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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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fatalist
27.09.2013, 13:46
Mein Beitrag hat sich überschnitten, aber irgend einen Grund muss es ja geben
Einfach abwarten, bis Zeugin B. vor Gericht aussagt.
Und mal ein wenig über den Tellerrand schauen, sich nicht vom PUA-Bericht in dessen falscher Logik blenden lassen und sklavisch dessen 1000 Seiten abarbeiten, ohne die Dinge dort in Zusammenhang mit Anderem zu bringen.

Das wäre gut.
"Gut" ist besser als "gut gemeint" :bäh:


Diese Fahrradschieber haben überhaupt nichts mit der Bombe zu tun, weil niemand sich 1,5 Stunden oder noch länger dort aufhalten würde.

Bombenfahrrad hinstellen, weggehen, zünden, und Tschüss. Natürlich maskiert.
Ist ne Sache von maximal 10 Minuten.

Edit: Ich hätte das Bike abgestellt und vorher einen Zeitzünder (1 Stunde oder so) aktiviert.
Dann wäre ich längst Kilometerweit weg gewesen, als es rummste. Handys sollen da ja sehr gut geeignet sein...

fatalist
27.09.2013, 13:59
sorry falls das schon geposted wurde: Nee, das ist neu, und so ganz falsch liegt Gronbach ja nun auch nicht. Er ist der beste NSU-Fiktion-Autor, wie brain freeze richtig anmerkte. Aber mit Halbwahrheiten kommt man nicht zu des Rätsels Lösung.

Gronbach liest diesen Strang intensiv mit, und er hat viel Zutreffendes rausgezogen, was sich in dem von Dir zitierten Post bei Wetzel wieder findet.

nachdenkerin
27.09.2013, 15:15
Einfach abwarten, bis Zeugin B. vor Gericht aussagt.


Ich glaube nach wie vor daran, dass das mit der Zeugin B. zusammen hängt, aber schau’n wir mal.


Dort fiel der inklusive Kleidung ca. 1,78 m bis 1,80 m große, schlanke, sportliche Täter Nr. 2 im Alter von ebenfalls ca. 25 bis 30 Jahren, der eine über die Knie reichende längere Sporthose mit weißen Seitenstreifen, ein kurz ärmliges helles T-Shirt, eine Baseball-Kappe Sportschuhe und Handschuhe trug, um etwa 15.05 Uhr der Zeugin B. auf, die sich auf dem Rückweg aus einem Fitness-Center in der Schanzenstraße befand. Die Aufmerksamkeit der Zeugin, die den Täter Nr. 2 als einen hübschen Mann eher mediterranen Typs beschreibt, erregte insbesondere das außergewöhnlich vorsichtige und langsame Schieben eines Fahrrades, das er mit sich führte.PUA-Bericht S. 672

Diese Formulierung hat es m. E. in sich.

In dem ersten Satz steht, dass der Zeugin der mögliche Täter auffiel. Die Eigenschaften, schlank, sportlich, Alter und etc..haben aber die Autoren vom PUA-Bericht geschrieben und das in einem Satz mit der Zeugin verbunden. Eine hier veröffentlichte Beschreibung der Zeugin von dem möglichen Täter bezieht sich nur auf hübsch und mediterranen Typ. Und mediterran ist Mittelmeerraum.
Auch das nachfolgende ist total merkwürdig. Warum wird hier diese Methode so abgehoben betont. Insbesondere, wie hat denn nun eigentlich die Zeugin den Täter beschrieben. Das wäre doch wichtig. Aber das steht hier nicht. Und irgendwie muss es doch damals eine Vernehmung gegeben haben. Was brachte die denn?


Als unkonventionell muss wohl das Vorgehen der ermittelnden Beamten im Falle einer Zeugin gelten, die am Tag des Anschlags ein Fitnessstudio in Nähe verließ und sich an einen Mann erinnern konnte, der sehr langsam sein Fahrrad schob, so als hätte er einen platten Reifen. Hier wurde sich die Mühe gemacht, die Zeugin während der Befragung in Trance zu versetzen, um an genauere Erinnerungen zu gelangen. Ein Aufwand, den man bei der Befragung von Voß und Baumeister vermissen ließ.
http://www.nsu-watch.info/2013/05/unbekannt-und-ungenutzt-68-sitzung-des-nsu-untersuchungsausschusses/

Und das war eben nicht in der Nähe. Von der Haltestelle „Von-Sparr-Straße“ bis zum Tatort sind es ca. 600 bis 700 Meter.
Ich nehme nach wie vor an, dass die Uhrzeit manipuliert wurde wegen der Zeugin B. Als sie aus dem Fitneßstudio kam und 15:05 Uhr den Täter weit ab vom Tatort sah, kann er nicht schon 14:34/14:54 Uhr in der Nähe des Tatorts gewesen sein.
Sie haben jetzt eine Zeugin, die auch als Zeugin „missbraucht“ wird, aber ich glaube nicht, dass die Öffentlichkeit so diese konkreten Sachen, die sie wahrscheinlich damals angab, erfahren wird.

fatalist
27.09.2013, 16:52
Neues vom "Selbstmord 8 Stunden vor geplantem LKA-Staatsschutz-Termin"


Florian H. sei bei Polizeikontrollen im Mai und Juli 2011 aufgefallen, worauf jeweils eine Meldung an das LfV gefertigt wurde. http://www.rnz.de/suedwest/LINKSEC00_20130926060005_107349084_Nach_Selbsttoet ung_wird_ein_Untersuchungsaussc.html

Der Mann war 21, 2011 also 19. Anfang 2012 wurde er bereits in Sachen NSU vernommen, aber seine Ausführungen sollen widersprüchlich gewesen sein.

nachdenkerin
27.09.2013, 17:46
Inhaltsmäßig habe ich das nachfolgende hier schon im Forum wahrgenommen. Vorsichtshalber, falls noch keine Ausführung auf meinen geliebten PUA-Bericht :))bestehen sollte, hier noch die PUA-Passage.


Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der betroffene Friseurladen auch Treffpunkt der Kölner Türsteherszene um den sogenannten ‚Rotlichtpaten‘ N. A. war. Auch nach dessen Festnahme und Verurteilung sollen sich in dem Friseurladen immer wieder Personen aus dementsprechenden Milieu getroffen haben.PUA-Bericht S. 697

Edit:


Auch nach dessen Festnahme und Verurteilung sollen sich in dem Friseurladen immer wieder Personen aus dem entsprechenden Milieu getroffen haben.PUA-Bericht S. 697

Dolohov
27.09.2013, 17:56
Neues vom "Selbstmord 8 Stunden vor geplantem LKA-Staatsschutz-Termin"

http://www.rnz.de/suedwest/LINKSEC00_20130926060005_107349084_Nach_Selbsttoet ung_wird_ein_Untersuchungsaussc.html

Der Mann war 21, 2011 also 19. Anfang 2012 wurde er bereits in Sachen NSU vernommen, aber seine Ausführungen sollen widersprüchlich gewesen sein.
Mutmaßlichen (jedoch nicht bestätigten) Informationen zu folge lebte der Junge in einem Heim/Psychiatrie für Jugendliche, was dafür spricht, dass er wahrscheinlich eine psychische Störung aufweist bzw. aufgewiesen hat. Dies würde erklären, warum die Polizei die Aussagen des Jungen nicht für sachdienlich befunden hat. Auch könnte es den Selbstmord erklären. Druck, Stress, Paranoia -> Kurzschlusshandlung

Ich finde zwar Fatalist und seine Ausführungen hier sehr bedeutend und äußerst beachtend, ich glaube aber in diesem Fall des toten Jungen eher an die offizielle Version.

Dolohov
27.09.2013, 17:57
Inhaltsmäßig habe ich das nachfolgende hier schon im Forum wahrgenommen. Vorsichtshalber, falls noch keine Ausführung auf meinen geliebten PUA-Bericht :))bestehen sollte, hier noch die PUA-Passage.

PUA-Bericht S. 697

N.A. - Neidlein, Alexander - dann haben wir einen Nazi, der gleichzeit Zuhälter ist. Hatten wir bis jetzt noch nicht. Wie interessant :D

brain freeze
27.09.2013, 18:03
Neues vom "Selbstmord 8 Stunden vor geplantem LKA-Staatsschutz-Termin"

http://www.rnz.de/suedwest/LINKSEC00_20130926060005_107349084_Nach_Selbsttoet ung_wird_ein_Untersuchungsaussc.html

Der Mann war 21, 2011 also 19. Anfang 2012 wurde er bereits in Sachen NSU vernommen, aber seine Ausführungen sollen widersprüchlich gewesen sein.


Es ist schon erstaunlich, wie sehr dieser "NSU-Suizid" medial unter der Decke gehalten wird.

Jedes Augenrollen der Angeklagten Zsch. wird breit kommentiert und eine "Selbstverbrennung" a la B&M an symbolträchtigem Ort ignorieren SPON, Bild & Gesellen einfach. Keine Interviews mit den Eltern, keine Aufklärung über die angeblichen Beziehungsprobleme. Selbst der Name des Toten bleibt unbekannt. Muß man erst mal hinbekommen. Die Selbsttötung ist ja doch ein mittleres Erdbeben im NSU-Komplex und eigentlich schon wegen ihrer Rätselhaftigkeit spektakulär.

Kann die staatliche Medienkontrolle wirklich so weit reichen, daß fast völliges Schweigen herrscht (außer ein paar Regionalblättchen)? Oder lassen Redaktionen instinktiv die Finger davon, weil sie ahnen, daß ihnen sonst ihre NSU-Story um die Ohren fliegen könnte? Wäre mal interessant zu erfahren.

Abgesehen davon, wer kann eigentlich so blöd sein und schiebt in hochsensibiliserter Situation diesen "Selbstmord" nach, der die ganze Story noch unglaubwürdiger macht? Was kann der junge Kerl schon gewusst haben, das man nicht irgendwie auch so in die offizielle VT hätte einpassen können. Auf eine Ungereimtheit mehr oder weniger kommt es da wohl nicht an.

nachdenkerin
27.09.2013, 18:09
...
Niemand hält sich dort ne Stunde auf, damit ihm das Bombenfahrrad womöglich noch geklaut werden konnte...


Doch, die Initiatoren der Show schaffen das, die haben für alles eine Ausrede, und wenn sie auch noch so blöd ist.:bäh: O. k. 20 Minuten fehlen noch, die wurden dann aber wiederum durch die manipulierten Uhrzeiten weg retuschiert.


……Für ihren 40-minütigen Aufenthalt in diesem Bereich war vermutlich ursächlich, dass zwei Angestellte des Ordnungsamtes in der Keupstraße damit beschäftigt waren, eine Verkehrsbehinderung aufzulösen, so dass die Täter ihren Tatplan nicht unmittelbar umsetze konnten.PUA-Bericht S. 697

brain freeze
27.09.2013, 18:12
Mutmaßlichen (jedoch nicht bestätigten) Informationen zu folge lebte der Junge in einem Heim/Psychiatrie für Jugendliche, was dafür spricht, dass er wahrscheinlich eine psychische Störung aufweist bzw. aufgewiesen hat. Dies würde erklären, warum die Polizei die Aussagen des Jungen nicht für sachdienlich befunden hat. Auch könnte es den Selbstmord erklären. Druck, Stress, Paranoia -> Kurzschlusshandlung

Ich finde zwar Fatalist und seine Ausführungen hier sehr bedeutend und äußerst beachtend, ich glaube aber in diesem Fall des toten Jungen eher an die offizielle Version.

Aber welche offizielle Version denn? Es gibt nur ein paar spärliche, dünne Fakten zu den Totesumständen, keine überprüfbaren Umfeldinformationen. Eine psychiatrische Betreuung und Suizidgefahr wäre ohne weiteres leicht kommunizierbar gewesen und hätte alle Spekulationen eingedämmt.

Der von Fatalist zitierte Artikel bezieht sich übrigens auf eine langjährige Mitarbeiterin in einer Psychiatrie, die aus ihren beruflichen Erfahrungen heraus starke Zweifel an der sog. "offiziellen Version" hat (Bei aller berechtigten Skepsis gegenüber Psychologen usw.).


Ortwein war lange in der Psychiatrie tätig, auch vor diesem Hintergrund beurteilt sie Art und Umstände der Selbsttötung von Florian H. Sie verweisen ihrer Kenntnis nach auf einen politischen Hintergrund mit Signalwirkung. Öffentliche Selbstverbrennungen, noch dazu auf einem Platz, der ein bewusst "beziehungsreicher" sei, enthielten immer eine Botschaft. An der Stelle, unweit des Cannstatter Wasens, an dem sich Florian H. das Leben nahm, sollen sich auch die beiden NSU-Täter Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgehalten haben.


http://www.rnz.de/suedwest/00_20130926060005_107349084_Nach_Selbsttoetung_wir d_ein_Untersuchungsaussc.html

Dolohov
27.09.2013, 18:34
Aber welche offizielle Version denn? Es gibt nur ein paar spärliche, dünne Fakten zu den Totesumständen, keine überprüfbaren Umfeldinformationen. Eine psychiatrische Betreuung und Suizidgefahr wäre ohne weiteres leicht kommunizierbar gewesen und hätte alle Spekulationen eingedämmt.

Der von Fatalist zitierte Artikel bezieht sich übrigens auf eine langjährige Mitarbeiterin in einer Psychiatrie, die aus ihren beruflichen Erfahrungen heraus starke Zweifel an der sog. "offiziellen Version" hat (Bei aller berechtigten Skepsis gegenüber Psychologen usw.).



http://www.rnz.de/suedwest/00_20130926060005_107349084_Nach_Selbsttoetung_wir d_ein_Untersuchungsaussc.html

Manche Dinge will man nicht wahrhaben - nachvollziehbar. Die offizielle Version ist das, was der Presse zu entnehmen ist - also nur die paar Artikel.

bio
27.09.2013, 18:56
Ortwein war lange in der Psychiatrie tätig, auch vor diesem Hintergrund beurteilt sie Art und Umstände der Selbsttötung von Florian H. Sie verweisen ihrer Kenntnis nach auf einen politischen Hintergrund mit Signalwirkung. Öffentliche Selbstverbrennungen, noch dazu auf einem Platz, der ein bewusst "beziehungsreicher" sei, enthielten immer eine Botschaft. An der Stelle, unweit des Cannstatter Wasens, an dem sich Florian H. das Leben nahm, sollen sich auch die beiden NSU-Täter Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgehalten haben.
http://www.rnz.de/suedwest/00_20130926060005_107349084_Nach_Selbsttoetung_wir d_ein_Untersuchungsaussc.html

Nicht zu vergessen: Am 04.11.11 hätten Böhnhardt & Mundlos ihren Wohnwagen vor der Diskothek "MAD" geparkt, während sie die Bank überfallen hätten. Dass könnte auch ein Signal sein, dass jedermann verstünde! An Zufall glaube ich nicht mehr, seitdem Mundlos eine MAD-Akte hatte.

Nereus
27.09.2013, 22:59
Bombe oder Attrappe ???

www.spiegel.de/panorama/justiz/zwickauer-terrorzelle-aktenzeichen-ungeloest-a-798282-3.html (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/zwickauer-terrorzelle-aktenzeichen-ungeloest-a-798282-3.html)
........
Da stimmt doch etwas nicht???

www.sol.de/titelseite/topnews/Saarbruecken-Wehrmachtsaustellung-Schloss-Bombenanschlag-VHS-Zentrum-Bombenanschlag-bleibt-ungesuehnt;art26205,2901597 (http://www.sol.de/titelseite/topnews/Saarbruecken-Wehrmachtsaustellung-Schloss-Bombenanschlag-VHS-Zentrum-Bombenanschlag-bleibt-ungesuehnt;art26205,2901597)

http://www.sol.de/storage/pic/home/titelseite/aufmacherfotos/1393296_1_Anschlag.jpeg?version=1236529957

Attrappe?

Ein ernst gemeinter Bombenanschlag, wie im Mai 2013 in der Türkei, hätte die „Wehrmachtsausstellung” des Antifa-Heers mehr verheert und komplett weggeblasen.

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1670702.1368366508/640x360/bombenanschlag-reyhanli.jpg

Zerstörte Autos, Stromausfall, Dutzende Tote: Der Bombenanschlag in der türkischen Stadt Reyhanli war das verheerendste Attentat in der Türkei seit Jahren. (Foto: REUTERS)
http://www.sueddeutsche.de/politik/bombenanschlaege-in-reyhanli-tuerkische-polizei-nimmt-neun-verdaechtige-fest-1.1670309

Eine „Bomben-Attrappe” entglaste und ramponierte 1944 lediglich eine dünne Wehrmachtsbaracke (hölzerne Arbeitsdienst-Wohnbracke) im Wald bei Rastenburg (Ostpreußen) und jagte der Zielperson nur einen Schrecken ein und zerfetzte deren Hose.

http://varldenshistoria.se/files/bonnier-his/pictures/2087_16_02.jpg

Nereus
27.09.2013, 23:32
Nicht zu vergessen: Am 04.11.11 hätten Böhnhardt & Mundlos ihren Wohnwagen vor der Diskothek "MAD" geparkt, während sie die Bank überfallen hätten. Dass könnte auch ein Signal sein, dass jedermann verstünde! An Zufall glaube ich nicht mehr, seitdem Mundlos eine MAD-Akte hatte.

MAD ist doch die treffende englische Bezeichnung eines Disco-Schuppens für verrückte Tanzbesessene!
http://www.dict.cc/englisch-deutsch/mad.html

In diesem Thüringer Kaff tanzten bestimmt keine Typen vom Amt für den militärischen Abschirmdienst (MAD).
http://www.kommando.streitkraeftebasis.de/portal/a/kdoskb/!ut/p/c4/04_SB8K8xLLM9MSSzPy8xBz9CP3I5EyrpHK94uyk-OyUfL3y1MySlOKS4hK93MQU_YJsR0UABos3fg!!/

Nereus
28.09.2013, 02:49
Inhaltsmäßig habe ich das nachfolgende hier schon im Forum wahrgenommen. Vorsichtshalber, falls noch keine Ausführung auf meinen geliebten PUA-Bericht :))bestehen sollte, hier noch die PUA-Passage.

Im Rahmen der Ermittlungen wurde bekannt, dass der betroffene Friseurladen auch Treffpunkt der Kölner Türsteherszene um den sogenannten ‚Rotlichtpaten‘ N. A. war. Auch nach dessen Festnahme und Verurteilung sollen sich in dem Friseurladen immer wieder Personen aus dementsprechenden Milieu getroffen haben. PUA-Bericht S. 697

Edit:

Auch nach dessen Festnahme und Verurteilung sollen sich in dem Friseurladen immer wieder Personen aus dem entsprechenden Milieu getroffen haben. PUA-Bericht S. 697
Dazu wurde hier schon Dolohov indirekt befragt:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6512822&viewfull=1#post6512822

Da dieser „Todesser aus Harry Potter, der für den Sieg der schwarzen Magie kämpft”, eine ausweichende Antwort gab, wurde etwas tiefer gebohrt:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6513068&viewfull=1#post6513068

Die Nachfrage hatte dabei die bekannten Geheimdienst-Etablissements
Salon Kitty und Pension Clausewitz im Sinn:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6094611&viewfull=1#post6094611

Auch an KGB-, Russen- und Stasi-Schlafzimmer wurde dabei gedacht:

http://wissen.spiegel.de/wissen/titel/SP/1963/25/300/titel.jpg

Profumo-Spionageaffäre
http://de.wikipedia.org/wiki/Profumo-Aff%C3%A4re

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-45143918.html

Als ein Callgirl das britische Königreich erschütterte

Politisches Erdbeben im Königreich: Christine Keeler war 21, als sie sich 1961 mit Englands Kriegsminister Profumo einließ – und mit einem sowjetischen Spion.
http://www.welt.de/kultur/history/article13891229/Als-ein-Callgirl-das-britische-Koenigreich-erschuetterte.html

Hotel Neptun - Stasi-Hotel am Ostseestrand
(Der NDR-Film "Hotel der Spione - Das Neptun in Warnemünde" ist leider bei Youtube gelöscht worden)
http://www.ndr.de/geschichte/grenzenlos/bleiben/neptun104.html

Nicht nur die moralischen Saubermänner von der Gestapo hatten in der Berliner Giesebrechtstraße am Kurfürstendamm das Luxusbordell „Pension Kitty“ mit Edelhuren betrieben, um ausländische Staatsmänner und obere NS-Bonzen im Staatsinteresse auszuhorchen. Nach dem Krieg unterhielten Westberliner staatliche Schnüffleldienste in der benachbarten Clausewitzstraße ebenfalls einen Edelpuff mit dem Zuhälter Helmke, wo auch die Amis, die Stasi und ein SPD-Anwalt und ehemaliger KZ-Häftling mitmischten.

Überall bediente man sich der käuflichen Huren, Achtgroschenjungs und der Perversen für Spionage- und Skandalgeschichten. Der britische Minister Profumo stolperte über seine Geliebte vom KGB. Der Westberliner CDU-Politiker Lummer wurde von der DDR-Stasi im Ostberliner Großpuff „Hotel Berlin“ mit seiner Stasi-Geliebten in eindeutigen Stellungen fotografiert zwecks Erpressungsversuche.

Der Berliner Bordellkönig Schwanz (der hieß tatsächlich so!) wirkte in der CDU – angeblich als anerkannter, erfolgreicher Fluchthelfer.

Die Stasi-Leute bei der PDS-LINKEN steuerten früher „Romeos“, männliche Huren, um BRD-Sekretärinnen mit Sex zu verwöhnen. Die so hörig Gemachten sollten dann geheime Akten, aus Liebe zu ihrem Romeo und „für den Frieden.“, fotografieren.

Die Ehefrau des SPD-Bürgermeisters von Kreuzberg und Logenbruders Willi Kressmann, die Architektin Kressmann-Schacht, hurte mit SPD-Senatoren rum, damit sie ihr die geheimen Stadtplanungen verrieten, die sie dann mit Immobiliensperrkäufen blockierte konnte, um aus diesen Spekulationen später Millionengewinn zu ziehen (Steglitzer Kreisel).

Auch gegen Rechte und Nationale, zur Anprangerung des aufkeimenden Faschismus in Westberlin, wurden Akteure aus dem Rotlichtsumpf bemüht. Ehemalige antifaschistische Partisanen und KZ-Häftlinge hatten sich nach dem Krieg mit ihrer Beute nach Westberlin abgesetzt und sich unter den Schutz der Westmächte begeben. Am Stuttgarter Platz, in der Kant- und Potsdamer Straße in Charlottenburg und Schöneberg, wo sich Engländer und US-Besatzer vergnügen wollten, richteten sie einen Rotlichtsumpf mit Tanzbars, Spielhöllen, Stundenhotels, Animierlokalen, Pfandleihen und Wechselstuben ein, wo sie deutsche Mädchen auf den Tischen tanzen ließen nach dem Motto „die Frauen der Besiegten gehören den Siegern“. Dort gegrapschte auch der betrunkene SED-Hetzer Karl-Eduard von Schnitzler vom Schwarzen Kanal die prallen Möpse der Huren, bis er aus Westberlin rausgeworfen wurde.

Nun hatten die Westalliierten, mit Rücksicht auf den Viermächtestatus Berlins, die SED-West zugelassen , aber die NPD und ähnliche nationale Vereinigungen in Westberlin verboten. Für den propagierten Antifaschismus und „Wehret den Anfängen“ der SPD und SED Genossen, war aber weit und breit kein „faschistischer“ Feind zu sehen. Also musste für die „fortschrittlichen, demokratischen und antifaschistischen Kräften“ in der Stadt ein künstlicher, sichtbarer „Faschismus zum Anfassen“ erfunden werden, damit die Parteipropaganda für das indoktrinierten Parteifußvolk glaubhaft wirkte.

Die Situation schien für die „Antifa“ gerettet zu sein, als plötzlich am Savignyplatz Ecke Grollmannstraße ein Lokal „Wolfsschanze“ aufmachte mit Hitlers Lieblingsmarsch und den „alten Kameraden“ in der Musikbox. Der Betreiber „Hotte“ Mach sammelte starke Jungs aus dem Rotlichtsumpf um sich, die gegen die SED-Mauer und die Westberliner Linken wetterten. Als dann noch der „Obernazi” Hotte in einem Radiointerview gegen Kommunisten und Juden schimpfte, „die eigentlich vergast gehören“, kannte die Freude bei den Antifaschisten über diese Agitprop-Vorlagen vermutlich keine Grenzen: Das SED-Blatt in Ostberlin, „Neues Deutschland“, brachte ein Bild des Nazi-Sturmlokals „Wolfsschanze“ groß auf der ersten Seite. Die SEW-Antifaschisten in der Neuköllner Boddinstraße widmeten dem Nazi-Mach in ihrer VVN-Postille „Der Mahnruf“ lange Artikel, um ihre Schäfchen gegen die aufkeimende Gefahr aus der Nazi-Wolfshöhle zu warnen und zur verschärften Wachsamkeit anzuspornen und bei der Stange zu halten.

Nur beleuchtete niemand die Hintergründe dieses „Nazi-Theaters“. Dem Mach passiere nicht viel, außer ein paar drohend erhobene demokratische Zeigefinger, was vermutlich darauf zurückzuführen war, dass Mach neben seinem Job als Nazi-Wirt, noch Rausschmeißer oder Türsteher, um nicht zu sagen Zuhälter, in einem benachbarten Hotel in der Kantstraße war. Dieses „Hotel Crystal“ auf der Rotlichtmeile Kantstraße gehörte, oh Wunder, einem „überlebenden Antifaschisten“. Ob der dem Hotte für sein provokatives Nazi-Theater eine Superprovision gezahlt hat, ist unbekannt geblieben.


So besuchten Irene Goergens und Astrid Proll (von der RAF) das Charlottenburger NPD-Lokal "Wolfsschanze", fragten nach "Horst", gerieten an "Teddy", Günter Voigt, und verlangten Waffen. Teddy erfüllte den Damenwunsch. Er besorgte eine Pistole "Beretta" samt 250 Schuß Munition. Preis: 1000 Mark.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-43334628.html

http://de.wikipedia.org/wiki/Baader-Befreiung

Soweit ein paar Anmerkungen zum Thema Sex, Porno, Provokationen in der Politik.

fatalist
28.09.2013, 06:29
N.A. - Neidlein, Alexander - dann haben wir einen Nazi, der gleichzeit Zuhälter ist. Hatten wir bis jetzt noch nicht. Wie interessant :D Gronbach hat zurecht moniert, dass gestern die SZ in Bezug auf die Zeugin Vera von Achenbach deren Beobachtung auch von B&M auf diesem Grundstück in Dortmund schlicht ebenso unterschlagen hat wie das Wohnmobil mit passendem Kennzeichen.


Alexander Gronbach Sagt:
09/27/2013 um 16:14 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/09/06/radio-blauleipzig-und-der-nsu-vs-komplex-aufklarung-geschreddert/#comment-1105)

Leyendecker und seine Paladine spielen wieder Beschützer der germanischen Herrenrasse!

In dem letzten süddeutschen Artikel werden die Positionen gegen eine glaubwürdige Zeugin zementiert -
Als nun am Montag der Hinweis auf Dortmund kam, passte alles zusammen. Die Ermittler fanden das Grundstück, sie fanden auch den Mann, der aussieht wie ein Skinhead. Und ja, sagte er, er trage sehr kurzes Haar und auch öfter eine Camouflage-Hose. Als die Ermittler seine Meldedaten überprüften, fanden sie noch etwas: Seine Söhne hat er Ole Odin und Jone Aryan Thor genannt. Deutlicher kann man seine Gesinnung nicht in Namen fassen. Doch der Mann sagt, er gehöre nicht zur rechten Szene, er habe nur “einen Hang zum Germanischen”. Und die Frau, die aussah wie Beate Zschäpe und in seinem Garten stand? Diese Frau gibt es wirklich: Sie ist 1977 geboren, 1,65 groß und hat dunkelbraune, schulterlange Haare – ein Abziehbild von Zschäpe. Nur heißt diese Frau Desirée und ist mit dem Mann verheiratet.


Falsch, diese absolut glaubwürdige Zeugin Vera von A. teilte etwas völlig anderes mit. (Was Leyendeckers Süddeutsche diskret verschweigt!!)

Sie beschreibt auch Mundlos und Böhnhardt. Weshalb unterschlägt das die Süddeutsche in ihrem Artikel? Oder sucht man noch nach zwei Neonazis beim BfV welche auf diese Beschreibungen passen könnten? So als Tipp – zwei unbedarfte Nationale die halfen, den Gartenteich auszuheben? Um 16 Uhr schrieb er das, was hier im HPF um 12 Uhr moniert wurde. Gut mitgelesen. ;)


Ohne Öttinger und Krokus geht es natürlich nicht...


Ferner beschreibt sie ein Wohnmobil mit Buchstaben im Kennzeichen. Diese Beschreibung stimmt mit dem damals gemieteten Wohnmobil überein und auch die Buchstaben kommen im Kennzeichen vor? Seltsam? Weshalb wird auch dieser Punkt nicht von Leyendecker und Co. erwähnt?

Na ja, immerhin hat man Gensing bei ARD vornedraussen gelassen mit seinen Ergüssen sondern bedient sich jetzt einem selbsternannten Terrorismusexperten aus dem Ländle….

Man sollte vielleicht einmal diesen Schmierfinken in den einzelnen Pressebüros mit ihren rassitischen Berichten seit 2000 konfrontieren wo man systematisch die Opferfamilien denunziert, beschuldigt und terrorisiert hat. Die gleichen journalistischen Dummschwätzer welche heute weitere Beiträge zur Vertuschung leisten.

Erinnert mich an die gleichen Berichte bevor dieser LfV Beamte Rainer Oßwald alias Öttinger 11 gewählte Abgeordnete im PUA Berlin belogen hat, dass sich die Balken bogen. Alle Punkte die dieser Märchenerzähler darlegte sind verifiziert widerlegt, sei es LfV Beamte am Tattag den 25 April 2007 in Heilbronn, sei es die Tatsache, dass eine rechtsextreme Nelly Rühle den schwerverletzten Polizisten Martin Arnold im “Klinikum Ludwigsburg” ausspähte….. Ich finde, Gronbach macht das gar nicht mal so schlecht; trotz mancher NSU-Fiktion seinerseits klingen doch die Tiraden logischer und in sich schlüssiger als der Märchenstoff, den man uns offiziellerseits verkauft.

fatalist
28.09.2013, 06:48
Es ist schon erstaunlich, wie sehr dieser "NSU-Suizid" medial unter der Decke gehalten wird.

Jedes Augenrollen der Angeklagten Zsch. wird breit kommentiert und eine "Selbstverbrennung" a la B&M an symbolträchtigem Ort ignorieren SPON, Bild & Gesellen einfach. Keine Interviews mit den Eltern, keine Aufklärung über die angeblichen Beziehungsprobleme. Selbst der Name des Toten bleibt unbekannt. Muß man erst mal hinbekommen. Die Selbsttötung ist ja doch ein mittleres Erdbeben im NSU-Komplex und eigentlich schon wegen ihrer Rätselhaftigkeit spektakulär.

Kann die staatliche Medienkontrolle wirklich so weit reichen, daß fast völliges Schweigen herrscht (außer ein paar Regionalblättchen)? Oder lassen Redaktionen instinktiv die Finger davon, weil sie ahnen, daß ihnen sonst ihre NSU-Story um die Ohren fliegen könnte? Wäre mal interessant zu erfahren.

Abgesehen davon, wer kann eigentlich so blöd sein und schiebt in hochsensibiliserter Situation diesen "Selbstmord" nach, der die ganze Story noch unglaubwürdiger macht? Was kann der junge Kerl schon gewusst haben, das man nicht irgendwie auch so in die offizielle VT hätte einpassen können. Auf eine Ungereimtheit mehr oder weniger kommt es da wohl nicht an. Die BILD hat ja den Namen Florian H. an die Öffentlichkeit gebracht, und sie hat ein Foto des Autos samt Kennzeichen gebracht, was sehr ungewöhnlich ist. Ohne Teilabdeckung, voll lesbar.
HN-CH 475
Wenn das kein Fake ist, dann lässt sich mittels Kennzeichen der Halter etc ermitteln, und schnell hat man den Namen etc des Sohnes.

Wie Dolohov anmerkte, gibt es einen konkreten Verdacht, wer dieser 21-jährige ist/war, aber da ist nichts bestätigt.
Er wäre, wenns denn stimmte, in der Vergangenheit Patient einer psychiatrischen Einrichtung mitsamt Wohnheim in Heilbronn gewesen.
Ob da noch was kommt, müssen wir abwarten...

Und was das verschweigen "sensationeller News" angeht, so hat das Methode und konnte ja bei der Aussage des Historikers Andreas Kramer unter Eid vor einem Gericht in Luxemburg beobachtet werden. Kramer sagte aus, sein Vater habe als BND-Mann und Gladio-Bombenbauer die Bomben für die Anschläge in Bologna (80 Tote) und München (13 Tote) gebaut und die Anschläge koordiniert.

Keine Sau hat diesen Hammer in der BRD gebracht. Niemand.

Hätte ich noch gezweifelt, ob die Medien wirklich gleichgeschaltet seien, ab diesem Ereignis vom April 2013 nicht mehr.

fatalist
28.09.2013, 07:05
Ich finde zwar Fatalist und seine Ausführungen hier sehr bedeutend und äußerst beachtend, ich glaube aber in diesem Fall des toten Jungen eher an die offizielle Version. Das hast Du nett gesagt... aber leider sind wir hier ein weitgehend ignoriertes kleines verlorenes Häuflein ohne Breitenwirkung, schnief :beten:

Ein Beispiel:
Warum heisst die angeblich ganz zuletzt in Zwickau gefundene Ceska mit Schalldämpfer "W4" und nicht "W11"?
Das war eine eindeutige Aussag diese Woche im Prozess: W4

Kann ja nicht sein, ist ein Webfehler in der NSU-Story, denn bedeutet: Als man BRD-weit nur über die Verbindungen zu Heilbronn schrieb, also vom 5.11.2011 bis zum 10.11.2011, wegen der Dienstwaffen im Womo und dem Fund der angeblichen Mordwaffe Kiesewetter im Haus, da war die Ceska längst gefunden, nämlich am 5. oder 6.11.2011. Als 4. Waffe, was denn sonst soll W4 bedeuten? Etwa dass sie rückwirkend nach dem Auffinden am 10.11.2011 (laut PUA-Bericht) zurücknummeriert wurde?
Blödsinn... aber das Video war wohl noch nicht fertig :crazy:


Nun, ich habe Elsässer, Wisnewski, PPQ und noch andere angemailt, vor 3 Tagen, und habe sie (mit Belegen) auf diesen Webfehler hingewiesen: 3 Waffen am 5.11.2011 gefunden, und dann W4 für die Ceska, wo doch bis 9.11.2011 laut Pressekonferenz 10 Waffen gefunden wurden, aber KEINE Ceska mit Schalldämpfer. Die muss also W11 oder W 12 heissen, weil sie ja später (angeblich) gefunden wurde: Am 10.11.2011.

Nun, es juckt auch keine Sau. NULL Antworten.
Die "alternativen Medien" haben bei Kramer und der Oktoberfestbombe versagt, und beim NSU sieht es auch nicht viel besser aus.
Das geht nach der Devise: Je weiter weg der Fake stattfindet, desto besser.
Boston Marathon und Kopfabschneider in London sind gaaanz dolle wichtig, aber was im eigenen Land passiert, das ist unwichtig.

fatalist
28.09.2013, 07:17
Genug gejammert, noch ein ganz neuer KONTEXTZEITUNG-Moser:


Ungeklärter Todesfall


Hat der Tod eines jungen Mannes am 16. September 2013 auf dem Stuttgarter Wasen etwas mit der rechtsradikalen Zwickauer Terrorgruppe NSU zu tun? Die Behörden sagen: Nein. Florian H. war in seinem brennenden Fahrzeug umgekommen.

Bisher bietet sich folgendes Bild: Am Montagmorgen, den 16. September 2013, verbrannte in einem Peugeot, der am Rande des Cannstatter Wasens stand, ein 21-Jähriger. Der Tote hieß Florian H., stammte aus einer Gemeinde im Kreis Heilbronn und war Lehrling in einer Baufirma in der Nähe von Stuttgart gewesen. Am Nachmittag desselben Tages um 17 Uhr wollte die "Ermittlungsgruppe Umfeld" des Landeskriminalamts (LKA) ein Gespräch mit ihm führen.

Die EG Umfeld war Anfang des Jahres von Innenminister Reinhold Gall (SPD) eingesetzt worden, um den bislang ungeklärten Polizistinnenmord in Heilbronn aufklären zu helfen. Am 25. April 2007 war dort die Polizistin Michèle Kiesewetter mit einem gezielten Kopfschuss getötet und ein weiterer Polizeibeamter lebensgefährlich verletzt worden. Der Mordfall wird mit der rechtsterroristischen Gruppe Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) in Verbindung gebracht. Die Ermittler wollten, wie ein Sprecher des LKA erklärt, mit Florian H. darüber reden, ob er Informationen über die rechtsextreme Szene geben kann. Er soll sich in rechten Kreisen bewegt haben. Das LKA habe auf ein Treffen gedrängt, irgendwo "im Großraum Stuttgart". Genauer will der LKA-Sprecher es nicht sagen. Die Frage, ob Florian H. eine Verbindungsperson des LKA in die rechte Szene war, verneint er. Sollte er als Informant gewonnen werden? Die Antwort nun verblüfft: "Das kann man nicht sagen. Es ist nicht dazu gekommen. Er ist ja tot."

Nach Kontext-Informationen soll Florian H. bereits im Januar 2012 vom baden-württembergischen LKA im Auftrag der Bundesanwaltschaft (BAW) zum NSU-Komplex als Zeuge vernommen worden sein. Im November 2011 war die NSU-Terrorgruppe durch den Tod der beiden Neonazis Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgeflogen, und die Karlsruher Bundesanwaltschaft übernahm die Ermittlungen.

Die Angaben des Zeugen Florian H. hätten sich aber als "vage, teilweise widersprüchlich und nicht tragfähig" erwiesen, erklärt ein Sprecher der Anklagebehörde. Deshalb sei der Mann nicht als Zeuge im Münchner NSU-Prozess gegen Beate Zschäpe und die vier anderen Angeklagten aus dem NSU-Umfeld benannt worden. Die Frage, worauf sich die Angaben des Zeugen bezogen, beantwortet der BAW-Sprecher so: "Auf Baden-Württemberg, was sonst?"


Zusammenhänge "ziemlich ausgeschlossen"

Die Sache bleibt widersprüchlich: Im Januar 2012 soll der Zeuge nur vage Angaben gemacht haben, doch im September 2013 ist er dem LKA ein Informationsgespräch wert?

Die Todesursache ist laut Stuttgarter Polizei Suizid. In ihrer Pressemitteilung schränkt sie allerdings ein, der junge Mann habe das Fahrzeug "vermutlich selber in Brand gesteckt". Ähnlich unbestimmt äußert sich die Polizei zum möglichen Motiv: Es "dürfte im Bereich einer persönlichen Beziehung" liegen, heißt es. Die Frage, ob es einen Zusammenhang mit der anstehenden Befragung durch das LKA gibt, bezeichnet der Sprecher als "ziemlich ausgeschlossen". Auf Kontext-Nachfrage, ob Florian H. auch Kontakt zum Verfassungsschutz hatte, antwortet das Innenministerium, dass der Name F. H. in Unterlagen des Landesamts im Zusammenhang mit zwei Meldungen der Polizei auftauche. Im Mai und Juli 2011 sei er von der Polizei kontrolliert worden. Einmal sei er wegen "Mitführens eines unerlaubten Gegenstands" überprüft worden. Eigene Erkenntnisse habe das Landesamt nicht.

Das Auto, in dem der junge Mann verbrannte, stand auf dem Cannstatter Wasen auf der Zufahrt zum dortigen Campingplatz – einem Ort, an dem sich die der Zwickauer Terrorzelle zugerechneten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgehalten hatten. "Das alles klingt doch sehr merkwürdig", sagt Silke Ortwein, die Heilbronner DGB-Kreisvorsitzende. Sie ergänzt: "Es ist an der Zeit, dass auch Baden-Württemberg als Bundesland, in dem der Polizistinnenmord geschehen ist, endlich einen 'NSU-Untersuchungsausschuss' einrichtet." http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/130/ungeklaerter-todesfall-1744.html

Aufzuklären hätte ein Untersuchungsausschuss im Ländle so Einiges, und es würde auch sehr peinlich, wenn die unglaublichen Schlampereien bei den Ermittlungen zum Polizistenmord einer breiteren Öffentlichkeit dort bekannt würden. Solche Leute wie dieser Leitende Staatsanwalt Meier-Manoras müssten in einem Rechtsstaat mit Anklagen und langjährigen Haftstrafen rechnen, Strafvereitelung im Amt oder gar §129a stehen im Raum. Öttinger könnte sich einreihen, und so einige andere Politiker und Leitende Beamte ebenfalls.

Aber es ist kaum zu befürchten, dass der Rechtsstaat vom Kopf auf die Füsse gestellt werden wird: Es steht zuviel auf dem Spiel für die "Eliten"...

fatalist
28.09.2013, 07:23
Noch was "Neues": Gronbach 27.9.2013 als Kommentar zum vorherigen Artikel:


Alexander G., 27.09.2013 00:35

Um "Krokus" muss man sich keine Sorgen machen ..... eher um Figuren, die so verrückt wären, nach Ireland reisen würden um in irgendeiner Form Kontakt zu bekommen.

Über was sollte "Krokus" noch berichten?

Dass Rainer Oßwald alias Öttinger ihr mitteilte, er wäre am 25 April 2007 in Heilbronn gewesen? Seine Falschaussage vor dem PUA "weder er noch ein Kollege aus dem LfV wären dort an diesem Tag gewesen?

Zu diesem Thema wurde bekannt, dass das LfV im Juni 2012 die Akte geschreddert hat! Eine neue Story wurde im Innenministerium konstruiert, es wäre um einen Islamisten gegangen, es ging jedoch um einen Rechtsextremen, der zudem nicht angeworben werden sollte sondern schon VP war!

Die klare Meldung von "Krokus" an den Früh(zwangs?)rentner Rainer Oßwald, dass die rechtsextreme Nelly Rühle über eine ihr bekannte Krankenschwester im Klinikum Ludwigsburg den schwerverletzten Martin Arnold ausgespäht hat?

Antwort LfV Präsidentin Bube - erfunden? Lüge, Arnold wäre zwei Tage nach Einlieferung Ludwigsburg nach Neresheim verlegt worden. Dann aufgebaute Story, dort habe es eine Lilli gegeben die das irgendwann mal ihrer Friseurin erklärte? "Krokus" kennt keine Lilli, was auch gar nicht möglich ist da diese laut Unterlagen an einem Tag ihren Friseurtermin hatte wo "Krokus" nicht anwesend war. (Typisch Ermittler - siehe Galerie Kaufhof, man baut eine Lüge auf und übersieht Tatsachen, an diesem Tag hatte "Krokus" belegbar einen Kundentermin des zweitgrößten Konzerns für Befestigungstechnik.... )

Fakt ist - was Kontext ermittelte, Arnold wurde erst am 15 Mai 2007 nach Neresheim verlegt. Fakt ist auch dass Arnold aus "Sicherheitsbedenken" innerhalb des Klinikum Ludwigsburg verlegt wurde. (Erwartete man einen Angriff der Wattestäbchenfraktion?) Oder wurde diese Meldung von "Krokus" doch intern ernst genommen?

Fakt ist, eine Barbara Eichelbaum stand schon auf Mundlos seiner Garagenliste von 1998. Diese Dame war nicht nur als Krankenschwester im Klinikum Ludwigsburg sondern wurde auch schon als Zeugin vom BKA vernommen, wo "Uschi" eindeutig eine Falschaussage tätigte was Kontakte zum Trio anging. Und neben diesen scheinbar Nichtigkeiten war ihre Friseurin eine Nelly Rühle aus Wolpertshausen, Ihre Lieblingsgruppe noch heute die rechtsextreme Band "Naked But Armed" wo der Ehemann Stefan Rühle seine rassistischen Songs von sich gibt.

Alle von "Krokus" benannten - seltsamerweise in dieser Brühe aus Rechtsextremen und KKK schwimmenden Figuren - oh Wunder über Wunder - haben verblüffende Ähnlichkeiten mit den Phantombildern?

Frau (Bild 1) = Olga Widerspan
Männer (Bild 2 und 14) = Stefan Rühle
Männer (Bild 3 und 4) = Matthias Brodbeck
Mann (Bild 8) = Alexander Neidlein
Mann (Bild 12) = Marcus Frntic

Vielleicht sollte man über Auswärtiges Amt in Russland nachfragen lassen, ob Putin sich auch in HN aufgehalten hat?

Auf dem Video - Kamera vor Bäckerei Yamas am Hauptbahnhof ist nicht Zschäpe zu erkennen sondern die Frau hat verblüffende Ähnlichkeit mit Nelly Rühle. (Wobei sich nunmehr die Frage stellt, woher kannte Nelly Rühle den Zugführer von Kiesewetters Einheit?)

Der Punkt, dass in Erlenbach auf dem Gartengrundstück der Familie Brodbeck rechtsradikale Treffen stattfanden ist bestätigt.

Der Punkt, dass sich Olga Widerspan nach dem Mord an Michele Kiesewetter nach Canada absetze ist bestätigt und es wurde wohl von BKA weiterermittelt, dass sie dort bei einem Torsten Däubler aufhältig war. Nett, der ehemalige LfV Beamte Däubler baute mit dem BfV Spitzel Corelli die Internetseiten des KKK Schwäbisch Hall auf, informierte jeweils den LfV Spitzel Radler alias Achim Schmid & Corelli wenn mal wieder diverse Staatsschutzbeamte zu neugierig wurden. Der Rest ist hinreichend bekannt!

Über die Tatsache, dass sich Mandy alias Beate Zschäpe im August 2006 bei Sigrun Häfner und Matthias Brodbeck in Ilshofen aufgehalten hat, da gibt's auch Neuigkeiten, auf den Akten zu diesen Punkten (und Hinweisen einer Sigrun H. gegenüber einem auch Rentner KHK Gerhard Quendt aus diesem Zeitraum....) sind mehr rote Stempel als sonst etwas!

Was nebenbei belegt, dass das LfV Akten dahingehend verfälschte, was die Zeit des Einsatzes von "Krokus" angeht. Wie kann sie im August 2006 von Quellenführer Oßwald zu Häfner und Brodbeck gesendet werden, wenn sie erst im Juli 2007 den ersten Kontakt mit ihm hat? (So seine Aussage vor dem PUA!)

Dann träumt mal schön weiter von einem Landesuntersuchungsausschuss, wie sagte dieser grüne MdL Salamon "Momentan kein Bedarf" (der IM Gall hat doch so nett gefälscht, geschreddert und gelogen) und was juckt da schon ein Jungnazi-Grillhähnchen auf Cannstadter Wasen gelle!


Der Gestank tendiert wirklich Richtung Dolch im Abzeichen..... da das 1st BN 10th SFG die Hüter dieser Altlasten sind! Jetzt wissen wir also Bescheid, aber beim Phantombild Putin muss er nochmal nachhaken.

brain freeze
28.09.2013, 08:14
Die BILD hat ja den Namen Florian H. an die Öffentlichkeit gebracht, und sie hat ein Foto des Autos samt Kennzeichen gebracht, was sehr ungewöhnlich ist. Ohne Teilabdeckung, voll lesbar.
HN-CH 475
Wenn das kein Fake ist, dann lässt sich mittels Kennzeichen der Halter etc ermitteln, und schnell hat man den Namen etc des Sohnes.

Wie Dolohov anmerkte, gibt es einen konkreten Verdacht, wer dieser 21-jährige ist/war, aber da ist nichts bestätigt.
Er wäre, wenns denn stimmte, in der Vergangenheit Patient einer psychiatrischen Einrichtung mitsamt Wohnheim in Heilbronn gewesen.
Ob da noch was kommt, müssen wir abwarten...

[...]

Ist klar. Ich meine natürlich den Nachnamen. Der sickert in solchen Fällen doch schnell durch. Und die Bildmeldung blieb Ausnahme. Das Thema wurde auch bei Bild rasch gecancelt und von SPON (an der vordersten NSU-Front) gar nicht gebracht. Kramer kann man immer noch damit erklären, der Prozeß im winzigen Luxemburg ginge "großdeutsche" Medien nichts an. Ist sachlich zwar Quatsch, aber als Ausrede noch irgendwie vermittelbar.

Wenn Florian H. eine Art Nachahmungsselbstmörder aufgrund psychischer Störungen gewesen sein sollte, wäre das zwar seltsam und zweifelhaft genug, aber mit Hängen und Würgen irgendwie noch theoretisch möglich. Ganz ausschließen will ich das nicht.

Nur gibt es:
a) immer noch die vor der Verbrennung unmittelbar bevorstehenden Befragungen der Soko Umfeld;

b) die "offizielle Version" eines Beziehungsproblems, inklusive Verschweigen/Verschleiern der Vorgeschichte und näheren Umstände (welcher Gegenstand wurde bei er Fahrzeugkontrolle gefunden?)

c) keinerlei Informationen zum Umfeld, also besonders Eltern, Freunde usw., die eine Einordnung und Beurteilung irgendwie möglich machen

d) die Symbolik der Selbstverbrennung analog zu B&M setzt voraus, daß Florian H. die Story vom Eisenacher Doppelselbstmord glaubte (was im rechten Spektrum, zu dem er ja doch irgendwie gehörte, noch seltener ist) und daß er außerdem glaubte, B&M hätten etwas mit dem Heilbronner Polizistenmord zu tun, was ja offenkundig nicht mal mehr Gronbach glaubt.

e) um mit dem schmerzhaften Tod ein politisches Signal setzen zu wollen, muß man schon ziemlich schwer gestört sein oder die politische Situation als völlig ausweglos betrachten (siehe Selbstverbrennungen in der Ex-DDR), beides scheint mir nicht zuzutreffen. Politische Selbstverbrennungen finden meist öffentlich statt, was hier auch nicht der Fall war. Der Bezug zum NSU ist ja mehr indirekt, d.h. man muß schon in der Materie stecken, um überhaupt zu wissen, daß das Trio mal dort war.

Da sind also einige Unklarheiten. Für einen echten Selbstmord spricht eigentlich nur, daß Florian H. zu jung war und kaum vorstellbar ist, was er Wichtiges zu sagen gehabt haben sollte. Und eben die Unwahrscheinlichkeit, daß in der gegenwärtigen Situation ein Mord als NSU-Selbstverbrennung getarnt wird.

fatalist
28.09.2013, 08:15
Weil es so schön ist: Die CESKA mit Schalldämpfer ist W04 und wurde nicht wie die Waffen W1 W2 und W3 am 5.11.2011 in der Wohnung gefunden, sondern "draussen im Schutt" als 4. Waffe. W04.


L. geht zu den gesicherten Gegenständen aus dem Bereich N über, dem Bereich der Nachsuche, wo der Bagger in die Wohnung hinein gegriffen habe. L. zeigt zunächst die dort gefundenen Waffen. Er beginnt mit einer Waffe mit Schalldämpfer, die die Nummer W04 trägt und Brandspuren aufweist. Die “Plasteanhaftungen”, die zu sehen sind, kämen von einem Plastikbeutel, so L. Kurz drauf sieht man in einer Detailaufnahme die Aufschrift “7.65mm Modell 83″.

Dann zeigt er die weiteren in N gefundenen Waffen, darunter Revolver, eine Langwaffe und eine Maschinenpistole. Danach werden Bilder von in N gefundener Munition gezeigt. L. weist darauf hin, dass man sehe, dass bereits die Verpackung der Munition zum Teil “thermisch stark beaufschlagt” sei und Munitionsteile bereits explodiert seien http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/

Hat der Bagger denn überhaupt "in die Wohnung hineingegriffen"???
Der Bagger hat die einsturzgefährdete Holzdecke zum Dachgeschoss entfernt, und Teile des Dachstuhls samt der Dachpfannen.

Diese Schilderung war eine 1a-Vorlage für @Nereus gewesen...

Nach dem Baggereinsatz sah es so aus:

http://img.welt.de/img/deutschland/crop117430216/8298721472-ci3x2l-w620/NSU.jpg


Und zum Ende des Löschens, also vor dem Baggereinsatz, da war die Dachwohnung noch fast intakt, und der Dachstuhl samt Ziegeln ebenfalls.

http://www.bz-berlin.de/multimedia/archive/00328/zwickau2_32849018.jpg


Nereus Theorie war ja, dass viele Utensilien (Waffen, Papiere etc) in der Zwischendecke zum DG präpariert oder versteckt waren.
Kann sein. Dann fielen sie mit den Deckenteilen nach draussen vor das Haus?
Kann so gewesen sein.

Die Ceska muss aber spätestens am 6.11.2011 gefunden worden sein. W4.
Am Donnerstag, den 9.11.2011, auf der Pressekonferenz, da wurde von den Waffen 4-11 gesprochen, die man "draussen im Schutt" gefunden habe, und eine Ceska mit Schalldämpfer war nicht dabei.

fatalist
28.09.2013, 08:31
Ist klar. Ich meine natürlich den Nachnamen. Der sickert in solchen Fällen doch schnell durch. Ob da überhaupt noch was nachkommt, das hängt davon ab, ob ein Untersuchungsausschuss im Ländle die Aussagen des Florian H. aus 2012 thematisiert oder nicht.

Ohne diese Aussagen zu kennen reden wir über heisse Luft. Leider.

Wenn ich Gronbach richtig deute, dann sind seiner Meinung nach B&M auch nicht die Dönermörder, sondern allenfalls im Rahmen einer grösseren VS-Truppe an den Morden beteiligt gewesen. Genau darum geht es ja wohl auch Kontextmoser und Wetzel, das zu beweisen.

Man muss sich aber klar machen, dass keine einzige Bundestagspartei ein Interesse an voller Aufklärung hat, auch nicht die Grünen oder die FDP (im Ländle ja wohl noch drin...)

nachdenkerin
28.09.2013, 08:49
Einfach abwarten, bis Zeugin B. vor Gericht aussagt.
Und mal ein wenig über den Tellerrand schauen, sich nicht vom PUA-Bericht in dessen falscher Logik blenden lassen und sklavisch dessen 1000 Seiten abarbeiten, ohne die Dinge dort in Zusammenhang mit Anderem zu bringen.

Das wäre gut.
"Gut" ist besser als "gut gemeint" :bäh:



Die zwei Polzisten hatte ich nicht vom PUA-Bericht, sondern von der WDR-Fernsehsendung. Im PUA-Bericht war ich noch nicht soweit. Also wenn Du mich schon anmachst, dann bitte richtig.http://www.politikforen.net/images/smilies/baeh.gif

Aber sie müssen eine Rolle gespielt haben, egal ob Hundeführer, Zivil und etc.. Nachdem ich jetzt noch mehr in meinem geliebten PUA-Bericht las, ergibt sich für mich nachfolgende Konstruktion der Manipulation der Uhrzeiten.

Ausgangslage:


http://siegrun-roman.de/Tatort_Viva.jpg

möglicher Ablauf:


Um 15:56 Uhr findet das Bombenattentat statt. Nun einfach zu behaupten, das waren Böhnhardt und Mundlos, klingt unglaubwürdig. Also gehen die Initiatoren zu VIVA, die Überwachungskameras vor ihrem Eingangsportal positioniert haben und den Passantenverkehr in ihrem Eingangsbereich mitschneiden. Dabei handelt es sich um eine belebte Straße, wo sehr viele Leute hin und her gehen. Sie suchen Stellen nach Fahrrädern mit Personen die eine normale Größe haben und nicht all zu dick sind. Diese gibt es aber nicht allzu häufig, schon mal deshalb, weil ein Fahrrad nur in gewissen Situationen geschoben wird. Aber sie werden fündig, um 14:18 Uhr schiebt ein Mann zwei kleine Mountainbikes und um 14:34 Uhr kommt ein Sportler mit einem Fahrrad. Nur die Uhrzeiten passen nicht. Der Gehweg von Viva zum Tatort beträgt zwei Minuten, m. E. könnten das für die 170 Meter auch drei oder vier Minuten sein, aber egal, das ist eine Lappalie. Es sind immer noch rund eineinhalb Stunden Differenz.

Es meldet sich die Zeugin B., die noch viel weiter weg vom Tatort, nach der Interpretation aber in der Nähe vom Tatort, einen möglichen Täter gesehen haben will. Nach ihrer Beschreibung begegnete sie nach einem Fitness-Center-Besuch einem hübschen Mann mit eher mediterranem Aussehen, der auffällig langsam ein Fahrrad schob. Das halte ich auch für glaubwürdig. Nur es war keinesfalls Böhnhardt und Mundlos. Ob es der Täter selber war, ist auch sehr fraglich. Das kann ein beliebiger Mann gewesen sein, der sein Fahrrad langsam schob, weil der Reifen einen Platten hatte oder das Fahrrad sonst wie kaputt war. Vielleicht war er auch nur in Gedanken und wollte ein Stück zu Fuß gehen. Das war dann 15:05 Uhr. Bis zum Bombenattentat fehlen aber immer noch 51 Minuten, eine lange Zeit, die noch überbrückt werden muß.

Nun kommen Baumeister und Voß, Angehörige der Diensthundeführerstaffel ins Spiel. Diese zwei Personen sollen sich ab 15:00 Uhr auf Streifenfahrt in dem Gebiet befunden haben. Eigentlich sollten sie die Täter gesehen haben. Haben sie aber nicht, da sie von einer Gasexplosion ausgingen und nicht so darauf achteten.
Und da das alles noch nicht so hieb und stichfest ist, muss jetzt zur Überbrückung der Zeit das Ordnungsamt her.


…….. Für ihren 40-minütigen Aufenthalt in diesem Bereich war vermutlich ursächlich, dass zwei Angestellte des Ordnungsamtes in der Keupstraße damit beschäftigt waren, eine Verkehrsbehinderung aufzulösen, so dass die Täter ihren Tatplan nicht unmittelbar umsetze konnten. PUA S. 696

Damit das alles in die Reihe passt, müssen nun noch die Zeiten der Videoaufnahmen der Überwachungskamera von VIVA geändert werden. Aus 14:18 Uhr wird 14:34 Uhr und aus 14:34 Uhr macht man dann 15:10 Uhr.



gem. VIVA





14:18 Uhr

14:34 Uhr

Aufnahme VIVA: ein Mann mit zwei kleinen Mountainbikes




15:00 Uhr

Beginn der Streifenfahrt der zwei Männer




15:05 Uhr

Zeugin B. fällt Mann auf, der langsam Fahrrad schiebt



14:34 Uhr

15:10 Uhr

Aufnahme VIVA: Sportler, der ein Fahrrad schiebt




15:10 Uhr bis 15:50 Uhr

Ordnungsamt löst Verkehrsverbindung auf





15:56 Uhr

Bombe detoniert

brain freeze
28.09.2013, 08:49
[...]
Man muss sich aber klar machen, dass keine einzige Bundestagspartei ein Interesse an voller Aufklärung hat, auch nicht die Grünen oder die FDP (im Ländle ja wohl noch drin...)

Das Interesse an Aufklärung ist im linken Spektrum teilweise ebenso echt wie im rechten. Es endet bei Linken aber vielfach genau an der Stelle, an der sich herausstellen könnte, daß die "Dönermorde" doch von OK und/oder Kurden begangen worden sein könnten oder daß im VS/BND keine Hardcore-Nazis sitzen, sondern "unpolitische" Strategen der permanenten Spannung.

Noch verlogener ist halt die jeweilige Parteiräson gleich welcher Couleur. Da geht es vor allem darum, dem Personal des politischen Gegners maximal zu schaden und überall eigene Leute unterzubringen. Die Grünen könnten im Ländle von einem UA profitieren, aber ihr Koalitionspartner wird wohl dagegen sein, weil die SPD in den NSU-Komplex involviert ist. Mal sehen.

fatalist
28.09.2013, 09:04
Die zwei Polzisten hatte ich nicht vom PUA-Bericht, sondern von der WDR-Fernsehsendung. Im PUA-Bericht war ich noch nicht soweit. Also wenn Du mich schon anmachst, dann bitte richtig.http://www.politikforen.net/images/smilies/baeh.gif Okay, richtig. :ätsch:

Los gehts: Würdest Du bitte zur Kenntnis nehmen, dass die beiden Zivilisten mit Waffen im Schulterholster, die der Zeuge Steuerberater Ali Demir sah und mit denen er sprach, nicht die beiden 2013 dem PUA präsentierten Hundeführer in Uniform waren?


Das waren keine Polizisten, sondern 2 Männer in Zivil mit Waffen im Schulterholster.

Die Polizisten, die man dem PUA 2013 präsentierte, das waren 2 Hundeführer im Auto auf Streife, in Uniform.

Das haben wir erst gestern hier geklärt, dass der Steuerberater Ali Demir (?) 2 Männer in Zivil sah, und dass Thomas Moser von Kontext gerne noch 10 Jahre lang diese "Polizisten" suchen kann, erfolglos natürlich, weil das keine Kölner Polizisten waren.

GENAU DARUM ging es, es ist durch nichts belegt, wer die waren, und woher die kamen.

Diese beiden Männer waren "hinter der Bombe" in der Keupstrasse, bei Haus Nr. 37, die Bombe explodierte aber bei Haus Nr. 29 (Friseur), und die Schanzenstrasse (Viva) liegt weiter in Richtung kleinerer Hausnummern.

Der ganze PUA-Bericht mitsamt Deiner Ergänzung aus dem Fernsehen (WDR) geht wieder einmal "volle Pulle" am Kern der Dinge vorbei. Der Kern heisst: Wer waren diese beiden bewaffneten Männer in Zivil, zu welcher Behörde gehörten die, und was taten die dort als die Bombe detonierte? Observierten die einen Einsatz eines Geheimdienstes, geht es um die Strategie der Spannung, also GLADIO, oder ging es um eine Beschattung eines Bandenkrieges migrantischer Zuhälterbanden?

Diese Hundeführer auf Streife in Uniform haben mit der Sache überhaupt nichts zu tun.
Die Fahrradschieber ebenfalls wohl nicht.
"Gott sei Dank" sind die Aufnahmen so mies, wie sollte man sonst dort auch B&M "erkennen"???

fatalist
28.09.2013, 09:21
Das Interesse an Aufklärung ist im linken Spektrum teilweise ebenso echt wie im rechten. Es endet bei Linken aber vielfach genau an der Stelle, an der sich herausstellen könnte, daß die "Dönermorde" doch von OK und/oder Kurden begangen worden sein könnten oder daß im VS/BND keine Hardcore-Nazis sitzen, sondern "unpolitische" Strategen der permanenten Spannung. Den totalen Widerspruch zwischen Satz 1 und Satz 2 hast Du erkannt? Hast Du denn wenigstens geschmunzelt, als Du das geschrieben hast? Oder so wie ich gegrinst (ich beim Lesen) ?

"Die ganze Wahrheit", darum geht es, alles Andere ist eine neue Lüge, die die alte Lüge ersetzen soll.
Solche "Aufklärer" können mir gestohlen bleiben.


Noch verlogener ist halt die jeweilige Parteiräson gleich welcher Couleur. Da geht es vor allem darum, dem Personal des politischen Gegners maximal zu schaden und überall eigene Leute unterzubringen. Die Grünen könnten im Ländle von einem UA profitieren, aber ihr Koalitionspartner wird wohl dagegen sein, weil die SPD in den NSU-Komplex involviert ist. Mal sehen. Unter Rotgrün im Bund geschahen die Morde 1 bis 7 ? Oder 1-6?

Für mich ist ein wesentlicher Punkt, dass die Dönermordserie nicht als §129-Verdacht vom Generalbundesanwalt übernommen wurde.
Das war eine politische Entscheidung, die auch die Sprachregelung innerhalb von 2 Stunden nach der Bombe in der Keupstrasse erklärt:

Wäre es eine Terrorbombe gewesen, wären GBA und BKA zuständig gewesen.
Darum wurde es innerhalb von 2 Stunden eine "OK-Bombe".

Hast Du diese Erklärung schon mal irgendwo gelesen?
Wenn nein, warum nicht, wo sie doch logisch ist und auch zutreffend?

Terror heisst: Der Bundesanwalt übernimmt.
Man wollte aber bei Dönermordserie und Bombe Keupstrasse genau das vermeiden.

Wenn aber BKA und BFV, also Bundesbehörden, "die Hand über dem NSU hielten" (egal wer das nun genau war), dann ergibt das einen Sinn, dass man lieber die Polizei der Länder scheitern sah, und ab und zu noch desinformierend eingriff.

War der NSU in Wahrheit sogar eine Gladio-Sache, dann macht das zu 100% Sinn. Dann geht es um den BND, der -oh Wunder- bei den LINKEN Aufklärern gar keine Rolle spielt. Die erwähnen GLADIO als Möglichkeit und vergessen den BND? STürzen sich nur auf das BFV, was für GLADIO ja nun mal nie zuständig war?

tommes
28.09.2013, 09:23
@nachdenkerin

bzgl. Keup- und Kolbstrasse. Letztere hatte ich hier eingeführt, das Kolbstüble in der Kolbstrasse in Stuttgart war in den 80/90ern der Treffpunkt der Stuttgarter & Umland Skinheads und "Wohnort" des B&H Gründers Ian Stuart D. . Ich bin mir relativ sicher, dass einige der in diesem Strang immer wieder auftauchenden Protagonisten Besucher des Kolbstübles waren.

tommes
28.09.2013, 09:37
Und noch was zu Florian Klein aus dem Schwäbischen Tagblatt:
Dass der Mann Opfer eines Gewaltverbrechens wurde, schließt die Polizei dagegen aus. Bei der Obduktion seien keine Anzeichen einer äußeren Gewalteinwirkung festgestellt worden, zudem habe der Zeuge zum Zeitpunkt des Brandes keine anderen Personen in der Nähe des Fahrzeugs gesehen. Warum der junge Mann in Stuttgart den Freitod wählte, liegt noch völlig im Dunkeln. Ein Abschiedsbrief wurde nicht entdeckt, teilte die Polizei mit.

Kein Abschiedbrief, warum überrascht mich das jetzt nicht :cool:?

tommes
28.09.2013, 10:00
doppelt:auro:

tommes
28.09.2013, 10:05
Hoppla - es ist doch jemand wachgeworden:appl:. Rhein Neckar Zeitung:

http://www.rnz.de/suedwest/LINKSEC00_20130926060005_107349084_Nach_Selbsttoet ung_wird_ein_Untersuchungsaussc.html


Nach Selbsttötung wird ein Untersuchungsausschuss gefordert

http://www.rnz.de/netcontentmedia/bilder/Brandleiche_wirft_neue_und_alte_Fragen_auf__atex_6 4f169bf97dfaaa9f021be5ad3349f55_onlineBild.jpg



Im Zusammenhang mit den NSU-Morden war auch Florian H. von der Polizei als mutmaßlicher Zeuge befragt worden - zuerst Anfang 2012 und jetzt wieder vor wenigen Tagen. Am 16. September hat sich der junge Mann aus dem Zabergäu nahe des Cannstadter Wasen offenbar selbst getötet, indem er sein Auto in Brand setzte. Foto: Marc Tirl/dpa


Von Brigitte Fritz-Kador
Die Heilbronner DGB-Sekretärin Silke Ortwein hat sich zum Wochenbeginn mit der Forderung nach einem NSU-Untersuchungsausschuss im baden-württembergischen Landtag an die Öffentlichkeit gewandt. Anlass ist die Selbsttötung des 21-jährigen Florian H. aus dem Landkreis Heilbronn (Zabergäu) am 16. September nahe des Cannstadter Wasen (RNZ berichtete). Im Zusammenhang damit war immer wieder davon die Rede, dass er der rechten Szene zugehört haben soll und am Tag seiner Selbsttötung vom LKA dazu befragt werden sollte.
Die spekulativen Fragen dazu: War er Aussteiger aus der rechten Szene, Verbindungsmann oder ein zunächst "vernachlässigter", dann aber offenbar aktuell zu befragender Zeuge? Auf die Frage, inwieweit Florian H. "polizeibekannt" war, heißt es beim Innenministerium: "In den Unterlagen des Landesamtes für Verfassungsschutz (LfV) ist der Name im Zusammenhang mit zwei Meldungen der Polizei vermerkt. Eigene Erkenntnisse des LfV zur genannten Person liegen nicht vor." Florian H. sei bei Polizeikontrollen im Mai und Juli 2011 aufgefallen, worauf jeweils eine Meldung an das LfV gefertigt wurde. Bei einer Kontrolle wurde er wegen des Mitführens eines unerlaubten Gegenstandes überprüft. Weitere Erkenntnisse liegen hier nicht vor." Zu den Gründen der Polizeikontrolle wird nichts gesagt.
Offene Unterstützung hat Ortwein für ihren Vorstoß noch nicht, aber sie weiß, "dass im Hintergrund einiges läuft". Nicht nur sie bewege die Frage, "warum Baden-Württemberg (außer Mecklenburg-Vorpommern) das einzige Land unter den von NSU-Morden betroffenen Ländern ist, das keinen Untersuchungsausschuss auf Landesebene einberufen hat, obwohl es vom Bundesausschuss deutlich gerügt wurde und der Heilbronner Polizistinnenmord der rätselhafteste der NSU-Mordserie ist." Sie möchte endlich Antworten haben - auch um irgendwann einmal "den Deckel zuzumachen".
Ortwein war lange in der Psychiatrie tätig, auch vor diesem Hintergrund beurteilt sie Art und Umstände der Selbsttötung von Florian H. Sie verweisen ihrer Kenntnis nach auf einen politischen Hintergrund mit Signalwirkung. Öffentliche Selbstverbrennungen, noch dazu auf einem Platz, der ein bewusst "beziehungsreicher" sei, enthielten immer eine Botschaft. An der Stelle, unweit des Cannstatter Wasens, an dem sich Florian H. das Leben nahm, sollen sich auch die beiden NSU-Täter Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aufgehalten haben.
Auch die Todesart selbst - erst eine Explosion und dann das Feuer - entsprächen dem Ablauf des Todes der beiden in ihrem Wohnwagen in Eisenach. Wer sich aus Liebeskummer töte, so wie es als "Beziehungstat" kolportiert wird, wähle andere Methoden und hinterlasse beispielsweise einen Abschiedsbrief, um Schuldgefühle zu erzeugen.
Dazu sagt Rüdiger Felber, Pressesprecher im Innenministerium: "Wie bei jedem anderen Suizid wurde auch hier gewissenhaft geprüft, ob eine Fremdeinwirkung vorliegen könnte. Das ist eindeutig zu verneinen. Aufgrund der möglichen Bezüge zum NSU hat Innenminister Reinhold Gall am Mittwoch, 18. September, den Innenausschuss darüber in Kenntnis gesetzt. Das Landeskriminalamt Baden-Württemberg hat den Generalbundesanwalt über die Ermittlungen informiert." Auch sei der Verstorbene bereits im Januar 2012 zu den Vorgängen um das NSU-Trio vernommen worden. Die von Innenminister Reinhold Gall eingesetzte Ermittlungsgruppe "Umfeld" hat das Ziel, durch Strukturermittlungen die rechte Szene in Baden-Württemberg aufzuhellen. In diesem Zusammenhang war der 21-Jährige vor wenigen Tage angesprochen worden.
Ortwein fragt eben da weiter: "Warum hat sich beim Todesfall Florian H. sofort der Staatsschutz eingeschaltet, und wie soll ich das alles als Bürger verstehen?" Ihr geht die Art der Aufarbeitung und die Scheu davor, aber auch so manche Eile der Behörden so gegen den Strich, dass sie sich zum Handeln entschloss: "Wenn schon im Landtag nichts passiert, dann muss der Anstoß eben von außen kommen!" Sicher hätten viele Menschen das Thema längst über, aber auch deshalb, weil nichts passiert. Es gehe aber auch darum, dass die Bürger wieder Vertrauen in die Behörden fassen könnten.

tommes
28.09.2013, 10:06
Ich lese immer Florian H. . Gronbach schreibt von Florian Klein.

brain freeze
28.09.2013, 10:09
Den totalen Widerspruch zwischen Satz 1 und Satz 2 hast Du erkannt? Hast Du denn wenigstens geschmunzelt, als Du das geschrieben hast? Oder so wie ich gegrinst (ich beim Lesen) ?

"Die ganze Wahrheit", darum geht es, alles Andere ist eine neue Lüge, die die alte Lüge ersetzen soll.
Solche "Aufklärer" können mir gestohlen bleiben.

Unter Rotgrün im Bund geschahen die Morde 1 bis 7 ? Oder 1-6?

Für mich ist ein wesentlicher Punkt, dass die Dönermordserie nicht als §129-Verdacht vom Generalbundesanwalt übernommen wurde.
Das war eine politische Entscheidung, die auch die Sprachregelung innerhalb von 2 Stunden nach der Bombe in der Keupstrasse erklärt:

Wäre es eine Terrorbombe gewesen, wären GBA und BKA zuständig gewesen.
Darum wurde es innerhalb von 2 Stunden eine "OK-Bombe".

Hast Du diese Erklärung schon mal irgendwo gelesen?
Wenn nein, warum nicht, wo sie doch logisch ist und auch zutreffend?

Terror heisst: Der Bundesanwalt übernimmt.
Man wollte aber bei Dönermordserie und Bombe Keupstrasse genau das vermeiden.

Wenn aber BKA und BFV, also Bundesbehörden, "die Hand über dem NSU hielten" (egal wer das nun genau war), dann ergibt das einen Sinn, dass man lieber die Polizei der Länder scheitern sah, und ab und zu noch desinformierend eingriff.

War der NSU in Wahrheit sogar eine Gladio-Sache, dann macht das zu 100% Sinn. Dann geht es um den BND, der -oh Wunder- bei den LINKEN Aufklärern gar keine Rolle spielt. Die erwähnen GLADIO als Möglichkeit und vergessen den BND? STürzen sich nur auf das BFV, was für GLADIO ja nun mal nie zuständig war?

Zu Rot-Grün: Grün hatte kein Interesse an Sicherheitsfragen; die waren einfach zu naiv und hatten vermutlich wirklich keinen blaßen Schimmer.

Zur Zuständigkeit: Da hast Du formal sicher recht. Ich bin aber nicht sicher, ob es diesen Automatismus Terrorverdacht->GBA wirklich gibt. Bzw. ob auf diese Weise Ermittlungen behindert werden sollten oder ob der Versuch im Vordergrund stand, die Länderzuständigkeit zu respektieren und in der Praxis Kooperation im Vordergrund steht. Für Köln ist die Situation auch noch etwas anders als für die "Dönermorde". Ob beides wirklich miteinander zu tun hat, wissen wir ja gar nicht.

Zum Vergleich: der Bombenanschlag S-Bahnhof Düsseldorf Wehrhahn 2000 (der übrigens ebenfalls unaufgeklärt blieb, obwohl nach 2 männlichen Tätern gefahndet wurde, mit Phantombild - nie gesehen ... interessante Sache), wäre eigentlich ein klassischer Fall für den GBA gewesen. Aber es gab wohl nur einen Kontakt und eine Zusammenarbeit LKA/BKA. Also ähnliche Situation.

http://www.hagalil.com/archiv/2000/07/duesseldorf.htm

fatalist
28.09.2013, 10:12
Ich lese immer Florian H. . Gronbach schreibt von Florian Klein.
Der schreibt von "klein Florian". Bezieht sich wohl darauf, dass Florian H. so jung war.

Dolohov
28.09.2013, 10:19
Und noch was zu Florian Klein aus dem Schwäbischen Tagblatt:

Kein Abschiedbrief, warum überrascht mich das jetzt nicht :cool:? Hätte man doch fälschen können, wenn er wirklich geselbstmordet wurde...

fatalist
28.09.2013, 10:19
Zur Zuständigkeit: Da hast Du formal sicher recht. Ich bin aber nicht sicher, ob es diesen Automatismus Terrorverdacht->GBA wirklich gibt. Das kannst Du googeln ;)

Terror heisst automatisch: GBA/BKA sind zuständig. Der GBA "zieht das Verfahren an sich", der Hubschrauber aus Karlsruhe kommt.
Wie seit dem 11.11.2011 bei allen Verhafteten in Sachen NSU.


Zum Vergleich: der Bombenanschlag S-Bahnhof Düsseldorf Wehrhahn 2000 (der übrigens ebenfalls unaufgeklärt blieb, obwohl nach 2 männlichen Tätern gefahndet wurde, mit Phantombild - nie gesehen ... interessante Sache), wäre eigentlich ein klassischer Fall für den GBA gewesen. Aber es gab wohl nur einen Kontakt und eine Zusammenarbeit LKA/BKA. Also ähnliche Situation.

http://www.hagalil.com/archiv/2000/07/duesseldorf.htm Ja, das ist auch so eine Sache, wo doch 7 von 9 Opfern Juden waren.


Die Szene gemahnte eher an Beirut als an die Bundesrepublik. Die Bombe, die am Donnerstag Nachmittag in einem Eingang des Düsseldorfer S-Bahnhofs Wehrhahn explodierte, verletzte neun Personen schwer.

Sieben von ihnen stammen aus der ehemaligen Sowjetunion. Es handelt sich um jüdische Kontingentflüchtlinge, die einen Kurs in einer nahe gelegenen Sprachschule besuchten. Sie waren auf dem Weg zu ihren S-Bahnen, als die Bombe explodierte.

Idee: Kein Bekennerschreiben, kein Terror, kein GBA???
Was meinst Du dazu?

brain freeze
28.09.2013, 10:26
Das kannst Du googeln ;)

Terror heisst automatisch: GBA/BKA sind zuständig. Der GBA "zieht das Verfahren an sich", der Hubschrauber aus Karlsruhe kommt.
Wie seit dem 11.11.2011 bei allen Verhafteten in Sachen NSU.

Ja, das ist auch so eine Sache, wo doch 7 von 9 Opfern Juden waren.



Idee: Kein Bekennerschreiben, kein Terror, kein GBA???
Was meinst Du dazu?

Wahrscheinlich dasselbe. Es wurde ja auch untersucht, ob B&M ... aber das konnte seltsamerweise "ausgeschloßen" werden. Warum? Weil es kein Bekennerschreiben gab! Aber TNT schon. Ich bleibe vorsichtig. Klar ist: Düsseldorf hätte eigentlich super in die NSU-Story gepaßt. Warum dann doch nicht? Vielleicht, weil im Juli 2000 Operation "Terzett" voll anlief und das niemand hätte erklären können, da schriftlich dokumentiert.

fatalist
28.09.2013, 10:34
Wahrscheinlich dasselbe. Es wurde ja auch untersucht, ob B&M ... aber das konnte seltsamerweise "ausgeschloßen" werden. Warum? Weil es kein Bekennerschreiben gab! Aber TNT schon. Ich bleibe vorsichtig. Klar ist: Düsseldorf hätte eigentlich super in die NSU-Story gepaßt. Warum dann doch nicht? Vielleicht, weil im Juli 2000 Operation "Terzett" voll anlief und das niemand hätte erklären können, da schriftlich dokumentiert. Der Anschlag auf die Wehrmachtsausstellung 1999 in Saarbrücken, wo 2011 Bekenner-DVDs PER BOTEN eingeworfen wurden, und der Düsseldorfer Anschlag passen in der Tat perfekt zum Trio (Roder Prozess in Erfurt, da waren die ja dabei) und zu antisemitschen Neonazis generell.

Auch die Keupstrasse passt da hinein, Combat 18-Bomben wie in England 1999.
Es scheint aber so zu sein, dass der Einzeltäter (SIC, immer Einzeltäter!!!) der Londoner Bomben ein Täter im Auftrag des britischen Geheimdienstes war.

Es gibt keinen Terror ohne Geheimdienste, so scheint es ja wohl zu sein...

nachdenkerin
28.09.2013, 11:14
Diese beiden Männer waren "hinter der Bombe" in der Keupstrasse, bei Haus Nr. 37, die Bombe explodierte aber bei Haus Nr. 29 (Friseur), und die Schanzenstrasse (Viva) liegt weiter in Richtung kleinerer Hausnummern.

Der ganze PUA-Bericht mitsamt Deiner Ergänzung aus dem Fernsehen (WDR) geht wieder einmal "volle Pulle" am Kern der Dinge vorbei. Der Kern heisst: Wer waren diese beiden bewaffneten Männer in Zivil, zu welcher Behörde gehörten die, und was taten die dort als die Bombe detonierte? Observierten die einen Einsatz eines Geheimdienstes, geht es um die Strategie der Spannung, also GLADIO, oder ging es um eine Beschattung eines Bandenkrieges migrantischer Zuhälterbanden?

Diese Hundeführer auf Streife in Uniform haben mit der Sache überhaupt nichts zu tun.
Die Fahrradschieber ebenfalls wohl nicht.
"Gott sei Dank" sind die Aufnahmen so mies, wie sollte man sonst dort auch B&M "erkennen"???

Sorry., Verwechslung meinerseits, sorry. Da bin ich noch nicht angelangt. Meine Recherche bezog sich auf den Ablauf. Warum wurde bei dem einen Bild die Uhrzeit von 14:18 Uhr auf 14:34 Uhr abgeändert und bei dem anderen Bild, das dann tatsächlich 14:34 Uhr zeigt, auf 15:10 Uhr abgeändert. Das war mein Hauptziel. Die Materie mit den anderen weiteren zwei Polizisten ist dann, in den Irrungen und Wirrungen eine Verwechslung von mir. Wir haben dann zwei Hundeführer in Uniform; zwei Ordnungsbeamte, die angeblich die Verkehrsbehinderung wieder auflösten und diese zwei Polizisten, die Du hier beschreibst. Das ist dann offensichtlich ein anderes Thema. Ich finde den PUA-Bericht schon wichtig, aber nur wenn man den Müll und die Lügen richtig liest und zusammensetzt. Nämlich die von mir erwähnten Polizisten und Ordnungsbeamten waren auch wichtig, weil sie offensichtlich als Zeitüberbrücker dienten. Hingegen diese anderen zwei Polizisten sind natürlich viel wichtiger, nur wenn man sie nicht findet, nicht finden will, ist alles Schall und Rauch.

fatalist
28.09.2013, 11:53
Sorry., Verwechslung meinerseits, sorry. Da bin ich noch nicht angelangt. Meine Recherche bezog sich auf den Ablauf. Warum wurde bei dem einen Bild die Uhrzeit von 14:18 Uhr auf 14:34 Uhr abgeändert und bei dem anderen Bild, das dann tatsächlich 14:34 Uhr zeigt, auf 15:10 Uhr abgeändert. Das war mein Hauptziel. Die Materie mit den anderen weiteren zwei Polizisten ist dann, in den Irrungen und Wirrungen eine Verwechslung von mir. Wir haben dann zwei Hundeführer in Uniform; zwei Ordnungsbeamte, die angeblich die Verkehrsbehinderung wieder auflösten und diese zwei Polizisten, die Du hier beschreibst. Das ist dann offensichtlich ein anderes Thema. Ich finde den PUA-Bericht schon wichtig, aber nur wenn man den Müll und die Lügen richtig liest und zusammensetzt. Nämlich die von mir erwähnten Polizisten und Ordnungsbeamten waren auch wichtig, weil sie offensichtlich als Zeitüberbrücker dienten. Hingegen diese anderen zwei Polizisten sind natürlich viel wichtiger, nur wenn man sie nicht findet, nicht finden will, ist alles Schall und Rauch. Okay, ist angekommen, aber bitte spiele Du das Spiel der Desinfo nicht mit: Niemand weiss, woher diese Leute kamen. Von Polizisten zu schreiben ist falsch.

fatalist
28.09.2013, 12:07
Passt perfekt zur Keupstrasse:


Versuchter Mord
Der Täter habe in Kauf genommen, "Menschen zu töten", und dabei ein "gemeingefährliches Mittel verwandt", weswegen die Staatsanwaltschaft neben gefährlicher Körperverletzung auch wegen versuchten Mordes ermittelt. Noch, so Mocken, gäbe es keine "heiße Spur". Die Behörden versprachen sich von der Analyse des Sprengkörpers wesentliche Erkenntnisse für die Ermittlungen. In diese wurden das Landes- und Bundeskriminalamt eingeschaltet. Es bestehe auch Kontakt zum Generalbundesanwalt, sagte der Leitende Düsseldorfer Oberstaatsanwalt Manfred Classen. Für Hinweise auf die Täter wurde eine Belohnung von 10.000 Mark ausgesetzt.


Namens der Landesregierung sprach der stellvertretende Ministerpräsident Michael Vesper den Angehörigen sein tiefes Mitgefühl aus. Der Grüne betonte, dass die Regierung dafür Sorge tragen werde, dass die Verantwortlichen gefasst und zur Rechenschaft gezogen würden. Der Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Paul Spiegel, sprach von einem "Attentat gegen Menschen, unabhängig davon, ob es sich um Deutsche, Ausländer oder Juden handelt". Er warnte indes vor voreiligen Spekulationen über mögliche antisemitische Motive. Es geht aber um die Bombe in Düsseldorf.

Diese Vorlage, 7 von 9 Opfern waren Juden, nutzte der ZdJ nicht. Das ist zumindest ungewöhnlich.



Zunächst ging man von einer explodierten Handgranate aus, später stellte man als Sprengkörper eine mit TNT gefüllte Rohrbombe im Eigenbau fest. Mit dem Fall war eine teilweise 70 Polizeibeamte umfassende Ermittlungskommission Ackerstraße betraut. Es wurden Spuren in der Düsseldorfer Neonazi-Szene verfolgt, aber auch Hinweisen auf eine sogenannte Russenmafia nachgegangen. Doch sie führten zu keinem Erfolg. Im Juli 2009 schloss man die Ermittlungen ergebnislos ab. http://de.wikipedia.org/wiki/Sprengstoffanschlag_in_D%C3%BCsseldorf

imo gab es Bestrebungen, diesen unaufgeklärten Bombenanschlag mit einer Rohrbombe (!!!) dem NSU zuzuordnen. Jan 2012:


"Ein erster Hinweis auf Wehrhahn"

Die in Untersuchungshaft sitzende mutmaßliche Neonaziterroristin Zschäpe schweigt weiter. Unterdessen mehren sich die Hinweise, dass die Terrorgruppe einen Anschlag in Düsseldorf durchführte. http://www.taz.de/!84961/


Für den Anschlag in Düsseldorf verantwortlich?

Die Süddeutsche Zeitung spekulierte in ihrer Mittwochausgabe darüber, ob die Zwickauer Terrorzelle auch den bislang nicht aufgeklärten Sprengstoffanschlag am 27. Juli 2000 am Düsseldorfer S-Bahnhof Wehrhahn verübt haben könnte. Damals wurden zehn Menschen verletzt, eine Frau verlor ihr ungeborenes Kind, als ein in einer Plastiktüte versteckter Sprengsatz in einer Gruppe jüdischer Aussiedler detoniert war.


Unter den 2.500 Asservaten, die bei den Ermittlungen gegen die Terrorgruppe NSU derzeit ausgewertet werden, habe sich "vor ein paar Wochen ein erster Hinweis auf Wehrhahn" gefunden, schreibt die Zeitung. Die Terroristen hätten "in einer knappen Notiz den Anschlag erwähnt". Offenkundig habe sich dieser Eintrag aber mehr auf einen Beamten bezogen, der sich damals über mögliche Täter aus der rechten Szene geäußert hatte als auf das Ereignis selbst.


Die Bundesanwaltschaft hat bislang das Ermittlungsverfahren zu Wehrhahn nicht übernommen, wie ihr Sprecher auf dapd-Anfrage sagte. Bisher lägen "keine zureichenden Anhaltspunkte" dafür vor, dass dieses Verbrechen dem NSU zuzurechnen sei. TNT ist nicht Schwarzpulver, die beiden Kölner Bomben und diese ominöse Taschenlampenbombe in Nürnberg 1999 waren aber Schwarzpulverbomben.

In Zwickau im Haus wurde ja, so KHM Frank Lenk diese Woche vor Gericht, ebenfalls nur Schwarzpulver gefunden, kein TNT.

TNT hatte der NSU nämlich nicht :cool:

nachdenkerin
28.09.2013, 13:08
Okay, ist angekommen, aber bitte spiele Du das Spiel der Desinfo nicht mit: Niemand weiss, woher diese Leute kamen. Von Polizisten zu schreiben ist falsch.

Sorry, liegt einfach daran, dass ich mich mit der Materie noch nicht beschäftigte, aber Du hast ja Recht, man bzw. Frau sollte dennoch aufpassen, die richtigen Begriffe zu schreiben.

brain freeze
28.09.2013, 13:49
TNT hatte der NSU nämlich nicht :cool:

In der Jenaer Ausbildungsphase angeblich schon ...

brain freeze
28.09.2013, 16:35
Hätte man doch fälschen können, wenn er wirklich geselbstmordet wurde...

Nicht ohne weiteres: Er verbrannte nach "offizieller Version" im Auto seines Vaters. Wohnte er noch bei den Eltern? Dann wäre es schwierig geworden, im Kinderzimmer einen Abschiedsbrief zu hinterlegen. Ein Computerausdruck hätte zum Drucker im Haus passen müssen. Handschriftliches wäre noch schwerer zu fälschen (falls Abschiedsbriefe heute noch per Hand geschrieben werden). Bleibt ein Brief aus feuerfestem Papier auf dem Beifahrersitz ...

Dolohov
28.09.2013, 16:39
Nicht ohne weiteres: Er verbrannte nach "offizieller Version" im Auto seines Vaters. Wohnte er noch bei den Eltern? Dann wäre es schwierig geworden, im Kinderzimmer einen Abschiedsbrief zu hinterlegen. Ein Computerausdruck hätte zum Drucker im Haus passen müssen. Handschriftliches wäre noch schwerer zu fälschen (falls Abschiedsbriefe heute noch per Hand geschrieben werden). Bleibt ein Brief aus feuerfestem Papier auf dem Beifahrersitz ...

Eltern gehen arbeiten - Problem gelöst. Sag mal, Du glaubst dran, dass ein Selbstmord gefaked werden kann, hälst die Täter aber nicht für im Stande, in ein Haus einzubrechen und drei Zeilen auszudrucken?

brain freeze
28.09.2013, 16:44
Eltern gehen arbeiten - Problem gelöst. Sag mal, Du glaubst dran, dass ein Selbstmord gefaked werden kann, hälst die Täter aber nicht für im Stande, in ein Haus einzubrechen und drei Zeilen auszudrucken?

Ich weiß nur: Heilbronn Land. Ergo: wahrscheinlich Eigenheim bzw. Siedlung. Frau evtl. zu Hause. Nachbarn, die ein bißchen aufpassen. Alles spekulativ zwar. Leider. Aber, ein Abschiedsbrief ist auch inhaltlich schwer zu fälschen. Er muß nämlich vor allem glaubwürdig sein. Sprich: dem Toten entsprechen. Die Hinterbliebenen müssen im Text ihren Angehörigen erkennen. Und das ist schwerer gemacht, als Du anzunehmen scheinst.

Edit: Wann brach F.H. auf? Sonntagabend, Sonntagnacht? Wie wahrscheinlich ist da, daß während des "Tatortes" im Ersten irgendjemand ins elterliche Grundstück einbricht, um einen Abschiedsbrief zu hinterlegen? Er hätte erst kurz vor der Tat platziert worden sein können wegen der Gefahr vorzeitigen Auffindens. Leider alles Spekulation, da fast null Information durch Behörden/Presse.

nachdenkerin
28.09.2013, 17:22
Zusammenfassung zu Bombenattentat Keupstrasse (mit einigen Verbesserungen und Zusätzen):


Die Aufnahmen, die die Viva-Kameras am 9. Juni 2004 machen, sind die journalistisch wohl bedeutendsten, die der Musiksender jemals aufgezeichnet hat. Dabei hat Viva gar nicht geplant, die Bilder jemals auszustrahlen: Sie stammen von den Überwachungskameras des Sendezentrums. Zu sehen ist, wie Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt durch die Schanzenstraße in Köln laufen. Sie sind auf einem Weg zu einem Bombenanschlag………..Böhnhardt und Mundlos laufen fünfmal an den Viva-Kameras im Stadtteil Köln-Mühlheim vorbei. Auf den Aufnahmen sieht man unter anderem, wie Mundlos allein mit einem Fahrrad mit Hartschalenkoffer auf dem Gepäckträger in Richtung Keupstraße geht. Kurz darauf folgt ihm Böhnhardt mit zwei MountainbikesBuch „die Zelle“ S. 180, elektr. Ausgabe

In dem Buch „die Zelle“ wird dem Leser suggeriert, dass da eindeutig Mundlos und Böhnhardt zu erkennen sind. Das ist eine glatte Lüge, noch nicht einmal ein Bruchteil davon ist wahr. Die Schwarz-Weiß-Aufnahmen der Überwachungskameras, die aus weiter Ferne die vorüberziehenden Menschentrauben auf der darunterliegenden Straße filmen, sind in Wirklichkeit so dermaßen unscharf, dass die dort abgebildeten Staturen auf eine Mehrheit der Bevölkerung zutreffen würden. Da es sich um einen warmen Junitag handelt, haben die hier abgebildeten Personen zudem noch ein Cappy auf, was Haare und durch den hervorstehenden Cappy-Schirm, ein Teil des oberen Gesichts verdeckt.

In den Ausschüssen und Medien ist oftmals von mehreren Aufnahmen die Rede. Alle veröffentlichten Sequenzen beziehen sich lediglich auf zwei Passagen. Das ist ein Mann, der zwei kleine Mountainbikes schiebt und ein Sportler, der ein Fahrrad neben sich her bewegt. Beide, voneinander getrennt aufgenommene Personen, bewegen sich in Richtung Keupstraße, also da, wo rund eineinhalb Stunden später, um 15:56 Uhr das Bombenattentat passiert. Genau diese beiden Sequenzen sind auch in dem Buch „die Zelle“ aufgeführt.

Aber das sind nicht die einzigen Unwahrheiten. Auch die Uhrzeiten der Aufnahmen wurden später manipuliert, da sie sonst nicht gepasst hätten. Ausführungen dazu sind in dem darauffolgenden Teil von mir angegeben.

DIE ANGEBLICHEN FLUCHT-MOUNTAINBIKES

Richtig: 14:18 Uhr


Die Aufnahme betrifft die hintere Person, die zwei Mountainbikes schiebt. Rechts davor sitzt jemand auf der Podesttreppe, die zu dem Eingangsportal von dem Viva-Gebäude gehört.

http://siegrun-roman.de/Zwei_Mounteinbikes_Original.jpg

Da die Angabe unten auf dem Bild etwas undeutlich ist, könnte es auch 14:16 Uhr oder ähnlich sein, aber auf jeden Fall ist die Minutenanzeige im zehnstelligen Bereich, weil die Eins ganz deutlich zu erkennen ist.

falsch: 14:34 Uhr PUA-Bericht S. 680


In dem PUA-Bericht ist von der Videosequenz eine stark vergrößerte Aufnahme abgebildet. Die gleiche Person mit den zwei Mountainbikes hat sich nun in etwas anderer Stellung weiter bewegt. Der Mann daneben sitzt immer noch da, mit fast gleicher Armstellung. Rechter Arm waagerecht, Hand etwas nach unten hängend; linker Arm senkrecht nach oben haltend.

http://siegrun-roman.de/Zwei_Mountainbikes_PUA.jpg

Aber warum verschiebt man die Uhrzeit nun gerade von 14:18 Uhr auf 14:34 Uhr. Das hängt dann mit der nächsten Videosequenz zusammen. Die zweite Videosequenz von der weiteren Person ist von 14:34 Uhr. Diese wird aber auf 15:10 Uhr verschoben. Indem man 14:34 Uhr nimmt, schafft man Irrungen und Wirrungen, so dass Betrachter die Verschiebungen nicht mitbekommen soll.

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DAS ANGEBLICHE SPRENGSTOFFFARRAD

Richtig: 14:34 Uhr


Hierbei handelt es sich um die linke Person, die vor dem parkenden Auto ein Fahrrad schiebt.

http://siegrun-roman.de/Tat_Rad.jpg

falsch: 15:10 Uhr PUA-Bericht S. 681


Die Person hat exakt die gleiche Körperstellung wie bei der VIVA-Aufnahme, ist lediglich nur im Ausschnitt vergrößert.

http://siegrun-roman.de/Tat_Rad_PUA.jpg

Aus 14:34 Uhr machen die Initiatoren der Show 15:10 Uhr. So steht es dann im PUA-Bericht aufgeführt und auch die Medien übernahmen dieses so.

Zusammenfassung:



richtig

falsch



14:18 Uhr

14:34 Uhr



14:34 Uhr

15:10 Uhr




Aber warum? Dazu muss man sich zuerst die Ausgangslage betrachten.

Ausgangslage:


http://siegrun-roman.de/Plan_Uhrzeiten_gross.jpg


möglicher Ablauf:


Um 15:56 Uhr findet das Bombenattentat statt. Wenn die Medien nun einfach, ohne weiteres, behaupten, das waren Böhnhardt und Mundlos, klingt das unglaubwürdig. Also gehen die Initiatoren zu VIVA, die Überwachungskameras vor ihrem Eingangsportal positioniert haben und den Passantenverkehr in sehr unscharfer Bildqualität vor ihrem Eingangsbereich mitschneiden. Dabei handelt es sich um eine belebte Straße, wo sehr viele Leute hin und her gehen. Die Initiatoren der Show suchen nun Stellen, wo Personen mit Fahrrädern laufen, die eine normale Größe haben und nicht all zu dick sind. Diese gibt es aber nicht allzu häufig, schon mal deshalb, weil ein Fahrrad nur in gewissen Situationen geschoben wird. Aber sie werden fündig, um 14:18 Uhr schiebt ein Mann zwei kleine Mountainbikes und um 14:34 Uhr kommt ein Sportler mit einem Fahrrad. Nur die Uhrzeiten passen nicht. Der Gehweg von Viva zum Tatort beträgt zwei Minuten, m. E. könnten das für die 170 Meter auch drei oder vier Minuten sein, aber egal, das ist eine Lappalie. Es sind immer noch rund eineinhalb Stunden Differenz.

Es meldet sich die Zeugin B., die noch viel weiter weg vom Tatort, nach der Interpretation aber in der Nähe vom Tatort, einen möglichen Täter gesehen haben will. Nach ihrer Beschreibung begegnete sie nach einem Fitness-Center-Besuch einem hübschen Mann mit eher mediterranem Aussehen, der auffällig langsam ein Fahrrad schob. Das halte ich auch für glaubwürdig. Nur es war keinesfalls Böhnhardt und Mundlos. Ob es der Täter selber war, ist auch sehr fraglich. Das kann ein beliebiger Mann gewesen sein, der sein Fahrrad langsam schob, weil der Reifen einen Platten hatte oder das Fahrrad sonst wie kaputt war. Vielleicht war er auch nur in Gedanken und wollte ein Stück zu Fuß gehen.

Mit einer raffinierten Satzstellung kann man nun in die Zeugenaussage aber eine ganz andere Beschreibung hinein interpretieren, die auf der einen Seite die paar Bekleidungsmerkmale des aufgenommen Fahrradfahrers von VIVA wiedergibt und auf der anderen Seite eine Beschreibung zu Mundlos und Böhnhardt verkörpert.


Dort fiel der inklusive Kleidung ca. 1,78 m bis 1,80 m große, schlanke, sportliche Täter Nr. 2 im Alter von ebenfalls ca. 25 bis 30 Jahren, der eine über die Knie reichende längere Sporthose mit weißen Seitenstreifen, ein kurz ärmliges helles T-Shirt, eine Baseball-Kappe Sportschuhe und Handschuhe trug, um etwa 15.05 Uhr der Zeugin B. auf, die sich auf dem Rückweg aus einem Fitness-Center in der Schanzenstraße befand. Die Aufmerksamkeit der Zeugin, die den Täter Nr. 2 als einen hübschen Mann eher mediterranen Typs beschreibt, erregte insbesondere das außergewöhnlich vorsichtige und langsame Schieben eines Fahrrades, das er mit sich führte.PUA-Bericht S. 672

In dem ersten Satz steht, dass der Zeugin der mögliche Täter auffiel. Die Eigenschaften, schlank, sportlich, Alter, Größe und etc..haben aber die Autoren vom PUA-Bericht geschrieben und das in einem Satz mit der Zeugin verbunden. Damit soll offensichtlich eine Täterbeschreibung der Zeugin vorgetäuscht werden. Eine hier veröffentlichte Beschreibung der Zeugin von dem möglichen Täter bezieht sich aber nur auf hübsch und eher mediterranen Typ.

Auch die nachfolgende Passage gibt zu denken. Warum wird hier eine Trance-Befragung durchgeführt und diese Methode so abgehoben betont. Aber insbesondere, wie hat denn nun eigentlich die Zeugin den möglichen Täter beschrieben. Das wäre doch wichtig. Aber eben das steht hier nicht aufgeführt. Und irgendwie muss es doch damals eine Vernehmung gegeben haben. Was brachte die denn?


Als unkonventionell muss wohl das Vorgehen der ermittelnden Beamten im Falle einer Zeugin gelten, die am Tag des Anschlags ein Fitnessstudio in Nähe verließ und sich an einen Mann erinnern konnte, der sehr langsam sein Fahrrad schob, so als hätte er einen platten Reifen. Hier wurde sich die Mühe gemacht, die Zeugin während der Befragung in Trance zu versetzen, um an genauere Erinnerungen zu gelangen. Ein Aufwand, den man bei der Befragung von Voß und Baumeister vermissen ließ.
http://www.nsu-watch.info/2013/05/unbekannt-und-ungenutzt-68-sitzung-des-nsu-untersuchungsausschusses/

Die Zeugin sah den möglichen Täter um 15:05 Uhr in der Nähe des Tatortes. Bis zum Bombenattentat fehlen aber immer noch 51 Minuten, abzüglich Weg ca. eine dreiviertel Stunde, eine lange Zeit, die noch überbrückt werden muss.

Nun kommen Baumeister und Voß, Angehörige der Diensthundeführerstaffel ins Spiel. Diese zwei Personen sollen sich ab 15:00 Uhr auf Streifenfahrt in dem Gebiet befunden haben. Eigentlich sollten sie die Täter gesehen haben. Haben sie aber nicht, da sie von einer Gasexplosion ausgingen und nicht so darauf achteten, s. PUA-Bericht S. 697

Und da das alles noch nicht so hieb und stichfest ist, muss jetzt zur Überbrückung der Zeit das Ordnungsamt her.


…….. Für ihren 40-minütigen Aufenthalt in diesem Bereich war vermutlich ursächlich, dass zwei Angestellte des Ordnungsamtes in der Keupstraße damit beschäftigt waren, eine Verkehrsbehinderung aufzulösen, so dass die Täter ihren Tatplan nicht unmittelbar umsetzen konnten. PUA-Bericht S. 696

Der Roman passt aber nicht in die Viva-Zeiten der gesichteten zwei Personen mit den Fahrrädern. Und damit das alles in die Reihe passt, müssen nun noch die Zeiten der Videoaufnahmen der Überwachungskamera von VIVA geändert werden. Aus 14:18 Uhr wird 14:34 Uhr und aus der weiteren Videosequenz, die wirklich 14:34 Uhr war, macht man dann 15:10 Uhr.




gem. VIVA





14:18 Uhr

14:34 Uhr

Aufnahme VIVA: ein Mann mit zwei kleinen Mountainbikes




15:00 Uhr

Beginn der Streifenfahrt der zwei Männer




15:05 Uhr

Zeugin B. fällt Mann auf, der langsam Fahrrad schiebt



14:34 Uhr

15:10 Uhr

Aufnahme VIVA: Sportler, der ein Fahrrad schiebt




15:10 Uhr bis 15:50 Uhr

Ordnungsamt löst Verkehrsbehinderung auf





15:56 Uhr

Bombe detoniert





Und so können die Medien schreiben, dass die sensationellen Aufnahmen ganz klar Böhnhardt und Mundlos zeigen und eine Zeugin den einen Täter auch so beschrieb. In Wirklichkeit ist alles nur ein Fake. Die Aufnahmen der Überwachungskamera von VIVA waren von dermaßen schlechter Qualität, dass das auch mein sechzigjähriger Nachbar gewesen sein könnte, der ebenfalls schlank ist und in Sportkleidung öfters mal Fahrrad fährt. Und die veröffentlichte Darstellung der Zeugenaussage bezieht sich lediglich auf hübsch und eher mediterranen Typ.

Und insbesondere ist doch an der Manipulation der Zeit zu erkennen, dass die ganze Sache nur erstunken und erlogen sein kann!

fatalist
28.09.2013, 17:44
Sauber, Nachdenkerin, echt sauber abgeleitet. :appl:
So einen Artikel findet man in der ganzen deutschen Medienlandschaft nicht, auch nicht in der Blogosphäre.

fatalist
28.09.2013, 18:44
COMPACT hat einen Artikel zum Prozess im Heft, welchen Elsässer auf seinem Blog teilweise veröffentlicht hat.

juergenelsaesser.wordpress.com/2013/09/28/nsu-prozess-blamage-fur-die-anklage/#comment-76431

Nun, die vollständige Version ist sicherlich zu bevorzugen :bäh:


Debakel der Ankläger

Pleiten, Pech und Pannen: Der Münchner Prozess gegen Beate Zschäpe und andere
angebliche Unterstützer des Nationalsozialistischen Untergrundes ist ein Desaster für die
Bundesanwaltschaft. Nur hat's noch kaum einer gemerkt.

Nach einem Monat Pause hat das Oberlandesge
richt München Anfang September die Verhandlungen
zu den Verbrechen des Nationalsozialistischen Unter
grunds (NSU) wiederaufgenommen. «Uwe, auf dem
Hochbett, mit der Ceska-Pistole», titelte selbst die
ansonsten nüchterne Frankfurter Allgemeine Zeitung
zu Beginn der zweiten Prozessrunde libidinös, als
habe Autorin Karin Truscheit den verstorbenen Uwe
Böhnhardt und Uwe Mundlos auf der Matratze selbst
an den Pistolenlauf gegriffen.

Im ganzen Artikel aber
findet sich kein einziger Beleg, ja noch nicht einmal
ein Indiz, dass welcher Uwe auch immer jemals die
Waffe mit ins Privatissime genommen hätte - anstatt
sie an sicherer Stelle zu verwahren. Aber das stört die
Medien nicht. Hauptsache, es wird flott formuliert.

So geht das schon seit Prozesseröffnung Anfang
Mai. Mit den Aufgeregtheiten der Journaille über die
jeweilige Oberbekleidung oder die Frisur der Haupt*
angeklagten könnte man Wände tapezieren. Dass hin*
gegen auch nach 14 Wochen Prozessdauer noch kein
Augenzeuge aufgetaucht ist, der die einzige Überle*
bende des Trios an einem der zwölf Tatorte gesehen
hat, ist nicht der Rede wert. Ersatzweise werden Be*
weise für ihre mörderische Gesinnung zusammenge*
dichtet.

So wurde Mitte Juni ein Brief Beate Zschäpes
an einen Neonazi in der Bielefelder Justizvollzugsan-
stalt öffentlich. Aus den Ermittlungsbehörden hatte er
den Weg in die Medien gefunden, die weidlich daraus
zitierten - das Brief- und Aktengeheimnis wurde also
kurzerhand außer Kraft gesetzt. Dabei war das 26-sei-
tige Schreiben hauptsächlich privater bis intimer Na*
tur. Doch halt, hatte die «eiskalte Nazi-Braut» (so das
Boulevardblatt tz) den ganzen Schischi nicht als Kas-
siber für geheime Botschaften benutzt?

«So wird die
Aussage von Beate Zschäpe, dass sie angesichts der
Gefängniskost thüringische Grillwürste vermisst, als
möglicher Code verstanden. Der Slogan "Bratwurst
statt Döner" wird in der rechtsextremen Szene seit
Jahren (...) verbreitet.» Aber es kommt noch besser:
«An anderer Stelle schreibt Beate Zschäpe, dass sie
nicht bei einer Temperatur von plus 18 Grad frieren
w ill. Die Zahl 18 steht in der rechtsextremen Szene
für den Namen Adolf Hitler (...).» Das ist die Beweis*
führung, mit der die Medien Frau Zschäpe verurteilen
wollen, solange das Gericht dazu nicht in der Lage ist.


Denn die bisherigen Aussagen in München fielen
eher zugunsten der Hauptangeklagten aus. So wurde
sie zwar von Holger Gerlach, gegen den wegen Beihil*
fe verhandelt wird, als «gleichberechtigtes Mitglied»
des NSU bezeichnet, was sie voll verantwortlich für
alle Morde machen würde, die den beiden Uwes zu*
geschrieben werden. Andererseits erinnerte sich der
ebenfalls mitangeklagte Carsten Schultze, dass es
den beiden NSU-Männern bei einer Plauderei über
einen angeblichen Anschlag gar nicht recht war, dass
das angeblich «gleichberechtigte Mitglied» mithörte.
«Psst, sie soll das nicht mitbekommen!», hätten sie
ihm zugeraunt.


Anna S. kennt sich aus


Aber auch die Uwes sind als Mörder alles ande*
re als überführt. Für einen Paukenschlag sorgte, was
Brigitte Böhnhardt, die Mutter eines der beiden, am
6. Juni vor dem dem Thüringer Untersuchungsaus*
schuss aussagte. Die Welt berichtet: «Sie glaube
inzwischen sogar nicht mehr, dass in einer der im
Januar 1998 durchsuchten Garagen wirklich Spreng*
stoff gefunden wurde (...). (...) Sie habe auch Zweifel,
ob wirklich alles, was die Polizei offiziellen Angaben
zufolge bei Razzien in der Wohnung ihres Sohnes ent*
deckt hat, sich tatsächlich dort befand.»

Die Aussage
ist deswegen besonders brisant, weil das Ehepaar
Böhnhardt bisher in allen möglichen Fernsehfilmen
die amtliche Theorie bekräftigt hat - im Unterschied
zum Vater von Uwe Mundlos, der schon immer aus
seiner Skepsis keinen Hehl machte.


Auch Anna S., die Ende Juli als Augenzeugin des
Mordes an Habil Kilic (am 29. August 2001 in Mün*
chen) befragt wurde, erwies sich als kontraproduktiv
im Sinne der Anklage. Die Fahndungsfotos der mut*
maßlichen Rechtsterroristen und die Bilder, die sich
Anna S. von den beiden Männern vor ihrem Fenster
eingebrannt haben, sind nicht miteinander vereinbar.
«Gerade der mit den abstehenden Ohren, das wäre
mir hundertprozentig aufgefallen», beteuerte Anna S.
Als gelernte Schneiderin sehe sie nämlich, «was
passt und was nicht». Vielmehr habe sie die Männer
für Osteuropäer gehalten, wiederholte sie auf Anfra*
ge gleich mehrfach.

Der Nebenklage-Vertreter Yavuz
Narin bohrte nach und w ollte wissen, woran sie
überhaupt «Osteuropäer» erkenne. Anna S. blieb ru*
hig und verwies darauf, dass sie als Objektleiterin in
einer Reinigungsfirma tätig gewesen sei, dort hätten
viele Osteuropäer gearbeitet, daher kenne sie «die».


Die Männer, die sie am Tatort gesehen habe, seien
jedenfalls «keine Deutschen, keine Österreicher» ge*
wesen. «Die waren ein anderer Schlag.»

Phantom-Waffe und Geister-Cafe


Die allerschlimmste Blamage erlitt die Bundesan*
waltschaft aber mit der schon eingangs erwähnten
Ceska 83, mit der in neun von zehn NSU-Morden
geschossen worden sein soll. Wie kam die Waffe
in die Hände des Trios? Kam sie das überhaupt? Bei
seiner Festnahme durch die GSG-9 am 1. Februar
2012 wurde Carsten Schultze erstmals dazu gehört.


In der Pressemitteilung 3/2012 der Bundesanwalt*
schaft (BAW) hieß es dazu: «Der Beschuldigte ist
dringend verdächtig, (...) dem NSU 2001 oder 2002
eine Schusswaffe nebst Munition verschafft zu ha*
ben.» Böse Sache: Der erste Mord mit der Ceska 83,
am Blumenhändler Enver Simsek, war doch schon im
Jahr 2000 begangen worden. Wie passt das damit
zusammen, dass Schultze erst im Jahr darauf die
Waffe übergeben haben will?

Die Bundesanwalt*
schaft ruderte zurück: Man habe sich vertan, was
das «Zeitintervall» von Schultzes Übergabe betraf. Er
habe die Waffe nämlich schon früher geliefert, wahr*
scheinlich im Jahr 2000, korrigierte der Sprecher der
Bundesanwaltschaft, Marcus Köhler, im Jahr 2012.


Doch bei Schultzes Vernehmung Anfang Juni 2013
brach das mühevoll errichtete Kartenhaus der BAW
erneut zusammen. Der Zeuge berichtete, wohin er
mit Böhnhardt und Mundlos vom Chemnitzer Bahn*
hof aus zunächst gegangen sei, bevor es in einem
Abbruchhaus zur Übergabe der Pistole gekommen
sein soll, nämlich in ein Café der Galeria Kaufhof.


Der Chemnitzer Tageszeitung Freie Presse kam das
spanisch vor: «Die Galeria Kaufhof in Chemnitz war
im Jahr 2000 noch gar nicht vorhanden. Der gläser*
ne Neubau in der Innenstadt wurde erst im Oktober
2001 eingeweiht. Hätte S. dem Trio ab da die Ceska
überbracht, wäre der NSU erst zu einem Zeitpunkt in
den Besitz der Tatwaffe der Mordserie gekommen,
als bereits vier der neun Mordopfer tot waren.» (Freie
Presse, 6.6.2013)

fatalist
28.09.2013, 18:52
Fortsetzung...


Ein Lacherfolg muss der 4. Juli 2013 gewesen sein, als der BKA-Beamte Andreas Viebranz vor Ge*
richt über den Tag aussagte, an dem Schultze die Ceska 83 als jene Pistole identifizierte, die er über*
geben haben will.

«Doch schon bei der ersten Nach*
frage kommt er ins Schleudern. "Ich bin kein Exper*
te für Waffen", sagt der Beamte aus Deutschlands
wichtigster Polizeibehörde. Der Mann, der ermitteln
sollte, ob die Ceska 83 die Waffe war, die Carsten S.
übergeben sollte, ist also kein Experte für Waffen.

Da wird geraunt im Saal», schmunzelte sogar Springers
Welt. Und weiter: «Schließlich stellt sich heraus,
dass in einer Tabelle über die Waffen (...) die gefun*
denen Waffen mit den Vergleichswaffen vermischt
werden - eine Fehlerquelle, die für Verwirrung
sorgt.»

Interessant ist auch, wie Schultze überhaupt
die richtige, also die von ihm angeblich übergebene,
Ceska unter den Vergleichswaffen herausfand: «Ich
hatte noch die verschmorte Waffe in der Erinnerung,
wie sie auf der ersten Pressekonferenz gezeigt wur*
de.» Mit anderen Worten: Er identifizierte nicht die
Pistole, die er 2000/2001 übergeben haben wollte
- sondern eine, die er 2011/2012 auf einer Presse*
konferenz sah.



Eins, zwei, viele Ceskas

Bleibt die Tatsache, dass die Mordwaffe Anfang
November 2011 im Brandschutt der Zwickauer Woh*
nung des Trios gefunden worden ist. Doch auch hier
gibt es Merkwürdigkeiten: In den Ermittlungsakten
wird fast allen sichergestellten Gegenständen ein
genauer Auffindort (zum Beispiel Wohnzimmer) und
ein konkreter Finder (also ein Beamter mit Vorname,
Nachname und Dienstbezeichnung) zugeordnet. Aus*
gerechnet bei der Ceska aber sind die Unterlagen
unpräzise: Als Fundort wird «Brandschutt» angege*
ben, als Finder lediglich «Bereitschaftspolizei». Der
Verdacht: Könnte die Waffe in der Nacht von 4. auf
5. November 2011, als die Brandruine viele Stunden
unbewacht war, dort deponiert worden sein?


Dazu passt, was die Experten des Schweizer Waf*
fen Magazin (SWM) in ihrer Ausgabe vom Juni 2013
an Fragen zu der Ceska 83 aufführen. «Zum Beispiel,
wie man es dort schaffte, gravierte (nicht eingeschla*
gene!) und dann von der Täterschaft weggeschlif*
fene Waffennummern wieder sichtbar zu machen.


Etwa Zauberei? Oder bloßes Wunschdenken?

Zweite Frage: Wo sind an der in den Medien präsentierten
angeblichen Tatwaffe die Beschusszeichen an der
rechten Griffstückseite geblieben? Etwa auch wegge*
schliffen? Welcher Kriminelle hat das je getan?»

Der implizite Verdacht der Schweizer: Die als Mordwaffe
präsentierte Ceska hat nicht die behördlich behaupte*
te Seriennummer und stammt aus einer Lieferung des
tschechischen Herstellers, die nicht in die Schweiz
ging, sondern an die Stasi, und von dort 1990 fabrik*
neu in den Bestand des bundesdeutschen Pendants,
also des Verfassungsschutzes oder des BND. «Könn*
te es vielleicht sein, dass dem Geheimdienst einige
V-Männer entglitten sind?» Sehr gute Zusammenfassung, das rot markierte war mir neu.

Ein Lacherfolg war die Waffenvorlage des BKA aber vor allem deshalb, weil es nur 2 Pistolen mit Schalldämpfer zur Auswahl gab, bei ca. 10-12 Waffen gesamt, und Carsten Schultze "die mit dem Längerem wählte".

fatalist
28.09.2013, 19:17
Zur Waffe vom Carsten Schultze ist folgendes noch anzumerken:


Angeblich bestellten die Uwes bei Carsten Schultze eine Pistole mit Schalldämpfer, deutsches Fabrikat. Diese Pistole wurde besorgt und überbracht, und für den Wahrheitsgehalt dieser Behauptung spricht, dass diese Waffe mit Aussengewinde zum Aufschrauben eines Schalldämpfers in der Ruine in Zwickau gefunden wurde, wie man dem Plakat des BKA von Anfang Dezember 2011 zu entnehmen ist.


http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg

Es ist eine Walther PP mit verlängertem Lauf und Schraubgewinde.


Die in Zwickau ebenfalls gefundene Ceska 83 mit SD hat keinen Schraubverschluss zum Aufschrauben des SD, sondern einen Klickverschluss (Bajonettverschluss). Als Mordwaffe der Dönermorde nachgewiesen ist sie ebenfalls nicht.

Daher redet man ja vor Gericht niemals über die Schalldämpfer-Montageart, und thematisiert das BKA-Gutachten vom 6./7.12.2011 nicht.

Alles sehr durchsichtig, als Manipulation erkennbar.



Am 4.11.2011 brannte das Haus in Zwickau, über Nacht wurde es teilabgerissen und gesichert, und am 5.11.2011 begann die Durchsuchung, bei der in der Wohnung 3 Waffen gefunden wurden. W1 W2 und W3. W3 ist die Walter PP mit Gewindelauf für den Schalldämpfer (siehe Kommentar zuvor).Am 9.11.2011 fand eine Pressekonferenz statt, bei der von insgesamt 11 Waffen gesprochen wurde: 3 Waffen vom 5.11.2011 in der Wohnung, und die Waffen 4 bis 11 im Schutt draussen.

Eine Ceska mit Schalldämpfer war nicht dabei, Bekennervideos wurden auch nicht erwähnt. Das kam alles erst am 11.11.2011 durch eine Pressemitteilung des Generalbundesanwalts.

DIESE WOCHE nun wurden die letzten Fotos von KHM Frank Lenk aus Zwickau vor Gericht gezeigt, darunter die Ceska mit Schalldämpfer. Die Nummer der Waffe lautet nicht W12, sondern W4. Also die viertgefundene Waffe, am 6.11.2011.

War das Bekennervideo noch nicht fertig, oder warum wurde W4 noch 5 Tage lang verschwiegen?

Und warum wurde der Artikel mit der Bezeichnung W4 für die Ceska 83 SD von Andre Mudra auf mehreren Portalen innerhalb eines Tages gelöscht?

Hier ist er noch:


Die stark brandgeschädigte Waffe mit einem Schalldämpfer war auf den Fotos 977 und 978 auch abgebildet und als Spur „W 4“ gekennzeichnet.



http://www.braunschweiger-zeitung.de/nsu-prozess/ermittler-durchsuchten-briefkasten-vor-nsu-quartier-nicht-id1164328.html da hätten wir dann alles Wesentliche zur Ceska/Waffe beisammen.


DER SPIEGEL:

when the meeting referenced by Carsten S. took place in a café in the Galeria Kaufhof department store in Chemnitz.
http://www.spiegel.de/international/germany/nsu-trial-testimony-indicates-unknown-bomb-attack-a-905301.html
Warum steht “Galeria Kaufhof” nicht in den zahllosen deutschsprachigen Beiträgen von DER SPIEGEL?
Ganz einfach; Da diese Galeria Kaufhof erst am 18.10.2001 eröffnet wurde, also 4 Morde zu spät.
Daher schreibt ja auch der NSU Watch Blog nichts von “Galeria Kaufhof”.
Könnte verwirren, ebenso wie der falsche vor Gericht genannte Kaufpreis “der Waffe”, die nie Ceska genannt wurde vor Gericht bislang.
CESKA nannten sie nur die Medien, weder Carsten S. noch der Richter. http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/06/28/freitag-28-juni-2013/#comments

Bolinski
29.09.2013, 01:02
Düsseldorf wollte man 2003 auch edinem Al-Kaida-Ableger anhängen. Klappte auch nicht.

Nereus
29.09.2013, 01:53
Sorry, liegt einfach daran, dass ich mich mit der Materie noch nicht beschäftigte....

Andere auch nicht bzw. begreifen den Fake-Vorgang nicht.

Das originale Panther-Video mit deutschem Erzählerton, welches hauptsächlich dem sogenannten „NSU-Video” als Vorlage für seine ausländerfeindlichen manipulierten Haßbildsequenzen gedient hat, wird ständig wegen „Urheberrechtsverletzungen” gelöscht, sobald es hier zur Aufklärung gepostet wird.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6593047&viewfull=1#post6593047

Kurze Übersicht, wie vermutlich der Weg zur „NSU”-Kampagne führte.

6.4. 2006 Kassel, Mord im Internetcafe am Türken /Kurden Yozgat durch Ceska mit Schalldämpfer laut Ohrenzeugen.

Mai 2006 Ceska mit Schalldämpfer laut BKA Erkenntnis.

Eingangsstatement des Präsidenten des Bundeskriminalamtes Jörg Ziercke (SPD) am 28. Juni 2012
Die Herstellung der Pistole Ceska 83 wurde im Jahr 1983 aufgenommen mit einer Produktionsmenge von ca. 10.000 Waffen des Typs Kal. 7,65 pro Jahr. Im Jahr 2004 waren also folglich bereits ca. 200.000 dieser Pistolen produziert.
Dass es sich um eine spezielle Ceska mit einem Schalldämpfer gehandelt hat, wussten wir aufgrund der kriminaltechnischen Untersuchungen an weniger deformierten Munitionsteilen erst ab Mai 2006. Erst daraufhin konnten über den Rechtshilfeweg in Tschechien Abklärungen laufen, wie viele derartige Waffen sich im Umlauf befinden konnten. Die von dort erhaltene Auskunft, die im Übrigen eine zu geringe Zahl zum Inhalt hatte und die Schweiz unerwähnt ließ, hatte Ermittlungen im Libanon und in Italien zur Folge, die allerdings ergebnislos verliefen.
http://www.bka.de/nn_238144/DE/ThemenABisZ/UntersuchungsausschussNSU/untersuchungsausschussNSU__node.html?__nnn=true

9. 03. 2007 – Jurablog
Mordserie mit tschechischer Ceska-Pistole, vermutlich mit Schalldämpfer, 300.000 Belohnung.
http://www.jurablogs.com/de/300000-euro-belohnung-fuer-ergreifung-des-doener-moerders-ausgesetzt

Soko-Kompasshttp://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2e/US-FBI-Seal.svg/150px-US-FBI-Seal.svg.png

Juni 2007 FBI Serienmord-Analyse für deutsche Ermittler: Nach Ausländerfeinden suchen.

Bei den Ermittlungen zur Mordserie der Zwickauer Zelle baten die deutschen Behörden nach SPIEGEL-Informationen das FBI um Hilfe. Die Experten der US-Bundespolizei gingen stets davon aus, dass das Motiv für die Morde an acht Türken und einem Griechen Hass auf Ausländer war.

Düsseldorf/Berlin - Das Papier mit dem Titel "Serienmord-Analyse" umfasst sieben Seiten, auf der ersten prangt das Siegel der amerikanischen Bundespolizei FBI. Im Juni 2007 hatten die hochspezialisierten Fallanalytiker der US-Behörde auf Bitten deutscher Ermittler die Ceska-Morde untersucht. Den Taten waren bis dahin bereits acht Türken und ein Grieche zum Opfer gefallen.

Das Ergebnis der Profiler fiel nach SPIEGEL-Informationen eindeutig aus. Der Täter sei diszipliniert, er habe die Männer erschossen, weil diese aus der Türkei gekommen seien oder so ausgesehen hätten. Seine Motivation sei eine Mischung aus persönlicher Veranlassung und Nervenkitzel gewesen. Der Mörder hege aus unbekannten Gründen eine tief sitzende Animosität gegen türkischstämmige Menschen, heißt es in dem FBI-Bericht. Er sei zudem bereit, mit seinen am helllichten Tage begangenen Taten ein hohes Risiko einzugehen.

Das FBI indes empfahl den Ermittlern bereits im Frühsommer 2007, öffentlichkeitswirksam nach Personen zu suchen, die einen "Groll gegen Türken" hegten und zu den fraglichen Zeitpunkten an den Tatorten gewesen sein könnten.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-morde-des-nsu-fbi-ging-von-auslaenderhass-als-motiv-aus-a-829270.html

Am 1. August 2007 strahlte das ZDF
innerhalb seiner Reihe „Der Fall” die Dokumentation Jagd nach dem Phantom von Sybille Bassler über die Ceska-Mordserie aus.
Der bayerische Profiler Horn übernimmt die FBI-These vom Juni und zitiert sie ausgiebig im Film.

Im Film wird erstmals eine Ceska mit Schalldämpfer gezeigt, der abgegriffene Gummiring am Schalldämpfer scheint auf eine Stasi-Waffe hinzudeuten.
Keine Erwähnung eines Tatzusammenhanges mit den beiden Sprengstoffanschlägen in Köln und dem Heilbronner Polizistinnenmord!
Mehrere Filmausschnitte tauchen später im „NSU-Video der Fremdenhasser” auf.

Der Bassler Film mit Profiler Horn, Soko Geier u.a.:
Teil I
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=GCZBJbh0DRk
Teil II
https://www.youtube.com/watch?v=-zKt2lOIJIU&feature=player_detailpage
Teil III
https://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=Vgx02He6H20

02.08.2007 Nürnberger Nachrichten
Neue Hinweise auf den «Döner-Mörder«
ZDF dokumentiert beispiellose Verbrechensserie - «Der Täter schlägt wieder zu« -

...zuletzt Kassel: Dort starb am 6. April 2006 der Betreiber eines Internet-Cafes.
Alle Morde verbindet, dass die Schüsse aus der selben Waffe vom Typ Ceska stammen. Auffällig ist für die Fahnder, dass die Szenerie jeweils Hinrichtungen entsprach: Der Täter hatte die Waffe in mehreren Fällen in einer Plastiktüte versteckt. Obendrein wurde der Knall durch einen Dämpfer gemildert. 300000 Euro Belohnung sind für Hinweise ausgelobt.
http://www.nordbayern.de/nuernberger-nachrichten/nuernberg/neue-hinweise-auf-den-doner-morder-1.837876

31.01.08 – DIE WELT
Polizei fährt die Zahl der Ermittler zurück

Das wichtigste Bindeglied in allen Fällen ist die Tatwaffe: "Alle Opfer wurden mit einer Ceska 83 mit verlängertem Lauf erschossen", sagte Geier. Insgesamt wurden seit dem Jahr 1983 lediglich 60 Waffen dieses Typs hergestellt. Möglicherweise sei der passende längere Lauf aber auch erst nachträglich angefügt worden. Die Ceska 83 sei vermutlich im Einsatz des Geheimdienstes der DDR gewesen. Durch die Überprüfung von Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit konnten bereits einige der Waffen ermittelt werden. Die Überprüfung von 5000 Waffenbesitzern, sogar in der Schweiz, habe noch keine neuen Erkenntnisse gebracht. Diese Spur werde aber auch weiterhin verfolgt.
Die Polizei ermittelt in zwei Richtungen. Nach ihren Angaben kommt ein Serientäter mit ausländerfeindlichem Hintergrund in Frage, der eine hohe Neigung zu Waffen hat. Eine andere Möglichkeit stelle organisierte Kriminalität im Drogenmilieu dar.
Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung von 300.000 Euro ausgelobt.
http://www.welt.de/regionales/muenchen/article1619518/Polizei-faehrt-die-Zahl-der-Ermittler-zurueck.html

Im sogenannten „NSU-Video”, angeblich von deutschen Ausländerhassern produziert und damit die FBI-These stützend, werden in zwei Bildsequenzen Ceska-Pistolen gezeigt. Einmal auf einem Zeitungsausschnitt und einmal in einer Schießszene, jedoch beidemale ohne Schalldämpfer. Als Grund könnte angenommen werden: Es war noch nicht entschieden worden, ob es sich um eine Ceska aus der Schweiz mit glattem Schalldämpfer oder um eine Stasi-Waffe mit nachgearbeitetem rutschsicheren Schalldämpfer handeln soll (Propagandaprobleme). Möglich auch, daß die Video-Produzenten keine Schalldämpfer-Ceska als Vorlage hatten.

Hier die angegebenen Video-Sequenzen mit Text aus dem Transkript des „antifaschistischen Pressearchivs...”, Kreuzberg
http://www.apabiz.de/publikation/NSU-Transkript.pdf

Älterer Zeitungsausschnitt mit Ceska:
04:45 min. des Fake-Videos

(Paulchen-Panther-Sprecher wie immer) Der Bursche da, ein berüchtigter Bombenleger, wird steckbrieflich gesucht….
Einblendung Schlagzeile „300.000 Euro Belohnung für den, der die Döner-Killer (9 Tote) verrät“

Apabiz S. 15: 39638


Pistolenschütze ohne Schalldämpferbenutzung:
08:06 min. des Fake-Videos

[Paulchen-Panther-Thema] [Schüsse]
Schwarz-weiß-Aufnahmen von einem schießenden Mann mit Bart und Schiebermütze.

Apabiz S. 25 39639

Veteran
29.09.2013, 05:25
DAS ANGEBLICHE SPRENGSTOFFFARRAD

Richtig: 14:34 Uhr


Hierbei handelt es sich um die linke Person, die vor dem parkenden Auto ein Fahrrad schiebt.

http://siegrun-roman.de/Tat_Rad.jpg


falsch: 15:10 Uhr PUA-Bericht S. 681
Auf dem Bild der Überwachungskamera steht nicht 14:34, sondern 14:54.

Von den angezeigten 14:54 bis zu den behaupten 15:10 sind es 16 Minuten.
Das ist die gleiche Differenz wie beim ersten Bild:


DIE ANGEBLICHEN FLUCHT-MOUNTAINBIKES

Richtig: 14:18 Uhr


Die Aufnahme betrifft die hintere Person, die zwei Mountainbikes schiebt. Rechts davor sitzt jemand auf der Podesttreppe, die zu dem Eingangsportal von dem Viva-Gebäude gehört.

http://siegrun-roman.de/Zwei_Mounteinbikes_Original.jpg

Da die Angabe unten auf dem Bild etwas undeutlich ist, könnte es auch 14:16 Uhr oder ähnlich sein, aber auf jeden Fall ist die Minutenanzeige im zehnstelligen Bereich, weil die Eins ganz deutlich zu erkennen ist.

falsch: 14:34 Uhr PUA-Bericht S. 680
Auch hier haben wir von den angezeigten 14:18 zu den behaupteten 14:34 eine Differenz von 16 Minuten.

nachdenkerin
29.09.2013, 05:52
Auf dem Bild der Überwachungskamera steht nicht 14:34, sondern 14:54.

Von den angezeigten 14:54 bis zu den behaupten 15:10 sind es 16 Minuten.
Das ist die gleiche Differenz wie beim ersten Bild:


Auch hier haben wir von den angezeigten 14:18 zu den behaupteten 14:34 eine Differenz von 16 Minuten.

Das könnte sowohl 34 als auch 54 heißen. Fakt ist, dass die Uhrzeiten geändert wurden. Und das hatte offensichtlich seinen guten Grund.

Veteran
29.09.2013, 06:04
Das könnte sowohl 34 als auch 54 heißen. Fakt ist, dass die Uhrzeiten geändert wurden. Und das hatte offensichtlich seinen guten Grund.
Es ist eine 5, schau Dir nur mal eine wirkliche 3 an, wie sie in dem anderen Bild angezeigt wird (14:18:31). Es wurden also jeweils 16 Minuten dazugezählt. Warum? Mögliche Erklärung: Die Zeit der Überwachungskamera ist falsch eingestellt und geht um 16 Minuten nach? Das könnte man ja bei Viva erfragen.

fatalist
29.09.2013, 06:31
Mögliche Erklärung: Die Zeit der Überwachungskamera ist falsch eingestellt und geht um 16 Minuten nach? Das könnte man ja bei Viva erfragen. Mach doch mal :)

Wer ohne jede Erklärung Zeiten ändert, dem glaubt man nicht, und man hat auch allen Grund dazu.

Im übrigen ist es egal, ob die um 14:18 oder um 14:34 da lang kamen, die Explosion um 15:56 ist unstrittig, und niemand hätte sich da weit über eine Stunde lang mit ner Bombe aufgehalten: Hinschieben, abstellen, weggehen, zünden. 10 Minuten Sache.

nachdenkerin
29.09.2013, 06:48
Es ist eine 5, schau Dir nur mal eine wirkliche 3 an, wie sie in dem anderen Bild angezeigt wird (14:18:31). Es wurden also jeweils 16 Minuten dazugezählt. Warum? Mögliche Erklärung: Die Zeit der Überwachungskamera ist falsch eingestellt und geht um 16 Minuten nach? Das könnte man ja bei Viva erfragen.

Nach 9 Jahren kannst Du bestimmt nichts mehr erfragen. Dass ein Überwachungskamera, die so einen Sender schützen soll, 16 Minuten falsch eingestellt ist, halte ich für ein Märchen.

Warum schneiden die meisten Zeitungen die Zeile mit der Uhrzeit weg?

http://www.abendblatt.de/politik/deutschland/article2093593/NSU-Eine-Spur-fuehrt-zum-Verfassungsschutz.html

http://siegrun-roman.de/weggeschnitten.jpg

Wenn es 14:54 Uhr gewesen sein soll, so kann eine Zeugin, die angeblich so wichtig ist, dass sie sogar in Trance Zustände versetzt wird, einen möglichen Täter nicht 15:05 Uhr weiter weg vom Tatort gesehen haben, wenn dieser schon 14:54 Uhr in der Nähe vom Tatort war.

fatalist
29.09.2013, 07:01
31.01.08 – DIE WELT
Polizei fährt die Zahl der Ermittler zurück


Das wichtigste Bindeglied in allen Fällen ist die Tatwaffe: "Alle Opfer wurden mit einer Ceska 83 mit verlängertem Lauf erschossen", sagte Geier. Insgesamt wurden seit dem Jahr 1983 lediglich 60 Waffen dieses Typs hergestellt. Möglicherweise sei der passende längere Lauf aber auch erst nachträglich angefügt worden. Die Ceska 83 sei vermutlich im Einsatz des Geheimdienstes der DDR gewesen. Durch die Überprüfung von Unterlagen des Ministeriums für Staatssicherheit konnten bereits einige der Waffen ermittelt werden. Die Überprüfung von 5000 Waffenbesitzern, sogar in der Schweiz, habe noch keine neuen Erkenntnisse gebracht. Diese Spur werde aber auch weiterhin verfolgt.

Die Polizei ermittelt in zwei Richtungen. Nach ihren Angaben kommt ein Serientäter mit ausländerfeindlichem Hintergrund in Frage, der eine hohe Neigung zu Waffen hat. Eine andere Möglichkeit stelle organisierte Kriminalität im Drogenmilieu dar.
Für Hinweise, die zur Ergreifung des Täters führen, ist eine Belohnung von 300.000 Euro ausgelobt.

http://www.welt.de/regionales/muenchen/article1619518/Polizei-faehrt-die-Zahl-der-Ermittler-zurueck.html

Die SOKO BOSPORUS hatte Anfang 2008 Ausländerhass und PKK/OK auf dem Radar, und STASI-Ceskas im Visier.

Passt also hervorragend zu meiner These, dass es das BKA war, welches die CESKA mit allen Mitteln in der Schweiz finden wollte, und nicht bei den STASI-Waffen, weshalb die Existenz dieser Waffen ja auch bis heute nie eine Rolle spielt, auch nicht im Prozess in München.

2010 dann war das Zerwürfnis zwischen Nürnberger Kripo und BKA komplett, im Vorfeld der AZ XY-Sendung, weil das BKA sich ganz und gar auf die Schweizer Ceskas versteift hatte. Das steht sogar im PUA-Bericht, dass damals schon länger andauernde Konflikte aufbrachen.

Das BKA hatte (Vermutung) WEISUNG, die STASI-CESKAS des BFV und einiger LFV "vornedraussen zu lassen" (das ist ein Insider-Gag), und dann bin ich wieder beim Harald Öchsner und seiner Behauptung, dass die Kripo Nürnberg seit 2009 weiss, dass die Täter zwei Top-Leute des Verfassungsschutzes waren, mit einer STASI-Ceska aus dem Thüringer LfV.

Wie wohl diese beiden Top-Leute hiessen?
B&M?
imo eher nicht...

Aber die Idee war geboren, die Morde 2 V-Leuten unterzuschieben, die leider dabei umkommen mussten, und die "Bewaffnung durch den Staat in Form einer STASI-CESKA zu ersetzen durch das Märchen von der selbstverschafften Schweizer Ceska?


Ob alle Opfer mit derselben Waffe erschossen wurden, das ist nicht sicher. Keineswegs sicher.




Im sogenannten „NSU-Video”, angeblich von deutschen Ausländerhassern produziert und damit die FBI-These stützend, werden in zwei Bildsequenzen Ceska-Pistolen gezeigt. Ohne Schalldämpfer, also sehr früher Zeitpunkt, in dem Teile des Videos produziert wurden. 2008 war der Schalldämpfer Allgemeinwissen.

Als man die Ceska in Zwickau im Schutt fand, als Waffe W4 am 6.11.2011, da musste dieser Fund noch 5 Tage verheimlicht werden, um Heilbronn an das Video anzufügen.
Am 11.11.2011 war dann alles fertig und durfte der erschütterten Öffentlichkeit verkündet werden.

Gefällt mir immer besser, diese Theorie.

fatalist
29.09.2013, 08:00
Morgen kommt Vera von Achenbach, die Zschäpe 2006 im Nachbargrundstück gesehen haben will, nebst B&M und Wohnmobil, und am 8.10. kommt dann Zschäpes Doppelgängerin samt Ehemann.


043. Tag: 08. Oktober 2013, 10:30 Uhr Thomas D.
043. Tag: 08. Oktober 2013, 10:30 Uhr Desiree D.
So hat man dann 1 Woche zum Spekulieren. Hat das Gericht wieder super hingekriegt, gelle?

Zwischendurch lenkt aber noch Andreas Temme ab, der kommt am Dienstag. Da hat man sich den gesamten Nachmittag Zeit eingeräumt, weil seine Aussagegenehmigung sicher verlesen werden muss und diese recht umfangreich sein dürfte.


041. Tag: 01. Oktober 2013, 11:30 Uhr, Andreas T., Fall Yozgat

nachdenkerin
29.09.2013, 08:15
Kann es möglich sein, dass das Foto vom Focus, mit dem vollen Kühlschrank, unzähligen Schuhen und etc. nur eine Täuschung war.

Leider beherrsche ich nicht die türkische Sprache, deshalb Übersetzungsmaschine. Vorausgesetzt die Übersetzung ist richtig, so müsste der Kühlschrank fast leer gewesen sein. Und es gab auch nur eine Jogginghose, o. k. das müsste dann die blutverschmierte von der ermordeten Polizistin gewesen sein:D


http://siegrun-roman.de/Sabah-Zeitung-Taeuschung.jpg

http://siegrun-roman.de/Sabah-Zeitung.jpg
http://www.sabah.de/evdeki-esyalar-bir-tuhaf.html

brain freeze
29.09.2013, 08:30
Nettes Detail aus Luxemburg: Nachdem das BKA die DNA-Spur von BND-Kramer senior auf den Erpresserbriefen nicht bestätigen konnte, hat dasselbe BKA jetzt per Profiler die Gladio-Spur mit deutscher Gründlichkeit beseitigt. Frage wäre, ob Luxemburg aus Naivität oder mit Absicht den Bock zum Gärtner gemacht hat.


Heute steht der 65. Verhandlungstag an. Im Zeugenstand wird heute ein "Profiler" des deutschen Bundeskriminalamtes zu Wort kommen. Er ist der Autor jener operativen Fallanalyse, mit der die Ermittler letzte Zweifel an der Insider-Spur ausräumen konnten. Auf Bitte des BKA werden wir den Mann nicht beim Namen nennen und keine Fotos veröffentlichen.

Am 4. August 2000 hatte die Untersuchungsrichterin Doris Woltz das deutsche Bundeskriminalamt mit einer operativen Fallanalyse beauftragt.

[...]

16:48 Uhr: Terroristische Motive können wegen der fehlenden Bekennung ausgeschlossen werden. Nach Ausschluss der chaotischen Bewegründe bleibt fast nur noch der idealistische Hintergrund.

[...]

17:02 Uhr: [Staatsanwalt, bf] Oswald: Kann man die idealistische Vorgehensweise der Täter in Zusammenhang mit einer Stay Behind Theorie bringen?

17:08 Uhr: Experte: Die Hypothese kann man aufstellen. Die Frage ist, was könnte man erreichen? Es wurden Mängel und Reformbedarf innerhalb der Gendarmerie aufgezeigt. Die Täter erreichten also eher eine Stabilisierung anstatt einer Destabilisierung. Die Frage ist, wem nützen dann die Anschläge? [...] Ich stelle mir bei Stay behind kein solches Tatbild vor. Ich schliesse die Hypothese nicht aus, halte es aber für unwahrscheinlich.

http://www.wort.lu/de/view/bommeleeer-der-65-prozesstag-im-ticker-5242cdebe4b0c159be9ac4de

Warum darf ein BKA-Profiler nicht genannt und abgebildet werden? Er ist ja kein GSG9-Beamter ...

Seine Aussage zur Zielstellung von Stay behind/Gladio ist nur die halbe Wahrheit und deshalb eine ganze Lüge. Destabilisierung durch Gladio/Staatsterrorismus ist natürlich kein Selbstzweck. Diese Destabilisierung hat konkrete, wenn auch unterschiedliche Ziele: Umbau der Sicherheitsarchitektur, politische "Reformen", Verschärfung/Umbau/Anpassung des Rechtssystems. Und natürlich das Ziel einer - vorübergehenden - Stabilisierung auf höherem Sicherheitsniveau.

Interessant auch hier wieder das Verhältnis Terroristische Motive und Bekenntnisse - Gibt es keine Bekenntnisse, reden dieselben "Profiler" wahlweise vom bekenntnislosen Terror oder sehen genau deswegen keine Anhaltspunkte für Terror (vgl. Düsseldorf).

fatalist
29.09.2013, 09:45
Kann es möglich sein, dass das Foto vom Focus, mit dem vollen Kühlschrank, unzähligen Schuhen und etc. nur eine Täuschung war.

Leider beherrsche ich nicht die türkische Sprache, deshalb Übersetzungsmaschine. Vorausgesetzt die Übersetzung ist richtig, so müsste der Kühlschrank fast leer gewesen sein. Und es gab auch nur eine Jogginghose, o. k. das müsste dann die blutverschmierte von der ermordeten Polizistin gewesen sein:D
Nee, Joggingschuhe, 1 Unterhose, 2 Regenhosen usw.
Kühlschrank leer...

Die waren wohl dort längst ausgezogen, und die Miete kam laut Hausverwalter Escher die letzten 2 Monate jeden Monat von einem anderen Konto, ja wer da wohl weitergezahlt hat, die Überwachungskameras montiert hat, die Bude präpariert hat für den Showdown???

Augenzeugen sagten, das Haus sei seit einem halben Jahr unbewohnt gewesen...


Nachbarn zufolge soll das Haus seit einem halben Jahr unbewohnt sein. Von der Explosion betroffen gewesen sei auch ein leer stehendes Restaurant im Erdgeschoss. http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_51198728/explosion-in-zwickau-doppelhaushaelfte-voellig-zerstoert.html

Deinen Beitrag mit der Übersetzung habe ich den Türkisch-Kundigen zum Frass vorgeworfen ;)
Vielleicht bekommen wir ja Hilfe...

und solange hilft die Übersetzung ins Englische, die ist besser als die ins Deutsche.


A whimsical [verwunderlich, fatalist] home furnishingsGerman police, Beate Zschaepe neo-Nazi killers, Uwe Uwe Böhnhardt Mundlos'un home with items found "strange" considers to be learned. Home 13 pairs of women's shoes, men's shoes 9 worn while riding a bicycle and jogging were reported. Used in everyday life, but drew attention to the lack of men's shoes. The bathroom is just a pair of slippers. He's Zschaepe'ye.


ACCESSORIES collected


Is almost completely empty refrigerator and kitchen cabinets, trash cans where prepared food at home, in the absence of any cosmetic product or medication learned. Only two men wearing rain pants, a tracksuit bottoms, a sweater, a shirt, three panties there was a pair of socks and a T-shirt. To the lack of women's clothing, Zschaepe'nin "stuff already collected" gave rise to the suspicion that. Da war nix mehr in der Bude, die war leer.

fatalist
29.09.2013, 10:09
Und auf einmal macht auch die Aussage des beteiligten Feuerwehrmannes Sinn, der sich wunderte, was da noch alles in der ausgebrannten Wohnung entdeckt worden sein soll...

Noch so ein Unding:

ERST brannte die Bude, DANACH flogen die Aussenwände weg.

http://media1.faz.net/polopoly_fs/1.1954541!/image/3956581040.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_klein/3956581040.jpg

Bild aus der FAZ.

Die Schilderungen der Zeugen, erst sei die Wand weggeflogen mit einem "Rumms" und dann habe es gebrannt, die stimmen alle nicht.

Da wurde auch nichts mittels "Glühbirne" ferngezündet.

Erst brannte das Haus, und danach flogen die Wände weg. Das Feuer muss also etwas Explosives "gefunden haben", eventuell Schwarzpulver, oder einen Benzinkanister?

http://bilder.bild.de/fotos/sonderkonditionen_33211792_mbqf-1374157671-31398984/Bild/2.bild.jpg

Nereus
29.09.2013, 11:24
Das könnte sowohl 34 als auch 54 heißen. Fakt ist, dass die Uhrzeiten geändert wurden. Und das hatte offensichtlich seinen guten Grund.

Das VIVA in Köln ist ein TV-Studio mit Videotechnikern, Regisseuren, Filmemachern usw. Die konnten aus ihrem multikulturellen amerikanischen Selbstinteresse heraus alles produzieren und manipulieren.....

Die nachfolgenden Bildssequenzen aus dem antirassistischen und fremdenfeindlichen, sogenannten „NSU-Video”, wurden aus einem Filmdreh vor dem VIVA-Studio (2004) über den „Fahrradbomber von Köln” geliefert:

VIVA-Mitarbeiter „Hawkeye” kommt mit TV-Produktionsmaterial als Fahrrad-Bote zum Sender?

39644

14.11.2011 - SPIEGEL TV - ab 3:38 min.
Die Braune Armee Fraktion (2): Das Bekennervideo
http://www.spiegel.de/video/die-braune-armee-fraktion-2-das-bekennervideo-video-1161211.html

VIVA-Mitarbeiter „Hawkeye” hat abgeliefert und geht mit erhaltenem Versandmaterial als Fahrrad-Bote vom TV-Sender wieder weg?

39645

Die hier angegebene Video-Sequenz, mit deutschem Erzählerton des „NSU-Videos”, stammt mit den Anmerkungen aus dem Transkript des „antifaschistischen Pressearchivs...”, Kreuzberg
http://www.apabiz.de/publikation/NSU-Transkript.pdf

10:44 min. des „NSU“Fake-Videos.

“Oh nein, was für 'ne schlimme Welt, wo nichts mehr gilt, wenn einer Hilfe bellt. Es denkt der Paul, das war nicht immer so. Nein, gelle, denkt doch an Scarlett....“
(Das weiße Männchen erklärt ihm nun „Plan B“. Die Tafel 1 rahmt Aufnahmen von
einem Behälter mit einer Nagelbombe.)
…Pimpernelle (phon), den Helden aus dem Märchenbuch, der das verwegene Hütchen trug mitsamt der roten Pelerine. So eine hatte Tante Line.“
(Die Tafel 2 rahmt Aufnahmen vom Nagelbomben-Anschlag in Köln: schwarz-weiß-Bilder, die aus einer Überwachungskamera stammen könnten. Sie zeigen eine Person, die ein Fahrrad schiebt. Sie hat einen dunklen, runden Behälter [den aus
Tafel 1?] bei sich. Die Person ist mit Rot eingekreist)
Apabiz Seite 21.

- „Rahmen“-Handlung mit Männchen im Büro des „National Pedestrian Clubs“ (im „NSU“-Video manipulativ mit „Nationalsozialistischer Untergrund“ übersetzt) stammt aus dem Clip „Rosarote Ampeln gibt es nicht“ der amerikanischen „Panther“-Kinderserie.
- Der Erzählerton über Tante Line stammt aus dem Clip „Der rosarote Panther - Der rosarote Retter deutsch Folge 82.
- Der Film im Rahmen stammt aus Video-Außenaufnamen vor dem VIVA-TV-Studio in Köln.


[b]2004 wurde VIVA von dem amerikanischen Medienkonzern Viacom übernommen, zu dem auch die internationale MTV Group gehört.
Viacom ist ein US-amerikanischer Medienkonzern mit Sitz in New York City mit verschiedenen weltweiten Beteiligungen an Kabel- und Satellitenfernsehgesellschaften (MTV Networks und BET), Videospieleherstellern (Sega of America) und Filmproduktion und Verleih (Paramount Pictures, Dreamworks).
Das Unternehmen entstand am 31. Dezember 2005 durch die Aufteilung des alten Viacom-Konzerns in CBS Corporation und (neue) Viacom. CBS wird von konservativer Seite Verzerrung vorgeworfen; die Nachrichtensendung CBS Evening News gehört neben der New York Times zu den am stärksten politisch linken Medienformaten der Vereinigten Staaten.
http://de.wikipedia.org/wiki/VIVA_Deutschland

Das multikulturelle VIVA-Personal 2004, als die „Fahrradbomber” vor dem Fernsehsender gedreht wurden (Statisten?).

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/9/9c/Mola_Adebisi_01.jpg/170px-Mola_Adebisi_01.jpg

Mola Adebisi ist ein deutscher Moderator nigerianischer Abstammung.
Beim Musik-Fernsehsender VIVA von 1993 bis 2004 angestellt.

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/8/8c/2250G%C3%BClcan_Kamps.JPG/220px-2250G%C3%BClcan_Kamps.JPG

Gülcan Kamps, geb. Karahancı, Ehefrau eines Backwarenmillionärs, ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und Schauspielerin türkischer Abstammung. Von Januar 2003 bis Mitte 2010 war sie Moderatorin bei VIVA.

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/14/Milka_Loff_Fernandes_Babybauch.jpg/220px-Milka_Loff_Fernandes_Babybauch.jpg

Milka Loff Fernandes, ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und Schauspielerin. Ihre Eltern kommen von den Kapverdischen Inseln.

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/1/1c/Charlotte_Roche.jpg/170px-Charlotte_Roche.jpg

Charlotte Elisabeth Grace Roche (* 18. März 1978 in High Wycombe) ist eine britische Moderatorin, Produzentin, Schauspielerin, Hörspielsprecherin und Autorin. Sie lebt in Deutschland. Moderatorentätigkeit bei VIVA Zwei in der Musiksendung Fast Forward.

VIVA 2004 http://www.einstieg.com/uploads/pics/Nela-Panghy-Lee.jpg

Nela Panghy-Lee (* 28. Mai 1980 in Tettnang als Daniela Stengel) ist eine deutsche Moderatorin, Schauspielerin und ein Model mit koreanischer und ungarischer Abstammung. Bekannt wurde sie als Moderatorin verschiedener Sendungen des Musiksenders VIVA.

VIVA 2004 https://si0.twimg.com/profile_images/2795576867/66b118130f55f58e5483eb62e2d441d0.jpeg

dto. http://blog.hiphop.de/kopfmusik/wp-content/uploads/sites/24164/2013/06/Falk.jpg

Falk Schacht ( auch bekannt unter dem Pseudonym Hawkeye) ist ein deutscher Musikjournalist, Moderator und Hip-Hop-Musiker.
Ab dem Jahr 2001 arbeitete Schacht dann als Redakteur und Moderator der Sendung Supreme auf VIVA Zwei. Nachdem VIVA Zwei 2002 in VIVA Plus umgewandelt wurde, wechselte er zu VIVA um dort als Redakteur und Moderator der Hip-Hop-Sendung Mixery Raw Deluxe tätig zu sein. Im selben Jahr begann er außerdem eine monatliche Kolumne mit dem Titel Das Letzte Wort im Hip-Hop-Magazin Juice zu schreiben, in der es um Anregungen zur Diskussion in der deutschen Hip-Hop-Szene geht.
Für den KI.KA verwirklichte er 2003 als Moderator und Co-Redakteur eine vierteilige Reihe über die vier Bestandteile der Hip-Hop-Kultur. Im selben Jahr moderierte er auch eine DVD für das Goethe-Institut, welche im Deutschunterricht an amerikanischen und kanadischen Schulen eingesetzt wird.
Seit 2005 ist er als Produzent verantwortlich für die Sendung Mixery Raw Deluxe, die er schon auf VIVA moderierte. Seit November 2006 ist die Sendung in einer online Version im Internet zu sehen.
Neben seiner Tätigkeit als Journalist war er auch von 2006 bis 2009 als freier Mitarbeiter im Bereich A&R und als Executive Producer beim Kölner Plattenlabel Melting Pot Music aktiv. Außerdem arbeitete Schacht als Berater für die Bundeszentrale für Politische Bildung als Referent in Diskussionsrunden zum Thema Jugend(kultur) zwischen Entertainment und Gewalt,im Zentrum für Kunst und Medientechnologie in Karlsruhe oder ist als Moderator von Diskussionsrunden zu Themen wie Gesellschaft, Jugend und Hip-Hop tätig. Dazu kommen Vorträge und Vorlesungen an Universitäten und Medien-Akademien zu Themengebieten wie Hip-Hop oder Musikkultur und Fernsehen.(Wiki)

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/6/6c/Jess1.jpg/220px-Jess1.jpg

Jessica Martina Wahls ist eine deutsche Popsängerin und Mitglied der deutschen Girlgroup No Angels. Ihr afro-amerikanischer Vater stammt aus Washington, ihre Mutter ist Deutsche. 2000 hatte Jessica ein Verhältnis mit Walter Unterweger, einem Big-Brother-Kandidaten. Im Mai 2005 war sie im deutschen Playboy zu sehen. Zudem posierte sie für das Männermagazin Maxim. Moderationen für die TV-Sender VIVA und MTV.

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/a/a8/Sarah_Kuttner_2012-02-10.JPG/220px-Sarah_Kuttner_2012-02-10.JPG

Sarah Kuttner (* 29. Januar 1979 in Ost-Berlin) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin, Autorin und Kolumnistin.
Während ihrer Schulzeit lernte sie auch die spätere Schauspielerin und Moderatorin Nora Tschirner kennen, mit der sie privat befreundet ist. Danach ging sie zunächst als Au-pair nach London, wo sie einen Korrespondenten des Spiegels kennenlernte und ein sechsmonatiges Praktikum in der Londoner Redaktion des Magazins absolvierte.
Musiksenders VIVA als neue Moderatorin ausgewählt. Bis 2004 moderierte sie daraufhin im Wechsel mit Gülcan Kamps die Nachmittagssendung Interaktiv.

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/f/ff/Heike_Makatsch_7376.jpg/220px-Heike_Makatsch_7376.jpg

Heike Makatsch (* 13. August 1971 in Düsseldorf) ist eine deutsche Schauspielerin, Sängerin, Autorin und Fernsehmoderatorin, studierte bis 1994 vier Semester Politik und Soziologie an der Universität Düsseldorf. Ihre Fernsehkarriere begann 1993 beim Musiksender VIVA, wo sie unter anderem die Sendungen Interaktiv und Heikes Hausbesuche moderierte.

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/7a/Oliver-Pocher-foto.jpg/220px-Oliver-Pocher-foto.jpg

Oliver Pocher, ist ein deutscher Komiker, Musiker, Unterhaltungskünstler, Moderator und Schauspieler. Seine Eltern gehörten der Glaubensgemeinschaft der Zeugen Jehovas an. Pocher selbst missionierte früher auch an Haus- und Wohnungstüren und wurde nie aus der Glaubensgemeinschaft ausgeschlossen.
Seinen ersten Fernsehauftritt hatte Pocher am 28. Oktober 1998 bei der Nachmittags-Talkshow von Bärbel Schäfer (mit Michel Friedman in Eschborn verheiratet, konvertierte zum Judentum und schloss die Ehe nach jüdischem Ritus in der Park East Synagogue in der Upper East Side von Manhattan, New York City).
Am 29. September 1999 wurde Pocher während einer Fernsehsendung von Hans Meiser von dem Musiksender VIVA für eine einwöchige Gastmoderation der Fernsehsendung Interaktiv ausgewählt und später fest angestellt.

VIVA 2004 http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/7/74/Janin_Reinhardt_IAA2005.jpg/220px-Janin_Reinhardt_IAA2005.jpg

Janin Reinhardt (* 14. November 1981 in Erfurt) ist eine deutsche Fernsehmoderatorin und Schauspielerin.
Von Januar 2002 bis September 2005 moderierte Reinhardt bei VIVA das wöchentliche Lifestyle- und Mode-Magazin Inside sowie das Kino-Magazin Film ab.

Usw.
Alle Biographien über VIVA-Wiki.

nachdenkerin
29.09.2013, 11:50
Nee, Joggingschuhe, 1 Unterhose, 2 Regenhosen usw.
Kühlschrank leer...

Die waren wohl dort längst ausgezogen, und die Miete kam laut Hausverwalter Escher die letzten 2 Monate jeden Monat von einem anderen Konto, ja wer da wohl weitergezahlt hat, die Überwachungskameras montiert hat, die Bude präpariert hat für den Showdown???

Augenzeugen sagten, das Haus sei seit einem halben Jahr unbewohnt gewesen...

http://www.t-online.de/nachrichten/panorama/id_51198728/explosion-in-zwickau-doppelhaushaelfte-voellig-zerstoert.html

Deinen Beitrag mit der Übersetzung habe ich den Türkisch-Kundigen zum Frass vorgeworfen ;)
Vielleicht bekommen wir ja Hilfe...

und solange hilft die Übersetzung ins Englische, die ist besser als die ins Deutsche.

Da war nix mehr in der Bude, die war leer.

Evtl. könnte der nachfolgende Link auch noch interessant sein, aber auch nur eventuell. Das geht um die Telefonate nach dem Wohnungsbrand. Ebenfalls in türkischer Sprache. Mein Schulenglisch hilft mir da auch nicht viel weiter.

http://www.sabah.de/kimse-tanimiyor-ama-herkeste-telefonu-var.html

fatalist
29.09.2013, 11:54
http://www.youtube.com/watch?v=XsZvJe9x7bE
Da jammern sie wegen Monopolisierung, haben aber das Video immer noch nicht veröffentlicht. :fuck:

"Die Öffentlichkeit hat ein Anrecht darauf", aber sie meinen "wir, die ARD". Vollpfosten.

nachdenkerin
29.09.2013, 12:08
http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

http://karl-heinz-hoffmann.com/images/p028_0_19_01.jpg

Damit wäre das Bild dann ja auch ein Fake. Von wegen voller Kühlschrank. Gem.dem türkischen Artikel war dieser doch leer.

bio
29.09.2013, 12:13
Und auf einmal macht auch die Aussage des beteiligten Feuerwehrmannes Sinn, der sich wunderte, was da noch alles in der ausgebrannten Wohnung entdeckt worden sein soll...

Noch so ein Unding:

ERST brannte die Bude, DANACH flogen die Aussenwände weg.

http://media1.faz.net/polopoly_fs/1.1954541!/image/3956581040.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_klein/3956581040.jpg

Bild aus der FAZ.

Die Schilderungen der Zeugen, erst sei die Wand weggeflogen mit einem "Rumms" und dann habe es gebrannt, die stimmen alle nicht.

Da wurde auch nichts mittels "Glühbirne" ferngezündet.

Erst brannte das Haus, und danach flogen die Wände weg. Das Feuer muss also etwas Explosives "gefunden haben", eventuell Schwarzpulver, oder einen Benzinkanister?

http://bilder.bild.de/fotos/sonderkonditionen_33211792_mbqf-1374157671-31398984/Bild/2.bild.jpg

an den fotos sehe ich herausgebrochene Mauern, passt also.

fatalist
29.09.2013, 12:21
http://karl-heinz-hoffmann.com/images/p028_0_19_01.jpg

Damit wäre das Bild dann ja auch ein Fake. Von wegen voller Kühlschrank. Gem.dem türkischen Artikel war dieser doch leer. alles fake... auch das Foto mit dem Benzinkanister in der Tür...

fatalist
29.09.2013, 12:26
an den fotos sehe ich herausgebrochene Mauern, passt also. Och bio, wieder nix gerafft?
Das 2. Foto ist zum Vergleich, klar fehlen da die Mauern... oh my god...

bio
29.09.2013, 12:32
Och bio, wieder nix gerafft?
Das 2. Foto ist zum Vergleich, klar fehlen da die Mauern... oh my god...
beim ersten auch

fatalist
29.09.2013, 12:35
beim ersten auch Na wenn Du meinst, dann will ich Dir deinen Glauben nicht nehmen. Der kann Berge versetzen, weiss ich doch ;)



http://www.freiepresse.de/DYNGAL/11718/171692_W606.jpg

“In diesem Raum werden Beweisstücke geordnet und getrocknet.” (freiepresse (http://www.freiepresse.de/BILDERGALERIEN/index.php?gal=11718&bild=12&return_id=2110444))
Foto: Polizei


http://friedensblick.de/3632/fernsehbericht-ueber-die-ausgebrannte-nsu-wohnung/

Da wird gar nichts getrocknet. Unten rechts sollen zwar Wasserlachen simuliert werden, aber es hängt keine Wäsche zum Trocknen, und Gebläse sehe ich da auch nicht. Viel zu viele Klamotten sowieso, und alles unverbrannt?

Wer´s glaubt wird selig...

fatalist
29.09.2013, 12:50
Es soll mehrmals geknallt haben, also mehrere Explosionen.


Erste Zeugin für heute ist die Rentnerin Gisela F.

F. wohnt in der Zwickauer Frühlingsstraße. Sie berichtet zunächst eigenständig vom 4. November 2011, dem Tag des Brandes in der Frühlingsstraße 26. Sie sei beim Laubrechen gewesen, als es auf einmal geknallt habe. Zu einem Nachbarn, der ebenfalls im Garten gewesen sei, habe sie gesagt, da sei wohl etwas explodiert. Dann habe es ein zweites Mal und noch weitere Male geknallt. http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-36-verhandlungstag-19-sept-2013/

Bei einer Gasexplosion oder bei einer Benzindampfexplosion knallt es genau 1 Mal.
In Zwickau knallte es mehrfach, wohl in verschiedenen Zimmer, was auch erklärt warum erst nur die Seitenwand wegflog, und danach erst die Wand zur Strasse.

solaris
29.09.2013, 12:57
Evtl. könnte der nachfolgende Link auch noch interessant sein, aber auch nur eventuell. Das geht um die Telefonate nach dem Wohnungsbrand. Ebenfalls in türkischer Sprache. Mein Schulenglisch hilft mir da auch nicht viel weiter.

http://www.sabah.de/kimse-tanimiyor-ama-herkeste-telefonu-var.html

Telefonspur führt ins Innenministerium!

http://www.sabah.de/de/telefonspur-fuhrt-ins-innenministerium.html

die allermeisten türkischen Artikel auf Sabah zur NSU stehen in der deutschen Ausgabe davon!
Deutsche Ausgabe auswählen(oben rechts),NSU in Suche eingeben und passendes Datum (+/-)

fatalist
29.09.2013, 13:25
Telefonspur führt ins Innenministerium!

http://www.sabah.de/de/telefonspur-fuhrt-ins-innenministerium.html

die allermeisten türkischen Artikel auf Sabah zur NSU stehen in der deutschen Ausgabe davon!
Deutsche Ausgabe auswählen(oben rechts),NSU in Suche eingeben und passendes Datum (+/-) Das ist nicht derselbe Artikel, der von nachdenkerin befasste sich mit dem ominösen Anruf um 12:11, den auch das Neue Deutschland berichtete.

Die Anrufe in "Deinem" Artikel kamen ja auch nicht vom Innenministerium, sondern von einem auf das Innenministerium zugelassenen Handy, wie es oft V-Leute des LfV haben...

Es ist fraglich, ob die Daten noch existieren, imo wurde da Vieles geschreddert.

Nereus
29.09.2013, 14:02
http://karl-heinz-hoffmann.com/images/p028_0_19_01.jpg

Damit wäre das Bild dann ja auch ein Fake. Von wegen voller Kühlschrank. Gem.dem türkischen Artikel war dieser doch leer.

Hier sieht der Inhalt des Kühlschranks anders aus: Fotostrecke öffnen, Bild 2.
http://www.mopo.de/politik---wirtschaft/privatleben-des-terror-trios-der-erste-blick-in-das-nazi-nest,5066858,17046320.html

3.9.2012 Hamburger Morgenpost
Der erste Blick in das Nazi-Nest

Ruß klebt an Decken und Wänden, Klamotten, Geschirr und Habseligkeiten liegen verstreut auf dem Boden. Wir zeigen Fotos aus dem Inneren der Zwickauer Frühlingsstraße 26. Es sind Bilder aus jener Wohnung, in der das rechtsextreme Terror-Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe lebte – bis Zschäpe die Wohnung mit Brandbeschleuniger in die Luft jagte.
Bis zum 4. November 2011, dem Tag der Explosion und dem Ende des braunen Spuks, ließ es sich das Trio hier, im Stadtteil Weißenborn, gutgehen. Im „Sportzimmer“ standen hochwertige Hanteln und Gewichte, der teure riesige US-Kühlschrank war gut gefüllt. DVD-Player, 3D-Brillen, unzählige DVD-Pakete, eine Konsole, ein Spielzeughubschrauber und Dutzende Gesellschaftsspiele waren in den Räumen verteilt – neben Bargeld aus Banküberfällen und Waffen.
Seit 2007 frönte sie einem liebgewonnenen Hobby: Filme. In einer Videothek war sie Stammkundin, lieh insgesamt 280 Filme (Horror- und Kinderfilme, Thriller, Komödien) und sechs Computerspiele (Kriegssimulationen und Ego-Shooter) aus. Während sich die Männer im Haus in der Frühlingsstraße fast nie blicken ließen, spendierte Zschäpe bei Partys im Keller Familienpizza und Schaumwein.
Selbst zu dem Griechen Petros P., Betreiber der „Taverne Thassos“ unter ihrer Wohnung, hielt Zschäpe Kontakt. Zur Eröffnung schenkte die Rechtsextreme dem Wirt eine Pflanze, zum Geburtstag kleine Figuren von Asterix und Obelix. Auch Ouzo trank sie hier. Ihre Mitbewohner Mundlos und Böhnhardt hatten da schon in München den Griechen Theodoros Boulgarides mit einem Kopfschuss ermordet.
Fotostrecke:
Foto 1: In diesem Haus an der Frühlingerstraße 26 in Ziwckau lebte das Terror-Trio

Foto 2: Die Küche: Zschäpe liebte ihren kühlen Prosecco
Für die Küche leistete sich das Trio einem riesigen Kühlschrank. In der Tür steht eine Flasche „Veneto Verduzzo“ – Zschäpes Lieblings-Prosecco. Neben dem Kühlschrank steht ein großer Holztisch sowie eine Eckbank.

Foto 3: Sportraum: Hier trainierten die Männer
Beide Männer liebten Sport, richteten sich in der Wohnung einen eigenen Fitness-Raum ein. Vor allem Mundlos übte hier oft, galt als extrem durchtrainiert, präsentierte vor allem im Urlaub gern seinen Sixpack.

Foto 4: Ein eigenes Zimmer für die beiden Katzen
Ihre Katzen Heidi und Lilly (leben heute bei neuen Besitzern) hatten in der Frühlingsstraße ein eigenes Zimmer, das Trio bastelte ihnen sogar Treppen, damit die beiden Tiere auf Schränke klettern konnten.

Foto 5: Bad: Gutschein zum Bleichen
In den zwei Bädern (eines mit Badewanne) fanden die Ermittler neben elektrischen Zahnbürsten auch einen Gutschein zum Zähnebleichen. Den hatten Mundlos und Böhnhardt ihrer Gefährtin Zschäpe zum Geburtstag geschenkt – plus einer Glückwunsch-Karte, unterschrieben mit ihren Tarnnamen „Max“ und „Gerry“.

Foto 6: Der Flur: Waffen lagen schussbereit herum
Im Flur und im Schlafzimmer lagen eine Maschinenpistole von 1952, ein Repetiergewehr mit abgeschnittenem Schaft, sieben Pistolen und zwei Revolver – zum Teil schussbereit.

Foto 7: Teure Fahrrad-Sammlung im Keller
Den Kellereingang sicherte das Trio mit Bewegungsmeldern. Außerdem verbarrikadierten sie den Lagerraum mit einer stabilen Stahlschutztür. Hier standen teure Mountainbikes von Bulls, Cannon dale, Specialized und Koonga.

fatalist
29.09.2013, 14:15
Hier sieht der Inhalt des Kühlschranks anders aus: Fotostrecke öffnen, Bild 2.
http://www.mopo.de/politik---wirtschaft/privatleben-des-terror-trios-der-erste-blick-in-das-nazi-nest,5066858,17046320.html
imo sieht der Inhalt gleich aus.

Nereus
29.09.2013, 14:22
Es soll mehrmals geknallt haben, also mehrere Explosionen.

http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-36-verhandlungstag-19-sept-2013/

Bei einer Gasexplosion oder bei einer Benzindampfexplosion knallt es genau 1 Mal.
In Zwickau knallte es mehrfach, wohl in verschiedenen Zimmer, was auch erklärt warum erst nur die Seitenwand wegflog, und danach erst die Wand zur Strasse.

Vermutung und VT: Von der leeren Gaststätte aus wurde die Decke unter den Außenmauern der ersten Etage angebohrt und mit Grubensprengpatronen gefüllt und verkabelt. Ebenso von oben, wobei noch die Deckenhohlräume unter der rechten Dachgaube zusätzlich mit Brandbeschleunigern und "Beweismaterial" für die "NSU-Legende" präpariert wurden. Dann verließen die "Sprengmeister" eiligst das Haus mit einem Auto für einen 90 Sek. Fußweg, schafften noch ein zweites Fahrzeug aus der Gefahrenzone und begaben sich sichtbar in eine öffentliche Bäckerei. (Der dritte Mann mußte an diesem Tag zu Hause bleiben).

Dann wurde abgewartet, bis Zschäpe, wie gewohnt und beobachtet, am Freitag Nachmittag die Wohnung verläßt. Der theatralische Feuerzauber wurde dann ferngezündet. Ein gesteuerter heißer Abriß des unvermietbaren alten "naziverseuchten" Hauses, wie am 11.9. in New York, nur mit weniger Schaden?

fatalist
29.09.2013, 14:29
Vermutung und VT: Von der leeren Gaststätte aus wurde die Decke unter den Außenmauern der ersten Etage angebohrt und mit Grubensprengpatronen gefüllt und verkabelt. ---
Nimm bitte mal diesen Fakt mit hinein:


Zwei Handwerker im Nebeneingang konnten sich nach der Explosion selbst in Sicherheit bringen.
http://www.blaulichtfahrzeuge.net/v2/displayimage.php?album=9516&pid=12833#top_display_media

Nereus, die Handwerker waren vor Gericht als Zeugen, aber diese (Zitat) beiden anderen "Handwerker" kennt niemand.

fatalist
29.09.2013, 14:41
Nereus meint, Zschäpe war in Zwickau und ging wie geplant mit den Katzen zu Emingers ins Wochenende.
Nach entsprechender Vorbereitung liess man die Bude hochgehen, während Zschäpe gerade mal aus der Haustür war.

Fatalist meint, dass die Wohnung leer war, dass das Trio dort gar nicht mehr wohnte, und entsprechend ganz in Ruhe für den Showdown gespickt wurde. Susann Eminger gab mit den Katzen die Zschäpe.

So in etwa, gelle?

fatalist
29.09.2013, 14:47
Ich frage mich, ob der echt ist:


lothar harold schultesagt:29. September 2013 um 13:16 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/09/29/nsu-recherchen-von-compact-taz-peinlich-thuringer-allgemeine-objektiv/#comment-76455)
wie immer, was ist hinter den kulissen? wenn im nsu prozeß die täteranwälte die märchengeschichte nicht glauben – ok, aber wenn inzwischen die opferanwälte nicht mehr an das märchen glauben – was dann? nochmals, für alle die es nicht glauben wollen, der sachverhalt ist den deutschen ermittlungsbehörden seit über zwölf jahren bekannt – einschließlich meiner person, sonst wäre ich nicht wieder am freitag zu den zwei uwes und meiner ausbildung vernommen worden. herr elsässer, sie sollten herrn rechtsanwalt narin kontaktieren, der inzwischen überzeugt ist, daß die zwei uwes bedingt unschuldug sind. ferner kann jeder im internet unter lothar harold schulte – der anschlag nachlesen, was ich vor über zehn jahren der generalbundesanwaltschaft mitgeteilt habe.. wer es genau wissen will, dem sende ich das ganze zu, unter der e-mail adresse lothar.h.schulte@web.de. gruß l.h..s.. Der postet das so ähnlich jede Woche, und seine Geschichte geht so, dass der Mossad für die Aufstellung einer Art NSU-Truppe in Ostdeutschland verantwortlich ist, die DDR-Waffen (auch Ceskas) nutzte. Schulte sollte den Ausbilder geben, lehnte aber ab.

Als Schulte sich Jürgen Möllemann gegenüber offenbarte, wollte der ne kleine Anfrage deshalb starten, aber sein Fallschirm versagte bevor er die absenden konnte.

Schulte ist verurteilter Rechtsterrorist. Bückeburger Werwolf-Prozess.

Nereus
29.09.2013, 15:00
Nimm bitte mal diesen Fakt mit hinein:

http://www.blaulichtfahrzeuge.net/v2/displayimage.php?album=9516&pid=12833#top_display_media

Nereus, die Handwerker waren vor Gericht als Zeugen, aber diese (Zitat) beiden anderen "Handwerker" kennt niemand.

Und wer ist der „dritte Mann”?

Viele Fragen bleiben

Viele Fragen bleiben. Löste Zschäpe eine Explosion aus, um Spuren zu verwischen? Warum ließ sie Waffen und andere Beweisstücke nicht verschwinden? Gehörte zum "Plan B" vielleicht sogar das Szenario, dass Zschäpe bei der Explosion selbst sterben sollte? Günnel von der Feuerwehr konnte das Versteck unmittelbar nach dem Feuer in Augenschein nehmen, manches in der Wohnung wirkte wie unversehrt. Günnel erinnert sich an einen Teppich, der fast keine Brandspuren aufwies. Auch ein Hochbett und Sprayflaschen hätten keinen Schaden genommen.
Um zwei Uhr in der Nacht ist der Einsatz beendet. Ein Bagger hat bereits so viele Trümmer beseitigt. Am Tag darauf sind die Zwickauer Polizisten und Feuerwehrleute noch einmal in der Brandruine. Dann kommt überraschend der Befehl zum Abzug: Die Verbindung zwischen den Tatorten Eisenach und Zwickau ist da. Fortan haben die Experten des Bundeskriminalamtes (BKA) das Sagen. Sie bleiben lange in Zwickau. Für alle anderen bleibt das Gebäude tabu.
http://www.morgenweb.de/nachrichten/welt-und-wissen/als-das-nsu-versteck-brannte-zwickauer-erinnern-sich-1.784404


Heinrich Günnel, Chef des Zwickauer Feuerwehramtes: Der 57-Jährige weiß mehr, als er öffentlich sagen darf. ... Während das frühere griechische Restaurant im Erdgeschoss der Frühlingsstraße 26 schon seit geraumer Zeit leer steht, bauen unter dem Dach Handwerker gerade eine Wohnung aus. Als das ...Versteck in die Luft fliegt, sind zwei von ihnen schnell mal für einen Kaffee außer Haus. Ein Dritter, der nie mit zum Vespern ging, fehlt an diesem Tag zufällig.

„Das waren keine Dilettanten“, ist sich der Branddirektor sicher. (Anmerkung: Wer? die Sprengmeister?)

Schon bald ist klar, dass Zschäpe nicht mehr im Haus sein kann. Sie hat bei einem Nachbarn ihre beiden Katzen hinterlassen und ist dann weggerannt.

Viele Fragen bleiben. ...Und warum verschickten Zschäpe oder mögliche Komplizen nachher jenes Bekenner-Video mit dem makabren Comic von „Paulchen Panther“..? Gehörte zum „Plan B“ vielleicht sogar das Szenario, dass Zschäpe bei der Explosion selbst sterben sollte?
http://www.mz-web.de/politik/-was-waere-wenn------feuerwehrleute-sind-als-erste-im-nsu-versteck,20642162,21216654.html

Günnel wird vermutlich nicht als Zeuge vom Gericht geladen werden? Der könnte ja sein Schweigen brechen und mit fachmännischem Sachverstand die Legende zerstören? Warum und wofür wurde er von der traditioinellen SED- und Stasi-Stadt schon hochgelobt und ausgezeichnet?

fatalist
29.09.2013, 15:06
Rene Kaul war Schwarzarbeiter, warum kann denn der 3. Mann nicht einfach ebensolch eine Fachkraft sein, die an dem Tag was anderes vor hatte?

moishe c
29.09.2013, 15:33
Es soll mehrmals geknallt haben, also mehrere Explosionen.

http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-36-verhandlungstag-19-sept-2013/

Bei einer Gasexplosion oder bei einer Benzindampfexplosion knallt es genau 1 Mal.
In Zwickau knallte es mehrfach, wohl in verschiedenen Zimmer, was auch erklärt warum erst nur die Seitenwand wegflog, und danach erst die Wand zur Strasse.

Wenn du dir in der Fotostrecke, die hier verlinkt ist (voller Kühlschrank und so), die "herumliegende" Pistole anschaust - dürfte eine Walther PPK sein - dann siehst du, daß die wirklich im Feuer gelegen haben muß. Die (Kunststoff-)Griffschalen sind nicht mehr da (verbrannt?). Könnten aber auch vorher abgeschraubt gewesen sein!!!

Diese Pistole ist mir schon aufgefallen, als ich glaube Fatalist hier mal Fotos der "gefundenen" Waffen einstellte.
Auf dem Foto der Fotostrecke erkennt man jetzt noch mehr Details.

Also, diese Pistole war tatsächlich "schußbereit" - eine Patrone im Patronenlager - und es waren offensichtlich auch weitere Patronen im Magazin.

- die Patrone im Patronenlager hat durch die Hitze gezündet. Zu einem vollständigen Nachladezyklus kam es aber nicht, da die Pistole ja von niemandem gehalten wurde. D.h. das Griffstück bewegte sich - mit kleiner zeitlicher Verzögerung - in die gleiche Richtung, wie der Schlitten. Deshalb erreichte der nicht die Position "ganz zurück" (bezogen auf das Griffstück) und deshalb kam es zu keinem vollständigen Nachladezyklus - was hier bedeuten würde: abgeschossene Hülse ausgeworfen, neue Patrone im Patronenlager, Schlitten wieder ganz vorne und Hahn gespannt!
Wenn ich das richtig sehe, könnte die leere Hülse sogar noch im Auswurffenster stecken. (ich kann leider die Fotos der "Fotostrecke" nicht runterladen und vergrößern) Dadurch konnte der Schlitten von der Schließfeder nicht mehr ganz nach vorne geschoben werden - sieht man ja schön, daß der Schlitten ca. einen Zentimeter hinten hängt und der Lauf noch vorne rausschaut.

- außerdem erkennt man, daß das Magazin - das man wegen der fehlenden Griffschalen teilweise sehen kann - etwas "aufgebaucht" ist. Das kommt daher, daß die im Magazin befindlichen Patronen durch die Hitze ebenfalls gezündet haben!

Und von der Patrone im Patronenlager und den Patronen im Magazin könnten die Knallgeräusche herrühren, die die Zeugen während des Brandes gehört haben!!!

fatalist
29.09.2013, 15:44
Und von der Patrone im Patronenlager und den Patronen im Magazin könnten die Knallgeräusche herrühren, die die Zeugen während des Brandes gehört haben!!! Das macht Sinn.




DAS PRIVATLEBEN DES TERROR-TRIOS



http://www.mopo.de/image/view/2012/8/3/17046360,14373238,highRes,XVM05AXD_71-41602666_ori.jpg

Der Flur: Waffen lagen schussbereit herum







Im Flur und im Schlafzimmer lagen eine Maschinenpistole von 1952, ein Repetiergewehr mit abgeschnittenem Schaft, sieben Pistolen und zwei Revolver – zum Teil schussbereit. rechte Maustaste, speichern ;)

Das BKA meint, es sei ne Walter PP 7,65 mm

Fatalist meint, exakt diese Waffe hat Carsten Schultze dem Trio überbracht, mit Schalldämpfer-Schraubgewinde, deutsches Fabrikat. Du meinst, da ist der Schlitten lediglich etwas nach hinten gerutscht???

ABER: Warum ist auf dem kleinen Foto die Wand an der Strassenseite noch nicht weggeflogen???
http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6602011&viewfull=1#post6602011

fatalist
29.09.2013, 15:49
Das BKA-Plakat ist das hier:

http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg

moishe c
29.09.2013, 15:50
Das macht Sinn.

rechte Maustaste, speichern ;)

Das BKA meint, es sei ne Walter PP 7,65 mm

Fatalist meint, exakt diese Waffe hat Carsten Schultze dem Trio überbracht, mit Schalldämpfer-Schraubgewinde, deutsches Fabrikat. Du meinst, da ist der Schlitten lediglich etwas nach hinten gerutscht???

ABER: Warum ist auf dem kleinen Foto die Wand an der Strassenseite noch nicht weggeflogen???
http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6602011&viewfull=1#post6602011

Bitte um Entschuldigung!

Ich meinte natürlich auch eine "PP", also die größere Schwester, und nicht die "PPK", die kleinere ... :sark:


Zusatz: JA, der Schlitten IST nach hinten gezogen!

- der Schlitten müßte hinten genau mit dem Griffstück bündig sein! Er steht aber ca. 1 cm nach hinten. Auch vorne erkennt man das - einfach mal ein Foto einer PP danebenlegen und betrachten.

- daß der Schlitten auf dem Weg nach hinten war, erkennt man aber auch an dem bereits nach hinten gezogenen Abzug!!! Das ist ganz eindeutig!

fatalist
29.09.2013, 15:53
moishe-c, auf dem Bild der MOPO ist die Radom.

Noch ein Fundstück: Skandal! TAZ zensiert brain freeze!


BRAIN FREEZEGastEntweder haben Dienste Kenntnis der Morde durch den NSU gehabt, oder Böhnhardt und Mundlos haben die Morde nicht begangen.
RED.: gekürzt.
http://www.taz.de/!124401/

fatalist
29.09.2013, 15:57
Bitte um Entschuldigung!

Ich meinte natürlich auch eine "PP", also die größere Schwester, und nicht die "PPK", die kleinere ... :sark:


Zusatz: JA, der Schlitten IST nach hinten gezogen!

- der Schlitten müßte hinten genau mit dem Griffstück bündig sein! Er steht aber ca. 1 cm nach hinten. Auch vorne erkennt man das - einfach mal ein Foto einer PP danebenlegen und betrachten.

- daß der Schlitten auf dem Weg nach hinten war, erkennt man aber auch an dem bereits nach hinten gezogenen Abzug!!! Das ist ganz eindeutig! Du, das ist die Radom ;)

Schau mal auf dem BKA-Plakat, links

moishe c
29.09.2013, 15:59
Allerdings kann ich nicht sagen, ob das eine Original-"Walther-PP" - also eine "scharfe Waffe" - ist oder eine Platzpatronen-Pistole!!!

Womit wir dann wieder bei den "Patronen im Döschen"!!! wären und daß da "jemand" einen Signalbecher mit einem Schalldämpfer verwechselt haben könnte!

Und die Schraubgewinde für solche Signalbecher sind INNEN IM Lauf!

Und hier erkenne ich beim besten Willen KEIN AUSSEN-Gewinde vorne am Lauf!
Wie es bei einem richtigen Schalldämpfer an einer scharfen Waffe ja erfoderlich ist!

fatalist
29.09.2013, 16:08
Und die Schraubgewinde für solche Signalbecher sind INNEN IM Lauf!
Dann schau mal diese Ceska an:

http://www.subgunner.com/CZ/DSC00531%20(Small).JPG

moishe c
29.09.2013, 16:15
Du, das ist die Radom ;)

Schau mal auf dem BKA-Plakat, links

Nein, das ist NICHT die Radom. Die hat einen massiven Abzug - so wie z.B. eine Golt Government 1911 - und keinen freistehenden - wie sag ich das jetze :) - "Abzugsfinger" - wie ihn eben z.B. eine PP hat. Erkennst du das? Jetzt?

Außerdem hat die Radom unter dem Lauf eine sog. Federführungsstange - auch wie Gov.1911 - siehst du schön unter dem Lauf parallel zu diesem herausschauen. DIESE hat eine PP NICHT und deshalb siehst du sowas auf dem Foto "Pistole im Schutt" auch nicht ...

Weißt du, eine Radom und eine PP erkenne ich nachts um 3 aus dem Tiefschlaf gerissen :sark:

moishe c
29.09.2013, 16:17
Dann schau mal diese Ceska an:

http://www.subgunner.com/CZ/DSC00531%20(Small).JPG


Die hier abgebildete CZ VZOR 70 ist eine "scharfe" Waffe! :)

fatalist
29.09.2013, 16:19
Wir wissen, dass diese Spezialceskas einen verlängerten Lauf mit Aussengewinde haben, und wir haben auch Wolfgang Geier den Schalldämpfer auf eine solche Spezialceska aufschrauben sehen im Video.

Carsten Schultze hat vor Gericht NIEMALS Ceska gesagt, aber er hat MEHRFACH aufschrauben gesagt.
Die Zwickauer Ceska hat einen Bajonettverschluss. Nix mit Aufschrauben...

Aber die Walter PP hat ein Aussengewinder zum Aufschrauben. Siehe BKA-Plakat.
Das ist die deutsche Waffe, die das Trio telefonisch bestellt und die CS geliefert haben will.
Irgendwann Ende 2001, als die Galeria Kaufhof bereits eröffnet war, und für 500-1000 DM, wie er es aussagte vor Gericht.

Alles passt zusammen...

fatalist
29.09.2013, 16:20
Die hier abgebildete CZ VZOR 70 ist eine "scharfe" Waffe! :)
Die Walter PP auch, Das Foto der Mopo zeigt die Radom... die als Mordwaffe im Fall Heilbronn gilt.

Schau doch bitte mal auf das BKA-Plakat, da sieht man das doch, Menno ;)

fatalist
29.09.2013, 16:33
Also, moishe meint das hier:

http://img204.imageshack.us/img204/7944/20676114ga6.jpg

Also keinen "Finger-Abzug", okay, das hab ich jetzt gerafft...

Jetzt das Bild aus der Mopo von der "Walther PP" :

http://www.mopo.de/image/view/2012/8/3/17046360,14373238,highRes,XVM05AXD_71-41602666_ori.jpg

Sorry, aber ich sehe da keinen Fingerabzug. Tut mir leid.

DAS ist ein Fingerabzug:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Walther_PPK_1848.jpg

Das BKA-Plakat mit der Walter PP :

http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg

moishe c
29.09.2013, 16:41
Fatalist,

du bringst jetzt meine Feststellungen etwas durcheinander!

Ich habe mich zuerst NUR auf dieses Foto bezogen "Der Flur: Waffen lagen schussbereit herum"!


Dazu nochmal:

- die dort gezeigte Pistole ist eine PP,
- bei der sich - durch Hitze? - ein Schuß gelöst hat
- und die deshalb selbständig einen "halben" Nachladezyklus ausgeführt hat. TYPISCH für eine Pistole, die nicht am Griffstück festgehalten wird beim Abfeuern!)*
- WEGEN dieses "halben" Nachladezyklus und weil da was im Auswerferfenster steckt (Hülse? Patrone?)
- ist der Schlitten nicht mehr ganz vor gelaufen)*
- und DESHALB sieht man vorne noch ein Stück des freiliegenden Laufes.

Auf dem m.E. ("meines Erachtens") KEIN Außengewinde zu erkennen ist und auf dem auch - nachdem der Schlitten vollständig nach vorne gelaufen wäre, NICHT mehr GENÜGEND Länge für ein Schalldämpfer-Befestigungsgewinde vorhanden wäre!


)*: an was man das erkennt, habe ich vorher schon geschrieben.


Lieber Fatalist, wo nun diese Pistole fotografiert oder "gefunden" wurde, entzieht sich meiner Kenntnis! :sark:

fatalist
29.09.2013, 16:44
Moishe-c hat Recht, wenn auf dem BKA-Plakat der Schlitten der Walther PP NICHT in der Normalstellung ist, sondern nach hinten verschoben abgebildet ist.

Wenn das so ist, mann was für ne schwere Geburt wieder mal... mea culpa.

Nereus
29.09.2013, 16:45
... dürfte eine Walther PPK sein - dann siehst du, daß die wirklich im Feuer gelegen haben muß. Die (Kunststoff-)Griffschalen sind nicht mehr da (verbrannt?). Könnten aber auch vorher abgeschraubt gewesen sein!!!
.......
Also, diese Pistole war tatsächlich "schußbereit" - eine Patrone im Patronenlager - und es waren offensichtlich auch weitere Patronen im Magazin.

- die Patrone im Patronenlager hat durch die Hitze gezündet. Zu einem vollständigen Nachladezyklus kam es aber nicht, da die Pistole ja von niemandem gehalten wurde. D.h. das Griffstück bewegte sich - mit kleiner zeitlicher Verzögerung - in die gleiche Richtung, wie der Schlitten. Deshalb erreichte der nicht die Position "ganz zurück" (bezogen auf das Griffstück) und deshalb kam es zu keinem vollständigen Nachladezyklus - was hier bedeuten würde: abgeschossene Hülse ausgeworfen, neue Patrone im Patronenlager, Schlitten wieder ganz vorne und Hahn gespannt!
Wenn ich das richtig sehe, könnte die leere Hülse sogar noch im Auswurffenster stecken. (ich kann leider die Fotos der "Fotostrecke" nicht runterladen und vergrößern) Dadurch konnte der Schlitten von der Schließfeder nicht mehr ganz nach vorne geschoben werden - sieht man ja schön, daß der Schlitten ca. einen Zentimeter hinten hängt und der Lauf noch vorne rausschaut.

- außerdem erkennt man, daß das Magazin - das man wegen der fehlenden Griffschalen teilweise sehen kann - etwas "aufgebaucht" ist. Das kommt daher, daß die im Magazin befindlichen Patronen durch die Hitze ebenfalls gezündet haben!

Und von der Patrone im Patronenlager und den Patronen im Magazin könnten die Knallgeräusche herrühren, die die Zeugen während des Brandes gehört haben!!!

Walther-Pistole ist richtig. Die lag vorher im offenen „Tresor” auf dem Flur. Im Haus gab es nur 3 (drei) Pistolen die als Fundstücke W1, W2 und W3 von den Ermittlern deklariert wurden. Der Rest wurde draußen im Brandschutt „gefunden”.

Alle Fund-Waffen:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6594193&viewfull=1#post6594193

A = sichtbarer Lauf ohne Gewinde für einen Schalldämpfer
B und D = verschobener Verschluß (B = sichtbare Rahmennase)
C = Projektil

39649

fatalist
29.09.2013, 16:45
Auf dem m.E. ("meines Erachtens") KEIN Außengewinde zu erkennen ist und auf dem auch - nachdem der Schlitten vollständig nach vorne gelaufen wäre, NICHT mehr GENÜGEND Länge für ein Schalldämpfer-Befestigungsgewinde vorhanden wäre!


)*: an was man das erkennt, habe ich vorher schon geschrieben.


Lieber Fatalist, wo nun diese Pistole fotografiert oder "gefunden" wurde, entzieht sich meiner Kenntnis! :sark:
hat sich überschnitten, Du Pöhser machst meine ganzen schönen Theorien kaputt...

moishe c
29.09.2013, 16:52
Also, moishe meint das hier:

http://img204.imageshack.us/img204/7944/20676114ga6.jpg

Also keinen "Finger-Abzug", okay, das hab ich jetzt gerafft...

Jetzt das Bild aus der Mopo von der "Walther PP" :

http://www.mopo.de/image/view/2012/8/3/17046360,14373238,highRes,XVM05AXD_71-41602666_ori.jpg

Sorry, aber ich sehe da keinen Fingerabzug. Tut mir leid.

DAS ist ein Fingerabzug:

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/f/f8/Walther_PPK_1848.jpg

Das BKA-Plakat mit der Walter PP :

http://cdn4.spiegel.de/images/image-290747-panoV9free-sltu.jpg

Bei sowas - Haare spalten :D - wäre es aber besser gewesen, wenn du nicht eine PPK, sondern gleich eine PP gezeigt hättest, nur mal so.

Und jetzt zu den Fakten.

Betrachte mal auf dem Schutt-Foto den Abzugsbügel. Und davon das rechte Drittel! Genau da siehst du den Abzugsfinger, dessen obere! Hälfte (also auf dem Foto die untere) halb von dem langen Bohrer verdeckt ist!

Und dann verrate mir doch mal bitte (ich lasse mich ja gerne belehren), WO du die Federführungsstange (unterhalb des Laufes) deiner "Radom" zu erkennen glaubst - also auf dem bezogenen Foto "Pistole auf Schutt"!

Na, wo sieht man denn diese? :)

moishe c
29.09.2013, 16:55
Gut, wenn du streiten willst ... :sark:

Dann zeige mir noch, WO du den Kopf des Magazinhalters bei deiner "Radom" siehst? :sark:

moishe c
29.09.2013, 17:00
Und, werter Fatalist,

vergleiche Mal die Griff-Form einer PP und einer Radom.

Die Radom hat einen Griff mit gerader Vorder- und Hinter-Kante, die nach unten auseinanderlaufen!

Die PP hat im unteren Bereich der Griffhinterkante eine "Walther-Arschbacke".

Und, WAS erkennst du diesbezüglich auf dem Foto "Pistole auf Schutt"?


Außerdem dürfte die Radom noch eine Griffsicherung a la Colt Gov.1911 haben.

Wo siehst du denn die?

fatalist
29.09.2013, 17:02
Gut, wenn du streiten willst ... :sark:

Dann zeige mir noch, WO du den Kopf des Magazinhalters bei deiner "Radom" siehst? :sark: Okay, das ist die Walther PP. Werde hier noch zum Pistolenexperten...

Welche Waffe soll Carsten Schultze dann dem Trio Ende 2001 gebracht haben, deren "Schalldämpfer" man aufschrauben konnte?
Die Ceska 83 SD kann es nicht sein, denn die wäre 4 Morde zu spät gekommen... und die Zwickauer Ceska 83 hat nen Klickverschluss.

moishe c
29.09.2013, 17:16
Walther-Pistole ist richtig. Die lag vorher im offenen „Tresor” auf dem Flur. Im Haus gab es nur 3 (drei) Pistolen die als Fundstücke W1, W2 und W3 von den Ermittlern deklariert wurden. Der Rest wurde draußen im Brandschutt „gefunden”.

Alle Fund-Waffen:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6594193&viewfull=1#post6594193

A = sichtbarer Lauf ohne Gewinde für einen Schalldämpfer
B und D = verschobener Verschluß (B = sichtbare Rahmennase)
C = Projektil

39649


VIELEN DANK Nereus! :respekt:

Ich kann leider keine so schönen Pfeile etc. "herstellen"! :schnief:

bio
29.09.2013, 18:31
Und auf einmal macht auch die Aussage des beteiligten Feuerwehrmannes Sinn, der sich wunderte, was da noch alles in der ausgebrannten Wohnung entdeckt worden sein soll...

Noch so ein Unding:

ERST brannte die Bude, DANACH flogen die Aussenwände weg.

http://media1.faz.net/polopoly_fs/1.1954541!/image/3956581040.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_klein/3956581040.jpg

Bild aus der FAZ.

Die Schilderungen der Zeugen, erst sei die Wand weggeflogen mit einem "Rumms" und dann habe es gebrannt, die stimmen alle nicht.

Da wurde auch nichts mittels "Glühbirne" ferngezündet.

Erst brannte das Haus, und danach flogen die Wände weg. Das Feuer muss also etwas Explosives "gefunden haben", eventuell Schwarzpulver, oder einen Benzinkanister?

http://bilder.bild.de/fotos/sonderkonditionen_33211792_mbqf-1374157671-31398984/Bild/2.bild.jpg

auf alle fälle sieht man beim zweiten Foto, dass das fenster jetzt rausgeflogen ist. Vielleicht hat der Brand den Rahmen geschwächt?
Für mich würde es eher anders herum sprechen: Erst Explosion, danach Feuer (Siehe Foto 1 links: kein Feuer, Foto 2 links: Feuer)

nachdenkerin
29.09.2013, 18:31
Bombenattentat Köln Keupstrasse –Zusatz-


Der Mann trug auf dem Rücken einen Rucksack.

http://www.wsws.org/de/articles/2004/06/kvln-j17.html

Der Mann trug aber keinen Rucksack auf dem Rücken, sonst wären vorne auf den Schultern Gurte ersichtlich.


Zu den näheren Umständen, wie sie dem Mann auf die Spur gekommen waren, wollten sich die Ermittler zunächst nicht äußern.

http://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/nagelbombenanschlag-koelner-bombenattentat-23jaehriger-verdaechtiger-festgenommen-1179165.html

Tja, eine interessante Frage. Runde eine Stunde vor Tatzeit gefilmt und dann auch noch ohne Rucksack. Wie konnten die Ermittler den Vergleich zu diesem Mann herstellen.

http://siegrun-roman.de/Tat_Rad_ohne_Rucksack.jpg

PUA-Bericht S. 698

Aber der Spiegel muss natürlich auch mitmischen. Die Zeitschrift sucht den zweiten Mann. Und insbesondere muss die Zeit von 14:18 Uhr bis 15:56 Uhr überbrückt werden, das sind immerhin 1 Stunde und 38 Minuten und da sind die ganz clever.


Drei Mal wurde der Mann in der Nähe des Tatorts gefilmt.

http://www.spiegel.de/panorama/grossbild-305302-364897.html

Foto 1:


Angeblicher Täter schiebt zwei Fluchtfahrräder Richtung Keupstrasse

http://siegrun-roman.de/Spiegel_Taeter.jpg

Foto 2:


Angeblicher Täter geht wieder zurück. Da die Hose etwas dunkler ist, kann es möglich sein, dass es sich um einen anderen Mann handelt, aber egal.

http://siegrun-roman.de/Spiegel_Taeter_1.jpg

Foto 3:


Nun muss er wieder Richtung Keupstraße zurück kehren. Offensichtlich ist der Mann aber nur ein einziges Mal richtig Keupstraße gelaufen und es gibt keine weiteren Aufnahmen. Also greift der Spiegel auf die erste Videosequenz zurück. Nun haben sie aber ein Problem. Dass er jetzt noch mal mit zwei Mountainbikes vorbei kommt, geht nicht. Die angeblichen Fluchtfahrräder hatte er ja nun schon während des ersten Gangs (Foto 1) gebunkert.
Bei dem dazu gehörigen Foto 1 befindet er sich noch vor dem vorstehenden Treppenpodest von VIVA, also weiter entfernt. Bei dieser Aufnahnahme hingegen hat er das Treppenpodest bereits umgangen und ist näher an der Kamera dran. So ist dann nicht mehr zu erkennen, was er in den Händen hält und neben sich her führt. An der gespreizten Armhaltung und den nach vorne gebeugten Armen ist aber ersichtlich, dass er etwas schieben müsste. Originelle Erfindung, aus eins mach drei. Da er näher an der Kamera dran ist, wäre zu erwarten, dass die Aufnahmen, schärfer sind. So ist es aber keinesfalls. Auch hier ist diese Person so dermaßen unscharf, dass das Foto auf jedes normal gebaute männliche Wesen zutreffen würde.

http://siegrun-roman.de/Spiegel_Taeter_2

fatalist
30.09.2013, 07:13
auf alle fälle sieht man beim zweiten Foto, dass das fenster jetzt rausgeflogen ist. Vielleicht hat der Brand den Rahmen geschwächt?
Für mich würde es eher anders herum sprechen: Erst Explosion, danach Feuer (Siehe Foto 1 links: kein Feuer, Foto 2 links: Feuer) Mich wundert, dass bei Foto 1 die Explosion offenbar schon erfolgte, die Mauer an der Strassenseite aber noch nicht herausgefallen ist, die Mauer neben dem Fenster an der Giebelseite allerdings schon. Die Hausecke ist ebenfalls bereits gerissen.

Die Zeugen F. sagten aus, letzte Woche, es habe mehrere laute Knalle gegeben, und wenn ich diese Aussage mit den Fotos verbinde, dann scheint es mehrere Explosionen gegeben zu haben. Und die Aussenwand Strassenseite fiel nicht bei der ersten...

Mehrere Explosionen heisst aber: Weder Gasexplosion noch Benzindampfexplosion, denn in solchen Fällen rummst es nur 1 Mal.
Moishe meinte, die Nachbarn könnten explodierende Munition gehört haben.

Bio, warum heisst die Ceska W04 und nicht W11 oder W12, wo sie doch angeblich als Letzte gefunden wurde?

fatalist
30.09.2013, 07:25
Bombenattentat Köln Keupstrasse –Zusatz-

Originelle Erfindung, aus eins mach drei. Da er näher an der Kamera dran ist, wäre zu erwarten, dass die Aufnahmen, schärfer sind. So ist es aber keinesfalls. Auch hier ist diese Person so dermaßen unscharf, dass das Foto auf jedes normal gebaute männliche Wesen zutreffen würde.

http://siegrun-roman.de/Spiegel_Taeter_2
Foto 3 ist ein Detail (Zoom) aus der Sequenz, aus der auch Foto 1 stammt. Man hat soweit rangezoomt (in der Nachbearbeitung), dass die Räder nicht zu sehen sind, und behauptet dann, dass der Mann erneut in Richtung Keupstrasse gegangen sei. Die Unschärfe beweist es.

So geht Manipulation, in diesem Fall des SPIEGEL: Die offizielle Geschichte mit Tricksereien stützen. Das Nachrichten(dienst)magazin aus Hamburg trägt seinen Spottnamen zurecht.
Hast Du glaubhaft enttarnt. Quellen oder Screenshots der original SPIEGEL-Seiten wären nett. Die hätten dann quasi Beweiskraft.

fatalist
30.09.2013, 07:43
Germanenfans und Kommunisten machen Dinge kompliziert.
Meint die Tagesschau der ARD.


Doch eine Verwechslung?

Unterdessen gibt es nach SWR-Recherchen Hinweise, dass die Zeugin möglicherweise bei ihrer Beobachtung einer Verwechslung erlegen ist. Denn das BKA fand einen früheren Nachbarn der Frau. Er will sich just zum fraglichen Zeitpunkt mit Freunden auf dem Grundstück in Dortmund aufgehalten haben. Er behauptet zudem, seine Ehefrau sei selbst der Meinung, Zschäpe ähnlich zu sehen. Dieser Mann und seine Frau sind inzwischen ebenfalls als Zeugen geladen.

Doch kompliziert wird diese Verwechselung dadurch, dass sowohl der frühere Nachbar möglicherweise einen Hang zur rechten Szene hat - unter anderem, weil er seine Söhne nach germanischen Gottheiten benannte. Und die "Zeugin vom Dachfenster" engagierte sich früher für die Deutsche Kommunistische Partei. www.tagesschau.de/inland/nsu-zeugin-zschaepe100.html

Die haben Probleme... :auro:




Neben Zschäpe will die Frau auch
Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt damals auf diesem Grundstück gesehen haben. www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Moegliche-Belastungszeugin-sagt-am-Montag-im-NSU-Prozess-aus-864359793

Das ist immer noch nicht alles, sie will sogar Wohnmobile mit C und Z im Kennzeichen gesehen haben.
Das ist der Tagesschau aber irgendwie entgangen?

HEUTE.de ebenfalls:
www.heute.de/NSU-Prozess-Die-Zeugin-vom-Dach-gegenüber-29960060.html?tabNo=3


Zusammenfassung:

Da kommt also heute eine Zeugin, die will 2006 in Dortmund gesehen haben:

- Zschäpe
- B&M
- Wohnmobil(e) aus dem Osten

Das sind 3 Fakten, wenn man so will, die es zu berichten gäbe.
10 Artikel von heute Morgen gelesen, und in keinem einzigen von denen stehen diese 3 simplen Fakten...

fatalist
30.09.2013, 09:22
NSU Watch (https://twitter.com/nsuwatch)
‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Halbe Stunde Pause weil Verteidiger Klemke mit Wohlleben die neuen Akten zur Zeugin A. besprechen will. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Was hat denn Wohlleben damit zu tun? Wurde der etwa auch gesehen?
Oder macht Klemke jetzt den Zschäpe-Verteidiger-Job???


Das Thema CESKA kommt -nett verteilt wie üblich- im Oktober dran:


047. Tag: 16. Oktober 2013, 09:30 Uhr, Peter Anton G., CH-Steffisburg, Ceska
047. Tag: 16. Oktober 2013, 13:30 Uhr, Franz S., CH-Niederwangen, Ceska
048. Tag: 17. Oktober 2013, 09:30 Uhr, Hans-Ulrich M., CH-Uttingen, Ceska



053. Tag: 06. November 2013, 09:30 Uhr, Jürgen L., Ceska
053. Tag: 06. November 2013, 09:30 Uhr, Enrico T., Ceska


Es sind noch einige interessante Zeugen zu Bekennervideo und Waffengutachten dabei:


051. Tag: 24. Oktober 2013, 13:45 Uhr, SV Ra., BKA Wiesbaden, Ceska / Simsek
051. Tag: 24. Oktober 2013, 14:00 Uhr, SV He., BKA Wiesbaden, Ceska / Turgut
051. Tag: 24. Oktober 2013, 14:30 Uhr, SV Pf., BKA Wiesbaden, Waffengutachten


046. Tag: 15. Oktober 2013, 13:00 Uhr, SV Dipl-Ing. D., BLKA, Gutachten Funkzellen


043. Tag: 08. Oktober 2013, 09:30 Uhr, KOK Le., BKA Meckenheim, NSU DVD
043. Tag: 08. Oktober 2013, 10:00 Uhr, KHK Richter, PP Nürnberg, NSU DVD
043. Tag: 08. Oktober 2013, 13:00 Uhr, KOKin Kö., BKA Wiesbaden, NSU DVD
043. Tag: 08. Oktober 2013, 13:00 Uhr, KKin Ha., BKA Wiesbaden, NSU DVD
043. Tag: 08. Oktober 2013, 14:00 Uhr, SV St., LKA HH, NSU DVD
043. Tag: 08. Oktober 2013, 15:00 Uhr, KK Dipl.Ing B., KPI Südwestsachen, DVD
044. Tag: 09. Oktober 2013, 10:30 Uhr, PKin Lo., PD Sachsen-Anhalt Süd, NSU DVD
044. Tag: 09. Oktober 2013, 13:30 Uhr, KHK V. Pol Borken, Fahrzeuganmietungen
045. Tag: 10. Oktober 2013, 09:30 Uhr, Charlotte E., Brand Zwickau

Mit 90 Jahren in den Zeugenstand.

http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/

fatalist
30.09.2013, 10:13
#OLG (https://twitter.com/search?q=%23OLG&src=hash) München bestätigt: Vater von Uwe #Mundlos (https://twitter.com/search?q=%23Mundlos&src=hash) wollte heute als Zuschauer in den Saal. Wurde abgewiesen, da er noch Zeuge sein wird. #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)
https://twitter.com/terrorismus/status/384593577373749248

Kommt von Holger Schmidt, SWR, dürfte als stimmen.




NSU: “Zeugin vom Dachfenster”: Wunsch oder Wahrheit?

30.09.2013, von Holger Schmidt http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/09/30/nsu-zeugin-vom-dachfenster-wunsch-oder-wahrheit/



Eigentlich sollte Ihre Vernehmung vor dem Oberlandesgericht München schon begonnen haben: Die “Zeugin vom Dachfenster” (http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/09/26/zeugin-vom-dachfenster-nachbarin-fur-zschape-gehalten/) Veronika von A. war für 09:30 Uhr geladen. Doch am Morgen hatte der Staatsschutzsenat den Beteiligten eine neue Aktenlieferung ausgeteilt: Fast 200 Seiten BKA-Ermittlungen, die sich mit der Aussage der 63jährigen Zeugin beschäftigen. Viel Lesestoff. Deswegen beantragte Rechtsanwalt Olaf Klemke (Wohlleben) eine mindestens 30minütige Unterbrechung, um die Akten lesen und besprechen zu können.

Rechtsanwalt Heer (Zschäpe) monierte, die Nachlieferung lasse Fotos nur undeutlich erkennen - und wollte die Originale sehen. Das dürfte besonders für Blatt 6657 der Akten gelten: Es zeigt ein Bild der früheren Nachbarin Desiree D., mit der die Zeugin möglicherweise Beate Zschäpe verwechselt hat. Sehen sich die Frauen ähnlich? Trotz elektronischer Archivierung ist das derzeit nicht zu beurteilen.

Aufschlußreich ist aber auch die Vernehmung des Ehemannes der Zeugin.Der pensionierte Historiker bestätigte in seiner Vernehmung zwar, dass seine Frau bereits im November 2011 in Anbetracht der Medienberichterstattung über den NSU auf frühere Vorfälle auf dem Nachbargrundstück zu sprechen kam. Er selbst erinnert allerdings nichts – und ist in seiner langen Vernehmung mit dem BKA erkennbar bemüht, seine Frau in Schutz zu nehmen. Das geht so weit, dass er nach der Vernehmung intensiv versuchte, sein Protokoll zu redigieren – so dass es am Ende eher zu einer Art Lektorat wurde. Das BKA notierte, die Vernehmung sei schleppend und anstrengend verlaufen. Berufsrisiko, möchte man sagen.

Deutlich wird, dass sich das Ehepaar von A. in den vergangenen Jahren im besten Sinne mit der Aufarbeitung des Drittem Reiches beschäftigt und sich gegen Neonazismus engagiert hat. Für die Zeugin selbst dürfte Antifaschismus eine lange Tradition haben: Schon in den 1970er Jahren engagierte sie sich an führender Stelle in der bayerischen DKP. Mag hier der Wunsch zu helfen die eigene Wahrnehmung getrübt haben? Ihre Erinnerung soll jedenfalls mit den Aussagen präziser geworden sein, berichten Leute, die schon vor Wochen mit ihr gesprochen haben.

Das BKA hat sich auch mit einem möglichen Wohnmobil beschäftigt, das die Zeugin zur Tatzeit des Dortmunder Mordes gesehen haben will: Nach dem derzeitigen Stand hatte das Trio in dieser Zeit kein Wohnmobil – sondern einen VW Passat gemietet. Dieses Fahrzeug kommt für die Dortmunder Tat in Frage – jedoch wohl kein Wohnmobil. Wie ein VW Passat aussieht, wusste die zeugin bei ihrer Befragung durch das BKA allerdings nicht.

Auch umfangreiche Vernehmungen der Nachbarn brachten keine neuen Erkenntnisse. Niemand sonst hat das Trio – oder Neonazis gesehen. Dafür gibt es viele Hinweise auf die “dubiosen” Grabungen unter Verwendung von Folie auf dem Nachbargrundstück: Es war wohl ein Gartenteich. http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/09/30/nsu-zeugin-vom-dachfenster-wunsch-oder-wahrheit/

In der Anklageschrift steht:


- 3. bis 7. April 2006 Wohnmobil in Chemnitz
Doppelschlag (2 Morde) mit einem für 4 Tage angemieteten Wohnmobil ist also nicht mehr gültig?

fatalist
30.09.2013, 10:35
Mann, ist das peinlich: Keinen Projektor dabei???


Noch mal 20 Minuten Pause. Prozessbeteiligte begucken Foto einer Frau, mit der die Zeugin #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) in Dortmund vielleicht verwechselt hat. https://twitter.com/PZhautnah/status/384610213656948736



@nsuwatch
(https://twitter.com/nsuwatch)Weitere Bilder von (laut Nachbar) angebl. Zschäpe ähnelnden Nachbarin, die sich die Verfahrensbeteiligten anschauen. Pause verlängert. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/nsuwatch/status/384611285297795072



#NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess geht noch nicht richtig los. Richter Dr. Lang hat neue Fotos der Nachbarin verteilt. Offenbar geringe Ähnlichkeit mit #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash)
https://twitter.com/terrorismus/status/384609971565895681

muss ne äusserst langweilige Sache sein, wenn lauter Unfähige "Gericht" spielen...

Vor allem ist es lächerlich, die Frau für den 8.10. vorzuladen, anstatt dass alle Beteiligten sie sich heute anschauen.
Es wäre so einfach, wenn man denn wollte.
Man will aber offenbar nur "Irrungen und Wirrungen", um mal @nachdenkerins Leitspruch zu benutzen.

fatalist
30.09.2013, 11:32
Neues vom 21-jährigen "Selbstmörder":


NSU-Prozess: Wichtiger Zeuge im Auto verbrannt

Von Andreas Förster http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-prozess-wichtiger-zeuge-im-auto-verbrannt,11151296,24474928.html


Ein junger Mann verbrennt Mitte September bei Stuttgart in seinem Auto. Die Polizei geht von einem Suizid aus. Doch ein Abschiedsbrief ist nicht gefunden worden. Er starb, kurz bevor ihn der Staatsschutz zu möglichen Komplizen der rechten Terrorgruppe NSU befragen wollte.

Ein mysteriöser Todesfall in Baden-Württemberg heizt Spekulationen um mögliche noch unbekannte Komplizen der rechten Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund“ (NSU) weiter an. Ein 21-jähriger Mann aus dem Landkreis Heilbronn war vor zwei Wochen in seinem Auto verbrannt – nur wenige Stunden bevor ihn offenbar der Staatsschutz über Neonazis in der Region befragen wollte.

Die Polizei geht von einem Selbstmord aus, angeblich aus Liebeskummer. Demnach habe sich das Opfer am 16. September in seinem eigenen Auto verbrannt. Einen Abschiedsbrief gibt es aber nicht. Auch hatten Zeugen eine Explosion beobachtet, kurz nachdem der Mann nahe dem Cannstatter Wasen in Stuttgart in sein Auto eingestiegen war. Erst danach habe das Fahrzeug Feuer gefangen und sei ausgebrannt, sagen diese Zeugen.

Bei dem Toten handelt es sich um Florian H., der bereits im Januar 2012 zum Polizistenmord in Heilbronn befragt worden war. Zuvor soll es einen anonymen Hinweis gegeben haben, wonach H. Kenntnisse über den Mord an der Beamtin Michele Kiesewetter haben könnte. Die Tat vom April 2007 wird dem NSU zugerechnet. In der Vernehmung bestritt H. allerdings, etwas von dem Mordanschlag zu wissen. Dafür soll er jedoch Hinweise auf eine weitere rechtsterroristische Gruppe gegeben haben. Dies wurde erst jetzt, kurz vor seinem Tod, bekannt – durch den Anfang September veröffentlichten Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses im Bundestag.


Treffen in Öhringen

In diesem Bericht gibt der Ausschuss einen Ermittlungsbericht des Landeskriminalamtes (LKA) in Stuttgart vom 30. März 2012 wieder. Danach habe H. in seiner Vernehmung im Januar 2012 davon gesprochen, dass es in Baden-Württemberg eine Gruppe namens „Neoschutzstaffel“ (NSS) gebe. Diese NSS sei von H. als „zweite radikalste Gruppe“ neben dem NSU bezeichnet worden. Den Aussagen des Zeugen zufolge hätten sich auch Aktivisten beider Gruppierungen einmal in Öhringen, etwa 25 Kilometer östlich von Heilbronn gelegen, getroffen. Wann dieses Treffen stattgefunden haben soll, wusste H. jedoch nicht. Auch das LKA konnte offenbar nichts Näheres in Erfahrung bringen. Laut dem Ermittlungsbericht konnten die Angaben des Zeugen „nicht verifiziert“ werden.

Dass der baden-württembergische Staatsschutz H. jetzt ein weiteres Mal befragen wollte, hängt mit der Ermittlungsgruppe „Umfeld“ zusammen, die im Stuttgarter LKA vor einigen Monaten zu arbeiten begann. Die SoKo soll mit sogenannten Strukturermittlungen die rechtsextreme Szene im Land aufklären. Dazu sollte nun auch H., der von den Sicherheitsbehörden als Mitläufer der rechten Szene eingestuft wurde, erneut befragt werden.


Indizien im Brandmüll

Bislang gibt es aber nur Mutmaßungen darüber, ob H.s Tod mit seiner Vorladung beim Staatsschutz zu tun haben könnte. Eine mögliche Verbindung von baden-württembergischen Rechtsextremisten zum NSU ist hingegen nicht weit hergeholt. Während ihres Lebens im Untergrund unterhielten Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe über Jahre hinweg persönliche Verbindungen in die Region um Heilbronn und Ludwigsburg. Auch weilten sie dort wiederholt zu Besuchen bei Gesinnungsfreunden.

Im Münchner NSU-Prozess waren zuletzt weitere Indizien bekannt geworden, die auf bislang unbekannte Komplizen des Terrortrios hinweisen. So fanden sich im Brandschutt der Zwickauer Wohnung Artikel aus bayerischen Regionalzeitungen über die NSU-Morde. Diese Zeitungen werden in Zwickau nicht vertrieben. Sie könnten dem Trio von Mitwissern zugeschickt worden sein. Die Bundesanwaltschaft beharrt in ihrer Anklage gegen Beate Zschäpe jedoch darauf, dass das Trio keine Komplizen bei ihren Mordtaten hatte. Wenn die Zeugen die Wahrheit sagen, dann war dort eine Kleinbombe, die den im Auto vorhandenen Benzinkanister zündete.

fatalist
30.09.2013, 11:44
PUA-Bericht Seite 466:


In den aktuellen Ermittlungsakten zum Heilbronner Polizistenmord findet sich der Hinweis eines Zeugen
(F. H., als Mitläufer der rechten Szene zugeordnet),
wonach es in Deutschland neben dem NSU als
„zweite radikalste Gruppe“ die „Neoschutzstaffel“ (NSS) gebe. NSU und NSS hätten sich – Datum unbekannt – zu einer gemeinsamen Veranstaltung in
Öhringen (Baden-Württemberg) getroffen. Der Hinweis konnte nicht verifiziert werden.
4129 4129) Ermittlungsbericht Soko „Parkplatz“ vom 30. März 2012, MAT
A GBA-4/19, Bl. 205.

Das ist also vom Florian H.

fatalist
30.09.2013, 13:43
30. September 2013 14:13
Zeugin im NSU-Prozess"Das ist die Frau, die ich gesehen habe!"
http://www.sueddeutsche.de/politik/zeugin-im-nsu-prozess-das-ist-die-frau-die-ich-gesehen-habe-1.1783939


Seltsam erscheint, dass Achenbach sich erst in diesem Sommer offenbarte. Und nicht gegenüber Polizei oder Bundesanwaltschaft, sondern bei dem Hamburger Anwalt Thomas Bliwier. Er vertritt mit Kollegen Angehörige des in Kassel vom NSU erschossenen Deutschtürken Halit Yozgat. Die Tat geschah nur zwei Tage nach dem Mord in Dortmund. Achenbach sagt, sich an die Polizei zu wenden, sei für sie „eine Stufe zu hoch gewesen“. Auf Bliwier sei sei gekommen, weil er im Juni einen Beweisantrag stellte, den aus der Dortmunder rechten Szene stammenden, in Bielefeld inhaftierten Brieffreund Zschäpes als Zeugen zu laden. http://www.tagesspiegel.de/politik/40-tag-im-nsu-prozess-zeugin-will-zschaepe-vor-mord-in-dortmund-gesehen-haben/8867228.html

Die Nebenklage will mit dieser Zeugin Zschäpe zur Aussage zwingen?

Nereus
30.09.2013, 14:34
Bombenattentat Köln Keupstrasse –Zusatz-
.....


Nachsatz:

Störte 2004 die Kleinhaussiedlung türkisch/kurdischer Geschäftsleute in der Kölner Keupstraße, am Rande des Industrieareals „Felten & Guilleaume” (Carlswerk) / Grupo Ormazabal gelegen, den Expansionsdrang internationaler Großkapitalinvestoren?

Keupstraße muß weg? http://carlswerk.beos.net/sites/carlswerk.de/html/media/images/material/karte_schanzenst.jpg

»Felten & Guilleaume, allgemein abgekürzt als F&G bekannt, ist seit 2004 eine Marke der Ormazabal Anlagentechnik GmbH. Es war lange Zeit ein eigenständiges Unternehmen der Draht-, Drahtseil-, Kabelfertigung und Elektrotechnik mit Sitz in Köln.

Im Krieg vergleichsweise wenig beschädigt, begann der Wiederaufbau im Carlswerk bereits ab Juni 1945. Im Laufe der Zeit wuchs das Werk weiter und bot in den 60er Jahren 23.560 Menschen einen Arbeitsplatz.
Nach zahlreichen Umstrukturierungen und Transaktionen verkaufte der Hauptaktionär GEW Köln seine Aktien von Felten & Guilleaume an die Moeller GmbH, die letztlich 2004 in der Grupo Ormazabal aufging.
2007 erwarb die heutige BEOS AG das Gelände des Carlswerk in der Schanzenstraße für eine internationale Investorengruppe, um auf einer Gesamtfläche von über 126.000 m² einen Gewerbecampus mit einer Mischung aus Büro-, Gewerbe- und Serviceflächen zu errichten. Erste Mietverträge wurden im Jahr 2011 geschlossen.«
http://de.wikipedia.org/wiki/Carlswerk

------
Moeller GmbH (Eaton Deutschland)
http://de.wikipedia.org/wiki/Moeller_GmbH

ab 2008 US-amerikanische EATON-Gruppe:

http://de.wikipedia.org/wiki/Eaton_Corporation

Eaton Industries – Powering Business Worldwide
http://www.eaton.com/Eaton/index.htm
--------
2004 an Grupo Ormazabal (EATON Worldwide ? Spanien, USA, GB, China?)

Die Grupo Ormazabal - Velatia ist eine 1967 gegründete spanische Industrieholding, die zu den größten Herstellern von Elektroanlagen in Europa zählt.
Mit insgesamt 1.300 Mitarbeitern, verteilt auf acht Fertigungsstätten in Spanien, Frankreich und der Türkei, sowie nach der Übernahme des Geschäfts für Mittelspannungsschaltanlagen und -schalter von der deutschen Moeller GmbH Firmengruppe, zwei Werke in Deutschland und zwei weitere in China, erwirtschaftete sie 2004 einen Jahresumsatz von knapp 300 Millionen Euro.
http://de.wikipedia.org/wiki/Grupo_Ormazabal

»Wir sind ein global ausgerichtetes Unternehmen. Seit seiner Gründung hat Ormazabal die weltweite Präsenz stetig ausgebaut, was die Fähigkeit der Organisation und unserer Mitarbeiter beweist, sich erfolgreich an unterschiedliche Bedingungen und Märkte anzupassen.«
http://www.ormazabal.com/de
China?
http://www.velatia.com/es
------
.
2007 erwarb die heutige BEOS AG das Carlswerk-Areal:

http://carlswerk.beos.net/

http://beos.net/objekte

http://carlswerk.beos.net/standort/schanze

http://www.schanzenstrasse-koeln.de/

fatalist
30.09.2013, 14:50
ZEUGIN BRINGT NAZI-BRAUT MIT NSU-MORD IN VERBINDUNGSah die Frau unter dem Tuch Zschäpe am Tatort?

Zeugin: „Wenn Sie kein perfektes Double haben, Frau Zschäpe, dann waren Sie das.“

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/qf-zschaepe_34790430_mbqf-1380540840-32616692/2,w=650,c=0.bild.jpg

Ein Justizbeamtin führt die vermummte Zeugin (63) an der Hand in den Gerichtssaal. Die Journalistin behauptet, Beate Zschäpe 2006 in Dortmund gesehen zu haben – kurz vor einem NSU-Mord

http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-gegen-nazi-braut-zschaepe-zeugin-bringt-sie-mit-nsu-mord-in-verbindung-32615046.bild.html

Reilinger
30.09.2013, 14:55
ZEUGIN BRINGT NAZI-BRAUT MIT NSU-MORD IN VERBINDUNGSah die Frau unter dem Tuch Zschäpe am Tatort?

Zeugin: „Wenn Sie kein perfektes Double haben, Frau Zschäpe, dann waren Sie das.“

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/qf-zschaepe_34790430_mbqf-1380540840-32616692/2,w=650,c=0.bild.jpg

Ein Justizbeamtin führt die vermummte Zeugin (63) an der Hand in den Gerichtssaal. Die Journalistin behauptet, Beate Zschäpe 2006 in Dortmund gesehen zu haben – kurz vor einem NSU-Mord

http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-gegen-nazi-braut-zschaepe-zeugin-bringt-sie-mit-nsu-mord-in-verbindung-32615046.bild.html

Mit dem Fernglas - zum Zeitpunkt 56 Jahre alt. Da würde ich erst mal einen Sehtest anordnen.
Erinnert ein bißchen an die berühmte Augenzeugin in den "12 Geschworenen"...

fatalist
30.09.2013, 15:27
Mit dem Fernglas - zum Zeitpunkt 56 Jahre alt. Da würde ich erst mal einen Sehtest anordnen.
Erinnert ein bißchen an die berühmte Augenzeugin in den "12 Geschworenen"... Sehtest wäre ne gute Idee.


Holger Schmidt (https://twitter.com/terrorismus)
Verifizierter Account‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)

#NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash): Vernehmung wird kontroverser. Nebenkläger #Behnke (https://twitter.com/search?q=%23Behnke&src=hash) fordert "Ende des Gezickes" d Nebenklage, #Wohlleben (https://twitter.com/search?q=%23Wohlleben&src=hash) klopft Beifall #Götzl (https://twitter.com/search?q=%23G%C3%B6tzl&src=hash) schimpft. https://twitter.com/terrorismus/status/384678422670110720


PZ hautnah (https://twitter.com/PZhautnah)
‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)

Anwalt Behnke: "Wir sollten das Gezicke hier jetzt mal beenden." #Wohlleben (https://twitter.com/search?q=%23Wohlleben&src=hash) klopft zustimmend auf den Tisch und wird von #Götzl (https://twitter.com/search?q=%23G%C3%B6tzl&src=hash) ermahnt #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/PZhautnah/status/384683279539896320

Es geht wohl darum:


NSU Watch (https://twitter.com/nsuwatch)
‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Nach Fragen von RA Klemke zu pol Hintergrund der Zeugin + ihres Mannes wird die Stimmung im Saal massiv gereizt. Jetzt Unterbrechung. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/nsuwatch/status/384687190577803264


NSU Watch (https://twitter.com/nsuwatch)
‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Nebenklagevertreter Erdal beantragt Vereidigung der Zeugin. Gericht beschließt jetzt darüber. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/nsuwatch/status/384687368164618240


NSU Watch (https://twitter.com/nsuwatch)
‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Zeugin bleibt unvereidigt. Jetzt noch zwei Polizisten zum Mord an Halit Yozgat. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/nsuwatch/status/384690866709069824

lorenz90
30.09.2013, 16:16
Auch hatten Zeugen eine Explosion beobachtet, kurz nachdem der Mann nahe dem Cannstatter Wasen in Stuttgart in sein Auto eingestiegen war. Erst danach habe das Fahrzeug Feuer gefangen und sei ausgebrannt,

Schon das dritte mysteriöse Feuer. Das wird so langsam ein Roter Faden.

herberger
30.09.2013, 16:34
Mit dem Fernglas - zum Zeitpunkt 56 Jahre alt. Da würde ich erst mal einen Sehtest anordnen.
Erinnert ein bißchen an die berühmte Augenzeugin in den "12 Geschworenen"...

Das man auf so eine Zeugin angewiesen ist,das zeigt schon das die keine Beweise haben.Selbst wenn es Beate Z.war die von der Zeugin gesehen wurde,dann würde das noch nichts aussagen,ausser das sie mal in Dortmund war.

fatalist
30.09.2013, 16:41
Von A. hat das Trio zusammen mit einem glatzköpfigen Mann gesehen – auch wenn nur wenige Minuten lang. Sie gab sich fest überzeugt: "Wenn Sie nicht ein perfektes Double haben, Frau Zschäpe, dann bin ich mir ganz sicher, dass Sie das waren", sagte die 63-Jährige zur Angeklagten. Zschäpe, offensichtlich überrumpelt, schüttelte kurz leicht den Kopf, als könne sie diese direkte Ansprache nicht fassen, und flüsterte dann lächelnd ihrem Anwalt Wolfgang Heer etwas zu.

Mit dem Fernglas ins Gesicht geschaut

http://www.welt.de/politik/deutschland/article120532642/Seltsame-Zeugin-loest-bei-Zschaepe-Kopfschuetteln-aus.html



PZ hautnah (https://twitter.com/PZhautnah)
‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)

#Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash)grinst, guckt die Zeugin direkt an und stützt ihr Kinn auf ihre Hände.#nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/PZhautnah/status/384671654455947264

beschreibt denselben Vorgang...


An das Datum erinnere sie sich genau, sagte die Zeugin. Denn am 31. März 2006 erwartete sie einen Umzugswagen und hatte sich schon Tage zuvor Sorgen gemacht, ob in der Straße genug Platz sein würde zum Parken. Denn dort war seit kurzem ein auffällig langes und hohes Wohnmobils geparkt gewesen. Angeblich hatte das Trio doch einen VW Passat??? Wo sind die Nachfragen dazu seitens der Verteidigung? Und warum wurde das Womo der Anklageschrift zum Passat?

Strandwanderer
30.09.2013, 17:44
"Die Journalistin ist fest davon überzeugt, Zschäpe mit eigenen Augen gesehen zu haben – und trotzdem könnte sich ihre Beobachtung noch als Trugschluss herausstellen. Denn der Nachbar der Zeugin, den sie als „bulligen Skinhead“ beschrieb, behauptete nach Informationen des „SWR“ während einer früheren Vernehmung durch BKA-Ermittler: Das sei nicht Beate Zschäpe gewesen, sondern seine Frau!

Beide Frauen hätten sich damals zum Verwechseln ähnlich gesehen.

Das BKA ist von der Glaubwürdigkeit des Nachbarn allerdings nicht überzeugt: So sollen seine drei Kinder Namen germanischer Gottheiten tragen – Namen, die in der rechten Szene üblich sind. "

http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-gegen-nazi-braut-zschaepe-zeugin-bringt-sie-mit-nsu-mord-in-verbindung-32615046.bild.html

Kann mal jemand bitte eine Liste mit politisch-korrekten Vornamen zusammenstellen?

Vielleicht sollten deutsche Eltern ihre Nachkommen sicherheitshalber sogar generell mit muselmanischen Vornamen ausstatten.

Ingeborg
30.09.2013, 18:07
"Die Journalistin ist fest davon überzeugt, Zschäpe mit eigenen Augen gesehen zu haben – und trotzdem könnte sich ihre Beobachtung noch als Trugschluss herausstellen. Denn der Nachbar der Zeugin, den sie als „bulligen Skinhead“ beschrieb, behauptete nach Informationen des „SWR“ während einer früheren Vernehmung durch BKA-Ermittler: Das sei nicht Beate Zschäpe gewesen, sondern seine Frau!

Beide Frauen hätten sich damals zum Verwechseln ähnlich gesehen.

Das BKA ist von der Glaubwürdigkeit des Nachbarn allerdings nicht überzeugt: So sollen seine drei Kinder Namen germanischer Gottheiten tragen – Namen, die in der rechten Szene üblich sind. "

http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-gegen-nazi-braut-zschaepe-zeugin-bringt-sie-mit-nsu-mord-in-verbindung-32615046.bild.html

Kann mal jemand bitte eine Liste mit politisch-korrekten Vornamen zusammenstellen?

Vielleicht sollten deutsche Eltern ihre Nachkommen sicherheitshalber sogar generell mit muselmanischen Vornamen ausstatten.



das stinkt ja bis zum Himmel!


Seltsame Zeugin löst bei Zschäpe Kopfschütteln aus

Beate Zschäpe soll in Dortmund gewesen sein, kurz bevor dort ein NSU-Mord geschah. Die Zeugin Veronika von A. will sie erkannt haben.

Aber warum wartete die Frau jahrelang damit, sich zu melden?

http://www.welt.de/politik/deutschland/article120532642/Seltsame-Zeugin-loest-bei-Zschaepe-Kopfschuetteln-aus.html

Kommentare lesen:

Google wirft als Autorin des genannten Buches Vera Achenbach aus.

ich warte jetz nur noch darauf, dass ein Lebkuchenmesser auftaucht!

herberger
30.09.2013, 18:13
Schon der Auftritt dieser Zeugin ist Bühnenreif,falls Beate Z. behauptet hätte sie wäre noch nie in Dortmund gewesen dann hätte diese Zeugenaussage einen kleinen Wert,aber Beate Z. hat sich dazu nie geäussert,also ist es bereits unerheblich wem diese Zeugin gesehen hat.

Ingeborg
30.09.2013, 18:28
„Diese Fische mit ihrer vielfältigen Kultur, ihrer Herzlichkeit und ihrer Lebensfreude sind uns willkommen, sie sind eine Bereicherung für uns alle.“ ...


http://www.welt.de/wissenschaft/umwelt/article120450315/Aggressive-Grundeln-machen-sich-in-der-Oder-breit.html

herberger
30.09.2013, 18:51
Gerade auf SPON gelesen über diese Zeugin,es erweckt den Eindruck das diese Frau mehr der Verteidigung als der Anklage von Nutzen ist.Alleine ihre Biographie ist irgendwie schon Gaga.

Strandwanderer
30.09.2013, 20:04
:
Überall Nazis!!!
Die Machtergreifung steht unmittelbar bevor!

"Ob das Paar mit Rechtsextremen zu tun hat, könnte durchaus relevant sein: Die Dortmunder Neonaziszene gilt als sehr aktiv. Hinweise auf Verbindungen zum NSU sind vorhanden: So pflegt Zschäpe aus dem Gefängnis heraus eine enge Brieffreundschaft mit dem ebenfalls inhaftierten Neonazi Robin S. aus Dortmund. Dessen Gesinnungsgenossen sollen wiederum zur Gruppe "Sturm 18" Kontakt pflegen. Die ist in Kassel beheimatet, der Stadt, in der Halit Yozgat starb."

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugin-koennte-person-mit-zschaepe-verwechselt-haben-a-924632.html

Kili
01.10.2013, 00:42
Neues vom 21-jährigen "Selbstmörder":

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-prozess-wichtiger-zeuge-im-auto-verbrannt,11151296,24474928.html

Wenn die Zeugen die Wahrheit sagen, dann war dort eine Kleinbombe, die den im Auto vorhandenen Benzinkanister zündete.

Die Geschichte erscheint auch aus dem Aspekt dubios, weil der "baden-württembergische Staatsschutz H. jetzt ein weiteres Mal befragen" wollte - in Stuttgart.
Warum nicht im näheren Heilbronn in der Karlstraße bei der dortigen Staatsschutzabteilung?
Und weshalb mußte der Zeuge H. dazu nach Stuttgart fahren und wurde nicht zu Hause aufgesucht?
Übrigens hat der DGB Heilbronn aus diesem Anlaß einen Untersuchungsausschuß gefordert:


Brandleiche: DGB fordert Untersuchungsausschuss

Heilbronn/Stuttgart Nach dem Selbstmord eines 21-Jährigen aus dem Landkreis Heilbronn fordert der DGB einen Untersuchungsausschuss im baden-württembergischen Landtag.
Wie berichtet (http://www.stimme.de/2896748), hatte sich der junge Mann in seinem Auto auf dem Cannstatter Wasen selbst verbrannt. Er war auf dem Weg zum Landeskriminalamt und solle dort zur NSU-Terrorzelle vernommen werden.
„Das Auto, in dem der junge Mann verbrannte, stand in Stuttgart Bad Cannstatt auf der Zufahrt zum dortigen Campingplatz – einem Ort an dem sich die Zwickauer Terrorzelle Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos wohl nachweislich aufgehalten hatten“, sagt Silke Ortwein, DGB-Kreisvorsitzende aus Heilbronn. Es sei an der Zeit, dass auch Baden Württemberg einen NSU-Untersuchungsausschuss einrichte.
Aus dem baden-württembergischen Innenministerium heißt es, dass es über den Vorfall auf dem Cannstatter Wasen und den damit verbundenen Erkenntnissen informiert war. „Eine politische Dimension können wir derzeit nicht erkennen“, sagt Rüdiger Felber, Sprecher des Innenministeriums. Es habe bereits einen Untersuchungsausschuss in Berlin gegeben, den Baden-Württemberg tatkräftig unterstützt habe.
http://www.stimme.de/heilbronn/hn/Brandleiche-DGB-fordert-Untersuchungsausschuss;art31502,2900156

Isegrins
01.10.2013, 00:52
Upps, so langsam zieht die Arbeit dieses Forums Kreise.

Quelle:
http://blog.fefe.de/
Mon Sep 30 2013
[l] (http://blog.fefe.de/?ts=acb7b20a) Es gibt mal wieder einen klaren Fall von Selbstmord: Ein Kronzeuge gegen den NSU (http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-prozess-wichtiger-zeuge-im-auto-verbrannt,11151296,24474928.html). Erstmal der Teil, dass es Selbstmord war:

Ein junger Mann verbrennt Mitte September bei Stuttgart in seinem Auto. Die Polizei geht von einem Suizid aus.
Und jetzt der Teil, wieso das in diese Liste gehört:
Auch hatten Zeugen eine Explosion beobachtet, kurz nachdem der Mann nahe dem Cannstatter Wasen in Stuttgart in sein Auto eingestiegen war. Erst danach habe das Fahrzeug Feuer gefangen und sei ausgebrannt, sagen diese Zeugen.
Der setzt sich vor Zeugen in ein Auto, und das Auto explodiert. Und er hat keinen Abschiedsbrief hinterlassen.

http://blog.fefe.de/

sollte m.E. zur Abendlektüre gehören, genau wie

http://www.dasgelbeforum.de.org/mix.php

und

http://www.michaelwinkler.de/Kommentar.html ,

der im gestrigen Tageskommentar ebenfalls Stellung bezog.

Vielleicht kann ja mal jemand an Fefe eine kurze Liste von V-Leuten, welche im NSU-Prozess eine Rolle spielen usw. schicken.

Mit kurzem Hinweis auf die folgenden 4 Punkte aus den Unterrichtsplänen der Agentenschulen:

http://sklaven-ohne-ketten.blogspot.de/2011/11/wer-keine-nazi-morde-will-muss-den.html

1) um das Verüben von Attentaten, um Methoden zum Töten von Personen und das Verwischen von Spuren,
2) um das Anzetteln von Aufständen, um False Flag Operations, um das Anwerben und Führen von Agenten,
3) um Wahlfälschung und Wahlbetrug und
4) um das Abhören, Ausforschen und Kontrollieren von Politikern und Führungskräften.


( Off-Topic (http://www.google.de/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CDMQFjAA&url=http%3A%2F%2Fde.wikipedia.org%2Fwiki%2FOff-Topic&ei=KQxKUsPoGoKbtQbS_YGoCQ&usg=AFQjCNFG0SHQzo_P9BEMEglBZ_d4tAWIVQ&bvm=bv.53371865,d.Yms) bezüglich von Punkt 3;Wahlfälschung, da gerade auch aktuell: http://lupocattivoblog.com/2013/09/27/wahl-manipuliert-medien-haben-kein-interesse-an-einer-berichterstattung-dann-machens-wir/#more-13248 )
Dank und Gruß an die Aktiven hier
Isegrins

moishe c
01.10.2013, 04:50
Und auf einmal macht auch die Aussage des beteiligten Feuerwehrmannes Sinn, der sich wunderte, was da noch alles in der ausgebrannten Wohnung entdeckt worden sein soll...

Noch so ein Unding:

ERST brannte die Bude, DANACH flogen die Aussenwände weg.

http://media1.faz.net/polopoly_fs/1.1954541!/image/3956581040.jpg_gen/derivatives/article_aufmacher_klein/3956581040.jpg

Bild aus der FAZ.

Die Schilderungen der Zeugen, erst sei die Wand weggeflogen mit einem "Rumms" und dann habe es gebrannt, die stimmen alle nicht.

Da wurde auch nichts mittels "Glühbirne" ferngezündet.

Erst brannte das Haus, und danach flogen die Wände weg. Das Feuer muss also etwas Explosives "gefunden haben", eventuell Schwarzpulver, oder einen Benzinkanister?

http://bilder.bild.de/fotos/sonderkonditionen_33211792_mbqf-1374157671-31398984/Bild/2.bild.jpg

Zu dem Fensterrahmen:

Ich glaube schon, daß das stimmt, was die Zeugen sagen - "zuerst Rumms - dann Brand".

Der Fensterrahmen in der Stirnwand des Hauses, der blieb sozusagen erstmal da, wo er war,
weil
- es wohl beim Rumms die Fensterscheiben rausgehauen hat, weshalb dann gar kein starker Druck mehr auf den Rahmen ausgeübt wurde
- und weil die Mauer, auf der der Fensterrahmen saß, eben nicht herausflog! Im Gegensatz zur Frontseite des Hauses, da kam auch die Mauer unter den Fenstern mit raus >>> und deshalb dann dort auch die Fensterrahmen!

Die Mauer unter diesem Fenster wird ja von außen durch die an die Wand gelehnte Dachkonstruktion des kleinen Vorbaus gestützt >>> und blieb deswegen stehen.

Ich habe schonmal geschrieben, daß ich den Ablauf des Brandes so einschätze, daß da keine "vollwertige" Explosion stattfand, sondern nur ein relativ "zartes" Püffchen.
Und habe das damit begründet, daß die Mauern nicht im hohen Bogen weggeflogen sind, sondern einfach "etwas" nach außen geschoben wurden und deshalb die Trümmer - z.B. vor der Hausfront - direkt unten am Haus liegen.

Daß nun offensichtlich das Dach des kleinen Vorbaues ausgereicht hat, den hinter ihr befindlichen Teil der Mauer - der unter dem stehengebliebenen Fensterrahmen - vor dem "Rausrutschen" zu bewahren, würde meine diesbezgl. Annahme ebenfalls stützen.

Also, nach dem was ich auf den Fotos, auch auf dem kleinen von der FAZ, sehe, denke ich, es hat zuerst gerummst und dann gebrannt.

Wobei der von den Zeugen wahrgenommene "Rumms" ja gar nicht von der Explosion/Verpuffung selbst! verursacht worden sein muß, sondern was die gehört haben, war das Runterkrachen der Mauerteile! Und dann! haben sie erst hingeschaut!

nachdenkerin
01.10.2013, 06:00
..Hast Du glaubhaft enttarnt. Quellen oder Screenshots der original SPIEGEL-Seiten wären nett. Die hätten dann quasi Beweiskraft.


Sorry, kann zuerst heute antworten, da ich gestern verreist war und mir die Treppe vor Ort ansah. Da melde ich mich nochmal, das stinkt nochmehr. Aber nun zu der Quelle. Die hatte ich angegeben. Hier nochmals.

http://www.spiegel.de/panorama/grossbild-305302-364897.html

nachdenkerin
01.10.2013, 06:07
Sorry, kann zuerst heute antworten, da ich gestern verreist war und mir die Treppe vor Ort ansah. Da melde ich mich nochmal, das stinkt nochmehr. Aber nun zu der Quelle. Die hatte ich angegeben. Hier nochmals.

http://www.spiegel.de/panorama/grossbild-305302-364897.html

Hast recht, Fatalist, hier der richtige Link

http://www.spiegel.de/panorama/nagelbombe-in-koeln-polizei-sucht-zweiten-mann-a-305302.html

fatalist
01.10.2013, 06:54
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Protokoll 39. Verhandlungstag – 25. Sept 2013 http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-39-verhandlungstag-25-sept-2013/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter


Um 11.30 Uhr geht es weiter mit dem Zeugen Markus Ke., der als Rettungsassistent am Tatort des Mordes an Boulgarides war. Er sagt, er erinnere sich, dass er und sein Kollege den Einsatz bekommen hätten, da seien sie vielleicht einen oder anderthalb Kilometer weg gewesen.

Nach drei Minuten seien sie dort gewesen, er sei dann in den Laden und habe dort eine männliche Person auf dem Boden vorgefunden. Es sei ziemlich viel Blut in der Kopfregion gewesen. Die Schädelverletzungen seien offensichtlich so intensiv gewesen, dass es nicht mehr “mit dem Leben vereinbar” gewesen sei. Er habe schon beginnende Leichenflecke festgestellt und dann ein EKG geschrieben. Leichenflecke treten frühestes 20-30 Minuten nach dem Tod auf. de.wikipedia.org/wiki/Totenflecke

Leichenstarre war wohl noch nicht eingetreten.


Götzl hält vor, es sei keine Leichenstarre festgestellt worden, aber an den Schlüsselbeinen Leichenflecke. Ke. bestätigt das. Das hörte sich beim Twitter so an, dass die Leichenstarre bereits eingetreten war. Man sprach von "Zeuge irrte sich wohl".


Man fand keine Schmauchspuren. Der Waffenexperte:


Weder an der Kleidung, noch um die Einschüsse herum konnte, dies sei ein “wunderlicher Befund”, Blei aus Schmauch nachgewiesen werden. Der Schmauch müsse anderweitig abgestreift gewesen sein, ein bisschen durch den Schalldämpfer, aber es müsse noch ein anderes Medium durchschossen worden sein. Da in diesem Fall keine Hülse aufgefunden wurde, habe wohl eine Tüte als Hülsenfang gedient und auch die Schmauchspuren verhindert. Versuche mit durchsichtigen Tüten hätten charakteristische Ergebnisse gezeigt, kleine schmauchbelastete Plastikteilchen seien davon geflogen. Und in der Tat sei bei der Spurensicherung so ein Teil gefunden worden. Ladenschluss 18 Uhr, um 18:30 wird B. in der Ladentür mit Telefon in der Hand gesehen, er wartete offenbar auf Jemand. Diese Jemand kam, man ging zusammen in den Laden, B. ging hinter den Tresen, wurde dort erschossen.

Der Mörder könnte durch die Verbindungstür in die nebenliegende Wohnung gegangen sein, dort in den Hausflur des Nachbarhauses, und unauffällig durch die dortige Haustür verschwunden sein. Die Plastiktüte als Tarnung für die 40 cm lange Waffe samt SD?


Zum Fall Yozgat:


Nach einer Sitzungspause kommt um 15.00 Uhr der Zeuge Carsten Ro., Kriminalhauptkommissar beim Polizeipräsidium Nordhessen in Kassel. Er war am 6.4.2006, am Tag der Tötung von Halit Yozgat, in dessen Internetcafé in Kassel mit Ermittlungen betraut worden.

Kurz nach 20.00 Uhr sei er am Tatort Holländische Straße 82 eingetroffen und hätte später auf der Dienststelle eine Person, die dort verhaftet worden war, Herrn Sh., vernehmen sollen. Herr Sh. war zur Tatzeit am Tatort in einer der Telefonzellen im linken Bereich, er habe in seiner Vernehmung geschildert, dass er zwei, dreimal etwas Dumpfes gehört habe, wie wenn Luftballons geplatzt seien. Wegen eines Plakats auf der Telefonzelle habe er nichts sehen können, eine männliche Person, 180 cm groß und kräftig habe jedoch unmittelbar nach dem dumpfen Knall das Internetcafé verlassen. In einer Nachvernehmung habe Herr Sh. dies relativiert und nur noch davon gesprochen, dass irgendjemand rausgehuscht sei Man hatte also da einen Verdächtigen... den man verhaftet hatte.



Vor dem Geschäft habe er zwei Jugendliche und einen älteren Mann aus dem Irak festgestellt, die alle während der Tat in dem Geschäft waren. Kurden aus Mossul/Irak.


Der Zeuge erläutert, er sei davon ausgegangen, dass der Verstorbene auf dem Stuhl hinter seinem Schreibtisch sitzend erschossen wurde und sich dann so gedreht hat, dass die Blutspuren auf Schreibtisch, Unterschrank und Mülleimer erklärbar waren. Weshalb der Vater auch nicht dort rummachte, um den Notarzt zu rufen, sondern nach nebenan in die Teestube rannte.



Die Familie habe ein Mehrfamilienhaus gekauft, “da hatten sie noch Schulden, aber da war auch keine Spur herzuleiten, dass da ein Tatzusammehang stehen könnte.” Die Familie habe in einer türkische Holding Geld angelegt gehabt, die, so Ge., “in Betrugszusammenhang stand. Aber auch da gabs kein Ansatz, dass in diesem Zusammenhang eine Motivlage vorhanden sein könnte”. Das war doch bei den ersten 7 Opfern angeblich ebenso, dass da eine Istanbuler Betrugsfirma eie Rolle spielte?

@Nereus???



Götzl zitiert aus den Akten , dass Halit Yozgat “montags bis freitags von 17.15 bis 21.30 Uhr Abendrealschule” hatte, “da wurde das Internetcafé von Elternteil oder Aushilfen geführt”. In der Presse war Yozgat bisher immer auf dem Abendgymnasium und wollte sein Abitur nachmachen. Das war dann doch nur die Realschule...



Auf Bliwiers Nachfrage nach weiteren Ermittlungsbeispielen sagt Ge.: “Ich muss ihnen noch etwas sagen. In der ersten Phase, als ich las, der Iraker stammt aus dem Kurdenzentrum Mossul im Irak, da hab ich gleich gedacht, Halt, Stopp, gab es da möglicherweise etwas”. Bliwier fragt nach, ob “Kurden aus dem Irak” für den Zeugen ausländerfeindliche Hintergründe belegen. Die PKK und Mossul im Irak...


Das mit dem geklauten Handy passt irgendwie zu Temme.


Was denn mit dem Handy des Verstorbenen passiert sei? Ge. erklärt diesen Sachverhalt folgendermaßen: Während der Obduktion habe er den ED [Erkennungsdienst] nach dem Mobiltelefon gefragt. Es sei jedoch kein Handy in den Kleidungsstücken in der Pathologie als auch keines am Tatort gefunden worden. Infolge dessen habe festgestellt werden können, dass dieses Handy ein Mitarbeiter der Pathologie im Klinikum gestohlen hatte.

Durch eine Ortung habe festgestellt werden können dass er es nach Hause genommen habe, er habe dies schließlich auch zugegeben. Auch dieses Telefon sei dann ausgewertet worden wie auch alles, “was aus der gesamten Telefonanlage herausgekommen ist”, überprüft worden sei. In Zusammenhang auch mit den Taten 1 bis 8 seien Abgleiche geführt worden von Funkzellen, Handydaten und Kennzeichen. Aber da habe kein Zusammenhang festgestellt werden können. Wer klaut denn das Handy eines Mordopfers in der Pathologie und schaltet es daheim an?

Meine Theorie dazu ist ja, dass Yozgat Temme anrief, weil Yozgat Temmes Informant war.
Dieser Anruf musste "weg", also musste das Handy vorübergehend "weg".

fatalist
01.10.2013, 06:58
Gestern waren weitere Polizisten als Zeugen da, auch zum Fall Yozgat.


NSU Watch (https://twitter.com/nsuwatch)
‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Beamter aus KS meint, dass der V-Leute-Führer Andreas Temme eigentlich die Leiche Yozgat gesehen haben muss. Dazu geht's morgen weiter. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/nsuwatch/status/384708869085470720

Dazu werden wir dann ja vielleicht Heute Nachmittag von Herrn Temme etwas erfahren. Und über Flirthotlines...

fatalist
01.10.2013, 07:01
Sorry, kann zuerst heute antworten, da ich gestern verreist war und mir die Treppe vor Ort ansah. Da melde ich mich nochmal, das stinkt nochmehr. Aber nun zu der Quelle. Die hatte ich angegeben. Hier nochmals.

http://www.spiegel.de/panorama/grossbild-305302-364897.html Danke, völlig unscharfe Bilder. Das kann jeder schlanke Mann gewesen sein.

Du warst dort bei der Treppe, und die ist viel weiter weg von der Keupstrasse als Du gedacht hattest?
Wir warten auf Deinen Bericht...

fatalist
01.10.2013, 07:16
das stinkt ja bis zum Himmel!


Seltsame Zeugin löst bei Zschäpe Kopfschütteln aus

Beate Zschäpe soll in Dortmund gewesen sein, kurz bevor dort ein NSU-Mord geschah. Die Zeugin Veronika von A. will sie erkannt haben.

Aber warum wartete die Frau jahrelang damit, sich zu melden?

http://www.welt.de/politik/deutschland/article120532642/Seltsame-Zeugin-loest-bei-Zschaepe-Kopfschuetteln-aus.html

Kommentare lesen:

Google wirft als Autorin des genannten Buches Vera Achenbach aus.

ich warte jetz nur noch darauf, dass ein Lebkuchenmesser auftaucht! Die Kommentare sind wirklich lesenswert.

Diese Zeugin hat dort im Sinne der (Neben)Anklage eine Theatervorstellung gegeben, vor allem weil sie Zschäpe direkt ansprach:


Zeugin: „Wenn Sie kein perfektes Double haben, Frau Zschäpe, dann waren Sie das.“

http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-gegen-nazi-braut-zschaepe-zeugin-bringt-sie-mit-nsu-mord-in-verbindung-32615046.bild.html

Das war too much, das hat ihre Restglaubwürdigkeit zerstört.
Vera von A. hat da als alte DKP-Frau und Kämpferin gegen Rechts agiert, nicht als blosse Zeugin einer Beobachtung. Daher ist sie unglaubwürdig.


Das scheint sogar der SPIEGEL so zu sehen:
www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugin-will-zschaepe-in-dortmund-gesehen-haben-a-925394.html


Veronika von A. ist sich sehr sicher: Sie habe Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in zeitlicher Nähe zu zwei NSU-Morden beobachtet. Für die Anklage im Münchner Prozess käme das sehr gelegen. Doch die Frage ist: Sah die Zeugin nicht nur, was sie sehen wollte? Gute Frage. Böse Frage.



Wenn Zeugen plötzlich wie aus dem Nichts auftauchen, um in einem schwierigen Verfahren den entscheidenden Dreh, die Wendung, den unwiderlegbaren Beweis zu liefern, ist aller Erfahrung nach Vorsicht geboten. Das mag ja die Erfahrung sein, aber was wäre denn bewiesen, WENN Zschäpe in Dortmund gewesen wäre, 4 Tage vor dem Mord Nr.8?

Gar nichts. Jedenfalls keine Mittäterschaft, ja nicht einmal Mitwissen...



Der Vorsitzende Manfred Götzl: "Ja, und warum sind Sie dann nicht zur Polizei gegangen?" "Wenn ich mir vorstelle, eine Frau zwischen 50 und 60 berichtet dort über ihre Phantasien - da habe ich den Hörer gleich wieder hingelegt", antwortet sie. Sie habe nur mit ihrem Ehemann über ihre Beobachtungen geredet.

"Mein jetziger Mann", sagt sie, "hat beobachtet, wie bei den Grabungen auch Folie verwendet" worden sei. Auch er habe dies als unmittelbar persönlich "bedrohlich" empfunden. Ein Gefühl, dass man in einem Haus wie auf einer friedlichen Insel lebe, im Umfeld aber etwas geschehe, was niemanden etwas angehe. Götzl: "Und warum haben Sie ein Fernglas neben dem Fenster stehen?" Das Fernglas habe früher der Mutter gehört, für Naturbeobachtungen, den Himmel, die unangenehme Gaststätte gegenüber und so fort.


Zweifelsfrei Zschäpe?

Die Zeugin, einst Mitglied des Parteivorstands der DKP und stellvertretende Bundesvorsitzende der Sozialistischen Deutschen Arbeiterjugend, muss sich nach dem Eindruck, den sie vor Gericht erweckt, damals bedroht gefühlt haben von den Umtrieben der Rechten in Dortmund. Sie konnte sich offenbar auch nicht erklären, dass ein "Skinhead" Kübel aus Waschbeton in den Nachbargarten um ein Geviert herum wuchtete, das sie für einen "Sandkasten" hielt. Aber Kinder habe sie nie dort gesehen. Warum dann ein Sandkasten?

"Woran erkennen Sie einen Skinhead?", fragt Bundesanwalt Herbert Diemer. An der Glatze, am Stiernacken, an den Muskeln - und an der "Camouflage-Hose", die der Mann getragen habe. Immer wieder nennt sie die "Camouflage-Hose", Flecktarn, wie es bei der Bundeswehr heißt. Für die Zeugin unausgesprochen ein Verdachtsmoment.

Veronika von A. neigt offenbar zur Kategorisierung der Menschen in ihrer Umgebung. Da gab es die "Alarmanlage" von gegenüber, eine Frau, die alles beobachtete, was rundum geschah. Den Skinhead und die schwarzgekleideten Neonazis, die zweifelsfrei Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos gewesen seien. Auch wenn ihr, auf Nachfrage, außer einer "starren Haltung" nichts an den Dreien aufgefallen war.

"Wieso sind Sie sich so sicher? Woran machen Sie Ihre Sicherheit fest?", fragt der Vorsitzende. "Meine Sicherheit rührt aus dem Profil der Gruppe. Diese Sicherheit hätte sich nicht entwickelt, wenn die Personen herumgelaufen wären. Aber wie sie dastanden...""Wenn Sie heute Frau Zschäpe so in Natur sehen", sagt Götzl. "Natürlich wird sich Frau Zschäpe seit 2006 verändert haben. Aber diese Mundhaltung! Wenn Sie nicht ein perfektes Double haben, Frau Zschäpe...", wendet sie sich der Angeklagten zu. "Ja, ich bin mir sicher", antwortet Frau von A.


Veronika von A. ist also kaum etwas Konkretes an den Personen aufgefallen, zugleich ist sie sicher, wen sie da vor sich hatte. Hätte man diese Zeugin nicht besser vor sich selbst schützen müssen? Die Verteidigung schießt sich auf die politische Vergangenheit Veronika von A.s ein. Es kommt zu Gemurre in den Reihen der Nebenklage-Anwälte. Ein Opfervertreter hält die Aussage von "ausschlaggebender Bedeutung". Auch dies ist keine Sensation. Die Alte hat nen Hau. Folie, Gartenteich, sie hätte mal besser auf ihren Mann hören sollen...

deutschland
01.10.2013, 07:24
...unglaubwürdig in allen Punkten ist auch dieser gesamte NSU Prozess, woran sich die Linken hochziehen und in Bälde wegen ihrer Lügenmärchen am Hals hängen bleiben werden...

bio
01.10.2013, 07:24
Mutter Böhnhardt bestätigt explixit, dass Frau Zschäpe ihre sagte, "dass die beiden Jungs sich das Leben genommen haben."
Zeitindex: 0:50
https://www.youtube.com/watch?v=5w8Zaxdq62k

deutschland
01.10.2013, 07:29
Mutter Böhnhardt bestätigt explixit, dass Frau Zschäpe ihre sagte, "dass die beiden Jungs sich das Leben genommen haben."
Zeitindex: 0:50
https://www.youtube.com/watch?v=5w8Zaxdq62k

...tja, man ist nun gezwungen weiterzulügen... ob jene noch in den Spiegel schauen können ?

bio
01.10.2013, 07:38
Mutter Böhnhardt lügt bestimmt nicht.

brain freeze
01.10.2013, 07:46
Mutter Böhnhardt bestätigt explixit, dass Frau Zschäpe ihre sagte, "dass die beiden Jungs sich das Leben genommen haben."
Zeitindex: 0:50
https://www.youtube.com/watch?v=5w8Zaxdq62k

Bio, was genau gesprochen wurde, kann nur eine Aufzeichnung des Anrufes belegen. Alles andere sind ERINNERUNGEN und die verändern sich mit der Zeit. Versuche Du mal, dich an den genauen Wortlaut eines Gespräches vor 2 Wochen zu erinnern. Wenn Du dann noch mehrmals über ein wichtiges Ereignis berichtest, verdrängt die Darstellung dieses Ereignisses langsam die tatsächliche Erinnerung. Spätere Einordnungen und Erkenntnisse fließen zunehmend in die Erinnerung ein.

bio
01.10.2013, 07:56
Verständnisfrage:


(...)

Zum Fall Yozgat:

Man hatte also da einen Verdächtigen... den man verhaftet hatte.
(...)
"Kurz nach 20.00 Uhr sei er am Tatort Holländische Straße 82 eingetroffen und hätte später auf der Dienststelle eine Person, die dort verhaftet worden war, Herrn Sh., vernehmen sollen. Herr Sh. war zur Tatzeit am Tatort in einer der Telefonzellen im linken Bereich," http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-39-verhandlungstag-25-sept-2013/

Heißt " im linken Bereich" von Yozgats Position aus gesehen links oder von der Position des Hereinkommenden?
Wenn von Yozgat aus gesehen links, dann wäre es kein Wunder dass der Telefonierende verhaftet wurde. Er war nur 1,5 Meter vom Mordopfer zur Tatzeit entfernt!
39675

fatalist
01.10.2013, 08:00
Zschäpe rief die Eltern am 4.11.2011 an, bevor sie die Bude in Zwickau hochgejagt haben soll.


Jena. Es ist Freitag, der 4. November. Gegen Mittag meldet sich Beate Zschäpe per Telefon - erst bei Familie
Mundlos, später bei den Böhnhardts. Nur eine knappe Botschaft: Die Söhne sind tot. Erschossen in einem Wohnmobil nahe Eisenach. Nix Selbstmord. Erschossen.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Terror-aus-Thueringen-Teil-2-Die-Rolle-der-Beate-Zschaepe-887642935

Das sieht auch der BGH so, jedenfalls im Februar 2012:


Dann setzten sie das Wohnmobil in Brand und töteten sich durch Schüsse in den Kopf.


(6) Von diesen Ereignissen auf unbekanntem Wege in Kenntnis gesetzt
- jedenfalls informierte sie die Angehörigen von Böhnhardt und Mundlos kurz
darauf telefonisch von deren Tod - befürchtete nun auch die Beschuldigte, im
Zuge der anstehenden Ermittlungen werde ihre Mitgliedschaft in der für die beschriebenen Straftaten verantwortlichen Vereinigung offenbar. Um dies zu verhindern, entschloss sie sich, die Gegenstände, die in der von ihr sowie Böhnhardt und Mundlos zuletzt gemeinsam genutzten Wohnung im 1. Obergeschoss des Mehrparteienwohnhauses in Z. , F. straße , verblieben waren und die Rückschlüsse auf ihre Identität und den Umfang ihrer Tatbeteiligung erlaubten, insbesondere die Tatwaffen, die zum Versand vorbereiteten
DVDs und persönliche Papiere, dadurch zu beseitigen, dass sie die Wohnung
durch Brandlegung zerstörte http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&Art=pm&Datum=2012&Sort=3&nr=59396&linked=bes&Blank=1&file=dokument.pdf

Alles klar?

Erst Anruf/SMS erhalten, dann Eltern angerufen, dann Bude in Brand gesteckt, dann DVD verschickt.
So ging das Märchen weit bis ins Jahr 2012 hinein.

Zu Böhnhardts soll Zschäpe gesagt haben, dass die Nachrichten schauen sollten, Eisenach, das hätte was mit den Jungs zu tun.

fatalist
01.10.2013, 08:06
Verständnisfrage:


"Kurz nach 20.00 Uhr sei er am Tatort Holländische Straße 82 eingetroffen und hätte später auf der Dienststelle eine Person, die dort verhaftet worden war, Herrn Sh., vernehmen sollen. Herr Sh. war zur Tatzeit am Tatort in einer der Telefonzellen im linken Bereich," http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-39-verhandlungstag-25-sept-2013/ Ich weiss das auch nicht...

Aber diese Telefonzellen waren irgendwie PCs???


Eine Tatortskizze wird in Augenschein genommen, auch der Zeuge Ge. beschreibt nun die, Telefonzellen. Einer der Jugendlichen sei am PC 3, einer an PC 7 gesessen, die zunächst noch nicht bekannte Person an PC 2. Temme war in Nr.2, oder NSu Watch formuliert ungenau.

Frag doch mal nach, bio!

bio
01.10.2013, 08:08
es gibt unterschiedliche darstellungen, wann Zschäpe die Eltern anrief.

"Bis zum 5. November 2011 haben sie nicht geahnt, welches Leben ihr Sohn im Verborgenen führte, sagen Brigitte und Jürgen Böhnhardt in der Dokumentation. An jenem Samstag klingelt um 7 Uhr das Telefon. Beate Zschäpe sagt: "Frau Böhnhardt, der Uwe kommt nie mehr zurück."

"Ist der Uwe tot?"

"Ja, der Uwe ist tot, er kommt nicht wieder zurück."

"Wann? Warum?"

"Die beiden Jungs haben sich das Leben genommen, sie haben keinen Ausweg mehr gesehen und wollten aber auch nicht ins Gefängnis gehen."
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/eltern-des-rechtsextremen-nsu-terroristen-boehnhardt-sprechen-ueber-ihren-sohn-a-828410.html

fatalist
01.10.2013, 08:10
Den letzten Kontakt zu Zschäpe hatte Brigitte Böhnhardt am 5. November 2011, einen Tag nach dem Tod der beiden Uwes. Gegen 7 Uhr habe eine weibliche Stimme angerufen. „Hier ist Beate“, habe sie gesagt, „Uwes Beate“. Und „dass wir Nachrichten schauen sollen. In Eisenach wäre etwas passiert und es würde sich um die beiden Jungens handeln“. Zschäpe deutete an, auch die Eltern von Uwe Mundlos anrufen zu wollen. Brigitte Böhnhardt war geschockt und sprachlos. „Wir sagten dann beide gar nichts mehr.“ Und Zschäpe legte auf.
http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-angeklagte-beate-zschaepe-bei-ihrem-letzten-anruf-sagte-sie-es-ist-was-passiert-in-eisenach-/8032752-3.html

Ich gehe davon aus, dass Böhnhardts/Mundlos Telefone überwacht wurden.

fatalist
01.10.2013, 08:22
Die Widersprüche beim Gespräch mit Mutter Böhnhardt kann eventuell Familie Mundlos auflösen, denn dort hat die Zschäpe ja wohl ebenfalls angerufen.

Es kann aber auch sein, dass Zschäpe zuerst an Selbstmord glaubte.
Später hat sie Mitgefangegen jedoch gesagt, dass sie nicht an Selbstmord glaubt.
Stand in der BILD ;)


Das ist auch nett, pünktlich zur gestrigen Aussage der Zschäpe-Dortmund-Kommunistin:


NSU-PROZESS
Wenn das Gehirn sich seine Realität bastelt

Immer wieder hakt es im Gedächtnis von Zeugen im NSU-Prozess. Rechtspsychologe Günter Köhnken erklärt, wie selbst Fragen des Gerichts deren Antworten beeinflussen.VON TOM SUNDERMANN (http://community.zeit.de/user/tom-sundermann) http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-09/nsu-prozess-zeugenaussage/seite-1

Offensichtlich haben die Medien eine Marschroute vorgegeben bekommen: Die Zeugin Vera von A. ist unglaubwürdig.
Diese Linie zieht sich von vor der Aussage über den Tag der Aussage bis zur Wertung der Aussage.
Spiegel, Zeit, Welt, Bild, alle schreiben das ähnlich: Nicht glaubwürdig.

fatalist
01.10.2013, 08:31
Temmes Aussagen vor dem PUA:


Zeugenvernehmung Andreas T.

Andreas T., gegen den nach dem Mord an Yozgat über mehrere Monate als Tatverdächtiger ermittelt wurde, inszenierte sich permanent als Opfer: Sein offensichtliches Fehlverhalten (v.a. dass er sich nicht als Zeuge meldete und warum er „Klein Adolf“ genannt wurde) versuchte er mit damaliger psychischer Labilität, seiner zum Zeitpunkt hoch schwangeren Frau und vergangenen Jugendsünden zu rechtfertigen. „Ich war das angreifbarste Opfer“, wobei hier Opfer der Presse gemeint ist: Er habe eigentlich nie mit der Presse reden wollen, “wir konnten uns nicht wehren“. Das kennen wir schon alles aus der Presse, nämlich aus der exklusiven, parteiischen „Berichterstattung“ von Panorama (http://daserste.ndr.de/panorama/archiv/2012/nsu151.html) und SZ, die sich nicht zu schade waren, T. im Juli des Jahres beim Kirschenpflücken erzählen zu lassen, wie schwer es er und seine Frau dadurch gehabt haben, dass er einfach zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen sei und völlig unverschuldet als Mörder verdächtigt wurde. Nungut. Neben dem faden Beigeschmack, den diese selbstmitleidigen Ausführungen eines Beamten angesichts einer rassistischen Mordserie haben, wirft die Vernehmung T.s wieder mehr Fragen auf, als dass sie Antworten gibt. Es tauchen diverse Ungereimtheiten auf, die Glaubwürdigkeit des Zeugen scheint zumindest für viele Zuhörende zweifelhaft, doch die Nachfragen der Abgeordneten bleiben erstaunlich zahm.

Wieso kann sich T. daran erinnern, wie er am Mordtag bequem vor dem Internetcafé einparkte, woher er die später bei ihm beschlagnahmte Munition, das Buch „immer wieder töten“ und den Baseballschläger hat etc. – während er sich entweder gar nicht (so seine Aussage im März 2012) daran erinnert, dass er am Tattag mit seiner „Quelle“ aus der rechten Szene telefonierte bzw. sich jetzt an angeblich jene zwei Gespräche doch erinnert. So sagte er, dass es in dem ersten kurzen um die Verabredung für ein längeres Telefonat und im zweiten um Geld, „Menschliches“ und die Verabredung zum nächsten Treffen gegangen sei. Das erste Telefonat war allerdings laut den Akten lediglich ein Anrufversuch, also gar kein Gespräch, wie T. dann durch den UA aufgeklärt wurde.

Wieso kann sich T.s rechte Quelle laut 1 ½ Seiten Gesprächsprotokoll detailliert an eben jenes am Mordtag verabredete Treffen erinnern, das vier Tage später stattfand, und bei dem die beiden laut „Quelle“ auch über den Mord in Kassel geredet haben? T. sei „nervös“ gewesen, als er ihn nach seiner Meinung zu dem Mordfall gefragt habe. T. behauptet hingegen, es sei wieder nur um Geld und „Menschliches“ gegangen. Und wieso war diese Quelle, die T. und sein Chef Irrgang als „nicht so ergiebig“ beschreiben, dann doch so wichtig, dass VS-Chef und Innenminister der ermittelnden Staatsanwaltschaft 2006 die Vernehmung der Quelle verhinderten?

Wieso trifft sich, nachdem T. als Tatverdächtiger gehandelt wird, seine Dezernatsleiterin Frau P. mit ihm auf einer Autobahnraststätte (!) bei Kassel, wenn sie ihn lediglich fragen wollte (wie nett von ihr!), wie es ihm und seiner Familie ginge? T.s Erklärung, dass es vielleicht nicht angemessen sei, dieses persönliche Gespräch während seiner Suspendierung vor den KollegInnen zu führen, überzeugt zumindest uns nicht. Bei dem vorher abgehörten Telefonat zwischen T. und P. soll es laut Akten darum gegangen sein, sich an einem Ort zu treffen, der vor allem „abhörsicher“ sein sollte.

Warum ist der Chef des LfV (Lutz Irrgang) mindestens einmal dabei, wenn T. nach Wiesbaden fährt um das weitere disziplinarrechtliche Verfahren zu besprechen? Und war das wirklich nur ein Versprecher von T. als er gestern sagte: „bei meinem ersten Gespräch mit Herrn Irrgang…“, wenn es angeblich nur eins gab? http://www.nsu-watch.info/2012/09/wut-widerspruche-und-unwillige-beamte-bericht-aus-dem-ua-am-11-september-2012/

Über den Mord an Yozgat hat man damals offensichtlich gar nicht gesprochen??? Natürlich hat man das getan, aber NSU Watch blendet das einfach mal aus.

fatalist
01.10.2013, 08:45
Von Gestern, junge Welt:


Vor gut einem Jahr wurde Temme bereits im Untersuchungsausschuß des Bundestags zur NSU-Mordserie befragt. Dort wurde ihm die Aussage des damaligen Leiters der polizeilichen Sonderkommission vorgehalten, er müsse mit hoher Wahrscheinlichkeit etwas gehört oder gesehen haben. Hessens damaliger Innenminister Volker Bouffier (CDU) hatte direkte Fragen der Polizei an den Verfassungsschützer unterbunden, von dem später bekannt wurde, er habe wegen seiner mutmaßlichen Affinität zu rechtem Gedankengut im Bekanntenkreis den Spitznamen »Klein Adolf« getragen.

Wenige Tage nach dem Mord war Temme festgenommen worden und galt zunächst als Hauptverdächtiger. Im Jahr darauf kam es zum Freispruch aus Mangel an Beweisen. http://www.jungewelt.de/2013/09-30/037.php?utm_source=feedburner&utm_medium=feed&utm_campaign=Feed%3A+made-in-germany+(Made+In+Germany+-++RSS)

Immer wieder dieselben Desinformationen der Linken. Klar hat man Temme verhaftet und befragt, was hier in Abrede gestellt wird. Man durfte Temme nicht zu seinen V-Leuten befragen, das geschah nur indirekt.

Aber die Dreistigkeit der Lügen ist schon erstaunlich.

bio
01.10.2013, 09:04
die sich widersprechenden Informationen sind frappierend. Aber das ist höchstwahrscheinlich gewollt. Die Wahrheit zu vernebeln.

fatalist
01.10.2013, 09:11
die sich widersprechenden Informationen sind frappierend. Aber das ist höchstwahrscheinlich gewollt. Die Wahrheit zu vernebeln. Das ist a) richtig, und b) bei Geheimdienst-Operationen immer so.

fatalist
01.10.2013, 09:20
Ein "Islamist" ist nicht erschienen. Schon abgeschoben???
:bäh:


041. Tag: 01. Oktober 2013, 09:30 Uhr, Ahmed A-T, Fall Yozgat


@PZhautnah
(https://twitter.com/PZhautnah)Der erste Zeuge ist nicht gekommen. Deshalb geht's gleich mit Vater Yozgat los. Der Saal ist voll. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Die warten alle auf Temme.

Den Vater sollte die Verteidigung befragen, warum er zum Rufen des Notarztes in die benachbarte Teestube rannte. Kein Handy, keine Deutschkenntnisse, oder lag sein Handy dort, oder warum rief er nicht vom Internetcafe aus an?

Ingeborg
01.10.2013, 10:51
Von Netzfrauen
#Kommentar:


Der deutsche #Staatsschutz wollte im September diesen Jahres einen 21 Jahre jungen Mann im Zusammenhang mit der rechtsextremen Gruppe "#NSU" und möglichen Komplizen befragen. Kurz vorher jedoch verbrannte der junge Mann bei Stuttgart in seinem Wagen. Zeugen wollen eine Explosion gesehen und gehört haben, nach der dann das Auto zu brennen anfing und in Flammen aufging. Wie immer ist die Polizei schnell mit einer Erklärung dabei; es soll sich um einen Suizid aus Liebeskummer gehandelt haben. Allerdings fehlt ein Abschiedsbrief und so wirkt die Erklärung der Polizei eher ein wenig dubios.


Fakt ist, dass der junge Mann Auskunft geben wollte über eine andere rechtsextreme Gruppe, genannt „Neoschutzstaffel“ (NSS). Während die Staatsanwaltschaft im Fall der NSU davon ausgeht, es habe keine Helfer gegeben, bestehen hier ernsthafte Zweifel. Auch fragt sich der aufmerksame Bürger, warum die Staatsanwaltschaft so vehement einen Zusammenhang zu anderen Neonazigruppen, die der NSU geholfen haben könnten, ablehnt.
Es gibt nämlich jede Menge Indizien, die darauf hinweisen, dass das Terrortrio nicht allein im luftleeren Raum gehandelt hat und sehr wohl eine Menge Unterstützung hatte. Soll hier etwa etwas verschleiert oder unter den Teppich gekehrt werden?


Warten wir mal ab, was die Aussage einer Zeugin aus Dortmund, die die Zschäpe zur Zeit des Mordes an Mehmet Kubasik in dessen unmittelbarer Nähe in Begleitung eines "bulligen Skinheads" gesehen haben will, im Prozess bewirkt. Hoffen wir, dass sich die Frau nicht kurz vor der Zeugenaussage aus Liebeskummer vor eine Fahrende U-Bahn wirft. Sicher wäre das für die Polizei ein Indiz für einen Suizid.Diese ganze Sache erinnert ein wenig an den Koffer im Flughafen. Zuerst heisst es, er enthielte Sprengstoff. Dann wird das revidiert und man hat angeblich Drogen (Amphetamine) dort gefunden. Nun plötzlich relativiert sich das Ganze und es ist die Rede von einigen Paketen, in denen sich Backpulver, Mehl und Zimt, die man zum Backen benötigt, die sich im Koffer befunden hätten.

www.Netzfrauen.de

Cornelia Warnke


unter "bulligen Skinheads" würde ich mir aber was anderes vorstellen

fatalist
01.10.2013, 12:57
"Warum haben Sie mein Lämmchen getötet?"

Im NSU-Prozess schildert der Vater des Mordopfers Halit Yozgat unter Tränen, wie er seinen Sohn in seiner Blutlache entdeckte. Später habe seine Familie gegen falschen Verdächtigungen kämpfen müssen.

www.welt.de/politik/deutschland/article120550449/Warum-haben-Sie-mein-Laemmchen-getoetet.html#disqus_thread (http://www.welt.de/politik/deutschland/article120550449/Warum-haben-Sie-mein-Laemmchen-getoetet.html#disqus_thread)


Er sei am späten Nachmittag in das Café gekommen, um seinen Sohn abzulösen, der die Abendschule besuchte. Dort habe der 21-Jährige in seinem Blut hinter dem Empfangstisch gelegen, berichtete er unter Tränen.

"Ich habe meinen Sohn in meine Arme genommen, aber er hat keine Antwort gegeben", rief Ismail Yozgat auf Türkisch. Er sprang im Verhandlungssaal des Oberlandesgerichtes München auf und rief immer wieder: "Er hat keine Antwort gegeben!" Was für ne Show...


Yozgat forderte in seiner Aussage erneut, die Holländische Straße, an der der Tatort lag, zum Gedenken an seinen Sohn in Halit-Straße umzubenennen. Bereits vor einem Jahr hatte die Stadt Kassel einen Platz zum Gedenken an das Opfer in Halitplatz umbenannt. und dabei das Urteil bereits vorweg genommen. "Opfer einer rechtsterroristischen Mordserie".

Allein das ist ein Revisionsgrund. Ohne Urteil, vorverurteilt. Flächendeckend. PUA, Politik, Medien, alle unisono.

Was für ein Staatstheater.



Auf Temme werden sie wohl noch warten müssen?


NSU Watch (https://twitter.com/nsuwatch)
‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Eben waren noch 2 Zeug_innen aus dem I-Café da. Nebenklage beantragt vor Vernehmung Temme fehlende TKÜ Akten vom GBA zu T. beizuziehen #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/nsuwatch/status/384992875030650880

fatalist
01.10.2013, 13:04
1. Oktober 2013, 13:31
NSU-Nebenkläger: Vernehmung von Verfassungsschützer verschiebenMünchen (dpa) - Der für den Nachmittag im NSU-Prozess geplante Zeugenauftritt eines früheren Verfassungsschützers könnte sich verzögern. Anwälte der Nebenklage beantragten am Dienstag, vor der Vernehmung weitere Akten über frühere Ermittlungen gegen den Zeugen einsehen zu können. Ex-Verfassungsschützer Andreas T. saß zur Tatzeit im hinteren Raum des Kasseler Internetcafés, in dem die NSU-Terroristen 2006 den 21-jährigen Halit Yozgat erschossen. Seine Anwesenheit am Tatort war Anlass für Spekulationen, denn er meldete sich nicht als Zeuge. Angeblich hatte er von dem Mordanschlag nichts mitbekommen. Ermittlungen gegen ihn wurden eingestellt. Die Anklage im NSU-Prozess geht nun davon aus, dass er zufällig am Tatort war.
http://www.greenpeace-magazin.de/tagesthemen/einzelansicht/artikel/2013/10/01/nsu-nebenklaeger-vernehmung-von-verfassungsschuetzer-verschieben/

Das haben sie wohl erst heute gemerkt, dass ihnen die TKÜ-Unterlagen Andreas Temme betreffend gar nicht vorliegen?

Kili
01.10.2013, 13:46
...tja, man ist nun gezwungen weiterzulügen... ob jene noch in den Spiegel schauen können ?
Weshalb sollte Mutter B. lügen?
Wenn ich mich recht erinnere, hatte Zschäpe Telefonanrufe von einer (Polizei?)Behörde.
Wenn diese von dort über den "Selbstmord" unterrichtet wurde, hat sie das sicher auch so weitergegeben.


Zschäpes mysteriöser Anrufer Von Andreas Förster Die Terrorzelle Nationalsozialistischer Untergrund, zu der auch Beate Zschäpe gehören soll, wird verdächtigt zwischen 2000 und 2007 neun Migranten und eine Polizistin erschossen zu haben. Foto: dpa


Als Beate Zschäpe im November 2011 auf der Flucht vor der Polizei ist, erhält sie einen Anruf von einem Handy, das auf das sächsische Innenministerium zugelassen ist. Politiker wollen nun die Hintergründe erfahren.






Die mutmaßliche Rechtsterroristin Beate Zschäpe ist unmittelbar nach ihrer Flucht aus Zwickau von einem Handy angerufen worden, das auf das sächsische Innenministerium zugelassen ist. Das geht aus einem Vermerk des Bundeskriminalamtes hervor, der dieser Zeitung vorliegt. Die Dresdner Landtagsabgeordnete der Linken, Kerstin Köditz, will nun von der Staatsregierung die Hintergründe der Anrufe erfahren. „Die katastrophale Informationspolitik des Innenministers schürt das Misstrauen gegen die Sicherheitsbehörden in diesem Fall“, sagte sie dieser Zeitung.
Urlaub vom Terror



Zschäpe hatte am 4. November 2011 gegen 15 Uhr ihre Wohnung in der Zwickauer Frühlingsstraße angezündet und war dann geflohen. Zuvor waren Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, mit denen sie unter falschen Namen in Zwickau gelebt hatte, tot in einem ausgebrannten Wohnmobil bei Eisenach gefunden worden. Das Trio soll als „Nationalsozialistischer Untergrund“ zwischen 2000 und 2007 neun Migranten und eine Polizistin erschossen haben.

Auf ihrer Flucht hatte Zschäpe noch mindestens ein Handy dabei. Bekannt war bislang, dass sie nach Verlassen der Wohnung André E. aus Zwickau anrief. Kurz darauf holte sie E. mit dem Auto ab und brachte sie an eine noch unbekannte Adresse in der Nähe.
Razzia in der rechten Szene: Drei Verhaftungen



Geheimnisvoller AnruferDas BKA ermittelte nun, dass Zschäpe offenbar dort gegen 16.32 Uhr einen Anruf von einer bislang unbekannten Handynummer erhielt. Die gleiche Nummer rief noch einmal gegen 21.06 Uhr an. Da die Verbindungsdauer jeweils nur wenige Sekunden betrug, ist zu vermuten, dass Zschäpe entweder ihr Handy ausgeschaltet hatte oder der Anrufer nur seine Nummer hinterlassen wollte, um von einer Telefonzelle aus zurückgerufen zu werden.

Solche Diensthandys werden von Ministeriumsmitarbeitern, Polizisten, Verfassungsschützern und V-Leuten genutzt. Gegen die Vermutung, dass ein Polizist anrief, spricht der Umstand, dass die Beamten erst nach 17 Uhr die Handynummer der Flüchtigen in Erfahrung gebracht hatten.


Sachsens Innenminister Markus Ulbig konnte am Dienstag dem Innenausschuss des Landtages keine Auskunft zur Identität des Anrufers geben. Er versprach jedoch eine umgehende Aufklärung des Vorganges. Ungeklärt dürfte hingegen die Identität eines weiteren mysteriösen Anrufers bleiben, der am Fluchttag Zschäpe zweimal erreichen wollte. Zwar ist die Nummer bekannt, doch ein Name fehlt. Das kann bedeuten, dass der Anrufer eine Prepaid-Karte nutzte – oder dass es ein unregistriertes Diensthandy einer Sicherheitsbehörde war.

http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-zschaepes-mysterioeser-anrufer,1477338,16137642.html




wer sagt denn, daß Zschäpe nicht schon zuvor mit dem Anrufer in Kontakt war?

fatalist
01.10.2013, 14:06
Weshalb sollte Mutter B. lügen?
Wenn ich mich recht erinnere, hatte Zschäpe Telefonanrufe von einer (Polizei?)Behörde.
Wenn diese von dort über den "Selbstmord" unterrichtet wurde, hat sie das sicher auch so weitergegeben.

wer sagt denn, daß Zschäpe nicht schon zuvor mit dem Anrufer in Kontakt war? Die offizielle Begründung wurde hinterher geschoben: Kriminaldauerdienst. Der sass aber nie im sächs. Innenministerium.

Das Ganze kann man nur als Geheimdienst-Operation begreifen, und zwar von Anfang an. Seit 1996/97...

fatalist
01.10.2013, 15:00
Temme sagt aus.


NSU Watch (https://twitter.com/nsuwatch)
‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Andreas Temme sagt aus, hätte Angst vor privaten und dienstli. Konsequenzen gehabt; Götz bohrt intensiv nach, zeigt Unstimmigkeiten auf #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) https://twitter.com/nsuwatch/status/385032927345516545

Dieselbe Linie wie von Anfang an: Temme will ganz privat dort gewesen sein.
Er wird damit durchkommen...



#Datenschutz (https://twitter.com/search?q=%23Datenschutz&src=hash) und #NSA (https://twitter.com/search?q=%23NSA&src=hash) grüßen: Bundesamt für #Verfassungsschutz (https://twitter.com/search?q=%23Verfassungsschutz&src=hash) verschickt mit Pressemeldung den gesamten Presseverteiler - 177 Emailadressen Holger Schmidt ARD via Twitter.

nachdenkerin
01.10.2013, 15:14
Danke, völlig unscharfe Bilder. Das kann jeder schlanke Mann gewesen sein.

Du warst dort bei der Treppe, und die ist viel weiter weg von der Keupstrasse als Du gedacht hattest?
...

Für wie blöd hältst Du eigentlich Frauen.http://www.politikforen.net/images/smilies/baeh.gif Ich setzte mich nicht 11 oder 12 Stunden insgesamt mit Hin- und Rückweg in die Bahn, bezahle 175 Euro, um dann vielleicht festzustellen, dass Viva 3 Minuten weiter entfernt liegt, als Google anzeigt. Und das mache ich nicht, weil ich hier irgendwelchen Leuten gefallen will, sondern weil ich die Zukunft enorm bedroht sehe. Ich habe hier wirklich ein ganz ganz ernsthaftes Problem, was ich nicht allein lösen kann.

Nagelbombenanschlag Köln Keupstrasse Teil 1

Da ich nur je Beitrag 5 Bilder einstellen kann, hier in 3 Teilen.

Bevor ich aber auf das Problem eingehe, muss ich kurz die falsche Darstellung im WDR Fernsehen berichtigen.

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Angeblich soll es sich um zwei Täter handeln. Der Eine passiert um 14:18 Uhr die VIVA-Kamera mit zwei Mountainbikes. Um 14:54 Uhr wird dann dieser Sportler von der VIVA-Kamera erfasst. Die WDR-Fernsehsendung „aktuelle Stunde“ strahlt diese beiden Videosequenzen aus. Dabei wird in der Story das Drehbuch aber falsch wieder gegeben.
Das Hauptgeschehen stellt sich in drei Etappen dar.


Täter 1 deponiert zwei Mountainbikes als Fluchtfahrräder
Täter 2 bringt Fahrrad mit Bombe
Flucht, wobei Täter 1 und Täter 2 zwei getrennte Wege nehmen. Nur Täter 2 nimmt gleichen Rückweg , wie Hinweg


Der Fernsehsender macht eins zu zwei und zwei zu drei. So ist eins von den beiden Mountainbikes das Bombenfahrrad und der Sportler mit seinem Fahrrad, was eigentlich dann schon in Schutt und Asche liegen sollte, befindet sich nun zu Fuß damit auf der Flucht. Das Problem ist, dass diese beiden Personen nur einmal die VIVA Kamera passierten, es gab eben nur einen Hinweg zur Keupstraße mit den „ausgeliehenen Schauspielern“, aber keinen Rückweg. Ein weiteres Indiz, dass das Drehbuch hier falsch wieder gegeben wird, ergibt sich schon daraus, dass der Sportler sein Fahrrad in Richtung Tatort Keupstrasse schiebt und nicht davon weg, wie es bei der Flucht sein müsste.
Um Irrungen und Wirrungen vorzubeugen, erwähne ich hiermit, dass gem. den Drehbuchautoren der Sportler mit dem einen Fahrrad die Bombe transportieren soll.

Das ist jetzt aber nicht mein Problem.
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Aus nachfolgenden Bildern würde man im Normalfall entnehmen:

Es handelt sich um einen Sportler, der sein Fahrrad vom Bürgersteig zwischen einer freien Parklücke auf die Straße schiebt um damit dann weg zu radeln.

http://www.youtube.com/watch?v=slhPxJcbSQs

http://siegrun-roman.de/Fahrrad1.jpg

http://siegrun-roman.de/Fahrrad2.jpg

http://siegrun-roman.de/Fahrrad3.jpg

http://siegrun-roman.de/Fahrrad4.jpg

http://siegrun-roman.de/Fahrrad5.jpg

http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/118/die-falschen-polizisten-aus-der-koelner-keupstrasse-1273.html

Fortsetzung bei Teil 2

nachdenkerin
01.10.2013, 15:18
ABER:

Gem. den Drehbuchautoren handelt es sich um einen Mann, der auf dem Bürgersteig ganz langsam und behutsam sein Fahrrad die Schanzenstraße entlang schiebt, weil sich hinten auf dem Gepäckträger die gefährliche Nagelbombe in einem Top-Case befindet.
Die Videosequenz von der Überwachungskamera von Viva zeigt aber einzig und allein nur einen Sportler, der mit seinem Fahrrad vom Gehweg auf die Straße wechselt. Wenn er nun nicht gleich los radeln will, muss es einen anderen Grund für den Wechsel der Seiten geben. Und so ein Grund kann nur existieren, wenn der Gehweg versperrt ist.

http://siegrun-roman.de/Taeter2_Podest.jpg

http://siegrun-roman.de/Taeter1_Podest.jpg

http://www.youtube.com/watch?v=slhPxJcbSQs

Es sieht irgendwie belustigend aus. Der Zuschauer gewinnt den Eindruck, entweder wird der Passant gezwungen auf die Straße auszuweichen oder er muss mitten auf dem Bürgersteig dieses Treppenpodest mit einigen Stufen übersteigen. Und genau dieses machen nun die Leute in einem etwas regen Treiben, fast so, als wenn sie eine Brücke mit einem darunter liegenden Fluss passieren würden.

Die Situation ist nun wie folgt:

http://siegrun-roman.de/Ende_Geweg.jpg

http://siegrun-roman.de/Plan_Treppenumgehung.jpg

HIER WURDE NICHT VORRÜBERGEHEND ETWAS GEÄNDERT, WEGEN EVTL. BAUARBEITEN. Da der Gehweg heller ist, ist ersichtlich, dass das schon so gewesen sein soll.

Nun sagte ich mir, das verstößt eigentlich gegen alle damit verbundenen Bauvorschriften und Sicherheitsfestlegungen.

Fortsetzung bei Teil 3

nachdenkerin
01.10.2013, 15:23
Die Laternenpfähle befinden sich zwischen den Autos. Der Gehweg ist so eng, dass Keiner Platz hat an der Treppe vorbeizukommen. Jeder Fußgänger muss auf die Straße ausweichen und somit auch der Sportler, der sein Fahrrad schiebt.

http://siegrun-roman.de/Autos_zwischen_Laternenpfahl.jpg

http://siegrun-roman.de/google_Viewer_Lampen.jpg

Google Viever vom Jahr 2009. Die Autos parken nicht zwischen den Laternenpfählen, sondern daneben. Der Bürgersteig ist breit genug, dass Fußgänger an der Treppe vorbei kommen. Sie brauchen nicht auf die Straße auszuweichen. Selbst wenn die Stadt Köln den Gehweg in der Zeitspanne von 2004 bis 2009 verbreitert hätte, so müßten die Auto auf der vorigen Abbildung zur Hälfte auf dem helleren Gehweg und zur anderen Hälfte auf dem dunkleren Asphalt gestanden haben, da sie sich zwischen den Laternenpfahlen befanden. Dieses ist aber nicht so. Hier stimmt was nicht!

Meine Aufnahmen von gestern. Der frei zugängliche Teil vom Bürgersteig ist in etwa so breit wie der bebaute Part mit dem Treppenpodest.

http://siegrun-roman.de/viva_gleiche_Breite.JPG

Ansicht von der Hausfront

http://siegrun-roman.de/viva_von_Hausfront.JPG

Auf dem frei zugänglichen Teil haben drei Personen Platz

http://siegrun-roman.de/viva_drei_Personen.JPG

Die Frage ist:

Handelt es sich um einen Radfahrer, der sein Fahrrad vom Bürgersteig auf die Straße schob, um gleich los zu radeln.

Wurden die Bilder manipuliert um zu zeigen, dass er auf dem Bürgersteig nicht durch kommt und deshalb auf die Fahrbahn ausweichen musste?

Kann jemand hier weiterhelfen?

fatalist
01.10.2013, 15:45
Kann jemand hier weiterhelfen? Strassenlaternen stehen nie auf der Strasse, das hätte ich Dir aber auch ohne Deine Fotos sagen können... die standen auch 2004 bereits an der strassenseitigen Bürgersteigkante...

Der Bürgersteig war also schon immer so breit wie jetzt, aber die Autos parkten damals offensichtlich halb auf dem Bürgersteig.
Du hast Gestern neue, geänderte Parkflächenmarkierungen gesehen, 2004 (und nicht mehr 2009) muss das aber noch anders gewesen sein.

Was auf den Viva-Bildern merkwürdig ist, das ist der nicht erkennbare Bordstein. Auch abgesenkt müsste der erkennbar sein...

fatalist
01.10.2013, 15:58
Für wie blöd hältst Du eigentlich Frauen.http://www.politikforen.net/images/smilies/baeh.gif Ich setzte mich nicht 11 oder 12 Stunden insgesamt mit Hin- und Rückweg in die Bahn, bezahle 175 Euro, um dann vielleicht festzustellen, dass Viva 3 Minuten weiter entfernt liegt, als Google anzeigt. Und das mache ich nicht, weil ich hier irgendwelchen Leuten gefallen will, sondern weil ich die Zukunft enorm bedroht sehe. Ich habe hier wirklich ein ganz ganz ernsthaftes Problem, was ich nicht allein lösen kann. Vorbildlicher Einsatz, und die Eingangsfrage verweigere ich ;)

Ich habe Eines nicht verstanden:


Das Hauptgeschehen stellt sich in drei Etappen dar.


Täter 1 deponiert zwei Mountainbikes als Fluchtfahrräder
Täter 2 bringt Fahrrad mit Bombe
Flucht, wobei Täter 1 und Täter 2 zwei getrennte Wege nehmen. Nur Täter 2 nimmt gleichen Rückweg , wie Hinweg


Der Fernsehsender macht eins zu zwei und zwei zu drei. So ist eins von den beiden Mountainbikes das Bombenfahrrad und der Sportler mit seinem Fahrrad, was eigentlich dann schon in Schutt und Asche liegen sollte, befindet sich nun zu Fuß damit auf der Flucht. Das raff ich nicht. Woher weisst Du, das eines der beiden Flucht-Fahrräder das Bomben-Fahrrad ist???

brain freeze
01.10.2013, 16:19
[...]

Die Frage ist:

Handelt es sich um einen Radfahrer, der sein Fahrrad vom Bürgersteig auf die Straße schob, um gleich los zu radeln.

Wurden die Bilder manipuliert um zu zeigen, dass er auf dem Bürgersteig nicht durch kommt und deshalb auf die Fahrbahn ausweichen musste?

Kann jemand hier weiterhelfen?

Das, was Du mit schwarzer Linie als Gehweggrenze markiert hast, hielt ich bisher immer für die erste Stufe der Treppe. Der Gehweganfang würde sich entsprechend Richtung Straße verschieben. Weiß' nicht genau, ob das die räumlichen Unklarheiten etwas aufhellen könnte ...

fatalist
01.10.2013, 16:20
Was war denn heute Nachmittag so los mit Herrn Temme?


Andreas T. wird an diesem Nachmittag tatsächlich vernommen. Er war während oder Sekunden nach dem Mord an Yozgat im Internetcafé.#nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Der 46-jährige Ex-Verfassungsschützer bleibt dabei: Ihm sei nichts aufgefallen. Alle anderen Zeugen hatten Knallgeräusche geschildert. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Andreas T. gibt sich reumütig: Dass er sich nicht als Zeuge meldete, sei ein Fehler gewesen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


T. gibt an, als er von dem Mord hörte, habe er gedacht, das sei einen Tag vor seinem Besuch im Internetcafé gewesen. Ein „Trugschluss“. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Götzl zu Andreas T.: „Ich habe da, das gebe ich ganz offen zu, Schwierigkeiten.“ Er könne sich das selbst nicht mehr erklären, so T. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


So geht das immer weiter. Andreas T. spricht ganz ruhig, lässt sich nicht in die Enge treiben. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Götzl äußert deutliche Zweifel. Er ist an diesem Tag noch nicht fertig mit dem ehemaligen Verfassungsschützer. T. muss wiederkommen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

https://twitter.com/PZhautnah

NSU Watch hat nichts getwittert... auf die Berichterstattung darf man gespannt sein.

fatalist
01.10.2013, 16:27
Noch ein Nachtrag, weil es so schön ist:


Sicher hingegen ist sich Veronika von A., dass Beate Zschäpe an jenem Aprilabend etwa 15 Meter von ihr entfernt im Nachbargarten stand. Die Körperhaltung, ihr direkter Blick, die Form ihres Mundes, das sei die Beschuldigte in Dortmund gewesen, sagt von A.: „Wenn Sie nicht ein perfektes Double haben, Frau Zschäpe, dann waren Sie es.“ Die Angesprochene fixiert die Zeugin.

Die befragt der Verteidiger von Zschäpes Mitbeschuldigtem Ralf Wohlleben hartnäckig. Ob sie Autorin oder Herausgeberin des Buches „Grundwissen für junge Sozialisten“ sei, will Jurist Olaf Klemke wissen. Ja, das sei sie. Und um weiteren Fragen des Advokaten zuvorzukommen: Bis 1989 sei sie auch Mitglied im Bundesvorstand der Deutschen Kommunistischen Partei (DKP) gewesen.

Warum sie mit dem Feldstecher die Gesichter der ihr damals unbekannten Böhnhardts, Mundlos und Zschäpe so genau studiert habe, will Klemke wissen. Sie habe sich von den Dreien bedroht gefühlt, antwortet von A., etwas „Unheimliches“ sei von der Riege ausgegangen. „Nur in meinem Kopf hat das stattge...“ verspricht sich die Beobachterin. Die Verteidiger Wohllebens und Zschäpes lehnen sich zurück und lächeln. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-nur-in-meinem-kopf-hat-das-stattge.08144383-b012-4c7a-995e-e82b0a44a866.html

Was in deren Kopf so Grauenhaftes stattfindet, das geht bis vor das Jahr 1989 zurück. Muss schlimm sein, sowas.
Arme Frau.

fatalist
01.10.2013, 16:46
Die gesamte Treppe ist neugestaltet, nachdenkerin.
2009 war sie nur von der Strasse begehbar, jetzt auf Deinen Bildern ist sie von 3 Seiten begehbar.
imo wurde das eingangsgleiche Podest schmaler. ist nur noch 2 Ärsche breit jetzt ;)

fatalist
01.10.2013, 17:08
„Haben Sie denn etwas auf dem Schreibtisch liegen sehen“, fragt ihn ein Nebenklägervertreter. „Ja, ein Geldstück.“

Damit leitet er zu dem Zeugen über, der am Dienstag mit Spannung erwartet wurde: Der ehemalige Beschuldigte im Mordfall Yozgat, nunmehr Zeuge Andreas T. – zur Tatzeit Mitarbeiter beim Hessischen Landesamt für Verfassungsschutz. Andreas T. war um die Tatzeit herum in dem Internetcafe. Allerdings meldete er sich nicht freiwillig als Zeuge. Die Polizei fand ihn über die Auswertung der besuchten Internetseiten. Bei der Polizei hatte T. angegeben, dass er nach seiner Internetsitzung Yozgat nicht habe finden können. Dann habe er ihm 50 Cent auf den Tisch gelegt und sei gegangen. Er habe weder etwas Ungewöhnliches gehört noch gesehen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/nsu-prozess-der-mord-den-niemand-bemerkt-haben-will-12600102.html


Am Montag hatte ein Polizeibeamter aus Kassel ausgesagt, dass T. ungefähr eine Minute und fünf Sekunden gebraucht haben muss, um nach Beendigung der Internetsitzung zu seinem Auto zu gelangen. Um 17.01 Uhr wurde seine Sitzung beendet, gegen 17.05 wurde Halit Yozgat von seinem Vater gefunden. Sollte er noch gelebt und nur nicht am Schreibtisch gesessen haben, dann hätten die Mörder ungefähr 40 Sekunden gehabt, ihn zu töten, da um 17.05 Uhr oder kurz davor sein Vater ihn gefunden hatte. „Vierzig Sekunden, das ist ziemlich knapp“, sagte der Beamte. Demnach besteht noch die Möglichkeit, dass Halit Yozgat schon tot hinter seinem Schreibtisch lag, als T. das Geld darauf gelegt haben will. Allerdings hätte er dann, sagte der Polizist, zumal mit seiner Größe von 1,90 Meter, das Opfer auf dem Boden liegen sehen müssen. „Ich bin der Meinung, dass er ihn gesehen haben muss, wenn er dort schon gelegen hat.“ Das Rätsel Temme ist noch nicht gelöst.

Nereus
01.10.2013, 17:08
Sorry, kann zuerst heute antworten, da ich gestern verreist war und mir die Treppe vor Ort ansah. Da melde ich mich nochmal, das stinkt nochmehr. ......

Ich habe mir gestern auch die Treppe angesehen. Herzchen, hättest Du mich mal vorher gefragt, dann hätte ich Dir gesagt, worauf es ankommt und wo man noch nachsehen sollte!

Haste wenigstens Fotos von den beiden „Überwachungskameras” am Gebäude gemacht, festgestellt an welchen Klinkersäulen die an gebracht wurden (ab Mitte Treppenpodest gezählt nach rechts und links) und mit einem Zollstock ausgemessen in welcher Höhe die angebracht sind (Aufnahmewinkel zur Treppenpodestmitte)?

Zuerst also zu einem VIVA-Foto:

Auf dem Foto sind zwei Radler (Touristen?) zu sehen. Der erste ohne Basecup und mit vollem Haar trägt einen Rucksack (Gurte zu sehen) und trägt in der linken Hand eine weiße Tüte (Beutel mit Verpflegung?), daher kann er sein Rad nicht führen, das der zweite hinter ihm mit übernommen hat. Die Straße ist eng und hat keinen Fahrradstreifen, daher benutzen sie den Gehweg, wo sie nicht radeln dürfen sondern schieben müssen. Autos parken zwischen Laternen und Straßenschildern zum Teil auf dem Gehweg. Auf und vor der Treppe stehen und sitzen mehrere Leute. Vor dem Eingang besteht auch heute noch ein Halteverbot, sodaß dort der Gehweg nicht beparkt ist. In diese Freifläche weichen die beiden Touristen aus, um die Ansammlung auf der Treppe zu umgehen. Diese beiden Touristen können als mögliche Täter ausgeschlossen werden, da sie auch keinen schweren „Bombenkoffer” mitführen, sonst hätte der Radschieber nicht mit einer Hand je ein Rad steuern können. Der Tourist mit Tüte schaut interessiert in Richtung der TV-Kamera und des Aufnahme-Teams, welches die die Gruppe auf der Treppe filmt. Der Radschieber sieht interessiert nach links auf eine Reklame/Hinweis-Stelltafel. Vermutlich wollen sie dort zu einer Veranstaltung oder Vorstellung. Der Boteneingang und die Fahrradständer für das Gebäude sind aber ca. 30 Meter weiter über die Einfahrt zum „Carlswerk” auf dem Ladehof zu erreichen.

39678

Das Foto ist aus dem nachfolgenden Video entnommen.


http://www.youtube.com/watch?v=W9r4UZIMkuQ

Fortsetzung folgt.

fatalist
01.10.2013, 17:11
Der erste ohne Basecup und mit vollem Haar trägt einen Rucksack (Gurte zu sehen) Nö, der trägt ne Latzhose. Ansonsten bin ich begeistert.

moishe c
01.10.2013, 17:20
Dank des Stoßtruppunternehmens von Nachdenkerin und den Auswertern Fatalist und Brain Freeze ist das jetzt geklärt.
Ich bin bislang auch dieser Täuschung erlegen.
Wie man auf Nachdenkerins Fotos sieht, der Bordstein ist auf gesamter Länge abgesenkt - und war es damals wohl auch und die Stadtverwaltung hat heutzutage den Parkstreifen nach außen verschoben (um dadurch den fließenden Verkehr noch etwas mehr zu behindern - wie üblich. Köln ist bei solchen Aktionen einer der absoluten Vorreiter in ganz Deutschland, seit über 20 Jahren).

Einen herzlichen Dank euch allen Dreien!

Mal noch eine Überlegung zum "Bombenfahrrad-Transport" :D (Achtung - NSA hat sich gerade zugeschaltet :D ):

- welcher normale Mensch stellt über eine Stunde, bevor er es (sie) dringend benötigt - zwengs der Flucht und so - sein (die 2) Fluchtfahrrad (-räder) irgendwo in die Pampa oder womöglich in Köln bei der Keupstraße :haha: ab, und erwartet, daß ein gutes Mountainbike nach über einer Stunde dann noch da steht, wo er es abgestellt hatte? Na?

- oder einer bewacht diese ca. 90 Minuten lang die Fluchtfahrräder, was natürlich völlig unbeobachtet bleiben würde und niemandem auffallen täte ... hahaha ...

Und noch ein Gedanke:

Der, der die Bombe in die Keupstraße brachte, dürfte höchstwahrscheinlich auch der gewesen sein, der die Bombe zündete!
Denn wer transportiert schon eine Bombe, die von einem anderen jederzeit hochgejagt werden kann?

fatalist
01.10.2013, 17:23
... Niemand liefert ohne Maske und ohne Mütze und ohne falschen Bart etc eine Bombe ab, wo er von Kameras aufgenommen werden könnte.

Das ist imo das stärkste Argument überhaupt.
Schau Dir den "Terroristen in der Latzhose" an.
Aber lach nicht zu laut ;)

fatalist
01.10.2013, 17:26
Berlin (AFP) - (AFP) Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) könnte nach einem Bericht des ARD-Magazins "Fakt" einen V-Mann dicht an dem NSU-Trio Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gehabt haben. Wie der MDR am Dienstag vorab zur Ausstrahlung des Magazins am Abend mitteilte, wurden zentrale Akten dazu allerdings 2011 zusammen mit anderen Unterlagen vom BfV vernichtet. Dem Bericht zufolge handelt es sich offensichtlich um den Thüringer Neonazi-Aktivisten Michael See, der unter dem Decknamen "Tarif" dem Verfassungsschutz als Quelle gedient habe. Er lebe heute unter anderem Namen in Schweden.
http://www.zeit.de/news/2013-10/01/deutschland-fakt-verfassungsschutz-koennte-quelle-dicht-an-nsu-gehabt-haben-01181804

Wer einen Namen der Akten, vernichtet am 11.11.2011 beim BFV, kennt, der kennt auch noch mehr... es waren 7 V-Leute an diesem Tag, die man aus dem Spiel nahm.

Da dürfte ein Whistleblower geredet haben... :gib5: :appl: :hsl:

moishe c
01.10.2013, 17:30
Hallo Nereus,

ich kann zwischen dem Mann mit den beiden Fahrrädern und dem davor laufenden Mann mit Latzhose keinen "inneren Zusammenhang" erkennen.
Woran machst du fest, daß die beiden zusammengehören?

moishe c
01.10.2013, 17:33
Niemand liefert ohne Maske und ohne Mütze und ohne falschen Bart etc eine Bombe ab, wo er von Kameras aufgenommen werden könnte.

Das ist imo das stärkste Argument überhaupt.
Schau Dir den "Terroristen in der Latzhose" an.
Aber lach nicht zu laut ;)

Zweifellos!

fatalist
01.10.2013, 17:52
Soeben hat der Zeuge berichtet, wie er am 6. April 2006 kurz nach 17 Uhr seinen Sohn Halit Yozgat in dessen Internet-Café am Boden liegend gefunden hat. Der Vater hatte sich um wenige Minuten verspätet, der Sohn wollte zur Abendschule. Das erste, was Ismail Yozgat beim Betreten des Cafés auffiel, waren zwei kleine rote Flecken auf der Theke. Er dachte zunächst an Farbe. Dann sah er hinter dem Verkaufstresen seinen Sohn am Boden liegen. Viel Blut. Erst dachte der Vater, es sei eine Komplikation nach dessen Magenspiegelung am Morgen. „Ich habe meinen Sohn in die Arme genommen.“ Es sei ihm nicht gelungen, mit seinem Handy oder an einem der Telefone Hilfe herbeizuholen, berichtet Ismail Yozgat, deshalb sei er zur nahen Teestube gerannt. Die Leute dort seien mitgekommen und hätten geholfen. Dann kamen Polizei und Krankenwagen.

http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-nichts-gesehen-und-nichts-bemerkt,1477338,24498954.html

Wieder eine Frage beantwortet, warum er zur Teestube nebenan lief. Er hat er wohl die Nummer nicht gewusst?


T. schildert, dass er immer häufiger nicht nur hier, sondern auch in anderen Internet-Lokalen gechattet habe, auch in den Pausen während seines Dienstes. Er habe den Überblick verloren. „Es ist mir später bewusst geworden, dass es falsch war“, sagt er. „Ich begreife mich selbst aus der Rückschau nicht.“


T. betont, ein V-Mann aus der rechtsextremen Szene, mit dem er auch am Tattag telefonischen Kontakt hatte, sei in einer kleinen Partei aktiv gewesen, habe aber von den Taten des NSU nichts gewusst. Die „Quelle“ sei nicht sehr ergiebig gewesen. Benjamin Gärtner war das wohl. Einer der "lieblinge" von Wolf Wetzel und der Antifa.

Der neueste Gronbach, von heute, Auszug:


Vor vier Tagen machte ich einen Witz und meinte in dem obigen Post, die zaubern jetzt bestimmt noch zwei Männer aus dem Hut, welche Mundlos und Böhnhardt gleichen.

Und heute tönt es aus der Presse, der Ex-Skin in Erbsentarn mit seinem Fabile für Germanische Kindernamen, einer Frau die sich helfend als Zschäpe Ersatz hinstellt, hat doch ganz zufällig noch zwei Kumpels die selbstverständlich aussehen wie Mundlos und Böhnhardt.

Als ABM Massnahme graben die Nachts einen Gartenteich? Und das Wohnmobil? Ach ja, ein mobiler Bauwagen… http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/09/30/der-1001-zufall-oder-beihilfe-zu-mord/#comment-1108

fatalist
01.10.2013, 18:23
Der Vorsitzende Götzl führt mit Zeuge T. die hohe Schule der Zeugenbefragung vor. Er zeigt den Nebenklägern, wer dieser T. ist: Kein Dunkelmann, kein Mordhelfer, sondern offenbar ein Mensch, der damals innerlich aus den Fugen war.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-ismail-yozgat-ueber-den-tod-seines-sohnes-halit-a-925642.html

DER SPIEGEL bringt den Brüller des Tages. Oma Friedrichsen schiesst den Vogel ab.

brain freeze
01.10.2013, 18:26
39682

Danke Nereus, für den Film, man sieht aus der zweiten Kameraperspektive den Eingangsbereich etwas besser. Also 5 Stufen und Pollerabsperrung zur Straße (da ist ein Rad angelehnt). Genügend Platz für den Radschieber. Scheint, als würde das helle Fahrzeug komplett auf dem Gehweg parken.

fatalist
01.10.2013, 18:47
NSU-Prozess: Fragwürdige Zeugen-Aussage

Von Andreas Förster
http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-prozess-fragwuerdige-zeugen-aussage,11151296,24503046.html


Eine Zeugin war überzeugt, Beate Zschäpe vor einem Mord in Dortmund gesehen zu haben. So richtig überzeugt hat sie weder Gericht noch Anklagevertreter. Doch ihre Aussage ist auch aus einem anderen Grund fragwürdig.

Veronika von A. war sich sicher: Sie habe Beate Zschäpe Ende März 2006, kurz vor den Morden Nummer 8 und 9 des NSU, mit Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt auf dem Nachbargrundstück ihres Hauses in Dortmund gesehen. Sie erkenne Zschäpe eindeutig wieder, sagte die Zeugin am Montag im Münchner NSU-Prozess.


So richtig überzeugt hat sie mit ihrer Aussage aber weder das Gericht noch die Anklagevertreter – zu detailliert und ausgeschmückt schien ihre Erinnerung an eine Situation, die schon siebeneinhalb Jahre zurückliegt.


Doch die Aussage der 63-Jährigen ist auch aus einem anderen Grund fragwürdig – sie widerspricht nämlich in einem wesentlichen Detail den Ermittlungen der Bundesanwaltschaft. Die Zeugin hatte nämlich auch angegeben, dass während des angeblichen Aufenthaltes des NSU-Trios ein „sehr großes, sehr hohes weißes Wohnmobil“ mit sächsischem Kennzeichen auf der Straße gestanden habe. Das scheint zunächst ins Bild zu passen, denn Mundlos und Böhnhardt waren oft mit Wohnmobilen unterwegs.

Allerdings haben die Beiden nach den Ermittlungen der Fahnder in den Tagen vor dem 31. März 2006 kein Wohnmobil ausgeliehen. Aus den Akten des Verfahrens geht hervor, dass die beiden vom 27. bis 30. März 2006 bei einer Autovermietung in Zwickau einen VW Passat gemietet und das Fahrzeug auch pünktlich wieder zurückgegeben hatten.

Erst vier Tage später, am 3. April 2006, mieteten sie in Chemnitz ein Wohnmobil an und gaben es am 7. April wieder zurück. Mit diesem Wohnmobil sollen die beiden nach Ansicht der Bundesanwaltschaft nach Westdeutschland gefahren sein, wo sie am 4. April Mehmet Kubasik in Dortmund, zwei Tage später Halit Yozgat in Kassel ermordeten.

Fazit: Wenn die Zeugin am 31. März 2006 tatsächlich ein Wohnmobil vor ihrem Haus gesehen hat, dann gehörte es kaum zum NSU-Trio. Damit aber stellt sich die Frage, wer sich dann auf ihrem Nachbargrundstück herumgetrieben hat. Die Anmietungen von Fahrzeugen sind ein grosses Rätsel. Ergibt alles keinen Sinn, ständig Autos mit den immer gleichen Papieren anzumieten.

Unauffällig geht anders.

brain freeze
01.10.2013, 18:47
Was mir bei der Keuppstraßensache etwas aufstößt: B&M sollen sich im Vorfeld ihrer Straftaten mit den Örtlichkeiten vertraut gemacht haben (Kartenmaterial mit Eintragungen). Wie paßt dazu, daß sie das Tattag mehrmals vor den Viva-Überwachungskameras vorbeispazieren zumal am dortigen belebten Eingangsbereich? Sehr schlecht ... Es gibt da halt noch die Variante, daß sich zwei Laiendarsteller eines in Köln ansässigen Dienstes als B&M "verkleidet" haben und absichtlich auf der Schanzenstraße auf- und abliefen. Nur, das ist dann schon freie Spekulation ohne konkrete Anhaltspunkte und hieße, daß "B&M" bereits 2004 geplant war.

bio
01.10.2013, 18:55
Der Vorsitzende Götzl führt mit Zeuge T. die hohe Schule der Zeugenbefragung vor. Er zeigt den Nebenklägern, wer dieser T. ist: Kein Dunkelmann, kein Mordhelfer, sondern offenbar ein Mensch, der damals innerlich aus den Fugen war.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-ismail-yozgat-ueber-den-tod-seines-sohnes-halit-a-925642.html

DER SPIEGEL bringt den Brüller des Tages. Oma Friedrichsen schiesst den Vogel ab.

Entweder zum Lachen oder zum Weinen.

moishe c
01.10.2013, 19:06
Der Vorsitzende Götzl führt mit Zeuge T. die hohe Schule der Zeugenbefragung vor. Er zeigt den Nebenklägern, wer dieser T. ist: Kein Dunkelmann, kein Mordhelfer, sondern offenbar ein Mensch, der damals innerlich aus den Fugen war.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-ismail-yozgat-ueber-den-tod-seines-sohnes-halit-a-925642.html

DER SPIEGEL bringt den Brüller des Tages. Oma Friedrichsen schiesst den Vogel ab.


Und Türken dürfen in einem deutschen Gericht während der Verhandlung Plakate aufhängen (mit verlogenem Inhalt, denn der Ermordete war zum Zeitpunkt des Mordes kein Kind mehr!), um gegen Angeklagte Stimmung zu machen!

Sehr aufschlußreich!

Danke, das genügt, Towarisch Wyschins ... äh ... Kötzl!

fatalist
01.10.2013, 19:09
Entweder zum Lachen oder zum Weinen. Tja, schwer zu sagen. Peinlich ist es allemal...


Während andere Gäste zumindest einen dumpfen Knall hörten - den sie aber nicht zuordnen konnten - will T. überhaupt nichts mitbekommen haben. Nachdem er sich ausgeloggt hatte, habe er Yozgat gesucht, um zu bezahlen. Schließlich habe er einfach 50 Cent auf die Theke gelegt.

Die 50 Cent wurden tatsächlich auf dem Tisch gefunden. Dahinter lag der erschossene Halit Yozgat. http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/infoline_nt/brennpunkte_nt/article120547465/Verfassungsschuetzer-will-von-NSU-Mord-nichts-bemerkt-haben.html

Der Temme hat bei 1,89 m Grösse den Yozgat gesehen, übersehen haben kann er ihn gar nicht hinterm Schreibtisch.

Es gibt da nur 2 Möglichkeiten:
Temme hat was damit zu tun, oder er wollte schnell verduften und lügt nur bei "ich hab nix gehört".

Ein vom VS gedungener Killer hätte doch aber nicht Temme gebraucht, um das Opfer zu finden... das ergibt keinen Sinn, dass Temme anwesend war in diesem Fall...

moishe c
01.10.2013, 19:13
Temme war der "Abschirmer" der "deutschen" Seite vor Ort.

Ingeborg
01.10.2013, 19:14
http://www.bild.de/news/inland/nsu/nsu-opfer-klagt-an-warum-haben-sie-meinen-sohn-getoetet-32627538.bild.html

und der Mann vom VS sitzt daneben .... im Internetcafe ...

Der Vorsitzende Richter fragte mehrmals nach und machte deutlich, dass er die Erklärung für nicht sehr überzeugend hält.

fatalist
01.10.2013, 19:17
Temme war der "Abschirmer" der "deutschen" Seite vor Ort. Ja, aber irgendetwas ist schiefgegangen. Der Killer kam zu früh, der Vater hatte den Sohn noch gar nicht abgelöst... und Temme war noch anwesend.


Außerdem habe er dienstliche Nachteile befürchtet. In der Nähe des Cafés gab es eine Moschee, die vom Verfassungsschutz beobachtet wurde. «Es gehört nicht zu dem Verhalten eines gut arbeitenden V-Mann-Führers, sich in der Nähe eines Objekts aufzuhalten, wo man Personen treffen kann.» Islamismus, es ging nicht um Rechte, sondern um Islam und Moschee... Sauerlandbomber oder sowas... Bauchgefühl.

Kaltduscher
01.10.2013, 19:19
Der Vorsitzende Götzl führt mit Zeuge T. die hohe Schule der Zeugenbefragung vor. Er zeigt den Nebenklägern, wer dieser T. ist: Kein Dunkelmann, kein Mordhelfer, sondern offenbar ein Mensch, der damals innerlich aus den Fugen war.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-ismail-yozgat-ueber-den-tod-seines-sohnes-halit-a-925642.html

DER SPIEGEL bringt den Brüller des Tages. Oma Friedrichsen schiesst den Vogel ab.

Diese Oma hätte besser Autorin für Silberdistel-Arztromane werden sollen:D! Heute in den Nachrichten (Bayern3) wurde ausdrücklich darauf verwiesen, daß Götzl mit dem Zeugen T. längst noch nicht fertig sei. Auffallend auch die Berichterstattung in der tz(Münchner Boulevardblatt), wo die plötzlich vom Himmel gefallene Zeugenaussage einer Frau, die vom Dachfenster aus Beate Zschäpe vor dem Mord in Dortmund 2006 gesehen haben will,infrage gestellt wird! Die Nachbarin dieser Zeugin soll Zschäpe ähnlich sehen usw.usw. Was geht denn da ab?

Man könnte meinen, Götzl interessiert sich für Wahrheitfindung....

kd

moishe c
01.10.2013, 19:23
Da ging ein Hitman los, Auftrag "den hinter der Theke" ...

Vielleicht wollten sie ja in Wirklichkeit Papa Joghurt löchern?
Was hat dieses alte "Lämmchen" denn so auf dem Kerbholz?

Sind nix, können nix, arbeiten nix, aber kaufen sich in Köln "Mehrfamilienhäuser?

Heißt Joghurt auf deutsch vielleicht "Sterntaler" ? :sark:

brain freeze
01.10.2013, 19:27
Ja, aber irgendetwas ist schiefgegangen. Der Killer kam zu früh, der Vater hatte den Sohn noch gar nicht abgelöst... und Temme war noch anwesend. [...]

Das ist kein Problem. Jeder im Cafe kann SMS geschickt haben: Der Sohn ist noch da.

fatalist
01.10.2013, 19:32
Das ist kein Problem. Jeder im Cafe kann SMS geschickt haben: Der Sohn ist noch da.
Ja, könnte... ich meine aber, der Vater war das Ziel. Temme war noch da, das war ein Fehler. Daher war das ja dann auch der letzte Mord.

fatalist
01.10.2013, 19:34
Da ging ein Hitman los, Auftrag "den hinter der Theke" ...

Vielleicht wollten sie ja in Wirklichkeit Papa Joghurt löchern?
Was hat dieses alte "Lämmchen" denn so auf dem Kerbholz?

Sind nix, können nix, arbeiten nix, aber kaufen sich in Köln "Mehrfamilienhäuser? Und hatten Geld bei einer türkischen Firma angelegt. Nereus hat das aber noch nicht gesehen... war doch bei den ersten 7 auch so, Import/Export-Firma, dubios, Waffen,Drogen etc Verdacht, nen Laden aus Istanbul.

nachdenkerin
01.10.2013, 19:34
Strassenlaternen stehen nie auf der Strasse, das hätte ich Dir aber auch ohne Deine Fotos sagen können... die standen auch 2004 bereits an der strassenseitigen Bürgersteigkante...

Der Bürgersteig war also schon immer so breit wie jetzt, aber die Autos parkten damals offensichtlich halb auf dem Bürgersteig.
Du hast Gestern neue, geänderte Parkflächenmarkierungen gesehen, 2004 (und nicht mehr 2009) muss das aber noch anders gewesen sein.

Was auf den Viva-Bildern merkwürdig ist, das ist der nicht erkennbare Bordstein. Auch abgesenkt müsste der erkennbar sein...

Das liegt dass ich keine Autofahrerin bin. Aber stimmt, ist logisch.

Ich finde das total merkwürdig. Die anderen umgehen das Treppen-Hindernis zuerst im letzten Moment. Von der Perspektive sieht es fast aus, als wenn sie da rein laufen, z. B. der Mann mit der Handwerkshose.

http://www.youtube.com/watch?v=slhPxJcbSQs

http://siegrun-roman.de/Handwerker.jpg

Der Sportler hingegen kehrt sofort hinter dem Auto fast ruckartig auf die Straße, so als wenn er gleich starten will.

http://siegrun-roman.de/neu.jpg

Merkwürdig ist dann ja auch dieses Bild. Er ist angeblich an dem Treppenpodest vorbei und befindet sich hinter der Frau. Aber mir kommt das Bild mehr gestellt vor. So wie ich das erkenne, hat er nicht eine Hand am Lenker.

http://siegrun-roman.de/imagesCAVM45MI.jpg


Nun gibt es einen Pfahl mit einer Laternen und ein Pfahl von einem Verkehrsschild. Sollte das damals nur die Laterne gewesen sein, so wäre ein beträchtlicher Abstand zu der Treppe. D. h. der Sportler, so wie es aussieht, wäre gleich nach dem Auto auf die Straße abgebogen, weil er ja radeln will und die anderen wären noch bis kurz vor das Treppenhindernis gelaufen.

http://siegrun-roman.de/Entfernung.jpg


Andere Beiträge beantworte ich morgen

brain freeze
01.10.2013, 19:39
Ja, könnte... ich meine aber, der Vater war das Ziel. Temme war noch da, das war ein Fehler. Daher war das ja dann auch der letzte Mord.

Wenn man den Vater treffen wollte, wäre der Sohn erst recht Absicht gewesen. Aber das hat mit Temme dann nichts zu tun. Nur, warum haut er dann ab? -> "Normales" Gewaltverbrechen und keine Aufklärung durch ihn? Ergibt keinen Sinn.

moishe c
01.10.2013, 19:40
Und hatten Geld bei einer türkischen Firma angelegt. Nereus hat das aber noch nicht gesehen... war doch bei den ersten 7 auch so, Import/Export-Firma, dubios, Waffen,Drogen etc Verdacht, nen Laden aus Istanbul.

Ja, diese (mühsam zusammengesparte *schluchz*) "angelegte" (und von moslemisch-ehrlichen Türken veruntreute :D ) Kohle kommt noch dazu!

Da sieht man mal wieder, wie weit man mit ehrlicher Arbeit in Deutschland kommen kann! :sark:

Immerhin hat's für ein Grab in der Heimaterde gereicht, das ist ja schon mal was! Das haben viele nicht!

fatalist
01.10.2013, 19:44
Andere Beiträge beantworte ich morgen Wer nix schiebt, der umgeht Hindernisse eng, und wer 2 Räder schiebt, der holt weit aus, weil er unsicher dabei ist, macht er das doch nicht ständig...

Wenn ich mal wieder LKW fahre, dann bin ich auch unsicher, wie weit der rechte Reifen vom Bordstein weg ist. Einfach nur, weil ich das nicht so "im Gefühle habe". Beim PKW weiss ich das und muss nicht drauf achten.
So in etwa...

fatalist
01.10.2013, 19:45
Wenn man den Vater treffen wollte, wäre der Sohn erst recht Absicht gewesen. Aber das hat mit Temme dann nichts zu tun. Nur, warum haut er dann ab? -> "Normales" Gewaltverbrechen und keine Aufklärung durch ihn? Ergibt keinen Sinn. V-Mann Führer im aktiven Dienst traten sogar vorm PUA mit falschen Namen auf.
Die wissen, dass sie nie in der Öffentlichkeit stehen dürfen.

fatalist
01.10.2013, 19:51
Ja, diese (mühsam zusammengesparte *schluchz*) "angelegte" (und von moslemisch-ehrlichen Türken veruntreute :D ) Kohle kommt noch dazu! Dieser IMEX-Laden dürfte Schutzgelder gewaschen haben, und er ist das verbindende Glied zwischen allen 9 Morden, welches ja angeblich nie gefunden wurde...

Wenn jetzt dieser IMEX-Laden so ähnlich wie die CIA ist, also eine Cocain importing agency, dann würden Leute, die diese "Staatsfima" bescheissen, als Verräter ins Gesicht geschossen werden. Nenne es Ergenekon, oder GLADIO, Du landest immer bei der CIA. Und dann war Temme der deutschen Abdecker.

Die meisten Opfer waren Kurden, also käme auch noch als alternative Theorie in Betracht, dass PKK-Ringe vom Markt genommen wurden...

Ingeborg
01.10.2013, 20:52
und lästige Zeugen werden ermordet

http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/nsu-prozess-wichtiger-zeuge-im-auto-verbrannt,11151296,24474928.html

DausK
01.10.2013, 23:56
Aber warum loggt sich Temme in einen Account von sich ein ... ist der vielleicht ein bisschen doof?

Dachte der wirklich man kann das nicht zurückverfolgen?

Nereus
02.10.2013, 02:01
......Ich finde das total merkwürdig. Die anderen umgehen das Treppen-Hindernis zuerst im letzten Moment. Von der Perspektive sieht es fast aus, als wenn sie da rein laufen, z. B. der Mann mit der Handwerkshose.
...
Der Sportler hingegen kehrt sofort hinter dem Auto fast ruckartig auf die Straße, so als wenn er gleich starten will.
.....
Merkwürdig ist dann ja auch dieses Bild. Er ist angeblich an dem Treppenpodest vorbei und befindet sich hinter der Frau. Aber mir kommt das Bild mehr gestellt vor. So wie ich das erkenne, hat er nicht eine Hand am Lenker.
.........


»Die anderen umgehen das Treppen-Hindernis zuerst im letzten Moment. Von der Perspektive sieht es fast aus, als wenn sie da rein laufen, z. B. der Mann mit der Handwerkshose.«
Antwort: Die beiden Frauen und der Mann kommen alle aus dem Haus und gehen die Treppenstufen herunter, daher sehen sie auch abwärts, um zu schauen wo sie hintreten. Es ist die Aufnahmeperspektive, die täuscht.

»Der Sportler hingegen kehrt sofort hinter dem Auto fast ruckartig auf die Straße, so als wenn er gleich starten will.«
Antwort: Warum soll der Mann gleich in den Gegenverkehr hinein starten? Wenn er vorgehabt hätte zu radeln, dann hätte er das schon früher getan und wäre auf der anderen Straßenseite in Fahrtrichtung zu sehen. Er befindet sich weiterhin auf dem Gehweg. (Du hättest ja die Gehwegsbreite ausmessen und auch die Höhe der Bordsteinkante ermitteln können. Dein Foto mit der Dreiergruppe mal vergrößern und den Umbau nach 2004 erkennen: Die Poller sind weg. Das dunkle Band sind die Bordsteine, erkennbar an den Querfugen. Sie wurden durch eine schräge Anschüttung mit der Fahrbahn ausgeglichen. Taxis und Prominentenkarossen können so holperfrei bis auf den Gehweg am Portal vorfahren.) Der Radschieber mit Gepäck weicht nur, wegen der vorspringenden Treppe, in den unbeparkten Gehwegsbereich aus und umgeht das Hindernis im Slalom.

»Merkwürdig ist dann ja auch dieses Bild. Er ist angeblich an dem Treppenpodest vorbei und befindet sich hinter der Frau. Aber mir kommt das Bild mehr gestellt vor. So wie ich das erkenne, hat er nicht eine Hand am Lenker.«
Antwort: In sowjetkommunistischen Propagandadarstellungen nach dem Krieg, mußte man mit retuschierten, manipulierten Fotos rechnen. Auch Gemälde wurden oftmals zu „Fotos” umgemogelt, um die behaupteten Propaganda-Legenden anschaulich „als Wahrheit beweisen” zu können.
Der Mann hat dunkle Radfahrerhandschuhe an, die sich nicht vom dunklen Lenkerband am Griff unterscheiden. Der hält mit der rechten Hand das Lenkhorn umklammert und mit der linken Hand hinten das Transportgut auf dem Gepäckträger fest. Wegen der Verrutschgefahr des Gepäcks radelt er auch nicht. Außerdem hat er vermutlich nur einen kurzen Weg als Botengänger - vom Büro der Firma „Cape Cross” Schanzenstraße 24 zum Betriebsgelände von „Cape Cross” in der Schanzenstraße 1 - zurückzulegen, wobei er erst an der Ampel vor der Keupstraße zur anderen Straßenseite wechseln muß, wenn er nicht schon seine Ware ca. 30 Meter weiter auf dem nahen Hof des „Carlswerkes” abgeben soll.

Die Schanzenstraße in Köln liegt in keiner Wohngegend. Sie durchschneidet ein Industriegelände und ist der Zufahrtsweg zu den einzelnen Firmen und Produktionsstätten.

Betriebsstraße http://carlswerk.beos.net/sites/carlswerk.de/html/media/images/material/karte_schanzenst.jpg

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6604267&viewfull=1#post6604267

Übersicht
A = Aufgang Schanzenstraße 22 (VIVA, Medienzentrum)
B = Nagelbombenanschlag 2004 in der Keupstraße
C24 = Schanzenstraße 24 („Cape Cross” Verwaltung, Licht- und Studiotechnik)
C1 = Schanzenstraße 1 („Cape Cross” Büro, Hofeinfahrt Keupstraße)
D = Einfahrt zum Betriebsgelände des Carlswerkes mit Lieferantenzugang zum Medien- und Bürohaus.

39684

fatalist
02.10.2013, 05:36
Muss ziemlich peinlich gewesen sein.


München - Es war der bislang emotionalste Zeugenauftritt im NSU-Prozess (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/thema/NSU-Prozess): Plötzlich liegt der 58-jährige auf dem Boden des Gerichtssaals. Den Kopf an der Anklagebank, den Bauch auf den hellbraunen Teppichboden gepresst, die Beine leicht gespreizt. „So hat mein Sohn gelegen“, ruft, brüllt Ibrahim Yozgat. Tränen laufen über seine Wangen, als der Frührentner langsam aufsteht. Mit seiner Rechten wischt er die Hände des Dolmetschers weg, der ihm auf die Füße helfen will. Beate Zschäpe, die Frau, die er für die Mörderin seines Halit hält, hat ihre linke Hand vor den Mund geschlagen.

Von den „zehn Märtyrern“ spricht der Vater Yozgats, wenn er über die Menschen spricht, die die mutmaßlichen Terroristen des „Nationalsozialistischen Untergrundes“ ermordet haben sollen http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-aussage-unter-traenen-im-neonazi-prozess.841a1cf6-956d-46e6-8008-6f63aca8076b.html

brain freeze
02.10.2013, 05:43
Berlin (AFP) - (AFP) Das Bundesamt für Verfassungsschutz (BfV) könnte nach einem Bericht des ARD-Magazins "Fakt" einen V-Mann dicht an dem NSU-Trio Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos gehabt haben. Wie der MDR am Dienstag vorab zur Ausstrahlung des Magazins am Abend mitteilte, wurden zentrale Akten dazu allerdings 2011 zusammen mit anderen Unterlagen vom BfV vernichtet. Dem Bericht zufolge handelt es sich offensichtlich um den Thüringer Neonazi-Aktivisten Michael See, der unter dem Decknamen "Tarif" dem Verfassungsschutz als Quelle gedient habe. Er lebe heute unter anderem Namen in Schweden.
http://www.zeit.de/news/2013-10/01/deutschland-fakt-verfassungsschutz-koennte-quelle-dicht-an-nsu-gehabt-haben-01181804

Wer einen Namen der Akten, vernichtet am 11.11.2011 beim BFV, kennt, der kennt auch noch mehr... es waren 7 V-Leute an diesem Tag, die man aus dem Spiel nahm.

Da dürfte ein Whistleblower geredet haben... :gib5: :appl: :hsl:

Es gab in den letzten Wochen etwas Aufregung um die VS-Überwachung einer Journalistin Andrea Röpke ...

http://www.sueddeutsche.de/medien/ueberwachung-durch-verfassungsschutz-das-ganze-ausmass-1.1779760 (Lustig, daß ausgerechnet Leyendecker darüber berichtet)

Gibt es einen Zusammenhang zur "Fakt"-Veröffentlichung? Röpke ist eine der wenigen, bei der im Netz Michael See erwähnt wird und die seine Rolle ziemlich präzise beschreibt.


„Sonnenbanner“ empfiehlt „penetranten Legalismus“

Ideologisch könnte auch ein weiterer Thüringer den mörderischen braunen NSU frühzeitig geprägt haben. Die Behörden schließen den Kontakt zwischen dem ehemaligen Neonazi Michael See aus Leinefelde und insbesondere Uwe Mundlos nicht aus. See soll als Gründungsmitglied des „Freundeskreises Nationaler Sozialisten/Aktion Volksfront“ für die Publikation „Sonnenbanner“ mitverantwortlich gewesen sein. Das Ideologie-Pamphlet wurde 1998 bei der Flucht des Bombentrios aus Jena in deren geheimen Garage aufgefunden. In dem scheinbar wegweisenden Artikel „Strategien der Zukunft“ heißt es: „Dass man uns sofort erkennt, wenn wir uns uniformieren oder in Skinheadklamotten rumrennen, dürfte jedem von Euch einleuchten. Logische Konsequenz ist also, dass wir unsere Kleidung so neutral wie möglich gestalten.“ Tatsächlich waren Mundlos und Böhnhard vorher in Thüringen durch SA-Uniformen und aggressives Outfit aufgefallen.

Später im Untergrund vermieden die beiden Neonazis Auffälligkeit, trugen nur Sportkleidung oder unbedruckte Sweatshirts. Auch scheint die nächste Empfehlung aus dem „Sonnenbanner“ zu passen: „Enthalte Dich in der Öffentlichkeit prinzipiell jeder politischen Äußerung zu Themen, die durch die Medienhetze negativ belastet sind“. Zahlreiche Urlaubsbekanntschaften und Nachbarn bezeugten, dass sich die beiden NSU-Terroristen nicht zu rassistischen Sprüchen hätten hinreißen lassen. Dem Staat, so der „Sonnenbanner“, solle die Verfolgung möglichst schwer gemacht werden, durch einen „penetranten Legalismus“. Spannend bleibt nach wie vor die Frage, ob Strategen wie der frühzeitig ideologisch radikalisierte Mundlos auch einen weiteren „Sonnenbanner“-Ratschlag beherzigten: „Bilde Zellen durch Zusammenschluss einiger Personen ... Knüpfe Verbindungen zu anderen Zellen. Fasse mehrere Zellen unter einem Leiter zusammen.“

https://linksunten.indymedia.org/de/node/90087

Der Artikel stammt vom 03.07.2013. Hat der VS (Niedersachsen, Bund) das eigene Leck gesucht? Vor dem Hintergrund, daß Michael See Spitzel war, liest sich die Anleitung zur Zellenbildung wie ein weiteres Indiz zur geplanten Bildung VS-Zelle.

Wie gesagt, nur Verdacht eines Zusammenhangs. We will see.

fatalist
02.10.2013, 06:11
http://youtu.be/AosfNgJudMM

V-Mann Tarif, Michael See, passt alles fast schon zu perfekt. Combat 18, kannte Wohlleben, Kapke usw.


Aktion Sauberes Deutschland (ASD)

Gründung: 1986Kontaktadresse: LörrachFunktionäre: ASD-Gründer Ernst Tag (Organisationsleiter), Markus Walter (Leiter der Ortsgruppe Pirmasens), Christoph Bauer (Leiter ASD-Ortsgruppe Lörrach), Alexander Larrass (bis Mai 1995 ASD-Ortsgruppenführer in Göppingen), Michael Neubauer (bis 1994 Leiter der ASD-Ortsgruppe Mühlhausen), Michael See (bis 1994 Leiter der ASD-Ortsgruppe Leinefelde); weiteres Mitglied: Bernd Koch aus Solingen. http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/ASD.htm

Larras soll ebenfalls V-Mann gewesen sein, das Ganze sieht sehr nach einer BFV-inspirierten Nazitruppe aus.


Wegen der Tätigkeit von Larrass für den Verfassungsschutz kommt es zum Streit zwischen der Tag-Truppe und der Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V, (HNG), die dabei als von Mossad und Antifa durchsetzt bezeichnet wird und eng mit Antifas zusammenarbeiten soll. Mossad und Antifa, meint das Apabiz...



Eine Kleine Anfrage der PDS gab es dazu 1994 auch:
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/13/000/1300085.asc


Wir fragen die Bundesregierung:
1. Welche Aktivitäten des IHV bzw. der ASD sind der Bundesregierung bekannt? 2. Welche Aktivitäten der IHV-Bezirksführer Markus Walter (Rheinland-Pfalz), Christian Seidel bzw. Andreas Szalay (Baden-Württemberg), Karsten Kube (Bayern), Christoph Bauer (Baden-Württemberg-Süd), Michael Neubauer (Thüringen-Ost), Michael See (Thüringen) und Carsten Szczepanski (Brandenburg) sind der Bundesregierung bekannt? Piatto ist auch dabei...

nachdenkerin
02.10.2013, 06:20
Wer nix schiebt, der umgeht Hindernisse eng, und wer 2 Räder schiebt, der holt weit aus, weil er unsicher dabei ist, macht er das doch nicht ständig...



Ich meinte ja dabei den Mann, der von aus gesehen links von der Person mit den 2 Mountainbikes geht und die Latzhandwerkerhose trägt. Der hat nichts zu lenken. Dieser Mann läuft durch die täuschende Perspektive fast in das Treppenhindernis rein, während der Sportler schon gleich nach dem Auto, fast ruckartig, sein Rad auf die Straße bewegt.

fatalist
02.10.2013, 06:26
Vor dem Hintergrund, daß Michael See Spitzel war, liest sich die Anleitung zur Zellenbildung wie ein weiteres Indiz zur geplanten Bildung VS-Zelle. Allerdings.


VM „Tarif“ etwa erhielt zwischen 1995 und 2001 insgesamt mindestens 66.000 D-Mark. „Tarif“ war vom BfV insbesondere auf Thorsten Heise angesetzt, einen der bundesweit wichtigsten Rechtsextremisten mit guten Verbindungen in die Thüringer Naziszene. http://www.berliner-zeitung.de/neonazi-terror/geschredderte-nsu-akten-viel-geld-fuer-rechte-v-leute,11151296,23550824.html


Schlechte Zugangslage, Randpersonen? Die bislang unbekannte Prämienübersicht spricht eine andere Sprache. Danach erhielt etwa der VM „Treppe“ in den Jahren 1998/99 insgesamt 11.200 Mark Spitzellohn. Der VM „Tobago“, der ab Ende 2000 unter dem Decknamen „Investor“ geführt wurde, kassierte zwischen 2000 und 2002 insgesamt fast 22.000 Mark. VM „Tusche“ brachte es von 1998 bis 2000 auf mindestens 17.000 Mark. Allein in den Monaten August bis Oktober erhielt „Tusche“ für seine Informationen neun Prämien von insgesamt knapp 9000 Mark.

Alle drei Quellen waren Mitglieder im THS, jenem Zusammenschluss Thüringer Neonazi-Kameradschaften, dem auch die mutmaßlichen NSU-Mitglieder Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe angehörten. Das BFV wusste selbstverständlich jederzeit Bescheid, was seine Leutchen so trieben, und wird sie auch allzeit überwacht haben.

Die Akten hat man wohl deshalb vernichtet um zu verbergen, dass Trio samt Umfeld zum Personal gehörte ;)
Daher hat das Trio auch keine 10 Morde begehen können, es sei denn "unter den Augen des Staates"...

brain freeze
02.10.2013, 06:31
V-Mann Tarif, Michael See, passt alles fast schon zu perfekt. Combat 18, kannte Wohlleben, Kapke usw.

[...]



Ja, daß diese Enthüllung Ablenkung sein kann oder gezielt erfolgte, muß man wohl immer im Hinterkopf behalten. Möglich aber eben doch auch "Salamitaktik" wegen des anhaltenden Nachbohrens: Erst mal den unwichtigen "Tarif" opfern und hoffen, daß sich die Lage beruhigt oder echtes Durchstechen eines VSlers.

fatalist
02.10.2013, 06:47
Schriften von Michael See will man in der Bombenwerkstatt gefunden haben, damals 1998. FAKT bringt kein einziges kritisches Wort zu diesem VS-Fake, es soll scheinbar die kritische Öffentlichkeit mit neuen V-Mann-Enthüllungsstorys eingelullt werden: Der böse Verfassungsschutz...

Man hat einen Buhmann, der vom Kern der Dinge ablenkt: Terror ist Staatshandwerk, ob von Links, von Rechts oder islamisch, ohne den Staat geht da gar nichts, weil alle Strukturen unterwandert sind. Das hat sich seit Bommi Baumanns Zeiten nicht geändert. Und "Untergrund" geht nicht ohne Mitwirkung der Polizeibehörden, speziell des BKA.

nachdenkerin
02.10.2013, 07:02
Ich habe mir gestern auch die Treppe angesehen. Herzchen, hättest Du mich mal vorher gefragt, dann hätte ich Dir gesagt, worauf es ankommt und wo man noch nachsehen sollte!

Haste wenigstens Fotos von den beiden „Überwachungskameras” am Gebäude gemacht, festgestellt an welchen Klinkersäulen die an gebracht wurden (ab Mitte Treppenpodest gezählt nach rechts und links) und mit einem Zollstock ausgemessen in welcher Höhe die angebracht sind (Aufnahmewinkel zur Treppenpodestmitte)?

Zuerst also zu einem VIVA-Foto:

Auf dem Foto sind zwei Radler (Touristen?) zu sehen. Der erste ohne Basecup und mit vollem Haar trägt einen Rucksack (Gurte zu sehen) ......39678


Wollte ich. Das mit dem Fotografieren fiel natürlich auf. Als der Wachmann raus kam, erzählte ich ihm, dass ich auf dem Treppenpodest meinen Freund kennenlernte. Dann traute ich mich nicht mehr oben etwas zu suchen. Mich hätte mal interessiert wie viel Kameras es gibt. Aber nichts für ungut. Die Geschichte ist noch komplexer, als ich dachte. Danke für den Videoclip.


Der erste ohne Basecup und mit vollem Haar trägt einen Rucksack (Gurte zu sehen) und trägt in der linken Hand eine weiße Tüte (Beutel mit Verpflegung?)

Das sind keine Gurte. Das ist ein Mann mit einer Latzarbeitshose.

Wir haben verschiedene Fotos. Ich werde das mal versuchen so zusammenzustellen, dass es vielleicht verständlich ist. Ich bin Fatalist schließlich auch noch die Frage schuldig, warum der WDR eins zu zwei und zwei zu drei machte.

fatalist
02.10.2013, 07:06
Temme soll ermittelt worden sein, weil er in dieser Flirthotline seine echte Telefonnummer verwendete.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.eklat-im-nsu-prozess-ein-vater-schreit-sein-leid-hinaus.607aeed5-9de5-4566-b91a-476550271da8.html


Dass er überhaupt aufflog, der Herr Geheimdienstler, das lag an seiner Unvorsichtigkeit. Man erfuhr es durch die Auswertung der Computer-Daten im Café. Zwischen 16.51 und 17.01 Uhr besuchte er dort am Tattag ein Flirt-Forum, hinterließ seine echte Handy-Nummer. macht ja Sinn, wenn man real life-Kontakte anschieben will...

... passt aber nicht zu Geheimdienstoperation einschl. Mord. Temme mag ja dort observiert haben, oder auf Jemanden gewartet haben, aber mehr auch nicht.

Als er die Schüsse hörte, loggte er sich aus und verschwand. 41 Sekunden, darum geht es angeblich, ob er vor oder nach dem Mord an der Theke bezahlte. Peanuts.

Es würde mich nicht wundern, wenn Temme den Mörder gesehen hätte, ob nun im Laden oder auf der Strasse. Entweder sah er ihn kommen, oder er sah ihn gehen.

Bolinski
02.10.2013, 07:15
Mal was anderes am Rande..

Leichen aus Kali-Grube geborgen Unterbreizbach (dpa) - Am frühen Morgen sind die Leichen der verunglückten Bergleute in Unterbreizbach in Thüringen geborgen worden. Die Männer starben gestern bei einer heftigen Gasexplosion. Es entstand eine enorme Druckwelle, außerdem wurde eine große Menge Kohlendioxid freigesetzt. Die Staatsanwaltschaft ermittelt. Auch Experten vom Bergamt sind an der Unglücksstelle. Die Getöteten waren 24, 50 und 56 Jahren. Die Explosion ereignete sich nach einer Routinesprengung. In der Grube wird Kali abgebaut.

Quelle: DPA

Das steht zwar mit unserem Thema nicht in direktem Zusammenhang, trotzdem sei hier gesagt, dass auch in diesem Fall - wie bei der Mordserie - Menschen bei ihrer Arbeit ums Leben gekommen sind. Wo aber bleiben hier Ministerpräsidenten, Herr Gauck(ler), Frau Merkel, aufschreiende Grüne, ein Meer von Kerzen?!
Ach so, es waren ja nur drei Bergleute, die verreckt sind...

Bolinski
02.10.2013, 07:20
Aha, Märtyrer also. Das klingt aber verdächtig nach Islamismus.

nachdenkerin
02.10.2013, 07:49
Temme soll ermittelt worden sein, weil er in dieser Flirthotline seine echte Telefonnummer verwendete.
http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.eklat-im-nsu-prozess-ein-vater-schreit-sein-leid-hinaus.607aeed5-9de5-4566-b91a-476550271da8.html

macht ja Sinn, wenn man real life-Kontakte anschieben will...

... passt aber nicht zu Geheimdienstoperation einschl. Mord. Temme mag ja dort observiert haben, oder auf Jemanden gewartet haben, aber mehr auch nicht.

Als er die Schüsse hörte, loggte er sich aus und verschwand. 41 Sekunden, darum geht es angeblich, ob er vor oder nach dem Mord an der Theke bezahlte. Peanuts.

Es würde mich nicht wundern, wenn Temme den Mörder gesehen hätte, ob nun im Laden oder auf der Strasse. Entweder sah er ihn kommen, oder er sah ihn gehen.

Nach meiner Überzeugung war Temme überhaupt nicht da. So wie sich das für mich darstellt, war das alles nur ein Ablenkungsmanöver, um nicht nach dem wahren Täter zu suchen, der bekannt war.

RmdP
02.10.2013, 08:38
Der Vorsitzende Götzl führt mit Zeuge T. die hohe Schule der Zeugenbefragung vor. Er zeigt den Nebenklägern, wer dieser T. ist: Kein Dunkelmann, kein Mordhelfer, sondern offenbar ein Mensch, der damals innerlich aus den Fugen war.

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-ismail-yozgat-ueber-den-tod-seines-sohnes-halit-a-925642.html

DER SPIEGEL bringt den Brüller des Tages. Oma Friedrichsen schiesst den Vogel ab.

Da hättest Du mal vor zwei Tagen auf WDR2 den Reporter hören müssen...der hat bald geheult bei seinem Bericht. Ich hätte kotzen können bei dem Geschwafel und Gejammer.

Komisch nur das bei Deutschen Opfern kein Reporter so aus den Fugen ist geschweige denn überhaupt davon Berichtet wird.

fatalist
02.10.2013, 08:41
Nach meiner Überzeugung war Temme überhaupt nicht da. So wie sich das für mich darstellt, war das alles nur ein Ablenkungsmanöver, um nicht nach dem wahren Täter zu suchen, der bekannt war. Es gibt keine Belege dafür...

Die Täter der Dönermorde sind auf jeden Fall im Umfeld von OK oder GLADIO zu suchen, und die Geheimdienste werden ihr Wissen darüber weder mit der Polizei noch mit der Öffentlichkeit teilen...

Kompliziert wird es auch deshalb, weil ja OK und Geheimdienste miteinenader verbunden sind. Genau das ist ja nicht nur bei der IRAN CONTRA Affäre herausgekommen, sondern auch bei ERGENEKON (Catli etc) und Rauschgift-Geschäften im grossen Stil verdankt ja der Spottname der CIA seine Herkunft: Cocain importing agency.

fatalist
02.10.2013, 08:45
Da hättest Du mal vor zwei Tagen auf WDR2 den Reporter hören müssen...der hat bald geheult bei seinem Bericht. Ich hätte kotzen können bei dem Geschwafel und Gejammer.

Komisch nur das bei Deutschen Opfern kein Reporter so aus den Fugen ist geschweige denn überhaupt davon Berichtet wird.
Ich bin eigentlich ganz froh darüber, das nicht gehört zu haben. Peinliche Vorstellung, die aus PC-Gründen nicht peinlich genannt werden darf...

"Es wird eine Wahrheit zementiert, an der nicht mehr zu rütteln sein wird", das stand in der EF als letzter Satz, und es ist wahr.
Leider.

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz/page1583
ab 15825 lesen, lang aber sehr interessant.

Freikorps
02.10.2013, 12:16
Ayse Yozgat wandte sich am Mittwoch im Gerichtssaal direkt an Zschäpe: „Sie sind auch eine Dame. Ich spreche als Mutter von Halit Yozgat. Ich bitte Sie, dass Sie all diese Vorfälle aufklären. Weil Sie eine Frau sind, denke ich, dass die Frauen sich gegenseitig verstehen.“

Seit dem Mord an ihrem Sohn könne sie immer nur zwei Stunden lang schlafen. „Jeder kann Straftaten begehen, aber ich bitte Sie um Aufklärung.“ Ayse Yozgat sprach Türkisch, ein Dolmetscher übersetzte: „Befreien Sie mich bitte von diesen Gefühlen, denn ich fühle mich sehr stark beeinträchtigt. Denken Sie bitte immer an mich, wenn Sie sich ins Bett legen. Denken Sie daran, dass ich nicht schlafen kann.“


http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/mutter-kasseler-nsu-opfer-appelliert-zschaepe-zr-3144073.html

Jetzt ist die Zschäpe auch noch an den Schlafproblemen der Türken-Mutti schuld!

fatalist
02.10.2013, 14:13
http://www.merkur-online.de/aktuelles/politik/mutter-kasseler-nsu-opfer-appelliert-zschaepe-zr-3144073.html

Jetzt ist die Zschäpe auch noch an den Schlafproblemen der Türken-Mutti schuld! Ich würde mir auch wünschen, dass Zschäpe die Sache aufklärt, vermute jedoch, dass sie das a) gar nicht kann und b) damit ihren Deal gefährden würde...

fatalist
02.10.2013, 14:46
Michael S. scheint es 3 Stück zu geben.

Den V-Mann TARIF Michael See,

den Langsamfahrer Michael S. 3 Tage nach dem Mord am Griechen,


Aus der Spur 830 Nr. 4:Zeugenvernehmungen Karsten R. und Michael S. in München jeweils vom 18.04.2012.
Hinweis: Diese Zeugen fielen auf, weil sie dem rechten Spektrum zugerechnet wurden
und am 18.06.2005 langsam am Tatort Boulgarides in München vorbeifuhren (vgl.
MAT A GBA-4/9, S. 23 – 27 und MAT A GBA-4/7a, Bl. 446f.). http://www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/beweisbeschluesse/20121213/BY-014.pdf

und einen Schweizer Michael S., der die Pumpgun der "Selbstmörder" B&M besorgt haben soll.


Der Solothurner Michael S.*, welcher selbst eine rechtsextreme Vergangenheit hat, kaufte die Pumpgun im Jahre 1997 an einer Waffenbörse in Luzern. Der 39-Jährige ist heute Angestellter einer Grossmetzgerei und sagt, dass er kaum mehr mit Bomberjacke und Springerstiefeln rumlaufe. Dennoch sei er «immer noch gegen Ausländer - wie 50 Prozent der Schweizer.» Dies erklärte er gegenüber dem «Tagesanzeiger». Ähnliches sagte er auch gegenüber der Solothurner Staatsanwaltschaft und deutschen Kriminalbeamten im Jahre 2012 aus.

Von der NSU wisse er nur aus den Medien und ostdeutsche Neonazis kenne er keine, sagte er. Gleichzeitig räumt er aber ein, früher zuhause in der Region Thal-Gäu in der rechten Szene verkehrt zu sein. Die «Thaler Patrioten» hätten damals einige Schlägereien angezettelt.


«Einer der beiden muss lügen»

Die Pumpgun habe er dann später weiterverkauft, an einen Arbeitskollegen, an den Akkordmetzger Silvan M.*. Dieser wiederum will die Maverick ebenfalls an den Arbeitskollegen Reiner V.* weiterverkauft haben. Der sei an den Wochenden oft zu seiner Frau nach Deutschland gefahren, wie es Silvan M.* bei seinen Einvernahmen gegenüber der Solothurner Staatsanwaltschaft darstellt.
Reiner V.* hingegen, ein 59-jähriger Waffenfreak aus dem Ruhrgebiet, behauptet, nie eine Maverick von Silvan M. gekauft zu haben. «Einer der beiden muss lügen», kommt der «Tagesanzeiger» zum Schluss. http://www.oltnertagblatt.ch/solothurn/kanton-solothurn/wie-kam-die-pumpgun-aus-der-region-solothurn-zu-den-deutschen-nsu-moerdern-126345272

Vielen Dank für die Links :happy:

fatalist
02.10.2013, 15:11
Gronbach droht Elsässer:


Geheimdienst-Sumpf droht COMPACT wegen NSU-Recherche

http://juergenelsaesser.files.wordpress.com/2013/07/endcover.jpg?w=213&h=300 (http://nsu.compact-magazin.com/)

Aber COMPACT lässt sich nicht einschüchtern: Mut zur Wahrheit! Von Jürgen Elsässer, Chefredakteur COMPACT
Der NSU-Prozess läuft schlecht für die Geheimdienste. Gestern beim Zschäpe-Prozess in München konnte Verfassungsschutz-Agent Andreas Temme keinen Grund dafür nennen, warum er zur Tatzeit am Tatort bei der Erschießung von Halit Yozgat am 6. April 2006 in dessen Kasseler Internet-Café war… Vor kurzem verbrannte ein Zeuge, der sich zum Mord an der Polizistin Michèle Kiesewettter am 25.4.2007 in Heilbronn äußern wollte, in seinem Auto – kurz vor einer neuerlichen Einvernahme durch die Strafverfolger. Die Polizei spricht von Suizid wegen Liebeskummer… Seltsam nur, dass das Auto zuerst explodierte und dann ausbrannte… COMPACT wird darüber in der nächsten Ausgabe 11/2013 (http://abo.compact-magazin.com/) ausführlich berichten. Seit Januar 2012 berichten wir JEDEN MONAT über die Widersprüche des NSU-Komplotts.


Das gefällt offensichtlich einigen Leuten gar nicht. Über die Kommentarspalten dieses Blogs (http://juergenelsaesser.wordpress.com/wp-admin/edit-comments.php?s=Gronbach&comment_status=all&pagegen_timestamp=2013-10-02+09%3A19%3A45&_total=61879&_per_page=20&_page=1&_ajax_fetch_list_nonce=3be1c54447&action=-1&comment_type&paged=1&action2=-1)erhielt ich vor wenigen Stunden eine massive Drohung: (Zitat Anfang) Elsässer, Sie bekommen jetzt eine klare Ansage von mir Alexander Gronbach! Wenn sie sich erdreisten, nur noch einmal den Namen “Gronbach” mit irgendwelchen LfV Dreck – deren Sprachrohr Stuttgarter Zeitungs – Bäßler zu nennen, unseren Familiennamen “Gronbach” in irgendeiner Form weiterhin öffentlich in Dreck ziehen mit geistesgestörten Behauptungen von rechtsextremen Gesindel, nicht ganz schnell diesen Nazi Dünnpfiff aus dem Netz nehmen, kriegen sie richtig Theater – ist das angekommen? Das ist dann aber nicht euere NSU, das ist dann ne ASU! (Zitat Ende)

Der letzte Satz ist ebenso kryptisch wie bedrohlich: Dem NSU werden zehn Morde zur Last gelegt. Gronbachs ASU – bedeutet das: Altnationalsozialistischer Untergrund oder was? – will in diese Fußstapfen treten und mir “richtig Theater” machen. Ist das eine Morddrohung?

Kommentator “Alexander Gronbach” behauptet, mit einer Person gleichen Namens identisch zu sein. Das lässt sich schlecht nachprüfen, der echte Gronbach müsste sich melden, um das zu dementieren… Dass der Kommentator tatsächlich mit dem echten Gronbach identisch ist, könnte seine IP-Adresse nahelegen: Er schrieb aus Nordirland, wo er und seine Lebensgefährtin Petra Senghaas alias V-Frau “Krokus” seit einiger Zeit untergetaucht sind. Mit Wissen der deutschen Behörden. http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/10/02/geheimdienst-sumpf-droht-compact-wegen-nsu-recherche/

geht noch weiter... der Schluss:


Bei der Ermordung der Polizistin Michele Kiesewettter in Heilbronn waren Agenten verschiedenster Geheimdienste vor Ort, wird man in der nächsten COMPACT nachlesen können. Wenn Gronbach und seine Freundin “Krokus” etwas zur Aufklärung beizutragen haben, können sie uns gerne ihre Recherchen zur Prüfung schicken. Der Versuch des Kommentators “Axel Gronbach” allerdings, COMPACT von eigenen Recherchen mit Drohungen abzuhalten, weist daraufhin, dass wir von einer bestimmten Geheimdienstfraktion eingeschüchtert werden sollen. Achtung, “Axel Gronbach”: Sollte die Drohung nicht bis morgen, 3.10., um 12 Uhr zurückgezogen werden, erfolgt Strafanzeige.

COMPACT lässt sich nicht einschüchtern. Mut zur Wahrheit – das ist uns Verpflichtung. Die NSU-Mordserie – die größte politische Mordserie nach 1945 – aufzuklären, das sind wir den Opfern schuldig. Denn: Die Mörder sind noch immer auf freiem Fuß! Guter Mann, der Elsässer, je mehr Anzeigen dieser Vollpfosten bekommt desto besser.

Nereus
02.10.2013, 15:21
Das ARD-Video von Report München vom 9.1.2006 mit Sequenzen, die auch im Fake-„NSU”-Video vorkommen:


http://www.youtube.com/watch?v=W9r4UZIMkuQ


39682

Danke Nereus, für den Film, man sieht aus der zweiten Kameraperspektive den Eingangsbereich etwas besser. Also 5 Stufen und Pollerabsperrung zur Straße (da ist ein Rad angelehnt). Genügend Platz für den Radschieber. Scheint, als würde das helle Fahrzeug komplett auf dem Gehweg parken.


...Die Geschichte ist noch komplexer, als ich dachte. Danke für den Videoclip. ..Wir haben verschiedene Fotos. Ich werde das mal versuchen so zusammenzustellen, dass es vielleicht verständlich ist....

Genau diese Video-Sequenz mit dem roten Kreis kommt auch im sogenannten Fake-„NSU”-Video vor!

Laut dem Transkript (klick) (http://www.apabiz.de/publikation/NSU-Transkript.pdf) aus dem apabiz („antifaschistisches pressearchiv und bildungszentrum”, Kreuzberg) ab 10:54 min.

Untergelegter Erzählertext dort aus „Der rosarote Panther - Der rosarote Retter deutsch Folge 82” (Hundfänger):
„Oh nein, was für 'ne schlimme Welt, wo nichts mehr gilt, wenn einer Hilfe bellt. Es denkt der Paul, das war nicht immer so. Nein, gelle, denkt doch an Scarlett Pimpernelle (phon), den Helden aus dem Märchenbuch, der das verwegene Hütchen trug mitsamt der roten Pelerine. So eine hatte Tante Line.“

Apabiz Kommentar dazu auf Seite 29 des Transkrips:
“Die Tafel 2 rahmt Aufnahmen vom Nagelbomben-Anschlag in Köln: schwarz-weiß-Bilder, die aus einer Überwachungskamera stammen könnten. Sie zeigen eine Person, die ein Fahrrad schiebt. Sie hat einen dunklen, runden Behälter [den aus Tafel 1?(„blaue Bombe“)] bei sich. Die Person ist mit Rot eingekreist.“

Sequenz aus VIVA-Videofilm, der 2004 vor der Schanzenstraße 22 in Köln aufgenommen wurde:

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_50.png

Im BILD-Kurzvideo (unten rechts) ab 1:41 min.:
http://www.bild.de/news/inland/nsu/nazi-bekenner-videos-mit-hass-botschaft-21547548.bild.html

Die „Tafel 2” stammt aus dem Büro des „Nationalen Fußgängerclubs” (engl,) des US-Video-Clips (deutsche Version) „Der Rosarote Panther - Rosarote Ampeln Gibt Es Nicht”
(Im sogenannten Fake „NSU”-Video ummanipuliert in „Nationalsozialistischer Untergrund”)

fatalist
02.10.2013, 15:39
das fahrrad mit der bombe hatte eine seitentasche rechts und das top case.
seitentasche nur abnehmbar wenn top case entfernt wurde.
wo ist beim viva-clip die seitentasche???

Karl_Murx
02.10.2013, 15:59
Gronbach droht Elsässer:

http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/10/02/geheimdienst-sumpf-droht-compact-wegen-nsu-recherche/

geht noch weiter... der Schluss:

Guter Mann, der Elsässer, je mehr Anzeigen dieser Vollpfosten bekommt desto besser.

Äh ... Kopfkratz ... Grübel .... der Vollpfosten bezieht sich jetzt aber auf Elsässer und nicht auf Gronbach, wenn man nach dem Inhalt Deines Kommentars geht?

Karl_Murx
02.10.2013, 16:01
Ich würde mir auch wünschen, dass Zschäpe die Sache aufklärt, vermute jedoch, dass sie das a) gar nicht kann und b) damit ihren Deal gefährden würde...

Wie würdest Du denn an Ihrer Stelle handeln, wenn Du in der Situation wie sie wärst?

fatalist
02.10.2013, 16:15
Wie würdest Du denn an Ihrer Stelle handeln, wenn Du in der Situation wie sie wärst?
Schnauze halten, zunächst mal.

fatalist
02.10.2013, 16:17
Äh ... Kopfkratz ... Grübel .... der Vollpfosten bezieht sich jetzt aber auf Elsässer und nicht auf Gronbach, wenn man nach dem Inhalt Deines Kommentars geht? im Zweifelsfall beide ;)
Elsässer will Gronbach anzeigen...

Bulldog
02.10.2013, 16:17
Schnauze halten, zunächst mal.

Tja, reden ist Silber , schweigen ist Gold und schwätzen ist Blech, gelle.

fatalist
02.10.2013, 16:21
Tja, reden ist Silber , schweigen ist Gold und schwätzen ist Blech, gelle.
Wie kam Zschäpe zu ihren Anwälten, ich misstaue denen zutiefst.

http://www.sueddeutsche.de/politik/anwaltsdebatte-ueber-nsu-prozess-linke-anwaeltin-gegen-zschaepe-verteidigerin-1.1785541


2. Oktober 2013 09:59Anwaltsdebatte über NSU-Prozess
Linke Anwältin gegen Zschäpe-Verteidigerin

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1734043.1380703912/640x360/anja-sturm-oberlandesgericht-muenchen.jpgBild vergrößern (http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.1734043.1380703912/860x860/anja-sturm-oberlandesgericht-muenchen.jpg)
Anja Sturm, 43, verteidigt Beate Zschäpe, weil sie möchte, dass diese "ein faires Verfahren bekommt, das von keiner Seite instrumentalisiert wird".

Die politische Komponente des NSU-Prozesses sorgt auch unter Anwälten für hitzige Debatten. Bei einer Veranstaltung der Initiative bayerischer Strafverteidiger diskutieren Zschäpe-Verteidigerin Sturm und die Nebenklage-Vertreterin Lunnebach - und repräsentieren dabei vollkommen verschiedene Berufsauffassungen und Anwalts-Generationen.

Nereus
02.10.2013, 16:27
@ an alle

Das ARD-Video von Report München vom 9.1.2006 mit Sequenzen, die auch im Fake-„NSU”-Video vorkommen:


http://www.youtube.com/watch?v=W9r4UZIMkuQ

Was ist das für ein Uniformierter hinter Schilly? Staat, Rang, Funktion?

Ab 2:19 min. 39705

Karl_Murx
02.10.2013, 16:27
Schnauze halten, zunächst mal.

Ebend. Genau das tut sie.

fatalist
02.10.2013, 16:34
Zeuge spricht von "Restzweifeln", dass seine Frau wirklich #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) kurz vor dem Mird in Dortmund gesehen hat. #ns (https://twitter.com/search?q=%23ns&src=hash)
https://twitter.com/PZhautnah/status/385396103757049856

Hamse glatt ein "u" bei #nsu vergessen... Aber der Ehemann von Vera von A. hält seine Olle auch für plemplem???


Die Glaubwürdigkeit seiner Frau unterstützt der Zeuge nicht wirklich. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

https://twitter.com/PZhautnah/status/385396166306713601


#Zschäpes (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pes&src=hash) frühere Nachbarin kann nächste Woche nicht kommen. Die alte Frau war durch das Feuer in der Zwickauer Whg. in Lebensgefahr. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


#Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) redet eindringlich auf Anwältin Sturm ein. Sturm fragt Götzl daraufhin, wie es denn der Nachbarin gehe. Götzl: Bein gebrochen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



Mittwoch wird Carsten S. sich den Fragen von Wohllebens Anwälten stellen. Am Donnerstag auch. Götzl rechnet offenbar mit vielen Fragen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

https://twitter.com/PZhautnah

fatalist
02.10.2013, 16:40
NSU Watch‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Prozess fertig: ein BKAler sagte zur Ceska u. anderen Aservaten aus, Notizen mit Funkfrequenen, Zeitungsartikel mit Zs.Fingerabdrücken #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)
https://twitter.com/nsuwatch/status/385407492051972096


2. OKTOBER 2013

Schredderaktion betraf Quelle mit Kontakten zum Thüringer Heimatschutz und zu NSU-Unterstützern


Nach Berichten der ARD, wonach ein Thüringer Neonazi mit Kontakten zur militanten wie rechtsterroristischen Szene hinter der durch das Bundesamt für Verfassungsschutz vernichteten V-Mann-Akte Tarif steckt, äußern sich die Mitglieder des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses Martina Renner und Katharina König.

"Der Umstand der gezielten Vernichtung der Akte Michael See alias Tarif sieht unter den aktuellen Umständen nach einer gezielten Vertuschungsaktion aus. Dies umso mehr, da er im Gegensatz zu den anderen betroffenen V-Leuten offenkundig nicht über die Aktion Rennsteig geworben wurde. Tarif hatte eine bundesweite Bedeutung in der extrem nazistischen Szene, die sowohl mit Mitteln der Gewalt aber auch durch Terrorakte ihre menschenverachtende Ideologie zum Ausdruck brachte", erläutert König. Michael See war über viele Jahre als äußerst gut vernetzter und gefährlicher Neonazi in Thüringen aktiv. Bereits in den frühen 90er Jahren setzte sich der wegen versuchten Totschlags Vorbestrafte an die Spitze der Kameradschaft Leinefelde und leitete deren Wehrsportgruppe. Belegt sind vielfältige Kontakte zum Thüringer Heimatschutz. Nicht nur mit Tino Brandt und André Kapke pflegte er engen Austausch. Bereits Mitte der 90er Jahre unterhielt er diverse Kontakte zu Neonazi-Gruppierungen im Ausland und zu führenden Kadern der verbotenen FAP, HNG sowie zu Neonazis mit Erfahrungen im Söldnerdienst. Eine seiner Publikationen, der extrem nazistische "Sonnenbanner", fand sich in den Unterlagen von Mundlos, die in der Bombenbastlergarage 1998 aufgefunden wurden.

"Es ist mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit davon auszugehen, dass See auch die Mitglieder des NSU kannte", so König. "Zu eng waren die Kontakte Sees zur Kameradschaft Jena, zu nah standen sie sich auch politisch, so sehr unterstützte Michael See das Konzept der Zellenbildung und den Gang in den Untergrund als wichtige Organisationsform der neonazistischen Bewegung in den 90er Jahren." Belegt seien darüber hinaus Kontakte zum Terrornetzwerk "Combat 18", zu Blood&Honour und zu Personen, denen schwerste Straftaten, wie Terroranschläge, Wehrsport, Bombenbau und illegaler Waffenbesitz, zur Last gelegt wurden.


Martina Renner konstatiert: "Da aufgrund der absehbar langwierigen Regierungsbildung im Bund nicht mit einer zügigen Aufklärung durch den neuen Bundestag gerechnet werden kann, ist es in der Verantwortung des Thüringer Untersuchungsausschusses, alle Akten aus Berlin und anderen Bundesländern wie beispielsweise Niedersachsen zu Tarif anzufordern und mit der Vernehmung seiner V-Mann-Führer bzw. der Referatsleiter aber auch der Verantwortlichen für die Schredderaktion in 2011 zu klären, welche Rolle Michael See in der rechtsterroristischen Szene inne hatte und welche Beweggründe tatsächlich zur Vernichtung seiner Akte als V-Mann geführt haben." http://www.die-linke-thl.de/nc/presse/pressemitteilungen/detail/zurueck/aktuell-7/artikel/schredderaktion-betraf-quelle-mit-kontakten-zum-thueringer-heimatschutz-und-zu-nsu-unterstuetzern/

Da gackern die linken Hühner, die auf wirklich jede Desinfo hereinfallen :haha:

bernhard44
02.10.2013, 16:42
@ an alle

Das ARD-Video von Report München vom 9.1.2006 mit Sequenzen, die auch im Fake-„NSU”-Video vorkommen:


http://www.youtube.com/watch?v=W9r4UZIMkuQ

Was ist das für ein Uniformierter hinter Schilly? Staat, Rang, Funktion?

Ab 2:19 min. 39705

ein französischer Polizist (Flic)

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.987133.1355814895/860x860/polizei-frankreich.jpg

DausK
02.10.2013, 16:59
Vielleicht hatte Temme ja einen Aussetzer als er seine Telefonnummer eingab.

fatalist
02.10.2013, 17:05
Verfassungsschützer beim NSU-Prozess

Nichts gehört, nichts gesehen

Ein ehemaliger Mitarbeiter des Verfassungsschutzes war an einem Tatort eines NSU-Mordes. Und will nichts bemerkt haben. Zum „Hitman“ wird er dadurch nicht.
www.taz.de/Verfassungsschuetzer-beim-NSU-Prozess/!124827/ (http://www.taz.de/Verfassungsschuetzer-beim-NSU-Prozess/!124827/)


erstaunliche Einsichten. jedenfalls für die taz.

fatalist
02.10.2013, 17:10
Die Akten wurden vernichtet


Der V-Mann-Führer von "Tarif" soll seiner Quelle sogar einmal beim Redigieren einer Ausgabe des "Sonnenbanners" geholfen haben. Hans-Christian Ströbele, der als Obmann der Grünen dem NSU-Untersuchungsausschuss angehörte, fordert daher weitere Aufklärung: "Wir hätten doch V-Leute im Ausschuss hören sollen und mehr von den V-Mann-Führern. Diese waren wohl mehr verstrickt und müssen viel mehr über das Nazi-Trio und deren Unterstützerszene gewusst haben - und damit wusste auch der Verfassungsschutz mehr."



Wenige Tage nach Auffliegen des NSU und just an dem Tag, an dem der Generalbundesanwalt die Ermittlungen übernahm, wurde die Akte "Tarif" mit anderen im Bundesamt geschreddert. Dass Lothar Lingen, der eigentlich anders heißt und für das Schreddern mitverantwortlich war, laut Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses zweimal mit "Tarif" befasst war, wirft Fragen auf. Zumal "Tarif" sich nach den Untergetauchten in der Szene erkundigen sollte.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/tarif-verfassungsschutz-koennte-v-mann-dicht-an-nsu-gehabt-haben-a-925568.html

Späte Einsichten... Die V-Leute hätten den PUA vermutlich weniger verarscht als es die Schlapphüte taten...
war aber auch leicht, das Verarschen :cool:

brain freeze
02.10.2013, 17:15
@ an alle

[...]

Was ist das für ein Uniformierter hinter Schilly? Staat, Rang, Funktion?

Ab 2:19 min. 39705

Gendarmerie; Dienstgrad evtl. Sergeant; das dem Kragenspiegel entsprechende Schulterstück:

http://commons.wikimedia.org/wiki/File:Mdl_sc_cstag.svg

Maréchal des logis sous contrat du corps de soutien de la gendarmerie ??

Etwa technisches und administratives Unterstützungscorps

http://fr.wikipedia.org/wiki/Grades_de_la_gendarmerie_nationale_(France)

Dazugehörige Kragenspiegel leider nicht gefunden.

Nereus
02.10.2013, 17:29
ein französischer Polizist (Flic)

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.987133.1355814895/860x860/polizei-frankreich.jpg

Danke, den hatte ich auch schon in der Suedeutschen gefunden. (Dachwinkel unterhalb des Stabes)

Aber der Dachwinkel am Kragenspiegel, der über dem Stab steht, machte mich stutzig.

Und dann steht diese französische Amtsperson noch hinter einem deutschen Geheimdienst- und Polizeiminister, der gerade ein Nagelbombenattentat besichtigt und sofort einen terroristischen Anschlag ausschließt und ihn auf einen kriminellen Akt umdeutet?

Ich denke bei der Person auch an eine französische Geheimdienstabteilung, welche über den Flics steht und die sich u.a. mit „Terrorabwehr” beschäftigt und selber nicht sehr zimperlich ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Direction_centrale_du_renseignement_int%C3%A9rieur

Was hat der also da zu suchen?

VT: Heiße Erweiterung ausländischen Industriegeländes durch „terroristische” Anwohnervertreibung?

Fatalist würde GLADIO sagen. Werde mal die Geschichte der alten französischen Interessennahme am benachbarten Gelände posten müssen...

bernhard44
02.10.2013, 18:08
Danke, den hatte ich auch schon in der Suedeutschen gefunden. (Dachwinkel unterhalb des Stabes)

Aber der Dachwinkel am Kragenspiegel, der über dem Stab steht, machte mich stutzig.

Und dann steht diese französische Amtsperson noch hinter einem deutschen Geheimdienst- und Polizeiminister, der gerade ein Nagelbombenattentat besichtigt und sofort einen terroristischen Anschlag ausschließt und ihn auf einen kriminellen Akt umdeutet?

Ich denke bei der Person auch an eine französische Geheimdienstabteilung, welche über den Flics steht und die sich u.a. mit „Terrorabwehr” beschäftigt und selber nicht sehr zimperlich ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Direction_centrale_du_renseignement_int%C3%A9rieur

Was hat der also da zu suchen?

VT: Heiße Erweiterung ausländischen Industriegeländes durch „terroristische” Anwohnervertreibung?

Fatalist würde GLADIO sagen. Werde mal die Geschichte der alten französischen Interessennahme am benachbarten Gelände posten müssen...

Ausgehuniform der Gendarmerie:

http://www.stephan.de/obilder/22000-23999/200000000022887.jpg

bernhard44
02.10.2013, 18:09
so nun wieder zum Thema zurück.....

nachdenkerin
02.10.2013, 18:26
Ich habe Eines nicht verstanden:

Das raff ich nicht. Woher weisst Du, das eines der beiden Flucht-Fahrräder das Bomben-Fahrrad ist???

Handlungen gem. PUA-Bericht:



Weg-Nr.

Tatvorgang




Täter 1: und Täter 2: KVB Haltestelle „Von-Sparr-Straße“



1

Täter 1: schiebt zwei Mountainbikes über Schanzenstraße Richtung Keupstraße, passiert Überwachungskamera von VIVA



2

Täter 1: kommt ohne Mountainbikes zurück, passiert Überwachungskamera von VIVA



3

Täter 1: bewegt sich wieder über Gehweg Schanzenstraße Richtung Keupstraße, trägt Tüte mit Utensilien, passiert Überwachungskamera von VIVA



3

Täter 2: folgt Täter 1 zweiundvierzig Sekunden später mit Sprengstofffahrrad , passiert Überwachungskamera von VIVA




BOMBE DETONIERT



4

Täter 2: flüchtet über Schanzenstraße, passiert Überwachungskamera von VIVA




Täter 1: flüchtet in andere Richtung




Nach meiner persönlichen Meinung stellt sich der Sachverhalt wie folgt dar:

Das Problem müsste sein, dass die Initiatoren der Show, sich im nach hinein die Bilder der Videoüberwachungskamera ansahen und dann Leute raus fischten, die zu ihrem Drehbuch passen. Da die aufgenommen Menschen vom Gesicht nicht zu erkennen sind, wäre die Auswahl dementsprechend groß gewesen. Die Personen mussten aber nicht nur normal gebaut sein, sondern das Drehbuch war für zwei Männer bestimmt, die Fahrräder schieben. Und das schränkte die Auswahl wiederum erheblich ein.
Viva befindet sich in Tatortnähe, ca. 3 Minute vom Tatort entfernt. Die Person mit den zwei Mountainbikes wurden 14:18 Uhr aufgenommen und die andere mit dem einen Fahrrad um 14:54 Uhr, danach wird es keine Leute mit normaler Größe und schiebenden Fahrrad gegeben haben. Die Bombe detonierte aber erst 15:56 Uhr. Zur Überbrückung der Zeiten mussten die Initiatoren weitere Geschichten erfinden. So läuft Täter 1 dreimal hin und her und Täter 2 bringt das Tatfahrrad und flüchtet nach der Detonation wieder in gleicher Richtung. Jetzt besteht aber ein anderes Problem. Die wahren harmlosen Personen passierten nicht mehrmals und zu passenden Zeiten die VIVA-Kamera. Die abgebildeten Menschen sind zwar nicht näher zu erkennen, aber grobe Äußerlichkeiten, wie Statue, Länge und Schwarz-Weiß-Farbe der Kleidung, sowie schemenhaft die mitgeführten Gegenstände, können den Bildern entnommen werden. Und genau das muss das Problem sein. Es würde auffallen, wenn Täter 2 eine dunkle Jogginghose mit weißen Streifen trägt und zurück kommt jemand mit einer hellen kurzen Shorts. Gem. PUA-Bericht soll Täter 1 dreimal bei der VIVA-Überwachungskamera vorbei gelaufen sein und Täter 2 zweimal. Um den ganzen Verwirrungen entgegenzutreten, habe ich die Routen mit den dazu gehörigen Bildern mal grafisch dargestellt.

http://siegrun-roman.de/Routenplan_richtig.jpg


Nur so wäre die Darstellung richtig. Bei Route 1 kommt ein Mann mit zwei Mountainbikes. Er passiert das Treppenpodest. Danach befindet er sich näher an der Kamera dran, wobei nur sein Kopf mit Oberkörper abgebildet ist. An der gespreizten Armstellung und der Haltung der Arme nach vorn, kann aber erkannt werden, dass er weiterhin die Mountainbikes schiebt. Bei Route 3, die den Täter 2 betreffen soll, ist das Merkmal eine Dreigruppe. Bei dem oberen Bild, befinden sich rechts von dem Radfahrer, drei Personen. Zwei Frauen stehen und ein Mann sitzt auf der Treppe. Bei dem darunter liegenden Bild ist auch wieder diese Dreiergruppe zu sehen. Da das Foto aber von der anderen Seit aufgenommen wurde, befindet sich die Gruppe nicht vorne auf dem Bild, sondern hinter der Treppe. Und nachdem der Radfahrer die Treppe passierte, ist er dann näher an der Kamera dran. Rechts daneben befindet sich wieder die Frau von der Dreiergruppe, die ihren linken Arm angewinkelt hat. Trotzdem es von Täter 1 mit Route 1 aus der Videosequenz etliche Ausschnitte gibt und von Täter 2 mit Route 3 ebenfalls, fehlt aber die Route 2 und 4, wobei Route 4 die Flucht beinhalten soll. Und damit das nicht auffällt, wird getrickst und mit Irrungen und Wirrungen gespielt. Diese Vertauschungen sind bei den Medien so unterschiedlich platziert, offensichtlich mit dem Ziel, dass keiner mehr durchblickt.

Spiegel:

http://www.spiegel.de/panorama/nagelbombe-in-koeln-polizei-sucht-zweiten-mann-a-305302.html


Drei Mal wurde der Mann in der Nähe des Tatorts gefilmt.

http://siegrun-roman.de/Routenplan_Spiegel.jpg

Das Bild gehört aber nicht zu Route Drei. Es ist eindeutig an der Armhaltung zu erkennen, dass der Mann noch die Mountainbikes schiebt, also die erste Videosequenz ist. Es gibt kein drittes Mal.

So nun zu Fatalist, der mir das eigentlich eingebrockt hat, das näher zu erklären, was ich meine.

Fernsehsendung vom WDR „aktuelle Stunde“

http://www.youtube.com/watch?v=slhPxJcbSQs

http://siegrun-roman.de/Taeter1_aktuelleStunde.jpg


Durch die die Attentäter das Fahrrad mit der Bombe in die Keupstraße geschoben haben.

http://siegrun-roman.de/Taeter2_aktuelleStunde.jpg


Unmittelbar nach der Explosion war einer der Täter durch diese Straße geflüchtet

http://siegrun-roman.de/Routenplan_WDR.jpg


Dementsprechend sieht das nun so aus:

Die Flucht mit dem einzelnen Fahrrad (Route 4) kann schon nicht stimmen, weil somit der Täter bei seiner Flucht nicht das Fahrrad vom Tatort wegschieben würde, sondern in Richtung Tatort hinläuft.

Die Initiatoren der Show haben das Problem, dass das eben keine Täter sind. Das sind harmlose Passanten, die sich eben nicht mehrmals hin und her bewegten und auch nicht zu den richtigen Uhrzeiten an passender Stelle waren. Und deshalb fehlen diese Aufnahmen. Dafür müssen dann andere Bilder hin und her geschoben werden, verbunden mit zahlreichen Irrungen und Wirrungen.

nachdenkerin
02.10.2013, 18:33
das fahrrad mit der bombe hatte eine seitentasche rechts und das top case.
seitentasche nur abnehmbar wenn top case entfernt wurde.
wo ist beim viva-clip die seitentasche???

Ich sehe keine, aber das ist kaum zu erkennen.

Ingeborg
02.10.2013, 19:26
halten wir in diesem Zusammenhang 7 Fragen und 1 Tatsache im Auge?

1. Was waren die Motive für die Morde? min. 9 Tatorte

2. Wer hat direkt oder Indirekt einen Vorteil bei den Bombenattentaten? oder Morden Stichwort Subventionsbegünstigte, EKZ`s aber auch andere Möglichkeiten z.B. Integration (anscheinend 15Milarden/Jahr in DE) alles was Finanziell in diesem Zusammenhang gefördert wird und wo hohe Summen fließen auch an überregionale Projekte denken!

3. Woher kam das Geld für den Lebensstil der Mörder?

4. Warum kommt man zum Schluss, dass die Beweise beim Suizid als auch beim Hausbrand Platziertworden sind?

5. Warum gab es Bekennervideos? welchen zweck sollten die erfüllen? -Quatsch!

6. Warum möchte man, die Sache so schnell wie möglich per Justiz begraben und verschleiert Beweise?

7. Wer glaubt, das diese Pseudomörder die einzigen im Untergrund sind im Hinblick auf Ihre Finanzielle Versorgung usw.....


http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2013/10/02/nsu-morde-und-mein-fall/

brain freeze
02.10.2013, 21:05
@nachdenkerin

Es stimmt, von T1r3 (Täter1, Route 3 - wie Du es nennst) gibt es keine veröffentlichten Aufnahmen. Jedenfalls nicht unter den bekanntgewordenen. Das Foto Täter 2 Route 2 (Flucht über Schanzenstraße) fehlt auch. Stimmt. Woher kommt eigentlich genau die Information über die unterschiedlichen Fluchtwege?

Es gibt wohl weiteres Filmmaterial, das sich ein Nebenklägervertreter anschauen wollte; wenn ich mich richtig erinnere, wegen des Verdachtes, die Ermittler hätten deutlichere Aufnahmen von B&M unterdrückt. Bisher habe ich da aber nichts wieder gehört. Mglw. sind die fehlenden Aufnahmen dort vorhanden. Und machen evtl. deutlich, daß T1r3 bzw. T2r2 NICHT B oder M zeigen.

nachdenkerin
02.10.2013, 21:17
@nachdenkerin

......Und machen evtl. deutlich, daß T1r3 bzw. T2r2 NICHT B oder M zeigen.

Das ist totaler Quatsch. Sie haben nie B und M gezeigt, nur Statuen, die normal gebaut sind und auf einen größeren Teil der Bevölerung zutreffen. Alles andere ist nicht zu erkennen.

Nereus
03.10.2013, 02:04
Zusammenfassung zu Bombenattentat Keupstrasse (mit einigen Verbesserungen und Zusätzen):

.......
Und so können die Medien schreiben, dass die sensationellen Aufnahmen ganz klar Böhnhardt und Mundlos zeigen und eine Zeugin den einen Täter auch so beschrieb. In Wirklichkeit ist alles nur ein Fake. Die Aufnahmen der Überwachungskamera von VIVA waren von dermaßen schlechter Qualität, dass das auch mein sechzigjähriger Nachbar gewesen sein könnte, der ebenfalls schlank ist und in Sportkleidung öfters mal Fahrrad fährt. Und die veröffentlichte Darstellung der Zeugenaussage bezieht sich lediglich auf hübsch und eher mediterranen Typ.
........
Und insbesondere ist doch an der Manipulation der Zeit zu erkennen, dass die ganze Sache nur erstunken und erlogen sein kann!


Es ist eine 5, schau Dir nur mal eine wirkliche 3 an, wie sie in dem anderen Bild angezeigt wird (14:18:31). Es wurden also jeweils 16 Minuten dazugezählt. Warum? Mögliche Erklärung: Die Zeit der Überwachungskamera ist falsch eingestellt und geht um 16 Minuten nach? Das könnte man ja bei Viva erfragen.


Mach doch mal :)

Wer ohne jede Erklärung Zeiten ändert, dem glaubt man nicht, und man hat auch allen Grund dazu.
Im übrigen ist es egal, ob die um 14:18 oder um 14:34 da lang kamen, die Explosion um 15:56 ist unstrittig, und niemand hätte sich da weit über eine Stunde lang mit ner Bombe aufgehalten: Hinschieben, abstellen, weggehen, zünden. 10 Minuten Sache.

Der Fehler wurde laut PUA-Bericht Seite 678, Fußnote 5891 korrigiert!


b) Vorhandensein von Tätervideos
Der Kölner Polizei lagen zwei Videos vor, auf denen die mutmaßlichen Täter festgehalten wurden. Denn vor dem Eingang des in der Schanzenstraße 22 gelegenen Firmengebäudes des Musiksenders VIVA befanden sich zwei Kameras, die auf die Treppe des Gebäudes gerichtet waren und zwei männliche Personen mit Fahrrad mehrfach aufzeichneten.

Von den Kameras wurde festgehalten, dass einer der beiden Männer um 14.34 Uhr das Firmengebäude passierte.(5891 )
Er schob hierbei zwei Fahrräder, die er links und rechts mit je einer Hand führte.(5892 )
Diese Person war mit einem kurzärmeligen T-Shirt, einer knielangen Hose und einer Baseballkappe bekleidet.(5893)
-------
Fußnoten:
5891) Die Zeitangaben sind Echtzeitangaben, während die Angaben auf den Aufnahmen der Kameras am VIVA-Gebäude von der tatsächlichen Uhrzeit um minus 16 Minuten abweichen, Sachstandsbericht des Generalstaatsanwalts in Köln vom 4. Januar 2012, MAT A GBA-4/2, Bl. 503 ff., 507.
5892) Sachstandsbericht des Generalstaatsanwalts in Köln vom 4. Januar 2012, MAT A GBA-4/2, Bl. 503 ff.
5893) Video

fatalist
03.10.2013, 06:15
Der Fehler wurde laut PUA-Bericht Seite 678, Fußnote 5891 korrigiert!
Das ist eine wichtige Info, Danke, die aber trotzdem völlig irrelevant ist.


Im übrigen ist es egal, ob die um 14:18 oder um 14:34 da lang kamen, die Explosion um 15:56 ist unstrittig, und niemand hätte sich da weit über eine Stunde lang mit ner Bombe aufgehalten: Hinschieben, abstellen, weggehen, zünden. 10 Minuten Sache. Das stimmt nach wie vor. :dd:

fatalist
03.10.2013, 06:17
Ich sehe keine, aber das ist kaum zu erkennen. Eben drum.
Uwes will man identifizieren, aber eine fette Satteltasche kann man nicht erkennen?
Lächerlich.