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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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Nereus
08.11.2013, 04:20
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-82995576.html

Da kann ja wohl was nicht stimmen.

Doch, stimmt alles!
Böhnhardt war mal im Gefängnis gewesen. Dabei wurde er auch untersucht und, neben allen Fingerabdrücken, auch besondere Kennzeichen am Körper vermerkt. So also wurde das Tintenstichbild an der Wade registriert. Später hat er sich dann noch den Todenkopf auf dem Oberarm einritzen lassen, den die Justiz und Polizei nicht kannten, aber der Hauptmieter D., der ihn wohl mal im Kurzhemd mit freien Oberarm sah. Mal nachdenken und nicht immer so naiv und weltfremd aus der Wäsche gucken!

Nereus
08.11.2013, 05:05
.....

Da stimmt ja überhaupt nichts überein!

Naja, die Initiatoren würden jetzt wahrscheinlich sagen, dass sie sich um gezogen haben. Reichlich Auswahl hatten sie ja. Schließlich brachten sie zum Banküberfall so an die 750 Kleidungsstücke mit.
.....
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/kleider-aus-zwickauer-wohnung-bka-entlarvt-nsu-terroristen-als-bankraeuber-_aid_1023460.html

Da in dem Brandschutt der Wohnung nur ganz wenig Kleidungsstücke gefunden wurden, u. a. nur eine Jogginghose, müssen sich die anderen Sachen alle im Wohnmobil befunden haben.

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/mfbq-wohnmobil-des-boesen_29701320_qf-2-27353766/8,w=650,c=0.bild.jpeg

Die haben doch keinen Banküberfall gemacht, sondern machten einem Umzug in eine andere Wohnung ..... mit 40 Umzugskartons!

Aber irgend welche NAZI-Kopfgeldjäger wollten sich vermutlich eine 300.000 Euro Belohnung verdienen. Also wurden die Bombengaragen-Nazis von Jena, deren Straftaten längst verjährt waren, die man aber in der Frühlingsstraße durch Hausverwalter, IM-Nachbarn („was macht das verdächtige Rotlicht im Fenster?”) und Bauaufsichtsamt aufgespürt hatte, noch nachträglich belangen. Also wurde eine Story mit nicht aufklärbaren Taten mit „vermutlich ausländerfeindlichem Hintergrund” und ein Polizistenmord, wie bei Diesner, ihnen angedichtet, entsprechende „Beweise” geschaffen (Geld mit Banderolen früherer Bankraube in der Gegend, Bekenner-DVDs, Zeichnungen mit zukünftigen Bankrauben, Belege für "ausländer- und staatsfeindliche Gesinnung" gemäß der Jenaer Antifa-Ideologie des Stadtjugendpfarrers König und seiner Linkspartei-Tochter) untergelegt, gedeutet und die Pappkameraden mundtot gemacht. Das Waffenarsenal wurde durch den Brand teilweise gebraten und verschmort, aber nicht die "Geldbeuten" aus mehreren Bankrauben, die vollzählig, bis auf einen unerklärlichen Schwund von 5 Euro, an die "Ausleiher" (?) zurückgegeben werden konnten.

Die von den Medien, nach einem Blick in die Ermittlungsakten, aufgeführte Ladung des Wohnmobils kann zu derartigen Vermutungen verleiten.

Mach doch mal eine Liste, was da alles gefunden wurde. Hier ein paar Mitteilungen dazu:

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6454424&viewfull=1#post6454424

http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ermittlungsakten-nsu-ermittlung-begann-mit-panne.1e136813-0ddd-436b-9e2c-ebb7dbaa963d.html

Und was führt der PUA-Bericht dazu an?

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6687675&viewfull=1#post6687675

Menetekel
08.11.2013, 13:02
Habe eben durch Stöbern bei den DWN einen Hinweis auf eine Seite gefunden, wo auch zu diesem Thema ein Beitrag in meine Aufmeksamkeit geriet.
http://www.politplatschquatsch.com/2013/11/nsu-doppelselbstmord-zu-dritt.html
Interessant, was man doch so finden kann. Da wird es immer fragieler, was uns vorgesetzt wurde und wird.

herberger
08.11.2013, 13:13
Hat man denn diese beiden Fahrräder im Wohnmobil eigentlich auch gefunden?


Sprecher
»Vor dem Baumarkt habe ich ein Wohnmobil gesehen, das ist mir aufgefallen, denn so ein Auto steht da normalerweise nicht. Als ich an der Einfahrt des Parkplatzes war, habe ich zwei Männer gesehen, sie kamen mit dem Rad und waren sehr in Eile. Sie sind an das Wohnmobil herangefahren. Einer stieg vorne ein, der andere hat die Räder reingepackt. Danach sind sie sehr schnell losgefahren. Vom Nummernschild konnte ich nur den ersten Buchstaben erkennen, das war ein V. Den Rest weiß ich nicht mehr.«

Menetekel
08.11.2013, 13:26
Die Seite beinhaltet ja eine ganze Menge zu diesem Thema.
http://www.politplatschquatsch.com/2012/11/nsu-musterstuck-der-selbstentlarvung.html
Bin gespannt, was sich da noch so zeigt.

Nereus
08.11.2013, 15:25
Hat man denn diese beiden Fahrräder im Wohnmobil eigentlich auch gefunden?

BILD.de hatte erst die Fahrräder gezeigt. Warum wurde das Foto aber geschreddert, Fake-Foto?

Exklusive Fotos von BILD gelöscht!

Bio: "Hier sind die Fahrräder im Wohnmobil zu sehen, zweites Foto:"
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6047047&viewfull=1#post6047047

Sunlight A 68 (Alkoven) Beifahrerseite, Tür für Heckgarage hinten.

http://www.sunlight-caravaning.com/pictures_2012/presse/reisemobile/a_modelle/Sunlight_A_68_Heck.jpg

Heckgarage mit Beispielladung (hier Mofa).

http://www.sunlight-caravaning.com/pictures_2012/presse/reisemobile/a_modelle/Sunlight_A68_Heckgarage.jpg

Zwei Fahrräder (angeblich) in der Heckgarage im angebrannten Wohnmobil (?):

http://www7.pic-upload.de/08.11.13/1kv598fj7elq.jpg

In der Ecke bei den Kissen saß Böhnhardt, als er mit einer Pumpgun von innen oder außen in die linke Schläfe geschossen wurde. Beim Abtransport des angebrannten Wohnmobils rutschte sein Körper von der Bank auf den Fußboden.

http://www.sunlight-caravaning.com/pictures_2012/presse/reisemobile/a_modelle/SL_Moca_A68_Tuere.jpg

fatalist
09.11.2013, 00:27
Hat man denn diese beiden Fahrräder im Wohnmobil eigentlich auch gefunden? Ja, die Modelle mit Namen etc hat eine BKA-Zeugin vor Gericht genannt. Steht bei NSU-Watch.

fatalist
09.11.2013, 00:28
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LrpP804KLmY

Elsässer zum NSU, neu.

Sehr viele Lacher ab Minute 30 zum Selbstmord.
Sehenswert.

fatalist
09.11.2013, 00:42
Der Herr der Akten nennt weitere V-Leute aus dem Umfeld des NSU:


Die unten aufgeführten T-Serien der Verfassungsschutzspitzel hatten mit der Operation “Saphira” zu tun. Es ist schon seltsam, dass das BfV die dazu gehörigen Akten geschreddert hat. Und es ist auch etwas unlogisch, weshalb die Presse Deckel draufmachte? Es stehen noch 8 Namen vom BfV aus, oder haben die etwas zu verbergen und stellen sich über Grundgesetz?VP – Tusche
VP – Tinte
VP – Tobago
VP – Treppe
VP – Tonfall
VP – Tonfarbe
VP – Trapid
VP – Tacho

Patrick Wieschke (Rohrbomben Spezialist…..)
Andre Kapke (Mörder von Mundlos und Böhnhardt)
Thomas Gerlach (siehe Akten PUA)
Carsten Schulze (hat ja irgendwann irgendetwas unterschrieben, ansonsten muss der ja immer bildlich denken)
Holger Gerlach (gehört auf jeden Fall dazu, da er vor OLG sehr unkooperativ ist, weshalb springt der sonst noch draussen rum?)
Andre Eminger (wahrscheinlich auch über BKA gedeckt)
Maik Eminger (siehe Akten PUA)
Daniel Peschek (der passt irgendwie nicht n diesen Kreis)

Mario Brehme VP Terrier
Michael See VP Tarif

Irgendwie witzig, wie sich die rechten Konsorten winden und drehen, dabei sind es doch nur billige Spitzel!
Ach und nebenbei bemerkt, dieser Thomas Starke war schon zu DDR Zeiten Spitzel. http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/05/13-11-2013-buchvorstellung-in-kaiserslauternk-o-k/#comment-1198

Und noch einer:




Alexander Gronbach Sagt:
10/08/2013 um 16:13 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/08/29/nagelbombenanschlag-in-koln-2004/#comment-1124)
Es gibt noch einen V – Mann der direkt im THS war, engen Kontakt zu den Gesuchten hatte. Dieser gehört auch zur VP “T” Serie, ist jedoch noch nie erwähnt worden…….

1. Einlassungen eines “Te…..” alias Danny P. (Name ist hier bekannt) – (Quelle No. 2…..) zum versuchten Verkauf von 4,3 kg. TNT am 9 Dezember 2000, angeblicher Rädelsführer – Patrick W.!
Weitere Vermerke finden sich zu Danny P. nicht, angeheftet ist nur, dass er an einem Sprengstoffverbrechen am 10.08.2000 beteiligt war. Auch über seine VP Tätigkeit als Te. ist nichts beigeheftet. (Oder vielleicht doch? :0) )

2. Vertrauliche Vernehmung eines Lars K. (Orginalname ist hier bekannt) In dieser Vernehmung teilt K. mit, dass er Belege liefern kann, dass sich Patrick W. eine Woche nach seiner Haftentlassung am 3 oder 4 Juni 2004 mit einer Ivonne, (nach Lichtbildern handelte es sich um eine Ivonne M.) welche ihren PKW zur Verfügung stellte nach Werdau um sich dort mit Kameraden zu treffen. Dem Zeugen werden diverse Lichtbilder vorgelegt. Hierbei deutet er auf ein Lichtbild, was einen Jens Th. zeigt.

K. beschreibt die Gaststätte an einer Strasse Richtung Langenhessen. (Diese Gaststätte wurde in einem beigehefteten Vermerk zu einem späteren Zeitpunkt ermittelt.) Ca. 30 Minuten nach dem Eintreffen in Werdau kam eine weitere Person hinzu, welche sich als Arbeitskollege des Th. vorstellte, er fuhr einen dunklen VW Familienwagen. Nach erneuter Bildvorlage erkannte der Zeuge Andre E.

An dem Gespräch selbst will der Zeuge nicht teilgenommen haben. Er gibt an, auf dem Nachhauseweg habe Patrick W. zu ihm gesagt – “in ein paar Tagen bezahlen die Kanacken für meinen Knast.” Andere Personen hätten bei diesem Gespräch nicht teilgenommen, speziell wurde nach Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe gefragt.

Zu einem späteren Zeitpunkt wird bei einer bundesweiten Abfrage des Lars K. seitens VS mitgeteilt, dass er als VP tätig ist. (Zentrale Dienste BfV Köln zu Lars K.)

Weshalb wurde eigentlich der Sprengstoffanschlag vom 27 Juli 2000 nicht in den Tatkomplex NSU aufgenommen. Seltsam – seltsam? Obwohl es genügend Beweise gibt was die THS Truppe angeht?

http://de.wikipedia.org/wiki/Sprengstoffanschlag_in_D%C3%BCsseldorf
27.7.2000, Bombe in Düsseldorf, das war auch der NSU... laut Gronbach.


3 neue Namen von angeblichen V-Leuten:

Mario Brehme VP Terrier ein weiterer führender THS-Kader war Spitzel - belegbar mit Trio-Kontakten. Der war Mitte 90 bei der Bundeswehr, der MAD sprach mit ihm. Danach konnte der noch ne Einzelkämpfer-Ausbildung machen ...

War danach in der Burschenschaft Thessalia (weiterspitzeln?) und studiert(e) Jura.


Danny Pfotenhauer hat damals mit dem Patrick Wieschke den Dönerstand angesteckt.


Mit "Lars K." könnte Lars Käppler gemeint sein. das wäre wiederum eine Heilbronn-Schnittstelle.
de.wikipedia.org/wiki/Lars_Käppler



Polizei: Neonazi Käppler ist gefährlich
Neckarwestheimer weitet wirtschaftliche und ideologische Tätigkeiten aus - Schulungszentrum geplant? http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/topr1-Polizei-Neonazi-Kaeppler-ist-gefaehrlich;art1925,473472

Danke an den Tipp-Geber und Klarnamen-Mitteiler :hsl:

Der NSU, das war 1. eine BFV-Veranstaltung und 2. nicht die Uwes, jedenfalls nicht nur...

fatalist
09.11.2013, 00:54
Es muß eine DVD bei der Bundespolizei liegen.

Warum wird ein Sachverhalt mit so viel Irrungen Wirrungen beschrieben, dass man Tage braucht, um
da durchzusteigen. Also DU bist definitiv NICHT durchgestiegen, sorry nachdenkerin.

Und solange Du konsequent nicht nachdenkst wird das auch so bleiben.
Die werteten dort am 7. 12.2011 nicht ein Handy aus, sondern 2. Eminger und Wohlleben.

Das erklärt auch, warum es 2 DVD gab, die zum BKA gingen und deren Inhalt dann bei der Bundespolizei im Trash-Ordner landete.
Die Medien und der PUA unterschlagen konsequent dieses 2. Handy von Wohlleben, und trotz mehrmaligem Hinweis darauf berücksichtigst Du das nicht. So gehst Du den "Irrungen und Wirrungen" selbst auf den Leim. Immer wieder, erstaunlich...

bio
09.11.2013, 08:18
Der Herr der Akten nennt weitere V-Leute aus dem Umfeld des NSU:

http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/05/13-11-2013-buchvorstellung-in-kaiserslauternk-o-k/#comment-1198

(...)

das Trio fehlt komplett!

Nereus
09.11.2013, 10:17
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=LrpP804KLmY

Elsässer zum NSU, neu.

Sehr viele Lacher ab Minute 30 zum Selbstmord.
Sehenswert.

Danke. Von wann ist die Sendung genau? 100 Grüne für Elsässer! In seinem Vortrag ist alles drinn, was hier auch schon hin und wieder besprochen wurde. Gibt es schon ein neues Heft, wo die Stichworte "Reichstagsbrand", 2 Hülsen, Dritter Mann, Ladung Wohnmobil, Euro-Krise etc. behandelt werden?

fatalist
09.11.2013, 10:49
Danke. Von wann ist die Sendung genau? Alpenparlament-Kongress, ich denke das kann man googeln, schätze so Mitte des Jahres. Auf N24 wird Compact wohl im kommenden Heft reagieren...

fatalist
09.11.2013, 11:46
Nur ein Radler???


Um 11.58 Uhr folgt die Mittagspause. Es folgt die Zeugin Dz. aus Dortmund. Sie berichtet, sie habe zur Tatzeit in einem Hotel gearbeitet, hundert Meter von dem Kiosk entfernt. Sie sei an dem Kiosk vorbei gegangen, gegen 12:15 Uhr und da seien ihr zwei Männer entgegen gekommen, einer auf dem Fahrrad, einer daneben gehend. Der auf dem Fahrrad habe sie böse angeguckt, so dass sie ihren Kopf zur Seite gedreht habe. Sie habe das ganz unangenehm gefunden.

Dann sei sie nach Hause und nach einer halben Stunde wieder raus gegangen, die genaue Zeit wisse sie nicht. Sie habe zur Sparkasse und in die Stadt gewollt. Da hätten die beiden Männer am Kiosk gestanden. Sie habe eigentlich Zigaretten holen wollen am Kiosk, habe als sie die Männer gesehen habe, aber sofort die Straßenseite gewechselt. Sie sei in die Stadt gegangen und als sie abends nach Hause gekommen sei, sie alles abgesperrt gewesen. Ihre Mutter habe ihr erzählt, dass der Kioskbesitzer umgebracht wurde. Götzl fragt nach einer Beschreibung der Männer. Dz. sagt, den zweiten könne sie gar nicht mehr beschreiben, den auf dem Fahrrad schon ein bisschen. Sie habe alles verdrängt, in der Zeit danach sei es ihr richtig schlecht gegangen. Der Fahrradfahrer habe eine Mütze, ein Käppi und eine schwarze Jacke getragen, zur Größe könne sie nichts sagen. Götzl fragt zur Frisur und Dz. sagt, der habe ein Käppi getragen, ganz unten, so dass man nur die Augen sehen konnte. Die Stirn habe man gar nicht sehen können. Dz. führt auf Nachfrage aus, dass – soweit sie sich erinnern könne – der mit der Mütze gar keine Haare gehabt habe. An das Rad und die zweite Person könne sie sich überhaupt nicht erinnern. http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-51-verhandlungstag-5-november-2013/

Nur 1 Fahrrad...

fatalist
09.11.2013, 11:48
Super Zeugin...


Götzl hält vor, sie habe angegeben, die Männer seien schätzungsweise 25 bis 30 Jahre alt gewesen, hätten kurze, dunkelblonde Haare gehabt und hätten wie Deutsche gewirkt. Götzl möchte wissen, woran sie das festgemacht habe. Dz. sagt, das sei ihr auf den ersten Blick gekommen, das sei ihre Einschätzung gewesen. “Wie Junkies oder Nazis, das war meine Aussage”. Die Männer hätten auf sie nicht so sauber gewirkt, sie könne es nicht besser beschreiben, das sei ihr Eindruck gewesen. Götzl sagt, sie müsse mit den Begriffen “Junkies” und “Nazis“ ja etwas verbinden. Dz.. sagt, das sei vom Gefühl her so gewesen, sie könne das nicht sagen. Götzl hält vor, Dz. habe in einer Vernehmung angegeben, die Männer seien “zappelig” gegangen und eher unkontrolliert, so wie man das von Junkies kenne. Das könne sein. Befragt, wie Nazis aussähen, sagt sie, von der Kleidung und vom Aussehen her seien die Männer wie Nazis gewesen. Totalausfall.

fatalist
09.11.2013, 11:53
Nürnberg – Berührende Bilder zeigen die zehn Opfer der Killer-Nazis vom „Nationalsozialistischen Untergrund“ (NSU) (http://www.bild.de/themen/organisationen/nsu/nachrichten-news-fotos-videos-28258810.bild.html) so, wie sie bisher nur wenige kannten: Mit privaten Fotos, ihren Lebensgeschichten, den Menschen, die sie liebten.
http://www.bild.de/news/inland/nsu/ausstellung-ueber-die-zerstoerten-leben-der-nsu-opfer-33304150.bild.html


8. November 2013 13:46
An Münchner Tatorten
Gedenktafeln für NSU-Opfer enthüllt

http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1813827.1383914191!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/640x360/image.jpgBild vergrößern (http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.1813827.1383914191!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/860x860/image.jpg)
Münchens zweite Bürgermeisterin Christine Strobl bei der Enthüllung der Gedenktafel für Theodoros Boulgarides im Westend.

(Foto: dpa)Seit Monaten wird in München gegen den NSU verhandelt, ein sichtbares Zeichen des Gedenkens an die Opfer gab es bislang nicht. Nun wurden an den Tatorten im Westend und in Ramersdorf Tafeln enthüllt.
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/an-muenchner-tatorten-gedenktafeln-fuer-nsu-opfer-enthuellt-1.1813780

Laute gute Revisionsgründe... Vorverurteilung total...

nachdenkerin
09.11.2013, 12:30
Also DU bist definitiv NICHT durchgestiegen, sorry nachdenkerin.

Und solange Du konsequent nicht nachdenkst wird das auch so bleiben.
Die werteten dort am 7. 12.2011 nicht ein Handy aus, sondern 2. Eminger und Wohlleben.

Das erklärt auch, warum es 2 DVD gab, die zum BKA gingen und deren Inhalt dann bei der Bundespolizei im Trash-Ordner landete.
Die Medien und der PUA unterschlagen konsequent dieses 2. Handy von Wohlleben, und trotz mehrmaligem Hinweis darauf berücksichtigst Du das nicht. So gehst Du den "Irrungen und Wirrungen" selbst auf den Leim. Immer wieder, erstaunlich...

Ja das hattet ihr ja geschrieben.

Warum bist Du so sicher, dass "Wohlleben" nicht ganz unterschlagen wurde? Davon war ich ausgegangen.

Warum bist Du so sicher, dass die Datensicherung für die Beiden nicht zusammen auf einer DVD erfolgte, sondern auf zwei getrennten DVD's. DVD's haben viel Speicherplatz. Warum kann es nicht möglich sein, dass die DVD-Auswertung z. B. "Handyauslese vom 07.12.2011" heißt und es dann 2 Verzeichnisse gab: "Eminger" und "Wohlleben" oder vielleicht sogar noch andere Personen.


Dazu stelle ich fest: Die Daten habe ich von meinem Arbeitsplatz in den Trash-Ordner verschoben, sie blieben also bei der Bundespolizei vorhanden. Ich habe sie nicht gelöscht.​


Der Mitarbeiter bestreitet die Behauptung, er habe auf Anweisung des BKA Handydaten gelöscht. Auch sei er nicht vom Standardverfahren abgewichen. Schließlich seien die Daten von der Festplatte gesichert worden.

http://www.bild.de/news/inland/nsu/ausschuss-prueft-daten-affaere-28271012.bild.html

Ein Trash-Ordner ist ein Inhalt zum Löschen.

Das paßt nicht zusammen!

Heute hatte ich bis abends den ganzen Tag kein Zugriff auf das Forum. Ich dachte schon, dass wieder Stromausfall ist.
Aber Du hast schon Recht, da müsste ich noch mehr einsteigen, was ich dann morgen tue.

HGans
09.11.2013, 18:19
Elsässer ist eine von Putin, Erdogan und den iranischen Mullahs finanzierte Marionette, der ohne die Finanzspritzen längst Hartz4 Empfänger wäre. So jemand packt man noch nicht einmal mit der Kohlezange an und zitiert ihn auch nicht.

brain freeze
09.11.2013, 19:44
Elsässer ist eine von Putin, Erdogan und den iranischen Mullahs finanzierte Marionette, der ohne die Finanzspritzen längst Hartz4 Empfänger wäre. So jemand packt man noch nicht einmal mit der Kohlezange an und zitiert ihn auch nicht.

So kann man natürlich jeden Publizisten denunzieren. Was bleibt übrig? Der Sportteil von Bild am Sonntag? Besser, man orientiert sich an den Fakten, die zur Diskussion gestellt werden. Elsässer war meines Wissens Beamter und hätte das bis zur Pensionierung bleiben können. Also nix H4.

KW Rabe
09.11.2013, 22:21
Der Herr der Akten nennt weitere V-Leute aus dem Umfeld des NSU:



Der Kommentar eines Mactire dürfte wohl auch von Gronbach stammen:


Mactire! Sagt:

08/23/2013 um 15:23

Verbindungen der Werwolfstrukturen – Johnny Adair und Combat 18 zu den NSU Tätern des Nagelbombenanschlages in Köln
Punkt 1. Die falsche Behauptung der Einzeltätertheorie zum Nagelbombenanschlag London.
David Copeland war kein Einzeltäter sondern Statthalter der Terrorgruppe National Socialist Movement / Combat 18 im Bereich Hampshire.


Punkt 2. Fehlende Beweise zu dem Nagelbombenanschlag sowie keine Baugleichheit laut BFV
Eine dreistere Lüge haben wir noch nie gehört. Die Bauweise der Nagelbomben sind absolut identisch mit der Nagelbombe in Köln.


Und das Dreisteste ist die Behauptung, es wäre ein Nagelbombenanschlag in London verübt worden seitens eines “Einzeltäters” ….
Nagelbombe Nummer 1 am 17 April 1999 von David Copeland mit mindestens zwei Mittätern in Stadtbezirk Brixton, bei dieser Explosion wurden 45 Menschen schwerverletzt!


Nagelbombe Nummer 2 am 24 April 1999 in der Hanbury Street mit 13 Schwerverletzten und Belegen über CCTV dass es zumindest zwei Combat 18 Zellen gab, welche bei Ausführung beteiligt waren.


Nagelbombe Nummer 3 am 30 April 1999 in Old Compton Street mit 79 Schwerverletzten wovon bei mehreren Personen die Gliedmassen amputiert werden mussten….. es gab drei Tote davon eine Hochschwangere Frau!!!


Punkt 3. Lüge dass es keine Zusammenhänge zwischen Combat 18 und NSU gab!
Weitere verhaftete Mittäter von David Copeland waren – Steve Sargent, David Myatt, Darren Theron, Carl Wilson, Adrian Marsden, Andrew Frain and Jason Marriner.


Das Magazin “Weisser Wolf” von den NSU Beschuldigten ist eine eindeutige Kopie des Magazines “White Wolves” und deren C18 bewaffneten Arm WW des Del Connor!


Am 28 Oktober 2003 durchsuchten unter Zuhilfenahme des BFV Polizeieinheiten 50 Wohnungen und Geschäftsräume, hauptsächlich im Bereich Kiel und Flensburg. Hier wurden Schriften gefunden, welche ganz klar über eine Gruppe “Nationalsozialistischer Untergrund” berichteten sogar mit Aufruf zu Spenden und Aufruf ähnliche Zellen zu gründen.


Schändung des Grabes des im Hungerstreikes gestorbenen Bobby Sands durch Faschistenschweinen des Combat 18 und Deutschen Neonazis
Am 18 Juni 2009 schändeten Neonazis der Faschistengruppe Combat 18 sowie zumindest ein deutscher Rechtsextremist namens Nick Gregor das Grab des 1981 im Hungerstreik verstorbenen Bobby Sands mit Hakenkreuzen sowie C18 Graffiti.


Der geisteskranke Johnny Adair wurde nach seiner Verhaftung am 13 Juli 2013 (in einer anderen Sache) mit diesen Erkenntnissen konfrontiert und gab lachend zu, dass man das Grab dieses irischen Schweines etwas mit nationalen Symbolen verzieren wollte. Johnny Adair lebt in Troon in Schotland ……

Das “Provisional Ruling Army Council” hat am 27 Juli 2013 beschlossen, dass diese Rechtsradikalen in UK, BRD und angrenzenden Ländern zu liqudieren sind!

Zudem kann man feststellen, dass das BFV und teilweise LFVs in diese Combat 18 Strukturen aktiv eingebunden sind, somit legitime Ziele darstellen.


http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/08/29/nagelbombenanschlag-in-koln-2004/#comment-1124

Eine sehr wahrscheinliche Unterwanderung, bzw. Steuerung durch britische Geheimdienste dieser Combat 18 Zellen wird leider nicht erwähnt. Ein echter irischer Widerstandskämpfer würde wohl von der Infiltrierung und Instrumentalisierung dieser C18er wissen. Es ist ja nicht so, daß es in und um die IRA keinen Verrat und keine V-Männer gab.

Wenn Gronbach Beweise für die Baugleichheit der Bomben von England 1999 und Keupstraße 2004 hat, dann bitte veröffentlichen. Ich bin ja selbst davon überzeugt, daß diese Anschläge zusammenhängen. Warum hält man Beweise, wenn man sie doch hat, zurück?

Wenn bei den 1999er Anschlägen mehrere Personen aus dem Dunstkreis von Combat 18 beteiligt waren, dann wissen das auch die britischen Geheimdienste, weil sie mit hoher Wahrscheinlichkeit federführend waren. Daher ist es nicht sehr originell, die Beteiligung dieser Kriminellen zu verschweigen. Vor allem, da doch die Anstifter dieser Verbrechen in den britischen Behörden zu finden sind.

,Mactire' weiß das doch ganz genau.

fatalist
10.11.2013, 00:29
Elsässer ist eine von Putin, Erdogan und den iranischen Mullahs finanzierte Marionette, der ohne die Finanzspritzen längst Hartz4 Empfänger wäre. So jemand packt man noch nicht einmal mit der Kohlezange an und zitiert ihn auch nicht. Wo hamse Dich denn rausgelassen?

fatalist
10.11.2013, 00:34
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)7 Nov (https://twitter.com/PZhautnah/status/398516687714000896)
Schluss für heute vom OLG München. Für nächste Woche sind u.a. die Mütter von #Mundlos (https://twitter.com/search?q=%23Mundlos&src=hash) und #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) als Zeuginnen geladen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



Öffnen (https://twitter.com/PZhautnah/status/398516687714000896)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)7 Nov (https://twitter.com/PZhautnah/status/398516667833016320)
Jürgen L. soll einen Anwalt an die Seite bekommen und muss – wie Frank L. – noch einmal nach München kommen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



Öffnen (https://twitter.com/PZhautnah/status/398516667833016320)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)7 Nov (https://twitter.com/PZhautnah/status/398508750798979072)
Doch so einfach ist das nicht. Jürgen L. wird rausgeschickt. Die Juristen beraten unter sich den Fall. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Erstaunlicherweise sitzt Jürgen L. trotzdem ohne Anwalt vor den Richtern des OLG München. Er sagt, er wolle die Aussage verweigern. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Wenn Jürgen L. wusste, dass die Pistole für den #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) bestimmt war, droht auch ihm eine Anklage wegen Beihilfe zum Mord.



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Andreas S. soll die Waffe Carsten S. verkauft haben, der sie den beiden Uwes gab. #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) und #Mundlos (https://twitter.com/search?q=%23Mundlos&src=hash) erschossen damit 9 Männer. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Der Mittelsmann ist Andreas S., der Kollege des Naziladen-Betreibers Frank L. Er wird am Mittwoch als Zeuge gehört. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Jürgen L. soll die #Ceska (https://twitter.com/search?q=%23Ceska&src=hash) einem Mittelsmann verkauft haben, der sie dem angeklagten Carsten S. übergab. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Erst um kurz vor 18 Uhr beginnt die Vernehmung des Zeugen Jürgen L., fast 5 Stunden später als angedacht. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Götzl lässt Frank L. nächsten Mittwoch erneut nach München kommen. Ob der Richter ihm sein Verweigern weiter durchgehen lässt? #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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"Das ganze Verfahren ist eigentlich eine Farce", sagt Frank L. vor Gericht. Und "dass es eigentlich vom Staat ausgeht". Was auch immer. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Frank L. hat sich dann doch engere Szeneverstrickungen entlocken lassen. Er sei "national", sagt der Ex-"Madley"-Betreiber. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Frank L.s Sätze werden nicht protokolliert. Die genannten Paragrafen seien nicht anwendbar, so Götzl. Antrag abgelehnt. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Das Gericht berät über den Antrag. #Wohllebens (https://twitter.com/search?q=%23Wohllebens&src=hash) Verteidiger sorgt sich: Frank L. sollte besser einen Anwalt an seiner Seite haben. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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#Bundesanwaltschaft (https://twitter.com/search?q=%23Bundesanwaltschaft&src=hash) und Nebenklagevertreter wollen, dass die (spärlichen) Worte des früheren Szeneladenbetreibers protokolliert werden. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Nun wird's ungemütlich für Frank L. Der Vorwurf der unzulässigen Aussageverweigerung und der #Falschaussage (https://twitter.com/search?q=%23Falschaussage&src=hash) steht im Raum. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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Frank L. hält seine Masche durch. Er wisse quasi nichts und kenne alle höchstens flüchtig. Lieblingsantwort: Ist ja alles so lange her. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)7 Nov (https://twitter.com/PZhautnah/status/398452730181591040)
Sie verlieren langsam die Geduld. Kurze Schreierei zwischen Opferanwalt und Richter. Szene-Zeuge mauert weiter. André E. hat Spaß. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



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https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)7 Nov (https://twitter.com/PZhautnah/status/398419952656322560)
Vor Gericht sagt L. erst, die Ermittler hätten ihm die Sätze in den Mund gelegt, dann: Vielleicht hat er es doch gesagt. Mühsam. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



Öffnen (https://twitter.com/PZhautnah/status/398419952656322560)


Waffe für den NSU = Mordanklage, Waffe "nur so für irgendwas" = keine Mordanklage?
Merkwürdige Logik...

fatalist
10.11.2013, 00:36
Eine Perle:


LtPD Menzel bei #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash): „Ich hätte auch d Teufel angerufen, wenn er mir Informationen über d Aufenthalt von Frau Zschäpe hätte geben können!“ https://twitter.com/terrorismus/status/398123849557897216

Der Teufel hiess Norbert Wiessner, LFV, und seine Grossmutter hiess Wohlleben.
Und Wohllebens Handy wurde von der Bundespolizei ausgelesen, aber was drauf war, das thematisiert niemand.
Wird komplett unter den Tisch gekehrt...

fatalist
10.11.2013, 00:40
Winter in Afghanistan: US-Kampfdrohnen fliegen in den Süden




http://4.bp.blogspot.com/-0sbrT8DyA9c/UneBhf9EoOI/AAAAAAAAXLE/JOXE675d9zw/s530/Drohnen.jpg (http://www.der-postillon.com/2013/11/winter-in-afghanistan-us-kampfdrohnen.html)

Kabul (dpo) - Es ist ein Naturschauspiel von atemberaubender Schönheit. Wie jedes Jahr um diese Zeit hat in Afghanistan und in Teilen Pakistans die Wanderung der US-Kampfdrohnen begonnen. Weil die unbemannten Luftfahrzeuge aufgrund des strengen Winters im Norden der beiden Länder nicht mehr genug Kanonenfutter finden, ziehen sie in den Süden. Zudem könnten durch die klirrende Kälte Waffen- und Zielsysteme der possierlichen Tötungsmaschinen beeinträchtigt werden.



[Weiterlesen] (http://www.der-postillon.com/2013/11/winter-in-afghanistan-us-kampfdrohnen.html#more)

Ist OT, aber einfach nur schön...

nachdenkerin
10.11.2013, 12:54
Also DU bist definitiv NICHT durchgestiegen, sorry nachdenkerin.

Und solange Du konsequent nicht nachdenkst wird das auch so bleiben.
Die werteten dort am 7. 12.2011 nicht ein Handy aus, sondern 2. Eminger und Wohlleben.

Das erklärt auch, warum es 2 DVD gab, die zum BKA gingen und deren Inhalt dann bei der Bundespolizei im Trash-Ordner landete.
Die Medien und der PUA unterschlagen konsequent dieses 2. Handy von Wohlleben, und trotz mehrmaligem Hinweis darauf berücksichtigst Du das nicht. So gehst Du den "Irrungen und Wirrungen" selbst auf den Leim. Immer wieder, erstaunlich...

Ich bleibe trotzdem dabei, dass nach meiner Überzeugung nur eine DVD zum BKA ging.

7. Dezember



Am 7. Dezember 2011 wurde ein bei dem Beschuldigten André Eminger sichergestelltes Handy, Marke Sony Ericsson, von einer Mitarbeiterin des BKA zur Dienststelle der Bundespolizei in Swisttal-Heimerzheim mit der Bitte gebracht, den Inhalt dieses Handys lesbar zu machen (physikalische Auswertung).PUA-Bericht S. 803

Es handelte sich aber um zwei Handys. Das andere Handy soll von Ralf Wohlleben gewesen sein.

http://hajofunke.wordpress.com/2013/06/26/gab-es-einen-v-mann-des-bka-im-nsu-umfeld-etwa-ralf-wohlleben/


Bei der Löschaktion gehe es um Daten von zwei Handys, die vom BKA bei den Ermittlungen sichergestellt worden waren

http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/neonazi-trio-bka-liess-handydaten-loeschen-1f60d-51ca-22-1023883.html


Die gewonnenen Daten wurden [am 7. Dezember 2011 in Heimerzheim] auf zwei DVDs […] gebrannt.

Zusammenfassung


Das BKA brachte zwei Handys zur Bundespolizei um die Daten auszulesen



Der Bundespolizist speicherte die Daten zwei DVD’s.



8. Dezember


Wer lügt?



Abteilungsleiter von Jens B.

Mitarbeiter Jens B.



Der Abteilungsleiter des Mitarbeiters der Bundespolizei sagte……
„Am Folgetag (8. Dezember 2011) erhielt ich die Rückmeldung, dass der Auftrag erfüllt war, die Daten jedoch gelöscht seien und entgegen dem Üblichen nicht archiviert waren. Am Nachmittag dieses Tages erhielt ich eine schriftliche Erklärung des Mitarbeiters in Heimerzheim, dass die Daten gelöscht und nicht mehr vorhanden seien. […] Da dieses Prozedere nicht der üblichen Vorgehens weise entsprach, erteilte ich den Auftrag, die Festplatte des Arbeits-PCs des Mitarbeiters in Heimerzheim zu sichern. […]PUA-Bericht S. 803



Dazu stelle ich fest: Ich habe keine Beweismittel manipuliert oder zerstört. Die Daten sind bei der Bundespolizei und beim BKA vorhanden. Ich kann über meine Tätigkeit Zeugnis legen.
http://www.bild.de/news/inland/erpressung/gegendarstellung-zu-zu-warum-liess-das-bka-wichtige-nazi-ermittlungsdaten-heimlich-loeschen-23792862.bild.html

Dazu stelle ich fest: Ich bin der "betreffende Bundespolizist". Ich habe keinen Speicher "wiederhergestellt". Ich habe den Speicher nur ausgelesen, Daten mussten nicht rekonstruiert werden. Ich habe auch keine Handydaten gelöscht. Ich habe nach Aushändigung der ausgelesenen Daten an das BKA die bei mir verbliebenen Datenkopien in den Trash-Ordner verschoben, wo sie verblieben. Schließlich entsprach mein Vorgehen dem Standardverfahren. Ich hatte kein Recht, diese Datenkopien bei mir zu verwahren.
http://www.berliner-zeitung.de/politik/gegendarstellung-gegendarstellung-zu--nsu-luecken-in-den-handydaten--,10808018,21847884.html



Detailliert schilderte der Polizei-Direktor in der Vernehmung, warum die Datenlöschung in seiner Behörde so ungewöhnlich war: „Wenn Handys ausgewertet werden, sieht das Standardverfahren vor, dass die Daten archiviert werden, um sie in Gerichtsverfahren für Sachverständige, Zeugenschaft zu verwenden“, sagte Meier aus. Gleichzeitig sei die Daten-Archivierung eine zusätzliche Sicherung „für den Fall, dass die Daten bei der anderen Dienststelle verloren gehen“.

http://www.bild.de/news/inland/nsu/ausschuss-prueft-daten-affaere-28271012.bild.html


Der Mitarbeiter bestreitet die Behauptung, er habe auf Anweisung des BKA Handydaten gelöscht. Auch sei er nicht vom Standardverfahren abgewichen. Schließlich seien die Daten von der Festplatte gesichert worden.


http://www.bild.de/news/inland/nsu/ausschuss-prueft-daten-affaere-28271012.bild.html




Zusammenfassung:

Gem. Standardverfahren müssen die Daten bei der Bundespolizei archiviert werden, für den Fall, dass sie bei einer anderen Dienststelle verloren gehen. Gem. PUA-Bericht erfolgt eine Archivierung auf einer PC-Festplatte eines einzelnen Angestellten. Gem. weiteren Ausführungen handelt es sich um einen Trash-Ordner, bzw. Abfallordner. Also die Bundespolizei archiviert hoch brisante sensible Beweisdaten bei einem einzelnen Mitarbeiter auf einem von ihm laufend benutzten Arbeits-PC und da in einem Abfallverzeichnis.

Nun nahm Jens B. angeblich keine Archivierung vor und löschte die Daten auf seinem PC.

Danach ist der Mitarbeiter noch blöder als blöd und teilt jetzt seinem Chef mit, dass er entgegen dem Üblichen die Daten löschte und nichts archivierte. Und das auch noch, wo er das Handy oder die Handys besaß, die er jederzeit nochmal hätte auslesen können


…… Mobiltelefone, die jederzeit nochmals ausgelesen werden könnten…PUA-Bericht S. 804

Auch die zwei DVD’s mit den Daten waren noch in seinem Besitz.
Aber nein, er teilt jetzt seinem Chef mit, dass er gegen die Dienstvorschriften verstieß.

Und nun beauftragt der Chef daraufhin einen Mitarbeiter vom Nachbarreferat die Festplatte von dem Mitarbeiter an sich zu nehmen und die Daten wieder sichtbar zu machen.


Die Mitarbeiter des Sicherungsreferates nahmen sodann die Festplatte an sich und es gelang ihnen, den Inhalt wieder sichtbar zu machen.PUA-Bericht S. 804

Der Mitarbeiter Jens B. verstieß doch gegen die Regeln, womit ein Sicherheitsrisiko bestände. Deshalb müssten erneut die Daten der Handys ausgelesen werden und es wäre ein Abgleich erforderlich, dass nichts manipuliert wurde. Aber auch das passierte nicht.

Nun hatte der Mitarbeiter aber zu diesem Zeitpunkt noch gar keine Daten gelöscht. Gem. Bild-Zeitung schlich er sich dann außerhalb Behördendienstzeit in sein Büro, um die Daten zu löschen.


Ein Mitarbeiter des Nachbarreferats, das den Sicherungsauftrag ausführen sollte, traf gegen 17.45 Uhr den Mitarbeiter in seinem Büro an. Dabei sahen sie auf dem Bildschirm des PCs den Löschvorgang laufen. Dies widersparch der Tatsache, dass bereits Stunden zuvor durch denselben Mitarbeiter über den Referatsleiter mitgeteilt worden war, die Daten seien bereits gelöscht.PUA-Bericht S. 803/804


Sie schreiben: „Polizeihauptkommissar Jens B. ... Heimlich begab sich der Computerexperte ... der Bundespolizei am 8. Dezember vergangenen Jahres nach Dienstschluss an seinen Arbeitsplatz...“​​
Dazu stelle ich fest: Ich war während der Behördenarbeitszeit tätig, nämlich bis 17.30 Uhr, vor Dienstschluss.http://www.bild.de/news/inland/erpressung/gegendarstellung-zu-zu-warum-liess-das-bka-wichtige-nazi-ermittlungsdaten-heimlich-loeschen-23792862.bild.html

Einige Zeit zuvor teilt der Mitarbeiter offiziell seinem Chef mit, dass er die Daten auf seinem PC bereits löschte. Das wäre in etwa so, der Täter zeigt seine bereits begangene Straftat selber an, die er zudem aber überhaupt noch nicht beging, sondern erst später ausführt.

Der Mitarbeiter Jens B. meldete zuvor seinem Chef , dass er die PC-Daten löschte, was gegen die Dienstvorschrift verstößt. Der Chef beauftragt einen Mitarbeiter des Nachbarreferats, die Festplatte wieder sichtbar zu machen. Aber erst als sich Jens B. nach der regulären Behördenarbeitszeit heimlich in sein Büro schlich, um die Daten wirklich zu löschen, kommt ausgerechnet der beauftragte Mitarbeiter vom Nachbarreferat hinzu. Und dieser muss dann auch außerhalb der regulären Behördendienstzeit gearbeitet haben.

Und dann vernichtet Jens B. die Daten auf seinem PC, wobei er aber keine Vernichtung der Daten auf den Handys und den DVD’s vornahm. Also er vernichtet offiziell und dann wiederum heimlich Daten, wobei diese aber auf den anderen Medien erhalten bleiben.[/Quote]

09. Dezember 11


Nachdem nun den Tag zuvor der Mitarbeiter Jens B. sich nach Dienstschluss in sein Büro schlich, um die offiziell bekanntgegebene Datenlöschung später heimlich auszuführen und die PC-Daten danach wieder durch einen andere Abteilung restauriert wurden, kommt nun den Tag danach vom BKA die Anweisung, die Daten zu löschen.


Um ganz sicher zu gehen, dass nichts gefunden wird, was nicht gefunden werden soll, wies das BKA die zuständige Bundespolizeidienststelle an, die Sicherungskopie zu löschen. Kein Versehen, sondern eine ausdrückliche Anweisung, gegen die üblichen Dienstvorschriften zu verstoßen: http://bloegi.wordpress.com/2011/11/14/der-mann-der-jetzt-leitender-oberstaatsanwalt-in-marburg-ist-hat-die-strafverfolgung-des-nationalsozialistischen-untergrunds-vergeigt/


Von: XXXXX Alexandra-Maria(BKAKI26)
Gesendet: Freitag, 9. Dezember 2011 09:17 Uhr
An: BXXXXX, Jens (P)
Betreff: Daten Asservat Sony Ericson Xperia - Auftrag vom 07.12.2011

Hallo Jens,

ich habe die Daten auf unserer Seite gesichert und du kannst die bitte löschen.

Mit freundlichen Grüßen
……http://www.bildblog.de/41162/der-bka-nazi-loesch-skandal-der-keiner-war/


Der Aufforderung gegen die Dienstanweisung zu verstoßen, wird dann auch noch schriftlich fixiert und kurz und zügig formuliert „Daten….Du kannst die bitte löschen“

Der Mitarbeiter Jens B. war krank.


…..8. Dezember 2011…..Am nächsten Tag meldete sich der Mitarbeiter […] PUA-Bericht S. 804


Dementsprechend muss eine Vertretung die Mail erhalten haben. Die Vertretung bekommt nun in einem Satz vom BKA mitgeteilt, die Daten zu löschen, ohne jegliche Begründung. Der Vertreter fragt auch nicht nach, sondern verstößt sogleich gegen die Dienstvorschrift und löscht die Daten.

Es sollen doch aber von zwei Handys von der Bundespolizei die Daten gelöscht worden sein. Wohllebens-Handy wird hier überhaupt nicht erwähnt. Es geht nur um das Ericson-Handy von Eminger. Auch in der Mail ist nur das Ericson-Handy aufgeführt.


Sowohl die von der Bundespolizei für das BKA ausgelesenen Daten als auch die entsprechenden Mobiltelefone, die jederzeit nochmals ausgelesen werden könnten, sind beim BKA in unversehrter Form vorhandenPUA-Bericht S. 804

Interessant ist dabei, dass es sich in der Detailbeschreibung nur um ein Handy handelt. Die Ausführungen beziehen sich lediglich auf das Handy von Eminger. Das Handy von Wohlleben wird unterschlagen. Aber in der Zusammenfassung steht dann wiederum der Plural aufgeführt, so heißt es „die entsprechenden Mobiltelefone“.

Zusammenfassung insgesamt:

7. Dezember



Der Bundespolizist Jens B. liest die Daten von ein oder zwei Handys aus und speichert sie auf seinem PC



Jens B. erstellt zwei DVD’s mit den Daten



8. Dezember



Gem. Dienstvorschrift müssen die Daten bei der Bundespolizei archiviert, werden, für den Fall, dass sie bei einer anderen Dienststelle verloren gehen.



Die Archivierung erfolgt nicht gesondert, sondern auf einer Festplatte des Arbeitscomputers des Jens B. Die wichtigen und hoch sensiblen Daten werden dort zur Archivierung in einem Trash(Abfall)-Verzeichnis aufbewahrt.



Jens B. teilt seinem Abteilungsleiter Heinz-Dieter M. mit, dass er entgegen der Dienstvorschrift die Daten auf seinem PC löschte und keine Archivierung vornahm. In Wirklichkeit hatte er aber die Daten nicht gelöscht. Der Chef beauftragt das Nachbarreferat die Daten von der Festplatte wieder sichtbar zu machen.



Einige Zeit nach dem Jens B. offiziell seinem Chef mitteilte, dass er die PC-Daten löschte, schleicht er sich dann außerhalb der regulären Behördenarbeitszeit in sein Büro zurück und startet dann zuerst den Löschvorgang. Ausgerechnet jetzt kommt der beauftragte Mitarbeiter des Nachbarreferats in das Büro, der offensichtlich dann auch außerhalb der regulären Behördenarbeitszeit arbeitet und trifft Jens B. beim Löschvorgang an.



Der Mitarbeiter des Nachbarreferats nahm die Festplatte vom PC von Jens B. an sich und restauriert wieder die gelöschten PC-Daten.



9. Dezember



Jens B. meldet sich krank



(Eine) DVD wird dem BKA übersandt



Nachdem Jens B. die Daten auf der Festplatte einmal offiziell und dann wiederum heimlich löschte und die Daten danach wieder sichtbar gemacht wurden, kommt eine Mail vom BKA, dass Daten gelöscht werden können.



Trotzdem die Datenlöschung gegen die Dienstanweisung verstößt und in der Mail vom BKA noch nicht einmal eine Begründung steht, führt die Vertretung ganz einfach den Auftrag aus.



Auch wenn hier, m. E. bewußt, Wohllebens Handy unterschlagen wird, so bin ich weiterhin von Nachfolgendem überzeugt:

Ein oder beide Handys wurden von Jens B. ausgelesen. Diese Datenspeicherung erfolgte insgesamt auf einer DVD, wobei eine zweite DVD alsSicherungskopie erstellt wurde. Eine DVD ging zum BKA und die andere verblieb bei der Bundespolizei. Das Trash-Verzeichnis ist nur ein Zwischenspeicher. Der Mitarbeiter Jens B. wird wahrscheinlich beide DVD’s seinem Chef übergeben haben. Anders ergibt es keinen Sinn.

Es ist schon mal unmöglich, dass eine Archivierung von hoch sensiblen und wichtigen Daten auf einem Arbeitscomputer eines einzelnen Mitarbeiters in einem Trash. bzw. Abfallverzeichnis erfolgt.


Ich hatte kein Recht, diese Datenkopien bei mir zu verwahren. http://www.bild.de/news/inland/erpressung/gegendarstellung-zu-zu-warum-liess-das-bka-wichtige-nazi-ermittlungsdaten-heimlich-loeschen-23792862.bild.html

Das glaube ich. Dafür müßte es ein Archiv geben, wo die DVD’s gesammelt abgelegt werden.

Hier wurde m. E. bewußt inszeniert, dass die Daten verschwinden und die Mitarbeiter die Schuld tragen.


Hierbei sind keine Beweismittel verloren gegangen oder gar unwiderbringlich vernichtet worden.

Sowohl die von der Bundespolizei für das BKA ausgelesenen Daten als auch die entsprechenden Mobiltelefone, die jederzeit nochmals ausgelesen werden könnten, sind beim BKA in unversehrter Form vorhanden.PUA-Bericht S. 804

Warum heißt es dann aber, dass die Daten bei Eminger teilweise gelöscht wurden und bei Wohlleben ganz?

Isegrins
10.11.2013, 14:42
Technischer Beitrag

Liebe Forenfreunde,

dieser Strang hat bald 20 000 Beiträge.
Wichtig sind oft die ersten Beiträge und Links nach dem Auffinden von Mundlos und Böhnhardt.
(Danach viele Nebelkerzen.)

Deshalb habe ich mir erlaubt, in mühseliger Kleinarbeit die ersten 1000 Beiträge in diesem Forum als PDF –und als Worddatei für alle Interessierten zugänglich zu machen.
Die Dateien sollen das Nachlesen im Forum nicht ersetzen, sondern lediglich ein Werkzeug zur Unterstützung bei der Suche nach u.A. Fakten, Daten und Personen sein.
Ab Beitrag 300 wird es interessant (ab 08.11.2011).
Über Rückkopplung per BM bin ich dankbar.

Wenn gewünscht, lade ich weitere Teile des Forums hoch. Auf Nachfrage zur Not auch alles.


Download der Word-Datei hier: (ca 6,12 Mb)

http://www.file-upload.net/download-8276061/Schm--cker1.doc.html

Download der PDF-Datei hier: (ca 11,6 MB)

http://www.file-upload.net/download-8276102/Schm--cker1.pdf.html



Grüße, besonders an die Aktiven und Urgesteine
Isegrins

brain freeze
10.11.2013, 16:12
Technischer Beitrag

Liebe Forenfreunde,

dieser Strang hat bald 20 000 Beiträge.
Wichtig sind oft die ersten Beiträge und Links nach dem Auffinden von Mundlos und Böhnhardt.
(Danach viele Nebelkerzen.)

Deshalb habe ich mir erlaubt, in mühseliger Kleinarbeit die ersten 1000 Beiträge in diesem Forum als PDF –und als Worddatei für alle Interessierten zugänglich zu machen.
Die Dateien sollen das Nachlesen im Forum nicht ersetzen, sondern lediglich ein Werkzeug zur Unterstützung bei der Suche nach u.A. Fakten, Daten und Personen sein.
[...]


Gute Idee, danke für die Übersicht. Witziger und treffender Dateiname des PDF-Files.

sleepwell
10.11.2013, 22:56
@isegrins

ich bin zwar zum leser gestutzt worden, aber für die fleißige arbeit bin ich mal kurz schreiber und bedanke mich ganz artig für deine arbeit.
gute idee, denn mit pdf kann man prima über suchfunktion arbeiten.
ähmm ... wenn du wie angedeutet in der not auch alles machen würdest ... also ich bin für den notfall :appl:

nachdenkerin
11.11.2013, 09:57
Technischer Beitrag

....Deshalb habe ich mir erlaubt, in mühseliger Kleinarbeit die ersten 1000 Beiträge in diesem Forum als PDF –und als Worddatei für alle Interessierten zugänglich zu machen....


Vielen Dank für die Mühe. Habe mir eine der Datei runter geladen.

Hellangel
11.11.2013, 11:07
Mal sehen, was so heute noch kommt:


Vater von Uwe Mundlos vor NSU-Ausschuss im Landtag
Erfurt - Der Vater des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos soll am Montag im Thüringer Landtag aussagen. Er ist als Zeuge vor den NSU-Untersuchungs-Ausschuss geladen. Die Abgeordneten wollen von ihm wissen, wie seine Kontakte zu Polizei und Verfassungsschutz waren.

Der Vater von Mundlos hatte 2005 eine Vermisstenanzeige aufgegeben. Damit wollte er die Behörden zwingen, weiter nach seinem untergetauchten Sohn zu fahnden. Außerdem geht es um einen anonymen Brief, den Mundlos erhalten haben soll. Darin stand angeblich, dass Beate Zschäpe Informantin des Verfassungsschutzes gewesen sein soll. Zschäpe ist als Mittäterin bei allen Verbrechen des Terror-Trios angeklagt.




http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Vater-von-Uwe-Mundlos-vor-NSU-Ausschuss-im-Landtag;art83467,2949554

nachdenkerin
11.11.2013, 12:00
Mal sehen, was so heute noch kommt:



http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Vater-von-Uwe-Mundlos-vor-NSU-Ausschuss-im-Landtag;art83467,2949554


Das mit dem anonymen Brief, dass Beate Zschäpe vermutlich für den Verfassungsschutz gearbeitet haben soll, entnahm ich aus mehreren Presseerzeugnissen.
Wie ich aus den Unterlagen recherchierte, könnte folgendes möglich gewesen sein. Mögliche Verbindungspersonen für die Behörden. Das wäre doch eine schöne Mischung.

Wohlleben: BKA

Mundlos: MAD

Zschäpe: Verfassungsschutz

Böhnhardt: ?

Nereus
11.11.2013, 12:27
....Warum heißt es dann aber, dass die Daten bei Eminger teilweise gelöscht wurden und bei Wohlleben ganz?
Deine hilflose Suche nach dem Grund, warum Handy-Daten ganz oder nur teilweise verschwanden, kann nur von Dir gelöst und beantwortet werden, wenn Du Dich nun auch mal etwas mit Politik beschäftigst und nicht nur kurzweilige Puzzlespiele betreiben willst.
Es gab/gibt da verschiedene politische Seilschaften. Zu welcher gehörten/gehören Wohlleben, Emminger, die NPD, Roewer, Wiesner, Egon Luthardt, Uwe Luthardt, Michael Menzel, Pfarrer König und seine Tochter?

Sächsische Zeitung Online 30.11.2011

Umstritten war der damalige Chef des Landeskriminalamtes, Egon Luthardt. Der Ex-Oberst der DDR-Volkspolizei führte das Amt nur kommissarisch, sein westdeutscher Vorgänger musste nach diversen Skandalen im Rotlicht- und Mafiamilieu im Mai 1997 abtreten. Auch Luthardt gelang es nicht, strukturelle Probleme zu beheben. „Damals gab es vier Cliquen“, sagt ein Ex-LKA-Mann. „Die Bayern, die Hessen, die ‚alten‘ und die ‚neuen‘ Thüringer. Die haben fast immer gegeneinander gearbeitet und Ost gegen West ja sowieso.“ Er spricht von einem „Intrigantenstadl“, von einer „klimatischen Giftküche“. Als Luthardt 2000 seine Führungsposition abgeben musste, seien eine ganze Menge Akten verschwunden, so der Ex-Ermittler. „Jedenfalls hat der Fall der Bombenbastler mehr als jene 24 Aktenordner umfasst, die nun offiziell erwähnt werden.“ Während Roewer suspendiert wurde, blieb Luthardt im Staatsdienst und sitzt heute wieder an einer neuralgischen Stelle: Er leitet die „Kriminalitätsbekämpfung“ im Thüringer Innenministerium.
http://machtelite.wordpress.com/2011/11/21/der-suizid-von-bohnhardt-und-mundloswas-geschah-am-4-11-in-eisenach/

Wohlleben hatte doch telefonischen Kontakt zur Polizei, wie ein Spitzel von der anderen Feldpostnummer verriet. Daher wurden seine Daten gelöscht, um die beteiligte Seilschaft zu schützen. Klaro?


Na, Wohlleben. Das verriet doch Ex-NPD-Funktionär und LINKE-Umsteiger Uwe Luthardt in der Illner-Talkshow: "Ich fragte Wohlleben, wie erkenne er Spitzel? Der: Ich rufe bei der Polizei an und dann sagen die es mir..."


In der NPD selbst hätten sich die Mitglieder lustig gemacht über den Verfassungsschutz. Die V-Männer erfahren nur das, was sie wissen dürfen, sagt Luthardt. Einmal, berichtet er, hat er einen NPD-Funktionär gefragt, wie er „U-Boote“ erkenne. Luthardt: „Er hat gesagt, ein Anruf bei der Polizei, dann weiß er Bescheid.“
Sofort weist Innenminister Friedrich dies zurück. Durch solche Aussagen würden nur Verschwörungstheorien aufkommen. „Wir müssen uns an die Fakten halten.“

Was ist ein „Aussteiger“ aus der NPD-Partei?
Gibt es auch CDU-, SPD-, FDP-, GRÜNE- und LINKE-Aussteiger?
Der „Aussteiger“ Uwe Luthardt.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6063391&viewfull=1#post6063391

Verwischte Spuren?
September 2010. Wohlleben tritt aus der NPD aus. Zuletzt war er stellvertretender Landesvorsitzender. Zog der VS seine Leute ab, um ein neuerliches NPD-Verbotsverfahren nicht zu gefährden?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6269726&viewfull=1#post6269726

Jena, Luthardt, Baumgärtner, "bolly", König sammelten Material aus der Auseinandersetzung zwischen der örtlichen PDS/LINKEN mit den Skinhaed-Gruppen und dem "Fest der Völker" Wohllebens im Umfeld der NPD.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6382529&viewfull=1#post6382529

Machkämpfe alter und neuer Seilschaften?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6406297&viewfull=1#post6406297

Diese „Haskala”-Seite der AntiFa-Politikerin König (LINKE) hat angeblich den intimsten Einblick in die NPD-Jena und deren Umfeld, was sie vermutlich den Informanten „bolly” und Luthardt zu verdanken hat.
Diese erzählten schon frühzeitig desinformierende Geschichten über NPD-Wohllebens „Bombenbastler-Freunde Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe”, sowie den „NPD-Waffenkeller” von Jena.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6421127&viewfull=1#post6421127

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6447041&viewfull=1#post6447041

Mr.Smith
11.11.2013, 12:30
Gegen das Vergessen : Die NSU hat ein Dutzend Straftaten begangen. Der eingewanderte Abschaum begeht in Deutschland jährlich 3.000.000.

Praktiker
11.11.2013, 12:33
Gegen das Vergessen : Die NSU hat ein Dutzend Straftaten begangen. Der eingewanderte Abschaum begeht in Deutschland jährlich 3.000.000.Falsch ! Der NSU wird vorgeworfen,- das sie hat ! Ob sie tatsächlich hat,- kann erst durch einen Richterspruch verkündet werden,- bis dahin gilt (auch) für die NSU die Unschuldsvermutung ...

Pletschi
11.11.2013, 16:22
Falsch ! Der NSU wird vorgeworfen,- das sie hat ! Ob sie tatsächlich hat,- kann erst durch einen Richterspruch verkündet werden,- bis dahin gilt (auch) für die NSU die Unschuldsvermutung ...

Gerade die häufig missachtete Unschuldsvermutung macht auch die weniger gut informierten Leute stutzig. Man mag es manches mal kaum glauben, wie dreist unter anderem bei SpOn und WeltOnline mit der rechtsstaatlich garantierten Unschuldsvermutung umgegangen wird. Es wird schlichtweg so getan, als wären die Täter allesamt bereits rechtskräftig für ihnen nachgewiesene Taten verurteilt worden. Bei WO erhalten die Kritiker dieser journalistischen Fehlleistung im Kommentarbereich regelmäßig immens hohe Zustimmungsraten. Bei SpOn wird schon seit vielen Wochen ein Diskussionsforum aus nachvollziehbaren Gründen verweigert. Frau Friedrichsen und Konsorten scheinen dies in vollen Zügen zu genießen.

Selbiges - also der Verzicht auf die Unschuldsvermutung - gilt ja auch für die Politik. Siehe zum Beispiel die bereits erfolgten Opferentschädigungen, die an die "Opfer des NSU" ausgezahlt wurden. Nicht zu vergessen, die darauf folgenden Straßenumbenennungen und feierlich eingeweihten Mahntafeln. Allesamt für die Opfer des "NSU", hinter dessen Existenz, Zusammensetzung und Hintergründe bis zum heutigen Tag viele, viele Fragezeichen stehen. Zu viele Fragezeichen, wie nicht nur ich finde. Kaum jemand, mit dem ich bisher gesprochen habe, glaubt an die offizielle Version. Auffallend ist auch, dass die "Dönermorde", sowie der derzeitige "NSU"-Prozess in München innerhalb der türkischen Gemeinde nicht thematisiert wird. Auch der Spiegel hat seine umfangreichen Recherchen von 2011 (wurde hier bereits mehrfach erwähnt) wohl komplett vom Radar genommen. Durch einen entsprechenden SpOn- Artikel bin ich damals zum ersten Mal auf die vermeintlichen Hintergründe der "Döner-Morde" gestoßen worden, die seinerzeit noch in Richtung Dyabakir zeigten.

Insoweit ist dieser Strang hier eine wahre Fundgrube, die ich seit längerem interessiert als Leser verfolge. Eine Flut an verschiedensten Informationen, Zusammenhängen, Widersprüchen, Namen, Behörden, Organisationen, technischen Erklärungen, Aussagen und Beiträgen, die einen staunen lassen, ob der Akribie und Recherchekünste der Hauptprotagonisten diese Stranges. Und ehrlich gesagt, bewundere ich auch, wie "falist", "Nereus" und Co. hier den Überblick behalten können.
Um folgendes los zu werden, habe ich mich jetzt bei HPF angemeldet: "Chapeau !"

Praktiker
11.11.2013, 17:30
Gerade die häufig missachtete Unschuldsvermutung macht auch die weniger gut informierten Leute stutzig.
.................................................. ..........
Um folgendes los zu werden, habe ich mich jetzt bei HPF angemeldet: "Chapeau !"
Brav so ,- denn man ran an den Speck ,- und willkommen im HPF,- dem freiesten Forum der Freien Welt !
Du wirst Dich noch wundern ,- wie frei wir hier herumtollen dürfen....:D

Varg
11.11.2013, 21:13
http://www.youtube.com/watch?v=AMTx9e3U5MQ&feature=youtu.be&annotation_id =annotation_419648661&feature=iv&src_vid=HuixW92kA pI

Ab 33:20

Ist die Knarre doch nicht von V-Mann Mehmet, Mevlüt K. oder Ralf W. gekommen, sondern von den Rockern?

brain freeze
11.11.2013, 21:58
Heute war der Vater von Uwe Mundlos im Thüringer Untersuchungsausschuss. Es gibt auf Haskala noch kein Protokoll. Dafür aber eins vom 7.11.2013. Da machte der ehemalige Ministerialdirigent des Innenressorts, Witold Walentowski, seine Aussage. Er bestätigt, was dem Berliner PUA schon Helmut Roewer gesagt hatte, was aber niemanden interessierte: Den Auftrag ("Amtshilfeersuchen"), nicht die Zielfahndung des Thüringer LKA nach dem "abgetauchten" Trio suchen, sondern den Thüringer Verfassungsschutz seine Observationsspielchen machen zu lassen, erteilte Richard Dewes (SPD) oder sein Innenstaatssekretär Gregor Lehnert (SPD).



Auf die Frage,wer Entschieden habe, dass der Verfassungsschutz bei der Suche mitmache äußert der Zeuge. “Das liegt eigentlich auf der Hand [...] dann setzt man alle Hebel in Behebung, dass sei bundesweit üblich … wer ist da kompetenter als der Verfassungsschutz und das LKA”. Auf nochmalige Nachfrage, wer konkret das Amt eingesetzt habe äußert er, dass einen Auftrag direkt nur der Minister oder der Staatssekretär geben kann. Es war aber kein Auftrag, sondern mehr eine Art Amtshilfeersuchen.

http://haskala.de/2013/11/07/ticker-zum-thueringer-nsu-untersuchungsausschuss-7-11-2013/#erster

Und jetzt, da Roewers Aussage bestätigt wurde? Jetzt passiert gar nichts.

fatalist
12.11.2013, 04:27
Ich bleibe trotzdem dabei, dass nach meiner Überzeugung nur eine DVD zum BKA ging.


Deine hilflose Suche nach dem Grund, warum Handy-Daten ganz oder nur teilweise verschwanden, kann nur von Dir gelöst und beantwortet werden, wenn Du Dich nun auch mal etwas mit Politik beschäftigst und nicht nur kurzweilige Puzzlespiele betreiben willst.

Es hat wenig Zweck, @nachdenkerin auf das Wichtige hinzuweisen, sie macht unbeirrt weiter mit ihren PUA-Spielchen...

Sogar Hajo Funke hat damals kapiert, um was es geht, und meinen Kommentar bei Wolf Wetzel als eigenen Beitrag rebloggt. @nachdenkerin leider nicht.


GAB ES EINEN V-MANN DES BKA IM NSU-UMFELD? ETWA RALF WOHLLEBEN?

http://hajofunke.wordpress.com/2013/06/26/gab-es-einen-v-mann-des-bka-im-nsu-umfeld-etwa-ralf-wohlleben/



Interessante These eines Lesers auf dem Blog von Wolf Wetzel. Nachfolgend die von ihm zusammen gestellten Ergebnisse:


“Sehr geehrter Herr Wetzel,
die Aufklärung beginnt ja erst – da haben Sie recht.

Wohlan, hier ein zentraler Punkt des Rätsels. Eigene Recherche.

Ralf Wohlleben war auch im November 2011 ein Spitzel des BKA, nicht nur bis 2002 im NPD-Verbotsverfahren, wie Bundesanwalt Hans Jürgen Förster im NSU-Ausschuss bezeugte.

Der Direktor der Bundespolizei, Hans Dieter Meier, vermutete schriftlich bei seiner Vernehmung durch die Bundesanwaltschaft, dass das BKA die von seiner Truppe ausgelesenen Handydaten löschen liess, um einen Informanten zu schützen. http://www.bild.de/news/inland/nsu/ausschuss-prueft-daten-affaere-28271012.bild.html

(Andreas Förster in BILD)

Es geht aber um 2 Handys, die Anfang Dezember 2011 ausgelesen wurden. Wessen Handys? BILD schweigt.
Von der FTD lesen wir, dass es sich um das Handy eines “am 24.11.2011 Verhafteten” handelt.
Das war Andre Eminger. Die GSG 9 verhaftete ihn am 24.11.2011
Ein V-Mann des BKA?

Vielleicht noch einer mehr, aber wer war der 2. Handybesitzer?

Herr Wetzel, das war ein Bluff, der GSG 9 – Grosseinsatz bei Eminger. Um abzulenken von Wohlleben:
http://www.ftd.de/politik/deutschland/:rechtsterror-bka-liess-ermittlungsdaten-zur-zwickauer-zelle-loeschen/60167644.html
Bei der Löschaktion gehe es um Daten von zwei Handys, die vom BKA bei den Ermittlungen sichergestellt worden waren. Eines der Handys gehörte dem Festgenommenen. Er gilt als wichtigster Helfer des Neonazi-Trios, dem zehn Morde zur Last gelegt werden. Sein Mobiltelefon war den Fahndern am 24. November bei seiner Festnahme in die Hände gefallen
FTD Ende.

Wohlleben wurde am 29.11.2011 verhaftet, das ist offensichtlich ein Widerspruch zum von der FTD genannten 24.11.2011.
ABER NUR SCHEINBAR,!!!

Stern, 29.11.2011:
Nach einer Durchsuchung bei Wohlleben am Donnerstag vergangener Woche hatte er in Medien erklärt, dass das Bundeskriminalamt nicht genug Material gegen ihn in der Hand haben dürfte.
http://www.stern.de/panorama/ralf-wohlleben-festgenommen-ehemaliger-npd-funktionaer-soll-neonazi-trio-geholfen-haben-1756585.html


Jetzt einen Kalender 2011 zur Hand nehmen: Welches Datum hatte der Donnerstag vor dem 29.11.2011?
Als bei Wohllebens Hausdurchsuchung dessen Handy sichergestellt wurde?
Es war der 24.11.2011. BINGO.

Der Informant des BKA im November 2011 hiess Wohlleben. Der hatte mit Eminger am 4.11.2011 telefoniert, und sicher auch mit seinen Dienstherren vom BKA. Daher mussten (und wurden) beider Handydaten gelöscht. Nur das BKA hat sie noch, der Teil des Tiefen Staates.”

Im PUA-Bericht taucht Wohhlebens Handy bei der Bundespolizei gar nicht auf???
Warum denn nicht?

Geht es da um den Anruf von PD Menzel am 4.11.2011, "Wo ist Zschäpe?" (Tipp von Wiessner, LFV)
Oder geht es um die Tatsache, dass entgegen der offiziellen Identifizierung von den Uwe-Leichen "in der Nacht bzw. am nächsten Tag" Alles schon am 4.11. nachmittags bekannt war???

Wer "betreute Zschäpe auf ihrer Flucht"???

Warum fehlen die Anrufdaten auf Emingers Handy bis zum 8.11.2011, wo sind Frau Emingers Handydaten, wo sind Wohllebens Handydaten?

Wo waren die sichergestellten Handys vom 24.11.2011 bis zum Auslesen am 7.12.2011?
Das sind 2 Wochen, da kann viel geändert werden...

aber nein, @nachdenkerin macht ein riesen Fass auf, wie viele DVDs zum BKA gingen... und was ein trash-Ordner bedeutet...

:kopfschuss-smiley:

fatalist
12.11.2013, 04:30
Heute war der Vater von Uwe Mundlos im Thüringer Untersuchungsausschuss. Es gibt auf Haskala noch kein Protokoll. Dafür aber eins vom 7.11.2013. Da machte der ehemalige Ministerialdirigent des Innenressorts, Witold Walentowski, seine Aussage. Er bestätigt, was dem Berliner PUA schon Helmut Roewer gesagt hatte, was aber niemanden interessierte: Den Auftrag ("Amtshilfeersuchen"), nicht die Zielfahndung des Thüringer LKA nach dem "abgetauchten" Trio suchen, sondern den Thüringer Verfassungsschutz seine Observationsspielchen machen zu lassen, erteilte Richard Dewes (SPD) oder sein Innenstaatssekretär Gregor Lehnert (SPD).



http://haskala.de/2013/11/07/ticker-zum-thueringer-nsu-untersuchungsausschuss-7-11-2013/#erster

Und jetzt, da Roewers Aussage bestätigt wurde? Jetzt passiert gar nichts. Das untergetauchte Trio sollte eben nicht gefunden werden, das wäre ja auch total kontraproduktiv gewesen nach all der Mühe mit gefaktem TNT und gefakter Bombenwerkstatt, gelle??? Mit dem Trio hatte man ja noch viel vor, staatlicherseits... daher ja auch die Spuren "die sind ins Ausland" von BKA und LfV sofort nach dem "Untertauchen"... und vergiss nicht die Auftritte von BKA-Brümmendorf und die als unwichtig deklarierten Adresslisten von Mundlos.

Ich bleibe dabei: Das Trio war eine Bundessache. Mutmasslicher Name: Operation Saphira.

bernhard44
12.11.2013, 04:36
man brauch nichts zu suchen/finden, wenn man genau weiß wo es ist!


Mundlos' Vater macht Behörden Vorwürfe Der Vater von Uwe Mundlos hat am Montag bereits den Sicherheitsbehörden vorgeworfen, die späteren NSU-Terroristen absichtlich nicht behelligt zu haben. "Man hat gewusst, wo die sind, dass die in Chemnitz sind. Man hätte die in den ersten vier Wochen fassen können", sagte Siegfried Mundlos in Erfurt vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags. Die Zielfahnder des Landeskriminalamts hätten von Anfang an eindeutige Hinweise darauf gehabt, wo sein Sohn gemeinsam mit Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe untergetaucht sei.



http://www.welt.de/politik/deutschland/article121783709/Verwandte-koennten-Gericht-die-wahre-Zschaepe-zeigen.html

fatalist
12.11.2013, 04:42
Lars Käppler und Heilbronn, gut dass der Gronbach hier mitliest und dann bei Elsässer "richtig stellt".


Alexander Gronbach sagt: 9. November 2013 um 12:07 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-78497)

Polizeidirektor Menzel aus Gotha machte vor dem OLG München eine eindeutige Falschaussage.

Punkt 1.
Am 4 November 2011 um 17.28 Uhr wurde im Lagezentrum des Innenministeriums Baden Württemberg zum ersten Mal der Name Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe genannt.

Punkt 2.
Am 4 November 2011 um 16.53 Uhr wurden bei der Staatsanwaltschaft in Gera “Altakten” zum Fall des TRIOS angefordert. Ob man da dann ausversehen die zweite in den Akten befindliche Liste von 1998 geschreddert hat?

Punkt 3 (es werden Kaufhäuser ein Jahr später gebaut, diesmal werden TÜK Bänder sogar 1 Jahr vor der Aufnahme gelöscht….)
Hat man da dann zudem die Abhörbänder zum Nagelbombenanschlag in Köln vernichtet. Es wurden Personen aus dem THS in einer TÜK Massnahme abgehört, welche angeblich schon nach Antrag der Staatsanwaltschaft Gera an das LKA Thüringen 2003 vernichtet wurden?

Es stellt sich da nur die “Preisfrage” – diese Abhörbänder konnten 2003 garnicht vernichtet werden, da der Nagelbombenanschlag erst am 9 Juni 2004 in Köln stattfand.

Ich zitiere -
“Auch bei dem der NSU zugeschriebenen Nagelbombenanschlag im Kölner Stadtteil Mülheim am 9. Juni 2004 sei Schwarzpulver verwendet worden. Bei einer Übereinstimmung zwischen dem Schwarzpulver hätte das Kölner Attentat mit großer Wahrscheinlichkeit dem Neonazi-Trio zugeschrieben werden können. Die Ermittlungen gegen mögliche Unterstützer der NSU würden dadurch erschwert, dass Datenträger mit den Mitschnitten der Telefonate von sieben Neonazis vernichtet wurden.

Ein Sprecher des Thüringer Landeskriminalamts bestätigte der Zeitung, dass die Datenträger mit den Telefongesprächen nach 2003 auf Anweisung der Staatsanwaltschaft Gera vernichtet wurden. Ob die neun Observationsvideos der Überwachungsoperation noch existieren, die seinerzeit ebenfalls angefertigt wurden, sei unklar.”

Das muss man mir einmal sinnvoll erklären?

Und da das Wochenende in Ireland voller Sonnenschein steckt, im Gegensatz zum verregneten grauen BRD Alltag warten wir bis Montag den 11.11.2013 mit der Story eines “Mehmet Ay” welcher schon im Juni 2011 die Ceska 83 aus einem schweizer Tresor holen wollte. Nicht als Rechtsterrorist sondern als VP des BfV Köln! (Damit er doch Straffreiheit wegen nem krummen Führerschein kriegt, den das BfV für ihn gefälscht hat…..) Irgendwie kam der Name “Ay” in den letzten Wochen wieder hoch, Zufälle gibts auf dieser Welt!

Lars König (nicht Käppler) = VP Klinke

Danny Pfotenhauer = VP Tebbo (husch husch im BfV — Tebbo Akten schreddern…..)

Lars Käppler war jedoch einer der zwei Objekte der Begierde des LfV Beamten am Tattag 25 April 2007 in Heilbronn.

Wo doch weder der LfV Beamte Rainer Oßwald (alias Öttinger) geschweige denne einer seiner Kollegen war. (O-Ton vor 11 gewählten Abgeordneten des PUA Spassvereines….) Der Eintrag im Fahrtenbuch war selbstverständlich ein Fatamogana, (oder wars ne Fhatma-Morgaine?) dass die Akten welche dieses Treffen mit zwei Rechtsextremen belegen konnte leider – leider im Juni 2012 auf direkte Weisung von IM Gall und IS Sckerl geschreddert wurden, ach Schwamm drüber…….. Aydin hiess der Dönerkiosk-Besitzer in Rostock.

fatalist
12.11.2013, 04:53
Noch ein Kommentar, der bislang Vermutetes verifiziert: Christian Busold, Büro Ströbele.


Alexander Gronbachsagt: 9. November 2013 um 13:26 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-78512)

Ach kommt Leute, einer geht noch bevor wir nen Strandspaziergang machen ……..

Die Vertuscher Hans Christian Ströbele MdB (Bundestagsabgeordneter und Mitglied des NSU PUA Berlin) und Ulrich Sckerl MdL (Innenpolitischer Sprecher des grün-roten Landtages Baden Württemberg) im Mordfall Michele Kiesewetter

Von: Stroebele Hans-Christian Mitarbeiter 02
An: Petra S. ……………. ………..
CC:
Gesendet: 18:08 Freitag, 22.März 2013
Betreff: AW: AW: AW: Deutsche Botschaft in Dublin (wg. VP “Krokus”)

Sehr geehrte Frau Senghaas,
sehr geehrter Herr Gronbach,
ich habe Ihnen seit September 2012 unter großem Zeitaufwand und Zurückstellung vieler sonstiger Anforderungen in diversen langen Telefonaten, Mails und Bemühungen gegenüber Dritten nach bestem Wissen und Vermögen in jeder Hinsicht zu raten und zu helfen versucht.

Diesen Einsatz für Ihre Anliegen müßte ich als besonders unangebracht erwidert ansehen, falls Sie diese – allein an Sie gerichtete und für Sie bestimmte Mailkorrespondenz – nun Dritten übermitteln würden, zumal an völlig sachfremd- unbeteiligte Stelle wie die Türkische Botschaft.

Ich fordere Sie daher mit allem Nachdruck auf, derlei zu unterlassen.
Ich sehe unsere Kommunikation als beendet an.

Ich begrüße Sie:
Christian Busold
Büro
MdB Hans-Christian Ströbele
Unter den Linden 50, Zi. 3.072
11011 Berlin
Tel. 030 – 227 7150-4/-3
Fax 030 – 227 76804
hans-christian.stroebele@bundestag.de
Postanschrift:
Platz der Republik 1
11011 Berlin
http://www.stroebele-online.de (http://www.stroebele-online.de/)


1. Die oben angeführten Politiker der Partei „Grüne/Bündnis90“ haben nachdem bekannt wurde, dass beweiskräftig Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nicht die Mörder von Michele Kiesewetter sind, sondern zumindest eine Vertrauensperson des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden Württemberg (LfV BW) Alexander Neidlein, systematisch Zeugen bedroht, Akten unterschlagen, Beweismittel gefälscht und sogar über das Auswärtige Amt / Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Dublin versucht, durch gefälschte Unterlagen Druck auf die VM „Krokus“ alias Petra S. auszuüben.

2. Als bekannt wurde, dass der LfV Beamte Rainer Oßwald mit dem Tarnnamen „Öttinger“ zur Tatzeit des 25 April 2007 in Heilbronn aufhältig war (siehe E-Mail an innenminister@im.bwl.de ) hat man den Aktenvorgang im Juni 2012 auf direkte Weisung des Landesinnenminister Baden Württemberg Reinhold Gall nach Absprache mit dem Innenpolitischen Sprecher der Landtagsgrünen Ulrich Sckerl im LfV BW geschreddert. Und dies noch unverschämter weise dem damals tätigen PUA in Berlin mitgeteilt, dies wäre ausversehen geschehen.

In der Zeit von Mai 2012 bis März 2013 hat dies scheinbar perfekt funktioniert. Erst als VM „Krokus“ sich an die türkische Botschaft wenden wollte mit allen diesen Unterlagen bemerkten wir diese unglaubliche Vorgehensweise. In Folge wurden wir richtiggehend bedroht von Mitarbeitern der „Deutschen Botschaft“ und man versuchte (siehe E-Mail von Mitarbeiter des H.C. Ströbele MdB) dies verzweifelt zu verhindern!

Die „Türkische Botschaft“ sieht man wohl nach 8 ermordeten Türkischen Einwanderern als „Sachfremd und unbeteiligte Stelle an“?
Gez. Alexander Gronbach & Petra Senghaas Dass lange vor dem "Krokus-Tag" des PUA das Büro Ströbele Kontakt per Mail und Telefon mit Gronbach und Senghaas hatte, das steht in diesem Strang.

Ströbele war es wohl, der den SPIEGEL da ins Spiel brachte, dessen Mitarbeiter dann nach Irland reisten.
Als es aber ernst wurde, da war von Ströbele (und von Pau DIE LINKE) nichts mehr zu lesen und zu hören.
Edathy und der gesamte PUA haben gekniffen...

fatalist
12.11.2013, 05:09
Thomas Moser ist raus bei Kontextwochenzeitung.


Zensur gibt es überall – nur nicht in Deutschland

11/09/2013 — Wolf Wetzel

Nachdem der Journalist Thomas Moser das diskrete Angebot der Kontext-Redaktion nicht annahm, den Vorwurf der Zensur zurückzunehmen, kündigte man die Zusammenarbeit auf.

...

Damit ist zwangsläufig eine Konflikt (vor-)programmiert: Die bisherige Berichterstattung über den NSU-VS-Komplex in Kontext würde die taz-Berichterstattung konterkarieren, also blossstellen.

Ich dokumentiere hier die leicht gekürzte Erklärung von Thomas Moser an die Kontext-Redaktion:

“NSU-VS-Komplex: Zensur in „Kontext“ und die Vorgeschichte http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/09/zensur-gibt-es-uberall-nur-nicht-in-deutschland/#more-4463

War eigentlich klar, auch andere kritische Journalisten wurden erfolgreich "eingebremst", Jens Eumann von der Freien Presse in Chemnitz wäre zu nennen, oder Franz Feyder von den Nürnberger Nachrichten.


dildoldi Sagt:
11/10/2013 um 15:21
(http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/09/zensur-gibt-es-uberall-nur-nicht-in-deutschland/#comment-1215)Es wundert mich nicht, daß man Herrn Moser “entsorgt” hat. Schließlich hat er den Konsens, der in den Mainstreammedien bzgl. des Phänomens “NSU” herrscht, durch seine Artikel als das enthüllt, was sie sind: bestenfalls Meinungen, die als Informationen ausgegeben werden. Absolut richtig erkannt.

fatalist
12.11.2013, 05:18
wie "falist", "Nereus" und Co. hier den Überblick behalten können. Das hat was mit Fleiss zu tun, und mit Gedächtnis. Etwas richtig und gründlich zu machen, weil es ja kein Anderer tut. Das spricht eher gegen die Medien, als dass es für uns hier spricht. Jeder Journalist könnte das ebenso tun, aber es darf wohl niemand tun. Siehe Beitrag zuvor über Thomas Moser...

Trotzdem Danke für das Lob.

Gruss "falist"

fatalist
12.11.2013, 05:22
@bio geht unter die Verschwörungstheorethiker ;)


NSU-Prozess: Wichtiger Zeuge taucht unter!

Posted on November 10, 2013 (http://friedensblick.de/8372/nsu-prozess-wichtiger-zeuge-taucht-unter/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)

Es handelt sich um einen Zeugen, dessen Aussage den hessischen Verfassungsschutz belastet. Deren damaliger Geheimdienstler Andreas Temme wurde von ihm beobachtet, wie Temme mit einer Tüte das Internet-Cafe von Halit Yozgat betreten hätte. “Ein schwerer Gegenstand” darin drückte die Tüte durch. Der Zeuge sagt weiter aus, dass erst nachdem Temme nach 10-15 Minuten seinen Computer-Platz verließ, er ein “dumpfes Geräusch” hörte (Friedensblick (http://friedensblick.de/2774/rekonstruktion-des-nsu-mordes-an-halit-yozgat/)). Genau 10-15 Minuten später wurde tatsächlich Halit Yozgat mit einer Ceska-Schusswaffe erschossen, bei der eine übergestülpte Plastiktüte leere Patronen auffing. Gerade dieser Zeuge erscheint, trotz dreier gerichtlicher Vorladungen, nicht beim NSU-Prozess.

Über die Hintergründe kann nur spekuliert werden.

Protokoll 41. Verhandlungstag – 1. Oktober 2013
“Der für 9.30 Uhr geladene Zeuge Ta. ist noch nicht anwesend.” (nsu-watch (http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-41-verhandlungstag-1-oktober-2013/))

Protokoll 47. Verhandlungstag – 16. Oktober 2013
“Götzl teilt mit, dass der Zeuge Ge. nicht gekommen ist, und dass der vorgesehene Zeuge Ta. (…) sich in der Mittagspause krank gemeldet habe. (nsu-watch (http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-47-verhandlungstag-16-oktober-2013/))”

Protokoll 51. Verhandlungstag – 5. November 2013
“Richter Götzl teilt mit, dass der Zeuge Ta. (siehe Protokolle zum 41 (http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-41-verhandlungstag-1-oktober-2013/). und 47. (http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-47-verhandlungstag-16-oktober-2013/)Verhandlungstag) nicht gekommen sei und diesmal unentschuldigt. Es stelle sich nun die Frage nach Ordnungsmaßnahmen.” (nsu-watch (http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-51-verhandlungstag-5-november-2013/))

Falls der Zeuge seine Aussage wiederholen würde, ist anzunehmen, dass ein medialer “shit-storm” (“Scheiße-Sturm”) über ihn hernieder-brechen wird. Ein Vorgeschmack lieferte bereits der Sender “ARD”, der ihn als halluzinierenden Kiffer darstellte.
“Dieser Zeuge, Ahmed A., hatte am selben Nachmittag übrigens noch eine ganz andere Tüte gesehen: Kurz vor seinem Besuch im Internetcafé hatte er einen Joint geraucht, war offenbar bekifft.” (daserste (http://daserste.ndr.de/panorama/aktuell/nsu153.html))

Das Ziel ist, den Zeugen in seiner Glaubwürdigkeit zu brechen. Es gibt vergleichbare Fälle im NSU-Komplex, sieheFriedensblick: “Mutige NSU-Informanten werden aus dem Apparat entfernt! (http://friedensblick.de/2119/nsu-informanten-werden-aus-apparat-entfernt/)“

fatalist
12.11.2013, 06:14
NSU-Watch hat endlich die Befragung von Carsten Schultze durch die Verteidiger Wohllebens.


Protokoll 45. Verhandlungstag – 10. Oktober 2013
10. November 2013 http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-45-verhandlungstag-10-oktober-2013/

1 Monat hat NSU-Watch dazu benötigt.
Da haben sie wohl lange dran gefeilt...

Charlotte E., die alte Dame, die "Oma die noch im Haus war", weshalb Zschäpe nach Katzenübergabe an Herforths (Nachbarn) im Beisein der Autopassantin Nadin Resch zum Haus zurücklief und dort geklingelt wurde, bei "Oma Charlotte E" .


Nach der Präsenzfeststellung wird zunächst über den Befragungsort der Zeugin Charlotte E., der [nicht reisefähigen] Nachbarin von Beate Zschäpe (vgl. Protokoll zum 32. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/08/protokoll-32-verhandlungstag-6-august-2013/)), verhandelt.

RA Heer, Verteidiger von Beate Zschäpe, beantragt, unverzüglich die Hauptverhandlung an den Wohnort der Zeugin Charlotte E. zu verlegen, um die Zeugin dort zu vernehmen. Hilfsweise beantragt er die kommissarische Vernehmung der Zeugin durch einen beauftragten Richter. Zusätzlich beantragt RA Heer, die Befragung des für heute geladenen Zeugen André P. erst im Anschluss an die Vernehmung der Zeugin durchzuführen. Es gehe um das “Prozessgrundrecht” auf konfrontative Befragung der Zeugin. Schon wegen des Alters der Zeugin und ihres schlechten Gesundheitszustands sei zu befürchten, dass E. verstirbt oder endgültig nicht mehr aussagen kann. Dann stünde das unmittelbare Beweismittel nicht mehr zur Verfügung, sondern nur noch die Befragung des Vernehmungsbeamten P. bzw. eine Verlesung der Aussage von E.. Der Senat habe die Vernehmung verzögert. Schon nach den Bekundungen der Verwandten von E. hätte E. geladen werden müssen. Es gehe um eine mögliche Entlastung Zschäpes.

Bundesanwalt Diemer betont, die BAW trete der Vernehmung nicht entgegen. Wenn feststehe, dass E. nicht vernommen werden kann, gäbe es evtl. die Möglichkeit der Videovernehmung. Warum P. jedoch nicht gehört werden könne, sei jedoch unklar.

Nebenklagevertreter RA Reinecke wendet daraufhin ein, die Verteidigung Zschäpes ignoriere den Gesundheitszustand der Zeugin. Eine Verlegung der Hauptverhandlung käme möglicherweise einem Todesurteil gleich. Der Zeuge P. habe aufgenommen, dass am Brandtag bei ihr geklingelt wurde. Es sei nicht ersichtlich, dass sich Neues ergebe – etwa, dass sich E. plötzlich erinnere, dass Beate Zschäpe geklingelt habe. Nebenklagevertreterin

RAin Dierbach hält das Anliegen der Verteidigung für nachvollziehbar. Auf RA Reinecke erwidert RA Heer, er weise den Vorwurf der massiven Schädigung einer Zeugin in der gebotenen Deutlichkeit zurück.

Der Vorsitzende Richter Götzl entscheidet, der Senat wolle die Zeugin hier hören. Man werde schauen, wie man das machen könne. Bei der Vernehmung des Zeugen P. gehe es nicht um den Inhalt der Vernehmung von E., sondern um deren Zustand während der Vernehmung.
Was ist denn das für ein Idiot, dieser Nebenklageanwalt Reinecke???

Wie nicht anders zu erwarten war die Dame geistig fit.


Es folgt die Vernehmung des Zeugen P.
Der Beamte berichtet, er habe am 11.November 2011 Frau E. in einem Einfamilienhaus ihrer Angehörigen in der Nähe von Annaberg, etwa 50 km von Zwickau entfernt, aufgesucht. Es habe sich bei Frau E. um eine ihrem Alter entsprechend gebrechliche 89-jährige Frau gehandelt. Sie habe angegeben, gerade eine Herz-OP gehabt zu haben. Sie sei schwerhörig und ihre Mobilität eingeschränkt gewesen. Charlotte E. sei von einer Angehörigen herein geführt worden und habe zusätzlich einen Stock benutzt. Frau E. erschien geistig fit und habe die Fragen beantworten können. Sie sei aufgeregt gewesen, was sie auch zum Ausdruck gebracht habe. Die Fragen habe sie beantworten können, ohne fünfmal nachzufragen. Sie habe die Fragen verstanden.

Während der Vernehmung sei E. mit ihm alleine gewesen, die Angehörige hätte die Küche verlassen. Das sei kein Problem gewesen. E. sei, man könne fast sagen, selbstbewusst gewesen und fit im Kopf. RA Reinecke fragt nach, ob E. die OP hinter sich gehabt habe oder vor sich. P. sagt, sie habe angegeben, die OP hinter sich gehabt zu haben. Die Dame hat ausgesagt, dass es bei ihr geklingelt habe. Das passt zu "Oh mein Gott, die Oma ist ja noch im Haus" und zurück laufen.

Für die Verteidigung ist das ein ganz wichtiger Punkt.

nachdenkerin
12.11.2013, 06:19
Besonderheiten PUA-Bericht Zusammenfassung (nur außergewöhnliche Vorgänge)

Meine persönlichen Ergebnisse nach dem Durcharbeiten des PUA-Berichts

Garagendurchsuchung


Es wurde ein einziger Durchsuchungsbeschluss für nur drei Objekte erlassen.
Durchsucht wurden am Vormittag des 26. Januar 1998:


Wohnung bzw. Zimmer von Uwe Böhnhardt


Garage Nummer 6 –Uwe Böhnhardt-


Garage Nummer 7 – danebenliegendes Objekt von unbekannten Mieter Lutz W. aus Dresden-


Drei Kilometer entfernte Garage an der Kläranlage, die angeblich Beate Zschäpe anmietete


Gem. Angaben PUA-Bericht S. 131/132

Damit sind es aber nicht drei, sondern vier Objekte. Uwe Böhnhardt war nur bei den ersten drei Objekten anwesend. Vermutlich stand die drei Kilometer entfernte angebliche Bombenbastler-Garage nicht auf dem Durchsuchungsbeschluss.

Eine Untersuchung, wie die Staatsanwaltschaft/Kripo mit einem einzigen Durchsuchungsbeschluss für nur drei Objekte angeblich vier Objekte durchsuchen konnte, erfolgte vom PUA nicht.

Haftbefehl rund 5 Monate später


Erst zwei Tage nach Entdeckung der angeblichen Bombenbastler-Garage erging Haftbefehl gegen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe. Der Haftbefehl bezog sich aber nicht auf die Garage, sondern lediglich nur auf den Verdacht des Ablegens einer sogenannten „Theaterbombe“.

Zuvor gab es noch weitere „Bomben“-Ablegungen, wobei aber nie Indizien existierten, die die Drei rechtskräftig einer Täterschaft bezichtigten konnten.

Bei einer aufgefundenen Friedhofsbomben-Attrappe war der Koffer leer. Es war kein USBV-Fund. Die weitere Stadionbombenattrappe enthielt keinen Sprengstoff. Lediglich die Theaterbombe soll angeblich Sprengstoff beinhaltet haben, hatte aber keinen Zünder. Trotz des gravierenden Unterschieds wurden die Verfahren am 09.05.1998 miteinander verbunden.

Gem. Angaben Schäfer-Gutachten S. 54/ PUA-Bericht S. 118/120

Am 23.06.1998, also rund fünf Monate nach der angeblichen Entdeckung der Bombenbastler-Garage, erging aber zuerst Haftbefehl deswegen. Des Weiteren waren durch die Zusammenlegung des Verfahrens mit der Stadionbombenattrappe und der Friedhofsbomben-Attrappe diese nun auch Gegenstand des Haftbefehls.

Gem. Angaben PUA-Bericht S. 137

Der PUA prüfte nicht, warum zuerst fünf Monate nach Auffinden der angeblichen Bombenbastler-Garage Haftbefehl deswegen erging.

Auskunftsersuchen Türkei



Ermittlungen über die Immobilien, Bankkonten und andere Besitztümer der Mordopfer und deren Erben in der Türkei wurden abgelehnt, da der Grund hierfür nicht verstanden wurde.

PUA-Bericht S. 592

Genau dieser Sachverhalt wäre doch mit das Wichtigste überhaupt gewesen. Auch hier erfolgte keine Klärung vom PUA.

Handy Eminger und Wohlleben


Ende November 2011 wurden Handys von Andre Eminger und Ralf Wohlleben sichergestellt. Das Auslesen der Daten nahm das BKA aber nicht selber vor. Gem. Medienberichten beauftragte am 7. Dezember die Behörde dazu die Bundespolizei zwei Handys von Eminger und Wohlleben auszulesen. Die detaillierte Ausführung des PUA-Berichts nimmt aber nur auf ein Handy Bezug, was Andre Eminger gehört. Das Mobiltelefon von Wohlleben wird unterschlagen. Lediglich in der Zusammenfassung der Passage führt der PUA-Bericht auf, dass Mobiltelefone ausgelesen wurden, also Plural.

Der Mitarbeiter der Bundespolizei übertrug die Daten auf seinen PC und speicherte sie dann auf zwei DVD’s. Zwei Tage später übergab die Bundespolizei eine DVD dem BKA. Dementsprechend verblieb die andere DVD bei der Bundespolizei, offensichtlich als Sicherungskopie.

Das BKA spielt bei sich die Daten von der DVD in ihr Computersystem ein und versiegelt die DVD.

Gem. Angaben PUA-Bericht S. 803/804

Die im BKA-Computersystem vorhandenen Daten weisen aber Lücken auf.


„Doch nun passierte das, was schon in vielen Fällen zuvor der Fall war: Die Rekonstruktion weist auffällige Lücken auf, die man technisch am allerwenigsten erklären kann: ‚So tauchen etwa Telefonverbindungen erst ab dem Datum 8. November 2011 wieder auf; bei den SMS reicht die Lücke vom 6. November bis zum 14. November 2011‘.“ (23)
http://www.hintergrund.de/2013050625...ne-fragen.html (http://www.hintergrund.de/201305062560/politik/inland/nsu-prozess-viele-offene-fragen.html)

(23) https://www.jungewelt.de/loginFailed.../04-17/007.php (https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2013/04-17/007.php)

Die Datenlücken beziehen sich auf Emingers Handy. Das Mobiltelefon von Wohlleben wird überhaupt nicht erwähnt. Was mit diesen Daten passierte, ist nirgendwo aufgeführt.

Es wurden zwei DVD’s erstellt, wovon das BKA eine DVD in ihr Datenspeichersystem übertrug und im Anschluss die DVD versiegelte. Somit könnte die andere DVD bei der Bundespolizei als Sicherheitskopie verblieben sein.

Offensichtlich um von den DVD’s abzulenken, wird der Dateninhalt auf dem Arbeitscomputer des Bundespolizisten vorgeschoben, unterlegt mit viel Irrungen und Wirrungen. Zum Auslesen der oder des Handys mußte er die Daten auf seinen Arbeitscomputer transferieren. Am Tag nach der Erstellung der zwei DVD’s hätte er nun seinem Chef mitgeteilt, dass er die Daten entgegen dem Üblichen löschte und nicht auf seinem Arbeitscomputer archivierte.
Trotzdem die Handys und die beiden DVD‘s vorhanden waren, soll der Leiter daraufhin einen Mitarbeiter vom Nachbarreferat beauftragt haben, die Festplatte an sich zu nehmen und die Daten wieder sichtbar zu machen. Trotzdem der Bundespolizist schriftlich seinem Chef verkündet hätte, dass er die Daten löschte und somit gegen die Dienstanweisung verstieß, hatte er diese aber gar nicht gelöscht. Er schlich sich dann angeblich erst später nach der regulären Behördenarbeitszeit in sein Büro um die Daten zu löschen. Und da wurde er dann von dem beauftragten Mitarbeiter für die Festplattenrestauration, der auch außerhalb der regulären Behördenarbeitszeit tätig war, gerade beim Löschen ertappt.
Und nach alledem kommt dann einen Tag später eine kurze Mail vom BKA Daten zu löschen. Aber gem. Gegendarstellung in der Bildzeitung hätte der Mitarbeiter die Datenarchivierung in einem Trash- bzw. Abfallverzeichnis auf seinem Arbeitscomputer vorgenommen.

Gem. PUA-Bericht S. 803/80
Bzgl. Behördenarbeitszeit und Trash-Verzeichnis: http://www.bild.de/news/inland/erpressung/gegendarstellung-zu-zu-warum-liess-das-bka-wichtige-nazi-ermittlungsdaten-heimlich-loeschen-23792862.bild.html

Nach meiner Vermutung bezieht sich die Mail nur auf eine Löschung der Daten auf dem Arbeitscomputer des Bundespolizisten.

Wie oben aufgeführt, fehlen Handy-Daten.

Das Grundlegende hatte der PUA deshalb nicht geklärt:

Was ist aber mit den beiden DVD’s?

Was ist mit den Handys? Der PUA-Bericht gibt in der Zusammenfassung an, dass diese unversehrt sind und jeder Zeit wieder neu ausgelesen werden können. Warum wurden diese nicht neu ausgelesen?

Der Bundespolizist wurde nicht vom PUA vernommen

Der PUA lud nicht die Absenderin der Mail vom BKA vor, um heraus zu finden, auf welchen Medium Daten gelöscht werden sollten und wie die Verfahrensweise überhaupt ist.

Der PUA-Bericht gibt nicht an, dass bei Emingers-Handy ausgerechnet die wichtigsten Zeiträume fehlen

Der PUA-Bericht gibt nicht an, was eine Auslese von Wohllebens Handy-Daten ergab bzw. ob diese noch vorhanden sind. Wohlleben war doch ebenfalls die wichtigste Kontaktperson.

Aktenvernichtung/Vernichtung Asservate


Die Ablage wurde nach einer gewissen Struktur gesplittert. Die Aktenvernichtung erfolgte nicht rein zufällig und ziellos. Auffällig ist, dass die Beweisakten vernichtet wurden. Somit kann sonst was geschrieben werden, da der Beweis dazu fehlt.


Wir glauben, dass er rechtsextremistischen Tätigkeiten nachgeht, weil er in einem Flugblatt behauptet hat […]. Beweis: Das Flugblatt.

Was jetzt weg ist, ist der Beweis, das Flugblatt. Was noch da ist, ist der Antrag und die Genehmigung durch die G-10-Kommission: Der Soundso steht im Verdacht, zum bewaffneten Kampf aufzurufen.PUA-Bericht S. 792

Den Medien ist zu entnehmen, dass der Verfassungsschutz Akten vernichtete. Die Aktenvernichtung erfolgte aber nicht nur beim Verfassungsschutz.

Auch das MAD, BKA, die LKÄs und der Senat Berlin vernichteten Akten. Es zieht sich durch ganz Deutschland. Die Aktenvernichtung soll teilweise in unglaublich kuriosen Vorgängen stattgefunden haben. So wurden beim MAD zum Beispiel Akten zur Archivierung und Akten zur Vernichtung ohne jegliche Kennzeichnung in ein Lager verbracht. Versehentlich sollen dadurch Akten, die zur Archivierung vorgesehen waren, mit vernichtet worden sein.

gem. Angaben PUA-Bericht S. 802/803:

Bemerkenswert ist auch die Asservatenvernichtung bei dem Bombenanschlag in Köln auf die deutsch-iranische Familie im Januar 2001.
Trotz einer gesetzlichen Aufbewahrungsfrist von 20 Jahren, wurden die Asservate ohne jeglichen Grund schon nach 5 Jahren vernichtet.

gem. Angaben PUA-Bericht S. 950

Ost-Deutschland


Da das neu gebaute, große Gebäude das Bundesministerium des Inneren in Berlin angeblich nicht über ausreichende Räume verfügt, die hinreichend gesichert sind, werden die G-10 Unterlagen nach Köln zum Bundesamt für Verfassungsschutz gebracht.

gem. Angaben PUA-Bericht S. 796.

Am 13. Juni 2004 schrieb Ralf Wohlleben eine E-Mail an Herrn Sippel vom Verfassungsschutz. Die Mail verteilte er an zahlreiche Empfänger. Herr Wohlleben teilt mit, dass der Verfassungsschutz eine Person sucht, die einen Opa spielt. Mit einer großen Ironie, möchte er nun für sich persönlich einen Opa vom Verfassungsschutz zur Verfügung gestellt bekommen haben,

Gem. Angaben PUA-Bericht S. 282

Der PUA-Bericht macht auf ein Buch aufmerksam. Herr Prof. Dr. Harald Welzer hat nachgewiesen, dass in Westdeutschland Opa kein Nazi war.
Ganz im Gegensatz dazu wird aber die Situation in Ostdeutschland beschrieben.
So soll ein Prof. Dr. Schroeder festgestellt haben, dass in der DDR bzw. den neuen Bundesländern die Entnazifizierung noch nicht stattfand und damals an die Nachfolgegeneration übertragen wurde.

Eine Sachverständige Journalistin Röpke teilt mit, dass sich alteingesessene neonazistische Familien aus Westdeutschland sammelten und in die neuen Bundesländer umsiedelten.

Gem. Angaben PUA-Bericht S. 142

Es stellt sich die Frage, warum der Verfassungsschutz einen Opa suchte. Wurde der Opa von Beate Zschäpe ausgetauscht gegen einen braunen „Fake“-Opa.

Carsten Schultze


Der PUA gab im letzten Teil betroffenen Personen die Möglichkeit zu einer Gegendarstellung. Eine klare Zuordnung zu den Schilderungen kann oftmals nur erraten werden, da trotz gleicher Personen deren Namen und Vornamen in unterschiedlicher Länge abgekürzt sind. So ist mal der Vorname ausgeschrieben und in anderen Passagen sind Vornamen und Nachname wiederum nur mit einem Buchstaben abgekürzt. Eine ganz spezielle Besonderheit weist der PUA-Bericht bei Carsten Schultze auf. Die Gegendarstellung von Carsten beginnt mit zwei Passagen. In der Überschrift dazu ist ein Bezug zu einem Feststellungsteil erwähnt, der auch etwas mit dem Namen „Carsten Schultze“ zu tun hat. Bei einem weiteren aufgeführten Feststellungsteil und der später auch in einer Fußnote erwähnt wird, bezieht sich die Gegendarstellung von Carsten Schultze aber nicht auf Carsten Schultze, sondern auf eine Person mit der Abkürzung S. T.

gem. Angaben PUA-Bericht S. 1.047

Dementsprechend könnte es sich um ein- und dieselbe Person handeln. Während im PUA-Bericht angeblich ein Carsten Schultze beauftragt wurde, in die Wohnung von Beate Zschäpe einzusteigen, ist es gem. Wikipedia ein Sandro Tauber, was den Anfangsbuchstaben (S. T.) im PUA-Bericht entspricht. http://de.wikipedia.org/wiki/Nationalsozialistischer_Untergrund

Wohnungseinstieg


Am 26. Januar 1998 lässt die Kripo bei Beates Zschäpes Wohnung ein neues Schloss einbauen. Im März 1998 soll bei dieser Wohnung angeblich eine Fahne vom Balkonboden hervor geweht sein. Die Kripo schaute nach.
Ein paar Tage später nehmen Nachbarn Geräusche in der Wohnung wahr. Nicht die zuständige Kripoeinheit kümmert sich darum, sondern es wird der Kriminaldauerdienst beauftragt. Für den Zugang zu der Wohnung tauscht die Feuerwehr den Schließzylinder aus. Fünf Monate später, am 26. August 1998 tritt Carsten Schultze am hellichten Tage die Tür der Wohnung ein, um einzubrechen und Unterlagen zu holen.

Gem. Angaben PUA-Bericht S. 325/326

Nach meiner persönlichen Hypothese war im März der Geheimdienst zugegen, da es sich angeblich um eine Fahne handelte. Womöglich wurden heimlich die Schlüssel ausgewechselt, den die Kripo verwahrte. So hätte der Geheimdienst Zugang zu der Wohnung gehabt und konnte in aller Ruhe in Beate Zschäpes Wohnung passende Unterlagen und Fotos zusammen tragen. Damit der Schlüsseltausch nicht auffällt, wird später ein neues Schloss eingebaut. Der angeblich kuriose Einbruch von Carsten Schultze im August ist nach meiner Ansicht nur ein vorgeschobener Fake.


E-Mail an Innenministerium vom 05. August 1999:


Am 5. August 1999 soll beim Innenministerium Brandenburg eine E-Mail eingegangen sein, die mit „National Sozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands“ endete. Die ersten drei Wörter würden damit die Anfangsbuchstaben des NSU tragen.

In dem Schreiben wird sich über die momentane Politik beklagt im Bezug auf eine nationale Gesinnung und eine eingeschränkte Meinungsfreiheit. Es wird der Rücktritt von dem Innenminister Alwin Ziel gefordert und mitgeteilt, dass zum Widerstand die Waffen in die Hand genommen werden.

Der Telefonanschlussinhaber, von dem die Mailversendung erfolgte, wurde in Bayern ermittelt. Aber schließlich soll er dann doch ermittelt worden sein, da es bei dem Provider angeblich zu einer dreimonatigen Probenutzung kam und nur rein fiktive Daten eingeben wurden.

Gem. Angaben PUA-Bericht S. 297/298

Der PUA klärte nichts. Es ist m. E. überhaupt nicht möglich, dass man einen fingierten Telefonanschluss für 3 Monate erhalten kann. Wieso wurde die brisante Mail nicht damals publiziert.

CD‘s


Toni S. arbeitete als V-Mann für das LfV Brandenburg. Das Landgericht Berlin stellte fest, dass die Anwerbung unter Druck erfolgte, indem er anderseits im Weigerungsfall für ein Verkehrsdelikt bestraft würde. Der Brandenburger Verfassungsschutz unterstützte Toni S. bei der Produktion von verbotenen Rechts-Rock-CD’s, die im Ausland produziert wurden um sie dann in die Bundesrepublik einzuführen.
In dem ganzen Geschehen besitzen Rechts-Rock-Musik-CD‘s eine hohe Priorität unter anderem auch bei Uwe Böhnhardt und Jan Werner.
Da der Verfassungsschutz seine Hände im Spiel hatte, vermute ich, dass die Behörde das Ganze inszenierte. Somit müsste der Verfassungsschutz auch über die Vertriebswege und Abnehmer Bescheid gewusst haben. Ausgehend von dem Druck auf Toni S. könnten somit zahlreiche weitere Leute unter Druck gesetzt worden sein unfreiwillige Handlungen auszuführen oder falsche Aussagen zu machen.

Gem. Angaben PUA-Bericht S. 298

Waffen


Zur Nachvollziehbarkeit des Vertriebs von Ceska-Waffen mit Schalldämpfer fragte das BKA beim Hersteller in Tschechien an. Die anschließenden Ausführungen im PUA-Bericht sind voller Irrungen und Wirrungen. Im Resultat ist nichts geklärt. Mal sind es insgesamt 53 Waffen, dann wieder 55. Einmal hatte die Schweizer Vertriebsfirma 28, dann wieder 24 Stück. Dann heißt es die Stasi verfügte über 10 Waffen, in den Berichten werden aber 31 Waffen aufgeführt. Das Kernproblem ist dabei, das die Ceska-Firma die Bestell- und Lieferunterlagen nur 10 Jahre aufbewahrt. Dementsprechend könnte es Zig oder Hunderte noch andere Waffen geben, deren Werdegang jetzt nicht mehr nachvollziehbar ist.

Was in dem PUA-Bericht fehlt:

„Selbstmord“ von den Uwes


Es fehlen Ausführungen: Fingerabdrücke; dritten Mann gesehen, Schüsse, Patronenhülsen; aufgefunden Sachen.

Aufgefundene Gegenstände:


Gem. dem Schäfer-Gutachten und den Medienberichten soll angeblich eine Diskette in der angeblichen „Bomben-Bastler“ mit einem „Ali-Drecksau“-Gedicht gefunden worden sein. Das Gedicht selbst wird dort aufgeführt. Wie ich recherchierte, sind die deutschen Umlaute durch ausländische Schriftzeichen ersetzt, dementsprechend wurden die Reime nicht in Deutschland erstellt.

Auf den über 1.300 PUA-Bericht wird die Diskette mit dem Gedicht aber überhaupt nicht erwähnt. Nach meiner Vermutung wurde das Gedicht außen vor gelassen, um den offensichtlichen Fake zu verbergen.

Ali Demir


Der türkische Staatsbürger Ali Demir hat in Köln in der Keupstraße ein Büro, was sich in der Nähe vom Tatort befindet. Kurz nach der Explosion der Bombe sah er vor seinem Geschäft geduckt zwei Männer mit Pistolen. Mit einem soll er gesprochen haben. Die Mitteilung der Beobachtung von Demir wurde ignoriert. Als sich rund 8 Jahre später der PUA mit diesem Vorgang beschäftigte, wurden zwei Polzisten in Uniform vorgestellt, die sich in der Nähe aufgehalten haben sollen. Im Gegensatz zu der Beschreibung von Ali Demir, hatten diese aber damals Uniformen an. Außerdem kamen sie aus einer anderen Richtung und entsprachen nicht den beschriebenen Staturen. Auch bei dieser wichtigen Frage erfolgte keine Klärung durch den PUA. Wie aus Medienberichten hervorgeht, wurde er sogar wegen seiner Aussage bedroht.

In den Beweisanlagen waren beim PUA-Bericht nachfolgende Dokumente aufgeführt, die Ali Demir dem PUA zuleitete: Eidesstattliche Versicherung (PUA-Bericht S. 1.352) Drohbriefe und Anzeigen (PUA-Bericht S. 1.356).

Dementsprechend hatte sich Ali Demir nicht nur seit Jahren intensiv um eine Aufklärung bemüht, sondern auch den PUA um eine Untersuchung gebeten. Auch hier erfolgte vom Untersuchungsausschuss keine Klärung.

Der PUA-Bericht allgemein:

Vorverurteilung:


Der Gerichtsprozess ist zuerst am Laufen, trotzdem führt der Bericht ständig auf, dass das Trio die Straftaten begangen hätte. Hier wird eine klare Schuld zugewiesen, wobei diese überhaupt noch nicht bewiesen ist. Ich habe in dem PUA-Bericht nicht ein einziges konkretes Indiz gefunden, wo klar hervorgeht, dass Trio überhaupt eine einzige der Taten ausführte oder involviert war.

Transparenz:


Der Bericht ist voll mit Irrungen und Wirrungen. Außerdem fehlt eine klare Struktur und über 1.300 Seiten sind wesentlich zu lang.

Namensabkürzungen


Namensabkürzungen sind für ein und dieselbe Person uneinheitlich. Außerdem gibt es gleiche Abkürzungen, die sich auf zwei unterschiedliche Personen beziehen. Eine eindeutige Zuordnung der Personen zu den Sachverhalten und Gegendarstellungen ist deshalb oftmals nicht möglich und kann nur erraten werden.

Keine Aufklärung von den zahlreichen Widersprüchen und Ungereimtheiten


Nach meiner Durcharbeitung des PUA-Berichts kam ich zu dem Ergebnis, dass der PUA grundsätzlich alle Widersprüchen und Ungereimtheiten, die sehr zahlreich sind, nicht untersuchte und keinesfalls aufklärte. Die Sachverhalte wurden lediglich durch Komplexität, verbunden mit unzähligen Irrungen und Wirrungen im PUA-Bericht versteckt oder ganz verschwiegen

nachdenkerin
12.11.2013, 06:24
....


Im PUA-Bericht taucht Wohhlebens Handy bei der Bundespolizei gar nicht auf???
Warum denn nicht?

Geht es da um den Anruf von PD Menzel am 4.11.2011, "Wo ist Zschäpe?" (Tipp von Wiessner, LFV)
Oder geht es um die Tatsache, dass entgegen der offiziellen Identifizierung von den Uwe-Leichen "in der Nacht bzw. am nächsten Tag" Alles schon am 4.11. nachmittags bekannt war???

Wer "betreute Zschäpe auf ihrer Flucht"???

Warum fehlen die Anrufdaten auf Emingers Handy bis zum 8.11.2011, wo sind Frau Emingers Handydaten, wo sind Wohllebens Handydaten?

Wo waren die sichergestellten Handys vom 24.11.2011 bis zum Auslesen am 7.12.2011?
Das sind 2 Wochen, da kann viel geändert werden...

aber nein, @nachdenkerin macht ein riesen Fass auf, wie viele DVDs zum BKA gingen... und was ein trash-Ordner bedeutet...

:kopfschuss-smiley:


Ich finde Beides ist wichtig. Das Resultat und eben das Spiel dazu.

nachdenkerin
12.11.2013, 06:37
man brauch nichts zu suchen/finden, wenn man genau weiß wo es ist!


...Man hat gewusst, wo die sind, dass die in Chemnitz sind. Man hätte die in den ersten vier Wochen fassen können"...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article121783709/Verwandte-koennten-Gericht-die-wahre-Zschaepe-zeigen.html


Ich finde das mit den vier Wochen etwas interessant. Ich war immer davon ausgegangen, dass sie nicht in Chemnitz waren und das nur vorgespielt ist, aber vielleicht waren sie ja doch vier Wochen da?

fatalist
12.11.2013, 06:46
Carsten Schultze...


Es folgt die Vernehmung des Angeklagten Carsten S. durch die Verteidigung von Ralf Wohlleben (vgl. Protokoll zum 8. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-8-verhandlungstag-11-juni-2013/)).

Zunächst bedankt sich RA Olaf Klemke, dass sich S. jetzt doch bereit gefunden habe, Fragen zu beantworten. Er will wissen, was sich geändert habe und er nun die Fragen beantworte. Laut S. habe es einen Beschluss von Richter Götzl und Oberstaatsanwalt Weingarten gegeben, wonach es zumindest besser gewürdigt werde, wenn er sich komplett einlasse. Das andere sei eine tiefe persönliche Sache gewesen, er habe es als unfair empfunden. Es wiege aber schwerer, dass es seine Glaubwürdigkeit betreffe. RA Klemke will wissen, wer den Beschluss unterschrieben habe. Das wisse er nicht mehr, so S. Er glaube, es gehe um einen Beschluss zur Haftfrage von RA Klemkes Mandanten. Weingarten habe dazu wohl eine Stellungnahme abgegeben. Er habe das aber nicht mehr vor Augen. Über den Entschluss, doch die Fragen der Verteidigung von Ralf Wohlleben zu beantworten, habe er nur mit seinen Anwälten gesprochen. Er gehe davon aus, dass diese nicht mit der BAW gesprochen hätten, weil er das sonst wüsste.

RA Klemke fragt nach S.’ aktuellen Einkünften. S. erwidert, dazu müsse er nichts sagen, also sage er nichts. RA Pausch, Verteidiger von Carsten S., macht RA Klemke darauf aufmerksam, dass S. im Zeugenschutz sei und er daher zur Jetzt-Situation nichts sagen dürfe. RA Klemke will wissen, ob S. auch untersagt worden sei, über Leistungen seitens des Zeugenschutzes zu reden. S. gibt an, er erhalte keine Leistungen von der Zeugenschutzstelle. RA Pausch wendet ein, sämtliche Lebensumstände von S. seien Bestandteil des Zeugenschutzes. Da könne S. nichts sagen, auch wenn RA Klemke frage, solange er wolle. S. sagt, er erhalte keine Leistungen vom Zeugenschutz, und das gelte auch für die Vergangenheit. Auf die Frage von RA Klemke antwortet S., er könne aus dem Zeugenschutz fliegen, wenn er gegen die Richtlinien verstoße. Gegen welche Richtlinien könne er nicht sagen. Aber er könne wohl, ohne sich strafbar zu machen, sagen, dass er den Zeugenschutz verlassen müsste, wenn er sich z. B. strafbar machen würde. Die Kontaktaufnahme des Zeugenschutzes sei in der JVA Köln-Ossendorf erfolgt, bestätigt S. Er habe nicht darum gebeten, aufgenommen zu werden. Bei seiner Vernehmung in Karlsruhe am 1. Februar 2012 habe Weingarten angekündigt, der Zeugenschutz werde auf ihn zukomme. Mehr habe Weingarten nicht gesagt. Am Tag der Verhaftung:


NSU-Helfer Carsten S. in Düsseldorf verhaftet
1. Februar 2012 von David Schraven (https://www.derwesten-recherche.org/author/david/) | Das ging aber schnell...

Weshalb wurde Carsten Schultze verhaftet?

Wegen Unterstützung des NSU und Überbringung einer Waffe, Beihilfe zu 6 Morden.
6 ist nicht 9, und es ging bei der Verhaftung nicht um die Ceska.

Warum wurde Carsten Schultze am 1.02.2012 verhaftet?
Weil man am 25.01.2012 eine Grossrazzia in Thüringen und Sachsen veranstaltet hatte. 110 Polizisten und Staatsanwälte. Bei Thomas Starke, Jan Werner, Frank Liebau und Andreas Schulz (Medley-Laden Jena).

Es gab keine Verhaftung am 25.01.2012, und die Aussagen der Durchsuchten bezogen sich nicht auf die Ceska, also auf 9 Morde, sondern nur auf eine unbekannte Waffe und 6 Mordbeihilfen. Wie kam der Generalbundesanwalt überhaupt auf 6 ????

Bezog sich das auf die angeblich von Holger Gerlach überbrachte Waffe 2001/2002, so wie es im Haftbefehl für Carsten Schultze steht??? "Waffe 2001/2002 und Beihilfe zu 6 Morden" ???

Machte man mit dem Zeugen Carsten Schultze bereits am Tag seiner Verhaftung einen Deal: Haftverschonung, Jugenstrafrecht und Zeugenschutzprogramm gegen "9 Morde und Dönerceska???"

brain freeze
12.11.2013, 06:57
Noch ein Kommentar, der bislang Vermutetes verifiziert: Christian Busold, Büro Ströbele.

Dass lange vor dem "Krokus-Tag" des PUA das Büro Ströbele Kontakt per Mail und Telefon mit Gronbach und Senghaas hatte, das steht in diesem Strang.

Ströbele war es wohl, der den SPIEGEL da ins Spiel brachte, dessen Mitarbeiter dann nach Irland reisten.
Als es aber ernst wurde, da war von Ströbele (und von Pau DIE LINKE) nichts mehr zu lesen und zu hören.
Edathy und der gesamte PUA haben gekniffen...

Sehr gut, die Busold-Mail. Endlich mal ein Beleg. Über den interessanten Inhalt muß ich nachdenken.

fatalist
12.11.2013, 06:59
Ich finde das mit den vier Wochen etwas interessant. Ich war immer davon ausgegangen, dass sie nicht in Chemnitz waren und das nur vorgespielt ist, aber vielleicht waren sie ja doch vier Wochen da? "etwas interessant"?

Klar waren die in Chemnitz, ihre Eltern besuchten sie auch dort, und sogar der MAD wusste das über seinen V-Mann Jürgen Helbig.

Hat MAD-Chef Brüsselbach 2011 dem Bundestags-Innenausschuss erzählt, da gab es noch gar keinen NSU-Ausschuss... stand im Focus, habe es zigmal verlinkt.

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/rechtsextremistische-gewalt-geheimdienst-kannte-schon-1998-den-aufenthaltsort-der-neonazi-terroristen_aid_685941.html


Der Militärische Abschirmdienst (MAD) wurde kurz nach dem Verschwinden der rechtsradikalen Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im Jahr 1998 über den Aufenthaltsort des Trios informiert. Wie FOCUS berichtet, hatte dies der Präsident des MAD, Karl-Heinz Brüsselbach, den Mitgliedern des Parlamentarischen Kontroll-Gremiums (PKG) des Bundestags in geheimer Sitzung am vergangenen Dienstag mitgeteilt. Ein V-Mann des MAD hatte diesen Tipp an eine Außenstelle der Behörde in Leipzig gemeldet. 19.11.2011.

Die Frage ist nicht, ob die in Chemnitz waren.
Die Frage ist, warum man sie nicht wegen der "Bombenwerkstatt" suchte, jedenfalls nicht bis Ende Juni 98,
und die Frage ist, warum man sie nicht verhaftete, wegen der Theater-Bombe.

Die Jokerfrage ist, wozu brauchte man denn den Tip von Jürgen Helbig, wenn doch Ralf Wohlleben (und Carsten Schultze) selbst Spitzel waren???????

fatalist
12.11.2013, 07:16
weiter NSU-Watch 45. Tag.


Als RA Klemke sagt, Christian K. und Ralf Wohlleben seien auf S. zugekommen, damit dieser den Kontakt zu den Untergetauchten halte, korrigiert S., das seien Ralf Wohlleben und André K. gewesen mit der Begründung, sie würden überwacht. Einen konkreten Satz dazu habe er jedoch nicht in Erinnerung. RA Klemke will wissen, ob S. im Verhalten von Wohlleben etwas aufgefallen sei, das Rückschlüsse auf Überwachung ziehen ließe. S. erzählt, sie hätten zum Beispiel die Wohnung “unten in Göschwitz” verlassen, wenn sie sich über die drei unterhalten hätten. Als Begründung habe Wohlleben eine mögliche Verwanzung der Wohnung angeführt. Mir will es nicht in den Kopf, warum das Trio mit Carsten Schultze am Telefon über "deutsche Pistole und Schalldämpfer und Munition" redet, wenn die Szene doch wusste, dass sie überwacht wird....



Im Anschluss will RA Klemke wissen, wie S. zu der Einschätzung gekommen sei, die drei hätten keinen Revolver gewollt. Am 8. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-8-verhandlungstag-11-juni-2013/) habe S. angegeben, die beiden Uwes hätten gesagt, sie wollten eine Halbautomatik, keinen Colt. Ob wirklich diese Worte gefallen seien, will nun RA Klemke wissen. „Nicht dieses Drehdingens“, den konkreten Wortlaut wisse er nicht mehr, kein Colt, sondern eine Handfeuerwaffe, so S., wobei er „Handfeuerwaffe“ und „Halbautomatik“ synonym benutze. Und wieso er den Begriff „Revolver“ verwende? „Weil sie das gesagt haben“. RA Klemke gibt sich nicht zufrieden: „Ich denke, Sie haben keine Erinnerung?“ Sie hätten keine „Trommel“ gewollt und er gehe davon aus, dies dem Andreas Sch. auch mitgeteilt zu haben, sagt S. RA Klemke fragt: „Haben Sie noch eine konkrete Erinnerung daran, dass einer der Beiden oder die Beiden in dem Gespräch darauf hingewiesen haben, dass sie keinen Revolver haben wollen oder schließen Sie das aus gewissen Umständen?“ und S. beantwortet das so: „Ich bin mir relativ sicher, also müssen die was gesagt haben.“ Es könne sein, dass er das am Anfang der Vernehmungen noch nicht angegeben hätte, „weil das erst nach und nach kam“. Es habe ab dem 1. Februar 2012 eine Zeit gegeben, wo alles auf ihn eingestürmt sei. Er habe dann versucht, sich da rein zu begeben. Es seien immer wieder Dinge gekommen, immer wieder “Bruchsteine” oder “Bilder”: “Da kommt auch mal was dazu oder was verschwimmt.” Das ist doch ein Schauspieler, dieser Kronzeuge, und nicht einmal ein besonders guter...



Am 6. Februar 2012 habe er angegeben, der Wunsch sei eine Faustfeuerwaffe möglichst deutschen Fabrikats gewesen, hält RA Klemke vor. Von einem Ausschluss einer bestimmten Art von Waffen vermöge er nichts zu erkennen, so RA Klemke. Das sei ein Synonym gewesen, er habe dann dieses Bild vor Augen gehabt, so S. RA Klemke beharrt, es gehe um Worte, um den Wunsch der Uwes. S. erwidert, er wisse den Wortlaut nicht und kenne auch den Fachterminus nicht. Nirgendwo in den Vernehmungen stehe etwas von einem Revolver, sagt RA Klemke. Dann sei die Erinnerung gekommen, so S. Er habe immer wieder versucht, die Erinnerung zu wecken. Dass es kein Trommelrevolver sei, sei für ihn immer im Kopf gewesen, er habe das aber dann erst hier erklärt. LOL, absolut glaubwürdig...



RA Klemke will wissen, ob sich S. an das Okay von Wohlleben zum Kauf der Waffe erinnere. S. Sagt, der Kaufpreis müsse von den beiden vorgegeben gewesen sein, und den habe er dann dem Herrn Wohlleben genannt. Den konkreten Kaufpreis habe er nicht im Kopf, er habe im Gefühl, zwischen 500 und 1000. Er habe Wohlleben mitgeteilt, was ihm gesagt worden sei, und da werde der Kaufpreis dabei gewesen sein. Das schlussfolgere er daraus, dass er es an Wohlleben weiter gegeben habe. Wohlleben habe ihm das Geld gegeben, also müsse Wohlleben den Kaufpreis gewusst haben. Er habe die Erinnerung, vor der Abholung der Waffe an Wohlleben weiter gegeben zu haben, was Andreas Sch. zu Preis und Waffe gesagt habe, antwortet S. auf erneute Nachfrage von RA Klemke. Am 8. Verhandlungstag habe er, S., aber angegeben, dass er sich das nicht noch einmal von Wohlleben habe absegnen lassen, erwidert RA Klemke und will wissen, was nun richtig sei. S. sagt, er sei sich nicht sicher, ob er das Angebot von Andreas Sch. an Wohlleben übermittelt habe und sich das Okay abgeholt habe, oder ob er Sch. gleich das Okay von Wohlleben übermittelt habe. Der Preis habe wohl in dem vorgegebenen Limit gelegen. RA Klemke fragt, warum es dann ein Okay von Wohlleben habe geben müssen. S. sagt: “Weil er mir das Geld gegeben hat. (…) Es hätte ja sein können, dass er sagt, nee die nehmen wir doch nicht, ist zu teuer, was weiß ich.“ Ostereier, DM, EURO ???

ich rieche eine Manipulation von NSU-Watch mittlerweile 3 Meilen gegen den Wind.
Kein Wunder, dass die 4 Wochen abwarten vor der Veröffentlichung, denn es stehen die 500-1400 DM Kaufpreis im Raum, und die 500-1000 DM stehen im Richter-Protokoll, und laut Anklage hat Jürgen Länger die Ceska für 2000 DM an Andreas Schulz verkauft, der sie für 2500 DM an Carsten Schultze verkauft haben will.

Ich denke, diesen Bock hebt sich die Verteidigung für die Aussage von (V-Mann???) Andreas Schulz auf:


055. Tag: 13. November 2013, 09:30 Uhr, Andreas S., Beschaffung Ceska

Das wird spannend, wenn dem Schulz der Kaufpreis um die Ohren fliegt.... MORGEN :hd:

fatalist
12.11.2013, 07:27
Ich finde Beides ist wichtig. Das Resultat und eben das Spiel dazu. Das Resultat steht gar nicht fest. Es liesse sich aber mit einer einzigen Frage an den Bundespolizisten feststellen.
Die Frage lautet wie folgt:

Wann erhielten sie wessen Handy, wieviele Handys erhielten Sie, und welche Zeiträume an Anruf-History und SMS-History fehlte auf welchem Handy?

Was der dann wohin schickte, löschte oder in der Nase popelte ist völlig uninteressant und nur Medienhype zur Ablenkung, die bei Dir ja bestens verfangen hat... leider.

fatalist
12.11.2013, 07:32
Was wurde Klemke abgewatscht wegen Rassismus...


RA Klemke kommt nun auf die Schwester von S. zu sprechen. Diese habe einen Sohn, “dessen Vater nicht gerade rein deutschen Blutes ist”. S. antwortet, der komme aus Ghana. RA Klemke fragt, ob “die Kameraden” das damals gewusst hätten, was S. bestätigt. RA Klemke will wissen, ob es dazu Bemerkungen gegeben habe. S. sagt, es habe eine Situation gegeben, wo sie Fußball gespielt hätten. Wohlleben und André K. seien dabei gewesen. An anzügliche Bemerkungen habe er keine Erinnerung, es sei alles ganz normal gewesen, so S. da war gar nichts. Nicht einmal NSU-Watch regt sich auf...

fatalist
12.11.2013, 07:37
Galeria Kaufhaus, eröffnet 18.10.2001, also 4 Morde zu spät:


RA Klemke bohrt jetzt zum erwähnten Kaufhaus bzw. Restaurant (vgl. 10. (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-10-verhandlungstag-13-juni-2013/) und 13. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-13-verhandlungstag-20-juni-2013/)) nach: „Wissen Sie noch, wohin Sie da gegangen sind, konkret, in welche Richtung“, „wissen Sie noch, wie lange sie gelaufen sind“ und „können Sie die Entfernung schätzen von diesem Kaufhaus zum Bahnhof?“. S. spricht von einer „Schätzung“: „vom Gefühl her nicht mehr als zehn, fünfzehn Minuten“. Er habe nur noch ein Bild vor Augen, „wie wir da sitzen. Das Gefühl war kaufhausmäßig“. Weder sei eine Bedienung gekommen, noch hätten sie sich etwas geholt: „Daher kommt das Gefühl, ich reime mir das zusammen, Selbstbedienung“. Gegenüber Prof Dr. Leygraf (psychiatrischer Sachverständiger), so zitiert RA Klemke aus dessen Gutachten, sei S. konkreter geworden: “im Restaurant bei Galeria Kaufhof oder Karstadt”. S. erklärt, dies seien die beiden einzigen Kaufhausketten, die er kenne, die über so einen Bereich verfügten. NSU Watch traue ich bei diesem neuralgischen Punkt nicht weiter, als ich meine Waschmaschine schmeissen kann.

Carsten Schultze hat klar und deutlich mehrfach "Galeria Kaufhof" gesagt, was ein K.O.-Kriterium ist und entlarvt, dass seine Waffe nie und nimmer die Ceska der Dönermorde gewesen sein kann. "Ceska" nannte er sie ebenfalls nie, auch das verfälschte NSU-Watch am laufenden Band.

fatalist
12.11.2013, 07:46
Ist Schultze ein Drogenkonsument, oder was ist mit dem los???


Wie weit sie zum Abbruchhaus, zur eigentlichen Übergabe gegangen seien? Nicht mehr als zehn Minuten, keine großen Strecken, schildert S.. Den Weg habe er ja auch wieder zurück gemusst zum Bahnhof. RA Klemke setzt nach: „Haben Sie ohne Probleme vom Abbruchhaus zum Bahnhof gefunden?“ S. antwortet, „die müssen mir das gezeigt haben“, das schlussfolgere er jetzt aber.

Auf RA Klemkes Frage, warum er eigentlich nicht das Auto seiner Mutter benutzt habe, um nach Chemnitz zu fahren, antwortet S: „ich geh’ davon aus, dass mir das vorgegeben wurde, ich sollte mit dem Zug nach Chemnitz fahren“. RA Klemke verweist auf die „scharfe Knarre“, ob ihm deswegen nicht die Idee gekommen sei, mit dem PKW zu fahren? „Nee. Weil mir gesagt wurde, ich soll mit dem Zug bis da und da hin fahren und dann hab ich das gemacht.“ Ob er nie nachgedacht habe, wenn ihm jemand was gesagt hat? S. bestätigt: „Wenn jemand gesagt hat, fahr mit dem Zug, dann hab ich das gemacht“.

RA Klemke fragt dann nach dem Mann im Abbruchhaus, durch den sie gestört worden seien: „Haben Sie Anhaltspunkte, in welcher Beziehung der zu diesem Objekt stehen könnte?“ S. verneint.

Welche Reaktion er gezeigt habe, als einer der Uwes den Schalldämpfer auf die Waffe geschraubt habe, wisse er auch nicht mehr.RA Klemke bezieht sich dann auf den 8. Verhandlungstag und die damaligen Aussagen von S. zur Abholung der Waffe bei Andreas Sch.: „Sie sagten, wenn ich die Waffe mit dem Auto geholt habe, muss ich einen Führerschein gehabt haben. Das klang nicht so, als hätten Sie ‘ne sichere Erinnerung daran“. Die Erinnerung, so S., sei ihm gekommen, nachdem er die Aussage des Sch. gelesen habe, er habe die Waffe unter den Sitz geschoben. RA Klemke hakt nach: „Sie sagten hier, da habe es bei ihnen geklingelt und sie hätten das wieder hervorgeholt (…) aber Sie hätten ja da was verwechseln können“. S. erklärt: „das Bild kam da überein, als ich das gelesen habe. Der Sch. saß da mit im Auto“. RA Klemke greift diese Antwort auf: „das haben Sie so bisher nicht geäußert, dass sie ein Bild davon im Kopf haben, wie Sch. mit Ihnen im Auto saß“. Doch, sagt S., bei der zweiten oder dritten Aussage habe er das bereits so ausgesagt. Wann er denn zum ersten Mal Gelegenheit gehabt habe, Akteneinsicht zu nehmen, will RA Klemke daraufhin wissen. Antwort S.: „Ich meine vor dieser Aussage, die ich gerade angesprochen habe.“ Davor habe er nur gewusst, „dass das nicht im Laden war (…) und als ich das dann gelesen habe, kam das wieder“. Ob er bei seiner ersten Aussage zum „Fahrzeug als Ort der Übergabe“ tendiert hätte oder nicht, fragt RA Klemke. S. antwortet „Wie ich eben sagte, nein“. Nachdem er diese Aussage gelesen habe, sei das Bild dann klar gewesen. RA Klemke zitiert aus den Akten “ich kann imich jetzt doch erinnern, dass es sein kann, dass ich mit dem roten Clio dort gewesen sein kann” und fragt, wie oft er die Aussage von Sch. gelesen habe? S.’ Antwort „zwei mal mindestens“ kommentiert RA Klemke mit „dachte ich mir“.

RA Klemke bezieht sich dann auf S.’ Schilderung in der Hauptverhandlung, dass er noch ein Bild vor Augen habe, wonach einer der beiden Uwes in Chemnitz einen Schalldämpfer auf die Waffe geschraubt hätte. Ob er das vorher schon berichtet habe, kann S. nicht sagen.

RA Klemke zitiert aus der ersten Vernehmung von S. beim Ermittlungsrichter, da habe es nur geheißen, “Mundlos und Bönhardt schauten sich die Waffe an”, weitere „Verrichtungen“ seien damals nicht berichtet worden.

S. erklärt das mit den Stichworten „Thema Erinnerung“, dem „Hochholen“ und der Situation damals nach dem GSG-9-Einsatz: „der Kenntnisstand war ein anderer als heute, wo ich mich massiv damit beschäftige“.

RA Klemke fragt erneut nach und gibt schließlich selbst eine Antwort:„Am fünften Verhandlungstag sagten Sie das hier, dass einer der beiden Uwes einen Schalldämpfer aufgeschraubt habe“. S. rechtfertigt sich: „dann wird die Erinnerung zwischendurch gekommen sein“. Der Mann ist nicht für 5 Pfennig glaubwürdig.

fatalist
12.11.2013, 07:49
Woher kam das Geld für die Waffe?


RA Klemke befragt den Angeklagten Carsten S. nun zum Geld, mit dem die Waffe bezahlt worden sei. Am 5. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-5-verhandlungstag-4-juni-2013/), so RA Klemke, habe S. gesagt, er habe das Geld für den Kaufpreis „von dem Herrn Wohlleben bekommen müssen“. Am 8. (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-8-verhandlungstag-11-juni-2013/) Tag habe er dagegen ausgesagt, er wisse nicht, wie er das Geld bekommen hätte, woher er den wisse, dass er es von Wohlleben bekommen habe. S. antwortet:. „Weil es nicht von mir war und er war mein Ansprechpartner. Er hat gesagt: geh’ zu Sch.“. RA Klemkes Vorwurf, ob er schlussfolgern würde, dass kein anderer in Frage komme, weist S. zurück: „Ich weiß, dass ich das Geld von ihm habe (…) Er hat es mir gegeben. Er hat mich dahin geschickt und ich hab auch das Geld bekommen .“ Auf RA Klemkes erneute Frage, wie er das wissen könne, reagiert S. mit „ich weiß es einfach“ und RA Klemke wiederum mit dem Kommentar „Ah, Sie wissen es einfach. So viel dazu“. Ist das geil??? NIX weiss der Trollo.


Auf dem Blog NSU-Nebenklage (http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/10/10/) der Nebenklagevertreter Alexander Hoffmann und Dr. Björn Elberling heißt es zum Verhandlungstag:
„S. belastet Wohlleben massiv [...] S.’ Aussagen sind besonders glaubhaft, nachdem er durch seine Aussage im Prozess bereits einen weiteren Sprengstoffanschlag aufgedeckt hat. Dementsprechend erwarteten viele eine intensive Befragung durch die Verteidigung Wohlleben. Diese wurde der spannenden Situation aber nicht gerecht: Stundenlange Fragen, die S. zwar an den Rand seines Erinnerungsvermögens, zu keinem Zeitpunkt aber in Erklärungsnot brachten. Rechtsanwalt Klemke offenbarte aber, wessen Geistes Kind er ist. Mit der Frage „Sie sagten, der Mann Ihrer Schwester sei nicht rein deutschen Blutes?“ offenbarte der Verteidiger seine ideologische Nähe zu den Angeklagten. Das muss Satire sein, oder Ebeling war bei einer anderen Verhandlung.

fatalist
12.11.2013, 08:06
Ralf Wohlleben, bestätigt S. nun erneut, habe den Schalldämpfer aufgeschraubt, auf ihn gerichtet und gelacht: „Es war schon komisch, als Scherz gemeint, (…) zwischen lustig und unangenehm.“ RA Klemke weist auf einen vermeintlichen Widerspruch hin: „Sie sagten vorher, dass der Herr Wohlleben der Annahme war, dass seine Wohnung abgehört würde, sie sind aber tatsächlich mit der Knarre in die Wohnung marschiert“. S. kann das aufklären: „Ich hab von der Göschwitzer Wohnung gesprochen, nicht von der Winzerler Wohnung (…) Das mit dem Abhören war die Göschwitzer Wohnung“. RA Klemke fragt nach, wie oft und wie lange er die Waffe jeweils gesehen habe. Das sei bei allen drei Malen „kurz“ gewesen, „wenige Minuten, also nur kurz. Ich hab da auch keine direkten Erinnerungen“, so S.

Zuhause hätten ja seine Eltern jederzeit reinkommen können. Wie er die Waffe nach Chemnitz transportiert habe, will RA Klemke nun wissen. „Im Rucksack, vielleicht auch in einer Umhängetasche“, sagt S.. Die Waffe sei dabei in dem weißen Tuch eingeschlagen geblieben,, zusammen mit der Dose Munition und dem Schalldämpfer.

Die hätten die Waffe dann aus dem Tuch genommen, einer der beiden habe den Schalldämpfer aufgeschraubt und dann sei schon der ältere Mann gekommen. RA Klemke hat noch zwei Fragen: „Haben Sie nur auf die Waffe gestarrt oder haben Sie auch die beiden Uwes angeschaut?“, was S. verneint, und „Haben Sie sich dabei unterhalten?“ S. weiß das heute nicht mehr.

Der Vorsitzende Richter Manfred Götzl unterbricht an dieser Stelle für die Mittagspause. Irre zu glauben, dass jemand nur teilweise abgehört wird, aber Schultze ist nix zu blöd...

Vor allem aber steht im Gerichtsprotokoll, dass die Uwes vom Schalldämpfer überrascht gewesen seien, obwohl sie den doch angeblich so bestellt haben sollen, telefonisch, und Carsten Schultze auch ausdrücklich eine Waffe mit Schalldämpfer bei Andreas Schulz bestellt haben will. Steht so in der Anklage.

Da passt rein gar nichts zusammen, wie es bei implantierten Erinnerungen ja öfter vorkommen soll.



Kurz nach 13.30 Uhr setzt Rechtsanwalt Olaf Klemke die Befragung fort: Wie lange S. die Waffe zuhause angesehen hätte? S. sagt, er wisse nicht mehr, „ob das unter ‘ner Minute war oder mehr“. Nur das Tuch aufgeschlagen und kurz reingekuckt. Sonst habe er zuhause mit der Waffe nichts gemacht.

RA Klemke fragt erneut zur Situation bei Wohlleben zuhause: „In der Wohnung, auf dem Fußboden, so hab ich Sie verstanden, wie ging die Besichtigung der Waffe da vonstatten“. S. kommentiert, das habe er alles schon gesagt. Seines Erachtens nach habe er die Waffe nicht in die Hand genommen. Die Munition, „etwas Päckchenmäßiges“, blieb auf dem Tuch liegen. Ob er diese Munition überhaupt gesehen habe? S.: „da war irgendwas dabei, ‘ne Dose oder in Pappe, es war klar, dass das die Munition ist. Ich weiß nur, dass Munition dabei war“. RA Klemke verweist auf den 6. Verhandlungstag, da habe S. konkrete Angaben gemacht “20-50 Stück Munition“ (siehe Protokoll des 6. Verhandlungstages (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-6-verhandlungstag-5-juni-2013/)). S. sagt, er würde das so eingrenzen, vom Gefühl her, was RA Klemke kommentiert: „Wiedermal ein Gefühl, o.k. Aber außerhalb von Gefühlen, gibt es Beobachtungen, woran sie anknüpfen könnten?“ Entweder müsse er das gesehen haben, erklärt S., oder Sch. habe ihm das gesagt, deswegen wisse er, dass es nicht mehr als 50 waren und mehr als fünf.

RA Klemke fragt dann, ob Andreas Sch., wie von S. behauptet, tatsächlich schon beim zweiten Treffen davon gesprochen habe, dass die Waffe einen Schalldämpfer habe, was S. bestätigt. Am Anfang sei er sich da nicht ganz sicher gewesen, dann aber immer sicherer geworden, da er mehr darüber nachgedacht habe. Wie er das hervorgerufen habe, will RA Klemke wissen. Er sei spazieren gegangen, habe „immer versucht, mir das vor Augen zu holen (…) Schon in Karlsruhe oder noch früher, da hatte irgendwas nicht gestimmt, ich hatte ‘deutsche Waffe’ abgespeichert und da kam mir irgendwann, dass es gar keine deutsche Waffe war“.

Das mit dem Schalldämpfer sei dann „eine Erklärung“ gewesen. Als er in einer Vernehmung zum ersten Mal die Waffe sah, sei er “überrascht” gewesen, was sich mehr auf die Größe der Waffe als auf den Schalldämpfer bezogen habe. RA Klemke will noch wissen, wo das „zweite Gespräch mit Sch.“ stattgefunden habe, in dem es um den Schalldämpfer gegangen sei. Draußen vor dem Laden habe er „abgespeichert“, sagt S., „oder gegenüber so ‘ne Treppe hoch“. Überrascht war er, weil er diese Waffe nur aus dem Fernsehen kannte, aber eben nicht aus seiner Erinnerung.


Und zur Munitionsmenge hält RA Klemke S. vor, am 8. Verhandlungstag habe S. ausgesagt, „dass die beiden Uwes über 50 Schuss wollten“ Das wüsste er nicht, korrigiert S., er habe nur „möglichst viel“ und „irgendeine Eingrenzung“ abgespeichert, die mit dem „deutschen Fabrikat“ zu tun habe, „dass es da bessere Munition für gibt“.

RA Klemke beharrt darauf, er habe „definitiv gesagt, dass die Uwes über 50 Schuss wollten“, was S. zurückweist: „Das wär’ ja ein Ausschlusskriterium gewesen, wenn’s weniger gewesen wäre.“ Diese Eingrenzung der Munitionsmenge „müssen die mir am Telefon gesagt haben“. Immer wieder Telefonate über Waffen und Munition, das glaube ich nicht.



Rechtsanwalt RA Klemke fragt erneut: „Wussten die beiden Uwes, als Sie nach Chemnitz fuhren, bereits, dass bei der Waffe ein Schalldämpfer war?“ S. kann das nicht mehr mit Sicherheit sagen, er schlussfolgere nur, dass er das, „als wir telefoniert haben“ gesagt habe. Angeblich war die Waffe mit Schalldämpfer bestellt, da musste nichts mehr geklärt werden.

Anklage, findet sich so auch beim BGH, Entscheidung zu U-Haft Wohlleben:


Anlässlich eines Telefonats mit Sch. in der zweiten Jahreshälfte 1999 äußerte Böhnhardt oder Mundlos den Wunsch nach einer Pistole nebst Schalldämpfer und Munition. Davon in Kenntnis gesetzt beauftragte der Beschuldigte Sch. , sich an den Zeugen Sc. zu wenden und bei diesem die gewünschte Waffe zu bestellen. Sc. besorgte über einen Mittelsmann eine Pistole Ceska 83, Kaliber 7,65 mm, einen passenden Schalldämpfer und 50 Schuss Munition. Anschließend verkaufte er Waffe und Zubehör für 2.500 DM an Sch. , der den verlangten Kaufpreis zuvor vom Beschuldigten in bar erhalten hatte. Nach Prüfung der Pistole und fernmündlicher Rücksprache mit Böhnhardt oder Mundlos wies der Beschuldigte Sch. an, die Pistole nebst Schalldämpfer und Munition nach Ch. zu bringen und sie den Genannten dort auszuhändigen. Dem kam Sch. bei einem Treffen mit Böhnhardt und Mundlos in einem Abbruchhaus in Ch. nach. Mit der ihnen auf diese Weise verschafften Pistole Ceska 83 verübten Mitglieder des "Nationalsozialistischen Un-14 tergrunds" in der Folge die neun Mordanschläge gegen Gewerbetreibende ausländischer Herkunft http://openjur.de/u/433686.html

Beschuldigter ist hier Wohlleben, Sch. ist Schultze, Sc. ist Andreas Schulz.

Fazit: Die Aussagen von Carsten Schultze sind herbeiphantasierter Mist.

fatalist
12.11.2013, 08:17
In Wahrheit war die Vernehmung Schultzes das Waterloo für dessen Glaubwürdigkeit.


RA Klemke springt zurück zur Besichtigung der Waffe bei Wohlleben: „Sie haben ein Bild im Kopf, dass Wohlleben den Schalldämpfer aufgeschraubt hat mit Lederhandschuhen, richtig zitiert?“ S. bejaht.

Bei der zweiten oder dritten Vernehmung habe er das geschildert, aber noch nicht in Karlsruhe. RA Klemke will wissen, ob er das von sich aus berichtet habe und S. sagt: „Ich hab versucht, das wieder herzuholen. Und der Herr [OSTA bei BGH] Weingarten hat auch gefragt: hat jemand Handschuhe getragen?“.

Bis zur nächsten Vernehmung sei ihm „das auf jeden Fall bewusst geworden, dass da auch die Handschuhe dabei waren. Jetzt sei er sich sicher, dass Wohlleben Handschuhe getragen habe. Während oder nach der damaligen Vernehmung sei ihm das bewusst geworden, „da kam das. Das war so ne Idee“.

RA Klemke legt nach: „Ist diese Idee bei ihnen selbst gereift oder hat da jemand nachgeholfen?“ Als S. sagt „die kam bei mir wieder hoch“ spottet RA Klemke „ganz alleine aus tiefsten Tiefen bei Ihnen hoch gekrochen“?

Nach der zweiten Vernehmung sei das gewesen, sagt S., „ich habe gerade gesagt, dass der Herr Weingarten mir Stichworte gegeben hat. Und dann hab’ ich nachgedacht und dann wurde mir das klarer“. RA Klemke fragt nach diesen „Stichworten“, ob er auch „Handschuhe“ vorgegeben habe? „Da müssten wir im Protokoll kucken“ schlägt S. vor, worauf RA Klemke zitiert “auf Frage, es kann möglich sein, dass Wohlleben dabei Handschuhe trug”.

Auf erneute Nachfrage sagt S., dass er die konkrete Frage von Herrn Weingarten nicht mehr wisse. Das ist zu schön.
Der Kronzeuge bekommt nicht nur am Tag seiner Verhaftung das Zeugenschutzprogramm versprochen, sondern der Bundesanwalt souffliert ihm die Aussagen...



Wie oft er die Waffe vor seiner Festnahme in den Medien gesehen habe, will RA Klemke nun wissen. „Bestimmt über 20 Mal“, sagt S., wobei er nicht gezielt nach den Bildern gesucht habe. Zuerst habe er noch die Assoziation gehabt, „das muss eine deutsche gewesen sein“. Schultze wusste also nichts von "Ceska", er glaubte eine deutsche Waffe überbracht zu haben. Noch 2011 glaubte er das.



Nach einer zehnminütigen „Beratungspause“, die Rechtsanwalt Klemke beantragt hat, setzt er kurz vor 14.30 Uhr die Befragung fort: Wie es im damaligen Freundeskreis bewertet worden sei, dass es sich um Bombenattrappen und um nicht zündfähiges Material gehandelt habe. S. sagt dazu, er wisse noch vom Christian Ka., der habe „das so runtergespielt“. Es sei so gewesen, als wenn denen was angehängt werden solle, dass es nicht so schlimm sei, wie was „der Staat draus machen würde“. Christian Kapke ist der Bruder von Andre Kapke, und es sieht so aus, als habe die rechte Szene die Bombenattrappen für staatsinszeniert gehalten??? Das impliziert doch dann die Frage, ob die Szene das Trio für Spitzel gehalten hat, oder nicht?



Rechtsanwältin Nicole Schneiders insistiert dann nochmal auf der Herkunft des Geldes für die Waffe: S. müsse ja aus den Akten inzwischen die Angaben von Ka. und Brandt über Geldsammlungen kennen, wieso er dann ausschließen könne, dass er das Geld nicht von Ka., Brandt oder gar G. bekommen habe. „Bei diesem Weg war der Herr Ka. oder der Herr Brandt nicht dabei“, sagt S., „es wurde mir nur gesagt, der Wohlleben soll sich um das und das kümmern“.

Schneiders will wissen, warum S. heute Holger G. nicht erwähnt habe, als er gefragt worden sei, mit wem er über die drei gesprochen habe. Er habe, sagt S., das wohl vergessen, „die eine Situation, beim Lagerfeuer, wo er zu Besuch war aus Hannover, da bin ich mit dem Herrn G. in die Büsche gegangen“. Es sei dabei nichts übergeben worden und um „nix konkretes“ gegangen, da sei er „auch vom Gefühl her“ sicher. Ob ihn sein Gefühl schon mal betrogen habe? Ja, das sei ja normal, aber hier sei er sich relativ sicher. Holger Gerlach hatte 30.000 Euro im Bankschliessfach, als er verhaftet wurde. Auch Holger G. ist im Zeugenschutzprogramm. Ist sicher nur Zufall.



Schneiders fragt, ob er und Herr Sch. als sie aus dem „Madley“ herausgegangen seien, auch eine Überwachung befürchtet hätten. S. sagt, er gehe davon aus, eher als „mögliche Überwachung“. Die Frage von Schneiders, ob sie in der Jenaer Szene „gewisse Sicherheitsstandards“ eingehalten hätten, beantwortet S. wie folgt: „Ich hab’ mit dem Herrn Wohlleben über die Drei nicht am Telefon gesprochen.“ Aber mit dem Trio wegen Waffen telefoniert. Ha ha ha.

Nereus
12.11.2013, 08:23
Ist Schultze ein Drogenkonsument, oder was ist mit dem los???

Der Mann ist nicht für 5 Pfennig glaubwürdig.

Masochistische Schwuchtel...

fatalist
12.11.2013, 08:36
Wann war denn Carsten Schultze in Chemnitz, beim Trio?


Schneiders will dann das Thema wechseln – und fragt zu S.’ Fahrt mit Ralf Wohlleben zu Dr. Eisenecker [Goldenbow]. Ob ihm bekannt sei, warum nur Anwaltsvollmachten für Zschäpe unterschrieben wurden, jedoch nicht von Mundlos und Böhnhardt? S. kann sich das (in den Akten wohl so Beschriebene) nicht erklären, „denn ich hab’ ja in Chemnitz bereits alle Drei unterschreiben lassen“. An das Gespräch mit Hans Günter Eisenecker habe er keine konkrete Erinnerung mehr.

Bevor Schultze und Wohlleben bei Eisenecker waren, holte Schultze in Chemnitz beim Trio die Vollmachten ein.
Das wurde auch abgehört, Operation Drilling.


Wohlleben und Schultze sind zusammengefasst in einem Anklagepunkt (S. 418 ff) -

Anfang 1999 besuchten W. und S. Ra. Dr. Eisenecker in Jena, um mit diesem eine anwaltliche Beratung für den Fall zu vereinbaren, dass sich Z. stellen würde (Ergebnis der Telefonüberwachung Wohlleben durch TLfV vom 8. Februar 1999 - Operation "Drilling") Warum nur Zschäpe, wenn Schultze doch nach diesem Telefonat Vollmachten für alle 3 unterschreiben liess???


Von dem Tag wisse er nur noch, dass Eisenecker Wohlleben gefragt habe, ob es in Ordnung sei, dass er mit dabei wäre. Jena ist aber nicht Goldenbow. Es muss also mehrere Treffen mit dem Anwalt gegeben haben.

Woher kam das Geld für diesen Anwalt, wenn der Verfassungsschutz den Anwalt Gerd Thaut aus Gera (Böhnhardt) bezahlte, liegt es dann nahe, dass das Geld für Eisenecker ebenfalls von den Schlapphüten kam? Und was ist mit Mundlos? Zahlte dessen Anwalt gar der MAD ????


Von Seiten der Nebenklage hat noch Rechtsanwalt Detlef Kolloge Fragen: „Sie haben hier von einem Gespräch berichtet mit Herrn Wohlleben, der erfahren habe, dass die Drei eine Waffe eingesetzt haben“ (vgl. 8. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/06/protokoll-8-verhandlungstag-11-juni-2013/)). Er habe nicht von „Dreien“ gesprochen, sagt S. dazu. Kolloge verweist darauf, dass ein solcher Überfall Gegenstand der Anklage sei, „allerdings zwei Jahre vor Übergabe ihrer Waffe“. S. kann das nicht beantworten. Kolloge sagt, die Reaktion “hoffentlich war das nicht meine Waffe” spräche gegen einen Jahre zurückliegenden Vorfall. S. gibt zu, dass das alles nicht zusammenpasst. Aber neues sei ihm hierzu nicht eingefallen. "Die haben jemand angeschossen", oder was meint der? Bekomme ich nicht zusammen... angeschossen hat ja der fickrige Bankräuber in Zwickau erst 2006 jemanden. Bauchschuss. Erst- und Einzeltäter...

fatalist
12.11.2013, 09:08
Heute Mutter Böhnhardt als Zeugin, das bringen alle Blätter.
https://www.google.com/search?q=nsu+&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=nsu+&aqs=chrome..69i57j69i60l3j69i65j69i60.1286j0j7&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8#es_sm=93&espv=210&q=nsu&safe=off&tbs=qdr:h


054. Tag: 12. November 2013, 09:30 Uhr, Mario K., Anmietung Fahrzeuge
054. Tag: 12. November 2013, 10:00 Uhr, Bianca K., Anmietung Fahrzeuge
054. Tag: 12. November 2013, 10:15 Uhr, Alexander H., Anmietung Fahrzeuge
054. Tag: 12. November 2013, 10:30 Uhr, Silvia S., Krankenkassenkarte f Zschäpe
054. Tag: 12. November 2013, 11:00 Uhr, Mandy S.
054. Tag: 12. November 2013, 13:00 Uhr, Torsten W., NSU-Brief
054. Tag: 12. November 2013, 13:30 Uhr, KHM R., ”Wasserschaden”
054. Tag: 12. November 2013, 14:00 Uhr, Brigitte Böhnhardt Mandy Struck, Alexander Horn (musste angeblich Womo in Heilbronn abholen) und Ehepaar Knust (letztes Womo) finde ich viel interessanter. Vor allem weil die Zeugin Arnold fehlt, "kleines Mädchen sagte Mama zu Zschäpe bei Womo-Abholung".

fatalist
12.11.2013, 09:13
Prof. Dr. Mundlos ohne Titel, das darf man wohl nur bei NAZI-Vätern.
Ist immerhin der MDR, also ein Staatssender.


NSU-Untersuchungsausschus
Vater von Mundlos kritisiert Thüringer Polizei


Der Vater des mutmaßlichen rechtsextremen Terroristen Uwe Mundlos hat den Sicherheitsbehörden vorgeworfen, seinen Anfang 1998 untergetauchten Sohn und dessen Komplizen bewusst nicht behelligt zu haben. Siegfried Mundlos sagte am Montag vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages: "Man hat gewusst, wo die sind, dass die in Chemnitz sind. Man hätte die in den ersten vier Wochen fassen können." Die Zielfahnder des Landeskriminalamtes hätten von Anfang an eindeutige Hinweise gehabt, wo sein Sohn gemeinsam mit Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe untergetaucht seien.

http://www.mdr.de/thueringen/siegfried-mundlos100_v-standard43_zc-698fff06.jpg?version=4391 (http://www.mdr.de/thueringen/siegfried-mundlos100.html)Siegfried Mundlos vor dem NSU-Untersuchungsausschuss

Auch der Verfassungsschutz habe damals so viele Spitzel im Umfeld seines Sohnes gehabt, dass es unmöglich sei, dass der Geheimdienst nichts vom Aufenthaltsort der Drei in Chemnitz gewusst haben wolle, sagte Mundlos weiter.

Scharf kritisierte er die damaligen Zahlungen des Thüringer Verfassungsschutzes an den rechtsextremen V-Mann Tino Brandt. Die etwa 200.000 D-Mark, die dieser für seine Spitzeltätigkeit erhalten haben soll, habe Brandt in die rechte Szene investiert und so den rechtsextremen "Thüringer Heimatschutz" aufgebaut. "Der THS wäre nie so gediehen, wenn der Thüringer Verfassungsschutz da nicht tüchtig Steuergelder reingesteckt hätte", sagte Mundlos. http://www.mdr.de/thueringen/zwickauer-trio758.html

Hat der ein Toupet :?



Siegfried Mundlos berichtete am Montag vor dem Ausschuss von einem Gespräch mit den Eltern von Uwe Böhnhardt kurz nach dem Untertauchen des Trios. Diese hätten ihm erzählt, ihre Söhne und Zschäpe seien bei Verwandten auf dem Land in Mecklenburg-Vorpommern untergekommen. Mundlos sagte, er habe dies auch einem Zielfahnder des Thüringer Landeskriminalamtes gesagt.http://www.mdr.de/thueringen-journal/thuer1554_v-standard43_zc-698fff06.jpg?version=7264 (http://www.mdr.de/thueringen-journal/video159774.html)THÜRINGEN JOURNAL

Mundlos-Vater vor NSU-Ausschuss


Zum ersten Mal sagte der Vater von Uwe Mundlos vor dem NSU-Untersuchungsausschuss aus. Konnte der Hochschulprofessor zur Aufklärung beitragen?

deutschland
12.11.2013, 09:35
Mutter von Uwe Böhnhardt Zeugin im NSU-Prozess

"Frau hatte Trio offenbar im Untergrund getroffen" ... Im Untergrund ? In 1000 Meter Tiefe auf der AV (Auguste Victoria Schacht 1 und 2) in Marl ? Niemals wird eine Mutter eine Aussage machen, die ihren Sohn belasten könnte... was glauben denn diese Deppen von Juristen eigentlich ?

fatalist
12.11.2013, 09:59
NSU-Ausschuss Thüringen, viel Stoff... @brain freeze hatte ja bereits dazu gepostet.


Michael Aschenbrenner, 56, verheiratet, Beamter. Er hatte mit der VS-Observationsgruppe den Auftrag erhalten, Uwe Böhnhardt zu observieren. Er war als Einsatzleiter selbst bei der Observation dabei gewesen. Dabei seien ca. 10 bis 12 andere Observanten des Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz anwesend gewesen. http://haskala.de/2013/03/11/aus-dem-ausschuss-11-marz-2013/

Der war gestern "geheim":


12.38
Bevor die nächste Zeugenbefragung beginnt, müssen die Abgeordneten einen anderen Raum beziehen. Grund: Der nächste Zeuge ist so geheim, dass er nicht erkannt werden darf. Er muss von allen Besuchern und Medien abgeschirmt werden. Der Landtag hat hierzu eine Video-Einrichtung installiert. Von dem anderen geheimen Raum wird das Geschehen in den normalen Sitzungsaal gestreamt. Zu sehen sind die Abgeordneten, der Zeuge aber nicht. Man wird nur seine Stimme hören können. Grund für die Geheimniskrämerei ist: Er ist noch immer in sensiblen Funktionen beim Thüringer Verfassungsschutz aktiv. Damals war er Leiter der Abteilung Observationen beim Thüringer Verfassungsschutz. Der Zeuge, der heute nur “Herr Zeuge” genannt werden darf, war im März diesen Jahres schonmal im Thüringer Untersuchungsausschuss und wurde dort öffentlich mit vollem Namen befragt. Auch damals stellte er sich als Observationsleiter vor. Blöd nur: Wer auch noch “Observationsleiter” in der Suchfunktion unserer Homepage eingibt, kommt genau auf jenen Ausschuss-Ticker von uns, wo er ja eh öffentlich benannt wird. Na ja, warum das heute anders ist, bleibt wohl sein Geheimnis. Jedenfalls wurde die praktizierte Abschirmung auch in der neuen Aussagegenehmigung gefordert.

12.42
Nächste Zeugenbefragung: Der geheimnisvolle Observationsleiter.
http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/11/ua-herrzeuge.png (http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/11/ua-herrzeuge.png)

also verewigen wir den Namen mal lieber hier im Strang.

Kaperle-Theater also in Erfurt.


Vorher aber noch ein Rentner mit BKA-Vergangenheit aus dem TH-Innenministerium:


Walentowski. “Sie hätten denen Pässe geben können, hätten aber der Polizei bescheid geben müssen”, um das Trio auch zu erwischen, wenn es mit den Pässen über die Grenze flüchtet.10.31

Zur verpatzten Garagenrazzia äußert der Zeuge, dass er Uwe Böhnhardt [der während Razzia verschwand] bis zur letzten durchsuchten Garage festgehalten hätte. “Ich hätte als Polizeibeamter jederzeit eine vorläufige Festnahme aussprechen können”. Sie gaben denen Pässe, denn 2002 wurden Böhnhardt und Zschäpe ja von einem LKA-Thüringen-Polizist in Chemnitz gesehen, die Beiden wurden festgenommen, zur Überprüfung auf die Wache gebracht, und sie hatten andere Papiere, und die Fingerabdrücke fanden sich nicht im Fahndungscomputer. Eingestellt wurde erst 2003.


11.11
Auf Nachfrage zu Konsequenzen seiner Fachaufsicht: Er hätte nicht in der KPI Jena intervenieren können, dass sei nicht seine Aufgabe gewesen, da zu intervenieren. Zum Garagenbesitzer äußert er: “Ich weis nur, dass man zum Zeitpunkt der Durchsuchung offensichtlich gar nicht wusste, wer denn die Garage vermietete”. Seine Einschätzung: Der Vorbereiter der Durchsuchung habe sich nicht richtig gekümmert hat, “der hat das schlecht vorbereitet”. “Man muss sich vorher informieren wie man reinkommt (…) “ich kann doch nicht einfach die Tür aufsprengen!”. Der Polizist Apel (Garagenvermieter) war doch dabei. Der holte sogar noch den Schlüssel... alberne Lügenmärchen...

Aber der Hammer kommt jetzt:


11.43

Wie aus weiteren Akten die dem Thüringer Untersuchungsausschuss vorliegen ebenso hervorgeht, wurden die Sprengvorrichtungen (USBV) des Jenaer Trios, die man am 26. Januar 1998 in der Jenaer Garage fand erst zum Herbst bzw. Ende 1998 ausgewertet. Der Fund der Garage sei damals auch noch nicht entsprechend unter “terroristische Gewaltkriminalität” bei der Konzeption eingeordnet worden. Die Kritik daran teilt der Zeuge: “Ich bin kein Kriminaltechniker, aber da gebe ich ihnen recht [...] Es ist unbefriedigend, ich kann es nicht ändern.” Auch er erkennt einen Widerspruch darin. Eine bundesweite Bedeutung bei einem flüchtigen Trio zu sehen sei ja ein Widerspruch, so der Zeuge. Warum dann Ende Juni 98 der neue Haftbefehl wegen des "TNT" in der Bombenwerkstatt, wenn man das doch noch gar nicht untersucht hatte?

Wie geht das zusammen?

fatalist
12.11.2013, 10:25
Der "Observationsleiter" hat die Bombenwerkstatt selbst ausgekundschaftet.


13.07
Der Zeuge blättert in seinem Observations-Logbuch und liest dann die Observationsdaten der Thüringer Verfassungsschutz-Observationsgruppe bei der Suche nach dem Trio im Jahr 1998 vor:
15. Januar und 20. Januar 1998 in Gera Klasse, das war ja noch vor der Razzia, Frau König :cool:
Und das Schloss welches die Feuerwehr öffnen musste stammt auch vom LFV???

http://haskala.de/2013/11/07/ticker-zum-thueringer-nsu-untersuchungsausschuss-7-11-2013 (http://haskala.de/2013/11/07/ticker-zum-thueringer-nsu-untersuchungsausschuss-7-11-2013/#zweiter)


13.38

Der Abg. Kellner fragt weiter zur Garagenobservation bzw. ob der Herr Zeuge selbst am Auffinden der Garage beteiligt war. Ja, er habe den Einsatz geleitet. Auf Nachfrage: Es waren keine V-Mann-Erkenntnisse, man kam über die eigenen Observationen an den Standort[, in dem später die Bombenwerkstatt ausgehoben wurde]. Hat er auch das "TNT" da reingelegt???

Das BFV war auch dabei, und man setzte Peilsender ein. An Fahrzeugen etc pp. Bis Berlin...


13.51
Zur Überwachung 14. Juli bis 16. Juli gibt er noch an, dass diese den Neonazi [Jürgen] Helbig betraf. 1998 wurde der Bote Wohllebens zum Trio nach Chemnitz überwacht, aber auch schon zuvor. Es gab Überwachungen des Zeugen in Jena. Erinnert an das Schäfer-Gutachten und die Anrufe beim Jürgen Helbig, "der Ralf soll bei Mutter Böhnhardt Klamotten holen und zum Treffpunkt bringen".

Vollkasko-Überwachung durch das LFV und das LKA...

fatalist
12.11.2013, 10:32
Nette Zusammenfassung der Sitzung vom 7.11.2013 in Erfurt:


8.43
Der vollständige Ticker vom Untersuchungsausschuss am Donnerstag 7.11. ist hier (http://bit.ly/1delzCo) seit gestern auch freigeschaltet.


Themen dieser Ausschuss-Sitzung waren u.a.: Mutter von Uwe Böhnhardt hat Verfassungsschützern damals offenbart, dass sie ihren flüchtigen Sohn weiter mit Klamotten versorge, VS hat sie aber nicht beobachtet, Grund: man habe ihr versprochen, sie nicht zu beobachten. Versprochen sei versprochen, es sei nur fair bzw. “eine Frage des Anstandes für uns” (!); Andre Kapke 3 Wochen mit Flugzeug observiert, weil am Boden zu anstrengend; Ralf Wohlleben schüttelte 20 VS-Observanten am Bahnhof Jena ab und verschwand; Auswertung der Garagen-Bomben hat sich um ein Jahr verzögert > keine Einstufung damals als Rechtsterror; Spekulationen um V-Mann / MAD-Tätigkeit des Neonazis Mario Brehme; Spitzel Andreas Rachhausen für VS zeitweise verpflichtet, aber da Alkoholiker unzuverlässig; Beinahe-Zugriff gegen Böhnhardt/Mundlos in Chemnitz; Thüringer VS-Observationsleiter führt private Tagebücher über alle Observationen seit 1992 in Thüringen (wer, wann, wo); um Zielpersonen zu identifizieren täuscht man auch Autounfälle vor dem Haus vor und klingelt dann an der Tür um Gesichter zu sehen; VS hat Fachaufsicht bewusst ignoriert; V-Manntätigkeit durch Brandt angeblich selbst in Vernehmung enttarnt; “Fußmattenhandel” zwischen Verfassungsschutz-Vizechef und Innenministeriumsreferatsleiter http://haskala.de/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif 13 Thüringer VS-Observationen wg. Neonazi-Trio 1998; führende Beamte teilen aus: Polizei-Sonderkommission “personalfressender Popanz” und Roewer ein “charakterlicher Lump”. Hier (http://bit.ly/1delzCo) weiterlesen.


8.40

Übrigens: Heute vor zwei Jahren am 11.11.2011, damals ein Samstag, wurden im Kölner Bundesamt für Verfassungsschutz mehrere Akten zu Thüringer V-Männern vernichtet. http://haskala.de/2013/11/11/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-am-11-november/

Das ist echt niedlich, was Mutter Böhnhardt so alles erzählt. Heute auch in München?

fatalist
12.11.2013, 10:38
@brain freeze:


12.30

Weiter geht es um eine Äußerung von Verfassungsschützer Schrader, der ausgesagt habe, dass Herr Werner ihn mit der Fahndung Verfassungsschutz nach dem Trio angewiesen hätte. Der Zeuge lacht. “Glauben sie, dass ein Abt. Leiter des LKA dem Verfassungsschutz Aufträge erteilt?” fragt er die Abgeordnete. Sie “Ich kann mir mittlerweile vieles vorstellen.” http://haskala.de/2013/11/11/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-am-11-november/

Zeuge: Peter Werner, 76, Rentner. Damals Abt. Leiter im LKA, verantwortlich auch für die Zielfahndung.

Da passt was nicht zusammen


12.35

Auf Nachfrage der Abg. Walsmann äußert Peter Werner zur Garagenrazzia 1998 “Mir ist völlig neu, dass das Verfahren, was zur Durchsuchung in Jena führte, beim LKA bearbeitet worden wäre”.



12.34


Der Abg. Untermann fragt nochmal nach der Bezeichnung “Grauer Wolf”, der Zeuge meint, dass er unter den Kollegen so genannt wurde. Untermann fragt weiter zur Übernahme der Abt. 6, der Chef sei auf ihn zugekommen und fragte ihn “Was hältsten davon, wenn du die 6 übernimmst?”, da habe er dann ja gesagt, die Stelle sei ja auch besser bezahlt worden. Der Abg. Adams fragt nochmal zur Garagendurchsuchung. Der Zeuge meint, die wäre nicht in seinem Bereich gewesen, er denkt, dass es sich dabei um ein in Jena laufendes Verfahren handelte. Auf Nachfrage von Adams zur BKA-Beteiligung erklärt er ein weiteres mal, dass er davon nichts gewusst habe. Da passt gar nix zusammen...

Conny
12.11.2013, 10:41
Da passt was nicht zusammen
Ja.
So langsam denke ich auch, dass an dem Fall irgendetwas faul ist. :D

fatalist
12.11.2013, 10:57
16.34
“Ich erzähle ihnen die Dinge kurz und bündig und sie sind viel harmloser als man es sich vorstellt” erzählt Vater Mundlos einleitend. Er habe sich dreimal mit dem Herrn Wunderlich von der Thüringer Zielfahndung getroffen und einmal mit den Herren vom Verfassungsschutz. Die Verfassungsschützer trugen beim Zeugen vor, dass man sich bei ihnen melden solle falls es der Sohn anrufe oder anderweitig reagiert. Aber bitte nicht über das eigene Telefon, sondern über eine öffentliche Telefonzelle, da das eigene Telefon überwacht würde. Gleichwohl korrigiert er bisherige Darstellungen, dass dadurch die Telefonüberwachung der Polizei verraten wurde. Der Zeuge meint: Von der Überwachung wusste man schon vor diesem Tipp des Verfassungsschutzes. Das Verhalten des Zielfahnders Wunderlich selbst durch einen Anruf hätte einmal daraufhin gedeutet, das man abgehört werde.


16.32

Nächster Zeuge: Prof. Dr. Siegfried Mundlos, er wird dieses Jahr 67, ist verheiratet und Pensionär.



http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/11/ua-vatermundlos.png (http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/11/ua-vatermundlos.png)

16.40
Es geht nun um den Brief mit Äußerungen über eine V-Mann-Tätigkeit von einer Person aus dem Trio. Vater Mundlos gibt an: Ja es gab ein solches anonymes Schreiben. Darin wurde Beate Zschäpe als Spitzel/Informatin bezeichnet. Er habe das auch etwas bedrohlich wahrgenommen. Dann habe er Zielfahnder Wunderlich angesprochen, ob der sich vorstellen könne, dass so etwas sein kann und der habe dies bejaht. Wunderlich habe dann ja auch 2001 einen Bericht geschrieben, wo er sich darauf bezog. Da er das Schreiben als nicht “aufhebenswürdig” einstufte habe er dies schließlich in den Müll geworfen, so der Zeuge.



16.38
Der Zeuge berichtet über weitere Abhöraktionen. [Im Mai 2000?] “da wurde nicht nur meine Frau, da wurde der ganze Rewe-Markt abgehört”, da seien Persönlichkeitsrechte verletzt worden moniert er und beklagt dass seine Familie nur aus Berichten wie des Schäfergutachtens oder Presseartikeln von solchen Maßnahmen erfahren habe. Er hätte sich gewünscht, wenn ihm nach gewisser Zeit von den Behörden mitgeteilt worden wären, dass Abhöraktionen statt fanden und diese jetzt beendet sind.


16.49
Vater Mundlos hat seine ganz eigene Theorie: Tino Brandt sei quasi nur das Instrument des Verfassungsschutzes zur Arbeitsplatz-Sicherung gewesen.

16.57

Zur Adress-Liste die bei seinem Sohn gefunden wurde erklärt Vater Mundlos: “Das ist doch kein NSU Netz, das ist ein Verfassungsschutz Netz!” und zählt einige der dort stehenden Namen auf: Kai Dalek, Tino Brandt, Thomas Starke… diese wären später als V-Leute aufgeflogen. Wenn bei 30 Adressen 5 V-Leute dabei sind, dann ist das schon beachtlich. Sei Sohn sei “von einem V-Mann zum nächsten V-Mann weitergereicht” worden, ist er sich sicher.


17.02
Der Zeuge erzählt außerdem, dass ein Bekannter von ihm den Bombenkoffer am Jenaer Theater damals fand. Der sei leer gewesen und hätte nichts als ein leeres Alurohr enthalten, ist er sich sicher. Der Koffer wurde 6 Wochen lang da aufbehalten. Später sei der Koffer bei Kripo Live gezeigt worden. Er kritisiert, dass er dort als “Propaganda” instrumentalisiert worden sei, ebenso wie die Garage zum “Propagandaobjekt” wurde. Er hält die Darstellungen in der Öffentlichkeit für übertrieben und berichtet, dass er damals deswegen Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt habe. Auch hätte Vater Mundlos selbst dann auch bei Kripo Live angerufen.



16.59
Vater Mundlos bringt auch sein Unverständnis über den Ablauf der Garagenrazzia am 26. Januar 1998 in Jena zum Ausdruck: “Wenn ich zusammenhängend drei Garagen durchsuche [verstehe ich nicht, ] wieso ich die Beteiligten nicht so lange festhalte, bis das Ergebnis der Durchsuchung feststeht”. Er erinnert sich, dass Zschäpe nicht bei ihrer Garage war und später hörte er, dass der Garagenbesitzer erst 2001 informiert worden sein soll. “Wir haben Gottseidank Frau Marx und den Thüringer Untersuchungsausschuss, die werden Klarheit bringen!” zeigt sich der Zeuge hoffnungsvoll.



17.06
Vater Mundlos berichtet dass er [nach er Razzia] eines Tages losgefahren sei und unterwegs das Auto seines Sohnes vor der Wohnung von Ralf Wohlleben gefunden habe. Er habe dann das Auto mit 2. Schlüssel mitgenommen und vor seiner Wohnung geparkt. Daraufhin habe Ralf Wohlleben Kontakt zu ihm gesucht. Wohlleben äußerte, dass er ohne Auto nun nicht mehr zu seiner Arbeitsstelle nach Rothenstein komme, weil er sein Auto ja dem flüchtigen Trio gegeben habe.Damit Ralf Wohlleben nicht seinen Job verliert habe ihn dann Vater Mundlos [im Frühjahr 1998] 1 bis 1,5 Wochen lang jeden Morgen nach Rothenstein gefahren und Abends wieder abgeholt. “Hoffentlich ist bald das Fluchtauto wieder da” wirf er noch als Gedanken in den Raum [unklar, ob damals sein Gedanke oder der von Wohlleben oder beiden].



17.04
Vater Mundlos kommt auf die Vernehmung des Zielfahnders Wunderlich zu sprechen, offensichtlich hat er diese in den Medien mitverfolgt. Damals ging es um das unfallbeschädigte Fluchtauto des NSU-Trios. In den Akten wurde ein Auszug aus dem Polizeiregister gefunden, mit handschriftlicher Notiz von Wunderlich mit dem Kennzeichen des Autos von Ralf Wohlleben. Vater Mundlos: Wenn Wunderlich nicht gewusst haben will, dass das der Fluchtwagen war, dann entspricht das “nicht der Wahrheit”, so der Zeugte.



17.10
Chemnitz kam ja nun nicht wirklich überrascht erklärt der Zeuge sinngemäß. “Sie waren tatsächlich da hin gefahren wo sie auch vorher hingefahren sind [...] Zum Ex-Lover der Frau Zschäpe, dem Herrn Starke”. Mundlos bezeichnet ihn als Vertrauensperson der Polizei, der Ex-Stasi, der auch das TNT für das Trio gebracht hat[ und bezieht sich damit wohl auf Pressemeldungen viel später nach dem Tod seines Sohnes]. “Wenn sie 1+1 zusammenzählen können, dann können sie zum Schluss kommen [...] man hat gewusst, dass sie in Chemnitz sind! Man hätte in den ersten vier Wochen die unbedingt fassen können”, alles andere sei “Unfug”.

Der Mann ist Klasse, kein Wunder dass man seine Aussagen im Mainstream nicht bringt :happy:

fatalist
12.11.2013, 11:10
Weiter Prof Mundlos:


17.12
“Ich hätte meinen Sohn gezwungen zur Staatsanwaltschaft [zu gehen], um diese Geschichte mit der Garage zu klären”. Uwe Mundlos, so ist sein Vater überzeugt, “hatte sich ja gar keine Straftat schuldig gemacht” und weiter: “Die waren nicht straffällig”, er denkt, dass Zschäpe bei einer Rückkehr nicht mehr als 14 Tage hätte verbüßen müssen. Uwe Böhnhardt war zu 2-3 Jahren wegen krimineller Delikte verurteilt worden, “nicht wegen dem Puppentorso” erklärt er. Dort sei er freigesprochen wurden. Familie Böhnhardt hatte panische Angst gehabt, dass ihr Sohn nochmal ins Gefängnis muss. Dort habe er schlimme Dinge erlebt.



17.11

Vater Mundlos gibt an, dass dass Fahrzeug [seines Sohnes] Ford Escort J-AH-41 nach der Flucht vor seiner Wohnung stand und als geklaut gemeldet wurde. Das hätte ihn verwundert. Dabei, sei dass doch gar nicht das Fluchtauto gewesen. Das richtige Fluchtauto [des Wohlleben] “nach dem durfte aus Datenschutzgründen nichtmal gefragt werden”. Auf Böhnhardts ist er nicht gut zu sprechen:


17.14
“Dadurch dass Frau Böhnhardt 4 Jahre nicht sagte, wo die anderen sind, habe sie 4 Jahre lang Leute gedeckt mit denen sie nicht in erster Linie verwandt ist, das ist auch Strafvereitelung!” kritisiert Vater Mundlos. Wie kommt er auf 4 Jahre? Hat sie es denn nach 4 Jahren gesagt, also 2002??? Oder hatte sie da keinen Kontakt mehr zum Trio?

War Uwe Mundlos überhaupt die 4 Jahre mit den beiden Anderen zusammen, das wird immer geschrieben, aber woher wissen "die" das denn???


17.16
Ihm wird aus einer Akte vorgelesen, in der sinngemäß steht: Aus der LKA-Fahndungsakte ergebe sich, dass es schwierig sei, Vater Mundlos zur Mitarbeit für das Auffinden des Trios zu bewegen. Es gebe Keine Hinweise auf Aufenthalt, keine Kontaktversuche des Sohnes. Vater Mundlos bestätigt: “Wir haben nicht ein Hinweis gehabt. Das wundert mich auch. Dass sich unser Sohn nie gemeldet hat bei uns”. Nicht dass der schon tot war... aber der wurde ja 2011 gefunden in Eisenach, gelle?


17.18
Der Zeuge spricht eine weitere Aktion an: “Ich hatte den Eindruck, irgendwer wollte uns ganz gewaltig reinlegen”, er bezieht sich auf eine Kreditkarte, die er anschaffen und über Juliane Walther ans das Trio weiterreichen sollte werden sollte. Die Empfehlung kam wohl aus Polizeikreisen, da man sich erhoffte darüber Informationen zum Aufenthaltsort zu erlangen. Da habe er den Vorschlag gemacht: Herr Wunderlich, wenn das wirklich notwendig ist, dann geben sie mir das schriftlich, dass die zu Zwecken der Fahndung zur Verfügung gestellt werden. Er wolle nicht später als derjenige gelten, der die Flüchtigen unterstützt habe. Darauf sei Wunderlich nicht eingegangen. Vater Mundlos dachte sich dann, dass man ihn veräppele. Er weigerte sich bei der Aktion mitzumachen. Hätte ich auch nicht gemacht an Mundlos Stelle.



17.20
Auch Juliane Walther habe er negativ in Erinnerung, die sei einmal auf die Mutter von Uwe Mundlos zugekommen und hätte das Vertrauen ausgenutzt. U.a. ging es da um den Wohnungsschlüssel und sie habe auch erzählt, dass keine Durchsuchung bei Mundlos stattfand. Später habe sich das als falsch erwiesen und sie hätten versucht sie zur Rede zustellen. “Bei Juliane Walther hatte ich schon gleich Bauchschmerzen” so Vater Mundlos. Weiter: “Die Tatsache, dass die Frau Walther als Vertrauensperson für den VS gearbeitet hat lässt ja den Schluss zu [...] dass der Herr Andre Kapke mit Sicherheit eine Quelle des Verfassungsschutzes ist”, erinnert er sich an andere Erlebnisse. Laut Gronbach ist ja Kapke der Killer von Eisenach. Es wird immer besser...

fatalist
12.11.2013, 11:38
Immer noch Prof Mundlos:


18.51
Die Abg. König fragt den Zeugen weiter zur Äußerung der Familie Böhnhardt, welche sagte, dass die drei auf dem Mecklenburger Land untergekommen seien. Er habe sich danach nicht nochmal mit diesen unterhalten. Er habe sich sehr geärgert, habe nicht die Option bekommen, sich mit seinem Sohn zu unterhalten. Abg. König fragt nochmal nach: Dass heisst, sie wussten dass die Eltern Böhnhardt damals Kontakt zu den dreien hatten? “Das ist ganz offensichtlich so”. Er wäre nur einmal bei den Böhnhardts gewesen, kurz nach der Flucht. Dann habe er die drei Jahre später an einer Tanke getroffen, da habe Familie Böhnhardt geäußert: “Den dreien gehe es gut.” Ansonsten gab es keine konkreten Hinweise der Familie Böhnhardt auf den Verbleib des Trios.

18.48
Abg. Kellner fragt, wer den Brief mit dem Hinweis auf eine Informantentätigkeit Beate Zschäpes noch alles außer ihm gesehen habe. Antwort: Keiner, dass sei auch kein Brief sondern eine anonyme Nachricht gewesen. Er habe den Herrn Wunderlich davon erzählt. Herr Wunderlich hat den nicht gesehen. Ob er ihn vorher entsorgt habe, weis er nicht mehr. “Die Sache war eigentlich unbedeutend” und “anonyme Sachen gibt es viele”.

18.46
Auf Nachfrage des Abg. Adams berichtet Vater Mundlos, dass man das Internat irgendwann habe räumen müssen, durch die Presseberichte nach der Flucht habe sich das schließlich auch rumgesprochen, dass die so schnell nicht wieder zurückkommen. Er hatte ein Schreiben erhalten, das Zimmer von Uwe Mundlos in Ilmenau langsam mal zu räumen.

18.42
Der Abg. Adams versucht nochmal nachzufühlen, was der Zeuge aus eigener Erinnerung und späteren Infos rekonstruieren kann zum Tag der Flucht im Frühjahr 1998. Er habe Uwe Mundlos noch etwas schockiert in Erinnerung, er hätte von Beate und Böhnhardt gehört, dass sieben [?] Jahre Haft drohen würden. Auch Juliane Walther habe Schlüssel zurückgebracht. “Meinen Sohn habe ich nie wieder gesehen, er hat nur ganz kurz angerufen und hat auf Wiedersehen gesagt”, da hätte wohl Andre Kapke daneben gestanden. Auch zwei Tage wäre Kapke in der Nähe gewesen. “Es sah so aus, als ober der verhindern wolle unter 4 Augen [zu sprechen]“. Uwe Mundlos hätte zu ihm gesagt: “Vati auf wiedersehen, du siehst mich nicht wieder”. Er erinnert sich an ein Abschiedstelefonat zwei Tage später, seine Frau habe ihm gesagt: “Der Uwe ruft dich an, versuch ja nicht zu streiten”. Der Zeuge: “Meine Frau hat mir versucht sich zu schildern, dass der Kapke immer neben ihm stand”. Sohn Mundlos da: “Ich verlasse euch für längere Zeit. Hab’ euch lieb”. Das waren die letzten Worte. “Kapke war zum Abschied [1998] da und Kapke war auch am 4. November [2011] da” resümiert der Vater in Anspielung auf Kapkes geloggten Handystandort zur Tatzeit in Eisenach. “Der Kapke hing ja noch stärker da dran als die Juliane Walther” sagt er weiter. Vater Mundlos fragt sich, wenn der “Held von Eisenach”, wie er sagt, schon am 4.11. in den Abendstunden wusste, um wen es sich handelt, warum er dann nicht Polizisten am Bahnhof postiert habe, dort sei Zschäpe ja ausweislich der Berichte ja am Samstag oder Sonntag langgefahren.

18.39
Vater Mundlos äußert sich weiter kritisch über die jüngsten Verlautbarungen des bis vor kurzem noch Gothaer Polizeidirektors Michael Menzel vor dem Münchener Oberlandesgericht. Der Zeuge frage sich, woher denn der Herr Menzel so schnell die Vermisstenanzeige her hatte, “er hat ja behauptet, gleich am 4.11. die Vermisstenanzeige aufgefordert zu haben”. Vater Mundlos meint, dass es da auch um die Fingerabdrücke seines Sohnes ging. “Mein Sohn war nie straffällig geworden”. Weiter bezeichnet er Herrn Menzel etwas spöttisch als den Helden, der den Wohnwagen stürmte, an den er so einige Fragen hätte.

18.35
Der Abg. Adams fragt nochmal nach dem Brief, weil er meinte, dass zum Zeitpunkt der Flucht so viele Briefe ankamen. Mundlos: “Das war Schadenfreude” etc., es sei über die Familie her gerollt. “Was wollen sie da machen, sie müssen weiterleben”.

18.33
“Wenn ich jetzt höre das auf der Meldung von dem Unfall die zwei interessanten Personen da draufstanden… da lässt einen das schon nachdenklich werden” kommentiert Vater Mundlos Äußerungen aus einer der letzten Ausschuss-Sitzungen zu einem Aktenfund anlässlich des unfallbeschädigten Fluchtwagens. Dort habe Zielfahnder Wunderlich einen handschriftlichen Vermerk gemacht, es seien wohl auch relevante Chemnitzer Adressen darauf vermerkt gewesen.

18.31
Nochmal zum Auto was er in Jena vorfand: “Zufälligerweise stand am Jembopark ein Streifenfahrzeug… ” der Besatzung habe er gesagt: “Es läuft doch gerade die Fahndungsaktion nach dem Trio….Ich habe jetzt das Fahrzeug in der und der Straße gesehen”, die Beamten hätten dass dann weitergemeldet. “Sicherheitshalber hatten wir am nächsten Tag einen Termin mit Wunderlich”, spätestens da müsste der das gewusst haben, so der Zeuge.

18.27
Der Abg. Untermann fragt weiter zur Veranstaltung mit Roewer in Jena. “Dieser Ludendorff hat in Jena seine Audienz gegeben…” und meint den verkleideten Helmut Roewer. Der habe dort so getan, als ob er für die [Rechten] der ‘Spendieronkel‘ sei.

18.26
“Mein Sohn war ziemlich naiv. Freundschaft hat ihm viel bedeutet”. Er habe sich aus falsch verstandener Kameradschaft mit Uwe Böhnhardt in den Untergrund bewegt, so der Vater Mundlos. Sein Sohn fühlte sich geschmeichelt, als Freund von Böhnhardt zu gelten. Er geht nicht davon aus, dass die Flucht von Anfang an länger geplant war. Tage zuvor Uwe Mundlos noch bei einem Hausarzt und habe sich krankschreiben lassen. Weiter spricht er davon, dass Beate Zschäpe und Frau Böhnhardt ihn [unklar ob Uwe Mundlos oder Uwe Böhnhardt] mit “psychologischen Mitteln” unter Stress gesetzt haben und von einer mehrjährigen Haftstrafe sprachen. Der Zeuge Mundlos sagt: Er Hätte es verstanden, wenn Uwe Böhnhardt von seiner Familie nach Mecklenburg-Vorpommern geschickt worden wäre, um ein bisschen unterzutauchen, aber nicht dass alle drei dann verschwunden sind.

18.24
Der Abg. Untermann fragt weiter zur Chemnitz-Verbindung, Vater Mundlos gibt an, dass er nicht wusste wo dort der Starke wohnt, er hätte aber über Bekannte rumgefragt. Er “wäre bald selbst nach Chemnitz gefahren”, wenn die Familie Böhnhardt ihm nicht andere Andeutungen in Richtung eines Unterschlupfes im Raum Mecklenburger Land gegeben hätte. “Ich war nie bei Herrn Starke, ich habe ihn auch nie gesehen. Ich weiß nur dass er eine starke Bezugsperson für meinen Sohn war”.

18.22
Zwischendrin gibt er an, dass nach wie vor der Computer von Uwe Mundlos immer noch verschollen ist.

18.20
Der Abg. Untermann kommt auf die Äußerungen zurück, dass das Trio in den ersten vier Wochen hätte festgenommen werden können. Er will wissen, woher er sich die Sicherheit nimmt. Zeuge: Man hat bei der Garagendurchsuchung wohl 1-2 Adresslisten gefunden, die im Zusammenhang mit der Unterkunft in Chemnitz standen. Außerdem habe sein Sohn, der immer ordentlich war, ja auch massenweise Briefe von Thomas Starke aufbewahrt.

18.17
Die Abg. Pelke fragt den Zeugen Prof. Dr. Siegfried Mundlos weiter zu seiner Ansicht bzgl. der Morde und Überfälle des Trios nach der Razzia. Er antwortet kurz und knapp: “Wir sind ein Rechtsstaat. Die Schuld muss erst nachgewiesen werden, so lange gilt die Unschuldsvermutung”.

18.15
Vater Mundlos erklärt, dass es aus seiner Sicht einen erfolgversprechenderen Fahndungsansatz gegeben hätte: “Herr Roewer hat 400.000 DM eingesetzt um in das Umfeld des Trios einzudringen. Hätte er davon nur ein zehntel genommen und das als Kopfgeld ausgesetzt…. ich bin der Meinung, die gefährlichen Sprengstoffterroristen hätte man innerhalb einer Woche gehabt!”

18.13
Die Abg. Pelke interveniert nochmal und äußert, dass man doch im Nachgang die Erkenntnis habe, dass es doch nicht nur naive Jugendliche waren. Vater Mundlos reagiert: “Die waren sau naiv!” , zumindest sein jugendlicher Sohn, meint er. Sie fragt weiter zum Verbleib der drei und in wiefern er an entsprechenden Absprachen beteiligt war. “Ich betone es nochmal ganz deutlich: Es gab nie einen Deal zwischen Familie Mundlos und dem Verfassungsschutz oder der Polizei [...] über eine Rückholaktion”. “Ich hätte mich sofort für eine Rückhol-Aktion angeboten”. Er empfindet es als systematisch, dass der Verfassungsschutz in seinen Äußerungen immer wieder Familie Böhnhardt und Familie Mundlos verwechsele.

18.11
Vater Mundlos moniert ein weiteres mal die Kripo Live Sendung zur Fahndung nach seinem Sohn sowie Böhnhardt & Zschäpe. Er selbst hätte [roten Hakenkreuz-]Koffer als “vollkommen harmlosen Koffer” empfunden, im Fernsehen sei er aber so dargestellt worden, als könne der explodieren. “Man braucht doch die Bombenattrappe zu einer Bombe hochstilisieren” meint er. Der Vater von Uwe Böhnhardt habe da auch einige Dinge gesehen, die aus seiner Garage stammten. Er kenne solche Propaganda-Aktionen gegen missliebe Personen aus DDR-Zeiten, gibt er an. Er erwähnt die Observation von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, bei der der Kauf von Brennspiritus und Gummiringen beobachtet worden sein soll. Vater Mundlos: Er hätte daraus keinen Anschlag geschlussfolgert, sondern dass sie für die Oma Einweggläser besorgen [!?].

18.08
Die Abg. Pelke fragt nochmal zum Tag der Durchsuchung, als er das Fahrzeug der Familie Böhnhardt sah. Er hätte die Polizeibeamten angesprochen, die meinten aber, dass nicht Herr Böhnhardt betroffen sei, sondern jemand anderes. Er sei dann zu Familie Böhnhardt gefahren.

18.06
Die Abg. König liest dem Zeugen einige Namen aus der damaligen Zeit vor. Frank Liebau , Andreas Schulz, Enrico Theile, Juliane Walther, Andre Kapke, Christian Kapke, Holger Gerlach, Thomas Grund. Walther und Kapke kenne er ja, wie bereits geäußert. Auch Thomas Grund sei ihm in Erinnerung, in “sehr negativer” Art. Mundlos: “Die jungen Leute hatten sich in Winzerla die Mühe gemacht und wollten sich einen Jugendclub [Winzerclub] bauen, mit eigenen Händen…” und dann als Veröffentlichungsfeier war, hätte sich der Herr Grund alias Kaktus und noch wer als Leiter präsentiert. “Nur der Herr Grund ist nicht die geeignete Person gewesen” und spricht aufIM/Stasi-Geschichten an. Angeblich hätte er entsprechende Zweifel nicht ausräumen können, Grund sei für ihn damit nicht die richtige Besetzung für den Jugendclub gewesen, so Mundlos. Außerdem hätte der Alkoholmissbrauch zugelassen und sich verdrückt, wenn handgreifliche Leute kamen, so der Zeuge. Wurde denn seitens des Jugendamtes nach dem 26. Januar 1998 Kontakt aufgenommen? “Nein” meint Mundlos, es gab überhaupt kein Kontakt.

18.04
Der Zeuge erinnert sich nochmal an die Begebenheit am 26. Januar: Da sei er Richtung Schnellstraße gefahren, “da sah ich da dem Böhnhardt sein Auto, als es durchsucht wurde”, er sei ausgestiegen und habe gesehen, dass Böhnhardt nicht dabei war. Dann hat er das der Fam. Böhnhardt gesagt. Die hätten dann geäußert, dass ihr Sohn aus Angst vor einer Haft flüchtete.Sein Sohn Uwe Mundlos sei dann aus “falsch verstandener Freundschaft mitgeflohen”, so der Zeuge.

18.02
Der Vater Mundlos berichtet, das die Familie Böhnhardt nach dem Verschwinden des Trios ihm gegenüber angab: “Die sind in Mecklenburg bei Verwandten von uns”. Die Abg. König fragt nach, wer das genau sagte? Er: Wahrscheinlich beide (Vater + Mutter Böhnhardt).

18.00
Er erwähnt zwischenzeitlich noch einen Polizeibesuch von 3-4 Beamten, bei dem diese einen Rucksack mitnehmen wollten oder mitnahmen. Über die Razzia in der elterlichen Wohnung war er not amused.

17.58
Die Abg. König fragt weiter und möchte wissen, woher er seinen Verdacht auf Chemnitz hatten bzw. wann der kam und auf welchen Informationen dieser Verdacht basiert. Vater Mundlos: Als sein Sohn bei der Armee war und an einem Wochenende nachhause kam, sei er los gefahren, er habe noch einen Brief oder Visitenkarten bei ihm gesehen mit Charli Chaplin “Der große Führer”. Mundlos sei dann nach Chemnitz gefahren und wurde dort irgendwo festgenommen, wegen eines Rechtsrock-Konzertes oder einer rechten Kundgebung. Am Sonntag oder Montag sei er dann nach Chemnitz gefahren, über 30-40 Leute wurden von der Polizei in einer Turnhalle festgesetzt und kamen dann nach Mitternacht raus “Da wollte ich meinen Sohn unbedingt mit überzeugen, dass er mit nach Jena kommt”, auch wollte er den Hund [von Stefan Apel?] mitnehmen, weil der auch festgesetzt war. Aber: Die jungen Leute wollten vor den Chemnitzern scheinbar nicht zeigen dass sie jetzt von Papa abgeholt werden”. Die Jenaer seien dann mit den Chemnitzern in Richtung Neubaugebiet zusammen verschwunden. Er erinnert sich auch, dass sein Sohn einen relativ starken Briefverkehr mit dem Starke aus Chemnitz gehabt habe. Auf die Frage der Abg. König, ob das Wissen ist, was er zum damaligen Zeitpunkt schon hatte sagt er: Ja, der Name Starke tauchte damals öfter auf, der “war für mein Sohn ein Vorbild”.

17.53
Vater Mundlos kritisiert weiter, dass er nie ein Durchsuchungsprotokoll der Polizei ausgehändigt bekam, aus dem hervorging, welche Wohnung denn von Uwe Mundlos durchsucht wurde. Die Familie Mundlos habe damals festgestellt, das private Dinge nach der Durchsuchung fehlten, so u.a. eine Stereoanlage und ein teures Mountainbike. Da habe er sich auf den Weg gemacht um das Protokoll einzusehen, fuhr nach Erfurt zum LKA und habe sich vorgestellt. Man habe ihn sehr freundlich weitergelassen zur Staatsschutzabteilung, wo Aktenordner aufgestapelt waren und Bilder vom Kapke & Co. an den Wänden befestigt waren. “Da hing der halbe Thüringer Heimatschutz, so wie ich ihn kenne” erinnert er sich. Als er sich verabschiedete, habe ihm ein Polizist geraten, dass wenn er Einfluss auf seinen Sohn habe, dann versuchen soll, dass dieser sich als Kronzeuge anbiete. Das ging jedoch nicht, so Vater Mundlos. “Da war er zu gradlinig, zu ehrlich, dass hätte er nicht gemacht”. Danach sei er nach Jena gefahren, direkt zum Herrn Kapke und habe ihm gesagt: “Ich habe gehört du sprichst ganz gerne” bzw. sinngemäß “Man liebt den Verrat aber nicht die Verräter”. [Dann sei das 3000 DM teuere Mountain-Bike wieder zurückgekommen?], “Herr Kapke ist ein ganz ehrlicher Mensch” sagt er mit unüberhörbar zynischen Unterton.

17.50
Der Abg. Kellner fragt weiter, ob er selbst versucht habe seinen Sohn zu suchen. Das habe er mehrfach getan. “Das ich versucht habe meinen Sohn zu finden sehen sie schon dabei dass ich den Chef des LfV in einer öffentlichen Veranstaltung [nach einem Lebenszeichen] gefragt habe”. Er hätt jedoch nur begrenzte Kapazitäten gehabt, da er beruflich eingebunden war und einen schwerbehinderten Sohn habe. Die genannten Ereignisse waren nur Zufallstreffer.

17.48
Auch aus der Polizei sei der Kommentar zu ihm gekommen: “Wir haben ja auch noch richtige Verbrecher zu suchen außer die drei mit der merkwürdigen Bombengarage”. In dem Atemzug relativiert er nochmal die Bedeutung der Garage : “Die Garage ist so wie sie dargestellt wurde nur Propagandaobjekt” und ist sich erneut sich sicher: Sein Sohn hätte das niemals gemacht, andere Menschen mit Bomben in die Luft zu jagen. Er fragt in die Runde: “Wo sind denn die Bomben?”.

17.46
Der Abg. Kellner fragt nochmal nach der Häufigkeit zu den Informationen an Wunderlich. 1x meint Vater Mundlos, in der Sache mit dem Fluchtwagen habe er ihn informiert. Er habe auch mal im Internet eine Fahndungsmeldung gesehen, die jungen Männer [Mundlos / Böhnhardt] könnten Waffen besitzen. Da habe er Wunderlich gefragt, ob es dazu konkrete Erkenntnisse gibt, Wunderlich hätte nur gesagt, dass es die Standartverfahrensweise sei, eine Schusswaffe zu bekommen sei ja auch kein Problem.

17.42
“Ich habe mich immer gewundert… wer ist denn das, der meinem Sohn so blöde Ideen in den Kopf setzt” fragte sich Vater Mundlos damals, wie er heute im Ausschuss erzählt und offensichtlich nach wie vor so denkt. Erinnert sich, dass er einmal seinen Sohn ansprach “Sag mal Uwe… wenn ihr in 10 Jahren an die Macht kommen würdet… meinste, dass sich der Andre Kapke dann in Medizin auskennt?”, das Bildungswesen, Medizinwesen etc… all das brauche doch das Land, hab er gesagt, wie er im Ausschuss schildert.

17.40
Zwischendrin wiederholt er nochmal seine These, dass Brandt und andere führende Leute dazu da waren, Jugendliche anzulocken, damit der Verfassungsschutz die Kenntnis über deren rechte Aktivitäten dann als Erfolgsmeldung verkaufen könne, “in Wirklichkeit sind das nur Reingelegte” glaubt er.

17.38
“Dann kam er [Uwe Mundlos] zur Armee”. Danach hätte ihn ein ein Freund überzeugt, sein Abi nachzuholen. Da habe Vater Mundlos er gehofft, dass sein Sohn Uwe das packe und aus dem Milieu rauskomme. “Wenn ich aber heute weis, dass mein Gegenüber der Verfassungsschutz gewesen ist, dass der Herr Brandt mit 200.000 DM ausgerüstet war und es ein leichtes war…” das Brandt die jungen Leute rumkutschieren könnte, erzählt der Vater aufgebracht… “Der Thüringer Heimatschutz wäre nie so gediehen wenn der Verfassungsschutz da nicht tüchtig Steuergelder reingesteckt hätte!”. Das seien ja neben Brandt auch andere gewesen, erinnert er.

17.36
Der Abg. Kellner fragt nach, wie er grundsätzlich zum Tun der drei Stand. Vater Mundlos erklärt, dass er in den frühen 90er Jahren Beate Zschäpe und seinen Sohn kannte. Zschäpe konnte man eher links zu ordnen, sie hat sich geärgert dass Mundlos Springerstiefel trug, erklärt Vater Mundlos. “Das waren nicht nur Rechte sondern auch Punks”. Er habe versucht sie einer sinnvolle Beschäftigung zuzuführen und habe sie an den Campingurlaub ran geführt. Unter anderem campte man damals in Krakau. Auch habe er ihnen den Zeitzer Braunkohlensee empfohlen, dort seien sie dann wochenlang dann hingefahren mit Campingausrüstung, “auf die weise habe ich versucht die aus diesem Milieu rauszuholen”, so der Zeuge.

17.34
Auf die Frage, aus welcher Motivation er 2005 heraus eine Vermisstenanzeige gestellt habe, sagt er: Die Motivation sei logisch. Er dachte, evtl. ist ein Unglücksfall oder ein Verbrechen passiert. Er habe es auch schon viel früher passiert, aber wegen der Fahndung konnte er keine Vermisstenanzeige stellen.

17.32
Vater Mundlos glaubt, dass man die drei benutzt habe, “um in gewissen Kreisen Informationen zu bekommen”. Er äußert sinngemäß, dass der Verfassungsschutz wollt, dass sein Sohn zusammen mit Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im Januar 1998 aus Jena in den Untergrund ging. Die Bombenwerkstatt könne dazu auch die Legende gewesen sein, so seine Thorie, um als “U-Boot” an die “heran zu kommen, an die man sonst nicht heran kam”. “Ich werde alles daran setzen, um diese Schweinerei, diese Schreibtischtäter aufzudecken”.

17.30
Die Abg. Marx fragt nochmal zur Verfassungsschutz-Veranstaltung im Hotel Explanade. Der Zeuge kritisiert erneut Helmut Roewer: “Der Herr Roewer fühlt sich sehr sicher”, faktisch sei die Familie aber nie informiert wurden durch den Geheimdienst. “Wir wurden nie informiert über eine Rückholaktion”, auch alles was Frau Böhnhardt erzählte sei bei ihm oder seiner Frau nicht angekommen. “Wenigstens 3-4 Jahre hatte Frau Böhnhardt mit denen [den Flüchtigen] Kontakt” weis er. “Die können doch nicht so blauäugig sein, dass jemand ohne Arbeit auf legalen Weg Geld verdienen kann” sagt er in Richtung des Verfassungsschutzes.

17.26
“Ich habe mich immer gewundert, wenn die drei zusammenbleiben, dann müssen die doch auffallen [...] insbesondere in Sachsen” so der Zeuge zwischendrin. “Das ist unbegreiflich, dass man da nicht auf zwei junge Männer kommt…die sahen nach den fast 13 Jahre fast so aus wie 1998″ [als nach dem 4. November 2011 weitere neue Bilder von ihnen bekannt wurden].

17.24

Zum Schäferbericht äußert er noch: “Herr Schäfer kann ja nur darüber berichten, was er für Akten hatte.”, mit dem Bekanntwerden der Beseitigung von Operation Rennsteig Akten ein paar Wochen später habe sich gezeigt, dass auch der Schäferbericht unvollständig sei. Vor diesem Mann ziehe ich meinen Hut. :hi:


http://haskala.de/2013/11/11/ticker-...m-11-november/ (http://haskala.de/2013/11/11/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-am-11-november/)

fatalist
12.11.2013, 11:58
Die Schmierfinken über Prof Mundlos Aussagen:


NSU-UNTERSUCHUNGSAUSSCHUSS
Der Zeuge stellt die Fragen selbst


Siegfried Mundlos hat eine Mission: Der Vater des NSU-Terroristen Uwe Mundlos will aufklären, wie und warum der Verfassungsschutz und die Polizei versagt haben.
VON SEBASTIAN HAAK http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/nsu-siegfried-mundlos/komplettansicht

Wer ist diese Presstituierte?

http://sebastianhaak.de/

Abhaken...


Unser bio sieht das offenbar wie ich, das ist ja ganz was Neues...


NSU-Untersuchungsausschuss: Mundlos-Vater ein “gebrochener Mann”

Posted on November 12, 2013 (http://friedensblick.de/8440/nsu-untersuchungsausschuss-mundlos-vater-ein-gebrochener-mann/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
Als Sinn ihrer Arbeit beschrieben Parlamentarier der NSU-Untersuchungssausschüsse: Angesichts der unaufgedeckten Ceska-Mordserie müsse jetzt das Vertrauen in den Rechtsstaat wiederhergestellt werden. Darauf aufbauend war eigentlich das partei-übergreifende Ergebnis des Bundestag-UA abzusehen:

Es wären “keinerlei Anzeichen dafür gefunden [worden], dass staatliche Stellen die Terrorzelle bewusst gedeckt haben.” (tagesschau (http://www.tagesschau.de/inland/nsu440.html)) Sebastian Edathy (SPD):

Es gäbe “keine Hinweise”, “keinerlei Indizien” für ein “bewusstes Wegschauen” oder “gar aktive Unterstützung”. (tagesschau (http://www.tagesschau.de/inland/edathy-interview100.html))

Dafür waren die Parlamentarier bereit, unbequeme Zeugen als “Spinner” anzugreifen oder kritische Nachfragen als “Verschwörungsteorien”. Siehe Zusammenstellung: “Mutige NSU-Informanten werden aus dem Apparat entfernt! (http://friedensblick.de/2119/nsu-informanten-werden-aus-apparat-entfernt/)“

Einen neuen Höhepunkt dieses Vorgehens lieferten unsere Staatsvertreter im Thüringer UA-Ausschuss. Dort wurde der Vater von Uwe Mundlos befragt, der zurecht auf die unzähligen Ungereimtheiten im Falle hinwies.

Daraufhin wurde “hinter vorgehaltener Hand” getuschelt, er wäre ein “gebrochener Mann”.

“Nach etwa zwei Stunden gibt es im NSU-Ausschuss, der auch mal einen halben Tag lang einen Zeugen vernimmt, keine Fragen mehr. Die Politiker wollen den Vater des mutmaßlichen Terroristen wohl auch vor sich selbst schützen. “Das ist ein gebrochener Mann. Er braucht eher einen Seelsorger”, sagt ein Ausschussmitglied hinter vorgehaltener Hand.” (südthüringen (http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Sie-wollten-niemanden-in-die-Luft-sprengen;art83467,2951765))
Chapeau.


Wenigstens bekommen die Pressenutten ordentlich gegenwind in den Kommentaren.


Vertuschung (http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/nsu-siegfried-mundlos/komplettansicht?commentstart=1#cid-3164444)
Mundlos äußerte in Erfurt erhebliche Zweifel daran, dass der Verfassungsschutz und die Polizei die drei wirklich finden wollten.

Diese Zweifel haben in den Ausschüssen bereits mehrere Beamte und Fahnder geäußert. Dass die Drei von staatlicher Seite geschützt wurden, dass das Neonazi-Netzwerk Thüringer Heimatschutz ohne staatliche Unterstützung und das immanante V-Leute System so nie existiert hätte,dass Geheimdienstakten zurückgehalten oder geschreddert wurden, dass eine Festnahme des Trios abgesagt wurde,all dies ist lange bekannt. Wenn nun auch noch Presseberichte nicht erscheinen dürfen und Journalisten ihren Job verlieren, wenn sie unliebsame Fakten dokumentieren, dann kann einem Angst und bange werden.


NSU-Zensur:Journalist Moser kalt gestellt
Pressefreiheit Erst kürzlich berichtete der NSU-Experte und Journalist Thomas Moser von Zensurmaßnahmen bei der Kontext Wochenzeitung im Zusammenhang mit der NSU-Berichterstattung. http://www.freitag.de/autoren/gsfrb/nsu-zensur-journalist-moser-kalt-gestellt

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/nsu-siegfried-mundlos/komplettansicht?commentstart=9#comments

Dolohov
12.11.2013, 12:06
Die Schmierfinken über Prof Mundlos Aussagen:

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/nsu-siegfried-mundlos/komplettansicht

Wer ist diese Presstituierte?

http://sebastianhaak.de/

Abhaken...


Unser bio sieht das offenbar wie ich, das ist ja ganz was Neues...


Chapeau.


Wenigstens bekommen die Pressenutten ordentlich gegenwind in den Kommentaren.



[/FONT]http://www.freitag.de/autoren/gsfrb/nsu-zensur-journalist-moser-kalt-gestellt

http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/nsu-siegfried-mundlos/komplettansicht?commentstart=9#comments[/FONT]
Er ist ein gebrochener Mann? Braucht einen Seelsorger? Bin gespannt, wann der geselbstmordet wird...

fatalist
12.11.2013, 12:26
Er ist ein gebrochener Mann? Braucht einen Seelsorger? Bin gespannt, wann der geselbstmordet wird... Beim Ticker DER LINKEN König steht kein Wort davon, dass Mundlos belehrt werden musste, wer die Fragen stellt.

Hier in der SZ auch nicht.


Siegfried Mundlos redet schnell, es sprudelt aus ihm heraus. Er wirkt wie jemand, der eine Mission hat. Ein Versagen beim NSU sieht er offenbar vor allem auf Seiten des Staates: "Ich werde alles daran setzen, um diese Schweinerei, diese Schreibtischtäter aufzudecken." http://www.sueddeutsche.de/politik/vater-mundlos-vor-nsu-ausschuss-lieber-in-den-untergrund-zum-spitzeln-1.1816140


Der Vater des NSU-Terroristen Uwe Mundlos (http://www.sueddeutsche.de/thema/Uwe_Mundlos) hat den Verfassungsschutz beschuldigt, für den Aufbau der rechten Szene in Thüringen verantwortlich gewesen zu sein. "Man könnte fast sagen: Sie haben eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme betrieben", sagte Siegfried Mundlos am Montag vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtags in Erfurt.Er verwies auf den V-Mann Tino Brandt, der damals eine Führungsfigur der Neonazi-Gruppe "Thüringer Heimatschutz" (THS) war. Die NSU-Terroristen gehörten dem THS an, bevor sie 1998 abtauchten.

Der Vater von Mundlos (http://www.sueddeutsche.de/thema/Mundlos), ein pensionierter Informatik-Professor, präsentiert auch eine Theorie zum gemeinsamen Untertauchen seines Sohnes mit Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt. Sie läuft darauf hinaus, dass die Behörden Böhnhardt, der eine Haftstrafe antreten sollte, als Spitzel angeworben hätten: "Lieber in den Untergrund zum Spitzeln als in den Knast", sagt Siegfried Mundlos. Die Ausschussvorsitzende Dorothea Marx (SPD) macht deutlich, dass dies kein Faktum, sondern nur eine Vermutung des Vaters sei.

Der 66-Jährige geht auch auf eine Kontaktliste seines Sohnes ein, die Ermittler bei einer Razzia 1998 gefunden hatten. Auf der Liste hatte Uwe Mundlos die Namen und Telefonnummern etlicher brauner Kameraden notiert. Der Vater verwies darauf, dass auf dieser Liste auch mehrere Neonazis standen, die als Spitzel für die Behörden tätig waren, wie man mittlerweile wisse: "Das ist kein NSU-Netz, das ist ein Verfassungsschutz-Netz", sagt Siegfried Mundlos.

Die Untersuchungsausschüsse des Bundestags und der Landtage haben bisher keinen Beleg dafür gefunden, dass jemand aus dem Trio Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt eine V-Person gewesen ist. Auch von den Behörden wird dies vehement dementiert. Dennoch ist diese These weiter im Umlauf, und sie tauchte auch schon kurz nach dem Untertauchen des Trios auf.

Erich von Stahlhelm
12.11.2013, 12:31
Der ganze Fall stinkt doch wie ein fischverarbeitender Großkonzern bei dem es zu einem
Stromausfall in den Kühlhäusern kam. Hundert Meilen gegen den Wind.

fatalist
12.11.2013, 12:31
VerfassungsschutzMinisterium räumt ein: V-Mann war Ku-Klux-Klan-ChefFranz Feyder, 11.11.2013 12:56 Uhr
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.verfassungsschutz-ministerium-raeumt-ein-v-mann-war-ku-klux-klan-chef.dbcd6904-3bca-4889-9ccf-a524712663e7.html

War doch klar... und wurde natürlich dann abgeschaltet, als er den KKK gründete. Glaube ich sofort.


Gemäß dem Vortrag bei den Parlamentariern bespitzelte V-Mann Achim Schmid zwischen 1996 und dem November 2000 für den Inlandsgeheimdienst Neonazis im Südwesten. In dieser Zeit – am 1. Oktober 2000 - gründete er den Haller Ableger des rassistischen KKK. Die Verfassungsschützer schalteten ihren Informanten ab, nachdem dieser die Mitgliedschaft im KKK geleugnet hatte.

Zu der Extremistentruppe gehörte 2001/2002 auch der Gruppenführer der 2007 in Heilbronn ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter. Diesen Mord legt Generalbundesanwalt Harald Range den mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe zur Last. Der KKK war ein Honigtopf, eine totale VS-Veranstaltung. Wieder eine VT hat sich bewahrheitet.

fatalist
12.11.2013, 13:24
NSU Watch‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)

Ein Caravan-Vermieter sagte im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess aus, dass er am Tag des Mordes in Heilbronn war. Viele Diskussionen darüber in d. Mittagspause.
https://twitter.com/nsuwatch/status/400225549983178752

Das war Alexander Horn aus Chemnitz.
http://www.caravan-horn.de/

Hat "Holger G." das Womo wirklich am Tattag am HBF Heilbronn abgestellt, ist also zurückgefahren nach der Kontrolle in der Ringfahndung 20 km weg, ganze 300 Meter an den Tatort ran???


Holger Schmidt (https://twitter.com/terrorismus)
Verifizierter Account‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)

@stahlniel (https://twitter.com/stahlniel) Vermieter sagt, er sei am Tattag in od im Raum #Heilbronn (https://twitter.com/search?q=%23Heilbronn&src=hash) gewesen. Frage nach der Quelle ist lustig: Ich sitze im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess

tommes
12.11.2013, 13:50
Ziemlich absurde Vorstellung nach Heilbronn zurück zu kehren. Für Herrn Horn (der heißt tatsächlich wie der Münchner Profiler:crazy:) wäre es schätzungweise egal gewesen ob er das WoMo in Oberstenfeld, Heilbronn, Ludwigsburg oder sonstwo abholt. Für einen Täter hingegen hätte es ein unnötiges Risiko dargestellt noch am Tattag nochmals in Tatortnähe zurück zu fahren :?

fatalist
12.11.2013, 14:01
Letztes NSU-Wohnmobil noch nicht bezahlt


Das von den mutmaßlichen NSU-Terroristen im November 2011 für einen Banküberfall in Eisenach benutzte Wohnmobil ist nach Angaben des Vermieters noch immer nicht bezahlt. "Wir haben ja immer noch das abgebrannte Wohnmobil irgendwo stehen, das noch nicht bezahlt wurde", sagte der Eigentümer des Campers am Dienstag bei seiner Befragung im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München. Die Rechtsextremisten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos hatten sich am 4. November 2011 in dem im Eisenacher Ortsteil Stregda geparkten Wohnmobil umgebracht, als sie von Polizisten aufgespürt worden waren. Vor ihrem Selbstmord hatten sie das Fahrzeug in Brand gesetzt.

Der Vermieter des Campers erinnerte sich in seiner Befragung vor Gericht kaum an Details der Vermietungen. Er sagte aber, dass der Mann, der das Wohnmobil mietete, freundlich und in Urlaubsstimmung gewesen sei. Nach Erkenntnissen der Ermittlungsbehörden handelte es sich um Uwe Böhnhardt, der unter dem Pseudonym Holger G. aufgetreten war.


http://www.mdr.de/thueringen/boehnhardt-mutter-nsu-prozess100_zc-16f21569_zs-e86155ec.html

Staatssender MDR. Das Wesentliche fehlt, und Selbstmord war es immer noch...


http://www.focus.de/regional/thueringen/prozesse-gericht-verhoert-autovermieter-im-nsu-prozess_aid_1156052.html


Darunter war auch der Wohnwagen, in dem Böhnhardt und Mundlos tot gefunden wurden. Focus lässt wenigstens den Selbstmord weg.


MDR THÜRINGEN ‏@mdr_th (https://twitter.com/mdr_th)5m (https://twitter.com/mdr_th/status/400245922983985152)
#NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Eigentümer vom letzten NSU-Wohnmobil bleibt wohl auf seiner Rechnung sitzen. http://www.mdr.de/thueringen/boehnhardt-mutter-nsu-prozess100_zc-16f21569_zs-e86155ec.html … (http://t.co/Wi1GEXZ2Bb) Der Mario Knust soll die Rechnung für das Wohnmobil einfach an den VS schicken, oder an Andre Kapke, wenn er Gronbach glaubt ;)

bio
12.11.2013, 14:01
Ziemlich absurde Vorstellung nach Heilbronn zurück zu kehren. Für Herrn Horn (der heißt tatsächlich wie der Münchner Profiler:crazy:) wäre es schätzungweise egal gewesen ob er das WoMo in Oberstenfeld, Heilbronn, Ludwigsburg oder sonstwo abholt. Für einen Täter hingegen hätte es ein unnötiges Risiko dargestellt noch am Tattag nochmals in Tatortnähe zurück zu fahren :?

der lichtstadt-blog erklärt es damit, dass der Wohnwagen in der Nähe vom Bahnhof abgestellt wurde. So hätten die Täter per Bahn fliehen können.

Was mir neu ist, ist, dass der Anruf und die Wohnwagen-Abholung am gleichen Tag vonstatten ging! Eine unglaubliche Geschichte.

Menetekel
12.11.2013, 14:50
Immer noch Prof Mundlos:

Vor diesem Mann ziehe ich meinen Hut. :hi:

Ich ziehe keinen Hut, weil ich den nicht habe, aber meine Daumen drücke ich so stark es nur geht und auch so lange ich kann.
Hoffentlich gelingt es ihm, den Spacken nicht nur einen Daumen zu zeigen, sonder dauerhaft mehrere mit meiner Hilfe. Zwei kann ich jedenfalls beisteuern.

fatalist
12.11.2013, 15:09
Ich ziehe keinen Hut, weil ich den nicht habe, aber meine Daumen drücke ich so stark es nur geht und auch so lange ich kann.
Hoffentlich gelingt es ihm, den Spacken nicht nur einen Daumen zu zeigen, sonder dauerhaft mehrere mit meiner Hilfe. Zwei kann ich jedenfalls beisteuern. Selbst beim SPIEGEL schimmert sowas wie Respekt vor Prof. Dr. Mundlos durch?


Uwe Mundlos gilt als der Intellektuelle der NSU-Terrorzelle. Sein Vater Siegfried, Professor für Informatik, sagte nun im Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss aus. Der Auftritt offenbarte, welche Tragödie die Verbrechensserie auch für die Hinterbliebenen der mutmaßlichen Täter ist. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-terrorzelle-mundlos-vater-siegfried-im-ausschuss-a-932997.html


"Kein NSU-Netz, sondern ein Verfassungsschutz-Netz"

Siegfried Mundlos ist ein Mann mit zerzausten, schwarzen Augenbrauen und einem freundlichen Gesicht, der Sakko und lederne Aktentasche trägt, als sei er auf dem Weg zu einer Vorlesung. Einer, der sich selbst als "Wahrscheinlichkeitsrechner" bezeichnet, der seine Doktorarbeit in Theoretischer Mathematik geschrieben und mehr als 20 Jahre lang Informatik an der Fachhochschule Jena gelehrt hat. Einer, der abends seinen schwerstbehinderten Sohn im Rollstuhl durchs Viertel schiebt, weil er "ihm was gönnen" möchte, wie er sagt.


Wie viel Leid erträgt so ein Mann? Der erste Sohn ist seit der Geburt spastisch gelähmt. Als er im Alter von zehn Jahren erste Schritte im Wohnungsflur zurücklegt, ist das für die Eltern ein Erfolgserlebnis. Der zwei Jahre jüngere Sohn gesund, hochbegabt, intelligent - und Neonazi. Später als mutmaßlicher Serienmörder enttarnt.


Siegfried Mundlos hat sich seine eigene Theorie zurechtgelegt, um das Unbegreifliche zu begreifen: Der Verfassungsschutz habe die rechtsextreme Szene in Thüringen aufgebaut, bei der Gründung des Thüringer Heimatschutzes (THS), dem Sammelbecken verschiedener Kameradschaften, "maßgeblich mitgewirkt", regelrecht "eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme betrieben", sagt Mundlos senior.


Abgetaucht seien sein Sohn, Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt nur, weil Letzterem eine Haftstrafe drohte. "Er wollte nicht noch mal ins Gefängnis, die drei waren in panischer Angst", sagt Mundlos. "Ich glaube, man hat Böhnhardt geraten, lieber in den Untergrund zu gehen zum Spitzeln als in den Knast." Der Verfassungsschutz könne doch "nicht so blauäugig gewesen sein, dass die drei ohne Geld oder Straftaten überleben". Er blickt mit großen Augen in die verdutzten Gesichter der Abgeordneten. Die tauchten ab, weil man ihnen eine Bombenwerkstatt unterschieben wollte, nicht wegen Böhnhardts Haftantritt.

fatalist
12.11.2013, 15:19
Vollpfosten wohin man auch schaut...





https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)17m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400259241971163136)
Es sind bloß seine Initialen, beteuert Vermieter Alexander H. Für ihn sei der Mann ein normaler Kunde gewesen. Es war wohl Böhnhardt. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

Öffnen (https://twitter.com/PZhautnah/status/400259241971163136)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)18m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400258945245143041)
Der Mann, der dem #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Wohnmobile vermietet hat, hat auf seinem Auto AH als Kennzeichen. Verdächtig, findet ein Opferanwalt.

Öffnen (https://twitter.com/PZhautnah/status/400258945245143041)



https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)21m (https://twitter.com/terrorismus/status/400258120200355840)
#Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) löst bei #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Kreuzworträtsel. Inhalt unbekannt. Vielleicht: "Terroristische Vereinigung mit drei Buchstaben?"










https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)3m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400264319398473728)
Opferanwalt kritisiert Götzls Fragestil. Opferanwältin widerspricht und lobt Götzls Geduld.Lautes Soli-Klopfen für den Richter im Saal. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)4m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400264227501264896)
Silvia S. aus Hannover muss vor die Tür. Die 33-Jährige ist eine eher widerwillige Zeugin. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)4m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400264171448594433)
Ihr Mann ist mit Holger G. befreundet. Er hat Silvia S. zum Gericht gebracht. Wird Mutter Böhnhardt heute nicht mehr gehört? #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)4m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400264119451807744)
Unklar, wie es weitergeht. Es gibt Bedenken, Silvia S. für heute gehen zu lassen, weil sie sich dann mit ihrem Mann besprechen könnte. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)15m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400261465044574208)
Silvia S. habe das alles nicht gewusst. Viel mehr kommt von ihr nicht. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



Öffnen (https://twitter.com/PZhautnah/status/400261465044574208)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)15m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400261363827630081)
#Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) nutzte die AOK-Karte. Silvia S.s Name und Adresse finden sich auch auf vielen anderen Ausweisen von Zschäpe. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)15m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400261323923013633)
Holger G.habe sie nach ihrer Karte gefragt, sie habe sie ihm gegeben. Was er damit vorhatte, habe sie nicht gefragt. Skepsis bei Götzl #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)23m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400259320224301056)
Zeugin sagt, sie saßen damals zu dritt bei G. daheim in Hannover. Silvia S., ihr Mann und Holger G. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)24m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400259260560314368)
Götzl ärgert sich über junge Zeugin. Sie gibt zu, Holger G. ihre Krankenkassenkarten gegen 300 Euro gegeben zu haben. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Silvia Rossberg aus Burgdorf. Verheiratete S.

fatalist
12.11.2013, 15:41
nsu-prozess: ab wann darf, ab wann muss man einen richter als zumutung bezeichnen?

www.das-zob.de/nsu_richter_goetzl_zumutung_zensur_desinformation_ farce/


bleiben wir zunächst bei der dpa. zum 52. prozesstag (dem vergangenen mittwoch) lieferte diese einen bericht, (http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/id_66371106/gutachten-benzin-an-zschaepes-socken.html)der zwar ein wenig auf unstimmigkeiten zwischen staatsanwaltschaft und zschäpe-verteidigung hinsichtlich der vernehmung einer 91-jährigen eingeht, jedoch komplett verschweigt, dass der “damalige (gemeint ist der zeitpunkt des “auffliegens” des NSU, aka der wohnmobilbrand von eisenach, das auffinden der “beiden uwes”, anm. das ZOB) Chef der Polizeidirektion Gotha, Michael Menzel” trotz zahlreicher nachfrageversuche von prozessbeteiligten nicht ansatzweise schlüssig erklärte, warum er am tatort zeitnah an uwe mundlos dachte. der leitende beamte hatte sich nämlich bereits am 4.11.2011 eine akte zu diesem – und wohl nur zu diesem – angefordert, bevor (!) es in den frühen morgenstunden des 5.11. einen entsprechenden treffer in einer fingerabdruckkartei gab! wohlgemerkt: zu einer auch metzels aussage nach aufgrund der schwere der schussverletzungen (stichwort pumpgun) anderweitig nicht identifizierbaren leiche.

ebenso verliert dpa nicht einmal “zwischen den zeilen” einen hinweis darauf, wie der vorsitzende richter letzte woche nebenklagevertretern mit unseres erachtens fadenscheinigen gründen ins wort fiel, deren kritische fragen de facto abwürgte. man muss wissen: aufgrund unseres erachtens fragwürdigster beschlüsse von götzl und seinem ihm stets treu ergeben scheinenden senat wird im OLG ja von anbeginn an eine offizielle wörtliche protokollierung generell verhindert. von einer audio- oder gar videoaufzeichnung dieses sogenannten “jahrhundertprozesses” ganz zu schweigen. wenn nun die masse der medien hierzulande de facto verschweigt, dass es in dieser wie in anderen polizeilichen aussagen gravierende ungereimtheiten gibt; einen richter nicht mal zitiert, geschweige denn kritisiert, wenn dieser behauptet, dass es für den tat- und schuldvorwurf gegenüber den angeklagten keine relevanz habe, ob zumindest einzelne staatsbedienstete mehr oder minder frühzeitig wussten, wo das NSU-kernrtrio steckte, ist das unseres erachtens absolute desinformation. oder gar vorauseilende selbstzensur? es gibt schlicht zuviele indizien, dass mitarbeiter der einen oder anderen deustchen behörde wussten, was sich böhnhardt, mundlos und zschäpe seit ihrem “abtauchen” 1998 zumindest unter anderem neu aufs kerbholz geladen haben sollen, als dass man hierzu einfach schweigen darf. ist da jemand aufgewacht???

Trotz der ekligen Kleinschreibung sollte man weiterlesen...

Twittern tun die auch:
https://twitter.com/das_ZOB


https://pbs.twimg.com/profile_images/3615894060/708dab0b9f9d11a0532c75b9686a12dd_normal.jpegdas ZOB ‏@das_ZOB (https://twitter.com/das_ZOB)17m (https://twitter.com/das_ZOB/status/400267408499146752)
@SchanzenINI (https://twitter.com/SchanzenINI) wer auf z. selektive "berichte" steht ist evtl. richtig @PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah) - uE nicht empfehlenswert, da mehr gossip als #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) #relevanz (https://twitter.com/search?q=%23relevanz&src=hash) ganz schön kesse Lippe.

tommes
12.11.2013, 16:12
@bio

Das Argument mit dem Bahnhof halte ich nicht für stichhaltig. Das WoMo war ja schon auf dem Weg nach Ludwigsburg - auch dort gibt es einen Bahnhof. Schwäbisch Hall wäre auch gut erreichbar gewesen (und auf dem Heimweg).
Aber zurück nach Heilbronn, fast bis zum Tatort? Bei dem was da los war? Für mich schwer erklärlich.

moishe c
12.11.2013, 17:08
@bio

Das Argument mit dem Bahnhof halte ich nicht für stichhaltig. Das WoMo war ja schon auf dem Weg nach Ludwigsburg - auch dort gibt es einen Bahnhof. Schwäbisch Hall wäre auch gut erreichbar gewesen (und auf dem Heimweg).
Aber zurück nach Heilbronn, fast bis zum Tatort? Bei dem was da los war? Für mich schwer erklärlich.

Weil das jetzt hier schon mehrfach angesprochen wurde, aber ich meine mich zu erinnern, daß das WoMo in Richtung Heilbronn fahrend von der Ringfahndung registriert wurde???

fatalist
12.11.2013, 17:11
@PZhautnah 4m
Mutter Böhnhardt wird erst am 19.11, 9.30 Uhr, gehört. Die meisten Journalisten entspannen sich schlagartig. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

Wo holte der Herr Horn wann genau das Wohnmobil ab, das ist die wichtige Frage.

fatalist
12.11.2013, 17:15
http://1.bp.blogspot.com/-OYkl8UgLI4U/Unn2CIIcWaI/AAAAAAAAdv8/vXvZ68E9f0Y/s250/nsu+Sunlight+Wohnmobil.jpg (http://1.bp.blogspot.com/-OYkl8UgLI4U/Unn2CIIcWaI/AAAAAAAAdv8/vXvZ68E9f0Y/s1600/nsu+Sunlight+Wohnmobil.jpg)
Die deutsche Gebäudereinigungsbranche ist indessen unterwegs nach Schreiersgrün im Vogtland. Hier sitzt die Autovermietung, bei der Uwe Böhnhardt in Begleitung von Beate Zschäpe und einem siebenjährigen Mädchen das Wohnmobil abholte, das die Terrortruppe beim Überfall auf die Sparkasse in Eisenach nutzen wollte. Dass die besten Kriminaltechniker der Republik in dem Fahrzeug nur DNA-Spuren von vier Personen sichern konnte, hat für Aufsehen in der Reinigungs- und Haushaltsreinigerszene gesorgt. Wie hat Vermieter Mario K. das gemacht? Ein Wohnmobil zu vermieten, das innen nicht nur einfach sauber ist, sondern so klinisch rein, dass weder frühere Mieter noch Personal seiner Firma, ja, nicht einmal das Putzpersonal eine auch nur minimale Genspur hinterlassen haben? Selbst Fingerabdrücke konnten die Fahnder im Innenraum des Fahrzeuges nicht finden - weder von Böhnhardt noch von Mundlos, nicht einmal auf den neun mitgeführten Waffen, darunter zwei Pumpgun, zwei Heckler&Koch-Pistolen, eine Maschinenpistole, zwei Revolver und eine Ceska-Pistole.

Für Putzexperten ein Rätsel, das auch nicht gelöst werde, wenn es sich beim Fiat Alkoven um ein fabrikneues Fahrzeug gehandelt habe, wie ein Autohändler aus dem sächsischen Weißwasser bestätigt. "Irgendwer tatscht immer was an", schildert der Mann seine Erfahrungen. Bereits ab Werk kämen vor allem italienische Fabrikate keineswegs strahlend sauber an. "Wir bemühen uns zwar, die Lehrlinge da richtig durchputzen zu lassen." Aber da immer wieder Kaufinteressierte sich in Autos setzten, stehe für ihn fest, dass "richtige CSI-Leute da haufenweise Spuren finden müssten - von unseren Mitarbeiter und von den Kunden". Noch mehr Spuren müsse es in Mietfahrzeugen geben. "Wenn da keine sind", so der Autohändler, "dann will unsere ganze Branche zurecht wissen, wie die das hinbekommen haben".

http://www.politplatschquatsch.com/2013/11/nsu-nicht-nur-sauber-sondern-rein.html

Man muss es wohl mit Sarkasmus betrachten, dieses Schauspiel.

Menetekel
12.11.2013, 17:23
nsu-prozess: ab wann darf, ab wann muss man einen richter als zumutung bezeichnen?

www.das-zob.de/nsu_richter_goetzl_zumutung_zensur_desinformation_ farce/

ist da jemand aufgewacht???

Trotz der ekligen Kleinschreibung sollte man weiterlesen...

Twittern tun die auch:
https://twitter.com/das_ZOB

ganz schön kesse Lippe.

Erst mal Dank für eine weitere Seite, welche man anschauen und lesen kann.
Ansonsten ist dieses Rechtspektakel meiner Ansicht nach nur für die "Erziehung" der Massen gedacht, von seinem Ursprung bis zum heutigen Tag. Leider springen, wie uns bekannt ist, auf solche "Erziehungszüge" viele mit Vehemenz auf, ohne ihre Zwiebel zum Nachdenken zu benutzen.
Dem Vater, ich wiederhole mich dazu gern, drücke ich gern alles, was ihm helfen kann, sich gegen die Vorkommnisse zu stemmen, welche seinen Nachkommen soweit getrieben haben. An diesem Ding stinkt vieles, was man uns da vorsetzt.

bio
12.11.2013, 17:29
http://1.bp.blogspot.com/-OYkl8UgLI4U/Unn2CIIcWaI/AAAAAAAAdv8/vXvZ68E9f0Y/s250/nsu+Sunlight+Wohnmobil.jpg (http://1.bp.blogspot.com/-OYkl8UgLI4U/Unn2CIIcWaI/AAAAAAAAdv8/vXvZ68E9f0Y/s1600/nsu+Sunlight+Wohnmobil.jpg)
Die deutsche Gebäudereinigungsbranche ist indessen unterwegs nach Schreiersgrün im Vogtland. Hier sitzt die Autovermietung, bei der Uwe Böhnhardt in Begleitung von Beate Zschäpe und einem siebenjährigen Mädchen das Wohnmobil abholte, das die Terrortruppe beim Überfall auf die Sparkasse in Eisenach nutzen wollte. Dass die besten Kriminaltechniker der Republik in dem Fahrzeug nur DNA-Spuren von vier Personen sichern konnte, hat für Aufsehen in der Reinigungs- und Haushaltsreinigerszene gesorgt. Wie hat Vermieter Mario K. das gemacht? Ein Wohnmobil zu vermieten, das innen nicht nur einfach sauber ist, sondern so klinisch rein, dass weder frühere Mieter noch Personal seiner Firma, ja, nicht einmal das Putzpersonal eine auch nur minimale Genspur hinterlassen haben? Selbst Fingerabdrücke konnten die Fahnder im Innenraum des Fahrzeuges nicht finden - weder von Böhnhardt noch von Mundlos, nicht einmal auf den neun mitgeführten Waffen, darunter zwei Pumpgun, zwei Heckler&Koch-Pistolen, eine Maschinenpistole, zwei Revolver und eine Ceska-Pistole.

Für Putzexperten ein Rätsel, das auch nicht gelöst werde, wenn es sich beim Fiat Alkoven um ein fabrikneues Fahrzeug gehandelt habe, wie ein Autohändler aus dem sächsischen Weißwasser bestätigt. "Irgendwer tatscht immer was an", schildert der Mann seine Erfahrungen. Bereits ab Werk kämen vor allem italienische Fabrikate keineswegs strahlend sauber an. "Wir bemühen uns zwar, die Lehrlinge da richtig durchputzen zu lassen." Aber da immer wieder Kaufinteressierte sich in Autos setzten, stehe für ihn fest, dass "richtige CSI-Leute da haufenweise Spuren finden müssten - von unseren Mitarbeiter und von den Kunden". Noch mehr Spuren müsse es in Mietfahrzeugen geben. "Wenn da keine sind", so der Autohändler, "dann will unsere ganze Branche zurecht wissen, wie die das hinbekommen haben".

http://www.politplatschquatsch.com/2013/11/nsu-nicht-nur-sauber-sondern-rein.html

Man muss es wohl mit Sarkasmus betrachten, dieses Schauspiel.

wo hat der blog die info her? Keinerlei Fingerabdrücke im ganzen Wohnmobil?
ich weiß auch nur von vier dna-spuren, also gab es wirklich nicht mehr - aber keine Fingerabdrücke. Das gibt es nicht.

fatalist
12.11.2013, 17:48
DIE WELT:


Denn weil der Vorsitzende Richter Manfred Götzl überaus ehrgeizig ist, hatte er für den Tag noch gleich sieben weitere Zeugen ins Gericht bestellt, darunter die Mutter von Uwe Böhnhardt. Brigitte Böhnhardt war die einzige Mutter, die noch Kontakt zum Trio im Untergrund hatte. Auf ihre Aussage war mit besonderer Spannung gewartet worden.Dass dieses Pensum nicht leisten sein würde, war eigentlich von vorneherein klar. Schon die Befragung der drei Autovermieter, bei denen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos über Jahre Wohnmobile gemietet hatten, zog sich am Morgen sehr viel länger hin als geplant.


"Grenze zur Aussageverweigerung"

Richter Götzl schickte kurzerhand Mandy S. und zwei weitere Zeugen wieder nach Hause, noch bevor sie überhaupt auf der Zeugenbank Platz nehmen konnten. Sie werden zu einem späteren Termin noch einmal geladen. Götzl sabotiert die Aufklärung, weiter nichts...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article121823235/Wie-eine-Frisoerin-aus-Hannover-das-Gericht-vorfuehrt.html


Wie eine Frisörin aus Hannover das Gericht vorführt Keine Struck, keine Böhnhardt, sondern Halligalli um AOK-Karten, immer schön weiter pfuschen, so scheint das Motto.

Bei Pressehuren und bei Richterhanseln gleichermassen.

Menetekel
12.11.2013, 17:49
@fatalist
Was ich auf der Seite, welche Du hier eingestellt hast, über den Richter lese, zeigt auf, wie sich doch solche Menschen von Partei und Staatsvorgaben angestossen, verdrehen können, wenn sie die Ziele erfüllen wollen(müssen).
Ein Erlebnis aus jüngeren Jahren mit einem Richter unter roten Fahne in der Zone, bestätigt mir dieses Verhalten von diesem Bayern im Staatsdienst. Dazu noch die beiden Bücher von Wilhelm Schlötterer über die Rechtsverdreher unter CSU-Fahne, da braucht mir KEINER mehr mit der Bezeichnung Rechtsstaat kommen.

fatalist
12.11.2013, 17:52
Weil das jetzt hier schon mehrfach angesprochen wurde, aber ich meine mich zu erinnern, daß das WoMo in Richtung Heilbronn fahrend von der Ringfahndung registriert wurde??? Ist zwar unlogisch, Fluchtfahrzeuge zum Tatort hinfahrend zu notieren, aber wenn das Ziel der Flucht beim Tatort liegt... wie in diesem Fall der Hauptbahnhof... alles in Ordnung. NSU halt, da geht alles...

fatalist
12.11.2013, 17:53
@fatalist
Was ich auf der Seite, welche Du hier eingestellt hast, über den Richter lese, zeigt auf, wie sich doch solche Menschen von Partei und Staatsvorgaben angestossen, verdrehen können, wenn sie die Ziele erfüllen wollen(müssen).
Ein Erlebnis aus jüngeren Jahren mit einem Richter unter roten Fahne in der Zone, bestätigt mir dieses Verhalten von diesem Bayern im Staatsdienst. Dazu noch die beiden Bücher von Wilhelm Schlötterer über die Rechtsverdreher unter CSU-Fahne, da braucht mir KEINER mehr mit der Bezeichnung Rechtsstaat kommen. Furchtbare Juristen, damals wie heute...

fatalist
12.11.2013, 17:55
wo hat der blog die info her? Keinerlei Fingerabdrücke im ganzen Wohnmobil?
ich weiß auch nur von vier dna-spuren, also gab es wirklich nicht mehr - aber keine Fingerabdrücke. Das gibt es nicht.
Sorry, ich glaube weder an nur 4 DNA-Spuren noch an gar keine Fingerabdrücke in Leihfahrzeugen.
Es sei denn, man packt Leichen um... und benutzt dabei Handschuhe.

Damit sind wir dann beim 2. Wohnmobil... wieder mal.

Menetekel
12.11.2013, 17:56
Furchtbare Juristen, damals wie heute...

Juristen?
Das sind Systemlinge, ohne eigene Meinung.
Erbärmliche Schmarotzer.
Aber wie du schon richtig feststellst, die wird es immer wieder geben.

fatalist
12.11.2013, 18:02
Neonazi Gerhard Ittner zu NSU-Morden verhört
Stundenlange Vernehmung durch Bundesanwaltschaft in Karlsruhe

-vor 10 Stunden-

NÜRNBERG - Neonazi Gerhard Ittner aus Zirndorf (Landkreis Fürth) ist in Zusammenhang mit der NSU ("Nationalsozialistischer Untergrund") von der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mehrere Stunden lang vernommen worden.
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-news/neonazi-gerhard-ittner-zu-nsu-morden-verhort-1.3273897

Der wars. :bäh:

deutschland
12.11.2013, 18:17
Neonazi Gerhard Ittner zu NSU-Morden verhört
Stundenlange Vernehmung durch Bundesanwaltschaft in Karlsruhe

-vor 10 Stunden-

NÜRNBERG - Neonazi Gerhard Ittner aus Zirndorf (Landkreis Fürth) ist in Zusammenhang mit der NSU ("Nationalsozialistischer Untergrund") von der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe mehrere Stunden lang vernommen worden.
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/nz-news/neonazi-gerhard-ittner-zu-nsu-morden-verhort-1.3273897

Der wars. :bäh:...wieder einmal will man mit aller Gewalt andere dazu bewegen irgendwelche belastenden Aussagen zu bekommen, vielleicht hat man Ittner eine vorzeitige Entlassung aus der Haft in Aussicht gestellt... dieses verlogene Pack arbeitet doch mit allen erdenklichen Tricks...

deutschland
12.11.2013, 18:24
@fatalist
Was ich auf der Seite, welche Du hier eingestellt hast, über den Richter lese, zeigt auf, wie sich doch solche Menschen von Partei und Staatsvorgaben angestossen, verdrehen können, wenn sie die Ziele erfüllen wollen(müssen).
Ein Erlebnis aus jüngeren Jahren mit einem Richter unter roten Fahne in der Zone, bestätigt mir dieses Verhalten von diesem Bayern im Staatsdienst. Dazu noch die beiden Bücher von Wilhelm Schlötterer über die Rechtsverdreher unter CSU-Fahne, da braucht mir KEINER mehr mit der Bezeichnung Rechtsstaat kommen.... "Rechtsstaat" ? ...darf man mal laut lachen oder kotzen ?

Kuddel
12.11.2013, 18:30
Juristen?
Das sind Systemlinge, ohne eigene Meinung.
Erbärmliche Schmarotzer.
Aber wie du schon richtig feststellst, die wird es immer wieder geben.

Er war Jurist und auch sonst von mäßigem Verstand

deutschland
12.11.2013, 18:44
DIE WELT:

Götzl sabotiert die Aufklärung, weiter nichts...

http://www.welt.de/politik/deutschland/article121823235/Wie-eine-Frisoerin-aus-Hannover-das-Gericht-vorfuehrt.html

Keine Struck, keine Böhnhardt, sondern Halligalli um AOK-Karten, immer schön weiter pfuschen, so scheint das Motto.

Bei Pressehuren und bei Richterhanseln gleichermassen.....Am Ende kam sie schließlich aber doch nicht um das Eingeständnis herum, dass ihr Ehemann einst ein Skinhead, also ein Rechtsextremer mit Glatze, gewesen. Aber: "War vor meiner Zeit. Interessiert mich nicht."... in Beugehaft wollte man die Zeugin nehmen... geht's noch ?... man sollte diese dämliche Tussi von der Nebenklage einlochen... für immer !

moishe c
12.11.2013, 20:31
Ist zwar unlogisch, Fluchtfahrzeuge zum Tatort hinfahrend zu notieren, aber wenn das Ziel der Flucht beim Tatort liegt... wie in diesem Fall der Hauptbahnhof... alles in Ordnung. NSU halt, da geht alles...

Inzwischen hat sich bei mir eine etwas genauere Erinnerung eingestellt. :sark:

Man registrierte das Womo an einem Kontrollpunkt auf ca. halber Distanz zwischen Heilbronn und Ludwigsburg/Stuttgart, also von HN wegfahrend.

Wenn dann "jemand" sich entschließt "Fuck, ich stelle das Womo ab und fahre mit dem Zug", dann muß man allerdings wissen, daß die Park- und Abstellmöglichkeiten am Heilbronner Bahnhof .w.e.s.e.n.t.l.i.c.h. besser sind - nämlich die Theresienwiese - als Park- und Abstellmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Ludwigsburger Bahnhof!!! Da gibt es 5 Fußminuten weg nur ein Parkhaus für Pkw, alles andere im weiten Umkreis ist "zu"!

Also wenn ich ein Fahrzeug abstellen wollte um auf die Bahn umzusteigen und ich hätte die Wahl zwischen HN und LB - weil ich mich gerade irgendwo in der Mitte zwischen diesen beiden Städten befände - würde ich auch auf jeden Fall HN den Vorzug geben.


(Habe gesucht, finde aber nicht mehr die Stelle hier im Faden, wo genauer behandelt wurde, wo das Womo in die Kontrolle kam)

fatalist
13.11.2013, 01:40
Man registrierte das Womo an einem Kontrollpunkt auf ca. halber Distanz zwischen Heilbronn und Ludwigsburg/Stuttgart, also von HN wegfahrend. Laut Focus


Zwei Beamte des Polizeipostens Großbottwar rasten zum Alarmpunkt LB 3, etwa 15 Kilometer südöstlich vom Tatort, und stoppten auf dem Mittelstreifen vor einer Kreuzung.

Der Polizeihauptkommissar auf dem Fahrersitz diktierte die Kennzeichen vorbeifahrender Autos, sein Kollege kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit. http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html
Das wars.
Keine Personalien aufgenommen, nichts.

Aber wenn das so stimmt, dann fuhren die natürlich nicht nach Heilbronn, sondern von Heilbronn weg.


Wo er sich am 25. April 2007 aufgehalten habe, dem Tag des Heilbronner Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter, wollte einer der Opferanwälte wissen. Genau könne er das nicht sagen, entgegnete der Chemnitzer. Ob es sein könne, dass er selbst in Heilbronn gewesen sei, fasste der Anwalt nach. Könne sein, sagte der Zeuge, der schon in seiner Polizeivernehmung daraufhin abgeklopft worden war. An jenem Tag habe er ein gebrauchtes Wohnmobil bei einem Händler im Raum Heilbronn angeschaut, räumte Alexander H. ein, ob das direkt in Heilbronn gewesen sei, wisse er nicht mehr. http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/Die-eigene-Wahrheit-zweifelhafter-Zeugen-artikel8602292.php

Der holte nicht das Womo von "Holger G." vom Bahnhof in Heilbronn oder sonstwo ab.
Das war ne Ente des Lichtstadt-Blogs aus Jena.

Ich nehme mal an, der Wohnmobil-Vermieter Alexander Horn war an diesem Tag mit einem Fahrzeug unterwegs, C-Kennzeichen, und der Alexander Horn wurde in der Ringfahndung registriert, als er auf dem Weg zu einem Händler war.

Nereus
13.11.2013, 01:49
Prof. Mundlos ein Verschwörungstheoretiker?
Wann können wir ihn hier im Forum begrüßen?

12.11.13 IN Südthüringen.de
NSU-Ausschuss
"Sie wollten niemanden in die Luft sprengen"
DER VATER DES MUTMAßLICHEN TERRORISTEN UWE MUNDLOS VERSTEIGT SICH VOR DEM THÜRINGER NSU-AUSSCHUSS IN WILDE THEORIEN. ZUR AUFKLÄRUNG DER VERBRECHENSSERIE WAR SEINE AUSSAGE EHER UNERGIEBIG.
Von Eike Kellermann


Siegfried Mundlos, Vater des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos, als Zeuge vor dem NSU-Ausschuss des Landtags: Schuld sind andere, die Sicherheitsbehörden, vor allem der Verfassungsschutz.

Erfurt - Siegfried Mundlos will einiges loswerden, das wird schnell klar. Ununterbrochen redet der 66-jährige Ruheständler mit den buschigen Augenbrauen, der früher Informatik-Professor an der Fachhochschule Jena war. Er ist der Vater des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos. Bevor er auch im NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht in München als Zeuge befragt wird, muss Mundlos am Montag in Erfurt vor dem NSU-Ausschuss des Landtags aussagen.

Was er loswerden will, kann man für Realitätsverdrängung, ja für Verschwörungstheorien halten. Sein Sohn der Mörder von zehn Menschen? "Wir sind ein Rechtsstaat. Die Schuld muss erst nachgewiesen werden. Solange gilt die Unschuldsvermutung", entgegnet der Vater. Kein Wort darüber, dass auch er versagt haben könnte, als sein Sohn zum Neonazi wurde - und später gemeinsam mit Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe zum Mitglied der mutmaßlichen Terrorbande "Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)".

Schuld sind andere, die Sicherheitsbehörden, vor allem der Verfassungsschutz. Der Vater von Mundlos weist zwar nicht zu Unrecht darauf hin, dass die rechtsextreme Organisation "Thüringer Heimatschutz", in der auch sein Sohn mitmachte, über Gelder für V-Leute alimentiert wurde. Aber belegt das auch, dass der Verfassungsschutz in jeder Hinsicht ein abgekartetes Spiel trieb, wie Mundlos meint?

So hält er die Durchsuchung der Zschäpe-Garage in Jena, wo im Januar 1998 rund 1,4 Kilogramm Sprengstoff in Rohrbomben gefunden wurden, für Propaganda, "um dem Trio eine Legende zu geben, wenn es in den Untergrund geht". Der Verfassungsschutz, glaubt der Vater, habe das Trio als "eine Art U-Boot" eingesetzt. Der Dienst habe so an Leute in der Szene herankommen wollen, an die er sonst nicht herangekommen wäre. Das sei an sich sogar eine normale Nachrichtendienst-Aktion - aber nicht, wenn daraus Verbrechen würden.
"Ich werde alles daran setzen, um diese Schweinerei, um diese Schreibtischtäter, aufzudecken", sagt der Vater.....

http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/th+terrorzelle./Sie-wollten-niemanden-in-die-Luft-sprengen;art83467,2951765

fatalist
13.11.2013, 01:57
....Am Ende kam sie schließlich aber doch nicht um das Eingeständnis herum, dass ihr Ehemann einst ein Skinhead, also ein Rechtsextremer mit Glatze, gewesen. Aber: "War vor meiner Zeit. Interessiert mich nicht."... in Beugehaft wollte man die Zeugin nehmen... geht's noch ?... man sollte diese dämliche Tussi von der Nebenklage einlochen... für immer !

Silvia Rossberg und die unwichtige AOK-Karte, 300 Euro von Holger Gerlach waren doch gutes Geld für eine Friseuse... was für ein Hype um nichts...

Alexander Horn von Horn-Wohnmobile wurde in Heilbronn in der Ringfahndung registriert, das ist doch viel geiler!!!


Die für Chemnitz ungewöhnlichen Anfangsbuchstaben »AH« konnte er mit seinen Initialen erklären; die Zahl 28 brachte er auf Nachfrage von Nebenklageanwalt Yavuz Narin angeblich mit nichts in Verbindung – nach dem Szenecode für »Blood & Honour«, der sich aus dem zweiten und dem achten Buchstaben im Alphabet zusammensetzt, wurde der Zeuge nicht ausdrücklich gefragt. Er würde sich weder als rechts noch als national beschreiben, erklärte der 35jährige auf Nachfrage. Narin wollte von Horn zudem wissen, wo er am Tag des Mordanschlags auf die Polizeibeamten Michèle Kiesewetter und Martin A. am 25. April 2007 in Heilbronn gewesen sei. Der Zeuge räumte ein, es könne »diese Ecke« gewesen sein, an die er an jenem Tag gefahren sei, um ein gebrauchtes Wohnmobil zu besichtigen. http://www.jungewelt.de/2013/11-13/021.php


Aus dem Horn machte man dann "Böhnhardt und Mundlos".

fatalist
13.11.2013, 02:11
Prof. Mundlos ein Verschwörungstheoretiker?
Wann können wir ihn hier im Forum begrüßen? Der ist wohl längst da...


So hält er die Durchsuchung der Zschäpe-Garage in Jena, wo im Januar 1998 rund 1,4 Kilogramm Sprengstoff in Rohrbomben gefunden wurden, für Propaganda, "um dem Trio eine Legende zu geben, wenn es in den Untergrund geht". Der Verfassungsschutz, glaubt der Vater, habe das Trio als "eine Art U-Boot" eingesetzt. Der Dienst habe so an Leute in der Szene herankommen wollen, an die er sonst nicht herangekommen wäre. Das sei an sich sogar eine normale Nachrichtendienst-Aktion - aber nicht, wenn daraus Verbrechen würden. Das ist doch HPF pur.

fatalist
13.11.2013, 02:21
Laut Focus

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html
Das wars.
Keine Personalien aufgenommen, nichts.

Aber wenn das so stimmt, dann fuhren die natürlich nicht nach Heilbronn, sondern von Heilbronn weg.

http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/Die-eigene-Wahrheit-zweifelhafter-Zeugen-artikel8602292.php

Der holte nicht das Womo von "Holger G." vom Bahnhof in Heilbronn oder sonstwo ab.
Das war ne Ente des Lichtstadt-Blogs aus Jena.

Ich nehme mal an, der Wohnmobil-Vermieter Alexander Horn war an diesem Tag mit einem Fahrzeug unterwegs, C-Kennzeichen, und der Alexander Horn wurde in der Ringfahndung registriert, als er auf dem Weg zu einem Händler war.

Es stimmt auch nicht, dass die Listen der Ringfahndung nicht ausgewertet wurden, ich vermute da etwas Anderes:
Horn wurde mit der Sichtung konfrontiert, erschrak darüber (Schwarzverleiher???) und vermietete nicht mehr an "Holger G."

Die Idee, B&M auch Heilbronn in die Schuhe zu schieben, die hängt mit der Sichtung eines Wohnmobil-Verleihers aus Chemnitz zusammen am Tattag von Heilbronn. Als Beginn dieser Operation "Trio" würde ich 2010 ansetzen. Die Veröffentlichung der Phantombilder wird behindert vom Staatsanwalt etc pp, und die Listen der Ringfahndung wurden computerisiert. Das alles war 2010.

Fingierte Bankraube sollten der Anlass sein, darum fand man ja Arnstädter Bankraubgeld aus September in einem Oktober angemieteten Wohnmobil etc pp.

Keine Fingerabdrücke und nur 4 DNA Spuren deuten auf eine gründlich geplante Operation hin, einschl. Umladung der Uwes...

nachdenkerin
13.11.2013, 02:36
Ist zwar unlogisch, Fluchtfahrzeuge zum Tatort hinfahrend zu notieren, aber wenn das Ziel der Flucht beim Tatort liegt... wie in diesem Fall der Hauptbahnhof... alles in Ordnung. NSU halt, da geht alles...

Das hatte ich auch mal irgendwo gelesen, haut aber von der Zeit wiederum nicht hin. Aber wie ich schon in einer anderen Sache recherchierte, gehen beim NSU manchmal die Uhren auch rückwärts.

Gem. PUA-Bericht S. 649



13:30 Uhr – 13:45 Uhr

Nach einer Schulungsveranstaltung auf dem Polizeirevier Heilbronn verließen sie mit ihrem Streifenwagen einem BMW 5er-Kombi mit dem Kennzeichen GP-3464 das Polizeirevier.

Fuhren auf die Theresienwiese um Pause zu machen.





Täter schossen



kurz nach 14:00 Uhr

Zeuge S. entdeckte das Fahrzeug, fährt mit Fahrrad Richtung Bahnhof und trifft auf Taxifahrer K.



14:12 Uhr

Taxifahrer K. informiert Polizeirevier



14:30 – 14:37

passierte das Wohnmobil die Kontrollstelle Oberstenfeld

fatalist
13.11.2013, 02:38
NSU-CDs wurden 2002-2004 zu Tausenden in der Nationalen Szene verteilt.

Der Begleittext lautete wie folgt und befand sich als Bild auf der CD, Wurzelverzeichnis:


"Wenn ich von meiner Schreibmaschine aufstehe, lege ich meine
Maschinenpistole aus der Hand und lasse den Ratten freien Lauf!"

Dr. Joseph Goebbels

Heil Euch Kameraden und Kameradinnen,

die Zeit ist mehr als überreif, daß wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen um für unsere Weltanschauung zu werben. Auch die uns zur Verfügung stehende Technik muß dazu eingesetzt werden. Heute ist dies nicht mehr die Schreibmaschine, es sind unsere Rechner.

Vor Euch liegt nun die erste umfangreiche Bilddaten-CD des Nationalsozialistischen Untergrundes der NSDAP (NSU). Ihr sollt wissen, daß diese CD das Ergebnis mehrerer Jahre ist und somit unzählbare Stunden an Arbeit verschlungen hat. Mehr als 15.000 Bilder warten auf Euch und darauf ein Stück unserer Propaganda zu werden. Einige der zusammengetragenen Bilder befinden sich sicherlich nicht richtig zugeordnet oder mit falscher Quellenangabe auf der CD, auch ist diese CD nicht vollständig. Die Bilder wurden ausnahmslos aus dem Weltnetz zusammengetragen, einige der durchsuchten Seiten bestehen bereits nicht mehr.

Diese CD ist kostenlos zu verbreiten! Im Oberverzeichnis der CD findet sich das Einlegeblatt der CD als JPG-Datei zum ausdrucken. Wer mehr als die Unkosten verlangt ist nicht besser als unserer Gegner, denn er bereichert sich an fremder Arbeit. Kopiert sie und gebt sie an Kameraden weiter. Nutzt sie für die politische Arbeit, die Gestaltung von Flugblättern, Aufklebern und sonstiger Propaganda. Eure Rechner sind nicht für jüdische Spiele da, kämpft mit ihnen, macht sie zu Waffen!

Ihr seit aufgefordert, alles Material zu sammeln, einzuscannen und zu digtalisieren, daß für uns wichtig sein könnte um es für die Nachwelt zu erhalten. Filme, Bücher, Schriften und Bilder müssen für nachfolgende und mitstreitende Kämpfer leicht zugänglich gemacht werden. Eine CD ist in wenigen Minuten kopiert, das Wissen bleibt ewig. Da nützt auch keine moderne Bücherverbrennung in Form von Zensur und Beschlagnahme, einmal verbreitet - niemals gestoppt!

Trotz Verbot sind wir nicht tot!

Heil Hitler!

Nationalsozialistischer Untergrund der
Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei Oben drüber ein Reichsadler.

Der Einleger ist ein Bild von zwei zusammengeführten Händen, eine Geste von Hitler. Daneben ist eine Waffe abgebildet, flankiert von einer Wolfsangel und dem Text "NSU/NSDAP". Grafisch einfach zusammengebastelt würde ich meinen.

Auf dieser CD befinden sich Fotos, Grafiken, Tausende, meist irgendwelche Bilder mit nationalem Sachbezug, also Soldaten, nordische Gottheiten, Symbole, Feindbilder ... und auch bspw. widerliche Bilder von Negern, die eigentlich so kein normal denkender nationalgesinnter auf so eine - ich nenne sie mal Propaganda-CD - packen würde. Außerdem Bilder von Feiern, Skinheads und son Kram.

Mich würde mal interessieren, warum diese damals kursierende NSU-CD heute verschwiegen wird. Die Autoren dürften aus dem B&H-Umfeld stammen, B&H wurde bekanntlich 2000 verboten.

Danke an den Tippgeber, der eine solche NSU-CD von damals heute noch besitzt. :happy:

"Gerhard Schröder hinter Gittern" würde ich mal eben dorthin verorten.
Es fragt sich also, ob Teile dieser NSU-CD-Bilder auf Rechnern von Eminger und dem Trio gefunden wurden.
Es würde mich wundern, wäre das nicht so.

Auch gehe ich davon aus, dass die Antifa/APABIZ diese NSU-CD ebenso hat wie die Schlapphüte, und alle gemeinsam verschweigen ihre Existenz.

Warum???

fatalist
13.11.2013, 02:56
Die NSU-CD mit Tausenden Bildern etc beinhaltete viele Bilder von "Corelli" Thomas Richter.

Es wissen zu hundertprozent einige von der Existenz dieser, hatten diese wie ich aber vielleicht auch schon längst nicht mehr auf dem Schirm. Fakt ist auch, daß einige der Bilder vom "Nationalen Beobachter" (ND-B.com - Corelli Thomas Richter) stammen. Was natürlich nicht heißt, daß die CD alleinig von ihm stammt. Fakt ist aber, daß diese CD gut zu ihm passen würde (Bildersammler auf Oikrach/ND-B-Com), und dieser schmierige Typ sich mindestens in den Jahren 2002/2003 im Norden bewegt hat.

Die Netzseite vom Weißen Wolf (www.nd-b.com/ww) und vom Verlag Neuteutonia (www.nd-b.com/neuteutonia) lief ja auch über seine Domain. Beim Nachfragen des Betreibers äußerte dieser nur, daß damals vermutet wurde, daß der Richter von den Bullen kommt.

Es ist nicht sicher, dass diese NSU-CD von Richter stammt, aber es ist sehr wahrscheinlich, dass sie aus dem Umfeld von Blood&Honour stammt, ebenso wie die Todesdrohungsmail an Alwin Ziel 1999.

fatalist
13.11.2013, 03:08
Das hatte ich auch mal irgendwo gelesen, haut aber von der Zeit wiederum nicht hin. Aber wie ich schon in einer anderen Sache recherchierte, gehen beim NSU manchmal die Uhren auch rückwärts.

Das haut schon hin, aber es hat nichts mit B&M zu tun, und auch nichts mit dem Polizistenmord.
A. Horn aus Chemnitz fuhr ein gebrauchtes Wohnmobil anschauen und geriet in die Ringfahndung.

Der SWR hatte 2011 geschrieben, das Wohnmobil stammte von einem Verleiher in der Nähe von Stuttgart.
Dorthin fuhr Horn an jenem Tag, zu einem Verleiher dort.

Holger Gerlach blufften die Ermittler am 25.11.2011 im Verhör damit, er selbst habe das Womo ausgeliehen, der Vermieter habe ihn erkannt.

Daraufhin kam er mit der 2001/2002 übergebenen Waffe. Das wurde so vor Gericht gesagt. Ist auch die Aktenlage.

Der Lichtstadt-Märchenblog, den Du und Nereus ja so liebt, kam dann mit "Details aus der Anklage" und brachte die Ente, dass B&M nach Heilbronn zurückgefahren seien, das Womo am HBF abstellten, per Zug heimfuhren und der Vermieter Horn das Womo dann abholen musste. Und nie mehr an B&M Wohnmobile auslieh...

Das war alles Quatsch, eine Lüge, und ich habe Euch das mehrfach auch gesagt.
Aber glauben wolltet ihr das ja ums Verrecken nicht.

Heute ist ein ganz grosser "innerer Vorbeimarsch" für den fatalisten... Reichsparteitag sozusagen :happy:

fatalist
13.11.2013, 03:26
Die konsequente Desinfo der MSM ist wieder mal sehr ausgeprägt, alles regt sich über die Friseuse Silvia Rossberg auf.


12. November 2013 18:56
NSU-Prozess
Das patzige Schweigen der Silvia S.

Beate Zschäpe nutzte ihre AOK-Karte, ihren Bibliotheksausweis, ihren Fahrradpass. Silvia S. soll im NSU-Prozess erklären, wie ihre Dokumente zur mutmaßlichen Terroristin Zschäpe gelangten. Warum sie für ihre Versichertenkarte 300 Euro bekam, will die Frisörin nie hinterfragt haben. http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-das-patzige-schweigen-der-silvia-s-1.1817044


Ein verhängnisvoller Gefallen
Wie konnte der NSU so lange unentdeckt leben? Die Gruppe brauchte Menschen, die keine Fragen stellten. Eine Zeugin gab ohne Bedenken ihre Krankenkarte her. VON TOM SUNDERMANN (http://community.zeit.de/user/tom-sundermann) http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2013-11/nsu-gefallen-krankenkassenkarte

Fremde Krankenkassen-Karten werden tausendfach jeden Tag benutzt, jeder Illegale Ausländer verwendet solche Karten, es existiert ein regelrechter Schwarzmarkt für die Dinger.


54. Prozesstag – Die Helferin Silvia S. (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/11/12/54-prozesstag-mandys-brigitteboehnhardt/)VON Christopher Pramstaller (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/author/cpramstaller/) 12. NOVEMBER 2013 UM 10:05 UHR
Am heutigen Dienstag sollten eigentlich zwei Zeugen aussagen, von denen sich die Prozessbeteiligten Informationen zu den Anfängen der Gruppe im Untergrund erhoffen: Silivia S, eine Freundin des NSU-Trios aus der rechten Szene und Brigitte Böhnhardt, die Mutter von Uwe Böhnhardt. Doch die Befragung von S. dauert fünf Stunden und nimmt damit den gesamten Prozesstag ein. Ausgangspunkt waren Ausweise, die in der niedergebrannten Wohnung in Zwickau gefunden worden waren. http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/11/12/54-prozesstag-mandys-brigitteboehnhardt/

5 Stunden wegen so einem Scheiss vertrödelt, und die Sensation "Wohnmobil Heilbronn war Verleiher Alexander Horn, nicht B&M" haben sie unterschlagen.

Pressenutten wohin man auch schaut... Drecksmedien :fuck:

fatalist
13.11.2013, 04:05
Zeugin im NSU-Prozess: Die Verhohnepipelung des Gerichts

Von Gisela Friedrichsen, München
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-wortkarge-zeugin-silvia-s-sorgt-fuer-geduldsprobe-a-933239.html


Die Karte habe sie jedenfalls eine Woche später bei der Krankenkasse als verloren gemeldet, worauf sie problemlos eine neue bekommen habe. Denn die alte Karte wäre ja ohnehin bald abgelaufen gewesen, behauptet sie. Das aber stimmt nicht: Die Karte war noch bis 2008 gültig. Der Vorsitzende Richter im NSU-Prozess, Manfred Götzl, wird zunehmend ungehalten: "Überlegen Sie mal, ob das eine plausible Erklärung ist!"

Mehrere Mitglieder des Senats schalten sich ein. "Was ham S' eigentlich mit den 300 Euro gemacht? Was macht man denn mit einer solchen Plastikkarte?" Schweigen. Bundesanwalt Diemer: "Ein Mann will Ihre Karte. Haben Sie da nicht nachgefragt, was er damit will?" Nein. Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten: "Es ist nicht Ihre Aufgabe, uns hier zu verhohnepipeln!" Veräppelungs-Schauprozess mit Veräppelungs-Berichterstattung.

Und darüber diskutieren sie im SPON-Forum... die Gehirnwäsche wirkt :hd:

fatalist
13.11.2013, 04:34
5 Stunden reichten nicht, die AOK-Kartentante muss nochmal wiederkommen.





https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)7h (https://twitter.com/PZhautnah/status/400344863679340544)
Die Frau, die scheinbar kaum ein Wort mit ihrem Mann spricht, muss am 28.11 wiederkommen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)







https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)7h (https://twitter.com/PZhautnah/status/400344833723613184)
Um 19.39 Uhr endet der bislang längste #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)-Prozesstag. Für Silvia S. aber ist es nicht vorbei.


Götzl steht auf Friseusen? Das Staatstheater in München ist nur noch peinlich.

fatalist
13.11.2013, 04:46
Lichtstadt-Blog Lügen:


Wieder zurück im Wohnmobil mit dem Kennzeichen "C - PW 87" fahren BM nach Norden, geraten jedoch schnell in die sofort angelaufene Ringfahndung der Heilbronner Polizei und werden um 14 Uhr 37 kontrolliert.

Dort sagen sie auf die Frage, wohin sie wollen, dass sie nach Heilbronn-Stadtmitte fahren würden, was sie anschließend auch tun, denn die beiden Mörder erregen offensichtlich keinen Verdacht und dürfen weiterfahren; lediglich das Kennzeichen des Wohnmobils wird registriert. Vor Ringfahndungen nehmen sich BM allererdings zukünftig in Acht. Denn durch die Ringfahndung hätten die Ermittlungsbehörden dem "NSU" schon 2007 auf die Spur kommen können - die Gründe hierfür sind folgende:

In Heilbronn Stadtmitte packen BM an diesem 25.04.2007 ihre eigenen Waffen sowie die erbeuteten Pistolen und weitere Gegenstände in ihre Reisetaschen, dazu noch die mit Blut beschmutzte Kleidung. Sie fahren zum Heilbronner Hauptbahnhof und stellen dort das Wohnmobil ab. Alle gemieteten Fahrzeuge der letzten Jahre wurden bei ein und derselben Autovermietung in Chemnitz bestellt, abgeholt und wieder zurück gebracht. Dieses Mal ruft B jedoch in Chemnitz an und erklärt der Autovermietung, dass man das Fahrzeug wegen eines Krankheitsfalls nicht zurückbringen könne. Der Autovermieter muss daraufhin persönlich nach Heilbronn fahren und dann sein Fahrzeug nach Chemnitz überführen. Dies verärgert in so sehr, dass er danach nie wieder ein Fahrzeug an BMZ vermietet. Hätten die Ermittlungsbehörden aber seinerzeit das Kennzeichen des in der Ringfahndung kontollierten Wohnmobils überprüft, währen sie auf die ungewöhnliche Rückführung des Fahrzeugs gestoßen, zudem auf eine Handynummer, die der falsche "Gerry" am 16.04.2007 in Chemnitz bei der Autovermietung angegeben hatte: 0160 98474372.
http://lichtstadt.blogspot.com/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html


"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 5

Die Wahrheit ist ganz anders: Wohnmobil-Vermieter Alexander Horn aus Chemnitz schaute sich an jenem Tag in der Nähe von Heilbronn ein gebrauchtes Wohnmobil an und geriet in die Ringfahndung, bei der nur die Kennzeichen notiert wurden, niemand sprach ihn an.

Bühnhardt und Mundlos waren gar nicht in Heilbronn, wie ja auch die Phantombilder klar belegen.

Die NSU-Geschichte ist eine geheimdienstliche Inszenierung, die mit 2 Morden in Eisenach untersetzt wurde.

Wir leben in einem "freien Land, dass seine Bürger ermordet" und Schauprozesse inszeniert, und all das wird von "unabhängigen Medien" gestützt.

fatalist
13.11.2013, 06:25
Warum haben die Ermittlungsbehörden vor den lebenden Tätern des Mordanschlages auf Polizisten in Heilbronn 2007 mehr Angst, als der NSU

Interview mit Radio Oldenburg 1- Die noch lebenden Täter des Mordanschlages in Heilbronn 2007
http://www.dropbox.com/sh/nyw8ou7pvi8lvld/XMwS0oMGnW

Hilarius
13.11.2013, 06:30
http://www.medienanalyse-international.de/doenermorde.html

fatalist
13.11.2013, 06:33
NSU-Prozess Gestern mit sehr wichtiger Aussage, die die MSM verschweigen:

Kein NSU-Wohnmobil in der Ringfahndung Heilbronn registriert!
Es war "nur" der Wohnmobil-Verleiher Alexander Horn aus Chemnitz auf Besichtigungstour eines gebrauchten Wohnmobiles.


Wo er sich am 25. April 2007 aufgehalten habe, dem Tag des Heilbronner Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter, wollte einer der Opferanwälte wissen. Genau könne er das nicht sagen, entgegnete der Chemnitzer. Ob es sein könne, dass er selbst in Heilbronn gewesen sei, fasste der Anwalt nach. Könne sein, sagte der Zeuge, der schon in seiner Polizeivernehmung daraufhin abgeklopft worden war. An jenem Tag habe er ein gebrauchtes Wohnmobil bei einem Händler im Raum Heilbronn angeschaut, räumte Alexander H. ein, ob das direkt in Heilbronn gewesen sei, wisse er nicht mehr.


http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/Die-eigene-Wahrheit-zweifelhafter-Zeugen-artikel8602292.php




Der Verleiher war dort, nicht Böhnhardt und Mundlos.
Völlig harmlos, der wollte ein Wohnmobil anschauen.


Steht auch hier: http://www.jungewelt.de/2013/11-13/021.php


Die Mörder laufen immer noch frei herum, und der Staat deckt sie. Kommentar bei Wetzel, in der Moderation.
Schaun mer mal...

brain freeze
13.11.2013, 07:58
Er ist ein gebrochener Mann? Braucht einen Seelsorger? Bin gespannt, wann der geselbstmordet wird...

Man wird ihn nicht anrühren, sondern - wie bio schon feststellte - zum "Spinner" machen, also entehren. Ein Problem haben BAW, Politkaste und Medien wohl trotzdem mit ihm; er denkt strukturiert und zusammenhängend und läßt sich nicht so leicht täuschen. Die Frage ist halt, ob er konkretes Belastungsmaterial in der Hand hat und in irgendeiner Form an die Öffentlichkeit bringt (also nicht nur in Untersuchungsausschüssen auftritt).

Sehr klug ist, dass er nicht gegen den sog. Rechtsstaat polemisiert, sondern ihn im Gegenteil durchsetzen will. Denn das wollen doch alle ... ;)

brain freeze
13.11.2013, 08:15
NSU-CDs wurden 2002-2004 zu Tausenden in der Nationalen Szene verteilt.

Der Begleittext lautete wie folgt und befand sich als Bild auf der CD, Wurzelverzeichnis:

Oben drüber ein Reichsadler.

Der Einleger ist ein Bild von zwei zusammengeführten Händen, eine Geste von Hitler. Daneben ist eine Waffe abgebildet, flankiert von einer Wolfsangel und dem Text "NSU/NSDAP". Grafisch einfach zusammengebastelt würde ich meinen.

Auf dieser CD befinden sich Fotos, Grafiken, Tausende, meist irgendwelche Bilder mit nationalem Sachbezug, also Soldaten, nordische Gottheiten, Symbole, Feindbilder ... und auch bspw. widerliche Bilder von Negern, die eigentlich so kein normal denkender nationalgesinnter auf so eine - ich nenne sie mal Propaganda-CD - packen würde. Außerdem Bilder von Feiern, Skinheads und son Kram.

Mich würde mal interessieren, warum diese damals kursierende NSU-CD heute verschwiegen wird. Die Autoren dürften aus dem B&H-Umfeld stammen, B&H wurde bekanntlich 2000 verboten.

Danke an den Tippgeber, der eine solche NSU-CD von damals heute noch besitzt. :happy:

"Gerhard Schröder hinter Gittern" würde ich mal eben dorthin verorten.
Es fragt sich also, ob Teile dieser NSU-CD-Bilder auf Rechnern von Eminger und dem Trio gefunden wurden.
Es würde mich wundern, wäre das nicht so.

Auch gehe ich davon aus, dass die Antifa/APABIZ diese NSU-CD ebenso hat wie die Schlapphüte, und alle gemeinsam verschweigen ihre Existenz.

Warum???

Kannst Du ein Bilddokument von dem Text besorgen und einstellen, also CD-Cover und Booklet ... NS-Symbolik abdecken oder so? Der Text ist brisant, aber "Echtheitszertifikat" wäre wichtig. Bisher ist in den Medien m.W. nirgendwo ein Bezug aufgetaucht. Wenn die CD aus dem B&H-Umfeld stammt, dann dürfte der VS davon gewusst haben oder Initiator gewesen sein.

fatalist
13.11.2013, 08:22
Kannst Du ein Bilddokument von dem Text besorgen und einstellen, also CD-Cover und Booklet ... NS-Symbolik abdecken oder so? Der Text ist brisant, aber "Echtheitszertifikat" wäre wichtig. Bisher ist in den Medien m.W. nirgendwo ein Bezug aufgetaucht. Wenn die CD aus dem B&H-Umfeld stammt, dann dürfte der VS davon gewusst haben oder Initiator gewesen sein. Ich werde den Informanten mal diesbezüglich anhauen, davon unabhängig bin ich aber sicher, dass auch das APABIZ diese NSU-CD hat.

fatalist
13.11.2013, 08:26
Enrico Theile????


Bolko says: November 12, 2013 at 10:36 pm (http://friedensblick.de/1046/nsu-wesentliche-ungereimtheiten/#comment-1016)

In der Lieferkette der Ceska 83 befindet sich ein “Enrico T.”.
Der heißt richtig “Enrico Theile”.

Diesen Namen hat zusammen mit anderen einschlägig bekannten Namen die Abgeordnete Katharina König dem Siegfried Mundlos vorgelesen und gefragt, ob er diese Namen kenne und was er dazu sagen könne.
Enrico Theile arbeitete zusammen mit Hans-Ulrich M. in dessen halbseidener “Autoservice” (Autoschieberfirma) “Sidonia”.

Enrico Theile ging auf die selbe Schule wie Uwe Böhnhardt und Ralf Wohlleben. http://friedensblick.de/1046/nsu-wesentliche-ungereimtheiten/#comment-1016

fatalist
13.11.2013, 08:30
Brand in Glauchau während Zschäpes "Flucht", hatten wir hier schon mal von @BoB:


Bolko says: November 12, 2013 at 10:21 am (http://friedensblick.de/8291/nsu-polizeipraesident-menzel-und-die-selbstmorde/#comment-1013)

Hat der Brand am 07.11.2011 in Glauchau in der Auestraße auch etwas mit dem NSU zu tun?
In Glauchau hatte das NSU-Trio vermutlich einen zweiten Unterschlupf, denn ein dortiger Fahrradhändler sagte aus, dass Mundlos und Böhnhardt mehrmals bei ihm Kunden waren und Beate Zschäpe hatte während ihrer Flucht Andre Eminger von einer Telefonzelle in Glauchau aus angerufen.
http://www.focus.de/magazin/archiv/report-terror-album_aid_789320.html

Während Beate Zschäpes Flucht brennt dann dieses fast leerstehende Mehrfamilienhaus in Glauchau. Hat vor der Brandlegung jemand hektisch ausgemistet oder woher kamen die “Riesigen Müllberge” laut Feuerwehreinsatzbericht?
“E167 07.11.2011 Brand 2″
http://www.feuerwehr-glauchau.de/pages/media_items/e167-07.11.2011–brand-21251.php?p=20 (http://www.feuerwehr-glauchau.de/pages/media_items/e167-07.11.2011--brand-21251.php?p=20)
http://www.feuerwehr-glauchau.de/pages/einsaetze/einsaetze-2011.php?p=20 http://friedensblick.de/8291/nsu-polizeipraesident-menzel-und-die-selbstmorde/#comment-1013

brain freeze
13.11.2013, 08:31
Ich werde den Informanten mal diesbezüglich anhauen, davon unabhängig bin ich aber sicher, dass auch das APABIZ diese NSU-CD hat.

Ja, aber Apabiz ist ... zu teuer ; ) -> "Bekennervideo"

fatalist
13.11.2013, 08:34
Diesmal Brand Zwickau:


Georg Lehle says: November 12, 2013 at 3:00 pm (http://friedensblick.de/7723/nsu-zuendete-beate-zschaepe-wirklich-die-wohnung-an/#comment-1014)

“Bis auf ein paar Rußflecken hatte der Kanister, mit dem die Täterin von Zimmer zu Zimmer gelaufen sein muss, den Großbrand unversehrt überstanden. Als „Spur 05“ wurde der Behälter gesichert und von Kriminaltechnikern untersucht – mit überraschendem Ausgang: Nirgends fanden sich Zschäpes Fingerabdrücke. Nach ihrem DNA-Muster suchte man ebenfalls vergeblich.”
http://www.focus.de/magazin/archiv/report-terror-album_aid_789320.html http://friedensblick.de/7723/nsu-zuendete-beate-zschaepe-wirklich-die-wohnung-an/#comment-1014

Das Benzin an Zschäpes Socken war nicht Dasselbe wie das im Kanister.
Ist auch völlig untergegangen, sogar bei Friedensblick, trotz eindeutiger Aussage vor Gericht.

fatalist
13.11.2013, 08:36
Ja, aber Apabiz ist ... zu teuer ; ) -> "Bekennervideo" "Exklusiv-Anbieter" können sich das leisten ;)

Aber ich schreib ihn um ein Foto an, kein Problem.

Tantalit
13.11.2013, 08:45
Wir halten fest, Mundlos und Bönhardt sind bis heute unschuldig und Zschäpe sowieso da es ja bis heute kein Urteil gibt.

fatalist
13.11.2013, 08:52
Die unendliche AOK-Karte...


Eine 33 Jahre alte Friseurin aus Hannover hatte in der Verhandlung angegeben, G. gemeinsam mit ihrem Ehemann im Sommer dieses Jahres getroffen zu haben. Sie räumte ein, G. eine Krankenkassenkarte verkauft zu haben. Diese soll G. an die Hauptangeklagte Beate Zschäpe weitergereicht haben. In der Verhandlung gab sich die Zeugin wortkarg und verstrickte sich in Widersprüche.

«Der Zeugenschutz ermöglicht ein unüberwachtes Treffen zwischen dem Angeklagten und den Zeugen, die ihn in dieser Hauptverhandlung überführen sollen», kritisierte Rechtsanwalt Thomas Bliwier. Er forderte in einem Antrag, den Vorgang aufzuklären. Zahlreiche andere Nebenklagevertreter schlossen sich an. Die Bundesanwaltschaft betonte, ein Angeklagter in Freiheit dürfe sich treffen, mit wem er wolle. http://www.weser-kurier.de/news/politik/inland_artikel,-Im-NSU-Prozess-Kritik-an-Zeugentreffen-unter-Polizeischutz-_arid,708657.html

fatalist
13.11.2013, 08:58
Heute Ceska-Verkäufer Andreas Schulz vom Madley:


055. Tag: 13. November 2013, 09:30 Uhr, Andreas S., Beschaffung Ceska
055. Tag: 13. November 2013, 14:00 Uhr, Frank L. (Fortsetzung)
056. Tag: 14. November 2013, 13:00 Uhr, Susanne E, SIM-Karte
056. Tag: 14. November 2013, 13:15 Uhr, Uwe S., “Wasserschaden”
056. Tag: 14. November 2013, 14:00 Uhr, Katrin F., “Wasserschaden”
056. Tag: 14. November 2013, 14:45 Uhr, Martin F., “Wasserschaden”
056. Tag: 14. November 2013, 14:00 Uhr, Sandy N., SIM-Karte

Schulz Aussage, Teil der Anklage:


Sc. hat demgegenüber bei seinen Vernehmungen am 25. Januar und 9. Februar 2012 schließlich eingeräumt, eine Person, die er als Begleiter des Beschuldigten gekannt habe, habe von ihm 1999 oder 2000 die Beschaffung einer Pistole nebst Munition sowie ausdrücklich eines Schalldämpfers verlangt.

Ein Bekannter namens L. habe ihm darauf für 2.000 DM eine Pistole, einen zugehörigen Schalldämpfer sowie etwa 50 Schuss Munition besorgt. Diese Gegenstände habe er gegen Zahlung von 2.500 DM in bar an den Begleiter des Beschuldigten weitergegeben.

Die Übergabe habe vereinbarungsgemäß auf einem Parkplatz in J. im Pkw des Abholers stattgefunden. Bei einer Wahllicht-19 bildvorlage am 9. Februar 2012 hat er Sch. als den Abholer und Begleiter des Beschuldigten identifiziert.

Aus den an diese Aussage anknüpfenden weiteren, im Einzelnen noch andauernden Ermittlungen ergeben sich deutliche Hinweise darauf, dass es sich bei der Waffe um eine aus Tschechien zunächst in die Schweiz und dann nach Deutschland gelangte Pistole des Typs Ceska 83 Kaliber 7,65 mm handelte. BGH http://openjur.de/u/433686.html

Bislang ist das eine "osteuropäische Dienstwaffe" gewesen, mal schauen was heute rauskommt. Schultzes Kaufpreis sind ja nur 500-1000 DM gewesen, nicht 2500 DM.

besorgterAnwohner
13.11.2013, 09:01
Ich werde den Informanten mal diesbezüglich anhauen, davon unabhängig bin ich aber sicher, dass auch das APABIZ diese NSU-CD hat.

Ich wette die haben nen ganzen Stapel im Regal.


Für Recherchen halten wir unser Archiv bereit, das eines der größten dieser Art in der BRD ist. Wir verfügen über rechte Publikationen, Videos, CD's etc. Diese Primärquellen werden ergänzt durch eine Datenbank, in der Presseveröffentlichungen seit Anfang der 90er Jahre erfasst sind, eine umfangreiche Präsenzbibliothek sowie antifaschistische Publikationen aus der gesamten BRD, Europa und den USA.

http://www.apabiz.de/archiv/index.htm

brain freeze
13.11.2013, 09:07
Wir halten fest, Mundlos und Bönhardt sind bis heute unschuldig und Zschäpe sowieso da es ja bis heute kein Urteil gibt.

Zumindest kann man sagen: Wenn das Heilbronner Wohnmobil "fällt", scheidet damit ein entscheidendes Indiz für den Polizistenmord durch B&M aus (die aber gar nicht angeklagt sind). Bleiben noch die Dienstwaffe(n) im Eisenacher Wohnmobil.

bio
13.11.2013, 09:17
Silvia Rossberg und die unwichtige AOK-Karte, 300 Euro von Holger Gerlach waren doch gutes Geld für eine Friseuse... was für ein Hype um nichts...

Alexander Horn von Horn-Wohnmobile wurde in Heilbronn in der Ringfahndung registriert, das ist doch viel geiler!!!

http://www.jungewelt.de/2013/11-13/021.php


Aus dem Horn machte man dann "Böhnhardt und Mundlos".


Das ist mir nicht klar.

Laut Horn fuhr er "in die Ecke", um ein "gebrauchtes Wohnmobil zu besichtigen". Dann hätte er den Anruf von Böhnhardt bekommen, das Wohnmobil steht am Bahnhof. Zufälligerweise war er ja "in der Ecke", holt den Wohnwagen am Bahnhof ab.

Diese Verion macht mehr Sinn: Horn war in Heilbronn mit dem Wohnwagen und kam in die Kontrolle.

Aber warum sagt uns das nicht der Zeuge? F

"Der Zeuge räumte ein, es könne »diese Ecke« gewesen sein, an die er an jenem Tag gefahren sei, um ein gebrauchtes Wohnmobil zu besichtigen."

fatalist
13.11.2013, 09:21
Dann hätte er den Anruf von Böhnhardt bekommen, das Wohnmobil steht am Bahnhof. Woraus schliesst du das?

bio
13.11.2013, 09:29
Woraus schliesst du das?

das sagt der lichtstadt-blog

deutschland
13.11.2013, 09:32
Zumindest kann man sagen: Wenn das Heilbronner Wohnmobil "fällt", scheidet damit ein entscheidendes Indiz für den Polizistenmord durch B&M aus (die aber gar nicht angeklagt sind). Bleiben noch die Dienstwaffe(n) im Eisenacher Wohnmobil.... nichts ist einfacher, als eine "Dienstwaffe" im "Eisenacher WB zufällig zu finden, um dann sagen zu können M&B sind die Täter... sie lügen sich um Kopf und Kragen !

fatalist
13.11.2013, 09:41
das sagt der lichtstadt-blog Dem glaubst Du? Immer noch?
Tja, in diesem Fall kann ich leider nicht weiter helfen.

Vor Gericht passiert das, was zählt. Nicht in Märchenblogs und Baumgärtner Märchenbüchern...

Alexander Horn aus Chemnitz war am 25.4.2007 in der Nähe von Heilbronn unterwegs und wurde bei der Ringfahndung um 14:38 Uhr ca. 20 km weg vom Tatort in Richtung Heilbronn fahrend gesehen. Sein Kennzeichen wurde notiert. Mehr nicht. Keine Personenüberprüfung, kein Gespräch, ich hab den Focus-Artikel dazu heute Nacht nochmals verlinkt.

fatalist
13.11.2013, 09:52
Sie reagierten schnell, zumindest anfangs. Minuten nach dem Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn rückte Funkstreifenwagen Dora 6/272 aus. Zwei Beamte des Polizeipostens Großbottwar rasten zum Alarmpunkt LB 3, etwa 15 Kilometer südöstlich vom Tatort, und stoppten auf dem Mittelstreifen vor einer Kreuzung.

Der Polizeihauptkommissar auf dem Fahrersitz diktierte die Kennzeichen vorbeifahrender Autos, sein Kollege kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit. Es war viel los am Nachmittag des 25. April 2007, die Beamten schafften es nicht, jedes Fahrzeug zu erfassen. Ich korrigiere: nicht 20 km, sondern 15 km.

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html


Großbottwar
Kleinstadt, Baden-Württemberg





Großbottwar ist eine Kleinstadt mit einem historischen Ortskern im Landkreis Ludwigsburg in Baden-Württemberg. Sie liegt ca. 26 km nordnordöstlich der Landeshauptstadt Stuttgart und 16 km südsüdöstlich von Heilbronn. Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fbottwar)

bio
13.11.2013, 10:00
Dem glaubst Du? Immer noch?
Tja, in diesem Fall kann ich leider nicht weiter helfen.

Vor Gericht passiert das, was zählt. Nicht in Märchenblogs und Baumgärtner Märchenbüchern...

Alexander Horn aus Chemnitz war am 25.4.2007 in der Nähe von Heilbronn unterwegs und wurde bei der Ringfahndung um 14:38 Uhr ca. 20 km weg vom Tatort in Richtung Heilbronn fahrend gesehen. Sein Kennzeichen wurde notiert. Mehr nicht. Keine Personenüberprüfung, kein Gespräch, ich hab den Focus-Artikel dazu heute Nacht nochmals verlinkt.

Alexander Horn bestätigte die Version des Lichtstadt-Blog?

Weitaus realistischer ist jedoch, dass er selber dort unterwegs war.

fatalist
13.11.2013, 10:11
Alexander Horn bestätigte die Version des Lichtstadt-Blog?

Weitaus realistischer ist jedoch, dass er selber dort unterwegs war.Klar war Horn da unterwegs, wer denn sonst? Genau das hat er doch Gestern ausgesagt.

Und warum soll er den "B&M parkten Womo am HBF Heilbronn, ich musste es dort abholen"-Quatsch des Lichtstadt-Blogs bestätigt haben???

Hat er natürlich nicht.

Mensch Bio, schalt doch mal das Gehirn ein :ätsch:



NSU-Prozess mit Sensation, die die MSM verschweigen: Kein NSU-Wohnmobil in der Ringfahndung gesehen!

Wo er sich am 25. April 2007 aufgehalten habe, dem Tag des Heilbronner Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter, wollte einer der Opferanwälte wissen. Genau könne er das nicht sagen, entgegnete der Chemnitzer. Ob es sein könne, dass er selbst in Heilbronn gewesen sei, fasste der Anwalt nach. Könne sein, sagte der Zeuge, der schon in seiner Polizeivernehmung daraufhin abgeklopft worden war. An jenem Tag habe er ein gebrauchtes Wohnmobil bei einem Händler im Raum Heilbronn angeschaut, räumte Alexander H. ein, ob das direkt in Heilbronn gewesen sei, wisse er nicht mehr.
http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/Die-eigene-Wahrheit-zweifelhafter-Zeugen-artikel8602292.php


Der Verleiher war dort, nicht Böhnhardt und Mundlos.
Völlig harmlos, der wollte ein Wohnmobil anschauen.

Steht auch hier: http://www.jungewelt.de/2013/11-13/021.php
Hamwas jetze so langsam, Herr Bio ???

cajadeahorros
13.11.2013, 10:21
Der Stern, eines der Vorzeigeblättchen Bertelsmann-Gruppe, konnte Zschäpe jetzt "nachweisen", daß sie ideologisch voll für die Taten des "NSU" verantwortlich war, genauso, wie sie sich auch an den Morden beteiligt hat - durch "bewußte Abwesenheit". Man hat nämlich ein Sprachgutachten in Auftrag gegeben, um dem Gericht in München endlich Dampf zu machen, das erwünschte Urteil zu fällen.

In Sachen Übereinstimmung von Zschäpes Privatbriefen und dem "NSU-Manifest" heißt es.


Und da ist das, was die Sprachwissenschaftler als "hyperkorrekte Flexionssilben" bezeichnen: Beate Zschäpe schreibt "eines Einkaufes" und nicht eines Einkaufs. Sie schreibt auch "solchen Ausmaßes" und "dieses Balanceaktes". Im Manifest findet sich diese stilistische Eigenart wieder: "KEINE PARTEI ODER VEREIN IST DIE GRUNDLAGE DES NATIONALSOZIALISTISCHEN UNTERGRUNDES".

In Zukunft kann man mich also als NSU-Sympathisanten bezeichnen, denn zu "hyperkorrekten Flexionssilben" neige ich auch.

http://www.stern.de/politik/deutschland/nsu-prozess-zschaepes-grosser-fehler-2070848.html

Tantalit
13.11.2013, 10:23
Der Stern konnte Zschäpe jetzt "nachweisen", daß sie ideologisch voll für die Taten des "NSU" verantwortlich war, genauso, wie sie sich auch an den Morden beteiligt hat - durch "bewußte Abwesenheit". Man hat nämlich ein Sprachgutachten in Auftrag gegeben, um dem Gericht in München endlich Dampf zu machen, das erwünschte Urteil zu fällen.

In Sachen Übereinstimmung von Zschäpes Privatbriefen und dem "NSU-Manifest" heißt es.



In Zukunft kann man mich also als NSU-Sympathisanten bezeichnen, denn zu "hyperkorrekten Flexionssilben" neige ich auch.

Das nennt man auch Gesinnungsjustiz und die schreitet in Deutschland mit großen Schritten voran.

PS: Ist natürlich ein jüdisches Ding. ;)

http://www.spiegel.de/politik/ausland/palaestina-israel-will-verwandte-von-extremisten-ins-exil-schicken-a-205889.html

bio
13.11.2013, 10:40
Laut Focus

http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html
Das wars.
Keine Personalien aufgenommen, nichts.

Aber wenn das so stimmt, dann fuhren die natürlich nicht nach Heilbronn, sondern von Heilbronn weg.

http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/Die-eigene-Wahrheit-zweifelhafter-Zeugen-artikel8602292.php

Der holte nicht das Womo von "Holger G." vom Bahnhof in Heilbronn oder sonstwo ab.
Das war ne Ente des Lichtstadt-Blogs aus Jena.

Ich nehme mal an, der Wohnmobil-Vermieter Alexander Horn war an diesem Tag mit einem Fahrzeug unterwegs, C-Kennzeichen, und der Alexander Horn wurde in der Ringfahndung registriert, als er auf dem Weg zu einem Händler war.

ich arbeite gerade die berichte durch, aber nirgends steht, wann Horn das Wohnmobil am Heilbronner Bahnhof abholte! Weiß das jemand?

fatalist
13.11.2013, 10:42
Der Stern, eines der Vorzeigeblättchen Bertelsmann-Gruppe, konnte Zschäpe jetzt "nachweisen",...

http://www.stern.de/politik/deutschland/nsu-prozess-zschaepes-grosser-fehler-2070848.html Wer weiss, was man dem STERN da wieder mal für teuer Geld angedreht hat. Manifest des NSU, da sollten sie die Autoren in England befragen, vor allem Corelli Thomas Richter, den Oberspitzel.

Dieser Schwachsinn hat mit dem Trio rein gar nichts zu tun und wurde Tausenddfach verbreitet.

fatalist
13.11.2013, 10:45
ich arbeite gerade die berichte durch, aber nirgends steht, wann Horn das Wohnmobil am Heilbronner Bahnhof abholte! Weiß das jemand? Horn hat kein Wohnmobil in Heilbronn abgeholt, Du begriffsstutziger Trottel :crazy:

Kannst Du nicht lesen???


An jenem Tag habe er ein gebrauchtes Wohnmobil bei einem Händler im Raum Heilbronn angeschaut, räumte Alexander H. ein, ob das direkt in Heilbronn gewesen sei, wisse er nicht mehr.


Horn sagte aus, er sei in der Nähe von Heilbronn gewesen, wäre er am HBF gewesen, dann wüsste er das wohl.

Wie kann man nur so vernagelt sein???


Der Zeuge räumte ein, es könne »diese Ecke« gewesen sein, an die er an jenem Tag gefahren sei, um ein gebrauchtes Wohnmobil zu besichtigen.

bio
13.11.2013, 10:55
Der Stern, eines der Vorzeigeblättchen Bertelsmann-Gruppe, konnte Zschäpe jetzt "nachweisen", daß sie ideologisch voll für die Taten des "NSU" verantwortlich war, genauso, wie sie sich auch an den Morden beteiligt hat - durch "bewußte Abwesenheit". Man hat nämlich ein Sprachgutachten in Auftrag gegeben, um dem Gericht in München endlich Dampf zu machen, das erwünschte Urteil zu fällen.

In Sachen Übereinstimmung von Zschäpes Privatbriefen und dem "NSU-Manifest" heißt es.



In Zukunft kann man mich also als NSU-Sympathisanten bezeichnen, denn zu "hyperkorrekten Flexionssilben" neige ich auch.

http://www.stern.de/politik/deutschland/nsu-prozess-zschaepes-grosser-fehler-2070848.html

Die Existenz von "Nationalsozialistischen Untergrundkämpfern" im Umkreis des Trios ist bekannt. Deshalb wäre die interessante Frage, ob in diesem NSU-Manifest Hinweise darauf enthalten sind, dass sie Ausländer ermorden. Anscheindend stammt das Manifest wirklich von Zschäpe / Mundlos. Bisher ist kaum etwas über den Inhalt des Manifest durchgesickert, auch der Stern-Artikel bringt nur ein paar Sätze daraus. Sie belegen aber nicht die Mord-Vorwürfe.

cajadeahorros
13.11.2013, 10:58
Wer weiss, was man dem STERN da wieder mal für teuer Geld angedreht hat. Manifest des NSU, da sollten sie die Autoren in England befragen, vor allem Corelli Thomas Richter, den Oberspitzel.

Dieser Schwachsinn hat mit dem Trio rein gar nichts zu tun und wurde Tausenddfach verbreitet.

Ja danke, irgendwie habe ich mich gewundert, denn von einem "Manifest" habe ich jetzt auf die schnelle auch nichts gefunden. (Außer dem Hinweis in einem 3SAT-Artikel online (http://www.3sat.de/page/?source=/kulturzeit/themen/170394/index.html), daß der NSU "keines nötig gehabt habe" - wenigstens mal ein Grund zum lachen an einem trüben Morgen.)

Der dumpfen Masse der Idioten, die heute auf Befehl pazifistisch, alle Ausländer liebend in der Lichterkette stehen und morgen auf Befehl "Tod den serbischen Massenmördern" und "nieder mit den Russen" brüllen, wird es egal sein. Und mir ist es inzwischen auch egal. Schade nur um die übereinstimmend als hilfsbereit und sympathisch beschriebene junge Frau, die der Drecksstaat dem demokratischen Lynchmob zum Fraß vorwirft, sie wird nicht das letzte Opfer sein. Ob die Demokratten und Demokröten wissen, daß man in einem Dreckssystem, das sich nicht an die eigenen Gesetze hält, auch NIEMALS brav genug sein kann - wonach soll man sich richten? - und daß JEDER das nächste Opfer sein kann? Hätten die Pfaffen, die gestern noch den Staat auf ihrer Seite wußten gedacht, daß sie einen Tag später schon kinderschändende Nazis sein würden? Oder die braven Kommunistenschnüffler aus den 70ern, daß sie ihr Staat fallenläßt und ebenso zu Nazis erklärt?

http://www.jungefreiheit.de/Single-News-Display-mit-Komm.154+M53a66bc9893.0.html

solaris
13.11.2013, 10:58
Dem glaubst Du? Immer noch?
Tja, in diesem Fall kann ich leider nicht weiter helfen.

Vor Gericht passiert das, was zählt. Nicht in Märchenblogs und Baumgärtner Märchenbüchern...

Alexander Horn aus Chemnitz war am 25.4.2007 in der Nähe von Heilbronn unterwegs und wurde bei der Ringfahndung um 14:38 Uhr ca. 20 km weg vom Tatort in Richtung Heilbronn fahrend gesehen. Sein Kennzeichen wurde notiert. Mehr nicht. Keine Personenüberprüfung, kein Gespräch, ich hab den Focus-Artikel dazu heute Nacht nochmals verlinkt.

Aber mit was war er an diesem Tag unterwegs?
Mit einem Wohnmobil unterwegs ein gebrauchtes Wohnmobil anzuschauen?
Oder mit einem PKW(und das registrierte "Wohnmobil" wurde dazugedichtet von den Lichtstädtern)?
Oder war er am Ende schon da (angereist mit der Bahn,um das abgestellte Wohnmobil in Empfang zu nehmen)?

Werd auch nicht schlau draus(schon garnicht über diesen Zeugen Horn)


"Der Zeuge räumte ein, es könne »diese Ecke« gewesen sein, an die er an jenem Tag gefahren sei, um ein gebrauchtes Wohnmobil zu besichtigen."

hört sich sehr widerwillig an.Wo es doch noch Prämien abzuholen gibt.
Der dürfte sich doch schon hundertmal überlegt haben,wie dieser Tag damals gelaufen ist.

Eridani
13.11.2013, 11:02
Die Existenz von "Nationalsozialistischen Untergrundkämpfern" im Umkreis des Trios ist bekannt. Deshalb wäre die interessante Frage, ob in diesem NSU-Manifest Hinweise darauf enthalten sind, dass sie Ausländer ermorden. Anscheindend stammt das Manifest wirklich von Zschäpe / Mundlos. Bisher ist kaum etwas über den Inhalt des Manifest durchgesickert, auch der Stern-Artikel bringt nur ein paar Sätze daraus. Sie belegen aber nicht die Mord-Vorwürfe.

Nicht beirren lassen! Einfach noch mal in Ruhe studieren >>> klick (http://www.medienanalyse-international.de/doenermorde.html)

herberger
13.11.2013, 11:07
Gestern war diese Zeugin mit ihrer AOK Versicherungskarte vor Gericht,genau genommen war diese Zeugin gut für garnichts,das in der BRD diese AOK Karten von verschiedenen Identitäten benutzt werden das ist doch schon die Regel und nicht weiter verdächtig oder sonderbar.

fatalist
13.11.2013, 11:20
Ja danke, irgendwie habe ich mich gewundert, denn von einem "Manifest" habe ich jetzt auf die schnelle auch nichts gefunden. Das steht im von Dir verlinkten STERN-Artikel ganz unten: Auf PC gefunden, stammt von 2002.

Ist wieder einmal typisch, dass tausendfach verbreitetes Zeugs auf einmal dem Trio zugeordnet wird hinsichtlich der Autorenschaft.
@bio fällt natürlich auch drauf rein...

Mann o Mann, das Manifest stammt von dem "NSU", der die Todesdrohungsmail 1999 an BRB-Innenminister Alwin Ziel geschrieben hat, deren Absender nicht ermittelt werden konnte... das Ding steht mit voller Länge im PUA-Bericht drin.

fatalist
13.11.2013, 11:20
Gestern war diese Zeugin mit ihrer AOK Versicherungskarte vor Gericht,genau genommen war diese Zeugin gut für garnichts,das in der BRD diese AOK Karten von verschiedenen Identitäten benutzt werden das ist doch schon die Regel und nicht weiter verdächtig oder sonderbar. Du sagst es. Passierte jeden Tag, 1000-fach. Macht jeder Illegale hierzulande...

fatalist
13.11.2013, 11:23
Aber mit was war er an diesem Tag unterwegs?
Mit einem Wohnmobil unterwegs ein gebrauchtes Wohnmobil anzuschauen?
Oder mit einem PKW(und das registrierte "Wohnmobil" wurde dazugedichtet von den Lichtstädtern)?
Oder war er am Ende schon da (angereist mit der Bahn,um das abgestellte Wohnmobil in Empfang zu nehmen)?

Werd auch nicht schlau draus(schon garnicht über diesen Zeugen Horn)


hört sich sehr widerwillig an.Wo es doch noch Prämien abzuholen gibt.
Der dürfte sich doch schon hundertmal überlegt haben,wie dieser Tag damals gelaufen ist. Da ausser den beiden Kleinzeitungen niemand den Sachverhalt berichtet hat, wird man wohl nicht erfahren, mit was für einem Fahrzeug der Herr Horn im Raum Heilbronn unterwegs war, und ob ihn das jemand gestern gefragt hat...

"Wohnmobil" stammt von den Ermittlern, "Bahnhof Heilbronn abgeholt von Herrn Horn" stammt vom Lichtsadt-Blog.

Was ist daran schwer zu verstehen???

nachdenkerin
13.11.2013, 11:25
Lichtstadt-Blog Lügen:

http://lichtstadt.blogspot.com/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html




Wieder zurück im Wohnmobil mit dem Kennzeichen "C - PW 87" fahren BM nach Norden, geraten jedoch schnell in die sofort angelaufene Ringfahndung der Heilbronner Polizei und werden um 14 Uhr 37 kontrolliert. http://lichtstadt.blogspot.com/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html

Wie soll das denn funktionieren.


Bei der Kontrollstelle Oberstenfeld, die ca. 25 bis 30 Minuten beziehungsweise 20 Kilometer vom Tatort entfernt ist, wurde unter anderem ein Wohnmobil registriert. Eine Kontrollliste zum Kontrollpunkt LB 3 bestätigt, dass ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87 an diesem Kontrollpunkt erfasst wurde….

Dem Ermittlungsbericht lässt sich entnehmen, dass das Wohnmobil die Kontrollstelle zwischen 14.30 Uhr und 14.37 Uhr passierte. Eine detaillierte Weg-Zeit Berechnung des LKA ergab, dass es im Zeitfenster zwischen Tat und Registrierung möglich gewesen wäre, vom Tatort zur Kontrollstelle zu gelangen.5 PUA-Bericht S. 649

Das kann überhaupt nicht möglich sein. Oberstendfeld liegt südlich von Heilbronn. Wenn ein Auto von Heilbronn kommend Oberstendfeld passiert, kann es nur nach Süden gefahren sein und nicht nach Norden.

http://siggy2000.de/Plan_Heilbronn.jpg

Übrigens las ich heute, dass die Polizei in Kornwestheim 22 Gemälde aus alten Nazi-Beständen sichergestellt hat. In Kornwestheim war die Diskothek, wo Michelle Kiesewetter die Drogendealer aufliegen ließ. Zufall?

fatalist
13.11.2013, 11:30
http://lichtstadt.blogspot.com/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html

Wie soll das denn funktionieren.

PUA-Bericht S. 649

Das kann überhaupt nicht möglich sein. Oberstendfeld liegt südlich von Heilbronn. Wenn ein Auto von Heilbronn kommend Oberstendfeld passiert, kann es nur nach Süden gefahren sein und nicht nach Norden. Wenn das WOMO zum HBF Heilbronn fährt, wie Lichtstadt-Blog es schildert, dann fährt das WOMO nach Norden.

Ist trotzdem Blödsinn, aber anders, als Du es darstellst.

herberger
13.11.2013, 11:33
Es gibt in der BRD so gut wie keine polit.motivierten Morde unter Türken,jedenfalls ich kenne keine.Da könnte man auch vermuten das polit.Morde unter Türken sofort entpolitisiert werden,von Polizei und Medien.

fatalist
13.11.2013, 11:37
Andreas Schulz verweigert die Aussage...





https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)6m (https://twitter.com/PZhautnah/status/400570952431321088)
So einfach scheint es nicht zu sein – mit Andreas S., dem §55 und der Mosaiktheorie. Die Richter des OLG berieten eine Stunde. #ns (https://twitter.com/search?q=%23ns&src=hash)

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Der Ex-Naziladen-Betreiber hat bloß noch keinen Anwalt. Und nun? Götzl schickt Zeugen zum Nachdenken raus. 10 Minuten Pause. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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Andreas S. wird belehrt, dass er zum Thema der Waffenübergabe an Carsten S. gar nichts sagen muss. Andreas S. will mit Anwalt reden. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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Ergebnis: Auch Götzl sieht eine „Verfolgungsgefahr“ für Andreas S. durch die Übergabe einer scharfen Waffe mit Schalldämpfer. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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So einfach scheint es nicht zu sein – mit Andreas S., dem §55 und der Mosaiktheorie. Die Richter des OLG beraten eine Stunde lang. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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Der Senat hat sich zur Beratung zurückgezogen. Eigentlich für 10 Minuten. Die Richter sind aber schon eine halbe Stunde im Hinterzimmer #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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Da Andreas S. noch im Saal war, als Klemke seine Ausführung begann, dürfte S. ohnehin nicht mehr in Plauderstimmung sein. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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Richter Götzl hatte den Zeugen belehrt, dass er auf einzelne Fragen nicht antworten müsse. Klemke hält das nicht für ausreichend. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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Klemke: Das „Madley“ sei ja „nicht der Eine-Welt-Laden“ von Jena, „sondern ein Szene-Treffpunkt“. Er meint: für Neonazis. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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Verteidiger Klemke meint, Andreas S. drohe bei einer Aussage schnell eine Anklage wegen Beihilfe zum Mord. Er brauche einen Anwalt. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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Andreas S. – Glatze, 40 Jahre alt – ist heute als Zeuge geladen. Bisher ist er länger vor der Tür als im Saal. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

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https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/400556176439377920)
Es geht ums Auskunftsverweigerungsrecht von Andreas S. Er hat im Naziladen „Madley“ dem Angeklagten Carsten S. die #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Mordwaffe verkauft.

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fatalist
13.11.2013, 11:39
NSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)1h (https://twitter.com/nsuwatch/status/400553694779146240)
#NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess: Vert. Klemke (Wohlleben) und Heer (Zschäpe) versuchen eine Aussage d. Zeugen S. noch vor Beginn zu torpedieren.Unterbrechung. Gegen den Verkäufer einer 9-fachen Mordwaffe wird noch nicht einmal ermittelt bislang...

fatalist
13.11.2013, 11:44
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)16m (https://twitter.com/terrorismus/status/400570392856645632)
#Götzl (https://twitter.com/search?q=%23G%C3%B6tzl&src=hash): Zeuge a Szeneladen hat umfassendes Auskunftsverweigerungsrecht b #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash). Zeuge überlegt, was er damit macht. Schweigen wahrscheinlich

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https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)32m (https://twitter.com/terrorismus/status/400566379058712576)
Senat berät bei #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) nun schon fast eine Stunde ummögliches Auskunftsverweigerungsrecht für Zeugen aus #Jena (https://twitter.com/search?q=%23Jena&src=hash), d d #Ceska (https://twitter.com/search?q=%23Ceska&src=hash) besorgt haben soll

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https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)47m (https://twitter.com/terrorismus/status/400562583045824512)
55. Tag #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) hat bis jetzt nicht richtig begonnen: Diskussionen um umfassendes Auskunftsverweigerungsrecht für Zeugen aus Szeneladen Madley


Das wird wohl nichts werden...

fatalist
13.11.2013, 11:54
Das ist allerfeinste Prozessregie, wenn dem Zeugen Andreas Schulz erst 2 Jahre nach "Auffliegen des NSU" vor Gericht klargemacht wird, dass er sich wohl selbst durch eine Aussage belasten könnte.

Theater ohne Ende in München.

Warum sitzen der Käufer und Überbringer Carsten Schultze und
der angebliche Anstifter Wohlleben auf der Anklagebank,
während der Verkäufer Andreas Schulz völlig ahnungslos zu sein scheint, und gegen ihn auch gar nicht ermittelt wird???

Das ist absurdes Staatstheater.

fatalist
13.11.2013, 12:00
Neonazi Frank L.: Der Mann im Hintergrund

Von Julia Jüttner (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632088,00.html), Erfurt
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-neonazi-frank-l-der-mann-im-hintergrund-a-933188.html


Vor Gericht wollte Frank L. sich weder an solch eine Begebenheit noch an andere entscheidende Aussagen bei der Vernehmung erinnern. Er habe erst bei einer Befragung durch Beamte des Bundeskriminalamtes (BKA) erfahren, dass sein Kumpel Andreas S. im Madley eine Waffe verkauft haben soll. Er selbst habe davon nichts wissen wollen, allerdings habe Andreas S. ihm gegenüber zugegeben, eine Waffe verkauft zu haben. Darüber gesprochen hätten sie jedoch nicht.


Über das untergetauchte Trio sei indes immer wieder gesprochen worden, in einer Stadt wie Jena sei so etwas Gesprächsthema. Aber was genau, wisse er nicht mehr. "Zu lange her." In der Szene sei viel erzählt worden, etwa dass die drei nach Afrika oder Schweden abgehauen seien. Mehr nicht.


Im Vernehmungsprotokoll liest sich das anders: Da gibt Frank L. an, Wohlleben habe Kontakt zu den Flüchtigen im Untergrund gehalten. Daran kann, will sich L. nun nicht mehr erinnern. Auch nicht, wie eng der Kontakt zu ihm und Wohlleben gewesen sei. Seine Aussagen vor dem Oberlandesgericht haben viele Punkte unbeantwortet gelassen. Die zweite Befragung Frank L.s könnte interessant werden.Der Spiegel kümmert sich um total unwichtiges. Frank Liebau ist nicht wichtig. Laut Anklage kam die Ceska über Jürgen Länger und Andreas Schulz an Carsten Schultze und die Uwes.

Als Mordwaffe nachgewiesen ist sie keinesfalls.

Das kümmert aber die Presstituierten nicht.

Nereus
13.11.2013, 12:28
... nichts ist einfacher, als eine "Dienstwaffe" im "Eisenacher WB zufällig zu finden, um dann sagen zu können M&B sind die Täter... sie lügen sich um Kopf und Kragen !

Du bist wohl noch neu hier?

Damit nicht immer wieder alles von vorne diskutiert werden muß, hier eine kleine Einführung:

Bankräuber besaßen Waffe der in Heilbronn erschossenen Polizistin:
Kai Mudra / 08.11.11 / TA (thueringer-allgemeine.de)


Die Eisenacher Bankräuber besaßen die Waffe der in Heilbronn erschossenen Polizistin aus Thüringen. Wie viel Verbrechen die beiden verdächtigen Männer vor ihrem Tod begangen haben, konnten die Thüringer Ermittler um Kriminaldirektor Michael Menzel am Montag noch nicht sagen.
.....
Freitagabend entdeckte die Spurensicherung eine Polizei-Dienstpistole in dem nach dem Sparkassenraub von Eisenach ausgebrannten Wohnmobil. Die Waffe war der am 25. April 2007 in Heilbronn erschossenen Polizistin Michele Kiesewetter abgenommen worden. Unbekannte hatten die aus Thüringen stammende Polizistin damals am helllichten Tag erschossen. Ihr Kollege überlebte schwer verletzt.
......
Nach den Löscharbeiten wurden die beiden Leichen entdeckt und die Tatortgruppe des Landeskriminalamtes (LKA) mit der weiteren Spurensicherung beauftragt. Zudem nahm die Soko "Capron", benannt nach dem Caravanbauer, ihre Arbeit unter Leitung von Menzel auf.
Die LKA-Spezialisten fanden insgesamt vier Pistolen und drei Gewehre in dem ausgebrannten Fahrzeug. Darunter auch noch die Dienstwaffe des Kollegen der getöteten Polizistin.

Noch in der Nacht zu Samstag informierte die Thüringer Polizei die mit dem Polizistenmord von 2007 befasste Soko Parkplatz beim Landeskriminalamt in Stuttgart. Wenige Stunden später waren Ermittlungsexperten aus Baden-Württemberg nach Thüringen gekommen, um bei der weiteren Auswertung der zahlreichen Spuren zu helfen.
Ob einer der beiden toten Männer aus dem Wohnmobil der Heilbronner Polizistenmörder ist, dazu wollte Menzel gestern nichts sagen. Die Stuttgarter Ermittler kennen den Waffentyp, aus dem auf die beiden Beamten geschossen wurde. Vielleicht lag auch diese Pistole im Caravan.
Die Experten der Spurensuche hätten das verdächtige Wohnmobil komplett zerlegt, erzählt Soko-Chef Menzel. Insgesamt seien 40 Umzugskartons mit zahlreichen Asservaten sichergestellt worden.

http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00536EE7_DED943B9741A772BDCC373DFF90623E8

Solche Waffen "Heckler & Koch P 2000" wurden im Wohnmobil der Bankräuber von Eisenach entdeckt - im Bild ein Modell der Baureihe.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

siehe auch NEREUS:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5697074&viewfull=1#post5697074

Auf der BPA-Pressekonferenz am 1.12.11 wurden gezeigt:

Panierte und gebratene, angebliche Dienstpistole der ermordeten Heilbronner Polizistin Kiesewetter:

http://p4.focus.de/img/gen/f/T/HBfTiAPd_Pxgen_r_Ax541.jpg

Zwei angebliche Dienstwaffen aus Heilbronn, eine geputzte und eine gebratene:

http://bc03.rp-online.de/polopoly_fs/baden-wuerttemberg-verschiedene-waffen-pistolen-revolver-1.2624389.1349356604!/httpImage/1290055301.jpg_gen/derivatives/rpo32_457/1290055301.jpg

Auf einer Tafel des BKA am 1.12.11 die geputzte, angebliche Dienstpistole Arnolds und
die selbe Dienstpistole nach dem Putz zusammen mit dem Abgekratzten, als Kiesewetters Dienstpistole ausgegeben?

2 x "Arnolds" Dienstpistole? http://www.jungefreiheit.de/typo3temp/pics/ec1ee5a521.jpg

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5875317&viewfull=1#post5875317


Ich schlage mal vor, daß wir uns auf die offiziellen Verlautbarungen stützen und diese weiter kritisch hinterfragen und durch Aufdeckung ihrer Widersprüche und Ungereimtheiten torpedieren und durchlöchern wie einen Schweizer Käse....
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5927666&highlight=Dienstwaffe#post5927666

Die geschulten Experten des Bundeskriminalamtes und die APO-Akademiker beim Bundesgerichtshof verwechselten eine Heilbronner Dienstwaffe Heckler & Koch P 2000 mit einem Trommelrevolver aus US-Wildwestfilmen!:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6201033&viewfull=1#post6201033

Kein Problem für Kriminelle an Dienstwaffen zu kommen.
Dafür bedarf es keines Mordes und keiner weiten Reisen.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6290530&highlight=Dienstwaffe#post6290530


Vielleicht hielten die Stuttgarter die Thüringer für zu doof, daß alleine machen zu können?

Vielleicht auch waren da noch keine Dienstwaffen, sondern nur Revolver, wie bei den Banküberfällen und im "NSU-Video" (die letze Bildsequenz mit der Heilbronn-Bildmontage wurde vermutlich erst nach dem 5.11.11 angepappt)?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6542828&viewfull=1#post6542828


Erst nach dem Abtransport des Wohnmobils in eine Halle von Eisenach, wurden die Übersichtsaufnahmen gemacht. In der Halle ... erfolgten auch die weiteren Tatort-Untersuchungen und die Bergung der Beweismittel in "10 Umzugskartons" (richtig: „40 Umzugskartons” ldt. Menzel von der Soko-Capron) unter Ausschluß der Öffentlichkeit.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6686607&viewfull=1#post6686607

fatalist
13.11.2013, 12:45
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)2m (https://twitter.com/terrorismus/status/400589228364398592)
Vernehmung des Zeugen S. aus #Jena (https://twitter.com/search?q=%23Jena&src=hash) zum Verkauf der #Ceska (https://twitter.com/search?q=%23Ceska&src=hash) unterbrochen - er wird mit Anwalt an einem anderen Tag wiederkommen. #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) war ja bereits klar.

herberger
13.11.2013, 12:55
Der mit seinem Laden ist auch so ein unnützer Zeuge,wenn der sagt er hat keine Waffe verkauft und er weiss nichts,entweder man überführt ihn der Lüge oder lässt ihn ergebnislos gehen.

deutschland
13.11.2013, 12:55
Du bist wohl noch neu hier?

Damit nicht immer wieder alles von vorne diskutiert werden muß, hier eine kleine Einführung:

Bankräuber besaßen Waffe der in Heilbronn erschossenen Polizistin:
Kai Mudra / 08.11.11 / TA (thueringer-allgemeine.de)



http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

siehe auch NEREUS:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5697074&viewfull=1#post5697074

Auf der BPA-Pressekonferenz am 1.12.11 wurden gezeigt:

Panierte und gebratene, angebliche Dienstpistole der ermordeten Heilbronner Polizistin Kiesewetter:

http://p4.focus.de/img/gen/f/T/HBfTiAPd_Pxgen_r_Ax541.jpg

Zwei angebliche Dienstwaffen aus Heilbronn, eine geputzte und eine gebratene:

http://bc03.rp-online.de/polopoly_fs/baden-wuerttemberg-verschiedene-waffen-pistolen-revolver-1.2624389.1349356604!/httpImage/1290055301.jpg_gen/derivatives/rpo32_457/1290055301.jpg

Auf einer Tafel des BKA am 1.12.11 die geputzte, angebliche Dienstpistole Arnolds und
die selbe Dienstpistole nach dem Putz zusammen mit dem Abgekratzten, als Kiesewetters Dienstpistole ausgegeben?

2 x "Arnolds" Dienstpistole? http://www.jungefreiheit.de/typo3temp/pics/ec1ee5a521.jpg

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5875317&viewfull=1#post5875317


http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5927666&highlight=Dienstwaffe#post5927666

Die geschulten Experten des Bundeskriminalamtes und die APO-Akademiker beim Bundesgerichtshof verwechselten eine Heilbronner Dienstwaffe Heckler & Koch P 2000 mit einem Trommelrevolver aus US-Wildwestfilmen!:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6201033&viewfull=1#post6201033

Kein Problem für Kriminelle an Dienstwaffen zu kommen.
Dafür bedarf es keines Mordes und keiner weiten Reisen.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6290530&highlight=Dienstwaffe#post6290530


http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6542828&viewfull=1#post6542828


http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6686607&viewfull=1#post6686607... ob neu hinzugekommen oder alt, ich traue den "staatlichen Ermittlern" nur soweit ich sie sehen kann !

Nereus
13.11.2013, 13:37
Zumindest kann man sagen: Wenn das Heilbronner Wohnmobil "fällt", scheidet damit ein entscheidendes Indiz für den Polizistenmord durch B&M aus (die aber gar nicht angeklagt sind). Bleiben noch die Dienstwaffe(n) im Eisenacher Wohnmobil.

Wohl etwas weltfremd, märchengläubig oder verzauberbar, Herr Brainy ?

Uri Geller, David Copperfield, „Hanussen” alias Chajm Steinschneider (http://de.wikipedia.org/wiki/Erik_Jan_Hanussen ) waren/ sind Illusionisten, Magier, „Zauberer”, die Löffel sich selbst verbiegen lassen, Jungfrauen ohne Blutvergießen durchsägen können, Levitationen vorführen, Elephanten oder Eisenbahnwaggons verschwinden lassen oder geheinme Schriften lesen können. Wie die Mitglieder „magisch arbeitender” Logen verraten sie ihre gewinnbringenden Ticks natürlich nicht.

Die „Wunder” und „Täuschereien” ihrer biblischen Vorbilder, Medizinmann-Zauberer, die übers Wasser gehen, Blinde sehend, Lahme gehend, besessene heilen und mit fünf Broten und zwei Fischen fünftausend Mann - ohne Weiber und Kinder – abspeisen können, erklären heute die Priester ihren gläubig gemachten Religionsanhängern mittels esoterischer Beispiele und psychologischer Auslegungen.

Du muß glauben mein Sohn, was Dir die von Gott eingesetzte Obrigkeit verkündet und nichts wissen wollen, denn das wäre teuflisch, zersetzend und umstürzlerisch.

Oder meinst Du etwa, daß irgend ein Beteiligter öffentlich mitteilt: Am 4.11.11 wurde um X-Uhrzeit, an Y-Stelle im Wohnmobil vom Beamten NN eine Pistole Modell H&K P 2000 gefunden, fotographiert, gesäubert und nach Prüfung der Registriernummer yxz festgestellt, daß es sich bei dem Fundobjekt um die Kiesewetter Dienstpistole aus der Heilbronner Mordtat handelt?

Wer aber erzählte dann, daß die angepappte Video-Sequenz am „NSU”-Panther-Clip aus dem Brandschutt, in der Heilbronncollage, Arnolds-Dienstpistole sei und angeblich deren Nummer zeigt?

Wie konnte die "gebratene" H&K P 2000 am 4./5.11.11 als Heilbronner Beute identifiziert werden, wenn sie noch am 1.12.11 auf der BKA-Pressekonferenz, weiterhin ungeputzt und nicht untersucht, auf dem Präsentiertisch gezeigt wurde?

Es wird offenbar nur so getan als ob es so wäre.

Und wenn doch?
Zwei naive Waffensammler haben aus dunklen Quellen und Märkten ungeprüft „heiße Waffen” von Kriminellen oder Rockern gekauft?

Das hat aber mit Zschäpes Branstiftungsanklage nichts zu tun und dient nur der politischen Links-Kampagne gegen Rechts!

fatalist
13.11.2013, 14:03
Wie konnte die "gebratene" H&K P 2000 am 4./5.11.11 als Heilbronner Beute identifiziert werden, wenn sie noch am 1.12.11 auf der BKA-Pressekonferenz, weiterhin ungeputzt und nicht untersucht, auf dem Präsentiertisch gezeigt wurde?

Es wird offenbar nur so getan als ob es so wäre.
Die Seriennummer war wohl erkennbar.
http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/c6/Hkp2000.jpg

Menetekel
13.11.2013, 14:32
... "Rechtsstaat" ? ...darf man mal laut lachen oder kotzen ?

Aber dabei dem Bernhard seine Prognose beachten: Vorbeugen ist besser als Schuhe vollkotzen.
Und lachen darfst Du nach diesem auch noch.

fatalist
13.11.2013, 14:39
der neueste Gronbach:


Wie oft soll ich – Alexander Gronbach es noch schreiben, es ist HUMBUG HOCH DREI; dass Florian Heilig im Januar / Februar 2012 bei SOKO Parkplatz ausgesagt hat – nochmals zum Mitlesen -Florian Heilig sagte 6 Monate vor Auffliegen der NSU im MAI 2011 aus!!! Ist das jetzt angekommen?

Er machte sehr konkrete Angaben, wer aus der rechtsextremen Ecke in Nordwürttemberg mit diesem Mord an Michele Kiesewetter und Mordversuch an Martin Arnold am 25 April 2007 zu tun hat, er nannte 4 Namen. Er nannte diese Namen auch im Zusammenhang mit der NSS und gab Hinweise auf Treffen des TRIOS mit dieser Nordwürttembergischen Zelle.

Hat sich eigentlich noch niemand gefragt, weshalb er schon im Mai 2011 von Treffen einer Rechtsterroristischen Gruppe aus Zwickau mit der in Nordwürttemberg exisierenden Rechtsterroristischen Gruppe hingewiesen hat? Wann installierten Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe nochmals die Kameras an ihrem Versteck?


Es existieren weitere Zeugen, die dies belegen können! (Die aber nicht wegen Liebeskummer in ihrem PKW verbrennen wollen….)

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-Geheime-Dokumente-belegen-Zeuge-hat-zu-Polizistenmord-ausgesagt-_arid,232402.html

Was wusste Florian H.?
Geheime Dokumente belegen: Zeuge hat zu Polizistenmord ausgesagt

Ein im Auto verbrannter Zeuge und viele Fragen: Florian H. behauptete, er wisse, wer den Heilbronner Polizistenmord begangen hat – Monate, bevor die Terror-Zelle NSU aufflog. Das belegen Akten der Polizei.
_______________________________________________

Also nochmals zum Mitlesen “Monate bevor die Terror-Zelle NSU aufflog. Das belegen Akten der Polizei. http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/12/interview-mit-radio-oldenburg-1-die-noch-lebenden-tater-des-mordanschlages-in-heilbronn-2007/#comments

Die Nichtveröffentlichung der Heilbronner Phantombilder wurde im August 2011 endgültig beschlossen.
Die Zeitachse würde also passen...

Die Kameras in Zwickau kamen im Oktober 2011, und die Kamera ans letzte Womobauten die uwes ebenfalls an.

Die fühlten sich wohl verfolgt, oder worauf will Gronbach hinaus???

nachdenkerin
13.11.2013, 15:43
Silvia Rossberg und die unwichtige AOK-Karte, 300 Euro von Holger Gerlach waren doch gutes Geld für eine Friseuse... was für ein Hype um nichts...

Alexander Horn von Horn-Wohnmobile wurde in Heilbronn in der Ringfahndung registriert, das ist doch viel geiler!!!

http://www.jungewelt.de/2013/11-13/021.php


Aus dem Horn machte man dann "Böhnhardt und Mundlos".


Für 300 Euro rückt dieser die AOK-Krankenversicherungskarte seiner Frau heraus. Sie meldet die Karte bei ihrer Krankenkasse als verloren .G. verspricht dem Skin, dass er „keinen Scheiß“ mit der Karte machen werde, und übergibt sie bald darauf bei einem Treffen dem Trio. Die drei versprechen ihrerseits, die Karte nur einmal zu benutzen. Beate Zschäpe verwendet die AOK-Karte noch für mindestens drei weitere Behandlungen bei Zahnärzten in Halle/Saale im Mai 2006.Buch „die Zelle“ S. 200

Selbst das ist schon sehr merkwürdig. Da müsste Beate Zschäpe jedes Mal von Zwickau nach Halle zum Zahnarzt gefahren sein. Das sind 154 Kilometer. Mit Hin- und Rückfahrt beträgt die Strecke über 300 Kilometer, nur für jeweils einen Zahnarzttermin, der drei Mal erfolgt sein soll.

Hat denn das Gericht überhaupt geprüft, ob das Beate Zschäpe war, anstatt stundenlanger Zeugenbefragung. An Hand der Zähne müsste doch so etwas feststellbar sein.

Pletschi
13.11.2013, 16:35
Nichts gegen die Münchner Staatstheater. Die sind am Puls der Zeit!
Heute abend mit "Der Feuervogel". Der Bezug zur Vorstellung im OLG wird in der Vorankündigung deutlich. Dort heißt es:
"Strawinskys Musik ist weit mehr als ein Hit vergangener Jahre, sie erzählt vielmehr ein Fantasy-Abenteuer, das auch heute noch Jung und Alt zu bannen weiß..."

http://www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de/

Pletschi
13.11.2013, 16:37
5 Stunden reichten nicht, die AOK-Kartentante muss nochmal wiederkommen.

Götzl steht auf Friseusen? Das Staatstheater in München ist nur noch peinlich.

Nichts gegen die Münchner Staatstheater. Die sind am Puls der Zeit!
Heute abend mit "Der Feuervogel". Der Bezug zur Vorstellung im OLG wird in der Vorankündigung deutlich. Dort heißt es:
"Strawinskys Musik ist weit mehr als ein Hit vergangener Jahre, sie erzählt vielmehr ein Fantasy-Abenteuer, das auch heute noch Jung und Alt zu bannen weiß...":) (http://www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de/)

http://www.staatstheater-am-gaertnerplatz.de/

bio
13.11.2013, 16:55
hat jemand nähere Infos über den Inhalt des NSU-Manifests? Wo finde ich das?

Alter Preuße
13.11.2013, 18:10
Im Waffen-Online Forum wurde auch darüber diskutiert, welche Auswirkungen ein Schuß in den Kopf hat und ob ein Repitieren der Flinte nach dem Tode noch möglich wäre. Dieser Beitrag ist recht interessant. Weniger als das Geschoß (hier Brennecke, sonst auch Schrot) ist der Gasdruck, der sich aufbaut, entscheidend.

Weiß jemand, ob M. Kopf entsprechende Beschädigungen aufwies ? Auf dem hier geposteten Bild ist der Kopf verpixelt. Allerdings sind auf dem Pullover oder im Hintergrund nicht entsprechende Spuren zu sehen. Jedenfalls m.E.


"Um der sinnlosen Diskussiom um den Effekt einer aufgesetzten oder im Nahbereich beigebrachten Wunde ein Ende zu setzen, insbesondere den Spekulationen ob werter Herr danach noch in der Lage war, seine Pumpgun zu repetieren oder vllt noch den Müll vor die Tür zu bringen
hier die Stelle aus einem Standardwerk der Terminalbalistik:

Gunshot Wounds: Practical Aspects of Firearms, Ballistics, and Forensic Techniques, Second Edition (Practical Aspects of Criminal & Forensic Investigations

(http://www.amazon.de...s/dp/0849381630 (http://www.amazon.de/Gunshot-Wounds-Ballistics-Techniques-Investigations/dp/0849381630))
http://1.2.3.13/bmi/forum.waffen-online.de/uploads/monthly_11_2013/post-16009-0-63628900-1384356742_thumb.jpg (http://forum.waffen-online.de/index.php?app=core&module=attach&section=attach&attach_rel_module=post&attach_id=36270)



Einige Stichworte für des Englischen weniger mächtige:

-Aufgesetzte Schrotschüsse verursachen die schlimmsten Verletzungen unter den Schusswaffen
-Im Regelfall platzt der Kopf.
-Große Stückchen von Gehirn und Schädel weggeschleudert
-Kopfhaut stark zerissen
-Zersplitterung des Schädels
-"Explosionswunde" vom Mund zur Kopfhaut in 92% der Fälle bei cal. 12
- Nicht immer können alle Teile des Kopfes/Gehirnes wiedergefunden werden.
- vorrübergehende Ausbeulung des Gesichts verursacht große Risse oder "Schwagerschaftsstreifen" in der Haut."

bio
13.11.2013, 20:00
@PZhautnah 4m
Mutter Böhnhardt wird erst am 19.11, 9.30 Uhr, gehört. Die meisten Journalisten entspannen sich schlagartig. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

Wo holte der Herr Horn wann genau das Wohnmobil ab, das ist die wichtige Frage.


ist diese frage schon beantwortet?

bio
13.11.2013, 20:06
Klar war Horn da unterwegs, wer denn sonst? Genau das hat er doch Gestern ausgesagt.

Und warum soll er den "B&M parkten Womo am HBF Heilbronn, ich musste es dort abholen"-Quatsch des Lichtstadt-Blogs bestätigt haben???

Hat er natürlich nicht.

Mensch Bio, schalt doch mal das Gehirn ein :ätsch:


Hamwas jetze so langsam, Herr Bio ???

so wie ich Horn verstehe, schaute er sich ein anderes Wohnmobil an. Die Infos reichen nicht, um zu behaupten, es hätte kein nsu-wohnwagen gegeben.

bio
13.11.2013, 20:25
Inzwischen hat sich bei mir eine etwas genauere Erinnerung eingestellt. :sark:

Man registrierte das Womo an einem Kontrollpunkt auf ca. halber Distanz [B]zwischen Heilbronn und Ludwigsburg/Stuttgart, also von HN wegfahrend.

Wenn dann "jemand" sich entschließt "Fuck, ich stelle das Womo ab und fahre mit dem Zug", dann muß man allerdings wissen, daß die Park- und Abstellmöglichkeiten am Heilbronner Bahnhof .w.e.s.e.n.t.l.i.c.h. besser sind - nämlich die Theresienwiese - als Park- und Abstellmöglichkeiten in unmittelbarer Nähe zum Ludwigsburger Bahnhof!!! Da gibt es 5 Fußminuten weg nur ein Parkhaus für Pkw, alles andere im weiten Umkreis ist "zu"!(...))

deshalb fuhren die Mörder zurück zum Tatort? Die Begründung für die Fahrt vom Kontrollpunkt wieder zurück in die Innenstadt bleibt unrealistisch.

Nereus
13.11.2013, 20:31
hat jemand nähere Infos über den Inhalt des NSU-Manifests? Wo finde ich das?

"WORTE SIND GENUG GEWECHSELT"...

In Sachen Übereinstimmung von Zschäpes Privatbriefen und dem "NSU-Manifest" heißt es:
»Und da ist das, was die Sprachwissenschaftler als "hyperkorrekte Flexionssilben" bezeichnen: Beate Zschäpe schreibt "eines Einkaufes" und nicht eines Einkaufs. Sie schreibt auch "solchen Ausmaßes" und "dieses Balanceaktes". Im Manifest findet sich diese stilistische Eigenart wieder: "KEINE PARTEI ODER VEREIN IST DIE GRUNDLAGE DES NATIONALSOZIALISTISCHEN UNTERGRUNDES".«
http://www.stern.de/politik/deutschland/nsu-morde-zschaepes-grosser-fehler-2070848.html

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6706108&viewfull=1#post6706108


Wer weiss, was man dem STERN da wieder mal für teuer Geld angedreht hat. Manifest des NSU, da sollten sie die Autoren in England befragen, vor allem Corelli Thomas Richter, den Oberspitzel.

Dieser Schwachsinn hat mit dem Trio rein gar nichts zu tun und wurde Tausenddfach verbreitet.
http://1.bp.blogspot.com/-Jhfs-4IqmZE/T-tHkYkEerI/AAAAAAAAGfY/QhhEJpYsSpc/s400/Lichtsttadt+-+Uwe+Mundlos+-+Manifest+des+NSU+-+Flugblatt.jpg
1999?

Lichtstadt-Blog:
"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" Teil 1:

Im Sommer 1999 entstehen, so wird es die Bundesanwaltschaft vortragen, in der Wohnung in der Wolgorader Allee bei BMZ Idee und Ideologie eines "Nationalsozialistischen Untergrunds" mit dem Ziel "Taten statt Worte" (siehe das "Mainfest des NSU" rechts / zu Vergrößern bitte anklicken). In Anwesenheit von Ralf Wohlleben und Holger Gerlach diskutieren BMZ darüber. Es geht dabei auch um den bewaffneten Kampf. Wohlleben und Gerlach sprechen sich dagegen aus, neben BM ist auch Z für den Waffeneinsatz gegen "Feinde"; der "NSU" gründet sich deshalb, nach der Aussage von Gerlach, nur aus "Böhni", "Mundi" und Z. Doch der "NSU" braucht für seine geplanten Aktionen dringend Geld.

Am Mittwoch, den 06.10.1999 fahren BM um 16 Uhr 45 zu einer Postbank-Filiale im Chemnitz, rauben knapp 5.800 DM und flüchten auf einem grünen "Simson"-Moped. Exakt drei Wochen später überfallen sie nochmals in Chemnitz eine andere Postfiliale und rauben dort rund 62.800 DM. Um nicht erkannt zu werden, tarnen sich BM bei diesen beiden Überfällen mit Hilfe von Perücken, die Ihnen Friseurlehrling MS besorgt hatte, als sie sich bei ihr und Max-Florian Bu. versteckt hatten.
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/07/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was.html

Sequenz im "NSU-Bekennervideo" (erwerbbar bei antifa-apapiz):

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_3.png

(Quelle: Kahanes publicative)

@Nachdenkerin kann ja mal den PUA-Bericht oder den Schäfer-Bericht durchsuchen, ob da was darüber drin steht

bio
13.11.2013, 20:37
danke, das manifest kann nicht ausgelegt werden, dass "Ausländer-Morde" das Ziel war. Es wäre der "Kampf dem Regime und seinen Helfern" gewesen. Ich würde das manifest mit der droh-email an Innenminister ziel inhaltlich verbinden.

moishe c
13.11.2013, 20:40
deshalb fuhren die Mörder zurück zum Tatort? Die Begründung für die Fahrt vom Kontrollpunkt wieder zurück in die Innenstadt bleibt unrealistisch.

@bio

Nur der Klarheit halber: ich "begründe" hier keine Behauptung der Anklage!

Das mit dieser angeblichen Womo-Erfassung bei der Ringfahndung,

hier unter anderem

Zulassungsnummer > welches Fahrzeug,
Fahrtrichtung
usw. usf.,

DAS ALLES hätten die Nick Knattertons von der Bunten Anknallschaft aus Karlsruhe VOR der Anklageerhebung ermitteln UND "ausermitteln" MÜSSEN!

Und ich verstehe dieses angebliche Hin und Her auch nicht! Kommt wohl daher, daß die "Herrschaften" in diesem Besatzerladen wohl gar keinen Wert darauf legen, daß Leute wie ich irgend was von diesem Affentheater verstehen sollen?

brain freeze
13.11.2013, 20:50
Wohl etwas weltfremd, märchengläubig oder verzauberbar, Herr Brainy ?

Uri Geller, David Copperfield, „Hanussen” alias Chajm Steinschneider (http://de.wikipedia.org/wiki/Erik_Jan_Hanussen ) waren/ sind Illusionisten, Magier, „Zauberer”, die Löffel sich selbst verbiegen lassen, Jungfrauen ohne Blutvergießen durchsägen können, Levitationen vorführen, Elephanten oder Eisenbahnwaggons verschwinden lassen oder geheinme Schriften lesen können. Wie die Mitglieder „magisch arbeitender” Logen verraten sie ihre gewinnbringenden Ticks natürlich nicht.

[...]

Oder meinst Du etwa, daß irgend ein Beteiligter öffentlich mitteilt: Am 4.11.11 wurde um X-Uhrzeit, an Y-Stelle im Wohnmobil vom Beamten NN eine Pistole Modell H&K P 2000 gefunden, fotographiert, gesäubert und nach Prüfung der Registriernummer yxz festgestellt, daß es sich bei dem Fundobjekt um die Kiesewetter Dienstpistole aus der Heilbronner Mordtat handelt?

Wer aber erzählte dann, daß die angepappte Video-Sequenz am „NSU”-Panther-Clip aus dem Brandschutt, in der Heilbronncollage, Arnolds-Dienstpistole sei und angeblich deren Nummer zeigt?

Wie konnte die "gebratene" H&K P 2000 am 4./5.11.11 als Heilbronner Beute identifiziert werden, wenn sie noch am 1.12.11 auf der BKA-Pressekonferenz, weiterhin ungeputzt und nicht untersucht, auf dem Präsentiertisch gezeigt wurde?

Es wird offenbar nur so getan als ob es so wäre.

Und wenn doch?
Zwei naive Waffensammler haben aus dunklen Quellen und Märkten ungeprüft „heiße Waffen” von Kriminellen oder Rockern gekauft?

Das hat aber mit Zschäpes Branstiftungsanklage nichts zu tun und dient nur der politischen Links-Kampagne gegen Rechts!

Nicht zu vergessen der unsterbliche Harry Houdini. Vielleicht war er es, der sich fast unbemerkt aus dem brennenden Wohnmobil befreite. Andre Kapke, dabei bleibe ich, wäre vermutlich steckengeblieben und hätte sich böse den Schinken versengt.

Nun, Nereus, zwei Dinge: Eine der offiziellen Versionen geht so:


Unter anderem befanden sich unter diesen Waffen eine Pistole Heckler und Koch, Modell P 2000, 9mm, Individual-Nr.110-021769 und eine Pistole Heckler und Koch, Modell P 2000, 9mm, Individual-Nr.116-010514. Anhand der Seriennummern konnten diese als die beiden entwendeten Dienstwaffen der mutmaßlich durch den NSU getöteten Polizistin Michèle Kiesewetter und ihrem schwer verletzten Kollegen Martin A. identifiziert werden (MAT_A_GBA-4, vorl. SA 11, S. 5). Die Dienstwaffe von Frau Kiesewetter wurde wohl vom NSU nicht verwendet (MAT_A_GBA-4-3(DVD)\ Vorl. SA 12, S. 590).

PUA, S. 924

Und wenn ich fast nichts glaube - das nehme ich den Jungs sogar ab, dass sie die echten Waffen drapierten. Ich halte das sogar für einen der schwersten Regiefehler, weil das NSU-Autorenteam nun an das Eisenacher Wohnmobil hoffnungslos festgekettet ist (wäre Houdini nie passiert) und alle Ausweichgeschichten undurchführbar geworden sind.

Da sind wir schon beim zweiten Punkt: Es ist für den Erklärungsnotstand der BAW also nachrangig, ob die echten Dienstwaffen "gefunden" wurden oder nicht. Sie sollten erklären können, wie die Waffen dahin kamen. Und das wird ja momentan nicht gerade leichter.

Unter normalen Umständen könnte man darauf hoffen, daß die Zuordnung der Polizeidienstwaffen im Prozess zweifelsfrei geklärt würde, aber das scheitert sowohl an Götzl & Kollegen als auch an der Verteidigung. Mit der Angeklagten hat das alles nur "indirekt" zu tun.

Ingeborg
13.11.2013, 20:50
NSU - Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll

Das „Terror-Trio“: Von Versagern, fragwürdigen Spuren und Wundern im Brandschutt

Mitte November 2011 brachte ein aus zwei Männern und einer Frau bestehendes Trio Deutschlands Ermittlungsbehörden an den Rand des Wahnsinns, denn die drei aus Thüringen sorgten ungewollt dafür, dass Verfassungsschutz, Bundeskriminalamt, Bundesnachrichtendienst und Landeskriminalämter schonungslos als das offenbart wurden, was sie zweifelsfrei sind: Totalversager oder gefährliche Taschenspieler. Die Verhältnisse um die Thüringer Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos machen einfach nur sprachlos − bis zum heutigen Tage.

Alles begann im Jahr 2000 mit einer Mordserie, wie es bis dahin in Deutschland noch keine gegeben hatte. Über sechs Jahre hinweg wurden insgesamt acht türkische Kleinselbständige und ein Grieche durch Kopfschüsse regelrecht hingerichtet. Ermittlungsbehörden, Journalisten und Kriminalisten sahen sich offiziell mit einem schier unlösbaren Fall konfrontiert. Dann, im April des Jahres 2007, wurde eine junge Polizistin in ihrem Streifenwagen auf der Heilbronner Theresienwiese erschossen, ihr Kollege lebensgefährlich verletzt. Monatelang geisterte nach dem Mord an der Beamtin eine ominöse DNA-Spur durch Deutschland, die von einem angeblichen weiblichen Phantom stammte und an den unterschiedlichsten Tatorten bei Einbrüchen, Schlägereien und auch Morden auftauchte. Schließlich stellte sich heraus, dass die Spur von kontaminierten Wattestäbchen stammte, mit denen die Kripo an den jeweiligen Ereignisorten gearbeitet hatte. Eine dicke Panne oder mehr?

Inzwischen gehen Beobachter verstärkt davon aus, die Geschichte mit der falschen Phantom-Spur sei von verschiedenen Behörden bewusst gelegt worden, um die Öffentlichkeit von den wahren − wahrscheinlich schon kurz nach Heilbronn −, bekannten Tätern abzulenken. Diese sollen gar nicht mal ausschließlich in den vermuteten rechtsradikalen Kreisen zu finden gewesen sein, sondern einen Hintergrund haben, vor dessen Aufdeckung sich hohe und höchste Kreise in der Bundesrepublik geradezu fürchten. Von Mafia-Banden in Zusammenarbeit mit dem Staat, von Bosnien-Söldnern und US-Geheimdiensten, von Schmugglern, Mördern und Drogenkurieren ist da die Rede. Sie alle spielen unter der Marke „NSU“ eine Rolle. Und weil sich die etablierten Medien − aus welchen Gründen auch immer − weigern, über diese Merkwürdigkeiten zu berichten, werden sie in vorliegendem Buch genannt und aufgezeigt.

Wieso verbrannte der Zeuge Florian H. in seinem Auto am Cannstatter Wasen, nur wenige Stunden vor einer erneuten Aussage beim Staatsschutz? Er sollte weitere Fakten zu einer bislang unbekannten rechten Terrorgruppe neben dem NSU liefern.
Was machte die Russenmafia auf der Theresienwiese in Heilbronn, und warum wimmelte es am Tag des Polizistenmordes dort von V-Leuten und Agenten, auch welchen aus den USA?

bestellung@buchversand-aldebaran.de

bio
13.11.2013, 21:08
@bio

Nur der Klarheit halber: ich "begründe" hier keine Behauptung der Anklage!

Das mit dieser angeblichen Womo-Erfassung bei der Ringfahndung,

hier unter anderem

Zulassungsnummer > welches Fahrzeug,
Fahrtrichtung
usw. usf.,

DAS ALLES hätten die Nick Knattertons von der Bunten Anknallschaft aus Karlsruhe VOR der Anklageerhebung ermitteln UND "ausermitteln" MÜSSEN!

Und ich verstehe dieses angebliche Hin und Her auch nicht! Kommt wohl daher, daß die "Herrschaften" in diesem Besatzerladen wohl gar keinen Wert darauf legen, daß Leute wie ich irgend was von diesem Affentheater verstehen sollen?

viel sinnvoller wäre es, dass die Person mit dem Wohnmobil ganz einfach weiter-gefahren ist.

bio
13.11.2013, 21:11
Im Schäfer-Bericht steht etwas, dass Anfang 1998 ein Frank Schwerdt und Rita Böhnisch in Berlin ein Wohnmobil-Verleih betrieben, und dem Trio ein Wohnmobil besorgen wollten. S. 150 "beide wären der rechten Szene zugehörig"

Haben die was zu tun mit diesen "Alexander Horn"?

moishe c
13.11.2013, 21:16
viel sinnvoller wäre es, dass die Person mit dem Wohnmobil ganz einfach weiter-gefahren ist.

WENN - was ich nicht weiß - das angeblich erfaßte Womo überhaupt aus Richtung HN kommend fuhr, dann hätten die doch ermitteln müssen, ob das Womo zu diesem Zeitpunkt vermietet war und an wen. So einfach.

Nicht vermietet > nix Uwes,

vermietet > an wen?

bio
13.11.2013, 21:18
WENN - was ich nicht weiß - das angeblich erfaßte Womo überhaupt aus Richtung HN kommend fuhr, dann hätten die doch ermitteln müssen, ob das Womo zu diesem Zeitpunkt vermietet war und an wen. So einfach.

Nicht vermietet > nix Uwes,

vermietet > an wen?

solche grundlegenden Fragen müssen doch vor Gericht gestellt worden sein.

Nereus
13.11.2013, 21:49
Im Schäfer-Bericht steht etwas, dass Anfang 1998 ein Frank Schwerdt und Rita Böhnisch in Berlin ein Wohnmobil-Verleih betrieben, und dem Trio ein Wohnmobil besorgen wollten. S. 150 "beide wären der rechten Szene zugehörig"

Haben die was zu tun mit diesen "Alexander Horn"?

Nein. Schwerdt war doch der NPD-Vorsitzende von Jena und Wohlleben sein Stellvertreter. In Berlin war er Mitglied im konservativen und demokratischen "Hoffmann-von-Fallersleben-Bildungswerk". Dort tauchte nach der "Wende" die ehemalige DDR-Lehrerin und Kommunistin Rita auf, die offenbar in einer Art Querfrontstrategie den Schulterschluß mit nationalen bürgerlichen Kreisen suchte, um nach Art der DDR, eine "Nationale Front" zu schmieden. Zu diesem Zweck war sie auch REP-Mitglied geworden. Frau Böhnisch hatte im Ostteil Berlins eine Verleihfirma für Wohnmobile aufgemacht, um der Reisefreudigkeit der nun grenzenlosen "Ossis" entgegen zu kommen. Es ist schon möglich, daß sich die Unternehmer eines Geschäftszweiges kennen, aber unwichtig im "NSU"-Fall, da es bei uns keine Sippenhaftung gibt, wie es die autonome Antifa gerne möchte und publizistisch praktiziert.

Graf
13.11.2013, 21:57
Im Schäfer-Bericht steht etwas, dass Anfang 1998 ein Frank Schwerdt und Rita Böhnisch in Berlin ein Wohnmobil-Verleih betrieben, und dem Trio ein Wohnmobil besorgen wollten. S. 150 "beide wären der rechten Szene zugehörig"

Haben die was zu tun mit diesen "Alexander Horn"?

Interessant ist das es eine Rita Böhnisch mit Wohnmobilverleih gibt. Und in Berlin auch der NPD Funktionär Frank Schwerdt( jetzt Thüringen) bekannt ist. Und die zwei sich auch aus dem Verein "Die Nationalen e.V." kennen.
Quelle ist die Antifa:
http://www.antifa-berlin.info/recherche/152-rechtsterrorismus-und-die-militante-berliner-neonaziszene
http://www.apabiz.de/archiv/material/Profile/Die%20Nationalen.htm

und ich hab letztens einen Bericht über de NSU gesehen (war das der bei N24?) wo Frank Schwerdt sagte er hätte diese nicht wirklich gekannt, nur irgendwie mal bei Demos gesehen oder so ähnlich.
Wann ist Frank Schwerdt von Berlin nach Thüringen gegangen?

fatalist
14.11.2013, 02:23
so wie ich Horn verstehe, schaute er sich ein anderes Wohnmobil an. Die Infos reichen nicht, um zu behaupten, es hätte kein nsu-wohnwagen gegeben.
Korrekt. Aber nicht in der Gegend von Heilbronn. Dort gab es nur den Herrn Horn auf Womo-Besichtigungstour.

fatalist
14.11.2013, 02:26
danke, das manifest kann nicht ausgelegt werden, dass "Ausländer-Morde" das Ziel war. Es wäre der "Kampf dem Regime und seinen Helfern" gewesen. Ich würde das manifest mit der droh-email an Innenminister ziel inhaltlich verbinden. Ja, ich auch.

fatalist
14.11.2013, 02:33
Das mit dieser angeblichen Womo-Erfassung bei der Ringfahndung,

hier unter anderem

Zulassungsnummer > welches Fahrzeug,
Fahrtrichtung
usw. usf.,

DAS ALLES hätten die Nick Knattertons von der Bunten Anknallschaft aus Karlsruhe VOR der Anklageerhebung ermitteln UND "ausermitteln" MÜSSEN! Wir wissen, dass nur das Kennzeichen notiert wurde. "Der eine Polizist diktierte dem anderen die Kennzeichen und die Uhrzeiten, und sie konnten nicht alle erfassen, so viele Fahrzeuge waren da" schrieb der Focus.

Ich vermute aber, dass Horn nach Norden, Richtung Heilbronn fuhr, und so der Lichtstadt-Blog auf "sie parkten am HBF Heilbronn" kam.

Was aber nicht klar ist: War das ein Wohnmobil, oder war das ein anderes Fahrzeug, das lediglich die Nummernschilder von einem der Wohnmobile Horns trug???

fatalist
14.11.2013, 02:40
solche grundlegenden Fragen müssen doch vor Gericht gestellt worden sein.
Leider hat aber keine grosse Zeitung davon berichtet. Sicher nur ein Versehen.


Alexander Gronbach sagt: 13. November 2013 um 13:38 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-78789)

Weshalb sollten die Mainstreammedien das mit einem Wohnmobil veröffentlichen, wenn dieser Alexander Horn aus Chemnitz mit seinem PKW unterwegs war?

Typisch rechtslastige Verschwörungstheorien, falsche Behauptungen in die Welt setzen, dass der Autohändler Alexander Horn mit einem Wohnmobil unterwegs war und nicht, wie er in Vernehmung schon angab, mit seinem PKW. Um dann mit dieser Falschbehauptung (Horn wäre angeblich auf Autobahn gesehen worden) eine Story zusammen zu spinnen!

Wo steht in welcher Meldung, dass der Autohändler Alexander Horn mit einem Wohnmobil unterwegs war? Es ist darin vermerkt, dass er ein Wohnmobil ansehen wollte! Dh. Kennzeichen wäre dann HN, SHA, LB, S, TBB, MOS, KÜN, WN u.a. Und nicht Dunkel-Deutschland …….


fatalist sagt:
Dein Kommentar muss noch moderiert werden.

14. November 2013 um 03:02 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-78862)

Der Chemnitzer Wohnmobilverleiher Alexander Horn war am Tattag des Mordes in der Nähe von Heilbronn unterwegs, um ein gebrauchtes Wohnmobil zu besichtigen.
Das ist die Aussage vor Gericht.

These: Er kam in die Ringfahndung.
Dort wurde das Kennzeichen notiert.

“Der Polizeihauptkommissar auf dem Fahrersitz diktierte die Kennzeichen vorbeifahrender Autos, sein Kollege kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit. Es war viel los am Nachmittag des 25. April 2007, die Beamten schafften es nicht, jedes Fahrzeug zu erfassen” http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html

Ich wiederhole: NUR das Kennzeichen. Weder “Wohnmobil” noch Befragung der Fahrer etc pp.

Ob der Vermieter Horn einen eigenen Kennzeichensatz aus Chemnitz mit dabei hatte und an das Wohnmobil zwecks Probefahrt montierte, all das hätte vor Gericht geklärt werden müssen.

FAKT ist, dass kein einziger Bericht der grossen Medien die Aussagen des A.Horn brachte.

Die Schlüsse daraus soll ein Jeder bitte selber ziehen…

“Böhnhardt und Mundlos fuhren zurück nach Heilbronn, parkten das Womo am HBF Heilbronn und fuhren mit dem Zug heim” geht jedenfalls aus der Aussage Horns nicht hervor.

Das hat sich wohl der Lichtstadt-Blog aus Jena ausgedacht. :cool:

fatalist
14.11.2013, 02:44
Und wenn ich fast nichts glaube - das nehme ich den Jungs sogar ab, dass sie die echten Waffen drapierten. Ich halte das sogar für einen der schwersten Regiefehler, weil das NSU-Autorenteam nun an das Eisenacher Wohnmobil hoffnungslos festgekettet ist (wäre Houdini nie passiert) und alle Ausweichgeschichten undurchführbar geworden sind.

Da sind wir schon beim zweiten Punkt: Es ist für den Erklärungsnotstand der BAW also nachrangig, ob die echten Dienstwaffen "gefunden" wurden oder nicht. Sie sollten erklären können, wie die Waffen dahin kamen. Und das wird ja momentan nicht gerade leichter.

Unter normalen Umständen könnte man darauf hoffen, daß die Zuordnung der Polizeidienstwaffen im Prozess zweifelsfrei geklärt würde, aber das scheitert sowohl an Götzl & Kollegen als auch an der Verteidigung. Mit der Angeklagten hat das alles nur "indirekt" zu tun. Good post.

fatalist
14.11.2013, 02:50
Die NSU-CD aus dem Jahr 2002/2003, wie sie innerhalb der nationalen Szene kursierte.

Der hier schon zitierte Text:

http://s14.directupload.net/file/d/3440/gu3bt8r7_png.htm


Der Einleger der CD:

http://s7.directupload.net/file/d/3440/tgg8w3oy_jpg.htm


Das Inhaltsverzeichnis:

http://s7.directupload.net/file/d/3440/bzhwngoy_png.htm

Für alle die keine Links sehen:

http: //s14.directupload.net/file/d/3440/gu3bt8r7_png.htm
http: //s7.directupload.net/file/d/3440/tgg8w3oy_jpg.htm
http: //s7.directupload.net/file/d/3440/bzhwngoy_png.htm

(Leerzeichen rausnehmen vor //s )

Vielen Dank dem Informanten und NSU-CD-Besitzer aus 2003

nachdenkerin
14.11.2013, 04:25
@Nachdenkerin kann ja mal den PUA-Bericht oder den Schäfer-Bericht durchsuchen, ob da was darüber drin steht


Mache ich, da ich in meinem Urlaub momentan auf Apartmentsuche bin, kann es auch spätestens zuerst morgen werden.

fatalist
14.11.2013, 05:21
Die Ordner mit Bilddateien, die sowohl im Brandschutt-Computer und bei Andre Eminger gefunden wurden, IDENTISCHE Ordner mit Bildern, die stammen mutmasslich von dieser NSU-CD aus dem Jahr 2003.


Auf der Festplatte hätten die Ermittler zudem das NSU-Bekennervideo und zwei frühere Fassungen dazu gefunden. Außerdem seien zahlreiche Bilddateien abgespeichert gewesen, unter anderem auch private Fotos von Susann E., der Frau des in diesem Prozess Mitangeklagten André E. Laut Zeugin weisen viele der Bilder "starke Bezüge" zum Angeklagten André E. auf.

Bei ihm soll die Polizei bei einer Durchsuchung zudem zwei mobile Festplatten sichergestellt haben, die identisch mit der ausgewerteten Platte aus dem Brandschutz gewesen seien, so die BKA-Beamtin.

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Fotos-von-Ex-Bundeskanzler-Schroeder-auf-NSU-Festplatte-gefunden-1564392005

fatalist
14.11.2013, 06:14
Der Generalbundesanwalt wagt es, Gronbach zu widersprechen???


PZ hautnah ‏@PZhautnah 14h (https://twitter.com/PZhautnah/status/400631188848533504)
GBA erklärt beiläufig: Das Ermittlungsverfahren gegen André K. (nicht zu verwechseln mit André E.) steht vor der Einstellung. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)
Andre Kapke ist raus. Es waren nur 3, koste es was es wolle...



Holger Schmidt ‏@terrorismus 15h (https://twitter.com/terrorismus/status/400626733323284480)
GBA soeben im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Prozess: Ermittlungsverfahren gegen André K ist "einstellungsreif". Verhandlung für heute beendet.



https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 15h (https://twitter.com/nsuwatch/status/400622883229425664)
Im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess sagt Zeuge Frank L. vom Szeneladen "Madley" wg. Krankheit ab - zwei Stunden vor seinem Ladungstermin . Frank Libau will wohl die Aussage von Andreas Schulz abwarten???

fatalist
14.11.2013, 06:27
Was ist denn mit dem SPIEGEL los???


Am Dienstag wurde eine Zeugin, eine Friseurin, die angeblich fast gar keine Erinnerung mehr gehabt haben will, bis an die Grenze des Zumutbaren vernommen. Immer wieder die gleichen Fragen, die Sitzung dauerte bis kurz vor 20 Uhr. Ob ein Zeuge aus der oberen Gesellschaftsschicht und einer rechten Gesinnung unverdächtig auch so lange traktiert worden wäre? http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-phase-der-neuorientierung-a-933425.html

Wie Klemke den Zeugen Andreas Schulz "aus dem Rennen nahm", das lobt man sogar im SPIEGEL...


Es war ein riskantes Spiel, das der Verteidiger des früheren NPD-Funktionärs Ralf Wohlleben an diesem Prozesstag einging. Er setzte alles auf eine juristische Karte - und gewann.

Es war eine juristische Machtprobe, die der Verteidiger des Ex-NPD-Funktionärs Ralf Wohlleben (http://www.spiegel.de/thema/ralf_wohlleben/) gleich zu Beginn des 55. Verhandlungstages im NSU-Prozess (http://www.spiegel.de/thema/nsu_prozess/) inszenierte - und für sich entschied. Der Anwalt Olaf Klemke zwang den Vorsitzenden Manfred Götzl, seine Einschätzung einer prozessualen Situation zu revidieren. Eine Stunde Bedenk- und Beratungszeit später gab er nach. Für jeden, der die Verhandlungsführung dieses Richters kennt, eine kleine Sensation.

Anwalt Klemke aus Cottbus, ein Mann mit millimeterkurz geschorenen Haaren und bislang ohne Starallüren, gefällt sich zunehmend in der Rolle des Enfant terrible unter den Verteidigern. Er beherrscht die Strafprozessordnung und stellt dies bei jeder Gelegenheit fast lustvoll zur Schau. Darüber hinaus hat er keinerlei Hemmungen, sich als Szene-Verteidiger zu profilieren.Offensichtlich wollte Klemke die für diesen Verhandlungstag erwartete Aussage des Zeugen Andreas S. verhindern. S. war in den Jahren 1999/2000 Mitarbeiter in einem Szeneladen in Jena und soll derjenige gewesen sein, der die mutmaßliche Tatwaffe des NSU, eine Ceska 83 mit Schalldämpfer, auf Wunsch Wohllebens an den Angeklagten Carsten S. verkaufte (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-neonazi-frank-l-der-mann-im-hintergrund-a-933188.html).


Es fehle die "subjektive Tatseite"

In drei ausführlichen Vernehmungen im Ermittlungsverfahren hatte S. den Waffenverkauf unumwunden zugegeben. Außerdem: Die mutmaßlichen NSU-Mörder Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt verkehrten in dem Szenetreff, man kannte sich, Jena ist schließlich keine Weltstadt. Und dass die Waffe für die beiden untergetauchten Männer bestimmt war, dürfte in bestimmten Kreisen der Stadt ausgiebig Anlass für Überlegungen zur Verwendung der Ceska gegeben haben. S. befinde sich als Zeuge in der Gefahr, dass gegen ihn wegen Beihilfe zum Mord ermittelt würde, falls er sich vor Gericht äußerte, so Klemke. Ein Anfangsverdacht bestehe auf jeden Fall.

Die Bundesanwaltschaft sah bei S. bisher keine strafrechtlich relevante Beihilfehandlung, weil es angeblich an der "subjektiven Tatseite" bei ihm fehle. Die Gründe dafür mögen darin liegen, dass seine Aussage von den Anklägern als wichtig für den Tatnachweis eingeschätzt wird. Ein solcher Zeuge sollte sich, macht man sich die Sicht der Bundesanwaltschaft einmal zu eigen, wohl nicht hinter einem umfassenden Zeugnisverweigerungsrecht verschanzen können. Nach einer solchen Aussage wäre dann für ein Ermittlungsverfahren noch Zeit genug.


So versuchte Wohllebens Verteidiger ihn zu schützen

Dass Verteidiger Klemke anders denkt als die Staatsanwaltschaft, versteht sich. "Es gibt eine Menge Anhaltspunkte dafür, dass S. bekannt gewesen sein kann, für wen die Waffe bestimmt war", erklärte der Anwalt und gab sich nicht damit zufrieden, dass der Vorsitzende Richter S. nur über sein Zeugnisverweigerungsrecht belehrt hatte für den Fall, dass der sich der Gefahr einer Strafverfolgung aussetzte.
Doch welcher Zeuge kennt sich mit einer solchen Gefahrenlage aus? Er kennt die Akten nicht. Er weiß nicht, was andere Zeugen bereits ausgesagt haben. Er weiß nicht, was das Gericht schon weiß. Eine einzige unbedachte Äußerung, eine vorschnelle Antwort - und schon ist es passiert.

Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten war nicht erfreut über Klemkes Antrag: "Es überrascht schon sehr", so der Anklagevertreter, "dass ausgerechnet ein Verteidiger von Herrn Wohlleben einen Anfangsverdacht wegen Beihilfe zum Mord geradezu herbeireden will." Weingarten hatte recht: Klemke wollte Wohlleben schützen vor einer eventuell belastenden Zeugenaussage und ging dabei das Risiko ein, seinen Mandanten in ein ungünstigeres Licht zu rücken, als es ein Verteidiger normalerweise tut. Denn wenn es schon für S. gefährlich werden könnte, dann umso mehr für Wohlleben.



Phase der Neuorientierung

Doch Klemke schätzte die Situation richtig ein. Götzl hatte nicht weitgehend genug belehrt, was in einer Revision gerügt werden kann. Der Vorsitzende eines solchen Mammutprozesses wird also peinlich darauf achten, dass Fehler, die ihm eventuell unterlaufen, nicht unkorrigiert bleiben.

Also räumte Götzl den Anfangsverdacht gegen S. ein und belehrte umfassend. Mit der Folge, dass S., der mittlerweile mitbekommen hatte, in welche Falle er mit einer Aussage tappen könnte, sich einen anwaltlichen Berater suchen und gegebenenfalls von seinem Zeugnisverweigerungsrecht Gebrauch machen wird. Zu einer Aussage kam es jedenfalls nicht.

Der Prozess befindet sich zurzeit in einer Phase der Neuorientierung. Neun der insgesamt zehn dem NSU zur Last gelegten Tötungsdelikte sind in den vergangenen sechs Monaten verhandelt worden. In der nächsten Zeit wird es hauptsächlich um das Umfeld der Angeklagten gehen, in dem ihnen mutmaßlich auf verschiedenste Weise geholfen wurde. In den vergangenen Tagen zeichnete sich schon ab, dass bei Zeugen aus der rechten Szene mit wenig Bereitschaft zu rechnen ist, an der Aufklärung mitzuwirken. Andreas Schulz gab bislang nicht zu, eine Ceska verkauft zu haben, sondern eine "osteuropäische Dienstwaffe mit Schalldämpfer und 50 Schuss Munition für 2500 DM".

Ansonsten ziemlich gut für den SPIEGEL.


https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000006007931/1d83c91d9401d739cadef3f79ec976d7_normal.jpegAkif Sahin ‏@blogger_one (https://twitter.com/blogger_one)4h (https://twitter.com/blogger_one/status/400790962231734272)
Wohllebens Anwalt mal wieder... diesmal aber Chapeau! - ein gekonnter Schachzug, wie er im Buche steht:

fatalist
14.11.2013, 06:38
Ziel erreicht, der Zeuge schweigt
13.11.2013 · Der NSU-Prozess verzögert sich immer weiter – weil sich gerade jene Zeugen, die dem Trio nahestanden, nicht erinnern wollen. Besonders die Verteidiger von Ralf Wohlleben wollen die Zeugen zum Schweigen bringen.Von KARIN TRUSCHEIT (http://www.faz.net/redaktion/karin-truscheit-11104417.html), MÜNCHEN
http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/nsu-prozess-ziel-erreicht-der-zeuge-schweigt-12663124.html




NSU-Zeugen treiben das Gericht in den Wahnsinn
Der NSU-Prozess kommt kaum noch voran, weil die Zeugen immer schwieriger werden: Je nähe sie der rechten Szene stehen, umso weniger geben sie preis. Manche schwänzen den Termin gänzlich. Von Hannelore Crolly
http://www.welt.de/politik/deutschland/article121866325/NSU-Zeugen-treiben-das-Gericht-in-den-Wahnsinn.html




NSU-PROZESS
Verteidiger für die Zeugen
Im NSU-Prozess beginnt die Zeit der Zeugen, die sich womöglich selbst die Finger schmutzig gemacht haben. Sie sollen nun Anwälte bekommen. Wurde falsch geplant?
VON TOM SUNDERMANN (http://community.zeit.de/user/tom-sundermann)
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-11/nsu-prozess-zeuge




NSU-Prozess gerät ins Stocken
Tritt auf die Bremse
13.11.2013 14:20 Uhr
von Frank Jansen (http://www.tagesspiegel.de/jansen-frank/6046864.html)
http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-geraet-ins-stocken-tritt-auf-die-bremse/9069658.html


Liest sich prima, bin begeistert, wenn die Presse abkotzt.

brain freeze
14.11.2013, 06:40
Die NSU-CD aus dem Jahr 2002/2003, wie sie innerhalb der nationalen Szene kursierte.

Der hier schon zitierte Text:

http://s14.directupload.net/file/d/3440/gu3bt8r7_png.htm


Der Einleger der CD:

http://s7.directupload.net/file/d/3440/tgg8w3oy_jpg.htm


Das Inhaltsverzeichnis:

http://s7.directupload.net/file/d/3440/bzhwngoy_png.htm

Für alle die keine Links sehen:

http: //s14.directupload.net/file/d/3440/gu3bt8r7_png.htm
http: //s7.directupload.net/file/d/3440/tgg8w3oy_jpg.htm
http: //s7.directupload.net/file/d/3440/bzhwngoy_png.htm

(Leerzeichen rausnehmen vor //s )

Vielen Dank dem Informanten und NSU-CD-Besitzer aus 2003

Sehr gut, danke. 2003 als weitere Benchmark/Puzzelteil.

fatalist
14.11.2013, 06:42
13. November 2013 15:04
NSU-Prozess
Anwälte wollen Rolle von Verfassungsschützer klären
http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-anwaelte-wollen-rolle-von-verfassungsschuetzer-klaeren-1.1817620

Temme ist noch nicht durch. Das sind doch gute Nachrichten: Die Antifa-Terrieranwälte bleiben dran.


Rechtsanwalt Thomas Bliwier, der die Familie Yozgat vertritt, warf zudem dem hessischen Landesamt für Verfassungsschutz vor, im Jahr 2006 gezielt auf die Ermittlungen Einfluss genommen zu haben.

Das Gericht hatte die Beiziehung der Akten vor Kurzem abgelehnt. Doch damit wollen sich die Anwälte (http://www.sueddeutsche.de/thema/Die_Anw%C3%A4lte) nicht zufrieden geben. In einem umfangreichen Beweisantrag verweisen sie darauf, dass die bisher nur in Karlsruhe einsehbaren Dokumente zahlreiche Ungereimtheiten offenbaren würden.

Mehrere Angaben von Andreas T. seien "vollkommen unglaubhaft". So habe Andreas T. wenige nach der Tat zu einer Kollegin des Verfassungsschutzes gesagt, er kenne das Opfer nicht und sei auch nie in dem Internetcafe gewesen. Später räumte er, auch bei seinem Auftritt vor Gericht, jedoch ein, das Internetcafe oft besucht und Halit Yozgat daher gekannt zu haben.


Zur falschen Zeit am falschen Ort?

Die Anwälte erwähnten zudem ein sogenanntes "kognitives Interview" bei einem Psychologen im Jahr 2007, einer Art Hypnose. Dabei habe Andreas T. sich an Geräusche in dem Internetcafe erinnern können, die wie ein Rücken von Möbeln geklungen hätten. Vor Gericht sagte er jedoch, er habe keine auffälligen Geräusche gehört. Andreas T. will auch das Opfer nicht am Boden liegen gesehen haben.

Er beteuert immer wieder, er habe von dem Mord nichts mitbekommen. Tatsächlich ist es möglich, dass er in einem kleinen Zeitfenster - nach Rekonstruktion der Polizei von etwa 40 Sekunden - den Laden verließ, und erst dann die Mörder kamen. Er selbst sagt, er sei zur falschen Zeit am falschen Ort gewesen. Andreas T. chattete an dem Tag des Mordes auf einer Flirtseite im Internet.

Die Bundesanwaltschaft hat es abgelehnt, weitere Akten zu Andreas T. beizuziehen und dabei unter anderem auf den Persönlichkeitsschutz verwiesen. Die Anwälte der Nebenklage argumentieren, Andreas T. habe ja sogar ein Interview im Fernsehen gegeben. Demnächst wird er wieder vor Gericht erscheinen müssen.

fatalist
14.11.2013, 07:10
Zur Ceska:


NSU-PROZESS IN MÜNCHEN
Ceska 83 bleibt geheimnisvoll

Eigentlich sollte im NSU-Prozess die Frage nach der Tatwaffe erörtert werden - und wie sie in die Hände der NSU-Terroristen kam. Doch der erste Zeuge schwieg, der zweite meldete sich krank.


http://image5-cdn.n24.de/image/3830308/2/large16x9/cki/nsu-prozess_580x325.jpg (http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/3830262/ceska-83-bleibt-geheimnisvoll.html#)
In neun Fällen nutzte der NSU die Ceska als Tatwaffe.
(Foto: DPA)


Ein Zeuge sagte nichts, der zweite meldete sich krank: Der NSU-Prozess ist am Mittwoch ausgebremst worden. Eigentlich wollte sich das Münchner Oberlandesgericht mit der Frage nach der Tatwaffe beschäftigen, der Pistole vom Typ Ceska 83, mit der neun Menschen erschossen wurden. Zwei wichtige Zeugen aber sagten nicht aus.

Ein 40-Jähriger, der früher in einem rechten Szeneladen gearbeitet hatte und die Pistole an den Angeklagten Carsten S. verkauft haben soll, kann nach Ansicht des Gerichtes von einem "umfassenden Auskunftsverweigerungsrecht" Gebrauch machen - weil er sich sonst womöglich selbst belastet.

Es bestehe ein Anfangsverdacht wegen Beihilfe zum Mord und somit die Möglichkeit einer strafrechtlichen Verfolgung, hieß es. "Da würde ich mich mit meinem Anwalt beraten, bevor ich hier mich selber 'reinreite", sagte der Zeuge nach seiner Belehrung durch den Vorsitzenden Richter Manfred Götzl. Bis zum kommenden Montag soll er dem Gericht nun einen Rechtsanwalt nennen. http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/3830262/ceska-83-bleibt-geheimnisvoll.html#



Der Zeuge Andreas Schulz, der am 13.11. gehört werden soll, hat angegeben, er habe die Ceska durch Vermittlung des Liebau von Länger erhalten. Liebau gab an, den Zeugen Schulz vor etwa einer Woche besucht zu haben – an den Gesprächsinhalt wollte er sich aber nicht erinnern. In früheren Gesprächen habe er zu Schulz gesagt, er wolle von all dem „gar nichts wissen“. Allerdings habe Schulz ihm gegenüber zugegeben, dass er eine Waffe verkauft hat.

Ansonsten behauptete Liebau, die Vernehmungsbeamten der Polizei hätten in das Protokoll seiner Vernehmung viele Dinge reingeschrieben, die er gar nicht gesagt habe, er habe das Protokoll nur unterschrieben, weil er die Befragung beenden wollte.

Die Fortsetzung seiner Vernehmung am 13.11. wird ein Prüfstein dafür werden, ob sich der Vorsitzende Richter von einem Zeugen auf der Nase herumtanzen lässt, der beständig auf der Klippe von Lügen, Nicht-Erinnern und Nichts-sagen bewegt.

Der Zeuge Länger will die Aussage verweigern, da eine wahrheitsgemäße Aussage ihn der Gefahr weiterer Ermittlungen wegen des Vorwurfes der Beihilfe zum Mord aussetzen würde. Seine Vernehmung wird zu einem späteren Zeitpunkt unter Hinzuziehung seines Rechtsanwaltes als Zeugenbeistand fortgesetzt. http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/11/12/07-11-2013/

Es fällt doch auf, dass es nie um Geld geht, obwohl die aktenkundigen Aussagen der Zeugen bekannt sind.

Lürgen Länger bestreitet, Andreas Schulz die Ceska für 2000 DM verkauft zu haben.
Andreas Schulz will die Waffe für 2000 DM von Länger gekauft und für 2500 DM an Carsten Schultze verkauft haben.
Carsten Schultze will 500-1000 DM für die Waffe bezahlt haben.

Das passt vorne und hinten nicht zusammen... und niemand schreibt oder sagt das...

fatalist
14.11.2013, 07:20
13.11.2013 (http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/11/13/13-11-2013-zwischenstand/)
Zwischenstand zum heutigen Verhandlungstag


Am Vormittag des heutigen Verhandlungstages sollte Andreas Schulz vernommen werden. Schulz hatte zusammen mit Frank Liebau den Naziszeneladen „Medley“ betrieben und nach eigenen Angaben die Ceska an Wohlleben und Schulze geliefert.

Auf die Anregung der Verteidigung Wohlleben und Zschäpe, den Zeuge Schulz zu belehren, dass ihm ein umfassendes Schweigerecht zusteht, unterbrach das Gericht mehrmals für längere Beratungen. Es erfolgte dann auch Belehrung des Zeugen, dass er vollständig schweigen dürfe, weil es jedenfalls den Anfangsverdacht einer Beihilfe zum Mord gebe. Nachdem er mitteilte, er wolle sich lieber zunächst mit seinem Anwalt besprechen, habe aber keinen, wurde erneut unterbrochen.

Die Anregung der Verteidigung Wohlleben könnte sich für diesen zum Bumerang entwickeln. Das Gericht wird jetzt die Vernehmungsbeamten, die die drei Vernehmungen mit Schulz durchgeführt haben, hören. Diese werden mit großer Wahrscheinlichkeit dessen protokollierte Aussagen, die sowohl Wohlleben als auch Schultze schwer belasten, bestätigen. Schulz hatte beispielsweise angegeben, dass von Anfang an eine Waffe mit Schalldämpfer bestellt wurde und dass Wohlleben an der Bestellung beteiligt war.

Die Verteidigung Wohlleben hat sich nun die Möglichkeit verstellt, den Zeugen hierzu selbst zu befragen. Nee, die Verteidigung hat sich das Schlachtfeld bestellt, die Sache mit den Kaufpreisen zur endgültigen Zerstörung der Glaubwürdigkeit Carsten Schultzes zu nutzen.

Ich meine natürlich die Verteidigung Wohllebens.
Zschäpe hat keine.

fatalist
14.11.2013, 08:39
NEUE BELEGE FÜR ZUSAMMENARBEIT DER GEHEIMDIENSTE MIT DEM NSU




Am Montag sagte Siegfried Mundlos, der Vater des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Mundlos, vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des thüringischen Landtags aus. Seine Aussagen bestätigen, dass der Verfassungsschutz eng mit den Rechtsextremisten zusammenarbeitete.

Mundlos ging detailliert auf das Untertauchen der drei mutmaßlichen Mitglieder des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) Uwe Böhnhardt, Beate Zschäpe und Uwe Mundlos im Januar 1998 ein. Das Trio soll in den folgenden Jahren mindestens zehn rassistisch motivierte Morde verübt und 14 Banken überfallen haben.

Der pensionierte Informatik-Professor aus Jena beharrte in seiner Aussage vor dem Untersuchungsausschuss darauf, dass die drei Rechtsextremisten beim Untertauchen vom Verfassungsschutz unterstützt worden seien. „Man hat gewusst, dass sie in Chemnitz sind“, sagte er. „Man hätte sie in den ersten Wochen fassen können. Alles andere ist Unsinn.“ Er selbst habe gewusst, dass das Trio enge Kontakte nach Chemnitz gehabt habe, und dies der Polizei auch mitgeteilt.

Ferner gab Mundlos zu Protokoll, er habe die Zielfahnder der Polizei darauf aufmerksam gemacht, dass sein Sohn wahrscheinlich mit dem Auto Ralf Wohllebens geflohen sei. Wohlleben war zu Beginn der Terrorserie wahrscheinlich der wichtigste Verbindungsmann des NSU und beschaffte der Gruppe die erste Tatwaffe. Er ist derzeit vor dem Oberlandesgericht München wegen Beihilfe zum Mord angeklagt. Auch diese Spur wurde von der Polizei offenbar niemals ernsthaft verfolgt.

Den Grund dafür lieferte Mundlos ebenfalls. Mitarbeiter des Verfassungsschutzes hätten ihn nach dem Verschwinden seines Sohns gebeten, sie zu kontaktieren, sobald er etwas von Uwe höre, sagte er. Die Beamten hätten ihn aufgefordert, dabei einen öffentlichen Fernsprecher zu benutzen, da sein Telefon von der Polizei abgehört werde. Demnach hat der Verfassungsschutz die Ermittlungen der Polizei bewusst und systematisch behindert.

Siegfried Mundlos war jahrelang bemüht, die Behörden zur Suche nach seinem Sohn zu veranlassen. Noch 2005 gab er bei der Polizei eine Vermisstenanzeige auf, um sie zu zwingen, weitere Schritte einzuleiten.

Diese Aussagen sind von großer Bedeutung. Sie legen nahe, dass das Trio von Anfang an vom Verfassungsschutz geschützt wurde und dass dieser beim Untertauchen mindestens behilflich war.

Siegfried Mundlos zog Verbindungen zur bereits bekannten Verstrickung der Geheimdienste mit der rechtsextremen Szene. „Der Thüringer Heimatschutz (THS) wäre nie, nie so gediehen, wenn der Thüringer Verfassungsschutz da nicht tüchtig Steuergelder reingesteckt hätte.“ Dieser habe „eine Arbeitsbeschaffungsmaßnahme betrieben“, sagte Mundlos und verwies auf den V-Mann Tino Brandt, der vom Verfassungsschutz insgesamt mindestens 200.000 DM erhalten hatte, die er nach eigenen Angaben vollständig für den Aufbau des THS verwandte.

Die NSU war aus dem THS hervorgegangen. Auf einer Adressenliste, die 1998 bei einer Razzia in Uwe Mundlos‘ Wohnung gefunden wurde, befanden sich mindestens fünf V-Leute von Geheimdiensten. Das sei „doch kein NSU-Netz, das ist ein Verfassungsschutz-Netz“, kommentierte dies Mundlos vor dem Untersuchungsausschuss. Kurz nach dem Verschwinden seines Sohnes habe er zudem einen anonymen Brief erhalten, in dem es hieß, Zschäpe sei eine V-Frau gewesen.

Mundlos zog aus der Faktenlage den Schluss, dass zumindest Böhnhardt als Spitzel angeworben und gedrängt worden sei, abzutauchen, um illegale, rechtsextreme Strukturen zu überwachen. „Lieber in den Untergrund zum Spitzeln als in den Knast“ sei seine Motivation gewesen, vermutete er.

Viele Medien bemühten sich, Mundlos' Aussagen als Verschwörungstheorie abzutun. So erklärte der Spiegel, Mundlos habe sich eine „Theorie zurechtgelegt“. Die Thüringer Allgemeine warf ihm gar vor, er habe „aus moralischem Selbstschutz an seiner ganz persönlichen Legende“ gebastelt. Tatsächlich sind Mundlos‘ Überlegungen gut begründet und allemal wahrscheinlicher als die dreisten Lügen, Verschleierungen und Manipulationen der Behörden.

Mundlos‘ Berichte decken sich etwa mit den Aussagen Sven Wunderlichs, der 1998 Zielfahnder des Landeskriminalamts (LKA) Thüringen war. Laut Wunderlich hat der Geheimdienst die Arbeit der Polizei massiv behindert. Entweder habe der Verfassungsschutz schon Kontakt zu dem Trio gehabt, schloss er, oder sie habe ihn herstellen wollen, „um mit denen bestimmte Dinge ohne Polizei und Justiz zu klären“.

Nach bisherigem Ermittlungsstand umfasste der Unterstützerkreis des NSU 129 Personen. Davon wurden über 20 als Mitarbeiter der Sicherheitsbehörden enttarnt. Um die eigenen Spuren zu verwischen, hatten Mitarbeiter des Verfassungsschutzes nur eine Woche nach Auffliegen des NSU mindestens sechs Akten zu diesen V-Leuten vernichtet. Darunter jene von Michael See, der im Sold des Geheimdienstes stand und das Terror-Konzept entwickelt hat, auf das sich der NSU stützte.

Es kommen ständig neue Fakten ans Licht, die belegen, dass der NSU von den Behörden mindestens gedeckt wurde. Bei dem NSU-Prozess in München sagten Frau und Tochter des Dortmunder Opfers Mehmet Kubasik aus, sie hätten die Polizei nach dem Mord an ihrem Vater und Ehemann auf einen möglichen rechtsextremistischen Hintergrund hingewiesen. „Das kann man ausschließen“, sei die Antwort der Beamten gewesen.

Letzte Woche ging es im NSU-Prozess auch um den Tod von Böhnhardt und Mundlos am 4. November 2011 in Eisenach. Ihr Wohnwagen war nach einem Banküberfall von zwei Polizisten aufgespürt worden. Die Beamten sagten aus, sie hätten zwei Schüsse gehört, als sie sich dem Fahrzeug näherten. Sie hätten sich deshalb hinter einer Mauer versteckt und Verstärkung gerufen. Wenige Minuten später sei der Wagen in Flammen aufgegangen. Als die Feuerwehr eintraf, fand sie die beiden verbrannten Männer, die jeweils mit einem Kopfschuss aus einer Pump-Gun getötet worden waren.

Auch wenn nach den Löscharbeiten der Feuerwehr keine relevanten Schmauchspuren gefunden werden konnten, lautet die offizielle Version, Mundlos habe zunächst Böhnhardt und dann sich selbst erschossen. Dem widersprechen zahlreiche Indizien.

Eine Reportage des Senders N24 wies darauf hin, dass angesichts des Funds zweier Patronenhülsen am Tatort der Schütze die Waffe nach dem zweiten Schuss noch einmal durchgeladen haben muss – was bei einem Selbstmord mit einer großkalibrigen Waffe nur schwer möglich sein dürfte. Auch gibt es glaubhafte Zeugenaussagen von Nachbarn, es habe unmittelbar vor dem Brand keine Schüsse gegeben.

Einige Nachbarn bezeugten ferner, dass vor dem Brand noch eine dritte Person am Wohnwagen gewesen sei. Die Polizei hat am Tatort nicht nur die DNA der beiden mutmaßlichen Terroristen sichergestellt, sondern auch die eines dritten Mannes. Dessen DNA war schon im Zusammenhang mit Einbrüchen in den Jahren zwischen 2002 und 2005 sichergestellt worden. Seine Identität ist allerdings unbekannt. Die DNA könnte auf ein weit größeres Netzwerk des NSU bzw. der Geheimdienste hinweisen.

All diese Fakten bestätigen die Aussagen von Siegfried Mundlos. In jedem Fall waren die deutschen Geheimdienste über das Treiben des NSU informiert und schützten deren Mitglieder. Viele offene Fragen und die endlosen Vertuschungsversuche der Behörden lassen die Vermutung zu, dass es sich beim NSU um eine Operation des Verfassungsschutzes handelte.

Jedes neue Indiz, dass an die Oberfläche kommt, belastet nicht nur die Geheimdienste, sondern auch ihre Unterstützer in Politik und Medien. Noch im August hatte das Mitglied der Linkspartei im NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestags, Petra Pau, das Märchen, die Geheimdienste hätten „versagt “ verteidigt. Die Aussagen Mundlos' strafen diese Behauptung Lügen.



:appl::appl::appl:

http://www.linkezeitung.de/index.php?option=com_content&view=article&id=17240:neue-belege-fuer-zusammenarbeit-der-geheimdienste-mit-dem-nsu&catid=20&Itemid=59

aalfisch
14.11.2013, 08:47
www.freitag.de/autoren/sophie-rohrmeier/die-gewalt-hinter-dem-freundlichen-gesicht?utm_source=buffer&utm_campaign=Buffer&utm_content=buffercf9c4&utm_medium=twitter

ein sehr gut geschriebener Bericht von Sophie . Daumen hoch!

Alter Preuße
14.11.2013, 08:52
SPON v. 14.11.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-phase-der-neuorientierung-a-933425.html
"Am Dienstag wurde eine Zeugin, eine Friseurin, die angeblich fast gar keine Erinnerung mehr gehabt haben will, bis an die Grenze des Zumutbaren vernommen (http://www.politikforen.net/panorama/justiz/nsu-prozess-wortkarge-zeugin-silvia-s-sorgt-fuer-geduldsprobe-a-933239.html). Immer wieder die gleichen Fragen, die Sitzung dauerte bis kurz vor 20 Uhr. Ob ein Zeuge aus der oberen Gesellschaftsschicht und einer rechten Gesinnung unverdächtig auch so lange traktiert worden wäre?"

Ab und zu gibt es mittlerweile selbst in den Systemmedien Ansätze von Selbstkritik und Einsicht. Leider nicht in den relevanten Fragen.

Nereus
14.11.2013, 08:56
Die NSU-CD aus dem Jahr 2002/2003, wie sie innerhalb der nationalen Szene kursierte.

Der hier schon zitierte Text:

http://s14.directupload.net/file/d/3440/gu3bt8r7_png.htm


Der Einleger der CD:

http://s7.directupload.net/file/d/3440/tgg8w3oy_jpg.htm


Das Inhaltsverzeichnis:

http://s7.directupload.net/file/d/3440/bzhwngoy_png.htm

Für alle die keine Links sehen:

http: //s14.directupload.net/file/d/3440/gu3bt8r7_png.htm
http: //s7.directupload.net/file/d/3440/tgg8w3oy_jpg.htm
http: //s7.directupload.net/file/d/3440/bzhwngoy_png.htm

(Leerzeichen rausnehmen vor //s )

Vielen Dank dem Informanten und NSU-CD-Besitzer aus 2003

Quatsch!

Die angebliche „NSU-CD” von 2003 mit Bildvorlagen zur Gestaltung von Flugblättern für den Propagandakampf im Untergrund IST EINE FAKE-Produktion, erstellt nach 2010 bzw. nach dem 4.11.11, wie das „NSU-Bekennervideo”!

Neben dem Schriftzug „NSU / NSDAP” wird eine abgewandelte Wolfsangel und eine Pistole (H&K P 2000 ?) angedeutet. Ein großes Symbol, das als „Merkel-Raute” bekannten Handzeichen, füllt über 2/3 das „NSU-Werbebild” aus. Diese willkürliche, unverständliche Zusammenstellung ist bisher niemals in Publikationen und Flugblättern von Skinhead-Gruppen oder „freien Kameradschaften” aufgetaucht:

http://www7.pic-upload.de/14.11.13/ubps88j14at.jpg

Die „Merkel-Raute” wurde erst im Jahr 2010 auf dem rechten Internetportal AM bekannt gemacht. Vorher kann kein „NSU-Untergrund” das Handzeichen in seinen Propaganda-Flugblättern und auf CDs benutzt haben.

13.04.2010 erstmals auf AM
Merkel signalisiert mit Handzeichen ......, wessen Kanzlerin sie ist:

http://3.bp.blogspot.com/_ELzM_S573r8/SsGfobESYvI/AAAAAAAAMzc/21UdDhfvUp8/s400/Merkel+und+die+Hand-Technik+1.jpg

Die vermutliche Bedeutung der „Merkel-Raute” als geheimes Symbol für die Etablierung einer „Neuen Weltordnung” (NWO) wurde etwas später auf dem rechten AM-Blog gepostet.

2.02.2009 ins Netz hochgeladen
27.04.2010 erstmals auf AM
Geheime Handzeichen:


http://www.youtube.com/watch?v=iYmyrub76sc&feature=player_embedded

fatalist
14.11.2013, 09:04
Quatsch!

Die angebliche „NSU-CD” von 2003 mit Bildvorlagen zur Gestaltung von Flugblättern für den Propagandakampf im Untergrund IST EINE FAKE-Produktion, erstellt nach 2010 bzw. nach dem 4.11.11, wie das „NSU-Bekennervideo”! Abwarten, könnte peinlich werden, Nereus, lieber erstmal den Ball flachhalten.

Das "NSU-Bekennervideo" ist imo zwar eine makabre Sache, aber zum Fake wurde es erst, als es um Heilbronn ergänzt wurde, und zum "Bekennervideo" aufstieg.

Es existierte in verschiedenen Versionen schon Jahre vor dem 4.11.2011, und das APABIZ hatte es ganz sicher ebenso wie nationale Kreise um das Trio es kannten.

Ist es denn so undenkbar, dass gewisse Nationale, die sich als "NSU" sahen in Tradition der Mail 1999 etc pp, dass solche Leute die Türken-Gladio/Mafia-Morde für Rechte Propaganda nutzen wollten und dazu ein Spassvideo (makaber, aber egal) bastelten???

Das KÖNNTE sogar Eminger gewesen sein, der die kenntnisse hatte.
Dazu könnte man Zeitungen und Videos gesammelt haben, na und?

Das beweist doch nicht 10 Morde durch die Uwes...

Beim Trio ist nicht alles gefakt, im Gegenteil könnte fast alles wahr sein.
Faken musste man doch nur die Bedeutung des Videos, und morden musste man sicher auch: Die Uwes.

Wie Du doch selbst schreibst: Sogar die Waffen können echt sein...

bio
14.11.2013, 09:52
Leider hat aber keine grosse Zeitung davon berichtet. Sicher nur ein Versehen.
Der Polizeihauptkommissar auf dem Fahrersitz diktierte die Kennzeichen vorbeifahrender Autos, sein Kollege kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit. Es war viel los am Nachmittag des 25. April 2007, die Beamten schafften es nicht, jedes Fahrzeug zu erfassen.
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html
:cool:

Wieder eine fürchterliche Ungenauigkeit in der medialen Berichterstattung:

Weiter unten steht "An 20. Stelle ihrer Liste steht ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87." Heißt das, dass sie neben dem Kennzeichen hier auch dazuschrieben, dass es ein Wohnmobil ist?

Aber kann man nicht davon ausgehen, dass das Kennzeichen zu einem Wohnmobil gehört und nicht zum PKW des Verleihers?

fatalist
14.11.2013, 10:07
Wieder eine fürchterliche Ungenauigkeit in der medialen Berichterstattung:

Weiter unten steht "An 20. Stelle ihrer Liste steht ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87." Heißt das, dass sie neben dem Kennzeichen hier auch dazuschrieben, dass es ein Wohnmobil ist?

Aber kann man nicht davon ausgehen, dass das Kennzeichen zu einem Wohnmobil gehört und nicht zum PKW des Verleihers? Was machst DU, wenn du ein Gebrauchtfahrzeug besichtigst, und es eventuell kaufen willst?

Du machst ne Probefahrt.

Dazu besorgst Du Dir rote Nummern, oder aber Du bist dreist wie ich es wäre, und Du pappst einfach Kennzeichen eines DEINER Wohnmobile an das abgemeldete Wohnmobil, das Du Probefahren willst.

Und schon hat die Polizei in der Ringfahndung ein Chemnitzer Womo gesehen und notiert.

Ihr denkt irgendwie anders als ich, viel zu kompliziert... macht Euch doch mal geistig locker :bäh:

fatalist
14.11.2013, 10:48
NSU-Prozess

Auf ein Bierchen raus

Der NSU-Beschuldigte Holger Gerlach steht unter Zeugenschutz. Trotzdem durfte er sich mit Leuten aus der Neonazi-Szene treffen.

http://www.taz.de/NSU-Prozess/!127438/


In einem Haus in Isernhagen habe das Treffen im Sommer 2012 stattgefunden, sagte S., die sich unwissend und unpolitisch gab. Mit dabei: die Mutter und die Lebensgefährtin Gerlachs sowie dessen langjähriger Freund und der Ehemann von S. Dem gewalttätigen Skinhead werden in Hannover Kontakte zu rechten Hooligans und dem Rockerclub Hells Angels unterstellt. Alexander S. und Silvia S,. geborene Rossberg. Die mit der AOK-Karte etc pp. "Besseres Hannover", die mit dem Abschiebär.


http://www.sn-online.de/Nachrichten/Der-Norden/Oberverwaltungsgericht-Lueneburg-bestaetigt-Verbot-von-Besseres-Hannover

Die TAZ schreibt Gerlachs Namen aus, das ist ja wohl bislang nicht so gewesen?

fatalist
14.11.2013, 11:01
Das Taktieren der Verteidiger – das Medienlog vom Donnerstag, 15. November 2013

VON Mirjam Schmitt 14. NOVEMBER 2013 UM 09:02 UHR
http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/11/14/zeugenaussage-verschoben/

Wochentage und Daten, das richtig zuzuordnen ist für manche Pressenutte schon zu schwierig :beten:


Die Berichterstattung über den 55. Verhandlungstag drehte sich vor allem um den Zeugen Andreas S. – der im Endeffekt nicht aussagte, weil er fürchtete, sich selbst zu belasten. Nach Meinung der meisten Prozessbeobachter wollte der Verteidiger Ralf Wohllebens, Olaf Klemke, die Aussage des Zeugen verhindern.


Das nächste Medienlog erscheint am Freitag, den 16. November 2013.

Ganz doll supi, Miriam :haha:

fatalist
14.11.2013, 11:12
Google findet wirklich alles zum NSU:


Seltsamer Zwischenfall

Al-Kaida in Jena

Feuilleton (http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/)Gestern, 05:30

http://www.nzz.ch/aktuell/feuilleton/uebersicht/al-kaida-in-jena-1.18184131




NSU: Von Kronzeugen, die auch Verdächtige sind
Gestern wollte das Gericht im NSU-Prozess den Lieferanten der Mordwaffe hören. Diesem könnte, wenn er zu viel wusste, ein Strafverfahren blühen.
München. Wird er reden oder nicht? Das ist die Frage. Eigentlich hatte der sechste Strafsenat am Oberlandesgericht München im NSU-Prozess gestern eine Art Kronzeugen hören wollen. Konkret den für jene Anklagen, die die Bundesanwaltschaft gegen die mutmaßlichen NSU-Unterstützer Ralf Wohlleben und Carsten S. erhebt.


Beihilfe zum Mord wirft man beiden vor, weil sie über die Jenaer Neonazi-Boutique "Madley" einst jene Ceska 83 samt Schalldämpfer besorgt haben sollen, mit der der "Nationalsozialistische Untergrund" (NSU) seine Mordserie an ausländischen Kleinunternehmern beging. Wohlleben soll den Waffenkauf in die Wege geleitet, Carsten S. dem Terrortrio die Waffe nach Chemnitz gebracht haben. Laut Anklage war die einzige Funktion des Schalldämpfers, die Waffe für lautloses Töten nutzbar zu machen. Bestellt und gekauft hatten Wohlleben und Carsten S. die Ceska bei Andreas S., dem Co-Betreiber des "Madley"-Ladens in Jena, wie dieser in Vernehmungen durch die Polizei eingeräumt hatte. Gestern wollte das Gericht Andreas S. als Zeugen hören.


Dass es dazu nicht kam, hat zum einen mit findiger Strategie des Wohlleben-Verteidigers Olaf Klemke zu tun, der im Prozess eine gewisse Nähe zur rechten Szene offenbart. Zum anderen hängt das Aufschieben der Zeugenaussage mit der Frage zusammen, ob sich die Aufarbeitung des NSU-Terrors allein in den fünf Anklagen erschöpft, die derzeit in München verhandelt werden. Bleiben Beate Zschäpe, Ralf Wohlleben, Carsten S., André E. und Holger G. die Einzigen, die man vor Gericht stellt, oder folgen weitere Anklagen?


Mit diesem nicht explizit ausgesprochenen, aber drohend in den Raum gestellten Hinweis kritisierte Wohlleben-Verteidiger Klemke gestern im Beisein des Zeugen Andreas S. die Belehrung, die Richter Manfred Götzl dem Zeugen erteilte: Er müsse nichts sagen, womit er sich selbst einer Strafverfolgung aussetze.

Klemke fuhr dazwischen und beantragte, dem Zeugen, wohlgemerkt dem Kronzeugen der Anklage gegen seinen Mandanten, klarzumachen, dass er seine Aussage komplett verweigern könne. Die Argumente der Bundesanwaltschaft legten schließlich nahe, dass der Handel mit der Schalldämpferpistole für jeden mit einer Anklage wegen Beihilfe zum Mord enden müsse, der das Ziel dieser Waffe gekannt oder erahnt habe.

Der Zeuge Andreas S. habe bei der Polizei eingeräumt, das "Madley" sei eben "kein Eine-Welt-Laden", sondern Treffpunkt der Neonazi-Szene gewesen. Auch sei ihm die Verbindung Wohllebens zum Trio bekannt gewesen. Damit liege eine spätere Anklage wegen Beihilfe zum Mord gegen den Zeugen selbst nahe. Was Klemkes Einwänden folgte, war eine einstündige Beratung des Senats, nach der Richter Götzl den Argumenten folgte und den Waffenlieferanten und Kronzeugen Andreas S. belehrte, sein illegaler Waffenhandel möge verjährt sein, doch eine eventuelle Beihilfe zum Mord, wie sie sich aus dem Verkauf der Schalldämpferpistole ergeben könne, verjähre nie. Er könne somit die Aussage verweigern.


Ob Andreas S. dies tut oder aussagt, ist offen. Er kündigte an, sich einen Rechtsbeistand zu suchen und zum nächsten Vorladungstermin mitzubringen. Sollte der 40-Jährige schweigen, wären statt seiner jene Polizisten als Zeugen zu hören, die S. in Vernehmungen seine wesentlichen Aussagen entlockt hatten. Da hatte S. nämlich ausgesagt, dass Wohlleben und Carsten S. gemeinsam bei ihm vorsprachen, um die Waffe zu ordern, und dass er den Schalldämpfer auf ihre ausdrückliche Bestellung mitgeliefert hatte.


erschienen am 14.11.2013 (Von Jens Eumann) So geht gute Berichterstattung :appl:

http://www.freiepresse.de/POLITIK/DEUTSCHLAND/NSU-Von-Kronzeugen-die-auch-Verdaechtige-sind-artikel8603725.php

fatalist
14.11.2013, 11:41
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)1h (https://twitter.com/nsuwatch/status/400916032824827904)
Ab 11 Uhr: 56. Verhandlungstag im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess. Die ursprünglich angekündigten, bekannten (Neonazi)-Zeugen sind wieder abgeladen worden.


056. Tag: 14. November 2013, 11:00 Uhr, KOK Jä., LKA Sachsen, DVD
056. Tag: 14. November 2013, 13:00 Uhr, Susanne E, SIM-Karte
056. Tag: 14. November 2013, 13:15 Uhr, Uwe S., “Wasserschaden”
056. Tag: 14. November 2013, 14:00 Uhr, Katrin F., “Wasserschaden”
056. Tag: 14. November 2013, 14:45 Uhr, Martin F., “Wasserschaden”
056. Tag: 14. November 2013, 14:00 Uhr, Sandy N., SIM-Karte Nazizeugen???

Ingeborg
14.11.2013, 11:58
Inzwischen gehen Beobachter verstärkt davon aus, die Geschichte mit der falschen Phantom-Spur sei von verschiedenen Behörden bewusst gelegt worden, um die Öffentlichkeit von den wahren − wahrscheinlich schon kurz nach Heilbronn −, bekannten Tätern abzulenken. Diese sollen gar nicht mal ausschließlich in den vermuteten rechtsradikalen Kreisen zu finden gewesen sein, sondern einen Hintergrund haben, vor dessen Aufdeckung sich hohe und höchste Kreise in der Bundesrepublik geradezu fürchten...

Kartoniert, 224 Seiten, Preis: 14,80 €

mehr ...

http://www.osirisbuch.de/epages/61075500.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61075500/Products/0842&ViewAction=ViewProduct

fatalist
14.11.2013, 12:00
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)7m (https://twitter.com/nsuwatch/status/400939455089233920)
Bundesanwaltschaft gegen viele Anträge der Nebenklage: "die Ermittlung von Mittätern und Unterstützern" gehöre nicht in diesen Prozess.

fatalist
14.11.2013, 12:05
Inzwischen gehen Beobachter verstärkt davon aus, die Geschichte mit der falschen Phantom-Spur sei von verschiedenen Behörden bewusst gelegt worden, um die Öffentlichkeit von den wahren − wahrscheinlich schon kurz nach Heilbronn −, bekannten Tätern abzulenken. Diese sollen gar nicht mal ausschließlich in den vermuteten rechtsradikalen Kreisen zu finden gewesen sein, sondern einen Hintergrund haben, vor dessen Aufdeckung sich hohe und höchste Kreise in der Bundesrepublik geradezu fürchten...

Kartoniert, 224 Seiten, Preis: 14,80 €

mehr ...

http://www.osirisbuch.de/epages/61075500.sf/de_DE/?ObjectPath=/Shops/61075500/Products/0842&ViewAction=ViewProduct Das ist das Buch von Udo Schulze, EX-BILD-Redakteur.


Klartext No 72 – Staatsterror & Medienlügen mit Udo Schulze (Aufzeichnung)
7. M
ai 2013

Aufzeichnung vom 16. Mai 2013
Thema: Staatsterror & Medienlügen – Kampusch, Dutroux, RAF & NSU

zu Gast: Udo Schulze – Terrorexperte & Enthüllungsjournalist


Sendung als mp3 herunterladen (http://mp3kulturstudio.whiteops.de/kt/kt_72.mp3)


http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=svOd1B7ueHE

Das ist so ne Art RAF-Phantom für den NSU.




Wieso verbrannte der Zeuge Florian H. in seinem Auto am Cannstatter Wasen, nur wenige Stunden vor einer erneuten Aussage beim Staatsschutz? Er sollte weitere Fakten zu einer bislang unbekannten rechten Terrorgruppe neben dem NSU liefern.

Was machte die Russenmafia auf der Theresienwiese in Heilbronn, und warum wimmelte es am Tag des Polizistenmordes dort von V-Leuten und Agenten, auch welchen aus den USA?

Pletschi
14.11.2013, 13:37
Was ist denn mit dem SPIEGEL los???

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-phase-der-neuorientierung-a-933425.html

Wie Klemke den Zeugen Andreas Schulz "aus dem Rennen nahm", das lobt man sogar im SPIEGEL...

....

Ansonsten ziemlich gut für den SPIEGEL.

Ist mir auch aufgefallen. Frau Friedrichsen scheint Kreide gefressen zu haben.
Und seit zwei Tagen wagt man dort sogar wieder eine Forums-Diskussion. Natürlich jeweils nur kurz, bevor man
das Thema wieder schließt, aber immerhin...

fatalist
14.11.2013, 13:50
Ist mir auch aufgefallen. Frau Friedrichsen scheint Kreide gefressen zu haben.
Und seit zwei Tagen wagt man dort sogar wieder eine Forums-Diskussion. Natürlich jeweils nur kurz, bevor man
das Thema wieder schließt, aber immerhin... Die User werden selbst beim NAchrichten(dienst)magazin aus Hamburg immer dreister, was erlauben SPON-Leser :basta:

bio
14.11.2013, 14:00
Kann mir jemand aushelfen?

Ich las mal, dass das NSU-Wohnmobil bei Heilbronn von Polizisten angehalten und befragt worden wäre. Ein Polizist hätte eine dritte Person im hinteren Teil des Wohnmobils dunkel wahrgenommen.

Wo steht das?

fatalist
14.11.2013, 14:12
Kann mir jemand aushelfen?

Ich las mal, dass das NSU-Wohnmobil bei Heilbronn von Polizisten angehalten und befragt worden wäre. Ein Polizist hätte eine dritte Person im hinteren Teil des Wohnmobils dunkel wahrgenommen.

Wo steht das? Südländer oder echter Neger?

Okay, ernsthaft: Nie von gehört. Glaube ich auch nicht, dass es 2 Ringfahndungssichtungen in Heilbronn gab.

Tantalit
14.11.2013, 18:10
Vielleicht kennt ihr das noch nicht:

Update 11.11.2013
Zitat
Eine hochkarätige Quelle für zahlreiche Informationen zum NSU-Komplex ist der Journalist Thomas Moser, der regelmäßig sowohl über die Sitzungen des Untersuchungsausschusses berichtete, als auch den Zschäpe-Prozess in München als Beobachter verfolgt. Mosers Artikel erschienen im Kontext Wochenmagazin und beinhalteten viele Informationen, die im Medienmainstream ignoriert wurden, die dringende Fragen im Hinblick auf die Arbeit der ermittelnden Behörden, der Dienste und der Untersuchungsausschüsse aufwarfen. Vor wenigen Tagen erreichte mich eine Nachricht des Journalisten Moser, der mir berichtete, dass die Kontext Wochenzeitung ihn nicht weiter beschäftigen wird. Die Kooperation mit ihm werde eingestellt, da er den Vorwurf der Zensur nicht zurücknähme und Kontext keinen Raum für “unkollegiale Einzelkämpfer” bieten wolle. Mosers Stellungnahme zu seinem Rausschmiss ist nachfolgend dokumentiert: Zitat Ende

Weiter gehts hier:
http://machtelite.wordpress.com/2013/05/05/warum-setzte-wdr-5-beitrag-uber-nsu-ausschuss-ab/
und hier
http://www.freitag.de/autoren/gsfrb/nsu-zensur-journalist-moser-kalt-gestellt

Alter Preuße
14.11.2013, 18:35
Genau so habe ich mir die Zustände bei der TAZ vorgestellt. Was erwartet man denn von der Systempresse ? Hätte so auch in der DDR passieren können. Er wußte doch, für wen er arbeitet.

"Die taz ist auf Linie der Bundesanwaltschaft." Man könnte auch sagen: Die Bundesanwaltschaft ist auf Linie der taz.

nachdenkerin
15.11.2013, 04:18
"WORTE SIND GENUG GEWECHSELT"...


http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6706108&viewfull=1#post6706108

http://1.bp.blogspot.com/-Jhfs-4IqmZE/T-tHkYkEerI/AAAAAAAAGfY/QhhEJpYsSpc/s400/Lichtsttadt+-+Uwe+Mundlos+-+Manifest+des+NSU+-+Flugblatt.jpg

1999?

.....

@Nachdenkerin kann ja mal den PUA-Bericht oder den Schäfer-Bericht durchsuchen, ob da was darüber drin steht


War m. E. nirgendwo dort aufgeführt. Ein paar Textähnlichkeiten gab es nur in der E-Mail an das Innenministerium vom 5. August 1999 (PUA-Bericht S. 297).

Aber dieses Manifest ist vollkommener Schwachsinn, wenn man sich den Abschnitt unten durchliest. Richtige verarsche.


Anmerkung zum Absender

Bei dem Absender handelt es sich in Wahrheit um eine Ausweichadresse an die der Brief und die Unterstützung weitergeleitet werden
soll(te)wenn die Anschrift nicht richtig bzw. aktuell ist.


Einmal geht es um den Absender, im gleichen Satz ist der Absender dann aber wieder der Empfänger. Hier wird Absender und Empfänger verwechselt. Meine geliebten Irrungen und Wirrungen kommen wieder zum tragen.


Der Empfänger des Schreibens (gleichgültig ob Hauptanschrift oder Absender) darf den Brief und die Spende einbehalten und für seine Zwecke nutzen.

Also Absender war angeblich der NSU. Wieso darf nun der Empfänger eine Spende einbehalten.

Das ist zum krank lachen.

fatalist
15.11.2013, 04:35
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)8h (https://twitter.com/nsuwatch/status/401057343036985344)
#NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess für heute beendet. Zuvor gegensätzliche Zeug_innenaussagen über eine im Haus angeblich bekannte Ausländerfeindlichkeit Zschäpes




https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)9h (https://twitter.com/nsuwatch/status/401043465796329472)
Heute wieder lange Verhandlung im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess. Richter Götzl befragt die Zwickauet Nachbar_innen Zschäpes mit größter Geduld.




https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)12h (https://twitter.com/nsuwatch/status/401006713194942464)
Jetzt Nachbarin im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess über Zschäpe: "Ich kann eigentlich nivhts Schlechtes sagen". Und Widersprüchliches zu Waffen und Schießen.




https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)13h (https://twitter.com/nsuwatch/status/400980255185596416)
Ein Nachbar aus der Zwickauer Polenzstrasse berichtet im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess über Beate Zschäpe. Sie habe mal Lisa, mal Susann geheißen.






https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)13h (https://twitter.com/terrorismus/status/400980138541588480)
Viele Zeugenumladungen bei #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash): Kommende Woche nur drei Zeugen, darunter die Mutter von Uwe #Böhnhardt. Was für ein Chaos...

fatalist
15.11.2013, 04:58
Protokoll 52. Verhandlungstag – 6. November 2013


14. November 2013
http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013 (http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter)

Benzinsocken Zschäpe:




Sachverständiger Dr. Japes (Chemische Untersuchung von Spuren aus der Frühlingsstraße und von Kleidung Zschäpes; Ottokraftstoff)

2 Sorten Ottokraftstoff:


In vielen der Proben und Vergleichsstücke seien, so der Sachverständige, tatsächlich “deutlich Kohlenwasserstoffgemische nachweisbar” und als “Einzelkomponenten von Ottokraftstoff” detektierbar gewesen, auch in den untersuchten Socken. Bei der eingesandten Flüssigkeit habe es sich um “Ottokraftstoff, ohne Zumischung von Motoröl” gehandelt, der “in der Luft explosionsfähige Gemische” bilde. Bei zwei Proben habe man zwei “deutlich unterschiedliche” Kraftstoffzusätze nachweisen können. Man hätte es ganz kurz und schmerzlos klären können: Socken und Wohnung dasselbe Benzin?
Nein.
Der nächste Zeuge bitte...


Wie lang sich die Spuren von Ottokraftstoff an dem Material der Socken beispielsweise halten, will nun Rechtsanwalt Stahl wissen. Dr. Japes sagt, dies sei abhängig von Umgebungstemperatur und einer eventuellen Kapselung bzw. Verpackung, genauere Aussagen zu der Verweildauer seien daher nicht möglich. Da aber auch leichtflüchtige Komponenten gefunden worden seien, sei nicht von einer langen Zeitdauer auszugehen. Nach einem Auswaschen und einer anschließenden Trocknung wären diese leichtflüchtigen Komponenten nicht mehr zu finden. 4 Tage die Socken nicht gewechselt, oder über eine Tanke gelatscht??? Egal, war nicht das Wohnungsbenzin... da hätte Zschäpe ja auch zurück zur Ruine kommen müssen, um das an die Socken zu bekommen... denn am 5.11.2011 war ja noch kein Benzin dort.


Insgesamt habe man zwei deutlich verschiedene Kohlenwasserstoff-Zusammensetzungen gefunden. Die Äther- und Kraftstoffzusammensetzungen interessieren nun den im Saal anwesende Sachverständigen Dr. Setzensack im Detail. Nach einem kurzen Fachdialog sagt Japes aus, dass wegen dieser Unterschiede auch wahrscheinlich mindestens zwei Gefäße im Spiel gewesen seien. LOL, 2 Kanister, das wird ja immer besser... MINDESTENS 2 Kanister...

fatalist
15.11.2013, 05:28
Jetzt PD Menzel, der Held von Eisenach:


Einbruch bei Ex-GSG9-Chef Diebe räumen Tresor des "Helden von Mogadischu" aus

Der langjährige Kommandeur der Antiterroreinheit "GSG9", Ulrich Wegener, ist Opfer eines Einbruchs geworden. Oh Sorry, falsch zitiert :cool:
http://www.swr.de/landesschau-aktuell/rp/einbruch-gsg9-wegener/-/id=1682/nid=1682/did=12383396/zcybbd/index.html


Jetzt aber:


Als er eingetroffen sei, sei der Brand schon weitgehend abgelöscht gewesen. Im vom Eingang aus linken Bereich hätten sich zwei tote, männliche Personen befunden. Es seien die “Standardmaßnahmen” wie z. B. Spurensicherung gefolgt.

„Gleichwohl war die Innensituation für mich nicht abschließend geklärt”, sagt Polizeidirektor Menzel aus, „denn die Beamten sagten, sie hätten nicht geschossen.“ Noch Wochen nach den Ereignissen erzählte Menzel damals, es sei geschossen worden. Mit dieser MP Pleter... aber das ist Nereus Fachgebiet.



Man habe an den beiden Personen großflächige Kopfverletzungen feststellen können und eine „Pump-Action“ habe auf dem Boden gelegen. Laut Feuerwehrmann sass der Böhnhardt am Tisch und hatte (auch) einen Brustschuss.

Wo ist dieser Feuerwehrmann eigentlich? Nicht als Zeuge geladen?



Nach der Halterermittlungen sei gegen 12.45 Uhr die Kripo Zwickau (http://www.nsu-watch.info/tag/zwickau/) gebeten worden, beim Halter nach der Anmietung nachzufragen. Am Nachmittag habe er dann gehört, dass eine männliche Person in Begleitung einer weiblichen Person und eines Kindes den Wagen angemietet hätte. Mädchen, das zur Frau "Mama" sagte. Bis heute nicht geklärt, angeblich, wer das war...



Bei der Waffe, die auf dem Tisch lag, sei der Magazinboden geschmolzen gewesen und eine Patrone ausgetreten: „Ich konnte sie als Patrone identifizieren, wie sie auch von Polizeibeamten verschossen wird.“ Die Gesamtsituation und die mögliche Polizeimunition habe ihn veranlasst, die Ermittlungen zu diesen Personen und Waffen voranzutreiben. Er habe die Soko zusammengerufen und Aufgaben verteilt. Gegen 16.00 Uhr habe die Waffe als diejenige der Kollegin Kiesewetter identifiziert werden können. Die Seriennummer muss also lesbar gewesen sein.



Aus der Anmietung seien dann die Personalien von Holger G. bekannt geworden, die Identifizierung der Personen am Tatort habe hingegen gedauert, „weil man so weit wie möglich spurenschonend die Personen aus dem Wohnmobil entfernen wollte“. Menzel soll bei LFV-Mann Norbert Wiessner angerufen haben, "B&M sind tot, wo ist Zschäpe?". Am 4.11. Nachmittags. Antwort: "Frag Wohlleben".
Emmingers und Wohllebens Handydaten wurden gelöscht von der Bundespolizei, bzw die Daten sind nicht bekannt. "Vertuschung" nannte das PD Meier von der Bundespolizei.

Das ist ein ganz wichtiger Vorgang zur Aufklärung dessen, was wirklich geschah...



Die Leichen seien zur Gerichtsmedizin nach Jena verbracht worden. Von der Polizeiinspektion Bad Nenndorf sei unter anderem die Beobachtung des Hauses von G. veranlasst worden, der Kriminaldauerdienst in Hannover habe von Unterlagen berichtet, in denen Holger G. als rechtsmotiviert eingeschätzt worden sei. Vor allem sein Geburtsort sei ein entscheidender Punkt gewesen: Jena. Die Lebensgefährtin G.s sei gegen 00.30 Uhr am Haus eingetroffen, habe ausgesagt, Holger G. würde sich auf der Arbeit befinden. Gegen 1.30 Uhr sei er dort festgenommen worden. In Jena wurde mehrfach obduziert, bereits freigegeben wurden die Leichen erneut beschlagnahmt, Ungereimtheiten bis zum Abwinken, also Vertuschung?



Er, Menzel, habe um 8.00 oder 8.30 wieder zu arbeiten begonnen, da sei ihm das vorläufige Sektionsergebnis aus Jena überbracht worden. Eine Person habe identifiziert werden können: Uwe Mundlos. Aus Unterlagen einer Vermisstenanzeige des Vaters von 2005 seien Fingerabdrücke vorhanden gewesen. Es war am Abend des 4.11.2011 in Zwickau bekannt, wer dort wohnte. Die Story stimmt nicht.

Woher sollte denn 2005 Vater Mundlos oder die Polizei Fingerabdrücke haben, die sie nicht schon 1998 hatten??? Und warum hatten sie dann keine Fingerabdrücke von Böhnhardt???

Lügen am laufenden Band...



Daraus habe sich am Samstag „ein ganz neues Bild ergeben: die Ereignisse 1998 in Jena”. Es habe damals die These gegeben, dass er vielleicht weiterhin in Begleitung von Herrn Böhnhardt und Frau Zschäpe ist: „Wir wollten also wissen, ob die zweite Person Böhnhardt ist und wo Frau Zschäpe aufhältig ist.“ Die Identifizierung sei von den Zielfahndern des LKA mit Bildmaterial eines Tattoos an der linken Wade unterstützt worden: „Man konnte schlussfolgern, dass es sich mit hoher Wahrscheinlichkeit um B handelt.“ Er habe seinen Erkenntnisstand auch gleich der “Soko Parkplatz” in Heilbronn mitgeteilt, damit schon am Samstag Früh „die Spuren vom Mord Heilbronn und die Spuren hier am Tatort ‘gegenlaufen’ können“. Die Soko “Parkplatz” habe zwei Beamte nach Zwickau geschickt, darunter einen Phantombilderzeichner.

Die Schwaben starteten schon am Freitag, noch ne Lüge...
Und Menzel betont erneut, dass erst Samstag klar wurde, wer dort gefunden wurde... LÜGE.



Bei den Vermietern des Wohnmobils sollten so Hinweise gesammelt werden, ob „die weibliche Person Frau Zschäpe“ ist. Bianka und Mario Knust waren diese Woche als Zeugen geladen. Die Nachricht dazu war, dass das WOMO-Wrack noch irgendwo herumstehe und nicht bezahlt sei. Ganz super wichtig, als Ablenkungs-Pressenuttenhype zumindest...


Aus Ermittlungsakte UB:
Komplex Anmietung Wohnmobil
Die Ermittlungen zur Anmietung des Wohnmobil ergaben, dass es von einer männlichen Person bei einer

Fa. Freizeitmarkt Caravanvermietung
Auerbacher Straße 37
08233 Schreiersgrün
Tel. 037468/4031

am 14.10.2011 geordert wurde.

Die männliche Person wies sich bei der Übernahme des Wohnmobils am 25.10.2011 als

Holger Gerlach
geb. 14.05.1974 in Jena
wh. 31867 Lauenau
Meierfeld 25

mit einem BPA aus. In dessen Begleitung befand sich eine Frau mit schwarzen schulterlangen Haaren sowie ein Mädchen im Vorschulalter. Die Personen gaben sich-als Familie aus und teilten mit, dass sie im Raum Berlin Urlaub machen wollten. In den Nachmittagsstunden des 05.11.2011 wurde mit der Angestellten der Caravanvermietung in Treuen ein subjektives Täterportrait der männlichen und der weiblichen Person erstellt, welche das Wohnmobil am 25.10.2011 abholten.

Nach erfolgter Wahllichtbildvorlage vom 08.11.2011 mit der Mitarbeiterin des Caravanverleih,
Michele Arnold
geb. Neumeister am 24.03.1984 in Reichenbach
wh. 08233 Treuen,
Altmannsgrüner Straße 10
Tel. 037468/4031 (dienstlich)

wurden die Anmieter als:
Böhnhardt, Uwe,
geb. 01.10.1977 in Jena,
verstorben am 04.11.2011

sowie

Zschäpe, Beate
geb. Apel am 02.01.1975 in Jena
früherer Name Trepte

identifiziert. Die Ermittlungen zum begleitenden Kind dauern an.


BPA

Bundespersonalausweis von Gerlach hatte der NSU gar nicht.
Wie geht das?

Falls jemand "BPA" für einen Fehler halten, und da sollte eigentlich "PASS" da stehen, so gilt:
In Pässen stehen keine Adressen

fatalist
15.11.2013, 05:41
Weiter PD Menzel:


Derjenige Beamte, der am Freitag die “Abprüfung” des Kennzeichens gemacht hätte, habe am Samstag gegen 12.30 Uhr telefonisch mitgeteilt, dass es am Freitag Nachmittag in Zwickau in der Frühlingsstraße 26 zu einer Explosion gekommen sei. Es existiere eine Zeugenaussage, dass dort in der Vergangenheit ein weißes Wohnmobil gesehen worden sein soll. Laut Menzel sei dies Anlass für eine Verknüpfung gewesen: „Ist die Frühlingsstraße 26 ein Wohnunterschlupf gewesen von Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe?“ Die sächsischen Kollegen hätten im Laufe des Tages mitgeteilt, dass die Wohnung unter dem Namen “Dienelt (http://www.nsu-watch.info/tag/dienelt/)” angemietet wurde und zwei männliche und eine weibliche Person dort gewohnt hätten. Menzel: „Das hat das Bild abgerundet: die Überfallserie, die Identifizierung der Personen, die Unterkunft des Trios in der Frühlingsstraße 26 und das dort im Vorfeld gesehene Wohnmobil.“ Ich selbst habe mit dem Kameramann Heiko R. von Hit-TV gesprochen, der die ersten Videos dort in Zwickau machte und auch noch am Samstag 5.11. die Interviews dort mit der Feuerwehr etc führte.

Am Freitag Abend 4.11. war bekannt, dass dort 3 "Bombenbauer" aus Jena wohnten.

Alles andere sind nachgeschobene Lügengeschichten... wie das Benzin in der Ruine an 19 Stellen etc pp.
Das war am Samstag Vormittag trotz Suchhunden noch nicht bekannt, das kam erst danach.



Richter Götzl fragt, ab wann am 4.11.2011 Informationen über die Toten im Wohnmobil an die Medien gegangen seien. Es gebe immer wieder das Problem, sagt Menzel aus, dass die Medien relativ schnell am Tatort seien. Wenn um 14 Uhr die Sache mit den Toten im Internet stand, was fragt er da den Menzel??? Die Sache ist doch von IT-Leuten mühelos rekonstruierbar.



Ihm sei jedoch mitgeteilt worden, dass die Presse schon vor Ort war, als das Wohnmobil gebrannt habe. Das Auffinden des Wohnmobils hätten sie von Seiten der Polizei gegenüber der Presse bestätigt, „aber es war darin noch vollkommen offen, ob das Wohnmobil mit dem Überfall zu tun hat“. Blödsinn, der Grenzer-Rentner hatte doch das Verladen der Fahrräder ins Womo angeblich gesehen, 300 Mille bekam er dafür... so kam die Polizei überhaupt erst auf "V-Kennzeichen Womo".

Wen will Menzel eigentlich veräppeln?
Scheint aber gut zu klappen, da kein Verteidiger dazwischen geht und die Lügen aufdeckt.



Gegen 14.00 oder 15.00 Uhr sei das Wohnmobil schließlich in einen “gesicherten Bereich” verbracht worden. Götzl bittet den Zeugen, bis 13.30 Uhr nachzufragen, welche Zeiten genau im Ablaufkalender vermerkt sind. Solange wird die Vernehmung des Ltd. Polizeidirektors Menzel unterbrochen. Rechtsanwalt Stahl zeigt sich verwundert darüber, dass ein solcher Kalender existiere, aber sich nicht in den Prozessakten befinde. Götzl pflichtet ihm bei: ”Ja, ich erfahre das auch erst jetzt”. Die haben das Womo ja laut Nereus mit Leichen drin auf einen Tieflader gezerrt und abtransportiert, so um 15 Uhr...

Das glaube ich nie und nimmer...

fatalist
15.11.2013, 05:59
Nach der Mittagspause geht es um 14.25 Uhr weiter mit der Vernehmung des Leitenden Polizeidirektors Menzel.

Götzl greift die Frage auf, wann bekannt wurde, dass im Wohnmobil zwei Tote gefunden wurden. Laut Menzel habe es um 12.31 Uhr ein Gespräch mit einem Team von “Wichmann TV” gegeben. Die erste Pressemitteilung sei um 12.55 Uhr veröffentlicht worden, dort sei von dem Raubüberfall mit zwei Tätern mit Schusswaffe die Rede gewesen.

Um 14.18 Uhr habe es eine Ergänzungsmeldung gegeben, in der das erste Mal die Rede von zwei Leichen im Wohnmobil mit ungeklärter Identität gewesen sei. Die schriftliche Bestätigung der Polizei Gotha sei dann um 14.18 Uhr gekommen. 13:57 Uhr stand die Sache mit den 2 Toten schon im Internet.

Die Zeitachse Menzels stimmt nicht.

Die Verteidigung pennt immer noch...



Nebenklagevertreterin RAin von der Behrens fragt nach der Identifizierung von Mundlos. Menzel verweist auf seine Aussage des Vormittags. In der Nacht sei Mundlos anhand von Abdrücken über den Vermisstenvorgang, der 2005 angelegt worden sei, identifiziert worden. Auf Nachfrage sagt Menzel, er habe Dauertelefonate in der Nacht gehabt und man habe ihn um 3.15 Uhr nicht noch einmal anrufen wollen. Von der Behrens will wissen, ob schon vor 3.15 Uhr Personen die Identität Mundlos bekannt war. Menzel: “Die, die ihn identifiziert haben, haben das vor mir gewusst.” Von der Behrens sagt, die Obduktion sei um 11.30 Uhr gewesen. Menzel erwidert, es sei zunächst um die Identifizierung gegangen, die finde im Rahmen einer Obduktion statt. Von der Behrens fragt, ob vor der Identifizierung Feststellungen zur Identität von Mundlos getroffen worden seien, vielleicht nicht offiziell. Menzel verneint, weder von ihm noch von anderen Personen. Von der Behrens hält die Aussage des ehemaligen thüringischen Verfassungsschützers Norbert Wießner (http://www.nsu-watch.info/tag/norbert-wiesner/) in der 56. Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses des Bundestags vor, derzufolge Wießner am Nachmittag des 4. November 2011 von Menzel angerufen worden sei. Menzel habe ihm mitgeteilt, dass es sich bei den Toten um Mundlos und Böhnhardt handele. Menzel sagt, er kenne die Aussage und wolle sie “mit Verlaub gesagt” stehen lassen. Er habe dann andere Maßnahmen ergriffen. Ein dickes Lob für die v.d. Behrens :hi:



Am Freitagnachmittag sei die mehrheitliche Meinung der Beteiligten gewesen, es gebe einen Zusammenhang zum Banküberfall, aber Identität oder Wissen über die Personen habe es nicht gegeben. Von der Behrens hält weiter vor, Wießner habe ausgesagt, er werde das sein ganzes Leben nicht vergessen, er sei bereits in Pension gewesen, dass am 4. November Böhnhardt und Mundlos gefunden worden seien. Menzel sagt, er nehme das zur Kenntnis. Von der Behrens fragt, wann Menzel mit Wießner Kontakt gehabt habe. Menzel sagt, die Identifizierung sei ihm im Wohnwagen nicht gelungen. Auch mit Bildmaterial sei die Identifizierung nicht möglich gewesen. Lügen des PD Menzel.



Um 16 Uhr sei die Waffe der Polizeibeamtin Kiesewetter identifiziert worden, deswegen sei es um die schnellstmögliche Identitätsklärung der Personen gegangen. Die Kriminalpolizeiinspektion Jena sei beauftragt worden, die Vermisstenakte zu beschaffen, die sei zusammen mit Leichnamen zur Gerichtsmedizin gegangen. Mundlos sei am Samstag früh identifiziert worden, dann sei es um die Identifizierung des zweiten Leichnams gegangen, welche aufgrund einer Tätowierung gelang. Das Zielfahndungskommando sei um 9.30 Uhr informiert worden. Der Zielfahnder, Kriminalhauptkommissar Wunderlich kenne Zschäpe und hätte sie bei Antreffen identifizieren können, so Menzel. Wunderlich habe ihm den Hinweis gegeben, Wießner kenne diesen Sachverhalt wohl aus den Jahren 1998/ 1999, Wießner sei V-Mann-Führer gewesen. Deswegen habe er, Menzel, sich entschlossen, „weit nach dem Mittagessen am 5.11.“ anzurufen. Er habe Wießner gefragt, ob dieser Erkenntnisse zu möglichen Aufenthaltsorten Zschäpes habe. Wießner habe vom Großraum Chemnitz gesprochen. Sonst habe das keinen Informationswert gehabt. Von der Behrens hält vor, Wießner habe angegeben, Menzel solle bei Wohlleben suchen. Das habe Wießner nicht gesagt, so Menzel, der Name sei später gefallen. Wo sind eigentlich die Strafanzeigen gegen Menzel wegen Falschaussagen???



Auf Nachfrage sagt Menzel, am 5. November um 14.10 Uhr sei der Hinweis aus der Einvernahme Holger G.s gekommen, dass Wohlleben möglicherweise Kontaktmann sei. Von der Behrens fragt, ob Menzel Wießner dazu befragt habe. Menzel sagt, er könne den Inhalt nicht wirklich wiedergeben. Wießner habe sinngemäß gesagt, Wohlleben, André K. (http://www.nsu-watch.info/tag/andre-k/), das sei alles das Umfeld, „so in der Grundstimmung“. 5 Minuten vorher hat Wiessner Wohlleben nicht erwähnt. Jetzt hat Wiessner doch "Wohlleben" gesagt?

Die Sache mit den Handydaten, da wurde ein V-Mann gedeckt, oder war es nicht eher ein lügender Polizeidirektor aus Gotha???



Jürgen Dressler [Zielfahnder des LKA Thüringen] kenne er, bestätigt Menzel, wisse aber nicht, wann dieser von der Sache erfahren habe. RAin Von der Behrens verweist auf eine Aussage Dresslers, nach der er am Abend des 4. November in einem privaten Gespräch mit einem Kollegen der Polizeidirektion Gotha von Mundlos oder Böhnhardt im Wohnmobil erfahren habe. Diese kenne er nicht, sagt Menzel. Wenn er selbst erst am Samstag früh um 9 Uhr davon erfahren habe, halte er es für ausgeschlossen, dass jemand anderes das vorher habe wissen können. Die Namen Mundlos oder Böhnhardt seien am 4. November nicht gefallen: „Punkt.“ Die Verteidigung schläft, aber die v.d. Behrens ist Klasse !!! :appl:



Von der Behrens möchte wissen, wann der erste offizielle Kontakt zu einem der Verfassungsschutzämter gewesen sei. Wießner sei ihm, so Menzel, nicht vom LfV, sondern vom LKA bekannt. Dort sei Wießner im verdeckten Bereich tätig gewesen. Von dessen Pensionierung habe er nichts gewusst. Er habe ihn auf die Aussage von Wunderlich hin angerufen.

Der Anruf habe den Charakter gehabt, Informationen zu bekommen. Er habe mit dem LfV überhaupt keinen Kontakt aufgenommen: „Null!“

Bis Montag früh seien überhaupt nur sehr spärlich Infos nach außen getragen worden. Von der Behrens fragt, ob es dafür einen speziellen Grund gegeben habe. Es habe keinen speziellen Grund gegeben, er habe auch das LKA nicht informiert. Er habe auch keinen Anlass gehabt, das LfV zu informieren: „Warum? Warum?“

Wießner habe er eingeschaltet, weil er ein Informationsbedürfnis gehabt habe: „Ich hätte auch den Teufel angerufen.“

Auf die Frage RAin von der Behrens , ob er den Staatsschutz des LKA eingeschaltet habe, antwortet Menzel: “Welche Veranlassung hätte ich gehabt haben sollen?” Wenn er es gewusst hätte, hätte er den Staatsschutz am Freitag angerufen. Von der Behrens korrigiert, sie rede vom 5. November und wolle wissen, warum nicht der Staatsschutz oder der Verfassungsschutz eingeschaltet worden sei, sondern nur Wießner auf unklare, private Art.

Menzel sagt, er habe einen eigenen Staatsschutz bei der PD Gotha, der sei eingebunden gewesen, am Samstag. Ob dieser mit Staatsschutzermittlern aus dem LKA Kontakt gehabt habe, wisse er nicht, er habe sich nur an den ihm unterstellten Staatsschutz gewandt. Den Verfassungsschutz habe er gar nicht informiert, auch in den Folgetagen nicht. Glaubwürdigkeit Menzels: Nicht vorhanden. Der würde in einem Rechtsstaat den Saal nicht mehr verlassen, Knast wäre angesagt.

Ich lasse mal was weg...



Von der Behrens will wissen, ob Menzel den Zielfahnder Wunderlich am 8. November beauftragt habe, Zschäpe zu identifizieren, was der bestätigt.

Richter Götzl fragt nach der Relevanz für die Schuld- und Tatfrage. Von der Behrens sagt, Zschäpe habe bis heute keine Angaben gemacht und sei bis jetzt nicht identifiziert worden.

Götzl wiederholt die Frage nach der Relevanz. Von der Behrens sagt, es gehe um die Identität Zschäpes.

Menzel sagt, er habe Wunderlich beauftragt, nach Jena zu fahren und Zschäpe zu identifizieren. Wunderlich habe Zschäpes Identität geklärt.

Ob Menzel Wunderlich untersagt habe, Zschäpe zu befragen, will RAin von der Behrens wissen. Wunderlich habe den Auftrag der Identifizierung gehabt, so Menzel, er wisse nicht, ob er das ausdrücklich untersagt habe.

Von der Behrens sagt, Wunderlich habe ausgesagt, es sei ihm von Menzel untersagt worden, Zschäpe Fragen zu stellen und er habe den Eindruck gehabt, dass Zschäpe bei einer zeitnahen Befragung etwas gesagt hätte. Daran habe er keine Erinnerung, so Menzel.

Vernehmung und Befragung seien verschiedene Sachen. Von der Behrens unterbricht und sagt, sie habe keine Fragen mehr. Götzl fragt, ob Menzel noch etwas habe sagen wollen. Menzel: „Nein, ich versuche mein Bestes zu geben hier.“ Glaubt die Anwältin, dass da eine Zschäpe-Darstellerin vor Gericht steht?

fatalist
15.11.2013, 06:19
Warum legen die Anwälte nicht einfach die Erstveröffentlichungen im Internet als Screenshot auf den Tisch? 13:57 "in Südthüringen" steht als Fakt.


Nebenklagevertreterin RAin Pinar fragt, in welcher Form die Veröffentlichungen am 4. November raus gegangen seien. Die Pressemitteilungen um 12.55 Uhr und 14.18 Uhr seien, so Menzel, an den allgemein üblichen großen Presseverteiler gegangen. Auf der Internetseite hätten die Information zu dem Zeitpunkt wohl noch nicht gestanden, vielleicht später. Dann fragt RA Narin. Menzel sagt, er sei vor dem 4. November dienstlich nicht mit dem Trio befasst gewesen. Alles unwichtig...



RA Narin will wissen, ob es am 4. November bereits Mutmaßungen oder Hinweise gegeben habe, was Menzel verneint. Der bleibt bei seinen Lügen, und die Anwälte haben nicht das Wissen, ihn der Lügen zu überführen.



RA Narin fragt, wann Menzel das erste Mal den Tatort aufgesucht habe. RA Stahl beanstandet diese Frage. Es gehe um den Tat- und Schuldvorwurf. Fragen nach vermeintlichen Ermittlungsfehlern aufzudecken, seien zurückzuweisen. Stahl war auch da an diesem Verhandlungstag? Was macht er? Redet Blödsinn wie immer.



RA Narin erwidert, es gehe um weitere Zeugen. Götzl interveniert. RA Narin verändert die Frage und will wissen, ob noch andere Personen zugegen waren, als Menzel das Wohnmobil betreten habe.

Das Wohnmobil sei um 12.05 Uhr gefunden worden, so Menzel, er sei um 12.30 Uhr gekommen, da seien Rettungskräfte und uniformierte Kräfte vor Ort gewesen. Menzel habe das Wohnmobil nicht sofort betreten, sondern sich die Lage eingeholt beim verantwortlichen Polizeiführer.

Es sei wohl schon eine Leiche gesehen worden und es habe die Annahme gegeben, dass es im Wohnmobil vielleicht weitere Brände oder Auslöser für Brände gebe, deswegen habe man sich in Entfernung aufgehalten.

Es seien dann Fragen nach der Brandursache zu klären gewesen, wie viele Personen im Fahrzeug seien, ob es einen Zusammenhang zum Banküberfall gebe, wie sie zu Tode gekommen seien und ob vielleicht noch jemand lebe.

Die ersten Kollegen am Tatort seien von der Schutzpolizei gewesen, deswegen habe er seine Kenntnis angeboten. Götzl: „Herr Menzel war der Chef in Eisenach, um es mal so zu sagen.“

RA Narin will wissen, ob sich Menzel beim Betreten des Wohnmobils lautstark über Wießner geäußert habe. Nach seiner Erinnerung nicht, so Menzel. RA Narin fragt nach einer heftigen Diskussion mit Wießner.

Götzl verlangt, präzise Fragen zu stellen. Es gehe darum, die Erinnerung aufzufrischen. Götzl fragt nach der Relevanz der Frage. RA Narin sagt, es gehe um eine mögliche frühere Identifizierung der Täter, daran wolle sich der Zeuge nicht erinnern.

Oberstaatsanwalt Weingarten wirft ein, die Formulierung, der Zeuge wolle sich nicht erinnern, sei eine Unverschämtheit. RA Narin entschuldigt sich.

Menzel wiederholt, er habe Wießner am 4. November weder angerufen noch kontaktiert, habe aber am 5. November mit ihm gesprochen. Er habe am 4. November anderes im Kopf gehabt. Er hätte, so Menzel, am 4. November andere Maßnahmen treffen können, wenn er es gewusst hätte. Menzel: „Sie kennen den Zustand der Personen im Wohnwagen. Den Böhnhardt hätte man auch nicht erkennen können, wenn man ihn gekannt hätte.“ Narin weiss was, nämlich dass Menzel bereits um 12:30 oder kurz danach wusste, dass die Bankräuber B&M waren. Er hatte auch bereits mit Wiessner vom LFV Kontakt gehabt.



RA Narin fragt nach der Thüringer Banküberfallreihe, von der Menzel gesprochen habe. Menzel sagt, es sei reiner Zufall, dass die BAO, die ihm vorher dazu anvertraut worden sei, “Trio” geheißen habe. Sicher, Zufall ist es auch, dass es Nachts dunkel ist.



RA Kuhn fragt nach den konkreten Anhaltspunkten für die Heranziehung der Vermisstensache Mundlos. Nach einer längeren Pause sagt Menzel, das seien mehrere Punkte gewesen, unter anderem die Auffindesituation der zwei Personen und es habe Erkenntnisse gegeben zu möglichen drei Personen.

Daher sei diskutiert worden, wie die Identifizierung an schnellsten geschehen könne. Weil Gotha über keine eigenen Unterlagen verfügt habe, habe man sich wegen der Vermisstenanzeige an die Kriminalpolizeiinspektion Jena gewandt.

Kuhn sagt, das sei am Nachmittag des 4. November gewesen, warum man dann von einer dritten Person ausgegangen sei. Menzel sagt, das sei am Abend gewesen. Auf eine dritte Person habe es keine Hinweise gegeben.

Es sei nichts Ungewöhnliches, dass es Aussagen über dritte Personen gebe, das habe aber nicht nachgewiesen werden können. Aufgrund der Aussagen der Polizeibeamten und des Standortes des Wohnmobils könne man das ausschließen.

RA Kuhn möchte wissen, ob andere Unterlagen hinzugezogen worden seien. Menzel sagt, zur Person Mundlos habe es Fingerabdrücke gegeben. Man sei davon ausgegangen, dass die zweite Person vielleicht Böhnhardt sei. Da habe man Hinweise auf Tätowierungen gehabt, dazu seien Bilder herangezogen worden, und man habe ihn anhand von DNA der Familie Böhnhardt identifizieren können.

RA Kuhn wendet ein, er habe verstanden, Menzel hätte die Vermisstensache Mundlos am Abend beiziehen lassen. Seine Frage sei nun, ob Menzel weitere Erkenntnisquellen mit Merkmalen der Leiche habe beiziehen lassen. Er kenne die Vermisstenakte nicht, so Menzel, vielleicht seien da Fotos drin. Es sei nichts anderes beigezogen worden. Niemand scheint Menzel seine Märchen abzukaufen. Gut so.



RA Kuhn fragt, wie Menzel zu jenem Zeitpunkt auf eine Vermisstensache Mundlos gekommen sei, die Auffindesituation und eine mögliche dritte Person seien keine Hinweise auf Mundlos.

Nach einer Pause sagt Menzel, die Fortentwicklung bei der Soko vor Ort sei so gewesen, dass mehrere Informationen dort zusammen gezogen worden seien wie die zu den Wohnmobilanmietern und die Personenerkenntnisse zu Holger G. und dass es Unterlagen mit Bezug Rechts gebe und er aus Thüringen komme.

Auch die Auffindesituation und die gefundene Dienstwaffe hätten eine Rolle gespielt. Diese Information seien dann in zwei bis drei Stunden in einem “Brainstorming” zusammen getragen worden.

Die Gerichtsmedizin habe den Auftrag gehabt, Fingerabdrücke zu nehmen. Nach der Abnahme lasse man das durch Datenbestand des BKA laufen. Da sei die Zusammenführung gewesen. Menzel: “Wenn ich Hellseher wäre, würde ich mich nicht als Polizeibeamter bezahlen lassen.” Der Datenbestand des BKA umfasste mit Sicherheit auch die Fingerabdrücke von Böhnhardt.
Das stimmt alles nicht. Böhnhardt war bis 2007 in der Fahndung, Mundlos nur bis 2003.

Selbst wenn Vater Mundlos 2005 eine Vermisstenanzeige stellte, gilt dann "weg ist weg". 2003 gelöschte Fingerabdrücke im Computer sind dann 2011 nicht plötzlich drin.

imo waren die Fingerabdrücke aller 3 IMMER im BKA-System, da wird gar nichts gelöscht.

fatalist
15.11.2013, 06:29
RA Hoffmann sagt, es gehe nicht um das Unterjubeln von Fehlern oder eine Gedächtnisprüfung. Er will wissen, was dafür gesprochen habe, dass keine dritte Person vor Ort gewesen sei. Menzel sagt, die Situation sei sehr komplex gewesen.

Das Wohnmobil sei geschlossen gewesen, was nicht für die Annahme spreche, dass ein Dritter weggelaufen sei. Eine Tatwaffe würde bei einer Flucht weggeschmissen werden, so Menzel, es sei aber alles akribisch abgesucht worden. Es seien Autoinhaber und Anwohner befragt worden und es gebe das „Schwergewicht der Aussagen der Polizisten“.

Auch die Auffindesituation, die Stellung und Zuordnung der Waffen habe den Eindruck gemacht, dass die Personen sich selbst erschossen haben. Das sei sein Eindruck bei Betreten des Wohnmobils gewesen, er habe sich gleichwohl fachliche Hilfe genommen. Es sei diskutiert worden, ob es das gebe, was sie mit dem Fachbegriff “Situationsfehler” bezeichneten, Fehler, die die Situation nicht erklären ließen.

Es sei nicht ganz einfach gewesen, in das Wohnmobil zu kommen, so Menzel. Teile des Daches seien ins Innere hinein gefallen und es habe sich Löschwasser auf dem Boden befunden. Er habe sich einen Standplatz schaffen müssen. Um den Aufbau der abgelagerten Brandzehrungsteile nicht zu verändern, habe er eine Autofußmatte genommen und hingelegt.

Er habe keine Sicherungsmaßnahmen an Waffen vorgenommen, die Waffen seien weder in Lage noch Zustand verändert worden. Menzel war offensichtlich als Erster im Womo.



Wer die Waffe als erstes gesichert habe, könne er im Detail nicht sagen, aber das sei der Einsatzbereich Tatortarbeit gewesen, so Menzel auf Frage von RA Hoffmann.

Das Wohnmobil sei im Ganzen abgeschleppt worden, und dann sei die Tatortarbeit gemacht worden.

Hoffmann will wissen, ob Menzel wegen der Bankraubserie an dem Wochenende extra Personal parat gehabt habe. Menzel sagt, die Einsatzkräfte seien im Dienstplan gewesen. Es habe aber kein örtliches Konzept gegeben, sie seien nur für den Fall eines Einlaufs eines Überfalls vorgehalten worden. Das Womo wurde um 15 Uhr abgeschleppt. Das waren 2,5 Stunden Zeit nach dem Löschen. Eigentlich mehr als genug, um die Waffen zu dokumentieren, und um die Leichen zu bergen.



RA Klemke (http://www.nsu-watch.info/tag/klemke/), Verteidiger von Wohlleben, fragt zu den Aussagen zu einer dritten Person. Menzel sagt, die Prüfung laufe immer so ab, dass man eine einzelne Zeugenaussage habe, dann befrage man die Polizei-Kollegen, wenn eine Streife da sei. Es gebe immer wieder Infos, die sich zum Schluss in Luft auflösten oder nicht weiter führten.

Eine Zeugin habe gesagt, dass sie, nicht zur Tatzeit, sondern vor der Tatzeit, eine Frau und zwei Männer gesehen habe.

Die Polizeibeamten hätten sich eindeutig festgelegt. Sie hätten den Bereich einwandfrei einsehen können, auch unterhalb des Wohnmobils. Daher sei das unwahrscheinlich. Auf Klemkes Frage nach der Anzahl von Zeugenaussagen zu einer dritten Person am Tatort, verweist Menzel auf eine zweite Geschichte.

Ein Zeuge habe ausgesagt, dass an einer Autobahnanschlussstelle eine Person als Anhalter habe mit genommen werden wollen. Das sei geprüft worden, auch mit dem Hubschrauber, und habe sich nicht bestätigt. Die Einvernahme sei später gewesen, das Ergebnis kenne er nicht. Schlagt mich tot, aber Zschäpe war in Eisenach, dabei bleibe ich.



RA Klemke will wissen, wann zum ersten Mal festgestellt worden sei, dass sich verstorbene Personen im Wohnmobil befinden. Mit seinem Eintreffen habe ihm der Polizeiführer vor Ort gesagt, dass die Feuerwehr rein geschaut habe, so Menzel. Der Brand sei wohl 12.06 Uhr gemeldet worden, die Ablöschung habe gegen 12.20 Uhr stattgefunden. Es müsse zwischen 12.20 Uhr und 12.40 Uhr gewesen sein. Die Feuerwehr habe mitgeteilt, dass sie hinein gegangen sei, um von innen zu löschen. Eine Person sei tot festgestellt, bei dem zweiten hätten sie es nicht so genau gewusst. Er denke, so Menzel auf RA Klemkes Frage, dass er die Rechtsmedizin kurz nach seinem Eintreffen angefordert habe, so gegen 13 Uhr. Das sei eine kriminalpolizeiliche Standardmaßnahme. Die Rechtsmedizin sei vor dem Abtransport vor Ort gewesen. Wann die Rechtsmedizin da gewesen sei, könne er nicht mit Sicherheit sagen, wohl um 14 Uhr herum. Klemke hält vor, Kriminaloberkommissar Lo. habe vermerkt, die Rechtsmedizin sei um 13.12 Uhr eingetroffen. Das könne sein, so Menzel. Die Rechtsmediziner waren fast 2 Stunden lang vor dem Abschleppen des WOMOS vor Ort, und soll die Leichen nicht untersucht haben? Nicht geborgen, abtransportiert haben?



Es seien keine weiteren Sicherheitsbehörden vor Ort gewesen, antwortet Menzel auf Frage von RA Klemke. “Wichmann TV” und die Presse hätten Aufnahmen gemacht, auch davon, wer im Absperrbereich war, das sei alles zuzuordnen. Dort habe keine Person Zutritt gehabt, von der er nicht gewusst hätte. Menzel bestätigt, dass diese Einschätzung den inneren Bereich betrifft. Da hat Bodo Ramelow wohl Mist erzählt, es seien sich MAD und BFV dort auf die Füsse getreten in Eisenach am Wohnmobil???

fatalist
15.11.2013, 07:11
RAin Schneiders, Verteidigerin von Ralf Wohlleben, will wissen, warum die Rechtsmedizin Jena angefordert worden sei. Seit der Zentralisierung sei das, so Menzel, die einzige Rechtsmedizin in Thüringen, die dafür zuständig sei.

RAin Schneiders sagt, Wießner habe im Bundestags-Untersuchungsausschuss angegeben, Menzel habe am 5. November gesagt, wenn er jetzt nichts sage, gehe er, Menzel, ins LfV und beschlagnahme die Akten.

Schneiders will wissen, ob Menzel eine solche Aussage getroffen habe. Menzel verneint das.

Er habe am 5. November mit Wießner gesprochen in der Frage, ob dieser Hinweise geben könne auf den Aufenthaltsort von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe. Es sei ihm nicht erinnerlich, dass eine Aktenbeschlagnahme eine Rolle gespielt habe. Das könne er sich nicht erklären. Er sei auch nicht davon ausgegangen, dass das LfV vom Aufenthalt der drei gewusst habe.

RAin Schneiders hält vor, Wießner habe angegeben, der PD-Leiter Gotha habe vermutet, dass das LfV all die Jahre ganz genau gewusst habe, wo die drei waren. Menzel sagt, damit sei nicht er gemeint. Klar haben die Schlapphüte das selbstverständlich gewusst, wo ihre totalüberwachte Aushorchzelle war, und zwar 24/365 sozusagen



Auf Frage von Nebenklagevertreter RA Stolle sagt Menzel, gegen 17 Uhr am 4. November habe er den Auftrag gegeben, mit der Polizei in Bad Nenndorf Kontakt aufzunehmen zur Prüfung der Wohnanschrift von Holger G.

Gegen 19 Uhr sei die Information gekommen, dass G. dort wohnhaft sei und dass Erkenntnisse vorlägen zu rechtsorientiertem Verhalten.

Holger Gerlach hatte allseits bekannte Verbindungen zu "Besseres Hannover" etc pp. Daher kam ja auch die AOK-Karte von Silvia Rossberg verh. S.


RA Stolle sagt, Menzel habe ausgesagt, Mundlos sei am 5. November um 3.15 Uhr identifiziert worden aufgrund von Fingerabdrücken in der Verbunddatenbank des BKA.

Unklar sei, warum dann schon am 4. November die Vermisstenakte beigezogen worden sei. Götzl weist darauf hin, die Frage sei schon beantwortet.

RA Stolle erwidert, es gebe hier einen Widerspruch in den Aussagen.

Menzel sagt, durch den Abgleich der Fingerabdrücke sei der Hinweis gekommen, dass es sich um Mundlos handele. Dann sei auch die Akte beigezogen worden. Erst sei der Abgleich der Fingerabdrücke gekommen, dann die Akte, nicht umgekehrt. Er habe nicht gewusst, um wen es sich handelt. NEIN, gerade hat Menzel doch gesagt, er habe die Vermisstenakte Mundlos am 4.11. beigezogen


RA Klemke will wissen, ob die Rechtsmedizin Menzel schon am Tatort habe helfen können. Menzel sagt, die Verletzungen seien so groß gewesen, dass es keine kleinkalibrige Waffe gewesen sein könne. Bei Böhnhardt sei das Gesichtsfeld zerstört gewesen. In der Nähe habe ein „Pump-Action-Gewehr“ gelegt. Ein ähnliches Bild habe sich bei Mundlos gefunden. Das sei eigentlich bei Erstbefund klar gewesen, er habe sich aber eine Zweitmeinung einholen wollen. Es geht doch wohl um Fingerabdrücke??? Hat man die bereits am Womo abgenommen?

Nur so liesse sich erklären, warum man die Vermisstenakte beizog am 4.11. und am Abend in Zwickau die Identitäten der 3 bekannt waren.


Die Rechtsmedizin habe drei Aussagen getroffen: Die Verletzungen passten zur Winchester, es habe keine Abwehrverletzungen gegeben und es handele sich um eine Tötung durch Suizid. Er wisse nicht, ob später eine erneute Obduktion angeordnet wurde, er habe veranlasst, die Leichen einfrieren zu lassen.

Das Rätsel der mehrfachen Obduktionen ist bis heute nicht gelöst.



Die Obduktion der NSU-Terroristen verlief dramatisch: Die bereits freigegebenen Leichen mussten ein zweites Mal geöffnet werden http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-27475/report-beerdigung-gestoppt_aid_820381.html

Wir werden von vorne bis hinten veräppelt...

fatalist
15.11.2013, 07:43
Janica Dz. (Zeugin, die am Tattag in Tatortnähe zwei Männer, “Junkies oder Nazis”, gesehen habe)

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-51-verhandlungstag-5-november-2013/


Dz. sagt, den zweiten könne sie gar nicht mehr beschreiben, den auf dem Fahrrad schon ein bisschen. Sie habe alles verdrängt, in der Zeit danach sei es ihr richtig schlecht gegangen. Der Fahrradfahrer habe eine Mütze, ein Käppi und eine schwarze Jacke getragen, zur Größe könne sie nichts sagen. Götzl fragt zur Frisur und Dz. sagt, der habe ein Käppi getragen, ganz unten, so dass man nur die Augen sehen konnte. Die Stirn habe man gar nicht sehen können. Dz. führt auf Nachfrage aus, dass – soweit sie sich erinnern könne – der mit der Mütze gar keine Haare gehabt habe. An das Rad und die zweite Person könne sie sich überhaupt nicht erinnern. Das waren die "Junkys oder Nazis" mit einem Fahrrad.

Dazu jetzt die Ermittler:


Nach einer Pause folgt um 16.38 Uhr der Zeuge Ba., dessen Vernehmung fortgesetzt wird (siehe Protokoll zum 36. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-36-verhandlungstag-19-sept-2013/)). RA Scharmer fragt, ob die Zeugin Dz. (siehe Protokoll zum 51. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-51-verhandlungstag-5-november-2013/)) Ba. gegenüber Junkies oder Nazis erwähnt habe, was Ba. bestätigt http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter



Dann geht es um eine Spurenauswertung zu einem Zeugen namens Ahmed So. An die Vernehmung des Zeugen kann sich Ba. zunächst nicht erinnern. RA Scharmer sagt, es handele sich um einen türkischen Polizeibeamten, der sich in Abschiebehaft befunden habe.

Er hält vor, So. habe sich per Mail gemeldet, bei der Vernehmung habe er angegeben, dass die Täter keine Türken seien, sondern türkenfeindliche Deutsche mit rechtsradikalem Hintergrund, Türken würden so etwas nicht machen. Weiter habe So. angegeben, einen 21-Jährigen wie bei der letzten Tat zu töten, würden türkische Kreise und Mafia nicht machen.

Außerdem habe So. von einem Schalldämpfer gesprochen, und davon, dass die Waffe mit einer Plastiktüte umwickelt gewesen sein könne. Die Waffe würde trotz Schalldämpfer noch Knallgeräusche machen, deswegen sei vielleicht Spezialmunition verwendet worden, habe So. ausgesagt, außerdem wolle er angeben, dass die Phantombilder von einem der Tatorte mit Köln übereinstimmten. RA Scharmer datiert das auf Ende April [2006]. Ba. sagt, er erinnere sich an eine Vernehmung in Büren in der Abschiebehaftanstalt, aber nicht an Inhalte. Abgschliffene Hülsen sprechen ebenfalls für Spezialmunition.

2006 war alles beisammen: Schallddämpfer, Plastiktüte, Spezialmunition, NAZI-Täter.
Und woher kam das Wissen?

Von einem türkischen Polizisten in Abschiebehaft.
Kannte ich noch gar nicht.




RA Sidiropoulos fragt nach der äußerlichen Beschreibung der Männer durch die Zeugin Dz. Ba. sagt, Dz. habe von Junkies oder Nazis gesprochen und von einem grimmigen Gesichtsausdruck. Er meine, sie habe bei den Männern von heller Kleidung und hellen Haaren gesprochen. Glatze oder helle Haare? Beides geht wohl schlecht, zumal mit Basecap auf...



Es folgt der Zeuge Sch. (siehe Protokoll zum 36. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-36-verhandlungstag-19-sept-2013/)). Nebenklagevertreter RA Ilius sagt, Sch. habe angegeben, Leiter der Mordkommission gewesen zu sein, und will wissen, ob dort auch Staatsschutzbeamte einbezogen worden seien. Sch. bestätigt das, diese seien aber nicht als Staatsschützer einbezogen worden. Dann will Ilius wissen, wer von der BAO “Bosporus” nach Dortmund gekommen sei. Sch., nennt den Namen Mi., aber weitere Beamte könne er nicht aufzählen. Ilius fragt, ob die BAO damals über die Beobachtungen von Dz. informiert worden seien. Bei der ersten Absprache nicht, so Sch., aber im weiteren Verlauf. RA Ilius hakt weiter nach, Sch. habe gesagt, dass Mehmet Kubaşık eine völlig weiße Weste gehabt habe, was im Widerspruch zur Organisationstheorie stehe. RA Ilius fragt, wann Sch. zu dieser Auffassung gekommen sei. Das könne, er nicht mehr sagen, so Sch. Er bestätigt, dass Elif Kubaşık darauf hingewiesen habe, dass es sich um ein fremdenfeindliches Motiv handeln müsse.

RA Ilius zitiert aus einem Bericht der “Westfälischen Rundschau” vom 26. März 2007, demzufolge das Motiv im Dunkeln liege und für Elif Kubaşık nur ein fremdenfeindlicher Hintergrund denkbar sei. Sch. verweist auf den Zeitpunkt fast ein Jahr nach der Tat. RA Ilius: „Richtig, aber die Ermittlungen sind ja weiter gegangen.“ Die Möglichkeit "NAZIS" bestand immer, von Anfang an. Nicht nur im HPF, siehe Seite 1 des Stranges.



Aus der Nebenklage wird Sch. gefragt, ob die Beschreibung als Junkietypen die einzige Beschreibung der Zeugin Dz. gewesen sei. Sch. sagt, zu einem späterem Zeitpunkt sei die Beschreibung “Nazi” aufgetaucht. Sch.: „Ich weiß nicht, wie das da rein gekommen ist.“ RAin von der Behrens hakt hier nach. Sch. sagt, Dz. sei nochmal vernommen worden und habe da von “Nazi” gesprochen, er wissen nicht, wie das da rein kommt. Von der Behrens fragt Sch., ob er bezweifle, dass das was er geschrieben habe, von der Zeugin gesagt wurde. Sch., sagt, er nehme an, dass die Zeugin das so erwähnt habe. Erst waren es 2 Junkys mit 1 Fahrrad, dann später "Nazis oder Junkys" ???



RA Scharmer sagt, So. habe im April 2006 von einem Schalldämpfer gesprochen, seiner Kenntnis nach sei das aber erst im Juni bekannt geworden. Nein, das war seit 2004 (Mord Turgut) bekannt, zumindest als Vermutung, weshalb KHK Jung vom BKA im Mai 2004 in der Schweiz beim Händler Schläfli in Bern nach Ceskas, Schalldämpfern und PMC-Munition nachforschen liess.

Die Anwälte dort scheinen die Fakten nicht zu kennen. Immer wieder erstaunlich.



RA Klemke stellt zwei Beweisanträge. Zum einen solle der Dortmunder Polizeibeamte geladen werden, der am 5. April 2006 das Telefonat angenommen hat, bei dem sich eine Frau mit dem Namen Dz. gemeldet und von zwei besoffenen Junkies am 3. April um 00.30 Uhr berichtet habe.

Zum anderen solle der Beamte geladen werden, der die Vernehmung durchgeführt hat, bei der Zeugin Dz. von zwei besoffenen Junkies am 3. April gesprochen habe, die “definitiv keinen rechtsradikaler Eindruck” gemacht hätten.
Der Verhandlungstag endet um 17.38 Uhr. Klemke scheint der mit Abstand fähigste Anwalt dort zu sein.



Auf dem Blog NSU-Nebenklage (http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/11/) kommentieren die Nebenklagevertreter Alexander Hoffmann und Dr. Björn Elberling die Widersprüchlichkeiten in der Aussage Menzels zu der Identifizierung von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos:

„Damit bleibt weiter der Verdacht, dass die Polizei bereits sehr viel früher als bislang zugegeben wusste, dass sie dem „Trio“ auf der Spur war. Nachfragen zu diesem Widerspruch wurden immer wieder vom Vorsitzenden Götzl beanstandet, der zu verhindern versuchte, dass die positive Darstellung der Fahndung nach dem 4.11.2011 in Frage gestellt wird.“ Stimme zu. Die wussten schon lange zuvor, wen sie da "jagten", die SOKO hiess ja vor dem 4.11.2011 schon SOKO TRIO.

Eine Inszenierung nicht erst kurz vor und seit dem 4.11.2011, sondern über Jahre vorbereitet.
Das erklärt auch das Nichtaufklären des Polizistenmordes durch die Staatsanwaltschaft dort mit allen Mitteln.

brain freeze
15.11.2013, 07:58
[...]


RA Narin fragt nach der Thüringer Banküberfallreihe, von der Menzel gesprochen habe. Menzel sagt, es sei reiner Zufall, dass die BAO, die ihm vorher dazu anvertraut worden sei, “Trio” geheißen habe.





Sicher, Zufall ist es auch, dass es Nachts dunkel ist.


[...]

Die Banküberfälle (mehrere ?), von denen Menzel redet, betrafen 2 Radfahrer. Meines Wissens taucht hier Menzels ominöse BAO "Trio" namentlich zum ersten Mal auf. Hat hier jemand schon vorher von dieser BAO "Trio" zur Banküberfallreihe (?) gehört oder gelesen? Gibt es irgendwelche Informationen zu dieser BAO? Wäre interessant, weil die meisten Überfälle in Sachsen stattfanden, Menzel war aber oberster ABV von Gotha (Thüringen).

Hypothese: B&M wurden zum Schein reaktiviert und sollten sich in der gewohnten Weise Geld beschaffen für einen fiktiven Auftrag. Der Überfall Arnstadt war demnach echt und bewußt vorgegeben. Menzel wurde heißgemacht und wartete auf den zweiten Überfall (typisches Vorgehen von B&M). Der Eisenacher Überfall wurde vom X-Team durchgeführt. Das Womo mit B&M wurde bereits präpariert abgestellt.

fatalist
15.11.2013, 08:30
Die Banküberfälle (mehrere ?), von denen Menzel redet, betrafen 2 Radfahrer. Meines Wissens taucht hier Menzels ominöse BAO "Trio" namentlich zum ersten Mal auf. Hat hier jemand schon vorher von dieser BAO "Trio" zur Banküberfallreihe (?) gehört oder gelesen? Gibt es irgendwelche Informationen zu dieser BAO? Wäre interessant, weil die meisten Überfälle in Sachsen stattfanden, Menzel war aber oberster ABV von Gotha (Thüringen). Für einen Bankraub in Arnstadt macht man keine SOKO auf, sowas macht man nur bei Serien.


Fünf Täter, ein Überfall und eine Leiche
Zwei Jahre nach demBankraub von Schmiedefeld packt einerder Gauner aus. Wer war der zweiteÜberlebende?
Schmiedefeld/Stralsund - Wenn in diesen Tagen vor dem Stralsunder Landgericht ein mutmaßliches Bankräuber-Duo steht, dann ist auch Michael Menzel gespannt. Der Gothaer Polizeidirektor hat mit seinen Kriminalisten einen guten Teil zur Aufklärung des Raubüberfalls auf die Schmiedefelder Sparkasse beigetragen. 2010/2011

http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Fuenf-Taeter-ein-Ueberfall-und-eine-Leiche;art83467,1601615

Arnstadt waren zwei 20-jährige ;)


Banküberfall in Arnstadt: Täter sind mit Geld auf der Flucht


http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00502820_66A3EA00DAFBFF00E91EB328E8F8DF33Die Sparkassenfiliale in der Goethestraße in Arnstadt ist am Vormittag überfallen worden. Foto: Eberhardt Pfeiffer



Zwei maskierte Täter betraten am Mittwochvormittag die Sparkassenfiliale in der Goethestraße in Arnstadt und haben alle Mitarbeiter aufgefordert, sich hinzulegen und das Geld herauszugeben. Auch am heutigen Donnerstagvormittag fahndet die Polizei weiter nach den beiden etwa 20-jährigen Tätern. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Bankueberfall-in-Arnstadt-Taeter-sind-mit-Geld-auf-der-Flucht-1191178026


Die Polizei hat eine Täterbeschreibung herausgegeben. Beide Männer waren ca. 20 Jahre alt und zwischen 1,80 und 1,85 Meter groß, Der eine trug ein beigefarbenes Kapuzen-Shirt und eine dunkle Hose, der andere ein blaues Kapuzen-Shirt und eine dunkle Hose. Keine fetten weissen Streifen an den Hosen, komisch...

brain freeze
15.11.2013, 08:38
[...]
Arnstadt waren zwei 20-jährige ;)

[...]

Oder sie waren als 20-Jährige maskiert ... ;)

fatalist
15.11.2013, 08:46
Zschäpes Ex-Nachbarn im NSU-Prozess: Der biedere Schein

Von Julia Jüttner (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632088,00.html), München
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarn-von-zschaepe-sagen-aus-a-933684.html


Am 56. Prozesstag gegen die mutmaßlichen Mitglieder des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) sind Nachbarn aus Zwickau angereist, um als Zeugen auszusagen. Sie kennen die Hauptangeklagte Beate Zschäpe vom Tratsch im Treppenhaus oder am Wäscheständer, vom Plausch im Hinterhof oder beim Wischen im Flur. Sie können nur Gutes berichten über die Frau, die mit den Männern in der Illegalität lebte, die zehn Menschen getötet und 14 Banken überfallen haben sollen.

Katrin F., 43, Reinigungskraft aus Zwickau, wohnte in der Polenzstraße 2, dem ersten Versteck des Trios, in der Etage über den dreien. Die ersten Charaktereigenschaften, die ihr zu Zschäpe einfallen, lauten: hilfsbereit, nett, freundlich. Zschäpe sei lieb zu Kindern gewesen, habe ihnen und Nachbarn kleine Geschenke gemacht und für Bedürftige im Haus Lebensmittel eingekauft und in deren Wohnung hochgeschleppt. "Ich kann gegen die Frau Zschäpe nichts Schlechtes sagen", endet Katrin F. mit ihrer Personenbeschreibung.



Plausch über Waffen


Zschäpe habe im Erdgeschoss gewohnt - mit ihrem Lebensgefährten und dessen Bruder. Allerdings habe Katrin F. nie gewusst, wer von beiden Zschäpes Partner gewesen sei. Erst nach der Enttarnung der NSU-Terrorzelle (http://www.spiegel.de/thema/braune_zelle_zwickau/) erfuhr die Nachbarin, dass es sich bei den Männern um Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt handelt.


Zschäpe, die sie nur unter dem Namen Lisa Dienelt gekannt habe, habe erzählt, sie bräuchte nicht arbeiten: Beide Männer würden in der Computerfirma ihres Vaters arbeiten, genug verdienen. Deshalb habe sie keine Geldsorgen und müsse selbst nicht arbeiten gehen.


Katrin F. ist eine schlanke Frau mit tizianrot gefärbter Kurzhaarfrisur, Brille und eindringlich sächsischem Dialekt. Wie Zschäpe damals ausgesehen habe, will der Vorsitzende Richter von der Nachbarin wissen. "Ich kann mich nur so an sie erinnern, wie sie jetzt da sitzt." Zschäpe kichert.

Überhaupt scheint sie sich über die Aussagen ihrer ehemaligen Nachbarin zu amüsieren. Einmal, als sich Katrin F. im tiefsten Sächsisch verheddert ("Die haben alle so hochdeutschmäßig gesprochen"), schlägt Zschäpe gar vor Lachen beide Hände vors Gesicht.


Die drei seien viel verreist, ein-, zweimal pro Jahr für sechs Wochen mit dem Wohnmobil "hoch an die See", auch sonst seien sie viel unterwegs gewesen, meist mit dem Fahrrad. Als Mundlos und Böhnhardt einmal ihre Räder aus dem Keller hievten, will Katrin F. gehört haben, wie sie sich über Waffen unterhielten. "Da dachte ich ja nicht, dass die echte haben."



"Die hat immer nur einen Spalt die Tür geöffnet"


Vielmehr habe sie geglaubt, es gehe um die "Computer-Ballerspiele", die sie und ihre Familie im Stockwerk darüber gehört hätten, bevor das Trio für 2000 Euro ein Zimmer mit Dämmwolle ausgelegt habe. "Damit wir nicht hören, wenn sie Schießspiele spielen."


Die Männer fielen sonst nicht auf, ließen sich so gut wie nie blicken. Weder Katrin F. noch andere Nachbarn bekamen sie zu Gesicht. Nur einmal wollen Katrin F.s Ehemann und der einstige Hausmeister, die ebenfalls beide am Donnerstag befragt wurden, Mundlos und Böhnhardt gesehen haben. Er könne nicht mal sagen, ob die beiden da wirklich gewohnt hätten, so Martin F. Die haben ihre Präzisionsmorde bei Ballerspielen geplant. Sofort verbieten :cool:

fatalist
15.11.2013, 08:55
NSU-Prozess: Rechter Anwalt profiliert sich

Von STEFAN GEIGER
http://www.fr-online.de/image/view/2013/10/15/25039010,22950826,dmFlashTeaserRes,dpa_1486DA0090B 37C90.jpgIm Oberlandesgericht München findet der NSU-Prozess statt. Foto: dpa


Im Münchner NSU-Prozess kann der in der rechten Szene geschätzte Rechtsanwalt Olaf Klemke triumphieren. Er lässt andere blass aussehen, insbesondere die Verteidiger von Beate Zschäpe.
http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-rechter-anwalt-profiliert-sich,1477338,25038976.html

Zschäpe hat Luschen, totale Blindgänger, und das gehört wohl zum Deal dazu.



Man muss es leider schreiben: Olaf Klemke, dieser Rechtsanwalt, der in der rechten Szene geschätzt wird und sich dort offenbar auch wohlfühlt, ist ein guter Strafverteidiger. Der Anwalt des Rechtsextremisten und mutmaßlichen NSU-Unterstützers Ralf Wohlleben ist so gut, dass Manfred Götzl in dieser Woche auf seinen Antrag hin eine Entscheidung, die der Richter selbst getroffen hat, revidiert. Götzl, dieser Virtuose der Strafprozessordnung, korrigiert sich. Das hat zwar keine Auswirkung auf den Ausgang des Prozesses, wird aber in die Münchner Justizgeschichte eingehen.

Die Sache selbst ist nicht wichtig. Götzl belehrte einen Zeugen, der die Mordwaffe besorgt haben soll, er müsse keine Fragen beantworten, mit denen er sich selbst belaste. Klemke monierte diese Belehrung. Der Zeuge habe einen Anspruch auf eine generelle Zeugnisverweigerung, nicht nur das Recht, einzelne Fragen nicht beantworten zu müssen. Die Richter beraten statt der angekündigten zehn Minuten eine halbe Stunde, und als sie zurückkommen, erklärt Götzl, weshalb dem Zeugen nun eben doch ein umfassendes Aussageverweigerungsrecht zustehe – mit genau den Argumenten, die Klemke zuvor vorgetragen hatte.


Formfehler vermeiden
Es ging dem Richter darum, das Risiko zu vermeiden, dass sein Urteil wegen eines Formfehlers vom Bundesgerichtshof aufgehoben werden könnte. Das Risiko ist gering, Karlsruhe wird keine Neigung haben, eine Wiederholung des Monsterprozesses zu erzwingen. Aber Götzl will jedes Risiko vermeiden. Und man merkt ihm an, er hat Respekt vor diesem Anwalt, mehr als vor vielen anderen im Saal. Zschäpe sollte dringend ihre Pfeifen in die Wüste schicken.



Es ist bereits Klemkes zweiter Triumph an diesem Tag. Kurz zuvor hatte das Gericht auf dessen Antrag hin einen Vorfall protokolliert, der sich tags zuvor ereignet hatte. Ein Nebenklägeranwalt hatte Klemke bezichtigt, erneut gegen Berufspflichten verstoßen zu haben. Diese Behauptung, die dem Wahrheitsbeweis zugänglich und offenkundig falsch sei, sei eine Straftat der üblen Nachrede, argumentierte Klemke und forderte die Protokollierung, um eine Strafverfolgung zu ermöglichen.

Die Richter versuchten zu schlichten – und gaben dann mit ihrer Protokollierung zu erkennen, dass sie den Vorfall genau so sehen wie Klemke. Der kann jetzt glänzen vor seinen Kameraden. Im Gerichtssaal enthält er sich aller radikalen Parolen, argumentiert ruhig, entschieden, sachkundig und zupackend dort, wo sich ihm eine Chance bietet. Er lässt andere blass aussehen, insbesondere die Verteidiger der Hauptangeklagten Zschäpe. Ein Trauerspiel für jeden Demokraten – aber juristisch gekonnt. Die FR meint sicher, dass Nazis gar keine Verteidiger zustehen, und wenn doch, dann nur Luschen wie Zschäpe sie hat?



War die Angeklagte Mitautorin?
Derweil wird es die Hauptangeklagte Beate Zschäpe bereuen, aus der Haft heraus einem Gesinnungsgenossen in einer anderen Haftanstalt geschrieben zu haben. Ihr Brief enthielt zwar keinerlei Hinweise auf die in München angeklagten Taten. Die Zeitschrift „Stern“ hat aber diesen Brief von Sprachsachverständigen mit dem „Manifest des NSU“ vergleichen lassen, das in der zerstörten Wohnung des Terror-Trios gefunden worden war.


Bisher war unklar, wer genau die Autoren dieses allgemein zur Gewalt aufrufenden Pamphlets sind. Die Wissenschaftler glauben nun zu erkennen, dass Zschäpes prägnanter Stil sie als Mitautorin ausweist. Das soll nun durch vom Gericht bestellte Gutachter überprüft werden, fordern Nebenkläger. Zschäpe könnte dadurch näher als bisher beweisbar an die Mordtaten selbst herangerückt werden. Dies wiederum könnte eine Verurteilung wegen der angeklagten, aber umstrittenen Mittäterschaft und nicht nur wegen Beihilfe zu den zehn Morden leichter machen.


Die Nebenklägervertreter sind sich freilich uneins. Einzelne bezweifeln, dass ein aussagekräftiges Gutachten auf der Basis der vorliegenden Dokumente überhaupt möglich ist. Sie fürchten, dass ein Zschäpe nicht belastendes Gutachten in der Gesamtbetrachtung dann eher positiv für sie wirken könnte. Das MANIFEST des NSU stammt von den Autoren der 1999er Drohmail. Mit dieser Mail sollte die Verteidigung Zschäpes das Manifest vergleichen lassen.

Aber darauf kommen die 3 Luschen sicher nicht...

fatalist
15.11.2013, 08:58
Oder sie waren als 20-Jährige maskiert ... ;) Es fällt doch auf, dass die Täterbeschreibung total ungenau ist, wie will man denn damit jemanden finden?

Oder wollte man gar garnicht???

fatalist
15.11.2013, 09:11
Zschäpe hatte Abneigung gegen Ausländer
Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe hatte nach Aussage eines ehemaligen Nachbarn eine Abneigung gegen eine ausländische Familie im Haus. Sein Bruder habe ihn deshalb nie zusammen mit seiner vietnamesischen Frau besucht, sagte der 42-jährige Zwickauer am Donnerstag im NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht. Er selbst habe seinem Bruder von entsprechenden Gerüchten berichtet, die es im Haus über Zschäpe gegeben habe – "alle im Haus" hätten davon gewusst, betonte er. Der Mann wohnte in der Zwickauer Polenzstraße einst direkt über Zschäpe.


Zschäpe habe, wenn von der Familie die Rede gewesen sei, immer "komisch gekuckt", sagte der Zeuge. Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl wollte der Mann dies nicht präzisieren. "Wenn ich einen komisch ankucke, kucke ich ihn halt komisch an."


In einer Vernehmung bei der Polizei hatte der 42-Jährige nach den Worten Götzls zudem berichtet, Zschäpe habe einmal von "diesem Ausländerpack" gesprochen. Vor Gericht konnte sich der Zwickauer auch auf mehrfache Nachfrage nicht mehr genau daran erinnern.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article121917244/Zschaepe-hatte-Abneigung-gegen-Auslaender.html

Zschäpe scheint dort der absolute Boss gewesen zu sein. Wen sie nicht mochte, der traute sich nicht mal auf das Grundstück, um Mieter einer der anderen Wohnungen zu besuchen.

Das glaube ich sofort.

Tantalit
15.11.2013, 09:16
Zschäpe hatte Abneigung gegen Ausländer
Die mutmaßliche Neonazi-Terroristin Beate Zschäpe hatte nach Aussage eines ehemaligen Nachbarn eine Abneigung gegen eine ausländische Familie im Haus. Sein Bruder habe ihn deshalb nie zusammen mit seiner vietnamesischen Frau besucht, sagte der 42-jährige Zwickauer am Donnerstag im NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht. Er selbst habe seinem Bruder von entsprechenden Gerüchten berichtet, die es im Haus über Zschäpe gegeben habe – "alle im Haus" hätten davon gewusst, betonte er. Der Mann wohnte in der Zwickauer Polenzstraße einst direkt über Zschäpe.


Zschäpe habe, wenn von der Familie die Rede gewesen sei, immer "komisch gekuckt", sagte der Zeuge. Auf Nachfrage des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl wollte der Mann dies nicht präzisieren. "Wenn ich einen komisch ankucke, kucke ich ihn halt komisch an."


In einer Vernehmung bei der Polizei hatte der 42-Jährige nach den Worten Götzls zudem berichtet, Zschäpe habe einmal von "diesem Ausländerpack" gesprochen. Vor Gericht konnte sich der Zwickauer auch auf mehrfache Nachfrage nicht mehr genau daran erinnern.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article121917244/Zschaepe-hatte-Abneigung-gegen-Auslaender.html

Zschäpe scheint dort der absolute Boss gewesen zu sein. Wen sie nicht mochte, der traute sich nicht mal auf das Grundstück, um Mieter einer der anderen Wohnungen zu besuchen.

Das glaube ich sofort.

Zschäpe lebt halt noch, da will halt jeder sein Stück vom Aufmerksamkeitskuchen abhaben.

Die geht eh in den Knast und bis dahin "Gute Unterhaltung".

fatalist
15.11.2013, 10:17
Ro 80sagt: 14. November 2013 um 17:35 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-78896)

@ fatalist:
Allen Respekt für Deine Beiträge bei politikforen.net und Deine Sachkenntnis, Du kennst Dich in diesem Komplex wohl aus wie kaum ein Zweiter.

Allerdings halte ich Deine folgende Vermutung für etwas weit hergeholt:Ob der Vermieter Horn einen eigenen Kennzeichensatz aus Chemnitz mit dabei hatte und an das Wohnmobil zwecks Probefahrt montierte…


Dies ginge legal und vorschriftsmäßig nur mit einem sog. Händlerkennzeichen (“Rote Nummer”).
Diese haben aber nur den oder die Buchstaben des Zulassungsbezirks (hier: C) und vor der Ziffer keine weiteren Buchstaben, sondern beginnen allesamt mit der Ziffernfolge 06, also C 06XXX

Somit wäre es ausgeschlossen, daß die Polizei am Kontrollposten der Ringfahndung C – PW 87 notierte.
Ich weiß, daß Du in “kreativer Vorschriftenauslegung” im anderen Forum vorgeschlagen hast, Du würdest einfach ein Kennzeichen eines Deiner eigenen (Chemnitzer) Wohnmobile mitbringen und bei der Probefahrt montieren.

Ich dagegen würde Dich als Verkäufer damit auf keinen Fall fahren lassen, denn damit wäre die Karre weder zugelassen noch versichert und wenn Du in einen Unfall verwickelt würdest (ob nun schuldhaft oder nicht) oder das Wohnmobil durch mysteriöse Selbstentzündung einfach Feuer finge (soll nahe der Wartburg schon vorgekommen sein) hätte ich nicht nur jede Menge Ärger am Hals, sondern würde auf dem Fremd- und Eigenschaden auch noch sitzenbleiben.

Also kann man es vernünftigerweise wohl ausschließen, daß die Probefahrt mit dem Kennzeichen C – PW 87 erfolgte. Entweder hatte Horn ein Chemnitzer Händlerkennzeichen mitgebracht oder er bekam eines vom lokalen Händler (wahrscheinlichste Möglichkeit) oder das Wohnmobil war noch zugelassen.
Vollkommen richtig ist natürlich, daß diese Fragen (mit Pkw oder Wohnmobil angereist, wo fand die Besichtigung statt usw.) vor Gericht geklärt werden hätten müssen.

Vollkommen schwachsinnig ist dagegen weiterhin die Vorstellung, zwei kaltblütige Polizistenmörder würden, nachdem sie bereits ~ 20 km vom Tatort entfernt waren und die Flucht ihnen damit schon so gut wie gelungen war, kehrt machen (mit den Tatwaffen, den gestohlenen Dienstwaffen und Handschellen der beiden Polizisten, sowie der berühmten blutverschmierten Jogginghose, die offenbar als Trophäe, wohl nicht unähnlich Monica Lewinskis präsidentiell versautem Blazer, fürderhin nimmermehr gewaschen und stolz im Zwickauer Trophäenschrank verwahrt wurde, an Bord) und an den Ort des Geschehens, mithin in die Höhle des Löwen (haben die mittlerweile vollends aufgescheuchten BW-Bullen sogar dreifach auf dem Ärmelschild) zurückkehren, weil sie sich entschieden hatten, nun lieber doch (wg. CO2-Bilanz und so) mit der Bahn heimzufahren.

Bekanntlich gibt es außer in Heilbronn nirgendwo Bahnhöfe, aus denen man ohne Umsteigen (wegen dem vielen Gepäck – siehe oben) nach Zwickau (nee, da wohnten die damals noch nicht, oder?) zurückkommt, und das wäre das Risiko, mitten in der größten Ringfahndung der letzten Jahre im Heilbronner Raum mit ‘ner Karre voller Beweismittel an den Tatort zurückzukehren, doch allemal wert, oder? http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1129645325g

Y Hmmm... aber in Zwickau wohnten die seit 2001, ab 2008 in der Frühlingsstrasse...

Schade, dass niemand wirklich ausführlich über die Aussagen der 3 Vermieter berichtet hat. Da gäbe es viel zu klären...

Es stimmt nicht, dass sowohl der Vermieter Horn als auch die Uwes in die Ringfahndung kamen, das ist eine Ente oder schlimmer... da bleibe ich bei ;)

fatalist
15.11.2013, 10:29
Bio hat das sehr gründlich zusammengestellt, mit allen wesentlichen Aussagen der Diskussion hierzuforum.


Kiesewetter-Mord: Das Gelüge um den NSU-WohnwagenPosted on November 14, 2013 (http://friedensblick.de/8450/kiesewetter-mord-das-geluege-um-den-nsu-wohnwagen/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
Am 25.4.2007 wurde in Heilbronn, gegen 13:45, ein Mordanschlag auf zwei Polizisten verübt – die Polizistin Kiesewetter starb. Der Anschlag fand auf der nördlichen Seite eines Trafohäuschen auf dem Parkplatz “Theresienwiese” statt. Vor dem Anschlag sah ein Zeuge auf der südlichen Seite ein verdächtiges Wohnmobil (Wm). Bei der Ringfahndung notierten Polizisten das Kennzeichen eines Wm. Wer jetzt denkt die Polizei wäre angesichts eines Polizistenmordes besonders motiviert, der irrt: Der Halter des Wm-Kennzeichens wurde bis 2011 nicht ermittelt. Auch weitere Details der ganzen Geschichte sind so unfassbar, dass man mit gesunden Menschenverstand nicht mehr an bloße “Pannen” oder “Zufälle” glauben kann.Minuten nach dem Anschlag notierten sich Polizisten an einer Kreuzung die Kennzeichen von vorbeifahrenden Fahrzeugen, eines kam aus Chemnitz – “C – PW 87″.“Der Polizeihauptkommissar auf dem Fahrersitz diktierte die Kennzeichen vorbeifahrender Autos, sein Kollege kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit. Es war viel los am Nachmittag des 25. April 2007, die Beamten schafften es nicht, jedes Fahrzeug zu erfassen.” (focus (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html))Es war offenbar das Kennzeichen eines Wm darunter.
“An 20. Stelle ihrer Liste steht ein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87.” (ebd) http://friedensblick.de/8450/kiesewetter-mord-das-geluege-um-den-nsu-wohnwagen/

Geht noch weiter, lesen!!!

Ich muss trotzdem meckern:


Es wird immer verrückter

Diese unglaublichen Darstellungen werden sogar nochmal seitens Bundesanwaltschaft an die Spitze getrieben. Böhnhardt und Mundlos wären erst vom Tatort per Wm geflüchtet, aber dann wären sie wieder nach Heilbronn zurückgekehrt! Dort parkten sie ihr Wm in der Nähe der Theresienwiese, am Bahnhof und stiegen in einen Zug. Dann hätte Böhnhart den Verleiher angerufen, dass wegen eines Krankheitsfalles er selbst sein Fahrzeug abholen solle.“Der Autovermieter muss daraufhin persönlich nach Heilbronn fahren und dann sein Fahrzeug nach Chemnitz überführen. Dies verärgert in so sehr, dass er danach nie wieder ein Fahrzeug an BMZ vermietet.” (lichtstadt (http://lichtstadt.blogspot.com/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html)) Das steht nicht in der Anklage, und ich werde damit wieder mal Recht behalten. Das hat sich der Lichtstadt-Blog ausgedacht.

Werde zu gegebener Zeit darauf zurückkommen...

fatalist
15.11.2013, 10:38
Nochmal bio, er hat es endlich gefressen, und sehr gut dargestellt !!!


NSU: Böhnhardt, Mundlos waren nicht Mörder von İsmail Yaşar

Posted on November 10, 2013 (http://friedensblick.de/8257/nsu-boehnhardt-mundlos-waren-nicht-moerder-von-smail-yaar/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
Durch zwei Zeugenaussagen im NSU-Prozess können neue Erkenntnisse im Mordfallİsmail Yaşar gewonnen werden. Der Sachverhalt deutet auf die Beteiligung von zwei Duos hin. Ein Duo könnte das Erschießungs-Kommando gewesen sein, das andere den Hin- und Abtransport der Waffe übernommen haben. Da eine Zeugin das schießende Duo als “südländische” Typen bezeichnete, kann nicht mehr von einer direkten Täterschäft der Herren Böhnhardt, Mundlos ausgegangen werden. Vielmehr erscheint der Sachverhalt, dass sie das Duo waren, die die Waffenübergaben übernahmen. Die Zitate sind aus den Protokollen von “nsu-watch” entnommen. http://friedensblick.de/8257/nsu-boehnhardt-mundlos-waren-nicht-moerder-von-smail-yaar/#comment-1030


Diese Schüsse hörte sie gegen 9.54!

“weil es bei der Einfahrt ins Parkhaus Goldbachcenter 9.57 Uhr gewesen. N. bestätigt das, aber ihre Uhr gehe immer drei Minuten vor, in Wirklichkeit sei es vielleicht 9.54 Uhr gewesen.”“Zwischen dem Augenkontakt an der Dönerbude und den Geräuschen seien vielleicht zwei Minuten vergangen, mehr nicht. Sie habe um 10 Uhr im Fitnessstudio sein wollen, so N, und sei etwa eine Stunde geblieben.”Um 10.02 Uhr parkte sie, “es sei eigentlich eine Minute vor zehn gewesen. Das könne sie jetzt noch sagen, weil sie immer auf die Uhr schauen müsse.”Einige Minuten nach dem Mord, gegen 10:05-10:10, sah Beate K. diegleichen Radfahrer nochmal, hörte jedoch keine Schüsse. Beate Keller sah nicht die Schützen, denn die Schüsse fielen schon 10-15 Minuten zuvor. Das wissen auch alle, aber sie berichten es den Leuten nicht.

Denn:
Welcher Mörder hält sich denn so lange noch am Tatort auf???



Bolko says: November 12, 2013 at 10:06 am (http://friedensblick.de/8257/nsu-boehnhardt-mundlos-waren-nicht-moerder-von-smail-yaar/#comment-1012)
Zitat:
Die Differenz zwischen den beiden Malen, als sie die zwei Männer gesehen habe, sei 25, 30 Minuten gewesen.
[/Zitat Ende]


Mörder halten sich nicht so lange am Tatort auf, sondern fliehen nach der Tat so schnell es geht.
Daher hat die Zeugin vermutlich gar nicht die Täter gesehen, sondern irgend jemand anderen. Logisch, was sonst?

Jetzt fragt sich nur, wen Beate keller in Köln als Bomber der Keupstrasse wiedererkannt haben will???

Alles Schwachsinn. Stimmt nicht.

fatalist
15.11.2013, 11:21
E. Krüger says: November 13, 2013 at 6:06 pm (http://friedensblick.de/1046/nsu-wesentliche-ungereimtheiten/#comment-1022)

fatalist schrieb heute, um 04:46 auf politikforen.net :

” Bühnhardt und Mundlos waren gar nicht in Heilbronn, wie ja auch die Phantombilder klar belegen. ”
Eben jener fatalist hatte schon die Phantombilder als Fälschungen entlarvt, aber er kenne die richtigen.

( die er aber nicht zeigt, so wie die” zu Tausenden” verbreitete CD )


Was soll man nun davon halten ? Bio hat wohl die Links zu den Bildern der CD weggelassen?

Einleitungstext: http://s14.directupload.net/file/d/3...3bt8r7_png.htm (http://s14.directupload.net/file/d/3440/gu3bt8r7_png.htm)

Einleger: http://s7.directupload.net/file/d/3440/tgg8w3oy_jpg.htm

Verzeichnis: http://s7.directupload.net/file/d/3440/bzhwngoy_png.htm

Pletschi
15.11.2013, 12:59
Zschäpes Ex-Nachbarn im NSU-Prozess: Der biedere Schein

Von Julia Jüttner (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632088,00.html), München
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarn-von-zschaepe-sagen-aus-a-933684.html

Die haben ihre Präzisionsmorde bei Ballerspielen geplant. Sofort verbieten :cool:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarn-von-zschaepe-sagen-aus-a-933684.html


(http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarn-von-zschaepe-sagen-aus-a-933684.html)Dem Laien fallen bei diesem SpOn-Artikel ganz andere Passagen auf. Sieht sooo der "Untergrund" aus ???, fragt man sich unweigerlich, wenn es zum Beispiel heißt:

"Beate Zschäpe (http://www.spiegel.de/thema/beate_z/), Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt verbrachten Jahre im Untergrund und waren doch inmitten der Gesellschaft. Sie verkrochen sich nicht in irgendeinem Keller, sie wohnten in Mehrfamilienhäusern, führten nach außen hin ein scheinbar biederes Leben. So lebten Menschen Tür an Tür mit den mutmaßlichen Rechtsterroristen, ohne es auch nur zu ahnen."

...und dann in ähnlichem Stil weiter geht:

"Nachdem das Trio in den Zwickauer Stadtteil Weißenborn umgezogen war, kreuzten sich noch immer Zschäpes Wege mit denen ihrer ehemaligen Nachbarn: Sowohl Uwe S. als auch Katrin F. begegneten Zschäpe mehrfach in der Innenstadt. Auch dann sei Zschäpe, so erzählen beide Nachbarn, auf sie zugekommen, habe geplaudert und sich nach deren Befinden erkundigt. "Sie war sehr zuvorkommend", sagt Uwe S."

Untergrund..? WC! - (Wohl Caum...!)

Dass da etwas nicht stimmen kann, sieht auch ein Blinder mit dem Krückstock. Ohne erst darüber nachzudenken übrigens, wie es möglich sein kann, dass ein paar Halblaien zehn Morde, vierzehn Banküberfälle, plus diverse Bombenanschläge unentdeckt überstehen können.
Frau Jüttner scheint dies alles keinerlei Kopfzerbrechen zu bereiten. Vorsichtshalber läßt SpOn aber mal wieder kein Forum zu.

Reilinger
15.11.2013, 13:35
Untergrund..? WC! - (Wohl Caum...!)

Dass da etwas nicht stimmen kann, sieht auch ein Blinder mit dem Krückstock. Ohne erst darüber nachzudenken übrigens, wie es möglich sein kann, dass ein paar Halblaien zehn Morde, vierzehn Banküberfälle, plus diverse Bombenanschläge unentdeckt überstehen können.
Frau Jüttner scheint dies alles keinerlei Kopfzerbrechen zu bereiten. Vorsichtshalber läßt SpOn aber mal wieder kein Forum zu.

Du mußt versuchen, das im größeren Zusammenhang zu sehen. Was genau wollen uns die Schreiber denn in Wirklichkeit vermitteln? Diesen Ansatz kennen wir doch aus dem Deutschunterricht - nicht lesen, was geschrieben ist, sondern die wahre Absicht dahinter erkennen.

Und das ist so schwer nicht. Sie sagen uns wie folgt:

"Jeder Deutsche, so normal er nach außen hin auch erscheinen mag, könnte in Wirklichkeit ein Rechter, ein Nazi und ein potenzieller Terrorist sein. Bürger, ihr könnt es eurem Nachbarn nicht an der Nasenspitze ansehen, was in seinem kranken Hirn wirklich vorgeht. Heute lächelt er euch freundlich an und morgen geht er auf Killertour. Traut niemandem, achtet auf die kleinsten Details, alles könnte verräterisch sein. Bespitzelt euch gegenseitig und wenn ihr nur die kleinsten Zweifel hegt, denunziert euer Gegenüber. Wer gut sein will, darf nicht zurückschrecken auch mal zweifelhaft zu handeln. Sonst macht ihr euch vielleicht morgen schon am nächsten Mord mitschuldig, denn wisset: das Böse ist überall."

Nereus
15.11.2013, 21:51
Neues vom Phantom ” NSU / NSDAP”, esoterisch und kabbalistisch ausgelgt, aus der Antifa-Märchenstunde.

Bolko says (auf dem Friedensblick-Blog):
November 15, 2013 at 4:16 pm
Zitat:
Wiese wurde dann im Mai ’05 wegen des geplanten Sprengstoffanschlages auf das jüdische Zentrum in München verurteilt, im Juni ’05 erschiesst der NSU Theodoros Boulgarides, der in Sichtweite von Wieses WG wohnte.

Dazu passt auch:

Der 1.Mord (Simsek) geschieht 3 Tage vor dem Blood & Honour – Verbot.

Der 2.Mord (Abdurrahim Özüdogru) geschieht an dem Tag, an dem das Blood & Honour-Verbot rechtgültig wird.

Der 4.Mord (Habil Kilic) geschah 300 Meter entfernt vom Neo-Nazi-Treffpunkt “Zum Glaskasten” (Aschheimer Str. 15).

Der 5.Mord (Rostock, Turgut) geschieht in wenigen hundert Metern Entfernung des Wohnortes der Cousine von Uwe Böhnhardt.

Der 7. Mord (Theodoros Boulgarides) befindet sich nur 170 Meter entfernt und mit freier Sicht zur Wohnung der Wohngemeinschaft Martin Wiese und Norman Bordin (Landsberger Straße 106) und dieser Mord geschah kurz nach der Verurteilung von Martin Wiese.

Der 8.Mord (Mehmet Kubasik) geschieht an einem Punkt zwischen dem Neo-Nazi-Treffpunkt “Deutscher Hof” (Mallinckrodtstraße 277) (500 Meter) und dem Wohnort von V-Mann Toni Stadler (Schleswiger Straße 46) (750 Meter).

die 3 Morde (Morde Nr 1, 2 und 6) in Nürnberg sind um das Reichparteitagsgelände angeordnet, sozusagen ein “innerer Reichsparteitag”.
Verbindet man die Morde 1 und 6 geographisch, dann führt diese Verbindungslinie genau durch das Reichsparteitagsgelände.



http://friedensblick.de/1046/nsu-wesentliche-ungereimtheiten/#comment-1035

Diese kabbalistischen Deutungen, die an Vernebelungen erinnern, kommen bekannt vor:


Ist das Datum der Ermordung, der 13. Juni, Zufall? Möglich - aber auch nicht. Nachdem bereits Enver ,Simsek drei Tage vor dem Verbot von „Blond and Honour" starb, gibt es auch bei Özüdogru eine mysteriöse Verbindung zu dem Netzwerk. Exakt am 13. Juni ging B&H vor dem Bundesverwaltungsgericht in die Berufungsverhandlung gegen das Verbot der Vereinigung und scheiterte. Und noch etwas: In der Nähe der Änderungsschneiderei befindet sich eine ehemalige SS-Kaserne, jetzt ist hier das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge beheimatet.
Maik Baumgärtner/ M. Bottcher “Das Zwickauer Terrotrio”, S. 117-119


Auch Mehmets ehemaliger Chef Haydar A., der heute nicht mehr in Rostock lebt, ist empört über die Vorgehensweise der Polizei. „Man hat mich behandelt wie einen Verbrecher", sagt er der „Bild". ...Die Ermittler mutmaßen, dass er es ist, der eigentlich umgebracht werden sollte. Die Theorie: Er war das Ziel der Mörder, vermutlich aufgrund von Verstrickungen in die organisierte Kriminalität.
Dass Nazis hinter dem Mord an Mehmet stecken, erfährt Haydar A. nach dem Auffliegen des NSU im November 2011 aus den Nachrichten. „Von der Polizei war niemand bei mir. Niemand hat sich entschuldigt."
Wie schon in den vorangegangen Fällen stellt sich auch bei Turgut die Frage, ob Mundlos und Böhnhardt Unterstutzer in der Hansestadt hatten. Eins steht fest: Rostock ist für seine starke rechte Szene bekannt. Der hier lebende NPD-Landtagsabgeordnete David P. war führender Kopf der inzwischen verbotenen „Mecklenburgischen Aktionsfront". Außerdem ist an der Ostsee die “Weiße Bruderschaft" der „Hammerskins" aktiv.
Maik Baumgärtner/ M. Bottcher “Das Zwickauer Terrotrio”, S. 135

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/1/1b/Siegfried_Borchardt_and_Axel_Reitz_in_Essen.jpg
Borchardt und Reitz


Eine der möglichen Theorien, warum Böhnhardt und Mundlos Boulgarides als Opfer auswählten, weist auf eine Verbindung zwischen NSU und Rechtsradikalen: der Mord als Racheakt für die Verurteilung von Martin Wiese. Der Rechtsradikale wurde wenige Wochen vor Boulgarides' Erschießung wegen eines geplanten Sprengstoffanschlags auf die Grundsteinlegung des neuen Jüdischen Kulturzentrums am Münchner St.-Jakobs-Platz zu sieben Jahren Haft verurteilt. Wiese wohnt nur wenige Meter vom Tatort entfernt.
Maik Baumgärtner/ M. Bottcher “Das Zwickauer Terrotrio”, S. 148


Obwohl Dortmund als Hochburg des westdeutschen Rechtsextremismus gilt, kommt kaum einem in den Sinn, dass Neonazis Mehmet Kubasik umgebracht haben könnten. „Am Anfang haben wir gedacht, es geht vielleicht um Schutzgeld oder ein Problem unter Kurden", erinnert sich Mohammend Ali Khadhar, Angestellter in einem 20 Meter vom Tatort entfernten Lebensmittelladen, gegenüber den „Ruhrnachrichten".
Für Gamze Kubasik hingegen war immer klar, dass die Täter aus dem rechtsextremen Milieu stammen mussten. „Doch den Verdacht, es könnten Neonazis gewesen sein, hat die Polizei nie ernst genommen", warf sie den Behörden im November 2011 in der Talkshow von Günther Jauch vor....
Dabei befindet sich nicht weit vom Tatort, ebenfalls in der Mallinckrodtstraße, im Erdgeschoss eines heruntergekommenen Hauses mit abblätterndem braunen Putz eine schummrige Eckkneipe mit dem Namen „Deutscher Hof". Hinter zugehängten und mit dreifarbiger Plastikfolie bespannten schmutzigen Fenstern feierte ein Jahr vor dem Mord hier Siegfried B. (Borchardt) alias „SS-Siggi" mit seiner Neonazi-Hooligan-Truppe „Borussenfront" den Jahrestag ihrer Gründung. Der einst als Fußball-Fanclub des BVB ins Leben gerufene Club driftet ab 1982 immer mehr nach rechts ab, später jagen die Mitglieder regelmäßig Migranten rund um den Dortmunder Borsigplatz. „SS-Siggi" arbeitet sich in der Szene nach oben, muss sich ab 2001 wegen diverser Straftaten wie Körperverletzung und Verwendung verfassungsfeindlicher Symbole verantworten. Zwar schränken die Verurteilungen und Haftstrafen seinen Aktionsradius merklich ein, dennoch gilt er als Veteran des westdeutschen Rechtsextremismus – [b]mit guten Kontakten zu den Kölner Kameraden um den mehrfach verurteilten Neonazi-Kader Axel R. (Reitz) , der in den Medien auch als „Hitler von Köln" bekannt wurde. Die Kontakte werden ein Jahr vor dem Mord an Mehmet Kubasik genutzt, bei einem anderen Tötungsdelikt. Der Neonazi Sven K., damals 17 Jahre alt, ersticht am Abend des 28. März 2005 in der U-BahnStation Kampstraße in Dortmund den Punk Thomas „Schmuddel" Schulz. Anschließend klebt die rechte Szene in ganz Dortmund Plakate an: „Wer der Bewegung im Weg steht, muss mit den Konsequenzen leben." Verantwortlich im Sinne des Presserechts zeichnet Axel R. Ist es Zufall oder kennt „SS-Siggi" oder einer seiner Dortmunder Kameraden Mundlos und Böhnhardt?
Maik Baumgärtner/ M. Bottcher “Das Zwickauer Terrotrio”, S. 156-155

Nationalkommunisten als „Nationale Sozialisten“ im europäischen Untergrund?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6239726&viewfull=1#post6239726

Die fünfte Kolonne der Neo-Bolschewisten und der Stasi im Untergrund als “NSU” getarnt?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6634580&viewfull=1#post6634580

“Sieg Heil”: der “Hitler von Köln”, Reitz, und sein “Männerfreund” Genosse Koth von der, als “rechts” getarnten, nationalkommunistischen Front.

Nationalkommunisten: http://www7.pic-upload.de/15.11.13/h1935i25f646.jpg

FEINDE oder HILFSTRUPPEN?


Innerhalb der MFS Hauptabteilung I (NVA, Grenztruppen) wurde unter Beteiligung des Leiters der Abteilung XXII/1, Oberstleutnant Eberhard Böttcher, eine nichtstrukturelle Arbeitsgruppe gebildet, die befürchtete Sprengstoffanschläge westdeutscher Neonazis auf die Grenzanlagen abwehren sollte. ...

Leiter der neugegründeten Abteilung XXII/1 wurde am 1. Oktober 1982 Oberstleutnant
Eberhard Böttcher, sein Stellvertreter Major Gerd Fischer. Die Abteilung bestand aus zwei
Referaten mit operativer Aufgabenstellung, die von Major Hartmut Kießling und Major Dieter
Hünniger angeleitet wurden. Ferner existierte eine Auswertungs- und Informationsgruppe
(Referat 3) unter Major Gudrun Zepert. ...
Zum Jahresbeginn 1989 besaß die Abteilung insgesamt 22 Mitarbeiter; weitere acht neue Mitarbeiter befanden sich im Herbst 1989 im Einarbeitungsprozeß.
Nach der genannten Umstrukturierung im Jahre 1981 wurden in der (Unter-) Abteilung 1
mehrere bedeutsame Operative Vorgänge angelegt. Die Harting-Bande wurde als OV "Münster"
"bearbeitet", Michael Kühnen mit seiner militanten Aktionsfront Nationaler Sozialisten/Nationale Aktivisten (OV "Hansa") aufgeklärt, ein OV gegen ein ehemaliges führendes Mitglied der NSDAP/OGB angelegt (OV "Standarte").. Operative Materialien führte man zur Wehrsportgruppe Hoffmann (OM "Kommando"), zur NSDAP/AO, den Grauen Wölfen und zum Mut-Verlag. Des weiteren bearbeitete die Abteilung Gruppierungen wie die Freiheitliche Arbeiterpartei (FAP), den Bund Heimattreuer Jugend (BHJ) oder die Nationalistische Front (NF) unter Meinolf Schönborn.

Anlaß der "Bearbeitung" waren meist vermutete Verbindungen in die DDR
(verwandschaftlicher Art oder auch politische Kontakte zu Skinhead-Gruppen), in zwei Fällen
auch "Demonstrativhandlungen" einzelner Rechtsextremisten gegen den Honecker-Besuch in der Bundesrepublik im Jahre 1987. Ziel der "Bearbeitung" verschiedener Wehr- und
Kampfsportgruppen in einer Feindobjektakte (seit 1984) war es einerseits, Ansatzpunkte für
"Zersetzungsmaßnahmen" zu finden. Andererseits spekulierte man auch auf politisches Kapital
durch Belege, die zur "weitere[n] Entlarvung der zunehmenden Rechtsentwicklung in der BRD"
dienen konnten. Zielstellung in der seit 1979 andauernden "Bearbeitung" der neonazistischen
Kampfgruppe Priem war es, deren Anführer Arnulf-Winfried Priem durch eine direkte Kontaktaufnahme so zu beeinflussen, "daß er zukünftig von weiteren strafbaren Handlungen gegen die DDR Abstand nimmt". Nachdem Priem sich zunehmend im Asgard-Bund engagierte, stand der OV "Skorpion" ab 1986 unter direkter Anleitung des Leiters des Stellvertreterbereichs Oberstleutnant Horst Salewsky. .... Dafür übernahm die Abteilung l zum 2. Dezember 1985 von der Abteilung 4 die Grauen Wölfe, für die eigens ein neues Referat geschaffen werden sollte. Damit umfaßte ihr Verantwortungsbereich jetzt ausschließlich neonazistische und eindeutig rechtsextreme Gruppierungen. Im Jahre 1990 sollte das Hauptaugenmerk auf die Republikaner gerichtet sein.
Die von der Abteilung 1 in Operativen Vorgängen "bearbeiteten" Organisationen lagen
ausnahmslos in der Bundesrepublik. ...Die Abteilung 1 tendierte dazu, die Aufklärung der bundesdeutschen rechtsextremen Szene insgesamt zu betreiben und damit den DDR-Bezug zu verlieren....
http://64.90.56.97/RECHTSKUNDE/Siegfried%20Suckut%20-%20MfS-Handbuch%20-%20Anatomie%20der%20Staatssicherheit%20-%20Bd3.pdf


Michael Wolffsohn, Die Deutschland-Akte - Tatsachen und Legenden, München, edition ferenczy bei Bruckmann 1995:
Mit diesem Buch greift der renommierte Historiker und Publizist Michael Wolffsohn eines der heißesten politischen Eisen der Gegenwart auf:
Gibt oder gab es den »guten«, antifaschistischen Ostdeutschen und den »bösen«, antisemitischen Westdeutschen? Oder wurden (und werden) die West-Nazis nicht im Gegenteil vom Osten gesteuert?

Das ZDF schilderte diesen (in der Sprache von Vierzehn- bis Sechzehnjährigen) folgendermaßen:
»Böttchers Agenten aus der westdeutschen Neonazi-Szene waren in der DDR meist zur Festnahme ausgeschrieben und konnten doch ständig unbehelligt den Eisernen Vorhang passieren: über den Bahnhof Friedrichstraße. Die Agenten wurden geschleust: durchs Herrenklo - wie uns Böttcher demonstrierte, denn unten befand sich eine unscheinbare Tür in den Westen: Über einen Treppenaufgang dahinter führten die Führungsoffiziere ihre Besucher an den Grenzkontrollen vorbei zum Bahnsteig oben.«
(So der ehemalige MfS-Oberstleutnant Eberhard Böttcher am 19.1.1993 im ZDF-Magazin „Studio 1“.)