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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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fatalist
25.12.2013, 12:04
Bei ihnen fand man sowohl die Dienstwaffe der Polizistin als auch die Mordwaffe, eine russische Pistole Modell “Tokarev TT-33″.

Woher aber wussten US-Geheimdienstler bereits so kurz nach der Tat, dass Neonazis für den Mord an Kiesewetter verantwortlich sind?

Das Protokoll der DIA würde, soweit es echt ist, zudem den Verdacht erhärten, dass der Mord an der Polizistin mit der im Herbst 2007 aufgeflogenen islamistischen Sauerland-Terrorzelle zusammenhängt.

Diese hatte Sprengstoffanschläge in Deutschland vorbereitet. Über eine solche mögliche Verbindung zwischen den Islamisten und dem Mord an der Polizistin hatte “Welt Online” bereits im März 2009 berichtet .

Terrorverdächtiger CIA-Informant in der Nähe des Tatorts? Schlüsselfigur ist der aus Ludwigshafen stammende Mevlüt K., der die Zünder für die Sprengsätze besorgt hatte....

http://internetz-zeitung.eu/index.php/1290-morden-unsere-geheimdienste-wie-cia-und-mossad Wieder derselbe alte Fehler, obwohl der Artikel für "Einstiegsskeptiker" gar nicht schlecht ist. "Right Wing Operatives" sind keine "Right Wing Extremists", sondern "Agenten im Rechtsextremen Milieu".

Ingeborg
25.12.2013, 13:21
Wieder derselbe alte Fehler, obwohl der Artikel für "Einstiegsskeptiker" gar nicht schlecht ist. "Right Wing Operatives" sind keine "Right Wing Extremists", sondern "Agenten im Rechtsextremen Milieu".

stimmt, dass der Artikel für "Einstiegsskeptiker" gar nicht schlecht ist

solaris
25.12.2013, 16:20
stimmt, dass der Artikel für "Einstiegsskeptiker" gar nicht schlecht ist

Abgesehen vom Absatz am Anfang(über Heilig) ist es eine Aneinanderreihung von längst bekanntem und durchgekautem.
Das macht es einem Einsteiger nicht unbedingt leichter.

Mittlerweile sind das immerhin mehrere, verschiedene Spuren im Heilbronner Polizistenmord (Die DIA-Geschichte des Sterns,die Gronbach-Linie mit ansässigen Rechtsextremen,die "offizielle" Version mit den beiden Uwes,
möglicherweise noch eine 4te, die von F.Heilig,wonach sich eine NSS aus ganz anderen Leuten zusammensetzt).
je nachdem,wo jemand steht (politisch) hat jeder eine eigene Sicht der Dinge.

Man nennt das wohl eklatant in diesem Heilbronner Fall (hinzu kommt das "Wattestäbchen"-Debakel, der KKK und seine Polizisten,die Weigerung selbst der grün-roten Regierung einen UA einzusetzen im Ländle...,Verwandschaft von Opfern,die schon mal ganz früh gewisse Zusammenhänge erkannt haben wollen, Phantombilder,die nie veröffentlicht wurden,auch bei Aktenzeichen XY nicht u.v.m.)

Ein gordischer Knoten!

Kontrollgremium für Geheimdienste fragt bei Amerikanern anDer Vorsitzende des Parlamentarischen Kontrollgremiums für die Geheimdienste, Thomas Oppermann (SPD), erklärte, für den "Stern"- Bericht gebe bisher keine Bestätigung. "Wir haben keine Hinweise bestätigt bekommen, dass der Verfassungsschutz oder amerikanische Geheimdienste die Ermordung von Michèle Kiesewetter beobachtet haben sollen", sagte Oppermann am Mittwoch in Berlin. Das Kontrollgremium habe Bundesinnenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) gebeten, dieses gegenüber den amerikanischen Stellen "restlos und schnell" aufzuklären - "damit Klarheit herrscht."
Bei den durch DIA und Verfassungsschutz eigentlich Observierten soll es sich laut "Stern" um einen Unbekannten und den Ludwigshafener Deutschtürken Mevlüt K. im Zusammenhang mit den Ermittlungen zur "Sauerland"-Terrorgruppe handeln.


http://www.stern.de/politik/deutschland/heilbronner-polizistinnenmord-verfassungsschutz-dementiert-anwesenheit-von-eigenen-leuten-1757491.html

Oppermann und Friedrich,die 2 Kleinlauten in der jetzigen NSA-Affäre und jetzigen Großkoalitionäre
Genauso hätte ich meine Oma schicken können.


Es mag verlockend sein, eine fragwürdige, offizielle Version durch eine Gegengeschichte zu spiegeln, in der die Bausteine besser zueinanderpassen. Dennoch bleibt vieles daran Vermutung und Mutmaßung.
Auch auf der Internetz-Seite hat man keine Beweise für die nahegelegte Verschwörung. Diese Art des Umgangs mit dem Thema birgt die Gefahr, daß durchaus berechtige Fragen generell als Verschwörungstheorie abgetan und damit zur Seite gewischt werden können. Und genau das dürft im Interesse all jener sein, die die offizielle Version bereits vor Beginn des Prozesses gegen Zschäpe als unumstößliche Wahrheit festschrieben.

KW Rabe
25.12.2013, 17:11
Da nehme ich das "oder": Der NSU als tatsächlich existierende Zelle, eingebunden in eine größere Organisation, von dem Florian H. als NSS berichtete? Die Tätigkeiten dieses NSU reichte von Waffentransporten bis hin zu richtigen Aktionen wie diesen Sprengstoffanschlägen 2000 und 2004.

So ähnlich habe ich das ja auch schon angedeutet. Es musste eine Struktur existieren, die ihnen die Sicherheit gab, vor Ermittlung sicher zu sein. 3 oder 4 V-Leute aus der Szene konnten das sicher nicht gewesen sein. Wenn sie sich tatsächlich noch im Jahr 2000 als "Nationalsozialistische Untergrundkämpfer" sahen und danach handelten, dann nur als Teil von etwas Größerem.

Vielleicht ist dann auch die Aussage, daß sie spät Nachts auf diesen KKK-Treffen auftauchten gar nicht so falsch. Irgendwie musste ihnen ja dieses mit ihren Zielen sympathisierende Netzwerk glaubwürdig gemacht werden.


Pitz hätte ja spätestens nach dem "Selbstmord" die UWE-DNA-Profile mit den 4286 DNA-Spuren abgeglichen, bzw. die BAO Trio des BKA hätte das getan. Es gab aber keinen Treffer.

Aber es ist bezeichnend, daß dies vor der Öffentlichkeit und vor Gericht überhaupt nicht thematisiert wird. Eigentlich ein Skandal, aber das ist ja diese ganze Aufführung.



Pitz bekam ein Ermittlungsverfahren wegen uneidlicher Falschaussage, weil KHK Richter "NSU" nicht bestätigte bei einer Gegenüberstellung.

Dazu hat den Zeugen Richter übrigens NIEMAND im NSU-Prozess befragt. Das muss man sich mal vorstellen. 75 Anwälte im Saal, und keiner fragt.

Es könnten ja die Fragen auftauchen, wie man auf den Zusammenhang NSU und Dönermorde kam. Oder warum man diesen Hinweis nicht weiterverfolgte.

herberger
25.12.2013, 17:36
So langsam sollte man diesen lächerlichen Prozess einstellen,die Angeklagten sind bestenfalls Mitwisser,es treten ständig Zeugen auf die keine Zeugen sind,dieser Prozess ist ein künstlich aufgeblasener Popanz.

KW Rabe
25.12.2013, 17:38
12.12.2012 BILD:


[COLOR=#000000][FONT=Arial]Vor einer Woche besuchte Israels Ministerpräsident Benjamin Netanjahu die Hauptstadt. Jetzt stellt sich heraus: Unter seinen Bewachern war ausgerechnet ein Ex-Mitglied des Rassisten-Bundes Ku-Klux-Klan!


Bereitschaftspolizisten aus Böblingen sicherten das Umfeld von Netanjahus Unterkunft, dem Hotel Intercontinental in Tiergarten.

Mit dabei: Thorsten B. (31, Name geändert). 2002 wurde der Polizist per Ritterschlag zum Mitglied des „European White Knights of the Ku Klux Klan“ (Tarnname „Brian“) ernannt. Er unterschrieb seinen Vertrag mit Blut und versicherte, keine jüdischen Vorfahren zu haben. Nach sechs Monaten soll er ausgestiegen sein.

Das ist Timo H., wohl Timo Hess.


http://www.bild.de/regional/berlin/staatlicher-personenschutz/ex-mitglied-des-ku-klux-klan-bewachte-netanjahu-27635126.bild.html

Das kann man ja auch anders lesen: Ein Mitglied der NSS, den man auch mal als KKK tarnte, traf seinen obersten Chef :D

Dieser Chef von Kiesewetter, der damals im Bahnhof Heilbronn gewesen sein will, ist übrigens nicht vorgeladen als Zeuge im Januar, sein KKK-Kollege Jörg W. ebenfalls nicht.
http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/

Auch die Zeugen Moser, das Ehepaar Kurth, etc sind nicht vorgeladen, aber der Patenonkel Michael W. (Mike Wenzel)???

Michael Niepott, der damals in Heilbronn war und später andeutete, Polizisten seien die Mörder, der fehlt auch. Udo Schulze thematisiert das auch in seinem NSU-Buch...

Schulze erwähnt diese Person auch im Zusammenhang mit Stuttgart 21:


Michele Kiesewetter und ihr Kollege Martin A. machten in der Beweis- und Festnahme-Einheit (BFE) 523 Dienst, einer Spezialeinheit der Polizei, die u. a. auf gewaltsame Auseinandersetzungen spezialisiert ist, zum Teil verdeckt arbeitet und dann und wann sogar im Ausland tätig ist. Zu dieser Einheit gehörten laut diverser Medienberichte mehrere Beamte, die in einem Ableger des rechtsradikalen und pseudo-religiösen amerikanischen „Ku-Klux-Klan" organisiert gewesen sein sollen.323 darunter einer der Vorgesetzen der beiden jungen Beamten. Der Mann ist in der baden-württembergischen Demonstranten-Szene als „Prügelglatze" bekannt und soll auch in die verheerenden Auseinandersetzungen zwischen Polizei und Protestlern verwickelt gewesen sein, die sich im Stuttgarter Schlossgarten anläßlich einer Demonstration gegen das Bahn-Projekt „Stuttgart 21" am 30. September 2010 ereigneten.

323 http://www.spiegel.de/politik/deutschland/polizisten-aus-baden-wuerttemberg-waren-bei-ableger-des-ku-klux-klan-a-847685.html

Bei der "Prügelglatze" könnte es sich um diesen Herrn gehandelt haben:

http://oi44.tinypic.com/5vq9ex.jpg

http://www.youtube.com/watch?v=iPP4GCuIcPw

Bemerkenswert, daß die Arbeit eines Polizisten für die Sicherheit von Netanjahu, der vorher im KKK war, gar kein so großer Aufreger war.
Theoretisch war der Israel-Präsi doch in Lebensgefahr. :haha:


Das kann man ja auch anders lesen: Ein Mitglied der NSS, den man auch mal als KKK tarnte, traf seinen obersten Chef :D
Jep, vielleicht genau deshalb ausgewählt. Man kennt und vertraut sich.

Bolinski
25.12.2013, 21:06
Wenn "Prügelglatze" mit für die Sicherung des Umfeldes von Netanjahu zuständig war, kam er an diesen überhaupt nicht heran, sondern musste z. B. Raumschutz (also umliegende Straßen sichern) gewähren.


Schulze erwähnt diese Person auch im Zusammenhang mit Stuttgart 21:



Bei der "Prügelglatze" könnte es sich um diesen Herrn gehandelt haben:

http://oi44.tinypic.com/5vq9ex.jpg

http://www.youtube.com/watch?v=iPP4GCuIcPw

Bemerkenswert, daß die Arbeit eines Polizisten für die Sicherheit von Netanjahu, der vorher im KKK war, gar kein so großer Aufreger war.
Theoretisch war der Israel-Präsi doch in Lebensgefahr. :haha:


Jep, vielleicht genau deshalb ausgewählt. Man kennt und vertraut sich.

nachdenkerin
26.12.2013, 00:41
Das verstehe ich nicht. Was meinst Du?

So wie ich das verstand, ging es um Fotos, wo beide, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe abgebildet sein sollen. Dabei wurde die Aussage beim PUA von dem Jahr 2004 auf 2003 korrigiert. In dem Buch von Udo Schulze ist angegeben, dass das Trio im Jahr 2003 angeblich Ziele in Stuttgart ausspionierte. Wenn das Trio aber zuerst im Jahr 2004 in Stuttgart war, wäre das ein Jahr zu spät, also kein angeblicher Beweis.

KW Rabe
26.12.2013, 03:24
Wenn "Prügelglatze" mit für die Sicherung des Umfeldes von Netanjahu zuständig war, kam er an diesen überhaupt nicht heran, sondern musste z. B. Raumschutz (also umliegende Straßen sichern) gewähren.

Aber du glaubst doch wohl nicht wirklich, daß es der Mossad zulassen würde, daß ein überzeugter KKK-Anhänger an der Sicherung für Netanjahu beteiligt ist. Dieser Polizist Timo H. war niemals Anhänger der Klan-Ideologie. Der baden württembergische Klan war ein Honigtopf von Anfang an, vermutlich auch zu dieser "NSS"-Struktur gehörend, um mutmaßlichen Rechtsterroristen einen ideologischen Rückhalt vorzugaukeln. Wäre dieser Beamte tatsächlich ein bekennender Klansman gewesen, würde er heute sicher keinen Dienst mehr tun.

Um das ging es mir eigentlich.

fatalist
26.12.2013, 04:18
So wie ich das verstand, ging es um Fotos, wo beide, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe abgebildet sein sollen. Dabei wurde die Aussage beim PUA von dem Jahr 2004 auf 2003 korrigiert. In dem Buch von Udo Schulze ist angegeben, dass das Trio im Jahr 2003 angeblich Ziele in Stuttgart ausspionierte. Wenn das Trio aber zuerst im Jahr 2004 in Stuttgart war, wäre das ein Jahr zu spät, also kein angeblicher Beweis. Achso. Na dann war es eben 2003, oder 2004, oder sie waren 2 Mal dort. "Beweis" ist das keinesfalls. Für gar nichts.

fatalist
26.12.2013, 04:32
Der NSU als tatsächlich existierende Zelle, eingebunden in eine größere Organisation, von dem Florian H. als NSS berichtete? Die Tätigkeiten dieses NSU reichte von Waffentransporten bis hin zu richtigen Aktionen wie diesen Sprengstoffanschlägen 2000 und 2004.

So ähnlich habe ich das ja auch schon angedeutet. Es musste eine Struktur existieren, die ihnen die Sicherheit gab, vor Ermittlung sicher zu sein. 3 oder 4 V-Leute aus der Szene konnten das sicher nicht gewesen sein. Wenn sie sich tatsächlich noch im Jahr 2000 als "Nationalsozialistische Untergrundkämpfer" sahen und danach handelten, dann nur als Teil von etwas Größerem.

Vielleicht ist dann auch die Aussage, daß sie spät Nachts auf diesen KKK-Treffen auftauchten gar nicht so falsch. Irgendwie musste ihnen ja dieses mit ihren Zielen sympathisierende Netzwerk glaubwürdig gemacht werden. Ja, man wird ihnen kaum gesagt haben, für wen sie wirklich tätig waren. Es gibt aber daneben auch die GLADIO-Möglichkeit, klandestine Organisation des BND, die man für solche Operationen (Bombenanschläge) nutzte. Also sowas wie Oktoberfestbombe München.
Mir missfällt jedenfalls die totale Abwesenheit des BND im NSU-Zusammenhang.


Aber es ist bezeichnend, daß dies vor der Öffentlichkeit und vor Gericht überhaupt nicht thematisiert wird. Eigentlich ein Skandal, aber das ist ja diese ganze Aufführung. Es ist für einen Distanzschützen mit Zielfernrohr möglich, dass seine DNA bei 10 Morden nie am Tatort gefunden wird, aber nicht für Jemanden, der sich seinen Opfern bis auf 1 Meter oder so nähert. Wenn also die Uwe-DNA nicht gefunden wurde, dann war auch kein Uwe da.

Bei 4286 DNA-Spuren wird der Killer schon dabei gewesen sein, aber der war nicht in den DNA-Datenbanken.


Es könnten ja die Fragen auftauchen, wie man auf den Zusammenhang NSU und Dönermorde kam. Oder warum man diesen Hinweis nicht weiterverfolgte. Wie man auf den Zusammenhang kam? Durch die Fahrräder in Nürnberg 2005, und durch die Zeugin Beate Keller, die die Männer auf den Videos von Viva (Keupstrasse) wieder erkannte. "Ziemlich sicher" war sie sich. So kam der Zusammenhang, und Sprengstoff hätte zu BMZ führen müssen, als infrage kommend.

KHK Konrad Pitz behauptet ja genau das: Es gab einen Hinweis auf einen NSU Ende 2007, der von einem LFV kam, Thüringen oder Sachsen. Dem sollte aber nicht nachgegangen werden. Stellt sich die Frage: Wie kamen die 2006/2007 auf NSU, den doch keiner als NSU kannte?

fatalist
26.12.2013, 04:49
Aber du glaubst doch wohl nicht wirklich, daß es der Mossad zulassen würde, daß ein überzeugter KKK-Anhänger an der Sicherung für Netanjahu beteiligt ist. Dieser Polizist Timo H. war niemals Anhänger der Klan-Ideologie. Der baden württembergische Klan war ein Honigtopf von Anfang an, vermutlich auch zu dieser "NSS"-Struktur gehörend, um mutmaßlichen Rechtsterroristen einen ideologischen Rückhalt vorzugaukeln. Wäre dieser Beamte tatsächlich ein bekennender Klansman gewesen, würde er heute sicher keinen Dienst mehr tun.

Um das ging es mir eigentlich. Da wäre ich gar nicht so sicher, ob der Polizist nicht nur durch Zufall zu Netanjahus Schutz abgestellt wurde. Kann sein, muss aber nicht sein...


Will man den Polizeibeamten Timo Hess schützen, der als Nebenerwerbsjob von 2002 bis 2004 Informationen über den KKK Schwäbisch Hall an das LfV lieferte, oder was? Bei Timo Hess handelt es sich um den Zugführer der Bereitschaftspolizei Böblingen, d.h. dem Beamten, der am Bahnhof Heilbronn mit der rechtsextremen Nelly Rühle (Videoaufzeichnungen Bilder 17 – 31) scherzte am Tattag den 25 April 2007 während seine Kollegin 200 Meter weiter hingerichtet wurde….. Gronbach...

Es fragt sich halt, wie viele Timo Hess /Heß es bei der Polizei so gibt. In Kirn gibts ja auch einen.
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kirn/kirn/der-polizei-kirn-bereiten-einsaetze-mit-anscheinswaffen-stress_12480357.htm

Das könnte auch alles auf einer Namensgleichheit beruhen. Warum ist die BFE Böblingen in Berlin tätig???

fatalist
26.12.2013, 05:04
Die 4286 Tatort-DNA-Spuren waren niemals Thema in den Medien?
Warum nicht?

Googelt man "NSU DNA", kommt nur Wattestäbchen-Schwachsinn, Jogginghose Mundlos mit Kiesewetter-Blut, Bandidos-DNA-Fragment in Zwickau gefunden, Socken-DNA aus Litauen im Eisenacher Womo.

Von den 4286 Tatort Dönermorde-DNA-Spuren kommt gar nichts.
Nur der KHK Pitz, Bayern-PUA und das HPF, das Pitz zitiert.

Wobei das einzig Handfeste die 4 Jahre lang ungewaschene Jogginghose ist:


Blutspuren an Jogginghose entdeckt

Es kommt wieder Bewegung in den Fall Michèle Kiesewetter: Nach einem 'Spiegel'-Bericht hätten Kriminaltechniker auf einer Jogginghose, die in der Wohnung der Terrorzelle 'Nationalsozialistischer Untergrund' (NSU) in Zwickau sichergestellt worden war, Blutspuren gefunden, die nach einem DNA-Vergleich eindeutig Kiesewetter gehörten.


Zudem seien in den Hosentaschen zwei gebrauchte Taschentücher entdeckt worden, an der DNA des NSU-Terroristen Uwe Mundlos gewesen sei. 2012 ging das durch alle Gazetten.
http://www.rtl.de/cms/news/rtl-aktuell/dna-spuren-in-nsu-wohnung-fall-kiesewetter-vor-der-aufklaerung-1bd57-51ca-16-1225864.html

Seitdem ist aber Ruhe, und KHK Konrad Pitz ist -soweit ich weiss- nicht als Zeuge vorgeladen, obwohl er ein erstklassiger Entlastungszeuge wäre: 4286 DNA-Spuren an den Tatorten, und KEINE gehört zu den Uwes.

Man hat Pitz aber ein Strafverfahren wegen "uneidlicher Falschaussage" verpasst, um genau das zu erreichen: Dass Pitz nicht aussagt????

Fan Noli
26.12.2013, 05:12
Was macht es eigentlich für einen Sinn irgendwelche Türken umzubrigen und nicht mal öffentlich machen das dies aus politischen Motiven passiert?

fatalist
26.12.2013, 05:37
So langsam sollte man diesen lächerlichen Prozess einstellen,die Angeklagten sind bestenfalls Mitwisser,es treten ständig Zeugen auf die keine Zeugen sind,dieser Prozess ist ein künstlich aufgeblasener Popanz. Es findet eine Regie hinter den Kulissen statt, wer geladen wird, und wie die Aussage thematisch sein soll: Worum soll es gehen, was wird ausgespart?

Solche Absprachen funktionieren aber nur, wenn sich im Wesentlichen Alle dran halten, insbesondere die Verteidigung, aber auch die Sprachführer der Nebenklage. Alle 75 Anwälte sind keinesfalls beteiligt, aber die wichtigen schon.

Ein Beispiel:

KHK Hans-Karl Ruppe, Kripo Nürnerg, Zeugin Beate Keller, der man die Keupstrasse-Videos vorspielte, und die die Yasar-Fahrradfahrer (die sie ca. 15-20 Minuten NACH den Schüssen in Nürnberg sah, weil Mörder ja immer noch lange lange nach 5 Schüssen am Tatort bleiben, LOL), in Köln "100 % wieder erkannte". Der Ruppe habe die "eindeutigen Aussagen" von Zeugin Keller im Protokoll abgeschwächt, das gab einen Shitstorm quer durch die Medien, "Eklat im Bayern-PUA".

Monate später (Bayern war Juni oder Mai 2013) ist Ruppe als Zeuge in München vorgeladen. August 2013. Er ist nach 9 Minuten wieder raus, und nach der 100%-Identifizierung von Beate Keller (Ruppe soll das im Protokoll abgeschwächt haben von "100% sicher" zu "Ziemlich sicher" hat Ruppe NIEMAND befragt. Ist das Regie oder nicht?

Anfang September kommt Beate Keller dann nach München, da ist Ruppe aber gar nicht vorgeladen, der sie vernahm und ihre Aussage "rechtsbeugend abschwächte", so war das überall im Mai/Juni zu lesen.

Was sagte Beate Keller?
Hat sie die Mörder 100% sicher wieder erkannt?
Nö, sie sagte "ziemlich sicher".
Das Protokoll vom Ruppe war absolut korrekt.

Das ist 1A Medien- und Prozessregie, psychologisch sehr interessant, wie die Gehirnwäsche funktioniert. Aus Scheixxe werden Gewissheiten erzeugt, in den Medien, denn was glauben die Leute?

Beate Keller hat B&M in Nürnberg erkannt, und in Köln wieder erkannt.
Wenn die Dinge dann vor Gericht richtig gestellt werden, dann wird darüber schlicht und einfach nicht berichtet. Drecksmedien.

fatalist
26.12.2013, 05:52
Es werden auch bereits wieder im Vorfeld der Vernehmung von Martin Arnold die Prozess-Regisseure aktiv, und die Aussage wird "medial vorbereitet". Siehe ARD, Holger Schmidt.

Was schreibt der?


Nach langer ärztlicher Behandlung ist er inzwischen wieder im Polizeidienst. Erinnerungen an die Täter hat er nicht, auch eine Vernehmung unter Hypnose brachte kein Ergebnis.

Am 16. Januar wird es vor dem OLG München deshalb wohl vor allem um die Folgen der Tat für Martin A gehen und um eine Beschreibung, wie er seine Streifenpartnerin Michéle Kiesewetter erlebt hat. http://www.swr.de/blog/terrorismus/2013/12/23/uberlebender-polizist-im-nsu-prozess-als-zeuge-geladen/

Das ist verquirlte Scheixxe hoch 10. Alles Lügen. Nichts stimmt.

MA war an jenem Tag zum 1. Mal mit KW unterwegs. Die kannten sich gar nicht.
MA hat detailliert über den Tathergang ausgesagt.
MA hat bei der Erstellung 2er Phantombilder mitgewirkt.

Man muss sich also fragen, warum Holger Schmidt desinformiert.


Der Polizist schilderte während der Befragung erstmals Einzelheiten der Tat: Er habe zusammen mit Kiesewetter im Streifenwagen eine Pause gemacht, gegessen, geraucht und sich unterhalten. Im Seitenspiegel habe er einen Mann in dunklen Jeans gesehen, der sich von hinten näherte. Seine Kollegin, die am Steuer des Autos saß, habe gesagt: „Da will jemand eine Auskunft.“ A. berichtete weiter, er habe instinktiv nach links zu Fahrerseite geschaut und dabei den Oberkörper und die Mundpartie eines Mannes erkannt. In diesem Moment habe er auf seiner Seite ein Geräusch gehört und sei aus dem Auto gefallen. Focus Jan 2012.
http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/polizei-setzte-umstrittene-methode-ein-hypnose-befragung-nach-heilbronner-polizistenmord_aid_708162.html


Die Hypnose-Vernehmung musste abgebrochen werden, weil es A. gesundheitlich schlecht ging. Einem zweiten Versuch 2010 stimmte er nicht zu. Allerdings präzisierte der Beamte seine Angaben zu dem Mann, den er wahrgenommen hatte. Anhand der Beschreibung fertigten die Ermittler ein Phantombild, das nicht veröffentlicht wurde. Ein Gutachter hatte interveniert, die unter Hypnose gewonnenen Informationen könnten zu vage oder sogar falsch sein. Blödsinn. MA wollte auswandern, sofort, wenn das Bild veröffentlicht werde. Aber egal.

Es ist also seit Jan 2012 bekannt, dass MA DETAILLIERT zum Tathergang aussagte, und Holger Schmidt schreibt Dez 2013 Lügengeschichten im Vorfeld der Aussage des Nebenkläger MA im Jan 2014.

In einem Land mit unabhängigen Medien wäre Holger Schmidt nach einem Shitstorm rausgeschmissen worden aus der ARD. In der Kasperles-BRD juckt das keine Sau.

Die NSU-Verarsche gelingt bestens, weil die Michels das zulassen, sie scheinen es geradezu zu lieben, wenn Staat und Medien sie verarschen. :hd:


Edit.


https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000801049106/c1fd3a5aeaaee5940fa26ce9635d2fdc_normal.jpegCarste n S. ‏@staatsterrorNSU20m


@terrorismus Polizist Martin A. kann sich an nichts erinnern? Wäre nett, wenn Sie im neuen Jahr weniger lügen würden. #NSU :crazy:

fatalist
26.12.2013, 08:01
Putin soll übrigens wahrscheinlich tatsächlich Putin darstellen, das Phantombild ist unten rechts signiert. Ein Scherz


Noch eine Ergänzung : Putin und vielleicht einige andere undatierte Phantome könnten hinzugefügt worden sein um das Datum der Hypnose zu verschleiern.


Laut Focus gehen zwei Phantombilder auf die Beschreibungen von Martin A. zurück, eines wurde '08 unter Hypnose angefertigt, und ein weiteres '10 im Wachzustand. Am 2.11.2010 wurde das 2. Arnold-Phantombild gefertigt.

Es ist ganz nützlich, sich Kommentare durchzulesen, das mit der Signatur und 199x als Entstehungsjahr war mir gar nicht aufgefallen, nur dass Putin keine Dienststelle, keine Buchnummer und kein Datum trägt.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nsu-mordattentat-von-heilbronn-was-kann-der-letzte-zeuge-beitragen-page1.449d2e78-f403-4454-9a37-323012f5a2d2.html


Ob der Zeuge A. das auch so sieht, darf bezweifelt werden. Ein Gerichtssaal, in dem sich die Prozessparteien immer wieder in aggressiver Polemik begegnen, ist einer der schlechtesten Orte zur Heilung einer Seele. Vielleicht kommt der Zeuge ja mit der Bescheinigung davon, dass seine Erinnerungen juristisch unverwertbar sind. Im schlechtesten Fall ist sein Gesicht am nächsten Tag in allen Zeitungen. Aus dem Umfeld des Kommissars A. wird berichtet, ihn quäle die Vorstellung, was wäre, wenn sein Attentäter noch frei herumlaufe.

Man beachte die Signatur des Künstlers des Putin-Phantomes unten Rechts, und die Jahreszahl 199x.

http://www.kontextwochenzeitung.de/typo3temp/_processed_/csm_PB_7_0bedbc646a.jpg

Aber wie wir ja wissen, sind das ECHTE Phantombilder aus den Ermittlungsakten. :haha:

Was hamse den Thomas Moser von "Kontext" da verarscht... :D



Ein Freitagabend im Dorf Dellmensingen im Alb-Donau-Kreis, der Sindelfinger CDU-Bundestagsabgeordnete Clemens Binninger hält bei einer Versammlung des Parteikreisverbandes im Gasthof zum Hirschen einen Vortrag zur inneren Sicherheit. Im Nebenzimmer hat er noch Zeit für ein kurzes Gespräch über seine Arbeit als CDU-Obmann im NSU-Ausschuss. Als er dabei erfährt, dass Martin A. vor Gericht erscheinen soll, entfährt Binninger ein ungläubiges „Nein“.

Der Abgeordnete, selber einmal Polizist, hatte den Beamten getroffen, mit ihm gefühlt danach und die Ausschusskollegen überzeugt, auf eine Zeugenvernehmung in Berlin zu verzichten.

A.s Erinnerungen sind detailreich


Der aus dem Rems-Murr-Kreis stammende FDP-Bundestagsabgeordnete Hartfrid Wolff erinnert sich noch gut an die Diskussion im Ausschuss über A. , der Ende 2011 psychisch „in ein Loch gefallen“ sei. „Er gehört auch zu den Opfern der NSU (http://www.stuttgarter-zeitung.de/thema/NSU)“, sagt Wolff in seinem Waiblinger Büro, in dem er sich jetzt während der heißen Phase des Wahlkampfs viel aufhält.

Im Ausschuss habe man sich mit dem polizeilichen Vernehmungsprotokoll des Polizisten begnügt, „obwohl es schon noch Fragen gegeben hätte“. Zum Beispiel, was A. über die Weltanschauung Michèle Kiesewetters weiß oder ob in der Polizeieinheit über den Ku-Klux-Klan geredet wurde. Aufklärung unerwünscht, falsche Akten mit falschen Phantomen, und ein Pudel namens PUA Berlin.

http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nsu-mordattentat-von-heilbronn-was-kann-der-letzte-zeuge-beitragen.449d2e78-f403-4454-9a37-323012f5a2d2.html

Putin sei der "running gag" in der Soko Parkplatz gewesen, schreibt Bässler in der StZ.
Ja wie denn das, wenn doch Putin auf keinem der echten Phantombilder auftaucht???

Ich hoffe, wir bekommen die ECHTEN Phantombilder im Januar endlich zu sehen.
Vor allem "Arnolds Mörder" und den Mann mit dem blutverschmierten T-Shirt.

fatalist
26.12.2013, 08:30
... Fundstück bei friedensblick.de:


Im Oktober 2011 erhielt Zschäpe eine SMS von einem Handy, das in Stuttgart zugelassen war. Ein Mitläufer der rechten Szene soll ein gemeinsames Treffen von NSU und einer Gruppierung namens “Neoschutzstaffel” (NSS) in Öhringen erwähnt haben. Das habe von den Ermittlern bisher allerdings nicht verifiziert werden können. Alles in allem Sachverhalte, die Galls Ministerium aus den Ermittlungsakten eigentlich bekannt sein müssten und die belegen, wie lückenhaft sein Bericht ist.http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/126/neonazi-mordserie-ungeloest-1692.html Im Mai 2011 sagte Florian Heilig aus, es gäbe diese NSS, die stehe in Verbindung mit dem NSU.
NSU hat Florian sicher nicht gesagt, den kannte ja im Mai 2011 niemand, oder? Also was hat Florian gesagt? "Ostdeutsche Neonazis", oder "Bombenleger", oder was????

Oder hat er wirklich NSU gesagt?

Hat nun Florian Heilig eine SMS an Zschäpe im Oktober 2011 geschickt?
Oder wer sonst kannte die Handynummer von Zschäpe?
Gibt es einen 2. Wissenden, der noch lebt?

Hat gar ein "Mitläufer der Rechten Szene" das Trio zu einem Treffen gelockt, im Oktober 2011, weshalb BMZ dann Ende Oktober ein Wohnmobil ausliehen, um zu diesem Treffen im Ländle zu fahren?

Und landeten sie dann tot in Eisenach nach dem angeblichen Bankraub?

http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/126/neonazi-mordserie-ungeloest-1692.html

fatalist
26.12.2013, 09:21
Gut, dass wir den BR haben, der weiss Bescheid:


Im NSU-Prozess wird sich das OLG- München früher als geplant mit dem Mordanschlag auf zwei Polizisten in Heilbronn im Jahr 2007 befassen. Bereits im Januar soll Martin A. gehört werden, der den Anschlag schwer verletzt überlebte.

Die Polizistin Michèle Kiesewetter starb noch am Tatort. Nach dem Ergebnis der Ermittlungen machte sie gemeinsam mit Martin A. in ihrem Streifenwagen an der Theresienwiese in Heilbronn Pause, als sich von hinten die Neonazi-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos näherten. Ohne Vorwarnung schossen sie den beiden in den Kopf. Danach plündern die Mörder die Ausrüstung. Sie nahmen Kiesewetters Dienstwaffe des Typs P 2000 mit, ein Paar Handschellen, ein Taschenmesser, eine Mini-Maglite-Taschenlampe. Die Pistole und die Handschellen fand die Polizei vier Jahre später in dem Zwickauer Haus, in dem das NSU-Trio lebte. Auch die Tatwaffen, eine Tokarew und eine Radom, lagen im Brandschutt. Beate Zschäpe soll das Haus angezündet haben, bevor sie sich stellte. Wer ist dieser Idiot?


https://pbs.twimg.com/profile_images/3221124008/f7a3578395644a2285192e35b4291f41_normal.pngAlf Meier ‏@AlfMeierBR 17m
#NSU-Prozess: Heilbronnner Polizistenmord wird bereits im Januar verhandelt: http://www.br.de/nachrichten/nsu-prozess/nsu-prozess-muenchen100.html … Ah ja, ein Experte, sitzt ständig im Gerichtssaal.

http://www.br.de/nachrichten/alf-meier-100~_v-image256_-a42a29b6703dc477fd0848bc845b8be5c48c1667.jpg?versi on=ad9c3

Gerichtsreporter-Tagebuch

Mann o Mann, was sind die doof. :fizeig:

fatalist
26.12.2013, 09:47
Noch ein Fundstück:


War im ausgebrannten Wohnmobil ein NSU-Bekennerfilm?

Posted on August 14, 2012 (http://friedensblick.de/2237/waren-sogar-im-ausgebrannten-wohnmobil-ein-nsu-bekennerfilm/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)

Der Bayerische Rundfunk (BR) berichtete am 12.11.11:

“Im Wohnmobil, wo sich vergangene Woche zwei Männer erschossen haben, wurden DVD´s gefunden, diese enthielten ein gefilmtes Geständnis.” Zeitindex 0:40:

Spurensuche in Zwickau, Beitrag von Jörg Hertle, Stand: 12.11.2011 (http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/rundschau/nsu-mordserie-polizei-terror100.html)

Warum sollten Böhnhardt und Mundlos zu einem Banküberfall ihren NSU-Bekennerfilm mitnehmen – weiter die Kiesewetter-Waffe in ihr Wohnmobil packen, auch noch Geld von vorherigen Überfällen – aber dann das Wohnmobil anzünden? Etwa um Beweismittel zu vernichten? Dann hätten sie doch die ganzen Beweismittel erst gar nicht ins Wohnmobil packen sollen! Es ist nicht logisch.

Laut den Ermittlungsakten wäre jedoch der Bekennerfilm erst “einen Monat später, am 1. Dezember” in einem Rucksack gefunden worden, der im Wohnmobil gefunden wurde! Vorher wäre der Bekennerfilm von den Ermittlern übersehen worden.

“Aber erst einen Monat später, am 1. Dezember, findet die Polizei laut der Ermittlungsakte plötzlich noch etwas anderes im Rucksack – in einer Innentasche stecken sechs DVDs mit dem NSU-Bekennervideo. Wären diese DVDs nicht am 5. November übersehen worden, hätten die Ermittler schon mindestens vier Tage eher Hinweise auf den terroristischen Hintergrund der Zwickauer Zelle gehabt.”(StN (http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ermittlungsakten-nsu-ermittlung-begann-mit-panne.1e136813-0ddd-436b-9e2c-ebb7dbaa963d.html))

Dieser BR-Beitrag ist weg.
Kostet jetzt 40 Euro, aber was da wohl geändert wurde???


Volker says: December 25, 2013 at 3:08 pm (http://friedensblick.de/3901/details-aus-nsu-ermittlungsakte-belasten-geheimdienste/#comment-1406)

“Aber erst einen Monat später, am 1. Dezember, findet die Polizei laut der Ermittlungsakte plötzlich noch etwas anderes im Rucksack – in einer Innentasche stecken sechs DVDs mit dem NSU-Bekennervideo.”

Das war der Stand vor einem Jahr. Als sich in den Folgewochen mehrere Blogs über diesen seltsam sauberen Rucksack lustig gemacht haben, dämmerte den GenossInnen der Schutz- und Sicherheitsorgane, dass man vor Gericht nicht diese groben Unfug auftischen sollte … sondern noch gröberen.

Hier ging das ganz einfach. Die mussten keine unbrennbaren Papiere produzieren, sondern nur die Zeugen instruieren. Z.B. Zeuge “Sche.”, der auftragsgemäß nunmehr nicht den Rucksack-Unsinn ausgesagt hat, sondern die neu erfundene Version, man habe noch im Wohnmobil drei USB-Sticks mit den Bekennervideos gefunden und lose DVDs, wo Bekennervideos und Vorversionen drauf gewesen seien (http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/).

Muss man das noch kommentieren? Von Gestern, der Link führt zu NSU-Watch:
http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/

50. VT, Zeuge



Robert Sche. (BKA Berlin, Auswertung von Dateien von einer Festplatte aus der Frühlingsstraße)

Der war gar nicht in Eisenach zuständig???

Was sagte er aus?


Er meine sich erinnern zu können, dass im Wohnmobil 22 DVDs gefunden worden seien, so Sche. Götzl korrigiert, dass im Vermerk von sechs DVDs die Rede sei. Das bestätigt Sche., dann seien die losen DVDs auch im Brandschutt gefunden worden. Das bestätigt den Bericht der StN: am 1.12.2011 wurden 6 DVD in einem Rucksack gefunden.

Doch zuvor sprach Sche. von

Weiter hat man noch im Wohnmobil drei USB-Sticks mit den Bekennervideos gefunden und lose DVDs, wo Bekennervideos und Vorversionen drauf gewesen seien. Das ist alles nicht stimmig, total unlogisch, und Nachfragen der Verteidigung dazu scheint es nicht gegeben zu haben.

Man kann nicht am 12.11.2011 von Bekennervideos im Wohnmobil berichten, die erst am 1.12.2011 gefunden wurden.

Das ist den 3 Nulpen von Zschäpe aber nicht aufgefallen, dass sich dieser BKA-Zeuge lächerlich machte und sich unüberhörbar total selbst widersprach, und das innerhalb von Minuten.

bio
26.12.2013, 10:14
Noch ein Fundstück:



Dieser BR-Beitrag ist weg.
Kostet jetzt 40 Euro, aber was da wohl geändert wurde???

Von Gestern, der Link führt zu NSU-Watch:
http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/

50. VT, Zeuge
Der war gar nicht in Eisenach zuständig???

Was sagte er aus?

Das bestätigt den Bericht der StN: am 1.12.2011 wurden 6 DVD in einem Rucksack gefunden.

Doch zuvor sprach Sche. von
Das ist alles nicht stimmig, total unlogisch, und Nachfragen der Verteidigung dazu scheint es nicht gegeben zu haben.

Man kann nicht am 12.11.2011 von Bekennervideos im Wohnmobil berichten, die erst am 1.12.2011 gefunden wurden.

Das ist den 3 Nulpen von Zschäpe aber nicht aufgefallen, dass sich dieser BKA-Zeuge lächerlich machte und sich unüberhörbar total selbst widersprach, und das innerhalb von Minuten.

Es wäre gut, wenn einer die 40 Eus investieren würde.

Warum "3 Nulpen" - eigentlich läuft die Verhanldung für Zschäpe günstig.

"Der Prozess gegen Beate Zschäpe kommt nicht voran. War es ein Fehler, dass sich die Ermittler nur auf das Terror-Trio konzentrierten? (...) Die Beweisführung gegen die Angeklagten ist zäh, der Erkenntnisgewinn für die Öffentlichkeit überschaubar." http://www.freitag.de/autoren/der-freitag/die-spur-der-socke

Ich werde einen Artikel über die fehlende DNA des Trios an den verschiedenen Tatorten schreiben.

fatalist
26.12.2013, 10:19
Es wäre gut, wenn einer die 40 Eus investieren würde. Ist eh rausgeschnitten, ich wette um 40 Euro. Kein Witz.

btw: Warum zensierst Du meinen NPD-Link von 2012, das Thomas Starke seit Mitte der 90er Jahre ein V-Mann des LFV Sachsen war?
Die NPD hatte das fast 1 Jahr vor Wolf Wetzel auf dem Radar.


Warum "3 Nulpen" - eigentlich läuft die Verhanldung für Zschäpe günstig. Ich will die Wahrheit, Zschäpe interessiert mich nicht (bzw. ihr Schicksal).


Ich werde einen Artikel über die fehlende DNA des Trios an den verschiedenen Tatorten schreiben. Tue das, gute Idee.

fatalist
26.12.2013, 10:32
V-Mann Toni Stadler verkaufte Anfang 2006 in Dortmund tschechische Pistolen.


Wie aus schriftlichen Vernehmungen von „Heidi“ hervorgeht, hatte sich der V-Mann erstmals im September 2005 mit Toni S. in Dortmund getroffen. Im März 2006 berichtete dann „Heidi“ seinem Dortmunder V-Mann-Führer, dass Toni S. versuche, scharfe tschechische Waffen in Dortmund zu verkaufen. Eine anschließend geplante Ermittlung gegen Toni S. wegen illegaler Waffendeals verlief allerdings im Sande. Die Dortmunder Polizei verlor Toni S. aus den Augen. http://www.derwesten.de/politik/die-rechte-terrorspur-der-nsu-fuehrt-nach-dortmund-id7766563.html

Das ist derselbe Toni Stadler, der bei den Landser-CD-Verkäufen für das BRB-LFV tätig war, zusammen mit Thomas Starke.


Weiter siedelte sich im Jahr 2003 Toni S. in Dortmund an. Der vorbestrafte Skinhead aus Brandenburg gehörte wie Thomas S. zum Umfeld der inzwischen verbotenen Neonazi-Organisation Blood & Honour.

(http://www.derwesten.de/politik/zahl-rechter-straftaten-ist-2012-weiter-gestiegen-id7759078.html)Das besondere daran: Sowohl Thomas S. als auch Toni S. hatten einen direkten Draht zum Verfassungsschutz. Thomas S. war nach der Wende zehn Jahre lang V-Mann des Landeskriminalamts Berlin. Toni S. spitzelte bis 2002 für den Verfassungsschutz Brandenburg. Thomas Starke war eben nicht nur für das LKA Berlin tätig, das ist für die Aufdeckung der Wahrheit enorm wichtig. Thomas Starke rekrutierte des Trio aus Jena für den Verfassungsschutz oder für den BND (Gladio).


Erst im November 2011, nachdem die Terrorzelle NSU aufgeflogen war, meldete sich V-Mann „Heidi“ erneut bei der Dortmunder Polizei. Diesmal sagte er aus, Toni S. habe sich am 1. April 2006 mit dem NSU-Mann Uwe Mundlos in Dortmund getroffen. Drei Tage später wurde Kubasik in seinem Kiosk erschossen. Warum gab es diesen Hype um Verena von Achenbach und ihrer Balkonsichtung, aber Niemand schert sich um V-Mann "Heidi"?

Der heisst Heidinger oder so ähnlich, das steht irgendwo in diesem Strang... daher "Heidi".


Das Datum ist brisant: am 1. April 2006 hatten Nazis in Dortmund eine Demonstration angegriffen, die an den ermordeten Punker Thomas Schulz, genannt „Schmuddel“, erinnern sollte.

V-Mann „Heidi“ sagte, er habe sich erst im Jahr 2011 an das Treffen von Toni S. und Mundlos erinnert, da er 2006 keinen eventuellen Zusammenhang vom Treffen zum Mord an Kubasik gesehen habe.


Die Polizei Dortmund beantragte weitere Ermittlungen, um mögliche Kontakten des früheren V-Mannes Toni S. zur Terrorzelle NSU zu prüfen. Dies unterband jedoch die Generalbundesanwaltschaft.


Wenige Monate später schreibt dann die Dortmunder Polizei in einem Vermerk, V-Mann „Heidi“ sei abgeschaltet worden. Er habe versucht, „Unterstützung für eine staatlich finanzierte Unterbringung seines künftigen Aufenthaltes“ zu bekommen. Zudem habe der V-Mann damit gedroht, mit der Presse zu sprechen.

Sehr sehr interessant. Weil es schriftliche Berichte aus 2005/2006 von "Heidi" gibt. Das ist nicht nur "Spinnerei".

bio
26.12.2013, 10:36
Ist eh rausgeschnitten, ich wette um 40 Euro. Kein Witz.

btw: Warum zensierst Du meinen NPD-Link von 2012, das Thomas Starke seit Mitte der 90er Jahre ein V-Mann des LFV Sachsen war?
Die NPD hatte das fast 1 Jahr vor Wolf Wetzel auf dem Radar.

Ich will die Wahrheit, Zschäpe interessiert mich nicht (bzw. ihr Schicksal).

Tue das, gute Idee.

bitte - die NPD äußerte nur einen Verdacht und bot keine Informationen!
Außerdem ist Weihnachten, wo ich an eine Flüchtlings-Familie denke. Sie stand vor verschlossenen Türen, aber wenigstens wurde damals ihr Stall nicht abgebrannt.

nachdenkerin
26.12.2013, 10:44
Ich habe das Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ von Udo Schulze noch nicht ganz durchgelesen und mir waren auch noch andere Sachen aufgefallen, aber das unten aufgeführte vorab, weil m. E. recht interessant.
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Polizistin Michele Kiesewetter soll vertraulichen Angaben zufolge mehrere Monate vor ihrem Tod einen Einsatz in einer „Russendisco" gehabt haben, in dessen Verlauf einer der Russen die junge Beamtin ausgefragt haben soll. Bei diesem Einsatz habe sie, so soll sie sich gegenüber einer Freundin geäußert haben, den Lockvogel spielen und Wodka trinken müssen. Ihre Aufgabe habe darin bestanden, ihren Kollegen im entscheidenden Moment von innen die Tür zum Lokal zu öffnen/307) Einem Kollegen, der bei dem Einsatz in Kornwestheim dabei gewesen sein soll, wurden in der Folge sämtliche Radmuttern am Wagen gelöst.

(307) Vertrauliche Angaben gegenüber dem Autor
S. 147

Der hauptsächliche Teil davon steht auch ganz offiziell in dem Buch „die Zelle“


Für Michele Kiesewetter ist der Einsatz an diesem April-Mittwoch nichts Besonderes. Die 22-jährige Bereitschaftspolizistin hat schon viel gefährlichere Aufgaben übernommen. Als Mitglied einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit hat sie nachts schon verdeckt in der Disko <<Luna>> in Kornwestheim ermittelt. Um eine Razzia beginnen zu können, lässt Kiesewetter dann ihre Kollegen in Uniform von innen durch den Disko-Notausgang herein. Ein paar Monate zuvor hat Kiesewetter undercover Drogen gekauft, zweimal 3,5 Gramm Heroin. Beide Dealer wurden daraufhin festgenommen.Buch „die Zelle“, S. 216 elektr. Ausgabe



Ausgerechnet einen Namen aus der Familie des in Stammheim inhaftierten Tippgebers der Polizei fanden Ermittler in einem dienstlichen Notizbuch Michele Kiesewetters, das sie bei der Durchsuchung der Opfer-Wohnung sicherstellten. In dem Buch soll der Name mit dem Hinweis „Haftbefehl" vermerkt gewesen sein, den Kiesewetter bei einer Einsatzbesprechung notiert haben soll. Doch der Betroffene gab auf Nachfrage der Polizei an, mit der Beamtin nie in Kontakt gewesen zu sein. Wieso notierte sich die Frau dann den Namen? Handelt es sich hier um unerforschte Zusammenhänge zwischen ihr und der ominösen Familie H.? Selbst wenn Michele Kiesewetter dienstlich mit H. zu tun gehabt hätte, wäre das Notizbuch wenig hilfreich gewesen. Die Eintragung muss aller Wahrscheinlichkeit nach andere Gründe als polizeiliche gehabt haben. Merkwürdig erscheint dabei allerdings die Aussage H's., er sei am Tattag gegen 10:30 Uhr auf der Theresienwiese gewesen, um dort eine Schaustellerfamilie zu besuchen. Überdies soll sich nach Angaben von Vertrauenspersonen des Staates ein Zettel mit dem Namen Adolf H. in der Brusttasche von Michele Kiesewetter befunden haben! Im Protokoll der Polizei, in dem die Auffindesituation der Leiche Kiesewetters festgehalten ist, werden die beiden geöffneten Brusttaschen explizit erwähnt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass Polizisten in ihren Hemdentaschen so nützliche Dinge wie Kugelschreiber und Notizbücher tragen. Die Taschen sind gewöhn lich zugeknöpft, weil ein Polizeibeamter stets damit rechnen muss, plötzlich einem Verdächtigen o. Ä. hinterherspurten zu müssen. Bei geöffneten Taschen könnten die Gegenstände verloren gehen. So werden auch Kiesewetter und Arnold gehandelt haben, zumal es an diesem Tag im April heiß war und sie keine Jacken trugen, in denen sie ihre Utensilien aus den Hemdentaschen hätten verstauen können. Darauf aufbauend liegt es nahe zu vermuten, einer der Täter habe die Brusttaschen an Kiesewetters Uniform geöffnet, um den Zettel mit dem Namen zu entnehmen…..S. 148

Hat das etwas mit der von mir unten aufgeführten Passage aus dem Buch „die Zelle“ zu tun? War das ein Involvierter? Ich gehe davon aus, dass dieser Freund mit der Sache zu tun hatte.


Den Abend vor dem Dienst verbringt Michelle Kiesewetter mit einem Freund. Die Nacht ist kurz. Nach zweieinhalb Stunden Schlaf steht Kiesewetter wieder auf, duscht sich und zieht ihre Uniform an. Um 8:30 Uhr ist Dienstbeginn.Buch „die Zelle“ S. 216

So könnte sie zum Beispiel bis 4:00 oder 5:00 Uhr mit dem Mann zusammen gewesen sein. Ich habe davon noch nie etwas in den Medien gelesen.

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Merkwürdig erscheint dabei allerdings die Aussage H's., er sei am Tattag gegen 10:30 Uhr auf der Theresienwiese gewesen, um dort eine Schaustellerfamilie zu besuchen…..S. 147


Der Streifendienst am 25. April 2007 beginnt um 9:30 Uhr in Heilbronn. Vormittags kontrollieren Michelle Kiesewetter und ihr Polizeikollege die Innenstadt. Zwei Stunden nach Arbeitsbeginn machen sie eine Pause an der Theresienwiese…. Buch „die Zelle“ S. 216

11:30 Uhr wäre Pausenanfang + z. B. halbe Stunde Pause = 12.00 Uhr


Demnach waren Kiesewetter und Martin A. bereits lange vor 14 Uhr auf dem Platz, den sie gegen 12 Uhr wieder verließen, weil auf der Wache eine interne Schulung anstand, an der sie teilnehmen mussten. Von der Dienststelle aus fuhren die beiden Beamten dann gegen 13:45 Uhr erneut zur Theresienwiese, wo sie um zirka 13:50 Uhr eintrafen. S. 134

Dementsprechend müsste die Schulung zwischen ca. 12:15 Uhr und 13:30 Uhr stattgefunden haben. Ich habe noch nie gehört, dass Schulungen um die Mittagszeit stattfinden.

In dem Buch „die Zelle“ ist es keine Schulung.


Michelle Kiesewetter und ihr Kollege rauchen eine Zigarette, tippen SMS-Nachrichten an Freunde und fahren danach auf das Polizeirevier für eine Einsatzbesprechung. Buch „die Zelle“ S. 217


1. Möglichkeit: Sie waren nicht 11:30 Uhr auf der Theresienwiese, sondern 10:30 Uhr, wie dieser H’s

2. Möglichkeit: Sie waren als verdeckte Ermittler tätig und fuhren zurück zur Einsatzbesprechung

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War Kiesewetter die Nacht oder einen überwiegenden Teil davon mit H’s zusammen?


Michele Kiesewetter soll ihre Vorgesetzten geradezu gedrängt haben, am 24. Mai 2007 Dienst machen zu können, obwohl sie Urlaub hatte und die Teilnehmerliste für den Einsatz „sichere City" in Heilbronn bereits voll war.S. 149

Selbst wenn man nun Workoholiker ist, aber nun einen Tag früher aus dem Urlaub zurückzukommen, ergibt absolut keinen Sinn. Dann müsste man schon ganz auf den Urlaub verzichten, was aber wiederum nicht erlaubt ist.


Im Zuge der Ermittlungen und Durchsuchungen der Wohnung Kiesewetters, die sie unweit ihrer Böblinger Dienstelle mit einer Kollegin teilte, händigte eben diese Kollegin den Fahndern einen Zettel mit einer Mobilnummer aus, die sich später als Telefonnummer von Martin A. herausstellte. Das Ungewöhnliche daran: Michele Kiesewetter hatte die Nummer zuhause in einem Schuh aufbewahrt!S. 156

fatalist
26.12.2013, 11:00
bitte - die NPD äußerte nur einen Verdacht und bot keine Informationen! Ach so, und Gronbachwetzels "unbrauchbar gemachtes TNT des V-Mannes des LfV Sachsen Thomas Starke" ist mehr als ein Gerücht oder eine Falschbehauptung?

Du bist mir ja ein feiner Pharisäer, lieber bio, und das zu Weihnachten...


Außerdem ist Weihnachten, wo ich an eine Flüchtlings-Familie denke. Sie stand vor verschlossenen Türen, aber wenigstens wurde damals ihr Stall nicht abgebrannt. Du wirst ohne mich gut auskommen bei deinem Blog, dieser Strang hat 6000 Hits am Tag, das reicht mir.

fatalist
26.12.2013, 11:11
--- Sehr gut, Kiesewetter hatte also eine Verabredung mit einem gewissen Adolf H. an ihrem Sterbetag, und zwar um 10.30 Uhr? "Adolf H." kam aber zu spät, daher fuhren KW und MA später erneut zur Theresienwiese?

Man darf übrigens davon ausgehen, dass der Zugführer Timo H., der Ex KKK-Polizist davon wusste, dass die Beiden erneut zum Trafohaus fuhren. Er selber war im Bahnhofsbereich, also dicht dran.

Ebenfalls darf man davon ausgehen, dass sich MA und KW kannten, denn MAs Handynummer hatte KW in ihren Schuhen daheim versteckt. Das Ganze war also konspirativ.

Bolinski
26.12.2013, 11:12
Mit dem Bekennen zum Klan und der Weiterbeschäftigung bei der Polizei bin ich anderer Meinung. Zudem überprüft auch der Mossad nicht jedes Streifenhörnchen, weil genau dieses an Netanjahu ja überhaupt nicht rankommt. Die auswärtigen Kräfte, und zu denen zählte H. ja in Berlin, haben immer nur untergeordnete Aufgaben wie Straßensperrungen, Verkehrsregelung etc.


Aber du glaubst doch wohl nicht wirklich, daß es der Mossad zulassen würde, daß ein überzeugter KKK-Anhänger an der Sicherung für Netanjahu beteiligt ist. Dieser Polizist Timo H. war niemals Anhänger der Klan-Ideologie. Der baden württembergische Klan war ein Honigtopf von Anfang an, vermutlich auch zu dieser "NSS"-Struktur gehörend, um mutmaßlichen Rechtsterroristen einen ideologischen Rückhalt vorzugaukeln. Wäre dieser Beamte tatsächlich ein bekennender Klansman gewesen, würde er heute sicher keinen Dienst mehr tun.

Um das ging es mir eigentlich.

fatalist
26.12.2013, 11:23
@nachdenkerin


Ausgerechnet einen Namen aus der Familie des in Stammheim inhaftierten Tippgebers der Polizei fanden Ermittler in einem dienstlichen Notizbuch Michele Kiesewetters, das sie bei der Durchsuchung der Opfer-Wohnung sicherstellten. In dem Buch soll der Name mit dem Hinweis „Haftbefehl" vermerkt gewesen sein, den Kiesewetter bei einer Einsatzbesprechung notiert haben soll. Ich bekomme das nicht gebacken, welche Art von Tipp da gemeint ist.
Dieser Verwandte des Tippgebers muss doch dieser "Adolf H." sein???

Und der wurde per Haftbefehl gesucht?
Und will eine Verabredung mit Zigeuner-Schaustellern gehabt haben?
Drogenhändler?

Und weil KW und MA dort am Trafohaus ständig rumlungerten, wurde ihnen in den Kopf geschossen?
Na wenn dieser "Adolf H." man nicht ein Tattoo am Unterarm hat, Kreuz auf Hügel... das wird ja immer bekloppter.

fatalist
26.12.2013, 12:10
Stichwort "wird immer bekloppter":


Alexander G., 09.09.2013 12:50

Im Oktober 2011 erhielt Zschäpe eine SMS von einem Handy, das in Stuttgart zugelassen war. Ein Mitläufer der rechten Szene soll ein gemeinsames Treffen von NSU und einer Gruppierung namens "Neoschutzstaffel" (NSS) in Öhringen erwähnt haben. Das habe von den Ermittlern bisher allerdings nicht verifiziert werden können.

So schreibt Kontext im neuen Bericht über Verbindungen dieser rechtsterroristischen Täterin Beate Zschäpe Richtung Heilbronn / Hohenlohe.

Wie schon gewohnt klingt es aus dem Landeskriminalamt, dass dies nicht verifiziert werden könne? Das liegt vielleicht daran, dass ein Polizist in diese Neo-Schutzstaffel integiert ist. Ein ehemaliger Verehrer der Nicole Schäfer. (Inzwischen Nicole Schneiders!)


Wie blind die Ermittler sind, zeigt, dass Heinrich Himmler einen Durchhaltebefehl erlassen hat (was jeder Idiot, hierfür bedarf es keinen Kurs im gehobenen Polizeidienst, rechercieren kann.) um nach Ende des 3 Reiches den Kampf aus dem Untergrund auf zu nehmen. Dies wurde als Weinsberger-Öhringer-Befehl an alle aufrechten Nationalsozialisten verfasst - sog. Neo-Schutzstaffel-Befehl! Ah ja. Danke, Herr Gronbach :D


http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/126/neonazi-mordserie-ungeloest-1692.html


Dann haben wir das noch als Neo-Schutzstaffel aus einem SF-Buch:
https://www.fanfiction.net/s/6649860/1/Mobile-Suit-Gundam-Brothers-in-Arms

http://www.youtube.com/watch?v=YuNM0nB3Zek

Und ein Bild gibt es auch: Ein Tattoo der Neo Schutzstaffel.

http://farm3.staticflickr.com/2019/1520539070_1e663d4049_z.jpg?zz=1


Und "Neo-Schutzstaffel" scheint ein US-amerikanischer Begriff zu sein, um die US-Diktatur der Sicherheitsbehörden zu benennen:


There is no provost marchell nor Federal Sheriff Authorized to the Federal government by the Constitution. As I’ve said before a National Police Force is illegal! That means FBI right thru the DHS! and all the other neo-schutzstaffel organizations the Feds have granted themselves! At first I was confused by your offering of a Constitutional Sheriff, missunderstanding that this would simply be a Sheriff that supports the Constitution. That in itself would preclude such a person from arresting the President without an order from Congress. Therefore only the Congress can “arrest” the President thru the process of impeachmnet. On ther other hand if a large force of County Sheriffs were to converge on DC we might see Congress compelled to act! And if Sheriffs really did that i would do my Damnedest to travel the 2000 plus miles to get to DC myself! http://www.westernjournalism.com/uncovered-muslim-brotherhood-documents-put-obama-prison/



Wenn das man keine KKK-Struktur ist, mit Bezug zum 3. Reich: 2008


HOLDS THE NEO-SCHUTZSTAFFEL RANK OF SS-OBERSTURMBANNFUHRER (Lt. Col.)
http://vnnforum.com/showthread.php?t=78900

Jetzt aber genug mit dem Blödsinn .

brain freeze
26.12.2013, 12:45
Ist inzwischen irgendwo das Buch (2004) von "Erbse" Torsten Ogertschnig aufgetaucht, das die Verbindung von Thüringen nach BaWü hergestellt haben soll?

moishe c
26.12.2013, 12:53
bitte - die NPD äußerte nur einen Verdacht und bot keine Informationen!
Außerdem ist Weihnachten, wo ich an eine Flüchtlings-Familie denke. Sie stand vor verschlossenen Türen, aber wenigstens wurde damals ihr Stall nicht abgebrannt.

Man merkt dir den gottlosen Menschen deutlich an!

Die (schwangere) Maria und Joseph waren keine "Flüchtlingsfamilie"! Joseph - mit Familie - war auf dem Weg in seinen Heimatort, um sich dort für eine behördlich angeordnete ALLGEMEINE Volkszählung erfassen, also "zählen", zu lassen!
Nix Sozialschmarotz - Josef war gelernter Zimmermann - nur Bettenmangel im örtlichen Beherbergungsgewerbe!!!

Ihr werdet untergehen! Womit? Mit Recht!

Immer schön weiterrudern ... die Methanblase wartet schon auf euch ...


================================================== =

@Fatalist

Deine Deutung bezüglich der Vorgänge um Florian Heilig widerspricht meiner nicht! Deine geht allerdings näher ran!

"Mossad au chocolat" hebe ich mir auf für den Schluß!

Damit mir die Zionisten-"Feuerwehr" nicht vorzeitig einen Schaumteppich aufs Desert legt ... :sark:

brain freeze
26.12.2013, 12:58
Man merkt dir den gottlosen Menschen deutlich an!

Die (schwangere) Maria und Joseph waren keine "Flüchtlingsfamilie"! Joseph - mit Familie - war auf dem Weg in seinen Heimatort, um sich dort für eine behördlich angeordnete ALLGEMEINE Volkszählung erfassen, also "zählen", zu lassen!
Nix Sozialschmarotz - Josef war gelernter Zimmermann - nur Bettenmangel im örtlichen Beherbergungsgewerbe!!!

Ihr werdet untergehen! Womit? Mit Recht!

Immer schön weiterrudern ... die Methanblase wartet schon auf euch ...


================================================== =
[...]



Hey, es gibt auch die andere Auslegung: Joseph "tauchte ab" in Betlehem, um gerade nicht "geschätzt" zu werden ... Nur so, der Vollständigkeit halber.

fatalist
26.12.2013, 13:24
@Fatalist

Deine Deutung bezüglich der Vorgänge um Florian Heilig widerspricht meiner nicht! Deine geht allerdings näher ran!

"Mossad au chocolat" hebe ich mir auf für den Schluß!

Damit mir die Zionisten-"Feuerwehr" nicht vorzeitig einen Schaumteppich aufs Desert legt ... :sark: Wir müssen da dran bleiben, und neue Infos damit abgleichen.

moishe c
26.12.2013, 13:34
Stichwort "wird immer bekloppter":

Ah ja. Danke, Herr Gronbach :D


http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/126/neonazi-mordserie-ungeloest-1692.html


Dann haben wir das noch als Neo-Schutzstaffel aus einem SF-Buch:
https://www.fanfiction.net/s/6649860/1/Mobile-Suit-Gundam-Brothers-in-Arms

http://www.youtube.com/watch?v=YuNM0nB3Zek

Und ein Bild gibt es auch: Ein Tattoo der Neo Schutzstaffel.

http://farm3.staticflickr.com/2019/1520539070_1e663d4049_z.jpg?zz=1


Und "Neo-Schutzstaffel" scheint ein US-amerikanischer Begriff zu sein, um die US-Diktatur der Sicherheitsbehörden zu benennen:

http://www.westernjournalism.com/uncovered-muslim-brotherhood-documents-put-obama-prison/



Wenn das man keine KKK-Struktur ist, mit Bezug zum 3. Reich: 2008


http://vnnforum.com/showthread.php?t=78900

Jetzt aber genug mit dem Blödsinn .

Hallo Fatalist,

wenn "neo-schutzstaffel" Ami-Sprech ist, könnte DAS ein Hinweis sein, WER sich hier in Deutschland/Schwaben als Namensgeber betätigt hat!

fatalist
26.12.2013, 13:40
Ist inzwischen irgendwo das Buch (2004) von "Erbse" Torsten Ogertschnig aufgetaucht, das die Verbindung von Thüringen nach BaWü hergestellt haben soll? Nö, das kennt Niemand. Will er doch 2005 dem Edathy geschickt haben???

Bio müsste mal Thomas Moser fragen, der hat das doch gebracht...


Ogertschnig, Torsten, 30966 Hemmingen http://cc.bingj.com/cache.aspx?q=Torsten+Ogertschnig&d=4686003816108217&mkt=en-ww&setlang=en-US&w=9IOBYC2ElPBS8qiMOcKvuOO8_AVFf1YG

Ich glaube, diesen Ogertschnig gibt es gar nicht.


Torsten O. soll nach 2011 von den Ermittlern neu vernommen worden sein. Das erklärte der Leiter der Sonderkommission zum Polizistenmord in Heilbronn, Axel Mögelin, in der Ausschusssitzung vom 13. September. Den Namen Torsten O. sprach auch er nicht aus. Aber: Der Mann soll nichts über Mundlos und NSU und dergleichen ausgesagt haben. Nicht einmal etwas über Rechtsextremismus.
Wo ist Torsten O.? Es findet sich eine Adresse in Heilbronn, nicht weit weg vom Hauptbahnhof und dem Tatort Theresienwiese. Doch in dem Haus wohnt niemand mit dem Namen. In den Unterlagen der Hausverwaltung findet sich zu keiner Zeit ein Mieter namens Torsten O. Der Telefonanschluss ist intakt, aber nur die Mailbox springt an. Nach dem Verschicken eines Faxes an die Faxnummer verändert sich die Ansage des Anschlusses. Es muss dort also einen Menschen geben. Telefon- und Faxnummer beginnen mit der Zahl 5. Die Hausverwaltung sagt: Im ganzen Haus gibt es keine Telefonnummer, die mit einer Fünf beginnt. Eine Deckadresse? Für wen? Viele offene Fragen. http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/112/doppelspiel-der-schlapphuete-452.html

fatalist
26.12.2013, 13:41
Hallo Fatalist,

wenn "neo-schutzstaffel" Ami-Sprech ist, könnte DAS ein Hinweis sein, WER sich hier in Deutschland/Schwaben als Namensgeber betätigt hat! Ja, das klingt nach der CIA.

brain freeze
26.12.2013, 13:42
Wir müssen da dran bleiben, und neue Infos damit abgleichen.

Aber vergeßt bei aller Euphorie nicht, daß ausgerechnet der Heilbronner StA Meyer-Doppelname von Olof Palme und den RAF-Morden 1985ff salbadert hat (vgl. PUA-Protokoll 29a).

bio
26.12.2013, 13:46
Zschäpe bekam keine SMS von der NSS. Es war ein Missverständnis:

Thomas Moser: "Es geht hier also um zwei verschiedene Sachverhalte (1. Zschäpe bekam SMS von Stuttgart-Handy und 2. Ein Ex-Rechter - Florian Heilig! - erwähnte NSS) und NICHT um einen Zusammenhang."

brain freeze
26.12.2013, 13:48
Nö, das kennt Niemand. Will er doch 2005 dem Edathy geschickt haben???

Bio müsste mal Thomas Moser fragen, der hat das doch gebracht...

http://cc.bingj.com/cache.aspx?q=Torsten+Ogertschnig&d=4686003816108217&mkt=en-ww&setlang=en-US&w=9IOBYC2ElPBS8qiMOcKvuOO8_AVFf1YG

Ich glaube, diesen Ogertschnig gibt es gar nicht.

http://www.kontextwochenzeitung.de/pulsschlag/112/doppelspiel-der-schlapphuete-452.html

Ja, aber Stengel war FRUSTRIERT, d.h. gute Voraussetzung, ein bißchen historische Wahrheit rauszulassen. Und der Fleiner Pfarrer sagte bei erster Befragung, daß Stengels Angaben stimmen (außer explizierter Nennung NSU) und widerrief erst später. Im schärfsten Kontrast dazu die totale Demontage Stengels durch seinen Vorgesetzten, LfV-Präsident Schmalzl.

fatalist
26.12.2013, 13:58
Zschäpe bekam keine SMS von der NSS. Es war ein Missverständnis:

Thomas Moser: "Es geht hier also um zwei verschiedene Sachverhalte (1. Zschäpe bekam SMS von Stuttgart-Handy und 2. Ein Ex-Rechter - Florian Heilig! - erwähnte NSS) und NICHT um einen Zusammenhang." Okay, dann kann aber das Trio trotzdem aufgrund der SMS aus Stuttgart eine Reise eben dorthin geplant haben. Denk an Gerlach, BPA, Mädchen das "Mama" sagte zu (vermutlich) Gerlachs Frau beim Verleiher... Da ist GAR NICHTS geklärt.

fatalist
26.12.2013, 14:01
Ja, aber Stengel war FRUSTRIERT, d.h. gute Voraussetzung, ein bißchen historische Wahrheit rauszulassen. Und der Fleiner Pfarrer sagte bei erster Befragung, daß Stengels Angaben stimmen (außer explizierter Nennung NSU) und widerrief erst später. Im schärfsten Kontrast dazu die totale Demontage Stengels durch seinen Vorgesetzten, LfV-Präsident Schmalzl. Einigen wir uns einfach darauf, dass Torsten Ogertschnig ein Deckname ist. Stengel kannte "Erbse" gar nicht, bevor er den bei dem Pfarrer traf.

Welche Leute haben Decknamen? LFV-Mitarbeiter zum Beispiel.

brain freeze
26.12.2013, 14:15
Einigen wir uns einfach darauf, dass Torsten Ogertschnig ein Deckname ist. Stengel kannte "Erbse" gar nicht, bevor er den bei dem Pfarrer traf.

Welche Leute haben Decknamen? LFV-Mitarbeiter zum Beispiel.

Ogertschnig behauptete, der Kompagnon seines Vaters in einer Wernauer Spedition sei in einem Mossad-Ring. Stengel habe das über die Polizei abgeprüft und den Vorgang Erbse anschließend im Spinner-Ordner abgelegt. Der Sohn habe diese VT von seinem Vater übernommen. Das heißt, die Person ist ziemlich real. Deckname kann sein. Seinen Enthüllungsroman NSU/Mossad/Rotlichtmord (Teilvorlage für NSU-Story?) hatte O. an etliche Stellen verteilt, u.a. eben auch an Edathy, den damaligen Chef des Innenausschusses des Bundestages, der dann an das BFV herantrat, sich aber an das Buch nicht erinnern kann. Dieses Buch hat er unter seinem Klarnamen herausgegeben, das sagt Stengel. Kernfrage ist: Tauchen in diesem ominösen Buch, das angeblich auch an das BaWü-Innenministerium ging, NSU und Mundlos auf.

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2029a.pdf

fatalist
26.12.2013, 14:37
Seinen Enthüllungsroman NSU/Mossad/Rotlichtmord (Teilvorlage für NSU-Story?) hatte O. an etliche Stellen verteilt, u.a. eben auch an Edathy, den damaligen Chef des Innenausschusses des Bundestages, der dann an das BFV herantrat, sich aber an das Buch nicht erinnern kann. Dieses Buch hat er unter seinem Klarnamen herausgegeben, das sagt Stengel. Kernfrage ist: Tauchen in diesem ominösen Buch, das angeblich auch an das BaWü-Innenministerium ging, NSU und Mundlos auf.

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2029a.pdf Ja, das ist die Frage. Und warum das BfV da nicht aushelfen kann, die das Buch ja ebenfalls bekamen:


Clemens Binninger (CDU/CSU): Wobei dieser „Erbse“ dieses Buch wohl an einen exklusiven Kreis von Leuten, vom Innenausschussvorsitzenden damals bis zum BfV, auch gesandt hat. Also, insofern ist - -

(Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Der Vorsitzende kann sich nicht erinnern, dass er das gesandt haben will!) - Dass er es bekommen hat, daran kann er sich nicht erinnern.


Vorsitzender Sebastian Edathy: Der Vorgang wird noch einmal geprüft.


Clemens Binninger (CDU/CSU): Darf das BfV noch? - Gibt es irgendwie - -Dr. Gunter Warg (BfV): So ein automatisiertes Buchscanverfahren, Auswerte- oder Analyseverfahren ist mir auch nicht bekannt. das ist das nicht öffentliche 29b-Protokoll.

Man muss Edathy anmailen: Wo ist denn das Buch jetzt eigentlich, und wie heisst es?
Wenn Edathy das nicht weiss, soll er halt beim BfV nachfragen ;)

brain freeze
26.12.2013, 14:53
Ja, das ist die Frage. Und warum das BfV da nicht aushelfen kann, die das Buch ja ebenfalls bekamen:

das ist das nicht öffentliche 29b-Protokoll.

Man muss Edathy anmailen: Wo ist denn das Buch jetzt eigentlich, und wie heisst es?
Wenn Edathy das nicht weiss, soll er halt beim BfV nachfragen ;)

Der geschmeidig Edathy weiß mal Bescheid und mal von nix, je nachdem, sonst wäre er nicht Chef von janze Uffklärung geworden.

fatalist
26.12.2013, 15:02
Der geschmeidig Edathy weiß mal Bescheid und mal von nix, je nachdem, sonst wäre er nicht Chef von janze Uffklärung geworden. Es wäre ja die Pflicht der Medien, da nachzubohren. Aus irgend einem Grund wird man Thomas Moser ja rausgeschmissen haben...

Stengel wird in Erbses Buch mit seinem Tarnnamen erwähnt, sagt Stengel.


Auf so etwas hat er nämlich abgehoben, dass das Buch, das diese „Erbse“ irgendwann geschrieben hat - wahrscheinlich
im Eigenverlag - ihn darin auch - zwei oder
drei Seiten; hat er nicht gesagt - - aber dass
er mit seinem Arbeitsnamen darin vorkommt,
und darüber hätte man ihn seitens des BfV
informiert



Hersteller | Großhandel | DienstleistungTorsten Ogertschnig
Lieferant bzw. Anbieter von Computer und Software

Gerberstr. 22
74072 HEILBRONN
Telefon: +49/7131/5943795


Torsten Ogertschnik (geboren am 13.10.1967 in Heilbronn) – insbesondere der Gefangenenpersonalakten – im Untersuchungszeitraum (1992 bis 2011)
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6328014&viewfull=1#post6328014

KW Rabe
26.12.2013, 15:14
Da wäre ich gar nicht so sicher, ob der Polizist nicht nur durch Zufall zu Netanjahus Schutz abgestellt wurde. Kann sein, muss aber nicht sein...

Gronbach...

Es fragt sich halt, wie viele Timo Hess /Heß es bei der Polizei so gibt. In Kirn gibts ja auch einen.
http://www.allgemeine-zeitung.de/lokales/kirn/kirn/der-polizei-kirn-bereiten-einsaetze-mit-anscheinswaffen-stress_12480357.htm

Das könnte auch alles auf einer Namensgleichheit beruhen. Warum ist die BFE Böblingen in Berlin tätig???

Gut, mag ja sein, daß dieser Einsatz beim Besuch Netanjahus Zufall war. Besonders "verdienstvolle" Beamte bekommen auch schon mal eine besondere Anerkennung ... Aber daß diese Person überzeugter Klan Anhänger war, ist doch mehr als unwahrscheinlich. Dieser "KKK" wurde von dem V-Mann Achim Schmidt "Radler" gegründet. Dann war auch noch Thomas Richter "Corelli" mit von der Partie. Und wenn es dann über die beiden Polizisten Jörg W. und Timo H heißt


Kirchenersatz Im Abschlussbericht wird auch auf die Böblinger Polizeibeamten Timo H. und Jörg W. eingegangen, die im Haller Ku-Klux-Klan mitmischten. Die Rechtsvertreter der beiden argumentierten damals mit "vorrübergehender Fehlorientierung". Der KKK sei für die Polizisten eine Art Kirchenersatz gewesen, da auch viel über die Bibel und das Christentum gesprochen wurde. Einer der beiden erklärte, er habe nie auf rechtsextremen oder rassistischem Boden gestanden. Beide sind noch heute im Polizeidienst.

http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/art1188139,2197724

dann klingt das nach schlechter Satire.

Und dann waren ja auch die beiden namentlich nicht genannten Polizisten - männlich und weiblich - worunter ja auch die "negerhassende Polizistin" war. Hier wurde doch eine Legende gesponnen, für wen auch immer. Bei so viel geballte Staatsmacht in diesem Verein, glaube ich nicht an Zufall.

Es wäre übrigens auch mal interessant zu wissen, wer die restlichen Mitglieder waren.


Von 2000 bis 2003 hatte der deutsche Ableger des Klans seinen Mittelpunkt in einem Haller Teilort. Es kam zu mehreren Treffen und Kreuzverbrennungen auf Ruinen wie der Limpurg und der Geyersburg. Rund 20 Personen aus dem ganzen Bundesgebiet mischten mit.

http://www.swp.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/art1158703,2147545

Könnte auch noch der ein oder andere Schlapphutgehilfe darunter gewesen sein.



Mit dem Bekennen zum Klan und der Weiterbeschäftigung bei der Polizei bin ich anderer Meinung. Zudem überprüft auch der Mossad nicht jedes Streifenhörnchen, weil genau dieses an Netanjahu ja überhaupt nicht rankommt. Die auswärtigen Kräfte, und zu denen zählte H. ja in Berlin, haben immer nur untergeordnete Aufgaben wie Straßensperrungen, Verkehrsregelung etc.

brain freeze
26.12.2013, 15:15
Es wäre ja die Pflicht der Medien, da nachzubohren. Aus irgend einem Grund wird man Thomas Moser ja rausgeschmissen haben...

Stengel wird in Erbses Buch mit seinem Tarnnamen erwähnt, sagt Stengel.

Das dürfte der Grund für Stengels Karriereknick gewesen sein; "Drei Tage des Condor" auf schwäbisch.

solaris
26.12.2013, 15:31
N-SS, Neoschutzstaffel, übergeordnete Strukturen (paramillitärisch wie der geschichtliche Vorgänger, die SS)
Ein Zeuge spricht davon, wird/soll mehrfach darüber ausgesagt haben/ noch aussagen, stirbt am Tag der bevorstehenden Aussage,die Umstände sind merkwürdig.

Eigentlich müssten sich linke,grüne und antifaschistische Medien und Gruppierungen geradezu draufstürzen (bisher nur in Nischen auf diversen Blogs)...es passiert so gut wie nichts
(mal ran an den Speck jetzt,aber dalli)
Wie kann man das denn erklären?
Was hat der Zeuge denn eigentlich bei der ersten Vernehmung ausgesagt,die ja schon vor dem 4.11.11 gewesen sein soll?
Könnte das der Startschuß für den 4.11.11 gewesen sein,die "Vergangenheit" zu "beerdigen",bevor die Geschichte anderweitig öffentlich wird?

fatalist
26.12.2013, 15:32
Bei so viel geballte Staatsmacht in diesem Verein, glaube ich nicht an Zufall.

Es wäre übrigens auch mal interessant zu wissen, wer die restlichen Mitglieder waren.
Könnte auch noch der ein oder andere Schlapphutgehilfe darunter gewesen sein. Sicher, diese Neo Schutzstaffel (Ami Slang) war der KKK, der "unserem Trio" als VS-Kreation vorgaukelte, sie hätten ehrenwerte Unterstützung. Honorige Leute, wie Udo Schulze schreibt.

fatalist
26.12.2013, 15:33
Das dürfte der Grund für Stengels Karriereknick gewesen sein; "Drei Tage des Condor" auf schwäbisch. Auf alle Fälle haben sie den Ogertschnik (g) aus dem Internet getilgt. Ich fand ihn ja im Juni noch, wie Thomas Moser schrieb: Heilbronn, nahe Bahnhof, Telefonnummer beginnt mit "5". Gerberstrasse 22.

Jetzt isser weg...

fatalist
26.12.2013, 16:31
Was Ogertschnig so schreibt:
http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema-37-6902/Der+mailer+und+der+Anschlag____.html

Phoenix van dePhandomen (phandomen@web.de)


11.08.2004 - 4 Beiträge
Er gibt sich als Agent vom Mossad aus und Sein Nick ist Phoenix van de Phandomen, na werden ja sehn..


Torsten Ogertschnig

Gerberstr. 22
74072 HEILBRONN
Telefon: +49/7131/5943795

E-Mail: phandomen@web.de

Ich kriege die Links nicht auf, aber vielleicht steht in denen ja die Mossad-Geschichte drin vom Herrn Ogertschnik.
Wenn ja, bitte einstellen ;)
https://www.google.de/search?output=search&sclient=psy-ab&q=%2Bphandomen+site%3Amysnip.de&btnK=#q=phandomen+site:mysnip.de

Zum NSU könnte ja auch was drinstehen, das stammt wohl Alles aus 2004.

bio
26.12.2013, 16:44
Merkwürdig erscheint dabei allerdings die Aussage H's., er sei am Tattag gegen 10:30 Uhr auf der Theresienwiese gewesen, um dort eine Schaustellerfamilie zu besuchen…..
S. 147

Welcher "H." ist gemeint - der KKK-Polizist?

brain freeze
26.12.2013, 17:08
Was Ogertschnig so schreibt:
http://www.mysnip.de/forum-archiv/thema-37-6902/Der+mailer+und+der+Anschlag____.html






Ich kriege die Links nicht auf, aber vielleicht steht in denen ja die Mossad-Geschichte drin vom Herrn Ogertschnik.
Wenn ja, bitte einstellen ;)
https://www.google.de/search?output=search&sclient=psy-ab&q=%2Bphandomen+site%3Amysnip.de&btnK=#q=phandomen+site:mysnip.de

Zum NSU könnte ja auch was drinstehen, das stammt wohl Alles aus 2004.

#01 ogertschnig:
Startbeitrag von Magusam 11.08.2004 08:23

Datum: 08-08-04 12:48 Uhr - p5090da5b.dip.t-dialin.net (Deutschland)
Phoenix van de Phandomen (phandomen@web.de) schrieb:


Hallo Leute, da ich mich zur Zeit leider nicht ins Forum einlogen kann, werde ich meine Nachricht nun hier schreiben. Den mir vorliegenden Informationen zufolge soll zum Begin der Olympischen Spiele 2004 in Athen ein Anschlag mit nie dagewesenem Ausmaß stattfinden, bei dem eine unendliche Zahl von Menschen zu tode kommen werden. Dieser Anschlag wird dann der Auslöser für den 3. Weltkrieg sein, bei dem es zu einer den größten Völkerschlachten zwischen der westlichen und der arabischen Welt kommen wird. Es wird ein nahezu nicht enden wollendes Töten in diesem Krieg stattfinden, welches nicht zu stoppen scheint. Auch unsere westliche Welt wird sich dabei sehr stark zum schlechten hin verändern, um danach wenn alle erwacht sind zu einer Welt zu werden, in der es einige gut und viele andere sehr schlecht haben werden. Wer sich dem was die Oberen ersinnen nicht fügt wird terrorisiert werden. Es liegt bei uns allen, ob wir akzeptieren werden, dass diese Welt in der wir leben, von einigen wenigen gesteuert wird, oder ob wir alle gemeinsam die Regeln für ein Zusammenleben auf dieser Erde als Fundament für ein Miteinander zur Grundlage aller machen. In diesem Sinne Möge die Kraft mit uns allen sein, diese Zeiten zu überstehen und immer das Richtige zu tun. Euer Phoenix

Bolinski
26.12.2013, 17:17
Siehe dazu, was ich ein paar Seiten vorher gepostet habe. Der Text von Schulze ist recht interessant.


N-SS, Neoschutzstaffel, übergeordnete Strukturen (paramillitärisch wie der geschichtliche Vorgänger, die SS)
Ein Zeuge spricht davon, wird/soll mehrfach darüber ausgesagt haben/ noch aussagen, stirbt am Tag der bevorstehenden Aussage,die Umstände sind merkwürdig.

Eigentlich müssten sich linke,grüne und antifaschistische Medien und Gruppierungen geradezu draufstürzen (bisher nur in Nischen auf diversen Blogs)...es passiert so gut wie nichts
(mal ran an den Speck jetzt,aber dalli)
Wie kann man das denn erklären?
Was hat der Zeuge denn eigentlich bei der ersten Vernehmung ausgesagt,die ja schon vor dem 4.11.11 gewesen sein soll?
Könnte das der Startschuß für den 4.11.11 gewesen sein,die "Vergangenheit" zu "beerdigen",bevor die Geschichte anderweitig öffentlich wird?

brain freeze
26.12.2013, 18:14
Erbse #02:

Ähm Magus,

ich habe Dir keine Nachricht geschickt - und zudem lieber Leser bin ich ganz sicher kein Mitarbeiter einer wahngesteuerten religionsfanatischen Organisation wie dem Mossad.

Um das klar zu stellen, ich bin nichts weiter als ein kleiner Druide, der seine Arbeit macht - weiter nichts.

Wenn Du von mir texte kopierst und sie als Startpunkt für einen Dialog nimmst ist das ok, aber alles weitere sollte dann doch bei den Tatsachen bleiben.

Danke
von Phoenix van de Phandomen - am 30.08.2004 01:31

Phoenix van de Phandomen/Erbse/Stauffenberg ist auch auf nostradamus-forschung.de unterwegs (gewesen) ... Ich denke, wir müssen das nicht weiter vertiefen. Riecht nach Esoterik-Duftstäbchen Marke "Gronbach-Greger". Zu NSU nichts gefunden.

fatalist
26.12.2013, 19:58
Erbse #02:


Phoenix van de Phandomen/Erbse/Stauffenberg ist auch auf nostradamus-forschung.de unterwegs (gewesen) ... Ich denke, wir müssen das nicht weiter vertiefen. Riecht nach Esoterik-Duftstäbchen Marke "Gronbach-Greger". Zu NSU nichts gefunden. Der war nicht zu führen, der Mann, meinte Rannacher. Könnte stimmen, THX!

brain freeze
26.12.2013, 21:43
Der war nicht zu führen, der Mann, meinte Rannacher. Könnte stimmen, THX!

... würde mich trotzdem interessieren, ob er nun 2004 "NSU" geschrieben hat und sich irgendein Bürokrat den Schwachsinn merkte. Immerhin, zwar o.t., aber - wie LfV-Schmalzl die Lebensleistung seines ehem. Mitarbeiters Stengel "würdigt", das ist schon fast wie im richtigen Leben --- Ich würde sogar sagen: HBO-drehbuchreif. Phönix-Erbse hat jedenfalls einigen Kollateralschaden verursacht.

nachdenkerin
27.12.2013, 00:44
Welcher "H." ist gemeint - der KKK-Polizist?

So wie ich das verstand, müsste das ein Mitglied aus der Familie H. oder vielleicht Adolf H. persönlich sein, also nicht der KKK-Polizist. Der soll ja "nur" in der Nähe gewesen sein.

nachdenkerin
27.12.2013, 01:28
Sehr gut, Kiesewetter hatte also eine Verabredung mit einem gewissen Adolf H. an ihrem Sterbetag, und zwar um 10.30 Uhr? "Adolf H." kam aber zu spät, daher fuhren KW und MA später erneut zur Theresienwiese....

Wenn das nachfolgende so stimmen sollte, sieht es für mich ganz so aus, als wenn das von vornherein geplant war. So etwa, „Bahn frei, die Kollegen sind ausgeschaltet.“


Demnach waren Kiesewetter und Martin A. bereits lange vor 14 Uhr auf dem Platz, den sie gegen 12 Uhr wieder verließen, ……..Am Tag des Geschehens hatte die Polizeidirektion Heilbronn (zu der Kiesewetter und A. nicht gehörten, weil sie zur Bereitschaftspolizei gehörten und die Kollegen in Heilbronn lediglich unterstützten) in der Zeit von 9:30 Uhr bis 12 Uhr, also immerhin zweieinhalb Stunden lang, einen Vortrag über Islamismus angesetzt, an dem die meisten Beamten teilnahmenBuch „was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S. 149

fatalist
27.12.2013, 03:41
... würde mich trotzdem interessieren, ob er nun 2004 "NSU" geschrieben hat und sich irgendein Bürokrat den Schwachsinn merkte. Immerhin, zwar o.t., aber - wie LfV-Schmalzl die Lebensleistung seines ehem. Mitarbeiters Stengel "würdigt", das ist schon fast wie im richtigen Leben --- Ich würde sogar sagen: HBO-drehbuchreif. Phönix-Erbse hat jedenfalls einigen Kollateralschaden verursacht. "erbse" soll das mit dem NSU von einem Mithäftling erfahren haben, dessen Akten auch vom PUA angefordert wurden. Ein "Ossi" war das. Von dem weiss man zwar den Namen, aber mehr nicht...

Das ist wieder derselbe Name: Friedel.


Ersuchen um Amtshilfe beim Land Baden-Württemberg:BW-17 … zum Vollzug von Untersuchungshaft und freiheitsbeschränkenden Strafvollstreckungsmaßnahmen gegen Markus Mike Friedel(geb. 16.3.1975 in Schlema) – insbesondere der Gefangenenperso-nalakten – im Untersuchungszeitraum (1992 bis 2011)
BW-18 … zum Vollzug von Untersuchungshaft und freiheitsbeschränkenden Strafvollstreckungsmaßnahmen gegen Torsten Ogertschnik (geboren am 13.10.1967 in Heilbronn) – insbesondere der Gefange-nenpersonalakten – im Untersuchungszeitraum (1992 bis 2011) Den Namen hatten wir doch gerade erst: Das ist derselbe Name wie bei diesem Hinweisgeber aus 2010: Wenn Heilbronn dieselben Täter waren wie die Dönermorde, dann könne er helfen. Das soll ein David Friedel gewesen sein.

Das sind ja wieder mal Zufälle...


Mit E-Mail vom 10.03.2010 wandte sich David F. an das BKA mit der Frage,ob es sein könne, „dass die ‚Döner‘-Mordserie von dem selben Täter wie
beim Mordfall in Heilbronn begangen wurde, wenn ja könnte ich sicher
weiterhelfen“ (vgl. MAT A BKA-2/25a, Bl. 476 - 478).


Das BKA sandte diese E-Mail an die BAO Bosporus nach Nürnberg und an
die Soko Parkplatz beim LKA Baden-Württemberg.
Erst 2012 wurde David Friedel vernommen (vgl. MAT A GBA-4/16, Bl. 2 ff.). Dokument 1, Bundestag.de



In derselben Zeit, als Thomas Starke. nach Ludwigsburg gekommen war zogen noch weitere Nazis aus dem direkten Thüringer Umfeld in die Stadt. Markus Friedel war einer von ihnen. Er gehörte in Jena zum direkten Umfeld von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe. Auf Fotos ist er zusammen mit Beate Zschäpe bei einer Kreuzverbrennung nach der Art des Ku-Klux-Klans zu sehen. Später soll er dann von Ludwigsburg in den Kreis Heilbronn gezogen sein. http://stuttgart.vvn-bda.de/2013/08/26/die-spatzle-connection-des-nsu/


Dieser Markus Friedel ist der Mann, den man fragen muss, was er vom NSU wusste, und was er "Erbse" Torsten O. davon erzählt hat im Knast. Das Buch vom Ogertschnik wird da wohl wenig enthalten.

Und ob sein Bruder David Friedel heisst, das wäre auch sehr interessant.
Markus Friedel aus Chemnitz steht auf der Garagenliste:
http://wolfwetzel.files.wordpress.com/2013/06/garagenliste-1998-markierung-netz.jpg



Es fällt ja auf, dass die Idee von denselben Tätern "Heilbronn und Dönermorde" schon spätestens im Jahr 2010 an das BKA herangetragen wurde. :crazy:

fatalist
27.12.2013, 04:21
Wenn das nachfolgende so stimmen sollte, sieht es für mich ganz so aus, als wenn das von vornherein geplant war. So etwa, „Bahn frei, die Kollegen sind ausgeschaltet.“

Buch „was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S. 149 "Adolf H." steht doch wohl nicht für Adolf Hitler???

Ich habe grosse Schwierigkeiten mit dieser Story, die Ermittler fanden seinen Namen nebst Eintrag mit "Haftbefehl" bei Kiesewetter in der Wohnung in einem Notizbuch, und einen Zettel mit "Adolf H." in ihrer Brusttasche am Tatort?
Das hat Schulze irgendwie uneindeutig formuliert...

Die in den Schuhen deponierte Telefonnummer von Martin Arnold, den KW angeblich vor ihrem Todestag gar nicht kannte, das ist viel interessanter... wenn es denn stimmen sollte.

Sander
27.12.2013, 04:34
Eher Adolf Himbeerchen.

fatalist
27.12.2013, 04:49
Eher Adolf Himbeerchen. Er ist wieder da ;)

fatalist
27.12.2013, 05:26
Phönix-Erbse hat jedenfalls einigen Kollateralschaden verursacht. Er hat an alle möglichen Geheimdienste Mails geschickt wegen des Anschlags auf Olympia 2004. Habe das jetzt mal mit Proxy lesen können:


Im übrigen sind am 11.08.04 noch 30 Mails an verschiedene Dienste heraus gegangen, und damit wurde der Anschlag offenbar auf unbestimmte Zeit verschoben. Er hat die Welt also bereits damals gerettet.

Zu "NSU" dürfte Markus Friedel, sein Knastkumpan, die bessere Quelle sein.

fatalist
27.12.2013, 06:27
Bei dieser "Garagenliste" von Mundlos steht ganz oben 3 Mal der Name "Tom Turner", der sonst nirgendwo auftaucht im NSU-Komplex.
http://wolfwetzel.files.wordpress.com/2013/06/garagenliste-1998-markierung-netz.jpg


@Nereus hatte dazu mal geschrieben:


Übrigens: "Tom Turner" von B&H auf der Garagenliste war Spitzel für "Nazi-Jäger" Meltzer, dem "LKA-Fatzke", wie Kollegen von dem dienstgeilen "Kripomann Wichtig" sprachen. Die Liste taucht auch nicht im Schäfergutachten über die Garagenfunde auf. natürlich ohne Quelle...

Die Quelle ist Haskala.de, Zeuge KHM Mario Melzer, ohne "t", der "LKA Fatzke".
http://haskala.de/2012/11/11/ua-2012-11-12/


22.09

Melzer spricht über einen weiteren Informanten in der Neonazi-Szene, dabei handele es sich um eine Person Namens “Tom Turner”. Er war Angehöriger der Blood & Honour Bewegung und es sei zunächst eine Vernehmung durchgeführt worden. Dabei habe er Umfangreich über die Enstehung der Kameradschaft Jena berichtet, u.a. Böhnhardt, Gerlach, Wohlleben, mit Böhnhardt im Zusammenhang mit Mundlos und Zschäpe als Freundin von einen der beiden, der Informant lieferte Hinweise zur Kameradschaft, welche die Deliktsmerkmale einer kriminellen Vereinigung erfüllten. Das war ein LKA-Spitzel, und sowohl Mundlos als auch das LKA nennen den Tom Turner.
Wie hiess der wirklich?


20.39

Abg. Adams fragt nochmal nach Karl Heinz Hoffmann. Auch Uwe Böhnhardt ist nochmal Thema, “Der Böhnhardt hat ja oft solche Aktionen gefahren” meint Melzer mit Blick auf das provozierende, martialische Auftreten Böhnhardts, z.b. in der Gedenkstätte Buchenwald.

Außerdem gehts nochmal um die Zahlfahndung, die hätte nach Melzers Erinnerung wohl auch mal nach dem Neonazi Tom Turner, der sich dem B&H zurechnete, gesucht. http://haskala.de/2012/12/03/ua-thueringen-03122012/

Sander
27.12.2013, 07:07
Er ist wieder da ;)

Super Buch.

nachdenkerin
27.12.2013, 08:13
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle



Danke für den Link. Aber das 58. Sitzungsprotokoll fehlt hier, schade. Ich finde es nicht.


In der Presse war Ende 2011 – eine Bemerkung von BKA-Präsident Ziercke aufgreifend – spekuliert worden, dass es sich beim Mord an Frau Kiesewetter um eine „Beziehungstat“ handeln könne. Ziercke hatte in der 58. Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages am 21. November 2011 ausgesagt:……..

5585) Protokoll-Nr. 17/58, 58. Sitzung des Innenausschusses des Deutschen Bundestages, S. 6 f.
.

fatalist
27.12.2013, 08:15
Der BAyern-PUA hat nichts aufgedeckt, weil die Akten geschwärzt waren.
In Berlin war das natürlich genauso...


Der Streit war am Montag in der vertraulichen Sitzung des NSU-Untersuchungsausschusses eskaliert. Dorothea Marx hatte sich vergangenen Freitag in Bayern mit
Franz Schindler (SPD) dem Vorsitzenden des Untesuchungsausschusses im bayerischen Landtag getroffen.
Schindler hatte nach dem Treffen Bayern kritisiert, weil den Abgeordneten in München zumeist nur geschwärzte Akten für ihre Arbeit übergeben wurden. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Fiedler-wirft-NSU-Ausschussvorsitzender-Amtsmissbrauch-vor-1546400913

"Mächtige Waffe Parlamentarischer Untersuchungsauasschuss" :haha:

________________

Es besteht eine zeitliche Nähe zwischen dem Computer-Diebstahl im Innenministerium Erfurt Ende 1997, und dem Untertauchen des Trios Jan 98. Auf diesen Computern sollen V-Mann-Daten enthalten gewesen sein.




Brisante V-Mann-Daten gespeichert?

Die Zeitung hatte berichtet, neben Angaben zu V-Leuten und hohen Landesbeamten seien auf den Festplatten der Computer auch Protokolle der ausschließlich geheim tagenden Parlamentarischen Kontrollkommission sowie Daten über Vorgänge um den früheren Chef des Landeskriminalamtes, Uwe Kranz, gespeichert gewesen. Diese Angaben wollte Lehnert weder bestätigen noch dementieren. Kranz war im vergangenen Jahr wegen umstrittender Personalpolitik im Zusammenhang mit der sogenannten Rotlicht-Affäre beurlaubt worden.


Strafanzeige erst nach fünf Monaten

Lehnert sagte, bei dem Vorfall habe es sich allem Anschein nach nicht um einen "normalen PC-Diebstahl", sondern möglicherweise um ein gezieltes Vorgehen gehandelt. Dies seien bisher aber nur Vermutungen. Mit dem Umzug des Innenministeriums im vergangenen November war ein privates Speditionsunternehmen beauftragt worden. Das Ministerium erstattete fünf Wochen nach dem Diebstahl Strafanzeige. Die Ermittlungen der Staatsanwaltschaft dauern an. AFP


http://archiv.rhein-zeitung.de/on/98/03/22/topnews/pcklau.html


Dazu der Bestohlene:


12.37

Abg. Adams befragt den Zeugen weiter, Hillmann erklärt sich das Verschwinden der zwei Behördenrechner damit, dass vermutlich Häftlinge einer JVA diese einfach gestohlen hätten, da diese in den Umzug mit eingebunden waren. http://haskala.de/2012/11/11/ua-2012-11-12/

Von wegen "private Umzugsfirma"...


Die Frage ist, ob Mundlos V-Mann war:


23.03

Der Leiter der Zielfahndung, Jürgen Ihling sei zu dem Vater von Uwe Mundlos gegangen und ihn damit konfrontiert: “Wir wissen sowieso, dass ihr Sohn für den Verfassungsschutz arbeitet”, daraufhin meinte der Vater “Wenn sie das doch sowieso schon wissen, wieso fragen sie da denn noch so blöde”. Melzer bemerkt, dass das was die Schäferkommission über Wunderlich geäußert habe, absolut nicht korrekt sei. Wunderlich habe nur das aufgeschrieben, was alle Ermittler vermutet haben, er sei der einzige, der diese Version, diesen Verdacht, dieses Unangenehme aufgeschrieben hat. “Er hats aufgeschrieben, gedacht haben es alle”. http://haskala.de/2012/11/11/ua-2012-11-12/

Später fand Prof Mundlos dann ein anonymes Schreiben, demnach Zschäpe V-Frau sei. Das könnte Desinfo gewesen sein.

2001:

Erstmals nach dem Diebstahl zweier Computer aus dem Thüringer Innenministerium im Jahr 1997 sind Teile der darauf gespeicherten Dokumente aufgetaucht. Der Suhler Regionalzeitung Freies Wort wurden nach eigenen Angaben entsprechender Dokumente zugespielt, die sich auf den Computern befunden hatten. Zum Beweis zitiert Freies Wort (http://www.freies-wort.de/nachrichten/regional/resyart.phtm?id=115401) einige Absätze aus den gestohlenen Files. Die Redaktion vermutet hinter dem Diebstahl den Neonazi Thomas Dienel. Nach Einschätzung der Zeitung kursieren die zum Teil sensiblen Daten seit geraumer Zeit unter rechten Radikalen. "Wir sind fest davon überzeugt, dass die rechte Szene Kenntnis von dem gestohlenen Material hat", sagte Gerd Schwinger, Chefredakteur des Freien Worts im Gespräch mit heise online.

Die 1700 zugespielten Einzeldokumente enthalten Namen von Geheimdienst-Mitarbeitern, Hinweise auf 'konspirative Liegenschaften' des Geheimdienstes und persönliche Notizen des damaligen Geheimschutz-Abteilungsleiters im Innenministerium Thüringen, Bernd Hillmann.

Hochbrisant sind auch einige Gedächtnisprotokolle von Sitzungen der Parlamentarischen Kontrollkommission(PKK), die unter anderem über den deutschen Geheimdienst BND (http://www.bundesnachrichtendienst.de/) wacht.

Zusätzlich befinden sich unter den zugespielten Dokumenten auch Briefwechsel zwischen dem Innenministerium und Verfassungsschutzbehörden anderer Bundesländer, die "zum Teil als vertraulich gekennzeichnet sind". http://www.heise.de/newsticker/meldung/Sensible-Behoerdendaten-in-der-rechten-Szene-40763.html

War Dienel als Häftling am Umzug des LKA beteiligt und klaute die Computer, oder liess Dienel als V-Mann diese PC von ihm bekannten Häftlingen klauen? Hatte Dienel gar einen Auftrag dazu?

WENN eine oder mehrerer Personen "des Trios" V-Leute waren, dann sollten diese Daten auf den PCs gewesen sein?

Wo sind diese 1700 Dateien heute?

fatalist
27.12.2013, 08:16
Danke für den Link. Aber das 58. Sitzungsprotokoll fehlt hier, schade. Ich finde es nicht.

. Da musst Du beim Innenausschuss suchen, nicht beim PUA.

nachdenkerin
27.12.2013, 08:31
"Adolf H." steht doch wohl nicht für Adolf Hitler???

Ich habe grosse Schwierigkeiten mit dieser Story, die Ermittler fanden seinen Namen nebst Eintrag mit "Haftbefehl" bei Kiesewetter in der Wohnung in einem Notizbuch, und einen Zettel mit "Adolf H." in ihrer Brusttasche am Tatort?
Das hat Schulze irgendwie uneindeutig formuliert...

Die in den Schuhen deponierte Telefonnummer von Martin Arnold, den KW angeblich vor ihrem Todestag gar nicht kannte, das ist viel interessanter... wenn es denn stimmen sollte.

Dieses "Adolf" hatte mich auch stutzig gemacht, insbesondere ist dieses ja ein deutscher Vorname, und in dem Buch liegt die Vermutung ja nicht bei deutschen Tätern. Aber dass das Ganze mit Drogengeschäften zutun habe könnte, kann ich mir schon vorstellen.

brain freeze
27.12.2013, 08:36
"erbse" soll das mit dem NSU von einem Mithäftling erfahren haben, dessen Akten auch vom PUA angefordert wurden. Ein "Ossi" war das. Von dem weiss man zwar den Namen, aber mehr nicht...

Das ist wieder derselbe Name: Friedel.

Den Namen hatten wir doch gerade erst: Das ist derselbe Name wie bei diesem Hinweisgeber aus 2010: Wenn Heilbronn dieselben Täter waren wie die Dönermorde, dann könne er helfen. Das soll ein David Friedel gewesen sein.

Das sind ja wieder mal Zufälle...

Dokument 1, Bundestag.de


http://stuttgart.vvn-bda.de/2013/08/26/die-spatzle-connection-des-nsu/


Dieser Markus Friedel ist der Mann, den man fragen muss, was er vom NSU wusste, und was er "Erbse" Torsten O. davon erzählt hat im Knast. Das Buch vom Ogertschnik wird da wohl wenig enthalten.

Und ob sein Bruder David Friedel heisst, das wäre auch sehr interessant.
Markus Friedel aus Chemnitz steht auf der Garagenliste:
http://wolfwetzel.files.wordpress.com/2013/06/garagenliste-1998-markierung-netz.jpg



Es fällt ja auf, dass die Idee von denselben Tätern "Heilbronn und Dönermorde" schon spätestens im Jahr 2010 an das BKA herangetragen wurde. :crazy:

2008:

Clemens Binninger (CDU/CSU): Mir ist aufgefallen bei der Durchsicht Ihres Sachstandberichts aus Mai 2008, dass Sie ja nicht nur eine Verbindung hergestellt haben zum Kölner Nagelbombenanschlag, was bis dato keiner geschafft hatte, sondern auch zum Polizistenmord in Heilbronn, zumindest dahin gehend, dass Sie den Tatort oder die Tat für relevant hielten [...] Wie kamen Sie auf diesen Bezug, und wie lief das ab?

Zeuge Wolfgang Geier: Im Wesentlichen ist das eine Geschichte, die ich als „kriminalistisches Bauchgefühl“ beschreiben möchte. [...] Um alle Möglichkeiten nicht auszuschließen, haben wir dann gesagt: Wir überprüfen das auch; es könnte ja sein, dass dann sich irgendeine Verbindung ergibt - was aber nicht der Fall war.

PUA-Protokoll 12

Bauchgefühl glaube ich nicht. Es ist jedenfalls davon auszugehen, daß dieser Sachstandsbericht beim BKA landete (EG Ceska) ... Und 2007 MKs Patenonkel. An Friedel könnte was dran sein, unbedingt merken. Er gehört zu den medial "ausgeblendeten" und zum Starke-Umfeld.

fatalist
27.12.2013, 08:37
Innenausschuss 1

[58. Sitzung am 21.11.2011 - Nichtöffentliche Sitzung] http://www.zgtonline.de/portal/download/ta/Innenausschuss_20111121.pdf

Ich sehe, @nachdenkerin steht der Sinn nach "lustiger Lektüre" :)


Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des Innern: Vielen Dank. - Herr Vorsitzender! Liebe Kolleginnen und Kollegen!Leider hat sich im Laufe der letzten Woche herausgestellt, dass sich unsere ersten Ermittlungen zur Struktur der Terrorzelle, bei
denen wir noch von drei Beteiligten ausgingen - die beiden Männer, die ums Leben gekommen sind, und die Frau, die jetzt in Haft sitzt und bislang noch nicht aussagt -, nicht bestätigt haben. Inzwischen gibt es ein ganzes Dutzend Beschuldigter. Das wirft
weitere, zusätzliche Fragen auf: Warum ist es in all dieser Zeit nicht gelungen, Kenntnis über diese Zelle und das Wirken der Beschuldigten zu erlangen? Ich denke, dass die Ermittlungen im Laufe der Zeit das ein oder andere zutage fördern werden. Wir werden durch die Aussage von Frau Zschäpe sicherlich noch einiges erfahren. Da sind Lacher garantiert.

Viel Spass.

fatalist
27.12.2013, 08:46
An Friedel könnte was dran sein, unbedingt merken. Er gehört zu den medial "ausgeblendeten" und zum Starke-Umfeld. Markus Friedel und David Friedel, die möglicher Weise verwandt sind. Der PUA hat den nicht befragt, den Mithäftling vom Ogertschnik, und die Medien haben ihn unterschlagen, trotz öffentlich einsehbarer PUA-Aktenanforderung.

Nach 4/11 habe man Ogertschnik befragt, sagte Axel Mögelin, aber nicht diesen Markus Friedel?
Sehr merkwürdig, wenn Torsten O. seine NSU/Mundlos Infos von Friedel bekam.

nachdenkerin
27.12.2013, 08:51
Interessant fand ich auch das nachfolgende, aber nach meiner Erinnerung hatten wir den Unterschied schon im Forum diskutiert.


Die beiden Männer öffnen die Autotüren, dabei fallen die verletzten Polizisten blutüberströmt von ihren Sitzen. Die Angreifer reißen am Pistolenholster der Beamten. Sie ziehen ihre Opfer mit solcher Gewalt an der Waffe und am Gürtel – an dem eine Handschelle, ein Munitionsmagazin und eine Taschenlampe hängen-, dass dabei der angeschossene Polizist auf den Schotterboden vor das Auto fällt. Kiesewetters Kollege bleibt regungslos auf dem Rücken liegen, währen die Mörder flüchten.Buch „die Zelle“, S. 217


Martin A………..Auch konnte er sich unter Hypnose an Teile des Geschehens genauer erinnern — so unter anderem daran, dass zwei Personen von hinten auf den Streifen wagen zugekommen seien, was Arnold im Rückspiegel beobachtet haben will. Dann weiß er lediglich noch von seinem Sturz aus dem Auto und dass er sich selber auf dem Boden liegen sah.Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S. 160


Kurz vor 14 Uhr traten die Täter von hinten an den neben dem Trafohäuschen auf der Theresienwiese in Heilbronn geparkten Streifenwagen heran, in dem Michèle Kiesewetter auf der Fahrerseite und Martin A. auf der Beifahrerseite bei geöffneten Fahrzeugtüren Pause machten. PUA-Bericht S. 72


Die Polizeibeamten Kiesewetter und A. wurden von der am Tatort eintreffenden Streife blutüberströmt in ihrem Streifenwagen neben dem Stromverteilergebäude im nördlichen Parkplatzbereich der Theresienwiese aufgefunden.PUA-Bericht S. 639

1. Version: gem. Buch „die Zelle“ war die Autotür verschlossen, Täter öffnen die Tür, schießen und ziehen Arnold aus dem Auto, wo er auf den Schotterboden fällt.

2. Version: gem. PUA-Bericht Autotür war geöffnet, Täter schießen, Polizeibeamte werden in ihrem Streifenwagen aufgefunden.

Sollte es stimmen, dass Arnold sich daran erinnern kann, müßte das Buch „die Zelle“ Recht haben.

fatalist
27.12.2013, 09:53
Interessant fand ich auch das nachfolgende, aber nach meiner Erinnerung hatten wir den Unterschied schon im Forum diskutiert. So ist es. Es gibt eine Tathergangsrekonstruktion in den Ermittlungsakten, eine nette kleine Verzögerungs-Finte des Staatsanwaltes Meier-Manoras, die er sich einfallen liess, als die Soko Parkplatz im Herbst 2010 die Phantombilder veröffentlichen wollte.

nachdenkerin
27.12.2013, 10:23
Nach Schilderungen von LKA Mitarbeitern hob eine unbekannte Person im Februar 1998 von Böhnhardts Sparkassenkonto 1.800 D-Mark ab und wurde dabei - wie übrigens alle Bankkunden am Geldautomat - fotografiert. Das Foto wurde von der Sparkasse der Polizei zur Verfügung gestellt. Diese leitete es zwecks Auswertung an den Verfassungsschutz weiter, wo das Bild auf unerklärliche Weise bis zum heutigen Tage verschwand.Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen darf“

Sollte das stimmen, hat der PUA gelogen. Aber verstehen tue ich auch nicht, dass die Bank danach nicht aufgefordert wurde einen weiteren Fotoabzug zu erstellen.


Die Überprüfung ergab als einzige Auffälligkeit, dass am 11. Februar 1998 um 16.46 Uhr vom Girokonto des Böhnhardt ein Betrag von 1 800 DM abgehoben worden war. Diese Abhebung war, so wurde ermittelt, von einem Geldautomaten in der Wanderslebener Straße in Jena aus erfolgt. Die Auswertung des Überwachungsvideos verlief ergebnislos.Gem. PUA-Bericht S. 325

Bemerkenswert ist auch, dass sich der Geldautomat ca. 200 Meter entfernt von der Jenaer Wohnung von Beate Zschäpe befand. Der Sachverhalt müßte dann so sein. Uwe Böhnhardt gibt in Chemnitz seine EC-Karte einer Person. Diese fährt dann von Chemnitz extra nach Jena, und dann auch noch in die Nähe von Beate Zschäpes Wohnung. Also nix mit falscher Fährte legen, irgendwo in anderer Stadt abheben, nein, so etwa gleich um die Ecke bei Beate Zschäpe. Dort hat der Unbekannte dann Geld abgehoben, damit das richtig auffällig ist. Mit den 1.800 DM ist er dann von Jena wieder nach Chemnitz gefahren und hat Böhnhardt sein Geld gegeben. :haha:

fatalist
27.12.2013, 10:36
Das LKA hatte damals (1997) eigene Informanten, parallel zum LfV.
Melzer hatte 2: Tom Turner und Ivo Sauerbrey. Der erste war ein Skinhead aus Jena, der zweite aus Saalfeld-Rudolstadt.
Dank an den Hinweisgeber!




"„Allgemein möchte ich sagen, dass ich 1995 an der Gründung der ,KSJ‘, also ‚Kameradschaft Jena‘ beteiligt war. Wir wollten einen Verein unter gleichgesinnten Rechten gründen. Bei der Gründung waren die einschlägigen Kameraden Kapke, Böhnhardt, Wohlleben, Gerlach, Mundlos [dieser Name wurde gestrichen] u. a. dabei. Am Anfang ging es noch ziemlich demokratisch zu, dann wurde es ziemlich parteilich streng und militärisch ordentlich. Ich hatte auch Stress mit Böhnhardt. Früher drehte er irgendwelche Dinger und heute macht er auf pikfein mit Uniform und so und spielt SA-Mann. Skinheads bezeichnet er als assozial. Auf Betreiben von Kapke, Mundlos [dieser Name wurde gestrichen] und Böhnhardt wurde alles straffer organisiert. Sie wollten von jedem 20,- DM monatlich als Beitrag für die ,KSJ‘ haben, um zu Konzerten zu fahren und Aktionen bzw. Veranstaltungen zu finanzieren. Kapke, Böhnhardt und Mundlos [dieser Name wurde gestrichen] stritten sich auch um die Führungsrolle. Damals, also waren wir im harten Kern der ,KSJ‘ 5 bis 6 Mann.“

Aussage Turner im PUA-Bericht, S.97
- Protokoll über die Beschuldigtenvernehmung von Tom T. vom 21. Januar 1997, MAT A TH-2/31, Bl. 174 ff. - Warum streichen die den Mundlos aus dem Protokoll, damals schon ???

Hat der Turner seine Aussage geändert, oder war Mundlos selbst Informant?



Im Übrigen konnte anhand der Vernehmungen der Beschuldigten Tom T. und Kai F. ermittelt werden,
dass die Fotos aus Jena und nicht aus Tschechien stammten. Dazu führte der Beschuldigte Tom T. konkret aus: „Ergänzend muss ich sagen, dass Kreuzverbrennungen nur im Wald um Jena stattfanden, also speziell bei der Fliegerscheune. Das Kreuzverbrennen war Geigel und Nachgemache vom ,Ku Klux Klan’."

Aussage Turner im PUA-Bericht, S.183
- Protokoll über die Beschuldigtenvernehmung von Tom T. vom 21. Januar 1997, MAT A TH-2/31, Bl. 174 ff. - Zschäpe hatte die Namen auf die Fotos geschrieben, das stand auch im SPIEGEL, aber gesagt: "War in der CZ".



"Der Zeuge KHM Mario Melzer sagte aus, durch den Hinweisgeber Tom T. habe man im Jahr 1997 von der Tätigkeit des Tino Brandt als V-Mann des TLfV Kenntnis erlangt. T. sei 1997 vernommen worden und habe gesagt, er habe kein Vertrauen mehr zu Brandt, weil dieser mit staatlichen Organen zusammenarbeite. Die Vernehmung hätten er und Kollege Meyer geführt. Ihm, dem Zeugen – habe es nicht zugestanden, mit dem TLfV wegen dieser Sache in Kontakt zu treten."

"Schließlich habe man auch davon abgesehen, den Hinweisgeber Tom T. als VP zu führen, obwohl diese Person das absolute Vertrauen in der Szene gehabt und man von ihm sehr stichhaltige und genaue Informationen bekommen habe. Der Zugang zur Szene wäre über einen längeren Zeitraum sehr gut gewesen und man hätte einen besseren Einblick bekommen können. Diese Chance sei vertan worden."

Zwischenbericht Thüringer UA Alle wussten davon, super Tarnung ;)

Bis hin zum Staatsanwalt Schultz aus Gera, bei dem das LfV im Büro aufkreuzte und um Schonung für Brandt warb.

fatalist
27.12.2013, 10:45
Bemerkenswert ist auch, dass sich der Geldautomat ca. 200 Meter entfernt von der Jenaer Wohnung von Beate Zschäpe befand. Der Sachverhalt müßte dann so sein. Uwe Böhnhardt gibt in Chemnitz seine EC-Karte einer Person. Diese fährt dann von Chemnitz extra nach Jena, und dann auch noch in die Nähe von Beate Zschäpes Wohnung. Also nix mit falscher Fährte legen, irgendwo in anderer Stadt abheben, nein, so etwa gleich um die Ecke bei Beate Zschäpe. Dort hat der Unbekannte dann Geld abgehoben, damit das richtig auffällig ist. Mit den 1.800 DM ist er dann von Jena wieder nach Chemnitz gefahren und hat Böhnhardt sein Geld gegeben. :haha: Das dürfte daran liegen, dass man bei der "heimischen Bank" mehr Geld abheben kann als bei einer fremden Bank, je nach Limit der Karte.

Am 11.2. wurde auch die Dämmwolle in Zschäpes Keller "gefunden", den man am 26.1. "vergessen hatte".
Du schreibst "200 m von Zschäpes Wohnung entfernt" wurde das Geld abgehoben.

Na dann denk mal schön nach ;)

fatalist
27.12.2013, 11:04
"Am 18. Dezember 1996 waren über die Durchsuchungsmaßnahme bei René S. hinaus im sogenannten „Kühnen- Gruß“-Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera mit dem Aktenzeichen 114 Js 20864/96 Durchsuchungen bei Tom T., Uwe Böhnhardt, Ralf Wohlleben, Holger Gerlach, Stefan Apel, André Kapke, Mark Rüdiger H., Sven Kai R., Frank L. und Alexander Ricardo F. durchgeführt worden."

PUA-Bericht S. 116 Mundlos fehlt, Zschäpe fehlt.
Warum kurz vor Weihnachten?


18.51
Meyer erklärt, dass es eines Tages Durchsuchungsbeschlüsse gab, für 7, 8 oder 9 Objekte, betroffen waren u.a. Wohlleben, Brandt, Kapke, er weis es nicht mehr im Einzelnen, jedenfalls im Bereich Jena. “Wir mussten dann eines Tages zum Präsidenten zum Herrn Kranz”, und dort berichten “wie weit sind wir denn, was können wir denn machen”. Dann sagte Kranz “Der Herr Minister wünscht noch vor Weihnachten einen Erfolg in der rechten Szene“, Meyer sagt: “Wir wollten vermeiden, dass wir in falsche Häuser und Objekte gehen”, die Soko Rex wollte diese erst nach Weihnachten machen. Für die Monate Nov, Dez, Januar gab es erst eine Verlängerung der TKÜ-Maßnahmen, die Technik stand ja auch noch beim Verfassungsschutz rum und konnte nicht genutzt werden. http://haskala.de/2012/11/11/ua-2012-11-12/

So läuft das: Der Minister möchte Erfolge sehen, also werden mal eben 10 Leute vom Sondereinsatz-Kommando geweckt.

Das wird heutzutage noch genauso sein.


18.55

Es wurden Gespräche mitgehört und aufgezeichnet, diese dann abgeschrieben, es seien bestimmte Sätze und bestimmte Codes am Telefon kommuniziert. “Herr Kranz hat da keine Luft drangelassen”, und wollte das die Razzia vor Weihnachten durchführen, er hat dann einen Termin für Durchsuchungen festgelegt als Meyer nicht da war. Im Anschluss wurde eine Pressekonferenz eingesetzt, da war Herr Hagelmann und Herr Meyer ausgeladen “Es wurde groß aufgebauscht, Sachen vorgeführt, es war nicht ausreichend für eine Großdarstellung, aber das ist daraus gemacht worden“. Alles wie immer.

editor64
27.12.2013, 11:27
"Adolf H." steht doch wohl nicht für Adolf Hitler???

Ich habe grosse Schwierigkeiten mit dieser Story, die Ermittler fanden seinen Namen nebst Eintrag mit "Haftbefehl" bei Kiesewetter in der Wohnung in einem Notizbuch, und einen Zettel mit "Adolf H." in ihrer Brusttasche am Tatort?
Das hat Schulze irgendwie uneindeutig formuliert...

Die in den Schuhen deponierte Telefonnummer von Martin Arnold, den KW angeblich vor ihrem Todestag gar nicht kannte, das ist viel interessanter... wenn es denn stimmen sollte.

Kleiner Tipp: "Adolf H." = Adolf Heilig

fatalist
27.12.2013, 11:31
Mario Melzer im PUA Thüringen: Von unten nach oben lesen!


22.00
Als er von der “Operation Rennsteig” hörte, erinnerte er sich in dem Kontext an die Kameradschaft Sonneberg und Saalfeld-Rudolstadt, in dem Zusammenhang erscheinen für ihn die Vorfälle, dass Hinweisgeber nicht als VP aufgenommen werden sollen und Anstifter zu Straftaten (wie Brandt) nicht ihrer Strafe zugeführt werden unter einem neuen Licht.


21.48
Der Informant hätte dann für die Soko Rex nicht mehr zur Verfügung gestanden. Melzer erklärte, dass Tino Brandt in polizeilichen Ermittlungen als Anstifter ausfindig gemacht und das er dies dem Staatsanwalt Schulz auch so vorgetragen hätte, angefangen von der Organisation der Störaktion in Gräfenthal bis zur Durchführung. StA Schulz teilte ihm mit, er hätte Besuch vom Verfassungsschutz gehabt, diese teilten ihm mit, dass er persönlich eine Hexenjagd gegen Herrn Brandt führen würde und das Herr Brandt niemals Anstifter dieser [Straftaten] sei, er solle doch Abstand von den Ermittlungen gegen Brand nehmen.


21.45
Nach der Anhörung mit einem zweiten Kollegen erhielt er am Tag darauf von diesem einen Hinweis, warum er die Info mit der vertraulichen Quelle denn weitergegeben habe. Am frühen Morgen hätten 2 Personen vom Verfassungsschutz vor der Tür der Polizei-Quelle gestanden und ihn auffordert, künftig Information an den VS und nicht an die Polizei zu geben. Melzer hat sich daraufhin bei LKA Chef Uwe Kranz beschwert, dieser er zitierte Uwe Bauer (rechte Hand von Kranz) herbei und den betroffenen Kollegen, daraufhin gab es eine verbale Auseinandersetzung, Kranz war komplett entrüstet und versucht Roewer zu kontaktieren. Der betroffene Kollege hat in der Konsequenz keine Rüge erhalten, sondern wurde damit bedacht, eine Arbeitsgruppe zu leiten, welche gebildet wurde auf Grund dieser Hinweise von dem Hinweisgeber, darüber war Melzer sehr entrüstet.


21.38
Melzer habe sich auch bei Rolf Schneider, Kriminaldirektor beschwert. Melzer erhielt auch den Hinweis, das Tino Brandt beim LfV tätig sein soll. Bei einem anderen Treffen wurde Melzer zur einem Treffen zur Informationsgewinnung auf dem Domplatz Erfurt geschickt, es gab umfangreiche Maßnahmen um evtl. Verfolger abzuschütteln. Es wurde schließlich der Neonazi-Informant angehört, er habe umfangreiche Informationen zur Neonazi-Szene in Erfurt und anderen Orten Thüringens geliefert. Auch der Hinweisgeber forderte wie der in Sonneberg den Vertrauensschutz als VP-Person.


21.32
Der Informant gab eine komplette Übersicht zur Vernetzung der rechten Szene Thüringen entsprechende Leute + Telefonnummern, Melzner freute sich total, da dies dem Ermittlungsauftrag §129 sehr vorranbringen würde. Was ihm überhaupt nicht gefiel, ist dass die Info über Sokoleiter Holland wohl and en MAD weiterging, beim nächsten Treffen habe Melzer erfahren, dass der Informant vom MAD vorgeladen wurde, dabei sei ihm wegen seiner Zugehörigkeit zur rechte Szenen und Verwicklung in Straftaten (Landfriedensbruch), er wurde deswegen aus der Bundeswehr entlassen, das führte zu einer verbalen Auseinandersetzung mit Melzner und Holland in der Soko Rex. Holland hätte sehr gute Kontakte zum MAD gehabt, zwei Leute aus Leipzig. Die Informanten der Polizei wurden im Rahmen der Operation Rennsteig vom LFV, vom BFV und vom MAD angeworben.

Das gilt für Ivo Sauerbrey, für Jürgen Helbig (?), für Tom Turner, für weitere Informanten des LKA, und dann landet man am Ende bei der BFV-Aktenvernichtung am 11.11.2011, wo 7 Akten von V-Leuten aus der Operation Rennsteig vernichtet wurden.

fatalist
27.12.2013, 11:33
Kleiner Tipp: "Adolf H." = Adolf Heilig Du meinst, Florian erfuhr etwas von einem Verwandten?

http://www.sintiundroma.de/typo3temp/pics/05a4cfe509.jpg (http://www.sintiundroma.de/uploads/pics/DSC_0094.jpg)Romani Rose, Adolf Heilig, Jörg Geibert (v.l.)

http://www.sintiundroma.de/medien/aktuelles/detailansicht/article/thueringens-innenminister-besuchte-zentralrat.html

fatalist
27.12.2013, 12:04
NSU-Tatorte: Keine Spur von Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt

Posted on December 26, 2013 (http://friedensblick.de/9121/nsu-tatorte-es-gibt-keine-dna-von-zschaepe-mundlos-boehnhardt/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
Dieser Artikel zeigt, dass an sämtlichen NSU-Tatorten keine DNA oder Fingerabdrücke des Trios gefunden wurde. Dies ist auch der Fall bei Beate Zschäpes TNT-Bombenwerkstatt und den gefundenen Mordwaffen in der Zwickauer Wohnung und Wohnmobil. Diese Ungereimtheiten werden medial ignoriert, stattdessen wird stets von einer gesicherten Täterschaft des Trios bei allen zehn Morden geschrieben. Auch die Politik folgt dieser Linie.
http://friedensblick.de/9121/nsu-tatorte-es-gibt-keine-dna-von-zschaepe-mundlos-boehnhardt/#comment-1427

Sehr schön. Unbedingt lesen.

Auch die Kommentare!!!


Und wieder einmal fragen wir uns, auf Basis welcher Beweislage die Bundeskanzlerin, der Bundespräsident, der Bundestag und mehrere Landtage Uwe&Uwe wegen zehnfachen Mordes verurteilt haben.
Meine Vermutung: Gesundes Volksempfinden.


Der Staat trickst und täuscht, um nur ja irgendwie eine Nazi-Gefahr zu illuminieren. Und nicht, lieber E. Krüger, um eine Nazi-Gefahr wegzulügen.
Es gab keinen Nationalsozialistischen Untergrund. Der ist eine Erfindung von Merkels Propagandaabteilungen. Desinformant E.Krüger hat es zunehmend schwerer, gut so. :happy:

nachdenkerin
27.12.2013, 14:00
Das dürfte daran liegen, dass man bei der "heimischen Bank" mehr Geld abheben kann als bei einer fremden Bank, je nach Limit der Karte.



Das ist aber beides mal Sparkasse. Da müßte mit EC-Karte überall das gleiche Limit sein, egal welcher Ort. Nur bei Tochterunternehmen oder anderen Instituten ist das weniger. So zumindest meine Information für Privatbanken, ob Sparkasse Sonderregelungen hat, weiß ich nicht, glaube ich aber nicht, weil ein DV-Netz.

nachdenkerin
27.12.2013, 14:05
TEMME


Während der Tat waren nachweislich noch mindestens fünf Menschen in dem Laden: Der Iraker Amadi S., der in einer Zelle von 16:54 bis 17:03 Uhr telefonierte, wie die Auswertung der Computeranlage ergab. Seltsam: Er ist bisher nicht als Zeuge zum Prozess in München geladen.
Er ist auch nicht im PUA erwähnt

Im Buch „die Zelle“ heißt es:
Nach dem Ende des Telefonats bleibt der Iraker im Laden und wartet auf den vermeintlich abwesenden Cafebetreiber, um sein Gespräch zu bezahlen. Dass dieser blutend hinter dem Schreibtischtresen liegt, merkt der Mann nicht.Buch „die Zelle“ S. 204

Also muss er offensichtlich auch vorne am Tresen gestanden haben. Ich weiß, dass wir hier schon sehr viel darüber geschrieben hatten, wahrscheinlich auch das.

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Der Ex-Verfassungsschützer, Arbeitsname „Alexander Thomsen", führte damals sechs Quellen - fünf im Bereich Islamismus und eine im Bereich Rechtsextremismus. Der V-Mann dort hieß Benjamin Gärtner (Quelle „GP 389"). Am Tattag telefonierte Temme zweimal mit ihm, mittags und etwa eine Viertelstunde nach der Tat. Inhalt unbekannt.Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“, S. 192


Außerdem wurde ein Telefonat von seinem Diensthandy um 17.19 Uhr, also kurz nach der Tat, mit einer Quelle aus dem islamistischen Bereich bei einer Dauer von 87 Sekunden festgestellt. Wegen der zeitlichen Nähe dieses Telefonats zu dem Mord war diese Quelle nach Angaben des Zeugen Hoffmann für die Polizei von besonderem Interesse.PUA-Bericht S. 626

Einmal war die Quelle aus dem Bereich Rechtsextremismus, einander Mal aus dem islamistischen Bereich.

Ingeborg
27.12.2013, 17:03
https://www.youtube.com/watch?v=MRSKp-Udc4Y&feature=player_embedded

Bolinski
27.12.2013, 18:08
Das Überwachungsvideo in einer Bank ist nicht identisch mit dem Foto vom Geldautomaten. Das Bild vom Automaten entsteht nur dann, wenn jemand dort Geld holt. Das Überwachungsvideo läuft permanent und zeigt den Raum, in dem z. B. der Geldautomat steht.


Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen darf“

Sollte das stimmen, hat der PUA gelogen. Aber verstehen tue ich auch nicht, dass die Bank danach nicht aufgefordert wurde einen weiteren Fotoabzug zu erstellen.

Gem. PUA-Bericht S. 325

Bemerkenswert ist auch, dass sich der Geldautomat ca. 200 Meter entfernt von der Jenaer Wohnung von Beate Zschäpe befand. Der Sachverhalt müßte dann so sein. Uwe Böhnhardt gibt in Chemnitz seine EC-Karte einer Person. Diese fährt dann von Chemnitz extra nach Jena, und dann auch noch in die Nähe von Beate Zschäpes Wohnung. Also nix mit falscher Fährte legen, irgendwo in anderer Stadt abheben, nein, so etwa gleich um die Ecke bei Beate Zschäpe. Dort hat der Unbekannte dann Geld abgehoben, damit das richtig auffällig ist. Mit den 1.800 DM ist er dann von Jena wieder nach Chemnitz gefahren und hat Böhnhardt sein Geld gegeben. :haha:

nachdenkerin
28.12.2013, 00:41
Das Überwachungsvideo in einer Bank ist nicht identisch mit dem Foto vom Geldautomaten. Das Bild vom Automaten entsteht nur dann, wenn jemand dort Geld holt. Das Überwachungsvideo läuft permanent und zeigt den Raum, in dem z. B. der Geldautomat steht.

Es wurden an einem Geldautomaten der Sparkasse Jena, Wanderslebener Straße, 1.800 DM abgehoben (PUA-Bericht S.325). Dementsprechend hat der Automat ein Bild gemacht und auf Anforderung der Polizei übersandt. Wenn das Bild nun bei der Polizei oder der Weiterleitung an den Verfassungsschutz verloren ging, müßte es doch der Bank möglich sein, noch ein Print davon zu erstellen.

nachdenkerin
28.12.2013, 03:16
Michelle Kiesewetter:


Durch die erneuten Spurentreffer der unbekannten, spurenlegenden Person in Kornwestheim vom 10./11. August 2007 und im Zusammenhang mit dem Dreifachmord in Heppenheim am 30. Januar 2008 sei festzustellen, dass sich diese immer wieder im näheren Tatortbereich aufzuhalten scheine. Es sei daher anzunehmen, dass die unbekannte, spurenlegende Person mit den vorgenannten Personen in Verbindung stehe oder eine solche Verbindung herstellen werde. Als Beschuldigte wurden die Personen nicht geführt………PUA-Bericht S. 643

O. K. danach kam das raus mit den verunreinigten Wattestäbchen, die dann sonst wo hin führten. Aber wieso auch hier wieder Kornwestheim?

Ich weiß nicht, ob in der Zwischenzeit hier im Forum noch was zu Heilbronn geschrieben wurde und sich evtl. was von mir überschneidet. Ich habe ca. 3 Tage Rückstand im Lesen.
Aber könnte es möglich sein, dass die Polizei eine definitive Spur hatte, die zu der Disco <<Luna>> in Kornwestheim hinführte, aber dann dieses auf verunreinigte Wattestäbchen gelenkt wurde und damit zunichte gemacht wurde.

Das ist alles verrückt. Bei Kiesewetter würde der Sachverhalt so aussehen. Sie reißt sich darum, unbedingt einen Tag früher aus dem Urlaub zurück zu kommen. Als sie das dann darf, schlägt sie sich mit einem Freund die Nacht um die Ohren um dann, nur bei 2 ½ Stunden Schlaf unausgeschlafen und übermüdet ihren Dienst anzutreten. Dass widerspricht jeder Logik.

nachdenkerin
28.12.2013, 03:48
Polizistin Michele Kiesewetter soll vertraulichen Angaben zufolge mehrere Monate vor ihrem Tod einen Einsatz in einer „Russendisco" gehabt haben, in dessen Verlauf einer der Russen die junge Beamtin ausgefragt haben soll.Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S. 147

Diese Diskothek <Luna> in Kornwesteheim (Buch „die Zelle“) ist gem. Medien eine von Russen besuchter Veranstaltungsort.

Dazu passen dann auch die russischen Worte:


Auch sei ein blutverschmierter Mann kurz nach 14 Uhr in ein wartendes Auto gehechtet, dessen Fahrer „dawei, dawei" (schnell, schnell) gerufen habe. Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S. 146

Und dann der Spurentreffer nach Kornwestheim, der später in den Wattestäbchen aufging.

fatalist
28.12.2013, 04:30
TEMME


Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“, S. 192

PUA-Bericht S. 626

Einmal war die Quelle aus dem Bereich Rechtsextremismus, einander Mal aus dem islamistischen Bereich. Gärtner und Temme haben als Zeugen ausgesagt. Das zählt, nicht die Bücher.


Götzl sagt, Gä. habe Telefongespräche angesprochen und will wissen, was es damit auf sich habe. Gä. antwortet, ihm sei gesagt worden, er habe an diesem Tag 1 (http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-64-verhandlungstag-4-dezember-2013/#fn-3296-1) mit Te. telefoniert, das habe er verneint, er habe gesagt, das sei zu lange her, er könne sich nicht erinnern. Es sei um ein Telefonat gegangen, aber er stehe “im Internet in vielen Foren drin” und in einem “von der linken Seite” stehe, es seien zwei Telefonate gewesen. Er könne das, so Gä., nicht mehr genau sagen. http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-64-verhandlungstag-4-dezember-2013/


Und das Protokoll der 2. Temme-Vernehmung fehlt. Immer noch.

63. Verhandlungstag: Dienstag, 3. Dezember 2013, 9.30 Uhr


063. Tag: 03. Dezember 2013, 09:30 Uhr, Andreas T., Fall Yozgat (zweite Ladung)
064. Tag: 04. Dezember 2013, 09:30 Uhr, Benjamin G., Kontakt zu Andreas T

Editor64 hat bisher nur den 1. Teil des Tages 63 geschafft:
http://juergenpohl.wordpress.com/2013/12/08/nsu-prozess-tag-63-teil-1-senat-bleibt-hart-keine-akten-zum-fall-temme/

Wir wissen also nicht wirklich, welche Telefonate mit welchen V-Leuten Andreas Temme am Sterbetag Yozgat geführt hat.

Ich habe da aber einen Verdacht: Temme telefonierte nicht mit Gärtner, und deshalb fehlt das NSU-Watch-Protokoll bis heute.

Trau schau wem ;)

nachdenkerin
28.12.2013, 04:33
Thomas Mürder, Chef der Bereitschaftspolizei, äußerte über Kiesewetter einmal, sie stamme aus einem anderen Bundesland und sei innerhalb von eineinhalb Jahren immer wieder bei der Bereitschaftspolizei eingesetzt worden. Eine zunächst harmlos klingende Aussage, die zu keiner weiteren Erkenntnis führt. Doch beim zweiten Hinsehen tauchen Fragen auf. Etwa jene, ob Kiesewetter normalerweise in einer völlig anderen Einheit - womöglich einen heimlichen - Dienst tat und nur dann und wann normalen Streifendienst versah. Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S. 154

Die Frage könnte das Buch „die Zelle“ in etwa beantworten:


Die 22 jährige Bereitschaftspolizistin hat schon viel gefährlichere Aufgaben übernommen. Als Mitglied einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit hat sie nachts schon verdeckt in der Disko <<Luna>> in Kornwestheim ermittelt

fatalist
28.12.2013, 04:43
Es wurden an einem Geldautomaten der Sparkasse Jena, Wanderslebener Straße, 1.800 DM abgehoben (PUA-Bericht S.325). Dementsprechend hat der Automat ein Bild gemacht und auf Anforderung der Polizei übersandt. Wenn das Bild nun bei der Polizei oder der Weiterleitung an den Verfassungsschutz verloren ging, müßte es doch der Bank möglich sein, noch ein Print davon zu erstellen. Wahrscheinlich sind die Bilder bei der Bank längst gelöscht. Glaubst Du etwa, die heben die 14 Jahre lang auf?

fatalist
28.12.2013, 04:59
Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S. 154

Die Frage könnte das Buch „die Zelle“ in etwa beantworten: Das ist Blödsinn, weil unstrittig ist, dass Kiesewetter bei der BFE Böblingen arbeitete. Das sind die staatlichen Prügelkräfte, die bei Demonstrationen die Rädelsführer der Autonomen greifen etc pp.

Was diese Einheit sonst noch so machte, nämlich verdeckte Operationen wie Lockvogel-Drogenankauf etc pp, das führt imo direkt zur Antwort auf die Frage, was KW und MA auf der Theresienwiese wollten.

Ganz sicher keine "sichere City"-Radlerkontrollen auf fehlende Speichen-Reflektoren durchführen, sondern Leute beobachten. Konkret die Schausteller beim Aufbau, weil man da Drogenkuriere vermutete oder so...

nachdenkerin
28.12.2013, 05:12
Wahrscheinlich sind die Bilder bei der Bank längst gelöscht. Glaubst Du etwa, die heben die 14 Jahre lang auf?

Ich meinte ja damals, wo die Ermittlungen stattfanden. Wenn da etwas "verloren" geht, fordert man das eben nochmal an. So wäre zumindest meine Logik. Aber Logik muss man in dem Verfahren sowieso ausschalten.

nachdenkerin
28.12.2013, 05:15
Bin nun durch mit dem Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“. Zwei kleinere Sachen waren mir noch aufgefallen.


…. dem Trio seien vierzehn Überfälle anzulasten, nur weil diese stattgefunden haben und die Täterbeschreibungen in etwa auf Mundlos und Böhnhardt passen bzw. es sich bei den Fluchtmitteln um Fahrräder handelt. S. 33

Es waren nicht immer Fahrräder, sondern einmal Moped und ein anderes Mal Motorrad.


… in ihrem Laden in der Keupstraße gewesen und habe diesen ausspioniert, indem sie vorgab, dringend die Toilette aufsuchen zu müssen. In dem Geschäft explodierte Tage später eine Bombe, durch die die Tochter des Hauses schwer verletzt worden war. S. 76

Das ist nicht die Keupstraße, sondern gem. Medienberichten soll es sich um die Probsteigasse handeln. M. E. hat sich hier der Autor vertan.

fatalist
28.12.2013, 05:19
Aber könnte es möglich sein, dass die Polizei eine definitive Spur hatte, die zu der Disco <<Luna>> in Kornwestheim hinführte, aber dann dieses auf verunreinigte Wattestäbchen gelenkt wurde und damit zunichte gemacht wurde.

Das ist alles verrückt. Bei Kiesewetter würde der Sachverhalt so aussehen. Sie reißt sich darum, unbedingt einen Tag früher aus dem Urlaub zurück zu kommen. Als sie das dann darf, schlägt sie sich mit einem Freund die Nacht um die Ohren um dann, nur bei 2 ½ Stunden Schlaf unausgeschlafen und übermüdet ihren Dienst anzutreten. Dass widerspricht jeder Logik. Nicht wenn KW in genau dieser Disco war, am Abend vor ihrem Tod, weil sie dort einen verdeckten Einsatz hatte.

Die MK kam verfrüht und kurzfristig aus dem Urlaub, weil die Fortsetzung einer zuvor begonnenen verdeckten Drogenoperation anstand, so in etwa könnte das gewesen sein. KW hatte einen Kontakt zu einer Zielperson dieser Operation, und deshalb musste KW aus dem Urlaub in den Dienst, um diesen Kontaktmann zu treffen.

Adolf Heilig, so der Tipp von editor64, hat irgend etwas damit zu tun.

fatalist
28.12.2013, 05:28
Ich meinte ja damals, wo die Ermittlungen stattfanden. Wenn da etwas "verloren" geht, fordert man das eben nochmal an. So wäre zumindest meine Logik. Aber Logik muss man in dem Verfahren sowieso ausschalten. Logik bedeutet in diesem konkreten Fall, dass keine Polizeibehörde ein Foto einfach so weg gibt. Da macht die Polizei eine Kopie. Die Kopie gibt sie weg. Das Original behält sie.

So geht Logik.

fatalist
28.12.2013, 06:06
Temme hat beim 41. VT ausgesagt, dass seine Kontakte zu seiner Quelle am Todestag Yozgat erst 2012 Thema wurden, vorher habe man ihn nie deshalb befragt.


Götzl fragt nach seinen Quellen, dem Schwerpunkt Islamismus und der Anzahl. Te. sagt: „Im Bereich Islamismus fünf Quellen und eine Quelle im Bereich des Rechtsextremismus“. Wann er, speziell in diesem Zeitraum, davor und danach, Kontakt zu jener Quelle aus dem Bereich Rechtsextremismus gehabt habe, will Götzl daraufhin wissen. Te. verweist darauf, dies habe er nicht aus eigener Erinnerung, sondern aus dem, was er habe rekonstruieren können im Anschluss an eine Vernehmung durch die BAW im März 2012: „Dort wurde mir vorgeworfen, dass es zwei telefonische Verbindungen mit dieser Quelle am Tattag gegeben hat“. Das sei ihm bis zu diesem Punkt nicht bewusst gewesen und auch bei polizeilichen Vernehmungen bis zu diesem Tag nicht thematisiert worden. Wenn das stimmt, dass die hessische Polizei das Thema "Telefongespräche mit Quellen" 2006 gar nicht angesprochen hat nach Temmes Verhaftung 2 Wochen nach der Tat, dann frage ich mich, wo das BKA das 2012 auf einmal her hatte. Die Polizei wird 2006 die Telefonkontakte Temmes gesichert haben, und aus der schriftlichen Befragung der Quellen (indirekt durch das LFV) müsste sich ergeben haben, worüber Benjamin Gärtner mit Temme sprach, und ob es auch Anrufkontakte mit den 5 islamischen Quellen gab.


Er habe dann später vom Büro aus die Quelle angerufen und einen Termin ausgemacht für Montag, 10. April. Aus den Kalendereintragungen habe er nachvollziehen können, um was es dabei gegangen sei: „Die Quellen bekommen Geld, ich hatte diese Person noch nicht gesehen, das heißt, er hätte noch Geld bekommen und ich habe einen Termin [...] ausgemacht, damit er sein Geld bekommen sollte“. Götzl hakt zum ersten Telefonat am Nachmittag nach. Aus eigener Erinnerung, so Te., könne er das nicht einordnen. Aber die Polizei habe die Uhrzeit ermittelt. Er sei zunächst mit einer anderen Quelle unterwegs gewesen und habe dann im Büro gearbeitet, es sei zwischen seiner Rückkehr im Büro und Dienstende gelegen gewesen. http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-41-verhandlungstag-1-oktober-2013/

Temme hatte am Freitag frei, er war am Donnerstag "mit einer anderen (also islamischen!!!) Quelle unterwegs."
In dieser Zeit erhält er einen Anruf von Gärtner, den er wegdrückt oder aber kurz sagt "Rufe später zurück".

Danach fährt Temme ins Büro, ruft Gärtner NICHT zurück.
Dann fährt Temme zu Yozgat, parkt sein Auto genau vor der Tür, um 17 Uhr geht Temme wieder. Yozgat stirbt.

Temme hat davon nichts mitbekommen, sagt er, und Temme hat am nächsten Tag (Freitag) frei.
Anstatt aber Gärtner vom Handy aus zurückzufufen, Termin für nächsten Montag ausmachen, fährt Temme ins Büro zurück und ruft Gärtner von dort aus an?

Das ergibt keinen Sinn. Es stimmt auch nicht, Temme fuhr ins Büro, weil er nicht wusste, was er tun sollte.
Ich bin sicher, dass Temme ins Büro fuhr, um sich abhörsicher mit Vorgesetzten zu besprechen, weil Temme natürlich ganz genau wusste, was da beim Yozgat passiert war.

Ergebnis dieser Telefonate war: Temme stellte sich nicht. Weil man es ihm so gesagt hatte.

fatalist
28.12.2013, 06:19
Bin nun durch mit dem Buch „Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“. Zwei kleinere Sachen waren mir noch aufgefallen.
S. 76

Das ist nicht die Keupstraße, sondern gem. Medienberichten soll es sich um die Probsteigasse handeln. M. E. hat sich hier der Autor vertan. Korrekt. Da will jemand Zschäpe gesehen haben, was imo Blödsinn ist. Der Täter mit dem Korb (ohne Geld) hatte lange blonde Haare. Jedenfalls laut Phantombild.

Der Kölner Kripomann sagte übrigens im PUA Berlin aus: Die Tochter wurde nicht lebensgefährlich, sondern nur leicht verletzt.
Das passt zum Leichtverletzten in Nürnberg 1999, der konnte auch nach Hause gehen, nachdem man ihm die Wunden verbunden hatte.

nachdenkerin
28.12.2013, 06:37
.....

Was sagte Beate Keller?
Hat sie die Mörder 100% sicher wieder erkannt?
Nö, sie sagte "ziemlich sicher".
Das Protokoll vom Ruppe war absolut korrekt.

Das ist 1A Medien- und Prozessregie, psychologisch sehr interessant, wie die Gehirnwäsche funktioniert. Aus Scheixxe werden Gewissheiten erzeugt, in den Medien, denn was glauben die Leute?

Beate Keller hat B&M in Nürnberg erkannt, und in Köln wieder erkannt.
Wenn die Dinge dann vor Gericht richtig gestellt werden, dann wird darüber schlicht und einfach nicht berichtet. Drecksmedien.

So wie ich das aus den „Irrungen und Wirrungen“ des PUA-Berichts raus lese, trifft dieser „ziemlich-sicher- Vergleich“ aber auch nur auf eine Person zu.


Frau K. sei sich „ziemlich sicher“, dass jeweils eine Person auf diesen Sequenzen mit einem von ihr am Tatort wahrgenommenen Radfahrer identisch sei…………„Das ist einer der Männer, die ich in Nürnberg gesehen habe……..Und sind Sie sich da zu hundert Prozent sicher? Und da habe ich gesagt: Ich bin mir da ziemlich sicher. PUA-Bericht S. 524

fatalist
28.12.2013, 07:11
Protokoll 69. Verhandlungstag – 18. Dezember 2013

Zeuge: Prof. Dr. Siegfried Mundlos, Vater von Uwe Mundlos
http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-69-verhandlungstag-18-dezember-2013/

Was steht da zur Obduktion in Berlin und zu den Schussverletzungen?
Was haben die Verteidiger getan, als Prof Mundlos das erwähnte?
"Nicht wie das BKA mir sagte Pistolenschuss, sondern Grosskaliber"


Das kam aber erst am 2. Tag von Prof Mundlos Aussage.
Es geht aber gleich gut los.


Er müsse sich jetzt seit 15 Jahre anhören, dass hier eine Bombenwerkstatt existiert habe, die habe es aber nicht gegeben. Dann berichtet er. sollte man mal in Gänze lesen.


Die Geschichte, die „in der Presse hochgekocht“ worden sei, dass Uwe im August 1994 in Chemnitz wegen verfassungsfeindlicher Symbole angeklagt worden sei, sei ein echter Übergriff der Staatsanwaltschaft, so Mundlos.

Er selbst sei aus dem Urlaub gekommen und habe gesehen, dass Uwe im Portemonnaie eine Visitenkarte mit einem Bild von Charlie Chaplin aus „Der große Eroberer“ [vermutlich „Der große Diktator"] gehabt habe. Er habe Uwe gesagt, das mache nur Ärger, es gebe Leute, die den Witz nicht verstehen würden, aber Uwe habe das trotzdem mitgenommen.


Einen Tag später seien drei Polizisten in die Wohnung seines behinderten Sohnes gekommen und hätten erzählt, dass Uwe in Chemnitz mit Propagandamaterial erwischt worden sei und sie einer Hausdurchsuchung zustimmen sollten. Der „Polizeioffizier“ habe die Wohnung stürmen lassen wollen.

Die Polizisten hätten sich dann den Rucksack seines Sohnes angeguckt und hätten mehrere Kassetten mit Musik, AC/DC und Udo Lindenberg, gefunden und seien zufrieden gewesen.

Er sei dann nach Chemnitz gefahren, um seinen Sohn abzuholen. Er sei Sonntagabend gegen Mitternacht in Chemnitz angekommen und da seien 30-40 junge Leute entlassen worden. Er habe Uwe gesagt, dass er ihn mitnehme. Es habe aber noch der Hund von Stefan A. [siehe Protokolle zum 61. und 62. Verhandlungstag] abgeholt werden müssen, „der war auch inhaftiert“. :haha::haha::haha:



Er habe dann herausgefunden, dass das ein „absoluter Übergriff“ der Staatsanwaltschaft gewesen sei, denn es sei nur eine einzelne Visitenkarte gewesen. Und mit diesem Ereignis habe man seinen Sohn noch über zwei Jahre drangsaliert. Weil er die Widerspruchsfrist um einen Tag versäumt habe, habe man ihm zu Unrecht 720 Euro „aufgedrückt”. Er, Siegfried Mundlos, habe das im Schäfer-Bericht [Gutachten von Gerhard Schäfer (http://www.nsu-watch.info/files/2012/05/120515_schaefer_gutachten-neu.pdf)zum Verhalten der Thüringer Behörden und Staatsanwaltschaften bei der Verfolgung des „Zwickauer Trios"], als einzige Eintragung seines Sohns gelesen. Entlarvend für den Staatsapparat, was da abging. "Wer Nazi ist, bestimme ich", frei nach Hermann Göring.



Mundlos fährt fort, sein Sohn habe ab 1996 in Jena eine eigene Wohnung gehabt. Aber schon als er noch bei den Eltern gewohnt habe, habe er bemerkt, dass Uwe am Computer einen Brief an einen Häftling geschrieben habe. Da sei der Name St. erwähnt worden, der sei aus dem Chemnitzer Raum und er, Siegfried Mundlos, habe gespürt, dass St. großen Einfluss auf seinen Sohn ausgeübt habe. Thomas Starke, der Spitzel, der die "Jenaer Zelle" auftragsgemäss aufbaute und "TNT" brachte.

Daher ist es Staatsräson, dass Thomas Starke erst Ende 2000 Spitzel wurde, trotz Beweis des Gegenteils wird das beibehalten, selbst durch den PUA Berlin.

Stefan Apel war Tippgeber der Polizei?


Auf Nachfrage berichtet Mundlos, dass er durch Zufall mitbekommen habe, dass Stefan A. Tippgeber gewesen sei für die Polizei. Sein Sohn habe sich eine „Rangelei“ mit einem jungen Mann geliefert, da sei es zur Anzeige gekommen und zu einem Täter-Opfer-Ausgleich.

Er selbst sei dann bei der Familie des Opfers gewesen und habe sich persönlich entschuldigt. Von der Mutter habe er erfahren, dass die Polizei nur durch einen Tipp des Stefan A. habe zugreifen können. Götzl hakt nach.

Mundlos sagt, sein Sohn und noch ein Beteiligter, den Namen nenne er nicht, hätten jemanden umgerempelt und der andere junge Mann habe dem Opfer noch die Geldbörse geklaut. Götzl fragt, wer das Opfer gewesen sei. Er wisse gar nicht, ob er das sagen dürfe, so Mundlos, er könne es Götzl ja unter vier Augen sagen. Götzl erwidert, es gehe hier darum, mit welchen Personen Uwe Mundlos damals Kontakt hatte, er wolle wissen, wie das Opfer hieß. Mundlos sagt, dann wolle er einen Zeugenbeistand. Götzl sagt, er sehe nicht, wo Mundlos hier Schwierigkeiten bekommen sollte.

Mundlos sagt, der Mann heiße Gr. [phon.], der andere Beteiligte heiße H. [vermutlich Jürgen H. (http://www.nsu-watch.info/tag/jurgen-h/), Anmerkung nsu-watch]. Jürgen Helbig, MAD-Spitzel...



Das Verhältnis seines Sohnes zu Stefan A. sei gut gewesen, bis Uwe mitbekommen habe, dass Stefan A. klaue, über die Maßen trinke und sich damit brüste, dass er der Polizei ab und zu einen Tipp gebe, weil das nützlich sein könne. Danach habe sich sein Sohn von Stefan A. getrennt. Diese Informationen habe er von seinem Sohn, so Mundlos. An sich sei Stefan A. „nicht nur ein schlechter Kerl”, aber er habe ein bisschen zu viel getrunken und den Boden unter den Füßen verloren. Wenn Stefan Apel man nicht auch für die Schlapphüte tätig war...


Prof Mundlos hat sich glänzend geschlagen, da war viel mehr als "Sie kleiner Klugsch..." zu Götzl.
Die interessanten Aussagen wurden aber nicht in den Medien gebracht.
Dreckspresse.

fatalist
28.12.2013, 07:14
So wie ich das aus den „Irrungen und Wirrungen“ des PUA-Berichts raus lese, trifft dieser „ziemlich-sicher- Vergleich“ aber auch nur auf eine Person zu.

PUA-Bericht S. 524 Ja, der mit dem Segelohr, und was fehlt auf dem nach ihren Angaben gemachten Phantombild?
Das Segelohr...

Beate Keller wollte sich lediglich wichtig machen. Gesehen hat die gar nichts.
Wählt aber sicher GRÜN :fizeig:

fatalist
28.12.2013, 07:22
Weiter Prof Mundlos:


Dann spricht Mundlos davon, dass Frau Böhnhardt seinen Sohn geschickt habe, um Uwe Böhnhardt aus der Drückerkolonne zu holen [siehe Protokolle zum 57 (http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-57-verhandlungstag-19-november-2013/)., 58. (http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-58-verhandlungstag-20-november-2013/) und 59. (http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-59-verhandlungstag-21-november-2013/)Verhandlungstag]. Sein Sohn sei Uwe Böhnhardt wohl öfters mal zur Seite gesprungen. Götzl fragt nach weiteren Beispielen. Mundlos sagt, das gehe jetzt aber hart gegen Frau Böhnhardt.

Wegen „dem sogenannten Puppentorso“ habe es einen Prozess gegen Uwe Böhnhardt gegeben. Im Rahmen des Prozesses habe Frau Böhnhardt bei ihm, Siegfried Mundlos, angerufen, ob sein Sohn sie zu dieser Gerichtsverhandlung fahren könne, obwohl sie gewusst habe, dass das in die Schulzeit fiel.

Im Nachhinein habe er von seinem Sohn erfahren, Frau Böhnhardt wollte, dass sein Sohn Uwe Böhnhardt ein Gefälligkeitsalibi gebe. Frau Böhnhardt habe also junge Leute angestiftet zu einer strafbaren Handlung. Er habe das auch als Strafanzeige an die Bundesanwaltschaft geschickt, die hätten das an Thüringen verwiesen und es sei wegen Verjährung eingestellt worden. 2 Dinge ergeben sich daraus: Uwe Mundlos hatte mit dem Puppentorso gar nichts zu tun und ein stichhaltiges Alibi.

In der Revisionsverhandlung wurde Böhnhardt in Sachen Puppentorso Judenpuppe freigesprochen, und das trotz Fingerabdruck Böhnhardts am Tatort. Eindeutige Aussage Mario Melzer LKA. Wie geht das???

fatalist
28.12.2013, 07:30
Mundlos weiter:


Mundlos’ Stimme klingt heiser und Götzl fragt, ob es von der Stimme her noch gehe. Mundlos sagt, es gehe noch, er wolle jetzt „zum Kern der Sache“ kommen. Götzl fragt, welcher das sei. Mundlos sagt, das sei, dass man das Trio bewusst habe fliehen und nach Chemnitz gehen lassen. Götzl fragt danach, dass Mundlos während der Zeit, in der sein Sohn im Ilmenau-Kolleg war, auf andere Freunde gehofft habe. Mundlos antwortet, er habe gehofft, dass Uwe, wenn er sein Abitur schaffen würde, vielleicht ein Studium in einer anderen Region aufnehmen würde und sich so leichter aus dem rechten Umfeld lösen könne. Sein Sohn habe ihm einmal berichtet, wenn er zum Joggen in den Wald gefahren sei, habe es nicht lange gedauert bis ein Auto gekommen sei und man ihn beobachtet habe, „um ihn psychisch unter Druck zu setzen“. Selbst in der Armeezeit habe sich der VS nicht gescheut, ihm nachzusetzen. Die „Art Psychoterror“ habe dann dazu geführt, dass André K. und Uwe Böhnhardt auf den Hof der Polizei in Jena gegangen seien und sich Zivilfahrzeuge notiert hätten. Die beiden seien dann geschnappt und reingezogen worden und hätten „Hiebe“ bekommen. Der „Psychoterror des VS“ habe, so Mundlos, dazu beigetragen, Leute wie Böhnhardt und wahrscheinlich auch seinen Sohn, „noch irrer zu machen“. Dann sagt er in Richtung der Bundesanwaltschaft: „Ganz dick unterstrichen, auch für die Herren von der Bundesanwaltschaft.“ Da haste die KFZ-Liste, @nachdenkerin. Dein Lieblingsasservat aus der Razzia.

fatalist
28.12.2013, 07:41
Prof Mundlos machte Fahrdienst für Wohlleben.


Er habe Wohlleben näher kennengelernt, denn dieser habe seinem Sohn sein Auto als Fluchtauto gegeben. Er, Siegfried Mundlos, habe sich bereit erklärt, Wohlleben zur Arbeit in Rothenstein zu fahren und wieder abzuholen bis dessen Auto wieder da sei. In diesen eineinhalb Wochen habe er von Wohlleben den Eindruck bekommen, der würde sich auf „solche Dummheiten wie diese Bombengarage“ nicht einlassen.

Wohlleben sei ihm überlegter erschienen, habe seine Arbeit sehr ernst genommen und habe die Vorstellung gehabt, man könne in einer Demokratie über Wahlen und eine Partei zu einer gewissen Macht kommen. Wohlleben sei ja auch Stadtratsmitglied in Jena-Winzerla gewesen, und er, Mundlos, habe von ihm einen gemäßigten Einruck gehabt. Er habe nicht mit Wohlleben über den Aufenthaltsort seines Sohnes gesprochen, so Mundlos auf Frage von Götzl, er habe den Eindruck gehabt, Wohlleben habe mit dieser Sache nichts zu tun.

Götzl hakt nach, worauf Mundlos erwidert: „Wenn ich vielleicht mal ein paar Sätze ohne Störung sagen darf.“ Götzl erwidert, ihn würde aber die Antwort auf seine Frage interessieren, die Frage scheine Mundlos nicht angenehm zu sein. Diese Schlussfolgerung sei falsch, so Mundlos. Er habe den Eindruck gehabt, Wohlleben habe bis auf das Tauschen des Autos nichts damit zu tun. Mundlos entlastet Wohlleben.


Götzl fragt noch einmal, ob Mundlos Wohlleben nicht nach dem Aufenthaltsort seine Sohnes gefragt habe. Mundlos: „Selbstverständlich, er hat gesagt, er weiß nichts davon und mit so einem Scheiß hätte er nichts zu tun.“

Auf Frage, warum er Wohlleben nach eineinhalb Wochen nicht mehr gefahren habe, antwortet Mundlos, er sei mit seinem zweiten Sohn immer mal abends herum gefahren und sie hätten das Auto in einer Straße stehen sehen und das einem „Abschnittsbevollmächtigten“ bzw. Streifenpolizisten und am nächsten Tag dem Zielfahnder Wunderlich gesagt.

Die Frage, ob Mundlos nach der Flucht noch einmal Kontakt zu seinem Sohn hatte, verneint Mundlos und fährt fort, er habe den Zielfahnder gefragt, ob er das Fahrzeug in die Fahndung eingebe und Wunderlich habe erwidert, das gehe aus datenschutzrechtlichen Gründen nicht, weil das Auto einer Tante von Wohlleben gehöre. Mundlos hat sogar ein Fax geschickt ans LKA wegen dieses Fluchtwagens.

Wie mir scheint wollte auch Wunderlich das Trio nicht finden, auch wenn er heute das Gegenteil behauptet.



Dann sagt Mundlos, dass aber seine Kreditkarte zum Erfolg bei der Fahndung habe führen sollen. Er sei da skeptisch gewesen und habe gesagt, er stelle seine Kreditkarte nur zur Verfügung, wenn er schriftlich bekomme, dass sie für die Fahndung wichtig sei.

Götzl fragt, wofür Mundlos die Karte habe zur Verfügung stellen sollen. Anhand der Abhebungen habe, antwortet Mundlos, erkannt werden sollen, wo das Trio sei. Die Kreditkarte habe er einer Juliane W. geben sollen, die sei ihm komisch vorgekommen, mittlerweile wisse er, dass sie eine V-Person des VS war.

Auf Frage, ob er Juliane W. gekannt habe, antwortet Mundlos, die sei bei der Hausdurchsuchung dabei gewesen und habe seine Kreditkarte an das Trio bringen sollen. Er habe sich gesagt, wenn diese Person die Kreditkarte überbringen solle, dann müsse die doch abgeschöpft werden. Götzl fragt, wie Juliane W. zu seinem Sohn gestanden habe. Die sei da zum ersten Mal aufgetaucht, so Mundlos, er habe auch keine Ahnung, wie Juliane W. zu Wohlleben oder André K. gestanden habe. Götzl fragt, ob Mundlos Informationen über den Aufenthaltsort des Sohnes erhalten habe. Mundlos sagt, er habe keinen Kontakt mehr mit seinem Sohn gehabt und habe nicht gewusst, wo er sich aufhält. Juliane Walter war die damalige Freundin von Ralf Wohlleben und bei der Durchsuchung der Wohnung von Uwe Mundlos am Nachmittag des 26.1.98 dort anwesend.

Ein klares Indiz auf die Staatsschutz-Geheimdienst-Operation "Abtauchen" am 26.1.98

fatalist
28.12.2013, 07:48
Die gute Mutter Böhnhardt...


Dann fragt Mundlos: „Aber dürften wir die Sache mit dem Fluchtfahrzeug zu Ende bringen?“ Götzl wiederholt erneut, Mundlos solle auf seine Fragen antworten. Mundlos gibt an, wenn er es gewusst hätte, dann hätte er seinen Sohn überredet, sich zu stellen, „damit diese Propagandalüge mit der Garage aufgedeckt wird“.

Götzl fragt, ob Mundlos Kontakt zur Familie Böhnhardt aufgenommen habe, was der bejaht. Wenige Tage nach der Flucht hätten sie das Auto von Uwe Böhnhardt gesehen, es sei gerade von der Polizei kontrolliert worden. Aber der Fahrer sei ein anderer junger Mann gewesen.

Sie hätten Familie Böhnhardt aufgesucht und sie habe geschildert, dass der Beweggrund für die Flucht die Uwe Böhnhardt drohende Gefängnisstrafe von zweieinhalb Jahren gewesen sei. Frau Böhnhardt habe das „herzzerreißend“ geschildert.

Familie Böhnhardt habe ihnen gesagt, dass die drei in Mecklenburg bei Verwandten der Böhnhardts Unterschlupf gefunden hätten und er habe sich gedacht, dass sie da nicht verhungern würden und keine Beschaffungskriminalität zu erwarten sei. Aber leider habe Familie Böhnhardt sie sträflich belogen.

Weder die Grüße, die sie an seine Frau habe überbringen sollen, habe sie ausgerichtet, noch habe sie erzählt, dass es ein Rückholangebot gab, das angeblich gescheitert sei, weil sein Sohn nicht habe zurückkommen wollen. Die Rückholung sei daran gescheitert, dass Familie Böhnhardt von der Staatsanwaltschaft verlangt habe, die zweieinhalb Jahre Haft wegfallen zu lassen. Bei „der Beate“ und seinem Sohn hätten noch keine Gerichtsverhandlungen vorgelegen, während Uwe Böhnhardt rechtskräftig verurteilt gewesen sei.

Mundlos weiter: „Die Familie Böhnhardt hat uns schwerstens enttäuscht.“ Insbesondere ärgere sie, dass die Böhnhardts sie nicht über das Rückholangebot informiert und ihnen die Möglichkeit genommen hätten, auf ihren Sohn, Uwe Mundlos, einzuwirken: „Alles was sie geschildert hat, vermutlich auch hier, das ist ja alles zugunsten von ihr geschildert.“

Familie Böhnhardt habe vier Jahre lang den Kontakt gehalten und das Schlimme sei, sie habe junge Leute da mit rein gezogen. Denn jeder Kurier, „der bei der Lehrerin Böhnhardt aufgeschlagen ist”, habe sich strafbar gemacht, aber das sei der Frau nicht klar geworden. „Und das nennt sich Lehrerin.“

Wenn man von den zehn Morden absehe, dann habe Brigitte Böhnhardt, um ihrem Sohn ein paar Jahre Freiheit zu gewähren, „Beate Zschäpe und Uwe Mundlos als Ammen“ eingesetzt, die sich damit ihre Zukunft versaut hätten. Er habe, so Mundlos, von Frau Böhnhardt verlangt, dass er auch mal telefonisch mit seinem Sohn sprechen darf. „Das hat sie abgelehnt, in unverschämter Art und Weise.

Diese herzzerreißende Mutterrolle trifft nicht zu.“ Götzl fragt, was er mit „unverschämt“ meine. Das Unverschämte sei, dass sie es so darstelle, als habe sie die Grüße seines Sohnes an seine Mutter ausgerichtet. Als er, Siegfried Mundlos, gesagt habe, er wolle mit seinem Sohn sprechen, habe sie das verwehrt und sei „pampig“ geworden. Mundlos: „Diese Frau ist unterste Schublade für mich.“

Götzl fragt, von wem er das mit Mecklenburg erfahren habe. Mundlos sagt, das habe er von Brigitte und Jürgen Böhnhardt erfahren. Es könne auch sein, dass das nur einer von beiden gesagt habe. Er habe nicht nachgehakt, sondern sei so vertrauensselig gewesen, dass er „das Märchen“ geglaubt habe.

Er selbst habe nicht mit André K. darüber gesprochen, aber seine Frau, so Mundlos auf Frage. Da habe André K. gesagt, Beate und Uwe [Mundlos] könnten sich doch stellen, die hätten doch nichts verbrochen. Seine Frau habe Wohlleben sicher gekannt, so Mundlos. Götzl fragt, ob seine Frau Informationen erhalten habe.

Mundlos sagt, seine Frau habe nur Gerüchte gehört, sie seien bei der Fremdenlegion :[B] „Aber die rochen schon so nach Verfassungsschutz, dass ich darauf gar nicht eingegangen bin.“ Frau Mundlos kommt im Januar. Das gibt sicher einige Überraschungen.



Götzl fragt, ob sich ihr Sohn im Januar 1998 von ihm oder seiner Frau verabschiedet habe. Das verneint Mundlos, da sei André K. um Uwe herum gewesen, es habe nur ein kurzes Telefonat gegeben, in dem sein Sohn gesagt habe, er wolle sich verabschieden.

Mundlos sagt, er hätte sich über eine Viertelstunde Gespräch gefreut. Dann sagt Mundlos: „Jetzt fragen Sie ruhig, warum ich das Wort Propagandalüge verwende bei der Garage.“ Götzl sagt, er frage jetzt nach der Flucht, das Verfahren werde hier durchaus ernsthaft geführt und Mundlos müsse ihnen hier nicht Akten erklären. Nach erneutem Hinweis, er solle beim Thema Telefongespräch bleiben, sagt Mundlos, er habe dann bis 2011 nichts mehr von seinem Sohn gehört. Götzl fragt natürlich nicht nach der Propagandalüge, denn der Verfassungsschutz ist nicht angeklagt.

Noch nicht...

nachdenkerin
28.12.2013, 07:54
http://www.zgtonline.de/portal/download/ta/Innenausschuss_20111121.pdf

Ich sehe, @nachdenkerin steht der Sinn nach "lustiger Lektüre" :)

Da sind Lacher garantiert.

Viel Spass.

Danke, wenn ich irgend wann Zeit habe, komme ich auch zu dem Spaß. Irgendwie scheint die Republik nur noch aus Untersuchungsausschüssen zu bestehen.

fatalist
28.12.2013, 07:54
Das Verfahren "Bomben" wurde bereits 2001 eingestellt. Nicht erst 2003.


Götzl fragt, ob es Bemühungen gegeben habe, Kontakt aufzunehmen. Er habe 1998 einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der sich an die Staatsanwaltschaft Gera gewandt habe, der wiederum kein Lebenszeichen von den dreien bekannt gewesen sei.

Und dann sei 2001 ein Schreiben über die vorläufige Einstellung des Verfahrens erfolgt. Dann berichtet Mundlos von einem Bericht in der MDR-Sendung „Kripo Live“, wonach „drei gefährliche Bombenterroristen beinahe Kinder in die Luft gesprengt hätten“. Er habe den Sender angerufen, um herauszufinden, von wem diese Info stammte.

Sie, Familie Mundlos, hätten nämlich per Zufall über einen Bekannten herausgefunden, dass im Koffer nur ein leeres Alurohr gesteckt habe. Zunächst seien die verschiedenen Theatergruppen angefragt worden, ob der Koffer eine Requisite sei, es habe sich aber niemand gefunden. Der Chef des Theaters habe den Koffer dann dem LKA übergeben und da sei daraus ein Koffer mit einem Rohr geworden, das angeblich 10 Gramm TNT enthalten habe. Und in der Sendung sei es ein Koffer geworden, der Kinder in die Luft hätte sprengen können. Aber es sei, wenn man schon an die Öffentlichkeit gehe, nicht gesagt worden, dass man aus der Adressliste habe schließen müssen, dass das Trio im Raum Chemnitz untergekommen sei. Hammer Hammer Hammer.

Keine Presstituierte hat das gebracht.

fatalist
28.12.2013, 08:04
Braune Armee Fraktion.


Götzl unterbricht Mundlos und sagt, dass er sich manchmal frage, ob Mundlos überhaupt auf seine Fragen eingehen wolle. Das wolle er, erwidert Mundlos. Und weiter: „Sie wollen mich abbügeln.“ Götzl erwidert, er höre nichts davon, was Mundlos gemacht habe, um in Kontakt zu seinem Sohn zu kommen. Mundlos sagt, er habe nachfragen wollen, wieso das mit der Bombe verbreitet worden sei, aber nicht, dass Uwe Böhnhardt wegen seiner Haft gesucht werde und warum in der Sendung der Raum, wo die Bevölkerung aktiviert werden sollte, nicht angegeben worden sei.

Er habe, so Mundlos weiter, nach dem Anruf keine Information bekommen, auf wen beim LKA das zurückgehe. Auf die Frage, was das mit dem Kontakt zu seinem Sohn zu tun habe, antwortet Mundlos: „Gut, dann machen wir weiter.“

Er habe, so Mundlos, eine Vermisstenmeldung aufgeben, das sei aber erst nach der Einstellung der Fahndung möglich gewesen. Er habe aber nichts weiter mitbekommen.

Und, so Mundlos, der Gothaer Polizeichef habe 2011, das sei schon fast ein Wunder, sofort beim Anblick des einen Toten gesagt, da müsse die Vermisstenmeldung Mundlos angefordert werden.


Götzl fragt, ob Mundlos mal Kontakt zu Thomas St. gesucht habe, was Mundlos verneint. Man habe ihm, so Mundlos weiter, auch die Adressliste aus der Garage nicht zur Verfügung gestellt. Götzl fragt, ob er denn ansonsten mal versucht habe, seinen Sohn zu kontaktieren, über Handy oder über Freunde oder Bekannte. Das verneint Mundlos. Weil die Familie Böhnhardt ihm erklärt habe, dass die drei nach Mecklenburg gegangen seien, habe er den Gedanken, in Chemnitz und Sachsen zu gucken, fallen gelassen. Den habe er gehabt, weil er ja schon 1994 die Jenaer von Chemnitz habe nach Hause holen wollen, ihm sei auch noch das Neubaugebiet in Erinnerung geblieben. Mundlos sagt, wenn die Familie Böhnhardt ihm das nicht geschildert hätte, hätte er mal ein oder zwei Arbeitstage geopfert, um sich dort kundig zu machen. Es sei leider so, dass er dieser „Eingebung“ nicht gefolgt sei.

Aber er habe keinen Fehler gemacht, weil das die Zielfahndung ja auch gewusst habe. Götzl fragt, was es mit André K. und einem Mountainbike auf sich habe. Mundlos sagt, bei der Hausdurchsuchung seines Sohnes hätten sie anschließend die Wohnung seines Sohnes auszuräumen (aufzuräumen?) gehabt und da sei ihnen aufgefallen, dass eine ganze Reihe Gegenstände fehlten. Sie hätten gedacht, die seien vielleicht beschlagnahmt worden. Weil ihm die Dinge schon damals „spanisch vorgekommen“ seien, habe er eine Dienstaufsichtsbeschwerde gestellt, weil man die drei habe abtauchen lassen. Man hätte, so Mundlos, damals die Möglichkeit gehabt, das Trio so lange festzuhalten bis die Durchsuchung beendet gewesen wäre. Sein Anwalt sei da auch nicht weiter gekommen. Bei der Gelegenheit habe er festgestellt, dass das Mountainbike seines Sohnes fehlte.

Die Leute im LKA in Erfurt seien sehr freundlich gewesen, er sei da im Büro der Staatsschutzabteilung gelandet. Das vermute er, denn er habe an der Wand Aktenordner „des Kreises, den man heute THS nennt“ gesehen. Und „der Offizier“ habe ihm plastisch die Delinquenten geschildert, ohne Namen zu nennen, so dass er gewusst habe, um wen es geht. Er, Mundlos, habe Zschäpe erkannt und André K. Der Beamte habe ihm auch „diese Rudolstädter Geschichte“ geschildert, wo „das Denkmal besudelt“ worden sei. Außerdem sei ihm gesagt worden, „der etwas dicklichere“ sei dabei schon „fast umgekippt“.

Dann habe der Polizist gesagt, wenn er seinen Sohn treffen sollte, solle er ihm sagen, dass man ihm eine Kronzeugenregelung gewähren könne. Es seien dann Worte wie „Braune Armee Fraktion“ gefallen. Den Tipp mit André K. habe er für nützlich befunden. Er sei zur Wohnung von Andre K. gefahren und habe gesagt, man habe ihm geschildert, André K. sei ein Verräter, der Verrat werde geliebt, aber nicht der Verräter. Er habe André K. dann gefragt, wo das Fahrrad sei. Eine Stunde später sei das Rad wieder aufgetaucht und da habe er geschlussfolgert, „der André“ sei „doch ein ordentlicher Kerl“. Zu schön.


Der SPIEGEL gab Prof Mundlos Polizeiverhörprotokolle.
Darf der die überhaupt haben in einem "Rechtsstaat" ???


Er habe aber von Journalisten Polizeiprotokolle bekommen, wo Uwe überall hingefahren sei. Götzl fragt, ob er diese Protokolle gewollt habe, was Mundlos verneint, die seien ihm förmlich aufgedrängt worden. Der Reporter Scheuermann vom „Spiegel“ habe ihn angerufen, er sei am Freitag in Jena. Und er habe gedacht, wenn er so wichtige Informationen habe, die aufklären könnten, was hinter den Verbrechen stehe, dann komme er gleich nach der Vorlesung in den „Schwarzen Bären“ [Hotel in Jena].

Dann habe ihm der Journalist „solche Berge von Protokollen“ gezeigt, einiges sei wirklich neu gewesen, anderes unwichtig. Er habe Scheuermann gesagt, er wolle nicht, dass da etwas veröffentlicht wird und eine Woche später habe er gelesen: „Professor Mundlos will sich bei den Opfern entschuldigen”.

Dann sagt Mundlos, er wolle ganz kurz einen Satz an die Opfer richten. Mundlos sagt, er sei voll davon überzeugt, dass man diese Sache aufklären müsse. Er könne versichern, dass er ganz tief mitempfinden könne, welche Schmerzen die Opfer empfinden, dass ihre Angehörigen getötet wurden. Er könne erst ruhig leben, wenn er ganz genau wisse, „was hinter der Sauerei steckt“. Und an „die Herren von der Bundesanwaltschaft“ gerichtet sagt Mundlos, sie könnten das nur aufklären, wenn sie auch nach dem Verfassungsschutz fragen würden. Weiter sagt Mundlos: „Das deutsche Volk wird Ihnen diese Sache nie abkaufen.“ OStA Weingarten unterbricht, Mundlos sei nicht hier, um „Volksreden“ zu halten.

Mundlos sagt, wieder in Richtung der Angehörigen, egal was die Ursachen seien, er fühle mit ihnen, wisse, dass sie unbedingt Aufklärung wollen und sehe auch, wie „hartleibig“ sich die BAW in dieser Angelegenheit stelle. Dann sagt er, das sei nicht zum Lachen, es seien zehn Tote zu beklagen, „das heißt eigentlich zwölf Tote”. Ich ziehe meinen Hut. :hi:

nachdenkerin
28.12.2013, 08:07
Mundlos fehlt, Zschäpe fehlt.
Warum kurz vor Weihnachten?

http://haskala.de/2012/11/11/ua-2012-11-12/

So läuft das: Der Minister möchte Erfolge sehen, also werden mal eben 10 Leute vom Sondereinsatz-Kommando geweckt.

Das wird heutzutage noch genauso sein.

Alles wie immer.


114 Js 20864/96 Im Sommer 1995 zeigten mehrere Personen bei einer Veranstaltung in einem Waldgebiet bei Jena den „Hitlergruß“/„Kühnengruß“. ……Weitere Verfahren wurden zu diesem Verfahren verbunden, wodurch Mundlos Beschuldigter wurde, der nicht an der Kreuzverbrennung, aber mutmaßlich an anderen Straftaten teilgenommen hatte. Beate Zschäpe war in diesem Verfahren Zeugin.PUA-Bericht S. 78

fatalist
28.12.2013, 08:21
Protokoll 70. Verhandlungstag – 19. Dezember 2013

Zeuge: Prof. Siegfried Mundlos:

Die Vernehmung des Zeugen Prof. Siegfried Mundlos, Vater von Uwe Mundlos, wurdefortgesetzt und ohne weitreichende neue Erkenntnisse beendet.
http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-70-verhandlungstag-19-dezember-2013/

Ist das schön: Die Privatobduktion des Uwe Mundlos in Berlin ist nicht wichtig, genau das schreibt NSU Watch als Einleitung.

"die Schweine am Gang erkennen" :fuck:



Am 5. November 2011 habe es einen Anruf bei Mundlos gegeben, so Richter Götzl und der Zeuge solle die Situation schildern. Den Anruf habe seine Frau entgegengenommen, er sei anderweitig unterwegs gewesen, berichtet Professor Mundlos. Als er vom Reifenwechsel zurückgekehrt sei, habe seine Frau ihm gesagt, dass „Beate“ angerufen und berichtet habe, dass etwas „mit den Uwes“ passiert sei. Es sei um die Geschehnisse in Eisenach [vom 4.11.11.] gegangen und dass „die beiden Uwes“ tot seien. Er habe dann mit seiner Frau vereinbart, dass sie eine Zeugenaussage bei der Polizei in Jena machen würden, dass sie von Beate informiert worden seien und dass die beiden Toten in Eisenach „die Uwes“ seien. Sie hätten zu Protokoll gegeben, dass „die beiden Uwes“ eine Vorgeschichte hätten, dass sie zum so genannten Bombentrio gehörten. Sie hätten gedacht, dass würde dann an die entsprechende Stellen weitergeleitet.

Er habe dann noch zusätzlich im Landeskriminalamt (LKA) Erfurt angerufen und sich angeboten, die Leichen zu identifizieren. Am Sonntag sei ihnen dann von den beiden Polizisten der Polizeiinspektion (PI) Gotha mitgeteilt worden, dass man ihren Sohn anhand der Fingerabdrücke identifiziert habe, schon am Freitag. Ich kann das nur wiederholen: Am Freitag Abend 4.11. war bekannt, in Zwickau, wer dort wohnte. Alle 3 Klarnamen.

Wunderlich hat ausgesagt, Menzel aus Gotha habe Dressler vom LKA am Freitag Abend angerufen, man habe B&M tot im Womo Eisenach gefunden.


Uwe Böhnhardt jedoch sei mangels Fingerabdrücken noch nicht identifiziert worden. Ein Kriminalhauptkommissar Lutz habe erklärt, dass Uwe Mundlos’ Fingerabdrücke in der zentralen Datei vorhanden, Uwe Böhnhardts jedoch schon gelöscht seien. Der Zeuge habe sich gewundert, warum diese Fingerabdrücke schon gelöscht worden seien, obwohl Uwe Böhnhardt doch bis 2007 wegen einer rechtskräftigen Verurteilung und Haftstrafe gesucht worden sei. Das kann nicht sein, denn am Samstag war Wunderlich bei Böhnhardts, und behauptete, Uwe Böhnhardt sei erschossen worden.



Götzl will wissen, wann der Zeuge mit dem Verfassungsschutz Kontakt hatte. Das habe er schon vor dem Parlamentarischen Untersuchungsausschuss (PUA) ausgesagt: er sei ein einziges Mal vom Verfassungsschutz aufgesucht und gebeten worden, mitzuteilen, wenn er Kontakt zu seinem Sohn habe. Er solle dies aber bitte über einen öffentlichen Fernsprecher tun, da er abgehört werden. Er habe dann mit seiner Frau einen „Hausfrauentest“ gemacht: er habe bei seiner Frau angerufen und etwas über Uwe Mundlos erzählt, kurze Zeit später habe der LKA-Zielfahnder Wunderlich angerufen und nachgefragt.

Woher er denn wisse, dass sie abgehört worden seien, will Götzl wissen. Journalisten hätten ihnen die Abhörprotokolle gezeigt, sie seien über diese Tatsache vielfach informiert worden. Die ganze Kaufhalle, in der seine Frau gearbeitet habe, sei abgehört worden.

Es sei aber sicher nicht so, wie Herr Schäfer gesagt habe, dass der Verfassungsschutz mit dieser Information über die Abhörmaßnahme die Polizeiarbeit unterlaufen habe. Kleiner Scherz beim letzten Absatz???



Ob sein Sohn Links- oder Rechtshänder gewesen sei, fragt Götzl. Das wisse er nicht genau: seiner Meinung nach sei er Beidhänder gewesen. Als Kind beim Malen habe er den Stift mal in der Linken, mal in der Rechten gehalten. Als er Schreiben gelernt habe, habe er das dann zwangsweise mit rechts gelernt, er sei also Rechtshänder gewesen. Das müsste @Nereus sehr interessieren, im Zusammenhang mit den Bildern der Sparkassen-Überwachungsfotos.


Richter Götzl hält dem Zeugen aus seiner Aussage bei den Behörden vor:[B] „Beate ruft in Ilmenau an und beordert Uwe Mundlos zurück, es drohten 7 Jahre Haft bei 10 Jahren Verjährung – sie müssten fliehen.“ Beim Abschiedsgespräch mit seinem Sohn habe dieser gesagt: „Ich hab dich lieb, nimm’s mir nicht übel“. Er habe seinen Sohn dann nicht wieder gesehen. Er habe sich das nicht vorstellen können, es sei doch noch gar keine Straftat vorgelegen. Uwe Mundlos sei wie unter Schock gestanden, das habe ihn vollkommen in seinem rationalen Denken herabgesetzt, wie jemand, dem etwa Schlimmes zugestoßen sei. Woher wusste Zschäpe das? War es ihr Auftrag, das zu erzählen, und von wem bekam sie den?

fatalist
28.12.2013, 08:35
Noch mehr "unwichtiges Zeugs":


Götzl will etwas dazu wissen, dass Juliane Wa., die damalige Freundin von Ralf Wohlleben (http://www.nsu-watch.info/tag/ralf-wohlleben/), als Mittlerin zwischen Uwe Mundlos und der Mutter Ilona Mundlos fungiert habe. Der Zeuge antwortet, Juliane habe die Schlüssel der Wohnung von Uwe Mundlos an seine Mutter übergeben und habe die Kreditkarte, die Uwe Mundlos von seiner Mutter erhalten habe, eigentlich behalten wollen. Frau Mundlos habe sie jedoch zurückgefordert.

Über diese Kontaktperson habe seine Frau erfahren, dass die Flucht mit dem Auto von Ralf Wohlleben erfolgt sei. Er habe sein Auto dann später vor der Wohnung Wohllebens gesehen und es mit einem Zweitschlüssel abgeholt und dann sei es bis zum Verkauf bei ihnen gestanden. Juliane Wa. habe ihnen berichtet, dass Wohlleben Probleme mit der Fahrt zur Arbeit habe, weil sein Auto zur Flucht verwendet worden sei. Das Auto mit dem Kennzeichen „J-AH-1“ stand dann irgendwann wieder vor dem Haus der Wohllebens, das hätte sie dem Zielfahnder Wunderlich mitgeteilt.

Sie hätten Wunderlich gefragt, ob die Polizei danach fahnde, wo das Auto gewesen sei. Immerhin habe es ja die Pannenmeldung von dem Fluchtauto gegeben, wo Thomas St. und Jan W. von Wunderlich vermerkt worden seien, immerhin die ersten Anlaufstellen der Geflüchteten in Chemnitz. Starke, Werner, aber was hat Wunderlich damals mit der Pannenmeldung zu tun gehabt? Das war doch Kapkes Aussage gegenüber Tino Brandt, Rachhausen habe das Fluchtfahrzeug zurück geholt...

Kriege ich nicht ganz auf die Reihe...


Götzl hält ihm vor, er habe dem Zielfahnder mitgeteilt, dass Uwe Böhnhardt immer sein Handy bei sich habe und Kontakt halte zu seinen Eltern und ihnen mitgeteilt habe, dass es dem Trio gut gehe. Woher er diese Information gehabt habe, will Götzl wissen. Der junge Mann, so der Zeuge, habe immer sein Handy am Ohr gehabt oder immer gleich aus der Tasche gezogen. Er habe gewusst, dass Uwe Böhnhardt mit seinen Eltern in Verbindung gestanden habe, weil die Eltern Böhnhardt es gesagt hätten, dass sie Kontakt zu ihrem Sohn hätten.

Ob sein Sohn außer diesen wenigen Sätzen noch etwas geäußert habe beim Abschied, fragt Götzl nach. Nein, so die Antwort des Zeugen, es sei nicht viel mehr beim Abschied geredet worden, weil in der Nähe gleich der André K. gestanden habe.

Sein Sohn habe gesagt: „Ich geh’ nicht weg von dir, weil ich im Streit bin, ich hab dich lieb.“ Das sei etwa drei Tage nach dem 26.1.1998 gewesen. Häh???? 3 Tage danach??? Da muss Uwe Mundlos dann daheim angerufen haben, und das Telefonat wurde doch abgehört, geortet, was weiss ich???


Protokoll-Tricks der Polizei???

Götzl fragt nach einer Erklärung, die Vater Mundlos bei der PD Erfurt abgegeben habe und hält vor, er habe gegenüber der Kriminalhauptkommissarin (KHK) Wolf und dem KHK Langrock ausgesagt, dass es sich bei Ralf Wohlleben und Tino Brandt um Personen gehandelt habe, die auf Uwe Mundlos eingewirkt hätten. Nein, sagt der Zeuge, Wohlleben habe er sicher nicht genannt, wer außer Brandt genannt worden sein müsse, sei André K. Wohlleben habe er mit Sicherheit nicht erwähnt. Wie kann dann Wohlleben im Protokoll stehen, wenn Mundlos Kapke und Brandt aussagte???



Götzl zitiert weiter: „Ohne direkte Einflussnahme des Thüringer VS über den THS wäre es nie zu den schrecklichen Straftaten gekommen”. Er will wissen, wie die Umstände waren, die zu dieser Aussage geführt hätten. Der Zeuge erwidert: Es gelte die Unschuldsvermutung. Er habe nie gesagt, dass die drei die Taten begangen hätten, das sei für ihn nicht bewiesen.

Aber die Rolle des THS, das sei doch über Brandt im Auftrag des VS organisiert worden. Diese Entwicklung wäre nie möglich gewesen ohne den Verfassungsschutz, die Konzerte seien teilweise auf Bestellung durch den VS durch Herrn Brandt organisiert worden, da seien Fahrten zu Heß-Aufmärschen, die ohne Vermittlung von V-Männern nicht zustande gekommen wären. Und auf der Adressliste stünden unter dreißig Namen mindestens fünf V-Männer aus verschiedenen Bundesländern: u.a. Kai Dalek aus Bayern und Thomas St. Die Finanzierung und Organisation, die Schulungsabende in Heilsberg: das sei so nicht möglich gewesen ohne Unterstützung des VS. Man könnte fast meinen, Prof Mundlos liest hier mit, oder bei Friedensblick.de oder COMPACT.

Der Mann hat sich glänzend geschlagen :appl:

fatalist
28.12.2013, 08:46
Hat man die Beweisstücke "Garagenlisten" und KFZ-Listen bei der Polizei selbst ausgedruckt und dann zu den Asservaten gepackt?


Götzl hält die Vernehmung der Eheleute Mundlos vom 20.2.2012 in Jena vor, wo es um den Computer Uwe Mundlos’ in dessen Zimmer in Ilmenau gegangen sei. Der Zeuge gibt an, es sei darum gegangen, was mit dem PC des Sohnes sei, ob er viel damit gearbeitet und Briefe geschrieben habe. Und er habe angedeutet, dass wenn man den PC habe, man viele Informationen da rausziehen könne. Sie hätten bei Auflösung der Wohnung in Ilmenau den PC jedoch nicht aufgefunden. Sie hätten wissen wollen, ob er beschlagnahmt worden sei. Das Thema habe in der Befragung eine ganz zentrale Rolle gespielt, der PC sei jedenfalls verschwunden gewesen.

Ob ihnen am 20.2.12 Videosequenzen vorgespielt worden seien, will Götzl wissen. Ja, so der Zeuge, Videos von der Keupstraße in Köln, er habe da guten Gewissens niemanden, weder seinen Sohn noch Uwe Böhnhardt erkannt. Das Video sei ja inzwischen schon im Internet und im Fernsehen zu sehen gewesen. Er habe es aber auch nicht ausschließen können, dass sie es waren.

Zur Verabschiedung von der Mutter im Januar 1998 will Götzl wissen, ob Geld Thema der Unterredung gewesen sei. Der Zeuge antwortet, seine Frau hab ihm [Uwe] kein Geld mitgegeben, es sei nicht um Geldfragen gegangen.

Wer hatte den PC aus Ilmenau?


Stolle will wissen, ob der Zeuge schon mal bei Wohlleben gewesen sei. Ja, antwortet der Zeuge, nachdem das Auto zurück gewesen sei, sei er mal in der Wohnung gewesen und habe dort Juliane Wa. angetroffen. Sie habe ihnen mitgeteilt, dass es in der Wohnung von Uwe Mundlos in Ilmenau keine Hausdurchsuchung gegeben habe. Er sei nur kurz mal im Vorraum des Wohlleben gewesen, so der Zeuge. Die Polizei hat den PC nicht genommen. Wer bleibt übrig? Die Schlapphüte...



RA Schön fragt, ob der Zeuge mal einen Rucksack des Sohnes gefunden habe, mit einer Diskette darin, auf der „Ali Drecksau. Wir hassen dich“ gestanden sei, was dieser verneint. Bios Lieblingslied :ätsch:

Bolinski
28.12.2013, 08:51
Ich meinte folgendes: Wenn der PUA vom Auswerten des Überwachungsvideos spricht, kann es ja sein, dass da nichts drauf war, was zur Aufklärung beiträgt. Auf dem Foto des Geldautomaten aber MUSS der Kunde zu sehen gewesen sein. Aber vielleicht einer, den keiner sehen darf. Und deswegen ließ man das Foto verschwinden und schwafelt vom Überwachungsvideo, auf dem dann ja wirklich nichts von Bedeutung wäre.


Es wurden an einem Geldautomaten der Sparkasse Jena, Wanderslebener Straße, 1.800 DM abgehoben (PUA-Bericht S.325). Dementsprechend hat der Automat ein Bild gemacht und auf Anforderung der Polizei übersandt. Wenn das Bild nun bei der Polizei oder der Weiterleitung an den Verfassungsschutz verloren ging, müßte es doch der Bank möglich sein, noch ein Print davon zu erstellen.

fatalist
28.12.2013, 08:57
Zur Obduktion steht da wenig.


Nachdem RAin Sturm die Frage beanstandet hat, fährt RA Schön fort mit einer Frage zu den Umständen des Todes des Sohnes, was der Zeuge dazu wisse. Es gebe, so antwortet dieser, wilde Theorien, dass sie erschossen worden seien.

Aber er könne folgendes sagen, wenn er an Tatsachen interessiert sei: am 5.11. habe er mit KHK Lotz gesprochen in der PI Erfurt. Er habe einen Blick auf seinen Sohn werfen wollen, was ihm aus verschiedenen fadenscheinigen Gründen verweigert worden sei. Er habe darauf die Heimfahrt unverrichteter Dinge angetreten.

Dabei habe er im Radio den Chef des Bundeskriminalamtes sagen hören, das sein Sohn Uwe Böhnhardt mit einer Pistole erschossen, dann den Wohnwagen angezündet und schließlich sich selbst erschossen habe.

Das habe Ziercke im Untersuchungsausschuss des Bundestages wiederholt. Deshalb habe er unbedingt den Leichnam nochmal sehen wollen, was dann auch geschehen sei.

Dann sei die Leiche aber wieder für zwei Wochen beschlagnahmt worden. Es habe geheißen, man habe vergessen zu untersuchen, ob sein Sohn durch Schlageinwirkung am Rücken markiert gewesen sei.

Er sei dann mit der Leiche nach Berlin gefahren und habe sie dort von einem Fachmann untersuchen lassen.

Der habe festgestellt, dass es sich keinesfalls um Pistolenschüsse gehandelt haben könne, sondern um eine großkalibrige Waffe.

Die Darstellung von BKA-Chef Ziercke habe also nicht stimmen können.

Jetzt habe es diesen Fernsehbericht gegeben, dass bei Winchester-Gewehren die Hülse erst beim Nachladen ausgeworfen werde. Die Frage in Eisenach sei also, wer die Waffe nochmal nachgeladen habe.

RA Schön fragt nach, ob der Zeuge davon ausgehe, dass sein Sohn Uwe Böhnhardt nicht erschossen habe. Obwohl Richter Götzl diese Frage so nicht nicht zulässt, bemerkt der Zeuge dazu, er wolle nicht, dass in der Presse dann wieder stehe, dass er Verschwörungstheorien verbreite. Das ist Mehrzahl. Pistolenschüsse.

Wo bleibt die Verteidigung?
Wo bleibt der Obduktionsbefund?

Was fragen die Zschäpe-Verteidiger?


Verteidiger RA Stahl befragt Mundlos erneut, ob es für sie keine Anhaltspunkte gegeben habe, dass Uwe Mundlos das Abitur nicht mehr machen wollte. „War so“, entgegnet der Zeuge knapp. RA Stahl will noch etwas zum Persönlichkeitswandel Uwe Mundlos’ wissen, da der Zeuge gesagt habe, dieser habe sich ihm nicht erschlossen. Er, der Zeuge, habe sich gewundert, dass er der Verlängerung des Urlaubs nicht zugestimmt habe. Stahl will sich vergewissern, dass der Persönlichkeitswandel nicht im Kontext mit dem Abitur gestanden habe. Der Zeuge sagt, das sei durch nichts zu erkennen gewesen, es seien ja auch nur noch wenige Monate bis zum Abitur gewesen.

Verteidigerin RAin Sturm fragt noch einmal zur Ausländerfeindlichkeit Zschäpes nach. Der Zeuge habe gestern gesagt, nicht beobachtet zu haben, dass Beate Zschäpe, die einen rumänischen Vater habe, ausländerfeindlich gewesen sei. Der Zeuge berichtet, dass Frau Zschäpe mal auf die Kinder von Prof. Mundlos’ Cousine aufgepasst habe, deren Mann Bulgare sei. Beate Zschäpe sei kinderlieb und habe sich rührend gekümmert und es sei keine Zurückhaltung gegenüber dem Kindsvater aufgefallen, sie habe sich gut mit dem Vater verstanden. Es sei bei ihrem Familienhintergrund absurd, wenn sie ausländerfeindlich gewesen wäre.
Man fasst sich an den Kopf. 3 Nulpen in Diensten von wer weiss wem...

Auf Frau Schneiders ist Verlass:


Verteidigerin RAin Schneiders will wissen, wer die Obduktion in Berlin durchgeführt habe. Das sei Prof. Bundschuh gewesen, erteilt der Zeuge Auskunft, er habe sich die Leiche angesehen, das sei aber keine Obduktion im eigentlichen Sinne gewesen. Die Leiche sei schon im Verfall begriffen gewesen.

Er habe gedachte, das sei unbedingt nötig, sein Sohn sollte nochmal untersucht werden., das zu beantragen stehe ihm als Zeugen jedoch nicht zu.

Die Beschau sei aber photographisch dokumentiert worden, er überlege sich, ob er nicht selbst einen Gutachter und Anwalt beauftrage, um das untersuchen zu lassen. Der Professor habe den Leichnam besichtigt und dokumentiert, er habe sich Notizen gemacht, aber kein Gutachten angefertigt. Wo sind die Fotos?

https://www.google.com/search?q=evangelisten+bibel&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=evangelisten+bibel&aqs=chrome..69i57j0l5.4952j0j7&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8#es_sm=93&espv=210&q=prof+bundschuh+gerichtsmedizin

Dieser Bundschuh ist ein anerkannter Experte für Forensik, Gerichtsgutachter und Buchautor.
Der muss von der Verteidigung als Zeuge benannt werden, samt der Fotos etc pp.

fatalist
28.12.2013, 09:07
PUA-Bericht S. 78

Zschäpe war Informantin, totsicher!!!


114 Js 20864/96 Im Sommer 1995 zeigten mehrere Personen bei einer Veranstaltung in einem Waldgebiet bei Jena den „Hitlergruß“/„Kühnengruß“. ……Weitere Verfahren wurden zu diesem Verfahren verbunden, wodurch Mundlos Beschuldigter wurde, der nicht an der Kreuzverbrennung, aber mutmaßlich an anderen Straftaten teilgenommen hatte. Beate Zschäpe war in diesem Verfahren Zeugin. Bei Zschäpe hatte man zuvor schon durchsucht und die Fotos gefunden.
Zschäpe denunzierte 18 Kameraden, das ist der Beginn ihrer Informantentätigkeit.

Zschäpe sagte zwar zu Beginn, das sei in CZ gewesen und daher nicht strafbar in der BRD, aber Spitzel Tom Turner widerlegte das.
Ich glaube, dass Thomas Starke, selbst Spitzel, Beate Zschäpe zum Spitzel machte. 1996.

Daher ist die Spitzeltätigkeit von Thomas Starke ab 1995 so essentiell für den gesamten NSU-Märchenschrott.

bio
28.12.2013, 09:17
So wie ich das verstand, müsste das ein Mitglied aus der Familie H. oder vielleicht Adolf H. persönlich sein, also nicht der KKK-Polizist. Der soll ja "nur" in der Nähe gewesen sein.

Du meinst Familie Heilig?

Wahrscheinlich ist es Zufall, dass diese Person dengleichen Nachnahmen wie Florian hatte.

Nach den zwei Stefan Apels glaub ich alles.

fatalist
28.12.2013, 09:18
Prof. Mundlos sagte zum Schluss:


Am Ende der Vernehmung wendet sich der bereits zum Gehen gewandte Zeuge nochmals an Richter Götzl und sagt: „Tut mir Leid, dass unser persönliches Verhältnis in der Presse als Hauptgegenstand dargestellt wurde“ und geht. Die Antragsschlacht der Anwälte lasse ich weg, die kann man ja nachlesen.

http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-70-verhandlungstag-19-dezember-2013/



Interessant ist die Sache mit Holger Gerlach, der offensichtlich den RA Thomas Jauch bezahlte 1998, und dann das Geld zurück bekam.


Zu dem 2. Punkt des Antrags wird ausgeführt, dass eine Gutschrift bei dem Angeklagten Holger G. In Höhe von 1.600 DM mit Datum vom 24.04.2001 und Zahlungsgrund „Geb.-Rückzhlg. i.S. Kapke u.a../. Busch 141/00“ festgestellt wurde. Sie stamme aus der Einlösung eines Verrechnungsschecks des Rechtsanwaltes Jauch. Es sei in den Ermittlungen nicht geklärt worden, warum es zu einer „Rückzahlung“ von Gebühren an den Angeklagten G. aus einem angeblichen Rechtsstreit zwischen K. und einem „Busch“ gekommen sei. Insofern läge es nahe, dass auf diesem Weg Zahlungen zwischen K. und G., die im Zusammenhang mit dem Trio standen, verschleiert werden sollten. Irgendwo hiess es mal, Gerlach habe dem Trio 1998 3000 DM geliehen. Das steht sogar in der Anklageschrift.

Ermittelt ist da wenig, oder aber man berichtet es lediglich nicht.

fatalist
28.12.2013, 09:22
Du meinst Familie Heilig?

Wahrscheinlich ist es Zufall, dass diese Person dengleichen Nachnahmen wie Florian hatte.

Nach den zwei Stefan Apels glaub ich alles. Es gibt einen HC-Überlebenden der Zigeuner namens Adolf Heilig. Der wird aber kaum 2007 mit Haftbefehl gesucht worden sein. Es gibt in Eppingen, da wo Florian Heilig herstammt, eine Adolf Heilig Strasse.

Es gibt wohl auch einen Sohn namens Adolf Heilig (junior, sozusagen).

Also ich gehe von mindestens 3 Stefan Apel aus, geboren 1973 in Jena, um das mal klar zu sagen ;)

fatalist
28.12.2013, 09:40
Wurde aber auch Zeit: Familie Heilig im Interview. Vollständig.


«Wir glauben nicht an Selbstmord»

Florian Heilig w ar ein wichtiger Zeuge im Mordfall der Polizistin Michèle Kiesewetter.
Mitte September soll sich der 21-Jährige umgebracht haben, am Tag seiner Vernehmung
durch das LKA. Für seine Eltern spricht alles gegen einen Suizid.


Am 16. September 2013 verbrannte Ihr Sohn in Stuttgart in seinem Auto. Die Polizei sagtr es
war Selbstmord. Und Sie?

Mutter Heilig: Wir glauben nicht an Selbstmord.
Mein Mann und ich nicht, unsere Kinder nicht, nie*
mand von seinen Freunden.

Vater Heilig: Die Polizei sagt, Florian habe sich aus
Liebeskummer umgebracht. Aber das ist totaler Blöd*
sinn. Er war glücklich mit seiner Freundin. Am Samstag
nach dem Tag, an dem er gestorben ist, wollten sie es
eigentlich ihrem Vater sagen, dass sie ein Paar sind.

Mutter: Florian war rundum zufrieden. Er hatte eine
Lehrstelle bei uns im Ort gefunden, bei der Firma, in
der auch sein Bruder arbeitet. Stahlbetonbauer war
sein Traumberuf, schon immer gewesen. Entspre*
chend war er hoch motiviert und brachte nur gute No*
ten nach Hause. Er bekam stets gute Rückmeldungen
von seinen Kollegen. Und für ein Auto hatte er sich
auch schon entschieden.

Hat die Polizei Beweise für die Selbstmordthese vorgelegt?

Mutter: Uns nicht. Wir beben keinen Autopsiebericht
bekommen, kein Ergebnis der kriminaltechnischen
Untersuchung, keine angeblich existierenden Fotos
und Videoaufnahmen. Nicht einmal die Sterbeurkun*
de war - wie ansonsten üblich, um Verwechslungen
auszuschließen - bei der Leiche, sondern musste von
unserem beauftragten Bestatter in Tübingen abgeholt
werden. Dafür sind Fotos des verbrannten Körpers von
Florian in der Presse aufgetaucht.

Vater: Und das Autowrack. Als wir es abgeholt ha*
ben, sagten uns die Beamten, es sei nichts darin si*
chergestellt worden. Wir haben nur wenige Momente
gebraucht, um sein Handy und den Laptop zu finden.
Wieso wurden diese wichtigen Beweismittel nicht
untersucht? Oder war der Polizei über Telekommu*
nikationsüberwachung ohnedies alles bekannt, was
sich auf den Geräten befand?

Mir kommt es seltsam vor, dass ein Mensch sich
auf die denkbar komplizierteste und schmerz*
hafteste Weise umgebracht haben soll: Indem
er sich in seinem Auto verbrennt.

Mutter: Das ist völlig unglaubwürdig. Florian hatte
zunächst eine Lehre als Krankenpfleger begonnen.
In dieser Zeit hat er Wissen angehäuft, mit dem man
sich sicher weitaus weniger schmerzhaft das Leben
hätte nehmen können.


Spuren am Autowrack


Vater: Da jetzt das Autowrack in unserem Besitz ist,
konnten wir es persönlich in Augenschein nehmen,
und dabei sind uns einige Punkte aufgefallen. Florian
soll den Innenraum mit Benzin aus einem Kanister ge*
tränkt, sich dann reingesetzt und mit einem Feuerzeug
in Brand gesteckt haben. Aber wo ist der Kanister?

Angeblich verschmort, aber es gibt keine Schmorres-
te. Und warum hat der Fahrersitz, auf dem unser Sohn
gesessen hat, keine Brandspuren? Und warum haben
wir die Schuhe unseres Sohnes und andere persönli*
che Gegenstände zurückbekommen - aber nicht die
Autoschlüssel? Angeblich sollen die durch die hohen
Brandtemperaturen verschmolzen sein. Warum ist
dann aber das Zündschloss nicht verschmolzen? Hat
man den Schlüsselbund von Florian einbehalten, weil
da noch andere interessante Schlüssel dran waren?



Mutter: Überhaupt ist seltsam, dass die Polizei
als Todeszeitpunkt die lange Spanne von 20.30 Uhr
abends bis 9:17 Uhr am nächsten Morgen angibt.



Ich begreife die lange Spanne für den Todeszeit*
punkt auch nicht. Das explodierende Auto wur*
de doch am Morgen kurz nach 9 Uhr gesehen,
dann kam die Feuerwehr, damit ist doch der To*
deszeitpunkt minutengenau eingrenzbar. Oder
sollen die fast 12 Stunden Zeitspanne andeuten,
dass die Polizei nicht w eiß, ob Florian vorher
gestorben ist und dann nur seine Leiche in den
Wagen gelegt und angezündet wurde?



Mutter: Das wissen wir nicht. Die Polizei gibt uns
keinerlei Informationen. Zum Beispiel muss anhand
von Florians Handy-Daten ein Bewegungsprofil für die
Stunden vor seinem Tod erstellt worden sein, und es
hat sich sicher auch ermitteln lassen, mit wem er um
Mitternacht telefoniert hat. Aber die Polizei gibt das
nicht preis und sagte uns gegenüber immer wieder,
es gebe «kein öffentliches Interesse» an weiteren
Untersuchungen in seinem Fall.



Vater: Nochmal zum Benzinkanister: Die Polizei sagte
zuerst, er habe ihn kurz vor der Tat in einer nahegele*
genen Tankstelle gekauft. Dazu gebe es ein Überwa*
chungsvideo. Als wir das Video sehen wollten, wurde
die Geschichte geändert: Der Kanisterkauf habe einige
Stunden zuvor stattgefunden, hieß es plötzlich. Aber
auch das kann unserer Meinung nach nicht stimmen.



Florian fuhr nämlich mit 50 Euro zu Hause los. Von der
Polizei bekamen wir genau 36,07 Euro, eingeschweißt
in Folie, zurück. Von den fehlenden 13,93 Euro hätte er
aber nicht einen großen Benzinkanister und, wie von
der Polizei behauptet, zehn Liter Sprit kaufen können


Der Heilbronner Untergrund


Am Tag, als Florian starb, hätte Florian noch mal
einen Termin beim LKA Stuttgart gehabt, es ging
w ie bei früheren Vernehmungen um den Hin*
tergrund des Mordes an der Polizistin Michèle
Kiesewetter 2007, der dem NSU zugeschrieben
wird.


Vater: Das ist etwas komplizierter gewesen. Die Ver*
nehmung beim LKA wäre an jenem 16. September erst
um 17 Uhr gewesen. Das brennende Auto wurde aber
bereits um 9:13 Uhr morgens entdeckt. Es ist unklar,
warum sich Florian schon in der Nacht zuvor auf den
Weg nach Stuttgart gemacht hat.


Mutter: Er ist am Vorabend etwa um 18 Uhr nach
Geraldstetten gefahren. Dort befindet sich das Wohn*
heim, in dem die Lehrlinge während der Schulzeit
übernachten. Bevor er losfuhr, bekam er einen Anruf,
der ihn total verstört hat. Er sagte zu mir nur: «Ich kom*
me aus dieser Scheiße nie wieder raus.» Er brachte
seine zwei Kollegen nach Geraldstetten, aber blieb
nicht dort, sondern fuhr weiter. Wohin, warum - das
wissen wir nicht.


Vater: Und am nächsten Morgen war er tot. Aber es
gibt ein klares Indiz, dass er trotz des verstörenden
Anrufes an jenem Abend keine Selbstmordabsichten
hatte. Er kam, kurz nachdenp er losgefahren war, noch*
mal nach Hause zurück, um seine Sicherheitsschuhe
zu holen, die er als Stahlbetonbauer brauchte. Offen*
sichtlich ging er selbst felsenfest davon aus, dass er
am nächsten Tag arbeiten würde.


Woher hatte Florian Erkenntnisse über die Er*
mordung von Michèle Kiesewetter?


Mutter: Weil er tief in der rechten Szene drin war. Für
uns als Eltern ist aber ganz wichtig zu betonen, dass
es sich hierbei um eine kurze Phase in seinem Leben
handelte, die zum Zeitpunkt seines Todes schon fast
zwei Jahre vorbei war. Im wesentlichen dauerte diese
Phase nur von Oktober 2010 bis August 2011, als er
seine Lehre im städtischen Krankenhaus in Heilbronn
machte. Dort kam er mit Neonazis in Kontakt. Als er
nach knapp einem Jahr wieder nach Hause kam legte
er diese Einstellung Stück für Stück ab. Er hat alle
Kontakte nach Heilbronn abgebrochen und sich einen
komplett neuen Bekanntenkreis gesucht. Seine Freun*
din war Kroatin, sein bester Freund Türke, und als wir
zusammenkamen, um ihn zu verabschieden, waren
unter den 80 Trauergästen Punks, Gothics, Antifas,
Migranten - aber keine Rechten.


Vater: Entscheidend ist, dass Florian schon im Mai
2011 beim LKA aussagte und von einem Treffen in
Öhringen berichtete, bei dem Mitglieder des NSU mit
einer weiteren neonazistischen Zelle zusammenge*
kommen ist, der sogenannten Neoschutzstaffel oder
NSS.

Die Auftraggeber


Mai 2011 - das w ar ein halbes Jahr, bevor die
Namen des Trios bekannt wurden und bevor die
Welt von der Existenz des NSU erfahren sollte -
eine Sensation!


Mutter: Ja, wenn die Behörden mit diesen Informati*
onen etwas hätten anfangen wollen. Als unser Sohn
nach dem offiziellen Selbstmord von Uwe Mundlos
und Uwe Böhnhardt am 4. November 2011 aus den
Medien vom NSU erfuhr, sagte er zu mir: «Das war
alles ganz anders. Die Presse lügt doch nur. Das wur*
de von höherer Stelle organisiert. Ihr könnt Euch gar
nicht vorstellen, wie viele Beamte und hochgestellte
Rechtsanwälte, ja sogar Politiker in diese Sache ver*
wickelt sind.» Und er meinte damit nicht Politiker der
NPD!


Haben Sie nicht nachgebohrt, was er über die
Ermordung von Michèle Kiesewetter weiß?


Vater: Er hat Nachfragen immer abgewehrt. Er hat ge*
sagt: «Es ist besser für euch, wenn ihr es nicht wisst.
Sonst seid ihr in derselben Gefahr wie ich.»


Mutter: Einmal, als er noch in der rechtsradikalen
Szene war, zeigte er mir eine Art Auftragszettel. Da
standen links alle möglichen Einsätze drauf, die er
machen musste - dem und dem Angst machen, den
Soundso zusammenschlagen - und rechts standen die
Summen, die er jeweils dafür bekommen sollte.


Wurde Florian schon vor seinem Tod bedroht?


Vater: Ja. Wir haben zwei Autos. Da Florian bei uns
wohnte, benutzte er beide mit. Etwa sechs bis acht
Wochen vor seinem Tod waren an dem einen Auto
die Bremskabel durchgeschnitten. Kurz danach waren
an einem Vorderreifen des anderen die Radmuttern
gelockert. Als Florian das mitbekam, war er furchtbar
erschreckt.


Mutter: Was uns im Nachhinein noch aufgefallen ist:
Als Florian noch lebte, lagen immer eine Menge Ziga*
rettenstumpen mit weißem Filter vor unserem Haus.
Seit er tot ist, hat das aufgehört.


Glauben Sie, Sie erfahren noch einmal die
Wahrheit über den Tod Ihres Sohnes?


Vater: Jedenfalls nicht von der Polizei. Die zwei Kri*
po-Beamten, die noch am Todestag zu uns kamen und
uns befragten, beklagten sich später, dass sie keiner*
lei Informationen vonseiten des Bundeskriminalamtes
und vom Aussteigerprogramm Big Rex bekämen. Da
wird die Aufklärungsarbeit behindert.



Mutter: Florian bleibt in unseren Herzen. Er ist imrw
präsent. In unserem Haus, das er mit renoviert hat, sehe
ich überall seine Spuren. Diese Erinnerung bleibt. ■







«Nachdem unser Sohn sich ab Herbst 2011 von der rechten
Szene abgewendet hat, kam
er in das Aussteigerprogramm
Big Rex. Anfangs haben die ihm
vorgegaukelt, dass sie ihn,'vor
allem nach seinen brisanten
Aussagen über den NSU und
die „noch gefährlichere" NSS,
schützen und mit einer neu*
en Identität versehen wollen.


Aber das war eine Illusion. „Die
schwätzen nur, die helfen mir
gar nicht", hat Florian immer
wieder gesagt. Und sie haben
ihn nie wieder in Ruhe gelas*
sen. Die Behörden nicht und die
Rechtsradikalen nicht. Wie oft
hat er seine Handynummer ge*
wechselt, aber die Polizei hat
sie gleich am nächsten Tag wie*
der gehabt.» (Heike Heilig)

editor64
28.12.2013, 10:01
Gärtner und Temme haben als Zeugen ausgesagt. Das zählt, nicht die Bücher.

http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-64-verhandlungstag-4-dezember-2013/


Und das Protokoll der 2. Temme-Vernehmung fehlt. Immer noch.




Editor64 hat bisher nur den 1. Teil des Tages 63 geschafft:
http://juergenpohl.wordpress.com/2013/12/08/nsu-prozess-tag-63-teil-1-senat-bleibt-hart-keine-akten-zum-fall-temme/

Wir wissen also nicht wirklich, welche Telefonate mit welchen V-Leuten Andreas Temme am Sterbetag Yozgat geführt hat.

Ich habe da aber einen Verdacht: Temme telefonierte nicht mit Gärtner, und deshalb fehlt das NSU-Watch-Protokoll bis heute.

Trau schau wem ;)

Bitte keine Spekulationen bzw. "Verschwörungstheorien" wegen dem fehlenden Wortprotokoll zur 2. Vernehmung von Temme. Ich bin gerade dabei das Protokoll zu schreiben. Aber hier ist tatsächlich der exakte Wortlaut wichtig, deswegen dauert es etwas länger. Nebenbei muss ich auch noch meine Brötchen verdienen, usw... Außerdem hab ich mir mal eine Weihnachtspause verordnet. Das Protokoll kommt. Versprochen! Aber vermutlich nicht mehr vor dem Jahreswechsel.

fatalist
28.12.2013, 10:02
«Ein Toter repetiert nicht»
Interview mit Siegmund Mittag


Die mysteriöse zweite Patronenhülse im Wohnmobil von Uwe Mund*
los und Uwe Böhnhardt w eckt Zweifel an der These vom gemeinsa*
men Selbstmord. Ein Gespräch mit dem Waffenexperten und Büchsen-
macher-Meister Siegmund Mittag.


Uwe Mundlos erschoss am 4. November 201t
in Eisenach erst seinen Kompagnon Uwe Böhn*
hardt, dann sich selbst. So lautet zumindest die
offizielle Version zum Ende des sogenannten
Nationalsozialistischen Untergrunds. Warum
zweifeln Sie diesen Verlauf an?


Weil dieser Verlauf keinen Sinn macht. Der Ausgangs*
punkt der Überlegungen waren die beiden Toten. Ei*
ner soll den anderen und dann sich selbst erschossen
haben. Zwischendurch hat er noch einen Brand gelegt,
was auch schon skurril ist. Aber vor allem lagen dort
zwei Patronenhülsen. Für die Schüsse wurde ein
Vorderschaftrepetiergewehr der Marke Winchester
verwendet. Bei einem solchen Modell muss man nach
jedem Schuss repetieren, um nachladen und erneut
feuern zu können. Beim Repetieren fliegt die Hülse der
alten Patrone dann raus. Mundlos hat also Böhnhardt
erschossen und repetiert. Das ist die erste Hülse.
Dann hätte er sich erschießen und erneut repetieren
müssen. Das wäre die zweite Hülse. Aber ein Toter
kann nicht mehr repetieren.


Das wussten wir schon.


Vielleicht konnte er es doch. Die Ermittler spre*
chen von einem krampfartigen Anfall im Todes*
kampf.


Das geht nicht. Diese Brenneke-Munition vom Kaliber
12/70 macht ein Riesenloch. Da geht nichts mehr, da
ist das Licht aus. Bei der Jagd ist es so: Ein Schwein
läuft nach einem Kammer- oder Herzschuss noch wei*
ter, teilweise bis zum Waldrand. Das Gehirn reagiert,
wenn es den Knall hört, in Bruchteilen einer Sekunde
und sagt, ich muss in die Deckung laufen.

Bei einem Kopfschuss ist es platt. Selbst wenn Mundlos sich vor
dem Selbstmord noch vorgeapmmen hat, zu repetie*
ren - der wäre platt. Das Gewehr kann auch nicht von
selbst repetieren, etwa wenn es auf den Boden fällt.
Das geht auf gar keinen Fall. Das ist die offizielle Erklärung durch ein BKA-Gutachten: Es geht doch!
Na wer´s glaubt...


Die Hülse des Todesschusses hätte also noch im
Gewehr sein müssen?


Ganz genau.


Im Grunde müsste doch an dem am Tatort
gefundenen Gewehr klar zu erkennen sein, ob
nach dem letzten Schuss repetiert wurde?


Das ist etwas, was ich nicht weiß. Auf den Bildern
vom Tatort lag das Gewehr auf dem Verschlussfens*
ter. Man konnte nichts erkennen. Aber bei einer pro*
fessionellen kriminalistischen Untersuchung wäre es
doch das erste, zu schauen, ob das Verschlussfenster
offen und ob eine Hülse in der Waffe ist. Wie viele
Patronen hatte er reingeladen? In die Winchester
gehen drei oder vier Patronen, aber sie haben ja nur
zwei gebraucht.


Muss die zweite Hülse denn von den Todes*
schüssen stammen?


Es gibt die Möglichkeit, dass bereits zu Beginn eine
Hülse im Gewehr war. Dann hat Mundlos repetiert,
geschossen, wieder repetiert und erneut geschossen.
Vielleicht haben die beiden vorher ja irgendwelche
Schießübungen gemacht. Das wäre eine Möglichkeit, dass eine leere Hülse zu Beginn im Gewehr war, die vor dem 1. Schuss rausrepetiert wurde. Das hatte Moishe-C imo auch angedacht, diese Möglichkeit.



Lässt ein Schütze nach Schießübungen denn
seine Hülse im Gewehr?


Der Werdegang ist normalerweise so, dass ich sofort
danach die Hülse daraus entferne. Bei der Jagd ist es
etwas anders. Schon aus Umweltschutzgründen lässt
man die Hülse aus Plastik zumindest nicht rumliegen.


Aber wer auf den Schießplatz geht, wird in jedem Fall
die Hülse rausrepetieren. Man macht das einfach.
Schon aus Selbstschutz. Man weiß ja nicht, wer die
Waffe in die Hände bekommt. Dazu wäre die Meinung von KuK und Moishe interessant.


Die zweite Hülse lässt also vermuten, dass ein
dritter Mann geschossen und dann, vielleicht
aus Gewohnheit und in Eile, repetiert und damit
aus Versehen für die zweite Hülse gesorgt hat?



Auf jeden Fall wurde einer erschossen. Danach ist viel
Raum für Spekulationen. Allerdings gibt es auch Ar*
gumente, die gegen einen dritten Mann sprechen. Der
Schuss unter den Kopf wäre für einen Mörder schwer
zu setzen gewesen. Das Opfer hätte ja auch irgendwie
Widerstand geleistet. Warum erschießt man ihn dann
nicht einfach von vorne? Und wie hat er die Waffe in
Herrgottsnamen unter den Hals von Mundlos bekom*
men. Insofern sieht es im ersten Moment schon nach
Selbstm ordes. Das Rätsel bleibt die zweite Hülse.
Aber ich behandle das aus waffentechnischer Sicht.
Ich war nicht am Tatort
Die Frage ist halt diese, ob Mundlos AUCH einen Brustschuss hat, oder nur einen Mundschuss.
Das ist letztlich die entscheidende Frage überhaupt.


Zur Lage der Hülse


Beim Repetieren fliegt die Hülse regelrecht aus
dem Gewehr. Auf den Tatort-Zeichnungen liegt
die Winchester direkt neben der Leiche von
Uwe Mundlos. Die Hülse des ersten Schusses
befindet sich mitten im Wohnmobil. Die Hülse
des zweiten Schusses sieht man zwischen den
Beinen von Mundlos. Ist das schlüssig?


Bei der ersten Hülse ist es schlüssig. Dass die Waffe
direkt neben ihm liegt, kann man vielleicht noch erklä*
ren. Aber wie kommt die Hülse zwischen die Beine?
Das ist eine entscheidende Frage, denn dort kann sie
eigentlich nicht liegen.


Aber das Gewehr direkt neben der Leiche...
Hätte der Körper durch den Schuss nicht einen
Satz nach hinten machen müssen?


Es ist nicht wie bei Rambo, wo die Leute sonst wohin
fliegen. Wenn jemand eine Schutzweste trägt, dann
kann das passieren, weil der Gasdruck nicht abgelei*
tet wird. Aber in diesem Fall ist das Geschoss ja durch
den Körper gegangen.


Die Schüsse fielen innerhalb weniger Minuten
und das Wohnmobil stand auf offener Straße.
Ein dritter Mann hätte also wenig Zeit gehabt.
Hätte er die Pumpgun ohne weiteres sofort be*
dienen können?


Wenn ich lade, ist die Waffe gleich scharf. Entschei*
dend ist der Sicherheitshebel. Der funktioniert nur
manuell. Wenn die Sicherung gedrückt ist und ich
reiße durch, muss ich erst wissen, wo die Sicherung
liegt. Wenn sie nicht aktiviert ist, ist es kinderleicht.
Auch der Abzugswiderstand bei solch einem Gewehr
ist butterweich.


Weshalb interessiert Sie die Frage, w er in Eise*
nach abgedrückt hat, eigentlich so sehr?


Es geht hier um die Frage Selbstmord oder Mord. Es
geht nicht um die Personen, die abgemurkst wurden.
Man könnte ja sagen, ist doch egal, das waren Verbre*
cher. Aber auch diese Verbrecher verdienen, dass man
weiß, wie sie ums Leben gekommen sind. Vielleicht
gibt es ja eine Wahrheit, die irgendwo in den Akten
liegt. ■


Der Waffenexperte Siegmund
Mittag ist Büchsenmacher-Meister
im brandenburgischen Luckenwal*
de und Dozent für die Ausbildung
von Jungjägern. Sein Handwerk
erlernte der 54-jährige gebürtige
Magdeburger in den 1970er Jahren
beim Jagdwaffenwerk im thürin*
gischen Suhl. 2001 erhielt Mittag
seinen Meisterbrief

fatalist
28.12.2013, 10:04
Bitte keine Spekulationen bzw. "Verschwörungstheorien" wegen dem fehlenden Wortprotokoll zur 2. Vernehmung von Temme. Ich bin gerade dabei das Protokoll zu schreiben. Aber hier ist tatsächlich der exakte Wortlaut wichtig, deswegen dauert es etwas länger. Nebenbei muss ich auch noch meine Brötchen verdienen, usw... Außerdem hab ich mir mal eine Weihnachtspause verordnet. Das Protokoll kommt. Versprochen! Aber vermutlich nicht mehr vor dem Jahreswechsel. Danke, aber das Fehlen bei NSU-Watch war gemeint. Das ist auffällig. Sehr sogar.

bernhard44
28.12.2013, 10:10
«Ein Toter repetiert nicht»
Interview mit Siegmund Mittag


Die mysteriöse zweite Patronenhülse im Wohnmobil von Uwe Mund*
los und Uwe Böhnhardt w eckt Zweifel an der These vom gemeinsa*
men Selbstmord. Ein Gespräch mit dem Waffenexperten und Büchsen-
macher-Meister Siegmund Mittag.

Das wussten wir schon.

Das ist die offizielle Erklärung durch ein BKA-Gutachten: Es geht doch!
Na wer´s glaubt...

Das wäre eine Möglichkeit, dass eine leere Hülse zu Beginn im Gewehr war, die vor dem 1. Schuss rausrepetiert wurde. Das hatte Moishe-C imo auch angedacht, diese Möglichkeit.


Dazu wäre die Meinung von KuK und Moishe interessant.

Die Frage ist halt diese, ob Mundlos AUCH einen Brustschuss hat, oder nur einen Mundschuss.
Das ist letztlich die entscheidende Frage überhaupt.

wenn der Standort (Auffindeort) des Wohnmobils nicht der Tatort (Tötungsort) ist, erklären sich einige merkwürdige Details, z.B. fand der Tod der beiden Uwes wirklich annähernd zeitgleich statt?! Daher sind konkrete Angaben über den genauen Todeszeitpunkt auch so wichtig, nur vermisse ich sie irgendwie.....

fatalist
28.12.2013, 10:19
«Tatort komplett abgeräumt»
Interview mit Dorothea Marx


Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos sollen am 4. November 2011 Selbst*
mord begangen haben. Die Polizei identifizierte die Toten in Rekordge*
schwindigkeit - interessierte sich aber nicht für die dritte Person bei
ihrem Wohnwagen.


Die deutschen Strafverfolgungsbehörden gehen
davon aus, dass der NSU lediglich aus drei
Personen bestand, ohne weitere Unterstützer,
vor allem ohne staatliche Helfer. W ie ist Ihr
Kenntnisstand nach über zwei Jahren Vorsitz im
thüringischen NSU-Untersuchungsausschuss?


Es gibt bisher keinen Beweis für weitere Unterstützer.
Allerdings ist es irreal, dass sich das Trio über zehn
Jahre ohne Unterstützer in der Illegalität halten konn*
te, ohne entdeckt zu werden. So äußerte der LKA-Ziel-
fahnder Sven Wunderlich schon 2001 die Vermutung
- dass eines der drei NSU-Mitglieder selbst für den
Verfassungsschutz gearbeitet haben müsse. Dieser
Verdacht ist aber im Untersuchungsbericht des frü*
heren Bundesrichters Gerhard Schäfer vom Mai 2011
vehement zurückgewiesen worden, und es wurde
nahegelegt, dass Wunderlich damit nur von seinem
eigenen Misserfolg bei der Fahndung nach dem Trio
ablenken wollte. Wunderlich wurde nach dem Ab*
schluss des Schäfer-Berichts sogar vorübergehend
aus der Zielfahndung des LKA entfernt.


Es häufen sich auch die Zweifel am Freitod
von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am 4.
November 2011 in Eisenach. Was ist Ihnen dazu
aufgefallen?

Es ist mir unverständlich, warum zwei Schwerver*
brecher, denen die Ermordung von zehn Menschen
angelastet wird, sich beim Herannahen von nur zwei
Polizisten gegenseitig umgebracht haben sollen. Es
gibt viele Seltsamkeiten an jenem Tag. Vor kurzem
sagte der Leitende Polizeidirektor in Gotha, Michael
Menzel, im Münchner NSU-Prozess aus. Er verwickel*
te sich an dem Punkt in Widersprüche, seit wann er
vermutet habe, dass es sich bei den Toten im Wohn*
mobil um Böhnhardt und Mundlos handeln könne.


Einmal sagte er, dass er die Vermisstenakte Mundlos
schon am Nachmittag des 4. November 2011 an die
Gerichtsmedizin gegeben habe. Erst nach mehrmali*
gem Nachfragen hat er sich korrigiert, dass sei wohl
doch erst am nächsten Tag passiert.


Ex-Geheimdienstler im Zwielicht

Menzel w ar mit als erster im Wohnwagen der
toten Uwes Als erstes war die Feuerwehr vor Ort, was auch selt*sam ist, denn es bestand zu dem Zeitpunkt ja noch keine Sicherheit, dass die Männer im Wohnwagen
nicht auf sie schießen.

Als ob da jemand gewusst hätte, dass sie schon
tot sind...

Dann ging Menzel rein. Er sagte, er sah eine Pistole
auf dem Gasherd des Wohnwagens liegen, die er
als Polizeiwaffe erkannte. Deswegen sei diese sehr
schnell untersucht und der im April 2007 in Heilbronn
ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter zugeord*
net worden. Aber auch wenn das stimmt, bedeutet
das keineswegs, dass damit die beiden Toten hät*
ten identifiziert werden können - zum damaligen
Zeitpunkt verband nichts die Heilbronner Bluttat mit
Böhnhardt und Mundlos.

Dann äußerte sich Menzel noch dazu, warum der Zugriff am 4. November 2011
überhaupt erfolgreich war: Da einige Wochen zuvor
eine Bank in Arnstadt überfallen worden sei, habe
man in der Folge Polizeikräfte besonders an Freitagen
massiert - der 4. November war ein Freitag -, weil an
diesem Wochentag Banküberfälle besonders häufig
seien...

Für mich sieht das so aus, als ob Menzel schon
vorab wusste, w er mit diesem Wohnwagen
durch die Gegend zog. Deswegen der schnelle
Zugriff, deswegen die schnelle Identifizierung
der Toten.

Erklärungsbedürftig ist auch ein Telefongespräch,
das Menzel wenige Stunden nach der Tat mit einem
ehemaligen Verfassungsschützer führte. Darin soll
er gedroht haben, der Angerufene solle sofort alle
Unterlagen zu Böhnhardt und Mundlos herausrücken,
ansonsten werde die Polizei eine Razzia bei ihm veran*
stalten. Warum ruft Menzel einen Geheimdienstmann
an, der aus dem Amt ausgeschieden ist?

Bei diesem ehemaligen Verfassungsschützer
handelt es sich um den V-Mann-Führer von Tino
Brandt, dem Chef des Thüringer Heimatschutzes
und damit Ziehvater des Trios. Ist gesichert,
dass dieses Gespräch stattgefunden hat?

Das Gespräch wird von beiden bestätigt, allerdings
soll es - entgegen ersten Angaben - nicht schon am
Nachmittag nach dem Auffinden der Toten stattge*
funden haben, sondern erst am nächsten Tag, als die
Identität der Toten kriminaltechnisch festgestellt war
Norbert Wiessner heisst der Hesse, der 2001 aus dem LfV Thüringen flog und dann zum LKA Erfurt kam.


Die dritte Person

Ein anderer ehemaliger Verfassungsschützer
hat mir erzählt, in diesem Telefonat habe Menzel
von dem V-Mann-Führer wissen wollen, wer der
dritte Mann im Wohnmobil gewesen sei, also der mögliche Mörder der beiden Uwes.


Menzel selbst sagte im Zschäpe-Prozess, Zeugen
hätten am Vormittag eine Frau am Wohnwagen be*
obachtet. Die Polizei sei den Hinweisen aber nicht
nachgegangen, weil sie sie nicht für relevant hielt.


Schließlich sei diese Person nicht nach, sondern schon
vor dem Auffinden der beiden Toten gesehen worden.


Für mich als Juristin ist noch etwas anderes auffällig:
Das Wohnmobil wurde von der Polizei schon relativ
kurz nach Auffinden der Leichen abtransportiert und
in einer weit entfernten Halle weiter auf Spuren un*
tersucht. Mir ist kein weiterer Fall bekannt, dass sozu*
sagen ein kompletter Tatort abgeräumt und auf einen
Tieflader verladen wird, bevor eine Spurensicherung
nicht abgeschlossen ist.


Die Polizei sagte, das sei nötig gewesen, wegen
der Gaffer.


Dieses Argument ist nicht stichhaltig. Bei anderen
Tötungsdelikten oder zum Beispiel tödlichen Ver*
kehrsunfällen gibt es auch Gaffer. Der Ort wird in der
Regel abgesperrt und Straßenverkehr oft auf Stunden
umgeleitet. Zum Schutz gegen Neugierige wird oft ein
Zelt oder eine Pavillonkonstruktion aufgestellt, die
den Ermittlern ungestörtes Arbeiten ermöglicht.
Die Marx ist gut. Kompliment :hi:



Verschwörungstheorie und -praxis


Hat der Thüringer Untersuchungsausschuss
schon eine Bestandsaufnahme zu den W ider*
sprüchen des 4. November 2011 vorgenommen?


Das kommt noch. Aber zunächst werden wir uns um
die ermordete Polizistin Michèle Kiesewetter küm*
mern, die aus Ostthüringen stammt. Ihr Onkel, eben*
falls ein Polizist, hat bekanntlich schon kurz danach
die damals völlig unverständliche, aber aus heutiger
Sicht überraschend hellsichtige Bemerkung gemacht,
der Tod seiner Nichte stehe in Zusammenhang mit
den «Dönermorden».


Da Sie so hartnäckig am Ball bleiben: Werden
Sie oft beschuldigt, eine Verschwörungstheore*
tikern zu sein?


Dann antworte ich immer: Eine Verschwörungstheorie
ist so lange eine Theorie, solange sie keine Praxis ist.


Hat das nicht zuerst Kevin Costner gesagt, nach*
dem er JFK gedreht hat?


Nein, der Satz ist von mir und Resultat der Erfahrun*
gen aus unserer bisherigen Arbeit. ■


Die dritte Person


Die These von der dritten Person
am Tatort Eisenach beschäftigte
auch den Bundestag. Die linke
Tageszeitung Junge Welt be*
richtete am 1. Dezember 2012:
«Gestern ab 16 Uhr trat der In*
nenausschuss des Bundestages
in geheimer Sitzung zusammen.
Ergebnisse der Sitzung lagen
bis Redaktionsschluss noch
nicht vor. Aus gut unterrichteten
Kreisen war allerdings zu hö*
ren, dass während der Sitzung
neue Erkenntnisse zum Tod von
Mundlos und Böhnhardt präsen*
tiert worden sein könnten. Es
sollen Hinweise vorliegen, dass
es sich „nicht um aufgesetz*
te Schüsse" gehandelt habe.
Wenn beide Terroristen durch
Distanzschüsse im Wohnmobil
zu Tode kamen, wäre eine drit*
te Person dafür verantwortlich.
Fremdeinwirkung war bisher of*
fiziell stets bestritten worden.» Der Thüringer PUA hat bisher am meisten aufgedeckt. Hoffentlich machen die so weiter.

fatalist
28.12.2013, 10:22
wenn der Standort (Auffindeort) des Wohnmobils nicht der Tatort (Tötungsort) ist, erklären sich einige merkwürdige Details, z.B. fand der Tod der beiden Uwes wirklich annähernd zeitgleich statt?! Daher sind konkrete Angaben über den genauen Todeszeitpunkt auch so wichtig, nur vermisse ich sie irgendwie..... Feuer und Wasser sind sehr gut, wenn man den Todeszeitpunkt verschleiern will.

Siehe Florian Heiligs Totenschein: Zwischen 20.30 und 9 Uhr oder so ähnlich steht da drauf.

Es fehlt ein Interview mit einem Schmauchspurenexperten, ob sich diese Schmauchspuren durch ein wenig Wasser abspülen lassen, und ob man so auch Fingerabdrücke von den Waffen (Pumpgun) bekommt...

bernhard44
28.12.2013, 10:24
Feuer und Wasser sind sehr gut, wenn man den Todeszeitpunkt verschleiern will.

Siehe Florian Heiligs Totenschein: Zwischen 20.30 und 9 Uhr oder so ähnlich steht da drauf.

Es fehlt ein Interview mit einem Schmauchspurenexperten, ob sich diese Schmauchspuren durch ein wenig Wasser abspülen lassen, und ob man so auch Fingerabdrücke von den Waffen (Pumpgun) bekommt...

in 12 Std. ist vieles möglich!

brain freeze
28.12.2013, 10:30
Ich glaube, es war moishe-c, der eine Betäubung vor Erschießung ins Spiel brachte, das würde den fehlenden Widerstand der Uwes, die ja ziemlich fit waren, erklären. Irgendeine Art von Betäubung halte ich auch für sehr wahrscheinlich.

fatalist
28.12.2013, 10:44
Abgefackelt. Aufgehängt. Ausgelöscht.


Das große NSU-Zeugensterben: Schon jetzt gibt es sechs angebliche
Selbstmorde - die zwei Hauptverdächtigen Uwe Mundlos und Uwe
Böhnhardt, der aussagewillige Florian Heilig und drei hohe Polizeibe*
amte aus Thüringen.


Seit über zwei Jahren beschäftigt die grausige
Mordserie, die mit dem Nationalsozialistischen
Untergrund verknüpft ist, die Öffentlichkeit. Im We*
sentlichen gibt es dazu zwei Theorien:

Die vorherrschende sieht die Schuld bei den drei Mitgliedern
des NSU - Beate Zschäpe, Uwe Böhnhardt und Uwe
Mundlos, mit weiteren Unterstützern aus der rechten
Szene.

Die kritische Lesart weist über das Trio und die
rechtsradikale Szene hinaus und nimmt ein Staats*
oder Geheimdienstkomplott an.

In dieser Perspektive sind die drei eher Werkzeuge, Bauernopfer oder sogar
Sündenböcke für andere Kreise.

Ein genaueres Bild würde man erst bekommen,
wenn auch Zeugen zu Wort kämen, die andere Ge*
schichten als die offizielle erzählen könnten. Doch
vermutlich werden wir diese andere Version der
Ereignisse niemals hören, weil diejenigen, die sie
aus eigenem Erfahren berichten könnten, nicht mehr
sprechen können: nicht die angeblichen NSU-Grün-
der Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos; nicht Florian
Heilig, der statt mit dem NSU mit einer anderen Un*
tergrundstruktur böse Bekanntschaft machen musste;

nicht Achim Koch und seine Mitstreiter beim LKA Thü*
ringen, die dem Terror auf der Spur waren, noch bevor
der erste Mord passiert ist. Sie alle können nicht
mehr aussagen, weil sie tot sind.

Selbstmord - oder
erselbstmordet? Eine Häufung von Zufällen - oder
geplante Zeugenbeseitigung?

Eisenach, 4. November 2011
An diesem Tag wurden die beiden angeblichen
Haupttäter des NSU, Uwe Böhnhardt und Uwe Mund*
los, erschossen in einem Wohnmobil in Stregda,
einem Ortsteil von Eisenach, aufgefunden. Michael
Menzel, Chef der Polizeidirektion Gotha, leitete den
Einsatz am Tatort.

Wie konnte es sein, dass er sich
nach eigenen Angaben schon am gleichen Abend
die Vermisstenakte von Uwe Mundlos kommen ließ
- obwohl zu diesem Zeitpunkt die Leichen noch nicht
identifiziert waren?

Woher wusste er, wer da mit zerfetztem Schädel aufgefunden worden war?
Gehörte er zu den Leuten, die seit dem Abtauchen der beiden
Uwes und ihrer Freundin Beate Zschäpe im Jahr 1998
immer über deren Aufenthaltsort Bescheid wussten
- und erklärt sich so die schnelle Identifizierung der
Leichen?

Die Widersprüche in der Selbstmordthese sind
jedenfalls gravierend. Die verwendete Waffe, eine
Pumpgun vom Typ Winchester, sowie die aufgefunde*
nen Patronenhülsen sprechen gegen Suizid

Die meisten Widersprüche würden sich auflösen,
wenn man nicht von zweifachem Selbstmord aus*
ginge, sondern von zweifachem Mord, begangen von
einer dritten Person im Caravan. Menzel bestritt dies
bei seinem Auftritt im Münchner NSU-Prozess im No*
vember 2013 vehement.

Dagegen steht seine eigene
Angabe, wonach Zeugen am Vormittag des 4. Novem
ber 2011 eine Frau am Wohnmobil gesehen hatten.

Tatsächlich gab es Berichte über eine Nummer 3 am
Tatort bereits wenige Tage nach dem Tod der beiden
Uwes. Die Bild-Zeitung schrieb am 7. November 2011 :
«Zeugen wollen einen dritten Mann gesehen haben,
der aus dem Fahrzeug flüchtete.» Wenige Tage später
hieß es selbst aus Polizeikreisen: «Einem Ermittler
zufolge deutet die Spurenlage in dem Wohnmobil, in
dem die Leichen der beiden gefunden wurden, nicht
unbedingt auf einen gemeinsamen Suizid hin.» (spie-
gel.de, 12.11.2011) Auch im Bundestag wurde diese
Spur debattiert Das ist jetzt dicht dran an @Nereus STASI-Verschwörung.



Stuttgart, 16. September 2013


An diesem Tag verbrannte der 21-jährige Florian
Heilig in seinem Auto in Stuttgart. Am gleichen Tag
hätte der junge Mann beim LKA über Hintergründe
des Mordes an der Polizistin Michèle Kiesewetter am
25. April 2007 in Heilbronn aussagen sollen.

Er hatte
bereits vor über zwei Jahren, als noch niemand vom
Nationalsozialistischen Untergrund sprach, über eine
terroristische Untergrundstruktur berichtet - nicht
den NSU, sondern die NSS, die Neoschutzstaffel.

Im Interview äußern die Eltern von Florian:
«Wir glauben nicht an Selbstmord», und sie tragen
zahlreiche Indizien dafür zusammen, dass ihr Sohn
umgebracht wurde. Besonders
wichtig sind ihre Hinweise auf frühere Mordversuche
an Florian und dessen Einblicke in eine aus unklarer
Quelle finanzierte Extremistentruppe

Thüringen, ab Frühsommer 2000


Während die genannten Todesfälle zumindest der
interessierten Öffentlichkeit schon bekannt waren,
ist das mysteriöse Ableben einiger wichtiger mit dem
NSU befasster Polizeioffiziere bisher nicht öffentlich
diskutiert worden.

Der Focus schrieb diesbezüglich über eine «erschreckende Häufung von Polizis-
ten-Selbstmorden» in Thüringen - freilich ohne einen
politischen Zusammenhang herzustellen. So sollen
im August 2001 innerhalb von vier Tagen gleich zwei
Spitzenbeamte Suizid begangen haben:


■ Kriminalkommissar Erwin Friese leitete die Ab-
hörtechnik des LKA und war in dieser Funktion mit
der Telefonüberwachung auch der rechtsradikalen
Szene betraut. Er wurde erschossen in der Toilette
seiner Behörde aufgefunden.


■ Achim Koch war Leiter der Einsatzgruppe ZEX ge*
wesen, die gegen Rechts ermittelte. Er hängte sich
im Keller seines Hauses auf, an einer Hundeleine.

«Für mein Dafürhalten ist das aufgrund der Tatsa*
che, dass er in dieser besonderen Position war,
Leiter dieser EG ZEX, (...) irgendwie ein Zeichen,
was dieser Mensch setzt», sagte sein LKA-Kollege
Mario Melzer vor dem Thüringer NSU-Untersu-
chungsausschuss. Kochs Abschiedsbrief wurde
unter Verschluss genommen. Auch der NSU-Unter-
suchungsausschuss des Bundestages bekam ihn
nicht zu sehen. Da gibt es noch mehr tote Polizisten, dazu habe ich weitere Infos bekommen.
Poste ich danach...


Zeugen weiter
gefährdet


Der Leiter der Zielfahndung des
Thüringer LKA, Jürgen Ihling, sei
zu dem Vater von Uwe Mund*
los gegangen und habe gesagt:
«Wir wissen sowieso, dass Ihr
Sohn für den Verfassungsschutz
arbeitet.» (Ihlings Mitarbeiter
Mario Melzer vor dem thüringi*
schen NSU-Untersuchungsaus-
schuss, 12.11.2012)


Melzer erklärte mehrfach, dass
er nach dem Auffliegen des
NSU-Trios im November 2011
innerhalb der Polizei verbal be*
droht wurde.


Auch der Nazi-Aussteiger Nick
Greger, der über Terroraktivitä*
ten des NSU-V-Mannes Piatto
aussagte, wurde mit Drohungen
eingeschüchtert, und zwar zu*
letzt Ende Oktober 2013 durch
LKA-Beamte aus Berlin Der "LKA-Fatzke" Melzer hat als kleiner KHM dem grossen LKA Thüringen auch ganz schön eingeschenkt, als er die Ermittlungspannen in mehreren PUA detailliert schilderte.

Würde mich nicht wundern, wenn Melzer der Report-Informant wäre, der LKA-Chef Jakstat ans Messer lieferte.
Ich hatte bislang auf Wunderlich getippt...

Aber entscheidend ist die Aussage von Prof Mundlos, dass das Verfahren bereits 2001 vorläufig eingestellt wurde. Das ist ein Hammer, Mundlos hat das schriftlich bekommen damals...

Th.R.
28.12.2013, 10:46
wenn der Standort (Auffindeort) des Wohnmobils nicht der Tatort (Tötungsort) ist, erklären sich einige merkwürdige Details, z.B. fand der Tod der beiden Uwes wirklich annähernd zeitgleich statt?! Daher sind konkrete Angaben über den genauen Todeszeitpunkt auch so wichtig, nur vermisse ich sie irgendwie.....


Der amerikanische Serienmörder und Auftragskiller der Mafia(Hitman), Richard Kuklinski, besser bekannt unter dem Namen "The Icemen", steckte seine Opfer teilweise 2 Jahre lang in eine Gefriertruhe. Dann erst schmiß er sie irgendwann, in einer Plastiktüte verpackt, in den Wald, wo sie dann langsam wieder aufzutauen begannen. Überführt wurde The Icemen unter anderem dadurch, dass man bei der Obduktion eines seiner Opfer Eispartikel im Inneren des Körpers fand, obwohl man es an einem warmen Sommertag im Wald fand. Da erst wurden die Gerichtsmediziner stutzig und begannen zu zweifeln, ob das Opfer nicht schon längere Zeit tot war, weil möglicherweise tiefgefroren.

Das Einfrieren tat Kuklinski nämlich, um den Todeszeitpunkt seiner Opfer zu verschleiern.

Kuklinski ist/war wirklich eine sehr interessante Figur. Wenn man den Angaben der Presse Glauben schenkt, hat er beinahe jede Methode des Tötens, auch des verdeckten Tötens, angewandt und perfektioniert. Dass es ihm möglich war, scheinbar unentdeckt mehrere Jahrzehnte hindurch töten zu können, und dass seine Opfer überwiegend Kriminelle und Verbrecher waren, könnte im Übrigen die Vermutung aufkommen lassen, dass Kuklinski nicht nur ein Auftragsmörder der Mafia, sondern möglicherweise auch ein Agent/Hitman des FBI war, der den Auftragsmörder der Mafia nur als Tarnung benutzt hat.


http://www.youtube.com/watch?v=_vn7Hz2PK7s

fatalist
28.12.2013, 10:54
Fortsetzung:


- Völlig unerwartet verstarb Ende Mai 2002 der erst 58-jährige Polizeiabteilungsleiter Klaus-Jürgen
Reimer, angeblich an Herzversagen. Er hatte im Juli
2000 darauf gedrängt, dass neben dem Landesamt
für Verfassungsschutz auch die Polizei «selbstän*
dige, alleinige Info-Beschaffung» betreiben solle
- ein Hinweis auf den Aufbau eigener V-Leute in
der Szene. Ex-Innenminister Willibald Böck (CDU)
orakelte, Reimer sei «nicht von ungefähr in dieser
Nacht gestorben». [Focus, 22/2002) Das Innenmi*
nisterium versicherte in einer Stellungnahme, für
Fremdverschulden liege kein Anhaltspunkt vor
- vorauseilendes Dementi einer Behauptung, die
niemand aufgestellt hatte Das ist so nicht richtig, denn die Polizei HATTE Informanten, und zwar eigene.
Der damalige Jenaer Kripo-Chef Schmidtmann sagte aus, dass bei der Razzia ein Beamter der VP-Führung dabei war.
Böhnhardts V-Mann Führer ???

Es ging wohl darum, dass der Polizei irgendwann 1999 oder 2000 das Führen eigener Informanten verboten wurde.



Die große Säuberung

Die mysteriösen Suizidfälle waren nur die Spitze
eines Eisberges. Der gesamte Thüringer Polizeiap*
parat muss ab Frühsommer des Jahres 2000 massiv
gesäubert worden sein, also kurz bevor die Serie
der sogenannten Dönermorde begann - und zwar zu
Lasten von Aufklärungs- und Ermittlungsarbeit in die
rechtsradikale Szene hinein. Mindestens ein Dutzend
fähige Kriminalisten wurden strafversetzt, alle Quel*
len im Neonazi-Milieu abgeschaltet. Das hieß: Freie
Bahn für Gewalttäter.

Der Schnitt fällt zeitlich zusammen mit dem Sturz
des damaligen Thüringer Verfassungsschutz-Chefs
Helmut Roewer Anfang Juni 2000. Der hatte sich
Vorhalten lassen müssen, dass die von ihm aufge*
baute V-Mann-Arbeit in der rechten Szene aus dem
Ruder gelaufen war, insbesondere Tino Brandt als gut
vergüteter Anführer des Thüringer Heimatschutzes,
dem auch das flüchtige Trio entstammte. Der Clou
war aber, dass die Ablösung Roewers nicht zur Ver*
stärkung, sondern zur Einstellung der Fahndung nach
den Untergetauchten führte. Anfang November 2000
soll Roewers Nachfolger Stefan Sippel eine Neuaus*
richtung des Verfassungsschutzes verkündet haben,
berichten Insider: Alle Quellen in der rechten Szene
wurden abgeschaltet. Unter Kuratel gestellt wurden
angeblich die bisher Verantwortlichen des Kampfes
gegen Rechts, namentlich der Leiter der Polizeidirek*
tion Jena, Frank Schnaubert, der ehemalige LKA-Chef
Egon Luthardt und der erwähnte Abteilungsleiter Rei*
mers, der dann, siehe oben, eines plötzlichen Todes
starb. Verfassungsschutz-Chef Sippel erhielt nach
Informationen aus Sicherheitskreisen von Innenmi*
nister Christian Köckert die Weisung, alle politisch
unzuverlässigen Mitarbeiter aus dem Amt zu entfer*
nen. Angeblich wurden etwa ein Dutzend Personen
gegen ihren Willen in andere Behörden abgeschoben.
Im Amt seien zahlreiche Akten aus den Vorjahren ver*
nichtet worden.

Statt nach rechts beginnt sich der Verfassungs*
schutz nun verstärkt auf den Kampf gegen Links aus*
zurichten, PDS inklusive. Und ausgerechnet V-Mann
Tino Brandt, über den Helmut Roewer gestolpert war,
wird wieder aktiviert: Im Frühsommer 2001 wird er
von Journalisten bei einem Treff mit seinem früheren
V-Mann-Führer Norbert Wiesner beobachtet. Der
soll sich bereits zuvor in seiner Dienststelle damit
gebrüstet haben, dass er sich «mit höchster Stelle»
abgestimmt habe, Brandt wieder anzuschalten. In der
anschließenden Aufarbeitung des Falls erklärt Sippel,
es habe sich lediglich um Nachsorgetreffs gehandelt.
Nachsorgetreffs? Auffällig ist, dass Wiesner just
am Todestag von Böhnhardt und Mundlos wieder
von sich reden machte. Der zuständige Ermittlungs*
leiter, der eingangs erwähnte Michael Menzel, rief
ihn erwiesenermaßen kurz nach dem Auffinden der
beiden Leichen an und verlangte nach Angaben aus
gewöhnlich gut unterrichteten Kreisen ultimativ den
Namen der dritten Person, die im Todes-Caravan ge*
sehen wurde. Dabei war Wiesner an jenem 4. Novem*
ber 2011 schon neun Jahre aus dem aktiven Dienst
ausgeschieden. Aber, wie heißt es so schön: Einmal
Geheimdienst, immer Geheimdienst. ■ Wo ist Zschäpe, das soll Wiessner von Menzel gefragt worden sein. Antwort: Frag Wohlleben. Am 4.11.2011

Darum sind die Telefondaten von Andre Eminger und von Ralf Wohlleben auch so wichtig.
Deren beider Handy wurde am 24.11.2011 beschlagnahmt und bei der Bundespolizei ausgelesen.
Die Daten sind angeblich unvollständig, die entscheidenden Tage fehlen...

bernhard44
28.12.2013, 11:30
Der amerikanische Serienmörder und Auftragskiller der Mafia(Hitman), Richard Kuklinski, besser bekannt unter dem Namen "The Icemen", steckte seine Opfer teilweise 2 Jahre lang in eine Gefriertruhe. Dann erst schmiß er sie irgendwann, in einer Plastiktüte verpackt, in den Wald, wo sie dann langsam wieder aufzutauen begannen. Überführt wurde The Icemen unter anderem dadurch, dass man bei der Obduktion eines seiner Opfer Eispartikel im Inneren des Körpers fand, obwohl man es an einem warmen Sommertag im Wald fand. Da erst wurden die Gerichtsmediziner stutzig und begannen zu zweifeln, ob das Opfer nicht schon längere Zeit tot war, weil möglicherweise tiefgefroren.

Das Einfrieren tat Kuklinski nämlich, um den Todeszeitpunkt seiner Opfer zu verschleiern.

Kuklinski ist/war wirklich eine sehr interessante Figur. Wenn man den Angaben der Presse Glauben schenkt, hat er beinahe jede Methode des Tötens, auch des verdeckten Tötens, angewandt und perfektioniert. Dass es ihm möglich war, scheinbar unentdeckt mehrere Jahrzehnte hindurch töten zu können, und dass seine Opfer überwiegend Kriminelle und Verbrecher waren, könnte im Übrigen die Vermutung aufkommen lassen, dass Kuklinski nicht nur ein Auftragsmörder der Mafia, sondern möglicherweise auch ein Agent/Hitman des FBI war, der den Auftragsmörder der Mafia nur als Tarnung benutzt hat.



im Falle des "Selbstmordes" von Tron (1998 Berlin Britzer-Garten) war es wohl auch so!

Ist hier aber "off topic", es gibt dazu einen Strang!

fatalist
28.12.2013, 11:31
Nutten schleusen aus Litauen, mit Hilfe der Polizei, das soll dem Polizeichef Reimer indirekt zum Tode verholfen haben.


Ein wichtiger Zeuge kann zur Aufhellung der morastigen Angelegenheit nicht mehr beitragen: Ex-Polizeichef Klaus-Jürgen Reimer starb in der Nacht zu Mittwoch im Alter von 58 Jahren an Herzversagen, wenige Tage nach Bekanntwerden der Affäre um seinen früheren Mitarbeiter. Ex-Innenminister Willibald Böck (CDU) orakelt denn auch, Reimer sei „nicht von ungefähr in dieser Nacht gestorben“.

Der plötzliche Tod des früheren Polizeichefs „erschüttert“ den Minister – gleichwohl dürfte diesen sein eigenes politisches Schicksal umtreiben. Sollten sich die Vorwürfe gegen Frank L. nicht erhärten lassen, geriete Köckert in Verdacht, die Affäre zu unterdrücken. Die Opposition positionierte sich bereits vergangenen Freitag. So bezichtigte ihn der SPD-Innenpolitiker Günter Pohl, die Missstände „vertuschen“ zu wollen.

Im Falle eines Ermittlungserfolgs aber droht dem Minister erst recht Ungemach. Ein Intimus: „Dann gnade uns Gott.“ http://www.focus.de/politik/deutschland/affaere-liebesdamen-aus-litauen_aid_203628.html

Ob das mit dem Trio aus Jena zu tun hat, das ist zweifelhaft... Danke an den Tippgeber :)


http://www.focus.de/politik/deutschland/affaere-hanseaten-in-wildost_aid_206273.html
Es gab da eine Freundin von Kiesewetters Onkel, mit der Kiesewetter in Urlaub war, 2006, und die dann einen anderen Polizisten??? heiratete, der Rechtsextreme in einer Sicherheitsfirma beschäftigte, ich bekomme das gerade nicht ganz auf die Reihe.

Der Focus-Artikel beinhaltet meiner Meinung nach diesen anderen Polizisten, der 2002 geschasst wurde und danach diese Sicherheitsfirma aufmachte.


Neben Frank L., der ins Polizeiverwaltungsamt versetzt wurde, durfte ein zweiter Rotlichtbeschuldigter seinen Schreibtisch räumen. Der Chef der Abteilung Organisierte Kriminalität in Jena, Steffen P., verstärkt jetzt die Verkehrspolizei Hermsdorf. Eine weitere Personalentscheidung betrifft Andre R., bis Freitag Mitglied jener Elitetruppe, die gegen Frank L. ermittelt: Weil er sich als Ex-Freund von L. outete und – dienstrechtlich verjährte – Ausflüge in Freudenhäuser zugab, muss der ambitionierte Kriminalkommissar ab heute Dienst bei der Schutzpolizei Erfurt schieben.


Auch hier geht es um diesen Frank L.
2003 war er suspendiert.


Aufgewühlt wurde die Angelegenheit bei Recherchen zur „Rotlicht-Affäre“. Der hauptbeschuldigte Milieu-Kriminalist Frank L. war von einem Kollegen belastet worden: L. habe im Herbst 2000 eine Untersuchung der Abteilung „Interne Ermittlungen“ behindert. Damals war L. Referent des – mittlerweile verstorbenen – Chefs der Polizeiabteilung, Klaus-Jürgen Reimer.

Für Reimer hatten die hauseigenen Fahnder am 14. September 2000 eine dreiseitige Vorlage verfasst. Darin schilderten sie den Verdacht, dass Polizisten Phantasie-Überstunden abrechneten.

Das brisante Dossier erreichte nie sein Ziel. André R., damals interner Ermittler, gab mittlerweile bei der Staatsanwaltschaft zu Protokoll, Reimers Mitarbeiter L. habe seinerzeit die Vernichtung der Notiz angeordnet und durchgesetzt. L. räumte ein, die Ermittler „gestoppt“ zu haben – angeblich mit dem Segen seiner Vorgesetzten. http://www.focus.de/politik/deutschland/affaere-domina-effekt_aid_195591.html

Interessant ist auch noch der Selbstmord des Kripo-Chefs von Nürnberg Mitte 2003.

der Freitod des Nürnberger Kripo-Chefs Jürgen Straub am vergangenen Freitag (wir berichteten). Der 59-Jährige hat in seiner Wohnung in Stein bei Nürnberg eine private Waffe gegen sich gerichtet. Auslöser der Tat war vermutlich eine schwere Erkrankung. Damit haben sich innerhalb einer Woche drei Beamte im Freistaat das Leben genommen. Erst Mitte vergangener Woche hatte sich ein 54 Jahre alter Nürnberger Polizeibeamter mit seiner Dienstwaffe erschossen http://www.merkur-online.de/lokales/regionen/durch-dienstwaffe-146965.html

Der nächste hochrangige Nürnberger Kripomann mit Selbstmord wurde von Wolfgang Geier erwähnt, aber nicht namentlich:


PUA-Protokoll 12, Seite 4

Wolfgang Geier:

"Nach Rücksprache mit dem Bayerischen Staatsministerium des Innern fand dann im April 2004 eine Besprechung im Bundeskriminalamt Wiesbaden statt, an der alle bisher beteiligten Dienststellen, also die Polizei in München, in Nürnberg, in Hamburg und in Rostock, teilnahmen. Von meiner Dienststelle nahm daran der bereits verstorbene Dezernatsleiter 1 und Herr Vögeler, der ja auch als Zeuge geladen ist, teil. Ergebnis dieser Besprechung war, dass das Bundeskriminalamt die Übernahme der Gesamtermittlungen ablehnte, jedoch auf der Grundlage eines von der Staatsanwaltschaft Nürnberg eingeleiteten Verfahrens wegen Bildung einer kriminellen Vereinigung - § 129 StGB - sogenannte ergänzende strukturelle Ermittlungen aufnahm."


Der tote Dezernatsleiter hieß Johann Schlüter.

Der war SOKO Chef "Halbmond", bevor daraus die BAO Bosporus wurde. Focus 2005:

Seit Jahren mordet ein Serienkiller quer durch die Republik und gibt der Sonderkommission der Polizei ein ums andere Mal ein Rätsel auf

Kriminaloberrat Johann Schlüter ist kein Freund von Spekulationen. Nur ungern benutzt der Nürnberger Chef der Sonderkommission Halbmond Vokabeln wie: „Kann sein, möglicherweise, vielleicht ...“ Seit fünf Jahren jagt der 49 Jahre alte Chefermittler einen Serienkiller, ohne ihm auch nur einen Tick näher gekommen zu sein. Tatzeugen, Fingerabdrücke, DNA, Faserrückstände – alles Fehlanzeige. „Die Spurenlage ist dünn. Wir wissen noch nicht einmal, ob es sich um einen oder mehrere Täter handelt“, sagt Schlüter. http://www.focus.de/politik/deutschland/verbrechen-visitenkarte-eines-moerders_aid_209988.html

Gestorben also am 04.09.2006 ....nur wodurch, das ist die Frage. Das wär doch was für den Elsässer, oder?


Präzise wie ein Uhrwerk geht der Todesschütze vor. „Das Opfer ist immer allein in seinem Geschäft, wenn der Täter zuschlägt.“ Am 9. Juni vormittags betrat der Pistolero die Dönerbude von Ismail Y., 50, im Nürnberger Stadtteil St. Peter. Ohne zu zögern, schoss er ihm in den Kopf, um sicherzugehen anschließend ins Herz. EINER, nicht 2.

Wo ist denn da die Armada der Zeugen gewesen, die 2 Uwes sah??? Auf Fahrrädern???
Beate Keller, wo bist Du denn????

http://www.odmp.info/mod/polizei/index.php?site=details&id=1592

fatalist
28.12.2013, 11:37
Fakt ist, dass die Polizei in Thüringen IMMER eigene Spitzel hatte, ob das nun erlaubt war oder nicht.


Neonazi-Spitzel in der Polizei: V-Person wurde in Jena angeworbenvon Ludwig Kendzia und Axel Hemmerling
Die Thüringer Polizei hat entgegen bisheriger Darstellung in der rechtsextremistischen Szene Informanten geführt und bezahlt. Wie MDR THÜRINGEN herausgefunden hat, ist zwischen 2005 und 2006 in Jena ein Rechtsextremist als so genannte "Vertrauens-Person" (VP) angeworben worden. http://www.mdr.de/thueringen/rechtsextremismus_vmann100.html

Da diese Spitzel bezahlt werden mussten und bezahlt wurden, müssen diese Geldmittel irgend woher gekommen sein, also muss es dazu einen Haushaltstitel gegeben haben. Gedeckt vom Ministerium.

Auch hier Dank an den Link-Übermittler :)

fatalist
28.12.2013, 11:48
Der Focus-Artikel zur Dönermordserie ist sehr interessant, 20.5.2005, also 5 Tage nach Boulgarides Tod und 2 Wochen nach Yasars Erschiessung in Nürnberg. Keine Zeugen. Kein Schalldämpfer.


Vor einem Jahr wurde sein Arbeitsplatz wegrationalisiert. Die Ehe zerbrach, eine neue Frau trat in sein Leben. Theodoros B. wollte die Scheidung. Beruflich ging es wieder bergauf. Erst vor drei Wochen eröffnete er mit einem deutschen Partner einen schnell florierenden Schlüsseldienst in München.

Alle zehn Minuten halten vor seinem Geschäft die Busse der Linien 53 und 133. So auch, als die Todesschüsse fielen. Oberstaatsanwalt Boie: „Womöglich hat einer der Fahrgäste den Mörder sogar gesehen.“ Es wäre vielleicht der lang erhoffte Durchbruch in einer mysteriösen Mordserie.

KILLERWERKZEUG

Der Profi benutzte bei den sieben Mordtaten eine tschechische Selbstladepistole vom Typ Ceska
Die Handfeuerwaffe mit dem Kaliber 7,65 Millimeter ist für ihre hohe Feuergeschwindigkeit bekannt Es gab keine "einzigartigen Spuren auf den Hülsenböden". Das ist eine BKA-Erfindung. Niemand ausser dem BKA hat das jemals erwähnt.

fatalist
28.12.2013, 11:55
Florian Heilig, in ###edit### Auftrag ermordet

28. Dezember 2013 von ki11erbee (http://killerbeesagt.wordpress.com/author/ki11erbee/)

.
http://killerbeesagt.files.wordpress.com/2013/12/florian-heilig.jpg?w=500&h=293 (http://killerbeesagt.files.wordpress.com/2013/12/florian-heilig.jpg)
.
Florian Heilig wurde am 16. September 2013 ermordet. Sein Auto wurde gesprengt und er (oder seine Leiche) ist darin verbrannt.

http://killerbeesagt.wordpress.com/2013/12/28/florian-heilig-in-merkels-auftrag-ermordet/

:appl:

Delao
28.12.2013, 13:19
Es gab keine "einzigartigen Spuren auf den Hülsenböden". Das ist eine BKA-Erfindung. Niemand ausser dem BKA hat das jemals erwähnt.
Die Frage ist, ob diese Unterschiede wirklich so einzigartig sind, oder ob das erst gar nicht groß aufgefallen ist, und sich das erst bei näherer Untersuchung als Unterschied herausstellte. Es wäre auch denkbar, dass da ein Unterschied aufgefallen ist, aber man damit erst mal nichts anfangen konnte, und es somit keine Erwähnung fand.

Allerdings, warum sollten die Schweizer Waffen ein anderes Abbild an den Hülsenböden hinterlassen?

fatalist
28.12.2013, 13:26
Die Frage ist, ob diese Unterschiede wirklich so einzigartig sind, oder ob das erst gar nicht groß aufgefallen ist, und sich das erst bei näherer Untersuchung als Unterschied herausstellte. Es wäre auch denkbar, dass da ein Unterschied aufgefallen ist, aber man damit erst mal nichts anfangen konnte, und es somit keine Erwähnung fand.

Allerdings, warum sollten die Schweizer Waffen ein anderes Abbild an den Hülsenböden hinterlassen? Das ist halt die Frage.

Bei der 2. Serie mit 5 Morden gab es nur 2 oder 3 Hülsen insgesamt, die Analyse steht sowieso auf schmaler Grundlage.

Ebenso ist wichtig, dass die Hülsen abgeschliffen waren, um die Herkunft zu verschleiern.
Daher die Frage: Hat Dienstmunition eine besondere Kennung am Hülsenboden???

brain freeze
28.12.2013, 13:44
Sorry Leute, aber um bei den Polizistenselbstmorden ein bißchen seriös zu bleiben, müßte man schon Vergleichszahlen haben. Also Häufigkeiten von Suiziden innerhalb der Berufs- und Altersgruppe, Tätigkeitsumfeld, Privatsituation, Gesundheitszustand, Berücksichtigung der Behördenstruktur usw. Sonst kann man im VT-Vollrausch leicht den Blick fürs Wesentliche verlieren. Sackgassen gibt es auch so schon genug.

fatalist
28.12.2013, 14:02
Sorry Leute, aber um bei den Polizistenselbstmorden ein bißchen seriös zu bleiben, müßte man schon Vergleichszahlen haben. Also Häufigkeiten von Suiziden innerhalb der Berufs- und Altersgruppe, Tätigkeitsumfeld, Privatsituation, Gesundheitszustand, Berücksichtigung der Behördenstruktur usw. Sonst kann man im VT-Vollrausch leicht den Blick fürs Wesentliche verlieren. Sackgassen gibt es auch so schon genug. Der Einwand ist berechtigt. Einer von den 3 bei Compact benannten Fälle hatte wohl eher mit der Rotlicht-Affäre zu tun.

In Bayern erschiessen sich pro Jahr 11 Polizisten oder so. Dazu stand was in dem Link "Münchner Merkur" von heute, den ich gebracht hatte. Müsste man aber nochmals kontrollieren...

fatalist
28.12.2013, 16:37
https://pbs.twimg.com/profile_images/1466402875/tw_11235881_1311887189_normal.jpg
PreussischerAnzeiger @PreussischerA

Florian Heilig, in Merkels Auftrag ermordet

14 minutes ago zieht Kreise...
http://www.preussischer-anzeiger.de/2013/12/florian-heilig-in-merkels-auftrag-ermordet/

Der Anzeiger hat mehr "Follower" als Holger Schmidt von der ARD, der "Terrorismus-Experte".

fatalist
28.12.2013, 17:06
SPD-Abgeordnete bedauert Interview für rechtspopulistisches Magazin

27.12.2013 - 19:27 UhrErfurt. Die Vorsitzende des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses, Dorothea Marx (SPD), hat sich für ein Interview im umstrittenen Magazin Compact entschuldigt.
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/SPD-Abgeordnete-bedauert-Interview-fuer-rechtspopulistisches-Magazin-609223222

Es geht los, Elsässer wird zum NAZI gestempelt???


"Es lag und liegt mir fern, irgendwelche kruden rechtspopulistischen Thesen zu unterstützen", teilte
Marx am Freitag in Erfurt mit. Die Antworten würden sich inhaltlich nicht von dem unterscheiden, was sie anderen Journalisten schon gesagt habe, betonte sie.

Marx hatte nach eigenen Angaben dem Herausgeber des Magazins, Jürgen Elsässer, das Interview gegeben. "Das kann man naiv oder blauäugig nennen, aber das Kind ist jetzt in den Brunnen gefallen. Es tut mir leid", sagte sie der Nachrichtenagentur dpa. Sie versprach, sich künftig genauer über Medien zu informieren, die "Äußerungen von mir publizieren wollen".

Die Linken-Abgeordnete Katharina König hatte Marx scharf kritisiert. Dem Magazin ein Interview zu geben, sei politisch gefährlich. Noch gefährlicher sei es allerdings, wenn dies durch ein Mitglied des Thüringer Untersuchungsausschusses geschehe. Das Blatt verharmlose rechte Gewalt und negiere, dass Neonazis eine tödliche Gefahr seien, sagte sie. Die Schuld an den NSU-Morden werde dabei allein dem Staat und dessen Geheimdiensten zugeschoben.
27.12.13 / dpa Die Abonnentenzahl von Compact dürfte sich deutlich erhöhen. :))

Nette Kommentare dort:


Ro
Die verfassungsfeindlichen Angriffe dieser unseligen Frau König gegen Rede- und Pressefreiheit sind unerträglich! Der berühmte linksintellektuelle Noam Chomski, selbst Jude, verlangt Redefreiheit sogar für Holocaustleugner! Da hat diese Frau Marx also inhaltlich nichts political uncorrectes gesagt, aber sie hat es der falschen Zeitung gesagt. Da verstehe noch einer die Welt. Wie anders soll man sich denn sonst bitte mit anderen Meinungen austauschen als durch Meinungsaustausch? Besonders skurril wird das ganze dadurch, dass es sich diesmal nicht um das übliche Bashing von König und Konsorten gegen die Junge Freiheit handelt, sondern gegen die Gazette des Kommunisten Jürgen Elsässer, des Islamisten (deutscher Abstammung) Andreas Abu Bakr Rieger und des Honnecker-Enkel Peter Feist Verlegers Kai Homilius. Man muss die drei nicht mögen (ich mag sie auch nicht), aber sie bereichern die intellektuelle Szene Deutschlands ungemein. Und sie sind definitiv nicht rechts. Aber sie stehen auf Kriegsfuß mit dem Neuen Deutschland. Und nicht auf der Linie der Moskauer Genossen zu stehen hatte so manch aufrechten Kommunisten, von Sozialdemokraten ganz zu schweigen, 1945 gleich wieder ins KZ, Pardon Speziallager, gebracht. – @Dorothea Marx: Sie haben gar nichts zu bedauern!! Bestenfalls haben Sie sich bei allen verfassungstreuen Deutschen zu entschuldigen, dass sie sich für das Grundrecht auf Rede- und Pressefreiheit entschuldigt haben.

fatalist
28.12.2013, 17:19
Werbung für Compact auch im Focus
http://www.focus.de/regional/erfurt/extremismus-spd-abgeordnete-bedauert-interview-fuer-rechtspopulistisches-magazin_id_3507446.html


Extremismus
SPD-Abgeordnete bedauert Interview für rechtspopulistisches Magazin

fatalist
28.12.2013, 17:48
Im Februar 2001 schreibt Zielfahnder Sven Wunderlich seinen berühmten Vermerk, dass das Trio vom Verfassungsschutz beschützt werde. Dieser Vermerk geht auch an die Staatsanwaltschaft Gera, schlägt Wellen bis in die Ministerien (Innen und Justiz).

Die Zielfahndung stellt die Fahndung ein, übergibt im August die Akten an eine andere Abteilung.
Vor Anfang 2002 passiert gar nichts, dann beschäftigt sich Kleimann damit, notgedrungen.

Aussage Prof Mundlos:


Er habe 1998 einen Rechtsanwalt eingeschaltet, der sich an die Staatsanwaltschaft Gera gewandt habe, der wiederum kein Lebenszeichen von den dreien bekannt gewesen sei. Und dann sei 2001 ein Schreiben über die vorläufige Einstellung des Verfahrens erfolgt. http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-69-verhandlungstag-18-dezember-2013/

Das passt alles zusammen.
Die endgültige Einstellung war im Juni 2003, pro Forma, verjährungsfristig gesehen, aber 2001 war die Fahndung vorbei.

Danach hätte das Trio auftauchen können. Wenigstens Mundlos und Zschäpe.

brain freeze
28.12.2013, 17:54
Thüringens Innenminister zur Zeit der Operation Rennsteig und des Abtauchens der Drei, 1998, war Richard Dewes -> SPD, Große Koalition (so wie heute auch). Das hatte Frau Marx wohl für einen Moment vergessen.

brain freeze
28.12.2013, 21:31
Noch zu den politischen Verantworlichkeiten in Thüringen.

Wenn die Thüringer Polizei (Menzel) in den Eisenacher Showdown des 4. November 2011 eingebunden war (unabhängig von Umfang und "Planungstiefe"), stellt sich die Frage nach der Weisungsstruktur.

Innenminister Thüringens war zu diesem Zeitpunkt Jörg Geibert (CDU). Geibert allerdings war einer der wenigen Politiker in Verantwortung, die zumindest phasenweise an echter Aufklärung interessiert waren. Geibert war derjenige, der ungeschwärzte LfV-Akten nach Berlin schickte und dafür Prügel bezog: http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89932543.html

Man muß wissen, daß das operative Geschäft der Administration meist nicht vom Minister, sondern vom Staatssekretär ausgeübt wird. Thüringer Innenstaatssekretär war und ist Bernhard Rieder (CDU). Der Bursche ist, neben LKA-Chef Jakstat, schon etwas interessanter:
http://www.thueringen.de/th3/tim/staatssekretaer/


• seit März 2003 Abteilungsleiter Staats- und Verwaltungsrecht, Verfassungsschutz im Thüringer Innenministerium; bis 2008 zugleich zuständig für Brand- und Katastrophenschutz sowie Rettungswesen

• seit 08.12.2010 Staatssekretär im Thüringer Innenministerium

Das heißt noch nichts, aber man sollte es wissen ... als mögliches Puzzleteil für 4/11.

nachdenkerin
29.12.2013, 01:23
Du meinst Familie Heilig?

Wahrscheinlich ist es Zufall, dass diese Person dengleichen Nachnahmen wie Florian hatte.

Nach den zwei Stefan Apels glaub ich alles.


Was das mit H. auf sich hat, stand ja schon im Forum, wußte ich selber nicht. Aber das nachfolgende ist auch interessant.


Die Verdächtigen - und genau das scheint ein politisches Problem darzustellen - stammen zum Teil aus dem Milieu der Landfahrer, gehören also den Gruppen der Sinti und Roma an (dazu später mehr)……… Wenige Wochen nach dem Mord und Mordversuch meldete sich ein Informant aus der Szene der Landfahrer bei der Staatsanwaltschaft Heilbronn und gab an zu wissen, wer das Attentat auf der Theresienwiese begangen habe. Das blutige Verbrechen sei demnach von einem Mann mit Spitznamen „Chico" und einer unbekannten Frau ausgeführt worden. Der Informant, ein in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart Stammheim einsitzender Häftling, der ebenfalls den Landfahrern angehört, berichtete davon, die Frau und „Chico" hätten zum Zeitpunkt des Auftauchens des Streifenwagens gestohlenen Schmuck an Schausteller verkaufen wollen, die auf dem Veranstaltungsplatz gerade das Heilbronner Frühlingsfest aufbauten…..Buch "Was die Öffentlichkeit nicht wissen soll", S. 145

Im PUA-Bericht wird das vollkommen verschwiegen. Es wird so dargestellt, dass es überhaupt keine Anhaltspunkte gab, nur weil sie eben Roma und Sintis sind, wurden sie verdächtigt.


Der Ausschuss hat sich auch für die Frage interessiert, inwieweit es eine Entschuldigung bei den von den Ermittlungen betroffenen Angehörigen der Minderheiten Sinti und Roma gegeben hat. Dazu hat der Zeuge Meyer-Manoras angegeben: „Mir ist natürlich schon klar, dass gerade die Sinti und Roma, die wie keine andere Bevölkerungsgruppe Diskriminierungen alltäglich erleiden müssen, und zwar nicht nur in Deutschland, sondern in Ungarn, in Rumänien usw., und zwar in sehr heftiger Form - - Wenn die sich durch die Ermittlungen kriminalisiert fühlen, habe ich dafür Verständnis, und wenn sie das auch medial zum Ausdruck bringen, habe ich dafür auch volles Verständnis…..PUA-Bericht S. 644


V. Zentralrat Deutscher Sinti und Roma

Wegen öffentlicher Äußerungen im Zusammenhang mit den Ermittlungen im Mordfall Kiesewetter (Zweiter Teil: G.V, S. 642) haben sich die Obleute am 12. September 2012 mit dem Vorsitzenden des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma Romani Rose getroffen. Herr Rose hat vorgetragen, die Minderheit der Sinti und Roma werde im Zusammenhang mit Kriminalität häufig unter Generalverdacht gestellt. Dies sei auch im Fall Kiesewetter geschehen. Damals sei geäußert worden, es gebe „eine heiße Spur ins Zigeunermilieu“. In einem solchen Fall erwarte er eine öffentliche Erklärung der Behörden.PUA-Bericht S. 67

nachdenkerin
29.12.2013, 02:11
Temme hat beim 41. VT ausgesagt, dass seine Kontakte zu seiner Quelle am Todestag Yozgat erst 2012 Thema wurden, vorher habe man ihn nie deshalb befragt.

Wenn das stimmt, dass die hessische Polizei das Thema "Telefongespräche mit Quellen" 2006 gar nicht angesprochen hat nach Temmes Verhaftung 2 Wochen nach der Tat, dann frage ich mich, wo das BKA das 2012 auf einmal her hatte. Die Polizei wird 2006 die Telefonkontakte Temmes gesichert haben, und aus der schriftlichen Befragung der Quellen (indirekt durch das LFV) müsste sich ergeben haben, worüber Benjamin Gärtner mit Temme sprach, und ob es auch Anrufkontakte mit den 5 islamischen Quellen gab.

http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-41-verhandlungstag-1-oktober-2013/




Nach dem 4. November 2011 führte die Polizei einen Abgleich der Telekommunikationsverbindungsdaten der Quelle aus dem rechten Spektrum durch. Hierbei wurde festgestellt, dass um 16.11 Uhr ein Telefonat zwischen der Außenstelle des LfV Hessen in Kassel (vermutlich von Andreas Temme) und dieser Quelle stattgefunden hat. Nach den Angaben der Staatsanwaltschaft Kassel im Abgabebericht vom 4. Januar 2012 sei dieser Abgleich zum Zeitpunkt der Einstellung des Verfahrens gegen Andreas Temme am 18. Januar 2007 noch nicht möglich gewesen, da die Massendaten zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung gestanden hätten.

Außerdem traf sich Andreas Temme am 6. April 2006 etwa zwischen 12.30 Uhr und 15 Uhr mit einer anderen Quelle aus dem islamistischen Bereich, mit der er vermutlich am Vormittag zwei Telefongespräche geführt hatte.PUA-Bericht S. 623

moishe c
29.12.2013, 02:40
«Ein Toter repetiert nicht»
Interview mit Siegmund Mittag


Die mysteriöse zweite Patronenhülse im Wohnmobil von Uwe Mund*
los und Uwe Böhnhardt w eckt Zweifel an der These vom gemeinsa*
men Selbstmord. Ein Gespräch mit dem Waffenexperten und Büchsen-
macher-Meister Siegmund Mittag.

Das wussten wir schon.

Das ist die offizielle Erklärung durch ein BKA-Gutachten: Es geht doch!
Na wer´s glaubt...

Das wäre eine Möglichkeit, dass eine leere Hülse zu Beginn im Gewehr war, die vor dem 1. Schuss rausrepetiert wurde. Das hatte Moishe-C imo auch angedacht, diese Möglichkeit.


Dazu wäre die Meinung von KuK und Moishe interessant.

Die Frage ist halt diese, ob Mundlos AUCH einen Brustschuss hat, oder nur einen Mundschuss.
Das ist letztlich die entscheidende Frage überhaupt.

Ich bin auf den Herrn Mittag schon mal eingegangen.

Mittag macht m.E. dann einen Fehler, wenn er das "normale" Verhalten von zivilen Sportschützen auf dem Schießstand mit dem Umgang von Profis mit ihren Einsatzwaffen in jeder Nuance 1:1 gleichsetzt oder darauf überträgt!

Ich gebe mal ein Beispiel:

Der normale Sportschütze kommt mit ungeladener Waffe zum Schießstand - das schreiben die rechtlichen Regelungen so vor.
Auf dem Schießstand lädt er die Waffe, schießt ... bis ihm der Zeigefinger weh tut :sark: ... und dann entlädt er die Waffe - sofern noch Patronen in der Waffe sein sollten (Patronenlager, Magazin), packt Waffe und Munition in abschließbare Behälter und fährt frohen Mutes nach Hause!

Irgendein behördlicher Waffenträger geht während des Dienstes zu einem Kurztraining.
Er kommt mit geladener Waffe im Holster auf den Schießstand. Dort entnimmt er das Magazin und entlädt die Patrone aus dem Patronenlager.
Dann verschießt er drei geladene Magazine. Dann macht er eine kurze Reinigung der Waffe mit bereitliegenden Utensilien.
Und jetzt steckt er das Dienstmagazin wieder in die Waffe, lädt fertig, entspannt den Hammer, steckt die Waffe ins Holster und nimmt seinen normalen Dienst wieder auf.

Ich hoffe, es bemerkt jeder den Unterschied zwischen dem Verhalten des Sportschützen und dem des behördlichen Waffenträgers!!!

Und Mittag legt jetzt bei seiner Einschätzung der Situation das Verhalten eines Sportschützen - das durch die gesetzlichen Regelungen so vorgeschrieben wird!!! - für die Waffe und den Umgang mit ihr durch Profis (oder von mir aus Kriminelle) zu Grunde!
Dabei sind Gesetze für privaten Umgang mit Waffen hier völlig belanglos! Für den dienstlichen Waffenträger gelten die Regeln nicht und der Kriminelle hält sich nicht dran!

Und nun soll mir der Herr Mittag mal erklären, woher er weiß, wie ein sagen wir mal "Spezialagent", der im Dienst eine Repetierflinte führt - geladen und zugriffsbereit und trallala - diese seine Waffe führt?

Ich habe das schon mal ganz genau erklärt! Warum und weshalb und wieso!

Also NOCHMAL: ein Sportschütze MUSS mit seiner Waffe ganz anders umgehen - rechtlich vorgeschrieben! - als ein dienstlicher Waffenträger mit seiner Waffe umgehen DARF, MUSS (Dienstvorschriften) oder WIRD (entsprechend seinen Erfahrungen, den von ihm erwarteten Einsatzbedingungen usw.)!

Ich habe auch schonmal geschrieben: die zwei Hülsen auf dem Boden für sich alleine betrachtet BEWEISSEN WEDER Mord NOCH Selbstmord!
Erst wenn man WEISS!!!, was sich im PATRONENLAGER der Flinte befand, kann man ABSCHLIESSEND SAGEN, WAS passiert sein MUSS!

1. Wenn im Patronenlager eine zum abgefeuerten Projektil passende LEERE Patronenhülse war (plus Abfeuermechanismus "abgeschlagen"!), würde DIESER Aspekt (Achtung, es gibt ja noch ein paar andere Aspekte!) zur Theorie "Selbstmord" passen, ihr also NICHT WIDERSPRECHEN!!!

2. wenn das Patronenlager leer war (und auch das Röhrenmagazin der Flinte leer war!!!) oder

3. wenn im Patronenlager eine funktionsfähige Patrone steckte,

dann würden DIESE BEIDEN Alternativen hier in diesem Fall - Uwe Mundlos mit weggeschossenem Hirn! - BEWEISEN, daß EINE DRITTE Person geschossen hat!!!

Die Erwähnung, was ein Wildschwein bei Herz-/Kammerschuß vielleicht noch alles macht, ist Unfug! Und wer das trotzdem anführt, dem möchte ich antworten "es hat noch nie eine Sau mit Herz-/Kammerschuß eine Flinte repetiert"! :sark:

Bzgl. der Frage, ob Munition für Behörden spezielle Bodenstempel trägt, ja, kann sein!

ABER bei dem allgemein geringen behördlichen Bedarf an Patronen des Kalibers 7,65 Br. bezweifle ich, ob es eine spezielle Fertigung für Behörden (oder Militär) in diesem Kaliber gibt. Soweit Behörden dieses Kaliber verschießen, dürften diese Patronen aus der normalen zivilen Fertigung - mit den zivilen Bodenstempeln der Hersteller - stammen!

fatalist
29.12.2013, 03:58
Bzgl. der Frage, ob Munition für Behörden spezielle Bodenstempel trägt, ja, kann sein!

ABER bei dem allgemein geringen behördlichen Bedarf an Patronen des Kalibers 7,65 Br. bezweifle ich, ob es eine spezielle Fertigung für Behörden (oder Militär) in diesem Kaliber gibt. Soweit Behörden dieses Kaliber verschießen, dürften diese Patronen aus der normalen zivilen Fertigung - mit den zivilen Bodenstempeln der Hersteller - stammen! Es muss ja keine BRD-Behördenmunition gewesen sein...

fatalist
29.12.2013, 04:07
Im PUA-Bericht wird das vollkommen verschwiegen. Es wird so dargestellt, dass es überhaupt keine Anhaltspunkte gab, nur weil sie eben Roma und Sintis sind, wurden sie verdächtigt. Die Zigeuner nahe des Tatortes haben alle nichts gesehen, nichts gehört und nichts gesagt. 2 laute Schüsse aus Weltkriegspistolen, aber nix gehört. 2 Polizisten werden aus dem Streifenwagen gezogen, beklaut, aber nix gesehen...

Das mit dem Vorwürfe erheben, diese gespielte Empörung, das haben die Zigeuner von den Juden gelernt. Zentralrats-Gehabe, schlimm dass es funktioniert...

fatalist
29.12.2013, 04:13
PUA-Bericht S. 623


Nach dem 4. November 2011 führte die Polizei einen Abgleich der Telekommunikationsverbindungsdaten der Quelle aus dem rechten Spektrum durch. Hierbei wurde festgestellt, dass um 16.11 Uhr ein Telefonat zwischen der Außenstelle des LfV Hessen in Kassel (vermutlich von Andreas Temme) und dieser Quelle stattgefunden hat. Nach den Angaben der Staatsanwaltschaft Kassel im Abgabebericht vom 4. Januar 2012 sei dieser Abgleich zum Zeitpunkt der Einstellung des Verfahrens gegen Andreas Temme am 18. Januar 2007 noch nicht möglich gewesen, da die Massendaten zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Verfügung gestanden hätten.

Außerdem traf sich Andreas Temme am 6. April 2006 etwa zwischen 12.30 Uhr und 15 Uhr mit einer anderen Quelle aus dem islamistischen Bereich, mit der er vermutlich am Vormittag zwei Telefongespräche geführt hatte. Das ist Blödsinn. Welche Telefondaten aus 2006 konnten 2011 geprüft werden, die 2007 nicht zur Verfügung standen?

Die Temme/Gärtner-Geschichte ist eine nachträglich erfundene.
Die Antifa samt Nebenklage ist auch drauf reingefallen.

Man hat der Öffentlichkeit diesen "Brocken" Neonazi-V-Mann hingeworfen, und daran würgt sie noch immer herum.

fatalist
29.12.2013, 04:42
08.11.2011: Zschäpe stellt sich
11.11.2011: Die Ceska wird in Zwickau verkündet, nebst Bekenner-Paulchen-Videos.
13.11.2011: Holger Gerlach wird verhaftet
18.11.2011: Die Leichen der Uwes werden freigegeben

21.11.2011: Innenausschuss-Sitzung mit Range, Ziercke usw in Berlin.

Innenausschuss 5
[58. Sitzung am 21.11.2011 - Nichtöffentliche Sitzung]

Ziercke erzählt:

dass wir über 40 Anträge bei Providern gestellt haben, was die Mobiltelefone angeht, insbesondere der zwei Verstorbenen, aber auch der Einsitzenden, was die E-Mail-Accounts angeht. Sechs Provider haben uns schon gesagt: Alles ist gelöscht. -Da können wir nichts weiter machen. Auch bei den E-Mail-Accounts kommen wir wahrscheinlich nicht weiter. Elf haben geantwortet, wobei wir auswerten müssen. Einer bietet etwas von 14 Tagen an, der andere etwas von zwei Monaten oder von drei Monaten; esist also ein buntes Bild. 23 Anfragen sind noch unbeantwortet. Das betraf 12 Verdächtige des NSU.

Uwe&Uwe (tot)
Zschäpe, Gerlach (in Haft)
Eminger, Wohlleben (noch nicht in Haft)

Es betraf nicht Carsten Schultze (auf den kam man erst im Jan 2012 nach der Grossrazzia bei Libau, Werner, Starke, Andreas Schulz)

Wer sind die anderen 6 NSU-Leute, die man auf dem Schirm hatte?


Dr. Hans-Peter Friedrich, Bundesminister des Innern: Vielen Dank. - Herr Vorsitzender! Liebe Kolleginnen und Kollegen!

Leider hat sich im Laufe der letzten Woche herausgestellt, dass sich unsere ersten Ermittlungen zur Struktur der Terrorzelle, bei denen wir noch von drei Beteiligten ausgingen - die beiden Männer, die ums Leben gekommen sind, und die Frau, die jetzt in Haft sitzt und bislang noch nicht aussagt -, nicht bestätigt haben. Inzwischen gibt es ein ganzes Dutzend Beschuldigter.

Einen Tag später wird der Bundestag den Opfern des NSU sein Beileid aussprechen.

Man muss sich klarmachen, dass man nach dieser nicht öffentlichen Sitzung sich endgültig auf das Trio als NSU festlegte. Ohne jeden Beweis. Einfach so.


Wir werden durch die Aussage von Frau Zschäpe sicherlich noch einiges erfahren Ach wirklich, Herr Friedrich?

fatalist
29.12.2013, 04:59
echte falsche Papiere:

Ziercke erzählt... Seite 6


das Thema „legal illegale Papiere“. Wir haben hier die vielleicht auch für Sie interessante Information, vor allem für diejenigen, die gleich schon am Anfang im Grunde eine Verurteilung des Verfassungsschutzes vorgenommen hatten, dass es tatsächlich einen Passantrag bei einer Passbehörde in Sachsen gegeben hat. Der Antrag ist inzwischen gefunden worden. Es ist ein echter Pass ausgestellt worden. Nur, die Person, die sich diesen Pass hat ausstellen lassen, hat einen gefälschten Personalausweis vorgelegt, hat auch eine Unterschrift gefälscht und hat es verstanden, weil sie ähnlich aussah wie die Person, um die es im eigentlichen Sinne geht, hier ein Lichtbild unterzuschieben. Also, in einem echten Pass befindet sich das falsche Lichtbild mit einer gefälschten Unterschrift. Das hat aus unserer Bewertung bisher mit dem Verfassungsschutz nichts zu tun. Ist das eine geile Räuberpistole oder nicht?

Warum sollte jemand einen Pass für sich beantragen, dazu ein Foto eines ihm ähnlich sehenden Uwes verwenden, aber einen gefälschten BPA vorlegen? Warum muss er die Unterschrift fälschen?

Das macht keinen Sinn.

Das fiel auch den Abgeordneten auf, weshalb Ziercke nachlegen musste. Seite 48:


Frau Zschäpe hat keine Tarnpapiere erhalten. Das habe ich nicht gesagt. Ich habe von jemandem gesprochen - das ist einervon den beiden, die ums Leben gekommen sind -, dass eine dieser Personen nach Passantrag einen echten Pass von einem
Passamt bekommen hat und dass es ihm gelungen war, sein Lichtbild, das des Täters, in diesen Pass hineinzubringen. Das heißt, den
Pass hat jemand anders beantragt. Später ist dann dieses Lichtbild dort hineingebracht worden. Das habe ich gesagt. Von Frau
Zschäpe habe ich nicht gesprochen.


(Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS
90/DIE GRÜNEN): Nachdem der
Ausweis ausgestellt worden ist?)


- Nein, selbstverständlich nach dem Antrag. -Wie gesagt, habe ich in dem Zusammenhang
auch nicht von Frau Zschäpe gesprochen Man erkennt die Lügen recht deutlich, Ziercke erzählt Blödsinn.

Einer der Uwes hatte "echte falsche Papiere".

(Kleimann, 2002, Chemnitz, Überprüfung von Zschäpe und Böhnhardt, keine Treffer, "entweder waren sie es nicht, oder man hat gründlich gearbeitet und ihnen eine neue Identität gegeben", haskala.de)

Seite 50:


Vorsitzender Wolfgang Bosbach: Frau Kolbe bittet noch um Beantwortung der
Frage, woher der gefälschte Personalausweis zur Erlangung des Passes kam.


Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: Wir haben uns jetzt erst einmal mit dem Pass beschäftigt, um festzustellen: Ist er echt, oder ist er nicht echt?
Diese Ermittlungen laufen im Einzelnen noch. Das kann ich noch nicht sagen. Der Täter ist ja tot. Er kann also nichts mehr dazu
sagen. Der eiert rum, weil er Lügen erzählt.

fatalist
29.12.2013, 05:14
Das Geeier mit der Obduktion.
"Russ in der Lunge"

3 Tage zuvor waren die Leichen freigegeben worden, am 24.11. werden sie erneut beschlagnahmt, am 28.11. erneut obduziert werden.

Seite 6:

Jörg Ziercke...

Wir haben im Hinblick auf erste Feststellungen im Wohnwagen die Informationen, dass bei dem einen Täter in der Lunge keine Rußpartikelchen gefunden worden sind, bei dem anderen ja, was mit hoher Wahrscheinlichkeit darauf hindeutet, dass der eine den anderen zuerst erschossen hat, dann den Brand gelegt hat und dann sich selbst erschossen hat. So ist jedenfalls der hypothetische Ablauf durch die Kriminalisten im Moment vom Stand her.

Wir haben im Wohnmobil die Dienstwaffen der Polizeibeamten vom Polizistenmord in Heilbronn gefunden - das wird gleich noch
eine Rolle spielen -, und wir haben Tatwaffen zu einem Raubüberfall, wo ein Bankangestellter angeschossen worden ist, festgestellt 2006 Zwickau-Eckersbach, Bauchschuss eines "fickerigen Einzeltäters, der ohne Beute floh".

Der "Selbstmord-Tathergang" ist eine Hypothese.

Seite 34, wieder Ziercke:


Darüber hinaus: Tod in dem Wohnmobil.
Wir haben eine Waffe gefunden, die tatsächlich eingesetzt worden ist. Daraus ergibt sich im Grunde zwangsläufig, wenn der eine mit einem aufgesetzten Schuss stirbt und der andere sich in den Mund schießt, dass man dann im Grunde rekonstruieren muss. Dazwischen muss noch ein Brand gelegt worden sein. Deshalb hatte ich gesagt: In dem einen Fall haben wir bei der Obduktion Ruß in der Lunge gefunden und in dem anderen Fall nicht. Daraus ergibt sich dann im Grunde die Abfolge, wer wen Das stimmt nicht: 1. hat die Winchester Pumpgun weder Fingerabdrücke noch haben die Uwes Schmauchspuren an den Händen
2. gab es keinen AUFGESETZTEN Schuss, sondern einen "relativen Nahschuss".

Aber mal lesen, wie sie rumeiern, sehr erhellend:


(Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wer hat als Letzter gelebt?)


- Es war mir klar, dass Sie das so fragen. Ich kann das mit absoluter Sicherheit nicht sagen; denn das sagt auch der Obduktionsbericht in der Form nicht. Es kann letztlich nur eine Rekonstruktion sein.


Vorsitzender Wolfgang Bosbach: Aber einer hat doch Rußpartikel in den Lungen gehabt.


(Zuruf: Wer hatte denn Rußpartikel? - Dr. Konstantin von Notz(BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Dann muss ich das im Spiegel lesen, Herr Ziercke!)


Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: Entschuldigen Sie bitte; ich habe doch eben ausführlich dargestellt, wie das Obduktionsergebnis im Kern aussieht. Wenn ich den Namen nicht sage, dann möchte ich hier keinen falschen Eindruck erwecken, als wenn das eine Erkenntnis des Bundeskriminalamtes sei. Ich weiß auch nicht, welche Relevanz das für Sie hat, dass Sie sich jetzt so echauffieren.


(Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN): Dann sagen Sie es halt, wenn es keine Relevanz hat!)


- Ich verstehe nicht ganz, was Sie jetzt von mir wollen.


(Dr. Konstantin von Notz (BÜNDNIS90/DIE GRÜNEN): Den Namen, Herr Ziercke!)


- Ich kann Ihnen den im Moment nicht sagen. Das habe ich doch gerade gesagt. Also wo ist da das Problem?


Vorsitzender Wolfgang Bosbach: Bevor wir jetzt herumraten - das dauert zehn Minuten -, Herr Range.


Harald Range, Generalbundesanwalt: Ich denke, das kann man sagen. Nach dem bisherigen Ergebnis der Obduktion ist es so, dass Herr Mundlos Herrn Böhnhardt erschossen hat und dann sich selbst gerichtet hat.


Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: Nach dem bisherigen Ergebnis.

Harald Range, Generalbundesanwalt: So wie es dargestellt ist. Gut; das kann man ja schlussfolgern. Warum nicht?


Vorsitzender Wolfgang Bosbach: Herr Ziercke, Sie sind dran.


Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: Ich weiß nicht, was das jetzt für eine Erkenntnis bringt. Aber das mag ja dahingestellt sein. Es ist okay. So ein Herumgeeier haben nur Lügner nötig. Ist ja peinlich.

Glaubt etwa Jörg Ziercke, Chef des BKA, selbst nicht an das Obduktionsergebnis???

fatalist
29.12.2013, 05:34
Verschickte "Bekennervideos":

Am 5.11. sollen 6 Videos versendet worden sein, die am 6.11. in Leipzig (Schkeuditz) gestempelt wurden. Das ist BGH und Anklage.
Insgesamt wurden 14 Videos versendet, davon 2 per Boten: Nürnberg und Saarbrücken. DNA-freie Videos...

Am 21.11. waren die aber noch immer nicht alle gefunden ;)

Seite 6:


Darüber hinaus haben wir versandfertige DVDs gefunden mit diesem 15-Minuten-Video, wo die Ceska-Mordserie, der Polizistenmord, der Fahrradbombenanschlag und der Sprengsatz auf das iranische Lebensmittelgeschäft dargestellt werden. Inzwischen haben wir acht solcher CDs, die in den Versand gekommen sind, detektieren können.

Es kann sein, dass es noch weitere gibt. Wir haben im Brandschutz eine weitere CD gefunden, wo „Fortsetzungs-CD“ draufsteht. Sie ist allerdings so stark beschädigt, dass die Auswertung dazu derzeit noch andauert. Die Postlaufzeiten sind ein Skandal...
wochenlang kommt nix an ;)

Zu den 3 Tatortfotos der Mörder, aufgenommen bei den ersten 3 Morden.
Seite 48:


Jörg Ziercke, Präsident des Bundeskriminalamtes: Ich teile aber natürlich Ihre Bewertung, dass es sehr professionell hergestellt ist, mit Sequenzen aus einem bekannten Film, mit Sequenzen aus Fernsehberichterstattung, aber auch mit eigenen
Fotos, die man am Tatort gemacht hat.

Drei Bilder sind dabei, wo die Täter im Grunde genommen die Leiche fotografiert haben müssen. Das wissen wir, weil die Einblutungen zu dem Zeitpunkt, als die Leute erschossen worden sind, noch nicht so stark waren wie zu dem Zeitpunkt, als die Polizei kam und die Tatortaufnahmen gemacht hat.


An diesem Unterschied kann man das durchaus erkennen Das riecht nach Photoshop...

Heute geht die Geschichte anders: Bei Simsek lag das Opfer im Lieferwagen, die Polizei machte Fotos erst "draussen".

Man hat dabei vergessen, einen bereits pensionierten Polizisten zu briefen, denn der sagte vor Gericht aus, dass nicht der Auffinder (ein Sanitäter, der Blumen kaufen wollte, Witwe Simsek dankte ihm vor Gericht) zusammen mit ihm den Simsek aus dem Sprinter barg, sondern erst der später eintreffende Notarzt das machte. ZUVOR wurden von der Polizei bereits Bilder von Simsek IM TRANSPORTER gemacht.

Auch gut lügen will gelernt sein... vor allem darf man niemanden vergessen. :fuck:

fatalist
29.12.2013, 05:42
Für @nachdenkerin die Sache mit "Beziehungstat Kiesewetter".
Die hinkt eh hinterher, das arme Ding ;)

Dafür bekam Ziercke mächtig Ärger, ein Shitstorm regelrecht, weil an der Story GAR NICHTS stimmte.

Seiten 6,7:


Was die Gesamtzahl der Personen angeht, sind es, wie gesagt, im Moment zwölf.Wir warten jetzt auf die entsprechende Auswertung der Unterlagen, was die Vorratsdatenspeicher angeht, um dann in die weiteren Ermittlungen noch tiefer einsteigen zu können.


Im Hinblick auf den Mord an der jungen Polizistin in Heilbronn, der ja eigentlich in das Schema so gar nicht hineinpasste und wo
von Anfang an die Frage war: „Was kann man daraus für eine Hypothese entwickeln?“, zeigt sich eine erstaunliche Veränderung. Wir gehen inzwischen davon aus, dass es sich hier um ein Beziehungsdelikt handeln könnte, ein Beziehungsdelikt, das darauf zurückzuführen ist, dass 2007 im Umfeld der Familie der jungen Polizistin eine Gaststätte angemietet werden sollte, man aber nicht zum Zuge kam, sondern dass einer unserer jetzt Beschuldigten diese Gaststätte gemietet hat, um dort seine rechtsradikale Szene zu empfangen. Hauptsächlich wurde dieses Lokal für solche Szenetreffs benutzt.


Das weitere Interessante ist, dass in der Zeit von 2001 bis 2003 die junge Polizistin -vielleicht war sie damals noch nicht Polizistin;
das weiß ich jetzt nicht - direkt gegenüber dieser Adresse des Vereins gewohnt hat und dass derjenige aus der Familie der jungen
Polizistin, der ursprünglich diese Gaststätte anmieten wollte, dann später einen Koch eingestellt hat, der genau den Geburtsnamen der Frau trägt, die jetzt in Haft ist. Das sind Zufälligkeiten, wo man sich wirklich fragen muss, wie das zustande gekommen ist.


Der Pächter hiess also Wohlleben,
der Koch hiess Apel (Zschäpes Geburtsname)
und Kiesewetter wohnte gegenüber.

Stimmt nicht ganz, denn:

der Pächter hiess David Feiler (Schwager von Wohlleben, Stecher der Zschäpe angeblich)
der Koch "Apel" wurde niemals ermittelt
und Kiesewetter wohnte nicht mal in der Nähe.

Die Qualität der BKA-Ermittlungen ist beeindruckend :crazy:

fatalist
29.12.2013, 05:59
Spass hatten sie am 21.11.2011 auch im Innenausschuss.
Seite 9: RAZZIA 26.1.98
Sippel, TLFV erzählt.


Das Vorliegen eines Haftgrundes wurde von der Staatsanwaltschaft zu diesem Zeitpunkt nicht gesehen.Der Durchsuchungsbeschluss wurde schließlich am 26. Januar 1998 vollstreckt. Böhnhardt setzte sich, nachdem ihm die Maßnahme eröffnet worden war, in seinen Pkw und fuhr davon.


(Lachen bei Abgeordneten aller Fraktionen)


In der im Komplex an der Kläranlage gelegenen Garage fanden sich dann im Verlauf der Durchsuchung unter anderem vier vorbereitete Rohrbomben mit etwa 1,4 Kilogramm TNT. Daraufhin wurde noch am Vormittag des 26. Januar von der Staatsanwaltschaft Gera die Festnahme von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe sowie die Durchsuchung aller ihnen zuzuordnenden Objekte wegen Gefahr im Verzug angeordnet.
Es ist nicht klar, warum die "Bombengarage" erst am 13.2.1998 an die Medien gegeben wurde, und erst am 21.2.98 Bilder der 3 Flüchtigen in der Zeitung standen.

Seite 10: Sippel (TLFV-Präsident)


Am 3. Februar wurden das Bundesamt und die Landesämter für Verfassungsschutz über den gegen Mundlos und Böhnhardt gerichteten Tatverdacht unterrichtet. Im Nachgang wurden Lichtbilder des abgetauchten Trios übermittelt. Auch der Bundesnachrichtendienst und das Amt für den Militärischen Abschirmdienst waren einbezogen. Hallo, das war doch "Zschäpes Garage"??? Warum fehlt Zschäpe???

Und warum wurde die gesamte Republik einbezogen, aber die Öffentlichkeit erst viel später?


Thomas Sippel, Präsident des Thüringer Landesamtes für Verfassungsschutz:
Herr Vorsitzender, die Frage kann ich Ihnen nicht beantworten, weil der Verfassungsschutz bei dieser Vollstreckung der Maßnahme nicht zugegen war.

Wer war dann der VP-Führer bei der Razzia?


Zum Tag der Garagenrazzia ergänzt er noch, dass ein Beamter der VP-Führung (Vertrauensperson-Führung) aus Jena involviert gewesen sei. Damaliger Kripo Chef Jena, Schmidtmann, im Thüringer PUA.
http://haskala.de/2013/06/06/ticker-zum-untersuchungsausschuss-am-6-juni-in-erfurt/


Wessen V-Mann-Führer war das???
Zschäpes??? Böhnhardts???

Warum sorgte Zschäpe mit ihrer "7 Jahre Knast"-Horrorstory am 26.1.98 dafür, dass auch Mundlos untertauchte?

Woher hatte sie das???

fatalist
29.12.2013, 06:26
Zu Holger Gerlach, Seite 11 ff. NDS-Verfassungsschutz


In diesem Vermerk aus Thüringen wurde uns mitgeteilt, dass das damalige Landesamt für Verfassungsschutz Niedersachsen im Jahre 1999 einmal aus Thüringen gebeten worden war, Herrn Gerlach im August 1999 zu observieren. Die Niedersachsen hatten längst alles vernichtet, die News kam aus Thüringen...


denn nach unserem Observationsbericht aus dem August 1999 war das Ziel der Observation, festzustellen, ob Holger Gerlach oder ein aus Jena zugereister Rechtsextremist, der also extra deswegen nach Hannover kommen sollte, Kontakt zu einem dritten Rechtsextremisten aufnehmen und die Suche nach einem Quartier, wie es in unserem Observationsbericht von 1999 heißt: die Suche nach einem Quartier für die drei gesuchten Rechtsterroristen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe mit organisieren - - Das war Ralf Wohlleben, der aus Jena, und der 3. war Thorsten Heise.

1998 berichtete Piatto von "Südafrika", Pass von Antje Probst für Zschäpe,
1998 haben wir die Andre Kapke Passbesorgungs-Story, wo die Pässe aus dem Auto von Tino Brandt gestohlen worden sein sollen,
und 1998 haben wir Brehme und Kapke bei Nordbruch in Südafrika zu Gast.

1999 war das alles offensichtlich "tot", und Wohlleben fuhr zu Gerlach, um zusammen mit Thorsten Heise neue Pläne zu schmieden?

Kann es sein, dass die Rechten den VS ganz kräftig verarschten???
(siehe Tom Turner, der sagte 1997 aus, dass JEDER wusste, dass Tino Brandt Spitzel sei, Staatsanwalt Schulz wusste das ebenso)


Zu diesem Zeitpunkt, so musste ich erkennen, war also bereits bekannt, dass Holger Gerlach ein Unterstützer der drei gesuchten Rechtsterroristen hätte sein können Mann o Mann, was sind die schlau... Gerlach wurde vermutlich 13 Jahre lang überwacht, ebenso wie Wohlleben und Kapke.

TLFV-Sippel, Seite 10


Die in Thüringen verbliebenen ehemaligen Angehörigen der Sektion Jena, Ralf W. und André K., sind noch immer im rechtsextremistischen Milieu aktiv und stehen weiter unter Beobachtung. 3 Tage später, am 24.11., wurde Eminger per GSG 9 festgenommen, der "Bekennervideo-Macher", und Ralf Wohllebens Handy wurde beschlagnahmt, er selbst aber erst am 29.11. verhaftet. Weil Gerlach die Waffenübergabe (einer nie gefundenen Waffe!!!) am 25.11. beim Verhör brachte, wurde Wohlleben hops genommen. Seine Handydaten sind ebenso "geheim und unvollständig" wie die von Andre Eminger...

fatalist
29.12.2013, 06:58
Unterstützer, Fahrzeug-Ausleihen etc.
Seite 5, BKA Ziercke:


Also, wir sind schon bei zwölf Personen, die bisher in diesem Milieu für uns eine Rolle spielen, die entweder als Fluchthelfer, Ende der 90er-Jahre oder später als Passbeschaffer, Beschaffer von Bahncards, von EC-Karten, von Geburtsurkunden, als Anbieter von Wohnwagen, von Pkw, als Vermieter von Wohnungen, als Kontakthersteller bei Wohnungsanmietungen oder eventuell als Anbieter von Wohnmobilen, wie schon gesagt, als Hersteller und Designer von DVDs, für Mediendigitalisierung eine Rolle spielen, oder Personen, die das eigene Konto für Zahlungen der Tätergruppe zur Verfügung gestellt haben. Wir wissen inzwischen von 30 Anmietungen von Wohnmobilen, die weit überwiegend im Zusammenhang mit den skizzierten Tatorten stehen.

Entscheidend ist hier Holger Gerlach, der 30.000 Euro im Bankschliessfach hatte, auch für die Fahrzeuganmietungen. Die sollen mit seinem FS und seinem Pass (mit Foto Böhnhardt???) angemietet worden sein.


Eine Schlüsselstelle zum Verständnis, wie die NSU-Story gestrickt wurde: Seite 36, Ziercke.


Das Wohnmobil in Heilbronn - Sie hatten von Gerlach als Anmieter gesprochen -: Es war im ersten „Angriff“ - in Anführungsstrichen; Ermittlungsangriff - so, dass eine Zeugin gesagt hat: Ja, ich erkenne ihn wieder. - Beim zweiten Mal hat sie gesagt: Ich bin nicht ganz sicher. - Beim dritten Mal hat der Sohn dann gesagt: Nein, das ist er nicht; das ist ein anderer, nämlich einer von den beiden, die jetzt ums Leben gekommen sind. - Dann hat sie sich mit einem Mal mit ihrem Sohn darauf verständigt: Ja, das ist ja der, der da jetzt ums Leben gekommen ist. -So weit auch einmal zur Qualität von Zeugenaussagen. Deshalb bin ich sehr vorsichtig, dann auch Namen hier zu nennen. Das ist also "Wohnmobil Heilbronn, Vermieter Alexander Horn aus Chemnitz".
Der war vor Gericht als Zeuge geladen und sagte, er sei am Tattag Mord Kiesewetter in Heilbronn (Nähe) gewesen, ein Wohnmobil anschauen...

Seine Frau und sein Sohn waren nicht als Zeugen geladen, obwohl doch die -laut Ziercke- Böhnhardt/Gerlach erkannt haben wollen...

Jetzt kommt das Entscheidende: Das sagte Ziercke am 21.11.2011.
4 Tage später wurde Holger Gerlach beim Verhör in der JVA Köln (25.11.) VORGEWORFEN, Gerlach selbst habe das Heilbronner Womo ausgeliehen, der Vermieter habe ihn eindeutig identifiziert.

13.11.2013, HPF:

Holger Gerlach blufften die Ermittler am 25.11.2011 im Verhör damit, er selbst habe das Womo ausgeliehen, der Vermieter habe ihn erkannt.

Daraufhin kam er mit der 2001/2002 übergebenen Waffe. Das wurde so vor Gericht gesagt. Ist auch die Aktenlage. 1. wurde Wohlleben dann am 29.11. deshalb verhaftet und sitzt bis heute, und 2. war das ein verbotener Bluff.

Und 3. muss das mit Gerlach vor dem Verhör so abgesprochen worden sein: Belaste Wohlleben, dann bist Du raus. Diese Waffe wurde NIE gefunden.

Dafür gibt es ein schwerwiegendes Indiz: Den Augenzeugenbericht aus dem Verhandlungssaal, der hier mehrfach eingestellt wurde:


In seiner VN am 25.11.11 wird HG in der Kölner JVA vorgehalten, er habe das 2007 im Zusammenhang mit dem Heilbronner Mord aufgefallene WoMo SELBST angemietet. Dies hätten Zeugenbefragungen in der Verleihfirma eindeutig ergeben. HG redet sich raus, windet sich.

Von selbst berichtet er dann von der Waffenübergabe 2001. Die Waffe war vorher nie ein Thema in den VN. Spannend: Da es die Niederschrift einer Bandaufnahme ist - auch bei dieser VN ist Hachmeister die ganze Zeit dabei - wird deutlich, dass HG das Thema von sich aus anspricht. Die Beamten und der StA des GBA reagieren erkennbar verdutzt ... Der Deal wurde geschlossen, bevor das Tonband eingeschaltet wurde: Belaste Wohlleben, dann bist Du raus.

4 Tage später wurde Wohlleben verhaftet. Sein Handy hatte man am 24.11. konfisziert, aber nach Gerlachs GEKAUFTER AUSSAGE am 25.11. wurde Wohlleben am 29.11.2011 verhaftet.

Das BKA hat sich schwerster Verfehlungen schuldig gemacht, in Tatgemeinschaft mit der BAW Rechtsbeugung etc begangen, um die NSU-Märchenstory zu produzieren.

Die gehören alle eingesperrt.

fatalist
29.12.2013, 08:09
echte falsche Papiere:

Da der Pass (mit dem falschen BPA beantragt) in Sachsen beantragt wurde, kann es nicht Holger Gerlach mit einem Böhnhardt-Foto gewesen sein, denn Gerlach wohnte damals schon in Niedersachsen. Gerlachs Pässe sind von 2001 und von 2011. Ebenso wie die Führerscheine zeigen sie das Foto von Gerlach "im Böhnhardt-Style" ?!?

Die "echten falschen Papiere" hatte also Mundlos.

Ziercke:


Passantrag bei einer Passbehörde in Sachsen


Ich habe von jemandem gesprochen - das ist einer von den beiden, die ums Leben gekommen sind -, dass eine dieser Personen nach Passantrag einen echten Pass von einem Passamt bekommen hat und dass es ihm gelungen war, sein Lichtbild, das des Täters, in diesen Pass hineinzubringen. Das heißt, den Pass hat jemand anders beantragt. Später [nach Antragstellung, aber vor Abholung des Passes] ist dann dieses Lichtbild dort hineingebracht worden. Das habe ich gesagt.
Nur, die Person, die sich diesen Pass hat ausstellen lassen, hat einen gefälschten Personalausweis vorgelegt, hat auch eine Unterschrift gefälscht und hat es verstanden, weil sie ähnlich aussah wie die Person, um die es im eigentlichen Sinne geht, hier ein Lichtbild unterzuschieben. Also, in einem echten Pass befindet sich das falsche Lichtbild mit einer gefälschten Unterschrift.


Mich verwirrt das.

Was haben die Medien daraus gemacht?


Innenminister Friedrich: Es gibt neue Erkenntnisse - Schon wieder Panne aufgeflogen: Killer-Nazis erschlichen sich falsche Papiere

http://www.bild.de/politik/inland/nsu/behoerdenpanne-killer-trio-erschlich-sich-neue-papiere-21139324.bild.html


Nach BILD-Informationen manipulierten Uwe Mundlos († 38), Uwe Böhnhardt († 34) und Beate Zschäpe (36, in Haft) einen Reisepass, der auf einen anderen Namen lautete: Sie fügten Lichtbild und Unterschrift von Mundlos ein. Mit dieser Fälschung täuschte das Trio einen Sachbearbeiter auf einem Meldeamt und erschlich sich so einen echten Reisepass BILD ist doof. Wozu sollte Mundlos Unterschrift in einen Pass, der auf einen anderen Namen lautete???

Mit diesem Pass konnte Mundlos ungehindert reisen.
Böhnhardt konnte mit Gerlachs Pass ungehindert reisen.
Zschäpe blieb daheim in der Polenzstrasse (Aussagen der Nachbarn)

Angeblich lautete Mundlos Pass mit Mundlos Foto auf Max-Florian Burkhardt.
Wo ist dieser Zeuge vor Gericht geladen, warum kennt den niemand?

Warum nahm man zur Beantragung einen gefälschten BPA?
Brauchte man keine Geburtsurkunde?

btw. Es ist bekannt, dass Geheimdienste sich der Identität echter lebender Personen bedienen, mit deren Pass Agenten reisen. So war das beim Mossad-Mord im Hotel in Dubai: Da wurden auch deutsche Papiere lebender Deutscher verwendet. Gab ziemlich Ärger deshalb.

Wollte man durch die Legende "gefälschter BPA" den Burkhardt aus der NSU-Geschichte raushalten?
Für wen arbeitet(e) Max Florian Burkhardt???

nachdenkerin
29.12.2013, 09:13
Protokoll 69. Verhandlungstag – 18. Dezember 2013

Zeuge: Prof. Dr. Siegfried Mundlos, Vater von Uwe Mundlos
http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-69-verhandlungstag-18-dezember-2013/


Prof Mundlos hat sich glänzend geschlagen, da war viel mehr als "Sie kleiner Klugsch..." zu Götzl.
Die interessanten Aussagen wurden aber nicht in den Medien gebracht.
Dreckspresse.


Böhnhardt und Mundlos betraten unberechtigt das Gelände der Polizeidirektion (PD) Jena, wo sie Aufzeichnungen von Polizeifahrzeugen fertigten. Bei der Festnahme leistete Mundlos Widerstand. Außerhalb des Geländes warteten in einem Fahrzeug Ander Kapke und Robert Henck. Im Fahrzeug befanden sich eine Schreckschusspistole und ein Gotcha-Gewehr.
Es wurde ein Ermittlungsverfahren wegen Hausfriedensbruch gem. § 123 StGB eingeleitet.Schäfer-Gutachten S. 49


Die „Art Psychoterror“ habe dann dazu geführt, dass André K. und Uwe Böhnhardt auf den Hof der Polizei in Jena gegangen seien und sich Zivilfahrzeuge notiert hätten. Die beiden seien dann geschnappt und reingezogen worden und hätten „Hiebe“ bekommen. http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-69-verhandlungstag-18-dezember-2013/

Wie reingezogen? Hier fehlt etwas.

fatalist
29.12.2013, 09:19
echte falsche Papiere:

Selber Tag, 21.11.2011, FAZ:


Nach Angaben aus dem Bundeskriminalamt verfügte einer der Haupttäter tatsächlich – wie anfangs berichtet, dann aber dementiert – über einen echten Reisepass, der jedoch falsche Angaben enthielt. Es sei ein Pass mit dem echten Foto von Mundlos gefunden worden, der offenbar mit korrektem Formular, aber falschen Angaben auf einen anderen Namen lautend bei einer Passbehörde beantragt und ausgestellt worden sei. Wie es dazu kommen konnte, werde noch geklärt. Die Gruppe habe möglicherweise einen Sachbearbeiter auf einem Meldeamt getäuscht und sich „echte“ Ausweispapiere erschlichen. http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/rechtsextremismus/zwickauer-terrorzelle-ermordete-michele-kiesewetter-kein-zufallsopfer-11536675.html

Ziercke erzählte also die 2. Version im Innenausschuss, nachdem zuerst dementiert worden war, dass es echte falsche Papiere gab.


Nach Informationen des Tagesspiegels konnte ein Mitglied des NSU, Uwe Mundlos, über eine sächsische Meldebehörde an einen falschen Reisepass herankommen. Die Meldebehörde habe auf der Basis eines ebenfalls gefälschten Personalausweises einen so genannten legalen illegalen Reisepass ausgestellt, hieß es aus Sicherheitskreisen.

Dabei handelt es sich um ein echtes Dokument aus der Bundesdruckerei, das mit einem falschen Foto und einer falschen Unterschrift versehen wurde. Aus ermittlungstaktischen Gründen wollten Sicherheitsexperten keine weiteren Details nennen. http://www.tagesspiegel.de/politik/neonazis-behoerde-stellte-falschen-pass-fuer-uwe-mundlos-aus/5885012.html

Wo ist das Foto dieses Passes???



Max-Florian B. (33)
Status: Beschuldigter

Steckbrief: lebt in Dresden; Max-Florian B. wird verdächtigt, dem NSU-Trio seine frühere Wohnung in Chemnitz überlassen zu haben. Brisant ist: Das soll ab Februar 1998 geschehen sein, also direkt nachdem Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe untergetaucht waren.

Damals war B. mit Mandy S. (siehe dort) befreundet. Zudem wird B. vorgeworfen, dem Trio seine Dokumente und Geburtsurkunde überlassen zu haben. Mithilfe von B.s Personalausweis hatte sich Mundlos am 7. September 1998 einen Reisepass mit seinem Foto auf den Namen von "Max-Florian B." ausstellen lassen.
Nach dem Auffliegen der Zwickauer Terrorzelle wurde B. nach Informationen dieser Zeitung observiert. Er hat inzwischen bei den Ermittlern umfassend ausgesagt und angeblich andere belastet.

Möglicherweise hat die Bundesanwaltschaft deshalb auf seine Festnahme verzichtet. B. soll früher in Verbindung zu dem rechtsextremen Netzwerk CC 88 gestanden und einschlägige Konzerte besucht haben. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13775599/Von-A-bis-Z-Das-Netz-der-Rechtsterroristen.html

Gefälschter Personalausweis, das scheint eine Falschinformation gewesen zu sein.


Holger Apfel und Beate Zschäpe gehören mit zum Netz der Rechtsterroristen Sischer sischer... :haha:


Max Florian Burkhardt war ein V-Mann, er ist dringend verdächtig, absichtlich geschont worden zu sein.
Der Pass lief 2003 aus (5 Jahre gültig, altersbedingt), welchen Pass nutzte Mundlos von 2003 bis 2011?

Seinen eigenen, immerhin wurde er ja seit 2001 nicht mehr gesucht.

fatalist
29.12.2013, 09:23
Wie reingezogen?Na von Polizisten ins Gebäude der Polizei reingezogen und verdroschen worden. Körperverletzung ist ein Straftatbestand.

nachdenkerin
29.12.2013, 09:30
Na von Polizisten ins Gebäude der Polizei reingezogen und verdroschen worden. Körperverletzung ist ein Straftatbestand.

:hmm:

Aber wer denn nun, Kapke oder Mundlos, das ist die "große Preisfrage".

fatalist
29.12.2013, 09:34
:hmm:

Aber wer denn nun, Kapke oder Mundlos, das ist die "große Preisfrage". Ein Protokoll werden die Prügelpolizisten kaum angefertigt haben, und ob die Strafanzeige noch vorhanden ist nach 15 Jahren?

Ist auch nicht wirklich wichtig, wer da verprügelt wurde. Die DDR-Vopos sind schon ein spezielles Kaliber.

nachdenkerin
29.12.2013, 09:42
Weiter Prof Mundlos:


Dann spricht Mundlos davon, dass Frau Böhnhardt seinen Sohn geschickt habe, um Uwe Böhnhardt aus der Drückerkolonne zu holen [siehe Protokolle zum 57., 58. und 59.Verhandlungstag]. Sein Sohn sei Uwe Böhnhardt wohl öfters mal zur Seite gesprungen. Götzl fragt nach weiteren Beispielen. Mundlos sagt, das gehe jetzt aber hart gegen Frau Böhnhardt...................


2 Dinge ergeben sich daraus: Uwe Mundlos hatte mit dem Puppentorso gar nichts zu tun und ein stichhaltiges Alibi.

In der Revisionsverhandlung wurde Böhnhardt in Sachen Puppentorso Judenpuppe freigesprochen, und das trotz Fingerabdruck Böhnhardts am Tatort. Eindeutige Aussage Mario Melzer LKA. Wie geht das???


Nicht nur das.


In der Not geht Brigitte Böhnhardt noch am selben Tag ein paar Hauseingänge weiter zu Uwes Freund Andre K .. Mit seinen breiten Schultern würde er bei der Drückerkolonne Eindruck schinden, denkt sie. Sie gibt ihm Benzingeld. Gleich am nächsten Tag machen sich K. und Beate Zschäpe auf den Weg, ihren Freund zu befreien.Buch „die Zelle“ S. 92 elektr. Ausgabe

Da gibt es keinen Uwe Mundlos

fatalist
29.12.2013, 10:12
Da gibt es keinen Uwe Mundlos Mutter Böhnhardt hat ein Glaubwürdigkeitsproblem. Immer schon gehabt.

nachdenkerin
29.12.2013, 10:47
Häh???? 3 Tage danach??? Da muss Uwe Mundlos dann daheim angerufen haben, und das Telefonat wurde doch abgehört, geortet, was weiss ich???



Das steht auch so in dem Buch „die Zelle“.


Es ist schon Abend, als das Telefon von Familie Mundlos klingelt. Vorgestern ist ihr jüngster Sohn verschwunden. Der Vater hebt den Hörer ab und hört die Stimme seines Sohnes. Sein älterer Sohn sitzt neben ihm und hört das kurze Gespräch mit. Die Stimme am anderen Ende der Leitung sagt nur wenige Sätze und verabschiedet sich am Ende mit:<<Vati ich verlasse euch für längere Zeit. Hab euch lieb. >>
Es ist 21 Uhr am 28. Januar 1998Buch „die Zelle“ S. 32

In der Aufstellung der Telefonüberwachungen im Schäfer-Gutachten (S. 99) ist erstmalig eine Telefonüberwachung bei Familie Mundlos vom 18.05.98 bis 24.05.98 ersichtlich.

Bolinski
29.12.2013, 10:47
Hier der untaugliche Versuch seitens der Bundesanwaltschaft, nicht Erklärbares zu erklären. Griesbaum sorgt hier vor und erzählt im Grunde, dass auch Dinge (Morde) geschehen können, ohne dass man die Täter sieht (nur er und seine Kollegen sehen immer wieder Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe an den Tatorten). Auch will er auf billige Art erklären, warum es (angeblich) weder mehr NSU-Mitglieder noch zeitnahe Bekennerschreiben gab. Ein Zeugnis äußerster Not auf Seiten des Staates!

Ermittler: Nur wenige Sympathisanten für den NSU Karlsruhe (dpa) - Die mutmaßlichen Terroristen des «Nationalsozialistischen Untergrunds» haben keinen größeren Kreis von Sympathisanten. Der stellvertretende Generalbundesanwalt Rainer Griesbaum sagte der dpa, die Gruppe sei sich selbst genug gewesen. Ihre Maxime sei "Taten statt Worte" gewesen. Allerdings habe die Vergangenheit gezeigt: Etwas nicht zu sehen und nicht zu erkennen bedeute nicht, dass es das nicht gebe. Die größte Gefahr sieht Griesbaum im islamistischen Terror, der global vernetzt sei.

Quelle: DPA

fatalist
29.12.2013, 10:51
Das steht auch so in dem Buch „die Zelle“. Die Ermittler haben gepennt. Die Eltern hätte man sofort überwachen müssen. Ab 26.1.98.

fatalist
29.12.2013, 11:02
echte falsche Papiere:


Nach Informationen der „Bild“-Zeitung wurden bei der Durchsuchung des in Zwickau explodierten Hauses „legale illegale Papiere“ der Verdächtigen gefunden. Die Zeitung beruft sich auf Informationen aus Sicherheitskreisen. Der innenpolitische Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Hans-Peter Uhl, sagte der Zeitung: „Solche Papiere erhalten im Regelfall nur verdeckte Ermittler, die im Auftrag des Nachrichtendienstes arbeiten und vom Nachrichtendienst geführt werden. Das heißt: die in enger Zusammenarbeit mit dem Nachrichtendienst agieren.“ http://www.handelsblatt.com/politik/deutschland/neonazi-ermittlungen-gefaelschte-papiere-vom-verfassungsschutz/5831704-3.html

Gerlachs Pass wurde im Womo Eisenach gefunden, kann also nicht in Zwickau gefunden worden sein.
Es müssen dann andere "echte falsche Papiere" dort gefunden worden sein.

fatalist
29.12.2013, 11:13
https://pbs.twimg.com/media/Bcls6BiIEAA2aG0.jpg


https://pbs.twimg.com/profile_images/2542669089/image_normal.jpgKatharina König‏@KatharinaKoenig

#NSU war "Inside-Job des Merkel-Regimes" - Elsässers Freunde schicken nach Kritik an "Compact" ihre mails #vs #fb pic.twitter.com/fl6o1uOg3V Sehr schön, wenn die Alte Feuer kriegt.


Keine Unterstützung für rechtspopulistische Verschwörungstheoretiker! (http://haskala.de/2013/12/27/compact-magazin/)

http://haskala.de/wp-content/uploads/2013/12/rechtspopulismus.jpg

In der in diesen Tagen erscheinenden Ausgabe (1/2014) des rechtspopulistischen Magazins “Compact”, das von dem Verschwörungstheoretiker Jürgen Elsässer herausgegeben wird, findet sich neben einem Interview mit dem ehemaligen Thüringer Verfassungsschutzchef Helmut Roewer zur “Kriegsschuldfrage” im Ersten Weltkrieg auch ein Interview mit Dorothea Marx (SPD), Mitglied im Thüringer Untersuchungsausschuss zum NSU.

Katharina König, Sprecherin für Antifaschismus der Fraktion DIE LINKE und Mitglied im NSU-Untersuchungsausschuss, erklärt dazu: “Dem ,Compact’-Magazin zum NSU ein Interview zu geben, ist politisch gefährlich. Noch gefährlicher ist es allerdings, wenn dies durch ein Mitglied – und Vorsitzende – des Thüringer Untersuchungsausschusses geschieht. Die Strategie des Blattes ist doch klar: Interviews mit Demokratinnen und Demokraten werden als Feigenblatt genutzt und dienen den Verschwörungs-Freunden einzig der Legitimation für ihr Blatt und seine kruden Thesen. Ich vermute, dass Frau Marx den Hintergrund des Magazins nicht kannte. Dennoch muss gelten: Keine Interviews und keine Unterstützung für dieses rechtspopulistische Magazin!”

König erinnert daran, dass das Magazin u.a. von der Anwältin des mutmaßlichen NSU-Helfers Ralf Wohlleben im Münchner NSU-Prozess als Grundlage für deren Verteidigungsstrategie genutzt werde. Das Magazin organisierte zudem erst jüngst in Leipzig eine homophobe Konferenz, zu der auch der rassistische Autor Thilo Sarrazin als Referent eingeladen war. “Das Magazin Compact negiert, dass Neonazis eine tödliche Gefahr sind. Das Blatt schiebt die Schuld an den Morden allein dem Staat und dessen Geheimdiensten zu. Trotz aller bewiesenen und möglichen weiteren Verwicklungen der Dienste ist klar: Rassismus und Neonazismus töten! Der verengte Blick auf die Verstrickungen staatlicher Stellen verharmlost rechte Gewalt.”

Die Abgeordnete der Linksfraktion fordert Marx zu einer klaren Distanzierung von diesem Magazin auf. “Es ist notwendig, jeglicher Legitimation ,Compacts’ zu widersprechen, bevor der nächste Prozesstag in München beginnt!” Da sind sie, die Faschisten.

nachdenkerin
29.12.2013, 11:21
Hat man die Beweisstücke "Garagenlisten" und KFZ-Listen bei der Polizei selbst ausgedruckt und dann zu den Asservaten gepackt?


Stolle will wissen, ob der Zeuge schon mal bei Wohlleben gewesen sei. Ja, antwortet der Zeuge, nachdem das Auto zurück gewesen sei, sei er mal in der Wohnung gewesen und habe dort Juliane Wa. angetroffen. Sie habe ihnen mitgeteilt, dass es in der Wohnung von Uwe Mundlos in Ilmenau keine Hausdurchsuchung gegeben habe. Er sei nur kurz mal im Vorraum des Wohlleben gewesen, so der Zeuge.


Wer hatte den PC aus Ilmenau?

Die Polizei hat den PC nicht genommen. Wer bleibt übrig? Die Schlapphüte...


Bios Lieblingslied :ätsch:



Vater Mundlos……

17.20
Auch Juliane Walther habe er negativ in Erinnerung, die sei einmal auf die Mutter von Uwe Mundlos zugekommen und hätte das Vertrauen ausgenutzt. U.a. ging es da um den Wohnungsschlüssel und sie habe auch erzählt, dass keine Durchsuchung bei Mundlos stattfand.

18.42

Auch Juliane Walther habe Schlüssel zurückgebracht. “Meinen Sohn habe ich nie wieder gesehen, er hat nur ganz kurz angerufen und hat auf Wiedersehen gesagt
http://haskala.de/2013/11/11/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-am-11-november/^

Der Link funktioniert leider nicht mehr.

Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Dass keine Durchsuchung stattgefunden haben soll, soll doch Juliane Walter erzählt haben, als sie von Mutter Mundlos den Schlüssel abholte.

Das kann sich doch nur um die Ilmenauer Einheit handeln, da sie für die Jenaer Wohnung bereits einen Schlüssel hatte und da gleich am 26. Januar eine Durchsuchung stattfand.

fatalist
29.12.2013, 11:29
Das verstehe ich jetzt nicht ganz. Dass keine Durchsuchung stattgefunden haben soll, soll doch Juliane Walter erzählt haben, als sie von Mutter Mundlos den Schlüssel abholte.

Das kann sich doch nur um die Ilmenauer Einheit handeln, da sie für die Jenaer Wohnung bereits einen Schlüssel hatte und da gleich am 26. Januar eine Durchsuchung stattfand. Ja klar gehts um Ilmenau, wo nichts durchsucht wurde.
Wo ist aber der PC aus Ilmenau hin????

http://haskala.de/2013/11/11/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-am-11-november/
Der Link geht.

nachdenkerin
29.12.2013, 11:29
Dabei habe er im Radio den Chef des Bundeskriminalamtes sagen hören, das sein Sohn Uwe Böhnhardt mit einer Pistole erschossen, dann den Wohnwagen angezündet und schließlich sich selbst erschossen habe.



Wieso Böhnhardt? Das müsste doch Mundlos sein.

nachdenkerin
29.12.2013, 11:33
Ja klar gehts um Ilmenau, wo nichts durchsucht wurde.
Wo ist aber der PC aus Ilmenau hin????

http://haskala.de/2013/11/11/ticker-zum-nsu-untersuchungsausschuss-am-11-november/
Der Link geht.

Den könnte gem. den Angaben dann ja nur die V-Frau Juliane Walter raus genommen haben, da ja nur sie eine Schlüssel hatte. Das meine ich.

fatalist
29.12.2013, 11:37
Reisepass in roter Hülle auf den Namen Max-Fiorian B., Nr. 7636271622 (Ass. 1.8.20.2)

Ass. 2.12.483.13: Pistole BRUNI, Modell 315 Ato, Nr. 12289, Kal. 6.35 mm, Made in ltaly, mit Magazin, 1 Ladezustand unbekannt


Ass. 1.4.49.1: 71.915 Euro Bargeld, 26 x 10 €-Münzen in Kunststoffhüllen, 70.655 € in der Stückelung:
 78 x 500 €-Scheine, 
1 x 100 €-Schein, 286 x 50 €-Scheine, 388 x 20 €-Scheine, 749 x 10 €-Scheine, 401 x 5 €-Scheine Bankraub 4.11. , 5 Euro fehlten ;)

http://blogs.stern.de/nsu-prozess/gesamtwerk-eines-falschen-lebens/


Die Bundesanwaltschaft hat erstmals eine Tabelle mit allen Asservaten für das Oberlandesgericht erstellt. Sie füllt einen ganzen Leitzordner.

Asservat Nr. 1 ist der Anfang vom Ende des NSU: Das Wohnmobil in dem sich Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos am 4. November 2011 mutmaßlich selbst erschossen. Es führt eine Tabelle an, in der erstmals das gesamte Leben im Untergrund kategorisiert ist, 14 Jahre auf 342 Seiten. Asservat: 1.1. Leiche Böhnhardt, Anzahl 1. Ich hätte die Ceska genommen und die BekennervideoDC-DVD-Sticks statt der H-Milch, aber ich bin ja auch nicht so blöde wie der Stern...

fatalist
29.12.2013, 11:40
Den könnte gem. den Angaben dann ja nur die V-Frau Juliane Walter raus genommen haben, da ja nur sie eine Schlüssel hatte. Das meine ich. Wer hatte B&M überwacht und wusste von Ilmenau? Das LFV. Wer steckte Juliane Walther Geld zu? Das LfV. Ist doch recht einfach.

fatalist
29.12.2013, 11:46
Wieso Böhnhardt? Das müsste doch Mundlos sein. Ich kaufe ein "erst":


Dabei habe er im Radio den Chef des Bundeskriminalamtes sagen hören, das sein Sohn erst Uwe Böhnhardt mit einer Pistole erschossen, dann den Wohnwagen angezündet und schließlich sich selbst erschossen habe. Bitte in Ruhe lesen, nachdenken, noch mal lesen, verstehen, dann erst posten. Ist ja peinlich.

fatalist
29.12.2013, 12:03
27.12.2013
Der Bundes-NSU-Untersuchungsausschuss

Neue Fragen statt einfacher Antworten

Heike Kleffner
Drei Monate nach dem offiziellen Ende des Bundestagsuntersuchungsausschusses zum NSU und der Abgabe des 1.400 Seiten umfassenden Abschlussberichts scheinen dessen Ergebnisse kaum noch mehr zu sein als winzige Spurenelemente im politischen, medialen und öffentlichen Diskurs zum NSU und zur extremen Rechten.
https://www.antifainfoblatt.de/artikel/der-bundes-nsu-untersuchungsausschuss

Das muss ich mal @bio schicken. War das nicht die Thomas Starke war lange vor 2000 schon Spitzel Leugnerin?

Die Antifa muss das leugnen, damit ihr schöner NSU nicht kollabiert. Da ist sie ganz Systemkraft.



Geht es nach CDU und SPD, sollen auch die Position des Generalbundesanwalts und des BKA gestärkt werden. Auch hier, ohne dass das BKA erkennbare Konsequenzen aus seiner Verantwortung im NSU-Komplex gezogen hätte: Dazu gehören unter anderem, dass eine der wenigen greifbaren Spuren in der rassistischen Mordserie – nämlich die Herkunft der Ceska-Pisto*le – in einem völlig unan*gemessenen Schneckentempo bearbeitet wurde, dass die BKA-Beamten zu den vehementesten Verfechtern der Ermittlungsrichtung »Organisierte Kriminalität« in der so genannten »BAO Bosporus« (https://www.antifainfoblatt.de/artikel/rassistische-ermittlungen-und-%C2%BBd%C3%B6nermorde%C2%AB) gehörten und dass BKA-Beamte die Verantwortung dafür trugen, dass die im Januar 1998 beschlagnahmte Adressliste von Uwe Mundlos – bei der es sich, wie man heute weiß, um das »Who-is-Who« der ersten UnterstützerInnen-Generation des Trios Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt gehandelt hat – »mangels Relevanz« in einer Asservaten-Plastiktüte verschwand. Da hat sie Recht. Das BKA war Teil der helfenden Hand des Tiefen Staates.

bio
29.12.2013, 13:00
27.12.2013
Der Bundes-NSU-Untersuchungsausschuss

Neue Fragen statt einfacher Antworten

Heike Kleffner
Drei Monate nach dem offiziellen Ende des Bundestagsuntersuchungsausschusses zum NSU und der Abgabe des 1.400 Seiten umfassenden Abschlussberichts scheinen dessen Ergebnisse kaum noch mehr zu sein als winzige Spurenelemente im politischen, medialen und öffentlichen Diskurs zum NSU und zur extremen Rechten.
https://www.antifainfoblatt.de/artikel/der-bundes-nsu-untersuchungsausschuss

Das muss ich mal @bio schicken. War das nicht die Thomas Starke war lange vor 2000 schon Spitzel Leugnerin?

Die Antifa muss das leugnen, damit ihr schöner NSU nicht kollabiert. Da ist sie ganz Systemkraft.


Da hat sie Recht. Das BKA war Teil der helfenden Hand des Tiefen Staates.

Sie ist im Chat mit Dr. Feser aufgetreten und hatte die Linie "keinerlei Hinweise auf eine staatliche Verstrickung" mit dem CDU-ler durchgezogen. Damit hat sie sich unglaubwürdig gemacht.

fatalist
29.12.2013, 13:01
Man fragt sich nur, wo Elsässer bleibt.


Extremismus: SPD-Abgeordnete bedauert Interview für rechtspopulistisches Magazin - Erfurt - FOCUS Online - Nachrichten (http://www.focus.de/regional/erfurt/extremismus-spd-abgeordnete-bedauert-interview-fuer-rechtspopulistisches-magazin_id_3507446.html)

http://pbs.twimg.com/profile_images/378800000801049106/c1fd3a5aeaaee5940fa26ce9635d2fdc_normal.jpeg (http://twitter.com/staatsterrorNSU)Empfohlen von
Carsten S. (http://twitter.com/staatsterrorNSU)



http://img.paper.li/?url=p5.focus.de%2Fimg%2Ffotos%2Forigs3507445%2F51 28516171-w630-h472-o-q75-p5%2Furn-newsml-dpa-com-20090101-131227-99-05400-large-4-3.jpg&w=300&h=190&tokenValidity=1388318024309&token=5fd602d6f15e4267f03ad088d234bfb322e1db68 (http://www.focus.de/regional/erfurt/extremismus-spd-abgeordnete-bedauert-interview-fuer-rechtspopulistisches-magazin_id_3507446.html)
focus.de - „Es lag und liegt mir fern, irgendwelche kruden rechtspopulistischen Thesen zu unterstützen“, teilte Marx am Freitag in Erfurt mit. Die Antworten würden sich inhaltlich nicht von dem unterscheiden,...

Die Frau Marx muss man stärken, damit sie sich gegen Antifa König wehren kann.

fatalist
29.12.2013, 13:03
Sie ist im Chat mit Dr. Feser aufgetreten und hatte die Linie "keinerlei Hinweise auf eine staatliche Verstrickung" mit dem CDU-ler durchgezogen. Damit hat sie sich unglaubwürdig gemacht. Absolut zutreffend- die GroKo reicht von Antifa bis CSU.

nachdenkerin
29.12.2013, 13:21
Prof. Mundlos sagte zum Schluss:

Die Antragsschlacht der Anwälte lasse ich weg, die kann man ja nachlesen.

http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-70-verhandlungstag-19-dezember-2013/



Interessant ist die Sache mit Holger Gerlach, der offensichtlich den RA Thomas Jauch bezahlte 1998, und dann das Geld zurück bekam.

Irgendwo hiess es mal, Gerlach habe dem Trio 1998 3000 DM geliehen. Das steht sogar in der Anklageschrift.

Ermittelt ist da wenig, oder aber man berichtet es lediglich nicht.

Ich finde dabei noch etwas ganz anderes interessant:


1999…..Brigitte Böhnhardt organisiert einen Anwalt für Beate Zschäpe. Das Trio gibt ihr den Tip, sich an den NPD-Justiziar und bekannten Szenenanwalt Hans Günther Eisenecker zu wenden. Ralf Wohlleben fährt daraufhin zu Eisenecker. Dieser ist interessiert, Beate Zschäpe zu vertreten, Wohlleben möge eine Vollmacht von ihr beibringen. Und Geld für das Rechtsanwaltshonorar. Als Einstiegshonorar verlangt er 800 DM. Brigitte Böhnhardt bezahlt die Summe für Beate Zschäpe…….Im März 1999 schreibt der Anwalt Eisenecker an die Staatsanwaltschaft Gera und beantragt Akteneinsicht. Seinem Brief legt er eine schriftliche Vollmacht seiner Mandantin bei. Die Staatsanwaltschaft gibt ihm jedoch keine Akten heraus, um die Ermittlungen nicht zu gefährden. Buch „die Zelle“ S. 137


Irgendwann, so der Vorhalt weiter, sei dann ein Anschreiben von einem Rechtsanwalt namens Dr. Eisenecker gekommen, der 800 DM für die Bearbeitung gefordert habe, was die Böhnhardts dann bezahlt hätten; sie hätten aber nie wieder etwas gehört. Das habe sie damals falsch ausgesagt, so Böhnhardt. Sie habe vergessen, dass sie schon einmal einen RA für Zschäpe besorgen sollten, 1998 oder 1999, als sie in Verhandlungen gewesen seien, dass die drei sich stellen. Das mit Eisenecker sei später gewesen.

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-58-verhandlungstag-20-november-2013/

Wie merkwürdig, während das Buch „die Zelle“ schreibt, dass er tätig wurde, aber keine Akteneinsicht bekam, steht nun in dem Verhandlungsprotokoll genau das Gegenteil aufgeführt und zwar, dass er nichts tat.


Somit sei RA Jauch derjenige Anwalt, den Brigitte Böhnhardt (vgl. Protokoll vom 19.11. und 20.11.2013) erwähnte, dem die Familie Böhnhardt 800 Euro überwiesen hat, damit dieser zusammen mit dem Rechtsanwalt Traut mit den Behörden über ein Sich-stellen der Angeklagten Zschäpe und des Uwe Böhnhardt verhandele.

http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-70-verhandlungstag-19-dezember-2013/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter


Es werde beantragt, Rechtsanwalt Thomas Jauch aus Weißenfels als Zeugen zu vernehmen. Er sei im Jahre 1998 von der Angeklagten Zschäpe sowie Mundlos und Böhnhardt aufgesucht und beauftragt worden, Akteneinsicht in dem gegen sie geführten Strafverfahren zu beantragen. Bei diesem Treffen hätten die Drei ihm gegenüber verdeutlicht, dass die Beauftragung auf Initiative der Eltern von Uwe Böhnhardt erfolge Einen inhaltlich weitergehenden Auftrag von Zschäpe habe er nicht erhalten und sei trotz des Erhalts eines Gebührenvorschusses durch die Eltern Böhnhardts nicht weiter tätig geworden. Die Angeklagte Zschäpe habe nur auf das Betreiben der Familie Böhnhardt einen Rechtsanwalt, den zu befragenden Zeugen RA Jauch, aufgesucht und die drei selbst schienen wenig Eigeninteresse zu haben sich zu stellen.
http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-70-verhandlungstag-19-dezember-2013/

RA Eisenecker verstarb 2003.

Und nun kommt ebenfalls für die Zeit 1998/1999 plötzlich ein zweiter Rechtsanwalt „ins Spiel“. Auch der verlangt genau 800 DM. Auch hier bezahlt Frau Böhnhardt die Summe. Während Eisenecker ja eine Vollmacht von Zschäpe hatte, hätte dieser nun keinen Auftrag und kann deshalb, trotz der 800 DM nicht für Beate Zschäpe tätig werden.

nachdenkerin
29.12.2013, 13:29
Ich kaufe ein "erst":

Bitte in Ruhe lesen, nachdenken, noch mal lesen, verstehen, dann erst posten. Ist ja peinlich.

Sorry, war mir in der Masse beim Lesen unter gegangen. Ich komme ja kaum noch mit dem Lesen und antworten hinterher, habe immer noch etliche Seiten an Lesestoff aufzuholen.

fatalist
29.12.2013, 13:57
Und nun kommt ebenfalls für die Zeit 1998/1999 plötzlich ein zweiter Rechtsanwalt „ins Spiel“. Auch der verlangt genau 800 DM. Auch hier bezahlt Frau Böhnhardt die Summe. Während Eisenecker ja eine Vollmacht von Zschäpe hatte, hätte dieser nun keinen Auftrag und kann deshalb, trotz der 800 DM nicht für Beate Zschäpe tätig werden.


Wieviele Anwälte hatten die eigentlich?

1998 Anwalt Jauch (bezahlt durch Böhnhardts)
1999 Anwalt Eisenecker (bezahlt durch Böhnhardts)
2000 Anwalt Thaut (bezahlt durch LfV Thüringen)
das ist alles klar, siehe 27.11.2013, hpf, dieser strang.


Thomas Jauch aus Weißenfels, 1983 als bekennender Neonazi CDU-Stadtratsmitglied in Bad Salzuflen und stellvertretender Kreisvorsitzender der Jungen Union Lippe, ist seit einigen Jahren ein bekannter Rechtsanwalt der Neonazi-Szene in Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen-Anhalt und Thüringen; Jauch übernahm 1998 eigenen Angaben zufolge die Verteidigung von Beate Zschäpe.

Darüber berichtet heute, am 11. Dezember 2011, die Online-Ausgabe des Focus:

"Die Vertretungsanzeige will er an die Polizei in Jena geschickt haben. Das Schreiben enthielt angeblich den Vermerk, Zschäpe sei bereit, sich zu den Vorwürfen gegen sie zu äußern, jedoch nur nach Akteneinsicht. Bei den zuständigen Justizbehörden ist Jauchs Schreiben offensichtlich nicht angekommen. Nach Focus-Recherchen findet sich in den Ermittlungsakten der Geraer Staatsanwaltschaft kein Hinweis auf Jauchs Brief. Unklar ist, ob die Polizei es möglicherweise versäumt hat, das Dokument an die Justizbehörden weiterzuleiten."

Quelle: www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/enge-kooperation-nazi-trio-hatte-kontakte-zur-npd-spitze_aid_692867.html (http://www.focus.de/politik/deutschland/nazi-terror/enge-kooperation-nazi-trio-hatte-kontakte-zur-npd-spitze_aid_692867.html) das ist 19.12.2013


Wohlleben und Schultze sind zusammengefasst in einem Anklagepunkt (S. 418 ff) -

Anfang 1999 besuchten W. und S. Ra. Dr. Eisenecker, um mit diesem eine anwaltliche Beratung für den Fall zu vereinbaren, dass sich Z. stellen würde (Ergebnis der Telefonüberwachung Wohlleben durch TLfV vom 8. Februar 1999 - Operation "Drilling")

Dass das Verfahren 2001 vorläufig eingestellt wurde, das scheinst Du überlesen zu haben... weisst Du was abgeht, wenn dieses Schreiben der Staatsanwaltschaft in der Presse auftaucht???

fatalist
29.12.2013, 13:59
Sorry, war mir in der Masse beim Lesen unter gegangen. Ich komme ja kaum noch mit dem Lesen und antworten hinterher, habe immer noch etliche Seiten an Lesestoff aufzuholen. Dann lass halt die Märchenbücher endlich mal weg, das spart Zeit. PUA-Bericht, Schäfer-Gutachten. PUA-Protokolle und Gerichtsaussagen sollten reichen.

Ingeborg
29.12.2013, 14:03
Dönermorde in politikforen.net

Es ist nicht Aufgabe von PI, andere Seiten zu empfehlen, aber Auffälliges möchten wir doch hin und wieder melden. Ein Leser hat uns auf den Thread über die Dönermorde in politikforen.net hingewiesen, und der ist schon rekordverdächtig. Allein heute morgen – der Zschäpe-Prozeß geht erst Mitte Januar weiter – wurden zwei Seiten vollgeschrieben. Insgesamt sind es über 2200 Seiten mit über 22.000 Beiträgen; sicher nicht alles Gold, was glänzt, aber genauso sicher einige sehr gute Beiträge!


http://www.pi-news.net/2013/12/doenermorde-in-politikforen-net/

killerbee
29.12.2013, 14:19
@fatalist

Frau König hat nur einen Teil der email abgedruckt. Komplett lautet sie:


Guten Tag Frau König,

Sie haben ganz gewaltig einen an der Klatsche. Sie wissen genau, daß der NSU ein inside job des Merkel Regimes war und erst vor wenigen Monaten wurde wieder ein Zeuge in dieser Sache ermordet.


Juckt Sie aber nicht, was zählt schon ein Menschenleben, wenn man es nicht instrumentalisieren kann, gell?


Sie haben sich dem "Kampf gegen den Faschismus" verschrieben und merken wohl gar nicht, daß Sie schon mittendrin stecken! Wie nennt man denn einen Staat, in dem Wirtschaft, Politik, Justiz, Polizei und Medien gleichgeschaltet sind?


Wie nennt man denn einen Staat, in dem der Geheimdienst einfach so Leute ermorden kann und ungestraft damit davon kommt?


Die Diktatur ist da. Schon lange. Und warum?
Unter anderem wegen Leuten wie Ihnen.


Interessiert Sie aber nicht, denn solange Sie monatlich das Geld vom Volk bekommen, ist Ihnen eh alles wurscht.


Vielleicht ist die Zeit, wo sich das Volk fragt, wozu es Parasiten wie SIE eigentlich braucht, viel näher, als Sie denken!


Neues Jahr, neues Glück...


killerbee


Soll nochmal jemand sagen, emails würden nichts erreichen ;-)

fatalist
29.12.2013, 14:26
@fatalist

Frau König hat nur einen Teil der email abgedruckt. Komplett lautet sie:



Soll nochmal jemand sagen, emails würden nichts erreichen ;-) Ja zu schön, vielen Dank!!! Ich hatte das PIC von Frau König auf Twitter hier reinkopiert. In ganzer Pracht ist die Message noch viel klarer. Kein Wunder, dass sie den Schluss unterschlagen hat.

fatalist
29.12.2013, 14:30
Dönermorde in politikforen.net

Es ist nicht Aufgabe von PI, andere Seiten zu empfehlen, aber Auffälliges möchten wir doch hin und wieder melden. Ein Leser hat uns auf den Thread über die Dönermorde in politikforen.net hingewiesen, und der ist schon rekordverdächtig. Allein heute morgen – der Zschäpe-Prozeß geht erst Mitte Januar weiter – wurden zwei Seiten vollgeschrieben. Insgesamt sind es über 2200 Seiten mit über 22.000 Beiträgen; sicher nicht alles Gold, was glänzt, aber genauso sicher einige sehr gute Beiträge!


http://www.pi-news.net/2013/12/doenermorde-in-politikforen-net/
Misteredd (29. Dez 2013 14:20)
Hätte ich nicht gedacht, dass der von mir begonnene Thread so langlebig sein würde.

Einen herzlichen Gruss an Misteredd :happy:

Die Zugriffszahlen werden weiter steigen.



Ich habe in Mozilla die Erweiterung WOT installiert um mich vor Abzockerseiten zu schützen. Es werden in Google-Suchlisten Symbole in grün, gelb und rot angezeigt (bei rot kommt eine Warnung beim Versuch, die Seite zu öffnen).
...
Der langen Rede gar kein Sinn: Ich habe die Seite Politikforen.net todesmutig dennoch geöffnet http://www.pi-news.net/wp/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif

fatalist
29.12.2013, 14:33
258 Gäste im Strang! PI-Effekt oder DOS-Attacke???

bernhard44
29.12.2013, 14:35
258 Gäste im Strang! PI-Effekt oder DOS-Attacke???

eher zweites! Das Forum lahmt sehr!

fatalist
29.12.2013, 14:38
eher zweites! Das Forum lahmt sehr! Kann ich mit USB-stick nun gar nicht feststellen. Es rast förmlich. Nur Links und Bilder sehen die Gäste leider alle nicht.

bernhard44
29.12.2013, 14:52
Kann ich mit USB-stick nun gar nicht feststellen. Es rast förmlich. Nur Links und Bilder sehen die Gäste leider alle nicht.

wir sind auch kein Leseclub! ;)

fatalist
29.12.2013, 15:07
wir sind auch kein Leseclub! ;) Die 1 Mio Zugriffe stammen sicher nicht nur von Mitgliedern, und etwas Aussenwerbung schadet nicht. Wenn Wisnewski das HPF wegen Mollath verlinkte, oder Blogs wie PI oder Killerbee das tun, dann kann man da als Forum eigentlich nur gewinnen.

Seite 2201 lesen, da gibt es alles aus Compact 01/14 im Volltext.

bernhard44
29.12.2013, 15:12
Die 1 Mio Zugriffe stammen sicher nicht nur von Mitgliedern, und etwas Aussenwerbung schadet nicht. Wenn Wisnewski das HPF wegen Mollath verlinkte, oder Blogs wie PI oder Killerbee das tun, dann kann man da als Forum eigentlich nur gewinnen.

Seite 2201 lesen, da gibt es alles aus Compact 01/14 im Volltext.

anmelden kann sich hier jeder! Dann hat er auch Zugriff auf Bilder und Links. Nur abgreifen ist unfair!

fatalist
29.12.2013, 15:19
anmelden kann sich hier jeder! Dann hat er auch Zugriff auf Bilder und Links. Nur abgreifen ist unfair!
Alles was wir hier haben, ist per Link irgendwo abgegriffen, darüber diskutieren wir dann hier, nur wenige Beiträge werden eingetippt aus Büchern.

Ist aber nicht mein Anliegen, das Prozedere ändern zu wollen.
Fakt ist aber, dass hier im Strang sehr viele Leute mitlesen und Beiträge in andere Blogs etc übernommen werden.
Bei Themen wie NSU ist das auch sicher gewollt.
Es hat was von Widerstand ;)

Th.R.
29.12.2013, 16:19
Hallo Fatalist,

kennst Du das hier schon:

Zu den Urlaubsbekanntschaften der drei auf Fehmarn gehörte auch ein Ehepaar "aus der Ludwigsburger Gegend".

Alles Zufall. Ganz sicher.


http://www.thueringer-allgemeine.de/...ben-1402094943 (http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/NSU-Zeuge-Diese-Frau-moechte-ich-nicht-haben-1402094943)

"Als Liese kannten die Zeugen Beate Zschäpe. Sie sei eher der mütterliche Typ gewesen. Ein Ehepaar aus der Ludwigsburger Gegend, sie kaufmännische Angestellte, er Versicherungsmakler, schilderten das nacheinander den Prozessbeteiligten."

"Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte in dem Münchner Terrorprozess folgt den Aussagen ihrer Urlaubsbekanntschaften aufmerksam."



068. Tag: 11. Dezember 2013, 09:30 Uhr, Mario G., Urlaubsbekanntschaft
068. Tag: 11. Dezember 2013, 10:15 Uhr, Britta K., Urlaube
068. Tag: 11. Dezember 2013, 11:30 Uhr, Caroline R., Urlaube
068. Tag: 11. Dezember 2013, 13:00 Uhr, Matthias R., Urlaube

http://www.swr.de/blog/terrorismus/termine-und-zeugen-im-nsu-prozess/


These: Die Urlaube auf Fehmarn waren gar keine Urlaube! Das waren als Urlaub getarnte konspirative Zusammenkünfte zwischen den Dreien und ihren Verbindungsleuten vom System. Dabei wurde dann das weitere Vorgehen fürs kommende Jahr abgesprochen wurde.

Ein anderes Ehepaar will die drei sogar mehrere Jahre hintereinander als Urlaubsnachbarn auf dem besagten Campingplatz gehabt haben. Kann das Zufall sein? Passen solche Auffälligkeiten zu einem "Terrortrio", das angeblich mehrere Jahre hinweg ein äußerst konspiratives Leben im Untergrund geführt haben soll?
Und zum Geburtstag der 17 Jährigen Tochter des Informatikerehepaares aus Peine sollen die drei dann auch vorbeigekommen sein?

http://www.sueddeutsche.de/politik/zeugenbericht-im-nsu-prozess-schoene-urlaubstage-auf-fehmarn-1.1828871


"Die Familie von Ursula S. wird sogar zwischen den Ferien mehrfach von dem Trio daheim in Peine besucht, bekommt Pakete "mit Ostprodukten". Auch Familie M. erhält ein Päckchen mit Thüringer Würsten. "

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Zeugenvernehmung-zu-Urlauben-des-NSU-Trios-ab-2007-1501365451

fatalist
29.12.2013, 16:33
Hallo Fatalist,

kennst Du das hier schon:

Zu den Urlaubsbekanntschaften der drei auf Fehmarn gehörte auch ein Ehepaar "aus der Ludwigsburger Gegend".

Alles Zufall. Ganz sicher. Seit 2007 spätestens waren die 3 nicht mehr im Untergrund, Böhnhardts Nichthaftantritt war verjährt. Zschäpe tanzte 2011 vor der TV-Kamera etc pp.

Was da dann los war, warum die 3 nicht einfach nach Jena zu ihren Familien fuhren, das weiss ich allerdings auch nicht. Es ergibt keinen Sinn. Irgendwie müssen sie erpressbar gewesen sein...Deine These "konspirativer Arbeitsurlaub" ist nicht schlecht, dann müssten die Urlaubsbekanntschaften dem NSS oder den Diensten angehören. Super Job, 2 Wochen dienstlich nach Fehmarn im Sommer ;)

brain freeze
29.12.2013, 16:35
Verschickte "Bekennervideos":

Am 5.11. sollen 6 Videos versendet worden sein, die am 6.11. in Leipzig (Schkeuditz) gestempelt wurden. Das ist BGH und Anklage.
Insgesamt wurden 14 Videos versendet, davon 2 per Boten: Nürnberg und Saarbrücken. DNA-freie Videos...

Am 21.11. waren die aber noch immer nicht alle gefunden ;)

Seite 6:

Die Postlaufzeiten sind ein Skandal...
wochenlang kommt nix an ;)

[...]

Und nach über zwei Jahren weiß niemand, wie und wann die einzige Premiumedition des Bekennervideos zum Apabiz kam, das den Film weiter an den Spiegel vertickte. Ließe sich staatlicherseits noch am leichtesten aufklären, wenn man nur wollte ...

fatalist
29.12.2013, 16:48
Und nach über zwei Jahren weiß niemand, wie und wann die einzige Premiumedition des Bekennervideos zum Apabiz kam, das den Film weiter an den Spiegel vertickte. Ließe sich staatlicherseits noch am leichtesten aufklären, wenn man nur wollte ... Die 75 Anwälte im Saal hatten mehrfach die Gelegenheit, BKA.Zeugen dazu zu befragen, die wegen Zschäpes Reisewegen und der DVD-Auswertung geladen waren.

Niemand hat je gefragt, wie das Bekennervideo zum APABIZ kam, oder dazu einen Beweisantrag gestellt.
Selber Schuld.

Delao
29.12.2013, 17:11
These: Die Urlaube auf Fehmarn waren gar keine Urlaube! Das waren als Urlaub getarnte konspirative Zusammenkünfte zwischen den Dreien und ihren Verbindungsleuten vom System. Dabei wurde dann das weitere Vorgehen fürs kommende Jahr abgesprochen wurde.
Ich denke, es muss da nicht ständig und alles um den Verfassungsschutz und seine Wünsche gegangen sein.
Und ich sehe da auch keinen Vorteil, sich tagelang oder Abende lang in der Öffentlichkeit miteinander sehen zu lassen. Was soll es da denn so vieles zu besprechen gegeben haben?

Meine These: Sie konnten Urlaub machen, sie wollten, also haben sie Urlaub gemacht.

Th.R.
29.12.2013, 20:13
Ich denke, es muss da nicht ständig und alles um den Verfassungsschutz und seine Wünsche gegangen sein.

Es muß nicht der VS gewesen sein, für den die drei damals gearbeitet haben. Es gibt da noch einige andere Dienste, inländische wie ausländische. (In Ludwigsburg soll ja auch ein bestimmter Dienst ansässig gewesen sein bzw. ist es möglicherweise noch.)



Und ich sehe da auch keinen Vorteil, sich tagelang oder Abende lang in der Öffentlichkeit miteinander sehen zu lassen.

Wenn es tatsächlich so gewesen sein sollte, dass die Urlaube auf Fehmarn konspirative Zusammenkünfte gewesen waren, dann wäre eine solche Tarnung außerordentlich gut gewählt, um keinen Verdacht aufkommen zu lassen. Welcher unvoreingenommene Fehmarn-Urlauber soll da bitteschön Verdacht schöpfen, wenn Max, Gerry und Liese stundenlang mit ihren Campingnachbarn zusammen sind? Auf Campingplätzen geht es gewöhnlich eng zu, dadurch ergeben sich zwangsläufig mehr Kontaktmöglichkeiten zwischen den Campern.



Was soll es da denn so vieles zu besprechen gegeben haben?

Das würden wir alle gerne wissen. Aber vergiß bitte nicht das umfangreiche Kartenmaterial, das man in der Brandruine in Zwickau fand! Darauf waren deutschlandweit jede Menge Objekte markiert und mit entsprechenden Informationen und Bemerkungen versehen. Das läßt darauf schließen, dass die drei diese Objekte aufgesucht, begutachtet und nach bestimmten Kriterien beurteilt und sie möglicherweise sogar observiert hatten.

Die Frage, die sich stellt, ist: Wer hat Interesse an solchen objektbezogenen Informationen? Und was waren das für Objekte? Und wer könnte die drei beauftragt haben, diese Informationen vor Ort zu erheben?
NSS - National Surveillance Service?

Du siehst, so ganz unbegründet ist die These doch nicht. Oder was könnte der Grund sein, weshalb nicht mehr Informationen über das Kartenmaterial aus der Zwickauer Ruine preisgegeben werden?



Meine These: Sie konnten Urlaub machen, sie wollten, also haben sie Urlaub gemacht.

Urlaub von was? Welcher schweren Tätigkeit sind die drei nachgegangen, dass sie Urlaub nötig hatten? Und warum immer wieder am selben Ort, mit den gleichen Leuten, und dann auch noch immer wieder zur gleichen Jahreszeit? Da ist ein Muster erkennbar! Sowas macht man nicht, wenn man gesucht wird. Ist viel zuviel Risiko, würde ich meinen.

brain freeze
29.12.2013, 21:39
[...]
Sowas macht man nicht, wenn man gesucht wird. Ist viel zuviel Risiko, würde ich meinen.

Nur als Ergänzung: Ende 2007 trat auch für den 1997 rechtskräftig verurteilten Uwe Böhnhardt die Vollstreckungsverjährung (10 Jahre) ein. Die beiden anderen wurden schon seit 2001 (vorläufig), aber spätestens mit Ablauf der Verjährung aufgrund des Haftbefehls von 1998 seit 2003 nicht mehr "gesucht".

Ein Großteil der Diskussion dreht sich ja um die Frage, warum die Drei nicht aus dem sogenannten Untergrund "auftauchten".

nachdenkerin
30.12.2013, 00:48
Wo ist denn da die Armada der Zeugen gewesen, die 2 Uwes sah??? Auf Fahrrädern???
Beate Keller, wo bist Du denn????

http://www.odmp.info/mod/polizei/index.php?site=details&id=1592

Das erwähnte ich. So wie sich das für mich darstellt, hat Beate Keller von einem Mann gesprochen und der PUA hat daraus zwei gemacht.


Frau K. sei sich „ziemlich sicher“, dass jeweils eine Person auf diesen Sequenzen mit einem von ihr am Tatort wahrgenommenen Radfahrer identisch sei…………„Das ist einer der Männer, die ich in Nürnberg gesehen habe……..Und sind Sie sich da zu hundert Prozent sicher? Und da habe ich gesagt: Ich bin mir da ziemlich sicher. PUA-Bericht S. 524

nachdenkerin
30.12.2013, 01:33
Für @nachdenkerin die Sache mit "Beziehungstat Kiesewetter".
Die hinkt eh hinterher, das arme Ding ;)

Dafür bekam Ziercke mächtig Ärger, ein Shitstorm regelrecht, weil an der Story GAR NICHTS stimmte.

Seiten 6,7:




Der Pächter hiess also Wohlleben,
der Koch hiess Apel (Zschäpes Geburtsname)
und Kiesewetter wohnte gegenüber.

Stimmt nicht ganz, denn:

der Pächter hiess David Feiler (Schwager von Wohlleben, Stecher der Zschäpe angeblich)
der Koch "Apel" wurde niemals ermittelt
und Kiesewetter wohnte nicht mal in der Nähe.

Die Qualität der BKA-Ermittlungen ist beeindruckend :crazy:

Diese Art Beziehungsgeschichte hatte ich sowieso nicht geglaubt. Aber irgendwie steckt nach meiner Ansicht ein Mann dahinter.


Polizistin Michele Kiesewetter soll vertraulichen Angaben zufolge mehrere Monate vor ihrem Tod einen Einsatz in einer „Russendisco" gehabt haben, in dessen Verlauf einer der Russen die junge Beamtin ausgefragt haben soll.Buch „was die Öffentlichkeit nicht wissen soll“ S. 147


Den Abend vor dem Dienst verbringt Michelle Kiesewetter mit einem Freund. Die Nacht ist kurz. Nach zweieinhalb Stunden Schlaf steht Kiesewetter wieder auf, duscht sich und zieht ihre Uniform an. Um 8:30 Uhr ist Dienstbeginn.Buch „die Zelle“ S. 216

nachdenkerin
30.12.2013, 01:47
Spass hatten sie am 21.11.2011 auch im Innenausschuss.
Seite 9: RAZZIA 26.1.98
Sippel, TLFV erzählt.


Es ist nicht klar, warum die "Bombengarage" erst am 13.2.1998 an die Medien gegeben wurde, und erst am 21.2.98 Bilder der 3 Flüchtigen in der Zeitung standen.

Seite 10: Sippel (TLFV-Präsident)


Am 3. Februar wurden das Bundesamt und die Landesämter für Verfassungsschutz über den gegen Mundlos und Böhnhardt gerichteten Tatverdacht unterrichtet. Im Nachgang wurden Lichtbilder des abgetauchten Trios übermittelt. Auch der Bundesnachrichtendienst und das Amt für den Militärischen Abschirmdienst waren einbezogen.

Hallo, das war doch "Zschäpes Garage"??? Warum fehlt Zschäpe???



Ich vermute mal, das hängt damit zusammen

Angaben gem. PUA-Bericht



11. Februar 1998
Durchsuchung Keller von Beate Zschäpe Wohnung, Dämmwolle gefunden, die identisch mit Bombenattrappen war.

16:46 Uhr Bargeldabhebung vom Konto Uwe Böhnhardt 1.800 DM an einem Geldautomaten in der Nähe der Wohnung von Beate Zschäpe

fatalist
30.12.2013, 03:42
Ich vermute mal, das hängt damit zusammen

Angaben gem. PUA-Bericht



11. Februar 1998
Durchsuchung Keller von Beate Zschäpe Wohnung, Dämmwolle gefunden, die identisch mit Bombenattrappen war.

16:46 Uhr Bargeldabhebung vom Konto Uwe Böhnhardt 1.800 DM an einem Geldautomaten in der Nähe der Wohnung von Beate Zschäpe


Nee, die standen alle 3 auf dem Haftbefehl, war ja Zschäpes Garage, die Bombenwerkstatt. Aber Frauen können keine Bomben bauen, das ist Männersache ;)

Aber Hilfsarbeiten, das können Frauen durchaus: Kaffee kochen, Kisten dämmen, Geld abheben...

fatalist
30.12.2013, 03:44
Diese Art Beziehungsgeschichte hatte ich sowieso nicht geglaubt. Aber irgendwie steckt nach meiner Ansicht ein Mann dahinter. Wenn ihr Probleme habt steckt immer ein Mann dahinter, schon klar :ätsch:

fatalist
30.12.2013, 03:55
Nur als Ergänzung: Ende 2007 trat auch für den 1997 rechtskräftig verurteilten Uwe Böhnhardt die Vollstreckungsverjährung (10 Jahre) ein. Die beiden anderen wurden schon seit 2001 (vorläufig), aber spätestens mit Ablauf der Verjährung aufgrund des Haftbefehls von 1998 seit 2003 nicht mehr "gesucht".

Ein Großteil der Diskussion dreht sich ja um die Frage, warum die Drei nicht aus dem sogenannten Untergrund "auftauchten".
Korrekt, das ist DIE Schlüsselfrage überhaupt.

KW Rabe
30.12.2013, 04:29
Thomas Wüppesahl beschreibt ansatzweise den Tiefen Staat?

Aus “Das Trio muss geführt worden sein!”


Wir haben hier so viele Verdeckungstatbestände. Es ist völlig klar, daß hier eine große Lüge noch der Enttarnung harrt. Das ist nicht nur Hessen, das ist nicht nur Baden-Württemberg, wo das LfV behauptet, von den Drei in Ludwigsburg, Stuttgart und Heilbronn keine Ahnung zu haben. Was leicht zu widerlegen ist. Das ist nicht nur Thüringen, mit 40 geführten V-Leuten, alleine vom LfV - also Roewer und 9 vom BfV in Köln und noch vom MAD welche dazu. Und über 20 die dran waren am NSU. Mindestens 20 die wir wissen. Sondern. Also die Verdeckungstatbestände sind gravierend und es ist eindeutig, daß ganz ganz viele mitmachen. Die unterschiedlichsten Bundesländer. Ob das mal beim LKA ist in Berlin, oder beim Verfassungsschutz in Baden-Württemberg, auf Bundesebene sowieso. Das heißt, hier wird etwas gesteuert, von jemanden, der in der Lage ist solche Dinge zu steuern. Und das muß jemand sein, der entweder sehr mächtig ist, oder sehr gut ist. Und es muß im jeden Fall jemand sein, der noch im Amt ist. Sonst ginge das nicht mehr in der jetzigen Situation. Und da läuft in Momment alles auf Herrn Fritsche hinaus, dem Staatssekretär im Bundesinnenministerium - CSU. Der hat eben in den entscheidenden Jahren im Bundesamt den zweiten Mann gemacht. Und das ist der in jedem Organigramm der die operative Ebene leitet.

http://mediathek.tagsucht.de/?p=1232

Auf die Schnelle mitgetippt. Könnte sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen haben...

Darum ging es mir eigentlich. Stammt auch von Wüppesahl.


[36:15]“Zum Ku Klux Klan. Da haben wir kritische … die sichere Kenntnis, dass eben weit über ein Dutzend, wenn nicht Dutzende Polizeibeamte aus Baden Württemberg mit dem NSU in Kontakt gewesen sind [36:30]. Wir haben einen Vorgang aufgrund dessen wir wissen, dass dort bei bestimmten Festivitäten in der Nähe des Tötungsortes der Polizeibeamtin Kiesewetter immer wieder bei bestimmten Festivitäten, wenn das Gros der Menschen abgezogen war, um ein-zwei Uhr Nachts auch die Drei auftauchten [Moderation: "Welche drei?"] Zschäpe, Mundlos, Böhnhardt. Und gleichzeitig etliche Polizisten aus Baden Württemberg präsent waren. Man ließ dann die Sau raus. Ich meine damit harten Rechtsrock. (…) Es fanden natürlich entsprechende Gespräche statt. (…) Bis heute meldet sich offenkundig kein Polizeibeamter aus diesem Kreis und sagt: “Pass mal auf: Ich habe das und das erlebt. Damals. Ende der 90er. Ich weiß zumindest das und das, auch wenn es dann und dann abbricht. Ich meine 2003 oder 4.“

http://friedensblick.de/3334/nsu-feierte-mit-polizisten-am-kiesewetter-tatort/

Er spricht hier von weit über ein Dutzend Polizeibeamte, die mit dem Trio in Kontakt gewesen sind. Gibt es da weitere Erkenntnisse?

nachdenkerin
30.12.2013, 04:33
Wenn ihr Probleme habt steckt immer ein Mann dahinter, schon klar :ätsch:

Na da siehste, Probleme schaffen eben nur Männer :ätsch:

fatalist
30.12.2013, 04:46
1 Jahr nach dem 4.11. gab es nur ein vorläufiges Gutachten die Mordwaffen Heilbronn betreffend.


Zeuge Axel Mögelin: Gut. - Also, es ist so, dass die Tatwaffen sichergestellt wurden. Das ist, soweit ich weiß, per vorläufigem Gutachten auch bestätigt vom BKA. Dann haben wir die Opferwaffen, die eindeutig sichergestellt wurden in dem Wohnmobil, bei den Banküberfällen. Seite 12, Protokoll Nr. 29a, bundestag.de

S.14:


Clemens Binninger (CDU/CSU): Wie ist es zu erklären, dass der Mietvertrag für dieses Wohnmobil, das hinterher in der Ringfahndung notiert wurde, ursprünglich nur bis 19. April bestand und wohl am 19. April der Mietvertrag, der eigentlich dort auslaufen sollte, dann auf unbestimmte Zeit verlängert wurde? Gibt es dafür eine Erklärung? Gab es nicht.

Die Geschichte mit dem Womo Heilbronn ist sowieso eine nachträglich konstruierte Geschichte. Das erkennt man daran, dass der Vermieter aus Chemnitz ausgerechnet am 25.4. nahe Heilbronn war, zwecks Besichtigung eines Womos, und das in Begleitung.

Die Lügengeschichte des Lichtstadt-Blogs "stellten Womo am Bahnhof ab und fuhren mit dem Zug heim" ist dann nur noch peinlich...

Zigeuner-Hinweis auf Zigeuner-Täter (das bringt auch Udo Schulze), Seite 27:

Zeuge Axel Mögelin: Ja, es gab einen Hinweis auf eine Person, dass in einem Zusammenhang mit einem Rip-Deal eben dieses Tötungsdelikt eben stattgefunden hat, dass die bei einer Übergabe in einem Wohnwagen oder Wohnmobil gestört wurden. Der Hinweisgeber sass ein in Stammheim. Zur Tatzeit waren 6 Zigeuner auf der Theresienwiese (Aufbau etc).

fatalist
30.12.2013, 04:53
Thomas Wüppesahl beschreibt ansatzweise den Tiefen Staat?

Aus “Das Trio muss geführt worden sein!”



http://mediathek.tagsucht.de/?p=1232

Auf die Schnelle mitgetippt. Könnte sich der ein oder andere Fehler eingeschlichen haben...

Darum ging es mir eigentlich. Stammt auch von Wüppesahl.

Er spricht hier von weit über ein Dutzend Polizeibeamte, die mit dem Trio in Kontakt gewesen sind. Gibt es da weitere Erkenntnisse? Fritsche ist der Top-Verdächtige als Organisator des Ganzen, als Koordinator des Tiefen Staates. Fritsche steht ganz oben auf der Liste. Sehe das so wie Wüppesahl auch.

Die Dutzenden Polizeibeamte, das dürfte der KKK sein, bzw. die NSS, von der Florian Heilig sprach. Ami-Slang "Neo Schutzstafffel", und Richter, Politiker usw als Förderer. Ein klandestines Netzwerk, sowas wie GLADIO.

GLADIO ist aber BND/CIA, und es fällt auf, dass es immer nur um den Verfassungsschutz geht, nie um den BND oder gar um die CIA.

nachdenkerin
30.12.2013, 05:05
Brauchte man keine Geburtsurkunde?



Uwe Mundlos stiehlt zusätzlich B.s Geburtsurkunde……Buch „die Zelle“ S. 31

:D

fatalist
30.12.2013, 05:08
Kiesewetter wurde NICHT vorzeitig aus dem Urlaub geholt.

Mögelin, Seite 42:

Was man sicher weiß, ist, dass aber Frau Kiesewetter bereits vorher schon zu einer Nachtwache in Böblingen eingeteilt war - das heißt, sie hätte Dienst gehabt, so oder so -, hat sich aber kurzfristig entschieden, mit einem Beamten zu tauschen. Und das war am 17. oder 19. Das ließ sich retrograd nicht mehr komplett - - also, ausermitteln. Die zwei Tage bleiben übrig. Ansonsten lässt es sich nicht mehr verifizieren. Am 19. lief der Womo-Mietvertrag aus, der dann telefonisch verlängert wurde... nette Geschichten.

fatalist
30.12.2013, 05:09
Buch „die Zelle“ S. 31

:D Der hat nichts gestohlen, Du Märchenbuch-Tante. Ich hatte das Gestern bereits belegt.

nachdenkerin
30.12.2013, 05:10
echte falsche Papiere:

Da der Pass (mit dem falschen BPA beantragt) in Sachsen beantragt wurde, kann es nicht Holger Gerlach mit einem Böhnhardt-Foto gewesen sein, denn Gerlach wohnte damals schon in Niedersachsen. Gerlachs Pässe sind von 2001 und von 2011. Ebenso wie die Führerscheine zeigen sie das Foto von Gerlach "im Böhnhardt-Style" ?!?

Die "echten falschen Papiere" hatte also Mundlos.

Ziercke:





Mich verwirrt das.

Was haben die Medien daraus gemacht?

http://www.bild.de/politik/inland/nsu/behoerdenpanne-killer-trio-erschlich-sich-neue-papiere-21139324.bild.html

BILD ist doof. Wozu sollte Mundlos Unterschrift in einen Pass, der auf einen anderen Namen lautete???

Mit diesem Pass konnte Mundlos ungehindert reisen.
Böhnhardt konnte mit Gerlachs Pass ungehindert reisen.
Zschäpe blieb daheim in der Polenzstrasse (Aussagen der Nachbarn)

Angeblich lautete Mundlos Pass mit Mundlos Foto auf Max-Florian Burkhardt.
Wo ist dieser Zeuge vor Gericht geladen, warum kennt den niemand?

Warum nahm man zur Beantragung einen gefälschten BPA?
Brauchte man keine Geburtsurkunde?

btw. Es ist bekannt, dass Geheimdienste sich der Identität echter lebender Personen bedienen, mit deren Pass Agenten reisen. So war das beim Mossad-Mord im Hotel in Dubai: Da wurden auch deutsche Papiere lebender Deutscher verwendet. Gab ziemlich Ärger deshalb.

Wollte man durch die Legende "gefälschter BPA" den Burkhardt aus der NSU-Geschichte raushalten?
Für wen arbeitet(e) Max Florian Burkhardt???

Austausch Kapke / Mundlos

• KfZ-Kennzeichen Polizeifahrzeuge
• Drückerkolonne

Zusätzlich

• Puppentorso, Mundlos soll Böhnhardt Alibi geben

Mit kommt das so vor, als wenn Mundlos irgendwie „extra lief oder zuerst später ins Spiel

fatalist
30.12.2013, 05:19
Seite 46:


Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ja, aber Rauschgiftbereich ist jetzt ein Kriminalitätsbereich vielleicht. Aber war sie in Diskotheken eingesetzt?

Zeuge Axel Mögelin: Sie war auch in Diskotheken eingesetzt. Aber sagen wir so: in Diskotheken, die von einer - - von verschiedenen Diskotheken, wo es Probleme gab oder wo eben Razzien in Vorbereitung waren. Da war sie eingesetzt.


Wir haben aber eines gemacht: Wir haben alle Einsätze angeschaut und haben geguckt: Gab es Personen, die in diesen
Diskotheken verkehren? Gab es da Schnittmengen? Finden wir Verbindungen zur Tat? Wir haben praktisch jeden Einsatz nachbereitet. Wir haben geguckt: Gibt es Verbindungen zur Tat in Heilbronn? Und wir haben einfach keine finden können.
Wir haben praktisch jeden Einsatz, den Frau Kiesewetter hatte, analysiert und haben geguckt: Finden wir Beziehungen nach Heilbronn? Um welche Leute, um welchen Täterkreis handelte es sich, wo sie eingesetzt war? Was waren das für Namen? Was hatten die für Bezugspersonen? Was hatten die für Autos? Und das haben wir alles mit unseren Daten eben abgeglichen und haben zumindest bei der Überprüfung von den Einsätzen weder einen Bezug gefunden dann Richtung Thüringen/NSU noch im Vorfeld - -Zur Lösung der Tat haben wir nichts finden können. Die 30.000 erfassten Fahrzeuge aus der Ringfahndung hatte man nicht ausgewertet, also konnte man auch nicht die Autos der "Drogenrussen" abklären mit den Listen.

Der PUA hat es auch nicht geschafft, den Mögelin zu fragen, welche Polizeianwärterin beim KKK war, die Neger hasste. Ob das Kiesewetter war. Und ob einer der KKK-Polizisten Martin Arnold war.

Da sitzen 40 "Berater" der Abgeordneten mit im Saal, die die Akten gut kennen sollten, aber die ganz einfachen wichtigen naheliegenden Fragen werden nicht gestellt. Niemals.

fatalist
30.12.2013, 05:47
LFV Stengel, Informant Ogertschnik, 2003, beim Pfarrer in Flein:


Seite 55, Binninger trägt vor:


Nachdem nämlich der Hinweis des ehemaligen LfV-Mitarbeiters beim BKA einging, er hätte im Jahr 2003 von einer Quelle etwas erfahren, wurde ja auch der Geistliche zunächst mal telefonisch befragt, bevor er vernommen wurde, und zwar am 26.11. vom Landeskriminalamt Baden-Württemberg, Soko „Parkplatz“ - Kollegennamen lasse ich weg -, Aktenvermerk zu Spur 5085 - ich darf kurz vorlesen - vom 26. November 2011:

Gegen 14.20 Uhr erfolgte … - der Rückruf des Geistlichen; den Namen lasse ich auch weg -… wurde in gebotenem Umfang mit dem Gegenstand des Hinweises vertraut gemacht. Er erklärte dazu, dass dieser zutreffe; allerdings sei ihm der Informant nicht „aus Jugendzeiten bekannt“ gewesen.


Jetzt kommt der Satz:


Der Informant habe seinerzeit - also 2003 -„eigenartige Dinge“ zu den Themen „Mord in Stuttgart“, „Mossad“ und „Rechtsradikale“ berichtet und ansonsten einen „wirren, … komischen Eindruck“ gemacht.


Also, der Geistliche sagt über sein Gespräch mit der Quelle bei der ersten Befragung, hinterher bei der Vernehmung dann nicht mehr, leider, aber bei der ersten Befragung - -

(Der Zeuge zuckt mit den Schultern)

- Ja, wir müssen dann ja beides gegeneinanderstellen und nicht das nur nehmen, was halt gerade die Glaubwürdigkeit erschüttert.

Bei der ersten Befragung sagt er: Ich hatte Kontakt mit diesem Hinweisgeber. Der redet einen Haufen Zeug über Mossad und alles Mögliche, aber auch über Rechtsradikale. Vermerk des LKA. Dann könnte ja wiederum etwas mehr dran sein, oder sehen Sie es anders?


Zeuge Axel Mögelin: Glaubwürdigkeitsbeurteilung, das ist eine wissenschaftliche Disziplin. Die kann ich von hier, von dem Tisch aus, nicht machen. Ich muss mich einfach an die Fakten halten. Und die Fakten sind: Wir haben den Informanten gefragt; er konnte uns nichts sagen. Fakt ist: Wir haben die Behörde gefragt. Die sagt: Da war nichts. - Und damit ist für mich die Spur abgearbeitet. Das ist hochgradig interessant und ein klares Indiz dafür, dass nach 4/11 die Zeugen beeinflusst wurden, Ogertschnik und der Pfarrer, nicht im Detail auszusagen. Dabei dürfte es eine Kooperation zwischen LKA und LFV gegeben haben.

Ich gehe davon aus, dass Stengel tatsächlich die Wahrheit sagte: Mundlos, NSU, RAF von Rechts, und dass Ogertschnik das von seinem Knastkumpan Markus Friedel hatte, dessen geschwätziger Verwandter David Friedel sich 2010 ans BKA wandte, um die 300.000 Euro Belohnung für Aufklärung der Dönermordserie einzustreichen, mit dem Hinweis: Dieselben Täter von Heilbronn verübten auch die Dönermorde.

Was da kam als Aussage 2003, das stammte von diesem Friedel. Wo ist dessen Vernehmungsprotokoll? Wo ist der als Zeuge geladen? Der gehört in die Eminger-Verbindung "Weisse Bruderschaft Erzgebirge" und auch zu B&H, Thomas Starke, Chemnitz. Und er verzog nach Heilbronn 2003. WO Tino Brandt ein Haus kaufte. 2004.

Alles Zufall???

nachdenkerin
30.12.2013, 05:59
echte falsche Papiere:


Wo ist das Foto dieses Passes???





Filmdokumentation "Terror von Rechts"

https://www.youtube.com/watch?v=iC-i6-DxH5E bei 14:36

Merkwürdig, der Reisepass zeigt hier aber nicht das Foto von Uwe Mundlos

fatalist
30.12.2013, 06:05
Nochmal zu dem "legalen illegalen Pass" von Mundlos auf den Namen Max Florian Burkhardt:

BKA-Chef Ziercke brachte am 21.11.2011 die 2. Fassung dieser Geschichte und erzählte von einem gefälschten BPA, der zur Beantragung dieses Passes genutzt worden sei. Ausserdem brauchte man eine Geburtsurkunde des Antragstellers.

Klar ist, dass Geburtsurkunde UND BPA auf den Namen MFB lauteten.
Ebenso ist klar, dass ein Passbild von Uwe Mundlos verwendet wurde.

DIE WELT, Dez 2011:


Max-Florian B. (33) Status: Beschuldigter

Steckbrief: lebt in Dresden; Max-Florian B. wird verdächtigt, dem NSU-Trio seine frühere Wohnung in Chemnitz überlassen zu haben. Brisant ist: Das soll ab Februar 1998 geschehen sein, also direkt nachdem Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe untergetaucht waren.

Damals war B. mit Mandy S. (siehe dort) befreundet. Zudem wird B. vorgeworfen, dem Trio seine Dokumente und Geburtsurkunde überlassen zu haben. Mithilfe von B.s Personalausweis hatte sich Mundlos am 7. September 1998 einen Reisepass mit seinem Foto auf den Namen von "Max-Florian B." ausstellen lassen.

Nach dem Auffliegen der Zwickauer Terrorzelle wurde B. nach Informationen dieser Zeitung observiert. Er hat inzwischen bei den Ermittlern umfassend ausgesagt und angeblich andere belastet.

Möglicherweise hat die Bundesanwaltschaft deshalb auf seine Festnahme verzichtet.

B. soll früher in Verbindung zu dem rechtsextremen Netzwerk CC 88 gestanden und einschlägige Konzerte besucht haben. Angeblich hat er schon vor Jahren alle Kontakte zur rechten Szene abgebrochen. http://www.welt.de/politik/deutschland/article13775599/Von-A-bis-Z-Das-Netz-der-Rechtsterroristen.html

MFB wurde geschont, er steht nicht vor Gericht: Alles verjährt.
Aber man tut jetzt so, als habe Mundlos die Papiere von MFB gestohlen.
Das war nicht so, sondern: MFB gab Mundlos die Papiere.


Was ist nun mit dem "gefälschten BPA" als Vorlage bei der Pass-Beantragung?

Es ist wohl so gewesen, dass in den Original-BPA von MFB ein Passbild von Mundlos reinmontiert wurde, damit mit denselben Passbildern von Mundlos der Pass ausgestellt werden sollte und wurde.

Das ist für mich die einzig logische Erklärung: Mundlos ging zum Passamt, mit MFBs BPA, der ein Bild von Mundlos enthielt. Daher "gefälschter BPA".

Dieser Pass wurde am 4/11 im Womo Eisenach gefunden. Er war seit 8 Jahren ungültig. Es ergibt keinen Sinn, dass sich Böhnhardt 2011 einen neuen Pass von Gerlach besorgt haben soll, während Mundlos einen seit 8 Jahren ungültigen Pass benutzt haben soll.

Das kann man so glauben, muss man aber nicht...

fatalist
30.12.2013, 06:07
Filmdokumentation "Terror von Rechts"

https://www.youtube.com/watch?v=iC-i6-DxH5E bei 14:36

Merkwürdig, der Reisepass zeigt hier aber nicht das Foto von Uwe Mundlos Danke, das dürfte daran liegen, dass es eine Filmrequiste ist. Die Fotomontagen des Mandy Struck-Persos sind ja ebenfalls offensichtlich und an Dummheit kaum zu überbieten.

Von Burkhardts Pass mit Mundlos Foto haben wir sogar die Nummer und die Asservatennummer, siehe Stern Blog gestern Abend.

fatalist
30.12.2013, 06:12
... Beate Zschäpe stellte sich 2006 dem Polizisten an ihrer Wohnungstür Polenzstrasse (Wasserschaden) als Susann Eminger vor, und gab falsche Geburtsdaten an. Zschäpe wusste also nicht die Daten ihrer Tarnidentität?
Auch das ist absolut unglaubwürdig.

Passt aber zu Mundlos abgelaufenen MFB-Pass und zu Böhnhardt, der 60 Fahrzeuge mit immer denselben Papieren von Gerlach angemietet haben soll... dümmer gehts nicht.

fatalist
30.12.2013, 06:16
Ach ja, und Weil Böhnhardt einen neuen Pass von Gerlach hatte, 2011 neu gemacht, wurde dem Vermieter des Eisenacher WOMOs Gerlachs BPA vorgelegt, und der Vermieter erkannte vor Gericht GERLACH und nicht Böhnhardt.

Die verarschen uns!!!

Als Verteidiger hätte ich SOFORT den Vermieter des Arnstädter Womos herbeizitiert, wenigstens die Akten dazu, ob das Arnstädter Womo vom September 2011 ebenfalls von GERLACH mit BPA nebst Frau und Tochter angemietet wurde.

Und, was kam da?
Gar nichts.

nachdenkerin
30.12.2013, 06:18
Mit diesem Pass konnte Mundlos ungehindert reisen.
Böhnhardt konnte mit Gerlachs Pass ungehindert reisen.
Zschäpe blieb daheim in der Polenzstrasse (Aussagen der Nachbarn)


Trotzdem hatte aber Zschäpe einen Reisepass.


Beate Zschäpe ausgestellte Reisepass und ihre Geburtsurkunde gefunden, die Ermittler entdeckten Böhnhardts originalen Personalausweis und EU-Führerschein und den Kfz-Schein nebst dazugehöriger Steuerkarte von Mundlos Wagen mit dem Kennzeichen J-AH 41.Buch „Das Zwicker Terror Trio“ S. 241

Wieso Kfz-Schein Böhnhardt, aber Steuerkarte Mundlos oder verstehe ich da was falsch.

fatalist
30.12.2013, 06:46
Wieso Kfz-Schein Böhnhardt, aber Steuerkarte Mundlos oder verstehe ich da was falsch.
Mundlos Auto wurde 1998 verkauft, es hatte das Kennzeichen J-AH 1. Papa hats verkauft 1998.

Die Pässe etc waren 2011 allesamt abgelaufen. Warum haben sie nicht neue Ausweise beantragt, das ist die Frage.

nachdenkerin
30.12.2013, 06:46
Bankraub 4.11. , 5 Euro fehlten ;)

http://blogs.stern.de/nsu-prozess/gesamtwerk-eines-falschen-lebens/

Ich hätte die Ceska genommen und die BekennervideoDC-DVD-Sticks statt der H-Milch, aber ich bin ja auch nicht so blöde wie der Stern...


Das Asservat finde ich ja originell:


Ass. 22.1.7.6.4.1: Blatt, DIN A4, weiß, 11 x unbedruckt, 1 x handschriftliche Aufzeichnung “Betreff: 0172xxxxxxxxx, 17.11.2011, Hiermit beantrage ich eine neue Handynummer auf dem schnellstmöglichen Weg aufgrund schwerer Belästigung! Unterschrift, Andre E.

fatalist
30.12.2013, 07:07
Das Asservat finde ich ja originell: Das Datum vor allem. Und dass Emingers Haushalt mit auf der NSU-Asservatenliste steht.

nachdenkerin
30.12.2013, 07:50
Nee, die standen alle 3 auf dem Haftbefehl, war ja Zschäpes Garage, die Bombenwerkstatt. Aber Frauen können keine Bomben bauen, das ist Männersache ;)

Aber Hilfsarbeiten, das können Frauen durchaus: Kaffee kochen, Kisten dämmen, Geld abheben...



Es ist nicht klar, warum die "Bombengarage" erst am 13.2.1998 an die Medien gegeben wurde, und erst am 21.2.98 Bilder der 3 Flüchtigen in der Zeitung standen.

Der Haftbefehl war ja bis dahin nur wegen Fluchtgefahr, weil sich aus der uns nicht bekannten Korrespondenz von Uwe Mundlos ergab, dass sie sich über Belgien in die USA absetzen wollen (gem. Buch „die Zelle“ und anderen Medien). Wer weiß was er oder andere da geschrieben haben. Im Rahmen der Ermittlungen der ganzen Sachen waren sie ja damals schon immer im Fokus, aber ohne konkreten Beweis.

Der „gewollte“ nachweisbarere Zusammenhang mit den Bombenattrappen stellte sich zuerst am 11. Februar mit der Kellerdurchsuchung von Beate Zschäpe heraus, indem die Dämmwolle gefunden wurde, die auch bei den anderen Bombenattrappen verwendet wurde.
Deshalb, nach meiner Überzeugung, die Verspätung.


Aber Hilfsarbeiten, das können Frauen durchaus: Kaffee kochen, Kisten dämmen, Geld abheben...

Na Ja, solange eine Frau noch Geld abheben kann, lebt sie doch gut, Hauptsache das Konto ist gut gefüllt.;)

fatalist
30.12.2013, 08:27
Der Haftbefehl war ja bis dahin nur wegen Fluchtgefahr... Fluchtgefahr??? Die waren bereits geflohen. 26.1.98.


Der „gewollte“ nachweisbarere Zusammenhang mit den Bombenattrappen stellte sich zuerst am 11. Februar mit der Kellerdurchsuchung von Beate Zschäpe heraus, indem die Dämmwolle gefunden wurde, die auch bei den anderen Bombenattrappen verwendet wurde. Wenn das stimmte, dann hätte auf dem Haftbefehl vom 28.1. nicht Theaterbombe draufgestanden, sondern erst nach dem 11.2., wegen der Dämmwolle.

Das sind alles Irrungen und Wirrungen.

fatalist
30.12.2013, 09:11
NSU = Neckarsulm, Mundlos, RAF von Rechts.
Aussage Günter Stengel, Ex-LfV Baden-W., Protokoll Nr. 29a, bundestag.de

Im August 2003 trifft Günter Stengel einen ihm unbekannten ehemaligen Informanten seines Amtes, der als V-Mann den Deckname "Erbse" trug. Das Treffen fand im Pfarramt in Flein (bei Stuttgart) statt, nachdem sich der Pfarrer an das Innenministerium gewendet hatte. Der Informant hiess mit Klarnamen Torsten Ogertschnik. Er stammt aus Heilbronn. Bei diesem Treffen nannte er sich Stauffenberg, was aber unwichtig ist, da er Stengel auf Nachfrage seinen realen Namen sagte. Der Pfarrer kannte diesen Namen auch.

Bei diesem Gespräch über 4-5 Stunden Länge war der Pfarrer dabei. Es ging um 3 Themenbereiche.
S.74:

1. Thema: Seine Ossi-Knastkumpels, mit denen er nach der Haft Besuche etc machte.

Er hat gesagt, dass er für einen Bankraub, den er aber nicht verübt haben will, zu sieben Jahren Gefängnis verurteilt worden war und davon fünf Jahre absitzen musste. Der Rest ist ihm auf Bewährung erlassen worden. Während seiner Gefängniszeit hätte er Kontakt zu jungen Leuten, die dort auch einsaßen, aus den neuen Bundesländern, und man habe schon während des Gefängnisaufenthaltes verabredet, später sich zu kontaktieren und dann vielleicht neue Taten oder irgendwelche - ja - Taten zu begehen.


Das ist also passiert, dass man sich dann getroffen hat. Er war drei bis vier Mal in den neuen Bundesländern, vor allem Thüringen
und Sachsen, und es gab mehrere Gegenbesuche bei ihm in Heilbronn. Dort waren in wechselnder Sache ungefähr zwei, drei Personen, die dann kamen, und beim nächsten Mal war es eine Person wieder, aber dafür eine andere dabei usw.
Einen dieser Knastkumpel kennt man, weil der PUA seine Knastunterlagen anforderte:
Markus Friedel.

Markus Friedel stammt aus Schlema, wohnte später in Chemnitz, war Kumpel von Thomas Starke, kannte auch die Jenaer Kameraden.
Er kannte auch Andre Eminger & Co, also die "Weisse Bruderschaft Erzgebirge" aus Johanngeorgenstadt (Emingers Heimat) und war bei B&H aktiv. Er soll schliesslich 2003 in die Nähe von Heilbronn gezogen sein.
Im Knast muss er also vor 2003 gewesen sein, wo er Torsten Ogertschnik kennenlernte.
Markus Friedel steht auf Mundlos "Garagenliste" von 1996/97 drauf.
Als Chemnitzer gleich unter Spitzel und TNT-Bote Thomas Starke.

Weiter im Protokoll:


Man hat in Heilbronn dann ausgeguckt, welche Bank man überfallen könnte, und da hat dieser Informant -Stauffenberg, wie er sich zunächst genannt hat - gesagt, er hätte da schon Vorkenntnis. Es gebe eine Bank am Rand der Innenstadt, das ist die Commerzbank; nach vorn heraus hat sie Möglichkeiten. Es ist eine Durchfahrtstraße, vierspurig, da könnte man schön abtauchen; und vor allem nach hinten hinaus gibt es da zwei, drei Möglichkeiten, in die Fußgängerzone zu kommen und sich zu
trennen oder mögliche Nachfolger, Sicherheitspersonal, zu täuschen.


Unter diesen fünf Personen, die er da gesagt hat, war auch der Name Mundlos. Die anderen Namen - dazu kommen wir vielleicht noch - hat er mir auch gesagt, und ich habe sie zunächst notiert. Mundlos war also einer der Kumpels von Markus Friedel, und Mundlos war Ogertschnik bekannt, weil Mundlos irgendwann mal entweder mit Friedel in Heilbronn war und/oder Ogertschnik den Mundlos bei seinen Besuchen in Thüringen/Sachsen kennenlernte.

Mundlos war einer der 5 Namen, die Ogertschnik dem LFV-Beamten sagte: Bankräuber in spe, Commerzbank Heilbronn. Der zweite Name war Markus Friedel.
Die restlichen 3 Namen erinnerte Günter Stengel nicht.

2. Thema: Der Mossad und sein Beauftragter, der mal mit Ogertschniks Vater eine Spedition hatte.


Der zweite Hauptpunkt seiner Auslassung ist bezüglich des Nachrichtendienstes Mossad. Da hat er einen Unternehmer, einen Fuhrunternehmer, beschuldigt, er sei Leiter eines Mossad-Ringes. Das kann man aber ziemlich schnell wegmachen. Ich habe beim Polizeiposten Wernau dann angerufen, und der zuständige Beamte hat gesagt, er kenne den Sachverhalt. Der Vater dieses Stauffenberg hätte früher mit dem Fuhrunternehmer eine Firma betrieben. Man sei dann im Streit auseinandergegangen, und seitdem behaupten der Vater und jetzt auch der Sohn, also mein Informant, diese Sache.


3. Thema: Rotlicht-Mord


Dann hat er noch als Drittes nur am Rande über einen Mord im Rotlichtmilieu in
Stuttgart berichtet, der lange zurückliegt. Der Mörder würde auf Mallorca sein, und er könne die Anschrift von dieser Person nennen. Das sind jetzt mindestens 4 Stunden Gespräch gewesen, Stengel hat GAR NICHTS geglaubt, und wollte gehen.

Aber dann kam auf einmal noch was:


Zum Schluss des Gespräches - das ging so vier, fünf Stunden -kam er noch mit dieser rechtsterroristischen Vereinigung NSU. Ich habe gesagt: „Also, da ist mir nichts bekannt“, und habe ihn gefragt, ob er das nicht mit Neckarsulm verwechselt, weil das alte Kennzeichen für den Altkreis
NSU bis Mitte der 70er-Jahre noch vielen präsent ist. Er hat gesagt, nein, es gehe hier
nicht um eine Verwechslung mit der Stadt Neckarsulm, sondern es würde hier eine
Terrorgruppe existieren in den neuen Bundesländern, und zwar im rechten Bereich, so
stark oder so wie früher Linksterrorismus/Linksextremismus. Ich muss leider sagen: Ich habe das nicht so für voll genommen und habe dann Berichte gefertigt. Das war´s.

Genau so hat Stengel das ausgesagt vor dem PUA.

Daraus machte man folgendes:
Mundlos war einer von 5 Namen des NSU, der RAF von Rechts, die 2003 von einem Informanten genannt wurden.

Die Wahrheit ist etwas anders:
Mundlos war einer von 5 Namen von potentiellen Bankräubern der Commerzbank in Heilbronn, und nach Stunden voller Mossad-Verschwörungen kam das Gespräch auf den NSU, die RAF von Rechts, aber dazu wurden keine Namen genannt.

Das steht alles öffentlich einsehbar auf einer einzigen Seite des PUA-Protokolls Nr. 29a. Seite 74.
Die Zitate sind zusammenhängend, ohne Auslassungen zitiert.
Nur die Reihenfolge wurde geändert, um die Chronologie des Gespräches klarzustellen.

fatalist
30.12.2013, 09:57
Fortsetzung:


Ich muss leider sagen: Ich habe das nicht so für voll genommen und habe dann Berichte gefertigt.
Günter Stengel fuhr also nach den 4-5 Stunden Gespräch mit Torsten Ogertschnik 2003 zurück ins Amt und fertigte 3 Berichte.


Vorsitzender Sebastian Edathy: Vielen Dank für die einleitenden Worte. - Ich habe eigentlich nur eine Frage, bevor die Fraktionen dann die Möglichkeit haben, von ihrem Fragerecht Gebrauch zu machen. Erschien Ihnen denn dieser Herr, der Ihnen gegenüber diese Äußerung getätigt hat, glaubwürdig?

Seite 75


Zeuge Günter Stengel: Eigentlich nicht, nein, weil er - - Es ging zunächst um den Raubüberfall, für den er bestraft worden ist, und da hat er gesagt, das sei eine Konstruktion aus Innenministerium und Justizministerium in Baden-Württemberg; er sei da auf eine gewisse Liste gekommen. Näheres konnte er dazu nicht sagen. Auf jeden Fall sagte er, er hätte diesen Raubüberfall nicht begangen.


Vorsitzender Sebastian Edathy: Hat er denn weitergehende Anmerkungen gemacht, als Sie - - Sie haben ja nachgefragt, ob er mit NSU nicht vielleicht Kommunalbezeichnungen gemeint haben könnte. Da sagten Sie eben, nein. Hat er denn weiter ausgeführt, worum es sich dabei näher gehandelt haben soll?

Zeuge Günter Stengel: Bei dem Begriff NSU?


Vorsitzender Sebastian Edathy: Ja.

Zeuge Günter Stengel: Da ging es um eine Nachfolgeorganisation wie früher auf der linken Seite die RAF. Er hat gesagt, hier
wäre vom Rechtsterrorismus was Gleiches passiert oder hätte sich was Gleiches, Ähnliches konstruiert. Ich muss sagen, dieses zum Schluss, das hat er nachgeschoben, so noch mal nach vier Stunden, um das Gespräch jetzt noch einmal in Gang zu bekommen. Ich wollte jetzt da dann auch nicht mehr so arg in die Tiefe. Ich habe es ihm nicht geglaubt; das muss ich echt zugeben. Ich habe es ihm nicht geglaubt. Im Nachhinein muss man sagen, es war viel, was nicht so läuft. Aber hier diese beiden Begriffe, der Name Mundlos und die Organisation NSU, sind gefallen, und das kann ich sicher bezeugen. Wenn man das aufmerksam liest wird klar, dass auf einmal Mundlos und NSU zusammenrücken, obwohl Mundlos am Anfang des Gespräches fiel, 5 Namen und Bankraub Commerzbank, und NSU ganz zum Schluss, Stunden später, und das ohne Namensnennung der Mitglieder dieses NSU.

Für weitere Infos, wer denn der NSU sei, wollte Ogertschnik Geld.


Zeuge Günter Stengel: Und er wollte dann irgendwann auch, wenn man sich noch mal trifft, Geld sehen. Also, er hatte insgesamt gemeint, so 50 000 Euro müssten es sein, wert sein, seine - -


Wichtig ist aber jetzt was passierte im LfV Stuttgart, nachdem Stengel seine 3 Berichte geschrieben hatte.
Seite 75.


Vorsitzender Sebastian Edathy: Was uns wundert, Herr Stengel, ist, dass wir in den Akten einen Vermerk finden über dieses Gespräch, das Sie geführt haben; aber in diesem Vermerk gibt es keinerlei Hinweise auf NSU, auf den Namen Mundlos oder auch auf den „Thüringer Heimatschutz“. Wie ist das zu erklären?

Zeuge Günter Stengel: Ich hatte drei Berichte gefertigt, einen Bericht bezüglich der Mossad-Sache mit der Nachbefragung beim Polizeiposten, dann einen kurzen Bericht über das Rotlichtmilieu und einen längeren Bericht über diese Sache, Rechtsbereich, und man hat das dann im Haus ausgewertet und hat gesagt, man dürfe das nicht erheben, das würde dem Datenschutz nicht entsprechen; das LfV würde keine Einzelpersonen registrieren, das LfV würde nur Institutionen beobachten, die vom Innenministerium genannt seien, und da war halt diese Sache nicht darunter.

Ich musste dann - - Die Berichte habe ich dann wieder quasi vernichtet, habe irgendwie noch in einem Zusammenhang berichtet, dass mal ein Gespräch mit diesem Mann geführt wurde, falls er sich noch mal meldet, und das Einzige, was ich eigentlich erreichen konnte, war eine NADIS-Speicherung, die sich nachher auch als erfolgreich zeigte, weil aus vielen Dienststellen bezüglich dieser Person dann nachgefragt wurde. NADIS = Nachrichtendienstliches Informationssystem

Der Mossad-Bericht kam in die "Spinner-Akte", und die anderen beiden Berichte in den Schredder.
Übrig blieb nur ein Eintrag im NADIS: Ogertschnik getroffen am xx2003, Stengel LFV Stuttgart.
Kein THS, kein NSU, kein Mundlos, kein Mossad, kein Rotlichtmord.


Torsten Ogertschnik schrieb dann ein Buch, das muss 2004 gewesen sein, welches NSU und RAF von Rechts zum Inhalt hatte, neben den Mossad-Verschwörungen natürlich, die den Hauptteil ausgemacht haben dürften, und liess eine kleine Auflage dieses Bucher drucken. Anzahl unbekannt.

Einige dieser Bücher schickte er an "wichtige Persönlichkeiten und Behörden", um die Welt aufzuklären :D

Unter den Empfängern des Werkes waren 2, die bekannt sind: Das BfV und der SPD-Politiker Edathy.
Damals noch kein PUA-Vorsitzender, aber er bekam ein Buch. 2004. Von Ogertschnik. Mossad-Verschwörung in der BRD, und der NSU, die RAF von Rechts.

Edathy (oder jemand in seinem Büro) las das Buch.

2005 wurde Edathy zum Vorsitzenden des Innenausschusses des Bundestages gewählt, und machte einen "Antrittsbesuch" beim BfV.

Bei diesem Besuch fragte Edathy nach Torsten Ogertschnik und seinen kruden Erzählungen in dem Buch beim BFV nach. Ob gezielt nach NSU und RAF von Rechts gefragt wurde, ist nicht bekannt.

ABER der BFV-Mann tippte "Ogertschnik Torsten" ins NADIS ein, und fand Günter Stengel. Das war 2005. Der BFV-Mann rief dann bei Günter Stengel in Stuttgart an, und bekam die wilde NSU-RAF-Story am Telefon zu hören.

Stengel:

Er [Ogertschnik] hatte sich auch an einen Bundestagsabgeordneten [Edathy] hier, den damaligen Leiter des Innenausschusses, gewandt, von seinem Büro zurück. Leider durfte ich das dann nicht
weiterleiten.

(Serkan Tören (FDP): Herr Edathy! -
Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Wir haben ja immer den gleichen Chef! -
Weiterer Zuruf: Vorladen! -
Vereinzelt Heiterkeit)


Vorsitzender Sebastian Edathy: Also, ich frage noch einmal nach: Sie sagen, Sie haben nach dem Gespräch im Sommer 2003 unter anderem einen Vermerk gefertigt für Ihr Amt, und in diesem Vermerk seien ursprünglich Begriffe wie NSU und Mundlos verwendet worden; aber Ihre Vorgesetzten hätten
Sie dazu angehalten, diese Nennung wieder zu streichen. Habe ich das richtig verstanden?


Zeuge Günter Stengel: Das ist richtig so wiedergegeben, ja. Edathy bekam das Buch vom Ogertschnik. 2004 oder 2005.

S.80:


Zeuge Günter Stengel: - und ich dann gesagt habe: „Okay, NADIS-Speicherung, fünf Jahre“, und dann ist gesagt worden: „ein, maximal zwei Jahre“. Okay, es wurde so angeordnet, und so ist es gemacht worden.


Das Einzige, was mich gestört hat, was ich gesagt habe, und da bin ich auch noch wirklich dabei: Warum durfte das BfV das nicht in Erfahrung haben, und warum wurde ich dermaßen gerügt, weil ich das am Freitagmittag im Bericht ans BfV gegeben habe, in dem ja gar nicht viel drinsteht. Der war ja nicht mal
NfD oder gar Geheim, sondern das war nicht klassifiziert als Vertrauenssache.


Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Also, jedenfalls, abschließend kann ich sagen, dass sowohl Sie - - Sie befinden sich ja in guter Gesellschaft. Sie haben das Ding ernst genommen, genauso wie unser Ausschussvorsitzender damals als Abgeordneter. Beide haben Sie etwas unternommen.
Leider hat es nicht zum Ziel geführt. - Danke schön. Das Rote ist für @brain freeze, der fragt mich sonst sofort woher ich weiss, dass über NSU und RAF von Rechts von Edathys Seite gefragt wurde beim BFV, als es um Torsten Ogertschnik und dessen Buch ging.

Die Schlussfolgerung ist logisch, lieber brain freeze ;)

brain freeze
30.12.2013, 10:20
Fortsetzung:
[...] Das Rote ist für @brain freeze, der fragt mich sonst sofort woher ich weiss, dass über NSU und RAF von Rechts von Edathys Seite gefragt wurde beim BFV, als es um Torsten Ogertschnik und dessen Buch ging.

Die Schlussfolgerung ist logisch, lieber brain freeze ;)

Kein Widerspruch. Es ging ja gerade darum, daß BFV auf LfV BaWü deswegen zuging und Stengel im Buch unter Arbeitsnamen genannt wurde ... Steht ja im Protokoll. Die Frage für mich lautete: Wurden in diesem Buch auch Mundlos und vor allem NSU erwähnt. Entstand später unter Rückgriff auch auf diesen VT-Roman von Phönix-Erbse in den Gehirnwindungen eines Ministerialbürokraten die Idee zur NSU-Story ...

deutschland
30.12.2013, 10:24
"in Flein (bei Stuttgart)"

Flein ist etwa 5 KM von Heilbronn entfernt !

fatalist
30.12.2013, 10:28
Fortsetzung

Wegen dieses Telefonates 2005 mit dem BFV bekam Stengel in seinem LfV mächtig Ärger. Seine Karriere sei zu Ende. Er war zwar noch bis 2007 im Dienst, aber kaltgestellt.

Seite 77:


Vorsitzender Sebastian Edathy: Nur ganz kurz: Wenn in den ersten Entwürfen diese Stichworte enthalten waren, unter anderem NSU und Mundlos, sind diese Berichtsentwürfe dann vernichtet worden, oder sind die irgendwo noch vorhanden?

Zeuge Günter Stengel: Nein, nein, die Entwürfe mussten alle papiermäßig und auch EDV-mäßig vernichtet werden, und dieser Bericht kam auch nicht in die normale Registratur, sondern das kam in eine besondere Registratur für Berichte von Leuten, die sich mehrmals mit Sachverhalten ans Landesamt wendeten, wenn man dann irgendwann mal merkt: Ja, es ist nichts dran; es ist aber gut, dass man weiß, wer wann mit dieser Person geredet hat. - Das wird dann auch nach zwei, drei Jahren durchgeschaut, und dann kommen die Berichte raus, wenn er sich nicht mehr - - und werden vernichtet. Der Spinner-Ordner, sozusagen...

Es muss diesen Bericht also noch 2005 gegeben haben, wenn ich das richtig verstehe. Daher konnte Stengel den auch ans BfV durchgeben.

Wer Stengel zwang, die Berichte zu löschen, das darf er nicht sagen, ist ihm verboten.
Aber er sagt es dann indirekt doch: Sein damaliger Abteilungsleiter.

Seite 79:


Zeuge Günter Stengel: Also, zu dem Zeitpunkt hat es mich schon überzeugt. Es war jetzt nicht so, dass ich mich da verkämpft hätte, und die bösen Vorgesetzten hätten das nicht gemacht. Das Einzige, was ich meinen Vorgesetzten also jetzt vorwerfen würde: Sie haben es permanent unterbunden, warum auch immer, das BfV zu informieren, -

Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Aha.

Zeuge Günter Stengel: - und ich habe sehr große Probleme bekommen, weil - - Ich sage mal, dieser Stauffenberg hatte sich ja an das Büro Ihres Kollegen [Edathy] gewandt, und aus dem Büro von dem Kollegen kam eine Anfrage beim BfV. Da war, glaube ich, zunächst ein Gespräch dort, und da war dieser Stauffenberg einer von Punkten, wie wir da bei diesem Gespräch führen sollten. Dann hat mir der Kollege vom BfV oben - - Freitagmittags hat er angerufen und hat gesagt:

„Du, am Dienstag kommt einer, ein Bundestagsabgeordneter vom Innenausschuss, zu
unserem Präsidenten. Er will einen Antrittsbesuch machen. Du hast den Stauffenberg - - Was ist denn da?“ - Dann habe ich das kurz gesagt, was man dann über sichere Leitungen reden kann, und da hat er gesagt:

„Kannst du mir das schicken?“, und ich habe das geschickt, und das war ein großer Fehler. Das wurde bekannt, und meine Vorgesetzten bis hoch zum Präsidenten damals haben mich gerügt. Ich habe gemeint, es gibt jetzt eine Verwarnung, Verweis, Beförderungssperre; hat sich dann aber getan. Das ist das Einzige, was mich da - - dass ich nicht gewusst habe, warum das BfV das jetzt nicht wissen darf. Warum auch, nicht?

Man muss sich klarmachen, was das heisst:

2005 schickte Stengel diesen Bericht über 5 Namen, Mundlos, NSU. RAF von Rechts aus seinem Spinnerordner ans BFV, weil dort Edathy zu Torsten Ogertschniks Buch Fragen an das BfV angekündigt hatte.

Anders gesagt: Das BFV wusste seit 2005 von Mundlos, NSU, RAF von Rechts, der sich aus dem Thüringer Heimatschutz gebildet habe. Das LfV Stuttgart rastete deshalb aus...

fatalist
30.12.2013, 10:29
"in Flein (bei Stuttgart)"

Flein ist etwa 5 KM von Heilbronn entfernt ! Danke, der Ogertschnik ist aus Heilbronn. Passt.

deutschland
30.12.2013, 10:30
Danke, der Ogertschnik ist aus Heilbronn. Passt.

...so ist es !

fatalist
30.12.2013, 10:31
Kein Widerspruch. Es ging ja gerade darum, daß BFV auf LfV BaWü deswegen zuging und Stengel im Buch unter Arbeitsnamen genannt wurde ... Steht ja im Protokoll. Die Frage für mich lautete: Wurden in diesem Buch auch Mundlos und vor allem NSU erwähnt. Entstand später unter Rückgriff auch auf diesen VT-Roman von Phönix-Erbse in den Gehirnwindungen eines Ministerialbürokraten die Idee zur NSU-Story ... Ja, da bin ich sicher.
98% ja ;)

fatalist
30.12.2013, 10:44
Fortsetzung, startet mit einer Wiederholung.

Seite 80/81:


Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Also, jedenfalls, abschließend kann ich sagen, dass sowohl Sie - - Sie befinden sich ja in guter Gesellschaft. Sie haben das Ding ernst genommen, genauso wie unser Ausschussvorsitzender damals als Abgeordneter. Beide haben Sie etwas unternommen. Leider hat es nicht zum Ziel geführt. - Danke schön.
Zeuge Günter Stengel: Leider. Edathy hat NICHT über die Mossad-Verschwörung beim BfV nachgefragt, sondern wegen NSU, Mundlos, RAF von Rechts, das erscheint mir zwingend logisch!


Stephan Stracke (CDU/CSU): Ich hätte noch eine Frage, wenn wir noch Zeit haben.
Vorsitzender Sebastian Edathy: Ja.


Stephan Stracke (CDU/CSU): Sie haben erwähnt gehabt, Ihr Informant oder der, mit dem Sie gesprochen haben, hatte die Worte NSU und Mundlos in den Mund genommen. Hat er denn sonst noch was gesagt, also jetzt zu diesem Themenkreis Rechtsextremismus?

Zeuge Günter Stengel: Also, er hatte Fahrten nach Thüringen und so, hat er gesagt, und mit der Zeit immer stärker ging es um Bankraub oder Überfälle, und das war dann zum Schluss das Thema, und deswegen sind die, schätze ich - oder es war schon so -, nach Heilbronn gekommen, und man hat hier eine Bank ausgesucht, die er großspurig, schon bevor die Gesinnungsgenossen gekommen sind, ausbaldowert hat. Er ist dann auch gelobt worden von seinen Freunden aus Thüringen, was das für eine exzellente Lage für einen Bankraub ist.


Stephan Stracke (CDU/CSU): Ist denn eigentlich in irgendeinem Sachzusammenhang der „Thüringer Heimatschutz“ erwähnt worden?


Zeuge Günter Stengel: Nein. Nein. Also, das kann sein, aber - - Ich kann mich an den NSU erinnern, weil das das alte Kennzeichen von Neckarsulm ist und ich erst gemeint habe, er meint in Neckarsulm auch noch mal eine Organisation. Da hat er gesagt: Nein, nicht Neckarsulm, Thüringen.

Stephan Stracke (CDU/CSU): Mich verwundert, im Rahmen Ihrer Vernehmung haben Sie sehr wohl den „Thüringer Heimatschutz“ erwähnt gehabt, jetzt am 25.11.2011, und zwar sehr detailliert. Also, es wird davon
gesprochen:


Der Informant teilte mit, dass sich
der Thüringer Heimatschutz hinter
dem Kürzel NSU verstecke.


Zeuge Günter Stengel: Ja, okay; ist mir jetzt nicht mehr präsent, die Sache.


Stephan Stracke (CDU/CSU): Oder Sie erwähnen auch noch, dass die Gruppe endlich eine andere Qualität habe; man wolle nun Taten sehen.

Zeuge Günter Stengel: Ja. Das stimmt, ja. Es ging jetzt um die Gewaltdelikte, also nicht nur reden, sondern Taten, auch hier Gewaltdelikte, vor allem Geldbeschaffungsmaßnahmen.


(Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Ich habe noch eine Frage!)

Vorsitzender Sebastian Edathy: Herr Schuster, bitte.

Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Noch einmal zur Vergewisserung - Sie haben eben schon darauf geantwortet -: Das heißt, Sie haben gesagt, Ihr Informant hat angegeben: NSU in Thüringen.

Zeuge Günter Stengel: Ja. Nicht Morde, sondern Gewaltdelikte, Banküberfälle.

fatalist
30.12.2013, 11:01
Fortsetzung
Seite 81:


Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Dann trifft man bei Ihnen im Amt eine Entscheidung: „Das wird gelöscht“, ohne in Thüringen nachzufragen. Wissen Sie genau, dass das so war, oder vermuten Sie das?

Zeuge Günter Stengel: Ich hatte - - Der Einzige, der diesen Fall schrittmäßig bearbeitet hat, war ich. Das war von der Besprechung bis zum Ende - in einen bestimmten Ordner habe ich ihn eingeheftet -und zur NADIS-Speicherung. Ich habe alles gemacht. Also, es war niemand beteiligt.


Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Wenn Sie in Thüringen angerufen hätten, hätte es definitiv einen Verweis gegeben, vermute ich. Oder? - Das war jetzt suggestiv; Entschuldigung. Wenn er bei LKA-Vize Jakstat angerufen hätte, dann wohl eher nicht. Insider-gag.

Stengel hätte aber wohl beim TLfV angerufen, Ausgang ungewiss...



Zeuge Günter Stengel: Ich muss wirklich zugeben: Ich habe es nicht geglaubt. Wer hat es bis dato - - Es ist ja von allen - - Jeder hat es nicht gewusst.


Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Okay. Das bezieht sich auf 2003. Da war offiziell die Fahndung im Juni eingestellt worden, vorläufig eingestellt war sie bereits seit 2001. Aussage Prof Mundlos, der hat das Schreiben des AG Gera.


2005 wurde also das BfV informiert, bekam den Vermerk aus dem Spinnerordner, und 2007 wurde Stengel pensioniert.

Jetzt ins Jahr 2011: Der NSU wird bekannt. Mundlos Böhnhardt Zschäpe.


Vorsitzender Sebastian Edathy: Ich würde die Frage eben kurz stellen wollen. -Herr Stengel, nach dem Auffliegen der Terrorzelle oder ihrem Bekanntwerden haben Sie sich ja im November, und zwar nach unseren Unterlagen am 23.11., an das Bundeskriminalamt gewendet. Ist das richtig?


Zeuge Günter Stengel: Das ist richtig, ja.


Vorsitzender Sebastian Edathy: Haben Sie eine Begründung dafür, warum Ihr ehemaliger Dienstherr, nämlich das Landesamt Baden-Württemberg für Verfassungsschutz, dieses Ihr Sich-Wenden an das BKA als potenziellen Geheimnisverrat bewertet?


Zeuge Günter Stengel: Ja, das kann ich mir schon vorstellen. Aber - -
S.82


Vorsitzender Sebastian Edathy: Ich mache Ihnen mal einen Vorhalt, weil ich das schon bemerkenswert finde. Wir sind ja hier alle guten Willens, Aufklärung zu betreiben, und dann finden wir - MAT A GBA 4/20, Blatt 36 - ein Schreiben des Landesamtes für Verfassungsschutz Baden-Württemberg an das LKA Baden-Württemberg vom 29. Dezember 2011. Da heißt es ganz am Ende seitens des Verfassungsschutzamtes BadenWürttemberg in Richtung Polizei:


Ergänzend erfolgt der Hinweis,
dass sich Herr Stengel durch seine
Aussage bei der Polizei wegen der
Verletzung des Dienstgeheimnisses
und einer besonderen Geheimhaltungspflicht nach § 353 b StGB
strafbar gemacht haben könnte.


Zeuge Günter Stengel: Das ist okay. Aber das passt in dieses Amt. Diese Leute sind noch in Amt und Würden. So geht Rechtsstaat BRD. Alle einsperren, sofort.

Das passt übrigens hervorragend zu KHK Günter Pitz, der auch ein Ermittlungsverfahren bekam, weil er berichtet hatte dass vor Weihnachten 2007 bei der BAO Bosporus in Nürnberg in einer Besprechung der Begriff NSU gefallen sei, die Info kam vom LfV Thüringen oder Sachsen.

fatalist
30.12.2013, 12:05
ELSÄSSER BRAUCHT BODYGUARDS :?


NSU: Das große Zeugensterben – exklusiv in COMPACT 1/2014


http://www.youtube.com/watch?v=MRSKp-Udc4Y


COMPACT bringt in der Januar-Ausgabe das erste Interview mit den Eltern des er-selbst-mordeten NSU-Zeugen Florian Heilig.

Hallo, liebe Freunde und Leser! Bin wieder zurück ausm Familienurlaub!! In der Zwischenzeit erschien die neue Ausgabe von COMPACT-Magazin am Kiosk. Das verlinkte Video bietet einen kurzen Überblick über die wichtigsten Themen: Intrigant Gabriel, die Kriegsschuldlüge, NSU-Zeugensterben


NSU exklusiv

Seit fast zwei Jahren berichtet COMPACT Monat für Monat über die Widersprüche bei der Aufklärung der NSU-Mordserie. Unsere Sonderausgabe COMPACT-Spezial Nr. 1 (Operation NSU – Neonazis, V-Männer und Agenten) (https://www.compact-magazin.com/compact-spezial-12013-nsu-neonazis-v-maenner-und-agenten/) ist im Kiosk- und Direktverkauf mit Abstand unser stärkster Titel. Da sich so langsam herumspricht, dass COMPACT „Mut zur Wahrheit“ hat, wenden sich immer mehr Informanten exklusiv an uns.

Den Auftakt machte der Nazi-Aussteiger Nick Greger in der letzten Ausgabe, er berichtete über den NSU-V-Mann und Staatsterroristen Piatto. Dazu gibt es mittlerweile auch ein Video bei COMPACTTV. (http://www.youtube.com/user/COMPACTTV) In dieser Ausgabe COMPACT 1/2014 drucken wir das Gespräch mit Heike und Gerhard Heilig. Ihr Sohn Florian war ein wichtiger Zeuge über die Hintergründe des angeblichen NSU-Mordes an der Polizistin Michèle Kieswewetter – und verbrannte kurz vor seiner Aussage beim LKA. COMPACT ist das bisher einige Medium, dem das Ehepaar Heilig ein Interview gegeben hat.

Die Fakten zu der unheimlichen Selbstmordserie in der Thüringer Polizei (ebenfalls in COMPACT 1/214) verdanken wir auch Personen aus dem Apparat, die uns vertrauen.

Da unsere Rechercheergebnisse immer brisanter werden, sind wir dazu übergegangen, unsere Eigensicherung professionell zu verstärken. Das ist nicht ganz billig.
Gut dass der Focus soviel Werbung macht, da kommen auch neue Abonnenten...

fatalist
30.12.2013, 12:13
Skandälchen.

Zwickaus Oberbürgermeisterin lehnt Denkmal für NSU-Opfer ab


30.12.2013 - 09:43 Uhr
Zwickau. Die Zwickauer Oberbürgermeisterin Pia Findeiß (SPD) lehnt ein Denkmal für die Opfer des NSU in der Stadt ab. Sie könne sich aber vorstellen, dass in allgemeiner Form an die Opfer rechter Gewalt erinnert werde, sagte Findeiß dem Radiosender "MDR Info" am Montag. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Zwickaus-Oberbuergermeisterin-lehnt-Denkmal-fuer-NSU-Opfer-ab-666819193#.UsEnRUq9rVo.twitter

Shitstorm bei Twitter, es ist wie auf Bestellung.


https://pbs.twimg.com/profile_images/2542669089/image_normal.jpgKatharina König ‏@KatharinaKoenig 1h
@hanvoi @diana_of_t selben Grund äußerte Findeis auf Podium wieso Haus #nsu abgerissen wird.Könnte ja sonst für #Nazis Denkmal werden. Besser ein Denkmal in Jena, oder 10 Denkmäler in Jena. Oder 100.

Delao
30.12.2013, 13:10
Torsten Ogertschnik schrieb dann ein Buch, das muss 2004 gewesen sein, welches NSU und RAF von Rechts zum Inhalt hatte, neben den Mossad-Verschwörungen natürlich, die den Hauptteil ausgemacht haben dürften, und liess eine kleine Auflage dieses Bucher drucken. Anzahl unbekannt.

Einige dieser Bücher schickte er an "wichtige Persönlichkeiten und Behörden", um die Welt aufzuklären :D

Unter den Empfängern des Werkes waren 2, die bekannt sind: Das BfV und der SPD-Politiker Edathy.
Damals noch kein PUA-Vorsitzender, aber er bekam ein Buch. 2004. Von Ogertschnik. Mossad-Verschwörung in der BRD, und der NSU, die RAF von Rechts.
Ist das sicher, dass in diesem Buch der NSU vorkommt?
Ich habe die Befragung von Stengel nachgelesen, und für mich sieht das nach Desinformationskampagne des Verfassungsschutzes aus.

fatalist
30.12.2013, 13:17
Ist das sicher, dass in diesem Buch der NSU vorkommt?


Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Also, jedenfalls, abschließend kann ich sagen, dass sowohl Sie - - Sie befinden sich ja in guter Gesellschaft. Sie haben das Ding ernst genommen, genauso wie unser Ausschussvorsitzender damals als Abgeordneter. Beide haben Sie etwas unternommen. Leider hat es nicht zum Ziel geführt. - Danke schön.
Zeuge Günter Stengel: Leider. Interpretiere diese Aussage! Ging es um den Mossad, der 10 Morde verübt hat?


Ich habe die Befragung von Stengel nachgelesen, und für mich sieht das nach Desinformationskampagne des Verfassungsschutzes aus. Deine Meinung ist Dir unbenommen, ich teile sie halt nicht.
Stengel hat dem LFV und dem BFV ordentlich eingeschenkt, aber was soll er machen, wenn der Mediensturm ausbliebt?

Delao
30.12.2013, 13:28
Armin Schuster (Weil am Rhein) (CDU/CSU): Also, jedenfalls, abschließend kann ich sagen, dass sowohl Sie - - Sie befinden sich ja in guter Gesellschaft. Sie haben das Ding ernst genommen, genauso wie unser Ausschussvorsitzender damals als Abgeordneter. Beide haben Sie etwas unternommen. Leider hat es nicht zum Ziel geführt. - Danke schön.
Diese Aussage erfolgte nicht im Zusammenhang mit dem NSU.
Also ist dir nicht bekannt, ob in dem Buch der NSU vorkommt?