PDA

Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 [81] 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153

herberger
15.11.2013, 22:23
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarn-von-zschaepe-sagen-aus-a-933684.html


(http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-nachbarn-von-zschaepe-sagen-aus-a-933684.html)Dem Laien fallen bei diesem SpOn-Artikel ganz andere Passagen auf. Sieht sooo der "Untergrund" aus ???, fragt man sich unweigerlich, wenn es zum Beispiel heißt:

"Beate Zschäpe (http://www.spiegel.de/thema/beate_z/), Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt verbrachten Jahre im Untergrund und waren doch inmitten der Gesellschaft. Sie verkrochen sich nicht in irgendeinem Keller, sie wohnten in Mehrfamilienhäusern, führten nach außen hin ein scheinbar biederes Leben. So lebten Menschen Tür an Tür mit den mutmaßlichen Rechtsterroristen, ohne es auch nur zu ahnen."

...und dann in ähnlichem Stil weiter geht:

"Nachdem das Trio in den Zwickauer Stadtteil Weißenborn umgezogen war, kreuzten sich noch immer Zschäpes Wege mit denen ihrer ehemaligen Nachbarn: Sowohl Uwe S. als auch Katrin F. begegneten Zschäpe mehrfach in der Innenstadt. Auch dann sei Zschäpe, so erzählen beide Nachbarn, auf sie zugekommen, habe geplaudert und sich nach deren Befinden erkundigt. "Sie war sehr zuvorkommend", sagt Uwe S."

Untergrund..? WC! - (Wohl Caum...!)

Dass da etwas nicht stimmen kann, sieht auch ein Blinder mit dem Krückstock. Ohne erst darüber nachzudenken übrigens, wie es möglich sein kann, dass ein paar Halblaien zehn Morde, vierzehn Banküberfälle, plus diverse Bombenanschläge unentdeckt überstehen können.
Frau Jüttner scheint dies alles keinerlei Kopfzerbrechen zu bereiten. Vorsichtshalber läßt SpOn aber mal wieder kein Forum zu.

Ganz einfache Erklärung die drei wussten ganz genau das nach ihnen nicht gefahndet wird auch nicht verdeckt.

fatalist
16.11.2013, 02:03
Eine schrecklich nette Familie

Das Ehepaar Eminger hatte eine besonders enge Beziehung zum NSU-Trio. Nun sitzt André Eminger auf der Anklagebank und gibt sich unbeeindruckt.
http://www.taz.de/NSU-Prozess-in-Muenchen/!127575/

Der Autor heisst Andreas Speit. Der ist Antifa und nicht so kritisch wie Thomas Moser, den die taz rauskegelte.

fatalist
16.11.2013, 02:15
Der Selbstmord der NSU-Mitglieder – keine Zweifel?

11/15/2013 — Wolf Wetzel
http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/15/der-selbstmord-der-nsu-mitglieder-keine-zweifel/#more-3923


aktualisiert am 15.11.2013
Einige interessante Ergänzungen vonseiten des Vaters von Uwe Mundlos vor dem Thüringer NSU-Ausschuss Es geht um Andre Kapke, ganz unten:


Die dritte Person

Wenn es also für einen anderen Ablauf der tödlichen Ereignisse am 4. November 2011 mehr Belege und Indizien gibt, als für die offizielle Version, bleibt die Frage zu klären, wer die andere Person sein könnte, die diese Morde begangen haben könnte: »Sowohl Zeugenaussagen als auch DNA-Spuren deuten auf eine dritte Person hin.« (N24-Reportage ›Der NSU – Eine Spurensuche).

In der Dokumentation wird ausdrücklich auf den Neonazi André Kapke verwiesen, der zur Tatzeit in der Nähe des Tatorts in Eisenach war. Angeblich soll dieser gesagt haben, dass er rein zufällig in dieser Gegend gewesen sei. Diese Art von Zufällen teilen sich Neonazis und deutsche Behörden auffällig oft. André Kapke ist im ›Braunen Haus‹ in Jena wohnhaft. Der bemühte Zufall liegt von Jena ca. 113 Kilometer entfernt.

Über diesen ›Zufall‹ machte sich auch der Vater von Uwe Mundlos seine Gedanken, als er am 11.11.2013 als Zeuge vor dem Thüringer NSU-Ausschuss geladen wurde: »›Kapke war zum Abschied [1998] da und Kapke war auch am 4. November [2011] da‹, resümiert der Vater in Anspielung auf Kapkes geloggten Handystandort zur Tatzeit in Eisenach.« (Protokoll der Befragung von Prof. Dr. Siegfried Mundlos)

Was er damit andeuten wollte, machte er an einer anderen Stelle der Befragung deutlich: »Die Tatsache, dass die Frau Walther als Vertrauensperson für den VS gearbeitet hat, lässt ja den Schluss zu [...] dass der Herr André Kapke mit Sicherheit eine Quelle des Verfassungsschutzes ist.« (s.o.)

Man wird sehr bald sehen, ob André Kapke plötzlich verschwunden ist oder aber als nicht vorgesehenes ›Opfer‹ notwendig gewordener Korrekturen verhaftet wird. Das Verfahren gegen Andre Kapke befindet sich kurz vor der Einstellung, laut Aussage der Bundesanwaltschaft in München.

Andre Kapke wird also weder verschwinden noch eingelocht werden. Den heiligen St.Florian wird er wohl ebenfalls nicht geben...

fatalist
16.11.2013, 02:30
Frau Jüttner scheint dies alles keinerlei Kopfzerbrechen zu bereiten. Vorsichtshalber läßt SpOn aber mal wieder kein Forum zu. Was erwartest Du denn an Beiträgen in einer Diskussion um Irrelevantes?

Lies Dir doch die Kommentare zum "Zschäpe war ausländerfeindlich"-Artikel in DIE WELT durch, das dürfte entschädigen.

391 Zustimmungen:


Fazit:Die beiden Uwes haben angeblich gerne am Computer gespielt. Zschäpe hat angeblich einmal(!) "Ausländerpack" gesagt, während eine andere Zeugin dies nicht bestätigen kann, sondern sie als "sehr nett, freundlich und hilfsbereit" beschreibt. Der Stern(!!) gibt ein Gutachten in Auftrag, in dem Sprachwissenschaftler Zschäpe "mit hoher Wahrscheinlichkeit" als Co-Autorin eines gewissen "NSU-Manifests" ausgemacht haben wollen. Dabei stützen sich diese Experten laut Stern-Artikel beispielsweise darauf, dass sowohl in besagtem Manifest als auch in Zschäpes (illegal abgefangenen und der Presse zugespielten) Gefängnisbriefen das Wort "gegenüber" und die Konstruktion "handelt es sich" vorkomme.
Ist DAS wirklich alles?! Soll auf DIESER Basis etwa eine Verurteilung erfolgen?! Das Wort "gegenüber" gehört ebenso wie diverse "handelt es sich"-Konstruktionen auch zu meinem üblichen Sprachrepertoire. Gehöre ich damit auch zum Kreis der Verdächtigen? Je länger ich diesen Prozess verfolge, desto mehr beschleicht mich das beklemmende Gefühl des "Hier stimmt doch etwas nicht". Ich als mündiger Bürger möchte endlich wissen, was in diesem Fall wirklich gespielt wird!


418 Zustimmungen:


"Ex-Nachbar - Zschäpe hatte Abneigung gegen Ausländer" Jetzt geht es aber zu weit. Hiermit ist bewiesen dass die Dame die Anschläge alle selbst ausgeführt hat..
*ironie off*



Wann kommen denn nun endlich die Zeugen, die Frau Zschäpe überführen?
Komisch gucken ist ja nun wirklich nicht schön aber noch keine Straftat in Deutschland, Schießspiele gibt es wohl in vielen deutschen Haushalten und der Verdacht von Experten, das Zschäpe Co-Autorin eines Manifests war, wird sicher auch nicht sehr belastend sein.


Kann man ihr es verdenken? Außerdem kann man doch wohl eine Abneigung haben oder muss sich jeder Deutsche voller Toleranz aufgeben!! Ich habe letztenz zwei Dokus gesehen in denen das Ruhrgebiet und im spezielen Essen und Gelsenkirchen gezeigt wurde und ich kann gar nicht sagen wie schön die Bilder aus den 60er,70er Jahren waren bevor das alles hier so gekommen ist!!!
Leute wir können es nur auf Politischem wege wieder ändern.



"Ex-Nachbar - Zschäpe hatte Abneigung gegen Ausländer" und "...die...männlichen Mitbewohner hätten gern "Schießspiele" am Computer gespielt."
Und sowas ist ausreichend- auf so einer Ebene bewegt sich die Anklage/der Prozeß?
Beachtlich!



Demnächst findet man noch heraus, dass Hitler Antisemit war.

Ist doch kein Wunder, dass die Zensoren bei SPON sich das nicht antun wollen.
Je mehr Zensur, desto mehr Leute wachen auf.

nachdenkerin
16.11.2013, 02:45
BANKÜBERFÄLLE


Durch die Ringalarmfahndungen seien nach Aussage des Zeugen Merten jedoch keine weiterführenden Erkenntnisse erlangt worden. Keines der erfassten Kennzeichen habe Anhaltspunkte für die Ermittlung der Täter gegeben. Eine Nachprüfung dieser Schlussfolgerung über die aufgenommenen Autokennzeichen war dem Ausschuss anhand der Akten nicht mehr möglich, da laut Auskunft des sächsischen Staatsministeriums des Innern die – außer im Falle der Sparkasse Chemnitz vom 14. Mai 2004 vorliegenden – Kontrolllisten (Ringlisten) bereits vor dem 4. November 2011 vernichtet wurden.PUA-B Bericht S. 725

Wie merkwürdig:


Aber die Ermittler haben doch eine Heiße Spur. Denken sie zumindest. Bei der Ringfahndung wird an der Kontrollstelle Ingersleben ein Daimler-Benz 260 E mit Erfurter Kennzeichen registriert. Mit dem stimmt etwas nicht, denn eigentlich ist das darauf zugelassene Auto seit März 2006 außer Betrieb gesetzt. Halter zum damaligen Zeitpunkt war eine gewisser Fritz Schab*. Der sitzt wegen Mordes in der JVA Tonna. In seiner Vita: Mehrere Banküberfälle im Jahr 2004. Den Daimler benutzte er als Fluchtfahrzeug.Buch „das Zwickauer Terror Trio“ S. 196

*Name wurde von der Redaktion abgeändert.

Kann das der Pole sein, von dem ihr hier Forum mal geschrieben hattet? Ich finde jetzt die Stelle nicht mehr.

nachdenkerin
16.11.2013, 03:18
....Jetzt fragt sich nur, wen Beate keller in Köln als Bomber der Keupstrasse wiedererkannt haben will???

Alles Schwachsinn. Stimmt nicht.



„Das ist einer der Männer, die ich in Nürnberg gesehen habe…… Da bin ich mir ziemlich sicher. […] Ich habe gesagt: Das sind zwei verschiedene Personen, die eine trägt lange, die andere kurze Hosen, und ich bin mir sicher, es sind zwei Männer, und dass die eben so aussehen wie die Männer, die ich in Nürnberg gesehen habe.PUA-Bericht S. 527

Der PUA hat Deine Frage voll umfänglich beantwortet.:D

fatalist
16.11.2013, 03:42
PUA-Bericht S. 527

Der PUA hat Deine Frage voll umfänglich beantwortet.:D Madame belieben zu scherzen.

Man müsste sich doch mal die Frage stellen, warum die "Todesdrohungsmail" von 1999 als Absender nicht den NSU hat, samt Logo-artiger Schreibweise wie im Manifest und im "Bekennervideo", sondern dort "NSU D" heisst...


Am 5. August 1999 ging im Innenministerium Brandenburg eine E-Mail ein, in der als Absender eine Gruppierung namens „Nationalsozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands“ genannt war.
2578
Der Inhalt der E-Mail lautet wie folgt:
„Tach und Heil Euch,
na, Ihr Spitzenpolitiker ! Es kotzt uns so langsam
richtig an, was hier in unserem schönen Brandenburger Land so abgeht.
Jetzt wird hier ein Bündnis nach dem anderen gegründet, der Deutsche Steuerzahler bezahlt natürlich, aber was bringt das ganze ???
Wann begreift Ihr endlich, das in Mitteldeutschland das Bekenntniss zur Nationalen Weltanschauung stets wächst ? Wir lassen uns nicht knechten
Wir fordern Meinungsfreiheit, Ihr habt keine Narrenfreiheit ! Behandelt national gesinnte Menschen
wie jeden anderen auch, das schreibt nun mal das
völlig überalterte Grundgesetz vor, und dies auch
in Brandenburg ! Mit eurer sogenannten MEGA
Truppe, kommt Ihr Euch ja mächtig stark vor, was
?

Eine Truppe von dummen Idioten ! Eure Erfolge
sind doch lächerlich, eure Verbote komplett zurückzuweisen.


Laßt uns unsere Musik hören, wenn jeder ******
in Deutschland singen darf, werden wir wohl auch
unsere deutschen Lieder genießen dürfen, sei es zu
Hause oder auch auf Konzerten, und zwar auch in
Brandenburg ! Laßt uns marschieren und uns das
RECHTE WORT sprechen ! Und damit wir diese
Sachen durchsetzen können fordern wir die Abschaffung der MEGA, und den Rücktritt des Innenministers, unserem Stasianhänger und Anti -Deutschen, Herrn Alwin Ziel !


Nieder mit diesem Penner, und seinem Multikulturellen Weltbild !
I Macht Brandenburg freier, macht Hohen Neuendorf freier, und somit die Welt um einem Volksverräter ärmer !
Widerstand, wir nehmen die Waffen zur Hand, und
auf Wiedersehen Herr ZIEL !


Die Uhr tickt, und das Ultimatum läuft ! Wir stehen bereit, und werden handeln !
Auf unseren Sieg und Ihre Niederlage !


Mit freundlichen Grüßen,
National Sozialistische Untergrundkämpfer
Deutschlands“

Dem gegenüber dieses "schwule" NSU-Logo in Manifest (2002 oder älter!!!) und im "Bekennervideo.

http://1.bp.blogspot.com/-Jhfs-4IqmZE/T-tHkYkEerI/AAAAAAAAGfY/QhhEJpYsSpc/s1600/Lichtsttadt+-+Uwe+Mundlos+-+Manifest+des+NSU+-+Flugblatt.jpg
Im Weissen Wolf taucht nur diese Grussbotschaft auf, an den NSU, es habe Früchte getragen, das war ebenfalls 2002.

Verbunden damit eine Geldspende, das sieht mir alles sehr nach staatlicher Unterstützung der rechten Szene aus, durch V-Leute wie Corelli und Thomas Starke.

Darauf weisen auch die merkwürdigen Umstände der Mailversendung 1999 hin:


Durch die Polizei konnte der Telefonanschluss ermittelt werden, von dem aus die E-Mail versandt worden war.
2582
Gegen den in Bayern ansässigen Inhaber des Anschlusses
wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung eingeleitet, das durch das LKA Bayern geführt wurde.
2583
Das
Ermittlungsverfahren wurde später durch die Staatsanwaltschaft Potsdam nach § 170 Abs. 2 StPO eingestellt,
da der tatsächliche Versender der E-Mail nicht ermittelt
werden konnte – bei dem Provider waren im Rahmen
einer Probenutzung rein fiktive Daten eingegeben worden
und eine Ermittlung des tatsächlichen Versenders der EMail war nicht möglich. PUA Seite 297/298.

Es geht dort direkt mit dem V-Mann Toni Stadler weiter, zusammenfassend ist doch klar, dass diese NSU-Sache aus dem Umfeld der Rechtsrock/Skinhead-Musikszene stammt, Blood & Honour einschl. Landser-CD-Produktion im Ausland finanziert vom VS.
Also auch Jan Werner, Mirko Hesse etc, das ist das VS-Umfeld des NSU.

Wenn das aber doch sowieso schon V-Mann durchsetzt war bis zum Abwinken, wozu sollte dann das untertauschende Trio aus Jena Jan 98 genutzt werden? Thomas Starke bringt sie in Chemnitz unter, Jan Werner und Piatto sollen "Bumms" besorgen etc pp.

Mein Verdacht ist, dass ein "untertauchendes Bombentrio" in vollüberwachter Form durch die Hilfe aus der Szene dazu dienen sollte, die Helfenden zu kompromittieren, um sie "umzudrehen". Die Zeitachse ist wichtig: Wann tauchte das Trio unter, zu welchen Leuten hatte es Kontakt, und wann wurden diese Helfer zu V-Leuten?

fatalist
16.11.2013, 03:52
Warum "Hohen Neuendorf"? Was soll dieser Verweis bedeuten? Wurde dort ein Konzert verhindert, gab es dort einen MEGA-Einsatz, ne Razzia, oder was? MEGA steht für Staatsschutz-Abteilungen in Brandenburg "gegen Rechts".


Nieder mit diesem Penner, und seinem Multikulturellen Weltbild !
I Macht Brandenburg freier, macht Hohen Neuendorf freier, und somit die Welt um einem Volksverräter ärmer !
Widerstand, wir nehmen die Waffen zur Hand, und
auf Wiedersehen Herr ZIEL ! Die Verfasser sehen also in Leuten wie dem Innenminister das Ziel bewaffneter Aktionen, und NICHT in Dönerbudenbesitzern und kurdischen Blumenhändlern.

Im Manifest ist das alles sehr nebulös, wer denn überhaupt der Feind ist?

Da steht nichts von "Politiker mit ihrem multikulturellen Weltbild" seien der Feind, da steht nur bla bla bla.
Das ist so geschrieben, wie sich klein Erna die Nazis vorstellt.

... und dann noch dieses schwule Logo, und eine BRD-Karte ohne deutsche Ostgebiete... das ist ein Fake, Manifest und Paulchen Panter Video.

fatalist
16.11.2013, 04:11
In Hohen Neuendorf gab oder gibt es eine "Nazikneipe", DER HAMMER, und eine ANTIFA-Seite mit ganz vielen Infos und Fotos.

http://de.indymedia.org/2010/06/283336.shtml

http://de.indymedia.org/icon/2010/06/283340.jpg
Chris*ti*an“Heidi“Hei*din*ger und Rene Wer*ner (http://media.de.indymedia.org/images/2010/06/283340.jpg)

V-Mann "Heidi" als Taxifahrer in Dortmund, war da nicht mal was?

Nereus
16.11.2013, 05:55
....

Im Manifest ist das alles sehr nebulös, wer denn überhaupt der Feind ist?

Da steht nichts von "Politiker mit ihrem multikulturellen Weltbild" seien der Feind, da steht nur bla bla bla.
Das ist so geschrieben, wie sich klein Erna die Nazis vorstellt.

... und dann noch dieses schwule Logo, und eine BRD-Karte ohne deutsche Ostgebiete... das ist ein Fake, Manifest und Paulchen Panter Video.

Im "Manifest" taucht auch der angloamerikanische Begriff "Zine's" für Flugschriften auf, der nicht bei den freien Kameradschaften oder den NPD-Rechten gebraucht wird, sondern bei der taz und der autonomen Antifa und das auch erst seit kurzer Zeit.

Z.B. Fagzine, eine Publikation aus der alternativen Schwulenkultur.

Zinefest:
http://zinefestberlin.com/

"Zine" ist Sprachgebrauch im subkulturellen Mehringhof, Berlin–Kreuzberg, Gneisenaustr. 2a mit dem Anarcho-Verlag und Buchladen „Schwarze Risse”, AgitProp-Zentrale mit linksextremistischer Untergrundpresse:
http://zinefestberlin.com/info/

Über die linksextremistischen Zine-Untergrundpublikationen:
http://www.undergroundpress.org/pdf/Zines101.pdf

http://zine.pocoo.org/

usw.

Merke: Eine Textpassage aus dem "NSU-Manifest" kommt auch im "NSU-Bekennervideo" vor, welches vermutlich von der alternativen "Spaßguerilla" auf einem Kreuzberger Hinterhof, wenn nicht gar im Mehringhof, produziert wurde, und vom Antifa-Pressearchiv apabiz, Kreuzberg, vermarktet wird.

Kann der trotzkistische Gesellschaftsveränderer und Anarchosozialist Udo Wolf - GIM, AL, PDS, LINKE - noch mehr erzählen?

Antifa-Geheim- und Spitzeldienst "Schwarze Risse" auch:

Kontakt zur Antifa Gruppe Oranienburg [AGO]:
Post/Paket:[AGO]
c/o Schwarze Risse
Kastanienallee 85
10435 Berlin

fatalist
16.11.2013, 06:17
Im "Manifest" taucht auch der angloamerikanische Begriff "Zine's" für Flugschriften auf, der nicht bei den freien Kameradschaften oder den NPD-Rechten gebraucht wird, sondern bei der taz und der autonomen Antifa und das auch erst seit kurzer Zeit. So isses, siehe auch Fanzine Weisser Wolf. Nationalisten schreiben "Weltnetz" statt "Internet", benutzen nur höchst widerwillig Denglish.

NSU-Watch im Radio:


NSU-Watch berichtet über die vergangene Woche im so genannten NSU-Prozess

Initiative NSU, LOL


In der vergangenen Woche fanden drei Prozesstage statt. Wir sprachen mit Robert Andreasch von der Initiative NSU über die letzten Prozesstage. Er war selbst als Beobachter vor Ort. Freud´scher Verschreiber.





MPEG-1 Layer 3, 320 kbit/s, Joint Stereo, (44100 kHz)


Datum
15.11.2013/16:33


http://www.freie-radios.net/portal/streaming.php?id=60072


Der Fall Tobias Bezler alias “Robert Andreasch”: Psychogramm eines linksfaschistoiden Chef-Denunzianten im Dienst diverser Medien
http://michael-mannheimer.info/2013/04/27/der-fall-tobias-bezler-alias-robert-andreasch-psychogramm-eines-linksfaschistoiden-dauer-denunzianten-im-dienst-diverser-medien/

Das sind die "unabhängigen Berichterstatter" von NSU-Watch :haha:

brain freeze
16.11.2013, 09:33
So isses, siehe auch Fanzine Weisser Wolf. Nationalisten schreiben "Weltnetz" statt "Internet", benutzen nur höchst widerwillig Denglish.

NSU-Watch im Radio:

Initiative NSU, LOL

Freud´scher Verschreiber.


http://www.freie-radios.net/portal/streaming.php?id=60072


Der Fall Tobias Bezler alias “Robert Andreasch”: Psychogramm eines linksfaschistoiden Chef-Denunzianten im Dienst diverser Medien
http://michael-mannheimer.info/2013/04/27/der-fall-tobias-bezler-alias-robert-andreasch-psychogramm-eines-linksfaschistoiden-dauer-denunzianten-im-dienst-diverser-medien/

Das sind die "unabhängigen Berichterstatter" von NSU-Watch :haha:

Zustimmung betreffs Manifest: Zu allgemein gehalten, eine Autorenschaft kann und soll wohl schon deshalb kaum zugeschrieben werden. Aber: "(Fan)zine" als Ausschlusskriterium, daß es von "rechts" kommt, da wäre ich vorsichtig. Der Begriff wurde m.W. schon in den 80ern nicht nur in "linken" Subkulturen verwendet, sondern auch in der Musikszene (später Fußball-Ultras usw.) und kann in großstädtischen Milieus leicht von dort auch nach rechts gewandert sein. Nicht zu vergessen, daß der "moderne" arische Widerstand vor allem angelsächsisch inspiriert ist, also schon von daher auch eine Übernahme angelsächsischer Begriffe nicht abwegig ist (Bsp. B&H).

Ansonsten sehe ich das auch so, alle drei Veröffentlichungen sind sehr wahrscheinlich Fälschungen: Drohmail, Manifest und Bekennervideo. Von wem, ist imho weiter unklar. Das muß nicht mal aus einer Hand kommen.

nachdenkerin
16.11.2013, 10:27
Warum "Hohen Neuendorf"? ....

Vor Monaten war ich schon mal in der NSU-Sache auf „Hohen Neuendorf“ gestoßen. Das war aber nicht die Mail. Es ging da um Machenschaften von Grundstücksübertragungen und wenn ich mich richtig erinnere, war da auch ein Bürgermeister involviert. Könnte ich evtl. bei Carsten Szszepanski gefunden haben, aber nicht als Direktbeteiligter, sondern irgendwie eine Kontaktperson von ihm. Habe jetzt schon stundenlang überlegt und recherchiert, vergeblich, trotzdem, da war aber was. Vielleicht finde ich das noch irgendwann.

fatalist
16.11.2013, 10:42
Ansonsten sehe ich das auch so, alle drei Veröffentlichungen sind sehr wahrscheinlich Fälschungen: Drohmail, Manifest und Bekennervideo. Von wem, ist imho weiter unklar. Das muß nicht mal aus einer Hand kommen. Zustimmung. Auch was das Wort Fanzine betrifft, das kursierte auch rechts, lange schon, wurde diesbezüglich auch von kundiger Seite aufgeklärt.

solaris
16.11.2013, 10:47
Nochmal bio, er hat es endlich gefressen, und sehr gut dargestellt !!!
http://friedensblick.de/8257/nsu-boehnhardt-mundlos-waren-nicht-moerder-von-smail-yaar/#comment-1030
Beate Keller sah nicht die Schützen, denn die Schüsse fielen schon 10-15 Minuten zuvor. Das wissen auch alle, aber sie berichten es den Leuten nicht.
Denn:
Welcher Mörder hält sich denn so lange noch am Tatort auf???
Logisch, was sonst?
Jetzt fragt sich nur, wen Beate keller in Köln als Bomber der Keupstrasse wiedererkannt haben will???
Alles Schwachsinn. Stimmt nicht.


Durch zwei Zeugenaussagen im NSU-Prozess können neue Erkenntnisse im Mordfallİsmail Yaşar gewonnen werden. Der Sachverhalt deutet auf die Beteiligung von zwei Duos hin. Ein Duo könnte das Erschießungs-Kommando gewesen sein, das andere den Hin- und Abtransport der Waffe übernommen haben. Da eine Zeugin das schießende Duo als “südländische” Typen bezeichnete, kann nicht mehr von einer direkten Täterschäft der Herren Böhnhardt, Mundlos ausgegangen werden. Vielmehr erscheint der Sachverhalt, dass sie das Duo waren, die die Waffenübergaben übernahmen. Die Zitate sind aus den Protokollen von “nsu-watch” entnommen.

Eigentlich ein guter Krimistoff:
V-Leute verschiedener Richtungen (Hier islamistisch und rechtsextremistisch)üben sich in Harmonie,finanziert durch einen "staatlichen"Untergrund,wahlweise besorgen die einen die Waffen und Sprengstoff/Zünder(Terrorgruppe,Doppelagenten) und die jeweils anderen "führen" aus.Zurück bleib ein Klima der Angst durch die Strategie der Spannung,gleichzeitig werden nicht gewillte oder unbrauchbare "Elemente" (PKK-Anhänger.Kurden) eliminiert.Einzelne V-Mann-Führer führen beide Gruppen.V-Leute verschiedener Gruppen sind am Aufbau ihrer jeweiligen Gruppen maßgeblich beteiligt.
Bei Nichtgelingen oder Pannen werden V-Leute einer anderen Richtung(Links.Antifa) hinzugezogen zwecks Aufräumarbeiten und Legen falscher Spuren.
Das alte Links/Rechts/Religion-Spiel wird am Laufen gehalten......teile und herrsche und besorg den "Ermittlern" Arbeit und Legitimationfür sich (Gesetze,Datenbanken,Gesinnungsschnüffelei,VDS u.v.m........und vor allem noch mehr Geld für den Kampf gegen das Verbrechen!

Na,wer schreibt diesen überaus spannenden Krimi?
Angedeutete Bezüge zu realen Begebenheiten und Personen sind natürlich wie immer rein zufällig.

nachdenkerin
16.11.2013, 12:23
Bio hat das sehr gründlich zusammengestellt, mit allen wesentlichen Aussagen der Diskussion hierzuforum.


....Der Polizeihauptkommissar auf dem Fahrersitz diktierte die Kennzeichen vorbeifahrender Autos, sein Kollege kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit. Es war viel los am Nachmittag des 25. April 2007, die Beamten schafften es nicht, jedes Fahrzeug zu erfassen.” (Focus (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html))

http://friedensblick.de/8450/kiesewetter-mord-das-geluege-um-den-nsu-wohnwagen/



Im PUA-Bericht steht das wiederum anders:


Die Auswertung der Kontrolllisten begann im Sommer 2010 und wurde in mehreren Etappen durchgeführt.

Zunächst erfolgte am 14. August 2010 eine stichprobenartige Überprüfung der erfassten Daten aus der Ringfahndung. Diese ergab, dass die Kontrollstellenlisten nur unvollständig elektronisch erfasst und nur zum Teil in CRIME (Criminal Research Investigation Management Software), einer Datenbank-Software zur strukturierten Verwaltung komplexer Sachverhalte und Erkenntnisse, recherchierbar waren. In einem Aktenvermerk wurde daraufhin festgestellt, dass aufgrund der teilweise fehlenden Listen nicht alle Kennzeichen zur Verfügung stünden und möglicherweise bestehende Zusammenhänge nicht erfasst werden könnten. Die Halter der erfassten Fahrzeuge waren bis dahin nicht festgestellt worden.PUA-Bericht S. 650


....kritzelte die Nummern auf ein Blatt, daneben die Uhrzeit.... (Focus (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html))


Dem Ermittlungsbericht lässt sich entnehmen, dass das Wohnmobil die Kontrollstelle zwischen 14.30 Uhr und 14.37 Uhr passierte.PUA-Bericht S. 649

Dann müßte er gekrizelt haben: C-PW 87 14.30 Uhr bis 14.37 Uhr

fatalist
16.11.2013, 13:24
Dann müßte er gekrizelt haben: C-PW 87 14.30 Uhr bis 14.37 Uhr Er hat jedenfalls nicht "Wohnmobil" gekritzelt, sondern das kam erst 2011 heraus, dass sich hinter diesem Kennzeichen aus Chemnitz ein Wohnmobil verbarg.

Nereus
16.11.2013, 13:38
..... Auch was das Wort Fanzine betrifft, das kursierte auch rechts, lange schon, wurde diesbezüglich auch von kundiger Seite aufgeklärt.

Alle Fan-Gruppen mit angloamerikanischen Einflüssen über Schrifttum, Musik, anarchofreiheitlichem Weltbild, Rausch- , Banditen- und Slum-Kultur, „Retter der Weißen Rasse”, Wildwest- und Körperschmuckträger sind nur die hypnotisierten Kinder und underdogs „befreundeter Dienste” und ihrer psychologischen Zersetzungsabteilungen (z.B. Travistock-Instiut). Die Mitglieder subkultureller Szenen, besonders nach 1990, sind nicht rechts, national, völkisch oder deutschkundig, aber auch nicht links, sozialdemokratisch oder kommunistisch im herkömmlichen Sinne!
Die Saat des Bevölkerungsexperimentes im ehemaligen amerikanischen Sektor von Berlin, Kreuzberg, ist offenbar aufgegangen: eine Neuauflage der "Rattenfängergeschichte von Hameln"!

fatalist
16.11.2013, 13:45
Eigentlich ein guter Krimistoff:
V-Leute verschiedener Richtungen (Hier islamistisch und rechtsextremistisch)üben sich in Harmonie,finanziert durch einen "staatlichen"Untergrund,wahlweise besorgen die einen die Waffen und Sprengstoff/Zünder(Terrorgruppe,Doppelagenten) und die jeweils anderen "führen" aus. Halte ich für ein völlig blödsinniges Szenario, dass 2 Südländer Yasar erschiessen, und dann B&M die Waffe übergeben, und Letztere dann 15 Minuten später am Tatort von einer Zeugin Beate Keller gesehen werden.

fatalist
16.11.2013, 13:49
KHK G… (Schlussbericht zum Komplex Wohnmobil C-PW 87Fahrstrecken mit Weg-Zeit-Berechnung zwischen Tatort und Ringalarmpunkt, Die Fahrtzeit beträgt unter Berücksichtigung verschiedener Anfahrtswege zwischen 24 und 31 Minuten.
Mundlos und Böhnhardt können “nicht” die Mörder von Michele Kiesewetter gewesen sein, es sei denne sie wären von Theresienwiese zum Kontrollpunkt auf Autobahn geflogen! meint ein gewisser Gronbach.
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comments


Das Wohnmobil mit dem amtlichen Kennzeichen C-PW-87 war nie auf der Theresienwiese.
Wenn man jedoch die Entfernung vom Unterschlupf des Matthias Brodbeck in Erlenbach zum Kontrollpunkt nimmt, passt die Zeit perfekt! Ja dann ist ja alles klar.



Die Ermittlungen konnten nicht eindeutig bestätigen, dass auch Beate Zschäpe am Tatort war. Die im Bahnhof Heilbronn vor der Bäckerei Yormas 30 Minuten vor der Tat aufgenommenen Videosequenzen lassen eine eindeutige Zuordnung nicht zu.

Diese Videoaufnahmen zeigen den Polizeibeamten Timo Hess (ach ja und KKK Mitglied in Schwäbisch Hall, aber das war ja Freizeitspass….) sowie Nelly Rühle! usw.



Bei der einzigen Frau Phantombild No. 1 handelt es sich um die Schwester dieser braunen Haareschnipplerin Rühle, eine Olga Widerspan. Welche sich nach dem Mord in Heilbronn zu einem Thorsten Däubler nach Canada abgesetzt hat. Dieser Thorsten Däubler ist der EX LfV Mitarbeiter welcher Dienstgeheimnisse an seinen KKK Club in SHA verraten hat, in Folge nach Wechsel ins Regierungspräsidium Frauen sexuell belästigte und Richtung Canada verschwand als Rancher. (Kumpel von Thomas Richter alias Corelli BfV und Achim Schmid alias Radler LfV vom Honigtöpfchen KKK des VS.)Die anderen massgeblichen Phantombilder gleichen Alexander Neidlein, Matthias Brodbeck und Stefan Rühle. Sowie zwei weiteren Rechtsextremen dieser Truppe, die momentan noch vornedraussen gelassen werden.
Und jetzt ratet einmal, welche Namen der inzwischen ermordete Florian Heilig schon im Mai 2011 nannte, 6 Monate bevor diese Eisenachnummer am 4 November 2011 passierte? Welche Namen er im Bezug auf Ermordung Kiesewetter nannte, im Bezug auf diese NSS Öhringen Nummer? Witzig ist auch, woher wusste dieser Florian Heilig 6 Monate bevor die NSU aufgeflogen war, dass sich diese Personen mit Leuten von der NSS getroffen haben? War der auch bei einem persischen Hellseher? Fantasie hat er ja, Respekt dafür.

fatalist
16.11.2013, 13:54
Ich bin das nicht!!!


Spiel Übersagt:15. November 2013 um 16:49 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-78953)
@ Alexander Gronbach:

Zitat:
Wie oft soll ich – Alexander Gronbach es noch schreiben, es ist HUMBUG HOCH DREI; dass Florian Heilig im Januar / Februar 2012 bei SOKO Parkplatz ausgesagt hat – nochmals zum Mitlesen -
Florian Heilig sagte 6 Monate vor Auffliegen der NSU im MAI 2011 aus!!!
[/Zitat Ende]

Die Aussage von Florian Heilig im Mai 2011 negiert keineswegs eine Aussage im Februar 2012. Er machte eben mehrere Aussagen. Aber im Kern hast du Recht, er sagte eben bereits vor dem Auffliegen des NSU aus.
Hast du denn genaue Kenntnisse davon, was Florian Heilig aussagte oder sind das auch nur Behauptungen von dir, die sich oftmals als falsch herausgestellt haben?
Welche Namen nannte er und woher weißt du das?


Mundlos und Böhnhardt können “nicht” die Mörder von Michele Kiesewetter gewesen sein, es sei denne sie wären von Theresienwiese zum Kontrollpunkt auf Autobahn geflogen!


Laut Google Maps beträgt die Entfernung knapp 22 Kilometer und die normale Fahrzeit 27 Minuten. Also passt das.
Was hatte dieses Wohnmobil deiner Meinung nach dort zu suchen? Hatte das Böhnhardt unter dem Namen Gerlach etwa für Brodbeck gemietet? Warum sollte Brodbeck ein Wohnmobil benutzen? Das ist Humbug.


Und zur absoluten Erinnerung, bei dem ebenfalls am Bahnhof Heilbronn, 30 Minuten vor der Ermordung von Michele Kiesewetter aufgenommenen Polizeibeamten, der wirklich in trauter Zweisamheit mit Nelly Rühle dasteht, handelt es sich um Timo Hess


Woher willst du denn wissen, ob das Nelly Rühle war, wenn die Auflösung der kamera so schlecht war, dass man auch keine Beate Zschäpe identifizieren konnte?
Das ist mal wieder eine bloße Behauptung, eine Erfindung von dir.


Zur Erinnerung, bei Nelly Rühle handelt es sich um eine rechtsextreme Friseöse (schon wieder, alle rechten Weiber sind gehirnamputierte Friseösen…) welche über ihre rechtsextreme Freundin Barbara Eichelbaum den schwerverletzten Polizeibeamten Martin Arnold im Klinikum Ludwigsburg hat ausspähen lassen.
[/Zitat}

Auch das ist Humbug, denn Barbare Eichelbaum arbeitete nicht im Krankenhaus in Ludwigsburg, sondern im SRH-Fachkrankenhaus Neresheim im Ostalbkreis. Vielleicht hat Nelly Rühle einfach so nebenbei durch ein normales Gespräch während ihrer Arbeit erfahren, dass der Polizist in einem bestimmten Krankenhaus liegt. Daraus kann man aber nicht einen Auftrag zum Ausspähen machen. Wegen dieser Verleumdung hat Nelly Rühle gegen dich auch eine Klage eingereicht. Auch sonst bist du nicht aufrichtig, denn du bist mit einem Leihwagen, der auf den Namen eines anderen ausgeliehen war, einfach abgehauen und dieser Leiher musste deswegen einen 5-stelligen Betrag als Schadenersatz an Sixt bezahlen. Außerdem bist du wegen einer dritten Strafsache (Drogen) per Haftbefehl gesucht. Verleumdung, Diebstahl, Drogenbesitz, Nichterscheinen vor Gericht, andauernde Falschbehauptungen etc etc. Deine Glaubwürdigkeit ist nicht besonders hoch.
http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechte-umtriebe-in-hohenlohe-die-folgenreiche-liaison-zweier-v-leute-page1.b1a28725-e57f-481d-bf4a-d9eff7ddfe6b.html

[Zitat]
Timo Hess


Wer hat dir diesen Namen gesteckt?
Wiedermal das Büro von Ströbele?


Die anderen massgeblichen Phantombilder gleichen Alexander Neidlein, Matthias Brodbeck und Stefan Rühle.


Kannst du mir mal verraten, warum einige dieser Phantombilder kein Datum, keine Numer und keine Polizeidienstsstelle haben? Ich halte einige dieser Phantombilder für Fälschungen.

Ich vermute eher, dass die lokale Antifa Kapital aus der NSU-Geschichte schlagen möchte und ihre lokalen Feinde im Ländle entsorgen will. Daher die Falschbeschuldigungen. Gut gebrüllt, könnte glatt von mir sein :)

fatalist
16.11.2013, 14:17
NSU: Polizeidirektor Menzel verheddert sich vor Gericht

Posted on November 15, 2013 (http://friedensblick.de/8537/nsu-polizeidirektor-menzel-verheddert-sich-vor-gericht/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
http://friedensblick.de/8537/nsu-polizeidirektor-menzel-verheddert-sich-vor-gericht/

Menzel hat gelogen, dass sich die Balken biegen.
Gute Zusammenfassung, die mir sehr bekannt vorkommt.
Sauber abgestaubt, wieder einmal, bio :ätsch:

Pletschi
17.11.2013, 01:50
Hallo liebe Foristen!
Vor ein paar Tagen habe ich mich hier angemeldet und bereits meinen Hut gezogen vor den Leistungen der Hauptprotagonisten diese Stranges in punkto Recherche, Beharrlichkeit und Detailwissen zum Thema.
In einem interessanten Gespräch von heute, konnte ich erneut feststellen, dass sich wieder einmal jemand für die Hintergründe des ehemals unter "Dönermorde" laufenden "NSU-Prozesses" interessiert, von dem ich das gar nicht erwartet hatte. Ich habe daraufhin versprochen, demjenigen per mail eine Information über das hiesige Forum zukommen zu lassen. Trotzdem der Betreffende bis dato lediglich die offiziellen Verlautbarungen gehört und gelesen hat, steht für ihn nach eigener Aussage nämlich fest, dass es da "hinten und vorne stinkt", und dass er "nie und nimmer glaubt, dass sich das so abgespielt hat, wie es die Medien darstellen".
Jetzt stellt sich natürlich folgende Frage- und ich bin mir sehr sicher, dass sich diese Frage nicht zum ersten Mal stellt: Wie kann ein "Neueinsteiger" einen sinnvollen Einstieg finden nach über neunzehntausend Beiträgen?
Wo läßt sich eine einigermaßen übersichtliche Zusammenfassung finden über die grundsätzlichen Zusammenhänge dieses Komplexes, so dass jemand darauf aufbauend sich langsam dem Wissenstand des Forums annähern kann?
Für einen hilfreichen Hinweis würde ich mich (auch im eigenen Interesse) gerne bedanken.

nachdenkerin
17.11.2013, 02:49
Hallo liebe Foristen!
Vor ein paar Tagen habe ich mich hier angemeldet und bereits meinen Hut gezogen vor den Leistungen der Hauptprotagonisten diese Stranges in punkto Recherche, Beharrlichkeit und Detailwissen zum Thema.
In einem interessanten Gespräch von heute, konnte ich erneut feststellen, dass sich wieder einmal jemand für die Hintergründe des ehemals unter "Dönermorde" laufenden "NSU-Prozesses" interessiert, von dem ich das gar nicht erwartet hatte. Ich habe daraufhin versprochen, demjenigen per mail eine Information über das hiesige Forum zukommen zu lassen. Trotzdem der Betreffende bis dato lediglich die offiziellen Verlautbarungen gehört und gelesen hat, steht für ihn nach eigener Aussage nämlich fest, dass es da "hinten und vorne stinkt", und dass er "nie und nimmer glaubt, dass sich das so abgespielt hat, wie es die Medien darstellen".
Jetzt stellt sich natürlich folgende Frage- und ich bin mir sehr sicher, dass sich diese Frage nicht zum ersten Mal stellt: Wie kann ein "Neueinsteiger" einen sinnvollen Einstieg finden nach über neunzehntausend Beiträgen?
Wo läßt sich eine einigermaßen übersichtliche Zusammenfassung finden über die grundsätzlichen Zusammenhänge dieses Komplexes, so dass jemand darauf aufbauend sich langsam dem Wissenstand des Forums annähern kann?
Für einen hilfreichen Hinweis würde ich mich (auch im eigenen Interesse) gerne bedanken.

Ich beschäftige mich zuerst seit 6 Monaten damit, davor hatte ich von diesem Thema wirklich nicht die geringste Ahnung. Mein Einstieg erfolgte bei dem Buch „die Zelle“ von Christian Fuchs und John Goetz. Da hatte ich zuerst einmal den angeblichen chronologischen Ablauf. Aber das Buch stimmt hinten und vorne nicht. Es gibt Tauende Widersprüche und Ungereimtheiten. Aber wenn man die Lektüre sehr kritisch liest, bekommt man zuerst einmal eine chronologische Zusammenfassung über die angeblichen Abläufe. Dann bin ich zum Schäfer-Gutachten, dann Abschlussbericht Bund Länder-Kommission, danach PUA-Bericht und das Buch „das Zwickauer Terror Trio“ zwischendurch noch andere Medienberichte und Untersuchungsausschüsse. Nicht erschrecken, braucht man ja nicht alles, aber um einen Einstieg zu bekommen, ist das Diskussion-Forum, wie Du selber feststellst, nicht geeignet, es ist eben ein Diskussions-Forum. Meine Empfehlung wäre dahingehend, bei einem Buch anzufangen z. B. „die Zelle“ und dieses äußerst kritisch zu lesen. Danach wäre vielleicht das Schäfer-Gutachten zu empfehlen, aber auch da ist sehr viel Vorsicht geboten, es hat viele Tücken. Wenn man sich mit diesen beiden Sachen sehr kritisch auseinandersetzt, hat man zumindest einen Überblick über die Abläufe, die nach meiner Überzeugung nicht abgelaufen sind.

fatalist
17.11.2013, 02:53
Hamburger NSU-Mord: Kritik an Generalstaatsanwalt (http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/11/16/hamburger-nsu-mord-kritik-an-generalstaatsanwalt_14368)

VON Felix Krebs (http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/author/felixkrebs) 16. NOVEMBER 2013 UM 18:32 UHR
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/files/2013/11/schweigemarsch-altona-300x201.jpg (http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/11/16/hamburger-nsu-mord-kritik-an-generalstaatsanwalt_14368/schweigemarsch-altona)Kundgebung am Ort der Ermordung Süleyman Tasköprüs, November 2011. Die Bilder zeigen Mordopfer rassistischer und neofaschistischer Gewalt seit 1990
http://blog.zeit.de/stoerungsmelder/2013/11/16/hamburger-nsu-mord-kritik-an-generalstaatsanwalt_14368

Die Antifa-Abteilung der ZEIT will nicht wahrhaben, dass dieser Tasköprü ein übelst Krimineller war.

fatalist
17.11.2013, 02:58
Wie kann ein "Neueinsteiger" einen sinnvollen Einstieg finden nach über neunzehntausend Beiträgen?
Friedensblick.de lesen, dort findet man die Essenz dessen, was hier auf 19000 Beiträge verteilt ist.

fatalist
17.11.2013, 03:16
Zum Heilbronner Wohnmobil in der Ringfahndung:

Da sitzen also in der Nähe von Grossbottwar am Kontrollpunkt LB3 zwei Polizisten im Streifenwagen auf der Kreuzung, und der eine kritzelt auf Papier, was ihm der andere diktiert: Kennzeichen und Uhrzeit der Fahrzeuge. Um 14:37 notieren sie C-PW 87.
Mehr nicht.

Der Idiot Gronbach schreibt ständig "Autobahnkontrollpunkt", klar, weil Autobahnen ja auch so viele Kreuzungen haben, näch wahhr???

Die Listen bleiben dann bis 2010 in Pappkartons liegen, 30.000 Kennzeichen insgesamt.
Überprüft wird gaa nix. 3 Jahre lang.

Erst nach dem 4.11.2011 wird -oh Wunder- festgestellt, dass dort ein Wohnmobil des Verleihers Alexander Horn aus Chemnitz dabei war, welches "Holger Gerlach" ausgeliehen hatte.

Alexander Horn gibt vor Gericht an, er selbst sei am Tattag in der Nähe von Heilbronn gewesen, um ein gebrauchtes Womo anzuschauen, und sein Kennzeichen lautete C-AH 28, was nicht für "Alexander Horn" stehe, sondern für Adolf Hitler Blood&Honour, wie die Antifa Nebenklage messerscharf schliesst.

Es scheint also so zu sein, dass Alexander Horn in die Ringfahndung geriet.
Man darf sich jetzt fragen, mit welchem Fahrzeug, mit welchem Kennzeichen???

Nahm er einen Kennzeichensatz eines seiner Womos zwecks Probefahrt mit?
Warum hatte A.H. nicht C-AH XY auf seinen Wohnmobilen, auf seinem Auto aber schon?

Warum sollte A.H. eine Dienstfahrt (Womo anschauen) mit seinem Privatwagen machen?

These: Horn war mit einem seiner gewerblichen Fahrzeuge unterwegs.
Ein Wohnmobil, was denn sonst??

Nereus
17.11.2013, 03:58
Hallo liebe Foristen!...
Jetzt stellt sich natürlich folgende Frage- und ich bin mir sehr sicher, dass sich diese Frage nicht zum ersten Mal stellt: Wie kann ein "Neueinsteiger" einen sinnvollen Einstieg finden nach über neunzehntausend Beiträgen?
Wo läßt sich eine einigermaßen übersichtliche Zusammenfassung finden über die grundsätzlichen Zusammenhänge dieses Komplexes, so dass jemand darauf aufbauend sich langsam dem Wissenstand des Forums annähern kann?
Für einen hilfreichen Hinweis würde ich mich (auch im eigenen Interesse) gerne bedanken.

Da bietet sich zuerst an: Elsässers Compact-Magazin Spezial Nr. 1 (hat teilweise einen Extrakt aus dem, was hier schon diskutiert wurde, abgedruckt):
https://www.compact-magazin.com/compact-spezial-12013-nsu-neonazis-v-maenner-und-agenten/

Einem anderen Foristen habe ich auch schon ein paar Einstiegshilfen gegeben.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6706284&viewfull=1#post6706284

BKA-Präsentationen, BGH-Schriften zu Zschäpe und Wohlleben, das Schäfer-Gutachten, der Parlamentarische Untersuchungsbericht und der Thüringer Untersuchungsbericht stehen im Internet (URL bei Bedarf). Fatalist berichtet und kommentiert täglich den (Schau-) Prozess gegen Zschäpe aus verschiedenen Quellen.

Keiner hat die Wahrheit gepachtet, aber es wird hier kreuz und quer geforscht und ein paar Insider und Journalisten liefern hin und wieder geheime Informationen aus dem Nähkästchen. Die Foris hier vertreten unterschiedliche, z.T. gegensätzliche Theorien. Einig ist man sich nur, daß da „getürkt” wurde und wir uns in einem inszenierten politischen Theater befinden, dessen Ausgang noch im Nebel liegt.

fatalist
17.11.2013, 04:03
RA Narin fragt nach der Thüringer Banküberfallreihe, von der Menzel gesprochen habe. Menzel sagt, es sei reiner Zufall, dass die BAO, die ihm vorher dazu anvertraut worden sei, “Trio” geheißen habe. 2 Bankräuber Anfang September 2011 in Arnstadt, die auf Fahrrädern flüchten, und die Soko nennt man "Trio" ???

Was für eine Bankraubserie in Thüringen ist also gemeint?
1 Bankraub in Arnstadt ist keine Serie.

Es muss bereits zuvor Bankraube in Thüringen West gegeben haben, sonst hätte es wohl kaum eine BAO TRIO unter Menzel in Gotha dazu gegeben.


Bundesweite Bankraubserie startete in Schmiedefeld
Erfurt/Schmiedefeld - Eine bundesweite Serie von Banküberfällen beschäftigt von Mittwoch an auch das Landgericht Erfurt. Angeklagt sind drei Männer, die im Februar 2008 in der Schmiedefelder Sparkassenfiliale (Ilm-Kreis) 180 000 Euro erbeuteten. http://www.insuedthueringen.de/lokal/ilmenau/ilmenau/th+raub+schmiedefeld./Bundesweite-Bankraubserie-startete-in-Schmiedefeld;art83439,1560811

Okay, Soko Trio hatte nichts mit "unserem Trio" zu tun. Zufall.

Wann ist schon jemals ein Bankräuber im Tresorraum der Bank tot zusammengebrochen und wurde dann von seinen Komplizen in einem See versenkt???


Einer der insgesamt fünf Beteiligten war bei dem Überfall im Tresorraum leblos zusammengebrochen. Seine Leiche wurde später in einem See in Nordbrandenburg versenkt. Die Diebe erbeutete rund 180.000 Euro. Sie gehörten zu einer 14-köpfigen Bande, deren Anführer in Stralsund bereits zu elf Jahren Haft verurteilt wurde. dpa Bizarr... super Krimi-Stoff.

http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/th+raub+schmiedefeld./Mehr-als-sechs-Jahre-fuer-Bankueberfall-in-Schmiedefeld;art83467,1644530

fatalist
17.11.2013, 04:45
zum 4.11.2011:

Am 3.11.2011 war das am 25.10.2011 in Schreiersgrün abgeholte Wohnmobil noch in Zwickau.


Mehrere Anwohner des Ortsteils Weißenborn wollen eben das am Freitag in Eisenach ausgebrannte Wohnmobil am Tag zuvor noch in der Nähe der zerstörten Wohnhaushälfte gesehen haben. Ihnen war das Fahrzeug durch Medienberichte aufgefallen. 8.11.2011 http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

Obwohl das Womo am 4.11.2011 zurück gebracht werden musste, entschliessen sich die Bewohner des NSU-Hauses, am Morgen des 4.11. noch eben schnell in Eisenach ne Bank zu machen.

Diese Bank liegt genau neben dem Dönerimbiss, der 2000 von Danny Pfotenhauer in die Luft gejagt wurde, auf "Befehl" von Patrick Wieschke:

Denn gleich neben jener Sparkassen-Filiale auf dem Nordplatz, mitten in einer Wohnsiedlung, befindet sich der türkische Döner-Imbiss, auf den in einer Augustnacht des Jahres 2000 ein Sprengstoffanschlag verübt worden war. http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/Zwickauer-Trio-Hatte-Geheimdienst-die-Finger-im-Spiel-1643527971

Die Geschichte geht dann so, dass ein ehemaliger DDR-Grenzer das Verladen der Fluchtfahrräder in ein V-Womo (LOL) beobachtete usw.


Die Experten der Spurensuche hätten das verdächtige Wohnmobil komplett zerlegt, erzählt Soko-Chef Menzel. Insgesamt seien 40 Umzugskartons mit zahlreichen Asservaten sichergestellt worden.In dem ausgebrannten Fahrzeug wurde auch die Beute des Banküberfalls in Eisenach und die des Raubs in Arnstadt entdeckt. Die Summe stimme in etwa mit der Beute beider Straftaten überein, so der Kriminaldirektor. Einige der Geldbündel sollen noch immer Banderolen mit Stempeln der Sparkasse Arnstadt getragen haben. Die Arnstädter Beute war in einem Rucksack, wurde also gefunden, die 6 "NSU-Bekennervideos" im selben Rucksack aber erst am 1.12.2011.


Doch die Thüringer Ermittler beschäftigt seit Freitag noch ein dritter Tatort. Im sächsischenZwickau im Ortsteil Weißenborn wurde eine Doppelhaushälfte bei einer Verpuffung weitgehend zerstört. Zeugen wollen eine blonde Frau kurz vor dem Unglück aus dem Haus kommen gesehen haben. Die 36-jährige mit Namen Susann wird inzwischen per Haftbefehl gesucht, da die Verpuffung absichtlich herbeigeführt worden sein soll. Blonde Frau, so so...

Mir scheint es wahrscheinlich, dass die Uwes mitsamt Wohnmobil am Donnerstag gekidnappt wurden, und über Nacht dann "Am Schafrain" in Stregda verbrachten, mitsamt Wohnmobil höchstwahrscheinlich.

Zschäpes Anwesenheit in Eisenach am 3.11.2011 bei Wieschke in Eisenach ist durch Spürhunde belegt, laut Holger Schmidt ARD.
Die Frage ist nur, wie sie dorthin kam...

8 Waffen, altes Bankraubgeld, 40 Kartons Asservate, das Womo muss gründlich gespickt worden sein, bevor es zurück in den Schafrain kam und angezündet wurde. Das dürfte in der Nacht auf den 4.11.2011 passiert sein.


Wer am 25.10.2011 ein Wohnmobil (mit Gerlachs BPA und einem unbekannten Mädchen) abholt, der lässt das nicht in Zwickau vorm Haus bis zum 3.11.2011 stehen, wenn er es am 4.11.2011 wieder abgeben will.

Ich vermute, dass die Uwes vor dem 3.11.2011 mit dem Womo unterwegs waren, am 3.11.2011 nach Zwickau zurückkamen, um es am 4.11. abzugeben, und dass sie dort in Zwickau erwartet und überwältigt wurden.

Zschäpe war gar nicht in Zwickau, die war in Eisenach, und deshalb fand der Showdown auch dort statt, samt Bankraub am alten Döner-Explosionsort, während parallel dazu in Zwickau die Bude ebenfalls präpariert wurde.

Eine Zschäpe-Darstellerin samt Katzen war in Zwickau, surfte herum, und verschwand ohne die fast 200.000 Euro kurz vor der Explosion dort. Meiner Meinung nach war das Susann Eminger, egal wer es war, deren Telefonkontakte mit Wohlleben und Eminger sind der Hintergrund der Handydaten-Löschaktion durch das BKA bei der Bundespolizei Anfang Dez 2011.

fatalist
17.11.2013, 05:21
Bei Elsässer wehrt sich Gronbach tapfer und postet neue Details.


Il Padrino sagt:16. November 2013 um 14:21 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-79024)
Jetzt googelt jeder einmal die genannten Brodbeck, Rühle und Neidlein und vergleicht sie mit den Phantombildern. Da ist nicht mal im Ansatz eine Ähnlichkeit vorhanden.

Rühle könnte man mit viel Phantasie noch durchgehen lassen, aber Neidlein sieht einem Eichhörnchen ähnlicher, als Phantombild Nr. 8… Das Fake-Phantombild Nr. 8 sieht imo Tino Brandt ähnlich, aber egal.


Alexander Gronbach sagt:16. November 2013 um 21:56 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-79072)

@ Spiel Über

Mundlos und Böhnhardt können “nicht” die Mörder von Michele Kiesewetter gewesen sein, es sei denne sie wären von Theresienwiese zum Kontrollpunkt auf Autobahn geflogen!


Laut Google Maps beträgt die Entfernung knapp 22 Kilometer und die normale Fahrzeit 27 Minuten. Also passt das.
Was hatte dieses Wohnmobil deiner Meinung nach dort zu suchen? Hatte das Böhnhardt unter dem Namen Gerlach etwa für Brodbeck gemietet? Warum sollte Brodbeck ein Wohnmobil benutzen? Das ist Humbug.


1.
Laut eueren Verschwörungstheorien war Alexander Horn mit dem Wohnmobil unterwegs.
Wollt Ihr die Mobilfunknummer aus den VS NfD Akten? Ihr Möchtegernespinner!

Die auf dem Mietvertrag angegebene Mobilfunknummer 0160/98474372 wurde von den Mitgliedern der terroristischen Vereinigung „NSU” genutzt.
KKin Voggenreiter (Vermerk zur Rufnummer auf dem Mietvertrag vom 21. September 2012),


2.
Es gab kein Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW-87 auf der Theresienwiese, weder am Tagtag noch sonst….. und es ist laut VS NfD Akte unmöglich, diese Strecke zwischen Tatzeitpunkt und angeblichen Tahndungspunkt zu fahren…..
vor der Tat auf der Theresienwiese beobachtete Wohnmobil (braun, busähnlich, ohne Alkoven) war nicht das von Böhnhardt und Mundlos angemietete.

Lichtbilder des angemieteten Fahrzeugs mit dem damaligen Kennzeichen C-PW 87,
Fahrstrecken mit Weg-Zeit-Berechnung zwischen Tatort und Ringalarmpunkt, …………………. Die Fahrtzeit beträgt unter Berücksichtigung verschiedener Anfahrtswege zwischen 24 und 31 Minuten.
Kontrollliste (nach Übertragung in die EDV)

Aber das ist typisch für euch Gestalten, erst in einem Absatz diesen WOMO Vermieter Horn ankacken, dann wird in Folge behauptet, es wäre doch möglich, dass Mundlos und Böhnhardt diese Fahrtzeit geschafft hätten….. ich dachte es wären die DIA / CIA Gladiokiller aus Absurdistan?


Nächster Punkt Ihr Spinner -
KHK Guth (Schlussbericht zum Komplex Wohnmobil C-PW 87 vom 14. März 2012),
Kriminalbeamter Rieder (Vermerk zu den Ermittlungen bei der Bereitschaftspolizei Böblingen vom 28. April 2007), Altakte Kiesewetter
Kriminalbeamter Gmelin (Vermerk zum Ermittlungskomplex Bereitschaftspolizei vom 26. April 2007), Altakte Kiesewetter
Kriminalbeamter Rieder (Ermittlungsübersicht Vernehmungen von Angehörigen der BFE 523 und EZ 514 vom 26. Juni 2007), Altakte Kiesewetter


[/Zitat]
Woher willst du denn wissen, ob das Nelly Rühle war, wenn die Auflösung der kamera so schlecht war, dass man auch keine Beate Zschäpe identifizieren konnte?
Das ist mal wieder eine bloße Behauptung, eine Erfindung von dir.


Du bist ein Dummschwätzer – eben typisch verwirrter rechter Spinner der weder irgendwelche Akten kennt und nur Scheisse zusammen schwaffelt! Wer ist auf Bild 17 bis 31 erkennbar? Los Du Schwätzer, schau nach….. och, haste garnicht vorliegen?
KHK Kindermann (Vermerk vom 10. Januar 2012 zur zusammenfassenden Auswertung fraglicher Videosequenzen)
KHK Kindermann (LiBAkte vom 2. März 2012 über die Auswertung von Videosequenzen im Bahnhof Heilbronn)


[/Zitat}
Auch das ist Humbug, denn Barbare Eichelbaum arbeitete nicht im Krankenhaus in Ludwigsburg, sondern im SRH-Fachkrankenhaus Neresheim im Ostalbkreis. Vielleicht hat Nelly Rühle einfach so nebenbei durch ein normales Gespräch während ihrer Arbeit erfahren, dass der Polizist in einem bestimmten Krankenhaus liegt. Daraus kann man aber nicht einen Auftrag zum Ausspähen machen. Wegen dieser Verleumdung hat Nelly Rühle gegen dich auch eine Klage eingereicht.


Nö, diese rechtextreme Nelly Rühle hat keine Klage eingereicht sondern bibbert und wurde am 17 Dezember 2012 vernommen. Zu Deinem Lügenmärchen was Barbara Eichelbaum angeht -

Auszug aus Vorläufigen Abschlussbericht (Was inzwischen widerlegt ist, hier ging es um eine Lilli….. )
Lilli R. wurde am 8. Februar 2013 vom LKA Baden-Württemberg vernommen. Sie gab an, mit der Pflege des verletzten Polizisten selbst nicht befasst gewesen zu sein. Sie habe ihn nicht ein einziges Mal gesehen. Der Polizist sei auf der Station 3, der Intensivstation, gepflegt worden. Sie selbst sei aber auf der Station 2 tätig gewesen. Aller-dings hätten sich die Pflegekräfte beim Rauchen über den Gesundheitszustand des Polizisten unterhalten
(Zusammenfassendes Ermittlungsergebnis zu Spur 3710 vom 15. Juni 2011)


Dann warten wir doch ganz einfach ab, was diese Spurenauswertung in den nächsten Wochen betr. DNS einer Frau und eines Mannes ergeben……


Zum Schluss noch, es ist schon verwunderlich, wie der “ehemals” gute investigative Elsässer solche ungeprüften Behauptungen, welche sich in jedem Folgeabsatz ansich schon wiedersprechen, überhaupt zulassen kann! Das ist nicht logisch, dass eine Spur 3710 vom 15.6.2011 eine Vernehmungsaussage von Feb 2013 enthält.

fatalist
17.11.2013, 05:56
Die Fahrzeug-Ausleihdaten und Papiere wurden nach dem 4.11.2011 getürkt, frisiert, was nicht nur beim Heilbronner Wohnmobil geschah, sondern wohl systematisch: Autovermieter Maik Stölzel vor Gericht zu "Gerlachs Führerschein".


Behnke fragt, ob S. die Person für dieselbe gehalten habe auf dem Führerschein, was der bestätigt. Dann wird S. der auf Holger G. ausgestellte Führerschein mit einem Bild des tatsächlichen G. mit Brille vorgehalten. S. sagt, an dieses Bild könne er sich überhaupt nicht erinnern, das sei für ihn nicht der “Holger G.” und er habe nie einen Führerschein mit Brille gesehen. http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-48-verhandlungstag-22-oktober-2013/

Der Vermieter hatte einen Führerschein von Holger Gerlach mit einem Foto von Uwe Böhnhardt zigmal vorgelegt bekommen, und als er vor Gericht den Führerschein Gerlachs mit dem Bild Gerlachs vorgelegt bekam, da erkannte er das Bild nicht.

Das erlaubt genau eine einzige Schlussfolgerung:
Was man uns erzählt ist unwahr, Böhnhardts "Gerlach-FS" hatte ein Böhnhardt-Foto.

Im Wohnmobil fand man aber Gerlachs FS mit Gerlachs Foto, den der laut Anklage 2004 an den NSU übergeben haben will.
Auch da stimmt nichts an der Story, und die Verteidigung hat das offensichtlich gar nicht gerafft... ein Trauerspiel, wie das mit Gerlachs BPA.

fatalist
17.11.2013, 07:22
1996 erhielten verschiedene Politiker, darunter Ministerpräsidenten und Innenminister, Drohbriefe mit angeblich rechtsextremistischem. Hintergrund. Als Absender wurden fiktive Organisationen wie eine »Großdeutsche Befreiungsfront« oder ein »Kommando Volkszorn Brandenburg« genannt. Die Staatsanwaltschaft Hildesheim ermittelte den mutmaßlichen Täter: ein Staatsschutzbeamter der Kripo in Braunschweig. Bei der Durchsuchung seiner Wohnung wurden die Kollegen fündig. Sie fanden neben vergleichbaren Briefen auch 2.000 Schuß Munition, eine Präzisionsschleuder und Sprengstoff. Wegen solcher Drohbriefe eines »Staatsschützers« wurden über 30 Wohnungen von behördlich registrierten »Rechten« durchsucht. Eine der erfundenen Terrororganisationen, die »National-Autonomen Zellen«, tauchte 1994 sogar im Niedersächsischen Verfassungsschutzbericht auf.
In diesen Zusammenhang - gefakter Rechtsterror- gehört wohl auch die NSU-Drohmail von 1999

fatalist
17.11.2013, 08:32
In diesen Zusammenhang - gefakter Rechtsterror- gehört wohl auch die NSU-Drohmail von 1999
Die Mail wird im Verfassungsschutzbericht Brandenburg nicht erwähnt:
http://www.verfassungsschutz.brandenburg.de/media_fast/4055/VSB_1999.pdf

bio
17.11.2013, 08:55
Zum Heilbronner Wohnmobil in der Ringfahndung:

Da sitzen also in der Nähe von Grossbottwar am Kontrollpunkt LB3 zwei Polizisten im Streifenwagen auf der Kreuzung, und der eine kritzelt auf Papier, was ihm der andere diktiert: Kennzeichen und Uhrzeit der Fahrzeuge. Um 14:37 notieren sie C-PW 87.
Mehr nicht.

Der Idiot Gronbach schreibt ständig "Autobahnkontrollpunkt", klar, weil Autobahnen ja auch so viele Kreuzungen haben, näch wahhr???

Die Listen bleiben dann bis 2010 in Pappkartons liegen, 30.000 Kennzeichen insgesamt.
Überprüft wird gaa nix. 3 Jahre lang.

Erst nach dem 4.11.2011 wird -oh Wunder- festgestellt, dass dort ein Wohnmobil des Verleihers Alexander Horn aus Chemnitz dabei war, welches "Holger Gerlach" ausgeliehen hatte.

Alexander Horn gibt vor Gericht an, er selbst sei am Tattag in der Nähe von Heilbronn gewesen, um ein gebrauchtes Womo anzuschauen, und sein Kennzeichen lautete C-AH 28, was nicht für "Alexander Horn" stehe, sondern für Adolf Hitler Blood&Honour, wie die Antifa Nebenklage messerscharf schliesst.

Es scheint also so zu sein, dass Alexander Horn in die Ringfahndung geriet.
Man darf sich jetzt fragen, mit welchem Fahrzeug, mit welchem Kennzeichen???

Nahm er einen Kennzeichensatz eines seiner Womos zwecks Probefahrt mit?
Warum hatte A.H. nicht C-AH XY auf seinen Wohnmobilen, auf seinem Auto aber schon?

Warum sollte A.H. eine Dienstfahrt (Womo anschauen) mit seinem Privatwagen machen?

These: Horn war mit einem seiner gewerblichen Fahrzeuge unterwegs.
Ein Wohnmobil, was denn sonst??

Ein "Bolko" macht darauf aufmerksam, dass bei Horn ein "Eric T." arbeitet (siehe: http://www.autohorn-chemnitz.de/auto-horn.html). Wegen der Namensgleichheit könnte er verwandt sein mit “Enrico T.”, der (angeblich) in der Ceska-Lieferkette der Ceska-Mordwaffe stünde. Ich glaube, Enrico T. bestreitet das aber.
Trotzdem - wäre das schon ein ziemlicher Zufall.

fatalist
17.11.2013, 08:59
Trotzdem - wäre das schon ein ziemlicher Zufall. Enrico ist ja auch nicht Eric. Habs gelesen, was Bolko schreibt, glaube das sind 2 verschiedene Personen.

fatalist
17.11.2013, 09:25
Schon kurz nach dem Auffliegen der Killer-Bande im November 2011 berichtete FOCUS, das Wohnmobil der Täter sei nach dem Kiesewetter-Mord bei einer Kontrolle nahe Heilbronn registriert worden. Die Polizei bestätigte dies und stellte die Sache als Fahndungserfolg dar. http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/report-im-pappkarton-begraben_aid_755331.html

Wie kurz nach dem 4.11.2011 hat man denn die 30.000 Halterermittlungen durchgeführt???


Am 14. August 2010 erhielten zwei Polizistinnen den Auftrag, das noch vorhandene Material stichprobenhaft zu untersuchen. Ihr Befund stellt eine Bankrotterklärung für die Ermittler dar. Und er bietet den klassischen Stoff für parlamentarische Untersuchungsausschüsse.

Dem Prüfbericht zufolge waren die Kennzeichenlisten „unvollständig elektronisch erfasst“ und konnten „nur zum Teil“ im computergestützten Fahndungssystem CRIME abgefragt werden. Einige Datensätze seien „komplett“ verschwunden, etwa die Zulieferung der Polizeidirektion Böblingen, deren Beamte am Tag des Mordes zehn Kontrollposten besetzt hatten.

Die Halter der erfassten Fahrzeuge sind nicht festgestellt worden Aber nach dem 4.11.2011 ging das auf einmal innerhalb weniger Tage???

Das glaube ich nicht. Das stimmt nie und nimmer.


16.11.2011, FOCUS:


In Baden-Württemberg wurde indes bekannt, dass die Polizei am Tag des Mordes an der Polizistin Michéle Kiesewetter in Heilbronn ein Wohnmobil mit einem Kennzeichen aus Ostdeutschland notierte. Nach Informationen der Nachrichtenagentur dpa wurde nun festgestellt, dass der Anmieter Holger G. war. Wäre damals intensiv ermittelt worden, wer das Fahrzeug gemietet hatte, hätte die Polizei auf die Spur der Terrorgruppe kommen können, berichtet der „Tagesspiegel“ über Überlegungen in Sicherheitskreisen.

Holger G. sitzt derzeit in Untersuchungshaft. Er soll dem mutmaßlichen Zwickauer Terror-Trio 2007 seinen Führerschein und Reisepass zur Verfügung gestellt und mehrfach Wohnmobile angemietet haben. http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-24222/mord-in-kassel-schon-sehr-frueh-spur-ins-neonazi-milieu_aid_685234.html

In diesem Zusammenhang wichtig:

Nur 9 Tage danach, am 25.11.2011, wurde Holger Gerlach im Verhör vorgeworfen, ER SELBST habe das Wohnmobil angemietet, der Vermieter hätte ihn auf Fotos identifiziert.

fatalist
17.11.2013, 09:32
Wischi-waschi bei DIE WELT zum selben Thema:


An dem Kontrollpunkt Oberstenfeld in Richtung Autobahn notierten Beamte am Tattag 20 Kennzeichen von auffälligen Fahrzeugen, darunter gegen 14.37 Uhr das Wohnmobil mit der Chemnitzer Nummer C-PW 87. Die Fahnder beabsichtigten daraufhin, die Fahrzeughalter zu ermitteln.

Aber dieser Schritt, so der Bericht, wurde "zurückgestellt" – und auch später nicht gegangen. Binninger bewertet das so: "Durch die Ringalarmfahndung war man den Tätern so nah wie noch nie." Aber man habe es versäumt, die notierten Kennzeichen umfassend und konsequent zu überprüfen. "Das war ein verhängnisvoller Fehler. Mit dieser Spur hätte man das Terrortrio schon 2007 identifizieren können."



Böhnhardt mietete Wohnmobil unter falschem NamenDas Wohnmobil C-PW87 hatte das NSU-Mitglied Böhnhardt in Chemnitz angemietet. Allerdings nicht unter eigenem Namen, sondern mit Personaldokumenten, die auf den damals im Raum Hannover wohnenden Holger G. ausgestellt waren. Der frühere Rechtsextremist, der jetzt als Beschuldigter in Untersuchungshaft sitzt, war einst ebenso wie die NSU-Mitglieder im Neonazi-Netzwerk Thüringer Heimatschutz engagiert.


Hätten die Fahnder ihn im Jahr 2007 danach befragt, ob er am Tattag in Heilbronn war, wären Ungereimtheiten aufgefallen. Holger G. ging in Niedersachsen einer regelmäßigen Arbeit nach und konnte deshalb nicht gleichzeitig in Baden-Württemberg sein.
Ferner hätte die Polizei dem Autoverleiher Fotos von Holger G. vorlegen können und wohl spätestens dann erfahren, dass eine andere Person das Wohnmobil gemietet hatte.


Mehr noch, auf dem Vertrag für das Fahrzeug war die Handynummer 0160-98474372 vermerkt. Sie hätte die Fahnder vermutlich zum Zwickauer Unterschlupf der Neonazis geführt. Selten waren die Voraussetzungen für eine Festnahme des Trios so gut. Personaldokumente, ich würde mich totlachen, wenn das ebenfalls der BPA Gerlachs war, wie beim letzten Wohnmobil, den Böhnhardt gar nicht hatte...

brain freeze
17.11.2013, 09:58
2 Bankräuber Anfang September 2011 in Arnstadt, die auf Fahrrädern flüchten, und die Soko nennt man "Trio" ???

Was für eine Bankraubserie in Thüringen ist also gemeint?
1 Bankraub in Arnstadt ist keine Serie.

Es muss bereits zuvor Bankraube in Thüringen West gegeben haben, sonst hätte es wohl kaum eine BAO TRIO unter Menzel in Gotha dazu gegeben.

http://www.insuedthueringen.de/lokal/ilmenau/ilmenau/th+raub+schmiedefeld./Bundesweite-Bankraubserie-startete-in-Schmiedefeld;art83439,1560811

Okay, Soko Trio hatte nichts mit "unserem Trio" zu tun. Zufall.

Wann ist schon jemals ein Bankräuber im Tresorraum der Bank tot zusammengebrochen und wurde dann von seinen Komplizen in einem See versenkt???

Bizarr... super Krimi-Stoff.

http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/th+raub+schmiedefeld./Mehr-als-sechs-Jahre-fuer-Bankueberfall-in-Schmiedefeld;art83467,1644530

Ist für mich nicht geklärt. Drei Angeklagte heißt nicht, daß die BAO "Trio" hieß. Es wird sogar ausdrücklich von 6 Tätern beim Schmiedefelder Überfall gesprochen bzw. einer 14-köpfigen Bande.

Die Klärung, welche BAO Trio Menzel leitete, ist essentiell wichtig. Sie hat jedenfalls nichts mit der Soko Trio zu tun, die vom BKA nach dem Showdown 04/11 gebildet wurde. Ich würde nicht ausschließen, daß sich Menzel in München unter Druck verquatscht hat. Er wollte - wie er sagte - "sein Bestes" geben und hat's evtl. total vermasselt. Die BAO Trio kann Zufall sein, aber auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

Bio verweist auf seinem Blog auf KOK Jens Merten (http://friedensblick.de/8537/nsu-polizeidirektor-menzel-verheddert-sich-vor-gericht/). Aber der kommt aus Sachsen und sagt im PUA-Vernehmungsprotokoll kein Wort über Menzel oder eine BAO "Trio". Er spricht aber über die Verbindungsaufnahme mit der Thüringer Polizei nach den Banküberfällen in Arnstadt und Eisenach.

Menzel kann durch diese Kontaktaufnahme die Informationen über die Verbindung zu B&M und deren Vorgehensweise erhalten haben, wenn man in Sachsen Bescheid wusste und B&M nicht fassen durfte.

bio
17.11.2013, 11:03
Ist für mich nicht geklärt. Drei Angeklagte heißt nicht, daß die BAO "Trio" hieß. Es wird sogar ausdrücklich von 6 Tätern beim Schmiedefelder Überfall gesprochen bzw. einer 14-köpfigen Bande.

Die Klärung, welche BAO Trio Menzel leitete, ist essentiell wichtig. Sie hat jedenfalls nichts mit der Soko Trio zu tun, die vom BKA nach dem Showdown 04/11 gebildet wurde. Ich würde nicht ausschließen, daß sich Menzel in München unter Druck verquatscht hat. Er wollte - wie er sagte - "sein Bestes" geben und hat's evtl. total vermasselt. Die BAO Trio kann Zufall sein, aber auf jeden Fall im Hinterkopf behalten.

Bio verweist auf seinem Blog auf KOK Jens Merten (http://friedensblick.de/8537/nsu-polizeidirektor-menzel-verheddert-sich-vor-gericht/). Aber der kommt aus Sachsen und sagt im PUA-Vernehmungsprotokoll kein Wort über Menzel oder eine BAO "Trio". Er spricht aber über die Verbindungsaufnahme mit der Thüringer Polizei nach den Banküberfällen in Arnstadt und Eisenach.

Menzel kann durch diese Kontaktaufnahme die Informationen über die Verbindung zu B&M und deren Vorgehensweise erhalten haben, wenn man in Sachsen Bescheid wusste und B&M nicht fassen durfte.

Er erzählt, wie er als Leiter einer Sonderkommission nach einem Überfall auf eine Sparkassenfiliale am 7. September [2011] in Arnstadt umfangreiche Ermittlungen getätigt hatte. Die Soko habe es wegen einer Banküberfallserie in den Jahren 2008 bis 2011 gegeben. Über die Erkenntnisse zur Tat am 7.9. hätten sie bundesweit am 13. September eine “Erkenntnismitteilung rausgesteuert”: “zwei Täter, maskiert, bewaffnet, Fahrräder bei der Tatausführung. Einer der Täter Linkshänder”. Die Kripo Chemnitz habe gemeldet, dass es durch die selben Täter mehrere Überfälle gegeben habe. Menzel sagt: “die Parallelitäten waren verblüffend”. Sie hätten daraufhin ein neues Fahndungssystem aufgelegt, um so schnell wie möglich die Abgangswege zu besetzen, ohne die bekannte Ringalarmfahndung zu vernachlässigen, die in der Regel weiter außerhalb liege." nsu-watch

das heißt, es kab eine Sonderkommission. Wird die auch "Besondere Aufbauorganisation" (BAO) genannt? Es wäre schön ein großer Zufall, dass sie "Trio" genannt worden wäre.

fatalist
17.11.2013, 12:31
Menzel kann durch diese Kontaktaufnahme die Informationen über die Verbindung zu B&M und deren Vorgehensweise erhalten haben, wenn man in Sachsen Bescheid wusste und B&M nicht fassen durfte. Soweit würde ich nicht gehen, dass die Sachsen B&M nicht fassen durften.

Was Menzel genau gesagt haben soll, das haben wir NUR von NSU-Watch, da ist Vorsicht geboten...

brain freeze
17.11.2013, 12:57
Soweit würde ich nicht gehen, dass die Sachsen B&M nicht fassen durften.

Was Menzel genau gesagt haben soll, das haben wir NUR von NSU-Watch, da ist Vorsicht geboten...

NSU-Watch bezieht sich bei Menzels BAO "Trio" m.W. auf Yavus Narin, den Anwalt der Boulgaridis-Witwe, der es sich ebenfalls zur Aufgabe gemacht hat, das Staatstheater zu entlarven und für mich noch zu den glaubwürdigsten Nebenklagevertretern zählt. Du hast recht, Vorsicht ... trotzdem irgendwas stimmt hier nicht. Menzel hätte das Mißverständnis aufklären können, eiert aber rum und muß von Götzl gerettet werden.

fatalist
17.11.2013, 14:04
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2043.pdf

Ab Seite 94 geht es um die Raubüberfälle, das ist dieser Zeuge Merten, und der hat das recht akribisch vorgetragen.

2006 ein Bankräuber in Zwickau, keine Beute, Bauchschuss, alle Bankraube mit Dreieckstüchern, und dann einen Monat später mit völlig neuer Maskierung in Stralsund. Man habe sie am SÄCHSISCH erkannt, die hochdeutsch redenden Thüringer B&M.

Das ist echt zu geil !!!

2007 also in Stralsund das erste Mal Masken, und dann bis September 2011 (Arnstadt) gar nichts.
Vor Stralsund NIEMALS Masken...

Delao
17.11.2013, 17:53
Ab Seite 94 geht es um die Raubüberfälle
Die Täter werden als "brutal" beschrieben. Das passt nicht zu den Tätern aus dem letzten Banküberfall, als sie dem Rentner, der die Anweisungen noch nicht mal befolgte, auch noch dessen Geld hinterher trugen.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6683860&viewfull=1#post6683860
Den letzten Bankräubern war Geld vielleicht nicht so wichtig.

Wenn man in Stralsund Jenaer für Sachsen hält, sollte das nicht weiter wundern, da Jena nicht weit von Leipzig entfernt ist.

brain freeze
17.11.2013, 20:57
Noch mal Menzel in München laut NSU-Watch. Hier auch die Verbindung Menzel zu KOK Merten?


Er [Menzel, bf] erzählt, wie er als Leiter einer Sonderkommission nach einem Überfall auf eine Sparkassenfiliale am 7. September [2011] in Arnstadt umfangreiche Ermittlungen getätigt hatte. Die Soko habe es wegen einer Banküberfallserie in den Jahren 2008 bis 2011 gegeben. Über die Erkenntnisse zur Tat am 7.9. hätten sie bundesweit am 13. September eine “Erkenntnismitteilung rausgesteuert”: “zwei Täter, maskiert, bewaffnet, Fahrräder bei der Tatausführung. Einer der Täter Linkshänder”. Die Kripo Chemnitz habe gemeldet, dass es durch die selben Täter mehrere Überfälle gegeben habe. Menzel sagt: “die Parallelitäten waren verblüffend”. Sie hätten daraufhin ein neues Fahndungssystem aufgelegt, um so schnell wie möglich die Abgangswege zu besetzen, ohne die bekannte Ringalarmfahndung zu vernachlässigen, die in der Regel weiter außerhalb liege.

Am Freitag, 4.11. hätten sie die Meldung von einen Überfall auf die Sparkasse Eisenach erhalten. Da es eine für die Serie “typische Überfallzeit” gewesen sei, hätten sie genügend Kräfte vorrätig gehabt, die dann alle nach Eisenach gefahren seien.

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/

Menzels Team erwartete den 2. Überfall. Welche Banküberfallserie der Soko "Trio" unter ABV Menzel gemeint ist, bleibt unklar. Weitere Verweise auf frühere Überfälle (außer des Schmiedefelder Überfalls 2008) nach dem Eisenacher Überfall erwähnen ausschließlich Einzeltäter oder 2 Täter.


Banküberfälle in Thüringen



7. September 2011, Arnstadt: Zwei Männer überfallen die Sparkasse in der Goethestraße und bedrohen die Anwesenden mit zwei pistolenähnlichen Gegenständen. Die Täter entkommen auf dem Fahrrad.
4. August 2011, Heyerode: Ein Bewaffneter überfällt die Volks- und Raiffeisenbank. Er zwingt eine Angestellte mit vorgehaltener Pistole, Geld herauszugeben. Er flüchtet zu Fuß.
3. Mai 2011, Bad Tennstedt: In der Sparkasse filmt eine Kamera einen Überfall detailliert mit. Ein Mann mit Pistole kommt in die Bank, er richtet die Waffe erst auf einen Kunden. Dann geht er an den Schalter, wo ein Bankangestellter gerade im Gespräch mit einer Frau ist. Auch er muss in die Mündung der Pistole schauen.
30. September 2010, Heringen: Der Bankräuber bedroht drei Kassiererinnen und einen Kunden der Sparkasse mit einer Pistole. Er trägt eine Sonnebrille und hat sich ein Tuch ins Gesicht gezogen. Das Geld verstaut er in einer Plastiktüte.
2. August 2010, Küllstedt: Eine Passantin beobachtet zwei verdächtige Männer vor der Eichsfelder Sparkasse. Sie sind maskiert und laufen in Richtung Sparkasse. Als sie bemerken, dass sie beobachtet werden, flüchten die Männer.
15. August 2010, Dingelstädt: Kurz vor Feierabend steht ein maskierter in der Sparkasse vor dem Tresen. Er hat einen waffenähnlichen Gegenstand vorgehalten und erpresst sich Zugang zum Tresor.
28. Januar 2010, Herbsleben: Mehrere Zehntausend Euro erbeutet ein Mann in der Sparkasse. Er hatte die Filiale gegen 17.35 Uhr mit einer Pistole bewaffnet betreten. Das Geldinstitut war im März 2008 schon einmal ausgeraubt worden.



http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Nach-Bankueberfall-in-Eisenach-raetselhafter-Tod-im-Wohnwagen-2044156021

Die NSU-Watch-Version von Menzels Soko wird durch Spiegel bestätigt. Allerdings wird der Name "Trio" nicht genannt.


Auftritt des Leitenden Polizeidirektors aus Gotha, Michael Menzel, 53, im NSU (http://www.spiegel.de/thema/nsu_prozess/)-Prozess. Er führte anlässlich zahlreicher Banküberfälle in Thüringen seit 2008 eine Sonderkommission. Sie fahndete nach zwei Tätern, bei den Überfällen maskiert und bewaffnet, einer davon ein Linkshänder. Zu deren Modus Operandi gehörte die Flucht auf Fahrrädern. Als Menzel erfuhr, dass auch die Chemnitzer Polizei wegen mehrerer Überfälle nach solchen Tätern suchte, dehnte er die Fahndung bundesweit aus.

"Wir gingen davon aus, dass die Täter die polizeilichen Fahndungsmethoden wie die Ringfahndung kannten. Also gingen wir anders vor: Wir bemühten uns, die Wege von einem Tatort weg so schnell wie möglich zu besetzen, die von Radfahrern benutzt werden konnten. Dann kam der Anruf aus Eisenach, 9.30 Uhr, Überfall auf die dortige Sparkasse", so Menzel. Die alte Autobahn, die aus der Stadt führt, sei sogleich ins Visier genommen worden. "Unsere These war: Diesmal sind die Täter nicht mit Fahrrädern auf der Flucht, sondern vermutlich mit einer Art Transporter. So wurde Eisenach fast abgeriegelt."

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-polizeidirektor-berichtet-von-ermittlungen-in-eisenach-a-932237.html

fatalist
18.11.2013, 04:46
Wenn man in Stralsund Jenaer für Sachsen hält, sollte das nicht weiter wundern, da Jena nicht weit von Leipzig entfernt ist. Deshalb hielt der Zwickauer Autovermieter Maik Stölzel den "Gerlach" ja auch für eine VW-Mann aus Hannover, weil die in Hannover für ihr Sächseln bekannt sind.

Haste prima aufgepasst. Glückwunsch.

fatalist
18.11.2013, 04:50
Menzels Team erwartete den 2. Überfall. Welche Banküberfallserie der Soko "Trio" unter ABV Menzel gemeint ist, bleibt unklar. Weitere Verweise auf frühere Überfälle (außer des Schmiedefelder Überfalls 2008) nach dem Eisenacher Überfall erwähnen ausschließlich Einzeltäter oder 2 Täter.

Die NSU-Watch-Version von Menzels Soko wird durch Spiegel bestätigt. Allerdings wird der Name "Trio" nicht genannt.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-polizeidirektor-berichtet-von-ermittlungen-in-eisenach-a-932237.html
Die Soko "Bankraube" von Menzel wurde 2008 gegründet (Schmiedefeld) und war mit der Ergreifung und Aburteilung der Täter quasi Geschichte. Also 2010.

fatalist
18.11.2013, 05:18
19.-21.11.2013 – Vorschau (http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/11/17/19-21-11-2013-vorschau/)

In der Woche des 19.11.2013 werden einige sehr interessante ZeugInnen vernommen.
Am Dienstag ist Brigitte Böhnhardt, die Mutter von Uwe Böhnhardt geladen.
Am Mittwoch und Donnerstag schließlich sind die Brüder André und Christian Kapke geladen. André Kapke, ein gewaltbereiter Nazikader, war einer der engsten Vertrauten von den „Drei“, Wohlleben und Gerlach in Jena. Sein jüngerer Bruder Christian war ein früher Vertrauter des Angeklagten Carsten Schultze, später aktiv bei extrem rechten Burschenschaften und der Band Eichenlaub, die 1999 eine Lobeshymne auf die untergetauchten Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe sang.
Weitere ZeugInnen, die ursprünglich für Dienstag geladen waren, wurden abgeladen und werden zu einem späteren Zeitpunkt vernommen.
Bei allen Nazi-Zeugen stellt sich natürlich die Frage, ob sie die Aussage verweigern werden – insbesondere bei André Kapke liegt ein Verdacht, dass er „die Drei“ tatkräftig unterstützt hat, durchaus nahe.

3 ganze Tage für 3 Zeugen, die zur Aufklärung der behaupteten 10 Morde etc pp. rein gar nichts beitragen können. Absurd.

Dafür ne Woche drauf dann werden wieder zahlreiche Zeugen nach Hause geschickt werden???


060. Tag: 26. November 2013, 09:30 Uhr, Armin K., Wohnumfeld
060. Tag: 26. November 2013, 10:00 Uhr, Christian M., Urlaubsbekanntschaft
060. Tag: 26. November 2013, 10:20 Uhr, Karin M., Urlaubsbekanntschaft
060. Tag: 26. November 2013, 10:40 Uhr, Ursula S., Urlaubsbekanntschaft
060. Tag: 26. November 2013, 11:00 Uhr, Wolfgang S., Urlaubsbekanntschaft
060. Tag: 26. November 2013, 11:20 Uhr, Mario G., Urlaubsbekanntschaft
060. Tag: 26. November 2013, 11:40 Uhr, Britta K., Urlaube
060. Tag: 26. November 2013, 13:00 Uhr, Caroline R., Urlaube
060. Tag: 26. November 2013, 13:30 Uhr, Sindy P., Wohnumfeld
060. Tag: 26. November 2013, 13:45 Uhr, Aleksander H., Wohnumfeld
060. Tag: 26. November 2013, 14:15 Uhr, Prof. Dr. Siegfried Mundlos 11 Zeugen für einen Tag. Prof Dr. Mundlos wäre besser geeignet, einen ganzen Tag auszusagen.

Erzähle mir niemand, das sei Dummheit, diese "Vorladungstaktik".
Das ist Absicht.

fatalist
18.11.2013, 05:29
Rechtsstaat wie die Antifa ihn begreift:




Zum wiederholten Mal Anschlag auf NSU-Anwaltsbüro in Cottbus
17.11.2013 18:45 -
http://www.niederlausitz-aktuell.de/files/content/33457_1thm.jpg (http://www.niederlausitz-aktuell.de/artikel_3_33457.php#)Seit einigen Tagen sehen Passanten und Autofahrer einen neuen Schandfleck in der Cottbuser Bahnhofstraße. Ein Gebäude wurde mit roter Farbe beworfen. An selber Stelle gab es bereits im Mai einen Anschlag, damals wurden mit Steinen die Scheiben des dortigen Büros eingeworfen.

Ziel der Attacke ist der [B]Cottbuser NSU-Anwalt Olaf Klemke, der seine Kanzlei in dem Gebäude hat. Er ist der Verteidiger von Ralf Wohlleben - einem der Angeklagtem im NSU-Prozess, welchem die Beschaffung der Pistole für die rechten Morde zur Anklage steht. Klemke hat schon des Öfteren mit brisanten Fällen im rechten Milieu der Region und in Sachsen zu tun gehabt und daher wohl nicht zufällig wieder Opfer des Anschlags. Der NSU-Prozess wurde vergangene Woche fortgesetzt. Klemke machte dort von sich reden als er den Prozessvorsitzenden Manfred Götzl dazu zwang seine Einschätzung in einer prozessualen Situation zu revidieren.

Foto: Archivbild






http://www.niederlausitz-aktuell.de/files/content/33457_2.jpg




http://www.niederlausitz-aktuell.de/artikel_3_33457.php

Der Faschismus zeigt seine hässliche Fratze. Der Linksfaschismus, wohlgemerkt.

fatalist
18.11.2013, 05:49
SCHWÄBISCH HALL


Kritik an mangelnder Aufklärung

Mehr als 300 Personen beteiligten sich am Samstag an der Demo gegen rechte Gewalt und behördliches Versagen. Anlass war die Mordserie des NSU.
THUMILAN SELVAKUMARAN | 18.11.2013
http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/art1188139,2309263


http://static1.swp.de/storage/scl/import/swp-beta-import/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/print/1341740_t1w600h392q90s1v44798_swp-7202696_13297233_01_1811_HALL_right_4C_727081041.j pg?version=1384745995

Bei der Demonstration gegen rechte Gewalt auf dem Dietrich-Bonhoeffer-Platz spricht Martina Renner (links). Foto: Ufuk Arslan

Mit antifaschistischen Parolen und Kritik am Verfassungsschutz zieht der Block der Demonstranten vorbei an Kocherquartier und Innenstadt. "Ku-Klux-Klan und Polizei - mittendrin statt nur dabei", skandieren die Teilnehmer der Demo, zu der unter anderem von Linken, Grünen, KPD, MLPD, Gewerkschaften sowie antifaschistischen Gruppen aufgerufen worden war.

"342 Teilnehmer haben wir gezählt", sagt Versammlungsleiter Siggi Hubele, der mit der Resonanz "sehr zufrieden" ist. Sie halten Transparente hoch, aber auch Bilder der zehn Mordopfer, die laut Generalbundesanwaltschaft auf das Konto des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) gehen, darunter das Bild der 2007 getöteten Polizistin Michèle Kiesewetter.

Rednerin Martina Renner, Mitglied des NSU-Untersuchungsausschusses in Thüringen, hat große Zweifel, dass nur die drei mutmaßlichen Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos sowie Beate Zschäpe verantwortlich gemacht werden können. Baden-Württemberg böte viele Gründe, einen eigenen Untersuchungsausschuss zu gründen. "Es passiert aber nichts." Die versprochene Aufklärung und Transparenz nach dem Auffliegen des NSU vor fast genau zwei Jahren fehle.

Siggi Hubele ergänzt: "13 Jahre konnte diese Mörderbande durch Deutschland ziehen." Die Geheimdienste hätten sich als unfähig erwiesen. Hubele thematisiert den Ku-Klux-Klan, der seinen Sitz in Hall hatte, zu dem auch zwei Polizisten gehörten - einer war Kiesewetters Einsatzleiter. Beide Polizisten sind noch im Dienst.

Die Polizei hat sich gewappnet. Bundespolizisten sichern das Bahnhofsareal. Dutzende Beamte der Bereitschaftspolizei Göppingen warten mit schwerer Montur - kommen aber nicht zum Einsatz. "Es ist alles friedlich", freut sich Hubele. Das bestätigt auch die Polizei. Schönes Motto.

Dieser Ex-Kiesewetter-Vorgesetzte Timo H. (Hess) dürfte inzwischen in Rheinland-Pfalz gelandet sein.



http://www.allgemeine-zeitung.de/fm/819/thumbnails/CON_985450655_26098_M.jpg.15741256.jpeg

Timo Heß (li.) und Achim Reimann von der Polizeiinspektion Kirn demonstrieren die sogenannten Anscheinswaffen, die unlängst bei einem Einsatz in der VG Bad Sobernheim sichergestellt wurden und sich dabei als Softair-Waffen herausgestellt haben. Foto: Michael Schuf
http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/kirn/img12480357.htm

Timo H. soll ja am Mordtag im Hauptbahnhof Heilbronn gewesen sein, 300 Meter vom Tatort entfernt.

Ein ganz heisser Kandidat für das echte Phantombild von "Arnolds Mörder", so nebenbei bemerkt...

brain freeze
18.11.2013, 08:23
SCHWÄBISCH HALL


Kritik an mangelnder Aufklärung

Mehr als 300 Personen beteiligten sich am Samstag an der Demo gegen rechte Gewalt und behördliches Versagen. Anlass war die Mordserie des NSU.
THUMILAN SELVAKUMARAN | 18.11.2013
http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/art1188139,2309263

Schönes Motto.

Dieser Ex-Kiesewetter-Vorgesetzte Timo H. (Hess) dürfte inzwischen in Rheinland-Pfalz gelandet sein.

http://www.allgemeine-zeitung.de/region/bad-kreuznach-bad-sobernheim-kirn/kirn/img12480357.htm

Timo H. soll ja am Mordtag im Hauptbahnhof Heilbronn gewesen sein, 300 Meter vom Tatort entfernt.

Ein ganz heisser Kandidat für das echte Phantombild von "Arnolds Mörder", so nebenbei bemerkt...

Soll das heißen, Arnold und Kiesewetter sollten doch liquidiert werden, weil sie das kleine schmutzige KKK-Geheimnis ihres Chefs kannten? Also, ich weiß nicht recht ...

fatalist
18.11.2013, 08:30
Soll das heißen, Arnold und Kiesewetter sollten doch liquidiert werden, weil sie das kleine schmutzige KKK-Geheimnis ihres Chefs kannten? Also, ich weiß nicht recht ... Nee, da muss noch mehr gewesen sein.

Wir haben ja eine interessante Gemengelage in Heilbronn:

Der MP Öttinger sprach 1 Tag nach dem Mord davon, dass es keine Beziehungstat war, sondern "allgemeiner Hass gegen die Polizei".

Die Soko Parkplatz wurde nicht beim LKA geführt, sondern bei der Kripo Heilbronn, wegen "örtlichem Bezug der Tat". Das widerspricht sich.

Die sich noch am Tattag meldenden Augenzeugen lieferten Phantombilder-Beschreibungen, die nie veröffentlicht wurden.

Und last but not least beteuert der Herr Kontextmoser, seine 13 männlichen Phantome seien echt, obwohl bei etlichen Bildern Dienststelle, Nummer und Datum fehlen.

Dass da was nicht stimmt ist doch wohl offensichtlich, sogar ohne "Ablenkungs-Wattestäbchenphantom" und nichtgesicherte private Mails Kiesewetters.

Die Ermittlungen wurden von Anfang an sabotiert, und die Unfähigkeit der Kripo Heilbronn ist nicht wegzudiskutieren:

- Ringfahndungslisten 4 Jahre lang nicht ausgewertet
- DNA-Spuren der Polizeikollegen erst nach 3 Jahren geprüft und als Täter ausgeschlossen
- Wattestäbchenphantom gejagt mit allen Kräften, anstatt die Phantombilder, Mails, Ringfahndungslisten parallel dazu weiter zu bearbeiten

Ausserdem fällt auf, dass auch bei der Überführung der SOKO ins LKA weiter geschlampt wurde, also nach Anfang 2009.

Als dann Mögelin die Soko 2010 übernahm, und es endlich vorwärts gehen sollte, wurde die Soko vom ESTA Meier-Manoras (wohl mittels Weisung von ganz oben) ausgebremst.

Ein Kollegenmord reicht da als Motivation der Vertuschung nicht aus, da muss noch mehr gewesen sein.

Der Doppelkopfschuss von Heilbronn und seine Nichtaufklärung gliedert sich imo in 2 Phasen:

1. Phase, Kriop Heilbronn schlicht unfähig.
2007 bis 2009

2. Phase, LKA "darf nicht aufklären.
2009-2011

Irgendwann um 2009/2010 muss man beschlossen haben, aus dem Doppelkopfschuss eine Nazi-Tat zu machen.

Oder anders gesagt: Der NSU-Showdown war spätestens 2010 beschlossene Sache.

editor64
18.11.2013, 12:43
Nur zur allgemeinen Kenntnisnahme: Das OLG München hat wieder einige Terminänderungen vorgenommen. Andreas Temme ist jetzt zusätzlich (!) zum 3.12.13 (09:30) auch am 4.12.13 (13:00) vorgeladen. Zur Einstimmung das Protokoll seiner letzten Vernehmung im NSU-Prozess am OLG München vom 1.10.13 hier: http://wp.me/p2h6ph-kg

fatalist
18.11.2013, 13:48
Nur zur allgemeinen Kenntnisnahme: Das OLG München hat wieder einige Terminänderungen vorgenommen. Andreas Temme ist jetzt zusätzlich (!) zum 3.12.13 (09:30) auch am 4.12.13 (13:00) vorgeladen. Danke für die Info. Den Gärtner haben sie ja auch vorgeladen, aber die islamistischen V-Leute nicht. Sehr schlecht.


Zur Einstimmung das Protokoll seiner letzten Vernehmung im NSU-Prozess am OLG München vom 1.10.13 hier: http://wp.me/p2h6ph-kg Das hatten wir schon, ich fragte mich nur, ob Du Steno kannst ;)

editor64
18.11.2013, 15:34
Das hatten wir schon, ich fragte mich nur, ob Du Steno kannst ;)

Das, was ich mitschreibe sieht zwar aus wie Steno, ist aber keines. Aber genauso effektiv! :-)

fatalist
18.11.2013, 16:08
Das, was ich mitschreibe sieht zwar aus wie Steno, ist aber keines. Aber genauso effektiv! :-)
Ich vermutete schon, dass Du ne Ambanduhr mit Aufzeichnungsfunktion besitzt... ;)

editor64
18.11.2013, 16:43
Ich vermutete schon, dass Du ne Ambanduhr mit Aufzeichnungsfunktion besitzt... ;)

Aber isch abe gar keine Armbanduhr...

herberger
18.11.2013, 16:57
Eines der Schlussätze in der N24 Doku von der Reporterin war

Vielleicht muss man alle frei lassen wegen mangelnder Beweise.

Der Satz ist besonders weil ihn bis jetzt noch niemand ausgesprochen hat.

fatalist
18.11.2013, 16:58
In Widersprüchen verstrickt


Michael Menzel, der frühere Polizeichef von Gotha, hat als erster Thüringer Zeuge beim NSU-Prozess ausgesagt. Allerdings blieben wichtige Fragen offen. Nun droht ihm die nächste Befragung in Erfurt.

http://www.insuedthueringen.de/dossiers/art424127,2940275


München - Michael Menzel ist ein stämmiger Mann mit breiten Schultern. Über diesen spannt sich das Jacket, als er auf der Zeugenbank Platz nimmt. Der 53-jährige ist leitender Polizeidirektor in Thüringen. Er gibt sich als energischer, durchsetzungsstarker Beamter. Ein gelernter Kriminalist, der sagt: "Ich hätte auch den Teufel angerufen, wenn ich von dem Informationen bekommen hätte."Informationen zu seinem wohl spektakulärsten Fall, wegen dem er vom Oberlandesgericht München als Zeuge geladen ist. Seit einem halben Jahr wird hier gegen die mutmaßliche Mörderin und Rechtsterroristin Beate Zschäpe sowie vier Unterstützer der Bande "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) verhandelt. Menzel war als Polizeiführer beim Ende der mutmaßlichen Terrorgruppe sozusagen hautnah dabei.

Das war am 4. November 2011. Die mit Zschäpe im Untergrund lebenden Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos überfielen damals eine Sparkassen-Filiale in Eisenach. Doch der mutmaßlich 14. Überfall des rechtsextremen Trios ging schief. Die Polizeidirektion Gotha zog unter der Leitung Menzels blitzschnell eine Fahndungsmauer hoch. Ein Streifenwagen entdeckte gegen Mittag im Stadtteil Eisenach-Stregda das Wohnmobil, in dem die Bankräuber geflüchtet waren. Als zwei Beamte sich näherten, steckten die bis an die Zähne bewaffneten Täter das Wohnmobil in Brand und erschossen sich selbst mit einer Pumpgun. So die offizielle Version.

Der Zeuge Menzel schildert den Polizeieinsatz noch einmal in allen Einzelheiten. Etwa, wie er das ausgebrannte Wohnmobil mit den beiden Leichen umgehend selbst in Augenschein nahm. Bei Böhnhardt sei das Gesicht weggeschossen gewesen, auch Mundlos habe "großflächige Kopfverletzungen" gehabt. Das meiste ist bereits bekannt, auch die Tatsache, dass die Thüringer Polizei damals offensichtlich vieles richtig machte - im Gegensatz zu den Fehlern bei den vorherigen Ermittlungen.

Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe, die 1998 in Jena abgetaucht waren, blieben mehr als ein Jahrzehnt lang unentdeckt. Sie sollen in dieser Zeit neun Menschen ausländischer Herkunft sowie die aus Thüringen stammende Polizistin Michèle Kiesewetter erschossen und neben den Raubüberfällen auch zwei Bombenanschläge verübt haben. Statt in der rechtsextremen Szene suchten bundesweit die Sicherheitsbehörden vor allem im Kreis von Migranten nach den Tätern.

Doch nicht der Erfolg des Polizisten Menzel elektrisiert bei dessen Befragung die Anwälte von Opferfamilien. Vielmehr verheddert sich der Thüringer Beamte in einen Widerspruch, dessen Bedeutung noch nicht absehbar ist. Menzel schildert, dass er bereits kurz nach Auffinden der beiden Leichen im Wohnmobil die Vermisstenakte Mundlos von der Polizei Jena angefordert habe. Der Vater von Mundlos, ein Mathematik-Professor, hatte seinen Sohn 2005 als vermisst gemeldet.


4. oder 5. November?

Doch warum Menzel genau darauf kam, blieb trotz hartnäckiger Befragung offen. Stattdessen gerieten sich Opferanwälte mit dem Senatsvorsitzenden Manfred Götzl in die Haare, der die Bedeutung des Nachbohrens bestritt. Während es dem Gericht zuerst um die Klärung der Schuldfrage der Angeklagten geht, wollen die Opferanwälte auch eine umfassende Aufklärung der Verbrechensserie und des Behördenversagens.

Zunächst sagt Menzel aus, er habe die Vermisstenakte Mundlos spätestens am Abend des 4. November angefordert. Nachdem die Dienstwaffe Kiesewetters gegen 16 Uhr in dem Wohnmobil gefunden wurde, sei ihm klar gewesen, dass es sich hier nicht um normale Bankräuber handele. Später korrigiert er seine Aussage. Nun sagt er, die Identität von Mundlos sei in der Nacht bei der Obduktion in der Gerichtsmedizin Jena festgestellt worden. Dazu habe man dessen Fingerabdrücke mit den Fingerabdrücken einer Polizeidatenbank für Vermisste abgeglichen. Erst daraufhin habe er die Vermisstenakte Mundlos beiziehen lassen, also erst am 5. November.

Es gibt weitere Ungereimheiten. Von mindestens zwei Thüringer Beamten sollen Aussagen stammen, wonach bereits am Abend des 4. November Gerüchte kursierten, dass Böhnhardt und Mundlos die beiden Toten im Wohnmobil sind. Menzel weist das bei seiner Befragung als falsch zurück.

Die Frage ist, was das alles bedeutet: Sind das nur falsche Erinnerungen oder hatte die Polizei bereits früh einen Verdacht oder Hinweis in Richtung Trio? Gab es vielleicht sogar einen Tipp vor dem Banküberfall in Eisenach? Denn ausgerechnet an diesem Tag hielt die Polizei in Gotha laut Menzel zusätzliche Kräfte bereit. Diese wurden bei der Fahndung in Eisenach eingesetzt. Noch merkwürdiger: Eine Polizeieinheit der Direktion Gotha, die eine Serie von Banküberfällen in Thüringen aufklären sollte, trug just den Namen "Trio".

Im Gegensatz zum bayerischen Oberlandesgericht hat der Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss auch ein Interesse an der politischen Aufklärung. Ausschussvorsitzende Dorothea Marx (SPD), die Menzels Aussage in München von der Besuchertribüne aus verfolgt, kündigt anschließend an, die Widersprüche bei einer Befragung des Polizeidirektors in Erfurt aufhellen zu wollen.

Ich hab das vor Monaten geschrieben: Am Abend des 4.11. waren in Zwickau an der Ruine die Namen bekannt. Die ECHTEN Namen. Das hat mir der Kameramann der ersten Bilder dort bestätigt, ich hab ihn getroffen.

fatalist
18.11.2013, 17:02
Reaktion auf “Zeugenstau”: Senat bremst den NSU-Prozess (http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/11/18/reaktion-auf-zeugenstau-senat-bremst-den-nsu-prozess/)

18.11.2013, von Holger Schmidt (http://www.swr.de/blog/terrorismus/author/justusjonas/)
http://www.swr.de/blog/terrorismus/files/2013/11/41541214-300x123.jpg (http://www.swr.de/blog/terrorismus/files/2013/11/41541214.jpg)Sensat und Ergänzungsrichter im NSU-Prozess

Es ist ein deutliches Signal: In einer Ladungsverfügung vom vergangenen Freitag hat der Vorsitzende Richter Manfred Götzl den Sitzugsverlauf in den kommenden Wochen (http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/)bestimmt und dabei zahlreiche Veränderungen der bisherigen Pläne vorgenommen. Gründe nennt er dafür (natürlich) nicht. Doch es bedarf nicht viel Phantasie, darin eine Rekation auf die vergangenen vier Verhandlungstage zu sehen, die ausgesprochen zäh verlaufen sind und einen “Zeugenstau” produziert haben. Dazu gehört auch die Diskussion um den Ex-Verfassungsschützer Andreas T. Auch die Frage, ob und welche Akten noch beizuziehen und welchen Fragen nachzugehen ist, hat Zeit gekostet. Andreas T. ist inzwischen für zwei weitere Tage geladen.
http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/11/18/reaktion-auf-zeugenstau-senat-bremst-den-nsu-prozess/


Der “Zeugenstau” pflanzt sich fort: Vergangene Woche wurde Brigitte Böhnhardt unverrichteter Dinge wieder nach Hause geschickt, weil Diskussion über und Vernemhnung von den Zeugen zuvor zu lange dauerten. Nun kommt die Mutter von Uwe Böhnhardt morgen – alle weiteren Zeugen für den Tag wurden abgeladen und kommen in den folgenden Wochen. Als Konsequenz will sich das Gericht offenbar für “schwierige” Zeugen mehr Zeit nehmen, wie man zwischen den Zeilen des Plans lesen kann.

Für den Fortgang des Verfahrens bedeutet es – neben der Verzögerung -, dass die Komplexe Keupstraße und Heilbronn in diesem Jahr allenfalls angerissen werden können. Problematisch könnte diese Verzögerung dann werden, wenn bei den regelmäßigen Haftprüfungen von Beate Zschäpe und Ralf Wohlleben den Richtern mangelnde Beschleunigung auffallen und (im Extremfall) die Untersuchungshaft in Frage gestellt würde. Dafür gibt es bislang jedoch noch keine Anhaltspunkte – denn üblicherweise gibt es für eine Haftprüfung vorher einen mehr oder weniger subtilen Warnschuss im Verlängerungsbeschluss. U-Haft muss beendet werden, und das schnellstens. Dieses Theater in München ist oberpeinlich für einen sogenannten Rechtsstaat.

fatalist
18.11.2013, 17:10
Jürgen Helbig hat als MAD-Informant und Wohlleben-Kontaktmann zum Trio in Chemnitz die ganze Zeit gewusst, wo das Trio war, und hat es dem MAD auch verraten. Schon im Frühjahr 1998.


Militärischer Abschirmdienst kannte NSU-Aufenthaltsort!

Posted on November 18, 2013 (http://friedensblick.de/8462/militaerischer-abschirmdienst-kannte-nsu-aufenthaltsort/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
Die Vorgeschichte des Trios Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt in den 1990er Jahren legt den Schluss nahe, dass ihr “Untertauchen” eine Geheimdienst-Nummer war, mit Unterstützung von Teilen der Polizei. Dort wurden erfolgreiche polizeiliche Sonderkommissionen gegen Rechts aufgelöst, Informationen nicht an die eigene Zielfahndung im Haus weitergegeben. Währenddessen gründeten und unterhielten die Geheimdienste den damaligen “Thüringer Heimatschutz” und protegierten Informanten vor polizeillicher Verfolgung (NSU-Vorgeschichte (http://friedensblick.de/category/rechtsterrorismus/vorgeschichte-nsu/)) im Rahmen der “Operation Rennsteig”.

Dann kommt 1998 die Durchsuchung von Zschäpes Garage, in der TNT gefunden worden wäre, aus Bundeswehr-Beständen, vom “langjährigen Vertrauensmann” Thomas S. geliefert (Friedensblick (http://friedensblick.de/8212/nsu-tnt-lieferant-starke-war-langjaehriger-vertrauensmann/)).

Deswegen wurde Haftbefehl ausgestellt, das Trio musste “flüchten”

.Dabei war es richtig “umstellt” von Informanten. Prof. Dr. Siegfried Mundlos spricht zurecht von einem “Verfassungsschutz-Netz“, welches sie umgab.

Es gab Fluchthilfe. S. nahm sogleich das Trio im Chemnitz auf.
Auf Mundlos Adressen-Liste, die in der Garage gefunden wurde, stand er und ein Polizist schrieb daneben “Thomas S. Unterschlupf?”. Niemand hätte den Hinweis der Zielfahndung weitergegeben!“

Aber für all die anderen Adressen, bundesweit, sind Sie als BKA doch da. Das wäre ein Volltreffer gewesen”, sagte Binninger.

Zumal Brümmendorf gar eine Notiz machte:“Thomas S.s Unterschlupf?” Damit traf er – wie man inzwischen weiß – ins Schwarze: Bei Thomas S. aus Chemnitz kam das Trio nach seiner Flucht aus Jena unter.” (spiegel (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/gegenueberstellung-im-nsu-ausschuss-lka-und-bka-sagen-aus-a-886416.html))

Ein anderer “Gewährsmann” des Sicherheitsapparates brachte sogar ihr Fluchtauto, welches mit einer Panne liegen geblieben war, wieder zurück nach Thüringen!“Am Untertauchen der mutmaßlichen NSU-Rechtsterroristen 1998 ist einem Medienbericht zufolge auch eine Quelle des Thüringer Landesverfassungsschutzes beteiligt gewesen. Wie “Der Spiegel” gestern berichtete, half ein sogenannter Gewährsmann, das auf dem Weg nach Sachsen offenbar mit einer Panne liegen gebliebene Fluchtauto wieder zurück nach Thüringen zu bringen. (otz (http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Gewaehrsmann-vom-Thueringer-Verfassungsschutz-soll-NSU-Trio-geholfen-haben-1786596828))

Natürlich wusste man, wo sie sind!

Der Militärische Abschirmdienst der Bundeswehr gab es dem Parlamentarischen Kontroll-Gremium (PKG) des Bundestags “in geheimer Sitzung” auch zu.“

Der Militärische Abschirmdienst (MAD) wurde kurz nach dem Verschwinden der rechtsradikalen Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im Jahr 1998 über den Aufenthaltsort des Trios informiert. Wie FOCUS berichtet, hatte dies der Präsident des MAD, Karl-Heinz Brüsselbach, den Mitgliedern des Parlamentarischen Kontroll-Gremiums (PKG) des Bundestags in geheimer Sitzung am vergangenen Dienstag mitgeteilt. Ein V-Mann des MAD hatte diesen Tipp an eine Außenstelle der Behörde in Leipzig gemeldet.” (focus (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/rechtsextremistische-gewalt-geheimdienst-kannte-schon-1998-den-aufenthaltsort-der-neonazi-terroristen_aid_685941.html))

Die Information wurde “zwar in die MAD-Zentrale nach Köln weitergereicht”, aber sie wäre unerklärlicherweise dort liegengeblieben. Der MAD-Chef Brüsselbach “konnte diesen Vorgang im PKG nicht aufklären.” (ebd)

Das wirkliche Trauerspiel ist, dass die parlamentarische Demokratie sich als hilflos erweist aufzuklären, und sogar selbst die Idee vertritt, das Trio hätte sich im Untergrund von 1998-2011 förmlich in Luft aufgelöst. Der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages betonte, es wären “keinerlei Anzeichen dafür gefunden [worden], dass staatliche Stellen die Terrorzelle bewusst gedeckt haben.” (Friedensblick (http://friedensblick.de/category/rechtsterrorismus/untersuchungsausschuesse-nsu/))

In Deutschland gibt es wirklich eine sehr große “große Koalition”. http://friedensblick.de/8462/militaerischer-abschirmdienst-kannte-nsu-aufenthaltsort/

Es wussten natürlich auch alle anderen Dienste, und Teile der Polizei wussten das auch, wo die 3 waren.
Stichworte: Operation Drilling, Operation Terzett.

Ich bin sicher, dass dort in den Unterlagen die Alibis der Uwes für die Morde zu finden sind.

deutschland
18.11.2013, 17:22
Aber isch abe gar keine Armbanduhr...
... der saugt sich das aus den Fingern !

fatalist
18.11.2013, 17:24
Zwei Betonbänke für Gedenken an NSU-Opfer Mehmet Turgut

18. November 2013 | 14:54 Uhr

Rostock (dpa/mv) - Mit zwei, sich versetzt gegenüberstehenden Betonbänken will die Hansestadt Rostock künftig dem mutmaßlichen Opfer des «Nationalsozialistischen Untergrund» (NSU), Mehmet Turgut, gedenken. Wie die Stadt am Montag berichtete, werden die Bänke am Tatort so aufgestellt, dass das Sonnenlicht zur Tatzeit am 25. Februar um 10.20 Uhr genau parallel zu ihnen verläuft.

Herzstück der Arbeit seien zwei in die Rückenlehnen eingelassene Tafeln mit Gedenktexten in Deutsch und Türkisch. «Der minimalistische Entwurf zielt auf eine leise und dialogische Form des Gedenkens an Mehmet Turgut», sagte Bürgerschaftspräsidentin Karina Jens.

Der prämierte Vorschlag stamme von dem Leipziger Künstler Tobias-David Albert. Am 10. Jahrestag des Anschlags 2014 soll das Denkmal übergeben werden.
http://www.svz.de/artikel/artikel/zwei-betonbaenke-fuer-gedenken-an-nsu-opfer-mehmet-turgut.html

Die alten Ägypter würden vor Neid erblassen...

fatalist
18.11.2013, 17:26
... der saugt sich das aus den Fingern ! Meinste den furchtbaren Juristen Götzl, der Deutsche wegen Notwehrexzess 4 Jahre in den Knast schickt, die sich gegen Muselmigrantenhorden zu wehren wagen?

deutschland
18.11.2013, 17:42
Meinste den furchtbaren Juristen Götzl, der Deutsche wegen Notwehrexzess 4 Jahre in den Knast schickt, die sich gegen Muselmigrantenhorden zu wehren wagen?...Götzl ist mit Freisler zu vergleichen !
und "Editor 64" hat mit Sicherheit einen "kleinen Mann im Ohr"

fatalist
18.11.2013, 17:56
und "Editor 64" hat mit Sicherheit einen "kleinen Mann im Ohr" Verfolgungswahn?


Ich habe unterschätzt, dass diese mir nicht freundlich gesonnenen Menschen tatsächlich aktiv werden, um Menschen wie mich durch Drohungen der widerlichsten Art einzuschüchtern. Deswegen musste ich mich – und meine Familie – für einige Zeit aus der “Schusslinie” nehmen.Ich habe jetzt bestimmte Schritte eingeleitet, die ich nicht näher erläutere. http://juergenpohl.wordpress.com/2013/11/15/in-eigener-sache/

Ich hätte den eher als Skeptiker in Sachen NSU eingeschätzt...

deutschland
18.11.2013, 18:32
Verfolgungswahn?

http://juergenpohl.wordpress.com/2013/11/15/in-eigener-sache/

Ich hätte den eher als Skeptiker in Sachen NSU eingeschätzt...... er ist derjenige, der aktuelle Infos aus dem Gerichtssaal weitergibt, deren Wahrheitsgehalt nicht nachprüfbar ist. Er gibt vor "bedroht" zu werden und man fragt sich "von wem" ? Ähnlichen Blödsinn konnte man vor Monaten im "Clever Forum" von Jahuu verfolgen, wo sich eine Linke aus dem Dunstkreis der Antifa ihren Nachbarn offenbarte... "sie werde von Nazis" in dem besagten Forum mit dem Tod bedroht und wenn etwas passieren würde, dann solle man dort "die Täter" suchen", usw... ergo: man muß nicht alles glauben was diese Spinner von sich geben !

Delao
18.11.2013, 18:35
Deshalb hielt der Zwickauer Autovermieter Maik Stölzel den "Gerlach" ja auch für eine VW-Mann aus Hannover, weil die in Hannover für ihr Sächseln bekannt sind.

Haste prima aufgepasst. Glückwunsch.
Und was hat das damit zu tun, dass man in Stralsund glaubte, die Bankräuber wären Sachsen?

brain freeze
18.11.2013, 21:53
Reaktion auf “Zeugenstau”: Senat bremst den NSU-Prozess (http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/11/18/reaktion-auf-zeugenstau-senat-bremst-den-nsu-prozess/)

18.11.2013, von Holger Schmidt (http://www.swr.de/blog/terrorismus/author/justusjonas/)
http://www.swr.de/blog/terrorismus/files/2013/11/41541214-300x123.jpg (http://www.swr.de/blog/terrorismus/files/2013/11/41541214.jpg)Sensat und Ergänzungsrichter im NSU-Prozess

Es ist ein deutliches Signal: In einer Ladungsverfügung vom vergangenen Freitag hat der Vorsitzende Richter Manfred Götzl den Sitzugsverlauf in den kommenden Wochen (http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/)bestimmt und dabei zahlreiche Veränderungen der bisherigen Pläne vorgenommen. Gründe nennt er dafür (natürlich) nicht. Doch es bedarf nicht viel Phantasie, darin eine Rekation auf die vergangenen vier Verhandlungstage zu sehen, die ausgesprochen zäh verlaufen sind und einen “Zeugenstau” produziert haben. Dazu gehört auch die Diskussion um den Ex-Verfassungsschützer Andreas T. Auch die Frage, ob und welche Akten noch beizuziehen und welchen Fragen nachzugehen ist, hat Zeit gekostet. Andreas T. ist inzwischen für zwei weitere Tage geladen.
http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/11/18/reaktion-auf-zeugenstau-senat-bremst-den-nsu-prozess/

U-Haft muss beendet werden, und das schnellstens. Dieses Theater in München ist oberpeinlich für einen sogenannten Rechtsstaat.

Es geht auch anders ... Gerade auf der Insel vorgemacht:


Britin gesteht Mord an drei Männern

"Ich plädiere auf schuldig, und das war's." Mit diesen Worten gibt eine Britin vor Gericht völlig unerwartet zu, eine Mörderin zu sein. Drei Männer hat sie nach eigenen Angaben getötet. Nicht einmal ihr Anwalt hatte mit dem Geständnis gerechnet.
(http://bilder1.n-tv.de/img/incoming/origs11749936/5022735272-w1000-h960/RTR25K8S.jpg)
Eine Britin hat überraschend gestanden, drei Männer ermordet und ihre Leichen in Gräben abgelegt zu haben. "Ich plädiere auf schuldig, und das war's", sagte die 30-jährige Angeklagte vor dem zuständigen Gericht in London. Sie habe zudem versucht, zwei weitere Männer zu töten.

Die Leichen der drei Männer im Alter von 31, 48 und 56 waren im März und April außerhalb der Stadt Peterborough in Ostengland gefunden worden. Alle drei wiesen zahlreiche Stichwunden auf.

Selbst der Verteidiger der Frau, Nigel Lickley, nannte das Geständnis "überraschend". Er habe diesen Verlauf nicht erwartet, sagte er laut der Zeitung "Daily Telegraph". "Wir haben uns angesichts dessen, was gerade passiert ist, mehr Zeit erbeten."

Angeklagte will nicht erneut aussagen

Außer dem Geständnis der Morde und der Mordversuche bekannte sich die 30-Jährige auch in dem Anklagepunkt schuldig, eine ordentliche Bestattung der drei Getöteten verhindert zu haben. Ihr Freund erklärte sich dagegen in allen gegen ihn erhobenen Vorwürfen für unschuldig.

Die Polizei hatte nach den Morden eine landesweite Fahndung nach der Täterin eingeleitet. Dabei verwies sie auf ein auffälliges Erkennungsmerkmal: ein grünes Tattoo unter dem rechten Auge der Frau.

Die Angeklagte wehrte sich laut "Daily Telegraph" gegen die Bitte ihres Verteidigers um mehr Zeit. "Ich komme nicht noch mal hier her, nur um das Gleiche noch einmal zu sagen." Der Richter zeigte sich demnach zwar bereit, Ansinnen ihres Anwalts unter bestimmten Umständen in Betracht zu ziehen. Er verwies jedoch darauf, dass die Angeklagte offenkundig bewusst in sehr vielen Anklagepunkten für schuldig plädiert habe.





http://www.n-tv.de/panorama/Britin-gesteht-Mord-an-drei-Maennern-article11749796.html

bio
18.11.2013, 22:27
zum 4.11.2011:

Am 3.11.2011 war das am 25.10.2011 in Schreiersgrün abgeholte Wohnmobil noch in Zwickau.
"Mehrere Anwohner des Ortsteils Weißenborn wollen eben das am Freitag in Eisenach ausgebrannte Wohnmobil am Tag zuvor noch in der Nähe der zerstörten Wohnhaushälfte gesehen haben."
8.11.2011 http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

(...)

Es wäre interessant zu erfahren, wann genau das Wohnmobil in Zwickau gesehen wurde.

Der Wohnwagen war ab Mittag in Stregda.
“… es ist mittags auf und ab gefahren”, sagt eine Frau. Darüber habe sie sich noch gewundert. Am frühen Freitagmorgen soll der Caravan auch noch an Ort und Stelle gestanden haben, gegen 9 Uhr aber nicht mehr. Später jedoch parkte er wieder hier.” (Thüringer Allgemeine)

fatalist
19.11.2013, 03:22
Es wäre interessant zu erfahren, wann genau das Wohnmobil in Zwickau gesehen wurde.

Der Wohnwagen war ab Mittag in Stregda.
“… es ist mittags auf und ab gefahren”, sagt eine Frau. Darüber habe sie sich noch gewundert. Am frühen Freitagmorgen soll der Caravan auch noch an Ort und Stelle gestanden haben, gegen 9 Uhr aber nicht mehr. Später jedoch parkte er wieder hier.” (Thüringer Allgemeine) Man wird abwarten müssen, welche Zeugen vorgeladen werden, wenn "Eisenach" auf der Tagesordnung steht.

40 Umzugskartons voll Asservate wurden gefunden, das ist viel zuviel...

fatalist
19.11.2013, 03:26
http://d1.stern.de/bilder/stern_5/panorama/2013/KW46/zschaepke_1260_fitwidth_489.jpg

Die Zschäpe-Briefe aus dem Knast müssen weit herumgereicht worden sein, wenn der STERN darüber Gutachten anfertigen lassen kann, und das ungestraft.

Ist schon nen merkwürdiger Rechtsstaat...

fatalist
19.11.2013, 03:52
Protokoll 54. Verhandlungstag – 12. November 2013
18. November 2013




Marco K. (Wohnmobilanmietung im Oktober/ November 2011)
Bianca K. (Wohnmobilanmietung im Oktober/ November 2011)
Alexander H. (Anmietung von Wohnmobilen 2000 bis 2007)
Silvia Sch., geb. Ro. (Weitergabe einer Krankenkassenkarte, die Beate Zschäpe nutzte)


Die Identifizierung beim Verleiher des letzten WOMO erfolgte durch die Angestellte Frau Arnold, die aber nicht vorgeladen war; vorgeladen waren die Chefs, das Ehepaar Knust.



Zur Klärung der Frage nach den Anmietung von Fahrzeugen durch Mundlos oder Böhnhardt auf die Namen von Holger G. (oder auf den Namen von André E. bzw. eventuell selbst durch Holger G.) wurden Mitarbeiter_innen zweier Wohnmobilvermietungen angehört Der ominöse BPA von Holger G. und das Mädchen im Vorschulalter, dass zu Zschäpe "Mama" sagte, darum müsste es bei der Verteidigung gehen.



Die Sitzung beginnt um 9.45 Uhr. Erster Zeuge ist Marco K. K. sagt, die Anmietung des Wohnmobils [Ende Oktober bis Anfang November 2011 in Schreiersgrün] sei ganz normal gewesen. Die Anmietung und Kautionshinterlegung habe seine Kollegin vorgenommen, er habe das Fahrzeug an einen jungen Mann übergeben. Er habe gefragt, ob der sich auskenne, das sei bejaht worden. Nach einer Viertelstunde seien sie mit den technischen Modalitäten durch gewesen. Es sei für zehn Tage gemietet worden. Ein Tag vor Rücknahme sei ein Anruf gekommen, dass um zwei Tage verlängert werden solle. Geplante Rückgabe 4.11.2011, am 3.11.2011 Anruf, dass es bis 6.11. verlängert gemietet werden solle.

Da lautet die Nachfrage: WER hat unter welcher Nummer angerufen zwecks Verlängerung???


Das nächste sei ein Anruf der Kripo Zwickau gewesen, ob das Kennzeichen von ihnen sei. Dann sei die Polizei gekommen und habe Kaution, Belege und Verträge beschlagnahmt und sie vernommen. Kein Wunder, dass die alles beschlagnahmen... ich sach nur "BPA"...



Nach Aussage seiner Kollegin habe es sich beim Mieter um einen Holger G. gehandelt. Zur Schlüsselübergabe sei der Mann alleine gewesen, so K. Die Übergabe sei am frühen Nachmittag gewesen. K. bestätigt den Vorhalt von Götzl, das Wohnmobil sei am 25. Oktober 2011 abgeholt und am 14. Oktober 2011 geordert worden. Auch den Vorhalt, dass die Mietdauer auf 11 Tage zurück datiert worden sei bis zum 4. November, bestätigt K.; die erste Befragung durch die Polizei sei noch mit Unterlagen gewesen. Die Bezahlung und Kautionshinterlegung sei bar erfolgt. Er sagt, er habe auch eine Frau gesehen mit langen schwarzen Haaren, habe aber nicht ins Detail gehen können. Zwischen Büro und Werkstatt sei ein kleiner Gang mit Sichtfenster in den Verkaufsbereich, von da sehe man die Leute im Verkaufsraum. Götzl hält zur Beschreibung vor, die Frau habe relativ wenig dazu gesagt, aber das in “hiesigem Dialekt”, sie sei ca. 30 Jahre alt gewesen und habe schwarzes Haar bis über die Schultern gehabt. Daran könne er sich jetzt nicht mehr erinnern, das sei damals aber erst zwei Wochen her gewesen. Auch, dass die Kollegin angegeben habe, es sei ein kleines Kind, maximal erste Schulklasse, dabei gewesen, erinnere er nicht mehr. Warum ist die Kollegin nicht vorgeladen??? Mädchen, nicht Kind.



Die Kundschaft sei telefonisch zu ihnen gekommen, weil wohl bei anderen Vermietern nichts mehr frei gewesen sei. Ein Fahrzeug sei ihm damals nicht aufgefallen, sagt K. auf Vorhalt Götzls, dass seine Kollegin ein dunkles Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen gesehen habe. Auswärtiges Kennzeichen wäre auch H wie Hannover oder SHG wie Lauenau, wo Gerlach wohnt...



Es könne sein, dass der Kunde erwähnt habe, dass es um eine Kurzreise in Deutschland gehe. Das Wohnmobil sei fast neu gewesen, der Zeitwert habe fast 40.000 Euro betragen, so K. auf Frage von Götzl. Götzl hält eine Beschreibung der männlichen Person vor, derzufolge K. diese als sportlich, muskulös, ca. 180 bis 185 cm groß und ca. 35 bis 40 Jahre alt mit dunklen sehr kurzen Haaren beschreiben habe. Anhand seiner Sprache habe K. ihn eher dem nördlichen Bereich Deutschlands zugeordnet. Kein Thüringer, kein Sachse, sondern Norddeutscher...



Er habe normale Jeans und ein langärmliges Oberteil getragen. Dann werden Lichtbilder in Augenschein genommen. Mit der Nummer 7 ist der Angeklagte Holger G. zu sehen. K. sagt, er erkenne das Bild 7, könne aber nicht mehr hundertprozentig sagen, dass die Übergabe mit ihm erfolgte. Nach weiteren Lichtbildern werden Bilder von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe gezeigt. Die Bilder kenne er aus dem Fernsehen, so K. Im Folgenden hält Götzl Aussagen vor, denen zufolge K. die Nummer 7 an Kopfform, Kurzhaarschnitt und Gestalt erkannt habe, die Person sei aber ungepflegt und bärtig, das sei beim Mieter nicht so gewesen Holger Gerlach war dort, mit seinem BPA, den Böhnhardt gar nicht hatte lieh er im Beisein einer Frau/Freundin mit kleinem Mädchen das Wohnmobil aus???


Welche MSM haben das gebracht? Kein Einziges!!!



Weiter hält Götzl vor, dass K. zunächst von 60 Prozent Sicherheit gesprochen habe, dann von 80 Prozent und schließlich 100 Prozent, wenn die Person rasiert sei und freundlicher schaue. K. sagt, es gehe darum, dass die Beamten die Bilder immer wieder vorgelegt hätten, die 7 komme wohl der Sache am nächsten.

Zur Frau sagt K., sie sei 30 bis 35 Jahre alt gewesen, an eine Brille könne er sich nicht erinnern. Götzl hält aus einer Vernehmung vor, die Frau sei etwa 30, ein “dunklerer Typ”, schlank und 165 bis 170 cm groß gewesen, sie habe nicht Sächsisch, sondern Hochdeutsch “zu unserer Region passend”, vielleicht Thüringisch gesprochen. Das könne er nicht mehr sagen, so K. Sie habe eine dickere Jacke getragen. Götzl hält vor, die Jacke habe laut K.s früherer Aussage etwas Rotes am Kragen gehabt, K. habe aber angegeben, die Frau nur am 14. Oktober gesehen zu haben Niemand kennt die Frau/Freundin Gerlachs, und ich wette drauf, dass diese Frau eine kleine Tochter hat.



Nebenklagevertreterin RAin Basay fragt, ob K. die Firma “Sportboote Zi.” bekannt sei. K. sagt, das sei ein Geschäftspartner, sie würden sich gegenseitig Kunden vermitteln, er habe aber auf keinen Fall die Kunden, um die es hier geht, an Zi. vermittelt. RA Behnke will wissen ob sich K. anwaltlich habe beraten lassen. K. sagt, er habe immer noch ein abgebranntes Wohnmobil da stehen. Deswegen habe er einen Anwalt. Er habe sich aber nicht speziell auf seine Aussage hier vorbereitet. Er habe mit dem Anwalt darüber gesprochen, ob er hierhin müsse, es sei auch ein Brief ans Gericht gegangen. Den Namen des Anwalts will K. nicht nennen.

Auf Frage von RA Reinecke sagt K., sie würden bei Vermietungen Führerschein und Ausweis einsehen und die Daten abschreiben. Die Fotos würden per kurzen Blickkontakt gecheckt, man vergleiche, ob das passe. Das habe aber die Kollegin gemacht. Frau Arnold ist aber nicht geladen, und das hat sicher seinen Grund.



Reinecke hält vor, laut Handyauswertung habe es am 26. August um 10.58 Uhr bereits einen Kontakt des Trios zu K.s Firma gegeben. Er habe daran persönlich keine Erinnerung, so H., vielleicht sei das eine Frage nach einem freiem Fahrzeug gewesen. Sie hätten ständig Anrufe nach freien Terminen, die würden als solches nicht registriert. RA Behnke nennt aus den Akten den Namen des Anwalts von K. K. sagt auf Frage, er habe bisher keine Leistungen für das zerstörte Wohnmobil erhalten. Er gibt an, zu seinem Anwalt zunächst einmal keine Fragen mehr zu beantworten. RA Hoffmann bitte darum, dem Zeugen ein Lichtbild vorzulegen. Nach einer kurzen Pause werden dem Zeugen Bilder von Susann E. (http://www.nsu-watch.info/tag/susann-e/), der Ehefrau des Angeklagten André E., vorgelegt. Das seien hier geflochtene Haare, so der Zeuge, das würde er jetzt so nicht wiedererkennen. Wenn er das mit dem Geflochten weglasse, dann könne er jetzt auch keine Aussage dazu treffen. Die Vernehmung endet um 10.49 Uhr. Mann o Mann, Emingers haben 2 Söhne, und dabei war ein Mädchen. Doof doofer Antifa-Hoffmann...

fatalist
19.11.2013, 03:58
Aus Ermittlungsakte UB:

Komplex Anmietung Wohnmobil
Die Ermittlungen zur Anmietung des Wohnmobil ergaben, dass es von einer männlichen Person bei einer

Fa. Freizeitmarkt Caravanvermietung
Auerbacher Straße 37
08233Schreiersgrün
Tel. 037468/4031

am 14.10.2011 geordert wurde.

Die männliche Person wies sich bei der Übernahme des Wohnmobils am 25.10.2011 als

Holger Gerlach
geb. 14.05.1974 in Jena
wh. 31867 Lauenau
Meierfeld 25

mit einem BPA aus. In dessen Begleitung befand sich eine Frau mit schwarzen schulterlangen Haaren sowie ein Mädchen im Vorschulalter. Die Personen gaben sich-als Familie aus und teilten mit, dass sie im Raum Berlin Urlaub machen wollten. In den Nachmittagsstunden des 05.11.2011 wurde mit der Angestellten der Caravanvermietung in Treuen ein subjektives Täterportrait der männlichen und der weiblichen Person erstellt, welche das Wohnmobil am 25.10.2011 abholten.

Nach erfolgter Wahllichtbildvorlage vom 08.11.2011 mit der Mitarbeiterin des Caravanverleih,
Michele Arnold
geb. Neumeister am24.03.1984 in Reichenbach
wh. 08233 Treuen,
AltmannsgrünerStraße 10
Tel. 037468/4031 (dienstlich)

wurden die Anmieter als:
Böhnhardt, Uwe,
geb. 01.10.1977 in Jena,
verstorben am 04.11.2011

sowie

Zschäpe,Beate
geb. Apel am 02.01.1975 in Jena
früherer Name Trepte

identifiziert. Die Ermittlungen zum begleitenden Kind dauern an.

fatalist
19.11.2013, 04:07
Es folgt die Zeugin Bianca K. Sie berichtet, dass sie bei der Abholung des Fahrzeugs zwar im Geschäft, aber mit anderen Kunden beschäftigt gewesen sei, daher habe sie nicht viel mitgekriegt. Sie habe einmal Telefonkontakt mit jemandem gehabt, der sich als Herr G. vorgestellt habe. Da sei es um die Verlängerung der Mietdauer gegangen. Von einem Kind wisse sie von ihrer Kollegin, sie selbst habe das Kind nur gehört. Die Frau habe lange dunkle Haare gehabt und sei schlank gewesen, Der Mann habe eine Brille getragen, habe einen kurzen Haarschnitt gehabt, etwas Rotes getragen und sei 30 bis 40 Jahre alt gewesen. Der Mann habe sein Gesicht ihrer Kollegin zugewendet, die Frau habe am Regal gestanden und in Campingführern geblättert. Götzl hält aus K.s polizeilicher Vernehmung vor, sie habe angegeben, das Kind sei ein Mädchen von 7 oder 8 Jahren und ca. 120 cm groß gewesen. Da haben wir ja das Mädchen, weshalb der Anwalt Hoffmann nach Susann Eminger fragte, die 2 Jungens hat...



Das habe ihr vielleicht ihre Kollegin vorab gesagt, heute wisse sie dazu nichts mehr. Zur Beschreibung des Mannes stehe in der Vernehmung, so Götzl, er sei etwa 190 cm groß gewesen, habe eine sportliche Gestalt gehabt und sei oben etwas breiter gewesen; er habe eine rotes T-Shirt und darüber eine Jacke getragen. Die Frau sei etwa 170-175 cm groß gewesen, sei zwischen 30 und 35 Jahren und schlank gewesen und habe lange dunkle Haare gehabt. K. sagt, bei den Haaren sei sich sicher, die habe die Frau offen getragen. Dann geht es um die telefonische Verlängerung der Anmietung bis zum 7. November 2011. Weiter hält Götzl vor, der Kunde habe schon einmal mit K. telefoniert, weil er das Wohnmobil eigentlich am 21. Oktober habe entgegen nehmen wollen, es aber erst am 25. Oktober habe abholen können. K.: “Es war schon die ganze Zeit so ein Hin und Her.” Beim Ehemann waren es 2 tage, bei ihr sind es 3 Tage, sie sollten ihre Lügen/Gefälligkeitsaussagen besser absprechen.

Da wurde rein gar nichts verlängert, das ist alles Bullshit.

Auffälliger kann man ja ein Wohnmobil gar nicht mehr anmieten: Es gibt ein "Hin und Her, wann denn nun", es fährt ein hochdeutsch sprechender Mann mit auswärtigem Kennzeichen vor, es gibt Hickhack um eine angebliche telefonische Verlängerung, die angeblich erst auf den letzten Drücker vereinbart wird usw.

Und man glaubt es kaum: Das Mädchen mitsamt "mama" ist immer noch nicht ermittelt???

Da lachen ja die Hühner...

fatalist
19.11.2013, 04:32
Alexander Horn, der mit dem AH-Nazi-Kennzeichen am Auto ;)


Nächster Zeuge ist Alexander H., Wohnmobilvermieter aus Chemnitz (http://www.nsu-watch.info/tag/chemnitz/), der von 2000 bis 2007 Fahrzeuge an das Trio vermietet hat. H. berichtet, die Fahrzeuge seien immer auf den Namen G. angemietet worden. Der Name André E. sage ihm nichts. Bei der Person, die die Fahrzeuge angemietet habe, handle es sich um die Person, die “aus den Medien bekannt” sei. Sie habe hin und wieder Wohnmobile gemietet. Die Person sei relativ unauffällig gewesen und habe kurze Haare gehabt. Sie sei “grundsätzlich immer allein” gewesen. Es sei, so H., möglich, dass seine Mutter telefoniert oder Mietverträge gemacht habe: “Aber die Übergabe oblag uns beim Werkstattbereich.” Maik Stölzel aus Zwickau sagte aus, Zschäpe sei manchmal dabei gewesen... in Chemnitz war aber nur Böhnhardt...



Dann wird H. ein Bogen mit Lichtbildern vorgelegt, als Nummer 2 ist der Angeklagte Holger G. mit Brille und veränderter Frisur zu sehen. H. sagt, dieser Herr sei bei ihm gewesen. Auf vorgelegten Bildern von Frauen, darunter Zschäpe, erkennt er niemanden. Auf einem weiteren Bogen, auf dem Uwe Mundlos, Holger G. und André E. zu sehen sind, erkennt er ebenfalls niemanden. So so, das war also der Herr Gerlach, nicht der Herr Böhnhardt??? Der Herr Gerlach ist aus den Medien bekannt???

Der lügt, der Herr Horn.



Zu einem vorgelegten Mietvertrag, in dem ein Mieter “André E.” eingetragen ist, sagt H., der sei von seiner Mutter ausgefüllt worden. Die Bezahlung erfolge bar oder per EC-Karte, die Kaution müsse immer bar erfolgen. Auf Frage von Götzl sagt H., es sei mal ein Heft liegen geblieben, das habe er in einen Karton für liegen gebliebene Sachen gelegt. Götzl hält vor, es habe sich um einen “Spiderman”-Comic gehandelt. Nach ca. zwei Jahren habe “G.” angerufen und danach gefragt. Diese Nachfrage könne laut H.s Aussage bei der Polizei sogar erst 2010 gewesen sein. H. bestätigt das. ???



Weiter hält Götzl vor, H. habe angegeben, er könne fast ausschließen, dass es nach 2007 noch Anmietungen gegeben habe. Auf Frage aus dem Senat, sagt H., sie würden teilweise auch im Winter vermieten, Winter sei für sie auch jetzt schon die Zeit. Ab 2008 hätten sie das eine Zeit lang nicht gemacht. Auf Frage von Nebenklagevertreterin RAin Lunnebach sagt H., er kenne den Namen André E. in Verbindung mit dem Prozess. Er könne aber auf der Anklagebank niemanden zuordnen außer Zschäpe, die er aus den Medien kenne. Wohnmobil am HBF Heilbronn abgeholt ist das nicht...



RA Narin hält vor, dass es von 2000 bis 2007 14 Anmietungen gegeben habe, die ersten drei Anmietungen 2000 bis 2003 seien unter der Aliaspersonalie “André E.” erfolgt. H. sagt, er könne nicht sagen, ob es sich um die gleiche Person gehandelt habe. Sie hätten gewusst, so H., dass “G.” aus Hannover kommt. Woher wussten sie das? In Pässen stehen keine Adressen... aber in BPA (Bundespersonalausweis) schon...



Der Name Thomas Gerlach sage ihm nichts, so H. Seine politische Gesinnung sei nicht rechts oder “national”, so H. auf Frage von Narin. Narin fragt nach Kennzeichen von Fahrzeugen, die H. besessen haben. Er habe Fahrzeuge mit den Buchstaben A und H, das seien seine Initialen. Mit der auf einem Kennzeichen verwendeten Zahl 28 bringe er nichts in Verbindung, so H. Vom Mordanschlag auf Michèle Kiesewetter habe er das erste Mal bei der Befragung durch die Polizei erfahren. Warum fragt ihn niemand nach "Wohnmobil am HBF Heilbronn selber abgeholt"???

Das hat der Lichtstadt-Blog doch angeblich aus der Anklage. Grins.



Am 25. April 2007 sei er unterwegs gewesen, um sich ein gebrauchtes Wohnmobil anzuschauen, es könne sein, dass das “in der Ecke” Heilbronn gewesen sei. Normalerweise sei er eher in der Gegend von Würzburg unterwegs, so H. An Polizei sei ihm damals nichts aufgefallen, das sei er schon bei der Polizei gefragt worden. RA Langer fragt, ob es Mietverträge und Rechnungen gebe. H. sagt, die Mietverträge seien die Rechnungen. Langer sagt, das eben gezeigte Exemplar sehe ganz anders aus. Dann sagt H., es brauche schon einen Mietvertrag, nur mit Rechnung werde nichts vermietet. Sie würden die Unterlagen zehn Jahre aufheben. Es wird unterbrochen, um eine Rechnung zur Vorlage herauszusuchen. Danach wird eine Rechnung vorgelegt. H. sagt, das sei eine Rechnung seiner Firma, ob noch ein Mietvertrag vorliege, müsse er nachschauen. Wenn es einen gebe, habe die Staatsanwaltschaft den zwar sicher schon gefunden, aber er könne gerne nochmal nachschauen. Kilometerangaben seinen nicht eingetragen worden, so H. auf Frage von Langer, weil die Kilometer frei seien. Sie müssten sonst den Kilometerzähler eichen und verplomben lassen, da seien die Kosten zu hoch. Dass Personen von außerhalb Fahrzeuge anmieten, sei nichts Außergewöhnliches, so H. [B]Auf Frage von RA Behnke sagt H., nur seine Privatfahrzeuge hätten Kennzeichen mit “AH” gehabt: “Ich habe mir damals keine Gedanken gemacht und ich weiß nicht, ob jeder verdächtig ist, der AH in den Kennzeichen hat.” Ein Fahrtenbuch habe er bei der Fahrt nach Heilbronn nicht geführt, der VW-Transporter sei ausschließlich betrieblich genutzt worden.

und hatte daher auch nicht "AH" auf dem Kennzeichen, sondern PW, und wurde zu einem Wohnmobil "umdefiniert".
C-PW 87 war ein VW-Bus, mit dem Alexander Horn am 25.4.2007 in die Ringfahndung kam.

Der Rest ist hingetürkt...


Das Fahrzeug sei 2009 oder 2010 verunfallt, die Unterlagen dazu könne er übergeben. Auf Frage von RA Reinecke sagt H., sie würden bei Anmietungen Ausweis und Führerschein kontrollieren. Reinecke sagt, er habe in den Akten einen Vertrag auf André E., in dem nur die Ausweisnummer stehe. Normalerweise würden sie immer den Führerschein kontrollieren, aber das könne schon mal vorgekommen sein. Die Bilder im Führerschein würden sie flüchtig kontrollieren. Es folgt die Mittagspause. Um 13.06 Uhr geht es weiter. Wie war das mit Gerlachs Führerschein beim Vermieter Stölzel in Zwickau???


Dann wird S. der auf Holger G. ausgestellte Führerschein mit einem Bild des tatsächlichen G. mit Brille vorgehalten. S. sagt, an dieses Bild könne er sich überhaupt nicht erinnern Das lese ich so, dass Stölzel ein anderes Foto in einem Gerlach-Führerschein kannte: Ein Foto von Böhnhardt.

Jetzt Alexander Horn:


Dann wird ein Führerschein auf den Namen und mit dem Bild von Holger G. in Augenschein genommen. H. sagt, er können schon einen Unterschied erkennen, aber ob ihm das damals aufgefallen wäre, könne er nicht sagen.

Auf Frage von RA Behnke sagt H., sein Vater sei bei der Fahrt nach Heilbronn dabei gewesen. Er habe möglicherweise schon am selben Tag im Radio vom Mord an der Polizistin erfahren, er wisse es nicht mehr, so H. Behnke fragt, wie man so etwas vergessen könne, er glaube H. das nicht. 2 Männer im VW-Bus wurden zu 2 Uwes im Wohnmobil.

Auch Horn hat dieselben Schwierigkeiten mit dem Gerlach-Foto im Gerlach-Führerschein.
Es hakt aber niemand an der richtigen Stelle nach.
Die Anwälte sind alles Schattenparker... Warmduscher... LOL



H. sagt, er sei damals beim Verkäufer des Wohnmobils gewesen, er könne den Namen nicht mehr erinnern. Das Fahrzeug sei, so H. weiter, bei “mobile.de” inseriert gewesen. Das sei auch alles überprüft worden von der Polizei. Er habe mit niemandem über seine heutige Aussage gesprochen, so H. Tri tra trulala, der Lichtstadt-Blog hat gelogen.

@bio, ich sagte Dir ja, dass ich zu gegebener Zeit darauf zurück komme. Niemand hat nach dem Mord ein Womo am HBF Heilbronn oder sonstwo abgestellt und ist per Zug heimgefahren.

fatalist
19.11.2013, 04:37
In meinem rosa Lappen (Führerschein) steht übrigens ebenfalls keine Adresse. Weder Strasse noch Hausnummer noch PLZ.
Das ist wie bei den Reisepässen.

Wenn also, und das ist sicher, die Adresse von Holger Gerlach mitsamt allen Angaben aus den "Ausweisen" von den Autovermietern kopiert wurde, dann geht das nur bei einem BPA. Auch "Perso" genannt.

Den Perso hatte aber der "NSU" gar nicht.

Es ist bezeichnend, dass bei 75 Anwälten im Saal kein Einziger diese himmelschreienden Widersprüche angeht.

fatalist
19.11.2013, 05:12
Die Frau Rossberg, Friseuse, und die AOK-Karte war fast 6 Stunden auf dem Zeugenstuhl und muss noch mal wieder kommen.
Was für eine Zeitverschwendung bei Lappalien, während die wichtigen Fahrzeugvermieter allesamt nicht richtig befragt wurden...


Es folgt die Vernehmung der Zeugin Silvia Sch. geborene Ro., bei deren Vernehmung es um eine von Beate Zschäpe verwendete AOK-Karte geht (siehe Protokoll zum 23. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-23-verhandlungstag-16-juli-2013/)). Die Vernehmung der Zeugin Sch. gestaltet sich überaus zäh http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-54-verhandlungstag-12-november-2013/

Das alles zu kommentieren ist mir zu blöd. Total unwichtig, ausser der Tatsache, dass es wieder Holger Gerlach war, der die AOK-Karte für 300 Euro abkaufte. Derselbe Gerlach, der der Wohnmobilausleihe verdächtig ist, und in dessen Bankschliessfach 30.000 Euro in Bar gefunden wurden.

Wie mir scheint war Zschäpe nicht in der Lage, die AOK-Karte ihrer ihr ähnlich sehenden Freundin Susann Eminger aus Zwickau zu verwenden, wenn sie in Halle zum Zahnarzt muss. Nein, sie braucht dazu eine Karte aus Hannover...

Das stimmt alles so nicht, wie man es uns erzählt. Ich zahle meinen Zahnarzt in BAR, das mache ich seit Jahren so.
Dafür bekomme ich 50% meiner (privaten) Krankenkassenbeiträge zurück, das ist ein glänzendes Geschäft, und billiger ist es sowieso. Der Zahnarzt nimmt nur um die 50% der Sätze, wenn man ihn cash bezahlt. Brutto für Netto halt...

fatalist
19.11.2013, 05:27
Dann hält Richter Götzl Sch. der Reihe nach Lichtbilder vor. Gezeigt werden zunächst Zettel. Sch. sagt, da stehe ihre alte Adresse drauf, das sei aber nicht ihre Schrift. Dann ein Bibliotheksausweis mit dem Bild Zschäpes (siehe Protokoll zum 23. (http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-23-verhandlungstag-16-juli-2013/) und38. (http://www.nsu-watch.info/2013/09/protokoll-38-verhandlungstag-24-sept-2013/) Verhandlungstag). Sch. sagt, sie habe nie einen Bibliotheksausweis besessen. Das sei ihr Name und ihre Adresse, aber nicht ihre Unterschrift. Es folgen ein Brillenpass der Firma Fielmann, ein Radpass von “Radmaxx”, eine Paybackkarte von “Praktiker”, ein zahnärztlicher Behandlungsvermerk, eine Quittung über die Zahlung der Krankenkassengebühr und Bonusheft. Jeweils sagt Sch., die Unterlagen seien nicht von ihr. So geht Untergrund. Lachhaft. Einfach too much, wie auch im Wohnmobil und in der Zwickauer Ruine. Das glaubt doch niemand mehr...

brain freeze
19.11.2013, 08:44
Nummernschild Alexander Horn ... Ich halte nicht viel von übersteigerter NS-Kabbalistik, aber AH-28 kann durchaus ein Verweis sein. Warum nicht? Horn verwendet seine Initialen, okay, aber 28 gleichzeitig bedeutungslos? Glaube ich nicht. Die Frage ist doch eher: relevant für den Fall ja oder nein.
Wenn er rechtsextrem ist/war/"fühlte" und das für die Ausleihen und Kundenverhältnis "NSU" ohne Relevanz ist ... uninteressant. Gibt es bei Horn aber über B&H eine Verbindung zum VS (o.ä.), wäre er bei der Inszenierung ein "natürlicher" Ansprechpartner für (VS)-Gerlach.

Nur Spekulation der Vollständigkeit halber ...

fatalist
19.11.2013, 08:52
Nummernschild Alexander Horn ... Ich halte nicht viel von übersteigerter NS-Kabbalistik, aber AH-28 kann durchaus ein Verweis sein. Warum nicht? Horn verwendet seine Initialen, okay, aber 28 gleichzeitig bedeutungslos? Glaube ich nicht. Die Frage ist doch eher: relevant für den Fall ja oder nein. Irrelevant, da AH an jenem Tag mit einem Firmenwagen unterwegs war, nämlich ein VW-Bus aus seinem Mietpark, und nicht mit seinem AH-Privatwagen.

brain freeze
19.11.2013, 09:09
Irrelevant, da AH an jenem Tag mit einem Firmenwagen unterwegs war, nämlich ein VW-Bus aus seinem Mietpark, und nicht mit seinem AH-Privatwagen.

Mit "Fall" meine ich auch nicht Heilbronn, sondern die kontrollierte Bereitstellung von Wohnmobilen (-> äquivalent zu Madley).

fatalist
19.11.2013, 09:13
Mit "Fall" meine ich auch nicht Heilbronn, sondern die kontrollierte Bereitstellung von Wohnmobilen (-> äquivalent zu Madley).Immer denselben Vermieter zu nehmen mit immer denselben Papieren ist einfach nur saudumm.

Gestern in Dortmund:


Heute Abend wurden 3 Menschen in einem Internetcafé in Dortmund-Nordstadt durch Schüsse getötet.Wer die Täter und Opfer sind ist bisher nicht bekannt.
Laut einem Anwohner sind ca. 20 Mannschaftswagen der Polizei vor Ort und untersuchen die Anwohner, der Stadtteil wurde komplett abgeriegelt.

Der NSU 2.0 liegt vorne bei der Umfrage:
http://politikforen.net/showthread.php?146791-Dortmund-Nordstadt-Mord-im-Internetcaf%C3%A9

bio
19.11.2013, 09:51
Eine Frage zum Komplex Yasar. Es geht um Dr. Lutz B. Er war am 9. Juni 2005 vormittags am Dönerimbiss von Yaşar und hat dort zwei Räder stehen sehen.

Aus seiner Aussage werde ich nicht schlau. Kann mir jemand sagen, wann ungefähr er am Dönerimbiss war, um 09:30 oder gegen 10:00?
Was hat er gesehen, außer den zwei Fahrrädern? War der Imbiss geschlossen oder nicht?

Seine Aussage lt. NSU-Watch
"Er sei mit der S-Bahn angekommen und habe sich gedacht: “Schaust mal, ob der schon da ist.” Seine These sei gewesen, der „Dönermann“ sei schon um 9.30 Uhr da und bereite vor. Damit habe er seinen Vortrag beginnen wollen. Er habe den Besitzer der Bude aber nicht angetroffen. Er sei dann zur Sparkasse und habe Geld geholt."
"Götzl hält vor, B. habe angegeben, um 9.57 Uhr mit der S-Bahn in Nürnberg-Dürrenhof angekommen zu sein. B. sagt, es gebe noch einen anderen Weg zu seinem Arbeitsplatz, er sei aber bewusst dorthin gegangen."
Das heißt, B. war gegen 10:05-10:05 am Dönerimbiss? Wie nah liegt er an der S-Bahn-Station?

"Er habe ausgesagt, die Räder hätten links der Tür gestanden, die Tür zum Dönerstand sei frei gewesen, so Götzl. B. bestätigt das, es sei aber auch eine ganze Zeit her. Der Stand sei verglast und im oberen Bereich geschlossen, so dass man sich ducken könne, wenn jemand interessiert hinein guckt, sagt B. aus."
War Yasars Imbiss jetzt geschlossen? ... oder war der Imbiss geöffnet, aber Yasar war nicht da?

Eine Zeugin sagte aus, dass Yasar vor dem Imbiss saß und ein Gast einen Döner ass, kurz vor 09:53. Hat Yasar den Imbiss wieder geschlossen?

bio
19.11.2013, 09:55
(...)
@bio, ich sagte Dir ja, dass ich zu gegebener Zeit darauf zurück komme. Niemand hat nach dem Mord ein Womo am HBF Heilbronn oder sonstwo abgestellt und ist per Zug heimgefahren.

Seltsam, dass sich vor Gericht niemand dafür interessierte. Warum fragte ihn niemand, ob er mit einem Wohnmobil unterwegs war, wann er das NSU-Wohnmobil in Heilbronner Bahnhof abholte? Niemand kein Richter, Keine Nebenklage, Keine Anwälte der Angeklagte.

fatalist
19.11.2013, 10:56
Seltsam, dass sich vor Gericht niemand dafür interessierte. Warum fragte ihn niemand, ob er mit einem Wohnmobil unterwegs war, wann er das NSU-Wohnmobil in Heilbronner Bahnhof abholte? Niemand kein Richter, Keine Nebenklage, Keine Anwälte der Angeklagte. Niemand wollte sich blamieren.

fatalist
19.11.2013, 11:12
Eine Frage zum Komplex Yasar. Es geht um Dr. Lutz B. Er war am 9. Juni 2005 vormittags am Dönerimbiss von Yaşar und hat dort zwei Räder stehen sehen. Das ist Dr. Lutz Bellmann vom Arbeitsamt.


Aus seiner Aussage werde ich nicht schlau. Kann mir jemand sagen, wann ungefähr er am Dönerimbiss war, um 09:30 oder gegen 10:00?
Was hat er gesehen, außer den zwei Fahrrädern? War der Imbiss geschlossen oder nicht?

KHK Richter sagt, 10:03.


Der zweite Zeuge sei Prof. Be. gewesen, so Ri. Dieser sei in der Bundesagentur für Arbeit in der Regensburger Straße tätig. Be. habe angegeben, er sei von der S-Bahn gekommen, also quasi den gleichen Weg gegangen, den die Zeugin N. mit dem PKW befahren habe, nur in die entgegengesetzte Richtung. Be. sei dann links in die Scharrerstraße und am Dönerstand vorbei gegangen. Um 10.03 Uhr habe er am Sparkassenautomaten an der Ecke Velburger Straße Geld abgehoben, das hätten die Journaldaten ergeben, so Ri. Be. habe angegeben, dass er eine Lehrveranstaltung gehabt habe und den Aufhänger noch habe vorbereiten wollen. Dafür habe er den Dönerstand, an dem er jeden Tag vorbei laufe, nutzen wollen, um zu beschreiben, wieviel Vorbereitungshandlungen es braucht, bis man verkaufen kann. Er sei also bewusst stehen geblieben und habe in das Innere geschaut, aber den Betreiber nicht wahrnehmen können. Wahrgenommen habe er aber zwei Fahrräder, die eher achtlos gegen den Dönerstand abgestellt gewesen seien. Be. habe angegeben, dass sich geärgert hätte, denn er habe vom Gehweg runter und an den Rädern vorbei gemusst. Er sei davon ausgegangen, dass der Stand noch nicht geöffnet gewesen sei. http://www.nsu-watch.info/2013/08/protokoll-32-verhandlungstag-6-august-2013/




War Yasars Imbiss jetzt geschlossen? ... oder war der Imbiss geöffnet, aber Yasar war nicht da?

Eine Zeugin sagte aus, dass Yasar vor dem Imbiss saß und ein Gast einen Döner ass, kurz vor 09:53. Hat Yasar den Imbiss wieder geschlossen? Wo hast Du denn diese Zeugin her?

bio
19.11.2013, 11:18
Kurz vor 09.53 sieht die Zeugin Margaret S.-E. İsmail Yaşar “vor seinem Imbiss im Liegestuhl sitzen”. In der Dönerbude war noch ein weiter Mann. “Weil er den Gegenstand in Mundhöhe gehalten habe, sei sie davon ausgegangen, dass er einen Döner esse.”

“Sie habe einen Arzttermin gehabt und habe die Straßenbahn erreichen wollen. Sie habe ihn kurz gegrüßt. In der Dönerbude sei noch ein Mann in weißer Kleidung, möglicherweise Malerbekleidung, gewesen. (…) Götzl sagt, damals habe sie angegeben, sie habe die Straßenbahn um 9.53 Uhr erreichen wollen.”
- See more at: http://friedensblick.de/8257/nsu-boehnhardt-mundlos-waren-nicht-moerder-von-smail-yaar/#sthash.3qhW6vrQ.dpuf

herberger
19.11.2013, 11:20
Wie realistisch ist das denn,dass sich Passanten um 10 Uhr morgends für eine geschlossene(?) Dönerbude interessieren?

fatalist
19.11.2013, 11:21
... er ist derjenige, der aktuelle Infos aus dem Gerichtssaal weitergibt, deren Wahrheitsgehalt nicht nachprüfbar ist. Er gibt vor "bedroht" zu werden und man fragt sich "von wem" ? Ähnlichen Blödsinn konnte man vor Monaten im "Clever Forum" von Jahuu verfolgen, wo sich eine Linke aus dem Dunstkreis der Antifa ihren Nachbarn offenbarte... "sie werde von Nazis" in dem besagten Forum mit dem Tod bedroht und wenn etwas passieren würde, dann solle man dort "die Täter" suchen", usw... ergo: man muß nicht alles glauben was diese Spinner von sich geben ! er hat den Post wieder gelöscht, sooo schlimm war es dann wohl doch nicht.

Am 15.11. muss es ihm aber so vorgekommen sein, er hat davon sogar getwittert.
http://s14.directupload.net/file/d/3446/ysqpxigk_png.htm

Ich schätze mal, das war eher heisse Luft... oder ein Sturm im Wasserglas...

fatalist
19.11.2013, 11:27
Kurz vor 09.53 sieht die Zeugin Margaret S.-E. İsmail Yaşar “vor seinem Imbiss im Liegestuhl sitzen”. In der Dönerbude war noch ein weiter Mann. “Weil er den Gegenstand in Mundhöhe gehalten habe, sei sie davon ausgegangen, dass er einen Döner esse.”

“Sie habe einen Arzttermin gehabt und habe die Straßenbahn erreichen wollen. Sie habe ihn kurz gegrüßt. In der Dönerbude sei noch ein Mann in weißer Kleidung, möglicherweise Malerbekleidung, gewesen. (…) Götzl sagt, damals habe sie angegeben, sie habe die Straßenbahn um 9.53 Uhr erreichen wollen.”
- See more at: http://friedensblick.de/8257/nsu-boehnhardt-mundlos-waren-nicht-moerder-von-smail-yaar/#sthash.3qhW6vrQ.dpuf Ich glaube fast, diese Zeugin hat die Spusi um 10:53 dort gesehen...

bio
19.11.2013, 11:36
Ich glaube fast, diese Zeugin hat die Spusi um 10:53 dort gesehen...

Um 10:53 war der Mord schon 1 Stunde vorbei.

fatalist
19.11.2013, 11:38
Wenn man den Inhalt einer CD auf Festplatte kopiert, erhalten dann die Ordner auf dieser CD beim Kopieren das Kopierdatum, während die Dateien das alte Datum behalten?

http://s14.directupload.net/file/d/3446/tzk7vt7r_jpg.htm

Die NSU-CD nach dem Kopieren auf Festplatte.

fatalist
19.11.2013, 11:39
Um 10:53 war der Mord schon 1 Stunde vorbei. Ja, Du Blitzmerker, die SPUSI hat weisse Anzüge an.

fatalist
19.11.2013, 11:51
Heute Mutter Böhnhardt.





https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)20m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402744796701134848)
Mutter #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash): „Ich frage mich immer und immer wieder, seit 14 Jahren: Warum nicht? Wer wollte nicht, dass sie sich stellen.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)20m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402744778627903488)
Mutter #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) macht daraus, dass „verschiedene Kreise nicht wollten, dass sie sich stellen“. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)20m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402744755257212928)
LKA hätte gedroht: „Wenn wir sie aufspüren und die zucken nur … Unsere Leute sind schneller mit der Pistole, die haben das gelernt.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)20m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402744734306684928)
Als #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash), Mundlos und #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) schon untergetaucht waren, fragten Beamten die Eltern immer wieder, wo die Drei seien. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)20m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402744713674891265)
Mutter scheint ihren Sohn als Opfer der Umstände zu sehen. Schulen, Ämter, Behörden hätten versagt und die Polizei sie bedroht. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402743342317830144)
„Alles nette höfliche junge Leute. Und leider alle arbeitslos. Sie hatten also viel Zeit.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402743314073403393)
„Wir mochten auch seine Freunde. Wir mochten den Uwe Mundlos, wir mochten den Ralf Wohlleben, und wir mochten auch die Beate #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash).“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402743275959750657)
„Uwe war unser dritter Sohn, ein Nachzügler, ein Wunschkind. Er war ein ganz normales, aufgewecktes Kerlchen. Geliebt von allen.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402743237418315776)
#Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) vermeidet den Blickkontakt mit Brigitte Böhnhardt. Ihren Blick erwidert sie nicht. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402743213913436160)
Mutter #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) hält sich an ihrer Version der Geschichte fest. Die Schuld ihres Sohnes kommt darin (bislang) nicht vor. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/402720572053790720)
#Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) und Mutter #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) haben sich zuletzt 2002 gesehen. Am 4.11.11 sagte Zschäpe ihr am Telefon, dass ihr Sohn tot ist. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/402720547412250624)
Das Interesse an Brigitte #Böhnhardts (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardts&src=hash) Aussage ist groß. Die Plätze im Saal A101 im OLG München sind gut gefüllt. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/402720528479174657)
Mutter Böhnhardt muss sprechen. Ein Zeugnisverweigerungsrecht gegenüber ihrem toten Sohn hat sie nicht. Sie mochte #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) gern. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/402720507163729920)
Brigitte Böhnhardt, Mutter des toten #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Terroristen Uwe Böhnhardt, hatte noch zur Zeit der Mordserie Kontakt zu #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) und den Uwes.



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/402720475450597376)
Guten Morgen! Tag 57 im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Prozess. Heute soll Mutter Böhnhardt aussagen. Das Gericht hat einen ganzen Tag für sie reserviert.

bio
19.11.2013, 11:59
Am 4.11.11 sagte Zschäpe ihr am Telefon, dass ihr Sohn tot ist.

Also doch am 04.11.11!

fatalist
19.11.2013, 12:03
Ann-Kathrin Gerke ‏@AKGerke (https://twitter.com/AKGerke)53m (https://twitter.com/AKGerke/status/402738473964408832)
Spannende Aussage: Die Mutter von Uwe Böhnhardt erzählt im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Prozess, wie sie das Trio überreden wollte, sich zu stellen. Spannend ist eigentlich nur, ob die Treffen mit dem Trio (bis 2002) nur beobachtet oder auch abgehört wurden...


https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)38s (https://twitter.com/terrorismus/status/402753706812530688)
Saal bei #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) ist voll. War für Mittagssendungen in der #ard (https://twitter.com/search?q=%23ard&src=hash) draussen und sitze nun auf der Wartebank...Wie #Jandl (https://twitter.com/search?q=%23Jandl&src=hash): Einer raus, einer rein LOL :bäh:

fatalist
19.11.2013, 12:08
Am 4.11.11 sagte Zschäpe ihr am Telefon, dass ihr Sohn tot ist.

Also doch am 04.11.11! Abwarten, was Prof Mundlos sagt... bei Mutter Böhnhardt muss man vorsichtig sein, die hat offenbar schon mehrere verschiedene Storys über Zeitpunkt und Inhalt (!!!) des Anrufes erzählt.

Das hatten wir ja Beide mehrfach, gelle?

fatalist
19.11.2013, 12:17
André K. im NSU-Prozess: Der braune Vollstrecker

Von Julia Jüttner (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632088,00.html)
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/neonazi-andre-k-als-zeuge-im-nsu-prozess-a-929277.html


Am 25. Verhandlungstag im Juli dieses Jahres hatte ein BKA-Ermittler vor Gericht ausgesagt, der Thüringer Verfassungsschutzspitzel Tino Brandt habe zwischen 2006 und 2008 Strategiedebatten mit dem Trio, Wohlleben und André K. erörtert - und sich auch für Waffengewalt zum Durchsetzen von Zielen ausgesprochen. Setzen, sechs. Der SPIEGEL wird immer grottiger.


André K. soll mit Wohlleben Rechtsrock-Konzerte organisiert haben, auf denen für das untergetauchte Trio Geld gesammelt wurde. Wohlleben soll K. den Auftrag erteilt haben, von den eingenommenen knapp 4000 D-Mark Pässe zu besorgen, mit denen sich das Trio nach Südafrika absetzen sollte. André K. soll eingewilligt und später behauptet haben, ihm seien die gefälschten Dokumente aus dem Auto geklaut worden. Knapp zwei Jahre soll Wohlleben kein Wort mit André K. gesprochen haben. Spitzel Andre Kapke, der nicht Angeklagter wurde, sondern dessen Verfahren vor der Einstellung steht, NUR DAS ist die Frage.

fatalist
19.11.2013, 12:32
Brigitte Böhnhardt als Zeugin im NSU-ProzessMutter des Neonazi-Killers: Das LKA drohte damit, meinen Sohn zu erschießen

Dienstag, 19.11.2013, 12:14
http://www.focus.de/politik/deutschland/nsu-prozess-in-muenchen-brigitte-boehnardt-das-lka-drohte-damit-meinen-sohn-zu-erschiessen-_aid_1162781.html


Beamte des Landeskriminalamts hätten damit gedroht, die drei flüchtigen Neonazis zu erschießen, falls sie sich einer Festnahme widersetzten, sagte Brigitte Böhnhardt am Dienstag vor dem Oberlandesgericht München. Ein Beamter habe ihr gesagt: „Wenn wir sie aufspüren und die zucken nur – glauben Sie mir, unsere Leute sind schneller mit der Pistole, die haben das gelernt.“ Das ist doch Pipifax, total unwichtig...

fatalist
19.11.2013, 12:47
NSU: Seit wann wussten staatliche Stellen vom Gewaltpotential?

von Henning Lindhoff

Eine Propaganda-CD aus dem Jahr 2003 gibt neue Hinweise

5. August 1999. Im Innenministerium Brandenburg geht eine E-Mail ein, in der sich als Absender eine Gruppierung namens „Nationalsozialistische Untergrundkämpfer Deutschlands“ zu erkennen gibt. Der Inhalt der E-Mail wurde im Abschlussbericht des Untersuchungsauschusses des Bundestags zum NSU vom 22. August 2013 komplett abgedruckt und lautet wie folgt:

http://ef-magazin.de/2013/11/19/4667-nsu-seit-wann-wussten-staatliche-stellen-vom-gewaltpotential


„Tach und Heil Euch, na, Ihr Spitzenpolitiker! Es kotzt uns so langsam richtig an, was hier in unserem schönen Brandenburger Land so abgeht. Jetzt wird hier ein Bündnis nach dem anderen gegründet, der Deutsche Steuerzahler bezahlt natürlich, aber was bringt das ganze??? Wann begreift Ihr endlich, dass in Mitteldeutschland das Bekenntnis zur Nationalen Weltanschauung stets wächst? Wir lassen uns nicht knechten Wir fordern Meinungsfreiheit, Ihr habt keine Narrenfreiheit! Behandelt national gesinnte Menschen wie jeden anderen auch, das schreibt nun mal das völlig überalterte Grundgesetz vor, und dies auch in Brandenburg! Mit eurer sogenannten MEGA Truppe, kommt Ihr Euch ja mächtig stark vor, was? Eine Truppe von dummen Idioten ! Eure Erfolge sind doch lächerlich, eure Verbote komplett zurückzuweisen. Lasst uns unsere Musik hören, wenn jeder ****** in Deutschland singen darf, werden wir wohl auch unsere deutschen Lieder genießen dürfen, sei es zu Hause oder auch auf Konzerten, und zwar auch in Brandenburg! Lasst uns marschieren und uns das RECHTE WORT sprechen! Und damit wir diese Sachen durchsetzen können fordern wir die Abschaffung der MEGA, und den Rücktritt des Innenministers, unserem Stasianhänger und Anti - Deutschen, Herrn Alwin Ziel! Nieder mit diesem Penner, und seinem Multikulturellen Weltbild! Macht Brandenburg freier, macht Hohen Neuendorf freier, und somit die Welt um einen Volksverräter ärmer! Widerstand, wir nehmen die Waffen zur Hand, und auf Wiedersehen Herr ZIEL! Die Uhr tickt, und das Ultimatum läuft! Wir stehen bereit, und werden handeln! Auf unseren Sieg und Ihre Niederlage!“ Die Verfasser beenden den Drohbrief mit „freundlichen Grüßen.“

Beachtlich. Gaben sich Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt also schon wenige Monate nach ihrem Abtauchen in den Untergrund per E-Mail als potentielles Terror-Trio zu erkennen?
Naheliegend. Denn die Herkunft der bedrohlichen E-Mail wirkt auf den zweiten Blick nicht ganz so uninteressant, wie die bislang dürftige Berichterstattung über den Vorfall weiszumachen versucht. Ein gewisser Carsten Szczepanski forderte noch während seiner Haft eine Broschüre des Verfassungsschutzes an. Er war im Jahr 1995 wegen versuchten Mordes an einem Nigerianer zu einer achtjährigen Haftstrafe verurteilt worden. Szczepanski wurde daraufhin angeworben und erhielt den Spitzelnamen „Piatto“ – allerdings erst, nachdem Innenminister Alwin Ziel bei einer Vertrauensperson anfragte, „ob es moralisch vertretbar sei, einen V-Mann wie Piatto zu führen.“

Laut einem Bericht des „Tagesspiegels“ soll es sich bei dieser Vertrauensperson um den ehemaligen Vorsitzenden des Zentralrats der Juden Ignatz Bubis gehandelt haben. Dieser habe schließlich sein Einverständnis zur Anwerbung gegeben. Kurze Zeit später hing eine Puppe mit Davidstern über der A4 nahe Jena – genau an dem Tag, als Herr Bubis die entsprechende Stelle passierte. Konnte Uwe Böhnhardt dies erahnen?

Er zumindest wurde unter anderem für diese Tat im Jahr 1997 verurteilt, allerdings wegen einer angeblich schwebenden Berufung nicht inhaftiert. Zwei Jahre später folgte die Droh-Mail an Alwin Ziel. Die Umstände der Mailversendung erweisen sich dabei als äußerst merkwürdig.

Laut Abschlussbericht des Untersuchungsausschusses konnte zwar der Telefonanschluss, von dem aus die E-Mail damals versandt worden war, ermittelt werden. Gegen den in Bayern ansässigen Inhaber des Anschlusses wurde auch vom Landeskriminalamt Bayern ein Ermittlungsverfahren eingeleitet. Dieses jedoch wurde wenig später durch die Staatsanwaltschaft Potsdam eingestellt, da der tatsächliche Versender der E-Mail angeblich nicht ermittelt werden konnte. Das nenne ich doch mal sauber recherchiert. :happy:



Januar 2002. Der Begriff „NSU“ taucht zum zweiten Mal auf. Auf der zweiten Seite des braunsozialistischen Rundschreibens „Der Weiße Wolf“ erscheint eine anonyme Grußbotschaft: „Vielen Dank an den NSU, es hat Früchte getragen. Der Kampf geht weiter.“ Bezog sich dieser Gruß auf die Droh-Mail gegen Alwin Ziel?

Herausgegeben wurde „Der Weiße Wolf“ damals von David Petereit, einem Landtagsgeordneten der NPD in Mecklenburg-Vorpommern. Auch Thomas Richter alias „Corelli“ engagierte sich im Jahr 2002 beim „Weißen Wolf“ – vor allem finanziell. Der V-Mann des Verfassungsschutzes investierte Teile seiner Honorare aus dem Steuertopf auch in die Arbeit Petereits. ... und hostete sogar den Weissen Wolf auf seiner Website unter nd-b.com/ww...



Dezember 2007. Zum dritten Mal vor dem offiziellen Auffliegen des angeblichen Terror-Trios taucht der Name „NSU“ auf. Der Kriminalhauptkommissar Konrad Pitz hört den Begriff in einer Besprechung der Besonderen Aufbauorganisation (BAO) Bosporus in Nürnberg. Dieser sei während der Verabschiedung von BAO-Chef Wolfgang Geier von einem ostdeutschen Verfassungsschutzbeamten fallen gelassen worden. Pitz verfolgt den Vorfall nicht weiter bis er im Juni 2013 vor dem Untersuchungsausschuss des bayrischen Landtages aussagt. Sein Kollege Karl Richter bestreitet jedoch bis heute energisch, dass das Kürzel je innerhalb der BAO genannt worden sei. und Konrad Pitz bekam ein Ermittlungsverfahren wegen "uneidlicher Falschaussage" vor dem PUA Bayern.



Über diese drei Erwähnungen der NSU vor dem 4. November 2011 hat die bundesdeutsche Presse berichtet – wenn auch nicht besonders intensiv. Doch das vierte Indiz, dass ein „Nationalsozialistischer Untergrund“ schon seit den Neunziger Jahren bekannt gewesen sein muss, wird auch am heutigen Tage noch verschwiegen.
eigentümlich frei liegen Auszüge aus einer CD-ROM vor, die im Oktober 2003 entstand. Aufschrift auf dem CD-Cover: „NSU / NSDAP“. Bilder von Soldaten, nordischen Gottheiten, Symbolen, allerlei Feindbildern, Feiern und Skinheads wurden auf dem Medium verewigt. Der Eingangstext der CD-ROM beginnt mit einem Goebbels-Zitat: „Wenn ich von meiner Schreibmaschine aufstehe, lege ich meine Maschinenpistole aus der Hand und lasse den Ratten freien Lauf!“

Die Urheber fahren fort: „Heil Euch Kameraden und Kameradinnen, die Zeit ist mehr als überreif, dass wir alle uns zur Verfügung stehenden Mittel nutzen um für unsere Weltanschauung zu werben. Auch die uns zur Verfügung stehende Technik muss dazu eingesetzt werden. Heute ist dies nicht mehr die Schreibmaschine, es sind unsere Rechner. Vor Euch liegt nun die erste umfangreiche Bilddaten-CD des Nationalsozialistischen Untergrundes der NSDAP (NSU). Ihr sollt wissen, dass diese CD das Ergebnis mehrerer Jahre ist und somit unzählbare Stunden an Arbeit verschlungen hat.

Mehr als 15.000 Bilder warten auf Euch und darauf ein Stück unserer Propaganda zu werden. Einige der zusammengetragenen Bilder befinden sich sicherlich nicht richtig zugeordnet oder mit falscher Quellenangabe auf der CD, auch ist diese CD nicht vollständig. Die Bilder wurden ausnahmslos aus dem Weltnetz zusammengetragen, einige der durchsuchten Seiten bestehen bereits nicht mehr. Diese CD ist kostenlos zu verbreiten! Im Oberverzeichnis der CD findet sich das Einlegeblatt der CD als JPG-Datei zum ausdrucken. Wer mehr als die Unkosten verlangt ist nicht besser als unser Gegner, denn er bereichert sich an fremder Arbeit. Kopiert sie und gebt sie an Kameraden weiter. Nutzt sie für die politische Arbeit, die Gestaltung von Flugblättern, Aufklebern und sonstiger Propaganda. Eure Rechner sind nicht für jüdische Spiele da, kämpft mit ihnen, macht sie zu Waffen! Ihr seid aufgefordert, alles Material zu sammeln, einzuscannen und zu digitalisieren, dass für uns wichtig sein könnte um es für die Nachwelt zu erhalten. Filme, Bücher, Schriften und Bilder müssen für nachfolgende und mitstreitende Kämpfer leicht zugänglich gemacht werden. Eine CD ist in wenigen Minuten kopiert, das Wissen bleibt ewig. Da nützt auch keine moderne Bücherverbrennung in Form von Zensur und Beschlagnahme, einmal verbreitet – niemals gestoppt! Trotz Verbot sind wir nicht tot!“ Die Urheber nennen sich abschließend „Nationalsozialistischer Untergrund der Nationalsozialistischen Deutschen Arbeiterpartei“. :appl:



In den Ordnern der CD-ROM sind mehrfach Fotos des V-Mannes und „Weißen Wolf“-Sponsors Thomas „Corelli“ Richter zu finden. War er womöglich beteiligt an der CD-Produktion? Auch ein anderer Spießgeselle aus dem Trio-Dunstkreis könnte mitgewirkt haben.

Auf zwei mobilen Festplatten André Emingers fanden Ermittler die gleichen Bilderordner wie auf der NSU-Festplatte. Diese Ordner auf Emingers Festplatten wie auf der Festplatte aus der Zwickauer Wohnung könnten ursprünglich von der NSU-CD-ROM aus dem Oktober 2003 stammen.

Ein Vergleich der Datenträger erscheint dabei durchaus im Bereich des Machbaren. Das Berliner „Antifaschistische Pressearchiv und Bildungszentrum“ (Apabiz) hält nach eigenen Angaben ein „Archiv bereit, das eines der größten dieser Art in der BRD ist. Wir verfügen über rechte Publikationen, Videos, CDs et cetera. Diese Primärquellen werden ergänzt durch eine Datenbank, in der Presseveröffentlichungen seit Anfang der 90er Jahre erfasst sind, eine umfangreiche Präsenzbibliothek sowie antifaschistische Publikationen aus der gesamten BRD, Europa und den USA.“ Auch die seit 2003 bundesweit reichlich verteilte NSU-CD sollte hier in komplettem Umfang zu finden sein. Gegenüber eigentümlich frei war Apabiz jedoch zu keiner Stellungnahme bereit. Warum nur wundert mich das nicht?




Auch wenn die CD-ROM aus dem erweiterten rechtsextremen Umfeld stammen sollte, aus den Kreisen von Blood & Honour oder dem Ku-Klux-Klan: Mitarbeiter und Informanten der Verfassungsschutzämter müssen von der Existenz des Mediums und damit auch von einem Kürzel „NSU“ und seiner Bedeutung schon lange Zeit vor dem 4. November 2011 gewusst haben.

Und auch wenn Beate Zschäpe, Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt höchstpersönlich den Namen ihrer Terror-Zelle weder im August 1999, noch im Januar 2002, noch im Dezember 2007 und auch nicht im Oktober 2003 öffentlich machten, selbst wenn ganz andere Untergrundkämpfer hinter diesen Vorfällen stecken, bleibt festzuhalten: Der Begriff „NSU“ kursiert spätestens seit dem August 1999 in der braunsozialistischen, staatsschutznahen Szene. Und er wurde von Beginn an mit Gewalttaten verknüpft. Das Wissen über diese Tatsache heutzutage abzustreiten, lässt nur noch mehr kritische Fragen gegenüber halb- und vollstaatlichen Stellen aufkommen.
http://vg01.met.vgwort.de/na/b4fb382524de4c7e9fff6e859782026c
19. November 2013 Das ist ja mal ein Lichtblick. Mal schauen, wer da alles jetzt dicke Backen machen wird...

herberger
19.11.2013, 13:04
In der Nacht zum 20. April 1992, des „Führers Geburtstag“, warfen Neonazis eine Schweinekopfhälfte in den Vorgarten der Erfurter Synagoge

War der Täter nicht ein V Mann?

fatalist
19.11.2013, 13:25
Nur einmal nickt sie: Als Böhnhardt sagt, dass Sicherheitsbehörden ihr unverhohlen damit gedroht hätten, das Trio zu bei einer möglichen Festnahme erschießen, zeigt Zschäpe Reaktionen. Tagesschau, wer hätte das gedacht...
http://www.tagesschau.de/inland/nsu-prozess274.html


Welche Rolle spielte der Verfassungsschutz?

Tatsächlich soll es mehrere Versuche von Polizei und Verfassungsschutz gegeben haben, über die Mutter von Uwe Böhnhardt an das Trio heranzukommen. Gesucht wurden sie damals als Bombenbastler, von den Morden ahnte niemand etwas. Die Nebenklage will auch diese Kontakte aufklären, sagt Nebenklägeranwalt Mehmet Daimagüler. "Ich kann mir schon gut vorstellen, dass über die Jahre hinweg nicht nur die Polizei bei den Böhnhardts vorstellig wurde, sondern auch der ein oder andere Mitarbeiter von Verfassungsschutzbehörden. Und wenn sie uns da Informationen an die Hand geben könnte, würde uns das Helfen, die Rolle des Verfassungsschutzes zu verstehen."

Auffallend groß war das öffentliche Interesse an der Aussage von Brigitte Böhnhardt: Der Zuschauerbereich war bis auf den letzten Platz gefüllt, vor dem Eingang bildete sich eine kleine Schlange weiterer Interessierter. Im Saal war unter den Zuschauern zeitweise auch der türkische Botschafter.

Stand: 19.11.2013 12:22 Uhr

deutschland
19.11.2013, 14:19
er hat den Post wieder gelöscht, sooo schlimm war es dann wohl doch nicht.

Am 15.11. muss es ihm aber so vorgekommen sein, er hat davon sogar getwittert.
http://s14.directupload.net/file/d/3446/ysqpxigk_png.htm

Ich schätze mal, das war eher heisse Luft... oder ein Sturm im Wasserglas...... davon gehe ich ebenfalls aus... der will sich bloß profilieren, weil er wohl zu Hause nichts zu sagen hat... mit Sicherheit ein kleiner Kerl mit Glatze und Brille, mit lückenhaft verfaulten Zähnen... darüber hinaus wird er wohl ständig Stress mit seinen Nachbarn haben... man kennt sie ... die SOZIS, die andere Leute ständig belehren wollen !

fatalist
19.11.2013, 14:24
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)31m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402778394246406145)
Das Wort „Mord“ und „Neonazi“ ist bis zur Mittagspause kein einziges Mal gefallen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)32m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402778338638299136)
„Auch Beate und Uwe Mundlos hätten nein sagen können. Wenn sie alle Drei in den Untergrund gehen, dann sind sie alle verantwortlich.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)32m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402778212494606336)
„Herr Mundlos ist der Meinung, an allem ist unser Sohn schuld, sein Sohn nicht“, sagt Brigitte #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash). #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)32m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402778173969940480)
Mutter: „Junge, wovon lebt ihr denn?“ Uwe Böhnhardt: „Wir haben Freunde, die unterstützen uns.“ Mutter dachte, sie lebten im Ausland.#nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)33m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402778120245100544)
Uwe #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash): „Mutti, das geht nicht. Ich will nicht wieder ins Gefängnis. Ich will nicht ins Gefängnis.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)33m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402778077375123456)
Immer wieder habe Mutter #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) ihren Sohn bei heimlichen Telefonaten gebeten sich zu stellen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)33m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402778034068942849)
Auch ihr Uwe habe am Telefon gesagt: „Das haben die doch alles getürkt, das haben die doch erst hingelegt und dann gefunden.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)33m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402777997406515200)
Mutter Böhnhardt: „Ich glaube das einfach nicht, dass sie das gefunden haben wollen.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)33m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402777953668300801)
Mutter #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) glaubt, dass die Polizei die Armbrust, die sie einmal in seinem Zimmer fand, vorher erst da hingelegt hat. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)33m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402777908738932736)
Ihr Uwe ermordete aus rassistischem Motiv 10 Menschen, verübte mindestens 2 Sprengstoffanschläge und 15 Raubüberfälle. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)34m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402777854691131392)
Die Mutter sieht ihren Sohn in erster Linie als Opfer. Polizei und Verfassungsschutz traut sie einiges zu. Ihr Kind bleibt ihr Kind. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)34m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402777822147522561)

Untergetaucht sei Uwe #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) im Januar 1998 mit #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) und #Mundlos (https://twitter.com/search?q=%23Mundlos&src=hash), „weil er Angst vor dem Gefängnis hatte“, sagt die Mutter.




Sie schlägt sich recht gut wie mir scheint.


Wenn die König abkotzt, kann Brigitte Böhnhardt ja gar nicht so falsch liegen:


Katharina König ‏@KatharinaKoenig (https://twitter.com/KatharinaKoenig)
22m (https://twitter.com/KatharinaKoenig/status/402782330860736512)


Sagt alles RT @PZhautnah 2h„Wir mochten auch seine Freunde.Wir mochten den Uwe Mundlos,den Ralf Wohlleben & auch die Beate #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash).“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)







https://pbs.twimg.com/profile_images/2542669089/image_normal.jpgKatharina König ‏@KatharinaKoenig (https://twitter.com/KatharinaKoenig)20h (https://twitter.com/KatharinaKoenig/status/402484781893427202)
Scheiss Nazis

fatalist
19.11.2013, 14:26
... davon gehe ich ebenfalls aus... der will sich bloß profilieren, weil er wohl zu Hause nichts zu sagen hat... mit Sicherheit ein kleiner Kerl mit Glatze und Brille, mit lückenhaft verfaulten Zähnen... darüber hinaus wird er wohl ständig Stress mit seinen Nachbarn haben... man kennt sie ... die SOZIS, die andere Leute ständig belehren wollen !
Wenn Du so schimpfst, dann sagt er uns hier garnix mehr ;)

deutschland
19.11.2013, 14:29
Wenn Du so schimpfst, dann sagt er uns hier garnix mehr ;)...sorry, aber ich mag diese Typen nicht ... die sollen einfach bei der Wahrheit bleiben und nicht versuchen uns für blöd zu verkaufen...

fatalist
19.11.2013, 14:36
Ein früherer Verteidiger von Sohn Uwe sei zu ihr gekommen und habe gesagt, der Verfassungsschutz werde für eine reduzierte Strafe sorgen, wenn die drei sich stellen. Mit dem Anwalt sei sie dann bei der Staatsanwaltschaft Gera gewesen. Dort habe ihr ein Oberstaatsanwalt jedoch gesagt, Uwe stünden zehn Jahre Haft bevor. Brigitte Böhnhardt hebt jetzt doch ein wenig die Stimme, „zehn Jahre Haft! Das kriegt ja nicht mal ein Kinderschänder, der schon fünf Kinder getötet hat!“ Der Oberstaatsanwalt hielt dann aber auch fünf Jahre für möglich. Aus der Sache wurde nichts, die Staatsanwaltschaft verlor das Interesse und die drei blieben im Untergrund. Die durften nicht "auftauchen", dabei half auch die Staatsanwaltschaft... http://www.tagesspiegel.de/politik/mutter-von-uwe-boehnhardt-beim-nsu-prozess-stellt-euch-stellt-euch-stellt-euch/9097224.html

Die Lügen sind ziemlich hartnäckig, wegen der "Judenpuppe" an der A4 an der Leutratalbrücke wurde Böhnhardt freigesprochen.


Dass Uwe Böhnhardt unter ihren Augen ein Rechtsextremist wurde, dass er NS-Gedenkstätten schändete, in einer braunen Uniform durch Buchenwald marschierte und schließlich eine menschengroße Puppe mit Davidstern und er Aufschrift „Achtung Bombe“ an einer Autobahnbrücke aufhängte: Das alles ist ihr keine Erwähnung wert, obwohl Dutzende Anwälte der Opfer der NSU-Verbrechen hinter ihr im Saal sitzen.

Besonders, als die Zeugin ihn ihrem Bericht zu der Flucht im Januar 1998 gelangt, wird deutlich, in wem sie die eigentlichen Schuldigen sieht: im Staat. Der Sprengstoff in der Garage, die Beate Zschäpe angemietet hatte? Womöglich untergeschoben. Die Polizeiprotokolle? Gespickt mit „glatten Lügen“. Die Verhöre? Voller Drohungen und Nötigungen.
So hatte es sinngemäß Brigitte Böhnhardt schon im Juni vor dem NSU-Untersuchungsausschuss im Thüringer Landtag sehen wollen, und so ungefähr hatte es dort auch der Vater von Uwe Mundlos kürzlich formuliert. „Ich habe kein Vertrauen mehr“, sagt die Mutter. http://www.braunschweiger-zeitung.de/nsu-prozess/mutter-von-uwe-boehnhardt-ein-aufgewecktes-kerlchen-id1232878.html



Ihr als Mutter seien von der Staatsanwaltschaft "irrwitzige" Strafen für ihren Sohn in Aussicht gestellt worden. Uwe Böhnhardt war vor seinem Untertauchen schon zweimal in Haft gewesen, die er als Jugendlicher in einer Erwachsenenanstalt verbringen musste. Das habe ihn traumatisiert. Sicher seien die Ermittler davon ausgegangen, dass die Eltern diese trüben Aussichten an den Sohn und seine beiden Freunde weitergeben würde. "Zehn Jahre!", sagte Brigitte Böhnhardt ein ums andere Mal mit erstaunter Stimme. "Zehn Jahre sollte Uwe ins Gefängnis! So viel bekommt nicht mal ein Kinderschänder, der fünf Kinder getötet hat. Mein Sohn hatte große Angst vor dem Gefängnis. Deshalb sind die drei geflohen." Sie habe ihren Sohn gefragt, ob sich Beate Zschäpe und Uwe Mundlos stellen wollten, da sie ja nicht einmal vorbestraft waren. "Nein, wir sind Freunde, wir bleiben zusammen." http://www.welt.de/politik/deutschland/article122044597/Boehnhardts-Mutter-schiebt-Ermittlern-die-Schuld-zu.html?wtmc=social

Hammerharte Kommentare bei DIE WELT, ein Wunder, dass die überhaupt noch welche zulassen.

fatalist
19.11.2013, 14:42
"Die Polizei habe ihrem Sohn offenbar heimlich Waffen untergeschoben" - Im "Kampf gegen Rechts" ist dieser "BRD" inzwischen alles zuzutrauen.


Das ist KEINE erstaunliche, oder "weit weg von der Wirklichkeit" angesiedelte Theorie seitens der Mutter, sondern kommt der Wahrheit vermutlich verdammt nahe: dass nämlich Vertreter des Staates (um nicht zu sagen: der Staat), d.h. insbesondere die Geheimdienste - genauer: der Verfassungsschutz des Landes Thüringen - die Bildung einer braunen Terrorzelle nur zu gerne unterstützte, um die von den postsozialistischen Eliten insbesondere der ehemaligen DDR der deutschen Bevölkerung unbedingt zu unterstellenden Tendenzen einer neuen braunen Machtergreifung unterschieben zu können: um so sich selbst und ihre nach wie vor gehegten kommunistisch-sozialistischen Ideale legitimieren zu können.Dieses Vorgehen entspricht 100% den alten Stasi-Taktiken, und von diesen Stasis gibt es ja im öffentlichen Dienst, in Polizei und vor allem: in den Geheimdiensten jede Menge (wo hätte man diese unproduktiven Taugenichts auch nach der Wende sonst hinstrecken sollen?). Die Verbindungen der Türkei sind übrigens nicht nur ideeller, sondern auch praktischer Natur: so war ein türkischer Geheimdienstmann zumindest Zeuge des Polizistenmordes von Heilbronn, die amerikanischen Geheimdienste waren ebenfalls Zeuge dieser Vorgänge (darüber hatte sogar die WELT berichtet).
Was wir hier vor uns haben ist nichts weniger als die Bildung eines "tiefen Staates" nach dem Muster der Türkei, um durch vorgeblichen Terror und Manipulationen der Öffentlichkeit - mit Hilfe der nur allzu hilfsbereiten dummdämlichen Medien - die eigene politische Linie durchpeitschen zu können.
Womöglich wird dieser Prozess diese Wahrheit entgegen aller versuchten Medienmanipulationen, geschredderten Akten und Erpressung- und Einschüchterungsversuchen doch noch ans Tageslicht fördern - wehe diesem verkommenen BRD-Staat und seinen Bütteln!


Nach Lage der Dinge muß Frau Böhnhardt davon ausgehen, daß ihr Sohn exekutiert wurde. Ihr "Mißtrauen gegen Polizei und Staat" ist daher absolut nachvollziehbar.


"es hieß auch, er soll da und dort an Demos und Veranstaltungen teilgenommen haben. Ich habe mich gefragt: Wie hat er das bezahlt? Er hatte doch ganz
wenig Geld. Später habe ich dann erfahren, das haben Timo Brandt und
der Verfassungsschutz bezahlt." Timo Brandt galt als führender
Rechtsextremist im Osten, erst später zeigte sich, dass er ein V-Mann
des Verfassungsschutzes war.
das sind doch eigentlich brisante aussagen der mutter. für mich heißt das nichts anderes, als dass "man" immer wußte wo die typen waren, um sie bei passender gelegeneit ausgenutzt hochgehen zu lassen. so arbeiten nun mal geheimdienste, züchten sich nützliche idioten heran, die dann für klug durchgeführte verbrechen verantwortlich gemacht werden.


Was meinen Sie was dann ,los wäre, wenn die Medien die Wahrheit veröffentlichen würden ? Ich habe jedenfalls seit vielen Jahren das Gefühl das ich eher in der " DDR 2.0 reloaded "lebe, als in einem freien Staat. Auch die meisten Medien geben mir keine Hoffnung mich als freier und aufgeklärter Bürger zu fühlen. Es ist traurig, aber ich kann Böhnhardt´s Mutter sehr gut in ihrer Bitternis verstehen. Den Behörden, wie der Politik traue ich schon lange nicht mehr


Oh je, jetzt gehen die unabhängigen Medien auf die Mutter los.
Erzählen sie uns lieber wie ein Toter eine Pumpgun durchladen kann, nachdem er sich in den Kopf schießt - die Erklärung höre ich immer wieder gern.

Die Springerpresse bekommt ordentlich Feuer, das erfreut ungemein.

fatalist
19.11.2013, 14:46
Eine Presstituierte reinsten Wassers.





https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)52s (https://twitter.com/PZhautnah/status/402793805247569921)
Später schoss Uwe #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) Menschen mit Migrationshintergrund in den Kopf und fotografierte die Sterbenden oder Toten noch. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1m (https://twitter.com/PZhautnah/status/402793664952287232)
Es wird zunehmend anstrengend, der Mutter dabei zuzuhören, wie sie alles ausblendet, was ihr Sohn getan hat. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)


Das Urteil hat diese Pressenutte längst gefällt. Widerliches Stück Dreck.

deutschland
19.11.2013, 14:50
Eine Presstituierte reinsten Wassers.

Das Urteil hat diese Pressenutte längst gefällt. Widerliches Stück Dreck....widerlich lügendes linkes Gesindel... würde besser passen !

fatalist
19.11.2013, 14:56
...widerlich lügendes linkes Gesindel... würde besser passen ! Da sagt eine Mutter aus, die 2 Söhne verloren hat auf ungeklärte Weise. Mich ekelt dieser "Journalismus" nur noch an.

Nereus
19.11.2013, 15:58
In meinem rosa Lappen (Führerschein) steht übrigens ebenfalls keine Adresse. Weder Strasse noch Hausnummer noch PLZ....


In meinem "rosa Lappen" (vom 11.86) gibt es die Rubrik "Wohnort" und da ist eingetragen "1000 Berlin". Nur so zur Richtigstellung.

fatalist
19.11.2013, 16:00
In meinem "rosa Lappen" (vom 11.86) gibt es die Rubrik "Wohnort" und da ist eingetragen "1000 Berlin". Nur so zur Richtigstellung. Weder Strasse noch Hausnummer noch PLZ stehen in meinem rosa Lappen. Nur der Wohnort.

Korinthenkacker :ätsch: Was für ein würdiger 20.000ster Beitrag... von mir 5611 davon.

fatalist
19.11.2013, 16:04
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)2m (https://twitter.com/terrorismus/status/402813930923245568)
Schluss für heute bei #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash), Befragung von Brigitte #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) geht morgen weiter, André K dann am Nachmittag

deutschland
19.11.2013, 17:23
Im Saal war unter den Zuschauern zeitweise auch der türkische Botschafter.... "er sollte dann besser in Den Haag anwesend sein, wenn gegen die türkische Regierung in Sachen "Massenmord an der kurdischen Bevölkerung" verhandelt wird !

Bolinski
19.11.2013, 17:56
BRAVO! Kann ich nur unterstreichen!

moishe c
19.11.2013, 19:28
Weder Strasse noch Hausnummer noch PLZ stehen in meinem rosa Lappen. Nur der Wohnort.

Korinthenkacker :ätsch: Was für ein würdiger 20.000ster Beitrag... von mir 5611 davon.

Sacht mal ihr beiden, hat das was zu bedeuten, daß ihr nen rosa "Lappen" habt ... :?

Also ich hab nen Wehrpaß-grauen "Lappen"

darauf ein großes "J" :sark:

und dann steht da - immer noch auf der FRONT-Seite

"Herrn" :bäh:
geboren am: Tag des Heils
in: 's Schdäddle

Wohnhaft in: 's Schdäddle unn d' Schdrooß

Die Wohnanschrift mußte man aber nicht ändern lassen bei Umzug.

Außerdem sieht man innen ja, welche Behörde ihn ausgestellt hat.




Sowas, rosa Lappen ... hm, hm, hm ... :haha:

aalfisch
19.11.2013, 20:29
Da sagt eine Mutter aus, die 2 Söhne verloren hat auf ungeklärte Weise. Mich ekelt dieser "Journalismus" nur noch an. waaaas? Redet ihr von Frau Wiebke Ramm? Glaube ich nicht, dass sie 2 Söhne auf ungeklärte Weise verloren hat. Woher hast du das?

aalfisch
19.11.2013, 20:57
Da sagt eine Mutter aus, die 2 Söhne verloren hat auf ungeklärte Weise. Mich ekelt dieser "Journalismus" nur noch an.
oder meinst du die Mutter von Uwe Böhnhart? Die hat nicht 2 Söhne verloren!

Nereus
19.11.2013, 21:15
oder meinst du die Mutter von Uwe Böhnhart? Die hat nicht 2 Söhne verloren!

Doch:

...der Tod des älteren Bruders habe den damals 11-jährigen Uwe Böhnhardt schwer traumatisiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Uwe_B%C3%B6hnhardt#Kindheit_und_Jugend

fatalist
20.11.2013, 03:53
Sacht mal ihr beiden, hat das was zu bedeuten, daß ihr nen rosa "Lappen" habt ... :?

Moishe, Du süsser Schlingel Du :ätsch:


Ernsthaft. Gerlach hat vom Alter her gesehen keinen graue Lappen mehr bekommen, und 2004 einen Ersatzführerschein beantragt.
Das sind dann 2 rosa Lappen gewesen, und da steht keine Adresse drin.

Und "BPA" heissen die auch nicht...

fatalist
20.11.2013, 04:08
Brigitte Böhnhardt im NSU-Prozess: Kein Wort für die Opfer

Von Gisela Friedrichsen (spon_panorama@spiegel.de), München
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-brigitte-boehnhardt-sagt-als-zeugin-aus-a-934496.html

Wozu Worte an die Opfer, wenn die Mutter nicht davon ausgeht, dass ihr Sohn an deren Tod schuldig ist?
Was soll dieses Moralin ständig?
Ist das eine Art Gessler-Hut, der gegrüsst werden muss?


Wie konnte das nur passieren, mit ihrem Kind? Brigitte Böhnhardt, deren Sohn Uwe zum NSU gehörte und zehn Menschen ermordet haben soll, war nun im Prozess als Zeugin geladen. Dort schmiedet sie Verschwörungstheorien, klagt die Behörden an - für die Opfer findet sie kein Wort des Bedauerns.


Brigitte Böhnhardt, 65, ist eine Mutter. Sie hat drei Söhne geboren und zwei davon verloren. Peter, der mittlere, kam auf ungeklärte Weise 1988 im Alter von 17 Jahren ums Leben. Er soll bei einer feuchtfröhlichen Feier gestürzt sein. Ob er gestoßen wurde oder aus eigener Schuld verunglückte, weiß die Mutter bis heute nicht. Jedenfalls fand sie ihren Sohn tot vor der Haustür. Das Vertrauen in die Ermittlungsbehörden fördert so etwas nicht.



Der jüngste ihrer drei Söhne, Uwe, geboren am 1.Oktober 1977, starb am 4. November 2011 in einem Wohnwagen in Eisenach, wo er sich nach einem Überfall auf eine Sparkasse mit seinem Freund Uwe Mundlos das Leben nahm, um, was wahrscheinlich ist, nicht von der Polizei festgenommen zu werden. Denn die Polizei war den beiden dicht auf den Fersen. Inzwischen lasten die Strafverfolgungsbehörden den beiden Uwes vor allem zehn Morde an zumeist türkischstämmigen Personen an, 14 bewaffnete Raubüberfälle auf Geldinstitute und, zusammen mit Beate Zschäpe, unter anderem noch die Bildung einer terroristischen Vereinigung namens "Nationalsozialistischer Untergrund" (http://www.spiegel.de/thema/braune_zelle_zwickau/).

Frau Böhnhardt ist also eine Frau, die das Leben nicht von der Sonnenseite kennengelernt hat. Sie trauert um ihren Sohn genauso wie die Angehörigen der Opfer des NSU. Es müsste für sie sogar noch schlimmer sein. Denn wenn Kinder selbst aus dem Leben scheiden, nachdem sie getötet haben, ist das immer auch eine Botschaft an die Eltern. Das ist Gehirnwäsche. Diese Presse-Huren haben eine Mission zur Gehirnwäsche ihrer Leser. Kritischer Journalismus findet nicht statt im Spiegel.

fatalist
20.11.2013, 04:23
Protokoll 55. Verhandlungstag – 13. November 2013


19. November 2013
http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-55-verhandlungstag-13-november-2013/

Kurzfassung: Andreas Schulz, der Waffenverkäufer aus dem Medley in Jena sagte nicht aus, sein Boss Andreas Liebau war krank, ausser Spesen nichts gewesen.

Und weil nix war, hatte man ausreichend Zeit für Beweisanträge zu Andreas Temme usw.
Das Protokoll ist überraschend lang...


Nebenklage-Vertreter Rechtsanwalt Bliwier stellt nun einen Antrag zu mehreren Punkten: Frau Er. vom hessischen Landesamt für Verfassungsschutz [LfVH] solle als Zeugin geladen und ein Vermerk von ihr verlesen werden. Begründung: Der Zeuge Andreas Te. habe gegenüber der Quellenführerin angegeben, er kenne das in Kassel erschossene Opfer nicht und würde den Ort auch nicht aufsuchen. Der Zeuge Te. habe zudem ihr gegenüber angegeben, dass der Mord keinen regionalen Bezug habe, was auch die Frage aufwerfe, woher er schon so früh die Infos haben konnte. Dies berühre die Glaubwürdigkeit des Zeugen Te.

Der Telefonüberwachung zufolge habe der Beamte He. vom Landesamt für Verfassungsschutz Hessen mit Te. telefoniert und ihm geraten, bei seinen Vernehmungen “so nah wie möglich an der Wahrheit zu bleiben”.

Vom Landesamt aus sei auf das Aussageverhalten Te.s eingewirkt worden, eventuell. habe man den ehemals Beschuldigten sogar gezielt “gesteuert”. Dass Temme Märchen erzählt ist offenkundig. Da soll die Antifa mal schön dran bleiben...



“Die Beweiserhebung wird ergeben, dass das Landesamt alles getan hat, um die Aufklärung des Mordes an Halit Yozgat zu verhindern.“ Da geht es um mehr Morde, nicht nur um einen...


Rechtsanwalt Kienzle verliest nun einen gemeinsamen Antrag der Familien Yozgat und Kubaşık auf Beiziehung des beim Generalbundesanwalt befindlichen Aktenbestand aus dem Ermittlungsverfahren gegen Andreas Te. noch vor dessen geplanter Vernehmung am 3. 12. 2013. Aus diesen Akten würden sich Tatsachen ergeben, die einerseits für Schuld- und Rechtsfragen in diesem Verfahren von Bedeutung seien und andererseits wichtig für die Beurteilung der Glaubwürdigkeit des Zeugen Te.
Kienzles sehr ausführliche Begründung widmet sich unter anderem folgenden Punkten:

- Dem engen zeitlichen Zusammenhang zwischen den Morden an Mehmet Kubaşık und Halit Yozgat. Beobachtungen des Zeugen Te. im Mordfall Yozgat würden auch Rückschlüsse im Mordfall Kubaşık zulassen, auch angesichts der Verbindungen der Kasseler und Dortmunder Neonaziszene. ZUsammenfassend ist davon auszugehen, dass die Nebenkläger glauben, dass der VS die (Nazi)Killer gesteuert hat. Das werden sie im Rahmen dieses Prozesses aber nicht aufdecken können. Siehe Verena Becker/Buback-Prozess.

Allerdings werden sie -gewollt oder nicht- damit die NSU-Staatsmär weiter erschüttern. Das ist gut.

Pletschi
20.11.2013, 04:27
Verfolgungswahn?

http://juergenpohl.wordpress.com/2013/11/15/in-eigener-sache/

Ich hätte den eher als Skeptiker in Sachen NSU eingeschätzt...

"Das rein private Blog von @editor64 (http://juergenpohl.wordpress.com/)
Ups, diesen Inhalt gibt es wohl nicht."

So steht es auf dem angegebenen Link geschrieben...

fatalist
20.11.2013, 04:29
- Te. sei davon ausgegangen, dass er nicht ermittelt werden könne, da er sich “Jörg Schneeberg” nannte. Erst als die Ermittler ihn enttarnt hatten, habe er eine Anwesenheit eingeräumt, aber an einem anderen Tag. Erst als die Ermittler ihn mit seiner Anwesenheit am Tattag damit konfrontierten, habe er den richtigen Tag eingeräumt, will aber nichts gesehen haben. Der Zeuge habe seine Aussagen also sukzessive den Ermittlungsergebnissen angepasst.

- Ein Polizeipsychologe sei zum Ergebnis gekommen, dass sich Te. “scheinangepasst” verhalte. Te. habe so bisher angegeben, die Tür sei durch einen Holzkeil gesichert gewesen und er habe ein lautes Geräusch gehört – als ob Möbel gerückt würden. Hier habe er dagegen ausgesagt, er habe keinerlei Geräusch gehört. Im kognitiven Interview habe Te. geschildert, er habe sich intensive Gedanken gemacht, wo Halit Yozgat abgeblieben sei. Dies stünde in offenem Widerspruch zu seiner Angabe hier, er habe sich keinerlei weitere Gedanken gemacht.

- Aus den beigezogenen Akten würde sich ergeben, dass der Zeuge Te. für Vernehmungssituationen geschult wurde und zusätzlich, “dass seine bisherigen Angaben zum Kennverhältnis zu Gä. nicht der Realität entsprachen”. Benjamin Gärtner soll eine Rolle beim Yozgat-Mord gespielt haben und war V-Mann Temmes. Temme hatte aber 5 V-Leute aus dem islamistischen Bereich, und diese V-Leute sind unbekannt, während Gärtner jetzt vorgeladen werden wird.

Die Antifa sollte sich mal besser um die geschützten V-Leute kümmern, wenn sie wirklich etwas aufklären möchte...

fatalist
20.11.2013, 04:31
"Das rein private Blog von @editor64 (http://juergenpohl.wordpress.com/)
Ups, diesen Inhalt gibt es wohl nicht."

So steht es auf dem angegebenen Link geschrieben...Ups, diesen Inhalt gibt es wohl nicht mehr
Er hats gelöscht... warum auch immer...

Pletschi
20.11.2013, 04:54
In meinem rosa Lappen (Führerschein) steht übrigens ebenfalls keine Adresse. Weder Strasse noch Hausnummer noch PLZ.
Das ist wie bei den Reisepässen.

Wenn also, und das ist sicher, die Adresse von Holger Gerlach mitsamt allen Angaben aus den "Ausweisen" von den Autovermietern kopiert wurde, dann geht das nur bei einem BPA. Auch "Perso" genannt.

Den Perso hatte aber der "NSU" gar nicht.

Es ist bezeichnend, dass bei 75 Anwälten im Saal kein Einziger diese himmelschreienden Widersprüche angeht.

Die rosa Lappen sind ja nun die ganz alten Teile. Spielt aber keine Rolle. Auch bei den neueren steht keine Adresse drin. Nur die ausstellende Behörde, also "Landratsamt XY".

fatalist
20.11.2013, 05:15
Uwe&Uwe in Heilbronn ist mausetot, kein Phantombild eines Uwes, kein Wohnmobil in der Ringfahndung, und der "Kronzeuge im Zeugenschutzprogramm" Holger Gerlach hat sozusagen die Arschkarte gezogen... und keine Sau thematisiert es.

Zu klären wären folgende Fragen:

1. Wie wurde aus dem gewerblichen VW-Bus des Vermieters Alexander Horn aus Chemnitz mit dem Kennzeichen C-PW 87 ein Wohnmobil, dass ein Holger Gerlach ausgeliehen hatte?


“Dann wird H. ein Bogen mit Lichtbildern vorgelegt, als Nummer 2 ist der Angeklagte Holger G. mit Brille und veränderter Frisur zu sehen. H. sagt, dieser Herr sei bei ihm gewesen.”
http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-54-verhandlungstag-12-november-2013/

Wann und durch wen wurde in den Unterlagen des Vermieters ein Mietvertrag "Holger Gerlach" für den Tatzeitpunkt Heilbronn getürkt?


2. Wer war das Mädchen in Schreiersgrün, das zu "Zschäpe" MAMA sagte, und warum ist das noch immer nicht ermittelt?

- Susann Eminger hat 2 Söhne, da wird "Mädchen" schwierig.
Gruss an Nebenklageanwalt Hoffmann: Sie Vollidiot !!! Kümmern Sie sich um die Lebensgefährtin von Gerlach und um deren Tochter!!!

- warum ist die Angestellte des Freizeitmarktes Mario Knust, Michele Arnold, nicht als Zeugin gehört worden, obwohl die Zeugen Knust ständig auf Arnold verwiesen? Frau Arnold wickelte den Papierkram ab und notierte die Adresse Gerlachs aus seinem BPA, Bundespersonalausweis. Den hatten die Uwes gar nicht...


3. Warum warfen die Ermittler des BKA Holger Gerlach am 25.11.2011 in der Vernehmung in der JVA Köln vor, das Wohnmobil für Heilbronn SELBST ausgeliehen zu haben? Der Vermieter hätte GERLACH identifiziert, nicht Böhnhardt!!!


fatalist sagt: 19. November 2013 um 05:00 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/11/07/nsu-selbstmorde-in-eisenach-zum-totlachen/#comment-79211)
Noch ein Wohnmobil-Schmankerl aus dem Gerichtssaal, passend zu den vorherigen Kommentaren:

In seiner VN vom 13.11.11 sagt HG aus, er habe zwischen 1997/98 und 2007 keinen Kontakt mehr zu BZ, UB und UM gehabt. Diese VN fand noch in Bad Nenndorf statt. Vernehmende waren die KHK Hoffmann und Becker des BKA. Allerdings gibt HG in dieser VN nur das zu, was ihm durch die Polizeibeamten auch nachgewiesen werden kann. Die VN fand statt, nachdem HG am morgen vorläufig festgenommen worden war. Bei der VN war sein Anwalt Hachmeister anwesend.

In seiner VN am 25.11.11 wird HG in der Kölner JVA vorgehalten, er habe das 2007 im Zusammenhang mit dem Heilbronner Mord aufgefallene WoMo SELBST angemietet. Dies hätten Zeugenbefragungen in der Verleihfirma eindeutig ergeben. HG redet sich raus, windet sich. Von selbst berichtet er dann von der Waffenübergabe 2001. Die Waffe war vorher nie ein Thema in den VN. Spannend: Da es die Niederschrift einer Bandaufnahme ist – auch bei dieser VN ist Hachmeister die ganze Zeit dabei – wird deutlich, dass HG das Thema von sich aus anspricht. Die Beamten und der StA des GBA reagieren erkennbar verdutzt …
______

Auch dieses Wohnmobil wurde mit dem BPA von Gerlach angemietet, den B&M gar nicht hatten.

Und dieser Vorhalt “Selbst angemietet” passt wunderbar in den Kontext der Vermieter Stölzel aus Zwickau und Horn aus Chemnitz, und das Wirrwarr um den Widerspruch “FS-Foto” und wer da tatsächlich im Laden war und mietete…

Wer hat das Wohnmobil in Chemnitz für Heilbronn ausgeliehen (getürkte Verleihe???), und wer hat das Wohnmobil in Schreiersgrün für Eisenach ausgeliehen?

Aussage Mario Knust, der "letzte Verleiher":


Dann werden Lichtbilder in Augenschein genommen. Mit der Nummer 7 ist der Angeklagte Holger G. zu sehen. K. sagt, er erkenne das Bild 7, könne aber nicht mehr hundertprozentig sagen, dass die Übergabe mit ihm erfolgte.

Nach weiteren Lichtbildern werden Bilder von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe gezeigt. Die Bilder kenne er aus dem Fernsehen, so K. Im Folgenden hält Götzl Aussagen vor, denen zufolge K. die Nummer 7 an Kopfform, Kurzhaarschnitt und Gestalt erkannt habe, die Person sei aber ungepflegt und bärtig, das sei beim Mieter nicht so gewesen. Der Ausleiher war Holger Gerlach.

Wohl mit Lebensgefährtin und deren Tochter. Mitsamt "auswärtigem KFZ-Kennzeichen", wohl SHG für Lauenau (Gerlachs Wohnort). Haben hochdeutsch gesprochen...

Es springt Einen förmlich an... und keine Sau reagiert darauf im Saal... nur Luschen versammelt dort.

fatalist
20.11.2013, 05:24
Die rosa Lappen sind ja nun die ganz alten Teile. Spielt aber keine Rolle. Auch bei den neueren steht keine Adresse drin. Nur die ausstellende Behörde, also "Landratsamt XY". Danke. Ich hatte erst einen grauen Lappen mit Adresse!!! Habe dann später (wegen Bund, LKW-FS Klasse BCE) auf rosa umgestellt ;)

Die grauen Lappen wurden aber für Gerlach altersbedingt nicht mehr ausgegeben, als der 18 wurde gab es nur noch rosa Lappen. Wir reden ja von einem 2004 ausgestellten Ersatzführerschein.

Das dürfte ja nicht allzu schwierig sein, sich zu ergoogeln, von wann bis wann es rosa Lappen gab, und wann es "Scheckkarten" gab, gelle?

Es wäre dringend anzuraten, dass man das so handhabt, einfach überprüfbare Fakten selber zu ergoogeln, anstatt darüber sinnlose Diskussionen zu führen, vollkommen überflüssig.

Wir halten also bitte fest: Die Lappen von Gerlach waren ROSA und beinhalteten KEINE Adressen.


Die männliche Person wies sich bei der Übernahme des Wohnmobils am 25.10.2011 als

Holger Gerlach
geb. 14.05.1974 in Jena
wh. 31867 Lauenau
Meierfeld 25

mit einem BPA aus.
In dessen Begleitung befand sich eine Frau mit schwarzen schulterlangen Haaren sowie ein Mädchen im Vorschulalter. Das sind die Fakten.

Pletschi
20.11.2013, 05:25
http://ef-magazin.de/2013/11/19/4667...ewaltpotential (http://ef-magazin.de/2013/11/19/4667-nsu-seit-wann-wussten-staatliche-stellen-vom-gewaltpotential)


Der STERN hat doch so etwas ähnliches schweineteuer untersuchen lasse. Ich mache es gratis, und weise auf folgendes typisches Fehlermerkmal hin. "Dass" und "das" wird verwechselt. Könnte doch zu einem enorm wichtigen Beweisstück werde, oder nicht?

"Ihr seid aufgefordert, alles Material zu sammeln, einzuscannen und zu digitalisieren, dass für uns wichtig sein könnte um es für die Nachwelt zu erhalten."

Auf WeltOnline hat man den selben Anfängerfehler heute zum wiederholten mal sehen können. (siehe den AfD-Hassschreiber Lachmann). Sollte man sich den Schreiberling mal näher anschauen? Sollte man ihn nicht direkt zu Richter Götzl holen?

fatalist
20.11.2013, 05:41
"Ihr seid aufgefordert, alles Material zu sammeln, einzuscannen und zu digitalisieren, dass für uns wichtig sein könnte um es für die Nachwelt zu erhalten."

Auf Weltonline hat man das heute auch schon sehen können. Sollte sich man den Schreiberling mal näher anschauen? Sollte man ihn sich nicht direkt zu Richter Götzl holen?
Unbedingt ;)

Auch alle Leute, die "seid ihr blöde" und "seit ihr blöde" nicht unterscheiden können, oder die Mehrheit hier im HPF, die "habt ihr den nichts gelernt" statt "habt ihr denn nichts gelernt" schreibt, die gehören alle vor den Kadi. Dringend als NSU-Autor verdächtig...
siehe den Text auf der NSU-Bilder-CD von 2003.


Weiter mit meinem Lieblings-Blog: Die total merkbefreiten Antifa-Anwälte der Nebenklage


19.11.2013 (http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2013/11/19/19-11-2013/)

Über den NSU als Opfer der Behörden – Vernehmung der Mutter Böhnhardt

Einzige Zeugin heute war die Mutter von Uwe Böhnhardt. Sie berichtete im Wesentlichen vom Werdegang ihres Sohnes, von dem Tag seines Untertauchens und von dem Kontakt – Telefonate und drei persönliche Treffen – in der Zeit danach.

Der Verfassungsschutz hatte Kontakt mit der Familie aufgenommen, um die drei Untergetauchten dazu zu bewegen, sich zu stellen. „Die Drei“ wurden wegen mehrerer Propaganda- und Sprengstoffdelikte gesucht, die Behörden boten Zugeständnisse bei der zu erwartenden Strafe an. Diese Angebote – die von „den Drei“ ohnehin nicht ernst genommen wurden – nahmen die Behörden nach einigen Monaten zurück. Diese Entscheidung bedeutete nichts anderes, als dass Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe sich für die ihnen vorgeworfenen Taten in einem normalen Strafprozess würden rechtfertigen müssen wie jeder andere Beschuldigte auch – für die Zeugin war sie ein mieser „Betrug“.

Hierin zeigte sich das erste Mal, was sich auch durch den Rest ihrer Aussage zog und was sie für die Nebenklage nur schwer erträglich machte – Frau Böhnhardt hat sich eine Version der Ereignisse zurechtgelegt, in der ihr Sohn, Beate Zschäpe und Uwe Mundlos ausschließlich als Opfer behördlicher Willkür vorkommen. Dass sie als Mutter, die die Ideologie ihres Sohnes nicht teilte, sich nur schwer vorstellen kann, dass er zehn Menschen umgebracht und mehrere Bombenanschläge begangen hat, ist nachvollziehbar. Absolut unerträglich sind aber Aussagen wie die, es täte ihr leid um „die fünf Jugendlichen hier“ – gemeint sind die Angeklagten –, die ihrer Meinung nach nur im Gerichtssaal sitzen, weil der Verfassungsschutz nicht zu seinem Wort gestanden hat und weil deswegen „die Drei“ sich nicht gestellt haben. Während sie die drei NSU-Mitglieder und die sonstigen Angeklagten also nur als Opfer der Behörden sieht, findet sie auch nicht nur die Andeutung eines Mitgefühls für die Opfer ihres Sohnes, redet immer nur von Taten, die ihm „vorgeworfen“ werden.

Die Vernehmung wird morgen vormittag fortgesetzt, es folgt André Kapke am Nachmittag

Am Ende des Sitzungstages ging es kurz um Anträge: der Antrag auf Beiziehung der Ermittlungsakte gegen André Kapke wurde abgelehnt, das Gericht war der Meinung, es gäbe keine Anhaltspunkte, dass deren Inhalte für das Verfahren relevant sind. Die Verteidigung Schultze beantragte, einen Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz als Zeugen dafür zu hören, dass Schultze in der Naziszene eine untergeordnete Rolle hatte. Allerdings hatte der Mitarbeiter Schultze nie selbst beobachtet, sondern nur Berichte wertend zusammengefasst, so dass er als Zeuge ungeeignet ist – so auch die Stellungnahme von Nebenklägervertreter RA Bliwier. Der könnte auch für den Spiegel schreiben, oder für den Störungsmelder Antifa-Blog der ZEIT.

Die Antifa als staatstragende Institution - nie war das so klar erkennbar wie beim NSU-Prozess...

fatalist
20.11.2013, 05:59
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch) 15h (https://twitter.com/nsuwatch/status/402792366211620865)
Die Mutter von Uwe Böhnhardt berichtete im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess, wie Neonazis bei ihr 500 DM für die Abgetauchten abholten: Parole war "Rippchen".
Das muss man sich bildlich vorstellen: Jürgen Helbig, MAD-Spitzel, Freund von Wohlleben erhält Anrufe, weil Wohlleben glaubt überwacht zu werden, "der Ralf soll nächsten Mittwoch zum selben Treffpunkt kommen wie letztes Mal", aber vorher bei "Böhnis Eltern" Geld und Klamotten und nen Videorekorder abholen.

Der Ralf fährt dann also zu "Böhnis Eltern", sagt "Rippchen" als Codewort und bekommt alles, und das obwohl die Eltern den Ralf kennen als besten Freund und ihn mögen.

Das alles passiert im März 1998, siehe Schäfer-Gutachten, und die Polizei hört mit.
Sie beschattet Wohlleben, der fährt zum Treffpunkt mit den Uwes, und die Polizei passt auf, dass da auch ja nichts passiert, oder alle gar verhaftet werden.

Später unterschlägt Andre Kapke 4000 DM, die er für "falsche Pässe besorgen" bekommen hatte, bzw. Kapke behauptet, die Pässe seien ihm aus dem Auto geklaut worden.

Kapke, dessen Ermittlungsverfahren "einstellungsreif" ist laut OSTA Weingarten von der GBA wird heute als Zeuge vernommen.

Er wird sicher teilweise oder komplett die Aussage verweigern... und dass Kapke ein Spitzel ist, dieser Einschätzung von Prof. Mundlos schliesse ich mich an.

"Der Killer von B&M" (Gronbach) muss Kapke ja nicht unbedingt sein, aber ein Spitzeltätigkeit könnte durchaus Kapkes Anwesenheit in Eisenach am 4.11.2011 erklären...

fatalist
20.11.2013, 06:12
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)13h (https://twitter.com/PZhautnah/status/402829732435066880)
Anwalt von Carsten S. beantragt, Verfassungsschützer zu laden. Als Beweis, dass S. in der Szene nur eine untergeordnete Rolle spielte. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Noch eine super Idee, denn bekanntlich sagen Verfassungsschützer IMMER die Wahrheit, nichts als die Wahrheit und die ganze Wahrheit, wenn sie vor Gericht oder dem PUA aussagen.

Ist dem Anwalt nicht bekannt, dass der Verfassungsschutz sogar seinen Verfassungsschutzbericht 1999 "überarbeitete", um Carsten Schultze als gewählten Vorsitzenden der JN Thüringen zu verschweigen?

Warum tat der VS das, nachdem er doch im Quartalsbericht die Wahl Schultzes noch korrekt berichtet hatte?
Im Jahresbericht war dann auf einmal Sandro Tauber der Vorsitzende, und Carsten Schultze tauchte nicht mehr auf???

Warum nahm der VS seinen mutmasslichen Spitzel "Tusche" aus dem VS-Bericht, und das schon Anfang 2000???

fatalist
20.11.2013, 06:28
Nachdem die drei in den Untergrund gegangen waren, trat Uwes früherer Rechtsanwalt an die Familie heran. Es gebe da ein Angebot der Staatsanwaltschaft von Gera, sagte er: eine mildere Strafe, wenn Uwe sich stelle. Auch die Eltern wünschten sich, der Sohn würde zur Polizei gehen. Nach einer Nachricht im Briefkasten ließen sie sich in einer Telefonzelle von Uwe anrufen, die meiste Zeit weinten sie. "Stellt euch, stellt euch, stellt euch!", habe sie gefleht, sagt Böhnhardt. Doch Uwe wollte seine Strafe nicht antreten, auch die Freunde lehnten ab. Das war 2 Monate nach dem Abtauchen, und zu diesem Zeitpunkt wurden die 3 laut Haftbefehl NICHT wegen der Bombenwerkstatt gesucht, sondern wegen der "Theaterbombe", die eine Attrappe war und wegen der die Uwes bereits 1997 kurzzeitig festgenommen worden waren, aber man sie dann sehr schnell wieder freiliess. *

Was meint der Sundermann mit "geringer Strafe"???
Die 10 Jahre Knast, die Frau Böhnhardt gestern schilderte?

Sicher nicht, denn zum damaligen Zeitpunkt stand nur der versäumte Haftantritt von Uwe Böhnhardt im Raum, 2 Jahre 3 Monate wegen Nazirock-CDs, aber NICHT wegen der Bubis-Judenpuppe an der A 4 im Leutratal.

WENN die Staatsanwaltschaft Gera aber mit "milderer Strafe" die 10 Jahre Knast meinte, dann passt diese Aussage sehr gut zu dem Nichtfinden der polizeilichen Observanten im März 1998 (Wohlleben und Helbig, siehe Beitrag zuvor) und legt nahe, dass die 3 auf keinen Fall aus dem Untergrund auftauchen sollten, weil man mit ihnen noch viel vor hatte.

Und da bin ich dann bei der Aushorchzelle des BFV die gewaltbereite B&H-Szene betreffend, siehe NSU-Drohmail von 1999 an Alwin Ziel, IM Brandenburg.

Der Kunstgriff ist eigentlich nur der, "NSU" mit unaufgeklärten Morden und dem Trio aus Jena zu verknüpfen, und das ist samt Präparierung der Tatorte eine lupenreine Geheimdienstaktion eines befreundeten ausländischen Geheimdienstes. So meine These.


Edit *

Wer sich fragt, woher die Fingerabdrücke von Mundlos im BKA-Fahndungscomputer stammen, die Menzel am Abend des 4.11.2011 beizog, dem kann geholfen werden. Is klar, ne?

fatalist
20.11.2013, 06:45
André Kapke – Neonazi, Zeuge und V-Mann?

11/20/2013 — Wolf Wetzel

Am 20. November 2013 ist André Kapke vor dem OLG in München geladen.

Dabei wird es auch darum gehen, welcher “Zufall” ihn von Jena nach Eisenach führte, an dem Tag, an dem Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos tot im Campingwagen aufgefunden wurden (4.11.2011).

Sicherlich wird dort auch zur Spache kommen, wo er an dem Tag (16.9.2013) war, als Florian Heilig, der auf dem Weg war, Aussagen im LKA Stuttgart zu machen, in Bad Cannstatt tot in seinem Wagen gefunden wurde.

Er weiß sicher, dass es – auch für ihn – um ganz viel geht. Dabei wird es auch darauf ankommen, was er auf die Fragen antwortet: Warum sind Sie als Neonazi-Kader so auskunftsfreundig und kooperativ? Waren und/oder sind Sie V-Mann?

http://wolfwetzel.files.wordpress.com/2013/11/mundlos-kapke-1996.jpg?w=300&h=190 (http://wolfwetzel.files.wordpress.com/2013/11/mundlos-kapke-1996.jpg)

mehr dazu im Text:Der Selbstmord der NSU-Mitglieder – keine Zweifel? (http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/15/der-selbstmord-der-nsu-mitglieder-keine-zweifel/) http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/20/andre-kapke-neonazi-zeuge-und-v-mann/


Man darf gespannt sein, welche der Nebenklage-Anwälte direkt von Wetzel gebrieft wurden und sich durch die Fragen im Saal "outen" werden.

Kapke wird von Gronbach/Wetzel zum VS-Killer hochgeschrieben und soll jetzt sogar Florian Heilig ermordet haben. Was für ein Schwachsinn... dann wäre Kapke längst -wie Piatto und Corelli- ausser Landes geschafft worden. Zum MI6 nach Engelland mutmasslich...

ich frage mich immer, ob Wetzel wirklich so betriebsblind ist, oder ob er nur den Idioten gibt...

Bolinski
20.11.2013, 09:11
Oma Gisela weiß nicht mehr, was sie schreiben soll. Jetzt versteigt sie sich darin, Mutter Böhnhardt habe in ihrer Aussage kein Wort für die Opfer gehabt. Wieso auch? Die Frau ist schließlich als Zeugin zu ihrem Sohn und nicht dazu geladen, Bedauereien zu verbreiten.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-brigitte-boehnhardt-sagt-als-zeugin-aus-a-934496.html

pixelschubser
20.11.2013, 10:06
Oma Gisela weiß nicht mehr, was sie schreiben soll. Jetzt versteigt sie sich darin, Mutter Böhnhardt habe in ihrer Aussage kein Wort für die Opfer gehabt. Wieso auch? Die Frau ist schließlich als Zeugin zu ihrem Sohn und nicht dazu geladen, Bedauereien zu verbreiten.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-brigitte-boehnhardt-sagt-als-zeugin-aus-a-934496.html

Ich hab den Bericht der Friedrichsen heute früh gelesen und war einigermassen sprachlos ob der Dreistigkeit. Böhnhardts Mutter würde Verschwörungstheorien aufstellen und so weiter...unglaublich! Am liebsten würde sie die Mutter auch noch als Mittäterin im Knast sehen...

herberger
20.11.2013, 10:08
Oma Gisela weiß nicht mehr, was sie schreiben soll. Jetzt versteigt sie sich darin, Mutter Böhnhardt habe in ihrer Aussage kein Wort für die Opfer gehabt. Wieso auch? Die Frau ist schließlich als Zeugin zu ihrem Sohn und nicht dazu geladen, Bedauereien zu verbreiten.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-brigitte-boehnhardt-sagt-als-zeugin-aus-a-934496.html

Ist denn Mutter Böhnhardt nicht auch eine Angehörige eines Opfers,und fühlt sich genau so betroffen wie die anderen Angehörigen?Ihr Sohn ist tot,egal ob schuldhaft oder nicht,sie hat auf jeden Fall ihren Sohn verloren.

Oder soll das heissen Mutter Böhnhardt trägt mit Schuld an dem Unglück,der anderen Angehörigen?

berty
20.11.2013, 10:35
Oma Gisela weiß nicht mehr, was sie schreiben soll. Jetzt versteigt sie sich darin, Mutter Böhnhardt habe in ihrer Aussage kein Wort für die Opfer gehabt. Wieso auch? Die Frau ist schließlich als Zeugin zu ihrem Sohn und nicht dazu geladen, Bedauereien zu verbreiten.

Quelle: http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-brigitte-boehnhardt-sagt-als-zeugin-aus-a-934496.html

Na ja, Mutter, dazu noch Lehrerin. Liegt wohl darin begründet, dass sie Schuld nur bei Staat und Gesellschaft sieht. Zumal sie wohl auch einige Verdrängungspobleme plagen.

moishe c
20.11.2013, 10:45
Na ja, Mutter, dazu noch Lehrerin. Liegt wohl darin begründet, dass sie Schuld nur bei Staat und Gesellschaft sieht. Zumal sie wohl auch einige Verdrängungspobleme plagen.

... und wenn ich wüßte, womit du deine Brötchen "verdienst" (bei welchem Dienst), dann könnte ich hier deine Verdrängungsprobleme namhaft machen! :sark:

herberger
20.11.2013, 10:53
Na ja, Mutter, dazu noch Lehrerin. Liegt wohl darin begründet, dass sie Schuld nur bei Staat und Gesellschaft sieht. Zumal sie wohl auch einige Verdrängungspobleme plagen.

Wenn Frau Böhnhardt Lehrerin ist dann sollte man ihr ein gewisses Urteilsvermögen zutrauen,es sei denn man kann ihr etwas absurdes nachweisen.

berty
20.11.2013, 10:54
... und wenn ich wüßte, womit du deine Brötchen "verdienst" (bei welchem Dienst), dann könnte ich hier deine Verdrängungsprobleme namhaft machen! :sark:

Dir kann geholfen werden. Ich gehöre einem kleinen und erfolgreichen Familienunternehmen unter Beteiligung von Mossad und dem VS an.

berty
20.11.2013, 10:56
Wenn Frau Böhnhardt Lehrerin ist dann sollte man ihr ein gewisses Urteilsvermögen zutrauen,es sei denn man kann ihr etwas absurdes nachweisen.

Man sollte nie die Mutter eines mutmaßlichen Mörder zu seinem Richter ernennen.

fatalist
20.11.2013, 11:04
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/403082575708561408)
Manche meinen, André K. gehöre auf die Anklagebank, nicht in den Zeugenstand. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/403082538828050432)
Um 14 Uhr soll André K. in den Zeugenstand treten. Laut Mutter Böhnhardt war er zumindest Geldbote des #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash).



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/403080041732395008)
Mutter #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) ist weiter dran. Bisher hat nur #Götzl (https://twitter.com/search?q=%23G%C3%B6tzl&src=hash) sie befragt. Weitere Richter, GBA, Opferanwälte und Verteidiger dürfen heute. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)1h (https://twitter.com/PZhautnah/status/403079105173680128)
Servus! Tag 58 im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Prozess - und alle Besucherplätze sind besetzt. Vor dem Gericht warten noch einmal so viele Menschen.







https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)40m (https://twitter.com/nsuwatch/status/403089915258630144)
Großer Andrang im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess. Unter den Zuschauer_innen auch ein Quartett Szeneangehöriger, einer trägt T-Shirt in "Blood&Honour"-Optik.

herberger
20.11.2013, 11:17
Man sollte nie die Mutter eines mutmaßlichen Mörder zu seinem Richter ernennen.

Das muss man nicht,aber ihr grundlos was zu unterstellen zeugt nicht gerade von einer neutralen Berichterstattung.

fatalist
20.11.2013, 11:18
Frau Böhnhardts Äusserungen bei der jungen Welt:


Sie selbst und ihr Mann hätten nach dem Untertauchen des mutmaßlichen NSU-Kerntrios »vom ersten Telefongespräch an von ihnen verlangt, daß sie sich stellen«, sagte Frau Böhnhardt vor dem Oberlandesgericht München. Ihre Meinung sei aber, »daß bestimmte Kreise oder Behörden nicht wollten, daß sie sich stellen«. Richtig erkannt.


Bei der Razzia, die ihn 1998 zur Flucht veranlaßte, habe sie ihm vor der elterlichen Garage laut und deutlich gesagt: »Paß auf, Uwe, daß sie nichts finden, was vorher nicht drinne lag.« Von dem Sprengstoff, der in einer weiteren, von seiner Freundin Beate Zschäpe gemieteten Garage gefunden wurde, habe sie nur aus den Medien erfahren. »Mutti, glaub doch nicht alles«, habe ihr Sohn dazu später bei einem heimlichen Treffen gesagt. Ein Polizist habe ihm bei der besagten Razzia zugeraunt: »Jetzt bist du fällig, der Haftbefehl ist unterwegs.« Böhnhardt war rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilt. Man forderte ihn aber nicht etwa auf, diese anzutreten, sondern veranstaltete eine Fake-Show "Razzia in Polizistengarage, hergerichtet als Bombenwerkstatt".

Die 3 nahmen zurecht an, dass sie gelinkt werden sollten, und tauchten wie von den Puppenspielern geplant unter. Zu Thomas Starke, dem langjährigen Spitzel nach Chemnitz. Alles nach Plan... alles von Anfang an bekannt.



Die 65jährige Lehrerin schilderte auch einen geplatzten Deal mit der Staatsanwaltschaft Gera, angebahnt vom Thüringer Verfassungsschutz, der das Ehepaar Böhnhardt über den früheren Pflichtverteidiger des untergetauchten Sohnes kontaktiert habe. Außerdem habe ein Beamter des Landeskriminalamts ihr gedroht, Böhnhardt junior sowie seine Komplizen Uwe Mundlos und Beate Zschäpe zu erschießen: »Wenn wir sie aufspüren und die zucken nur – glauben Sie mir, unsere Leute sind schneller mit der Pistole, die haben das gelernt.« Der Deal lautete 10 Jahre Knast, das war ein völlig durchsichtiges Manöver der Staatsanwaltschaft, damit die 3 sich ja nicht stellen.
Das verschweigt die junge Welt...


Zweimal hätten sie ihnen 500 D-Mark zukommen lassen.

Auf den Vater von Uwe Mundlos war Brigitte Böhnhardt gar nicht gut zu sprechen – sie bezichtigte ihn einer »gottverdammten Lüge«, weil Siegfried Mundlos behauptet hatte, die Böhnhardts hätten ihm seinerzeit gesagt, das Trio sei bei Verwandten in Mecklenburg-Vorpommern untergekommen. http://www.jungewelt.de/2013/11-20/031.php

Auch interessant:


»Das ist in doppelter Hinsicht sehr pikant«

Sächsischer Staatsschutz der Lüge überführt: In mindestens einem Fall wurde ein Nazi als V-Mann geführt. Ein Gespräch mit Kerstin Köditz

Markus Bernhardt https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2013/11-20/047.php

Wie wir ja alle wissen, sprangen die Berliner ein, als es um den langjährigen Spitzel Thomas Starke ging, weil in Sachsen der polizeiliche Staatsschutz keine Spitzel führen durfte.

Hat er aber doch getan, so dass man daraus schliessen darf, dass es ganz andere Gründe gab, Thomas Starke von Berlin aus zu führen. These: Spitzel der CIA/Gladio

berty
20.11.2013, 11:37
Das muss man nicht,aber ihr grundlos was zu unterstellen zeugt nicht gerade von einer neutralen Berichterstattung.

Für Unterstellung liegt immer ein Grund vor.
Davon abgesehen,haben weder der Spiegel ihr was unterstellt, noch ich. Welche Eindrücke beim Hörer oder Leser ihre Aussagen hinterlassen, ist dem Einzelnen überlassen und man darf dies auch niederschreiben. Neutral gibt es dabei nicht. Weder bei dir noch bei mir. Keiner der Protagonisten in diesem Strang schreibt neutral. Wäre ja strunzlangweilig.

fatalist
20.11.2013, 11:52
Angeklagt wegen Mittäterschaft beim 3-fach Mord wurde der Vorwurf im Laufe des Prozesses auf Beihilfe reduziert, und letztlich gab es 4 Jahre. Jetzt rechtskräftig...


RAF
Urteil gegen frühere Terroristin Verena Becker rechtskräftig

20.11.2013 · Der Bundesgerichtshof hat die Anträge auf Revision als unbegründet verworfen. Damit ist die Haftstrafe von vier Jahren wegen Beihilfe zum Mord an Generalbundesanwalt Siegfried Buback bestätigt. http://www.faz.net/aktuell/politik/raf-urteil-gegen-fruehere-terroristin-verena-becker-rechtskraeftig-12672732.html

Beckers DNA wurde auf den Bekennerschreiben gefunden.

Zschäpes DNA wurde auf den "Paulchen Panther-CD"/Umschlägen nicht gefunden, nur auf 1 Umschlag, der in der Nähe ihrer Schuhe lag...

aalfisch
20.11.2013, 12:21
10 Menschen wurden hingerichtet und jetzt will es keiner gewesen sein!

Menetekel
20.11.2013, 12:49
10 Menschen wurden hingerichtet und jetzt will es keiner gewesen sein!

Aale werden reihenweise umgebracht, geräuchert und gefressen und keiner kann sich angeblich Aale leisten! :-)

aalfisch
20.11.2013, 12:58
Aale werden reihenweise umgebracht, geräuchert und gefressen und keiner kann sich angeblich Aale leisten! :-)
Dieser Spruch freut dich und damit verharmlost du die 10 Morde und hoffst daß keiner zur Verantwortung gezogen wird

fatalist
20.11.2013, 13:00
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)33m (https://twitter.com/nsuwatch/status/403121018577096704)
Zeugin Böhnhardt im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess zufolge sagte Anruferin (verm. Zschäpe) am 5.11.2011: die beiden hätten sich erschossen, sie gehe weg. Siehste Bio, gestern war es noch der 4.11.
Jetzt war´s der 5.11. und vermutlich war es Zschäpe. Dafür war es Selbstmord...

Ich bleibe dabei: Aussage von Prof. Mundlos abwarten

aalfisch
20.11.2013, 13:01
@Menetekel
und du vergleichst die Mordopfer mit meinem Namen. Für dich ist das ganze mit den 10 Morden und Hingerichteten wie ein lustiges Spiel?

moishe c
20.11.2013, 13:18
Frau Böhnhardts Äusserungen bei der jungen Welt:

Richtig erkannt.

Böhnhardt war rechtskräftig zu einer Haftstrafe verurteilt. Man forderte ihn aber nicht etwa auf, diese anzutreten, sondern veranstaltete eine Fake-Show "Razzia in Polizistengarage, hergerichtet als Bombenwerkstatt".

Die 3 nahmen zurecht an, dass sie gelinkt werden sollten, und tauchten wie von den Puppenspielern geplant unter. Zu Thomas Starke, dem langjährigen Spitzel nach Chemnitz. Alles nach Plan... alles von Anfang an bekannt.


Der Deal lautete 10 Jahre Knast, das war ein völlig durchsichtiges Manöver der Staatsanwaltschaft, damit die 3 sich ja nicht stellen.
Das verschweigt die junge Welt...

http://www.jungewelt.de/2013/11-20/031.php

Auch interessant:

https://www.jungewelt.de/loginFailed.php?ref=/2013/11-20/047.php

Wie wir ja alle wissen, sprangen die Berliner ein, als es um den langjährigen Spitzel Thomas Starke ging, weil in Sachsen der polizeiliche Staatsschutz keine Spitzel führen durfte.

Hat er aber doch getan, so dass man daraus schliessen darf, dass es ganz andere Gründe gab, Thomas Starke von Berlin aus zu führen. These: Spitzel der CIA/Gladio


Betrifft: "gottverdammte Lüge".

Hoffentlich! fallen Frau Böhnhardt und Herr Mundlos NICHT auf diesen alten Bullentrick herein, der da heißt "die Auszuquetschenden gegeneinander aufzuhetzen, damit sie in ihrem Zorn aufeinander so richtig loslegen"!

HOFFENTLICH NICHT!

brain freeze
20.11.2013, 13:22
Betrifft: "gottverdammte Lüge".

Hoffentlich! fallen Frau Böhnhardt und Herr Mundlos NICHT auf diesen alten Bullentrick herein, der da heißt "die Auszuquetschenden gegeneinander aufzuhetzen, damit sie in ihrem Zorn aufeinander so richtig loslegen"!

HOFFENTLICH NICHT!

Good Posting!

fatalist
20.11.2013, 13:29
Böhnhardt-Mutter dankt Zschäpe für TodesnachrichtEs ist die schlimmste Nachricht, die eine Mutter bekommen kann – dass ihr Kind tot ist. Im NSU-Prozess bedankte sich die Mutter von Uwe Böhnhardt bei Beate Zschäpe, die sie damals angerufen hatte.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article122080578/Boehnhardt-Mutter-dankt-Zschaepe-fuer-Todesnachricht.html

Menetekel
20.11.2013, 13:29
@Menetekel
und du vergleichst die Mordopfer mit meinem Namen. Für dich ist das ganze mit den 10 Morden und Hingerichteten wie ein lustiges Spiel?

Ich empfehle mal, über die gesamte Sache sachlich nachzudenken, bevor man hier auftritt, mit solchen Zwischenrufen, wie in Deinem Beitrag. Über solche Fragen sind hier schon zig Beiträge gelaufen, aber zum Glück gibt es noch Menschen, welche nicht alles unüberlegt schlucken, was sie von den Medien aufgetischt bekommen. Und da Du hier ja noch recht frisch bist, wird es sich noch zeigen, was von Deiner Seite kommt, außer Zwischenrufen.
Und nun träum weiter und laß mich in Ruh.

bio
20.11.2013, 13:31
(...)

Zschäpes DNA wurde auf den "Paulchen Panther-CD"/Umschlägen nicht gefunden, nur auf 1 Umschlag, der in der Nähe ihrer Schuhe lag...

Quelle?

fatalist
20.11.2013, 13:36
Quelle? EF "Bastian Hüls"

brain freeze
20.11.2013, 13:52
Betrifft: "gottverdammte Lüge".

Hoffentlich! fallen Frau Böhnhardt und Herr Mundlos NICHT auf diesen alten Bullentrick herein, der da heißt "die Auszuquetschenden gegeneinander aufzuhetzen, damit sie in ihrem Zorn aufeinander so richtig loslegen"!

HOFFENTLICH NICHT!

Nachtrag: Leider wird es wohl schon schwerste gegenseitige Schuldzuweisungen gegeben haben und der "NSU-Staat" und seine Medien brauchen nur ein bißchen Öl ins Feuer gießen. Wenn die Eltern gemeinsam vorgegangen wären, hätte das die NSU-Strategen in schwere Bedrängnis gebracht. Vielleicht raufen sie sich noch mal zusammen. Sie können helfen, aufzuklären, ob das Trio bewußt in den "Untergrund" ging oder "in die Falle tappte". Aber ich bin pessimistisch.

aalfisch
20.11.2013, 14:11
Laut Verschwörungstheoretiker trifft ja die Zschäpe und die beiden Uwes keinerlei Schuld! Wie möchtet ihr dann daß die 10 Morde bestraft werden? Gar nicht und wer ist euer Meinung nach für die Hinrichtungen verantwortlich? Es kann ja nicht angehen, daß ihr immer nur hofft und hofft daß die 5 Angeklagten so schnell wie möglich frei kommen, aber wie stellt ihr es euch genau vor?

fatalist
20.11.2013, 14:18
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpg
Holger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)2m (https://twitter.com/terrorismus/status/403148455171739648)
Aussage von André K im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess auf morgen verschoben. Heute nur Brigitte #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash). Gleich können ihr die #Nebenkläger (https://twitter.com/search?q=%23Nebenkl%C3%A4ger&src=hash) Fragen stellen
Das wird wohl eine ganze Woche Mutter Böhnhardt geben...

Fundstück:



Bereits am 7. Juni 2001 übergab er Mundlos und Böhnhardt am Zwickauer Bahnhof einen Personalausweis, den er zuvor bei der Stadt Hannover beantragt hatte. Auch bei der Anmietung von Wohnmobilen war Gerlach mit dabei, zuletzt am 25. Oktober 2011 – dem letzten Raubüberfall der Gruppe, die kurz danach aufflog.
DIE WELT 2013.
http://www.welt.de/politik/deutschland/article116870336/Zschaepe-benahm-sich-wie-Ehefrau-fuer-zwei-Maenner.html#disqus_thread

So so, einen BPA, und in Schreiersgrün war Gerlach dabei...

fatalist
20.11.2013, 14:35
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)9m (https://twitter.com/PZhautnah/status/403151526446653441)
„Ich würde sicher was drum geben, um das ungeschehen machen“, sagt Mutter Böhnhardt. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)9m (https://twitter.com/PZhautnah/status/403151425015803906)




Heute findet Brigitte #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) ein Wort für die Opferfamilien: „Das tut uns unendlich leid.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



Na dann ist ja alles gut.


https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus (https://twitter.com/terrorismus)2m (https://twitter.com/terrorismus/status/403153490056196096)
Seid klar ist, dass André K heute nicht mehr kommt, sind im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess keine offenkundig Rechtsextremen mehr zu sehen. Interessant... Die sind wohl mit Kapke einen heben gegangen.

brain freeze
20.11.2013, 14:42
Laut Verschwörungstheoretiker trifft ja die Zschäpe und die beiden Uwes keinerlei Schuld! Wie möchtet ihr dann daß die 10 Morde bestraft werden? Gar nicht und wer ist euer Meinung nach für die Hinrichtungen verantwortlich? Es kann ja nicht angehen, daß ihr immer nur hofft und hofft daß die 5 Angeklagten so schnell wie möglich frei kommen, aber wie stellt ihr es euch genau vor?

Möchtest Du denn, daß die Angeklagten für 10 Morde verurteilt werden ohne eindeutige Beweise und ohne die Hintergründe der Taten zweifelsfrei aufzuklären? Ja oder nein ... und bitte nicht winden.

aalfisch
20.11.2013, 14:49
Ehrlich wenn die Angeklagten einfach erzählen würden wie es war, dann haben sie doch nichts zu befürchten, falls sie unschuldig sind!

fatalist
20.11.2013, 14:52
Ein gewisser "Bolko" behauptet bei Bio in Friedensblick und auch bei Elsässer im Blog, der Gerlach-Führerschein (den dieser Böhnhardt gab) habe ein Böhnhardt-Foto gehabt.

Das ist falsch.

Sowohl Reisepässe (2001 und 2011) als auch Führerschein hatten ein Gerlach-Foto.
Es gibt Berichte, dass Zschäpe Gerlach 2011 besuchte, ihn per Friseur und Brille zum Böhnhardt gestylt habe, und dann zum Fotografen, aber es bleibt ein Foto von Gerlach.

Zum Führerschein:


Holger G., ledig, kinderlos, Zerspanungsmechaniker, der Zschäpe bereits aus Zeiten der Jugendclique und der rechten Kameradschaft in Jena kennt, soll der mutmaßlichen NSU-Terroristin Reisepass und Ersatzführerschein von sich für NSU-Kompagnon Uwe Böhnhardt übergeben haben – weil er ihm ähnlich sah. http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-zschaepe-schweigt-die-anderen-wollen-reden.357f401b-c441-4642-abf1-ef95711c1473.html

Noch ne Quelle:


Im Jahr 2001 ließ G. für den ihm ähnlich sehenden Uwe Böhnhardt einen Reisepass anfertigen. Als der 2011 ablief, half G. wieder. 2004 meldete G. wahrheitswidrig seinen Führerschein verloren, ließ sich einen neuen ausstellen und übergab ihn Böhnhardt. http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/die-rolle-von-holger-g-weiteres-gestaendnis-im-nsu-prozess/8309764.html

Noch ne Quelle:


05. November 2011. Die Wohnung von Gerlach in Lauenau und sein Bankschließfach werden werden durchsucht. Dabei finden die Ermittler 27.250 Euro Bargeld.
Gerlach wird noch am selben Tag in Bad Nenndorf aus seiner Firma in Bad Nenndorf von der Nachtschicht zum Verhör abgeholt. Er wird von Ermittlern der Kriminalinspektion Eisenach vernommen. Er sagt später aus, dass ihm da klar wurde, wozu seine Dokumente benörtigt worden waren. Er gesteht, ihnen "aus Gefälligkeit seinen Reisepass und seinen Führerschein" überlassen zu haben. Den Führerschein meldet er später als gestohlen. Die Beamten nehmen dann noch Gerlachs Fingerabdrücke und lassen ihn wieder gehen. http://ueberhauptgarnix.blogspot.com/2012/10/holger-gerlach.html




Wenn also der Herr Mario Knust den Herrn Gerlach erkennt als letzten Wohnmobil-Ausleiher Okt 2011 in Schreiersgrün, dann ist das der Herr Gerlach, und nicht der Herr Böhnhardt.


Dann werden Lichtbilder in Augenschein genommen. Mit der Nummer 7 ist der Angeklagte Holger G. zu sehen. K. sagt, er erkenne das Bild 7... http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-54-verhandlungstag-12-november-2013/



“Dann wird H. ein Bogen mit Lichtbildern vorgelegt, als Nummer 2 ist der Angeklagte Holger G. mit Brille und veränderter Frisur zu sehen. H. sagt, dieser Herr sei bei ihm gewesen.”
Auch Alexander Horn aus Chemnitz erkennt Holger G.
Nicht Böhnhardt.


Der Zwickauer Autovermieter Maik Stölzel sagte aus:


Dann wird S. der auf Holger G. ausgestellte Führerschein mit einem Bild des tatsächlichen G. mit Brille vorgehalten. S. sagt, an dieses Bild könne er sich überhaupt nicht erinnern, das sei für ihn nicht der “Holger G.” und er habe nie einen Führerschein mit Brille gesehen. http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-48-verhandlungstag-22-oktober-2013/

Natürlich hat man ihm denselben FS vorgelegt, den Böhnhardt benutzt haben soll.
Alles andere macht ja auch keinen Sinn.

Irgendwie habe ich das Gefühl, dass die wirklich fundamental wichtigen Dinge hier untergehen.

fatalist
20.11.2013, 15:04
https://pbs.twimg.com/profile_images/1186455013/fnk_normal.jpg (https://twitter.com/fnkahla)fn kahla ‏@fnkahla 10m
heute anwesend beim #nsu prozess: @katharinakoenig , auch sie zeigt #solidarität mit #wolle! #freiheit lol


pz hautnah ‏@pzhautnah (https://twitter.com/pzhautnah)23m (https://twitter.com/pzhautnah/status/403155356391456768)
„hat sie gesagt, sie haben sich erschossen?“, fragt götzl. „ja, wäre möglich“, sagt die mutter. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Wäre möglich ist keine Antwort. Angeblich hat sie gesagt: Schaut Nachrichten, Eisenach, es geht um die Jungens...


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)25m (https://twitter.com/PZhautnah/status/403155290012401665)
„Ist der Uwe tot?“ „Ja, der Uwe ist tot. (…) Gestern in Eisenach ist etwas passiert. Das sind die beiden Jungs.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Gestern, also 5.11.2011, die Sache dürfte klar sein.






PZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/403155310816137216)
„Ich weiß gar nicht mehr, ob ich ihr noch gesagt habe: Danke, dass du an uns gedacht hast.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) #MutterBöhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23MutterB%C3%B6hnhardt&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/403155290012401665)
„Ist der Uwe tot?“ „Ja, der Uwe ist tot. (…) Gestern in Eisenach ist etwas passiert. Das sind die beiden Jungs.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/403155269825208320)
„Der Uwe kommt nicht mehr.“ „Warum denn nicht?“ „Nein, der Uwe kommt nicht mehr.“ Pause. Frau #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) fürchtete die nächste Frage. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/403155248782376960)
„Hier ist Beate“ „Welche Beate?“ „Uwes Beate.“ Schweigen. Dann: „Kommt ihr zurück? Wollt ihr euch stellen?“ „Nein.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah)26m (https://twitter.com/PZhautnah/status/403155224275083264)
Zuvor hatte Brigitte #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) das letzte Gespräch mit #Zschäpe (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pe&src=hash) geschildert. Der Anruf kam gegen 7 Uhr am 5.11.11. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

deutschland
20.11.2013, 15:27
Ehrlich wenn die Angeklagten einfach erzählen würden wie es war, dann haben sie doch nichts zu befürchten, falls sie unschuldig sind!...also mal ganz ehrlich gefragt " BIST DU TATSÄCHLICH SO BLÖDSINNIG ODER TUST DU NUR SO " ???

fatalist
20.11.2013, 15:29
...also mal ganz ehrlich gefragt " BIST DU TATSÄCHLICH SO BLÖDSINNIG ODER TUST DU NUR SO " ??? Der linke Trottel soll hier Unfrieden hineinbringen. Bitte ignorieren.

fatalist
20.11.2013, 15:40
NSU: Eine Sündenbock-Manufaktur?

von Henning Lindhoff (http://ef-magazin.de/autor/henning-lindhoff)
Der erstaunliche Ermittlerinstinkt der Generalbundesanwaltschaft

http://ef-magazin.de/2013/11/20/4676-nsu-eine-suendenbock-manufaktur


Am 4. November 2011 flog der NSU auf. Angebliche Selbstmorde. Wohnwagen und Wohnung brennen. Ein Teufel auf der Flucht. Der Herbst 2011 hatte es in sich. Und die ermittelnden Behörden liefen zur Höchstform auf. An ihrer Spitze der Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum. Er wusste schon beeindruckend früh von den angeblichen Tatsachen, die heute noch das Mythengewebe NSU zusammenhalten.

Die Details: Das mutmaßlich von Beate Zschäpe in Brand gesetzte Haus in Zwickau wurde in der Nacht zum 5. November 2011 polizeitechnisch gesichert. Spätestens am folgenden Montag, den 7. November, begann die amtliche Durchsuchung. Mindestens zwei weitere Tage soll es dann allerdings gedauert haben, bis die angebliche Tatwaffe, eine Ceska 83 mit Schalldämpfer, im Brandschutt gefunden wurde. Die Waffen W2, W2 und W3 wurden Samstag den 5.11. gefunden, die Ceska W4 allerdings ganz zuletzt, am 10.11., direkt nach W10, W11 und W12.

Zählen für Doofe :cool:



Am Nachmittag des 9. November berichtete der „Stern“ auf seiner Internetseite: „Am heutigen Mittwochvormittag hatte es zunächst so ausgesehen, als stünde der mysteriöse Mord an der Heilbronner Polizistin Michele Kiesewetter aus dem Jahr 2007 kurz vor der Aufklärung. Die Tatwaffe, so erklärte der Stuttgarter Generalstaatsanwalt Klaus Pflieger, sei in der ausgebrannten Wohnung in Zwickau gefunden worden.“

Wie Pflieger jedoch zu dieser Einschätzung gekommen sein soll, erschien zu dieser Zeit schleierhaft. Zwar seien in der Wohnung mehrere Pistolen und ein Repetiergewehr gefunden worden. Ob es sich bei einer dieser Waffen um die Tatwaffe handele, sei aber nicht sicher, so der „Stern“ damals.

Auch der Polizeibehördenleiter Jürgen Georgie äußerte am 9. November noch Zweifel: „Die Waffen sind durch das Feuer schwer beschädigt, zum Teil ist nur das Metall übrig.“ Er betonte zudem, die Auswertung der Fundstücke dauere noch an. Pflieger hat sie wohl selbst hingeschickt, die Mordwaffe Kiesewetter :?



Doch dann ging alles ganz schnell. Am Freitag, den 11.11.2011, ließ Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum eine Pressemitteilung veröffentlichen, nach der in der Zwickauer Wohnung definitiv die Tatwaffe gefunden worden sei – die Ceska 83 mit Schalldämpfer. Amtlich beglaubigt. Behördlich abgesegnet. Basta: „In der Wohnung der Männer in Zwickau wurde zudem die Pistole aufgefunden, mit der in den Jahren 2000 bis 2006 die sogenannten Ceska-Morde verübt wurden.“ Tätä, tätä, tätä. Am Sonntag gefunden (W4), am Freitag verkündet, das gab aber ordentlich Überstunden bei den Waffentechnikern vom BKA... :bäh:



Woher konnte sich Griesbaum in diesem Punkt so sicher sein? Schließlich wurde das entsprechende Gutachten des Bundeskriminalamtes erst einen Monat später, am 7. Dezember 2011 erstellt. Im Beschluss des Bundesgerichtshofes AK 18/12 vom 14. Juni 2012 zur Fortführung der Untersuchungshaft des mutmaßlichen Terror-Helfers Ralf Wohlleben ist unter Randnummer 36a vermerkt: „In der von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe zuletzt genutzten Wohnung in Zwickau, Frühlingsstraße 26, wurde im Brandschutt eine Pistole Ceska 15 83 Kaliber 7,65 mm, (wieder sichtbar gemachte) Waffennummer 034678, mit aufgesetztem Schalldämpfer sichergestellt. Eine kriminaltechnische Vergleichsuntersuchung ergab, dass aus dieser Waffe an allen der neun Tatorte aufgefundene Projektile verfeuert worden waren (Gutachten des Kriminaltechnischen Instituts des Bundeskriminalamts vom 6. und vom 7. Dezember 2011).“ Die Schreibkraft beim BKA war krank, daher so spät abgetippt :aggr:



Aus Griesbaums Büro drangen nur wenige Tage nach dem Auffliegen des NSU auch andere bemerkenswerte Aussagen. Ein Mitarbeiter der Generalbundesanwaltschaft behauptete zum Beispiel selbstsicher, die NSU habe über 14 Jahre ein professionelles Doppelleben im Untergrund geführt.

Woher er das wisse? „Bei Urlaubsreisen hat das Trio Kontakte zu Nachbarn gepflegt und dies mit einer guten Legende unter falschen Namen.“ Griesbaum und seine Mannen kamen jedoch nicht auf die Idee, danach zu fragen, wie es denn sein kann, dass die „NSU-Killer“ so einfach gemeinsam in aller Öffentlichkeit Urlaub machen können, ohne befürchten zu müssen, dass nach ihnen gefahndet wird. Seit 2003 wurde nicht mehr gefahndet, ausser nach Böhnhardt bis 2007 wegen der nicht angetretenen Haftstrafe...



Bei allem Talent, das Griesbaum und seinen Kollegen unterstellt werden mag: Was veranlasste die Beamten, angebliche Ermittlungsergebnisse ohne die notwendige Absicherung durch die Sachverständigen zu präsentieren? Und warum halten sie bis heute stoisch, felsenfest, ohne jeden Hauch eines Zweifels, an diesen Ergebnissen fest? Die Mär von den drei staatsfernen Terroristen im Untergrund wird seit dem November 2011 mühevoll aufrecht erhalten – ohne jeden Ansatz einer Berichtigung, eines neuen Drehs, einer neuen Erkenntnis oder einer Umkehr. Die Story steht. Und wird nun auch vor Gericht gegen Beate Zschäpe mit allen Mitteln verteidigt. Bis zum bitteren Ende. Weil man -wie bei der NSA-Affäre auch- gegen "befreundete Staaten" und deren Tun in der BRD nicht aufzubegehren wagt???



Neutrale, nach allen Seiten hin offene Ermittlungen sehen allerdings anders aus. Der Verdacht, dass der 4. November 2011 nur den Startschuss für eine hastige Konstruktion dreier mehr oder minder kriminell motivierter Sündenböcke gab, gewinnt heute vor dem Hintergrund zahlreicher journalistischer Arbeiten und der dürftigen Resultate des laufenden Gerichtsverfahrens, deutlich an Substanz. Das Vertrauen in die staatlichen Ermittlungsbehörden schwindet.
http://vg01.met.vgwort.de/na/586f023862ca4d7fb28dbdaeb068958720. November 2013 EF hat wohl Blut geleckt? :appl::appl::appl:

deutschland
20.11.2013, 15:49
... es kann ja sein das der tatsächlich dämlich ist, dann kommt nämlich folgender Spruch für ihn in Betracht... "die Dummheit hat viele Gesichter und eines davon gehört Dir" !... neeee, von diesen linksextremen Dummschädeln aus der Antifa-Szene, die sich hauptsächlich auf Bahnhofsscheißhäusern wohl fühlen, lassen wir uns in keiner Weise beeinträchtigen deren Ziel es ist, zu provozieren !

fatalist
20.11.2013, 15:54
MDR Info Radiobeitrag.
http://www.mdr.de/mediathek/infothek/audio705600.html




Die traumatische Haft von Uwe Böhnhardt


Veröffentlicht in Allgemein (http://blogs.stern.de/nsu-prozess/category/allgemein/) von Lena Kampf am 20.11.2013 um 10:30 Uhr

Brigitte Böhnhardt versucht im Gerichtssaal das Untertauchen ihres Sohnes mit seiner panischen Angst vor erneuter Haft zu erklären. Er habe ihr davon Schreckliches berichtet. Doch war er Opfer oder Täter? http://blogs.stern.de/nsu-prozess/die-traumatische-haft-von-uwe-boehnhardt/

Täter, was denn sonst?


Der Leiter der JVA Hohenleuben stellte Strafanzeige gegen Böhnhardt, R. und zwei weitere Personen, doch die hatte keine Folgen. Böhnhardt wurde lediglich vom Jugendtrakt zu den Erwachsenen verlegt – eine Disziplinarmaßnahme.

Die Haft hat ein Trauma hinterlassen. Aber sicher nicht bei Uwe Böhnhardt. Eine klare Lüge: Böhnhardt sass als 15-jähriger im Erwachsenentrakt, von Anfang an.

Der STERN hetzt. Widerliche Fot..

fatalist
20.11.2013, 16:11
Zschäpe zu Böhnhardts Mutter: "Der Uwe kommt nicht mehr"




http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/007FCEDC_0A621C8F2CC49C7AA77187A4A1B67B0B
Im NSU-Prozess sagte die Mutter des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt am Mittwoch den zweiten Tag vor dem Oberlandesgericht in München aus. Foto: Sascha Fromm


München. Im NSU-Prozess sagte die Mutter des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt am Mittwoch den zweiten Tag vor dem Oberlandesgericht in München aus.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Zschaepe-zu-Boehnhardts-Mutter-Der-Uwe-kommt-nicht-mehr-1332202735


Zum Anruf Beate Zschäpe nach dem Tod von Uwe Böhnhardt und
Uwe Mundlos am 5. November 2011: Ich bin ihr noch heute dankbar, dass sie diesen Anruf getätigt hat, dass wir noch vor der Polizei wussten, was passiert war. So schlimm diese Nachricht war, wir waren zumindest vorbereitet.

Es klingelte an dem Morgen, gegen 7 Uhr, ich bin aufgestanden, weil ich näher am Telefon liege. Am anderen Ende meldete sich eine Frauenstimme: "Hier ist Beate". Ich habe gar nicht begriffen, wer ich kannte ihre Stimme nicht mehr. Ich habe gefragt: "Welche Beate denn?" Und dann sagte sie: "Uwes Beate".

Das musste ich erst einmal verarbeiten, nach neun Jahren das erste Mal wieder von Beate zu hören. Meine nächste Frage war: "Kommt ihr zurück, wollt ihr euch stellen?" weil das war meine Hoffnung, mein Traum, Wunsch war. Das sagte sie: "Nein". Da fragte ich weiter: "Warum nicht?" Das sagte sie: "Der Uwe kommt nicht mehr." "Ja warum denn nicht?" Sie wiederholte die Antwort: "Der Uwe kommt nicht mehr."

Dann war eine Weile Pause. Ich habe mich gar nicht getraut, die Frage zu stellen. "Ist der Uwe tot?" Und da hat sie gesagt: "Ja, der Uwe ist tot." Sie fragte mich: "Haben sie gestern Nachrichten geschaut?" Ich: "Nein, bin erst spät heimgekommen." Sie: "Dann hören Sie doch mal die Nachrichten, gestern in Eisenach ist was passiert. Das sind die beiden Jungs." Dann konnte ich nichts mehr sagen, sie auch nicht.

Hinterher fielen mir 1000 Fragen ein. Aber sie sagte, sie muss auflegen, sie habe noch so ein furchtbares Gespräch vor sich, sie muss auch noch Mundlos Eltern informieren.

Zu diesem Zeitpunkt wurde unser Telefon noch nicht abgehört, erst am späteren Vormittag. Ich erinnere mich, dass Beates Stimme recht dünn und zittrig war. Sie hat dann auch nichts weiter gesagt. Sie war sicher genauso geschockt wie ich.

"Der Vorsitzende Richter zitiert daraufhin mehrere Aussagen von Brigitte Böhnhardt aus einem BKA-Vernehmungsprotokoll: "Sie (Beate Zschäpe Redaktion) sagte mir, dass die beiden sie angerufen hätten und ihr den Auftrag gegeben hätten, die Eltern anzurufen. Sie solle ihr von Uwe sagen, dass er sie sehr geliebt hätte. Er habe jeden Geburtsstag und jedes Fest an sie gedacht. Sie sagt weiter, dass die beiden, weil sie keinen anderen Ausweg gesehen hätten, sich erschossen hätten.

Die Zeugin bestätigt ihre Aussagen nach einigem Zögern und erst nach dem Hinweis, dass ihr dies eigentlich zu privat sei. Sie habe zudem am Ende des Anrufs Zschäpe gefragt: "Rufst du nochmal an, Beate?" Da sagte sie: "Nein, ich gehe weg. Ich rufe nie wieder an."Dieser Anruf muss doch irgendwo verzeichnet sein???

"sich erschossen hätten" ist Blödsinn, wenn schon, dann "sich erschiessen werden/würden".

fatalist
20.11.2013, 16:18
Zschäpe hat lediglich spekuliert, dass die Uwes sich erschiessen würden, wenn sie keinen Ausweg mehr sähen?
Ich bezweifele aber, dass Zschäpe das überhaupt erwähnt hat.


"Dann hören Sie doch mal die Nachrichten, gestern in Eisenach ist was passiert. Das sind die beiden Jungs." Dann konnte ich nichts mehr sagen, sie auch nicht.

Hinterher fielen mir 1000 Fragen ein. Nee, Zschäpe hat nichts von Selbstmord erzählt.

bio
20.11.2013, 16:21
Zschäpe zu Böhnhardts Mutter: "Der Uwe kommt nicht mehr"




http://media401.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/007FCEDC_0A621C8F2CC49C7AA77187A4A1B67B0B
Im NSU-Prozess sagte die Mutter des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt am Mittwoch den zweiten Tag vor dem Oberlandesgericht in München aus. Foto: Sascha Fromm


München. Im NSU-Prozess sagte die Mutter des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt am Mittwoch den zweiten Tag vor dem Oberlandesgericht in München aus.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Zschaepe-zu-Boehnhardts-Mutter-Der-Uwe-kommt-nicht-mehr-1332202735

Dieser Anruf muss doch irgendwo verzeichnet sein???

"sich erschossen hätten" ist Blödsinn, wenn schon, dann "sich erschiessen werden/würden".

Beate Zschäpe hat also die erste Version Mutter Böhnhardt mitgeteilt. "die beiden haben sich erschossen" + die Medien-Ente, dass der Wohnwagen explodierte. Die Täter versuchten sich ja dort vergeblich an einer Gas-Explosion.
Erst Ende November kam heraus, dass Böhnhardt sich nicht erschossen hatte, sondern (angeblich) von Mundlos. Es gibt weiter keinen Beweis, dass "die beiden" zschäpe in Stregda zwischen 10:00-12:00 angerufen haben.

Mit dieser Aussage ist Zschäpe mir noch dubioser geworden.

Eine andere Frage.
Der Fahnungsaufruf des Thüringer Landeskriminalamtes von 1998 nach Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Der scheint immer unten abgeschnitten zu sein, wenn man ihn im Internet googelt. Hat jemand das komplette Dokument?

bio
20.11.2013, 16:22
Zschäpe hat lediglich spekuliert, dass die Uwes sich erschiessen würden, wenn sie keinen Ausweg mehr sähen?
Ich bezweifele aber, dass Zschäpe das überhaupt erwähnt hat.

Nee, Zschäpe hat nichts von Selbstmord erzählt.

diese interpretation ist abwegig.

fatalist
20.11.2013, 16:28
Beate Zschäpe hat also die erste Version Mutter Böhnhardt mitgeteilt. "die beiden haben sich erschossen" + die Medien-Ente, dass der Wohnwagen explodierte. Die Täter versuchten sich ja dort vergeblich an einer Gas-Explosion.
Erst Ende November kam heraus, dass Böhnhardt sich nicht erschossen hatte, sondern (angeblich) von Mundlos. Es gibt weiter keinen Beweis, dass "die beiden" zschäpe in Stregda zwischen 10:00-12:00 angerufen haben.

Mit dieser Aussage ist Zschäpe mir noch dubioser geworden.


Zschäpe ist V-Frau, bio. Seit 1996. Da identifizierte sie 18 Kameraden. Klar ist die dubios.


Die Mutter gab allerdings auch, jedoch widerwillig, brisante Details aus dem Telefongespräch preis. Zschäpe habe gesagt, „die beiden“ – gemeint waren Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos – hätten am Vortag bei ihr angerufen und den Auftrag erteilt, sich bei deren Eltern zu melden. Am 4. November hatten Mundlos und Böhnhardt in Eisenach eine Filiale der Sparkasse überfallen, auf der Flucht entdeckte sie die Polizei. In einem Wohnmobil erschoss Mundlos dann Böhnhardt, zündete das Fahrzeug an und richtete die Waffe gegen sich selbst. Offenbar kurz zuvor erfolgte der Anruf bei Zschäpe, die sich im Versteck der drei in Zwickau aufhielt. http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/bizarrer-auftritt-im-nsu-prozess-boehnhardts-mutter-bedankt-sich-bei-beate-zschaepe/9103356.html

imo stimmt das nicht, oder der gesamte Internet-Verlauf Zschäpes und die Anruf-Zellendaten sind manipuliert worden.
Kein abwegiger Gedanke, ich gebs ja zu...



Eine andere Frage.
Der Fahnungsaufruf des Thüringer Landeskriminalamtes von 1998 nach Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Der scheint immer unten abgeschnitten zu sein, wenn man ihn im Internet googelt. Hat jemand das komplette Dokument? Nö, hab ich nicht, aber ich weiss warum das immer "zensiert" wird: Weil die 3 bis Juni 98 nur wegen der Theaterbombe in der Fahndung waren, und nicht wegen der Garagen-Bombenwerkstatt.

Das verwirrt die Leute, das sollen sie nicht wissen. Steht aber im PUA-Bericht drin, glasklar. TNT-Fake, weisste doch ;)

fatalist
20.11.2013, 16:29
diese interpretation ist abwegig. Keineswegs, denn nach dem Selbstmord haben sie ja nicht angerufen, sondern angeblich vorher.


"Dann hören Sie doch mal die Nachrichten, gestern in Eisenach ist was passiert. Das sind die beiden Jungs." Dann konnte ich nichts mehr sagen, sie auch nicht.

Hinterher fielen mir 1000 Fragen ein.

fatalist
20.11.2013, 16:33
Wenn vor 12 Uhr die Uwes den Selbstmord ankündigen per Telefonanruf, dann surfte Zschäpe danach bis 14:30 nach "Biobauern Zwickau".

Ja, genau so war das: weibliche Ablenkungsstrategie. Jawoll.

Leute, Gehirn einschalten... und um 15:00 jagt sie die Hütte in die Luft und vergisst die 200 Mille?

fatalist
20.11.2013, 16:48
Die Aussagen von Brigitte Böhnhardt belasten Beate Zschäpe


Zschäpe habe ihr am Morgen des 5. November bei dem Telefonat gesagt, die beiden Männer hätten sich erschossen, gab Brigitte Böhnhardt nun nach hartnäckigen Fragen von Richter Götzl an. Möglicherweise war der Zeugin bewusst, dass ihre Aussage Zschäpe belastet, die sie einst als Freundin ihres Sohnes sehr schätzte. Zschäpes Telefonat und ihre Detailkenntnis vom Ende der beiden NSU-Mörder ist mutmaßlich ein Beleg für den Vorwurf der Bundesanwaltschaft, die Angeklagte sei in die Aktionen von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt eingeweiht gewesen. In der Anklage wird Zschäpe als Mittäterin bezeichnet. Nach dem Tod der beiden Uwes setzte sie am 4. November 2011 die Wohnung in Zwickau in Brand und floh. Vier Tage später stellte sich Zschäpe in Jena, dem alten Heimatort der drei, der Polizei. http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/bizarrer-auftritt-im-nsu-prozess-boehnhardts-mutter-bedankt-sich-bei-beate-zschaepe/9103356.html

NSU-Mörder? Hab ich das Urteil verpasst?
Was schreibt der Jansen nur wieder für einen Stuss :schreck:


Es gibt keinen einzigen Beweis dafür, dass Zschäpe am Freitag gegen 12 Uhr mit den Uwes telefoniert hat.

Gäbe es dieses Telefonat, wüssten wir davon.

bio
20.11.2013, 16:56
http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/bizarrer-auftritt-im-nsu-prozess-boehnhardts-mutter-bedankt-sich-bei-beate-zschaepe/9103356.html

NSU-Mörder? Hab ich das Urteil verpasst?
Was schreibt der Jansen nur wieder für einen Stuss :schreck:


Es gibt keinen einzigen Beweis dafür, dass Zschäpe am Freitag gegen 12 Uhr mit den Uwes telefoniert hat.

Gäbe es dieses Telefonat, wüssten wir davon.

Es gibt den Beweis der Aussage von Mutter Böhnhardt. Es gibt aber kein Beweis für den Anruf der beiden bei Zschäpe. Deshalb meine Theorie:
Frau Zschäpe war informiert über die "Vergeselbstmordung" und spielte mit. Dazu log sie Mutter Böhnhardt an, dass sie von den beiden angerufen worden wäre.

fatalist
20.11.2013, 17:06
Frau Zschäpe war informiert über die "Vergeselbstmordung" und spielte mit. Dazu log sie Mutter Böhnhardt an, dass sie von den beiden angerufen worden wäre. Darum bin ich ja so gespannt auf Mundlos´ Vernehmung. Könnte interessant werden, Götzl wird ihn sicher auch nach dem Inhalt des Zschäpe-Anrufes befragen.

Meine Meinung kennst Du ja: Zschäpe war in Eisenach, Suchhunde witterten sie bei Wieschke. Vielleicht bedurfte es gar keines Anrufs bei ihr...

bio
20.11.2013, 17:07
weiß jemand wann zschäpe die (angebliche) bomben-werkstatt von dem Polizisten Apel anmietete?

fatalist
20.11.2013, 17:09
weiß jemand wann zschäpe die (angebliche) bomben-werkstatt von dem Polizisten Apel anmietete?
ja, @nachdenkerin weiss das :ätsch:

Nereus
20.11.2013, 17:32
Ein gewisser "Bolko" behauptet bei Bio in Friedensblick und auch bei Elsässer im Blog, der Gerlach-Führerschein (den dieser Böhnhardt gab) habe ein Böhnhardt-Foto gehabt.

Das ist falsch.
....

Dieser Bolko Schuster gibt auf Friedensblick interessante Informationen, aber leider auch Spekulationen und Desinformationen ab.

Tatortabtransport http://i.ebayimg.com/t/Siku-Abschleppwagen-Polizei-selten-rar-/00/s/NjkxWDkyMQ==/z/IyUAAMXQ4uJR~g3E/$%28KGrHqV,!ocFHl%28TUNqOBR+g3DsHVQ~~60_35.JPG

So orakelt er über den Abtransport des angebrannten Wohnmobils samt Inhalt in eine Polizeihalle und dem dabei auftauchenden Rucksack mit Geld und „NSU-Videos” auf dem hinteren Etagenbett:

Bolko says: November 15, 2013 at 5:13 pm

Das Wohnmobil wurde gegen 15 Uhr mitsamt Inhalt (Leichen, Waffen, Geld) abtransportiert. Vielleicht fiel Böhnhardt durch diesen Transport von der Sitzbank auf den Boden.Vielleicht fiel durch diesen Transport der saubere Rucksack aus einem Schrank aufs Bett auf den Brandfleck.
http://friedensblick.de/8537/nsu-polizeidirektor-menzel-verheddert-sich-vor-gericht/#comment-1037

Bloß das Wohnmobil Sunlight A 68 (Alkoven) hatte dort keine Schranktüren oder Staufächer aus denen ein Rucksack herabfallen konnte, sondern nur ein Oberlichtfenster, die Seitenwände der Naßzelle mit Klo und des Kleiderschrankes!

Etagenbett -> http://www.sunlight.de/fileadmin/user_upload/allgemein/grundrisse/0000000530_3.jpg

360° Interieur Panoramaansicht:
http://www.sunlight.de/modellseite/type/20132020/?panorama=0000000530_1%2F0000000530_1.html&cHash=cfd5dad12d9f244702ea8ea2bdbc411b

Technische Daten:
http://www.sunlight.de/modellseite/produkt/model/details/600/a/29534/

ca. 30° Schräge http://www.mdr.de/thueringen/eisenach108_v-standardBig_zc-3ad1f7a1.jpg?version=44945

Das Ladegut in ca. 40 Umzugkartons (nicht 10!) und die Tatortspuren wurden vermutlich beim ruckartigen Auf- und Abladen über eine schräge Rampe in ihren Positionen verändert. Ein behutsamer Abtransport des noch lenkbaren Wohnmobils mittels Abschleppstange oder Bewegung des unbeschädigten Fahrgestells, nach Ablesung des Kilometerzählers, durch einen Polizeifahrer, wäre möglich gewesen!

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermode-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6686607&viewfull=1#post6686607

brain freeze
20.11.2013, 17:39
...du hast auch n "Bombenwerkstatt" in deiner Runkel...pass ja auf das du nicht explodierst !

Wird es von Dir auch mal einen sachlichen Beitrag geben?

Bolinski
20.11.2013, 17:44
shit happens, Oma Gisela!

http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/nsu-prozess-mutter-von-boehnhardt-spricht-opfern-ihr-mitgefuehl-aus-12673045.html

deutschland
20.11.2013, 17:45
...und so ganz nebenbei fand man einen Rucksack, ne Menge Geld, Videos und Waffen, die man so ganz nebenbei bei der "Durchsuchung hat fallen lassen: "ach Heinz schau mal da liegt ne 9 Millimeter Knarre"...usw.

deutschland
20.11.2013, 17:47
Wird es von Dir auch mal einen sachlichen Beitrag geben?... "sachliche Beiträge", das sind doch Deine eigenen, oder ? Im übrigen hat DICH niemand nach deiner Meinung gefragt, oder heißt du etwa auch "bio" ? Wundern würde mich das nicht !

brain freeze
20.11.2013, 18:18
... "sachliche Beiträge", das sind doch Deine eigenen, oder ? Im übrigen hat DICH niemand nach deiner Meinung gefragt, oder heißt du etwa auch "bio" ? Wundern würde mich das nicht !

Nee, aber bio ist (auch) Deutschland ... und leistet was beim Thema.

deutschland
20.11.2013, 18:22
Nee, aber bio ist (auch) Deutschland ... und leistet was beim Thema....darf man mal lachen ? der einzige der sich hier voll reinkniet ist immer noch "fatalist" ...wir werden sehen was von Dir noch so kommt....:blabla:

brain freeze
20.11.2013, 18:34
...darf man mal lachen ? der einzige der sich hier voll reinkniet ist immer noch "fatalist" ...wir werden sehen was von Dir noch so kommt....:blabla:

Hoffentlich werde ich Dich nicht enttäuschen, Deutschland!

Wenn es sonst nichts mehr Wichtiges gibt ...

moishe c
20.11.2013, 18:45
Dieser Bolko Schuster gibt auf Friedensblick interessante Informationen, aber leider auch Spekulationen und Desinformationen ab.

Tatortabtransport http://i.ebayimg.com/t/Siku-Abschleppwagen-Polizei-selten-rar-/00/s/NjkxWDkyMQ==/z/IyUAAMXQ4uJR~g3E/$%28KGrHqV,!ocFHl%28TUNqOBR+g3DsHVQ~~60_35.JPG

So orakelt er über den Abtransport des angebrannten Wohnmobils samt Inhalt in eine Polizeihalle und dem dabei auftauchenden Rucksack mit Geld und „NSU-Videos” auf dem hinteren Etagenbett:

Bolko says: November 15, 2013 at 5:13 pm

http://friedensblick.de/8537/nsu-polizeidirektor-menzel-verheddert-sich-vor-gericht/#comment-1037

Bloß das Wohnmobil Sunlight A 68 (Alkoven) hatte dort keine Schranktüren oder Staufächer aus denen ein Rucksack herabfallen konnte, sondern nur ein Oberlichtfenster, die Seitenwände der Naßzelle mit Klo und des Kleiderschrankes!

Etagenbett -> http://www.sunlight.de/fileadmin/user_upload/allgemein/grundrisse/0000000530_3.jpg

360° Interieur Panoramaansicht:
http://www.sunlight.de/modellseite/type/20132020/?panorama=0000000530_1%2F0000000530_1.html&cHash=cfd5dad12d9f244702ea8ea2bdbc411b

Technische Daten:
http://www.sunlight.de/modellseite/produkt/model/details/600/a/29534/

ca. 30° Schräge http://www.mdr.de/thueringen/eisenach108_v-standardBig_zc-3ad1f7a1.jpg?version=44945

Das Ladegut in ca. 40 Umzugkartons (nicht 10!) und die Tatortspuren wurden vermutlich beim ruckartigen Auf- und Abladen über eine schräge Rampe in ihren Positionen verändert. Ein behutsamer Abtransport des noch lenkbaren Wohnmobils mittels Abschleppstange oder Bewegung des unbeschädigten Fahrgestells, nach Ablesung des Kilometerzählers, durch einen Polizeifahrer, wäre möglich gewesen!

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermode-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6686607&viewfull=1#post6686607

Meine persönliche Meinung zum Womo-Abtransport "mit Waffen etc.":

Unverantwortlicher Leichtsinn des Leitenden vor Ort (wird doch nicht unser Ohrfeigengesicht gewesen sein?), der das angeordnet hat!!!

VOR jeglicher Bewegung des Womos hätte

1. der Innenraum des Womos fotografisch/per Film dokumentiert werden müssen und

2. die Waffen hätten von einem Sachkundigen überprüft werden müssen, wobei die Waffen HÄTTEN ENTLADEN WERDEN MÜSSEN bzw. ES HÄTTE GEPRÜFT WERDEN MÜSSEN, daß die Waffen ENTLADEN SIND - also MINDESTENS, daß SICH IN DEN PATRONENLAGERN KEINE FUNKTIONSFÄHIGEN PATRONEN BEFINDEN UND DASS DIE SCHLOSSE ABGESCHLAGEN/ENTSPANNT SIND!!!
Bei der Maschinenpistole HÄTTE AUF JEDEN FALL AUCH DAS MAGAZIN ENTFERNT WERDEN MÜSSEN!
NATÜRLICH hätte dabei auch der GENAUE ZUSTAND jeder einzelnen Waffe (geladen? wie? Schloß gespannt oder abgeschlagen? etc.) DOKUMENTIERT werden MÜSSEN!

Denn von den (angeblich!) offen herumliegenden Waffen - Repetierflinten, Pistolen und die Maschinenpistole - war bei JEDEM EINZELNEN Waffenmodell für einen Sachkundigen ohne weiteres zu erkennen, daß JEDE WAFFE eine DURCHSCHLAGSSTARKE MUNITION VERSCHIEßT - hier: 9 mmPara/Luger und 12/70 bzw. 12/76 Schrotpatronen (Flintenlaufgeschosse!). Die ohne weiteres eine Fahrzeugwand durchschlagen UND DANN IMMER NOCH EINE TÖDLICHE WIRKUNG BESITZEN!

Aber woher soll das ein Ohrfeigengesicht auch wissen - stand wahrscheinlich nicht auf dem Zettel mit seinem "Kampfauftrag"! :sark:

bio
20.11.2013, 19:43
"Gegen zwei Uhr nachmittags gibt es in Jena eine zweite Dienstbesprechung. Stunden nach der Durchsuchung fahndet Matczak nach Uwe Böhnhardt, der gerade vor ihm stand. Warum noch einmal so viel Zeit zwischen dem Bombenfund und dem Beginn der Suche vergeht, kann Matczak bis heute keiner erklären. "Das ist nicht der Normalfall", sagt er."
"Einen Tag nachdem die Polizisten 1,4 Kilogramm TNT gefunden haben, am 27. Januar, nimmt Schultz’ Vertreter die Anordnung zur vorläufigen Festnahme wieder zurück.(...) "Das Hauptproblem war, dass auf dem Bericht vom Verfassungsschutz noch immer ›vertraulich‹ stand und ich ihn so nicht verwenden konnte." http://www.zeit.de/2013/25/nsu-mordserie-ermittlungen-thueringen-lka-verfassungsschutz/seite-4

Wisst Ihr, wie die Journalisten Yassin Musharbash und Ute Zauft darauf kamen? Laut wikipedia wäre erst am 28.01.98 Haftbefehle ausgestellt worden. Vorher wäre wegen der Bombenfunde eine "vorläufige Festnahme" angeordnet worden. Hat da jemand mehr Infos?

bio
20.11.2013, 19:50
"Dort findet die Polizei dann vier funktionsfähige Rohrbomben mit insgesamt fast 1,4 Kilogramm TNT-Sprengstoff. Daraufhin ordnet die Staatsanwaltschaft Gera die vorläufige Festnahme von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe an sowie die Durchsuchung aller ihnen zuzuordnenden Objekte."
http://www.mdr.de/themen/nsu/fall/bombenbauer100_page-2_zc-ad1768d3.html

"Auf Grund des Auffindens der Gegenstände in der Garage Nr. 5 an der Kläranlage wurde durch Staatsanwalt Sbick zunächst die vorläufige Festnahme von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe angeordnet.831 Durch den Staats-anwalt wurde festgelegt, dass die drei Personen bis zur Vorlage der Ermittlungsakte bei der Staatsanwaltschaft am nächsten Tag in Verwahrung zu nehmen seien." U-Ausschuss

Das spräche dafür, dass kein "Puderzucker" in Zschäpes Garage gefunden wurde.

bio
20.11.2013, 20:17
wenn Zschäpe die Mieterin war, warum wurde die "vorläufige Festnahme" für sie ausgesetzt?

Isegrins
20.11.2013, 21:44
"Die Philosophen haben die Welt nur unterschiedlich interpretiert, es kommt aber darauf an, sie zu verändern..."


Wie lange wollen wir immer noch hier im Forum herumspekulieren?
Hören wir uns mal folgenden Vortrag an:

http://web-tv.bundestag.de/iptv/player/macros/_x_s-144277506/scalablePlayer.html?content=2873471&singleton=true&bandwidth=514


Und jetzt mein Vorschlag:


Alle Mitarbeiter von Geheimdiensten haben in der Öffentlichkeit eine rote Hose mit blauen Punkten zu tragen.
Wer ohne dies erwischt wird, ist vogelfrei.


Wetten, das wir in Kürze wissen würden, was wirklich los ist?


LG
Isegrins

fatalist
21.11.2013, 06:07
Meine persönliche Meinung zum Womo-Abtransport "mit Waffen etc.":

Unverantwortlicher Leichtsinn des Leitenden vor Ort (wird doch nicht unser Ohrfeigengesicht gewesen sein?), der das angeordnet hat!!!

VOR jeglicher Bewegung des Womos hätte

1. der Innenraum des Womos fotografisch/per Film dokumentiert werden müssen und

2. die Waffen hätten von einem Sachkundigen überprüft werden müssen, wobei die Waffen HÄTTEN ENTLADEN WERDEN MÜSSEN bzw. ES HÄTTE GEPRÜFT WERDEN MÜSSEN, daß die Waffen ENTLADEN SIND - also MINDESTENS, daß SICH IN DEN PATRONENLAGERN KEINE FUNKTIONSFÄHIGEN PATRONEN BEFINDEN UND DASS DIE SCHLOSSE ABGESCHLAGEN/ENTSPANNT SIND!!!
Bei der Maschinenpistole HÄTTE AUF JEDEN FALL AUCH DAS MAGAZIN ENTFERNT WERDEN MÜSSEN!
NATÜRLICH hätte dabei auch der GENAUE ZUSTAND jeder einzelnen Waffe (geladen? wie? Schloß gespannt oder abgeschlagen? etc.) DOKUMENTIERT werden MÜSSEN!

Denn von den (angeblich!) offen herumliegenden Waffen - Repetierflinten, Pistolen und die Maschinenpistole - war bei JEDEM EINZELNEN Waffenmodell für einen Sachkundigen ohne weiteres zu erkennen, daß JEDE WAFFE eine DURCHSCHLAGSSTARKE MUNITION VERSCHIEßT - hier: 9 mmPara/Luger und 12/70 bzw. 12/76 Schrotpatronen (Flintenlaufgeschosse!). Die ohne weiteres eine Fahrzeugwand durchschlagen UND DANN IMMER NOCH EINE TÖDLICHE WIRKUNG BESITZEN!

Aber woher soll das ein Ohrfeigengesicht auch wissen - stand wahrscheinlich nicht auf dem Zettel mit seinem "Kampfauftrag"! :sark: Die Aussage Menzels war, dass gegen 13.15 Uhr die Gerichtsmedizin vor Ort war, die mit den Polizisten 2 Stunden Zeit hatte, bevor der Abtransport irgendwann um 15 Uhr begann.

Man kann also gesichert davon ausgehen, dass alles fotografisch etc dokumentiert war, die Leichen erstuntersucht waren und die Waffen gesichert.

fatalist
21.11.2013, 06:23
"Dort findet die Polizei dann vier funktionsfähige Rohrbomben mit insgesamt fast 1,4 Kilogramm TNT-Sprengstoff. Daraufhin ordnet die Staatsanwaltschaft Gera die vorläufige Festnahme von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe an sowie die Durchsuchung aller ihnen zuzuordnenden Objekte."
http://www.mdr.de/themen/nsu/fall/bombenbauer100_page-2_zc-ad1768d3.html

"Auf Grund des Auffindens der Gegenstände in der Garage Nr. 5 an der Kläranlage wurde durch Staatsanwalt Sbick zunächst die vorläufige Festnahme von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe angeordnet.831 Durch den Staats-anwalt wurde festgelegt, dass die drei Personen bis zur Vorlage der Ermittlungsakte bei der Staatsanwaltschaft am nächsten Tag in Verwahrung zu nehmen seien." U-Ausschuss

Das spräche dafür, dass kein "Puderzucker" in Zschäpes Garage gefunden wurde. Man hat in der Bombenwerkstatt nichts gefunden, was man BMZ zuordnen konnte:


Er sieht keinen dringenden Tatverdacht. Im Thüringer Untersuchungsausschuss erinnert er sich, warum: er habe zu den LKA-Beamten gesagt, sie sollten Belege bringen, Spuren, damit er einen Bezug zwischen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe und dem, was in der Garage gefunden wurde, herstellen könne. http://www.zeit.de/2013/25/nsu-mordserie-ermittlungen-thueringen-lka-verfassungsschutz/seite-4

Es gab also KEINE Adresslisten von Mundlos etc pp. in der "Bombengarage" ???
Ja das ist ja komisch...

Denn WENN es die dort gab, dann hätte man ja auf der Basis dieser Listen einen Haftbefehl ausgestellt, wenn man die zusammen mit 4 Rohrbomben und 1,4 KG TNT findet, gelle?

Was schliesst Du daraus, bio???

Warum wurde das "TNT" erst nach einem halben Jahr untersucht???
Warum wurde es nie gewogen???
Wie kam man denn dann auf 1.392 Gramm, ohne zu wiegen???
Warum wurde es vernichtet, selbst die daraus gezogenen Proben, und das noch 1998?

und last but not least:

Warum fand der Sprengstoffspürhund kein TNT in der Garage?

und als Krönung des Ganzen:

Warum wurde der Haftbefehl gegen das Trio die "TNT-Bombenwerkstatt" betreffend erst am 25. Juni 98 erteilt???
(vorher wurden sie nur wegen der Theaterbombe gesucht, ab 28.1.98)

Für Leute die logisch denken können ist das klar:

Das TNT wurde erst nachträglich "hinzu erfunden", das gab es nie.
Und jetzt Du ;)

fatalist
21.11.2013, 06:36
Dieser Bolko Schuster gibt auf Friedensblick interessante Informationen, aber leider auch Spekulationen und Desinformationen ab. Desinfo ist ein zu harter Vorwurf, ein Eric Theile arbeitet ja wirklich bei Caravon Horn in Chemnitz, aber ob der mit Enrico Theile (Ceska-Staffette von CH zum NSU) was zu tun hat???



Das Ladegut in ca. 40 Umzugkartons (nicht 10!) und die Tatortspuren wurden vermutlich beim ruckartigen Auf- und Abladen über eine schräge Rampe in ihren Positionen verändert. Ein behutsamer Abtransport des noch lenkbaren Wohnmobils mittels Abschleppstange oder Bewegung des unbeschädigten Fahrgestells, nach Ablesung des Kilometerzählers, durch einen Polizeifahrer, wäre möglich gewesen! Das hast Du falsch verstanden. Die Asservate aus dem Wohnmobil füllten 40 Umzugskartons, welche die Polizeiermittler (Spusi) besorgten.

Der Wahnwitz ist doch eher, dass niemand so viel persönlichen Kram in ein Womo verlädt, ausser er wollte umziehen...

Und was den unverbrannten Rucksack mit dem Arnstädter Bankraubgeld auf der verkohlten Matratze angeht, so brauchen wir über den doch gar nicht mehr zu spekulieren: Die Tatsache, dass man in diesem Rucksack fast 4 Wochen später 6 "Bekennervideos" fand, am 1.12.2011, diese Tatsache entlarvt das Ganze als gepflanzten Beweis.

Wo immer der auch rumgekullert sein soll, total egal. Niemand nimmt Bankraubgeld aus September mit Originalbanderolen mit zu einem neuen Bankraub im November, und packt ihn in ein Ende Oktober angemietetes Womo rein.

Dasselbe gilt für die Dienstwaffen der Polizsiten aus Heilbronn.

8 Waffen für einen Bankraub, wo Anscheinwaffen ausreichen, ich bitte Dich, das ist doch albern.
Ganz ohne Selbstmord ist das schon albern genug.

fatalist
21.11.2013, 06:46
Alle NSU-Mitglieder waren gleichberechtigt: Böhnhardts Mutter dankt Zschäpe

Nach dem Tod ihrer Komplizen informierte Beate Zschäpe die Eltern von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Dafür ist ihr Brigitte Böhnhardt noch immer dankbar. Dennoch ist die Mutter ihres Freundes für Zschäpe alles andere als eine bequeme Zeugin.

Die Mutter des mutmaßlichen Rechtsterroristen Uwe Böhnhardt, Brigitte Böhnhardt, hat im NSU-Prozess die Hauptangeklagte Beate Zschäpe schwer belastet. "Sie waren gleichberechtigt," sagte Böhnhardt als Zeugin vor dem Oberlandesgericht München zum Verhältnis der drei NSU-Mitglieder zueinander. Diese Aussage stützt die Anklage der Bundesanwaltschaft.
http://www.n-tv.de/politik/Boehnhardts-Mutter-dankt-Zschaepe-article11764596.html

Das soll ja im 21. Jahrhundert vorkommen, dass Frauen mitentscheiden, ob man sich stellt oder nicht. :?

Nach der Nummer mit der Fake-Bombenwerkstatt hätte ich mich auch nicht gestellt, btw. Ich hätte die Verjährung 2003 auf jeden Fall abgewartet, nach der sich Zschäpe via Anwalt ja auch erkundigte...

Da das Trio aber imo schon lange einen neuen Job hatte, staatlich bestallt war beim BFV als Aushorchzelle der Nationalen Szene, blieben sie halt im "Untergrund" inklusive Urlauben etc pp. Sie wussten um ihre Protektion, und um ihre Überwachung, davon gehe ich aus.

fatalist
21.11.2013, 07:01
Beate Zschäpe:
Tränen vor Gericht!

http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-in-muenchen-entschuldigt-sich-mutter-boehnhardt-heute-bei-den-angehoerigen-der-opfer-33470898.bild.html

Kann ja nur BILD sein...



Schließlich gibt Brigitte Böhnhardt zu, dass Zschäpe ihr noch mehr gesagt habe, was sie aber für sich habe behalten wollen: „Sie sagte mir, dass die beiden sie angerufen hätten und ihr den Auftrag gegeben hätten, die Eltern anzurufen. Sie sollte mir von Uwe sagen, dass er mich sehr geliebt habe. Er habe jeden Geburtstag und jedes Fest an mich gedacht. Sie sagte weiter, dass die beiden sich erschossen hätten, weil sie keinen anderen Ausweg gesehen haben.“ Ich bleibe dabei, dass das Zschäpes Interpretation war, dass die Beiden sich erschossen hätten. Motto: Lieber tot als Knast, das könnte durchaus Thema beim Trio gewesen sein.

Zschäpe wusste natürlich noch nicht, dass die sich nicht erschossen haben, sondern der eine den anderen und dann sich selber, wie es erst Wochen später veröffentlicht wurde.

Der Knackpunkt an der Sache ist aber der spurenlose Anruf der Uwes bei Zschäpe.
Den gibt es nicht.

Und nun sollte man sich mal fragen, wessen Handydaten unvollständig waren, als man die beiden Handys Anfang Dezember bei der Bundespolizei auslas... und was das wohl mit "Anruf bei Zschäpe" zu tun haben könnte... es waren die Handys von Andre Eminger und Ralf Wohlleben.

WENN Zschäpe nämlich diesen Anruf der Uwes SELBER erhalten hätte, dann wäre das über die Funkzellenabfragen danach erkannt worden. (nach Biobauern Zwickau etc hätte sie dann auch nicht mehr 2 Stunden lang gesurft, und nach Verkehrsunfällen Sachsen)

Die Uwes haben NICHT Zschäpe angerufen, sondern jemand anderen...

Irgendwelche Ideen???

fatalist
21.11.2013, 07:11
Gronbach sieht das mit Anruf der Uwes ähnlich: Den gab es nicht. Zschäpe log Mutter Böhnhardt an.




Alexander Gronbach Sagt:
11/20/2013 um 19:53 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2013/11/20/andre-kapke-neonazi-zeuge-und-v-mann/#comment-1241)

Andre Kapke kommt erst am 21 November 2013. als Zeuge

Die Aussage von Brigitte Böhnhardt zeigt nur einen Punkt. Beate Zschäpe hat die Ermordung von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos bei Patrick Wieschke am 3 November 2011 beschlossen!

Weshalb sollten Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos zwischen 10 – und 12 Uhr am 4 November 2011 Beate Zschäpe anrufen? Um Ihr mitzuteilen, dass sie gerade erfolgreich eine Bank überfallen hätten und vor lauter Glück und fetter Beute sich nun selbst richten wollen?

Wobei es belegbar keinerlei Kontakte zwischen Eisenach und Zwickau gab? Und erst um 13 Uhr die Geschichte mit Polizeistreife losging….. klar, zudem surft Beate Zschäpe noch 3 Stunden fröhlich im Internet nachdem sie gerade die Nachricht erhällt, dass sich ihre engsten Kameraden und Jugendlieben selbst-morden wollen? Um dann panisch die Katzen zu packen und die Hütte in Luft zu jagen?

Sie hat von dritter Seite (LfV Sachsen? Andre Eminger?) bestimmt einen Anruf bekommen, dass das WOMO entdeckt wurde und man über Kennzeichen und Mieter ihr auf Fersen ist!

Dass Andre Kapke an Mord von Böhnhardt und Mundlos beteiligt war ist klar. Aber – wo war eigentlich Andre Eminger? Ach stimmt, dessen Bewegungsmuster wurde ja vom BKA bereinigt!

Eines ist sicher – Beate Zschäpe wurde nicht von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt angerufen. Was für ein Drama, die Mutter bedankt sich bei dieser Zschäpe dafür, dass sie für den Tod ihres Sohnes verantwortlich ist!

Man sollte Morgen bei Andre Kapke im Gerichtsaal überprüfen, ob er wirklich ein Gehörverstärker im Ohr trägt oder ob am anderen Ende eine nette Stimme einer Behörde gutgemeinte Ratschläge gibt!

Kleine Fehler, aber insgesamt stimmig: Es war ganz anders...

fatalist
21.11.2013, 07:41
Killerbee: Schandprozess
Der “NSU”-Schandprozess (http://killerbeesagt.wordpress.com/2013/11/20/der-nsu-schandprozess/)


Der “NSU”-Schandprozess

20. November 2013 von ki11erbee (http://killerbeesagt.wordpress.com/author/ki11erbee/)

.
http://killerbeesagt.files.wordpress.com/2013/10/zschc3a4pe.jpg?w=300&h=202 (http://killerbeesagt.files.wordpress.com/2013/10/zschc3a4pe.jpg)
.
Was ist ein Schandprozess?

Es handelt sich dabei um ein Gerichtsverfahren, bei dem das Urteil bereits von Anfang an aus politischen Gründen feststeht und der Prozess nur deshalb geführt wird, um der Willkür einen legalen Anstrich zu verpassen. :happy:



Wie komme ich darauf, daß es sich bei der Verhandlung um den “NSU” um einen Schandprozess handelt, bei dem es gar nicht um die Wahrheitsfindung geht?Nun, ihr habt vielleicht gestern in den Schlagzeilen gelesen, daß die Mutter von Uwe Böhnhardt Vorwürfe an die Polizei und Politik gerichtet hat.

Ich dachte:
“Was für eine mutige Frau! Sie kämpft für die Wahrheit, sie kämpft für Gerechtigkeit, sie kämpft für ihren Sohn, der von der BRD als Strohmann benutzt wurde und irgendwann von Merkels Killerkommandos ermordet wurde, als er tot mehr wert war als lebendig. Nämlich in dem Moment, als Merkel einen Sündenbock für die Kriminalisierung des Nationalismus brauchte; tote Sündenböcke sind die besten.”

Doch diese Haltung währte leider nicht lange, keine 24 Stunden. Heute lese ich:



[...] Den Ermittlern hatte Brigitte Böhnhardt aber noch mehr erzählt, nur will sie das an diesem Tag lieber für sich behalten. Der Richter Manfred Götzl zitiert aus den Ermittlungsakten. Danach hatte Uwe Böhnhardt Beate Zschäpe noch aufgetragen, ihnen zu sagen, dass er seine Eltern sehr geliebt habe. Er hätte jeden Geburtstag und jedes Fest an sie gedacht.
Die beiden hätten sich erschossen, weil sie keinen anderen Ausweg gesehen hätten.
Erst nach langem Zögern gibt Brigitte Böhnhardt zu: “Ja, Beate hat das gesagt. Ich wollte das für mich behalten. Das sind die letzten Erinnerungen an unseren Sohn, die wollten wir für uns behalten.”



Wir alle haben Ahnung von Psychologie. Wir wissen, wie sich jemand verhält, der zu einer Lüge gezwungen wird, die das Andenken des eigenen Kindes in den Dreck ziehen soll.
Man äußert diese Lüge nicht unbeschwert, sondern zögerlich.

Ebenfalls wissen wir, daß Uwe & Uwe keinen Selbstmord begingen, sondern von Merkels Killerkommandos, also BND oder Verfassungsschutz oder deren Komplizen, ermordet wurden.

Der Beweis dafür ist die zweite ausgeworfene Patrone der Pumpgun und der “dritte Mann”, der kurz vor dem Brand des Wohnmobils dieses verlassen hat.

Was also ist am heutigen Prozesstag wirklich passiert?

Das BRD-Regime in Form von Schandrichter Götzl hat die Mutter von Uwe Böhnhardt dazu gezwungen, die offizielle Sichtweise vom Selbstmord der beiden Uwes darzustellen, damit das dumme Volk die Ungereimtheiten vergisst.
.
http://killerbeesagt.files.wordpress.com/2013/10/gc3b6tzl.jpg?w=300&h=168 (http://killerbeesagt.files.wordpress.com/2013/10/gc3b6tzl.jpg)
.
Nach dem Motto: “Ja, wenn sogar die Mutter von Böhnhardt zugibt, daß ihr Sohn Selbstmord begehen wollte, dann wird es schon stimmen. Schnell zur Tagesordnung übergehen und keine weiteren Gedanken mehr machen, sind ja eh bloß Nazis!” Interessante Sichtweise.

brain freeze
21.11.2013, 07:55
Beate Zschäpe:
Tränen vor Gericht!

http://www.bild.de/news/inland/nsu/prozess-in-muenchen-entschuldigt-sich-mutter-boehnhardt-heute-bei-den-angehoerigen-der-opfer-33470898.bild.html

Kann ja nur BILD sein...


Ich bleibe dabei, dass das Zschäpes Interpretation war, dass die Beiden sich erschossen hätten. Motto: Lieber tot als Knast, das könnte durchaus Thema beim Trio gewesen sein.

Zschäpe wusste natürlich noch nicht, dass die sich nicht erschossen haben, sondern der eine den anderen und dann sich selber, wie es erst Wochen später veröffentlicht wurde.

Der Knackpunkt an der Sache ist aber der spurenlose Anruf der Uwes bei Zschäpe.
Den gibt es nicht.

Und nun sollte man sich mal fragen, wessen Handydaten unvollständig waren, als man die beiden Handys Anfang Dezember bei der Bundespolizei auslas... und was das wohl mit "Anruf bei Zschäpe" zu tun haben könnte... es waren die Handys von Andre Eminger und Ralf Wohlleben.

WENN Zschäpe nämlich diesen Anruf der Uwes SELBER erhalten hätte, dann wäre das über die Funkzellenabfragen danach erkannt worden. (nach Biobauern Zwickau etc hätte sie dann auch nicht mehr 2 Stunden lang gesurft, und nach Verkehrsunfällen Sachsen)

Die Uwes haben NICHT Zschäpe angerufen, sondern jemand anderen...

Irgendwelche Ideen???

Ich stimme zu, Beate Zsch. log mutmaßlich Böhnhardts Mutter an, aber ich vermute, sie tat es auf Weisung ihrer Führungsoffiziere (wie die Brandstiftung, falls sie in Zwickau war).

Den Anruf der Uwes halte ich für zweifelhaft. Er läuft auf die unglaubliche Story vom Doppelselbstmord hinaus. Da dreht man sich im Kreis. Bei einem geplanten Selbstmord (wegen drohender Verhaftung??? Jammer, jammer: "Mutti, ich geh nicht mehr ins Gefängnis??") hätte sich jeder mindestens mannhaft selbst erschossen, nicht das Hin und Her.

Die "ausweglose" Situation - zwei Vopos nähern sich dem Wohnmobil - entstand erst kurz vor dem Feuerwerk. Uwe Böhnhardt verabschiedet sich am Telefon bei Beate und Mundlos leistet kurz darauf aktive Sterbehilfe? Never.

Es ist bei B&Ms vorsichtigem Vorgehen eher unwahrscheinlich, daß sie, falls sie die Bankraube machten, während ihrer Aktionen überhaupt irgendwo anriefen.

brain freeze
21.11.2013, 08:04
Killerbee: Schandprozess
Der “NSU”-Schandprozess (http://killerbeesagt.wordpress.com/2013/11/20/der-nsu-schandprozess/)

:happy:


Interessante Sichtweise.

Klingt plausibel, aber: Frau Böhnhardt hat nichts mehr zu verlieren - Womit soll man sie denn zur Lüge ermuntern/zwingen können? Dazu noch eine Lüge, die ihren Sohn mitverurteilt? Ich weiß nicht ...

fatalist
21.11.2013, 08:08
Klingt plausibel, aber: Frau Böhnhardt hat nichts mehr zu verlieren - Womit soll man sie denn zur Lüge ermuntern/zwingen können? Dazu noch eine Lüge, die ihren Sohn mitverurteilt? Ich weiß nicht ... Frau Böhnhardt hat wohl gar nicht gelogen. Zschäpe tat das, als sie behauptete, sie habe einen Anruf von den Uwes "Sag Mama ich liebe sie" erhalten.

Ich würde das aber nicht überbewerten. Vielleicht meinte es Zschäpe nur gut, und es war eine Notlüge.

brain freeze
21.11.2013, 08:10
Frau Böhnhardt hat wohl gar nicht gelogen. Zschäpe tat das, als sie behauptete, sie habe einen Anruf von den Uwes "Sag Mama ich liebe sie" erhalten.

Ich würde das aber nicht überbewerten. Vielleicht meinte es Zschäpe nur gut, und es war eine Notlüge.

Ja, das kann auch sein. So eine Art spontaner Trost.

fatalist
21.11.2013, 08:12
Es ist bei B&Ms vorsichtigem Vorgehen eher unwahrscheinlich, daß sie, falls sie die Bankraube machten, während ihrer Aktionen überhaupt irgendwo anriefen. Die Akkus der Uwe-Handys im WOMO sollen abgeklebt gewesen sein. Davon hört und liest man gar nichts mehr...

fatalist
21.11.2013, 08:20
Nach heutigen Pressemeldungen ist André Kapke am 04. November 2011 in Eisenach – zumindest in der Nähe des Wohnmobils in welchem sich Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt erschossen – im entsprechenden Zeitraum aufgetaucht. Sein Handy soll in einer Funkzelle eingeloggt gewesen sein und er soll über dieses Beate Zschäpe über den Tod der zwei informiert haben.
André Kapke ist kein unbekannter Neonazi, sondern seit Anfang der 90iger Jahre in Jena und Thüringen aktiv gewesen http://haskala.de/2013/02/23/infos-zu-andre-kapke-mutmaslicher-unterstutzer-des-nsu/

Dazu bemerkte ich im Juni:


Wunschdenken der Linken, aber der Fakt an sich, nämlich dass die Neonazis überwacht werden, der passt genau dort hinein: Operation Terzett. Kapke wusste ja aus 2010, die Nummer mit dem WSG-Hoffmann-Anruf nach dessen Vortrag, dass er überwacht wurde. Wäre Kapke als Helfer/Killer dort in Eisenach gewesen, wäre sein Handy aus und der Akku abgeklebt oder raugenommen gewesen. So wie das auch bei den Uwes war, wenn auch vielleicht aus anderen Gründen... ausserdem war Zschäpe ja gar nicht in Zwickau ;) Heute ist er ja vor Gericht, ich wüsste schon, was ich ihn fragen würde...

fatalist
21.11.2013, 08:39
In dem Wohnmobil wurde auch ein Handy gefunden. Dazu heißt es: "Zwischen Handy-Akku und Handykontakten war ein Klebestreifen befestigt. Dies verhinderte die Stromzufuhr zwischen Akku und Handy." Nach MDR-Informationen aus Polizeikreisen haben Mundlos und Böhnhardt so verhindert, dass sie über das Mobiltelefon geortet werden konnten. Das Telefon sei von einer Sandy N. angemeldet worden. Die Ermittlungen ergaben, dass sie gegen Bezahlung ihre persönlichen Daten für Handy-Verträge zur Verfügung stellte.

Die Gothaer Polizei prüfte dem Bericht zufolge die Nummern des Telefons und begann am 5. November einige Anschlüsse abzuhören. Anlass war die Fahndung nach Beate Zschäpe, die zu dieser Zeit noch auf der Flucht war. http://www.mdr.de/fakt/zwickauer-trio390_zc-a03b651e_zs-f147184e.html

Im Kontrast dazu:


"Fahnder orteten auch Funkzellen von Handy-Gesprächen, die Zschäpe mit den Mitbewohnern in der Nähe der bundesweit gestreuten Tatorte führte." http://www.derwesten.de/politik/bleibt-der-terror-der-zwickauer-nazi-zelle-ohne-suehne-id6812639.html

Die wussten jederzeit, dass sie überwacht wurden. Was bei V-Leuten ja wohl auch üblich ist... und in diesen Überwachungsprotokollen schlummern die Beweise oder die Alibis für die Morde.

bio
21.11.2013, 08:54
vielleicht ist Zschäpe Mutter und schützt ihr Kind? vielleicht verriet sie deshalb ihre langjährigen kumpane. für ihr kind würde eine mutter ihre freunde verraten. Auf der anderen Seite sahen ihre Zwickauer Nachbarn sie kaum mit Kindern.

bio
21.11.2013, 08:58
Man hat in der Bombenwerkstatt nichts gefunden, was man BMZ zuordnen konnte:

http://www.zeit.de/2013/25/nsu-mordserie-ermittlungen-thueringen-lka-verfassungsschutz/seite-4

Es gab also KEINE Adresslisten von Mundlos etc pp. in der "Bombengarage" ???
Ja das ist ja komisch...

Denn WENN es die dort gab, dann hätte man ja auf der Basis dieser Listen einen Haftbefehl ausgestellt, wenn man die zusammen mit 4 Rohrbomben und 1,4 KG TNT findet, gelle?

Was schliesst Du daraus, bio???

Warum wurde das "TNT" erst nach einem halben Jahr untersucht???
Warum wurde es nie gewogen???
Wie kam man denn dann auf 1.392 Gramm, ohne zu wiegen???
Warum wurde es vernichtet, selbst die daraus gezogenen Proben, und das noch 1998?

und last but not least:

Warum fand der Sprengstoffspürhund kein TNT in der Garage?

und als Krönung des Ganzen:

Warum wurde der Haftbefehl gegen das Trio die "TNT-Bombenwerkstatt" betreffend erst am 25. Juni 98 erteilt???
(vorher wurden sie nur wegen der Theaterbombe gesucht, ab 28.1.98)

Für Leute die logisch denken können ist das klar:

Das TNT wurde erst nachträglich "hinzu erfunden", das gab es nie.
Und jetzt Du ;)

das macht alles keinen sinn. Und. Wenn man bei mir in der garage eine bombenwerkstatt fände, dann würde die Zuordnung der Funde zu mir ja auch leicht gelingen.

fatalist
21.11.2013, 09:01
Protokoll 56. Verhandlungstag – 14. November 2013


20. November 2013
Zeug_innen:


Thomas J. (LKA Sachsen, ermittelte zur Versendung des sogenannten Bekenner-Videos des NSU)
Susann Ei. (hat Zschäpe (http://www.nsu-watch.info/tag/zschape/) in Zwickau (http://www.nsu-watch.info/tag/zwickau/) eine SIM-Karte gekauft)
Uwe S., (ehemaliger Nachbar aus der Polenzstraße (http://www.nsu-watch.info/tag/polenzstrasse/) in Zwickau)
Katrin F. (ehemalige Nachbarin aus der Polenzstraße in Zwickau)
Martin F. (ehemaliger Nachbar aus der Polenzstraße in Zwickau)

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-56-verhandlungstag-14-november-2013/


Als erster Zeuge war am heutigen 56. Prozesstag Thomas J., 49 Jahre, vom LKA Sachsen geladen, dessen Aussagegenehmigung verlesen wird. Er hat Ermittlungen beim Leipziger Briefzentrum 04 angestellt, dessen Stempel sich auf den Umschlägen von sechs der zwölf Bekennervideos befunden hat, die mutmaßlich von Beate Zschäpe am Samstag, 5.11.2011, in Halle eingeworfen worden sind. Der Poststempel datiert vom 6.11. und am 7.11. ist eines bei der PDS eingegangen, mitsamt 4-stelliger PLZ, die es seit 1995 nicht mehr gab, und die PDS hiess schon Jahre lang "DIE LINKE".

Keine andere Sendung kam am 7.11. an, von 12 Stück. Die stimmt nicht, diese Story.



Seine Fragestellung lautete: war es der Angeklagten Beate Zschäpe möglich, sechs Bekennervideos selbst einzuwerfen?

Das in Frage stehende Briefzentrum 04 der Deutschen Post AG liege in der Nähe des Flughafens Leipzig-Halle in Schkeuditz: er habe seine Anfrage mit 4 Fragen am 7.12.11 hingeschickt und am 16.12.11 nochmal nachgefragt. DNA-freie Briefumschläge einwerfen, mit DNA-freien DVDs drin, frankiert mit DNA-freier Spucke an den Briefmarken... und keine Tasche dabei gehabt, nur Katzenkörbe...



Der Zeuge gibt an, dass zunächst der Fluchtweg von Zschäpe ermittelt worden sei, ihre Spur sei mit einem Mantrailer-Suchhund in Chemnitz verfolgt worden, wo in den Morgenstunden des 5.11. gewesen sein soll. Am Nachmittag des 5.11.2011 sei Zschäpe beim ausgebrannten Wohnmobil in Eisenach gesehen worden und hat am 6.11. gegen 3.40 Uhr ein Wochenendticket in Bremen erworben. Die Zugverbindung hätte durchaus bis nach Leipzig führen können. Am 7.11. sei sie auf dem Hauptbahnhof in Halle von einem Zeugen zweifelsfrei wiedererkannt worden. Stregda, in der Straße "Am Schafrain", aber wohl kaum "beim Wohnmobil" in der Polizeihalle...



Deshalb sei der Einwurf in Halle entweder am Samstagnachmittag, 5.11., oder am Sonntag, 6.11.2011, geschehen und zwingend mit dem Stempel 04 des besonders großen Leipziger BZ (2,25 – 3 Millionen Sendungen/Tag) versehen worden, da der dortige Sonntagsdienst an jenem Wochenende für den Einzugsbereich der Briefzentren aus Thüringen, Sachsen, Sachsen-Anhalt (ohne Magdeburg) zuständig gewesen sei. Häh? Woher wissen die das denn, dass die DVDs in Halle eingeworfen wurden, wenn Leipzig am Sonntag 6.11. "alles ringsherum" abgefertigt hat?

fatalist
21.11.2013, 09:29
Als nächstes ist die Zeugin Susann Ei.,Hotelfachfrau aus Zwickau, geladen. Der Vorsitzende Richter Götzl befragt sie zu einer Handy-Karty und einem Handykauf für Beate Zschäpe. Die Zeugin schildert, wie sie vor ca. 9 Jahren in Zwickau in der Fußgängerzone angesprochen wurde von einer Frau; diese habe ihr Geld gegeben, mit dem sie ein Handy mit Prepaid-Karte habe kaufen sollen. Sie habe ihr 20 Euro Belohnung angeboten, die sie aber nicht genommen habe. Sie habe sich gedacht: „Kann ich schon machen, ist ja nix dabei“; sie habe das Gewünschte also gekauft. Die Frau habe das Handy an sich genommen, „das war’s“. Das habe sich im Telekom-Laden in der Fußgängerzone in Zwickau abgespielt, sagt die Zeugin auf Nachfrage aus.
Die Zeugin bestätigt ihre Unterschrift auf dem Auftrag vom 28.4.2004. so einfach geht das.


Zschäpe habe noch Kontakt zu seiner Tochter Cindy P. gehabt, die auch hier geladen sei. Zschäpe sei zwischendurch mal ein Vierteljahr weg gewesen, sie hätten sie gefragt und sie habe gesagt, sie sei im Urlaub gewesen. Sie habe jedoch nichts Privates preisgegeben, sagt S.

Ein Wohnmobil habe mal vor der Tür gestanden, so S., Zschäpe habe gesagt, sie fahre in den Urlaub, aber nicht mit wem. S. sagt, Zschäpe habe eine Katze gehabt, die mal weg gewesen sei, sie habe sie gesucht, wollte sie dringend wieder haben, deswegen habe sie Zettel aufgehängt mit der Adresse. Aber sie habe keine Telefonnummer herausgegeben, auch an seine Tochter nicht, die sie um die Nummer gebeten habe. So so, aber "Fahnder orteten bundesweit" und am 4.11.11 hatte ratzfatz Jeder Zschäpes Nummer...



Im Hof habe er mal Bilder gemacht, auf denen Zschäpe aber nie mit draufgewesen sei; das habe sie nicht gewollt, sagt S Die nachbarinnen Nadine Resch und Heike Kuhn konnten auch keine Zschäpe-Fotos zu den Dokus beisteuern, in denen sie auftraten.



Zschäpe sei nett mit Kindern gewesen, auch mit ihrem kleinen Sohn, so F., eigentlich zu allen Kindern, die da gewohnt hätten, auch zu denen von den Familien J. und D. und „so ne ausländische Familie, die dann in die Polenzstr. 8 gezogen ist“. Warum die ausländische Familie weggezogen sei, wisse sie nicht, ob die sich hätten vergrößern oder verkleinern wollen. Zschäpe habe mit denen auch geredet; da habe es keine Probleme gegeben, so F. Dem Afghanen-Sohn haben ja die Uwes sogar das Fahrrad mal aus dem Keller hochgetragen, diese Ausländerhasser...


Kreative Aussage-Protokollgestaltung durch das BKA:


Götzl hält vor, dass sie angegeben habe, „Lisa“ nach Waffen und dem Schießen gefragt zu haben und „Lisa“ das mit Computerspielen begründet habe. Die Zeugin sagt, sie habe nach Computerspielen gefragt.Götzl hält vor, sie hätte ausgesagt, sie habe „Lisa“ nach Waffen in der Wohnung gefragt und sie hätte „ja“ gesagt. Die Zeugin antwortet, das habe sie so nicht gesagt.

Auch dass „Lisa“ auf ihre Frage, ob die Männer Waffenscheine gehabt hätten, geantwortet habe, dass die beiden in einem Schützenverein seien, kann die Zeugin nicht bestätigen, das habe sie so nicht gesagt.

Sie habe gedacht, dass das Waffen für PC-Spiele seien. Sie habe keine (echten) Waffen gesehen, dafür interessiere sie sich nicht. Ist schon peinlich, wenn die Zeugen vor Gericht die Manipulationen der Polizei blossstellen...



Drei Tage später sei sie mit Kameramann wiedergekommen und von 14 – 18:30 Uhr geblieben. Ihnen seien 150 Euro für die Teilnahme bezahlt worden. Sie sei eine halbe bis dreiviertel Stunde interviewt worden und die Journalistin habe ihre polizeiliche Aussage nicht in der Hand gehabt, nur das Mikro. RAin Sturm fragt nach dem Geld. Die Zeugin berichtet, dass es sechs Wochen später überwiesen worden sei. Jeder teilnehmenden Person seien zunächst 250 Euro versprochen worden, dann aber nur 150 Euro überwiesen worden. :D

Jetzt der Ehemann:

Ein langer Block der Befragung des Zeugen dreht sich um die angebliche Ausländerfeindlichkeit Zschäpes. Der Zeuge sagt, Zschäpe habe zu der vietnamesischen Familie im Haus keinen Kontakt gehabt. Er aber auch nicht. „Was soll ich mich da unterhalten, es gab ja keinen Gesprächsstoff. (…) Mir ist das vollkommen Rille, ob das Vietnamesen, Türken oder Griechen sind, für mich sehen die alle gleich aus.“

Der Zeuge habe in seiner Vernehmung behauptet, hält Götzl ihm vor, dass „Lisa“ Ärger mit der vietnamesischen Familie gehabt habe. Sie seien ein rotes Tuch für „Lisa“ gewesen. Sie habe die Augen verdreht und „Ausländerpack“ gesagt. Weil sie so schlecht auf Ausländer zu sprechen gewesen sei, habe sich sein Bruder nicht getraut, zu Besuch zu kommen, weil seine Frau Vietnamesin sei. Der Vietschi-Hasser war er wohl selber, nicht Zschäpe...



Es wird versucht durch allgemeine Befragung vor allem das Aufkommen des „Gerüchts“ von Zschäpes „Ausländerfeindlichkeit“ zu klären, was den fragenden Richter_innen, der BAW und den Nebenklageanwält_innen sehr schwer fällt.

Die BAW will von dem Zeugen wissen, ob er Frau Zschäpe mit seine Aussage schonen wolle, ob er Angst habe, was der Zeuge verneint. Ob er bei der Polizei vielleicht etwas auf den Putz gehauen habe, will BAW Baumgarten wissen. Der Zeuge antwortet: „Nein, ich sage bei der Polizei nichts Falsches aus, wenn ich dann verknackt werden“. Seine Frau, die Zeugin F. habe aber ausgesagt, hält BAW Baumgarten vor, es habe andere Gründe gegeben, warum die Frau seines Bruders nicht mehr gekommen sei. Der Zeuge sagt, er wisse nicht, was seine Frau für Gründe gemeint haben könnte. Auf spätere Nachfrage benennt er die Nachbarin Frau K. als eine der Quellen des Gerüchts. Die Frage der RAin Sturm, ob der Zeuge Zschäpe für rechtsradikal gehalten habe, verneint er. Trotzdem habe es dergleichen Gerüchte nur in Bezug auf Zschäpe gegeben.

Als sich auf Befragen herausstellt, dass der Zeuge 11 Geschwister und mehrere Brüder hat und dass der Bruder im Rollstuhl nicht derselbe sei, der mit einer Vietnamesin verheiratet gewesen sei, wird der Zeuge vor die Tür geschickt und seine Frau ein weiteres Mal hereingebeten: Sie verneint, dass es im Hause Allgemeingut gewesen sei, das Zschäpe „ausländerfeindlich“ gewesen sei. Ihr Schwager bzw. dessen Frau seien wegen einer Missbrauchsgeschichte nicht mehr gekommen. Es habe gegen einen Bruder den Vorwurf des sexuellen Missbrauchs der Schwägerin gegeben; der Täter sei auch eingesessen deswegen; deshalb habe sich die betroffene Schwägerin zurückgezogen von der ganzen Familie.

Im übrigen sei es die zweite vietnamesische Frau ihres Schwagers, die erste sei vor Jahren bei der Geburt von Zwillingen gestorben. Es habe, so wiederholt die Zeugin, keinerlei Gerüchte gegeben, dass Frau Zschäpe ausländerfeindlich sei Man erinnere sich an die Schlagzeilen: Zschäpe war ausländerfeindlich.
Dreckspresse.



Der wieder herein gerufene Zeuge beharrt darauf, dass es das Gerücht gegeben habe und dass seine Frau das eigentlich wisse, weshalb er sich ihre anders lautende Aussage nicht erklären könne. Auf Nachfrage einer Nebenklageanwältin stellt sich schließlich heraus, dass er selbst seiner Frau das Gerücht kolportiert habe.

Der Prozesstag endet um 19:32 Uhr

Der Antifa-Anwalt bedauert, dass die Nachbarn die Anklagebehauptungen nicht glauben:


Nebenklagevertreter RA Hoffmann (http://www.nsu-nebenklage.de/) zu den Aussagen der Nachbar_innen:

„Erschreckend war deren offen zur Schau gestellte Sympathie für Zschäpe, über die sie „nichts schlechtes sagen“ konnten oder wollten. Das Wissen um die Verstrickung von Zschäpe in die Mordserie erreichte diese Menschen offensichtlich nicht, oder es reicht jedenfalls nicht aus, um ihr Bild von ihrer ehemaligen Nachbarin zu beeinflussen.“ Was für Wissen???

fatalist
21.11.2013, 09:34
das macht alles keinen sinn. Und. Wenn man bei mir in der garage eine bombenwerkstatt fände, dann würde die Zuordnung der Funde zu mir ja auch leicht gelingen. Moin bio, aufwachen !!!

"Polizistengarage Apel" ist nicht "bei Zschäpe zuhause".

Das Wesentliche ist doch, dass es gar keine "Garagenliste von Mundlos" in der Bombengarage gab.
Sonst hätte man doch über "meine Nummer" (die der Eltern) die Zuordnung sofort gehabt. Telefonbuch Jena als einzig notwendiges Recherchemittel.

bio, es gab keine Garagenliste. Alles Humbug.

herberger
21.11.2013, 09:42
das macht alles keinen sinn. Und. Wenn man bei mir in der garage eine bombenwerkstatt fände, dann würde die Zuordnung der Funde zu mir ja auch leicht gelingen.

Dieser rötliche Koffer mit dem grossen Hakenkreuz den man damals gefunden hatte,deutete schon auf eine Inzenierung hin.

deutschland
21.11.2013, 09:51
Hoffentlich werde ich Dich nicht enttäuschen, Deutschland!

Wenn es sonst nichts mehr Wichtiges gibt ...]... es gibt sicher eine Menge wichtigerer Dinge im realen Leben, wohl aber auch die hier zur Debatte stehenden Vorgänge, die das OLG München mit dem "Blutrichter Freis"...ähhh... Götzl zum Schandprozess für ganz Deutschland werden läßt... die Vorführung angeblicher Nazis wird nicht gelingen !

fatalist
21.11.2013, 09:56
Mit dem Wissensstand von heute macht Lichtstadt-Märchen lesen noch mehr Spass:
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_20.html



Erst nach einem Gespräch mit dem Jenaer Rechtsanwalt Gerald Liebtrau stellt sich Z der Polizei, nicht ohne das zu befolgen, was Liebtrau ihr geraten hatte. Vor der Polizei könne sie Angaben zur Person machen, gibt er ihr mit auf den Weg, alle weiteren Angaben könnten jedoch gegen sie verwendet werden. Z schweigt seither zu allen Vorhaltungen. Falsch: Der Anwalt begleitete Zschäpe zur Polizei.


Dass es den Ermittlungsbehörden so schnell nach dem Tod von B und M gelang,
die Terrorserie des "NSU" (und schließlich diesen selbst) aufzudecken, ist allerdings keineswegs unlogisch oder ein Wunder und hat mit konsequenter Polizeiarbeit zu tun. Was man selber inszeniert, das kann man auch schnellstens "aufdecken" :fizeig:


Bei den toten Bankräubern konnen die Fingerabdrücke schnell B und M zugeordnet werden, damit wurde die Verbindung zur langjährigen Banküberfallserie hergestellt, Zudem gab es über B un M bereits Aktenvorgänge. Deshalb wissen die Ermittler bereits am 06.11.2011, wer B und M sind und das es ein Nazi-Trio war, das 1998 untergetaucht ist. Nein, das wusste PD Menzel am 4.11. um 16 Uhr, als er Wiesser vom LFV anrief und Mundlos Vermisstenakte beizog.



Damit rückt Z plötzlich ins Interesse der Ermittler. Außerdem ist den Behörden in Thüringen schnell klar, was es mit der Ceska 83 und den beiden Pistolen HK P 2000 auf sich hat: die herausgefeilten Seriennummern der Polizeiwaffen sind noch rekonstruierbar... aber nicht vor der Pressekonferenz des BKA am 1.12.2011, da war der Russ/Dreck nämlich noch an den Dienstwaffen dran. Märchen, oder Nereus hat Recht... es gibt ganz viele Heckler&Koch P 2000...



...und die Ceska hat einen Schalldämpfer. - Innerhalb nur weniger Stunden ahnen die Ermittler so am 06.11.2011, was in den letzten vierzehn Jahren in der Bundesrepublik durch BMZ geschehen sein könnte Die Ceska wurde am 6.11.2011 gefunden, als Waffe W4, nach den Samstagsfunden von W1, W2 und W3. Das macht Sinn, dass W4 nicht am 10.11. gefunden wurde, nach W 10, W11 und W12.

Grandioser Blödsinn des Lichtstadt-Blogs, oder wider eigener Intention dummerweise zuviel verraten???

fatalist
21.11.2013, 10:02
die herausgefeilten Seriennummern der Polizeiwaffen sind noch rekonstruierbar... und die Ceska hatte auch keine Seriennummer.

Hat man den Uwes etwa die Waffen über rechte V-Leute zukommen lassen, zu Lebzeiten, "hier habt ihr mal was Gutes!!!", und die Uwes wussten gar nicht, dass das Dienstwaffen aus Heilbronn bzw. die Dönermordceska war?

fatalist
21.11.2013, 10:05
Dieser rötliche Koffer mit dem grossen Hakenkreuz den man damals gefunden hatte,deutete schon auf eine Inzenierung hin. Sicher, zumal es nur ne Attrappe war.

Die "Garagenliste" war ne "Wohnungsliste" aus Mundlos Wohnung, die man dann "umwidmete". Es muss ja einen Grund geben, warum auf einmal Ende Juni 98 das Trio plötzlich wegen der "Bombenwerkstatt" gesucht wurde.

fatalist
21.11.2013, 10:23
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)50m (https://twitter.com/nsuwatch/status/403437433909673984)
59. Prozesstag im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess: Die frühere Jenaer Neonazigröße André K. betrat soeben das Gericht. K. ist heute als Zeuge geladen



Kommentar zum NSU-Prozess
Die missverstandene Mutter

Brigitte Böhnhardt, Mutter des mutmaßlichen Neonazi-Terroristen Uwe Böhnhardt, konnte als Zeugin im NSU-Prozess in den Augen der meisten Beobachter kaum etwas richtig machen. Dabei ist auch sie ein Opfer der Taten ihres Sohnes.

Von Holger Schmidt, SWR, ARD-TerrorismusexperteVerständnis hat er ja für die Mutter eines 10-fach Mörders. Nimmt sie in Schutz und so. Besonders perfide Art der Vorverurteilung.

http://www.tagesschau.de/kommentar/nsuprozess188.html
mit Audio...



Brigitte Böhnhardt fand am zweiten Tag ihrer Befragung dann doch noch die Worte, auf die manche der Nebenkläger wohl gewartet hatten. Das Leid der Angehörigen tue ihr unendlich leid, und sie würde viel darum geben, es ungeschehen zu machen, sagte die Mutter von Uwe Böhnhardt. Den Hinterbliebenen der NSU-Opfer dankte sie dafür, dass die Familie Böhnhardt nie bedroht worden sei. Davor habe sie immer Angst gehabt. http://www.tagesschau.de/inland/nsu-prozess276.html

Bei der Sippe Tasköprü eine sehr verständliche Angst...

fatalist
21.11.2013, 11:02
Ja, das kann auch sein. So eine Art spontaner Trost. Zumal UB es seiner Mutter schon 2002 so erzählt hatte:


Sie bleibt dabei, ihr Sohn und Beate hätten sich stellen wollen, nur Mundlos habe nicht mitgezogen. Andererseits berichtet sie, Uwe habe gesagt, er lasse sich lieber erschießen, als sich zu stellen. Wie passt das? Es passt nicht.
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-brigitte-boehnhardt-ueber-liebe-zwischen-sohn-und-zschaepe-a-934767.html

Beate Zschäpe hat -wenn überhaupt-am Telefon am 5.11. das gesagt, was Frau Böhnhardt erwartete.

nachdenkerin
21.11.2013, 11:15
Man hat in der Bombenwerkstatt nichts gefunden, was man BMZ zuordnen konnte:

http://www.zeit.de/2013/25/nsu-mordserie-ermittlungen-thueringen-lka-verfassungsschutz/seite-4

Es gab also KEINE Adresslisten von Mundlos etc pp. in der "Bombengarage" ???
Ja das ist ja komisch...

Denn WENN es die dort gab, dann hätte man ja auf der Basis dieser Listen einen Haftbefehl ausgestellt, wenn man die zusammen mit 4 Rohrbomben und 1,4 KG TNT findet, gelle?

Was schliesst Du daraus, bio???

Warum wurde das "TNT" erst nach einem halben Jahr untersucht???
Warum wurde es nie gewogen???
Wie kam man denn dann auf 1.392 Gramm, ohne zu wiegen???
Warum wurde es vernichtet, selbst die daraus gezogenen Proben, und das noch 1998?

und last but not least:

Warum fand der Sprengstoffspürhund kein TNT in der Garage?

und als Krönung des Ganzen:

Warum wurde der Haftbefehl gegen das Trio die "TNT-Bombenwerkstatt" betreffend erst am 25. Juni 98 erteilt???
(vorher wurden sie nur wegen der Theaterbombe gesucht, ab 28.1.98)

Für Leute die logisch denken können ist das klar:

Das TNT wurde erst nachträglich "hinzu erfunden", das gab es nie.
Und jetzt Du ;)

Interessant bei dem Artikel von der Zeitschrift „Zeit“ ist auch nachfolgendes:


Der Durchsuchungsbeschluss sei auch "untypisch". Gewöhnlich würden zeitgleich auch Autos und Wohnungen der Beschuldigten durchsucht.
http://www.zeit.de/2013/25/nsu-mordserie-ermittlungen-thueringen-lka-verfassungsschutz/seite-5

Das passierte doch aber!


Die Staatsanwaltschaft Gera beantragte am 16. Januar 1998 beim Amtsgericht Jena einen einzigen Durchsuchungsbeschluss für drei Objekte, der auch in dieser Form erlassen wurde. Da die Durchsuchungen nicht gleichzeitig stattfanden, erfuhr Uwe Böhnhardt während der Durchsuchung seines Zimmers von der drohenden Durchsuchung der Garage, in der sich die Bombenbauwerkstatt befand.PUA-Bericht S. 132


In der Garage Nummer 6 stand der PKW des Uwe Böhnhardt mit dem amtlichen Kennzeichen J-RE XXX. Er wurde mit Böhnhardts Zustimmung durchsucht und anschließend von ihm aus der Garage gefahren. Im Kofferraum wurden zwei Lappen in den Farben weiß / rot beziehungsweise weiß grün, eine Strickwolle im Durchmesser von circa 7 cm und ein Filzstreifen sichergestellt.Schäfer-Gutachten S. 70

Zusammenfassung dieser Passagen:

Durchsuchungsbeschluss für drei Objekte

Durchsucht wurden („unter anderem“):


Garage Nummer 6 –Uwe Böhnhardt-



PKW von Uwe Böhnhardt



Wohnung bzw. Zimmer von Uwe Böhnhardt


Das sind drei Objekte

Angeblich soll der Durchsuchungsbeschluss für drei Objekte aber so gelautet haben:


Garage Nummer 6 –Uwe Böhnhardt-



Garage Nr. 7 ein Mieter aus Dresden, den Uwe Böhnhardt noch nicht einmal kannte



Garage Nr. 5, drei Kilometer entfernt, angeblich angemietet von Beate Zschäpe bei einem Kripobeamten


Bei dem zweiten und dritten Objekt war Uwe Böhnhardt überhaupt in keinem Mietsverhältnis involviert. Ich habe die Vermutung, dass die beiden Objekte gegen das Auto und die Zimmerdurchsuchung später ausgetauscht wurden.

fatalist
21.11.2013, 11:47
Bei dem zweiten und dritten Objekt war Uwe Böhnhardt überhaupt in keinem Mietsverhältnis involviert. Ich habe die Vermutung, dass die beiden Objekte gegen das Auto und die Zimmerdurchsuchung später ausgetauscht wurden.
Könnte sein.

Zumindest ist doch wohl anzunehmen, dass in Mundlos Wohnung seine Adresslisten gefunden wurden, die dann zu "Garagenlisten" mutierten. Das war im Juni 98, und dann kam der neue Haftbefehl wegen der "Bombenwerkstatt".

fatalist
21.11.2013, 11:50
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)52m (https://twitter.com/nsuwatch/status/403461808629223424)
#NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Jetzt sitzt André K. als Zeuge da und erinnert sich detailliert nur an Gorleben und Atompolitik als Thema der KS Jena.


Oezlem Topcu ‏@OezlemTopcu (https://twitter.com/OezlemTopcu)38m (https://twitter.com/OezlemTopcu/status/403465431606112256)
In der Kameradschaft Jena,so Andre K. in seiner Aussage,war Mitte der 90er das vorherrschende Thema übrigens die verfehlte Atompolitik #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)

Spannend. Echt spannend.

Nereus
21.11.2013, 11:52
Desinfo ist ein zu harter Vorwurf, ein Eric Theile arbeitet ja wirklich bei Caravon Horn in Chemnitz, aber ob der mit Enrico Theile (Ceska-Staffette von CH zum NSU) was zu tun hat???

Das hast Du falsch verstanden. Die Asservate aus dem Wohnmobil füllten 40 Umzugskartons, welche die Polizeiermittler (Spusi) besorgten.

Der Wahnwitz ist doch eher, dass niemand so viel persönlichen Kram in ein Womo verlädt, ausser er wollte umziehen...

Und was den unverbrannten Rucksack mit dem Arnstädter Bankraubgeld auf der verkohlten Matratze angeht, so brauchen wir über den doch gar nicht mehr zu spekulieren: Die Tatsache, dass man in diesem Rucksack fast 4 Wochen später 6 "Bekennervideos" fand, am 1.12.2011, diese Tatsache entlarvt das Ganze als gepflanzten Beweis....

http://www.umzugskartons-freihaus.de/images/29_0.jpg

Sorry, mein Fehler.
Ich hätte formulieren müssen:


Das „Ladegut”, welches später als „Asservate” 40 Umzugskartons (nicht 10!) der Soko Capron unter Antifa-Sheriff Menzel füllte, und die Tatortspuren, wurden vermutlich beim ruckartigen Auf- und Abladen über eine schräge Rampe in ihren Positionen verändert. Ein behutsamer Abtransport des noch lenkbaren Wohnmobils mittels Abschleppstange oder Bewegung des unbeschädigten Fahrgestells, nach Ablesung des Kilometerzählers, durch einen Polizeifahrer, wäre möglich gewesen!

Mir ging es allein darum, die von „bolko” geäußerte These zur Rucksackstory zurückzuweisen.

Das Wohnmobil wurde gegen 15 Uhr mitsamt Inhalt (Leichen, Waffen, Geld) abtransportiert. Vielleicht fiel Böhnhardt durch diesen Transport von der Sitzbank auf den Boden. Vielleicht fiel durch diesen Transport der saubere Rucksack aus einem Schrank aufs Bett auf den Brandfleck.

Auf die ca. 30° steile Rampenauffahrt des Wohnmobiltatortes hatte ich früher schon hier aufmerksam gemacht. Das hatte offenbar „bolko” auf Friedensblick aufgegriffen und damit eine willkommene plausible Erklärung gefunden geglaubt, um die von der Antifa und den Ermittlern behauptete Rucksackstory, welche vom Journalisten Förster schon als unglaubwürdig entlarvt worden war, wieder aufleben zu lassen.

Was da in den ca. zwei Stunden am Tatort und später, nach dem Abtransport in eine Halle, vermutlich gemacht oder manipuliert worden war, darauf komme ich noch zurück.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6723443&viewfull=1#post6723443

fatalist
21.11.2013, 11:58
... Nereus, rausgeschliffene Seriennummern bei den Dienstwaffen Heilbronn hatte ich Dir als Leckerli zugedacht... und die Ceska am 6.11. gefunden... vom Lichtstadt-Märchenblog "aus der Anklage".

Dann hättest Du recht damit, dass bei der BKA-Präsentation die Seriennummern der H&K 2000 gar nicht bearbeitet waren vom BKA-Labor, also die Seriennummern noch gar nicht bekannt. 1.12.2011 war das doch, oder?

fatalist
21.11.2013, 12:35
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)13m (https://twitter.com/nsuwatch/status/403482715951210496)
#NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Zu "Stichwort Ausländer" antwortet K. "gg. Unkraut zupfen sie doch nicht ein,zwei Blätter, das fangen Sie doch auch an der Wurzel an." Das gibt wieder Schlagzeilen...

fatalist
21.11.2013, 12:58
https://pbs.twimg.com/profile_images/1916752152/image_normal.jpgOezlem Topcu ‏@OezlemTopcu (https://twitter.com/OezlemTopcu) 4m (https://twitter.com/OezlemTopcu/status/403490649133309953)
2/2 sagt Andre K. Vor Gericht.Er beschreibt seine politische Tätigkeit Ende der 90er Jahre in Jena. #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)




https://pbs.twimg.com/profile_images/1916752152/image_normal.jpgOezlem Topcu ‏@OezlemTopcu (https://twitter.com/OezlemTopcu) 6m (https://twitter.com/OezlemTopcu/status/403490285591986176)
"Der Ausländer ist nicht das Feindbild.Wenn Sie was gegen Unkraut machen wollen,zupfen Sie nicht paar Blätter weg,sondern die Wurzel"1/2


Das ist das Gegenteil zum NSU-Watch-Getwitter zuvor. Einer von beiden lügt.

nachdenkerin
21.11.2013, 13:05
Protokoll 56. Verhandlungstag – 14. November 2013



Häh? Woher wissen die das denn, dass die DVDs in Halle eingeworfen wurden, wenn Leipzig am Sonntag 6.11. "alles ringsherum" abgefertigt hat?

Da staune ich auch. Und gem. dem Buch "die Zelle" wurden die Briefe in Leipzig eingeworfen (S. 268 elektr. Ausgabe). Aber vielleicht passt die Stadt Halle besser zu den Zahnarztbehandlungen.

fatalist
21.11.2013, 13:34
https://pbs.twimg.com/profile_images/3441752820/d87b038b8313701a3c158339f11b5bf4_normal.pngMDR aktuell ‏@MDRaktuell (https://twitter.com/MDRaktuell)14m (https://twitter.com/MDRaktuell/status/403496071487164416)
#NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Prozess: #Zeuge (https://twitter.com/search?q=%23Zeuge&src=hash) André K. belastet Thüringer Neonazi und V-Mann #Brandt (https://twitter.com/search?q=%23Brandt&src=hash) als treibende Kraft bei Hilfe für untergetauchtes NSU-Trio. Der Brandt wird ja wohl vom LFV das Geld dazu bekommen haben.


https://pbs.twimg.com/profile_images/2289706087/q66ajanznpfm87cybp5p_normal.jpegMDR INFO ‏@MDRINFO (https://twitter.com/MDRINFO)15m (https://twitter.com/MDRINFO/status/403496695314407426)
Im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)-Prozess belastet Zeuge André K. den V-Mann Brandt. Dieser soll Trio beim Untertauchen geholfen haben. Geholfen im Auftrag des LFV...

nachdenkerin
21.11.2013, 13:36
ja, @nachdenkerin weiss das :ätsch:

Sorry, komme jetzt zuerst zum lesen, da ich immer noch auf Apartmentsuche bin.

Am 1. August 1996 soll Beate Zschäpe den Mietsvertrag angeblich unterschrieben haben, gem. Buch "die Zelle" S. 91

fatalist
21.11.2013, 14:09
Ein Zeuge aus Thüringens rechtsextremer Szene hat heute im NSU-Prozess gegen Beate Tzschäpe ausgesagt, dass ein V-Mann des Verfassungsschutzes dem Trio beim Untertauchen behilflich gewesen sei.

Ein V-Mann des Verfassungsschutzes soll nach Aussage eines Zeugen versucht haben, den mutmaßlichen NSU-Terroristen bei ihrem Weg in den Untergrund zu helfen. Nach dem Untertauchen des Trios 1998 sei in der rechten Szene diskutiert worden, wo man Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe unterbringen könnte. Dabei habe sich der später als V-Mann enttarnte Tino Brandt an ihn gewandt, sagte der Thüringer Rechtsextremist André Kapke am Donnerstag im NSU-Prozess. Brandt war seinerzeit eine zentrale Figur in der rechtsextremen Szene Thüringens.

Brandt habe ihn unter anderem zu dem stellvertretenden NPD-Vorsitzenden Frank Schwerdt geschickt, sagte Kapke. „Der hat ja einige Kontakte“, habe Brandt ihm gesagt. Außerdem habe Brandt ihm einen Kontakt vermittelt, der gefälschte Pässe besorgen sollte. Dieser habe jedoch schließlich nur drei leere Pässe übergeben, sagte Kapke. „Damit konnte ich nicht viel anfangen.“

Wie der Besuch bei NPD-Vize Frank Schwerdt verlief, sagte Kapke zunächst nicht. Schwerdt selbst hatte 2012 in einem Fernsehinterview bestätigt, dass es ein Treffen mit Kapke gegeben habe. Er habe den dreien jedoch weder helfen können noch wollen.
http://ht.ly/r2R3q
4000 DM für 3 leere Pässe?
Die ihm dann aus dem Auto geklaut wurden?



https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)4m (https://twitter.com/nsuwatch/status/403509240641634304)
Neonazi-Zeuge André K. behauptet, Wohlleben sei bei ihnen eher "Friedenstaube" gewesen, Bombenattrappe hätte er ihm nicht zugetraut. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

fatalist
21.11.2013, 15:01
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.png (https://twitter.com/nsuwatch)
NSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch) 28m (https://twitter.com/nsuwatch/status/403515460941258752)
Entlastende und verharmlosende Aussagen von K. im #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash) Prozess: der THS sei "keine feste Struktur" und Böhnhardt "nicht aggressiv" gewesen.
Wird ja immer besser.



https://pbs.twimg.com/profile_images/2542669089/image_normal.jpgKatharina König ‏@KatharinaKoenig (https://twitter.com/KatharinaKoenig)12m (https://twitter.com/KatharinaKoenig/status/403520155373682688)
Klingt wie "Friedensflieger" Rudolf Hess RT @nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch) Nazi-Zeuge Kapke behauptet, Wohlleben sei bei ihnen eher "Friedenstaube" gewesen #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)

fatalist
21.11.2013, 15:14
Karlheinz Hoffmann: Der V-Mann Andreas Schulz, Medley Jena:


Aber warum verweigert Andre S. die Aussage? Um sich keine Schwierigkeiten einzuhandeln? Die geringsten Schwierigkeiten hätte er doch gehabt, wenn er die Waffentransaktion einfach bestritten hätte. Damit wäre für ihn der Käse gegessen gewesen. Allerdings auch für die Staatsanwaltschaft.

Wenn Andre S. im Dienst des Geheimdienstes stand, dann wird das scheinbar Unerklärliche erklärlich. Würde er die Waffenübergabe bestreiten, schwämmen der Anklagebehörde die Felle weg. Gibt er die Aktion zu, dann muss er auf der Anklagebank Platz nehmen.
Beides würde nicht in das Konzept der Dienste passen.

Also bekommt er von seinem Führungsoffizier die Weisung zur Aussageverweigerung. Damit kann ihm strafrechtlich nichts passieren, aber der Verdacht gegen das Zwickauer Trio bleibt erhalten.

Genau diese Methode des Zusammenspiels von Geheimdienst und Strafverfolgungsbehörden mit dem Ziel eine propagandistisch wirksam ausschlachtbare Scheinspur zu legen, habe ich im Oktober 2010 in eigener Sache erlebt, als eine geheimdienstlich initiierte Luftnummer im Zusammenspiel mit der Staatsanwaltschaft Gera und unter Benutzung des ahnungslosen polizeilichen Ermittlungsapparates überregional für Schlagzeilen sorgte.

Und ich kann diesen Vorgang beweisfähig machen.

Karl-Heinz Hoffmann 19.11.1013 Hoffmann bezieht sich im letzten Absatz auf seinen Vortrag 2010, als Andre Kapke Zuhörer war und danach auf der Heimfahrt nach Jena einen Kumpel anrief und von TNT/C4-Sprengstoff erzählte, wohl wissend dass er abgehört wurde. Die Folge war eine Grossrazzia in Jena und bei Hoffmann.

Kapke bezeichnete das später gegenüber Hoffmann als Scherz.
http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

fatalist
21.11.2013, 15:35
Uwe Mundlos beschreibt er als "charakterstark", Uwe Böhnhardt als "nicht dumm" mit einem Faible für Waffen. Beate Zschäpe habe er "menschlich sehr geschätzt". SZ http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-zeuge-k-redet-von-atomkraft-1.1824165


Nun spricht der Zeuge offener über seine Geisteshaltung. Er sagt etwa: "Wir haben dem Ausländer selbst nicht die Schuld gegeben, dass er hier ist." "Schuld" seien die Politik und die Wirtschaft. Aktionen gegen einzelne Ausländer habe er abgelehnt, sie würden nichts bringen. "Beim Unkraut zupft man doch nicht oben an mit zwei, drei Blättern." Da müsse man schon an die Wurzeln, sagt André K. Das ist genau die Linie der NSU-Bedrohungs-Mail aus 1999 an IM Alwin Ziel, Brandenburg.

Die "Zielauswahl" des NSU laut Anklage passte einfach nicht.


Eine Wendung gibt es auch in einer anderen Causa. Nachdem das Trio untergetaucht war, habe der Kamerad Tino Brandt (http://www.sueddeutsche.de/thema/Tino_Brandt) ihm den Auftrag erteilt, über einen Mittelsmann Reisepässe zu beschaffen, sagt K. Die habe er dann auch bekommen - allerdings seien sie "leer" gewesen. K. wollte sie in der örtlichen Hooligan-Szene für die Untergetauchten bebildern und ausfüllen lassen. Doch die Pässe seien aus Brandts Auto verschwunden, sagt K. Und das, "obwohl keine Scheiben eingeschlagen" worden waren, beteuert er. Damit belastet er Brandt, einen - wie später herauskam - V-Mann des Thüringer Verfassungsschutzes.


K. rechnete mit schnellem Auffliegen des Trios

Doch womöglich ist das auch ein Winkelzug, um seinen guten Freund Ralf Wohlleben zu entlasten. Der frühere NPD-Funktionär sitzt in München ebenfalls auf der Anklagebank und steht im Verdacht, das NSU-Trio unterstützt zu haben.

Bislang kursierte nämlich eine andere Version, wie sich die Sache mit den Pässen abgespielt haben soll. Demnach war nicht Brandt, sondern Wohlleben der Auftraggeber. Und nicht aus Brandts Auto sollen die Pässe verschwunden sein - sondern aus dem Wagen von K. Was angeblich zur Folge hatte, dass Wohlleben mit seinem Kumpel K. jahrelang nicht mehr sprach.

Nach der misslungenen Dokumentenbeschaffung hat André K. sich angeblich nicht mehr mit dem Trio befasst. Er habe auch nichts mehr wissen wollen, "aus Selbstschutz". Niemand sollte glauben, er hätte die Kameraden "angeschissen", verraten. Er habe keinen Kontakt mehr mit den Dreien gehabt. Die Sache mit den Pässen ist schräg. Man müsste Brandt dazu befragen.

fatalist
21.11.2013, 15:47
Die eigenen Freunde schildert K. als durchweg harmlos. Uwe Mundlos etwa sei „sehr angenehm“ gewesen, „ein freundlicher, lustiger Mensch, nicht groß aggressiv, sehr intelligent, relativ charakterstark.“ Auch Beate erinnert er als „sehr nett“ und „angenehm“.

Selbst Böhnhardt war laut dem Zeugen jemand, mit dem man „gut lachen konnte“. Ja, richtig, „er hatte ein Faible für Waffengeschichten, das kann man nicht leugnen“, besaß Schreckschusspistolen, eine Armbrust. Aber er, K., habe das als „jugendliche Spinnerei“ abgetan – genauso wie später die Bombenattrappen in Jena von Böhnhardt und Mundlos in Zschäpes Garage.

Deshalb, sagt K., habe er das mit der Flucht der Drei, nachdem ihre „angebliche Bombenwerkstatt“ im Januar 1998 aufgeflogen war, „nicht so eng gesehen“ und als „Kasperei abgetan“. Den Kontakt, den er hielt, die Hilfe, die er organisierte, dies alles sei aus dieser damaligen Sicht zu erklären.

Der Thüringer Neonazi André K. belastet die Beate Zschäpe | WAZ.de - Lesen Sie mehr auf:
http://www.derwesten.de/politik/der-thueringer-neonazi-andre-k-belastet-die-beate-zschaepe-id8689292.html#plx1957496726 Tja nachdenkerin, der Kapke sagt "Zschäpes Garage", aber "Bombenattrappen".

Was nun ?



11:44

Abg. Adams fragt weiter zu den Asservaten und macht auf einen Bericht des Sprengstoffsuchhundeführers (SSH) vom 26. Januar 1998 in Burgau aufmerksam. Der Hund habe laut Bericht bei 4 Päckchen Silvesterknallern angeschlagen. Im Bericht werden die anderen Sprengmittel wie TNT aber gar nicht erwähnt. Der Zeuge meint, dazu könne der Hundeführer bessere Angaben machen. “Wenn er [der Hund] nur auf die vier verwiesen hat, dann hat er vielleicht einen schlechten Tag gehabt, ich weiß es nicht genau”. Der Zeuge fängt an, darüber zu spekulieren, ob der Hund vielleicht Schwarzpulver intensiver rieche als TNT, meint dann aber, dass es doch am Ende ohnehin egal sei, was der Hund riecht oder nicht. Der Hund sei doch ohnehin nur ein Hilfsmittel und kein Beweismittel. Der Sprengstoff sei ja schließlich gefunden worden. http://haskala.de/2013/06/27/ticker2706201/

fatalist
21.11.2013, 16:14
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch (https://twitter.com/nsuwatch)3m (https://twitter.com/nsuwatch/status/403539313469972480)
André K. sagt, Pogromly war "nicht unbedingt gesellschaftskonform" aufgemacht. Ende der Vernehmung, er muss am 20. Dez. nochmal kommen. #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) Tino Brandt gleich hinterher wäre sinnvoll gewesen.

bio
21.11.2013, 18:51
Interessant bei dem Artikel von der Zeitschrift „Zeit“ ist auch nachfolgendes:


http://www.zeit.de/2013/25/nsu-mordserie-ermittlungen-thueringen-lka-verfassungsschutz/seite-5

Das passierte doch aber!

PUA-Bericht S. 132

Schäfer-Gutachten S. 70

Zusammenfassung dieser Passagen:

Durchsuchungsbeschluss für drei Objekte

Durchsucht wurden („unter anderem“):


Garage Nummer 6 –Uwe Böhnhardt-



PKW von Uwe Böhnhardt



Wohnung bzw. Zimmer von Uwe Böhnhardt


Das sind drei Objekte

Angeblich soll der Durchsuchungsbeschluss für drei Objekte aber so gelautet haben:


Garage Nummer 6 –Uwe Böhnhardt-



Garage Nr. 7 ein Mieter aus Dresden, den Uwe Böhnhardt noch nicht einmal kannte



Garage Nr. 5, drei Kilometer entfernt, angeblich angemietet von Beate Zschäpe bei einem Kripobeamten


Bei dem zweiten und dritten Objekt war Uwe Böhnhardt überhaupt in keinem Mietsverhältnis involviert. Ich habe die Vermutung, dass die beiden Objekte gegen das Auto und die Zimmerdurchsuchung später ausgetauscht wurden.

Ich denke, es waren 4 Objekte darauf, ansonsten hätte Mutter Böhnhardt und ihr Sohn protestiert und sich quergestellt. Dagegen waren sie doch der Polizei behilflich. Sie hätte doch ihren Sohn zur Garage runtergeschickt (nach ihrer Angabe). Anschließend fuhr ihr Sohn (mit ihrer Bewilligung?) zur Klärwerk-Garage, dort wäre er vor dem Haftbefehl gewarnt worden.

brain freeze
21.11.2013, 20:03
Nereus, rausgeschliffene Seriennummern bei den Dienstwaffen Heilbronn hatte ich Dir als Leckerli zugedacht... und die Ceska am 6.11. gefunden... vom Lichtstadt-Märchenblog "aus der Anklage".

Dann hättest Du recht damit, dass bei der BKA-Präsentation die Seriennummern der H&K 2000 gar nicht bearbeitet waren vom BKA-Labor, also die Seriennummern noch gar nicht bekannt. 1.12.2011 war das doch, oder?

Heilbronn wurde kurz nach dem Auffinden B&Ms genannt. Das Ba-Wü-LKA war m.W. schon Samstag vor Ort. Das wäre unwahrscheinlich, wenn die ID-Nr. nicht lesbar gewesen wäre, oder? Also wenn jemand die Heilbronner Spur legen wollte, dann mit Nummer. Man brauchte den Bezug zum "Bekennervideo". Imho ergibt das Sinn: ABV Menzel findet die plazierten Waffen und gibt die Nummern aufgeregt in den Computer ein ... peng! hat er wieder ein Riesending an der Angel und löst Phase 5 "NSU" aus (Nach Liquidierung, Wohnmobilinszenierung, Banküberfall, Abbrennen des Wohnmobils)

Was spricht für die Echtheit der Dienstwaffen in Eisenach (wie immer das X-Team an die Waffen kam)? Die Gefahr, daß, sollten in Eisenach x-beliebige P2000 gelegen haben, die Originale andernorts auftauchen (die IDs sind bekannt) und das wäre blöd wegen des "Bekennervideos".

Frage ist: Wenn Menzels Volkspolizisten B&M erwarteten, kannte der "Held von Eisenach" die Operation "Showdown 4/11" oder Teile? War er in den geplanten Ablauf in Eisenach eingeweiht oder nur Schachfigur, die nicht wußte, was gespielt wird mit der Gefahr von unkalkulierbaren Zufällen und Regiefehlern? Die Bereithaltung der Polizeikräfte deutet darauf hin, daß der Tagesablauf in groben Zügen durchaus festgestanden haben könnte.

nachdenkerin
22.11.2013, 00:38
Ich denke, es waren 4 Objekte darauf, ansonsten hätte Mutter Böhnhardt und ihr Sohn protestiert und sich quergestellt. Dagegen waren sie doch der Polizei behilflich. Sie hätte doch ihren Sohn zur Garage runtergeschickt (nach ihrer Angabe). Anschließend fuhr ihr Sohn (mit ihrer Bewilligung?) zur Klärwerk-Garage, dort wäre er vor dem Haftbefehl gewarnt worden.


"Anschließend fuhr ihr Sohn (mit ihrer Bewilligung?) zur Klärwerk-Garage......"

Da war sie doch schon auf Arbeit. Also wenn überhaupt, so kann sie den weiteren Ablauf nur durch Erzählungen erfahre haben.

Gem. Schäfer-Gutachten und PUA-Bericht waren es drei Objekte, die auf dem Durchsuchungsbeschluss standen. Gem PUA-Bericht Seite 132 und Schäfer-Gutachten verließ Böhnhardt das Geschehen in der Richard-Zimmermann-Straße und nicht bei der drei Kilometer weiter entfernten "Bombenbastler"-Garage an der Kläranlage.


In der Garage Nummer 6 stand der Pkw des Uwe Böhnhardt.....Noch während die Durchsuchung der Garage andauerte, entfernte sich Böhnhardt zwischen 08:30 Uhr und 09:00 Uhr mit seinem PKWSchäfer-Gutachten S. 70

nachdenkerin
22.11.2013, 01:09
Tja nachdenkerin, der Kapke sagt "Zschäpes Garage", aber "Bombenattrappen".

Was nun ?


http://haskala.de/2013/06/27/ticker2706201/

Na Ja, o. K... Beate Zschäpe mietet von einem Kripobeamten eine Garage an, damit ihr Böhni Bombenattrappen basteln kann. Und wegen aufgefundenen Bombenattrappen in der Garage ergeht dann ein halbes Jahr später Haftbefehl. :haha:

fatalist
22.11.2013, 03:00
Heilbronn wurde kurz nach dem Auffinden B&Ms genannt. Das Ba-Wü-LKA war m.W. schon Samstag vor Ort. Das wäre unwahrscheinlich, wenn die ID-Nr. nicht lesbar gewesen wäre, oder? Also wenn jemand die Heilbronner Spur legen wollte, dann mit Nummer. Man brauchte den Bezug zum "Bekennervideo". Imho ergibt das Sinn: ABV Menzel findet die plazierten Waffen und gibt die Nummern aufgeregt in den Computer ein ... peng! hat er wieder ein Riesending an der Angel und löst Phase 5 "NSU" aus (Nach Liquidierung, Wohnmobilinszenierung, Banküberfall, Abbrennen des Wohnmobils) Menzel wurde nach dem "need to know"-Prinzip fast nichts erzählt, und die Seriennummern waren nicht rausgeschliffen. Der Lichtstadt-Blog schreibt Blödsinn.
Märchenblog, darum gehts.


Was spricht für die Echtheit der Dienstwaffen in Eisenach (wie immer das X-Team an die Waffen kam)? Die Gefahr, daß, sollten in Eisenach x-beliebige P2000 gelegen haben, die Originale andernorts auftauchen (die IDs sind bekannt) und das wäre blöd wegen des "Bekennervideos". Hat ein V-Mann aus der Rechten Szene, den B&M gut kannten, ihnen zu Lebzeiten die Waffen verschafft, das ist die Frage. "Böhnhardts Waffentick war Thema gestern bei Kapke.

Warum ist Corelli nach England geschafft worden????


Frage ist: Wenn Menzels Volkspolizisten B&M erwarteten, kannte der "Held von Eisenach" die Operation "Showdown 4/11" oder Teile? War er in den geplanten Ablauf in Eisenach eingeweiht oder nur Schachfigur, die nicht wußte, was gespielt wird mit der Gefahr von unkalkulierbaren Zufällen und Regiefehlern? Die Bereithaltung der Polizeikräfte deutet darauf hin, daß der Tagesablauf in groben Zügen durchaus festgestanden haben könnte. Man sagte ihm wohl, es gäbe Hinweise auf einen bevorstehenden Banküberfall???

fatalist
22.11.2013, 03:04
Na Ja, o. K... Beate Zschäpe mietet von einem Kripobeamten eine Garage an, damit ihr Böhni Bombenattrappen basteln kann. Und wegen aufgefundenen Bombenattrappen in der Garage ergeht dann ein halbes Jahr später Haftbefehl. :haha: Lustig ist die Show auf jeden Fall, sie entbehrt nicht einer gewissen Komik...



Christian Fuchs • John Goetz

Geheimer Krieg


Wie von Deutschland aus der Kampf gegen den Terror gesteuert wird Bei Interesse Nachricht an mich, habs gestern "sehr günstig erstanden" als ebook.

fatalist
22.11.2013, 03:10
TIEFER STAAT

NSU-Affäre: DIE LINKE fordert internationale Untersuchungskommission

Deutsch Türkische Nachrichten (http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/autor/deutsch-tuerkische-nachrichten/) | 11.11.13, 10:54

Die Bundestagsfraktion der Partei DIE LINKE hat offenbar kein Vertrauen mehr in die deutsche Justiz. Die NSU-Morde seien weder aufgeklärt worden noch habe es Konsequenzen gegeben. Sie fordert die Einberufung einer internationalen Untersuchungskommission. http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/11/493745/nsu-affaere-die-linke-fordert-internationale-untersuchungskommission/


Die Linkspartei beäugt den NSU-Prozess mit Argwohn. An eine komplette Aufklärung des Falls glaubt sie nicht. Denn der Staat sei tief verstrickt in die Morde. Deshalb soll eine internationale UN-Untersuchungskommission Abhilfe schaffen. Anders sei eine Aufklärung nicht mehr zu garantieren.

Sevim Dağdelen, Bundestagsabgeordnete der Linkspartei, sagt in einer Mitteilung, dass bei den NSU-Morden von Amtsversagen keine Rede mehr sein könne. Es gebe einen staatlich geförderten Rechtsterrorismus. Die Frage nach einem „Tiefen Staat“ in Deutschland sei dringend zu klären. Die durchgehende Aktenvernichtung der Behörden bekräftigt den Eindruck der Kumpanei zwischen Sicherheitsbehörden und NSU-Terroristen, so Dağdelen.


Unbeantwortete Fragen

So hatte des V-Mann des Bundesamts für Verfassungsschutz (BfV), Michael See, das Terror-Konzept für den NSU geliefert. Doch der lebt nun unbehelligt in Schweden. Sein Wohnort ist den Behörden bekannt (mehr hier (http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/10/490934/v-mann-lieferte-konzept-fuer-nsu-terror/)).
Zudem verbrannte der NSU-Zeuge Florian H. unter mysteriösen Umständen in seinem Auto. Der Rechte H. wollte Aussagen zum NSU-Trio machen (mehr hier (http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/10/490846/nsu-morde-zeuge-florian-h-verbrennt-im-auto/)).

Doch der NSU-Fall wird immer undurchsichtiger. Vergangene Woche sagte ein Waffentechniker den DTN, dass die Selbstmord-Theorie von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos keinen Bestand habe. Das sei technisch unmöglich gewesen (mehr hier (http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/11/493271/nsu-terror-selbstmord-von-mundlos-und-boehnhardt-technisch-unmoeglich/)).

Der Ex-Beamte des Verfassungsschutzes, Andreas Temme, wird nicht zur Rechenschaft gezogen. Er gilt als Verdächtiger im Zusammenhang mit dem NSU-Mord in Kassel (mehr hier (http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/10/492703/richter-behindert-nsu-beweisfuehrung-verdaechtiger-v-mann-kommt-erneut-davon/)).


Deutsche verlieren Vertrauen in Staat

Das Vertrauen der Mehrheitsbevölkerung in den Verfassungsschutz ist erschüttert. Ein „Tiefer Staat“ in Deutschland ist nicht mehr ausgeschlossen. Dabei geht es um die Verflechtung von Rechtsradikalismus, Sicherheitsbehörden, Verwaltung, Justiz, organisiertem Verbrechen und Politik.

Der Begriff umschreibt eine informelle Struktur innerhalb des Staats, der sich gegen unliebsame gesellschaftliche Gruppen richtet. Die unerwünschten Gruppen müssen nicht zwangsläufig einer ethnischen Minderheit angehören. Sie können auch reinen politischen oder sozialen Gruppen angehören.

Merkwürdig, bei der Debatte um den Abschlussbericht des PUA war doch noch alles in Butter???

nachdenkerin
22.11.2013, 03:27
......

Zum Führerschein


................ Holger G., ledig, kinderlos, Zerspanungsmechaniker....,

http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-zschaepe-schweigt-die-anderen-wollen-reden.357f401b-c441-4642-abf1-ef95711c1473.html

Noch ne Quelle:


05. November 2011. Die Wohnung von Gerlach in Lauenau und sein Bankschließfach werden werden durchsucht.......

http://ueberhauptgarnix.blogspot.com/2012/10/holger-gerlach.html




Mir waren da noch ein paar andere Sachen aufgefallen

In dem Buch "das Zwickauer Terror Trio" wurden die Namen abgeändert. Gerald Kluge ist Holger Gerlach.


13. November Gerald Kluge, Jahrgang 1974, wird festgenommen. Auf seinen Namen wird das Wohnmobil gemietet-und, wie sich später herausstellt, sämtliche weitere Fahrzeuge, die für die Morde und Banküberfälle benutzt wurden. Er ist für die Ermittler nicht schwer zu finden, zumal ein Reisepass und ein Führerschein auf seinen Namen im Fiat Carpon lagen. Im Jahr 2008 wanderte sein Name wegen Verstoßes gegen das Betäubungsmittelgesetzes außerdem ins INPOL, das bundesweit einheitliche Informationssystem der Landespolizisten......Erst 0.24 Uhr taucht Gerald Kluges Ehefrau vor dem Einfamilienhaus mit ihrer Tochter auf. Der, um den es eigentlich geht, ist nicht zu Hause - er arbeitet in der Nachtschicht als Gabelstaplerfahrer bei einer Speditionsfirma.......

Bei der Durchsuchung des Hauses finden die akribisch arbeitenden Beamten neben den Drogen Speed und Extasy in Gerald Kluges Schreibtisch einen Schließfachschlüssel-doch das dazugehörige Schließfach zu öffnen, gestaltet sich dank seiner Ehefrau äußerst schwierig. In einem internen Polizeibericht heißt es: Die Öffnung des Schließfachs wurde durch die Ehefrau des Gerald Kluge aktiv verhindert. Sie gab absichtlich drei Mal den falschen Sicherheitscode ein.

Dass diese Blockade nur den Zeitpunkt, nicht aber die Tatsache der Öffnung nach hinten schob, war ihr anscheinend nicht bewußt. Nachdem die Polizei den Safe mit der Innenrevision des zuständigen Kreditinstitutes "geknackt hatte, blickten erstaunte Augen auf 27 250 Euro......sie hätte das Schließfach sogar vor ihrem Mann geheim gehalten, weil dieser spielsüchtig sei.

Am späten Abend des 13. November trifft Zschäpe in der JVA Köln-Ossendorf einBuch " das Zwickauer Terror Trio S. 225 - 227

1.) Holger Gerlach ist verheiratet mit Tochter, genau wie die beschriebene Familie, die das Wohnmobil auslieh und wo das Kind "Mama" sagte.

2.) Dementsprechend war es nicht der 05. November, sondern Gerlach wurde am Sonntag, den 13. November festgenommen

3.) Da Holger Gerlach angeblich am 13. November festgenommen wurde, muss am Samstag, den 12. November die Polizei bei Gerlachs Haus gewesen sein. Da er in der Nachtschicht arbeitete, trafen sie ihn erst am Folgetag an, d. h. gem. Buch wurde er am 13. November festgenommen, was ein Sonntag ist. Samstag und Sonntag haben in der Regel keine Kreditinstitute geöffnet. Der Schließfachvertrag lief auf nur auf die Ehefrau, da Holger Gerlach davon ja nichts wissen sollte. Ist das denn überhaupt möglich, den Inhalt einzusehen. Müßte da nicht ein separater Durchsuchungsbeschluss und dann auf die Ehefrau?

fatalist
22.11.2013, 03:45
Mir waren da noch ein paar andere Sachen aufgefallen

In dem Buch "das Zwickauer Terror Trio" wurden die Namen abgeändert. Gerald Kluge ist Holger Gerlach.

Buch " das Zwickauer Terror Trio S. 225 - 227

1.) Holger Gerlach ist verheiratet mit Tochter, genau wie die beschriebene Familie, die das Wohnmobil auslieh und wo das Kind "Mama" sagte. Sach ich doch, GERLACH lieh das Womo aus, und zwar mit seinem BPA. Pass hatte er ja nicht, den hatte Böhnhardt.


2.) Dementsprechend war es nicht der 05. November, sondern Gerlach wurde am Sonntag, den 13. November festgenommen Vorsicht, am 5.11. flog ein Hubschrauber der Polizei nach Lauenau...


3.) Da Holger Gerlach angeblich am 13. November festgenommen wurde, muss am Samstag, den 12. November die Polizei bei Gerlachs Haus gewesen sein. Da er in der Nachtschicht arbeitete, trafen sie ihn erst am Folgetag an, d. h. gem. Buch wurde er am 13. November festgenommen, was ein Sonntag ist. Samstag und Sonntag haben in der Regel keine Kreditinstitute geöffnet. Der Schließfachvertrag lief auf nur auf die Ehefrau, da Holger Gerlach davon ja nichts wissen sollte. Ist das denn überhaupt möglich, den Inhalt einzusehen. Müßte da nicht ein separater Durchsuchungsbeschluss und dann auf die Ehefrau? Ehefrau, Gütergemeinschaft, da bin ich nicht sicher.

Wenn das LKA kommt haben Banken 24/365 geöffnet.

fatalist
22.11.2013, 03:50
Der Killer von B&M (copyright Gronbach) vor Gericht zum 4.11.2011


Den Todestag von Mundlos und Böhnhardt kann er für sich dagegen flugs und sehr detailliert rekonstruieren. Er habe am 4. November 2011 in Eschwege zusammen mit seinem Vater einen Firmenwagen gekauft, einen Pickup der Marke Nissan, den er noch am selben Tag angemeldet habe. Am frühen Nachmittag sei er mit dem neuen Wagen wieder zurück in Lobeda gewesen. ZUr Tarnung den Papa dabei gehabt, sehr geschickt, und die Zulassungsstellen im Weimarer Land haben Freitags bis 16 Uhr auf???




Auf Nachfragen verzichtet Götzl an dieser Stelle. Das Bundeskriminalamt hatte kurzzeitig vermutet, dass sich K. an diesem Freitag in der Nähe des Tatorts in Eisenach aufhielt. Eine auf seinen Namen registrierte Handynummer hatte sich zwischen 13.54 Uhr und 14.06 Uhr in der betreffenden Funkzelle eingeloggt - nur wenige Minuten vom Standort der Leichen entfernt. Doch der Tatverdacht hat sich inzwischen relativiert, ungeachtet seiner schwammigen Vermutung, sein Handy habe sich selbstständig von der Autobahn aus eingebucht. Nicht "Kapkes Telefon", sondern wohl das eines Mitarbeiters der Chaosbau24, Firmenhandy. Freitags ist der grosse Treck nach Osten auf der A 4, die Leute die im Westen arbeiten.

Der Killer von Florian Heilig ist Kapke ja ebenfalls, laut Gronbach zumindest.
Hat aber bislang niemand thematisiert im Saal???

Kapke kommt ja vor Weihnachten nochmal, bis dahin können Wolf Wetzel und A. Gronbach die Antifa-Anwälte ja noch ein wenig briefen...