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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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Pletschi
21.12.2013, 06:13
Und auch das haut nicht hin. Die Briefe sollen am Sonntag, den 6. November vom Briefzentrum Leipzig-Schkeuditz abgestempelt gewesen sein. Wenn wir nun davon ausgehen, dass man ihr einen Einwurf in Halle unterstellt, und nicht, wie das Buch „die Zelle“ schrieb, in Leipzig, so kommt das nicht hin. Sie war am Sonntag, den 6. November gem. den Medien (u. a. Stern) am Abend, gem. Zugverbindungen von 18:15 Uhr bis 19:22 Uhr in Halle. Alle Briefkästen in Halle werden am Sonntag entweder gar nicht entleert oder am Vormittag bzw. frühen Mittag. Bei den Briefkästen, die am Sonntag gar nicht entleert werden, wäre dann ein Poststempel, von Montag, den 7. November vorhanden, also nicht Sonntag, den 6. November. Bei den Briefkästen die am Sonntag entleert werden, hätte Beate Zschäpe aber bis spätestens 11:30 Uhr in Halle sein müssen. Sie war aber zuerst abends da.

Entleerungszeiten Halle gem. der Deutschen Post , unter anderem:




Samstag
Sonntag


Delitzscher Str. 10 Hauptbahnhof
11.00 Uhr
10:00 Uhr


Landsberger Str. 7
11:00 Uhr
-


Ernst_Kamieth Str. 2b
11:00 Uhr
11:30 Uhr


Willy-Brandt-Str. 57
11:00 Uhr
-


Leipziger Str. 36
11:00 Uhr
11:30 Uhr


Magedeburger Str. 24
11:00 Uhr
-




Beispiel Leipzig:




Samstag
Sonntag


Markt 1
16:45 Uhr
10:00 Uhr



Die Briefe werden am Samstag nach 16:45 Uhr, wo Beate Zschäpe schon Leipzig verließ, eingeworfen. Die Entleerung erfolgt am Sonntag um 10:00 Uhr

Welch eine Akribie! Bewunderswert, und jedem fatalistischem Gegenwind widerstehend. Ich ziehe meine sämtlichen Hüte :-)

fatalist
21.12.2013, 06:19
Kommentar auf politaia.org zu den TV-Auftritten der Uwes:


Veröffentlicht am 20. December 2013 in 21:28

Uwe Böhnhardt wird in der fiktiven Ermittlungsakte bezeichnet als Christian Köster, geb. 01.10.77 in Jena. Das sind die “echten” Geburtsdaten von Böhnhardt!

Er wird interessanterweise in der Serie als getöteter Bundeswehrsoldat bezeichnet, der Kontakte zur RIG hatte, einer (fiktiven) islamistischen Terrorgruppe.

In der ZDF-Episode wird kurz darauf die Akte zurückgeblättert. Man sieht nun mehrere Fotos untereinander, rechts daneben kurze Beschreibungstexte. Oben wieder, aber kleiner, das Böhnhardt-Bild. Geburtsort nun Kairo.

Darunter liest man, den “echten” Namen:
MUNDLOS
Uwe
Mitsamt seinem “echten” Fahndungsbild links daneben!

Auch hier stimmen die etwas unterhalb zu sehenden Geburtsdaten mit den “realen” überein: 11.08.1973 und Jena.

Aus der “bösen” Dame in der TV-Serien-Episode Nr. 80 (bzw. Episode 10 der Staffel 7), die dort Claudia Schöneberger heißt, machte die eingeblendete Akte Barbara Schöneberger (also das öffentlich-rechtliche, vollbusige TV-Sternchen). Bei dieser “Barbara” Schöneberger steht als Geburtsdatum: 02.01.1968. Nun, das ist zwar nicht das Geburtsdatum der echten Barbara Schöneberger.
Aber immerhin ist, na raten Sie mal, wer am 2. Januar (des Jahres 1975) geboren? Na, war doch wohl zu erwarten: Beate Tschäpe!

Interessante Art von “Humor”, den die Serien-Macher da im Jahre 2004 zeigten, oder?


Willkommen in der MATRIX. Apropos: Dort (d.h. in dem Kinofilm von 1999) war ja das Ablaufdatum des Ausweisdokuments von NEO (Mr. Anderson) gewesen: Der 11. Sepember 2001! Kairo, Ägypten, Carsten Schultze ist in Bombay geboren 1980. Man kann sich da schon über viele Zufälle wundern...

Nereus
21.12.2013, 06:26
..... Worauf ich hinaus will: Wer aus einer Pistolenkugel eine Gewehrkugel macht, zaubert auch Russpartikel in die Lunge, um die Selbstmordthese des BKA zu stärken. Denn es gibt auch keine Erkenntnisse der Spurensicherung, aus welchen Winkeln die Schüsse abgegeben, oder auch getroffen wurden. Oder ist jemand darüber etwas bekannt?

Die Beweise am und im Tatort „Wohnmobil” wurden beim Abtransport des Fahrzeugs wie die Würfel in einem Knobelbecher durcheinander gewirbelt.

ca. 30° Schräge http://www.mdr.de/thueringen/eisenach108_v-standardBig_zc-3ad1f7a1.jpg?version=44945

Das „Ladegut” (ca. 40 Umzugkartons Asservate), die Leichen und die Tatortspuren wurden vermutlich beim ruckartigen Auf- und Abladen des Wohnmobils über eine schräge Rampe in ihren Positionen verändert. Ein behutsamer Abtransport des noch lenkbaren Wohnmobils mittels Abschleppstange oder Bewegung des unbeschädigten Fahrgestells, nach Ablesung des Kilometerzählers, durch einen Polizeifahrer, wäre möglich gewesen!

25.11.12 Stuttgarter Nachrichten.de
NSU-Ermittlung begann mit Panne

In den umfangreichen Ermittlungsakten dazu, in die unsere Zeitung Einblick nehmen konnte, sind auf unzähligen Fotos Beweisstücke aus dem Wohnmobil dokumentiert. Die Tatortexperten haben darüber hinaus Übersichtsaufnahmen vom Inneren des durch den Brand stark beschädigten Fahrzeugs erstellt. Sie entstanden, nachdem das Feuer gelöscht und das Wohnmobil in eine Halle in Eisenach abtransportiert worden war. Dort erst wurden auch die Leichen geborgen.
http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ermittlungsakten-nsu-ermittlung-begann-mit-panne.1e136813-0ddd-436b-9e2c-ebb7dbaa963d.html

Es wurde angeblich ein angebrochene Packung mit 9 mm Patronen auf dem Spültisch gefunden. Die hätten aber nach dem Aufladen des Wohnmobils auf einen Abschleppwagen auf den Fußboden gerollt sein müssen. Es wurde offenbar keine angebrochene Schachtel mit Pumpgun-Munition gefunden. Es wurde noch nicht berichtet, wieviel Munition sich in den jeweiligen Magazinen des Waffenarsenals im WoMo befanden.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6683860&viewfull=1#post6683860

Böhnhardt ist beim Abtransport des WoMos von der Sitzbank, wo ihn ein Feuerwehrmann zuerst mit einem Loch in der linken Schläfe sah, auf den Fußboden des Fahrzeugs gerutscht. Wie will man dann hinterher noch genaue „Einschußwinkel” und die Schußbahn feststellen können?
Oder wollte man das nicht so genau wissen?

fatalist
21.12.2013, 06:27
Auch von Gestern, ebenfalls
http://www.politaia.org/terror/nsu-skandal-uwe-boehnhardt-schon-2004-in-zdf-serie-zu-sehen/



Kracher im NSU-Prozess: Vater Mundlos liess die Leiche seines Sohnes untersuchen und diese Untersuchung ergab, dass er von einem großkalibrigen Geschoss getroffen wurde. Einem Gewehr. Damit hat man eine Kugel zuviel gefunden, was in einem normale Prozess eindeutig der Beweis für einen Mord wäre. Die Welt alledings spielt dies skandalös herunter: Absolutter Kracher- die BRD-Einheiten absolut im Terrorverdacht:

http://www.welt.de/politik/deutschland/article123126099/Mundlos-brachte-den-toten-Sohn-zu-einem-Gutachter.html (http://www.welt.de/politik/deutschland/article123126099/Mundlos-brachte-den-toten-Sohn-zu-einem-Gutachter.html)


Vertiefen wir kurz den jurisitschen Sachverhalt, um das ganze Fiasko OFFENKUNDIG ZU MACHEN—INSBESONDERE IN ANBETRACHT DER BEHÖRDEN—DIE JA BEI JEDER WEITEREN AMTSHANDLUNG GEGEN DIESE SEITE BEKENNEN MÜSSEN–DASS SIE ÜBER ALL DIE SACHVERHALTE—DIE WIR HIER ZU DIESEN UND ANDEREN THEMEN SCHILDERTEN—-INFORMIERT SIND.


Das wir noch SEHR SEHR WICHTIG—-denn meine Herren, das Leben ist keine Einbahnstraße…..und der Rechtsstaat schon gar nicht…..
Vater Mundlos gab ein Gutachten zum Leichnam seines Sohnes in Auftrag. Dieser begutachtete den Einschuss einer Großkalibrigen Waffe. Was dem nahe kommt, war allerdings nur eine vorhanden, die zum repetieren war. Und damit hätte Mundlos, nach dem er sich erschossen hatte, noch einmal durchgeladen…..

…und da sind wir nicht bei einem Indiz, sondern einem BEWEIS—–nämlich, dass der Tathergang, also Selbstmord,
a- nicht so stattgefunden haben kann
b- er damit ermordet wurde
c- die Behörden im Verdacht stehen einen falschen Fall konstruiert zu haben
d- damit die Behörden bis hinauf in die höchsten Politkreise, also automatisch unter Verdacht stehen, da das Innenministerium hierüber, und auch das Kanzleramt im Detail informiert sein muss
e- die Behörden aber die Belastungsbeweise vorlegen und die Anklage führen, aber
f- nun selbst in den Verdachtfokus geraten
g- nun sämtliche Mordanschuldigungen gegen die NSU, auf eine mögliche Konstruktion als Möglichkeit hindeutet
h- die aber nur von den Behörden selbst konstruiert sein kann, da
i- die Behörden die Autopspie an Mundlos durchführten
j- damit das Gericht SOFORT in diesem AUGENBLICK verpflichtet gewesen wäre, die Verhandlung zu unterbrechen
k- um dieses Gutachten gegenprüfen zu lassen…
l-aber von wem, da die brd-Behörden selbst unter Verdacht stehen
m- aber auch die Allierten befangen sind und deren Geheimdienste als mögliche Täter in Frage kommen
m- mit der NICHTUNTERBRECHUNG und sofortigen Prüfung- sich das Gericht selbst belastetä als befangen- möglicherweise Mittäterschaft riskiert, wenn sich die erhelbichen Verdachtsmomente erhärten


WIR SIND ALSO AN EINEM PUNKT-AN DEM DIE NSU-AFFÄRE- DIE BRD- ERHELBICH BELASTET ALS OFFENKUNDIGEN UNRECHTSSTAAT – IN DEM DIE INSTUTIONEN NICHT IM GERINGSTEN SICH AN DIE UNBEDINGTEN PRINZIPIEN DES RECHTSSTAATES HALTEN – UND IHN SOMIT ABSCHAFFTEN—


Warten wir den morgigen Tag ab, bis dahin hat das Gericht noch Zeit, dies in die Wege zu leiten…..und eine Unterbrechung, aber eher Abbruch herbei zu führen…egal wie…das Disaster ist perfekt… Sehr gut! aber wer liest schon die paar Blogs und Foren???

... und die Medien schweigen dazu.

fatalist
21.12.2013, 06:47
Böhnhardt ist beim Abtransport des WoMos von der Sitzbank, wo ihn ein Feuerwehrmann zuerst mit einem Loch in der linken Schläfe sah, auf den Fußboden des Fahrzeugs gerutscht. Wie will man dann hinterher noch genaue „Einschußwinkel” und die Schußbahn feststellen können?
Oder wollte man das nicht so genau wissen? Immer diese schlampigen Ungenauigkeiten, so wird das nichts!


Als die Retter der Berufsfeuerwehr die unverschlossene Tür öffnen, bietet sich ihnen ein grausiger Anblick. Ein Täter habe am Tisch gesessen, "mit einem großen Loch in der Stirn", beschreibt ein Zeuge die Szene. Eine zweite Leiche liegt im Gang des Wohnmobils, ebenfalls mit Schussverletzung, wahrscheinlich im Oberkörper. "grosses Loch in der Stirn" heisst? Austrittsloch?

Ist "Stirn" gleich "Schläfe"?

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Was-am-4-November-in-Eisenach-und-Zwickau-geschah-1136862518



Ein vorläufiger Obduktionsbericht der Gerichtsmedizin in Jena wird derzeit noch sorgsam unter Verschluss gehalten. Das schreiben die am 20.11., als die Leichen längst freigegeben waren!



Dann erschießt Mundlos erst Böhnhardt und schließlich sich selbst. Es heißt, dass einer der beiden Männer mit einem Loch in der Stirn und weggeschossenem Hinterkopf am Tisch saß, der andere soll im Gang des Wohnmobils gelegen haben. http://www.tagesspiegel.de/politik/neben-der-spur-protokoll-eines-widerspruechlichen-endes/5910898.html

Ansonsten mal den Beitrag von Sept 2012 von Karl Murx lesen.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz/page789

Die These ist: Mundlos hatte einen Brustschuss (Pistole) und einen Kopfschuss (Pumpgun).
Er kann also nicht Böhnhardt getötet und sich dann selbst erschossen haben.
MORD.

fatalist
21.12.2013, 06:51
Welch eine Akribie! Bewunderswert, und jedem fatalistischem Gegenwind widerstehend. Ich ziehe meine sämtlichen Hüte :-) Ich stachele sie lediglich etwas an, wecke ihren Ehrgeiz ;)

Sie hat ja Recht, Zschäpe kann die Briefe weder am 5.11. in Leipzig noch am Abend des 6.11. in Halle eingeworfen haben.
Genau mein Reden seit über einem Jahr: Zschäpe hat keine DVD verschickt.

Daher erkenne ich ihr Problem nicht.

fatalist
21.12.2013, 07:03
Am grundlegenden Ergebnis der Obduktion änderte sich nichts: Mundlos starb zweifelsfrei durch einen selbst beigebrachten Schuss in den Mund. Vor seinem Suizid habe er Böhnhardt mit einem Schuss in die linke Schläfe getötet. Das ist die offizielle Version. http://www.focus.de/magazin/kurzfassungen/focus-38-2012-leichen-der-nsu-terroristen-zweimal-obduziert_aid_820514.html


Dann erschießt Mundlos erst Böhnhardt und schließlich sich selbst. Es heißt, dass einer der beiden Männer mit einem Loch in der Stirn und weggeschossenem Hinterkopf am Tisch saß, der andere soll im Gang des Wohnmobils gelegen haben.
Das ist die Augenzeugen-Version Nr. 1: weggeschossener Hinterkopf, also Schuss in die Stirn hinein.


Als die Retter der Berufsfeuerwehr die unverschlossene Tür öffnen, bietet sich ihnen ein grausiger Anblick. Ein Täter habe am Tisch gesessen, "mit einem großen Loch in der Stirn", beschreibt ein Zeuge die Szene. Eine zweite Leiche liegt im Gang des Wohnmobils, ebenfalls mit Schussverletzung, wahrscheinlich im Oberkörper. Das ist die Augenzeugen-Version Nr. 2: KEIN weggeschossener Hinterkopf, Brustverletzung bei Mundlos. Austrittswunde an der Stirn?

Sei es wie es sei, bei 3 Kugeln, davon 2 bei Mundlos, kann Mundlos nicht sich selber 2 Schüsse beigebracht haben.

Es könnte sein, dass zuerst Mundlos in die Brust und Böhnhardt in den Kopf geschossen wurde, und dann nochmals Mundlos in den Kopf. Das wären 3 Schüsse, also 2 Hülsen der Pumpgun, die dann NICHT durchgeladen wäre, wenn man davon ausgeht, dass der Handschuhe tragende Mörder sie einfach ablegte im WOMO und verschwand.

Die offizielle Geschichte ist eine Lüge, sie kann nicht stimmen.
Warum sagte Mundlos senior, das BKA habe ihm gesagt, sein Sohn sei durch einen Pistolenschuss gestorben, wenn UM ein riesen Loch im Kopf hatte, das von "Grosskaliber" (Flintenlaufgeschoss Durchmesser 18,5 mm) stammte?

Nereus
21.12.2013, 07:29
Eine „Lederjacke“ gibt Anweisungen:

Eisenach http://www.mdr.de/thueringen/eisenach108_v-standardBig_zc-3ad1f7a1.jpg?version=44945


In Teil 3 (VIDEO) läuft von 0:13 bis 0:16 ein Typ in brauner Lederjacke, dunkler Brille und kurzen, grauen Haaren hinter dem Einsatzleiter Wolfgang Zindler
vom linken Bildrand kommend nach rechts. Der scheint ganz selbstverständlich dort langgehen zu dürfen, was bei einem Brandort, der abgesichert und abgesperrt sein sollte, nicht für jeden erlaubt ist. Wer könnte das wohl sein?

Zwickau http://www7.pic-upload.de/21.12.13/zutyzklm6ltj.jpg

Ist der Mann in der Lederjacke und der Sonnenbrille der „Regisseur“ im Hintergrund der „Geheimoperation NSU“?

0:13
http://www.youtube.com/watch?v=qPjWHl9y2Hc&feature=player_embedded

fatalist
21.12.2013, 07:39
Der "Anwohner in der Lederjacke" läuft ausserhalb der Absperrung in Zwickau.

Hellangel
21.12.2013, 09:57
Die These ist: Mundlos hatte einen Brustschuss (Pistole) und einen Kopfschuss (Pumpgun).
Er kann also nicht Böhnhardt getötet und sich dann selbst erschossen haben.
MORD.

Wenn Mord, wie kommt dann der Rauch in die Lunge? Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten: Der Rauch wurde von den gebrieften Pathologen "reingeschrieben", oder Mundlos hat mit dem Brustschuss noch während der Brandlegung geatmet/gelebt.

Wobei doch eh alles murks ist, fatalist. Keine DNA, keine Fingerabdrücke an den Waffen, die 2. Patrone zeigen doch eindeutig, dass hier etwas nicht stimmt. Jeder andere Mordfall wäre nun vor Gericht in eine ganz andere Richtung verlaufen.

Noch ein Gedanke: Könnten wir Herrn Prof. Dr. Mundlos irgendwie dazu bewegen, hier im Forum seine Gedanken zu teilen?

fatalist
21.12.2013, 10:17
Wenn Mord, wie kommt dann der Rauch in die Lunge? Es gibt doch nur zwei Möglichkeiten: Der Rauch wurde von den gebrieften Pathologen "reingeschrieben", oder Mundlos hat mit dem Brustschuss noch während der Brandlegung geatmet/gelebt.

Wobei doch eh alles murks ist, fatalist. Keine DNA, keine Fingerabdrücke an den Waffen, die 2. Patrone zeigen doch eindeutig, dass hier etwas nicht stimmt. Jeder andere Mordfall wäre nun vor Gericht in eine ganz andere Richtung verlaufen. Und so gut wie keine Schmauchspuren an den Händen... 2 Partikel oder so bei Mundlos, bei UB 5 Partikel...



Noch ein Gedanke: Könnten wir Herrn Prof. Dr. Mundlos irgendwie dazu bewegen, hier im Forum seine Gedanken zu teilen? Tja, nur, wie das anstellen? Das Obduktionsgutachten vom Prof Mundlos wäre sicher nützlich, eine Strafanzeige wegen Mord an seinem Sohn wäre sehr gut.

Interviews scheint er ja kaum zu geben... Elsässer müsste sich drum kümmern, dringend.

fatalist
21.12.2013, 10:23
Als Zeuge und als Vater des posthum verurteilten Uwe Mundlos vor Gericht.

Prof. Dr. Friedrich Mundlos fordert von den Prozessbeteiligten nicht mehr und nicht weniger, als die gesetzlichen Bestimmungen einzuhalten. Er verweist zu Recht darauf, dass für seinen Sohn die Unschuldsvermutung zu gelten habe.

Prof. Dr. Mundlos glaubt nicht an die Schuld seines Sohnes. Ich, und viele andere mit mir auch nicht. Die wahren Schuldigen haben zu viele Fehler gemacht und damit ihre Glaubwürdigkeit verspielt.

Doch es darf vor Gericht nicht danach gehen, was man glaubt, sondern nur um das, was nachgewiesen werden kann. Wenn der Grundsatz der Unschuldsvermutung von den Juristen aufgegeben wird, dann hat der Rechtsstaat aufgehört zu existieren. An diesem Punkt sind wir bereits angelangt.

Der Kieler Rechtsanwalt Alexander Hoffmann, (nicht mit mir verwandt) erklärte im Gerichtssaal, der Vater habe sich in ein geschlossenes Vorstellungsbild hineingearbeitet, wonach sein Sohn unschuldig sei. Diese Anmerkung wäre vollkommen richtig, wenn RA Alexander Hoffmann damit seine eigene Befangenheit erklärt hätte.

Leider haben sich nicht nur die Vertreter der Anklagebehörde, sondern auch die Medien und die überwiegende Mehrheit der Nebenkläger, Alexander Hoffmann eingeschlossen, in ein Vorstellungsbild hineingearbeitet, wonach Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe unbedingt schuldig sein sollen.

Das ist ein Skandal, der aber niemanden zu interessieren scheint.

Karl-Heinz Hoffmann 20.12.2013 http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

So langsam wird er senil. Recht hat er trotzdem.

Th.R.
21.12.2013, 10:29
Tja, nur, wie das anstellen? Das Obduktionsgutachten vom Prof Mundlos wäre sicher nützlich, eine Strafanzeige wegen Mord an seinem Sohn wäre sehr gut.

Interviews scheint er ja kaum zu geben... Elsässer müsste sich drum kümmern, dringend.

Ist Nereus nicht im Besitz von alten Telefonbüchern? Vielleicht ist dort ein Prof Siegfried Mundlos aus Jena zu finden.
Wäre echt ein Höhepunkt für dieses Forum, wenn wir Herrn Mundlos auf diesen Strang hier irgendwie aufmerksam machen könnten. Der würde gut hierher passen.

fatalist
21.12.2013, 10:34
Ist Nereus nicht im Besitz von alten Telefonbüchern? Vielleicht ist dort ein Prof Siegfried Mundlos aus Jena zu finden.
Wäre echt ein Höhepunkt für dieses Forum, wenn wir Herrn Mundlos auf diesen Strang hier irgendwie aufmerksam machen könnten. Der würde gut hierher passen. Die Nummer steht auf der Garagenliste drauf ;)

03641 60 81 09

Mundlos Siegfried Dr. (http://www1.dastelefonbuch.de/?bi=131&kw=mundlos&ci=jena&ciid=4487&seed=1635646044&ort_ok=1&vert_ok=1&buab=364100&cx=76438&cy=-7409&lat=50.926994&lon=11.586991&ci_kgs=16053000&mdest=sec1.www1&cmd=detail&recSelected=0&recuid=F6SBM3MFLTUVVSSLKS5HPTKMFQRQYCPYODKQUIIC&searchid=&sp=51&aktion=38)
Max-Steenbeck-Str. 12, 07745 Jena, Winzerla

Hellangel
21.12.2013, 11:25
Und so gut wie keine Schmauchspuren an den Händen... 2 Partikel oder so bei Mundlos, bei UB 5 Partikel...


Tja, nur, wie das anstellen? Das Obduktionsgutachten vom Prof Mundlos wäre sicher nützlich, eine Strafanzeige wegen Mord an seinem Sohn wäre sehr gut.

Interviews scheint er ja kaum zu geben... Elsässer müsste sich drum kümmern, dringend.

So abwegig sehe ich es nicht. Herr Mundlos steht, genauso wie wir, vor einem Berg von Widersprüchen. Mit der Presse, mit dem er selber Groß geworden ist, spielt gegen ihn.
Kein Wunder also, dass er mit denen nicht reden will. Ist auch verlorende Zeit und könnte ihn sogar weiter schaden.

Diesen Bann der staatlichen Vertuschung kann man nur mit Fakten bekämpfen, in dem man diese veröffentlicht. Jedes Forum, jeder Blog ist ein Gewinn
Ich bin mir sicher, dass uns noch die ein oder andere Kinnlade herunter fallen wird, wenn er seine Erfahrung und Sichtweise offenlegen würde und mit dem
ein oder anderen Puzzelteil offene Fragen beantworten kann.


Die Nummer steht auf der Garagenliste drauf http://www.politikforen.net/images/smilies/wink.gif

03641 60 81 09

Mundlos Siegfried Dr. (http://www1.dastelefonbuch.de/?bi=131&kw=mundlos&ci=jena&ciid=4487&seed=1635646044&ort_ok=1&vert_ok=1&buab=364100&cx=76438&cy=-7409&lat=50.926994&lon=11.586991&ci_kgs=16053000&mdest=sec1.www1&cmd=detail&recSelected=0&recuid=F6SBM3MFLTUVVSSLKS5HPTKMFQRQYCPYODKQUIIC&searchid=&sp=51&aktion=38)
Max-Steenbeck-Str. 12, 07745 Jena, Winzerla

Okay, wer ruft nun bei ihm an? :compr:

Hellangel
21.12.2013, 11:33
http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html

So langsam wird er senil. Recht hat er trotzdem.

Nicht nur im Gerichtssaal. Wenn ich allein an die ganzen Gedenksteine und Straßennamen so denke, die nach dem Trio benannt wurden, war der Zug für die Gerechtigkeit schon abgefahren, als man den Namen "NSU - Nationalsozialistischer Untergrund" erfand.

brain freeze
21.12.2013, 11:38
So abwegig sehe ich es nicht. Herr Mundlos steht, genauso wie wir, vor einem Berg von Widersprüchen. Mit der Presse, mit dem er selber Groß geworden ist, spielt gegen ihn.
Kein Wunder also, dass er mit denen nicht reden will. Ist auch verlorende Zeit und könnte ihn sogar weiter schaden.

Diesen Bann der staatlichen Vertuschung kann man nur mit Fakten bekämpfen, in dem man diese veröffentlicht. Jedes Forum, jeder Blog ist ein Gewinn
Ich bin mir sicher, dass uns noch die ein oder andere Kinnlade herunter fallen wird, wenn er seine Erfahrung und Sichtweise offenlegen würde und mit dem
ein oder anderen Puzzelteil offene Fragen beantworten kann.



Okay, wer ruft nun bei ihm an? :compr:

Wenn er hier mitschreiben würde, wäre das der sicherste Weg, ihn erfolgreich zu diskreditieren und öffentlich hinzurichten: "Der Vater des Rechtsterroristen Mundlos verbreitet seine Verschwörungstheorien in rechtsextremen Foren". Es ist dann gleichgültig, welche Fakten er beizutragen hat. Ob einem das nun gefällt oder nicht, so läuft das Spiel. Imho wäre es besser, ihm selbst die Wahl der Mittel zu überlassen. Ich denke, er muss nicht geführt werden und ist ausreichend internetaffin.

fatalist
21.12.2013, 12:01
lotharhschulte sagt:


20. Dezember 2013 um 20:00


nachtrag: in dieser welt geht nichts verloren und es sollen schon kopien der nsu akten (die es angeblich nicht gibt) im umlauf sein! heißer tip: antifa hat vs im griff! gruß lothar harold schulte.
Die hat alle der Gronbach ;)

fatalist
21.12.2013, 12:09
Okay, wer ruft nun bei ihm an? :compr: Man sollte ihm ne Mail schreiben. Oder man trifft ihn auf Facebook oder so. Anrufen ist ganz schlecht...

fatalist
21.12.2013, 12:10
Wenn er hier mitschreiben würde, wäre das der sicherste Weg, ihn erfolgreich zu diskreditieren und öffentlich hinzurichten: "Der Vater des Rechtsterroristen Mundlos verbreitet seine Verschwörungstheorien in rechtsextremen Foren". Es ist dann gleichgültig, welche Fakten er beizutragen hat. Ob einem das nun gefällt oder nicht, so läuft das Spiel. Imho wäre es besser, ihm selbst die Wahl der Mittel zu überlassen. Ich denke, er muss nicht geführt werden und ist ausreichend internetaffin. Den Obduktionsbefund will ich haben...

Hellangel
21.12.2013, 12:58
Wenn er hier mitschreiben würde, wäre das der sicherste Weg, ihn erfolgreich zu diskreditieren und öffentlich hinzurichten: "Der Vater des Rechtsterroristen Mundlos verbreitet seine Verschwörungstheorien in rechtsextremen Foren". Es ist dann gleichgültig, welche Fakten er beizutragen hat. Ob einem das nun gefällt oder nicht, so läuft das Spiel. Imho wäre es besser, ihm selbst die Wahl der Mittel zu überlassen. Ich denke, er muss nicht geführt werden und ist ausreichend internetaffin.

Damit wirst Du sicherlich Recht haben.

fatalist
21.12.2013, 13:10
@Nereus

Du hattest mehrfach von Verbindungen aller Dönermord-Opfer zu einer Istanbuler Firma geschrieben.


Doch nun haben die Fahnder offenbar konkrete Hinweise auf einen Zusammenhang zumindest zwischen den türkischen Ladenbesitzern: Alle sechs sollen Geschäftsbeziehungen zu einer in Istanbul ansässigen Handelsfirma gehabt haben, erfuhr die "Welt am Sonntag" aus hochrangigen Beamtenkreisen. Das Unternehmen soll sich als legal tarnen, aber europaweit mit Drogenschmuggel, Menschenhandel und dem Verschieben gestohlener Autos tätig sein. 2005, DIE WELT
http://www.welt.de/print-wams/article129158/Tod-in-der-Doenerbude.html

Wir wissen jetzt sogar den Namen dieser Firma: Korkmaz.
Vögeler hat ihn vorm PUA Berlin genannt.

Ob diese Firma was mit Ergenekon zu tun hat?

sleepwell
21.12.2013, 13:16
unglaublich sind hier ganz andere Dinge!
Und ein aufmerksamer Richter hätte dieses "Frühstück" von Anfang an unterbunden und den sichtlich erregten und emotional hoch angespannten Vater nicht noch vorgeführt!

Zum Beitrag von Springphul muss man nichts sagen, da aber auch der Moderator nicht hinter die Nummer vom Professor steigt, ein Hinweis zu Betrachtungsebenen. Der Prof. hat es verdient.

Prof. Mundlos ist Ossi.
Das heißt, sich gegen Staatsbevormundung unauffällig auflehnen, so man Bedarf sieht, ist praktisches Handwerkszeug.
Dazu gehört, zwischen den Zeile formulieren und lesen zu können, sowie Symbolismus, der in mehrere Richtungen ausgelegt werden kann.
Die gemeinte Richtung ist so durch die anderen Auslegungen geschützt, wird aber verstanden.

Und so ist der Prof. mit Pausenbrot nicht angetreten, weil er wunderlich oder am Verhungern ist.
Er hat der Veranstaltung eine Absage erteilt.

Er will nicht Teil dieser Inszenierung sein, zu der man ihn zwingt, weil er anzutreten hat. Der Staat ist für ihn mit Schuld, eine Schuld, die der Staat über das Gerichtsverfahren im weiteren tarnen möchte.
Das klar zu formulieren würde man ihm untersagen. Er ist nur Zeuge.
Und so stellt der Prof. seine Inszenierung dagegen.
Er degradiert das Gericht zur Imbissbude.
Wie wichtig ist die Frage des Richters? Na ja, kommt nach Biss in den Apfel. Einmal Klugscheißer angedeutet, fünfmal mit einem Schluck Sprudel unterstrichen.

Der Prof. hat nichts weiter gemacht, als seine Selbstachtung verteidigt.
Sich nicht vereinnahmen lassen, das war ihm wichtig und das war sein Weg.
Wie Auftragsschreiber und Anwälte dazu ihre wichtigtuerische Max und Moritz Moral zum besten geben, dürfte ihn nicht stören. Das hat er für sich gemacht.
Ein kleines Streichholz gezündet, im Dunkel der Ohnmacht gegen eine Übermacht.

Allerdings hat er sich inhaltlich falsch aufgestellt.
Seine Strategie ist schlecht, angreifbar und dürfte kaum Druck erzeugen.
Schade.
Das ist aber ein anderes Thema.

P.S. Beim Obduktionsbericht dürfte es nicht um das Kaliber gehen. Der zerstörte Kopf von UM im Jena OB weist auf das große Kaliber hin. Ein Problem wird es, wenn der Kopf beim anderen GM diese Zerstörung gar nicht aufweist und oder einen Bauchschuss protokoliert. Die Frage steht spätestens seit dem UM Foto auf dem OP das im Gerichtssaal kurz aufflimmerte, so es stimmt. Hatte ich mal vor gefühlten tausend Seiten thematisiert.

fatalist
21.12.2013, 13:17
Unter dem Titel “Abgefackelt. Aufgehängt. Ausgelöscht” berichten wir über “Das großen Zeugensterben” in der NSU-Affäre. Erstmals erzählen die Eltern des Zeugen Florian Heilig in einem Interview, warum sie beim Feuertod ihres Sohnes nicht an Selbstmord glauben, und nennen zahlreiche Indizien aus eigener Recherche. Falls das Jemand hat, bitte einstellen oder per PM mitteilen! Danke. Das Januar-Heft ist angeblich gestern bei den Abonnenten eingetroffen.

COMPACT ist gemeint.

fatalist
21.12.2013, 14:03
HEILBRONN


Vater eines NSU-Zeugen zweifelt am Suizid seines Sohnes

Ein Zeuge im NSU-Komplex verbrannte im September in seinem Auto. Die Behörden reden von Suizid. Doch die Familie äußert erhebliche Zweifel - und auch die Ermittlungen laufen offenbar weiter.
THUMILAN SELVAKUMARAN | 21.12.2013
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Vater-eines-NSU-Zeugen-zweifelt-am-Suizid-seines-Sohnes;art4306,2368780


Andreas U. ist mit dem Fahrrad auf dem Weg zur Arbeit, als ihm das Auto auffällt. Der schwarze Peugeot 106 steht auf einem Weg zwischen dem Wasen und der Mercedes-Teststrecke in Bad Cannstatt. "Ich habe das Fahrzeug direkt im Blick gehabt und plötzlich eine 15 bis 30 Zentimeter lange Stichflamme gesehen." Die könne nicht von einem Feuerzeug oder Streichholz gestammt haben, sagt er. Binnen Sekunden habe das Auto lichterloh gebrannt - so sehr, dass ein weiterer Zeuge mit seinem Feuerlöscher keine Chance hatte. U. habe die Feuerwehr alarmiert, die den Brand löschte. "Erst da haben wir bemerkt, dass noch eine Person drin saß."Die Person heißt Florian H., und der Tod des 21-Jährigen an diesem Morgen des 16. September wirft noch immer viele Fragen auf. Denn am selben Tag - gegen 17 Uhr - sollte der Aussteiger aus der rechten Szene beim Stuttgarter Landeskriminalamt (LKA) eine weitere Aussage zum Komplex Nationalsozialistischer Untergrund (NSU) machen. Das Thema: der Polizistenmord in Heilbronn. Doch zu dieser Befragung sollte es nicht mehr kommen.

Die Ermittler gehen von Suizid aus: H. habe sich aus Liebeskummer selbst getötet, indem er Benzin im Auto verteilt und angezündet habe. Doch die Familie hat an dieser Version erhebliche Zweifel, die sie nun auch erstmals öffentlich äußert. Sein Sohn habe keinen Liebeskummer gehabt, sagt Florian H.s Vater der SÜDWEST PRESSE. Er sei vielmehr glücklich verliebt gewesen, das bestätige auch seine Freundin. "Er hat am Vorabend einen Anruf erhalten, der ihn sehr verstört hat." Immer wieder sei Florian H. mit Drohanrufen aus der rechten Szene unter Druck gesetzt worden.


Ob Florian H. wirklich Substanzielles zum Heilbronner Polizistenmord hätte beitragen können, bezweifeln die Ermittler. Die Hinweise des Eppingers aus früheren Vernehmungen wurden von der Generalbundesanwaltschaft als "vage und teils widersprüchlich" eingestuft, sie hätten sich "nach Überprüfung als nicht tragfähig erwiesen". Dennoch drängte die LKA-Ermittlungsgruppe "Umfeld" auf ein weiteres Treffen. H. sollte erneut zu einer möglichen Beteiligung Rechtsradikaler am Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter 2007 in Heilbronn befragt werden. Denn: Bereits im Mai 2011 hatte Florian H. vor Arbeitskollegen gesagt, dass Rechtsextreme hinter der Bluttat steckten - Monate, bevor die NSU-Mordserie ans Tageslicht kam.


H., der sich im Ausstiegsprogramm für Rechtsextreme ("Big Rex") befand, wird auch im Abschlussbericht des Berliner NSU-Untersuchungsausschuss erwähnt - als Hinweisgeber zu einer mysteriösen "Neoschutzstaffel" (NSS) bei Öhringen, die neben dem NSU die "zweite radikalste Gruppe" in Deutschland stelle. Auch diese Spur verlief für die Ermittler im Sande. "Die Leute von Big Rex wollten nicht helfen, nur viele Infos aus ihm herauspressen", schimpft der Vater.

Wieso Florian H., der bei einer Eppinger Baufirma arbeitete, an jenem Morgen in Cannstatt war, ist unklar. Am Sonntagabend vor seinem Tod sei er mit zwei Kollegen von Eppingen zur außerbetrieblichen Ausbildungsstätte nach Geradstetten bei Remshalden (Rems-Murr-Kreis) gefahren. Dort steht das Wohnheim des Ausbildungszentrums Bau. "Die kamen dort abends an", sagt der Vater. "Dennoch stand Florians Auto am nächsten Morgen in Cannstatt, an einem polizeibekannten Treffpunkt für Neonazis, weit weg vom Wohnheim."

Laut Polizeisprecher Thomas Ulmer hat eine Streife das Auto gegen 7 Uhr dort gesehen - zwei Stunden, bevor es brannte. Der Vater beklagt: "Wieso haben sie ihn nicht kontrolliert, obwohl das Auto aufgefallen war, falschherum im Parkverbot?"

Zweifel an der Suizid-Theorie hat auch der Augenzeuge Andreas U. aus Cannstatt. Er habe sich immer wieder die Frage gestellt, ob die Person noch gelebt hat, als der Brand gezündet wurde. "Die Heckscheibe ist unmittelbar nach der Zündung durch eine Explosion herausgeschleudert worden, ich konnte dennoch keine Schreie hören, auch nichts anderes, lediglich weitere Verpuffungen."

U. ist vernommen worden, seiner Meinung nach nicht ausführlich genug. "Klar, weder ich noch einer der anderen vier Zeugen haben dort jemanden gesehen, aber der Ort ist belebt, die Art für eine Selbsttötung zumindest äußerst ungewöhnlich."

Der Vater von Florian H. wirft weitere Fragen auf: "Der Zündschlüssel in Florians Auto fehlt, wie auch der im Streifenwagen der getöteten Polizistin Michèle Kiesewetter."

In der Todesurkunde ist der Todeszeitraum "zwischen 20.30 und 9.17 Uhr" angegeben. Ein Selbstmord, so die Familie, sei ausgeschlossen. Weder Polizei, Staatsanwaltschaft noch LKA wollen sich dazu äußern - wegen laufender Ermittlungen.

Polizeisprecher Thomas Ulmer erklärte im September, es werde nicht weiterermittelt, es gebe keinen Zweifel am Suizid. Doch ganz so eindeutig scheint der Fall nicht - ermittelt wird im Hintergrund. Claudia Krauth, Erste Staatsanwältin: "So lange das Verfahren läuft, wird es keine Auskunft geben." Eine Sprecherin des Landeskriminalamts erklärt: "Die politische Dimension und mögliche Verbindungen zum NSU sind Thema der Generalbundesanwaltschaft."

Ähnliches berichtet Günter Loos, Sprecher des Innenministeriums. "Es kann sein, dass sich die Ermittlungsgruppe Umfeld im LKA damit beschäftigt hat oder noch ermittelt." Wenn ja, könnte dazu etwas im Abschlussbericht stehen, der am 12. Februar von Innenminister Reinhold Gall präsentiert werden soll. Woher weiss der Vater das mit dem fehlenden Zündschlüssel im Streifenwagen?

Ingeborg
21.12.2013, 14:03
Falls das Jemand hat, bitte einstellen oder per PM mitteilen! Danke. Das Januar-Heft ist angeblich gestern bei den Abonnenten eingetroffen.

COMPACT ist gemeint.

https://www.compact-magazin.com/compact-spezial-12013-nsu-neonazis-v-maenner-und-agenten/

fatalist
21.12.2013, 14:07
https://www.compact-magazin.com/compact-spezial-12013-nsu-neonazis-v-maenner-und-agenten/
Das Januar 2014-Heft ist gemeint.


Unter dem Titel “Abgefackelt. Aufgehängt. Ausgelöscht” berichten wir über “Das großen Zeugensterben” in der NSU-Affäre. Erstmals erzählen die Eltern des Zeugen Florian Heilig in einem Interview, warum sie beim Feuertod ihres Sohnes nicht an Selbstmord glauben, und nennen zahlreiche Indizien aus eigener Recherche.

fatalist
21.12.2013, 15:28
In dem Wohnmobil fanden die Polizisten die beiden Leichen von Böhnhardt und Mundlos, dazu mehrere Waffen und Geld aus mindestens zwei Raubüberfällen. Zunächst hieß es ohne eine weitere Begründung, beide Männer hätten Selbstmord begangen. Mittlerweile gehen die Ermittler offenbar davon aus, dass einer der beiden den anderen erschossen hat und dann sich selbst. Der eine Tote hatte eine Schusswunde in der Brust, der andere im Kopf. Artikel vom 13.11.2011
http://www.welt.de/print/wams/politik/article13714230/Die-moerderische-Dimension-des-rechtsextremen-Terrors.html

Killerbee hatte auch schon am 13.11. den richtigen Riecher:


Ich habe nur eine Frage: Wollen die mich eigentlich verarschen?Ist natürlich sehr leicht, jeden ungeklärten Mord der letzten 10 Jahre auf zwei Leichen zu schieben, die sich nicht mehr wehren können.
Nagelbombenanschlag in Köln, Anschlag auf Juden in Düsseldorf, wenn sie noch ein wenig älter wären, kann man ihnen vielleicht noch die Schuld am Ausbruch des dreißigjährigen Krieges und den Kreuzzügen geben, wer weiß?
Vielleicht findet man an der verkohlten Leiche ja noch Reste von einem Schlangentattoo, womit der Fall Mannichl (wir erinnern uns an den “Lebkuchenripper von Fürstenzell”) dann auch erfolgreich zu den Akten gelegt werden kann!
Kann mir irgendjemand plausibel erklären, warum eine “Terrororganisation”, welche im Jahr 2004 einen Nagelbombenanschlag verübt, 7 Jahre warten sollte, um ein Bekennervideo zu veröffentlichen? Wegen Copyright-Verletzungen?
Vor allem: Warum Bekennervideo? Warum nicht einfach ein Brief?
.
Besonders lustig jedoch sind die ständigen Selbstmorde in Deutschland:
Kirsten Heisig erhängt sich im Sommer bei 35°C und die Leiche kann 5 Tage lang nicht gefunden werden, obwohl man Spürhunde einsetzte. Immer noch gibt es viele Ungereimtheiten (ihr Hund? Auffindesituation?) in diesem Fall, aber der Staat mauert.
Barschel ertrinkt in der Badewanne. Natürlich Selbstmord, was sonst.
Der steinalte Rudolf Heß, der nicht einmal seine Hände über Schulterhöhe heben konnte, erhängte sich in seiner Gefängniszelle.
Ebenso die ganzen Selbstmorde der RAF-Häftlinge.
.
Aber die Krönung sind die Selbstmorde in letzter Zeit: die beiden Leichen haben also Einschusslöcher im Kopf und in der Brust und werden in einem abgebrannten Wohnmobil gefunden. Natürlich: Selbstmord.
Ich stelle es mir gerade vor: Uwe und Uwe schießen sich in Brust und Kopf und zünden dann ihr Wohnmobil an.
Oder nein: Sie zünden zuerst ihr Wohnmobil an, geraten in Panik, erschießen sich dann und verbrennen im Wohnmobil.
Hmm… ne, das ergibt auch keinen Sinn.
.
Aber vielleicht ergibt das einen Sinn:
Der deutsche Staat lässt sich zunehmend von Kriminellen vorführen, insbesondere die “Dönermorde” sind ein Armutszeugnis.
Also reaktiviert man “Uwe und Uwe” vom Verfassungsschutz und sagt ihnen, dass sie in einem Bekennervideo zugeben sollen, sie hätten die Morde aus rassistischen Gründen verübt.
Kaum ist das Video abgedreht, beseitigt man “Uwe und Uwe”, fackelt das Wohnmobil ab und eine andere interne Mitarbeiterin (die einzige Frau in dem Trio) bestätigt als Zeugin genau das, was der Staatsanwalt herausgefunden hat:
Nämlich, dass Uwe und Uwe für jeden unaufgeklärten Mord, jede Bombe und jeden eingewachsenen Fußnagel der letzten 10 Jahre in Deutschland verantwortlich sind.
Case closed.
Ach nein, nicht ganz. Da nun zweifelsfrei bewiesen wurde, wie böse und schlimm die Rechten sind, muss man natürlich ab sofort jeden mit “rechtem Gedankengut” prophylaktisch erschießen.
Rechtes Gedankengut sind zum Beispiel Aussagen wie:
Die Deutschen haben ein Recht auf ihr Land.
Der Euro hat die Deutschen verarmt.
Man sollte das Volk zum Verbleib in der EU befragen.
.
Der Unterschied zwischen echten Bananenrepubliken und der deutschen Bananenrepublik ist der, dass sich die Regimes in echten Bananenrepubliken mehr Mühe geben, ihre Auftragsmorde glaubhaft erscheinen zu lassen.
In Deutschland jedoch sind die Menschen offenbar so verblödet, dass man selbst eine Leiche, die man zerstückelt im Müll findet, als Selbstmord verkaufen kann.

fatalist
21.12.2013, 15:41
Rechtsmedizin Jena: Auch die Obduktion der NSU-Terroristen versiebte das Mall-Institut

Man hätte es sich denken können: Zuständigkeitshalber bekam das rechtsmedizinische Institut in Jena die Aufgabe, die toten NSU-Terroristen Mundlos und Böhnhardt zu obduzieren. Dabei gab es eine schwere Panne, wie jetzt das Magazin Focus recherchierte (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/tid-27475/report-beerdigung-gestoppt_aid_820381.html). Instituts-Chefin Gita Mall, Stammlesern meines Blogs aus zahlreichen Artikeln bekannt, musste die beiden Leichen vom Begräbnis zurückrufen, weil ihre Spitzenkräfte (oder sie selbst?) unfassbarerweise vergessen hatten, auch die hinteren Seiten zu öffnen und zu schauen, ob da vielleicht Projektile stecken. http://www.bitterlemmer.net/wp/2012/10/02/rechtsmedizin-jena-auch-die-obduktion-der-nsu-terroristen-versiebte-das-mall-institut/

fatalist
21.12.2013, 15:56
Neu erscheint jedoch das, was er der emeritierte FH-Professor aus Jena über die Wochen nach dem Tod seines Sohnes im November 2011 erzählt. Er habe, sagt er, die Leiche von
Uwe Mundlos nach der offiziellen Obduktion persönlich nach Berlin gefahren, wo sie in seinem Auftrag von einem Medizinprofessor untersucht worden sei. Im Unterschied zu den damals angeblich verbreiteten Informationen habe der Experte festgestellt, dass sein Sohn wahrscheinlich nicht durch eine Pistolenkugel sondern durch den Schuss einer großkalibrigen Waffen getötet worden sei.Für den Vater ist diese Erkenntnis ein weiteres Indiz dafür, dass die amtliche Version der Geschehnisse vom 4. November 2011 in Eisenach nicht stimmen kann. Dass auch die Generalbundesanwaltschaft in ihrer Anklageschrift von einer Winchester-Flinte spricht, mit der
Mundlos erst Böhnhardt und dann sich selbst erschossen habe, stört ihn offensichtlich wenig. Kloaken-Journalismus. Das Mindeste wäre gewesen, sich das Obduktionsprotokoll aus Berlin geben zu lassen.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/NSU-Prozess-Vater-liess-Uwe-Mundlos-Leiche-angeblich-2-Mal-obduzieren-1440163975

fatalist
21.12.2013, 15:59
FAZ, 18.11.2011, der Tag an dem die Leichen freigegeben wurden, un Prof Mundlos dann mit Uwes Leiche nach Berlin fuhr.


Die Bundesanwaltschaft hatte der Frankfurter Allgemeinen Zeitung am Freitag mitgeteilt, es sei noch nicht vollständig geklärt, was sich im Wohnmobil an jenem Freitagvormittag zugetragen habe. Eine Einwirkung Dritter sei aber ausgeschlossen. Festzustehen scheint außerdem, dass Schussverletzungen zum Tode beider Männer führten. Die Generalbundesanwaltschaft weist darauf hin, dass der Obduktionsbericht noch ein vorläufiger sei. 18.11., 2 Wochen nach dem Auffinden in Eisenach hatte man keinen endgültigen Obduktionsbericht, gab aber die Leichen frei?

Das ist Verarsche, so etwas gibt es nicht in solch einem wichtigen Fall.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/zwickauer-terrorzelle-es-war-selbstmord-11533076.html

fatalist
21.12.2013, 16:12
erschienen: 21.11.2011 17:16 Uhr


Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» aus dem Obduktionsbericht soll Mundlos seinen Komplizen durch einen Schuss mit einer Pistole in die Schläfe getötet haben. Dann soll er die Waffe selbst gegen sich gerichtet haben. Ob es einen Konflikt oder eine Verabredung für ein tödliches Ende beim Auffliegen gab, ist offen. Die Ermittler schließen die Beteiligung eines Dritten aus. http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Raetseln-ueber-den-Tod-von-Uwe-Mundlos-und-Uwe-Boehnhardt;art83467,1816290


Warum hatten die Bankräuber das Geld aus einem früheren Überfall dabei?

Das gehört zu den vielen Rätseln des Falls. Die Beute aus dem Überfall in Arnstadt vom 7. September muss zunächst an anderer Stelle versteckt gewesen sein. Die Täter hatten das Wohnmobil für Eisenach erst am 25. September in Sachsen ausgeliehen, so dass die Beute dann aus dem Versteck in das Wohnmobil gebracht worden sein muss. Beim Ausleihen war laut «Süddeutscher Zeitung» der inzwischen ebenfalls verhaftete mutmaßliche Helfer Holger G. aus Niedersachsen dabei. Er soll dem Trio bereits zuvor seinen Führerschein und Reisepass zur Verfügung gestellt haben sowie mehrfach für sie Wohnmobile angemietet haben. 25. Oktober, aber egal: Gerlach hat das Womo ausgeliehen, samt Frau und Tochter, die "Mama" zu "Zschäpe" sagte...

bio
21.12.2013, 16:32
(...)
25. Oktober, aber egal: Gerlach hat das Womo ausgeliehen, samt Frau und Tochter, die "Mama" zu "Zschäpe" sagte...

... aber der Vermieter hätte doch Böhnhardt und Zschäpe identifiziert!

fatalist
21.12.2013, 16:47
... aber der Vermieter hätte doch Böhnhardt und Zschäpe identifiziert! Ach bio, klar hat er das. Wie oft habe ich das mit der Ermittlungsakte UB eingestellt und dem BPA???

fatalist
21.12.2013, 17:01
Für @bio


Mit der Nummer 7 ist der Angeklagte Holger G. zu sehen. K. sagt, er erkenne das Bild 7, könne aber nicht mehr hundertprozentig sagen, dass die Übergabe mit ihm erfolgte. http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-54-verhandlungstag-12-november-2013/


K. sagt, es gehe darum, dass die Beamten die Bilder immer wieder vorgelegt hätten, die 7 komme wohl der Sache am nächsten. Hast Du das gar nicht mitbekommen?

Der Vermieter hat Holger Gerlach erkannt, das BKA hat ihn aber Richtung "Böhnhardt" geschubst, immer wieder.
Und klar hatte Gerlach seinen BPA, den Pass hatte ja Böhnhardt...

Jetzt verstanden?


Ein Fahrzeug sei ihm damals nicht aufgefallen, sagt K. auf Vorhalt Götzls, dass seine Kollegin ein dunkles Fahrzeug mit auswärtigem Kennzeichen gesehen habe. Hannover, SHG, da wo Gerlach halt wohnt. Lauenau.


Götzl hält aus K.s polizeilicher Vernehmung vor, sie habe angegeben, das Kind sei ein Mädchen von 7 oder 8 Jahren und ca. 120 cm groß gewesen. Das habe ihr vielleicht ihre Kollegin vorab gesagt, heute wisse sie dazu nichts mehr. Gerlachs Frau nebst Tochter.


Zur Klärung der Frage nach den Anmietung von Fahrzeugen durch Mundlos (http://www.nsu-watch.info/tag/mundlos/) oderBöhnhardt (http://www.nsu-watch.info/tag/bohnhardt/) auf die Namen von Holger G. (http://www.nsu-watch.info/tag/holger-g/) (oder auf den Namen von André E. (http://www.nsu-watch.info/tag/andre-e/) bzw. eventuell selbst durch Holger G.) wurden Mitarbeiter_innen zweier Wohnmobilvermietungen angehört.

fatalist
21.12.2013, 17:17
Die Sueddeutsche hat am 21.11.2011 ihre Artikel gelöscht und neue Versionen erstellt, gemäss der Aussage des BKA, Präsident Ziercke.

Am 21.11.2011 bezog sich die Thüringer Seite "in suedthüringen" auf die SZ:


Sind in dem Wohnmobil in Eisenach Schüsse gefallen?
Die Polizei hatte direkt nach dem Banküberfall in Eisenach am 4. November nur von zwei Knallgeräuschen aus dem Inneren des Wohnmobils berichtet - auch auf Nachfragen wollte sie zunächst nicht von Schüssen sprechen. Eine Explosion sei es aber auch nicht gewesen, erklärten die Ermittler. Erst drei Tage später hieß es auf einer Pressekonferenz mit Innenminister Jörg Geibert (CDU), beide Männer hätten sich erschossen. Anwohner und Augenzeugen aber hörten laut Medienberichten selbst bei offenem Fenster keine Schüsse.

Haben sich Mundlos und Böhnhardt beide selbst erschossen?
Die Ermittler sprachen offiziell bislang lediglich von Selbstmord mit Langwaffen. Nach Informationen der «Süddeutschen Zeitung» aus dem Obduktionsbericht soll Mundlos seinen Komplizen durch einen Schuss mit einer Pistole in die Schläfe getötet haben. Dann soll er die Waffe selbst gegen sich gerichtet haben. Ob es einen Konflikt oder eine Verabredung für ein tödliches Ende beim Auffliegen gab, ist offen. Die Ermittler schließen die Beteiligung eines Dritten aus. http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Raetseln-ueber-den-Tod-von-Uwe-Mundlos-und-Uwe-Boehnhardt;art83467,1816290

Die Uhrzeit ist wichtig:
erschienen: 21.11.2011 17:16 Uhr

Am 21.11.2011 kam Ziercke mit:

Am 21. November 2011 sagte nun der Chef des Bundeskriminalamtes, Jörg Ziercke, Mundlos habe nach bisherigen Ermittlungen seinen Neonazi-Kameraden Böhnhardt am 4. November mit einem aufgesetzten Kopfschuss getötet. Dann habee Mundlos Feuer gelegt und sich mit der selben Waffe selbst erschossen. Dies belege die Tatsache, dass bei der Obduktion nur in der Lunge von Mundlos Rußpartikel des Brandes gefunden worden seien. Danach schrieb die SZ neue Artikel: 21.11.2011, 19:10

Wayback mashine:
http://web.archive.org/web/20111123160809/http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-erkenntnisse-zu-zwickauer-terrorgruppe-mord-an-polizistin-koennte-gezielte-tat-gewesen-sein-1.1196031


Wie sueddeutsche.de von Teilnehmern des Bundestags-Innenausschusses am Montag erfuhr, hatte der Stiefvater der aus Thüringen (http://web.archive.org/web/20111123160809/http://www.sueddeutsche.de/thema/Th%C3%BCringen) stammenden Beamtin Kontakt mit Uwe Mundlos, einem der Mitglieder der Terrorgruppe. Demnach gehörte dem Stiefvater der Polizistin eine Kneipe in Thüringen, die als Treffpunkt der rechten Szene galt. In diesem Zusammenhang soll Uwe Mundlos den Gastwirt wegen einer dort geplanten Veranstaltung angesprochen haben. Da steht nichts mehr von Obduktionsbericht, sondern von Kiesewetters Verbindungen zu Mundlos. Gab später mächtig Ärger für Ziercke...

Aber auf Seite 2 steht jetzt was dazu, ganz am Ende:
http://web.archive.org/web/20111123161807/http://www.sueddeutsche.de/politik/neue-erkenntnisse-zu-zwickauer-terrorgruppe-mord-an-polizistin-koennte-gezielte-tat-gewesen-sein-1.1196031-2


Das BKA gab außerdem neue Details zu den Todesumständen von Böhnhardt und Mundlos bekannt. Präsident Ziercke zufolge hat Uwe Mundlos seinen Kameraden Uwe Böhnhardt mit einem aufgesetzten Kopfschuss getötet, berichtet die Nachrichtenagentur dapd. Dann legte Mundlos Feuer und erschoss sich mit derselben Waffe. Dies belege die Tatsache, dass bei der Obduktion nur in der Lunge von Mundlos Rußpartikel des Feuers gefunden wurden, sagte Ziercke. Das ist jetzt ohne Pistole. Welch Wunder.


Und wie kam das, dass sich am 21.11. auf einmal Alles änderte im Obduktionsergebnis?

Nun, das könnte mit der Freigabe der Leichen, der Nachobduktion von Uwe Mundlos in Berlin und einem Anruf in Jena zu tun haben...

Nachobduziert in Jena wurde erst am 28.11.2011, nachdem man die freigegebenen Leichen wieder beschlagnahmt hatte, und das geschah nach dem Einschalten der Polizei durch die Gerichtsprofessorin in Jena am 24.11.2011.

Da hatte die Dame wohl einen Anruf aus Berlin bekommen (vom Obduzierer, nicht aus dem Kanzleramt) und wurde nervös.

Stammen die Rauchspuren in der Lunge von Mundlos gar nicht aus der Obduktion in Jena, sondern aus der in Berlin?
Warum kam die Nachricht am 21.11., wo "der Staat" die Leichen doch gar nicht mehr hatte???

fatalist
21.12.2013, 17:27
Oder auch die Kurzfassung: Nach Freigabe der Leichen fand der Berliner Obduzierer eine 2. Kugel bei Uwe Mundlos, die im Rücken steckte und von einem Brustschuss herrührte.

Die hatte man in Jena "übersehen".

Das ist die Mordthese.

bernhard44
21.12.2013, 17:29
Zum Beitrag von Springphul muss man nichts sagen, da aber auch der Moderator nicht hinter die Nummer vom Professor steigt, ein Hinweis zu Betrachtungsebenen. Der Prof. hat es verdient.

Prof. Mundlos ist Ossi.
Das heißt, sich gegen Staatsbevormundung unauffällig auflehnen, so man Bedarf sieht, ist praktisches Handwerkszeug.
Dazu gehört, zwischen den Zeile formulieren und lesen zu können, sowie Symbolismus, der in mehrere Richtungen ausgelegt werden kann.
Die gemeinte Richtung ist so durch die anderen Auslegungen geschützt, wird aber verstanden.

Und so ist der Prof. mit Pausenbrot nicht angetreten, weil er wunderlich oder am Verhungern ist.
Er hat der Veranstaltung eine Absage erteilt.

Er will nicht Teil dieser Inszenierung sein, zu der man ihn zwingt, weil er anzutreten hat. Der Staat ist für ihn mit Schuld, eine Schuld, die der Staat über das Gerichtsverfahren im weiteren tarnen möchte.
Das klar zu formulieren würde man ihm untersagen. Er ist nur Zeuge.
Und so stellt der Prof. seine Inszenierung dagegen.
Er degradiert das Gericht zur Imbissbude.
Wie wichtig ist die Frage des Richters? Na ja, kommt nach Biss in den Apfel. Einmal Klugscheißer angedeutet, fünfmal mit einem Schluck Sprudel unterstrichen.

Der Prof. hat nichts weiter gemacht, als seine Selbstachtung verteidigt.
Sich nicht vereinnahmen lassen, das war ihm wichtig und das war sein Weg.
Wie Auftragsschreiber und Anwälte dazu ihre wichtigtuerische Max und Moritz Moral zum besten geben, dürfte ihn nicht stören. Das hat er für sich gemacht.
Ein kleines Streichholz gezündet, im Dunkel der Ohnmacht gegen eine Übermacht.

Allerdings hat er sich inhaltlich falsch aufgestellt.
Seine Strategie ist schlecht, angreifbar und dürfte kaum Druck erzeugen.
Schade.
Das ist aber ein anderes Thema.

###edit###

das kann man durchaus so sehen und interpretieren, vor allem wenn man die hintergründig-doppeldeutige Praxis der Ossis kennt, sich mit dem System auseinanderzusetzen!

tommes
21.12.2013, 18:55
Nochmal zurück zum Küstenwachevideo. Hat jemand eine plausible Idee dazu?

Angenommen irgendeine Praktikantin in der Requisite nimmt einen Orginalfahndunsbogen. Weil Bönharts Foto das in der Story verwendete ist wird sein Name verändert in Köster.
Mundlos ist nur Füllmasse für die Handlung und bleibt daher unverändert - allerdings wir sein Name in GROßBUCHSTABEN geschrieben.
Dann kommt das Foto der Frau: Barbara (Claudia) Schöneberger. War diese Frau auf dem Orginal Fahndungszettel? Dann wäre die Eintragung von Zschäpes Geburtsdatum an sich nicht erklärbar.
Wäre auf dem orginal Bogen Zschäpe gewesen und man hätte bei ihr Name und Foto ausgetauscht, dann stellt sich die Frage: Warum wurde bei Ihr das Foto ausgetauscht und bei Bönhart und MUNDLOS nicht?

http://www.youtube.com/watch?v=OXfyo3pwYwY

tommes
21.12.2013, 19:33
V-Frau Alarm:crazy: ?

brain freeze
21.12.2013, 20:44
Nochmal zurück zum Küstenwachevideo. Hat jemand eine plausible Idee dazu?

Angenommen irgendeine Praktikantin in der Requisite nimmt einen Orginalfahndunsbogen. Weil Bönharts Foto das in der Story verwendete ist wird sein Name verändert in Köster.
Mundlos ist nur Füllmasse für die Handlung und bleibt daher unverändert - allerdings wir sein Name in GROßBUCHSTABEN geschrieben.
Dann kommt das Foto der Frau: Barbara (Claudia) Schöneberger. War diese Frau auf dem Orginal Fahndungszettel? Dann wäre die Eintragung von Zschäpes Geburtsdatum an sich nicht erklärbar.
Wäre auf dem orginal Bogen Zschäpe gewesen und man hätte bei ihr Name und Foto ausgetauscht, dann stellt sich die Frage: Warum wurde bei Ihr das Foto ausgetauscht und bei Bönhart und MUNDLOS nicht?

http://www.youtube.com/watch?v=OXfyo3pwYwY

Hätte Beate selbst die attraktive RIG-Chefin in der "Küstenwache" gespielt, wäre vermutl. auch ihr Fahndungsfoto in die Akte gekommen. Aber so ist die Frau auf dem Foto eben auch die Schauspielerin Claudia Mehnert ... (http://www.schwanenberg.com/index.php?id=claudia_mehnert) - und nicht Beate.

Diskussion zur Küstenwache bei Elsässer:
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/21/falsche-aufregung-um-nsu-und-kustenwache/

nachdenkerin
22.12.2013, 01:08
Das ist doch klar, aber das Deutsch ist unter aller Sau!

Nein, als Zschäpe längst Leipzig verlassen hatte.

Zschäpe fuhr von Leipzig nach Eisenach, wo sie in Stregda im Hellen gesehen wurde, es war also noch nicht dunkel.
Sie verliess also Leipzig bereits am Mittag. 13 Uhr irgendwas.

Also kann sie die Briefe dort nicht nach der Leerung 16 Uhr irgendwas eingeworfen haben.
Ist alles klar, was willst Du denn noch?

Wenn Du mich schon verbesserst, dann hast Du das "werden" übersehen.

Ganz richtig ist m. E.: Die Briefe wurden am Samstag nach 16:45 Uhr eingeworfen, als Beate Zschäpe längst Leipzig verlassen hatte.

Und auch hier hätten Richter, Untersuchungsausschüsse und Medien einsteigen müssen, aber es passiert nichts, alles total unglaublich.

nachdenkerin
22.12.2013, 01:26
Welch eine Akribie! Bewunderswert, und jedem fatalistischem Gegenwind widerstehend. Ich ziehe meine sämtlichen Hüte :-)

Es geht hier nicht um akribische Kleinarbeit. Sie kann die Umschläge NICHT verschickt haben.

• Sie hatte Leipzig bereits verlassen, als die Umschläge eingeworfen wurden

• Auf keinem der Umschlägen sind Fingerabdrücke oder DNA-Spuren von Beate Zschäpe vorhanden


Allerdings konnten an keinem der sichergestellten Umschläge Fingerabdrücke oder DNA-Spuren von Zschäpe gesichert werden. Ob sie die Umschläge wirklich verschickt hat,

http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-terror-indizien-und-luecken,1477338,16837138.html

fatalist
22.12.2013, 03:09
Wenn Du mich schon verbesserst, dann hast Du das "werden" übersehen. Lies nochmal:


Zitat von nachdenkerin
(http://www.politikforen.net/showthread.php?p=6797405#post6797405)Die Briefe werden am Samstag nach 16:45 Uhr, wo Beate Zschäpe schon Leipzig verließ, eingeworfen. Die Entleerung erfolgt am Sonntag um 10:00 Uhr Das ist kein Deutsch, "verliess" ist falsch, es muss heissen "verlassen hatte", denn sie war ja längst weg.
Und "wo" ist ein Orts- und kein Zeitbezug.

Deutsche Sprache schwere Sprache... :bäh:



Ganz richtig ist m. E.: Die Briefe wurden am Samstag nach 16:45 Uhr eingeworfen, als Beate Zschäpe längst Leipzig verlassen hatte. Du kannst es doch: "verlassen hatte" :happy:


Und auch hier hätten Richter, Untersuchungsausschüsse und Medien einsteigen müssen, aber es passiert nichts, alles total unglaublich. Absolut richtig. Zschäpe hat diese Briefe nicht eingeworfen.

Da diese Briefe 90 Sek.Trailer ohne Ton enthielten, waren das Kaufangebote für die Langversion.
Die der Spiegel dann beim APABIZ kaufte.

Hätten wir eine echte Verteidigung, hätten die 14 Umschläge mit den 14 DVD längst vorgelegt werden müssen vor Gericht, samt den falsch adressierten an die PDS und den per Boten (Nürnberg, Saarbrücken) eingeworfenen Exemplaren, und die Sache wäre aufgeflogen: Wo abgestempelt, wann, Inhalt der DVD; Teaser oder Vollversion.

Wir haben aber leider nur eine choreographierte Show in München.

fatalist
22.12.2013, 03:22
Diskussion zur Küstenwache bei Elsässer:
http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/21/falsche-aufregung-um-nsu-und-kustenwache/ Dummes Gelaber auch von Wolfgang Eggert, dieselbe Nummer hat Udo Schulze in seinem NSU-Buch auch gebracht.

Das führt zu nichts. Habe das auch dort kommentiert:


War bei “Tatort” und “Küstenwache” dieselbe Person Requisiteuse? Wenn auch bei verschiedenen Firmen, zwischen 2001 und 2004 kann sie ja gewechselt haben.

Udo Schulze bringt den Komplex in seinem NSU-Buch, aber auch Schulze hat das nicht recherchiert.


Kann doch nicht so schwer sein, und ist doch das Erste, was zu tun ist.
War das dieselbe Person?

Wenn das geklärt ist, sieht man schon klarer…

fatalist
22.12.2013, 03:43
Zum "Selbstmord" von Florian Heilig hat @bio einen neuen Beitrag auf friedensblick.de, basierend auf dem Artikel vom Inder.



“Laut Polizeisprecher Thomas Ulmer hat eine Streife das Auto gegen 7 Uhr dort gesehen – zwei Stunden, bevor es brannte. Der Vater beklagt: “Wieso haben sie ihn nicht kontrolliert, obwohl das Auto aufgefallen war, falschherum im Parkverbot?”

“ihn Kontrollieren” heisst, dass Florian H. im Auto sass. Betäubt oder schon tot, das ist die Frage. Ich hasse diese unsauberen und uneindeutigen Formulierungen in den Medien. Will man nun aufklären oder nicht? Kann man nicht, oder will man nicht klare und eindeutige Sätze schreiben?

Ich hoffe da auf Compact. Das Interview mit Florians Vater.
Hat das irgendwer?

fatalist
22.12.2013, 04:25
Schwerpunkt NSU

Abgefackelt. Aufgehängt. Ausgelöscht.
Das große NSU-Zeugensterben
von Jürgen Elsässer



“Wir glauben nicht an Selbstmord”
Interview mit den Eltern des verbrannten NSU-Zeugen Florian Heilig


“Ein Toter repetiert nicht”
Interview mit dem Waffenexperten Siegmung Mittag zum “Selbstmord” von Böhnhardt und Mundlos



Tatort komplett abgeräumt
Interview mit Dorothea Marx (SPD), Vorsitzende des NSU-Untersuchungsausschusses in Thüringen

Haben will ;)

https://www.compact-magazin.com/compact-januar-2014/

nachdenkerin
22.12.2013, 04:28
Woher hatte Zschäpe die Info, dass 7 Jahre Knast drohen?
War es Zschäpes Aufgabe, mit diesen 7 Jahren Knast die Uwes zum Abtauchen zu bewegen?
Das wäre das ein starkes Indiz auf V-Frau Zschäpe.

Da gestern bei mir etwas dazwischen kam, bin ich ziemlich im Rückstand, deshalb gehe ich erst jetzt auf den Beitrag ein.

Des Weiteren stellt sich für mich die Frage, wie kommt am 26.01.98 ein Bezug von der Garage zu Uwe Mundlos zu Stande.

M. E. könnte das evtl. der Rucksack gewesen sein. Vater Mundlos berichtete, dass die Polizei längere Zeit zuvor einen Rucksack bei einer Durchsuchung mitnahm und das Buch „die Zelle“, dass ein Rucksack von Mundlos in der Garage aufgefunden wurde. Stand dieser Rucksack nun in der Garage und Beate Zschäpe oder/und Uwe Böhnhardt teilte ihm das mit. Irgendwie ist das sonst für mich nicht schlüssig. Es gab zwar schon Ermittlungen zu den davor stattgefundenen Bombenattrappen, aber diese waren erfolglos. Warum sollte Uwe Mundlos nun plötzlich an eine Aussage von 7 Jahren Gefängnis glauben, wo doch angeblich Beate Zschäpe die Garagen-Mieterin war.

fatalist
22.12.2013, 04:45
Des Weiteren stellt sich für mich die Frage, wie kommt am 26.01.98 ein Bezug von der Garage zu Uwe Mundlos zu Stande.

M. E. könnte das evtl. der Rucksack gewesen sein. Vater Mundlos berichtete, dass die Polizei längere Zeit zuvor einen Rucksack bei einer Durchsuchung mitnahm und das Buch „die Zelle“, dass ein Rucksack von Mundlos in der Garage aufgefunden wurde. Stand dieser Rucksack nun in der Garage und Beate Zschäpe oder/und Uwe Böhnhardt teilte ihm das mit. Irgendwie ist das sonst für mich nicht schlüssig. Es gab zwar schon Ermittlungen zu den davor stattgefundenen Bombenattrappen, aber diese waren erfolglos. Warum sollte Uwe Mundlos nun plötzlich an eine Aussage von 7 Jahren Gefängnis glauben, wo doch angeblich Beate Zschäpe die Garagen-Mieterin war. Ich raffe nicht, was Du meinst. Welche Mundlos-Garage wurde durchsucht am 26.1.98?

Edit: Du meinst, dass ein lange zuvor beschlagnahmter Rucksack von Mundlos (mit "Garagenliste" drin etc pp) in der Garage Nr. 5 (Bombenwerkstatt) gefunden wurde???

Nein, das war nicht so. WENN persönliche Gegenstände oder DNA-Kippen oder Fingerabdrücke etc pp in der "Bombenwerkstatt" gefunden worden wären, dann hätte auf dem Haftbefehl 2 Tage später "Bombenwerkstatt" draufgestanden, samt "TNT und Rohrbomben".

Was stand drauf?
Theaterbombe.

Die "Bombenwerkstatt" war dem Trio nicht zuzuordnen. Da war nichts.
Ich verstehe nicht, warum Du das nicht "frisst".

fatalist
22.12.2013, 04:48
Kannibale vom LKA Sachsen schreibt einem NSU-Angeklagten

Verfasst von: Undercover Team. Verfasst am: 21.12.2013 - 12:36. Geschehen am: Samstag, 21. Dezember 2013. Kommentare: 2 (https://linksunten.indymedia.org/de/node/101937#comments)

Helle Aufregung bei Wohlleben-Anwälten: Der mutmaßliche Kannibale Detlev G. will mit dem terrorverdächtigen Neonazi in eine Zelle!

Rechtsanwalt Wolfram Nahrath witterte augenblicklich ein Komplott, als er den anzüglichen Brief des Untersuchungsgefangenen Detlev G. an seinen Mandanten Ralf Wohlleben in den Händen hielt. Auf den ersten Blick wirkt das Schreiben vom 13. Dezember wie ein harmloser Flirtversuch unter Knastbrüdern – seine Brisanz ergibt sich aber aus den aktuellen Tatvorwürfen gegen den Autoren: Detlev G., der bis zu seiner Verhaftung als Polizeibeamter im sächsischen Landeskriminalamt tätig war, ist eines Tötungsdelikts im Zusammenhang mit Kannibalismus verdächtig.

Er soll einen 59jährigen Geschäftsmann umgebracht und teilweise verspeist haben. Letzteres bestreitet er, trieb sich aber in einschlägigen Internetforen herum und gab die Tötung als solche zu. Angeblich erfolgte sie auf Wunsch des Betroffenen. Wohlleben wiederum steht in München als Helfer der rechtsextremen Terrorgruppe NSU vor Gericht. Es wird immer bekloppter... Kannibalen-Polizist will Wohlleben verspeisen?

https://linksunten.indymedia.org/de/node/101937

fatalist
22.12.2013, 04:54
ES KOMMT ALLES RAUS | AUFKLÄRUNG DER NSU-MORDE WIRD 2014 SACHE INVESTIGATIVER MEDIEN, INTERNATIONALER GEHEIMDIENSTE, DER UNTERSUCHUNGSSAUSCHÜSSE, DER PROZESSE UND DER WHISTLE BLOWER – NICHT DER REGIERUNGEN

„Wir tun alles, um die Morde aufzuklären und die Helfershelfer und Hintermänner aufzudecken und alle Täter ihrer gerechten Strafe zuzuführen. Daran arbeiten alle zuständigen Behörden in Bund und Ländern mit Hochdruck“ (Kanzlerin Merkel Februar 2012 während der Trauerfeier über die Opfer der Morde des NSU)

Aufklärung „gescheitert“ (Barbara John) (September 2012)

Staatssekretär Klaus-Dieter Fritsche wird sich „auf keinerlei Diskussion“ einlassen:“ (Zur Bitte um Informationen über den V-Mann Corelli durch den Untersuchungssausschuss. (laut FAZ, 4.2.2013 (ban)

Fritsche neuer Koordinator der Geheimdienste im Bundeskanzleramt (Information vom 16.12.13)

„Kriegen Sie da nichts raus.” (Vize des LKA-Thüringen, Jakstat über Uwe Böhnhardts Entdeckung 2003) (nach „Report“ vom 10.12.2013) Hajo Funke gibt die Richtung vor? Echte Aufklärung? Na wer´s glauben mag...

http://hajofunke.wordpress.com/2013/12/17/aufklarung-der-nsu-morde-durch-regierung-merkel-gescheitert/

nachdenkerin
22.12.2013, 05:52
Neue Info, solltest Du dann einarbeiten, wenn Du zu "Fahndung 98-2001" kommst:

http://www.ndr.de/regional/dossiers/der_norden_schaut_hin/rechte_gewalt/nsu417.html

Und dieses herrliche Pamphlet des TLFV:
http://dl.dropboxusercontent.com/u/90473049/Erkenntnisse_LfVT_30112011.pdf

http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/13/erkenntnisse-lfv-thuringen-30-11-2011/

NFD, also geheim. Ist geleakt worden.

"Torte" stand Schmiere.

Jürgen Helbig stand Schmiere.

Mein Hinweisgeber meint dazu:

THX, Schultze ist unglaubwürdig, so oder so. Als Kronzeuge ne Lachnummer.

Er könnte aber durchaus Spitzel gewesen sein, V-Mann Tusche, dessen Akte am 11.11.2011 im BFV vernichtet wurde.

Abgesehen von der Angabe unterschiedlicher Begleitpersonen, sind das aber auch zwei verschiedenen Datumsangaben:
Es muss einen Grund geben, warum das Datum geändert wurde oder will man hier zwei Einbrüche beschreiben.


lt. PUA (346)….. Im Rahmen der Ermittlungen des Generalbundesanwalts wurde der im NSU-Prozess Angeklagte Carsten Schultze vernommen. Er hat bzgl. des Einbruchs am 26. August 1998 angegeben, dass er telefonisch durch Mundlos und Böhnhardt gebeten worden sei, aus der Wohnung von Beate Zschäpe Ausweispapiere und Aktenordner zu holen, was er auch getan habe. Jürgen H. sei ebenfalls beteiligt gewesen und habe „Schmiere“ gestanden. Darüber hinaus habe er auch eine Fahne vom Balkon mitgenommen.


LfV Bericht Thüringen (11):…..Schultze habe beiläufig erwähnt, "Anfang März '99" in die (ehemalige) Wohnung der Zschäpe "eingestiegen" zu sein und "Torte" [Sven Klette] dabei Schmiere gestanden habe. Schultze habe aus der Wohnung noch Sachen holen wollen, sei aber bei dem Vorhaben gestört worden.

nachdenkerin
22.12.2013, 06:07
...
Die "Bombenwerkstatt" war dem Trio nicht zuzuordnen. Da war nichts. ....

O. K., wenn aber nicht zuzuordnen, dann kommt „Jemand“ an, spricht von 7 Jahren Gefängnis und man taucht unter.

Dann frage ich mich, für was musste Uwe Mundlos dann mit 7 Jahre Gefängnis rechnen, die Garage war doch nicht zuzuordnen.

fatalist
22.12.2013, 06:08
Es muss einen Grund geben, warum das Datum geändert wurde oder will man hier zwei Einbrüche beschreiben. Ich empfehle logische Schlüsse: Die Zschäpe haut ab, zahlt keine Miete mehr. Wie lange ist das dann noch "Zschäpes Wohnung" gewesen? 7 Monate (Aug 98), oder gar 13 Monate (März 1999) ???

Daher meine Schlussfolgerung: Beide Datums (mein neues Lieblingswort) stimmen nicht. Wann will Carsten Schultze die Zeugnisse vergraben haben? Hatten wir doch gerade im Prozess...


Als nächstes geht es um die Zeugnisse Zschäpes. La. berichtet, Carsten S. (http://www.nsu-watch.info/tag/carsten-s/) habe ausgesagt, dass unter einer Fliegerscheune Dokumente vergraben worden seien. Daraufhin sei eine Grabung am 3. Mai 2012 veranlasst worden und es seien Zeugnisse Zschäpes von der 1. bis zur 9. Klasse gefunden worden. http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-66-verhandlungstag-9-dezember-2013/

Das ist doch alles Schwachsinn, warum liess Zschäpe ihre Zeugnisse nicht zu Oma bringen?
Was passierte denn generell mit Zschäpes Sachen, als die Wohnung geräumt wurde?

Ich glaube, dass es den 2. Einbruch gar nicht gab.

fatalist
22.12.2013, 06:12
O. K., wenn aber nicht zuzuordnen, dann kommt „Jemand“ an, spricht von 7 Jahren Gefängnis und man taucht unter.

Dann frage ich mich, für was musste Uwe Mundlos dann mit 7 Jahre Gefängnis rechnen, die Garage war doch nicht zuzuordnen.
Logisch denken bitte! BMZ witterten eine Falle, wie oft hast Du denn thematisiert, dass diese Garage Nr. 5 mit auf dem Haftbefehl stand, den Böhnhardt am Morgen daheim las?

"Jetzt bist Du fällig, der Haftbefehl ist unterwegs"...

Woher sollten denn BMZ (oder B&M, falls Zschäpe V-Frau und eingeweiht war) bitte am Vormittag des 26.1.98 nach UBs Verschwinden wissen, was in dieser Garage gefunden werden würde? Zum beispiel Kippen mit ihrer DNA???

Du denkst nicht logisch. Das alte Problem.

fatalist
22.12.2013, 06:16
Fliegerscheune Ich wette, dass diese Fliegerscheune mit der Fliegerscheune IDENTISCH ist, die KHM Melzer (LKA) vor dem PUA als die der Kreuzverbrennung angab, nach der Zschäpe 18 Kameraden auf ihr vorgelegten Fotos denunzierte, aber hinzufügte, diese Fliegerscheune sei in Tschechien und daher die Aktion straffrei.

Melzer führte nämlich auch aus, dass diese Fliegerscheune bei Jena sei, er habe das von Biologen anhand der Pflanzen feststellen lassen.

Sicher nur Zufall... wie immer.


Die Meute posiert, Arm in Arm. Mit auf den Bildern: der spätere Rechtsterrorist Uwe Böhnhardt und der derzeit inhaftierte Ralf Wohlleben (http://www.spiegel.de/thema/ralf_wohlleben/), der als Unterstützer des "Nationalsozialistischen Untergrunds" (NSU) gilt. Auf einem anderen Foto lächelt Beate Zschäpe (http://www.spiegel.de/thema/beate_z/)in die Kamera.

Im Juni 1996 wurden die Fotos bei Beate Zschäpe beschlagnahmt. Auf der Wache wurde sie zu der Verbrennung in Ku-Klux-Klan-Manier befragt - und verpfiff prompt 18 Kameraden. Sie schrieb die Namen mit Kugelschreiber an den Rand der Bilder.

Der MDR zeigt die komplette Serie im "Thüringen Journal" am Samstag um 19 Uhr. In der Vernehmung sagte Zschäpe auch, dass eine Kreuzverbrennung inTschechien (http://www.spiegel.de/thema/tschechien/) stattgefunden habe, betonte aber, sie habe sich nicht strafbar gemacht. "Ich habe keine Hitler- oder Kühnen-Grüße gemacht." http://www.spiegel.de/panorama/kreuzverbrennung-mit-zschaepe-boehnhardt-und-wohlleben-a-857284.html

Edit: Und woher wusste die Polizei, dass Zschäpe die Fotos hatte?
Na, von Corelli, Thomas Richter, der KKK-Chef war und V-Mann des BFV.
Der wusste auch, wo das Ganze stattgefunden hatte.

Corelli ist in England, weit weg geschafft 2012 vom Tiefen Staat, weil Corelli damals Zschäpe als anzuwerbende V-Frau empfahl.

"Omakind mit Katze"...

Weisser Wolf, NSU-CD 2003 mit Bildern, KKK und KKK 2.0 mit Achim Schmidt im Ländle, überall trifft man auf Corelli Thomas Richter.

bio
22.12.2013, 07:24
Es geht hier nicht um akribische Kleinarbeit. Sie kann die Umschläge NICHT verschickt haben.

• Sie hatte Leipzig bereits verlassen, als die Umschläge eingeworfen wurden

• Auf keinem der Umschlägen sind Fingerabdrücke oder DNA-Spuren von Beate Zschäpe vorhanden



http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-terror-indizien-und-luecken,1477338,16837138.html

... aber es macht nichts aus, dass sie Leipzig verlassen hat. Sie hätte die Umschläge doch auch irgendwo anders in Thüringen, Sachsen einschmeißen können. Der BGH legt sich nicht fest wo, nur dass es in Leipzig umgeschlagen worde.

fatalist
22.12.2013, 07:28
Was wusste das TLFV über den Aufenthaltsort des Trios nach dessen Untertauchen am 26.1.98?
Das hat das TLFV dankenswerter Weise selbst -geheim- am 30.11.2011 zusammen gestellt.
Diese Aufstellung wurde geleakt.

http://nsuleaks.files.wordpress.com/2012/07/erkenntnisse_lfvt_30112011-1.png?w=584

http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/13/erkenntnisse-lfv-thuringen-30-11-2011/

Wir tun jetzt mal so, als ob Böhnhardts Handy, was er anhatte, der Idiot, nicht geortet wurde, und wir tun mal so, dass Zschäpe keine V-Frau war.


Hinweis .vom 20.02.1998

Andre" KAPKE habe in einem Gespräch geäußert, „dass der [Andreas]
RACHHAUSEN wahrscheinlich am-16.02.1998 nach Dresden fuhr, um dort den
unfallbeschädigten Pkw des WOHLLEBEN abzuschleppen. Mit diesem Fahrzeug
waren die auf der Flucht befindlichen MUNDLOS, BÖHNHARDT und ZSCHÄPE

offensichtlich unterwegs. Das wusste man also bereits wenige Tage nach dem Abtauchen: Sachsen.


Vermerk zu G10 – Maßnahmen vom 11.08.1998, Verfasser: TLfV
In dem Begründungsvermerk für eine gegen Ralf WOHLLEBEN und Jürgen HELBIG
gerichtete G10-Maßnahme wird u.a. festgehalten, „dass ein bestimmter
Persbnenkreis um den Neonazi Andrö KAPKE aus Jena unmittelbare Verbindungen zu

den drei Gesuchten hat." Begründungsvermerk G 10, abgehört hatte man da schon über Monate.




Brkenntnismitteilung an TLfV vom 02.09.1998, Verfasser: LfV Brandenburg [von Piatto, fatalist]
Laut Antje PROBST (Limbach) seien drei sächsische Skinheads (/wo. Manne im i eine Frau) zur Zeit wegen verschiedener Straftaten auf der Flucht vor der l <jii«..1. Dieser Fall sei medienbekannt. Die drei [sie], von denen einer anonym Artikel 1 Publikation "White Supremacy" geschrieben habe, wollen sich angeblich innerhalb du nächsten drei Wochen mit "geliehenen Pässen" nach Südafrika absetzen und öon neue Identitäten schlüpfen,
Lt. Auswertung LfV Brandenburg könnte es sich/bei den "sächsischen Skinheads um [die gesuchten] Personen aus Jena handeln.
Vermerk vom 09.09.1998, Verfasser: TLfV cr,.|Äm, Die Mutter der ZSCHÄPE soll alkoholkrank sein. Deshalb sei ZSCHAl iaj, Großmutter (n. 11.) die familiäre Bezugsperson. Es gäbe auch Gerüchte in der Szene, wonach ZSCHÄPE einen neuenFreundhabe.
Hinweis vom 09.09.1998
ZSCHÄPE sei zuletzt mit dem Chemnitzer B&H-Mitglied Thomas STARKE liiert gewesen. STARKE habe intensive Kontakte zum THS-Führer KAPKE. Beim Skin-Konzert im Frühsommer 1998 in Heilsberg seien Spendenkästen [für die „Drei'*] aufgestellt worden.

In der Szene halte sich das Gerücht, dass ZSCHÄPE sich stellen wolle und die Drei sich nach Ungarn abgesetzt hätten.
Spitzel Thomas Starke... der Anfang 2002 schon "langjähriger Vertrauensmann" war, GBA-bestätigt 2.1.2002.




Meldung an TLfV und LfV SN vom 11.09.1998, Verfasser LfV Brandenburg Das LfV Brandenburg überstellte Erkenntnisse zu einem B&H-Konzert der Sektion Südbrandenburg am 05.09.1998 in Hirschfeld bei Lauchhammer. Daran nahmen u a Thomas STARKE und Jan WERNER teil. Zu den „drei sächsischen Skinheads" habe Jan WERNER persönlichen Kontakt. WERNER soll damals den Auftrag gehabt haben, „die drei Skinheads mit Waffen zu versorgen". Gelder hierfür'soll die B&H-Sektion Sachsen bereitgestellt haben. Die Gelder stammen aus Einnahmen aus Konzerten und dem CD-Verkauf. Nach der Entgegennahme der Waffen – noch vor der beabsichtigten Flucht nach Südafrika – soll das Trio einen weiteren Überfall planen um mit dem Geld sofort Deutschland verlassen zu können. Der weiblichen Person des Trios wolle Antje PROBST ihren Pass zur Verfügung stellen. PROBST und WERNER sollen unabhängig voneinander und ohne Wissen des anderen für die dw»! tätig sein. [Unterstreichung im Original]


VS-Nur für d~n Dienstgebrauch
Alles schon 1998 auch beim TLFV bekannt.

Warum gab es also diesen Hype um "Was ist mit den Bumms ???" in PUA und Medien???

Selbst ohne Böhnhardts Handyortung und ohne V-Frau Zschäpe hätte man die 3 schon locker 1998 jederzeit verhaften können.
Man wollte aber nicht.

Daher gilt weiterhin das Axiom: Entweder 10 Morde mit Wissen (oder auf Befehl) der Dienste, oder eben keine Morde.

fatalist
22.12.2013, 07:38
... aber es macht nichts aus, dass sie Leipzig verlassen hat. Sie hätte die Umschläge doch auch irgendwo anders in Thüringen, Sachsen einschmeißen können. Der BGH legt sich nicht fest wo, nur dass es in Leipzig umgeschlagen worde.
Jein. Der BGH legt sich fest, dass 6 Stück dieser Briefe am 6.11.2011 in Schkeuditz gestempelt wurden.


Nach Ermittlungen des Bundeskriminalamtes wurden sechs der versandten DVD’s am 06. November 2011 im Briefzentrum 4 in Leipzig abgefertigt. Dies bedeutet, dass sich diese DVD’s ab dem Abend des 05.November 2011 – nach dem Tod von Böhnhard und Mundlos - in Briefkästen in Sachsen, Sachsen – Anhalt und Thüringen befunden haben. http://www.deutsche-anwaltsvermittlung.de/allgemein/zwickauer-terrorzelle-bgh-verwirft-haftbeschwerde-von-beate-zschaepe/

Was @nachdenkerin hier mühevoll rekonstruierte, nämlich "Abend des 5.11.", das hat der BGH netterweise amtlich festgestellt.
Welcher Bereich von Schkeuditz damals abgefertigt wurde, wissen wir nicht.

brain freeze
22.12.2013, 07:45
Es wird immer bekloppter... Kannibalen-Polizist will Wohlleben verspeisen?

https://linksunten.indymedia.org/de/node/101937

Im Auftrag des LfV? Bisher aß er wohl nur CDU-Politiker ...

nachdenkerin
22.12.2013, 07:48
.......
Edit: Und woher wusste die Polizei, dass Zschäpe die Fotos hatte?
Na, von Corelli, Thomas Richter, der KKK-Chef war und V-Mann des BFV.
Der wusste auch, wo das Ganze stattgefunden hatte.



Die offizielle Version gem. PUA-Bericht lautet wie folgt, trotzdem ich glaube, dass das ganze inszeniert war:


Der Einleitung des Verfahrens lag der Zufallsfund von durch Beate Zschäpe erstellten Fotos zugrunde. Die Fotos wurden bei ihr anlässlich einer Wohnungsdurchsuchung am 10. September 1995 gefunden. Diese Durchsuchung stand im Zusammenhang mit dem Verdacht gegen Beate Zschäpe wegen Verwendens von NS-Kennzeichen gem. § 86a StGB während eines Treffens von Rechtsextremisten am 10. September 1995 am Platz der Opfer des Faschismus in Rudolstadt.PUA-Bericht S. 183

fatalist
22.12.2013, 07:52
Was wusste das TLFV?

-Fortsetzung-


Erkenntnismitteilung (Adressat/-en nicht nachvollziehbar) vom 17.09.1998, Verfasser LfV BrandenburgDie Gesuchten sollen sich in Sachsen in der Nähe von Chemnitz aufhatten. Es sei eine Ausreise nach Südafrika geplant. Der Uriterkunftsgeber sei bekannt und war kürzlich in Deutschland [handschriftlicher Vermerk dazu: "ist noch etwa 10 Tage in Deutschland (17.09.1998)"]. Der Hinweis auf den Waffenbeschaffnngsauftrag an Jan WERNER wurde mitgeteilt. Er wurde dahingehend korrigiert, dass WERNER auf der Suche nach jemanden sei, der ihm Waffen aus genannten Gründen beschaffen könnte. Das LfV Brandenburg kommt zu der Einschätzung, dass es eine dritte Person (als Koordinator) geben müsse.


Erkenntnismitteilung an TLfV vom 02.10.1998, Verfasser LfV Brandenburg Ein Jan WERNER soll am Rande eines Skinheadkonzertes am 26.09.1998 in Munzig/SN geäußert haben, dass er die Flüchtigen mit Waffen versorgen wolle. Nach einer weiteren Meldung des LfV Brandenburg aus dem Oktober 1998 versuche WERNER dies zu dem Zeitpunkt immer noch.
Deshalb wurde Jan Werner 1998 vom BFV überwacht. Und vom LFV Sachsen ab 1998 ebenfalls, das Kind nannte man danach ab 2000 "Operation Terzett".

Starke, Werner, Struck, Graupner, das Trio, Wohlleben, Helbig, Kapke, alle wurden überwacht. Rundum-Betreuung durch den VS, "Vollkasko-Schutz" oder so nennt das Wolf Wetzel.

Da stimme ich ihm zu.
Wie konnten die dann 10 Morde begehen????

WETZEL, aufwachen!!!

fatalist
22.12.2013, 07:56
Die offizielle Version gem. PUA-Bericht lautet wie folgt, trotzdem ich glaube, dass das ganze inszeniert war:

PUA-Bericht S. 183 Da glaubst Du richtig. Jemand der dabei war wusste, dass Zschäpe die Fotos gemacht hatte.
Ich tippe auf Corelli, Thomas Richter, denn der war ja der Veranstalter der Kreuzverbrennung Marke KKK als KKK-Chef.

Zschäpe wurde nicht verurteilt wegen "NS-Kennzeichen", dafür wurde sie angeworben als Spitzel.
Ich würde mich wegschmeissen, wenn Roewers "Günther" eine Beate war...

40 Mille bekam "Günther", na @nachdenkerin, wie war das mit Zschäpe und "arbeitslos, aber nicht ohne Geld"???? Ende 95 bis Frühjahr 96???

fatalist
22.12.2013, 08:04
... Schau mal: Wo haben die das her?



Um 7.54 Uhr wählt sie die Nummer der Familie Mundlos. Uwe Mundlos’ Mutter nimmt ab. Der Uwe, sagt Beate Zschäpe, sei nicht mehr am Leben. In die Luft gesprengt habe Uwe sich, es sei doch groß in den Nachrichten berichtet worden. Die Mutter hört erschrocken zu, sie wusste davon nichts. Nie mehr werde sie anrufen, sagt Beate Zschäpe noch, dann legt sie auf.[9]
Beate Zschäpe läuft zurück zum Chemnitzer Bahnhof und steigt in einen Regionalexpress nach Leipzig.[9]
Den ersten Auftrag ihrer Kameraden hat sie damit erledigt, jetzt muss sie noch den zweiten erfüllen.[9]
In Leipzig angekommen surft Zschäpe ab 10.40 Uhr im Internet[7] und wirft sie in der Innenstadt mindestens zwölf Umschläge in einen Briefkasten. In den Tagen danach erhalten Büros der Linkspartei, die Bild- Zeitung, das türkische Generalkonsulat, Moscheevereine, aber auch ein Neonazi-Versand Kopien des NSU-Bekennervideos. Es zeigt 15 Minuten Häme gegen die Opfer der Terrorzelle im Gewand eines Comicstrips des rosaroten Panthers. Die DVD ist das politische Testament der Neonazi-Gruppe, mit der Veröffentlichung des Videos wird der sogenannte Nationalsozialistische Untergrund schlagartig bekannt. Für Beate Zschäpe soll ihr Leben im Untergrund nicht umsonst gewesen sein. Und für die beiden Männer nicht der Tod.[9]
Am drittletzten Tag dieser Flucht, am 5. November 2011, fährt Beate Zschäpe mit einem ICE nach Eisenach. In Eisenach angekommen, läuft sie unauffällig durch das Wohngebiet, in dem sich Mundlos und Böhnhardt einen Tag zuvor in ihrem Wohnwagen erschossen haben. Zschäpe will den Ort noch einmal sehen, an dem ihre Familie zerbrach.[9] Von Eisenach aus flüchtet Zschäpe nach Bremen.[7] Da wird getrickst und verwirrt, ALLES fand am 5.11.statt.
https://sites.google.com/site/nsuarchiv/chronik/4-bis-8-november-2011

Beim BGH steht das nicht, http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5904626&viewfull=1#post5904626

Hatten wir alles schon vor 1 Jahr geklärt... Abends eingeworfen... aber von Leipzig steht da nichts.
Quelle ist BND-Schattauer vom Focus.

[7] Göran Schattauer: Ich schlafe jetzt ruhiger. Jahrelang lebte sie an der Seite zweier rechtsradikaler Killer. Nun haben Ermittler die unheimliche Biografie der mutmaßlichen Terroristin Beate Zschäpe rekonstruiert. In: Focus4/2012 Schattauer hat schon bei der Obduktionsgeschichte der Uwes ganz im Sinne des BFV/BKA geschrieben und desinformiert.

Ein Schwein, dass man am Gang erkannte. Pfui Teufel.

fatalist
22.12.2013, 08:28
Der Regiefehler stammt vom BKA/BFV:


5. November

Um 7.09 Uhr und 7.54 Uhr ruft Zschäpe von zwei Telefonzellen am Chemnitzer Rathaus die Eltern ihrer Kameraden an und überbringt die Todesnachricht. Mit dem Zug fährt sie nach Leipzig. Dort surft sie ab 10.40 Uhr im Internet und wirft Kuverts mit Bekennerfilmen der Terrorgruppe NSU in Postkästen. Ihr nächstes Ziel ist Eisenach. Eine Zeugin sieht sie im Ortsteil Stregda, wo am Vortag Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos ums Leben gekommen waren. An der Stelle schlagen später auch Mantrailer-Hunde der Polizei an. Von Eisenach aus flüchtet Zschäpe nach Bremen http://www.focus.de/politik/deutschland/ich-schlafe-jetzt-ruhiger-fast-von-einer-strassenbahn-ueberfahren_aid_705691.html

Wie wir wissen, wurden die 6 Briefe von Schkeuditz ABENDS eingeworfen. Kann also nicht in Leipzig gewesen sein, oder es war nicht Zschäpe.

Eisenach scheidet auch aus, Bremen ebenso wie Chemnitz: Geht nicht nach Leipzig, die Post, zum Abstempeln.

Focus-Archiv:http://www.focus.de/magazin/archiv/jahrgang_2012/ausgabe_4


Schau Dir mal die Karte an, welches Briefzentrum für welche Gebiete zuständig ist:
http://de.wikipedia.org/wiki/Briefzentrum_(Deutsche_Post_AG)#Liste_der_Briefzen tren

solaris
22.12.2013, 08:59
Hatten wir alles schon vor 1 Jahr geklärt... Abends eingeworfen... aber von Leipzig steht da nichts.
Quelle ist BND-Schattauer vom Focus.
Schattauer hat schon bei der Obduktionsgeschichte der Uwes ganz im Sinne des BFV/BKA geschrieben und desinformiert.

Ein Schwein, dass man am Gang erkannte. Pfui Teufel.

Der Typ ist verbrannt und schon schwarz vor Ruß!

Göran Schattauer
Der letzte Schultag: Die Amoktat von Winnenden (http://www.amazon.de/Der-letzte-Schultag-Amoktat-Winnenden/dp/3861898284/ref=cm_cr_pr_product_top/279-1720473-5540113)


eine kritische Rezension:
http://www.amazon.de/review/R99EEKEH07TU3/ref=cm_cr_pr_perm/?ie=UTF8&ASIN=3861898284&linkCode=&nodeID=&tag=


Göran Schattauer hat ein Buch vorgelegt, welches bei mir Erstaunen ausgelöst hat. Der FOCUS-Journalist schildert den so genannten 'Amoklauf von Winnenden' aus der Sicht der Polizei und der Staatsanwaltschaft Stuttgart, auf dessen Quellen sein Werk beruht. Weder die polizeilichen Ermittlungsakten noch die Zusammenfassung der Staatsanwaltschaft sind öffentlich. Laut Staatsanwaltschaft wurde im vergangenen Jahr gar eine interne Ermittlung wegen 'Geheimnisverrats' angestrebt, weil einige Informationen an den 'FOCUS' durchgesickert waren. Wie ist demnach Schattauer an seine Polizeiquelle gekommen? Hat es anschließend einen Geheimnisverrat im großen Stil gegeben, über welche die Behörden nicht berichteten und bislang kein Verfahren anstreben, oder hat ausgerechnet Schattauer, der 'FOCUS'-Journalist, einen Exclusivvertrag erhalten?


Doch im September 2012 durfte „Focus“-Redakteur Göran Schattauer, dem aus gut unterrichteten Kreisen eine geheimnisvolle Doppelfunktion nachgesagt wird, aus den geheimen Obduktionsberichten der Jenaer Rechtsmediziner zitieren. Demnach sei die erste Obduktion der Uwes fehlerhaft verlaufen. Erst eine zweite Obduktion habe endgültig Klarheit verschafft. Bezüglich Böhnhardts Verletzungen seien die Mediziner laut Schattauer zu dem Ergebnis gekommen, dass sein Kopf erheblich deformiert sei. Auch seien Projektilreste im Schädel gefunden worden. Schattauer weiter: „Über Mundlos notierten die Experten: 1,83 Meter groß, 73,1 Kilogramm schwer, Herzgewicht 350 Gramm. Laut Protokoll war seine Schädelhöhle ‚zerstört und weit aufgerissen‘, der Rachen ‚zerfetzt‘. In der Mundhöhle und auf der Zunge fand sich Schmauch. Es handele sich um ‚typische Kriterien‘ für einen Mundschuss, bilanzierten die Mediziner und unterrichteten die Ermittlungsbehörden.“ Göran Schattauer, der bislang als einziger Journalist die geheimnisvollen Akten zur Obduktion studieren durfte, erwähnte die vormals von den Einsatzkräften und im wahrscheinlich ersten Obduktionsbericht erwähnten Bauchverletzungen mit keiner Silbe. Auf eine Erklärung, welcher Experte sich hinsichtlich welcher Verletzung nun getäuscht hat, wartet die Öffentlichkeit noch heute.
http://ef-magazin.de/2013/12/04/4709-nsu-zieh-den-griff-ganz-zurueck

nur so am Rande!

fatalist
22.12.2013, 09:06
Top. Solaris, kannte ich gar nicht. Die obersten Staatsnutten in den Medien heissen Hufelschulte, Schattauer vom Focus, Leyendecker, Tanjev Schultz von Süddeutsche, Frank Jansen vom Tagesspiegel, die Damenriege des NSU-Prozesses, Crolly (die welt), Friedrichsen (Spiegel), Völkerling (BILD), Rammelsberger (Süddeutsche).

Das sind richtige Presstituierte, allzeit bereit. Der Abschaum.
(die Aufzählung ist unvollständig)

KW Rabe
22.12.2013, 09:08
HEILBRONN


Vater eines NSU-Zeugen zweifelt am Suizid seines Sohnes

Ein Zeuge im NSU-Komplex verbrannte im September in seinem Auto. Die Behörden reden von Suizid. Doch die Familie äußert erhebliche Zweifel - und auch die Ermittlungen laufen offenbar weiter.
THUMILAN SELVAKUMARAN | 21.12.2013
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/Vater-eines-NSU-Zeugen-zweifelt-am-Suizid-seines-Sohnes;art4306,2368780

Woher weiss der Vater das mit dem fehlenden Zündschlüssel im Streifenwagen?

Könnte es sich bei dieser "Neoschutzstaffel" (NSS), sofern sie denn tatsächlich existiert(e), um diesen (Ex)KKK aus dem Ländle handeln? Wo u.a. auch Kiesewetters Vorgesetzter mit von der Partie war und der heute offiziell natürlich nicht mehr existiert. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, daß tatsächlich eine "Neoschutzstaffel" existiert, die völlig unabhängig und unbehelligt ihr Unwesen treiben kann.


Immer wieder sei Florian H. mit Drohanrufen aus der rechten Szene unter Druck gesetzt worden.
Eine Auftragsarbeit von V-Leuten?

fatalist
22.12.2013, 09:13
Könnte es sich bei dieser "Neoschutzstaffel" (NSS), sofern sie denn tatsächlich existiert(e), um diesen (Ex)KKK aus dem Ländle handeln? Wo u.a. auch Kiesewetters Vorgesetzter mit von der Partie war und der heute offiziell natürlich nicht mehr existiert. Ich kann mir nämlich beim besten Willen nicht vorstellen, daß tatsächlich eine "Neoschutzstaffel" existiert, die völlig unabhängig und unbehelligt ihr Unwesen treiben kann.


Eine Auftragsarbeit von V-Leuten? Ich hab damit aufgrund des Alters von Florian H. so meine Schwierigkeiten.
KKK war bis 2003, Florian starb mit 21, der war damals also 11.

Florian hat nichts gesehen bzw. erlebt, Florian hat was gehört, und nach der "Bearbeitung" durch dieses Exit-Programm hat er eine Aussage im Mai 2011 bei der Polizei gemacht.

Zuvor muss er einen älteren rechten Mentor gehabt haben. Der hat ihm was erzählt... also wird das wohl ein NPD-Mann aus dem Ländle gewesen sein... der ihn nach seinem Ausstieg anrief und bedrohte oder anrufen liess.

fatalist
22.12.2013, 09:21
Ich muss mal was Böses sagen:
Florian Heilig ist die Fortsetzung der Krokus-Story mit anderen Mitteln: 4 NPD-ler aus dem Ländle erschossen KW und MA wird zu: Florian Heilig sagte der Polizei was von NSS und Öhringen und nannte 4 Namen (das mit den 4 Namen ist Gronbachs Aussage).

Im kern ist es immer noch dieselbe Geschichte, nämlich die von Krokus Petra Senghaas und von Alexander Gronbach, und sie wird auch von denselben Leuten befeuert: Der Inder vom Haller Tagblatt,Thomas Moser, Wolf Wetzel, Hajo Funke, Bio ;) , Elsässer.

Böse ist das deshalb, weil Florian starb. Perfide ist es, weil man vorhandene Zweifel der Familie als Vehikel benutzt.

KW Rabe
22.12.2013, 09:27
Ich hab damit aufgrund des Alters von Florian H. so meine Schwierigkeiten.
KKK war bis 2003, Florian starb mit 21, der war damals also 11.

Florian hat nichts gesehen bzw. erlebt, Florian hat was gehört, und nach der "Bearbeitung" durch dieses Exit-Programm hat er eine Aussage im Mai 2011 bei der Polizei gemacht.

Zuvor muss er einen älteren rechten Mentor gehabt haben. Der hat ihm was erzählt... also wird das wohl ein NPD-Mann aus dem Ländle gewesen sein... der ihn nach seinem Ausstieg anrief und bedrohte oder anrufen liess.

Gut, das ist schon klar, daß er wohl nichts davon selbst miterlebt hat. Aber eine "Neoschutzstaffel" (NSS) ohne staatliche Einflußnahme will mir nicht so richtig in den Kopf. Kann ich mir einfach nicht vorstellen. Und daß die nach dem 4.11. einfach so weiterbesteht und Zeugen beseitigt, schon gar nicht. Vielleicht liegt dieser Michael Niepott ja gar nicht so falsch, mit seiner Einschätzung über die Vorgänge 2007 in Heilbronn.

nachdenkerin
22.12.2013, 09:30
Logisch denken bitte! BMZ witterten eine Falle, wie oft hast Du denn thematisiert, dass diese Garage Nr. 5 mit auf dem Haftbefehl stand, den Böhnhardt am Morgen daheim las?

"Jetzt bist Du fällig, der Haftbefehl ist unterwegs"...

Woher sollten denn BMZ (oder B&M, falls Zschäpe V-Frau und eingeweiht war) bitte am Vormittag des 26.1.98 nach UBs Verschwinden wissen, was in dieser Garage gefunden werden würde? Zum beispiel Kippen mit ihrer DNA???

Du denkst nicht logisch. Das alte Problem.

So logisch ist das für mich nicht.

Es könnte dann für mich zwei Erklärungen geben. Meine Hypothesen:

1.) V-Frau Beate Zschäpe sagt Uwe Mundlos, dass sie aus irgendwelchen Quellen erfahren hätte, dass er rein gelegt wurde.

2.) Die Garage wurde von Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos benutzt, vielleicht als Jugendtreffpunkt. Böhnhardt war noch bei der Garagenöffnung dabei. Sieht Schraubstock mit Metallrohr, einen Rucksack von Mundlos und etc..(nur große auffällige Sachen), also bemerkt, dass die Garage verändert wurde. Polizist raunt ihm zu: Jetzt gehste ab..“ Er setzt sich ins Auto…Dann ruft Einer den Anderen an.

brain freeze
22.12.2013, 09:31
Betrifft angebliche - leicht rückverfolgbare - Drohanrufe:

Was sie bedeuten würden ... Dann wäre es letztlich Selbstmord aus Angst vor dem Tod gewesen.

Denn die staatlichen Stellen schließen Fremdbeteiligung aus.

Das ergibt null Sinn. Wenn eine Ermordung geplant war, gleich ob von echten oder VS-Nazis, dann hätte es von ihnen keine telefonische (!) Bedrohung am Vortag gegeben. Und umgekehrt: Wenn es Drohanrufe denn wirklich gab, hat das nichts mit der - notwendigerweise vorbereiteten - Ermordung zu tun. In der aktuellen Situation, in der die NSU-Story nur noch mit größter Mühe aufrechterhalten werden kann, wären VS-Nazis (NSS) nicht losgeschickt worden, um F.H. zu ermorden.

KW Rabe
22.12.2013, 09:32
Ich muss mal was Böses sagen:
Florian Heilig ist die Fortsetzung der Krokus-Story mit anderen Mitteln: 4 NPD-ler aus dem Ländle erschossen KW und MA wird zu: Florian Heilig sagte der Polizei was von NSS und Öhringen und nannte 4 Namen (das mit den 4 Namen ist Gronbachs Aussage).

Im kern ist es immer noch dieselbe Geschichte, nämlich die von Krokus Petra Senghaas und von Alexander Gronbach, und sie wird auch von denselben Leuten befeuert: Der Inder vom Haller Tagblatt,Thomas Moser, Wolf Wetzel, Hajo Funke, Bio ;) , Elsässer.

Böse ist das deshalb, weil Florian starb. Perfide ist es, weil man vorhandene Zweifel der Familie als Vehikel benutzt.

Eine großangelegte Ablenkungsaktion? Ja, es riecht irgendwie danach.

fatalist
22.12.2013, 09:34
Gut, das ist schon klar, daß er wohl nichts davon selbst miterlebt hat. Aber eine "Neoschutzstaffel" (NSS) ohne staatliche Einflußnahme will mir nicht so richtig in den Kopf. Kann ich mir einfach nicht vorstellen. Und daß die nach dem 4.11. einfach so weiterbesteht und Zeugen beseitigt, schon gar nicht. Vielleicht liegt dieser Michael Niepott ja gar nicht so falsch, mit seiner Einschätzung über die Vorgänge 2007 in Heilbronn. Ich kannte den Namen Florian Heilig bereits kurz nach seinem Tod, als der noch nirgendwo zu lesen war. Kam direkt von der NPD zu mir geflogen. Nereus ist mein Zeuge, ihm habe ich das mitgeteilt damals, vertraulich.

Wenn es diese NSS gab, dann war das ebenso eine VS-Kreation wie der NSU eine war, seit 1999 existent, aber mit wechselnden Belegschaften.
Wenn Florian umgebracht wurde, dann sicher nicht von Niepotts Ex-Kollegen, denn die belastete er doch gar nicht!
Oder etwa doch?

Kann es sein, dass der NSS aus den ehemaligen KKK-Leuten bestand, also Rechte und Polizisten?

Irgend etwas kann da nicht stimmen...

fatalist
22.12.2013, 09:37
So logisch ist das für mich nicht.

Böhnhardt war noch bei der Garagenöffnung dabei. Nein, war er nicht. Er verschwand aus der R-Z-Strasse, nicht an der Garage Nr. 5.

Diskutiere das mit bio, der hats wie Du auch nicht gerafft. Habe keinen Bock mehr auf Irrungen und Wirrungen.

fatalist
22.12.2013, 09:39
Eine großangelegte Ablenkungsaktion? Ja, es riecht irgendwie danach. Es stinkt 3 meilen gegen den Wind...

solaris
22.12.2013, 09:47
Top. Solaris, kannte ich gar nicht. Die obersten Staatsnutten in den Medien heissen Hufelschulte, Schattauer vom Focus, Leyendecker, Tanjev Schultz von Süddeutsche, Frank Jansen vom Tagesspiegel, die Damenriege des NSU-Prozesses, Crolly (die welt), Friedrichsen (Spiegel), Völkerling (BILD), Rammelsberger (Süddeutsche).

Das sind richtige Presstituierte, allzeit bereit. Der Abschaum.
(die Aufzählung ist unvollständig)

Auch wieder nur am Rande:

bei dem Erfurter Schattauer geht das noch weiter zurück:

Artikel FOCUS zu Erfurt:

Göran Schattauer:

Erfurt-Massaker: Mörderische Lektion

https://www.focus.de/panorama/welt/tid-9726/erfurt-massaker-moerderische-lektion_aid_297215.html
https://www.focus.de/politik/deutschland/deutschland-moralisch-vergewaltigt_aid_204069.html
https://www.focus.de/panorama/welt/ausland-kaltbluetiger-massenmord_aid_225236.html
https://www.focus.de/politik/deutschland/26-april-simulierte-apokalypse_aid_205207.html

Josef Hufelschulte und Göran Schattauer:

Ermittlungen: Vorbild auf der Festplatte
https://www.focus.de/politik/deutschland/ermittlungen-vorbild-auf-der-festplatte_aid_207097.html





Der Amokläufer war wohl ein Nachahmungstäter. Die Rolle des Lehrers Heise ist plötzlich unklar
(...)
Auch das Ergebnis der Obduktion des Attentäters liegt vor. Nach FOCUS-Informationen fanden die Rechtsmediziner in seinem Körper keine Spuren von irgendwelchen Drogen oder Alkohol. Auch der Test auf Aufputschmittel verlief negativ. Steinhäuser, so ein Ermittler, war „absolut clean“.

Ob er geistig gesund war, daran zweifeln die Profiler des Bundeskriminalamts (BKA). Die Seelenanalytiker glauben, im Verhalten des Täters „Anzeichen für eine psychopathologische Störung“ erkannt zu haben.

Steinhäusers maßloses Verbrechen, so ein Ermittlungsergebnis, war offenbar eine Nachahmungstat. Auf der Festplatte seines Computers fand die Polizei eine umfangreiche Dokumentation über das Schulmassaker von Littleton/USA. Bei dem Amoklauf zweier Schüler am 20. April 1999 starben 15 Menschen.

Auf der Suche nach möglichen Mitwissern des Erfurter Massenmörders verfolgt die Kripo eine Spur nach Bayern. Noch am Abend des 26. April hatte sich der Koch Franz M. aus Rosenheim bei der Polizei gemeldet. Der Mittvierziger gab an, er habe Stunden vor der Tat, etwa um 4.30 Uhr, für eine Stunde im Internet mit einem jungen Erfurter gechattet. Der „sehr sympathische“ Unbekannte habe erzählt, er sei von der Schule geflogen. Heute wolle er seine Lehrer erschießen.




Aus der Riege der Topjournalisten,die mit den besten Zugängen/Quellen ausgestattet, eines vermissen lassen.....die journalistische Sorgfalt
Die,die sich selbst nur als "Überbringer" herabsetzen.

KW Rabe
22.12.2013, 09:53
Ich kannte den Namen Florian Heilig bereits kurz nach seinem Tod, als der noch nirgendwo zu lesen war. Kam direkt von der NPD zu mir geflogen. Nereus ist mein Zeuge, ihm habe ich das mitgeteilt damals, vertraulich.

Glaube ich euch.


Wenn es diese NSS gab, dann war das ebenso eine VS-Kreation wie der NSU eine war, seit 1999 existent, aber mit wechselnden Belegschaften.
Wenn Florian umgebracht wurde, dann sicher nicht von Niepotts Ex-Kollegen, denn die belastete er doch gar nicht!
Oder etwa doch?

Kann es sein, dass der NSS aus den ehemaligen KKK-Leuten bestand, also Rechte und Polizisten?

Irgend etwas kann da nicht stimmen...

So ungefähr meinte ich ich es. Daß eben diese ominöse NSS ungefähr die gleiche Personen- und Interessengruppe war, die schon unter dem Namen KKK existierte. Vorstellbar auch mit wechselnder Besetzung, ja. Was war dann aber der Sinn dieser Gruppe? Nur ein Honigtopf, oder doch mehr im Sinne von Staatsterrorismus?

Niepott deutete doch an, daß Kiesewetter und Arnold von Polizisten umgebracht, bzw. schwer verletzt wurden. So zumindest kann man es deuten. Na ja, und wenn die eben aus dieser KKK-Gruppe stammten ... Kiesewetter und Arnold wollten davon berichten (wegen Staatsterrorismus?) - wem auch immer - weil sie etwas mitbekamen. Oder sie waren selbst Teil dieser Vereinigung. Es hieß doch im Zusammenhang mit diesem KKK, daß auch zwei namentlich ungenannte Beamte - männlich und weiblich - "Mitglied" waren.

Delao
22.12.2013, 09:59
Auszüge aus dem Interview mit den Eltern des verstorbenen Florian Heilig:


Vater: Da jetzt das Autowrack in unserem Besitz ist, konnten wir es persönlich in Augenschein nehmen, und dabei sind uns einige Dinge aufgefallen, Florian soll den Innenraum mit Benzin aus einem Kanister getränkt, sich dann reingesetzt und mit einem Feuerzeug in Brand gesteckt haben. Aber wo ist der Kanister?
Angeblich verschmort, aber es gibt keine Schmorreste.
...
Die Polizei sagte zuerst, er habe ihn vor der Tat in einer nahegelegenen Tankstelle gekauft. Dazu gebe es ein Überwachungsvideo. Als wir das Video sehen wollten, wurde die Geschichte geändert. Der Kanisterkauf habe einige Stunden zuvor stattgefunden, hieß es plötzlich.


Mutter: Bevor er losfuhr, bekam er einen Anruf, der ihn total verstört hat. Er sagte zu mir nur: "Ich komme aus dieser Scheiße nie wieder raus."


Vater: Er kam, kurz nachdem er losgefahren war, nochmal nach Hause zurück, um seine Sicherheitsschuhe zu holen, die er als Stahlbetonbauer brauchte. Offensichtlich ging er selbst felsenfest davon aus, dass er am nächsten Tag arbeiten würde.


Vater: Entscheidend ist, dass Florian schon im Mai 2011 beim LKA aussagte und von einem Treffen in Öhringen berichtete, bei dem Mitglieder des NSU mit einer weiteren neonazistischen Zelle zusammengekommen ist, der sogenannten Neoschutzstaffel oder NSS.


Mutter: Als unser Sohn nach dem offiziellen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4.November 2011 aus den Medien erfuhr, sagte er mir: "Das war alles ganz anders. Die Presse lügt doch nur. Das wurde von höherer Stelle organisiert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Beamte und hochgestellte Rechtsanwälte, ja sogar Politiker in diese Sache verwickelt sind."


Mutter: Einmal, als er noch in der rechtsradikalen Szene war, zeigte er mir eine Art Auftragszettel. Da standen links alle möglichen Einsätze drauf, die er machen musste - dem und dem Angst machen, den Soundso zusammenschlagen - und rechts standen die Summen, die er jeweils dafür bekommen würde.

COMPACT 1/2014 S.21-23

fatalist
22.12.2013, 10:15
@nachdenkerin:

Lies Bundesrichter Gerhard Schäfers vor dem PUA, dringende Empfehlung, Protokoll Nr. 46.
Haste gemacht?

Nein, sicher nicht.


Böhnhardt wohnte der Durchsuchung in der ZimmermannStraße bei und fuhr seinen Pkw heraus. Es wurden keine Beweismittel gefunden, weder im Pkw noch in der Garage. Böhnhardt machte sich daraufhin davon.


(Dr. Gerhard Schäfer: Er fragte, ob er gehen könne!)


- Ja, er fragte, ob er gehen könne, was bejaht wurde. Daraufhin machte er sich davon. - Ein Grund, ihn festzuhalten, bestand zu dem Zeitpunkt nicht; denn der Verdacht -das hat Herr Dr. Schäfer schon gesagt -, der gegen ihn bestand, reichte eigentlich gerade aus, um den Durchsuchungsbeschluss zu erwirken. Seite 5.

Also hör endlich auf mit "er war aber bei der Bombenwerkstatt, Menno".

Nein, war er nicht. Das haben auch die zivilen Duerchsuchungszeugen ausgesagt.
http://haskala.de/2013/06/06/ticker-zum-untersuchungsausschuss-am-6-juni-in-erfurt/#sechster

und das hat auch der Polizist Neusüss ausgessagt: 14:32

Ihm wurden nicht rechtzeitig Informationen übermittelt, dass in der anderen Garage Sprengstoff gefunden wurde, was aber auch daran lag, dass er davon ausging dass alle Garagen gleichzeitig durchsucht werden. Bekanntermaßen habe sich die Öffnung der Garage 5 verzögert, zum Zeitpunkt der Sprengstoff-Feststellung war Böhnhardt neben seiner Garage (6) schon verschwunden. http://haskala.de/2013/04/11/ua-11-04-2013/

Natürlich gab es auch andere Aussagen, aber es bringt nichts, sich daran über Jahre festzubeissen.

fatalist
22.12.2013, 10:18
So ungefähr meinte ich ich es. Daß eben diese ominöse NSS ungefähr die gleiche Personen- und Interessengruppe war, die schon unter dem Namen KKK existierte. Vorstellbar auch mit wechselnder Besetzung, ja. Was war dann aber der Sinn dieser Gruppe? Nur ein Honigtopf, oder doch mehr im Sinne von Staatsterrorismus?

Niepott deutete doch an, daß Kiesewetter und Arnold von Polizisten umgebracht, bzw. schwer verletzt wurden. So zumindest kann man es deuten. Na ja, und wenn die eben aus dieser KKK-Gruppe stammten ... Kiesewetter und Arnold wollten davon berichten (wegen Staatsterrorismus?) - wem auch immer - weil sie etwas mitbekamen. Oder sie waren selbst Teil dieser Vereinigung. Es hieß doch im Zusammenhang mit diesem KKK, daß auch zwei namentlich ungenannte Beamte - männlich und weiblich - "Mitglied" waren. Ja, eine Neger-hassende Polizeianwärterin war auch dabei.

Ich stelle fest, wir denken ähnlich.

fatalist
22.12.2013, 10:19
Auszüge aus dem Interview mit den Eltern des verstorbenen Florian Heilig:
COMPACT 1/2014 S.21-23 Vielen Dank!


Mutter: Als unser Sohn nach dem offiziellen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4.November 2011 aus den Medien erfuhr, sagte er mir: "Das war alles ganz anders. Die Presse lügt doch nur. Das wurde von höherer Stelle organisiert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Beamte und hochgestellte Rechtsanwälte, ja sogar Politiker in diese Sache verwickelt sind." Der NSU war eben NICHT B&M, so würde ich das deuten.

Gawen
22.12.2013, 10:24
Der Regiefehler stammt vom BKA/BFV:

http://www.focus.de/politik/deutschland/ich-schlafe-jetzt-ruhiger-fast-von-einer-strassenbahn-ueberfahren_aid_705691.html

Wie wir wissen, wurden die 6 Briefe von Schkeuditz ABENDS eingeworfen. Kann also nicht in Leipzig gewesen sein, oder es war nicht Zschäpe.

Eisenach scheidet auch aus, Bremen ebenso wie Chemnitz: Geht nicht nach Leipzig, die Post, zum Abstempeln

Wurden auf den Umschlägen eigentlich Fingerabdrücke oder DNA Spuren von Zschäpe nachgewiesen?

fatalist
22.12.2013, 10:26
Wurden auf den Umschlägen eigentlich Fingerabdrücke oder DNA Spuren von Zschäpe nachgewiesen?
Nein. Nicht auf den "abgeschickten".

Angeblich DNA auf einem Briefumschlag in der Ruine Zwickau, der Umschlag lag aber zusammen mit Zschäpes Schuhen.

Gawen
22.12.2013, 10:28
Nein. Nicht auf den "abgeschickten".

Angeblich DNA auf einem Briefumschlag in der Ruine Zwickau, der Umschlag lag aber zusammen mit Zschäpes Schuhen.

Hat dann mal jemand die Frage gestellt wessen Spuren darauf sind? :)

fatalist
22.12.2013, 10:32
Hat dann mal jemand die Frage gestellt wessen Spuren darauf sind? :) Wohl nur die des Briefträgers und die der Empfänger.

Die 6 aus Leipzig gestempelten sollen aber Teaser 90 Sek ohne Ton gewesen sein:
http://www.derwesten-recherche.org/2011/11/neuer-kurzfilm-der-terroristen-aufgetaucht/


Die nun aufgetauchte DVD wurde am 6. November 2011 im Briefzentrum Leipzig abgefertigt.



Der Film befand sich ebenfalls auf einer DVD mit dem Titel “NSU_DVD1″, die Medien zugespielt werden sollte. In dem etwa 90 Sekunden langen Film sind die Anfangsszenen des bereits bekannten Bekennerfilms über die so genannten “Döner-Morde” zu sehen. Allerdings ist die Kurzversion des Film eingerahmt von einer weiteren Cartoon-Zeichnung. Der Film trägt den Titel “Frühling”. Der Film hat in dieser Kurzversion nur eine Musikspur, keine Tonspur. Er ähnelt einem Internet-Teaser, mit dessen Hilfe in einer Kurzfassung Zuschauer für die längeren Version des Filmes eingefangen werden sollen. Alles sehr ominös.

Gawen
22.12.2013, 10:36
Wohl nur die des Briefträgers und die der Empfänger.

Gab es dazu mal was offizielles?

fatalist
22.12.2013, 10:39
Auszüge aus dem Interview mit den Eltern des verstorbenen Florian Heilig:
COMPACT 1/2014 S.21-23


Vater: Da jetzt das Autowrack in unserem Besitz ist, konnten wir es persönlich in Augenschein nehmen, und dabei sind uns einige Dinge aufgefallen, Florian soll den Innenraum mit Benzin aus einem Kanister getränkt, sich dann reingesetzt und mit einem Feuerzeug in Brand gesteckt haben. Aber wo ist der Kanister?
Angeblich verschmort, aber es gibt keine Schmorreste.
...
Die Polizei sagte zuerst, er habe ihn vor der Tat in einer nahegelegenen Tankstelle gekauft. Dazu gebe es ein Überwachungsvideo. Als wir das Video sehen wollten, wurde die Geschichte geändert. Der Kanisterkauf habe einige Stunden zuvor stattgefunden, hieß es plötzlich. Mordanzeige stellen ist angesagt. Hoffe die Eltern ziehen das durch.

Zu Benzinkanister fällt mir ein, dass der Plastikkanister samt Tülle aus Plastik in Zwickau völlig unverbrannt war. Also ich meine jetzt den Kanister, den man nicht am 5.11. fand, sondern später. Als der Hunde der erst nichts gerochen hatte, dann plötzlich 19 Stellen mit Benzin fand. Vielleicht war das aber auch ein anderer Hund. Man muss nur fest dran glauben ;)

fatalist
22.12.2013, 10:43
Gab es dazu mal was offizielles? kann sein, habe ich jetzt nicht geistig verfügbar.
Keine DNA etc passt aber zu den 68 Zeitungsausschnitten in der Ruine, wo 2 Stück DNA/Fingerprints von Zschäpe aufwiesen.

brain freeze
22.12.2013, 10:47
Gibt es eine Information, zu welchem Zeitpunkt F.H. Kontakt zum Aussteigerprogramm BIG Rex aufnahm? Ich habe nichts gefunden.

Gawen
22.12.2013, 10:49
kann sein, habe ich jetzt nicht geistig verfügbar.
Keine DNA etc passt aber zu den 68 Zeitungsausschnitten in der Ruine, wo 2 Stück DNA/Fingerprints von Zschäpe aufwiesen.

Dann müssen ja noch andere Spuren gesichert worden sein. Wurden die zugeordnet?

So was sollte in einem Mordprozess ja das Hauptaugenmerk haben. Mir kommen die pysikalischen Beweise in diesem Prozess etwas zu kurz. :)

fatalist
22.12.2013, 11:05
Dann müssen ja noch andere Spuren gesichert worden sein. Wurden die zugeordnet?

So was sollte in einem Mordprozess ja das Hauptaugenmerk haben. Mir kommen die pysikalischen Beweise in diesem Prozess etwas zu kurz. :) es gibt keine.

- es gibt keine DNA etc auf der Pumpgun im Womo Eisenach.
- es gibt nichts bei den 10 Morden
- es gibt keine DNA etc auf der Ceska

Es gibt einen Anruf einer Zwickauer Telefonzelle in der zeitlichen und räumlichen Nähe des Boulgarides-Mordes zu einem "NSU"-Handy
Mehr ist mir zu physikalischen Beweisen nicht bekannt.
Ob dieses Handy damals von B&M genutzt wurde ist nicht bekannt.

fatalist
22.12.2013, 11:10
Gibt es eine Information, zu welchem Zeitpunkt F.H. Kontakt zum Aussteigerprogramm BIG Rex aufnahm? Ich habe nichts gefunden. muttu @Delao fragen... ich weiss nix dazu.

Delao
22.12.2013, 11:12
Gibt es eine Information, zu welchem Zeitpunkt F.H. Kontakt zum Aussteigerprogramm BIG Rex aufnahm? Ich habe nichts gefunden.
Zu diesem Aussteigerprogramm habe ich nichts, aber die Aussage der Mutter über die Zeit Florians in der rechten Szene.


Elsässer: Woher hatte Florian Erkenntnisse über die Ermordung von Michele Kiesewetter?

Mutter: Weil er tief in der rechten Szene drin war. Für uns als Eltern ist aber ganz wichtig zu betonen, dass es sich hierbei um eine kurze Phase in seinem Leben handelte, die zum Zeitpunkt seines Todes schon fast zwei Jahre vorbei war. Im wesentlichen dauerte diese Phase nur von Oktober 2010 bis August 2011, als er seine Lehre im städtischen Krankenhaus in Heilbronn machte. Dort kam er mit Neonazis in Kontakt. Als er nach knapp einem Jahr wieder nach Hause kam legte er diese Einstellung Stück für Stück ab. Er hat alle Kontakte nach Heilbronn abgebrochen und sich einen komplett neuen Bekanntenkreis gesucht. Seine Freundin war Kroatin, sein bester Freund Türke und als wir zusammenkamen, um ihn zu verabschieden, waren unter den 80 Trauergästen Punks, Gothics, Antifas, Migranten - aber keine Rechten.

COMPACT 1/2014 S.22

brain freeze
22.12.2013, 11:14
muttu @Delao fragen... ich weiss nix dazu.

@Delao & Rest: BIG Rex als Schnittstelle?

Gawen
22.12.2013, 11:15
es gibt keine.

- es gibt keine DNA etc auf der Pumpgun im Womo Eisenach.
- es gibt nichts bei den 10 Morden
- es gibt keine DNA etc auf der Ceska

Die Abwesenheit von DNA Spuren ist ja wiederum ein Indiz dafür, daß Profis am Werke waren. Kann man einer rechten WG diese Art Professionalität denn nachweisen? :)

fatalist
22.12.2013, 11:21
Ohne Anlagen offen – mit Anlagen GEHEIM – amtlich geheimgehalten
28


– Mit E-Mail vom 10.03.2010 wandte sich David F. an das BKA mit der Frage,
ob es sein könne, „dass die ‚Döner‘-Mordserie von dem selben Täter wie
beim Mordfall in Heilbronn begangen wurde, wenn ja könnte ich sicher
weiterhelfen“ (vgl. MAT A BKA-2/25a, Bl. 476 - 478).


Das BKA sandte diese E-Mail an die BAO Bosporus nach Nürnberg und an
die Soko Parkplatz beim LKA Baden-Württemberg. Erst 2012 wurde David
Friedel vernommen (vgl. MAT A GBA-4/16, Bl. 2 ff.). Bundestag.de, Dokument PUA Nr.1


Aufgrund seiner Angaben wurde u.a. die Deckblattmeldung 125/02 verfasst, die auf eine Polizeian-

Ohne Anlagen offen – mit Anlagen GEHEIM – amtlich geheimgehalten
32


wärterin aus dem Stuttgarter Raum hinweist, im Bereich der Rauschgiftkriminalität tätig sei und einen „Hass auf Schwarze“ habe. Das könnte der Hinweis Corellis (Quelle Q1) auf Kiesewetter sein, denn die arbeitete verdeckt im Rauschgiftmilieu als Scheinankäuferin. Gab da mal ziemlich Aufregung deshalb.

fatalist
22.12.2013, 11:22
Zu diesem Aussteigerprogramm habe ich nichts, aber die Aussage der Mutter über die Zeit Florians in der rechten Szene.
COMPACT 1/2014 S.22 Meine Info geht anders: Florian Heilig war dort Patient in der Psychiatrie.

Delao
22.12.2013, 11:23
Die Abwesenheit von DNA Spuren ist ja wiederum ein Indiz dafür, daß Profis am Werke waren.
Stellt sich die Frage, warum die Profis nicht dafür gesorgt haben, dass dort DNA gefunden wird von den "Selbstmördern".

fatalist
22.12.2013, 11:27
Die Abwesenheit von DNA Spuren ist ja wiederum ein Indiz dafür, daß Profis am Werke waren. Kann man einer rechten WG diese Art Professionalität denn nachweisen? :) Nö, es weiss ja keiner, was sie machten, und welche Lehrgänge bei Gladio oder sonstwo sie besuchten, wenn sie denn staatliche Killer waren.

fatalist
22.12.2013, 11:32
Stellt sich die Frage, warum die Profis nicht dafür gesorgt haben, dass dort DNA gefunden wird von den "Selbstmördern". Weil die "Selbstmörder" erst viel später "ausgesucht wurden" als NSU-10-fach Mörder, würde ich entgegnen.

Gawen
22.12.2013, 11:34
Stellt sich die Frage, warum die Profis nicht dafür gesorgt haben, dass dort DNA gefunden wird von den "Selbstmördern".

Unerwartete operative Hektik in Tateinheit mit geistiger Windstille der Ausführenden? Ich vermute mal deutsche Dienste sind nicht besonders gut für nasse Aktionen ausgebildet.

KW Rabe
22.12.2013, 11:36
Auszüge aus dem Interview mit den Eltern des verstorbenen Florian Heilig:

COMPACT 1/2014 S.21-23


Mutter: Bevor er losfuhr, bekam er einen Anruf, der ihn total verstört hat. Er sagte zu mir nur: "Ich komme aus dieser Scheiße nie wieder raus."

Hört sich nach staatlich gelenkter Erpressung an. Trotz, oder gerade wegen des Wirkens von BIG Rex. Gegen VS-Seilschaften hilft auch kein LKA-"Aussteigerprogramm". Haben ja beide die selben Auftraggeber.


Mutter: Als unser Sohn nach dem offiziellen Selbstmord von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt am 4.November 2011 aus den Medien erfuhr, sagte er mir: "Das war alles ganz anders. Die Presse lügt doch nur. Das wurde von höherer Stelle organisiert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele Beamte und hochgestellte Rechtsanwälte, ja sogar Politiker in diese Sache verwickelt sind."

Es müssen also noch Wissende existieren, die bisher noch unsichtbar blieben. Sein Mentor könnte mit seinem Wissen einiges zur Aufklärung beitragen. Allerdings lebt er auch gefährlich.


Mutter: Einmal, als er noch in der rechtsradikalen Szene war, zeigte er mir eine Art Auftragszettel. Da standen links alle möglichen Einsätze drauf, die er machen musste - dem und dem Angst machen, den Soundso zusammenschlagen - und rechts standen die Summen, die er jeweils dafür bekommen würde.

Alles klar, der Verfassungsschutz musste sein Budget ausgeben. Ein armer Kerl, dieser Florian H., in solche Machenschaften hineinzugeraten.

Delao
22.12.2013, 11:37
Weil die "Selbstmörder" erst viel später "ausgesucht wurden" als NSU-10-fach Mörder, würde ich entgegnen.
So viel später kann das aber nicht gewesen sein. Schließlich musste man dazu ja die entsprechenden Belege in Wohnmobil und Wohnung finden.

Gawen
22.12.2013, 11:37
Nö, es weiss ja keiner, was sie machten, und welche Lehrgänge bei Gladio oder sonstwo sie besuchten, wenn sie denn staatliche Killer waren.

Das war Schlachtviehhaltung. Die wurden genau für so was bereitgehalten, aber irgendwas scheint ungeplant eskaliert zu sein, daher die Lücken in der Legende.

brain freeze
22.12.2013, 11:39
Weil die "Selbstmörder" erst viel später "ausgesucht wurden" als NSU-10-fach Mörder, würde ich entgegnen.

Bzw. Schwierigkeiten, verwendungsfähige Fingerabdrücke zu übertragen plus die grandiose Fehleinschätzung, Originalfingerabdrücke seien nicht nötig, weil niemand die massenhaften "Beweise" in Frage stellen würde.

fatalist
22.12.2013, 11:42
So viel später kann das aber nicht gewesen sein. Schließlich musste man dazu ja die entsprechenden Belege in Wohnmobil und Wohnung finden. Von 2007 bis 2011 ist ne ganze Menge Zeit...

Gawen
22.12.2013, 11:43
So viel später kann das aber nicht gewesen sein. Schließlich musste man dazu ja die entsprechenden Belege in Wohnmobil und Wohnung finden.

Die Geheimdieste waren doch sofort vor Ort, wenn ich mich recht entsinne. Die "Beweise" waren wohl schlampig präpariert.

fatalist
22.12.2013, 11:44
Mutter: Einmal, als er noch in der rechtsradikalen Szene war, zeigte er mir eine Art Auftragszettel. Da standen links alle möglichen Einsätze drauf, die er machen musste - dem und dem Angst machen, den Soundso zusammenschlagen - und rechts standen die Summen, die er jeweils dafür bekommen würde.

Alles klar, der Verfassungsschutz musste sein Budget ausgeben. Ein armer Kerl, dieser Florian H., in solche Machenschaften hineinzugeraten. Ich halte das für ne Räuberpistole. Das ist imo Blödsinn.

bio
22.12.2013, 11:45
So logisch ist das für mich nicht.

Es könnte dann für mich zwei Erklärungen geben. Meine Hypothesen:

1.) V-Frau Beate Zschäpe sagt Uwe Mundlos, dass sie aus irgendwelchen Quellen erfahren hätte, dass er rein gelegt wurde.

2.) Die Garage wurde von Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos benutzt, vielleicht als Jugendtreffpunkt. Böhnhardt war noch bei der Garagenöffnung dabei. Sieht Schraubstock mit Metallrohr, einen Rucksack von Mundlos und etc..(nur große auffällige Sachen), also bemerkt, dass die Garage verändert wurde. Polizist raunt ihm zu: Jetzt gehste ab..“ Er setzt sich ins Auto…Dann ruft Einer den Anderen an.

Dass Uwe Böhnhardt an der Bombenwerkstatt-Garage war, sprechen die Aussagen von Mutter Böhnhardt und Uwe selber. Dort hatte er jedoch nicht sein Auto, sondern er wurde dort gewarnt und ist dann von dort weggefahren. Wahrscheinlich, weil er dorthin fuhr.

fatalist
22.12.2013, 11:47
Das war Schlachtviehhaltung. Die wurden genau für so was bereitgehalten, aber irgendwas scheint ungeplant eskaliert zu sein, daher die Lücken in der Legende. Zschäpe überlebte, ich denke da brach Hektik aus.

fatalist
22.12.2013, 11:50
Dafür dass Uwe Böhnhardt an der Bombenwerkstatt-Garage ist wahrscheinlich, wegen der Aussage von Mutter Böhnhardt und Uwe selber. Dort hatte er jedoch nicht sein Auto, sondern er wurde dort gewarnt und ist dann von dort weggefahren. Ja, genau so. :haha:


und jetzt das Ganze nochmal auf Deutsch, bitte.

Gawen
22.12.2013, 11:59
Zschäpe überlebte, ich denke da brach Hektik aus.

Was auch erklären dürfte warum die Beweismittelanomalien nicht hinreichend vor Gericht von der "Verteidigung" thematisiert werden. Wird wohl einen Deal geben.

fatalist
22.12.2013, 12:06
Die Geheimdieste waren doch sofort vor Ort, wenn ich mich recht entsinne. Die "Beweise" waren wohl schlampig präpariert. Der Unsicherheitsfaktor hiess Zschäpe, die stellte sich erst am 8.11. Man musste erst mit Zschäpe reden, ob sie die Klappe hält oder nicht.

Wir wissen, dass die Ceska W4 heisst, also Sonntag Abend oder Montagmorgen gefunden wurde.
Hat Wunderlich auch ausgesagt: Sonntagabend oder Montagmorgen. 6.11. oder 7.11. Morgens.

Als Zschäpe sich stellte, sagte sie, sie wolle reden.
1 Tag später hatte man ihr klar gemacht, dass sie schweigen müsse.

DANACH erst konnte W4 (die Ceska) offiziell gefunden und verkündet werden: 9.11. am Abend gefunden, am 11.11. verkündet nebst Videos.

fatalist
22.12.2013, 12:07
Was auch erklären dürfte warum die Beweismittelanomalien nicht hinreichend vor Gericht von der "Verteidigung" thematisiert werden. Wird wohl einen Deal geben. Ja, das ist hier eigentlich mehr oder weniger unstrittig.

nachdenkerin
22.12.2013, 12:29
@nachdenkerin:

Lies Bundesrichter Gerhard Schäfers vor dem PUA, dringende Empfehlung, Protokoll Nr. 46.
Haste gemacht?

Nein, sicher nicht.

Seite 5.

Also hör endlich auf mit "er war aber bei der Bombenwerkstatt, Menno".

Nein, war er nicht. Das haben auch die zivilen Duerchsuchungszeugen ausgesagt.
http://haskala.de/2013/06/06/ticker-zum-untersuchungsausschuss-am-6-juni-in-erfurt/#sechster

und das hat auch der Polizist Neusüss ausgessagt: 14:32
http://haskala.de/2013/04/11/ua-11-04-2013/

Natürlich gab es auch andere Aussagen, aber es bringt nichts, sich daran über Jahre festzubeissen.

Ich weiß, es gibt mehrere verschiedene Darstellungen. Aber irgendwie muss ja was gewesen sein. Mundlos war ja nun von allen Dreien der am meisten unbescholtene. Hat nie was geklaut; keine Schlägerei, für die er verurteilt wurde; bis auf das Herstellen und Vorrätighalten von Kennzeichen von Verfassungswidrigen Organisation, bei der er zu insges. 600 DM Zahlung verurteilt wurde, gab es im BZR gem. Schäfer-Gutachten keine rechtskräftigen Verurteilungen.

Bei der Garage stand ja dann auch noch nichts fest. So, und dann kommt Beate und sagt zu Uwe Mundlos, du bekommst sieben Jahre Knast.

Selbst wenn sie vielleicht sagte, die haben dich reingelegt, womit auch immer, dann sind das doch lange noch keine sieben Jahre.

Irgend etwas stimmt da nicht.

Delao
22.12.2013, 12:31
Die Leiterin des Thüringischen NSU-Untersuchungsausschusses, Dorothea Marx, übersieht nicht die Widersprüche.
Interview:


"Es ist mir unverständlich, warum zwei Schwerverbrecher, denen die Ermordung von zehn Menschen angelastet wird, sich beim Herannahen von nur zwei Polizisten gegenseitig umgebracht haben sollen. Es gibt viele Seltsamkeiten an diesem Tag. Vor kurzem sagte der Leitende Polizeidirektor in Gotha, Michael Menzel, im Münschner NSU-Prozess aus. Er verwickelte sich an dem Punkt in Widersprüche, seit wann er vermutet habe, dass es sich bei den Toten im Wohnmobil um Böhnhadt und Mundlos handeln könne. Einmal sagte er, dass er die Vermisstenakte Mundlos schon am Nachmittag des 4.November 2011 an die Gerichtsmedizin gegeben habe. Erst nach mehrmaligem Nachfragen hat er sich korrigiert, dass sei wohl doch erst am nächsten Tag passiert."


"Erklärungsbedürftig ist auch ein Telefongespräch, das Menzel wenige Stunden nach der Tat mit einem ehemaligen Verfassungsschützer führte. Darin soll er gedroht haben, der Angerufene solle sofort alle Unterlagen zu Böhnhadt und Mundlos herausrücken, ansonsten werde die Polizei eine Razzia bei ihm veranstalten."


"Menzel selbst sagte im Zschäpe-Prozess, Zeugen hätten am Vormittag eine Frau am Wohnwagen beobachtet. Die Polizei sei den Hinweisen aber nicht nachgegangen, weil sie sie nicht für relevant hielten. Schließlich sei diese Person nicht nach, sondern schon vor dem Auffinden der beiden Toten gesehen worden."


"Mir ist kein weiterer Fall bekannt, dass sozusagen ein kompletter Tatort abgeräumt und auf einen Tieflader verladen wird, bevor eine Spurensicherung nicht abgeschlossen ist."

COMPACT 1/2014 S. 26/27

laurin
22.12.2013, 12:40
Er kommt am Mittwoch in den Gerichtssaal, als habe er ein Plauderstündchen vor sich. Siegfried Mundlos setzt sich an den Zeugentisch vor den Richtern, er holt eine Flasche Wasser aus seiner abgewetzten Aktentasche, einen leicht zerknitterten Plastikbecher – und einen roten Apfel. Der Ex-Professor, buschige Augenbrauen, massige Statur, der dunkelgraue Anzug spannt, beugt sich vor. Mundlos will jetzt erzählen, wie er die Geschichte seines Sohnes Uwe sieht. „Bevor ich anfange, möchte ich einige Dinge vorausschicken, die für die Stellung von mir und meiner Familie zum Prozess wichtig sind.“ Er wolle darum bitten, „dass die Unschuldsvermutung berücksichtigt wird“.

Das ist eine Provokation. Richter wissen selbst, was die Unschuldsvermutung bedeutet. So wirkt im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München der Auftritt des Vaters von Uwe Mundlos, einem der zwei toten NSU-Terroristen, gleich zu Beginn zumindest makaber.
Sofort unterbricht der Vorsitzende Richter, Manfred Götzl, den Zeugen. „Sie sind nicht hier, um Stellungnahmen auszusprechen“, sagt Götzl, „es geht nicht darum, dass Sie bestimmen, wie der Gang der Verhandlung ist“.
http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-siegfried-mundlos-beleidigt-den-richter-als-klugscheisser/9236514.html

Der Vater von Uwe Mundlos, der Prof. Mundlos, hat meinen vollen Respekt. Beide Uwes haben selbstverständlich als unschuldig zu gelten, solange ihnen nicht zweifelsfrei eine Schuld nachgewiesen wird. Eine Schande, daß ein Vater darauf unsere Gerichtsbarkeit aufmerksam machen muß. Und das soll eine Provokation sein? Richter, besonders dieser schlimme Götzl, wissen eben anscheinend gerade nicht, was die Unschuldsvermutung bedeutet.

Und der Tagesspiegel anscheinend auch nicht: Es muß heißen: zwei tote mutmaßliche NSU-Terroristen.

Ich würde mein Kind auch gegen unsere deutsche Gerichtsbarkeit bis aufs Blut verteidigen, besonders wenn ich vermuten würde, daß es eben von diesem Staat umgebracht worden ist, dieses vertuscht werden soll und meinem toten Kind Verbrechen in die Schuhe geschoben werden sollen, die es nicht begangen hat.

Laurin

fatalist
22.12.2013, 12:44
Ich weiß, es gibt mehrere verschiedene Darstellungen.
...
Bei der Garage stand ja dann auch noch nichts fest. So, und dann kommt Beate und sagt zu Uwe Mundlos, du bekommst sieben Jahre Knast.

Selbst wenn sie vielleicht sagte, die haben dich reingelegt, womit auch immer, dann sind das doch lange noch keine sieben Jahre.

Irgend etwas stimmt da nicht. Wenn Zschäpe V-Frau war, dann löst sich Dein Widerspruch in Wohlgefallen auf.
Dann bleibt die begründete Theorie, die auch ohne V-Frau gilt: Die 3 SOLLTEN abtauchen.

Das TNT war Fake.
Die Garage war Fake.
Es gab dort nichts, was dem Trio zuzuordnen war.
Es war ein VP-Führer bei der Razzia dabei (Aussage damaliger Jenaer Kripo-Chef Schmidtmann)
Wozu, wo kam der her? Die Polizei hatte gar keine VPs, nur das LFV!

Die Asservate sind "zurechtgebastelt".
Das LFV wusste jederzeit wo das Trio ist.

Wie können die dann 10 Morde begangen haben?

Kümmere Dich mal um die wichtigen Fragen!

nachdenkerin
22.12.2013, 12:53
Auszüge aus dem Interview mit den Eltern des verstorbenen Florian Heilig:....

Sehr Schade, m. E. sollte man in solcher Situation alles schriftlich niederlegen, möglichst mit allen verfügbaren Beweisen und dann bei mehreren vertraulichen Stellen hinterlegen, z. B. Eltern , engagierte Vertreter, bester Freund, Rechtsanwalt und etc. und dann indirekt andeuten, dass das Wissen im Unglückfall weiter lebt. So würde ich zumindest reagieren, wenn ich in so einer Situation wäre. Ob das richtig ist, weiß ich aber nicht.

nachdenkerin
22.12.2013, 12:56
...
Kümmere Dich mal um die wichtigen Fragen!

Die Chronologie mache noch, versprochen, hab' nur einen Tag Rückstand, den ich aufholen muss

fatalist
22.12.2013, 12:59
Die Leiterin des Thüringischen NSU-Untersuchungsausschusses, Dorothea Marx, übersieht nicht die Widersprüche.
Interview:


Es ist mir unverständlich, warum zwei Schwerverbrecher, denen die Ermordung von zehn Menschen angelastet wird, sich beim Herannahen von nur zwei Polizisten gegenseitig umgebracht haben sollen. Es gibt viele Seltsamkeiten an diesem Tag. Vor kurzem sagte der Leitende Polizeidirektor in Gotha, Michael Menzel, im Münschner NSU-Prozess aus. Er verwickelte sich an dem Punkt in Widersprüche, seit wann er vermutet habe, dass es sich bei den Toten im Wohnmobil um Böhnhadt und Mundlos handeln könne. Einmal sagte er, dass er die Vermisstenakte Mundlos schon am Nachmittag des 4.November 2011 an die Gerichtsmedizin gegeben habe. Erst nach mehrmaligem Nachfragen hat er sich korrigiert, dass sei wohl doch erst am nächsten Tag passiert."

COMPACT 1/2014 S. 26/27 Vielen Dank für Deine Mühe!

Menzels Lügen sind recht einfach nachzuweisen.

In diesem Punkt "Beiziehung der Vermisstenakte Mundlos" steht die Aussage von Sven Wunderlich im PUA, dass Menzel schon am Abend des 4.11. den Kollegen Dressler anrief und ihm von Mundlos Tod berichtete. Wunderlich fuhr am 5.11. morgens nach Gotha zu Menzel, "weil Wunderlich die beiden ja kannte".



"Erklärungsbedürftig ist auch ein Telefongespräch, das Menzel wenige Stunden nach der Tat mit einem ehemaligen Verfassungsschützer führte. Darin soll er gedroht haben, der Angerufene solle sofort alle Unterlagen zu Böhnhadt und Mundlos herausrücken, ansonsten werde die Polizei eine Razzia bei ihm veranstalten." Das ist Norbert Wiessner, ex-LFV, 2011 Rentner, und ab 2002 beim LKA gewesen. Es ist unklar, ob Menzel Wiessner am 4. oder am 5.11. anrief und nach Zschäpe fragte. Antwort: Frag Wohlleben.


"Menzel selbst sagte im Zschäpe-Prozess, Zeugen hätten am Vormittag eine Frau am Wohnwagen beobachtet. Die Polizei sei den Hinweisen aber nicht nachgegangen, weil sie sie nicht für relevant hielten. Schließlich sei diese Person nicht nach, sondern schon vor dem Auffinden der beiden Toten gesehen worden." Das ist für mich neu. Bestätigt aber wohl, dass Zschäpe nicht in Zwickau war, sondern in Eisenach bei Wieschke, wo der Suchhund ihre Spur fand. Bericht Holger Schmidt, ARD.


"Mir ist kein weiterer Fall bekannt, dass sozusagen ein kompletter Tatort abgeräumt und auf einen Tieflader verladen wird, bevor eine Spurensicherung nicht abgeschlossen ist." Zustimmung, da sollte vertuscht werden.

laurin
22.12.2013, 12:59
http://www.tagesschau.de/inland/mundlos106.html

Sicher ist das unbewiesen.


Der soll die Fresse halten, der Türkenarsch.

Finde ich auch. Wohnen die eigentlich alle immer noch in diesem Schloß bei München mit täglichem Transfer zum Gericht, auf Steuerzahlers Kosten.

Eine solche Fürsorge wird deutschen Angehörigen niemals zuteil werden.

Laurin

fatalist
22.12.2013, 13:03
Sehr Schade, m. E. sollte man in solcher Situation alles schriftlich niederlegen, möglichst mit allen verfügbaren Beweisen und dann bei mehreren vertraulichen Stellen hinterlegen, z. B. Eltern , engagierte Vertreter, bester Freund, Rechtsanwalt und etc. und dann indirekt andeuten, dass das Wissen im Unglückfall weiter lebt. So würde ich zumindest reagieren, wenn ich in so einer Situation wäre. Ob das richtig ist, weiß ich aber nicht. Ich vermute, dass Florian das auch gemacht hat. Irgend wer weiss Bescheid, was Florian wusste. Ich würde mich da aber auch bedeckt halten, Wissen ist lebensgefährlich.

fatalist
22.12.2013, 13:04
Finde ich auch. Wohnen die eigentlich alle immer noch in diesem Schloß bei München mit täglichem Transfer zum Gericht, auf Steuerzahlers Kosten.

Eine solche Fürsorge wird deutschen Angehörigen niemals zuteil werden.

Laurin War das diese Geschichte mit dem Kirchenmann, der denen da Übernachtungen für lau gewährte?

laurin
22.12.2013, 13:38
War das diese Geschichte mit dem Kirchenmann, der denen da Übernachtungen für lau gewährte?

Ja, Schloß Fürstenried ist das. Ob für lau, das weiß ich nicht. Aber wenn, meine Kirchensteuer geht nicht dafür drauf, da ich keine zahle.


Laurin

laurin
22.12.2013, 13:43
Es wird so kommen, wie wir es schon hier vor dem Begin des Prozesses prognostiziert haben: Verurteilung wegen Brandstiftung, 5 Jahre Haft, vorläufige Entlassung nach 3 Jahren, oder so ähnlich.

5 Jahre wegen Brandstiftung??????? Hier werden Mörder, die unsere Kinder zu Brei treten, mit 4 Jahren "bestraft" oder kommen ganz davon. Das Mädel kann höchstens eine Bewährungsstrafe erhalten.

Das Mädchen tut mir leid; ich fürchte, ihr Leben ist verwirkt. Sie muß für immer schweigen.

Laurin

fatalist
22.12.2013, 13:52
Ja, Schloß Fürstenried ist das. Ob für lau, das weiß ich nicht. Aber wenn, meine Kirchensteuer geht nicht dafür drauf, da ich keine zahle.


Laurin 20.000 Euro Gegenwert, das hab ich irgendwo gelesen. Zahle den Mist ebenfalls nicht.

Th.R.
22.12.2013, 14:15
Das Mädel kann höchstens eine Bewährungsstrafe erhalten.

Das Mädchen tut mir leid; ich fürchte, ihr Leben ist verwirkt. Sie muß für immer schweigen.

Laurin

Wenn Zschäpe die Sache nüchtern sehen würde, müßte sie erkennen, dass ihr einziger Ausweg eine komplette und vollumfängliche Aussage wäre. Das allein würde sie retten.

Ihr Schweigen in diesem Prozess, das ihr höchstwahrscheinlich vorab in einem Deal als Gegenleistung für eine versprochene Straffreiheit abverlangt wurde, wird ihr nichts nützten. NIEMALS wird es dieser Staat zulassen, dass von dem Wissen und den Geheimnissen dieser Frau noch einmal eine Gefahr für das System ausgehen wird.

Aus der Sicht des Systems muß diese Frau unbedingt aus dem Verkehr gezogen werden. Selbst ein neues Leben mit neuer Identität wird dieser Frau insgeheim nicht zugestanden werden, auch wenn man ihr das noch so eindringlich und glaubhaft zugesichert haben sollte.

Diese Frau mit ihrem Wissen ist eine Gefahr und der Grund, warum einige Politiker seit dem 04.11.2011 nicht mehr ruhig schlafen können. Sie muß, aus Sicht bestimmter Personen, einfach weg.

bernhard44
22.12.2013, 15:14
http://www.wiedenroth-karikatur.de/KariAblage201312/PK131204_NSU_Prozess_Richter_Goetzl_Andreas_Temme_ Verfassungsschuetzer.jpg

mit freundlicher Genehmigung von: http://www.wiedenroth-karikatur.de

Praktiker
22.12.2013, 15:26
Wenn Zschäpe die Sache nüchtern sehen würde, müßte sie erkennen, dass ihr einziger Ausweg eine komplette und vollumfängliche Aussage wäre. Das allein würde sie retten.

Ihr Schweigen in diesem Prozess, das ihr höchstwahrscheinlich vorab in einem Deal als Gegenleistung für eine versprochene Straffreiheit abverlangt wurde, wird ihr nichts nützten. NIEMALS wird es dieser Staat zulassen, dass von dem Wissen und den Geheimnissen dieser Frau noch einmal eine Gefahr für das System ausgehen wird.

Aus der Sicht des Systems muß diese Frau unbedingt aus dem Verkehr gezogen werden. Selbst ein neues Leben mit neuer Identität wird dieser Frau insgeheim nicht zugestanden werden, auch wenn man ihr das noch so eindringlich und glaubhaft zugesichert haben sollte.

Diese Frau mit ihrem Wissen ist eine Gefahr und der Grund, warum einige Politiker seit dem 04.11.2011 nicht mehr ruhig schlafen können. Sie muß, aus Sicht bestimmter Personen, einfach weg.

So früh am Tage schon betrunken ???

Welche Gefahr für welches System,- bitte ??

Das sind die linksautonomen Hamburger Strassenfaschisten ,- aber doch nicht die kleine Beate.......

Mich deucht ,- Du bist nicht gerade Landesmeister im Bewerten und Gewichten ,- aber wahrscheinlich bist Du des Pionierleiters Arnolds Ziehsohn.....:D

fatalist
22.12.2013, 15:43
http://nsuleaks.files.wordpress.com/2012/07/ls.png?w=584
http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/24/lfv-sachsen-hinweise-auf-verbindungen-thuringischer-rechtsextremisten-nach-sachsen/#more-94

"Denen geht es ganz gut" stammt also von Graupner, der sagte es Marcel Degner, Deckname "Riese", und so kam es zum TLFV. Norbert Wiessner.

Damit zog Wiessner dann Zielfahnder Sven Wunderlich auf: "Die sind gar nicht weit weg, und denen geht es ganz gut".

Wunderlich hatte dann Anfang 2001 die Schnauze voll, schrieb seinen berühmten Brief "Das LFV schützt die 3" und schmiss hin. Im August übergab er förmlich die Akten, das wars dann mit der Fahndung...

Wir dürften diesen Knoten komplett entwirrt haben, den Fahndungsknoten.

moishe c
22.12.2013, 15:56
Weil die "Selbstmörder" erst viel später "ausgesucht wurden" als NSU-10-fach Mörder, würde ich entgegnen.

:gp:

Genau DAS!!!

fatalist
22.12.2013, 15:58
OCR/ SchrifterkennungErkenntnlszusarnmensteilung:
Hinweis© auf Verbindungen thüringischer Rechtsextremisten nach Sach*.
■seh:-”^;. ‘. ‘*..;’,'•’; ■ .•■’:•.■■>’,•
Erkenntnisanfraga desBKA, Herrn Binzvüm 15.11.2011 ..
DemlUfft Sachsen liegen, folgende Erkenntnisse zu Personen, die möglicherweise Kontakt zu den drei zuletzt in Zwickau lebenden Rechtsextremisten hatten; von
Andreas GRAUPNER, geb. am 11. Oktober 1974, zuletzt im Freistaat Sachsen wohnhaft in der Friedrich-Vlertel-$tr. 86 in 09123 Chemnitz (später verzogen nach Baden-Württemberg, Drosselweg 42in 73630 Remhaläen). Das ehemalige Bloöd & Honour-Mitglied Andreas GRAUPNER soll, nach einem Bericht des TLfV vom 23. Februar 2000 am 29 Januar 2000 am Rande einer NPD-Schutungsveranstaltung in Thüringen gegenüber einem Angehörigen der thüringischen rechtsextremistischen Szene geäußert haben, dass es „den Dreien” öüt-gehB. Gemeint waren damit die drei gesuchten Thüringer Rechtsextremisten,
Eine F^ Information an das BKA erfolgte am 16.
November 2011 durch das TLjV..

Jan WERNER, geh, am 9. Januar 1975, letzte bekannte Adresse Riesenweg 22,09224 Chemnitz,
Nach einem Bericht des Innenministeriums Brandenburg, Abteilung Verfassungsschutz, vom 14, September 1998 soll WERNER den Auftrag gehabt haben, für die drei flüchtigen sächsischen Rechtsextremisten (Annu gemBlnt sind aller Wahrscheinlichkeit nach die gesuchten Rechtsextremisten aus Thüringen, die im Zusammenhang mit selbstgebauten Sprengkörpern gesucht werden), Waffen zu beschaffen Gelder für diese soll die B&H-Sektion Sachsen bereitgestellt haben Nach Entgegennahme der Waffen, noch vor der beabsichtigten Flucht nach Südafrika, solldas Trio einen weiteren Überfall planen, um mit dem Geld sofort Deutschland verlassen zu können Antje PROBST wolle der weiblichen Person des Trios ihren Pass zu Verfügung stellen. PROBST und WERNER sollen unabhängig und ohne Wissen des anderen für die drei tätig sein.
Die Freigabe zur Übermittlung dieser Information an das BKA erfolgte am 16. November 2011 durch das IM Brandenburg,
i
Antje PROBST, geb. am 12. November 1974, letzte bekannte Adresse: Hohlweg 37, 09246 Ümbach-Oberfrohna.
Zu Antje PROBST liegen weitere Erkenntnisse mit rechtsextremistischen Bezügen vor, die jedoch aus hiesiger Sicht keine Bezug zum vorliegenden Fall habön Sollten diese Erkenntnisse für das BKA von Interesse sein, so bitten wir um gesonderte Anfrage.
Mändy STRUCK, geb, am B, Juni 1975 In Ertabmnn, letzte bekannte Adresse; Weidau-er Str, ö, Schwarzenberg/Erzgebirge.
Die Auswertung des Videomaterials einer öbservationsmaßnahme des UV Sachsen am 29. September 2000 ergab, dass Personen, die Frau ZSCHAPE und Herrn BÖHN-HAROT ähnlich sehen am 29.September 2000 um 17.19 Uhr am damaligen Wohnobjekt der Mandy STRUCK in der Bernhardtstr. 11 \n Chemnitz die Klingelleiste betrachteten. Es kam keine Kontaktaufnahme zustande.
Dieses Wohnobjekt wurde zur damaligen Zeit auch von Kai SEIDEL, geb. am 13. November 1974 in Crimmitschau, damals gemeldet Heinrich-Schütz-Str. 3 in Chemnitz, genützt; Es besteht also auch der Verdacht, dass die Personen Kontakt zu Kai SEIDEL herstellen wollten.
Zutyandy STRUCK Hegen ebenfalls weitere Erkenntnisse mit rechtsextremistischen Bezügen vor» die jedoch aus hiesiger Sicht keine Bezug zum vorliegenden Fall haben. Sollten diese Erkenntnisse für das BKA von Interesse sein, so bitten wir um gesonderte Anfrage,
Auf Anregung des LKA Thüringen wurde, im Rahmen 6er öffentlichen Fahndung der Polizei (“Kripo live”) am 7, Mai 2000 die Öffentlichkeit um Mithilfe bei der Suche nach den drei Flüchtigen gebeten. Um mögliche Reaktionen auf diese „Kripo l(ve”-Senduhg in.der Szene zu dokumentieren und in diesem Zusammenhang Anhaltspunkte für den Verbieib der Gesuchten: zu finden, wurde zur Unterstützung des LKA Thüringen und des TLfV vom LtV Sachsen eine BeschrenkungsmaMahme nach Gl Q-Gesetz geschaltet Die Maßnahme lief vom 5. Mai his 5. August 2000 und richtete sich auch ge* gen.die.Betroffenen:
Andreas GRAUPNER
GRAUPNER war Mitglied der sog. Ex-Blopd & Hortour Szene Sachsen, der auch weitere Betroffene angehörten..
Die Tatsache dass GRAU.PNER als Überbringer der o. g, Nachricht „den Drei gehe es gut” auf der NPD-Schulungsveranstaltung im Januar 2000.funglerte, war Anhaltspunkt dafür, dass er zum engsten Mitwisserkreis bezüglich der Unterstützung und Unterbringung der Flüchtigen gehörte.
.
WERNER war zu diesem Zeitpunkt eine Führungspersönlichkeit In der rechtsextremistischen Szene in Chemnitz und ebenfalls Mitglied der Ex-Blood & Honour-Szene. Unbestätigten Meldungen zufolge soll WERNER Anrufe zu Kontaktpersonen dQT Gesuchten in Thüringen unter konspirativer Nützung verschiedener Telefonzellen getätigt haben, WERNER soll in diesen Telefonaten die Organisation bzw. logistische Unterstützung von Varsorgungsfahrten für die Gesuchten oblegen haben. Im Rahmen dieser Fahrten soll WERNER vorher georderte persönliche Gegenstände der Flüchtigen thüringischen Rechtsextremisten übergeben haben. Hierin bestand ein Anhaltspunkt für
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VS-Nur für den Dienstgebrauch
WERNERS Zugehörigkeit zur Gruppe und dafür, dass er die Flüchtigen persönlich un
terstützt (Die Herkunft dieser Information ist aus den Akten des LfV Sachsen nicht
. mehr nachvollziehbar.)

Thomas STARKE
Der zunächst in Chemnitz wohnhafte und später nach Dresden verzogenen STARKE
war neben. WERNER die zw^t© hervorzuhebende .Persönlichkeit der Ex-Blood & Ho-
nour-Szene. STARKE war ein wichtiges Mitglied der Chemnitzer Szene, mit deren Ver
tretern erregelmäßig einschlägige Veranstaltungen besucht bzw. organisiert hat.
STARKE war von besonderem Interesse, weil ein Machbar den Gesuchten MUNDLOS
als einen seiner Besucher identifiziert haben soll. In einer polizeilichen Vernehmung
) soll dies durch STARKE bestätigt worden sein. (Die konkrete Herkunft dieser Införmafi-
“| on ist aus den Akten des LfV Sachsen nicht mehr nachvollziehbar.)
Seine Kontakte zu den Flüchtigen stellten Anhaltspunkte dafür dar, dass STARKE der Gruppierung zugehörig war.
Mandy STRUCK
STRUCK sei! gemeinsam mit Beate ZSQHÄPE im Rahmen einer Demonstration gegen
die Wehrmachtsausstellung in Dresden im Januar 1.998 eine Fahne getragen haben.
Dies würde als Anhaltspunkt für eine Mitgliedschaft in der Gruppierung betrachtet Dies
soll ein Foto belegen, dass dem LfV Sachsen nichtvorliegt,
Am 16, Mai 20ÜO wurde die Beschränkungsmaßnahme gegen die Betroffene Mandy
STRUCK mit sofortiger Wirkung .’eingestellt. Die Durchführung durch das LfV Sachsen
war nicht länger erforderlich; Das LKA Thüringen als federführende Steife, im Rahmen
der Fahndung nach den drei flüchtigen Rechtsextremisten hatte ab dem 15. Mai 2000
die Möglichkeit, STRUCK im Rahmen einer Teleforiüberwachung zu beobachten.
Aus der G 10-Maßnahme konnten im gesamten zur Verfügung stehenden Maßnahmezeitraum (Mai bis Aug. 2000) keine Hinweise auf Verbindungen der überwachten sächsischen Rechtsextremisten zu den gesuchten ThüHngerh gewonnen werden. Eine in einem anderen Sachzusammenhang geführte spätere G 10-Maßnahme gegen Jan WERNER und Andreas GRAUPNER ergab ebenfalls; keine Hinweise auf Verbindungen der überwachten sächsischen Rechtsextremisten zu den gesuchten Thüringern, .
Das LfV Sachsen bittet um .Übermittlung von Informationen des BKA zu eventuellen weitem Kontaktpersonen der gesuchten Thüringer Rechtsextremisten im Freistaat Sachsen, um gegebenenfalls auch zu diesen Informationen Obermittel zu können.
A

Dr. VarTrfenhold Abteilungsleiter Man kann recht gut nachvollziehen, wie das mit der Operation Terzett lief, zumal Vahrenholt am 9.12.2013 beim Thüringer PUA aussagte.

Die Info zu Jan Werner kam 1998, "Waffen beschaffen", aus Brandenburg von Piatto, und das BFV und das LFV SA hörten Jan Werner ab.

2000 sagte Graupner, "den 3en gehe es gut", also hörte man Graupner ab.

usw.

Man wusste, dass die in Sachsen waren, konkret in Chemnitz, das war seit Frühjahr 98 bekannt (Abhören Jürgen Helbig, MAD-Spitzel) und wurde Herbst 98 von Piatto bestätigt: Antje Probst, Limbach bei Chemnitz.

Weil das TLFV jede Woche bei den Fahndungsbesprechungen beim LKA mit am Tisch sass, Aussage Wunderlich LKA, wusste man immer was das LKA tun würde, und konnte so das Trio schützen.

Als 2002 dann Kleimann die Akten bekam, sass die EG ZEX sogar im Gebäude des TLFV. Aussage Frau Lipprandt im PUA, das war die Referatsleiterin des LKA.

Was für Zustände.

fatalist
22.12.2013, 16:37
Wir haben die Ausagen mehrerer LKA-Beamter, dass unmittelbar nach dem Abtauchen Jan 98 vom BKA und LFV die Hinweise auf "Flucht ins Ausland" kamen.
Das war auch der Brüller bei Brümmendorf, Staatsschutz BKA, der am 16.2.98 für 2 Wochen ins LKA kam und die "Garagenliste" mit den Fluchtadressen vom Mundlos in Chemnitz für unwichtig erklärte, mit der hammergeilen Begründung: "Ausland stand da ja nicht drauf!"

NSU-Recherche kann durchaus Spass machen ;)

Nun wusste aber das LFV, dass die 3 keineswegs im Ausland waren, was uns schriftlich vorliegt:


Hinweis vom 12.08.1998

KAPKE habe geschildert, „dass sie einer Person aus dem Raum Nordhausen 1.500,-DM für die Beschaffung von Reisepässen gaben. Dieser [sie] musste vor ca. sechs Wochen wegen möglicher Waffengeschöfte flüchten, ohne dass die Pässe abgeliefert würden. Mittlerweile hätten sie jedoch eine neue Person ausfindig gemacht, die für die Herstellung der Pässe aber 1.800,- DM fordere. Aus diesem Grand brauche er

VS-Nur für den Dienstgebrauch

[KAPKE] jetzt unbedingt das Geld, um es an eine andere Person weiterzugeben, die es dann an den Hersteller der Pässe gibt."

♦ Brkenntnismitteilung an TLfV vom 02.09.1998, Verfasser: LfV Brandenburg
Laut Antje PROBST (Limbach) seien drei sächsische Skinheads (/wo. Manne im i eine Frau) zur Zeit wegen verschiedener Straftaten auf der Flucht vor der l <jii«..1. Dieser Fall sei medienbekannt. Die drei [sie], von denen einer anonym Artikel 1 Publikation "White Supremacy" geschrieben habe, wollen sich angeblich innerhalb du nächsten drei Wochen mit "geliehenen Pässen" nach Südafrika absetzen und öon neue Identitäten schlüpfen,


Lt. Auswertung LfV Brandenburg könnte es sich/bei den "sächsischen Skinheads um [die gesuchten] Personen aus Jena handeln.
http://nsuleaks.wordpress.com/2012/07/13/erkenntnisse-lfv-thuringen-30-11-2011/#more-88

Es ist nicht sicher, wann auch das LKA TH wusste, dass die 3 noch immer in Sachsen waren, aber Frühsommer 98 dürfte wohl hinkommen. Vermutlich eher.

Man rechnete mit der Flucht zu Claus Nordbruch nach Südafrika.


Erkenntnismitteilung (Adressat/-en nicht nachvollziehbar) vom 17.09.1998, Verfasser LfV Brandenburg

Die Gesuchten sollen sich in Sachsen in der Nähe von Chemnitz aufhatten. Es sei eine Ausreise nach Südafrika geplant. Der Uriterkunftsgeber sei bekannt und war kürzlich in Deutschland [handschriftlicher Vermerk dazu: "ist noch etwa 10 Tage in Deutschland (17.09.1998)"].
Es ist also nicht so, dass diese Südafrika-Geschichte nur von Tino Brandt kam, sie kam (auch) aus Brandenburg (Piatto?)


Vermerk vom 06.09.1999, Verfasser: TLfV . ,
Ausweislich des Dokumentes sei im TLfV amtlich bekannt geworden, dass sien
BÖHNHARDT „des Öfteren „zu Hause” aufhalte/aufgehalten habe”. Das hätte man mal Mutter Böhnhardt fragen sollen...


* Hinweis vom 29.09.1999

Am 21,09.1999 soll SCHULTZE den Hinweisgeber gefragt haben, was dieser zu Manfred RÖDER sagen könne. Der Grund der Frage sei gewesen, dass die „Drei” wissen wollten, ob man Manfred RÖDER bezüglich möglicher Auslandsverbindungen kontaktieren könne. Die drei Gesuchten benötigten „unbedingt” einen neuen Aufenthaltsort, aber die Angelegenheit mit HEISE ziehe sich hin und habe bislang kein Ergebnis gebracht.


Nach damaliger Einschätzung des Hinweisgebers sei der Kontakt aus der Jenaer Szene zu den drei Gesuchten seinerzeit allein von SCHULTZE gehalten worden, da die ursprüngliche Kontaktperson Ralf WOLLEBEN seitens der Sicherheitsbehörden eine „totale Überwachung” vermutet habe. Trotzdem sei für den Hinweisgeber nicht vorstellbar gewesen, dass SCHULTZE eigenmächtig und ohne Einbindung WOHLLEBENS in Verbindung zu den „Dreien” trete oder Nachrichten von diesen erhalte.
Alles was da kreucht und fleucht war irgendwie im Bilde. "Hinweisgeber" ist Quelle 2045 Tino Brandt.
Es ist ein Wunder, dass die 3 1999 immer noch frei herumliefen.

Das hier finde ich einfach nur schön:


Hinweis vom 20.11.1999

Thomas STARKE (B&H Mitglied aus Sachsen) sei bei einem Skinheadkonzert am 13.11.1999 in Schorba vom B&H Sektionsführer „RIESE” eine Geldspende für die „Drei” angeboten worden, STARKE habe spontan geantwortet, dass sie [DRILLINGE] kein Gektmehr brauchen und jetzt, jobben” würden
"Riese" ist V-Mann Marcel Degner aus Gera, Thomas Starke ist auch V-Mann, und beide wissen nicht vom jeweiligen gegenüber, dass er V-Mann ist.

Toootal bekloppt.

2 Jahre nach dem Abtauchen sind die 3 immer noch da:


Hinweis vom 01.02,2000

Am Rande einer Schulungsveranstaltung der NPD in Eisenberg/TH am 29.01.2000 habe Ralf WOHLLEBEN erwähnt, dass weiterhin allein SCHULXZE Telefonkontakt zu „den Dreien” halte. Dies jedoch nur im Notfall, weil SCHULTZE entgegen der Absprache über den Telefonkontakt mit Dritten (Ronny ARTMANN, Jana APPEL) gesprochen habe. „Dies gefährde die gesamte Aktion und insbesondere ihn [WOHLLEBEN], Holger GERLACH sowie Thorsten HEISE, weil sie (die Drei) in nächster Zeit weggebracht werden sollen.”
Unfähiger geht es wirklich nicht...



Hinweis vom 10.04.2001

Ralf WOHLLEBEN merkt im Laufe eines Gespräches über die drei Flüchtigen u. a. an, dass der „Kontakt zu den Eltern BÖHNHARDT momentan gestört sei, weil Holger [GERLACH] in unbedachter Weise gegenüber ihnen geäußert habe, dass die „Drei” sich eher selbst erschießen, als sich stellen würden”.
Na dann wissen wir ja auch, wo Mutter Böhnhardt das her hatte. Auf Zschäpe traf es jedenfalls nicht zu.

fatalist
22.12.2013, 16:44
:gp:

Genau DAS!!! An Dich musste ich vorhin denken, als es bei Elsässer im Blog um die Schrotkugelverteilung im Womo Eisenach ging. Streuung und so... Löcher im Dach...

Da dachte ich nur "hoffentlich liest Moishe das nicht, der springt "ein Flintenlaufgeschoss ist kein Schrot, ihr Pfeifen" brüllend durch den Raum" ;)

KW Rabe
23.12.2013, 02:05
Mein Heft (COMPACT-Magazin) wird wohl leider erst nach Weihnachten eintreffen.

Bei killerbeesagt steht folgender Kommentar:


catchet

Gerade kommt die Post mit der neuen Ausgabe vom Compact Magazin. Mit auf der Titelseite: Abgefackelt, Aufgehängt. Ausgelöscht.Das große NSU-Zeugensterben. Schon jetzt gibt es sechs angebliche Selbstmorde – die zwei Hauptverdächtigen Uwe Mundlos und Uwe Böhmhardt, der aussagewillige Florian Heilig und drei hohe Polizeibeamte aus Thüringen.
Der Bereicht ist 10 Seiten lang und dürfte hochinteressant werden.

http://killerbeesagt.wordpress.com/2013/12/20/uwe-uwe-als-fernsehstars/#comments

Hat das jemand mitbekommen?

fatalist
23.12.2013, 02:18
Mein Heft (COMPACT-Magazin) wird wohl leider erst nach Weihnachten eintreffen.

Bei killerbeesagt steht folgender Kommentar:

Hat das jemand mitbekommen? Ich weiss nichts Genaues, aber ein leitender Ermittler hängte sich mit einer Hundeleine im Keller seines Hauses auf. Hab ich mal in einem Protokoll gelesen. @Delao hat das Heft...


Der Achim Koch hat einen Suizid begangen Protokoll 49, bundestag.de


Immer wieder wurden Spuren verwischt. Der Leiter der EG Zex und Kollege Melzers, Achim Koch, wurde eines Tages tot aufgefunden. Suizid hieß es, - der Abschiedsbrief befindet sich bis heute unter Verschluss. Auch der Untersuchungsausschuss des Bundestages hat ihn nicht zu sehen bekommen. Die von Melzer selbst erstellten Akten sind nach eigener Durchsicht in einem anderen Zustand, als er sie abgegeben hatte.

fatalist
23.12.2013, 03:34
Ein paar interessante Infos zu RA Thomas Jauch, den Nebenkläger jetzt vorzuladen beantragt haben.
Dank an meinen Rechercheur :)

Jauch war Verteidiger im Pößneck.Geldboten-Prozess.
Dort verteidigte er den Hauptangeklagten Sven Rosemann, Böhnhardts alten Knastkumpel aus Hohenleuben.
(Rosemann trat im TV vollmaskiert auf und erzählte aus alten Zeiten, Puppentorso etc)

Im Buch "Blut und Ehre" (Antifa-Buch)
Andrea Röpke, Andreas Speit - Blut und Ehre: Geschichte und Gegenwart Rechter Gewalt

steht, dass damals auch Jürgen Länger mit in der Zelle sass.

Länger soll Andreas Schulz (Medley) die Dönerceska für 2000 DM verkauft haben. Der verkaufte dann angeblich für 2500 DM an Carsten Schultze. Schultze hats aber versiebt, er nannte als Kaufpreis 500-1000 DM.


"All diese Zeugen waren unmittelbar in die Unterstützung des Trios eingebunden, zwei Zeugen – Länger und Rosemann - sogar möglicherweise in die Beschaffung von Waffen. So soll der Zeuge Länger in die Beschaffung der Tatwaffe, der Ceska 83, eingebunden gewesen sein. Der Zeuge Rosemann soll eine Ceska 83 besessen haben und andere Waffen, die dem Typ derjenigen Waffen entsprachen, die im Brandschutt in der Frühlingsstraße bzw. im Wohnmobil gefunden wurden. Außerdem soll der Zeuge Rosemann seine Waffen auch über Verbindungen in die Schweiz bezogen haben, weshalb das LKA zu der Einschätzung kommt, dass „ROSEMANN als Bezugsquelle von Waffen oder Unterstützer des Trios in Betracht“ kommt.!" http://www.blog-rechtsanwael.de/wp-content/uploads/2013/12/BA.jauch_.beweisantrag.2013.12.19.pdf

Und wer ist der Anwalt von Jürgen Länger im Münchner Prozess?


"Schließlich vertritt Rechtsanwalt Jauch als Zeugenbeistand außerdem folgende in diesem Verfahren geladene bzw. vom GBA benannte oder vernommene Zeugen:

Jürgen Länger
Tino Brandt
Sven Kai Rosemann
Andreas Rachhausen" Da schliesst sich der Kreis.


vertreten hat er früher einmal:

Carsten Schultze (aufgrund eines Unterbindungsgewahrsams - ob er da zum Spitzel wurde?)
Andre Kapke
Tino Brandt
Rosemann im Pößneck-Verfahren
Jan Botho Werner im Landser-Verfahren
Thomas Starke im Landser-Verfahren

Dieser RA Thomas Jauch scheint ziemlich viele Spitzel zu seinen Mandanten zu zählen, ob er wohl von den Schlapphüten empfohlen (und gar bezahlt??) wird?

"Echte braune Anwälte" lehnen Spitzel (Verräter) ab, so sollte man meinen.

fatalist
23.12.2013, 03:51
Noch mehr Verbindungen von RA Thomas Jauch und Mandanten:

Es gibt sogar einen langen Wiki-Artikel zu ihm, NPD-Schornsteinfeger etc pp kommt auch vor
http://inrur.info/wiki/Thomas_Jauch

Buch "Blut und Ehre":

Laut Rosemann selbst soll die Zschäpe ihn sogar mal angemacht haben. In einem Brief an Mundlos fragte er diesen "Soweit alles gut oder gehen euch die Leute mit den Schlapphüten immer noch auf den Sack?" Bei ihm selbst hätten sie es nach 6 Versuchen wohl aufgegeben, so angeblich seine Worte. Zschäpe machte alle Männer an, die als Spitzel gewonnen werden sollten???
Versuchte das LFV, B&M als Spitzel zu werben?
Waren die Schlapphüte gar erfolgreich damit???




"Am 20.10.1997 suchte Mario Brehme gemeinsam mit Alexander Rachhausen den Zeugen Jauch. Bei diesem Besuch ging es u. a. um die bevorstehende Kündigung des Mietvertrages für die „Gaststätte Heilsberg" durch die Gemeinde. Die Gaststätte in Heilsberg war ein bekannter Treffpunkt des THS und bei einer Dursuchung am 11.10.1997 waren u.a. Waffen gefunden worden."

Rachhausen war GP/VP Alex


"Der Zeuge wird bekunden, dass er im Jahre 1998 von der Angeklagten Zschäpe und von Mundlos und Böhnhardt aufgesucht wurde und er von der Angeklagten Zschäpe den Auftrag erhielt, Akteneinsicht in dem gegen sie geführten Strafverfahren zu beantragen." Das Schreiben ging angeblich in Jena verloren bei der Polizei.



"Am 25.07.1998 suchte Mario Brehme, der damals eine Führungsperson des THS
war, den Zeugen Jauch auf (SAO 503/264). Über den Inhalt des Gespräches ist zwar nichts bekannt."

"Am 09.09.2000 waren Mario Brehme und der Zeuge Andre Kapke bei dem Zeugen Jauch, um sich über ein mögliches THS-Verbot zu beraten (SAO 503/342)."

Brehme war VP Terrier Brehme war mit Kapke in Südafrika bei Dr. Nordbruch, also war auch dort ein V-Mann dabei.

Ob die Nebenklage damit durchkommt ist zweifelhaft, und: Anwälte dürfen schweigen, was Mandanten betrifft.

Wenn das alles so stimmt, dann war der NSU eine reine Verfassungsschutz-Veranstaltung.
Aus Spitzeln bestehend bzw. von Spitzel umzingelt.

fatalist
23.12.2013, 04:06
Woher kam das TNT? Von Jörg Winter, wenn man der Antifa Glauben mag.


Der heute 38jährige Jörg Winter aus Wachau war unter den B&H-Leuten in Sachsen dafür bekannt, dass er Sprengsätze baute. Zusammen mit Giso T., der in seiner Nähe wohnte, soll er bereits 1996 bei Bautzen Sprengexperimente durchgeführt haben.

Über den B&H-Aktivisten und späteren LKA-Informanten Thomas Starke (Chemnitz, Dresden) kam der Kontakt zum späteren NSU zu Stande. Von 1994 bis 1996 war Starke in Haft wegen einer Schlägerei, an der auch Uwe Mundlos beteiligt gewesen war. In der Haft wurde er von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe unterstützt.

1997 besorgte Thomas Starke Uwe Mundlos das TNT, welches 1998 bei der Garagendurchsuchung in Jena gefunden wurde. Nachdem Mundlos ihn darum gebeten habe, wandte sich Starke an Jörg Winter, von dem er wusste, dass dieser sich mit Derartigem beschäftigt. Den Sprengstoff, den er über Winter erhielt, gab er anschließend an Mundlos weiter. Somit war ein späterer Informant des Berliner LKA an der Entstehungsgeschichte des NSU-Terrors direkt beteiligt.

Jörg Winter und Giso T. waren in den folgenden Jahren in den Strukturen von Blood & Honour Sachsen weiter aktiv. Zumindest Winter unterhielt auch engen Kontakt zum Verfassungsschutz-Informanten Mirko Hesse von den Hammerskins Sachsen. Mehrfach soll Hesse versucht haben, Winter für die Hammerskins abzuwerben. Zunächst verblieb Winter bei B&H, doch 2002 wurde er von Sicherheitsbehörden dem Kreis der Mitglieder und Unterstützer der sächsischen Hammerskins zugerechnet4. Die Konkurrenz zwischen den Netzwerken B&H und Hammerskins, die in vielen Regionen erkennbar war, existierte in Sachsen kaum.

NSU-Helfer wie Michael Probst, Andre Eminger aus Zwickau und schließlich auch Jörg Winter standen den Hammerskins offensichtlich näher als der B&H-Struktur und entwickelten teilweise dennoch Aktivitäten für B&H. Noch bis 2009 ermittelte die Staatsanwaltschaft Dresden gegen Winter und andere sächsische B&H-Mitglieder wegen des Verdachtes, Blood & Honour unter dem Namen Division 285 fortgeführt zu haben. Eines steht fest: Der erste Sprengstoffproduzent des (späteren) NSU war ein über die Jahre exponierter und gut überwachter Neonazi und der Sprengstoff-Lieferant war ein späterer Spitzel des Berliner LKA. https://www.antifainfoblatt.de/artikel/die-achse-chemnitz-%E2%80%93-ludwigsburg

Dass Thomas Starke Anfang 2001 bereits ein langjähriger Vertrauensmann war, GBA-bestätigt, das frisst die Antifa bis heute nicht. Auch der PUA wehrt sich mit Händen und Füssen dagegen, wie @bio jüngst eindrucksvoll belegte: Selbst wenn man den PUA direkt mit der Nase drauf stupst, ihm seine eigenen Protokolle zitiert, wo das glasklar drin steht. Es wird abgewiegelt.

"Ein Spitzel brachte das TNT" macht der Antifa und der BRD den ganzen schönen Naziterror kaputt, oder was???

Woraus sich -logisch- ergibt: ANTIFA und PUA, das ist Dasselbe :crazy:



"War Martin Scholz Vertrauensperson des Berliner LKA, ja oder nein? War Jörg Winter Vertrauensperson des Berliner LKA, ja oder nein? War Michael Heinze Vertrauensperson? War Sandro Wagner Vertrauensperson, oder war Tino Schuster Vertrauensperson? Das sind alles Informationen, die keinen geheimen Ordnern entnommen sind, sondern wenn man sich mit dem Vorgang ein bisschen auskennt, kommt man ganz von allein auf diese Namen. Darauf hätte ich gern konkrete Antworten."

Clara Herrmann, Gruene http://www.parlament-berlin.de/ados/17/InnSichO/protokoll/iso17-025-wp.pdf
Seite 14


Oh man, da tun sich wieder Abgründe auf ....

Der Wagner hat bspw. die Landser-CD mit verteilt, der Heinze (und seine Freundin) wurden 2003 nach einem Scheinkauf von Waffen (Pumpgun sowie mehrere Handfeuerwaffen) verurteilt, der Scholz war B&H Konzertorganisator. Alles VS, es ist alles VS, staatsinszeniert. Nur das Trio, das mordete 10 Mal tootal unerkannt, spurenlos, und kein Staat wusste was davon :haha:

Vielen Dank für die saubere Recherche :happy:

fatalist
23.12.2013, 04:13
Kann das bitte mal jemand sichern? Ich kann es nicht öffnen, bin wohl zu weit weg...
http://www.parlament-berlin.de/ados/17/InnSichO/protokoll/iso17-025-wp.pdf

Da steht sicher noch mehr Wichtiges drin, gerade zu Berlin.

fatalist
23.12.2013, 04:58
Protokoll 71. Verhandlungstag – 20. Dezember 2013

http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-71-verhandlungstag-20-dezember-2013/


Zeugin:
Charlotte E. (Nachbarin von Zschäpe, Böhnhardt und Mundlos in der ZwickauerFrühlingsstraße (http://www.nsu-watch.info/tag/fruhlingsstrase/)) hat ja nicht geklappt.


Aus Sicht der BAW solle es zu einer Verlesung des Protokolls über die Zeugenvernehmung kommen. RA Stahl sagt, auch die Verteidigung Zschäpe meine, dass man die Vernehmung heute nicht fortzusetzen brauche.



RA Thomas Jauch war ebenfalls Thema:


Danach nimmt für die Bundesanwaltschaft OStAin Greger zu Beweisanträgen Stellung. Zum Antrag auf Ladung der Kriminalbeamten Wo. und La. sagt Greger, das Thema und die Tatsachen halte die BAW nicht für verfahrensrelevant, aber da die Zeugen bereits zu anderen Themen benannt seien, trete die BAW dem nicht entgegen.

Die Beweis- und Beweisermittlungsanträge von RAin von der Behrens und Kollegen auf Vernehmung von RA Jauch seien abzulehnen, weil die Tatsachen, die bewiesen werden sollen, für die Entscheidung ohne Bedeutung seien. Ob der Zeuge 1998 von den Untergetauchten aufgesucht worden und von Zschäpe beauftragt worden sei, und ob er einen inhaltlich weitergehenden Auftrag nicht erhalten habe, all diese Tatsachenbehauptungen würden, so Greger, keine Relevanz für die Schuld- und Rechtsfolgenfrage haben. Denn ob die drei Untergetauchten ein ernsthaftes Interesse an einer Gestellung hatten, könne weder zu Gunsten noch zu Lasten der Angeklagten sprechen, weil sich darüber zu Gesinnung und Rollenverteilung in der terroristischen Vereinigung keine Rückschlüsse ziehen ließen. Relevant wäre das, so Greger, nur wenn es tatsächlich zu einer Gestellung gekommen wäre.

Auch die Inhalte einer beabsichtigten Befragung des RA Jauch erforderten die Ladung nicht. Die Sachverhaltserforschung müsse mit Blick auf den Schuldvorwurf geboten sein, sich gleichsam aufdrängen. Das Gericht müsse nicht jeder entfernten Möglichkeit auf einen potenziellen Erkenntnisgewinn nachgehen. Die Antragsteller, so Greger, würden sich in Spekulationen verlieren, etwa bezüglich eines Verrechnungsschecks. Entsprechendes gelte auch für “Hypothesen” zu Thorsten Heise (http://www.nsu-watch.info/tag/thorsten-heise/), diese würden nur aus Kennverhältnissen und gemeinsam geteilter Ideologie abgeleitet. Greger schließt, dass der Senat sich zu der beantragten Aufklärung nicht gedrängt sehen müsse. Immer gut, wenn BAW und Nebenkläger uneins sind.



RA Stahl sagt, er wolle zwei Anmerkungen anlässlich der Ausführungen der BAW machen. Was die denkbare Vernehmung von RA Jauch angehe, teile die Verteidigung Zschäpe die Einschätzung, der Bedeutungslosigkeit nicht ganz.

Denn die These, die die BAW in der Anklageschrift aufgestellt habe, sei ja, dass die drei Personen abgetaucht seien, um eine terroristische Vereinigung zu gründen. Es spiele schon eine Rolle, ob es Bestrebungen gab, in die Legalität zurückzukehren. Unklar sei aber, ob es überhaupt die rechtliche Möglichkeit gebe, Jauch zu vernehmen.

OStAin Greger widerspricht. Die Anklage gehe nicht davon aus, dass das Abtauchen mit dem Ziel der Gründung einer terroristischen Vereinigung erfolgt sei, sondern dass die terroristische Vereinigung später gebildet worden sei.

RAin von der Behrens sagt, die Nebenklage gehe davon aus, dass das Untertauchen erfolgt sei, nachdem der Entschluss gefasst worden sei, eine terroristische Vereinigung zu gründen. In der “Pseudobeauftragung” von RA Jauch sei lediglich eine Beruhigung der Familie Böhnhardt zu sehen, kein ernsthafter Versuch zurückzukehren, so von der Behrens. Ist das nicht bekloppt, wie die RAin Behrens den Verfassungsschutz komplett ausblendet beim Untertauchen?

Und diese Pfeifen wollen aufklären?


Und Zschäpes Oma wollen sie jetzt auch vorladen, die Nebenkläger...

fatalist
23.12.2013, 05:07
Es fehlen bei NSUWatch die wichtigen Protokolle mit den Aussagen von Prof Mundlos.
Die VT 68-70 fehlen.

Insbesondere die Aussagen zur Privatobduktion an Uwe Mundlos nach der Leichenfreigabe sind wichtig, da wohl das Meiste von den MSM unterschlagen wurde. Wo wurden Schusswunden welchen Kalibers gefunden, wurden gar "unentdeckte" Kugeln entdeckt? Hatte Mundlos 2 Einschüsse, nicht nur einen im Kopf, sondern auch einen in der Brust?

Umso bedauerlicher, dass man sich dann auf die ANTIFA verlassen muss... aber auch @editor64 bringt dazu nichts.

Es ist eine Schande, dass der Prozess nicht stenografiert wird, und diese Protokolle unmittelbar online gestellt werden.
Was da abgeht in diesem Rechtsstaat, bei einem öffentlichen Verfahren, das ist ein Schande.

fatalist
23.12.2013, 05:20
NSU-Trio besaß vermutlich 1998 schon Waffen - Akten wurden vernichtet


22.12.2013 - 22:23 Uhr Erfurt. Die sächsische Justiz hat Ermittlungen eingeleitet, weil Akten zu einem bewaffneten Raubüberfall im Jahr 1998 in Chemnitz vernichtet wurden. Ein Sprecher der Staatsanwaltschaft in Görlitz bestätigte unserer Zeitung, dass "ein entsprechendes Verfahren hier anhängig und in Bearbeitung ist"
http://www.tlz.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Trio-besass-vermutlich-1998-schon-Waffen-Akten-wurden-vernichtet-737122172


Der Kölner Rechtsanwalt
Eberhardt Reinecke, der im Münchner NSU-Prozess als Nebenkläger Opfer des Nagelbombenanschlags in Köln aus dem Jahr 2004 vertritt, hatte Mitte November eine Anzeige an das sächsische Justizministerium gesandt. Von dort wurde sie nach Information unserer Zeitung an die Staatsanwaltschaft nach Görlitz weitergeleitet. Der Rechtsanwalt wirft der Chemnitzer Staatsanwaltschaft "Urkundenunterdrückung" oder sogar "Strafvereitelung im Amt" vor.

Sollte sich der Vorwurf bewahrheiten, wäre es ein weiterer Fall von unzulässiger Aktenvernichtung beim NSU-Komplex. Der NSU-Untersuchungsausschuss im Bundestag hat bereits Fälle von Aktenvernichtung vor allem beim Bundesamt für Verfassungsschutz aufgedeckt.Hintergrund der Anzeige ist ein in der Anklage der Bundesanwaltschaft für den NSU-Prozess erwähnter Raubüberfall vom 18. Dezember 1998. Danach sollen an diesem Abend Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt einen Supermarkt in einer Chemnitzer Plattenbausiedlung ausgeraubt haben. Laut Anklage forderten zwei mit Tüchern und Wollmützen vermummte Täter von einer Kassiererin die Tageseinnahmen. Einer der beiden jungen Männer soll die Frau mit einer Pistole bedroht haben.Die Verkäuferin übergab das Geld. Als die Täter flüchteten, folgte ihnen ein 16-Jähriger. Laut Bundesanwaltschaft sollen die Räuber mehrfach gezielt auf dessen Brust und Kopf geschossen haben, so dass er von der Verfolgung abließ. Die Ermittler fanden damals Einschussspuren an einer Hauswand.
Mundlos und Böhnhardt seien damals mit rund 30.000 Mark entkommen. Jetzt wird es merkwürdig:


Allerdings fand sich der Vorgang noch im Auskunftssystem der Polizeidirektion, so dass eine Kassiererin als Zeugin für den Raubüberfall noch ausfindig gemacht werden konnte. Und die sächsische Polizei hatte drei am Tatort sichergestellte Patronenhülsen noch in ihrer Asservatenkammer gelagert.

Laut einem Gutachten des Bundeskriminalamtes sollen diese drei Hülsen und zwei weitere Hülsen, die Ende 2011 im mutmaßlich letzten NSU-Quartier in Zwickau gefunden wurden, aus der gleichen Waffe abgefeuert worden sein. Wegen dieser Übereinstimmung und der damaligen Täterbeschreibung geht die Bundesanwaltschaft davon aus, dass
Mundlos und Böhnhardt 1998 den Überfall begangen haben.

Rechtsanwalt
Reinecke sieht die Aktenvernichtung im Gegensatz zum Chemnitzer Oberstaatsanwalt als "unzulässig" an. Er verweist darauf, dass die Bundesanwaltschaft den Überfall wegen der Schüsse unter anderem als "versuchten Mord" bewertet. Dann hätten die Akten nicht vernichtet werden dürfen, weil diese Tat nicht verjährt. Auch bei einem "schweren Raub" hätten die Unterlagen nicht geschreddert werden dürfen. Dann würde die Verjährungsfrist 20 Jahre betragen. Die Akten sind "weg", aber die Hülsen waren noch da, und die passten zu Hülsen aus der Ruine des NSU?
Und schiessen konnten die damals auch nicht???

Zufälle gibbet, det gloobt man kaum... :?

fatalist
23.12.2013, 05:49
Der NSU-Prozess: Grosser Aufwand, wenig Ertrag

Aufschlussreich beim NSU-Prozess war die Vernehmung von Elternteilen der toten Neonazis. Es wurde deutlich, in welchem familiären Umfeld sich die jungen Männer radikalisierten.
Quelle: http://www.nzz.ch/aktuell/international/auslandnachrichten/grosser-aufwand-wenig-ertrag-1.18209684

Die Schweizer sehen das wohl richtig: Viel Rauch, wenig Feuer. Grosse Show ohne Substanz.


Neue Erkenntnisse zum Kern des Geschehens hat der Prozess, dessen Ende nicht absehbar ist, nach mehr als 70 Verhandlungstagen und der Anhörung von rund 100 Zeugen kaum gebracht.

Das gilt auch für die Rolle Zschäpes bei den zehn Morden und zwei Sprengstoffanschlägen, die der NSU zwischen 2000 und 2007 nach Überzeugung der Bundesanwaltschaft aus rassistischen Motiven begangen hat. Die Hauptangeklagte schweigt und will dies nach Auskunft und auf Rat ihrer drei Anwälte weiterhin tun.

Bestätigt wurde im Prozess aber, dass die mittlerweile 38-Jährige schon seit Mitte der neunziger Jahre in Jena sehr eng mit Böhnhardt und Mundlos befreundet war und deren rechtsradikale Ansichten in vollem Umfang teilte. Im Untergrund verwaltete sie nach Aussagen von Ferienbekanntschaften die Finanzen des Trios. Ob ihr aber nachgewiesen werden kann, dass sie von den Morden und Sprengstoffanschlägen wusste, ist weiterhin offen. Von welchen Morden denn? Sind die bewiesen?




«Schuld ist der Westen»

Aufschlussreich waren im Prozess die Vernehmungen der Mutter Uwe Böhnhardts und des Vaters von Uwe Mundlos. Es wurde deutlich, vor welchem familiären Hintergrund sich die beiden späteren Mörder politisch radikalisierten. Sowohl Brigitte Böhnhardt (65), eine ehemalige Lehrerin für lernbehinderte Kinder, als auch der pensionierte Informatikprofessor Siegfried Mundlos (67) empfinden ein tiefes Misstrauen sowohl gegen das politische und gesellschaftliche System als auch die Sicherheitsbehörden der Bundesrepublik. Es entstand der Eindruck, als hätten die Söhne diese negative Grundhaltung übernommen, aber im Unterschied zu ihren Eltern als Rechtsextremisten vertreten.


Brigitte Böhnhardt machte ausschliesslich Einflüsse aus dem Westen dafür verantwortlich, dass ihr Sohn nach 1990 zum Neonazi wurde. Erst sei er durch das von der alten Bundesrepublik übernommene Schulsystem aus der Bahn geworfen worden und habe keine Arbeit gefunden. Schliesslich seien Rattenfänger gekommen, denen ihr Sohn alles nachgeplappert habe. Als weitere Hauptschuldige haben sowohl Mutter Böhnhardt als auch Vater Mundlos die Polizei und den Verfassungsschutz ausgemacht, die ihre Söhne immer wieder zu Unrecht verdächtigt, verfolgt und misshandelt hätten. Die rechtsradikalen Straftaten, die die beiden schon vor dem Untertauchen 1998 begangen hatten, stellten sie als harmlose «Spinnereien» da. Siegfried Mundlos leistete sich zudem noch heftige Wortwechsel mit Richter Götzl und beleidigte ihn.


Bei diesen beiden Vernehmungen trat auch eine merkwürdige Parallele in den Familien der toten Neonazis zutage. Ihre einzigen Geschwister, zwei ältere Brüder, waren von schweren Schicksalsschlägen betroffen. Der damals 17-jährige Bruder von Uwe Böhnhardt kam 1988 auf ungeklärte Weise ums Leben. Seine Leiche wurde offenbar von Unbekannten ohne weitere Erklärung nachts vor der Haustür abgelegt. Und der ältere Bruder von Uwe Mundlos ist von Geburt an gelähmt und ein Pflegefall. Wenigstens relativ wenig Häme bei der NZZ. Ansonsten wird nachgeplappert, alles wie in der BRD auch.

Wenn wirklich über 600 Zeugen vernommen werden sollen, dann dauert dieses Spektakel noch Jahre...

brain freeze
23.12.2013, 06:53
Kann das bitte mal jemand sichern? Ich kann es nicht öffnen, bin wohl zu weit weg...
http://www.parlament-berlin.de/ados/17/InnSichO/protokoll/iso17-025-wp.pdf

Da steht sicher noch mehr Wichtiges drin, gerade zu Berlin.

http://www.file-upload.net/download-8433902/iso17-025-wp.pdf.html

fatalist
23.12.2013, 06:54
Wie das Bundeskriminalamt die Öffentlichkeit in die Irre führt

21.02.2012 - 22:59 Uhr
Mutmaßliche Verbindungen der Rechtsterroristen nach Oberweißbach wurden vom Bundeskriminalamt zum Teil heftig dementiert. Dennoch werden neue Details bekannt.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Wie-das-Bundeskriminalamt-die-Oeffentlichkeit-in-die-Irre-fuehrt-1466055955 (http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Wie-das-Bundeskriminalamt-die-Oeffentlichkeit-in-die-Irre-fuehrt-1466055955)

3 Schüsse, nicht 2:


Das BKA teilte gestern mit, die Aussagen der beiden eingesetzten Polizeibeamten ließen den Schluss zu, dass es bei ihrer Annäherung an das Fahrzeug "vermutlich aus dem Wohnmobil heraus eine Schussabgabe gegeben hat".

Die beiden Polizisten berichteten von insgesamt drei Knallgeräuschen. Laut BKA sprächen die bisherigen Erkenntnisse auch dafür. Basiert auf 23.11.2011

Die MP Pleter ist imo eine Finte, es gab 3 Schüsse auf die Uwes. 2 auf Mundlos, 1 auf Böhnhardt. 1 Brustschuss, 2 Kopfschüsse.

_________________

Wer ist Wohllebens Schwager?


Allerdings bestätigte das Ordnungsamt, dass sich in den Jahren vor dem Mord an
Kiesewetter ein Neonazi in der Gaststätte eingemietet hatte. Nach Recherchen unserer Zeitung handelt es sich dabei um David F., der mit dem damaligen NPD-Funktionär
Ralf Wohlleben verschwägert ist. Beide waren in den 1990er-Jahren mit dem Terroristen-Trio Uwe Böhnhardt,
Uwe Mundlos und Beate Zschäpe in der rechtsradikalen Szene in Jena aktiv. F. und
Mundlos gingen zudem auf die selbe Schule.

David F. mietete die Gaststätte von Ende 2005 bis Ende 2006. In dieser Zeit fand auch mindestens ein größeres Neonazi-Konzert statt, das von
Wohlleben mitorganisiert wurde.


” 2000/2001: In diesen Jahren sollen Personen aus dem NSU-Umfeld nach Ludwigsburg und Umgebung gezogen sein, wie Medien berichten. Dazu gehört der Neonazi Markus Friedel, der in Jena zusammen mit dem Trio an einer Kreuzverbrennung in Ku-Kux-Klan-Manier teilgenommen haben soll und später nach Heilbronn übersiedelte. http://www.swp.de/bietigheim/lokales/landkreis_ludwigsburg/print/art1188795,1985802


Es gibt noch sechs offene DNA-Spuren am Streifenwagen und an der Bekleidung des schwer verletzten Beamten.” Kontext Wochenzeitung/Thomas Moser 30.4.2013 (http://www.kontextwochenzeitung.de/index.php?id=69&requesturi=/newsartikel/2012/09/nsu-ist-nicht-neckarsulm/)

@nachdenkerin: Du hattest geschrieben, der Schwager Wohllebens heisst David Feiler.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6552400&viewfull=1#post6552400

Das kam aus dem Schäfer-Gutachten und dem PUA-Bericht.


Feiler David (http://www1.dastelefonbuch.de/?cmd=detail&recuid=5LD6YXOAG2AY7LUGKVZBWCBP5FAMS6AUPMIGTZAC&recSelected=0&bi=131&kw=David%20feiler&ci=jena&ciid=4487&seed=458857957&ort_ok=1&vert_ok=1&buab=364100&cx=76438&cy=-7409&lat=50.926994&lon=11.586991&ci_kgs=16053000&mdest=sec1.www1&cmd=detail&searchid=&pageNo=1&sp=51&aktion=38)Merseburger Str. 2, 07743 Jena, Nord den gibts in Jena jetzt.
Dieser David Feiler soll der Stecher von Beate Zschäpe gewesen sein. Ende 1997.



Ohne Anlagen offen – mit Anlagen GEHEIM – amtlich geheimgehalten28


– Mit E-Mail vom 10.03.2010 wandte sich David F. an das BKA mit der Frage,
ob es sein könne, „dass die ‚Döner‘-Mordserie von dem selben Täter wie
beim Mordfall in Heilbronn begangen wurde, wenn ja könnte ich sicher
weiterhelfen“ (vgl. MAT A BKA-2/25a, Bl. 476 - 478).


Das BKA sandte diese E-Mail an die BAO Bosporus nach Nürnberg und an
die Soko Parkplatz beim LKA Baden-Württemberg. Erst 2012 wurde David
Friedel vernommen (vgl. MAT A GBA-4/16, Bl. 2 ff.). Wieso schreiben die "Friedel" im Klartext?
Könnte das ne Finte sein, und der Mann, der die 300.000 Euro Belohnung wollte, das war David Feiler, der Schwager vom Wohlleben?

Das muss mal aufgedröselt werden...

fatalist
23.12.2013, 06:55
http://www.file-upload.net/download-8433902/iso17-025-wp.pdf.html
Danke ;)

NZZ konnte ich auch nur via Proxy lesen... die blocken Asiaten ;)

brain freeze
23.12.2013, 07:02
Betrifft Suizide bei Thüringer Polizei:
Nach meiner Information hängen sie mit semiprofessionellen Umstrukturierungsmaßnahmen zusammen. Man muß da ein bißchen aufpassen.

fatalist
23.12.2013, 07:09
Betrifft Suizide bei Thüringer Polizei:
Nach meiner Information hängen sie mit semiprofessionellen Umstrukturierungsmaßnahmen zusammen. Man muß da ein bißchen aufpassen. Mal schauen, ob @Delao da noch was aus Compact einscannt ;)

fatalist
23.12.2013, 07:15
Prof Mundlos faxte dem LKA nach dem Untertauchen, dass die 3 mit Wohllebens Auto unterwegs waren.
PUA-Bericht, Seite 323


In den Akten ist zudem ein auf den 4. April 1998 datiertes, mit der Ortsangabe Jena versehenes Faxschreiben enthalten, welche in der Faxleiste die Datumsangabe 03/05/98 enthält. Das Schreiben als solches ist nicht unterzeichnet und an Herrn Dreßler, Soko „REX“, gerichtet. In dem Schreiben wird Folgendes mitgeteilt:

„Sehr geehrter Herr Dreßler,

nach dem Hinweis vom 22.2. im Anschluss an die Sendung Kripo Live (die Zeugin der Hausdurchsuchung von 26.1.98 in der Leipziger-Str. in Jena und gleichzeitige Kontaktperson der ‚Bombenbastler‘ betreffend), möchten wir Ihnen heute mitteilen, dass Herr Ralf Wohlleben und seine Freundin in engem Kontakt mit den ‚sogenannten Bombenbastlern‘ stehen. Insbesondere wurde der PKW von Herrn Wohlleben (ein weißer Peugeot 205 XS) mit großer Wahrscheinlichkeit bis vor wenigen Tagen von den oben erwähnten Personen genutzt. Seit ungefähr zwei Tagen steht das Fahrzeug ohne Kennzeichen wieder hinter dem Haus Prüssing-Str. 11/Jena-Göschwitz, in dem Herr Wohlleben mit seiner Freundin lebt.

Handschriftlich ist auf dem Schreiben Folgendes hinzugefügt:

„Fax d. Herrn Mundlos, meldet sich am 5.3.98, 9.20 nochmals telef. und wiederholte die o.g. Angabe. Info an die Zielfahndung (Paraphe) Herrn Deterding 5.3.98 / 11.00


R – AL 3 wegen MEK, nicht 14 T. nicht möglich, Info DL 61 (Paraphe)“ Das Auto soll Rachhausen am 16.2. zurück gebracht haben.

Das LKA wusste also Bescheid, auch die Zielfahndung!!!, wie man das Trio finden konnte: Über Ralf Wohlleben.
Wer hat das bereits 1998 beim LKA Thüringen gebremst?

Jakstat (Bremser 2003) kam ja erst Anfang 2001. Der wars nicht. Wer dann?

brain freeze
23.12.2013, 07:17
Mal schauen, ob @Delao da noch was aus Compact einscannt ;)

Ja, nichts ausschließen, aber ich sag nur "Küstenwache".

fatalist
23.12.2013, 08:20
was sich am Oberlandesgericht München in den vergangenen acht Monaten abgespielt hat, ist ein Stück dunkle deutsche Zeitgeschichte“, so der Autor im Tagesspiegel.

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/12/23/rechtsextremismus-fokus/

dem kann ich nur zustimmen, dem Herrn Frank Jansen von der Antifa: ein wahrlich dunkles Kapitel der Zeitgeschichte ist diese Gerichtsshow in München.



Den Ablauf der Verhandlung beschreibt Jansen mit drastischen Worten. “Die Fotos der Toten, die bitteren Aussagen der Angehörigen, gequält durch den Verlust eine Vaters, Bruders, Sohnes und durch die stigmatisierenden Ermittlungen der Polizei, dann noch die Äußerungen mancher Zeugen, die für die Opfer wenig Mitleid empfinden, aber Zschäpe ausdrücklich als nett und kinderlieb beschreiben – was sich am Oberlandesgericht München in den vergangenen acht Monaten abgespielt hat, ist ein Stück dunkle deutsche Zeitgeschichte“, so der Autor im Tagesspiegel. Glaubt der den Murx, den er da absondert???


DIE WELT hat das Urteil auch schon gefällt:


Per Hinrichs beschäftigt sich in der Welt am Sonntag (http://www.welt.de/print/wams/politik/article123207769/Kunst-der-Verdraengung.html) mit den Eltern der mutmaßlichen NSU-Terroristen. “Wenn Kinder zu Terroristen werden, stellt das ihre Familien vor beinahe unlösbare Probleme”, schreibt er. “Halten Sie weiter zu ihren Töchtern und Söhnen, gelten sie schnell als Sympathisanten der Tat, verblendet durch übertriebene Liebe und ignorant dem Schicksal der Opfer gegenüber.”

Zu einem Bruch mit den Kindern käme es selten, vielmehr könnten Eltern nur langsam die Erkenntnis an sich Heranlassen, dass das eigene Kind ein Mörder ist. Hinrichs vergleicht das Schicksal der Familien von Mitgliedern des NSU mit denen der Roten-Armee-Fraktion (RAF). Es gäbe viele Gemeinsamkeiten in der Trauer und Verarbeitung, doch auch ein wichtiger Unterschied: “Die politischen Motive der RAF waren zumindest in ihrer Entstehungsphase für viele Menschen nachvollziehbar, jedenfalls als es nur um Brandanschläge auf Kaufhäuser ging und noch keine Repräsentanten des Staates hingerichtet wurden. Es gab ‘Sympathisanten’, und die Ablehnung etwa des Vietnamkrieges war weit verbreitet. Die rassistische Ideologie des NSU aber, die neun Leben von Migranten vernichtete, trifft heute im Grunde überall auf Verachtung und Ekel.” Der 10. Mord an einer Deutschen Polizeibeamtin trifft heute im Grunde überall jedoch nicht auf Ablehnung?

Hinrichs, den Namen muss ich mir merken.

http://pbs.twimg.com/profile_images/2328230160/m65s7j1hlj6ba5yuz2ym_normal.jpeg



Wer ist Frank Jansen?



Fragen an Frank Jansen und Britta Schellenberg

http://www.info-rechtsextremismus.de/bilder/wahlen/jansen-150x200.jpg
Frank Jansen ist Redakteur beim Berliner Tagesspiegel und Experte in Sachen Berichterstattung über Rechtsextremismus. Der Journalist beschäftigt sich seit mehr als 17 Jahren mit dem Thema kennt sich in der rechtsextremen Szene bestens aus. Ach du Scheixxe...


Seit Anfang 1997 mache ich eine Langzeitstudie über ein Opfer rechter Gewalt. So geht "neutrale Berichterstattung" :fuck:

Hellangel
23.12.2013, 08:38
Wie das Bundeskriminalamt die Öffentlichkeit in die Irre führt

21.02.2012 - 22:59 Uhr
Mutmaßliche Verbindungen der Rechtsterroristen nach Oberweißbach wurden vom Bundeskriminalamt zum Teil heftig dementiert. Dennoch werden neue Details bekannt.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Wie-das-Bundeskriminalamt-die-Oeffentlichkeit-in-die-Irre-fuehrt-1466055955 (http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Wie-das-Bundeskriminalamt-die-Oeffentlichkeit-in-die-Irre-fuehrt-1466055955)

3 Schüsse, nicht 2:

Basiert auf 23.11.2011

Die MP Pleter ist imo eine Finte, es gab 3 Schüsse auf die Uwes. 2 auf Mundlos, 1 auf Böhnhardt. 1 Brustschuss, 2 Kopfschüsse.

Natürlich ist die MP Pleter eine Finte, da man von ihr keine Hülsen gefunden hat (soweit mir bekannt). Keine Hülsen = keine Schüsse.

Die "Schüsse" auf die angeblich umstellten und annäheren zwei Polizeibeamten gehören wohl auch zum Drehbuch, Kapitel "Dramaturgie".
Stellt sich nur dann die Frage, wer hat geschossen? Aus der Deckung der Beamten konnten die eine (eventl.) flüchtende Person nicht erkennen?
Wollten sie diese nicht erkennen? Was ich nicht glaube, da sie dann den Mörder kennen mussten, denn es hätte auch B&M sein können und hätten
auf diese Person geschossen.

fatalist
23.12.2013, 08:41
Ja, nichts ausschließen, aber ich sag nur "Küstenwache". Wir wissen ja jetzt dank bundestag.de, dass Thomas Starke am 2.1.2001 Generalbundesanwalt-bestätigt ein langjähriger Vertrauensmann (von BRD-Diensten) war.

Ein Kommentar vom Gronbach, eine Antwort auf einen anderen Kommentar von einem gewissen Rolf (mein alter ego) wird jetzt interessant, den ich damals als Spinnerei abtat.

Wurde mir gerade empfohlen, vielen Dank. Wie klein die Welt doch ist...


zu 2. TNT des Thomas S.. übergeben an das Trio in Jena Ende 1997.Laut eigener Aussage übergab Thomas S. ca. 1,1 kg TNT, es werden auch 1,4 kg genannt, und 1.392 Gramm. Dieses TNT wurde aber niemals gewogen.
http://www.otz.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/Beweismittel-zu-NSU-Bombentrio-bereits-vernichtet-654327993


Hierzu, daher kann man die Verbindung Peter Naumann – TNT – NSU ruhig ausschliessen, dieser Vermerk –

Der in Chemnitz agierende Neonazi Thomas Starke arbeitete ab 1995 für das LFV Sachsen. Während einer “Sonnwendfeier” in Sachsen wurde Thomas Starke von einem Uwe Mundlos auf Waffen und Explosivstoffe angesprochen. Nach Rücksprache mit seinem Quellenführer wurden ihm ca. 2.7 kg unbrauchbar gemachter TNT übergeben, welches er an Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt übergab, nachdem ein Jörg Krautheim den direkten Kontakt zu der THS Gruppe in Jena herstellte. Im Zusammenhang mit diesen Treffen wurde auch ein Michael Burkert erwähnt. (Quelle Landesamt für Verfassungsschutz Sachsen)


Damit kann man relativ sicher davon ausgehen, dass Thomas Starke alias VP Rebe i.A. seiner Dienstherren das TNT besorgte. Man bemerke “unbrauchbar gemachtes TNT” ……… Die antifa schreibt von einem Jörg Winter, von dem das TNT kam. Dann war es aber kein "unbrauchbar gemachtes TNT" vom VS.

Und wozu brauchte Starke einen Kontaktmann Jörg Krautheim, wenn Starke und Mundlos sich doch seit Jahren kannten. Das ergibt keinen Sinn.

Starke war Informant Rebe des Sachsen-LFV?

nachdenkerin
23.12.2013, 08:45
.....
Das hat was mit Logik zu tun.

Man hat, und so ist meine Überlegung dazu, alle Asservate aus Garagen und Wohnungen nicht getrennt durchnummeriert, sondern alles gemeinsam. Nur so konnte im Juni 98 eine Zuordnung der Garage Nr.5 zu BMZ gelingen: Indem man Asservate mit persönlichem Bezug (Adresslisten, Ausweis etc) zu Garagen-Asservaten erklärte, also die Garage mit diesem Trick BMZ dann eben doch zuordnen konnte.....

Eigentlich wollte ich die Chronologie erstelle bzw. meine alte Chronologie gründlich überarbeiten, aber da bin ich nun nochmals bei den Asservaten hängen geblieben. Naja, das Jahr ist ja noch lang.

Aber zu Deinem Beitrag. Ob jetzt Garage oder Wohnung, klammere ich jetzt mal aus, weil in dem Fall unwichtig. Ich bin nun zu der Meinung gekommen, das müsste an den Knast-Briefen gelegen haben.


Zeuge Michael Brümmendorf: Nein, soweit ich mich erinnere, war da überhaupt gar keine Tüte. Ich habe mich also konzentriert auf diesen Karton, der auch in meinem Asservatenauswertungsvermerk konkret auch bezeichnet worden ist, und da habe ich die Liste draus entnommen und entsprechende Auswertungen gefertigt. http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf S. 9


Dies ergibt sich aus einem handschriftlichen Vermerk des Zeugen Brümmendorf, in dem es unter anderem heißt:

„1. Aus Ass. 20 B. 1- Garage 5 –

– Hinweis


auf Thomas Starke

auf Thorsten S.

als mögl. UnterschlupfPUA-Bericht S. 334

Dementsprechend hat Brümmendorf KEINE Tüte gesehen. Unter Asservat 20.B.1 gibt er einen Hinweis auf Thomas Strake und Torsten Schau.

Das Asservat 20.B.1 ist aber eine Tüte, Brümmendorf hat aber KEINE Tüte gesehen. In der Tüte ist der Schriftverkehr von Mundlos mit Thomas Starke enthalten.


Clemens Binninger (CDU/CSU): …… ich zitiere immer die Originalasservatenliste der Kollegen, die damals die Durchsuchung gemacht haben und das handschriftlich feinsäuberlichst über mehrere Seiten aufgelistet haben


20.B.1

- das ist wieder die zweite REWE-Tüte,… http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf S. 12


……. das Asservat 20.B.1 - das ist in der Plastiktüte, also in einer der beiden REWE-Tüten der Aktenordner „Informatikgrundlagen“; das stand zumindest drauf - - http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf S. 11


Unter laufender Nummer 20: REWE-Plastiktüten (A u. B) http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf , S. 3


Im Durchsuchungs- und Sicherstellungsprotokoll der Garage Nr. 5 an der Kläranlage sind unter der lfd. Nr. 20 zwei „REWE-Plastiktüten“ (A. u. B.) aufgeführt. Die Plastiktüte B enthielt ausweislich des Protokolls neben anderen Gegenständen, wie etwa Fotos und Negativen und einer Liste mit Kennzeichen von Polizeifahrzeugen einen Aktenordner mit der Aufschrift „Informatik Grundlagen“, der im Protokoll als Asservat „20 B. 1“ aufgeführt wird.PUA-Bericht S. 333

Brümmerdorf hat aber keine Tüte gesehen. Das Spiel muss was mit Thomas Starke zu tun haben.


Möglicherweise war das Trio in dieser Zeit auch öfter bei Starke selbst in der Wohnung. Ein damaliger Nachbar von Starke in Chemnitz hat angegeben, er habe Mundlos 1998 dort mehrfach gesehen.PUA-Bericht S. 159



„Den letzten Kontakt zu Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe hatte ich … Das muss so im Mai/Juni ´98 gewesen sein.PUA-Bericht S. 159


23. Juni 1998 Haftbefehlneufassung


Zeuge Michael Brümmendorf: Ich habe nach Sichtung der Unterlagen dieser JVA-Schriftverkehrreihe, sage ich mal - - Das war ein Aktenordner, soviel ich das weiß. http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf S. 12



Im August 1998 wurde die Zielfahndungsabteilung des LKA Thüringen auf Thomas Starke aufmerksam, da dieser zu den in der rechten Szene Chemnitz relevanten Personen gehörte. PUA-Bericht S. 298


Thomas Starke wird erstmals im August 1998 aktenkundig……..Aus dem hierbei angelegten Vermerk geht nicht hervor, dass der Zielfahndungsabteilung, die diese Ermittlungen vornahm, die in der Garage Nr. 5 aufgefundenen Briefe bekannt waren. PUA-Bericht S. 335


Die Telefonliste wurde im Hinblick darauf, dass sie nach Kenntnis des Zeugen Brümmendorf aus einem Asservat mit der Bezeichnung „23.6“ stammt, als Asservat „23.6.1“ bezeichnet. Ein Asservat mit der Bezeichnung „23.6“ ist jedoch im Durchsuchungs- und Sicherstellungsprotokoll bzgl. der Garage Nr. 5 an der Kläranlage vom 26. Januar 1998 nicht genannt……dass durch das BKA nach Übernahme der Asservate nach dem 4. November 2011 sämtliche als „23.6.X“ bezeichneten Asservate in dem Pappkarton mit der Aufschrift 23 C“ aufgefunden wurden, ist zu vermuten, dass es sich hierbei um einen aus welchen Gründen auch immer erfolgten Lesefehler des Zeugen Brümmendorf handelt.PUA-Bericht S. 332

Lediglich der Pappkarton hatte die Aufschrift „23 C“, also nicht die am 26. Januar aufgenommenen Asservate.

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20.1.3 „Mappen mit diversen Papieren“ http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf S. 3


Meine Hypothese:

Es gab das vorhandene Asservat Nummer 20 bzw. in der Feingliederung z. B. 20.1.3 was auch abgeändert als 20.A und fortlaufenden 20.B und etc. bezeichnet wird. Genau das wertete Brümmendorf aus.

Die Asservate wurden aber von den Initiatoren gesplittert

Nummer 20: spätere Bezugnahme

neue Nummer 23: sofortige Geltung


Im Asservat Nummer 20 befand sich der Schriftverkehr von Mundlos mit Thomas Starke. Irgendwie muß da was enthalten gewesen sein, was eine Verbindung zu der Garage schaffte. Die Briefe könnten m. E. den Anlass gegeben haben, einen neuen Haftbefehl mit Einbeziehung der Garage zu bewirken. Die Briefe kommen dann aber zuerst rund 5 Monate zur Geltung, als das Trio schon „sicher“ untergetaucht war.

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Bei Thomas Starke ist das Jahr 1996 interessant.

• Haftentlassung aus JVA Waldheim (mindestens bis 14. oder 19. April 1996 bestand noch Schriftverkehr)
• besorgte angeblich dem Trio Sprengstoff
• in SA-ähnliche Uniform im KZ Buchenwald gewesen
• Verhältnis mit Beate Zschäpe
• Zschäpe mietet angeblich im August Garage bei Apel an


Interessant ist auch dieser Widerspruch:


Aus Ass. 20.B.1 - Garage 5 –

=> Hinweis


auf Thomas STARKE

auf Torsten SCHAU

als mögl. Unterschlupf http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf S. 12


Das gleiche nochmal im PUA-Gesamtbericht


„1. Aus Ass. 20 B. 1- Garage 5 –

– Hinweis auf


Thomas Starke

auf Thorsten S.

als mögl. Unterschlupf PUA-Bericht S. 334


nun „mögl. „ nicht unterstrichen und Thorsten mit „h“ geschrieben.


Unmittelbar nach ihrem Untertauchen am 26. Januar 1998 wohnten Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe zunächst für etwa zwei Wochen bei Thomas Ro. in Chemnitz, Friedrich-Viertel-Straße 85. Diese Bleibe hatte ihnen Thomas Starke vermittelt. PUA-Bericht S. 313



Vorerst schlüpfen die drei Flüchtigen bei Thomas S. unter, einem guten Kumpel, dem Uwe Mundlos in den vergangenen Jahren stets pflichtbewußte Briefe in den Knast geschickt hatte, um ihn als <<nationalen politischen Gefangenen>> zu unterstützen. Buch „die Zelle“, S. 25

Also wir haben als Möglichkeit zuerst einmal „Torsten Schau“ der nachher zu „Thorsten Schau“ wird und angeblich auch Knast-Korrespondenz mit Mundlos gehabt haben soll. Dann haben wir als Feststellung „Thomas Ro.“ und zu guter Letzt sollte es nun doch Thomas S. sein, was dann auf Grund der anderen Knast-Korrespondenz nur Thomas Starke sein kann. Dementsprechend müssten sie die ersten zwei Wochen bei Thomas Starke gewohnt haben.

Ich bin der Überzeugung, dass die Abänderung des Haftbefehls und die damit verbundene Bezugnahme auf die Garage etwas mit Thomas Starke zu tun hat, mit größerer Wahrscheinlichkeit war es der Schriftverkehr.

fatalist
23.12.2013, 08:46
Natürlich ist die MP Pleter eine Finte, da man von ihr keine Hülsen gefunden hat (soweit mir bekannt). Keine Hülsen = keine Schüsse. Da "klemmte" ne Patrone drin, als man sie fand. Für mich klare Manipulation.

WICHTIG: 3 Schüsse fielen im Womo.


Die "Schüsse" auf die angeblich umstellten und annäheren zwei Polizeibeamten gehören wohl auch zum Drehbuch, Kapitel "Dramaturgie".
Stellt sich nur dann die Frage, wer hat geschossen? Aus der Deckung der Beamten konnten die eine (eventl.) flüchtende Person nicht erkennen?
Wollten sie diese nicht erkennen?

Was ich nicht glaube, da sie dann den Mörder kennen mussten, denn es hätte auch B&M sein können und hätten
auf diese Person geschossen. Bahnhof, sorry, was meinst Du ???

fatalist
23.12.2013, 08:54
Ich bin der Überzeugung, dass die Abänderung des Haftbefehls und die damit verbundene Bezugnahme auf die Garage etwas mit Thomas Starke zu tun hat, mit größerer Wahrscheinlichkeit war es der Schriftverkehr.
Du musst mir nur erklären, warum es keine Verbindung zur Garage Nr.5 gab, wenn doch Uwe Mundlos Briefe (egal an wen geschrieben) dort gefunden wurden. Das ist mir nicht klar.

Delao
23.12.2013, 08:55
Schon jetzt gibt es sechs angebliche Selbstmorde – die zwei Hauptverdächtigen Uwe Mundlos und Uwe Böhmhardt, der aussagewillige Florian Heilig und drei hohe Polizeibeamte aus Thüringen.
Der Bereicht ist 10 Seiten lang und dürfte hochinteressant werden.

Hat das jemand mitbekommen?
Ja, es gibt da noch diesen Bericht über drei angebliche Selbstmorde bei der Polizei zwischen 2001 und 2002.
Im Netz war über diese Leute allerdings nicht viel bzw. teilweise gar nichts zu finden.


So sollen im August 2001 innerhalb von vier Tagen gleich zwei Beamte Suizid begangen haben.

Kriminalkommissar Erwin Friese leitete die Abhörtechnik des LKA und war in dieser Funktion mit der Telefonüberwachung auch der rechtsradikalen Szene betraut. Er wurde erschossen in der Toilette seiner Behörde aufgefunden.

Achim Koch war Leiter der Einsatzgruppe ZEX gewesen, die gegen rechts ermittelte. Er hängte sich im Keller seines Hauses auf, an einer Hundeleine.
"Für mein Dafürhalten ist das aufgrund der Tatsache, dass er in dieser besonderen Position war, LeiterdieserEG ZEX[...] irgendwie ein Zeichen, was dieser Mann setzt" sagte sein LKA Mario Metzer vor dem Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss. Kochs Abschiedsbrief wurde unter Verschluss genommen. Auch der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages bekam ihn nicht zu sehen.

Völlig unerwartet verstarb Ende Mai 2002 der erst 58-jährige Polizeiabteilungsleiter Klaus Jürgen Reimer an Herzversagen. Er hatte im Juli 2000 darauf gedrängt, dass neben dem Landesamt für Verfassungsschutz auch die Polizei "sebständige alleinige Info-Beschaffung" betreiben solle - ein Hinweis auf den Aufbau eigener V-Leute in der Szene. Ex-Innenminister Willibald Böck(CDU) orakelte, Reimer sei "nicht von ungefähr in dieser Nacht gestorben" Das Innenministerium versicherte in einer Stellungnahme, für Fremdverschulden liege kein Anhaltspunkt vor - vorauseilendes Dementi einer Behauptung, die niemand aufgestellt hatte.
COMPACT 1/2014 S.19/20

Es folgt ein Bericht über die"Säuberung" im Thüringer Polizeiapperat im Jahr 2000.

fatalist
23.12.2013, 09:21
Ja, es gibt da noch diesen Bericht über drei angebliche Selbstmorde bei der Polizei zwischen 2001 und 2002.
Im Netz war über diese Leute allerdings nicht viel bzw. teilweise gar nichts zu finden.


COMPACT 1/2014 S.19/20

Es folgt ein Bericht über die"Säuberung" im Thüringer Polizeiapperat im Jahr 2000. Mucas Gracias.


Achim Koch war Leiter der Einsatzgruppe ZEX gewesen, die gegen rechts ermittelte. Er hängte sich im Keller seines Hauses auf, an einer Hundeleine.

"Für mein Dafürhalten ist das aufgrund der Tatsache, dass er in dieser besonderen Position war, LeiterdieserEG ZEX[...] irgendwie ein Zeichen, was dieser Mann setzt" sagte sein LKA Mario Metzer vor dem Thüringer NSU-Untersuchungsausschuss. Kochs Abschiedsbrief wurde unter Verschluss genommen. Auch der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages bekam ihn nicht zu sehen.
Den Fall kannte ich, und der Abschiedsbrief ist sicher interessant. Das Jahr war mir unbekannt. EG heisst Ermittlungsgruppe, nicht Einsatzgruppe. ZEX steht für Zentralstelle Extremismus. Das waren die LKA-Jungs im LFV-Gebäude.


Die anderen beiden Fälle kenne ich nicht, "zufälliges Herzversagen" überzeugt mich auch nicht wirklich, aber das hier ist schon ein Hammer:


Kriminalkommissar Erwin Friese leitete die Abhörtechnik des LKA und war in dieser Funktion mit der Telefonüberwachung auch der rechtsradikalen Szene betraut. Er wurde erschossen in der Toilette seiner Behörde aufgefunden. Mit oder ohne Waffe??? Abschiedsbrief??? Kopfschuss??? Schmauchspuren??? Fingerabdrücke auf der Waffe???

fatalist
23.12.2013, 09:32
Damit kann man relativ sicher davon ausgehen, dass Thomas Starke alias VP Rebe i.A. seiner Dienstherren das TNT besorgte. Man bemerke “unbrauchbar gemachtes TNT” ……… So doof, dem Trio echtes TNT zu geben war der VS denn dann doch nicht...

Wenn Gronbach Recht hat, dann ist schon klar, warum es keine Analyse dieses TNT gibt, und der Dreck schon 1998 entsorgt wurde (und nie gewogen).

Es könnte aber sein, dass B&M das gar nicht wussten, dass sie unbrauchbares TNT bekamen...

Es bleiben die Fragen, ob derselbe Dreck in der Theaterbombe war (Fake-TNT, 10 Gramm), und warum das (osteuropäische) verunreinigte TNT in Düsseldorf-Werhahn doch funktionierte... wenn es denn da eine Verbindung gibt, was gerade wieder unwahrscheinlicher wurde...

In Köln wurde 2001 und 2004 Schwarzpulver benutzt, kein TNT.
Was war denn in der 1999er Nürnberger Taschenlampe? TNT, Dreck, Schwarzpulver???

Delao
23.12.2013, 10:05
Für unwahrscheinlich halte ich Selbstmorde im Zusammenhang mit den Veränderungen bei der Thüringer Polizei nicht.


Der gesamte Thüringer Polizeiapparat muss ab Frühsommer des Jahres 2000 massiv gesäubert worden sein...
Mindestens ein Dutzend fähige Kriminalisten wurden strafversetzt, alle Quellen im Neonazi-Milieu abgeschaltet. Das hieß freie Bahn für Gewalttäter.

Der Schnitt fällt zusammen mit dem Sturz des damaligen Thüringer Verfassungsschutz-Chefs Helmut Roewer Anfang Juni 2000.
...
Verfassungsschutz-Chef Sippel erhielt nach Informationen aus Sicherheitskreisen von Innenminister Christian Köckert die Weisung, alle politisch unzuverlässigen Mitarbeiter aus dem Amt zu entfernen.


Schau an, der Verfassungsschutz durchsetzt von politisch unzuverlässigen Leuten.


Statt nach rechts beginnt sich der Verfassungsschutz nun verstärkt auf den Kampf gegen Links auzurichten., PDS inklusive.

COMPACT 1/2014 S.20

nachdenkerin
23.12.2013, 10:19
Du musst mir nur erklären, warum es keine Verbindung zur Garage Nr.5 gab, wenn doch Uwe Mundlos Briefe (egal an wen geschrieben) dort gefunden wurden. Das ist mir nicht klar.

Wieso keine, das verstehe ich nun wieder nicht. Nach meiner Hypothese müsste der Inhalt der oder eines Briefes den Bezug hergestellt haben. Deshalb das „Tüten“-Spiel.

fatalist
23.12.2013, 10:21
Der gesamte Thüringer Polizeiapparat muss ab Frühsommer des Jahres 2000 massiv gesäubert worden sein...
Mindestens ein Dutzend fähige Kriminalisten wurden strafversetzt, alle Quellen im Neonazi-Milieu abgeschaltet. Da haben wir die Bestätigung, dass bis 2000 im Thüringer Polizeiapparat V-Leute geführt wurden.

Da bei der Garagenrazzia 1998 ein Beamter der VP-Führung mit im Einsatz war, Aussage Kripo Chef Schmidtmann vor dem PUA, frage ich mich, was der da wollte.

Seinen Informanten warnen?
"Jetzt bist Du fällig, der Haftbefehl ist unterwegs"

oder hat Gerhard Schäfer Recht, und Uwe Böhnhardt fragte seinen VP-Führer, ob er jetzt gehen dürfe?
Er durfte. Tat er dann ja auch.

Wer war dieser Beamte?
Fahner, der so dauerhaft krank ist, dass er nicht aussagen kann?
Würde passen. Dann kann er auch nicht aussagen, dass Böhnhardt sein V-Mann war.

fatalist
23.12.2013, 10:26
Wieso keine, das verstehe ich nun wieder nicht. Nach meiner Hypothese müsste der Inhalt der oder eines Briefes den Bezug hergestellt haben. Deshalb das „Tüten“-Spiel. Am 28.1.98 gab es keine Verbindung von B&M zur Garage Nr. 5. Also auch keine Briefe von Mundlos.

Bolinski
23.12.2013, 10:28
Abgesehen von Polizisten hat die RAF gar nicht so viele Repräsentanten des Staates umgebracht. Dazu zählt Buback, auch von Drenckmann (verletzt) und die Frau des Richters Buddenberg. Politiker z. B. sind von der RAF in keinem Fall ermordet worden.




was sich am Oberlandesgericht München in den vergangenen acht Monaten abgespielt hat, ist ein Stück dunkle deutsche Zeitgeschichte“, so der Autor im Tagesspiegel.

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/12/23/rechtsextremismus-fokus/

dem kann ich nur zustimmen, dem Herrn Frank Jansen von der Antifa: ein wahrlich dunkles Kapitel der Zeitgeschichte ist diese Gerichtsshow in München.


Glaubt der den Murx, den er da absondert???


DIE WELT hat das Urteil auch schon gefällt:

Der 10. Mord an einer Deutschen Polizeibeamtin trifft heute im Grunde überall jedoch nicht auf Ablehnung?

Hinrichs, den Namen muss ich mir merken.

http://pbs.twimg.com/profile_images/2328230160/m65s7j1hlj6ba5yuz2ym_normal.jpeg



Wer ist Frank Jansen?

Ach du Scheixxe...

So geht "neutrale Berichterstattung" :fuck:

nachdenkerin
23.12.2013, 10:53
Am 28.1.98 gab es keine Verbindung von B&M zur Garage Nr. 5. Also auch keine Briefe von Mundlos.

Das habe ich nicht bestritten, da sind wir einer Meinung. Verstehe nicht, warum Du das nochmal erwähnst.

nachdenkerin
23.12.2013, 10:57
Auch der PUA wehrt sich mit Händen und Füssen dagegen, wie @bio jüngst eindrucksvoll belegte: Selbst wenn man den PUA direkt mit der Nase drauf stupst, ihm seine eigenen Protokolle zitiert, wo das glasklar drin steht. Es wird abgewiegelt.

"Ein Spitzel brachte das TNT" macht der Antifa und der BRD den ganzen schönen Naziterror kaputt, oder was???

Woraus sich -logisch- ergibt: ANTIFA und PUA, das ist Dasselbe :crazy:




Ist doch klar, dass sich der PUA dagegen wehrt.

1.) M. E. muss irgend etwas in den Knast-Briefen von Mundlos – Strake gestanden haben, die später einen Bezug zu der „Sprengstoff“-Garage hergestellt haben müssten.
2.) Das Trio tauchte bei dem Brieffreund Thomas S., was Thomas Starke sein müßte, unter. (Buch „die Zelle“)
3.) Starke soll angeblich TNT gebracht haben

Das wären 3 Punkte. Wenn nun auch noch raus kommt, dass Starke schon zur damaligen Zeit V-Mann war, wäre das ein Beweis, dass alles initiiert war.

fatalist
23.12.2013, 10:59
Das habe ich nicht bestritten, da sind wir einer Meinung. Verstehe nicht, warum Du das nochmal erwähnst. Wozu machst Du eine ellenlange "Recherche" ohne jedes Ergebnis? Was soll der ganze Asservatenkram mit Tüten ja oder nein?

Am Ende sind wir genau da, wo wir ohne den Aufwand auch schon waren: Die persönlichen Dinge waren nicht in der "Bombenwerkstatt", sondern in den Wohnungen.

Hellangel
23.12.2013, 11:00
Bahnhof, sorry, was meinst Du ???

Die Polizeibeamten befanden sich laut Aussage hinter dem Wohnmobil - hörten dann die "Knallgeräusche" und gehen in Deckung. Dieses aber sicherlich nicht, ohne das Wohnmobil aus den Augen zu lassen.
Kurz nach den Schüssen müsste also eine dritte Person das Wohnmobil verlassen haben. Diese Person wurde aber nur vor einem Polizei-Hubschauber und Nachbarn gesehen, aber nicht von den Beamten unten vor Ort.
Nun stellte sich für mich die Frage, ob die Beamten die flüchtende Person gesehen haben, oder nicht. Immerhin ist der Platz dort nach links und rechts sehr freiläufig gewesen und derjenige hätte relativ lange laufen müssen, um sich zu verstecken. Nun kommt der Bahnhof: 1. These Die Beamten haben die Person wirklich nicht gesehen, obwohl sie mit dem Hubschrauber per Funk in Kontakt sein musste. 2. These Die Beamten haben ihn gesehen. Hätten sie nun diese Person gesehen, dann mussten die ihn auch erkannt haben, da sie sonst auf diese flüchtende Person (Bankräuber B oder M) geschossen hätten.
Später wurde vorsorglich berichtet, dass das Wohnmobil von der Polizei "umstellt" gewesen sei, um eine Flucht einer dritten Person auszuschließen.

fatalist
23.12.2013, 11:03
Ist doch klar, dass sich der PUA dagegen wehrt.

1.) M. E. muss irgend etwas in den Knast-Briefen von Mundlos – Strake gestanden haben, die später einen Bezug zu der „Sprengstoff“-Garage hergestellt haben müssten. Ach, doch wieder der Bezug zur Bombenwerkstatt durch die Briefe?

Warum jetzt "später"?


2.) Das Trio tauchte bei dem Brieffreund Thomas S., was Thomas Starke sein müßte, unter. (Buch „die Zelle“)
3.) Starke soll angeblich TNT gebracht haben

Das wären 3 Punkte. Wenn nun auch noch raus kommt, dass Starke schon zur damaligen Zeit V-Mann war, wäre das ein Beweis, dass alles initiiert war. Richtig, aber es ist ja schon rausgekommen. Die Medien bringen es lediglich nicht.

Starke war am 2.01.2001 GBA-bestätigt ein langjähriger Informant.

fatalist
23.12.2013, 11:09
Die Polizeibeamten befanden sich laut Aussage hinter dem Wohnmobil - hörten dann die "Knallgeräusche" und gehen in Deckung. Dieses aber sicherlich nicht, ohne das Wohnmobil aus den Augen zu lassen.
Kurz nach den Schüssen müsste also eine dritte Person das Wohnmobil verlassen haben. Diese Person wurde aber nur vor einem Polizei-Hubschauber und Nachbarn gesehen, aber nicht von den Beamten unten vor Ort.
Nun stellte sich für mich die Frage, ob die Beamten die flüchtende Person gesehen haben, oder nicht. Immerhin ist der Platz dort nach links und rechts sehr freiläufig gewesen und derjenige hätte relativ lange laufen müssen, um sich zu verstecken. Nun kommt der Bahnhof: 1. These Die Beamten haben die Person wirklich nicht gesehen, obwohl sie mit dem Hubschrauber per Funk in Kontakt sein musste. 2. These Die Beamten haben ihn gesehen. Hätten sie nun diese Person gesehen, dann mussten die ihn auch erkannt haben, da sie sonst auf diese flüchtende Person (Bankräuber B oder M) geschossen hätten.
Später wurde vorsorglich berichtet, dass das Wohnmobil von der Polizei "umstellt" gewesen sei, um eine Flucht einer dritten Person auszuschließen. Okay, verstanden.

Die Polizisten haben eine 3. Person gesehen, und 3 Schüsse gehört.
Man sagte ihnen aber, sie hätten nur 2 Schüsse gehört und keine 3. Person gesehen.

Da das alles 3 Wochen lang dauerte bis zur Klärung, waren sie verwirrt...

Erst Ende November war die endgültige Version klar, und das hängt direkt mit Freigabe der Leichen am 18.11. zusammen, Privatobduktion Mundlos danach, Beschlagnahme der Leichen am 24.11. und 3. Obduktion am 28.11. zusammen.

Danach einigte man sich darauf, was wer gesehen und gehört hatte.

nachdenkerin
23.12.2013, 11:12
Wozu machst Du eine ellenlange "Recherche" ohne jedes Ergebnis? Was soll der ganze Asservatenkram mit Tüten ja oder nein?

Am Ende sind wir genau da, wo wir ohne den Aufwand auch schon waren: Die persönlichen Dinge waren nicht in der "Bombenwerkstatt", sondern in den Wohnungen.

Meine Hypothese:

Es gab das vorhandene Asservat Nummer 20 bzw. in der Feingliederung z. B. 20.1.3 was auch abgeändert als 20.A und fortlaufenden 20.B und etc. bezeichnet wird. Genau das wertete Brümmendorf aus.

Die Asservate wurden aber von den Initiatoren gesplittert

Nummer 20: spätere Bezugnahme

neue Nummer 23: sofortige Geltung


Im Asservat Nummer 20 befand sich der Schriftverkehr von Mundlos mit Thomas Starke. Irgendwie muß da was enthalten gewesen sein, was eine Verbindung zu der Garage schaffte. Die Briefe könnten m. E. den Anlass gegeben haben, einen neuen Haftbefehl mit Einbeziehung der Garage zu bewirken. Durch die Asservatensplittung tauchen die Briefe aber zuerst rund 5 Monate später auf, als das Trio schon „sicher“ untergetaucht war. Und durch die Briefe wurde der Haftbefehl abgeändert.

nachdenkerin
23.12.2013, 11:16
Warum jetzt "später"?



Sorry, das war die Hitze, da hatte ich das Wort versehentlich ausgelassen. Du merkst auch alles.

fatalist
23.12.2013, 11:18
Und durch die Briefe wurde der Haftbefehl abgeändert.Ah ... ja.

Die "Garagenliste" war dann aber ein "Wohnungsliste" ???

nachdenkerin
23.12.2013, 13:02
Ah ... ja.

Die "Garagenliste" war dann aber ein "Wohnungsliste" ???

Ich weiß jetzt nicht genau, worauf Du hinaus willst.

Deshalb nochmals deutlicher, da ich selber merkte, dass meine Darstellung etwas verwirrend war.

Meine Hypothese:

• Brümmendorf bekommt die Asservate Nummer 20, die dann noch eine weitere Feingliederung haben, wie z. B. 20.1.3. Ob jetzt Garage oder Wohnung ist für mich zuerst einmal unwichtig. Meine Vermutung ist ebenfalls Wohnung, aber nicht feststellbar und unwichtig. Sagen wir, alles in einem, ohne Trennung und bezeichnen dieses als Objekt „X“. Unter dieser Asservat-Oberbezeichnung mit der Nummer 20 befindet sich der Schriftverkehr von Mundlos mit Starke und im Jahr 2011/2012 wird doch noch eine andere KfZ-Liste und eine erweiterte Adressliste in diesem Asservat-Kategorie aufgefunden.

• Außerdem oder insgesamt hat Brümmendorf noch einen Karton mit der Beschriftung 23 C, wo sich die erste Adressliste und weitere Sachen befinden.

Resultat: Wir haben ein einziges „Objekt X“, aber eine Trennung der Asservate

Asservate:

Nummer 23: „harmlose“ Asservate, die gleich offen gelegt werden

Nummer 20: zur späteren Verwendung
„Knast-Korrespondenz“ -> Resultat gibt es zuerst in rund 5 Monaten
Erweiterte Adress-Liste -> wird zuerst 2011/2012 „untergeschoben“
andere Liste mit Kfz-Kennzeichen -> wird zuerst 2011/2012 „untergeschoben“


Bei dem „Knast“-Schriftverkehr handelt sich gem. PUA-Bericht um 65 Briefe an und 26 Briefe von Mundlos, also insgesamt 91 Schreiben, während ein Schreiben auch mehrere Seiten enthalten kann. M. E. könnten das insgesamt vielleicht auch 300 Seiten gewesen sein. Aber selbst bei 100 Seiten ist das schon eine Menge. Und insbesondere Brümmendorf kennt ja gar nicht die Bezugspersonen von Mundlos. Und bei einer oder zwei Wochen mit noch anderen Arbeitsaufträgen wäre das niemals zu schaffen. Also könnte Brümmendorf den Ordner vielleicht weiter gegeben haben zur Auswertung oder er lügt und hatte ihn in Wirklichkeit überhaupt nicht erhalten.

Fest steht, dass der PUA-Bericht schreibt, dass Brümmendorf aussagte, dass er sich an keine Tüte erinnern kann. Das Asservat, was den Ordner enthielt, war aber in einer Tüte und hieß in der Oberbezeichnung „REWE-Plastiktüte“. Brümmendorf hätte nun den Ordner gehabt und kann sich an keine Tüte erinnern, wobei es davon sogar zwei gab, da stimmt was nicht.

Ich gehe mal davon aus, dass Brümmendorf den Ordner zur Auswertung weiter gab und da irgend etwas untergeschoben wurde

Gem. Buch „die Zelle“ war das Trio die erste Zeit bei Thomas S. untergekommen, mit dem Mundlos „Knast“-Korrespondenz hatte. Ein Nachbar berichtete, dass er Mundlos auch 1998 öfters bei Starke gesehen hatte. Nach Angabe von Thomas Starke hatte er den letzten Kontakt zu dem Trio im Mai/Juni 1998.

Am 23. Juni 1998 wurde dann der Haftbefehl abgeändert und man bezog nun die Garage mit ein.

Wie wir aus den Berichten herausfanden, war Starke schon damals V-Mann und davor soll er auch schon für die Stasi tätig gewesen sein. Deshalb wird er in den Briefen nicht nur belanglose Sachen geschrieben haben. Nach meiner Überzeugung könnte er den Schriftverkehr bewusst in eine gewisse Richtung gedreht haben, vielleicht teilte er auch etwas über Sprengstoff mit oder schrieb etwas über die vielleicht auch dem Trio bekannte Garage, vielleicht auch zweideutig mit vielleicht auch Antworten, die man so und so auslegen kann, wie zum Beispiel später mit den „Bums“.

fatalist
23.12.2013, 13:53
Ich weiß jetzt nicht genau, worauf Du hinaus willst. Ich will darauf hinaus, dass Brümmendorf gar nicht wissen konnte, woher welches Asservat stammte, ob aus der Garage oder aus der Wohnung. Es konnte Brümmendorf sogar total egal sein, woher welches Asservat stammte.

Was ich nicht verstehe, und das kannst Du nach wie vor nicht erklären: Wenn irgend ein blöder Notizzettel vom Mundlos in der Garage Nr. 5 gefunden worden wäre, dann hätte man am 28.1.98 "Bombenwerkstatt TNT" auf den Haftbefehl geschrieben.
Hat man aber nicht.

Daraus kann man logisch zwingend rückschliessen, dass es in dieser Garage NICHTS gab, was auf B&M hinwies. Die Asservate "beschriebenes/bedrucktes Papier" stammten aus den Wohnungen. Es gab keine Garagenliste.

Da ich aber Deine Leidenschaft kenne, Seite 11, Protokoll Nr. 57, bundestag.de:


Ihr Auftrag war doch, die Ihnen zugewiesenen Asservate von einer ganzen Reihe von Asservaten in dieser Garage zwei - so entnehme ich es Ihrem Vermerk -, das Asservat 20.B.1 - das ist in der Plastiktüte, also in einer der beiden REWE-Tüten der Aktenordner „Informatikgrundlagen“; das stand zumindest drauf - - den auszuwerten und dann das Asservat 23.6, das es so aber leider in der Asservatenliste gar nicht gibt. Da steht unter 23 „Pappkartons“. Ich nehme mal an, dass es dann die Liste ist, die „mit PC“ erstellt wurde. Da komme ich nachher noch drauf. Wenn ich das richtig verstehe, gibt es gar kein Asservat 23.6, und ausserdem kannte Brümmendorf die Plastiktüte durchaus.

Ich fürchte, da hast Du noch etwas zu prüfen ;)

nachdenkerin
23.12.2013, 15:13
Ich fürchte, da hast Du noch etwas zu prüfen ;)

O. K., wir machen morgen weiter:beten:

fatalist
23.12.2013, 15:17
O. K., wir machen morgen weiter:beten: das hatte ich befürchtet

Ingeborg
23.12.2013, 16:39
Unglaubwürdige Zeugen, unbekannte Verdächtige und ein Prozess, der immer stärker einer Farce gleicht. Im Komplex »NSU« (Nationalsozialistischer Untergrund) tauchen immer mehr Ungereimtheiten und Geheimnisse auf. Eines davon: Der in seinem Auto verbrannte Zeuge gab seinem Vater gegenüber an, die Polizistenmörder von Heilbronn zu kennen....

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-schulze/nsu-prozess-richter-polizisten-und-mediziner-involviert-.html

deutschland
23.12.2013, 17:05
Unglaubwürdige Zeugen, unbekannte Verdächtige und ein Prozess, der immer stärker einer Farce gleicht. Im Komplex »NSU« (Nationalsozialistischer Untergrund) tauchen immer mehr Ungereimtheiten und Geheimnisse auf. Eines davon: Der in seinem Auto verbrannte Zeuge gab seinem Vater gegenüber an, die Polizistenmörder von Heilbronn zu kennen....

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-schulze/nsu-prozess-richter-polizisten-und-mediziner-involviert-.html

...bereits vor Prozessbeginn war für alle linken Zeitungsschmierer klar, dass der Nationalsozialistische Untergrund mit der RAF Mordserie zu vergleichen ist .
Es wurde konstruiert, gelogen und aus den Fingern gesogen, ein Prozess gegen Tschäpe sei also unsinnung, weil das linksextreme Gesindel mit ihrem Kloakenjournalismus das Urteil bereits gesprochen hätte: "Schuldig in allen Punkten der Anklage" und jeder Bildzeitungsleser in der BRD klatschte Beifall zu dieser Berichterstattung und läßt sich auch heute noch kräftig verarschen, sodaß nur eines feststeht: "Deutschland schafft sich ab" !

fatalist
23.12.2013, 17:26
Unglaubwürdige Zeugen, unbekannte Verdächtige und ein Prozess, der immer stärker einer Farce gleicht. Im Komplex »NSU« (Nationalsozialistischer Untergrund) tauchen immer mehr Ungereimtheiten und Geheimnisse auf. Eines davon: Der in seinem Auto verbrannte Zeuge gab seinem Vater gegenüber an, die Polizistenmörder von Heilbronn zu kennen....

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-schulze/nsu-prozess-richter-polizisten-und-mediziner-involviert-.html
Danke!


Doch jetzt kam heraus: Florian H. (21), Aussteiger aus der rechten Szene in Baden-Württemberg und in seinem Auto im September 2013 in Stuttgart aus unklarer Ursache (offiziell »Selbstmord«) verbrannt, hatte zuvor seinem Vater von Hintergründen des Mordes berichtet. Demnach soll über ganz Deutschland hinweg eine Untergrundorganisation namens »Neo-Schutzstaffel« (NSS) bestehen, die mit dem NSU kooperiert habe. Die NSS bestehe in der Spitze aus nach außen hin honorig auftretenden Bürgern, darunter ein Oberarzt, ein Richter und Kripoleute. Diese bedienen sich nach Angaben des Vaters von Florian H. Handlangern aus der rechten Szene, die die Drecksarbeit erledigen würden. Finanzieren würde sich die Organisation über den internationalen Drogenhandel. Und genau diese Gruppe habe die Polizistin Michèle Kiesewetter auf dem Gewissen, weil sie in die NSS involviert gewesen sei. Das sind ja Räuberpistolen, alle Achtung!


Jetzt versuchen seine Eltern verzweifelt, Licht ins Dunkel um den Tod ihres Sohnes zu bringen, bisher aber werden sie von den Behörden ignoriert. Die gehen von einem Suizid des 21-Jährigen aus, dessen Beziehung in die Brüche gegangen sei. Dazu der Vater: »Die Beziehung mit seiner aus Albanien stammenden Freundin war in Ordnung, es gab keine Trennungsabsichten. Außerdem hätte Florian sich nicht verbrannt. Als gelernter Krankenpfleger kannte er Methoden des schmerzlosen Selbstmordes. Wir glauben, er ist umgebracht worden.« Strafanzeige wegen Mord stellen ist angesagt.


Dafür, so der medizinisch geschulte Mann, spreche auch die Lage der Leiche Florians im Auto. Sie sei überstreckt gewesen. Ein durch Feuer ums Leben gekommener Mensch würde allerdings verkrümmen, weil die Hitze sämtliche Flüssigkeit im Körper verdampfen ließe, Sehnen und Muskeln zögen sich extrem zusammen. Er geht davon aus, dass der junge Mann bereits tot in den Wagen gelegt wurde. Die Eltern gehen über Medien in die Offensive. Gut so.

fatalist
23.12.2013, 17:31
Spitzel des LFV Sachsen Thomas Starke, angeblich ab 1995.

Die NPD hat das bereits 2012 vermutet.


Die NPD-Fraktion will eine Klärung zu unter anderem folgenden Fragen herbeiführen:




welche Erkenntnisse dem sächsischen „Landesamt für Verfassungsschutz“ und dem Landeskriminalamt über den inzwischen als langjährigen V-Mann des LKA Berlin enttarnten Thomas S. vorliegen, insbesondere welche Erkenntnisse über dessen Kontakte zu Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe vorliegen, insbesondere nach deren Flucht von Thüringen nach Chemnitz/Sachsen, wann, wie und mit welchen Mitteln diese Erkenntnisse jeweils gewonnen wurden und welche konkreten Kontakte zu Thomas S. es möglicherweise seitens des LfV Sachsen beziehungsweise des LKA Sachsen im Zeitraum zwischen Anfang der 1990er Jahre und heute gegeben hat beziehungsweise noch gibt und ob und gegebenenfalls in welchen Zeiträumen, mit welcher Zielsetzung und mit welchen Ergebnissen Thomas Starke als V-Mann oder Informant für das LfV Sachsen gearbeitet hat, sowie wer ihn gegebenenfalls als V-Mann-Führer jeweils betreut hat;

http://npd-fraktion-sachsen.de/index.php?s=3&aid=1873



Der Neonazi Thomas Starke besorgte für die THS-Mitglieder den Sprengstoff und als V-Mann verriet er den Ort, wo der Sprengstoff gebunkert wurde. Thomas Starke arbeitete ab 1995 für das LfV Sachsen. Wolf Wetzel dann 2013
http://syndikalismus.wordpress.com/2013/06/06/die-garagenliste-die-gold-card-des-nationalsozialistischen-untergrundes/

"TNT" durch einen Spitzel überbracht und dann prompt gefunden. :))

spezialeinheit
23.12.2013, 17:47
17:50 Uhr NEWS
Akten zu möglichem NSU-Überfall weg


Görlitz (Sachsen) – Möglicherweise sind Ermittlungsakten zu einem den NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (Foto) zugeschriebenen Raubüberfall vernichtet worden.
Dabei geht es um einen Überfall auf einen Chemnitzer Supermarkt 1998. Ein Rechtsanwalt erstattete Anzeige wegen möglicher Aktenvernichtung, so die „Thüringer Allgemeine“.

http://wap.bild.de/bild/json.bild.de/servlet/json/wap/18496602/4.html?i=1&p=2106154051

KW Rabe
23.12.2013, 17:53
Danke!


Doch jetzt kam heraus: Florian H. (21), Aussteiger aus der rechten Szene in Baden-Württemberg und in seinem Auto im September 2013 in Stuttgart aus unklarer Ursache (offiziell »Selbstmord«) verbrannt, hatte zuvor seinem Vater von Hintergründen des Mordes berichtet. Demnach soll über ganz Deutschland hinweg eine Untergrundorganisation namens »Neo-Schutzstaffel« (NSS) bestehen, die mit dem NSU kooperiert habe. Die NSS bestehe in der Spitze aus nach außen hin honorig auftretenden Bürgern, darunter ein Oberarzt, ein Richter und Kripoleute. Diese bedienen sich nach Angaben des Vaters von Florian H. Handlangern aus der rechten Szene, die die Drecksarbeit erledigen würden. Finanzieren würde sich die Organisation über den internationalen Drogenhandel. Und genau diese Gruppe habe die Polizistin Michèle Kiesewetter auf dem Gewissen, weil sie in die NSS involviert gewesen sei.

Das sind ja Räuberpistolen, alle Achtung!



Vielleicht sollten wir nicht zu schnell darüber urteilen. Zumindest kommt diese Schilderung unserer Theorie doch schon nah. Möglich daß er einiges durcheinandergewürfelt hat, von dem er hörte. Aber die NSS als Geheimdienststruktur, bestehend auch Geheimdienstlern und Polizisten, mit Unterstützung der Judikative und der Politik, klingt doch realistisch. Und der Drogenhandel passt auch wieder in diese Geschichte.

Th.R.
23.12.2013, 18:16
Demnach soll über ganz Deutschland hinweg eine Untergrundorganisation namens »Neo-Schutzstaffel« (NSS) bestehen, die mit dem NSU kooperiert habe. Die NSS bestehe in der Spitze aus nach außen hin honorig auftretenden Bürgern, darunter ein Oberarzt, ein Richter und Kripoleute. Diese bedienen sich nach Angaben des Vaters von Florian H. Handlangern aus der rechten Szene, die die Drecksarbeit erledigen würden. Finanzieren würde sich die Organisation über den internationalen Drogenhandel. Und genau diese Gruppe habe die Polizistin Michèle Kiesewetter auf dem Gewissen, weil sie in die NSS involviert gewesen sei.

Kann das wirklich so stimmen? Wäre ein echter Hammer, selbst wenn nur die Hälfte davon wahr sein sollte. Erinnert irgendwie an eine Folge von "Dirty Harry", wo eine geheime Richterloge am offiziellen Gesetz vorbei Todesurteile fällt und vollstrecken läßt.

fatalist
23.12.2013, 18:24
Nichtöffentliches Protokoll des Bundestags-PUA Nr. 66b.
Seite 31/32.

Die Berliner (LKA) werben beim Verhör im LKA Sachsen Thomas Starke als Spitzel an. Ende 2000, für das Landser-Verfahren.

Der Berliner V-Mann-Führer sagt aus:


Zeuge P. S.: Ja, also, ich denke, dass unbenommen dessen, ob es eine offizielle Meldung gab, es zumindest ein Mitarbeiter des LKA Sachsen, der damals bei dem Gespräch beteiligt war, auch wusste, dass die Anwerbung vollzogen war, aber als interne Geschichte. Offiziell wusste also das LKA Sachsen nicht Bescheid.


Zeuge P. S.:
Es gibt meines Erachtens keine Grundlage, eine Ermittlungsdienststelle in einem anderen Bundesland über eine Anwerbung zu informieren. ABER: 2001, also kurz nach der Berliner LKA-Anwerbung, wird Thomas Starke als Spitzel in der Szene geoutet und dann bedroht:


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Darauf wollte ich gerade hinaus: Diese Bedrohung, die angeblich schon im Jahr 2001 war, das war Ihnen bekannt, das wurde Ihnen mitgeteilt durch die V-Person?


Zeuge P. S.: Das war mir bekannt, ja.

S.33


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Okay. Und wie ist das dann zu deuten? Blieb er wegen des Geldes weiter Quelle, oder was war denn dann die Motivation für den Starke?


Zeuge P. S.: Warum er weiter Quelle - -


Tankred Schipanski (CDU/CSU): VMann war. Also, die ersten Bedrohungen waren ja - so haben wir das den Akten entnommen - im Jahre 2001. Er ist ja trotzdem weiter V-Person geblieben.


Zeuge P. S.: Ja, wobei dann aber in abgespeckter Version. Also, soweit ich mich erinnere, wurden ja da - - Es ging mit - - 2002 fing es an, dass die Informationen immer magerer wurden. Geoutete V-Männer sind in der Szene nicht mehr willkommen.

Woher wussten die Berliner, dass sie wegen der Vertraulichkeitszusage für Thomas Starke beim Generalbundesanwalt anfragen mussten und nicht beim Staatsanwalt, der das Landser-Verfahren führte?
Warum wurde das Landser-Verfahren überhaupt vom LKA Berlin bearbeitet? Es war die Dresdner STA zuständig.


Edathy fragte danach, Seite 3, die Antwort:


Zeuge P. S.: Ja, die Frage ist berechtigt. Es gab bei der Anwerbungsphase das Problem, dass, aus meiner Sicht zumindest, die VP 562 möglicherweise in Mittäterschaft steht zu den Personen, die in dem infrage
stehenden Ermittlungsverfahren involviert waren, und insofern ist klar festzustellen, dass die Anwerbung sicherlich bedenklich war

Wie löste man das Problem?


Aber meine Einwände damals wurden geregelt durch die Generalbundesanwaltschaft. Das Verfahren wurde abgetrennt von ihm und weiter bei der StA Dresden geführt, und somit war eine Führung möglich, wenn auch sicherlich kritisch zu betrachten Der GBA trennte einfach Starkes Verfahren "Landser" von Jan Werner und Mirco Hesse ab, so konnte Starke milde bestraft werden und die anderen mit Starkes Aussagen heftig.

Weil... vor dem Gesetz sind ja alle gleich. Nur die Schweine sind gleicher.

Seite 33 kommt dann das Geständnis:


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Vielleicht noch mal ins Jahr 2001 zurückgehen
mit dieser Vertraulichkeitszusage. Sie haben ein Schreiben erhalten, vom 02.01.2001, an
das Polizeipräsidium Berlin, zu Ihren Händen, wo der GBA erklärt, dass der langjährig
geführten Vertrauensperson die Vertraulichkeit zugesichert wird. Das ist MAT A GBA-3/47 a-58, Blatt 307 ff.

Zum einen die Frage:
Der Starke war erst seit wenigen Wochen angeworben worden, und jetzt schreibt der
GBA: „langjährig geführte Vertrauensperson“.
Wie kann das denn sein?


Zeuge P. S.: Keine Ahnung. Da müssen Sie den GBA fragen. Dazu kann ich nichts sagen.


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Aber dem GBA war schon bekannt, dass Sie den erst seit -


Zeuge P. S.: Ja. Thomas Starke war Anfang 2001 schon langjährig geführte Vertrauensperson, der PUA-Bericht vertuscht das, die Medien vertuschen das ebenfalls.

Ein Spitzel (des LFV Sachsen bzw. des BFV) brachte B&M das "TNT", darum wird das Ganze vertuscht.
Die Inszenierung des NSU durch den Verfassungsschutz samt gefaktem TNT und gefakter Abtauch.Operation "Garagenrazzia" darf nicht auffliegen.

fatalist
23.12.2013, 18:29
Vielleicht sollten wir nicht zu schnell darüber urteilen. Zumindest kommt diese Schilderung unserer Theorie doch schon nah. Möglich daß er einiges durcheinandergewürfelt hat, von dem er hörte. Aber die NSS als Geheimdienststruktur, bestehend auch Geheimdienstlern und Polizisten, mit Unterstützung der Judikative und der Politik, klingt doch realistisch. Und der Drogenhandel passt auch wieder in diese Geschichte. Th.R. denkt an Dirty Harry, ich dachte an "ein Richter sieht rot" mit Michael Douglas.

2 Idioten, 1 Gedanke ;)

Aber ich bleibe dabei, das ist die Krokus - Story mit anderen Mitteln. Die rechten "Vollstrecker" sind laut Florian H. aber nicht B&M gewesen, zu Eisenach sagte Florian H. nur, "nicht alles glauben, das sind Lügen".

Hatte Compact im Interview mit den Eltern, @Delao gestern hats eingestellt.

Delao
23.12.2013, 19:50
die rechten "vollstrecker" sind laut florian h. Aber nicht b&m gewesen, zu eisenach sagte florian h. Nur, "nicht alles glauben, das sind lügen".

Ich würde das von Florian H. Gesagte nicht so interpretieren, dass die Uwes raus aus der Geschichte sind. Die Betonung lag wohl eher darauf, dass das von höherer Stelle organisiert wurde.
Den NSU hat es also gegeben. Hatten sie auch Auftragszettel wie Florian H.? Gehörten die Uwes zum NSU?


vater: Entscheidend ist, dass florian schon im mai 2011 beim lka aussagte und von einem treffen in öhringen berichtete, bei dem mitglieder des nsu mit einer weiteren neonazistischen zelle zusammengekommen ist, der sogenannten neoschutzstaffel oder nss.

mutter: Als unser sohn nach dem offiziellen selbstmord von uwe mundlos und uwe böhnhardt am 4.november 2011 aus den medien erfuhr, sagte er mir: "das war alles ganz anders. Die presse lügt doch nur. Das wurde von höherer stelle organisiert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele beamte und hochgestellte rechtsanwälte, ja sogar politiker in diese sache verwickelt sind."

mutter: Einmal, als er noch in der rechtsradikalen szene war, zeigte er mir eine art auftragszettel. Da standen links alle möglichen einsätze drauf, die er machen musste - dem und dem angst machen, den soundso zusammenschlagen - und rechts standen die summen, die er jeweils dafür bekommen würde.


elsässer: Woher hatte florian erkenntnisse über die ermordung von michele kiesewetter?

mutter: Weil er tief in der rechten szene drin war.
compact 1/2014

moishe c
23.12.2013, 19:55
Dieser Florian Heilig war doch erst für nachmittags zu der Vernehmung bei den Schlaffhüten bestellt, richtig?

Laut Vater hat er aber morgens noch die Arbeitsschuhe mitgenommen.

Vielleicht war ja FH zu einem "Briefing" morgens vor der Arbeit bestellt, dort wurde bemerkt, daß er nicht so richtig Lust hat, wie gefordert, bei den Schlaffis auszusagen und da hat man ihn aus dem Weg geräumt. Der Cannstatter Wasen war nur ein Gag, um ein bißchen Nazi-Mystik zu verbreiten ... falsche Spur ...

Wo wohnte FH, also wo (und wann) fuhr er morgens los (mit Arbeitsschuhen)?

Wo ist die Firma, bei der FH arbeitete? Oder zu welcher Baustelle mußte FH an dem Tag?

Denn nur mal so am Rande: Wenn FH nachmittags einen Termin bei den Schlaffhüten hatte, dann gibt ihm kein schwäbischer Chef (einer Betonbau-Firma :D ) den ganzen Tag frei!

tommes
23.12.2013, 20:23
@moishe

So gehts von Eppingen nach Geradstetten nach Cannstatt. Man kann auch eine andere Strecke wählen, ich hab die genommen, weil er dann direkt bei Jan Werner und Andreas Graupner vorbeikommt :appl:

http://goo.gl/maps/SYVz0

KW Rabe
23.12.2013, 22:07
Th.R. denkt an Dirty Harry, ich dachte an "ein Richter sieht rot" mit Michael Douglas.

2 Idioten, 1 Gedanke ;)

Aber ich bleibe dabei, das ist die Krokus - Story mit anderen Mitteln. Die rechten "Vollstrecker" sind laut Florian H. aber nicht B&M gewesen, zu Eisenach sagte Florian H. nur, "nicht alles glauben, das sind Lügen".

Hatte Compact im Interview mit den Eltern, @Delao gestern hats eingestellt.

Die "rechten Vollstrecker" könnten auch Personen gewesen sein, die im staatlichen Auftrag in dieser Struktur die Strippen zogen. Kiesewetter und Arnold wollten darüber berichten, weil aus diesen Kreisen auch der Staatsterror inszeniert wurde, und deshalb mussten beide zum Schweigen gebracht werden. Als Vollstrecker könnten aber auch kriminelle Subjekte aus Mafia/Geheimdienstkreisen in Frage kommen.

Es könnte sich um das handeln, was auch Andreas von Bülow in seinem Buch ,Im Namen des Staates' schildert und schon in der Einleitung zusammenfasst:


Ein weiterer Anstoß zu diesem Buch erwuchs aus der dreisten Behauptung des ehemaligen stellvertretenden Leiters des Bundeskriminalamtes, der mir auf die Bitte nach einer etwas systematischeren Einführung in die Zusammenhänge von Drogenhandel, Waffenhandel, Geldwäsche und Terrorismus zur Antwort gab, das Bundeskriminalamt sei aufgrund des deutschen Datenschutzes außerstande, die genannten Felder im Zusammenhang zu erkennen und darzustellen. Meine Anregung, die Beschwernisse seines Amtes mir schriftlich so darzustellen, daß gesetzliche Abhilfe geschaffen werden könne, griff der Vertreter des BKA nicht auf. Sein Vorschlag, weiteren Zusammenhängen doch in den USA nachzugehen, erübrigte sich, da ich dort bereits einige Spuren aufgenommen hatte. Die Arbeit gründet sich ganz wesentlich auf Erkenntnisse aus diesem das Weltgeschehen auch über die Geheimdienste nachhaltig steuernden großen Land.

Herausgekommen ist ein letztlich erschreckendes Gemälde der systematischen operativen Verschränkung geheimdienstlicher verdeckter Operationen mit der weltweiten organisierten Kriminalität, dem Drogenhandel, aber auch dem Terrorismus.

Daher könnte auch die Anwesenheit von Mevlüt Kar durchaus der Wahrheit entsprechen. Oder die mögliche Mitwirkung US-amerikanischer Geheimdienstler in diesem Spiel. Vielleicht wurde aufgrund der Gemengelage aber auch nur die Gunst der Stunde genutzt?

moishe c
23.12.2013, 23:00
@moishe

So gehts von Eppingen nach Geradstetten nach Cannstatt. Man kann auch eine andere Strecke wählen, ich hab die genommen, weil er dann direkt bei Jan Werner und Andreas Graupner vorbeikommt :appl:

http://goo.gl/maps/SYVz0

Danke!

Inzwischen habe ich gelesen, daß Florian Heilig nicht am Morgen des Autobrands von zu Hause losgefahren ist (wie ich bislang annahm),

sondern schon am Vorabend des Autobrands von zu Hause losgefahren ist

"und an seinem Ziel (Anm: der Baustelle) gegen 21 Uhr eingetroffen ist"!

Bedeutet, daß er in zwei bis drei Stunden locker jeden Ort in ganz Baden-Württemberg und im westlichen Bayern erreicht haben kann - von Villingen-Schwenningen, am Bodensee lang, bis Ulm, Augsburg, Donauwörth usw. - um mal den südlichen Halbkreis zu beschreiben.

Also, um 21 Uhr war Florian Heilig "am Ziel" und schickt ohne! Kommentar! gegen Mitternacht! an ein elterliches Handy ein Foto! von einem dunkelgrünen Pkw mit eingeschalteten Scheinwerfern!

Da haben "sie" Florian Heilig wohl geschnappt!

Denn auf Baustellen beginnt man um 6 oder 7 Uhr morgens mit der Arbeit! Und folglich wäre Florian Heilig nicht von sich aus morgens um 7 Uhr am Cannstatter Wasen gewesen - fern der Arbeit! Bei Schwaben ein UNDING!

Deshalb meine Vermutung: Florian Heilig wurde von "ihnen" schon tot nach Stuttgart gefahren! Dort ins Auto seines Vaters gesetzt - und angeschnallt, damit er nicht umkippt! - Benzin rein, Zünderchen ans Lenkrad geklemmt etc. Das Ganze, wie schon ein anderer Schreiber hier geschrieben hat, in Deckung eines neben dem Autochen kurz haltenden Lieferwagens, der allen möglichen Beobachtern auf dem Parkplatz, dem Wasen und der Straße die Sicht versperrte. Völlig unverdächtig, ein Lieferwagen, der mal kurz anhält ...
Denn wie ich schon schrieb, für einen Termin bei den Schlaffhüten um 17 Uhr hätte er niemals den ganzen Tag frei bekommen! Da hätte man ihn, je nach Distanz zu Stuttgart, ein, zwei Stunden oder so eher weggelassen, vor Feierabend!

Und Feststellung des Todeszeitpunkts konnte man sich - wie bei den beiden Uwes - nach dem Feuer in die Haare schmieren!

KW Rabe
23.12.2013, 23:19
Ich würde das von Florian H. Gesagte nicht so interpretieren, dass die Uwes raus aus der Geschichte sind. Die Betonung lag wohl eher darauf, dass das von höherer Stelle organisiert wurde.
Den NSU hat es also gegeben. Hatten sie auch Auftragszettel wie Florian H.? Gehörten die Uwes zum NSU?


vater: Entscheidend ist, dass florian schon im mai 2011 beim lka aussagte und von einem treffen in öhringen berichtete, bei dem mitglieder des nsu mit einer weiteren neonazistischen zelle zusammengekommen ist, der sogenannten neoschutzstaffel oder nss.


mutter: Als unser sohn nach dem offiziellen selbstmord von uwe mundlos und uwe böhnhardt am 4.november 2011 aus den medien erfuhr, sagte er mir: "das war alles ganz anders. Die presse lügt doch nur. Das wurde von höherer stelle organisiert. Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie viele beamte und hochgestellte rechtsanwälte, ja sogar politiker in diese sache verwickelt sind."


mutter: Einmal, als er noch in der rechtsradikalen szene war, zeigte er mir eine art auftragszettel. Da standen links alle möglichen einsätze drauf, die er machen musste - dem und dem angst machen, den soundso zusammenschlagen - und rechts standen die summen, die er jeweils dafür bekommen würde.


elsässer: Woher hatte florian erkenntnisse über die ermordung von michele kiesewetter?

mutter: Weil er tief in der rechten szene drin war.

compact 1/2014

Eine andere Frage ist aber auch, woher Florian dieses Wissen wirklich her hatte. Und was ist ,tief in der rechten Szene'? Vielleicht eher tief in der VS-verseuchten Szene. Ein V-Mann der etwas mitbekam und ihm davon berichtete?

Viele Beamte, hochgestellte Rechtsanwälte (Staatsanwälte) und Politiker - der Tiefe Staat eben. Namen wird er wohl keine erfahren haben, oder doch?

Ist es vorstellbar, daß das Trio von einer mehrköpfigen Gruppe geführt wurde, die sich offen als Polizisten und Geheimdienstler zu erkennen gaben, aber sich mit ihren Zielen solidarisch erklärten. Und daß eben jene Personengruppe - zumindest teilweise - auch im KKK aus dem Ländle und später in dieser ominösen NSS organisiert waren? Daß man ihnen Schutz versprach, da es angeblich auch in den Behörden viele Sympathisanten für ihre Sache gab?

Ich finde es einfach unrealistisch, daß die drei (oder auch nur die beiden Uwes) mithilfe von 2,3 Gehilfen aus der Szene (selbst wenn es V-Leute mit entsprechender Anweisung waren) einfach solche Sprengstoffanschläge wie (vermutlich) Düsseldorf 2000 und Köln/Keupstraße 2004 wagen würden. Ihnen mußte von irgendwem Schutz vor Verhaftung garantiert worden sein. Waren die wirklich so blöd?

nachdenkerin
24.12.2013, 00:17
Ich will darauf hinaus, dass Brümmendorf gar nicht wissen konnte, woher welches Asservat stammte, ob aus der Garage oder aus der Wohnung. Es konnte Brümmendorf sogar total egal sein, woher welches Asservat stammte.

Was ich nicht verstehe, und das kannst Du nach wie vor nicht erklären: Wenn irgend ein blöder Notizzettel vom Mundlos in der Garage Nr. 5 gefunden worden wäre, dann hätte man am 28.1.98 "Bombenwerkstatt TNT" auf den Haftbefehl geschrieben.
Hat man aber nicht.

Daraus kann man logisch zwingend rückschliessen, dass es in dieser Garage NICHTS gab, was auf B&M hinwies. Die Asservate "beschriebenes/bedrucktes Papier" stammten aus den Wohnungen. Es gab keine Garagenliste.

Da ich aber Deine Leidenschaft kenne, Seite 11, Protokoll Nr. 57, bundestag.de:

Wenn ich das richtig verstehe, gibt es gar kein Asservat 23.6, und ausserdem kannte Brümmendorf die Plastiktüte durchaus.

Ich fürchte, da hast Du noch etwas zu prüfen ;)

Da bin ich gerade dabei. Aber was ich auch interessant fand ist folgendes:


Durch die Auswertung der Post aus Uwe Mundlos Schreibtisch wissen die Kriminalpolizisten von Briefen, die Mundlos einem deutschen Neonazi geschrieben hat, der in die USA ausgewandert ist. Ein LKA-Fahnder des Dezernates 61 schreibt in einem Aktenvermerk: <<Dienstlich wurde am heutigen Tag bekannt, dass sich die Beschuldigten des hiesigen Verfahrens über Belgien in die USA/Tennesee absetzen wollen. >> Weiter heißt es: Weiter heißt es: Durch die geplante Flucht erhärtet sich der Tatverdacht. Offensichtlich versuchen sich die Beschuldigten einer Strafverfolgung zu entziehen, insbesondere der Böhnhardt, da dieser noch eine rechtskräftige Freiheitsstrafe zu verbüßen hat.Buch „die Zelle“ elektr. Ausgabe S. 32

Wie, wegen der „Theaterbombe“, wo sie nicht als Täter ermittelt wurden, wollten sie sich in die USA absetzen. Irgendwie ergibt das, zumindest für Zschäpe und Mundlos keinen Sinn. Ich vermute mal, dass dieser Briefpartner irgendwie auch V-Mann war und das in eine gewisse Richtung lenkte.

fatalist
24.12.2013, 03:04
Ich würde das von Florian H. Gesagte nicht so interpretieren, dass die Uwes raus aus der Geschichte sind. Die Betonung lag wohl eher darauf, dass das von höherer Stelle organisiert wurde.
Den NSU hat es also gegeben. Hatten sie auch Auftragszettel wie Florian H.? Gehörten die Uwes zum NSU? Sorry, aber so einen Auftragszettel halte ich für Kokolores. Das ist das Detail, was mich an der ganzen Florian-Schilderung zweifeln lässt.

Wo übernachtete Florian planmässig, nachdem er losfuhr, zurück kam seine Arbeitsschuhe zu holen, wieder wegfuhr mit 2 Kollegen in ein Schulungszentrum? Wo war die Baustelle, bei der er am Montag Morgen hätte erscheinen sollen?

Hoffte er, das seinen Eltern übermittelte Foto zeige ein KFZ-Kennzeichen seiner Verfolger?

fatalist
24.12.2013, 04:09
Danke!Inzwischen habe ich gelesen, daß Florian Heilig nicht am Morgen des Autobrands von zu Hause losgefahren ist (wie ich bislang annahm),sondern schon am Vorabend des Autobrands von zu Hause losgefahren ist"und an seinem Ziel (Anm: der Baustelle[B]) gegen 21 Uhr eingetroffen ist"! Wir haben 2 verschiedene Interviews bzw. Berichte über die Aussagen von Florians Eltern: Udo Schulze und Jürgen Elsässer. ,,,,,,,,,,,,,,,,,,,, Die muss man erstmal zusammenführen, und die Fehler ausmerzen.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,Erst dann kann man sich daran machen Schlussfolgerungen zu ziehen.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,Wie schreibt Udo Schulze zu Beginn?....."Rückblende: Am 25. April 2007 wurden in Heilbronn Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter und ihr Kollege Martin A. durch Kopfschüsse in ihrem Streifenwagen getötet." Ach ja, beide tot... es gibt gar keinen Zeugen Arnold.Schulze ist BILD-Mann gewesen, neigt also zu Schlampigkeit. Einmal Schlampe, immer Schlampe ;),,,,,,,,,,,,,,,,,,,Elsässer schreibt, Florian fuhr zu einem Schulungszentrum. Sonntag Abend. Also hatte er am Montag keine Baustelle, sondern Schulung.,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,Wo war dieses Schulungszentrum? Rems Murr Kreis?,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,,Ich kenne persönlich solche Schulungszentren der BG Bau, da gibt es Schulungen, wo die Bauleute hinkommen, und die haben Hotel-artige Unterkünfte......................Warum fuhr Florian überhaupt wieder weg von dort am Abend? Um wen zu treffen? FUNKZELLENAUSWERTUNG ist angesagt... welche Telefonate führte Florian an diesem Abend ab Verlassen Elternhaus???.........................Ansonsten Zustimmung: Florian wurde ermordet, tot in sein Auto gesetzt und die Karre mit einem Zeitzünder (5 Minuten reichen) abgefackelt. Daher der unsichere Todeszeitpunkt auf dem Totenschein.EDIT: Proxys sind Scheixxe, aber es geht nur so heute... keine Smileys, keine Absätze... sorry

fatalist
24.12.2013, 04:52
Wie, wegen der „Theaterbombe“, wo sie nicht als Täter ermittelt wurden, wollten sie sich in die USA absetzen. Irgendwie ergibt das, zumindest für Zschäpe und Mundlos keinen Sinn. Ich vermute mal, dass dieser Briefpartner irgendwie auch V-Mann war und das in eine gewisse Richtung lenkte. Die 3 wussten nicht, was auf dem Haftbefehl vom 28.1.1996 drauf stand. Sie wandten sich an RA Thomas Jauch, um Akteneinsicht zu bekommen, aber das Schreiben ging verloren. Frühjahr 1998. Woher sollten die 3 denn wissen, weswegen nach ihnen gefahndet wurde???? Anfang 1999 bekam RA Eisenecker ebenfalls keine Akteneinsicht. Was würdest Du denn machen, wenn Deine Rechtsanwälte nicht nachschauen können, was Dir genau mit welchen Beweisen vorgeworfen wird? Dich einfach stellen und für 7 oder 10 Jahre einfahren, denk an den Staatsanwalt, was der Mutter Böhnhardt sagte: 10 Jahre Knast. DAS wussten die 3, mehr nicht.

fatalist
24.12.2013, 05:55
Die "rechten Vollstrecker" könnten auch Personen gewesen sein, die im staatlichen Auftrag in dieser Struktur die Strippen zogen. Kiesewetter und Arnold wollten darüber berichten, weil aus diesen Kreisen auch der Staatsterror inszeniert wurde, und deshalb mussten beide zum Schweigen gebracht werden. Als Vollstrecker könnten aber auch kriminelle Subjekte aus Mafia/Geheimdienstkreisen in Frage kommen. So irgendwie könnte das gelaufen sein. Sollte die Zwickauer Ceska wirklich die Dönermordwaffe sein, so könnten die Uwes tatsächlich so eine Art "Waffenverwalter" einer Untergrundarmee gewesen sein, und dann bin ich SOFORT bei GLADIO. Dazu würde auch das Fehlen von Fingerabdrücken auf allen Waffen passen. Kiesewetters Patenonkel, der Staatsschützer Mike Wenzel, vermutete einen Zusammenhang zwischen Kiesewetters Ermordung und den "bundesweiten Türkenmorden". Auch wenn er sich heutzutage blöd stellt, hat er das aus Sicherheitskreisen des Tiefen Staates aufgeschnappt. Darum durfte weder das Phantombild von "Arnolds Mörder" veröffentlicht werden noch wurden Kiesewetters Emails gesichert: Der Staatsanwalt verhinderte das auf Weisung von oben.

nachdenkerin
24.12.2013, 06:00
Die 3 wussten nicht, was auf dem Haftbefehl vom 28.1.1996 drauf stand. Sie wandten sich an RA Thomas Jauch, um Akteneinsicht zu bekommen, aber das Schreiben ging verloren. Frühjahr 1998. Woher sollten die 3 denn wissen, weswegen nach ihnen gefahndet wurde???? Anfang 1999 bekam RA Eisenecker ebenfalls keine Akteneinsicht. Was würdest Du denn machen, wenn Deine Rechtsanwälte nicht nachschauen können, was Dir genau mit welchen Beweisen vorgeworfen wird? Dich einfach stellen und für 7 oder 10 Jahre einfahren, denk an den Staatsanwalt, was der Mutter Böhnhardt sagte: 10 Jahre Knast. DAS wussten die 3, mehr nicht.

Da hast Du Recht. Aber im Februar, wo die Fahndung lief, könnten sie doch zumindest erfahren, dass es sich um Sprengstoff handelt.

Eigentlich bin ich bei der Asservaten-Geschichte, aber zwischendurch bin ich schon wieder auf die nächsten Ungereimtheiten gestoßen.


Ab dem 3. August 1995 besuchte Mundlos das Ilmenau-Kolleg zur Erlangung der Hochschulreife. Ab Anfang Januar 1998 erschien er dort nicht mehr zum Unterricht.PUA-Bericht S. 75

Warum Anfang Januar? Das hatte ich schon ein paar Mal gehört. Entweder stimmt das nicht oder es stimmt nicht, dass er sich extra noch vor dem Untertauchen krank schreiben ließ, weil er hoffte, dass das nur kurzzeitig ist.

Dann wollte ich nachsehen, warum und wie lange Starke damals saß, aber selbst das ist alles verwirrt.

Version Nummer 1:



1992. Starke überfällt zusammen mit anderen Neonazis ein Jugendhaus in Chemnitz. Dafür wird er zu 8 Monaten auf Bewährung verurteilt.

1993. Starke wird wegen dem Vorfall im Jahr 2001 vom Landgericht Chemnitz zu 2 Jahren und 6 Monaten Haft im sächsischen Waldheim wegen Beihilfe zu schwerer Brandstiftung, Landfriedensbruch, gefährlicher Volksverhetzung verurteilt.

1994. Starke ist bei einem Überfall auf eine Veranstaltung der Bundeswehr im ehemaligen Pionierlager Einsiedel dabei. Im selben Jahr tritt er seine Haft im sächsischen Waldheim an. In der Haft wurde sein Verhältnis zu Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt inniger. Die drei schickten im Fotos und Briefe mit der Unterschrift "Deine drei Jenaer".

1995. Seine Strafen werden zu einer Haftzeit von einem Jahr und zwei Monaten zusammengezogen.

1996. Starke bekommt noch während seines Knast-Aufenthalts in Waldheim Besuch vom NSU-Trio.

Frühjahr 1996. Starke wird aus der Haft entlassen. http://ueberhauptgarnix.blogspot.com/2013/07/thomas-starke-alias-vp-562-frank-schwarz.html

• Wieso im Jahr 2001 verurteilt?

• Die Strafe, weswegen auch immer, wurde auf ein Jahr und zwei Monate verküzt. Es soll doch von 1994 bis 1996 gesessen haben, das sind aber mehr als ein Jahr und zwei Monate

Irgendwo hatte ich gelesen, dass der Schriftverkehr 1996 stattfand und so fragte ich mich, warum nicht schon davor. Die Passage finde ich jetzt nicht.


2. Version:



Zu den Kontakten nach Ludwigsburg gehörte auch Thomas Starke. Er war zwischen 1994 und 1996 wegen einer Schlägereiinhaftiert, bei der auch Uwe Mundlos beteiligt gewesen sein soll. Während der Haft wurde er von Beate Zschäpe, die sich damals in der „Hilfsgemeinschaft nationaler Gefangener“ betätigte, betreut. Er bekam auch immer wieder Briefe von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in das Gefängnis.

fatalist
24.12.2013, 06:09
Da hast Du Recht. Aber im Februar, wo die Fahndung lief, könnten sie doch zumindest erfahren, dass es sich um Sprengstoff handelt.Was sie wussten, das war was in der Zeitung stand: Gesucht wegen Sprengstoffvergehen.Und, was war in der Kiste der Theaterbombe? Kaugummi, Kinder-Überraschungseier, oder Schwarzpulver und angeblich 10 Gramm TNT?......NACHDENKEN, Mädel ;)http://i48.tinypic.com/6r7t04.jpg.Da steht am 21.2.1998 ganz gross drin, dass es um die Theaterbombe geht, weshalb die 3 gesucht werden.

fatalist
24.12.2013, 06:37
Selbstverständlich kann niemand ausschließen, dass der Thüringer Fahndungsaufruf in irgendwelchen Archiven fleißiger Medienschaffender schlummerte, die Herkunft der Geburtsdaten von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe bleibt jedoch schleierhaft. Weder auf dem LKA Plakat noch in Presseberichten wurden diese erwähnt, sondern maximal das Alter der Gesuchten. stimmt das? Ich denke schon. Das wäre ein Indiz dafür, dass die Geburtsdaten aus dem Fahndungscomputer in die Fernseh-Sendungen TATORT und KÜSTENWACHE kamen.

fatalist
24.12.2013, 06:59
Jena. Wegen Vorbereitung eines Sprengstoffverbrechens im Bereich Jena werden von der Staatsanwaltschaft Gera Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos aus Jena mit Haftbefehl gesucht. Sie sind dringend verdächtig, im September 1997 auf dem Theatervorplatz in Jena einen selbstgebauten Sprengkörper abgelegt zu haben.Hinweise erbittet das LKA Thüringen bzw. jede andere Polizeidienststelle. Das Fahndungsersuchen wird auch über das Internet (http://www.th-online.de/lka) verbreitet; bzw. am Sonntag im MDR in der Sendung "Kripo Live" um 19.50 Uhr. 21.02.98 / OTZ http://www.otz.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/HINTERGRUND-LKA-sucht-drei-Tatverdaechtige-1652121223

Alle Berichte, die angeblich im Februar 1998 veröffentlicht wurden, und die "Bombenwerkstatt in der Garage" beinhalten sind FAKES.

Diese Berichte wurden später angepasst, ohne das Datum zu ändern, und so wird heute rückblickend vertuscht, dass die 3 gar nicht wegen der Bombenwerkstatt gesucht wurden.

HÄTTE es das TNT gegeben, oder/und WÄRE das eine "Trio-Garage" gewesen, dann HÄTTE man sie wegen 1,4 kg TNT gesucht, HAT MAN ABER NICHT

.... keine Geburtsdaten, btw.

http://i49.tinypic.com/2ywh3x5.jpg

fatalist
24.12.2013, 07:20
Diese TNT-Geschichte ist unlösbar verbunden mit dem TNT-Boten Thomas Starke, der damals bereits Spitzel war.
Wetzel, Gronbach und die NPD (ein super Terzett, gelle???) vermuten LFV Sachsen, ab 1995.

Lacher am Rande: Den NPD-Link dazu vom Sept 2012 hat @bio nicht freigeschaltet auf friedensblick.de :haha:


2. Untersuchungsausschuss 34
[66. Sitzung am 22.04.2013 - Zeugenvernehmung: Nichtöffentlich] - Endgültig

Das ist Bundestag.de
Der Berliner LKA-V-Mann-Führer von Thomas Starke


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Okay. Und gibt es dann mehrere Vertraulichkeitszusagen, die so ein V-Mann bekommen kann? Das ist ja jetzt eine des GBAs gewesen.

Zeuge P. S.: Rein theoretisch ja.


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Und ist Ihnen bekannt, dass in der Zeit, wo Sie den Starke führten, er mehrere Vertraulichkeitszusagen bekommen hat?


Zeuge P. S.: Ja, ich glaube, er hat mehrere Vertraulichkeitszusicherungen oder Geheimhaltungszusicherungen gehabt.


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Okay.
Der hat - -


Zeuge P. S.: Müsste eigentlich auch Aktenlage sein.


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Wie bitte?


Zeuge P. S.: Das müsste auch Aktenlage sein.


Tankred Schipanski (CDU/CSU): Ja. Aber was ist denn dann der Vorteil, dass ich das von mehreren - - Dann habe ich das vom
GBA, dann habe ich es noch mal von der Polizei. Was ist da der Sinn? "Polizei". Welche Polizei?

Das ist wichtig, denn die Vertraulichkeitszusage für Starke als Spitzel der Berliner Polizei kam vom GBA.
Welche Polizei gab Thomas Starke bereits vor 2001 eine Vertraulichkeitszulage, weil Starke ihr Spitzel war?

Da diese Äusserungen nichtöffentlich fielen, war keine Presse dabei.
Und was nicht in der Zeitung steht, das ist gar nicht passiert, sozusagen.

Die Aussagen aus dieser nicht öffentlichen Zeugenvernehmnung des PUA Berlin sind auch NICHT im Abschlussbericht enthalten.

bernhard44
24.12.2013, 07:35
seit Ende der 90er Jahre wird international jedem industriellen und militärischen Sprengstoff ein Markierungsmittel beigemischt (chemische Signatur) die erstens das Auffinden erleichtert und zweitens die Herkunft genau aufzeigt!

http://de.wikipedia.org/wiki/Sprengstoffgesetz_%28Deutschland%29#Erste_Verordnu ng_zum_Sprengstoffgesetz_.281._SprengV.29

http://www.buzer.de/gesetz/5386/a74152.htm

fatalist
24.12.2013, 07:44
seit Ende der 90er Jahre wird international jedem industriellen und militärischen Sprengstoff ein Markierungsmittel beigemischt (chemische Signatur) die erstens das Auffinden erleichtert und zweitens die Herkunft genau aufzeigt!

http://www.buzer.de/gesetz/5386/a74152.htm Korrekt. Und in Düsseldorf wurde beim Sprengstoffanschlag im Jahr 2000 "osteuropäisches TNT" verwendet, das man an den Bariumirgendwas-Verunreinigungen erkannt haben will.

Das war keine Verunreinigung, mein lieber Bernhard, das war ein MARKER. Chemischer Marker.

Und wie es der Zufall so will, war das "TNT" in der Bombenwerkstatt ebenfalls "verunreinigt".
Entscheidend ist aber, dass ein Spitzel dieses "TNT" brachte, und man die Herkunft nicht klärte, sondern es ratzfatz restlos vernichtete.

brain freeze
24.12.2013, 07:51
Sorry, aber so einen Auftragszettel halte ich für Kokolores. Das ist das Detail, was mich an der ganzen Florian-Schilderung zweifeln lässt.

[...]

Volle Zustimmung. Es wäre ja sozusagen ein schriftlicher Beweis für Anstiftung. Wer macht so was?

Um mal grundsätzlich zu werden: Angenommen F.H. beging Selbstmord. Dann bleibt die NSU-Verschwörung, für die es tatsächlich eine Fülle an Indizien gibt, davon völlig unberührt. Die Verbindung Dönermorde zu Heilbronn ist ja gerade einer der zweifelhaftesten Punkte des ganzen NSU-Projektes, bis hin zu Geiers "Bauchgefühl".

Was nicht heißt, daß F.H. nicht ermordet wurde. Nur, wie unbefangen sind die Eltern, um wirklich zur Aufklärung beizutragen? ... Plus dichterische Freiheit und vorgefertigte Meinungen der wenigen Journalisten, die an sie rantreten.

fatalist
24.12.2013, 08:06
Volle Zustimmung. :gib5: "dichterische Freiheit" ist eines der grössten Probleme. Wenn die Eltern das erkennen, sollten sie Mordanzeige stellen und alles was sie wissen haarklein im Internet selbst darstellen.

Wenn ich mir Udo Schulze und Jürgen Elsässers Versionen des Interviews so anschaue, dann habe ich bereits 2 verschiedene Abläufe der Geschichte. DAS ist das Problem.

brain freeze
24.12.2013, 08:17
:gib5: "dichterische Freiheit" ist eines der grössten Probleme. Wenn die Eltern das erkennen, sollten sie Mordanzeige stellen und alles was sie wissen haarklein im Internet selbst darstellen.

Wenn ich mir Udo Schulze und Jürgen Elsässers Versionen des Interviews so anschaue, dann habe ich bereits 2 verschiedene Abläufe der Geschichte. DAS ist das Problem.

Offizialdelikte müssen mW auch ohne Anzeige verfolgt werden, wenn es irgendwelche Anhaltspunkte oder Hinweise gibt ... Haben die Eltern die gegenüber der Polizei gemacht? Konkret z.B.: Gab es ein Beziehungsproblem - ja oder nein. Das aufzuklären, kann ja wirklich nicht so kompliziert sein. Ich meine, die Polizei sagt ja, die Eltern sagen nein, was soll das? Was sagt die Freundin?

fatalist
24.12.2013, 08:28
Bei dieser Garagensache wird auch heute beim rückblickenden Betrachten immer vergessen, wie unglaublich schlampig damals in Thüringen gearbeitet wurde.

Man braucht sich nur die Aussagen des KHM Mario Melzer zur Stadtrodaer Bombe vor dem PUA Berlin durchzulesen, da ist Amusement garantiert. Das ist Seite 77 des Protokolles Nr. 49
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2049a.pdf



Ich bin dann in Folge am 18. November 1997 abgeordnet worden als Vertreter der EG TEX zu einem weiteren Bombensachverhalt nach Stadtroda. Stadtroda ist eine Kleinstadt in der Nähe des Hermsdorfer Kreuzes, was vielleicht viele kennen durch die Autobahn, unweit von Jena, gehört auch zum Schutzbereich der Polizeidirektion Jena.

Dort kam es zum Auffinden einer Bombe im Heizungskeller einer Baufirma. Über diesem Heizungskeller waren Wohncontainer von portugiesischen Gastarbeitern. Es war nicht auszuschließen, dass es da einen Bezug zu rechts gibt. Deswegen war ich als Vertreter der Soko REX dort bzw. bin dorthin beordert worden, allerdings auch erst nach dem ersten Eingriff der Polizeidirektion Jena und nach Tätigkeitwerden der USBV bzw. Kriminaltechnik. Also, man hat dort in diesem Heizungskeller eine Bombe gefunden. Die USBV-Spezialeinheit vom LKA hat sie, glaube ich, vor Ort entschärft, weil es nicht anders zu verbringen war bzw. zu bewältigen war, ich glaube, mittels Wasserstrahl. Es gibt da so eine Art - - Ich will jetzt nicht von Polizeitaktik reden; aber es gibt da technische Hilfsmittel, mit denen kann man vor Ort eine Bombe entschärfen, wenn es nicht anders geht. Das ist erfolgreich gemacht worden.


Dabei wurde dann im Anschluss festgestellt: Es war tatsächlich eine Bombe. Nur, sie ist nicht gezündet, weil der Zünder ist zwar durchgelaufen, war aber zu alt und hat damit die Zündung nicht aktiviert. Sprengkörper war dabei - also, man nennt die Ummantelung einer Bombe den Sprengkörper -ein Topf der Marke Amway. Das Problem bei der ganzen Sache war für mich als Ermittler, der abgestellt war, diese Ermittlungen mit zu führen mit den Kollegen aus dem Bereich Sprengstoffe oder Sprengdelikte - und da kommen wir auch wieder an einen Punkt, was ich sehr bedaure -:

Nachdem die USBV Einheit des LKA diese Bombe mehr oder weniger entschärft hat und damit auch zum Teil natürlich beschädigt hat, kam die Kriminaltechnik von Jena und hat mehr oder weniger diese Bauteile entsorgt, also dem Abfall zugeführt.

Ein Kollege vom sachlich zuständigen Dezernat vom LKA, der sich mit Sprengstoffen etc. und mit deren Delikten befasst hat, konnte Gott sei Dank aus dem Müll noch die Überreste dieser beschädigten Bombe retten, und wir konnten damit dann weiter arbeiten. Das war der Kollege Ader. Ich muss sagen, der Kollege Ader versieht seinen Dienst sehr ordnungsgemäß und ist ein sehr engagierter Kollege. Er hat sich da wirklich die größte Mühe gegeben.

Nachdem es feststand nach der kriminaltechnischen Untersuchung bzw. nach Aussagen unserer USBV-Einheit, dass es wirklich eine Bombe war, die durch Zufall nicht gezündet hat, weil der Zünder zu alt ist, wollte er dieses Verfahren im Prinzip als versuchten Mord gelten lassen, bzw. er wollte auf dem Tatblatt das versehen haben, dass es hier ja im Prinzip ein versuchter Mordanschlag mithilfe einer Bombe war, der sich gegen diese portugiesischen Arbeiter möglicherweise richtete, weil sich ja die Container direkt über dem Keller befanden. Hätte die Bombe gezündet, dann hätte das natürlich auch extreme Auswirkungen gehabt, weil sie war ja im Heizungskeller installiert, und darüber waren dann gleich die Wohncontainer.


Gott sei Dank ist nichts passiert. Es war allerdings kein Grund, dann das Zeug in den
Müll zu werfen.

Der Kollege Ader hatte halt versucht, das Verfahren wegen Mordes zu führen. Das wurde allerdings durch Intervention der PD bzw. KPI-Leitung in Jena verhindert. Es wurde strikt drauf gedrungen, dass dieses Verfahren nicht wegen Mordes eingeleitet wird. Sie können dazu auch noch mal den Kollegen Ader befragen oder die Kollegen in Thüringen vom Untersuchungsausschuss dazu bemühen. Es war ein sehr, sehr seltsamer Zustand oder Umstand. So ähnlich lief das sicher auch bei den "Garagenbomben" ab: In den Müll geschmissen. Geschlampt, vertuscht.


Seite 79:


Allerdings muss ich sagen, dass ich bei der Akteneinsicht gestern sehr viele Dinge wieder gefunden habe aus der Zeit. Wenn ich das so Revue passieren lasse, muss ich
ganz ehrlich sagen: Mir ist es gestern regelrecht schlecht geworden. Wenn man so alte Ermittlungen liest - - Es ist teilweise ja gar nicht schlecht, wenn man einen zeitlichen Abstand dazu hat. Ich muss ganz ehrlich sagen: Ich habe da bei diesem Aktenstudium Dinge gefunden, die mir heute im Prinzip
ganz anders aufstoßen, die ein absolutes Geschmäckle haben. Eigentlich, wenn ich die
ganzen Dinge mir zu Gemüte führe, die Chronologie dieses Einsatzes, dann erinnert mich das irgendwie an ein Drehbuch von einem ganz schlechten amerikanischen Krimi. Das ist doch deutlichst. Der "Nestbeschmutzer" wurde nach diesen Aussagen massiv bedroht. Von "Kollegen".

fatalist
24.12.2013, 08:29
Offizialdelikte müssen mW auch ohne Anzeige verfolgt werden, wenn es irgendwelche Anhaltspunkte oder Hinweise gibt ... Haben die Eltern die gegenüber der Polizei gemacht? Konkret z.B.: Gab es ein Beziehungsproblem - ja oder nein. Das aufzuklären, kann ja wirklich nicht so kompliziert sein. Ich meine, die Polizei sagt ja, die Eltern sagen nein, was soll das? Was sagt die Freundin? Die albanisch-stämmige Freundin sagt: Alles in Ordnung, es gab kein Problem.

Delao
24.12.2013, 08:36
Wo übernachtete Florian planmässig, nachdem er losfuhr, zurück kam seine Arbeitsschuhe zu holen, wieder wegfuhr mit 2 Kollegen in ein Schulungszentrum? Wo war die Baustelle, bei der er am Montag Morgen hätte erscheinen sollen?
Er fuhr gegen 18 Uhr zwei Kollegen zum Wohnheim nach Geraldstetten, und fuhr weiter. Wohin ist nicht bekannt.



Mutter: Florian war rundum zufrieden. Er hatte eine Lehrstelle bei uns im Ort gefunden, bei einer Firma, in der auch sein Bruder arbeitete Stahlbetonbauer war sein Traumberuf, schon immer gewesen. Entsprechend war er hoch motiviert und brachte nur gute Noten nach Hause.


[Elsässer] Hat die Polizei Beweise für die Selbstmordtheorie vorgelegt?

Mutter: Uns nicht. Wir haben keinen Autopsiebericht bekommen, kein Ergebnis der kriminaltechnischen Untersuchung, keine angeblich existierenden Fotos und Videoaufnahmen. Nicht einmal die Sterbeurkunde war - wie ansonsten üblich, um Verwechslungen auszuschließen - bei der Leiche, sondern musste von unserem beauftragten Bestatter in Tübingen abgeholt werden. Dafür sind Fotos des verbrannten Körpers von Florian in der Presse aufgetaucht.

Vater: Und das Autowrack. Als wir es abgeholt haben, sagten uns die Beamten, es sei nichts drin sichergestellt worden. Wir haben nur wenige Momente gebraucht, um sein Handy und den Laptop zu finden. Wieso wurden diese wichtigen Beweismittel nicht untersucht?


Mutter: Überhaupt ist seltsam, dass die Polizei als Todeszeitpunkt die lange Spanne von 20.30 Uhr abends bis 9.17 Uhr am nächsten Morgen angibt.


Mutter: Er ist am Vorabend etwa um 18 Uhr nach Geraldstetten gefahren. Dort befindet sich das Wohnheim, in dem die Lehrlinge während der Schulzeit übernachten. Bevor er losfuhr, bekam er einen Anruf, der ihn total verstört hat. Er sagte zu mir nur: " Ich komme aus dieser Scheiße nie wieder raus." Er brachte seine zwei Kollegen nach Geraldstetten, aber blieb nicht dort, sondern fuhr weiter. Wohin, warum...das wissen wir nicht.

Vater: Und am nächsten Morgen war er tot. Aber es gibt ein klares Indiz, dass er trotz des verstörenden Anrufes an jenem Abend keine Selbstmordabsichten hatte. Er kam, kurz nachdem er losgefahren war, noch mal nach Hause zurück, um seine Sicherheitsschuhe zu holen....
COMPACT 1/2014

fatalist
24.12.2013, 08:52
Thomas Starke war die Schlüsselfigur bei der Entstehung diese "3er Zelle" aus Jena, und das schon vor dem Abtauchen.
Diese Spitzel hat die Sache mehr oder weniger im Auftrag eingefädelt, von Anfang an.

Darum darf Starke ums Verrecken erst 2002 V-Mann des LKA Berlin gewesen sein, obwohl er schon Jahre zuvor Spitzel einer BRD-Dienststelle (oder mehrerer) war.

Wie lief das bei Landser und "Ran an den Feind" ab?


Ebenfalls in den Vertrieb involviert war Werners Freund Thomas Starke (Dresden), der sich mit der Bereitstellung von ca. 9.000 DM quasi in die Produktion der CD »einkaufen« konnte. Vermutung: Diese 9000 DM kamen vom Staat. Der Fakt ist unstrittig, Starke kaufte sich dort ein. In wessen Auftrag?


Mit dem Anlaufen des Vertriebes der CD »Ran an den Feind« konnte Jan Werner den Landser-Mitglieder am 5. November 2000 die vereinbarte Gage von 10.000 DM pro Person bar auszahlen. Der Vertrieb der CDs wurde jedoch von der Polizei überwacht. Und bereits am 14.11.2000 machte Thomas Starke gegenüber dem Landeskriminalamt Sachsen umfangreiche Aussagen zum Vertrieb der CD »Ran an den Feind«. Der Vertrieb wurde von der Polizei überwacht, und Starke war der Informant. Das ist 2000, und nach der Vernehmung am 14.11.2000 wurde Starke zusätzlich zu seinen bisherigen "Verpflichtungen" auch vom LKA Berlin angeworben, als VP 562 "Rebe". Siehe die Aussagen dazu seines Berliner V-Mann-Führers.

Warum und wo und wie wurde der Spitzel Starke dann 2001 bedroht?
Das erwähnte der V-Mann-Führer nur beiläufig.

Hier die Langfassung:


Während er am 9. Juni 2001 Besucher einer Geburtstagsparty von Jana Goebel (Dresden) war, beschloss Bauer das »Kameradenschwein« Thomas Starke zu besuchen und ihn zur Rücknahme seiner Aussagen zu bewegen. Antje Probst, die Ehefrau des Sonnentanz-Laden- Betreibers Michael Probst, lockte Starke über die Sprechanlage heraus. Starke öffnete die Tür und wurde von Bauer und einer zweiten Person mit handfesten Argumenten aufgefordert, seine Aussagen bei der Polizei zurückzuziehen. Starke machte dies später auch, jedoch spielten seine Aussagen nach wie vor eine wichtige Rolle im Prozess gegen Landser. Da gab es tüchtig Senge, dieser "Bauer" ist Piattos Gewehrverkäufer im Jahr 2000 gewesen, das nur nebenbei erwähnt...


Da der Produzent Jan Werner die weit mehr als 44.000 DM bereits im Vorfeld der CD aufzubringen hatte, musste er sich zwangsläufig finanzielle Unterstützung besorgen. Geld aus Polen(26000 DM) und von Thomas Starke (9000 DM). Staatsknete hier wie dort, so ist zu vermuten.

Und nun die Frage: Wie kam die Ermittlungsakte über Jan Werner in die Zwickauer NSU-Ruine?
Welchen Grund hatte der Spitzel Thomas Starke, diese Akte dem Trio zu geben?

War das so ne Art Rückversicherung, gegen das LKA Berlin, und woher bekam Starke diese Akte?

http://www.nadir.org/nadir/periodika/aib/archiv/61/6.php

fatalist
24.12.2013, 09:00
Er fuhr gegen 18 Uhr zwei Kollegen zum Wohnheim nach Geraldstetten, und fuhr weiter. Wohin ist nicht bekannt.
COMPACT 1/2014 Danke, na dann hatte er also am Montag SCHULE, und nicht etwa Baustelle. Er fuhr nach Geraldstetten, zum Wohn/Schulungsheim, und von dort aus weiter, um Jemanden zu treffen.

Die Polizei sollte sich mal sputen, seine Wege per Handy-Funkzellendaten zu rekonstruieren, bevor alles "weg" ist.
Da ist "Selbstmord" eigentlich die TOP-Begründung, wenn man nichts ermitteln will.

fatalist
24.12.2013, 09:12
Das CJD Geradstetten dient deshalb als Wohnheim mit dem pädagogischen Schwerpunkt der Begleitung, Betreuung und Versorgung von Auszubildenden, Schülern und Kursteilnehmern, die eine überbetriebliche Ausbildung beim Ausbildungszentrum Bau Geradstetten, die Berufsschule in Schorndorf oder eine Fort- und Weiterbildung besuchen. http://www.cjd-geradstetten.de/geradstetten/pages/index/p/5863

Dort braucht man Arbeitsschuhe.


Ausbildungszentrum Geradstettenhttp://www.bau-bildung-service-bw.de/adb/59/59ba87192bb1df9e.jpg

Im Ausbildungszentrum Bau in Geradstetten werden seit 1972 gewerbliche Auszubildende überbetrieblich ausgebildet.

In neun großzügigen, mit modernen Arbeitsgeräten und Maschinen ausgestatteten Werkhallen (http://bbw-kommunikation6.aufwind-solutions.de/ausbildung/abz_geradstetten/ausbildungsinformationen), einem weitläufigen Freigelände und dem großen Baumaschinen-Übungsgelände werden die Auszubildenden von qualifizierten Ausbildern auf die technisch anspruchsvollen Bauberufe praxisnah vorbereitet. Dafür stehen Hallenflächen von 3.500m² und Freiflächen von über 4.000 m² zur Verfügung. Während der Ausbildung und auch während des Schulbesuchs der Landes- und Bezirksfachklassen in der Kreisberufsschule in Schorndorf können die Auszubildenden im Gästehaus des Ausbildungszentrums (CJD-Geradstetten) wohnen. http://www.bau-bildung-service-bw.de/ausbildung/abz_geradstetten

Und das Kaff liegt in der Region Stuttgart, wohin Florian dann wohl fuhr, weil er dort eine Verabredung hatte.
Ich vermute, er wurde hingelockt, betäubt/getötet dann Stunden später wurde das Auto zum Brandort in Cannstatt gefahren, und Florian wurde betäubt/tot im Auto angeschnallt.

Gab es Russ in der Lunge oder nicht?
Der Obduktionsbericht muss her.

Handyortung über Funkzellen-Protokolle ist wichtig, denn um Mitternacht machte Florian ein Foto, das schickte er seinen Eltern. Das Handy war also eingeschaltet.

nachdenkerin
24.12.2013, 09:23
Wenn ich das richtig verstehe, gibt es gar kein Asservat 23.6, und ausserdem kannte Brümmendorf die Plastiktüte durchaus.

Ich fürchte, da hast Du noch etwas zu prüfen ;)


Zeuge Michael Brümmendorf: Also, ich kann mich an diese REWE-Tüte nicht mehr erinnern. http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf , S. 15

Plastiktüte hin und her, ich habe das jetzt mal gravierend anders aufgebaut


Die Auswertung dieses Ordners erfolgte – ebenso wie im Falle des Asservats „23 C“ - durch den BKA-Beamten Brümmendorf, der hierüber den auch schon im Zusammenhang mit der Auswertung des Asservats „23 C.“ genannten Vermerk anfertigte, der vom 19. Februar 1998 datiert.PUA-Bericht S. 333/334


Brümmendorf wertete zwei Sachen aus und fertigte im Anschluss darüber einen Vermerk

• 20.B.1 Ordner mit Schriftverkehr zwischen Mundlos und Gefängnisinsassen


Da hatte vor einer Woche Herr Brümmendorf seine eigene Handschrift identifiziert, und da schreibt er:

Aus Ass. 20.B.1 - Garage 5 –
…..

Das ist eine von den - - Ja, genau. Er bezieht sich auf die Korrespondenz, nicht auf eine weitere Liste. Er bezieht sich auf Korrespondenz von Mundlos unter anderem mit Starke.
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2057.pdf S. 8


• „23 C“ Pappkarton mit diversen Papieren
[INDENT]
……. unter der Bezeichnung „23 C“ ein „Pappkarton C“ aufgeführt. Dieses Asservat wird wie folgt näher beschrieben: „diverse Papiere und lose Blätter in Karton verpackt“.PUA-Bericht S. 332

Inhalt dieses Pappkartons:

[TABLE="class: grid, width: 800"]

23.6.1
Telefonliste mit 35 Adressen als Asservat 23.6.1 bezeichnet.(PUA-Bericht S. 330)

[TR]
23.6.2 bis 23.6.6
[TD]u. a. Liste mit KfZ-Kennzeichen Zivilfahrzeugen

„23.6.2“ bis „23.6.6“ feinasserviert wurden, darunter eine Liste, auf der KFZ-Kennzeichen von Zivilfahrzeugen der Polizei Thüringen aufgeführt sind.PUA-Bericht S. 332
Zeuge Jürgen Dressler: …. dass ich mich an diese Kfz-Liste erinnere. Das hat sich beim nochmaligen Sichten der Akten auch insofern bestätigt. Aber offensichtlich handelt es sich hierbei um eine andere Kfz-Liste. ….weil ich diese au

Bolinski
24.12.2013, 09:27
Schaut mal hier:

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/deutschland/udo-schulze/nsu-prozess-richter-polizisten-und-mediziner-involviert-.html


NSU-Prozess: Richter, Polizisten und Mediziner involviert?

fatalist
24.12.2013, 09:27
Nachtrag zum Landser-Verfahren: Gegen die Band selber wurde in Berlin verhandelt, gegen den Vertrieb in Dresden etc.


Ja, es wurden einige abgetrennte Verfahren gegen Vertreiber (darunter etliche V-Leute wie Hesse, usw.) in anderen Bundesländern verhandelt.

Da ging es aber nur um den Vertrieb, während es in Berlin um die Musiker als angebliche (und später "rechtskräftig" vom Kammergericht - wie Terroristen und Spione im ersten Rechtszug! - verurteilte) "Bildung einer kriminellen Vereinigung" und bei dem Liedermacher und Sänger als "Rädelsführer" (in Haft wie ein Terrorist behandelt!) ging.

Das eigentliche "Landser-Verfahren" fand also in Berlin (in den Räumen des ehemaligen Volksgerichtshofes!) statt. Das andere waren quasi "Landser-Nebenverfahren". Man könnte meinen, da standen Mörder vor Gericht und nicht etwa "nur" ne rechtsextreme Band.

http://de.wikipedia.org/wiki/Michael_Regener


Im Oktober 2013 trat Regener in München in einer Wohngemeinschaft von Rechtsradikalen auf Da ist der Bezug zum NSU-Prozess.

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/verurteilter-saenger-aufgetreten-neonazi-konzert-in-obermenzing-1.1803174

fatalist
24.12.2013, 09:35
Plastiktüte hin und her, ich habe das jetzt mal gravierend anders aufgebaut Okay, jetzt wirkt es schon überzeugender.

Brümmendorf hat aber die Adressliste mit den ca. 35 Namen gesehen. Er sagt das klar und deutlich. Mehrfach. Bei Dir klingt das jetzt so, als habe er nur Knastbriefverkehr mit Starke und eine KFZ-Liste von zivilen Polizeifahrzeugen gesehen.

nachdenkerin
24.12.2013, 09:38
Okay, jetzt wirkt es schon überzeugender.

Brümmendorf hat aber die Adressliste mit den ca. 35 Namen gesehen. Er sagt das klar und deutlich. Mehrfach. Bei Dir klingt das jetzt so, als habe er nur Knastbriefverkehr mit Starke und eine KFZ-Liste von zivilen Polizeifahrzeugen gesehen.

Das mit der Adressliste habe ich doch geschrieben, 35 Adressen, ist im oberen Teil, unten nur als dritter Pappkarton bezeichnet, kann auch nicht mehr ändern, habe eine ganz schlechte Verbindung.

fatalist
24.12.2013, 09:50
Das mit der Adressliste habe ich doch geschrieben, 35 Adressen, ist im oberen Teil, unten nur als dritter Pappkarton bezeichnet, kann auch nicht mehr ändern, habe eine ganz schlechte Verbindung. Ach so, es sollte also grün sein, Okay.

Also: Brümmerndorf sieht diese Liste mit den Namen, Starke ist drauf, also der Fluchtpunkt.
B. schreibt einen vorläufigen Vermerk darüber.

Dressler gibt aber diese Liste nicht zur Fahndung. Wäre sein Part gewesen.

Brümmendorf redet sich raus, er hatte keine Zeit mehr, es war Freitag, er wollte gen Westen.
B. war aber ab Montag drauf wieder 5 Tage in Erfurt beim LKA, schon geil, findste das nicht auch?

Wie war es wirklich?
Ich sage es Dir. Weil Weihnachten ist. Ho ho ho. :crazy:


Brümmendorf als BKA-Staatsschützer wusste, dass Starke V-Mann war. Das LKA wusste das nicht.
Brümmendorf sieht die Adressliste. Starke steht drauf.
Brümmendorf kontaktiert das BKA.
Das BKA ruft das BFV an. Leitungsebene.
Brümmendorf erhält Weisung: Nichts machen, Liste für unwichtig erklären, das Trio und Starke sind Sache des BFV.
Keinesfalls die Ossis einweihen: Sag denen, BKA meint "Flucht ins Ausland längst erfolgt".

Genau das sagte Brümmendorf im PUA: Wir hatten Hinweise auf Flucht ins Ausland, und Ausland stand nicht auf der Liste drauf.

nachdenkerin
24.12.2013, 10:26
Ach so, es sollte also grün sein, Okay.



Ich kann hier leider nicht den Text mehrmals einrücken bzw. Abstände vom Seitenrand festlegen, deshalb wirkt das etwas unübersichtlich. Ich habe in dem Beitrag zwei Teile. Der erste Teil, ist das was gem. PUA Brümmendorf zur Auswertung bekam. Der zweite Teil sind die Asservate insgesamt und davon ist der Bruchteil, den Brümmendorf gem. den Berichten sah von mir in grüner Schrift angegeben, wobei der Inhalt des Pappkartons „C“ (mit der Adressliste) nur im ersten Teil aufgesplittert ist.

Durch Weihnachten ist die Internetverbindung katastrophal, hoffe dass ich jetzt endlich senden kann.

nachdenkerin
24.12.2013, 10:31
Ach so, es sollte also grün sein, Okay.

Also: Brümmerndorf sieht diese Liste mit den Namen, Starke ist drauf, also der Fluchtpunkt.
B. schreibt einen vorläufigen Vermerk darüber.

Dressler gibt aber diese Liste nicht zur Fahndung. Wäre sein Part gewesen.

Brümmendorf redet sich raus, er hatte keine Zeit mehr, es war Freitag, er wollte gen Westen.
B. war aber ab Montag drauf wieder 5 Tage in Erfurt beim LKA, schon geil, findste das nicht auch?

Wie war es wirklich?
Ich sage es Dir. Weil Weihnachten ist. Ho ho ho. :crazy:


Brümmendorf als BKA-Staatsschützer wusste, dass Starke V-Mann war. Das LKA wusste das nicht.
Brümmendorf sieht die Adressliste. Starke steht drauf.
Brümmendorf kontaktiert das BKA.
Das BKA ruft das BFV an. Leitungsebene.
Brümmendorf erhält Weisung: Nichts machen, Liste für unwichtig erklären, das Trio und Starke sind Sache des BFV.
Keinesfalls die Ossis einweihen: Sag denen, BKA meint "Flucht ins Ausland längst erfolgt".

Genau das sagte Brümmendorf im PUA: Wir hatten Hinweise auf Flucht ins Ausland, und Ausland stand nicht auf der Liste drauf.

Wieso eigentlich immer die Adressliste. Die Briefe stellen doch eine wesentlich engere Beziehung da. Adressen hat man auch mal so aufgeschrieben

fatalist
24.12.2013, 10:51
Wieso eigentlich immer die Adressliste. Die Briefe stellen doch eine wesentlich engere Beziehung da. Adressen hat man auch mal so aufgeschrieben Weil die Adressliste erst zur "Garagenliste" medial umgelogen wurde und danach zur Goldcard der Ermittler mutierte. Vor allem bei Herrn Wetzel.

So ganz unrecht hat Wetzel da auch nicht, denn es standen auf dieser Liste Kameraden aus ganz Deutschland drauf, auch wenn aus Jena und Sachsen die meisten Namen stammten. Aber Rostock und "Ländle" stand eben auch drauf. Jeder Polizeianwärter hätte mit dieser Liste das Trio gefunden, meinte Binninger. Hat er nicht ganz unrecht...

solaris
24.12.2013, 11:20
Handyortung über Funkzellen-Protokolle ist wichtig, denn um Mitternacht machte Florian ein Foto, das schickte er seinen Eltern. Das Handy war also eingeschaltet.

Keine Ahnung,warum man hier zögert.Wäre doch eine Supergelegenheit,die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung und der Funkzellenüberwachung zu überzeugen(inkl.Richtervorbehalt bei einem besonders schweren Verbrechen/Verdacht)
Seht her,wir konnten mithilfe dieser Daten Verdächtige im Fall des Todes des NSU/NSS-Zeugen Heilig ausfindig machen.

Bei anderen Gelegenheiten (Terrorgefahren) wird es bei jeder Gelegenheit transportiert,hier jedoch nicht.
Sobald die Freundin zu Protokoll gibt,daß es keinerlei Beziehungsprobleme gab,muß an anderer Stelle ermittelt werden.Aber ich bin mir sicher,daß geschieht bereits im Hintergrund.
Wird schließlich immer alles sauber aussermittelt,nicht?

VT:
Oder ist das eine weitere,perfide Art,ein weiteres,großes "Verschwörungsfass" aufzumachen?

Der heilige Florian:


Das Sankt-Florian-Prinzip (österreichisch: Floriani-Prinzip) oder die Sankt-Florian-Politik bezeichnet Verhaltensweisen, potentielle Bedrohungen oder Gefahrenlagen nicht zu lösen, sondern auf andere zu verschieben. Englische Entsprechung ist Nimby (https://de.wikipedia.org/wiki/Nimby), ein Akronym für „Not in my Backyard“.
Früher war es üblich, die Hilfe des Heiligen Florian (https://de.wikipedia.org/wiki/Florian_von_Lorch) anzurufen, der als Schutzpatron (https://de.wikipedia.org/wiki/Schutzpatron) für die Abwendung von Feuer und Dürre (https://de.wikipedia.org/wiki/D%C3%BCrre) zuständig ist. Volkstümliche Verbreitung fand ein vermeintlich frommer Spruch, der vermutlich von einer ironisch gemeinten Votivtafel (https://de.wikipedia.org/wiki/Votivgabe) stammt und das Prinzip prägnant erläutert:
Heiliger Sankt Florian / Verschon' mein Haus / Zünd' and're an!

Oftmals findet sich der Heilige Florian als Lüftlmalerei (https://de.wikipedia.org/wiki/L%C3%BCftlmalerei) auf Wohn-, Feuerwehr- (https://de.wikipedia.org/wiki/Feuerwehrhaus) oder Bauernhäusern. Meist wird er als überlebensgroße Gestalt abgebildet, die aus einem Eimer Wasser auf ein brennendes Gebäude schüttet. Die Darstellung ist oftmals mit obigem Spruch untertitelt.

siehe auch hier:
In Bezug auf die jetzt "aufgewärmte" Küstenwache und Tatortgeschichte würde mich brennend interessieren,welche "Spin-Doktoren" das die Tage zuerst gebracht haben (und wer den Auftrag dazu gab)
Hört sich alles dermaßen "Reloaded" an ,man glaubt es kaum. Rätselspaß für die ganze Familie in einer sehr ernsten Angelegenheit.


Das "interessanteste" ist, dass ausgerechnet eine Türkin, welche eine Deutsche Polizistin spielt, den Christian Köster (alias Uwe Böhrnhardt) als einen Terroristen identifiziert hat, der mit einer Moslemischen Organisation zusammen gearbeitet hat. Logischerweise hat dann Uwe Böhrnhardt, mit Uwe Mundlos, welcher darunter zu sehen ist, die Türkischen Imbissbesitzer, im Auftrag einer islamischen Terrororganisation umgebracht, dass ist doch auch die Spur gewesen, die zuerst von den Türkischen und Deutschen Behörden verfolgt wurde, aber nur bis die Entschädigungszahlungen geflossen sind, dann ging es ganz schnell in die andere Richtung oder sehe ich das falsch!? Realität und Fiktion treffen aufeinander, würde ich mal sagen

:hmm:

muss mir die Folge der Küstenwache unbedingt mal ansehen!

fatalist
24.12.2013, 11:45
Keine Ahnung,warum man hier zögert.Wäre doch eine Supergelegenheit,die Öffentlichkeit von der Notwendigkeit der Vorratsdatenspeicherung und der Funkzellenüberwachung zu überzeugen(inkl.Richtervorbehalt bei einem besonders schweren Verbrechen/Verdacht)
Seht her,wir konnten mithilfe dieser Daten Verdächtige im Fall des Todes des NSU/NSS-Zeugen Heilig ausfindig machen.

Bei anderen Gelegenheiten (Terrorgefahren) wird es bei jeder Gelegenheit transportiert,hier jedoch nicht.
Sobald die Freundin zu Protokoll gibt,daß es keinerlei Beziehungsprobleme gab,muß an anderer Stelle ermittelt werden.Aber ich bin mir sicher,daß geschieht bereits im Hintergrund.
Wird schließlich immer alles sauber aussermittelt,nicht? Es geschah längst, und man weiss viel mehr als man sagt. Selbstmord ist in solchen Fällen immer die TOP-Antwort der Sicherheitsbehörden.

Und dann sind da ja auch noch die verselbstmordeten Polizisten beim LKA Erfurt. Elsässer wittert ja "Zeugensterben wie bei Dutroix".

nachdenkerin
24.12.2013, 11:46
Weil die Adressliste erst zur "Garagenliste" medial umgelogen wurde und danach zur Goldcard der Ermittler mutierte. Vor allem bei Herrn Wetzel.

So ganz unrecht hat Wetzel da auch nicht, denn es standen auf dieser Liste Kameraden aus ganz Deutschland drauf, auch wenn aus Jena und Sachsen die meisten Namen stammten. Aber Rostock und "Ländle" stand eben auch drauf. Jeder Polizeianwärter hätte mit dieser Liste das Trio gefunden, meinte Binninger. Hat er nicht ganz unrecht...


Die mir von den Medien bekannte Liste, ist die erweiterte mit den 52 Adressen, wobei es sein kann, dass die gar nicht von Mundlos ist. Die Ursprungsliste mit den 35 Adressen, die Brümmendorf auswertete, habe ich nirgendwo gesehen, warum eigentlich?

fatalist
24.12.2013, 11:55
Die mir von den Medien bekannte Liste, ist die erweiterte mit den 52 Adressen, wobei es sein kann, dass die gar nicht von Mundlos ist. Die Ursprungsliste mit den 35 Adressen, die Brümmendorf auswertete, habe ich nirgendwo gesehen, warum eigentlich? Du meinst, dass diese Liste von einem V-Mann erweitert wurde, und man dann später diese Liste in die Fahndungsakten schmuggelte?

nachdenkerin
24.12.2013, 12:13
Du meinst, dass diese Liste von einem V-Mann erweitert wurde, und man dann später diese Liste in die Fahndungsakten schmuggelte?

Ob ein V-Mann die erweiterte, weiß ich natürlich nicht.

Es stellen sich für mich die Fragen:

• Warum erhielt Brümmendorf diese aktualisierte Liste nicht zur Auswertung. Gem. PUA-Bericht wertete er das Asservat 23 C aus, da ist u. a. die Ursprungsliste mit den 35 Adressen enthalten und das Asservat 20.B.1, das ist der Ordner mit dem Schriftverkehr.
• Ich kenne keinen Menschen, der seine Adressen nach Städte sortiert, das ist merkwürdig
• Warum wird die Ursprungsliste, die Brümmendorf auswertete nirgendwo in den Medien gezeigt. Ich zumindest habe sie nirgendwo gesehen.

fatalist
24.12.2013, 12:32
• Warum wird die Ursprungsliste, die Brümmendorf auswertete nirgendwo in den Medien gezeigt. Ich zumindest habe sie nirgendwo gesehen. Du kennst sie. Wer die Liste mit den handschr. Ergänzungen sieht, kennt auch die gedruckte Urliste. Is klar, ne?

Wichtig ist was anderes: Hat der VS mit seinem Spitzel Thomas Starke ab 1995 die Jenaer THS-Gruppe unterwandert und aus "Nachwuchstalenten" (BMZ) eine "Terrorzelle" samt Bombenbasteln etc geformt, die dann nach einer fingierten Razzia untertauchte, und wozu geschah das?

- als Aushorchzelle für B&H, das 2000 verboten wurde, und weiterer Rechter Gruppen?
- für das NPD-Verbotsverfahren?
- als Untergrund-Bombenleger zum selber machen Rechten Terrors?

Wir brauchen hier nicht mehr diskutieren, ob das Trio geschützt wurde und nicht gefunden werden sollte, das ist klar.
Fragt sich nur, was die wirklich die 13 Jahre gemacht haben.

fatalist
24.12.2013, 12:54
Die türkischsprachige Sabah (http://www.sabah.de/baba-da-intihara-inanmiyor.html) berichtet, dass der Vater Uwe Mundlos den Leichnam seines Sohn nach der offiziellen Autopsie noch einmal hat untersuchen lassen. Das Ergebnis: Mundlos wurde nicht von einer Pistolenkugel getötet, sondern von einer Kugel aus einem großkalibrigen Gewehr. Der Vater glaubt nicht an Selbstmord, sie Sabah zitiert ihn mit den Worten: “Das zeigt noch einmal, dass die offizielle Version der Polizei nicht richtig ist.” Der Autor verweist auf einen Bericht des TV-Senders N24, in dem ein Waffenexperte ebenfalls die Theorie vertritt, dass Mundlos und Böhnhardt keinen Selbstmord begangen haben. (Vergl. Medienlog vom 1. November 2013 (http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/11/01/waffenexperte-widerspricht-selbstmordthese/))

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/12/24/rueckblick-2013/

Die Zeugenladungen für Januar wurden bekannt gegeben und von Holger Schmidt auf seinem Blog (http://www.swr.de/blog/terrorismus/)veröffentlicht. Unter anderem sind die Mutter von Uwe Mundlos, die Mutter der ermordeten Polizistin Michéle Kiesewetter und der Polizist Martin A. als Zeugen geladen. Martin A. saß neben Kiesewetter im Streifenwagen als diese in Heilbronn erschossen wurde. Ihr Kollege A. überlebte den Anschlag schwer verletzt. Besonders interessant findet Schmidt den ebenfalls vorgeladenen Zeugen Jamil C.. Er sei zum Tatzeitpunkt an der Heilbronner Theresienwiese vorbeigekommen. Er habe wohl nichts mit der Tag zu tun, habe die Ermittler aber dennoch lange beschäftigt, weil man ihn aus anderen Ermittlungen im Bereich “Ausländerextremismus” kannte, so Schmidt. Der Autor erwartet, dass die 30 Minuten, die für C.´s Vernehmung eingeplant sind zu knapp sein könnten.

fatalist
24.12.2013, 13:02
Holger Schmidt ist ein Idiot, Rosstäuscher und Lügner.


Zusammen mit der getöteten Polizistin Michéle Kiesewetter saß Martin A. im April 2007 in Heilbronn in einem Streifenwagen, als wohl Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos auf die beiden Polizisten schossen. Nach langer ärztlicher Behandlung ist er inzwischen wieder im Polizeidienst. Erinnerungen an die Täter hat er nicht, auch eine Vernehmung unter Hypnose brachte kein Ergebnis. Das Gegenteil ist richtig.
Arnold hat sogar ein Phantombild (eigentlich sogar 2) mit erstellt und zum Tathergang ausgesagt.

http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/12/23/uberlebender-polizist-im-nsu-prozess-als-zeuge-geladen/


076. Tag: 16. Januar 2014, 13:00 Uhr, Nebenkläger Martin A. Nebenkläger?


074. Tag: 14. Januar 2014, 13:15 Uhr, Zeuge Fall Yozgat LFV Hessen? Zeuge ohne Namen? Das ist ja wie beim Buback-Prozess...

moishe c
24.12.2013, 13:38
Also Geradstetten/Remshalden (Gegenteil von Krummdorf) ist nicht weit vom Cannstatter Wasen - ca. 20 - 25 Minuten mit dem Auto entweder über B29 - B 14 bis direkt vor der B 10 am Neckar, rechts ab, ist man direkt am Brandort, oder über die Hauptstraße durch Fellbach/Bad Cannstatt - Stuttgarter-Nürnberger-Waiblinger Str. kommt man auch direkt zum Wasen.

Mit dem Auto rasen kann man auf diesen Strecken nicht, da erstens grüne Wellen und zweitens starke Präsenz von mobilen/stationären Blitzern und Bulleristen auf vier Rädern (gerne Benz :D , claro, Hausmarke )!

Aber, egal ob Baustelle oder Schulungsstätte, auch diese Schulungsstätten beginnen morgens früh - meine alle 7 Uhr - denn "wer früh anfängt, kann früh aufhören"!

Und deshalb ist es für mich nicht nachvollziehbar, um das nochmal zu sagen, daß eben Florian Heilig, anstatt in der Schule zu sein, freiwillig um 7 Uhr morgens am Wasen steht!

Grund für eine "Aussprache" am Sonntag Abend - das möchte ich hier nochmal schreiben - könnte ein "Briefing" wegen der Vernehmung am folgenden Montag gewesen sein!
Daß er nämlich überredet werden sollte, bestimmte - unwahre? - Angaben zu machen! Das würde nämlich zu seiner Aussage passen "aus der Scheiße! komm ich nicht mehr raus". "Scheiße" könnte ein Hinweis darauf sein, daß da - bei der Vernehmung - etwas laufen sollte, womit er nicht einverstanden war!
Und was könnte das sein?

Eine Falschaussage?! Zu der er sich nicht hergeben wollte? War ihm als "einfachem Bub" zu heiß? Und deshalb verascht wurde?

tommes
24.12.2013, 14:13
Florian liefert die Kollegen gegen 21 Uhr in Geradstetten ab. Gegen 24 Uhr schickt er ein Foto mit einem blendenden Kfz an die Eltern - handy war also an. Um 7 Uhr morgens wird sein Auto zum ersten mal am Wasen gesehen. Um 9 folgt die Explosion.

Die beiden ersten Fragen sind da doch:
Was hatte er um 24 Uhr fotografiert?
Wo war er die ganze Nacht? Offensichtlich ja nicht in Geradstetten?

Aber da das ja ein Selbstmord war, interessieren diese Fragen ja nicht in rot-grün BaWü :basta:

fatalist
25.12.2013, 03:15
Grund für eine "Aussprache" am Sonntag Abend - das möchte ich hier nochmal schreiben - könnte ein "Briefing" wegen der Vernehmung am folgenden Montag gewesen sein!
Daß er nämlich überredet werden sollte, bestimmte - unwahre? - Angaben zu machen! Das würde nämlich zu seiner Aussage passen "aus der Scheiße! komm ich nicht mehr raus". "Scheiße" könnte ein Hinweis darauf sein, daß da - bei der Vernehmung - etwas laufen sollte, womit er nicht einverstanden war!
Und was könnte das sein?

Eine Falschaussage?! Zu der er sich nicht hergeben wollte? War ihm als "einfachem Bub" zu heiß? Und deshalb verascht wurde?
Florian H. hat im Mai 2011 bereits eine polizeiliche Aussage gemacht. Die kann man in Kurzform im PUA-Bericht nachlesen. Es gäbe eine 2. Gruppe neben dem NSU, und die sei fast genauso gefährlich. Die beiden Gruppen hätten sich auch mal getroffen, in Öhringen.

Ich vermute mal, dass Florian noch detailliertere Angaben gemacht hat, aber die kennen wird nicht. Er soll einer Schulfreundin gesagt haben, er wisse wer die Polizistin erschossen habe.

Daraus machte Gronbach: Florian hat 4 Namen gesagt. Das sind "zufällig" die Namen, die auch Krokus Senghaas sagte, Gronbachs Freundin.

Daher die Einschätzung, dass wir die Fortsetzung der Krokus-Story mit anderen Mitteln erleben.

ABER: Seinem Vater hat Florian angeblich detailliertere Angaben gemacht, wenn man Schulze und Elsässer glauben mag.

Und ich stimme zu: Florian wurde WEGEN der bevorstehenden Aussage bei der Soko Umfeld des LKA zu einem Treffen genötigt, weil bestimmte Leute eben diese Aussagen verhindern wollten.

Wer hat ein Interesse daran, diese Aussagen zu verhindern?
Die Mörder der Polizistin Kiesewetter.

Und das sind nicht irgendwelche NPD-ler aus dem Ländle, lächerliche Vorstellung, das sind ganz andere Kaliber, nämlich sowas wie GLADIO oder der TIEFE STAAT.

Florian hat nie und nimmer 4 Namen genannt, die Krokusgronbachs NPD-ler entsprechen.
Das ist Bullshit.

Florian hat imo auf ein staatlich gedecktes klandestines Netzwerk hingewiesen, in das Richter, Polizisten etc verstrickt sind. "Honorige Leute", ein drogenfinanzierter Geheimbund, der Informanten in seinem Umfeld ausschaltete, nämlich den Stiefsohn eines BFV-Oberen Martin Arnold und einen Sprössling einer STASI-affinen Familie namens Kiesewetter.

Der Kiesewetter-Mord durfte nicht aufgeklärt werden, weil die Täter in geheimen Netzwerken zu suchen sind, und das im Auftrag eines befreundeten Staates. Daher lenkte der Ministerpräsident schon am nächsten Tag auf "allgemeiner Hass auf die Polizei".

Meine Weihnachtsbotschaft: Der Mossad wars.


Die Personalstärke des Mossad wird auf rund 1.200 Mitarbeiter geschätzt. Lediglich ein Bruchteil der Mitarbeiter sind aktive Agentenführer, so genannte Katsas (http://de.wikipedia.org/wiki/Katsa). Die im Vergleich zu anderen Geheimdiensten geringe Anzahl an operativen Mitarbeitern erklärt sich dadurch, dass der Mossad weltweit auf ein engmaschiges Netz an freiwilligen Helfern (Sajanim) zurückgreifen kann. Meistens handelt es sich dabei um Personen (israelische Staatsbürger oder jüdische Sympathisanten anderer Staatsangehörigkeiten), die im Zielland einer Operation ansässig sind und diskret logistische Unterstützung leisten, zum Beispiel durch Bereitstellung von Transportmitteln, sicheren Wohnungen oder durch Beschaffung von Information. Ob Florian unbewusst das Helfernetzwerk des Mossad beschrieb?

fatalist
25.12.2013, 03:46
Martin Arnold wehrte sich mit Händen und Füssen gegen die Veröffentlichung der Phantombilder, er wolle sofort das Land verlassen, wenn diese Bilder veröffentlicht würden. Wer sass da im Gras am Tatort etc pp, siehe die Beschreibungen der Phantombilder bei Kontext? NPD-ler? Blödsinn. Da sassen freiwillige Helfer einer Kidon-Einheit.

Die "Schlamperei" der Ermittler ist dann absolut erklärbar: Mails vergessen, Patenonkel vergessen, Phantombilder vergessen, Blut-Tempotaschentücher vergessen, Ü-Kameras nicht ausgewertet, die Liste ist endlos.

Und die Staatsanwaltschaft war Teil dieser "Schlamperei". Das ist amtlich festgestellt. Siehe PUA-Bericht.

Kiesewetter hatte kurzfristig den Dienst getauscht, war eigentlich in Urlaub. Planmässig Dienst schob an diesem Tag Martin Arnold.
Das "Zufallsopfer" war also Kiesewetter, nicht Arnold. Arnold war das Ziel, und die Tat sollte auch Warnung sein.

Auch da hat man uns jahrelang in die falsche Richtung gelenkt. Kiesewetter bis zum Abwinken, Arnold spielt keine Rolle.
Wer hat doch gleich grossen Einfluss auf die Medien?
Israel? Juden?

Ach iwo :haha: alles VTs.

KW Rabe
25.12.2013, 04:32
Florian H. hat im Mai 2011 bereits eine polizeiliche Aussage gemacht. Die kann man in Kurzform im PUA-Bericht nachlesen. Es gäbe eine 2. Gruppe neben dem NSU, und die sei fast genauso gefährlich. Die beiden Gruppen hätten sich auch mal getroffen, in Öhringen.

Ich vermute mal, dass Florian noch detailliertere Angaben gemacht hat, aber die kennen wird nicht. Er soll einer Schulfreundin gesagt haben, er wisse wer die Polizistin erschossen habe.

Daraus machte Gronbach: Florian hat 4 Namen gesagt. Das sind "zufällig" die Namen, die auch Krokus Senghaas sagte, Gronbachs Freundin.

Daher die Einschätzung, dass wir die Fortsetzung der Krokus-Story mit anderen Mitteln erleben.

ABER: Seinem Vater hat Florian angeblich detailliertere Angaben gemacht, wenn man Schulze und Elsässer glauben mag.

Und ich stimme zu: Florian wurde WEGEN der bevorstehenden Aussage bei der Soko Umfeld des LKA zu einem Treffen genötigt, weil bestimmte Leute eben diese Aussagen verhindern wollten.

Wer hat ein Interesse daran, diese Aussagen zu verhindern?
Die Mörder der Polizistin Kiesewetter.

Und das sind nicht irgendwelche NPD-ler aus dem Ländle, lächerliche Vorstellung, das sind ganz andere Kaliber, nämlich sowas wie GLADIO oder der TIEFE STAAT.

Florian hat nie und nimmer 4 Namen genannt, die Krokusgronbachs NPD-ler entsprechen.
Das ist Bullshit.

Florian hat imo auf ein staatlich gedecktes klandestines Netzwerk hingewiesen, in das Richter, Polizisten etc verstrickt sind. "Honorige Leute", ein drogenfinanzierter Geheimbund, der Informanten in seinem Umfeld ausschaltete, nämlich den Stiefsohn eines BFV-Oberen Martin Arnold und einen Sprössling einer STASI-affinen Familie namens Kiesewetter.

Der Kiesewetter-Mord durfte nicht aufgeklärt werden, weil die Täter in geheimen Netzwerken zu suchen sind, und das im Auftrag eines befreundeten Staates. Daher lenkte der Ministerpräsident schon am nächsten Tag auf "allgemeiner Hass auf die Polizei".

Meine Weihnachtsbotschaft: Der Mossad wars.

Ob Florian unbewusst das Helfernetzwerk des Mossad beschrieb?

:gp:


Und dieses Helfernetzwerk hat natürlich auch seine Verbündeten unter den Deutschen, die jüdischer als die Juden sein wollen, bzw. sind.

fatalist
25.12.2013, 04:35
Warum Böhnhardt ne Pistole mit Schalldämpfer wollte?
Na deshalb:


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/a/ad/Huntercover.jpg/180px-Huntercover.jpg

http://en.wikipedia.org/wiki/Hunter_(Pierce_novel)
Buch von 1989.

Die Geschichte spielt in den USA vermutlich in den späten 1980er oder frühen 1990er Jahren . Es beginnt mit Yeager [Jäger, Hunter] mitten in dessen persönlichen Kampagne zur Ermordung gemischtrassiger Paare auf Parkplätzen in den USA. 12 Leute erschiesst er mit einem Gewehr (das ist John Ausonius in Schweden ähnlich), dann legt er sich eine Pistole mit Schalldämpfer zu.

Danach erschiesst er mit um die Pistole gewickelter Zeitung Journalisten und Politiker, einen davon erwürgt er mit einer Garotte. Seine Ziele sind prominente Journalisten und Politiker, die sich für Rassenvermischung aussprechen bzw. diese propagieren.

Zur gleichen Zeit freunden sich Yeager und seine Freundin mit einer weißen nationalistischen Gruppe an.

Yeager wird von einem hochrangigen FBI-Agenten gefunden, der ihn observiert und überführt, und anstatt ihn den Behörden auszuliefern, erpresst der FBI-Mann ihn, damit er Mordaufträge übernimmt. Ziel dieser Attentate sind Juden aus Politik, Medien und vor allem aus dem FBI selber. Es geht um Ausschaltung der "jüdischen Kontrolle" des FBI und der amerikanischen Politik und Medien.

Dieser FBI-Agent erpresst Yeager und der mordet, und dadurch unterstützt er den FBI-Mann bei seiner Karriere durch die Ermordung mehrere jüdische FBI-Agenten und Mossad-Agenten in den Vereinigten Staaten, so dass der FBI-Agent als Leiter der neu gegründeten Anti-Terror- Geheimpolizeibehörde ernannt wird, die dann eine zunehmende Kontrolle der Vereinten Staaten ausübt und ihre Macht verwendet, um die jüdische Kontrolle der Regierung und der Medien zu stoppen bzw. einzugrenzen.

Zur gleichen Zeit erlangt Yeagers weiße nationalistische Gruppe immer größere Bekanntheit durch die Einfügung eines ihrer Mitglieder in eine christliche Evangelisten Fernseh-Show, in der die Parolen der Weissen (KKK-Style samt antijüdischer Botschaften) verkündet werden.

Schließlich wird Yeager mit einem Dilemma konfrontiert , als "sein" FBI-Mann, der Terrorbehördenchef, von ihm die Liquidierung des Führers diese Weissen Bruderschaft verlangt. Yeager verzögert das Attentat so lange wie möglich und scheitert bei diesem Auftrag dann absichtlich.

An diesem Punkt muss sich Yeager entscheiden, und er entscheidet sich zugunsten seiner "Weissen Bruderschaft" und gegen seinen FBI-Mann, der ihm vorher die Mordaufträge erteilte. Schließlich tötet Yeager den FBI-Agenten. Das ist alles etwas wirr, es wird (jedenfalls für mich) nicht wirklich klar, warum sich die Antiterroreinheit, geführt von einem Judenhasser, ausgerechnet mit den Juden verbünden sollte, um die USA sozusagen "von oben" zu verändern.

Die jüdische kontrollierten Medien stellen sich danach auf die Seite der Schwarzen. Yeager und die anderen Mitglieder der Weissen Bruderschaft, jetzt zunehmend unter Verfolgung der Regierung, gehen in den "Untergrund" , um den Kampf gegen das System fortzusetzen.

Inhaltlich schliesst an dieses Buch dann das zuvor geschriebene des Autors an: Die Turner Tagebücher.
http://en.wikipedia.org/wiki/The_Turner_Diaries

Beide Bücher sind in der BRD indiziert. Schon deshalb sollte man sie lesen :cool:

Die behauptete "Opferauswahl" des NSU (türkische Kleingewerbler) hat allerdings mit den Turner-Tagebüchern oder Hunter absolut nichts gemeinsam. Diese Bücher passen eher auf Breivik, weniger auf Utoya, aber voll und ganz auf die Bombe gegen den Regierungssitz. Das ist quasi ein Oklahoma bombing-Revival gewesen, dessen literarische Vorlage in den Turner-Tagebüchern zu finden ist: Bombe auf das FBI-Hauptquartier.

Auf die Dönermorde passt das nicht.

fatalist
25.12.2013, 04:44
:gp:


Und dieses Helfernetzwerk hat natürlich auch seine Verbündeten unter den Deutschen, die jüdischer als die Juden sein wollen, bzw. sind.

Hier im HPF sogar schleimschneckige Österreicher :crazy:

Aber ernsthaft: Alle Bezüge zu befreundeten Staaten wurden aus sämtlichen Akten getilgt, bevor der PUA Berlin diese Akten bekam.
So geht "Aufklärung" aka "Rechtsstaat"...

Morde werden vertuscht und in Selbstmorde umermittelt, alles aus Staatsräson...

nachdenkerin
25.12.2013, 04:54
Vor der Überarbeitung meiner Chronologie will ich jetzt doch zuerst einmal das Buch von Udo Schulze lesen, was ich schon dreimal angefangen habe zu lesen.

Jetzt verstehe ich auch, warum das nicht 2004 sein sollte, sondern 2003


Zeuge Axel Mögelin: ……… Daraufhin hat man im Brandschutt verschiedene Stadtpläne gefunden von Stuttgart und auch Heilbronn, die stark brandbeschädigt waren. Und darüber hinaus hat man noch eine weitere CD gefunden mit Bildern aus Stuttgart, wo es um vermeintliche Ausspähversuche des - - praktisch der beiden männlichen NSU-Mitglieder geht.

Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Also insbesondere bei Herrn Böhnhardt, so steht das hier, geht man davon aus, dass er sich dort aufgehalten hat.

Zeuge Axel Mögelin: Das kommt jetzt darauf an.

Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): 2004, glaube ich, nicht?

Zeuge Axel Mögelin: Das kommt jetzt darauf an: War es - - Da waren, glaube ich, beide darauf.

Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): 2003. S. 54

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2029a.pdf


Angeblich sollen diese Bilder von Ausländern betriebene Geschäfte in Stuttgart zeigen, die im Jahr 2003 gemacht wurden und sich auf einer CD befinden sollen. Bei den Geschäften soll es sich um ein türkisches Bistro und ein türkisches Lebensmittelgeschäft in der Nähe des Stuttgarter Nordbahnhofs handeln. Um die Ladenlokale auszukundschaften, seien Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe mit einem "Wohnmobil angereist und hätten sich für drei Tage auf einem Campingplatz am Cannstatter Wasen niedergelassenBuch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S.27

fatalist
25.12.2013, 05:02
Jetzt verstehe ich auch, warum das nicht 2004 sein sollte, sondern 2003 Das verstehe ich nicht. Was meinst Du?

KW Rabe
25.12.2013, 05:14
Warum Böhnhardt ne Pistole mit Schalldämpfer wollte?
Na deshalb:


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/en/thumb/a/ad/Huntercover.jpg/180px-Huntercover.jpg

http://en.wikipedia.org/wiki/Hunter_(Pierce_novel)
Buch von 1989.

Die Geschichte spielt in den USA vermutlich in den späten 1980er oder frühen 1990er Jahren . Es beginnt mit Yeager [Jäger, Hunter] mitten in dessen persönlichen Kampagne zur Ermordung gemischtrassiger Paare auf Parkplätzen in den USA. 12 Leute erschiesst er mit einem Gewehr (das ist John Ausonius in Schweden ähnlich), dann legt er sich eine Pistole mit Schalldämpfer zu.

Danach erschiesst er mit um die Pistole gewickelter Zeitung Journalisten und Politiker, einen davon erwürgt er mit einer Garotte. Seine Ziele sind prominente Journalisten und Politiker, die sich für Rassenvermischung aussprechen bzw. diese propagieren.

Zur gleichen Zeit freunden sich Yeager und seine Freundin mit einer weißen nationalistischen Gruppe an.

Yeager wird von einem hochrangigen FBI-Agenten gefunden, der ihn observiert und überführt, und anstatt ihn den Behörden auszuliefern, erpresst der FBI-Mann ihn, damit er Mordaufträge übernimmt. Ziel dieser Attentate sind Juden aus Politik, Medien und vor allem aus dem FBI selber. Es geht um Ausschaltung der "jüdischen Kontrolle" des FBI und der amerikanischen Politik und Medien.

[...]
Beide Bücher sind in der BRD indiziert. Schon deshalb sollte man sie lesen :cool:

Die behauptete "Opferauswahl" des NSU (türkische Kleingewerbler) hat allerdings mit den Turner-Tagebüchern oder Hunter absolut nichts gemeinsam. Diese Bücher passen eher auf Breivik, weniger auf Utoya, aber voll und ganz auf die Bombe gegen den Regierungssitz. Das ist quasi ein Oklahoma bombing-Revival gewesen, dessen literarische Vorlage in den Turner-Tagebüchern zu finden ist: Bombe auf das FBI-Hauptquartier.

Auf die Dönermorde passt das nicht.

Wären die wirklich die Dönermörder, dann hätte man auch Spuren von ihnen gesichert. Es wurde aber noch nicht einmal ein Fetzen DNS von ihnen an den Tatorten gefunden, noch nicht einmal ein Haar. Es ist eigentlich unmöglich, daß an 9 Tatorten nicht die geringste Spur gefunden wurde - offiziell. Der Dritten Phantom Generation der RAF versuchte man wenigstens noch, anhand von angeblich an den Tatorten gefundenen Haaren eine Tatbeteiligung zu konstruieren. So dem ermordeten Wolfgang Grams im Fall Detlev Karsten Rohwedder.

fatalist
25.12.2013, 05:21
Wären die wirklich die Dönermörder, dann hätte man auch Spuren von ihnen gesichert. Es wurde aber noch nicht einmal ein Fetzen DNS von ihnen an den Tatorten gefunden, noch nicht einmal ein Haar. Es ist eigentlich unmöglich, daß an 9 Tatorten nicht die geringste Spur gefunden wurde - offiziell. Der Dritten Phantom Generation der RAF versuchte man wenigstens noch, anhand von angeblich an den Tatorten gefundenen Haaren eine Tatbeteiligung zu konstruieren. So dem ermordeten Wolfgang Grams im Fall Detlev Karsten Rohwedder. Oder das Haar von Verena Becker im Helm eines Motorrads, das zum Buback-Attentat gehörte. Verena Becker schoss mit der Uzi vom Sozius aus und ermordete 3 Menschen, da bin ich ziemlich sicher. Das konnten aber 26 Zeugen im Prozess nicht untermauern, weil die 26 Zeugen alle "unglaubwürdig" waren.

So geht "unabhängige Justiz" in der BRD.

fatalist
25.12.2013, 05:28
Wären die wirklich die Dönermörder, dann hätte man auch Spuren von ihnen gesichert. Es wurde aber noch nicht einmal ein Fetzen DNS von ihnen an den Tatorten gefunden, noch nicht einmal ein Haar. Der DNA-Spezialist der BAO Bosporus, KHK Konrad Pitz hat 2005 eine Tatortanalyse gefertigt, der zufolge die SNIPER-Theorie zutreffend sei. Das fiel mir gerade noch dazu ein. Ein DNA-Analytiker macht bitte was genau? Er analysiert DNA-Spuren.

Dabei wurde er aber gestoppt, so seine Aussage 2013 vor dem Bayern-PUA, "die rechte Spur solle nicht weiter verfolgt werden".
Pitz flog aus der BAO raus. Er berichtete von 1000en DNA-Funden an den Tatorten, die nicht abgearbeitet wurden.

Ach ja, und von NSU wurde vor Weihnachten 2007 in der BAO anlässlich Geiers Abschied (1.2.2008) auch gesprochen.
Diese Aussage wollte aber niemand bestätigen.



Herr Pitz sei am 15.6.05 am Tatort in der Trappentreustraße gewesen. Dort seien hoch tatrelevante Spuren vorhanden gewesen. Dies sei ihm mitgeteilt worden, nachdem am folgenden Tag die Zugehörigkeit der Tat zur Mordserie festgestanden habe. Herr Pitz habe einen Tatortbefund angefertigt, aus dem sich klar ergebe, dass die damals so genannte “Sniper-Theorie” zutreffend gewesen sei. http://nsuua.wordpress.com/2013/06/18/28-sitzung-des-untersuchungsausschusses-zv-pitz/


Herr KHK Pitz ist derzeit an der KPI Rosenheim tätig. Herr Pitz hat einige Erfindungen im Bereich der DNA-Kunde und Daktyloskopie gemacht. Ab 2003 hat sich Herr Pitz darauf konzentriert, Altfälle der Münchner Mordkommission erneut zu untersuchen.

Mit den von Herrn Pitz erfundenen Technologien habe er auch den Fall Kilic erneut überprüft. Nach dem 15. Juni 2006, dem Mord an Theodorus Boulgarides, habe Herr Pitz als Hauptsachbearbeiter Spuren die Abarbeitung dieser koordiniert. Derzeit seien immer noch 314 DNA-Spuren noch nicht näher untersucht. Insgesamt seien es 4286 Spuren gewesen.


Nach innerpolizeilichen Zwischenfällen sei Herr Pitz formal aus den NSU-Ermittlungen abgezogen worden. Wegen seiner Spezialkenntnisse habe er jedoch weiterhin an den Ermittlungen mitgewirkt. Das ist eine Aussage von 2013.

Es gab DNA-Spuren in Hülle und Fülle. Wohl an allen Tatorten. "Dubletten" wird man ja wohl gefunden haben, aber ich vermute mal, die "Killer" waren in DNA-Datenbanken nicht vorhanden...

KW Rabe
25.12.2013, 05:48
Der DNA-Spezialist der BAO Bosporus, KHK Konrad Pitz hat 2005 eine Tatortanalyse gefertigt, der zufolge die SNIPER-Theorie zutreffend sei. Das fiel mir gerade noch dazu ein. Ein DNA-Analytiker macht bitte was genau? Er analysiert DNA-Spuren.

Dabei wurde er aber gestoppt, so seine Aussage 2013 vor dem Bayern-PUA, "die rechte Spur solle nicht weiter verfolgt werden".
Pitz flog aus der BAO raus. Er berichtete von 1000en DNA-Funden an den Tatorten, die nicht abgearbeitet wurden.

Ach ja, und von NSU wurde vor Weihnachten 2007 in der BAO anlässlich Geiers Abschied (1.2.2008) auch gesprochen.
Diese Aussage wollte aber niemand bestätigen.


http://nsuua.wordpress.com/2013/06/18/28-sitzung-des-untersuchungsausschusses-zv-pitz/

Das ist eine Aussage von 2013.

Es gab DNA-Spuren in Hülle und Fülle. Wohl an allen Tatorten. "Dubletten" wird man ja wohl gefunden haben, aber ich vermute mal, die "Killer" waren in DNA-Datenbanken nicht vorhanden...

Das könnte entweder bedeuten, daß sie die Morde ausführten oder beteiligt waren, sie aber aus bestimmten Gründen zum damaligen Zeitpunkt nicht ermittelt werden durften. Oder aber, sie waren es nicht und es wurden auch keine Spuren von ihnen an den Tatorten gefunden. Die Erwähnung des NSU in der BAO könnte dann wieder eine der gelegten falschen Spuren sein, um im nachhinein eine Beteiligung der beiden "nachzuweisen", die aber wegen "Ermittlungspannen" nicht weiter verfolgt wurde.

fatalist
25.12.2013, 05:58
Das könnte entweder bedeuten, daß sie die Morde ausführten oder beteiligt waren, sie aber aus bestimmten Gründen zum damaligen Zeitpunkt nicht ermittelt werden durften. Da nehme ich das "oder":


Oder aber, sie waren es nicht und es wurden auch keine Spuren von ihnen an den Tatorten gefunden. Pitz hätte ja spätestens nach dem "Selbstmord" die UWE-DNA-Profile mit den 4286 DNA-Spuren abgeglichen, bzw. die BAO Trio des BKA hätte das getan. Es gab aber keinen Treffer.



Die Erwähnung des NSU in der BAO könnte dann wieder eine der gelegten falschen Spuren sein, um im nachhinein eine Beteiligung der beiden "nachzuweisen", die aber wegen "Ermittlungspannen" nicht weiter verfolgt wurde. Pitz bekam ein Ermittlungsverfahren wegen uneidlicher Falschaussage, weil KHK Richter "NSU" nicht bestätigte bei einer Gegenüberstellung.


###Herr Pitz habe auf Sachbearbeiterebene an mehreren Besprechungen mit Kollegen aus anderen Ermittlungsbehörden teilgenommen. In der letzten Besprechung, an der Herr Pitz teilgenommen hat, habe sich Herr Geier als Leiter der BAO verabschiedet und Herr Schalkhauser sei als neuer Leiter begrüßt worden. In dieser Besprechung soll ein Hinweis des sächsischen oder thüringischen LfV auf eine rechtsextremistische Gruppe gegeben worden sein. Es soll dabei auch der Begriff “NSU” gefallen sein. Er könne sich daran noch gut erinnern, weil ihm gleich die Assoziation zu Audi NSU und den NSU-Fahrrädern gekommen sei, da letzteres das einzige Fahrrad mit Kardanantrieb sei.
###
Wer genau den Begriff “NSU” verwendet habe, wisse Herr Pitz nicht mehr. Er ist sich aber sicher, dass zunächst der Begriff “NSU” verwendet worden war und im Anschluss als Nationalsozialistischer Untergrund erklärt worden war.
###
Herrn Pitz Verbindungsmann sei Herr Richter gewesen. Diesen habe Herr Pitz angefragt, ob er sich in Hinblick auf die “rechte Schiene” an die Spurenabarbeitung machen soll. Bei einem ersten Telefonat habe Herr Richter noch keine Auskunft geben können. In einem weiteren Telefonat habe Herr Richter dann geantwortet, die “rechte Spur” sei nicht weiter zu verfolgen.
###
Von den anwesenden Spurensachbearbeitern habe niemand nach der Bedeutung des Begriffs “NSU” gefragt. Herrn Richter habe er später gefragt, ob die “rechte Schiene” wieder geöffnet werden solle. Diese sei nach der dritten OFA-Analyse aus Baden-Württemberg nicht mehr weiterverfolgt worden. Die Ermittlungen haben sich dann auf die OK-Spur konzentriert.
###
Die Sitzung wird für eine nichtöffentliche Beratungssitzung unterbrochen.
### Dazu hat den Zeugen Richter übrigens NIEMAND im NSU-Prozess befragt. Das muss man sich mal vorstellen. 75 Anwälte im Saal, und keiner fragt.

Ingeborg
25.12.2013, 10:56
Bei ihnen fand man sowohl die Dienstwaffe der Polizistin als auch die Mordwaffe, eine russische Pistole Modell “Tokarev TT-33″.

Woher aber wussten US-Geheimdienstler bereits so kurz nach der Tat, dass Neonazis für den Mord an Kiesewetter verantwortlich sind?

Das Protokoll der DIA würde, soweit es echt ist, zudem den Verdacht erhärten, dass der Mord an der Polizistin mit der im Herbst 2007 aufgeflogenen islamistischen Sauerland-Terrorzelle zusammenhängt.

Diese hatte Sprengstoffanschläge in Deutschland vorbereitet. Über eine solche mögliche Verbindung zwischen den Islamisten und dem Mord an der Polizistin hatte “Welt Online” bereits im März 2009 berichtet .

Terrorverdächtiger CIA-Informant in der Nähe des Tatorts? Schlüsselfigur ist der aus Ludwigshafen stammende Mevlüt K., der die Zünder für die Sprengsätze besorgt hatte....

http://internetz-zeitung.eu/index.php/1290-morden-unsere-geheimdienste-wie-cia-und-mossad

fatalist
25.12.2013, 10:56
12.12.2012 BILD:


Vor einer Woche besuchte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Hauptstadt. Jetzt stellt sich heraus: Unter seinen Bewachern war ausgerechnet ein Ex-Mitglied des Rassisten-Bundes Ku-Klux-Klan!

Bereitschaftspolizisten aus Böblingen sicherten das Umfeld von Netanjahus Unterkunft, dem Hotel Intercontinental in Tiergarten.

Mit dabei: Thorsten B. (31, Name geändert). 2002 wurde der Polizist per Ritterschlag zum Mitglied des „European White Knights of the Ku Klux Klan“ (Tarnname „Brian“) ernannt. Er unterschrieb seinen Vertrag mit Blut und versicherte, keine jüdischen Vorfahren zu haben. Nach sechs Monaten soll er ausgestiegen sein. Das ist Timo H., wohl Timo Hess.



Bekannt wurde der 31-Jährige als Vorgesetzter von NSU-Opfer Michèle Kiesewetter († 22). Es hatte Spekulationen über Verbindungen zwischen NSU und Klan gegeben. http://www.bild.de/regional/berlin/staatlicher-personenschutz/ex-mitglied-des-ku-klux-klan-bewachte-netanjahu-27635126.bild.html

Das kann man ja auch anders lesen: Ein Mitglied der NSS, den man auch mal als KKK tarnte, traf seinen obersten Chef :D

Dieser Chef von Kiesewetter, der damals im Bahnhof Heilbronn gewesen sein will, ist übrigens nicht vorgeladen als Zeuge im Januar, sein KKK-Kollege Jörg W. ebenfalls nicht.
http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/

Auch die Zeugen Moser, das Ehepaar Kurth, etc sind nicht vorgeladen, aber der Patenonkel Michael W. (Mike Wenzel)???

Michael Niepott, der damals in Heilbronn war und später andeutete, Polizisten seien die Mörder, der fehlt auch. Udo Schulze thematisiert das auch in seinem NSU-Buch...