ermittler letztlich nicht zum Ziel. Es bleibt aber der bemerkenswerte Umstand, dass damit mindestens drei Informanten der Polizei Angaben im Zusammenhang mit der Mordtat machten. http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/130/agententreff-theresienwiese-1749.html

Dazu der PUA-Bericht:


Ein weiterer Zeuge berichtete, dass er am 25. April 2007 gegen 14.30 Uhr, von Sontheim kommend zu Fuß Richtung Stadtmitte Heilbronn gegangen sei. Am südlichen Ende des Wertwiesenparks, unweit der Einmündung Kolpingstraße/Sontheimer Brücke,
5632
sei links am rechten Fahrbahnrand ein Fahrzeug mit laufendem Motor gestanden. Das Fahrzeug, ein dunkelblauer Audi 80, habe ein Mosbacher Kennzeichen gehabt. Als der Zeuge noch ca. vier bis fünf m von dem Fahrzeug entfernt gewesen sei, habe er gesehen, wie ein Mann von der gegenüberliegenden Seite aus auf das Fahrzeug zu rannte. Er habe noch gehört, wie der Fahrer „dawei dawei“ rief und der
Mann mit dem Kopf voran ins Fahrzeug hechtete. Die Tür wurde geschlossen und der Wagen fuhr mit quietschenden Reifen weg. Der Mann sei ca. 180 cm groß und trage eine auffällige Tätowierung (Kreuz auf Hügel) am muskulösen Unterarm. Er sei schlank, habe kurze, glatte, hellblonde
Haare, an seiner Hose seien an den Knien grüne Flecken (vermutlich Grasflecken) gewesen. Am auffälligsten an dem Mann sei jedoch, dass dessen rechter Arm voller
Blutflecken gewesen sei, auch im vorderen rechten Bereich des T-Shirts seien Blutspritzer zu sehen gewesen. Schlagt mich tot, der "Mann mit dem Tattoo" der in das Auto hechtete war laut Ermittlungsakten der Zeuge Moser.

Es muss 2 Versionen der Akten geben.

fatalist
25.09.2013, 15:51
weiter im KONTEXT:


War daneben auch ein V-Mann des Verfassungsschutzes auf der Theresienwiese? Aus dem Umfeld des baden-württembergischen Landesamts für Verfassungsschutz (LfV) erfährt Kontext, dass eines der Phantombilder einem früheren Informanten verblüffend ähnlich sehe. Es ist das Phantombild Nummer 8. Es zeigt einen Mann, der etwa eine Stunde vor dem Anschlag zusammen mit drei anderen Männern am Rand des Festplatzes Theresienwiese im Gras saß. Das Innenministerium will Fragen dazu nicht beantworten. Einsätze einzelner Vertrauenspersonen würden "grundsätzlich weder bestätigt noch dementiert" werden.

http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_PB_8_a887859b9f.jpg (http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/content/kontext_wochenzeitung/dateien/120a/PB_8.jpg)Phantombild 8.



Bestätigt ist dagegen die Existenz jenes Informanten, der am Nachmittag des Tattags von einem LfV-Führungsbeamten in Heilbronn aufgesucht worden war. Den Sachverhalt hatte der frühere LfV-Präsident Johannes Schmalzl 2012 vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Berlin geschildert. Laut Schmalzl soll sich der Beamte gegen 15 Uhr in Stuttgart auf den Weg nach Heilbronn gemacht haben, um dort den Informanten aus dem islamistischen Bereich zu treffen. Offenbar wimmelte es am Mordtag nur so von V-Leuten in Heilbronn. Insgesamt haben sich mindestens fünf Informanten von Polizei und Verfassungsschutz sowie mindestens ein LfV-Führer um den bis heute ungeklärten Mordfall herum bewegt. Dazu meint Herr Gornbach bei Wetzel:


Das Phantombild 8 zeigt sehr hohe Ähnlichkeit mit Alexander Neidlein auf. Dieser Alexander Neidlein war Söldner der faschistischen kroatischen HOS Miliz in Bosnien. Nach diesem Aufenthalt hatte er enge Kontakte zu führenden KKK Mitgliedern in Südafrika und wurde vom Verfassungsschutz nach seiner Rückkehr in die BRD angeworben. Diese Rückkehr war auch nicht ganz freiwillig, er saß wegen “zweifachem Mordversuch an südafrikanischen Polizeibeamten in Auslieferungshaft”.Interessant sind die Äusserungen aus dem LfV Baden Württemberg, welche aussagen, dass dieses Phantombild ihrem V-Mann verdammt ähnlich sieht? D.h. Alexander Neidlein saß 1 Stunde vor dem Mordanschlag am Rande der Theresienwiese mit “drei anderen Männern”?
1. wer sind diese drei anderen Männer? Das LfV ist bei einem Kapitalverbrechen in der Pflicht, Akten über VPs und Einsätze dem Lagezentrum im IM zur Verfügung zu stellen. Oder will man einen VP und Mörder einer Polizeibeamtin decken?? (Stefan Rühle, Matthias Brodbeck & ein weiterer Mann?) …….
2. Es gibt nun nämlich eine weitere interessante Entwicklung. Die vorgegebene Mittagspause auf der Theresienwiese ist eine Fälschung der Ermittlungsbehörden. Man vermutet inzwischen, dass die beiden Polizeibeamten mit ihren Tätern verabredet waren. Das erste Mal befanden sich Kiesewetter und Arnold um 11.30 Uhr dort, fuhren zurück ins Lagezentrum zu Besprechungen und erneut um 13.45 Richtung Treffpunkt Theresienwiese…. d.h. VP Alexander Neidlein mit seinen drei Spiessgesellen war erst um 12.30 / 12.45 dort aufhältig! Der Witz ist: Kontext-Moser geht von Tino Brandt aus, und Gronbach/Rotfront/Dearg Tosaigh schon seit Veröffentlichung der merkwürdigen Phantombilder von Neidlein. http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/120/die-vertuschten-phantome-von-heilbronn-1297.html

fatalist
25.09.2013, 16:02
Immer noch KONTEXT:


Doch damit nicht genug. Auch Vertreter US-amerikanischer Sicherheitskräfte waren damals in Heilbronn unterwegs. Ein Fahrzeug der Special Forces Group wurde auf der Autobahn vor Heilbronn geblitzt. Diese Militäreinheit ist in Böblingen stationiert, wo auch die Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) der baden-württembergischen Polizei ihren Sitz hat, zu der wiederum die ermordete Polizistin Kiesewetter und ihr schwer verletzter Kollege Arnold gehörten. Und schließlich: Nicht aufgeklärt, aber auch nicht widerlegt, ist bis heute die mögliche Anwesenheit von FBI-Männern.Waren alle diese Personen aus dem Sicherheitsapparat Teil einer größeren Operation an dem Tag in Heilbronn? Und wem hätte die gegolten?

Kontext hat am 17. Juli die insgesamt 14 Phantombilder von Heilbronn veröffentlicht: eine Frau und zwölf verschiedene Männer. Von einem Mann wurden zwei Bilder gezeichnet. Es könnten Täter sein oder selber Zeugen. Keines der Bilder zeigt die NSU-Mitglieder Böhnhardt und Mundlos, die die Bundesanwaltschaft als Alleintäter von Heilbronn bewertet.

Ob mithilfe der Phantombilder, die auch andere Medien veröffentlichten, Hinweise bei den Behörden eingingen, ist unbekannt. Polizei und Staatsanwaltschaft verweisen auf den Generalbundesanwalt in Karlsruhe. Der antwortet seit Monaten mit derselben Formel, dass „… Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos den Mordanschlag auf die beiden Polizeibeamten ohne Mithilfe ortskundiger Dritter verübt haben". Und: "Auskünfte zu Einzelheiten der Ermittlungen können mit Blick auf die laufende Hauptverhandlung in München nicht erteilt werden."

Gronbach dazu:


Das 1st Bn. 10th Special Forces Group (früher Flint Kaserne Bad Tölz – inzwischen Böblingen) ist für den Bereich Bosnien zuständig. Man muss die “Täter” und deren Helfer nicht in den Reihen der Behörden suchen (was Kontext vermutet).Vielmehr sollte man den S-2 in Böblingen befragen, welche Bosniensöldner auf deren Überwachungsliste standen.
Damit würde sich auch erklären, weshalb im LfV intern zwei Beamte gegen die offizielle Linie – es habe sich um einen Islamisten gehandelt – meuterten und ganz klar darlegten – “nein, um einen Rechtsextremen”. Und das LfV Baden Württemberg in Panik im Juni 2012 alle dazu vorhandenen Akten schredderte.

Kommen wir wieder zur 10th SFG. Die faschistische HOS Miliz ist seit dem Bürgerkrieg in Bosnien auf dem Radar der 10th SFG. (Die Gründe sind zu umfangreich um sie hier zu nennen.) Es ist daher nicht abwegig, dass Soldaten des Überwachungsdetachment aus Böblingen Observationsmaßnahmen in Heilbronn durch führten. Und es wäre ein Trugschluss, jetzt die NSU vorne draußen zu lassen! Als er noch im HPF postete, und selbst bei Wolf Wetzels "1001 Zufall", da wollte er alle V-Leute an den Pranger stellen, aber "Krokus vorne draussen lassen", weil die ja gar kein Nazi sei...

und die IP damals stammt aus.... TUSCH: IRLAND
erwischt, der ist echt ;)

fatalist
25.09.2013, 16:14
Jetzt kommt der Inder vom Haller Tagblatt ins Spiel...


Keine einzige Reaktion auf die Phantombilder

Und obwohl die Karlsruher Behörde erklärt, sie würde "auch weiterhin allen Hinweisen nachgehen", bleiben Zweifel, ob im Mordfall Heilbronn tatsächlich rückhaltlos ermittelt wird. Obwohl das "Haller Tagblatt" sowie die ehemalige V-Frau Krokus des LfV Ähnlichkeiten von drei Phantombildern mit Aktivisten der NPD feststellten, gab es keine enstprechenden Ermittlungen.

Die "Heilbronner Stimme" berichtete vor Kurzem, dass ein 70-jähriger Mann am Tattag in der Nähe der Theresienwiese Uwe Mundlos gesehen haben will – trotzdem wurde der Zeuge bis heute nicht vernommen. Wie viele Sichtungen des NSU gibt es eigentlich inzwischen? Das wird ja immer inflationärer...



Der leitende Staatsanwalt von Heilbronn, Christoph Meyer-Manoras, erklärt gegenüber Kontext immerhin, seine Behörde habe keine einzige Reaktion zu den Phantombildern erfahren. Weitere Auskünfte gibt er nicht. Der Heilbronner Mord sei nicht mehr ihr Fall. Meyer-Manoras kritisiert die Veröffentlichung der Bilder.

Die Sonderkommission Parkplatz der Kriminalpolizei wollte insgesamt drei der Phantombilder für die Fahndung freigeben: Bild 9, das von V-Person 1749 stammt, Bild 10, das einen Mann zeigt, den ein Ehepaar über eine Wiese rennen sah, sowie Bild 14, das nach Angaben des verletzten Polizeibeamten erstellt wurde. Die Veröffentlichung scheiterte am Veto von Staatsanwalt Meyer-Manoras. Den Zeugen VP 1749 erklärte er schlicht für unglaubwürdig. Und dann unternahm der Beamte noch einen völlig ungewöhnlichen Schritt: An den offiziellen Ermittlungen vorbei traf er sich mit dem Anschlagsopfer Arnold. Die Soko sollte davon nichts erfahren. Nein, die SOKO wollte die Bilder 5,7,8 veröffentlichen, Zeuge Moser, Zeuge Arnold, Ehepaar Kurt.

Aus Bild 8 wurde aber Bild 11. Walz statt Kurt. Keines dieser Bilder hat KONTEXT veröffentlicht.
In den Akten sehen diese Bilder völlig anders aus.


E-Mailvom 11.05.2011 Mit diesem Mail wurde Herrn Meyer das mit Frau Walz erstellte modifizierte Phantombild übersandt.

Dazu der PUA:


Die Zeugin W. fuhr von Nordheim kommend mit ihrem
Fahrzeug die Neckartalstraße Richtung Hauptfriedhof von
Heilbronn. Ca. 150 bis 200 m vor der Otto-Konz-Brücke,
hörte sie ganz deutlich zwei Schüsse. Als sie dann auf der
Brücke an einer Ampel anhalten musste, sah sie an der
Kreuzung Karlsruher Straße/Theresienstraße einen Mann
mit einem blutverschmierten Arm, bzw. die ganze linke
Seite dieses Mannes war mit Blut verschmiert. Es hielt ein
Fahrzeug und der Mann stieg möglicherweise hinten im
Fahrzeug ein. Der Mann war ca. 30 bis 36 Jahre alt, hatte
breite Schultern, ein rundes Gesicht und dunkelblonde,
glatte Haare. Die Zeugin hielt diesen Mann für einen
Russen.

Ein Mann, der sich seine Arme am Neckar abwusch, nahe an der Theresienwiese, der konnte weiter entfernt nicht mehr mit blutigem Arm beobachtet werden.

Das geht nicht.
Es müssen 2009, nach Auffliegen des Wattestäbchen-Phantoms, neue falsche Spuren mit Hilfe eines neuen Zeugen gelegt worden sein.

Diese falschen Spuren kamen vom LFV oder LKA, über Informanten.

fatalist
25.09.2013, 16:27
Dieser Staatsanwalt Meyer-Manoras...


Und dann unternahm der Beamte noch einen völlig ungewöhnlichen Schritt: An den offiziellen Ermittlungen vorbei traf er sich mit dem Anschlagsopfer Arnold. Die Soko sollte davon nichts erfahren. Dieses heimliche Treffen fand 2 Tage vor dem offiziellen Treffen mit dem LKA statt. 24.5.2011 bzw. 26.5.2011.


Hintergrundwar ein ca. 4-stündiges Gespräch des Martin Arnold am 24.05.2011bei der StA Heilbronn mit Herrn Meyer und Herrn Koch.


Die Rolle, die der Erste Staatsanwalt Meyer-Manoras bei den Heilbronn-Ermittlungen bis heute spielt, wird immer fragwürdiger. Er verhinderte die Verwendung von Phantombildern für die Fahndung. Er verhinderte die Sichtung der privaten E-Mails der getöteten Polizistin Kiesewetter. Er verbreitete, der verletzte Polizeibeamte könne sich an nichts mehr erinnern, obwohl das Gegenteil der Fall ist. Und er täuschte den NSU-Untersuchungsausschuss in Berlin. Der handelte auf Weisung: Aufklärung verboten. Das ist doch nichts Neues, wie man auch beim Staatsanwalt HEINRICH WILLE beim Fall Barschel lesen konnte... es beweist aber, dass GEHEIMDIENSTE involviert sind, Herr Kontextmoser.



Die Zeugin W. hatte ausgesagt, Schüsse gehört und kurz darauf am Eingang zur Theresienwiese einen blutverschmierten Mann in ein Auto einsteigen gesehen zu haben. Phantombilder 3 und 4. Vor dem Ausschuss in Berlin sagte Meyer-Manoras, die Rekonstruktion habe ergeben, dass der zeitliche Abstand zwischen den Schüssen und dem Auftauchen des Mannes nicht ausreiche, um den ganzen Festplatz zu überqueren, an dessen oberen Ende das Trafohaus steht, wo der Überfall stattfand. Er qualifizierte die Zeugin ab. Doch der Staatsanwalt stellte die Ermittlungsergebnisse gegenüber den Abgeordneten nicht korrekt dar. Die Kriminalisten hatten nämlich festgestellt, dass die Zeugin W. möglicherweise nicht Schüsse, sondern zerplatzende Luftballons des Festbetriebs gehört hat. Damit bleibt der Wert ihrer Beobachtung erhalten. Meyer-Manoras hat das verschleiert. Soll nicht sein, was nicht sein darf: dass jemand außer Böhnhardt und Mundlos an dem Mord beteiligt war? Dann müsste man nämlich weiter nach Tätern, Helfern und möglichen Auftraggebern suchen – auch in den Reihen der Sicherheitsbehörden. Das ist ne Luftnummer. Das Fest war im Aufbau. Da gab es noch gar keine Luftballons.
Es gab aber vielleicht Druckluft-Nagler? Tacker?

Da hat der Moser aber voll Murks geschrieben...

http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/130/agententreff-theresienwiese-1749.html

fatalist
25.09.2013, 16:35
@Nachdenkerin

Das wird Dir gefallen, Garagenlisten-Monopoly vom Herrn Gronbach:


Der Söldnerkumpel von Alexander Neidlein, ein gewisser Marcus Frntic, ist durchgehend auf dem Schirm diverser Dienste wegen seinen illegalen Waffengeschäften im Grossraum Ludwigsburg. Eine sehr enge Bekannte dieses Frntic ist Barbara Eichelbaum.

Diese Barbara Eichelbaum wiederum stand schon auf der Garagenliste des Uwe Mundlos im Jahre 1998. Sie arbeitete im Klinikum Ludwigsburg. Und machte eine Falschaussage gegenüber Beamten des BKA bei ihrer Vernehmung. (Wo es jedoch nur um Kontakte zum Trio ging). Ihr Spitzname ist “Uschi”. Und ihre Lieblingsfriseurin ist selbstverständlich Nelly Rühle…..

Marcus Frntic gründete die rechtsextreme Gruppe “Furchtlos und Treu”, praktisch eine Art militante Unterabteilung nach dem Muster von Combat 18. Auch hier tauchen wiederum alle bekannten braunen Gesichter auf. Stefan Rühle mit seiner rechtsradikalen Band “Naked But Armed”, Thomas Richter alias Corelli als BfV Agent und KKK Stadthalter. Matthias Brodbeck (welcher eine sehr hohe Ähnlichkeit mit den Phantombildern 3 und 4 hat) Olga Widerspan, die direkt nach dem Mord in HN am 25 April 2007 Richtung Canada zu einem Ex LfV Beamten (welcher nebenbei im KKK Schwäbisch Hall tätig war) aufbrach zu angeblichen Sprachstudien und eine hohe Ähnlichkeit mit dem Phantombild der Frau hat.

Dawii – dawaii Rufe? Olga Widerspan und ihre Schwester Nelly inzwischen verheiratete Rühle sind Aussiedler. Ein ehemaliger Bekannter war aus Mosbach, in diesen rechtsextremen Kreisen unterwegs und fuhr einen Audi. (Einfach mal die Bildakten durchgehen soviel werden die Herren im LfV wohl noch auf Reihe bekommen für ihren Schutz der inneren Sicherheit Baden Württembergs….)

Kommen wir zur Pointe des Mordfalles Kiesewetter -
Das LfV Baden Württemberg führte am Ostersonntag 2012 eine Observation am Restaurant “Mohrenköpfe” in Wolpertshausen durch, eingesetzt war u.a. ein Mercedes B – Klasse, Farbe Grau-Silber! Ganz einfach und knapp – Observationsakte vorlegen! (Schreddern ist nicht, Ablage erfolgt erst nach 5 Jahren….) http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/09/04/der-mordanschlag-auf-polizisten-in-heilbronn-2007-drei-plus-x/

Fantasie hat er, das muss man ihm lassen.

Falls Du ihn anrufen möchtest: PetraSenghaas / Alexander Gronbach Tel 00353 86 27 43407

Der Beamte des LfV (Name bekannt) war übrigens wirklich bei "Die Auswanderer" im TV zu sehen. Alles hier im Strang vorhanden :)


10.07.2006 | 16:18 Kanada statt Käsespätzle
Sonnenuntergang am Strand von La Palma, Lagerfeuer-Romantik in kanadischen Wäldern, Mitternachtssonne am norwegischen Polarkreis - immer mehr Deutsche wollen den Traumurlaub zum Alltag machen: Sie wandern aus! Doch sieht die Realität des Auswanderer-Traums tatsächlich so romantisch aus? In "Die Auswanderer" begleitet ProSieben sechs Familien beim größten Abenteuer ihres Lebens - sechs Folgen ab Mittwoch, 12. Juli 2006, um 23.00 Uhr auf ProSieben
Erstes Ziel der "Auswanderer" ist Kanada: Familie (http://www.presseportal.de/stichwort/familie/23) Däubler aus Ludwigsburg bricht in den Westen des Landes auf! Vater Thorsten (33) hatte schon als kleiner Junge von einem Leben in Nordamerika geschwärmt - jetzt wird sein Traum Wirklichkeit: Zusammen mit Frau Karin (34), der gemeinsamen Tochter Kim-Karolina (5), dem Familien-Hund und sieben Katzen geht es auf eine Ranch in Bridgelake. Doch warum kehren sie Deutschland den Rücken? Thorsten Däubler fühlt sich im Familienunternehmen seiner Frau eingeengt, er möchte sich weiterentwickeln. http://www.presseportal.de/pm/25171/846518/kanada-statt-kaesespaetzle

Das LFV als "Familienunternehmen seiner Frau" ist doch ein Brüller, oder etwa nicht?

fatalist
25.09.2013, 16:56
Wie war das doch gleich mit dem Klanchef Achim Schmidt und dem LFV-Beamten Thorsten Däubler?


Däubler war allerdings nie im KKK. Gemäss der Ermittlungsakte war D. Sachbearbeiter in der für die sogenannten G-10-Maßnahmen zuständigen Abteilung des LfV, die seinerzeit auch Achim Schmidt elektronisch überwachte. Der Kreis der über diese Maßnahme unterrichteten Mitarbeiter war ausgesprochen klein - insgesamt gehen aus den Akten acht MA hervor.

Als bei Schmidt eine E-Mail von einem nicht zu identifizierenden Account einging, in der Schmidt "diskret" auf die andauernde G-10-Massnahme hingewiesen wurde, untersuchte das LfV den Fall. Man blieb bei Däubler hängen, den der damaligen Präsident binnen Stunden vor die Tür - sprich ins RP Stuttgart - setzte.

D. hat nie zugegeben, der Verräter zu sein. 2004 fiel er im RP Stuttgart wegen sexueller Belästigung auf - der Grund für seine Kanada-Reise, von der er inzwischen längst zurück ist. Der Präsident des LFV hiess seinerzeit Rannacher.

Die Behauptungen von Gronbach sind einfach nur zusammenfantasierter Müll.
Schade, dass Leute wie Moser und Wetzel auf ihn hereinfallen.
Aber vielleicht ist das ja gar nicht der Fall, und sie lassen ihn lediglich versuchen, Löcher in die offizielle NSU-Theorie zu schiessen.

Aber den Putin hättet ihr echt weglassen müssen... das war too much :haha:

brain freeze
25.09.2013, 17:27
Wie war das doch gleich mit dem Klanchef Achim Schmidt und dem LFV-Beamten Thorsten Däubler?

Der Präsident des LFV hiess seinerzeit Rannacher.

Die Behauptungen von Gronbach sind einfach nur zusammenfantasierter Müll.
Schade, dass Leute wie Moser und Wetzel auf ihn hereinfallen.
Aber vielleicht ist das ja gar nicht der Fall, und sie lassen ihn lediglich versuchen, Löcher in die offizielle NSU-Theorie zu schiessen.

Aber den Putin hättet ihr echt weglassen müssen... das war too much :haha:

Ja, ich denke, wenn WETZEL et al. noch ein bißchen klarsichtig sind, werden sie ihn zwar nicht ernstnehmen aber gewähren lassen oder sogar etwas anspitzen. Gronbach ist der begabteste NSU-Fiction-Autor von allen. Der Bosnien-Söldner-Seitenstrang hat Charme, aber Schwachstelle in Gronbachs Fortsetzungsroman ist immer noch das Motiv. Den KKK-Schwachsinn würde ich als Lektor zurückgehen lassen. Da muß er noch mal ran.

fatalist
25.09.2013, 17:37
Die Zeugin kommt erst nächsten Montag, aber DIE WELT hat schon geurteilt:


Vera von A. schildert glaubhaft Zschäpe-Begegnung

Im NSU-Prozess berichten Kriminalbeamte über ihre Ermittlungen im Mordfall Boulgarides. Für kommenden Montag ist Zeugin Vera von A. vorgeladen, die Zschäpe 2006 in Dortmund gesehen haben will. http://www.welt.de/politik/deutschland/article120381176/Vera-von-A-schildert-glaubhaft-Zschaepe-Begegnung.html

:?

Zum Fall Yozgat:


Lediglich ein Freund von ihm, der eine Teestube betrieb, soll in Drogengeschäfte verwickelt gewesen sein. Doch es gab keinen Zusammenhang zur Familie Yozgat", betont der Ermittler. Wohin rannte Vater Yozgat doch gleich, als er seinen Sohn tot auffand?

In die Teestube nebenan...



Zurück zur Zeugin:


Zschäpe direkt ins Gesicht geblickt

Vor ihrer Aussage hat die Bundesanwaltschaft die Frau bereits am vergangenen Montag in Karlsruhe vernommen und die Erkenntnisse, die die Hamburger Kanzlei BDK bei ihren Recherchen gesammelt hat, weitgehend bestätigt. Die Anwälte Thomas Bliwier, Doris Dierbach und Andreas Kienzle vertreten die Familie Yozgat aus Kassel. Halit Yozgat wurde am 6. April 2006 in seinem Internet-Café erschossen.


Nach Informationen der "Welt" konnte Vera von A. glaubhaft die Begegnung mit Zschäpe schildern. Sie habe mit drei weiteren Männern auf dem Nachbargrundstück gestanden. Das geht aus dem 13-seitigen Vernehmungsprotokoll hervor.


Die Frau will der heutigen Angeklagten direkt ins Gesicht geblickt haben, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt und ein weiterer ihr unbekannter Mann seien dabei gewesen.


Hinweise auf gleichberechtigte Mittäterin

Offenbar meldete sich die Zeugin erst so spät, weil sie davon ausgegangen war, dass ihre Beobachtungen – Zschäpes mutmaßlicher Aufenthalt in Dortmund – den Behörden längst bekannt waren. Na dann ist ja alles klar...

fatalist
25.09.2013, 17:43
Selektive Berichterstattung:


Ein Rettungssanitäter erzählt dem Gericht am Mittwoch noch einmal, dass das Opfer bereits tot war, als er und sein Kollege eingetroffen waren. Sie hätten von der Alarmierung bis zum Ankommen am Ladenlokal nur drei Minuten benötigt, weil sie sich gerade mit ihrem Einsatzfahrzeug in der Nähe des Tatorts befunden hatten. Der Zeuge beschreibt noch einmal, dass das Opfer in einer großen Blutlache hinter dem Verkaufstresen lag und massiv am Kopf verletzt war. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Ermittler-schilderte-im-NSU-Prozess-die-Spurensicherung-im-Mordfall-Boulgarides-761443124


Rettungsassistent sorgt für Irritation. Erinnert sich an #Leichenstarre, was nicht zur ermittelten #Tatzeit passt. Er irrte wohl. #nsu https://twitter.com/PZhautnah/status/382814468578635776

fatalist
25.09.2013, 17:49
PZ-Twitter:


Am Nachmittag begann die Beweisaufnahme zum Mord an Halit #Yozgat (https://twitter.com/search?q=%23Yozgat&src=hash), erschossen am 6. April 2006 in seinem Internetcafé in Kassel. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


#Yozgat (https://twitter.com/search?q=%23Yozgat&src=hash) wurde durch zwei Kopfschüsse getötet, während Kunden im Laden waren. Sie hörten Knallgeräusche, Schüsse erkannten sie nicht. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Dem #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) war es offenbar egal, welches Entdeckungsrisiko sie eingingen. Sie mordeten oft am hellichten Tag, an belebten Orten.


Ein Ermittler betonte, die Eltern des 9. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)-Opfers hätten verstanden, dass in alle Richtungen ermittelt werde. Auch gegen die Familie.


Die Ermittler erkannten schnell, dass dieselben Mörder, die #Yozgat (https://twitter.com/search?q=%23Yozgat&src=hash) töteten, auch die acht früheren Opfer erschossen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Trotzdem blieb die Suche nach Tätern mit rassistischem Motiv marginal. Mitschüler und Freunde des 21-jährigen #Yozgat (https://twitter.com/search?q=%23Yozgat&src=hash) wurden befragt. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Dabei hatte Vater von Halit #Yozgat (https://twitter.com/search?q=%23Yozgat&src=hash) ausdrücklich darauf hingewiesen hat, dass nur ein ausländerfeindliches Motiv die Mordserie erklärt. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Der Ermittler kann sich vage an diesen Gesprächsvermerk seines Kollegen erinnern. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Am Montag geht´s weiter. Dann wird die Zeugin erwartet, die #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) in Dortmund kurz vor dem Mord an #Kubasik (https://twitter.com/search?q=%23Kubasik&src=hash) gesehen haben will. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Am Mittwoch soll der #Verfassungsschützer (https://twitter.com/search?q=%23Verfassungssch%C3%BCtzer&src=hash) aussagen, der am Tag, als #Yozgat (https://twitter.com/search?q=%23Yozgat&src=hash) starb, am Tatort gewesen ist und dies lange verschwieg. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Die nächste wird eine ganz besonders spannende Woche im #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)-Prozess.

https://twitter.com/PZhautnah

fatalist
25.09.2013, 17:55
Holger Schmidt
Verifizierter Account‏@terrorismus



Erstaunlich: Trotz sonst sorgfältiger Brandermittlung #Zwickau wurde #Post-Briefkasten vor dem Haus nicht geöffnet - Inhalt unklar! #NSU https://twitter.com/terrorismus/status/382435536415125504



DNA-Treffer auf der "Taschenlampenbombe" - doch es ist ein Ermittler http://bit.ly/18R9AWG #NSU #Nürnberg #Zschäpe https://twitter.com/terrorismus/status/382116386601852928



DNA-Treffer auf der “Taschenlampenbombe” – doch es ist ein Ermittler (http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/09/23/dna-treffer-auf-der-taschenlampenbombe-doch-es-ist-ein-ermittler/)23.09.2013, von Holger Schmidt (http://www.swr.de/blog/terrorismus/author/justusjonas/)
Für einen Moment sah es so aus, als hätte es im Fall der Nürnberger “Taschenlampenbombe” (http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/06/11/offenbar-weiterer-nsu-anschlag-aufgedeckt-die-nurnberger-taschenlampenbombe/) einen kriminalistischen Durchbruch gegeben: Wie aus aktuellen Ermittlungsakten hervorgeht, konnte auf einer Mutter, mit der die rohrbombenartige Konstruktion verschlossen war, eine DNA-Spur mit einem eindeutigen Muster nachgewiesen werden. Doch leider stellte sich rasch heraus, das die DNA-Spur zwar ein “Treffer” war – aber in der Mitarbeiterdatenbank des Bayerischen Landeskriminalamts.

:haha: das hatte vorher niemand überprüft, seit 1999 nicht.

Zustände wie in Afrika...

fatalist
25.09.2013, 18:00
Twitter als Infoquelle aus dem Saal...



https://si0.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.png (https://twitter.com/nsuwatch)NSU Watch‏@nsuwatch



Der Polizist nennt die Ermittlungen gegen die Familie Yozgat mit verdeckten Ermittlern und TKÜ "harmonische Kooperation". #nsu#schauhin https://twitter.com/nsuwatch/status/382900588687917056

Bin gespannt auf das Protokoll.

nachdenkerin
25.09.2013, 18:30
NAGELBOMBENANSCHLAG KEUPSTRASSE an Hand PUA-Bericht

Fahrrad:



Drei Tage zuvor hat Böhnhardt unter seinem Tarnnamen Holger G. in Zwickau einen schwarzen VW Touran gemietet, Kennzeichen: Z-EH 70. Er Und Mundlos packen drei Fahrräder in die Großraumlinousine – ein Damenrad von Aldi und zwei Moutenbikes.Buch „die Zelle“ S. 180 elektr.


…..mit einer unkonventionellen Sprengvorrichtung präpariertes Damenfahrrad der Marke ‚CYCO‘. Dieses Fahrrad wurde speziell für die Firma Aldi-Süd hergestellt und dort ab dem 19.04.2004 verkauft.PUA-Bericht S. 672


Die Unternehmensgruppe ALDI SÜD ist in West- und Süddeutschland vertretenhttps://www.aldi-sued.de/de/aldi-sued-a-bis-z/aldi-sued-a-bis-z/f/filialen-und-oeffnungszeiten/

Da sind die beiden dann zuerst von Zwickau nach Westdeutschland gefahren, haben das Fahrrad bei Aldi-Süd gekauft, es dann nach Zwickau gebracht und später von Zwickau wieder nach Westdeutschland zurück transportiert.

Uhrzeit:


http://siegrun-roman.de/Keupstrasse_Fahrrad.jpg

http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/118/die-falschen-polizisten-aus-der-koelner-keupstrasse-1273.html

Die Viva-Überwachungskamera zeigt eine Uhrzeit von 14:54:16 Uhr an, als Täter Nummer 2 aufgenommen wird. Wie kann die Viva-Überwachungskamera Täter Nummer 2 schon 14:54 aufnehmen, wenn der aber zuerst 15:10 Uhr da vorbei ging. Selbst 12 Minuten nach 14:54 Uhr, also 15:06 Uhr befand sich Täter Nummer 2 noch weit entfernt von Viva, da er in der „Von-Sparr-Straße“ war.

Zeitaufstellung gem. Angaben im PUA-Bericht S. 672/673

http://siegrun-Roman.de/Zeitaufstellung.jpg

Kurzfassung der größeren Wege:

http://siegrun-roman.de/Kurzfassung.jpg

fatalist
25.09.2013, 18:34
Temme war bei der Tat anwesend, wird aber bereits im Vorfeld geschont, auch bei PZ im Twitter, siehe oben, wo nur "am Tattag" steht.


Außerdem will das Gericht zwei Polizisten befragen, die nach dem Mord an dem 21-jährigen Halit Yozgat in einem Internetcafé in Kassel am 6. April 2006 ermittelt hatten. Dieser Mord wird den NSU-Prozess in der kommenden Woche ausführlich beschäftigen. Kurz vor der Tat soll auch ein V-Mann des hessischen Verfassungsschutzes in dem Café gewesen sein. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Ermittler-schilderte-im-NSU-Prozess-die-Spurensicherung-im-Mordfall-Boulgarides-761443124

Im PUA-Bericht steht doch, dass Temme anwesend war... warum wird das in den Medien verschleiert?

brain freeze
25.09.2013, 19:21
Temme war bei der Tat anwesend, wird aber bereits im Vorfeld geschont, auch bei PZ im Twitter, siehe oben, wo nur "am Tattag" steht.

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Ermittler-schilderte-im-NSU-Prozess-die-Spurensicherung-im-Mordfall-Boulgarides-761443124

Im PUA-Bericht steht doch, dass Temme anwesend war... warum wird das in den Medien verschleiert?

Wirklich interessant wäre der Dienstbericht Temmes von Tattag. Wenn das Mordopfer V-Mann war (durchaus wahrscheinlich), entfällt der vorgeschobene Informantenschutz. Es wäre auch möglich, Namen zu schwärzen.

Temme hat drei Möglichkeiten; er kann sich auf "Aussagegenehmigungen" beschränken, er kann lügen ohne Konsequenzen und er kann Erinnerungslücken haben. Ein perfekter Zeuge.

fatalist
25.09.2013, 19:39
Wirklich interessant wäre der Dienstbericht Temmes von Tattag. Wenn das Mordopfer V-Mann war (durchaus wahrscheinlich), entfällt der vorgeschobene Informantenschutz. Es wäre auch möglich, Namen zu schwärzen.

Temme hat drei Möglichkeiten; er kann sich auf "Aussagegenehmigungen" beschränken, er kann lügen ohne Konsequenzen und er kann Erinnerungslücken haben. Ein perfekter Zeuge. So ist es. Ich tippe auf Aussagegenehmigung. Sie werden über Flirthotlines reden...

fatalist
25.09.2013, 19:43
Achenbach Vera von
Journalistin, Dortmund

Das Haus ist hier: Grundstück am Brackeler Hellweg 58 in Dortmund
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nebenklage-bringt-neue-zeugin-ins-spiel-a-923367.html


http://goo.gl/maps/2Av9L

Scheint eine ex-DKP-Frau zu sein.


Der 9. Parteitag in Frankfurt am Main Anfang 1989 führte zur Abwahl einiger DKP-Reformer: Vera Achenbach (Dortmund)
http://www.neues-deutschland.de/artikel/158041.gespalten-zerstritten-und-fast-bankrott.html

Die Zeugin am Montag heisst Vera von Achenbach, mal schauen ob ich richtig liege.


Die freiberufliche Journalistin behauptet, sie habe in der ersten Aprilwoche 2006 in Dortmund Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe gesehen, zusammen mit einem bulligen Skinhead. http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-in-muenchen-halit-yozgat-kaltbluetig-und-unerkannt-ermordet/8848744.html

Sozialinstitut Kommende Dortmund
Brackeler Hellweg 144 | 44309 Dortmund
www.kommende-dortmund.de

Vera von Achenbach

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:7UjGgOf_zPEJ:www.kommende-dortmund.de/kommende_dortmund/medien/151/original/6/Imagebroschuere-der-Kommende-Dortmund.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk
(letzte Seite)

fatalist
25.09.2013, 19:51
Die Sache mit den Tatortfotos beim 9. Mord ist aufgeklärt:


Als Kommissar G. im Internetcafé ankam, lag die Leiche von Halit Yozgat mitten im Raum. Yozgats Vater hatte seinen Sohn hinter dem Tresen gefunden, ein jugendlicher Kunde zog ihn dahinter hervor und versuchte noch, Erste Hilfe zu leisten – doch es war zu spät. Mit zwei Schüssen in den Kopf sollen die Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos den 21-Jährigen förmlich hingerichtet haben. Es habe keine typischen Abwehrverletzungen an der Leiche gegeben, berichtet der Kommissar. So überrascht war Yozgat von dem plötzlichen Angriff.

Detailliert beschreiben die Polizisten den Tatort. Ein Zeuge, der gerade in einer der Telefonkabinen mit dem Rücken zum Tresen gestanden habe, erzählte der Polizei, dass er „etwas Dumpfes gehört hat, wie Luftballons, die platzen“. Aus dem Augenwinkel sah er einen Schatten, der schnell verschwand – wohl einer der Täter. http://www.hna.de/lokales/kassel/nsu-prozess-zeuge-schatten-moerders-3132208.html

Der Vater fand ihn hinterm Schreibtisch, ein Zeuge zog ihn in den Raum.

Bolinski
25.09.2013, 19:57
Derer von Achenbach waren eine nicht unbedeutende Politiker-Dynastie im ausgehenden 19. Jahrhundert. Eine Paula von Achenbach war Jüdin und wurde 1944 nach Theresienstadt deportiert. Außerdem hatte die Familie verwandtschaftliche Kontakte zur Deutschen Bank (Vorstand). Schon seltsam, dass ausgerechnet eine Kommunistin Zschäpe et. al. in Dortmund entdeckt haben will.

fatalist
25.09.2013, 20:23
NSU Watch muss ich auch mal loben:


Er beginnt mit einer Waffe mit Schalldämpfer, die die Nummer W04 trägt und Brandspuren aufweist. Die “Plasteanhaftungen”, die zu sehen sind, kämen von einem Plastikbeutel, so L. Kurz drauf sieht man in einer Detailaufnahme die Aufschrift “7.65mm Modell 83″. http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/

Sie werden die Brisanz der Bezeichnung W04 vermutlich gar nicht erkannt haben...



Dann folgt ein Bild, auf dem schwarzes Pulver in einem Glasbehältnis, das auf einer Waage steht, und in transparenten Tüten zu sehen ist. L. sagt, es handele sich um ca. 2,5 kg Sprengstoff, der im Bereich N aufgefunden worden sei. Ein weiteres Glas sei kaputtgegangen. Dieses Material sei unmittelbar am Fundort dem LKA übergeben worden. Schwarzpulver... unverbrannt. Schon toll...



Nach Übersichtsaufnahmen von zum Trocknen ausgelegten Papieren, z.B. Zeitungsartikeln und Kartenmaterial, wird eine Karte der Barmer Ersatzkasse, ausgestellt auf Uwe Mundlos, gezeigt. Es folgt ein Personalausweis, ausgestellt auf Beate Zschäpe und ein Reisepass, so L., “einer gewissen Beate Zschäpe”. Dann kommen Bilder von einem Personalausweis und einem Führerschein von Uwe Mundlos. Es folgen zwei weitere Personalausweise, ausgestellt auf einen Ralf H. und einen Michael F. Echte Papiere, wer sagt es denn... von wegen Max und Gerri...


Auf einer Fotografie sieht man eine größere Zahl Briefumschläge. In diesen befänden sich DVDs mit dem Aufdruck “NSU”. Die Briefe seien getrocknet und an das BKA übergeben worden, sagt L.

Das nächste Bild zeigt eine Spur, die laut dem Zeugen mit Ottokraftstoff kontaminiert gewesen sei. Es seien zusammen geheftete Folien, in denen sich Zeitungsartikel befunden hätten. Sie hätten sich entschieden, diese heraus zu schneiden und zu trocknen. Die nächsten Bilder zeigen Zeitungsausschnitte. L. sagt, es handele sich um Abfolge der Morde, die in der Presse veröffentlicht worden seien. Ottokraftstoff, unverbrannt? Verklebt Plastikfolien, aber verbrennt nicht?
Wen der man nicht nach dem Feuer erst dorthin kam...


Nach einer Pause folgt die Befragung des Zeugen. Richter Götzl fragt nach dem Tresor. L. sagt, der Tresor sei mit einem Schlüssel zu öffnen gewesen, der aber nicht gefunden worden sei. Der Tresor sei geöffnet gewesen. Merkwürdig.



Der gelbe öffentliche Postkasten vor dem Gebäude links sei durch die Feuerwehr beim Einsatz des Baggers entfernt und dem Polizeirevier übergeben worden. Dieses habe den an die Post übergeben, ohne ihn zu öffnen.

Götzl fragt nach Ermittlungen (http://www.nsu-watch.info/tag/ermittlungen/) zur Brandzeit. L. antwortet, ein Informatiker habe den Computer aus dem Brandbereich E untersucht, dieser sei um 14.30 Uhr ausgeschaltet worden. Um 15.08 sei der Notruf bei der Feuerwehr eingegangen, gegen 15.12 Uhr oder 15.15 Uhr sei das erste Löschfahrzeug am Ort gewesen und um 15.30 Uhr sei das Feuer unter Kontrolle gewesen. Von 14.30 Uhr bis 15.08 Uhr hätten 38 Minuten zur Verfügung gestanden, in denen sich der Brand habe entwickeln können, was kurz vor 15.08 Uhr zur Explosion geführt habe, so dass um 15.12 schon ein Flächenbrand zu erkennen gewesen sei. Die Handwerker gingen also um 14:45. als es schon brannte... und das Feuer rochen sie nicht... never ever.



Wenn sich eine Person in der Wohnung befinde und offenes Feuer zünde, dann könne diese Person die Wohnung nicht mehr unverletzt verlassen. Scharmer erwidert, es gebe aber doch einen Zeitverzug zwischen der Entstehung des Gas-Luft-Gemisch und dem Zeitpunkt der Zündung. L. sagt, das Problem sei, dass ein Gas-Luft-Gemisch unkontrollierbar sei. Man könne nicht entscheiden, wann das Gemisch entstehe und wann das Gemisch zur Zündung komme. Scharmer fragt, ob L. andere Zündmechanismen gefunden habe, was L. verneint. Das Rätsel ist nicht gelöst.

fatalist
25.09.2013, 20:38
Den Grillanzünder-Spiritus riecht man doch nicht mehr nach dem Löschen der Kohle?


L. sagt, das müsse 2 Uhr heißen, da habe er das Objekt für alle gesperrt. Schneiders fragt nach dem Grund dafür. L. sagt, das sei das normale Vorgehen, um Spuren zu sichern, angesichts des Ausmaßes des Brandes und der Verwendung von Ottokraftstoff, den er schon selbst habe riechen können. ???



Schneiders sagt, angesichts der ausführlichen Fotodokumentation frage sie sich, wieso diese bei der Nachsuche im Bereich N ende. L. erwidert, dort sei festgelegt worden, dass die relevanten Spuren direkt in Kisten oder Beutel gepackt und zur Polizeidirektion Zwickau verbracht werden ohne eine Dokumentation vor Ort. Wieviele Beutel gingen weg, und wieviele Beutel kamen an...



RA Klemke, ebenfalls Verteidiger von Wohlleben (http://www.nsu-watch.info/tag/wohlleben/), fragt, welcher Vorgesetzte die Anweisung gegeben habe. L. sagt, es gebe im Lagezentrum eine Person, die sei ihm aber jetzt namentlich nicht erinnerlich. Klemke will wissen, ob L. bei der Nachsuche in Bereich N anwesend war. L. sagt, er sei nicht die ganze Zeit da gewesen, insgesamt habe das einen Monat gedauert. Auf Nachfrage sagt er, er sei aber bis zu den Waffen und den DVDs dabei gewesen. Wann wurden die gefunden? Los, frag den Lenk.


RA Heer, Verteidiger von Zschäpe, bittet um eine kurze Unterbrechung zur internen Beratung. Nach der Unterbrechung sagt Heer, L. habe gesagt, die Bausubstanz sei insgesamt gut gewesen, was L. bestätigt. Heer fragt, ob L. sich auch mit den Decken befasst habe, was L. ebenfalls bestätigt. Heer fragt L. nach Hohlräumen. L. sagt, es habe nur die Hohlräume in den Zwischenwänden, in denen die Versorgungsleitungen liegen, gegeben. Heer hat genau zur "richtigen Zeit" unterbrochen. Er hat es versaut. Oder verhindert, dass Klemke die Frage nach dem Zeitpunkt des Auffindens der Ceska und der Videos stellt.



Als nächstes fragt der Brandsachverständige Dr. Setzensack vom LKA Bayern, er fragt zunächst nach dem gefundenen Zehn-Liter-Benzinkanister. L. sagt, es sei nur noch ein kleiner Rest Benzin in dem Kanister gewesen. Die ebenfalls gefundene Ausgusstülle könne möglicherweise zum Kanister passen, das habe er aber nicht ausprobiert. Setzensack sagt, das LKA habe bei den verschiedenen Benzinproben in der Wohnung unterschiedliche Kraftstoffzusätze gefunden, das passe nicht mit dem einen gefundenen Kanister zusammen. L. sagt, es seien keine weiteren Kanister gefunden worden. Alles klar? Die Bayern waren auch sofort dort, und die Bayern erschnuppern sogar verschiedene Sorten Ottokraftstoff :bäh:



Klemke fragt nach der Liste, welcher Beamte was gefunden hat. L. sagt, er wisse nicht, was damit passiert sei, dazu müsse man sich ans BKA wenden. Die Vernehmung endet um 11.47 Uhr. Sie haben es tatsächlich geschafft, die Verteidiger, die Frage nach dem Zeitpunkt des Ceska-Fundes nicht zu stellen?

Schneiders, Klemke, Heer, Sturm, alle überbezahlt.

Gawen
25.09.2013, 20:43
Das Rätsel ist nicht gelöst.

Löst man so was nicht üblicherweise über eine Glühbirne, weil in Brandschutt wenig auffällig?

fatalist
25.09.2013, 20:50
Löst man so was nicht üblicherweise über eine Glühbirne, weil in Brandschutt wenig auffällig?
erklär mal :bäh:

Gawen
25.09.2013, 20:54
erklär mal :bäh:

Denk mal scharf nach. :cool:

https://www.google.com/search?q=Gl%C3%BChbirne+Z%C3%BCnder

fatalist
25.09.2013, 21:01
Denk mal scharf nach. :cool:




http://www.youtube.com/watch?v=fDVLZ47iKUM

moishe c
25.09.2013, 21:53
Hatten wir doch schon mal, einen kleinen Gehirnsturm über Zünder.

Ich ging damals ja von einer unverdächtigen Zündquelle aus, und ein Teelicht ist natürlich nicht "unverdächtig"!
Aber wenn Judge Kötzl schon nach "Teelichtern" fragt, vermute ich mal, daß sie auch mindestens ein (angebranntes) Teelicht gefunden haben.

Und das Gelaber über die "Beherrschung von Luftgemisch" ist Nebelwerfen. Denn wenn ich eine Zimmertür einfach geschlossen lasse, dann dringt da kein (nennenswertes) Luftgemisch in den Raum hinter der Tür - jedenfalls nicht innerhalb weniger Minuten - wie in diesem Falle. Sieht man auch seeehr schön DARAN, daß es NUR IN EINIGEN Räumen in der Wohnung gerummst und gebrannt hat! In den anderen Räumen war kein "Luftgemisch" und DESHALB auch KEIN Rumms und KEIN Feuer.

Da ich das mit dem "Ottokraftstoff", bzw. gem. bayrischer Analyse "den Ottokraftstoffen"! - wird ja immer doller - auch nicht glaube, wüßte ich mal gerne, ob man den Zustand der Gasleitungen und vor allem das Vorhandensein und die Dichtigkeit der Abschlußstopfen an den nicht angeschlossenen Gasleitungen überprüft hat?

Gawen
26.09.2013, 00:08
http://www.youtube.com/watch?v=fDVLZ47iKUM

Und fernsteuerbar aus dem Sicherungskasten...

Nereus
26.09.2013, 00:08
...... Wann wurden die (Videos und die Ceska) gefunden? Los, frag den Lenk.
...

RA Heer, Verteidiger von Zschäpe, bittet um eine kurze Unterbrechung zur internen Beratung. Nach der Unterbrechung sagt Heer, L. habe gesagt, die Bausubstanz sei insgesamt gut gewesen, was L. bestätigt. Heer fragt, ob L. sich auch mit den Decken befasst habe, was L. ebenfalls bestätigt. Heer fragt L. nach Hohlräumen. L. sagt, es habe nur die Hohlräume in den Zwischenwänden, in denen die Versorgungsleitungen liegen, gegeben.

Heer hat genau zur "richtigen Zeit" unterbrochen. Er hat es versaut. Oder verhindert, dass Klemke die Frage nach dem Zeitpunkt des Auffindens der Ceska und der Videos stellt.
.....
Sie haben es tatsächlich geschafft, die Verteidiger, die Frage nach dem Zeitpunkt des Ceska-Fundes nicht zu stellen?

Schneiders, Klemke, Heer, Sturm, alle überbezahlt.

Da wurde nichts "versaut".
RA HEER hat doch richtig gefragt. Es geht um die „Operation Feuerzauber” in der Zwickauer Frühlingsstraße 26, wegen der Frau Zschäpe zuerst angeklagt ist. Zschäpe redet nicht mit Polizei, Gericht und Medien, aber mit ihren Abwälten. Die wissen also was gelaufen ist. Gefundene Fake-Videos und das angebliche Waffenarsenal interessieren sie daher noch nicht. Erst mal ran tasten, was die Brandermittler als Zeugen so mitteilen, angeblich wissen oder auch verschweigen, vertuschen oder bewußt falsch aussagen.


Heer fragt, ob Lenk sich auch mit den Decken befasst habe, was L. ebenfalls bestätigt. Heer fragt L. nach Hohlräumen. L. sagt, es habe nur die Hohlräume in den Zwischenwänden, in denen die Versorgungsleitungen liegen, gegeben.

Es wurde nur nach Hohlräumen in Decken, nicht in Zwischenwänden gefragt. Die Decke zum Dachgeschoß wurde vor Lenks Einsatz noch in der Nacht abgebaut, der Fußboden, die Holzbalkendecke zum unteren Stockwerk (Lokal), bestand aber noch.

Was L. sagt, stimmt also so nicht!

http://3.bp.blogspot.com/-ZnMqxI3VDDk/UJYpNA0Nl-I/AAAAAAAANEw/w7sxqjb9bKs/s1600/Haus010.jpg
Die Ziegelstein-Außenmauer, nach der damaligen Bauweise 38 cm oder 1 ½ Stein stark, zwischen zwei Fenstern ist sauber herausgesprengt. 12 cm Zwischenwand aus Hohlblocksteinen ist stehen geblieben. Ein PC und Reste eines Laufbandes sind zu sehen. Die Balkendecke zum Dachgeschoß ist noch vorhanden. Sie wurde erst in der Nacht entfernt.

Das Haus war nicht materialsparend gebaut, sondern normal.
1930 war keine „arme Zeit” für die Bauwirtschaft und die Baustoffe. Materialeinsparungen und Ersatzwirtschaft gab es erst im Krieg.
Innenwände, wie zu sehen, damals ½ Hohlblockstein = 12 cm. Die 11.5 er Norm wurde später eingeführt.

Übliche deutsche Holzbalkendecke mit Zwischenfüllung (um 1930):

Hohlräume 39571

Balken 14 x 22 cm, Abstand 62,5 cm,
von oben nach unten:
Auflage auf Balken Fußboden aus 2-3 cm Dielenbrettern,
8-10 cm Aufschüttung aus sauberer Koksasche, geglühtem Sand oder Kies,
Lehmverstrich,
Schwartenboden,
Hohlraum, (zwischen Schwartenboden und Lattung)
(Decke): Lattung von unten an die Balken genagelt,
Rohrgewebe,
Putz.
(nach Prof Ernst Neufert, Bauentwurfslehre, 1936, S. 43).

So ist diese Deckenbauart auch auf verschiedenen Fotos und Videos, die bei den Lösch- und Abrißarbeiten gemacht wurden, zu sehen.

Beobachtungen und Videos über die „sehr frühen Arbeiten” am Brandhaus (schnelle Deckenentfernung vor Brandermittlereinsatz):
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6373775&viewfull=1#post6373775

brain freeze
26.09.2013, 06:36
[...]


Als nächstes fragt der Brandsachverständige Dr. Setzensack vom LKA Bayern, er fragt zunächst nach dem gefundenen Zehn-Liter-Benzinkanister. L. sagt, es sei nur noch ein kleiner Rest Benzin in dem Kanister gewesen. Die ebenfalls gefundene Ausgusstülle könne möglicherweise zum Kanister passen, das habe er aber nicht ausprobiert. Setzensack sagt, das LKA habe bei den verschiedenen Benzinproben in der Wohnung unterschiedliche Kraftstoffzusätze gefunden, das passe nicht mit dem einen gefundenen Kanister zusammen. L. sagt, es seien keine weiteren Kanister gefunden worden..


Alles klar? Die Bayern waren auch sofort dort, und die Bayern erschnuppern sogar verschiedene Sorten Ottokraftstoff :bäh:
[...]

Moment mal ... Die Bayern waren wirklich in Zwickau? Wie kommen die denn dahin? Die Verbindung zur Ex-BAO Nürnberg entstand erst durch den Ceska-Fund.

Sollte wirklich das LKA Bayern unmittelbar nach dem Zwickauer Brand hinzugezogen worden sein, obwohl das Trio noch nicht mit den "Döner-Morden" in Verbindung gebracht wurde, wäre das schon merkwürdig.

Oder ist das nur etwas mißverständlich formuliert; also, daß sich Setzensack auf Protokolle des LKA Sachsen bezieht.

nachdenkerin
26.09.2013, 06:52
@Nachdenkerin

Das wird Dir gefallen, Garagenlisten-Monopoly.....

Vielen Dank!

fatalist
26.09.2013, 08:01
Und fernsteuerbar aus dem Sicherungskasten... klingt ziemlich einfach und logisch. Zschäpe muss aber in diesem Fall sehr genau gewusst haben, was sie tut. Allzu viele Versuche hatte sie ja wohl nicht...

Aber ich bin kein Fan dieser Theorie, da ich nicht davon ausgehe, dass es eine Benzinexplosion gab. Meine ganz private VT: Zschäpe war nicht in Zwickau, ein Double war dort, und die Benzinspuren kamen im Nachhinein.

fatalist
26.09.2013, 08:12
Da wurde nichts "versaut".
RA HEER hat doch richtig gefragt. Es geht um die „Operation Feuerzauber” in der Zwickauer Frühlingsstraße 26, wegen der Frau Zschäpe zuerst angeklagt ist. Zschäpe redet nicht mit Polizei, Gericht und Medien, aber mit ihren Abwälten. Die wissen also was gelaufen ist. Gefundene Fake-Videos und das angebliche Waffenarsenal interessieren sie daher noch nicht. Erst mal ran tasten, was die Brandermittler als Zeugen so mitteilen, angeblich wissen oder auch verschweigen, vertuschen oder bewußt falsch aussagen. Sorry, aber das ist Blödsinn.

Natürlich hat Heer es versaut.
Wann bitte will man denn anfangen, Zeugen wie Lenk vorzuführen, wenn nicht bei dessen letztem Auftritt als Zeuge?

Mann o Mann, die Sache ist doch Grundschul-Niveau: Der redet da von 3 Waffen gefunden am 5.11.2011, W1 W2 W3, und dann irgendwann redet er von W4, der Ceska, die angeblich am 10.11.2011 als Letztes gefunden wurde, also W11 oder W12 heissen muss, und man fragt den Zeugen nicht, WANN diese Waffe gefunden wurde?

Lenk sagte doch, er sei bis zum Fund der Ceska und der Videos anwesend gewesen. er verknüpfte diese beiden Dinge von selbst miteinander: Ceska und Videos.

Und dann meinst Du, "nichts fragen, erst mal machen lassen?"

Das ist doch einfach nur dumm. Stümperhaft. Nenn es wie Du magst.
Ich nenne es überbezahlt. Deutlich überbezahlt.

Dasselbe mit dem Benzin, da gibt der Sachverständige aus Bayern ne Elfmeter-Vorlage, sagt was von mehreren Sorten Benzin, das passt nicht zu nur 1 Kanister.

In diesem Augenblick müssen die Anwälte nachhaken, müssen die MDR-Meldung vom 5.11.2011 auf den Tisch knallen, demnach Hunde am Morgen nichts geschnüffelt haben, und den Lenk mal fragen, wie das denn sein könne???
Oder Blaulichtfahrzeuge.de, die das Ganze auch brachten, Die Hunde fanden nichts.

Wann bitte wollen denn die Verteidiger mal anfangen, ihren Job zu machen?
I ward narrisch...

fatalist
26.09.2013, 08:34
Blog Nebenklage:


24.09.2013 (http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/09/24/24-09-2013/)

Zum Brand in der Frühlingsstraße und zum Mordfall Boulgarides

Erneut wurden heute Fotos des Brandhauses in der Frühlingsstraße in Zwickau gezeigt und von dem Brandsachverständigen der dortigen Polizei beschrieben. Insgesamt 11 Waffen – 10 Kurzwaffen und eine Maschinenpistole – sowie 2,5 kg eines Sprengstoffes, vermutlich Schwarzpulver, wurden im Brandschutt gefunden, außerdem DVDs mit der Aufschrift NSU. Vermutlich sollten diese ursprünglich auch noch verschickt werden.

Spuren von ausgegossenem Benzin fanden sich auch im Flur des Eingangs des Hauses, der Brand war in einem der Treppenhäuser dabei, auf das darüber liegende Stockwerk überzugreifen.

Ebenfalls gefunden wurden mehrere Teelichter, die teilweise mit nach oben gerichtetem Docht auf dem Boden standen. Es ist daher anzunehmen, dass Zschäpe das Benzin in der Wohnung und den Treppenhäusern ausgeschüttet und die Teelichter als „Zünder“ hinterlassen hatte, um eine Explosion zu verursachen. http://www.nsu-nebenklage.de/

Dann müsste der Sicherungskasten zum "Glühbirnen-Zünden" unten im Treppenhaus gewesen sein, damit der Zünder noch lebendig aus dem Treppenhaus rauskommt.

Nichtverbrannte Dochte von Teelichtern, nee, das kaufe ich auch nicht. Irgendwer hat da nach dem Brand hantiert, mit Benzin und mit Teelichtern.

fatalist
26.09.2013, 08:43
Noch mal nsu-nebenklage.de


Außerdem habe man ja in alle Richtungen ermittelt. Auf Nachfrage, was für Ermittlungen denn in Richtung eines rassistischen Tatmotives geführt worden seien, stammelt der Beamte dann, in der Schule des Ermordeten habe man nach Schlägereien mit rassistischem Hintergrund gefragt und einen Freund des Ermordeten habe man auch gefragt. Es habe auch einen Hinweis auf irakische Kurden gegeben. Ein Ansatzpunkt für eine religiös-politische Tatmotivation habe nicht vorgelegen.

Es wird deutlich, dass dieser Beamte bis heute nicht verstanden hat, dass seine Ermittlungsgruppe „Café“ eine Tataufklärung mehr verhindert als gefördert hat.

Im Hinblick darauf, dass kommende Woche der zur Tatzeit am Tatort anwesende Mitarbeiter des Verfassungsschutzes und V-Mann-Führer Andreas Temme als Zeuge aussagen wird, dürfte die dummdreiste Vorwärtsverteidigung des heutigen Polizeizeugen letztlich nur einen Vorgeschmack auf noch zu erwartende weitere Rechtfertigungsversuche darstellen.

Dieser Beitrag wurde unter Allgemein abgelegt am 25. September 2013. Alles Rassisten bei der Polizei, fragen nach Konflikten, nach Drogen-Teestuben nebenan, anstatt sich nach der Tat vor die Presse zu stellen und "Es waren ganz sicher Neonazi-Terroristen" zu beteuern, und zur Ausweitung des Kampfes gegen Rechts aufzurufen.

Institutioneller Rassismus gehört mit Stumpf und Stiel ausgemerzt, daher 20 Jahre Arbeitslager für alle 1600 Ermittler bundesweit.
/gutmenschenmodus aus/

fatalist
26.09.2013, 09:07
Moment mal ... Die Bayern waren wirklich in Zwickau? Wie kommen die denn dahin? Die Verbindung zur Ex-BAO Nürnberg entstand erst durch den Ceska-Fund.

Sollte wirklich das LKA Bayern unmittelbar nach dem Zwickauer Brand hinzugezogen worden sein, obwohl das Trio noch nicht mit den "Döner-Morden" in Verbindung gebracht wurde, wäre das schon merkwürdig.

Oder ist das nur etwas mißverständlich formuliert; also, daß sich Setzensack auf Protokolle des LKA Sachsen bezieht. Das stützt die These, dass die Ceska als Waffe W4 am 6.11.2011 gefunden wurde, und nicht etwa erst am 10.11.2011, wie es im PUA-Bericht steht. Vermeldet vom GBA am 11.11.2011.

Ceska gefunden ===> Bayern kommen nach Zwickau.


Wenn Du dir mal das hier anschaust, vom Gericht, dann fehlt beim Dr.Setzensack die Dienststelle. NUR beim Setzensack, sonst ist sie bei jedem Sachverständigen angegeben.
http://rrredaktion.eu/wp-content/uploads/2013/01/Terminhinweise-vom-20.09.2013-in-dem-Strafverfahren-gegen-Beate-Z.-u.-a.-NSU.pdf


Wenn NSU-Watch den Sachverhalt zutreffend wieder gegeben hat, dass mehrere Sorten Benzin, aber nur 1 Kanister gefunden wurden, dann fällt es doch auf, dass keine einzige Zeitung davon berichtet hat, es auch in keinem Twitter-Account vermeldet wurde.

Da sitzen sie also alle im Saal, PZ, Holger Schmidt ARD, und noch mehr Hanseln (Presstituierte), und keiner von denen bringt die Widersprüche.

So geht "offene Informationsgesellschaft", so geht "4. Macht im Staat, der Transparenz herstellt und hinterfragt", ich muss gleich kotzen :fuck:

fatalist
26.09.2013, 09:30
Ein 63-jähriger Ex-Ermittler sagt lobend aus über die Familie Yozgat:


Der ehemalige Polizist sagte über die türkischstämmige Familie auch: "Sie waren zwar gläubige Muslime aber westlich orientiert. Ich möchte sagen, dass sie sich in unser Wertesystem sehr gut integriert haben." Das ist für diesen Spacken vom BR sofort Rassismus:


Vorurteile bei der Polizei?

Was wollte der Zeuge den Prozessbeteiligten damit sagen? Und was sagt das möglicherweise über das Bild aus, dass er von Türken hat? Tim Assmann, BR http://www.br.de/nachrichten/nsu-prozess/130925-tagebuch-gerichtsreporter-100.html

Die türkischstämmige http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96zlem_Top%C3%A7u
Springer-Journalistenschule-Absolventin und Preisträgerin stösst in dasselbe Horn:


Dennoch habe der Kommissar im Zeugenstand auf die gute Zusammenarbeit mit der Familie verwiesen. Doch Halit Yozgat habe das anders gesehen und sich einem türkischen Polizisten anvertraut, den er auch auf ein ausländerfeindliches Motiv hingewiesen habe.


Ein Polizist heute im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Prozess über die Kasseler Opferfamilie Yozgat,deren Telefon er abhörte:"Das waren zwar gläubige Muslime,+
— Oezlem Topcu (@OezlemTopcu) September 25, 2013 (https://twitter.com/OezlemTopcu/statuses/382923940710322176)




+aber gut in unser Gesellschaftssystem integriert." So viel zum Spirit bei einigen Ermittlern. Einigen vielen, die hier auftreten. #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)
— Oezlem Topcu (@OezlemTopcu) September 25, 2013 (https://twitter.com/OezlemTopcu/statuses/382924064459091968)



Die Bemerkung des Ermittlers (s. Tweet) greift unter anderem Tim Aßmann vom Bayerischen Rundfunk (http://www.br.de/nachrichten/nsu-prozess/130925-tagebuch-gerichtsreporter-100.html) auf, er fragt: “Was wollte der Zeuge den Prozessbeteiligten damit sagen? Und was sagt das möglicherweise über das Bild, das er von Türken hat?” Als Zuhörer bleibe man verblüfft und auch betroffen zurück, wenn Ermittler im NSU-Prozess aussagten. blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/09/26/yozgat-boulgarides-polizei/

Der Mann hat die Familie Yozgat lediglich gelobt, aber er wird dafür angegriffen.
Der Kriminelle Süleyman aus Hamburg ist das Gegenbeispiel, und die Drogenfamilie Turgut ist noch eins.

Und die verblödete Miriam Schmitt vom ZEIT-Blog kriegt es nicht einmal gebacken, wer da mit dem türkischstämmigen Polizisten über die Türkenhasser-Mörder gesprochen hat. Es war der Vater, ganz sicher nicht der tote Halit Yozgaz.

Wir haben in diesem Land echt ein Medienproblem. Schlampig, ohne wichtigste Details, dafür volksverhetzend gegen Biodeutsche wird berichtet: Alles Rassisten.

Cui bono?

bio
26.09.2013, 09:36
(...)
Wenn NSU-Watch den Sachverhalt zutreffend wieder gegeben hat, dass mehrere Sorten Benzin, aber nur 1 Kanister gefunden wurden, dann fällt es doch auf, dass keine einzige Zeitung davon berichtet hat, es auch in keinem Twitter-Account vermeldet wurde.
(...)

Was heißt das? Etwa, dass das gefundene Benzen aus mehreren verschiedenen Kanistern kam? Es wurde jedoch nur ein einziger 10 Liter Kanister gefunden. Der Fehler wäre vorstellbar.

tommes
26.09.2013, 09:37
https://fbcdn-sphotos-e-a.akamaihd.net/hphotos-ak-prn2/1234338_506512176099896_1154907907_n.jpghttp://www.npd-karlsruhe.de/wp/wp-includes/images/bilder/Ruehle.jpghttp://www.kontextwochenzeitung.de/uploads/tx_news/PB_1.jpghttp://julius-hensel.com/wp-content/uploads/2013/07/Phantombild-heilbronn-nsu.jpg


Um mal da darauf zurück zu kommen: A. Gronbach erkennt bei der Dame ja Olga W. . Aber auch die Ähnlichkeit zu Nelly R. ist m.E. nicht zu leugnen. Bzgl Bild 8: Könnte ebenfalls genauso gut Brand wie Neidlein sein. Die Ähnlicheit der Phantomfrau zu den Schwestern isr m.E. deutlich größer.

solaris
26.09.2013, 09:39
Wir haben in diesem Land echt ein Medienproblem. Schlampig, ohne wichtigste Details, dafür volksverhetzend gegen Biodeutsche wird berichtet: Alles Rassisten.
Cui bono?

vor einer Stunde (lt.google)

25.9.2013
NSU und Geheimdienst
Die große Verschwörung

https://www.taz.de/NSU-und-Geheimdienst/!124401/ (https://www.taz.de/NSU-und-Geheimdienst/%21124401/)



Der Mord an Halit Yozgat nährt in rechten Kreisen die Vermutung, der NSU sei vom Geheimdienst kontrolliert worden.
(...)
Am Mittwoch, dem 39. Verhandlungstag im NSU-Verfahren vor dem Oberlandesgericht München, wurde der Mord an dem 21-jährigen Yozgat erstmals verhandelt. Der junge Mann, der in seinem Internetcafé im Kassler Stadtteil Nord-Holland mit zwei gezielten Pistolenschüssen niedergestreckt wurde, war das mutmaßlich neunte und vermutlich vorletzte Todesopfer der NSU-Mordserie, die laut Anklage Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe zur Last gelegt wird. Er verblutete in den Armen seines zur Hilfe herbeigeeilten Vaters, den er zum Tatzeitpunkt nur kurz vertreten hatte.
Verfassungsschutzmitarbeiter T. war just am Tag des Mordes in Yozgats „Tele-Internet-Café“. Gut eine Minute vor den tödlichen Schüsse will er, den Kollegen „Klein Adolf“ nannten, das Lokal in dem er regelmäßig in Partnertauschbörsen chattete, verlassen haben. Als einziger Zeuge meldete er sich später nicht bei der Polizei.
Auch deshalb, weil der frühere hessische Innenminister und ehemalige Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) direkte Fragen an den Verfassungsschutzmitarbeiter von Seiten der Polizeiermittler unterband, ranken sich nun besonders um diesem Mordfall die Verschwörungstheorien.
Eine Variante lautet: T. könnte Mitglied einer geheimen Geheimdiensttruppe gewesen sein, der das NSU-Trio als Zelle anwarb. In rechten Kreisen kursiert die Idee, die NSU-Zelle sei eine „Erfindung der Geheimdienste“ gewesen, um der Neonaziszene empfindlichen zu schaden.
(...)
Verstrickungen von V-Leuten
Seit dem Aufliegen des NSU-Kerntrios wird die NPD-Führung nicht müde von einem Geheimdienst-Phänomen zu sprechen. Doch nicht nur sie. Auch die Redaktion von Compact um den Chefredakteur Jürgen Elsässer, einst Redakteur bei der Jungen Welt, der Jungle World und Konkret, sieht die große Verschwörung „der Geheimdienste“ beim NSU
(...)
Auf 84-Seiten werfen die Autoren offene Fragen und vermeintliche Unstimmigkeiten zum NSU auf, um sie zu der vermeintlichen Antwort zu verdichten, dass das Trio wäre eine „abhängige und weisungsgebundene Einheit eine größeren Untergrundnetzwerkes“ gewesen, denen die Bekennervideos „mitsamt den Waffen“ untergeschoben worden seien. „Ziel der Dienste ist es nämlich, die Zelle weiter zu radikalisieren und im bereits anlaufenden Verfahren zum Verbot der NPD öffentlichkeitswirksam einzusetzen“, heißt es in dem Text.

"das Lokal in dem er regelmäßig in Partnertauschbörsen chattete"
perfekte Tarnung für Kommunikation! jenseits aller Überwachung!

fatalist
26.09.2013, 09:42
Was heißt das? Etwa, dass das gefundene Benzen aus mehreren verschiedenen Kanistern kam? Ja.


Es wurde jedoch nur ein einziger 10 Liter Kanister gefunden. Der Fehler wäre vorstellbar. Man hat angeblich nicht einmal überprüft, ob die gefundene Tülle zum gefundenen Kanister passt.

Glaubst Du das?

fatalist
26.09.2013, 09:46
https://www.taz.de/NSU-und-Geheimdienst/!124401/ (https://www.taz.de/NSU-und-Geheimdienst/%21124401/) Netter Link, aber wieder einmal voller Fehler.

Nur ein Beispiel:


Auch deshalb, weil der frühere hessische Innenminister und ehemalige Ministerpräsident Volker Bouffier (CDU) direkte Fragen an den Verfassungsschutzmitarbeiter von Seiten der Polizeiermittler unterband, ranken sich nun besonders um diesem Mordfall die Verschwörungstheorien. Das ist falsch.

Temme wurde befragt, aber seine V-Männer durften nur schriftlich befragt werden. Indirekt sozusagen, die Ermittler reichten die Fragen ein, das LFV befragte die V-Männer.

Die TAZ weiss das natürlich ganz genau, aber sie stellt es bewusst falsch dar.
Presstituierte ;)

fatalist
26.09.2013, 09:53
Boulgarides-Mord: Das Opfer muss mit den Tätern verabredet gewesen sein.

Der Schlüsseldienst war bis 18 Uhr geöffnet.
Um 18:30 steht Boulgaridis mit dem Handy in der Ladentür und wartet auf etwas. Zeugen sehen ihn dabei.

Um 19 Uhr wird er von seinem Kaufhausdetektiv-Geschäftspartner Wolfgang Fe. tot aufgefunden.


Die letzte These wird durch ein interessantes Detail gestützt: Wolfgang F. hatte am Tag zuvor ausgesagt, das Geschäft sei bis 18 Uhr geöffnet gewesen – die tödlichen Schüsse fielen jedoch gegen 19 Uhr. Möglicherweise hatte Boulgarides seinen Mördern nach Ladenschluss noch die Tür geöffnet. http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-boulgarides-yozgat

Die Zeitangabe der Schüsse stimmt nicht, Wolfgang F. will ja bereits 18:40 erfolglos im Laden angerufen haben, niemand ging ran...

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1529544.1380036530/640x360/gedenkfeier-opfer-nsu.jpg

Bei der SZ liest man rein gar nichts von dieser wichtigen Aussage.
Ramelsberger kann nicht Gelaber von Wichtigem unterscheiden.
http://www.sueddeutsche.de/politik/fall-boulgarides-im-nsu-prozess-bilder-voller-hoffnung-1.1779734

Wozu sitzen die da eigentlich herum?

fatalist
26.09.2013, 09:58
Um mal da darauf zurück zu kommen: A. Gronbach erkennt bei der Dame ja Olga W. . Aber auch die Ähnlichkeit zu Nelly R. ist m.E. nicht zu leugnen. Stimmt. Ähnlichkeit vorhanden. Das Bild ist aus den Akten.



Bzgl Bild 8: Könnte ebenfalls genauso gut Brand wie Neidlein sein. Die Männerbilder sind nicht aus den Ermittlungsakten. Die Diskussion ist daher nutzlos.

Schau Dir mal den Putin an. Datum der Zeichnung?
Schau Dir mal den Arnold an. Erstellt am 2.11.2010, steht in den Akten. Wo steht das Datum auf dem Bild?

Lass Dich nicht verarschen.

fatalist
26.09.2013, 10:22
Oder ist das nur etwas mißverständlich formuliert; also, daß sich Setzensack auf Protokolle des LKA Sachsen bezieht. Es sieht so aus, dass der Sachverständige Dr. Setzensack vom LKA Bayern vom Gericht als Sachverständiger hinzugezogen wurde. Immer wenn KHM Frank Lenk seine Bilder zeigt, ist auch der Sachverständige anwesend.

Dieser Sachverständige traut dem Braten nicht, das ist offensichtlich, und die Medien ignorieren daher seine kritischen Nachfragen bei ihrer Berichterstattung.


Die Sitzung beginnt um 9.45 Uhr. Bei der Präsenz stellt Richter Manfred Götzl fest, dass RAin Anja Sturm, Anwältin von Beate Zschäpe, heute nicht anwesend ist. Anwesend ist als Sachverständiger Dr. Setzensack vom Landeskriminalamt Bayern.

Nach vier Lichtbildmappen und etwa 400 Einzelbildern unterbricht Richter Götzl die Vernehmung und kündigt an, L. und den Sachverständigen Setzensack am 17. und gegebenenfalls 18. Juli noch einmal hören zu wollen. 15. Tag http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-15-verhandlungstag-25-juni-2013/

Setzensack wird nicht als Zeuge vorgeladen, sondern als Sachverständiger des Gerichts.


Als nächstes fragt der Brandsachverständige Dr. Setzensack vom LKA Bayern, er fragt zunächst nach dem gefundenen Zehn-Liter-Benzinkanister. L. sagt, es sei nur noch ein kleiner Rest Benzin in dem Kanister gewesen. Die ebenfalls gefundene Ausgusstülle könne möglicherweise zum Kanister passen, das habe er aber nicht ausprobiert. Setzensack sagt, das LKA habe bei den verschiedenen Benzinproben in der Wohnung unterschiedliche Kraftstoffzusätze gefunden, das passe nicht mit dem einen gefundenen Kanister zusammen. L. sagt, es seien keine weiteren Kanister gefunden worden. http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/

Es wird wohl die Auswertung des LKA Sachsen sein, wo verschiedene Brandbeschleuniger aus nur einem UNZERSTÖRTEN Kanister gefunden wurden.

Und die Verteidigung war auch an diesem Punkt im Tiefschlaf???

fatalist
26.09.2013, 10:43
Der ominöse unzerstörte Benzinkanister lag in der Eingangstür, man musste darüber quasi stolpern, aber die Berichte vom 5.11.2011, als das Haus betreten werden konnte, die erwähnen keinen Benzinkanister.

Auch die Feuerwehrleute, die doch die Türen aufbrachen beim Löschen, die erwähnten keinen Benzinkanister in der Tür liegend, unzerstört.


Zwickau Bewohner von explodiertem Haus weiter vermisst

Nach der Explosion eines Wohnhauses im Zwickauer Ortsteil Weißenborn werden die drei Bewohner des Hauses weiter vermisst. Polizisten durchsuchten am Sonnabend mit Spürhunden das Gebäude, fanden aber keine Menschen darin - weder lebendige noch tote. Es war befürchtet worden, dass sich die Bewohner während der Explosion im Haus aufgehalten haben und möglicherweise ums Leben gekommen sind.

Ein Polizeisprecher sagte, "in den Trümmern befinden sich keine Leichen. Wir wissen aber nicht, wo die drei Bewohner abgeblieben sind." Sicher sei nur, dass das Haus bewohnt und in einem guten Zustand war. Die Doppelhaushälfte war am Freitag explodiert und ausgebrannt. Die Ursache des Unglücks ist noch unbekannt. Auch der Einsatz der Spürhunde am Sonnabend hat nach Angaben der Polizei keine neuen Anhaltspunkte erbracht. Bevor Einsatzkräfte die Ruine betreten konnten, mussten wegen der Einsturzgefahr einige Wände abgestützt und das Dach abgetragen werden. Der Schaden wird derzeit mit mindestens 100.000 Euro beziffert. Die andere Doppelhaushälfte blieb vom Feuer weitgehend unbeschadet.


Zuletzt aktualisiert: 05. November 2011, 10:20 Uhr mdr http://www.mdr.de/sachsen/zwickau132_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html


Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts. Es konnte definitiv ausgeschlossen werden, das sich die vermissten Personen im Gebäude befanden.
http://www.blaulichtfahrzeuge.net/v2/displayimage.php?album=9516&pid=12833#top_display_media

Wie kann eine Verteidigung diese Berichte NICHT in den Prozess einführen? Wie kann man nur so unfähig sein?

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2013/08/benzinkanister.jpg

Drapierter Kanister. Mitten in der Tür. Die Feuerwehrleute müssen drüber gestolpert sein, erwähnten aber keinen Kanister...

http://friedensblick.de/6801/nsu-die-spaete-entdeckung-der-nsu-schusswaffen/

Der Tatort Zwickau ist komplett inszeniert. Kanister, Benzin, Zschäpe, Waffen.

fatalist
26.09.2013, 12:03
Ein Radio-Interview mit Wolf Wetzel vom September 2013:

http://freie-radios.net/58438

Der Wetzel bringt es einfach nicht auf die Reihe, dazu muss man nur von Minute 1:00 bis zur Minute 2:00 zuhören, was er sagt:

- Garagenliste 13 Jahre unterschlagen
- 1,4 kg TNT und Rohrbomben gefunden
- es gab keinen Haftbefehl, nicht einmal einen vorläufigen.

Man hätte ja erwarten können, von diesem NSU-Experten, dass er den PUA-Bericht kennt. Ihn gelesen hatte, und ihn einordnen kann.
Aber Wetzel spinnt seine Antifa-Agenda weiterhin, ohne die Berücksichtigung der Fakten. Lernresistent...

Zur Garagenliste:

Eine alte Liste aus 1995, Bundeswehrzeit, von Mundlos, die in den Asservaten verschwand, eben weil sie veraltet war.
Drechsel und Wunderlich sagten aus, dass bereits in den ersten Tagen vom VS und vom BKA Hinweise auf Flucht ins Ausland kamen.
Auf der Liste standen keine ausländischen Freunde drauf.

Man jagte also seitens der Polizei falsch gelegte Spuren des BKA und des LFV, die ins Ausland deuteten.
Das steht alles auf der Haskala-Seite von LINKE König, die Wetzel ja kennen sollte als ANTIFA-Mann.


1,4 kg TNT

gab es nicht. Gab es nie. Beweis: Thüringer LKA teilt mit, man habe die Asservate im Gramm und Milligrammbereich zeitnah vernichtet. Trotz Verjährung nicht vor 2003 wurden die Proben vernichtet. OHNE FINGERABDRUCK DES TNT hinsichtlich Herkunft etc pp.

Das habe ich dem Herrn Wetzel bereits vor 6 Monaten mitgeteilt. Mit Quelle LKA etc pp.
Und was macht der?
Erzählt den Mist wieder und wieder...


Haftbefehl wegen Bombenwerkstatt

den gab es erst im Juni, also 4 Monate NACH der Razzia. Steht im PUA-Bericht.
Der Haftbefehl vom 28.1.1998 beinhaltete NICHT die Bombenwerkstatt, sondern die Theaterbombe etc von 1997.
Man hätte also die 3 einfach so festnehmen können, man wollte aber dass sie untertauchen.
Das war eine fingierte Bombenwerkstatt, ein darauf nicht abzielender Haftbefehl 2 Tage später.

Auch das ist nicht ins Hirn des Antifa-Wetzels vorgedrungen.
Erschreckend.

nachdenkerin
26.09.2013, 12:09
Bombenanschlag Köln Keupstraße - Bei den abgebildeten Fahrradfahrer gibt es gravierende Abweichungen-

Erweiterung zu meinem gestrigen Beitrag:

Angaben gem. PUA-Bericht S. 672/673

http://siegrun-roman.de/Zeitaufstellung.jpg


In einiger Entfernung folgte ihm nun Täter Nr. 2 zu Fuß auf einem geteerten Weg vor der Einmündung zur Haltestelle ‚Von-Sparr-Straße‘ in Richtung Schanzenstraße. Dort fiel…..Täter Nr. 2 ….um etwa 15.05 Uhr der Zeugin B. auf. Die Aufmerksamkeit der Zeugin, die den Täter Nr. 2 als einen hübschen Mann eher mediterranen Typs beschreibt, erregte insbesondere das außergewöhnlich vorsichtige und langsame Schieben eines Fahrrades, das er mit sich führte.PUA-Bericht S. 672

Um 15:05 Uhr war der Täter an der Einmündung „Von-Sparr-Straße“. Aber 14:54 Uhr soll er schon in der Schanzenstraße von Viva gefilmt worden sein, siehe unten schwarzer Streifen vom Viva-Bild „14:54:16“. Das kann niemals hinkommen, außer wenn die Uhren rückwärts gehen sollten. Und damit das wieder stimmig gemacht wird, ist im PUA-Bericht nicht 14:54 Uhr angegeben, so wie die Aufnahmen waren, sondern vierundzwanzig Sekunden nach 15:10 Uhr.

http://siegrun-roman.de/Tat_Rad.jpg

http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/118/die-falschen-polizisten-aus-der-koelner-keupstrasse-1273.html

http://siegrun-roman.de/Plan_mit_Uhrzeiten.jpg

Aber auch das Fahrrad stimmt nicht überein.


……. Damenfahrrad der Marke ‚CYCO‘. Dieses Fahrrad wurde speziell für die Firma Aldi-Süd hergestellt und dort ab dem 19.04.2004 verkauft.PUA-Bericht S. 672

http://siegrun-roman.de/Aldi_Sued_Fahrraeder.jpg

http://www.discountfan.de/artikel/200404/49.php

http://siegrun-roman.de/Radler_Rumpf_Fahrrad.jpg

http://www.stern.de/politik/deutschland/nsu-prozess-radelnde-neonazis-2055805.html

Bei dem Aldi-Fahrrad hat der Rumpf des Fahrrads eine dunkle Farbe, die weinrot ist. Hingegen die vordere Gabel ist weiß oder Silbern. Auf der Vivas-Abbildung hat der Rumpf aber die gleiche Farbe wie die Gabel.

Und was jetzt schon von fast unwesentlich ist. Auch die Aufnahmen der Lieferung der Mountainbikes können nicht stimmen. Gem. den Angaben im PUA-Bericht passierte Täter 1 mit den Mountainbikes 14:34 Uhr die Viva-Kamera. Auf dem Foto von der Viva-Kamera ist aber eine Uhrzeit von 14:18 Uhr angegeben. Da die Angabe unten auf dem Bild etwas undeutlich ist, könnte es auch 14:16 Uhr oder ähnlich sein, aber auf jeden Fall ist die Minutenanzeige im zehnstelligen Bereich, weil die Eins deutlich zu erkennen ist.

http://siegrun-Roman.de/Zwei_Mounteinbikes.jpg

http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/693478/news/5709

Vielleicht hat der Mann gerade für seine zwei Söhne Fahrräder gekauft, die er nun nach Hause transportiert.

fatalist
26.09.2013, 12:10
Inwieweit kannte Beate Zschäpe die Mordpläne des "Nationalsozialistischen Untergrunds"? Kann man ihr eine Mittäterschaft nachweisen? Das wird derzeit in München verhandelt. Mit Spannung wird eine Zeugin erwartet, die diese Theorie stützen sollte - doch daraus wird offenbar nichts.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugin-koennte-person-mit-zschaepe-verwechselt-haben-a-924632.html


Veronika von A. wohnte in dieser Zeit in Dortmund und will auf dem Nachbargrundstück die vier Personen entdeckt und das Fenster geöffnet haben, um zu fragen, ob sie Hilfe brauchten; sie habe sie für neue Nachbarn gehalten, die sie allerdings auch in etwas gespenstischen Momenten beobachtet haben will: Nachts sei auf dem Grundstück gegraben und etwas mit Folie bedeckt worden.Detailliert hat die Frau ihre Erinnerungen am vergangenen Montag zweieinhalb Stunden lang einem Oberstaatsanwalt der Bundesanwaltschaft und zwei Kommissaren des Bundeskriminalamts beschrieben, wie der ARD-Terrorismusexperte Holger Schmidt berichtet.

Demnach könnte es sich auch um eine Verwechslung handeln: Nach SWR-Recherchen haben die Ermittler einen früheren Nachbarn der Zeugin gefunden, der dem vierten Mann von damals ähnlich sehen soll und der auch eingeräumt hat, dass er sich zu jener Zeit die Haare rasiert und Armeehosen getragen habe. Man habe ihn durchaus für einen Skinhead halten können, gab er selbst an. Die nächtlichen Grabungen begründete er mit dem Anlegen eines Gartenteichs.

Bei der Befragung zeigten ihm die Ermittler Fotos von Beate Zschäpe: Seine Frau sei selbst der Meinung, sie sehe Zschäpe ähnlich, sagte der ehemalige Nachbar laut SWR. Kennengelernt habe sich das Ehepaar bei einer Feier auf jenem Grundstück, das Veronika von A. von ihrem Dachfenster aus gesehen hat - und zwar am 31. März 2006, also in dem Zeitraum, den auch die Zeugin genannt hat. Innerer Vorbeimarsch.

fatalist
26.09.2013, 12:24
Detailliert hat die Frau am vergangenen Montag ihre Erinnerungen einem Oberstaatsanwalt der Bundesanwaltschaft und zwei Kommissaren des Bundeskriminalamts beschrieben. Zweieinhalb Stunden dauerte die Befragung, das Protokoll umfasst 20 Seiten und liegt dem SWR vor.
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/deutschland-welt/-/id=1884346/nid=1884346/did=12122090/18xre0t/

Das Protokoll wurde direkt an die Medien durchgesteckt. Wie Zschäpes Briefe.
So geht Rechtsstaat :fuck:



Während der Vernehmung legten die Kommissare dem Mann Fotos von Beate Zschäpe vor. Daraufhin sagte der Nachbar frei heraus, seine Frau sei selbst der Meinung, Beate Zschäpe ähnlich zu sehen. Kennengelernt habe sich das Ehepaar bei einer Art Hoffest auf just dem Grundstück, dass die Zeugin vom Dachfenster eingesehen haben will. Und zwar am 31. März 2006 - also exakt zu dem Zeitpunkt, den auch die Zeugin genannt hat.Alles könnte also ein großer Zufall und eine sogar naheliegende Verwechslung sein. Mit der rechten Szene will das Paar nichts zu tun haben.



Kinder nach germanischen Gottheiten benannt

Das BKA scheint allerdings nicht restlos überzeugt zu sein. Denn die Kinder des früheren Nachbarn tragen selten gebrauchte Namen alter germanischer Gottheiten. Namen, wie sie auch in der rechten Szene üblich sind. Doch dazu sei es nur durch historisches Interesse gekommen, sagt der Mann.
Gut denkbar also, das das Ehepaar demnächst selbst zu Zeugen im Münchner Prozess wird. Und dann alle Beteiligten die mögliche Ähnlichkeit mit Beate Zschäpe vergleichen können. Die Zeugin vom Dachfenster muss in jedem Fall am kommenden Montag im Münchner NSU-Prozess aussagen.

ABER: Die von A. hat ausgesagt, auch B&M erkannt zu haben.
Daher bleibe ich dabei: Gefälligkeitszeugin im Sinne der Antifa und der Anklage.

fatalist
26.09.2013, 12:38
...
Was für eine Fleissarbeit, Respekt :hi:

Ich darf mein Standardargument trotzdem vorbringen?
Es ist immer dasselbe: Wenn die Täter mit dem Bombenfahrrad um 14:34 in der Keupstrasse waren und es dort abstellten, dann mussten sie nicht bis 15:56 mit der Zündung warten.
Das ergibt keinen Sinn.

Dein nachweis des falschen Fahrrads ist überzeugend und nachvollziehbar.
Die Männer auf dem Video schoben NICHT das ermittelte ALDI-Bombenfahrrad.

Und weisst Du was?
Das wissen die Ermittler auch. Die sind doch nicht blöd...

Mit diesem Hintergrund verblasst auch die Aussage von Beate Keller, sie habe die Radler von Nürnberg auf dem Video von Köln wieder erkannt zur Slapstick-Nummer.

Mal ganz davon abgesehen, dass Beate Keller die "Mörder mit den Fahrrädern" ganze 16-18 Minuten nach den Schüssen auf Yasar gesehen haben will: Schüsse 9:52, Sichtung gegen 10 nach 10.

So blöd ist kein Mörder, sich noch ewig am Mordort aufzuhalten.

Beate Keller sah 2 Radler, ohne Segelohr(!!!) wie auf den Phantombildern der Zwillinge zu erkennen, und der eine tat dem anderen etwas in den Rucksack. Mag ja alles stimmen.

Aber das waren 2 unbeteiligte Radler, die dann langsam (!!!) laut mehreren Zeugen sich entfernten, bevor Yasar um 10:15 tot aufgefunden wurde.

nachdenkerin
26.09.2013, 12:58
Wieso 14:34 Uhr? Um diese Uhrzeit sollen doch nur die Fluchträder transportiert worden sein, also die Mountainbikes. Und wieso Pause. Das gravierende ist doch, dass das Sprengstoffrad vor Viva um 14:54 Uhr angeblich gefilmt wurde, wo die Zeugin den Täter aber 15:05 Uhr zuerst in der weit entfernten Haltestelle „Von-Sparr-Straße“ sah. Das hat nichts mit Pause zu tun, es kann zeitlich nicht hinkommen, außer wenn die Uhren rückwärtsgehen sollten.

fatalist
26.09.2013, 13:06
Wieso 14:34 Uhr? Um diese Uhrzeit sollen doch nur die Fluchträder transportiert worden sein, also die Mountainbikes. Und wieso Pause. Das gravierende ist doch, dass das Sprengstoffrad vor Viva um 14:54 Uhr angeblich gefilmt wurde, wo die Zeugin den Täter aber 15:05 Uhr zuerst in der weit entfernten Haltestelle „Von-Sparr-Straße“ sah. Das hat nichts mit Pause zu tun, es kann zeitlich nicht hinkommen, außer wenn die Uhren rückwärtsgehen sollten. Aus Deiner Tabelle geht hervor, dass die Täter sich von 14:34 bis 14:46 mit/ohne Mountainbikes dort aufgehalten haben, die Bombe um 15:56 explodierte.
Das reicht aus, um logisch ausschliessen zu können, dass die "Fahrradschieber" die Bomber waren.

Niemand hält sich dort ne Stunde auf, damit ihm das Bombenfahrrad womöglich noch geklaut werden konnte...

Was tut man als Bomber?
Man fährt das Fahrrad an den tatort, schliesst es ab, entfernt sich.
Zündet aus sicherer Entfernung die Bombe per Funk, steigt auf sein Fahrrad/ins Auto/in den Bus und ist weg.

Was ist daran so schwer zu verstehen?

nachdenkerin
26.09.2013, 13:24
Lassen wir jetzt mal die angeblichen Flucht-Mountenbikes außer Betracht.
Du berufst Dich auf die Pause, dass so eine lange Pause vor der Tat nicht logisch ist. Kann aber trotzdem möglich sein. Ich erwähne, dass die Sache definitiv von einer Seite unwahr ist.
Also das Ganze beginnt von einem Punkt A, die „Von-Sparr-Straße“, geht über Punkt B, was Viva ist, und hört bei Punkt C, in der Keupstraße auf. Wenn Du von A anfängst, kannst Du aber nicht schon in B elf Minuten vorher gewesen sein, außer in irgend welchen Science-Fiction-Filmen, die sich dann zurück beamen lassen.

fatalist
26.09.2013, 14:00
Lassen wir jetzt mal die angeblichen Flucht-Mountenbikes außer Betracht.
Du berufst Dich auf die Pause, dass so eine lange Pause vor der Tat nicht logisch ist. Kann aber trotzdem möglich sein. Ich erwähne, dass die Sache definitiv von einer Seite unwahr ist. Nee, kann nicht logisch möglich sein.

Du hast das sauber dargestellt, mit viel Fleiss, ich lobte Dich dafür, und anstatt das einfach mal so stehen zu lassen, muss Korinthenkackerei betrieben werden. Okay, Lob gibts zukünftig nicht mehr. Ätsch.


Eine Kamera des Fernsehsenders Viva hatte die Täter in der Schanzenstraße, über die die Polizeibeamten fuhren, mehrmals erfasst. Das erste Mal gegen 15:10 Uhr, als die beiden, möglicherweise Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, die Schanzenstraße in Richtung Keupstraße gingen. Eindeutig identifiziert sind sie nicht. Einer schob zwei Fahrräder, der andere das Rad mit der Kofferbombe.
Vor der Keupstraße drehten sie wieder um, weil sich dort ein Fahrzeug des Ordnungsamts befand, und gingen die Schanzenstraße zurück. Die Viva-Kamera erfasste sie ein zweites Mal. Etwa 40 Minuten hielten sie sich an dem Ende der Schanzenstraße auf, durch das die beiden Polizeibeamten Voß und Baumeister in ihrem Zivilfahrzeug kamen. Gegen 15:50 Uhr machten sich die Täter erneut auf den Weg zur Keupstraße und wurden ein drittes Mal von der Viva-Kamera festgehalten. Nach der Explosion trennten sich die Männer. Einer floh Richtung Süden, der andere, möglicherweise Mundlos, auf dem Fahrrad über die Schanzenstraße, wo er ein viertes Mal den Kamerabereich passierte. http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/110/phantom-polizisten-430.html

Auch Kontextmoser weiss natürlich, dass Aufenthalt am Tatort über fast 2 Stunden nicht logisch ist, daher fängt seine Zeitschiene erst um 15:10 an und nicht um 14:26 oder so wie bei Dir.

Thomas Moser ist nämlich klar, dass sich niemand mit einer Bombe länger als nötig aufhält, daher unterschlägt er ja auch ne Dreiviertel Stunde. Er hats gerafft und manipuliert. Du nicht :bäh:

fatalist
26.09.2013, 15:05
Der WDR hat übrigens die Schnipsel der Überwachungscamera sehr geschickt verwendet: Die Zeitstempel sind weggeschnitten.
http://www1.wdr.de/themen/archiv/sp_amrechtenrand/nsu232.html

Es scheint überhaupt nur 1 oder 2 veröffentlichte Bilder dieses Damenfahrrades mit Hartschalen-Bombenkoffers und der Seitentasche zu geben.


Auf dem Gepäckträger befand sich ein Top-Case aus Kunststoff (Hartschalenkoffer) der
Marke ‚KAPPA‘. Darüber hinaus war an der rechten Seite des Gepäckträgers eine einzelne Fahrradtasche der Marke ‚UMAREX‘ befestigt. Diese Seitentasche war so eingehängt, dass sie nicht ohne
Abschrauben der Befestigungsplatte des Top-Case
weggenommen werden konnte. PUA-Bericht Seite 672.

http://3.bp.blogspot.com/-2CQkJncu7QE/UBEXLtjqORI/AAAAAAAAHWc/WwEUo7SY1eE/s320/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Originalfotos+der+VIVA+Cam+vom+09.+Juni+2004+in+K %C3%B6ln.jpg

Es fällt schwer, sich auf diesem Foto einen Hartschalenkoffer oder eine Seitentasche rechts vorzustellen.

Es wird seinen Grund haben, warum man immer nur Einzelbilder oder Schnipsel zu sehen bekommt.

nachdenkerin
26.09.2013, 15:33
Nee, kann nicht logisch möglich sein.

Du hast das sauber dargestellt, mit viel Fleiss, ich lobte Dich dafür, und anstatt das einfach mal so stehen zu lassen, muss Korinthenkackerei betrieben werden. Okay, Lob gibts zukünftig nicht mehr. Ätsch.

http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/110/phantom-polizisten-430.html

Auch Kontextmoser weiss natürlich, dass Aufenthalt am Tatort über fast 2 Stunden nicht logisch ist, daher fängt seine Zeitschiene erst um 15:10 an und nicht um 14:26 oder so wie bei Dir.

Thomas Moser ist nämlich klar, dass sich niemand mit einer Bombe länger als nötig aufhält, daher unterschlägt er ja auch ne Dreiviertel Stunde. Er hats gerafft und manipuliert. Du nicht :bäh:

Hier wird richtig auf Irrungen und Wirrungen gespielt, um nach meiner Überzeugung etwas zu vertuschen.
Der Ausganspunkt von allem ist die Einmündung Haltestelle „Von-Sparstraße, Richtung Schanzenstraße. Die Zeugin B. kommt aus einem Fitneßcenter und begegnet dort dem angeblichen Täter mit dem Sprengstofffahrrad. Das ist 15:05 Uhr. Route des Täters geht dann weiter über die Schanzenstr. zur Keupstraße, die eine Querstraße von der Schanzenstraße ist. In der Schanzenstraße, kurz vor der Keupstraße befindet sich Viva. Dort wurde der angebliche Täter aber schon 14:54 Uhr gefilmt. Also entweder lügt die Zeugin, oder der angebliche Täter auf dem Video war ein harmloser Radfahrer.

Vergiss bitte den Täter eins. Da wird mit Irrungen und Wirrungen gespielt. Ob vielleicht ein Familienvater für seine Kinder Mountainbikes kaufte, oder ein anderer nachher mit einem Fladenbrot sich seine Verpflegung besorgte oder ob es wirklich Fluchtfahrzeuge waren, ist egal. Es zählt nur das Tat-Fahrrad und die Zeugin. ES IST NUR GRÜN WICHTIG, also Täter zwei.
Zeugin hat 15:05 Uhr den Täter mit dem Sprengstofffahrrad weit abseits gesehen, aber per Viva war er schon 14:54 Uhr kurz vor der Keupstraße.

Weil das eben nicht hin haut, steht in dem PUA-Bericht und Deinem gefundenen Zeitungsartikel, statt 14:54 Uhr, was auf dem Video aufgeführt ist, nun 15:10 Uhr und schon liegt die Uhrzeit nicht davor, sondern danach und es passt wieder.

Grobe grafische Zusammenfassung der wichtigsten Angaben gem. PUA-Bericht:

http://siegrun-roman.de/Plan_verbessert.jpg

fatalist
26.09.2013, 15:46
Weil das eben nicht hin haut, steht in dem PUA-Bericht und Deinem gefundenen Zeitungsartikel, statt 14:54 Uhr, was auf dem Video aufgeführt ist, nun 15:10 Uhr und schon liegt die Uhrzeit nicht davor, sondern danach und es passt wieder. Na gut, also nur Täter 2, der mediterrane gutaussehende Typ der Zeugin B. mit dem Fahrrad samt Bombe.

Schauen wir doch einfach zurück ins Jahr 2004.


Gesuchter trug auffälliges Rennrad-Outfit

Die Ermittler setzen derweil das Profil des Verdächtigen wie ein Puzzle zusammen. Über das Bundeskriminalamt werde derzeit versucht, die unscharfen Bilder des Mannes aus einer Überwachungskamera besser erkennbar zu machen, sagt Klinger. Auffällig sei, dass der Gesuchte ein Rennrad-Outfit und Rennradschuhe trug, es sich bei seinem Fahrrad aber um ein normales Straßenrad handele. "Außerdem muss der Täter elektronischen Sachverstand haben." Ob er einen Schnäuzer trug und eine Brille, sei noch immer nicht klar zu sehen. 18.6.2004 STERN www.stern.de/panorama/nagelbomben-attentat-stille-nach-dem-grossen-schock-525584.html (http://www.stern.de/panorama/nagelbomben-attentat-stille-nach-dem-grossen-schock-525584.html)

Das ist also EIN Täter.

Der ist blond, hat nen Basecap auf.


Wer auch immer der mutmaßliche Täter mit den blonden Haaren unter der Baseballkappe ist, von dem ein Fahndungsfoto existiert: Er muss gewusst haben, dass hauptsächlich Migrantinnen und Migranten seinem Anschlag zum Opfer fallen würden. In der Keupstraße dominiert die türkische Sprache. Türkische Restaurants, Lebensmittelläden und die üblichen Männercafés prägen die Szenerie. Von einer »orientalischen Inszenierung« spricht der Kölner Sozialwissenschaftler Erol Yildiz, er nennt das Straßenbild »eine Mischung aus einer Konzession an die Wünsche der Einwanderer und an die europäischen Orientvorstellungen«. Die Inszenierung ist gelungen. Als »Klein-Istanbul« ist die Keupstraße über Köln hinaus bekannt. Wer Türkisch sprechen oder türkische Waren kaufen will, geht dorthin.

Da der Anschlag ausgerechnet hier geschah, ist eine rassistische Botschaft der Bombe nicht auszuschließen. Zumal Kölner Rassisten derzeit in der Offensive sind. 7.Juli 2004 jungle-world.com/artikel/2004/28/13205.html

Der blondhaarige Mediterrane?



Frisör Hasan Ö. (Hasan Y. bei Bild) sagte den Zeitungen am Krankenbett, er habe aus dem Haarstudio Özcan heraus gesehen, wie ein Mann mit blauer Schirmmütze und blonden Haaren ein Fahrrad ans Schaufenster gelehnt habe. Kurzzeitig habe Augenkontakt bestanden, was den Fremden verunsichert hätte. Der Fremde sei dann verschwunden, Hasan Y. würde ihn aber wiedererkennen. 11.6.2004 www.heise.de/tp/artikel/17/17626/1.html

Der 2. Fahrradschieber mit den 2 Mountainbikes wurde aus den Aufnahmen der VIVA-Kameras herausgesucht und zur NSU-Geschichte von den 2 Neonazis in Köln hinzugefügt.

Warum wird heute immer nur von 2 Männern geschrieben, und nicht von 1 Mann wie 2004?
Weil man es für die NSU-Geschichte so brauchte?


Für Dich ein Fahrrad, achte auf die Gabel-Farbe im Vergleich zum Rest des Rahmens. Ist gleich.

http://www.ksta.de/image/view/2004/5/14/13899150,9988004,dmData,maxh,480,maxw,480,Anschlag Fahrrad+%25281086436658219%2529.jpg

Auf einem solchen Fahrrad der Marke Cyco befand sich möglicherweise der Sprengsatz. Das Rad wurde über die Firma Aldi vertrieben.

http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/15-6-2004--zuender-aus-dem-modellbaukasten,16341264,13899152.html

fatalist
26.09.2013, 16:01
Würde irgendwer mehrfach an einer Überwachungscamera vorbeilaufen, wenn er ein Fahrrad mit Bombe "abliefert"?
Würde irgendwer dabei "unmaskiert" rumrennen?

Perücke, Brille, angeklebter Schnauzer, das würde JEDER machen... aber bloss nicht logisch denken, gelle?

fatalist
26.09.2013, 16:27
Im Jahr 2010 schrieb die SZ noch von Bandenkriegen:


Es ist aber nicht etwa so, dass die Polizei nicht mehr in die enge Straße gerufen würde. Immer wieder kommt es vor, dass türkische, kurdische oder albanische Banden ihre Revierkämpfe mit Messern und Schusswaffen austragen. Es wäre eine neue Qualität, wenn sich herausstellen würde, dass sich die Konkurrenten nun auch mit Bomben bekriegen. "Wenn das so wäre, müssten wir uns ernsthafte Sorgen machen", sagt Döner-Verkäufer Mehmet Harmanci. Aus Klein-Istanbul soll nicht die Bronx werden. http://www.sueddeutsche.de/politik/bombenexplosion-in-koeln-wer-tut-nur-so-etwas-entsetzliches-1.419256


ARD-Monitor vertrat 2006 eine interessante These:


10. Januar 2006:

Nagelbombe in der Keupstraße:
Racheakt im türkisch-albanischem Türsteherkrieg?
Das ARD-Magazin „Report München“ präsentierte in seiner gestrigen Ausgabe eine interessante These zum Attentat in der Kölner Keupstraße: Womöglich galt die Nagelbombe einem Gefolgsmann des türkischen Zuhälterkönigs Necati Arabaci, der sich zum Zeitpunkt der Explosion im benachbarten Friseursalon aufgehalten hatte.

Sechs „Soldaten“ dieser türkischen Türsteher- und Zuhälterbande müssen sich übrigens ab Mittwoch in Köln vor Gericht verantworten. Sie sollen im April 2003 zwei Milieu-Konkurrenten aus dem Kosovo mit Knüppeln zusammengeschlagen haben. Arabaci, der „General der Kölsch-Türken“, sitzt schon im Gefängnis – neun Jahre Haft wegen diverser unappetitlicher Delikte. Aber nach Erkenntnissen der Kölner Sicherheitsbehörden hindert Arabaci der Gefängnisaufenthalt nicht daran, seine „Geschäfte“ weiterzuführen. Deshalb wird jetzt bereits überlegt, für den notorischen Kriminellen anschließende Sicherungsverwahrung zu beantragen. Dann könnte Arabaci noch wesentlich länger als neun Jahre einsitzen.
http://archiv.pro-koeln.org/artikel2/keupstrasse.htm

Warum wurde am Tag der Explosion der Terminus "Terrorakt" durch "Organisierte Kriminalität" ersetzt, wofür ja Schily (BMI) und Behrens (MI NRW) später so gescholten wurden?

War dieser Zuhälter-König etwa observiert worden?
War das der Inhalt des Anrufes des BFV am Tattag im Lagezentrum, siehe PUA-Bericht?


Der Ausschuss hat sich für die Gründe und die Auswirkungen einer frühzeitigen Beschäftigung des BfV mit dem Kölner Nagelbombenanschlag interessiert. Hierbei ging es dem Ausschuss insbesondere um die Hintergründe eines Anrufs eines Mitarbeiters des BfV im Lagezentrum.

Der Lagedokumentation der Polizei lässt sich hierzu folgender Ablauf entnehmen:
Um 19.53 Uhr rief ein Mitarbeiter des BfV, der Beschaffungsleiter Rechtsextremismus, im Lagezentrum an und bat um Kontaktherstellung mit jemandem von der Abteilung 6 des Innenministeriums Nordrhein-Westfalen. Seite 675.

Und wer waren die beiden Bewaffneten in Zivil, von denen der Steuerberater sprach?


Zwei unbekannte Polizisten am Tatort

Mit Baumeister und Voß haben Innenministerium und Polizei dem Untersuchungsausschuss und der Öffentlichkeit am 25. April zwei falsche Männer präsentiert und halten gleichzeitig zwei andere verborgen. Warum? Wer waren sie? Warum waren sie in der Keupstraße? Welchen Auftrag hatten sie? Wer hat ihn erteilt? http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/118/die-falschen-polizisten-aus-der-koelner-keupstrasse-1273.html

Thomas Moser, warum müssen das denn Polizisten gewesen sein?
Wie wäre es mit Agenten des BFV, die den Zuhälter-König observierten?

Wie wäre es denn mit einer Bombe seitens GLADIO?

nachdenkerin
26.09.2013, 16:55
Warum wird heute immer nur von 2 Männern geschrieben, und nicht von 1 Mann wie 2004?




Täter Nr. 1 entfernte sich nach der Detonation mit einem der Mountainbikes ……von der Keupstraße aus auf einem Fußweg Richtung Genovevastraße, da eine Flucht über die Keupstraße, egal in welche Richtung, durch Splitter…….. …erschwert worden wäre. Die Videokameras des Senders VIVA zeigten jedenfalls keine weiteren Aufzeichnungen von Nr. 1 bis zum Einbruch der Dunkelheit.PUA-Bericht S. 673


Täter Nr. 2 …….Er passierte mit dem Fahrrad die Kameras vor dem VIVA-Eingang um 15.57 Uhr, ca. 30 bis 60 Sekunden nachdem auf dem Video bei Passanten erkennbar Reaktionen auf die Explosion feststellbar waren.PUA-Bericht S. 673

Warum werden hiervon eigentlich keine Bilder veröffentlicht? Die veröffentlichten Fotos beziehen sich nur auf davor. Sah der Täter anders aus, als bei dem nicht identischen Aldi-Fahrrad?

Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Täter gab. Und womöglich hat die Zeugin B., die nur einen Tätern sah und einen hübschen, mediterranen Typ, beschreibt, Recht.

http://siegrun-roman.de/Flucht.jpg

fatalist
26.09.2013, 17:13
Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Täter gab. Und womöglich hat die Zeugin B., die nur einen Täter sah und einen hübschen, mediterranen Typ, beschreibt, Recht. Okay.

http://clips.team-andro.com/watch/50caaa1d204410522372/banden-in-koeln-krieg-der-tuersteher-1
Sehr gute Reportage-Videos. Stammt vom WDR.
Banden in Köln / Krieg der Türsteher


Inzwischen haben die Ermittler alle Einzelteile der Bombe zusammengesetzt. Offenbar wurde der Sprengsatz mit einem simplen Mechanismus zur Detonation gebracht. Als Zünder diente eine Glühbirne. „Die Glashülle der Birne war entfernt worden, so dass der frei liegende Wolframfaden das Schwarzpulver entzünden konnte“, bestätigte Kölns Leitender Polizeidirektor Dieter Klinger, der den Botschafter in der Keupstraße begleitete. Durch ein Batteriepaket sei die Birne mit Strom gespeist worden. Unweit des Anschlagsortes löste der Täter mit Hilfe einer Fernsteuerung der Modellbaufirma „Graupner“ die Explosion aus.

Nach der Veröffentlichung der Aufnahmen einer Überwachungskamera wartet die Polizei noch immer auf einen entscheidenden Hinweis zur Identität des Bombenlegers. Knapp eine Stunde vor der Explosion war der mutmaßliche Täter auf dem Weg zur Keupstraße am Eingangsbereich des nahe gelegenen Musiksender „Viva“ gefilmt worden.

Ob der Mann einen Schnäuzer oder eine Brille trug, sei wegen der unscharfen Aufnahmen noch nicht geklärt, sagte Polizeisprecher Wolfgang Beus am Freitag. Inzwischen liegen die digitalen Aufnahmen beim Bundeskriminalamt (BKA). „Wir werden das Band ausbessern. Das Maß der Verbesserung ist aber von der Komprimierung der Aufnahmen abhängig“, sagte ein BKA-Sprecher. Schon am Samstag soll den Kölner Ermittlern das Ergebnis präsentiert werden.

Weiter offen ist das Motiv. Neben einem privaten oder politischen Hintergrund schließt Oberstaatsanwalt Rainer Wolf auch eine Auseinandersetzung im Milieu nicht aus. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfuhr, wurde ein mutmaßliches Mitglied aus der Bande des inhaftierten Rotlichtpaten von Köln, Neco A., bei dem Anschlag verletzt. Die Polizei bestätigte, dass sich Tamer A. in dem Haarstudio aufhielt, vor dem der mit Nägeln gespickte Sprengsatz explodierte. Der 31-Jährige ist in den Augen der Staatsanwaltschaft ein „Soldat“ der mächtigsten türkischen Gruppierung auf den Ringen. 18.6.2004 http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/muelheimer-nagelbombe--tuerkischer-botschafter-spricht-von-terroristischem-akt,16341264,13989342.html

@Nereus soll sich mal das Video anschauen, das wird ihm gefallen: Tarnung für den Kölner Zuhälter war das kleine Gemüsegeschäft der Eltern. Fast wie im Hamburg...

Man suchte bereits 2004 nach dem 2. Mann:


Hatte der unbekannte Bombenattentäter von der Keupstraße einen Komplizen? Die Kölner Polizei sucht nach dem Nagelbombenanschlag jetzt einen zweiten Mann, der innerhalb von 34 Minuten drei Mal durch den Kamerabereich an der Schanzenstraße ging http://www.rundschau-online.de/koeln/nagelbomben-anschlag-die-suche-nach-dem-zweiten-mann,15185496,22772162.html

22.6.2004

http://www.rundschau-online.de/image/view/2004/5/22/15929434,12461926,dmData,maxh,480,maxw,480,KR_Bomb erNeu+%25281087746271262%2529.jpg

der hat keine Segelohren ;)

nachdenkerin
26.09.2013, 17:56
..

Schauen wir doch einfach zurück ins Jahr 2004.

18.6.2004 STERN www.stern.de/panorama/nagelbomben-attentat-stille-nach-dem-grossen-schock-525584.html (http://www.stern.de/panorama/nagelbomben-attentat-stille-nach-dem-grossen-schock-525584.html)

Das ist also EIN Täter.



Du schreibst und das steht auch in dem Stern-Artikel aufgeführt, dass damals nur ein Täter gesucht wurde. Im deutschen gibt es aber im Internet ein Fahndungsfoto mit zwei Tätern, von wann das auch immer sein soll.
Warum werden auf dem deutschen Fahndungsfoto die Bilder gezeigt und auf dem türkischen nicht? Da kann doch was nicht stimmen.

http://siegrun-roman.de/Fahndungsfoto_Koeln.jpg

http://www.koeln.de/koeln/neonazis_auch_fuer_nagelbombenanschlag_verantwortl ich_536600.html

http://siegrun-roman.de/Fahndungsfoto_tuerkisch.jpg

http://www.dradio.de/dlf/sendungen/hintergrundpolitik/2099819/bilder/image_1/

fatalist
26.09.2013, 19:17
Nach Aussage des Zeugen Dr. Möller, der Leiter der Verfassungsschutzabteilung im Innenministerium NordrheinWestfalen war, hätten sich Mitarbeiter des Landesverfassungsschutzes die Videobilder mehrfach gemeinsam mit der Polizei in dem Lagezentrum des Innenministeriums
angesehen. Er könne sich aber gut daran erinnern, dass
auch das LKA große Schwierigkeiten gehabt habe, die
Täter zu identifizieren und zuzuordnen.
5902
Der Zeuge
Cremer, der Abteilungsleiter Rechtsextremismus im BfV
gewesen war, hat erklärt, Mitarbeiter des BfV hätten sich
die Videos aus Eigeninitiative angesehen, aber keinen
Zusammenhang zu dem flüchtigen Trio herstellen können.
5903
Im Ergebnis ergaben sich aufgrund der vorhandenen Videos keine Erkenntnisse, die zu einer Tataufklärung beitrugen Das ist so drollig.

PUA Seite 681

Nereus
26.09.2013, 21:32
Achenbach Vera von
Journalistin, Dortmund

Scheint eine ex-DKP-Frau zu sein.
......

Der ganze „NSU-Rummel” mit seinen seltsamen „Zeugen” scheint eine bundesweit abgesprochene kommunistische Antifa-Kampagne zu sein?
Zwei vielsagende Interviews vor dem Internetcafe in Kassel: VVN-NO-NPD, Stadträtin und Vertreterin der jüdischen Gemeinde über VS Temme, Staat, Nazistrukturen, Reden eines evangel. Pfarrers und anderer wichtiger Menschen von Kassel zum Mord an ihrem türkischen Mitbürger.


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=aAdr9-Bp62A

Der Spitzel der Thüringer König-LINKEN, ein angeblicher NPD-Aussteiger:

Luthardt, Jena http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/371161_100001583383566_1838246887_n.jpg

25.02.09 SPIEGEL
NPD-Aussteiger: "Man singt gern das Horst-Wessel-Lied"

Hitler-Gruß, SS-Bilder und Mauscheleien mit Quittungen: Uwe Luthardt war im Vorstand der Jenaer NPD. Nach nur drei Monaten in der Führungsspitze kehrte er der Partei angewidert den Rücken - jetzt erzählt er im Interview, was er dort erlebte.
Luthardt: Im Keller jede Menge SS-Bilder. Es gibt auch einen Raum mit Waffen.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-aussteiger-man-singt-gern-das-horst-wessel-lied-a-609449.html

Hinweis auf Waffenlager LKA ermittelt wegen brisanten Interviews gegen NPD

Das Landeskriminalamt Thüringen hat Ermittlungen gegen die NPD aufgenommen. Der Partei-Aussteiger Uwe Luthardt hatte SPIEGEL ONLINE von einem Waffenlager der Rechtsextremisten in Jena berichtet - auch Landespolitiker sind alarmiert.
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hinweis-auf-waffenlager-lka-ermittelt-wegen-brisanten-interviews-gegen-npd-a-609914.html

25.11.2011
TERROR-TALK BEI „MAYBRIT ILLNER“
Ex-NPD-Mitglied packt aus

Anetta Kahane, die Vorsitzende der Amadeu-Antonio-Stiftung, die sich gegen Rechtsextremismus engagiert, bestätigte dieses Ignorieren rechtsextremer Gewalt. Aus ihrer Alltagserfahrung heraus sei dies "nicht Ungewöhnliches". Oftmals würden besonders in Ostdeutschland Straftaten trotz eindeutigem rechtsextremen Hintergrunds nur als Beziehungstaten oder Jugendgewalt geführt. Im Fall der Zwickauer Gruppe müsse klar gestellt werden, dass es sich dabei nicht um drei Konspirative mit Sympathisanten handle, sondern dass das rechtsextreme Netzwerk diese drei aus ihrer Mitte gewählt habe, um die Taten auszuführen. Die "Graswurzel"-Netzwerke der Rechtsextremen und ihr "Alltagsterror" - besonders in Sachsen, Thüringen und Nordrhein-Westfahlen - seien beängstigend. "Wir haben ein riesiges Problem und wir müssen dafür grade stehen, jeder an seinem Platz", so Kahane.

"V-Männer? Egal!"

"Ich schäme mich heute!", gestand NPD-Aussteiger Uwe Luthardt. Das ehemalige Vorstandsmitglied im NPD-Kreisverband Jena war 2007 aus der NPD ausgetreten. Schon damals äußerte er bei Staats- und Verfassungsschutz die Vermutung, dass sich in Thüringen eine "Braune Armee Fraktion", die Anschläge verüben wolle, bilde. Die Reaktion war niederschmetternd: "Wenn das so wäre, dann wüßten wir das. Wir haben V-Leute genug." Andererseits, so Luthardt, hätte er erlebt, dass die Rechtsextremen damals keine Angst vor dem Verfassungsschutz gehabt hätten: "V-Männer? Egal - die erfahren eh nur, was sie wissen dürfen." Heute wünscht sich der NPD-Aussteiger, dass noch mehr Menschen gegen rechts unbehelligt auf die Straßen gehen können.

Luthardt-Blog: Neonazis feierten schon 2002 den NSU

Im November vergangenen Jahres wurde die rechtsextreme Terrorgruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) aufgedeckt. Sie wird für sieben Morde verantwortlich gemacht. Wie das Antifaschistische Pressearchiv berichtet, gab es aber bereits 2002 Verbindungen zwischen dem NSU und der Neonazi-Szene.
http://wahrheiten24.de/?m=201203

IM: 2.500 Mal „NPD-Verbot jetzt!“ – Die Hälfte ist geschafft

bohro 19.06.2009 23:43
Heute ist die 2.500ste Stellungnahme zur Kampagne der VVN-BdA „NPD-Verbot jetzt!“ auf der Kampagnenseite eingegangen. Damit haben wir die Hälfte der 5.000 anvisierten Gründe geschafft und das in innerhalb eines halben Jahres. Begonnen wurde die Kampagne am 27. Januar 2009, dem Jahrestag der Befreiung des KZ Buchenwald und endet am 8. Mai 2010, dem 65. Jahrestag der Befreiung vom deutschen Faschismus!....
http://de.indymedia.org/2009/06/254064.shtml

Uwe Luthardts Antifa-Weltanschauung auf twitter


An alle NeoNazis:
Euer unverständliches Verhalten und eure Abneigung, die Freiheit und Gleichheit eines jeden Menschen anzuerkennen, provoziert Hass, Gewalt und weltweiten Rassismus.

Nach dem ersten Weltkrieg brachte es eure Ideologie fertig, die Welt ins Chaos zu stürzen. Ihr übernahmt eine Pest, die als Antisemitismus bekannt ist, und habt dafür gesorgt, dass Rassismus sich derart in das kollektive Bewusstsein gebohrt hat, dass die Menschen dieses krude Gedankengut mittlerweile meinst ungefragt als gegeben hinnehmen. Eure fehlgeleitete Politik und euer vollkommen von Hass durchdrungener Kreuzzug gegen die Menschlichkeit haben nicht nur eure Wahrnehmung vernebelt, sonder auch beinahe jedes Land Europas und der Welt in Mitleidenschaft gezogen. Ihr habt die Welt unwiederbringlicher Zeugnisse der Geschichte, sowie wertvoller Kunstgegenstände und architektonischer Bauwerke beraubt, die der gesamten Menschheit gehörten oder die Bestandteile des kulturellen Erbes der gesamten Menschheit waren. Ihr wart bestrebt, politische Unruhe zwischen den Kontinenten der Erde zu stiften, was einen Zusammenbruch des politischen Dialogs zur folge hatte. Das Resultat, der Kalte Krieg, dauerte Jahrzehnte an und ist heutzutage noch bemerkbar. Als grausamer Höhepunkt gilt aber nach wie vor der Völkermord, den ihr am jüdischen Volke, sowie den Sinti und Roma - und nicht zu vergessen im Rahmen eurer sogenannte Sterbehilfe an behinderten Menschen - begangen habt, und der mehr als 6 Millionen Unschuldigen das Leben kostete. Ihr habt die Ideale der Industrialisierung mit der Abscheulichkeit des Massenmordes vereint - ein Umstand, der zu einer nie dagewesenen Zerstörung menschlichen Lebens führte.

All dies ist bekannt, und doch folgt ihr immer noch diesen Idealen und verstärkt den
Symbolismus dieses verabscheuungswürdigen Hasses immer wieder aufs Neue. Immer noch verletzt oder tötet ihr Menschen, die euch nichts getan haben, und ihr tut dies teils aus bloßer Abneigung, teils zum reinen Vergnügen. Ihr schüchtert Leute ein, die für ihre Ideale auf die Straße gehen, und attackiert eure politischen Gegner, weil ihr ihnen das Recht auf freie Rede nicht zugestehen wollt - und doch verlangt ihr scheinheiligerweise genau dieses Recht auf freie Rede, um mit Dreck in Form von Agitationen und "Kunst" um euch zu werfen. Ihr greift Journalisten, und die Medien im Allgemeinen an, ihr greift Mitglieder gegnerischer Parteien ebenso an wie Flüchtlinge und Einwanderer, die in eurer "Heimat" leben und arbeiten - Menschen, die vielfach ihre Geburtsländer verlassen mussten, da sie dort Unterdrückung und Elend erleiden mussten. Ihr bedroht Aussteiger aus eurer rassistischen Verbrecherbande, welche die Wahrheit über Euch erzählen, mit dem Tod.
Dieses Verhalten kann nicht länger toleriert werden. Ihr habt euch zahlreicher Verbrechen gegen die Menschlichkeit schuldig gemacht. Mit eurer Geisteshaltung, die euch dazu treibt, den euch inspirierenden Verbrechern nachzueifern, mit euren Taten derartige Handlungen erst zu ermöglichen und somit derartige Verbrechen immer aufs Neue begehen lässt, habt ihr die Aufmerksamkeit des Kollektivs, welches als Anonymous bekannt ist, auf euch gezogen - Aufmerksamkeit, damit meinen wir in diesem Fall entschiedene Taten gegen euer Handeln.

Wir sind Anonymous.
Wir sind eine Legion.
Wir vergessen nicht.
Wir vergeben nicht.
Erwartet uns. ·
http://www.facebook.com/uwe.luthardt/posts/272099182852859

nachdenkerin
27.09.2013, 05:27
PUA-Bericht S. 673

PUA-Bericht S. 673

Warum werden hiervon eigentlich keine Bilder veröffentlicht? Die veröffentlichten Fotos beziehen sich nur auf davor. Sah der Täter anders aus, als bei dem nicht identischen Aldi-Fahrrad?

Ich bin davon überzeugt, dass es nur einen Täter gab. Und womöglich hat die Zeugin B., die nur einen Tätern sah und einen hübschen, mediterranen Typ, beschreibt, Recht.



http://siegrun-roman.de/Flucht.jpg

Ich hatte gestern einen Kopierfehler, den ich zuerst spät abends korrigierte. Die Farbe rot, meine Kennzeichnung, war richtig, aber es muß Täter 1 heißen. Wer gestern schon die Grafik gesehen hat, wird vermutlich die Änderung zuerst mit F5 aktualisieren bemerken können.

nachdenkerin
27.09.2013, 06:07
http://clips.team-andro.com/watch/50caaa1d204410522372/banden-in-koeln-krieg-der-tuersteher-1
Sehr gute Reportage-Videos. Stammt vom WDR.
Banden in Köln / Krieg der Türsteher




Am 9. Juni 2004 unterrichtete das LKA Nordrhein Westfalen um 17.04 Uhr eine Vielzahl von Behörden, u. a. alle Landeskriminalämter, das Innenministerium Nordrhein-Westfalen, den GBA, das BKA, das BfV und das BMI mit Fernschreiben von dem Nagelbombenanschlag. Das Fernschreiben hatte folgenden Wortlaut:

„betr.: terroristische gewaltkriminalitaet hier: anschlag auf zwei geschaefte in koeln Muelheim

bezug: fernmuendliche vorausmeldung am 09.06.2004, 16:35h durch br koeln […] vorbehaltlich der fernschriftlichen bestaetigung durch die tatortbehoerde teile ich folgenden sachverhalt mit: bei der explosion von zwei geschaeften auf der kolbstr. in koeln-muelheim wurden 10 bis 15 personen verletzt, davon einige schwer. da im umkreis zimmermannsnaegel gefunden wurden geht man von einem anschlag aus.PUA-Bericht S. 673/674

Wieso Kolbstraße? Es gibt eine Hermann-Kolbstraße in Köln, die liegt aber 8,2 Kilometer entfernt. War die Keupstraße etwa zu verrufen? Und wieso zwei Geschäfte.

fatalist
27.09.2013, 07:00
Wer Bombenschieber anschaut, der ist verdächtig.


Eine weitere vom BfV vorgenommene Maßnahme war die Auswertung der Tätervideos. Der Zeuge Cremer hat
ausgesagt, das BfV habe seine Observanten aus dem
Rechtsextremismusbereich angehalten, die im Internet zur
Verfügung stehenden Tätervideos zu sichten. Die Observanten hätten sich die Videos daraufhin so häufig angesehen, dass sie ein paar Tage später Besuch von der Polizei
bekommen hätten, da die Homepage überwacht worden
sei. PUA-Bericht S. 708

Das ist doch ein Brüller :crazy:



Auch der Zeuge Kippenborck, der von 1999 bis 2006 als Sachbearbeiter
im für Rechtsterrorismus zuständigen Referat im BfV
tätig war und in dessen Zuständigkeitsbereich die Suche
nach dem Trio fiel, hat ausgesagt, er habe sich das Video
angesehen, sei aber nicht auf den Gedanken gekommen,
dass es sich bei den schiebenden Radfahrern um die Personen handeln könne, über die im BfV Spezial im Jahr
2004 berichtet worden sei. Konkret hat er hierzu ausgeführt:


„Die Fotos waren bekannt, natürlich. Also, ich
weiß jetzt nicht, ob sie mir jetzt so geläufig waren,
dass ich die, wenn ich jetzt ein Fahndungsvideo
sehe, zuordnen könnte. Darüber hinaus waren jetzt
auch die Gesichter - ich meine, da werden Sie mir
beipflichten - auch nicht sonderlich gut zu sehen.“ Seite 709

Shit happens :ätsch:

bio
27.09.2013, 07:19
"Schneiders hält vor, in den Akten stehe, L. habe gegen 22 Uhr das weitere Abreißen des Gebäudes untersagt. L. sagt, das müsse 2 Uhr heißen, da habe er das Objekt für alle gesperrt. Schneiders fragt nach dem Grund dafür. L. sagt, das sei das normale Vorgehen, um Spuren zu sichern, angesichts des Ausmaßes des Brandes und der Verwendung von Ottokraftstoff, den er schon selbst habe riechen können." http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/

Das wäre doch ein klarer Hinweis, dass tatsächlich Ottokraftstoff bereits am 04.11 im Spiel war!

nachdenkerin
27.09.2013, 07:25
Und hier noch etwas deutlicher:

ANGEBLICHE 2 FLUCHTRÄDER

Richtig: 14:18 Uhr


http://siegrun-roman.de/Zwei_Mounteinbikes_Original.jpg

http://www.radiokoeln.de/koeln/rk/693478/news/5709

falsch: 14:34 Uhr PUA-Bericht S. 680


http://siegrun-roman.de/Zwei_Mountainbikes_PUA.jpg

------------------------------------------------------------------------------------------------------------

ANGEBLICHES SPRENGSTOFFFAHRAD

Richtig: 14:54 Uhr evtl. auch 14:34 Uhr dann wäre der Tausch perfekt


http://siegrun-roman.de/Tat_Rad.jpg

http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/118/die-falschen-polizisten-aus-der-koelner-keupstrasse-1273.html

falsch: 15:10 Uhr PUA-Bericht S. 681


http://siegrun-roman.de/Tat_Rad_PUA.jpg

Die Zeit muß verschoben werden, da das sonst mit der Zeugenaussage von Frau B. nicht hinkommt. Die Zeugin kann den Täter mit dem Sprengstofffahrrad nicht 15:05 Uhr weit ab vom Tatort gesehen haben, wenn er 14:54 Uhr oder 14:34 Uhr schon kurz vor der Keupstraße war.

Dolohov
27.09.2013, 07:33
Der ganze „NSU-Rummel” mit seinen seltsamen „Zeugen” scheint eine bundesweit abgesprochene kommunistische Antifa-Kampagne zu sein?
Zwei vielsagende Interviews vor dem Internetcafe in Kassel: VVN-NO-NPD, Stadträtin und Vertreterin der jüdischen Gemeinde über VS Temme, Staat, Nazistrukturen, Reden eines evangel. Pfarrers und anderer wichtiger Menschen von Kassel zum Mord an ihrem türkischen Mitbürger.


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=aAdr9-Bp62A

Der Spitzel der Thüringer König-LINKEN, ein angeblicher NPD-Aussteiger:

Luthardt, Jena http://profile.ak.fbcdn.net/hprofile-ak-snc4/371161_100001583383566_1838246887_n.jpg

25.02.09 SPIEGEL
NPD-Aussteiger: "Man singt gern das Horst-Wessel-Lied"

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/npd-aussteiger-man-singt-gern-das-horst-wessel-lied-a-609449.html

Hinweis auf Waffenlager LKA ermittelt wegen brisanten Interviews gegen NPD

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/hinweis-auf-waffenlager-lka-ermittelt-wegen-brisanten-interviews-gegen-npd-a-609914.html

25.11.2011
TERROR-TALK BEI „MAYBRIT ILLNER“
Ex-NPD-Mitglied packt aus


"V-Männer? Egal!"


Luthardt-Blog: Neonazis feierten schon 2002 den NSU

http://wahrheiten24.de/?m=201203

IM: 2.500 Mal „NPD-Verbot jetzt!“ – Die Hälfte ist geschafft

http://de.indymedia.org/2009/06/254064.shtml

Uwe Luthardts Antifa-Weltanschauung auf twitter
·
http://www.facebook.com/uwe.luthardt/posts/272099182852859

Es ist immer gefährlich, wenn die Leute von einem Extrem ins andere kommen...

Bolinski
27.09.2013, 07:35
Nicht nur der andere Straßenname ist interessant, auch die Formulierung, zwei Geschäfte - nicht zwei Sprengsätze - seien explodiert. Das bedeutet m. E., die Explosionen ereigneten sich INNERHALB der Gebäude. Ansonsten hätte man ja wohl von Explosionen auf der Straße oder VOR zwei Geschäften berichtet.

fatalist
27.09.2013, 07:39
NSU-Ausschuss will erneut Ex-Verfassungsschutzchef Roewer hören




http://media401.zgt.de.cdn.otz.de/007C469F_EE592DB9071F5B51FE0B0BCC3DA66581Helmut Roewer war von 1994 bis zu seiner Suspendierung im Juni 2000 Präsident des Landesamtes. Archivfoto: Sascha Fromm


Erfurt. Der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss will in seiner nächsten Sitzung erneut den ehemaligen Verfassungsschutzchef Helmut Roewer hören.

Es gehe vor allem um die Frage, wer überhaupt den Nachrichtendienst mit der sehr intensiven Suche nach dem untergetauchten späteren NSU-Trio beauftragt habe, sagte Ausschussvorsitzende Dorothea Marx am Donnerstag. Dieser Punkt werde "immer undurchsichtiger". Da die drei NSU-Mitglieder in einem Ermittlungsverfahren auch mit Haftbefehl gesucht wurden, lief eine normale Polizeifahndung.

Roewer war von 1994 bis zu seiner Suspendierung im Juni 2000 Präsident des Landesamtes.
Roewers ehemaliger Stellvertreter Peter Nocken hatte bei seiner letzten Vernehmung gesagt, die Suche sei automatisch gestartet worden. Auf den Vorhalt, dass der Dienst nie nach anderen untergetauchten und gewalttätigen Rechtsextremisten intensiv gesucht habe, bestritt Nocken zunächst, das Wort "automatisch" gebraucht zu haben, rückte dann aber davon ab.

Das Gremium will am 7. Oktober außerdem weitere Verfassungsschützer sowie Beamte des Landeskriminalamtes (LKA) hören; darunter den zuständigen LKA-Zielfahnder, der von 1998 bis 2001 nach dem Jenaer Trio gefahndet hatte. Nach seinen Angaben wurde er informell angewiesen, keine Rechtsextremisten zu vernehmen und dieses Feld dem Verfassungsschutz zu überlassen.

Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos, und Beate Zschäpe sollen als "Nationalsozialistischer Untergrund" zwischen 2000 und 2007 zehn Menschen ermordet haben.

www.otz.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Ausschuss-will-erneut-Ex-Verfassungsschutzchef-Roewer-hoeren-697444540

Die drehen sich da nur noch im Kreis. Immer dieselben Zeugen, und das wegen Vermutungen, die diese Zeugen nicht bestätigen werden. :cool:

Die Schlapphüte schützten das untergetauchte Trio vor der Polizei-Fahndung.
Rechte sollten nicht von der Polizei vernommen werden, damit die "Auslandsflucht-Legende" möglichst lange erhalten bleibt. Das wird Roewer kaum bestätigen...

fatalist
27.09.2013, 07:43
Das wäre doch ein klarer Hinweis, dass tatsächlich Ottokraftstoff bereits am 04.11 im Spiel war!
Weil Du den Grillanzünder-Spiritus noch riechst, nachdem Du nach dem Grillen der Würstchen die Kohlen gelöscht hast?

Welches unverbrannte Benzin wollte man denn nach 30 Minuten Feuer noch riechen?

Lenk erzählt Blödsinn.
Bezeichnender Weise wurde ja auch kein einziger beteiligter Feuerwehrmann befragt vor Gericht.

fatalist
27.09.2013, 07:51
In der BKA-Datenbank galten die 3 bereits 1999 als "im Ausland".


Eine Abfrage des Tatmittelmeldedienstes anlässlich des Sprengstoffanschlags auf die Wehrmachtsausstellung im
Saarland im Jahr 1999 hatte dagegen Hinweise auf
Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe erbracht. Hierzu wurde
festgehalten:
„Ähnliche Attrappen wurden bereits in den Jahren
1996 von drei Personen der rechtextremistischen
Thüringer Szene hergestellt; gegen die drei Beschuldigten
U. Mundlos,
U. Böhnhardt und
B. Zschäpe
hat die StA Gera unter dem Az.: 114 Js 37149/97
ein Ermittlungsverfahren wg. Vorbereitung einer
Sprengstoffexplosion eingeleitet. Die drei Personen sind seit Januar 1998 flüchtig, nachdem bei
ihnen anl. von Wohnungsdurchsuchungen auch
Sprengstoff und vorbereitete Rohrbomben aufgefunden wurden.
Die Drei aus Jena/TH stammenden werden mit
Haftbefehl gesucht. Ihr Aufenthalt wird im benachbarten Ausland vermutet.“ Seite 686 PUA-Bericht
Das bestätigt die Aussagen des Thüringer LKA, dass in den ersten Tagen nach der Garagenrazzia bereits vom BKA und dem LFV Hinweise zur Auslandsflucht eingingen.

So versuchte man, das LKA vom naheliegenden Chemnitz als Fluchtpunkt abzulenken.
Roewer wird da wenig zur Aufhellung beitragen wollen...

brain freeze
27.09.2013, 08:00
[...] Es gehe vor allem um die Frage, wer überhaupt den Nachrichtendienst mit der sehr intensiven Suche nach dem untergetauchten späteren NSU-Trio beauftragt habe, sagte Ausschussvorsitzende Dorothea Marx am Donnerstag. Dieser Punkt werde "immer undurchsichtiger". Da die drei NSU-Mitglieder in einem Ermittlungsverfahren auch mit Haftbefehl gesucht wurden, lief eine normale Polizeifahndung.

[...]



Schwachsinn. Diesen Punkt hat Roewer im Berliner PUA für seine Verhältnisse ziemlich klar beantwortet:


Auf die Frage, von wem das LfV Thüringen nach dem 26. Januar 1998 beauftragt worden sei und wie der konkrete Auftrag gelautet habe, hat der Zeuge Dr. Roewer geantwortet, der Auftrag sei aus einer Leitungsbesprechung im Thüringer Innenministerium erfolgt. Nach dem Abtauchen habe es mehrere Gespräche zwischen ihm, Herrn Dr. Dewes [damaliger Thüringer Innenminister] und Herrn Lehnert [damaliger Staatssekretär im Thüringer Innenministerium] gegeben. [...]

Auch wenn die Suche nach Untergetauchten Sache der Polizei sei, habe er dies für richtig gehalten. Es sei nicht gesetzeswidrig gehandelt worden. Das LfV Thüringen habe nichts anderes getan, als der Polizei zuzuarbeiten.

PUA-Bericht S. 380

Roewer hängt in der Sache mit drin. Für mich keine Frage. Aber es war kein Alleingang. Er ist kein Idiot. Die "Zelle" war politisch gewollt, geplant und abgesegnet.

fatalist
27.09.2013, 08:08
Bombe oder Attrappe ???


Die Wehrmachtsausstellung des Hamburger Instituts für Sozialforschung war umstritten, in vielen deutschen Städten löste sie hitzige politische Debatten aus. Rechtsextreme protestierten gegen die Ausstellung, Linke versammelten sich zu Gegendemonstrationen. Als die Ausstellung im März 1999 in Saarbrücken gezeigt wurde, explodierte eine Bombe an der Rückseite des Ausstellungsbaus. An dem Gebäude der Volkshochschule und einer benachbarten Kirche entstand ein Sachschaden von mehreren hunderttausend Mark. Schnell wurde klar: Es waren keine Amateure am Werk. Die Ermittler vermuteten einen rechtsextremistischen Hintergrund, fanden jedoch nie einen Täter. Es ging zwar ein angebliches Bekennerschreiben ein, doch das führte ebenfalls nicht weiter. Auch dieser Anschlag wird laut "Tagesspiegel" neu überprüft. www.spiegel.de/panorama/justiz/zwickauer-terrorzelle-aktenzeichen-ungeloest-a-798282-3.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zwickauer-terrorzelle-aktenzeichen-ungeloest-a-798282-3.html)

Wieso schreibt dann das BKA in seiner Datenbank "Tatmitteldienst" von "ähnlichen Attrappen wie in Saarbrücken"???
Da stimmt doch etwas nicht???

www.sol.de/titelseite/topnews/Saarbruecken-Wehrmachtsaustellung-Schloss-Bombenanschlag-VHS-Zentrum-Bombenanschlag-bleibt-ungesuehnt;art26205,2901597 (http://www.sol.de/titelseite/topnews/Saarbruecken-Wehrmachtsaustellung-Schloss-Bombenanschlag-VHS-Zentrum-Bombenanschlag-bleibt-ungesuehnt;art26205,2901597)

http://www.sol.de/storage/pic/home/titelseite/aufmacherfotos/1393296_1_Anschlag.jpeg?version=1236529957

Attrappe?

fatalist
27.09.2013, 08:11
Roewer hängt in der Sache mit drin. Für mich keine Frage. Aber es war kein Alleingang. Er ist kein Idiot. Die "Zelle" war politisch gewollt, geplant und abgesegnet. Genau so war das, und heute darf das ja nicht so gewesen sein.

fatalist
27.09.2013, 08:18
Das Trio war nachweislich beim Röder-Prozess in Erfurt im Saal, der wegen Angriff auf die Wehrmachtausstellung verurteilt wurde.
Aus meiner Sicht macht es Sinn, dass die 3 dann auch eine Bombe bei der Wehrmachtausstellung in Saarbrücken legten.


http://www.tagesschau.de/multimedia/bilder/nsuroederprozess100~_v-videowebs.jpg (http://www.tagesschau.de/inland/einjahrnsu100~magnifier_pos-0.html)

Prozess gegen den Rechtsterroristen Manfred Roeder im Jahr 1996 in Erfurt. Die Neonazis Uwe Böhnhardt (graue Jacke), Ralf Wohlleben (Mitte), Andre Kapke (weißes Hemd) und Uwe Mundlos (rechts) waren dabei In Erfurt ging es um einen Farbbeutelanschlag, und in Saarbrücken schreibt das BKA von "Attrappen".

Hat da jemand die Attrappe in Saarbrücken gegen "etwas mit mehr Bumm ausgetauscht???"
:cool:

Die Chemikalienfässer der Sauerlandbomber will man ja auch heimlich gegen harmlose Fässer ausgetauscht haben...

fatalist
27.09.2013, 08:26
Die Zeit muß verschoben werden, da das sonst mit der Zeugenaussage von Frau B. nicht hinkommt. Die Zeugin kann den Täter mit dem Sprengstofffahrrad nicht 15:05 Uhr weit ab vom Tatort gesehen haben, wenn er 14:54 Uhr oder 14:34 Uhr schon kurz vor der Keupstraße war. Die Zeugenaussage von Frau B. ist aber doch nicht gerade hilfreich für die NSU-Märchen, beschrieb sie doch den Bomber als "eher mediterranen Typ".

Es muss einen anderen Grund geben, WENN denn die Zeiten manipuliert wurden.


Andererseits ist es egal, weil auf den Videos eh niemand erkannt werden konnte. Viel zu miese Qualität...

Noch ein netter Artikel voller Uhrzeiten:


DKP Köln Keup*straße: Fehler beim Vertuschen


veröffentlicht von admin am Mo, 05/20/2013 - 18:05

Die Kölner DKP hat sich in der bundesweiten Parteizeitung "UZ" zum Thema Bombenanschlag in der Keupstr. gemeldet und neues Material ausgewertet.

Fehler, Pannen und Defizite der Sicherheitsbehörden – beim Vertuschen

Die Keup*straße in Köln-Mül*heim gibt sich so tür*kisch wie jede belie*bi*ge Straße in einer tür*ki*schen Stadt. Läden, Restau*rants, ein Friseur.

Eine Über*wa*chungs*kamera zeich*net am 9. Juni 2004 Bilder auf. Gegen 14.30 Uhr schiebt ein etwa 25 bis 30 Jahre alter Mann mit Base*ball*kappe zwei Moun*tain*bikes durch die Schan*zen*straße, die auf die Keup*straße stößt. Kurz darauf kommt er ohne Räder zurück. Um 15.10 Uhr taucht er wieder auf – gefolgt von einem weite*ren gleich*altri*gen Mann, der ein Damen*fahr*rad schiebt. Auf dem Gepäck*trä*ger ist ein Hart*schalen*kof*fer befestigt. Abge*stellt wird das Damen*rad vor einem Friseur*salon in der Keupstraße.

Um 15.56 Uhr explo*diert hier die Bombe, eine Gas*flasche mit 5,5 Kilo Schwarz*pul*ver und 800 zehn Zen*ti*me*ter langen Nägeln. 22 Menschen werden ver*letzt, vier davon schwer.

Etwa zwei Stun*den später berich*tet dpa. Schon der zweite Satz behaup*tet: Es gebe »der*zeit keine Anzei*chen für einen terro*ris*ti*schen Hinter*grund«. Aber noch um 17.09 Uhr hatte das Lan*des*kri*mi*nal*amt an das Düs*sel*dor*fer Innen*mi*nis*te*rium ge*mel*det: Der Anschlag sei als »terro*ris*ti*sche Gewalt*kri*mi*na*li*tät« einzu*stu*fen.

Um 17.25 Uhr erreicht das Lage*zen*trum NRW-Innen*mi*nis*ter Fritz Behrens. Nur 11 Minu*ten später, um 17.36 Uhr, weist das Innen*mi*nis*te*rium das Landes*kri*mi*nal*amt an, aus dem Schrift*ver*kehr den Begriff »terro*ris*ti*scher An*schlag« zu streichen. (WDR 25.11.12).

Am Folgetag verkün*det der dama*lige Bundes*innen*mi*nis*ter Otto Schily: »Die Erkennt*nis*se, die unsere Sicher*heits*be*hör*den bisher gewon*nen haben, deuten nicht auf einen terro*ris*ti*schen Hinter*grund, sondern auf ein krimi*nel*les Milieu.« (WDR 29.11.12)

Solche Sätze haben die Qualität von Anweisungen. geht noch weiter...
http://www.porz-illu.de/?q=node/442

Die entscheidende Frage ist nicht, ob diese Radler die Bomber waren, das ist lediglich eine NSU-gerechte Interpretation.
Der Schlüssel zum Verständnis, wer denn da in Köln in wessen Auftrag bombte liegt in der "Sprachregelung" und im Tempo, mit dem diese installiert wurde.

Die Politiker wurden SOFORT informiert, dass nicht von "Teroranschlag" gesprochen werden solle, sondern von "Bandenkriminalität".

Daher bleibe ich dabei: Das war eine GLADIO-Operation, und die beiden bewaffneten Männer, mit denen der Steuerberater sprach nach der Explosion, das waren keine Polizisten, sondern das waren Geheimdienstler.

Da kann Kontextmoser noch 10 Jahre lang nach den "Polizisten" suchen, er wird sie nicht finden...

brain freeze
27.09.2013, 08:35
Genau so war das, und heute darf das ja nicht so gewesen sein.

Weil es dann um § 129 a gehen würde.

fatalist
27.09.2013, 08:45
Weil es dann um § 129 a gehen würde. Es gibt ja diese 129er Liste mit gut 500 Leuten drauf, aber das sind die Falschen. Auf diese Liste gehört der Verfassungsschutz, das BKA, das BFV, diverse Staatsanwaltschaften, und last but not least die Politker, die das deckten, bis hin zu BMI Schily und Konsorten, von Schwarz über Gelb bis Rot.

Bananenrepublik Deutschland.

http://www.mz-web.de/image/view/2009/0/7/18225464,15831313,dmData,Flagge+der+Bananenrepubli k+Deutschland+%25281229852954554%2529.jpg

Deutschland einig Bananenland :bäh:

bio
27.09.2013, 09:46
Weil Du den Grillanzünder-Spiritus noch riechst, nachdem Du nach dem Grillen der Würstchen die Kohlen gelöscht hast?

Welches unverbrannte Benzin wollte man denn nach 30 Minuten Feuer noch riechen?

Lenk erzählt Blödsinn.
Bezeichnender Weise wurde ja auch kein einziger beteiligter Feuerwehrmann befragt vor Gericht.

Könnte sein, aber wo ist der Feuerwehrmann, der öffentlich widerspricht? Man müsste doch jemanden von den Feuerwehren auftreiben können!

bio
27.09.2013, 09:56
"Der erste Zeuge ist Polizeimeister und leitete den Spürhund-Einsätze in den Trümmern der Wohnung. Der Leichenspürhund habe nicht angeschlagen, dafür aber die Hunde, die dafür abgerichtet waren, Brandlegungsmittel zu erkennen und anzuzeigen. Anhand einer Skizze des Einsatzortes erklärt der Polizeibeamte die Fundstellen, die über die gesamte Wohnung verteilt sind." http://lichtstadt.blogspot.de/2013/06/nsu-der-prozess-16-der-prozesstag-15.html

Wann sind diese Hunde in die Wohnung? Lichtblog stellt es so dar, als ob sie bereits am 04.11. dortdrin waren.
Dagegen steht folgende Meldung:
Dagegen schrieb die Seite “Blaulichtfahrzeuge” am 04.11 noch:
“Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts.” (blaulichtfahrzeuge)

Gab es vielleicht zwei Schnüffel-Aktionen an verschiedenen Tagen?

Nereus
27.09.2013, 10:00
Okay.

http://clips.team-andro.com/watch/50caaa1d204410522372/banden-in-koeln-krieg-der-tuersteher-1

Sehr gute Reportage-Videos. Stammt vom WDR.
Banden in Köln / Krieg der Türsteher
..........
@Nereus soll sich mal das Video anschauen, das wird ihm gefallen: Tarnung für den Kölner Zuhälter war das kleine Gemüsegeschäft der Eltern. Fast wie im Hamburg...
.....

Weiter offen ist das Motiv. Neben einem privaten oder politischen Hintergrund schließt Oberstaatsanwalt Rainer Wolf auch eine Auseinandersetzung im Milieu nicht aus. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ erfuhr, wurde ein mutmaßliches Mitglied aus der Bande des inhaftierten Rotlichtpaten von Köln, Neco A., bei dem Anschlag verletzt. Die Polizei bestätigte, dass sich Tamer A. in dem Haarstudio aufhielt, vor dem der mit Nägeln gespickte Sprengsatz explodierte. Der 31-Jährige ist in den Augen der Staatsanwaltschaft ein „Soldat“ der mächtigsten türkischen Gruppierung auf den Ringen.
18.6.2004: http://www.ksta.de/koeln-uebersicht/muelheimer-nagelbombe--tuerkischer-botschafter-spricht-von-terroristischem-akt,16341264,13989342.html
......

Danke, komme erst jetzt dazu. Hatte technische Probleme.

An „Türsteher” hatte ich auch beim Anblick des türkischen Schlägerbullen Osman T., Bruder des ermordeten Zuhälter-Süleymans aus dem Hamburger Gemüseladen, gedacht, als er vor dem Münchner Gericht einen Deutschen, nur weil der angeblich etwas schief guckte, mordlustig angriff und brüllte:

„Ich breche euch eure Beine. Ich bring' euch um! Wir kriegen euch!“

Der Bulle vom Kiez? http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/schwester-34674935-mbhf-32527872/2,w=308,c=0.bild.jpg

http://www.bild.de/regional/muenchen/muenchen/bruder-von-nsu-opfer-geht-auf-neonazi-los-32524528.bild.html

Bio scheint ja diese Sippschaft aus dem Rotlichbezirk für rechtschaffende Ordungshüter und Friedensstifter zu halten, die ständig nur von bösen Deutschen lieblos behandelt und verfolgt werden?

Durch seinen bulligen Bruder Osman fühte sich Süleyman Taşköprü offenbar in der Rotlich-Szene Hamburgs beschützt, sodaß er glaubte, ungestraft lästige Geldeintreiber mit „Verpißt Euch!” vertreiben zu können, wobei er sich aber geirrt hatte.

@ Nachdenkerin
Auf dem Kölner Pflaster herrscht ein Untergrundkrieg der Unterwelt!
Alle schweigen. Da laufen deutsche Ermittler gegen eine Wand. Wer quatsch, singt, sich nicht dem Gesetz der Banden unterwürft, wird umgelegt mit Kopf- und Brustschüssen oder in die Luft gesprengt. Als Vorwarnung kommt der Schuß oder der Stich in die Gehwerkzeuge. (Hat mir mal eine türkisch-griechische Kundin erklärt.)

23.09.2012 - 09:31 Uhr EXPRESS.de
KILLER AUF FLUCHT
42-Jähriger mit zehn Schüssen getötet

23.09.2012 - 16:59 Uhr EXPRESS.DE
RACHE-TAT?
Mord in Kalk: War Opfer (42) Schutzgelderpresser?


KÖLN – Der Mord an einem 42-Jährigen in Kalk: Wie EXPRESS.DE erfuhr, ist das Opfer kein Unbekannter. Gegen den Mann wurde bereits ermittelt, immer wieder war von Schutzgeld die Rede. War der Mord eine Rache-Tat?
Mit mehreren Schüssen streckte ein Unbekannter am Samstagabend Murat B. (Name geändert) vor dem Lokal "Bistro Deluxe“ nieder. Der 42-Jährige starb im Krankenhaus.
Das Opfer war kein unbeschriebenes Blatt. Nach Informationen von EXPRESS.DE saß er sieben Jahre lang im Knast, kam erst vor kurzem auf freien Fuß. Immer wieder fiel in Zusammenhang mit dem Mann der Begriff „Schutzgelderpressung“.
Wollte Murat B. auch vom "Bistro Deluxe" Schutzgeld erpressen? War der Mord eine Rache-Tat? Aus Ermittlerkreisen heißt es: "Wir verfolgen derzeit eine heiße Spur, die hoffentlich zum Erfolg führen wird."
23.09.2012 - 22:05 Uhr EXPRESS.DE
TÖDLICHE SCHÜSSE IN KALK
Täter stellte sich bei der Polizei

Er berichtete, dass Murat B. Streit mit einem Gino P. hatte, bevor er in den Knast kam. Dabei soll Murat Gino auch eine Ohrfeige gegeben haben.
Dafür könnte sich Gino P. jetzt gerächt haben. „Als der hörte, dass Murat wieder draußen ist, hat er ihn direkt wegen irgendetwas anzeigen lassen, damit er wieder einfährt. Schon nach der Ohrfeige wollte Gino den Murat erschießen“, so der Bekannte.
Der inzwischen angeblich geläuterte Murat soll am Freitagabend mit seinem Neffen zu dem Bistro in Kalk gekommen sein, um dort Gino P. zu fragen, was er mit der Anzeige bezwecken wolle.
Bevor es zur Aussprache kam, soll Gino aus dem Bistro gestürmt sein und Murat B. ins Bein und mehrfach in die Brust geschossen haben. ...Nachdem sich Gino P. Sonntagabend gestellt hatte, verweigerte er jede Aussage zu der Tat.
http://www.politikforen.net/showthread.php?131038-Türkischer-Schutzgelderpresser-erschossen&p=5705051&viewfull=1#post5705051

Der Pate von Berlin „der Präsident” el Zain:
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=D3mqxUKhByM

Die Szene von Kassel: friedliche Sänger und Kulturmacher. VS-Temme kann bestimmt mehr erzählen?
http://www.youtube.com/watch?v=I3xlk1AWLHA&feature=player_embedded

fatalist
27.09.2013, 11:03
Könnte sein, aber wo ist der Feuerwehrmann, der öffentlich widerspricht? Man müsste doch jemanden von den Feuerwehren auftreiben können! Die Frage ist, warum die Verteidigung solche Zeugen nicht ausfindig machte, sie nicht als Zeugen benannte, damit sie geladen werden, und warum die Verteidigung bei den 3 oder 4 Ladungen des Frank Lenk den stets anwesenden Brandsachverständigen vom LKA Bayern nicht nutzte, um die hanebüchenen Schwachsinnsaussagen des Herrn KHM Frank Lenk zu zerpflücken...

Aber Du siehst ja, auch Nereus mag mir da nicht folgen... die warten ab, meint er, ja zum Donnerwetter, auf was denn bitte???

fatalist
27.09.2013, 11:12
Danke, komme erst jetzt dazu. Hatte technische Probleme. Hast DU die ohne Eridani lösen können ? :crazy:


An „Türsteher” hatte ich auch beim Anblick des türkischen Schlägerbullen Osman T., Bruder des ermordeten Zuhälter-Süleymans aus dem Hamburger Gemüseladen, gedacht, als er vor dem Münchner Gericht einen Deutschen, nur weil der angeblich etwas schief guckte, mordlustig angriff und brüllte:

„Ich breche euch eure Beine. Ich bring' euch um! Wir kriegen euch!“ Der ist Mitglied einer Kuffnucken-Rotlicht-Türsteher-Gang, das könnte hinkommen.



Bio scheint ja diese Sippschaft aus dem Rotlichbezirk für rechtschaffende Ordungshüter und Friedensstifter zu halten, die ständig nur von bösen Deutschen lieblos behandelt und verfolgt werden? Bio würde sagen, die sind doch nicht alle so, womit er ja Recht hätte. Mein Kumpel von den Piraten sieht das auch so wie bio. 80% sehen das so...


Durch seinen bulligen Bruder Osman fühte sich Süleyman Taşköprü offenbar in der Rotlich-Szene Hamburgs beschützt, sodaß er glaubte, ungestraft lästige Geldeintreiber mit „Verpißt Euch!” vertreiben zu können, wobei er sich aber geirrt hatte. Die Quintessenz ist die Zuordnung des Mordes zur Ceska-Serie, was mit nur 1 Projektil und ohne Hülse angezweifelt werden muss.

Es gab keine Ceska-immer-dieselbe-Waffe-Mordserie, diese Mordserie wurde konstruiert von den Ermittlern.
Darum gehts: Erst alles auf eine Waffe schieben und dann am Ende, wenn Aufklärung droht, eine Lampe für 3 BFV-Leute aus Zwickau bauen, deren Hauptkunde aber imo bei den "ausländischen befreundeten Diensten" zu suchen ist, also GLADIO mit Hausmeister BND.

fatalist
27.09.2013, 12:27
Zeugen im NSU-Prozess
Zschäpe überall

http://www.sueddeutsche.de/politik/zeugen-im-nsu-prozess-zschaepe-ueberall-1.1781682


26. September 2013 18:02

Mal will sie jemand im Kino in Aachen gesehen haben, mal in einem Garten in Dortmund: Im NSU-Prozess versucht man, der Angeklagten die Nähe zu einem der Tatorte nachzuweisen. Eine überraschend aufgetauchte Belastungszeugin könnte sich aber geirrt haben.


Aus dem Gericht von Annette Ramelsberger und Tanjev Schultz



Die Männer gingen morden. Beate Zschäpe (http://www.sueddeutsche.de/thema/Beate_Zsch%C3%A4pe) aber saß zu Hause - als brave Hausfrau, die ihren Männern eine ideale Tarnung verschaffte. So sieht es die Anklage gegen die Frau, die beschuldigt wird, Mittäterin bei zehn Morden, zwei Sprengstoffanschlägen und 15 Raubüberfällen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) gewesen zu sein. Nie heißt es, sei sie mit an einem Tatort gewesen. Dennoch wird ihr nicht nur Unterstützung der Mörder, sondern auch Beteiligung an den Taten vorgeworfen.


Es gibt bisher nur eine einzige Zeugin, die Zschäpe in der Nähe eines Tatorts gesehen haben will: eine Frau, die in der Kassenschlange eines Edeka-Marktes in Nürnberg wartete und beobachtete, wie gegenüber zwei Männer auf dem Spielplatz standen.

Kurz darauf wurde der Imbissbesitzer Ismail Yasar getötet. Direkt nebenan. Und in der Kassenschlange vor ihr, so erklärte die Zeugin später glaubhaft, sei eine Frau gestanden, die sie als Beate Zschäpe identifizierte.

Jetzt eine andere Beschreibung desselben Vorgangs:


Am 9. Juni 2005 erkennt eine Nürnbergerin Roseanne in einem Supermarkt an der Lorschstraße. Sieben Jahre später ist sich die Frau sicher: Roseanne ist Beate Zschäpe.

Stimmt diese Beobachtung, wäre sie bahnbrechend: Dann wäre der Mord an dem Türken Ismail Yasar der einzige, bei dem eine Zeugin Beate Zschäpe nur wenige Meter von einem Tatort entfernt beobachtet. Zur Tatzeit, 20 Minuten vor der Hinrichtung des Mannes, beobachtete sie auf einem Spielplatz zwei Fahrradfahrer. Die saßen damals auf einer Bank, nur 200 Meter entfernt vom Parkplatz des Edeka-Marktes, auf dem Yasar in seinem Imbissstand Döner vom Spieß säbelte. Die Zeugin erkannte aus einer Auswahl von mehr als 20 Lichtbildern Uwe Mundlos an seiner schmalen Gesichtspartie und den wenigen Haaren wieder. http://www.nordbayern.de/region/nsu-prozess-war-zschape-in-nurnberg-1.3078100

Wo ist der Supermarkt, von dessen Kassenschlange aus "Roseanne" 2 Radler gegenüber des Supermarktes an oder auf einem Spielplatz beobachten konnte?

Google Maps:

Der Edeka Markt ist hier, Velbertstrasse, der Parkplatz liegt an der Scharrerstrasse. Auf diesem Parkplatz war der Dönerstand.

http://goo.gl/maps/CbHeX

Und der Edeka-Parkplatz mit Geldautomat daneben (Zeuge Dr. Hellmann hob dort ab) ist hier zu sehen:
http://goo.gl/maps/P447H

Dieser Markt hat wohl 2 Eingänge(???), hier die Velbertsstrasse mit dem Eingang:
http://goo.gl/maps/riET5

Aber wo zur Hölle ist da ein Spielplatz gegenüber???
Oder eine Bank???

bio
27.09.2013, 12:31
Die Frage ist, warum die Verteidigung solche Zeugen nicht ausfindig machte, sie nicht als Zeugen benannte, damit sie geladen werden, und warum die Verteidigung bei den 3 oder 4 Ladungen des Frank Lenk den stets anwesenden Brandsachverständigen vom LKA Bayern nicht nutzte, um die hanebüchenen Schwachsinnsaussagen des Herrn KHM Frank Lenk zu zerpflücken...

Aber Du siehst ja, auch Nereus mag mir da nicht folgen... die warten ab, meint er, ja zum Donnerwetter, auf was denn bitte???


wenn die aussage von Lenk richtig wäre, verstehe ich nicht, warum Zschäpe / Dienelt nicht wegen des Verdachts auf Brandstiftung gesucht wurde. Ab wann gab es denn überhaupt den Verdacht, sie hätte die Wohnung angezündet?

fatalist
27.09.2013, 12:35
Weiter SZ:


Desirée statt Beate

Als nun am Montag der Hinweis auf Dortmund kam, passte alles zusammen. Die Ermittler fanden das Grundstück, sie fanden auch den Mann, der aussieht wie ein Skinhead. Und ja, sagte er, er trage sehr kurzes Haar und auch öfter eine Camouflage-Hose. Als die Ermittler seine Meldedaten überprüften, fanden sie noch etwas: Seine Söhne hat er Ole Odin und Jone Aryan Thor genannt. Deutlicher kann man seine Gesinnung nicht in Namen fassen. Doch der Mann sagt, er gehöre nicht zur rechten Szene, er habe nur "einen Hang zum Germanischen". Und die Frau, die aussah wie Beate Zschäpe (http://www.sueddeutsche.de/thema/Beate_Zsch%C3%A4pe) und in seinem Garten stand? Diese Frau gibt es wirklich: Sie ist 1977 geboren, 1,65 groß und hat dunkelbraune, schulterlange Haare - ein Abziehbild von Zschäpe. Nur heißt diese Frau Desirée und ist mit dem Mann verheiratet.

So ist wieder einmal eine Spur ins Leere gelaufen, die sich so vielversprechend anhörte. Am Montag wird die Zeugin vor Gericht gleichwohl befragt werden. Das Gericht aber wird sich weiter an den schon bekannten Mosaiksteinchen abarbeiten müssen, die auf eine Tatbeteiligung Zschäpes hindeuten - es ist auch ohne die Dortmunder (http://www.sueddeutsche.de/thema/Dortmund) Zeugin eine interessante Sammlung. Diese Vera von A. hat aber behauptet, auch Böhnhardt und Mundlos auf diesem Grundstück gesehen zu haben.



So wurden diese Woche vor Gericht Zeitungsausschnitte gezeigt, die im Brandschutt der Zwickauer Wohnung gefunden wurden. Säuberlich aufgeklebt und mit Nummern versehen, sieht man dort Berichte über den Mord in Hamburg, den Mord in Dortmund, die Bombenanschläge in Köln. Es sind Ausschnitte aus dem KölnerExpress, der Hamburger Morgenpost, aus Münchner Lokalzeitungen: "Bub findet Sterbenden. Er wollte sich einen Lutscher kaufen." - "Sprengsatz verletzte 19-Jährige", "Westend-Killer: Der 7. Mord."


Zschäpe hatte Schlüssel für Tresor

Einige dieser Zeitungsausschnitte tauchen später im Bekennervideo des NSU auf. Das wichtigste Indiz für die Ankläger: Auf zwei Zeitungsausschnitten wurde der Fingerabdruck von Beate Zschäpe gefunden - die Staatsanwälte schließen daraus, dass sie sehr genau verfolgt hat, was ihre Männer auf ihren Ausflügen trieben. Sie hat laut Anklage auch die Umschläge mit den Bekennervideos verschickt, als sie vom Selbstmord der beiden Männer hörte. Und die Zeugenvernehmungen haben bisher ergeben, dass sie dabei war, als sich Böhnhardt und Mundlos falsche Pässe beschafften und das Trio eine neue Waffe bekam. Das sagt zumindest der Mitangeklagte Holger G.

Und es gibt noch ein Detail. Der NSU verwahrte in einem Tresor in der Wohnung (http://www.sueddeutsche.de/thema/Wohnung) offenbar besonders wertvolle Beutestücke: Die Dienstwaffe und die Handschellen der Polizistin aus Heilbronn, dem letzten Opfer des NSU. Als Beate Zschäpe die Wohnung anzündete, stand dieser Tresor offen. Sie muss den Schlüssel gehabt haben. Manipulativ bis zum geht-nicht mehr.

fatalist
27.09.2013, 12:38
wenn die aussage von Lenk richtig wäre, verstehe ich nicht, warum Zschäpe / Dienelt nicht wegen des Verdachts auf Brandstiftung gesucht wurde. Ab wann gab es denn überhaupt den Verdacht, sie hätte die Wohnung angezündet?
Seitdem dort Benzin gefunden wurde, also ab 5.11.2011 Nachmittag oder auch am Sonntag, 6.11.2011, wurde Zschäpe gesucht. Der Haftbefehl stammt wohl vom 7.11.2011, der Montag drauf.

Die Meldungen "Suchhunde fanden kein Benzin" vom 5.11.2011 kann man nicht einfach so wegdiskutieren.

bio
27.09.2013, 12:46
Seitdem dort Benzin gefunden wurde, also ab 5.11.2011 Nachmittag oder auch am Sonntag, 6.11.2011, wurde Zschäpe gesucht. Der Haftbefehl stammt wohl vom 7.11.2011, der Montag drauf.

Die Meldungen "Suchhunde fanden kein Benzin" vom 5.11.2011 kann man nicht einfach so wegdiskutieren.

"Sie fürchtet sie sogar in Jena, als sie am 08.11.2011 in den Punkthäusern der Closewitzer Straße (Foto links) ihre Großmutter ein letztes Mal besuchen will und sich nicht traut, hineinzugehen, weil sie einen Zugriff der Polizei fürchtet. Einen Einsatz den es gar nicht gibt, weil die bundesweite Fahndung nach ihr "alias Susann Dienelt alias Mandy Struck" an diesem Vormittag noch gar nicht angelaufen war. http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_20.html

Falls die verbrannte Wohnung nach Benzin gestunken hätte, Frau Zschäpe / Dienelt kurz vor dem Brand ihre Wohnung verließ, ist es dann normal, dass es zu keiner Fahndung nach ihr kommt? Ab wann wurde ihr Brandstiftung vorgeworfen?

fatalist
27.09.2013, 13:00
Märchenblogs bitte nicht, bio.


Falls die verbrannte Wohnung nach Benzin gestunken hätte, Frau Zschäpe / Dienelt kurz vor dem Brand ihre Wohnung verließ, ist es dann normal, dass es zu keiner Fahndung nach ihr kommt? Ab wann wurde ihr Brandstiftung vorgeworfen? Diese Frage habe ich Dir gerade eben beantwortet: Sobald die Zweithunde Benzin gerochen hatten.

Ich denke, am 7.11.2011 kam der Haftbefehl.

http://www.focus.de/panorama/welt/heisse-spur-nach-mord-an-polizistin-in-heilbronn-dienstwaffe-bei-verbrannten-bankraeubern-gefunden_aid_682126.html

Der SPIEGEL schrieb am 9.11., es sei 4 Tage lang nach ihr gefahndet worden...


Heilbronner Polizistenmord
Das perfekte Versteck

Aus Zwickau berichtet Julia Jüttner
Kriminalfall: Der Heilbronner Polizistenmord

SPIEGEL ONLINE, 9.11.11

Vier Tage lang war nach Beate Z. mit einem internationalen Haftbefehl gefahndet worden, am Dienstag stellte sie sich in Begleitung eines Rechtsanwalts der Polizei in Jena. Stimmt nicht.

Noch mehr Blödsinn:


Zwei neue Leichen und ein spektakulärer Waffenfund

In einem ausgebrannten Wohnmobil bei Eisenach ist die Waffe gefunden worden, mit der eine Polizistin vor vier Jahren in Heilbronn erschossen worden war. http://www.welt.de/vermischtes/weltgeschehen/article13703366/Zwei-neue-Leichen-und-ein-spektakulaerer-Waffenfund.html

Die Märchen hatten noch viele Fehler damals in den ersten Tagen...

nachdenkerin
27.09.2013, 13:07
Köln Nagelbombenanschlag Keupstraße -Fernsehsendung WDR Aktuelle Stunde -

http://www.youtube.com/watch?v=slhPxJcbSQs



Das Ministerium bestätigt zwar jetzt erstmalig, dass zwei Polizisten unmittelbar nach dem Anschlag in der Keupstraße waren, aber das Ministerium verrät nicht, warum die Beamten dort waren. Eben das ist für die Bewohner der Keupstraße die zentrale Frage. Wußten die Polizisten, dass ein Anschlag bevor stand oder waren sie zufällig dort. Das läßt das Ministerium offen.
Unklar ist auch, was die beiden Beamten beobachtet haben. Sie waren nämlich angeblich genau in der selben Straße, durch die die Attentäter das Fahrrad mit der Bombe in die Keupstraße geschoben haben.

http://siegrun-roman.de/Taeter1_aktuelleStunde.jpg

Falsch, die Version soll doch anders sein. Die Mountainbikes sollen doch angeblich die Fluchfahrräder sein und nicht das Tat-Fahrrad.
Neben dem Mann mit den beiden Mountainbikes befindet sich ein Mann mit Arbeitslatzhose. Vielleicht gehörten die beiden Mountainbikes-Fahrräder zu einem Wohnungsumzug oder zu einer Requisite von Viva.


Unmittelbar nach der Explosion war einer der Attentäter durch diese Straße geflüchtet und muss den Polizisten entgegengekommen sein.

http://siegrun-roman.de/Taeter2_aktuelleStunde.jpg

Falsch, das Fluchfahrrad soll doch das Mountainbikes gewesen sein und dieses hier gezeigte soll doch schon in Schutt und Asche gelegen haben. Außerdem ist das das Foto von dem Hinweg, also von 14:34 Uhr oder 14:54 Uhr.

Das erkennt man schon an der Richtung und der identischen Dreiergruppe rechts davon, wo der Mann auf der Treppe sitzt, die eine Frau sich umguckt und die dritte vordere Personen, die mit dem Rücken dazu steht, den linken Arm angewinkelt hat und Hose und Oberteil in einem Farbton sind.

fatalist
27.09.2013, 13:15
Allen Zweiflern, wie unser @bio einer ist, empfehle ich diesen hervorragenden Blog:
friedensblick.de
von einem gewissen Georg Lehle.

Zur Frage der Waffen und der Brandstiftung insbesondere diesen Eintrag:

http://friedensblick.de/6801/nsu-die-spaete-entdeckung-der-nsu-schusswaffen/


Es wird dargestellt, dass “an 19 Stellen in der Wohnung (…) Ermittler Benzin nachgewiesen [hätten], auch Spürhunde wurden eingesetzt. (…) In Zschäpes Wohnung fand die Feuerwehr einen Benzinkanister.” (sz (http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-virtuelle-ortsbegehung-mit-beate-zschaepe-1.1705771)) Der Benzinkanister wurde offenbar vom Brand nicht beschädigt.http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2013/08/benzinkanister.jpg (http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2013/08/benzinkanister.jpg)Dagegen schrieb die Seite “Blaulichtfahrzeuge” am 04.11 noch:“Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts.” (blaulichtfahrzeuge (http://www.blaulichtfahrzeuge.net/v2/displayimage.php?album=9516&pid=12833#top_display_media)) Auch der MDR berichtete am 5.11.2011, dass die Ursache des Brandes trotz Einsatz von Hunden NICHT geklärt sei.

Wer jetzt meint, "na dann haben sie den Kanister vielleicht nicht sofort gefunden, weil der verdeckt war von irgendwas", dem sei gesagt, dass der Kanister im Eingangsbereich IN DER TÜR lag, die die Feuerwehrleute aufbrechen mussten.
Unübersehbar.

Und wie wir ja jetzt vom Herrn Lenk wissen, dem Brandermittler, war sogar noch ein Rest an Benzin drin, mitten im Feuer also ein unzerstörter Plastikkanister mit Benzin.

Und der Sprecher der Polizei stellte sich nach dem Löschen, es war noch hell, 4.November 2011, vor die TV-Kamera und sagte, die Ursache des Brandes sei ungeklärt.

Trotz Kanister in der Tür, über den die Feuerwehr drübersteigen musste...

Des Rätsels Lösung: Der Kanister kam erst später, wie die Benzinspuren auch.




http://www.youtube.com/watch?v=NxSpgXCN9Yo

Der redet gar nichts von Benzingeruch, komisch nicht wahr?
Die Anwohner schreiben aber von Gasgestank.

fatalist
27.09.2013, 13:24
Wann sind diese Hunde in die Wohnung? Lichtblog stellt es so dar, als ob sie bereits am 04.11. dortdrin waren. Schon wieder der Märchenblog?

Am 4. 11. war da niemand, bis auf die Feuerwehrleute die den Brand löschten. Von aussen, und im Treppenhaus, wo sie die Wohnungstüren aufbrachen, um reinzukommen.



Dagegen steht folgende Meldung:
Dagegen schrieb die Seite “Blaulichtfahrzeuge” am 04.11 noch:
“Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts.” (blaulichtfahrzeuge)
Nein, das stammt vom 6.11.2011.
"Am Folgetag" können sie ja schlecht am 4.11. geschrieben haben, gelle???



Gab es vielleicht zwei Schnüffel-Aktionen an verschiedenen Tagen? Das habe ich in diesem Strang schon Dutzende Male geschrieben: Ja, genau so ist es gelaufen.

tommes
27.09.2013, 13:27
sorry falls das schon geposted wurde:


Alexander Gronbach Sagt:
09/26/2013 um 20:46 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/09/06/radio-blauleipzig-und-der-nsu-vs-komplex-aufklarung-geschreddert/#comment-1103) Seltsame Zufälle!
Andre Kapke war also mit der Firma Chaosbau in Baden Württemberg unterwegs? So geistert es durch die Presse in den letzten Tagen? Angeblich auf einer Baustelle des Kopp Verlages.
So langsam stellt sich wirklich die Frage, wer hinter dem Kürzel NSU steckt.
Verifiziert ist durch das BKA, dass Andre Kapke am 4 November 2011 in Eisenach – in räumlicher Nähe war (verschwiegen wurde, dass es nicht nur eine räumliche Nähe war sondern in Eisenach an einem Baumarkt – direkt an Autobahn….) D.h. während Mundlos und Böhnhardt die Bank überfallen, wurde das Wohnmobil ohne Fahrer ferngesteuert in die Wohnsiedlung gefahren?
Das Ergebnis ist bekannt, Böhnhardt und Mundlos erschossen, Wohnmobil brennt! Kapke machte zunächst Falschaussage, später räumte er ein, war in Nähe, habe jedoch einen PKW angesehen bzw. kaufen wollen. (Nette Geschichte….)
Zufälle gibt es!
Klein – Florian will sich mit LKA treffen, nicht weil er über eine angeblich gescheiterte Beziehung berichten will, nein – es geht um brisante Aussagen zu NSU und Verbindungen nach Heilbronn, perspektive Ludiwgsburg.
Er fährt mit PKW des Vaters nach Bad Cannstadt, nicht irgendwo hin sondern an den Platz, wo sich Mundlos und Böhnhardt vor Jahren verifiziert mit ihrem Wohnmobil aufgehalten haben. Und dann – aus blauem Himmel verübt er Selbstmord?
Dieser Selbstmord hat es selbstverständlich auch in sich …… ein Zeuge beobachtet wie er in Wagen steigt, direkt im Anschluss gibt es eine Verpuffung (bzw. Explosion) und Wagen brennt aus. Zunächst taucht in der offiziellen Erklärung ein Behälter auf Rücksitz auf? Nachdem Bildzeitung ein Tatortbild veröffentlicht, dass Klein-Florian angeschnallt auf Fahrersitz mit Blickrichtung nach vorne sitzt, schwupp – Bericht verschwindet?
Im Wagen wird eine hohe Menge an Sauerstoff in Brandmittel festgestellt? Ach ja? Man nehme einen Plastikkanister, fülle Benzingemisch ein, vermische es mit etwas Sauerstoff und bevor man Deckel aufschraubt bitte zwei Kabel – am besten von Sitzheizung unter den Deckel legen. Ziel steigt ein, betätigt Zündschlüssel und “verübte Selbstmord aus persönlichen Gründen”.
Warum ich das so zynisch darstelle? Na ganz einfach. Die Staatsanwaltschaft Stuttgart veröffentlichte als der Wagen noch nicht einmal richtig gelöscht war “es war Beziehungsproblem, 21 jähriger verübte Selbstmord”. Dann kam leider heraus, dass der Selbstgemordete schon im Januar 2012, als man noch ganz am Anfang irgendwelcher NSU Stories stand, als Zeuge vernommen wurde? Die von Bundesanwaltschaft als unwichtig eingestuft wurden (kennen wir ja inzwischen, alles was wichtig wäre wurde im Ermittlungsansatz abgewürgt) – nächste Meldung, na ja, eigentlich wollte sich am Tag seines Ablebens der Staatsschutz des LKAs mit ihm treffen, es geht – na um was wohl – NSU! Und irgendwann fragen sich paar Leute – Moment mal, an diesem Platz waren doch mal Mundlos und Böhnhardt!
Es werden selbstverständlich auch andere Punkte verschwiegen. Andre Kapke war auch mal in Südafrika. Es ist ja nett und sehr vereinfacht, alles den zwei ermordeten Mundlos und Böhnhardt in Schuhe zu schieben. Eines ist bombensicher – Mundlos und Böhnhardt waren nicht die Mörder an Michele Kiesewetter im Jahre 2007. Wobei einem da noch etwas auffällt. Überall wo diese Beate Zschäpe auftauchte, etwas mit Arsch wackelte entstand Chaos und wurden junge Männer urplötzlich zu aktiven Rechtsextremen. Meistens auch wie bei diesem Thomas Starke zu Spitzeln des VS.
Zschäpe ist zudem eine untypische Rechtsextreme, sie sitzt irgendwie immer dabei, unauffällig, ohne Szeneklamotten, ohne eigene Meinung? War sie das Bindeglied des Agent-Provokateur zu jungen Leuten, um diese zu Morden, Sprengsstoffanschlägen und zahlreichen Überfällen anzustiften?
Auf ihre Briefe aus Knast gebe ich rein garnichts, die sind bewusst gesteuert. Immer wenn es eng für Madam Superschlau wird, belastet sie andere, letztes Beispiel ganz offen einen aktiven Rechten in Dortmund, den sie gerne vor Gericht sehen will. Und lässt durch blicken – wo ist der VS wenn man ihn mal braucht? Angeblich hat dieser VS ja schon genügend in ihrem Leben rumgepfuscht? Seltsam ist überdies – sie belastet einen angeblichen Kameraden sogar mit Name – Sebastian Seemann. Welcher was inzwischen eigentlich nichts Neues mehr darstellt – VP des Verfassungsschutzes war!
Der angebliche Selbstmord an Klein-Florian lässt tief blicken!
Die NSU ist eine reine Geheimdienstkiste wo man Rechtsextremisten an der langen Leine rassitische Morde verüben lassen hat! Seltsamerweise hörte die Mordserie 2001 auf, als man genügend Grund hatte auf die Islamisten los zu gehen. (So leid es mir auch für die Antifa tut, es ist schlichtweg so!)
Die Basisleier – es wäre eine Ceska CZ 83 bei allen Morden eingesetzt gewesen ist Humbug! Gleiche Munition – ja! Schalldämpfer in einigen Fällen – ja! Gleiche Waffe ist Märchenstunde der Bundesanwaltschaft. Wer hatte den aus dieser Baureihe die meisten Ceskas? Na der Verfassungsschutz. Und der Schalldämpfer stammte niemals aus der Schweiz. Der Beschuldigte Jan Botho Werner wird seither von BfV hofiert und trotz der Tatsache, dass er wohl die angebliche Ceska an Carsten Schulz weitergab saß er nicht 1 Minute in Haft? (Und lanchierte SPON nicht noch im Juli 2011 das Märchen von Mehmet und Tresor in Schweiz? Netter Versuch seitens BfV über einen Spitzel den deckel drauf zu halten!)
In der Vernehmung des Rechtsterroristen Alexander Neidlein waren zwei Vermerke angeheftet, was zum einen belegte, dass Neidlein bewusst eine Falschaussage tätigte. Jan Botho Werner (Rest wurde auf Weisung des IM Friedrich ausgeklammert) ist enger Freund von Neidlein ….. und Vermerk 2, die Vernehmung ist mit BfV abzusprechen – typische Vorgehensweise bei einem Informanten.
Die Hardliner sind durchweg Gestalten, die auf eine terroristische Ausbildung zurück blicken können. Es ist ein offenes Geheimnis, dass die Farm von Claus Nordbruch in Südafrika seitens Diensten geduldet wird. D.h. eine staatliche subventionierte terroristische Ausbildung.
Zschäpe machte die Beine breit und Hardcore Figuren schmolzen dahin? Wie passt das Dreierverhältnis von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe in die Propaganda der Rechten? (Wurde seltsamerweise nie darüber diskutiert….)
Die Angaben des Klein-Florian haben es auch in sich! Er wollte erweiterte Angaben zu der rechtsextremen Gruppe “Furchtlos und Treu” machen. Dies wäre eine Katastrophe für die Dienste. Damit wären wir wieder bei der Verbindung Barbara Eichelbaum, Alexander Neidlein und seinem ehemaligen Söldnerkumpel aus Bosnien – Marcus Frntic. Erneut zeigt sich wie Zschäpe gedeckt wird. Man verweigert sich offen Ermittlungen, dass Zschäpe Kontakte zu diesen Personen hatte. Mundlos & Böhnhardt – ja, hier wird ermittelt und versucht Zusammenhänge zu finden, bei Zschäpe – Fehlanzeige!
Nicht Mundlos oder Böhnhardt hatten Legalpapiere von Isabel Pohl (welche damals in Schwäbisch Gmünd lebte) sondern Zschäpe! Nicht Mundlos oder Böhnhardt waren in Ilshofen bei Sigrun Häfner & Matthias Brodbeck sondern Zschäpe. Und ich bin mir relativ sicher, dass Mundlos und Böhnhardt niemals für irgendwelche Dienste spitzelten. Deshalb mussten sie auch sterben, die Beiden waren überzeugt von dem was sie lebten und taten! Sind wir doch einmal ehrlich, wir sehen nur die, die den Abzug betätigten, die, welche die Waffen und Geld auf Tisch legten, über ihre Spitzel den Rassismus anheizten, die bleiben diskret vornedraussen. Die sitzen heute noch in ihren klimatisierten Büros und grinsen sich einen! Wobei selbst die Vorgabe – “die, welche den Abzug betätigten” immer mehr in sich zusammen bricht! Ehre wem Ehre gebietet!
Was für ein Schwachsinn diese Show in München darstellt zeigt sich sehr einfach -
wo sind diese hochbezahlten VS Spitzel die doch so furchtbar wichtige Infos geliefert haben, dass man die in steuerlich subventionierte Schutzprogramme steckte? Wo ist denne die vorgegebene Aufklärung des PUA und diesen Politikclowns, die 20.000 Aktenordner dastehen haben und nur verquirrlte Scheisse rauslassen? Als i-Punkt noch vom Oberermittler IM Friedrich Weisung bekommen, die wichtigsten Eckdaten zu löschen? Ordner, die nicht geschreddert wurden, da sie nichts – rein garnichts aussagen!
Temme am Tatort Kassel – unwichtig? Oßwald am Tatort Heilbronn & wieviele Polizei und VS Spitzel? – unwichtig? Wohlleben als geistiger Urheber der NSU V-Mann – unwichtig? Zwei eindeutige Mittäter Holger Gerlach & Carsten Schultze die lügen, dass sich Balken biegen in Schutzprogramm – unwichtig? Aufklärung sieht schlichtweg anders aus!
Die neue Zeugin Vera von Achenbach wurde direkt von den Neonazis geoutet und mit übelsten Verlemdungen überzogen. Sie wäre eine Kommunistin, gekauft von den Linken, über Ihre angeblichen Vorfahren in KZ Theresienstadt und die Posts auf einschlägigen rechten Foren will ich mich garnicht auslassen. Auch die ofiziellen Presseorgane pendeln sich schon auf die Zeugin ein – unglaubwürdig, es werden auch Gegenzeugen aus Hut gezaubert. Einer davon entpuppt sich als strammer Herrenmensch, usw… alles klare Indizien dafür, dass diese Zeugin die Wahrheit mitteilt. Was BfV und deren Nesthäckelchen Zschäpe sehr zuwider läuft! Die Absprachen zwischen BfV und Zschäpe wären damit hinfällig, dass man ihr sowieso nichts beweisen könne!
Wie schon mehrfach dargelegt, egal was diese Dienste auch vertuschen wollen, es wird an den vielen Figuren aus rechtsextremen Bereich scheitern.
Martin Wiese diskutierte schon in seiner Zelle mit Gleichgesinnten 2009 über die NSU. Die Angaben des Häftling der sich in Folge schon 2009 mit diesen Informationen der Polizei angebiedert hat sind verifiziert. Wobei Wiese schon Humor zeigt mit seiner Aussage “das ist doch alles schon ausermittelt” …. hört sich wie die Stellungsnahmen der BAW an!
Neu sind auch die engeren Verbindungen von Mandy Struck zu Matthias Fischer, hier werden zur Zeit Hinweisen von Zeugen nachgegangen, die ihn direkt mit Mundlos 2000 und 2001 gesehen hatten. ((Auch hier wie üblich, Zschäpe ausgeklammert, obwohl Mandy Struck rein für Papiere Richtung Zschäpe zuständig war…)
Eine weitere Informantin, bislang noch nie genannt, Jennifer Jäger lässt das BKA in Thüringen rotieren. Auch ihre Angaben sind von enormer Tragweite. In diesen Aussagen stellt sie einiges auf den Kopf, was Wohlleben, was ein Thomas Gerlach, Daniel Peschek und weitere Figuren dort angeht.
Das BKA scheint aus dem Dornröschenschlaf erwacht und entwickelt eine Eigendynamik, was dem BfV garnicht schmecken dürfte. Die haben den Schock und Lähmung überwunden und sorgt in den nächsten Wochen sicherlich noch für Überraschungen! Oder anders formuliert, die Schonzeit für die staatlich subventionierten Nazispitzel ist vorbei!
Wenn mir 2010 jemand solche Nummern erklärt hätte, was da inzwischen Fakt ist, ich hätte ihn ausgelacht! Es bleibt auch nicht aus wegen “Krokus” fest zu stellen, dass nicht die angeworbenen Jugendlichen schuld sind, sondern ganz klar die VP Quellenführer, welche systematisch ihre Informanten tiefer und tiefer in diese braunen Strukturen hinein manöverieren und verlangen, radikaler, aggressiver vorzugehen. Sie mit Geldern, rassistischen Schriften ausstatten um in Folge empört mit dem Finger auf diese bösen Rechtsextremen zu zeigen! Ohne die unsägliche Verbindung Verfassungsschutz – Rechtsextreme hätte sich das Thema schon längst totgelaufen!

fatalist
27.09.2013, 13:29
Köln Nagelbombenanschlag Keupstraße -Fernsehsendung WDR Aktuelle Stunde -

http://www.youtube.com/watch?v=slhPxJcbSQs


Das Ministerium bestätigt zwar jetzt erstmalig, dass zwei Polizisten unmittelbar nach dem Anschlag in der Keupstraße waren, aber das Ministerium verrät nicht, warum die Beamten dort waren. Eben das ist für die Bewohner der Keupstraße die zentrale Frage. Wußten die Polizisten, dass ein Anschlag bevor stand oder waren sie zufällig dort. Das läßt das Ministerium offen. Das waren keine Polizisten, sondern 2 Männer in Zivil mit Waffen im Schulterholster.

Die Polizisten, die man dem PUA 2013 präsentierte, das waren 2 Hundeführer im Auto auf Streife, in Uniform.

Das haben wir erst gestern hier geklärt, dass der Steuerberater Ali Demir (?) 2 Männer in Zivil sah, und dass Thomas Moser von Kontext gerne noch 10 Jahre lang diese "Polizisten" suchen kann, erfolglos natürlich, weil das keine Kölner Polizisten waren.

nachdenkerin
27.09.2013, 13:30
Die Zeugenaussage von Frau B. ist aber doch nicht gerade hilfreich für die NSU-Märchen, beschrieb sie doch den Bomber als "eher mediterranen Typ".

Es muss einen anderen Grund geben, WENN denn die Zeiten manipuliert wurden.




Die Bombe explodierte 15:56 Uhr. Die angezeigte Videozeit von 14:34 Uhr oder 14:54 Uhr auf 15:10 Uhr zu legen, wäre für mich auch nicht schlüssig, wenn schon dann würde ich nicht 15:10 Uhr nehmen, sondern vielleicht 15:45 Uhr was näher dran ist. Davor war ich von der Zeugin ausgegangen. Vielleicht hat diese Zeugin ausgesagt, dass er blonde Locken oder ähnliches hatte, was hier nicht geschrieben steht. Nach meinem jetzigen Stand könnten die Uhrzeitenverschiebungen auch mit den zwei Polizisten zusammen hängen. Würde doch viel besser klingen, wenn die das dann auch noch decken. Aber soweit bin ich noch nicht und ob überhaupt was zu finden ist, weiß ich nicht.

nachdenkerin
27.09.2013, 13:33
Das waren keine Polizisten, sondern 2 Männer in Zivil mit Waffen im Schulterholster.

Die Polizisten, die man dem PUA 2013 präsentierte, das waren 2 Hundeführer im Auto auf Streife, in Uniform.

Das haben wir erst gestern hier geklärt, dass der Steuerberater Ali Demir (?) 2 Männer in Zivil sah, und dass Thomas Moser von Kontext gerne noch 10 Jahre lang diese "Polizisten" suchen kann, erfolglos natürlich, weil das keine Kölner Polizisten waren.

Mein Beitrag hat sich überschnitten, aber irgend einen Grund muss es ja geben