PDA

Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 [95] 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113 114 115 116 117 118 119 120 121 122 123 124 125 126 127 128 129 130 131 132 133 134 135 136 137 138 139 140 141 142 143 144 145 146 147 148 149 150 151 152 153

fatalist
22.01.2014, 08:07
Bolko hats gefressen. Gefakte Phantombilder. Oh happy day.




Bolko Sagt:
01/19/2014 um 16:38 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/20/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/#comment-1302)

gekürzt fatalist

zu den “Phantombildern”, Beispiel oben rechts (“Putin”):
http://www.kontextwochenzeitung.de/typo3temp/_processed_/csm_PB_7_0bedbc646a.jpg

Man beachte das Logo oben links, das in der verkleinerten Ansicht des Fotos wie ein Polizeisymbol aussehen mag, aber in der hohen Auflösung nur Quatsch ist, jedenfalls kein Polizeisymbol darstellt. Weiterhin befindet sich unten rechts eine Signatur, wo sich der Künsteler (Maler) verewigt hat. Außerdem fehlen die üblichen Angaben, die man sonst üblicherweie auf Phantombildern sieht, zum Beispiel Datum, Polizeidienststelle, Nummer.

Das sind also keine echten Phantombilder. Wer also hat diese Fotos dem Thomas Moser von Kontext gesteckt und da diese “Phantombilder” so dermaßen offensichtlich gefälscht sind, muss man nach dem Zweck fragen.

Irreführung oder dezenter Hinweis auf den wahren Täter?
Bild von Putin als Synonym für Russland bzw Osteuropa?

Die selben Angaben fehlen auch auf dem “Phantombild” unten rechts, welches wie Mevlüt Kar aussieht. (das ist der "Arnold", fatalist)

Hinweis auf Geheimdienstoperation des türkischen MIT oder der CIA?

ZItat:
“Warum fahnden die Behörden nicht heute mithilfe dieser Phantombilder?”


Na weil es eben keine echten Phantombilder sind, sondern geziehlt verbreitete Fälschungen!
Diese “Phantombilder” stammen nicht aus den Ermittlungsakten der Polizei.

Anmerkung zu “Mann mit blutbeschmiertem Arm”:
Wenn dieses Blut von Kiesewetter gekommen wäre, als man ihr die Waffe abgenommen hat, dann hätte der Mann dieses Blut doch mit ziemlicher Sicherheit einfach weggewischt anstatt so exponiert herumzulaufen.

Es könnte auch sein eigenes Blut gewesen sein, welches aufgrund einer Schusswunde am Arm herablief und sich deswegen nicht wegwischen ließ, da die Wunde noch offen war und immer neu nachlief. Um zu vertuschen, dass auf der Theresienwiese die beiden Polizisten selber geschossen hatten mussten die Polizeiwaffen verschwinden (siehe Artikel von Wolfgang Eggert bei rotefahne.eu : http://rotefahne.eu/2014/01/nsu-der-fall-hat-aussenpolitische-hintergruende-3/ ).

:appl::appl::appl:

Wetzel hat diesen Kommentar durchgelassen, alle Achtung.
Ein klarer Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Thomas Moser.
@bio wird es freuen :bäh:

nachdenkerin
22.01.2014, 08:24
SPIEGEL zum Bahnarbeiter:


Ein heute pensionierter Elektriker zum Beispiel, der damals mit einem Kollegen vom Stellwerk zu einem Kabelverteiler unterwegs war. Er sagt als Zeuge vor dem Münchner Gericht, es sei ihm so vorgekommen, als hätten sich die beiden aufgeregt miteinander unterhalten. Oder sogar miteinander gestritten. Auf dem Rückweg habe er "zwei oder drei Knaller" gehört. "Gesehen hat man ja nichts, da waren Büsche dazwischen. Aber an das 'Tacktacktack' erinnere ich mich, ganz schnell hintereinander. Es klang, als ob Reifen geplatzt wären." Sein Kollege und er seien weitergegangen, man habe an nichts Böses gedacht.

3 Schüsse würden die These stärken, dass die Polizei auch einen Schuss abgab. aber sehr vage, das Indiz.


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zu-morden-an-hait-yozgat-und-michele-kiesewetter-a-944796.html

Wieso steht davor nur ein Knall aufgeführt oder sehe ich da was falsch?


13:53 Uhr:
Ein inzwischen pensionierter Bahnbeamter sagt aus, er sei gegen 13.30 Uhr vom Stellwerk Heilbronn aus in Richtung Böcklingen gegangen, um dort an einem Elektrokasten zu arbeiten. Dabei habe er am Bahndamm zwei junge Männer mit Mountainbikes bemerkt, die sich angeregt unterhielten. Deshalb seien sie ihm aufgefallen. Auf dem Rückweg gegen 14 Uhr sei er auf dem Rückweg zum Stellwerk gewesen. Als er in einer Entfernung von etwa 50 Meter den Tatort passiert habe, habe er einen Knall gehört. Da hat es einen "Schlag getan, als würde ein Reifen platzen". Weil zwischen ihm und dem Transformatorenhäuschen an der Theresienwiese Büsche stehen, habe er nichts sehen können. Deshalb habe er sich keine Gedanken gemacht.

fatalist
22.01.2014, 08:29
@bolko

1. Die Frau ist echt. Nur die Frau.

2. Die Fakebilder stammen aus dem Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn aus dem Jahr 2012. Schreibt Moser.

3. Moser schrieb auch, dass die Bildbeschreibungen zu den Bildern (lag in der Nähe des Tatortes im Gras bei "Neidlein Nr.8") aus dem Umfeld des LfV stammen. Elsässer hat genau das auch in Compact erwähnt.
4. Rate doch mal, wer Thomas Moser die Fakes zuspielte, wohl über Bande ;)

5. Warum wurde bei Arnolds Vernehmung "sein Phantombild" nicht gezeigt/thematisiert? Erstellt 2.11.2010.
... weil Mosers Bild Nr. 14 ein Fake ist.

6. Warum ist kein einziger Augenzeuge von Heilbronn vorgeladen?
Kein A. Moser, kein Ehepaar Kurt, keine Frau Werth?
... weil deren Phantombilder auch Fakes sind. Die bei Kontext gezeigten sind nicht die Echten. Die Zeugen würden das erkennen.

Es wird Zeit, dass man mal die ECHTEN Phantombilder veröffentlicht. Es gibt Journalisten, die die haben.
Wird Zeit!!! Wann denn sonst???

brain freeze
22.01.2014, 08:38
Als Vorlage für das Phantombild der Frau diente ein Foto von Nelly Rühle (evtl. noch ihrer Schwester). Ist nur meine persönliche Einschätzung, aber da bin ich mir ziemlich sicher. Kommt also darauf an, was man unter "echt" versteht. Wäre interessant zu erfahren, wie und mit wessen Hilfe dieses Phantombild entstand.

fatalist
22.01.2014, 09:02
Das Haus wurde vermutlich gesprengt. Brandexperte @Nereus, lies doch bitte mal diesen neuen Prozessbeobachter-Blog. Deine "Kollegen" vom LKA erzählten recht komische Sachen vor Gericht:


Weiter erklärt er das es eine rasante Brandentwicklung gab, denn ein ganz normaler Brand mit Öl in der Pfanne gibt es keine Explosion. Eine Gasexplosion ja, aber es gebe keine so starke Druckentwicklung, dies wäre deutlich langsamer. Und eine Sprengstoffexplosion wäre wie eine Gasexplosion. http://querlaeufer.wordpress.com/2014/01/17/74-prozesstag-im-nsu-verfahren-15-1-2014/

Bemerkenswerte Aussage, oder????


Das einzige was in Frage käme wäre ein Benzin Äther Spiritus Gemisch als leichtes Brandlegungsmittel. Spürhunde wurden eingesetzt und diese haben von 22 gefunden Stellen gefunden, davon waren 19 Stellen mit Benzin kontaminiert.
Man hatte zum Beispiel im Sportzimmer keine Benzinstelle gefunden.

Dann wurde erklärt das jeder Kraftstoffhersteller jeder andere Zusätze in sein Benzin tut. 29 Spuren wurden gefunden davon konnte man 13 Proben von dem am Eingang befindlichen Kanister zuschreiben. Das ist Märchenstunde deluxe.

Ich will da aber Deiner Analyse nicht weiter vorgreifen :bäh:



Worauf er die Rauchgasentwicklung zurückführe. Es habe zwei Hinweise von Herrn Lenk gegeben. Einmal die besagten Risse an der Wand bei der alten Dame und bei einem Bewohner in Frühlingsstraße 26a Herrn B. ,der hätte 2-3 mal seine Kleidung waschen müssen aber dennoch alles wegschmeißen müssen. GAS GAS GAS

fatalist
22.01.2014, 09:23
Als Vorlage für das Phantombild der Frau diente ein Foto von Nelly Rühle (evtl. noch ihrer Schwester). Ist nur meine persönliche Einschätzung, aber da bin ich mir ziemlich sicher. Kommt also darauf an, was man unter "echt" versteht. Wäre interessant zu erfahren, wie und mit wessen Hilfe dieses Phantombild entstand. Mit der Hilfe des Fahrradfahrers A. Moser. Russlanddeutscher, um die 60 Jahre alt. Moser hat sich noch am Tattag gemeldet. Er beobachtete 2 Männer und 1 Frau. Nur die Frau wurde 2007 gezeichnet, die beiden Männer 2010. Sie fehlen bei den Kontextbildern...

fatalist
22.01.2014, 09:27
16:30 Uhr Der Anwalt des in Heilbronn verletzten Polizeibeamten Martin Arnold fordert einen Untersuchungsausschuss des baden-württembergischen Landtages um die Vorfälle rund um die NSU aufzuklären. Rechtsanwalt Martinek sagte den Stuttgarter Nachrichten, wenn es irgendwo einen Bedarf für einen Untersuchungsausschuss gäbe, dann in Baden-Württemberg.

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-aktuell-fall-kiesewetter-wird-weiter-verhandelt.e8e438d0-a35b-4ac1-a867-94e87243cc28.html

Das kann nur jemand fordern, der die mageren Ergebnisse des PUA Berlin nicht kennt.
Aber sollen se ruhig machen. Wird weitere Zweifel nähren, und Vertuschungen vielleicht ein wenig aufdecken.

sleepwell
22.01.2014, 09:38
Immer dieselbe Leier, aber steter Tropfen höhlt den Stein, wenn ich @sleepwell da richtig verstanden habe...


Nicht ganz. Das ist der passive Teil.
Ich wollte aber auch auf den aktiven verweisen.
Das ist die Frage, was dir wichtiger ist. Als Aufklärer wahrgenommen zu werden (Ego) oder aufzuklären.

Bei ersterem marschierst du als „fatalist“ in die Foren. Deine Fragen und Hinweise sind da bei den Linken schon mal im Startloch verraucht.

Tauchst du aber bei den Linken als „eumel33“ auf, der der lieben Katharina vom TUA Rückendeckung gibt, sie bestärkt, dass das rechte Gedankengut sich schon lange in den Diensten breit macht und das sie eine ganz wichtige Aufklärungsarbeit leistet und unbedingt unbeugsam dran bleiben muss, dann hast du dich gut aufgestellt.
Jetzt kannst du sie auf Spuren und Hinweise setzen, was im TUA unbedingt auf den Punkt gebracht werden muss, weil du darin Chancen siehst, diese Verstrickung der Dienste zu beweisen.
So bekommst du Lemminge dazu, im Rahmen ihres Ideologietunnels in deine Richtung zu galoppieren.
Wie heißt es so schön, der Weg ist das Ziel … ;-)

PS: Ähmm Frau König, sie haben das bitte nicht gelesen ...

fatalist
22.01.2014, 09:45
NSU-Prozess: "Zu viele Zufälle"

http://www.kontextwochenzeitung.de/ueberm-kesselrand/147/zu-viel-zufall-1978.html


Martin Arnold, dem beim Polizisten-Mordanschlag auf Michèle Kiesewetter auf der Heilbronner Theresienwiese in den Kopf geschossen wurde, hat am vergangenen Donnerstag beim NSU-Prozess in München ausgesagt. Kontext hat mit Arnolds Rechtsanwalt Walter Martinek gesprochen.

Herr Martinek, nach der Tat hat Ihr Mandant in ersten Vernehmungen noch eine ausführliche Aussage gemacht. Später und jetzt beim NSU-Prozess vor dem Landgericht in München kann er sich an nichts mehr erinnern. Erklären Sie uns diesen Widerspruch.

Das scheint eine Art Überlebensstrategie bei schweren Kopfverletzungen zu sein. Herr Arnold hat sich immer gefragt: Habe ich das wirklich gesehen, was ich ausgesagt habe? Oder war das alles nur zusammengesetzt aus dem, was man mir erzählt hat?

Und was hat es mit dem Phantombild auf sich, das nach seinen Angaben erstellt worden ist?

Da ist er nie dahintergestanden. Er sagt, er habe versucht zu helfen. Aber in dem Moment, in dem er die Aussage unter Hypnose gemacht habe, habe er schon Zweifel gehabt, ob das wirklich seine Erlebnisse waren oder nur Schlussfolgerungen. Das Einzige, was er in Hypnose gesehen habe, sind die untere Kinnpartie, der Bauch und die Brust des Täters gewesen. Daraus kann man beim besten Willen kein Phantombild erstellen. Unter Hypnose werden auch Aussagen getroffen, mit denen man dem Hypnotiseur gefallen will. Das scheint ein gängiges Problem zu sein. Aktive Erinnerungen hat er keine. Nur durch die Ortsbegehung kamen welche zurück, nach dem Motto: Über diesen Hügel bin ich mal gefahren, den Platz kenne ich. An den Platz, auf dem sie nachher konkret standen, erinnert sich Herr Arnold aber nicht.

Wie nehmen Sie seine aktuelle Verfassung wahr?

Als ich ihn zuletzt am vergangenen Freitag gesprochen habe, ging es ihm den Umständen entsprechend gut. Er hat die Zeugenvernehmung gut überstanden, obwohl er die Sorge hatte, dass er frontal angegangen werden würde. Dem Sinne nach: Lüg doch nicht, du musst doch etwas gesehen haben. Er hat von der Verteidigerseite von Beate Zschäpe und den anderen Angeklagten erwartet, dass man ihn bedrängt. Das ist nicht passiert, und wenn es passiert wäre, wäre ich massiv dazwischengegangen.

Er musste neben Beate Zschäpe sitzen.

Das war kein Problem. Wir haben diskutiert, ob ich mich links von ihm hinsetze, um ihn abzuschirmen. Da sagte er: Wieso, ich hab mit denen nichts zu tun? Er hatte da keine Bedenken.

Wie schätzt er seine Rolle in diesem Verfahren ein? Er gilt als eine Schlüsselfigur.

Was dieses Verfahren angeht, hält sich mein Mandant für überbewertet. Er sagt, er kann ja nichts dazu beitragen. Er geht davon aus, er hatte das Pech, zur falschen Zeit am falschen Ort zu sein.

Sie dagegen sind sich nicht sicher, ob Michèle Kiesewetter ein Zufallsopfer ist?

Ich weiß es nicht. Ich hab keine Fakten, die das Gegenteil belegen. Aber andererseits sind mir das zu viele Zufälle. Das sagen alle, das sage ich auch. Ich kann das einfach nicht glauben.

Haben sie eine Theorie?

Nein. Spekulationen gibt es viele. Wenn da 70 Nebenkläger sitzen, können Sie sich vorstellen, was in einem halben Jahr Prozessdauer alles zusammenspekuliert wird. Wilde Spekulationen, die oft keinen sachlich fundierten Hintergrund haben, außer, dass es einem unwahrscheinlich vorkommt, was da passiert ist. Ich weiß es nicht, ich kann nicht für die Bundesanwälte sprechen. Aber man sollte auch nicht den großen Fehler machen, die Bundesanwälte für unfähig zu halten. Die haben das, was sie gesichert darlegen können, in die Anklage geschrieben.

Welches Verhältnis hatte Martin Arnold zu Michèle Kiesewetter?

Der Kontakt, den er hatte, war gut. Sie war immer ansprechbar, hilfsbereit, man hat sich drüber unterhalten, was man werden will, was man macht.

Was sagt Ihr Mandant zu Stand und Fortgang der Ermittlungen zum Mord und Mordanschlag in Heilbronn?

Wenn er sich über was wundert, dann darüber, dass nicht noch mehr Polizeibeamte, die in der Ermittlungen eingeschaltet waren, als Zeugen vernommen wurden. Es gab durchaus Beamte, die in der Akte auftauchen und nicht als Zeugen benannt sind.

Ihr Bauchgefühl sagt, dass es mehr als zwei Täter gibt?

Ja, genau.

Was sagt Ihr Mandant?

Er glaubt, dass es Böhnhardt und Mundlos waren, er findet auch in den Ermittlungsakten nichts, was dagegen spricht. Aber auch er hält die Zufälle schon für sehr viele Zufälle. Die (Anmerkung der Redaktion: die NSU-Mitglieder Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos) fahren von Zwickau ausgerechnet nach Heilbronn, die verlängern noch einen Tag die Miete für das Wohnmobil, und durch diese Planänderung treffen sie ausgerechnet auf eine Polizistin, an der sie über Bekanntschaften und Verwandtschaften aus Jugendzeiten nah dran sind. Wenn ich so eine Alternativgeschichte als Verteidiger aufbauen würde, würde mir keiner mehr zuhören. Aber auch das ist, was es ist: Spekulation. Es kann solche Zufälle geben. Ich sehe in der Akte viele Fragezeichen, aber keiner kann etwas finden, woraus sich wirklich ergeben würde, dass die Bundesanwaltschaft hier falsch liegt.

Aber es gibt viele Indizien dafür, dass es mehr als drei Täter waren. Was ist mit dem Mann, der sich im Neckar die Hände gewaschen hat? Warum wurde dieser Spur nicht nachgegangen?

Es wurden weitere blutige Taschentücher gefunden, die bis heute nicht untersucht worden sind. Vielleicht macht das ja noch einer.

Offenbar wurden die Bemühungen eingestellt.

Das ist genau die Frage: Wurden sie wirklich eingestellt? Haben wir die untersucht? Die Ergebnisse zumindest gibt's bis heute nicht. Dem hätte man nachgehen müssen, das ist nicht geschehen. Aber dadurch wird die Anklage nicht falsch. Und in diesem Verfahren ist eben nur die Anklage wichtig. Und für alles andere ist die Presse da.

Hat sich Arnolds Sicht auf den Staat oder seinen Beruf verändert?

Er hat sein Urvertrauen verloren. Das wiegt schwerer, als zu meinen, da gäbe es Ermittlungspannen.

Haben Sie selbst sich verändert? Den Glauben an den Staat verloren?

Nein, weil ich auch schon vorher nicht der Meinung war, dass bei allen Ermittlungsbehörden alles richtig läuft. Dazu habe ich in anderen Ermittlungsverfahren zu viele Pannen gesehen. Nur wird es in anderen Verfahren nicht hoch gekocht. Ich habe vor allem bei Sexualdelikten mit Jugendlichen schon massivste Unterlassungen bei der Aufklärung erlebt. Das ist frustrierend. Oder nehmen Sie die Wattestäbchen-Geschichte. Schlimmer kann's nicht kommen.

Am Anfang kam das Gerücht auf, dass Arnold selbst in der rechten Szene verankert ist.

Ich kenne das Gerücht. Aber ich glaube, das ist ohne jede Substanz. Ich habe auch keinen mehr gefunden, der das noch behauptet. Herr Arnold verwahrt sich gegen diesen Vorwurf – und ich bin überzeugt davon –, auch zu Recht.

Was hat er gesagt, als bekannt wurde, dass in seiner Einheit Klu-Klux-Klan-Mitglieder waren?

Herr Arnold schüttelt den Kopf und sagt, das habe er nie für möglich gehalten. Aber mit welchem konkreten Hintergrund sollte man die jetzt ins Verfahren einführen? Warum man sie im Ermittlungsverfahren nicht befragt hat, das weiß ich allerdings auch nicht.

http://www.kontextwochenzeitung.de/fileadmin/_processed_/csm_walter_martinek_03_90698208e2.jpg
Genug Stoff für einen baden-württembergischen Untersuchungsausschuss, den der hiesige SPD-Innenminister Gall derzeit noch immer nicht für sinnvoll erachtet?
Ja, einen solchen Ausschuss halte ich für richtig und notwendig. Was auch immer dabei rauskommt.


Walter Martinek (58) ist Fachwanwalt für Strafrecht in Stuttgart.
______________

Das Womo soll mindestens um 6 Tage verlängert worden sein: 19.-25.4. sind 6 Tage. Eher waren es 7. Wenn das denn so stimmt...

Ob die blutigen Tempos wirklich nicht untersucht wurden?

Die KKK-Jungs aus der BFE 523 wurden nie befragt?

fatalist
22.01.2014, 10:00
Und was hat es mit dem Phantombild auf sich, das nach seinen Angaben erstellt worden ist?

Da ist er nie dahintergestanden. Er sagt, er habe versucht zu helfen. Aber in dem Moment, in dem er die Aussage unter Hypnose gemacht habe, habe er schon Zweifel gehabt, ob das wirklich seine Erlebnisse waren oder nur Schlussfolgerungen. Das Einzige, was er in Hypnose gesehen habe, sind die untere Kinnpartie, der Bauch und die Brust des Täters gewesen. Daraus kann man beim besten Willen kein Phantombild erstellen. Martinek beschreibt, was Martin Arnold vom Mörder Kiesewetters sah: Kinnpartie, Bauch und Brust.

Das ist nicht "Arnold sah im Aussenspiegel der Beifahrertür von hinten jemanden kommen", den er ohne Hypnose am 2.11.2010 beschrieb.

Da ist ein Widerspruch. Hat man 2 Phantome mit Arnold erstellt, eins 2008 unter Hypnose und das 2. im Nov 2010? Von 2 Männern?

fatalist
22.01.2014, 10:38
Hat KW Rabe wirklich fein gemacht. Danke.

http://oi39.tinypic.com/2h72i3m.jpg

http://oi41.tinypic.com/2qbgem9.jpg


Wie nennt man eigentlich ein Haus, in dem Geheimdienste Zeugen, Agenten oder Personen, die man irgendwie für sich nutzen kann, unterbringen? Sichere Immobilie? Offenbar musste das Haus verschwinden. Einerseits natürlich um Zschäpes Terroristenruf gerecht zu werden. Denn wer angeblich 10 Morde begeht, zündet natürlich auch den eigenen Unterschlupf an. Sie wollte halt Beweise vernichten, verschickte aber nach offizieller Darstellung die "Bekenner-DVDs". http://altermedia-deutschland.info/images/smilies/wall.gif


In dem Trümmern des Hauses konnte die Dienste dann wunderbar "ihre Beweise" deponieren, wie beispielsweise die angebliche Mordwaffe - die Česká CZ 83. Ich glaube nicht, daß Beate Zschäpe das Haus durch eine Gasexplosion in die Luft gejagd hat, sondern die federführenden Regisseure in diesem Komplex.

Die Scrennshots hab ich gleich auf der FP gesichert. Man weiss ja nie...

fatalist
22.01.2014, 10:48
Es geht weiter im Saal: Rekonstruktion der Schüsse von Heilbronn:


10:33 Uhr: Nach allen Berechnungen von Professor Wehner war der Täter, der auf Michéle Kiesewetter schoss, wahrscheinlich etwa 190 cm groß. Der Schuss wurde am wahrscheinlichsten aus einer Entfernung von etwa 75 cm abgeben. Bei Martin Arnold wurde der Schoss nach der Rekonstruktion wahrscheinlich von einem 175 bis 190 cm großen Täter aus einer Entfernung von etwa 30 cm abgegeben. Die Türen des Streifenwagens waren wahrscheinlich während der Tat geöffnet.


10:18 Uhr: Der Sachverständige erläutert, wie er auf Grundlage der ihm vorliegenden Daten Dummys für eine Computersimulation erstellt hat. Mit der wurde der Tathergang rekonstruiert. Professor Wehner ist sich sicher: "Martin Arnold muss sich dem Täter zugewandt haben." Zudem muss der damalige Polizeimeister die rechte Hand hochgehoben haben, um den Schuss im Reflex abzuwehren. Seine Kollegin Michéle Kiesewetter hat nach vorne durch die Windschutzscheibe des Streifenwagens geschaut.

9:58 Uhr: Als erster Zeuge sagt heute der Sachverständige Professor Heinz-Dieter Wehner von der Uni Tübingen aus. Er hat als Rechtsmediziner und Physiker mit Hilfe von Computertomographien der beiden Opfer, der Vermessung des Tatortes und der Obduktion Michéle Kiesewetters versucht, den Tathergang zu rekonstruieren.

9:46 Uhr: Im Verfahren werden heute weitere Zeugen gehört, die die beiden blutüberströmten Polizisten Michele Kiesewetter (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/thema/Michele_Kiesewetter) und Martin Arnold auf der Heilbronner Theresienwiese gefunden haben. Sachverständige sollen Auskunft über den Tatverlauf, die schweren Verletzungen Arnolds und die Tatwaffen geben. Ein Hauptkommissar des Landeskriminalamtes wird über die Arbeit der Sonderkommission (SoKO) Parkplatz geben, die den Mordfall von 2007 bis 2011 untersuchte. Der Beginn des heutigen Verfahrenstages verzögert sich - wie gewohnt. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-aktuell-zeugenbefragung-wird-fortgesetzt.692d5e95-1c5b-4947-9bd0-17730b2361b6.html

moishe c
22.01.2014, 10:49
Ja, Anetta Kahane - Für die muß sich Deutschland wirklich schämen.

Na du bist ja einer! Was, bitte, hat denn "Deutschland" mit der zu tun???

Diese olle Kanne schreiben wir mal schön der SED und Israel auf die Rechnung! Es gilt das Verursacherprinzip!

fatalist
22.01.2014, 11:07
Ein paar Insider-Infos dazu:


Das LKA überprüfte in einer per Video aufgezeichneten Rekonstruktion am 18.11.2010, ob MA in den Rückspiegeln eine Person hätte sehen können. Hier das Ergebnis:

Ergebnis
Die Rekonstruktion ergab, dass es, egal ob der Beifahrerspiegel auf
den Fahrer oder den Beifahrer im Fahrzeug eingestellt ist, möglich ist, eine Person
vollständig zuerkennen, welche sich von hinten dem Fahrzeug annähert.

Unmöglich ist es, eine Person vollständig im Innenrückspiegel des Beifahrers zu
erkennen.

Überraschend war zu erkennen, dass das Gesicht einer sich annähernden Person
bereits ab 8 Meter weg deutlich zu erkennen war und bis ran zu 3 Meter
- gemessen vom rechten Außenspiegel-
sichtbar blieb. So ist es dem Betrachter möglich einen Mann im Rückspiegel über
einen Zeitraum zu erkennen, in welcher rund der Mann rund 5 Meter zurücklegt.

"objects in the rear view mirror may appear closer than they are" super song meat loaf :cool:

Überleg mal: Der hat den Typen drei, vier Sekunden lang gesehen. Ein lange Zeit für jemanden, der geschult ist, sich Gesichter einzuprägen!

hab das wie versprochen verfremdet, ohne den Sinn zu verändern.

fatalist
22.01.2014, 11:12
10:45 Uhr: Der Tübinger Rechtsmediziner hat auch eine graue Jogginghose untersucht, die im mutmaßlichen Unterschlupf des Nationalsozialistischen Untergrunds in Zwickau gefunden wurde. Die Hose wurde über DNA-Spuren Uwe Mundlos zugeordnet. An der Sporthose wurden auch Blutspuren gefunden, die von Michèle Kiesewetter (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/thema/Michele_Kiesewetter) stammen. Wehner macht deutlich, dass es "ein, zwei Spurentypen gibt, die mit dem wahrscheinlichen Tathergang bedingt kompatibel sind. Das ist allerdings nur vage Angaben." Das heißt: Mundlos könnte die Hose bei dem Anschlag auf die Polizistin getragen haben.

Allerdings würde das den gestrigen Aussagen eines Elektrikers der Deutschen Bahn widersprechen. Der hatte auf dem dem Tatort gegenüberliegenden Neckarufer gegen 13.30 Uhr zwei Radfahrer gesehen. Die beiden seien mit Radlerkleidung bekleidet gewesen. Die gezeigte Jogginghose hingegen ist eine graue Pluderhose. Das Attentat wurde wahrscheinlich gegen 14 Uhr am 25. April 2007 verübt.

Feyder passt auf. Sehr gut.

So viel Auswahl an Mundlos-Klamotten hatten die Schlapphüte nicht in Zwickau.
Sie mussten nehmen, was da war, und das war wenig.

@nachdenkerin hatte mal die Wäschestücke dort anzahlmässig zusammen gestellt.
Das war fast nix.
Also nahmen sie, was da war: Ne graue Jogginghose... ???

Holger Schmidt sitzt auch dort. Hört Dasselbe.


https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus
Die Blutspritzer #Kiesewetters von 2007 auf der 2011 gefunden Hose von #Mundlos sind ein wichtiges Indiz für die Täterschaft des #NSU Der ARD-Hansel sieht den Widerspruch zu "Radlerkleidung" natürlich nicht.

fatalist
22.01.2014, 11:35
https://pbs.twimg.com/profile_images/2161432394/stn_gross_normal.pngStN_News ‏@StN_News2 Min.
Gutachter geht von zwei Rechtshändern aus - Böhnhardt, einer der mutmaßlichen Täter, ist jedoch Linkshänder http://stn.de/7in (http://t.co/Rxz3IYdtT2) #NSU (https://twitter.com/search?q=%23NSU&src=hash)


11:20 Uhr: Martin Arnolds Rechtsanwalt Walter Martinek fragt den Gutachter, ob er auch eine Simulation angefertigt hat, bei der ein linkshändiger Täter auf Arnold schoss. Der Rechtsmediziner ist davon ausgegangen, dass beide Schützen Rechtshänder gewesen sind. Ein linkshändiger Täter hätte bei seinem Schuss auf Martin Arnold in der Schussbahn des Täters gestanden, der auf Michèle Kiesewetter schoss. Uwe Böhnhardt, der mutmaßlich auf Arnold feuerte, war Linkshänder. Beidhänder? Morgen mal Vater Böhnhardt fragen.

Wolpertinger
22.01.2014, 11:44
Beidhänder? Morgen mal Vater Böhnhardt fragen.

"Beidhändler" gibt es nicht. Es gibt höchstens umgelernte Linkshänder, so einer bin ich z.B aber der macht auch das meiste mit links, bis auf schreiben und essen vielleicht. Das ist ungefähr wie das Gelaber von Beidfüßigkeit beim Fussball spielen. Das gibt es nämlich nicht ;-)

fatalist
22.01.2014, 11:48
"Beidhändler" gibt es nicht. Es gibt höchstens umgelernte Linkshänder, so einer bin ich z.B aber der macht auch das meiste mit links, bis auf schreiben und essen vielleicht. Das ist ungefähr wie das Gelaber von Beidfüßigkeit beim Fussball spielen. Das gibt es nämlich nicht ;-) wieder was gelernt. THX.

fatalist
22.01.2014, 11:59
11:41 Uhr: Es sagt ein weiterer Zeuge aus, der die beiden Polizisten auf der Theresienwiese fand. Er schildert, dass ein Kombi mit hoher Geschwindigkeit vom Tatort wegfuhr, als der Augenzeuge auf den Streifenwagen zu ging. Das Kennzeichen habe er nicht sehen können, weil die Luft ganz staubig gewesen wäre. Als er die beiden blutüberströmten Polizisten im Polizeiauto sah, sei auch schon die Polizei gekommen.

Peter Sch. kam per Fahrrad, als Erster, sah was los war und raste zum Taxistand. Taxifahrer Ka. rief die Polizei. In dieser Zeit, 14:12 bis 14:15, muss dieser Zeuge zum Tatort gekommen sein. Das müsste laut Zeugenliste der Jamil C. sein.

fatalist
22.01.2014, 12:24
11:58 Uhr: Als nächster Zeuge sagt ein Kriminalhauptmeister der Polizeiinspektion Gotha aus. Er ermittelte am 4. November 2011 in Eisenach. Dort sollen sich nach einem Banküberfall in der Mittagszeit Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos in einem Wohnmobil selbst getötet haben, als sich Polizisten dem Gefährt nährten. Vorher sollen die beiden mutmaßlichen NSU-Terroristen das Wohnmobil angezündet haben. Dem Kriminalisten wurden die Waffen übergeben, die in dem Wohnmobil gefunden wurden. Unter den zahlreichen Waffen befanden sich auch die beiden Dienstwaffen Kiesewetters und Arnolds. Diese waren den beiden Polizisten bei dem Anschlag gestohlen worden. Das müsste der hier sein:


077. Tag: 22. Januar 2014, 11:00 Uhr, KHM Kö., PD Gotha

Dolohov
22.01.2014, 13:34
"Beidhändler" gibt es nicht. Es gibt höchstens umgelernte Linkshänder, so einer bin ich z.B aber der macht auch das meiste mit links, bis auf schreiben und essen vielleicht. Das ist ungefähr wie das Gelaber von Beidfüßigkeit beim Fussball spielen. Das gibt es nämlich nicht ;-)


Unwahrheit. Es gibt geborene Beidhänder, ich zum Beispiel - ich kann alles mit links/rechts, jedoch habe ich für bestimmte Tätigkeiten bevorzugte Hände:

Schneiden - mit rechts
Schreiben - mit links
Tischtennis - mit links
kicken - mit rechts

und so weiter...

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/neurologie-beidhaendigkeit-bringt-nachteile_aid_473910.html

Dolohov
22.01.2014, 13:35
wieder was gelernt. THX.

Nur etwas falsches, siehe mein anderer Post...

herberger
22.01.2014, 13:40
Unwahrheit. Es gibt geborene Beidhänder, ich zum Beispiel - ich kann alles mit links/rechts, jedoch habe ich für bestimmte Tätigkeiten bevorzugte Hände:

Schneiden - mit rechts
Schreiben - mit links
Tischtennis - mit links
kicken - mit rechts

und so weiter...

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/neurologie-beidhaendigkeit-bringt-nachteile_aid_473910.html

Das lässt sich klären,in dem man die engen Angehörigen der Uwes befragt

Dolohov
22.01.2014, 13:43
Das lässt sich klären,in dem man die engen Angehörigen der Uwes befragt


Natürlich! Wollte nur klarstellen, dass es unwahr ist, zu behaupten, es gäbe keine Beidhänder.

sleepwell
22.01.2014, 13:59
Das lässt sich klären,in dem man die engen Angehörigen der Uwes befragt

gibts doch alles schon


Auf Frage Götzls sagt Böhnhardt, ihr Sohne sei vorwiegend Linkshänder gewesen, habe aber beidhändig arbeiten können, geschrieben habe er mit links.

Der Informatikprofessor schien sich schon bei früheren Befragungen an wichtige Details aus dem Leben seines Sohnes nicht mehr erinnern zu können. So sei er sich beispielsweise nicht mehr sicher, ob Uwe Mundlos Rechts- oder Linkshänder gewesen ist. "Gezeichnet hat er wohl mit links, geschrieben hat er eher mit rechts", sagte er „stern.de“

Wolpertinger
22.01.2014, 14:01
Unwahrheit. Es gibt geborene Beidhänder, ich zum Beispiel - ich kann alles mit links/rechts, jedoch habe ich für bestimmte Tätigkeiten bevorzugte Hände:

Schneiden - mit rechts
Schreiben - mit links
Tischtennis - mit links
kicken - mit rechts

und so weiter...

http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/neurologie-beidhaendigkeit-bringt-nachteile_aid_473910.html


Hast du auch zwei gleich dominante Augen? ;-)

Ich habe das beim Fussballspielen gemerkt, dass es keine Beidseitigkeit gibt. Denn ich konnte alles mit beiden Beinen, und genau wie du das mit den Händen beschreibst. Du musst eine dominante Seite haben. Und ich führte diese Beidfüßigkeit auf meine Umgelerntheit zurück. Ich habe zum Beispiel riesen Probleme mit rechts und links. Also ich drehe zum Beispiel den Schlüssel in die falsche Richtung um ein Schloß aufzusperren.

http://www.fcbayern.de/de/teams/profis/franck-ribery/index.php

http://www.fcbayern.de/de/teams/profis/arjen-robben/index.php

Robben und Ribery sind beide Linkshänder. Der eine Rechtsduß der andere Linksfuß. Beide ziehen sie zu ihrer dominanten Seite. Robben als Rechtsaussen immer in die Mitte und kaum zur Grundlinie. Ribery immer zur Grundlinie obwohl er dann den Ball mit seinen schwachen Fuß spielen muss ;-)

Lori
22.01.2014, 14:09
Es geht weiter im Saal: Rekonstruktion der Schüsse von Heilbronn:

http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-aktuell-zeugenbefragung-wird-fortgesetzt.692d5e95-1c5b-4947-9bd0-17730b2361b6.html

Ich bin ja nun echt ein Laie, aber gestern im Protokoll des Verhandlungstages auf NSU Watch hiess es ja, dass der Schuss bei MK ein Durchschuss von der linken Wange nach hinten links über das Ohr war. Es hiess ja auch immer die Täter seien von hinten seitlich an den Streifenwagen getreten.
Wie schiesst man denn von hinten links in die Wange, wenn sie, laut Aussage des Zeugen heute vormittag, den Blick gradeaus Richtung Windschutzscheibe hatte und von hinten kommt??

Wie gesagt, bin Laie.

Der Blick gradeaus macht ja in Verbindung mit einer früheren Aussage von MA "die Kollegin meinte, da wolle wohl einer eine Auskunft"...
Wenn sich jemand meinem Fahrzeug nähert, dann drehe ich doch meinen Kopf instinktiv in die Richtung aus der die Person kommt, in dem Fall also seitlich und schaue nicht gradeaus?
In einigen Zeitungsartikeln der vergangen Jahre war ja oft die Rede davon, das MK ihren Kopf nach rechts gedreht hatte und mit ihrem Körper seitlich an MA lehnte.

Man blickt ja gar nicht mehr durch, was nun zumindest halbwegs stimmen könnte und was tatsächlich Fakt ist.

fatalist
22.01.2014, 14:14
https://pbs.twimg.com/profile_images/421472038230839296/lIuJ6QDa_normal.pnggeht ja wieder ;-) ‏@_denk_mal_
Neue Panne bei dilletantischer #NSU-Inszenierung!Nicht beachtet, daß #Böhnhardt Linkshänder war !#NSUwatch #NSUblog
http://www.neues-deutschland.de/artikel/921649.gutachten-zum-nsu-mordfall-kiesewetter.html … (http://t.co/USbt1fNpp5)

Gutachten zum NSU-Mordfall Kiesewetter

Wissenschaftler: Mundlos käme nur »bedingt« als Täter infrage



Irritationen ergaben sich bei der Befragung des Gutachters durch Nebenkläger. Dabei wurde deutlich, dass die Vermessungspositionen für den Schützen, der auf den Beifahrer Polizeimeister Arnold gefeuert hat, möglicherweise nicht exakt sind. Folgt man der Anklage, so kommt Böhnhardt als Schütze in Betracht. Der jedoch ist – anders als von Professor Wehner untersucht – Linkshänder gewesen. Verändert man die Stellung des Schützen entsprechend, so wäre der Gefahr gelaufen, von seinem Kumpanen angeschossen zu werden.


http://www.neues-deutschland.de/artikel/921649.gutachten-zum-nsu-mordfall-kiesewetter.html



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah#Mundlos und #Böhnhardt schossen von Fahrer- + Beifahrerseite. Hätten sie anders gestanden, hätten sie sich gegenseitig treffen können #nsu



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
#Gutachter rekonstruierte Ablauf bei Kiesewetter-Mord in Annahme, Täter sind Rechtshänder. Auf Nachfrage: Passt auch, wenn Linkshänder. #nsu



na, fällt jemandem auf, wer lügt?

fatalist
22.01.2014, 14:20
14.10 Uhr: Vom Landeskriminalamt Brandenburg sagt ein Waffensachverständiger aus, der zum Bundeskriminalamt abgeordnet wurde, um die Heilbronner Mordwaffe Radom zu untersuchen. Die Befragung ist schon nach drei Minuten beendet.

13:48 Uhr: Der Hauptkommissar beschreibt seine Ermittlungen zu den Kennzeichen, die von der Streife am Kontrollpunkt Oberstenfeld notiert wurden. Dabei war auch ein Ludwigsburger Kennzeichen aufgefallen, bei dem kein Halter ermittelt werden konnte. "So etwas kann mal bei einer Ringfahndung vorkommen, wenn man zweieinhalb Stunden Kennzeichen notiert", erklärt er den Umstand. Er erwähnt nicht, dass dieses Kennzeichen in den ersten sieben Minuten notiert wurde, nachdem die Streife um 14:32 Uhr den Kontrollpunkt besetzt hatten.

13:37 Uhr: Im Februar werden vor allem Zeugen aus dem Unterstützerumfeld des mutmaßlichen Terrortrios geladen. Zwei Tage nimmt sich das Gericht dabei für einen Neonazi und V-Mann des Verfassungsschutzes, Tino Brandt. Er soll am 12. und 13. Februar aussagen.

Die weiteren Zeugen im Februar:
11. Februar: Enrico T.
18. Februar: Jürgen L.
19. und 20. Februar: Max-Florian B.
26. und 27. Februar: Mandy S.

13:29 Uhr: Minutenlang liest Richter Manfred Götzl die drei Seiten lange Aussagegenehmigung des Hauptkommissars vor. "Was hat Ihre Vorgesetzten dazu bewogen, eine solche Aussagegenehmigung zu verfassen", sagt er unter dem Gelächter seiner Mitrichter, als er fertig ist. Die Genehmigung sei so im Innenministerium verfasst worden, antwortet der Beamte. Das Gelächter im Gerichtssaal wird noch lauter. Der Schutzmann wurde am 7.11. zur SoKo Parkplatz versetzt. Er recherchierte zu dem Wohnmobil, dass am 25. April 2007 gegen 14.35 Uhr an der Kontrollstelle Oberstenfeld - also etwa eine halbe Stunde nach dem Mord - von zwei Polizeihauptkommissaren registriert worden war.

13:24 Uhr: Das Verfahren wird fortgesetzt. Im Zeugenstand jetzt ein Kriminlahauptkommissar des baden-württembergischen Landeskriminalamtes, der zur SoKo Parkplatz gehörte. Er hat deren Ermittlungen nach dem 4. November 2011, dem Auffliegen von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, mit den Recherchen des Bundeskriminalamtes abgestimmt. http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-aktuell-zeugenbefragung-wird-fortgesetzt.692d5e95-1c5b-4947-9bd0-17730b2361b6.html?refresh=17

fatalist
22.01.2014, 14:30
Man blickt ja gar nicht mehr durch, was nun zumindest halbwegs stimmen könnte und was tatsächlich Fakt ist. Niemand SOLL durchblicken. Oder anders gesagt: Sie wissen es selbst nicht, was da genau passierte. Das ist alles nur Show.

Das mit dem geradeaus gucken war mir auch aufgefallen. Kann nicht sein.

fatalist
22.01.2014, 14:37
14:22 Uhr: Ein Diplom-Physiker des LKA Baden-Württemberg wird befragt, der die Spuren untersuchte, die im und rund um den Streifenwagen sichergestellt wurden. Beate Zschäpe folgt der Aussage lächelnd, nascht immer wieder aus einer der drei vor ihr aufgebauten Dropsdosen und trinkt ihr Mineralwasser. Der Wattestäbchen-Phantomexperte?

Lori
22.01.2014, 14:40
Niemand SOLL durchblicken. Oder anders gesagt: Sie wissen es selbst nicht, was da genau passierte. Das ist alles nur Show.

Das mit dem geradeaus gucken war mir auch aufgefallen. Kann nicht sein.

Das ist mir klar, dass niemand durchblicken soll, aber die Verwirrungen werden ja von Tag zu Tag mehr. Ich persönlich hatte in meinem Kopf so ein ungefähres Bild von Heilbronn, aber jetzt weiß ich gar nichts mehr. Die Kollegin POM Kind sagte ja auch erst aus, Martin habe die Augen aufgemacht als sie ihn angesprochen habe, drei Sätze weiter, als der Sanitäter ihn angesprochen hat, machte er die Augen auf.

Nach der Zeugenaussage des Arztes der Obduktion müsste der Täter aus einer anderen Position geschossen haben.

cajadeahorros
22.01.2014, 14:43
na, fällt jemandem auf, wer lügt?

Frei nach Monaco Franze: Immer des Gschiß mit dene Gutachter.

Man sieht auch bei dieser kleinen Sache, daß das Ergebnis feststeht. Alles was paßt, wird hinausposaunt, bei allem was nicht so paßt wird plötzlich superkritisch nachgefragt, "ja können Sie denn ausschließen, daß die Uwes es waren?" Und das kann natürlich niemand.

fatalist
22.01.2014, 14:48
Nach der Zeugenaussage des Arztes der Obduktion müsste der Täter aus einer anderen Position geschossen haben. Die Brille und die Zigaretten auf dem Beifahrersitz machen nur Sinn, wenn Arnold ausgestiegen war.
Auch so ein "Anfasser", dass die Sache ganz anders ablief, als man uns erzählt.

Ca. 20 Minuten Zeit, Schüsse bis Auffinden, da kann man viel am Tatort verändern.

fatalist
22.01.2014, 14:49
Frei nach Monaco Franze: Immer des Gschiß mit dene Gutachter.

Man sieht auch bei dieser kleinen Sache, daß das Ergebnis feststeht. Alles was paßt, wird hinausposaunt, bei allem was nicht so paßt wird plötzlich superkritisch nachgefragt, "ja können Sie denn ausschließen, daß die Uwes es waren?" Und das kann natürlich niemand. Ja, in der Rekonstruktion waren die Türen zu, und heute waren sie auf, als die Schüsse fielen. 2 Gutachter, 3 Meinungen ;)

fatalist
22.01.2014, 14:55
14:42 Uhr: Der Diplom-Physiker demonstriert, wie schwierig es für den Täter gewesen ist, dem verletzten Martin Arnold die Waffe zu entwenden. Bei den in Baden-Württemberg von der Polizei verwendeten Pistolenholstern muss ein besonderer Schließmechanismus geöffnet werden, um an die Dienstwaffe zu gelangen. Bei Arnold wurde die Lasche, die die Pistole im Holster hält über einen Knopf gezogen. Dazu - hat der Kriminaltechniker in einem Versuch gemessen - war ein Kraftaufwand von mindestens 49 Kilopond notwendig. Ein Kilopond ist die Kraft, die ein Mensch aufwenden muss, um einen ein Kilo schweren Gegenstand vom Boden aufzuheben.

Einfacher habe es der Täter gehabt, wenn er einen Schraubendreher als Hebel genutzt habe, führt der Physiker aus. Die Verhandlung wird bis 15 Uhr unterbrochen.
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus 4 Min.
Große Heiterkeit #NSU: Vorsitzender #Götzl verliest in Dieter-Thomas Heck-Manier eine lange Aussagegenehmigung des #LKA Präsidenten BaWü Die ARD versucht gar nicht erst, die Leute zu informieren. Schmidt hat BILD-Niveau.

Lori
22.01.2014, 15:01
Die Brille und die Zigaretten auf dem Beifahrersitz machen nur Sinn, wenn Arnold ausgestiegen war.
Auch so ein "Anfasser", dass die Sache ganz anders ablief, als man uns erzählt.

Ca. 20 Minuten Zeit, Schüsse bis Auffinden, da kann man viel am Tatort verändern.

Das mit der Sonnenbrille und den Zigaretten ist mir auch aufgefallen. Wie könnten die da liegen?!
Wobei MA ja ausgesagt haben soll, dass er sich noch daran erinnere (wenn ich das jetzt grad richtig in Erinnerung habe), dass er im Fallen nur Angst hatte das seine Sonnenbrille kaputt gehen könnte.
Entweder haben also die Täter ihm die Sonnenbrille abgenommen, dann müssten ja u.U. Spuren an der Brille sein, oder er hatte, wie du (ich sag jetzt einfach mal du), schon sagst, das Fzg. verlassen.

fatalist
22.01.2014, 15:11
Entweder haben also die Täter ihm die Sonnenbrille abgenommen, dann müssten ja u.U. Spuren an der Brille sein, oder er hatte, wie du (ich sag jetzt einfach mal du), schon sagst, das Fzg. verlassen. Der blutverschmierte flüchtende Mann wurde von einem der Polizisten angeschossen, die These gefällt mir immer besser. Arnold war wohl ausgestiegen, Kiesewetter wurde im Auto erschossen. Keine Rechts/Linkshänder-Problematik, das ist alles nur Ablenkung...

Nur per Du :)

fatalist
22.01.2014, 15:21
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
#Böhnhardt muss mit massiver Gewalt am Holster gezogen haben. Es war so viel Kraft nötig, wie nötig ist, „um 50 kg vom Boden zu heben“. #nsu Wiebke Ramm war dabei und hat alles gesehen. Vor allem den Böhnhardt.

https://pbs.twimg.com/profile_images/3777681301/6c162a3e5cb62573dcba9832aff1b745_bigger.jpeg http://www.wiebke-ramm.de/

Psychologin...

fatalist
22.01.2014, 15:24
https://pbs.twimg.com/profile_images/3383550528/b224302de066b7d89803ff44913103dd_normal.jpegMDR THÜRINGEN ‏@mdr_th
.@KatharinaKoenig erneuert Forderung von @Linke_Thl, @gruenethl und @spdthl, LKA-Chef wegen Eingriffs in #NSU-Fahndung zu suspendieren. Jakstat soll weg. Na dann viel Erfolg.

Lori
22.01.2014, 15:26
Der blutverschmierte flüchtende Mann wurde von einem der Polizisten angeschossen, die These gefällt mir immer besser. Arnold war wohl ausgestiegen, Kiesewetter wurde im Auto erschossen. Keine Rechts/Linkshänder-Problematik, das ist alles nur Ablenkung...

Nur per Du :)

:)
das würde einiges erklären, u.a. warum die Waffen unbedingt weg mussten, die Amokbox aber unangetastet blieb. Warum allerdings Michèles komplette Ausrüstung mitgenommen werden musste verstehe ich zwar nicht, genauso wenig, warum man nicht gleich das komplette Gürtelsystem entfernt hat, wäre einfacher gewesen und bewegt wurden die beiden ja offenbar ohnehin.

fatalist
22.01.2014, 15:36
:)
das würde einiges erklären, u.a. warum die Waffen unbedingt weg mussten, die Amokbox aber unangetastet blieb. Warum allerdings Michèles komplette Ausrüstung mitgenommen werden musste verstehe ich zwar nicht, genauso wenig, warum man nicht gleich das komplette Gürtelsystem entfernt hat, wäre einfacher gewesen und bewegt wurden die beiden ja offenbar ohnehin. Hat man ja vielleicht doch?

Man hat auf jeden Fall den Tatort manipuliert, verändert... und die Zigeuner/Schausteller haben nichts gesehen, gehört, gesagt... das glaube ich nie und nimmer. Den Elefanten im Raum benennt aber niemand...



15:19 Uhr: Ein Ermittler des BKA sagt zu den Verstrickungen von zwei Polizeibeamten der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit (BFE) 523 in den Ku-Klux-Klan (KKK) aus. Einer von ihnen war Kiesewetters und Arnolds Vorgesetzter bei dem Einsatz am 25. April 2007 in Heilbronn. Beide Klan-Polizisten hätten in ihren Vernehmungen beim BKA ausgesagt, dass der KKK keine Beziehungen zum NSU gehabt habe. da hat der Anwalt vom Arnold also Mist erzählt...

KW Rabe
22.01.2014, 15:42
https://pbs.twimg.com/profile_images/421472038230839296/lIuJ6QDa_normal.pnggeht ja wieder ;-) ‏@_denk_mal_4 Std.


Schauprozeß "Beweise"

Aus"Bahnarbeiter sahen zwei Radfahrer"wird flugs"...sahen #NSU-#Terroristen"#NSUwatch (https://twitter.com/search?q=%23NSUwatch&src=hash) #NSUblog (https://twitter.com/search?q=%23NSUblog&src=hash)
http://www.n-tv.de/politik/Bahnarbeiter-sah-wohl-die-NSU-Terroristen-article12118881.html … (http://t.co/QfVSEh3nja)

So läuft das, ansonsten hätte man den ja nicht aus dem Hut zaubern brauchen.


Im NSU-Prozess sagt ein Zeuge des Mordanschlags auf zwei Polizisten in Heilbronn aus. Den Anschlag selbst hat er zwar nicht gesehen, dafür aber zwei Radfahrer, die als Täter infrage kommen. Seine Aussage stützt die These von den "Zufallsopfern".

Das soll wohl heißen, Böhnhardt und Mundlos sind zufällig in Heilbronn am Neckar Fahrrad gefahren und haben, weil sich die Gelegenheit bot, einfach mal 2 Polizisten erschossen, bzw. schwer verletzt? Wer's glauben will.

Diese Zeugengeschichte wirkt konstruiert, um die möglicherweise Verwicklung US-amerikanischer Dienste zu vertuschen. Man will mit aller Gewalt eine Staatskrise und internationale Verwicklungen verhindern. Der mutmaßliche Verletzentransport dieses Angehörgen der Special Forces Group, wird vor Gericht sicher keine Erwähnung finden. "Es war etwas Militärisches.”

fatalist
22.01.2014, 15:44
15:32 Uhr: Der 30 Jahre alte BKA-Beamte beschreibt die Ermittlungen zum persönlichen Umfeld von Kiesewetter und Arnold. Er schließt aus, dass vor allem Kiesewetter Kontakte oder Probleme in und mit der rechten Szene gehabt habe. Zwar sei man einem Hinweis auf eine Kneipe in Lichtenhain nachgegangen, die dem Schwager des Angeklagten Ralf Wohlleben gehörte. Es hätten sich jedoch keine Anhaltspunkte dafür gefunden, dass Kiesewetter jemals Gast in dieser Wirtschaft gewesen sei. Der Schwager Wohllebens habe "glaubhaft versichert, dass er keinen Kontakt mehr zum Trio hatte, nachdem dieses abgetaucht war". Zuvor habe er eine kurze Beziehung zu Beate Zschäpe gehabt. Schwager David Feiler, teilweise in Nürnberg ansässig.

Lori
22.01.2014, 15:45
[QUOTE=fatalist;6880638]Hat man ja vielleicht doch?

Man hat auf jeden Fall den Tatort manipuliert, verändert... und die Zigeuner/Schausteller haben nichts gesehen, gehört, gesagt... das glaube ich nie und nimmer.

Ich glaube das auch nicht. WENN aber z.B. bei MK das komplette System entfernt worden wäre und mitgenommen worden wäre, da Fingerabdrücke dran etc., hätten sie nicht gewusst, dass bei ihr die Waffe normal entfernt wurde.
Also ohne Gewaltanwendung, einfach nur drücken und schieben, denn das Holster hängt ja dran.
Bei MA wäre es auf jeden Fall schneller gewesen als daran zu zerren.

fatalist
22.01.2014, 15:50
Das soll wohl heißen, Böhnhardt und Mundlos sind zufällig in Heilbronn am Neckar Fahrrad gefahren und haben, weil sich die Gelegenheit bot, einfach mal 2 Polizisten erschossen, bzw. schwer verletzt? Wer's glauben will.Menno, die haben ja auch auf der Heimfahrt von Dortmund mal kurz Lust auf nochn Mord bekommen und in Kassel angehalten.
Die sind auch mal eben nach Nürnberg gefahren, im Skoda Octavia samt Rädern und Zschäpe, um ihren Mordtrieb zu stillen.
Glaubs endlich :crazy:


Diese Zeugengeschichte wirkt konstruiert, um die möglicherweise Verwicklung US-amerikanischer Dienste zu vertuschen. Man will mit aller Gewalt eine Staatskrise und internationale Verwicklungen verhindern. Der mutmaßliche Verletzentransport dieses Angehörgen der Special Forces Group, wird vor Gericht sicher keine Erwähnung finden. "Es war etwas Militärisches.” Vor allem hat er Radlerkleidung gesehen, das war ganz prima. Wegen der KW-Blut-Jogginghose in Zwickau und dem Sperma äh sorry Schnodder vom Mundlos in den Tempos... :D

Da hat er gerade mal so eben der Anklage die Jogginghose zerschnoddert, sozusagen.

fatalist
22.01.2014, 15:54
Ich glaube das auch nicht. WENN aber z.B. bei MK das komplette System entfernt worden wäre und mitgenommen worden wäre, da Fingerabdrücke dran etc., hätten sie nicht gewusst, dass bei ihr die Waffe normal entfernt wurde.
Also ohne Gewaltanwendung, einfach nur drücken und schieben, denn das Holster hängt ja dran.
Bei MA wäre es auf jeden Fall schneller gewesen als daran zu zerren. Guter Einwand.

Die Waffen etc können ja auch die Schausteller gemopst haben, und als ein Radler kam, war keine Zeit mehr für Arnolds Kram.
Dito MP im Kofferraum...

Wir wissen, dass die Wagen der Landfahrer nicht durchsucht wurden.

Lori
22.01.2014, 16:00
Guter Einwand.

Die Waffen etc können ja auch die Schausteller gemopst haben, und als ein Radler kam, war keine Zeit mehr für Arnolds Kram.
Dito MP im Kofferraum...

Wir wissen, dass die Wagen der Landfahrer nicht durchsucht wurden.

Dem natürlich vorausgesetzt, dass die Aussage über die Holster und das Entfernen der Waffen entspricht der Wahrheit, wovon ja nun auch nicht zwingend ausgegangen werden kann.
Wenn die Landfahrer die Waffen entwendet hätten, wie kamen die dann (ausgehend davon es sind die Originale), denn nach Eisenach?!
Ich bin verwirrt...

Quo vadis
22.01.2014, 16:02
Die Scrennshots hab ich gleich auf der FP gesichert. Man weiss ja nie...


Ich verfolge den Fall nicht so intensiv wie ihr, aber habe ich das richtig verstanden dass das Haus durch eine Gasexplosion gesprengt wurde? Hieß es nicht immer nur Brandbeschleuniger sei verwendet worden?

KW Rabe
22.01.2014, 16:02
Menno, die haben ja auch auf der Heimfahrt von Dortmund mal kurz Lust auf nochn Mord bekommen und in Kassel angehalten.
Die sind auch mal eben nach Nürnberg gefahren, im Skoda Octavia samt Rädern und Zschäpe, um ihren Mordtrieb zu stillen.
Glaubs endlich :crazy:

Stimmt, ich vergaß. Das kann nur so gewesen sein. :D


Vor allem hat er Radlerkleidung gesehen, das war ganz prima. Wegen der KW-Blut-Jogginghose in Zwickau und dem Sperma äh sorry Schnodder vom Mundlos in den Tempos... :D

Da hat er gerade mal so eben der Anklage die Jogginghose zerschnoddert, sozusagen.

Ja, hab es gelesen. Sehr gut. Aber die Verteidigung Zschäpes wird auch diesen Elfmeter nicht nutzen. Vor Gericht wird der Abstieg wohl nicht mehr zu verhindern sein.

fatalist
22.01.2014, 16:04
Es geht dann auch noch um die Blutspritzer an einer Jogginghose, die Uwe Mundlos getragen haben soll. Das Blut stammt von Michèle Kiesewetter, die Hose wurde 2011 im NSU-Versteck in Zwickau gefunden. Warum der Terrorist darauf verzichtet hat, die Hose gründlich zu reinigen oder zu beseitigen, ist unklar.

Eine Art Trophäe

Der NSU hat die Dienstwaffen, die den Beamten entrissen wurden, wie Trophäen im Wohnmobil mitgeführt und auch im Bekennervideo präsentiert. Möglicherweise war die blutbespritzte Jogginghose ebenfalls eine Art Trophäe. Satire. SZ-Satire.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-tag-mit-grausigen-details-1.1869089

fatalist
22.01.2014, 16:05
Stimmt, ich vergaß. Das kann nur so gewesen sein. :D

Ja, hab es gelesen. Sehr gut. Aber die Verteidigung Zschäpes wird auch diesen Elfmeter nicht nutzen. Vor Gericht wird der Abstieg wohl nicht mehr zu verhindern sein. Das ist nur die 1. Runde. 17 Jahre sind zu schlagen, denk an Schmücker... die Revision ist gewiss, aber nicht mehr mit den 3 Nulpen.

bio
22.01.2014, 16:20
Satire. SZ-Satire.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-tag-mit-grausigen-details-1.1869089

die Waffen wurden im Bekennerfilm präsentiert?

fatalist
22.01.2014, 16:26
die Waffen wurden im Bekennerfilm präsentiert? man sagt so

Lori
22.01.2014, 16:29
die Waffen wurden im Bekennerfilm präsentiert?

Ich glaube in einer Sequenz sieht man eine P2000, also irgendeine, nicht die Dienstwaffen.

fatalist
22.01.2014, 16:39
Ich glaube in einer Sequenz sieht man eine P2000, also irgendeine, nicht die Dienstwaffen.

Am Ende des Videos ist schließlich die Dienstpistole von Martin Ahlendorf mit der Seriennummer 116-010514 zu erkennen. sagt Lichtstadt-Blog aus Jena. Dem darf man aber nicht alles glauben.

http://blog.initiativgruppe.de/2014/01/17/nsu-das-kiesewetter-ratsel/


Damit fallen alle Spekulationen darüber, dass Mundlos und Böhnhardt nicht die Täter sind, in den Papierkorb. der Typ ist witzig. nennt sich Leo Brux.

KW Rabe
22.01.2014, 16:40
Dem natürlich vorausgesetzt, dass die Aussage über die Holster und das Entfernen der Waffen entspricht der Wahrheit, wovon ja nun auch nicht zwingend ausgegangen werden kann.
Wenn die Landfahrer die Waffen entwendet hätten, wie kamen die dann (ausgehend davon es sind die Originale), denn nach Eisenach?!
Ich bin verwirrt...

Ich gehe jetzt einfach davon aus, die Attentäter von Kiesewetter und Arnold entstammten dem Umfeld eines US-Geheimdienstes. Es können ja durchaus auch Handlanger aus einem islamischen Land gewesen sein. Das nur nebenbei. Die Gründe für ihre Schüsse spielen dabei keine Rolle.

Es gab also einen Schußwechsel, bei dem einer der Angreifer getroffen wurde. Dann macht die Mitnahme der Dienstwaffen von Kiesewetter und Arnold durchaus Sinn. Vielleicht wurden ja auch noch eine oder mehr Hülsen von den Dienstwaffen mitgenommen. Mit dem Geschoss aus einer Dienstpistole im Körper einer der Attentäter, wäre wohl keine eindeutige Zuordnung möglich gewesen, aber zumindest ein Hinweis. Auch wenn der getroffene Attentäter wohl in keinem deutschen Krankenhaus behandelt wurde, könnte das durchaus der Denkweise der Attentäter entsprochen haben: Die Dienstwaffen wurden als Beweis für ihre Tatbeteiligung gesehen und mussten daher verschwinden.

Als man sich dann hinter den Kulissen einigte, wurden die Waffen den deutschen Partnern übergeben und tauchten, wie durch ein Wunder, im Wohnmobil in Eisenach wieder auf. Die Handschellen sind dabei nicht wichtig, das könnte Ablenkung gewesen sein. Dann hat man uns mögliche Schmauchspuren bei Kiesewetter und Arnold aber auch verschwiegen!

Lori
22.01.2014, 16:45
sagt Lichtstadt-Blog aus Jena. Dem darf man aber nicht alles glauben.

Martin Ahlendorf?!?!?!
Kann mich da gar nicht erinnern. Wurden nicht gestern die Waffennummern genannt, gleich mal nachlesen.

fatalist
22.01.2014, 16:50
Martin Ahlendorf?!?!?!
Kann mich da gar nicht erinnern. Wurden nicht gestern die Waffennummern genannt, gleich mal nachlesen.
Im Antifa-Märchenbuch vom Baumgärtner hiess der so, der Arnold, und die Seriennummern der Pistolen wurden nicht genannt.


16:35 Uhr: Arnolds Rechtsanwalt Walter Martinek will von dem BKA-Polizisten wissen, auf welcher Grundlage er zu der Einschätzung gekommen ist, die Aussage des als Neonazi bekannten Wirtes in Lichtenhain sei glaubhaft. Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten beanstandet die Frage. Sie sei suggestiv. Richter Manfred Götzl lässt die Frage zu. Der BKA-Beamte sagt, es habe keine Anhaltspunkte dafür gegeben, dass Ralf Wohllebens Schwager gelogen habe. Es wird deutlich, dass der Zeuge lediglich die Ermittlungen anderer Kollegen zusammengefasst und dem Gericht dargelegt hat.

16:26 Uhr: Um Zschäpe (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/thema/Beate_Zsch%C3%A4pe) ist es einsam geworden. Ihre Anwälte Anja Sturm und Wofgang Heer haben die Sitzung verlassen, die Beschuldigte wird jetzt nur noch von ihrem Verteidiger Wolfgang Sturm betreut.

16:17 Uhr: Der Ermittler zeigt zwei zwei Spuren aus dem unmittelbaren Umfeld des mutmaßlichen NSU-Trios in das Umfeld Kiesewetters auf. Beide haben mit dem Ku-Klux-Klan zu tun, in dem auch ein Vorgesetzter der Polizeimeisterin Mitglied war: Zum einen habe der Anführer der Kaputzenmänner, Achim Schmid, Kontakte nach Sachsen unterhalten, die wiederum in das direkte Umfeld von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe unterhielten. Aber, sagt der Beamte, "bei seiner Vernehmung hat Schmid versichert, keinen der Drei zu kennen oder ihnen begegnet zu sein".


Zum anderen sei ein Neonazi Mitglied des Ku-Klux-Klans, dessen Name auf einem Din-A 4-Blatt in einer Garage des Trios in Jena gefunden wurde. Der Genannte aber konnte sich in seiner Vernehmung nicht erklären, warum sein Name auf dieser Liste stand. Er habe gemutmaßt, dass er deshalb aufgelistet worden sei "weil er damals einen Versandhandel für rechtsradikale Demo-Tapes betrieben habe". V-Leuten wie Achim Schmidt ist unbedingt zu glauben :D

brain freeze
22.01.2014, 16:51
Was sagte die Heilbronner Stimme zur Motivlage und Tatumständen am 28. April 2007 (update Anfang 2011)?


Einige Wochen vor dem Verbrechen, bei dem auch der 24-jährige Kollege der jungen Polizistin durch einen Kopfschuss schwer verletzt wurde, hoben die Heilbronner Fahnder die offene Drogenszene im Stadtgarten aus. 28 mutmaßliche Dealer nahmen sie fest. Doch die Meldungen, die Drogenmafia habe zum Gegenschlag ausgeholt und auf der Theresienwiese an der Staatsmacht ein grausames Exempel statuiert, relativiert Polizeisprecher Harald Schumacher: „Wir tendieren bei der Tätersuche noch in keine Richtung. Es kommen alle Möglichen in Frage: Psychopathen, Terroristen, Waffenhändler und Drogenmafia.“ Allerdings sei bei den Ermittlungen die Heilbronner Drogenszene, die von Russlanddeutschen beherrscht werde, „sicherlich ein Schwerpunkt“, erklärt Polizeisprecherkollege Rainer Köller.

Der Vorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft, Wolfgang Speck, geht davon aus, „dass es eine Tat ist, die nicht zwingend von einem Deutschen begangenen wurde“. Die Art, wie den Polizisten aus kurzer Distanz in den Kopf geschossen wurde, lege den Verdacht nahe, „dass es kein Täter aus West- oder Mitteleuropa war“. Speck sagt, er sei schon 42 Jahre Polizist. „Aber so einen Mord habe ich noch nicht erlebt.“

http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige-Rache-der-Drogenmafia-Alles-ist-moeglich;art1925,995401

Die Heilbronner Drogen-Ermittlungsgruppe hieß "Blizzard".
siehe auch:
http://www.stimme.de/heilbronn/nachrichten/stadt/sonstige-Wir-wollen-das-Katz-und-Maus-Spiel-beenden;art1925,987345

fatalist
22.01.2014, 17:03
... Dazu passend... einige Wochen vorher:


16:47 Uhr: Insgesamt hat Michèle Kiesewetter drei Mal auf der Theresienwiese ihre Pausen verbracht. Am 2. und 3. April sowie am Tattag am 25. April war Kiesewetter auf dem Heilbronner Festplatz. Dieser wurde fast ausschließlich von Bereitschaftspolizisten für Pausen genutzt, die zur Unterstützung nach Heilbronn abgeordnet worden waren. käme zeitlich hin.

brain freeze
22.01.2014, 17:15
Dazu passend... einige Wochen vorher:

käme zeitlich hin.

Ja, nur was machen wir mit unserem rußlanddeutschen Zeugen Moser ... War er es nicht, der "dawei, dawei" hörte, also genau in diese Richtung seiner Landsleute lenkte? Und andererseits "Nelly Rühle", also die NPD erkannte? Was wurde aus der Drogenspur? Nichts mehr gehört.

fatalist
22.01.2014, 17:18
Ja, nur was machen wir mit unserem rußlanddeutschen Zeugen Moser ... War er es nicht, der "dawei, dawei" hörte, also genau in diese Richtung seiner Landsleute lenkte? Und andererseits "Nelly Rühle", also die NPD erkannte? Was wurde aus der Drogenspur? Nichts mehr gehört. Zeuge Moser ist ja VP 22. Bei Thomas Moser ist er VP 1749. V-Leute machen Aussagen, um von der Wahrheit weg zu lenken. Die Olle aufm Phantomas-Photo kannste also knicken ;)

fatalist
22.01.2014, 17:24
17:16 Uhr: Mehrere Opferanwälte kritisieren die Aussage des BKA-Beamten, dass die Einsätze Kiesewetters in so genannten Einsatzlisten nicht erfasst worden seien. In den Ermittlungsakten aber liegen den Prozessbeteiligten zumindest aus dem Jahr 2006 eine Liste vor, in der 56 Einsätze im Detail aufgelistet sind. Der Ermittler sagt, dies sei so aus den aus Baden-Württemberg übermittelten Akten übernommen worden. Anwältin Doris Dierbach wirft vor diesem Hintergrund dem Fahnder vor, ungenau gearbeitet zu haben. Dies beanstandet Oberstaatsanwalt Jochen Weingarten. Eine hitzige Diskussion unter den Juristen folgt, die Richter Manfred Götzl damit beendet, dass er die Sitzung für zehn Minuten unterbricht.

17:08 Uhr: Der BKA-Beamte sagt auf Nachfrage, dass der Patenonkel Kiesewetters zum Tatzeitpunkt mit einer Polizistin liiert war, die heute mit einem Rechtsextremisten aus Jena verheiratet ist. Zu den Bekannten dieses Neonazis gehörte Mitte der 1990er Jahre auch Uwe Böhnhardt. Die genauen Ermittlungen dazu aber seien vom LKA Baden-Württemberg durchgeführt worden. Er selbst habe damit nicht gearbeit.

16:58 Uhr: Opferanwalt Yavuz Narin befragt den BKA-Beamten, wie er zu dem Schluss gekommen ist, die Aussagen der beiden baden-württembergischen Ku-Klux-Klan-Polizisten als "glaubhaft zu bewerten". Der Ermittler sagt, beide Polizisten hätten unabhängig voneinander in ihren Vernehmungen gesagt, es seien keine weiteren Polizisten im KKK gewesen. Dies habe Klanchef Achim Schmid bestätigt. Zudem habe das Landesamt für Verfassungsschutz (LfV) Baden-Württembergs dies auch so festgestellt. Deshalb habe er die Aussagen als glaubwürdig bewertet. Ein Interview Schmids sei ihm unbekannt, in dem sagt, zeitweise habe er überlegt, ob er eine eigene Polizeiabteilung im Klan aufmachen solle. Ein Ex-Polizist, wenn ich mich nicht täusche, der geschasst wurde, weil er den Neonazis Tipps auf bevorstehende Polizeimassnahmen gab.

Mit der Polizistin war Kiesewetter in Urlaub... aber wann... 2006???

fatalist
22.01.2014, 17:32
17:21 Uhr: Journalisten diskutieren auf der Tribüne engagiert die Arbeitsweise des BKA. Dessen Beamter kommt zu dem Schluss, dass die Aussagen der beiden KKK-Polizisten glaubhaft gewesen seien, weil sie durch den Chef des KKK und dem LfV bestätigt wurden. Alle vier waren aber miteinander verbunden: Drei waren Mitglieder des Kapuzenclubs - deren Chef war V-Mann des LfV. "So etwas würde uns jede Pressekammer um die Ohren hauen", ereifert sich ein Reporter aus Thüringen.

Das ist ja fast schon ein Prozessticker wie in Luxemburg, bin begeistert :appl:

fatalist
22.01.2014, 17:39
17:35 Uhr: Die heutige Sitzung wird beendet. Der BKA-Beamte soll nächste Woche Donnerstag, am 30. Januar, nochmals vernommen werden. Dann soll auch ein weiterer Beamter des LKA Baden-Württemberg vernommen werden.

Das gibt Ärger ;)

Ganz toller Service von Franz Feyder und den Stuttgarter Nachrichten. :dd:
Dagegen stinken NSU-Watch und die PZ aber sowas von ab...
editor64 kam wohl gar nicht erst rein in den Saal.
das-zob auch nicht. totenstille...

solaris
22.01.2014, 18:35
Notiz:
Radiosendung
Nagelbombenanschlag auf der Keupstraße: Der unerhörte Zeugehttp://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/freiflaeche/keupstrasse_zeuge100.html

Neugier genügt | Morgen,Donnerstag 23. Januar 2014, 10.05 - 12.00 Uhr

Am heutigen Donnerstag (23.1.) wird in München der Prozess gegen Beate Zschäpe fortgesetzt. Neben den zehn Morden wird ihr auch eine Beteiligung am Anschlag auf der Kölner Keupstraße vorgeworfen, bei dem 22 Menschen zum Teil schwer verletzt wurden. Einer, der den Anschlag überlebt hat, ist Ali Demir, lange Zeit Sprecher der IG Keupstraße in Köln-Mülheim; wiederholt hat er berichtet, unmittelbar nach dem Anschlag zwei Polizisten vor seiner Bürotür angetroffen zu haben, die aber nicht identisch seien mit denen, die im vergangenen Jahr vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Berlin ausgesagt haben. Wie lassen sich diese Ungereimtheiten aufklären?

Delao
22.01.2014, 20:42
Thema / Wolf Wetzel / 22.01.2014 (http://www.jungewelt.de/m/ausgabe/2014-01-22)
Aufklärung unerwünscht
http://www.jungewelt.de/m/2014/01-22/024.php


Im Juni 2011 machte der bei Heilbronn wohnhafte Lehrling einer Baufirma Florian Heilig umfangreiche Aussagen zur Neonaziszene in der Stadt und zu deren Verbindungen. Er gab den Ermittlern einen Hinweis auf eine weitere neonazistische Terrorgruppe, die in Baden-Württemberg aktiv ist. Ihr Name: »Neoschutzstaffel« (NSS): »Diese NSS sei von H. als ›zweite radikalste Gruppe‹ neben dem NSU bezeichnet worden.


laut Thomas Moser und dessen Akten ist das im Jan 2012 gewesen, also nach 4/11. Die Beiden sollten sich mal langsam einigen.
@Delao, Zustimmung :?
Thomas Moser hatte zu dem Zeitpunkt nur die eine Quelle - die Polizei.
"Junge Welt" scheint sich nicht so recht zu trauen, ihre Quelle zu verraten, was wohl nur das Interview mit COMPACT sein kann. Stattdessen lässt man es so aussehen, als ob die Quelle die Südwest Presse ist:


Im Juni 2011 machte der bei Heilbronn wohnhafte Lehrling einer Baufirma Florian Heilig umfangreiche Aussagen zur Neonaziszene in der Stadt und zu deren Verbindungen. Er gab den Ermittlern einen Hinweis auf eine weitere neonazistische Terrorgruppe, die in Baden-Württemberg aktiv ist. Ihr Name: »Neoschutzstaffel« (NSS): »Diese NSS sei von H. als ›zweite radikalste Gruppe‹ neben dem NSU bezeichnet worden. Den Aussagen des Zeugen zufolge hätten sich auch Aktivisten beider Gruppierungen einmal in Öhringen, etwa 25 Kilometer östlich von Heilbronn gelegen, getroffen«, so die in Ulm erscheinende Südwest Presse am 15.10.2013.
Die Südwest Presse bringt am 15.10.2013 jedoch die Polizeiversion:

Laut Ermittlungsakte erfuhr die Soko am 22. November 2011 von den Hinweisen. Am 17. Januar 2012 wurde H. vom LKA erstmals vernommen - laut Protokoll ohne nennenswerte Ergebnisse.
http://www.swp.de/ulm/nachrichten/suedwestumschau/Zeuge-im-Auto-verbrannt-Was-wusste-Florian-H-ueber-Heilbronner-Polizistenmord;art4319,2253398

@Fatalist, du hast die Polizeiversion als richtig erklärt, und die Aussagen der Eltern für falsch. Das mag mit dem Zettel zusammenhängen, auf dem Florians abzuarbeitende Aufträge gestanden haben sollen.
Ich habe mich für keine Version entschieden. Vielleicht irren sich die Eltern, vielleicht macht die Polizei falsche Angaben.
Eine Aussage für falsch zu halten (Aussage Juni 2011), weil die Polizei etwas anderes erklärt, ist beim Thema Dönermorde/Polizistenmord Heibronn etwas schwer verdaulich.

Sherpa
23.01.2014, 01:13
Na du bist ja einer! Was, bitte, hat denn "Deutschland" mit der zu tun???

Diese olle Kanne schreiben wir mal schön der SED und Israel auf die Rechnung! Es gilt das Verursacherprinzip!
Leider hat die “olle Kanne” viel mit Deutschland zu tun. Darf ihren Mist in Zeitungen veröffentlichen, tingelt durch Quasselrunden des TV und hat sicher ein ganz gutes Gehalt – vom Steuerzahler finanziert – als Chefin der A.-Antonio-Stiftung. Sie ist also Mitglied der Gehirnwäsche-Truppe unserer Bananenrepublik.

Sherpa
23.01.2014, 01:14
Die Stasitante folgt mir auf Twitter, seit ich ihren Irrsinn dort thematisierte: Rosa NAZI Farbe Etui Zschäpe. Die Alte ist echt irre.

Ich dachte erst es wäre umananda.
Glaube nicht, daß sich Umi auf das Niveau einer Anetta Kahane begeben würde.

nachdenkerin
23.01.2014, 01:22
Auf Nachfrage fasst der Zeuge noch einmal zusammen: Direkt nach der Tat sei er nach Ludwigsburg geflogen worden, dann sei er 8 Wochen in Neresheim gewesen: dort sei das medizinisch Notwendige getan worden. In Stuttgart-Gerlingen sei er dann 2 Monate in der ambulanten Reha gewesen.

Da wirste verrückt: WIE LANGE WAR ARNOLD in Ludwigsburg, Stichwort "Ausspähen, Nazis, Krokus" ??? Herrschaftszeiten noch amoal :)



Gem. PUA-Bericht lag aber nur 5 ½ Wochen in Neresheim und den Rest davor, was 3 Wochen wären, soll er in Ludwigsburg gewesen sein.


Da der verletzte Polizist A. vom 16. Mai 2007 bis zum 18. Juni 2007 im SRH Fachkrankenhaus Neresheim stationär in Behandlung war..PUA-Bericht S. 655



25. April bis 16. Mai 2007
3 Wochen
Ludwigsburg


16. Mai bis 18. Juni 2007
5 ½ Wochen
Neresheim



Und genau in dieser Zeit in Ludwigsburg sollen Nazis über eine Krankenschwester in Ludwigsburg Arnold ausspioniert haben und einen Mordanschlag ins Auge gefaßt haben.


Frau K. wurde am 3. Mai 2012 zeugenschaftlich vernommen. Während der Vernehmung äußerte sie sich zu der Behauptung von Herrn Gronbach, er habe durch sie er fahren, dass Personen aus der Nazi-Szene sich Informationen über den Gesundheitszustand des verletzten Polizisten Martin A. beschafft hätten, wie folgt:

… Das Einzige, was ich in diesem Zusammenhang sehe, ist ein Besuch bei meiner Friseurin, Nelly R. aus Wolpertshausen. Im Gespräch bei einem Friseurbesuch kam man auf das Thema Polizistenmord. Die Nelly erzählte, dass sie eine Bekannte habe, die im Krankenhaus Ludwigsburg arbeitet, wo A. behandelt wurde.PUA-Bericht S. 651


Von dieser habe sie erfahren, dass eine Krankenschwester an einem geheim gehaltenen Ort, dem Krankenhaus Ludwigsburg, Informationen für rechtsgerichtete Kreise sammele. Hierbei sei zunächst mitgeteilt worden, dass der Polizist im Koma läge und wohl den Mordanschlag nicht überleben werde. Später sei berichtet worden, dass man keine weitere Aktion ausführen müsse, da sich der Polizist nicht mehr an den Tatablauf oder an Personen erinnere.PUA-Bericht S. 650

Nach Arnolds Aussage beim Oberlandgericht war er aber fast in der gesamten Zeit nicht in Ludwigsburg, sondern die 8 Wochen in Neresheim. Dementsprechend wäre diese o. a. Nazi-Geschichte dann eine komplette Lüge.

nachdenkerin
23.01.2014, 02:00
Unwahrheit. Es gibt geborene Beidhänder, ich zum Beispiel - ich kann alles mit links/rechts, jedoch habe ich für bestimmte Tätigkeiten bevorzugte Hände:

Schneiden - mit rechts
Schreiben - mit links
Tischtennis - mit links
kicken - mit rechts

und so weiter...


http://www.focus.de/gesundheit/ratgeber/gehirn/news/neurologie-beidhaendigkeit-bringt-nachteile_aid_473910.html

Das würde dann aber gem. PUA nur auf Mundlos und NICHT auf Böhnhardt zutreffen.


Nach heutigem Erkenntnisstand war Mundlos „Beidhänder“ und Böhnhardt Linkshänder.PUA-Bericht S. 726

fatalist
23.01.2014, 02:22
Thomas Moser hatte zu dem Zeitpunkt nur die eine Quelle - die Polizei. Moser ist auch 2014 bei dieser Version geblieben.


Florian H., der sich in der rechten Szene bewegt hatte, war schon einmal, im Januar 2012, vom LKA im Zusammenhang mit dem NSU-Komplex vernommen worden. Er soll Kolleginnen gesagt haben, er kenne die Polizistenmörder von Heilbronn. Laut den Akten bestritt Florian H. dies allerdings bei seiner Vernehmung. Aber er erwähnte ein gemeinsames Treffen von NSU und einer bisher unbekannten Gruppierung namens Neo-Schutz-Staffel, NSS, in Öhringen. Laut der Auskunft der Ermittler habe das nicht belegt werden können. Doch der Sachverhalt wurde mit dem Abschlussbericht des NSU-Untersuchungsausschusses in Berlin Ende August 2013 erstmals öffentlich. https://www.blaetter.de/archiv/jahrgaenge/2014/januar/der-nsu-komplex-wer-ermittelt-gegen-den-verfassungsschutz

Daher meinte ich, die sollen sich mal einigen, Moser und Wetzel.

Nereus
23.01.2014, 02:47
Na du bist ja einer! Was, bitte, hat denn "Deutschland" mit der zu tun???

Diese olle Kanne schreiben wir mal schön der SED und Israel auf die Rechnung! Es gilt das Verursacherprinzip!

Das wollte ich ihm auch schon sagen. Nun sage ich Euch es beiden.


Leider hat die “olle Kanne” viel mit Deutschland zu tun. Darf ihren Mist in Zeitungen veröffentlichen, tingelt durch Quasselrunden des TV und hat sicher ein ganz gutes Gehalt – vom Steuerzahler finanziert – als Chefin der A.-Antonio-Stiftung. Sie ist also Mitglied der Gehirnwäsche-Truppe unserer Bananenrepublik.

Frau A. Kahane hat nichts mit den Deutschen, aber viel mit Israel zu tun! Als vermutliches Mitglied einer weltweit operierenden Rabbinerfamilie – siehe http://de.wikipedia.org/wiki/Meir_Kahane - ist sie eine ständige Israel-Lobbyistin.

Ihr mieser Artikel über Zschäpe hat mit Kahanes persönlicher Kampagne zur Aufblasung des "NSU"-Gespenstes etwas zu tun.

25.11.11 Illners Terror-Talkrunde mit Innenminster Friedrichs (CSU), Gabriel (SPD), Kahane und linken Rechtsextremismusexperten.
Das Video über die Sendung wurde geschreddert.
http://www.bild.de/politik/inland/maybrit-illner/brauner-terror-talk-bei-maybrit-illner-zdf-ex-npd-mann-packt-aus-21215280.bild.html

Die Kampagne gegen die Linke, die teilweise noch den Antizionismus aus DDR-Zeiten pflegt, erfolgt vom jüdischen Kahane-Zentrum aus unter der Parole „:Antizionismus ist Antisemitismus“.
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/antisemitismus-in-der-linken/

LINKE, die sich noch nicht dem jüdischen Kahane-Diktat unterwerfen wollen, werden als „linke Nazis“ beschimpft: LINKE = NPD.
http://www.amadeu-antonio-stiftung.de/aktuelles/antisemitismus-in-der-linkspartei-was-tun/

Gegen die Rechte wird z.Z. mit einer Angstkampagne gearbeitet: „Es ist fünf vor zwölf, mitten in Deutschland“
http://www.mut-gegen-rechte-gewalt.de/debatte/kommentare/fuenf-vor-zwoelf/

Da kamen die „Zwickauer Terror-Nazis“ offenbar gerde rechtzeitig, um die Kampagne
»Neue Entschlossenheit gegen Rechts!« zu starten?
http://www.juedische-allgemeine.de/article/view/id/11648

Aber ihr Hauptziel ist die Auflösung Deutschlands in einen "mulikulturellen Schmelztiegel Europa" unter Führung jüdischer Intellektueller:

http://www.politikforen.net/showthread.php?143848-Asylpolitik-Einwanderungspolitik-Mulitrassische-Gesellschaft-Was-steckt-dahinter&p=6872761&viewfull=1#post6872761

Frau K. „darf nicht nur ihren Mist in Zeitungen veröffentlichen und durch die Quasselrunden des TV tingeln”, sie macht es einfach, weil es ihr niemand zu verwehren wagt. Schließlich ist sie ein Repräsentant des weltweiten, mächtigen Netzwerkes ihrer „Familie”:

http://www.politikforen.net/showthread.php?143848-Asylpolitik-Einwanderungspolitik-Mulitrassische-Gesellschaft-Was-steckt-dahinter&p=6873388&viewfull=1#post6873388

Und Kloppenhorst hatte auch eine gute Antwort darauf!

fatalist
23.01.2014, 02:54
Nach Arnolds Aussage beim Oberlandgericht war er aber fast in der gesamten Zeit nicht in Ludwigsburg, sondern die 8 Wochen in Neresheim. Das ist falsch. Arnold hat keine Zeiträume angegeben vor Gericht. Sonst hätte ich das wohl kaum so heftig moniert. Er hat nur gesagt, er habe keine 7 Wochen im Koma gelegen, sondern deutlich weniger. Irgendwas mit 3 Wochen. Der Focus/SZ etc. kamen im Juni mit den 7 Wochen Koma, und dass er sich nicht an die Tat erinnern könne... das war offensichtlich eine gestreute Desinformation.

Der Punkt ist ein ganz Anderer:


Seltsam ist auch, dass Arnold nach zwei Tagen aus der Intensivstation in Ludwigsburg weggebracht worden sein soll. Eine entsprechende Information hat Kontext kürzlich über einen Arzt in Ludwigsburg bekommen. Landesinnenministerium und Bundesanwaltschaft verweigerten dazu jede Stellungnahme. Die "Stuttgarter Zeitung" meldete allerdings letzte Woche, einen Tag nach der Kontext-Veröffentlichung in der Ausgabe 116, Arnold sei damals "kurz nach seiner Noteinlieferung in Ludwigsburg ins SRH-Fachkrankenhaus Neresheim verlegt" worden. Das stimmt nicht. Arnold wurde erst am 15. Mai 2007 nach Neresheim verlegt. Das dortige Krankenhaus ist vor allem auf Nachversorgungen und Rehabilitierungen spezialisiert. Die akut- und intensivmedizinische Behandlung Arnolds geschah nach Aktenlage bis zum 14. Mai 2007 in Ludwigsburg.

Die Fragen bleiben also: Trifft es zu, dass der Schwerverletzte zwischendrin weggebracht wurde? Wohin? Wie lang? Wer hat das veranlasst? Und vor allem: warum? http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/117/kapitulation-im-nsu-komplex-1270.html

Es geht also um "nach 2 Tagen verlegt" oder "nach 3 Wochen verlegt".

Dazu hat Arnold vor Gericht exakt NICHTS gesagt. Null komma Null. Es hat ihn auch niemand gefragt, weil die Krankenakte vorlag. Die PUA-Version stimmt.

fatalist
23.01.2014, 03:13
Presseschau ;)

Spiegel:


Der Mord an einer jungen Polizistin in Heilbronn stand am Mittwoch im Mittelpunkt des NSU-Prozesses. Einem BKA-Mann zufolge waren die Neonazis in Baden-Württemberg auf der Suche nach weiteren Anschlagszielen - darauf sollen Markierungen in Stadtplänen hindeuten. Die waren in Heilbronn, gemäß Torsten Ogertschnik aus Heilbronn, um die Commerzbank Heilbronn auszurauben. Hat Erbse doch dem Stengel vom LfV schon 2003 erzählt. Der Spiegel ist echt nicht auf Zack...


Polizeidienststellen im Stadtplan markiert

Möglicherweise waren die mutmaßlichen Terroristen damit beschäftigt, weitere Anschlagsziele in Baden-Württemberg auszuspähen. Dem BKA-Beamten zufolge wurden im Schutt der ausgebrannten Zwickauer Wohnung, die als Unterschlupf der Neonazis gedient hatte, vier Stadtpläne gefunden - einer zu Heilbronn, ein weiterer zu Ludwigsburg, zwei zur Landeshauptstadt Stuttgart. In dem "Falk"-Plan zu Stuttgart habe man mehrere Markierungen mit dem Buchstaben "P" gefunden, so der BKA-Beamte. Die Ermittlerrecherchen hätten schnell ergeben, dass die Markierungen auf "ehemalige oder existierende Polizeidienststellen" hinweisen würden, so der Zeuge. 3 Bankraube geplant? Haben die etwa die Santander Bank in Heilbronn ausgeraubt? Dem Mevlut Kar die Kohle geklaut, in der Bank? Man wird ja mal fragen dürfen :D


Widerspruch Jogginghose - Radlerkleidung: War da was?


Er erwähnte zudem zwei Bahnmitarbeiter, die am Tag des Heilbronner Attentats in der Nähe des Tatorts mit Arbeiten an einem Kabelschaltkasten beschäftigt waren. Beide hätten Mountainbiker gesehen, die über die Neckarbrücke fuhren und sich damit von der Theresienwiese entfernten. Einer der beiden Bahnmitarbeiter habe die Radfahrer als "schlank und sportlich" beschrieben, jeweils circa 1,80 Meter groß - es ist eine Beschreibung die zu Mundlos und Böhnhardt passt, die für ihre mutmaßlichen Taten Mountainbikes sowie angemietete Wohnmobile nutzten.

Auch das in Heilbronn genutzte Wohnmobil wurde später ausfindig gemacht, Spuren von Böhnhardt und Mundlos wurden darin allerdings nicht gefunden. Dafür klebte viel Blut von Michèle Kiesewetter an einer Hose, die Ermittler 2011 in der Zwickauer Wohnung sicherstellten - Mundlos soll sie einst getragen haben. Wie das Blut auf die Hose kam, vermochte Gutachter Wehner nicht genau zu erklären. Sicher sind sich die Ermittler dagegen, dass der Täter beim Schuss auf Kiesewetter einen Abstand von mehr als 90 Zentimeter zu seinem Opfer hatte, im Fall von Martin A. war der Abstand demnach noch kürzer. Der Desinfo-Spiegel lässt das "Jogging" bei "Hose" einfach weg, und schon ist alles glattgebügelt, was da nicht passt. Jetzt sogar 2 Bahner...

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-gutachter-sagt-zu-mord-an-michele-kiesewetter-aus-a-945031.html

fatalist
23.01.2014, 03:57
Zur Rekonstruktion des Tatherganges in Heilbronn gibt es einen Artikel, Dank an den Finder.

berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/zufallsopfer--der-raetsel-mord-der-nazi-killer,7169228,25908910.html

Mit Fotos. Dürfte die Videorekonstruktion vom 18.11.2011 sein...

Die Fotos lassen sich nicht verlinken. Es fällt aber auf, dass

1. Man an die Ausrüstung von MK kaum herangekommen sein dürfte, so gekrümmt wie sie im Auto hing.
2. Martin Arnold seine Waffe noch hatte, als man ihn fand
3. Falscher Dienstgrad bei Arnold. 4 Sterne.

Punkt 1 ist ernst gemeint.


__________


Ku-Klux-Clan, rechte Szene und US-Geheimdienstmitarbeiter: Zum Mord des NSU an der Polizistin Michèle Kiesewetter gibt es viele wüste Theorien. Ein Beamter des BKA, der im Prozess aussagte, hat das nun alles dementiert. http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-77-tag-keine-grundlage-fuer-verschwoerungstheorien/9371456.html

Herrliche Kommentare dort:


und weil der "smarte BKA-Kommissar" das nun alles dementiert, reicht das aus für diese Überschrift"

"Keine Grundlage für Verschwörungstheorien" ?

Ist da jetzt bloß Herrn Jansens Meinung, oder schon das Ergebnis des Abschlussberichts - oder wessen Meinung sonst? Als Tatsachenbehauptung wohl nicht als Überschrift geeignet, oder? Lesenswerter Artikel. Alle Heilbronn-VTs werden abgehandelt. DIA-Protokoll STERN, Paten-Onkel MK, Kneipe Schwager Wohlleben, und Bahnhof Heilbronn.


Ein Beamter des BKA hat am Mittwoch im NSU-Prozess am Oberlandesgericht München alles dementiert, was nicht zur Anklage der Bundesanwaltschaft passt. Dort steht, der NSU habe mit dem Angriff auf Polizeibeamte die „Auflehnung gegen das bestehende staatliche System zumindest symbolhaft“ zum Ausdruck bringen wollen. Nicht mehr, nicht weniger.

Die VTs:


Im Prozess nahm sich nun der junge Kriminalkommissar, der Recherchen seiner Behörde und des Landeskriminalamts Baden-Württemberg ausgewertet hatte, mehrere Theorien vor.

Fall eins, der Ku-Klux-Klan: Ja, ein Polizist, der dort früher Mitglied war, sei am Tag des Mordes an Kiesewetter ihr verantwortlicher Gruppenführer gewesen. Aber die Planung für den Einsatz der Beamtin „oblag nicht ihm“, sagte der BKA-Mann. Außerdem habe sich der baden-württembergische Ableger des rassistischen Geheimbunds, ein Trupp namens „European White Knights of the Ku Klux Klan“, bereits Ende 2002 aufgelöst.

Fall zwei: In der Garage in Jena, in der mutmaßlich Mundlos, Böhnhardt und Beate Zschäpe mit Sprengstoff hantierten, lag eine Adressenliste mit dem Namen eines KKK-Aktivisten. Thomas R. stand auf dem Papier mit dem Hinweis „Oi-Fan-Artikel“, also Devotionalien und Musik für Skinheads. Der Mann, der auch für den Verfassungsschutz spitzelte, soll zudem die „European White Knights of the Ku Klux Klan“ mitgegründet haben. Thomas R. habe jedoch bei einer Vernehmung gesagt, es habe keine Verbindung zu Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe oder zum Umfeld des NSU gegeben, sagte der BKA-Zeuge. Gegenteilige Erkenntnisse hat er nicht.

"Corelli" ist als V-Mann unbedingt Glauben zu schenken. So wie V-Mann Achim Schmidt vom KKK auch. :)


Fall drei: Ein Schwager des Angeklagten Ex-NPD-Funktionärs Ralf Wohlleben betrieb eine Gaststätte nahe Kiesewetters Thüringer Heimatort. In dem Lokal gab es mindestens eine größere Veranstaltung mit Rechtsextremisten. Das erschien zunächst auch BKA-Präsident Jörg Ziercke ein hinreichend brisantes Detail zu sein, um Ende 2011 öffentlich zu vermuten, der Mord an Kiesewetter könnte „eine Beziehungstat“ gewesen sein. Doch das ist aus Sicht der Behörde längst Makulatur.

Kiesewetter sei nie in der Gaststätte gewesen, sagte der BKA-Zeuge. Und Wohllebens Schwager habe glaubhaft versichert, nach dem Abtauchen von Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe im Jahr 1998 „gab es keinen Kontakt mehr“. Auf die Frage des Vorsitzenden Richters Manfred Götzl, ob Michèle Kiesewetter selbst Kontakte zur rechten Szene hatte, antwortete der Beamte schlicht „nein“.


Fall vier: Die Illustrierte „Stern“ berichtete im November 2011, aus einem geheimen Bericht des US-Militärgeheimdienstes DIA gehe hervor, dessen Mitarbeiter hätten gemeinsam mit Verfassungsschützern den Mordanschlag auf Kiesewetter und Martin A. in Heilbronn beobachtet – und die Observation eines Mitglieds der islamistisch-terroristischen „Sauerlandgruppe“ abgebrochen. Alles „falsifiziert“, sagte nun der Beamte des BKA. Die amerikanische Botschaft habe das geheime Protokoll als „nicht authentisch“ bezeichnet, auch das Bundesamt für Verfassungsschutz sowie die Landesämter Bayern und Baden-Württemberg hätten dementiert. Das gelte ebenso für die Angaben eines CIA-Mannes, der eine ähnliche Geschichte wie der „Stern“ berichtet hatte.
Das dürfte der "Herr Mayer" von der TAZ sein:


Die Polizistin, der Tod und die Fälschung

VERSCHWÖRUNGEN Als vor einem Jahr der NSU auffliegt, beginnt ein Wettlauf um Enthüllungen. Die sensationellste Story druckt der "Stern". Doch das Magazin fällt auf ein falsches Geheimdienstpapier rein

http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2012%2F11%2F03%2Fa0028&cHash=29f3b0cafcb954de882e18bc0e474d1b



Fall fünf: Das BKA ging dem Hinweis nach, das Video einer Überwachungskamera am Bahnhof Heilbronn soll drei junge Männer und zwei Frauen gezeigt haben, darunter Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe. Doch die Bildqualität sei schlecht gewesen, sagte der Zeuge. Fazit: „Die Identitätsprüfung erbrachte keinen Identitätsnachweis.“ Das sind "KKK-Bulle, Friseuse Nelly R. und das Trio" laut Herrn Gronbach. Alles klar?


Zweifel an der AussageDer smarte BKA-Kommissar präsentierte die Ermittlungsergebnisse ruhig und eloquent, als habe er keine Zweifel, dass man ihm glaubt. Das war ein Irrtum. Mehrere Nebenklage-Anwälte löcherten ihn mit Fragen. Und der Beamte hatte nicht auf alle eine Antwort. Er musste auch zugeben, ihm sei bekannt, dass ein Onkel Kiesewetters, ein Beamter der Polizei in Thüringen, nach dem Anschlag in Heilbronn von einer Verbindung zu den bundesweiten „Türkenmorden“ gesprochen hatte. Offen bleibt jedoch, wie der Verwandte der getöteten Beamtin darauf kam. 2007 wussten die Behörden noch nichts vom NSU und die Morde an neun Migranten wurden vornehmlich der organisierten Kriminalität zugeordnet.
Manche schon... ich würde mich da vor pauschalen Aussagen hüten :crazy:

fatalist
23.01.2014, 04:10
DIE ZEIT zu Jakstat, LKA Thüringen.


Thüringens LKA-Chef unter Druck

Der ranghohe Polizist soll die Fahndung nach dem NSU-Terrortrio hintertrieben haben. Die Opposition und die mitregierende SPD fordern deshalb seine Ablösung. http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-01/nsu-thueringen-lka-chef


Es beschleiche ihn der Verdacht, dass sich so mancher Staatsanwalt und Polizist auf die Schenkel klopfe, sagte der Grünen-Abgeordnete Dirk Adams. Und zwar immer dann, wenn sie darüber nachdächten, dass inzwischen schon mehrere hochrangige Verfassungsschützer als Konsequenz aus der jahrelangen erfolglosen Suche nach den mutmaßlichen NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe ihre Ämter verloren haben, aber niemand aus ihren Reihen. Die Verantwortung liege aber nicht nur bei den Geheimdienstlern. Das habe die Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses in Thüringen zuletzt sehr deutlich gezeigt. :appl::appl::appl:

Zu schön, einfach göttlich. Vor allem weil er die furchtbaren Juristen mit ins Boot holt.


Aber auch Geibert selbst gerät in die Kritik. SPD, Grüne und Linke werfen ihm vor, auf einer Mitarbeiterversammlung des LKA unmittelbar nach dem Report Mainz-Bericht andere mögliche Zeugen für die Aussagen des Ex-Dezernatsleiters eingeschüchtert zu haben. "Wenn das stimmt, dass Sie die Beamten des LKA unter Druck gesetzt haben", sagte Adams im Landtag in Richtung des Innenministers, "dann steht nicht nur der derzeitige LKA-Präsident zur Disposition." Bravo. Genau so ist das gelaufen. Der IM Geibert hat die Polizisten massiv unter Druck gesetzt, Jakstat zu decken.

bernhard44
23.01.2014, 04:28
aus dem von "fatalist" zitierten Kurierartikel:


In seinen Vernehmungen taucht das erste Mysterium auf. Bis heute heißt es von den Behörden, Arnold könne sich an überhaupt nichts erinnern. Aber: In dem KURIER vorliegenden Vernehmungsprotokollen schildert der Polizist Hunderte Details. Er erkannte einen dunkelhaarigen, südländisch wirkenden Mann im Kurzarmhemd. Vom Aussehen meilenweit von beiden NSU-Mördern entfernt. Das Phantombild wurde nie veröffentlicht. Weil es nicht zu den anderen Zeugenaussagen passte. Dabei notierten sogar die Befrager: „Er hatte klare und konkrete Erinnerungen an die Situation.“
Nicht die einzige Merkwürdigkeit. Waren Kiesewetter und Arnold wirklich „Zufallsopfer“, wie es die Bundesanwaltschaft vermutet? Zweifel sind zumindest angebracht,
http://www.bilder-upload.eu/upload/f9501a-1390447691.png
http://www.berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/zufallsopfer--der-raetsel-mord-der-nazi-killer,7169228,25908910.html

fatalist
23.01.2014, 04:30
Die LKA-Postille "Stuttgarter Zeitung" bringt 3 Seiten zu den Heilbronn-Prozessaussagen.

stuttgarter-zeitung.de/inhalt.der-toedliche-nsu-anschlag-in-heilbronn-die-zweifel-kann-keiner-ausraeumen.f9f16604-8251-42ef-9c3e-b1c4e10a42f5.html

Die müssen dem Stefan Geiger aber sowas von eine Ein-Nordung verpasst haben... jetzt ist er handzahm, aber subversiv: Rächt sich mit "Fehlern".


Daran, dass an diesem Tag die rechte Terrorbande NSU ihren zehnten Mord verübt, kann es aufgrund vieler Indizien keine vernünftigen Zweifel mehr geben. Schon klar. Braves Hündchen.

Aber dann:

Ein Beamter berichtet in München, dass in dem ausgebrannten Campingmobil als Erstes die Dienstwaffe von Martin A. gefunden wird. Sie ist durchgeladen. Sofort ist klar, dass es sich um eine Polizeiwaffe handelt. Und rasch steht fest, dass sie von der so lange rätselhaft erscheinenden Gewalttat in Heilbronn stammt. Erst Stunden später werden die beiden Leichen geborgen. Auch Kiesewetters Waffe und zwei Pumpguns werden rasch entdeckt. Sicher, genau das hat PD Menzel auch erzählt, nur fand der zuerst Kiesewetters Waffe. Auf dem Küchentisch. Hat er ganz klar gesagt.

Ganz schön gemein, Herr Geiger ;)

fatalist
23.01.2014, 04:31
aus dem von "Fatalist" zitierten Kurierartikel:


http://www.bilder-upload.eu/upload/f9501a-1390447691.png
http://www.berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/zufallsopfer--der-raetsel-mord-der-nazi-killer,7169228,25908910.html Das ist der Mann im rotkarierten Holzfällerhemd. Das sieht man doch ;)
Ebenso wie Polizeidienststelle, Buchnummer und Datum der Erstellung.

Mach die Augen auf, bernhard ;)

fatalist
23.01.2014, 04:53
KIESEWETTER MORD: BÖHNHARDT, MUNDLOS BEIM NSU-PROZESS ENTLASTET!

JANUAR 22, 2014 (http://friedensblick.de/9731/kiesewetter-mord-boehnhardt-mundlos-beim-nsu-prozess-entlastet/)
friedensblick.de/9731/kiesewetter-mord-boehnhardt-mundlos-beim-nsu-prozess-entlastet/


Die Ermittlungsakten beschreiben “plausible Opfer- und Täterpositionen” mit Schussbahnen der
Kugeln:

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/kiesewetter-ueberfall-nsu.jpg

(http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/kiesewetter-ueberfall-nsu.jpg)
“11:20 Uhr: Martin Arnolds Rechtsanwalt Walter Martinek fragt den Gutachter, ob er auch eine Simulation angefertigt hat, bei der ein linkshändiger Täter auf Arnold schoss. Der Rechtsmediziner ist davon ausgegangen, dass beide Schützen Rechtshänder gewesen sind. Ein linkshändiger Täter hätte bei seinem Schuss auf Martin Arnold in der Schussbahn des Täters gestanden, der auf Michèle Kiesewetter schoss. Uwe Böhnhardt, der mutmaßlich auf Arnold feuerte, war Linkshänder.” (stuttgarter zeitung (http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.nsu-prozess-aktuell-zeugenbefragung-wird-fortgesetzt.692d5e95-1c5b-4947-9bd0-17730b2361b6.html))

Der Feyder ist bei den StN, nicht bei der StZ, aber egal: das ist derselbe Laden, man täuscht lediglich "Meinungsvielfalt" vor. Beides Zeitungsgruppe Stuttgart.

"Jogginghosen-Radlerkleidung" fehlt auch nicht. Guter Artikel :appl:

nachdenkerin
23.01.2014, 05:17
Ein Ex-Polizist, wenn ich mich nicht täusche, der geschasst wurde, weil er den Neonazis Tipps auf bevorstehende Polizeimassnahmen gab.

Mit der Polizistin war Kiesewetter in Urlaub... aber wann... 2006???

Gem. PUA-Protokoll war es 2003

Und das hat mich nun wirklich etwas sehr überrascht, dass man jetzt bei Umfeldermittlungen festgestellt hat, dass jene Polizistin, die jahrelang suspendiert war, weil sie in Thüringen aus dem Polizeicomputer Dinge abgezapft haben soll illegal, und die nunmehr verheiratet ist mit einem Mann mit Kontakten in die rechte Szene, mit Michèle Kiesewetter gemeinsam Urlaub gemacht haben soll im Jahre 2003 und dass sie früher die Partnerin des Onkels gewesen sein soll. Protokoll_Nr29a

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/

fatalist
23.01.2014, 05:31
Wichtig ist die Zwickauer Ceska, und ob sie die Tatwaffe der Dönermorde ist.

Heilbronner Rekonstruktionen des Tatablaufes sind Ablenkungs-Diskussionen.


Georg Lehle
JANUAR 21, 2014 UM 2:49 PM (http://friedensblick.de/8913/nsu-das-maerchen-der-ceska-mordwaffe/#comment-1551)


Der Weg der Ceska 83 war doch soweit ich das nachvollziehen konnte folgender:

Jan L.[luxik, der Importeur ist gemeint, fatalist]
–> Franz S.chläfli, sagte aus in München, Berner Waffengeschäftsinhaber
siehe Frontal21 am 25.September 2012
http://www.youtube.com/watch?feature=player_embedded&v=uVI1_8tXfFM
er verkaufte die Ceska 83 mit der Seriennummer 034678 (Tatwaffe) und die Ceska 83 mit der Seriennummer 034671 an Anton G.

–> Anton G. (Berner Oberland, kaufte *zwei* Ceska 83 mit Schalldämpfergewinde!)
[mit Schalldämpfer, im Set, fatalist]
“Anton G. kann nicht Josef H. sein, da der name Anton G. im Waffenverkaufsbuch des Franz S. steht und die entsprechende Seite bei Frontal21 im TV gezeigt wurde.”

–> Hans-Ulrich M. (Berner Oberland, Thunersee, Betreiber des Auto-Service-Sidonia in Thüringen von 1990 bis 1994, Motorradkumpel von Anton G., Hans-Ulrich M. ist inzwischen verstorben) [Nöö]
- Jürgen L., manchmal auch Frank L.

Die Bundesanwaltschaft ist davon überzeugt, dass Jürgen L. aus Jena jene Ceska Zbrojovka 83 von Hans-Ulrich M. kaufte.Jürgen L. soll die Ceska Zbrojovka 83 Andreas S., Mitarbeiter eines Neonazi-Ladens in Jena, ausgehändigt haben. Jürgen L. bestreitet das. spiegel (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/die-spur-der-nsu-tatwaffe-ceska-zbrojovka-83-a-867818.html) Jürgen / Frank L. ist nicht identisch mit Jürgen H.
(–>) [Enrico T. (= Rico T., Vermittler bei den Waffenverkäufen, Freund von Hans-Ulrich M.), arbeitete aushilfsweise in der Firma von Hans-Ulrich M., Enrico T. ging in den neunziger Jahren auf dieselbe Schule, die auch Uwe Böhnhardt und Ralf W. besuchten]

–> Andreas S. (= Andreas S., Mit-Betreiber (mit Frank L. der Jenaer Neonazi-Boutique M.
“Andreas S. bestätigte als Zeuge, er habe Carsten S. eine osteuropäische Dienstwaffe verkauft. Offen blieb aber weiter, wie die Ceska vom Thunersee nach Jena gelangt war. Die Bundesanwaltschaft hält es für erwiesen, dass noch zwei Personen mitmischten: Jürgen L. als «Waffenlieferant» an den Madley-Inhaber und davor «zumindest als Kontaktmittler oder sonstiger Mitwisser» Rico T.” (derbund (http://www.derbund.ch/bern/kanton/So-kam-die-Pistole-aus-Bern-zu-rechtsextremen-Moerdern/story/18020861))

–> Carsten Schultze (= Carsten S.), zwischen Herbst 1999 und Sommer 2000 soll er die Waffe weitergegeben haben. Ralf W. hatte [angeblich] ihn mit 2500 D-Mark losgeschickt, um für die Kameraden in der Illegalität eine Pistole zu besorgen.

–> Uwe Mundlos Ganz schön viele Fehler, lieber @bio, und ganz schön viel Desinfo an Bord...
Hatte das schon mal erwähnt, vor 2 Tagen, und drauf gewartet, ob ein Kommentator den Murx klarstellt.

Das ist geschehen.


Bolko
JANUAR 22, 2014 UM 2:24 PM (http://friedensblick.de/8913/nsu-das-maerchen-der-ceska-mordwaffe/#comment-1557)

Verbesserungen / Nachtrag:

- Hans-Ulrich M. ist nicht verstorben

- Jürgen L. und Andreas S. haben im Prozess die Vorwürfe abgestritten.

- Anton Peter Ge. und Hans-Ulrich M. sind trotz Vorladung beim Prozess nicht erschienen.

- Carsten S. hat im Prozess falsche Angaben zum Kaufpreis der Waffe, zum Zeitpunkt der Übergabe und zum Übergabeort gemacht. Daher ist seine Zeugenaussage unglaubwürdig.

Also stehen in der Lieferkette der angeblichen Tatwaffe 5 unbewiesene Glieder.
Damit mag die behauptete Lieferkette zwar real immer noch korrekt sein, aber gerichtlich ist sie nicht bewiesen worden und nur das zählt.

Ganz davon abgesehen, dass die angebliche Tatwaffe selber auch nach 76 Prozesstagen immer noch nicht als tatsächliche Tatwaffe nachgewiesen worden ist. Die behauptete Lieferkette der angeblichen Tatwaffe könnte also völlig irrelevant sein, da die tatsächliche Tatwaffe auch eine andere gewesen sein könnte. So ist es :happy:

Vergesst die 1-2 entsorgten Ceska-Hülsen von Yasar in Nürnberg nicht, die KOM Sindy Jäger vor Gericht bestätigte, und die offiziell gar nicht vorhanden sind. Passten die etwa nicht zu "der einen Ceska"???? Hülsen aus einer oder mehreren beliebigen Ceska 83 auffangen, und bei Mord 3-9 ganze 2 Ceska-Hülsen insgesamt, das ergibt durchaus sehr viel Sinn, wenn man eine Mordserie aus immer derselben Waffe türken möchte.


E. Krüger
JANUAR 21, 2014 UM 7:08 PM (http://friedensblick.de/8913/nsu-das-maerchen-der-ceska-mordwaffe/#comment-1554)


War wohl etwas vorschnell.
Enrico R.[inke, fatalist] soll die Rennsteig-VP Tinte sein, hatte mit Wissen des VS MP’s besessen, mit Waffen gehandelt, war bis 2001 Türsteher in Sonneberg[1], und betreibt zusammen mit Andreas R. alias VP Alex(der das NSU-Fluchtauto abholte) die Firma Klimavida[3].

Enrico T.[heile,fatalist] soll ein Bekannter sowohl von Hans-Ulrich M. als auch Uwe Böhnhardt, arbeitete in den 90ern in M.’s Firme Firma Auto-Service-Sidonia[4], hatte die Nachbargarage des Trios gemietet[2], besass eine MP, ein Gewehr, zwei Pistolen und einen Schiesskugelschreiber[4].
[1]http://www.mdr.de/thueringen/v_mann_waffengeschaeft100.html
[2] http://www.mdr.de/exakt/nsu_mordwaffe106-download.pdf?
[3] http://haskala.de/2013/04/10/gp-alex/
[4] http://bucklitsch.wordpress.com/page/133/ Diesen Leckerbissen, der bestens zu @Nereus These passt, den hat bisher niemand aufgegriffen.

Wer gab den Tipp auf die Garage Nr. 5 an der KA Burgau an das TLfV?
Warum glaubte Garagen-Vermieter Apel, Kripo Jena noch 2011, dass in der Nachbargarage die Bombenwerkstatt war, nicht in "seiner"?

Wir wissen sehr viel, müssen es nur zusammensetzen.
Aber man muss auch mal die alte Desinfo aussortieren, statt sie immer und immer wieder zu posten...

fatalist
23.01.2014, 05:54
Gem. PUA-Protokoll war es 2003
Protokoll_Nr29a

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/ Wenn es eine Verbindung gibt zwischen Kiesewetter und dem Trio, dann läuft die über diese Polizistin, Patenonkels Ex-Freundin.

Ich habe da mal was gelesen, wo sich diese Polizistin und Kiesewetter bei Kiesewetters Opa zu Weihnachten getroffen haben sollen. Bekomme das aber nicht mehr gebacken... googeln...

@Tommes schrieb was dazu:


@Nachdenkerin



Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Jetzt habe ich eine Frage, die ich erst seit gestern stellen kann, weil ich mich da noch mal vorbereitend in die neuen Akten stürzen musste. Und das hat mich nun wirklich etwas sehr überrascht, dass man jetzt bei Umfeldermittlungen festgestellt hat, dass jene Polizistin, die jahrelang suspendiert war, weil sie in Thüringen aus dem Polizeicomputer Dinge abgezapft haben soll illegal, und die nunmehr verheiratet ist mit einem Mann mit Kontakten in die rechte Szene, mit Michèle Kiesewetter gemeinsam Urlaub gemacht haben soll im Jahre 2003 und dass sie früher die Partnerin des Onkels gewesen sein soll. Wäre da nicht eine frühzeitigere Umfeldüberprüfung möglicherweise sehr sinnvoll gewesen?

Ich würde hieraus andere Schlüße ziehen , insbesonder NICHT dass MK rechtsradikal war. MK feierte Weihnachten u.a. mit Ihrem Patenonkel - dem der kurz nach dem Mord den Zusammenhang zur Ceska Serie vermutete. Ebenfalls anwesend: Sine damalige Freundin, die suspendierte Polizistin. Man kann sich vorstellen was in dieser Gemengelage für Gespräche entstanden sein könnten: M.K mit den Kontakten zu den BaWü KuKluxKlan-Polizisten. Der Onkel mit Wissen über den THS und die Ostdeutsch Szene. Die suspendiert Polizistin die später -vor dem Mord an MK - mit einem Jenaer Geschäftsmann zusammen kam, der u.a. Besucher der braunen Hauses beschäftigte.

=> Eine Idee wäre, dass die suspendierte Freundin hier mit bekommen hat was MK alles wußte (zB von Erzählungen der KKK-KKollegen) und dies - ggf "aus versehen" und indirekt - den Leuten aus dem braunen Haus durchgesteckt hat. Dieser These würde ich mich anschliessen. Patenonkel Mike Wenzel, Staatsschützer-Bulle aus Saalfeld, zog direkt nach dem Mord eine Verbindung zwischen Kiesewetter und den "Türkenmorden" genau deshalb, weil er von den Umtrieben und Kontakten seiner Ex-Polizistenfreundin wusste.

Es fällt doch auf, dass genau diese Verbindung im Prozess ein Tabu zu sein scheint.

fatalist
23.01.2014, 06:13
...


Zu den beiden gefundenen Pumpguns gab der Zeuge, ein Schusswaffenexperte, an, beide hätten dasselbe Kaliber gehabt. Die erste sei durch die Hitze völlig verformt gewesen, es habe sich eine Hülse oder Patrone in der Waffe befunden. Die andere Waffe, eine Winchester Defender – die, mit der aller Wahrscheinlichkeit nach Böhnhardt und Mundlos den Tod fanden – sei mit offenem Verschluss geborgen worden. Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen, eine leere Hülse habe sich noch im Lauf gefunden. Auf dem Boden des Wohnmobils haben sich zwei leere Hülsen gefunden, die von beiden Flinten stammen könnten.

Damit könnte zwar die verbreitete These, nur ein Dritter könne die beiden Uwes erschossen haben, als widerlegt gelten – dafür tut sich aber ein neuer Widerspruch auf, denn bislang war nie von drei Schüssen die Rede. Gericht, Bundesanwaltschaft und Verteidigung sahen dennoch keinen Fragebedarf, nur die Nebenklage fragte nach. Na, was sagst Du dazu?

http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2014/01/22/22-01-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

fatalist
23.01.2014, 06:19
22.01.2014Geglättete Ermittlungen


Wie eine Beweisaufnahme aussieht, wenn vom BKA bis zum Gericht alle staatlichen Beteiligten versuchen, Widersprüche unter den Tisch zu kehren, zeigt der heutige Verhandlungstag zum Mord in Heilbronn. Die Beweisaufnahme, die wohl aus Sicht des Gerichts die wesentlichen Fragen klären sollte, hinterlässt mehr Fragen als Antworten. Umso mehr bemühen sich alle Beteiligten, so zu tun, als sei nun Klarheit geschaffen.

Völlig unbeteiligt zeigt sich die Verteidigung Zschäpe, die nur noch teilnimmt, wenn es gilt, Fragen der Nebenklage abzublocken. Dabei müsste doch gerade Zschäpe ein Interesse daran haben, Zweifel daran herauszuarbeiten, dass sie mit Böhnhardt und Mundlos die Tat begangen hat. Lesenswert.

nsu-nebenklage.de/blog/2014/01/22/22-01-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter


Als letzter Zeuge war der Hauptermittler des BKA für Heilbronn, KOK Giedke, geladen – seine Befragung konnte natürlich nicht abgeschlossen werden und geht nächste Woche weiter. Der Jungspund, der so eloquent auftrat... Muss ein Schnösel sein.


Erneut wird deutlich, dass Gericht und Bundesanwaltschaft lediglich die Anklage abarbeiten und nicht wirklich aufklären wollen. Im Februar 2012 hatte die Bundeskanzlerin den Angehörigen der Ermordeten versprochen, es werde größtmögliche Aufklärung erfolgen.

Im Gegensatz dazu handelt aber etwa die Bundesanwaltschaft, die letzte Woche ein vertiefendes Pressegespräch durchführte: JournalistInnen sollten sich durch die Thesen der Nebenklage nicht verrückt machen lassen, sondern den Ermittlungen vertrauen: man habe das alles untersucht, an den Theorien sei nichts dran.

Für die NebenklägerInnen, die zusätzlich zum Naziterror noch Opfer rassistischer Ermittlungen wurden und die nun tatsächliche Aufklärung fordern, ist eine solche Aufforderung zum „Vertrauen“ blanker Hohn.

fatalist
23.01.2014, 06:39
Völlig unbeteiligt zeigt sich die Verteidigung Zschäpe, die nur noch teilnimmt, wenn es gilt, Fragen der Nebenklage abzublocken. Dabei müsste doch gerade Zschäpe ein Interesse daran haben, Zweifel daran herauszuarbeiten, dass sie mit Böhnhardt und Mundlos die Tat begangen hat. Verteidigung Zschäpe und Anklage ziehen am selben Strang:
Die Uwes die Mörder, Zschäpe die Brandstifterin. Die LINKE Nebenklage will den Verfassungsschutz und "den Staat" als Mitwisser oder schlimmer drankriegen.

Das ist fast 1 zu 1 der Becker-Buback-Prozess 2011/2012: BAW mit Verteidigung Verena Becker gemeinsam gegen Nebenkläger Prof Michael Buback. Buback als Nebenkläger wollte den Verfassungsschutz wegen Mitwissen (V-Frau Becker) oder schlimmer drankriegen.

Erschreckende Parallelen.

brain freeze
23.01.2014, 07:44
Wenn es eine Verbindung gibt zwischen Kiesewetter und dem Trio, dann läuft die über diese Polizistin, Patenonkels Ex-Freundin.

Ich habe da mal was gelesen, wo sich diese Polizistin und Kiesewetter bei Kiesewetters Opa zu Weihnachten getroffen haben sollen. Bekomme das aber nicht mehr gebacken... googeln...

@Tommes schrieb was dazu:

Dieser These würde ich mich anschliessen. Patenonkel Mike Wenzel, Staatsschützer-Bulle aus Saalfeld, zog direkt nach dem Mord eine Verbindung zwischen Kiesewetter und den "Türkenmorden" genau deshalb, weil er von den Umtrieben und Kontakten seiner Ex-Polizistenfreundin wusste.

Es fällt doch auf, dass genau diese Verbindung im Prozess ein Tabu zu sein scheint.

Eine andere Möglichkeit:


Ergänzend wurde in einer Steuerungsgruppensitzung einvernehmlich beschlossen, Informationsveranstaltungen in den bisher nicht betroffenen Bundesländern durch Mitglieder
der Steuerungsgruppe durchzuführen. Unter anderem hat auch Kriminaldirektor Gerald Hoffmann aus Kassel beim Landeskriminalamt in Erfurt am 3. April 2007 eine derartige Veranstaltung vor Ermittlungsbeamten und Angehörigen der Einsatzleitstellen durchgeführt.

PUA-Protokoll 12, S.10

fatalist
23.01.2014, 07:57
Eine andere Möglichkeit:
PUA-Protokoll 12, S.10 Danke, ist mir zu schwammig... gibt nicht viel her...

KD Hoffmann wusste nichts vom NSU.
Die Erfurter Ermittler ebenfalls nicht.

Der Peggy-Knobloch-Buchautor Lemmer hat da auch wilde Theorien am Start.


Würden Sie heute mit Frau Zschäpe sprechen, Sie würden nicht mit einer Nationalsozialistin sprechen.” Das sagte mir vor einiger Zeit Anja Sturm, eine der drei Verteidigerinnen Zschäpes im NSU-Prozess in München. Mag sein, dass sie recht hat, mag sein, dass nicht.

Vielleicht schweigt sie, weil sie keine Verräterin sein will

Kein Ermittlungsansatz ergab sich auch aus einer Aussage des Onkels von Michèle Kiesewetter, Mike W. Der ist Kripo-Beamter in Thüringen. In einer Aussage aus dem Jahr 2007, als offiziell noch niemand ahnte, dass die Ceska-Mordserie die Tat von Nazi-Terroristen sein könnte, scheint Mike W. schon über außergewöhnliche Kenntnisse verfügt zu haben. Nach dem Mord an seiner Nichte sagte er aus, er vermute einen Zusammenhang zur Ceska-Serie. Das ist deshalb bemerkenswert, weil die Ceska-Pistole bei dem Anschlag in Heilbronn überhaupt nicht verwendet worden war. Es waren völlig andere Waffen.

Ob ihm die Aussage von Mike W. bekannt sei, will ein Nebenkläger-Anwalt wissen. “Ja”, antwortet KOK Giedke. Ob Kiesewetters Onkel darauf noch einmal nachvernommen worden sei, um zu erfahren, wie er auf diese Idee komme? Gärtner: “Kann ich Ihnen nicht sagen.”

Und Beate Zschäpe, die die Antwort kennen könnte, wird weiter schweigen. Einer der möglichen Gründe für ihr Schweigen: Sie könnte eben doch eine Nationalsozialistin sein, bis heute. Dann wäre eine Aussage in ihren Augen Verrat und der Umstand, dass Polizist Arnold überlebte, eine Panne.


Das sind Auszüge, Giedke hab ich eingesetzt, wo Lemmer einen falschen Namen meinte verwenden zu müssen.

http://www.bitterlemmer.net/wp/2014/01/22/zschaepe-nsu-schweigen-kiesewetter-nazi-terror-justiz/#more-8310

nachdenkerin
23.01.2014, 07:58
Wenn es eine Verbindung gibt zwischen Kiesewetter und dem Trio, dann läuft die über diese Polizistin, Patenonkels Ex-Freundin.



Dazu hatte ich nachfolgendes gefunden:


Eine Thüringer Polizistin, die zwischenzeitlich vom Dienst suspendiert war, weil sie Polizeigeheimnisse mutmaßlich an Nazis verraten hatte, kannte Kiesewetter. Die beiden waren 2003 zusammen in Ungarn im Urlaub.
Deshalb interessierte sich auch das Bundeskriminalamt für die Polizistin. Am 28. Januar 2012 wurde sie vernommen, der taz liegt das Vernehmungsprotokoll vor. Die Polizistin sagte aus, sie habe Kiesewetter bei der Oma ihres damaligen Lebensgefährten kennen gelernt, auch ein Polizist. 2006 an Weihnachten hätten sie sich zuletzt getroffen.
Ende 2007 kam die Polizistin mit ihrem späteren Mann zusammen, den sie 2009 heiratete. Der hatte in Jena eine Sicherheitsfirma. Offen räumt die Polizistin ein, Personen aus der rechtsextremen Szene zu kennen, von dienstlichen Einsätzen oder weil sie für die Firma ihres Mannes gearbeitet haben, darunter Marcel W. Als sie hörte, dass W. zusammen mit einem Kollegen „Türkenklatschen“ war, unternahm sie nichts, „da ich nicht wusste, ob das stimmt“.
Die Polizistin beschrieb Marcel W. als guten Freund des mutmaßlichen NSU-Helfers André K., den das Trio seit Mitte der 90er-Jahre kannte. Und W. war auch mit Stefan A. bekannt – einem Cousin von Beate Zschäpe.

http://www.taz.de/!101623/

brain freeze
23.01.2014, 08:09
Danke, ist mir zu schwammig... gibt nicht viel her...

KD Hoffmann wusste nichts vom NSU.
Die Erfurter Ermittler ebenfalls nicht.

Der Peggy-Knobloch-Buchautor Lemmer hat da auch wilde Theorien am Start.

Das sind Auszüge, Giedke hab ich eingesetzt, wo Lemmer einen falschen Namen meinte verwenden zu müssen.

http://www.bitterlemmer.net/wp/2014/01/22/zschaepe-nsu-schweigen-kiesewetter-nazi-terror-justiz/#more-8310

Der (Paten)onkel sagte auch nichts von NSU. Niemand sagte im Heilbronner Umfeld etwas von NSU, außer Stengel. Es ging nur um die Verknüpfung "Döner-Morde" mit dem Polizistenmord. Wenn es eine Inforveranstaltung zu den "Döner-Morden" gibt, kurze Zeit vor dem Polizistenmord, unterhält man sich vielleicht auch unter Kollegen. Genau daher bezog der (Paten)onkel seine Informationen angeblich. Aber klar, warum einfach, wenns auch kompliziert geht.

fatalist
23.01.2014, 08:22
Dazu hatte ich nachfolgendes gefunden:



http://www.taz.de/!101623/ Also doch 2006. Danke. Es muss eine zeitnahe Verbindung geben, 2003 ist zu weit weg von 2007.

fatalist
23.01.2014, 08:31
Der (Paten)onkel sagte auch nichts von NSU. Niemand sagte im Heilbronner Umfeld etwas von NSU, außer Stengel. Es ging nur um die Verknüpfung "Döner-Morde" mit dem Polizistenmord. Wenn es eine Inforveranstaltung zu den "Döner-Morden" gibt, kurze Zeit vor dem Polizistenmord, unterhält man sich vielleicht auch unter Kollegen. Genau daher bezog der (Paten)onkel seine Informationen angeblich. Aber klar, warum einfach, wenns auch kompliziert geht. Ho ho ho :)

Eine Verbindung von 1997er Fakebombenbauern zu den Türkenmorden gab es imo nicht. Nicht erkennbar, und dank anderer Waffen auch nicht nach Heilbronn. Da muss noch was Anderes sein, das wir nicht wissen...

fatalist
23.01.2014, 08:50
Bolko unter Nazi-HPF-Anklage im Antifa-Blog.

Bolko hatte die Echtheit der Kontext-Phantombilder bestritten. Zurecht.

Dann kam:


Münchner Sagt:

01/22/2014 um 18:29 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/20/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/#comment-1308)

@Karl:
25. April 2007: Am Tag, als in Heilbronn die Polizeimeisterin Michèle Kiesewetter ermordet und ihr Kollege Martin Arnold lebensgefährlich verletzt wurde, hielten sich mehrere V-Leute von Polizei und Verfassungsschutz in der Nähe des Tatorts auf. Die Behörden verweigern inzwischen jegliche Auskunft.
http://www.kontextwochenzeitung.de/macht-markt/130/agententreff-theresienwiese-1749.html

@Bolko: Bist du der Bolko, der auch auf der rechtsradikalen Verschwörungsplattform “politikforen” schreibt? Dort wird ja fleißig dran gearbeitet Neonazis von jeglichem Rassismus freizusprechen, und sie als willenlose Marionetten des Staates darzustellen. Und dort wird auch die Behauptung aufgestellt, die Phantombilder seien nicht echt.


Au Backe :cool:



Wolf Wetzel Sagt: 01/22/2014 um 18:48

Ich danke dir für die Nennung der Quelle. Und den Verdacht kann jetzt “Bolko” ausräumen.

Der Inquisitor hat gesprochen.



Bolko Sagt:

01/22/2014 um 19:58 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/20/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/#comment-1310)

1.Kanst du einen Beleg dafür bringen, dass bei politikforen überhaupt ein “Bolko” schreibt?
Falls ja, dann bin ich das nicht. Allerdings kann es sein, dass “Bolko” dort zitiert wird.

2.Ich kenne politikforen, bin dort aber nicht angemeldet, schreibe dort also auch nicht.
Dort schreiben übrigens auch Personen mit linker und mit neutraler Einstellung.
Auch du könntest dich dort bestimmt anmelden und dort schreiben.

3.In dem NSU-Strang bei politikforen geht es vorrangig nicht darum, NeoNazis vom Vorwurf freizusprechen, sondern dort geht es um die Aufdeckung von Wahrheiten und Auflistung von Lügen der Anklage.

4.Die Phantombilder sind nunmal tatsächlich nicht echt.
Wären sie echt, dann müssten dort Polizeidienststelle, Datum und Nummer stehen, aber diese Angaben fehlen bei manchen der Bilder.

Außerdem nannte Thomas Moser von Kontext damals die Herkunft der Bilder, nämlich Kreise des Verfassungsschutzes, also nicht der Polizei. Diese Phantombilder stehen so nicht in den Ermitlungsakten der Polizei drin.

Solltest du anderer Meinung sein, dann weise bitte die Echtheit der Phantombilder nach.

Warum wurden eigentlich diese Phantombilder nicht im Prozess gezeigt, wenn sie echt sind?
Warum wurden nichtmal die Zeugen vorgeladen, auf die diese Phantombilder zurückgehen?

Antwort:
Weil diese Phantombilder entweder nicht echt sind und weil die Zeugen die Falschheit aufdecken könnten und weil die Zeugen Aussagen machten, die nicht zu Mundlos und nicht zu Böhnhardt passen.

5.Geht es dir um die Wahrheit oder um Gesinnungsschnüffelei?

@ Wolf Wetzel:
Die selbe Quelle (neben einigen weiteren) hatte ich dir auch genannt, noch bevor “Münchner” sie hinschrieb. Der Beitrag ist allerdings bisher noch nicht freigeschaltet worden.


Grossartige Antwort :appl:

Wetzel zensiert gerne, auch das ist nichts Neues.


@Bolko
Hätte Kontextmoser ECHTE Ermittlungsaktenauszüge oder gar Phantombilder aus den Ermittlungsakten veröffentlicht, dann hätte er ein fettes Strafverfahren am Hals. Geht gar nicht. Kontextmoser wurde verarscht mit falschen Bildern. Thats it. Die echte Nelly rettet das auch nicht: 13 falsche Bilder.

Hellangel
23.01.2014, 09:26
Ho ho ho http://www.politikforen.net/images/smilies/smile.gif

Eine Verbindung von 1997er Fakebombenbauern zu den Türkenmorden gab es imo nicht. Nicht erkennbar, und dank anderer Waffen auch nicht nach Heilbronn. Da muss noch was Anderes sein, das wir nicht wissen...

Musste vielleicht Kiesewetter und Arnold sterben, weil sie eine Verbindung zum Trio/KKK aufweisen konnten, um die "Rechte Gefahr" zu unterstreichen und dem NSU-Märchen den letzten Schliff zu verpassen?
Wenn ja, dann MUSS der Staat dahinter stecken, sonst hätte man dem NSU die Waffen nicht unterschieben können, oder aber, man nahm andere Waffen und gab diese als deren Waffen der beiden Beamten aus, um diesen Mord für die NSU zu nutzen.

fatalist
23.01.2014, 09:33
Musste vielleicht Kiesewetter und Arnold sterben, weil sie eine Verbindung zum Trio/KKK aufweisen konnten, um die "Rechte Gefahr" zu unterstreichen und dem NSU-Märchen den letzten Schliff zu verpassen? Wie macht man aus Bombenlegern denn Dönermörder? Durch das Bindglied Heilbronn. So gesehen ist Deine Idee bestechend.

Wer einmal in Heilbronn mordete, und so war das ja nach dem 4.11.2011, dem traut man auch 9 Morde mehr zu, ab dem 11.11.2011.


Wenn ja, dann MUSS der Staat dahinter stecken, sonst hätte man dem NSU die Waffen nicht unterschieben können, oder aber, man nahm andere Waffen und gab diese als deren Waffen der beiden Beamten aus, um diesen Mord für die NSU zu nutzen. Ja, Fakes mit passender Seriennummer sind eine Möglichkeit. Den Staat BRD traf der 4/11 völlig unvorbereitet. 4/11 haben nicht die BRD-Dienste veranstaltet. Das war jemand anderes, "freunde" waren das...

Libelle
23.01.2014, 09:47
Hier mal ein paar Bilder der Theresienwiese mit dem Trafo-Haus. Ich denke das ist mal was anderes als nur Google maps und Co.
Bild 1: von der Nordseite aus. Gut sichtbar der Radweg. Links, bei den Autos ungefähr, waren damals Arbeiter damit beschäftigt das Mai-Fest aufzubauen. Ich denke mal, die hatten bestimmt auch ein Handy. Warum also bis zum Bahnhof fahren?
42080
Bild 2: hinter dem Häusle, von Süden aus gesehen.
42081
Bild 3: Blick auf das Stellwerk - die Sicht von dort aus sollte im April nicht viel schlechter sein!
Bild 4: Rückseite Häusle Richtung gegenüberliegendes Neckarufer bzw. Brücke Radweg

sleepwell
23.01.2014, 09:51
Die andere Waffe, eine Winchester Defender – die, mit der aller Wahrscheinlichkeit nach Böhnhardt und Mundlos den Tod fanden – sei mit offenem Verschluss geborgen worden. Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen, eine leere Hülse habe sich noch im Lauf gefunden. Auf dem Boden des Wohnmobils haben sich zwei leere Hülsen gefunden, die von beiden Flinten stammen könnten.
Damit könnte zwar die verbreitete These, nur ein Dritter könne die beiden Uwes erschossen haben, als widerlegt gelten ...

Damit bestimmt nicht.
Widerlegen ist was anderes.

Dazu müßte als erster Schritt die Hülse zur Kugel passen, die Mundlos tötete.
Ansonsten hat der schlaue Schütze nach dem zweiten Schuss automatisch repetiert, Fehler gemerkt und Waffe mit Schuss in die Decke wieder entladen.
Schon haben wir drei Patronen und einen Mörder.

Soviel zu widerlegt wenn ein Polizeiexperte widerlegt ...

Libelle
23.01.2014, 09:57
Von hier aus kann man das gegenüberliegende Trafo Häusle gut erkennen. Hier müssten die Radfahrer gestanden haben, allerdings ist es recht laut dort.

Libelle
23.01.2014, 10:01
NSU-Watch Protokoll 75. Verhandlungstag:

Nach einer kurzen Pause kommt der nächste Zeuge: KHK Peter Fi., 51, von der PD Heilbronn, der vom 25.4.2007 bis Ende Mai 2009 Mitglied der „Soko Parkplatz“ gewesen ist und dort mit Kriminaltechnik und Spurensicherung betraut war. Er berichtet, er sei um etwa 14:50 Uhr am Tatort gewesen, wo sein Kollege Ke. schon Fotos gemacht habe. Man sei arbeitsteilig vorgegangen, er sei im Einzelnen mit dem Dienstfahrzeug befasst gewesen. Am Opfer Kiesewetter und im weiterer Tatortbereich seien folgende Spuren festgestellt worden: Vorne rechts vor Auto eine Hülse, Kaliber 7,62, Marke: Tokarev; Ein Hülse, Kaliber 9 mm, sei hinter dem Auto gefunden worden. Im Fahrersitz steckte ein Projektil, ebenfalls 7,62 mm; in einem Lichtschacht neben dem Fahrzeug an der Nordseite des Trafo-Häuschens seien 2 weitere Munitionsteile gefunden worden: ein deformiertes Geschoss und eine Kupferumantelung des Kalibers 9 mm; auf der Rückbank hinter dem Fahrersitz wurde ein weiteres Geschossteil entdeckt, 7,62 mm. Im Dienstfahrzeug selbst wurden DNA- und Fingerspuren gesichert: insgesamt habe man acht Fingerspuren gefunden, von denen 4 nicht auswertbar, zwei dem Kollegen A., eine Kiesewetter zuzuordnen gewesen seien, eine sei nicht identifiziert worden. Eine habe sich auf dem Dach des Dienstfahrzeuges rechts vom Blaulichtsockel befunden. DNA-Spuren im Fahrzeuginneren und an den Türen, an der A-Säule und der B-Säule sowie am Dachrahmen seien zunächst den beiden Opfern zuzuordnen gewesen. Die Tatortabsuche nördlich des Dienstfahrzeuges habe eine Vielzahl von Kippen und kleiner Asservate zutage gefördert. Auch in den folgenden Tagen sei noch nachgesucht worden, weitere Lichtschafte des Trafo-Häuschens seien untersucht und weitere Kippen gefunden worden. Nach Hinweisen von Zeugen und Polizisten sei ihnen noch eine Vielzahl von Asservaten zugeführt worden, die untersucht werden mussten.

bissle viel Hülsen und Munitionsteile für zwei Kopfschüsse!?!

fatalist
23.01.2014, 10:07
MUNDLOS HATTE DOCH KEINEN “TODESKRAMPF”, PUMPGUN NICHT DURCHGELADEN

JANUAR 23, 2014 GEORG LEHLE

http://friedensblick.de/9758/mundlos-hatte-doch-keinen-todeskrampf-pumpgun-nicht-durchgeladen/


Der Zustand der Pumpgun von Mundlos ist von großer Bedeutung, ob ein Selbstmord vorliegen kann oder nicht. Unmöglich erscheint, dass die Waffe nach dem Kopf-Schuss von ihm nochmals durchgeladen werden konnte. Das verstanden jetzt offenbar auch die Ermittler. Nach 2 Jahren wird erstmals von einer leeren Hülse in Mundlos Pumpgun gesprochen. Warum stand jedoch in den Ermittlungsakten, dass sie “durchgeladen” war?

Warum wurde diese Version lange mit einem letzten Todeskrampf Mundlos begründet?

1. Erste Version (2012)
Laut den Ermittlungsakten waren alle Waffen im Wohnmobil durchgeladen, also auch Mundlos Pumpgun. Das heißt, dass sich eine Patrone in der Schusswaffe befand und die leere Hülse heraus-repetiert wurde.“Sieben Waffen, alle waren durchgeladen.” (stuttgarter-zeitung (http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.ermittlungsakten-nsu-ermittlung-begann-mit-panne.1e136813-0ddd-436b-9e2c-ebb7dbaa963d.html))
“Die Patronenhülse des tödlichen Schusses fand sich neben ihm [Mundlos] auf dem Boden.” (ebd)

2. Version (Ende 2013)
N-tv recherierte nach und bestätigte, “alle Waffen sind durchgeladen.” Kritisch werden die beiden Hülsen hinterfragt, die neben Uwe Mundlos gefunden wurden:“Wie kann es sein, wenn nach jeden Schuss durchgeladen werden muss?” (youtube (http://www.youtube.com/watch?v=DQ154icfMXc&feature=player_detailpage#t=46))

Ermittler erklären die zweite Hülse damit, dass …… Mundlos in einem krampfartigen Anfall noch gehandelt hätte. (taz (http://www.taz.de/TV-Reportage-Der-NSU-Eine-Spurensuche-/!126734/))“Allerdings vermerken die Ermittler, dass der Auswurf bei der ‘Pumpgun Winchester’ doch möglich sei, wenn von unten nach oben geschossen wird. Das wäre nach den Verletzungen von Mundlos denkbar.” (ta) (http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Prozess-Verschwoerungstheorie-oder-Ermittlungsergebnis-374745289)

3. Version (22.01.2014)
Es kam zu keinem Nachlade-Prozess, eine leere Hülse befand sich in der Pumpgun. Im NSU-Prozess sagte eine “Schusswaffenexperte” aus:

“Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen, eine leere Hülse habe sich noch im Lauf gefunden.” (nsu-watch (http://www.nsu-nebenklage.de/))

Das würde heißen, dass es höchstwahrscheinlich im Wohnmobil zu drei Pumpgun-Schüssen gekommen wäre, oder in der Pumpgun befand sich eine leere Hülse, die im Zuge des Ladevorgangs erst im Wohnwagen entfernt wurde. Freud küsst auch @bio, der "nebenklage-blog" verlinkt, aber "nsu-watch" schreibt. Ist alles ANTIFA, lieber bio, hast da schon irgendwie Recht :D

Ohne den FOCUS, der die 2 Hülsen Brennecke auf dem Boden erwähnte, die Andreas Förster noch verschwieg, wäre die Sache gar nicht hochgekocht.

DNA und Fingerabdrücke sowie Schmauchspuren an Mundlos Händen gibt es immer noch nicht... unverbrannte Hände wohlbemerkt.

Libelle
23.01.2014, 10:08
Und bezüglich einer Info auf dem Lichtstadt-Blog...
Heilbronn hat kein Gleis 10!!!

fatalist
23.01.2014, 10:21
bissle viel Hülsen und Munitionsteile für zwei Kopfschüsse!?! Mehr als 2 Hülsen hab ich nicht gefunden. Projektile bzw. Teile davon sind zu viele, vor Allem dann, wenn man die 3 Teile in Arnolds Kopf mitzählt.

Kiesewetter: 9mm-Hülse nach Rechts ausgeworfen, hinterm Auto gefunden. Stimmt.
Kopfdurchschuss? Dann Geschoss in Lichtschacht, Alumantel auch. Zerplatzt beim Aufschlag auf Hauswand.

Arnold: 7,62 mm Hülse auf Sitz, also Schütze hatte Pistole ins Auto dicht an den Kopf gehalten, Geschoss zerplatzt in 5 Teile. 3 im Kopf, Hauptteil im Sitz, Splitter auf der Rückbank.

Einverstanden?

fatalist
23.01.2014, 10:23
Und bezüglich einer Info auf dem Lichtstadt-Blog...
Heilbronn hat kein Gleis 10!!! Lichtstadt-Blog ist ein Märchenblog der Antifa, aber DANKE :)

Hellangel
23.01.2014, 10:49
Und bezüglich einer Info auf dem Lichtstadt-Blog...
Heilbronn hat kein Gleis 10!!!

http://2.bp.blogspot.com/-a0vvvHB1OuE/UCPdR5vIDQI/AAAAAAAAHp0/evefrfKWF8o/s1600/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Hauptbahnhof+Heilbronn+-+Videoausschnitt.jpg

Hier ein Bild vom Heilbronner Bahnhof:

http://www.hdr-photos.com/data/media/28/gleise.jpg
http://www.hdr-photos.com/img157.htm

Es gibt auch keine "obere" Etage. Ansonsten müssten die auf den Dächern gestanden haben.

fatalist
23.01.2014, 11:04
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus
Aussage Vater #Böhnhardt ist vn Resignation geprägt. Er wirkt im Gegensatz zu seiner Frau müde + noch ratloser über d Weg seines Sohnes #NSU


https://abs.twimg.com/sticky/default_profile_images/default_profile_6_normal.pngT ‏@messeticker
Jürgen Böhnhardt über Bomberjacke und Springerstiefel: "Das ist zu der Zeit normal gewesen, das haben alle Leute gehabt." #NSU Ob er mit seinem Sohn Kontakt nach 2002 hatte, das ist das einzig Interessante. Immerhin wurde UB 2003 in Jena gesehen. Ich bin sicher, dass die Kontakt zu ihren Familien hatten.

Hellangel
23.01.2014, 11:05
Mehr als 2 Hülsen hab ich nicht gefunden. Projektile bzw. Teile davon sind zu viele, vor Allem dann, wenn man die 3 Teile in Arnolds Kopf mitzählt.

Kiesewetter: 9mm-Hülse nach Rechts ausgeworfen, hinterm Auto gefunden. Stimmt.
Kopfdurchschuss? Dann Geschoss in Lichtschacht, Alumantel auch. Zerplatzt beim Aufschlag auf Hauswand.

Arnold: 7,62 mm Hülse auf Sitz, also Schütze hatte Pistole ins Auto dicht an den Kopf gehalten, Geschoss zerplatzt in 5 Teile. 3 im Kopf, Hauptteil im Sitz, Splitter auf der Rückbank.

Einverstanden?

Wenn ich mir die Richtungen der Geschosse mir anschaue, stand der Mörder von Kiesewetter VOR dem BMW und der andere an der Beifahrerseite von Arnold.
Aber sie lag neben dem Fahrzeug, mit den Füßen nach vorne gerichtet und die Fahrertür von ihr war verschlossen.

http://bc03.rp-online.de/polopoly_fs/april-200mysterioesen-verbrechen-heilbronn-polizistgetoetet-polizschwverletzt-1.2544096.1320676090!httpImage/3070702945.jpg_gen/derivatives/d540x303/3070702945.jpg

Wie kommt Kiesewetter in diese Position? Und wenn die Schüsse von vorne gekommen wären (Hülsen lagen vor dem Fahrzeug rechts lt. BKA Beamten vor Gericht), aber dann müsste die Windschutzscheibe beschädigt sein. Die Hülsen vor dem Auto könnten den Hinweis gegeben, dass Kiesewetter leicht vorne neben dem Wagen stand und dann erschossen wurde. Das würde auch das Blut neben dem Auto, wovon im folgenden Text die Rede ist, erklären.

Möglich: Beide machen Mittag und sitzen im Auto. Kiesewetter sieht jemanden, steigt aus. In diesem Moment wird sie mit einem Kopfschuss gerichtet. Zeitgleich stand eine weitere Person neben der Beifahrerseite und schoss seitlich Arnold in den Kopf. Wenn dem so ist, muss Arnold die Täter gesehen haben.

Auf Arnoldsseite steht die Tür auf:

http://polpix.sueddeutsche.com/bild/1.922634.1355917424/640x360/mord-heilbronner-polizistin.jpg

Aber hier stellt sich die Frage, befand er sich im Auto und die Tür wurde von den Hilfskräften der Sanitäter geöffnet, oder lag er auch draußen, vor dem Fahrzeug.
Und trifft das auch bei Kiesewetter zu, denn:


Rittenauer sitzt im Besprechungszimmer der Heilbronner Polizei, hinter ihm hängt ein großer Plan an der Wand mit vielen Pfeilen, die Struktur der "Sonderkommission Parkplatz" mit etwa fünfzig Beamten. Daneben ein Luftbild, das einen Polizeiwagen mit zwei offenen Türen zeigt, Blutflecken sind zu sehen. Es ist eine Aufnahme vom 25. April 2007, dem Tag als der Bereitschaftspolizistin Michèle Kiesewetter und ihrem Kollegen in den Kopf geschossen wurde. Die 22-Jährige war sofort tot.

Die beiden haben gerade Mittagspause gemacht, den Wagen auf der Heilbronner Festwiese geparkt. Die Täter sind wahrscheinlich von hinten gekommen, haben den beiden in den Kopf geschossen und dann ihre Waffen entwendet.

http://www.sueddeutsche.de/panorama/mord-an-heilbronner-polizistin-blutspuren-einer-unsichtbaren-1.922602

Hellangel
23.01.2014, 11:12
Heilbronner Polizistenmord: Nicht noch ein Untersuchungsausschuss


Der Landtag hat kein großes Interesse daran, den Heilbronner Polizistenmord noch einmal gesondert aufzuarbeiten.

„Wenn der Anwalt eines Opfers so etwas fordert, hat das schon eine gewisse Relevanz“, sagte der polizeipolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion, Nikolaos Sakkelariou. Er könne verstehen, dass dem lebensgefährlich verletzten Kommissar „die Sache aus der Retrospektive spanisch vorkommt“. Sakellariou erinnerte dabei an die Ermittlungspanne mit den Wattestäbchen.
Dennoch würde ein Untersuchungsausschuss auf Landesebene – der Bundestag hat sich bereits mit der kompletten NSU-Mordserie befasst – nach Meinung des SPD-Politikers nicht viel bringen. „In Berlin kamen sämtliche Unterlagen auf den Tisch, die auch Gegenstand eines gesonderten Ausschusses hier wären. Ich denke, dass keine Fragen mehr offen sind“, so Sakellariou.
Die CDU hegt ebenfalls kein großes Interesse, die Schüsse auf Kiesewetter und Arnold noch einmal aufzuarbeiten. „Die Ermittlungen der Justiz und die Arbeit des NSU-Untersuchungsausschusses waren sehr erschöpfend“, meint der polizeipolitische Sprecher der CDU, Thomas Blenke. Ungeachtet des „furchtbaren Schicksals“ Arnolds, der mit den bisherigen Ermittlungen unzufrieden ist, müsse man konstatieren, „dass ein Untersuchungsausschuss ihm da auch nicht weiterhilft“.



http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.heilbronner-polizistenmord-nicht-noch-ein-untersuchungsausschuss.574a8006-9836-480a-9228-7ed5eb8a0f07.html

Die warten nun die Verurteilung von Zschäpe ab und damit ist das Thema durch. Der Rest ist nur noch lästig....

fatalist
23.01.2014, 11:28
Wenn ich mir die Richtungen der Geschosse mir anschaue... dann schau erst mal hier:

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/kiesewetter-ueberfall-nsu.jpg

3 Seiten zurück sind Bilder der Rekonstruktion verlinkt. Berliner Kurier. Bernhard hatte den Mevlut Kar rauskopiert.

Schau es Dir mal an!

berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/zufallsopfer--der-raetsel-mord-der-nazi-killer,7169228,25908910.html

Hellangel
23.01.2014, 11:42
dann schau erst mal hier:


3 Seiten zurück sind Bilder der Rekonstruktion verlinkt. Berliner Kurier. Bernhard hatte den Mevlut Kar rauskopiert.

Schau es Dir mal an!

berliner-kurier.de/politik---wirtschaft/zufallsopfer--der-raetsel-mord-der-nazi-killer,7169228,25908910.html

Vielen Dank, aber hier nochmal die Aussage:


[QUOTE=Libelle;6882440]NSU-Watch Protokoll 75. Verhandlungstag:

Nach einer kurzen Pause kommt der nächste Zeuge: KHK Peter Fi., 51, von der PD Heilbronn, der vom 25.4.2007 bis Ende Mai 2009 Mitglied der „Soko Parkplatz“ gewesen ist und dort mit Kriminaltechnik und Spurensicherung betraut war. Er berichtet, er sei um etwa 14:50 Uhr am Tatort gewesen, wo sein Kollege Ke. schon Fotos gemacht habe. Man sei arbeitsteilig vorgegangen, er sei im Einzelnen mit dem Dienstfahrzeug befasst gewesen. Am Opfer Kiesewetter und im weiterer Tatortbereich seien folgende Spuren festgestellt worden: Vorne rechts vor Auto eine Hülse, Kaliber 7,62, Marke: Tokarev; Ein Hülse, Kaliber 9 mm, sei hinter dem Auto gefunden worden. Im Fahrersitz steckte ein Projektil, ebenfalls 7,62 mm; in einem Lichtschacht neben dem Fahrzeug an der Nordseite des Trafo-Häuschens seien 2 weitere Munitionsteile gefunden worden: ein deformiertes Geschoss und eine Kupferumantelung des Kalibers 9 mm; auf der Rückbank hinter dem Fahrersitz wurde ein weiteres Geschossteil entdeckt, 7,62 mm.

Fliegen die Hülsen so weit?


http://polpix.sueddeutsche.com/polopoly_fs/1.672408.1356309877!/httpImage/image.jpg_gen/derivatives/900x600/image.jpg

EDIT:Mit der Lage von Kiesewetter hat sich erledigt. Die Blutspuren am Holm sind beim Bild klar zu erkennen. :auro:

herberger
23.01.2014, 11:48
Mir fällt da etwas ein,gab es bei der Kripo Heilbronn noch andere Pannen mit diesen Wattestäbchen und falschen DNA?

Theoretisch könnten diese fehlerhaften Wattestäbchen auch in anderen Fällen eingesetzt worden sein.

Ich vermute mal das diese Wattestäbchen sich in einem Karton befinden und jedes einzelne Vakuum verpackt.

fatalist
23.01.2014, 12:00
EDIT:Mit der Lage von Kiesewetter hat sich erledigt. Die Blutspuren am Holm sind beim Bild klar zu erkennen. :auro: Die wurden ja beide bewegt, um Waffen zu entnehmen. Die Rekonstruktion ist ganz schwach, diese Zeichnung ist Murx. Das siehst Du schon daran, dass dort der Abstand Pistole zu Kopf bei beiden Tätern gleich ist. So war es nicht, und es wurde auch gestern vor Gericht anders erzählt: Dicht bei Arnold, Hülse im Auto, weiter weg bei Kiesewetter, Hülse hinter Auto.

fatalist
23.01.2014, 12:02
Mir fällt da etwas ein,gab es bei der Kripo Heilbronn noch andere Pannen mit diesen Wattestäbchen und falschen DNA?

Theoretisch könnten diese fehlerhaften Wattestäbchen auch in anderen Fällen eingesetzt worden sein.

Ich vermute mal das diese Wattestäbchen sich in einem Karton befinden und jedes einzelne Vakuum verpackt. Das DNA-Verpackerin-Phantom wurde auch in Österreich gefunden, weil die Wattestäbchen dort von derselben Firma kamen. Udo Schulze schreibt dazu, die Verpackerin sei 71 Jahre alt gewesen.

Die ganze Story war Desinfo, meine Meinung dazu.

fatalist
23.01.2014, 13:07
Ganz langsam tastet sich Thomas Moser an Gladio ran... Ali Demir und die "Zivilbullen" in der Keupstrasse


Warum wurden dem Zeugen die Fotos nicht gezeigt?

Im November 2012 berichtete der WDR erstmals über den Zeugen Demir und wie er die zwei bewaffneten Beamten in Zivil beobachtete.

Der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages in Berlin wurde aufmerksam. Er bat Ali Demir zunächst um eine eidesstattliche Erklärung zu seiner Beobachtung, die er auch abgab. Dann wandte sich der Ausschuss an das Land Nordrhein-Westfalen, die Namen der Beamten mitzuteilen, damit sie vernommen werden können. Das Innenministerium in Düsseldorf benannte die Kölner Polizisten Peter B. und Stefan V., den der Ausschuss Ende April 2013 zur Anhörung einlud.

Petra Pau, Obfrau der Linksfraktion, sagte damals: "Wir haben Hinweise bekommen, dass sich am Tattag zur Tatzeit Polizisten in der Keupstraße, an der Keupstraße aufgehalten haben." Sie seien erst im Jahr 2013, nachdem der Ausschuss sie tatsächlich geladen hat, das erste Mal zu ihren Wahrnehmungen am Tattag vernommen worden.

Tatsächlich waren die Beamten B. und V. von den Ermittlern nie zu ihren Wahrnehmungen vernommen worden, obwohl sie laut Einsatzprotokoll die ersten Polizisten vor Ort waren. Doch jetzt, noch bevor sie vor dem Ausschuss in Berlin aussagten, wurden sie im Polizeipräsidium offiziell befragt. Und auch Ali Demir wurde erstmals als Zeuge vernommen. Allerdings wurden ihm keine Bilder der Beamten B. und V. gezeigt. Zwar kritisierte der Ausschuss diese Vorgehensweise. Mit dem Auftauchen der Beamten B. und V. schien das Rätsel um die zwei Beamten am Tatort aber gelöst.


Möglicherweise die falschen Zeugen vernommen


Aber das Gegenteil scheint der Fall zu sein. Peter B. und Stefan V. sind nicht die Männer, die Ali Demir vor seinem Büro auf der Keupstraße sah. Wir zeigen ihm Fotos von den zwei Polizisten, die im Untersuchungsausschuss aufgetreten waren: "Diese beiden Männer auf dem Foto sind größer, als die Männer, die ich gesehen habe", sagt Demir. Er beschreibt die Männer, die er sah, völlig anders: kleiner, weniger schmal.
Wer waren die beiden bewaffneten Männer, die der Zeuge Ali Demir sah? Hat das Innenministerium von Nordrhein-Westfalen mit Peter B. und Stefan V. zwei andere Beamte benannt und zum Untersuchungsausschuss nach Berlin geschickt? Beim Innenministerium in Düsseldorf gibt es zum Anschlag Keupstraße keine Auskunft. Der Fall liege beim Generalbundesanwalt, heiß es kategorisch. Und die Karlsruher Behörde beantwortet mit Verweis auf den Prozess in München seit Monaten keine Anfragen mehr.


Strafvereitelung im Amt?

Wir recherchieren den Fall des ungehörten Zeugen Ali Demir wochenlang. Auch der Kölner Kriminalbeamte Bernward Boden, der früher als Streifenpolizist in der Keupstraße zu tun hatte, spricht mit Demir – rein privat. Aber was er aus dessen Mund hört, muss ihn als Polizeibeamten tätig werden lassen: Er ist dem Legalitätsprinzip verpflichtet und erstattet nun Anzeige, weil die Behörden nichts unternehmen, die Identität der beiden Männer zu ermitteln.

"Dass ihn weder die Staatsanwaltschaft noch die Polizei, der Generalbundesanwalt oder ein Gericht vernommen haben, zeigt mir, dass hier offensichtlich Leute die Strafaufklärungspflichten verhindern", so Boden – für ihn Strafvereitelung im Amt.

Er informiert seinen Vorgesetzten und wendet sich dann direkt an den Generalbundesanwalt in Karlsruhe als oberste Ermittlungsinstanz im Mordkomplex NSU. Und wieder geschieht Seltsames: Die Bundesanwaltschaft gibt die Anzeige an die Staatsanwaltschaft Köln ab. Und die stellt das Verfahren ein. http://www.wdr5.de/sendungen/neugiergenuegt/nsuzeugen116.html

Man kann sich das dort vollständig anhören, hab nur einen Teil (den Schluss) zitiert.

Irgendwann werde ich Moser mal fragen, warum das unbedingt "Polizisten" gewesen sein müssen.

fatalist
23.01.2014, 13:15
Vater Böhnhardt stellt die richtigen Fragen:


Er spricht mit kratziger Stimme, sein Alter ist ihm anzumerken. Als Richter Manfred Götzl ihm die Standardfrage stellt, ob er mit den Angeklagten verwandt oder verschwägert ist, fragt Jürgen Böhnhardt nach: "Wer ist angeklagt?" Hat die SZ aber nicht erkannt, wie hintersinnig diese Frage war.


Der Vater arbeitete in Jena als Ingenieur, auch nach der Wende hatte er Arbeit. Hat mehr drauf als Frau Rammelberger, ganz sicher. Als Tanjev Schultz sowieso.


Nachdem Zschäpe und ihre Freunde Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos 1998 in den Untergrund gegangen waren, gab es noch ein paar geheime Treffen mit Böhnhardts Eltern. "Stellt euch!", hätten seine Frau und er an das Trio appelliert, sagt Jürgen Böhnhardt. Doch die drei hätten partout nicht gewollt - "ums Verrecken nicht".

Die Befragung wird am Nachmittag fortgesetzt. Wann waren diese Treffen???

Pletschi
23.01.2014, 14:36
Satire. SZ-Satire.

http://www.sueddeutsche.de/politik/nsu-prozess-tag-mit-grausigen-details-1.1869089

Es werden immer mehr, die ihren Unmut nicht mehr zurückhalten. Auch bei Lesern der Süddeutschen...


A.Hauss (http://suedcafe.sueddeutsche.de/A.Hauss) vor 4 Stunden Wenn Sie schon meinen Kommentar zu Prof. Wehner in seiner abgeschwächten Form nicht veröffentlichen, dann können Sie natürlich auch meine begründete Ansicht, es handle sich bei ihm um einen Mietprofessor, der Mietgutachten loslasse, auch nicht veröffentlichen.
Sie können aber auch meine Angaben nachrecherchieren. Er ist ein Showmaster mit Fachausdrücken - aber ohne Substanz, eine Schande der Zunft.

Hellangel
23.01.2014, 14:40
http://s1.directupload.net/images/140123/lpkuqy43.jpg

An solchen dummen Bemerkungen sieht man, wie sehr dieses Schauspiel zur Farce degradiert wird.

http://s1.directupload.net/images/140123/9bivb87h.jpg

War Böhnhardt nun doch V-Mann? Er "mittendrin" und ein V-Mann vorneweg...

fatalist
23.01.2014, 14:44
NSU: dämlich, dämlicher, Die ZEIT!


http://www.pi-news.net/wp/uploads/2014/01/boehn.jpg (http://www.pi-news.net/?p=382355)

Was das linke Hamburger Wochenblatt Die ZEIT für einen dämlichen NSU-Stuss erzählt, geht auf keine Kuhhaut mehr. Warum haben Böhnhardt und Mundlos die Polizistin Kiesewetter erschossen? Schon das ist eines der größten Rätsel im NSU-Fall. Erst sollen sie reihenweise Dönerbesitzer und andere türkische (plus einen griechischen) Kleingewerbetreibende ermordet haben und dann plötzlich eine Polizistin? Warum? Haben sie Kiesewetter überhaupt ermordet oder waren das andere? Für die ZEIT und die gleichermaßen irre Bundesanwaltschaft ist alles kein Problem. Das Trio, also die 3 (in Worten: drei) NSUler, wollte die Bundesrepublik Deutschland aus den Angeln heben und alle Polizisten erschießen:

http://www.pi-news.net/2014/01/nsu-daemlich-daemlicher-die-zeit/

Sehr schöne Kommentare dort, wird Zeit dass die ZEIT pleite geht.

fatalist
23.01.2014, 14:50
Es werden immer mehr, die ihren Unmut nicht mehr zurückhalten. Auch bei Lesern der Süddeutschen...
Wenn man sich die Kommentarspalten anschaut weiss man, dass die BRD die NSU-Lüge nicht mehr gewinnen kann. Man glaubt ihr nicht mehr, und das nicht nur beim NSU...

Myschkin
23.01.2014, 14:56
Wenn man sich die Kommentarspalten anschaut weiss man, dass die BRD die NSU-Lüge nicht mehr gewinnen kann. Man glaubt ihr nicht mehr, und das nicht nur beim NSU...

Es geschehen noch Zeichen, vielleicht auch mal Wunder! Sobald der BRD niemand mehr glaubt, ist diesem Staat das Grab geschaufelt. Es wird dann nur noch darum gehen, ob sich die Bundesregierung rechtzeitig unter das Dach der EU-Diktatur retten kann?

Wird auf Zeit gespielt, sie es verlangsamend oder beschleunigend, hält normalerweise immer der Staat die Fäden in der Hand. Das muss aber nicht immer so sein, wie wir 1989/90 gesehen haben.

fatalist
23.01.2014, 15:00
die Taz ist echt zu blöd.


Von der Wehrsportgruppe zur NSU

„Der blinde Fleck“ analysiert das Nazi-Attentat auf das Münchner Oktoberfest 1980. Der Film kommt dabei ohne Verschwörungstheorien aus. Der Film über Ulrich Chaussy und seine "WSG Hoffmann" IST eine astreine VT.


Film über Bierfestanschlag

Das mögen die Linken nicht. Man sieht´s.

http://www.taz.de/Film-ueber-Bierfestanschlag/!131488/


„Ich wollte einen Denkanstoß geben und Spuren legen, die weiter verfolgt werden“, erklärt Regisseur Harrich. Mit Erfolg: Nach einer Vorabaufführung hat der reale Chaussy die Zusage bekommen, dass Anwalt Dietrich bislang geheim gehaltene Ermittlungsakten einsehen kann. Diese bestätigen: Hoffmann und die italienischen Faschisten trainierten gemeinsam in PLO-Lagern im Libanon. Die können nichts, diese Vögel. Der reale Chaussy (bzw. der BR) durfte geheime BND-Akten einsehen, mit denen jetzt eine alte Lüge (Alleintäter) gegen eine neue Lüge (Bologna=Gladio=Hoffmann) ausgetauscht werden soll.

Hoffmann hat die BRD und den BND wegen Aktenfälschung angezeigt.
Solche Rochaden an Desinfo werden auch beim NSU noch kommen, wenn die Trio-Alleintäterthese fällt.
Also recht bald...

Hellangel
23.01.2014, 15:09
die Taz ist echt zu blöd.

Der Film über Ulrich Chaussy und seine "WSG Hoffmann" IST eine astreine VT.

Das mögen die Linken nicht. Man sieht´s.

http://www.taz.de/Film-ueber-Bierfestanschlag/!131488/

Die können nichts, diese Vögel. Der reale Chaussy (bzw. der BR) durfte geheime BND-Akten einsehen, mit denen jetzt eine alte Lüge (Alleintäter) gegen eine neue Lüge (Bologna=Gladio=Hoffmann) ausgetauscht werden soll.

Hoffmann hat die BRD und den BND wegen Aktenfälschung angezeigt.
Solche Rochaden an Desinfo werden auch beim NSU noch kommen, wenn die Trio-Alleintäterthese fällt.
Also recht bald...

"Der Film kommt dabei ohne Verschwörungstheorien aus." impliziert doch, dass alles andere, was nicht in dem Film behauptet wird, reine Verschwörung ist :cool:
So produziert man "Fakten"....

fatalist
23.01.2014, 15:13
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
„Ich möchte mein Beileid ausdrücken, den Leuten, die Opfer geworden sind von den Uwes“, sagt #Böhnhardt: „Es tut mir unendlich leid.“ #nsu
Begeisterung in den MSM wird die Folge sein.

tommes
23.01.2014, 15:15
Bzgl. Verbindung Kiesewetter zu BMZ hab ich mal folgenden Zeitstrang erstellt:

199x Der spätere Inhaber einer Jenaer Sicherheitsfirma und Eheman von M. Kiesewetters Polizsitinnenfreundin sagt in einem Verfahren gegen U. Bönhardt als Zeuge aus
200x Kennenlernen von M. Kiesewetter und der damaligen Polizistinnenfreunden von Onkel Mike Wenzel
2003 gemeinsamer Urlaub von MK mit der Polizistin
200x Suspendierung der Polizistin wg. Verrat von Dienstgehimnissen an Nazis
2006 Weihnachten - letztes Zusammentreffen von MK mit der Polizistin (zusammen mit Onkel Mike bei Oma )
2007 April Mord an Michelle Kiesewetter
2007 April : Onkel Mike sieht einen Zusammenhang zu den Türkenmorden nach Gespräch mit Kommisar Uwe M. (Kommisar Uwe Mundlos? :D) von der Kriminalinspektion 1
2007 Ende: Die Polizistin kommt mit ihrem jetztigen Mann zusammen - Inhaber einer Sicherheitsfirma: Dort arbeitet Marcel W.? , Freund von Kapke und Zschäpes Cousin Stefan Apel. Der Ehemann hat in den 90er Jahren in einem BVerfahren gegen Bönhardt als Zeuge ausgesagt
2009 Heirat Ex-Polizistin mit Inhaber Sicherheitsfirma


Da stellen sich für mich 3 interessante Fragen:

Seit wann kannte Onkel Mikes Freundin ihren späteren Ehemann?
Wann wurde Sie suspendiert?
Was wurde 2006 bei der Weihnachtsfeier besprochen und was davon wurde dem späteren Ehemann wann zugetragen?

Seltsam dass das beim Prozess niemanden interessiert :crazy:

herberger
23.01.2014, 15:16
Das DNA-Verpackerin-Phantom wurde auch in Österreich gefunden, weil die Wattestäbchen dort von derselben Firma kamen. Udo Schulze schreibt dazu, die Verpackerin sei 71 Jahre alt gewesen.

Die ganze Story war Desinfo, meine Meinung dazu.

Ich kann mich noch erinnern das der Hersteller dieser Wattestäbchen sagte,das diese Stäbchen auch nicht geeignet und auch nicht dafür vorgesehen waren um DNA Spuren zu sichern.

Hellangel
23.01.2014, 15:18
Begeisterung in den MSM wird die Folge sein.

Klar. Kann man als Eingeständnis prächtig verkaufen.

Aber nochmal auf seine Aussage zurückzukommen:

"Uwe #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) sei bei den Demos „mittendrin“ gewesen – „und ein V-Mann vorneweg“. Der Vater meint Tino B"

Wenn Herr Böhnhardt wusste, wer nun V-Mann war und wer nicht, dann weiß er mehr, als Nicht-V-Männer...
Ich möchte gerne wissen, woher und seit wann Herr Böhnhardt wusste, wer von den Leuten alles V-Männer waren.

fatalist
23.01.2014, 15:22
Ich kann mich noch erinnern das der Hersteller dieser Wattestäbchen sagte,das diese Stäbchen auch nicht geeignet und auch nicht dafür vorgesehen waren um DNA Spuren zu sichern. Die waren steril, aber nicht DNA-frei, irgend sowas. Der Hersteller wurde nie bestraft. Also falsch eingekauft...

fatalist
23.01.2014, 15:24
Klar. Kann man als Eingeständnis prächtig verkaufen.

Aber nochmal auf seine Aussage zurückzukommen:

"Uwe #Böhnhardt (https://twitter.com/search?q=%23B%C3%B6hnhardt&src=hash) sei bei den Demos „mittendrin“ gewesen – „und ein V-Mann vorneweg“. Der Vater meint Tino B"

Wenn Herr Böhnhardt wusste, wer nun V-Mann war und wer nicht, dann weiß er mehr, als Nicht-V-Männer...
Ich möchte gerne wissen, woher und seit wann Herr Böhnhardt wusste, wer von den Leuten alles V-Männer waren. Das wird Herr Böhnhardt auch nur aus der Zeitung mitbekommen haben, wer als V-Mann aufflog.

fatalist
23.01.2014, 15:28
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_normal.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah
#Böhnhardt zu Opferfamilien: „Wir sind Ihnen sehr dankbar, dass Sie uns nicht zur Rechenschaft gezogen, nicht beschimpft haben.“ #nsu



https://pbs.twimg.com/profile_images/378800000510549616/be5c7f7e0d127cdb1bfacc260de8c26a_normal.jpegBjörn Hengst ‏@BjHengst
Vater von Uwe Böhnhardt spricht Angehörigen der NSU-Opfer im #NSU-Prozess Mitgefühl aus. Es tue ihm "unendlich leid", was "da passiert" sei. Hat er wirklich "durch die Uwes" gesagt???

deutschland
23.01.2014, 15:39
Die waren steril, aber nicht DNA-frei, irgend sowas. Der Hersteller wurde nie bestraft. Also falsch eingekauft...

...nicht falsch eingekauft !

die haben ganz bewußt die billigere Variante bestellt und verwendet... und millionenschäden dadurch verursacht, die der Steuerzahler bezahlen darf !

fatalist
23.01.2014, 15:41
Uwe Böhnhardts Vater im NSU-Prozess: Wir haben nichts geahnt

http://static.wn.de/var/storage/images/wn/startseite/welt/politik/prozesse-uwe-boehnhardts-vater-im-nsu-prozess-wir-haben-nichts-geahnt/45750822-5-ger-DE/Prozesse-Uwe-Boehnhardts-Vater-im-NSU-Prozess-Wir-haben-nichts-geahnt_image_630_420f.jpg

Der Vater von Uwe Böhnhardt, Jürgen, im Gerichtssaal des Oberlandesgerichts in München. Foto: Marc Müller Foto: dpa

Der sieht ja mehr tot als lebendig aus...

http://www.wn.de/Welt/Politik/Prozesse-Uwe-Boehnhardts-Vater-spricht-NSU-Opfern-Mitgefuehl-aus

tommes
23.01.2014, 15:46
Frage an Alle insbesondere Fatalist:

gabs die Info hier drin schon mal, dann höre ich nämlich auf zu suchen:


199x Der spätere Inhaber einer Jenaer Sicherheitsfirma und Eheman von M. Kiesewetters Polizsitinnenfreundin sagt in einem Verfahren gegen U. Bönhardt als Zeuge aus

fatalist
23.01.2014, 15:48
...nicht falsch eingekauft !

die haben ganz bewußt die billigere Variante bestellt und verwendet... und millionenschäden dadurch verursacht, die der Steuerzahler bezahlen darf ! Das war wohl so. Die Österreicher ebenfalls. Selbe Firma.

Die ganze Islamistenerzählung zu Heilbronn, bis hin zu Mevlut Kar und dem DIA-Protokoll des STERN, verdanken wir diesen Wattestäbchen: Im V-Auto des V-Manns Talib O. wurde eine "DNA" der Killer-Phantomfrau gefunden.
Damit fing der ganze Wahnsinn an.

Das ist aber den Leuten gar nicht klar, wo der Schrott herstammt.
Eigentlich zum Schreien komisch.

fatalist
23.01.2014, 15:49
Frage an Alle insbesondere Fatalist:

gabs die Info hier drin schon mal, dann höre ich nämlich auf zu suchen: Nein, die Info ist neu... und sehr sehr gut!!!!

Such weiter :)

fatalist
23.01.2014, 16:03
Bzgl. Verbindung Kiesewetter zu BMZ hab ich mal folgenden Zeitstrang erstellt:

199x Der spätere Inhaber einer Jenaer Sicherheitsfirma und Eheman von M. Kiesewetters Polizsitinnenfreundin sagt in einem Verfahren gegen U. Bönhardt als Zeuge aus
200x Kennenlernen von M. Kiesewetter und der damaligen Polizistinnenfreunden von Onkel Mike Wenzel
2003 gemeinsamer Urlaub von MK mit der Polizistin
200x Suspendierung der Polizistin wg. Verrat von Dienstgehimnissen an Nazis
2006 Weihnachten - letztes Zusammentreffen von MK mit der Polizistin (zusammen mit Onkel Mike bei Oma )
2007 April Mord an Michelle Kiesewetter
2007 April : Onkel Mike sieht einen Zusammenhang zu den Türkenmorden nach Gespräch mit Kommisar Uwe M. (Kommisar Uwe Mundlos? :D) von der Kriminalinspektion 1
2007 Ende: Die Polizistin kommt mit ihrem jetztigen Mann zusammen - Inhaber einer Sicherheitsfirma: Dort arbeitet Marcel W.? , Freund von Kapke und Zschäpes Cousin Stefan Apel. Der Ehemann hat in den 90er Jahren in einem BVerfahren gegen Bönhardt als Zeuge ausgesagt
2009 Heirat Ex-Polizistin mit Inhaber Sicherheitsfirma


Da stellen sich für mich 3 interessante Fragen:

Seit wann kannte Onkel Mikes Freundin ihren späteren Ehemann?
Wann wurde Sie suspendiert?
Was wurde 2006 bei der Weihnachtsfeier besprochen und was davon wurde dem späteren Ehemann wann zugetragen?

Seltsam dass das beim Prozess niemanden interessiert :crazy:

Beschluss zur VIP Schild Security GmbH und Alpha Security Deutscher Sicherheitsdienst
die stellen NAZIS ein, sagen die (sicher linken) Studenten in Jena.
https://www.stura.uni-jena.de/downloads/Beschluss_Sicherheitsfirmen.pdf

tommes
23.01.2014, 16:14
die Info ist aus der STN, die zum Teil gut recherchiert:


Heute vieles noch fragwürdigHeute noch stellen sich Politiker und Ermittler die Frage, wie die Fahndung nach den Mördern von Heilbronn verlaufen wäre, wenn dem Hinweis von Mike W. schon 2007 nachgegangen worden wäre. Denn: Zu vieles ist im Zusammenhang mit dieser Bluttat geschehen, was heute noch fragwürdig erscheint.
Warum recherchierte niemand zur früheren Lebensgefährtin Mike W.s, einer früheren Polizistin, die wegen ihrer Verstrickungen in die rechte Szene vom Dienst suspendiert wurde? Heute ist sie mit einem Neonazi verheiratet, der in den 1990er Jahren als Zeuge in einem Strafverfahren Uwe Böhnhardts auftrat.

Das ergänzt mit dem oberen Zeitstrang legt doch folgendes nahe: Dieser Typ , angeblich auch noch guter Freund von A. Kapke, wußte seit den 90ern wer Bönhardt war oder kannte ihn sogar persönlich.
Seine spätere Frau wird suspendiert weil sie Dienstgeheimnisse an Rechte weiter gab.
Seine später Frau verbrachte Weihnachten 2006 mit M. Kiesewetter und Onkel Mike Wenzel.

Meine bekannte Spekulation: Kiesewetter, Onkel Mike vom Staatsschutz und die gesprächige Polizistin tauschen zu Weihnachten Informationen aus. Jeder der 3 hat interessantes zu berichten:
M. Kieswetter von Ihren KKKKollegen um V-Mann Achim Schmidt & Thomas "Corelli" Richter. Onkel Mike ist Experte für den THS und die Thüringer Szene sicherlich inkl. BMZ. Bönhardt ist ggf. auch seiner Plaudertaschenfreundin ein Begriff, insbesondere wenn sie, was zu vermuten ist, ihren späteren Ehemann mit besten verbindungen ins braune Haus schon kannte. So ein Weihnachtsabend kann recht lang werden, wenn man einen in der Krone hat wird man auch schon mal gesprächiger - und das Wissen dieser 3 zusammen könnte ein recht klares Bild ergeben haben.
Und keine 5 Monate nach diesem Abend ist M. Kieswetter tot und ihr Onkel orakelt über eine Verbindung zu den Türkenmorden.

Ob er sich dabei in erster Linie an sein Gespräch mit Kommisar Uwe M. erinnert hat oder an den Weihnachtsabend 2006 wissen wir nicht. Aber abwegig ist der Gedanke nicht.

Quo vadis
23.01.2014, 16:22
die Info ist aus der STN, die zum Teil gut recherchiert:



Das ergänzt mit dem oberen Zeitstrang legt doch folgendes nahe: Dieser Typ , angeblich auch noch guter Freund von A. Kapke, wußte seit den 90ern wer Bönhardt war oder kannte ihn sogar persönlich.
Seine spätere Frau wird suspendiert weil sie Dienstgeheimnisse an Rechte weiter gab.
Seine später Frau verbrachte Weihnachten 2006 mit M. Kiesewetter und Onkel Mike Wenzel.

Meine bekannte Spekulation: Kiesewetter, Onkel Mike vom Staatsschutz und die gesprächige Polizistin tauschen zu Weihnachten Informationen aus. Jeder der 3 hat interessantes zu berichten:
M. Kieswetter von Ihren KKKKollegen um V-Mann Achim Schmidt & Thomas "Corelli" Richter. Onkel Mike ist Experte für den THS und die Thüringer Szene sicherlich inkl. BMZ. Bönhardt ist ggf. auch seiner Plaudertaschenfreundin ein Begriff, insbesondere wenn sie, was zu vermuten ist, ihren späteren Ehemann mit besten verbindungen ins braune Haus schon kannte. So ein Weihnachtsabend kann recht lang werden, wenn man einen in der Krone hat wird man auch schon mal gesprächiger - und das Wissen dieser 3 zusammen könnte ein recht klares Bild ergeben haben.
Und keine 5 Monate nach diesem Abend ist M. Kieswetter tot und ihr Onkel orakelt über eine Verbindung zu den Türkenmorden.

Ob er sich dabei in erster Linie an sein Gespräch mit Kommisar Uwe M. erinnert hat oder an den Weihnachtsabend 2006 wissen wir nicht. Aber abwegig ist der Gedanke nicht.

Mal angenommen Kiesewetter sei vorsätzlich umgebracht worden, da stellt sich die Frage wer den Auftrag gab, den Dienstplan verriet usw.

fatalist
23.01.2014, 16:26
###edit### Sicher, aber wir wollen den Namen der Polizistin und den das Security-Mannes.

http://www.vip4security.de/referenzschreiben_polizei_jena.pdf
http://www.vip4security.de/unternehmen.php
http://aagweimar.blogsport.de/2012/12/09/nazi-securitys/

Ohne Namen kommt man irgendwann nicht weiter.

fatalist
23.01.2014, 16:28
Mal angenommen Kiesewetter sei vorsätzlich umgebracht worden, da stellt sich die Frage wer den Auftrag gab, den Dienstplan verriet usw. Wenn das so war, muss es von einem der KKK-Polizisten gekommen sein.

brain freeze
23.01.2014, 16:31
die Info ist aus der STN, die zum Teil gut recherchiert:



Das ergänzt mit dem oberen Zeitstrang legt doch folgendes nahe: Dieser Typ , angeblich auch noch guter Freund von A. Kapke, wußte seit den 90ern wer Bönhardt war oder kannte ihn sogar persönlich.
Seine spätere Frau wird suspendiert weil sie Dienstgeheimnisse an Rechte weiter gab.
Seine später Frau verbrachte Weihnachten 2006 mit M. Kiesewetter und Onkel Mike Wenzel.

Meine bekannte Spekulation: Kiesewetter, Onkel Mike vom Staatsschutz und die gesprächige Polizistin tauschen zu Weihnachten Informationen aus. Jeder der 3 hat interessantes zu berichten:
M. Kieswetter von Ihren KKKKollegen um V-Mann Achim Schmidt & Thomas "Corelli" Richter. Onkel Mike ist Experte für den THS und die Thüringer Szene sicherlich inkl. BMZ. Bönhardt ist ggf. auch seiner Plaudertaschenfreundin ein Begriff, insbesondere wenn sie, was zu vermuten ist, ihren späteren Ehemann mit besten verbindungen ins braune Haus schon kannte. So ein Weihnachtsabend kann recht lang werden, wenn man einen in der Krone hat wird man auch schon mal gesprächiger - und das Wissen dieser 3 zusammen könnte ein recht klares Bild ergeben haben.
Und keine 5 Monate nach diesem Abend ist M. Kieswetter tot und ihr Onkel orakelt über eine Verbindung zu den Türkenmorden.

Ob er sich dabei in erster Linie an sein Gespräch mit Kommisar Uwe M. erinnert hat oder an den Weihnachtsabend 2006 wissen wir nicht. Aber abwegig ist der Gedanke nicht.

Wenn Du mit "nicht abwegig" den Gedanken meinst, daß Onkel Mike Böhnhardt kannte - okay: nicht abwegig. Aber wo ist die Verbindung zwischen "Böhnhardt kennen" und den "Dönermorden"? Oder wußte der Polizist aus Saalfeld 2007 Bescheid, wer die "Dönermorde" beging?

tommes
23.01.2014, 16:32
Mal ganz doof gefragt: Könnte es auch sein, dass Onkel Mike vom Staatsschutz wußte dass M.Kiesewetter überraschend die Schicht wechselt. Sie hatte es in Oberweissbach ja auch anderen Personen erzählt.

fatalist
23.01.2014, 16:39
Mal ganz doof gefragt: Könnte es auch sein, dass Onkel Mike vom Staatsschutz wußte dass M.Kiesewetter überraschend die Schicht wechselt. Sie hatte es in Oberweissbach ja auch anderen Personen erzählt. Hmmm...


Erneut sorgen Kontakte zwischen Sicherheitsbehörden und Rechtsextremisten in Thüringen für Aufsehen: Wegen Kontakten in die Neonazi-Szene hat das Landeskriminalamt jahrelang gegen eine Polizistin ermittelt.ERFURT/DAPD. Wie das LKA am Samstag mitteilte, soll die Beamtin unberechtigt Daten in den polizeilichen Informationssystemen abgefragt und an Dritte - vermutlich Rechte - weiter gegeben haben.
Ein Strafverfahren der Staatsanwaltschaft Gera wurde Ende Januar 2011 gegen eine Geldauflage von 500 Euro eingestellt. Zudem wurde die Frau 2009 zunächst vom Dienst suspendiert, dann aber - nach erfolgreicher Klage vor dem Verwaltungsgericht - gegen Zahlung einer Geldstrafe 2011 wieder eingestellt.
Das LKA bestätigte einen Bericht des „Tagesspiegel“ (Samstagsausgabe), wonach die Frau nun auch im Zuge der Ermittlungen zur Zwickauer NSU-Terrorzelle vom BKA vernommen wurde. Anlass war der Umstand, dass sie die 2007 in Heilbronn vermutlich von der NSU erschossene Polizistin Michèle Kiesewetter gekannt hatte. In ihrer Vernehmung beim BKA räumte die Frau „private und dienstliche Kontakte“ in die rechte Szene ein. http://www.mz-web.de/politik/dorothea-marx-nsu-ermittlungsskandal-thueringer-polizistin-gesteht-kontakte-in-die-rechte-szene,20642162,21262122.html

tommes
23.01.2014, 16:42
@brain freeze


Wenn Du mit "nicht abwegig" den Gedanken meinst, daß Onkel Mike Böhnhardt kannte - okay: nicht abwegig. Aber wo ist die Verbindung zwischen "Böhnhardt kennen" und den "Dönermorden"? Oder wußte der Polizist aus Saalfeld 2007 Bescheid, wer die "Dönermorde" beging?

ich denke der Polizist aus Saalfeld wußte einiges. Aber erst kombiniert mit dem Wissen von M.K und seiner Freundin mit Verbindungen in die entsprechende Szene könnte sich ein Bild ergeben haben. Onkel Mike könnte etwas über das "gesteuerte Abtauchen" der 3 gewußt haben. Die Freundin wußte ggf. Dinge die in der Szene kursierten - Stichworte Dönerkillersong, Weisser Wolf. Kiesewetter hatte ggf etwas beizutragen was Timo Hesse von KKK-Bruder Corelli wußte. Irgend so eine Gemengelage und in nüchternem Zustand wurde entweder Onkel Mike oder seiner Freundin klar, dass M.K. sich einiges zusammenreimen konnte.

Ist natürlich viel Spekulation, zugegeben.

Nachtrag: Der neue Lover der Polizistin kannte Bönhardt seit den 90ern, nicht Onkel Mike! ok, der vielleicht auch :D

brain freeze
23.01.2014, 16:54
@brain freeze



ich denke der Polizist aus Saalfeld wußte einiges. Aber erst kombiniert mit dem Wissen von M.K und seiner Freundin mit Verbindungen in die entsprechende Szene könnte sich ein Bild ergeben haben. Onkel Mike könnte etwas über das "gesteuerte Abtauchen" der 3 gewußt haben. Die Freundin wußte ggf. Dinge die in der Szene kursierten - Stichworte Dönerkillersong, Weisser Wolf. Kiesewetter hatte ggf etwas beizutragen was Timo Hesse von KKK-Bruder Corelli wußte. Irgend so eine Gemengelage und in nüchternem Zustand wurde entweder Onkel Mike oder seiner Freundin klar, dass M.K. sich einiges zusammenreimen konnte.

Ist natürlich viel Spekulation, zugegeben.

Nachtrag: Der neue Lover der Polizistin kannte Bönhardt seit den 90ern, nicht Onkel Mike! ok, der vielleicht auch :D

Alle hatten was zu berichten, nach 2 Flaschen "Nordhäuser Goldbrand" war klar, dass B&M die "Dönermörder" waren und MK musste sterben, weil der Neue von Onkel Mikes Ex Böhni kannte. Umgebracht vom KKK. Erst mal keine weiteren Fragen ;)

Quo vadis
23.01.2014, 17:02
Wenn das so war, muss es von einem der KKK-Polizisten gekommen sein.

Frage der Beweismittel. Waffen Kiesewetter beim "NSU" , Waffe Dönermorde beim "NSU"- Verbindung? Spricht bei Kiesewetter gegen zufälliges Mitbekommen bei Drogendeal, also Vorsatz fast sicher. Waffen bei den Tatorten drapiert, wo in der Zwischenzeit gelagert, zusammen, getrennt?

sleepwell
23.01.2014, 18:04
Bleibt mal ein bisschen gelassen.
Über das Trio wussten einige Bescheid. Die wurden nun nicht alle erschossen, oder?
Wenn K. was zu berichten hat, dann hält sie den Dienstweg ein, wie sich das für einen Beamten gehört.
Und tippt sie da ein Staatsgeheimnis an, wird sie auf eine Ebene einbestellt, wo sie beim hochschauen einen
steifen Hals bekommt.
Dort wird ihr klar gemacht, dass eine verdeckte Aktion höchster Priorität betroffen ist, alles unter Kontrolle ist und sie im weiteren zu schweigen hat.
Das macht sie dann auch, weil sie weiß das es das gib und sie ist Beamter.

Wenn, dann ist sie der OK in die Quere gekommen, gerne auch Polizisten dabei, aber eben Ebene OK.

Chupacabras
23.01.2014, 18:20
Wenn K. was zu berichten hat, dann hält sie den Dienstweg ein, wie sich das für einen Beamten gehört.


Eventuell eine Kurzschlusshandlung der Uwes und KKK Polizisten, einfach alleine gehandelt.
Das Auffliegen durch Temme hatte man ja gerade noch verhindert, vielleicht zuviel für die Beteiligten.

DAS wäre das einzige Motiv das ich beim "NSU" sehe, warum MK und der entsprechende Kollege (muss halt mit weg) ermordet werden sollten.
Ob die Schlussfolgerungen aber so an einem Weinachtsabend gezogen wurden... das halte ich für sehr unwahrscheinlicher.
Ich kann denTod von MK in keinster Weise in die ganzen NSU Aktionen einordnen, alle anderen Merkwürdigkeiten, das kann man sich noch zurechtbiegen. Nur nicht den Vorfall auf der Theresienwiese.

Ich hab den Strang hier lange beobachtet, hatte schon von alleine meine Zweifel am NSU Geschreie der Medien im November 2011. Nur damals hat es mich, wie auch der Fal Verena Becker, nicht weiter interessiert, ich habe nichtmal die Meldungen der MSM gelesen. Dieses Sau durchs Dorf treiben geht eben zu sehr auf die Nerven. Nur weil ich mich erinnert hab vor vielen Jahren mal die Doku über die Toten Dutroux Zeugen gesehen habe, kam ich hier auf die Schiene.

Dutroux -> Gladio -> Oktoberfest -> Strategie der Spannung -> Verena Becker-> NSU Medienhype

Das ganze ist jetzt 15 MOnate her, viel gelesen und gehört. Aber Schlauer bin Ich in keinster Weise geworden.

Ich bin gespannt was die Zukunft bringt. Wir bräuchten einen Snowden oder mal ein Paar Daten von NSA und MfS ;)

HGans
23.01.2014, 22:32
Das ganze ist jetzt 15 MOnate her, viel gelesen und gehört. Aber Schlauer bin Ich in keinster Weise geworden.

Ich bin gespannt was die Zukunft bringt. Wir bräuchten einen Snowden oder mal ein Paar Daten von NSA und MfS ;)
Das etwas faul an der Sache ist, das weiss jeder. Nur was, weiss niemand. Zschäpe müsste reden.

KW Rabe
23.01.2014, 23:37
http://www.tagesspiegel.de/politik/nsu-prozess-77-tag-keine-grundlage-fuer-verschwoerungstheorien/9371456.html

Herrliche Kommentare dort:


und weil der "smarte BKA-Kommissar" das nun alles dementiert, reicht das aus für diese Überschrift"

"Keine Grundlage für Verschwörungstheorien" ?

Ist da jetzt bloß Herrn Jansens Meinung, oder schon das Ergebnis des Abschlussberichts - oder wessen Meinung sonst? Als Tatsachenbehauptung wohl nicht als Überschrift geeignet, oder?

Diesen Kommentar finde ich auch sehr treffend:


aha...

... der Staat wird verdächtigt, in eine Verschwörung verwickelt zu sein, und ein Repräsentant desselben demnetiert... da bin ich aber beruhigt

moishe c
24.01.2014, 00:09
Na, was sagst Du dazu?

http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2014/01/22/22-01-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

In dieser Aussage


Zu den beiden gefundenen Pumpguns gab der Zeuge, ein Schusswaffenexperte, an, beide hätten dasselbe Kaliber gehabt. Die erste sei durch die Hitze völlig verformt gewesen, es habe sich eine Hülse oder Patrone in der Waffe befunden. Die andere Waffe, eine Winchester Defender – die, mit der aller Wahrscheinlichkeit nach Böhnhardt und Mundlos den Tod fanden – sei mit offenem Verschluss geborgen worden. Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen, eine leere Hülse habe sich noch im Lauf gefunden. Auf dem Boden des Wohnmobils haben sich zwei leere Hülsen gefunden, die von beiden Flinten stammen könnten.

Damit könnte zwar die verbreitete These, nur ein Dritter könne die beiden Uwes erschossen haben, als widerlegt gelten – dafür tut sich aber ein neuer Widerspruch auf, denn bislang war nie von drei Schüssen die Rede. Gericht, Bundesanwaltschaft und Verteidigung sahen dennoch keinen Fragebedarf, nur die Nebenklage fragte nach.

sind schon wieder einige - ich sag's mal nett - "Ungereimtheiten" drin!

Zu


sei mit offenem Verschluss geborgen worden. Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen, eine leere Hülse habe sich noch im Lauf gefunden.

Diese Aussage ist falsch! Mit einer Ausnahme, die ich jetzt aber nicht erklären werde, da ich den Besatzerbütteln nicht beim Herbeilügen von Ausreden behilflich sein möchte!

Aber im Normalfall ist diese Aussage f.a.l.s.c.h! Denn wenn man den Verschluß öffnet, wird eben konstruktionsbedingt die Hülse/Patrone g.l.e.i.c.h.z.e.i.t.i.g ausgezogen u.n.d ausgeworfen!

Einige Anmerkungen:

1. Leider wurden wohl tatsächlich vor dem Abtransport - und damit auch dem Bewegen der beiden Leichen und von Gegenständen im Wohnmobil - keine Tatortfotos gemacht. Zumindest wurden keine solchen (vor Bewegen) veröffentlicht.
Es kann also sein, daß es weder eine protokollarische noch bildliche Aufnahme des Inneren des Wohnmobils vor dem Bewegen desselben gibt. Das stinkt nach V.o.r.s.a.t.z! Und wir hier können eben aus den Bildern, die veröffentlicht wurden, keine s.i.c.h.e.r.e.n Schlüsse ziehen (bezgl. einiger Umstände)!
Man vergleiche mal auf den Bildern auf den letzten Seiten dieses Stranges, wie man die tote Polizistin neben dem Streifenwagen in Heilbronn hat liegen lassen, wo man offensichtlich - ohne Blickschutz - erst die Tatortarbeit gemacht hat!!!

Trotzdem - bei der Vorderschaftrepetierflinte, die man auf dem Foto des toten Uwe Mundlos erkennen kann, ist jedenfalls der Waffenverschluß - zum Zeitpunkt der Aufnahme nicht geöffnet!

2. Es wurde in der Öffentlichkeit verbreitet, alle Waffen im Wohnmobil seien geladen - eventuell sogar fertiggeladen - gewesen. Dann müssen an allen Waffen, die im Feuer lagen und richtig heiß geworden sind, i.m_L.a.u.f.e_d.e.s_B.r.a.n.d.e.s!!! die in den Waffen befindlichen Patronen losgegangen sein!
Und zwar mit unterschiedlicher Geräuschentwicklung!

Nämlich die Patronen,

die sich im Patronenlager einer Waffe befanden - egal ob Flinte, Mpi, Pistole, Revolver - mit einem entsprechenden S.c.h.u.ß.k.n.a.l.l !,

und die Patronen, die sich in den jeweiligen Waffenmagazinen befanden - Ausnahme Revolver - mit einem nicht unbedingt lauten Zischen o.ä. Die Zündhütchen geben aber immer einen scharfen Knall - so ähnlich wie Zündplättchenwaffen!

Übrigens kann man an einer Vorderschaftrepetierflinte sehr wohl feststellen, ob sich ein Schuß durch Betätigen des Abzuges oder aus anderen Gründen - hier: Hitze des Feuers - gelöst hat!

3. Und in der einen Flinte war also angeblich eine Patrone, und zwar im Patronenlager? Interessant, interessant ... :sark:

4. Und Haare vom rosa Panther seinem Sack hat man aber auch keine entdeckt? Hm, hm, hm ... :fizeig: ... bedenklich, bedenklich ... :haha:

KW Rabe
24.01.2014, 00:52
Das ist nur die 1. Runde. 17 Jahre sind zu schlagen, denk an Schmücker... die Revision ist gewiss, aber nicht mehr mit den 3 Nulpen.

Mag sein, aber hier geht es u.a. um 10 Morde. Außerdem um die sehr wahscheinliche Beteiligung "befreundeter" Geheimdienste. Das wiegt alles sehr schwer und außerdem wird mit dieser Geschichte Politik gemacht. Ich wage zu bezweifeln, daß eine Revision sensationelle neue Erkenntnisse bringen wird. Das Ding wurde zur Staatsräson erklärt und wird uns auch noch in den nächsten Jahren in Form von Spielfilmen, "Dokumentationen" und Gedenkveranstaltungen aufs Auge gedrückt werden.

Aufklärung und Widerstand gegen diese Inthronisierung der Lüge, kann nur durch die Beharrlichkeit der Aufklärer erfolgen. Auf Gerichte oder sonstige staatliche Institutionen sollte man sich hierbei nicht verlassen. Wobei ich aber durchaus glaube, daß einzelne Vertreter des BRD-Machtapparates zu Whistleblowern werden könnten. Kommt vielleicht darauf an, was dieser Staat in Zukunft sonst noch alles verbricht.

Sherpa
24.01.2014, 01:36
Frau A. Kahane hat nichts mit den Deutschen, aber viel mit Israel zu tun! Als vermutliches Mitglied einer weltweit operierenden Rabbinerfamilie – siehe ...
Du bestätigst mich. Ich schrieb nicht, daß sie mit den Deutschen was zu tun hätte, sondern mit Deutschland. Sie zieht es dauernd in den Dreck.

Nereus
24.01.2014, 01:39
....
4. Und Haare vom rosa Panther seinem Sack hat man aber auch keine entdeckt? Hm, hm, hm ... :fizeig: ... bedenklich, bedenklich ... :haha:

Richtig.

Und was ist mit den Patronen auf der Spüle nach dem Abtransport des Tatortes?
8 fehlen?

25.11.12 – 11.05 Uhr BILD
Was haben die Ermittler im Wohmmobil gefunden? (Bilderleiste: Bilder raus, aber 21 Texte noch da!)

Die Ceska (Bildunterschrift 1)
Diese Pistole vom Typ VZOR 70, Kaliber 7,65 mm, lag auf dem Bett in der Schlafkabine.
Im Wohnmobil fand sich auch die Dienstwaffe von Michelle Kiesewetter. Die Polizistin war im Jahr 2007, vermutlich von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, in Heilbronn erschossen worden.
Maschinenpistole (Bildunterschrift 9)
Diese automatische Waffe vom Typ Pleter 91, 9 mm Luger, lag auf der rechten Sitzbank.
Sie war durchgeladen, aber nicht abgefeuert worden. Eine Patrone hatte sich verklemmt
Munition (Bildunterschrift 12)
Auf einer Ablagefläche neben der Spüle wurde eine Packung mit 16 Patronen, Kaliber 9 mm, gefunden.
Scharfe Waffe (Bildunterschrift 18)
Dieser Revolver der Marke Melcher war mal eine Schreckschusspistole, wurde aber zu einer scharfen Waffe mit Kaliber „38 Special“ umgebaut.
http://www.bild.de/news/inland/nsu/wohnmobil-des-boesen-27353340.bild.html

Und die Heckler & Koch 2000, wo lagen die?

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6454424&viewfull=1#post6454424

fatalist
24.01.2014, 04:31
Wenig Sinnvolles hier, moishe???

http://forum.waffen-online.de/index.php?/topic/433291-n24-heute-2010-frage-zu-vorderschaft-repetierflinte-winchester-1300/page-4


In dieser Aussage
sind schon wieder einige - ich sag's mal nett - "Ungereimtheiten" drin!

Diese Aussage ist falsch! Mit einer Ausnahme, die ich jetzt aber nicht erklären werde, da ich den Besatzerbütteln nicht beim Herbeilügen von Ausreden behilflich sein möchte!

Aber im Normalfall ist diese Aussage f.a.l.s.c.h! Denn wenn man den Verschluß öffnet, wird eben konstruktionsbedingt die Hülse/Patrone g.l.e.i.c.h.z.e.i.t.i.g ausgezogen u.n.d ausgeworfen!

Mal ne ganz dumme Frage: Die beiden (oder auch 3) Knallgeräusche im Wohnwagen können also "explodierende Munition" gewesen sein? Wegen des Feuers lösten geladene Waffen aus, Geschosse flogen durch das Dach, so auch bei "Mundlos Pumpgun" ?

Hat da nur jemand Feuer bei toten Uwes gelegt, und die "Knallgeräusche" stammen gar nicht von "menschlich ausgelösten Schüssen" ???

fatalist
24.01.2014, 05:02
Was das BKA kann, und was das BKA nicht kann:


Bezüglich der letztendlich zur Untersuchung stehenden 71 Tathülsen kommt das BKA in seinem Gutachten dazu, dass 69 Hülsen den vier bei der Tat verwendeten Magazinen zugeordnet werden können. Zweifelsfrei sind nach allen Feststellungen des Bundeskriminalamtes die 71 aufgefundenen Patronenhülsen (ohne die eine aus der Polizeiwaffe) aus der Tatwaffe verfeuert worden.


Bezüglich der asservierten Geschosse bzw. Geschossmantelanteile kommt das Bundeskriminalamt in allen Gutachten zu dem Ergebnis, dass alle untersuchten Gegenstände mit Ausnahme des Polizeigeschosses Verfeuerungsspuren eines Laufes mit Hexagonalprofil tragen, wie sie beim Verfeuern durch die Tatwaffe entstehen.


Somit spreche nichts dagegen, dass die Tatgeschosse und die Geschossteile aus dem Lauf der sichergestellten Pistole verfeuert wurden. Eine eindeutige spurenmäßige Zuordnung sei kriminaltechnisch nicht möglich.

Seite 331, Gutenberg-Kommission, BKA-Gutachten.
http://www.mdr.de/thueringen/mitte-west-thueringen/gutenberg-kommission100.html

Das geht meiner Meinung nach völlig unter beim NSU: Ohne Hülsen keine Waffenzuordnung einer ganz bestimmten Waffe.
Projektile reichen nicht aus.

Bei 2 Hülsen aus insgesamt 7 Morden der Dönermordserie sieht das alles ganz ganz mau aus. Ceska 83 ja, aber welche ist völlig ungeklärt.

fatalist
24.01.2014, 05:20
Elsässers Blog ist auch kackbraun:
HPF in guter Gesellschaft.


Münchner Sagt:
01/22/2014 um 23:17 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/20/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/#comment-1311)

1. und 2. Stimmt, ein Bolko schreibt nicht auf politikforen, wird dort aber lobend im Sinne der Verschwörungstheorie erwähnt. Zitiert wird dieser Bolko u.a. vom ebenso kackbraunen Elsässer-Blog (“Zschäpe war´s nicht”). Bist du dann dieser Bolko?

Und nein, keinen einzigen Schreiberling auf Politikforen würde ich der linken Szene zuordnen. Wie kommst du auf sowas? Und was ist eine “neutrale Einstellung” Neutral zu Nazis? Politisch neutral wie die Freunde/Nachbarn von Zschäpe?

3. Warum fühlst du dich jetzt genötigt die braune Verschwörungsplattform “politikforen” zu relativieren? Und setzt das “Aufdecken von Wahrheiten” und das “Auflisten von Lügen” nicht voraus, dass man die Wahrheit kennt? Gelangt man zu der “Wahrheit” über solche Argumentationsketten: “Die Phantombilder sind nunmal tatsächlich nicht echt.

Wären sie echt, dann müssten dort Polizeidienststelle, Datum und Nummer stehen, aber diese Angaben fehlen bei manchen der Bilder.”

4. Richtig, die Phantombilder sind nicht aus den Ermittlungsakten(!) der Polizei, weil die Polizei ja auch nicht damit ermittelt hat.

Dennoch wurden die Bilder durch die Polizei angefertigt (von wem denn auch sonst), und bis auf deine krude Behauptung (die sich ausnahmslos in rechten Verschwörungstheoretiker-Kreisen hält) die Bilder seien gefälscht, weil “dann müssten dort Polizeidienststelle, Datum und Nummer stehen, aber diese Angaben fehlen bei manchen der Bilder.”, gibt es keine Hinweise darauf.

Eher im Gegenteil: Auffällig ist, dass sich die rechten Verschwörungstheoretiker nur an den Heilbronner Phantombildern stören, und sie aufgrund fehlender Polizeistempel als gefälscht abtun. Bei anderen südländisch aussehenden Phantombildern, die im Rahmen der rassistischen “Dönermord”-Ermittlungen entstanden sind, stört sich das braune “Politikforen-Investigativ-Team” unter Leitung von “Fatalist” nicht an fehlenden Polizei-Stempeln oder ähnlichem.

5. “Geht es dir um die Wahrheit oder um Gesinnungsschnüffelei?” Danke für das deutliche Outing.


Wir stören die ANTIFA-Wahrheitspächter, das gefällt mir ausserordentlich gut.


Geradezu niedlich ist Wolf Wetzel:


Wolf Wetzel Sagt:
01/23/2014 um 16:11 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/20/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/#comment-1313)


Danke für die Ergänzungen.

Noch etwas zu den Phantombildern, die Thomas Moser in der Kontext-Zeitung veröffentlicht hat und die aus Ermittlungsakten stammen. Wenn diese gefälscht worden seien, was glaubt ihr, was mit Thomas Moser (der sicherlich nicht embedded ist) passiert wäre. Aber in der Tat: Wenn sich an diesen Phantombilder soviel in Elsässer-Manier aufhängen, dann spricht das doch eher dafür, dass man mit diesen Phantombilder tatsächlich (auch) zu den noch lebenden Tätern gelangen könnte. Das weiß doch die Neonazi-Szene rund um Heilbronn, rund um Stuttgart, am besten. Wolf Wetzel


Epic fail. Hätte Moser ECHTE Phantome veröffentlicht, hätte man ihn am Arsch gepackt.
Wetzel weiss das, und er desinformiert mit Absicht. Aber damit kommt er nicht durch.

Die "echten Phantome" wurden Thomas Moser aus LfV-Kreisen zugespielt. Hat Moser selbst geschrieben. Det Ding is jeloofen, Antifa, rausreden is nich.

Woher habt ihr das "Bekennervideo"??? Apabiz/NSU-Watch hat es dem Spiegel weltexklusiv verkauft.
Auch aus "Ermittlungsakten" ???
:haha:

Linke User hat das HPF zu Dutzenden, und Zionisten/Juden im Überfluss.
Nur um das den "Gästen" hier im Strang mal ganz klar zu sagen.

fatalist
24.01.2014, 05:30
fatalist sagt:
Dein Kommentar muss noch freigeschaltet werden.

24. Januar 2014 um 05:28


Alles kackbraun hier, Elsässer, Eggert, politikforen, die Antifa hat das auch ganz klar erkannt.
http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/01/20/warum-wurde-der-mordanschlag-in-heilbronn-2007-nicht-verhindert/#comment-1311


Lohnt sich zu lesen, Gruß mal etwas Öl ins Feuer giessen ;)

fatalist
24.01.2014, 06:25
SPIEGEL und TAGESSCHAU widersprechen sich.


Mitten in der Befragung wendet sich Jürgen Böhnhardt dann an die Opfer-Angehörigen. "Ich möchte mein Beileid den Leuten ausdrücken, die Opfer geworden sind von den Uwes", sagt der 69-Jährige mit stockender Stimme. Sein Sohn habe dumme, bösartige, gemeingefährliche Sachen gemacht, erklärte er und fügte an: "Es tut mir unendlich leid". http://www.tagesschau.de/inland/nsu-boehnhardt100.html


Es tue ihm "unendlich leid, was da passiert ist", sagt der 69-Jährige im NSU-Prozess vor dem Münchner Oberlandesgericht. Er sei den Familien der Opfer dankbar, dass sie ihn nicht zur Rechenschaft gezogen oder beschimpft hätten. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/juergen-boehnhardt-vater-von-uwe-boehnhardt-sagt-im-nsu-prozess-aus-a-945246.html

Gäbe es eine live-übertragung oder wortprotokolle der Aussagen, dann wäre die Manipulation unmöglich.
Darum gibt es all das nicht...

Im Vergleich zu Prof. Mundlos fällt Ing. Böhnhardt deutlich ab.
Daran sieht man erst, wie gut Vater Mundlos war.

fatalist
24.01.2014, 06:53
Der Gessler-Hut muss gegrüsst werden:


Während einer NSU-Gedenkdebatte im Schweriner Landtag standen NPDler auf und schwatzten in der Ecke. Dafür wurden sie jetzt zurecht gemaßregelt. http://taz.de/NPD-Klage-abgewiesen/!131618/


Die NPD-Fraktion von Mecklenburg-Vorpommern wurde vor einem Jahr für ihr Verhalten während einer Debatte über den NSU-Terror zurecht getadelt. Das entschied an diesem Mittwoch das Verfassungsgericht des Landes in Greifswald. Die Rechtsradikalen waren im Landtag aufgestanden und beiseite getreten, als die Namen der Opfer des NSU-Terrors verlesen wurden.

Der Vorfall spielte sich im Dezember 2012 im Schweriner Landtag ab. Die Abgeordneten debattierten über einen gemeinsamen Antrag der Fraktionen von CDU, SPD, Grünen und Linken. Darin wurde den Angehörigen und Freunden der Terror-Opfer die Solidarität der Landespolitik versichert. Der CDU-Abgeordnete Wolf-Dieter Ringguth sagte: „Wir gedenken heute der Opfer und zum Gedenken gehört das Erinnern, das Erinnern an jeden einzelnen Menschen, der Opfer wurde.“


Als er begann, die Namen der zehn Ermordeten vorzulesen, verließen die Abgeordneten der NPD-Fraktion ihre Plätze und zogen sich in eine Fensternische des Plenarsaals zurück. Gegenüber der Presse erklärte die NPD ihren Protest damit, dass deutsche Opfer von Verbrechen weniger Aufmerksamkeit bekämen als Ausländer. Das wäre die falsche Begründung.

Die richtige lautet: Der NSU als 10-fach Mörder ist eine unbewiesene Behauptung.

fatalist
24.01.2014, 07:04
Zschäpe traut er die Taten nicht zu

Beate Zschäpe schlägt während diesen Worten die Augen nieder, deutlich ist zu sehen, wie sich ihr Brustkorb hebt und senkt. Sein Sohn, sagt Böhnhardt, habe “bösartige Sachen gemacht”, er sei “auch tot, auch erschossen worden” – von Uwe Mundlos, der sich direkt danach selbst richtete. Ob er das wirklich gesagt hat? Oder dreht DIE ZEIT hier eine Aussage um 180 grad?

http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/01/23/das-wird-ewig-hangenbleiben/



“Als die Polizei in Zschäpes Garage eine Bombenwerkstatt entdeckte, flohen sie gemeinsam [...]”

Die Umstände der Garagenrazzia im Januar 1998 durch die Polizei, bei der sich Uwe Böhnhardt der Festnahme entziehen konnte, ohne daß ihn einer der anwesenden Beamten gehindert hätte, sind nach wie vor mit ungeklärten Fragen behaftet. Georg Lehle hat dazu auf seinem Blog “Friedensblick” viel Material zusammengetragen, ich empfehle besonders:

http://friedensblick.de/9110/nsu-noch-immer-ist-ungeklaert-woher-der-sprengstoff-tnt-kam/ und:
http://friedensblick.de/8574/nsu-in-zschaepes-garage-ist-noch-heute-sprengstoff/ Wo der Herr Lehle das viele Material nur her hat :?

brain freeze
24.01.2014, 07:25
[...]
Linke User hat das HPF zu Dutzenden, und Zionisten/Juden im Überfluss.
Nur um das den "Gästen" hier im Strang mal ganz klar zu sagen.

Das weiß der "Münchner" doch, sonst würde er sich nicht so ins Zeug legen ... und vor allem: sachlich bleiben.

Er wurde ja hier nun auch zitiert, wenn er außerdem noch gelobt wird - für seinen - Achtung: Scharfsinn ;), mit dem er die Vergabe von "Echtheitszertifikaten" für Phantombilder als willkürlich enttarnt hat - disqualifiziert er dann jetzt damit auch seine eigenen Kommentare? Mal sehen.

fatalist
24.01.2014, 07:40
Das weiß der "Münchner" doch, sonst würde er sich nicht so ins Zeug legen ... und vor allem: sachlich bleiben.

Er wurde ja hier nun auch zitiert, wenn er außerdem noch gelobt wird - für seinen - Achtung: Scharfsinn ;), mit dem er die Vergabe von "Echtheitszertifikaten" für Phantombilder als willkürlich enttarnt hat - disqualifiziert er dann jetzt damit auch seine eigenen Kommentare? Mal sehen. Hier im Strang steht schlicht und ergreifend alles, und von jedem. Ohne Zensur. Das macht den Wert dieses Stranges aus.

Darum kopiere ich hier soviel rein und mache den Strang so unübersichtlich ;)

Die Essenz kann man mehr oder weniger dann bei friedensblick.de oder bei Compact nachlesen. Auch Eggert liest mit, die Antifa sowieso. Die Behörden auch...

6-8 Tausend tägliche Klicks kommen ja nicht von ungefähr.

fatalist
24.01.2014, 07:50
Für Böhnhardts Vater waren Springerstiefel normal

Der Vater des NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt hat vor Gericht ausgesagt. Der Fanatismus seines Sohnes sei nur "unterschwellig angekommen". Und dessen Skinhead-Look? "Das haben alle Leute gehabt."

http://www.welt.de/politik/deutschland/article124139343/Fuer-Boehnhardts-Vater-waren-Springerstiefel-normal.html

Bestbewertete Kommentare dort:


Diese Geschichten interessieren Niemanden. Viel interessanter ist die Rolle unseres Staates in diesem Fall. Die Bundesrepublik Deutschland unterstützt oder toleriert zumindest rechten Terror. So sieht es jedenfalls aus.


sie unterstützt ihn sicher nicht aus Jux und Dollerei, sondern zelebriert ihn für ihre eigenen Zwecke. Auftragserfüllung sozusagen.

Ansonsten kommt einen in diesem Fall so viel Spanisch vor, dass man eigentlich die offzielle Version nicht ernsthaft glauben kann. Schon die Tatsache, dass gegen niemanden in den Ämtern wegen der systematischen Aktenschredderungen ermittelt wird, ist eigentlich unglaublich. Sich aber über Farce- Justiz in Russland aufregen.


Und über Springerstiefel ist zu sagen: Auch Punks oder Gothics tragen welche. In den 90'er Jahren war dies in den neuen Ländern tatsächlich die Jugendkleidung schlechthin. Erkennt man denn an einer Kleidung eine Gesinnung ? Vereinfachungen sind zwar ideal für Medienkampagnen, aber das erinnert ja fast an Erkennungszeichen an Kleidern unseliger deutscher Geschichte.

Mehr Differenzierung würde nicht schaden, die echten Nazis sitzen ganz wo anders.



"Uwe Böhnhardt und sein Komplize Uwe Mundlos hatten sich im November 2011erschossen, um der Festnahme durch die Polizei zu entgehen."

Ich glaube, da hat der Autor des Artikels irgendein "mutmaßlich", "offenbar" oder "angeblich" vergessen. Oder hat er Beweise, die nie veröffentlicht wurden?? DIE WELT zensiert viel, aber alles kann sie nicht zensieren. Sonst hätte sie bloss 1 oder 2 Kommentare...

brain freeze
24.01.2014, 07:53
Hier im Strang steht schlicht und ergreifend alles, und von jedem. Ohne Zensur. Das macht den Wert dieses Stranges aus.

Darum kopiere ich hier soviel rein und mache den Strang so unübersichtlich ;)

Die Essenz kann man mehr oder weniger dann bei friedensblick.de oder bei Compact nachlesen. Auch Eggert liest mit, die Antifa sowieso. Die Behörden auch...

6-8 Tausend tägliche Klicks kommen ja nicht von ungefähr.

Auch Wetzel und Moser werden positiv bewertet, wenn sie aufklären oder Richtiges sagen, Elsässer bekommt Prügel, wenn er Mist erzählt.

fatalist
24.01.2014, 08:08
Auch Wetzel und Moser werden positiv bewertet, wenn sie aufklären oder Richtiges sagen, Elsässer bekommt Prügel, wenn er Mist erzählt. Exakt so sieht das aus. Was wurde Elsässer hier schon geprügelt... :crazy:

Man sollte auch eigentümlich frei erwähnen, der Lindhoff Henning bezieht seine Inspirationen auch aus diesem Strang.
Oder Killerbee. Und Kewil von PI. Und PPQ, den Holger Finn. Auch ef-Autor und Blogger. Wolfgang Eggert.

Der nächste Journalist ist bereits im Anflug, vom Bayerischen Rundfunk. Hat mich "angehauen", dass er seit Langem mitliest.
"Galeria Kaufhof" und die von den StN benannten Widersprüche (falscher Kaufpreis) der Ceska-Übergabe stammen auch von hier.

Man darf davon ausgehen, dass viele Linke und Antifas hier mitlesen. Auch Journalisten und Buchautoren, ich weiss von Einigen...

fatalist
24.01.2014, 08:33
Oktoberfest-Strang lesen,
http://politikforen.net/showthread.php?139351-Anschlag-auf-Oktoberfest-1980-kam-von-BRD-Staatsverbrechern&p=6884637&viewfull=1#post6884637

Der mutmassliche Anruf von Kapke an Wohlleben 2010 nach einem Vortrag von KH Hoffmann führte zu einer grossen Razzia.
Kapke redete sich raus, "war nur Spass".

Amtsgericht Gera hat Hoffmann nun Entschädigung zugesprochen.

Ausserdem hat Hoffmann Einsicht in die BND-Akten zur WSG gefordert, weil er den BND wegen Aktenfälschung angezeigt hat.
Direkt beim Generalbundesanwalt.

Und die Razzia beweist, dass Kapke, Hoffmann und Wohlleben 2010 abgehört wurden.
Wo sind die Protokolle dazu?
Wer noch wurde abgehört die ganze Zeit?
Das Trio sowieso, aber wer noch alles???

Oktoberfestbombe und Keupstrasseenbombe gehören zusammen, der Anschlag in Düsseldorf 2000 und gegen die Wehrmachtsausstellung 1999 in Saarbrücken gehören mutmasslich ebenfalls dazu. Das riecht alles nach GLADIO.

brain freeze
24.01.2014, 08:40
[...]

Der nächste Journalist ist bereits im Anflug, vom Bayerischen Rundfunk. Hat mich "angehauen", dass er seit Langem mitliest.
"Galeria Kaufhof" und die von den StN benannten Widersprüche (falscher Kaufpreis) der Ceska-Übergabe stammen auch von hier.

Man darf davon ausgehen, dass viele Linke und Antifas hier mitlesen. Auch Journalisten und Buchautoren, ich weiss von Einigen...

Dann stell' ich doch glatt noch mal den Auszug aus dem unverdächtigen Haskala-Protokoll des Thüringer UA vom 13.01.2014 ein - mit einer bemerkenswerten Aussage des Geraer Staatsanwaltes, Thomas Villwock, zu der es keinerlei Nachfrage gab und keinerlei mediale Resonanz. Total wichtig an diesem Tag im Untersuchungsausschuss war offenbar nur die Frage, ob eine "Durchsuchung" bei der Deutschen Bank wegen eines Kontos von Mundlos verjährungsunterbrechende Wirkung hatte.


15.39

Der Abg. Kellner kommt auf seine Äußerungen zurück, wonach dem Zeugen mitgeteilt wurde, dass andere Dienste wie der Verfassungsschutz wohl parallel mit drin stecken bei der Fahndung. Er bestätigt das, er hab es heute noch bildlich vor sich. Kellner fragt: Was haben sie denn da gemacht? “Ich habe im Zweifel den Behördenleiter informiert, selber unternommen habe ich da nichts”. Kellner meint, dass das doch frustrierend sei, dass dann nichts weiter passiert. Der Zeuge gibt an, dass das die große Frage sei, die sich heute stellt und dass er nicht sehr glücklich sei, wie das gelaufen ist. Ob es solche Situationen nochmal gab? Er erinnert sich an das Kofferbombenverfahren gegen das Trio, wo ihm Staatsanwalt Schulz einen Bericht vorlag, in dem man davon ausging, dass die drei flüchtigen Neonazis Mitarbeiter vom Landesamt für Verfassungsschutz seien. “Das hatte sich so verfestigt, diese These, dass da eine Verbindung zwischen den drei Gesuchten und dem Verfassungsschutz besteht” berichtet der Zeuge. Der Gedanke, dass hier eine „höheres Interesse“ im sinne von einem Geheimdienst eine Rolle spielt, habe dann dazu geführt, „dass wir da ein Stück weit zurückgetreten sind“ räumt Staatsanwalt Villwock ein.





http://haskala.de/2014/01/13/ticker-zur-untersuchungsausschuss-sitzung-am-13-1-2013/

fatalist
24.01.2014, 08:53
... Haskala wurde hier seitenweise zitiert, auch dieses Ding. Kofferbombenverfahren, das ging gegen 6 Leute und wurde gegen das Trio später eingestellt als das Bombengaragen-Verfahren. Zwar auch 2003, aber nicht im Juni, sondern im September/Oktober erst...

Die anderen 3 Verdächtigen waren Kapke, Wohlleben, Henning Haydt.

Villwock bezieht sich da übrigens auf Wunderlich Zielfahnder und dessen Vermerk vom Feb 2001, der riesige Wellen schlug bis in die Ministerien. Daraufhin flog Wunderlich raus, keine Zielfahndung mehr nach dem Trio, im August übergab Wunderlich die Akten in die Ablage...

Und Prof Mundlos hat ein Schreiben der Staatsanwaltschaft Gera bekommen, 2001, dass das Ermittlungsverfahren VORLÄUFIG eingestellt sei.

Welches, brain freeze? Das Kofferbombendingsbums, oder das Bombengaragendingsbums???
Hie muss ein Journalist ran, das können wir nicht rausfinden!!!

twitter.com/Mundlos
Wenn man wüsste, wer das ist...

Chupacabras
24.01.2014, 09:16
“Das hatte sich so verfestigt, diese These, dass da eine Verbindung zwischen den drei Gesuchten und dem Verfassungsschutz besteht” berichtet der Zeuge. Der Gedanke, dass hier eine „höheres Interesse“ im sinne von einem Geheimdienst eine Rolle spielt, habe dann dazu geführt, „dass wir da ein Stück weit zurückgetreten sind“ räumt Staatsanwalt Villwock ein.

Diese 3 Zeilen sind einfach unfassbar.

Klar, ein Staatsanwalt ist kein dummer Mann, der weiß wie es läuft und kennst GLADIO, SBO und diese ganzen Dinge auch, zumindest hat er darüber mehr wissen (Durch Allgemeinbildung) als der Großteil der Bevölkerung. Mich würde interessieren ob der gute Mann vielleicht vorher schonmal in solche Dinge reingeraten ist, seine Weisungen bekommen hat und nun schon von ganz alleine "richtig" handeln konnte.

Eigentlich müsste GLADIO wenigstens in einer Doppelstunde in Geschichte oder So"Wi" angesprochen werden, verpflichtend im Lehrplan stehen.
Dann fällt eben ein bischen trockener Stoff bei dem eh alle einpennen eben hinten runter, was solls.
Man darf ja noch träumen.

fatalist
24.01.2014, 09:21
Wer schreibt eigentlich für NSU-Watch die Protokolle?


"Der Hohn der Täter lässt einem das Blut gefrieren"
INTERVIEW
24. Jänner 2014

http://derstandard.at/1389858057430/Der-Hohn-der-Taeter-laesst-einem-das-Blut-gefrieren


Friedrich Burschel hat einen der begehrten Medienplätze im Münchner NSU-Prozess

Der Journaliste erzählte Colette Schmidt von behördlicher Ignoranz, V-Leuten und Zumutungen für Opferangehörige im Mammutprozess.


STANDARD: Wie haben Sie den Prozess bisher erlebt?

Burschel: Der Prozess ist der helle Wahnsinn. Es werden so viele unfassbare Details dort verhandelt, dass man aus dem Staunen und dem Entsetzen nicht herauskommt. Mehr als 300.000 Seiten Ermittlungsakten, fast 500 Seiten Anklageschrift, 600 geladene Zeugen, und nach bereits 75 Verhandlungstagen sind weitere 115 Prozesstage bis Ende 2014 terminiert, wiewohl nicht klar ist, ob das Verfahren bis dahin abgeschlossen ist. Dieses Mammutunternehmen ist in einen viel zu kleinen Gerichtssaal gepfercht, den viele Bunker nennen – er ist zu klein für die Dimension der Verbrechen.

STANDARD: Man spricht von einem Netzwerk nach Österreich, Südtirol und Südafrika im Hintergrund des NSU. Wird es aufgearbeitet?

Burschel: Nein, von den nationalen und internationalen Netzwerken, in die die Jenaer und Thüringer Neonaziszene und der NSU eingebunden waren, wollen im Verfahren allenfalls einige kundige Nebenklagevertreter etwas wissen. Dabei gibt es unübersehbar viele Hinweise auf Verbindungen etwa zum europäischen Blood-&-Honour-Netzwerk, zu den britischen Rechtsterroristen von Combat 18 oder zu einem umfangreich organisierten Umfeld in Deutschland.

Auch die Verbindungen zwischen der Thüringer Szene zu Neonazis rund um das Objekt 21 in Österreich sind nicht zu übersehen. Die Bundesanwaltschaft besteht darauf, dass das Verfahren stur und eng *entlang der Ausgangsthese der Anklage geführt wird: eine Drei-Personen-Zelle mit einer Handvoll Helfern, die überwiegend auf der Anklagebank sitzen.

Die Bundesanwaltschaft kann kein Interesse an der Ausleuchtung des NSU-Umfelds haben, da sonst die enge Durchsetzung des Umfelds mit staatlich alimentierten V-Leuten – das sind Vertrauensleute aus der Naziszene, die den Inlandsgeheimdienst informieren – offenbar würde. Der NSU war von mindestens 24 V-Leuten förmlich umstellt. Da stellt sich die Frage: Wie viel Staat steckte eigentlich insgesamt im NSU-Komplex?

STANDARD: Wie dicht war die Verbindung nach Österreich?

Burschel: Außer freundschaftlichen und teils wirtschaftlichen Kontakten zur Thüringer Szene kann ich das nicht konkretisieren. Da gälte es, wie bei den Verbindungen nach Skandinavien, Südtirol und Südafrika, die im Prozess wiederholt auftauchen, weitere intensive Nachforschungen anzustellen. Das wird mit Sicherheit nicht im Schwurgerichtssaal A 101 im Oberlandesgericht München stattfinden. Leider.

STANDARD: Gibt es Erkenntnisse, die erst der Prozess brachte?

Burschel: Dank der intensiven Befragung des Angeklagten Carsten S. durch Richter Manfred Götzl wurde ein weiterer Anschlag des NSU aufgedeckt. S. wollte unter Tränen irgendwann reinen Tisch machen und berichtete von einem Sprengstoffanschlag in Nürnberg 1999, möglicherweise des ersten des NSU. Die Attentäter hatten eine präparierte Taschenlampe in einer türkischen Kneipe platziert, die in den Händen eines Putzmannes detonierte und ihn schwer verletzte. Dass man nach dem Aufliegen des NSU trotz umfangreicher Überprüfung ungeklärter Anschläge dieses einen nicht mit dem NSU in Verbindung gebracht hatte, spricht Bände über behördliche Ignoranz und aktives Wegschauen.

STANDARD: Apropos Wegschauen. Ist der Verfassungsschutzbeamte, der bei einem der Morde am Tatort anwesend war, noch Thema?

Burschel: Andreas T. ist immer wieder Thema im Prozess, weil die Geschichte so ungeheuerlich und dubios ist. Der Beamte des Landesamtes für Verfassungsschutz Hessen saß während des Mordes an Halit Yozgat am 2006 – zufällig, wie es heißt – in dessen Internetcafé. Ein Ermittlungsverfahren gegen ihn wurde 2007 auf Anordnung des damaligen hessischen Innenministers und heutigen Ministerpräsidenten Volker Bouffier zum Schutz des Wohls des hessischen Staates eingestellt. Die Akten des Ermittlungsverfahrens gegen T., der in seinem sozialen Umfeld auch mal Klein-Adolf genannt wurde, werden im NSU-Prozess nicht beigezogen.

STANDARD: Sind die 24 V-Leute namentlich bekannt?

Burschel: Bekannt und aktenkundig. Aber der Quellenschutz ihrer V-Leute geht den insgesamt 17 deutschen Inlandsgeheimdiensten über alles. Kurz nach dem Auffliegen des NSU gab es einige skandalöse Aktenvernichtungsaktionen im Bundesamt für Verfassungsschutz und anderen Behörden. Eine Schredder-Aktion fand am 11. 11. 2011 statt und wird wegen des Faschingsbeginns Aktion Konfetti genannt. Nur ein Teil der Dokumente wurde rekonstruiert.

STANDARD: Wie verhalten sich die Angehörigen der Opfer im Prozess?

Burschel: Für sie gibt es jede Menge Zumutungen: Tatort- und Obduktionsfotos sind an sich schon grauenhaft. Aber die vermutlich noch größere Zumutung ist die Ungerührtheit, ja Unbekümmertheit der Hauptangeklagten Beate Zschäpe. Sie genießt die Aufmerksamkeit und flirtet heiter und aufgekratzt mit ihrem Anwalt, als ginge es um einen Eierdiebstahl und nicht um zehn Morde, mindestens drei Sprengstoffanschläge und 15 Raub- und Banküberfälle. Ich bezweifle, dass die Angehörigen bekommen, was sie sich wünschen: lückenlose Aufklärung. Nach über zehn Jahren rassistischer und demütigender Ermittlungen der Behörden fast ausschließlich gegen Angehörige der Opfer kann von Genugtuung und Gerechtigkeit vermutlich nicht die Rede sein.

STANDARD: Was hat Sie bisher am meisten berührt?

Burschel: Wenn Opferzeugen und Angehörige von ihrem Leid, den Folgen der brutalen Morde, von Demütigung durch die Behörden und von existenziellen Problemen berichten, geht einem das durch und durch. Zum Teil richten sie das Wort direkt an die Hauptangeklagte. Das sind die bedrückendsten Momente im Verfahren. Und der bösartige Hohn der Täter gegen Opfer im Bekennervideo, das wie im Kino an die Wände des Gerichtssaales projiziert wurde, lässt einem das Blut gefrieren. (DER STANDARD, 24.1.2014)

Friedrich Burschel (48) ist Journalist und hat sein Handwerk bei der "Süddeutschen Zeitung" erlernt. Er berichtet für Radio Lotte Weimar, für den Verein NSU Watch und die Berliner Rosa-Luxemburg-Stiftung vom NSU-Prozess. Seine Berichte von Radio Lotte werden vom Grazer Radio Helsinki übernommen. "Verein NSU Watch" ist süss. Antifa pur ist das...

Das isser, dem das Blut wegen Paulchen Panter gefror:

http://images.derstandard.at/t/12/2014/01/23/1389889146803-burschel-o.jpg

Burschel schreibt mit anderen "Neutralen Wissenschaftlern" auch Bücher, die NSU-Expertein Heike Kleffner (da gehen bei dem Namen beim Bio alle Lichter an ;) )ist auch "neutral".


STADT - LAND -RECHTS : Brauner Alltag in deutschen Provinzvon Burschel, Friedrich; Endemann, Martin; Dembowski, Gerd; Röpke, Andrea; Kleffner, Heike; Schmidt, Christian; Liebscher, Doris; Jentsch, Ulli; Lang, Susanne; Steinkopf, Knut-Sören; Andreasch, Robert; Klarmann, Michael; Bringt, Friedemann; Nattke, Michael; Weiß, Michael; Renner, Martina; Burschel, Friedrich.
Verlag: Berlin Karl Dietz Verlag Berlin 2010 Hatte Antifa König keinen Bock mitzuschreiben :?

Das ist sie, die "unabhängige Prozessberichterstattung" der Antifa, der die Rechten nichts entgegenzusetzen haben. Muss man mal ganz klar anerkennen: Die Linken beherrschen die NSU-Debatte deshalb, weil die Rechten den Arsch nicht hoch bekommen.

Die Antifa hat sich auch die nötigen Nebenklagemandate verschafft, um im NSU-Prozess ihre Agenda zu verfolgen.

Die Verteidigung scheint gar keine Agenda zu haben. Auch das ist irgendwie klar... leider

Chupacabras
24.01.2014, 09:36
Ich weiß nicht ob ihr das schon hatte, aber bei "Objekt 21" musste Ich nun an einen Bericht des Focus denken.




Alois Mannichl, der ehemalige Leiter der Polizeidirektion Passau, überlebte 2008 ein Attentat. Jahrelang tappten die Ermittler im Dunkeln, wer auf ihn eingestochen haben könnte. Jetzt gibt es Hinweise auf eine österreichische Rockerbande.

„Du trampelst immer auf den Gräbern unserer Kameraden herum“, habe der tätowierte Mann an der Haustür gesagt und zugestochen. So schilderte Alois Mannichl, damals Leiter der Polizeidirektion im niederbayerischen Passau, das Attentat am 13. Dezember 2008 auf ihn. Der heute 56-Jährige überlebte und arbeitet weiterhin bei der Polizei.

Die erfolglos gebliebene Sonderkommission zur Ermittlung des Täters ist inzwischen aufgelöst, aber „einzelne Beamte“, so erfährt FOCUS aus dem Bayerischen Landeskriminalamt (LKA), „widmen noch einen guten Teil ihrer Arbeitszeit diesem Fall.“

Spur nach Österreich

Jetzt verfolgt das LKA eine neue Spur, die in das benachbarte Oberösterreich führt. Dort flog Mitte Januar eine rechtsradikale Vereinigung namens „Objekt 21“ auf. Elf ihrer Mitglieder und Verbindungsleute sitzen in Haft, unter anderem wegen des Verdachts der Nötigung und des illegalen Waffenhandels. Kontakte zu der mörderischen Terrorzelle „Nationalsozialistischer Untergrund“ scheint es nicht gegeben zu haben, doch ein möglicher Zusammenhang mit dem Fall Mannichl gilt als plausibel.

Ein auf Anfang April angesetztes Treffen bayerischer und österreichischer Ermittler in Linz sei dem ominösen Verein gewidmet, bestätigt ein Sprecher der Polizeidirektion in der oberösterreichischen Landeshauptstadt Linz dem FOCUS. An der „operativen Fallbesprechung mit Informationsaustausch“ nähmen auch ehemalige Mitglieder der Soko Mannichl teil.


Eingemietet hatte sich „Objekt 21“ in einem 90 Kilometer südlich von Passau gelegenen Bauernhof. Eigentümer des urigen Anwesens ist der Vater des Filmregisseurs und Oscar-Preisträgers Stefan Ruzowitzky („Die Fälscher“). Der alte Herr beteuerte bisher, lange Zeit nichts bemerkt zu haben. Als vor mehr als zwei Jahren erste Zeitungsberichte über rechtsradikale Umtriebe erschienen, habe das Mietrecht ein schnelles Handeln erschwert.



http://www.focus.de/panorama/welt/angriff-auf-passauer-polizeichef-neue-spur-im-fall-mannichl-fuehrt-ins-rockermilieu_aid_936897.html

Schade das man dem NSU nicht auch noch Lebkuchenmesserstechereien unterschoben konnte.
Damit hätte man dann Zschäpe in den Knast gebracht. Vll sollten noch ein paar Morde mit Haushaltsgeräten neu aufgerollt werden.

Edit: Grad den mannichl Strang zu Ende glesen, also komme Ich wieder Jahre zu spät :(

bio
24.01.2014, 09:47
(...)

Arnold: 7,62 mm Hülse auf Sitz, also Schütze hatte Pistole ins Auto dicht an den Kopf gehalten, Geschoss zerplatzt in 5 Teile. 3 im Kopf, Hauptteil im Sitz, Splitter auf der Rückbank.

Einverstanden?

nein, ich sehe in den Akten eine Hülse, die 2-3 Meter vor der Beifahrer-Seite liegt.

Kann das sein?

bio
24.01.2014, 09:56
Wenn es eine Verbindung gibt zwischen Kiesewetter und dem Trio, dann läuft die über diese Polizistin, Patenonkels Ex-Freundin.

Ich habe da mal was gelesen, wo sich diese Polizistin und Kiesewetter bei Kiesewetters Opa zu Weihnachten getroffen haben sollen. Bekomme das aber nicht mehr gebacken... googeln...

@Tommes schrieb was dazu:

Dieser These würde ich mich anschliessen. Patenonkel Mike Wenzel, Staatsschützer-Bulle aus Saalfeld, zog direkt nach dem Mord eine Verbindung zwischen Kiesewetter und den "Türkenmorden" genau deshalb, weil er von den Umtrieben und Kontakten seiner Ex-Polizistenfreundin wusste.

Es fällt doch auf, dass genau diese Verbindung im Prozess ein Tabu zu sein scheint.

Hat dieser Mike Wenzel Kontakt mit Michael Menzel, der die "Bankräuber von Eisenach" am 04.11.11 stellte?

fatalist
24.01.2014, 10:03
nein, ich sehe in den Akten eine Hülse, die 2-3 Meter vor der Beifahrer-Seite liegt.

Kann das sein? Eigentlich nicht. Die Waffe wirft nach Rechts aus. Wenn Du damit auf die Fahrerin zielst, liegt die Hülse hinten am Auto. Es sei denn, sie trifft das Auto und wird abgelenkt.
Arnolds Hülse lag im Auto.

fatalist
24.01.2014, 10:04
Hat dieser Mike Menzel Kontakt mit Michael Menzel, der die "Bankräuber von Eisenach" am 04.11.11 stellte? Wenzel mit W ;) und Menzel mit M kennen sich bestimmt. Aber mehr wissen wir nicht...

bio
24.01.2014, 10:05
"Im Bereich der nordöstlichen Ecke des Transformatorenhauses, in einer Entfernung von 2,10 m (gemessen von der Ostwand in östliche Richtung) und 65 cm südlich der gedachten Verlängerung der Nordwand, lag auf dem Boden eine Patronenhülse des Kai. 7,62 mm x 25."
42100

bio
24.01.2014, 10:06
Wenzel mit W ;) und Menzel mit M kennen sich bestimmt. Aber mehr wissen wir nicht...

das meine ich.

fatalist
24.01.2014, 10:11
das meine ich. Thüringen ist sehr klein. Die kennen sich alle, die beim Staatsschutz... Menzel war lange beim LKA, dort hat er ja auch LfV Wiessner kennengelernt.

fatalist
24.01.2014, 10:12
"Im Bereich der nordöstlichen Ecke des Transformatorenhauses, in einer Entfernung von 2,10 m (gemessen von der Ostwand in östliche Richtung) und 65 cm südlich der gedachten Verlängerung der Nordwand, lag auf dem Boden eine Patronenhülse des Kai. 7,62 mm x 25."
42100 Das ist die Hülse vom Arnold, die uns als im Auto liegend verkauft wurde. KW war die 9 mm Luger.

bio
24.01.2014, 10:16
Das ist die Hülse vom Arnold, die uns als im Auto liegend verkauft wurde. KW war die 9 mm Luger.

Im Auto liegend? Quelle.

Im Ermittlungsbericht steht von dieser dritten Hülse nichts!

Chupacabras
24.01.2014, 10:16
Thüringen ist sehr klein.

Ein Kollege aus dem Osten hat mir nach den November Ereignissen erzählt die Mundlos hätten damals in Nachbarschaft zu seiner Mutter gelebt.
War ganz interessant da Ich nciht wirklich viele ausm Osten kenne. Und dann kommt sowas :D

fatalist
24.01.2014, 10:20
das meine ich. Aber ich krieg da die Kurve zu Banküberfällen nicht, weil ja Menzels "Soko Trio" die Bankräuber angeblich gefangen hat, und die 2010 verknackt wurden. Die Bankraube in Sachsen waren alle vor Schmiedefeld 2008.

Die Chemnitzer/Zwickauer Kripoleute müssen aber gewusst haben, dass die von Menzel gefassten Bankräuber NICHT "ihre Bankräuber" sind...

Es sei denn, dass es eben doch 5 Bankräuber waren...
2 verurteilt
1 im Tresor tot zusammengebrochen, in Baggersee entsorgt
2 liefen weiter frei rum... rate mal die Namen ;)

fatalist
24.01.2014, 10:23
Im Auto liegend? Quelle.

Im Ermittlungsbericht steht von dieser dritten Hülse nichts!


Sie habe festgestellt, dass Waffe fehlte. Sie meine auch festgestellt zu haben, dass da im Sitz irgendwo eine Hülse gesteckt habe. NSU watch. 75. Tag Die dumme Kuh meinte wohl "Projektil" ???


Am Opfer Kiesewetter und im weiterer Tatortbereich seien folgende Spuren festgestellt worden: Vorne rechts vor Auto eine Hülse, Kaliber 7,62, Marke: Tokarev; Ein Hülse, Kaliber 9 mm, sei hinter dem Auto gefunden worden. Im Fahrersitz steckte ein Projektil, ebenfalls 7,62 mm

fatalist
24.01.2014, 10:26
Ein Kollege aus dem Osten hat mir nach den November Ereignissen erzählt die Mundlos hätten damals in Nachbarschaft zu seiner Mutter gelebt.
War ganz interessant da Ich nciht wirklich viele ausm Osten kenne. Und dann kommt sowas :D Jena ist ein Dorf. Echt witzig :)

bio
24.01.2014, 10:34
NSU watch. 75. Tag Die dumme Kuh meinte wohl "Projektil" ???

"Als der Beamte im Rettungswagen gelegen sei, habe man ihr die Einsatzmittel übergeben. Sie habe festgestellt, dass Waffe fehlte. Sie meine auch festgestellt zu haben, dass da im Sitz irgendwo eine Hülse gesteckt habe."

Moment mal, ich kann es auch anders interpretieren: Hat Kiesewetter die Waffe gezückt und geschossen?

In den Ermittlungsakten gibt es Aussagen eines Zeugen, der drei Schüsse hörte. Erst einen Schuss, 15 Sekunden später zwei Schüsse kurz hintereinander.
Es gibt jedoch auch Aussagen, dass nur ein einziger Schuss gehört wurde, und zwei Schüsse. Das sagt also nicht viel aus, ist nur ein Hinweis.

Es gibt doch auch Aussagen eines blutverschmierten Mannes. War der vielleicht angeschossen?

fatalist
24.01.2014, 10:40
"Als der Beamte im Rettungswagen gelegen sei, habe man ihr die Einsatzmittel übergeben. Sie habe festgestellt, dass Waffe fehlte. Sie meine auch festgestellt zu haben, dass da im Sitz irgendwo eine Hülse gesteckt habe."

Moment mal, ich kann es auch anders interpretieren: Hat Kiesewetter die Waffe gezückt und geschossen?

In den Ermittlungsakten gibt es Aussagen eines Zeugen, der drei Schüsse hörte. Erst einen Schuss, 15 Sekunden später zwei Schüsse kurz hintereinander.
Es gibt jedoch auch Aussagen, dass nur ein einziger Schuss gehört wurde, und zwei Schüsse. Das sagt also nicht viel aus, ist nur ein Hinweis.

Es gibt doch auch Aussagen eines blutverschmierten Mannes. War der vielleicht angeschossen? Ja, und der Ami-Spion hat den weggefahren in ein US-Militärkrankenhaus. Das genau ist Wolfgang Eggerts These: Die Polizei schoss einen der Schützen an.

Sie ist auch nachvollziehbar. Niemand wäre da rumgerannt blutig, sondern hätte sich das Blut im neckar abgewaschen, wie V-Mann Moser (Russlanddeutscher) es aussagte. VP 22 hiess der...

bio
24.01.2014, 10:49
Ja, und der Ami-Spion hat den weggefahren in ein US-Militärkrankenhaus. Das genau ist Wolfgang Eggerts These: Die Polizei schoss einen der Schützen an.

Sie ist auch nachvollziehbar. Niemand wäre da rumgerannt blutig, sondern hätte sich das Blut im neckar abgewaschen, wie V-Mann Moser (Russlanddeutscher) es aussagte. VP 22 hiess der...

Warum wurden sie dann im Auto erschossen? Die Blutflecken im und an den Fahrertüren sprechen dafür. Hat Kieseweter jemanden festgenommen, vorher mit Reizgas überwältigt und dann mitnehmen wollen?

tommes
24.01.2014, 10:57
Alle hatten was zu berichten, nach 2 Flaschen "Nordhäuser Goldbrand" war klar, dass B&M die "Dönermörder" waren und MK musste sterben, weil der Neue von Onkel Mikes Ex Böhni kannte. Umgebracht vom KKK. Erst mal keine weiteren Fragen ;)

@brain freeze

Mir gefällt dein Humor:D. Trotzdem: Was ist so abwegig daran dass zumindest eine(r) in dieser Runde mehr wußte? Onkel Mike wußte ja im Mai 2007 Bescheid darüber , dass da die "Dönerkiller" am Werk waren. Naheliegend , dass er die Informatinen die er am 5.5. 2007 hatte auch schon einige Monate zuvor Weihnachten 2006 kannte.

Und seine Ex: Eine Polizistin mit Kontakten in die rechte Szene, die in die Szene geheime Informationen gibt, die suspendiert wird und 2011/12 (!) erfolgreich klagt und wieder eingestellt wird. V-Frau Alarm?
Ihr neuer Typ - und ich möchte wetten, dass Sie den 2006 schon kannte: Sagt in den 90er in einem Verfahren von Bönhardt aus. Hat einen Wachdienst, der die rechten Jungs aus Jena beschäftigt. Wie nennt ihr das ? Honigtopf? Der "Wachmann" beschäftigt sehr gute Bekannte von Kapke. Zweifelt jemand, dass Kapke informiert war?
Da ist sie jedenfalls die Verbindung zum THS bzw zu den V-Leuten vom THS. Für mich absolut naheliegend, dass in der Szene untereinander gequatscht wurde ("den Dreien geht es gut") in den meisten Fällen wahrscheinlich unwissentlich von V.Mann zu V-Mann.
Warum hatte der Menzel am 4/11 sofort Wiessner angerufen? . Die Grußbotschaft an den NSU im Weissen Wolf. Auch da ist doch klar, dass es im Osten viele Leute gab die vieles wußten.

Und dass Staatsschutzonkel Mike zusammen mit seiner (V?-)Freundin die notwendigen Infos hatte ist für mich recht wahrscheinlich. Seine Andeutung nach dem Mord an M.K. ist ein deutliches Indiz!

Ob und woher Kiesewetter etwas wußte ist unklarer: Timo Hesse, Ihr Onkel und Ihre Urlaubsfreundin die Polizistin kämen als Quellen in Frage.
Dazu noch ihre Schuhe mit der Telefonnummer des dubiosen Arnold (warum wurde gesagt dass man "vor allem" bei Kiesewetter ausschließen könne dass sie Kontakte in die Szene hatte? Weil man es bei Arnold weniger ausschließen konnte?) die nahe legt, dass sie diesen doch besser kannte als veröffentlicht.

Wenn irgendjemand der Meinung war dass sie + ggf. auch noch Arnold als Mitwisser zu gefährlich waren gibt es ein Motiv. Und wenn sie durch Nazis ermordet worden wäre hätte man das aufgeklärt. Wenn sie (bzw die "Türkenmorde") durch V-leute oder Geheimdienste ermordet wurde wird es verhindert.

fatalist
24.01.2014, 11:03
Warum wurden sie dann im Auto erschossen? Die Blutflecken im und an den Fahrertüren sprechen dafür. Hat Kieseweter jemanden festgenommen, vorher mit Reizgas überwältigt und dann mitnehmen wollen? Da wissen wir nichts... Du magst spekulieren?

Kiesewetters Pistole wurde "wissend wie es geht aus dem gesicherten Holster" genommen, weil sie gar nicht drin war, alles klar?
KW hatte ihre Pistole wohl längst entnommen, und in der Hand.
Vielleicht hat sie geschossen und getroffen. Wissen wir nicht.

Arnolds Brille und Zigaretten lagen auf dem Beifahrersitz. War er ausgestiegen?
Seine Waffe wurde mit roher Gewalt rausgerissen, war also noch im gesicherten Holster.

bio, es gibt Dutzende Varianten, und wir können das nicht abschliessend klären...

Vielleicht hat Arnold EINEN kontrolliert, Kiesewetter sicherte Arnold mit Wumme und schoss, aber 2 weitere Leute von hinten kommend sahen sie beide nicht. Doppelkopfschuss, Arrangement der Polizisten nach Beraubung... wir wissen es nicht.

fatalist
24.01.2014, 11:10
Ob und woher Kiesewetter etwas wußte ist unklarer: Timo Hesse, Ihr Onkel und Ihre Urlaubsfreundin die Polizistin kämen als Quellen in Frage. Hab Material dazu gesammelt... von heute:


Dem Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg möchte man viele Fragen stellen:

Wie kam es dazu, dass mit Achim Schmid ein V-Mann dieser Behörde Gründer einer „Ku Klux Klan“-Gruppe war? Wie war es möglich, dass mit Wissen des „Verfassungsschutzes“ Polizisten diesem KKK anhingen, darunter Timo Hess, Gruppenführer der durch den NSU ermordeten Polizistin Michèle Kiesewetter?

Wie ist die Tatsache zu deuten, dass Klan-Führer Achim Schmid, der in den 1990er Jahren Kontakte zum späteren NSU-Unterstützerumfeld in Chemnitz hatte, durch einen „Verfassungsschützer“ vor Überwachungsmaßnahmen gewarnt wurde?

Welche Rolle spielte der mit Uwe Mundlos bekannte Top-Spitzel „Corelli“ des Bundesamtes für Verfassungsschutz, Thomas Richter, als Mitglied dieses KKK, dessen Strukturen sich nach Thüringen und Sachsen erstreckten?


Warum glaubt die Bundesanwaltschaft heute rassistischen Polizisten, vom NSU nichts gewusst und mit dem Mord an Kiesewetter nichts zu tun gehabt zu haben? Wieso glaubt man diesen niemals ernstlich belangten Polizisten, die nicht mehr oder weniger glaubhaft behaupten, zum Klan seien sie „irrtümlich“ gekommen, weil sie den für einen „Kirchenersatz“ hielten und dort – nun ja – Frauen kennenlernen wollten? Und so weiter.


Bettina Blank hätte darüber schreiben können. Sie ist Mitarbeiterin des LfV Baden-Württemberg. http://de.indymedia.org/2014/01/351850.shtml

geht gleich weiter...

tommes
24.01.2014, 11:19
Mal angenommen Kiesewetter sei vorsätzlich umgebracht worden, da stellt sich die Frage wer den Auftrag gab, den Dienstplan verriet usw.

Vielleicht wurde Kiesewetter "aus Versehen" verraten? Warum sagt Onkel Mike 2007 so frei heraus, dass er den Verdacht hat, dass der Mord an seinem Patenkind etwas mit den Dönermorden zu tun hat? Seine Vermutung zum damaligen Zeitpunkt war doch an sich ungeheuerlich. Wollte er da jemanden signalisieren, dass er Bescheid weiß und seine Aussage war der berühmte Wink mit dem Zaunpfahl?

Für mich ist diese Aussage eines der erstaunlichsten Details in diesem Fall, aber es wird kaum thematisiert. Angeblich kam er auf den Zusammenhang wegen den Geschossen und den Fahrradfahrern.
Überraschend ich dachte die Fahrradfahrer wurden erst jetzt aus dem Hut gezaubert. Aber man kannte sie schon Anfang Mai 2007?

Warum kannte Onkel Mike den Zusammenhang? Das ist eine Schlüsselfrage.

fatalist
24.01.2014, 11:25
Die suspendierte Polizistin, die KW noch Weihnachten 2006 traf bei Opa Wenzel:


Doch noch immer steht die Frage nach dem Motiv der Tat, die von den neun Morden an Migranten zwischen 2000 und 2006 abweicht, ungelöst im Raum. Der Patenonkel der ermordeten Beamtin, selbst Polizist und vor 2007 in der Abteilung Staatsschutz beschäftigt, ist früh von einem Zusammenhang zwischen der Tötung Kiesewetters und der Mordserie an Migranten ausgegangen. Er soll der frühere Partner einer Thüringer Beamtin sein, die später wegen des Verrats von Dienstgeheimnissen an Neonazis suspendiert wurde, berichtete Axel Mögelin, Leiter der damaligen Sonderkommission, am Donnerstag den Ausschußmitgliedern. Mit eben jener ehemaligen Polizistin, die unterdessen mit einem Neonazi verheiratet ist, war Michèle Kiesewetter im Jahr 2003 gemeinsam in Ungarn im Urlaub. Der Heilbronner Mord ist immer noch nicht aufgeklärt. https://linksunten.indymedia.org/de/node/67079

aber Thomas Starke war erst ab 2000 Spitzel... das regt mich immer wieder auf, diese blinde Antifa...

Was schreibt denn nun der Bundestag über Mögelin?

Protokoll 29a. Seite 29. Da steht... nichts. Kein Name, Null.
Protokollübersicht hier:
http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokolle-und-dokumente-des-bundestags-untersuchungsauschusses/


Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Jetzt habe ich eine Frage, die ich
erst seit gestern stellen kann, weil ich mich
da noch mal vorbereitend in die neuen Akten
stürzen musste. Und das hat mich nun wirklich etwas sehr überrascht, dass man jetzt
bei Umfeldermittlungen festgestellt hat, dass
jene Polizistin, die jahrelang suspendiert war,
weil sie in Thüringen aus dem Polizeicomputer Dinge abgezapft haben soll illegal, und
die nunmehr verheiratet ist mit einem Mann
mit Kontakten in die rechte Szene, mit
Michèle Kiesewetter gemeinsam Urlaub gemacht haben soll im Jahre 2003 und dass sie
früher die Partnerin des Onkels gewesen
sein soll. Wäre da nicht eine frühzeitigere
Umfeldüberprüfung möglicherweise sehr
sinnvoll gewesen? Mögelin weiss dazu nichts.

2006 Weihnachten fehlt, die Dame ist im Streifendienst tätig, nach Wiedereinstellung, und die Sicherheitsfirma ihres Mannes gibt es wohl gar nicht mehr:


Im Fall der Terrorgruppe „Nationalsozialistischer Untergrund (NSU)“ gibt es nach Informationen des Tagesspiegels eine weitere problematische Verbindung aus der Thüringer Polizei zur rechtsextremen Szene. Eine Beamtin habe bei der Befragung durch das Bundeskriminalamt Anfang 2012 zugegeben, sie kenne Rechtsextremisten „privat wie dienstlich“ und habe eine Schlägerei von Neonazis mit Ausländern nicht der Polizei gemeldet, hieß es in Sicherheitskreisen. Die Polizistin sei zudem wegen des Verdachts, Dienstgeheimnisse verraten zu haben, von Ende 2009 bis Anfang 2011 vom Dienst suspendiert gewesen. Die Frau ist derzeit im Streifendienst tätig.

Der Ehemann der Beamtin führte eine Sicherheitsfirma, in der Rechtsextreme beschäftigt waren. Die Polizistin berichtete dem BKA, ihr hätten im Juni 2008 zwei Mitarbeiter des Unternehmens gesagt, dass sie in Neustadt an der Donau (Bayern) „Türkenklatschen waren“. Die Männer hätten um einen freien Tag gebeten, weil sie sich bei der Prügelei selbst Verletzungen zugezogen hatten. „Da ich nicht wusste, ob das stimmt, was die beiden erzählt haben, habe ich dienstlich nichts unternommen“, sagte die Polizistin laut Vernehmungsprotokoll.

Das BKA befragte die Frau, weil sie die in Heilbronn 2007 vom NSU ermordete Polizistin Michèle Kiesewetter gekannt hatte. Außerdem war die befragte Beamtin mit dem Patenonkel Kiesewetters, auch ein Polizist, befreundet. Sicherheitskreise sehen aber keine Verbindung zwischen dem Mord und den Kontakten der Polizistin zu Neonazis. Mit den Ermittlungen zur Tötung Kiesewetters befasst sich kommende Woche der NSU-Untersuchungsausschuss des Bundestages.
Im August geriet bereits ein Thüringer Polizist in Verdacht, er habe Kontakte zu Neonazis unterhalten.

http://www.tagesspiegel.de/politik/rechtsextremismus/ermittlungen-zum-nsu-terror-thueringer-polizistin-deckte-neonazis-/7109336.html

Wir brauchen die Namen. Auch von dem Polizistenzuträger an Enrico K.


Ein Thüringer Polizist soll Ende der 90er Jahre Dienstgeheimnisse an das Umfeld der Zwickauer Neonazi-Zelle verraten haben. Der Polizist soll den Rechtsextremisten Enrico K. vor Polizeiaktionen gewarnt haben. Enrico K. habe wie die drei Mitglieder der Neonazi-Zelle "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) zur Neonazi-Gruppierung "Thüringer Heimatschutz" gehört. http://www.derwesten.de/panorama/polizist-soll-thueringer-neonazis-informationen-gesteckt-haben-id7022091.html



Laut "Spiegel.de" handelt es sich um einem geheimen Vermerk des Bundesamtes für Verfassungsschutz vom 30. Juli 1999, den dieses an das Landesamt für Verfassungsschutz in Erfurt geschickt hatte. Der Beamte der Polizeidirektion Saalfeld soll mit der Neonazi-Gruppierung Thüringer Heimatschutz sympathisiert und an Treffen teilgenommen haben. Es gebe allerdings keine "keine bestätigenden Hinweise" auf den Verrat von Dienstgeheimnissen", hieß es in dem Bericht des Internetportals.




Renner habe mitgeteilt, 1999 hätten jeweils ein V-Mann des Kölner Bundesamtes für Verfassungsschutz sowie des Militärischen Abschirmdienstes (MAD) ihn unabhängig voneinander als "national eingestellten Polizisten" eingestuft und über seine engen Kontakte in das Milieu berichtet.Polizeibeamter machte Karriere ohne Konsequenzen
Laut Renner sei dies nach Aktenlage ohne Konsequenzen geblieben, schrieb "Welt online". Im Gegenteil habe der Polizeibeamte Karriere gemacht. Er sei zum Landeskriminalamt gewechselt und mit der Verfolgung von Drogendelikten betraut worden. Im Jahr 2010 sei er zum Thüringer Verfassungsschutz abgeordnet und ein Jahr darauf fest eingestellt worden. Er habe "sogar V-Leute geführt", sagte Renner.Im Dezember 2011, kurz nach dem Selbstmord der NSU-Terroristen Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, sei der Beamte den Akten zufolge aus dem Verfassungsschutz abgezogen und zur Polizeidirektion Erfurt versetzt worden. Wie heisst denn der? Mike W.???

fatalist
24.01.2014, 11:28
Für mich ist diese Aussage eines der erstaunlichsten Details in diesem Fall, aber es wird kaum thematisiert. Angeblich kam er auf den Zusammenhang wegen den Geschossen und den Fahrradfahrern.
Überraschend ich dachte die Fahrradfahrer wurden erst jetzt aus dem Hut gezaubert. Aber man kannte sie schon Anfang Mai 2007?

Warum kannte Onkel Mike den Zusammenhang? Das ist eine Schlüsselfrage. Fahrradfahrer gab es seit 2000, schon bei Simsek, und bei Kilic 2001, und bei Yasar 2005. Und in der Keupstrasse 2004.

Chupacabras
24.01.2014, 11:28
[/B]Warum kannte Onkel Mike den Zusammenhang? Das ist eine Schlüsselfrage.

An dem besagten Weinachtsabend hatte sich das alles verdichtet.
Er wusste von seiner damaligen Freundin das die Dönermorde der rechten Szene zugeordnet werden konnten.
MK hatte auch ihre Geschichten. Ein halbes Jahr später ist sie Tod. Mitwisserin, bzw. jemand der Anfing Schlüsse zu ziehen Tod.
Tätet: irgendwer aus der rechten Szene, heute die Uwes.

So macht das ganze Sinn.

Die Dönermorde wurden auch von irgendwelchen Rechten gegangen, die Uwes stehen halt nun nur stellvertretend vor GEricht. SO könnte der ganze Nazi Terror tatsächlich Sinn machen.

Bleibt nur die Frage nach dem VfS etc. und ob da nicht ein paar Hohlbirnen hervorragend instrumentalisiert wurden.

Keien Ahnung. Ich war bisher der Meinung WENN sie die Morde begangen haben, dann nciht aus Ausländerhass und Heilbronn sollte ihnen untergejubelt werden.

Findet sich irgendwo eine Auflistung der Ungereimtheiten im ganzen NSU Fall, OHNE das sie von irgendwelchen vorbelasteten (Hoffmann, AntiFa) zusammengestellt wurden, also halbwegs neutral? Ich hab mich total verzettelt und will meine freien Tage noch ein wenig nutzen ;)

fatalist
24.01.2014, 11:32
Findet sich irgendwo eine Auflistung der Ungereimtheiten im ganzen NSU Fall, OHNE das sie von irgendwelchen vorbelasteten (Hoffmann, AntiFa) zusammengestellt wurden, also halbwegs neutral? Ich hab mich total verzettelt und will meine freien Tage noch ein wenig nutzen ;) Friedensblick.de wäre mein Tipp.

tommes
24.01.2014, 11:37
Fahrradfahrer gab es seit 2000, schon bei Simsek, und bei Kilic 2001, und bei Yasar 2005. Und in der Keupstrasse 2004.

@fatalist

schon , aber seit wann gab es die Fahrradfahrer auch in Heilbronn? Onkel Mike sagte (Quelle folgt) er sah den Zusammenhang wegen des verwendeten Kalibers und dem(den) Fahrradfahrer(n). ich dachte die Heilbronner Fahrradfahrer wurde erst diese Woche aus dem Hut gezaubert?

Nereus
24.01.2014, 11:42
NSU watch. 75. Tag ...

Am Opfer Kiesewetter und im weiterer Tatortbereich seien folgende Spuren festgestellt worden: Vorne rechts vor Auto eine Hülse, Kaliber 7,62, Marke: Tokarev; Ein Hülse, Kaliber 9 mm, sei hinter dem Auto gefunden worden. Im Fahrersitz steckte ein Projektil, ebenfalls 7,62 mm...

Wieso lagen da Patronenhülsen rum?

Der/die "Dönerkiller", als die sich die Uwes, über einen gruseligen Paule-Panther-Clip aus dem Antifa-Archiv apabiz und gemäß des linken taz-Schreiberlings A. Speit (Erfinder des Begriffs „Bekennervideo”), angeblich geoutet haben sollen, hatten doch zuletzt immer eine Tüte benutzt, um die Hülsen aufzufangen und als „Trophäen” mitzunehmen ....
Waren das also gar nicht die Uwes oder sonstige „Dönerkiller” in Heilbronn, welche die junge Polizistin gemeuchelt haben?

tommes
24.01.2014, 11:42
Wie heisst denn der? Mike W.???


Oder Uwe M. ?


Dem Hinweis eines Hauptkommissars, der Polizistenmord von Heilbronn hänge mit Morden an Ausländern zusammen, ging man erst 2012 nach. Es müssen geradezu hellseherische Fähigkeiten gewesen sein, über die der Kriminalhauptkommissar Uwe M. neun Tage nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter verfügte. Denn in einem Gespräch mit seinem Kollegen Mike W. kam der Mordermitteler der Saalfelder Polizei den mutmaßlichen Heilbronner Mördern sehr nahe. Als Heilbronner Fahnder am 4. Mai 2007 den Kriminalpolizisten und Patenonkel Kiesewetters, Mike W., nach den möglichen Mördern seiner Nichte befragten, antwortete der: „Meiner Meinung nach besteht auch aufgrund der verwendeten Kaliber und der Pistolen, die ich aus den Medien kenne, ein Zusammenhang mit den bundesweiten Türken-Morden. Soviel ich weiß, soll auch ein Fahrradfahrer bei den Türken-Morden eine Rolle spielen. Ich sage nicht, dass ein Zusammenhang besteht. Ein Kollege von der KI 1 hat mich nur angesprochen, dass ein Zusammenhang bestehen könnte.“ Der Kollege von der Kriminalinspektion 1 war Uwe M.. Als die mutmaßliche Terrorgruppe des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) aufgeflogen war, konnte sich der Kriminalist im Juli 2012 nur noch vage daran erinnern, warum er schon kurz nach dem Anschlag in Heilbronn einen Zusammenhang zwischen den ermordeten Ausländern und dem Mord an der jungen Polizeimeisterin sah. In seinem Beruf, sagte M., gehe es auch darum, „zwischen verschiedenen Delikten Gemeinsamkeiten oder mögliche Übereinstimmungen von Täterbeschreibungen zu erkennen“. Da habe es sicherlich Anhaltspunkte gegeben, die ihn zu dieser Vermutung hätten kommen lassen. https://dokmz.wordpress.com/category/rechtsextremismus/nsu/


Jedenfalls hat fatalist da ein weiteres Indiz dafür gefunden, dass es bei der Polizei Saalfeld Menschen gab die Bescheid wußten. Ein Argument mehr für einen "informierten Onkel Mike".

Chupacabras
24.01.2014, 11:49
Friedensblick.de wäre mein Tipp.

Vielen Dank für die Empfehlung :happy:

tommes
24.01.2014, 11:50
Mike W. und Uwe M. warens nicht:


NSU-Ermittlungen: Polizist streitet Hilfe für Neonazis abVon Julia Jüttner (http://www.spiegel.de/extra/0,1518,632088,00.html)
Sven T. holt zum Gegenschlag aus. Der Polizist soll Thüringer Neonazis Dienstgeheimnisse gesteckt und dadurch möglicherweise das Leben des NSU-Trios im Untergrund gedeckt haben. Nun wehrt sich der Beamte gegen die Anschuldigungen - zum Teil mit haarsträubenden Argumenten.

http://cdn2.spiegel.de/images/image-395209-panoV9free-qqcq.jpghttp://www.spiegel.de/static/sys/v10/icons/ic_lupe.png (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/bild-853014-395209.html)
dapd
Aufmarsch des "Thüringer Heimatschutzes"


Den Vorwurf des Geheimnisverrats will der Polizeibeamte aus Erfurt nicht auf sich sitzen lassen - und erst recht nicht die Unterstellung, er sei ein Neonazi. Sven T. steht im Verdacht, als Beamter der Polizeidirektion Saalfeld Ende der neunziger Jahre Tipps an Thüringer Neonazis (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-polizist-im-thueringer-heimatschutz-und-im-verfassungsschutz-a-851968.html)weitergegeben zu haben - und womöglich das Leben der rechtsextremen Terroristen Uwe Mundlos, Uwe Böhnhardt und Beate Zschäpe (http://www.spiegel.de/thema/beate_z/) im Untergrund dadurch befördert zu haben.
ANZEIGE







1999 meldete Enrico K. einem V-Mann aus der rechten Szene, Sven T. habe an einem Stammtisch der rechtsextremen Kameradschaft "Thüringer Heimatschutz" (THS) teilgenommen - einer Neonazi-Organisation, zu der auch Mundlos, Böhnhardt und Zschäpe sowie ihr mutmaßlicher Unterstützer Ralf Wohlleben (http://www.spiegel.de/thema/ralf_wohlleben/)gehörten, der zurzeit in Untersuchungshaft sitzt. Der V-Mann wiederum gab die Information dem Bundesamt für Verfassungsschutz (http://www.spiegel.de/thema/bundesamt_fuer_verfassungsschutz/)(BfV) weiter. Enrico K., selbst THS-Mitglied, behauptete, Sven T. sei "national eingestellt" und habe damals die Kameraden vor Razzien gewarnt.

fatalist
24.01.2014, 11:55
@fatalist

schon , aber seit wann gab es die Fahrradfahrer auch in Heilbronn? Onkel Mike sagte (Quelle folgt) er sah den Zusammenhang wegen des verwendeten Kalibers und dem(den) Fahrradfahrer(n). ich dachte die Heilbronner Fahrradfahrer wurde erst diese Woche aus dem Hut gezaubert?
Wir wussten nichts davon, aber die Polizei ganz sicher.
Die Bahner haben ja netter Weise die Jogginghose aus Zwickau geschreddert :)

tommes
24.01.2014, 12:03
Mike W.
: „Meiner Meinung nach besteht auch aufgrund der verwendeten Kaliber und der Pistolen, die ich aus den Medien kenne, ein Zusammenhang mit den bundesweiten Türken-Morden.


Am Opfer Kiesewetter und im weiterer Tatortbereich seien folgende Spuren festgestellt worden: Vorne rechts vor Auto eine Hülse, Kaliber 7,62, Marke: Tokarev; Ein Hülse, Kaliber 9 mm, sei hinter dem Auto gefunden worden. Im Fahrersitz steckte ein Projektil, ebenfalls 7,62 mm


Bei den "Türkenmorden" wurde doch Kaliber 7,65 verschossen. Dann hatte Onkel Mikes Vermutung doch offensichtlich einen anderen Hintergrund!

fatalist
24.01.2014, 12:07
Mike W. und Uwe M. warens nicht: Dieser Sven T. muss nicht der echte Name sein. Der Spitzel war nicht Tino Brandt, sondern ein BFV-Spitzel im THS. Enrico K. "meldete dem Spitzel" ist eine sehr merkwürdige Formulierung... Wer war dieser Spitzel des BfV im THS????

Die Antifa Jena hat diesen Jan Schild auf dem Kieker, das sei der Nazi-Beschäftiger mit dem Sicherheitsdienst:
http://download.cabledrum.net/wikileaks_archive/file/jena-flight-club-2009.pdf

tommes
24.01.2014, 12:07
Wir wussten nichts davon, aber die Polizei ganz sicher.

Und wie es ausschaut wußte die Polizei in Saalfeld besonders viel :appl:

fatalist
24.01.2014, 12:10
Bei den "Türkenmorden" wurde doch Kaliber 7,65 verschossen. Dann hatte Onkel Mikes Vermutung doch offensichtlich einen anderen Hintergrund! Ceska 83 war 2007 bekannt, kaliber 7.65 auch. TV-bekannt sogar.

@Nereus hat Recht: Warum die Hülsen in Heilbronn nicht eingesammelt wurden, das ist sehr merkwürdig.

tommes
24.01.2014, 12:22
Ok ich fasse nochmal kurz zusammen: Aufgrund des Kalibers und der benutzten Waffen konnte Mike W. KEINEN Zusammenhang sehen (7,65 vs. 7,62). Aber er hatte auf dem Revier den Kollegen Uwe M. und ggf. Sven T..
Und seine Freundin war die mit den besten Verbindungen in die rechte Szene, u.a. zum Wachmann. Irgenwo DAHER kannte er den Zusammenhang Kiesewettermord- Türkenmorde?

nachdenkerin
24.01.2014, 13:05
Aber ich krieg da die Kurve zu Banküberfällen nicht, weil ja Menzels "Soko Trio" die Bankräuber angeblich gefangen hat, und die 2010 verknackt wurden. Die Bankraube in Sachsen waren alle vor Schmiedefeld 2008.

Die Chemnitzer/Zwickauer Kripoleute müssen aber gewusst haben, dass die von Menzel gefassten Bankräuber NICHT "ihre Bankräuber" sind...

Es sei denn, dass es eben doch 5 Bankräuber waren...
2 verurteilt
1 im Tresor tot zusammengebrochen, in Baggersee entsorgt
2 liefen weiter frei rum... rate mal die Namen ;)


Bin wieder auf Abwege gekommen, eigentlich wollte die Zusammenfassung 1998/1999 machen. Nun bin ich bei einer Aktualisierung meiner Aufstellung der Banküberfälle hängen geblieben. Bin noch mitten drin in der Aktualisierung, aber vielleicht passt da was, deshalb vorab. Steht da irgendwo, dass die Verknackten einen spanischen Revolver Astra Cadix hatten, siehe ganz unten von meinem Beitrag.


Der Überfall 22.11.2005…….
Zeuge Jens Merten: Also, ehrlich gesagt: Das war ja der Versuch gewesen. Die kamen hier rein, haben die beiden Angestellten bedroht mit Waffen, aber eine der Angestellten, die zum damaligen Zeitpunkt, glaube ich, schon mittlerweile den vierten Überfall mit gemacht hat, …. 43. PUA-Sitzungsprotokoll

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/


Hier handelt es sich um die Sparkassenfiliale Chemnitz, Sandstraße, die zwei Mal dem Trio zugeschrieben wurde. Dann fehlen noch zwei Mal.


BANKÜBERFÄLLE -WAFFE -



Zeuge Jens Merten: …..Zu meiner Ermittlungszeit haben wir nie eine Waffe typmäßig konkretisieren können. Vielleicht wollen Sie so nett sein und mir sagen, was das für ein Aktenvermerk ist oder werden geschrieben hat.

Clemens Binninger (CDU/CSU): Ja. Ich habe mich auf meine Erinnerungen bezogen von der Präsentation des BKA-Kollegen An fang des Jahres, im März, hier in diesem Ausschussraum, wo er uns Fotos gezeigt hat und wir da - - Einmal erkennt man - - es war nicht ganz klar, ob Walther oder Ceska, aber eben diesen Link.
Dann frage ich andersrum an Sie: Hat Ihnen der Waffensachverständige überhaupt mal gesagt: Das könnte die Waffe sein, das könnte die sein, das könnte die sein?

Zeuge Jens Merten: Das sagte ich ja gerade. Es gab immer Mutmaßungen, aber die waren so weit jenseits von dem entfernt. Er hat mir dann vorgeschlagen - - Ich habe also ihm immer die Überwachungsfotos gegeben, und er hat versucht, dort Waffen zu recherchieren, wo wir in jedem Fall immer gesagt haben: Nein, da gibt es Details, gerade bei diesem kleinen Revolver, weil dieses hohe, spitze Korn ein ganz markantes Detail war, was man kaum an solchen Revolvern findet - - Wir haben nicht einmal eine Waffe gefunden, die annähernd von der Form so aussah. Also, wir haben es nie konkretisieren können, und von der Ceska war auch nie die Rede.

Clemens Binninger (CDU/CSU): Ich wollte jetzt aber nicht darauf raus, dass ein
Waffensachverständiger sagt: „Ich suche exakt die gleiche Waffe mit der Form“, sondern ich hätte jetzt die Erwartung, dass, wenn ich einen Waffensachverständigen frage und sage: „Hier habe ich 14 Überwachungskamerafotos von Banküberfällen. Da haben die Täter Waffen in der Hand. Die sieht man teilweise oder ganz oder gar nicht.
Können Sie mir sagen, um was für einen Typ, Marke es sich hier mit hinreichender
Wahrscheinlichkeit handeln könnte?“ - - Das wäre mein erstes Interesse als ermittelnder
Beamter. Und dann sagt er mir: „Ich kann es nicht identifizieren“, oder: „Es ist eine Walther“, oder: „Es ist eine Radon“, oder: „Es ist eine Winchester“, oder: „Es ist eine Ceska oder eine Browning“, oder was auch immer.
Wurde das denn mal gemacht?

Zeuge Jens Merten: Ja, das wurde in je dem Fall gemacht.

Clemens Binninger (CDU/CSU): Und da kam nie der Hinweis - -

Zeuge Jens Merten: Ohne irgendein brauchbares Ergebnis, ohne einen Hinweis. Ich sagte ja eingangs: Wir haben ja die Abbildung von den Waffen auch in den LKA-/BKA-Blättern veröffentlicht. Also, andere Dienststellen hatten ja auch die Möglichkeit, drüberzuschauen. Ich denke jetzt mal ganz konkret an unsere Mordermittler aus der Ceska-Mordserie. Die hätten genauso gut im Umkehrschluss mal draufgucken können: Mensch, hier spielt doch eine Waffe als Tatwaffe bei den Überfällen eine Rolle, die wir auch haben. - Ich sage es mal so rum.
Also, publik gemacht haben wir es genügend. Aber ich kann nur wiederholen: Es war zu unserer Zeit niemals von einer Ceska Waffe die Rede.43. PUA-Sitzungsprotokoll

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/

5. Oktober 2006


Aus dem Ruder läuft 2006 ein Alleingang des Linkshänders. Vermutlich Böhnhardt überfällt in Zwickau eine Sparkassenfiliale. Weil angeblich niemand den Tresor öffnen kann, schlägt der Täter mit einem Ventilator auf eine Angestellte ein. Dann fällt ein Kunde über den Bankräuber her, kann ihn beinahe überwältigen. Ein Schuss kracht in den Fliesenboden. Kurz darauf versucht es der Auszubildende. Im Gerangel ein weiterer Knall. Der junge Mann wird durch einen Bauchschuss schwer verletzt, der Täter radelt ohne Beute davon.

Die Projektile werden endlich vom Bundeskriminalamt untersucht. Die Experten glauben, die Waffe sei ein spanischer Revolver Astra Cadix.

Als die Tatwaffe nach dem Tod von Mundlos und Böhnhardt gefunden wird, ist es immerhin ein Revolver. Allerdings ein tschechischer Alfa-Proj


http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-85431505.html


Aber der Kriminaloberkommissar Merten weiß angeblich von nichts.


Patrick Kurth (Kyffhäuser) (FDP): Und Sie konnten hinterher zuordnen, welche Waffe das ist? Oder was ist das für ein Waffentyp, oder?

Zeuge Jens Merten: Das konnte dann zugeordnet werden. Wenn Sie sich jetzt wundern, warum ich mich bedeckt halte: Das liegt daran, weil dieser Fall der einzige war, den die Zwickauer Kollegen wirklich in absoluter Eigenständigkeit bearbeitet haben aufgrund dieser Schwere und dieser Schusswaffenanwendung, sodass ich jetzt die ganzen Hintergründe dieser Waffe nicht weiß. 43. PUA-Sitzungsprotokoll

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/

fatalist
24.01.2014, 13:19
Bin wieder auf Abwege gekommen, eigentlich wollte die Zusammenfassung 1998/1999 machen. Nun bin ich bei einer Aktualisierung meiner Aufstellung der Banküberfälle hängen geblieben. Bin noch mitten drin in der Aktualisierung, aber vielleicht passt da was, deshalb vorab. Steht da irgendwo, dass die Verknackten einen spanischen Revolver Astra Cadix hatten, siehe ganz unten von meinem Beitrag. Du musst das mit dem hier verbinden:


Wie die Beamten hörten, gibt es eine Verbindung zwischen dem NSU und der Schlapphutbande: Beide sollen denselben Waffenlieferanten gehabt haben, NPD-Mann Ralf Wohlleben.Das behauptet Krzysztof Szafranski. Der 42-Jährige sitzt in Wierzchowo (Polen) im Gefängnis. Er wurde wegen einer Schießerei vor acht Jahren in Göttingen zu zwölfeinhalb Jahren Gefängnis verurteilt. Nach einem Bankraub hatten er und ein Mittäter in Göttingen ein Auto geraubt und auf einen Mann aus Frankfurt geschossen, der lebensgefährlich am Kopf getroffen wurde.
Im März haben die NSU-Ermittler den Inhaftierten in Polen aufgesucht. Das Protokoll dieser Vernehmung liegt dem „Göttinger Tageblatt“ vor. Darin schildert Szafranski, wie er Anfang 2004 mit einem anderen Mitglied der Räuberbande in Jena eine Schusswaffe besorgte. Sie tauschten für einen spanischen Astra-Trommelrevolver ein Gerät, das an VW-Fahrzeugen die elektronische Wegfahrsperre überwindet. http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Verbindet-eine-Waffe-NSU-und-Schlapphutbande


Cadiz Astra 22 Magnum 9 Shooter Revolver revolver, 22 magnum

https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSXjjc-ks0OD9pgkCljCH2t8Q9S6AWhnFuvXTkL7BJCpKkYBPXUeNR9xm Y

fatalist
24.01.2014, 13:51
Die ca. 10. Fassung des Artikels, heute neu:


Wirklich aufschlussreich ist jedoch das Schweigen der Verteidigung der im NSU-Prozess Angeklagten. Selbstverständlich weiß auch die Verteidigung von Beate Zschäpe und die anderen Angeklagten, dass der Mordanschlag auf die beiden Polizisten das Nadelöhr der gesamten Anklage ist. Außer der spirituellen Gewissheit der Bundesanwälte weisen alle irdischen Hinweise und Indizien auf einen anderen Tatablauf, auf andere Täter. Wenn sich gerade Beate Zschäpe tatsächlich in München verteidigen müsste, dann wäre das die Stunde ihrer Anwälte gewesen. Sie wissen: Wenn das Heilbronn-Konstrukt zusammenbricht, bricht die komplette Anklage in sich zusammen. Warum verteidigen die VerteiderInnen der Angeklagten ihre MandantInnen nicht?

Wer auch in diesem Fall an keine esoterische Eingebung glaubt, für den gibt es nur eine vernünftige Antwort: Das Schweigen von Beate Zschäpe, das stille Hinnehmen der Version der Bundeanwaltschaft macht nur Sinn mit einer ›Übereinkunft‹, die mehr wert ist, als eine juristische Verteidigung.
Wolf Wetzel Jaaaa. Stimmt. Es gibt einen Deal.

fatalist
24.01.2014, 14:20
V-Mann "Tusche" berichtete über den Polizisten Sven T., der Neonazis warnte.

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/suche/detail/-/specific/Angeblicher-Nazi-Informant-arbeitete-beim-Verfassungsschutz-1868184808


Erfurt. Am 30. Juli 1999 fertigte das Bundesamt für Verfassungsschutz einen Vermerk an. Ein gewisser Sven T., hieß es, habe an Treffen des "Thüringer Heimatschutzes" teilgenommen und seine angeblichen Kameraden über bevorstehende Aktionen der Polizei informiert.
...
Das Pikante an dem Vermerk, den das Bundesamt sogleich an das Thüringer Landesamt weiterleitete: Das Wissen über die Überwachungsmaßnahmen soll T. aus erster Hand erhalten haben. Der Mann, damals keine 30, arbeitete in Saalfeld als Polizeibeamter.Die Quelle des Bundesamtes war ein V-Mann aus den Neonazi-Milieu, der nach Informationen unserer Zeitung den Decknamen "Tusche" besaß.
...
Auch ein anderer V-Mann berichtete dem MAD im Kern dasselbe: Der Beamte sympathisiere mit den örtlichen Neonazis und sei vor allem mit Enrico K. befreundet, der damals unter anderem im "Heimatschutz" aktiv war.

Mindestens noch ein zweiter Polizist betroffen

Darüber hinaus erzählten die beiden V-Leute noch von mindestens einem Beamten aus dem Landeskriminalamt, der Informationen an die Szene weiterleitete. Hier nannten sie aber keinen Namen.Die Aussagen der V-Leute lagen mehr als 12 Jahre in den Akten, die der Thüringer Verfassungsschutz über den Heimatschutz anlegte.

Erst als im November 2011 die Terrorzelle aufflog, arbeitete man die Dokumente systematisch auf und stellte fest : Der Polizist Sven T. arbeitete inzwischen selbst im geheimen Landesamt - und führte sogar V-Männer...Die Vorwürfe, so hieß es vorige Woche offiziell aus dem Landesamt für Verfassungsschutz, seien daraufhin "erneut" geprüft worden, wobei sich die Vorwürfe "nicht bestätigen" ließen. Dennoch wurde T. Ende 2011 wieder zurück in den Polizeidienst versetzt.

Das ist ungefähr der Stand, der den Untersuchungsausschüssen im Landtag und im Bundestag vorliegt - und aus dem sich mindestens drei Fragekomplexe ableiten.

Der erste betrifft das Jahr 1999: Was unternahm der Verfassungsschutz damals, um die Vorwürfe aufzuklären? Entsprechende Akten scheinen nicht auffindbar, zumindest wurden sie noch nicht übermittelt. Wurde damals die Polizei, also der Dienstherr von Sven T., informiert? Und warum konnte niemand bis heute die Identität des zweiten Beamten feststellen?

Zweitens, 2001: In diesem Jahr beschwerte sich schriftlich der oberste Thüringer Zielfahnder Sven W. darüber, dass er auf seiner Suche nach dem Jenaer Trio behindert wurde. Er stellte die These auf, dass es undichte Stellen in den Innenbehörden gebe und die Flüchtigen möglicherweise gezielt gewarnt würden. Warum also ging man zu diesem Zeitpunkt dem Verdacht nicht erneut nach?

Drittens, 2009: In diesem Jahr wird Sven T., der inzwischen ins Landeskriminalamt aufgestiegen ist, an das Landesamt für Verfassungsschutz abgeordnet. Dort wurde er der schärfsten Sicherheitsüberprüfung, der SÜ III, unterzogen. Der Verdacht aus dem Jahr 1999 taucht dabei aber nicht wieder auf. Dass sich ein bestätigter Verdacht nicht in den Personalakten findet, ist rechtlich zwar geboten: Aber warum waren die damaligen, äußert schwerwiegenden Verdächtigungen nicht so archiviert, dass sie bei einer solchen Prüfung zu finden waren?


"V-Leute können lügen", sagt Sebastian Edathy (SPD), der im Bundestag den Untersuchungsausschuss zur NSU leitet. Es könne sehr wohl sein, dass Neonazis den Beamten T. gezielt denunziert hätten. "Aber ich will wissen, was die Thüringer Behörden damals unternommen haben", sagt er. Bisher herrsche dazu Schweigen. Edathy... o my god... :fizeig:


Danke für den Link :happy:

fatalist
24.01.2014, 14:27
Weiterer militanter Neonazi als V-Person bei der Polizei geführt? Thüringer Linksfraktion fordert Aufklärung

http://haskala.de/2014/01/24/nickgreger-vp/

Nick Greger ist gemeint. Auch von heute.



Im Dezember 2013 behauptete Greger zunächst in einem rechtspopulistischen Magazin, dass ab dem 31.10.2013 zwei Beamte des Berliner LKA bemüht waren, ihn in Thüringen aufzusuchen. Sie hätten ihm in einem Café in Pößneck gedroht und ihm nahegelegt, nicht in einem Untersuchungsausschuss zum V-Mann “Piatto” auszusagen, so der Tenor. In einem Youtube-Video vom 4.12. räumte er ebenso ein, dass er an der Planung eines nicht vollendeten rechten Überfalls zur Jahrtausendwende beteiligt war, für den er eine Bombe angefertigt habe und andere ein Präzisionsgewehr und 300 Schuss Munition angeschafft hätten. In Pößneck sollen die Polizisten angeblich geäußert haben, dass sie die Altakten zu ihm bzw. dem V-Mann “Piatto” “so gut es ging” geschwärzt hätten, bevor diese “an den Untersuchungsausschuss” gingen. “Die uns mittlerweile vorliegenden Informationen, lassen unseres Erachtens nur einen Schluss zu: der frühere militante Neonazi Greger ist selbst als Vertrauensperson des Berliner Landeskriminalamtes tätig gewesen”, konstatiert die Thüringer Landtagsabgeordnete. Sollte sich dies bewahrheiten, so wäre das neben “VP-562″ eine weitere Quelle des Berliner Landeskriminalamtes im Umfeld des Trios bzw. dessen Unterstützern. Compact ist gemeint...

und ein Tattoo "Kreuz auf Hügel" hat er auch :ätsch:

tommes
24.01.2014, 14:49
Ein grund dafür dass einzelne Polizisten so gut Bescheid wußten?
Melzer: “Es gab immerwieder Gerüchte (…) dass der ein oder andere Kollege möglicherweise noch für eine andere Behörde arbeitet (…) es stand immer wieder die Vermutung im Raum, dass der ein oder andere Kollege für den Verfassungsschutz arbeiten könnte“, dass sei wenig vertrauensfördernd gewesen. “Für mich gibts nur eins, entweder Polizist oder Verfassungsschutz“, so Melzer.

brain freeze
24.01.2014, 15:11
Ceska 83 war 2007 bekannt, kaliber 7.65 auch. TV-bekannt sogar.

@Nereus hat Recht: Warum die Hülsen in Heilbronn nicht eingesammelt wurden, das ist sehr merkwürdig.

Gut beobachtet von Nereus. B&M haben ja auch ausgerechnet beim Angriff auf die "Repräsentanten des Staates" DIE Ceska nicht verwendet, um eine möglichst unmißverständliche Botschaft zu hinterlassen. Aber dafür gibt es sicher eine überzeugende Erklärung.

Bolinski
24.01.2014, 15:42
Auch hier spielt eine Ceska eine Rolle bei einer Hinrichtung in Deutschland. Der Drahtzieher der Sache wurde jetzt gefasst und nach Deutschland ausgeliefert. Handelt sich um den ehemaligen Geheimdienstchef Jugoslawiens.

http://www.sueddeutsche.de/bayern/mysterioeser-mord-vor-jahren-tot-in-der-garage-1.1424650

Ihn trafen mehrere Kugeln, abgefeuert aus zwei Pistolen der Marken Ceska und Beretta,

Bolinski
24.01.2014, 15:49
Das ist der jetzt Gefasste:

http://www.bka.de/nn_198448/DE/Fahndungen/Personen/BekannteTatverdaechtige/Perkovic/perkovicDeutsch.html

tommes
24.01.2014, 17:12
Gut beobachtet von Nereus. B&M haben ja auch ausgerechnet beim Angriff auf die "Repräsentanten des Staates" DIE Ceska nicht verwendet, um eine möglichst unmißverständliche Botschaft zu hinterlassen. Aber dafür gibt es sicher eine überzeugende Erklärung.

..und trotzdem schloß Mike W. aus den Kalibern/Waffen in Heilbronn auf eine Verbindung zur Czeska Serie :crazy:

brain freeze
24.01.2014, 17:22
..und trotzdem schloß Mike W. aus den Kalibern/Waffen in Heilbronn auf eine Verbindung zur Czeska Serie :crazy:

Ich werde Dich nicht davon abhalten, die interessante Onkel-Mike-Spur weiterzuverfolgen und verkneife mir da Gehässigkeiten ... :) Wer weiß, am Ende lachst Du mich noch aus.

tommes
24.01.2014, 18:13
:D Wer weiß? Aber lieber wäre mir natürlich du nimmst das ernst, ein bißchen wenigstens:beten:. Was ist deine These zur Vermutung von Onkel Mike am 5.5. 2007. Einfach gut von ihm geraten?

Hellangel
24.01.2014, 18:37
In diesem Zusammenhang denken wir doch nochmal an die Aussage von diesem Polizisten namens Michael Niepott zurück, der den Hinweis im Kodolenzbuch von Kiesewetter am 12.09.11 hinterlies:


Ich habe seit Beginn der Ermittlungen meine ganz eigene Theorie was da passiert ist, wer zum Täterkreis gehören könnte und vor allem warum dies passierte... doch vermutlich würde man mich für völlig bescheuert halten..oder es könnte eine Gefahr für die entstehen die diesen Ermittlungsschritt gehen würden... vielleich, wer diesen Fall näher verfolgt hat, kann sich jemand denken was ich hier damit meine... doch es ist einfach unmöglich das bei helligtem Tag niemand was gesehn hat.. theoretisch.. es sei denn jemand hat was gesehn das Ihm so garnicht auffällig erschien, weil es eben völlig normal an einem Streifenwagen ist und man dem keine Bedeutung zu misst. Jetzt habe ich mich schon zu weit raus gelehnt...
http://www.odmp.info/mod/polizei/kondolenz.php

Also doch "Kollegen"? :cool: Denn dann hätten wir auch den Weg der Mordwaffen nach Zwickau/Eisenach, um diesen Mord zu vertuschen.

Nereus
24.01.2014, 19:10
Ich werde Dich (tommes) nicht davon abhalten, die interessante Onkel-Mike-Spur weiterzuverfolgen und verkneife mir da Gehässigkeiten ... :) Wer weiß, am Ende lachst Du mich noch aus.

Komme ich nun aus dem Mustopp oder sehe ich das richtig:
Der Radfahrer war doch der erste Tatmelder und Zeuge!

Der K1-Kollege des Kiesewetter-Onkels, ein Desinformant wie vermutlich auch die Thüringer Staatsschützer Tuche und König (verwandt mit der Abgeordneten König von der Linkspartei, wie (fake) „Bombengaragen”-Polizist Apel mit seiner Garagenmieterin Zschäpe geb. Apel?) ?

Auch Märchenbücher unter der Patronage eines linken „Rechtsextremismusexperten” können einen wahren Kern haben, wenn sie teilweise durch Einblicke in Ermittlungsakten erstellt wurden.

Hinrichtung einer Polizistin
(Maik Baumgärtner, [linker Insider der Antifa-Jena, politischer Propagandist und Erzähler auf Indymedia- und Spiegel],...”Terror-Trio”..., S. 178)

25. April 2007 - Ermordung Michele Kiesewetter: 13.45 Uhr.
Die 22-jährige Michele Kiesewetter von der Bereitschaftspolizei Böblingen und ihr neuer Kollege Matthias Brüggemann* (Name geändert [Arnold]) stehen mit ihrem Streifenwagen im Schatten des Trafohäuschens auf der Heilbronner Theresienwiese. Gerade sind sie hier angekommen, eine Besprechung im Rahmen des Konzeptionseinsatzes „Sichere City" liegt hinter ihnen. Bis dahin ist ihr Tag ruhig verlaufen, sie lassen ihn Revue passieren:
Kurz vor 11 Uhr kontrollierten die beiden mehrere Personen vor dem Szenetreff „Fontane",
nahmen dann an einer M-Text-Schulung im Lehrsaal des Reviers teil und kauften anschließen in einer Bäckerei ein.

Nun also die Theresienwiese.
Von ihrem Standpunkt aus können sie die Einfahrt zum Festplatz einsehen. Noch ist nicht viel los, erst in den nächsten Tagen soll hier ein großes Volksfest tausende Besucher anziehen. Während Kiesewetter und „Brüggemann” (Arnold) das geschäftige, aber unauffällige Treiben beobachten, unangeschnallt in ihrem Wagen eine Pause machen, essen und rauchen, schleichen sich zwei Männer von hinten an den Streifenwagen heran.
Noch im Außenspiegel kann „Brüggemann” einen schwarzen Schatten wahrnehmen, stupst seine Kollegin an. Die ist genervt. „Nicht mal hier hat man seine Ruhe, der will wahrscheinlich eine Auskunft." Nein. Er will töten.

Blitzschnell, brutal und eiskalt. Mundlos und Böhnhardt (Anmerkung: unbewiesene Behauptung der linken Nazijäger) zücken ihre Pistolen Radom und Tokarew und schießen beiden Polizisten aus allernächster Nähe von hinten in den Kopf.
Der Schütze, der „Matthias Brüggemann” (Arnold) trifft, verliert keine Sekunde. Sofort macht er sich an der Dienstpistole seines Opfers zu schaffen. Doch sie klemmt, die Holstersicherung ist verschlossen. Ungeduldig und mit aller Kraft reißt er die Waffe mit brachialer Gewalt aus der Tasche. Und auch auf der anderen Seite wird nicht zimperlich mit dem Körper der Angeschossenen umgegangen. Um an Kiesewetters
- Heckler & Koch P 2000,
- die drei Magazine mit 39 Patronen,
- ihre Handschellen der Marke Clejuso,
- ihr Reizgasspray,
- ihre Taschenlampe und
- das Multifunktionsmesser der Marke Victorinox
zu kommen, beugt sich der Mörder über die stark blutende junge Frau und kommt dabei wahrscheinlich auch mit ihrem Blut in Berührung. Laut Polizeibericht erfordert dies die „Überwindung eines gewissen inneren Widerstandes". Es zeigt, wie skrupellos die beiden Neonazis (Behauptung der Antifa-Schreiberlinge) bei der Umsetzung ihrer Ziele agieren. Und es zeigt, wie kaltblütig beide zu Werke gehen, wie zielgerichtet ihre Opfer ausgeschaltet werden und der „innere Auftrag" der Waffenwegnahme im Auge behalten wird. Mundlos und Böhnhardt (Behauptung der Antifa-Drehbuchautoren) töten mit einem extrem hohen Gewaltpotenzial, einer hohen Risikobereitschaft und Abgebrühtheit. Egal was kommt.

Paul Schwenke* (Name geändert) ist in Gedanken und genießt die warmen Frühlingsstrahlen auf seiner Haut. Kurz nach 14 Uhr fährt er an diesem 25. April mit seinem Fahrrad die Heilbronner Theresienwiese entlang und beachtet den grün-weißen Streifenwagen zunächst nicht. Bis ihm im Augenwinkel auffällt, dass die Fahrertür offen steht. Er wird neugierig, wendet und fährt langsam auf das Auto zu. Als er bis auf 20 Meter heran ist, trifft ihn fast der Schlag. Aus der Beifahrertür hängt ein Polizist mit blutverschmiertem Hemd. Näher an den BMW Touring traut „Schwenke” sich nicht. Hektisch springt er auf sein Rad, tritt kräftig in die Pedale und rast zum nahen Bahnhof. Dort angekommen redet er schnell und atemlos auf Taxifahrer Mustafa K. ein, berichtet von dem Schrecklichen, das er gesehen hat. Der kann zunächst nicht glauben, was er da hört, informiert 14.12 Uhr dennoch über die 112 das Polizeirevier Heilbronn.

Vier (4) Minuten später sind die ersten Polizisten vor Ort - und stehen vor einem Bild des Grauens. Neben einem grauen ZEAG Stromverteilerhäuschen steht der Streifenwagen mit geöffneten Türen und heruntergelassenen Scheiben, ihre Kollegin Michele Kiesewetter hängt leblos aus dem Auto heraus. ....
Quelle: Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher, Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe, Verlag Das Neue Berlin 2012, Einleitung durch FU-Politologe Prof. Hajo Funke, Vorwort vom 12. Juli 2012.

13:45-14:16 Uhr = 31 Minuten!

Was geschah in dieser halben Stunde? Wer hatte da umfangreich die hilf- und leblosen Polizisten ausgeplündert und alle beweglichen Sachen und Ausrüstungsgegenstände vom Tatort geklaut?

brain freeze
24.01.2014, 19:19
:D Wer weiß? Aber lieber wäre mir natürlich du nimmst das ernst, ein bißchen wenigstens:beten:. Was ist deine These zur Vermutung von Onkel Mike am 5.5. 2007. Einfach gut von ihm geraten?

Gut geraten hieße ja, daß die Täter der "Dönermordserie" und die Polizistenmörder dieselben waren, was nicht bewiesen ist. Du unterliegst hier mehreren Denkfehlern, bei denen Du das zu Schlussfolgernde bereits voraussetzt.

Onkel Mike war imho sensibilisiert durch eine Informationsveranstaltung zur "Dönermordserie" in Erfurt (Thüringen) etwa 3 Wochen vor dem Polizistenmord in Heilbronn, an der er entweder selbst teilnahm (Staatsschutz) oder durch Kollegen erfuhr, die diese Mordserie ins Bewußtsein rückte. Habe ich bereits zitiert, nicht noch mal.

Er erkannte nach dem Mordanschlag in Heilbronn Übereinstimmungen: osteuropäische Tatwaffen, Kopfschuss, evtl. Radfahrer (öffentlich bekannt geworden ist allerdings nur ein radfahrender Zeuge). Damit stand er nicht allein, auch BAO-Geyer sah eine Verbindung. Daß Onkel Mike B&M hinter den "Dönerkillern" vermutete, ergibt sich daraus aber beim besten Willen nicht, selbst wenn er oder der Neue seiner Ex Böhnhardt kannten. Diese Lücke läßt sich auch nicht mit viel Alkohol, Jingle Bells und KKK schließen. Den Rest Deiner Story kann ich nicht ernst nehmen, selbst wenn ich mich anstrenge, sorry.

tommes
24.01.2014, 21:11
braine freeze

nein, ich setze das nicht voraus. Gut geraten so gesehen , dass er die (gewollte) Auflösung des Falles vorhersah. Aber der Vortrag überzeugt mich auch nicht als Schlüssel zu seiner Erkenntnis.
Genau genommen waren es andere Waffen (wenn auch osteuropäische) so dass es doch eher gerade NICHT auf die Czeskaserie hindeutete.

Und noch dazu: Die nichteingeweihten Teile der Behörden hatten mit fähigen Leuten und riesigem Aufwand jahrelang ermittelt. Mögelin, Geier*, Willfing , sie alle sahen diesen Zusammenhang nicht. Aber Mike "Sherlock" Wenzel aus Saalfeld kombiniert nach einem Flurgespräch mit Kommisar Uwe M. und kennt die Lösung? Den Scheiss glaubt doch kein Mensch!


Daß Onkel Mike B&M hinter den "Dönerkillern" vermutete, ergibt sich daraus aber beim besten Willen nicht, selbst wenn er oder der Neue seiner Ex Böhnhardt kannten. Diese Lücke läßt sich auch nicht mit viel Alkohol, Jingle Bells und KKK schließen.

Das ist allerdings richtig. Nur: Wenn man davonausgeht, dass BMZ staatsgesteuert waren, dann mußte es doch Mitwisser geben. Wir hatten auf den vorherigen Seiten Hinweise auf Polizisten die für den Verfassungsschutz arbeiteten , auf Polizisten die Kontakte in die rechte Szene hatten, auf eine suspendierte Polizistin mit recht kurzen Wegen bis zu Andre Kapke.
Wenn Onkel Mike wußte dass Dönnerkiller und Kiesewettermörder identisch sind (sein sollen), dann ist es vortellbar , dass er durch eigenene Recherche und Kontakte auch auf BMZ kam. Die 3 waren im Osten in Sicherheitskreisen ja durchaus ein Thema.




*BAO Geier sah eine Verbindung zu Kiesewetter? Ich dachte nur zur Keupstrasse

Triceratops
24.01.2014, 21:26
Na, was sagst Du dazu?

Zu den beiden gefundenen Pumpguns gab der Zeuge, ein Schusswaffenexperte, an, beide hätten dasselbe Kaliber gehabt. Die erste sei durch die Hitze völlig verformt gewesen, es habe sich eine Hülse oder Patrone in der Waffe befunden. Die andere Waffe, eine Winchester Defender – die, mit der aller Wahrscheinlichkeit nach Böhnhardt und Mundlos den Tod fanden – sei mit offenem Verschluss geborgen worden. Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen, eine leere Hülse habe sich noch im Lauf gefunden. Auf dem Boden des Wohnmobils haben sich zwei leere Hülsen gefunden, die von beiden Flinten stammen könnten.

Damit könnte zwar die verbreitete These, nur ein Dritter könne die beiden Uwes erschossen haben, als widerlegt gelten – dafür tut sich aber ein neuer Widerspruch auf, denn bislang war nie von drei Schüssen die Rede. Gericht, Bundesanwaltschaft und Verteidigung sahen dennoch keinen Fragebedarf, nur die Nebenklage fragte nach.

http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2014/01/22/22-01-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter
Ich sage, dass ich staune. Und zwar deshalb (http://www.lecorte.de/2013/11/nsu-schuesse-im-wohnmobil/):

Diese Waffen werfen, wie jeder Konsument von Hollywood-Filmen weiß, die Hülsen von abgefeuerten Projektilen nicht automatisch aus. Erst durch das Vor- und Zurückziehen des Schaftes fliegt die verbrauchte Hülse hinaus. Da nun Mundlos und Böhnhardt durch je einen Schuss getötet wurden und auf dem Boden des Wohnombils genau zwei passende Hülsen gefunden wurden, fragt sich, wie denn nun die zweite Hülse aus der Waffe geraten sein soll.
...
Da die Polizei manchmal nicht ganz blöd ist, hat sie sich diese Frage schon vor langer Zeit gestellt und diverse Gutachten anfertigen lassen. Nachdem diese Gutachten, namentlich ein Behördengutachten des BKA vom 4. Mai 2012, eine mögliche technische Erklärung geliefert haben, wurde dieser Punkt abgehakt und in späteren Darstellungen, etwa der Anklageschrift der Generalbundesanwaltschaft und dem Abschlussbericht des Bundestags-Untersuchungssausschusses (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf), nicht mehr problematisiert. Das öffnet jetzt wieder den Raum für Spekulationen.
Ergebnis des Gutachtens ist, dass das Hinunterfallen der bewussten Pumpgun (Winchester 1300 Defender, ca.70 cm lang) aus einer Höhe von 10 cm oder mehr ausreicht, um durch die Erschütterung beim Aufschlagen auf den Boden und nachfolgendes Umkippen das Auswerfen der Hülse zu bewirken. Der Versuch ist durch zahlreiche Fotos dokumentiert.
Dem kann ich nicht folgen. Wieso sollte die Polizei in einem Gutachten nachgewiesen haben, dass ein Aufschlagen auf den Boden und nachfolgendes Umkippen der Pumpgun das Auswerfen der Hülse bewirken kann - wenn überhaupt nicht die Frage steht, ob dies möglich ist?

Entweder Lecorte lügt.
Oder der sachverständige Zeuge hat das Gericht angelogen.

tommes
24.01.2014, 21:31
@brain freeze

ok hab was gefunden:
So kümmerte man sich auch um das Nagelbombenattentat in Köln, und sein »kriminalistisches Bauchgefühl habe ihm angeraten, den 2007 begangenen Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter in Heilbronn nicht aus dem Blick zu verlieren, sagte Geier.

Das hat Geier vor dem PUA gesagt. Hat er das auch schon vor dem 4/11 von sich gegeben?

brain freeze
24.01.2014, 21:33
braine freeze
[...]

*BAO Geier sah eine Verbindung zu Kiesewetter? Ich dachte nur zur Keupstrasse

Onkel Mike war nicht der einzige:


Clemens Binninger (CDU/CSU): Mir ist aufgefallen bei der Durchsicht Ihres Sachstandberichts aus Mai 2008, dass Sie ja nicht nur eine Verbindung hergestellt haben zum Kölner Nagelbombenanschlag, was bis dato keiner geschafft hatte, sondern auch zum Polizistenmord in Heilbronn, zumindest dahin gehend, dass Sie den Tatort oder die Tat für relevant hielten und gesagt haben: Wir müssen die Spuren - kriminaltechnische, daktyloskopische und DNA -, die dort anfallen, immer auch mit unserem Bestand abgleichen.

Wie kamen Sie darauf, dass Sie das machen müssen, weil man ja dort aufgrund anderer Waffen und leider ja der Phantomspur in eine ganz andere Richtung gerannt ist? Wie kamen Sie auf diesen Bezug, und wie lief das ab?

Zeuge Wolfgang Geier: Im Wesentlichen ist das eine Geschichte, die ich als „kriminalistisches Bauchgefühl “ beschreiben möchte. Wenn man, ich sage jetzt mal, auf der einenSeite neun Taten hat, die nicht geklärt sind, ein Nagelbombenattentat, wo man nicht genau weiß, gehört es dazu oder nicht, und dann passiert so eine seltsame Geschichte, wobei das Ganze ja damals mit dem sogenannten Phantom zu tun hatte, was das Ganze auch noch mehr verwässert und vernebelt hat - - Um alle Möglichkeiten nicht auszuschließen, haben wir dann gesagt: Wir überprüfen das auch; es könnte ja sein, dass dann sich irgendeine Verbindung ergibt - was aber nicht der Fall war.

PUA-Protokoll 12, öffentlich, S. 19

Und auch Geier dürfte innerhalb der BAO und sonstiger Ermittlerkreise sicher nicht der einzige mit der Idee gewesen sein, denn er arbeitete im Team.

Onkel Mike wird wohl in München aussagen, vielleicht klärt sich die Sache dann auf. (Klar war es keine Ceska, aber der Oberbegriff "osteuropäische Waffe" reicht für eine Vermutung.)

tommes
24.01.2014, 23:19
Ich fürchte, dass von Onkel Mike da nur Belangloses kommen wird - "Bauchgefühl" wie bei Geier. Ich glaubs nicht, v.a. nicht aufgrund "osteuropäischer Waffen". Warten wir ab.

elas
25.01.2014, 00:05
1,1 Millionen Hits in diesem Strang!.......da sind die Aluhüte aber fleissig!:haha:

moishe c
25.01.2014, 00:12
Ich sage, dass ich staune. Und zwar deshalb (http://www.lecorte.de/2013/11/nsu-schuesse-im-wohnmobil/):

Dem kann ich nicht folgen. Wieso sollte die Polizei in einem Gutachten nachgewiesen haben, dass ein Aufschlagen auf den Boden und nachfolgendes Umkippen der Pumpgun das Auswerfen der Hülse bewirken kann - wenn überhaupt nicht die Frage steht, ob dies möglich ist?

Entweder Lecorte lügt.
Oder der sachverständige Zeuge hat das Gericht angelogen.

Wer ist denn das überhaupt, dieser Tomas Lecorte ohne haa?

Ober er lügt, also mit Absicht Mist schreibt, weiß ich nicht. Aber nachdem, was er hier schreibt


http://www.politikforen.net/images/misc/quote_icon.png Zitat von Tomas Lecorte, 04.11.2013, NSU: Schüsse im Wohnmobil
Diese Waffen werfen, wie jeder Konsument von Hollywood-Filmen weiß, die Hülsen von abgefeuerten Projektilen nicht automatisch aus. Erst durch das Vor- und Zurückziehen des Schaftes fliegt die verbrauchte Hülse hinaus. ...



ist er offensichtlich zu dumm, Hollywoodfilme zu konsumieren!

Denn

1. gibt er die Reihenfolge der Handgriffe falsch wieder, "Vor- und Zurückziehen", denn bei einer Pumpe wird erst zurückgezogen und dann nach vorne geschoben! Und

2. ist ihm beim Hollywoodfilm-Konsumieren entgangen, daß bereits beim Zurückziehen des Vorderschaftes die Hülse/Patrone ausgezogen UND ausgeworfen wird!

Und wie du ansprichst, wurde doch gemeldet, daß die abgefeuerte Hülse noch im Lauf war!

Nur, wie Tommy Lacoste (ohne Haar) richtig schreibt, da ja die Polizei "manchmal" :haha: "nicht g a n z blöd" :fizeig: ist, haben die sich diesesmal "schlauerweise" :sark: "gedacht" :fizeig: :haha:, "wir erfinden einfach noch ein paar Ausreden auf Vorrat - jedenfalls solche, die uns einfallen"! :haha:



@Fatalist

Richtig! Wie ich schon schrieb, müßten alle Patronen in den Waffen, die richtig "gebraten" wurden, losgegangen sein!

nachdenkerin
25.01.2014, 01:35
Du musst das mit dem hier verbinden:

http://www.haz.de/Nachrichten/Politik/Niedersachsen/Verbindet-eine-Waffe-NSU-und-Schlapphutbande



https://encrypted-tbn0.gstatic.com/images?q=tbn:ANd9GcSXjjc-ks0OD9pgkCljCH2t8Q9S6AWhnFuvXTkL7BJCpKkYBPXUeNR9xm Y

Selbst wenn man diesen Tausch glaubt, wobei ich das anzweifle, so hätte zum Zeitpunkt des Banküberfalls das Trio bzw. auch Wohlleben diese Waffe nicht besessen.

Der in der Zeitung aufgeführte Sachverhalt stellt sich für mich so dar:

Anfang 2004:


Wohlleben gibt spanischen Astra Trommel-Revolver an Schlapphutband.
Wohlleben erhält dafür von Schlapphutbande elektronische Wegfahrsperre, die an VW-Fahrzeugen angebracht wird.


5. Oktober 2006


Banküberfall in Chemnitz mit spanischen Revolver Astra Cadix


Resultat:


Zum Zeitpunkt des Banküberfalls besaß die Schlapphut einen spanischen Astra Trommel-Revolver.

Trotz der zahlreichen Waffenfunden hatte ich nirgendwo gelesen, dass die Polizei bei dem Trio einen spanischen Revolver Astra Cadix fand.

Deshalb stellt sich für mich die Frage, wie diese Tat überhaupt dem Trio zugerechnet werden konnte.

Nereus
25.01.2014, 02:17
....Deshalb stellt sich für mich die Frage, wie diese Tat überhaupt dem Trio zugerechnet werden konnte.
Weil die Ermittler es glaubten.

Zwei "schmächtige Kerle", so erinnert sich Egon S., seien angeradelt gekommen. Autodiebe? Das Wohnmobil startete und fuhr "zügig" davon. Der Rentner merkte sich den ersten Buchstaben des Kennzeichens: V für Vogtlandkreis.

Aus dem Ruder läuft 2006 ein Alleingang des Linkshänders. Vermutlich Böhnhardt überfällt in Zwickau eine Sparkassenfiliale. Weil angeblich niemand den Tresor öffnen kann, schlägt der Täter mit einem Ventilator auf eine Angestellte ein. Dann fällt ein Kunde über den Bankräuber her, kann ihn beinahe überwältigen. Ein Schuss kracht in den Fliesenboden. Kurz darauf versucht es der Auszubildende. Im Gerangel ein weiterer Knall. Der junge Mann wird durch einen Bauchschuss schwer verletzt, der Täter radelt ohne Beute davon.
Die Projektile werden endlich vom Bundeskriminalamt untersucht. Die Experten glauben, die Waffe sei ein spanischer Revolver Astra Cadix.
Als die Tatwaffe nach dem Tod von Mundlos und Böhnhardt gefunden wird, ist es immerhin ein Revolver. Allerdings ein tschechischer Alfa-Proj.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-85431505.html

Sind vermutlich beides Schreckschußrevolver...

fatalist
25.01.2014, 03:05
Dem kann ich nicht folgen. Wieso sollte die Polizei in einem Gutachten nachgewiesen haben, dass ein Aufschlagen auf den Boden und nachfolgendes Umkippen der Pumpgun das Auswerfen der Hülse bewirken kann - wenn überhaupt nicht die Frage steht, ob dies möglich ist?

Entweder Lecorte lügt.
Oder der sachverständige Zeuge hat das Gericht angelogen. Lecortes Geldfunde-Zahlen in Womo und Ruine überzeugen ebenfalls nicht. Voller offensichtlicher Fehler. Wird bei der Pumpgun nicht anders sein...

fatalist
25.01.2014, 03:10
Ich fürchte, dass von Onkel Mike da nur Belangloses kommen wird - "Bauchgefühl" wie bei Geier. Ich glaubs nicht, v.a. nicht aufgrund "osteuropäischer Waffen". Warten wir ab. Es bleibt eine ganz einfache Erklärung übrig, die E-Mails, die man nicht sicherte. Wir wissen nicht, was Kiesewetter dem Onkel Staatsschutz Mike Wenzel so alles mitzuteilen hatte... und dass die Soko Parkplatz von ihrem Staatsanwalt daran gehindert wurde, diese Mails (und das Handy) auszuwerten, das bedeutet ja nicht, dass diese Auswertung nicht an anderer Stelle geschah. Zum Beispiel beim LfV oder im LKA, das damals den Mord der Heilbronner Kripo überliess, einem sehr unfähigen Herrn Huber, der es erwartungsgemäss vergeigte?

Ich gehe davon aus, dass Onkel Mike seine Ahnung von Kiesewetter selbst, aus Mailverkehr mit ihr hatte, und dass Handy und Mailaccount ausserhalb der Soko Parkplatz ausgewertet wurden.

fatalist
25.01.2014, 03:29
@Fatalist

Richtig! Wie ich schon schrieb, müßten alle Patronen in den Waffen, die richtig "gebraten" wurden, losgegangen sein! Das sagst nicht nur Du, das wird auch im Waffenforum bestätigt. Nur wenn es "richtig dolle brennt" ...

http://forum.waffen-online.de/index.php?/topic/433291-n24-heute-2010-frage-zu-vorderschaft-repetierflinte-winchester-1300/page-5

Tote Uwes feuern keine Pumpgun ab, die Polizisten hörten Knallgeräusche aus explodierender Munition, die sich wie Knallgeräusche anhörten und nicht wie Schüsse.

Aus Pistolenschüssen bei der Obduktion wurden "grosskalibrige Geschosse" erst Wochen nach der 1. Obduktion.

Dazu passt, dass auf der Pumpgun keine Fingerabdrücke waren, aber unverbrannte Finger Mundlos identifizierten.
Schmauchspuren gab es auch nicht an den Händen.

fatalist
25.01.2014, 03:55
https://pbs.twimg.com/profile_images/1228941700/Clara_Herrmann_normal.jpgClara Herrmann ‏@clara_herrmann6 Std.
"Noch ein Spitzel beim Berliner LKA?" Verlange von #Henkel lückenlose Aufklärung #agh #nsu #berlinhttp://www.taz.de/Verdacht-der-Opposition/!131698/ … (http://t.co/taDqy7heEs) Nick Greger als V-Mann...


Führte das Berliner LKA noch einen weiteren V-Mann im NSU-Umfeld? Diesen Verdacht äußert die Opposition – und verlangt darüber am Montag Aufklärung im Innenausschuss.

Bei dem V-Mann soll es sich um den früheren Neonazi Nick Greger handeln. In einem Internetvideo hatte dieser kürzlich behauptet, Ende Oktober 2013 von zwei Beamten des Berliner LKA in Thüringen besucht worden zu sein. Diese hätten mit ihm über Carsten S. gesprochen, ebenfalls Rechtsextremer und Brandenburger V-Mann namens „Piatto“. Der hatte den Behörden Ende der 90er Jahre Tipps zum NSU-Umfeld gegeben – ohne dass dies Folgen hatte. Zudem soll ein NSU-Bekannter Carsten S. um Waffen gebeten haben.


Akten geschwärzt

Die Berliner LKAler, sagte Greger, hätten ihn nun aufgefordert, keine Auskünfte zu „Piatto“ zu machen. Auch hätten sie versichert, Akten mit Verweisen auf „Piatto“ oder ihn selbst „so gut es ging“ geschwärzt zu haben.
Greger war lange in der Neonazi-Szene aktiv, organisierte Rechtsrockkonzerte. Zusammen mit Carsten S. wurde er für einen geplanten Rohrbombenanschlag verurteilt. Mehrere Jahre saß der 36-Jährige in Haft. Heute gibt er sich als Aussteiger.

Abgeordnete der Grünen und Linken halten Gregers Aussagen für glaubhaft. Sie schließen aus dem Besuch der Beamten, dass auch Greger V-Mann war. Bereits 2012 war publik geworden, dass das Berliner LKA einen NSU-Helfer als V-Mann führte: den Sachsen Thomas S. Später war von weiteren Spitzeln die Rede. Polizeisprecher Stefan Redlich sagte zum Fall Greger nur: „Wir prüfen den Sachverhalt.“

Linken-Fraktionschef Udo Wolf fordert nun Antworten, auch die Grüne Clara Herrmann sagte, Innensenator Frank Henkel (CDU) müsse „diese dubiose Geschichte aufklären“. http://www.taz.de/Verdacht-der-Opposition/!131698/

Thomas Starke war 2000 bereits ein langjähriger Vertrauensmann. Das zu leugnen gehört zum Kern der linken NSU-Doktrin. Wie die "Selbstenttarnung des NSU Nov 2011" auch...

fatalist
25.01.2014, 04:17
Ein bisher unveröffentlichter Kommentar dazu an die TAZ.


Der Generalbundesanwalt hat am 2.1.2001 dem Berliner LKA die Vertraulichkeitszusage für Thomas S. geschickt. In diesem Schreiben ist vom "langjährigen Vertauensmann" ausdrücklich die Rede. Das ist ein FAKTUM, siehe Protokolle des Bundestags-Untersuchungsausschusses.

Wann wollen Sie bitte endlich mal zur Kenntnis nehmen, dass Thomas S. bereits als TNT-Lieferant 1997 an das Trio in Jena ein Spitzel war?


Der Geheimdienst liess das TNT an das Trio in Jena liefern.


BFV-Referatsleiterin "Rita Dobersalzka" musste das Wort entzogen werden im PUA, damit sie das nicht ausplapperte. Edathy entzog ihr das Wort und Binninger erklärte lang und breit, dass doch Jeder wüsste, dass Thomas S. erst Ende 2000 zum Spitzel wurde.


Schläft die TAZ?
Aufwachen!!!
Lesen Sie Protokoll Nr.72, Seite 6.
Das Schreiben des GBA vom 2.1.2001 ist Thema im Protokoll Nr. 66b.


Wie kann es sein, dass zu dem begründeten Verdacht, dass Thomas S. bereits als Spitzel des BfV 1997 das TNT nach Jena brachte KEINERLEI Presseberichterstattung existiert?


Wir wissen, dass auch die TAZ die Wahrheit vertuscht, und sie soll wissen, dass wir das wissen.

fatalist
25.01.2014, 05:23
Die TA hat eine "Zusammenfassung" der Prozesstage 51-71 erstellt.
Heute veröffentlicht.


69. Verhandlungstag, 18. Dezember
Uwe Mundlos Vater tritt auf. Es ist geradezu bizarr. Nicht nur, dass er einen Apfel während der Verhandlung essen will, nicht nur, dass er den Vorsitzenden Richter als "Klugscheißer" bezeichnet: Für Siegfried Mundlos ist sein Sohn, der zehn Menschen ermordet haben soll, nichts anderes als "ein extrem ehrlicher" und "etwas naiver" Junge und "vollem, sozialen Bewusstsein", der nach der politischen Wende "die Orientierung" verloren habe.

Je länger Mundlos redet, umso deutlicher wird, dass er in seiner eigenen Deutungswelt lebt. In der wurde sein Sohn durch "Anstöße von außen" verführt.

70. Verhandlungstag, 19. Dezember 2013
Mundlos Vater setzt seine Aussage fort, ruhiger, mit Respekt vor dem Richter. Neu ist, was er über die Wochen nach dem Tod seines Sohnes erzählt. Er habe, sagt er, die Leiche nach der Obduktion nach Berlin gefahren, wo sie von einem Medizinprofessor untersucht worden sei. Im Unterschied zu den damals angeblich verbreiteten Informationen habe der Experte festgestellt, dass sein Sohn wahrscheinlich nicht durch eine Pistolenkugel, sondern durch den Schuss einer großkalibrigen Waffe getötet worden sei.

Doch auch in der Anklageschrift ist von einerWinchester die Rede. http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Der-NSU-Prozess-von-Tag-51-bis-Tag-71-533250809

Liest sich wie eine Satire. Bizarr.

fatalist
25.01.2014, 06:03
Er ist ja wirklich bemüht... der Inder... (Edathy ist nicht gemeint)

Polizisten-Mord: Haller Ku-Klux-Klan rückt im Münchner NSU-Prozess in den Fokus

Der mysteriöse Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter wirft viele Fragen auf. Im NSU-Prozess stand am Mittwoch auch Hall im Fokus. Der Truppenführer der Beamtin war in Gailenkirchen im Ku-Klux-Klan aktiv.

THUMILAN SELVAKUMARAN | 24.01.2014

http://ipadapp.hz-online.de/schwaebisch_hall/lokales/schwaebisch_hall/art1188139,2415225



Die Bundesanwaltschaft ist überzeugt: Die beiden wurden zufällig Opfer der beiden NSU-Männer Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos. Dies wird damit begründet, dass es keinerlei Hinweise auf mögliche Beziehungen der Beamten in die rechte Szene gab - so steht es in Akten des Bundeskriminalamtes (BKA). Zudem hätte keiner wissen können, welcher Polizist an jenem Mittwochmittag wo Pause machte.

Ganz so eindeutig ist die Sache nicht, wie der Prozesstag am Mittwoch zeigte. Timo H., Truppenführer, der den Einsatz in Heilbronn verantwortete und womöglich die Streifen in ihre Einsatzbezirke einteilte, war bis 2002 Mitglied des Ku-Klux-Klans mit Sitz in Hall. Angeworben wurde er von einem weiteren Polizisten, Jörg W., ebenfalls aus Böblingen.

Brisant: Zwischen dem KKK und dem NSU gibt es Verbindungen. Der ehemalige Klan-Chef Achim Schmid, der in Gailenkirchen lebte, war Informant des Landesamtes für Verfassungsschutz. Vor dem NSU-Untersuchungsausschuss in Berlin tauchte Mitte 2013 ein Papier auf, das belegt, dass Schmid auch dem sächsischen Nachrichtendienst als V-Mann diente: In der Operation "Terzett" war er 2001 auf das untergetauchte NSU-Trio angesetzt.

Thomas Richter alias "Corelli" gehörte ebenfalls zum Klan - schnüffelte für das Bundesamt für Verfassungsschutz. In einer Adressliste des Trios, gefunden in einer Jenaer Garage, taucht er als Kontaktperson auf. Mindestens einmal hat er sich persönlich mit dem NSU getroffen.

Hat Timo H., der Klan-Polizist, den NSU über Einsatzzeiten von Kiesewetter informiert?
Der BKA-Beamte Martin Giebke, der das Umfeld der Getöteten beleuchtete, verneint. Woher stamme diese Sicherheit, will Nebenklagevertreterin Doris Dierbach am Mittwoch wissen. Beide Polizisten aus dem Klan seien befragt worden, erklärt Giebke. "Beide sagen aus, dass es keine Verbindung zum NSU gab." Auch Klan-Chef Achim Schmid und Thomas Richter, der seit Auffliegen des NSU 2011 in einem Zeugenschutzprogramm steckt, seien vom BKA dazu vernommen worden. Giebkes Behörde genügte dabei offenbar die Zusicherung der Neonazis, um eine Verbindung auszuschließen.

In den Polizeireihen gibt es allerdings Zweifel, ob nicht doch jemand die Einsatzzeiten weitergegeben haben könnte. Kiesewetter hatte mit einem Kollegen getauscht, ihr Name stand fünf Tage lang auf der Liste, für alle Kollegen einsehbar. Seit dem Mord würden Einsatzlisten nicht mehr im Flur aushängen, so ein Beamter als Zeuge.

Haben die Täter gezielt nach der damals 22-jährigen Polizistin gesucht und sind dafür aus Thüringen angereist? Belegbar sind Kontakte des NSU in Kiesewetters Heimatort Oberweißbach und zum Umfeld ihres Patenonkels. Freunde haben zudem Kontakte in die rechte Szene.

Offene Fragen könnten vor Gericht Zeugen wie die Klan-Polizisten klären. Diese sind aber nicht geladen, was sich bald ändern könnte, so Walter Martinek. Er ist Nebenklagevertreter von Martin Arnold und würde gern Timo H. zu den Dienstplänen befragen. Ein entsprechender Beweisantrag ist in München noch nicht gestellt. Der Heilbronner Mord bleibt in München ohnehin weiter Thema. Der BKA-Beamte wurde für Donnerstag erneut geladen Alles sehr schwammig... unbelegte Gerüchte, mehr nicht. "ein guter Freund von Prinzessin Caroline erzählte der Gala..."

Timo Hess heisst der Einsatzleiter...

______________

Das BKA bzw. die BAW hat mit ihren nachträglich gefakten Wohnmobilausleihen das Ding verbockt, so ist meine These dazu.

Die Zeitschiene passt überhaupt nicht:

Vor dem 16.4.2007 reservieren B&M ein Womo für 3 Tage, Abgabe 19.4.2007.
Zu diesem Zeitpunkt war die Einsatzanfrage 25.4.2007 bei der BFE 523 noch gar nicht gestellt.
Kiesewetter war im Urlaub. Nix Heilbronn...

Wozu "Holger Gerlach" das Womo vom 16.-19.04.2007 auslieh, dass könnte man eventuell klären, wenn man mal nachschaute, wo in genau diesen Tagen ein Banküberfall stattfand. Am 18.4.2007, genau bei diesem Datum würde ich suchen ;)

Jetzt passiert aber ein Wunder: Am 19.4.2007 trägt sich Kiesewetter in die Einsatzliste Heilbronn 25.4.2007 ein, telefoniert am 22. mit Martin Arnold.

Da ist das Womo längst wieder abgegeben... :haha::haha::haha:


HÄTTE man uns nun eine ERNEUTE Wohnmobilausleihe sagen wir mal am 23.4.2007 bis 26.4.2007 verkauft, dann könnte man das ja vielleicht glauben.

Aber es kommt viel dreister: TELEFONISCH wird am 18.04.2007, also 1 Tag BEVOR sich Kiesewetter in die Einsatzliste 25.4. Heilbronn einträgt... ich brech gleich zusammen vor Lachen... :D


Also erst wird das längst abgegebene Womo verlängert, um 7(!!!) Tage, dann schreibt sich Kiesewetter ein.
Das ist göttliche Vorsehung :cool:

/Ironie an
Der KKK-Chef verriet also den Dienstplan, und dann kam der Wohnmobil-Verleiher Alexander Horn mit seinem Vater(!!!) am 25.4.2007 nach Heilbronn, ein Wohnmobil anschauen, geriet in die Ringfahndung, wo sein Kennzeichen C-PW 87 notiert wurde, nebenbei erschossen die beiden auch noch MK und MA (fast) und parkten das Womo am Hauptbahnhof, um mit dem Zug heimzufahren... Letzteres stammt vom "Lichtstadt-Blog" unter Verwendung der Anklageschrift... die der nie hatte und Schwachsinn reihenweise schrieb...

Wenn wir Journalisten in diesem Land hätten, dann gingen die zum Vermieter nach Chemnitz und überprüften mal die Reservierung dieses Womos, und dessen Bezahlung. Und Banküberfälle vom 17.4.-18.4.2007.

schastar
25.01.2014, 06:50
Das sagst nicht nur Du, das wird auch im Waffenforum bestätigt. Nur wenn es "richtig dolle brennt" ...

http://forum.waffen-online.de/index.php?/topic/433291-n24-heute-2010-frage-zu-vorderschaft-repetierflinte-winchester-1300/page-5

Tote Uwes feuern keine Pumpgun ab, die Polizisten hörten Knallgeräusche aus explodierender Munition, die sich wie Knallgeräusche anhörten und nicht wie Schüsse.

Aus Pistolenschüssen bei der Obduktion wurden "grosskalibrige Geschosse" erst Wochen nach der 1. Obduktion.

Dazu passt, dass auf der Pumpgun keine Fingerabdrücke waren, aber unverbrannte Finger Mundlos identifizierten.
Schmauchspuren gab es auch nicht an den Händen.

In Grunde ist es so daß man auf blanken Waffenteilen sehr wohl nachvollziehen kann wie warm sei wurden weil sich da Anlassfarben bilden welche verblüffend genau sind.
Schwieriger wird es bei brünierten oder verchromten Teilen. Auch könnten mit Sicherheit die Griffschalen Auskunft geben.
Wann eine Patrone selber zündet lässt sich auch leicht für jedermann feststellen, man zerlegt sie, stellt eine Ofenplatte in den Garten, legt Zünder und Pulver drauf und schaltet ein. Mit einem Laserthermometer lässt sich nun messen wann sie zünden. Immer daran denken dass sich die Zündhütchen dabei zerlegen.

Steckt eine Patrone im Lauf und sie zündet durch Feuer, ist es ganz klar ein Schuß.

Ein weiteres Problem ist das, um richtig zu zünden zuerst das Zündhütchen hochgehen müsste. Nitropulver benötigt hohen Druck um gleichmäßig abzubrennen. Dafür sorgt normalerweise eben das Zündhütchen. Wer schon mal mit Minimalladungen rumexperimentiert hat weiß was ich meine.

Vermute mal dass das Zündhütchen etwas eher zündet als das Pulver. Zündhütchen kann im übrigen jeder kaufen.

brain freeze
25.01.2014, 08:04
@ fatalist
Hast Du die Quelle für Gerlachs 30.000 EUR im Bankschließfach?

brain freeze
25.01.2014, 08:19
[...]

Wir wissen, dass auch die TAZ die Wahrheit vertuscht, und sie soll wissen, dass wir das wissen.

Die vertuschen nicht nur. Bei Taz veröffentlicht regelmäßig Andreas Speit, für mich einer der zentralen Spindoctors der staatlichen NSU-Doktrin. Wem gehört Taz heute (z.B. schwerste Kriegshetze im Syrienkonflikt)?

fatalist
25.01.2014, 08:28
@ fatalist
Hast Du die Quelle für Gerlachs 30.000 EUR im Bankschließfach?
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mutmasslicher-neonazi-terrorhelfer-ermittler-fanden-fast-30-000-euro-in-schliessfach-a-799309.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/rechter-terror-wie-hat-sich-die-jenaer-neonazi-zelle-organisiert/5864912.html


Holger G. soll, wie berichtet, seinen Reisepass und seinen Führerschein dem Trio zur Verfügung gestellt haben. Nach Informationen des Tagesspiegels fand die Polizei zudem im Bankschließfach von G. mehr als 25.000 Euro. Das Geld könnte, so vermuten Sicherheitsexperten, ein Teil der Beute aus den mindestens 14 Bankrauben sein, die mutmaßlich Uwe M. und Uwe B. begangen haben.

fatalist
25.01.2014, 08:39
Die vertuschen nicht nur. Bei Taz veröffentlicht regelmäßig Andreas Speit, für mich einer der zentralen Spindoctors der staatlichen NSU-Doktrin. Wem gehört Taz heute (z.B. schwerste Kriegshetze im Syrienkonflikt)? Maik Baumgärtner ist das Märchenonkel-Pendant dazu im Spiegel, der Jansen und die Gerichtsreporterinnen sind auch kaum besser.

Ich hab Probleme mit "Spin doctor" als Begriff... die Waffen sind Hardware, real, der "Spin" kam vor der Ausführung, und die traue ich der Antifa nicht zu. Auch nicht mit dem ABV Menzel ;)

fatalist
25.01.2014, 08:50
NSU-Prozess
Richter Götzl sollte an der Hose riechen!
Eine Jogginghose von Mundlos soll mit Blutspritzern von Michele Kiesewetter behaftet sein.
Wenn das stimmt, worauf ich nicht schwören möchte, dann könnte das ein Indiz für die Täterschaft desjenigen sein, dem die Jogginghose mit Sicherheit zugeordnet werden kann. Es wäre ein Verdacht erregender Umstand, aber noch immer kein Beweis. Es bleiben zu viele Fragen offen. Zum Beispiel die Frage, warum eine verschmutzte Jogginghose ein paar Jahre lang nicht gewaschen wurde? Die Süddeutsche Zeitung hat darauf natürlich eine Antwort: „Möglicherweise war die blutbespritzte Jogginghose eine Art Trophäe.“ Kann man bei http://karl-heinz-hoffmann.com/aktuell.html lesen... :crazy:

nachdenkerin
25.01.2014, 09:07
Komme ich nun aus dem Mustopp oder sehe ich das richtig:
Der Radfahrer war doch der erste Tatmelder und Zeuge!

Der K1-Kollege des Kiesewetter-Onkels, ein Desinformant wie vermutlich auch die Thüringer Staatsschützer Tuche und König (verwandt mit der Abgeordneten König von der Linkspartei, wie (fake) „Bombengaragen”-Polizist Apel mit seiner Garagenmieterin Zschäpe geb. Apel?) ?

Auch Märchenbücher unter der Patronage eines linken „Rechtsextremismusexperten” können einen wahren Kern haben, wenn sie teilweise durch Einblicke in Ermittlungsakten erstellt wurden.

Hinrichtung einer Polizistin
(Maik Baumgärtner, [linker Insider der Antifa-Jena, politischer Propagandist und Erzähler auf Indymedia- und Spiegel],...”Terror-Trio”..., S. 178)


25. April 2007 - Ermordung Michele Kiesewetter: 13.45 Uhr.

Quelle: Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher, Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe, Verlag Das Neue Berlin 2012, Einleitung durch FU-Politologe Prof. Hajo Funke, Vorwort vom 12. Juli 2012.

13:45-14:16 Uhr = 31 Minuten!

Was geschah in dieser halben Stunde? Wer hatte da umfangreich die hilf- und leblosen Polizisten ausgeplündert und alle beweglichen Sachen und Ausrüstungsgegenstände vom Tatort geklaut?

Es ist schon interessant, was der PUA daraus macht.


Nach einer Schulungsveranstaltung auf dem Polizeirevier Heilbronn verließen sie zwischen 13.30 und 13.45 Uhr mit ihrem Streifenwagen, einem BMW 5er-Kombi mit dem Kennzeichen GP-3464, das Polizeirevier. PUA-Bericht S. 639

Müssen sich Polizisten nicht abmelden, wenn sie das Gebäude verlassen?

fatalist
25.01.2014, 09:26
http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/keupstrasse-zuendung-bombe-2004.jpg

http://friedensblick.de/9800/nsu-komplex-der-unerhoerte-zeuge-des-bomben-anschlags-von-koeln/#comment-1574

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/keupstra%C3%9Fe-bombe-2004.jpg


Die Bombe explodierte in einem Durchgang?
Ich dachte immer, vor dem Friseursalon...

brain freeze
25.01.2014, 09:35
http://www.spiegel.de/panorama/justiz/mutmasslicher-neonazi-terrorhelfer-ermittler-fanden-fast-30-000-euro-in-schliessfach-a-799309.html

http://www.tagesspiegel.de/politik/rechter-terror-wie-hat-sich-die-jenaer-neonazi-zelle-organisiert/5864912.html

Sehr gut, danke.

fatalist
25.01.2014, 10:04
NSU-Untersuchungsausschuss: Haben Polizisten ehemaligen Informanten bedroht?


24.01.2014 - 20:15 Uhr Erfurt. Ein Internetvideo erregt derzeit Aufsehen. Darin schildert ein früherer militanter Neonazi, dass ihn Polizeibeamte bedroht haben sollen. Angeblich wollten die Beamten Nick G. davon abbringen, über den ehemaligen V-Mann "Piatto" aus Brandenburg zu reden.

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Untersuchungsausschuss-Haben-Polizisten-ehemaligen-Informanten-bedroht-1615158091

Warum der Hype jetzt? Das Compact-Video ist doch Monate alt?
Von was soll denn das Greger-Skandälchen gerade jetzt ablenken?


Ort des ominösen Zusammentreffens zwischen Nick G. und den Beamten sei ein Café inPößneck gewesen. Der Zeitraum lag vor Ende Oktober 2013.

Die beiden Polizisten sollen Ausweise des Landeskriminalamtes (LKA) Berlin gehabt haben. Nick G. empfand als Bedrohung, dass ihm gesagt wurde, er solle auf Männer in seiner Umgebung achten.

Der Vorfall lässt aufhorchen. Allerdings liegt der Thüringer Justiz wegen einer solchen Bedrohung keine Anzeige vor. Nick G. hatte erklärt, dass ihm bei der StaatsanwaltschaftGera gesagt wurde, er könne dort keine Anzeige erstatten.

Das hält ein Justizsprecher für unwahrscheinlich und betont, Anzeigen könnten sowohl bei der Staatsanwaltschaft, der Polizei oder den Amtsgerichten erstattet werden. Denkbar wäre, dass dem Mann geraten wurde, sich an eine örtliche Polizeidienststelle zu wenden.

Patrick Kurth zweifelt Wahrheitsgehalt an

Das Thüringer LKA erfuhr erst durch die Anfrage unserer Zeitung von dem Video. Zu einer Person Nick G. würden keine Erkenntnisse beim Staatsschutz sowie "allgemeinkriminalpolizeilich" vorliegen, erklärte eine Sprecherin.

Nach Angaben von Stefan Redlich, Sprecher der Berliner Polizei, ist dort das Video bereits bekannt. Der Sachverhalt werde aber noch geprüft, fügte er an.

Die Äußerungen und Vorwürfe von Nick G. sollen am Montag Gegenstand einer Sitzung des Innenausschusses im Berliner Abgeordnetenhaus sein.

Der frühere FDP-Bundestagsabgeordnete Patrick Kurth zeigte sich gestern skeptisch zum Wahrheitsgehalt der Vorwürfe. Einige der zeitlichen Bezüge würden nicht stimmen, meinte er. So hätten den Mann doch eher Beamte des Brandenburger Verfassungsschutzes als der Berliner Polizei in dieser Sache ansprechen müssen. Was hätte ein Berliner LKA-Spitzel mit dem LfV Brandenburg zu tun? Dumm wie damals im PUA, der Herr Kurth von der FDP :ätsch:

brain freeze
25.01.2014, 10:18
Maik Baumgärtner ist das Märchenonkel-Pendant dazu im Spiegel, der Jansen und die Gerichtsreporterinnen sind auch kaum besser.

Ich hab Probleme mit "Spin doctor" als Begriff... die Waffen sind Hardware, real, der "Spin" kam vor der Ausführung, und die traue ich der Antifa nicht zu. Auch nicht mit dem ABV Menzel ;)

Bei Menzel sehe ich das auch so: "Ich habe doch alles so gemacht, wie es mir gesagt wurde".

Aber Speiterman ...

Wir haben zwei Grobszenarien: Entweder 4/11 wurde von außen angeschoben, dann REagierte der Staat BRD und versuchte, das "Beste daraus zu machen".

Oder 4/11 war geplant (was ich bevorzuge), also ein Insidejob, z.B. unter Führung von KDF und HJF meinetwegen auf "Anraten" oder auf "Bitte" oder um zu zeigen, daß man es inzwischen auch kann. Dann brauchte man Leute wie Speit um die formulierten gesellschaftlich-politischen Ziele umzusetzen und die Folgen, die sich aus der Wahrnehmung und Reaktion der Bevölkerung auf 4/11 ergaben, zu kontrollieren und zu steuern. Dazu brauchte man die Medien. Besonders, um das linke Spektrum fest einzubinden und zu täuschen.

Leute wie Speit und Leyendecker könnten in die Analyse der "Rezeption" auf 4/11 ebenso wie in die Formulierung der medialen "Konzeption NSU" maßgeblich eingebunden gewesen sein, weil sie tatsächlich in gewisser Weise "Experten" sind. Also als Planer der Therapie und als "behandelnde" Ärzte.

fatalist
25.01.2014, 10:33
Wir haben zwei Grobszenarien: Entweder 4/11 wurde von außen angeschoben, dann REagierte der Staat BRD und versuchte, das "Beste daraus zu machen".

Oder 4/11 war geplant (was ich bevorzuge), also ein Insidejob, z.B. unter Führung von KDF und HJF meinetwegen auf "Anraten" oder auf "Bitte" oder um zu zeigen, daß man es inzwischen auch kann. Dann brauchte man Leute wie Speit um die formulierten gesellschaftlich-politischen Ziele umzusetzen und die Folgen, die sich aus der Wahrnehmung und Reaktion der Bevölkerung auf 4/11 ergaben, zu kontrollieren und zu steuern. Dazu brauchte man die Medien. Besonders, um das linke Spektrum fest einzubinden und zu täuschen.

Leute wie Speit und Leyendecker könnten in die Analyse der "Rezeption" auf 4/11 ebenso wie in die Formulierung der medialen "Konzeption NSU" maßgeblich eingebunden gewesen sein, weil sie tatsächlich in gewisser Weise "Experten" sind. Also als Planer der Therapie und als "behandelnde" Ärzte. 4/11 wurde von aussen gemacht, und danach wurde von KDF das Beste draus gemacht, unter Einbeziehung der Antifa und der Medien. Das wäre die fatalistische Synthese ;)

Die Trio-Aushorchzelle wurde vom BfV gemacht, damals 1997/98. KD Fritsche.
"NSU" ist ein Trademark des VS seit 1999. Wechselnde Personen, aber die Marke blieb.

Das Trio kann durchaus zur "Gladio-Struktur" gehört haben, also Bombenanschläge und Geldraube ausgeführt haben.

Die Dönermorde wurden nach der 4/11-Inszenierung noch mit in den NSU geworfen, das war "ein Abwasch" sozusagen.
Wenn schon, denn schon.

Man hätte seine Akten sauber gehabt, wenn 4/11 von Innen gekommen wäre, das ist das stärkste Argument ever ;)