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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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fatalist
12.01.2014, 12:10
Ich verstehe dann nicht, warum der BGH dann darauf kommt, dass das Trio Anfang November die Umschläge versandfertig gemacht hätte. Ich weiss das auch nicht, vermute aber, dass es was damit zu tun hat, dass 15 verschickt wurden, weitere 20 (?) in der Bude lagen, und 6 Stück im Wohnmobil. Daraus schliesst wohl der BGH, dass die sich zeitnah vor dem 4.11.2011 damit befasst haben müssen.

Das ist eine naheliegende Vermutung, mehr nicht.

fatalist
12.01.2014, 12:13
Danke, vor lauter PUA, Schäfer und etc. kam ich auf das naheliegende nicht. Dauerzustand :D

PS: bio hat Recht.


RA Klemke, Verteidiger von Wohlleben, fragt, ob Sche. den Briefumschlag an die PDS Halle selbst gesehen habe. Sche. sagt, das könne er nicht mehr sagen.Soweit er sich erinnere, sei auch dieser Umschlag mit der Sondermarke frankiert gewesen. Klemke fragt nach Auffälligkeiten bei der Adressierung dieser 15 Sendungen. Sche. sagt, gerade bei diesem Umschlag an die PDS in Halle sei eine alte, vierstellige Postleitzahl verwendet worden. Dem Versender habe wohl eine alte Version vorgelegen oder es sei vorher dort schon handschriftlich notiert worden. Auf Nachfrage von Klemke sagt Sche. auch der Name der Partei sei veraltete, die PDS habe sich 2007 in “Die Linke” umbenannt. Dann will Klemke wissen, ob Sche. selbst auf die Festplatte zugegriffen habe. Die werde von Technikern eingespielt, so Sche., man gehe nicht händisch an die Festplatte. http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6672270&viewfull=1#post6672270

Das ist Protokoll 50. VT bei nsu-watch.

sleepwell
12.01.2014, 12:14
Jedenfalls kann niemand behaupten, Du würdest Dir keine Mühe geben ...

... richtig und mein Lohn ist die Trefferquote.

bio
12.01.2014, 12:21
(...)

Das deckt sich mit Prof Mundlos Aussage, dass das TNT der Theaterbombe erst beim LKA entstand.

quelle?

fatalist
12.01.2014, 12:24
quelle? Aussage Mundlos, NSU-watch. 2 Protokolle nur, wirst Du finden.



Dann berichtet Mundlos von einem Bericht in der MDR-Sendung „Kripo Live“, wonach „drei gefährliche Bombenterroristen beinahe Kinder in die Luft gesprengt hätten“. Er habe den Sender angerufen, um herauszufinden, von wem diese Info stammte. Sie, Familie Mundlos, hätten nämlich per Zufall über einen Bekannten herausgefunden, dass im Koffer nur ein leeres Alurohr gesteckt habe. Zunächst seien die verschiedenen Theatergruppen angefragt worden, ob der Koffer eine Requisite sei, es habe sich aber niemand gefunden. Der Chef des Theaters habe den Koffer dann dem LKA übergeben und da sei daraus ein Koffer mit einem Rohr geworden, das angeblich 10 Gramm TNT enthalten habe. Und in der Sendung sei es ein Koffer geworden, der Kinder in die Luft hätte sprengen können. Aber es sei, wenn man schon an die Öffentlichkeit gehe, nicht gesagt worden, dass man aus der Adressliste habe schließen müssen, dass das Trio im Raum Chemnitz untergekommen sei. http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-69-verhandlungstag-18-dezember-2013/

Mann, was war der gut. :hi:

nachdenkerin
12.01.2014, 12:26
Das hättest Du jetzt nicht schreiben müssen, davon bin ich ausgegangen.

Die Idee ist nur in abgewandelter Form gut: Die Videos sollten ursprünglich bereits Ende 2007 verschickt werden.
"von einem der 3" glaube ich nicht, denn ihre DNA war bekannt. Zu grosses Risiko. Ich hätte dazu einen Jungen aus dem Haus engagiert.

Die Videos sind nicht von den 3 gemacht worden und auch nicht von den 3 verschickt worden.

Davon bin ich überzeugt, dass die DVD’s NICHT von den Dreien stammen, diese Scheiben noch nicht einmal kannten und Beate Zschäpe diese auch nicht verschickte. Es geht nur um die Briefumschläge oder zumindest den Einen. Und da bin ich davon ausgegangen, dass dieser/diese vor langer Zeit von einem der Drei erstellt wurde, mit total anderem Inhalt.

Wieso soll das stimmen, dass die Videos ursprünglich 2007 schon verschickt werden sollten?

sleepwell
12.01.2014, 12:30
Bei der Betrachtung NSU fehlt der juristische Aspekt, das heißt, wo steht das Gericht eigentlich bei seiner Beweiswürdigung.
Faßt man das Jahr zusammen, geht es leider nicht kurz um die ganze Palette rüberzubringen.
Wird zwar in einem Forum zwangsläufig schnell weggescrollt, aber macht nichts. War für mich auch eine Konzentrationsübung, das mal zusammenzufassen


Das erste Jahr NSU-Prozess ist durch – Shit happens

Am 2.09.2013 erhob sich der Bundestag in seiner Sondersitzung und sprach Recht in der Sache NSU. Bundestagspräsident Lammert entschuldigt sich für eine Mordserie und ihre Täter, die noch gar keine rechtsstaatliche Beweisprüfung vor einem unabhängigem Gericht erfahren hatte.
Das ist in der Verfassung nicht unbedingt vorgesehen, genauer gesagt, es ist ein klarer Verfassungsverstoß, aber das sind jetzt Details, die ohnehin keinen interessieren. Verfassungsverstöße sind das täglich Brot der Regierenden, alle Nasen lang müssen sie Entscheidungen korrigieren, weil nicht verfassungskonform.
Wir können also festhalten, die Verfassung ist einfach zu kompliziert für die Regierenden und ihr Beamtenheer.
Aber dem Rechtsstaat soll im Fall NSU im Nachgang genüge getan werden.
Am OLG in München wurde Richter G. eine Bühne eingerichtet, um zu beweisen, was bereits beschlossen wurde.
Zumindest hat man nach 71 Tagen Verhandlung den entsprechenden Eindruck.

Die Strategie der Verhandlungsführung besteht bisher darin, alles Nebensächliche zuerst zu behandeln. Erst wenn der Blick frei von Kleinkram ist, will man sich wohl den Schwerpunkten widmen.
Nennen wir die Strategie mal den längsten möglichen Weg zur Wahrheit.
Das man dabei oft nicht ankommt, sei erwähnt. Mordprozess Schmücker (V-Mann der Geheimdienste) dauerte 15 Jahre und endete ergebnislos.
Vielleicht will Richter G. den Rekord knacken?

Wir wissen es nicht, wir wissen aber was wichtig ist. Und dazu gibt es folgende Wasserstandsmeldung nach 71 Verhandlungstagen.

Zum einen lautet die Anklage auf Beihilfe/Mittäterschaft zum Mord.
Damit das greift, bedarf es zunächst grundsätzlich einer entsprechenden Haupttat mit entsprechendem Täter. Der Jurist nennt das den objektiven Tatbestand. Wir haben zwei Tatverdächtige, bedauerlicher Weise sind die ohne Gerichtsurteil zu Täter ernannt, weil schon tot. Trotzdem muss ihre Tat nachgewiesen werden, um dem Angeklagten den konkreten Bezug zu beweisen.
Nichts leichter als das, wir haben die Tatwaffe.
Ja, haben wir?
Die Beweisprüfung, dass mit der gefundenen Waffe neun Menschen getötet wurden, gehört an den Anfang der Verhandlung. Nicht bei Richter G. Er zäumt das Pferd ohne Not von hinten auf. Er will den Weg der Waffe zuerst klären. Die gefundene Waffe wird dafür als Tatwaffe als gesetzt gewertet. Beweisprüfung später. Ist sie dann doch nicht so sicher die Tatwaffe, also nur so ungefähr (denn darauf scheint es hinauszulaufen), was soll es, war der erste Schritt eben fürs Hausschwein, ab in den Müll.
Nur, auch das Manöver misslang. Der Wanderweg der Waffe und welche Waffe es überhaupt war, blieb im Dunkel der Erinnerungskatakomben der Befragten.
Logisch, denn eine Waffe kann niemals durch Zeugen visuell konkret bestimmt werden. Die Waffe kann immer nur ähnlich oder gleichen Typs sein, aber nie mit Sicherheit konkret. Der Höhepunkt dieser Beweiswürdigung auf Basis von Erinnerungsakrobatik war, dass eine Waffe in einem Gebäude zu einem Zeitpunkt angeblich übergeben wurde, wo das Gebäude noch gar nicht existierte. Es wurde deutlich später errichtet und eröffnet. Ein klarer Fall von Erinnerung an die Zukunft.
So enttäuscht, wurde die eigentliche Frage, ist die Fundwaffe überhaupt die Tatwaffe, vom Gericht im weiteren gar nicht erst aufgegriffen, der Gaul wurde weder von hinten noch von vorne aufgezäumt, dieser Gaul kam gleich in die Box. Bis auf weiteres Reitverbot.

Macht nichts, wir haben ja noch den Basisbeweis der Mordserie, die immer gleiche Waffe bei allen Morden.
Und was wissen wir da nach 71 Verhandlungstagen?
Richtig, auch nichts.
Es gab einen Alibiversuch des Gerichts und dann nie wieder.
Der bestellte Gutachter wurde zunächst nur zu fünf von neun Mordfällen einer Serie(!) eingeladen. Offensichtlich ist das Gericht Anhänger der Interpolation, in unserem Fall fünf reicht für unendlich. Spielt aber keine Rolle, denn im Verlauf der Zeugenbefragung verstanden alle Beteiligen nur Bahnhof und Richter G. als Chef im Stellwerk brachte auch keinen einzigen Zug aufs richtige Gleis. Er gab auf.
Der Zeuge und damit ein weiterer Basisbeweis, wurde auf unbestimmte Zeit zur Wiedervorlage verabschiedet.

Damit fehlt der Beihilfe nach 71 Tagen Verhandlung nach wie vor der notwendige Grund, der Tatbezug (objektiver Tatbestand).
Die Beweiswürdigung zum subjektiven Tatbestand, Förderungshandlung des Beschuldigten fehlt ebenfalls. Laut Anklage ist die Förderungshandlung im gelieferten Schalldämpfer begründet.
Die Kausalität Schalldämpfer gleich Tötungsabsicht gibt es aber nicht!
Sie ist überhaupt kein justiziables Argument, da Waffe und Schalldämpfer in der Schweiz frei verkäuflich waren. Im Vordergrund des Schalldämpfeinsatzes steht die geräuscharme Übung im sportlichen Schussgebrauch der Waffe. Das gilt dann selbstverständlich auch für die zu würdigende Motivannahme eines Beschaffers hinsichtlich Anwendung durch den Auftraggeber.
Bei Schießübungen keinen Lärm machen, für Untergetauchte schon mal trivial plausibel.
Das Beschaffen der Waffe selber ist als Delikt längst verjährt.
Richter G. hat daher den subjektiven Tatbestand vorsichtshalber bisher nicht zum Thema einer Beweiswürdigung gemacht. Verfahrenstechnisch ein No-Go, aber offensichtlich sucht er über das Verfahren nach Argumenten. Die Argumentation der Anklage glaubt er anscheinend selber nicht. Dumm nur, mit dem bisherigen Stand läuft die Zeit für die U-Haft weg. Soviel Rechtsstaat haben wir noch, dass die in absehbarer Zeit mangels Masse kassiert wird. Die Verteidigung könnte längst zuschlagen, wenn sie denn wollte.

Und was wissen wir sonst so über die Beweislast, dass die behaupteten Täter auch in Frage kommen, als Basis einer objektiven Tatsache für eine Unterstützungshandlung laut Anklage?

Spuren der Tatverdächtigen an den Tatorten, wie Fingerabdrücke oder DNA, sowie an den Waffen der Munition oder wenigsten Alibiprüfung oder ähnlich Triviales? Nichts. Das Gericht war nicht in der Lage auch nur ansatzweise eine Beweiswürdigung für den notwendigen objektiven Tatbestand zu liefern. Das ist schon grenzwertig.

Das Gericht hat dafür andere Kaliber ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Wir wissen jetzt beispielsweise, dass ein verdächtigter Täter auf eine Zigeunerin beim verlassen der Bäckerei ein Stück Torte abgefeuert hat. Nach langer Diskussion zwischen Kopf- oder Brusttreffer wurde die Brust ermittelt. Gut und wofür?
Tortenschmeißer gleich Serienkiller?
Nun, wenn es diese Kausalität gibt, sollten sich die Angehörigen der Leinwandhelden Dick und Doof warm anziehen. Da könnte postum noch einiges kommen, den Tortenschmeißen war bei den zwei an der Tagesordnung. „ Als Lachen Trumpf war“ könnte entsprechende Indizien liefern.
Apropos als Lachen Trumpf war ...

Dem Gericht scheint auch zu entgehen, dass Untersuchungsausschüsse, besondere der Thüringer, Informationen produziert haben und produzieren, die immer mehr Fragezeichen bezüglich der Grundlagen der Anklage aufwerfen. Auch da kommt keine Erleuchtung aus München.
So steht beispielsweise die ganze Geschichte Bombenbauergarage, Ausgangspunkt des abtauchen der mutmaßlichen Täter, in einem immer schrägeren Licht. Offensichtlich ist das TNT durch einen V-Mann beschafft worden, wenn es denn überhaupt TNT war. Auf die Frage an einen Zeugen im TUA, warum die Spürhunde zwar Schwarzpulver, aber kein TNT (immerhin 1,4 kg) in der Garage erschnüffelt haben, was später trotzdem gefunden wurde, kam nach kurzem überlegen die Antwort, na dann hatten die Hunde vielleicht einen schlechten Tag.
Tierfreunde können aufatmen, eine böse Wuffiverleumdung. Inzwischen gibt es Hinweise, dass das TNT gar keins war. Da kann der Wuffi auch nicht bellen. Es war ein Pseudogemisch, damit nichts passiert. Wie gesagt, als Beschaffer haben wir einen V-Mann, Sauerlandbomber Fake lässt grüßen. Ein V-Mann von ca. 40 die im THS, der Quelle des angeblichen NSU, von diversen deutschen Geheimdiensten platziert wurden. Inklusive Chef des THS.
Bei ca. 140 Mitgliedern des THS sind 40 geheimdienstgesteuerte selbstverständlich ein Hauch von Nichts, was dann auch den Bundesanwalt Diemer zur Aussage veranlasste, es gibt keine Hinweise auf Verstrickungen staatlicher Stellen mit dem NSU. Die These wird gestützt durch über 300(bekannte), vernichtete Akten zum NSU, vornehmlich Akten zu V-Leuten mit T, das sind die in Thüringen. Das ging gleich nach dem Tod der zwei Mordverdächtigen los und lief parallel zur Arbeit des UA des Bundestags. Dank dieser Archivoffensive brauchte der PUA weniger lesen und war schneller fertig. Das Glück wollte es, dass gleich mehrere Geheimdienste völlig unabhängig voneinander, zufällig aber gleichzeitig bemerkten, dass sie keinen Platz mehr im Archiv haben. Besonders groß war der Notstand in Köln, da wurde sogar zum Fasching geschreddert.

Doch wir wollen uns nicht verlieren, wir haben ja auch noch den Vorwurf der Brandstiftung.
Die Angeklagte soll Beweismittel vernichtet haben wollen.
Was wissen wir da jetzt mehr?
Richtig, auch nichts.
Würde die Angeklagte verlauten lassen, sie hatte seinerzeit einen Anruf bekommen, schleunigst die Wohnung zu verlassen, sonst ist ihre nächste Geburtstagsfeier mit einem großen Rums gestrichen, so dass sie in Panik ihre Katzen geschnappt hat und abgehauen ist, wer wollte nach 71 Tagen OLG Beweiswürdigung, das entkräften können?

Die Verhandlungsführung versteift sich in der Annahme, das die Angeklagte am Brandtag ständig zwischen Beweisvernichtung und Beweislieferung, schizophren hin und her schwankte. Sie rannte mit Kanistern durch die Wohnung, unterbrochen von der Absicht, nun doch alles in die Welt zu schreien und dafür Umschläge mit Videos anzufertigen (das aber in Vollmontur a la Taucherglocke da keine DNA oder Fingerabdrücke auf den Postsendungen waren), raus aus den Klamotten, zurück zu den Kanistern, dann wieder Umschläge, immer im Zweifel fürs Richtige, um dann letztendlich beides zu tun.
Beweise vernichten und gleichzeitig Beweise liefern. Na da!
Das sie nach der Benzinpanscherei wie ein Wiedehopf beim verlassen der Wohnung stinken musste, es aber kein Zeuge roch, kein Zeuge Briefumschläge sah, der Sachverständige zum Brand keine Antwort hat, wie das ganze überhaupt gezündet wurde, die Angeklagte also auch noch überlegener Zündungsexperte ist, neben Berechnungsexperte, wie Benzin zu verteilen ist und wie viel, damit die Bude in die Luft fliegt, dass alles hat die Vorzugswürdigung des Gerichtes. Abgeleitet aus einer Benzinsocke.
Das nennen wir mal wasserdichte schlüssige Beweiswürdigung.
Eine alternative zu diesem Kino, Beweise zu vernichten, wäre die Kernkompetenz von Frauen gewesen: Koffer packen. Für Waffen, Geld und Festplatte braucht auch eine Blondine nur zehn Minuten. Schminken, Taxi rufen und fertig.
Ok, ist zu abwegig als Plausibilitätserwägung. Der zwanghafte Hang zu komplizierten technischen Lösungen ist Frauen eigen.
Bisher ein ernüchterndes Ergebnis der OLG Show. Im Sinne der Anklage wurde nichts erhellt.

Und die Verteidigung?
Deren Strategie ist noch nebulöser als die Verhandlungsführung durch Richter G.
Die Verteidiger hätten genügend einfache Punkte gehabt, wirkungsvoll einzuhaken, um der ausweichenden Verhandlungsführung des Gerichtes und den offensichtlichen Widersprüchen der Zeugen, zielführend zu begegnen.
Sie können oder sie wollen nicht.
Shit happens.

fatalist
12.01.2014, 12:38
Wieso soll das stimmen, dass die Videos ursprünglich 2007 schon verschickt werden sollten?
Da schrieb ich von einer "Idee".

Warum brennt jemand Ende 2007 50 Exemplare dieses Paulchen-Videos?
(die Rohlinge hat man sicher geprüft, ob die von 2007 stammen)

Es ist daher naheliegend, dass die nicht aus Jux und Dollerei gebrannt wurden, sondern weil man die versenden/verteilen/was auch immer wollte.

bio
12.01.2014, 12:42
Da schrieb ich von einer "Idee".

Warum brennt jemand Ende 2007 50 Exemplare dieses Paulchen-Videos?
(die Rohlinge hat man sicher geprüft, ob die von 2007 stammen)

Es ist daher naheliegend, dass die nicht aus Jux und Dollerei gebrannt wurden, sondern weil man die versenden/verteilen/was auch immer wollte.

Du schreibst doch selber, dass die Datumangabe bei der DVD-Brennung leicht manipuliert werden kann.

nachdenkerin
12.01.2014, 12:48
Du schreibst doch selber, dass die Datumangabe bei der DVD-Brennung leicht manipuliert werden kann.

Er meint die Rohlinge, nicht das Brennen. Wie das Systemdatum zu verstellen ist, das bekomme ich sogar noch hin.

Edit: Aber dennoch. Wenn die Rohlinge von 2007 sind, können die DVD's doch zuerst 2011 gebrannt worden sein, oder?

nachdenkerin
12.01.2014, 13:03
Ich vermute, dass auch die Rohrbombe des Henning Haydt in Stadtroda lediglich ein besserer Silvesterknaller war, 1997 gefunden, keine Verurteilung von (V-mann?) Haydt.



Das schreibt Henning Haydt sogar selber.


VI. Henning H.

……….Wie oft soll ich die Geschichte mit der Rohrbombe noch erzählen? Es war als Silvesterkracher gedacht. Dafür war ich vor Gericht, nicht ohne Grund wurde die Anklage in diesem Punkt fallen gelassen! PUA-Bericht S. 1.040

fatalist
12.01.2014, 13:08
Das schreibt Henning Haydt sogar selber.

PUA-Bericht S. 1.040 Siehste, ist doch ganz einfach. Bei den Rechten waren damals nicht nur CZ-Böller angesagt (die sind schon recht herb...), sondern das volle Rohr.

fatalist
12.01.2014, 13:09
Du schreibst doch selber, dass die Datumangabe bei der DVD-Brennung leicht manipuliert werden kann.
Mach lieber aus @sleepwells letztem Post einen friedensblick-Artikel. Lohnt sich.

Kriminalist wirst Du nicht mehr in diesem Leben, trag´s mit Fassung.

fatalist
12.01.2014, 13:14
Edit: Aber dennoch. Wenn die Rohlinge von 2007 sind, können die DVD's doch zuerst 2011 gebrannt worden sein, oder? Ja, theoretisch schon. Wenn das Brennprogramm einen digitalen Fingerabdruck hinterlässt und die Version von 2006/2007 stammt, dann wird es schon schwieriger.

Es ist erst einmal sinnvollerweise anzunehmen, dass die 50 Exemplare Ende 2007 gebrannt wurden.
Verschickt wurden sie aber nicht. Die kursierten nie in der Szene, niemand dort kennt diesen Film.

brain freeze
12.01.2014, 13:28
... richtig und mein Lohn ist die Trefferquote.

Aber dabei wohl versehentlich Leuchtsignale abgefeuert, die den Standort verraten haben ...

bio
12.01.2014, 13:42
Bei der Betrachtung NSU fehlt der juristische Aspekt, das heißt, wo steht das Gericht eigentlich bei seiner Beweiswürdigung.
Faßt man das Jahr zusammen, geht es leider nicht kurz um die ganze Palette rüberzubringen.
Wird zwar in einem Forum zwangsläufig schnell weggescrollt, aber macht nichts. War für mich auch eine Konzentrationsübung, das mal zusammenzufassen


Das erste Jahr NSU-Prozess ist durch – Shit happens

Am 2.09.2013 erhob sich der Bundestag in seiner Sondersitzung und sprach Recht in der Sache NSU. Bundestagspräsident Lammert entschuldigt sich für eine Mordserie und ihre Täter, die noch gar keine rechtsstaatliche Beweisprüfung vor einem unabhängigem Gericht erfahren hatte.
Das ist in der Verfassung nicht unbedingt vorgesehen, genauer gesagt, es ist ein klarer Verfassungsverstoß, aber das sind jetzt Details, die ohnehin keinen interessieren. Verfassungsverstöße sind das täglich Brot der Regierenden, alle Nasen lang müssen sie Entscheidungen korrigieren, weil nicht verfassungskonform.
Wir können also festhalten, die Verfassung ist einfach zu kompliziert für die Regierenden und ihr Beamtenheer.
Aber dem Rechtsstaat soll im Fall NSU im Nachgang genüge getan werden.
Am OLG in München wurde Richter G. eine Bühne eingerichtet, um zu beweisen, was bereits beschlossen wurde.
Zumindest hat man nach 71 Tagen Verhandlung den entsprechenden Eindruck.

Die Strategie der Verhandlungsführung besteht bisher darin, alles Nebensächliche zuerst zu behandeln. Erst wenn der Blick frei von Kleinkram ist, will man sich wohl den Schwerpunkten widmen.
Nennen wir die Strategie mal den längsten möglichen Weg zur Wahrheit.
Das man dabei oft nicht ankommt, sei erwähnt. Mordprozess Schmücker (V-Mann der Geheimdienste) dauerte 15 Jahre und endete ergebnislos.
Vielleicht will Richter G. den Rekord knacken?

Wir wissen es nicht, wir wissen aber was wichtig ist. Und dazu gibt es folgende Wasserstandsmeldung nach 71 Verhandlungstagen.

Zum einen lautet die Anklage auf Beihilfe/Mittäterschaft zum Mord.
Damit das greift, bedarf es zunächst grundsätzlich einer entsprechenden Haupttat mit entsprechendem Täter. Der Jurist nennt das den objektiven Tatbestand. Wir haben zwei Tatverdächtige, bedauerlicher Weise sind die ohne Gerichtsurteil zu Täter ernannt, weil schon tot. Trotzdem muss ihre Tat nachgewiesen werden, um dem Angeklagten den konkreten Bezug zu beweisen.
Nichts leichter als das, wir haben die Tatwaffe.
Ja, haben wir?
Die Beweisprüfung, dass mit der gefundenen Waffe neun Menschen getötet wurden, gehört an den Anfang der Verhandlung. Nicht bei Richter G. Er zäumt das Pferd ohne Not von hinten auf. Er will den Weg der Waffe zuerst klären. Die gefundene Waffe wird dafür als Tatwaffe als gesetzt gewertet. Beweisprüfung später. Ist sie dann doch nicht so sicher die Tatwaffe, also nur so ungefähr (denn darauf scheint es hinauszulaufen), was soll es, war der erste Schritt eben fürs Hausschwein, ab in den Müll.
Nur, auch das Manöver misslang. Der Wanderweg der Waffe und welche Waffe es überhaupt war, blieb im Dunkel der Erinnerungskatakomben der Befragten.
Logisch, denn eine Waffe kann niemals durch Zeugen visuell konkret bestimmt werden. Die Waffe kann immer nur ähnlich oder gleichen Typs sein, aber nie mit Sicherheit konkret. Der Höhepunkt dieser Beweiswürdigung auf Basis von Erinnerungsakrobatik war, dass eine Waffe in einem Gebäude zu einem Zeitpunkt angeblich übergeben wurde, wo das Gebäude noch gar nicht existierte. Es wurde deutlich später errichtet und eröffnet. Ein klarer Fall von Erinnerung an die Zukunft.
So enttäuscht, wurde die eigentliche Frage, ist die Fundwaffe überhaupt die Tatwaffe, vom Gericht im weiteren gar nicht erst aufgegriffen, der Gaul wurde weder von hinten noch von vorne aufgezäumt, dieser Gaul kam gleich in die Box. Bis auf weiteres Reitverbot.

Macht nichts, wir haben ja noch den Basisbeweis der Mordserie, die immer gleiche Waffe bei allen Morden.
Und was wissen wir da nach 71 Verhandlungstagen?
Richtig, auch nichts.
Es gab einen Alibiversuch des Gerichts und dann nie wieder.
Der bestellte Gutachter wurde zunächst nur zu fünf von neun Mordfällen einer Serie(!) eingeladen. Offensichtlich ist das Gericht Anhänger der Interpolation, in unserem Fall fünf reicht für unendlich. Spielt aber keine Rolle, denn im Verlauf der Zeugenbefragung verstanden alle Beteiligen nur Bahnhof und Richter G. als Chef im Stellwerk brachte auch keinen einzigen Zug aufs richtige Gleis. Er gab auf.
Der Zeuge und damit ein weiterer Basisbeweis, wurde auf unbestimmte Zeit zur Wiedervorlage verabschiedet.

Damit fehlt der Beihilfe nach 71 Tagen Verhandlung nach wie vor der notwendige Grund, der Tatbezug (objektiver Tatbestand).
Die Beweiswürdigung zum subjektiven Tatbestand, Förderungshandlung des Beschuldigten fehlt ebenfalls. Laut Anklage ist die Förderungshandlung im gelieferten Schalldämpfer begründet.
Die Kausalität Schalldämpfer gleich Tötungsabsicht gibt es aber nicht!
Sie ist überhaupt kein justiziables Argument, da Waffe und Schalldämpfer in der Schweiz frei verkäuflich waren. Im Vordergrund des Schalldämpfeinsatzes steht die geräuscharme Übung im sportlichen Schussgebrauch der Waffe. Das gilt dann selbstverständlich auch für die zu würdigende Motivannahme eines Beschaffers hinsichtlich Anwendung durch den Auftraggeber.
Bei Schießübungen keinen Lärm machen, für Untergetauchte schon mal trivial plausibel.
Das Beschaffen der Waffe selber ist als Delikt längst verjährt.
Richter G. hat daher den subjektiven Tatbestand vorsichtshalber bisher nicht zum Thema einer Beweiswürdigung gemacht. Verfahrenstechnisch ein No-Go, aber offensichtlich sucht er über das Verfahren nach Argumenten. Die Argumentation der Anklage glaubt er anscheinend selber nicht. Dumm nur, mit dem bisherigen Stand läuft die Zeit für die U-Haft weg. Soviel Rechtsstaat haben wir noch, dass die in absehbarer Zeit mangels Masse kassiert wird. Die Verteidigung könnte längst zuschlagen, wenn sie denn wollte.

Und was wissen wir sonst so über die Beweislast, dass die behaupteten Täter auch in Frage kommen, als Basis einer objektiven Tatsache für eine Unterstützungshandlung laut Anklage?

Spuren der Tatverdächtigen an den Tatorten, wie Fingerabdrücke oder DNA, sowie an den Waffen der Munition oder wenigsten Alibiprüfung oder ähnlich Triviales? Nichts. Das Gericht war nicht in der Lage auch nur ansatzweise eine Beweiswürdigung für den notwendigen objektiven Tatbestand zu liefern. Das ist schon grenzwertig.

Das Gericht hat dafür andere Kaliber ans Licht der Öffentlichkeit gezerrt. Wir wissen jetzt beispielsweise, dass ein verdächtigter Täter auf eine Zigeunerin beim verlassen der Bäckerei ein Stück Torte abgefeuert hat. Nach langer Diskussion zwischen Kopf- oder Brusttreffer wurde die Brust ermittelt. Gut und wofür?
Tortenschmeißer gleich Serienkiller?
Nun, wenn es diese Kausalität gibt, sollten sich die Angehörigen der Leinwandhelden Dick und Doof warm anziehen. Da könnte postum noch einiges kommen, den Tortenschmeißen war bei den zwei an der Tagesordnung. „ Als Lachen Trumpf war“ könnte entsprechende Indizien liefern.
Apropos als Lachen Trumpf war ...

Dem Gericht scheint auch zu entgehen, dass Untersuchungsausschüsse, besondere der Thüringer, Informationen produziert haben und produzieren, die immer mehr Fragezeichen bezüglich der Grundlagen der Anklage aufwerfen. Auch da kommt keine Erleuchtung aus München.
So steht beispielsweise die ganze Geschichte Bombenbauergarage, Ausgangspunkt des abtauchen der mutmaßlichen Täter, in einem immer schrägeren Licht. Offensichtlich ist das TNT durch einen V-Mann beschafft worden, wenn es denn überhaupt TNT war. Auf die Frage an einen Zeugen im TUA, warum die Spürhunde zwar Schwarzpulver, aber kein TNT (immerhin 1,4 kg) in der Garage erschnüffelt haben, was später trotzdem gefunden wurde, kam nach kurzem überlegen die Antwort, na dann hatten die Hunde vielleicht einen schlechten Tag.
Tierfreunde können aufatmen, eine böse Wuffiverleumdung. Inzwischen gibt es Hinweise, dass das TNT gar keins war. Da kann der Wuffi auch nicht bellen. Es war ein Pseudogemisch, damit nichts passiert. Wie gesagt, als Beschaffer haben wir einen V-Mann, Sauerlandbomber Fake lässt grüßen. Ein V-Mann von ca. 40 die im THS, der Quelle des angeblichen NSU, von diversen deutschen Geheimdiensten platziert wurden. Inklusive Chef des THS.
Bei ca. 140 Mitgliedern des THS sind 40 geheimdienstgesteuerte selbstverständlich ein Hauch von Nichts, was dann auch den Bundesanwalt Diemer zur Aussage veranlasste, es gibt keine Hinweise auf Verstrickungen staatlicher Stellen mit dem NSU. Die These wird gestützt durch über 300(bekannte), vernichtete Akten zum NSU, vornehmlich Akten zu V-Leuten mit T, das sind die in Thüringen. Das ging gleich nach dem Tod der zwei Mordverdächtigen los und lief parallel zur Arbeit des UA des Bundestags. Dank dieser Archivoffensive brauchte der PUA weniger lesen und war schneller fertig. Das Glück wollte es, dass gleich mehrere Geheimdienste völlig unabhängig voneinander, zufällig aber gleichzeitig bemerkten, dass sie keinen Platz mehr im Archiv haben. Besonders groß war der Notstand in Köln, da wurde sogar zum Fasching geschreddert.

Doch wir wollen uns nicht verlieren, wir haben ja auch noch den Vorwurf der Brandstiftung.
Die Angeklagte soll Beweismittel vernichtet haben wollen.
Was wissen wir da jetzt mehr?
Richtig, auch nichts.
Würde die Angeklagte verlauten lassen, sie hatte seinerzeit einen Anruf bekommen, schleunigst die Wohnung zu verlassen, sonst ist ihre nächste Geburtstagsfeier mit einem großen Rums gestrichen, so dass sie in Panik ihre Katzen geschnappt hat und abgehauen ist, wer wollte nach 71 Tagen OLG Beweiswürdigung, das entkräften können?

Die Verhandlungsführung versteift sich in der Annahme, das die Angeklagte am Brandtag ständig zwischen Beweisvernichtung und Beweislieferung, schizophren hin und her schwankte. Sie rannte mit Kanistern durch die Wohnung, unterbrochen von der Absicht, nun doch alles in die Welt zu schreien und dafür Umschläge mit Videos anzufertigen (das aber in Vollmontur a la Taucherglocke da keine DNA oder Fingerabdrücke auf den Postsendungen waren), raus aus den Klamotten, zurück zu den Kanistern, dann wieder Umschläge, immer im Zweifel fürs Richtige, um dann letztendlich beides zu tun.
Beweise vernichten und gleichzeitig Beweise liefern. Na da!
Das sie nach der Benzinpanscherei wie ein Wiedehopf beim verlassen der Wohnung stinken musste, es aber kein Zeuge roch, kein Zeuge Briefumschläge sah, der Sachverständige zum Brand keine Antwort hat, wie das ganze überhaupt gezündet wurde, die Angeklagte also auch noch überlegener Zündungsexperte ist, neben Berechnungsexperte, wie Benzin zu verteilen ist und wie viel, damit die Bude in die Luft fliegt, dass alles hat die Vorzugswürdigung des Gerichtes. Abgeleitet aus einer Benzinsocke.
Das nennen wir mal wasserdichte schlüssige Beweiswürdigung.
Eine alternative zu diesem Kino, Beweise zu vernichten, wäre die Kernkompetenz von Frauen gewesen: Koffer packen. Für Waffen, Geld und Festplatte braucht auch eine Blondine nur zehn Minuten. Schminken, Taxi rufen und fertig.
Ok, ist zu abwegig als Plausibilitätserwägung. Der zwanghafte Hang zu komplizierten technischen Lösungen ist Frauen eigen.
Bisher ein ernüchterndes Ergebnis der OLG Show. Im Sinne der Anklage wurde nichts erhellt.

Und die Verteidigung?
Deren Strategie ist noch nebulöser als die Verhandlungsführung durch Richter G.
Die Verteidiger hätten genügend einfache Punkte gehabt, wirkungsvoll einzuhaken, um der ausweichenden Verhandlungsführung des Gerichtes und den offensichtlichen Widersprüchen der Zeugen, zielführend zu begegnen.
Sie können oder sie wollen nicht.
Shit happens.

was mir da noch fehlt, ist das mangelnde Interesse an den Temme-Akten seitens des Richters.
Ansonsten wäre es ein Artikel wert.

fatalist
12.01.2014, 14:03
was mir da noch fehlt, ist das mangelnde Interesse an den Temme-Akten seitens des Richters. Das ergibt sich aus der Marschlinie "keine Staatsverstrickung" von Anklage und Richter und Verteidigung.

Nereus
12.01.2014, 17:49
Ich habe schon bei "Erwartung der Fahrradräuber" grosse Schwierigkeiten, wenn die TA Recht hat und die Fahrräder in Arnstadt 2 km entfernt bei einem Dönerstand gefunden wurden, es also kein Wohnmobil in Arnstadt gab. ...

Seit 2002 gingen die Ermittler in Sachsen (Chemnitz Merten [2]) von einem Transportfahrzeug für die Räder aus, zumal Mantrailer [1] als Fährtenhunde eingesetzt worden waren. Nach dem Überfall in Arnstadt nahmen die Ermittler in Gotha, Chemnitz und Zwickau engeren Kontakt auf und tauschten ihre Informationen aus. [2] Die Falle für das "Bombenleger-Trio von Jena" wurde dann in Eisenach und Zwickau aufgestellt?

Kriminaldirektor Menzel (Glatzenansatz, Silberstreifen an der Uniformhose) aus Gotha persönlich am Tatort in Eisenach mit zwei Selbsmordleichen, großer Beute aus zwei Banküberfällen, zwei Mordtatwaffen und div. Selbstbezichtigungs-DVDs einer "faschistischen" Mordserie an 9 Ausländern.

Menzel vor Ort http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/005467ED_6C6D804AA4F97DCA7DD31D65729ECD09

08.11.11 / TA (Kai Mudra / Thüringer-Allgemeine Zeitung)

Bankräuber besaßen Waffe der in Heilbronn erschossenen Polizistin
Dass die Polizei am Freitag nur wenige Stunden nach dem Raubüberfall das verdächtige Wohnmobil ausfindig machen konnte, ist Ergebnis intensiver Ermittlungsarbeit. Denn nach einem Sparkassenraub im September in Arnstadt flüchteten zwei Täter mit Fahrrädern. Allerdings konnten sie damals entwischen.
"Eine der Möglichkeiten war, dass die Verdächtigen ein Fahrzeug benutzen, in dem die Fahrräder verladen werden", erzählt Kriminaldirektor Menzel. "Als nun nach dem Überfall von Eisenach wieder von der Flucht zweier Männer auf Fahrrädern erzählt wurde, änderten wir die sonst übliche Ringfahndungstaktik..
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

Menzel Gotha http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00546AF9_6D651051108AACCA1EA99E58DD96E053

26.11.11 / TA (Paul-Josef-Raue und Karsten Jauch / Thüringer-Allgemeine Zeitung)

Was beim Tod der Neonazis in Eisenach wirklich geschah
Der Chef der Thüringer Soko, Michael Menzel, erzählt unserer Zeitung exklusiv, wie die Terroristen verfolgt und enttarnt wurden. Am Verfassungschutz übte er indes scharfe Kritik.
Die Spur zum Wohnwagen und zu den Terroristen führte über penible und aufwendige Kleinarbeit und zähes Verfolgen von Hinweisen zum Erfolg.
Ein Schlüsselerlebnis in der Fahndung nach den Neonazis, so berichtet es der Polizeidirektor (Menzel) auf einer Veranstaltung unserer Zeitung am späten Donnerstagabend in Gotha, sei ein Banküberfall am 7. September in Arnstadt gewesen.
Nach diesem Überfall, bei dem ein Angestellter verletzt wurde, haben Spezialisten den Fluchtweg auf einer Länge von zwei Kilometern rekonstruieren können („Mantrailer” [1]). Die Spur habe direkt zu einem Imbissstand geführt, einer Döner-Bude. Deren Betreiber habe dann eine lange gehegte Vermutung der Ermittler bestätigt.
"Vieles hat dafür gesprochen, dass die Täter nicht auf der Flucht sind, sondern sich zunächst am Ort selbst verstecken", erinnert sich Michael Menzel. "Die hauen gar nicht ab. Sie bleiben da."
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-beim-Tod-der-Neonazis-in-Eisenach-wirklich-geschah-463100895

6. 11. 2013 München
aus Protokoll 52. Verhandlungstag.
Zeuge: Leitender Polizeidirektor Gotha Michael Menzel (leitete zu Beginn die Ermittlungen ab dem Fund des Wohnmobils am 4. November 2011, 14. November 2013 nsu-watch)

Nach einer viertelstündigen Pause steht die Befragung des Zeugen Michael Menzel an, heute Leitender Polizeidirektor in Thüringen.
Er erzählt, wie er als Leiter einer Sonderkommission nach einem Überfall auf eine Sparkassenfiliale am 7. September [2011] in Arnstadt umfangreiche Ermittlungen getätigt hatte. Die Soko (SoKo „Trio” ?) habe es wegen einer Banküberfallserie in den Jahren 2008 bis 2011 gegeben. Über die Erkenntnisse zur Tat am 7.9. hätten sie bundesweit am 13. September eine “Erkenntnismitteilung rausgesteuert”: “zwei Täter, maskiert, bewaffnet, Fahrräder bei der Tatausführung. Einer der Täter Linkshänder”. Die Kripo Chemnitz habe gemeldet, dass es durch die selben Täter mehrere Überfälle gegeben habe [2]. Menzel sagt: “die Parallelitäten waren verblüffend”. Sie hätten daraufhin ein neues Fahndungssystem aufgelegt, um so schnell wie möglich die Abgangswege zu besetzen, ohne die bekannte Ringalarmfahndung zu vernachlässigen, die in der Regel weiter außerhalb liege.

Am Freitag, 4.11. hätten sie die Meldung von einen Überfall auf die Sparkasse Eisenach erhalten. Da es eine für die Serie “typische Überfallzeit” gewesen sei, hätten sie genügend Kräfte vorrätig gehabt, die dann alle nach Eisenach gefahren seien. Da die neue Autobahnanbindung dort eine Schleife um die Berge mache, sei vor allem die Ausfallstraße zur alten Autobahn besetzt worden. Da vom ersten Fall her bekannt gewesen sei, dass die Täter eventuell mit einem Transporter o.ä. vom Tatort geflüchtet seien, seien insbesondere Transporter in die Fahndung genommen worden.

Gegen 10 Uhr habe eine Streife auf dem Weg ins Gewerbegebiet Stregda Zeugen befragt. Einer von ihnen hätte zwei männliche Personen gesehen, die mit Fahrrädern auf den OBI-Parkplatz (Am Stadtweg) dort gefahren seien und die Räder dann in ein weißes Wohnmobil mit dem Kennzeichen “V” für Vogtland geladen hätten. Menzel: “Diese Information ist sofort weitergeleitet worden.

Eisenach wurde eigentlich fast abgeriegelt. Wir haben versucht, die Außenstraßen zu besetzen und systematisch Eisenach zu durchkämmen”. Aufgrund der Größe (35.000 Einwohner_innen) sei das auch realistisch gewesen.

Um 12 Uhr habe eine Streife ein Wohnmobil mit dem Anfangsbuchstaben V im Kennzeichen gesehen. Bei der Annäherung seien zwei Schüsse gefallen, die Beamten seien an einer kleinen Mauer in Deckung gegangen, hätten aber unmittelbar Sichtkontakt gehabt. „Genau, wo das Wohnmobil stand, war eine alte Baugrube, so dass man gut sehen konnte, was da ist.“

Die Kollegen hätten Verstärkung gerufen und dann sei es zum Brand gekommen. Die Feuerwehr sei verständigt worden. „Das war 12.05, 12.06 Uhr.“ Das habe auch ihn veranlasst, von Gotha nach Eisenach zu verlegen: “Ich musste annehmen, dass das Fahrzeug in unmittelbarem Tatzusammenhang steht und die Täter sich im Fahrzeug befinden.”
http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/

Aus der Anklageschrift

20.08. 2012 Lichtstadt.news Jena
"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 6b

[b]Und so hatte sich Menzel schon zu Zeiten der Überfallserie in Sachsen [2] hin und wieder überlegt, wie vorzugehen sei, wenn diese Überfälle von den gleichen Tätern auch in Thüringen durchgeführt werden sollten. Überfälle, die von zwei Tätern begangen werden - einer etwas größer als der andere, noch dazu ein Linkshänder - und beide flüchten auf Fahrrädern. Der Chef der Polizeidirektion wartete bis zum 07.09.2011.

An diesem Mittwoch überfallen BM (Vermutung) in der Goethestraße im thüringischen Arnstadt um 8 Uhr 45 eine Sparkassenfilliale, erbeuten dabei 15.000 Euro, fliehen auf Fahrrädern. Michael Menzel kann kaum glauben, was er auf den Fotos der Überwachungskamara sieht: einer der Täter ist größer als der andere und er ist Linkshänder. Die Polizei gab eine Personenbeschreibung heraus: der eine Täter trug ein beigefarbenes Kapuzen-Shirt und eine dunkle Hose, der andere ein blaues Kapuzen-Shirt und eine dunkle Hose.

Wieder verliert der Spürhund („Mantrailer” [1]) nach intensiver Verfolgung nach zwei Kilometern plötzlich die Fährte, aber der Polizeihubschrauber hatte keine Anzeichen für ein auffällig fliehendes Fahrzeug finden können. Menzel schlussfolgert: beide müssen in ein großes Fahrzeug eingestiegen sein und haben sich in ihm verborgen gehalten, bis die Fahndung aufgehoben worden ist, sich danach erst aus Arnstadt entfernt. Nach einer Abfrage in Sachsen[2] ist sich der erfahrene Polzist sicher: es sind die Täter aus Sachsen und diese schlagen oft in kurzem Abstand hintereinander in der gleichen Region erneut zu.
Und am Freitag, den 04.11.2011 geschieht es tatsächlich. In Eisenach wird an diesem schönen, sonnigen Herbsttag die Sparkassen-Filliale am Nordplatz überfallen. Zwei Täter, die auf Fahrrädern flüchten, erbeuten dabei rund 70.000 Euro. Fotos der Überwachungskamera in Eisenach gibt es noch keine, aber die Polizeibeamten sind instruiert worden und fragen Kunden und Angestellte nach einem Linkshänder unter den Tätern. Die Antworten widersprechen sich, aber die Kleidung stimmt exakt mit der aus dem Arnstädter Fall überein.

Nun glaubt Menzel, dass man auf Seiten der Polzei eine wirkliche Chance hat, die lange gesuchten Täter ausfindig zu machen. Er lässt in der Wartburgstadt eine Ringfahndung auslösen, schickt alle verfügbaren Kräfte nach Eisenach. Insgesamt 13 Funkstreifenwagen sind nun unterwegs, um direkt nach einem Transporter oder Wohnmobil zu suchen. Michael Menzel hofft darauf, dass die Täter eine Ringfahndung erwartet haben und sich verstecken werden. Damit hat er die nötige Zeit gewonnen um das Netz um B und M zu spinnen und sein Plan geht auf.

Während BM im Eisenacher Stadteil Stregda in einer kleinen Seitenstraße darauf warten, dass die Ringfahndung aufgelöst wird, befragt eine Funkstreife gegen 11 Uhr einen älteren Mann, der bei "Lidl" am Stadtweg in Stregda einkaufen war. Ja, sagt er den Beamten, er habe gleich nebenan, auf dem Schotterplatz vor der Diskothek "MAD" zwei Männer dabei beobachtet, wie sie ihre Fahrräder in ein weißes Wohnmobil verladen haben. Vor einer guten Stunde sei das gewesen, sagt er. Sie seinen zügig weggefahren, aber er habe sich das Kennzeichen gemerkt, weil unter der Woche selten große Fahrzeuge vor der Diskothek stehen würden. Leider habe er jetzt aber nur noch den ersten Buchstaben des Kennzeichens im Kopf: ein "V". Menzel erhält sofort die Nachricht aus Eisenach und weiß: "V" steht für den Vogtlandkreis in Sachsen, die Uhrzeit kommt hin, zwei Männer waren es, mit Mountainbikes.

Währenddem man sie nun gezielt sucht, wähnen sich BM in relativer Sicherheit. Bereits zwei Mal waren sie in die Siedlung am Nordrand von Eisenach gefahren und hatten das Fahrzeug in der Straße "Am Schafrain" geparkt. Da es eher ungewöhnlich für diese Gegend ist, dass ein Wohnmobil in den Straßen steht, soll diese Taktik verhindern, dass man Verdacht schöpft. Nun steht das weiße Wohnmobil bereits zum dritten Mal hier und kann wohl kaum mit einem Raubüberfall auf eine Sparkasse und flüchtigen Tätern in Verbindung gebracht werden.

Ermittler und Bundesanwaltschaft gehen davon aus, dass M zu dieser Zeit den Polizeifunk abhört. B aber scheint währenddessen bei seiner Freundin Beate Z angerufen zu haben, irgendwann zwischen 10 Uhr 30 und 12 Uhr an diesem 04.11.2011. Er spricht auf ihre Mailbox; der Anruf ist nicht mehr vorhanden, aber er lässt sich nachvollziehen: "Das Geld ist da!". Was heißen soll: "Alles hat geklappt, mach Dir keine Sorgen, ich melde mich wieder, wenn wir aus Eisenach weg sind".
Um 11 Uhr 30 wird die Ringfahndung aufgehoben; BM bereiten sich darauf vor, Eisenach mit ihrer Beute zu verlassen, warten aber noch ab. Gegen 12 Uhr bemerken sie dann, wie ein Streifenwagen an der Straße "Am Schafrain" vorbeifährt. Die Beamten sehen ein weißes Wohnmobil in der Straße stehen. Der Streifenwagen setzt kurz zurück: die Polizeibeamten, wollen das Kennzeichen erkennen und lesen "V - MK 1121".

Über Funk geben sie das Kennzeichen durch; BM hören mit und greifen nach ihren Waffen, eine Maschinenpistole vom Typ Pleter, zwei Pumpguns, einen Revolver. Drei weitere Waffen haben sie dabei, wollen sie aber nicht nutzen, da sie Trophäen sind: eine Ceska mit Schalldämpfer (? CZ VZOR 70 [3]) und zwei HK P 2000 Polizeipistolen. Es ist 12 Uhr und 04 Minuten, als die Polizisten ihren Streifenwagen verlassen und das verdächtige Wohnmobil kontrollieren wollen. Weitere Streifenwagen sind zur Verstärkung unterwegs.

Als sich die Streifenpolizisten um 12 Uhr 05 dem Wohnmobil nähern, läd M im Innern des Fahrzeugs seine Pumpgun Winchester 1300 Defender durch, B entsichert seine Maschinenpistole und geht ans Rückfenster, zielt auf die Beamten. Als die beiden Polizisten nur noch wenige Meter vom Wohnmobil entfernt sind, drückt B den Abzug der Pieter-MP durch, doch es löst sich nur ein einziger Schuß, der neben den Polizsiten einschlägt. Diese gehen sofort in Deckung.
In den folgenden zwanzig Sekunden trifft M für sich und B eine Entscheidung. B hatte ihm zugerufen, dass die Maschinenpistole Ladehemmung habe. M weiß, dass die Polizeiverstärkung unterwegs ist und ahnt, dass in Kürze wahrscheinlich alles aus sein wird mit ihm, mit B und Z, mit dem "NSU". Uwe Mundlos nimmt deshalb seine "Winchester" Pumpgun, geht zu B...und schießt ihm in die linke Schläfe. Uwe Böhnhardts Schädel wird zerrissen: er ist sofort tot.Die Polizisten hören den Knall, bleiben aber in Deckung, bis Verstärkung kommt. Ein Anwohner kommt aus seinem Haus, will nachsehen, was los ist. Die Beamten rufen ihm zu, er solle verschwinden - der Mann rennt wieder in sein Haus zurück.

Uwe Mundlos geht jetzt direkt zum Herd des Wohnmobils und öffnet die Gasanschlüsse, nimmt Papiere vom Tisch, zündet diese an und und wirft das brennende Papier auf den Fußboden. Dann setzt er sich im hinteren Teil des Wohnmobils auf den Boden, steckt sich den Lauf seiner Pumpgun nach oben in den Mund und drückt ab. Auch der Schädel von Uwe Mundlos wird von der Wucht des Schusses zerstört.

Zwischen Schussgeräusch zwei und drei vergehen nur etwa 15 Sekunden, so berichten es übereinstimmend die Polizeibeamten und Anwohner als Zeugen. Profiler gehen aufgrund von dieser extrem kurzen Zeitspanne nicht davon aus, dass Böhnhardt von Mundlos versehentlich getroffen wurde, sondern von ihm gezielt erschossen worden ist. Bei einem versehentlichen Schuss stünde der Schütze derart unter Schock, meinen sie, dass 15 Sekunden ein zu kurzer Zeitraum sind, um derart strukturiert zu handeln.

Es ist 12 Uhr und 06 Minuten, als das Wohnmobil in Flammen aufgeht. Die Polizeibeamten rufen nach der Feuerwehr. Um 12 Uhr 09 kommt der nächste Streifenwagen "Am Schafrain" an, nur sieben Minuten später die Feuerwehr. Als diese das Wohnmobil löscht steht es bereits in hellen Flammen, allerdings ist die Gasflasche nicht - wie von Uwe Mundlos beabsichtigt - explodiert.
Zwischen Sitzecke und Küchenzeile finden die Polizeibeamten zwei Leichen und fast die komplette Beute zweier Raubüberfälle, an manchen Geldbündeln sind noch die Banderolen mit Stempel. Später finden die Ermittler die im Wohnmobil gehorteten Waffen, zwei Bahncards mit Fotos von Uwe Böhnhardt und Z (ausgestellt auf die Namen "Holger Gerlach" und "Susann Em*ng*r") sowie Skizzen und Karten von Thüringer Städten wie Eisenach, Altenburg, Weimar, Erfurt und Gotha. Auf ihnen sind Filialen einzelner Sparkassen mit Grundrissen aufgezeichnet...
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_20.html

6.08.2012 Lichtstadt.news Jena
"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 4

Der Überfall klappt so gut, dass sich die beiden entschließen, ihn drei Monate später an gleicher Stelle noch eimal zu wiederholen. Am Donnerstag, den 18.01.2007, überfallen BM dieselbe Sparkasse in Stralsund noch einmal und erbeuten dabei unfassbare 197.000 Euro. Wie so oft zuvor verliert der eingesetzte Fährtenhund der Bundespolizei („Mantrailer” [1]) die Spur urplötzlich nach einigen hundert Metern.

Dies ist jedoch das erste Puzzlestück der Polizei, das 2011 dazu führen wird, dass man B und M ganz konkret auf die Spur kommt ... als Bankräuber und noch nicht als Terroristen. Vier Jahre zuvor ist man da noch auf der Spuche, jedoch konkreter als alle Jahre zuvor: in der TV-Sendung "Kripo Live" veröffentlicht die Polizei 2007 einen Fahndungsaufruf, in dem eine Verbindung zwischen den vielen Überfällen in Chemnitz und den beiden in Stralsund hergestellt wird.[2] Der Grund: einer der Täter ist größer als der andere und dieser Täter ist Linkshänder. Erstmals spricht man auf Seiten der Polizei von einer Serie, bei der (Zitat) "die Täter ca. eine halbe Million Euro" erbeutet hätten.
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_6.html

13.08. 2012 Lichtstadt.news Jena
"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 5

Frühjahr 2007: Der kritischste Teil ihrer Aktionent schienen BMZ die Überfälle auf Geldinstitute zu sein. Im Internet konnten sie nachlesen, dass Fährtenhunde (Mantrailer [1]) eingesetzt worden waren, die urplötzlich die Spur von BM verloren. Wenn es noch nicht geschehen war, so würde die Polizei schon bald auf die Idee eines Fluchtfahrzeugs kommen, das groß genug ist, um zwei Fahrräder schnell "verschwinden" zu lassen und zudem den Tätern Schutz bietet, also ein Multivan, ein Sprinter oder ein Wohnmobil.
http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html

Anmerkungen

1) „Mantrailer”
Dienstag, 20. Oktober 2009 um 08:03 Uhr

Mantrailer sind die neuen Supernasen der Polizei
Schloss Holte-Stukenbrock. Einst wurden sie in Nordamerika eingesetzt, um entlaufene Sklaven zu verfolgen. Heute helfen ihre besonderen Nasen, Leben zu retten - oder Straftäter aufzuspüren. „Mantrailer” heißen die Spezialisten unter den Spürhunden, die neuerdings auch in NRW ihren Dienst verrichten.Vor zwei Jahren startete das Projekt zur Mantrailer-Ausbildung beim Landesamt der Polizei (LAFP) in Schloß Holte-Stukenbrock. „Das Schöne ist, diese Hunde sind wirklich multifunktional einsetzbar”, sagt Stefan Hausch, Sprecher des NRW-Innenministeriums. „Sie können sowohl die Spur eines Vermissten finden, als auch den Fluchtweg eines Täters nachverfolgen.” Das Besondere daran: Während Fährtenhunde überwiegend nur auf lockerem Erdreich (Gras-, Feld- oder Waldboden) eingesetzt werden können, weil sie sich an der durch den Fußabdruck verursachten Bodenverwundung orientieren, verfolgen Mantrailer ihre gesuchte Person auch über Bürgersteige und Straßen - selbst in dicht bevölkerten Fußgängerzonen, Bahnhöfen oder Flughäfen - und sogar dann, wenn diejenige ein Fahrrad benutzt hat. Das Geheimnis ihres Könnens ist für Menschen unsichtbar: Mantrailer wie Bloodhounds oder Schweißhunde verfolgen nicht den Fußabdruck, sondern eine Spur, die aus verlorenen Geruchspartikeln (Haut- und Haarschuppen) des Gesuchten besteht. Denn pro Minute verliert jeder Mensch bis zu 40 000 Hautzellen. . . Ein Mantrailer arbeitet selbstständig Dr. Watson nimmt einen tiefen Zug aus der Tüte. Fast scheint es, als wolle er sich konzentrieren. Ganz nah, direkt bis zur Nase, hält ihm Jürgen Peeters das Papiertaschentuch in der Plastiktüte vor. Seine Aufforderung „Such!” erübrigt sich eigentlich, als er die Tüte wieder von der Hundeschnauze entfernt. Watson weiß auch so, was er zu tun hat. Und er tut es mit viel Freude: Schwanzwedelnd zieht der Rüde - ein drei Jahre alter Bayerischer Gebirgsschweißhund - los, den Kopf nicht dicht über dem Boden, sondern leicht erhöht.
http://www.pixelstorm-webdesign.de/Hunde/index.php?/Aktuell/mantrailer-sind-die-neuen-supernasen-der-polizei.html

2) Chemnitz, Ermittler für Banküberfälle KOK Jens Merten
11.01.2013 - PUA Protokoll Nr. 43 (Zeugenvernehmung: Öffentlich)

»Als dritten Zeugen werden wir zu Gast haben Herrn Kriminaloberkommissar Jens Merten, der insbesondere befasst war und ist mit dem Thema Banküberfälle, die dem NSU zugerechnet werden, in Sachsen.«
....
Die Täter flüchteten diesmal auf Fahrrädern. Ich erinnere nochmals: Das erste Mal war es ein Moped, dann war es ein Krad, jetzt haben wir Fahrräder. Dies gab uns zu denken; denn damit hatten wir es nun mit sehr weit auseinanderliegenden Tatorten in der Serie zu tun, zum einen Zwickau, jetzt
neuerdings Chemnitz bzw. umgekehrt. Beide Orte liegen ungefähr 40 Kilometer auseinander, eine Entfernung, die natürlich mit Fahrrädern eher nicht zu bewältigen war. Aber wir hatten keinen Zweifel: Es waren dieselben Täter. Nicht nur die Art der Tatbegehung war eindeutig. Jeden Zweifel schlossen die Fotos aus den Überwachungskameras vom Tatort aus. Also mussten wir uns jetzt Gedanken machen: Wie kann es zusammenhängen?

Egal, ob sie in Chemnitz wohnen oder in Zwickau - mit den Fahrrädern sind sie definitiv nicht, ich sage mal, nach Hause gefahren. 14 Monate später schlugen die Täter das nächste Mal zu. Auf die eben geschilderte Art und Weise erbeuteten sie in der Sparkasse - wiederum in Zwickau – am 25. September 2002 insgesamt 48 000 Euro. Wieder setzten sie Reizgas ein, diesmal gegenüber einer Kundin, die im Schalterraum im Wege stand. Die Flucht: abermals mit Fahrrädern. Spätestens hier kam für uns als Version für unser weiteres Vorgehen auf, was bislang eine Spekulation, eine Vermutung war, nämlich dass die beiden Täter noch anderweitig nachgeschaltet, also mobil gewesen sein müssen, also die Überlegung, dass sie mit den Rädern möglicherweise nur zu einem in der Nähe stehenden, möglicherweise größeren Pkw, Transporter oder ähnlichem Fahrzeug fuhren, um sie dort zu verladen und mit dem Fahrzeug zu flüchten.
http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2043.pdf

3) Ceska im Wohnmobil
25.11.2012 BILD.de

Die Ceska
Diese Pistole vom Typ CZ VZOR 70, Kaliber 7,65 mm, lag auf dem Bett in der Schlafkabine.
http://www.bild.de/news/inland/nsu/wohnmobil-des-boesen-27353340.bild.html

sleepwell
12.01.2014, 18:37
Aber dabei wohl versehentlich Leuchtsignale abgefeuert, die den Standort verraten haben ...

auf meinen standort, ich denke du meinst den ideologischen, kannst du flakscheinwerfer richten, der brauch keine signalkugeln.
ich bin überzeugt ideologiefrei.

sleepwell
12.01.2014, 18:39
was mir da noch fehlt, ist das mangelnde Interesse an den Temme-Akten seitens des Richters.
Ansonsten wäre es ein Artikel wert.

temme ist ein tabu, das macht objektiv für richter g. keinen sinn.
temme hat aber auch nicht geschossen, er hat nur falsch reagiert.
naja und so einen artikel bekommst du nicht platziert.
ich würde auch gerne mehr in ihrer meinungsbildung anstoßen ... ;-)

brain freeze
12.01.2014, 19:29
auf meinen standort, ich denke du meinst den ideologischen, kannst du flakscheinwerfer richten, der brauch keine signalkugeln.
ich bin überzeugt ideologiefrei.

Das meinte ich nicht. Denn das geht mich nichts an und ist mir hier auch gleichgültig. Auch sonst dazu von mir kein weiteres Statement, da ad hominem und damit ot.

moishe c
13.01.2014, 00:24
...

Kriminaldirektor Menzel (Glatzenansatz, Silberstreifen an der Uniformhose) aus Gotha ...

Menzel vor Ort http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/005467ED_6C6D804AA4F97DCA7DD31D65729ECD09

...

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

Menzel Gotha http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00546AF9_6D651051108AACCA1EA99E58DD96E053

26.11.11 / TA (Paul-Josef-Raue und Karsten Jauch / Thüringer-Allgemeine Zeitung)

... Leidender Polizeidirektor Gotha Michael Menzel ...

Der eine sieht aus wie ein Kapuzinermönch an Fasching, nee, nich die Tonsur, sondern die Silberstreifen anne Hose! :haha:
Sehen so "Silberstreifen am Horizont" aus? :fizeig:

Und der andere, von so einem Gesicht träume ich als nachts - wenn ich schlecht träume - daß so ein Gesicht mal bei einer Fahrt bei Nacht durch einen tiefen Wald unvermittelt im Scheinwerferlicht meines Moppeds auftaucht ... :schock:

fatalist
13.01.2014, 04:06
Seit 2002 gingen die Ermittler in Sachsen (Chemnitz Merten [2]) von einem Transportfahrzeug für die Räder aus, zumal Mantrailer [1] als Fährtenhunde eingesetzt worden waren. Nach dem Überfall in Arnstadt nahmen die Ermittler in Gotha, Chemnitz und Zwickau engeren Kontakt auf und tauschten ihre Informationen aus. [2] Die Falle für das "Bombenleger-Trio von Jena" wurde dann in Eisenach und Zwickau aufgestellt? Ich weiss nicht, was Du mitteilen möchtest. Hat mit dem Zitierten gar nichts zu tun.


Zitat von fatalist

(http://politikforen.net/showthread.php?p=6854334#post6854334)Ich habe schon bei "Erwartung der Fahrradräuber" grosse Schwierigkeiten, wenn die TA Recht hat und die Fahrräder in Arnstadt 2 km entfernt bei einem Dönerstand gefunden wurden, es also kein Wohnmobil in Arnstadt gab. ... Warum schrieb Kai Mudra 2012, und das ganz genau ein einziges Mal, dass die Arnstädter Fahrräder gefunden wurden? Wollte der die Leser veräppeln?

Fahrräder gefunden = kein Wohnmobil

fatalist
13.01.2014, 04:23
Zur Fahndung nach dem Trio in Chemnitz: Wenn man weiss, dass die in Chemnitz sind, dann macht es Sinn, bei einer TV-Fahndung genau das nicht zu erwähnen: Chemnitz bzw. Sachsen


In der Sendung soll nach Auffassung des LKA Thüringen kein Hinweis auf Sachsen oder Chemnitz erfolgen.
3398 PUA, Seite 394, 3398) Schäfer-Gutachten, MAT A TH-6, S. 173, Rn. 301

Steht aber nicht dort im Schäfer-Gutachten. Jedenfalls nicht in der veröffentlichten Fassung.


Dann kam noch der Hinweis:

Gronbach hat samt Flamme neue Bilder ins fb gestellt

https://www.facebook.com/petra.senghaas

https://www.facebook.com/alexander.gronbach?fref=ts

Ihre pw ist offen, wie dumm, die drohen Gall und so weiter... Weiss da jemand Bescheid? Ich finde nix...

bernhard44
13.01.2014, 05:05
Seit 2002 gingen die Ermittler in Sachsen (Chemnitz Merten [2]) von einem Transportfahrzeug für die Räder aus, zumal Mantrailer [1] als Fährtenhunde eingesetzt worden waren. Nach dem Überfall in Arnstadt nahmen die Ermittler in Gotha, Chemnitz und Zwickau engeren Kontakt auf und tauschten ihre Informationen aus. [2] Die Falle für das "Bombenleger-Trio von Jena" wurde dann in Eisenach und Zwickau aufgestellt?

Kriminaldirektor Menzel (Glatzenansatz, Silberstreifen an der Uniformhose) aus Gotha persönlich am Tatort in Eisenach mit zwei Selbsmordleichen, großer Beute aus zwei Banküberfällen, zwei Mordtatwaffen und div. Selbstbezichtigungs-DVDs einer "faschistischen" Mordserie an 9 Ausländern.

Menzel vor Ort http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/005467ED_6C6D804AA4F97DCA7DD31D65729ECD09

08.11.11 / TA (Kai Mudra / Thüringer-Allgemeine Zeitung)

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/blaulicht/detail/-/specific/Bankraeuber-besassen-Waffe-der-in-Heilbronn-erschossenen-Polizistin-522301290

Menzel Gotha http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/00546AF9_6D651051108AACCA1EA99E58DD96E053

26.11.11 / TA (Paul-Josef-Raue und Karsten Jauch / Thüringer-Allgemeine Zeitung)

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Was-beim-Tod-der-Neonazis-in-Eisenach-wirklich-geschah-463100895

6. 11. 2013 München
aus Protokoll 52. Verhandlungstag.
Zeuge: Leitender Polizeidirektor Gotha Michael Menzel (leitete zu Beginn die Ermittlungen ab dem Fund des Wohnmobils am 4. November 2011, 14. November 2013 nsu-watch)

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/

Aus der Anklageschrift

20.08. 2012 Lichtstadt.news Jena
"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 6b

http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_20.html

6.08.2012 Lichtstadt.news Jena
"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 4

http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_6.html

13.08. 2012 Lichtstadt.news Jena
"INSIDE NSU - Details aus der Anklage!" - Was die Bundesanwaltschaft Zschäpe, Wohlleben und Em*ng*r vorwirft! - Teil 5

http://lichtstadt.blogspot.de/2012/08/inside-nsu-details-aus-der-anklage-was_13.html

Anmerkungen

1) „Mantrailer”
Dienstag, 20. Oktober 2009 um 08:03 Uhr

http://www.pixelstorm-webdesign.de/Hunde/index.php?/Aktuell/mantrailer-sind-die-neuen-supernasen-der-polizei.html

2) Chemnitz, Ermittler für Banküberfälle KOK Jens Merten
11.01.2013 - PUA Protokoll Nr. 43 (Zeugenvernehmung: Öffentlich)

http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2043.pdf

3) Ceska im Wohnmobil
25.11.2012 BILD.de

http://www.bild.de/news/inland/nsu/wohnmobil-des-boesen-27353340.bild.html

ja dieses ominöse hintere Fenster....wo ist es denn?

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/01-brennendes-wohnmobil-23638741_mbqf-1320596623-20857564/4,w=650,c=0.bild.jpg

fatalist
13.01.2014, 05:54
NSU-Bomben: Kaum Spuren von Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe

Posted on January 12, 2014 by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)

Dem Trio werden drei Bombenanschläge und eine ganze Reihe von Bomben-Attrappenfunde zur Last gelegt. Genauso wie bei den anderen ihnen zugeschriebenen Anschlägen (Ceska-Mordserie etc.) existieren auch hier keine “harten” Beweise, die eine klare Verurteilung rechtfertigen könnten. Genau wie bei den anderen Anschlägen wimmelt es jedoch auch im NSU-Bomben-Komplex von behördlichen Falschbehauptungen, (vorgespielter?) Inkompetenz, Zufallsketten und Sorglosigkeit. Können “Pannen” die mangelnden Beweise gegen das Trio begründen oder dienen die Drei als Sündenböcke, um von den wirklichen Hintermännern abzulenken?
http://friedensblick.de/9416/nsu-bomben-kaum-spuren-von-boehnhardt-mundlos-zschaepe/

Die These lautet: Aus einer leeren Kiste einem Alurohr in der Theaterbombe machte das LKA 10 Gramm TNT.
Aus "Silvesterknaller-Rohrbomben" in der "Bombenwerkstatt" machte das LKA 1.392 Gramm TNT.
Daher wurde auch alles "TNT" 1998 gleich vernichtet, und die Herkunft ist ungeklärt.

@bio als Thomas Moser-Intimus ist auch stur, was die "zivilen Polizisten" mit Waffen im Schulterholster in der Keupstrasse angeht. Die ersten "Bullen" vor Ort, noch vor Feuerwehr und Krankenwagen.


Zeuge Stefan Voß: Ja, also wir hatten einen zivilen Wagen; aber, wie gesagt, den
haben wir ja eh um die Ecke geparkt; den
dürfte eigentlich keiner so recht gesehen
haben, der da am Anschlagsort war, und der
Kollege Baumeister und ich, wir waren uniformiert, ja. Zivil in Uniform. Seite 27.

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2068a.pdf

Dass da der Zeuge Ali Demir vielleicht Blödsinn erzählte, oder seine "Zivilpolizisten" gar keine Polizisten waren, das wird gar nicht in Erwägung gezogen; Schlimmer noch, es wird einfach der Widerspruch glatt gebügelt.


Am 9. Juni 2004 traten sie etwa um 14 Uhr ihren Streifendienst an – in einem Zivilfahrzeug und gekleidet mit Spezialoveralls. Zivilkleidung. :D http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/110/phantom-polizisten-430.html



Zeuge Stefan Voß: Nein. Also ich bin mir hundertprozentig sicher, dass wir nicht in Zivil waren und Schulterholster getragen haben, sondern ich bin mir hundertprozentig sicher, dass wir in Uniform waren S.34. Aber es sind Zivilpolizisten...

Der eine sagte aus, erst habe er den Knall gehört, sie seien in die Schanzenstrasse gefahren, und dann kam die Funkdurchsage "Gasexplosion Keupstrasse", und der andere sagte, erst kam der Funkspruch, er habe keinen Knall gehört, und sie seien nach dem Funkspruch zur Keupstrasse gefahren. Seite 54.

Diese beiden Polizisten im PUA sind nicht die "Zivilbullen mit Waffe im Schulterholster" des Ali Demir.
das hat Thomas Moser auch geschrieben: Demir erkannte diese Polizisten nicht, die im PUA aussagten.

Edathy ist ja auch blöd, oder er spielt falsch:


Vorsitzender Sebastian Edathy: Okay. -Die Tatsache, dass Sie im März befragt worden sind, auch die Tatsache, dass Sie als Zeugen geladen worden sind, geht ja zurück
auf eine Medienberichterstattung im WDR.
Da gibt es wohl eine Sendung Aktuelle
Stunde; ich kenne sie selber nicht. Im November, in einer Folge dieser Sendung, ist
noch mal über die Keupstraße berichtet worden, über 2004, und da ist wohl ein Geschäftsinhaber befragt worden in dem Fernsehbeitrag, und der hat berichtet, er hätte
zwei Polizeibeamte kurz nach der Explosion
in der Keupstraße wahrgenommen und hätte
einen davon angesprochen, ein Herr Demir.
Ist Ihnen das erinnerlich, dass Sie von Herrn
Demir angesprochen worden sind?
Zeuge Peter Baumeister: Also, mich haben mehrere Leute angesprochen, und keiner hat sich da namentlich vorgestellt. Also,
das ging einfach nur: Hilfe, Hilfe! in Zivil, in Zivil, in Zivil, Edathy. Demir sagte "zivil". Diese beiden Zeugen hatten Uniform an. Es sind nicht dieselben. Mann muss das schwer sein... 80 Seiten Dünnpfiff im PUA-Protokoll. IuW, und das ohne @nachdenkerin ;)

Im Übrigen eilten die beiden Uniformpolizisten per Auto zu einer Gasexplosion, achteten also nicht auf flüchtende Fahrradfahrer, und befragt wurden sie erstmals 2013 auf Wunsch des GBA.


Zeuge Peter Baumeister: Nein. Das Problem ist auch, zeitliche Abläufe genau zu
erfassen in solchen Situationen, weil - - Dass wir als Erste da waren, das ist Fakt. Aber binnen 30 Sekunden, binnen einer Minute waren noch mehr Kräfte da. Also, zu dem Zeitpunkt, als ich eintraf, habe ich keine Polizisten gesehen. Aufgeklärt ist da gar nichts. Ich tippe weiterhin auf bewaffnete zivile Spezialeinheit, die zu GLADIO gehört. Keine Kölner Polizisten.

fatalist
13.01.2014, 06:07
@bio schreibt:

Eine der Attrappen erhielt der damalige Vorsitzende des Zentralrats der Juden, Ignatz Bubis. Das BKA teilte im Jahr 2000 mit, dass es in der “Bauweise eine gewisse Ähnlichkeit” gebe “zu denjenigen Bombenattrappen”, die “bei einer Durchsuchung von Wohnnräume” des Trios gefunden wurden! (PUA, S. 670)Bisher ist nicht bekannt, dass in den Wohnräumen von Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe Bomben oder Attrappen gefunden wurden. Er will es einfach nicht raffen, so scheint mir. :beten:

Bubis erhielt eine Briefbombenattrappe. Die soll Ähnlichkeit gehabt haben zu Bombenattrappen aus den Wohnräumen des Trios, die Razzia ist gemeint. Dort wurden Bombenattrappen gefunden. In der Garage Nr. 5.

Aber @bio und @nachdenkerin reiben sich am Fehler "Wohnräume", sehen aber nicht "Bombenattrappen".
Tja Leute, in der Garage waren Bombenattrappen, kein TNT.
Ist doch ganz einfach.Geht aber nicht rein in die Schädel. Bretter Bretter Bretter :fizeig:

Da wird ein Vermerk des BKA von 2000 immer weiter durchgeschleift, über das BfV-Dossier bis in den PUA-Bericht. Der Fehler "Wohnräume". Statt Garage.

Aber Attrappen, was ja der Beweis für "kein TNT" ist, und auch mit Prof Mundlos Aussage zur Theaterbombe stimmig ist, dass das TNT erst im LKA "gemacht wurde", das juckt nicht.

Passt wohl nicht ins eigene Weltbild???

Was schrieb das BfV in seinem geheimen Dossier 2004?
Nach Hinweisen der LfV Thüringen durchsuchte die Polizei am 26. Januar1998 in Jena die Wohnobjekte von Uwe BÖHNHARDT Uwe MUNDLOS
 und Beate ZSCHÄPE sowie eine von diesen genutzte Garage. In der Garage
 stellte die Polizei vier funktiDiisfahige Rohrbomben sicher. Gegen die drei
Tatverdächtigen erging HaftbefehL Die Beschuldigten flüchteten daraufhin. Wo ist das TNT? Das gibt es laut BFV nur in der Theaterbombe, 10 Gramm. Dazu muss man sich den Scan anschauen dieses Dossiers.

Das stammt letztlich aus einer unsauberen BKA-Formulierung:Protokoll 22a:


Und dann teilt damals das BKA im Jahr 2000 mit:*

Weiter war aufgefallen, dass die versandten Bombenattrappen, wahrscheinlich aufgrund von Ähnlichkeiten in der Bauweise, von denselben Personen hergestellt worden waren. Zudem wiesen sie

- das ist dann ein anderes Merkmal -

in Art und Bauweise eine gewisse Ähnlichkeit zu denjenigen Bombenattrappen auf, die bei einer Durchsuchung der Wohnräume von Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe im gegen diese Personen gerichteten Ermittlungsverfahren der Staatsanwaltschaft Gera … aufgefunden worden waren.

Insofern konnte zunächst nicht ausgeschlossen werden, dass Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt an der Herstellung … beteiligt waren und folglich auch als Täter des Anschlags auf die Wehrmachtsausstellung in Betracht zu ziehen waren.

Dementsprechend wurden Vergleichsuntersuchungen (DNA Abgleich und Daktyloskopie) mit vorhandenen Spuren von Zschäpe, Mundlos und Böhnhardt durchgeführt. Eine Übereinstimmung konnte … nicht festgestellt werden Das ist BKA-Blödsinn, denn die Briefbombenattrappen an Bubis & Co wurden als Trittbrettfahrer-Aktionen bewertet. Das aber nur nebenbei.

Das BKA hat Briefbomben mit Bomben verglichen, jeweils Attrappen. Äpfel mit Birnen.

fatalist
13.01.2014, 09:01
Zu Waffen aus der Schweiz sagte der BKA-Beamte aus, der 1997-2001 als Verbindungsmann in der Schweiz war.
Protokoll Nr. 68a, Seite 73:


Zeuge Ulrich Gundlach: Das Problem ist natürlich: Jeder, der einen Ausweis hatte, auch aus Deutschland stammt, war in der Lage, dort eine Waffe zu erwerben. Der einzige Vorbehalt war, dass man offiziell diese Waffen nicht aus der Schweiz ausführen durfte in Richtung Deutschland. Wer das dennoch gemacht hat, hat sich nach schweizerischem Recht strafbar gemacht und gegebenenfalls auch nach deutschem Recht, damals. Diese Waffenrechtsänderung ist ja erfolgt, irgendwann, aber damals war es eben noch möglich. Es wäre demnach ein Leichtes gewesen, in die Schweiz zu fahren, dort eine Waffe zu kaufen und die nach Deutschland zu schaffen. Dazu brauchte man keine Stafetten mit 6 Stationen.


Zumal Mundlos selbst 1998 in der Schweiz war und bei Jürgen Helbig von dort aus anrief.
Mundlos war dort bei einem Skinhead-Konzert.
Mit welchem Ausweis er dorthin kam ist nicht bekannt. Seinen "falschen echten Burkhardt-Pass" hatte er noch nicht???

Thomas Starke hatte ein Schweizer B&H-Ehepaar in seinem Notizbuch, und Jan Werner hatte eine Freundin in der Schweiz.
S.74/75.

Es wären also genügend Leute da gewesen, um eine Waffe zu kaufen.


@nachdenkerins Telefonzellen-Verwirrspiel wird da auch aufgeklärt. Die haben statt Conchise halt Orbe reingeschrieben oder umgekehrt. Wichtig ist eigentlich nur, ob Mundlos in der Schweiz war oder eben nicht. Frühjahr 98. Er war.


Das Verfahren bei Deutschen, die Waffen in der Schweiz kauften, auch bei Schläfli&Zbinden in Bern, das lief folgendermassen ab:
Die Schweizer Bundespolizei hat deutsche Käufer von Waffen an den Verbindungsbeamten des BKA gemeldet, die kantonale Polizei auch, und der Beamte hat das dann ans BKA nach Deutschland geleitet: "Schaut doch mal nach..."

Seite 80:


Zeuge Ulrich Gundlach: Das ist eine vorgeschriebene Verfahrensweise, ein internes Verwaltungsverfahren, wie das so abläuft. Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Und von dort aus wurde dann veranlasst: „Schaut mal bitte in Thüringen, liebe Thüringer Kollegen, da hat sich einer eine Waffe gekauft“?


Zeuge Ulrich Gundlach: Ja. Ich gehe davon aus, dass das dann so weitergegangen ist, ja. Das sagt der BKA-Verbindungsbeamte 1997-2001, der heute bei Europol ist.



Zeuge Ulrich Gundlach: Dieser „Schläfli & Zbinden“-Vorgang. - Ich habe dann aber, soweit ich mich erinnere, diesbezüglich keine Rückläufe mehr gehabt. Ist auch, glaube ich, nicht notwendig. Das sagte ich ja: Auch in anderen Bereichen ist es eben so: Man bekommt Informationen, man leitet Informationen weiter. Es ist nicht unbedingt so, dass man immer Rückmeldungen erhält, was aus diesen Verfahren geworden ist. Das war so um Mitte 2000, er weiss es aber nicht mehr...


Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Und da kamen dann die Kollegen aus der Schweiz auf Sie zu und haben gesagt: „Wir haben hier festgestellt, so und so viele Personen, deutsche Staatsbürger, haben diese und jene Waffe gekauft“?


Zeuge Ulrich Gundlach: Richtig. Und er gab das ans BKA weiter.


Der anwesende KOA vom BKA Mario Germano hat das bestätigt: War überall so. Wenn Deutsche Waffen kaufen, geht das dann ans LKA und wird gespeichert, überprüft, was auch immer. Seite 81. Belgien, Schweiz, Frankreich, egal. War immer so.

Da eine Interpol-Fahndung nach BMZ bestand, wäre es aufgeflogen, wenn einer des Trios eine Waffe gekauft hätte.
Bei Helfern oder gar Schweizern aber nicht, man hätte das nicht in BMZ-Zusammenhang bringen können.

nachdenkerin
13.01.2014, 10:37
Ja, theoretisch schon. Wenn das Brennprogramm einen digitalen Fingerabdruck hinterlässt und die Version von 2006/2007 stammt, dann wird es schon schwieriger.

Es ist erst einmal sinnvollerweise anzunehmen, dass die 50 Exemplare Ende 2007 gebrannt wurden.
Verschickt wurden sie aber nicht. Die kursierten nie in der Szene, niemand dort kennt diesen Film.

Ich denke jetzt doch, dass es zumindest sein kann, dass die Videos damals im Jahr 2007 verschickt werden sollten. Aber nicht Ende des Jahres, sondern vor dem 9. August 2007. Das war der Beginn der Finanzkrise, da gab es wichtigere Sachen zu tun. Vielleicht war die NSU-Geschichte früher und mit einem anderen Drehbuch geplant.

fatalist
13.01.2014, 10:54
Ich denke jetzt doch, dass es zumindest sein kann, dass die Videos damals im Jahr 2007 verschickt werden sollten. Aber nicht Ende des Jahres, sondern vor dem 9. August 2007. Das war der Beginn der Finanzkrise, da gab es wichtigere Sachen zu tun. Vielleicht war die NSU-Geschichte früher und mit einem anderen Drehbuch geplant. Was im Dez gebrannt wird, das kann nicht vor August verschickt werden.


Die nicht von der Gruppe stammende Namensgebung bezieht sich auf die deutsche Mittelgebirgsregion Sauerland, in der am 4. September 2007 drei Mitglieder in einem Ferienhaus in Oberschledorn verhaftet wurden. http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerland-Gruppe

So herum wird ein Schuh draus, mit der Finanzkrise hat das rein gar nichts zu tun. Man verschob die NSU-Aktion, weil die Sauerlandbomber gerade "hip" waren. Auch so ein CIA-Fake...

Dolohov
13.01.2014, 14:25
Zur Fahndung nach dem Trio in Chemnitz: Wenn man weiss, dass die in Chemnitz sind, dann macht es Sinn, bei einer TV-Fahndung genau das nicht zu erwähnen: Chemnitz bzw. Sachsen

PUA, Seite 394, 3398) Schäfer-Gutachten, MAT A TH-6, S. 173, Rn. 301

Steht aber nicht dort im Schäfer-Gutachten. Jedenfalls nicht in der veröffentlichten Fassung.


Dann kam noch der Hinweis:
Weiss da jemand Bescheid? Ich finde nix...
Servus, ich hab Facebook

Dolohov
13.01.2014, 14:26
noch eins

fatalist
13.01.2014, 14:36
noch eins Der Gronbach sieht nett aus :)

Dolohov
13.01.2014, 14:45
Der Gronbach sieht nett aus :)


Würde ich nicht wissen, dass ich den noch nie gesehen hab, würde ich sagen, ich kenn den irgendwo her... Vielleicht hat er auch nur ein Allerweltsgesicht.

fatalist
13.01.2014, 14:51
Die Sensation im Thüringer PUA ist bekanntlich ausgefallen, Jakstat ist nicht gestürzt worden als LKA-Präsident, weil kein anderer Beamter den Gewerkschaftschef Grosa unterstützen wollte.

Amnesie herrschte vor.

Eine Sache war noch interessant: Thorsten Heise.


12.39
Es geht nun um das weitere merkwürdige Verfassungsschutz-Erlebnis vom Polizeibeamten Marko Grosa. Es soll sich scheinbar im selben Jahr zugetragen, wie Uwe Böhnhardt auch in Jena gesehen worden sein soll und woraufhin, der Anruf des LKA-Präsidenten Jakstat kam, in der Sache (sinngemäß) nichts rauszubekommen [2003]. Grosa schildert auf Nachfrage, dass es sich um eine Unterredung mit verschiedenen Verfassungsschutzbehörden gehandelt haben soll. Dabei hätten teilgenommen: Landesamt für Verfassungsschutz Niedersachsen, Bundesamt für Verfassungsschutz, Thüringer Landesamt für Verfassungsschutz [und eventuell Bundeskriminalamt?]. Es sei da wohl um den bekannten Neonazi Thorsten Heise gegangen, [der heute Vize-Landeschef der Thüringer NPD sei]. Grosa hatte vorgehabt eine Telefonüberwachung auf Heise zu schalten, es ging wohl um illegale Rechtsrock-CDs. Er habe eine solche Überwachung (TKÜ) beantragt, daraufhin sei ihm aber mitgeteilt worden, dass er die nicht bekomme. Die Verfassungsschützer hätten sich dagegen gesperrt, dass die Polizei Heises Telefon abhören könne. Es ging wohl um einen Kontakt von Heise nach Norwegen und die Lieferung von 6.000 CDs. Grosa bestand darauf Heise abzuhören, die Geheimdienstler hatten jedoch eigene Interessen und weigerten sich, ihre Blockadehaltung aufzugeben. Dann erzählten sie ihm, er bräuchte Heise doch nicht abhören, dass machen sie schon selber. Grosa habe dann als Kompromiss vorgeschlagen, dass er davon absieht, wenn sie ihm über die Ergebnisse informieren (mindestens, wann die Norwegen-Reise stattfindet). Die Verfassungsschützer hätten eingewilligt, Grosa habe aber nie eine Rückmeldung erhalten. In welchem Verhältnis Thorsten Heise mit den drei Geheimdiensten stand und warum diese eine Überwachung durch die Polizei verhindern wollten blieb weiterhin ungeklärt. http://haskala.de/2014/01/09/ticker-ua-09012013/#erster


13.07
Der Abg. Kellner äußert, dass er Grosa dienstliche Erklärung gerade vor sich liegen habe, welche er vor der Ausschuss-Sitzung abgeben musste und spielt auf den Widerspruch an, weil er sich dort ja noch nicht erinnern konnte. Grosa versucht noch einmal zu erklären, wie es zu seinem Umdenken kam. Eigentlich hatte er vorgehabt, wie die anderen Polizeizeugen hier heute in die Ausschuss-Sitzung zu gehen und zu sagen „ich weiß da nichts mehr“, dass sei die bequemere Variante. Er habe in den letzten Tagen aber auch Diskussionen mit seinen Kollegen gehabt, also den aktuellen, nicht den von damals und meinte: „ich weiß eigentlich ein bisschen was“, das Problem sei aber, dass man am Ende dann derjenige in der Polizei sei, der als so dargestellt wird, als sei man der Informant vom Sender. Er war sich zunächst relativ sicher, dass seine Aussage nicht wirklich jemandem helfen würde und hatte Angst, „dass ich dann am ende selber der dumme bin“, wie Grosa sagt. „Wie stehe ich dann da“ sinniert er im Ausschuss und kommt auf die Strategie der anderen Seite zu sprechen, die ja auch darin bestehe jemanden unglaubwürdig zu machen. Das kann man sich antun, man muss es aber auch nicht, so Grosa, der wohl schon ahnt, was nach seiner Aussage jetzt dienstintern auf ihn zukomme. “Die Beratungen in den letzten Tagen waren dann doch so, dass ich mich durchgerungen habe“, dass bisschen was er wisse, auch zu sagen, erzählt er. Auch in dem Wissen, dass er vielleicht mehr zur Verwirrung beiträgt als zur Aufklärung, so Grosa. Wörtlich kann er Jakstats Telefonat nicht mehr 1:1 wiedergeben, die Frage “sollen wir da jetzt nichts ermitteln?” hätte aber nach dem Anruf dann als Konsequenz im Raum gestanden. Der vorgeladene Journalist von REPORT hat die Aussage verweigert.

Ausser Spesen nichts gewesen, in den Medien auch fast nichts.
Der Korpsgeist der Polizei und das Duckmäusertum sind zum Kotzen.

fatalist
13.01.2014, 14:53
Würde ich nicht wissen, dass ich den noch nie gesehen hab, würde ich sagen, ich kenn den irgendwo her... Vielleicht hat er auch nur ein Allerweltsgesicht. Der Sänger von PUR sah so ähnlich aus, aber Gronbachs Nase ist schöner.

fatalist
13.01.2014, 15:05
Gutenberg-Kommission, Erfurter Schulmassaker, Seite 330:


Bezüglich der letztendlich zur Untersuchung stehenden 71 Tathülsen kommt das BKA in seinem Gutachten dazu, dass 69 Hülsen den vier bei der Tat verwendeten Magazinen zugeordnet werden können. Zweifelsfrei sind nach allen Feststellungen des Bundeskriminalamtes die 71 aufgefundenen Patronenhülsen (ohne die eine aus der Polizeiwaffe) aus der Tatwaffe verfeuert worden.
Bezüglich der asservierten Geschosse bzw. Geschossmantelanteile kommt das Bundeskriminalamt in allen Gutachten zu dem Ergebnis, dass alle untersuchten Gegenstände mit Ausnahme des Polizeigeschosses Verfeuerungsspuren eines Laufes mit Hexagonalprofil tragen, wie sie beim Verfeuern durch die Tatwaffe entstehen.

Somit spreche nichts dagegen, dass die Tatgeschosse und die Geschossteile aus dem Lauf der sichergestellten Pistole verfeuert wurden. Eine eindeutige spurenmäßige Zuordnung sei kriminaltechnisch nicht möglich. Das ist schon ziemlich deutlich: Projektile einer ganz bestimmten Waffe zuordnen kann das BKA nicht.
Hat das BKA aber die Hülsen, dann geht das.

Übertragen auf die Ceska und die Dönermorde heisst das:
Wenn man nur 10 Hülsen bei 9 Morden hat, davon 7 aus den ersten beiden Morden, dann wird die Luft gaaaanz dünn.

Man kann anhand der Projektile sagen, dass eine Ceska 83 verwendet wurde, aber nicht welche.
Genau das steht angeblich in dem geheimen BKA-Gutachten drin, welches in den Prozessunterlagen lediglich referiert wird.

Mit Winnenden konnte ich das nicht abgleichen, denn dort wurden die Opfer nicht obduziert.
Also... man erzählt uns das zumindest so.

brain freeze
13.01.2014, 15:51
Was im Dez gebrannt wird, das kann nicht vor August verschickt werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Sauerland-Gruppe

So herum wird ein Schuh draus, mit der Finanzkrise hat das rein gar nichts zu tun. Man verschob die NSU-Aktion, weil die Sauerlandbomber gerade "hip" waren. Auch so ein CIA-Fake...

Du meinst, die Drei waren da noch RIG ...

fatalist
13.01.2014, 16:07
Du meinst, die Drei waren da noch RIG ... Sieht so aus, dass sie auf Vorrat gehalten wurden.

DIE LINKE König von der Antifa hält übrigens an 3 "Fakten" unbeirrbar fest:
- die Bombenwerkstatt war echt, mit TNT etc.
- die Morde etc haben B&M begangen
- Selbstenttarnung am 4.11. des NSU, also Selbstmorde und Videoverschickung

Von den Linken ist da hinsichtlich Aufklärung ganz genau NULL zu erwarten.

brain freeze
13.01.2014, 17:23
Sieht so aus, dass sie auf Vorrat gehalten wurden.

DIE LINKE König von der Antifa hält übrigens an 3 "Fakten" unbeirrbar fest:
- die Bombenwerkstatt war echt, mit TNT etc.
- die Morde etc haben B&M begangen
- Selbstenttarnung am 4.11. des NSU, also Selbstmorde und Videoverschickung

Von den Linken ist da hinsichtlich Aufklärung ganz genau NULL zu erwarten.

ZBVer also.

Das andere: ohne diese Überzeugung gäbe es die Haskala-Protokolle nicht. Fraglich aber, ob die Polizisten, die ihren Kollegen wegen Jakstatt zum Idioten gemacht haben, den NSU noch ernst nehmen. Immerhin soll Böhnhardt schon 4 Morde begangen haben, als er durch Jena spazieren fuhr. Trotzdem nicht sehr kollegial das Ganze.

solaris
13.01.2014, 18:06
noch eins

O.T.
Gall könnte jetzt einigen Druck mehr gebrauchen.Gerade eben bei der Diskussion um die von Justizminister Maas voerst auf Eis gelegte neue Gesetzesauslegung zur Vorratsdatenspeicherung NSA-Like, tun sich einige Hardliner unter den Innenministern besonders hervor und können es gar nicht abwarten (Und schon gar nicht den Richterspruch des Eugh).
Es sind auch einzelne Parteigenossen von Maas darunter.....und siehe da, Gall aus BaWü.
Und kein grüner Chef im Ländle,der ihn zurückpfeift.
Na,das ist ein Spaß,wo sich doch die Grünen jetzt als neue Bürgerrechtspartei ausrichten wollen.Langsam glaube ich echt,das Land hier heißt Schilda.

Nur so am Rande zu dieser Personalie!
Ich hasse diese Versteckspielereien

Th.R.
13.01.2014, 18:32
Würde ich nicht wissen, dass ich den noch nie gesehen hab, würde ich sagen, ich kenn den irgendwo her... Vielleicht hat er auch nur ein Allerweltsgesicht.

Würde ich auch meinen. Irgendwo hab ich das Gesicht schon mal gesehen.

Nereus
13.01.2014, 18:55
......In Deiner (nachdenkerin) Liste stimmt die Anzahl nicht. 15 (DVDs) müssen es sein, und 2 davon kamen per Boten. Nürnberg und Völklingen.

Nachdenkerin hatte ihre Liste mit den 12 angeblich verschickten „NSU”-DVDs aus dem Buch "die Zelle" S. 269.


Sche. berichtet, am 7. November 2011 sei die DVD zum ersten mal öffentlich geworden. Die DVD sei an die PDS in Halle geschickt worden. Insgesamt 15 dieser DVDs seien versendet worden.

Weiter hat man noch im Wohnmobil drei USB-Sticks mit den Bekennervideos gefunden und lose DVDs, wo Bekennervideos und Vorversionen drauf gewesen seien. Im Brandschutt der Frühlingsstraße seien 36 adressierte Umschläge an Medien und türkische Einrichtungen gefunden worden. Überall seien DVDs drin gewesen, auf 25 habe man noch die Daten sichern können, es habe sich ebenfalls um das Bekennervideo gehandelt.

Eingegangen sei das Video unter anderem
beim Sender Phoenix,
beim Türkischen Generalkonsulat, X
bei türkischen Kulturvereinen und X
den Nürnberger Nachrichten. X

Götzl hält weitere Adressaten vor,
die Television Zwickau GmbH, X
die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, X
Springer, X
ein Deutsch-Türkischer Kulturverein. X

Er meine sich erinnern zu können, dass im Wohnmobil 22 DVDs gefunden worden seien, so Sche. Götzl korrigiert, dass im Vermerk von sechs DVDs die Rede sei. Das bestätigt Sche., dann seien die losen DVDs auch im Brandschutt gefunden worden. Götzl hält Adressaten der adressierten Umschläge vor und nennt N24, die Botschaft der Türkei in Berlin, die ARD.ZDF Medienakademie.

Sche. sagt, seiner Erinnerung nach sei auch ein kommunistischer Verein dabei gewesen. X

Frankiert seien die Umschläge alle mit der Sonderbriefmarke zu 1.100 Jahren Limburg an der Lahn, die erstmalig am 2. Januar 2010 in Umlauf gekommen sei. Frankiert worden sie also frühestens ab diesem Zeitpunkt, die Marke sei noch erhältlich. ...

Wo steht, daß der Völklinger „Kulturverein” eine DVD unfrankiert erhalten habe?

Die mit X markierten Adressen sind auch in nachdenkerin’s 12er Liste aufgeführt.
Phönix wäre neu und die 13te.

Wer erhielt die beiden anderen DVDs, die noch aus der 15er Behauptung fehlen?

Dolohov
13.01.2014, 19:00
Würde ich auch meinen. Irgendwo hab ich das Gesicht schon mal gesehen.


Aber nicht politisch - meine Erinnerungen an dieses Gesicht sind weit vor meiner NPD-Zeit. Das ganze muss bestimmt um die 15 Jahre zurückliegen. Und es war nicht politisch, ich komme nicht drauf...

brain freeze
13.01.2014, 19:28
Nur mal als Erweiterung des ZBV-Gedankens ...

Hatten die Überwachungsmaßnahmen (G10, Obs) infolge des Abtauchens der Drei mglw. nicht den Grund, die Jenenser zu finden, sondern umgekehrt; das dauerhafte Abtauchen erleichterte einen Zugriff auf Überwachungswerkzeuge zur Kontrolle der eigenen Spitzel, der Szene und ihrer Verflechtungen. Siehe die Gleichzeitigkeit von Pushen und Abwiegeln. Das Trio also zum Überwinden rechtlicher Barrieren und lästigen parlamentarischen Mißtrauens?

fatalist
13.01.2014, 19:32
Wo steht, daß der Völklinger „Kulturverein” eine DVD unfrankiert erhalten habe? Mehrfach im HPF, mit Quelle verlinkt. Musst Du nur finden (ich fand es gerade nicht...)


Als Beate Zschäpe Anfang November 2011 zunächst von Zwickau Richtung Norden flüchtete, steckte sie etwa ein Dutzend Bekenner-DVDs in Umschlägen in Leipzig in den Briefkasten. Mindestens drei weitere DVDs wurden allerdings zeitgleich in Nürnberg und Völklingen unfrankiert zugestellt und ein Brief soll einen Rostocker Stempel getragen haben. Wer waren die Helfer? Wer hatte die grausame DVD mit dem Paulchen Panther-Motiv und den Bildern von den Mordschauplätzen vorrätig und war bereit, sie auf irgendein Kommando hin abzuschicken?
http://www.nationale-revolution.net/forum/archive/index.php/t-13483.html


Bekennervideos bei einer Zeitung in Nürnberg und bei einer türkischen Gemeinden in Völklingen unfrankiert http://www.dasdossier.de/magazin/macht/netzwerke/ausser-kontrolle


Nicht zuletzt, dass zwei der DVDs bei den Empfängern per Hand eingeworfen wurden, ist ein Indiz hierfür (in den Medien wird immer nur von der in Nürnberg gesprochen, aber auch die DVD im saarländischen Völklingen war unfrankiert, das weiß ich aus erster Hand). http://mail.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6257198&viewfull=1#post6257198

http://www.politikforen.net/printthread.php?t=117674&pp=10&page=1475
(herberger)

http://politikforen.net/printthread.php?t=117674&pp=10&page=2140
(fatalist)





Der BNR berichtet über die Bekenner-DVDs. Entgegen früherer Aussagen des BKA geht die Anklageschrift davon aus, daß Zschäpe alle DVDs persönlich verschickt oder eingeworfen habe. Doch dies ist kontrafaktisch, denn Zschäpe war auf ihrer Deutschlandtour nicht in Nürnberg (http://archive.is/o/HPLMK/http://www.bnr.de/artikel/hintergrund/helfershelfer-bei-der-zustellung):

„Der Umschlag an uns hatte weder Briefmarken, noch war er frankiert“, sagt Herbert Fuehr, damals zuständiger Politikredakteur der „Nürnberger Nachrichten“. Im November 2011 landete das Video […] auf seinem Schreibtisch. „Der Briefumschlag muss persönlich eingeworfen worden sein, von wem auch immer“, beharrt Fuehr, der mittlerweile im Ruhestand ist. Eine Mitarbeiterin der Zeitung bestätigt seine Aussage.
Offenbar interessiert den GBA die Wahrheit wenig – einmal mehr gilt: Was nicht passt wird passend gemacht. Auch in Weimar und Völklingen wurden DVDs persönlich eingeworfen. In Weimar kam Zschäpe zwar vorbei, es erscheint aber als sehr unwahrscheinlich, daß sie auf ihrer Flucht nebenbei die DVDs einwarf. Vielmehr sollte man davon ausgehen, daß die ersten DVDs bereits ab dem 3.11. unterwegs waren.

http://archive.is/HPLMK


Weimar also auch.

fatalist
14.01.2014, 03:06
Verbotsantrag verpuffte: NSU-Kennzeichen weiter erlaubt

Antrag von Oberbürgermeister Maly abgeschmettert
http://www.nordbayern.de/nuernberger-zeitung/n%C3%BCrnberg/verbotsantrag-verpuffte-nsu-kennzeichen-weiter-erlaubt-1.3392521

Die Stadtreinigung musste trotzdem umstellen.




Die Nebenklageberechtigten “erleben das Geschehen im Saal, insbesondere das Verhalten der mutmaßlichen Mittäterin Beate Zschäpe, als unerträglich. Es reißt kaum verheilte Wunden auf.” Die oft sehr berührenden Schilderungen von Zeugen, die einen Angehörigen verloren haben, ließen die Rechtsextremistin kalt. Viele Nebenkläger vermuteten, dass Zschäpe bei den Aussagen “ein Gefühl der Genugtuung” verspüre. http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/01/13/medienlog-kiesewetter/

Wer schweigt stimmt zu, meint Frau John.

Nereus
14.01.2014, 03:17
.....
Weimar also auch.

Ja.

Da die „NSU-Bekenner”-DVDs angeblich 2007 fabriziert und versandfertig gemacht worden seien, wurden die 2011 und 2012 bekannt gewordenen Anschriften mit einer Telefon-CD D-Info vom Mai 2007 überprüft. Damit ist das Rätsel um die vierteilige Postleitzahl gelöst und andere Fragen tauchen auf.

http://images.nordbayern.de/polopoly_fs/1.1665024.1374552609!/httpImage/1948368438.jpg_gen/derivatives/article_full/1948368438.jpg

1) PDS-Geschäftsstelle in Halle/Saale
Die Linkspartei.PDS Landesvorstand Gesch. St., Ernst-Haeckel-Weg 5, 06122 Halle (Saale) (Nörd. Neustadt) T: 8059025
(2007 wurde das Büro aufgelöst, da schon die Regional-Geschäftsstelle Blumenstr. 16 am alten Stasi-Gefängnis „Roter Ochse” bestand)
Die Linkspartei.PDS Landesvorstand, Regional Gesch., Halle/Saalkreis, Blumenstraße 16, 06108 Halle (Saale) T. 202 55 90
Die Linkspartei.PDS Landesvorstand, Blumenstraße 16, 06108 Halle (Saale) (Innenstadt) Tel.: (0345) 202 55 83

Umgenannt: PDS Landesverband Sachsen-Anhalt, Blumenstraße 16, 06108 Halle (Saale) (Innenstadt) Tel.: (0345) 202 55 79

RA Prosotowitz fragt, ob man bei der Postleitzahl (6122 auf dem Briefumschlag) vielleicht einfach die Null hinzufügen müsse, um auf fünf Stellen zu kommen....
Nach einer Unterbrechung bis 14.50 Uhr sagt Götzl, die aktuelle Postleitzahl für den entsprechenden Bereich in Halle sei 06122....
http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/

2) Türkisches Generalkonsulat in München
Welches? Es gab 2007 drei Adressen!
- Goethestr. 5, 80336 München
- Menzinger Str. 3, 80638 München
- Roßmarkt 6, 80331 München

3) Axel Springer Verlag in Halle/Saale
Axel Springer Verlag, BILD-Redaktion
Charlottenstr. 7, 06108 Halle (Saale) (Innenstadt)

4) Television Zwickau GmbH in Zwickau
TeleVision Zwickau GmbH, Rundfunk- und Fernsehanstalt,
August-Horch-Str. 16a, 08141 Reinsdorf bei Zwickau
umgezogen: Hauptmarkt. 6 , 08056 Zwickau

5) Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Berlin
Reinhardtstr. 27, 10117 Berlin (Mitte)

6) Ali-Pasa-Moschee, Türkischer-Islamsicher Kulturverein e. V. in Hamburg
Wansbeck Türkischer-Islamsicher Kulturverein e. V. Hamburgerstr. 199, 22083 Hamburg (Barmbek-Süd)

7) Nürnberger Nachrichten in Nürnberg (Einwurf durch unbekannten Boten)
Marienstraße 9/11, 90402 Nürnberg

8) PDS-Kreisverband in Großenhain (Büro aufgelöst)
PDS Kreisverband Riesa-Großenhain, Geschäftsstelle Groß.
Dresdnerstr. 7, 01558 Großenhain (Sachs.)

9) Kommunistische Arbeiterzeitung in Nürnberg
KAZ im „Roten Zentrum” (http://www.kaz-online.de/ausgaben/345 )
DKP Bezirksvorstand Nordbayern
Reichstr. 8, 90408 Nürnberg

10) Patria-Versand in Kirchberg
PATRIA Versand GmbH, Burgharting 9, 84434 Kirchberg, Holzland

11) Deutsch-Türkischer Kulturverein in Köln
Clevischer Ring 133, 41063 Köln (Mühlheim)

12) Islamische Union Verein für Einrichtung und Unterstützung der Selimiye-Moschee in Völklingen
Schaffhauserstr. 8, 66333 Völklingen (angeblich Einwurf durch unbekannten Boten)

Quelle: Buch "die Zelle" S. 269

Nachtrag:

13) MDR MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kantstr. 71 – 73, D-04275 Leipzig
http://www.sueddeutsche.de/politik/rechter-terror-des-nsu-raetsel-um-nuernberger-dvd-kurier-1.1193106

14) Die Linke.PDS Apolda-Weimar Marktstr. 17, 99423 Weimar, Thür. (Altstadt)
umgenannt: DIE LINKE. Kreisverband Apolda-Weimar, Markstraße 17 99423 Weimar
- http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinegeo/thueringen/article113162612/NSU-Bekenner-DVD-in-Weimarer-Linken-Buero-aufgetaucht.html
- http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/NSU-Ermittler-raetseln-ueber-in-Weimar-gefundene-DVD-549922876

15) Phoenix TV Langer Grabenweg 45-47, 53157 Bonn
http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/

fatalist
14.01.2014, 03:21
NSU-Prozess: Sechs Mobiltelefone im Brandschutt

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Prozess-Sechs-Mobiltelefone-im-Brandschutt-491700668


Im NSU-Prozess in München soll heute eine junge Frau als Zeugin aussagen, die im Jahr 2010 in Zwickau dem NSU-Trio zu einem Handy verholfen haben soll. Die Zeugin soll von einer Frau angesprochen worden sein, ob sie einen Handy-Vertrag abschließen könne. Die Frau habe gesagt, dass sie gerade keinen Ausweis dabei habe. Für 20 Euro soll die Zeugin den Vertrag abgeschlossen haben.Allein im Zwickauer Brandschutt wurden sechs Mobiltelefone mit fünf SIM-Karten gefunden. Ein weiteres Handy hatten Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt im Wohnmobil, mit dem sie am 4. November 2011 nach einem Raubüberfall auf eine Sparkasse in Eisenach flüchten wollten.

Am Mittwoch wird sich der Staatsschutzsenat am Oberlandesgericht in München noch einmal mit der Explosion in der Zwickauer Frühlingsstraße beschäftigen. Die Wohnung von Zschäpe,
Mundlos und Böhnhardt geriet etwa drei Stunden nach dem Selbstmord der beiden Männer in Brand. Das Gericht versucht noch immer die genaue Brandursache herauszufinden. Die Bundesanwaltschaft geht davon aus, dass Beate Zschäpe den Brand gelegt hat.

Ab Donnerstag wird sich das Gericht mit dem Mord an Michèle Kiesewetter beschäftigen. Die Polizeibeamtin stammte aus Oberweißbach im Landkreis Saalfeld-Rudolstadt.

Kai Mudra / 14.01.14 / TA

fatalist
14.01.2014, 03:43
Ja.

Da die „NSU-Bekenner”-DVDs angeblich 2007 fabriziert und versandfertig gemacht worden seien, wurden die 2011 und 2012 bekannt gewordenen Anschriften mit einer Telefon-CD D-Info vom Mai 2007 überprüft. Damit ist das Rätsel um die vierteilige Postleitzahl gelöst und andere Fragen tauchen auf. Du hast das Rätsel also gelöst. Führende NULL vergessen, 6122 statt 06122 :)


Wenn eine Postsendung bei einem bewährten SED-Briefträger in Halle landet, wird der sie trotzdem richtig (an ein anderes Büro in der Innenstadt) zustellen, und sie kommt ohne jede Verspätung an: Am Sonntag, 6.11. abgestempelt, am 7.11. angekommen.

Unsere Post ist ja absolute Weltspitze.

Diese CD kam per Boten, wie die in Weimar auch.
Davon gehe ich aus. Das ist getrickst und geschummelt.

Die Briefmarken gab es erst ab 2010, und die Empfängerauswahl ist total bescheuert. STERN, SPIEGEL, FAZ, ZEIT, mir wären da anderen Empfänger eingefallen als die KAZ und die PDS.

fatalist
14.01.2014, 04:00
13.01.2014
HANNOVER
NSU-Angeklagter auf freiem Fuß: Wer bewachte Holger G.?


Panne oder Posse? Der Hannoveraner Holger G., angeklagt im NSU-Prozess, kam auf freien Fuß - und das BKA wusste nichts davon. Nachfragen von Sven Kindler, Abgeordneter der Grünen, bringen immer mehr Ungereimtheiten ans Licht.

Leider hinter Paywall.

Das Zeugenschutzprogramm dient wohl dazu, dass Holgi nicht zu viel erzählt, womöglich den Falschen...


VERSTECKT: Im Gerichtssaal tarnt sich Holger G. Beim Netzwerk Facebook zeigte er bis nach dem NP-Bericht sein wahres Gesicht

Felix Krull
14.01.2014, 04:03
Der BRD-Inlandsgeheimdienst inszenierte angeblichen "Rechtsterrorismus" im Auftrag.

Die Deutschen werden die tatsächlichen Verbrecher alle irgendwann kennen, finden und hinrichten.

fatalist
14.01.2014, 04:11
Am 24.5.2012 entschied der BGH, dass Holger G. freizulassen sei. Er dürfte am selben Tag aus der U-Haft entlassen worden sein.
Das BKA wusste nichts davon. (das ist neu!!!)
Am 25.5.2012 traf sich Holger G. mit dem Ehepaar Scheidemantel "AOK-Karte".


Hannover. Dass sie von der Polizei beobachtet werden, ist für Holger G. und Alexander S. nichts Neues. Und doch ist am 25. Mai 2012 alles anders. An diesem Tag trifft sich Holger G. in der Gaststätte „Seehaus“ in Isernhahen mit seinem alten Kumpel Alexander S. aus Bothfeld. http://www.sn-online.de/Nachrichten/Hannover/Uebersicht/Der-NSU-und-die-Hilfe-aus-Hannover

Die Schlapphüte brauchten bei Holger G. einen Vorsprung gegenüber dem BKA und seinen Zeugenschützern? Zu diesem Treffen 1 Tag nach seiner Freilassung kam Holger G. also nicht mit Zeugenschützern des BKA, sondern mit ??? BFV???

fatalist
14.01.2014, 04:27
NSU-Fahndung: Sachsens Polizei nur in Bereitschaft
http://www.sz-online.de/sachsen/nsu-fahndung-sachsens-polizei-nur-in-bereitschaft-2750167.html


Trotzdem habe das LKA Sachsen Maßnahmen getroffen, um vorbereitet zu sein, falls sich konkrete Hinweise auf den Aufenthaltsort von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe zum Beispiel in Chemnitz ergeben hätten, sagte der Polizist. So habe man eine Teileinheit des Spezialeinsatzkommandos (SEK) für einen eventuellen Zugriff auf die damals Untergetauchten in eine Rufbereitschaft versetzt, als im Mai 2000 in der MDR-Sendung „Kripo live“ eine öffentlicher Fahndungsaufruf nach dem Trio ausgestrahlt worden war. (dpa) Blödsinn.

Wie dem PUA-Bericht zu entnehmen ist, hatte das Thüringer LKA dafür gesorgt, dass in der Sendung KEIN Hinweis auf Chemnitz und Sachsen als Aufenthaltsort des Trios erfolgte. Das hatten wir hier gerade Gestern erst.

Wen wollen die verarschen?

fatalist
14.01.2014, 04:40
Der mediale Shitstorm wird weiterhin ausbleiben, wegen der "Staatsräson NSU".
Die haben die Linken massgeblich mit befeuert und getragen, ja entwickelt.
Jetzt brauchen sie nicht deshalb zu jammern...


Gemeinsame Presseerklärung zur Untersuchungsausschuss-Sitzung am 9.1.14. „Das hat uns erschüttert“ (http://haskala.de/2014/01/13/gemeinsame-pm-jakstat/)

http://haskala.de/wp-content/uploads/2014/01/ua_jakstat3-150x150.png (http://haskala.de/wp-content/uploads/2014/01/ua_jakstat3.png)

Gemeinsame Presseerklärung der Obleute der Fraktionen DIE LINKE, SPD und BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN zur Zeugenvernehmung vom 9. Januar 2014 im Thüringer Untersuchungsausschuss zum Vorwurf, der jetzige LKA-Präsident habe im Juni 2003 die Anweisung erteilt, Hinweisen zum Aufenthalt von Uwe Böhnhardt nicht weiter nachzugehen. Hierzu erklären Katharina König (DIE LINKE), Birgit Pelke (SPD) und Dirk Adams (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN):


Die Vernehmungen des Thüringer NSU-Untersuchungsausschusses am 9.1.2014 bedeuten eine Zäsur in unserer Arbeit.

1. Erstmals bestätigte ein Zeuge eine Aufforderung, Fahndungsmaßnahmen nach dem Trio gezielt zu unterlassen. Das hat uns erschüttert.

2. Mit den aus unserer Sicht glaubwürdigen Aussagen dieses Zeugen konfrontiert, haben weitere Zeugen und auch Herr Jakstat selbst dieser Aussage nicht ausdrücklich widersprochen, sondern vorherige eigene Aussagen dahingehend abgeschwächt, dass man sich selbst nicht an einen solchen Vorgang erinnern könne. Damit steht nun der Vorwurf im Raum, der heutige Präsident des Landeskriminalamtes LKA habe die gebotenen Ermittlungsmaßnahmen nicht gewollt.

3. In seiner Vernehmung hat der Zeuge Jakstat angegeben, dass Innenminister Geibert auf einer Mitarbeiterversammlung den Beitrag der Sendung Report-Mainz zum Anlass genommen habe, „entsprechende Worte“ zur Verurteilung des Informanten der Medien zu finden.

4. Wir sehen es als vordringliche Aufgabe des Innenministers an, zur Aufklärung eines so schwerwiegenden Sachverhalts beizutragen. Das vom Zeugen Jakstat geschilderte Vorgehen in der Mitarbeiterversammlung war kein Beitrag zur Aufklärung. Er war aus unserer Sicht lediglich dazu geeignet, eventuelle Zeugen des in dem Beitrag von Report Mainz geschilderten Vorgangs davon abzuhalten, sich zu erinnern.



5. Wir erwarten von Innenminister Geibert eine Suspendierung des LKA-Präsidenten von seinem Amt, solange der Vorwurf der Aufforderung zur Nichtverfolgung von Ansätzen zur Ermittlung des Aufenthalts von Uwe Böhnhardt im Juni 2003 nicht widerlegt wird. Zäsur der Arbeit heisst: Jetzt war es der Verfassungsschutz zusammen mit der Polizeiführung???

Die dumme Trulla sollte mal anfangen zu denken: Das war im November 2011 glasklar, dass 13 Jahre "Untergrund" ohne Deckung durch die Polizei gar nicht funktionieren kann.

bernhard44
14.01.2014, 04:48
Der mediale Shitstorm wird weiterhin ausbleiben, wegen der "Staatsräson NSU".
Die haben die Linken massgeblich mit befeuert und getragen, ja entwickelt.
Jetzt brauchen sie nicht deshalb zu jammern...

Zäsur der Arbeit heisst: Jetzt war es der Verfassungsschutz zusammen mit der Polizeiführung???

Die dumme Trulla sollte mal anfangen zu denken: Das war im November 2011 glasklar, dass 13 Jahre "Untergrund" ohne Deckung durch die Polizei gar nicht funktionieren kann.

ob mal jemand die "Lohn- und Gehaltsabrechnungen" der Herren Staatsdiener überprüft hat...... dann könnte man eventuell sehen, für welche "Vereine" sie haupt- u. nebenberuflich tätig waren!

fatalist
14.01.2014, 05:05
ob mal jemand die "Lohn- und Gehaltsabrechnungen" der Herren Staatsdiener überprüft hat...... dann könnte man eventuell sehen, für welche "Vereine" sie haupt- u. nebenberuflich tätig waren!

Schau Dir mal diesen Hammer an, der ist Gestern hochgeladen worden.


http://www.youtube.com/watch?v=KNdipb2m--Y

35 Seiten mit Namen der BRD-Eliten, die schon in den 80er Jahren von der NSA abgehört wurden.
20 lfm Akten hat Gauck damals ans BMI übergeben, alles ging von dort ungesehen an die Amerikaner.

Ob Gauck noch ne Kopie hat???

fatalist
14.01.2014, 05:39
Wobei ich "ungesehen an die Amerigauner" für einen recht gelungenen Scherz halte.

Das Erpressungspotential gegenüber den Eliten der BRD dürfte gewaltig gewesen sein, damals wie heute, und auf den "Dossierakten" der USA dürften nicht nur Politikernamen stehen, sondern auch hohe Beamte, hohe Richter, Generalstaatsanwälte und Pressehuren.

Das hat dann durchaus etwas mit dem NSU zu tun, es erklärt nicht nur das sklavische Befolgen der Staatsdoktrin NSU seitens aller Parteien und Medien, sondern auch das Zukleistern der Wahrheit (nach forschem Start) im Berliner Untersuchungsausschuss und den Schauprozess in München.

Der Arm ist derart lang, dass er sogar die ANTIFA erreicht???

Ist die Staatsdoktrin NSU-Terrorzelle letztlich ein Ausfluss der Nicht-Souveränität des Protektorates BRD?

PS: Die Prozessbilanz des @sleepwell hat bei Altermedia recht positive Kommentare erhalten :auro:

brain freeze
14.01.2014, 06:31
Du hast das Rätsel also gelöst. Führende NULL vergessen, 6122 statt 06122 :)


Wenn eine Postsendung bei einem bewährten SED-Briefträger in Halle landet, wird der sie trotzdem richtig (an ein anderes Büro in der Innenstadt) zustellen, und sie kommt ohne jede Verspätung an: Am Sonntag, 6.11. abgestempelt, am 7.11. angekommen.

Unsere Post ist ja absolute Weltspitze.

Diese CD kam per Boten, wie die in Weimar auch.
Davon gehe ich aus. Das ist getrickst und geschummelt.

Die Briefmarken gab es erst ab 2010, und die Empfängerauswahl ist total bescheuert. STERN, SPIEGEL, FAZ, ZEIT, mir wären da anderen Empfänger eingefallen als die KAZ und die PDS.

Ältere Wordversionen "vergaßen" in der Serienbrieffunktion manchmal die PLZ-Nullen aus Datenbanken bzw. Excel-Adressdateien beim Import, wenn falsche Importparameter angeklickt waren. Nereus könnte recht haben. Ist wohl in neueren Word-Versionen behoben. Das betrifft dann auch Etikettendruck von Adressen.

fatalist
14.01.2014, 06:55
Ältere Wordversionen "vergaßen" in der Serienbrieffunktion manchmal die PLZ-Nullen aus Datenbanken bzw. Excel-Adressdateien beim Import, wenn falsche Importparameter angeklickt waren. Nereus könnte recht haben. Ist wohl in neueren Word-Versionen behoben. Das betrifft dann auch Etikettendruck von Adressen. Ich sage nicht, dass @Nereus falsch liegt. Er liegt richtig.

Das Problem ist das mit der unverzögerten Zustellung am 7.11.2011, da die CD an eine seit 4 Jahren nicht mehr existente PDS-Adresse geschickt wurde. Daran ändert auch eine vergessene führende NULL bei der PLZ nicht das Geringste.

Du adressierst und schickst das Teil an A, und es landet ohne Verzögerung(!!!) bei B.
Das stimmt nie und nimmer.

brain freeze
14.01.2014, 07:04
Ich sage nicht, dass @Nereus falsch liegt. Er liegt richtig.

Das Problem ist das mit der unverzögerten Zustellung am 7.11.2011, da die CD an eine seit 4 Jahren nicht mehr existente PDS-Adresse geschickt wurde. Daran ändert auch eine vergessene führende NULL bei der PLZ nicht das Geringste.

Du adressierst und schickst das Teil an A, und es landet ohne Verzögerung(!!!) bei B.
Das stimmt nie und nimmer.

Die "vergessene" Führungsnull ist/war durch Software dann auch gängiges Problem der Post (Großmailings). Da gibt es sicher automatisierte Lösungen. Vll. gabs von der PDS einen ordinären Nachsendeauftrag (oder altgediente Zusteller, die den Adresswechsel im Hinterkopf haben). Ich weiß aber nicht, für wie lange man so was einrichten kann. Egal, mindestens Nürnberg war jedenfalls direkter Einwurf und wird medial vollkommen ausgeblendet. Also die Sache stinkt so oder so.

fatalist
14.01.2014, 07:09
Die "vergessene" Führungsnull ist/war durch Software dann auch gängiges Problem der Post (Großmailings). Da gibt es sicher automatisierte Lösungen. Vll. gabs von der PDS einen ordinären Nachsendeauftrag (oder altgediente Zusteller, die den Adresswechsel im Hinterkopf haben). Ich weiß aber nicht, für wie lange man so was einrichten kann. Egal, mindestens Nürnberg war jedenfalls direkter Einwurf und wird medial vollkommen ausgeblendet. Also die Sache stinkt so oder so. Zumal es mehrere PLZ mit führender Null gab ;)

Nachsendeanträge über 4 Jahre... na meinetwegen...

Wie sich die Sache darstellt, wurden 4 Sendungen per Boten eingeworfen.
Weimar, 2 * Nürnberg, Völklingen.

Bei Völklingen wurde der Brief am 28.11. vom LKA Saarland gemeldet, aber ohne Foto.
Es gibt kein einziges Foto eines dieser Briefe im Netz... da lachen ja die Hühner, bei 15 Empfängern...

brain freeze
14.01.2014, 07:35
Zumal es mehrere PLZ mit führender Null gab ;)

Nachsendeanträge über 4 Jahre... na meinetwegen...

Wie sich die Sache darstellt, wurden 4 Sendungen per Boten eingeworfen.
Weimar, 2 * Nürnberg, Völklingen.

Bei Völklingen wurde der Brief am 28.11. vom LKA Saarland gemeldet, aber ohne Foto.
Es gibt kein einziges Foto eines dieser Briefe im Netz... da lachen ja die Hühner, bei 15 Empfängern...

In Nürnberg warf Beckstein ja persönlich den Umschlag ein, damit auch ja nichts mehr schiefgeht ;)

fatalist
14.01.2014, 07:44
In Nürnberg warf Beckstein ja persönlich den Umschlag ein, damit auch ja nichts mehr schiefgeht ;) So in etwa. FAKE ist es sowieso, vor allem wenn es stimmt, dass die 6 in Leipzig gestempelten Filme wirklich nur Kurzversionen ohne Ton, also Kaufangebote waren.

Ein Brief soll ja einen Rostocker Stempel haben...

ich bin zu 90% sicher, dass Television Zwickau keine DVD erhielt. Die 90% stammen aus meinen Kontakten dorthin, persönliche Gespräche in Zwickau im Sommer 2013. Skeptiker, die sich mit einem Skeptiker (mir) treffen, und darüber kein Wort verlieren, das wäre schon sehr komisch. Daher 90% und nicht 100%...

fatalist
14.01.2014, 09:13
Wer begleitete Holger G. nach der Haftentlassung?

http://www.sven-kindler.de/sites/default/files/styles/large/public/werueberwachteholgerg.ueberarbeitet_0.jpg?itok=vT4 ABGwE


NSU: Wer bewachte Holger G.?
VON VERA KÖNIG


Die Pannen bei der Aufklärung der Neonazi-Mordserie reißen nicht ab. Deshalb fragt sich der Grünen-Bundestagsabgeordnete Sven Kindler, ob wirklich Zeugenschutz für Holger G. angebracht ist, den Mitangeklagten im NSU-Prozess.

Der frühere Hannoveraner, der Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe Ausweise und eine Waffe übergab, steht weiter im Kontakt zu den alten Neonazi-Kameraden. G. war am 25. Mai 2012 aus der Untersuchungshaft gekommen – „kurzfristig und ohne vorherige Ankündigung“, teilt Ole Schröder, Staatssekretär im Bundesinnenministerium, auf Kindlers Anfrage mit.

Auf die Entlassung des späteren Kronzeugen war man offenbar beim Bundeskriminalamt nicht vorbereitet. Deshalb, so Schröder, seien es nicht Zeugenschützer dieser Behörde gewesen, die Holger G. zum Treffen mit alten Kameraden ins Seehaus Isernhagen brachten.

Von welcher Behörde die beiden Herren kamen, die im Auto warteten, während er mit dem Ehepaar Alexander und Silvia S. (beide Zeugen im Mordprozess) Bier trank, bleibt offen. Im Übrigen, so der Staatssekretär, könne sich Holger G. treffen, mit wem er will: „Es besteht kein prozessuales Kontaktverbot von auf freiem Fuß befindlichen Zeugen.“ Mit dem Ehepaar S. steht Holger G. nach wie vor im Kontakt. Am Mittwoch berichtete Alexander S. vor Gericht in München von drei Treffen – unter anderem in einer Eisdiele, wahrscheinlich in Hannover. Bevor das Facebook-Profil G.s verschwand, war daraus erkenntlich, dass er sich nach wie vor in seiner alten Heimat aufhält – Region Hannover oder Lauenau. Kindler hat den „Verdacht, dass Holger G. den ihm zugestandenen Zeugenschutz missbraucht“.

Dass der Angeklagte weiter Kontakte „in die extrem rechte Szene“ halte, müsse für alle Angehörigen der Mordopfer ein Schlag ins Gesicht sein. Sein Auftritt vor Gericht und sein Verhalten stellten „seine Glaubwürdigkeit als Hauptbelastungszeuge von Beate Zschäpe massiv in Frage“. Kindler will wissen, ob tatsächlich Gefahr für Holger G.s Leben besteht. Außerdem müsse berichtet werden, wie teuer der Zeugenschutz sei und ob niemand die Facebook-Aktivitäten des Mitangeklagten überprüft habe. Dass das BKA erst nach Wochen der Darstellung widerspricht, dass eigene Beamte beim Treffen im Seehaus gewesen seien, nennt Kindler „nicht nachvollziehbar“. Auch Alexander S. (dessen Frau Silvia Holger G. eine AOK-Karte für Zschäpe verkauft hatte) hatte von Polizeibeamten in der Nähe gesprochen.





Verbreite diesen Beitrag! http://www.sven-kindler.de/2014/01/np-nsu-wer-ueberwachte-holger-g

Danke an den Finder :)

Am 24.5.2012 wurde Holger G. ohne Nachricht an das BKA entlassen aus der U-Haft, und "empfangen" wurde er vom Geheimdienst. Der fuhr ihn auch am nächsten Tag zum Treffen, weil Briefing angesagt war???

Es ist ja schon etwas komisch, wenn ein Kronzeuge ins Zeugenschutzprogramm des BKA entlassen wird, aber das BKA davon gar nichts weiss, dass es den abholen soll.

"Unabhängige Richter am BGH" ist wohl doch nicht so ganz die Wahrheit???

fatalist
14.01.2014, 09:22
Noch eine Nachricht :)


Ich hab übrigens rausbekommen, wer die fünf Spitzel damals beim Heß-Marsch waren. Es gab anscheinend parallel zu den hiesigen Veranstaltungen auch eine in Luxembourg. Diese war die staatlich initiierte:


http://www.youtube.com/watch?v=Z2x5cg0suhU

Und zwar waren das

Norbert Weidner (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-89470525.html)

Michael Petri (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-9102133.html)

Andree Zimmermann (http://www.derwesten.de/region/westfalen/anfuehrer-der-sauerlaender-aktionsfront-war-ein-v-mann-id7306063.htmlgestorben 1997)

Kai Markus Dalek (http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-8649238.html - http://bit.ly/1d2KG8p)

und ein Michael B. (könnte Michael Büttner gewesen sein, Mitglied der Deutschen Alternative und angeblich in Rostock-Lichtenhagen vor Ort)


Zudem scheint Stephan/Stefan Wiesel auch als Spitzel geführt worden zu sein. Dieser war ein damaliger Freund von Bela Ewald Althans.

"Stephan W. wurde ebenso wie Norbert Weidner in den 1990er Jahren von antifaschistischen Fachautorinnen
ats Aktivist der »Initiative Gesamtdeutschland« aus Bonn benannt. Scheinbar genoss auch er die Vorzüge
der Tätigkeit als VS-SpitzeI: Seine Wohnung sollte im März 1995 vom BKA bei einer bundesweiten Razzia
gegen Neonazis durchsucht werden. Aufgrund eines Tipps konnte er sich aber rechtzeitig nach Griechenland
absetzen. Ein Jahr später fiel er dem BKA erneut auf, als er unter dem Namen »Hagen Kreutz« zu einer Großaktion anlässlich des Geburtstages von Adolf Hitler am 20. April nach Bonn mobilisierte [...]

Besonders brisant am Fall Stephan W.: Der VS-Spitzel Peter Sch. soll ihn verdächtigt haben, in Briefbombenanschläge in Österreich involviert gewesen zu sein."

Quelle: Antifaschistisches Infoblatt 101 Man dankt :)

In solch einer Szene voller V-Leute tauchte das Trio aus Jena 13 Jahre unter. Spurlos. :haha:

fatalist
14.01.2014, 10:12
das-zob.de ist ganz besonders schlau: Es geht um das NARIN-Video, demnach Brümmendorf BKA in krimineller Handlung die "Garagenliste" hat verschwinden lassen, RA Narin wollte eine Anzeige wegen Mordbeihilfe durch Brümmendorf prüfen.


fatalist on January 12, 2014 at 09:18 (http://www.das-zob.de/zwischenruf-wider-dem-sz-filmchen-hype/#comment-320) said

Die Aussagen von RA Narin in dem verlinkten Video sind teilweise grob falsch, insbesondere was den Staatsschützer des BKA Brümmendorf und dessen Tätigkeit in Erfurt beim LKA im Februar 1998 im Zusammenhang mit der “Garagenliste” angeht.

Andere Punkte, die RA Narin im Video anspricht sind richtig.

Die Falschaussagen Narins Brümmendorf betreffend sind umso verwunderlicher, das RA Narin nach eigener Aussage fast alle PUA-Sitzungen besucht haben will.

In den Protokollen des PUA, allesamt im Wortlaut veröffentlicht, kann man sehr genau den Sachverhalt nachlesen.
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/

Brümmendorf erklärte die “Garagenliste” (die eine Wohnungsliste ist) für unwichtig im Zusammenhang mit seinem Prüfauftrag, und der war: Soll die BAW ein §129a-Verfahren gegen das Trio führen?
(das Ergebnis lautete “NEIN”, aber darum geht es jetzt nicht)

Brümmendorf schrieb aber zugleich (selbe Woche beim LKA) einen Vermerk für Staatsschützer Dressler vom LKA, dass Thomas Starke und Torsten Schau als Unterschlupfgeber für das Trio in Chemnitz infrage kommen.

Wie man dann darauf kommen kann, dass Brümmendorf die “Garagenliste” für die FAHNDUNG als irrelevant betrachtete und sie gar “unterschlug”, das erschliesst sich aus den Protokollen nicht.

Das ist übelste Desinformation, sorry. Bundesweite übereinstimmende Desinfo aller Medien. Das LKA, konkret Herr Dressler und Herr Fahner, gaben diesen “Unterschlupf-Vermerk” nicht an die Fahndung des LKA, hefteten ihn aber brav in die Akten.


Dumm waren sie also auch noch, nicht nur kriminell.

Die Antwort von den ZOBlern lautet wie folgt:


nikore on January 13, 2014 at 15:13 (http://www.das-zob.de/zwischenruf-wider-dem-sz-filmchen-hype/#comment-324) said:

hallo herr oder frau fatalist. wir können in dem clip mit herrn narin keine silbe, kein komma desinfo erkennen.

wir wissen nicht wie tief sie im thema sind, bzw. woher sie glauben infos zu haben. prozessbesucher sind sie ja keiner, oder?

aber allein, dass sie garagenliste in anführungszeichen setzen wundert uns. sie hängen sich offenkundig an dem wort “fahndung” auf – was wollen sie konkret aussagen?

allein PUA aussagen zu rate ziehen – mal unabhängig davon was man ihrer meinung nach daraus wirklich direkt oder indirekt oder eben nicht herauslesen kann – kann u.e. wohl kaum der weisheit letzter schluss sein. aber natürlich ein anfang.

Das fand ich amüsant, denn erkennbar hat der "NSU-Prozessexperte" gar keinen blassen Schimmer, um was es geht.


Prozessbesucher zu sein ist bei Sachverhalten aus dem Berliner Untersuchungsausschuss wenig hilfreich, das mal vorweg.

Ansonsten Dank für die Antwort. fatalist ist ein "er".


Mein Hauptbetätigungsfeld ist ein Strang in einem Forum; dieser Strang hat täglich rund rund 8000 Zugriffe.


Wenn Sie mal schauen wollen:
http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz


Ob und wie weit ich in der Materie stecke, sollte danach klar sein.


Meine Kritik an RA Narin bezog sich auf die "Sache Brümmendorf", und sie erschliesst sich klar und deutlich aus den Wortprotokollen des NSU-UA in Berlin, deren Link ich angegeben hatte.


Wenn ich "Garagenliste" in "" setze, dann hat das einen einfachen Grund: Nach übereinstimmender Aussage mehrerer Zeugen kamen Brümmendorf und Frau Beilscher-Sacher am 16.2.98, also 3 Wochen nach der Garagenrazzia zum LKA nach Erfurt, und werteten bis zu diesem Tag unausgewertete Asservate aus, die sich kartonweise dort beim LKA stapelten und aus den Wohnungen stammten, genauer aus den nachmittäglichen Durchsuchungen des 26.1.98.

Eine der Listen stammt aus dem Zimmer in Böhnhardts elterlicher Wohnung.


Als Desinfo habe ich bezeichnet, dass alle Welt von Garagenliste schreibt, weil es schlicht nicht zutrifft.

Hätte man diese Liste in der Garage gefunden, mitsamt der handschriftlichen Ergänzungen von Mundlos drauf, dann hätte auf dem Haftbefehl vom 28.1.98 als Haftgrund "Bombenwerkstatt mit 4 Rohrbomben und 1.4 kg TNT" gestanden, und nicht "Theaterbombe".


In der Tat stand aber "Theaterbombe" drauf, also war die Bombenwerkstatt 2 Tage nach der Razzia dem Trio NICHT zuzuordnen.


Die sich daraus zwingend logisch ableitbaren Schlüsse überlasse ich Ihnen.


Gruß fatalist Auf Dauer werde ich mich mit diesen Blindfischen dort aber nicht befassen. Die sind gar nicht satisfaktionsfähig.

fatalist
14.01.2014, 10:25
Thomas Starke darf kein V-Mann vor 2000 gewesen sein:


nsu-prozess-fortsetzung: narrenfreiheit für neonazis, richter und mainstreammedien geht weiter

Posted on January 13, 2014 (http://www.das-zob.de/narrenfreiheit-fur-neonazis-richter-und-mainstreammedien/)
http://das-zob.de/wp-content/uploads/2014/01/vertuschenplakat-260x300.jpg (http://das-zob.de/wp-content/uploads/2014/01/vertuschenplakat.jpg)

wer letzte woche live im gericht war müsste es eigentlich besser wissen. und da es nur einen einzigen, alles andere als hektisch verlaufenden prozesstag mit insgesamt nur zwei zeugen gab, kann sich auch niemand der kollegen herausreden den überblick verloren oder schwierigkeiten gehabt zu haben, das geschehen auch nur halbwegs repräsentativ darzustellen. doch zahlreiche (selbsternannte) qualitätsmedien und somit auch das sog. nsu-blog der zeit* ließen einmal mehr unerwähnt, dass thematisierungsversuche wichtiger hintergründe wie der unterstützung des trios durch “blood & honour”-strukturen (nicht nur hinsichtlich soli-konzerten aka geldsammeln für den “untergrund”, sondern auch wiederum zur rolle u.a. von thomas starke und jan botho werner einerseits im bereich sprengstoff und waffen und andererseits unter der überschrift “v-leute”) durch die engagierteren der nebenklageanwälte vom vorsitzenden richter abermals förmlich ausgebremst wurden.

stattdessen behaupten insb. spiegel, süddeutsche und tagesspiegel nahezu im gleichklang – aber ebenfalls völlig an den tatsachen vorbeigehend -, dass götzl mit dem vermeintlich “nur” ehemaligen neonazi alexander scheidemantel (es ging formal primär um die übergabe einer krankenkassenkarte für zschäpe durch ihn und seine – inzwischen – ehefrau an den mitangeklagten gerlach) sprichwörtlich hart ins gericht ging. http://www.das-zob.de/narrenfreiheit-fur-neonazis-richter-und-mainstreammedien/

Geht noch weiter dort beim ZOB, aber diese Kleinschreibung ist eklig.
Die AOK-Karte ist auch nicht wirklich das Problem, und von Fremden registrierte SIM-Karten sind es auch nicht.

Eine Hintergrund-Recherche zum V-Mann Starke ist von den ZOB-lern ebenfalls nicht zu erwarten.
Dazu sind sie zu links.

fatalist
14.01.2014, 10:43
Jetzt musste auch @bio herhalten, Kommentar an das ZOB zu obigem Artikel:


Auch bei Thomas Starke hilft ein Blick in die PUA-Protokolle:

Herr Starke war laut Schreiben des Generalbundesanwalts vom 2.1.2001 an das LKA Berlin bereits ein "langjähriger Vertrauensmann", sprich Spitzel für die BRD-Dienste.


Das können Sie.liebes ZOB, bei friedensblick.de nachlesen:
http://friedensblick.de/8212/nsu-tnt-lieferant-starke-war-langjaehriger-vertrauensmann/


Es ist durchaus begründet anzunehmen, dass Thomas Starke bereits als TNT-Bote (ob das TNT war ist eine andere Frage) als Spitzel agierte.


Frau Dobersalzka vom BfV musste von Edathy das Wort entzogen werden, damit sie diesen Sachverhalt nicht ausplapperte.


Herr Binninger erhielt das Wort und erklärte lang und deutlich, dass doch alle wüssten, dass Herr Starke 1998 noch kein V-Mann war, sondern erst Ende 2000 geworben wurde.


Das können Sie nachlesen in Protokoll Nr. 72a auf Seite 6:


Zeugin Rita Dobersalzka: Also, Herr Ströbele, das ist jedenfalls der Normalfall, wenn ich eine Quelle habe, die ich als zuverlässig einschätze.


Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN): Aha, so wie Herrn Starke.


Zeugin Rita Dobersalzka: Wenn sich eine Quelle im Nachhinein als nicht zuverlässig herausstellt, dann ist das ein anderes Problem.


Hans-Christian Ströbele (BÜNDNIS 90/ DIE GRÜNEN): Wie können Sie so einen Satz sagen?


Zeugin Rita Dobersalzka: Ja - -


Vorsitzender Sebastian Edathy: Herr Binninger fährt fort.
ZITAT ENDE


Daran sehen Sie, liebes ZOB, dass 1. auch Ströbele mit vertuscht hat, und 2. dem BFV der Spitzel Thomas Starke fast um die Ohren geflogen wäre.


Der PUA Berlin hat mutig angefangen, und als es an die Staatsräson ging ist der PUA eingeknickt.


Da sind wir dann wieder bei RA Narin und seinem Video: Ganz genau das hat RA Narin gesagt.


Er hat diesbezüglich absolut Recht.

Wenn dieses ZOB glaubt, ohne Kenntnis der Aussagen des PUA wäre der NSU aufklärbar, nur durch Besuch des Prozesses, dann ist denen nicht zu helfen.

bio
14.01.2014, 10:49
das-zob.de ist ganz besonders schlau: Es geht um das NARIN-Video, demnach Brümmendorf BKA in krimineller Handlung die "Garagenliste" hat verschwinden lassen, RA Narin wollte eine Anzeige wegen Mordbeihilfe durch Brümmendorf prüfen.



Die Antwort von den ZOBlern lautet wie folgt:



Das fand ich amüsant, denn erkennbar hat der "NSU-Prozessexperte" gar keinen blassen Schimmer, um was es geht.

Auf Dauer werde ich mich mit diesen Blindfischen dort aber nicht befassen. Die sind gar nicht satisfaktionsfähig.

Ich finde gerade etwas nicht wieder:

Wunderlich hätte gesagt, dass er das Mundlos-Zimmer in Ilmenau nach einem Fahndungsaufruf durchsucht hätte. Es hätte dort ausgehen, als wäre es fluchtartig verlassen worden.

Ich finde die Quelle leider nicht mehr.

Interessant ist das jetzt, weil durch obigen Beitrag auf den Widerspruch aufmerksam geworden bin.

Laut Wunderlichs Chef Dressler wäre man erst im Jahr 2000 auf das Zimmer aufmerksam geworden, nach einer "Kripo-Live" Sendung im Jahr 2000!

"Abg. Adams fragt weiter nach Verantwortlichkeiten und der internen Berichterstattung. Man habe in regelmässigem Kontakt mit der Zielfahndung gestanden, sich unterhalten und ausgetauscht, welche Optionen es noch gäbe. Es geht auch um ein Zimmer von Uwe Mundlos in Ilmenau. Wurde das auch damals nach der Flucht überprüft? “Nein das wurde erst sehr viel später überprüft, weil wir zu dem Zeitpunkt nicht davon wussten”. Abg. Adams will wissen, ob Herr Dressler definitiv ausschließen kann, dass die Adresse erst später kam. Ja, nach seiner Kenntnis habe ihn erst nach einer Kripo-Live-Sendung ein Anrufer darauf aufmerksam gemacht. Abg. Adams beantragt ein Schriftstück dazu vorzulegen. Der Zeuge liest es sich durch: Ein Protokoll vom August 1997 von der KPI Jena. In diesem steht 1997 [also vor der Flucht 1998!], dass Uwe Mundlos mit dieser Adresse in Ilmenau wohnhaft war. Der Zeuge ist etwas verblüfft, hat aber auch keine Erklärung dafür."

Warum verstricken sich die Polizisten bei so einer einfachen Fragen in Widersprüche?

fatalist
14.01.2014, 10:49
Wolf Wetzel hat seinen Winterschlaf beendet und schreibt wieder über die NPD-Killer ausm Ländle.
Krokus forever.

Warum wurde der Mordanschlag in Heilbronn2007 nicht verhindert?
http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/13/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/


Was tatsächlich dort passiert ist, weiß man bis heute nicht. Sicher ist jedoch, dass für die offizielle Version wenig, bis gar nichts spricht, für einen anderen Ablauf sehr viel:
Die beiden Polizisten hatten am 25.4.2007 nicht zufällig Pause gemacht, sondern waren zu einem Treffen verabredet. Die Täter bzw. Beteiligten hatten zuvor Kontakt mit den Polizeibeamten. Dies zu verifizieren, wäre Aufgabe der Staatsanwaltschaft gewesen. Genau dies wurde vorsätzlich unterlassen. Das Handy von Michele Kiesewetter wurde nicht sichergestellt, die Verbindungsdaten (der letzten Anrufer, der letzten Telefonate) nicht dokumentiert und ausgewertet. Ebenso unterblieb die Auswertung ihres E-Mail-Verkehrs. Das Handy auch nicht???

fatalist
14.01.2014, 10:52
Ich finde gerade etwas nicht wieder: Es gab 1998 auch so ne Sendung, um den 20. Februar, und dort kam der Hinweis auf das Zimmer in Ilmenau. Ich suche Dir keine Quellen raus, der Dressler hat sich da verhauen im Jahr.

Ganz sicher 1998, Februar.


22.08.2013 - der Polizei u.a. im Januar 1997 . ...... c) Fernsehsendung Kripo Live am 22. Februar ... aa) Hinweis auf Zimmer von Uwe Mundlos in Ilmenau .

https://www.google.com/search?q=kripo+live+NSU+febr+1998&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=kripo+live+NSU+febr+1998&aqs=chrome..69i57.9380j0j7&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8#q=hinweis+kripo+live+auf+mundlos+zimmer+ilmenau

Steht alles im PUA-Bericht drin.

bio
14.01.2014, 11:17
Fernsehsendung Kripo Live am 22. Februar 1998
Bereits knapp vier Wochen nach dem Untertauchen des Trios am 26. Januar 1998 wurden in der MDR-Fernsehsendung Kripo Live am 22. Februar 1998 um 19.50 Uhr Fahndungsersuchen nach den drei flüchtigen Personen ausgestrahlt.2775 Die Sendung wurde mehrmals, unter anderem auch im Sender Freies Berlin, wiederholt. Im Anschluss hieran gingen zahlreiche Hinweise aus der Bevölkerung bzgl. des Aufenthalts des Trios ein. In einem Vermerk mit Stand 3. März 1998 werden insgesamt 28 Einzelhinweise aufgezählt.2776 Keiner der Hinweise führte zur Ergreifung des Trios.
Exemplarisch seien hier die folgenden Hinweise genannt:
aa) Hinweis auf Zimmer von Uwe Mundlos in Ilmenau
Der erste Hinweis, der bereits 15 Minuten nach Ausstrah-lung des Fahndungsaufrufs einging, betraf das Zimmer von Uwe Mundlos in einem Wohnheim in Ilmenau. Ein Anrufer teilte mit, dass Uwe Mundlos bereits seit einein-halb Jahren ein Zimmer im Wohnheim des „Ilmenau Colleg“ besitze, welches er auch besuche. Noch am sel-ben Abend zwischen 23.00 Uhr und 23.50 Uhr erfolgte die Durchsuchung dieses Zimmers durch die Beamten der Zielfahndung Harzer, I. und Wunderlich.2777 Auf die Beamten wirkte das Zimmer so, als sei es fluchtartig verlassen worden.

fatalist
14.01.2014, 11:49
Auf die Beamten wirkte das Zimmer so, als sei es fluchtartig verlassen worden. Dem war ja auch so: Beate Zschäpe rief Mundlos dort an, faselte was von 7 Jahren Knast, 10 Jahren Verjährung, und Mundlos raste gen Jena.

Nur ... wer hat den PC dort weggeholt??? Ein Protokoll bekam Prof Mundlos jedenfalls nie.

fatalist
14.01.2014, 12:02
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus45m
@radioeins Aus der Perspektive des #NSU Prozesses: #thermische #Beaufschlagung --> = Brandspuren. Haben wir gefühlt 1.000.000 Mal gehört




https://pbs.twimg.com/profile_images/3777681301/6c162a3e5cb62573dcba9832aff1b745_normal.jpegWiebke Ramm ‏@WiebkeRamm45m
#Zschäpes Feuerzeug aus ihrer Handtasche hat der Polizist „einfach mal ausprobiert“. Ergebnis: „Wenn man drückt, kommt eine Flamme.“ #nsu




https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch49m
Ermittler zeigt Gegeständen von Z. bei Festnahme. BAW sagt Beweisantrag von RA Hoffmann sei unzulässig, dieser sei nicht zuständig #nsu




https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus52m
#NSU: Polizeibeamter: In #Zschäpes Handtasche waren 3 Blister "Ibuprofen 600". Das ist interessant, da 600er rezeptpflichtig sind...




https://pbs.twimg.com/profile_images/3341296214/4d5b9db9c2ebe72d03d6c2c14479d4cf_normal.pngHNA-online ‏@HNA_online1h
NSU-Prozess: Zeugen sagen heute zum Mord an Halit Yozgat aus (dob) #nsu #kassel http://www.kassel-live.de/post/73295130168/nsu-prozess-zeugen-sagen-zum-mord-an-yozgat-aus#.UtUIeEQcydk.twitter …






https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus2h
Aktuelle Zeugenliste #NSU steht hier: http://bit.ly/1hyWbcX




https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000801049106/c1fd3a5aeaaee5940fa26ce9635d2fdc_normal.jpegCarste n S. ‏@staatsterrorNSU1h
@terrorismus Der Zeuge heisst Achmed Abu-Tammam und wird heute vorgeführt. #NSU

Die haben da wohl keine wichtigen Fragen zu erörtern.



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah35m
In #Zschäpes Handtasche: #Pfefferspray, Deo, Kaugummis, Tabletten, Zigaretten, Tampons, Taschentücher, Haargummis, Bahntickets. #nsu


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah35m
„Oma“ steht handschriftlich auf einem Internetzugangsticket für Burger King in Leipzig. Dahinter eine Tel.nummer. #Zschäpe #Handtasche #nsu

fatalist
14.01.2014, 12:08
Die neueste Variante von Wolf Wetzel ist jetzt: Die NPD-Leute, die Kiesewetter töteten waren V-Leute.
Darum darf der Mord nicht aufgeklärt werden.


Warum fahnden die Behörden nicht heute mithilfe dieser Phantombilder? Warum ließen Freunde von Martin Arnold durchblicken, dass ihr Kollege Angst vor noch lebenden Täter habe?Martin Arnold hat allen Grund, diese Angst zu äußern. Denn die Phantombilder weisen auf einige Neonazis, die der Polizei und dem Verfassungsschutz sehr wohl bekannt sind. Auch eine weitere Annahme ist alles andere gewagt: Würde es sich nur um Neonazis handeln, würde man sie im Fall eines Polizistenmordes – bei aller Sympathie für neonazistische Ideologien – opfern. Anders verhält es sich jedoch, wenn ihre Festnahme, ihre Anklage dazu führen würde, dass sie sich als V-Leute outen würden/könnten. Dann wäre es mit dem Korpsgeist, der auch in Baden-Württemberg sehr gepflegt wird, vorbei.
Dann stände die Frage im Raum: Warum wurde dieser Mordanschlag nicht verhindert?
Nun besteht ja die Hoffnung, dass im NSU-Prozess in München dieser Mordfall anders aufgeklärt wird, als in Baden-Württemberg. Zumindest die Nebenklage hat die Chance, diese dort präsentierten Ermittlungsergebnisse nicht wortlos hinzunehmen. Wo bleibt Gronbach? Er kennt doch die Namen dieser V-Leute? Ach stimmt ja, der 16. ist erst übermorgen...

fatalist
14.01.2014, 12:31
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch19m
Zeugin räumt ein, SIM-Karte gekauft zu haben, erkennt Zschäpe und andere aber nicht #nsu Relevanz???


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah1h
Den Inhalt der von #Zschäpes Handtasche präsentiert ein Zwickauer Polizist anhand von schwarzweiß Fotos. #nsu Warum S/W-Fotos? Was soll man nicht in Farbe sehen/erkennen können?


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah1h
In #Zschäpes Handtasche: #Pfefferspray, Deo, Kaugummis, Tabletten, Zigaretten, Tampons, Taschentücher, Haargummis, Bahntickets. #nsu Was hat der Blödsinn mit 10 Morden etc pp zu tun?

Dolohov
14.01.2014, 12:34
Die neueste Variante von Wolf Wetzel ist jetzt: Die NPD-Leute, die Kiesewetter töteten waren V-Leute.
Darum darf der Mord nicht aufgeklärt werden.

Wo bleibt Gronbach? Er kennt doch die Namen dieser V-Leute? Ach stimmt ja, der 16. ist erst übermorgen...

Bei Fratzenbook wurde teilweise gelöscht/geändert, diese Feiglinge!

fatalist
14.01.2014, 13:01
https://pbs.twimg.com/profile_images/416733573362638848/-Bji7DVw_normal.jpegDas männliche Gehirn ‏@MTrnkle5m
"Chef, ich hab hier eine Meldung über einen #NSU, die sollen jemand erschoss ..."

"#NSA? Gegen die machen wir nix. Verbündete."
Läuft.


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah5m
Richter #Götzl kündigte an, den Zeugen nun zur Not polizeilich vorführen zu lassen. #nsu
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah5m
Der Zeuge berichtete der Polizei auch von einer Plastiktüte, die Andreas T. im Internetcafé bei sich getragen haben soll. #nsu


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah6m
Durch Ahmed A. erfuhren die Ermittler erst von der Anwesenheit des Verfassungsschützers Andreas T. am Tatort des Kasseler #NSU-Mordes.

https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah6m
Nach der Mittagspause wird es spannend. Ein Zeuge ist zum wiederholten Male geladen. Bisher kam er nie. #nsu



Der Pali (Jordanier) ist wohl längst weg aus Deutschland?

fatalist
14.01.2014, 13:03
Bei Fratzenbook wurde teilweise gelöscht/geändert, diese Feiglinge! Schnitz dir doch nen Gronbach Avatar ;)

fatalist
14.01.2014, 13:22
http://www.youtube.com/watch?v=UL3UUrjDgmc

Nicht schlecht. :hi:

fatalist
14.01.2014, 13:55
NSU-PROZESS

Ermittler präsentieren Zschäpes Socken


Im NSU-Prozess präsentierte am Dienstag ein Ermittler die Kleidung, die Zschäpe bei ihrer Festnahme bei sich hatte. Von Bedeutung für das Verfahren sind vor allem ihre Socken.

Vier Tage lang fuhr Beate Zschäpe nach dem Auffliegen des NSU durch Deutschland, bevor sie sich der Polizei stellte. Am Dienstag präsentierte ein Ermittler vor dem Gericht in München die Kleidung und die Gegenstände, die Zschäpe bei ihrer Festnahme bei sich hatte.

Von Bedeutung für den Prozess sind vor allem ihre Socken: An ihnen fanden Brandermittler Spuren von Benzin - der Anklage zufolge ein Beleg dafür, dass Zschäpe die gemeinsame Wohnung des Terror-Trios in Zwickau in Brand setzte.


Ermittler: Socken haben "unangenehm gerochen"

Dem Beamten, der die Sachen sicherstellte und fotografierte, fiel an den Socken aber vor allem etwas anderes auf: «Das hat sehr unangenehm gerochen, das kann man nicht darstellen auf den Bildern. Ich hab das assoziiert, als ob man das länger trägt.» Wenn sie die Socken wechselte, ist das Benzin nicht aus der Wohnung. Daher hat sie die Socken 4 Tage eben nicht gewechselt. Die Schuhe aber schon, nur die Socken nicht. :beten:




Außer Sandy N. tritt am Dienstag ein sächsischer Polizist als Zeuge. Er hatte Zschäpes Kleidung und ihre Handtasche fotografiert und untersucht, die Zschäpe trug, als sie sich am 8. November 2011 der Polizei stellte. Hundert Fotos von diesen Asservaten werden im Gerichtssaal an die Wände projiziert, mit allen Details: von Zschäpes Socken, ihren Jacke und ihrem Pfefferspray bis zu den 12,23 Euro, die sie noch bei sich hatte. Die Angeklagte muss mit ansehen, wie ihre letzten Habseligkeiten noch einmal ausgebreitet werden. Sie nimmt es, wie so oft, ohne erkennbare Regung hin. http://www.sueddeutsche.de/politik/zeugin-im-nsu-prozess-optimales-opfer-1.1862607

Gemüffelt nach Benzin hat Zschäpe bei der Katzenabgabe bei ihren Nachbarn auch nicht. Obwohl sie unmittelbar zuvor das Zeug aus 2 Kanistern literweise in die Bude gekippt haben soll.

Wunder über Wunder.

fatalist
14.01.2014, 14:19
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah3m
Hoffmann: Holger G.s Angaben über #Zschäpe als gleichberechtigtes #NSU-Mitglied seien aber trotzdem glaubhaft. Stahl + Heer lachen kurz auf




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah3m
Anwalt Hoffmann: Holger G. habe in seiner Erklärung seine Freunde, Silvia und Alexander S., schützen wollen. #nsu




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah3m
Fazit des Opferanwalts: Alexander und Silvia S. „haben was zu verstecken, nämlich dass sie wussten, für wen die Karte bestimmt war“. #nsu

Das ist dieser Antifa-Anwalt Hoffmann

http://www.nsu-nebenklage.de/uber-die-autoren/

fatalist
14.01.2014, 14:32
Fazit nach einem Jahr NSU-Prozess

14. Januar 2014 von ki11erbee

.
http://killerbeesagt.files.wordpress.com/2013/10/zschc3a4pe.jpg?w=500&h=337 (http://killerbeesagt.files.wordpress.com/2013/10/zschc3a4pe.jpg)
.
Der folgende Beitrag stammt von sleepwell, danke an fatalist für den Tipp!


.
Das erste Jahr NSU-Prozess ist durch – Shit happens
Am 2.09.2013 erhob sich der Bundestag in seiner Sondersitzung und sprach Recht in der Sache NSU. Bundestagspräsident Lammert entschuldigt sich für eine Mordserie und ihre Täter, die noch gar keine rechtsstaatliche Beweisprüfung vor einem unabhängigem Gericht erfahren hatte.
http://killerbeesagt.wordpress.com/2014/01/14/fazit-nach-einem-jahr-nsu-prozess/#comment-35824

Hellangel
14.01.2014, 15:42
Relevanz???

Was hat der Blödsinn mit 10 Morden etc pp zu tun?

Ist doch klar:


PZ hautnah ‏@PZhautnah (https://twitter.com/PZhautnah) 3h (https://twitter.com/PZhautnah/status/423038121203097601) #Zschäpes (https://twitter.com/search?q=%23Zsch%C3%A4pes&src=hash) #Feuerzeug (https://twitter.com/search?q=%23Feuerzeug&src=hash) hat der Beamte „einfach mal ausprobiert“. Ergebnis: „Wenn man drückt, kommt eine Flamme.“ #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash)



Damit ist Zwickau nun offziell vor Gericht zumindest "geklärt" :dg:

Ich sehe morgen schon die Schlagzeilen in der Blöd: "Zschäpe vor Gericht stark belastet: Sie trug ein Feuerzeug bei sich, welches auch funktionierte!"

Wolpertinger
14.01.2014, 15:50
Klaas und Gronbach sind bei Facebook mit Heike Heilig "befreundet". Heike Heilig heißt die Mutter des geselbstmordeten Florian Heilig. Oder ist das jemand anderes?

4194141942

fatalist
14.01.2014, 17:00
Klaas und Gronbach sind bei Facebook mit Heike Heilig "befreundet". Heike Heilig heißt die Mutter des geselbstmordeten Florian Heilig. Oder ist das jemand anderes?

4194141942 Das ist eine nette Bestätigung dafür, dass Florian heilig die Fortsetzung der Krokus-Story mit anderen Mitteln ist. Danke :happy:



Das erste Jahr NSU-Prozess

14. JANUAR 2014 (http://brd-schwindel.org/das-erste-jahr-nsu-prozess/)

Kommentare deaktiviert

von UBasser (http://morbusignorantia.wordpress.com/author/ubasser/)


Am 2. September 2013 erhob sich der Bundestag in seiner Sondersitzung und sprach Recht in der Sache NSU. http://brd-schwindel.org/das-erste-jahr-nsu-prozess/

Dieses Mal eine schön illustrierte Fassung.

Wolpertinger
14.01.2014, 17:33
Florian Heilig

41945

fatalist
14.01.2014, 17:41
Florian Heilig

Auch Wolf Wetzel ist mit Heike Heilig befreundet auf FB, das erklärt die Art der Äusserungen der Eltern gegenüber Udo Schulze und Jürgen Elsässer/Compact.

Es ist ziemlich mies, wenn Leute wie Wetzel und Gronbach die Trauer der Eltern von Florian und ihre Zweifel für die Krokus-Story instrumentalisieren. Disgusting. Kotz.

fatalist
14.01.2014, 17:46
Ist doch klar:
Damit ist Zwickau nun offziell vor Gericht zumindest "geklärt" :dg:

Ich sehe morgen schon die Schlagzeilen in der Blöd: "Zschäpe vor Gericht stark belastet: Sie trug ein Feuerzeug bei sich, welches auch funktionierte!"
TAG 73 IM NSU-PROZESS„Zschäpes Socken rochen sehr unangenehm“
http://www.bild.de/news/inland/nsu/nsu-terror-prozess-34233008.bild.html


Die Zeugin: „Es war 2006 oder 2008. Ich war drogenabhängig und wollte in der Stadt Geld machen. Da hat mich eine Frau angesprochen, dass ich ihr ein Prepaidhandy für ihre Nichte kaufen sollte. Sie gab mir 30 oder 40 Euro dafür.“War diese Frau Beate Zschäpe?

Sandy N.: „Ich bin mir ziemlich sicher, dass sie es nicht war. Die Frau damals war schlanker.“ Dann blickt die Zeugin Zschäpe direkt an: „Oder waren Sie damals schlanker?“

Wieder Gelächter im Saal.

An Verhandlungstag 74 wird es erneut um Zschäpes Strümpfe gehen. Dann kommen zwei Gutachter, die daran Benzinspuren untersucht haben. Laut Anklage ist das ein Beleg dafür, dass Zschäpe die gemeinsame Wohnung der NSU-Terroristen in Zwickau in Brand setzte Morgen dann also "Socken, die 3."

Dolohov
14.01.2014, 18:13
Auch Wolf Wetzel ist mit Heike Heilig befreundet auf FB, das erklärt die Art der Äusserungen der Eltern gegenüber Udo Schulze und Jürgen Elsässer/Compact.

Es ist ziemlich mies, wenn Leute wie Wetzel und Gronbach die Trauer der Eltern von Florian und ihre Zweifel für die Krokus-Story instrumentalisieren. Disgusting. Kotz.

Fettung durch mich! Absolut - es bezeugt deren ekelhaften Charakter, man möchte brechen!

fatalist
14.01.2014, 18:16
http://mediathek.tagsucht.de/?p=1232

Thomas Wüppesahl, der Sprecher der BAG Kritische Polizisten publiziert auf der Homepage der Arbeitsgemeinschaft zahlreiche Artikel auch zum Thema NSU und Verfassungsschutz. Einer seiner Beiträge ist übertitelt mit der Behauptung – „Das Trio muss geführt worden sein“. Womit er seine These begründet?



Datum 14. Dezember 2013



Wir haben hier so viele Verdeckungstatbestände. Es ist völlig klar, daß hier eine große Lüge noch der Enttarnung harrt. Das ist nicht nur Hessen, das ist nicht nur Baden-Württemberg, wo das LfV behauptet, von den Drei in Ludwigsburg, Stuttgart und Heilbronn keine Ahnung zu haben. Was leicht zu widerlegen ist. Das ist nicht nur Thüringen, mit 40 geführten V-Leuten, alleine vom LfV - also Roewer und 9 vom BfV in Köln und noch vom MAD welche dazu. Und über 20 die dran waren am NSU. Mindestens 20 die wir wissen. Sondern. Also die Verdeckungstatbestände sind gravierend und es ist eindeutig, daß ganz ganz viele mitmachen. Die unterschiedlichsten Bundesländer. Ob das mal beim LKA ist in Berlin, oder beim Verfassungsschutz in Baden-Württemberg, auf Bundesebene sowieso.

Das heißt, hier wird etwas gesteuert, von jemanden, der in der Lage ist solche Dinge zu steuern. Und das muß jemand sein, der entweder sehr mächtig ist, oder sehr gut ist. Und es muß im jeden Fall jemand sein, der noch im Amt ist. Sonst ginge das nicht mehr in der jetzigen Situation. Und da läuft in Momment alles auf Herrn Fritsche hinaus, dem Staatssekretär im Bundesinnenministerium - CSU. Der hat eben in den entscheidenden Jahren im Bundesamt den zweiten Mann gemacht. Und das ist der in jedem Organigramm der die operative Ebene leitet.



Klaus-Dieter Fritsche:

Von Oktober 1996 bis November 2005 war er Vizepräsident des Bundesamtes für Verfassungsschutz. Von Dezember 2005 bis zum Dezember 2009 arbeitete Fritsche als Geheimdienstkoordinator im Bundeskanzleramt.
Volltreffer, Thomas Wüppesahl :appl::appl::appl:

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6834885&viewfull=1#post6834885

Das hatte wir hier am 5.1.2014 geschrieben.


Der neue Staatssekretär für die Belange der Geheimdienste: Klaus-Dieter Fritsche (Archivbild)
Das neue Amt des Staatssekretärs für Geheimdienste - nicht zuletzt wegen der NSA-Affäre geschaffen - passt Klaus-Dieter Fritsche wie angegossen. Doch die SPD hat ihr Problem mit ihm: Denn er trägt Mitverantwortung dafür, dass das Neonazitrio NSU lange unentdeckt blieb


LOL, er hat den NSU erschaffen, ihr Trottel von der SZ.

Quo vadis
14.01.2014, 21:59
vielleicht wollte man gerade, dass genau diese Pistolen zugeordnet werden konnten.....

Vielleicht wurde das mit den Pistolen einfach behauptet um den Fall Kiesewetter mit dem NSU Abwasch erledigen zu können. Man spricht jetzt im Fernsehen davon der NSU müsse weitere Mitglieder gehabt haben, einfach um die Diskrepanz zwischen den Uwes und den Phantombildern hinzubiegen.

KW Rabe
14.01.2014, 22:51
Report Mainz berichtet, auch Uwe Mundlos wurde laut einem Zeugen in Jena gesehen. Und zwar in der Straße, in der Böhnhardts älterer Bruder Jan eine Wohnung hat. Daraufhin wurde die Straße von zwei Polizisten abgesucht, die aber nichts finden. Ein dritter Polizist hätte dann erstaunt festgestellt, daß eben jener Jan Böhnhardt dort wohnt. Bisher wurde aber in Richtung Jan Böhnhardt nicht weiterermittelt.

Ganz schön dreist, für zwei damalige angebliche Vierfachmörder. :D

http://www.swr.de/report/-/id=233454/gp1=fromDetail/did=12695482/nid=233454/t2d8kd/index.html

(http://www.swr.de/report/-/id=233454/gp1=fromDetail/did=12695482/nid=233454/t2d8kd/index.html)Ob die Verantwortlichen von Report Mainz die offizielle Theorie von dem Mördertrio noch glauben, sei mal dahingestellt.

fatalist
15.01.2014, 04:29
Report Mainz berichtet, auch Uwe Mundlos wurde laut einem Zeugen in Jena gesehen. Und zwar in der Straße, in der Böhnhardts älterer Bruder Jan eine Wohnung hat. Daraufhin wurde die Straße von zwei Polizisten abgesucht, die aber nichts finden. Ein dritter Polizist hätte dann erstaunt festgestellt, daß eben jener Jan Böhnhardt dort wohnt. Bisher wurde aber in Richtung Jan Böhnhardt nicht weiterermittelt.

Ganz schön dreist, für zwei damalige angebliche Vierfachmörder. :D

http://www.swr.de/report/-/id=233454/gp1=fromDetail/did=12695482/nid=233454/t2d8kd/index.html

(http://www.swr.de/report/-/id=233454/gp1=fromDetail/did=12695482/nid=233454/t2d8kd/index.html)Ob die Verantwortlichen von Report Mainz die offizielle Theorie von dem Mördertrio noch glauben, sei mal dahingestellt.
Sicher haben sie erhebliche Zweifel.

In den Zeugenaussagen am 9.1.2014 in Erfurt war die Sichtung von Uwe Mundlos in Jena auch Thema. Steht bei Haskala.de.
Mich wundert nur, dass die Uwes sich nie bei ihren Eltern gemeldet haben sollen. Das wird immer unwahrscheinlicher.


Auch der REPORT MAINZ-Redakteur musste als Zeuge erscheinen, verweigerte aber mit Verweis auf den Informantenschutz die Aussage. Es wurde trotzdem ein spannender Tag: "Das Ergebnis jedenfalls sieht genau danach aus, als ob es so eine Weisung gegeben hätte. Dann ist es Sabotage und keine Panne", fasst die Ausschussvorsitzender Dorothea Marx (SPD) die weiteren Zeugenvernehmungen zusammen. Report 14.1.2014, Video gibt es dort auch.

Grosa sagte aus:


Der damals zuständige Dezernatsleiter im Landeskriminalamt (LKA) hat im Ausschuss ausgepackt: Er selbst habe den Anruf vom damaligen Vize-Präsidenten bekommen. Der habe sinngemäß gesagt: "Kriegen Sie da nichts raus."

Tatsächlich hat sich während der elfstündigen Sitzung klar gezeigt: Es haben nach der Vernehmung des Zeugen keine weiteren Ermittlungen stattgefunden, obwohl es mehrere konkrete Ansätze gab. Nun fordern SPD, Linke und Grüne gemeinsam die Suspendierung des damaligen LKA-Vizepräsidenten und heutigen Präsidenten Werner Jakstat. Der wehrt sich weiter gegen die Vorwürfe, eine solche Anweisung wäre doch "irrsinnig" gewesen. Allerdings hat er im Ausschuss den Anruf nicht explizit bestritten, sondern sich auf fehlende Erinnerung berufen.
Er hat versucht, seinen Arsch zu retten.

http://www.swr.de/report/ermittlungen-unerwuenscht/-/id=233454/nid=233454/did=12687058/1pqgb2f/index.html
Da ist noch ein zweites Video, Autorengespräch.



16.01
Es geht nochmal kurz um einen Hinweis in der Binswingerstraße in Jena, damals hatte man wohl auch eine Info, dass dort Uwe Mundlos nachts gesehen worden sein soll. Eine Abprüfung sei negativ verlaufen, der Beamte Kleimann aber dann aber noch entdeckt, dass der Bruder von Böhnhardt in der Straße wohnte. Er nickt. Marx: Sie nicken, erinnern die sich dran? “Erinnern tue ich mich nicht, ich weiß es aus der Akteneinsicht”. Damals war er in der EG Tex und habe den ein oder anderen Part mit abgedeckt.


17.22
Die Vorsitzende Abg. Marx kommt nochmal auf die ulkige Situation mit den kugelsicheren Westen in Jena zurück. Der Hinweis finde sich weder in den Akten noch im Abschlussbericht vom 17.9.2003. Wann genau stehen sie vor einem Hochhaus ohne schusssichere Weste? “Weiß ich nicht, kann ich zeitlich nicht einordnen” meint Kleimann. Marx meint, dass ihr dass ja hängen bleiben würde, wenn sie in so einer Situation nicht passiv bewaffnet sei, die anderen aber schon. Kleimann bemängelt den ganzen Moment: “Man hätte es mir ja sagen können: Nimm deine Weste mit!”. Die Hintergründe für die Gefahrenlage weiß er auch nicht mehr. Die Abg. König findet in den Akten eine 3er-Konstellation von den Beamten Dressler, Eimecke und Kleimann in Jena, das könnte passen. [26.6.2003?] Da sollte eine 1-Zimmerwohnung in einem Jenaer Hochhaus abgeprüft werden, möglicherweise war das der Tag als Uwe Mundlos nachts in Jena gesehen worden sein soll. Kleimann kann sich daran nicht erinnern. Wann wurde das Verfahren eingestellt wegen der Bombengarage? War das nicht am 24.6.2003 ?

Warum sollte man Mundlos suchen, wenn das Verfahren eingestellt war???

fatalist
15.01.2014, 06:09
https://pbs.twimg.com/profile_images/3615894060/708dab0b9f9d11a0532c75b9686a12dd_normal.jpegdas ZOB ‏@das_ZOB 12h
2/2 derweil beweisantrag ablehnt zu (ex) #npd #wohlleben #waffengeschäft #wegfahrsperren... #staatsanwaltschaft verhindert #nsu aufklärung!




https://pbs.twimg.com/profile_images/3615894060/708dab0b9f9d11a0532c75b9686a12dd_normal.jpegdas ZOB ‏@das_ZOB 12h
#nsu fremdschämen für vorgebliche journalisten. nicht nur #blöd auch #dpa & #BR ergötzen sich an "zeugenbericht" über socken. daß #GBA 1/2



Es geht um diesen Bankräuber-Polen, der dort im Knast sitzt und aussagte, dass Wohlleben ihm eine Pistole im Tausch gegen ein "Wegfahrsperren-Knackgerät" für VW LT gegeben haben soll. 2004.

Der Richter hat das abgelehnt, diesen Beweisantrag des RA Hoffmann, und die Jungs vom ZOB werfen den MSM wieder mal Desinfo vor: Socken sind Thema, nicht die verhinderte Aufklärung durch BAW und Senat.

Auch hier zeigt sich wieder mal, dass das ZOB die Fakten nicht einordnen kann, mangels Denkvermögen oder mangels Wissen, das ist die Frage...

Wenn alle Morde etc und die dazu verwendeten Fahrzeuge von Autovermietern kamen, also offiziell angemietet wurden mit Holger Gerlachs Reisepass und seinem Führerschein, dann spielt diese ominöse Zeugenaussage aus Polens Knästen keine Rolle. Unwichtig.

Das ZOB hat das aber offensichtlich nicht gerafft.

Wichtig ist nur, ob Holger Gerlach SELBER Fahrzeuge angemietet hat, und das mit seinem BPA, also Bundespersonalausweis, den Böhnhardt gar nicht hatte.

Die Zeugenaussagen zu diesem Komplex, welche Papiere den Vermietern vorgelegt wurden, die finden sich beim ZOB genauso wenig wie in den MSM.

Ich muss denen wohl mal auf die Finger hauen, diesen Burschen...

fatalist
15.01.2014, 06:14
Antifa-Anwalt RA Hoffmann hat dazu auf seinem "Nebenklage-Blog" auch Stellung genommen:


Generalbundesanwaltschaft sperrt sich gegen weitere Aufklärung

Der heutige Verhandlungstag war geprägt von Auseinandersetzungen der Bundesanwaltschaft sowie der Verteidigung Zschäpe mit der Nebenklage. Ansonsten brachten die Zeugenbefragungen keine neuen Erkenntnisse.

Anlass für die erste Auseinandersetzung war der Beweisantrag der Nebenklage vom 08.01.2014. Es geht um einen in Polen inhaftierten Zeugen, der angibt, er habe im Jahr 2004 dem Angeklagten Ralf Wohlleben ein Werkzeug zur Überwindung von Wegfahrsperren von VW-Bussen gegeben im Tausch gegen eine Pistole. Dies könnte ein neues Bild der Rolle Wohllebens zeichnen, dem bislang nur die Beschaffung der Ceska-Pistole 1999/2000 vorgeworfen wird.

Der Generalbundesanwalt beantragte, den Antrag als formal unzulässig und inhaltlich bedeutungslos zurückzuweisen. Damit wird offensichtlich versucht, das Bild der nur aus drei Personen bestehenden Vereinigung NSU um jeden Preis gegen alle neuen Erkenntnisse zu verteidigen. Dass der Angeklagte Wohlleben 2004 versuchte, Werkzeug zum Diebstahl von Fahrzeugen des Typs zu erlangen, der vom NSU regelmäßig für seine Anschläge verwendet wurde, lässt nur den Schluss zu, dass er weit tiefer in die Gruppe eingebunden war, als die Anklage annimmt. Die Bundesanwaltschaft versucht aber seit Übernahme der Ermittlungen um jeden Preis, die Anzahl der Mitglieder des NSU so gering wie möglich zu halten. Sie hält an der traditionellen Einzeltäterthese so weit wie irgend möglich fest. Die Entscheidung über den Beweisantrag ist eine politische, bei der der Senat unter dem Vorsitzenden Götzl sich entscheiden muss, ob er an einer echten Aufklärung der Taten interessiert ist oder nur die Anklage abarbeiten will. Du bist ein Idiot, Hoffmann.

http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2014/01/14/14-01-2014/

Den Quatsch mit der AOK-Karte hab ich weggelassen. Dieser abermalige Dünnpiff kann dort gelesen werden...

fatalist
15.01.2014, 06:37
Auch der SPIEGEL hat die Story:


Hat die Bundesanwaltschaft kein Interesse daran, einen tieferen Einblick in die Struktur des NSU zu erlangen? Das warf der Anwalt eines Opfers den Anklägern im NSU-Prozess vor. Auch mit der Verteidigung legte er sich an. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-kontroverse-zwischen-opferanwalt-und-bundesanwaltschaft-a-943553.html


Die spannenden Augenblicke im Münchner NSU (http://www.spiegel.de/thema/nsu_prozess/)-Verfahren kommen bisweilen unverhofft. Zum Beispiel an diesem Dienstag. Nebenklageanwalt Alexander Hoffmann aus Kiel hatte beantragt, der Senat möge einen in Polen inhaftierten Zeugen laden, der Angaben zum Angeklagten Ralf Wohlleben (http://www.spiegel.de/thema/ralf_wohlleben/) und dessen Unterstützungshandlungen zugunsten des NSU liefern könne, die über die Anklagevorwürfe hinausgingen.



Die Stellungnahme der Bundesanwaltschaft lautete: unzulässig und ungeeignet zur Klärung der Frage, ob Zschäpe (http://www.spiegel.de/thema/beate_z/) nun Mittäterin gewesen sei oder sich "nur" der Beihilfe unter anderem zu zehn Morden und 15 Raubüberfällen schuldig gemacht habe. Der Fokus der Ankläger richtet sich streng nur auf diese Frage. Außerdem, monierte Staatsanwalt Stefan Schmidt, sei Hoffmanns Mandantin von dem Nagelbombenattentat in der Kölner Keupstraße betroffen; Wohlleben habe damit nichts zu tun. Auch deshalb sei der Antrag abzulehnen.

Opferanwalt Hoffmann gab sich mit solchen Argumenten nicht zufrieden. Er warf der Bundesanwaltschaft vor, eine weitere Aufklärung der NSU-Verbrechen zu "verhindern". Sie sei "nur bemüht, ihre einmal formulierte Anklage zu halten". Ein Beweisantrag, der darauf abziele, "die Struktur der terroristischen Vereinigung NSU" weiter aufzuklären, fragte Hoffmann, der solle unzulässig sein? Man kann es nur immer und immer wiederholen: Ausgeliehene Fahrzeuge ab 2004, über Gerlachs Pass und Führerschein. Passend zu jedem Anklagevorwurf. Ein eingetauschtes Wegfahrsperren-Tralala im Jahr 2004 hat NULL Relevanz.

fatalist
15.01.2014, 07:11
Vielleicht wurde das mit den Pistolen einfach behauptet um den Fall Kiesewetter mit dem NSU Abwasch erledigen zu können. Die Dienstwaffen im Wohnmobil waren echt oder Duplikate mit identischen Seriennummern.


Man spricht jetzt im Fernsehen davon der NSU müsse weitere Mitglieder gehabt haben, einfach um die Diskrepanz zwischen den Uwes und den Phantombildern hinzubiegen. Dazu müssten die echten Phantombilder erst einmal veröffentlicht werden.
Bilder ohne Polizeidienststelle, ohne Buchnummer, ohne Datum helfen da nicht weiter.

Ein signierter W. Putin aus 1999 schon gleich gar nicht.

fatalist
15.01.2014, 07:33
Kampf gegen Zschäpes Socken (http://www.pi-news.net/2014/01/kampf-gegen-zschaepes-socken/)


http://www.pi-news.net/wp/uploads/2014/01/socken.jpg

Tag 73 im NSU-Prozess: „Zschäpes Socken rochen sehr unangenehm!“

Immerhin 110 nette Kommentare. Die BRD wird den Kampf um den NSU vor Gericht wohl gewinnen, aber bei den Bürgern hat sie ihn bereits verloren.

fatalist
15.01.2014, 08:26
Florian Heilig war im BIG REX-Aussteigerprogramm des LKA B/W, ohne jemals Mitglied in der Rechten Szene gewesen zu sein.
Niemand dort kennt ihn, so wurde mir immer wieder zugetragen.

Big Rex arbeitet so:


BIG Rex trifft die rechte Szene

23.03.2013 - Von unserem Mitarbeiter Peter Maier

40 Männer aus dem Kreis Böblingen, die mit der rechten Szene sympathisieren, in dieser verkehren, rechts- politische Veranstaltungen besuchten oder entsprechende Straftaten begingen, haben vom LKA und der Böblinger Kriminalpolizei Besuch bekommen. Die Aktion war unangekündigt und hatte „präventiven Charakter“, sagt Polizeisprecher Uwe Vincon.
http://www.szbz.de/nc/nachrichten/news-detail-kreis-bb/big-rex-trifft-die-rechte-szene-795991.html?tx_skpagecomments_pi1%5BshowComments%5 D=1&tx_skpagecomments_pi1%5BshowForm%5D=1

Auch 2007 war das schon so:


"BIG Rex" durchkämmt die rechte Szene nach Ausstiegswilligen

(tol). Um sie über die Gefahren rechtsextremer und fremdenfeindlicher Einstellungen aufzuklären sowie zu einem Szenenausstieg zu ermuntern, haben die Beratungs- und Interventionsgruppe gegen Rechtsextremismus (BIG Rex) des Landeskriminalamtes Baden-Württemberg und die Polizeidirektionen Schwäbisch Hall, Waiblingen, Esslingen und Ludwigsburg zwischen Montag, 16. April und Mittwoch, 18. April, zahlreiche Personen aus dem rechtsextremen Spektrum angesprochen. Die jungen Leute aus den vier Landkreisen hatten sich seit einiger Zeit an einem Szenetreffpunkt in Fichtenberg im Landkreis Schwäbisch Hall regelmäßig getroffen. http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten_artikel,-BIG-Rex-durchkaemmt-die-rechte-Szene-nach-Ausstiegswilligen-_arid,69318.html

So ähnlich wird auch der unbekannte Mitläufer Florian Heilig angesprochen worden sein von BIG REX.
Denen soll er, wenn die Eltern recht haben, jede Menge erzählt haben, soll gezielt ausgehorcht worden sein.

Ebenfalls sollen die Behörden jede neue Handynummer vom Florian nach 1 Tag schon wieder gehabt haben.

Diese Behörden waren nicht Big Rex, sondern es geht ja wohl um eine G10-Massnahme, die da gegen Florian Heilig lief. Also LKA oder LfV. Potentielle Aussteiger, die nie Aktive waren, oder nur ganz am Rande mitliefen, wurden überwacht???

Da stimmt etwas nicht.

MORGEN ist der grosse Tag, der Tag der Phantombilder, alle Hoffnung richtet sich auf Morgen:


Vielleicht ergreifen in München einige Nebenkläger die Chance, die Frage nach noch lebenden Tätern bzw. Beteiligten zu stellen.Ob die Ähnlichkeit der Phantombilder mit einigen Neonazis aus Baden-Württemberg ausreicht, ihre Beteiligung zu beweisen bzw. auszuschließen, könnte man z.B. in einem solchen Prozess klären.
Und ebenfalls keine Herkulesarbeit ist es, den Kreis von Neonazis einzugrenzen, die russisch sprechen. Davon kennen die Staatschutzbehörden in Baden-Württemberg einige.

Wolf Wetzel Morgen will Gronbach auch die Akten zu Operation Saphira veröffentlichen.
Die kennt man angeblich als NSU.

Na da sind wir aber mal gespannt...

Auf jeden Fall wird die Krokus-VT der mordenden NPD-ler (V-Männer gar!!!) in den nächsten Tagen im Münchner Gerichtssaal sterben, oder die Republik erbeben lassen.

fatalist
15.01.2014, 08:45
Auch wenn es beim NSU-Prozess vor allem um die Schuld von Beate Zschäpe geht, stehen nach wie vor auch andere drängende Fragen im Raum. So ist ungeklärt, ob der NSU tatsächlich nur aus drei Personen bestand. Zweifel daran weckt der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter. Dies legen nach ZDF-Recherchen Zeugenaussagen und bisher unveröffentlichte Phantombilder nahe. http://www.heute.de/nsu-prozess-in-muenchen-der-fall-kiesewetter-31487802.html

Mit Video. Sind dort Phantombilder zu sehen? Wenn ja, welche? Es interessieren nur 3: "Arnolds Mörder" und der blutverschmierte Mann in 2 varianten: Einmal in den Audi springend, einmal das Blut am Neckar abwaschend.


Hinweis auf mehrere Täter

Und nach wie vor ist auch ungeklärt, ob der NSU tatsächlich nur aus drei Personen bestand. Zweifel daran weckt vor allem der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter. Nach ZDF-Recherchen legen Phantom-Bilder und Zeugenaussagen dies nahe. Die Bundesanwaltschaft jedoch wiegelt ab: Die Aussagen seien nicht belastbar.

Sicher ist jedoch, die Phantombilder sowie die Aussagen von Augenzeugen werfen Fragen auf: Sind die Ermittler wirklich allen Spuren nachgegangen? War Michèle Kiesewetter wirklich ein "Zufallsopfer"?

nachdenkerin
15.01.2014, 09:24
...... Vielmehr sollte man davon ausgehen, daß die ersten DVDs bereits ab dem 3.11. unterwegs waren.

http://archive.is/HPLMK

Weimar also auch.

Komme etwas verspätet, da hier fast zwei Tage Internet kaputt war und jetzt ganz ganz langsam läuft.

Wieso 3.11, das kann doch nicht vor dem 04.11 sein, bzw. eigentlich soll es doch der 05.11. sein.

nachdenkerin
15.01.2014, 09:48
.....

1) PDS-Geschäftsstelle in Halle/Saale
Die Linkspartei.PDS Landesvorstand Gesch. St., Ernst-Haeckel-Weg 5, 06122 Halle (Saale) (Nörd. Neustadt) T: 8059025
(2007 wurde das Büro aufgelöst, da schon die Regional-Geschäftsstelle Blumenstr. 16 am alten Stasi-Gefängnis „Roter Ochse” bestand)
Die Linkspartei.PDS Landesvorstand, Regional Gesch., Halle/Saalkreis, Blumenstraße 16, 06108 Halle (Saale) T. 202 55 90
Die Linkspartei.PDS Landesvorstand, Blumenstraße 16, 06108 Halle (Saale) (Innenstadt) Tel.: (0345) 202 55 83

Umgenannt: PDS Landesverband Sachsen-Anhalt, Blumenstraße 16, 06108 Halle (Saale) (Innenstadt) Tel.: (0345) 202 55 79

http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/

2) Türkisches Generalkonsulat in München
Welches? Es gab 2007 drei Adressen!
- Goethestr. 5, 80336 München
- Menzinger Str. 3, 80638 München
- Roßmarkt 6, 80331 München

3) Axel Springer Verlag in Halle/Saale
Axel Springer Verlag, BILD-Redaktion
Charlottenstr. 7, 06108 Halle (Saale) (Innenstadt)

4) Television Zwickau GmbH in Zwickau
TeleVision Zwickau GmbH, Rundfunk- und Fernsehanstalt,
August-Horch-Str. 16a, 08141 Reinsdorf bei Zwickau
umgezogen: Hauptmarkt. 6 , 08056 Zwickau

5) Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Berlin
Reinhardtstr. 27, 10117 Berlin (Mitte)

6) Ali-Pasa-Moschee, Türkischer-Islamsicher Kulturverein e. V. in Hamburg
Wansbeck Türkischer-Islamsicher Kulturverein e. V. Hamburgerstr. 199, 22083 Hamburg (Barmbek-Süd)

7) Nürnberger Nachrichten in Nürnberg (Einwurf durch unbekannten Boten)
Marienstraße 9/11, 90402 Nürnberg

8) PDS-Kreisverband in Großenhain (Büro aufgelöst)
PDS Kreisverband Riesa-Großenhain, Geschäftsstelle Groß.
Dresdnerstr. 7, 01558 Großenhain (Sachs.)

9) Kommunistische Arbeiterzeitung in Nürnberg
KAZ im „Roten Zentrum” (http://www.kaz-online.de/ausgaben/345 )
DKP Bezirksvorstand Nordbayern
Reichstr. 8, 90408 Nürnberg

10) Patria-Versand in Kirchberg
PATRIA Versand GmbH, Burgharting 9, 84434 Kirchberg, Holzland

11) Deutsch-Türkischer Kulturverein in Köln
Clevischer Ring 133, 41063 Köln (Mühlheim)

12) Islamische Union Verein für Einrichtung und Unterstützung der Selimiye-Moschee in Völklingen
Schaffhauserstr. 8, 66333 Völklingen (angeblich Einwurf durch unbekannten Boten)

Quelle: Buch "die Zelle" S. 269

Nachtrag:

13) MDR MITTELDEUTSCHER RUNDFUNK
Kantstr. 71 – 73, D-04275 Leipzig
http://www.sueddeutsche.de/politik/rechter-terror-des-nsu-raetsel-um-nuernberger-dvd-kurier-1.1193106

14) Die Linke.PDS Apolda-Weimar Marktstr. 17, 99423 Weimar, Thür. (Altstadt)
umgenannt: DIE LINKE. Kreisverband Apolda-Weimar, Markstraße 17 99423 Weimar
- http://www.welt.de/newsticker/dpa_nt/regiolinegeo/thueringen/article113162612/NSU-Bekenner-DVD-in-Weimarer-Linken-Buero-aufgetaucht.html
- http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/politik/detail/-/specific/NSU-Ermittler-raetseln-ueber-in-Weimar-gefundene-DVD-549922876

15) Phoenix TV Langer Grabenweg 45-47, 53157 Bonn
http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/

Im Buch "das Zwickauer Terror Trio" sieht die Sache anders aus:


1.) "Die Linke" in Halle

2.) "Die Linke" in Riesa

3.) Türkisches Generalkonsulat in München

4.) türkischer Kulturverein in Köln-Mülheim

5.) "nationalen" Patria-Versand im bayerischen Kirchberg

6.) Bild-Redaktion Halle

7.) Fernsehsender "TeleVision"

8.) Westdeutsche Allgemeine in Berlin

9.) Ali-Pasa-Moschee in Hamburg Barmbeck

10.) Völklinger Selimiye Moschee

11.) Nürnberger Nachrichten

--------------------------------------------------

unfrankiert

12.) "Kommunistische Arbeiterzeitung" in Nürnberg



Der "Kommunistischen Arbeiterzeitung" in Nürnberg wird ein unfrankierter Umschlag mit dem Video in den Briefkasten geworfen. Zschäpe selbst hält sich nach dem 4. November aber gar nicht in der Stadt auf - wer also ist der unbekannte Postbote.S. 216

fatalist
15.01.2014, 10:25
Wieso 3.11, das kann doch nicht vor dem 04.11 sein, bzw. eigentlich soll es doch der 05.11. sein. Das musst Du die Autoren dort fragen, schätze das ist ein Schreibfehler. Du machst weiter IuW? Sehr schön.

fatalist
15.01.2014, 10:44
Im Buch "das Zwickauer Terror Trio" sieht die Sache anders aus:

unfrankiert Ja Miss IuW, nur dass Deine Liste exakt dieselben Empfänger auflistet. Was soll der Quatsch?

Das Wichtige ist, WANN sie ankamen, und wie. Und WAS genau WO ankam: 15-Minuten Vollversionen oder 90 Sek Kurzversionen?

Per Boten kamen an angeblich 2* Nürnberg, Weimar und Völklingen.
Also erstmal alles LESEN, dann NACHDENKEN, nochmals LESEN, hoffentlich VERSTEHEN, und dann erst posten.

fatalist
15.01.2014, 11:08
fatalist sagt:15. Januar 2014 um 08:12 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/29/nsu-das-grose-zeugensterben-exklusiv-in-compact-12014/#comment-82519)

Die Mutter von Florian H. hat bereits bei KONTEXT (Thomas Moser) im September 2013 kommentiert, dass die Familie Zweifel am Selbstmord habe.

Dort postete sie als Heike Heilig, und diese Heike Heilig ist bei FB mit Alexander Gronbach und mit Wolf Wetzel befreundet. Das sollte man wissen, wenn man die Interviews der Eltern Heilig mit Udo Schulze und Jürgen Elsässer liest.

Das ist die Fortsetzung der KROKUS-VT von den NPD-Mördern von Michele Kiesewetter, die jetzt zu V-Leuten mutieren, bei Wolf Wetzel im Blog.

Die Zweifel der Eltern Heilig wurden mutmasslich instrumentalisiert, um einen toten Gaul (Krokus-VT) wieder zu beleben, von Wetzel, Gronbach, Moser.

Das ist ganz schön mies. Pfui Teufel. Wurde durchgelassen bei COMPACT. :happy:

herberger
15.01.2014, 11:14
Auch wenn es beim NSU-Prozess vor allem um die Schuld von Beate Zschäpe geht, stehen nach wie vor auch andere drängende Fragen im Raum. So ist ungeklärt, ob der NSU tatsächlich nur aus drei Personen bestand. Zweifel daran weckt der Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter. Dies legen nach ZDF-Recherchen Zeugenaussagen und bisher unveröffentlichte Phantombilder nahe.


Das könnte ja bedeuten die DVDs sind für die Mülltonne,auf Grund der Phantombilder wurde im ZDF gestern erklärt die NSU hat noch mehr Mitglieder,und 6 oder 7 Personen waren am Mord an der Polizistin beteiligt,das klingt wie, was nicht passt wird passend gemacht.

fatalist
15.01.2014, 11:14
fatalist sagt:

1. November 2013 um 07:21 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/10/30/nsa-und-nsu-beim-heilbronner-polizistenmord-neues-in-compact-112013/#comment-77927)

Wer von “Profis und Agenten” schreibt, dem sollte klar sein, dass solche Spezialisten auf keinen Fall 70 Jahre alte Waffen aus Weltkriegszeiten verwenden würden.

Wer sich auf Phantombilder der Polizei bezieht, dessen Bilder sollten wenigstens Polizeidienststelle, Erstellungsdatum und Nummer aufweisen.
Man schaue mal bei “Putin” und “Arnolds Mörder” genauer hin http://s1.wp.com/wp-includes/images/smilies/icon_wink.gif?m=1129645325g


juergenelsaesser sagt:

1. November 2013 um 10:39 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/10/30/nsa-und-nsu-beim-heilbronner-polizistenmord-neues-in-compact-112013/#comment-77932)

fatalist: Glauben Sie, das Zeug, das Gladio verbuddelt hatte, war immer neu? Gerade in den irregulären Geheimdienst-Abteilungen gibt es immer Hiwis, Alkis, Drogensüchtige, Nazis. – Bei den Phantomfotos haben Sie Recht.

fatalist sagt:


1. November 2013 um 17:06 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/10/30/nsa-und-nsu-beim-heilbronner-polizistenmord-neues-in-compact-112013/#comment-77959)


Jürgen Elsässer
Sie schreiben ja selber, dass die Bildbeschreibung zu “Kontext Nr.8 A.N.” aus dem “Umfeld des LfV” stammt. “Mann im Gras Nähe Tatort”.
Also stammt sie nicht aus den Ermittlungsakten.
Das war zu beweisen…

Damit man das mal alles zusammen hat.

Dieselben Phantombilder verwendet jetzt das ZDF. Man achte auf den "Martin Arnold" ohne Datum, ohne Nummer, ohne Polizeidienststelle.

Und dann zeigt es auch noch einen "Ken Jebsen", ist ein FAKE.

fatalist
15.01.2014, 11:26
Das könnte ja bedeuten die DVDs sind für die Mülltonne,auf Grund der Phantombilder wurde im ZDF gestern erklärt die NSU hat noch mehr Mitglieder,und 6 oder 7 Personen waren am Mord an der Polizistin beteiligt,das klingt wie, was nicht passt wird passend gemacht. Im Video ist die Anzahl der NSU-Mitglieder nicht angegeben. Passend gemacht ist beim NSU alles.

bio
15.01.2014, 11:27
Wurde durchgelassen bei COMPACT. :happy:

ich verstehe den Kommentar nicht, da ja Florian Heilig die Existenz der NSU bestätigte, wie auch einer NSS.

Die Frage ist, wer hinter diesen Organisationen steht.

sleepwell
15.01.2014, 11:37
Da Gronbach morgen den Prozess schmeißt, weil er die V-Akte von Zschäpe veröffentlicht ;-), schnell noch was zum Thema Trefferquote. Hatte das Thema mit einem User.
Da muss mal ein Beispiel her.
Ich wollte noch das Waffengutachten abwarten, aber da kann ich wohl so oder so lange warten.

Vor gefühlten tausend Seiten hatte ich mich zum Thema Ceska positioniert. Fand zwar keine Gegenliebe, eher Gegnerschaft, aber bis heute sind im wesentlichen alle Punkte so eingetreten.
Das ist gut fürs Ego, das wars aber auch, muss nicht vertieft werden.
Wichtiger ist, das dann im weiteren auf einen Punkt zu bringen.

Dazu ein Aspekt, ein Angebot der Waffenbetrachtung.
Das ist aber keine Expertenmeinung. Bin keiner. Nur optische Fotologik, also bitte gelassen wichten und verbessern.
Bereits die Ceska-CH Serie ist nicht einheitlich. Keine Rede von Einmaligkeit und werksseitigem SD. Der Vergleich zwischen Fahndungsfotoceska und der NR.73 der Fehlceskas ist diesbezüglich augenfällig.

41968

Die Pfeile sollen die wichtigen Merkmale verdeutlichen.
Unterschiede in Mundstücklänge, Befestigungspunkt SD und Griffverstärkung am Montageende. Dafür beide glatter Flächenabschluss am Befestigungsende ohne das Befestigungsstück zu beachten.

Also schon mal uneinheitliche Schweizserie und die stellen wir jetzt der Fundwaffe gegenüber.
Wie sieht die Verbindung hier aus?

41969

Offensichtlich fällt Cheska-CH Fahndungsfoto aus. Verbindungsart passt definitiv nicht.
Aber auch Nr. 73 passt nicht wirklich. Das Verbundstück an der SD Seite müsste hier durch den Brand eigenartig verformt worden sein oder ist verdreckt.
Natürlich möglich, wir haben nur ein Foto.
Wir können aber auch annehmen, dass der Abschluss des SD am Montageende bei der Brandwaffe nicht glatt ist. Der Brandrest SD Ende vermittelt auch den Eindruck einer anderen Geometrie.
Was hilft uns das?
Nun wir haben noch eine weitere Variante der „Einheitsserie“.
Die hat einen konischen Abschluss am SD Ende der Befestigungsseite.


41970


Könnte passen.
Nur, das würde böse Schlussfolgerungen zur Folge haben, was die Tatwaffe betrifft.
So oder so, Einmaligkeit ist in jedem Fall vom Tisch. Damit stimmen auch die Waffenwege nicht.

Meinungen sind gefragt, vor allem von Experten, die mehr Kenntnis von Waffen und damit auch der Ceska 83 SD haben.

PS Kann der Mod mal die dämlichen Miniaturansichten löschen. Bin zu blöd und keine Zeit. Besten Dank.

fatalist
15.01.2014, 11:38
ich verstehe den Kommentar nicht, da ja Florian Heilig die Existenz der NSU bestätigte, wie auch einer NSS.

Die Frage ist, wer hinter diesen Organisationen steht. Wenn Du NSS mal liest als "KKK-Polizisten und NPD-ler aus Hohenlohe", also die Gronbach´schen Mörder-NPD-ler und Kiesewetters Kollegen, dann verstehst Du es vielleicht.

fatalist
15.01.2014, 11:45
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
#Zschäpe löst Rätsel. Naja, für sie ist der Vortrag wohl nicht so spannend gewesen. Sie wird wohl wissen, wie der Brand entstanden ist. #nsu
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
Ich bin sicher, Zschäpes Verteidiger werden sich auf den Nachklapp „fiktiver Art“ stürzen. Es geht um den Vorwurf des versuchten Mordes #nsu
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
Es habe „eine definitiv hohe Gefährdung“ andere Menschen durch Explosion + Brand gegeben, sagt der Gutachter – „zumindest fiktiver Art“ #nsu








https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
#Zschäpe hat wohl in der Zwickauer Whg. großflächig Benzin verschüttet, wohl Lunte bis zur Tür gelegt und dann mit Feuerzeug angezündet #nsu



Abenteuerliche Theorien.

KW Rabe
15.01.2014, 11:45
Schau Dir mal diesen Hammer an, der ist Gestern hochgeladen worden.


http://www.youtube.com/watch?v=KNdipb2m--Y

35 Seiten mit Namen der BRD-Eliten, die schon in den 80er Jahren von der NSA abgehört wurden.
20 lfm Akten hat Gauck damals ans BMI übergeben, alles ging von dort ungesehen an die Amerikaner.

Ob Gauck noch ne Kopie hat???

Und das noch zusätzlich zu diesen mächtigen US-amerikanischen Einflußgremien. Das macht die BRD-"Eliten", mitsamt ihren gleichgeschalteten Medien-Propagandaapparat, natürlich zu willigen Werkzeugen der Interessen unserer amerikanischen "Freunde". Dann wurde am 4.11. entweder den BRD-Diensten ihr Spielzeug aus der Hand geschlagen, wie du es schon mehrmals formuliertest, oder es war tatsächlich eine GLADIO-Sache. Für beide Varianten gilt aber, die BRD wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Für eine GLADIO-Aktion spricht auch, daß der rechte Terror sehr im Interesse US-amerikanischer Hegemoniebestrebungen ist. Man baut sich halt neue Staatvölker, die keine Gemeinsamkeit und keinen Zusammenhalt mehr kennen. Die multikulturellen Gesellschaften Europas, werden sich gegen den Raub der Lebensgrundlagen der Völker, gegen die Zerstörung der Familien und Traditionen nicht zur Wehr setzen, da sie damit ja nichts zu tun haben.

Der Autor Richard Melisch zitierte in seinem Buch "Der letzte Akt" den Globalisierungs-Strategen Thomas P.M. Barnett. Barnett schreibt in seinen 4 "Geboten" im ersten Teil:


1. Gebot:
In der globalisierten Einen Welt wird kein Nationalstaat, keine Regierung, das Strömen von Menschenmassen aus seinem Land heraus und in sein Land hinein mehr behindern. Wohin und woher auch immer es >der Markt< erfordert, werden Humanressourcen fließen. >>Dieser Strom von Menschenmassen wird nötig sein, um die abnehmende Bevölkerung der CORE Länder durch Zuwanderung aus dem GAP auszugleichen.
Bis zum Jahre 2050 werden zwei Drittel der Neueinwanderer in den USA lateinamerikanische Wurzeln besitzen. Schlimm schaut es >>in Japan und im ausländerfeindlichen Europa aus<<, so Barnett: >>In Europa tummeln sich zahlreiche rechtsgerichtete und ausländerfeindliche Politiker, die die schlimmsten Ängste der Bevölkerung schüren. Anstatt nur 300.000, müßte EUropa bis 2050 jährlich 1,5 Millionen Immigranten hereinlassen, um seine Bevölkerungsziffern konstant zu halten.<<

In BEKENNTNISSE UND DROHUNGEN DES THOMAS BARNETT heißt es:


4.) Die folgende Drohungen gilt ganz besonders den unverbesserlichen und widerspenstigen Nationalen, deren Zahl in den Kernstaaten bedrohlich anwächst. Barnett: "Unser Planet steckt voller Spinner, die gegen die Vermischung von Rassen und Kulturen wettern und sich der Erkenntnis verschließen, daß die Logik der Ökonomie obsiegen wird und nur sie die Menschen
überzeugen kann. Diese Logik erfordert eine Globalisierung, die sowohl multikulturell als auch multirassisch sein muß. Sofern sie nicht von Kräften im innersten des CORE heraus sabotiert wird, ist ihr Siegeszug nicht mehr aufzuhalten. Jawohl, ich nehme die vernunftwidrigen Argumente unserer Gegner zur Kenntnis. Doch sollten sie Widerstand gegen die globale Weltordnung leisten, fordere ich: Tötet sie!" (...I say: Kill them !)

Um ihre geostrategischen Ziele in Europa durchzusetzen, schreckt der US-Moloch weder vor inszenierten Terroranschlägen zurück, noch davor, eine Mordserie irgendwelchen Hanseln anzuhängen. Das willige Mitspielen der wissenden BRD-"Eliten" in diesem schmutzigen Spiel, ist dann zum einen Teil natürlich Selbstschutz, zum anderen Teil aber auch eigenes Karriere-Interesse und wohl auch eigene ideologische Verblendung. Ich kann im Leben gar nicht so viel fressen, wie ich kotzen muß, angesichts dieser kriminellen Vorgänge.

fatalist
15.01.2014, 11:59
Und das noch zusätzlich zu diesen mächtigen US-amerikanischen Einflußgremien. Das macht die BRD-"Eliten", mitsamt ihren gleichgeschalteten Medien-Propagandaapparat, natürlich zu willigen Werkzeugen der Interessen unserer amerikanischen "Freunde". Dann wurde am 4.11. entweder den BRD-Diensten ihr Spielzeug aus der Hand geschlagen, wie du es schon mehrmals formuliertest, oder es war tatsächlich eine GLADIO-Sache. Für beide Varianten gilt aber, die BRD wurde vor vollendete Tatsachen gestellt. Für eine GLADIO-Aktion spricht auch, daß der rechte Terror sehr im Interesse US-amerikanischer Hegemoniebestrebungen ist. Yeah man ;)


http://www.youtube.com/watch?v=W7pAQDCDk6U


Man nehme ein paar Phantombilder ohne Polizeidienststelle, ohne Buchnummer und ohne Datum. Hier konkret den Wladimir Putin, der ein Porträt mit Signatur des Künstlers ist, aus dem Jahr 1999 stammt, und den von Polizist Martin Arnold beschriebenen Schützen, der ihm in den Kopf schoss. Auch dieses Phantom hat weder das Erstellungsdatum noch sonstige Angaben. Erstellt wurde das ECHTE Phantombild am 2.11.2010. Dieses ECHTE Phantombild hat auch Datum, Nummer, Polizeidienststelle drauf.

Das ZDF verarscht mit dem 2. Auge besser ;)

Alle 14 Phantome von Heilbronn, darunter den Putin, gibt es bei "Die vertuschten Phantome von Heilbronn". Just google it ;)

Dem Journalisten Thomas Moser hat man tatsächlich eine Akte mit gefakten Phantombildern zugespielt. Er ist drauf reingefallen. Wie das ZDF auch.

KW Rabe
15.01.2014, 12:44
Nach den Dienstplänen Kiesewetters, die dem ZDF vorliegen, war sie auch regelmäßig bei Treffen und Demos von Neonazis eingesetzt. Dort könnte sie Rechtsextremisten aufgefallen sein, die sie aus ihrer Heimat Thüringen kannten. Dann wäre sie kein Zufallsopfer

Oder aber, Kiesewetter und ihr Kollege Martin Arnold waren zwei der über ein Dutzend Polizisten (Thomas Wüppesahl) beim schwäbischen Ku-Klux-Klan. Dieser Klan diente als Legende, um dem Trio einen ideologischen Rückhalt vorzugaukeln und war Teil der NSS - Polizeibeamte, Rechtsanwälte, honorige Bürger. Kiesewetter und Arnold bekamen mit, daß von dort aus Staatsterrorismus betrieben wurde (GLADIO). Nachdem sie sich den falschen Leuten anvertrauten, mussten sie beseitigt werden. Vorstellbar ist aber auch, daß der e-mail Verkehr und die Telefongespräche der beiden von den beteiligten Geheimdiensten überwacht wurde und sie dadurch in das Visier von GLADIO gerieten.

Damit die ganze Geschichte nicht publik wurde, erfand man neben der Täterschaft der beiden Uwes nach dem 4.11., auch noch die gefakten Phantombilder. Für Funke, Wetzel und das ZDF können aus ideologischer Verblendung aber nur Neo-Nazis die Täter gewesen sein. Aber immerhin, es müssen mehr als zwei Täter gewesen sein.

Vielleicht waren nicht unbedingt Polizisten die Täter, wie der Kondolenzbucheintrag von Michael Niepott vermuten läßt, sondern Personen die für GLADIO stehen. Oder sind Polizisten auch Mitglieder in dieser Struktur? Sich passende Uniformen zu besorgen, dürfte allerdings auch kein Problem darstellen.

Kennt jemand den Film Das Phantom, mit Jürgen Vogel? Der Film basiert auf der Grundlage des Buches Das RAF-Phantom. Nachdem der Polizist Leo Kramer (Jürgen Vogel) zu viel über die Verstrickung staatlicher Stellen in den RAF-Terrorismus herausfand, wurde er am Ende auch von Polizisten erschossen, oder von Personen in Polizeiuniformen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Phantom_%282000%29

fatalist
15.01.2014, 13:02
Dass diese Tat von der rechtsextremen Terrorgruppe NSU (http://m.stuttgarter-zeitung.de/thema/NSU) begangen wurde, ist inzwischen offenkundig. Die Dienstwaffen der beiden Beamten, die auf der Theresienwiese eine Pause gemacht hatten, wurden 2011 in dem ausgebrannten Wohnmobil gefunden, in dem sich die Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos (http://m.stuttgarter-zeitung.de/thema/Uwe_Mundlos) selbst getötet hatten. Die beiden Mordwaffen sowie Handschellen und weitere Gegenstände der Beamten wurden kurz danach in der ebenfalls ausgebrannten Wohnung des NSU-Trios gefunden. Dort wurde auch eine Jogginghose sichergestellt, an der Blutspuren von Kiesewetter nachgewiesen wurden. In einer Hosentasche fand sich ein von Mundlos benutztes Taschentuch. Oha, da hat der Geiger Stefan aber mächtig Ärger für seinen Skeptischen Artikel neulich in der FR bekommen, dass er derart zurückrudert.

http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.nsu-prozess-der-mord-an-mich-le-kiesewetter-bleibt-raetselhaft.9ff1e071-7d54-44c5-aa9d-a7cfa04ad5ea.html



NSU-PROZESS
Das große Ego des Richters Götzl

Von STEFAN GEIGER
http://www.fr-online.de/image/view/2013/6/25/25770002,24345762,dmFlashTeaserRes,pol-goetzl_260713_4c_1.jpg
Der Vorsitzende Manfred Götzl. Foto: REUTERS


Die Wahrheit scheint im NSU-Prozess immer weniger zu interessieren. In den Vordergrund tritt zunehmend die Persönlichkeit des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl. http://www.fr-online.de/neonazi-terror/nsu-prozess-das-grosse-ego-des-richters-goetzl,1477338,25769988.html?utm_source=twitterfee d&utm_medium=twitter


Und dass dann auch noch die „besondere Schwere der Schuld“ festgestellt wird, die zusätzlich überschlägig fünf weitere Haftjahre bringt über die normale Mindestverbüßungszeit von 15 Jahren hinaus. http://www.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.zwischenbilanz-im-nsu-prozess-ein-richter-zum-fuerchten.869b7c62-dd7d-448e-a7f8-8103c82e14fc.html

Jetzt ist der Geiger handzahm. SO schnell kann das gehen.

fatalist
15.01.2014, 13:05
Vielleicht waren nicht unbedingt Polizisten die Täter, wie der Kondolenzbucheintrag von Michael Niepott vermuten läßt, sondern Personen die für GLADIO stehen. Oder sind Polizisten auch Mitglieder in dieser Struktur? Sich passende Uniformen zu besorgen, dürfte allerdings auch kein Problem darstellen.

Kennt jemand den Film Das Phantom, mit Jürgen Vogel? Der Film basiert auf der Grundlage des Buches Das RAF-Phantom. Nachdem der Polizist Leo Kramer (Jürgen Vogel) zu viel über die Verstrickung staatlicher Stellen in den RAF-Terrorismus herausfand, wurde er am Ende auch von Polizisten erschossen, oder von Personen in Polizeiuniformen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Das_Phantom_%282000%29 Ich hab den Film auf der Festplatte. Lies diesen Wilsberg-Krimi "Wilsberg und die 3. Generation", dann weisst Du, warum das ZDF dieses Buch NICHT verfilmt hat.

Ansonsten: Alles richtig :hsl:

KW Rabe
15.01.2014, 13:32
Ich hab den Film auf der Festplatte. Lies diesen Wilsberg-Krimi "Wilsberg und die 3. Generation", dann weisst Du, warum das ZDF dieses Buch NICHT verfilmt hat.

Ansonsten: Alles richtig :hsl:

Danke für den Hinweis! Werde mir das Buch besorgen. :hsl:

Man kann an die anständigen Leute im Staatsapparat nur appelieren: Wehret den Anfängen! Obwohl wir schon mittendrin sind...

fatalist
15.01.2014, 13:34
Doch kein abgeschotteter „Dreierbund“?

VON ANDREAS FÖRSTER
15. JANUAR 2014

http://www.cicero.de/berliner-republik/nsu-vielleicht-doch-kein-abgeschotteter-dreierbund/56841


Der Polizist Martin Arnold ist der einzige Überlebende der NSU-Mordserie. Er will am Donnerstag als Zeuge im Münchener Prozess aussagen. Er könnte weitere Indizien dafür liefern, ob die rechte Zelle nicht doch eine größere Terrororganisation war als bislang angenommen. Die Bundesanwaltschaft verweigert sich dieser Annahme bislang

...

Unter Hypnose lieferte er eine Täterbeschreibung; später erarbeitete er auch ein Phantombild der Person, die auf ihn geschossen hatte. Sowohl Beschreibung als auch Phantombild entsprechen jedoch nicht dem Äußeren der beiden mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt, denen die Bundesanwaltschaft die Tat zur Last legt. Erinnert sich Arnold falsch? Oder haben die beiden Neonazis tatsächlich nicht geschossen?
Nach der Tat begeben sie sich – vermutlich auf Fahrrädern – zu ihrem in der weiteren Umgebung des Tatorts abgestellten Wohnmobil. Mit dem Fahrzeug, das sie Tage zuvor in Chemnitz angemietet hatten, fahren sie in südlicher Richtung aus der Stadt heraus. Zwischen 14.30 und 14.37 Uhr passieren sie eine polizeiliche Kontrollstelle im 21 Kilometer entfernten Oberstenfeld, wo das Kennzeichen des Fahrzeugs registriert wird.

Eine nachträgliche Fahrwegüberprüfung der Ermittler ergibt, dass man mit einem Auto von der Theresienwiese bis zu der Kontrollstelle mindestens 24, höchstens 31 Minuten benötigt – das heißt, die beiden müssen unmittelbar nach der Tat losgefahren sein.

Es gibt eine Reihe schwerwiegender Indizien, die eine Täterschaft von Mundlos und Böhnhardt nahelegen. Andererseits gibt es aber auch Widersprüche und Hinweise, die darauf hindeuten, dass die beiden nicht allein gehandelt haben könnten – und vielleicht nicht einmal die Todesschützen waren.

Für die Bundesanwaltschaft stellt sich der Ablauf des Anschlags vom 25. April 2007 so dar: Mundlos und Böhnhardt haben das Polizeifahrzeug entdeckt und sich spontan zur Ermordung der beiden Beamten entschlossen. Sie schleichen sich von hinten an das Fahrzeug an, schießen auf die von ihnen zufällig ausgewählten Opfer und rauben ihnen Waffen und Ausrüstungsgegenstände. bullshit




Mehrere Puzzlesteine passen nicht

Ein klarer Fall, so scheint es also. Aber auf den zweiten Blick tun sich eine Reihe von Indizien auf, die nicht in dieses Puzzle passen wollen.


Das beginnt mit dem angemieteten Wohnmobil in Chemnitz. Bei fünf der neun „Ceska-Morde“ an Migranten sowie den beiden Bombenanschlägen in Köln konnten die Ermittler korrespondierende Fahrzeuganmietungen von Mundlos und Böhnhardt feststellen. Diese Anmietungen erfolgten stets nur über einen Zeitraum von zwei bis vier Tagen um den jeweiligen Tattag herum.

Anders im Fall Heilbronn: Ursprünglich war das Wohnmobil nur für drei Tage, vom 16. bis 19. April, gemietet. Böhnhardt aber verlängerte die Mietzeit telefonisch um eine Woche, bis zum 26. April. Wenn sie einen Mord geplant hatten – warum wurde die Tat verschoben? Warteten sie auf ein ganz bestimmtes Opfer?

Tatsache ist, dass Michèle Kiesewetter ab dem 16. April keinen Dienst hatte und am 19. April sogar für einen Kurzurlaub zu ihren Eltern ins thüringische Oberweißbach fuhr, von dem sie erst am 21. April zurückkehrte. Von Thüringen aus hatte sie sich jedoch in einem Telefongespräch mit der Dienststelle bereit erklärt, für einen erkrankten Kollegen einen Einsatz in der Nacht zum 25. April zu übernehmen. Erst unmittelbar davor tauschte sie die Nachtschicht und übernahm den Tagesdienst am 25. April zusammen mit ihrem Kollegen Arnold. An diesem Tag wurde sie getötet. Der Vermieter war zum Wohnmobil anschauen mit einem Wohnmobil unterwegs?



Noch etwas ist rätselhaft: Die Täter von Heilbronn hatten in großer Eile die Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Opfer an sich gebracht. Dabei wandte die Person, die sich an dem schwerverletzten Arnold zu schaffen machte, besondere Gewalt an. Da es dem Täter nicht gelang, den Sicherungshebel des Holsters zu lösen, in dem die Waffe steckte, riss er ihn unter großer Kraftanstrengung ab. Der Kraftaufwand hierfür – das rechnet die Bundesanwaltschaft in ihrer Anklageschrift vor – entsprach in etwa dem, den man zum Heben eines 50-Kilogramm-Gewichts benötigt. Es ist unwahrscheinlich, dass der Täter dabei keine DNA-Spuren an seinem Opfer hinterließ. Tatsächlich fanden sich fremde Hautschuppen auf der Bekleidung des Beamten. Bis heute konnte diese DNA allerdings keiner Person zugeordnet werden – auch nicht Mundlos und Böhnhardt Dann waren sie es nicht. Ganz einfach.



Fehlanzeige auch bei den Zeugenaussagen. Zwar hatten einige Zeugen Beobachtungen vor und nach der Tat im Bereich der Theresienwiese gemacht, die mit der Tat in Verbindung gebracht werden könnten. Keiner dieser Personen erkannte jedoch Mundlos und Böhnhardt auf Fotos wieder. Auch die Aussage eines Zeugen, der einen blutbefleckten Mann beim Reinigen seiner Hände im Neckar gesehen haben will, kann sich nicht auf die beiden Neonazis beziehen – sie müssen, wenn sie zur Tatzeit an der Theresienwiese gewesen sind, unmittelbar nach dem Mord mit dem Wohnmobil weggefahren sein. Sonst hätte man ihr Fahrzeug nicht eine halbe Stunde später an dem Kontrollpunkt bei Oberstenfeld feststellen können.

Fazit: Unstrittig ist, dass sich die Tatwaffen und die Ausrüstungsgegenstände der überfallenen Heilbronner Polizisten beim NSU-Trio fanden. Wenn Mundlos und Böhnhardt nicht direkt an der Tat beteiligt waren, müssen sie doch einen unmittelbaren Kontakt zu den Mördern gehabt haben. Das aber würde bedeuten, dass der NSU eben doch eine größere Terrororganisation war und noch ist. Dafür sprechen auch eine ganze Reihe weiterer Indizien, die sich im Zuge der Ermittlungen ergeben haben. Das aber lässt die in ihrer Anklageschrift festgeschriebene These der Bundesanwaltschaft, wonach es sich beim NSU um einen nach außen abgeschotteten „Dreierbund“ handelt, immer fragwürdiger erscheinen. Sehr gut :appl:

fatalist
15.01.2014, 13:35
Danke für den Hinweis! Werde mir das Buch besorgen. :hsl: Das gibt es bei gigaflat.com

fatalist
15.01.2014, 13:41
Danke für den Hinweis! Werde mir das Buch besorgen. :hsl:

Man kann an die anständigen Leute im Staatsapparat nur appelieren: Wehret den Anfängen! Obwohl wir schon mittendrin sind... Du hast PM. HAb es Dir hochgeladen, viel Spass und gute Unterhaltung.

fatalist
15.01.2014, 13:51
https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000185207822/463d6e9301ce28d2a405e26a207f761c_normal.jpegJochen Neumeyer ‏@joneumeyer8m
„Benzin wäre mir zu gefährlich, ich würde auf Diesel oder Heizöl zurückgreifen, das ist auch billig und gut verfügbar.“ Experte #NSU-Prozess Das ist der DPA-Gerichtsreporter.


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
Gutachter sagt auch: Seine Erkenntnisse basieren auf den Akten. „Für mich ist es ein Aktenfall gewesen, kein Tatortfall.“ #nsu Die Verteidigung pennt. Tief und fest.


https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000801049106/c1fd3a5aeaaee5940fa26ce9635d2fdc_normal.jpegCarste n S. ‏@staatsterrorNSU
@PZhautnah Die Pol. setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts
http://t.co/fEXDNxgWtd


https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000801049106/c1fd3a5aeaaee5940fa26ce9635d2fdc_normal.jpegCarste n S. ‏@staatsterrorNSU
@PZhautnah Warum rochen die Benzinsuchhunde am 5.11. Vormittags kein Benzin?
http://t.co/BHuZYLFnfq
#NSU

fatalist
15.01.2014, 14:29
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch
Zschäpe-Verteidigung bringt nichts Substanzielles gegen Aussagen der Gutachter zur Brandstiftung vor. Der #NSU Prozess endet für heute. Die 3 Nulpen versagen mit Absicht. So dumm kann niemand sein.

fatalist
15.01.2014, 14:36
NSU-Prozess
Zehn Liter Benzin verursachten explosive Wolke in Zwickauer Wohnung

13:41 Uhr

Beate Zschäpe soll zehn Liter Benzin in der Wohnung vergossen haben, bevor sie das Feuer legte. -

Um Spuren zu verwischen, legte Beate Zschäpe im November 2008 ein Feuer im Versteck des NSU in Zwickau. Durch die zehn Liter Benzin entstand eine so explosive Mischung, dass Teile des Wohnhauses gesprengt wurden. Die Staatsanwaltschaft spricht von versuchtem Mord. Alles bewiesen, keine Fragen. So läuft es.

http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/nsu-prozess-zehn-liter-benzin-verursachten-explosive-wolke-in-zwickauer-wohnung/9336170.html

fatalist
15.01.2014, 14:54
Mord Yozgat, Fall Temme LfV:

Achmed Abu-Tammam war der zweite flüchtige kurzzeitig Verhaftete. Der andere ist Faiz Hamadi Shahab.
Einer setzte sich in die Türkei ab, der andere in die Schweiz.

Das ergibt sich aus dem STERN: Ganz frische Infos.


Wo ist Zeuge Ahmed A.?

von Lena Kampf (http://blogs.stern.de/nsu-prozess/uber-den-blog/)
http://blogs.stern.de/nsu-prozess/files/51//2013/05/1705_goetzl-300x200.jpg (http://blogs.stern.de/nsu-prozess/files/51//2013/05/1705_goetzl.jpg)

Ein junger Mann aus Kassel soll aussagen, was er im Internetcafé von Halit Yozgat beobachtet hat. Doch er kommt schon wieder nicht.

Zum dritten Mal wartete der Vorsitzende Richter Manfred Götzl nun auf Ahmed A. Der damals 16-Jährige saß am 6. April 2006 im Internetcafé von Halit Yozgat am Computer und hörte einen dumpfen Knall, den er zunächst ignorierte. Beim Herausgehen ein paar Minuten später fand er dann seinen Freund Halit leblos auf dem Boden – so hat er das den Polizeibeamten 2006 in mehreren Vernehmungen erzählt.

Bereits zweimal war er in den Wochen zuvor als Zeuge im NSU-Prozess geladen – und kam nicht, unentschuldigt. An diesem Dienstag war für 13 Uhr ein dritter Anlauf geplant, doch Ahmed A. stand wieder nicht vor der Tür. Damit kommt er seiner allgemeinen Staatsbürgerpflicht, als Zeuge vor Gericht zu erscheinen, nicht nach.

Über die Gründe, warum er in München offenbar nicht aussagen will, kann man nur spekulieren:
Die Dimension seiner Beobachtungen könnte ihn schlichtweg überfordern. Schließlich war er es, der Andreas Temme als weiteren Tat- oder Tatortzeugen identifizierte und damit eines der größten ungelösten Rätsel des NSU-Komplexes befeuerte: Was macht ein Verfassungsschützer am Tatort der Ceska-Mordserie? Zwar hatte die Polizei auch die Verbindungsdaten von Temmes Flirtseiten-Profil ausgewertet und war somit über die dort hinterlegte Handynummer auf ihn gekommen – es war aber Ahmed A. der aussagte, dass er einen „richtigen Deutschen“ im Internetcafé gesehen hatte: „Ich schätze, er war so 30 – 35 Jahre alt. Der war groß und breit. Der hatte ganz kurz geschorene Haare, so zwei bis drei Milimeter lang. Der war zwar breit, aber nicht so bodybuildermässig durchtrainiert. Eher fett. Der hatte eine Brille auf, aber keine Sonnenbrille sondern eine Lesebrille.“ Und in einer weiteren Vernehmung sagte er, Andreas Temme habe eine Lidl-Tüte dabei gehabt. Die Tatwaffe Ceska wurde bei den meisten Morden durch eine Plastiktüte abgefeuert. Zu diesem Detail würden ihn die Prozessbeteiligten natürlich gerne befragen.

Möglich ist auch, dass der 6. April 2006 für Ahmed A. selbst recht traumatisch war. Ahmed A. hatte – anders als möglicherweise Andreas Temme – sofort mit Erster Hilfe bei Halit Yozgat angefangen. Herzdruckmassage und Beatmungsversuche, bis der Sanitäter kam. Im Polizeiprotokoll steht: „Die Hände des A. waren stark blutverschmiert, insbesondere die linke Handinnenfläche. 
Zudem hatte der A. eine Blutverschmierung im Bereich der rechten Schläfe. Auf der Fahrt zum Polizeipräsidium machte der A. einen geschockten Eindruck und es konnte nur schwer ein Gespräch aufgebaut werden.“

In dem Polizeiauto saß Ahmed A. allerdings nicht als Zeuge. Der 16-Jährige wurde als vorläufiger Beschuldigter auf die Wache gefahren und ohne Anwalt oder Erziehungsberechtigten vernommen. Auch das könnte seine Angst vor dem Gericht erklären.


Ziemlich sicher wird er das nun noch einmal erleben. Voraussichtlich wird er beim nächsten Termin zwangsweise vorgeführt. Richter Manfred Götzl kündigte das jedenfalls an diesem Dienstag an. „Wir werden dafür Sorge tragen, dass er kommt“, sagte er. Ahmed war zugekifft, das hat Lena "vergessen".

http://blogs.stern.de/nsu-prozess/wo-ist-zeuge-ahmed-a/

Der zweite Flüchtige war also Ahmed Abu-Tammam.

fatalist
15.01.2014, 15:01
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Richter #Götzl wird laut: „Eine Provokation, finde ich nicht gut.“ Ende des 74. Prozesstages. Morgen ist erstmals Heilbronn Thema. #nsu




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
#Reinecke legt #Zschäpe nahe, vielleicht doch zu reden, da „Schweigen nicht immer die Verteidigungsstrategie erster Wahl sein muss“. #nsu


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
#Reinecke erinnert #Zschäpe daran, „dass die #Höchststrafe für versuchten Mord lebenslange Freiheitsstrafe ist“. #nsu





https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
Und ganz am Schluss gibt es dann noch eine klitzekleine #Explosion im Saal. #Götzl empfindet Anwalt Reineckes Worte als „Provokation“. #nsu



Zschäpe muss reden oder die Anwälte feuern. Mit den 3 Nulpen bekommt sie lebenslänglich.

fatalist
15.01.2014, 15:25
NSU-Prozess: Explosion in Zwickauer Wohnung war Brandstiftung


15.01.2014 - 14:36 Uhr München. Im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße 26 wurde der Brand mit Benzin gelegt. Ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes erklärte am Mittwoch im NSU-Prozess, dass in der Wohnung Benzin großflächig verteilt worden sei. Analysen hatten ergeben, dass es sich dabei um zwei unterschiedliche Sorten von Benzin handeln soll

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/NSU-Prozess-Explosion-in-Zwickauer-Wohnung-war-Brandstiftung-999119452


Zum Brandauslöser könne er sich nicht zu 100 Prozent festlegen, betonte der Experte. Eine Gasexplosion oder Sprengstoff schloss er aus. Theoretisch sei auch ein in der Wohnung gefundener Toaster als Auslöser denkbar. Anhand der gefundenen Indizien gehe er aber davon aus, dass der Brand vom Treppenhaus aus gezündet wurde. Dort war etwa einen Meter von der Wohnungseingangstür entfernt auch ein schwarzer Benzinkanister gefunden worden.

Der Gutachter hält es für wahrscheinlich, dass mit Benzin eine Lunte von der Wohnungstür in die Wohnung vergossen und diese dann entzündet wurde. Ein Täter hätte so gute Chancen gehabt, nicht verletzt zu werden. Als Indizien für dieses Szenario sieht er, dass es im Flur kaum Brand- und Explosionsschäden gebe, da die Lunte dort nur durchgezüngelt sei, bis sie im Sportraum das Benzin-Luft-Gemisch zur Explosion gebracht hatte.

Mit seiner Aussage am 74. Verhandlungstag bekräftigt der bayerische Experte den Verdacht der Brandstiftung im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier.

Andere Experten vor ihm konnten bisher keine plausiblen Erklärungen für das Entzünden des Feuers liefern. Beate Zschäpe, die Hauptangeklagte in diesem Verfahren, war unmittelbar nach der Explosion auf der Straße vor dem Haus von mehreren Nachbarn gesehen worden. Unter anderem soll sie zwei Katzenkörbe in einer Garageneinfahrt abgestellt haben.

Die Bundesanwaltschaft wirft Zschäpe wegen der Explosion Brandstiftung im besonders schweren Fall - aber auch versuchten Mord vor. Sie soll mit dem Feuer das Leben ihrer damals 89-jährigen Nachbarin gefährdet haben. Die Ankläger gehen davon aus, dass durch den Brand Beweismittel vernichtet werden sollten.Der Gutachter wies auch darauf hin, dass durch die Explosion zwei Wände der Wohnung herausgesprengt wurden. Er sprach von einer "heftigen Explosion" und einem sich "rasant" ausgebreiteten Feuer. Durch herumfliegendes Mauerwerk habe eine ernste Gefahr für Passanten auf den angrenzenden Straßen bestanden.

Für die betagte Nachbarin hätte eine ernste Gefahr durch Rauchgas bestehen können, war sich der Gutachter sicher. Bei der Explosion soll eine Trennwand zwischen den beiden Wohnungen Risse erhalten haben, durch die das Gas dringen konnte. Allerdings sei die Frau noch vor dem Eintreffen der Feuerwehr von Verwandten aus ihrer Wohnung gerettet worden.

Auf Nachfrage der Zschäpe-Verteidigung räumte der Gutachter ein, seine Analyse nur aufgrund der Zwickauer Ermittlungsakten erstellt zu haben. Das sei aber auch sein Auftrag gewesen. Das Wohnhaus in der Zwickauer Frühlingsstraße war nach dem Brand abgerissen worden.

Die Explosion in der Wohnung hatte sich etwa drei Stunden nach dem Tot von Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt ereignet. Beide waren am 4. November 2011 nach einem Sparkassenüberfall am Mittag von der Polizei in einem Wohnmobil entdeckt worden. Daraufhin soll Böhnhardt erst Mundlos und danach sich selber schossen haben.Trotz des Feuers in der gemeinsamen Wohnung von Zschäpe, Böhnhardt und Mundos inZwickau konnten die Ermittler noch zahlreiche Indizien sicherstellen, welche die Verbrechen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) derzeit vor Gericht mit belegen sollen. Unter anderem wird die rechtsextremistische Terrorzelle für zehn Morde, zwei Sprengstoffexplosionen und 15 Raubüberfalle verantwortlich gemacht. Das Urteil steht fest. Das wars. Keine Freilassung.

bio
15.01.2014, 15:35
NSU-Prozess: Explosion in Zwickauer Wohnung war Brandstiftung


15.01.2014 - 14:36 Uhr München. Im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße 26 wurde der Brand mit Benzin gelegt. Ein Gutachter des Bayerischen Landeskriminalamtes erklärte am Mittwoch im NSU-Prozess, dass in der Wohnung Benzin großflächig verteilt worden sei. Analysen hatten ergeben, dass es sich dabei um zwei unterschiedliche Sorten von Benzin handeln soll

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/rechtsterrorismus/detail/-/specific/NSU-Prozess-Explosion-in-Zwickauer-Wohnung-war-Brandstiftung-999119452

Das Urteil steht fest. Das wars. Keine Freilassung.


Ja wurden denn Überreste einer Lunte gefunden?
Wie hätte Zschäpe den Toaster anmachen sollen, wenn sie außerhalb der Wohnung war?

Das sind wohl zu schwierige Fragen für die Verteidigung gewesen.

fatalist
15.01.2014, 15:39
Ja wurden denn Überreste einer Lunte gefunden?
Wie hätte Zschäpe den Toaster anmachen sollen, wenn sie außerhalb der Wohnung war?

Das sind wohl zu schwierige Fragen für die Verteidigung gewesen. Sicherung im Kasten draussen im Flur betätigen, was weiss ich? Das Ding ist gelaufen für Zschäpe. Schuldig.

bio
15.01.2014, 15:43
Sicherung im Kasten draussen im Flur betätigen, was weiss ich? Das Ding ist gelaufen für Zschäpe. Schuldig.

Aber das sind doch relevante Fragen, die man ermitteln hätte können! Jetzt sitzen wir hier und spekulieren wieder rum. Ich kann es nicht fassen, dass Zschäpes Verteidigung nicht nachfragten, oder wird darüber nicht berichtet?

fatalist
15.01.2014, 15:49
Aber das sind doch relevante Fragen, die man ermitteln hätte können! Jetzt sitzen wir hier und spekulieren wieder rum. Ich kann es nicht fassen, dass Zschäpes Verteidigung nicht nachfragten, oder wird darüber nicht berichtet? Wir brauchen nicht zu spekulieren, weil wir ja wissen, dass man hätte Leute vorladen können, die bezeugt hätten dass die Hunde am Vormittag des 5.11.2011 kein Benzin witterten. Du hast die Links ja auch gebracht im Blog...

Die Verteidigung wollte nicht, das muss man irgendwann mal einsehen.
Da gibt es einen Deal, was weiss ich?


Die Ursache des Unglücks ist noch unbekannt. Auch der Einsatz der Spürhunde am Sonnabend hat nach Angaben der Polizei keine neuen Anhaltspunkte erbracht. http://www.mdr.de/sachsen/zwickau132_zc-f1f179a7_zs-9f2fcd56.html


Die Polizei setzte am Folgetag mehrere Leichen- und Brandbeschleunigerspürhunde ein, fand aber nichts

http://www.blaulichtfahrzeuge.net/v2/displayimage.php?album=9516&pid=12833#top_display_media

Das Ding ist gelaufen, offensichtlich nach Plan.

bio
15.01.2014, 15:55
Es scheint wirklich so, dass es ein "Stillhalte-Abkommen" gibt. Was ist der Preis? Wahrscheinlich, dass Zschäpe "nur" wegen der (angeblichen) Brandstiftung verurteilt wird. Es scheint, als ob man was gegen sie in der Hinterhand hat. Was?
Oder wird, entgegen der Absprache, Zschäpe doch lebenslänglich verurteilt? Dann dürfte sie jedoch nicht mehr stillhalten, oder? Verena Becker war doch auch 12 Jahre im Bau.

fatalist
15.01.2014, 16:07
Es scheint wirklich so, dass es ein "Stillhalte-Abkommen" gibt. Was ist der Preis? Wahrscheinlich, dass Zschäpe "nur" wegen der (angeblichen) Brandstiftung verurteilt wird. Es scheint, als ob man was gegen sie in der Hinterhand hat. Was? Ihr Leben. Denk mal an Florian Heilig, oder an Barschel, Möllemann, Heinz Lembke (Gladio) und und und.


Oder wird, entgegen der Absprache, Zschäpe doch lebenslänglich verurteilt? Dann dürfte sie jedoch nicht mehr stillhalten, oder? Verena Becker war doch auch 12 Jahre im Bau. Das kürzeste lebenslänglich der BRD-Geschichte, und ob sie wirklich sass, die 12 Jahre insgesamt mit U-Haft, das ist nicht sicher. Sagt Bommi Baumann.

fatalist
15.01.2014, 16:27
Petra Senghaas Sagt:
01/15/2014 um 14:00 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/13/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/#comment-1288)


Spekulationen
Liebe Hobby Analytiker auf Politikforen.net
Wie wäre es, wenn sie ihre Beiträge mit ihren “Echt-Namen” veröffentlichen und sich nicht hinter Pseudonym Name verstecken ?

Würde die “Sache” vereinfachen!
Petra Senghaas


Krokus :hdf:

Die Tante kann ja nicht mal deutsch.

Aber es stört schon, was wir hier so schreiben, und es hat auch Wirkungen nach Aussen.

Dolohov
15.01.2014, 16:35
Krokus :hdf:

Die Tante kann ja nicht mal deutsch.

Aber es stört schon, was wir hier so schreiben, und es hat auch Wirkungen nach Aussen.

Mein Beileid an die Bettgespielin von Gronbach!

Ingeborg
15.01.2014, 17:48
NSU-Untersuchungsausschuss bestätigt REPORT MAINZ

Der damals zuständige Dezernatsleiter im Landeskriminalamt (LKA) hat im Ausschuss ausgepackt: Er selbst habe den Anruf vom damaligen Vize-Präsidenten bekommen. Der habe sinngemäß gesagt: "Kriegen Sie da nichts raus."

Tatsächlich hat sich während der elfstündigen Sitzung klar gezeigt: Es haben nach der Vernehmung des Zeugen keine weiteren Ermittlungen stattgefunden, obwohl es mehrere konkrete Ansätze gab. Nun fordern SPD, Linke und Grüne gemeinsam die Suspendierung des damaligen LKA-Vizepräsidenten und heutigen Präsidenten Werner Jakstat. Der wehrt sich weiter gegen die Vorwürfe, eine solche Anweisung wäre doch "irrsinnig" gewesen. Allerdings hat er im Ausschuss den Anruf nicht explizit bestritten, sondern sich auf fehlende Erinnerung berufen.

Report Mainz, 14.1.2014 |

5:46 min

http://www.swr.de/report/ermittlungen-unerwuenscht/-/id=233454/nid=233454/did=12687058/1pqgb2f/index.html

Alter Preuße
15.01.2014, 21:34
Ja wurden denn Überreste einer Lunte gefunden?


Es soll ja eine Benzinlunte gewesen sein, also ein Benzinspur gelegt und dann angezündet. Allerdings brennt Benzin schnell ab und der Täter hätte sich nicht entfernen können. Deshalb die Behauptung, die Lunte sei mehrmals unterbrochen gewesen und deshalb habe der Brandausbruch sich verzögert und der Täter konnte sich entfernen. Aber einen Beweis oder Erklärung, wie sie die Unterbrechungen festgestellt haben, hat er wohl nicht geliefert. Und wenn die Lunte so unterbrochen ist, daß das Feuer nicht gleich überspringt, wird es auch später nicht überspringen, da Benzin schnell brennt und die Flammen schnell kleiner werden. Klingt sehr konstruiert.

SPON: "Setzensack sprach von einer "Luntenspur", die beweise, dass Benzin bis zur Wohnungstür verschüttet wurde und dort gezündet worden sein muss, dass diese Spur Unterbrechungen aufweise, die den Brandausbruch verzögerten. Auf diese Weise habe "der Täter", wie der Sachverständige immer wieder sagte, die Wohnung gefahrlos verlassen können."

nachdenkerin
16.01.2014, 01:52
Ja Miss IuW, nur dass Deine Liste exakt dieselben Empfänger auflistet. Was soll der Quatsch?

Das Wichtige ist, WANN sie ankamen, und wie. Und WAS genau WO ankam: 15-Minuten Vollversionen oder 90 Sek Kurzversionen?

Per Boten kamen an angeblich 2* Nürnberg, Weimar und Völklingen.
Also erstmal alles LESEN, dann NACHDENKEN, nochmals LESEN, hoffentlich VERSTEHEN, und dann erst posten.

Es werden hier nochmals 12 Empfänger aufgeführt, keine 15. Die Unterschiede sind folgende:

"Kommunistischen Arbeiterzeitung in Nürnberg" Buch "die Zelle" per Post, Buch "das Zwickauer Terror-Trio unfrankiert. Außerdem wird im Buch "die Zelle" die veraltete Bezeichnung "PDS" aufgeführt und im Buch "das Zwickauer Terror Trio" steht die neue Bezeichnung "die Linke".

nachdenkerin
16.01.2014, 01:56
Das musst Du die Autoren dort fragen, schätze das ist ein Schreibfehler. Du machst weiter IuW? Sehr schön.

Bei einem Schreibfehler ist zumindest die Differenz 5. oder 6. November, Halle oder Leipzig, wo beides nicht hinhaut, beseitigt.

fatalist
16.01.2014, 02:59
Die 3 Super-Verteidiger


Zschäpe scherzt
Außerdem sei durch die Explosion das Dachgeschoss kurzzeitig angehoben worden, was anhand gebrochener Dachbalken zu beweisen sei; auch dort hätte es Verletzte geben können, die dann das Haus durch das von hochgiftigem Rauchgas geschwängerte Treppenhaus nicht mehr hätten verlassen können. "Wenn die Feuerwehr nicht so rasch, nämlich nach sieben Minuten schon, am Brandort eingetroffen wäre, hätte das Feuer auch auf das Nebenhaus übergegriffen."

Die Fragen der Verteidigung an den Sachverständigen konnten nichts mehr daran ändern, dass das Gutachten die Angeklagte schwer belastet. Rechtsanwalt Wolfgang Stahl stellte in Frage, dass bei der Nachbarin Rauchgas durch Risse in der Wand eindrangen; sie hätten seiner Auffassung nach auch durchs offene Fenster eindringen können. Doch wäre die hinfällige Nachbarin dadurch weniger gefährdet gewesen?

Stahl fragt - hypothetisch - weiter: "Ist es denkbar, dass die Person, die das Benzin verschüttet hat, die Wohnung kurzzeitig verlassen hat, wieder zurückkommt und dann erst zündet?" Er spielt darauf an, dass Zschäpe bei der Nachbarin geklingelt haben könnte, um diese vor der Gefahr für Leib und Leben zu warnen. Doch aus eigener Kraft hätte sich die alte Frau keinesfalls retten können. Und geklingelt hat bei ihr wohl ein Handwerker, der im Dachgeschoss des Brandhauses zu tun hatte. Für einen Rettungsversuch durch Zschäpe gibt es keinen Hinweis.

Am Ende des Sitzungstages scherzt Zschäpe mit ihren Verteidigern. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-sachverstaendiger-zum-brand-in-zwickau-a-943725.html

fatalist
16.01.2014, 03:08
Zschäpe gefährdete bei Brandstiftung Menschenleben


Bei dem Brand in der Zwickauer Wohnung wurden eindeutig Menschen gefährdet, hat ein Sachverständiger im NSU-Prozess ausgesagt. Das belastet Beate Zschäpe schwer.
http://www.zeit.de/gesellschaft/zeitgeschehen/2014-01/nsu-prozess-brandstiftung-zwickau

Die SZ erfindet mal eben einen 2. Kanister.

Im Hausflur, am Eingang von Zschäpes Wohnung (http://www.sueddeutsche.de/thema/Wohnung), fanden die Ermittler einen fast leeren Zehn-Liter-Benzinkanister. Im Brandschutt wurde später noch ein weiteres Behältnis mit einem Brandmittel gefunden. 2 Sorten Benzin, 2 Kanister. Dass nur 1 gefunden wurde, egal...


Nachfragen der Verteidigung sollen Entlastung für Zschäpe bringen

Zschäpes Verteidiger stellen eine Reihe Nachfragen, mit denen sie ihre Mandantin zu entlasten suchen. Sie wollen nicht zuletzt den Vorwurf des versuchten Mordes an der Nachbarin erschüttern. So will der Anwalt Wolfgang Stahl wissen, ob es möglich gewesen wäre, dass der Brandstifter, nachdem er Benzin verschüttet hat, kurz das Haus verlässt und nach kurzer Zeit zurückkommt, um erst dann das Feuer zu legen? Die Antwort: Möglich wäre es wohl. In der Zwischenzeit, darauf wollen die Verteidiger offenbar hinaus, könnte der Brandstifter beispielsweise versucht haben, die 89-jährige Nachbarin zu warnen.
Angeblich soll Zschäpe bei der Nachbarin geklingelt haben. Totalversagen der Verteidigung.

Nereus
16.01.2014, 03:18
Es werden hier nochmals 12 Empfänger aufgeführt, keine 15. Die Unterschiede sind folgende:

"Kommunistischen Arbeiterzeitung in Nürnberg" Buch "die Zelle" per Post, Buch "das Zwickauer Terror-Trio unfrankiert. Außerdem wird im Buch "die Zelle" die veraltete Bezeichnung "PDS" aufgeführt und im Buch "das Zwickauer Terror Trio" steht die neue Bezeichnung "die Linke".

Das Rote Zentrum von Nürnberg (die DKP mit der Kommunistischen Arbeiterzeitun KAZ) in der Reichstraße hat eine oder mehrere Vollversionen von 15 Min. per Post zugeschickt bekommen. Davon hat jemand vermutlich eine DVD in einer braunen gefütterten Briefhülle in den Postkasten der Nürnberger Nachrichten eingeworfen. Nach Sichtung durch Herrn F. wurde die "NSU"-DVD dem bayerischen Innenministerium, Abteilung Kriminalpolizei, übergeben. Vermutlich am 10.11.11, denn am 12.11.11 informierte das bay. Innenministerium die Medien, daß sie eine DVD von einer Zeitungsredaktion bekommen hätte.
Sieh Dir mal den Vorwortschreiber und das Schreiberteam des Buches die "Terrorzelle" näher an. Was vertreten wohl Prof. Funke und der Schreiberling aus Jena für eine politische Richtung? Nach dieser Untersuchung wirst auch Du dahinterkommen, warum die beiden DVD-Empfänger in Nürnberg eine umgedrehte Lieferung bekamen, nämlich die KAZ-DKP wurde, gemäß der "Terrorzelle", mit einer DVD durch unbekannten Boten beliefert und die Nürnberger Nachrichten, mit ihrem spd-nahen Redakteur F., bekam die DVD angeblich per Post. Damit wäre ausgeschlossen, daß die NR-Redaktion mehrere DVDs bekam und eine davon der DKP heimlich in den Briefkasten warf. Verstanden den Dreh und die politische Absicht der Desinformanten der "Terrorzelle" in diesem Fall ? Fatalist hätte das nur mit der simplen Bemerkung abgetan: "Märchenbuch".

fatalist
16.01.2014, 04:01
Verstanden den Dreh und die politische Absicht der Desinformanten der "Terrorzelle" in diesem Fall ? Fatalist hätte das nur mit der simplen Bemerkung abgetan: "Märchenbuch". Du hast jetzt ein Problem, welches Dich 30 Erklärungen kosten wird. Wärste nur bei "Märchenbuch" geblieben... :bäh:

fatalist
16.01.2014, 04:16
15.01.2014

Abschließend zum Brand in der Frühlingsstraße 26

Heute wurde das abschließende Gutachten zum Brand in der Frühlingsstraße 26 gehört. Beide Sachverständige waren sich in Ihrer Einschätzung einig und bestätigten, was auch schon frühere Beweise gezeigt hatten: Explosion und Brand entstanden durch Ausschütten und Anzünden größerer Mengen Benzin, es bestand eine ganz erhebliche Gefahr für Personen im Haus Frühlingsstraße 26/26a und um das Haus herum.

Damit ist die Beweisaufnahme zum Brand in der Frühlingsstraße weitgehend beendet. Nebenklägervertreter Rechtsanwalt Reinicke fasste in einer Erklärung die Beweisergebnisse zusammen und kam zu dem Schluss, dass der Anklagevorwurf gegen Beate Zschäpe – dreifacher versuchter Mord – insoweit bestätigt worden ist

Der Sack ist zu.


074. Tag: 15. Januar 2014, 09:30 Uhr, SV Dr. Setzensack (Brand Zwickau)
074. Tag: 15. Januar 2014, 09:30 Uhr, SV Dr. Redmer (Brand Zwickau) LKA Bayern, LKA Sachsen.

Das Versagen besteht darin, überhaupt keine Zeugen benannt zu haben und keine zeitnahen Berichte in den Prozess eingeführt zu haben, demnach die Benzinschnüffelhunde am Morgen des 5.11.2011 kein Benzin gerochen haben, und die "Katzenkorb-Übergabe-Zeugen" nicht befragt zu haben, ob Zschäpe bei der Übergabe nach Benzin stank, das sie literweise unmittelbar zuvor ausgekippt haben soll.

Die Verteidigung spielt falsch, entlastet die Mandantin nicht, und der Verdacht hat sich erhärtet, dass das mit Absicht geschah, es demnach einen Deal gibt.

Schauprozess.

fatalist
16.01.2014, 04:25
Zusammenfassung zu Heilbronn siehe Seite 2279.

Heute geht es los:


075. Tag: 16. Januar 2014, 09:30 Uhr, POMin Ki., PD Heilbronn (Kiesewetter)
075. Tag: 16. Januar 2014, 09:30 Uhr, PHK Tho., PD Heilbronn (Kiesewetter)
075. Tag: 16. Januar 2014, 09:30 Uhr, KHK Zei., PD Heilbronn (Kiesewetter)
075. Tag: 16. Januar 2014, 10:00 Uhr, KK Rie., PD Heilbronn (Kiesewetter)
075. Tag: 16. Januar 2014, 11:15 Uhr, KHK Fi., PD Heilbronn (Kiesewetter)
075. Tag: 16. Januar 2014, 13:00 Uhr, Nebenkläger Martin A. Der Vize-Obervertuscher Binninger des PUA Berlin hat der TAZ schon vorab gesagt, dass da eh nix rauskommt.


Doch es blieben Fragen: Warum sprach ein Onkel Kiesewetters, auch er Polizist, kurz nach der Erschießung von einem Bezug zu „Türkenmorden“ – Jahre bevor dieser Zusammenhang bekannt wurde?

Was hat es zu bedeuten, dass ein Kollege Kiesewetters Mitglied eines schwäbischen Ku-Klux-Klan-Ablegers war? Und war die Polizistin wirklich ein „Zufallsopfer“, wie es die Bundesanwaltschaft glaubt? Lebten doch in Kiesewetters Heimatdorf Oberweißbach in Thüringen auch frühere Bekannte der Rechtsterroristen.

Seit März 2013 geht in Baden-Württemberg eine Ermittlergruppe „Umfeld“ den offenen Fragen nach. Die Ergebnisse sollen Mitte Februar vorgestellt werden. Richter Götzl will jetzt mehrere Ermittler, Kollegen und Angehörige der Polizisten laden.

Für Clemens Binninger, zuletzt CDU-Obmann im NSU-Ausschuss, ist der Fall weiter "der mit den meisten Merkwürdigkeiten". Die Erwartungen an die kommenden Prozesstage will er "nicht zu hoch hängen". Binniger plädiert stattdessen für einen NSU-Untersuchungsausschuss in Baden-Württemberg. Den aber verweigert die Landesregierung hartnäckig. „Unverständlich“, wie Binninger findet. „Wenn man Klärung will, kann das nur ein Untersuchungsausschuss.“ http://www.taz.de/NSU-Prozess-in-Muenchen/!131060/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

Binninger, du Versager und Vertuscher, halt Deine blöde Hackfresse.

fatalist
16.01.2014, 04:58
Es ist wirklich erstaunlich, wie kackdreist die PUA-Mitglieder agitieren.
Ca. 10 Tweets von Petra Pau, wie wenig man doch aus dem NSU-PUA gelernt habe.


https://pbs.twimg.com/profile_images/2161724453/PAU_XYZ_normal.JPGPetra Pau ‏@PetraPauMaHe
Weiter in Fragestunde zu #NSU im Bundestag, Staatssekretär Ole Schröder weiter ahnungslos https://www.bundestag.de/Mediathek/index.jsp?isLinkCallPlenar=1&action=search&contentArea=details&ids=3043863&instance=m187&categorie=Plenarsitzung&destination=search&mask=search … (https://t.co/ugKRBXNku0) Video bei bundestag.de mit dummen Fragen von Pau und Ströbele. Zeigt die


https://pbs.twimg.com/profile_images/2161724453/PAU_XYZ_normal.JPGPetra Pau ‏@PetraPauMaHe
Habe in der Fragestunde des Bundestages zu Konsequenzen aus #NSU gefragt … Antworten = unglaubliche Ahnungslosigkeit Der PUA hat die Aufklärung des NSU-Komplexes versaut, und Pumuckel Petra Pau war dabei.

Was will sie jetzt, die dumme Nuss?

fatalist
16.01.2014, 05:07
Islamist war am Tatort Heilbronn, schreibt die ARD:


Ein Zufall, sagt auch der Anwalt

Doch all das ist offenbar Zufall, sagt selbst der Anwalt des überlebenden Polizisten Martin Arnold, der Stuttgarter Rechtsanwalt Walter Martinek. Er hat zwar ein komisches Gefühl, aber keine Fakten zu einem möglichen anderen Motiv: "Das Zusammentreffen zwischen den landsmannschaftlichen Verbindungen der Frau Kiesewetter und den Tätern, das drängt sich mir nach wie vor auf, dass es da eine Motivlage oder eine Verbindung gibt, von der man nichts weiß. Aber das ist ein Gefühl, mehr auch nicht", sagt Martinek.
Für Gefühle hat der Generalbundesanwalt wenig übrig. Man hält sich für die objektivste Behörde der Welt und hält sich an Fakten - und die widerlegen diverse Spekulationen rund um den Fall in Heilbronn. So wie ein angebliches US-Geheimpapier, wonach Verfassungsschützer am Tatort gewesen sein sollen, oder einen Zeugen, der einen Mann mit blutigen Händen am Neckar gesehen haben will. Alles nicht belegbar, sagen die Anwälte.

Und wie groß Zufälle sein können, haben die Ermittlungen auch gezeigt: Zu den ersten Passanten am Tatort, nur Minuten nach den tödlichen Schüssen, gehörte ausgerechnet ein Mann, den die Polizei schon seit Jahren als einen der wichtigsten Vertreter der libanesischen Hisbollah-Partei ansieht, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird.

Stand: 16.01.2014 03:16 Uhr http://www.tagesschau.de/inland/nsu-prozess286.html

Na wenn das man nicht eher ein Vertreter der Türkischen Hizbullah war... wer bitte ist da gemeint?
Diese Info hat nichts mit dem ominösen STERN-DIA-Protokoll zu tun.

Libanesische Hizbollah = Schiiten, Bundesgenossen des Iran.

fatalist
16.01.2014, 05:26
Heilbronn muss eine Hochburg der Hisbollah sein, ein weiteres Mitglied war dort ansässig:


Mit Bescheid vom 23.10.2009 wies das Regierungspräsidium Stuttgart den Kläger aus der Bundesrepublik Deutschland aus (Ziffer 1), untersagte ihm die Wiedereinreise (Ziffer 2), beschränkte seinen Aufenthalt räumlich auf den Stadtkreis Heilbronn (Ziffer 3), verfügte eine zweimalige Meldeauflage pro Woche (Ziffer 4) und drohte ihm schließlich unter Setzung einer Frist zur freiwilligen Ausreise die Abschiebung in den Libanon an (Ziffer 5). Zur Begründung wurde u.a. ausgeführt, die Ausweisung beruhe auf § 54 (http://dejure.org/gesetze/AufenthG/54.html) Nr. 5 und Nr. 5a AufenthG. Der Kläger sei Unterstützer der Hisbollah http://openjur.de/u/353990.html

Dieser Typ war zum Zeitpunkt des Mordes im Libanon.

vom 06.04.2007 bis zum 06.05.2007 Aber er war nicht der Einzige dieser Truppe dort, wie die ARD verlautbarte. Einer dieser Vögel war am Tatort zur Tatzeit oder kurz danach.

Aufregung und Medienhype wie bei Temme in Kassel gab es in diesem Fall jedoch nicht. Ganz im Gegenteil: Juckte nie...

nachdenkerin
16.01.2014, 05:27
So in etwa. FAKE ist es sowieso, vor allem wenn es stimmt, dass die 6 in Leipzig gestempelten Filme wirklich nur Kurzversionen ohne Ton, also Kaufangebote waren.

Ein Brief soll ja einen Rostocker Stempel haben...

ich bin zu 90% sicher, dass Television Zwickau keine DVD erhielt. Die 90% stammen aus meinen Kontakten dorthin, persönliche Gespräche in Zwickau im Sommer 2013. Skeptiker, die sich mit einem Skeptiker (mir) treffen, und darüber kein Wort verlieren, das wäre schon sehr komisch. Daher 90% und nicht 100%...

Genau darüber war ich auch gestolpert. Das Buch „das Zwickauer Terror Trio“ führt alle Adressaten auf mit Ortangaben auf, nur nicht bei dem Fernsehsender. Da heißt es:


..eine an einen lokalen Fernsehsender (TeleVision) Warum nur lokaler Fernsehsender und nicht Zwickauer Fernsehsender?

fatalist
16.01.2014, 05:44
Wolf Eggert über NSU: „DER FALL HAT AUSSENPOLITISCHE HINTERGRÜNDE“ Teil 1

Posted on Jan 15 2014
http://recentr.com/2014/01/wolf-eggert-uber-nsu-der-fall-hat-aussenpolitische-hintergrunde-teil-1/

Wolfgang Eggert ist gemeint.

Sein "Die Döner sind noch lange nicht vom Tisch" bei Doriangrey, nur wenige Tage nach dem 4.11.2011 geschrieben hat Kultstatus. Findet man im Netz an zig Stellen...

Was meint Eggert denn nun 2 Jahre später? Seine Antworten hab ich blau eingefärbt.


Wie die NSU den Tiefen Staat nach Deutschland brachte

Interview türkischer Journalisten mit dem Historiker Wolfgang Eggert, “Kenner der Geheimdienstszene und radikalreligiöser Netzwerke” (Südwestpresse)

DIE DREI TERRORSTRÄNGE

Seit der Enttarnung des “Nationalsozialistischen Untergrunds” NSU ist viel herausgekommen über die Verstrickungen dieser Gruppe in den Terror. Trotzdem erscheint die Faktenlage mitunter verwirrend, ja geradezu widersprüchlich. Dass Polizei- und Geheimdienststellen in der Vergangenheit wiederholt Akten geschreddert haben, macht den Überblick nicht einfacher. Wie beurteilen Sie die ganze Affäre?


Absolut richtig: Die Faktenlage ist verwirrend und widersprüchlich. Nach meinem Dafürhalten, und ich verfolge den Fall seit Jahren, ist sie es, weil die Fakten, die wir haben, von höherer Stelle in ein einzelnes festes Flussbett gefrachtet werden, in einen betonierten Kanal, in dem sie sich nun quasi „natürlich“ bewegen sollen. Aber das geht nicht, weil sie dort nicht reingehören, reinpassen. Vergessen Sie eins nicht: Politische Skandale sind selten einfach, schwarzweiss, die verzahnen sich ständig in andere Nebenschauplätze. Die hier – ich sage: absichtlich – übersehen oder besser umgeleitet werden. Wie gesagt: Man versucht hier ein breitgefächertes Flussdelta zwangsweise zu bündeln. Und das widerspricht der Wirklichkeit, das “zwingt” sie. Und wie in der Natur schwappt jetzt ständig Wasser über, das dort nicht hineingehört. Während die verantwortlichen Architekten – Politik und Polizei – beständig sagen: Das ist alles prima so. Was aber nicht stimmt. Um die ganze Affäre wirklich zu verstehen, muss man den Blick von dieser zentralistischen, verordneten Architektur abwenden. Auf die Landschaft, so wie sie vor dem Bebauungsplan aussah. Dann bemerkt man den Kahlschlag an der Wahrheit.


Wie sah der Tatort denn aus, bevor er zur Baustelle wurde, wie Sie sagen? War die Wirklichkeit vor den Selbstmorden der NSU-Aktivisten etwa eine andere als danach?


Die Wahrnahme der Wirklichkeit sicher. Die war eine völlig andere, vor den „Selbstmorden“. Sowohl die Medien als auch die Polizei haben in ganz andere Richtungen ermittelt. Und sie haben vor allem diversifiziert ermittelt. Es gab erstens die sogenannten “Dönermorde”, die man der türkischen Mafia anrechnete. Dann zweitens einige terroristische Vorfälle: zu denen zuckte man mit den Achseln. Obwohl damals auch ohne Bekennerschreiben klar sein musste, dass hier gut organisierte Radikalinskis am Werk waren, die nicht im politisch luftleeren Raum schweben. Drittens gab es die Banküberfälle. Auch hier herrschte offiziell Unschlüssigkeit, auch hier gab die Serienhaftigkeit die Annahme vor, dass das orchestriert war. Und zuletzt der bekannte Mord an der Polizistin Kiesewetter, für den ebenfalls verschiedene Verdachtsmomente erörtert wurden. Jeder dieser Punkte, Dönermorde, Bomben, Banküberfälle, Polizistenmord wurde bis 2011 als eigenständig behandelt. Erst mit Auffinden der „Beweise“ im ausgebrannten Wohnwagen der NSU-Terroristen, die fast wie ein zurückgelassenes Archiv der Selbstanklage anmuten, änderte sich das. Ab dem Moment war nur noch die NSU verantwortlich. Und zwar für alles.


Sie glauben das nicht?


Schaun Sie, bis 2011 hat die Gruppe für nichts die Verantwortung übernommen. Bis zu diesem Zeitpunkt gibt es nicht ein Statement, kein Bekennerschreiben. Das ist sehr ungewöhnlich für eine politische Terrorzelle, die das eigentlich immer tut. Um die Lorbeeren einzuheimsen, um politischen Druck aufzubauen undsoweiterundsofort. Und hier? Nichts! Bis zum Brand des Wohnwagens und des Appartements im Jahr 2011. Da, erst da, als die Hauptbelasteten tot sind, als sie kein Gegenstatement mehr abliefern können, da taucht dann mit einem Schlag alles auf, was man braucht. Bekennervideo, Tatwaffen etc. Amerikanische Ermittlungsbehörden und auch Geheimdienste haben eine Umschreibung für eine so herzhafte Tatortlage. Sie sagen: Jemand hat “rote Heringe” ausgelegt! Damit die Polizei “anbeißt” und in die erwünschte Richtung gelenkt wird.


Aber durch die nachgelassenen Beweise…


Die machen eben einmal mehr keinen Sinn. Hier ist eine Gruppe, die – folgt man der offiziellen Darstellung – die sich über 10 Jahre sehr schlau verhalten hat. Die Verbrechen gehen ja angeblich in die Dutzende. Und nie, nie sind sie erwischt worden. Das ist „gute Arbeit“. Aber wenn die so vorsichtig und bedacht vorgingen, dann mussten sie natürlich auch bedenken, dass jederzeit eine Haussuchung auf sie zukommen konnte. Da lässt man Waffen und anderes belastbares Material nicht einfach auf der Nachtkonsole herumliegen. Man bringt sich auch nicht um wenn man auf Hunderttausenden von Euros sitzt. Das Strafmaß in Deutschland ist gering, selbst für Mord. Hätten Mundlos und Böhnhardt das Geld, die Waffen und all das andere vergraben – es wäre sehr sehr schwer gewesen, ihnen die ganze Verbrechensserie zuzuordnen. Im schlechtesten Fall hätten sie ein paar Jahre Gefängnis gekriegt. Mit der Aussicht nach ihrer Entlassung gemachte Männer zu sein.


Nun waren die Beweise aber da…


Sie tauchten auf. Oder lagen neben den Toten. Das macht einen Unterschied.


Welchen denn?


Jemand kann sie genauso gut vorsätzlich dort abgelegt oder in Umlauf gebracht haben. Das wäre dann derselbe, der für den Tod der beiden Uwes zuständig war. Jemand von außen.


Könnte, wäre, hätte – das sind Verschwörungstheorien


Ich habe keine Angst vor diesem Begriff. Die NSU-Zelle war selbst verschwörerisch. Die offizielle Geschichte, die sich um sie rankt, bleibt bis zum Abschluss des Prozesses selbst eine Theorie. Mit zig Widersprüchen und Ungereimtheiten. Nur weitere, begleitende Komplotteure erklären die und runden die Geschichte wirklich ab.


Durch das Finden der Beweise ergab das Gesamtbild aber 2011 Sinn. Geradezu zwangsläufig.


Ja, eben, zwanghaft. Es erscheint erzwungen. Als ob jemand Birnen, Äpfel, Tomaten und sonst was miteinander verkocht und hinterher Apfelmus drauf schreibt. Der Verdacht, dass diese Fallstränge – und es sind in der Tat mehrere, nebeneinander laufende – nur bedingt miteinander zu tun haben, dass da andere Täterkreise involviert sind, dieser Verdacht ist bis heute bei einigen Ermittlern nicht ausgeräumt.
Und ich sage: Zu Recht. Sehen Sie sich die Handlungsstränge doch an:


Strang 1: Morde an acht türkischen und einem griechischen Einzelhändler. Einzeltaten, die wie Racheakte aussehen. Typische Mafiamorde, wo es um Schutzgeld und ähnliches geht. Begangen durchgehend mit einer Pistole Marke Ceská

Strang 2: Das Attentat auf die Polizistin und ihren Kollegen in Heilbronn. Tatwaffen: eine Pistole Radom Luger und eine Pistole Tokarew. Haben Sie sich nie gefragt, warum der Täter, wenn es denn der gleiche wie in Strang 1 ist, hier auf einmal seine Waffe wechselt? Und was macht das angebliche Motiv “Waffenbeschaffung” für einen Sinn? Die Mörder waren doch bereits bewaffnet! Das ist so, als ginge man mit Armani- und Boss-Flacons unterm Arm in eine Parfümerie, um dort unter Mordeinsatz ein Davidoff Aftershave zu klauen.

Strang 3: Bombenanschläge in Düsseldorf (2000) und Köln (2004) mit insgesamt 30 zum Teil schwer Verletzten. Auf politische Massenwirkung abgestellt. Und zum Schluss diverse Banküberfälle, nahezu ausschließlich in Chemnitz und Zwickau verübt. Hier geht´s ums liebe Geld. All diese Serien wirken eigenständig. Nicht zusammenpassend.

Gut, haken wir die Verbrechens-”Serien” nacheinander ab: Für was ist die NSU-Bande denn aus Ihrer Sicht nun verantwortlich?


Am ehesten für das, wofür sie in der veröffentlichten Meinung am wenigsten in Erscheinung tritt. Der Bombenterror und vielleicht die Bankserie. Warum hält die Politik und die ihr weisungsgebundene Justiz das politischste Moment so offensichtlich aus der Betrachtung heraus? Das ist eine wesentliche Frage in dieser Affäre. Weil, das sage ich und es ist bereits weitgehend verifiziert worden, der NSU von Anfang mit den Behörden zusammengearbeitet hat. @KW Rabe sieht das auch so, gelle?

Der NSU, oder besser gesagt die "Untergundzelle Trio" aus Jena, wurde vom damaligen BFV-Vize Klaus-Dieter Fritsche erst geschaffen. Es ist eine BFV-Zelle, ob nun aus einem oder keinem oder nur aus V-Leuten bestehend, die von 20-30 V-Leuten umringt war.

fatalist
16.01.2014, 06:05
Fortsetung Eggert:


DER NSU ALS ARM DES VERFASSUNGSSCHUTZES

Sie meinen den Verfassungsschutz

Ja. Diese Verbindung war von Anfang an da. Und sie erklärt einen großen Teil der Aktenvernichtungen, der Schredderaktionen. Schon bevor die Gruppe in den Untergrund ging war das BfV an ihnen dran. Es gibt etliche Berichte darüber, dass das Amt beim Abtauchen behilflich war. Dass es den Zugriff durch die normalen Polizeibehörden behinderte. Dass es noch Jahre Kontakt hielt, also wusste, wo die Verdächtigen sich gerade aufhielten. Aber niemand schritt ein. Die einzige Erklärung für dieses Verhalten ist, dass der NSU eine vorgefertigte Falle für andere Rechtsradikale war. Ein Magnet, der andere Rechtsradikale anziehen sollte. Und ein U-Boot, das in bestimmte Kreise eindringen sollte. Unterwanderung und Ausforschung. Alte Hüte in der Geheimdienstarbeit. Das hat es tausendmal gegeben und jedes mal verhielten sich die staatlichen Steuerer genau so wie in unserem vorliegenden Fall.

Die Gruppe bestand also aus V-Leuten…

Sie brauchen gar nicht so herablassend zu sein. Lesen Sie die Artikel ihrer Kollegen, Zeitungen die sich weit mehr im Mainstream bewegen als Sie. Was Sie da nach der, ich nenne es mal „Aufräumaktion“ von 2011 finden konnten war sehr erhellend. Nehmen Sie ein gutes Dutzend gut recherchierter Hintergrundberichte aus dem Jahr danach und legen Sie diese zusammen und das Ergebnis ist da, es liegt offen zutage. Im Jahr 2000 überstellte der Thüringer Verfassungsschutz seinem TerrorTrio über den V-Mann Tino Brandt ein paar Tausend DM . 2003 ordnete der Thüringer LKA-Präsident an, die Fahndung nach Uwe Böhnhardt zu verhindern. Es solle nur zum Schein ermittelt werden. Die Quelle hierfür kommt von der Polizei! Wenn Sie mehr wollen, dann googlen Sie einfach den Begriff NSU, unter Wikipedia. Selbst da reicht kritischer Restverstand um zu merken was lief. Der Nationalsozialistische Untergrund war Staatseigen, er war gemacht, zu politischen Zwecken, im positiven Sinne zur Eindämmung des Extremismus, auf die negativen kommen wir sicher noch zu sprechen. Das Problem war, dass sich die Behörden damit auf sehr dünnes Eis begeben haben, weil sie zur Unterwanderung gleichzeitig Kriminalität zulassen oder gar fördern mussten.

Der NSU ging aus dem “Thüringer Heimatschutz” hervor

Tauscht man das Wort Heimat durch Verfassung kommt man der Wahrheit schon näher. Dieses Durchlaufbecken für den rechten Extremismus ist – wie die NPD, die man deshalb auch nicht verbietet – gespickt voll mit Staatsbeamten. Nach Medienberichten soll der V-Mann Michael See das Terror-Konzept entwickelt haben, an dem sich der NSU orientierte. Laut einem Bericht der Berliner Zeitung habe See das theoretische Konzept für den Aufbau von „autonomen Zellenstrukturen“ ausgearbeitet. In seiner Postille „Sonnenbanner“ soll er zum Gang in den Untergrund aufgerufen haben, berichtet Zeit Online. Schon in den frühen 1990er Jahren habe See im thüringischen Leinefelde die örtliche Kameradschaft geführt, deren Wehrsportgruppe geleitet und gute Kontakte zum Thüringer Heimatschutz (THS) unterhalten, aus dem später der NSU hervorging. Nur eine Woche nach Auffliegen des NSU im November 2011 vernichtete der Verfassungsschutz die Akte Sees, der sich mit Hilfe des BfV nach Schweden abgesetzte.


Sie merken aber schon, dass Sie sich die ganze Zeit über im gedanklichen Milieu von Verschwörungstheorien bewegen?

Wir sprechen hier über Geheimdiensten, Verschwörungen sind deren Metier. Was denken Sie denn was Geheimdienste machen? Warum ihre Arbeit geheim ist? Weil sich ihre Arbeit ständig hart am Rande der Legalität bewegt und teilweise ein gutes Stück darüber hinausgeht. Snowden hat nun ein paar Sachen über die NSA herausgeholt. Aber das ist noch der harmloseste Dienst von allen. Etliche, Dutzende Terrorgruppen der letzten Jahrzehnte wurden und werden von Geheimdiensten geführt und nach Belieben eingesetzt. Nehmen Sie die Roten Brigaden aus Italien. Allein zur Fremdsteuerung dieser Gruppe gibt es ganze, sehr penibel recherchierter, Buchreihen. Dass aktive deutsche RAF- und Rechtsterroristen in den 70iger und 80iger Jahren von der DDR-Staatssicherheit mit Pässen, Waffen, Unterschlupf, Ausbildung und so weiter ausgerüstet wurden, ist aus den Stasi-Akten bekannt. Aus denen, die bekannt wurden. Dass die CIA Osama Bin Laden und seine Al Kaida erst aufbaute, um mit ihrer Hilfe den Sowjets in Afghanistan die Hölle heiß zu machen, ist auch nichts Neues unter der Sonne. Das ist business as usual. Geheimdienstliche Alltagsarbeit. Glauben Sie dass sich an der bis heute etwas geändert hätte? Jedes Jahr, jedes Jahr werden überall, rund um die Welt rechte, linke oder religiöse Extremisten, ob echte oder einfach nur begabte Schauspieler, in radikale Kreise und Parteien eingeführt, um die auszuforschen. Durch gezielte Provokationen zu brandmarken. Um nicht zu den Staatsdiensten gehörige Aktivisten zu “kassieren”. Um für Verhaftungs- und Verbotsmaßnahmen zu sorgen. Um einschneidende Sicherheitsgesetze zu begründen.

Wenn es so war, wie Sie sagen, warum haben die Behörden ihre Bande dann nicht “abgestellt”, als die Verbrechensserie Over The Top ging?

Ich bin sicher dass sie abgestellt wurde. Die Bombenserie war bereits 2004 zu Ende. Die Dönermorde brachen 2006 ein. Die einschlägigen Banküberfälle hörten 2007 mit einem Schlag auf.

Also gibt es doch eine Verbindung dieser Stränge, die bei der NSU zusammenliefen!

Nein, es war hauptsächlich die Verbindung der Geheimdienste in diese Stränge, die das erklärt. Ich komme noch zu diesem Punkt. Oder, gut, beginnen wir schon mal hier. Die Verbindung des deutschen Inlandsgeheimdienst war wie gesagt von Anfang an da. Sehr wahrscheinlich auch die Billigung bestimmter Straftaten. Herkömmlicher Straftaten, keine großen. Die Spitze des Erlaubten dürften Banküberfälle dargestellt haben. Was aber wiederum die Chuzpe erklärt, mit der die Täter vorgingen. Das waren ja immerhin ein gutes Dutzend Überfälle, fast immer in Chemnitz und Zwickau, zwei Städte die wirklich nicht weit auseinanderliegen. Zwei Brüche pro Jahr. Und nie werden die Täter gefasst, das ist schon bemerkenswert. Ich will nicht sagen, dass der Verfassungsschutz hier Schmiere gestanden hat, aber er hat ganz sicher schlecht für einen Zugriff gearbeitet. Soviel ist mal sicher. Aus diesem Gesichtswinkel verlief die Zusammenarbeit planmäßig. Das Problem, das erste, eigentlich das Grundproblem, kam von anderer Seite ein – als es ausländischen Geheimdiensten gelang, sich ebenfalls an die Bande anzuzecken.

BOMBENTERROR UND FREMDE DIENSTE

Welche Geheimdienste?

Die CIA und zumindest über Mitwisserschaft der Mossad. Auch das ist ja nichts Neues. An der RAF waren mehrere Geheimdienste dran, nicht nur die östlichen. Bei den Roten Brigaden sah es nicht anders aus. Bei denen hatten die italienischen Dienste ihre Verbindungen, die CIA ebenfalls und via P2 und Gladio auch der Mossad. Die NSU ist also so etwas wie ein Nachfolgefall.

Und hier sind wir bei einem zweiten sehr wesentlichen Hintergrund des NSU: Für den zweiten oder gar dritten unsichtbaren Steuermann war von Anfang an klar: Wenn es ihm gelang, eine vom Verfassungsschutz geführte Gruppe durch Anschläge zu übersteuern, dann saßen die teutonischen Schlapphüte in der Patsche: Ein geschickt lancierter Enthüllungsartikel – gewürzt mit Fotos von sich am Boden krümmenden, blutenden Menschen – musste jede x beliebige Berliner Regierung ins Wanken bringen. Eine Kumpanei mit bombenden Neonazis bedeutete mehr: Deren unvermeidlicher Sturz. Wie gesagt, man muss so was nicht gleich ganz auspacken. Man nutzt es. Dosiert die Lösung bis runter auf ein homöopathisches Maß, damit die bittere Medizin auch ihr Behandlungsziel entfaltet. Und dieses Ziel heißt durchweg “Folgsamkeit”. Diese Methode ist im machiavellistischen Kleinkrieg der Geheimdienste ebenfalls nicht neu. Und ich habe wenig Zweifel, dass sie im Fall der NSU-Gruppe erfolgreich zur Anwendung gekommen ist.

Über Anbahnungsversuche dieser Dienste zum NSU ist nichts bekannt.

Da wird auch nichts bekannt. Weil das viel zu geschickt eingefädelt wird. Man benutzt den V-Mann eines verbündeten Dienstes nicht gegen Geld und gute Worte. Da geht man nicht einfach hin zu dem hin und sagt: “Möchtest Du auch für uns arbeiten?” Die Gefahr, dass der dann postwendend zu seinem Stamm-Brötchengeber läuft und das auspackt ist viel zu groß. Man nutzt stattdessen eine geheimdienstliche Struktur, die nicht unmittelbar oder notwendigerweise auf das eigene Büro zurückzuführen ist. Im Falle der CIA war das der Ku-Klux-Klan, der sowohl von der Agency als auch vom FBI so hoch unterwandert ist, dass er unter Fachleuten als “geführt” gilt. Auch die Israelis mischen da mit. Trotzdem ist das eine formal eigenständige Gruppe. Als Bindeglied also ideal. Und, Zufall über Zufall, der “Nationalsozialistische Untergrund” stand von frühesten Tagen an in sehr engem Kontakt zum europäischen Ableger des Klans. Der spielte übrigens bereits im Vorfeld der Ausländerfeindlichen Ausschreitungen Anfang der 90iger Jahre eine Rolle, als er die deutsche Neonaziszene anheizte und Helmut Kohl in den Aufbau Ost spuckte. Was damals, als die Karten nach dem Mauerfall gerade neu gemischt wurden, im Sinne des Pentagon lag.

Wie soll die Übersteuerung denn gelaufen sein?

Halten Sie sich die aufregenderen Terrorvorfälle dieser Zeit vor Augen, als der NSU abtauchte. Da war zum einen 2000 in Düsseldorf der Rohrbombenanschlag auf jüdische Aussiedler mit zehn zum Teil schwer Verletzten.

Und dann der Nagelbombenanschlag 2004 in Köln, mit der doppelten Anzahl Betroffener. In beiden Fällen wäre eine Verstrickung des Klan denkbar gewesen, der mit solchen Massakern nicht ganz unerfahren ist. Aber – und das ist seltsam – die Regierungs- und Polizeibehörden hängten beide Fälle sofort tief, bestritten einen polit-terroristischen Hintergrund.

Gehen wir hier nur einmal kurz davon aus, dass der Klan beteiligt war. Als Planspiel. Für den KKK wäre es beides mal ein Leichtes gewesen, ihre NSU-Verbindungsleute zu involvieren. Im ersten Fall – Düsseldorf – indem man die Rohrbombe bei den OstNazis orderte.

Dass die sich in ihrer Gründerphase intensiv mit Bombenbau befassten, war damals schon kein Geheimnis. Die Kapuzen- Arier sagen also zu ihren mitteldeutschen Brüdern: Wir haben da was in Marburg vor, was Aufsehenerregendes, aber nichts wirklich Übles. Keine Toten. Könnt ihr uns dafür eine Bombe zuliefern? Die NSUler werden das machen. Möglicherweise, wahrscheinlich sogar, nachdem sie sich vorher beim Verfassungsschutz grünes Licht geholt haben.

Die geben ihr okay und pushen über einen V-Mann ein paar Kilo frisches TNT. Wir wissen heute, dass der NSU tatsächlich einen solchen Lieferanten hatte, der ab 2000 als V-Mann des Berliner LKA arbeitete. Anschließend schaltet das BfV auf Totalüberwachung des KKK-Umfelds, von wo aus es in dem Glauben bestärkt wird, dass in der genannten Stadt zu einem bestimmten Zeitpunkzt an einer bestimmten Stelle tatsächlich etwas passieren wird. Der getracete Bombenkoffer wird allerdings von den Abnehmern entschärft und durch Zwischenweitergabe verliert das BfV zumindest diese eine Spur. Dann knallt es in Düsseldorf. Der NSU steckt damit bis zum Hals da drin. Und die Behörden gleich mit. Daher die sofortige Reaktion von oben, den Anschlag niedrig zu hängen, zu entpolitisieren.

Vier Jahre später dann der nächste Knall in Köln. Nehmen Sie ein anderes Storyboard: Mindestens ein Player der NSU-Kerntruppe wird zu einem vertraulichen Gespräch in die Domstadt geladen. Von jemandem, der dem KKK nahesteht, aber nicht direkt dazugehört. Die Verfassungsschützer sind interessiert, sie müssen es ja von Berufs wegen sein, und beordern einen der ihren gleich mit zu dem vereinbarten Treffpunkt, zur Observation.

Aber der Kontaktmann taucht nicht auf. Die Deutschen ziehen also wieder ab. Kurz danach geht am gleichen Ort die Nagelbombe hoch. Wenn an diesem Tag keine herkömmlichen Überwachungskameras liefen, dann hat jemand privat mitgefilmt, das garantiere ich Ihnen. Und auf einem Bild sieht man, sagen wir Mundlos, und auf einem anderen den Beamten, am Ort des Anschlags, eine halbe Stunde bevor´s peng macht. Ein absolut tödlicher Cocktail. Jeder herkömmliche Betrachter muss denken: Hier ist der deutsche Verfassungsschutz auf unbeteiligte Zivilisten losgegangen. Arm in Arm mit Naziterroristen… Aushorchzelle, das hat Eggert klar erkannt.

Nur den Thomas Starke als Spitzel seit 1995 und damit auch als TNT-Lieferant für das Trio in Jena 1997, das ist an ihm vorbei gegangen.

Hat aber alles Hand und Fuss, was er sagt.

fatalist
16.01.2014, 06:29
Eggert Fortsetzung:


DIE FILMAUFTRITTE DES NSU

Eine schöne Räubergeschichte. Sie haben Phantasie.

Die braucht man, wenn man sich mit der niedrigstufigen Kriegsführung der Geheimdienste befasst. Ich würde mich freuen, wenn Sie davon ausgingen, dass auch die Geheimdienstler Phantasie haben.

Nehmen wir einmal an es hat dieses Smearing gegeben. Finden Sie einen Punkt, wo es sich dann wirklich ausgezahlt und verzinst hat?

Da muss ich Ihnen leider schon wieder mit der nächsten Verschwörungsgeschichte kommen. Fokussieren Sie die Daten, das macht einiges klarer. 2000, 2004. Das ist das Zeitfenster eines anderen, weit größeren Terroranschlags. In den USA. Der 11. September 2001.

Der nebenbei gesagt die gleichen „Roten Heringe“ aufweist wie der Fall NSU im Jahr 2011. Es gibt inzwischen eine recht große Anzahl an Daten, Zeugen und Fachleuten, auch geheimdienstlichen, die darauf verweisen, dass 9/11 ein Inside Job war.

Dass neokonservative – nicht nur aber auch israelisch beeinflusste – Netzwerke in den USA den Anschlag gewollt, geplant oder zumindest “durchgelassen” haben. Die Faktenlage ist hier teilweise erdrückend. Folgt man diesen Enthüllern und legt die Ereignisse auf eine Zeittafel, dann wird klar, dass der Beginn der Aktion, die Skizzierung, die ersten Vorplanung Anfang 2000 in Gang kam. Damals, noch saß Clinton im Weißen Haus und nicht Bush, ausschließlich unter echten Likudniks.

Ein Teil der später erfolgreich zu Alleintätern gebrandmarkten Saudis um Mohammed Atta war bereits auf dem Weg und machte bekanntlich eine Zeitlang Station in Deutschland, bevor er weiter in die USA ging. Bzw. dorthin geführt wurde. Die israelischen Kriegsfalken und ihre neokonservativen Ableger in Amerika mussten damals davon ausgehen, dass diese Anlaufgeschehnisse den deutschen Diensten auffielen. Und dass diese Arm in Arm mit der Bundesregierung versuchen würden, das kommende Ereignis, über dessen Details sie natürlich wie die Saudi-Zelle selbst im unklaren waren, zu verhindern. Im Sinne transatlantischer Bündnistreue. Oder, schlimmer noch: dass Berlin den Braten roch. Dass die Bundesregierung merkte, dass hier eine Geheimdienstaktion ablief und dieses nach dem Anschlag irgendwann geschickt an die Öffentlichkeit bringen würde. So etwas musste verhindert werden.

Und dafür, dafür wurde der Anschlag von 2000 fabriziert, mit dem man den Bündnispartner fest an der Hand hatte. Die CIA wird das kaum direkt inszeniert haben, die bringen keinen antisemitischen Anschlag, das ist auch denen zu heiß. Aber die Israelis, bei denen kommt so was vor. Wenn sie es damals taten und ihre Einflussnahme gut vertarnten, dann hatten sie durch Düsseldorf über den KKK zugleich die CIA und damit das Weiße Haus an der Kandare.


Dafür haben sie aber keine Beweise

Ich weiß, ich weiß, die Beweise liegen hier in der ersten Linie in der Logik. Der alte Spruch: Stimmt eine Story, dann ist sie auch wahrscheinlich wird Sie kaum überzeugen. Aber es gibt ein sehr pittoreskes Indiz, mit dem ich die Stimmigkeit auf ein noch höheres Niveau heben kann. Sehen Sie, Atta und andere große 9/11-Namensträger lebten 2000 in Hamburg und wurden beobachtet, abgehört, ihr mutmaßlicher Helfer Motassadeq bereits 1999. Es gab Spitzel in deren Umgebung. So kam´s im Sommer 2001 tatsächlich zu der erwarteten Einmischung der Deutschen. Der BND warnte seine amerikanischen Kollegen, dass Anzeichen für einen islamistischen Megaanschlag auf amerikanischem Boden sich besorgniserregend mehrten. Es wurden sogar korrekte Orte und Szenerien angegeben. Die Amerikaner dankten höflich und das war´s. Nun blieben die Deutschen aber an dem Thema dran. Irgendwann müssen sie dann gespannt haben, dass hier etwas faul war, bestätigt durch Informationen, die sie von den Franzosen bekamen, die genauso gewarnt hatten und genauso freundlich abgewiesen worden waren. Obwohl sie die extremistische Szene in Nah- und Mittelost von allen kontinentaleuropäischen NATO-Partnern am Besten kannten.

Aus Sicht der Neocons war es damit an der Zeit einen ersten, sagen wir „Warnschuss“ gegen das fleißig weiter grabende Berlin abzugeben. Dafür bot sich das Hintergrundwissen um den NSU-komplex an. Und diese Karte wurde tatsächlich jetzt zum ersten Mal gezogen. Ende November 2001, da ist bei den deutschen Schlapphüten der Groschen längst gefallen, wird im öffentlich-rechtlichen deutschen Fernsehen eine neue Tatort-Folge ausgestrahlt. Der Film, “Bestien”, Ende April bis Anfang Juni in Köln gedreht.

Drei Monate vor Produktionsbeginn fand in der Domstadt ein Sprengstoffattentat statt, das man aufgrund der “Auffindung” des sogenannten “Bekenntnisvideos” erst 2011 der NSU zuordnete. In dem fiktiven Krimi geht es auf jeden Falll um ein Mädchen, das vergewaltigt und ermordet wird. Was folgt ist amtlich gedeckte Lynchjustiz, die Mutter bringt den Täter um, Ermittler Max Ballauf vernichtet ein Beweismittel, so dass der Frau eine Mordanklage erspart bleibt. In einer Szene besucht der Vater des ermordeten Mädchens die Redakteurin einer Kölner Zeitung. Er erhofft sich von ihr Hilfe bei der Suche nach dem Täter. Die Frau zeigt ihm Akten des BKA, “alle Sexualverbrechen aus der Gegend hier, nehmen Sie sich Zeit”, sagt sie zu ihm. Der Vater fragt: “Hier sind jetzt andere Fälle drin, als bei den Bullen, oder wie?” – und sieht sich die Papiere an. Auf der zweiten Akte wird ein Sexualverbrecher gezeigt, unten drei Fotos, die einen Schauspieler zeigen, sie sind gestellt. Oben links aber ein echtes Fahndungsfoto: Es zeigt Uwe Mundlos.

Wie konnte das “passieren”? Laut Medien sagt der damalige Requisiteur, eine “Praktikantin” habe die Phantasieakten händisch aus Archivmaterial zusammen kopiert. Unter einem Artikel, wo war das jetzt, Moment, hier Spiegel Online, da gibt es folgenden Post in der Kommentarleiste. Ich les das vor : “Ich arbeite selber beim Film und habe auch in 3 Tatort-Folgen mitgearbeitet. Solch eine Panne ist ausgeschlossen da keine unbezahlte Studentin oder Praktikantin solche Requisiten bearbeitet.”

Wirklich irre aber ist die tatsächliche Nutzung des Mundlos-Bildes. Nochmal der Kommentator “Fotos von Gesuchten werden bei Dreharbeiten entweder von Komparsen, die ihr Einverständnis zur Nutzung gegeben haben verwendet oder von Mitgliedern der Film-Crew. Es werden keine reellen Personen benutzt.”

Diese Aussage stimmt! Es gibt hierfür mehrere Gründe, unter anderem die Bildrechtefrage. Der Requisiteur und die Produktionsleiterin bestätigen das, indem sie sagen, die angeblich existente Praktikantin müsse angenommen haben, dass es sich beim Mundlosbild um das Foto eines Mitarbeiters der Filmcrew gehandelt haben, “denn solche würden üblicherweise zu solchen Zwecken verwendet”. Das Foto des NSU-Terroristen, so die Produktionsleiterin, müsse “irgendwie… dorthin (ins Archivmaterial) geraten sein”. Irgendwie. Ja, bloß wie? Und warum? Was hat es im Archiv der Requisite zu suchen, wenn es eh nicht genutzt werden kann?

Ein reales Suchfoto hatte da ganz und gar nichts verloren. Und selbst wenn, warum dann ausgerechnet dieses Bild? Es gab eine halbe Million alter und aktueller Fahndungsbilder, die man für die Sendung verbraten konnte, die leichter zu recherchieren gewesen wären. Das Mundlosbild tauchte aber bis 2001 nur zweimal auf: Auf einem Fahndungsaufruf und in einem Artikel der Osttühringer Zeitung irgendwann Anfang 2000.

Wie gesagt, zu viel der Zufälle. Hier hat ein Dienst ganz anderer Art bei der Requisite geholfen. Um einen kleinen Nadelstich zu setzen. Eine Art Trailer. „Fortsetzung folgt. Wenn ihr wollt.“ Die Enthüllung, dass ein Mitarbeiter des deutschen Verfassungsschutzes dem damaligen Leiter des European KKK Dienstgeheimnisse zukommen ließ und ihn vor seiner Überwachung durch die Behörden warnte, passt in die gleiche Schublade.

Dieses kompromittierende Zusammenspiel war einigen Leuten, die das nach 2011 durch entsprechende Pressekanäle aufdeckten, schon 2002 bekannt.

Die Erpressung setzt voraus, dass es in amerikanischen Sicherheitskreisen tatsächlich ein Vorwissen über den 11. September gab

Natürlich gab es das, sowie den danach ablaufenden Grabenkrieg zwischen den verschiedenen Geheimdiensten auch. Nehmen Sie nur den Skandal vom Spätsommer 2002, als abgehörte Telefongespräche zwischen Bush und Blair der Presse zugespielt wurden. Angeblich stammten sie von der IRA, was – wenn das stimmt – der größte Erfolg Gaddafis ever war, auf jeden Fall sind die Gespräche echt. In dieser Unterhaltung lässt Bush durchblicken, dass die Amerikaner vom Mossad erpresst würden, dadurch dass dieser – allerdings nur um sich aus begründeten Verdachtsmomenten zu befreien, das sage ich – dass der Mossad mit sehr spezifischen Vorwarnungen hinsichtlich 9/11 an das Weiße Haus, die CIA und das US-Justizministerium herum wedelte, denen damals ebenfalls nicht nachgegangen worden war. Die weitere Verbreitung dieser Information wurde sofort durch eine “D-Notice” von höchster Stelle unterbunden.

Und weiter: Das sogenannte BND-Geheimpapier von April 2002. Das ist von seiner Enthüllungsgeschichte her ganz sicher dubios, aber auch hier stimmen die Angaben inhaltlich und es bestehen wenig Zweifel, dass das Papier wirklich vom Bundesnachrichtendienst aufgesetzt wurde. Der Inhalt zeigt, dass sich die Deutschen darüber im klaren waren, dass die Bush-Administration die Terrorangriffe vom 11. September zumindest geschehen ließ, um über den Trümmern des World Trade Center eine offensive Kriegspolitik aufzubauen. Es ist kein Zufall, dass das BND-Papier gerade zu einem Zeitpunkt an die Öffentlichkeit gelangte, als sich die Irakkriegsvorbereitungen auf dem Höhepunkt befanden. Denn das war ein Krieg den Deutschland und Frankreich – das „Alte“ Europa wie Donald Rumsfeld herablassend sagte – nicht mitgingen und nicht einmal finanziell unterstützen wollten. Das war bis dahin noch nicht vorgekommen. Es war die tiefste Krise, die die NATO jemals erlebt hatte. Die Neokonservativen schworen Frankreich und Deutschland bittere Rache.

Viele dieser kriegerischen Neocons wurden nach Ende des Irakkriegs aus den verantwortlichen Positionen entfernt.

Sie wurden aus der vordersten Front genommen. Und auch nur die jüdische Neoconabteilung, bei denen der nahöstliche Bezug nun wirklich nicht übersehen werden konnte. Und auch nur um die an sich schon belasteten transatlantischen Beziehungen nicht noch mehr zu strapazieren. Real wirkte die aggressive US-Politik noch einige Jahre nach. Den Drohungen folgten ja auch wirklich Taten.

Nehmen Sie die antisemitischen und migrantischen Unruhen in Frankreich 2004/2005. Während im Sommer 2003 in Deutschland über das Bestehen einer “Braunen Armee Fraktion” berichtet wurde, die angeblich Bushs Hauptgegenspieler, Bundeskanzler Schröder, durch ein gezieltes Attentat töten wollte.

Wer verkündete das? Der bayerische Innenminister Günther Beckstein, der dafür bekannt ist, dass er das sagt, was das Pentagon ihm einflüstert. Halten Sie das alles für Zufälle?

Bleiben wir doch beim NSU

Da sind wir längst. Ich beschreibe Ihnen die ganze Zeit über den politstrategischen Überbau, an dem diese Gruppe hängt, und den sie immer wieder nolensvolens bedient. Wenn Sie dafür wieder ein konkretes Beispiel haben wollen, bitte: 2004, als sich auf diplomatischer Bühne der NATO bereits die Gegenachse Paris-Berlin herausgebildet hat und sich zum Schrecken des Pentagon nach Moskau zu erweitern droht, weg von der Transatlantik, passiert der nächste größere Terroranschlag in Deutschland.

Auch dieser wird später mit der NSU in Verbindung gebracht. Auch dieser wird damals von der amtlichen Politik tief gehängt. Auch hier drängen sich KKK und rechtsgerichtete Neocons – diesmal bei der CIA – als eigentliche Drahtzieher auf: Der Nagelbombenanschlag von Köln. 20 zum Teil schwer Verletzte.

Und nur wenige Monate später, immer noch 2004 spielt der NSU schon wieder in einer deutschen Krimiproduktion mit:
Am 10. März strahlt das ZDF unter dem Titel “Gegen die Zeit” eine Folge der Serie “Küstenwache” aus. In diesem Fall tauchen in einer Pseudo-Akte gleich mal die realen Fahndungsfotos von zwei NSU-Mitgliedern auf: Mundlos und Böhnhardt. Zusammen! Wie im Tatortfall eigentlich ein Unding, ein produktionstechnisches NoGo. Und wieder schwimmt die Redaktion. ZDF-Sprecher Gruhne sagt: “Wie diese Bilder in den Film gekommen sind, lässt sich heute nicht mehr nachvollziehen” – zumal, so heißt es, die Requisiteurin bereits seit Ende 2003 nicht mehr für den Produzenten arbeite. Wahrscheinlich hatte man damals bei den Öffentlich-Rechtlichen kein Telefon zur Hand!

Aber der Knaller kommt noch: Der Requisiteur – bzw. jemand der hier hilfreich zur Hand war – verwendete die echten Geburtsdaten der Zwickauer Terroristen, obwohl diese Information nicht öffentlich bekannt waren. Man fand sie vorher weder in der Presse noch auf den 1998er Fahndungsaufrufen des LKA Thüringer.

Hier gab sich jemand für einen Zehnsekundeneinspieler richtig Mühe, oder? Und: Um noch einen Augenzwinkerer drauf zu legen acted als dritter AktenTerrorist – mit, Achtung:,Beate Zschäpes korrekten Geburtsdaten – eine Frau. Im Film Claudia Schöneberger, aber in der Akte trägt sie den Namen der TV-Darstellerin Barbara Schöneberger, die durch ihre Serie „Blondes Gift“ bekannt wurde.

Zusätzlich pikant: Uwe Böhnhardt, unter dem Aliasnamen „Christian Köster“ abgebildet, und Uwe Mundlos, mit Realnamen in Großbuchstaben, tauchen in der Fake-Akte als „radikale Islamisten“ der „Radikal Islamischen Gruppe“ (RIG) auf. Böhnhardt wird als getöteter Bundeswehrsoldat bezeichnet, der Giftfässer aus einem Bundeswehr Depot gestohlen hatte. In der entsprechenden Filmsequenz sucht man Terroristen, die als Käufer für Biogifte in Frage kommen. Aufschrift der Filmakte: “Vorbereitung von biologischen Kampfstoffen”.

In der Rückschau erahnt man den zwei Jahre später aufgeflogenen Sauerlandfall. Diese Ahnung, um das mal in Anführungszeichen zu setzen, bewegte sich auf hohem geheimdienstlichen Niveau. Nur die CIA und/oder der Mossad konnten den Sauerlandfall damals schon drehbuchartig im Köcher gehabt haben und imstande gewesen sein, die handelnden Terroristen auch entsprechend auf den Weg zu schicken. Der türkische MIT und die CIA sollten da am Ende aktive Player sein.

Warum haben die Behörden die NSUler nicht schon 2004 verhaftet?

Wofür denn? Für die Bombenanschläge, die im ersten Fall wahrscheinlich nur indirekt und im zweiten gleich gar nicht auf ihr Konto gingen? Darin war ein kleiner Kreis von Verfassungsschützern eingebunden, zumindest über Wissen. Stellen Sie sich eine Verhaftung vor, nach der die NSUler über ihren feinen Anstellungsvertrag ausgepackt hätten. Eine Katastrophe!

Man hätte sie anderweitig kaltstellen können.

Das setzt voraus, dass die sich keine gescheite Lebensversicherung eingebaut hatten, für solche Fälle. Und jeder von uns würde das tun. Die Terroristen waren ja wie gesagt alles andere als dumm. Die mussten sich absichern. Was würde ich tun? Aufzeichnungen bei mir tragen und in meiner Wohnung verstecken – was die Brände erklären mag, die eine Vernichtung solcher Beweise bewirken mussten. Ich würde entsprechende Unterlagen bei einem Rechtsanwalt meines Vertrauens unter Verschluss nehmen lassen. Verbunden mit der Vereinbarung, dass der diese öffentlich macht, wenn mir etwas zustößt. Unfälle oder Herzinfarkte sollen ja auch V-Leute heimsuchen. Wenn Sie in diesem Fall eine spannende Spur suchen, dann finden Sie heraus, welcher Rechtsanwalt am Tag der NSU-Selbstmorde starb, ebenfalls durch Herzinfarkt oder Unfall. Eine Lebensversicherung hatten sie nicht, oder ist ein rechter Anwalt um den 4.11.2011 eines merkwürdigen Todes gestorben???

nachdenkerin
16.01.2014, 06:32
Ich finde gerade etwas nicht wieder:

Wunderlich hätte gesagt, dass er das Mundlos-Zimmer in Ilmenau nach einem Fahndungsaufruf durchsucht hätte. Es hätte dort ausgehen, als wäre es fluchtartig verlassen worden.

Ich finde die Quelle leider nicht mehr.

Interessant ist das jetzt, weil durch obigen Beitrag auf den Widerspruch aufmerksam geworden bin.

Laut Wunderlichs Chef Dressler wäre man erst im Jahr 2000 auf das Zimmer aufmerksam geworden, nach einer "Kripo-Live" Sendung im Jahr 2000!

........


Auszug Schäfer-Gutachten S. 104



Nr.
Datum u. Anlass
Hinweis
Maßnahmen



2
22.02.98
Fernsehen
Mundlos ist seit ca. 1 1/2 Jahren Mieter eines Wohnheimzimmers in Ilmenau
Durchsuchung des Zimmers noch am 22.02.98; keine weiteren Hinweise.

fatalist
16.01.2014, 06:49
Fortsetzung Eggert:


Den Behörden, zumindest den deutschen, waren hier also erst mal die Hände gebunden. So wie in der eigentlichen Dönermordserie, im nächsten Strang, der mit dem NSU nichts zu tun hatte.

DIE “DÖNERMORDE”

Inwiefern?

Auch hier, bei den sogenannten Dönermnorden, war der Verfassungsschutz ja die ganze Zeit “am Ball”. Und schritt nicht ein. Das heißt zum Mindesten: vorausgehende und tatbegleitende Mitwisserschaft. Wie gesagt, es ist ein anderer Fall. Andere Hintergründe. Andere Täter.

Die Morde wurden in typischer Mafiaabrechnungsmanier begangen: Jeweils ein gezielter Schuss ins Gesicht. Nachricht “Du hast Deins schon vorher verloren.” So was ist Sache des türkischen Tiefen Staats. Da spielen Wett/Drogengeschäfte hinein, Schutzgelderpressungen. Es ist die dunkle Alltagswelt der Grauen Wölfe, aber die PKK macht so was ebenfalls.

Die starke örtliche Streuung, in der die Taten verübt wurden, alles in Westdeutschland, spricht für einen Auftragsmordprofi. Dass es diesen im – türkischen – Milieu gab, die nehmen dafür keine deutschen Nazis, und woher der seine Waffe erhielt, dazu komme ich noch. Die Enthüllung dieses Zusammenhangs war sicher einer der Gründe für die gestageten “Selbstmorde” von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos.


Aber zurück zum Wesentlichen: Deutsche Verfassungsschützer waren über die Türkenmordserie nahezu ständig im voraus informiert. Praktisch jeder dieser Morde wurde amtlich “begleitet”. Die ganze Zeit über. Und zwar von immer demselben “Betreuer”, demselben Mann, Andreas Temme, der in erster Linie für den Bereich Ausländerextremismus zuständig ist. Also PKK und – hier betreute er mindestens einen V-Mann – Graue Wölfe.
Was ins Bild passt.

Der Punkt ist: Man ließ die Morde allesamt geschehen, griff nicht ein, nahm keine Verhaftung vor. Wobei die Stillhaltemotive auf Seiten der Behörden etwas anders gelagert waren als im Fall NSU. Die eleganteste Erklärung des Verfassungsschutz für ihr tatenloses Beiseitestehen würde darauf hinauslaufen zu sagen, dass man die V-Männer schützen musste. Man habe kriminalstrategische Gründe gehabt, was bei einer solchen Häufung von Fällen jedoch eine erhebliche Zumutung ist.

Gräbt man tiefer kommen aber auch politisch-exremistische Gründe auf Seiten des angeblich in offiziellen Auftrag observierenden Beamten in Betracht. Und höherenorts steht natürlich der Verdacht der Kompromittierbarkeit und Bestechlichkeit im Raum. Der Sachsensumpf war ja gerade damals Thema. Und dass im finanziell starken Bereich der Organisierten Kriminalität Staatsbeamte gekauft werden, ist ja auch nicht unbekannt. Die schlimmste Variante ist der mithandelnde Staat, der mit der Mafia zusammenarbeitet, um selbst Geld zu verdienen, für Schwarze Kassen. Wir zeigen da gern mit dem Finger auf den türkischen Tiefen Staat. Die Frage ist, ob dieser Finger sauber ist….

Trotzdem ist das Fazit bei den Dönermorden das gleiche wie beim NSU-Terrortrio: Ein Quasi-Zusammenspiel des Staates mit Leuten, die man eigentlich nicht frei herumlaufen lassen sollte. Dadurch waren die deutsche Geheimdienstler und ihre übergeordneten ministeriellen Dienstleiter auch hier bereits nach den ersten Hinrichtungen erpressbar. Und diese Erpressbarkeit erklärt einmal mehr die Vertuschungs- und Schreddermassnahmen nach Auffliegen der NSU-Gruppe, der die Milieumorde in die Schuhe geschoben wurde – mit der sie aber nichts zu tun hatte.

Die Mordserie brach 2006 ein…

Wenn ich einmal einen Vortrag halten sollte nehme ich Sie als Flankengeber mit! Ja, auch dieses Ende ist wieder interessant, so wie das zustande kam, auch dieses Zeitfenster ist wichtig. Die Dönermorde schienen lange Zeit nach außen hin an sich nichts Ungewöhnliches zu sein. Solche Vorfälle gibt es im Umfeld der südeuropäischen Migration nicht gerade selten. Von daher ist es nicht so überraschend, dass sich die Presse damit lange Zeit kaum explizit auseinandersetzte.

Doch im April/Mai 2006 passierte das plötzlich: Das Brand Dönermordserie wird geboren. Und obwohl es ganz sicher mehrere solcher Serien gab konzentrierte sich die Presse nun auf diese eine. Was an sich erstaunlich ist.

Zeitgleich tritt Generalbundesanwalt Nehm zurück, ein geheimdienstkritischer Mann, der unter anderem in Terrorismusfragen sowohl den deutschen als auch westlichen Diensten, auch Politikern wie Rumsfeld, auf die Füße getreten war und der den 11. September als voraussehbar bezeichnet hatte.

Und: Die Medien enttarnen bereits im Juli 2006 unseren Dauerbegleiter Temme, der damals noch anonymisiert ist. Was sie eigentlich, wenn es nicht Nehm war, nur über geheimdienstliche Informanten von außen herausgekriegt haben können, denn dem deutschen Verfassungsschutz muss alles daran gelegen haben, gerade diesen Mitarbeiter aus einer öffentlichen Diskussion herauszuhalten. Temme ist als Info an die Medien aus Ermittlerkreisen der Polizei gekommen. Dazu braucht es keine Geheimdienste von Aussen...

fatalist
16.01.2014, 06:55
Eggert weiter:


Welcher Geheimdienst soll die Affäre publik gemacht haben?

Die meisten deutschen Schlapphüte werden gedacht haben Bush oder Olmert, was beides aus heutiger Sicht nicht wirklich abwegig klingt.

Schauen wir tiefer:: Die deutsche Regierung hatte gewechselt. Schröder war weg, Merkel hatte übernommen. Bush kam zu einem sehr persönlichen Annäherungsbesuch nach Stralsund, wo noch im selben Jahr die beiden letzten Banküberfälle des NSU stattfanden. Zumindest werden sie diesem zugeschrieben.

Die transatlantischen Beziehungen waren nicht schlecht. Sie hätten besser sein können, deutlich besser, aber im Vergleich zu 2000/2004 erschienen sie durchaus erträglich. Interessant ist das engere Zeitfenster: Am 12. Juli begann Israel seinen Krieg gegen den Libanon. Am 13 Juli landet Bush, der Israels Pläne vorab kannte und gebilligt hatte, und es ist klar dass bei dieser Gelegenheit die Nahostfrage sofort oben ansteht. Nicht ganz ohne Kontroversen. Am gleichen Tag macht die BILDzeitung mit der Agentenmeldung auf. Das ist kein Zufall. Sondern ein gezieltes Störfeuer gegen die deutsche Regierung.

Wer die BILDzeitung kennt weiß, dass es nur amerikanische oder israelische Kanäle sein können, die hier so was inszenieren. Andere Druckenthüllungen im gleichen Zeitfenster unterstreichen das noch. Allein in der ersten Julihälfte gab es zwei Fälle, in denen vertrauliche Konferenzgespräche zwischen Politikern an die Öffentlichkeit kamen. Weil die Mikrofone „versehentlich“ von Technikern offen oder zufällig in der Nähe abgestellt worden waren. Sagte man.

Aber gegen solche Eventualitäten werden normalerweise strenge Vorkehrungen getroffen. Einmal ein viertelstündiger Streit zwischen US-Außenministerin Rice und ihrem russischen Amtskollegen Lawrow, bei dem es um den Irak ging. Einmal ein vertrauliches Gespräch zwischen Bush und Tony Blair über die Unterstützung der Hisbollah durch Syrien- ein Dialog der indirekt den fünf Tage vorher von Israel angefangenen Libanonkrieg entschuldigte. Von daher gehe ich davon aus, dass die Israelis hinter den Enthüllungen standen.

Das im Nachhinein Wichtigste an dem ganzen Zusammenhang aber ist, dass das befremdliche Betreuungsprogramm des Verfassungsschutzes im Mafia-Milieu aufgeflogen war. Die Behörden mussten hier also schnell die Bremse reinhauen, ihre Arbeit reglementieren, das Ganze beenden. Und so verfuhren sie auch.

Der “Beobachter” Temme wurde umgehend in den Innendienst versetzt, was zeigt, dass er selbst nicht der Täter gewesen sein kann – auch das wurde vermutet – denn sonst hätte man ihn mindestens in den Ruhestand entlassen, so wie man es kurze Zeit darauf mit dem NSU-Trio tatsächlich tat.

Es spricht manches dafür, dass das BfV schon damals die Serientat-Waffe, die Ceska, einzog. Das war nicht weiter schwer, Temme kannte ja den bzw. die Auftragskiller.

Damit brachen die “Ceska-Morde” an türkischstämmigen Männern, deren letzter im April 2006 stattgefunden hatte, mit einem Schlag ein. Sie war zu Ende. Für immer und ewig. Obwohl sich das NSU-Trio, dem man das nachträglich anlastete, noch weitere fünf Jahre auf freiem Fuß befand. Sollte vielleicht auch mal jemandem zu Denken geben… Sehr gut!!! Temme ist nicht der Killer, sondern höchstens der BRD-Aufpasser.

Die Kurdenmorde waren nicht zu Ende, siehe Laichingen, der Blumenhändler 2011, aber eben nicht mehr mit der Dönerceska.

fatalist
16.01.2014, 07:07
Eggert zu Heilbronn:


DER KIESEWETTERMORD

Im April 2007 kam aber dann der Mord an der Polizistin Michelle Kiesewetter in Heilbronn


Das ist zum Teil ein fließender Übergang von den Dönermorden, denn auch hier wird es um den Drogenlastigen Tiefen Staat gehen. Und auch hier, wieder, hält der Zeithintergrund einigen Erklärungsstoff bereit. Erinnern Sie sich: Temme flog auf, als Israel seinen Libanonfeldzug losschlug und die Deutschen gerade darüber mit den Amerikanern konferierten.

Jetzt eine ähnliche Bühnenlage: Israel drückt auf militärische Schläge gegen das iranische Atomprogramm, wird aber von den Europäern ausgebremst. In Frankreich ist Chirac noch im Amt, von wo aus er sich nach wie vor über Amerikas Einsatz im Irak beschwert. Ein nuklearer Iran stellt für ihn, wie er das einem Pressevertreter sagt, „keine Gefahr“ dar. In Deutschland klingt das im Ton abgeschwächter, Merkel hat die transatlantischen Verbindungen wieder angekurbelt, aber in der Sache wird auch hier fleißig auf die Konfiktbremse getreten. Die Einstellung zum Thema Krieg hat sich seit Bushs Irakabenteuer in Berlin nicht verschoben. Das rot besetzte Außenministerium setzt Frieden obenan, Westerwelle macht es später noch entschiedener in den Fällen Libyen und Syrien. Die Kanzlerin trägt dem Rechnung.

Zum Jahreswechsel 2006/2007 herrscht auf jeden Fall rege diplomatische Betriebsamkeit. Olmert trifft sich mit Bush, Blair besucht das Weiße Haus und Olmert. Blair und Olmert sind die offensive Front. Unmittelbar darauf kommt Merkel nach Washington, Steinmeier und Rice treffen sich in Berlin. Steinmeier und Merkel sind defensiv. All das vollzieht sich von Dezember bis Januar. Olmert merkt natürlich, dass seine Agenda steckenbleibt. Die Falken in Israel sind sauer auf Bush, dem sie Schwäche vorwerfen.

Tatsächlich gibt es Widerstand in den USA. Am 1. Februar 2007 warnt Ex-Sicherheitsberater Zbigniew Brzezinski – die Graue Eminenz der amerikanischen Außenpolitik – vor dem Senatskomitee für Auswärtige Beziehungen vor einem Irankrieg. Als Türöffner, man halte sich fest, befürchtet er, der nun wirklich ein „harter Hund“ ist, einen von interessierter Seite verübten Großanschlags gegen Amerika, dessen Spuren nach Iran gelegt würden. False Flag Terror. Starker Tobak!

Während die zionistische US-Presse zu der Warnung Brzezinskis schweigt bringt „Die Zeit“ sie noch am gleichen Tag. Was die diplomatische Interessenlage gut veranschaulicht.

Ende März 2007 schnappen sich die Briten die angeblichen Drahtzieher des Londoner Großanschlags von 2005, die aus Pakistan stammen sollen. Das Wort Al Kaida liegt wieder in der Luft -die islamische Generalbedrohung gegen den Westen- als Merkel Tage später, Anfang April, Israel besucht.

Und kaum ist sie wieder zurück hat ein Al Kaida-Tiefstaat Topmann in Deutschland einen Großauftritt, bei dem die Polizistin Kiesewetter unter Observation durch US-Geheimdienstler ermordet wird. Ein paar Tage bevor sie zu ihrer US-Reise aufbricht.


Mevlüt Kar


Verbindungsmann des türkischen MIT, des amerikanischen CIA, Al Kaidas, der islamistischen Sauerlandbande.

Die gerade eine blutige Anschlagsserie gegen amerikanische Ziele vorbereitet. Analog zu Brzezinskis Warnung.
Aber wir dürfen Kar nicht allein von seinen extremistischen Verbindungen her sehen.

Er ist auch ein Mann des Tiefen Staats, der türkischen Mafia. Terror, Mafia und Drogen, das sind Bereiche, die eng miteinander verflochten sind. Jeder Kenner der Organisierten Kriminalität wird Ihnen das bestätigen. Kar ist hier ein wichtiger, fast zentraler Player. Seine Kontakte reichen zu Al Kaida und nach Afghanistan. Al Kaida steht für Afghanistan und Afghanistan wiederum für Drogenhandel. Mit dem sich Terroristen und Geheimdienste ihre Schwarzen Kassen füllen. Die CIA hat Al Kaida „gemacht“. Die CIA hatte nach der Besetzung Afghanistans 2001 den dort verbotenen Mohnanbau wieder in Schwung gebracht hatte. Das Land wird daraufhin zum Rohopiumexporteur Nummer Eins. Weltweit. Und die US-Militärs kontrollieren das. Hand in Hand mit Terrorgruppen.

Letztere sorgen für die Transporte auf den türkisch-russischen Lieferwegen. Hand in Hand mit den Mafiaverteilern, wie den Grauen Wölfen. Kar hatte zu allen, zu jeder dieser Stationen, Kontakt. Und am Tag des Kiesewettermords wäscht er in Heilbronn Geld, das, die Verbindung liegt nun wirklich nicht fern, mit einem Drogengeschäft zu tun hat. Ein Deal, in den dann dummerweise zwei deutsche Polizisten hineinplatzen..

Bis heute gilt der NSU für den Kiesewettermord verantwortlich

Möglich, aber vergessen Sie das einmal für einen Moment. Das basiert wie fast alles in diesem Fall auf den angeblichen Beweisen, die man 2011 fand. Auf den Roten Heringen. Schaun Sie nicht nach oben, nach den Angeln die man Ihnen hinhält, sondern nach unten, dann sehen sie den Grund. Bauen Sie eine Szenerie auf, die Sinn ergibt. Wirklichen Sinn. Halten Sie Ausschau nach Leuten, die beteiligt waren und fragen Sie sich: Warum waren die da, an dem Tag? Was haben die da gemacht? Welche Interessen hatten sie? Und in welcher Beziehung stand das zu dem Mordfall und der Tatortfrage. Dann kommen Sie weiter. Wenn sich alles in ein logischen Ganzes fügt. Nur dann.

Eröffnen Sie uns den Tatort so wie Sie ihn sehen

Meine Sicht deckt sich mit den realen Abläufen. Nur dass ihre Logik wesentlich höher rangiert als bei der Verbindung, die gegenwärtig offiziell gezogen wird – einer politisch opportunen Erklärung, die alle vermeintlichen Saubermänner mit einem Schlag entlastet.

Real wissen wir: Am 25. April 2007 zahlte der Sauerländer Terrorpate im Wartestand, Mafiosi und Mehrfachagent Mevlüt Kar zusammen mit einem Spießgesellen bei der Heilbronner SantanderBank 2,3 Millionen Euro ein. Das war ein klarer Geldwäschevorgang, was selbst die Medien und Behörden heute so sehen.

Gehen Sie davon aus, dass der von einflussreichen Leuten gedeckt war, sonst hätte die Bank eine Geldwäscheanzeige gemacht. Aber sie tat es nicht.


Dass sich Mevlüt Kar mit so was auf deutschem Boden um tat war im Grunde genommen eine Dummheit. Ob die dortigen Behörden das so sexy fanden, steht dahin. Selbst wenn er auf den Payrolls des Verfassungsschutzes stand, was nicht mal klar ist – diese Aktion hätte man auch im Ausland abwickeln können. Zumal das Geld ja kaum aus sauberen Geschäften stammte. So eine peinliche Kiste hält sich bleiern in den Akten, die bekanntlich nicht allein deutsche Geheimdienstler anlegen. Der Vorgang erinnert im Ganzen an die Durchschleuseaktion der 9/11-Terroristen, deren Aufenthalt in Hamburg am Ende auch nur Cheneys Neocons zuspielte.

Aber egal. Wer stand hinter diesem Vorgang? Vom Ergebnis her kam es den Israelis zugute, weil, wir werden das noch sehen, es die Türken, Amerikaner und die Deutschen gleichermaßen belastete. Von Seiten des formalen Anstellungsvertrags her war es aber eine amerikanisch-türkische und wohl auch deutsche Sache. Wir wissen, dass Kar CIA und MIT-Agent war. Und wir wissen ebenfalls – zwar auch erst durch Veröffentlichungen die Jahre später kamen, aber diese sind aufgrund ihrer Entstehungsgeschichte glaubwürdig – dass die amerikanische und deutsche Geheimdienstfamilien den Deal mit ihrem Personal begleiteten.

Gegenstand?

Was?

Des Handels!

Ein untergeordnetes Schwarze-Kassen-Geschäft. Die CIA verdient jährlich allein durch die Fernsteuerung Afghanischer Drogengeschäfte Summen, die den Jahresumsatz führender Großunternehmen in den Schatten stellen. Da ist die Summe von Heilbronn nur eine kleinere Tranche, aber trotzdem kommt auch hier am ehesten Drogenhandel als Geschäftsgrundlage in Betracht, ein Gebiet, auf denen sich Kar aufgrund seiner Verbindungen ja auch bestens auskannte.

Nun übergibt niemand eine solche Summe in einem Koffer und sagt “Die Ware kannst Du uns dann irgendwann mal zukommen lassen”. So läuft das nicht im kleinen zwischen Ihnen und mir und natürlich erst recht nicht bei großen Geschäften. Das geht realtime und gleichzeitig. Waren Drogen der Gegenstand, dann wurden die gleich übergeben. Der Abwickler bekommt das Geld, die Hehler übergeben das gewünschte Produkt, Zug um Zug.

Eine Observation ist da völlig normal. Aus Ausforschungsgründen. Und – wenn die Dienste tiefer eingebunden waren – als Vorsichtsmaßnahme. Schon bei einer halben Million ist die Versuchung groß statt der vereinbarten Bank das nächste Flugzeug Richtung Rio zu besteigen. Und hier ging es um den fünffachen Betrag.

Und wer handelte mit wem?

Kar, der das Geld einzahlte, ist die eine Seite: Er steht erstens für die Südostschiene der eurasischen Mafia, zweitens für den türkischen Tiefen Staat, drittens für den Islamterror bis in die Gus-Staaten und Afghanistan hinein, mit einer Abzweigung nach Nahost. Das ist von rückwärts aus betrachtet der klassische Drogenweg. Da bieten sich aus jeder Station Leute an.

Für die nördliche Route rechnen Sie auf die Russenmafia, welche die in Usbekinstan, im Pakistianisch-Afghanischen Grenzgebiet operierende Sauerlandlinie kreuzt. Auf der Südlichen werden Sie die Grauen Wölfe und die Balkanmafia finden.

Und genau diese Spuren, Russen- und Balkanmafia, tauchen in Heilbronn auf. Das ist wie gesagt die Verkäuferseite. Als Abnehmer, als lokale Distributoren, kommen wiederum die Russenmafia und die Grauen Wölfe in Frage.

Teil 2 folgt… Nicht schlecht, Herr Eggert :hi:

fatalist
16.01.2014, 07:30
Wolf Eggert über NSU: „DER FALL HAT AUSSENPOLITISCHE HINTERGRÜNDE“ Teil 2

Posted on Jan 15 2014

http://recentr.com/2014/01/wolf-eggert-uber-nsu-der-fall-hat-aussenpolitische-hintergrunde-teil-2/

Wir waren bei Heilbronn... jetzt kommt KROKUS...


Die Medien haben auch über den Ku Klux Klan berichtet

Es soll einige Klanleute vor Ort gegeben haben, darunter Alexander Neidlein sogar im Dienst des Verfassungsschutzes, was die Sache doppelt haarig macht – denn zu Ausforschungszwecken wird das BfV nicht gerade Neonazis zu einer Islamveranstaltung geschickt haben. Da müssen andere Gründe eine Rolle gespielt haben. Bloß welche?

Die Vorstellung, dass sich der Verfassungsschutz hier an einem Drogen-Geldwäschegeschäft beteiligte, indem er V-Leute vom KKK als Käufer fungieren ließ, ist erschreckend. Aber die Indizienlage spricht dafür. Ich nennen Ihnen fünf:

1. Der Klan bietet sich durch seine fast schon logenartige Abschirmung nach außen für das Rauschgiftgeschäft geradezu an.

2. Er mischt dort auch bewiesenermaßen mit. Zwar mehr in Amerika. Aber auch in Deutschland, als Schleuse zu den Motorradgangs, Hells Angels und so weiter.

3 Der Klan hat starke Verbindungen in die Geheimdienste. Im den USA gleich sowieso, aber in Baden Württemberg, dort wo sich der Kiesewettermord zutrug, lag das nicht anders. Der deutsche Klanableger wurde um die Jahrtausendwende von einem V-Mann des dortigen Verfassungsschutzes gegründet. Wobei der Führer seine Weihe zum Grand Dragon natürlich in den USA erhalten hat. Aus dem südwestdeutschen LfV heraus scheint es fast eine konspirative Zusammenarbeit mit diesem Mann gegeben zu haben, Warnung vor Telefonüberwachung eingeschlossen.

4. Zwei Mitglieder der KKK-Gruppe in Baden-Würtemberg waren unmittelbare Kollegen der erschossenen Polizistin bei der Bereitschaftspolizei in Böblingen, einer sogar ihr Einsatzleiter am Tag der Banküberweisung. 5. Es waren am 25. April nachweislich KKK-Leute in unmittelbarer Nähe des Mords.


Wie spielte sich der Polizistenmord dann aus Ihrer Sicht im Einzelnen ab?


Der spielte sich ab, nachdem Kar die Bank verlassen hatte. Glaubt man den offiziellen Berichten, dann hatte die Polizistin ihren Streifenwagen an einem abgelegenen Platz gehalten, der für die Hehler bei einer Warenübergabe in Frage kam. Jedenfalls war die Stelle so beschaffen, dass es bei den tödlichen Schüssen keine zivilen Zeugen gab. Wir wissen also nicht wie es Kiesewetter und ihren Kollegen wirklich erwischte. Sie ist bekanntlich tot, und der Streifenbeamte, der an ihrer Seite war will, kann oder darf sich an das meiste nicht mehr erinnern. Wobei hier nachweislich einiges für die Presse zurechtgebogen wurde.


Offiziell heißt es – und man beruft sich dabei auf angebliche Aussagen des Überlebenden – dass die beiden Polizisten ahnungslos im Auto saßen, dass sich dann von hinten zwei Männer genähert hätten, die quasi zeitgleich durch die offenen Fenster auf die Wageninsassen geschossen hätten. Das Motiv der Tat soll im Diebstahl der Dienstwaffen bestanden haben, die hinterher wirklich entwendet worden sind. Die Ausführenden seien Böhnhardt und Mundlos gewesen.

Aber diese Geschichte ergibt in ihrer grundlegenden Erzählweise keinen Sinn. Warum sollten die NSU-Terroristen von Thüringen bis ins gegenüberliegende Eck der Republik fahren, nur um dort zwei Pistolen zu entwenden, wo sie doch Waffen in verschiedenster Ausführung besaßen?

Warum stahlen sie diese nicht in Thüringen, wo sie wohnten? Warum nahmen sie das hohe Risiko eines Angriffs auf trainierte Polizisten auf sich, wo sie doch viel einträglicher auch ein Waffengeschäft hätten ausnehmen können, überfallserfahren wie sie waren?

Warum die Polizisten ermorden, wo es doch infolge der angeblich so trefflich gelungenen Anpirschung möglich gewesen wäre, diese mit ihren Handschellen zu fesseln und sich die Waffen unblutig anzueignen? Die offizielle Story ist eine hohe Zumutung an den gesunden Menschenverstand.


Sie zweifeln auch den offiziellen Ablauf der Tat an?


Die Tatumstände sprechen dazu, finde ich, eine sehr deutliche Sprache. Schon die Szenerie, so wie sie uns weisgemacht werden soll, hinkt. Es heißt, die Täter hätten quasi zeitgleich von links und rechts auf die im Auto sitzenden Insassen geschossen. Dafür gibt es erstens keinen Beweis, denn die Scheiben blieben ganz, angeblich weil die Insassen sie heruntergelassen hatten.

Und zweitens, das ist ungleich wichtiger, gefährdeten sich die vermeintlichen Meuchelmörder damit gegenseitig. Der eine schießt links vom Wagen stehend Richtung rechtem Fenster, der andere rechts nach links. Die Chance, dass eine Kugeln fehl ging oder das Opfer durchschlug und den zweiten Täter erwischte war in dieser Situation sehr hoch. Tatsächlich heißt es, dass eine Kugel in einem nahegelegenen Trafohäuschen landete.


Und dann: Glauben Sie dass in einem Nest wie Heilbronn am gleichen Tag zwei von einander unabhängige Terror-nahe Großereignisse stattfinden, ohne dass da eine Verbindung besteht?

Glauben Sie ein Drogenterrorist wäscht am gleichen Tag Mafiageld in Millionenhöhe, während kurz danach und nur wenige Blocks entfernt Polizisten beschossen werden, nur weil zwei Neonazis auf die Idee kommen, gerade ein paar zusätzliche Polizeiwaffen zu benötigen, natürlich aus Heilbronn? Kommen Sie, wir sind doch erwachsene Menschen! Das ist imo Blödsinn. Observationen werden gerade im islamistischen Bereich Sauerlandzelle, und dahin verweist Mevlüt Kar, ganz bestimmt nicht von Rechtsextremen wie Alexander Neidlein im Auftrag vom LFV ausgeführt. Wohl am besten noch in Begleitung von Florian Heilig???



REKONSTRUKTION DES TATHERGANGS

Gut, die Taten hängen zusammen. Und dahinter steht die Organisierte Kriminalität? Ein Drogengeschäft?


Das wird von berufenen Zeugen bestätigt. Die Heilbronner Polizei hatte an dem Tag drei V-Leute zur Beobachtung eingesetzt, davon war mindestens einer – die V-Person 1749 – vor allem im Drogenbereich eingesetzt. Die wiesen übereinstimmend darauf hin, dass die Morde auf die Organisierte Kriminalität zurückgingen. Und nun schließe ich nahtlos an meine Version des Deals an: Das übergebene Geld stammt bei einer Verwicklung der V-Mannschaft des Klan wahrscheinlich – und wenn der NSU dabei war ganz sicher – aus Banküberfällen; vielleicht verstehen Sie jetzt besser, warum diese aufreizend freche 2-Städte-Serie in Sachsen über Jahre so reibungslos klappte.

Man kann ja Staatsseitig nicht immer eine ganze Druckerpresse für echte falsche Scheine verschwinden lassen. Passiert immer wieder, ich weiß, aber es muss auch anders gehen. Die schönen Diebesblüten werden also übergeben.

Der Geheimdienstmafiosi Mevlüt Kar, der an diesem Tag nachweislich in Begleitung eines Komplizen in Heilbronn war, zahlt das Geld auf der Bank ein. Währenddessen bleibt jemand anderer aus der Bande an einem abgelegenen, unfrequentierten Platz mit den Geschäftspartnern zurück. Hier wird die Ware zum gleichen Zeitpunkt an Klan-Mitglieder übergeben. Mag sein, dass Kar nach seiner Einzahlung ebenfalls hierhin kam, mag sein, dass er per Handy von der Bank aus Vollzug meldete. Das spielt keine Rolle.

Das wesentliche ist die Übergabe. Und in diese Vorgang platzt nun die Polizeistreife hinein. Sie haben terrorerfahrene Vertreter des Tiefen Staats, sie haben den KKK, auf beiden Seiten V-Leute, im Kofferraum jede Menge weißes Pulver und dazu standing by als Observateure oder – noch schlimmer – aktiv im Geschäft, deutsche und amerikanische Geheimdienstler. Und dann treten Polizisten hinzu, die sich das Ganze einmal etwas näher ansehen wollen. Was denken Sie wohl, was mit denen geschieht? Die Überlebenschance von unliebsamen Zeugen liegt da bei null. V-Mann 1749 ist Thomas Moser, Kontext. In den Ermittlungsakten heisst die Person VP 22.

fatalist
16.01.2014, 07:37
Weiter Eggert: Was geschah in Heilbronn?


Eine schlichte Polizeikontrolle…

Ja, es reicht dass reguläre Polizisten dort aufkreuzten, die nicht von den Diensten gebrieft waren. Und dass die zu viel gesehen haben. Kiesewetter und Arnold waren geradezu prädestiniert für einen solchen Einsatz. Das waren ja keine kleinen Streifenbeamten, sondern sie gehörten zur Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE). Wenn Kiesewetter ihren Dienstauftrag wörtlich nahm, dann erklärt das ihre danach verschwundenen Handschellen gleich mit. An Bettspiele wird ein Mörder in so einer prekären Situation auch kaum denken. Außerdem gibt’s diese Dinger ja inzwischen schon im Kaufhaus für 19,99.-

Und: Sollten NSU-Mitglieder als Vertreter des KKK dabei gewesen sein würde das das Shootout noch unausweichlicher gemacht haben. Dann brauchten die Polizisten erst gar keine Drogen finden. Es reichte schon, wenn Kiesewetter Kar und Mundlos zusammen sah, denn die Thüringerin kannte letzteren hochwahrscheinlich über eine Nazikneipe, die ihr Stiefvater geschäftlich übernehmen wollte.

So oder so. Das Ergebnis waren die Schüsse. Mindestens drei Tatortspuren unterstreichen die Beteiligung der Kar´schen Tiefstaat-Riege.
Spur 1: Die Aussagen der V-Leute. Passt ins Bild.
Spur 2: Eine Kugel, die gegen die Polizisten abgegeben wurde, stammt aus einer russischen Tokarev. Die im Frühjahr verurteilten Sauerland-Terroristen waren im pakistanischen Terrorcamp an diesen Typ ausgebildet worden. Passt ebenfalls. So wie
Spur 3, eine Parallele zum Sauerlandfall: Am Tatort der erschossenen Polizistin wurde dieselbe DNA sichergestellt, die man auch in einem Auto fand, in dem ein Unterstützer der Sauerland-Zelle gesessen hatte. Das war der somalische Verfassungsschutz-V-Mann Achmed H, der mit seinem Kompagnon Mevlüt Kar für die Sauerländer Sprengsatzzünder organisierte. Der Afrikaner war nach dem Kiesewetterfall zusammen mit einem anderen V-Mann des Verfassungsschutzes an der Ermordung von drei Georgiern beteiligt. Das Auto, in dem diese Ermordeten transportiert wurden hatte das Landeskriminalamt Rheinland-Pfalz der Bande zur Verfügung gestellt.

Als raus kam, was für eine Sprengwirkung hinter der DNA-Übereinstimmung stand, behaupteten die Behörden, dass das sichergestellte Material Teil der Wattestäbchen-Phantom-Posse sei. Was für ein Zufall!

Und: Dass beweisfähige DNA zu 99% aus Hautschuppen, Körperflüssigkeit und Haaren besteht, die nicht verunreinigt werden kann, dass diese Stoffe untersucht werden und nicht die Wattestäbchen, liegt ebenfalls auf der Hand. Danach hat die Presse dann aber nicht mehr gefragt. Wahrscheinlich wegen der hohen Konzentration an V-Leuten und Amerikanern in Heilbronn.

Sie beziehen sich auf das angebliche Protokoll des US-Geheimdienstes DIA, das 2011 bekannt wurde

Ja. Ein geheimes Observationsprotokoll des Militärgeheimdienstes Defense Intelligence Agency. Nach dem haben DIA-Angehörige des Special Investigation Team (SIT) Stuttgart den Mord an Kiesewetter beobachtetet, während sie die Bankeinzahlung Kar und seines Begleitmanns beschatteten. An der Observation waren dem Papier zufolge auch zwei Verfassungsschützer aus Baden-Württemberg oder Bayern beteiligt. Zum Vorgang heißt es: SHOOTING INCIDENT INVOLVING BW OPS OFFICER WITH RIGHT WING OPERATIVES AND REGULAR POLICE PATROL ON THE SCENE. Die Medien, die das Dokument berichteten übersetzen „Right Wing Operatives“ mit Rechtsradikale. Was falsch ist. Die korrekte Übersetzung lautet „Rechtsradikale Agenten“.

Da das DIA-Dokument laut Datum vom Tag des Vorfalls stammt, müssen die Amerikaner also bereits während der Schüsse gewusst haben, wer hier den High Noon gab. Dass sie deren Hintergrund nicht näher ausleuchten, die Betreffenden aber auch nicht explitit als „Deutsche Rechtsradikale“ bezeichnen verstärkt den Eindruck, dass es sich um Mitglieder des Klans handelte. Für den die Amerikaner ebenso viel Verantwortung tragen wie die Deutschen.

Später sollte der BND via MAD-Stuttgart Informationen von einer amerikanischen Geheimdienstquelle erhalten, denen zu folge das FBI an dem Tag zwei Mitarbeiter operativ in Heilbronn hatte, die man nach dem Vorfall in die USA zurückbeorderte. Auch das weist auf den Klan hin, denn der fällt, anders als herkömmliche europäische Terrorgruppen, in den Zuständigkeitsbereich des FBI. Wenn die eingesetzten Agenten nicht sogar selbst Mitglieder des Klans waren,

Das DIA-Protokoll spricht von einem Schusswaffenwechsel zwischen rechtsextremen Agenten und einer Polizeistreife

Hier liegt die Würze im Detail. Ein Schusswechsel. Ein Feuergefecht, bei dem zwei Seiten ihre Waffen einsetzten. Die Händler und die Polizisten. Ohrenzeugen sprechen auch von mehr als nur jenen zwei Schüssen, die uns die freigegebenen Ermittlungsberichte weismachen wollen. Wie ich schon sagte: Die Polizisten hatten zu viel gesehen, sie mussten sterben. Aber vorher hat mindestens einer von ihnen noch einen der Hehler oder Geheimdienstler verletzt. Das, und nur das ist der Grund, warum den Polizisten die Waffen entwendet wurden. Hä??? Was meint er damit???

fatalist
16.01.2014, 07:47
Weiter zu Heilbronn:


Es gibt von diesem Tag einige Zeugenaussagen, Beobachtungen die ein paar hundert Meter von dem offiziellen Fundort des Polizeiautos entfernt gemacht wurden. Die Zeugen stimmen darin überein, dass ein panisch Flüchtender, halbseitig blutverschmiert unter dem Ruf „Dawai Dawai“ (russisch für „Schnell, Schnell!“) in ein Auto sprang, dessen bereit sitzender Fahrer sofort davonraste. Es liegt nahe, dass dieser Mann von einer Polizeikugel schwer getroffen worden war. Dieser Mensch musste um sein Leben fürchten. Jeder von uns versucht in so einem Fall so schnell wie möglich ins nächste Krankenhaus zu kommen. In die nächste Notaufnahme. Selbst nach so einem Ereignis. Man kann ja immer noch behaupten, man sei an einem anderen Ort von einer Straßengang überfallen worden. Erstmal notbehandeln lassen und dann das Weite suchen. Das liegt nahe. Jeder denkt an das Nächstliegende, das eigene Leben.

Die zurückgebliebenen Geheimdienst-Observateure aber waren nicht verletzt und die handelten amtlich und überlegt: Was, wenn genau das passiert, wenn es einen Steckschuss gegeben hatte und die entnommene Kugel, die der Arzt nicht einfach in die nächste Tonne kloppen darf, sich am Ende auf die Waffe eines der beiden Polizisten zurückführen lässt? Und dazu dann noch die schönen Fotos aus der Überwachungskameras im Krankenhaus, die den Verletzten zeigen! Dann wäre eine Spur gelegt. Eine sehr unangenehme.


Die Polizeiwaffen mussten weg. Deshalb kassierten sie die Schlapphüte. Und fanden später, 2011, für die Asservate noch eine nützliche Verwendung.

Über Klinik-Fotos wurde in der Öffentlichkeit aber bisher nichts bekannt


Würde es auch nicht, wenn da ein V-Mann drauf ist. Es muss ja auch nicht zu einer zivilen Behandlung gekommen sein. In der Nähe befand sich eine US-Kasernen. Aber dass das Fluchtfahrzeug in der ganzen Hektik ausgerechnet dorthin steuern würde war eben nicht sicher auszurechnen.

Warum war die herkömmliche Polizeistreife vor Ort?

Ich denke, es war einer dieser berühmten Zufälle, der alles andere dann ergeben hat. Zur falschen Zeit am falschen Ort!

Keine Verbindung zum Ku-Klux-Klan?

Ich kann mir da nur auf einer Ebene eine Vorsätzlichkeit vorstellen und das geht wieder in den Geheimdienstbereich. Ausschließlich die Schlapphüte wussten, was sich an diesem Tag ereignete. Also waren sie, wenn sie Kommissar Zufall außen vor lassen, die einzigen, die das unterminieren konnten. Völlig auszuschließen ist das natürlich nicht, dass Kiesewetters Streifenwagen gezielt an den Ort des Deals gelenkt wurde, damit dieser platzt. Kiesewetters Tageseinsatzleiter war beim Klan. Mag sein, dass er eine Rolle spielte. Vielleicht haben auch die Russen mal an einer Strippe gezogen. Wegen der NATO-Osterweiterung war ja damals im Ost-West-Verhältnis jede Menge Feuer unterm Dach. Eines der Phantombilder gleicht Putin. Sieht nach einem Seitenhieb aus.

Wie ging der Polizeimordfall dann weiter?

Mit der Flucht. Es gibt die Augenzeugenberichte über den den blutverschmierten Russen, Tschetschenen oder Usbeken, der in das wartende Auto springt und davon jagt. Am gleichen Tag, am gleichen Mittag und ebenfalls in Heilbronn wird ein PKW des amerikanischen Geheimdienstes in Heilbronn mit stark erhöhter Geschwindigkeit vom Radar erwischt und geblitzt. Dieser Radarvorgang wird mal auf die Zeit zu Beginn der Observation verlegt. Und ein anderes mal unmittelbar nach der Schießerei. Wie aus Unterlagen des Bundeskriminalamts hervorgeht, saß am Steuer des BMW ein Elitesoldat, Master Sergeant der in Böblingen stationierten Special-Forces-Group. Der bald darauf in die USA rückversetzt wurde.

Wer auch immer auf die deutschen Polizisten schoss. Wer auch immer floh. Der NSU steht auf der Verdächtigenliste nicht ganz oben. Keine der nach Zeugenaussagen angefertigten Phantomzeichnungen ähnelt Böhnhardt oder Mundlos. Alle Betroffenen sehen slawisch oder GUS-islamisch aus. Der US-Geheimdienst sozusagen als Krankenwagen in ein Hospital der US-Streitkräfte.



Die Bilder sollen damals nicht veröffentlicht worden sein

Richtig. Die Kripo wollte wenigstens drei für die Fahndung freigeben. Der Erste Staatsanwalt Meyer-Manoras hat das unterbunden. Er verhinderte auch die Sichtung der privaten E-Mails Kiesewetters, was den Verdacht verstärkt, dass die an dem Tag tatsächlich zum Tatort gelenkt worden war. Und: Manoras besuchte ihren schwerverletzten Kollegen privat, an den Ermittlungen vorbei, im Krankenhaus und verbreitete anschließend, der Beamte könne sich an nichts mehr erinnern. Was nicht stimmte, denn auf Arnolds Angaben geht eine der genauesten Phantomzeichnungen zurück. Aber selbst das kam nicht an die Öffentlichkeit. Einzige logische Erklärungen. Die Bilder zeigten V-Leute oder es waren Mitglieder des Tiefen Staats, den der offizielle, der „saubere“ Staat schützt.


Welche Folgen hatte der Polizistenmord politisch?


Einen Polizisten zu ermorden, so etwas ist heilig, das ist eine Rote Linie. Es muss hinter den Kulissen mächtig gekracht haben. Die Amerikaner, die Deutschen und die Türken werden sich zusammengesetzt haben. Mevlüt Kar hätte man sofort abschalten müssen, das geschah auch, allerdings mit einer Zeitverzögerung von einigen Monaten. Wobei man ihn auch weiter schützte. Zu einem internationalen Haftbefehl kam es ja erst zwei Jahre später und das abgelehnte Rechtshilfeersuchen an die türkischen Behörden war auch kaum ernst gemeint.

In Deutschland wurde die Terror- und Mafiabetreuungsschiene, auch wieder etwas zeitversetzt, deutlich heruntergefahren. Nach Sauerland kam von dieser Seite über Jahre hinweg überhaupt nichts mehr.

Mit den Bombenanschlägen war ja bereits 2004 Schluss, jetzt hörten auch die sächsischen Banküberfälle auf.

Wobei in diesem speziellen Fall auch eine Artikelserie geholfen haben dürfte, die im Sommer 2007 den Sachsensumpf offenlegte. Da ging es um Mitgliedschaften von hohen Politikern, Juristen, Polizisten und Journalisten in mafiösen Strukturen. Egal wer auch immer diese angestoßen hatte und warum.

Fakt ist: Die amerikanischen und die deutschen Dienste wussten, dass sie und ihre Spieler in allen drei Strängen überzogen hatten. Es sollte Ruhe im Karton sein. Und war es auch fortan Die Phantombilder hätte man 2007 veröffentlichen müssen, nicht 2011.

Sie zeigen zum Teil Agenten/V-Leute, das ist wohl so...

fatalist
16.01.2014, 07:59
Fortsetzung Eggert:


Vier Jahre lang?

Vier Jahre lang.

Ohne Ermittlungsergebnisse? Ohne Zugriffe?

Ermittlungsergebnisse gab es immer, sicher, bei den Bombenanschläge, den Banküberfällen, den Dönermorden, im Fall Kiesewetter. Die Medien brachten ja immer wieder was, woraus klar wurde, dass die Ermittler auch nicht grad hinterm Mond lebten. Aber es wurden keine Verfahren eingeleitet. Kunststück, in allen Strängen waren V-Männern eingebunden, Tiefer Staat, Organisierte Kriminalität der höheren Größenordnung. So was wird grundsätzlich ungern angefasst. Das einzige Gebiet bei dem man sichtbar zu Potte kam, wo sich etwas tat, also für die Öffentlichkeit sichtbar, das war die Terrorismusfrage, da wo´s um Extremismus ging. Aber nicht der Rechtsextreme sondern der Radikalislamische. Der über Mevlüt Kar aber ganz nah beim Thema Tiefer Staat und Geheimdienstverstrickungen lag.


SAUERLANDTERROR

Öffnen Sie das Zeitfenster

Wir reden jetzt über die Zeit nach dem Kiesewettermord vom April 2007 bis Spätsommer desselben Jahres. Die politische Großwetterlage steht weiter auf Sturm. Die israelische Regierung um Olmert, der die Regierungsgeschäfte für den schwerkranken Scharfmacher Scharon führt, drängt vehement auf einen Präventivkrieg oder Schlag, nennen Sie es wie Sie wollen, gegen Iran.

Die Briten hängen da durch Tony Blair mit dran, im Schlepptau. Deutschland ist dagegen, Erdogan ebenfalls, er macht gute Geschäfte mit Achmadinedschad, dem die Russen politisch beispringen. In den USA sind die Militärs und einige ausschlaggebende Thinktanks gegen ein neues Kräftemesse im Mittleren Osten, die Neokonservativen um Vizepräsident Cheney dafür. Letztere warnen, man kann das Wort gar nicht dick genug in Anführungszeichen schreiben, vor einem zweiten 11. September. Kritiker werfen ihnen vor, dieses Ereignis geradezu herbeizureden – weil ihre Agenda davon profitieren würde. Die öffentliche Zustimmung zur Fortsetzung auswärtiger Kriege ist bereits seit geraumer Zeit nach unten gefallen.

Ein Massenmord durch Islamisten würde, das war klar, das ganze Stimmungsbild natürlich mit einem Schlag wieder umdrehen.

Aber die Widerständler gewinnen immer weiter an Raum. Im Periodikum des supereinflussreichen ThinkTanks CFR, Mai/Juniausgabe, findet sich ein längerer Artikel, der Brzezinskis Warnung vor einem Irankrieg-False Flag aufgreift und nochmal betont. So ein Anschlag könne – heißt es – von Al Kaida vorgetragen werden. Teheran müsse sich da aufpassen. Autor ist das CFR-Mitglied Bruce Riedel, der seit 30 Jahren bei der CIA arbeitet.

Zur gleichen Zeit hat Tony Blair – eigentlich immer einer der Willigsten der Willigen wenn es um antimuslimische Kriegsszenarien geht – fertig. Oder er wird fertig gemacht. Blairs alte Kriegsbegeisterung hatte seit jeher schon Opponenten, auch im eigenen Lager.

Als im Juni 2001 halb Europa die CIA vergebens vor einem kommenden Megaanschlag warnte trat Robin Cook als britischer Außenminister zurück. Mitte März 2003 hängte er auch seinen Posten als Fraktionschef der Labour Partei an den Nagel – aus Protest gegen Blairs Kriegskurs gegen den Irak.

Als den Briten bei der Anschlagsserie 2005 der öffentliche Nahverkehr in London um die Ohren flog und die Karte Al Kaida neu ausgespielt wurde enthüllte Cook im Guardian, dass Bin Ladens Terrorverein von der CIA überhaupt erst aufgebaut worden war: rekrutiert, finanziert, trainiert um gegen die Russen zu kämpfen.

Unmittelbar darauf starb er bei einem Wanderausflug. Man fand ihn mit gebrochenem Genick und schweren Gesichtsverletzungen. Sein Gedenkgottesdienst glich einem diplomatischem Großempfang, auch Joschka Fischer war da. Blair nicht. Die Familie des Toten hatte sich dessen Besuch verbeten.

Übrigens prangerte Cook zu Lebzeiten auch immer wieder die Politik Israels an. Und diese Kritik wird im Vorfeld der Sauerlandverhaftungen lauter und lauter. Im Juli 2006 verabschiedet die britische Lehrer-Gewerkschaft im unmittelbaren Vorfeld zum zweiten Libanonkrieg eine Boykott-Resolution gegen Regierungskonforme israelische Akademiker und verurteilt “Israels Apartheid-Politik”. Die Gewerkschaft wird danach restlos zerschlagen.

Im April 2007 votiert dann die britische Journalistengewerkschaft National Union of Journalists für einen Boykott des Israelischen Staates als ganzen, wegen dessen “Agression in Gaza”.”

Die diplomatischen Beziehungen sind zu dem Zeitpunkt bereits so angeschlagen, dass sich die britische Vizebotschafterin in Israel bei einem Besuch im Amtssitz Olmerts einer Leibesvisitation unterziehen muss. Teile der Presse bringen das als “Strip Affair” an die Öffentlichkeit.

Ebenfalls im gleichen Zeitfenster beginnt die Affäre Maddie McCann: Anfang Mai 2007 durchsuchen am portugiesischen “Tatort” hunderte Polizeibeamte, die Feuerwehr und freiwillige Helfer die Ferienanlage und deren nähere Umgebung. Was zeigt, wie “sensibel” der Fall von Anfang an eingeschätzt wird. Unmittelbare Stoßrichtung der Ermittler: Ein internationaler Pädophilenring unter Einschluss der Eltern. Dass Maddie und die McCanns zwar Hebel, aber nicht unbedingt Ziel des ganzen Tohuwabohus sind, vermittelt sich wenn man den Namen “Tony Blair” mit “Child Sex” oder “Child Abuse” googlet.

Und, Achtung: Ausgerechnet am 3.5., dem Tag des Verschwindens von Maddie und dem sofort einsetzenden Großeinsatz der portugiesischen Behörden, vermeldet die Jerusalem Post Gerüchte, denen zufolge Blair sowohl seinen Posten als Regierungschef als auch als Parlamentarier niederlegen werde. Das sei aber von seinem Büro strikt dementiert worden. Er werde nur als Parteichef seinen Hut nehmen. Nicht als Premier. Doch der Gang der Dinge scheint “tricky Tony” dann doch eines besseren belehrt zu haben. Am 10. Mai gibt er seinen Rücktritt als Partei- UND Regierungschef bekannt.

Da sind wir nun aber noch einige Monate vor Beginn der Sauerlandaffäre

Die Atmosphäre wird sich bis dahin nicht ändern. Die Gefahr eines Provoktationsanschlags ist durchgängig da. Wenn sie sich nicht gar steigert. Ende September 2007 warnt Gary Hart davor, der nun wirklich in etlichen sicherheitspolitisch relevanten Gremien sitzt. Er schreibt einen offenen Brief an die iranische Regierung. Inhalt: ´Ihr solltet wissen, dass es bei uns bis hinauf zum Vizepräsidenten eine mächtige Gruppe gibt, die Krieg mit Ihnen will. Und hier liebt man es Kriege mit Provokationen zu starten, mit geheimdienstlichen Anschlägen, die uns das Recht dazu geben, anschließend zu den Waffen zu greifen.´ Der israelisch-militärische Komplex wusste schon, warum er diesem Mann den Präsidentschaftswahlkampf mit einem Sexskandal verbaute.

Anfang desselben Monats – September 2007 – wurde in Deutschland die Sauerlandgruppe ausgehoben, welche über Mevlüt Kar genau jene Al Kaida-Verbindungen hatte, vor deren Triggerfunktion Brzezinski und Hart warnten. Und welche die Engländer über den 2005er Anschlag gerade versuchten, ins Bewusstsein zurückzuholen. Es ist klar, dass es bei der Aufdeckung eine Kooperation zwischen amerikanischen und deutschen Geheimdiensten gab.

Die Zusammenarbeit sei so eng wie nie gewesen, sagen die Schlapphüte, obwohl die Nachrichtenübermittlung wohl weit über Gebühr zeitlich zurück verlegt wird. Und der Zugriff zu alledem ein erzwungener Zufall gewesen sein könnte. Stunden vor der Polizeiaktion sollen Mitglieder der Gruppe in eine Polizeikontrolle geraten sein, bei welcher der Streifenbeamte laut vor sich hin sagte: „Oh, die stehen doch auf der Liste des BKA“. Womit die Bande natürlich akut gewarnt war – was den Zugriff unvermeidlich machte. Das klingt natürlich haarsträubend. Fast beabsichtigt.

Was hatte die Gruppe vor?

Einen Serienanschlag gegen amerikanische Einrichtungen in Deutschland. Es gibt bei uns ja noch einige Militärbasen, mit Diskotheken, Pubs, eigenen Flughäfen etc. Vor denen wollte man mit Sprengstoff beladene Fahrzeuge zur Detonation bringen. Die Al Kaida-Kontakte lassen die Sauerländer sehr gut ins Bild der FalseFlag Warnungen dieser Zeit passen.

Die Überschneidung zum letzten Krimiauftritt der NSU ist ebenfalls auffallend. Zur Erinnerung: Der Plot der Küstenwache im Jahr 2004 behandelt eine Gruppe deutscher Islamisten, die sich, geführt aus Ägypten, Giftfässer besorgen, um einen Großanschlag zu landen.

Sowohl die Filmbösewichter wie auch die realen waren deutsche Islamterroristen, was damals in dieser Bedeutungsstufe ein neues Phänomen darstellte. Beide Organisationsnamen wurden offiziell als „Gruppe“ gefeatured und nicht als Bande, Brigade, Zelle oder anderes.

Sowohl die Filmterroristen als auch die realen besorgten sich für ihr Unternehmen Fässer mit Chemikalien. Beide wollten in Deutschland gegen amerikanische Ziele gehen. Und: Beide Organisationen wurden aus dem muslimischen Ausland ferngesteuert. Hier gibt es sogar eine Überstimmung bis hinein ins Detail. In der „Küstenwache“ läuft die Aussteuerung über Ägypten. Während bei der Radikalisierung der Sauerländer der ägyptische Arzt Yehia Yousif eine Schlüsselrolle spielte. Für mich sieht das schon sehr nach Vorlage aus.

Zumal bei Abfassung des fiktiven Plots letzterer Zusammenhang in den Geheimdiensten bereits bekannt war. Denn Yousif stand zwischen 1995 und 2002 im Dienst des Baden-Würtembergischen Verfassungsschutzes. Was sicher den Kollegen im Ausland bekannt war.

Auch Mevlüt Kar wäre eine Quelle gewesen

Ja, er hat die Gruppe mit Zeitzündern versorgt. Und mit Intelligence, die er von seinen Geheimdienstkontakten her hatte. Die Deutschen behandelten Kar nach Auffliegen der Sauerländer bevorzugt, ließen ihn wieder abtauchen, suchten ihn dann nicht. Das spricht dafür, dass er eine jener Quellen war, durch die Berlin Wind von dem Unternehmen bekam. Ganz schön viel miteinander verkoppelt... Maddy Mc Cann gehört da imo nicht rein.

fatalist
16.01.2014, 08:15
Eggert zu 4/11. Mit langem, aber sehr gutem Anlauf.


DIE ABRECHNUNG

Warum flog die NSU dann im November 2011 auf?

Das hat mit Ermittlungen nichts zu tun. Das Trio wäre vermutlich bis zum Sanktnimmerleinstag im deutlich entschärften Vorruhestand geblieben. Und dann, am 4. November macht es plötzlich „Peng“. Und dann nochmal. Ein Wohnwagen und eine Wohnung gehen in Flammen auf. Mundlos und Böhnhardt werden tot aufgefunden, angeblich inmitten von Beweisen. Dazu trudeln Tage später die sogenannte Bekennervideos ein. Was für ein erfrischendes Novum!

Jeder Umstürzler versucht mit und während seiner Taten Publicity aufzubauen und Druck auszuüben. Diese besonderen Terroristen waren dagegen überaus bescheiden. Sie produzieren über Jahre hinweg, bis 2007, ein aufwändiges Video. Wofür kann kein Mensch sagen, denn sie veröffentlichen es nicht. Dann bringen sie sich vier Jahre später um und lassen es dann von jemand anderen – wer ist unbekannt – an ihre liebsten Feinde schicken: Linke, Islamische Gruppen, Mainstreammedien. Damit die sie dann schön fertig machen können und sich ihre Gräber für die nächsten Jahre zu öffentlichen Bedürfnisanstalten verwandeln.

Sie glauben das nicht?

Ich bitte Sie!

Sie vermuten Mord statt Selbstmord?

Was sonst? Es gibt einen ganzen Katalog von Unmöglichkeiten, der einen Suizid ausschließt!

Wer steckt dann dahinter?

Da ist die Bewerberschaft zumindest auf den ersten Blick groß. Etliche Geheimdienste, darunter an vorderster Front der MIT, direkt oder über die grauen Wölfe. Der Mi6 wegen der Blairkampagne. Und der Mossad.

Also stehen wir hier vor einem Rätsel

Ja und auch wieder nein. Man kann der Antwort auf die Frage, wer hier zur Tat geschritten ist und warum er das machte, schon recht nahe kommen: Wenn man sich, wie üblich, das unmittelbare Zeitfenster betrachtet, in dem das Großreinemachen zustande kam. Die Ereignisse, die dem Ganzen unmittelbar voraus gingen. Immer verbunden mit zwei Fragen.

Erstens: Gab es politische Streitigkeiten unter „unseren“ staatlichen Hauptakteuren – also Deutschland, Amerika, Türkei und Israel?

Und zweitens: Könnte eine solche Krise zu medialen Aufdeckungen oder Ereignissen geführt haben, welche die Behörden, Regierungen und Dienste wiederum unter Handlungsdruck setzten?

Die CIA wusste um die Leichen, die sich in den Kellern des Verfassungsschutzes stapelten. Und umgekehrt war es natürlich genauso. Während der Mossad und der MIT die schmutzigen Familienjuwelen gleich beider NATO-Partner kannte.

Und alle vier Dienste verfügen über Kontakte in die deutsche Medienlandschaft, die auch immer wieder genutzt werden…

Gute Rahmenbedingungen für ein High Noon. Wer gab Ihrer Meinung nach den ersten Schuss ab?

Die Israelis. Da war inzwischen mit Netanjahu eine richtige Rechtsregierung an der Macht, die in nationalen Fragen – die werden dort unten durchaus grenzüberschreitend ausgelegt – die Ohren diplomatisch auf Durchzug schaltete. Während zur gleichen Zeit Washington unter Obama und vor allem Berlin den Nahostfriedensprozess voran bringen wollten. Hier war also schon mal personell genug Reibungsfläche vorhanden. Dazu kamen spezielle Sachthemen. Gaza, Israels Dauerkonflikt mit Syrien und Libanon. Und das Siedlerproblem in den besetzten Gebieten. Das gärte alles schön vor sich hin, bis das Fass schließlich im Oktober, drei, vier Wochen vor der Sprengung der NSU, überlief.

So spät erst kam die Sache in Gang?

Deshalb ging wohl auch so vieles Hals über Kopf. Die ersten Pressekonferenzen der Ermittlungsbehörden sind eine einzige Lachnummer. Ein Widerspruch jagt da den nächsten, was deutlich nahelegt, dass sich am 4. November gleich mehrere Köche in die Suppe spuckten. Und die Medien berichteten darüber. Gut, bereits in der Gärphase gab es eine interessante Medienenthüllung. Vielleicht ist das schon der erste Nadelstich aus Jerusalem. Da ist der Mehmet-Skandal vom August.

Der türkische Kriminelle

…und Verfassungsschutz-Informant der sich bei mafiösen türkischen Nationalisten rumtrieb.

Saß der damals nicht bereits im Gefängnis?

Zum Zeitpunkt dieser Geschichte war das im Schwange. Er war in einen der Dönermorde verstrickt, an sich kein Problem für die Behörden, aber er erschien auch schlecht aussteuerbar, verstand sich nicht mehr so gut mit seinem alten Umfeld, den Grauen Wölfen, wollte da raus. Da dachte sich der Verfassungsschutz wohl, es wäre gut, diesen Mann einmal eine Zeit bei staatlicher Versorgung zur Besinnung kommen zu lassen. Zu disziplinieren. So verurteilte man ihn zu zwei Jahren wegen…. Fahrens ohne Führerschein. Und Mehmet dachte sich, es wäre besser mit einem satten Handgeld in Freiheit zu bleiben.

Indem er den Geheimdienstlern ein gutes Pfund Extrawissen anbot, das er bis dahin nie auf den Tisch gelegt hatte: Hintergründe über die Dönermordserie. Inhalt: Das ganze sei Sache des türkischen Tiefen Staats, was der Verfassungsschutz eigentlich wissen sollte, da er vor dem Internetcafemord 2006 von türkischen V-Leuten gewarnt worden sei. Auftragskiller führten die Taten aus.

Die Waffe – die ja immer die gleiche gewesen war – werde in einem ansehnlichen Herrenhaus in der Schweiz verwahrt. Er wisse wo. Und sage das auch – im Gegenzug zum Straferlass. In den USA und Israel wird einem solchen Informanten innerhalb weniger Tage ein Bad eingelassen das er so schnell nicht vergisst, und raus ist die Information.

In Deutschland gehen die Uhren bekanntlich anders. Im Grund wollten die deutschen Behörden diese läppischen Informationen aber wohl auch gar nicht haben. Der Verfassungsschutz hatte sie längst. Allein schon über seinen Dauer-V-Mann Temme, der ja alle Dönermorde begleitet hatte und von daher auch wissen konnte wo die Ceska lagerte. Das mag zum damaligen Zeitpunkt bereits schon seit Jahren die eigene Asservatenkammer gewesen sein.

Lange Rede kurzer Sinn: Die Schlapphüte ließen den gutwilligen Mehmet auflaufen, das es nur so krachte. Die Antwort lautete also:
Erstens: Geld ja.

Zweitens: Haftverschonung nein.

Drittens: Áblaufregeln: Wir wollen gar nicht wissen, wo sich die Ceska befindet. Hol Du Sie uns. Kann aber sein, dass Du dann auf dem Rückweg verhaftet wirst, mit der Waffe. Dann fällt der Dönermordverdacht natürlich auf Dich. Und wir ermitteln dann auch gegen Dich. Aber natürlich nur zum Schein. Du glaubst uns doch sicher?

Mehmet tat gut daran, das nicht zu tun, und damit war das Geschäft im Eimer. Die Geschichte spielte Juni/Juli 2011. Heraus kam es durch den Spiegel im August.

Laut Spiegel konzentrieren sich die Ermittlungen zu dem Zeitpunkt auf die mafiöse Organisation türkischer Nationalisten in Deutschland. Die Ermittler wüssten, so heißt es, dass die Morde die Rechnung für Schulden aus kriminellen Geschäften oder die Rache an Abtrünnigen sind.

Und, Zusatz: Der Spiegel hatte bereits früher im Jahr die Enthüllung wiederholt, dass Geheimdienstmann Temme zumindest in den letzten Dönermord verwickelt war, ein Zusammenhang, der im Sommer 2006 nur ganz kurz von einem kleinen Teil der deutschen Presse angeleuchtet worden war. Damals, so der Spiegel weiter, habe es auch Verhaftungen gegeben, die Verdächtigen seien aber laufen gelassen worden und hätten sich daraufhin binnen Stunden in die Türkei oder die Schweiz abgesetzt. Auch hier wird vom gleichen Täterbild gesprochen: Ein Netzwerk aus rechtsnationalen Türken, türkischem Geheimdienst, Mafia, Militärs, Politikern, Justiz, Ganstern. Drogen, Waffen, Geldwäsche, Auftragskiller.

Mit einem Wort: Der Tiefe Staat.

Den die deutschen Behörden eigenen Behauptungen zufolge „nicht einschätzen“ konnten, in dem sie aber V-Männer hätten. Wenn sie nicht gar offensiv mit ihm kooperierten. Mitwisser und Mittäter bekannten sich gegenüber dem Hamburger Magazin zu Dönermordtaten. Deutlicher geht´s nicht mehr. Das ist der Nachrichtenstand im August 2011. Düstere Prallelwelt, so hiess der SPIEGEL-Artikel August 2011, der andere hiess "Versteckt in der Schweiz".



Was passierte dann?

Nichts. Jedenfalls nichts Erkennbares. Die Medien vergessen gewöhnlich ihren investigativen Geist wenn es um das Organisierte Verbrechen geht. Beim Thema Tiefer Staat schon gleich sowieso. Die beiden Spiegelartikel blieben Ausnahmen. Die einzige spürbare Reaktion, wenn es denn eine war, war ein öffentlichwirksames Treffen des deutschen Ku-Klux-Klan Mitte August in Mecklenburg. Unter freiem Himmel. Brennende Kreuze und Hitlergrüße inklusive. Vielleicht wollte da jemand die deutschen Behörden ein wenig einschüchtern.


Und auf höherer politischer Ebene?


Da zieht die internationale Konfliktlage wie gesagt erst vier, fünf Wochen vor dem Big Bang an. Ganz klar über Israel. Und zwar vor allem weil Netanjahu den Nahostfrieden durch sein wildes Bauprogramm in den besetzten Gebieten gefährdet. Deutschland ist ein traditioneller Verbündeter Israels, auch Merkel, gerade Merkel sieht sich in dieser Tradition. Aber jetzt platzt ihr der Hut. Zum Monatswechsel September/Oktober wirft sie Netanjahu offen Provokation vor. Sie sagt es ihm am Telefon, und sie lässt es der Presse zutragen. Das bilaterale Verhältnis ist unten. Israelische Beobachter und auch die Medien sprechen von einer diplomatischen Krise.

Der Haaretz setzt noch das Wort „scharfe“ hinzu und schreibt, Merkel halte ihren Amtskollegen für einen „Lügner“. Dass die Amerikaner Berlin in dieser Sache folgen macht es für Jerusalem nicht grad erträglicher. Aber, so ist Netanjahu nun mal, er kümmert sich nicht darum. Zurück ist bei ihm ein Fremdwort. Er will die Umvolkung der jenseitigen Grenzgebiete und er zieht sie weiter durch. Wahrscheinlich baut er auf die starke Israellobby im Ausland, die ihm aber in diesem Fall nicht helfen kann. Der Konflikt setzt sich fest und wächst.


Mit Rückwirkungen auf die Terror-Stränge in Deutschland?


Nicht unmittelbar. Ich hätte einen Provokationsanschlag erwartet. Das hätte ins Bild gepasst. Islamisten und Neonazis gegen eine Synagoge. So etwas passiert, wenn es gebraucht wird. Aber die Deutschen werden wohl aufgepasst haben. Vielleicht wollte Netanjahu nicht so weit gehen. Er konnte sich ja auch an drei Fingern abzählen, dass Berlin gerade damals sehr genau gewusst hätte, woher der Anschlag in Wirklichkeit geführt worden war. Die hätten sich zwar abgeduckt, aber die bilateralen Beziehungen wären dann wirklich hinüber gewesen. Also, das passierte nicht.


Was passierte ist, dass die Tiefstaatmorde an Türken weitergingen. Das ist ja ein regelrechter Sport mit mittlerweile in den tausenderbereich gehenden Fällen, die sich alle untereinander gleichen, die gleiche Handschrift tragen, die gleichen Strippenzieher haben. Nur dass sich Presse, Polizei und Politik darum nicht weiter scheren. Also, nur ein paar Tage nach der erhitzten Telefonkonferenz zwischen Merkel und Netanjahu wurde in einer Württembergischen Stadt, übrigens recht nahe beim ehemaligen Stationierungsort Kiesewetters, mal wieder ein türkischer Blumenhändler erschossen. Nicht mit der Ceska, aber die Tat war den früheren Dönermorden sehr ähnlich. Das Opfer fühlte sich bereits vorher bedroht, sprach von einem möglichen Auftragsmörder, es wurde ins Gesicht geschossen, das Umfeld deutete Schutzgelderpressungen an und so weiter und so fort. Der vorherige Inhaber des Blumenladens und sein Schwiegersohn waren ebenfalls auf mysteriöse Weise ermordet worden. Sie flogen 1999 in die Türkei, wurden noch im Flughafen von der Polizei verhaftet. Und später fand man beide dann in einem Massengrab bei Istanbul. Tiefer Staat. Wie üblich. Die beiden waren Kurden. Weitere Auswirkungen: keine. Ermittlungsergebnisse: nicht bekannt. 3 Laichinger Blumenhändler. Simsek-Bekannte. Kurden.

fatalist
16.01.2014, 08:32
Wir nähern uns langsam dem 4.November.


Wieder ein paar Tage später – am 7. Oktober – dann die nächste Schockmeldung: Ein Afghane, der in Frankfurt Maschinenbau studierte und dort angeblich einen öffentlichen Platz in die Luft jagen wollte, hat sich nach Pakistan abgesetzt. Natürlich hat er sich vorher ein wenig in Pyrotechnik orientiert, es ging ja darum eine Rohrbombe zu bauen. Irgendwas muss dabei schiefgelaufen sein, auf jeden Fall landete er bereits im Februar mit schwereren Verbrennungen im Krankenhaus. Die Behörden wussten Bescheid warum.

Angeblich fand ein Fußgänger einen USB-Stick auf der Straße, auf dem unser Freund sein ganzes Vorhaben nebst Bombenrezeptur festgehalten hatte und gab ihn der Polizei. Ein echter Brüller.

Gut egal, die Polizei soll die Staatsanwaltschaft benachrichtigt haben und die tat natürlich nichts. Auch nicht, als sich der Bruchpilot ins Ausland absetzte. Ich sage dass die Absetze deshalb so prima klappte, weil sich hier die Dienste einschalteten. Und die konnten kein Interesse an juristischen Ermittlungen gegen einen V-Mann haben. Trotzdem, alles in allem ein peinlicher Vorfall. Weil er an die Presse kam. Woher die Zeitungen das hatten bleibt ungesagt. Undichte Quellen bei der Polizei gibt es immer.

Aber diese Nachricht lag, in diesem Zeitfenster, eindeutig im Anforderungsprofil der Israelis. Denn der Vorgang smearte die Deutschen, mit denen man gerade im Clinch lag. Der Mainhattanskandal passte mal wieder hervorragend zur Schleusebegebenheit vor 9/11, wo Berlin ebenfalls beide Augen zudrücken musste, als sich die Schläfer um Mohammed Atta hellwach in Hamburg aufhielten. 9/11 hatte sich vor drei Wochen gerade zum zehnten Mal gejährt – es war dauerpräsent in den Medien.

Hatte das wiederum Auswirkungen auf die politische Großwetterlage?

Nicht in Form offener Beschuldigungen. Aber eines ist sicher: Das Flussbett der Diplomatie lief damals schnurstracks in eine Richtung, die eine Offenlegung des NSU durch einen Geheimdienst immer wahrscheinlicher machte. Um das zu erkennen darf man das türkische Verhältnis zu Deutschland, Israel und Amerika nicht aus den Augen verlieren.

Das zu Israel rauschte parallel mit dem des deutschen Außenamts in den Keller. Hintergrund waren die Ereignisse rund um die Gaza Hilfsflotte, die aus Istanbul kommend ein Jahr vorher von den Israelis militärisch überfallen worden war. Wobei es etliche Tote gegeben hatte. Die Türken waren auf 180.

Da Jerusalem der türkischen Aufforderung zu einer Entschuldigung nicht nachkam und dann auch noch der UN-Untersuchungsbericht zum Vorfall durch Indiskretion vorzeitig in die Medien kam, obwohl vereinbart worden war, diesen noch einige Zeit zurückzuhalten, wurde Anfang September 2011 der israelische Botschafter Gabby Levy aus der Türkei ausgewiesen. Zwischenstaatliche Militärabkommen flogen ihm gleich im hohen Bogen hinterher. Oder vornehm ausgedrückt: Man legte sie auf Eis.

Mit Deutschland sahen die türkischen Beziehungen auch nicht gerade rosig aus, wahrscheinlich weil Berlin versucht hatte, Istanbul vor einer so harschen Reaktion gegenüber den Israelis abzuhalten. Anfang Oktober bezeichnete Erdogan Deutsche schlankweg als Terrorhelfer. Er bezog sich dabei auf Deutsche Stiftungen, welche die PKK indirekt unterstützten. Das stimmte.

Aber dass der Ministerpräsident das öffentlich sagte war bezeichnend für das Verhältnis. Die türkische Außenpolitik hatte zum damaligen Zeitpunkt eigentlich nur einen wirklich guten Anker, und der lag in Amerika. Mit Obama stimmte die Wellenlänge. Beide Regierung standen in positivem Dauerkontakt. Was wiederum ein indirekter Seitenhieb des Pentagon gegen die Deutschen und vor allem die Israelis war. Die wiederum keineswegs händchenhaltend im gleichen Boot saßen.

Ende Oktober (26.) war die Atmosphäre zwischen Berlin und Jerusalem in Siedlerfrage bereits so weit vergiftet, dass Merkel verlautbaren ließ, die Bundesregierung erwäge, keine U-Boote mehr an Israel zu liefern. Im Verhältnis Berlin-Jerusalem-Washington-Istambul krachte es an allen Enden.

Und dann kamen die Selbstmorde von Eisenach. Waren es die Israelis?

Moment, es kommen noch zwei Ereignisse. Eine Woche vorher und zwei Tage nach Merkels U-Boot-Drohung will eine Polizeistreife auf einem verlassenen Augsburg Rastplatz zwei Männer auf einem Motorrad überprüfen. Eigentlich eine Routinekontrolle, aber die Verdächtigen rasen laut Medienberichten davon, die Beamten hinterher, es kommt zum Schusswechsel. Ein Polizist wird tödlich getroffen, seine Kollegin verletzt, die Täter entkommen. Das Kennzeichen des Motorrads stellt sich als professionell gefälscht heraus. Im Bereich des Tatorts wird eine Pistole der Marke Tokarev aufgefunden. Der ermittelnde Oberstaatsanwalt fühlt sich an einen James Bond Streifen erinnert. Er vermutet, dass sich bei der Erstkontrolle ein Drogendeal abgespielt hat, bei dem die Beamten gestört haben. Und spricht das Wort Verdeckungsmord aus.

Was im Prinzip die behauptete Verfolgungsjagd in Frage stellt, und in der Tat gibt es widersprüchliche Angaben zum Ablauf des Geschehens. Die bayerische Polizei ermittelt in Richtung Russenmafia. Der Verdacht, dass es Verbindungen zum Fall Kiesewetter gibt wird laut.

Später – nach dem „Auffliegen“ des NUS – werden zwei polnischstämmige Verdächtige mit entsprechendem Vorstrafenregister verhaftet. Einer von ihnen hat bereits einmal einen Polizisten erschossen. Ebenfalls in Augsburg. Das Gerichtsverfahren kann den Festgenommenen eine lange Serie von Banküberfällen zuordnen. Aber der Prozess erweist sich als einzige Posse, die darauf hinauszulaufen scheint, die Männer wieder auf freien Fuß zu setzen. Alles sieht nach einem Arrangement aus.

Wie gesagt, an die Medien kommt sofort das Wort „Russenmafia“. Die sich – anders als beim türkische Tiefe Staat – nicht im gleichen Masse mit der Regierung deckt. Jedenfalls nicht mit der in Russland. Aber klein Mäxchen glaubt das. Russenmafia, aha, da kann nur Putin hinter stecken.

Und, Zufall über Zufall, die internationale Medienlandschaft hat gerade in diesen Tagen eine breite Kampagne gegen den Kremlchef laufen. Eigentlich eine alte Geschichte, aber die wird aufgekocht, heiß gekocht: Putin sei von einer BND-Spionin überwacht worden, in seiner Zeit als KGB-Offizier in der DDR. Putin wird als echtes Schwein „entlarvt“: Häusliche Gewalt, Frauengeschichten, ein uneheliches Kind. Diese Geschichten. Das meldet die Berliner Zeitung am 31. Oktober und wie orchestriert hängt sich die ganze Presselandschaft dran, vor allem in Großbritannien, wo es das Thema wird.

Am 3. November transportieren die BBC als auch deren russischer Dienst die Geschichte durch ein Interview nach Russland. Einen Tag später legt das CIA-gesteuerte Radio Free Europe für sein russisches Programm nach. Viele neue Infos, Respekt!



Ziel der Aktion?

Sagen wir „Wirkung“ statt „Ziel“, da bin ich beweisnäher: Die Russen wurden geframed und provoziert. Als sich dann am 4. das NSU-Tatortdesaster „ergibt“ werden nicht wenige deutsche Schlapphüte darüber nachsinnen, ob die Vorweihnachtliche Beschwerung von Putin stammen mag - From Russia with Love.


Und das letzte Ereignis?


Das mündet fließend in die Aufdeckung der zu diesem Zeitpunkt völlig überraschenden NSU-Türkenmorde-Connection über. Es ist der Staatsempfang des türkischen Ministerpräsidenten Erdogan. Am 1.11.2011 bricht die Frankfurter Allgemeine Zeitung, möglicherweise um den Besuch einzuläuten, eine Lanze für Multikulti, indem sie in einem Kurzartikel den Döner als eine der Bereicherungen verschwimmender Gesellschaften preist.

Zusammenkommen sei wichtig. Dazu brauche man, heißt es, nicht gleich mit dem nächsten Russen ein Fass Wodka zu leeren. Aber jedem sei aufgetragen, den Dialog aufzunehmen. Angefügt findet sich eine Karikatur, die einen Neo-Nazi zeigt, der mit einem Döner in der Hand aus einer türkischen Bude stiefelt. Man ist sich redaktionell der Gewagtheit des Bildes bewusst und geht auch näher darauf ein. Trotzdem wird der Begriff Dönermorde wie selbstverständlich verwendet, vermutlich zum letzten Mal in einem Mainstreamblatt, denn Tage später ist er ein für allemal durch.

Vierundzwanzig Stunden später empfängt Merkel Erdogan in Berlin. Man sollte erwarten, dass der hohe Gast angesichts der voraus liegenden Verstimmungen, die von ihm ausgegangen sind, nun konziliantere Töne anschlägt. Aber Fehlanzeige, im Gegenteil. Ganz im Stil der Grauen Wölfe fordert Erdogan “seine” in Deutschland lebenden Türken auf, jedem zu viel an Miteinander die Stirn zu bieten. Er warnt sie wörtlich vor der Assimilation. Fordert also die Parallelgesellschaft, die Abgrenzung. Und, eigentlich eine Frechheit, im gleichen Atemzug die Abschaffung von Grenzen – die Aufnahme der Türkei in die EU.

Um beide Ziele zu vereinen sollen die Deutschen auch die doppelte Staatsbürgerschaft für Türken unter Dach und Fach bringen. Das ist die letzte Begebenheit vor den angeblichen Selbstmorden der beiden Uwes. Die passieren keine 48 Stunden später. Im ausgebrannten Wohnwagen findet man die Tiefstaat-Ceska der Dönermordserie, die zuletzt in der Schweiz gewesen sein soll. Damit ist dann „klar“, dass die Türken nicht durch die Regierungsmafia des eigenen Landes, sondern von kerndeutschen Nazis ermordet wurden. Vor dem Hintergrund der Erdoganaussagen kann man sich kein besseres Cui Bono für den MIT vorstellen, das Schmierenstück von Eisenach durchgeführt zu haben.
Kleiner Ceska-Fehler, die wurde in Zwickau gefunden. In Eisenach war noch eine Ceska, eine VZOR 70. Das hat damals zu viel Verwirrung beigetragen...


Warum?


Nun, setzten Sie sich in die Lage Erdogans. Er will von Merkel Sondervergünstigungen für die Türkei und fordert von seinen Ex-Landsleuten die Einigelung. Wie hält nun ein Schäfer seine Schäfchen bei einander und unter Kontrolle? Vergegenwärtigen Sie sich das bildhaft. Er macht das nicht selbst.

Es sind seine Wolfsähnlichen Schäfer-Hunde, vor denen sich die Schafe von Natur aus fürchten, die diese Aufgabe übernehmen. Es ist die Bedrohung von außen, die sie zusammenrücken lassen. Und wird einmal zugebissen, ja was macht das schon? Umso besser lernen doch die anderen, wo sie hingehören!


Das Konzept hat Erdogan von den rechten Zionisten übernommen, mit denen er lange gut verbündet war. Die haben darauf ein hochverzinsliches Konzept gebau. Die Zinsen? Rettung des im Ausland befindlichen und jederzeit einsatzfähigen, jedoch von der Assimilation bedrohten Volkstums. Plus: “Wiedergutmachungen”, auch in Form einer Goodwillpolitik gegenüber dem Heimatland der Betroffenen. Hier Israel. Dort, im aktuellen Fall: Die Türkei.

Ein Beispiel? 2004 wanderten mal wieder zu viele Israelis aus, weil sie einfach die Nase hatten von ihrem schlecht wirtschaftenden und dauerhaft Terrorbedrohten Land. Da musste Nachschub her. Damals war Frankreich gerade wegen seiner Antiirakkriegspolitik durch die Bushregierung zum internationalen Parias erklärt worden. Was machte Scharon? Er rief die gallischen Juden dazu auf, das Land zu verlassen. Begründung: sie wären durch den gärenden Antiamerikanismus, der irgendwo auch immer Antisemitismus sei, an Leib und Leben bedroht. Tage später brach wie bestellt eine antisemitische Kampagne im Land los: Friedhofsschändungen, anonyme Morddrohungen an Rabbis, körperliche Übergriffe.

Nun sind die Franzosen mit keiner “Vergangenheit” belastet wie die Deutschen. Man kann sie schlecht auf diesem Gebiet einschüchtern. Und so kam über Polizei und Regierungskreise heraus, dass sich die Täterschaft etlicher aufgeklärter Fälle auf Juden zurückführen ließen, die beste Beziehungen nach Israel unterhielten. Mit einem Wort: Zionisten, denen Israel mehr bedeutete, als ihr Geburtsland Frankreich.

In Deutschland heißt die türkische Entsprechung dieser Community “Graue Wölfe”. Deren Tiefstaaterprobter rechter Oberwolf einen Tag vor den sogenannten Selbstmorden der NSU-Coretruppe in Berlin einer angewiderten Angela Merkel die Hand schüttelte. Kurz darauf erfolgt die Aufklärung genau in die Richtung, die er braucht. Der Zusammenhang kann Ihnen doch nicht verborgen bleiben!! Hammerhart.

fatalist
16.01.2014, 08:51
Letzter Teil Wolfgang Eggert.


DIE „NSU-SELBSTMORDE“

Sie denken, die Selbstmorde waren inszeniert durch die Tiefen Staat? Den MIT? Der die aufgefundenen Beweise am Tatort ablegte?

Das belegt schon der Vorgang des „Selbstmords“ an sich. So wie ihn die Behörden darstellen. Also: die Todesursache waren zwei Kopfschüsse. Die Tatwaffe ein Repetiergewehr Winchester 1300. Damit lässt sich natürlich trefflich jemand erschießen. Das kann Mundlos bei Böhnhardt durchaus gemacht haben. Aber wie soll er sich dann selbst gerichtet haben? Das Ding hat serienmäßig eine Lauflänge von 75 cm. Bis zum Abzug sind´s fast ein Meter. Die Strecke kann man sich gar nicht mit einem Arm gegen die Schläfe setzen. Es geht nicht. Punkt. Und selbst wenn es, sagen wir, mit extrem viel Aufwand machbar gewesen wäre, hätte ich, man muss ja auch einen gewissen Rückschlag berechnen, dann als übriggebliebener Suizidant auf jeden Fall zu einer Pistole gegriffen. Da lagen ja angeblich genug von rum. Warum macht das Mundlos nicht? Kann keiner erklären.

Aber es kommt noch doller. Bei der polizeilichen Untersuchung des Tatorts wurden zwei ausgeworfene Patronen-Hülsen der Marke Brenneke gefunden worden. Die Hülsen waren jeweils 70 Millimeter lang. Die Patronen bei diesen Vorderschafts-Repetierflinten können aber nur einzeln nachgeladen werden. Sie können die Patrone ins Patronenlager nur dann einführen, wenn sie die Patronenhülse von der benutzten Vorgänger-Patrone manuell entfernen. Das erfordert eine starke Handbewegung. Die Patronen-Hülse fällt raus und erst dann wird die Waffe nachgeladen. Beim Tatort wurden wie gesagt zwei Patronenhülsen auf dem Boden gefunden. In Verbindung mit den Selbstmorden ist das aber technisch unmöglich. A schießt auf B und bringt ihn um. Dann holt er die Hülse aus der Flinte und lädt wieder nach. Anschließend erschießt er sich selbst. Und wie soll er dann noch die zweite Hülse auswerfen? Geht nicht? Eben. Das ist kein Indiz mehr für einen Mord. Das ist ein Beweis. Was dann wieder dazu passt, dass Zeugen kurz dem Eintreffen der Polizei eine dritte männliche Person am Tatort gesehen haben. Wie er den Wagen der Uwes verliess.

Gibt es Tatortseitig noch mehr Indizien? Auch was die Ablauf-Rekonstruktion anbelangt?

Was wir wissen ist, dass am 4. 11. frühmorgens zwei Männer im thüringischen Eisenach eine Bank überfallen und mit ihrer Beute entkommen. Drei Stunden später explodiert, ebenfalls in Eisenach, das Wohnmobil in dem sich die erschossenen Leichen von Mundlos und Böhnhardt finden. Wenige Stunden später folgt die nächste Explosion. Dieses Mal kracht es in der konspirativen Wohnung im sächsischen Zwickau. Zschäpe, die an diesem Tag nachweislich mehrfach von ihren Führungsoffizieren angerufen wird, flüchtet sich zu einem Anwalt und stellt sich erst mehrere Tage später der Polizei.

Bis dahin haben sich sukzessive, teilweise über längere Zeitstrecken verteilt, an den Brandorten beweiskräftige Asservate angesammelt, darunter angeblich Waffen die zu den Strängen passen – die aber sämtlich bereits seit längerem im Besitz von Geheimdiensten gewesen sein können. Auch wer die berühmten Panther-Selbstbekennungsvideos nach dem großen Showdown abschickte, ist nicht bekannt.

Die Ermittler sagen Frau Zschäpe

Dann erklären Sie mir bitte, wie es kommt, dass sich dann an keinem der sichergestellten Briefumschläge, mit denen die NSU-DVDs per Post verschickt wurden, ihre Fingerabdrücke oder DNA befindet? Ist die im Taucheranzug zur Post gegangen?

Und der Ungereimtheiten-Katalog wird noch länger, wenn Sie sich mal direkt in die Situation der NSUler versetzen. An diesem speziellen Tag. Versuchen Sie mit deren Augen zu sehen. Versuchen Sie sie zu sein, nur für einen Moment, auch wenn´s schwer fällt.

Also: Ihr Beruf heißt Neonazi, den machen Sie gut, und dafür gibt’s auch den einen oder anderen Barscheck für Kost und Logis. Obendrein haben Sie erfolgreich die eine oder andere Banken geknackt. Sie stiefeln also mit ihren frisch polierten Springerstiefeln durch einen Haufen von Geld. Und, schöner noch: Sie werden vom Geheimdienst ihres Landes gedeckt, der sie in der Vergangenheit schon vor Zugriffen der „normalen“ Polizei gewarnt hat. Mit einem Wort: Ihnen scheint die Sonne aus dem Arsch.

Warum, warum, frage ich Sie jetzt, bringen Sie sich dann um? Können Sie mir das erklären? Warum machen Sie das? Das übelste was Ihnen doch passieren kann, ist, dass sich ihr lieber Verfassungsschutz irgendwann eines besseren besinnt und Sie fallenlässt. Wäre das ein Problem? Nein, noch nicht mal das! Denn wie wollen die Sie denn kassieren, ohne gleich mit aus dem Nest zu fallen? Sie sitzen ja zusammen da drin.

Und Sie können und werden das nachweisen, wenn dieser Tag gekommen ist, wenn sich die Wege trennen sollten. Was also soll Ihr lächerlicher Selbstmord? Neigen Sie zur Theatralik? Stimmt´s bei Ihnen nicht im Oberstübchen? Antwort bitte! Keine? Eben! Denn es gibt keine Antwort auf diese Frage.
Das ist der erste Punkt.

Nun zum zweiten: Warum fackeln sie eigentlich Ihre Wohnungen ab? Was soll denn dieser Unfug nun schon wieder? Ach so, Sie wollen Beweise vernichten! Und warum finden die sich dann trotzdem dort zuhauf? Plagt Sie ein zerstreuter Geist? Ist Ihnen in Ihrem Spatzenhirn etwa nicht bekannt, dass Waffen nicht verbrennen? Wenn Sie denken, dass die wie Butter in der Pfanne zerbruzzeln, dann lacht Sie doch jeder 10jährige aus! Und das mit vollem Recht.

Und, den Punkt wollen wir auch bitteschön nicht vergessen – Zeit nochmal zurück – Sie haben 2007 aus einem unerfindlichen Grund die weite Fahrt von Thüringen nach Heilbronn nicht gescheut, um ausgerechnet dort, im hintersten Eck der Republik, zwei Polizisten umzubringen. Sinn der Brachialaktion? Beute machen, Waffen „ziehen“, da soll denn schon auch ein wenig Blut fließen! Sagen die Medien. Äh, hallo, geht’s noch? Ein Bruch beim nächsten Waffengeschäft in Jena würde Ihnen gleich ein ganzes Arsenal in die Hände fallen lassen. Ist Ihnen Ihr Strafregister etwa nicht aussagekräftig genug? Und: Was wollen Sie denn nach dem Blutbad noch mit den Wummen? Die belasten Sie doch nur, wenn eine stinknormale Polizeikontrolle die bei Ihnen findet!

Los, schnell weg damit, in den nächsten Dorfbach! Bisher hat Sie doch kein Mensch verdächtigt. Noch stimmen ihre Special Connections. Wie schon bei den Dönermorden ist auch diesmal keine, nicht eine DNA-Spur ist von Ihnen am Tatort zurückgeblieben. Kein Phantombild gleicht Ihrem edlen Naziponim.

So, jetzt dürfen Sie wieder raus, aus Ihrer Nazi-Rolle. Willkommen in der Wirklichkeit. Lehnen Sie sich zurück und stimmen Sie mir zu: Kein, kein, kein Täter auf Gottes Erdball hätte diese Aktion abgezogen, es sei denn unter Einwirkung eines halben Kasten Starkbiers.

Und jeder, jeder, jeder Täter hätte die Waffen beim ersten Anzeichen der Ausnüchterung umgehend wieder entsorgt. Aber was machen Sie? Sie schleppen sie den ganzen Weg zurück nach Thüringen und hängen sich die Dinger fein säuberlich über den Nachtschrank. Wo sie dann auch nach dem Flächenbrand vom 4. November „sichergestellt“ werden können!

Merken Sie worauf ich hinaus will? Ich will darauf hinaus, dass sich diese Geschichte niemals so abgespielt hat. Und dass die Waffen, wie ich das vorhin schon gesagt habe, bereits beim Kiesewetter-Drogendeal von einem der beteiligten Mafiosi oder einem observierenden Geheimdienstler sichergestellt wurden. Und dass man sie jetzt benutzte, um den Tatort entsprechend zu „würzen“. Diese Erklärung, und nur diese, ergibt Sinn.

Die Heilbronner Waffen waren allesamt bei den NSUlern

So heißt es. Sowohl die Tatwaffen, Pistolen der Marken Tokarev und Radom und auch die Dienstwaffen des Polizistenpaars – die Heckler&Koch P2000. Wo die nun genau gefunden worden sein sollen ist allerdings unklar. Die Staatsanwaltschaft Heilbronn nannte als Fundort einmal das Wohnmobil, in dem die Männer 2011 starben, an anderer Stelle die ausgebrannte Wohnung in Zwickau. Wobei selbst der Fund an sich in Zweifel gezogen wurde. Der Stuttgarter Generalstaatsanwalt sagte sofort: „Ja wir haben die Tatwaffen bei denen in Zwickau gefunden“. Der eigentlich zuständige Zwickauer Staatsanwalt erwiderte darauf postwendend gegenüber der Presse, es sei ihm schleierhaft, wie sein Kollege zu der Annahme komme. Die aufgefundenen Waffen seien ob ihres Verkohlungszustands noch gar nicht identifiziert worden.

Besser erhalten und noch voll einsatzfähig scheinen aber die sogenannten Bekenner-DVDs gewesen zu sein, die jemand aus den ausgebrannten Schuttbergen der Zwickauer Wohnung zog. Legen Sie mal eine DVD bei der nächster Partygelegenheit ein zwei Minuten auf Ihren Teutonengrill! Ich wünsche Ihnen anschließend viel Spaß beim Lesen der Datenträger. Das muss auch den Behörden irgendwann aufgegangen sein. Also wollen sie einen Monat, ich betone: einen Monat später in einem im Eisenacher Wohnwagen sichergestellten Tourenrucksack weitere DVDs gefunden haben. Der offenbar feuerresistente Rucksack war übrigens nagelneu, blitzsauber, und bereits Wochen zuvor „ausgewertet“ worden. Drin hätten sich 23.000 Euro von einem wenige Wochen zurückliegenden Bankraub befunden. Beschädigungslos, versteht sich. Dazu einige Kartons mit Patronen. Damit auch der letzte Depp drauf kommt, dass die Herren Mundlos und Böhnhardt den Geldsegen nicht von der Erboma abgestaubt haben!


Und, halten Sie sich fest, sogar eine Hose mit dem Blut Kiesewetters wurde aus der ausgebrannten Zwickauer Wohnung gezogen. Unbeschadet. Sowas verwahrt man natürlich als waschechter Mörder, nicht wahr?

Domestos? Dafür müsste man ja erstmal zum Aldimarkt laufen! Und wann kommt man da schon in, in vier Jahren? Wenn Sie der Polizei und der Presse in diesem Beweisverfahren auch nur ein einziges Wort glauben, dann ist Ihnen nicht mehr zu helfen.

Warum überhaupt das Feuer?

Damit die Zivilpolizei schnell für die Spurensicherung zur Stelle ist und das findet was sie finden soll. Und um die falschen – eigentlich echten – Beweise zu vernichten, welche die Bande bei sich versteckt haben konnte. Belastende Dokumente, Aufzeichnungen über Operationen, über den Klan, vielleicht gab es sogar Berührungen zu den Grauen Wölfen. Vielleicht auch die berühmten echt-falschen Pässe, die nur der BND und deutsche Gerichte beschaffen kann – für seine geheimen Ermittler.

Wären die auch noch sauber aus dem Feuer gezogen worden, so wie der Pass von diesem 9/11 Terroristen der aus einem der Selbstmordflugzeuge einem Polizisten direkt vor die Füße fiel, dann wäre das ein zu eindeutiges branding gewesen. Die deutschen Dienste hätten mit dem Rücken zur Wand gestanden und sich gewehrt. Und ein guter Teil der Medien hätte die Öffentlichkeit zum ersten Mal darüber aufgeklärt, was „Rote Heringe“ sind.

Aber die Waffen und Videos blieben ja erhalten. Und das war die Hauptsache. Das war das Ziel.

Die einzige Erklärung dafür, dass es bei dem NSU so knackig und beweisselektiv brannte ist, dass das Feuer nicht von den Uwes gelegt wurde, sondern dass hier die Putzkolonne vom Dienst fackelte. Oder besser gesagt: Erst fackelte sie nicht lange und kümmerte sich um die Uwes, bis diese mundlos waren, legte das Feuer und ließ die benötigten Asservate unter dem Weihnachtsbaum zurück, damit alle Spuren in den Strängen in die gewünschte Richtung zeigten. Die Roten Heringe.

An denen Sie seit 2011 mit leuchtenden Kinderaugen vergnüglich baumeln. Herzlichen Glückwunsch!

Nehmen wir einmal an, der türkische Geheimdienst sollte da verwickelt sein.

… Dass der seine schmutzigen Hände an der TiefstaatCeska hatte, soviel ist mal sicher. Schon das ist eine Katastrophe für den Verfassungsschutz. Seine hochnotpeinlichen NaziAgenten liegen tot in ihrem Wohnwagen. Und es brennt ein nettes Feuerchen aus dem die alarmierte Zivilpolizei die Ceska aus der Dönerserie zieht…

Bleiben noch die Täter- und Opferwaffen aus Heilbronn

Die können sie genauso gehabt haben, wenn Mevlüts Jungs die Erschießungen vorgenommen haben, für was ja einiges spricht. Waren es die Amerikaner, dann konnten sich die Türken diese Waffen über ihre exzellenten transatlantischen Verbindungen beschafft haben. 2007 versprach Bush Erdogan bei dessen US-Besuch den türkischen Zugriff auf CIA-Daten. Mag sein, dass Erdogan Druck ausübte, mit seinem Wissen um die kurz zurück liegende Kiesewetter- und Sauerlandsache.

Auch wenn das damals ganz sicher noch nicht in Planung stand, die Tatortwürze des Jahres 2011 lag im Interesse der US-Dienste. Um ihren mit-staatlichen Drogendeal von Heilbronn – inklusive Polizistenmord - auf eine mundtot gemachte extremistische ausländische Zelle zu verlagern, der man nun anhängen konnte, was immer man wollte.

Gut. Aber warum sollten die deutschen Behörden denn mitgespielt haben? Es belastete sie!

Der Verfassungsschutz steckte in dieser Sache doch über beide Ohren drin. In allen Strängen.

Er war mittendrin in den Dönermorden, durch Mitwisserschaft und Begleitung.

Er war mittendrin beim Kiesewettermord durch Mitwisserschaft und Begleitung.

Er führte den NSU der 2000 und 2004 bei den Bombenanschlägen abgezweigt worden war.

Er unterhielt hochrangige Beziehungen im Ku Klux Klan. Er war hinten und vorn erpressbar.

Es war also goldrichtig, in dem Moment allen Ballast so schnell wie möglich auf den NSU zu werfen. Was sie in Windeseile auch getan haben. Der Bund Deutscher Kriminalbeamter zeigte sich nach den Selbstmorden erstaunt über die -gut erkannt!- „überraschenden Entwicklungen in dem Fall“. Die wunderten sich, wie schnell sich die Bundesanwaltschaft zur Täterfrage festgelegen konnte und wie schnell über zwei Dutzend Aktenordner mit Erkenntnisse über die Täter präsentiert werden konnten.

Wer weiß dass der NSU mit dem Verfassungsschutz zusammenarbeitete, wundert sich nicht mehr. Die Täterfestlegung folgte dem Vorbild 9/11 wo ja auch binnen Stunden klar war, wer hinter dem ganzen Schlamassel steckte. Hier profitierte offensiv die amerikanische Außenpolitik, dort defensiv die deutsche Innenpolitik, in Form von Schadensbegrenzung.

Indem sie zusammen mit den anderen Diensten einfach die Schuld für alle, aber auch alle zurückliegenden Terrorvorfälle dem Nationalsozialistischen Untergrund zuordnete. Es ging dann nur noch darum die Beweise für die Führerschaft des BfV über den NSU zu vertuschen, und man war fürs erste raus aus den ganzen Geschichten. Und das ist gar nicht mal so schlecht gelungen! Es sind ja massenhaft Aktenordner geschreddert worden und die Öffentlichkeit wird nie erfahren, was da drin stand.

Natürlich bleibt ein ungutes Gefühl. Wann immer es die Israelis für nötig halten Druck gegen Berlin, Washington und Istanbul aufzubauen taucht eine Kleinigkeit ihres Wissens in der Presse auf. Netanjahu spielt dieses Spiel sehr geschickt, weil seine Enthüllungen immer eine andere Handschrift tragen. Manches scheint von den Amerikanern, manches von den Deutschen, anderes wieder von den Türken in Umlauf gebracht worden zu sein.

Man nehme die DIA-Enthüllung im Stern, welche Washingtons Geheimdienste in der Kiesewettersache brandete. Die erschien am gleichen Tag wie die Spiegel-Aufdeckung, der zufolge der BND 2007 Personalakten von Mitarbeitern vernichtet hatte, die ihre Karriere bei der SS oder der Gestapo begonnen hatten. Die Hamburger brachten diesen Artikel in deutscher und in englischer Sprache. Beim Bundesnachrichtendienst mag man darüber gerätselt haben, ob der Artikel amerikanisch inspiriert war.

Das Pentagon wiederum dürfte den DIA-Report für eine deutsche Provokation gehalten haben. Das gegenseitige Vertrauen leidet. Und es freut sich wie immer ein Dritter.

Nur, wie gesagt, wenn sich die Israelis nicht allzu sehr aus dem Fenster lehnen wird es nicht mehr, es wird keinen Showdown geben. Es ist ein Gentlemens Agreement: Es waren die Nazis. Und mit denen hat der Staat natürlich nichts, aber auch gar nichts zu tun. Wie könnte er? Er spielt ja die Rolle des Guten! Aus.


Und warum redet Frau Zschäpe dann nicht? Sie steht unter Anklage

Würden Sie die Zeitungsartikel zusammenfassen, die ihre möglichen Geheimdienstverbindungen auch nur andeuten, Sie würden einen Band von 900 Seiten zusammenbekommen. Natürlich weiß sie viel, zu viel. Aber sie wird sich gegen ihre alten Verbindungen abgesichert haben, nachhaltiger noch als Böhnhardt und Mundlos, sie war ja nach den Bränden erst mal untergetaucht.

Deshalb ist auch hier ein Gentlemens Agreement der beste Weg für alle Beteiligten. Warten Sie das Ende des Prozesses ab. Ihre Strafe wird marginal bis nicht vorhanden sein. Sie wird ins Zeugenschutzprogramm kommen. Kronzeugenregelung.

Wenn das der Öffentlichkeit verkündete Urteil hart sein sollte, dann lautet meine Empfehlung: Besuchen Sie Frau Zschäpe doch einmal im Gefängnis. Ich wette darauf: Sie wird an diesem Tag gerade nicht für Sie zu sprechen sein. Und Sie werden auch keine echten Insassen des Gefängnisses treffen, die sie dauerhaft dort gesehen haben. Ihre gerechte Strafe wird dann nichts anderes gewesen sein, als die ganze Geschichte, welche Ihnen die Geheimdienste bisher aufgetafelt haben: Augenwischerei. Ganz großes Kino.

Wer hat das Spiel gewonnen?

Alle Dienste miteinander. Aber in erster Linie die Israelis. Was darauf hindeutet, wer am Ende der Steuermann war. 2010-11 gab auf der diplomatischen Bühne eine klare Achse Washington-Istanbul-Berlin gegen Jerusalem.

Die ist 2012-13 zerbrochen. Abgestraft worden. Jede Speiche für sich. Vor allem im Verhältnis zueinander. Die NSU-Enthüllungen haben die deutsch-türkischen Beziehungen angegriffen, die Kiesewetterenthüllungen haben eine dunkle Seite der deutsch-amerikanischen Beziehungen angefasst, die Snowdenaufdeckungen waren eine Frontalattacke. Snowdens Sprachrohr Greenwald ist als Jude Zielscheibe des Zionismus. Denken Sie darüber nach.

Snowdens geheimdienstliche „Insiderinformationen“ übersteigen zum Teil seine Möglichkeiten. Fragen Sie sich, woher der ihm zugeschriebene Kenntnisstand stammt. Fragen Sie sich, ob herkömmliche Journalisten das Material zur Absetzung des CIA-Chefs Patraeus haben konnten, woher sie dieses hatten, wer das inszenierte.

Und ob das zusätzlich Feuer in die Bündnispolitik gebracht haben mag. Fragen Sie sich, wer die Demonstrationswelle gegen Erdogan in Gang brachte.

Das letzte Interview, das Ernst Uhrlau als Chef des BND gab, am 7.12.2011, das war sein letzter Amtstag, spricht für sich. Die BILD fragte: „Was macht Ihnen für die Zukunft mit Blick auf die internationalen Lage die meisten Sorgen?“ Uhrlaus Antwort: „Die Situation in und um Israel. Der Friedensprozess zwischen Israelis und Palästinensern macht keine erkennbaren Fortschritte. Hinzu kommt, dass die innenpolitische Lage in Israel wenig Hoffnung auf eine grundsätzliche Änderung der Lage gibt.“

Am selben Tag hatte Uhrlau Geheimdienstinformationen über die amerikanische Verwicklung im Fall Kiesewetter bearbeitet.

Der Fall NSU hat sehr viel mit Außenpolitik zu tun. Und das wird bis heute übersehen. Aus meiner Sicht absichtlich.

Wer hat das Spiel verloren?

Die Wahrheit. Wie immer in solchen Fällen.

Geht Wahrheit und Politik zusammen?

Auf Geheimdienstebene schließen sie sich aus. Da ist sie, die Zusammenfassung der VT NSU, als Gegenentwurf zur allseits promoteten BRD-VT NSU.

Klasse, einfach nur gut.

fatalist
16.01.2014, 08:57
Warum wurden die Dienstwaffen der Polizisten mitgenommen?


Mögliche Erklärung:

Wenn die Waffe(n) am Tatort geblieben wären, hätten die Spuren bei deren Untersuchung die erst kürzliche Benutzung der Waffe angezeigt - Schußwechsel. Somit wirkt der hinterhältige Angriff schlüssiger, nicht?

Zudem hatten damit die Täter auch etwas in der Hand, für die folgenden Ermittlungen. Also Blutspuren und DNA ignorieren bzw. als Spur totlegen (Wattestäbchen), ansonsten haben wir ja noch die Waffe - mal sehen, wo die dann auf einmal auftaucht. Danke. Passt :)

Edit: Ist dann auch klar, dass die nicht im Auto sassen, die beiden Polizisten. Hindrapiert wurden sie am Auto.

fatalist
16.01.2014, 09:24
Zur Arnold-Show heute Nachmittag macht man sich auch anderorts Gedanken:


NSU-Prozess
Zeugenbeeinflussung unter Hypnose?

Der Kiesewetter Kollege Martin A. soll im NSU-Prozess gehört werden.

Ich halte seine Befragung vor Gericht für unzulässig.
Der Zeuge lag längere Zeit im Koma und konnte sich an nichts mehr erinnern. Hat er jedenfalls behauptet. Zu widerlegen ist ihm das nicht. Zunächst hat man davon auszugehen, dass er die Wahrheit sagt.
Nun muss er langsam wieder ins Leben zurückfinden. Dabei wurde ihm ärztliche Hilfe zuteil. Soweit wäre das durchaus in Ordnung, wenn nicht das Mittel der Hypnose angewendet worden wäre. Wer will jetzt noch erkennen können, was eigene Erinnerung und was durch Hypnose induziertes Wissen ist? Wenn die Erinnerung im Gehirn des Zeugen ausradiert war, mit welchen Inhalten wurde die „zerebrale Festplatte“ wieder angereichert?
Ich halte die Verwertung dieser Zeugenaussage, gleichgültig ob sie für die Angeklagten belastend oder entlastend ausfällt, für rechtlich bedenklich. Die Aussage kann auf keinen Fall als von Zweifeln unbelastet gewertet werden.

Karl-Heinz Hoffmann 14.01.2014



@editor64 hat einen Artikel bei den Stuttgarter Nachrichten veröffentlicht.

Polizistenmord von Heilbronn
Das Wohnmobil und die Zufälle

Jürgen Pohl, 15.01.2014 14:00 Uhr
http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.polizistenmord-von-heilbronn-das-wohnmobil-und-die-zufaelle.e4ad6500-c174-44a2-a02a-e6804d5d8604.html

Zahlen die wenigstens anständig :?


https://pbs.twimg.com/profile_images/1881049055/logo_08_03_12_normal.JPGJuergen Pohl (jpo) ‏@editor64
Mein Text hat es in die Zeitung geschafft! "Das Wohnmobil und die Zufälle" http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.polizistenmord-von-heilbronn-das-wohnmobil-und-die-zufaelle.e4ad6500-c174-44a2-a02a-e6804d5d8604.html … #Kiesewetter #NSU



Heilbronn - Um 14.12 Uhr informierte der Taxifahrer Mustafa K. die Polizei, dass an der Heilbronner Theresienwiese zwei Polizisten leblos und blutüberströmt neben ihrem Streifenwagen lägen. Noch bevor eine Streife überhaupt den Tatort erreichte, organisierten die Beamten in der Polizeizentrale bereits die Fahndung nach den Mördern: Ab 14.15 Uhr errichteten sie in einem Radius von fünf Kilometern und in einem 30-Kilometer-Kreis um das Stadtzentrum *Kontrollstellen, überprüften Autos und notierten Kennzeichen.

Auch etwa 15 Kilometer südlich der Theresienwiese: In der Kleinstadt Großbottwar rasten zwei Hauptkommissare in einem Streifenwagen ins benachbarte Oberstenfeld. Ihr Auftrag: An der Kreuzung L 1100/Gronauer Straße sollten sie die Kontrollstelle „LB 3“ errichten und die Kennzeichen aller Fahrzeuge notieren, die aus Richtung Heilbronn kamen. Zwischen 14.30 Uhr und 14.38 Uhr passierte als 20. Fahrzeug ein weißes Wohnmobil mit dem Kennzeichen C-PW 87 die Beobachtungsstelle. Unklar ist, wer das Fahrzeug steuerte. Die Notiz kam Tage später zu den anderen 33.072 erfassten Kennzeichen in die neun Leitzordner mit den 201 Listen.


Das Wohnmobil C-PW 87 wurde am 16. April 2007 von einem Mann in Chemnitz angemietet, der behauptete, Holger G. zu sein und in Hannover zu wohnen. Offenbar eine Tarnidentität, mit der der mutmaßliche Rechtsterrorist Uwe Böhnhardt das Mobil anmietete. Ihn identifizierte Alexander H. vom Chemnitzer Caravanverleih bei einer Vernehmung zweifelsfrei mit Hilfe von Fotos.


Zschäpe mehrmals in Ludwigsburg gewesen


An dieser Stelle schließen viele die Akte mit den Kennzeichen. Doch es gibt eine Reihe von merkwürdigen Zufällen im Zusammenhang mit C-PW 87: Nur Sekunden nachdem das Wohnmobil die Kontrollstelle „LB 3“ passierte, notierten die Polizisten auch das Kennzeichen LB-MY 340. Das allerdings hätte gar nicht auf der Straße sein dürfen: Im April 2007 war mit diesem Kennzeichen gar kein Fahrzeug zugelassen. Es ist das einzige während der Ringfahndung notierte Fahrzeug, das offenbar nie existierte. Die Vernehmung der beiden Hauptkommissare von der Kontrollstelle „LB 3“ Mitte November 2011 – also nachdem Böhnhardt und Mundlos tot in Eisenach aufgefunden worden waren – brachte die Fahnder nicht weiter.


Das Wohnmobil fuhr von Heilbronn südlich nach Oberstenfeld. Hätte sein Fahrer es nach Chemnitz gesteuert, hätte es nach Nordwesten fahren müssen. Urlaubsbekannte des Trios aus der Nähe von Oberstenfeld sagten aus, Zschäpe sei mehrmals im nahe gelegenen Ludwigsburg gewesen, um eine Freundin zu besuchen. Das Ziel Ludwigsburg wäre zumindest eine Erklärung dafür, warum C-PW 87 nach Süden fuhr.


Caravanverleiher Alexander H. hielt sich am Mordtag ebenfalls im Raum Heilbronn auf. Nachforschungen der Polizei belegen, dass er durchaus zur Tatzeit am Tatort gewesen sein könnte. Bei seiner Vernehmung vor dem OLG München verwickelte er sich in massive Widersprüche, als der Mord thematisiert wurde. Von dem umfangreichen Polizeieinsatz in der Stadt will er nichts bemerkt haben. Fragen zu seiner politischen Einstellung beantwortete er ausweichend.

Ein weiterer Zufall: Ein Jahr vor dem Heilbronner Mord war Alexander H. auch in der Nähe eines weiteren Tatortes der mutmaßlichen NSU-Mordserie. Abhörprotokolle und das Foto einer Radarfalle beweisen, dass H. sich am 4. April 2006 in der Nähe von Dortmund aufhielt. Um 12.54 Uhr rief er von dort aus seinen Caravanverleih in Chemnitz an. 60 Kilometer entfernt wurde zu dieser Zeit Mehmet Kubasik getötet. Die Telefonüberwachung beweist zudem, dass sich H. an diesem Tag besonders lange im Raum Kassel aufhielt. Dort wurde, 48 Stunden später, Halit Yozgat in seinem Internetcafé ermordet. Auch diese Morde rechnet der Generalstaatsanwalt dem NSU zu. Die wichtigste Info ist, dass B&M (oder wer auch immer) das Heilbronner Wohnmobil vom 16.-19.4.2007 anmieteten, der Mord aber am 25.4.2007 geschah.

Die NSU-Mär geht dann so, dass die Ausleihzeit für das Wohnmobil dann telefonisch verlängert wurde... na wer´s glaubt... genauso unsinnig wie beim Eisenacher Wohnmobil, das ebenfalls telefonisch "verlängert" wurde...

Das sind hingestrickte "Fakten".

fatalist
16.01.2014, 09:31
NSU: Polizeiliche Döner-Bude wurde von Mafia bedroht

Posted on January 16, 2014 (http://friedensblick.de/9534/nsu-polizeiliche-doener-bude-wurde-von-mafia-bedroht/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
Während eines Interviews mit dem damaligen Ermittler Wolfgang Wilfling machte der BR-Reporter Oliver Bendixen eine unglaubliche Aussage. Innerhalb kürzester Zeit wäre von Kriminellen versucht worden, von einer neu eröffneten Döner-Bude Schutzgeld zu erpressen, und dort Drogen zu deponieren. Sie wurde jedoch von einem Informanten der Polizei geführt und von der Polizei beobachtet! Wie kann das sein?

Bio, merk es Dir endlich: Es gibt gar keine Türkisch/Kurdische Mafia. :beten:
Das ist alles nur RASSISMUS, rassistische Vorurteile sind das, Jawoll!!!



“Im Untersuchungsausschuss ist ja auch mal zur Sprache gekommen, warum die Polizei da so oft auf der falschen Fährte war. Man hat sich ja auch sehr lustig gemacht über diesen Döner-Stand, der da in Nürnberg von einem V-Mann der Polizei dann unter Beobachtung eröffnet wurde. Jetzt muss man natürlich auch dazu sagen: Es hat genau 10 Tage gedauert bis der erste von diesen vermeintlichen Döner-Standpächter Schutzgeld zu erpressen versucht hat. Dann hat es nochmal zwei Wochen gedauert, da hat jemand anders gefragt, ob man dort Rauschgift deponieren könnte, um von dort aus Drogen zu verkaufen. Also. Das erklärt ja auch, warum Fahndungen und Ermittlungen manchmal in die falsche Richtung laufen. Das ist natürlich für Ermittler, die auf diese OK-Theorie setzen, eine Bestätigung in Reinkultur.” [49:52] Bayerischer Rundfunk (http://www.br.de/radio/bayern2/import/audiovideo/nsu-terror-prozess-muenchen-116.html)


MEGABRÜLLER :haha::haha::haha::haha::haha:

fatalist
16.01.2014, 10:09
Gronbach will das HPF angezeigt haben:


Alexander Gronbach 15. Januar 2014 um 14:00 (https://www.compact-magazin.com/nsu-zeuge-wir-glauben-nicht-selbstmord/comment-page-1/#comment-9870)


Kronzeuge der Bundesanwaltschaft Karlsruhe zum Mord an Michele Kiesewetter am 25 April 2007.

Der pensionierte Oberstudienrat a.D. Eckart Jaeger aus Langenburg gibt in einer eidesstattlichen Vernehmung an, dass er als Zeuge am Ostersonntag 2012 bei einem Gespräch anwesend war mit folgenden Personen -
Alexander Neidlein, Matthias Brodbeck, Stefan Rühle und Nelly Rühle.

In diesem Gespräch gab Nelly Rühle an, dass eine ihr bekannte Krankenschwester im Klinikum Ludwigsburg den schwerverletzten Polizeibeamten Martin Arnold ausspähte. In Folge kam es zu Morddrohungen seitens des Ehemannes der Rühle gegenüber Petra S. Diese Aussage liegt der Bundesanwaltschaft in Karlsruhe vor.

Die Spiegel Journalistin Simone Kaiser suchte nach Absprache mit ihrem Kollegen, dem Spiegel Journalisten Jörg Schindler im Mai 2013 den Kronzeugen Eckart Jaeger in Langenburg auf, wo dieser Zeuge diesen Sachverhalt erneut bestätigte. Dieses Gespräch wurde mit einem Tonband im Orginal aufgezeichnet.

Es mutet sich geradezu lächerlich an, wie diese geistlosen Rechtsextremen um den Populisten Käppler auf Politikforen mit eindeutigen Fälschungen und Manipulation versuchen, Tatsachen zu verdrehen.

Die Beschuldigte Nelly Rühle hat diese Ausspähaktion selbst mitgeteilt, inzwischen wurde ermittelt, dass es sich hierbei um die schon auf Uwe Mundlos Garagenliste Barbara Eichelbaum handelte.
Der Ehemann dieser Nelly Rühle hat sich mehrfach schriftlich mir gegenüber geäussert. Wobei ich im Gegensatz zu anderen keine privaten Schreiben veröffentliche.

Eine ehemalige Lebensgefährdin des Neonazis Matthias Brodbeck, eine Sigrun Häfner räumte im Dezember 2012 bei einer momentan noch vertraulichen Vernehmung gegenüber SOKO Trio ein, dass sich “Beate Zschäpe” mehrfach in ihrem Haus aufhielt und es auch zu anderen Personen aus diesem Umfeld regelmässige enge Kontakte gab. Sie gab auch an (was neu ist), dass der Mitangeklagte Ralf Wohlleben und Matthias Brodbeck in sehr engem Kontakt standen und Wohlleben 2007 noch Kontakt zu Zschäpe und Co. Hatte. Es wird somit eine Verbindung zwischen den Mördern und Zschäpe deutlich!

Die Familie Gronbach hat, was die Namensveröffentlichungen und Verleumdungen angeht, strafrechtliche Schritte gegen die Betreiber des Politikforen und in Nordwürttemberg tätige NPD Figuren eingeleitet. Da lachen ja die Hühner.

War dieser Studienrat Jäger nicht der Mann, der für Gronbach/Senghaas einen BMW auslieh, damit die mobil sein konnten, und dann auf den Kosten sitzen blieb?


Rechte Umtriebe in Hohenlohe

Die folgenreiche Liaison zweier V-Leute

von Rüdiger Bäßler http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechte-umtriebe-in-hohenlohe-die-folgenreiche-liaison-zweier-v-leute.b1a28725-e57f-481d-bf4a-d9eff7ddfe6b.html


Im April 2012 klingelte es wieder an der Tür von Oberstudienrat J. Alexander Gronbach bat, nach einem Streit mit Petra Klass, wieder einmal um Asyl. Er blieb diesmal zwei Monate bei dem Pensionärsehepaar. Am Abend des 31. Mai teilte Gronbach seinem Gastgeber mit, Petra Klass werde von NPD-Mitgliedern, die sie an den Verfassungsschutz verraten habe, mit dem Tode bedroht, er müsse sie am nächsten Tag nach Genf zu Freunden in Sicherheit bringen und brauche einen Mietwagen; bezahlen werde alles später eine Tante. Der beunruhigte Lehrer buchte auf seinen Namen einen Einser-BMW bei Sixt. Damit verschwand das Paar spurlos.

Vor wenigen Tagen, am 12. Juni, ist Ex-Lehrer J. vom Landgericht Ellwangen zu einer Schadenersatzzahlung von 15 000 Euro an die Firma Sixt verurteilt worden. Nelly R. sowie vier weitere NPD-Mitglieder haben bei der Polizei Schwäbisch Hall gegen Alexander Gronbach Strafanzeige wegen Verleumdung gestellt. Das Amtsgericht Langenburg erließ im Herbst 2012 einen Haftbefehl gegen Gronbach. Er war zu einem Prozesstermin wegen eines Drogenvergehens nicht erschienen. Wenn der Mann wieder deutschen Boden betritt, muss er mit seiner Festnahme rechnen. Tja Herr Gronbach, das war wohl nix. Wieder mal gelogen?

Bei Compact habe ich, also der Herr Käppler, das natürlich ebenfalls gepostet.


fatalist

16. Januar 2014 um 10:13 (https://www.compact-magazin.com/nsu-zeuge-wir-glauben-nicht-selbstmord/comment-page-1/#comment-9956)


Dein Kommentar wird überprüft.

Der pensionierte Lehrer J. wurde zur Zahlung von 15.000 Euro an SIXT verurteilt, weil Gronbach mit dem geliehenen Auto verschwand. Das ist ein MEGA-Brüller.
Warum bietet man diesem mutmasslichen Lügner, Betrüger und Hochstapler hier eine Bühne?
Nachzulesen hier:

http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechte-umtriebe-in-hohenlohe-die-folgenreiche-liaison-zweier-v-leute.b1a28725-e57f-481d-bf4a-d9eff7ddfe6b.html

Flaschengeist
16.01.2014, 10:22
Gronbach will das HPF angezeigt haben:

Da lachen ja die Hühner.

War dieser Studienrat Jäger nicht der Mann, der für Gronbach/Senghaas einen BMW auslieh, damit die mobil sein konnten, und dann auf den Kosten sitzen blieb?

http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechte-umtriebe-in-hohenlohe-die-folgenreiche-liaison-zweier-v-leute.b1a28725-e57f-481d-bf4a-d9eff7ddfe6b.html

Tja Herr Gronbach, das war wohl nix. Wieder mal gelogen?

Bei Compact habe ich, also der Herr Käppler, das natürlich ebenfalls gepostet.

Auf deutsch: Die wollen gegen Dich und die Betreiber des HPF gerichtlich vorgehen?

fatalist
16.01.2014, 10:26
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 12 Min.
Dieser – soweit bekannt – letzte Mord des #NSU ist rätselhaft. Das Opfer ist kein Mann, kein Migrant, die Tatwaffe auch nicht die #Ceska.






https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 13 Min.
Am Nachmittag soll Martin A., #Kiesewetters Kollege, gehört werden. Er überlebte den Kopfschuss des #NSU.



Was sind die krank... wissen nichts, aber es war der NSU. innerhalb 1 Minute widersprechen sie sich selbst. Sicher ne Frau. Wiebke Ramm heisst die wohl... dumm wie Brot.

fatalist
16.01.2014, 10:29
Auf deutsch: Die wollen gegen Dich und die Betreiber des HPF gerichtlich vorgehen?
Wollen schon, können nicht. Auf den wartet ein Haftbefehl, das wird also schwierig. Er sitzt in Irland.

Flaschengeist
16.01.2014, 10:57
Wollen schon, können nicht. Auf den wartet ein Haftbefehl, das wird also schwierig. Er sitzt in Irland.

Mein aufrichtigen Respekt an Dich! Weiter so! "Du geistloser rechtsextremer Populist"

PS: Das Interview in der letzten compact mit den Eltern des "Verbrannten" spricht auch Bände.

Ingeborg
16.01.2014, 11:00
Daimagüler glaubt nicht daran, dass die Killer-Nazis Kiesewetter lediglich aus allgemeinem Hass auf die Staatsgewalt ermordeten, wie die Bundesanwaltschaft behauptet.

„Ich glaube auch, dass der NSU den Staat hasst. Ich glaube auch, dass der NSU die Demokratie hasst. Aber ich glaube nicht, dass das ausreicht, um genau diese Polizistin zu ermorden. Das passt einfach nicht“, so der Rechtsanwalt gegenüber der „Abendzeitung München“.

http://www.bild.de/news/inland/nsu/muenchen-nsu-prozess-kollege-sagt-zum-mordfall-kiesewetter-aus-34260350.bild.html

fatalist
16.01.2014, 11:12
Mein aufrichtigen Respekt an Dich! Weiter so! "Du geistloser rechtsextremer Populist"

PS: Das Interview in der letzten compact mit den Eltern des "Verbrannten" spricht auch Bände. Ja, vor allem weil die Eltern von Wolf Wetzel und Gronbach "gebrieft wurden", um ihre Trauer und Zweifel für die KROKUS.VT zu benutzen.
Ich rate zur Vorsicht, alles FB-Freunde...


geistlosen Rechtsextremen um den Populisten Käppler auf Politikforen

Ich habs verstanden:


Lars Käppler




Lars Käppler ist ein deutscher Neonazi und ehemaliger Funktionär der Jungen Nationaldemokraten, der bundesweit als Redner auf rechtsextremen Kundgebungen und Demonstrationen auftritt. Wikipedia (http://de.wikipedia.org/wiki/Lars_K%C3%A4ppler)



ganz kalt. Aber sowas von... Gruß nach Irland.

herberger
16.01.2014, 11:22
Damals nach der Aufdeckung der NSU,erklärte der BKA Präsident das der Mord oder Anschlag in Heilbronn nur der Waffenbeschaffung diente.Polizisten ermorden um an Waffen zu kommen ist wohl eine sehr schlechte Wahl.

fatalist
16.01.2014, 13:08
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus
Polizist zeigt bei #NSU zahlreiche Fotos zum Tatort #Heilbronn. Im Gegensatz zu früheren Taten werden keine Bilder der Toten gezeigt


https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch
Zeuge ermittelte: Die Polizistin Michèle Kiesewetter war bei vielen Naziaufmärschen in Baden-Württemberg eingesetzt. #NSU


https://pbs.twimg.com/profile_images/3212388138/5baf9b858a6b312c426a2ad5370e3685_normal.jpegFriedr ich Newel ‏@NewelMedia
#NSU-Prozess: War die Ermordung der Polizistin wirklich ein Zufall? Auffällige Verbindungen. #ARD-MoMa (Video) http://www.daserste.de/information/politik-weltgeschehen/morgenmagazin/politik/NSU-Prozess-Polizistenmord-Zufall-100.html … Man versucht daraus doch noch ein Beziehungsdrama zu machen?

Dolohov
16.01.2014, 13:11
Gronbach will das HPF angezeigt haben:

Da lachen ja die Hühner.

War dieser Studienrat Jäger nicht der Mann, der für Gronbach/Senghaas einen BMW auslieh, damit die mobil sein konnten, und dann auf den Kosten sitzen blieb?

http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechte-umtriebe-in-hohenlohe-die-folgenreiche-liaison-zweier-v-leute.b1a28725-e57f-481d-bf4a-d9eff7ddfe6b.html

Tja Herr Gronbach, das war wohl nix. Wieder mal gelogen?

Bei Compact habe ich, also der Herr Käppler, das natürlich ebenfalls gepostet.

Die Familie Gronbach will mit dem "O-Ton: Spinner" nichts zu tun haben :-)

Dolohov
16.01.2014, 13:12
Auf deutsch: Die wollen gegen Dich und die Betreiber des HPF gerichtlich vorgehen?
:Nazi: Alles Nazis :haha:

fatalist
16.01.2014, 13:44
Die Familie Gronbach will mit dem "O-Ton: Spinner" nichts zu tun haben :-) Der "Spinner" bekam 8 Jahre wegen Waffenvergehen etc pp. Geheimprozess ohne Öffentlichkeit. IRA, britische Rheinarmee, hatte ich mal Infos dazu eingestellt...

Dolohov
16.01.2014, 14:17
Der "Spinner" bekam 8 Jahre wegen Waffenvergehen etc pp. Geheimprozess ohne Öffentlichkeit. IRA, britische Rheinarmee, hatte ich mal Infos dazu eingestellt...

Ich habe nachgeforscht. Der von ihm benannte Zeuge sagt, dass Gronbach lügt, er habe nie für Gronbach irgendetwas ausgesagt, vor allem nicht, da er ja Gronbach anzeigen musste, da dieser ihn um 16000 Taler betrogen hat - im Hinblick auf das ausstehende Gerichtsverfahren würde er sich ja selbst unglaubwürdig machen, wenn er plötzlich "für" Gronbach aussagen würde.

fatalist
16.01.2014, 14:18
:Nazi: Alles Nazis :haha:

Seite 5, oben rechts
http://prisonlegalnews.dev.accu-find.com/includes/_public/_issues/pln_1990/08pln90.pdf

Muss dann seit 1984 gesessen haben. In Stammheim vor allem.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14324776.html
Er war wohl ein deutscher Helfer der IRA.

Dolohov
16.01.2014, 14:25
Seite 5, oben rechts
http://prisonlegalnews.dev.accu-find.com/includes/_public/_issues/pln_1990/08pln90.pdf

Muss dann seit 1984 gesessen haben. In Stammheim vor allem.

http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-14324776.html
Er war wohl ein deutscher Helfer der IRA.

Er unterstützt also irische Nationalisten, ist aber gegen deutsche Nationalisten :?

fatalist
16.01.2014, 14:29
Er unterstützt also irische Nationalisten, ist aber gegen deutsche Nationalisten :?
Alles Show.

Das ist so ähnlich wie bei dem deutschen "Schwarzer September"-Helfer beim Olympia-Terroranschlag 1972, vermute ich mal. Der schreibt heute TATORT-Krimis und heisst Willi Pohl/ Willi Voss.

fatalist
16.01.2014, 14:34
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 4 Min.
Die Vernehmung des Polizisten Martin A., Überlebender des NSU-Attentats in Heilbronn, hat begonnen. #NSU Arnold sagt aus. Was da wohl kommt?

Ich hoffe doch 1 Phantombild vom 2.11.2010 mit Nummer, Datum und Polizei-Dienststelle.

fatalist
16.01.2014, 14:46
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah1 Min.
Martin A. riss sich nach Koma Infusionen vom Arm. Dachte an Scherz von Kollegen. „Die Polizei trainiert sehr, sehr praxisnah.“ Er lacht #nsu



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah1 Min.
Martin A. lag etwa 5 Wochen im Koma. 2 Wochen danach hat er erst erfahren, was passiert ist. #nsu




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah2 Min.
„So ein Attentat steckt man nicht einfach so weg.“ Auch nicht, dass die Kollegin neben ihm im Auto stirbt, sagt Martin A. #nsu




https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah2 Min.
Martin A. leidet seither unter Schlafstörungen, sein rechtes Gehör ist geschädigt, ein Teil des Geschosses steckt noch im Kopf. #nsu






https://pbs.twimg.com/profile_images/3615894060/708dab0b9f9d11a0532c75b9686a12dd_normal.jpegdas ZOB ‏@das_ZOB5 Min.
@Friedensblick richter scheint weniger akten zu haben als sie, meinte gerade zu #arnold unter #hypnose 'kam es ja zu angaben #nsu 1/2


https://pbs.twimg.com/profile_images/3615894060/708dab0b9f9d11a0532c75b9686a12dd_normal.jpegdas ZOB ‏@das_ZOB2 Min.
@Friedensblick #nsu #arnold #hypnose 2/2 aber letztlich wohl (nur) rueckschluesse. sugestiver ging's kaum. #phantombild er kein thema bisher Bio ist am Zweifeln. Das ehrt ihn.

fatalist
16.01.2014, 15:01
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah5 Min.
#Zschäpe sitzt kerzengerade auf der Anklagebank und hört Martin A. zu. #nsu


https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah5 Min.
Martin A. will nicht klagen. Er sagt: „Ich bin schon gottfroh, dass ich lebe.“ #nsu
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah5 Min.
Martin A.: „Das war der erste und letzte Tag in Heilbronn. Es war der letzte Tag, an dem ich eine Waffe getragen habe.“ #nsu
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah5 Min.
Es war sein „Kindheitstraum“, Polizist zu werden. #nsu #MartinA.

Zschäpe soll aussagen.

fatalist
16.01.2014, 15:22
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch4 Min.
Vernehmung und Prozesstag beendet. Fortsetzung am Dienstag mit der Zeugin Susann E., Ehefrau des Angeklagten André E. #NSU Wieder nichts zur Aufklärung beigetragen?

bio
16.01.2014, 15:34
Ich weiss nicht, was Du mitteilen möchtest. Hat mit dem Zitierten gar nichts zu tun.

Warum schrieb Kai Mudra 2012, und das ganz genau ein einziges Mal, dass die Arnstädter Fahrräder gefunden wurden? Wollte der die Leser veräppeln?

Fahrräder gefunden = kein Wohnmobil

Dafür hätte ich gerne eine Quelle!

fatalist
16.01.2014, 15:40
"Was haben Sie noch in Erinnerung?," fragt Richter Manfred Götzl. "Eigentlich nur noch, dass wir auf den Schotterplatz raufgefahren sind. Alles andere habe ich mir rekonstruiert." Martin A. spricht schnell, hastig, er ist aufgeregt. Aber seine Sätze sind klar, stringent, ausdrucksstark. Er ist ein Mann, der in schweren Jahren gelernt hat, seine Gefühle, seine Ängste in Worte zu fassen. Ihm fehlen zehn Minuten seines Lebens. In diesen zehn Minuten sollen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt den beiden Polizisten in den Kopf geschossen haben.


"Ich bin in Tränen ausgebrochen""Was wissen Sie von Ihrem Krankenhausaufenthalt?", fragt Götzl. "Ich dachte, ich lag sieben Wochen im Koma. Ich lag aber nur viereinhalb Wochen. Als ich aufwachte, wusste ich nicht, was ich da soll. Ich hab mir alles rausgerissen, die Kanülen, die Schläuche, ich dachte, das ist ein Scherz meiner Kollegen von der Polizei. Die trainieren sehr praxisnah. Ich bin dann sofort wieder umgefallen."


Tage später war dann seine Mutter am Krankenbett, man erzählte ihm, er habe einen Unfall gehabt. Er durfte in keinen Spiegel sehen. Selbst der kleine Spiegel im Bad des Krankenzimmers war abmontiert. Und dann kamen irgendwann Angehörige der Soko Parkplatz, die im Mordfall Kiesewetter ermittelten, zu ihm. "Ich hab' gefragt, ob ich der Einzige bin, der angeschossen worden ist. Da haben sie mir gesagt, dass Michèle nicht mehr da ist. Ich bin in Tränen ausgebrochen und hab dem Kollegen in den Bauch geboxt, und dachte, ich werde auf den Arm genommen."


Der junge Polizist hat Operationen hinter sich, die man sich kaum vorstellen kann. Muskeln wurden ihm vom Schenkel in den Kopf versetzt. Immer noch steckt ein Geschoßteil im Kopf, es ist nicht zu entfernen. Und ein Teil seines Kopfes bleibt ungeschützt, der Knochen wächst nicht nach. Danach hat er sich jahrelang mit dem Studium selbst betäubt, erst danach brach das Trauma über ihn herein, erst danach kamen die schlaflosen Nächte. Doch er lebt. Seine Kollegin ist tot.


Beate Zschäpe sitzt regungslos.
http://www.sueddeutsche.de/politik/fall-kiesewetter-im-nsu-prozess-mir-hat-es-mein-herz-zerrissen-1.1864449

sleepwell
16.01.2014, 15:44
Man muss Eggert nicht im Detail folgen, aber die Linie hat er souverän gezogen.
Nur, was ist die Schlussfolgerung?

In der Logik wäre sie, alles laufen zu lassen, weil die deutsche Achse Politik, Dienste, Justiz mit dem Arsch an der Wand steht und nur eine
Verteidigungsschlacht der Getriebenen führt.
Das ist mir jetzt nicht neu, weil auch meine These die deutschen Dienste als Handlanger sieht.
Nur, bei der gezeichneten Dimension gibt es ja gar keinen realen Spielraum der Beteiligten!
Wenn sie das Abendland und sich noch retten wollen, müssen sie die NSU-Geschichte umschreiben.
Also da sehe ich ja doch noch Chancen für meinen dargelegten Skript NSU-Rückzug. :dd:
Muss ich den jetzt bei Herrn Fritsche einreichen? :crazy:

fatalist
16.01.2014, 15:59
Dafür hätte ich gerne eine Quelle! Du nervst. Kommst immer Tage bzw. Wochen später "angeschissen", das hatte ich bereits vor Wochen mehrmals erwähnt :ätsch:


Selber zu faul zum Suchen, gelle?


Nachweislich überfielen die beiden Männer, die sich inzwischen mit ihrer Komplizin zum Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zusammengeschlossen hatten, bereits am 7. September eine Sparkasse in Arnstadt. Heute ist bekannt, dass die Verdächtigen die Zielobjekte immer gründlich auskundschafteten, bevor sie aktiv wurden.Arnstadt war der 13. Überfall einer seit September 1999 andauernden Überfallsserie.Doch die Bankräuber hatten diesmal Pech. Die Ermittler erkannten nach der brutalen Tat, bei der eine Mitarbeiterin der Sparkasse verletzt wurde, dass die Täter offenbar nicht sofort aus Arnstadt geflüchtet waren. Zeugen hatten gesehen, wie die Männer auf Fahrrädern davonfuhren. Die Räder fand die Polizei nach dem Überfall etwa zwei Kilometer vom Tatort entfernt. Kurz darauf endete die Spur der Verdächtigen, der ein Fährtenhund gefolgt war. http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Einsatz-nach-Eisenacher-Bankueberfall-haette-schiefgehen-koennen-1884469167


Fahrräder gefunden = kein Wohnmobil

"Dönerstand" steht hier:
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459


Bei Michael Menzel und seinem Team Soko erwächst daraus eine ganz neue Idee, wie der Polizeidirektor später ausführt: "Die Täter sind gar nicht auf der Flucht, vielleicht wohnen sie hier." Von wegen "wir hatten einen Plan, schon in Chemnitz war das auch so"

Das ist alles Märchenbuch.

fatalist
16.01.2014, 17:05
Kommentar bei Wolf Wetzel zu Krokus Senghaas-Klass:


Sie und ihre Ansichten sind eine Theorie in diesem ganzen Wust von Möglichkeiten. Sie tragen zur Wahrheitsfindung allerdings relativ wenig bei, wie mir scheint. Lieber kündigen Sie Enthüllungen an, protzen mit Insiderwissen. Legen Sie ihre Akten und ihr Wissen (das ja angeblich belegbar ist) der Öffentlichkeit vor, dann haben die Anschuldigungen gegen Sie und ihren Lebenspartner schnell ein Ende. Irgendwelche Spielchen mit verschiedenen Medien und Bundestagsabgeordneten werden Sie nicht weiterbringen, weil diese mitstricken an der Doktrin, die da “NSU war ein Dreiertrio und beging sämtliche Taten aus rassistischen Motiven” heißt. So isses.




bobrobotboy (http://machtelite.wordpress.com/) Sagt:
01/16/2014 um 14:28 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/13/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/#comment-1291)

Das ARD Morgenmagazin behauptet Kiesewetter Kollege Arnold kann sich nicht an die Tat erinnern.Schlechte Recherche oder Vertuschung ? https://www.freitag.de/autoren/gsfrb/nsu-prozess-kiesewetter-mord-vor-gericht

Die Sache war heute ganz einfach: Arnold fehlten die entscheidenden 10 Minuten, sein Phantombild ist daher "Schrott", wurde nicht einmal gezeigt, weil es eben Fantasie/Suggestion ist.

Die BAW sieht das wie folgt: Könnte sich Arnold erinnern, hätte er B&M erkannt.
Ist doch logo...
und ne Quelle gibbet dafür nich, bio.

Nereus
16.01.2014, 17:35
Gronbach will das HPF angezeigt haben:

Da lachen ja die Hühner.

War dieser Studienrat Jäger nicht der Mann, der für Gronbach/Senghaas einen BMW auslieh, damit die mobil sein konnten, und dann auf den Kosten sitzen blieb?

http://m.stuttgarter-zeitung.de/inhalt.rechte-umtriebe-in-hohenlohe-die-folgenreiche-liaison-zweier-v-leute.b1a28725-e57f-481d-bf4a-d9eff7ddfe6b.html

Tja Herr Gronbach, das war wohl nix. Wieder mal gelogen?

Bei Compact habe ich, also der Herr Käppler, das natürlich ebenfalls gepostet.

fatalist mit Lederjacke?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9e/Lars_Kaeppler.jpg
http://de.wikipedia.org/wiki/Lars_K%C3%A4ppler

Diesen Gronbach, „Kronzeuge der Bundesanwaltschaft Karlsruhe zum Mord an Michele Kiesewetter am 25 April 2007”, sollte man nicht so ernst nehmen. Dieser einschlägig gerichtsbekannte Drogenstraftäter muß ja ein fürchterliches Rauschmittel konsumieren, daß er SS-Kappler, den Vorgesetzten von Priebke, mit einem NPD-Funktionär verwechselt und sich nun auch noch, wie ein Hochstapler, überheblich und Ehrfurcht erheischend „Kronzeuge der Bundesanwaltschaft” nennt?
Bei dieser armen Kreatur spuken offenbar ständig Nazis durch seine Albträume.
Das bemitleidenswerte Blumenkind „Krokus” hat er auch schon angesteckt und ganz irre gemacht, daß sie hier im Forum mit ihrer „Wir-Kompanie” das Lied von der belgischen „Pieper- Maschinenpistole aus Herstal” anstimmte, um Menzels Eisenacher Heldengeschichte von der Bankräubererledigung im Wohnmobil auszuschmücken?

In der Tat sollten wir den Namen „Gronbach” nicht mehr nennen, um die ehrenwerte Familie Gronbach, die schließlich einen Bischof zu ihrem Ahnherren zählt, nicht mit den Schmutzgeschichten ihres schwarzen Familienschafes zu beflecken. Nennen wir ihn also „Blumenkinds Blütentraum” oder kurz „Blüti”.

Bei „Krokus-Blumenkinds” Geschichten aus dem Friseursalon, der ja angeblich auch noch ein anderes Etablissement sein soll, geht es vermutlich um Liebe, Lust und Eifersucht. Ehe das „Krokuskind” sich mit dem Windhund „Blüti” tröstete, hatte sie wohl ein Auge auf einen höheren Amtmann aus der Spitzelbranche geworfen, um für den Lebensabend versorgt zu sein. Ihre phantastischen Schilderungen aus dem Salon erregten wohl die Phantasie ihres Angehimmelten so stark, daß er darauf selber mal sich den Laden ansah und in heftiger Leidenschaft zu den hübschen und hocherotischen Kosmetikschwestern entbrannte. So kam es, daß er spontan mit einer der Holden nach Kanada zu einem Traumurlaub abdüste. Die verschmähte „Kokette” erfand nun in ihrer rachsüchtigen Wut alles Böse über den Salon und seine Inhaberinnen, was bis zu einer Verdächtigung mit einem Mordkomplotts ging.

Dolohov, alter Recke aus der englischen Harry-Potter-Kindergeschichte, verbessere mich, wenn Du etwas anderes vermutest!

Hellangel
16.01.2014, 17:40
Als ob die "Macher" sich hierbei gedacht haben: "Mal sehen, wie weit wir mit unserer Story gehen können"?


Die Täter näherten sich dem Streifenwagen wohl von hinten und schossen den Beamten jeweils von schräg hinten in den Kopf. Die Dienstpistolen der Opfer nahmen sie an sich; außerdem stahlen sie Pfefferspray und Handschellen von Kiesewetter. Die Gegenstände waren für sie möglicherweise Trophäen: Die Dienstwaffen wurden in dem Campingwagen gefunden, den Böhnhardt und Mundlos bei ihrem letzten Banküberfall am 4. November 2011 in Eisenach nutzten. Außerdem fanden die Ermittler an einer Jogginghose von Uwe Mundlos Blutspuren Kiesewetters. Mundlos hatte die Hose seit dem Attentat nicht mehr gewaschen.

http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/4134798/die-zufallsopfer-von-heilbronn.html

:crazy:

brain freeze
16.01.2014, 18:20
[...]

Die Sache war heute ganz einfach: Arnold fehlten die entscheidenden 10 Minuten, sein Phantombild ist daher "Schrott", wurde nicht einmal gezeigt, weil es eben Fantasie/Suggestion ist.

[...]

Das folgt in etwa auch der PUA-Linie. KOR Mögelin verweist auf ein Gefälligkeitsgutachten im Auftrag von StA Meyer-Manoras:


Elisabeth Winkelmeier-Becker (CDU/CSU): Noch eine Frage. Der Kollege Martin Arnold hat ein Phantombild erstellt, und dann ist dieses aus Sicherheitsgründen nicht verwendet worden. Er selber hat sich dagegen gewandt. Was steckte da dahinter? Das habe ich nicht verstanden.

Zeuge Axel Mögelin: Das Phantombild wurde erstellt, und es gab dann ein Gutachten, das von der Staatsanwaltschaft Heilbronn in Auftrag gegeben wurde. Der Gutachter hat das Phantombild für nicht verwertbar gehalten, und deshalb hat die Staatsanwaltschaft Heilbronn eine Veröffentlichung abgelehnt. Also Sicherheitsinteressen haben da keine Rolle gespielt. Das war eine gutachterliche Entscheidung.

PUA-Protokoll Nr. 29 (öffentlich)

Dolohov
16.01.2014, 18:24
fatalist mit Lederjacke?

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/9/9e/Lars_Kaeppler.jpg
http://de.wikipedia.org/wiki/Lars_K%C3%A4ppler

Diesen Gronbach, „Kronzeuge der Bundesanwaltschaft Karlsruhe zum Mord an Michele Kiesewetter am 25 April 2007”, sollte man nicht so ernst nehmen. Dieser einschlägig gerichtsbekannte Drogenstraftäter muß ja ein fürchterliches Rauschmittel konsumieren, daß er SS-Kappler, den Vorgesetzten von Priebke, mit einem NPD-Funktionär verwechselt und sich nun auch noch, wie ein Hochstapler, überheblich und Ehrfurcht erheischend „Kronzeuge der Bundesanwaltschaft” nennt?
Bei dieser armen Kreatur spuken offenbar ständig Nazis durch seine Albträume.
Das bemitleidenswerte Blumenkind „Krokus” hat er auch schon angesteckt und ganz irre gemacht, daß sie hier im Forum mit ihrer „Wir-Kompanie” das Lied von der belgischen „Pieper- Maschinenpistole aus Herstal” anstimmte, um Menzels Eisenacher Heldengeschichte von der Bankräubererledigung im Wohnmobil auszuschmücken?

In der Tat sollten wir den Namen „Gronbach” nicht mehr nennen, um die ehrenwerte Familie Gronbach, die schließlich einen Bischof zu ihrem Ahnherren zählt, nicht mit den Schmutzgeschichten ihres schwarzen Familienschafes zu beflecken. Nennen wir ihn also „Blumenkinds Blütentraum” oder kurz „Blüti”.

Bei „Krokus-Blumenkinds” Geschichten aus dem Friseursalon, der ja angeblich auch noch ein anderes Etablissement sein soll, geht es vermutlich um Liebe, Lust und Eifersucht. Ehe das „Krokuskind” sich mit dem Windhund „Blüti” tröstete, hatte sie wohl ein Auge auf einen höheren Amtmann aus der Spitzelbranche geworfen, um für den Lebensabend versorgt zu sein. Ihre phantastischen Schilderungen aus dem Salon erregten wohl die Phantasie ihres Angehimmelten so stark, daß er darauf selber mal sich den Laden ansah und in heftiger Leidenschaft zu den hübschen und hocherotischen Kosmetikschwestern entbrannte. So kam es, daß er spontan mit einer der Holden nach Kanada zu einem Traumurlaub abdüste. Die verschmähte „Kokette” erfand nun in ihrer rachsüchtigen Wut alles Böse über den Salon und seine Inhaberinnen, was bis zu einer Verdächtigung mit einem Mordkomplotts ging.

Dolohov, alter Recke aus der englischen Harry-Potter-Kindergeschichte, verbessere mich, wenn Du etwas anderes vermutest!

Blüti ist perfekt! Wir nennen ihn in Zukunft so. BLÜTI - thx, made my day!!

Ich denke, Du hast das ganze gekonnt, satirisch und mit einem Hauch Zynismus passend definiert. Der Knabe hat nicht mehr als Kerzen am Leuchter :)

bio
16.01.2014, 18:52
Du nervst. Kommst immer Tage bzw. Wochen später "angeschissen", das hatte ich bereits vor Wochen mehrmals erwähnt :ätsch:


Selber zu faul zum Suchen, gelle?

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Einsatz-nach-Eisenacher-Bankueberfall-haette-schiefgehen-koennen-1884469167


Fahrräder gefunden = kein Wohnmobil

"Dönerstand" steht hier:
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Gothaer-Polizei-Chef-offenbart-Details-zu-Eisenacher-Bankraub-1229938459

Von wegen "wir hatten einen Plan, schon in Chemnitz war das auch so"

Das ist alles Märchenbuch.

danke für die Quelle. Es passt einfach nichts zusammen. Wie kann man uns so eine schlechte Geschichte verkaufen, die mit der Zeit quälend langsam widerlegt wird. Ich denke, da auch an die BGH-Begründung für die Haft von Zschäpe. Was ist davon übriggeblieben? Mit viel Hilfe ihrer Anwälte steht noch die Brandstifung, aber eigentlich auf sehr wackligen Beinen.

Kili
16.01.2014, 19:54
Zur Info:

Überlebender hat keine Erinnerung an NSU-Anschlag in Heilbronn München/Heilbronn Die Terroristen des NSU jagten dem Polizisten Martin A. eine Kugel in den Kopf - hinterrücks bei einer Pause im Streifenwagen. Eigentlich hätte er an dem Tag Urlaub gehabt. Seine Kollegin Michèle Kiesewetter überlebte das Attentat nicht.

http://www.stimme.de/storage/scl/eigenebilder/verschiedenes/2241745_m3t1w300h190q75v10043_dpa_148860007D5E5520 .jpg?version=1389867284 (http://www.stimme.de/storage/pic/eigenebilder/verschiedenes/2241745_1_dpa_148860007D5E5520.jpg?version=1389867 284) Die Angeklagte Beate Zschäpe (M.) im Gerichtssaal des Oberlandesgerichts in München. Foto: Andreas Gebert/dpa Im NSU-Prozess hat am Donnerstag der Überlebende des Mordanschlags auf zwei Polizisten auf der Heilbronner Theresienwiese als Zeuge ausgesagt. Den Tag des Anschlags schilderte Martin A. detailliert, kurz vor dem Attentat setzt seine Erinnerung jedoch aus. „Die zehn Minuten waren schwarz, die kamen nicht mehr wieder“, sagte der 31-Jährige. Die Attentäter hatten ihm in den Kopf geschossen. Seine Kollegin Michèle Kiesewetter starb noch am Ort des Anschlags.
Martin A. erwachte erst einige Wochen später aus dem Koma. Bis heute hört er auf dem rechten Ohr schlecht und hat Gleichgewichtsprobleme. Der Einsatz in Heilbronn am 25. April 2007 sei sein erster überhaupt nach der Polizeiausbildung gewesen, erzählte Martin A. - eigentlich hätte er eine Woche Urlaub gehabt. „Ich habe mich freiwillig gemeldet, weil ich noch keinen Einsatz hatte“, sagte er. Inzwischen arbeite er nach einer Rehabilitation wieder als Polizeibeamter, allerdings nur noch im Innendienst. Er sei noch immer in Therapie.
Laut Anklage verübten die beiden Neonazi-Terroristen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt den Mordanschlag - ebenso wie neun weitere auf Bürger türkischer und griechischer Herkunft. Im Prozess ist Beate Zschäpe als Mittäterin aller Anschläge des „Nationalsozialistischen Untergrunds“ (NSU) angeklagt.

http://brightcove04.o.brightcove.com/8394161001/8394161001_46030417001_asset-1256305364191.jpg?pubId=8394161001Polizistenmord auf der Theresienwiese Heilbronn (0:56)


Am Vormittag zeigte ein Kommissar Fotos vom Tatort. Kiesewetter und Martin A. hatten ihren Streifenwagen am Rand der Heilbronner Theresienwiese geparkt, um eine Pause zu machen. Bei offenen Türen rauchten sie eine Zigarette, als die Täter beiden - wohl ohne jede Vorwarnung - in den Kopf schossen. Martin A. sagte, seine Erinnerung setze an dem Punkt aus, als sie auf die Theresienwiese fuhren. „Alles danach habe ich nur rekonstruiert. Dass wir geparkt haben und wo, weiß ich nur von den Bildern.“
Auch Kiesewetter, bei ihrem Tod 22 Jahre alt, hatte sich erst wenige Tage vor dem Einsatz freiwillig für den Dienst gemeldet. Die Ermittler suchten ausführlich nach möglichen Verbindungen zwischen den NSU-Mitgliedern und der Polizistin, die ebenfalls aus Thüringen stammte - jedoch ohne Erfolg. Die Bundesanwaltschaft hält Kiesewetter und Martin A. für „Zufallsopfer“ - die Terroristen hätten sie als Vertreter des ihnen verhassten Staates angegriffen.
Die Dienstpistolen der Opfer nahmen die Täter an sich; außerdem stahlen sie Kiesewetter Pfefferspray und Handschellen. Die Gegenstände waren für die Terroristen möglicherweise Trophäen: Die Dienstwaffen wurden in dem Campingwagen gefunden, den Böhnhardt und Mundlos bei ihrem letzten Banküberfall am 4. November 2011 in Eisenach nutzten. Außerdem fanden die Ermittler an einer Jogginghose von Uwe Mundlos Blutspuren Kiesewetters. Mundlos hatte die Hose seit dem Attentat nicht mehr gewaschen. lsw/red

http://www.stimme.de/heilbronn/polizistenmord/archiv/Ueberlebender-hat-keine-Erinnerung-an-NSU-Anschlag-in-Heilbronn;art133317,2991380

Dolohov
16.01.2014, 21:30
Unser Blütenzonk mal wieder bei Fratzenbuch

Moh
16.01.2014, 22:29
Einige Opfer der „NSU-Mordserie“ waren bekanntlich Kurden. Gerade bezüglich des Anschlags in der Keupstraße frage ich mich, ob hier eventuell auch Mitglieder der anatolischen Föderation (türkische Linke)als mögliche Anschlagsopfer ausgewählt wurden oder ob zumindest durch die anschließenden polizeilichen Ermittlungen Druck auf die Unterstützerszene im Sinne türkischer Staatsinteressen ausgeübt werden sollte (gegen Kurden und türkische Linke). Hier würde ein gezielter Einsatz des NSU gesteuert von Gladio-Strukturen Sinn machen. Hauptsitz der anatolischen Föderation, die von BKA und Verfassungsschutz zum Tarnverein der terroristischen Vereinigung DHKP-C erklärt wurde, ist Köln.
Ich war 2010 ein paar Mal als Prozessbeobachterin in Düsseldorf beim Verfahren gegen u. a. Nurhan Erdem, die als Deutschlandverantwortliche der DHKP-C wegen des Sammelns von Geld angeklagt war.
Beamte des Verfassungsschutzes Baden-Württemberg hatten die Mitglieder der anatolischen Föderation bis nach NRW und sogar bis in die Niederlande hinein verfolgt. Für die angeblich gesammelten und der DHKP-C zur Verfügung gestellten Geldbeträge wurden keine Beweise vorgelegt. Den Richtern unter dem Vorsitz von Ottmar Breidling genügten die Zeugenaussagen von Verfassungsschützern. Die anatolische Föderation unterstützt politische Gefangene in der Türkei – natürlich auch finanziell… Nurhan Erdem wurden ansonsten keine Verstöße gegen deutsches Recht vorgeworfen. Die „Rädelsführerschaft“ konnte im Revisionsverfahren 2012 zwar nicht aufrecht erhalten werden, was aber im Urteil nur eine Verkürzung der Haftstrafe um ein Jahr zur Folge hatte.
Auf einer Info-Veranstaltung des Verfassungsschutzes für Schüler bestätigte mir ein Beamter des BfV, dass von der DHKP-C keine Gefahr ausginge, die würden keine Straftaten in Deutschland begehen. Da die Türkei in der NATO eine ganz wichtige Rolle einnimmt, werden im Gegenzug politische Gegner der türkischen Regierung in Deutschland weiter verfolgt. Sie werden über Kronzeugen, die immer wieder aussagen und über belastende Aussagen in der Türkei gefolterter Gefangener zu hohen Haftstrafen verurteilt. Die Ermittlungen gegen Nurhan Erdem hatten bereits 2004 begonnen und bis zu ihrer Verhaftung 2008 angedauert.

hofnarr
17.01.2014, 00:00
zum thema. http://friedensblick.de/9545/nsu-hat-kiesewetter-kollege-martin-arnold-angst-auszusagen/

Nereus
17.01.2014, 01:05
Es werden hier nochmals 12 Empfänger aufgeführt, keine 15. Die Unterschiede sind folgende:

"Kommunistischen Arbeiterzeitung in Nürnberg" Buch "die Zelle" per Post, Buch "das Zwickauer Terror-Trio unfrankiert. Außerdem wird im Buch "die Zelle" die veraltete Bezeichnung "PDS" aufgeführt und im Buch "das Zwickauer Terror Trio" steht die neue Bezeichnung "die Linke".

Hier noch ein Nachtrag zu meiner ersten Antwort.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6864392&viewfull=1#post6864392

Nürnberger Nachrichten

...per Boten: http://images.nordbayern.de/polopoly_fs/1.1665024.1374552609!/httpImage/1948368438.jpg_gen/derivatives/article_full/1948368438.jpg

12 Empfänger der DVDs, keine 15?

Du hast die 12er Liste aus dem Buch „die Zelle“, S. 268, am 14.12.13 hier zuerst eingestellt.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6779229&viewfull=1#post6779229


5.11.11 Samstag
Leipziger Innenstadt. Hier steckt sie (?) die Briefe aus ihrer Tasche in einen Briefkasten. Alle Umschläge waren mit jeweils einer Briefmarke der Edition <1100 Jahre Limburg an der Lahn>> frankiert. Die Post ist ab jetzt auf dem Weg. In den kommenden Tagen werden die Umschläge bei folgenden Empfängern eingehen:

• PDS-Geschäftsstelle in Halle/Saale
• Türkisches Generalkonsulat in München
• Axel Springer Verlag in Halle/Saale
• Television Zwickau GmbH in Zwickau
• Westdeutsche Allgemeine Zeitung in Berlin
• Ali-Pasa-Moschee, Türkischer-Islamsicher Kulturverein e. V. in Hamburg
• Nürnberger Nachrichten in Nürnberg
• PDS-Kreisverband in Großenhain
• Kommunistische Arbeiterzeitung in Nürnberg
• Patria Versand in Kirchberg
• Deutsch-Türkischer Kulturverein in Köln
• Islamische Union Verein für Einrichtung und Unterstützung der Selimiye-Moschee in Völklingen
Leyendecker/Fuchs /Goetz „die Zelle“, S. 268

Nachtrag von Dir:

Zuerst: Alle 12 Videos wurden in Leipzig am 05.11.2011 in einen Briefkasten eingeworfen.
spätere Version: Ein Teil der Videos wurden am 05.11.2011 abends in Halle in einen Briefkasten eingeworfen, die das Briefzentrum Leipzig bearbeitete. Ein anderer Teil später in zwei weiteren Bundesländern.

Im anderen Buch:

Zschäpe (?) verschickt zwölf DVDs mit dem Bekennervideo an verschiedene Empfänger im gesamten Bundesgebiet.
Die DVDs hat sie scheinbar aus der Wohnung mitgenommen und auf ihrer Flucht abgeschickt, in der Frühlingsstraße fanden die Ermittler auch weitere Exemplare der Bekenner-DVD. ..
Zwei DVDs gehen an die Büros der Partei „Die Linke" in Halle und Riesa,
eine an das türkische Generalkonsulat in München,
eine an den Deutsch-Türkischen Kulturverein in Köln-Mülheim,
eine an den „nationalen" Patria-Versand im bayrischen Kirchberg,
eine an die „Bild"-Reaktion Halle,
eine an einen lokalen Fernsehsender (Television),
eine an die „Westdeutsche Allgemeine Zeitung" in Berlin,
eine an die Ali-Pasa-Moschee in Hamburg-Barmbek,
eine an die Völklinger Selimiye-Moschee und
eine an die „Nürnberger Nachrichten".
Der „Kommunistischen Arbeiterzeitung" in Nürnberg wird ein unfrankierter Umschlag mit dem Video in den Briefkasten geworfen.
Funke/Baumgärtners/Böttchers “Terrortrio” S. 218

Die Autoren beider Bücher hatten Einblick in die Anklageschrift.
Beide unterschlagen Phönix TV in Bonn, eine Gemeinschaftsfirma von ARD und ZDF, den ehemaligen BRD-Staatssendern, und den MITTELDEUTSCHEN RUNDFUNK MDR, Leipzig, ein Rotfunk in der vermutlichen Nachfolge des DDR-Staatssenders. Beide TV-Anstalten haben die technischen Möglichkeiten und die Fachleute, so ein Video in kürzester Zeit zu erstellen.
Wurden sie daher in beiden 12er Listen nicht erwähnt?

Am 50. Verhandlungstag sagt u.a. der Zeuge Robert Sche. vom BKA Berlin beim Gericht aus und verplappert sich offenbar dabei:

Sche. berichtet, am 7. November 2011 sei die DVD zum ersten mal öffentlich geworden. Die DVD sei an die PDS in Halle geschickt worden. Insgesamt 15 dieser DVDs seien versendet worden.
Eingegangen sei das Video unter anderem beim Sender Phoenix, beim Türkischen Generalkonsulat, bei türkischen Kulturvereinen und den Nürnberger Nachrichten. (Richter) Götzl hält weitere Adressaten vor, die Television Zwickau GmbH, die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, Springer, ein Deutsch-Türkischer Kulturverein. ...
Sche. sagt, seiner Erinnerung nach sei auch ein kommunistischer Verein dabei gewessen.
... RA Narin will wissen, ob Sche. bekannt sei, ob unter den Empfängern auch Personen aus dem rechtsextremen Spektrum seien. Soweit er wissen, seien keine darunter, so Sche. Narin hält vor, in den Akten stehe der “Patria-Versand” in 84434 Kirchberg am 23. November 2011″; der Umschlag sei entsorgt worden und in der Fußnote weiter vorne stehe, es handle sich um eine Einrichtung aus dem rechten Spektrum. Dann entspreche das der Wahrheit, sagt Sche.
http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-50-verhandlungstag-24-oktober-2013/

Der MDR, die PDS Geschäftsstelle Riesa und der nachträgliche DVD-Fund im Büro der Linken in Weimar werden nicht erwähnt. Auch die Kurzversionen von 90 sec. , die als Verkaufsangebote an große Zeitungsredaktionen vorab verschickt wurden, sowie das Video im apabiz Antifabüro Kreuzberg, für das eine Alleinvermarktungsberechtigung besteht, blieben unwähnt. Nur auf dem Funke-Blog taucht diese jetzt offenbar als "16. Zusendung" auf. Wieviele CDs sonst noch zugesendet, aber nicht den Ermittlungsbehörden gemeldet wurden, bleibt im Dunklen.

Aber schon am 18.11.11 erwähnte die sueddeutsche.de den Sender MDR, das 2. PDS-Büro und den Spiegel, welche weitere DVDs anonym und kostenfrei zugeschickt bekamen oder teuer einkauften mußten.
http://www.sueddeutsche.de/politik/rechter-terror-des-nsu-raetsel-um-nuernberger-dvd-kurier-1.1193106

Die bekannten 12-15 DVDs waren Vollversionen mit 15 Min. Spieldauer, wie sie auch der Spiegel exclusiv vom Kreuzberger Antifa-Verlag apabiz kaufte.

Der Video- und Rechtsradikalismusexperte Andreas Speit erfand am 12.11.11 in der TAZ den Begriff „Bekennervideo” für die Mord-Panther-DVD aus bisher unbekannter Produktion. Diese wurde so, unbewiesener Maßen, schon einem erschossenen, angeblich rechtsradikalen, Bankräuber-Pärchen als Selbstbezichtigungsbeweis von 10 ungeklärten Morden angelastet!

12.11.11 – TAZ
Bekenntnis per Paulchen-Panther-Clip
VON WOLF SCHMIDT & ANDREAS SPEIT

Ermittler entdecken DVDs, auf denen sich eine Nazi-Terrorgruppe indirekt zu den "Döner-Morden" und Polizistenmord bekennt – in Form eines "Paulchen Panther"-Videos.
Auf den in dem abgebrannten Wohnhaus des Neonazi-Trios ... gefundenen DVDs befindet sich eine Art Bekennervideo einer rechtsextremen Gruppe namens "Nationalsozialistischer Untergrund".
Nach taz-Informationen werden in einem auf den Datenträgern gespeicherten Clip Zeitungsausschnitte über die sogenannten „Döner-Morde“ eingeblendet. In einer anderen Sequenz hält die Comicfigur Paulchen Panther (aus "Der rosarote Panther") einem Polizisten eine Pistole an den Kopf und drückt ab. "Wir oder sie", heißt es am Ende des Clips.
Zudem wird auf der DVD nach Angaben aus Sicherheitskreisen eine Fortsetzung angekündigt: "Nationalsozialistischer Untergrund II". Die Bundesanwaltschaft vermutet, dass die rechtsextreme Terrorgruppe für die als „Döner-Morde“ bezeichnete Mordserie verantwortlich ist, bei der zwischen 2000 und 2006 acht türkisch- und ein griechischstämmiger Ladenbesitzer in verschiedenen deutschen Städten erschossen wurden.
Das Neonazi-Trio Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Z. wird auch verdächtigt, hinter dem Mord an einer Polizistin in Heilbronn im April 2007 zu stehen, die mit einem Kopfschuss erschossen wurde. Die nun aufgetauchten DVDs könnten als Tateingeständnis gewertet werden.
...mehrere versandfertige DVDs des "Nationalsozialistischen Untergrunds". Nach taz-Informationen sollen einzelne Exemplare der DVD schon verschickt worden sein.
http://taz.de/Nationalsozialistischer-Untergrund/!81770/

fatalist
17.01.2014, 03:25
Als ob die "Macher" sich hierbei gedacht haben: "Mal sehen, wie weit wir mit unserer Story gehen können"?



http://www.n24.de/n24/Nachrichten/Politik/d/4134798/die-zufallsopfer-von-heilbronn.html

:crazy: Jogginghose kommt in keiner Augenzeugen-Beschreibung der "blutigen Männer" vor. Das wurde ich auch per PM gefragt, aber ich kann mich da an nichts erinnern. Call me Arnold.

fatalist
17.01.2014, 03:44
Das folgt in etwa auch der PUA-Linie. KOR Mögelin verweist auf ein Gefälligkeitsgutachten im Auftrag von StA Meyer-Manoras:

PUA-Protokoll Nr. 29 (öffentlich) Das ist so, richtig, aber es geht am eigentlichen Problem vorbei: Man hatte 3 Tage nach dem Mord Phantombilder der "blutigen Männer", und man hat die nicht veröffentlicht. Warum nicht???

DORT liegt die Antwort, 3,5 Jahre später (Bild Arnold 2.11.2010) war das Ding eh gelaufen. Erkennt doch niemand mehr, was oder wen er vor Jahren mal gesehen haben könnte.

Die Vertuschung steht am Anfang, Ende April 2007, und sie wird getragen vom MP Öttinger (KEINE Beziehungstat, allgemeiner Hass auf die Polizei) und vom Büttel Staatsanwaltschaft, siehe fehlendes Mailkonto, Handydaten???, Phantombilder.

Nächste Woche kommt KWs Patenonkel, der die Verbindung zu den Türkenmorden zog, damals 2007.
Es muss doch irgend jemand mit Arsch in der Hose geben, verflixt noch mal...

fatalist
17.01.2014, 03:47
danke für die Quelle. Es passt einfach nichts zusammen. Wie kann man uns so eine schlechte Geschichte verkaufen, die mit der Zeit quälend langsam widerlegt wird. Ich denke, da auch an die BGH-Begründung für die Haft von Zschäpe. Was ist davon übriggeblieben? Mit viel Hilfe ihrer Anwälte steht noch die Brandstifung, aber eigentlich auf sehr wackligen Beinen. Solange nicht der Frage nachgegangen wird, WANN das Benzin in die Ruine kam, solange steht die Brandstiftung.
So ähnlich ist das mit der Arnstädter Wohnmobil-Geschichte ohne Wohnmobil ;)

fatalist
17.01.2014, 03:55
Unser Blütenzonk mal wieder bei Fratzenbuch Kiesewetter versuchte, die Dönermörder zu erpressen, drohte mit Tipp an die Polizei, um alternativ die 300.000 Euro Belohnung zu kassieren?

Das hat er sich ja fein ausgedacht. Ihren Plan mailte sie ihrem Patenonkel, weil der als Staatschutz-Polizist als loyaler Ratgeber infrage kam? Darum machte Michael (Mike) Wenzel nach ihrem Tod diese kryptische Anmerkung "Türkenmorde", und man sicherte Kiesewetters Mails nicht?

Völlig bescheuert. 300 Mille Belohnung reichen, da mache ich doch keine Erpressung der Täter.

Im übrigen ist Arnolds Stiefpapa ein hohes Tier im BfV, und das BfV wusste über die Dönermorde Bescheid.
Wenn da was gewusst wurde, dann war das Arnold.

fatalist
17.01.2014, 04:25
Einige Opfer der „NSU-Mordserie“ waren bekanntlich Kurden. Gerade bezüglich des Anschlags in der Keupstraße frage ich mich, ob hier eventuell auch Mitglieder der anatolischen Föderation (türkische Linke)als mögliche Anschlagsopfer ausgewählt wurden oder ob zumindest durch die anschließenden polizeilichen Ermittlungen Druck auf die Unterstützerszene im Sinne türkischer Staatsinteressen ausgeübt werden sollte (gegen Kurden und türkische Linke). Hier würde ein gezielter Einsatz des NSU gesteuert von Gladio-Strukturen Sinn machen. Hauptsitz der anatolischen Föderation, die von BKA und Verfassungsschutz zum Tarnverein der terroristischen Vereinigung DHKP-C erklärt wurde, ist Köln. Hilf uns doch mal bei den Begriffen, bitte:

DHKP-C, sind das vorwiegend Kurden?
(anatolische Föderation, das verweist darauf)

BKA-Vize Maurer brachte damals die Türkische Hizbullah als Auftraggeber der Dönermorde ins Gespräch, das ergibt sich aus den PUA-Protokollen. Die Türkische Regierung verwies auf Diyabakir, kurdische Drogenringe, 5 Killer, 3 Ceskas.

"Türkische Hizbollah" sind Kurden!
http://de.wikipedia.org/wiki/Hizbullah_(T%C3%BCrkei)


Ich war 2010 ein paar Mal als Prozessbeobachterin in Düsseldorf beim Verfahren gegen u. a. Nurhan Erdem, die als Deutschlandverantwortliche der DHKP-C wegen des Sammelns von Geld angeklagt war. Das ist eine Kurdin.


Da die Türkei in der NATO eine ganz wichtige Rolle einnimmt, werden im Gegenzug politische Gegner der türkischen Regierung in Deutschland weiter verfolgt. Sie werden über Kronzeugen, die immer wieder aussagen und über belastende Aussagen in der Türkei gefolterter Gefangener zu hohen Haftstrafen verurteilt. Die Ermittlungen gegen Nurhan Erdem hatten bereits 2004 begonnen und bis zu ihrer Verhaftung 2008 angedauert. Meinst Du kurdische Unabhängigkeits-Kämpfer? Was hat die anatolische Föderation bzw. diese kommunistische DHKP-C eigentlich mit der PKK zu tun? Gehören die zur PKK, zu deren Umfeld?

Ich weiss da zu wenig...



Für den Türkei-Kenner Jenkins steckt der Ergenekon-Prozess voller Widersprüche. Schon 2009 veröffentlichte der Brite einen kritischen Bericht: Es gebe keinen klaren Beleg für die Existenz des Geheimbundes, nur Aussagen "geheimer Zeugen" und Dokumente ohne eindeutige Urheberschaft. Selbst in den Abhörprotokollen von Angeklagten fehlten Hinweise auf Ergenekon.

Besonders merkwürdig findet Jenkins, dass auf den über 4000 Seiten der Anklageschrift so gut wie jede in der Türkei bekannte illegale Organisation genannt wird. Folge man der Anklage, unterhalte Ergenekon Verbindungen zur kurdischen PKK, zur marxistischen DHKP-C sowie zur türkischen Hizbullah. Eine seltsame Allianz, meint Jenkins. Ist das Blödsinn???
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-106677577.html
Spiegel 2013.


Was hältst Du hiervon? Auch Spiegel, auch 2013.


Hamburg/Karlsruhe - Der Bundesanwaltschaft ist vermutlich ein Schlag gegen die türkische Terrorgruppe "Revolutionäre Volksbefreiungspartei/-front" (DHKP-C) gelungen. Zwei Männer und zwei Frauen im Alter zwischen 33 und 47 Jahren, die dem Führungskader der marxistischen Gruppe zugerechnet werden, konnten in Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen festgenommen werden, teilte die Behörde in Karlsruhe mit.


Zudem seien mehrere Wohn- und Vereinsräume in Deutschland, Österreich, Belgien und den Niederlanden durchsucht worden. Die DHKP-C strebt die gewaltsame Machtübernahme in der Türkei an. Das Geld für den Kampf wird unter anderem in Deutschland gesammelt.

Der Generalbundesanwalt ging gemeinsam mit mehreren Landesbehörden vor. Insgesamt kamen mehr als 300 Beamte zum Einsatz.


Alle vier Beschuldigten sind verdächtig, seit dem Jahr 2002 der DHKP-C anzugehören. Die 36-Jährige Sonnur D. und der 42-Jährige Muzaffer D., beide türkische Staatsangehörige, werden als hochrangige Führungskader eingestuft. Sie sollen überwiegend in Nordrhein-Westfalen Geld für die Terrorgruppe gesammelt und weitergeleitet haben. Über die Höhe der Summe wurde nichts bekannt. Die in Nordrhein-Westfalen festgenommenen Beschuldigten Latife C. (47) und Özkan G. (33) gelten als Funktionäre und sollen ebenfalls mit der Geldbeschaffung befasst gewesen sein.


Der DHKP-C werden seit ihrer Gründung 1994 mehrere Tötungsdelikte sowie etliche Brand- und Sprengstoffanschläge zur Last gelegt. Seit dem Jahr 2001 hat sie dabei wiederholt Selbstmordattentäter eingesetzt. Die DHKP-C verfügt laut der Bundesanwaltschaft in Europa über eine Auslandsorganisation, die sie unter anderem zur Finanzierung ihrer terroristischen Aktivitäten, zur Beschaffung von Waffen und sonstiger militärischer Ausrüstung sowie als sicherer Rückzugsraum für ihre Mitglieder nutzt.


Zuletzt hat sich die Terrorgruppe zum Anschlag auf die US-Botschaft in Ankara am 1. Februar 2013 bekannt, bei dem der Attentäter und ein Wachmann getötet sowie drei weitere Menschen verletzt wurden. http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundesanwaltschaft-ermittelt-gegen-tuerkische-terrorgruppe-dhkp-c-a-908001.html

Das ist alles sehr konfus und verwirrend, jedenfalls für mich...

fatalist
17.01.2014, 04:45
Nachlese aus Elsässers Blog. Florian Heiligs Eltern wurden massiv von der ANTIFA beeinflusst, um sie für die Krokus-VT zu nutzen. So lautete meine These:



fatalist sagt:
15. Januar 2014 um 08:12 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/29/nsu-das-grose-zeugensterben-exklusiv-in-compact-12014/#comment-82519)

Die Mutter von Florian H. hat bereits bei KONTEXT (Thomas Moser) im September 2013 kommentiert, dass die Familie Zweifel am Selbstmord habe.
Dort postete sie als Heike Heilig, und diese Heike Heilig ist bei FB mit Alexander Gronbach und mit Wolf Wetzel befreundet.
Das sollte man wissen, wenn man die Interviews der Eltern Heilig mit Udo Schulze und Jürgen Elsässer liest.
Das ist die Fortsetzung der KROKUS-VT von den NPD-Mördern von Michele Kiesewetter, die jetzt zu V-Leuten mutieren, bei Wolf Wetzel im Blog.
Die Zweifel der Eltern Heilig wurden mutmasslich instrumentalisiert, um einen toten Gaul (Krokus-VT) wieder zu beleben, von Wetzel, Gronbach, Moser.

Das ist ganz schön mies. Pfui Teufel.

__________


Bolko sagt:
15. Januar 2014 um 16:44 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/29/nsu-das-grose-zeugensterben-exklusiv-in-compact-12014/#comment-82541)

@fatalist
Zitat:
diese Heike Heilig ist bei FB mit Alexander Gronbach und mit Wolf Wetzel befreundet.
#
Diese Facebook-Freundschaft hat einen ganz simplen Hintergrund:
Heike Heilig hat ihren Facebook-Account so eingerichtet, dass man dort nur dann mit ihr kommunizieren kann, wenn man mit ihr befreundet ist. Wenn du dich also bei Facebook anmeldest und Heike Heilig eine Nachricht zukommen lassen willst, dann geht das nicht, da du nicht zu deren Freunden gehörst. Man muss also erstmal eine Freundschaftsanfrage an Heike richten und wenn sie dem zustimmt, dann darfst du auch bei ihrem Account Nachrichten reinschreiben.

Da Alexander Gronbach und Wolf Wetzel neugierig waren (Recherche) und etwas mit ihr bequatschen wollten, mussten sie zwangsläufig den Freundschaftsstatus anstreben und Heike Heilig hat dem dann zugestimmt.
Die kannten sich vorher nicht und eine VT kann man daraus auch nicht zimmern.

_________



Ro 80 sagt:
15. Januar 2014 um 18:46 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/29/nsu-das-grose-zeugensterben-exklusiv-in-compact-12014/#comment-82546)

Ein Stück aus dem Tollhaus war gestern der Bericht im heute-journal des Staatssenders ZDF:
Selbst der beamtete Berufs-Antifaschist Funke mußte zugeben, daß keines der angeblich authentischen Phantombilder die geringste Ähnlichkeit mit Mundlos und Böhnhardt hat.

Keiner der befragten Augenzeugen hatte B&M samt Fahrrädern in Tatortnähe gesehen.
Und was schließen Funke und die von unseren Zwangsabgaben finanzierte Orwell’sche Gehirnwäschefabrik ZDF nun daraus?

Nicht etwa, was die einzig logische Konsequenz wäre, daß es B&M nicht waren, daß sie zumindest diesen Mord nicht begangen haben können, sondern, daß sie ein halbes Dutzend bislang nicht bekannter Helfer (alles böse Neonazis natürlich) beim Heilbronner Mord hatten.

Schon der einleitende Satz des Kommentators aus dem off war gleichermaßen bezeichnend wie entlarvend:
»Am 25. April 2007 wurde aus dem Hinterhalt auf die beiden Polizeibeamten vom Nationalsozialistischen Untergrund” ein Mordanschlag verübt…«(sinngemäß aus dem Gedächtnis zitiert).

Daß es die Schimäre “NSU” gewesen sein muß, steht vor Behandlung des Falles Heilbronn in der Münchner Gerichtsposse unwiderlegbar fest…

Allerdings verwundert das nicht weiter, hat man in diesem famosen “Rechtsstaat” doch den genialen Kunstgriff der »tatbestandlichen Voraussetzung« schon in anderer Hinsicht als Allzweckwaffe zur strafrechtlichen Vollendung entwickelt…

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Paule sagt:
16. Januar 2014 um 00:40 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/29/nsu-das-grose-zeugensterben-exklusiv-in-compact-12014/#comment-82558)

Wenn , lt. Angaben der Eltern, die “Behörden” schon nach einem Tag die neueste Mobilfunknummer des Florian hatten, ergeben sich doch weitere Fagen.

1.Welche angeblichen “Behörden” waren das?
2.Hat Florian auch das Mobilfunkgerät gewechselt (IMEI) ?
3.Welches Betriebsystem hat sein Handy ?
4.Gab es sozialMedia , FB oder Wup ?
5.Mit wem kommunizierte Florian täglich ?
6.Ist das verbrannte Handy noch im Besitz der Eltern und haben sie verifiziert, dass es sich tatsächlich um sein Gerät handelt ?

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fatalist sagt:
Dein Kommentar muss noch freigeschalten werden.
16. Januar 2014 um 16:59 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/29/nsu-das-grose-zeugensterben-exklusiv-in-compact-12014/#comment-82594)

@Bolko
Das hat nichts mit VT zu tun, sondern damit, dass seit Sept 2013 Kontakt bestand. So wie ich das schrieb. Moser/ Wetzel/ Gronbach/Thumin (Haller Tagblatt) haben die Eltern Heilig wohl gravierend instrumentalisiert. Für die Krokus-VT.
Und ja, das ist ganz mieser Stil.
_______________
Gronbachs Kronzeuge für das “Mohrenköpfle-Treffen” mit den “NPD-V-Leuten” Nelly R. & Co am Ostermontag 2012, ein gewisser Studienrat aD Jäger, hat ihn im Regen stehen lassen, dafür aber 15000 Euro an SIXT bezahlt, weil Gronbach mit Klass (Senghaas) mit einem 1er BMW abgehauen ist, den der Ex-Lehrer für ihn gemietet hatte. LOL.

Wieder grosse Klappe, nichts dahinter. Siehe Kommentar bei compact-magazin.com von heute (Interview Eltern Heilig)

Der Kronzeuge war gar nicht dabei bei dem Treffen.
____________________
@Paule stellt die richtigen Fragen zum Handynummern-Aufspüren.

Die weissen Zigarettenstummel am Haus Heilig, die immer an derselben Stelle lagen und nach Florians Tod nicht mehr, die dürften wohl von Florian selbst stammen.
Schätze, in seinem Zimmer durfte er nicht rauchen…

Mysteriös bleibt der Todesfall trotzdem. Mich würden Aussage der älteren Geschwister und der Freundin dazu interessieren.

___________


fatalist sagt:
Dein Kommentar muss noch freigeschalten werden.
16. Januar 2014 um 17:09 (http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/29/nsu-das-grose-zeugensterben-exklusiv-in-compact-12014/#comment-82595)

Wolfgang Eggert hat einen grandiosen Beitrag zum NSU geschrieben. 3 Teile bei rotefahne.eu oder als 2-Teiler bei Alex Benesch.

Wäre einen eigenen Blogeintrag wert.


Dieser "Aufgabenzettel" mit "Gage fürs Verprügeln" von Mutter Heilig berichtet, das ist unglaubwürdig. Wer das nicht erkennt und daraus auf den Wahrheitsgehalt der anderen Aussagen rückschliesst ist ein *selbstzensur*

fatalist
17.01.2014, 05:14
https://pbs.twimg.com/profile_images/421472038230839296/lIuJ6QDa_normal.png (https://twitter.com/_denk_mal_)geht ja wieder ;-) ‏@_denk_mal_6 Std.
Auch d."Sendung m.d.Maus"darf #NSU kommentieren:"Rechtsextreme hassen Menschen,die anders sind"
http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Der-NSU-war-eine-rechtsextreme-Gruppe-846096223 … (http://t.co/WyBOtX71MR) pic.twitter.com/C3wwuXSVhj (http://t.co/C3wwuXSVhj) Wer schreibt da? Für Kinder?


16.01.2014 - 14:26 UhrÜber diese drei Buchstaben wird in unserem Land immer wieder viel gesprochen: NSU. Das ist eine Abkürzung für einen langen Namen. Er heißt «Nationalsozialistischer Untergrund».
So hat sich eine Gruppe genannt, die in Deutschland schlimme Verbrechen begangen haben soll. Sie soll jahrelang Menschen umgebracht haben. Die beiden Männer, die das getan haben sollen, sind mittlerweile tot. Man will aber herausfinden, wer vielleicht noch zur Gruppe gehört hat oder wer ihr geholfen hat.
Deswegen gibt es seit vielen Monaten einen Gerichtsprozess in München. Die Stadt liegt inBayern. In diesem Prozess ging es am Donnerstag um einen speziellen Mord, den der NSU begangen haben soll. Die Gruppe soll vor etwa sieben Jahren eine Polizistin in der Stadt Heilbronn erschossen haben. Heilbronn liegt in Baden-Württemberg. Ah... ja.

Wer schreibt das?


16.01.14 /dpa Nette Kommentare dort bei der TA.

fatalist
17.01.2014, 05:21
Einige Opfer der „NSU-Mordserie“ waren bekanntlich Kurden. Die ARD, Holger Schmidt, hat gestern folgendes geschrieben:


Und wie groß Zufälle sein können, haben die Ermittlungen auch gezeigt: Zu den ersten Passanten am Tatort, nur Minuten nach den tödlichen Schüssen, gehörte ausgerechnet ein Mann, den die Polizei schon seit Jahren als einen der wichtigsten Vertreter der libanesischen Hisbollah-Partei ansieht, die in Deutschland vom Verfassungsschutz beobachtet wird. http://www.tagesschau.de/inland/nsu-prozess286.html

Vielleicht gehört dieser Mann zur Türkischen Hizbullah, war also sunnitischer Kurde statt libanesischer Schiit.
Wer war dieser Mann???

War das Jamil C. ??? Der Auffinder und Taxifahrer-Benachrichtiger???


077. Tag: 22. Januar 2014, 10:00 Uhr, Jamil C. (Kiesewetter)



Besonders interessant findet Schmidt den ebenfalls vorgeladenen Zeugen Jamil C. Er sei zum Tatzeitpunkt an der Heilbronner Theresienwiese vorbeigekommen. Er habe wohl nichts mit der Tat zu tun, habe die Ermittler aber dennoch lange beschäftigt, weil man ihn aus anderen Ermittlungen im Bereich “Ausländerextremismus” kannte, so Schmidt. http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/12/24/rueckblick-2013/

fatalist
17.01.2014, 05:56
Die Aufklärung des Polizistenmordes von Heilbronn wurde von Anfang an manipuliert, mit dem MP Oettinger vorneweg "allgemeiner Hass auf die Polizei", weil der Auffinder der Polizisten, Jamil C., ein staatsschutzbekannter Islamist der libanesischen Hisbollah war. Es lief also damals "auf den 1. Blick" auf aussenpolitische, terroristische Hintergründe hinaus.

Das ist dieselbe Masche wie bei der Keupstrassenbombe in Köln, wo innerhalb weniger Stunden von "Terrorismus" auf OK umgesattelt wurde.

Es dürfte auch derselbe Hintergrund sein: Stellvertreter-Konflikte der Türkei/CIA/GLADIO mit IRAN/Hisbollah/PKK etc.

Als gesichert darf eine aktive Rolle der Israelis gelten.

fatalist
17.01.2014, 06:38
NSU: Hat Kiesewetter-Kollege Martin Arnold Angst auszusagen?

Posted on January 16, 2014 (http://friedensblick.de/9545/nsu-hat-kiesewetter-kollege-martin-arnold-angst-auszusagen/) by Georg Lehle (http://friedensblick.de/author/friedensblick/)
http://friedensblick.de/9545/nsu-hat-kiesewetter-kollege-martin-arnold-angst-auszusagen/

mit Auszügen aus den Ermittlungsakten zu Arnolds Aussagen.

Den Rest an echten Erinnerungen hat man Martin Arnold erfolgreich ausgeredet und durch implantierte Erinnerungen ersetzt. Sogar was er seiner Freundin erzählt hatte bestritt Arnold später: Die Waffe in der Hand des Mannes mit dem rotkarierten Hemd an Kiesewetters Seitenfenster.

Der Mann soll grauweisse Armbehaarung gehabt haben, also deutlich über 40 Jahre gewesen sein.



Die Ermittlungsakten des T.M. sind keine Ermittlungsakten, lieber bio.

Übergabebericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn an die Bundesanwaltschaft vom Januar 2012

so heisst das Ding. Ermittlungsakten (58 Ordner zu Heilbronn) sind was Anderes...

brain freeze
17.01.2014, 06:40
Das ist so, richtig, aber es geht am eigentlichen Problem vorbei: Man hatte 3 Tage nach dem Mord Phantombilder der "blutigen Männer", und man hat die nicht veröffentlicht. Warum nicht???

DORT liegt die Antwort, 3,5 Jahre später (Bild Arnold 2.11.2010) war das Ding eh gelaufen. Erkennt doch niemand mehr, was oder wen er vor Jahren mal gesehen haben könnte.

Die Vertuschung steht am Anfang, Ende April 2007, und sie wird getragen vom MP Öttinger (KEINE Beziehungstat, allgemeiner Hass auf die Polizei) und vom Büttel Staatsanwaltschaft, siehe fehlendes Mailkonto, Handydaten???, Phantombilder.

Nächste Woche kommt KWs Patenonkel, der die Verbindung zu den Türkenmorden zog, damals 2007.
Es muss doch irgend jemand mit Arsch in der Hose geben, verflixt noch mal...

Ja, das ist richtig, dass die Ignoranz gegenüber den verschiedenen Zeugenaussagen sehr frühzeitig einsetzte. Das ist eine rote Linie in der ganzen "Bearbeitung" durch Meyer-Manoras, betrifft also nicht nur Arnolds Phantombild. Hatten wir aber m.W. schon mehrfach.

Auf KWs (Paten)onkel würde ich nicht allzu viele Hoffnungen setzen. Ich müsste noch mal nachkramen, aber Anfang 2007 tourten die BAO-Bosporus-Leute durch die Lande und sorgten dafür, daß die Dönermorde zumindest bei Ermittlern erhöhte Präsenz hatten. KWs Onkel folgte wohl einfach einem Reflex.

Geier selbst hatte ja auch das "Bauchgefühl", wie er angibt.

fatalist
17.01.2014, 06:47
Ja, das ist richtig, dass die Ignoranz gegenüber den verschiedenen Zeugenaussagen sehr frühzeitig einsetzte. Das ist eine rote Linie in der ganzen "Bearbeitung" durch Meyer-Manoras, betrifft also nicht nur Arnolds Phantombild. Hatten wir aber m.W. schon mehrfach. Wir hatten aber noch nicht die Merkwürdigkeit der Einmischung der Staatsanwaltschaft in die Ermittlungen im Generellen: Es ist nicht normal, dass sich Nicht-Kriminalisten (StA) in die kriminalistische Arbeit der Polizei derart früh und drastisch einmischt. Und dass der MP die Richtung vorgibt, allgem. Hass auf die Polizei, um dann "Drogenmafia" nachzuschieben.
CMM handelte auf Weisung. Das ist der Punkt. "Kriegen SIe da bloss nichts raus" (Jakstat) hat er zwar nicht gesagt, aber sich so verhalten.

brain freeze
17.01.2014, 06:54
Wir hatten aber noch nicht die Merkwürdigkeit der Einmischung der Staatsanwaltschaft in die Ermittlungen im Generellen: Es ist nicht normal, dass sich Nicht-Kriminalisten (StA) in die kriminalistische Arbeit der Polizei derart früh und drastisch einmischt. Und dass der MP die Richtung vorgibt, allgem. Hass auf die Polizei, um dann "Drogenmafia" nachzuschieben.
CMM handelte auf Weisung. Das ist der Punkt. "Kriegen SIe da bloss nichts raus" (Jakstat) hat er zwar nicht gesagt, aber sich so verhalten.

Entsprechend wurde Meyer-M. von Ernie und Bert (Edathy und Binninger) mit Samthandschuhen angefasst.

fatalist
17.01.2014, 06:57
Entsprechend wurde Meyer-M. von Ernie und Bert (Edathy und Binninger) mit Samthandschuhen angefasst. ja, lach, genaus so :)

Wie Schily und Behrens auf der Politikerseite auch.
Ernie und Bert wussten sehr genau, wie weit sie gehen durften.

brain freeze
17.01.2014, 07:41
ja, lach, genaus so :)

Wie Schily und Behrens auf der Politikerseite auch.
Ernie und Bert wussten sehr genau, wie weit sie gehen durften.

Ich weiß zwar, daß nach einer Überdosis Mossad schwer runterzukommen ist (alles ist natürlich möglich ...), aber dass Oettinger die Richtung vorgab und Schily 2004 Terror ausschloss, ist nicht zwingend ein Beleg dafür, dass sie zum Zeitpunkt der Taten wussten, woher der Wind weht.

Bei Verlautbarungen von Politikern geht es weniger um ermittlungstaktische Ansätze, sondern das ist ein bunter Mix aus Beruhigungsphrasen, Vertuschen, unbedachtem Ausplaudern, eigenmächtigem Vorgeifen, Wichtigtuen usw. Da darf man nicht jedes Wort auf die Goldwaage legen. Man müsste Erststatements von Politikern bei Verbrechen mit hohem Aufmerksamkeitswert vergleichen, die dann aufgeklärt wurden. Wie oft lagen die Schlaumeier der ersten Stunde daneben? Ich tippe 50-50.

Ich würde Köln und Heilbronn auch getrennt sehen. Bei Schily ist es gut möglich, dass er Bescheid wusste und trotzdem verklausuliert die Wahrheit sagte (oder eben nicht), Oettinger ist eh nicht der Hellste, seine Äußerungen noch schwerer zu deuten. Die Statements sind imho Hinweise, aber keine wirkliche Hilfe.

fatalist
17.01.2014, 08:07
Ich weiß zwar, daß nach einer Überdosis Mossad schwer runterzukommen ist (alles ist natürlich möglich ...), aber dass Oettinger die Richtung vorgab und Schily 2004 Terror ausschloss, ist nicht zwingend ein Beleg dafür, dass sie zum Zeitpunkt der Taten wussten, woher der Wind weht. Es ist ein wenig komplizierter, als der Rest Deines Posts suggeriert ;)

In Köln 2004 gab es die erste Pressemeldung "Terrorismus", und 2 Stunden später wurde daraus OK-Bombe.

In Heilbronn findet ein Hisbollah-Mann die (fast) toten Polizisten, und gejagt wird an jenem Tag ein Gefängnis-Ausbrecher, sogar die Zeitungsredaktion der "STIMME" wird nach dem Mann durchsucht.

Der PUA vernahm eine BMI-Tante, die Schily damals Material für seine Stellungnahme zur Keupstrasse zuarbeiten sollte.
Das ist Protokoll Nr.60, eine Frau Hammann. Sie sagte explizit aus, dass sie am 11.6.2004 eine Vorlage für Schily machte, denn das war ihr Job im BMI, die sich auf die Erkenntnisse des BKA vom 10.6.2004 stützte, die ihr schriftlich vorlagen.


Wir haben am 11.06. informiert auf der Grundlage eines BKA-Berichts, der uns an diesem Tag zugegangen war, haben kurz den Tatverlauf umrissen und haben dann unsere vorliegenden Erkenntnisse dergestalt zusammengefasst, dass es keine Informationen gab im Hinblick auf einen möglichen Täter oder im Hinblick auf ein mögliches Tatmotiv, dass uns auch hier der verwendete Sprengstoff, der Sprengsatz und die Zusammensetzung des Brandsatzes keine Aufschlüsse geben

Das ist Seite 3.

Geht direkt weiter mit:


Vorsitzender Sebastian Edathy: Nun hat sich aber gleichwohl der Bundesinnenminister ja am 10. Juni bereits geäußert, unter anderem in einem Beitrag der Tagesschau.
Ich darf das zitieren. Das war die Tagesschau vom 10. Juni 2004, 20 Uhr. Der Bundesinnenminister hat gesagt:


Die Erkenntnisse, die unsere Sicherheitsbehörden bisher gewonnen haben, deuten nicht auf einen terroristischen Hintergrund, sondern auf ein kriminelles Milieu. Aber die Ermittlungen sind noch nicht abgeschlossen, sodass ich eine abschließende Beurteilung dieses Ereignisses nicht vornehmen kann. Das war erkennbar eine Falschaussage von Schily. Das BKA hat geschrieben: Wir wissen noch nichts.

Ich kann Dir daher in deiner Analyse nicht folgen, dass Oettinger zu blöde war und Schily nur so daher redete.
Beide haben absichtlich "das Ding in eine bestimmte Richtung geschoben".

Schily schob weg von GLADIO in Köln, BND-gesteuert, und Oettinger schob weg von Islamisten, Hizbollah, Iran.
"Mossad" ist da eine Möglichkeit, ein möglicher Mitspieler... der Waffendeal muss ja nicht mit Mevlüt Kar bei der Santanderbank gelaufen sein, es kann auch ganz andere Spieler in Heilbronn gegeben haben.

brain freeze
17.01.2014, 08:17
Es ist ein wenig komplizierter, als der Rest Deines Posts suggeriert ;)

In Köln 2004 gab es die erste Pressemeldung "Terrorismus", und 2 Stunden später wurde daraus OK-Bombe.

In Heilbronn findet ein Hisbollah-Mann die (fast) toten Polizisten, und gejagt wird an jenem Tag ein Gefängnis-Ausbrecher, sogar die Zeitungsredaktion der "STIMME" wird nach dem Mann durchsucht.

Der PUA vernahm eine BMI-Tante, die Schily damals Material für seine Stellungnahme zur Keupstrasse zuarbeiten sollte.
Das ist Protokoll Nr.60, eine Frau Hammann. Sie sagte explizit aus, dass sie am 11.6.2004 eine Vorlage für Schily machte, denn das war ihr Job im BMI, die sich auf die Erkenntnisse des BKA vom 10.6.2004 stützte, die ihr schriftlich vorlagen.



Das ist Seite 3.

Geht direkt weiter mit:

Das war erkennbar eine Falschaussage von Schily. Das BKA hat geschrieben: Wir wissen noch nichts.

Ich kann Dir daher in deiner Analyse nicht folgen, dass Oettinger zu blöde war und Schily nur so daher redete.
Beide haben absichtlich "das Ding in eine bestimmte Richtung geschoben".

Schily schob weg von GLADIO in Köln, BND-gesteuert, und Oettinger schob weg von Islamisten, Hizbollah, Iran.
"Mossad" ist da eine Möglichkeit, ein möglicher Mitspieler... der Waffendeal muss ja nicht mit Mevlüt Kar bei der Santanderbank gelaufen sein, es kann auch ganz andere Spieler in Heilbronn gegeben haben.

Keine Widerrede. Nur: Ich sage nicht, dass Schily nur daherredete, sondern wir wissen nicht, was er (noch) wusste und was er genau wollte. Was er sagt, überlegt er sich sehr, sehr genau. Es geht ja auch darum zu zeigen, man hat alles unter Kontrolle, täuschen, tarnen, tricksen usw. Schilys Köln ist noch einigermaßen "klar", Heilbronn bleibt für mich weiter völlig offen (klar höchstens, dass es B&M eher nicht waren - und auch Neidlein nicht).

fatalist
17.01.2014, 08:33
Heilbronn bleibt für mich weiter völlig offen (klar höchstens, dass es B&M eher nicht waren - und auch Neidlein nicht). Zustimmung.

Wer genau der Polizisten-Auffinder Jamil C. ist in der Hisbollah (welche Hisbollah genau???), das muss man trotzdem versuchen zu klären.

Nereus
17.01.2014, 08:33
Wir hatten aber noch nicht die Merkwürdigkeit der Einmischung der Staatsanwaltschaft in die Ermittlungen im Generellen: Es ist nicht normal, dass sich Nicht-Kriminalisten (StA) in die kriminalistische Arbeit der Polizei derart früh und drastisch einmischt. Und dass der MP die Richtung vorgibt, allgem. Hass auf die Polizei, um dann "Drogenmafia" nachzuschieben.
CMM handelte auf Weisung. Das ist der Punkt. "Kriegen SIe da bloss nichts raus" (Jakstat) hat er zwar nicht gesagt, aber sich so verhalten.

Nomen est omen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Nomen_est_omen

Herkunft des Namens „Meyer” mit Ypsilon
http://www.onomastik.com/meyer-auch-ein-vorname.php

Manoras
https://www.google.de/search?q=manoras&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=FsbYUpK-OYbMswbE_ICYDg&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1024&bih=611

Mitglied einer „Geheimen Gesellschaft”?
Teil 3/3 (Vollversion Wiederholung am Freitag, 24. Januar um 17:25 Uhr auf ARTE)
http://www.politikforen.net/showthread.php?148474-Machen-Geheimbünde-die-Politik-und-die-Geschichte

Oder nur der Antifa-Vereinigung verpflichtet?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6214320&viewfull=1#post6214320

fatalist
17.01.2014, 08:35
... Christoph Meyer Lanski ;)

fatalist
17.01.2014, 09:31
https://pbs.twimg.com/profile_images/2542669089/image_normal.jpgKatharina König ‏@KatharinaKoenig
Danke,ihr Spinner! Endlich Hintergründe des #NSU aufgeklärt: "Die CIA und zumindest über Mitwisserschaft der Mossad." http://rotefahne.eu/2014/01/nsu-der-fall-hat-aussenpolitische-hintergruende-1 … (http://t.co/4KXeTA6FUj) Die ANTIFA kotzt ab, dann hat Wolfgang Eggert das richtig gut gemacht.


https://pbs.twimg.com/profile_images/2542669089/image_normal.jpgKatharina König ‏@KatharinaKoenig
Die CIA war's! Und der Mossad war dabei!
http://rotefahne.eu/2014/01/nsu-der-fall-hat-aussenpolitische-hintergruende-1 … (http://t.co/4KXeTA6FUj) #nsu (https://twitter.com/search?q=%23nsu&src=hash) #mossad (https://twitter.com/search?q=%23mossad&src=hash) #cia (https://twitter.com/search?q=%23cia&src=hash) #vs (https://twitter.com/search?q=%23vs&src=hash)


https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000801049106/c1fd3a5aeaaee5940fa26ce9635d2fdc_normal.jpegCarste n S. ‏@staatsterrorNSU
@KatharinaKoenig Eure #NSU VT-Variante Marke ANTIFA ist viel lächerlicher als Eggerts VT. Ihr kriecht dem K-D Fritsche hinten rein. Pfui Teufel LOL

fatalist
17.01.2014, 10:09
Thüringer PUA vom 13.1.2014 ist jetzt auch da.
http://haskala.de/2014/01/13/ticker-zur-untersuchungsausschuss-sitzung-am-13-1-2013/#unten


10.30
Am 23.4.2003 ersuchte das LKA Thüringen den Ermittlungsabschnitt Chemnitz um Unterstützung, wie Jehle berichtet. Die Thüringer Ermittler wollten Informationen zu der Person in der JVA Waldheim, die mehrfach von Leuten aus dem Trio besucht worden war. Der Zeuge hätte jedoch der Vorladung keine Folge geleistet und auch die Ermittlungen im sozialen Umfeld hätten zu Tage gebracht, dass es keine Chance gebe ihn zu vernehmen, er sei tagelang nicht zu Hause gewesen, erzählt Jehle. Ob dann durch das LKA Thüringen Zwangsmaßnahmen geprüft oder in Wege geleitet wurden wisse er nicht. Thomas Starke oder Torsten Schau? Ich tippe auf Starke. Der war kein V-Mann des LKA Sachsen, so versichert der EKHK Jehle vom Staatsschutz LKA Sa. Jehle kam 1994 aus dem Ländle nach Sachsen. Aus Ulm.


11.00
Die Abg. Pelke fragt weiter nach der Form der Zusammenarbeit und ob es zutrifft, dass die Suche nach dem Trio keine besondere Priorität hatte. Der Zeuge meint, dass es eine Begriffssache sei mit “wenig Priorität”, man bearbeitete ja nur die Sachen, die an einen herangetragen wurden zum Thema Neonazi-Trio. Jehle: “Von Thüringen kam die Information ‘Es ist nicht auszuschließen, dass die sich im Raum Chemnitz aufhalten’”. Man habe aber nicht gewusst wie die Info zustande kam oder ob diese sich auf Fakten stützte. Natürlich habe man das im Hintergrund, aber das sei damit noch nicht oberste Priorität.

Torsten Schau:


11.07
Der Abg. Untermann fragt weiter zu der Bitte aus dem Jahr 2002 zur Überprüfung von 14 Personen. Der Zeuge bestätigt, dass es sich nur um das Umfeld vom Trio gehandelt hat. Er möchte auch nochmal wissen, von wann die Information mit dem Trio-Bekannten aus einem Gefängnis stamme. Der Zeuge datiert es auf 2001, 2003 sei es nochmal [im Rahmen der Anfrage aus Thüringen] hochgekommen. Wer das war? “Das war der Thorsten Schau”, der Besuch von Leuten aus dem Trio bei ihm im Gefängnis liege aber schon Jahre zurück, wohl 1997, meint Jehle. Er habe gewusst “Die Thüringer arbeiten immer weiter dran und die binden uns dann ein wenn sie was brauchen”. Man hatte den Tipp vom Brümmendorf (BKA) von 1998 auf Unterschlupf Starke oder Schau offensichtlich doch auf dem Radar.

Wenn 14 Leute überprüft wurden, dann ist es auch wahrscheinlich, dass diese 14 Leute im Rahmen der Operation Terzett überwacht wurden.

fatalist
17.01.2014, 10:24
Der Chef des MEK (Jahr 2000) berichtete von der Observation Kai Seidel. Mandy Strucks Freund damals.
Und von Zielfahnder Thüringen Wunderlich und seinem Eingreifen mitten drin.

Das wusste wir alles schon... Oktober 2000, 3. Observation in Chemnitz:


Die Unterbrechung der Observation dauert von 12.45 bis 14.07. Danach durfte weiter observiert wurden. Der Auftrag zur Pause erfolgte auf Anweisung der Thüringer Zielfahndung, sehr wahrscheinlich durch Herrn Wunderlich, denn “ohne die Anordnung des Polizeiführers des Einsatzes ist das undenkbar”. Wunderlich war zu dieser Zeit jener Polizeiführer. Als die Observanten um 14.07 Uhr wieder weiterbeobachteten dauerte es keine 11 Minuten bis Seidel aus dem Haus ging und in den Mazda stieg. Er fuhr dann zu einem Münzfernsprecher und telefonierte von 14.21.-14.29. Warum die Aufforderung zur Unterbrechung kam wusste er damals nicht, so der Zeuge. Heute wisse er, dass in der Zeit, wie das Chemnitzer MEK wegschauen musste, Wunderlich höchstpersönlich das Zielobjekt Bernhardtstr. 11 betrat um mit der Zielperson zu sprechen. Der wollte aber nicht reden. Man habe Seidel aufgefordert, mit ihm in seine Wohnung zu fahren, da der Verdacht bestand, dass sich dort Böhnhardt verstecke, so der Zeuge. Dort sei er aber nicht gewesen, anschließend habe man Seidel dahin zurückgebracht, wo die Observation ausgesetzt wurde. habe ein "un" gekauft, damit der Satz Sinn macht...


Und so eine Unterbrechung gibt es sonst nie. Der Zeuge betreut heute alle MEK in Sachsen.


Wer dann das Zielobjekt während der Pause betreten habe? Mindestens Herr Wunderlich, an weitere kann er sich nicht erinnern, aber „vom MEK war da niemand dabei”. So ein Vorgang sie ihm bisher noch nie passiert. Wunderlich hat dem Seidel sicher erzählt, dass das Trio vom Verfassungsschutz gedeckt werde. Das hat er ja Jedem erzählt damals...



14.25
Der Abg. Untermann spricht nochmal die Beobachtung der Dokumentenverbrennung während der laufenden Observation an und fragt: Welche Handlung müssen sie denn beobachten um in eine laufende Observation eingreifen zu können, gibt es da eine Vorschrift? Zeug: Nein es gebe keine Vorschrift. Aber bei Straftaten gegen Leib und Leben, gefährliche Körperverletzung, schwere KV oder Mordversuch “da müsste man auf alle Fälle eingreifen”. Zum Verbrennen: “Ich weiß nicht ob ich das persönlich gesehen habe, ich kann das nicht mehr nachvollziehen. Es wurde aber von einem Einsatzbeamten des MEK festgestellt“, es sei quasi ausgeschlossen, dass Herr Wunderlich als Polizeiführer darüber nicht informiert worden sei. Danach schrieb Wunderlich seinen Vermerk, der Wellen schlug. Er schmiss die Zielfahndung nach dem Trio hin. Spätestens Februar 2001.

fatalist
17.01.2014, 11:02
Der Staatsanwalt Villwock aus Gera, Behördenleiter, hatte auch Interessantes anzumerken zum Thema "Trio war geheimdienstlich beschützt".


15.39
Der Abg. Kellner kommt auf seine Äußerungen zurück, wonach dem Zeugen mitgeteilt wurde, dass andere Dienste wie der Verfassungsschutz wohl parallel mit drin stecken bei der Fahndung. Er bestätigt das, er hab es heute noch bildlich vor sich. Kellner fragt: Was haben sie denn da gemacht? “Ich habe im Zweifel den Behördenleiter informiert, selber unternommen habe ich da nichts”. Kellner meint, dass das doch frustrierend sei, dass dann nichts weiter passiert. Der Zeuge gibt an, dass das die große Frage sei, die sich heute stellt und dass er nicht sehr glücklich sei, wie das gelaufen ist. Ob es solche Situationen nochmal gab? Er erinnert sich an das Kofferbombenverfahren gegen das Trio, wo ihm Staatsanwalt Schulz einen Bericht vorlag, in dem man davon ausging, dass die drei flüchtigen Neonazis Mitarbeiter vom Landesamt für Verfassungsschutz seien. “Das hatte sich so verfestigt, diese These, dass da eine Verbindung zwischen den drei Gesuchten und dem Verfassungsschutz besteht” berichtet der Zeuge.Der Gedanke, dass hier eine „höheres Interesse“ im sinne von einem Geheimdienst eine Rolle spielt, habe dann dazu geführt, „dass wir da ein Stück weit zurückgetreten sind“ räumt Staatsanwalt Villwock ein.vorlag = vorlegte.


Der Einsteller:

17.04
Nächster Zeuge: Andreas Petzel, 52 Jahre, Staatsanwalt. Ab 2001 im Dezernat der Staatsanwaltschaft Gera, zuständig für die Einstellung des Verfahrens.



Die Abg. Marx fragt, wie man damals damit umgegangen ist, weil das Trio ja schon drei Jahre nicht auffindbar war. “Ich kann es so sagen wie es ist” beginnt er und erklärt dann, dass das Trio nicht primär im Blick war, weil es eben noch so viele andere Verfahren gab. Ehrliche Antwort.


17.14
Er erinnere sich deutlich an die Erzählungen vom Zielfahnder Wunderlich. Der habe wörtlich gesagt, bei seinen Observationen [in Chemnitz] hätten “andere mit im Busch gesessen”. Es seien parallel dazu, zu seinen eigenen Observationen von anderen Behörden Observationen durchgeführt worden. Die Vors. Abg. Marx fragt, was er dann gemacht habe. Es sei in jedem Fall Gesprächsthema mit dem Behördenleiter gewesen äußert Petzel. Die Schlapphüte, wer denn sonst?


Das Kofferbombenverfahren lief länger als die Bombenwerkstatt:


18.13
Auf die Frage, ob sich Herr Kleimann mal bei ihm, z.B. telefonisch gemeldet habe gibt der Zeuge an, das nicht mehr zu wissen. Die Abg. König macht ihm einen weiteren Vorhalt, wonach er das Verfahren zwar am 15. September 2003 eingestellt habe, da aber nur gegen die Personen Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe. Gegen den Rest der Beschuldigten/Verdächtigen, die Personen Schade, Bogdanksi (phon.), Ralf Wohleben und Henning Haydt wäre das Verfahren noch bis zum 28. November 2003 weitergelaufen, ehe es dann eingestellt wurde. Auf die Frage nach dem Hintergrund mutmaßt der Zeuge, weil die drei wohl im Fokus standen. Für die Abg. König macht das als Begründung keinen Sinn, das wenn jemand im Fokus stehe, dass man dessen Verfahren dann noch eher einstelle. „Ja das ist richtig so” meint Petzel, der die Frage final nicht klären kann. Er meint aber, dass das Trio im Vordergrund der Verdächtigen stand. Ob in den zwei Monaten noch Ermittlungen liefen? Das weiß er nicht. Ob es möglich ist, dass man den Rest vergessen hat? Petzel: “Das kann so gewesen sein…“. Er habe „das Verfahren in einem Stadium übernommen, wo das Kind [schon] in den Brunnen gefallen ist“ gibt er an. Kapke fehlt.


Ist es nicht sehr erstaunlich, dass niemand den zuständigen Staatsanwalt gefragt hat, ob die Aussage von Prof Mundlos im Dezember in München stimmt, das das verfahren bereits 2001 vorläufig eingestellt wurde, und dass er (Prof Mundlos) dieses Schreiben habe?

fatalist
17.01.2014, 11:37
Der KROKUS-Inder hat auch was geschrieben:


NSU-Prozess: Kiesewetters Kollege bringt kein Licht ins Dunkel

Er ist der einzige Überlebende der mutmaßlichen NSU-Mordserie: Martin Arnold. Der Polizist sagte gestern im NSU-Prozess in München aus. Das Tatgeschehen selbst bleibt aber nach wie vor im Dunkeln.
THUMILAN SELVAKUMARAN | 17.01.2014 http://www.swp.de/ulm/nachrichten/politik/NSU-Prozess-Kiesewetters-Kollege-bringt-kein-Licht-ins-Dunkel;art4306,2403901


Nach einer Schulung im Revier sind sie kurz vor 14 Uhr "direkt, fast zielstrebig auf die Theresienwiese gefahren", so der 31-Jährige. Mehr wisse er nicht. Beate Zschäpe, Hauptangeklagte im Münchner Prozess, verfolgt im braunen Rolli regungslos mit verschränkten Armen die Aussage. "Wann setzt ihre Erinnerung wieder ein?", will Vorsitzender Richter Manfred Götzl wissen. "Eigentlich gar nicht", erwidert Arnold.

In geheimen Ermittlungsakten der Sonderkommission "Parkplatz" klingt das anders. Demnach wurde der Beamte, nachdem er viereinhalb Wochen im Koma lag, vom 5. Juni 2007 an mehrfach befragt. Arnold habe "klare und konkrete Erinnerungen an die Situation, die er sich immer wieder vor seinem inneren Auge abrief und beschrieb".


Rückwärts hätten sie neben dem Trafohäuschen geparkt. Ein Mann habe sich von hinten genähert - das habe er im Rückspiegel gesehen - mittleren Alters, bekleidet mit dunkler Jeans und Kurzarmhemd, dunkle Haare, ohne Bart oder Brille. Kiesewetter habe gesagt: "Da will jemand eine Auskunft." Dann sei auch auf ihrer Seite jemand aufgetaucht: eine männliche Person mit schwarz-weißer Armbehaarung. Kiesewetter habe kurz mit ihm gesprochen, bevor der Schuss fiel.


Der Beamte erinnerte sich auch daran, wie er aus dem Auto gefallen sei - was er in der dritten Person wahrgenommen habe. Mit der linken Wange sei er auf den Kieselsteinen gelegen, mit der einzigen Sorge, seine Sonnenbrille könnte zerkratzen. Der Hergang passt zur Tatrekonstruktion der Ermittler. Offiziell heißt es vom Innenministerium aber, Arnolds Aussagen seien nicht verwertbar. Vor Gericht werden sie nicht angesprochen.
Dabei wurde der gebürtige Bremer mehrfach an den Tatort gebracht, später unter Hypnose befragt. Mit seinen Beschreibungen wurden Phantombilder gefertigt, bei denen Arnold sich sicher war. Auch mit Angaben von Zeugen, deren Aussagen teilweise detailliert sind, wurden Phantombilder erstellt - sie zeigen 13 männliche und eine weibliche Person - keines ähnelt Mundlos oder Böhnhardt. Obwohl von der Soko empfohlen, wurden diese auf Anordnung der Staatsanwaltschaft nie veröffentlicht.


Jetzt, vor dem Oberlandesgericht, erklärt Arnold, er habe eine zehnminütige Lücke, die keiner füllen könne. Die Bilder, die ihm ständig durch den Kopf gingen, habe er durch Erzählungen und Medienberichte aufgefangen.
Der Tathergang bleibt in München am ersten von drei angesetzten Heilbronn-Tagen unklar. Mehrere Beamte beschreiben nur die Auffindesituation der Kollegen am Tatort. Polizistin Kerstin Kind berichtet etwa, dass sie bei Kiesewetter nur noch den Tot hätten feststellen können. Joachim Thomas hatte bei Arnold den Puls gefühlt. "In dem Moment hat er die Augen aufgemacht und mich angeschaut."


Arnold wurde damals in die Klinik geflogen. Heute lebt er mit einer 70-prozentigen Behinderung. "Gehirn 30 Prozent. Traumata, Gehörverlust und der fehlende Gleichgewichtssinn machen den Rest." Das Projektil sei in seinem Kopf in drei Teile zersprungen, eins steckt noch tief im Gewebe. Das Teil zu entfernen, sei den Ärzten zu heikel. Physisch und psychisch habe er seither schwer zu kämpfen. "Mir hats das Herz zerrissen." Der Beruf Polizist sei dadurch nicht mehr sein Lebenstraum. Arnold hat mittlerweile studiert und ist im gehobenen Innendienst aktiv.


Unzufrieden ist der 31-Jährige mit dem Ergebnis der Ermittlungen, die bis heute ins Leere geführt hätten. "Das Motiv fehlt. Ich weiß nicht, was Sache ist." Sein Verteidiger Walter Martinek erklärt nach der Verhandlung, er habe Zweifel daran, dass es sich bei den Beamten um Zufallsopfer handle. Aber genau davon ist die Bundesanwaltschaft überzeugt. Der NSU habe wahllos Repräsentanten des Staates töten wollen.
Die operative Fallanalyse der Polizei geht davon aus, dass die Mörder einen lokalen Bezug zu Heilbronn gehabt haben müssen. Zeugenaussagen lassen zudem auf bis zu sechs Täter schließen. In der Anklageschrift der Staatsanwälte spielt das dennoch keine Rolle.
Der ganze Komplex wirft einen Schatten auf die baden-württembergische Justiz: Aufzeichnungen von Überwachungskameras wurden erst Jahre nach der Tat ausgewertet, mehrere blutige Taschentücher in Tatortnähe nicht untersucht. Das Wohnmobil der mutmaßlichen Terroristen wurde am Tattag bei der Ringfahndung gestoppt, allerdings nicht kontrolliert. Mit kontaminierten Wattestäbchen wurden Spuren aufgenommen - und zwei Jahre lang ein weibliches Phantom gejagt. Keine Jogginghose.

fatalist
17.01.2014, 12:32
Ein Strafrechtsprofessor blogt: Mal sehen was der BGH dazu sagen wird.


Ganz interessant ist in diesem Zusammengang die Auffassung meines hochverehrten Doktorvaters Prof. Claus Roxin (http://www.claus-roxin.de/), der kürzlich in der FAZ (http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/zwischenbilanz-nsu-prozess-lehren-aus-stammheim-12316003.html)auf Folgendes hingewiesen hat:


Der Rechtswissenschaftler Claus Roxin teilt diese Schlussfolgerungen nicht. In seiner Habilitationsschrift „Täterschaft und Tatherrschaft“, die zu den Standardwerken der Strafrechtslehre zählt, vertritt er die These, dass Täterschaft eine Beherrschung des konkreten Tatgeschehens voraussetzt. Davon könne bei Beate Zschäpe keine Rede sein. Für Roxin begründen die Tatbeiträge, die Beate Zschäpe zugeschrieben werden, nicht mehr als eine „Mitwisserschaft“ und damit einen klassischen Fall der Beihilfe. Wenn die Legendierung allein ausreiche, um Mittäterschaft anzunehmen, gebe es für die Beihilfe keinen Anwendungsbereich mehr.

„Es ist sicherlich keine wünschenswerte Lebensform, mit zwei Mördern zusammenzuleben, aber das macht einen Menschen noch lange nicht selbst zum Mörder“, sagte Roxin dieser Zeitung. Anders wäre der Fall laut Roxin zu beurteilen, wenn Zschäpe mit Mundlos und Böhnhardt während der Begehung der Morde in engem Kontakt gestanden hätte.



Prof. Roxin hat wie kein anderer (nicht nur, aber vor allem) die Dogmatik der Beteiligung an der Straftat beeinflusst. Wenn eine Habilitationsschrift in achter Auflage erscheint, dann ist das nichts anderes als ein Renner unter den juristischen Büchern – eine beispiellose Leistung.

Gleichwohl dürfte die Rechtsprechung seine Auffassung nicht uneingeschränkt teilen, wenn dieser “enge Kontakt” während der Begehung der Morde nicht festgestellt werden sollte.
...

Man darf auch aus dieser Perspektive gespannt auf den Ausgang des Verfahrens in München und seine Überprüfung durch den BGH sein. http://osmanisfen.wordpress.com/2013/08/02/mittaterschaft-oder-beihilfe-im-fall-zschape-was-meint-prof-roxin/

Steinwolke
17.01.2014, 12:48
In den letzten Tagen wurden in Berlin drei Türken erschossen.
Würde mich nicht wundern, wenn bald von Trittbrettfahrern gesprochen wird
und die Familien der Opfer großzügig entschädigt werden.

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 13:25
hallo fatalist. danke für die blumen, die du beim benesch hinterlassen hast. und fürs posting hier.

fatalist
17.01.2014, 15:10
hallo fatalist. danke für die blumen, die du beim benesch hinterlassen hast. und fürs posting hier. Beim Killerbee biste auch gut angekommen.

http://killerbeesagt.wordpress.com/2014/01/16/der-nsu-thriller/

Thriller-Autor Wolf. Mal was Neues :happy:

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 15:14
na jut, den thriller hat ja eher die wirklichkeit geschrieben ;) hat sich brutus mal wieder sehen lassen?

fatalist
17.01.2014, 15:19
na jut, den thriller hat ja eher die wirklichkeit geschrieben ;) hat sich brutus mal wieder sehen lassen? Nein, den findest Du bei politikarena.net. Er heisst dort Brutus ;)

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 15:21
im tarnen waren die konservativen nie so gut ;)

fatalist
17.01.2014, 15:24
im tarnen waren die konservativen nie so gut ;) Brüll :haha::haha::haha:

fatalist
17.01.2014, 15:27
Wolf, der Brandstifter in Zwickau muss noch entlarvt werden, und der Benzinausgiesser einen Tag nach dem Brand.

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 15:33
zwickau war derselbe dienst, die brände zeitl. sind zu dicht beieinander, dass da von anderer seite noch indianerrat gehalten werden konnte

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 15:35
und die zschäpe kanns nicht gewesen sein, denn die sieht zwar blöd aus, aber häte trotzdem aus eisenach das geld mitgenommen und in zwickau die asservate versteckt, wenn die jemals dort waren

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 15:36
"blöd aus" und dann hätte mit einem t, na prima

fatalist
17.01.2014, 15:36
zwickau war derselbe dienst, die brände zeitl. sind zu dicht beieinander, dass da von anderer seite noch indianerrat gehalten werden konnte Sehe ich auch so, dass war quasi 1 Operation an 2 Orten, Eisenach und Zwickau. Wir haben hier auch Leute, die das Ganze für eine Operation alter Stasi-Seilschaften halten. Der Wohnmobil-Entdecker in Eisenach war ein DDR-Grenzer im Ruhestand, zum Beispiel. Und die ossi-Handwerker im Zwickauer Haus, Dachgeschossausbauer, die könnten alles Mögliche in der Holzdecke versteckt haben, auch Waffen etc.

Der Bagger riss dann das Zeugs in den Schutt etc pp.
Die Rolle dieses PD Menzel aus Gotha ist jedenfalls dubios.

fatalist
17.01.2014, 15:39
und die zschäpe kanns nicht gewesen sein, denn die sieht zwar blöd aus, aber hätte trotzdem aus eisenach das geld mitgenommen und in zwickau die asservate versteckt, wenn die jemals dort waren hab ein "t" gekauft.

Zschäpe war gar nicht dort in Zwickau. Nur jemand, der die Zschäpe spielte.

Nereus
17.01.2014, 15:40
Nomen est omen?
http://de.wikipedia.org/wiki/Nomen_est_omen

Herkunft des Namens „Meyer” mit Ypsilon
http://www.onomastik.com/meyer-auch-ein-vorname.php

Manoras
https://www.google.de/search?q=manoras&source=lnms&tbm=isch&sa=X&ei=FsbYUpK-OYbMswbE_ICYDg&ved=0CAcQ_AUoAQ&biw=1024&bih=611

Mitglied einer „Geheimen Gesellschaft”?
Teil 3/3 (Vollversion Wiederholung am Freitag, 24. Januar um 17:25 Uhr auf ARTE)
http://www.politikforen.net/showthread.php?148474-Machen-Geheimbünde-die-Politik-und-die-Geschichte

Oder nur der Antifa-Vereinigung verpflichtet?
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6214320&viewfull=1#post6214320

Wiederholungen der Sendereihe „Geheimbünde”
Die einzelnen abgeschlossenen Teile umfassen je ca. 50 Min.

ZDF, Sonntag, 21.01.14 um 19:30 Uhr
Terra X – Geheimbünde Teil III,
Die Masken der Verschwörer, Freimaurer (3/3)
Dokumentationsreihe, Deutschland 2014

Arte, Montag, 22.1.14 um 17:25 Uhr
Geheimbünde, Die Masken der Verschwörer, Teil I

Arte, Dienstag, 23.1.14 um 17:25 Uhr
Geheimbünde, Die Masken der Verschwörer, Teil II

Arte, Mittwoch, 24.1.14 um 17:25 Uhr
Geheimbünde, Die Masken der Verschwörer, (3/3)
Teil III: Freimaurer

Hier nur eine Übersicht mit Kurztrailern von 2 Min.
http://www.politikforen.net/showthread.php?148474-Machen-Geheimbünde-die-Politik-und-die-Geschichte&p=6835714&viewfull=1#post6835714

sleepwell
17.01.2014, 15:41
und die zschäpe kanns nicht gewesen sein, denn die sieht zwar blöd aus, aber häte trotzdem aus eisenach das geld mitgenommen und in zwickau die asservate versteckt, wenn die jemals dort waren

wie ich schon schrieb, kernkompetenz der frauen, koffer packen. ;-))

ansonsten, deine geschichte war großes kino.
wenn man sich nicht im detail verläuft, der bogen hat eine gute linie, dürfte im trend hinhauen und hier und da deutlich an die wahrheit rempeln.

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 15:44
das ist mehr als eine vt. jeder schritt ist sogar allein über die msm-artikeln die bis heute aufgelaufen sind beweisfähig. wer z.b. die verbindung klan-drogen-rocker, nur diese allein, beweisen will, kann das leicht durch googeln tun. er muss sich nur gegen verwischende “gegenbeweise” wappnen, welche die dienste ausstreuen, die ja mit dem kkk im gleichen bett liegen. um zum ziel zu kommen muss mans manchmal wie odysseus halten, als die sirenen ihr verwirrendes lied erklingen liessen. ohren zu und durch.

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 15:47
wahrheit ist nicht demokratisch. kein gemeinsames vielfaches, auf das man sich "einigen" kann. deshalb überlese ich bei manchen foren bestimmte trolls grundsätzlich. die rauben nur zeit, energie und verbauen, wenn man sich gedanklich drauf einlässt, am ende auch den weg zur wahrheit.

fatalist
17.01.2014, 15:49
das ist mehr als eine vt. jeder schritt ist sogar allein über die msm-artikeln die bis heute aufgelaufen sind beweisfähig. wer z.b. die verbindung klan-drogen-rocker, nur diese allein, beweisen will, kann das leicht durch googeln tun. er muss sich nur gegen verwischende “gegenbeweise” wappnen, welche die dienste ausstreuen, die ja mit dem kkk im gleichen bett liegen. um zum ziel zu kommen muss mans manchmal wie odysseus halten, als die sirenen ihr verwirrendes lied erklingen liessen. ohren zu und durch. Du hast da weitergemacht, wo Du vor 2 Jahren angefangen hattest. "Die Döner sind noch lange nicht vom Tisch" ging bereits in dieselbe Richtung.

fatalist
17.01.2014, 15:53
wahrheit ist nicht demokratisch. kein gemeinsames vielfaches, auf das man sich "einigen" kann. deshalb überlese ich bei manchen foren bestimmte trolls grundsätzlich. die rauben nur zeit, energie und verbauen, wenn man sich gedanklich drauf einlässt, am ende auch den weg zur wahrheit. Im Nachbarstrang "Oktoberfestbombe" wird gerade versucht, nach 33 Jahren eine neue alte Wahrheit aufzubauen: Hoffmann war es doch. Dazu werden gerade BND-Akten zum Thema, die vorher nie jemand einsehen durfte. Mutmasslich falsche Akten.

Wahrheit ändert sich, aber letztlich wird nur eine Lüge durch eine neue Lüge ersetzt...

eggert-höchst-selbst
17.01.2014, 15:57
bei den dönern lag das aber auch klar auf der hand, daß das der tiefe staat war. daß "unser" staat aber mit dem gemeinsame sache macht, das wissen wir über temme. und das verhalten wiederholt sich 1:1 beim kiesewettermord. "begleiten", zuschauen, geschehenlassen. döner=grauen wölfe=drogen=heilbronn. und nazischauspieler als pusher. feiner staat.

sleepwell
17.01.2014, 15:58
das ist mehr als eine vt. jeder schritt ist sogar allein über die msm-artikeln die bis heute aufgelaufen sind beweisfähig. ...

na, nicht gleich knurren.
ich sagte doch, großes kino.
heißt übersetzt das beste, was ich bis dato dazu gelesen habe.

ändert aber nichts dran, das eben nicht jeder schritt beweisbar ist.
und ich robbe mich eben lieber über sprossen die leiter hoch, die dann auch welche sind.
bei solchen planspielen der dienste werden ja nicht nur fehler gemacht, es werden ja auch
fehlerspuren für kritiker gelegt. hat man sie auf dem gleis kommt dann die wand.
kritiker blamiert und aus dem rennen ....