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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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bio
25.01.2014, 09:34
http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/keupstrasse-zuendung-bombe-2004.jpg

http://friedensblick.de/9800/nsu-komplex-der-unerhoerte-zeuge-des-bomben-anschlags-von-koeln/#comment-1574

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/keupstra%C3%9Fe-bombe-2004.jpg


Die Bombe explodierte in einem Durchgang?
Ich dachte immer, vor dem Friseursalon...

ja, man kann es schöner machen. aber im text integriert wird es 100% klar, was gemeint ist. außerdem schreibe ich ja, dass die bombe gezündet wurde und nicht dort in der durchfahrt explodierte.

sleepwell
25.01.2014, 09:35
Beim Onkel von K. nicht zu kompliziert denken.
Die erste Schnittstelle ist Drogen.
Das war K. Szenekompetenz und darüber wird sie mit dem Onkel auch gesprochen haben.
Heilbronn ist angeblich ein Drogendeal gelaufen.
Die Dönermorde liefen vor NSU auch u.a. in diese Ermittlungsrichtung, bis hin zu unterschlagenen Drogengeldern.

Bei mehr Insiderinformationen kann der Onkel da genügend Schnittstellen kennen, die auch über Beteiligte laufen, über die er Dank seiner Position und Gespräche mit K. als Info verfügt.
Durchaus möglich, das K. den Urlaub unterbrochen hat, weil sie vom Deal auf der Festwiese wusste. Sie wird als quirlig und selbstbewusst beschrieben.
Dieser Typ ermittelt auch gerne mal auf eigene Faust. Und da kann man Kreise stören ...

Aber Kaffeesatz.
Heilbronn ist als B&M Einzeltat nicht zu halten.
Und das ist das Einfalltor, um die NSU Story in Schieflage zu bringen.
Man muss nur stürmen ... ;-))

fatalist
25.01.2014, 09:36
ja, man kann es schöner machen. aber im text integriert wird es 100% klar, was gemeint ist. außerdem schreibe ich ja, dass die bombe gezündet wurde und nicht dort in der durchfahrt explodierte. Warum schreibst Du es dann falsch in den Eye-catcher rein???

Warum ist der Fluchtweg "hinten raus" und nicht wieder an der Viva-Kamera vorbei?
ICH wäre auch hinten raus abgehauen, nur dass das klar ist...

bio
25.01.2014, 09:39
Komme ich nun aus dem Mustopp oder sehe ich das richtig:
Der Radfahrer war doch der erste Tatmelder und Zeuge!

Der K1-Kollege des Kiesewetter-Onkels, ein Desinformant wie vermutlich auch die Thüringer Staatsschützer Tuche und König (verwandt mit der Abgeordneten König von der Linkspartei, wie (fake) „Bombengaragen”-Polizist Apel mit seiner Garagenmieterin Zschäpe geb. Apel?) ?

Auch Märchenbücher unter der Patronage eines linken „Rechtsextremismusexperten” können einen wahren Kern haben, wenn sie teilweise durch Einblicke in Ermittlungsakten erstellt wurden.

Hinrichtung einer Polizistin
(Maik Baumgärtner, [linker Insider der Antifa-Jena, politischer Propagandist und Erzähler auf Indymedia- und Spiegel],...”Terror-Trio”..., S. 178)

Quelle: Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher, Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe, Verlag Das Neue Berlin 2012, Einleitung durch FU-Politologe Prof. Hajo Funke, Vorwort vom 12. Juli 2012.

13:45-14:16 Uhr = 31 Minuten!

Was geschah in dieser halben Stunde? Wer hatte da umfangreich die hilf- und leblosen Polizisten ausgeplündert und alle beweglichen Sachen und Ausrüstungsgegenstände vom Tatort geklaut?

Im Ermittlungsbericht steht, dass Zeugen die Schüsse kurz vor 14:00 hörten. 13:45 ist keine "fixe" Angabe.

bio
25.01.2014, 09:41
"wurde die Bombe gezündet" heißt dass dort die Bombe explodierte?

bio
25.01.2014, 09:46
Ich sage, dass ich staune. Und zwar deshalb (http://www.lecorte.de/2013/11/nsu-schuesse-im-wohnmobil/):

Dem kann ich nicht folgen. Wieso sollte die Polizei in einem Gutachten nachgewiesen haben, dass ein Aufschlagen auf den Boden und nachfolgendes Umkippen der Pumpgun das Auswerfen der Hülse bewirken kann - wenn überhaupt nicht die Frage steht, ob dies möglich ist?

Entweder Lecorte lügt.
Oder der sachverständige Zeuge hat das Gericht angelogen.

:D die "Debunker" haben es nicht leicht. Jetzt steckt die Hülse noch immer in der Pumpgun.

fatalist
25.01.2014, 09:47
"wurde die Bombe gezündet" heißt dass dort die Bombe explodierte? Ja.

sleepwell
25.01.2014, 09:50
Ich sage, dass ich staune. Und zwar deshalb (http://www.lecorte.de/2013/11/nsu-schuesse-im-wohnmobil/):

Dem kann ich nicht folgen. Wieso sollte die Polizei in einem Gutachten nachgewiesen haben, dass ein Aufschlagen auf den Boden und nachfolgendes Umkippen der Pumpgun das Auswerfen der Hülse bewirken kann - wenn überhaupt nicht die Frage steht, ob dies möglich ist?

Entweder Lecorte lügt.
Oder der sachverständige Zeuge hat das Gericht angelogen.
Frage muss man Lecorte stellen, denn er verweißt auf Gutachten.
Gibt es die und haben die den Inhalt, dann hat der Sachverständige falsch berichtet.
Er muss nicht zwingend gelogen haben, die Frage die ihm keiner gestellt hat, ist ja, wann und wo hat er die Waffe erhalten und hat er Tatortfotos der Waffe zum Vergleich zur Verfügung gehabt.

Aber die Verteidigung sitzt da nur ihr Tageshonorar ab.
So offensichtlich nichts zu machen ist auch schon wieder unfähig. Man muss ja zumindest so tun als ob.
Den drei fehlt offensichtlich jede Phantasie ihre Komparsenrolle glaubwürdig zu verschleiern.

Die würde ich beim nächsten Casting für eine neue Fakeshow Staatsräson nicht mehr einladen. :basta:

fatalist
25.01.2014, 09:52
Im Ermittlungsbericht steht, dass Zeugen die Schüsse kurz vor 14:00 hörten. 13:45 ist keine "fixe" Angabe. kurz vor 14 Uhr auch nicht...

Aber 20 Minuten reichen aus um den Tatort zu manipulieren. Man braucht aber Leute, um den Radverkehr zu stoppen, beidseitig, und die Landfahrer auf dem Platz müssen stillhalten...

fatalist
25.01.2014, 09:56
:D die "Debunker" haben es nicht leicht. Jetzt steckt die Hülse noch immer in der Pumpgun. 2 Jahre lang aber steckte sie nicht in der Pumpgun. Zuerst war die durchgeladen, dann nicht, dann doch aber von alleine, jetzt nicht mehr.
Die magische Kugel von JFK hatte auch nicht mehr zu bieten als diese Pumpgun.

fatalist
25.01.2014, 10:23
Wo hat Lecorte das mit dem Behördengutachten her?
Dem zur Pumpgun?

Na vom Gronbach!


Na dann erkläre uns mal folgende Punkte -Behördengutachten des BKA vom 6. Dezember 2011 (KT 22-2011/6242/28)
Behördengutachten des BKA vom 7. Dezember 2011 (KT21-2011/6242/4),
…………………………. (Auswertevermerk zu Asservat W01 vom 29. Februar 2012), Pistole TOZ TT 33 …………………..
……………………………..(Auswertevermer k zu Asservat Nr. 2.12.483.13 vom 14. Februar 2012).Pistole Radom VIS 35 …………….
…………………………….. (Vermerk über die Herkunftsermittlungen zur Tatwaffe Ceska 83 vom 4. Mai 2012), …………………….
Behördengutachten des BKA vom 10. Januar 2012 (KT21-2011/6242/53
………………….. Maschinenpistole Pieter 91, ……………. Schalldämpfer zu MP Pieter 91, …………………………………

Behördengutachten des BKA vom 31. Januar 2012 (KT21 -2011/6242/61 http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/09/28/nsu-prozess-blamage-fur-die-anklage/#comment-76457

September 2013.
Im Nov 2013 schreibt dann Lecorte von Behördengutachten des BKA vom 4. Mai 2012

ohne jeden Beleg... Netter Versuch :haha:

Delao
25.01.2014, 10:34
Tote Uwes feuern keine Pumpgun ab, die Polizisten hörten Knallgeräusche aus explodierender Munition, die sich wie Knallgeräusche anhörten und nicht wie Schüsse..
Nicht die Aussagen der Anwohner unterschlagen.
Knallgeräusche wären da wohl aufgefallen.

fatalist
25.01.2014, 10:37
Nicht die Aussagen der Anwohner unterschlagen.
Knallgeräusche wären da wohl aufgefallen. Die einen sagen so, die anderen sagen so.
Ich weiss aber was Du meinst. Man sollte die Anwohner vorladen. Und die Streife, die die Knallgeräusche hörte.

Delao
25.01.2014, 10:48
Man sollte die Anwohner vorladen.
Ich fürchte fast, die Aussagen wären dann andere als damals, zugunsten der offiziellen Version.
Damals war es nach meiner Erinnerung eine Familie, die Knallgeräusche hörte. Der Rest hörte nichts.

fatalist
25.01.2014, 10:53
Ich fürchte fast, die Aussagen wären dann andere als damals, zugunsten der offiziellen Version.
Damals war es nach meiner Erinnerung eine Familie, die Knallgeräusche hörte. Der Rest hörte nichts. Stimmt. Die Frau mit dem Hund stand direkt am Womo und hörte nichts, sah dann die beiden sich verschanzenden ersten Polizisten.

ABER selbst wenn da Knallgeräusche waren, kann es sich durch Hitze ausgelöste Munition gehandelt haben.
Es muss nicht jemand händisch geschossen haben.
Das ist ja der neue Gedanke.

brain freeze
25.01.2014, 10:57
[...]

Man hätte seine Akten sauber gehabt, wenn 4/11 von Innen gekommen wäre, das ist das stärkste Argument ever ;)

"Aktenchaos" gehörte teils zur Show, teils gibt es keine perfekten Aufführungen ohne Generalprobe ... VS zog die linke Rasselbande auf sich.

Wenn sich alle beruhigt haben, wird denen schnell klar: ohne einen "geläuterten" oder besser digitalen VS geht es sowieso nicht, weil niemand will ja eine Gestapo. Das ist ein Killerargument. Alles bleibt, wie es ist, bekommt nur ein zeitgemäßeres Etikett und moderneres Equipment. Digitale Aufklärung ist eh kostengünstiger.

nachdenkerin
25.01.2014, 10:58
ja, man kann es schöner machen. aber im text integriert wird es 100% klar, was gemeint ist. außerdem schreibe ich ja, dass die bombe gezündet wurde und nicht dort in der durchfahrt explodierte.


Das ist ja hoch interessant. Dadurch dass ich die Anklageschrift nicht kenne, wusste ich das nicht, aber so ergibt das alles einen Sinn.

Mir war heute noch nachfolgendes aufgefallen:


Zwei geladene Zeugen sind zur Vernehmung nicht erschienen, weil sie nicht vernehmungsfähig waren:

• Ein Mitarbeiter des BfV, mit dem die Verfassungsschutzbehörde des Landes Nordrhein-Westfalen unmittelbar nach dem Nagelbombenanschlag in Köln gebeten wurde, Kontakt aufzunehmen, ist nach Auskunft des BfV dauerhaft nicht vernehmungsfähig gewesen. Der Mitarbeiter hat dem Ausschuss jedoch einen Fragenkatalog schriftlich beantwortet (siehe unten: 6.a), S. 50). PUA-Bericht S. 49


Der Zeitraum, auf den sich die Fragen des Untersuchungsausschusses beziehen, liegt über 8 Jahre zurück. Zwar ist mir der Bombenanschlag in der Kölner Keupstraße noch in Erinnerung, doch kann ich mich an Details meiner Tätigkeit zur fraglichen Zeit nicht oder kaum erinnern. Mein Terminkalender aus dem Jahr 2004, in dem stichwortartig Termine, Gespräche und Telefonate festgehalten worden sind, ist von mir bei Ausscheiden aus dem Dienst im Jahr 2006 vernichtet worden. Für mich ist daher – nach 6 Jahren Ruhestand und anhaltend schwerer Krankheit – auch nicht mehr nachvollziehbar, ob ich am Tag des Bombenanschlages überhaupt im Amt war und mit wem ich gegebenenfalls an diesem Tag und mit welchem Ergebnis gesprochen habe….PUA-Bericht S. 674

Die Sache "stinkt doch Meilenweit"

fatalist
25.01.2014, 11:12
"Aktenchaos" gehörte teils zur Show, teils gibt es keine perfekten Aufführungen ohne Generalprobe ... VS zog die linke Rasselbande auf sich. Die frühe Phase des Trios ist ja ganz sicher VS-initiiert, diese Akten wurden beim VS vernichtet. "Wir basteln uns eine Terrorzelle, NPD-nah, für das Verbotsverfahren"...

Diese Terrorzelle wurde auch als Aushorchzelle gegen gewaltbereite Neonazi-Strukturen verwendet.
Auch diese Akten wurden vernichtet.

2002 trafen die sich das letzte Mal mit Böhnhardts, weil sie danach eine neue Verwendung bekamen... Gladio?
BND statt BfV???

Wir kommen an dieser Stelle nicht weiter: Warum tauchten die 2003 nicht wieder auf?
Daran hängt alles...

Nereus
25.01.2014, 11:21
Wo hat Lecorte das mit dem Behördengutachten her?
Na vom Gronbach!
......
Behördengutachten des BKA vom 10. Januar 2012 (KT21-2011/6242/53
………………….. Maschinenpistole Pieter 91, ……………. Schalldämpfer zu MP Pieter 91,...
ohne jeden Beleg... Netter Versuch :haha:

Pleter - Pieter – Pieper = zum Piepen plemplem....

PLeter 91 Typenschild http://img231.imageshack.us/img231/8747/plettermark.jpg


Im Teil I war darüber aufgeklärt worden, daß die BILD-Zeitung sich auf der BKA-Pressekonferenz irrtümlich verlesen hatte und von einer MP Pieter 91 sprach, wobei es sich aber tatsächlich um eine MP Pleter 91 mit L handelte.
Die richtige Schreibweise „Pleter” wurde schon am nächsten Tag und in der Folgezeit von Waffenexperten und gut nachforschenden Journalisten bestätigt, da es kein Pieter MP gibt. Nur einige Provinzzeitungen schrieben weiter die Falschmeldung der BILD-Zeitung ab und schwadronierten von einer Pieter MP.

Nun machte „Krokus-Blumenkind” (VS-Agentin S., die „WIR-Kompanie” mit ihrem Beischläfer Gronbach) den Quatsch noch quätscher und behauptete, ohne Quellenangabe, daß das eine „Pieper (mit p) aus Herstal Belgien”, statt eine „Pleter 91 aus Kroatien” sei und versuchte hartnäckig, Fachwissen vortäuschend, ihren Fehler oder Falschdeutung gegen jede Vernunft zu verteidigen.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6361025&viewfull=1#post6361025

fatalist
25.01.2014, 11:25
Pleter - Pieter – Pieper = zum Piepen plemplem.... Sag das dem Gronbach, der hats erfunden. Sein Schreibfehler straft sein "habe Akten" Lügen.

Mir ging es aber um die "Herkunft" vom Behördengutachten BKA 4.Mai 2012 in Bezug auf die Pumpgun bei Tomas Lecorte.
Das war nix als ein Bluff mittels Gronbach-"Akten".

bio
25.01.2014, 11:28
(...)

Die Zeitschiene passt überhaupt nicht:

Vor dem 16.4.2007 reservieren B&M ein Womo für 3 Tage, Abgabe 19.4.2007.
Zu diesem Zeitpunkt war die Einsatzanfrage 25.4.2007 bei der BFE 523 noch gar nicht gestellt.
Kiesewetter war im Urlaub. Nix Heilbronn... (...)
Jetzt passiert aber ein Wunder: Am 19.4.2007 trägt sich Kiesewetter in die Einsatzliste Heilbronn 25.4.2007 ein, telefoniert am 22. mit Martin Arnold.

Da ist das Womo längst wieder abgegeben... :haha::haha::haha:

HÄTTE man uns nun eine ERNEUTE Wohnmobilausleihe sagen wir mal am 23.4.2007 bis 26.4.2007 verkauft, dann könnte man das ja vielleicht glauben.

Aber es kommt viel dreister: TELEFONISCH wird am 18.04.2007, also 1 Tag BEVOR sich Kiesewetter in die Einsatzliste 25.4. Heilbronn einträgt... ich brech gleich zusammen vor Lachen... :D

[B]Also erst wird das längst abgegebene Womo verlängert, um 7(!!!) Tage, dann schreibt sich Kiesewetter ein.

(...)

Bild stellt es ander dar: Erst kam es zur Dienständerung, danach wurde das Wohnmobil verlängert:

"Was sie wohl nicht wussten: Kiesewetter machte kurzfristig Urlaub bei ihrer Mutter in Thüringen. Telefonisch bat sie bei ihrer Dienststelle in Heilbronn, am 25. April doch Streife fahren zu dürfen, obwohl sie ursprünglich noch frei machen wollte. Prompt verlängerten die NSU-Mörder den Mietvertrag für ihr Wohnmobil." Bild

Es könnte doch sein, dass Kiesewetter am 17/18. April den Anruf tätigte! Bitte um Quelle, dass Kiesewetter am 19. April die Dienstplanänderung telefonisch beantragte.
Dass just am 19. April das Wohnmobil verlängert wurde, ist also noch kein Widerspruch.

5 Tage vor dem 25.04, wurde sie auf die Liste gesetzt: Das heißt, ab dem 19/20. April war allen bekannt, dass Kiesewetter an dem Tag Streife fahren wird.

"Kiesewetter hatte mit einem Kollegen getauscht, ihr Name stand fünf Tage lang auf der Liste, für alle Kollegen einsehbar. Seit dem Mord würden Einsatzlisten nicht mehr im Flur aushängen, so ein Beamter als Zeuge."" (haller tagblatt)

Offene Punkte:
Bis wann machte Kiesewetter exakt Urlaub, wann nahm sie den Dienst wieder auf?
An welchen Tag kam ihr Anruf, dass sie am 25.04.07 arbeiten möchte?

Ohne dass zu wissen, steht obige leider quellen-lose Kritik auf brüchigen Füßen.

brain freeze
25.01.2014, 11:33
[...]

Wir kommen an dieser Stelle nicht weiter: Warum tauchten die 2003 nicht wieder auf?
Daran hängt alles...

Ja. Es gibt fast keine Spuren ab da von B&M außer den mit großem Tamtam präsentierten Urlaubsfotos. Auch in Zwickau bleiben sie nur Schatten, die kommen und gehen und vor den Rechnern hocken. Sie müssen aber irgendein soziales Umfeld gehabt haben, Einkäufe, Kneipenbesuche, Clubs, Konzerte, Arbeit. Kontakte zu anderen Menschen außerhalb der Szene.

Was erfahren wir? Über B&M nichts. Obwohl beide sehr kommunikative Typen sind (waren). Ein bißchen über Beate-Saphira, aber auch das bleibt nur schemenhaft. Ihre ABFs in der Polenzstraße waren im Grunde nicht ihr Level.

Bis 2005 oder 2007 hätte man sie vielleicht noch mit irgendwelchen Finten vom Auftauchen abhalten können, aber danach? Welchen Wert hatten sie noch für die Neonazi-Szene, wenn sie fast vergessen waren und die "alten Kameraden" in die Jahre gekommen, welchen Wert für "Gladio", wenn Köln 3 Jahre zurücklag und ebenfalls fast vergessen war?

bio
25.01.2014, 11:42
“Die andere Waffe, eine Winchester Defender – die, mit der aller Wahrscheinlichkeit nach Böhnhardt und Mundlos den Tod fanden – sei mit offenem Verschluss geborgen worden. Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen, eine leere Hülse habe sich noch im Lauf gefunden.” (nebenklage-nsu)

Thomas Moser:

“Dann eine Anmerkung zu der Eisenach/Selbstmord/Pumpgun-Geschichte: Der Ermittler, Kriminalhauptmeister Ronald K. von der Kriminalpolizeinspektion Gotha, sprach über zwei Pumpguns.

Bei der einen war eine “Hülse oder Patrone” im Lauf, also wie nach einem Nachladen. Die Waffe sei aber aufgrund der Hitze verformt gewesen und konnte nicht geöffnet werden.

Die zweite Pumpgun war die Winchester mit “geöffnetem Verschluß”. Auf Nachfrage von RA Hoffmann, was “geöffneter Verschluß” heiße, gab Köllner die zitierte Erklärung ab: Der Vorderschaft befinde sich in hinterer Stellung.

Frage Hoffmann: Ein Zustand wie nach einem Schuß?

Antwort Köllner: Ja, könnte man sagen. Unmittelbar zuvor wurde ein Schuß abgegeben – oder die Waffe wurde entladen.

Hoffmann: Und bei der anderen Pumpflinte?

Antwort Köllner: Da war eine Patrone oder Hülse im Lauf."
http://friedensblick.de/9758/mundlos-hatte-doch-keinen-todeskrampf-pumpgun-nicht-durchgeladen/

Versteht jemand den fett-markierten Satzteil hinsichtlich seiner vorherigen Beschreibung "Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen"? Das passt doch nicht zusammen, denn der Kolben ist nach der Schussabgabe vorne und muss manuell nach hinten bewegt werden.

Nereus
25.01.2014, 11:42
kurz vor 14 Uhr auch nicht...

Aber 20 Minuten reichen aus um den Tatort zu manipulieren. Man braucht aber Leute, um den Radverkehr zu stoppen, beidseitig, und die Landfahrer auf dem Platz müssen stillhalten...

Wer sollte da manipulieren?
Da war kein großer Radverkehr um diese Zeit, sonst hätten noch mehrere Radfahrer, auch mit Handys, die Polizei benachrichtigt.
Landfahrer müssen stillhalten?
Aber nicht die „Klaukinder”, die da rumlungerten, die konnten schon eine Taschenlampe gebrauchen und sonstwas mitgehen lassen......

nachdenkerin
25.01.2014, 12:04
.....

Es könnte doch sein, dass Kiesewetter am 17/18. April den Anruf tätigte! Bitte um Quelle, dass Kiesewetter am 19. April die Dienstplanänderung telefonisch beantragte.
Dass just am 19. April das Wohnmobil verlängert wurde, ist also noch kein Widerspruch.

5 Tage vor dem 25.04, wurde sie auf die Liste gesetzt: Das heißt, ab dem 19/20. April war allen bekannt, dass Kiesewetter an dem Tag Streife fahren wird.....



Beim PUA ist das offensichtlich ganz geschickt gemacht. Und von Urlaub steht da auch nichts


Zeuge Axel Mögelin: Genau kann man das nicht eingrenzen. Es ist entweder - - So haben es die Ermittlungen ergeben: Am 17. April oder am 19. April stand das fest. Was man sicher weiß, ist, dass aber Frau Kiesewetter bereits vorher schon zu einer Nachtwache in Böblingen eingeteilt war - das heißt, sie hätte Dienst gehabt, so oder so -,hat sich aber kurzfristig entschieden, mit einem Beamten zu tauschen. Und das war am 17. oder 19. Das ließ sich retrograd nicht mehr komplett - - also, ausermitteln. Die zwei Tage bleiben übrig. Ansonsten lässt es sich nicht mehr verifizieren. PUA-Sitzungsprotokoll Nr. 29a, S. 42

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/

fatalist
25.01.2014, 12:06
5 Tage vor dem 25.04, wurde sie auf die Liste gesetzt: Das heißt, ab dem 19/20. April war allen bekannt, dass Kiesewetter an dem Tag Streife fahren wird. Ja eben. Wenn ich das Womo bis 19. um 12 Uhr abgeben muss, dann verlängere ich am 18.

Eigentlich kann das jeder kapieren, sogar Du... :ätsch:

Triceratops
25.01.2014, 12:12
Frage muss man Lecorte stellen,Hat jemand Zugang zu Lecorte?
Ich hatte ihn schon mal (wegen was anderem) gefragt. Aber er hat nicht reagiert.

fatalist
25.01.2014, 12:18
Am 16. oder 17. April 2007 sei eine Anfrage zum Einsatz am 25.4.2007, einer Urlaubswoche, hereingekommen, habe der ausgesagt. Ho. habe einen Aushang für Freiwillige, die diese Schicht übernehmen wollten, gemacht und aufgehängt. Kiesewetter habe sich am 19.4. gemeldet und gefragt, ob man sie nicht auf den Einsatzbefehl setzen könne, sie brauche noch Stunden. Sie säße sonst nur sinnlos herum, so könne sie noch ein paar Stunden etwas Sinnvolles machen. Sie habe dann einen Tauschpartner für die an sich volle Schicht gefunden, nämlich den Kollegen Lars De.

Richter Götzl ergänzt aus den Akten: Ho. habe noch nachgefragt, ob Kiesewetter denn nicht nach Hause nach Thüringen fahre. Sie habe das bejaht: übers Wochenende, dann sei sie aber wieder zurück. Deshalb habe ihrem Wunsch nach Einsatz in der Schicht entsprochen werden können. http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-75-verhandlungstag-16-1-2014/

Die hatte keinen Urlaub, würde ich mal sagen...

fatalist
25.01.2014, 12:27
Antwort Köllner: Ja, könnte man sagen. Unmittelbar zuvor wurde ein Schuß abgegeben – oder die Waffe wurde entladen.

Hoffmann: Und bei der anderen Pumpflinte?

Antwort Köllner: Da war eine Patrone oder Hülse im Lauf."
http://friedensblick.de/9758/mundlos-hatte-doch-keinen-todeskrampf-pumpgun-nicht-durchgeladen/

Versteht jemand den fett-markierten Satzteil hinsichtlich seiner vorherigen Beschreibung "Ihr Zustand sei der nach einer Schussabgabe gewesen"? Das passt doch nicht zusammen, denn der Kolben ist nach der Schussabgabe vorne und muss manuell nach hinten bewegt werden. Eine brauchbare Verteidigung hätte einen Waffenexperten neben sich sitzen, der den Polizisten-Aussagemurx in der Luft zerreisst...

fatalist
25.01.2014, 12:35
Wer sollte da manipulieren? Die Täter: Hülse des vermuteten Polizistenschusses aufheben. Waffen entnehmen. Ausrüstung entnehmen.


Landfahrer müssen stillhalten?
Aber nicht die „Klaukinder”, die da rumlungerten, die konnten schon eine Taschenlampe gebrauchen und sonstwas mitgehen lassen...... Man hat alles durchsucht an jenem Tag, aber nicht die Wohnwagen der Landfahrer. Sagt man.
Vielleicht fand man dort Waffen und Ausrüstung eben doch...

fatalist
25.01.2014, 13:19
nsu-prozess zum polizistenmord: was nicht passt, wird ausgeblendet

Posted on January 25, 2014 (http://www.das-zob.de/nsu-prozess-zum-polizistenmord-was-nicht-passt-wird-ausgeblendet/)

seit einigen tagen – die zeitverschwendung dem vater von uwe böhnhardt einen ganzen prozesstag einzuräumen mal außen vor – ging es in münchen primär um die aufklärung des polizistenmords. scheinbar! denn in wahrheit leisten sich bundesanwaltschaft und richterschaft hierzu – nach der generellen farce nur fünf menschen für den nsu-komplex auf die anklagebank zu setzen – die bisher wohl größte peinlichkeit.

zahllose interessante zeugen zu heilbronn werden gar nicht erst geladen; phantombilder – wie sie auch der schwerverletzte kollege der ermordeten polizisten kiesewetter erstellte – nicht einmal erwähnt; gravierende widersprüche nicht hinterfragt.

und dann darf auch noch ein beamter des bundeskriminalamts auflaufen und über stunden de facto lügen sowie aberwitzigkeiten verbreiten. damit all das “draußen” kaum jemanden auffallen kann, schicken sich zahllose mainstream-medien immer dreister an, so zu tun, als ob das oberlandesgericht alles sukzessive ans licht bringt.

http://www.das-zob.de/nsu-prozess-zum-polizistenmord-was-nicht-passt-wird-ausgeblendet/


dass zwei zeugen radler in gelber und blauer radlerkleidung sahen, das schwerwiegende blutbespritzte indiz, welches in der frühlingstrasse 2011 auftauchte, indes eine gräuliche jogginghose war. Radler auf Radweg. Oh Wunder...



soll sich mundlos kurz vor der tat noch in bequemere klamotten gestürzt haben, und das obwohl die zeugen auch keinen rucksack beschrieben, sich ohnedies die frage stellt, wo die tatwaffe verstaut war, Das waren irgendwelche Radfahrer... kein Bezug zur Tat, daher in den Medien und im PUA nie erwähnt... muss schwer zu durchschauen sein... :cool:

Medienschelte bis hin zu Andreas Speit-Schelte, ein bunter Potpourri, aber eben leider keine Prozessberichterstattung: Einfach hinschreiben, was gesagt wurde, das kann in der BRD niemand. Ein Drama.

fatalist
25.01.2014, 13:42
diverse zeugen, die im lauf der jahre teils von bis zu sechs tätern berichteten (darunter auch aussagen zu der hier abgebildeten frau, oder schilderungen von ebenfalls als phantombild gezeichneten männern, die entweder blutantragungen gehabt bzw. sich im neckar die blutverschmierten hände abgewaschen haben sollen; von einem quietschend davon fahrenden auto mit mosbacher kennzeichen oder einer tätowierung – kreuz auf hügel – sprachen), müssen sich inzwischen nurmehr verarscht vorkommen. sie werden vom gericht gar nicht erst geladen. alles was von der zwei-täter-these vor ort abweicht passt bundesanwalt diemer offenkundig nicht in den kram. fragen von journalisten zum thema phantombilder betrachtet er dem vernehmen nach denn gar als unverschämtheit. Richtig beobachtet. Es ist aber das Gericht, welches über die vorzuladenden Zeugen entscheidet, die von Anklage, Verteidigung und Nebenklage vorgeschlagen werden.

Mir scheint, dass die Nebenklage und die Verteidigung beim miesen Spiel mitmachen.


* andreas speit unterstrich unlängst bei einer im vorfeld eine “Zwi*schen*bi*lanz zwei Jahre nach der Selbst*ent*tar*nung des NSU – ein hal*bes Jahr nach Pro*zess*be*ginn” versprechenden, aber neben wichtigen aufrufen rassismus auf allen gesellschaftlichen ebenen zu erkennen und zu ächten leider fast nur heiße luft verbreitenden veranstaltung mit peinlichen desinformationen zum prozess gar explizit, dass es für ihn viel wichtigeres gebe, als die staatlichen verstrickungen und ungereimtheiten aufzudecken. nebenher versuchte er gar andreas “vielleicht war ihm ja wirklich nur das flirten im internet peinlich” temme reinzuwaschen, ohne auf nachfragen unserer redaktion einzugehen, wieso jener verfassungschutzmitarbeiter der beim mord in kassel 2006 zumindest (!) die leiche gesehen haben muss noch heute vor gericht lügt. oha, da hat aber jemand ganz schön beim ZOB verschissen.

Von dieser Kleinschreibe bekomme ich Augenkrebs. Ist ja widerlich.

Triceratops
25.01.2014, 14:45
Wie viele Deutsche wurden in den letzten 30 Jahren in Deutschland von Türken und anderem eingewanderten Dreck ermordet ?Eine sehr schöne Zusammenfassung von "Rechter Gewalt" © findet sich hier (http://83273.homepagemodules.de/t6379f14-Staat-im-Staat-1.html#msg100617). Dort ist ein auch Link zu den Toten der Migration (http://eulenfurz.wordpress.com/2012/11/28/tote-der-migration/).

Nereus
25.01.2014, 15:38
Stimmt. Die Frau mit dem Hund stand direkt am Womo und hörte nichts, sah dann die beiden sich verschanzenden ersten Polizisten.

ABER selbst wenn da Knallgeräusche waren, kann es sich durch Hitze ausgelöste Munition gehandelt haben.
Es muss nicht jemand händisch geschossen haben.
Das ist ja der neue Gedanke.

Da sind keine Patronen explodiert. Das „bengalische Theaterfeuer” war dazu nicht heiß genug. Hauptsächlich Plastikteile schmolzen und tropften von der Decke herab.

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/02-brennendes-wohnmobil-23638739_mbqf-1320596651-20857576/2,c=0,h=554.bild.jpg


Die Feuerwehr sei verständigt worden. „Das war 12.05, 12.06 Uhr.“ Das habe auch ihn (Menzel) veranlasst, von Gotha nach Eisenach zu verlegen: “Ich musste annehmen, dass das Fahrzeug in unmittelbarem Tatzusammenhang steht und die Täter sich im Fahrzeug befinden. ... Als er eingetroffen sei, sei der Brand schon weitgehend abgelöscht gewesen. Im vom Eingang aus linken Bereich hätten sich zwei tote, männliche Personen befunden. Es seien die “Standardmaßnahmen” wie z. B. Spurensicherung gefolgt. Bei der Waffe, die auf dem Tisch lag, sei der Magazinboden geschmolzen gewesen und eine Patrone ausgetreten: „Ich konnte sie als Patrone identifizieren, wie sie auch von Polizeibeamten verschossen wird.“

Die Gesamtsituation und die mögliche Polizeimunition habe ihn veranlasst, die Ermittlungen zu diesen Personen und Waffen voranzutreiben. Er habe die Soko zusammengerufen und Aufgaben verteilt.

Gegen 16.00 Uhr habe die Waffe als diejenige der Kollegin Kiesewetter identifiziert werden können. Das, sagt Menzel, sei der erste entscheidende Punkt der berechtigten Annahme gewesen, „dass man es hier nicht mit normalen Banküberfalltätern zu tun hat“.
http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/


Freitagabend (4.11.11.) entdeckte die Spurensicherung eine Polizei-Dienstpistole in dem nach dem Sparkassenraub von Eisenach ausgebrannten Wohnmobil.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5697074&viewfull=1#post5697074

Magazinbodenabschmelzung? Die hölzerne Tischplatte, auf der die Pistole lag, brannte nicht ab!

http://p4.focus.de/img/gen/f/T/HBfTiAPd_Pxgen_r_Ax541.jpg

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5875317&viewfull=1#post5875317

Was haben die Ermittler im Wohnmobil gefunden?
Nach dem rüttelnden Abtransport des Tatortes in die „geheime” Untersuchungshalle wurden u.a. gefunden:

Die Ceska
Diese Pistole vom Typ VZOR 70, Kaliber 7,65 mm, lag auf dem Bett in der Schlafkabine.
Im Wohnmobil fand sich auch die Dienstwaffe von Michelle Kiesewetter. Die Polizistin war im Jahr 2007, vermutlich von Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos, in Heilbronn erschossen worden.
Maschinenpistole
Diese automatische Waffe vom Typ Pleter 91, 9 mm Luger, lag auf der rechten Sitzbank.
Sie war durchgeladen, aber nicht abgefeuert worden. Eine Patrone hatte sich verklemmt
.....
”Auf einer Ablagefläche neben der Spüle wurde eine Packung mit 16 Patronen, Kaliber 9 mm, gefunden.”
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6884494&viewfull=1#post6884494

Regiefehler: Aus dem 25er Karton fehlten 9 Patronen. Der Karton war beim Transport nicht weggerollt, von den 16 Patronen war auch keine explodiert. Die verklemmte Patrone in der Pleter 91 war auch nicht explodiert. Die 9 mm Patronen paßten nur für die Pleter 91 MP und die Polizeipistole mit einem Magazin für 13 Patronen. Die aus dem angeblich abgeschmolzenen Magazinboden der H&K P 2000 auf dem Tisch ausgetretene „Polizeipatrone” (woran sah das Menzel?) war ebenfalls nicht explodiert. Zwei Heilbronnmagazine mit 26 Patronen fehlten. (Also nachträglich alles hingelegt?)

Am Tatort Theresienwiese seien angeblich von Kiesewetters Ausrüstung abhanden gekommen:

„Heckler & Koch P 2000 (Kal. 9 mm Luger) und drei Magazine mit 39 Patronen”
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6886127&viewfull=1#post6886127

Was fehlte bei Arnold? Kein Magazin, keine Patronen mit denen die „Bankräuber von Eisenach” auf die nahenden Polizisten, wie angeblich in Heilbronn, oder aufeinander, wie angebliche „Selbstmörder”, schießen konnten?

Und noch etwas ist seltsam:
Am 5. November 2011, als die Beweisstücke von der Tatortgruppe aus dem Wohnmobil geborgen und dokumentiert wurden, ist von den Beamten auch der Rucksack durchsucht worden. Sein Inhalt wird an diesem Tag fotografisch festgehalten. Das Bild aus der Ermittlungsakte zeigt mehrere, mit Banderolen versehene Geldbündel mit über 23 000 Euro aus einem wenige Wochen zurückliegenden Bankraub in Arnstadt sowie drei Kartons mit Patronen aus den Innentaschen. Aber erst einen Monat später, am 1. Dezember, findet die Polizei laut der Ermittlungsakte plötzlich noch etwas anderes im Rucksack - in einer Innentasche stecken sechs DVDs mit dem NSU-Bekennervideo.
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6735169&viewfull=1#post6735169

Diese Patronen sind offenbar nicht explodiert. Der Rucksack ist nicht durch explodierende Patronen zerfetzt und auch nicht, wie angeblich die Heckler-Pistole, mit Plastikschmelzteilen von der Wohnmobilverkleidung „paniert” worden.

Desinformation: „panierte” NSU-Waffen.

Gemälde http://sz-magazin.sueddeutsche.de/upl/images/user/8059/68687.jpg

http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/41375/Der-NSU-Prozess-Das-Protokoll-des-ersten-Jahres

brain freeze
25.01.2014, 20:26
War nicht Beate, sondern Holger Gerlach "Tarif" Saphira?

VP "Tarifs" Akte wurde vernichtet und rekonstruiert, aber laut Fromm nicht im Zusammenhang mit der Aktenvernichtung am 11.11.2011.


Hartfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP): Herr Zeuge, Sie sagten, Sie hätten xxxx V-Leute selbst geführt, außerhalb Thüringens. War der Zeuge „Tarif“, Entschuldigung, der V-Mann dabei?

Zeuge Lothar Lingen: Da möchte ich keine Angaben zu machen.

Hartfrid Wolff (Rems-Murr) (FDP): War ja Niedersachsen; [...]
PUA-Protokoll 24 b, S.32

Hinweis mit PUA-Protokoll 24a, S.100, abgeglichen:


Vorsitzender Sebastian Edathy: Das hatte der Präsident hier übrigens, Herr Zeuge, ausgeführt. 2003 bis 2005 habe es eine Aktion „Zafira“ gegeben.

Zeuge Wolfgang Cremer: Ach so.

[Zafira = Saphira]

Im nichtöffentlichen Teil antwortet BFV-Chef Fromm auf die Frage nach Paralleloperationen zu Rennsteig:


Zeuge Heinz Fromm: Ich bin sicher, ich habe es irgendwo.
(RD Dr. Gunter Warg (BfV): Ich mache mich auf die Suche! Nach welchem Sprechzettel?)

- „Zafira“. Das ist kein Sprechzettel; das ist ein Vermerk, den ich mir habe geben lassen, weil ich wissen wollte - - Nicht fürs Protokoll jetzt.

(Der Zeuge blättert weiter in seinen Unterlagen)

- Hier ist es. Die Operation „Zafira“ hat in der Zeit von 2003 bis 2005 gemeinsam mit dem LfV Thüringen stattgefunden zur Aufklärung der gewaltbereiten rechtsextremistischen Kameradschaftsszene in Thüringen. Insgesamt haben im Rahmen der Operation drei Anspracheaktionen in Thüringen stattgefunden. Hintergrund war, dass in Thüringen die Gewalt, rechtsextremistisch motivierte Gewalt, auch in dieser eben genannten Zeit - 2003, dann auch bis 2005 - - dass da nach wie vor Bedarf bestand zur Aufklärung dieser Szene.

Vorsitzender Sebastian Edathy: Sind da Personen, also diese drei Personen, deren
Namen Sie jetzt hier in nichtöffentlicher Sitzung weder nennen können noch - -

Zeuge Heinz Fromm: Nein, drei Anspracheaktionen.

Vorsitzender Sebastian Edathy: Bei der ersten wurden elf Zielpersonen ins Auge
gefasst.

Zeuge Heinz Fromm: Elf Zielpersonen - das kann ich vertreten hier.

Vorsitzender Sebastian Edathy: Und bei den anderen beiden?

Zeuge Heinz Fromm: Tatsächlich neun kontaktiert, eine zur Zusammenarbeit bereit -
dann an Thüringen übergeben, diese eine.

Vorsitzender Sebastian Edathy: Ja.

Zeuge Heinz Fromm: Dann vom 22. bis 25.03.2004 zweite Anspracheaktion. Ebenfalls
elf Ansprachen; nur sechs Zielpersonen konnten erreicht und mit negativem Ergebnis
kontaktiert werden. Obwohl das nicht zufriedenstellend war oder weil das nicht zufriedenstellend war, hat man seitens Thüringens gewünscht, xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx xxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxxx Es sollten ursprünglich 21 Personen angesprochen werden. Mit zehn konnte ein Kontakt vereinbart
werden. xxxxx haben sich zu einer Zusammenarbeit bereit erklärt, eine zunächst BfV probeweise, dann wegen ausschließlich regionaler Zugänge an das LfV übergeben, zweite beim BfV verblieben.



Wolfgang Wieland (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN): Ich frage jetzt nach den anderen
zwölf Fällen. Waren das erfolgreiche Werbungen, oder waren das fehlgeschlagene Werbungen?

Zeuge Heinz Fromm: Das waren - - Da müsste ich jetzt die andere Liste durchgucken. Das müsste ich abgleichen. Ich habe hier eine Gesamtliste, die aufgeschlüsselt ist nach denen, die geworben worden sind. Dazu gehörte „Tarif“, wie Sie wissen. Jetzt muss ich wieder zurückblättern. Wo war dieser Zettel mit den 13? Das ist ganz schön schwierig. Ich bitte um Nachsicht.

Was trieb Gerlach 2003 ff?

Ich fand Folgendes:


Wegen gefährlicher Körperverletzung musste er sich vor Gericht verantworten und erhielt eine Haftstrafe über dreieinhalb Jahre. Im Gefängnis gründete er gemeinsam mit dem ebenfalls in Gräfentonna einsitzenden Neonazi Marco Z. aus Suhl den „Kameradschaftsbund für Thüringer POWs“ („prisoners of war“, Kriegsgefangene). Diese Vereinigung gab 2002 eine Broschüre namens „Im Geiste frei“ heraus, auf dem Cover prangte ein Logo der mittlerweile verbotenen HNG, in der sich Gerlach fortan aktiv einbrachte.

Gerlachs „Kameradschaftsbund“ agierte noch bis 2004, hatte aber keine nennenswerte öffentliche Wirkung. Das änderte sich nach seiner vorzeitigen Haftentlassung, fortan galt er als Kopf der „Freien Kräfte“ außerhalb der NPD. Ende 2004 gründet er die Kameradschaft „Nationale Sozialisten Altenburger Land“, deren harter Kern etwa 15 bis 20 Personen umfasste. Diese traten, je nach Anlass, auch als „Nationale Sozialisten Ostthüringen/Westsachsen“ mit einem Einzugsgebiet bis nach Zwickau auf oder wählten, etwa anlässlich der Proteste gegen die Hartz-​IV-​Gesetze, unscheinbarere Tarnnamen wie „Bürgerinitiative Schöner Wohnen Altenburger Land“ oder „Initiative – Meinungsfreiheit auch für Deutsche“.

Aus der Kameradschaft „Nationale Sozialisten Altenburger Land“ ging später das „Freie Netz Altenburg“ hervor. In Thüringen engagierte sich Gerlach ab 2005 zudem in der „Antikapitalismus-​Kampagne“, die wesentlich von Ralf Wohlleben vorangetrieben wurde. Er wurde ferner Mitorganisator des „Fest der Völker“ und des „Thüringentages der Nationalen Jugend“. Im Jahr 2005 half Gerlach bei der Verteilung der so genannten „Schulhof-​CD des Nationalen Widerstandes“ (Titel: „Anpassung ist Feigheit“), die in einer Auflage von 50.​000 Stück konspirativ gefertigt, aber umgehend verboten worden war. Wegen seiner Beteiligung am Projekt stand Gerlach 2009 vor Gericht. Auch an der Verbreitung einer bundesweiten Neonazi-​Schülerzeitung namens „invers“ war Gerlach zu jener Zeit beteiligt.


http://redradical.blogsport.de/no-pasaran/

Und so weiter. Ab 2009 wird es ruhig um ihn.

Interessant:

Wo noch keine FN-​Zelle existierte, griff Gerlach persönlich ein: Anfang 2007, also kurz nach der Gründung des „Freien Netzes“, schickte er vier Neonazis aus der Region Altenburg – Michael Frenzel, Sören Leibnitz, Benjamin Klein und Daniel Pescheck – für Aufbauarbeiten und zur Unterstützung der dortigen rechten Szene nach Zwickau. Aus dieser Expedition ging die bekannte Nazi- Wohngemeinschaft in der Zwickauer Bahnhofstraße 5 hervor.

Das ist 4 km von der Frühlingsstraße entfernt.

Nereus
26.01.2014, 00:09
War nicht Beate, sondern Holger Gerlach "Tarif" Saphira?

VP "Tarifs" Akte wurde vernichtet und rekonstruiert, aber laut Fromm nicht im Zusammenhang mit der Aktenvernichtung am 11.11.2011....
.

Warum und für wen ist das wichtig zu wissen, wer "Tarif" war?
Das Amt weiß es selber, für den Zschäpe-Prozeß spielt das keine Rolle und für die bürgerlichen Medien ist das auch kein Thema.

Nur für den Kreuzberger Anarcho-Opa Ströbele und seinen revolutionären AntiFa-Geheimdienst apabiz, sowie die VVN/BDA Berlin und andere schnüffelnden Politvoyeure könnte das für ihre Stigmatisierungskampagnen gegen Andersdenkende von Nutzen sein.

Netzwerk der Berliner antiautären Kollektive 1971
(Untergrundzeitschrift BAMBULE für den führerlosen Widerstand)

http://www7.pic-upload.de/26.01.14/hklszclom1g.jpg
http://www7.pic-upload.de/26.01.14/887hqry81zne.jpg

Quo vadis
26.01.2014, 00:40
Aber Kaffeesatz.
Heilbronn ist als B&M Einzeltat nicht zu halten.
Und das ist das Einfalltor, um die NSU Story in Schieflage zu bringen.
Man muss nur stürmen ... ;-))


Sehe ich auch so. Vor allem die Waffensache. Warum sollten B & M extra nach Heilbronn fahren um dort Polizisten umzubringen? Sicher nicht um an 2 Waffen zu gelangen. Überhaupt ist das Risiko bei gleich 2 Polizisten sehr hoch, spricht objektiv alles für eine Spontantat aus Verdeckungsabsicht heraus.

fatalist
26.01.2014, 03:45
Da sind keine Patronen explodiert. Das „bengalische Theaterfeuer” war dazu nicht heiß genug. Hauptsächlich Plastikteile schmolzen und tropften von der Decke herab.

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/02-brennendes-wohnmobil-23638739_mbqf-1320596651-20857576/2,c=0,h=554.bild.jpg

Stimmt. Gebrannt hat es auch nicht, sieht man ja auf dem Foto :ätsch:

fatalist
26.01.2014, 04:01
War nicht Beate, sondern Holger Gerlach "Tarif" Saphira?

VP "Tarifs" Akte wurde vernichtet und rekonstruiert, aber laut Fromm nicht im Zusammenhang mit der Aktenvernichtung am 11.11.2011. Das soll doch dieser Michael See sein, der in Schweden lebt. Der stammt aus Niedersachsen, war aber nach Thüringen gezogen, "hinter die Grenze" nach Leinefelde oder so.

Du hast "Ace" Thomas Gerlach mit Holger Gerlach vermischt. Ace stammt aus der Altenburger Ecke.

fatalist
26.01.2014, 04:27
Machtkämpfe im Gerichtssaal
NSU-Prozess in München: Nervöse Bundesanwälte, kurze Zeugenlisten

Brisante Akten, die unerwähnt bleiben; Zeugen, die nicht geladen werden: Der NSU-Prozess soll Licht ins Dunkel des Heilbronner Polizistenmords bringen. Einige Anwälte glauben nicht, dass das noch gelingt.

http://www.tagblatt.de/Home/nachrichten/ueberregional/baden-wuerttemberg_artikel,-NSU-Prozess-in-Muenchen-Nervoese-Bundesanwaelte-kurze-Zeugenlisten-_arid,244311.html


München Orangefarbene Stühle, braune Tische, 250 Sitzplätze. Der Raum A 101 im Strafjustizzentrum in der Nymphenburger Straße 16 in München ist aufgebaut wie eine Arena. Von oben blicken knapp 100 Prozessbeobachter - die meisten Journalisten - auf den runden Saal, wo die Hauptangeklagte Beate Zschäpe sich gelangweilt räkelt, umringt von Verteidigern und Polizisten. Daneben 62 Nebenklagevertreter, acht Richter, vier Generalbundesanwälte. Das ganze wirkt wie ein mediales Schauspiel, inszeniert wie ein Theaterstück - wäre da nicht die Brisanz des Falles.

Zehn Morde sollen auf das Konto des Terror-Trios "Nationalsozialistischer Untergrund" (NSU) gehen. Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt haben Selbstmord begangen. Beate Zschäpe muss sich im NSU-Prozess wegen Mittäterschaft, schwerer Brandstiftung und Mitgliedschaft in einer terroristischen Vereinigung verantworten. Die Generalbundesanwaltschaft ist überzeugt: Es kommen nur diese drei Personen als Täter in Frage - auch beim Polizistenmord 2007 in Heilbronn. Doch stimmt das auch?

Seit Mai wird der Prozess geführt, obwohl die Ermittlungen nicht abgeschlossen sind - ein ungewöhnlicher Vorgang. Manche Prozessbeobachter, darunter ein pensionierter Polizeigewerkschafter aus Baden-Württemberg, stellen sich die Frage: Kann das Gericht tatsächlich Licht ins Dunkel bringen? Nebenklagevertreter wie Yavuz Narin meinen Nein. Ihm stimmt Walter Martinek zu. Er vertritt den Polizisten Martin A. aus Heilbronn, der den Anschlag 2007 trotz eines Kopfschusses überlebt hat. Seine 22-jährige Kollegin Michèle Kiesewetter starb damals neben ihm im Fahrersitz auf der Heilbronner Theresienwiese.

Im Prozess selbst zeigte sich der einzige Überlebende der Mordserie zwar redefreudig über seine Verletzungen, schwieg aber zur Tat selbst. "Diese zehn Minuten fehlen mir." Doch in Akten, die der SÜDWEST PRESSE vorliegen, ist Gegenteiliges vermerkt: "Er hat klare und konkrete Erinnerungen an die Situation, die er sich immer wieder vor seinem inneren Auge abrief und beschrieb." Phantombilder, die nach seinen Aussagen und denen anderer Zeugen angefertigt werden, zeigen keine Ähnlichkeit mit Böhnhardt oder Mundlos. Die Nebenklagevertreter halten sich bei den meisten Zeugen zum Heilbronner Anschlag mit kritischen Nachfragen überraschend zurück.

Offenbar herrscht in den Rängen eine gewisse Nervosität: Einen Tag, bevor A. im Gericht aussagte, so berichtet etwa der Journalist Thomas Moser, traten die Staatsanwälte vor die Journalisten in München. In einem Hintergrundgespräch seien die Medienvertreter darauf hingewiesen worden, was laut Bundesanwaltschaft "unredlich und unsachlich" sei. Anlass sei ein ZDF-Beitrag gewesen, in dem Zweifel an der Theorie der Staatsanwälte geäußert wurden. Der emeritierte Professor Hajo Funke von der FU Berlin fügt an, dass dabei von den Staatsanwälten Stimmung gegen Nebenklagevertreter wie Yavuz gemacht wurde. Die Vorwürfe führten "zu ernsthaften Zweifeln an einer fairen Haltung des Bundesanwalts". Funke spricht von einem Machtkampf im Gericht über die Deutung der Morde.

Ob es diese Ansprache der Staatsanwälte gab, wird von der Pressestelle weder bestätigt noch dementiert. Marcus Köhler, Oberstaatsanwalt beim Bundesgerichtshof: "Angesichts der überragenden Bedeutung der Pressefreiheit für den demokratischen Rechtsstaat liegt es dem Generalbundesanwalt gänzlich fern, die Tätigkeit von Journalisten öffentlich zu bewerten."

Fragen bleiben. Zeugen, die unabhängig voneinander von blutverschmierten Personen in der Nähe des Tatorts berichtet haben, sind im NSU-Prozess nicht geladen - obwohl ihre Beobachtungen zu Tatrekonstruktionen passen. Dagegen sagte ein Bahnangestellter in München aus, dass er eine halbe Stunde vor der Tat zwei Radfahrer in der Nähe der Theresienwiese gesehen habe - mit kurzer Hose, Fahrrad-Shirt, Helmen. Auch bei den anderen Morden sind oft zwei Radfahrer aufgefallen. Hat der Zeuge also Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gesehen? Auf Fotos erkannte er keinen von beiden. Zudem passt ein Indiz nicht in die Geschichte: die Jogginghose mit Blutspritzern von Michèle Kiesewetter, die im Brandschutt der Zwickauer NSU-Unterkunft gefunden wurde. Diese musste einer der Täter getragen haben - aber was ist dann mit der Radlermontur? In der Rekonstruktion der Schussbahnen haben die Ermittler zudem zwei Rechtshänder eingesetzt. Ein Linkshänder, wie es Böhnhardt war, wäre nach diesem Modell in der Schusslinie seines Komplizen gestanden.

Yavuz Narin fordert wegen der vielen Fragen einen NSU-Untersuchungsausschuss im Land. Das meint auch Anwalt Walter Martinek, der den überlebenden Polizisten A. vertritt: "Wenn es irgendwo einen Bedarf für so einen Ausschuss gibt, dann in Baden-Württemberg. Es gibt zu viele Auffälligkeiten."

Und es gibt Fragen zum Einsatz von V-Leuten in Tatortnähe. Der Verfassungsschutz dementierte einen "Stern"-Bericht, in dem es heißt, dass eine US-Geheimdienstoperation gegen Islamisten wegen einer Schießerei auf der Theresienwiese abgebrochen wurde. Doch tatsächlich ist unter den ersten Zeugen am Tatort ein hochrangiger Hisbollah-Mann: Jamil C.. Dokumente bestätigen den Einsatz eines LfV-Beamten mit dem Tarnnamen "Huber" an jenem Mittwoch in Heilbronn. Jamil C. beschrieb als Zeuge vor Gericht, wie er am Tatort die beiden Opfer aus dem Auto ragen sah. Ernsthafte Nachfragen, was er dort gemacht hat, gab es in München aber nicht. Hisbollah oder NPD-Mörder, beides zusammen geht nicht.
"Huber" soll der LfV-Anwerber gewesen sein, der erst um 15 Uhr in Stuttgart losgefahren sein soll.

Die Presse hat es verpasst, die Zeugen zu interviewen, die jetzt NICHT vorgeladen waren.
Die Reportage über die "Phantombild-Beschreiber", alle namentlich bekannt, die "ihre" Beobachtungen samt Phantombilder beschreiben fand nicht statt.

Warum wurden die Augenzeugen alle nicht vorgeladen, was vermuten die Augenzeugen selbst, das wäre eine sehr wichtige Angelegenheit gewesen. Die Augenzeugen alle eingeladen, dass die sich mal kennenlernen und sich über ihre Beobachtungen austauschen können, das wärs gewesen... leider verpasst.

fatalist
26.01.2014, 04:49
@bio hat sein Bild von der Keupstrasse jetzt überarbeitet.

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/keupstrasse-zuendung-bombe-.jpg

Jetzt steht da, dass von der Durchfahrt aus die Bombe gezündet wurde, und nach der Explosion Ali Demir dort eine "Zivilpolizisten" sah.

Woher weiss man, dass von dieser Durchfahrt aus die Bombe (per Modellflugzeug-Fernsteuerung) gezündet wurde, und dass der Täter "nach hinten raus" geflohen ist? Ist der nicht wieder bei Viva durch die Kamera gefahren, Schanzenstrasse???

Klingt alles sehr gut, aber woher weiss man das???

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/keupstra%C3%9Fe-bombe-2004.jpg

Wenn das alles so stimmte, dann hätte der "Zivilpolizist" die Bombe gezündet.
Warum schreibt weder Thomas Moser noch @bio das Zauberwort: GLADIO

Dazu passt die ausgegebene Sprachregelung "OK-Bombe" statt "Terrorismus-Bombe" innerhalb von 2 Stunden PERFEKT.
Dazu passt auch der Anrufer aus dem BfV im Lagezentrum, samt seiner Amnesie heutzutage.
Dazu passt auch BMI Schily und seine OK-Bombe am Tag drauf, obwohl das BKA ihm sagte, dass man noch gar nichts wüsste.

Die selektive Wahrnehmung von Thomas Moser ist eigentlich witzig. Entlarvend ist sie irgendwie leider auch.
Das waren keine "Zivilpolizisten", das war Gladio. Den Begriff muss man doch wenigstens erwähnen...

bio hat das wirklich gut gemacht mit google maps, aber der Fluchtweg... wie kommt er drauff????

nachdenkerin
26.01.2014, 06:12
.....

Es könnte doch sein, dass Kiesewetter am 17/18. April den Anruf tätigte! Bitte um Quelle, dass Kiesewetter am 19. April die Dienstplanänderung telefonisch beantragte.......


Gem. dem unten aufgeführten wurde sie am gleichen Tag spontan zu dem Dienst eingeteilt.


Für Michele Kiesewetter ist der Einsatz an diesem April-Mittwoch nichts Besonderes. Die 22-jährige Bereitschaftspolizistin hat schon viel gefährlichere Aufgaben übernommen. Als Mietglied einer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit hat sie nachts schon verdeckt in der Disko <<Luna>> in Kornwestheim ermittelt. Um eine Razzia beginnen zu können, lässt Kiesewetter dann ihre Kollegen in Uniform von innen durch den Disko-Notausgang herein. Ein paar Monate zuvor hatte Kiesewetter undercover Droen gekauft, zweimal 3,5 Gramm Heroin. Beide Dealer wurden daraufhin festgenommen.
…..Der Abend vor dem Dienst verbringt Michele Kiesewetter mit einem Freund. Die Nacht ist kurz. Nach zweieinhalb Stunden Schlaf steht Kiesewetter wieder auf, duscht sich und zieht ihre Uniform an. Um 8:30 Uhr ist Dienstbeginn. Spontan wird sie heute für die Streife im Rahmen der Polizeiaktion <<Sichere City>> in Heilbronn eingeteilt.Buch „die Zelle“ S. 216


Nach der Ausbildung wird sie nach Böblingen versetzt und zieht im September 2005 mit einer befreundeten Frau in eine gemeinsame Drei-Zimmer-Wohnung in Nufringen – bis Micheles Tod bleiben beide dort wohnen.Buch „Das Zwickauer Terror-Trio“ S. 175

http://media401.zgt.de.cdn.otz.de/0083664E_09C35B6989B04B24E134E2D84FEB7CAB

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/Die-zehn-Mordopfer-des-NSU-Mich-le-Kiesewetter-2137811543

In der Mitte ist Michele Kiesewetter abgebildet

http://bilder.bild.de/fotos-skaliert/grafik-35370482-qf-33307174/4,w=985,c=0.bild.jpg

http://www.bild.de/news/inland/nsu/ausstellung-ueber-die-zerstoerten-leben-der-nsu-opfer-33304150.bild.html

http://m3.paperblog.com/i/27/275937/arbeitete-das-nsu-trio-mit-einem-us-gefuhrten-L-Z3p0Nq.jpeg

http://de.paperblog.com/arbeitete-das-nsu-trio-mit-einem-us-gefuhrten-terrornetzwerk-zusammen-275937/

nachdenkerin
26.01.2014, 06:55
Ich hatte nur nach Michele Kiesewetter gesucht, um evtl. noch weitere Ungereimtheiten herauszufinden. Dabei fand ich diese Web-Seite

http://alikdoneckij.wordpress.com/page/4/

brain freeze
26.01.2014, 07:16
Warum und für wen ist das wichtig zu wissen, wer "Tarif" war?
Das Amt weiß es selber, für den Zschäpe-Prozeß spielt das keine Rolle und für die bürgerlichen Medien ist das auch kein Thema.

[...]

@ Nereus. Es ist wichtig zu wissen, ob Holger Gerlach eine aktive oder passive Rolle spielte. Persönlich ist es mir schnurz.

@ fatalist: Okay, falscher Gerlach.

Wichtig: Saphira ist nicht das Trio, wie Edhaty dem etwas senil auftretenden Fromm soufflieren musste. Das kommt hin. Auch der Rest ergibt sich einigermaßen sicher. Saphira: Aufbau freier Kameradschaften, Einrichten von Foren usw.

fatalist
26.01.2014, 08:07
Gem. dem unten aufgeführten wurde sie am gleichen Tag spontan zu dem Dienst eingeteilt.

Buch „die Zelle“ S. 216 Miss IuW bemüht wieder Märchenbücher statt aktueller Gerichtsaussagen?


Am 16. oder 17. April 2007 sei eine Anfrage zum Einsatz am 25.4.2007, einer Urlaubswoche, hereingekommen, habe der ausgesagt. Ho. habe einen Aushang für Freiwillige, die diese Schicht übernehmen wollten, gemacht und aufgehängt. Kiesewetter habe sich am 19.4. gemeldet und gefragt, ob man sie nicht auf den Einsatzbefehl setzen könne, sie brauche noch Stunden. Sie säße sonst nur sinnlos herum, so könne sie noch ein paar Stunden etwas Sinnvolles machen. Sie habe dann einen Tauschpartner für die an sich volle Schicht gefunden, nämlich den Kollegen Lars De.

Richter Götzl ergänzt aus den Akten: Ho. habe noch nachgefragt, ob Kiesewetter denn nicht nach Hause nach Thüringen fahre. Sie habe das bejaht: übers Wochenende, dann sei sie aber wieder zurück. Deshalb habe ihrem Wunsch nach Einsatz in der Schicht entsprochen werden können. http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-75-verhandlungstag-16-1-2014/

Die gesamten Märchen "KW wurde vorzeitig aus dem Urlaub zum Dienst gerufen" waren Desinfos.
Aber das ignoriert Miss IuW und schreibt weiterhin dieselbe Scheixxe. Aus Märchenbüchern zitiert... SPAM ist das, weiter nichts.

Nereus
26.01.2014, 08:11
....

http://friedensblick.de/wp-content/uploads/2014/01/keupstrasse-zuendung-bombe-.jpg

Jetzt steht da, dass von der Durchfahrt aus die Bombe gezündet wurde, und nach der Explosion Ali Demir dort eine "Zivilpolizisten" sah.

Woher weiss man, dass von dieser Durchfahrt aus die Bombe (per Modellflugzeug-Fernsteuerung) gezündet wurde, und dass der Täter "nach hinten raus" geflohen ist? Ist der nicht wieder bei Viva durch die Kamera gefahren, Schanzenstrasse???

Klingt alles sehr gut, aber woher weiss man das???
......


Bio meint, daß da jemand nach dem Knall unauffällig über die Hinterhöfe zu einem Parkplatz in der Parallelstraße geeilt sei.
Wieso sollte der aber so nah dran gewesen sein, um in einem Hausflur am Auslöser zu hantieren und die Sprengung zu beobachten?
Da konnte ihn doch jeder von der gegenüberliegenden Straßenseite, vom Gehweg oder Fenster aus, zufällig sehen. Die Splitter sind dann 500 m weit geflogen und hätten ihn noch bei der Flucht treffen können. Aber der „Polizist” ist ja nicht weggerannt, sondern hat noch was zu Ali D. gesagt. So läßt sich kein GLADIO-Anschlag konstruieren.

Meiner Meinung nach hat der Täter am Bahnhof, als der Zug einfuhr, auf den Auslöser gedrückt und ist dann mit dem Zug verschwunden.

Flucht zur U-Bahnhaltestelle Keupstraße:

http://www7.pic-upload.de/09.10.13/9znas45dkayn.jpg

Abfahrtzeiten Köln- U-Bahn Linie 4 Haltestelle Keupstraße (falls unverändert):

Richtung Endstation Schlebusch über Von-Sparr-Str.
Keupstraße ab: ..6.28 Uhr - alle 10 Min.- 38-48-58-08-18-28-..

Richtung Innenstadt Böcklemünd:
Keupstraße ab:... 6:26 Uhr - alle 10 Min. – 36 –46 –56 –06 –16 – 26-......

Fahrplan
http://www.kvb-koeln.de/german/fahrplan/download/mfp_004.pdf


http://www.bilderbuch-koeln.de/bilder/k%C3%B6ln_m%C3%BClheim_kvb_haltestelle_keupstra%C3 %9Fe_b8ea43860_978x1304xin.jpeg

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6624442&viewfull=1#post6624442

Warum sollen es zwei Täter in der Keupstraße gewesen sein, radfahrend und mit Basecap-Markenzeichen?

Nur um die Gespenster-Story von den geflohenen, radfahrenden „Bombenbauer Faschisten von Jena”, gemäß alter Fahndungsfotos und aufgewärmter Antifa-Berichte in den einschlägigen Szenepostillen und Medien, wie z.B. die Tatorteinblendungen, ständig in Erinnerung zu rufen und falsche Spuren zu legen zum „gefährlichen Rechtsterrorismus”?
Da haben doch, wegen dieser Antifa-Kampagne gegen Rechts, ständig irgendwelche Zeugen, mit überhitzter Phantasie und NAZI-Jägereifer, das radfahrende Basecap-Duo angeblich an allen Ecken und Ende und Tatorten gesehen und auch bezeugt!

Hat etwa ein Antifa-Kollektiv beim Multikulti-Sender VIVA auch an dieser Story gestrickt und vermutlich die Tatortrequisiten mit Jenaer Fahndungsfotos lanziert und die Video-Aufnahmen vor ihrem Sender mit „Bombenkoffer” schiebenden Radfahrer-Komparsen mit Basecap-Markenzeichen produziert? Nur die Uhrzeiten zwischen den Überwachungskameras, dem Video-Clip und der Tatzeit in der Keupstraße konnten nicht so genau synchronisiert werden. War das schon eine Vorlage für den "NSU"-Panther-Clip?

Apabiz, Speit, Röpke, die VVN/BDA (Frau Haas?) und die aus der Dachluke Nachsbarsgarten ausspionierende Altkommunistin wissen bestimmt mehr?

fatalist
26.01.2014, 08:40
Bio meint, daß da jemand nach dem Knall unauffällig über die Hinterhöfe zu einem Parkplatz in der Parallelstraße geeilt sei. Woher weisst Du, was @bio meint?

Ich habe nachgefragt und warte auf seine Antwort. Mach einfach Dasselbe.



Aber der „Polizist” ist ja nicht weggerannt, sondern hat noch was zu Ali D. gesagt. So läßt sich kein GLADIO-Anschlag konstruieren. Der "Polizist" (ist Quatsch, da war kein Polizist) war eher ein Abdecker als ein Bombenzünder. Daraus lässt sich sehr wohl ein Gladio Anschlag ableiten, ebenso wie ein Abdecker Temme einen Dienste-Hintergrund bei Yozgat denkbar erscheinen lässt.


Meiner Meinung nach hat der Täter am Bahnhof, als der Zug einfuhr, auf den Auslöser gedrückt und ist dann mit dem Zug verschwunden. Ist bekannt, ist nachvollziehbar, klingt logisch.

Also lass doch mal @bio antworten, wie er auf "Zündung aus der Durchfahrt" kommt.
Und warum Flucht nach hinten raus statt Vorbeifahrt an der Viva-Kamera.



Da haben doch, wegen dieser Antifa-Kampagne gegen Rechts, ständig irgendwelche Zeugen, mit überhitzter Phantasie und NAZI-Jägereifer, das radfahrende Basecap-Duo angeblich an allen Ecken und Ende und Tatorten gesehen und auch bezeugt! Wo gibt es denn bitte glaubhafte Fahrrad-Täter?

- bei Simsek gibt es Fahrradkleidung ohne Fahrräder, 1 Zeuge sagte das, sein Sohn sagt "keine Radlerkleidung"

- bei Kilic waren es "keine Deutschen" auf den Rädern

- bei Yasar haben wir Radler, die 10-15 Minuten nach dem Mord immer noch am Tatort ausharren, was sogar @bio eingesehen hat: Müll. Kann nicht sein. Macht keiner.

- in Dortmund haben wir 2 Leute mit 1 Fahrrad, keine Uwe-Identifikation

- in Heilbronn zerschiessen Radlerkleidungszeugen die Plunderjogginghose aus Zwickau.

Du verwechselst Berichterstattung mit gerichtlichen Fakten, so scheint mir.



Apabiz, Speit, Röpke, die VVN/BDA (Frau Haas?) und die aus der Dachluke Nachsbarsgarten ausspionierende Altkommunistin wissen bestimmt mehr? Mag sein. die sind auch nur Werkzeuge, das need to know-prinzip lässt allerdings eher Nichtwissen vermuten.

fatalist
26.01.2014, 08:49
@ Nereus. Es ist wichtig zu wissen, ob Holger Gerlach eine aktive oder passive Rolle spielte. Persönlich ist es mir schnurz.

@ fatalist: Okay, falscher Gerlach.

Wichtig: Saphira ist nicht das Trio, wie Edhaty dem etwas senil auftretenden Fromm soufflieren musste. Das kommt hin. Auch der Rest ergibt sich einigermaßen sicher. Saphira: Aufbau freier Kameradschaften, Einrichten von Foren usw. Das Thiazi-Forum und freie Kameradschadften als Honigtöpfe des VS. Macht Sinn.

Wenn Holger Gerlach mit seinem BPA das letzte Womo ausgeliehen hat, mit seiner Frau und deren Tochter als Begleitung, dann ist seine Rolle eine Aktive.

Wenn Holger Gerlach das Womo Heilbronn vom 16.4.-19.4.2007 tatsächlich selbst ausgeliehen hatte, und das warf man ihm am 25.11.2011 im Verhör exakt so vor, dann wäre die "telefonische Verlängerung bis zum 26.4.2007" ein Fake mit aktiver Hilfe von Gerlach. Es würde seine Aufnahme in das Zeugenschutzprogramm locker erklären... für die es ansonsten keine Begründung gibt!!!

Daher ist es ja so wichtig zu wissen, dass Gerlach fast 30000 Euro im Schliessfach hatte, und zu erfahren, woher dieses Geld kam.
Welcher Bankraub war das?????

bio
26.01.2014, 08:49
Am 16. oder 17. April 2007 sei eine Anfrage zum Einsatz am 25.4.2007, einer Urlaubswoche, hereingekommen, habe der ausgesagt. Ho. habe einen Aushang für Freiwillige, die diese Schicht übernehmen wollten, gemacht und aufgehängt. Kiesewetter habe sich am 19.4. gemeldet und gefragt, ob man sie nicht auf den Einsatzbefehl setzen könne, sie brauche noch Stunden. Sie säße sonst nur sinnlos herum, so könne sie noch ein paar Stunden etwas Sinnvolles machen. Sie habe dann einen Tauschpartner für die an sich volle Schicht gefunden, nämlich den Kollegen Lars De.http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-75-verhandlungstag-16-1-2014/

Die hatte keinen Urlaub, würde ich mal sagen...

Das heißt:
1. Kiesewetter machte keinen Urlaub, sondern war "nur" übers Wochenende in Thüringen.
2. Sie meldete sich in der Woche davor, während sie arbeitete, am Donnerstag 19.4.. Sie wollte den "Einsatzbefehl" am 25.04 warnehmen. Ihre Begründung hört sich schräg an. "Weil sie noch Stunden brauche", sie "säße sonst nur sinnlos herum." Gibt es einen anderen Grund?
3. offene Frage: Was ist mit "am 25.4.2007, einer Urlaubswoche" gemeint? In der Woche des 25.4.2007 gab es keine Schulferien in Baden Württemberg! Quelle:
http://www.schulferien.org/Schulferien_nach_Jahren/2007/schulferien_2007.html
Ferien der Polizei?

fatalist
26.01.2014, 08:58
Das heißt:
1. Kiesewetter machte keinen Urlaub, sondern war "nur" übers Wochenende in Thüringen.
2. Sie meldete sich in der Woche davor, während sie arbeitete, am Donnerstag 19.4.. Sie wollte den "Einsatzbefehl" am 25.04 warnehmen. Ihre Begründung hört sich schräg an. "Weil sie noch Stunden brauche", sie "säße sonst nur sinnlos herum." Gibt es einen anderen Grund?
3. offene Frage: Was ist mit "am 25.4.2007, einer Urlaubswoche" gemeint? In der Woche des 25.4.2007 gab es keine Schulferien in Baden Württemberg! Quelle:
http://www.schulferien.org/Schulferien_nach_Jahren/2007/schulferien_2007.html
Ferien der Polizei?

zu 1. Ja
zu 2. Überstunden ansammeln, um später länger frei zu haben ist gang und Gäbe bei Beamten/öffentlicher Dienst.
zu 3. hab ich keine Ahnung, was er meint...

brain freeze
26.01.2014, 09:02
Das Thiazi-Forum und freie Kameradschadften als Honigtöpfe des VS. Macht Sinn.

Wenn Holger Gerlach mit seinem BPA das letzte Womo ausgeliehen hat, mit seiner Frau und deren Tochter als Begleitung, dann ist seine Rolle eine Aktive.

Wenn Holger Gerlach das Womo Heilbronn vom 16.4.-19.4.2007 tatsächlich selbst ausgeliehen hatte, und das warf man ihm am 25.11.2011 im Verhör exakt so vor, dann wäre die "telefonische Verlängerung bis zum 26.4.2007" ein Fake mit aktiver Hilfe von Gerlach. Es würde seine Aufnahme in das Zeugenschutzprogramm locker erklären... für die es ansonsten keine Begründung gibt!!!

Daher ist es ja so wichtig zu wissen, dass Gerlach fast 30000 Euro im Schliessfach hatte, und zu erfahren, woher dieses Geld kam.
Welcher Bankraub war das?????

Das ist meine Frage: Arnstädter Bankraub oder Entlohnung für V-Tätigkeit, Mittäterschaft (alternativ: Geld aus Drogengeschäften)? Allerdings: Wer lagert solch einen Betrag in einem Bankschließfach? Beute wird eher vergraben, versteckt ... Wurde Gerlach mit diesen 30.000 EUR zur Aussage Waffenübergabe erpresst? Nicht, wenn es Lohn für V-Aktionen war.

fatalist
26.01.2014, 09:08
Das ist meine Frage: Arnstädter Bankraub oder Entlohnung für V-Tätigkeit (alternativ: Geld aus Drogengeschäften)? Allerdings: Wer lagert solch einen Betrag in einem Bankschließfach? Beute wird eher vergraben, versteckt ... Wurde Gerlach mit diesen 30.000 EUR zur Aussage Waffenübergabe erpresst? Nicht, wenn es Lohn für V-Aktionen war. Es war das Bnakschliessfach seiner Frau, aber er hatte wohl dummerweise Gütergemeinschaft gewählt??? Bei Gütertrennung wäre die Bullerei da aber ebenfalls drangekommen... egal.

Gerlach wurde nicht zum Zugeben einer Waffenübergabe erpresst, sondern er wurde erpresst nicht auszusagen, dass das Heilbronner Wohnmobil am 19.4.2007 wieder abgegeben wurde. Das ist meine These dazu.

Der Vermieter am 25.4.2007 ausgerechnet in Heilbronn, an den Zufall glaube ich nicht. Das wurde konstruiert, mit einer "telefonischen Verlängerung um 7 Tage".

Die 30 Mille wurden wann gefunden? Jeden falls vor Gerlachs "Reifeprozess zum Kronzeugen". Staatsknete war es also eher nicht.

fatalist
26.01.2014, 09:15
3. offene Frage: Was ist mit "am 25.4.2007, einer Urlaubswoche" gemeint? Urlaubswoche der BFE 523. Überstundenabbau im Kollektiv :)

Don
26.01.2014, 09:51
Mal was zur Auflockerung.

http://eulenfurz.files.wordpress.com/2014/01/beate-zschaepe-nsu2.jpg?w=714&h=906

bio
26.01.2014, 09:53
Kiesewetter brach nicht ihren Urlaub ab, aber Martin Arnold:
"Mit dieser Ausbildung war er erst am Wochenende vor dem Ereignis fertig. Obwohl er Urlaub hatte, meldete er sich freiwillig für den besagten Einsatz in Heilbronn. Martin sei bei seinen Kollegen sehr beliebt und habe auch keine Feinde oder mit irgendjemand Probleme." aus dem Ermittlungsbericht, S. 102

Beide wollten nachgewiesen an dem Tag diesen Einsatz machen. Warum?

Haben Sie sich abgesprochen? "fatalist" schrieb, man hätte in Kieswetters Schuh Arnolds Nummer gefunden.

fatalist
26.01.2014, 10:24
Kiesewetter brach nicht ihren Urlaub ab, aber Martin Arnold:
"Mit dieser Ausbildung war er erst am Wochenende vor dem Ereignis fertig. Obwohl er Urlaub hatte, meldete er sich freiwillig für den besagten Einsatz in Heilbronn. Martin sei bei seinen Kollegen sehr beliebt und habe auch keine Feinde oder mit irgendjemand Probleme." aus dem Ermittlungsbericht, S. 102 Der hatte genauso wenig Urlaub wie Kiesewetter. Es waren in dieser Woche nur keine Einsätze für die BFE 523 vorgesehen. Dann kam die Anfrage zu Heilbronn, und Freiwillige meldeten sich.


Haben Sie sich abgesprochen? "fatalist" schrieb, man hätte in Kieswetters Schuh Arnolds Nummer gefunden. Nicht fatalist, sondern Buchautor Udo Schulze. Vor Gericht wurde ausgesagt, am 22.4.2007 telefonierten Arnold und Kiesewetter. War wohl Arnold, der das aussagte.

fatalist
26.01.2014, 10:27
Also lass doch mal @bio antworten, wie er auf "Zündung aus der Durchfahrt" kommt.
Und warum Flucht nach hinten raus statt Vorbeifahrt an der Viva-Kamera.

bio, wir warten. Quelle bitte :haha:

moishe c
26.01.2014, 10:42
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich richtig erinnere, aber M.Kiesewetter wohnte doch zusammen mit einer Kollegin in einer kleinen Wohnung?

Vielleicht wollte sie ja mit Arnold anbandeln? Und wie macht man das ganz unverdächtig? Man schiebt gemeinsam ein paar nette Schichten!
Deshalb auch die im Schuh versteckte Telefonnummer, damit die Kollegin beim Durchsuchen der BHs und Schlüpferchen nix findet und rumtratschen kann! Oder womöglich selbst Hand an den schmucken Jungen legt - manche Frauen machen genau das mit Vorliebe!

Auch Jung-Bulleristen haben sowas wie ein Sexualleben ...

fatalist
26.01.2014, 10:56
... Alles richtig. Die kannten sich bereits, und kamen beide aus dem "Ausland". Das verbindet. Thüringen und Bremen. Arnold hat Kiesewetter ja beschrieben, lustig etc, also haben sie sich wohl kaum am 25.4. erst kennen gelernt.

Vielleicht haben sie ja die Nacht vor dem 25.4. gemeinsam verbracht?

Bolinski
26.01.2014, 10:59
"Urlaubswoche" bedeutet hier, dass die Beamten in dieser Woche Urlaub nehmen können, wenn sie wollen. Es ist allerdings keine freie Woche für alle.




Das heißt:
1. Kiesewetter machte keinen Urlaub, sondern war "nur" übers Wochenende in Thüringen.
2. Sie meldete sich in der Woche davor, während sie arbeitete, am Donnerstag 19.4.. Sie wollte den "Einsatzbefehl" am 25.04 warnehmen. Ihre Begründung hört sich schräg an. "Weil sie noch Stunden brauche", sie "säße sonst nur sinnlos herum." Gibt es einen anderen Grund?
3. offene Frage: Was ist mit "am 25.4.2007, einer Urlaubswoche" gemeint? In der Woche des 25.4.2007 gab es keine Schulferien in Baden Württemberg! Quelle:
http://www.schulferien.org/Schulferien_nach_Jahren/2007/schulferien_2007.html
Ferien der Polizei?

brain freeze
26.01.2014, 10:59
Ich bin mir nicht sicher, ob ich mich richtig erinnere, aber M.Kiesewetter wohnte doch zusammen mit einer Kollegin in einer kleinen Wohnung?

Vielleicht wollte sie ja mit Arnold anbandeln? Und wie macht man das ganz unverdächtig? Man schiebt gemeinsam ein paar nette Schichten!
Deshalb auch die im Schuh versteckte Telefonnummer, damit die Kollegin beim Durchsuchen der BHs und Schlüpferchen nix findet und rumtratschen kann! Oder womöglich selbst Hand an den schmucken Jungen legt - manche Frauen machen genau das mit Vorliebe!

Auch Jung-Bulleristen haben sowas wie ein Sexualleben ...

Dass MK die Initiative ergriff, als "Frischfleisch" auftauchte, dieser Gedanke kam mir auch schon und vermutlich vielen anderen, auch wenn niemand darüber spricht - aus Rücksichtnahme. Nur, wenn man ihn weiterverfolgt, also Rache/Eifersucht eines "abgelegten" Kollegen, dann landet man eh in einer Sackgasse, weil zwei Täter. Das paßt dann wiederum nicht.

moishe c
26.01.2014, 11:05
Dass MK die Initiative ergriff, als "Frischfleisch" auftauchte, dieser Gedanke kam mir auch schon und vermutlich vielen anderen, auch wenn niemand darüber spricht - aus Rücksichtnahme. Nur, wenn man ihn weiterverfolgt, also Rache/Eifersucht eines "abgelegten" Kollegen, dann landet man eh in einer Sackgasse, weil zwei Täter. Das paßt dann wiederum nicht.

Man muß sich ja über sexuelle Dinge nicht abwertend äußern!

Aber ich wollte mit meiner Schilderung nicht den Grund zum Mord erklären, sondern nur, weshalb Kiesewetter sich unbedingt in die Einsatzliste schreiben wollte - einen anderen Kollegen noch um den Tausch bat - und aus welch zufälligem Grund dann die beiden eben diese Streife zusammen fuhren!

brain freeze
26.01.2014, 11:07
Man muß sich ja über sexuelle Dinge nicht abwertend äußern!

Aber ich wollte mit meiner Schilderung nicht den Grund zum Mord erklären, sondern nur, weshalb Kiesewetter sich unbedingt in die Einsatzliste schreiben wollte - einen anderen Kollegen noch um den Tausch bat - und aus welch zufälligem Grund dann die beiden eben diese Streife zusammen fuhren!

Ja, das könnte wohl sein.

fatalist
26.01.2014, 11:07
Dass MK die Initiative ergriff, als "Frischfleisch" auftauchte, dieser Gedanke kam mir auch schon und vermutlich vielen anderen, auch wenn niemand darüber spricht - aus Rücksichtnahme. Nur, wenn man ihn weiterverfolgt, also Rache/Eifersucht eines "abgelegten" Kollegen, dann landet man eh in einer Sackgasse, weil zwei Täter. Das paßt dann wiederum nicht. Das ist die Kollege Michael Niepott-Trauerbuch-These: 2 Polizisten hätten sich unauffällig dem Streifenwagen nähern können.

Aber nicht aus Eifersucht, das sehe ich wie Du.
Papa Arnold ist ein hohes BfV-Tier, und dann steht eben doch die These zur Diskussion, dass Arnold/Kiesewetter etwas über Dönermorde mitbekamen, via KKK-Polizisten, und dass Kiesewetter mit ihrem Patenonkel darüber sprach...

wir drehen uns im Kreis.

moishe c
26.01.2014, 11:17
Das ist die Kollege Michael Niepott-Trauerbuch-These: 2 Polizisten hätten sich unauffällig dem Streifenwagen nähern können.

Aber nicht aus Eifersucht, das sehe ich wie Du.
Papa Arnold ist ein hohes BfV-Tier, und dann steht eben doch die These zur Diskussion, dass Arnold/Kiesewetter etwas über Dönermorde mitbekamen, via KKK-Polizisten, und dass Kiesewetter mit ihrem Patenonkel darüber sprach...

wir drehen uns im Kreis.

Hallo Fatalist,

das ist ja alles ein Riesen-Puzzle. Aber gerade deshalb sollte man unbedingt versuchen, solche kleinen Teilaspekte - warum fuhr Kiesewetter an dem Tag zusammen mit Arnold Streife - so realistisch wie möglich zu erklären. Bloß keine zusätzlichen "IuW"! :sark:

Und die im Schuh versteckte Telefonnummer ergibt für mich nur so einen Sinn, wie ich es geschildert habe!

Delao
26.01.2014, 11:21
Einen Mord aus Eifersucht schließe ich aus, weil man den nicht vertuscht hätte.
Eine Annäherung zweier Leute von hinten auf einen Polizeiwagen halte ich für riskant. Zwar ist es nicht alltäglich, dass Polizisten ermordet werden, aber bei solch einer Annäherung von zwei Seiten muss man als Täter damit rechnen, dass die Polizisten misstrauisch werden, und sie es dann eventuell noch schaffen zurück zu schießen.

fatalist
26.01.2014, 11:47
Hallo Fatalist,

das ist ja alles ein Riesen-Puzzle. Aber gerade deshalb sollte man unbedingt versuchen, solche kleinen Teilaspekte - warum fuhr Kiesewetter an dem Tag zusammen mit Arnold Streife - so realistisch wie möglich zu erklären. Bloß keine zusätzlichen "IuW"! :sark:

Und die im Schuh versteckte Telefonnummer ergibt für mich nur so einen Sinn, wie ich es geschildert habe!


Einen Mord aus Eifersucht schließe ich aus, weil man den nicht vertuscht hätte.
Eine Annäherung zweier Leute von hinten auf einen Polizeiwagen halte ich für riskant. Zwar ist es nicht alltäglich, dass Polizisten ermordet werden, aber bei solch einer Annäherung von zwei Seiten muss man als Täter damit rechnen, dass die Polizisten misstrauisch werden, und sie es dann eventuell noch schaffen zurück zu schießen.

Ich stelle weitestgehende Übereinstimmung fest: Beziehung ja, aber Mord aus Eifersucht nicht. Auch brain freeze sieht das wohl so.

Ein Eifersuchtsmord wäre aufgeklärt worden.
Also "Geheimdienste involviert"...

brain freeze
26.01.2014, 11:59
Ich stelle weitestgehende Übereinstimmung fest: Beziehung ja, aber Mord aus Eifersucht nicht. Auch brain freeze sieht das wohl so.

Ein Eifersuchtsmord wäre aufgeklärt worden.
Also "Geheimdienste involviert"...

Geheimdienste ... oder eben OK, also auch Verbindungen von Polizisten zur Drogenmafia. Selbst "Angst" des Landes BW vor einem Drogenkrieg würde ich noch nicht ausschließen.

Dass aktiv vertuscht wurde, ist für mich nicht bewiesen; zwischen Vertuschen und Ermittlungen verschleppen, tote Spuren endlos weiterverfolgen, andere ignorieren - da gibt es viele Varianten.

StA Meyer-Manoras gilt zwar als der Bösewicht vom Dienst, aber daß er die Gefälligkeitsaussagen von Moser und anderen ignorierte, kann auch aus einer anderen Perspektive gesehen werden. Ich bin da noch nicht 100 Prozent sicher bei der Rollenverteilung.

fatalist
26.01.2014, 12:42
StA Meyer-Manoras gilt zwar als der Bösewicht vom Dienst, aber daß er die Gefälligkeitsaussagen von Moser und anderen ignorierte, kann auch aus einer anderen Perspektive gesehen werden. Ich bin da noch nicht 100 Prozent sicher bei der Rollenverteilung. Handy nicht ausgewertet, Mailkonto nicht gesichert, Phantombilder nicht veröffentlicht. Für mich ist der Staatsanwalt klar der Buhmann. Weisungsgemäß die Ermittlungen vergeigt... und Polizei ohne Eier hat das akzeptiert. Beides gehört zusammen.

nachdenkerin
26.01.2014, 12:48
Geht jetzt nicht um Kiesewetter, sondern bin gerade bei Banküberfällen.

Das verstehe ich nicht ganz. Der Kriminaloberkommissar Merten, der die Banküberfälle bearbeitete, hatte die Namen Mundlos und Böhnhardt zuvor nie gehört und in der Abfrage waren sie auch nicht drin. Aber er wird schon am 4. November um 14.00 Uhr angerufen, dass das die Täter sind. Wie konnte man die so schnell identifizieren. Das kann doch gar nicht möglich sein oder sehe ich das falsch?



Zeuge Jens Merten: …..Die Namen habe ich nie gehört in all den zwölf Jahren.

Clemens Binninger (CDU/CSU): Was haben Sie dann gemacht, als Sie die zwei Namen hatten? Die mal abgefragt in INPOL oder sonst einer polizeilichen Datei?

Zeuge Jens Merten: Selbstverständlich, ja.

Clemens Binninger (CDU/CSU): Und dann kam nichts heraus, oder?

……..

Zeuge Jens Merten: - Wenn ich mich nicht irre, war gar nichts zu finden.


……………………………

Zeuge Jens Merten: Also, der Herr Leucht, was der Kommissariatsleiter in Zwickau war, ……..

………………..

Zeuge Jens Merten: Ja, richtig. Also, es kann ja durchaus sein - - Wir haben jetzt um 14 Uhr schon telefoniert; da konnte der Herr Leucht das mit dem Haus ja noch gar nicht wissen.43. Sitzungsprotokoll vom PUA

http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/

fatalist
26.01.2014, 13:29
Nun ist ein weiterer Zuträger aufgeflogen. Es soll sich um den bundesweit bekannten ehemaligen Neonazi Nick Greger handeln. Nach nd-Informationen kommt als V-Mann Führer ein Hauptkommissar Michael T. infrage. http://www.neues-deutschland.de/artikel/922048.html

EKK Michael Thur heisst der Mann, und das totale Rumgezicke im PUA Berlin durch das Land Berlin, als es um die V-Leute des LKA ging würde damit klarer, siehe Protokoll Nr. 66b, nichtöffentlich.

Er dürfte eine Falschaussage gemacht haben.


V-Leute? “Sind mir nicht bekannt.”

http://www.kerstin-koeditz.de/blog/2013/10/frueh-versagt-schnell-vergessen-der-saechsische-nsu-ausschuss-zehn-polizisten-spaeter/

Apropos Vergessen: Der Berliner Kriminalbeamte Michael Thur, damals Leiter der “Ermittlungsgruppe Rechts” des LKA Berlin, konnte sich an seinen Aufenthalt im November 2000 in Sachsen auch nicht so recht erinnern. Bei ihm liefen damals die Fäden der “Landser”-Ermittlungen zusammen. Doch B&H-Bezüge? Kenne er nicht. Dass er damals dabei war, als Thomas S. vernommen wurde: nicht mehr erinnerlich, nicht mal der Name. Dass er Thomas S. als “Zeuge” im §129-Verfahren einstufte, obwohl er da noch Beschuldigter war, sagte Thur nichts. Er schilderte zwar, wie sächsische Beamte damals ganz hilfsbereit bei einer Telefonüberwachung eingesprungen waren – wie es dem LKA Berlin dann aber gelungen ist, den ihnen bisher nur als “Otto” bekannten Thomas S. zu identifizieren, fehlte in Thurs Erinnerung. Der GBA trennte Starkes Verfahren ab, damit der Spitzel auch für Berlin werden konnte. Für das BfV war Starke vermutlich schon lange vorher Spitzel.


417/2013: Berliner LKA-Beamte erneut vor U-Ausschuss laden

Köditz: Erneute Ladung von Berliner LKA-Beamten wegen zweifelhafter Aussagen vor NSU-Untersuchungsausschuss?


Zu den jüngsten Informationen im Fall des mutmaßlichen Terrorhelfers Thomas S. erklärt Kerstin Köditz, Obfrau der Fraktion DIE LINKE im Untersuchungsausschuss „Neonazistische Terrornetzwerke in Sachsen“:
Bereits bei der Zeugenvernehmung der beiden Beamten des Berliner Landeskriminalamtes Polizeikommissar Michael Weinreich und Erster Kriminalhauptkommissar Michael Thur blieben ein schaler Beigeschmack ob deren gravierenden Erinnerungslücken und zumindest bei Teilen des Ausschusses Zweifel am Wahrheitsgehalt der Ausführungen der beiden Polizisten aus dem Bereich Staatsschutz. http://www.linksfraktionsachsen.de/index.php?section=news&cmd=details&newsid=2855

Wenn Thur selbst den V-Mann Greger geführt haben sollte, dann hat er eine strafbare Falschaussage vor dem PUA Sachsen gemacht.

fatalist
26.01.2014, 13:59
Geht jetzt nicht um Kiesewetter, sondern bin gerade bei Banküberfällen.

Das verstehe ich nicht ganz. Der Kriminaloberkommissar Merten, der die Banküberfälle bearbeitete, hatte die Namen Mundlos und Böhnhardt zuvor nie gehört und in der Abfrage waren sie auch nicht drin. Aber er wird schon am 4. November um 14.00 Uhr angerufen, dass das die Täter sind. Wie konnte man die so schnell identifizieren. Das kann doch gar nicht möglich sein oder sehe ich das falsch? friedensblick.de/9170/nsu-boehnhardt-und-mundlos-wurden-sofort-identifiziert/

Es liesse sich darüber seitenweise diskutieren, ob in diesem Aktenvermerk die Namen B&M erwähnt sind oder nicht. Wir kennen den Vermerk nicht, und der PUA hat es nicht geklärt. Die Bestätigung fehlt im PUA-Protokoll.

Nereus
26.01.2014, 15:40
... bin gerade bei Banküberfällen.
Das verstehe ich nicht ganz. Der Kriminaloberkommissar Merten, der die Banküberfälle bearbeitete, hatte die Namen Mundlos und Böhnhardt zuvor nie gehört und in der Abfrage waren sie auch nicht drin. Aber er wird schon am 4. November um 14.00 Uhr angerufen, dass das die Täter sind. Wie konnte man die so schnell identifizieren. Das kann doch gar nicht möglich sein oder sehe ich das falsch?
.......
43. Sitzungsprotokoll vom PUA
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/

Die Bankräuber von Eisenach wurden am 4.11.11 sofort nach der Machart der Serie in Sachsen identifiziert, ihre Namen vermutlich noch nicht....

1) Die drei (3) Raubdezernate von Chemnitz (Merten), Zwickau (Leucht) und Gotha (Wötzel /Menzel) standen schon länger in Kontakt und informierten sich gegenseitig.

2) Als der Überfall in Arnstadt /Thüringen passierte, schickte Gotha ein Abfrage-Rundschreiben an alle Raubdezernate. Leucht und Merten schicken darauf ihre Erkenntnisse aus früheren Taten nach Gotha. Merten macht darauf aufmerksam, daß es nach der Machart „seine Bankräuber“ seien könnten, gibt Tips und bitte um sofortige Nachricht, wenn wieder etwas in Thüringen passiert. Merten vermutet, daß sie wegen der geringen Arnstadt-Beute, demnächst noch mal zuschlagen werden. In Gotha bereitet man sich, gemäß der Infos aus Sachsen, vor und überlegt entsprechende Sofortmaßnahmen.

3) Als dann am 4.11.11 der Überfall in Eisenach passiert, ruft Wötzel (Menzels Mann) aus Gotha den Leucht in Zwickau an („Wir haben sie“), dieser wiederum kontaktiert sofort (um 14 Uhr) den Merten in Chemnitz („Unsere Bankräuber sind in Thüringen geendet“). Am gleichen Tag noch oder am 5.11.11 ruft Wötzel dann den Merten direkt an und nennt die Namen der Bankräuber, die aber dem Merten nichts sagten.
(Wogegen die Namen des Jenaer Duos im Antifa-Untergrund, bei der LINKEN-Abgeordeten König und bei der linken Jenaer Gemeinde des Stadtjugendpfarrers König, ständig präsent sind und sogar ihre Fahndungsfotos, nach der Aufdeckung einer angeblichen "Bombenbauerwerkstadt" 1998, als Asservate Eingang in Tatortserien fanden!)

So jedenfalls entnehme ich das den Seiten 132-141 des Protokolls

bio
26.01.2014, 16:03
bio, wir warten. Quelle bitte :haha:

steht doch im artikel, hat die Bundesanwaltschaft so gesagt.

Alter Stubentiger
26.01.2014, 16:11
Scheint ein Deal zu sein, da die Verteidigung auch Elfmeter nicht nutzt.

Es ist immerhin erwiesen das Bönhardt und Mundlos Rechtsradikale waren. Die Eltern haben das belegt.
Ferner ist bewiesen daß sie im Untergrund lebten. Auch das haben die Eltern bestätigt.
Und drittens wollten sie das auch nicht ändern. Wurde auch bestätigt.

Warum lebten sie im Untergrund? Und warum wollten sie da bleiben?
Hast du da eine einleuchtende Vermutung?

Nereus
26.01.2014, 16:32
Es ist immerhin erwiesen das Bönhardt und Mundlos Rechtsradikale waren. Die Eltern haben das belegt.
Ferner ist bewiesen daß sie im Untergrund lebten. Auch das haben die Eltern bestätigt.
Und drittens wollten sie das auch nicht ändern. Wurde auch bestätigt.

Warum lebten sie im Untergrund? Und warum wollten sie da bleiben?
Hast du da eine einleuchtende Vermutung?

Na und?
Eine rechtsradikale Gesinnung ist nicht strafbar, entgegen dem DDR-Antifa-Strafgesetzbuch der Hilde Benjamin.
Im „Untergrund” und polizeilich nicht angemeldet zu leben, ist ebenfalls nicht strafbar.
Tippelbrüder, Clochards und Stadtstreicher leben auch im „Untergrund” und wollen das nicht ändern. Das ist ihre eigentümliche, antiautoritäre freiheitliche Lebensweise. Der Betteleiparagraph wurde abgeschafft. Strafbar sind nur kriminelle Beschaffungstaten.

brain freeze
26.01.2014, 16:43
Na und?
Eine rechtsradikale Gesinnung ist nicht strafbar, entgegen dem DDR-Antifa-Strafgesetzbuch der Hilde Benjamin.
Im „Untergrund” und polizeilich nicht angemeldet zu leben, ist ebenfalls nicht strafbar.
Tippelbrüder, Clochards und Stadtstreicher leben auch im „Untergrund” und wollen das nicht ändern. Das ist ihre eigentümliche, antiautoritäre freiheitliche Lebensweise. Der Betteleiparagraph wurde abgeschafft. Strafbar sind nur kriminelle Beschaffungstaten.

Wir wissen wenig bis nichts über die tatsächliche "Weltanschauung" der Drei, zumal sich das Weltbild in der Sturm-und-Drang-Zeit mehrmals verändern kann. Der Vater von Mundlos sagte jedenfalls über seinen Sohn: "Mein Sohn war kein Rechter".
http://taz.de/Vter-Mundlos-beim-NSU-Prozess/!129648/
Beate hielt er sogar für eher links.

HGans
26.01.2014, 17:17
Mal eine Frage am Rande:

mich erstaunt, dass Verfassungsschutz-Agent Andreas Temme 4 Tage nach dem letzten “Ceska-Mord” bereits verhört wurde. Wie konnten die Behörden Temme so schnell identifizieren?

Sicher habt ihr das bereits diskutiert und könnt mir das Durchforsten von fast 2.500 Beiträgen ersparen.

bio
26.01.2014, 17:27
Mal eine Frage am Rande:

mich erstaunt, dass Verfassungsschutz-Agent Andreas Temme 4 Tage nach dem letzten “Ceska-Mord” bereits verhört wurde. Wie konnten die Behörden Temme so schnell identifizieren?

Sicher habt ihr das bereits diskutiert und könnt mir das Durchforsten von fast 2.500 Beiträgen ersparen.

Wer sagt das?

Soweit ich weiß, wollte die Kasseler Polizei wegen dem Ceska-Mord in Kassel mit dem "Verfassungs(bruch)schutz" sprechen. Die schickten Temme zum Gespräch.
http://friedensblick.de/7829/nsu-akten-leck-belastet-verfassungsschuetzer-andreas-temme/

Alter Stubentiger
26.01.2014, 18:26
Na und?
Eine rechtsradikale Gesinnung ist nicht strafbar, entgegen dem DDR-Antifa-Strafgesetzbuch der Hilde Benjamin.
Im „Untergrund” und polizeilich nicht angemeldet zu leben, ist ebenfalls nicht strafbar.
Tippelbrüder, Clochards und Stadtstreicher leben auch im „Untergrund” und wollen das nicht ändern. Das ist ihre eigentümliche, antiautoritäre freiheitliche Lebensweise. Der Betteleiparagraph wurde abgeschafft. Strafbar sind nur kriminelle Beschaffungstaten.

Zu Beginn dieses Threads wurde ja auch nur die Existenz der NSU geleugnet. Das geht nun wohl nicht mehr.
Nun also Rechtfertigung und Verharmlosung. Einfach nur antiautoritär und freiheitlich. Klingt so nach 68er Bolschewisten mit rechtsradikaler Gesinnung. Grotesk.

Alter Stubentiger
26.01.2014, 18:28
Wir wissen wenig bis nichts über die tatsächliche "Weltanschauung" der Drei, zumal sich das Weltbild in der Sturm-und-Drang-Zeit mehrmals verändern kann. Der Vater von Mundlos sagte jedenfalls über seinen Sohn: "Mein Sohn war kein Rechter".
http://taz.de/Vter-Mundlos-beim-NSU-Prozess/!129648/
Beate hielt er sogar für eher links.

Vor 1990 war mein Sohn kein Rechter – kein Fascho“, sagte Mundlos,

Wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben gelle?

Dr Mittendrin
26.01.2014, 18:32
Es ist immerhin erwiesen das Bönhardt und Mundlos Rechtsradikale waren. Die Eltern haben das belegt.
Ferner ist bewiesen daß sie im Untergrund lebten. Auch das haben die Eltern bestätigt.
Und drittens wollten sie das auch nicht ändern. Wurde auch bestätigt.

Warum lebten sie im Untergrund? Und warum wollten sie da bleiben?
Hast du da eine einleuchtende Vermutung?


Ich geh jetzt auch in den Untergrund, ich will keine GEZ Mahnschreiben mehr bekommen.
Das mach mich verdächtig rechtsradikal zu sein.

bio
26.01.2014, 18:56
Vor 1990 war mein Sohn kein Rechter – kein Fascho“, sagte Mundlos,

Wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben gelle?

Ich habe gelesen, was ein Zimmer-Nachbar aus Ilmenau über Uwe Mundlos sagte. Zu dem Zeitpunkt um 1998 war er definitiv rechtextrem, davor auch.

Jedoch habe ich festgestellt, dass sich seine Ängste abbauten, und er sich sogar ausgesprochen freundlich zu Mitbürgern ausländischer Herkunft verhielt. Das passt nicht zu den Ceska-Morden aus Rassismus.
http://friedensblick.de/6824/mordeten-wirklich-mundlos-boehnhardt-aus-rassismus/

P.S. Ich hoffe, Sie bleiben hier und bieten etwas Paroli zu den teilweise fremdenfeindlichen Aussagen.

Triceratops
26.01.2014, 19:01
Zu Beginn dieses Threads wurde ja auch nur die Existenz der NSU geleugnet. Das geht nun wohl nicht mehr.
Nun also Rechtfertigung und Verharmlosung. Einfach nur antiautoritär und freiheitlich. Klingt so nach 68er Bolschewisten mit rechtsradikaler Gesinnung. Grotesk.So, Stubentiger. Nun hast Du Deinen Trolleinlage geben. Vielen Dank.
Ich glaube, dass noch viele andere Stränge und andere Blogs auf Dein getrolle warten. Wie wäre es, wenn Du Deine Weisheiten dort absonderst?

brain freeze
26.01.2014, 19:06
Vor 1990 war mein Sohn kein Rechter – kein Fascho“, sagte Mundlos,

Wir wollen doch bei der Wahrheit bleiben gelle?

Bei welcher Wahrheit? Ich zitierte die Übererschrift eines Textes von Andreas Speit. Du zitiertest aus seinem Text. Und was sagte Vater Mundlos laut NSU-Watch-Protokoll?


Die Behauptungen von Andreas Re. (http://www.nsu-watch.info/tag/andreas-re/) und des Sozialarbeiters „und ehemaligen Stasi-Manns Thomas Grund“, dass Uwe Mundlos schon vor 1990 ein „Fascho“ gewesen sei, würden nicht stimmen.

In den meisten Äußerungen bestätigt Vater Mundlos eben nicht, daß sein Sohn rechtsradikal ist, wie Du, Freund der Wahrheit, behauptest, sondern beschrieb ihn als vom VS verführt bzw. "irre gemacht" durch Tino Brandt und dessen finanzielle Möglichkeiten.


Götzl sagt, er wolle nochmal an die rechten Ideen des Sohnes anknüpfen und nach den Inhalten fragen. Mundlos: „Da gab es keine Inhalte weiter.“ Er habe keine größeren Themen gesehen oder gehört und sie hätten sich auch nicht darüber unterhalten. Götzl hakt nach, was denn die Dinge gewesen seien, die ihm missfallen hätten. Mundlos sagt, er habe sich kleidungsmäßig den Aufzug anders vorgestellt, sich mehr Zurückhaltung von seinem Sohn erwartet und, dass er sich nicht „von jedem Hansel für so einen Scheiß da gewinnen lässt“. Sein Sohn sei vielseitig interessiert gewesen, sagt Mundlos auf Frage, z. B. sei er gerne Rad gefahren mit Freunden. Außerdem habe er sich für „Computerei“ interessiert.

http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-69-verhandlungstag-18-dezember-2013/

brain freeze
26.01.2014, 19:55
Ich habe gelesen, was ein Zimmer-Nachbar aus Ilmenau über Uwe Mundlos sagte. Zu dem Zeitpunkt um 1998 war er definitiv rechtextrem, davor auch.

Jedoch habe ich festgestellt, dass sich seine Ängste abbauten, und er sich sogar ausgesprochen freundlich zu Mitbürgern ausländischer Herkunft verhielt. Das passt nicht zu den Ceska-Morden aus Rassismus.
http://friedensblick.de/6824/mordeten-wirklich-mundlos-boehnhardt-aus-rassismus/

P.S. Ich hoffe, Sie bleiben hier und bieten etwas Paroli zu den teilweise fremdenfeindlichen Aussagen.

Mir gefällt auch nicht alles, aber ich bezweifle stark, daß der Austausch von Parolen und polemische Spielchen irgendwas zur Aufklärung beitragen.

Du steckst ja eigentlich genug in der Materie, um auch bei der Geisteshaltung von BMZ etwas vorsichtiger zu sein, falls da ein angemessenes Urteil überhaupt seriös möglich ist, gerade auch vor dem Hintergrund des Verdachtes, daß sie geplant in den "Untergrund" gingen.

HGans
26.01.2014, 21:43
Wer sagt das?

Soweit ich weiß, wollte die Kasseler Polizei wegen dem Ceska-Mord in Kassel mit dem "Verfassungs(bruch)schutz" sprechen. Die schickten Temme zum Gespräch.
http://friedensblick.de/7829/nsu-akten-leck-belastet-verfassungsschuetzer-andreas-temme/

leider eine unbefriedigende Antwort. Wer weiß es besser?

fatalist
27.01.2014, 05:15
steht doch im artikel, hat die Bundesanwaltschaft so gesagt. Ach wirklich? Die BAW sagt auch, dass B&M Kiesewetter erschossen haben.

Mehr hast Du nicht anzubieten?
Fluchtweg nicht an den Viva-Kameras vorbei, sondern "hinten raus", hat das auch die BAW erraten?

Also nochmal: Welcher Ermittler sagte, dass die Bombe Keupstrasse mittels Fernzündung aus dieser Durchfahrt heraus gezündet wurde?

PS: Oktoberfestbombe, Dein neuester Blogeintrag. Das Handfragment wurde nicht bei der BAW vernichtet. Da hat der Chaussy Mist erzählt. Das Schreiben vom Bundesanwalt Hemberger ist als Screenshot dort im Strang zu sehen.


"Unter den hier vernichteten Asservaten befindet sich jedoch nicht das von Ihnen angesprochene Handfragment".

http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=36910&d=1370324006

Du solltest Dir lieber Gedanken machen, warum genau an dieser Stelle IMMER gelogen wird. Nicht nur Chaussy tut das. Auch der Autor der Doku tut das: Er zeigt das Schreiben, verkündet aber "alles vernichtet".

Sicher nur ein Irrtum...

http://www.youtube.com/results?search_query=anschlag%20auf%20die%20republ ik&sm=3

fatalist
27.01.2014, 05:23
Jedoch habe ich festgestellt, dass sich seine Ängste abbauten, und er sich sogar ausgesprochen freundlich zu Mitbürgern ausländischer Herkunft verhielt. Das passt nicht zu den Ceska-Morden aus Rassismus.

P.S. Ich hoffe, Sie bleiben hier und bieten etwas Paroli zu den teilweise fremdenfeindlichen Aussagen. Das war Dein Bester bislang :bäh:

Danke für den Lacher. No comment.

fatalist
27.01.2014, 05:28
"Eine anschließende Passage zur Vertraulichkeitszusage der Generalbundesanwaltschaft gegenüber dem V-Mann Thomas S. konnte im Bericht nur geschwärzt erscheinen."

http://www.kerstin-koeditz.de/blog/2013/10/frueh-versagt-schnell-vergessen-der-saechsische-nsu-ausschuss-zehn-polizisten-spaeter/

Bestimmt, weil da von "langjährig" die Rede war. Oder war dort aufgeführt, für wen Thomas Starke schon langjährig VOR 2000 spitzelte? Für wen rekrutierte Thomas Starke das Trio aus Jena, und in wessen Auftrag brachte er diesem Trio echtes oder auch unbrauchbar gemachtes TNT?

Auch Kerstin Köditz ist da etwas betriebsblind. Sie macht nichts draus.
Ganz wie der Rest der Antifa.

bio
27.01.2014, 06:27
Die Tatwaffen des Heilbronner Polizisten-Überfalls (gefunden in Zwickau)

"Auch an einer der beiden Tatwaffen fand sich die DNA einer bis heute nicht identifizierten Person. An der anderen Waffe sowie den gefundenen Ausrüstungsgegenständen hingegen konnten keine DNA-Spuren festgestellt werden." http://www.berliner-zeitung.de/nsu-prozess/nsu-anschlag-in-heilbronn--kiesewetter-und-das-riesige-schwarzes-loch,11151296,25907400.html

brain freeze
27.01.2014, 06:37
Ach wirklich? Die BAW sagt auch, dass B&M Kiesewetter erschossen haben.

Mehr hast Du nicht anzubieten?
Fluchtweg nicht an den Viva-Kameras vorbei, sondern "hinten raus", hat das auch die BAW erraten?

Also nochmal: Welcher Ermittler sagte, dass die Bombe Keupstrasse mittels Fernzündung aus dieser Durchfahrt heraus gezündet wurde?

PS: Oktoberfestbombe, Dein neuester Blogeintrag. Das Handfragment wurde nicht bei der BAW vernichtet. Da hat der Chaussy Mist erzählt. Das Schreiben vom Bundesanwalt Hemberger ist als Screenshot dort im Strang zu sehen.



http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=36910&d=1370324006

Du solltest Dir lieber Gedanken machen, warum genau an dieser Stelle IMMER gelogen wird. Nicht nur Chaussy tut das. Auch der Autor der Doku tut das: Er zeigt das Schreiben, verkündet aber "alles vernichtet".

Sicher nur ein Irrtum...

http://www.youtube.com/results?search_query=anschlag%20auf%20die%20republ ik&sm=3

Ist doch insgesamt irgendwie seltsam, daß das Oktoberfestattentat jetzt wieder hochkommt. Versuchen Mitwisser, unbewusst oder bewusst, alte Verstrickungen zusammen mit dem NSU endgültig loszuwerden? Wenn eins von beidem aufgeklärt wird, dann platzt vermutlich auch die andere Story. Bei NSU sehe ich größere Chancen.

bio
27.01.2014, 06:43
Ach wirklich? Die BAW sagt auch, dass B&M Kiesewetter erschossen haben.

Mehr hast Du nicht anzubieten?
Fluchtweg nicht an den Viva-Kameras vorbei, sondern "hinten raus", hat das auch die BAW erraten?

Also nochmal: Welcher Ermittler sagte, dass die Bombe Keupstrasse mittels Fernzündung aus dieser Durchfahrt heraus gezündet wurde?

PS: Oktoberfestbombe, Dein neuester Blogeintrag. Das Handfragment wurde nicht bei der BAW vernichtet. Da hat der Chaussy Mist erzählt. Das Schreiben vom Bundesanwalt Hemberger ist als Screenshot dort im Strang zu sehen.



http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=36910&d=1370324006

Du solltest Dir lieber Gedanken machen, warum genau an dieser Stelle IMMER gelogen wird. Nicht nur Chaussy tut das. Auch der Autor der Doku tut das: Er zeigt das Schreiben, verkündet aber "alles vernichtet".

Sicher nur ein Irrtum...

http://www.youtube.com/results?search_query=anschlag%20auf%20die%20republ ik&sm=3

Das kann ich mir nicht vorstellen.

Wahrscheinlich kam ein zweites Schreiben, wo drinsteht, dass auch das Handfragment vernichtet wurde.

Warum sollte Chaussy lügen?

fatalist
27.01.2014, 07:00
Das kann ich mir nicht vorstellen.

Wahrscheinlich kam ein zweites Schreiben, wo drinsteht, dass auch das Handfragment vernichtet wurde.

Warum sollte Chaussy lügen? Typische @bio-Antwort, wenn man seine Idole beim Lügen erwischt.

Dein Held Chaussy will Hoffmann drankriegen, so einfach ist das. Die in Hembergers Antwort erwähnten Schreiben an die BAW stammen nicht von Chaussy, sondern von

Autoren: Frank Gutermuth und Wolfgang Schoen http://www.tvschoenfilm.com/index.php?lang=deu&c=filmographie&id=20

Du kannst Dir Vieles nicht vorstellen. Macht aber nix :ätsch:

fatalist
27.01.2014, 07:06
Ist doch insgesamt irgendwie seltsam, daß das Oktoberfestattentat jetzt wieder hochkommt. Versuchen Mitwisser, unbewusst oder bewusst, alte Verstrickungen zusammen mit dem NSU endgültig loszuwerden? Wenn eins von beidem aufgeklärt wird, dann platzt vermutlich auch die andere Story. Bei NSU sehe ich größere Chancen. Der komische NSU-Experte Tomas Lecorte schreibt sogar, dass das Handfragment Gundolf Köhler gehöre. Dass die Hand amtlich "serologisch nicht den Toten zuzuordnen sei" juckt den gar nicht. "Auch nicht Gundolf Köhler", so steht es im Abschlussbericht. Egal...

Wir haben merkwürdige Desinformanten um uns herum, so scheint mir.

Der NSU wird nicht geknackt werden, da die Linken und Antifa daran kein Interesse haben.
Die wollen ihren schönen Naziterror behalten, vielleicht "mehr NSU" und "Verfassungsschutz-Skandal", aber der NSU passt perfekt in ihre antideutsche Agenda.

Darum wird imo eher das Oktoberfest-Attentat aufgeklärt als der NSU-Schwindel.

brain freeze
27.01.2014, 07:14
Der komische NSU-Experte Tomas Lecorte schreibt sogar, dass das Handfragment Gundolf Köhler gehöre. Dass die Hand amtlich "serologisch nicht den Toten zuzuordnen sei" juckt den gar nicht. "Auch nicht Gundolf Köhler", so steht es im Abschlussbericht. Egal...

Wir haben merkwürdige Desinformanten um uns herum, so scheint mir.

Der NSU wird nicht geknackt werden, da die Linken und Antifa daran kein Interesse haben.
Die wollen ihren schönen Naziterror behalten, vielleicht "mehr NSU" und "Verfassungsschutz-Skandal", aber der NSU passt perfekt in ihre antideutsche Agenda.

Darum wird imo eher das Oktoberfest-Attentat aufgeklärt als der NSU-Schwindel.

Vergiß Lecorte. Selbstdarsteller oder bezahlt ... oder beides.

fatalist
27.01.2014, 07:16
Die Tatwaffen des Heilbronner Polizisten-Überfalls (gefunden in Zwickau) http://www.berliner-zeitung.de/nsu-prozess/nsu-anschlag-in-heilbronn--kiesewetter-und-das-riesige-schwarzes-loch,11151296,25907400.html Vollständig lautet das dort wie folgt:


Noch etwas ist rätselhaft: Die Täter von Heilbronn hatten zum Teil mit brachialer Gewalt die Waffen und Ausrüstungsgegenstände der Opfer an sich gebracht. Tatsächlich fanden sich dann auch fremde Hautschuppen auf A.s Bekleidung. Bis heute konnte diese DNA allerdings keiner Person zugeordnet werden – auch nicht Mundlos und Böhnhardt. Auch an einer der beiden Tatwaffen fand sich die DNA einer bis heute nicht identifizierten Person. An der anderen Waffe sowie den gefundenen Ausrüstungsgegenständen hingegen konnten keine DNA-Spuren festgestellt werden. es gibt also 2 Personen, die in den Mord involviert waren, aber beide sind nicht B&M und unbekannt.

Was die Tatwaffen-DNA angeht, so stammt diese nicht von BMZ, man darf also von "untergeschobenem Beweis" ausgehen.
Da das aber die Verteidigung nicht interessiert... muss es einen Deal geben.

bio
27.01.2014, 07:20
Ich finde nicht die Quelle, dass Kiesewetter Arnolds Telefonnummer im Schuh versteckt gehabt hätte.
Es wäre gut, wenn die noch kommt ...

fatalist
27.01.2014, 07:41
Ich finde nicht die Quelle, dass Kiesewetter Arnolds Telefonnummer im Schuh versteckt gehabt hätte.
Es wäre gut, wenn die noch kommt ... Das steht im Buch von Udo Schulze. hatte ich gestern schon beantwortet, die Nachfrage.

steht hier im Strang seit 26.12.2013.


Im Zuge der Ermittlungen und Durchsuchungen der Wohnung Kiesewetters, die sie unweit ihrer Böblinger Dienstelle mit einer Kollegin teilte, händigte eben diese Kollegin den Fahndern einen Zettel mit einer Mobilnummer aus, die sich später als Telefonnummer von Martin A. herausstellte. Das Ungewöhnliche daran: Michele Kiesewetter hatte die Nummer zuhause in einem Schuh aufbewahrt!

S. 156 http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6810339&viewfull=1#post6810339

bio
27.01.2014, 08:12
danke.

Wegen der Handfrage:

Auf Seite 236 zitiert Chaussy Bundesanwalt Helmberger, dass die Hand nicht unter den vernichteten Asservaten ist und fragt:

"Wo war es dann abgeblieben? (...) Aber weder ist das wichtige Beweisstück (...) von ihnen (Münchner Ermittler) als Asservat nach Karsruhe geliefert worden, noch ist das darüber gefertigte serologische Gutachten in den Karlsruher Hauptakten. Zu den offenen Fragen der Ermittlungen (...) gehört, ob Gutachten und/oder Asservate beim Bayerischen Landeskriminalamt wieder auftauchen - oder ob diese ebenso wie die Beweisstücke in Karlsruhe zwischenzeitlich vernichtet worden sind."

fatalist
27.01.2014, 08:19
danke.

Wegen der Handfrage:

Auf Seite 236 zitiert Chaussy Bundesanwalt Helmberger, dass die Hand nicht unter den vernichteten Asservaten ist und fragt:

"Wo war es dann abgeblieben? (...) Aber weder ist das wichtige Beweisstück (...) von ihnen (Münchner Ermittler) als Asservat nach Karsruhe geliefert worden, noch ist das darüber gefertigte serologische Gutachten in den Karlsruher Hauptakten. Zu den offenen Fragen der Ermittlungen (...) gehört, ob Gutachten und/oder Asservate beim Bayerischen Landeskriminalamt wieder auftauchen - oder ob diese ebenso wie die Beweisstücke in Karlsruhe zwischenzeitlich vernichtet worden sind." Danke. Das fehlt im Film, und bei Dir im Blog, ist aber von ganz entscheidender Wichtigkeit. Der Täter wurde mutmasslich vom BLKA gedeckt, damit Gundolf Köhler zum Einzeltäter gemacht werden konnte.

Wer läuft denn mit einer verstümmelten Hand herum seit damals???
Kann doch nicht so schwierig sein, den Mann zu finden!

bio
27.01.2014, 08:41
"Adolf H." steht doch wohl nicht für Adolf Hitler???

Ich habe grosse Schwierigkeiten mit dieser Story, die Ermittler fanden seinen Namen nebst Eintrag mit "Haftbefehl" bei Kiesewetter in der Wohnung in einem Notizbuch, und einen Zettel mit "Adolf H." in ihrer Brusttasche am Tatort?
Das hat Schulze irgendwie uneindeutig formuliert...

Die in den Schuhen deponierte Telefonnummer von Martin Arnold, den KW angeblich vor ihrem Todestag gar nicht kannte, das ist viel interessanter... wenn es denn stimmen sollte.

ich bin geneigt, sämtliche Angaben in diesem Buch zu verwerfen. Mehr als schräg.

fatalist
27.01.2014, 08:52
ich bin geneigt, sämtliche Angaben in diesem Buch zu verwerfen. Mehr als schräg. Du scheinst nicht gelesen zu haben, dass @editor64 aus dem Saal den Namen Adolf Heilig beisteuerte. Florian Heilig, Adolf Heilig, alles nur "dummes Zeug" ???

bio
27.01.2014, 08:55
Du scheinst nicht gelesen zu haben, dass @editor64 aus dem Saal den Namen Adolf Heilig beisteuerte. Florian Heilig, Adolf Heilig, alles nur "dummes Zeug" ???

ich finde nix:

http://juergenpohl.wordpress.com/?s=adolf+heilig

tommes
27.01.2014, 08:56
@bio

Adolf H. = Adolf Heilig.

Nicht der einzige skurile namenszufall

Kommmisar der Mike Wenzel briefte: Uwe M.

Am besten: Der Wohnmobilverleiher namens Alexander Horn!


@Stubentiger

Zu Beginn dieses Threads wurde ja auch nur die Existenz der NSU geleugnet. Das geht nun wohl nicht mehr.
Nun also Rechtfertigung und Verharmlosung. Einfach nur antiautoritär und freiheitlich. Klingt so nach 68er Bolschewisten mit rechtsradikaler Gesinnung. Grotesk.

Das ist doch völlig ok , dass hier im Prozess der Erkenntnisgewinnung eigen Thesen und Theorien immer wieder über den Haufen geworfen bzw. zumindest modifiziert werden. Es gibt andere Foren in denen neue Erkenntnisse einfach ausgeblendet werden weil sie nicht zur ursprünglichen Theorie passen.

fatalist
27.01.2014, 09:04
ich finde nix:

http://juergenpohl.wordpress.com/?s=adolf+heilig Ist allgemein bekannt, dass Du nix findest.
http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6812711&viewfull=1#post6812711

bio
27.01.2014, 09:05
@bio

Adolf H. = Adolf Heilig.

Nicht der einzige skurile namenszufall

Kommmisar der Mike Wenzel briefte: Uwe M.

Am besten: Der Wohnmobilverleiher namens Alexander Horn!


@Stubentiger


Das ist doch völlig ok , dass hier im Prozess der Erkenntnisgewinnung eigen Thesen und Theorien immer wieder über den Haufen geworfen bzw. zumindest modifiziert werden. Es gibt andere Foren in denen neue Erkenntnisse einfach ausgeblendet werden weil sie nicht zur ursprünglichen Theorie passen.

danke für den hinweis.

ich fasse gerade die belegten hinweise zusammen. es kommt mir so vor, als ob sich dort auf der theresienweise etwas "zusammengebraut" hat. Es kann kein Zufall gewesen sein, aber was?

bio
27.01.2014, 09:07
Ist allgemein bekannt, dass Du nix findest.
http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6812711&viewfull=1#post6812711

Das habe ich auch gefunden, aber nur ein hingeschmissener Satz. Damit kann ich nix anfangen. weiter.

bio
27.01.2014, 09:11
Du meinst, Florian erfuhr etwas von einem Verwandten?

http://www.sintiundroma.de/typo3temp/pics/05a4cfe509.jpg (http://www.sintiundroma.de/uploads/pics/DSC_0094.jpg)Romani Rose, Adolf Heilig, Jörg Geibert (v.l.)

http://www.sintiundroma.de/medien/aktuelles/detailansicht/article/thueringens-innenminister-besuchte-zentralrat.html

Es ist sehr abwegig, dass der ehemalige Rechte Florian Heilig verwandt mit einem Sinti namens Adolf Heilig war. Und in der Tasche Kiesewetter wäre ein Zettelchen mit der Aufschrift "Adolf H." gewesen, in ihren Unterlagen der Name Adolf Heilig nebst Eintrag "Haftbefehl". Das ist eine Verschwörungstheorie.

fatalist
27.01.2014, 09:17
Es ist sehr abwegig, dass der ehemalige Rechte Florian Heilig verwandt mit einem Sinti namens Adolf Heilig war. Keineswegs. Könnte sein Wissen erklären von Heilbronn. In seinem Wohnort Eppingen gibt es eine Adolf Heilig Strasse.

bio
27.01.2014, 09:29
ich fasse es nicht.

gerade suche ich den ermittlungsbericht nach "heilig" durch und es gab treffer. ein Zeuge namens Heilig und sein in stammheim inhaftierter bruder. Jedoch kein Florian oder adolf. Seitenweise heilig.

"17.1.3.2 Überwachtes Gespräch bei der PD Heilbronn
Gilbert HEILIG wurde zu einem Besuch der Eltern und des Bruders Gerhard zur PD Heilbronn
ausgeantwortet. Dieses teilweise im Sintitkes-Dialekt geführte Gespräch wurde
ebenfalls überwacht. Gilbert erklärte, dass die Polizistin in der Brusttasche den Namen
des Adel (Adolf HEILIG) hatte und dieser gefragt worden sei, ob er um diese Zeit kontrolliert
worden sei."

@fatalist. Ich dachte Du kennst Ermittlungsakten, warum informierst Du uns darübern nicht?

tommes
27.01.2014, 09:32
hmmm. Bei Florian Heiligs Traueranzeige haben nur seine Eltern & Geschwister unterschrieben. Hilft nun nicht unbedingt weiter. Die Eltern sin relativ jung, wäre jedenfalls eher ungewöhnlich wenn es gar keine Großeltern und sonstige verwandschaft gäbe?

bio
27.01.2014, 09:33
das mit dem Notizbuch stimmt auch:

"Erwähnenswert ist der Eintrag „Adolf HEILIG + Haftbefehl" in diesem Notizbuch. Die Überprüfung
ergab, dass Michele den Eintrag im Rahmen einer Einsatzbesprechung in
Heilbronn gefertigt hatte. A. HEILIG wurde dazu vernommen, er konnte sich nicht erklären,
wie sein Name in das Notizbuch des Opfers gekommen war. Er sei nie von der Polizeibeamtin
kontrolliert worden14."

Das ist doch Wahnsinn hier.

bio
27.01.2014, 09:34
Es müsste dringend jemand die Eltern von Florian Heilig fragen, ob es Verbindungen zu den ganzen Heiligs vom Ermittlungsbericht bestehen.

fatalist
27.01.2014, 09:37
ich fasse es nicht.

gerade suche ich den ermittlungsbericht nach "heilig" durch und es gab treffer. ein Zeuge namens Heilig und sein in stammheim inhaftierter bruder. Jedoch kein Florian oder adolf. Seitenweise heilig.

"17.1.3.2 Überwachtes Gespräch bei der PD Heilbronn
Gilbert HEILIG wurde zu einem Besuch der Eltern und des Bruders Gerhard zur PD Heilbronn
ausgeantwortet. Dieses teilweise im Sintitkes-Dialekt geführte Gespräch wurde
ebenfalls überwacht. Gilbert erklärte, dass die Polizistin in der Brusttasche den Namen
des Adel (Adolf HEILIG) hatte und dieser gefragt worden sei, ob er um diese Zeit kontrolliert
worden sei."

@fatalist. Ich dachte Du kennst Ermittlungsakten, warum informierst Du uns darübern nicht? Udo Schulze schrieb nur Mist, @bio.

Das Thema "Zigeunersippe Heilig" habe ich hier mehrfach angesprochen. NULL Echo, Angst vor "Rassismus", Empörung geradezu.
Du hast keine Ermittlungsakten, du zitierst den Abschlussbericht. Das ist nicht dasselbe.

fatalist
27.01.2014, 09:40
Es müsste dringend jemand die Eltern von Florian Heilig fragen, ob es Verbindungen zu den ganzen Heiligs vom Ermittlungsbericht bestehen. Frag doch mal Thomas Moser, der weiss es. Aber er schreibt es nicht.

fatalist
27.01.2014, 09:58
https://pbs.twimg.com/profile_images/1228941700/Clara_Herrmann_normal.jpgClara Herrmann ‏@clara_herrmann 48 Min.
im Innenausschuss erwarte ich Aufklärung von Sen. Henkel zum möglichen weiteren V-Mann der Berliner Polizei #agh #nsu Die vergessen sicher wieder zu fragen, ob EKK Michael Thur den Greger geführt hat...Stichwort Falschaussage vor PUA Sachsen.

fatalist
27.01.2014, 11:01
Heilbronn war eine schief gelaufene Polizeiobservation, eventuell ein Drogen-Scheinankauf.
Diese These steht nach wie vor.

Es sieht alles nach einem geplatzten Rauschiftdeal aus, "OK" war die 1. Spur damals, stand als Äusserung Oettingers damals in der Zeitung, 2 Tage danach.

Wir haben dort folgende Konstellation:

1. Rainer Nübel (STERN) schrieb 2010 im Buch "Die Taschenspieler" von der libanesischen Hisbollah, die am Tatort war.
Das ist der Zeuge Jamil C., der war vor Gericht.

2. Wir haben da einen Rabbi, auch am Tatort. Name H. Aus Stuttgart.

3. Es gibt den Mordvorwurf an den Sabac Klan, also die DrogenVERKÄUFER

4. Es gibt die Drogenkäufer. Wer das war wissen wir nicht. Vielleicht war es das LKA?
Oder es war der Zigeuner-Clan mit dem Namen HEILIG.

In diesen Deal müssen Kiesewetter und Arnold hineingeplatzt sein.
Es ist nicht sicher, dass die Zigeuner auf dem Platz dort Täter sind.
Sie könnten aber alles mitbekommen haben und die Waffen/Ausrüstung der Polizisten an sich genommen haben.

Vieles steht in den PUA-Protokollen dazu, speziell Protokoll 29a:
http://dipbt.bundestag.de/doc/btd/17/CD14600/Protokolle/Protokoll-Nr%2029a.pdf


Es gab am Tattag in Heilbronn einen V-Mann und einen Rabbi.
Seite 43.

Eine Jamil C. und einen Rabbi H.

Zitat:
Jens Petermann (DIE LINKE): Welche
Rolle spielte denn aus Ihrer Sicht dieser
Zeuge im Rahmen der Ermittlungen, der ja
immerhin nach dem Taxifahrer, der den Notruf benachrichtigt hat, der zweite Zeuge am
Tatort gewesen zu sein scheint?


Zeuge Axel Mögelin: Er war ein Zeuge,
der für uns interessant war, weil er eben
relativ zügig am Tatort war, einer der ersten.
Problem war, dass der Zeuge was gesehen
hat, was sonst eben keiner gesehen hat. Und
das, was er eigentlich hätte sehen müssen,
nämlich ein kommendes Taxi, was nachgewiesen ist, das hat er nicht gesehen. Das
heißt, es war ein widersprüchlicher Zeuge

Bisher kannte ich das anders: Jemand sah die Polizisten neben dem Streifenwagen liegen, hatte kein Handy und radelte dann zur Strasse, wo er einen Taxifahrer traf, der dann den Notruf absetzte.


Seite 44, der Rabbi:

Zitat:
Jens Petermann (DIE LINKE): Neben
dem eben genannten Zeugen hat auch der
Rabbi - ich sage mal - H., der in Stuttgart
wohnt, am Tattag in der Nähe des Tatorts - -ist am Tattag in der Nähe des Tatorts festgestellt worden. Ich verweise hier auf MAT A GBA-4/19, Blatt 106 ff.

Können Sie uns noch einmal schildern, wann und durch wen der Rabbi zeugenschaftlich vernommen wurde?




Zeuge Axel Mögelin: Also, jetzt müssen wir - - Jetzt wird es mit H. schwierig, weil der H., den ich jetzt meine, wurde nicht kontrolliert. Der wurde nie vernommen und hat gesagt, er war nie da. Jetzt habe ich natürlich ein Problem mit H

Mögelin mauert beim Rabbi. Ein Rabbi H. aus Stuttgart wird doch wohl zu finden sein...

Das post ist vom 5.12.2013 und geht noch weiter...

Nereus
27.01.2014, 11:32
.............
Wer läuft denn mit einer verstümmelten Hand herum seit damals???
Kann doch nicht so schwierig sein, den Mann zu finden!

Ein Feind der Stasi!

Die DDR ließ auf friedliebende und freiheitsdürstige Deutsche an der innerdeutschen Grenze schießen.
Also haben sich einige Aufrechte dagegen gewehrt, unautorisiert von der damaligen US-Marionettenregierung in Deutschland, und zurückgeschossen und gebombt. Und Waffen gehortet zur Bekämpfung vermuteter sowjet-kommunistischer Infiltrationsbanden, wobei sie auch gelegentlich von interessierten antikommunistischen Kreisen Unterstützung bekamen. Die Stasi erfand für ihre militanten Gegner den Begriff GLADIO, was HVA-Großmann 1994 noch dem Hellenbroich (BFV) auf einer Veranstaltung erklären mußte: "Stay behind".

Merke: Die Siegermächte hatten sich Deutschland nach 1945 aufgeteilt und die Menschen in ihren Okkupationszonen nach ihren jeweiligen Weltanschauungen geistig umerzogen. So wurde der BND zum Wachhund der Amis und die Stasi zum Köter der Moskowiter. In diesem Untergrundsumpf gab es auch Überläufer, Doppelagenten und Provokateure. Darüber aufzuklären, scheint den verschiedenen Seiten vermutlich heute unerwünscht zu sein. Sie spinnen weiter die Legenden ....

In Archiven gesucht:

Bomben aus zweiter Hand – Dipl.-Ing. Peter Naumann zu Gast in Schwandorf
08.11.11 (Amberg/Schwandorf)

Bomben bauender Doppelagent?

http://www.freies-netz-sued.net/wp-content/uploads/2011/11/naumann-vortrag1.jpg


Wie “sauber” arbeiten Geheimdienste, was verfolgen diese und wie wird die öffentliche Wahrnehmung gesteuert? Peter Naumann, ehemals parlamentarischer Berater der NPD-Fraktion im Sächsischen Landtag, wusste aus seinem Leben zu berichten, wie Geheimdienste Einfluss nehmen, um Strömungen zu beeinflussen, um Szenen zu inszenieren und letztendlich die öffentliche Meinung zu steuern. Mit Spannung verfolgten so die Zuhörer vergangenen Sonntag, den 6. November dem Vortrag von Peter Naumann in Schwandorf.

Innerdeutsche Grenze
Naumann wusste über seinen aktiven Einsatz gegen die innerdeutsche Grenze Ende der 70er Jahre zu berichten. Während die Altparteien von CDU bis SPD in der BRD die deutsche Einheit aufgegeben hatten, stellte sich Naumann hiergegen. Er erinnerte an die Selbstschussanlagen vom Typ SM 70 am innerdeutschen Todeszaun, die zahlreichen Menschen auf der Flucht vom Regime der Linken Vorgängerin SED das Leben kosteten. Während einerseits heute Fluchthelfer als Helden gefeiert werden, ist es die nationale Opposition, der die Ehrung verwehrt wird. Peter Naumann selbst war es, der als 27jähriger Chemiestudent die Grenze zwischen der BRD und der DDR auf spektakuläre Weise öffnete. In der Nacht vom 09. auf den 10. November 1979 drang er von seiner hessischen Heimat bei Rasdorf in der Nähe von Hünfeld aus auf das Gebiet der DDR vor und befestigte an 16 Pfosten des Todeszauns der DDR Sprengladungen. Durch die Sprengung wurde der Metallgitterzaun auf einer Länge von 50 Metern beseitigt und sämtliche daran befestigten Todesschussautomaten (SM 70) zerstört. Erst 1989 wurde mit dem Fall der Berliner Mauer klar, dass Naumanns “kleine Grenzöffnung” zufällig auf den Tag genau 10 Jahre vor der “großen Grenzöffnung” stattgefunden hatte.

Fernsehsendung -Holocaust- verhindert
Weiterhin berichtete Peter Naumann über Sprengstoffanschläge gegen Fernseh-Sendemasten zur Verhinderung der Einführungssendung zur Holocaustserie im Jahre 1979, wodurch damals etwa 1 Million Zuschauer diese Sendung nicht sehen konnten.

Geplante Heß Befreiung
Peter Naumann erzählte den Zuhörern auch von seinen Vorbereitungen und seinen Plan zur Befreiung von Rudolf Heß aus dem Spandauer Militärgefängnis im Jahr 1981. Er hatte sich über das Spandauer Gefängnis Baupläne beschafft in der Absicht, durch den Einsatz von Sprengmitteln bis in den Zellentrakt von Rudolf Heß vorzudringen. Da für Peter Naumann der Grund für die jahrzehntelange Gefangenschaft von Rudolf Heß in dessen Wissen um die Hintergründe seines Friedensfluges nach Schottland lag, ging es ihm darum, zu Rudolf Heß vorzudringen und diesem Fragen zu stellen, die historisch für die Kriegsschuldfrage von Belang sind. Kaum jemand weiß, daß es seitens der Reichsregierung über 30 Versuche gab, den Krieg zu beenden, Frieden zu schließen und großzügige Reparationszahlungen zu leisten. Die Antworten von Rudolf Heß zu diesem Komplex sollten über einen UKW-Sender nach außen übertragen werden. So hoffte Peter Naumann, daß bei einem Erfolg dieses Unternehmens der Grund für eine weitere Inhaftierung von Rudolf Heß wegfallen und ihm die Freiheit bringen würde.

Geheimdienst als Bombenlieferant
Was Peter Naumann während all dieser Jahre nicht wusste: Der BRD-Inlandsgeheimdienst “Verfassungsschutz” war anscheinend über viele seiner Aktivitäten informiert. In beeindruckender Art und Weise berichtete er von der Falle, die er 1994 dem ehemaligen Sprengstoffbeschaffer – einem Lockspitzel des Verfassungsschutzes – stellte und die letztendlich zu seiner Überzeugung führte, dass der BRD-Geheimdienst bemüht ist, genau die “Taten” zu inszenieren und zu provozieren, die das System stützen.
In einem letzten Akt gegen den Geheimdienst übergab Peter Naumann öffentlichkeitswirksam seine 13 Depots mit über 200 kg Sprengstoff, die u. a. der Lockspitzel des BRD-Geheimdienstes beschafft hatte.

Am Ende der Veranstaltung korrigierte Naumann noch einmal Aufgrund neuer Erkenntnisses, dass der Sprengstoffbeschaffer nicht ein Verfassungsschutz-Mann, sondern ein Agent der Organisation “Gladio" sein musste. “Gladio" war eine paramilitärische Geheimorganisation der NATO, der CIA und des britischen MI6 während des Kalten Krieges. Ziel von “Gladio" war es in fast allen westeuropäischen Ländern Agenten auszubilden, die im Fall einer Besetzung des jeweiligen Landes durch Truppen des Warschauer Pakts Guerillaoperationen und Sabotage durchführen sollten (so genannte Stay-Behind-Operationen). Naumann wurde so Unwissend zum Instrument der “Gladio"-Organisation welche zur damaligen Zeit großes Interesse an Anschlägen unter anderem an der innerdeutschen Grenze hatte. Mehr Infos zu “Gladio" unter: http://de.wikipedia.org/wiki/Gladio
Während des gesamten Vortrags von Peter Naumann in Schwandorf brillierte er durch hervorragende Rhetorik und der detailreichen Darlegung, wie die Geheimdienste agieren und begeisterte knapp sechs Stunden die anwesenden Teilnehmer.
http://www.freies-netz-sued.net/index.php/2011/11/08/bomben-aus-zweiter-hand-dipl-ing-peter-naumann-zu-gast-in-schwandorf/

Mit den Stasi-Agenten Odfried Hepp und Walter Kexel den Nazi-Heß aus der Spandauer Haft befreien?
http://de.wikipedia.org/wiki/Peter_Naumann

Lembke, ein geschwätziger Gladio-Enttarner in wessem Solde?
http://de.wikipedia.org/wiki/Heinz_Lembke

-

fatalist
27.01.2014, 11:59
Bomben aus zweiter Hand – Dipl.-Ing. Peter Naumann zu Gast in Schwandorf
08.11.11 (Amberg/Schwandorf) Die Story vom Naumann haben wir im Parallelstrang, sie ist auch sehr detailliert, was den Abend des Münchner Bombenanschlages betrifft. Naumann sagte, er war zum Eingang als Treffpunkt eingeladen, von einem gewissen "Herrn Engert vom Verfassungsschutz". Er sei aber nicht hingegangen. Einen weiteren Eingeladenen benennt Naumann auch. Ebenfalls ein Rechtsextremist.

Ach übrigens, Naumann fehlt ein Handfragment.

fatalist
27.01.2014, 12:03
https://pbs.twimg.com/profile_images/2705047768/c5648f5d1ccde610c51ad1b6db1591cd_normal.pngMartin Kroeger ‏@Maritim2000
Polizeipräsident #Kandt räumt ein, dass Beamte des Berliner LKA in Thüringen bei einem Ex-V-Mann waren, #Henkel verweist auf VP-Akten #NSU Bei Nick Greger???? Würde passen.


https://pbs.twimg.com/profile_images/2542669089/image_normal.jpgKatharina König ‏@KatharinaKoenig
Hah! RT @Maritim2000: Polizeipräsident #Kandt räumt ein,dass Berliner LKA in Thüringen bei Ex-V-Mann war, Henkel verweist auf VP-Akten #NSU” so sieht Freude aus :)


https://pbs.twimg.com/profile_images/2893757639/0cebda1c85b41f308d24f86e420dabae_normal.jpegAndrea s Kopietz ‏@KopietzAndreas
...Pol-Präs. Kandt räumt zumindest ein, dass LKA-Beamte in Thüringen waren. #nsu

fatalist
27.01.2014, 12:57
https://pbs.twimg.com/profile_images/2705047768/c5648f5d1ccde610c51ad1b6db1591cd_normal.pngMartin Kroeger ‏@Maritim2000
Eklat im #Innenausschuss des #agh: Linksfraktion weist Vorwurf #Henkels zurück, Opposition stelle Fragen auf dem Rücken der Opfer des #NSU


Andreas Kopietz ‏@KopietzAndreas
Am #27Januar hat der #Innenausschuss 2,5 h über Fußball diskutiert - u. sich am Schluss noch ein bisschen über #nsu u. V-Leute angeschrien Man wartet immer darauf, dass Thomas Starke als V-TNT-Bote erwähnt wird von der Linken, aber da kommt nix???

bio
27.01.2014, 12:59
(...)
2003 gemeinsamer Urlaub von MK mit der Polizistin
200x Suspendierung der Polizistin wg. Verrat von Dienstgehimnissen an Nazis
2006 Weihnachten - letztes Zusammentreffen von MK mit der Polizistin (zusammen mit Onkel Mike bei Oma )
(...)

Die Polizistin war von Ende 2009 an suspendiert bis Anfang 2011.
http://www.bild.de/news/inland/nsu/polizistin-deckte-neonazis-26094284.bild.html

Es wäre interessant, wann genau sie die Geheimnisse verraten hat und ob sie bereits während der Kiesewetter-Freundschaft Kontakte mit rechtsextremen Kreisen hatte.

bio
27.01.2014, 13:33
(...)
2007 Ende: Die Polizistin kommt mit ihrem jetztigen Mann zusammen - Inhaber einer Sicherheitsfirma: Dort arbeitet Marcel W.? , Freund von Kapke und Zschäpes Cousin Stefan Apel. Der Ehemann hat in den 90er Jahren in einem BVerfahren gegen Bönhardt als Zeuge ausgesagt
(...)

für den fett markierten Satz bräuchte ich eine Quelle.

sleepwell
27.01.2014, 14:12
Zu Beginn dieses Threads wurde ja auch nur die Existenz der NSU geleugnet. Das geht nun wohl nicht mehr.
Nun also Rechtfertigung und Verharmlosung.

Als Fahrzeug nicht, da hast du recht.
Als Organisation weißt du jetzt was?

Ich kenne ein Video eines unbekannten Herstellers das Propaganda für eine NSU macht.
Wer diese NSU außer Paulchen Panther ist, geht aus dem Video nicht hervor.
Du hast jetzt tatsächlich was, wo B&M sich als Mitglieder einer NSU fühlen, sehen oder bekennen?
Her damit.

tommes
27.01.2014, 14:20
Hallo @Bio,

Quelle Stuttgarter Nachrichten: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.polizistenmord-von-heilbronn-wichtigem-hinweis-erst-2012-nachgegangen.672a7ef4-9d01-4bd6-9d8a-af7e8d5ef494.html


Warum recherchierte niemand zur früheren Lebensgefährtin Mike W.s, einer früheren Polizistin, die wegen ihrer Verstrickungen in die rechte Szene vom Dienst suspendiert wurde? Heute ist sie mit einem Neonazi verheiratet, der in den 1990er Jahren als Zeuge in einem Strafverfahren Uwe Böhnhardts auftrat.




Es wäre interessant, wann genau sie die Geheimnisse verraten hat und ob sie bereits während der Kiesewetter-Freundschaft Kontakte mit rechtsextremen Kreisen hatte.

Laut verschiedenen Quellen ist die Polizistin seit 2007 fest mit dem rechten Securitymenschen zusammen, seit 2009 verheiratet. Sehr wahrscheinlich dass sie ihren späteren Mann bereits 2006 aber zumindest vor dem Kiesewettermord kannte.

aus der TAZ:

Ende 2007 kam die Polizistin mit ihrem späteren Mann zusammen, den sie 2009 heiratete. Der hatte in Jena eine Sicherheitsfirma. Offen räumt die Polizistin ein, Personen aus der rechtsextremen Szene zu kennen, von dienstlichen Einsätzen oder weil sie für die Firma ihres Mannes gearbeitet haben, darunter Marcel W. Als sie hörte, dass W. zusammen mit einem Kollegen „Türkenklatschen“ war, unternahm sie nichts, „da ich nicht wusste, ob das stimmt“.
Die Polizistin beschrieb Marcel W. als guten Freund des mutmaßlichen NSU-Helfers André K., den das Trio seit Mitte der 90er-Jahre kannte. Und W. war auch mit Stefan A. bekannt – einem Cousin von Beate Zschäpe.

Alter Stubentiger
27.01.2014, 14:38
Ich habe gelesen, was ein Zimmer-Nachbar aus Ilmenau über Uwe Mundlos sagte. Zu dem Zeitpunkt um 1998 war er definitiv rechtextrem, davor auch.

Jedoch habe ich festgestellt, dass sich seine Ängste abbauten, und er sich sogar ausgesprochen freundlich zu Mitbürgern ausländischer Herkunft verhielt. Das passt nicht zu den Ceska-Morden aus Rassismus.
http://friedensblick.de/6824/mordeten-wirklich-mundlos-boehnhardt-aus-rassismus/

P.S. Ich hoffe, Sie bleiben hier und bieten etwas Paroli zu den teilweise fremdenfeindlichen Aussagen.

Ein ambivalentes Verhalten kann man bei vielen unsicheren Personen feststellen. Und es ist sicher schwerer den freundlichen Dönermann von nebenan zu hassen als seine unkontrollierbaren Gefühle auf Unbekannte zu projizieren und dann abzudrücken. Was in solchen Leuten wirklich vor sich geht kann ich sowieso nicht nachvollziehen.

Ist wie mit den halben Kindern die sich mit dem Sprengstoffgürtel in die Luft jagen. Die meisten waren gute Söhne und ehrten Mutter und Vater und dann so etwas.

bio
27.01.2014, 14:38
(...)
Aber es kommt viel dreister: [B]TELEFONISCH wird am 18.04.2007, also 1 Tag BEVOR sich Kiesewetter in die Einsatzliste 25.4. Heilbronn einträgt..(...)

Quelle?

fatalist
27.01.2014, 14:46
Quelle? Such selbst.

Alter Stubentiger
27.01.2014, 14:51
Bei welcher Wahrheit? Ich zitierte die Übererschrift eines Textes von Andreas Speit. Du zitiertest aus seinem Text. Und was sagte Vater Mundlos laut NSU-Watch-Protokoll?

In den meisten Äußerungen bestätigt Vater Mundlos eben nicht, daß sein Sohn rechtsradikal ist, wie Du, Freund der Wahrheit, behauptest, sondern beschrieb ihn als vom VS verführt bzw. "irre gemacht" durch Tino Brandt und dessen finanzielle Möglichkeiten.

http://www.nsu-watch.info/2013/12/protokoll-69-verhandlungstag-18-dezember-2013/

Kannst es drehen und wenden wie du willst. Uwe Mundlos war rechtsradikal. Der Vater bestätigt das. Er versucht nur die Schuld auf andere zu schieben. Es aber völlig belanglos ob Mundlos 1990 oder 1992 rechtsradikal wurde und ob allein aus sich heraus oder durch fremden Einfluß.

Sein Sohn sei bis Frühjahr 1995 bei der Armee gewesen, dort habe er sein Äußeres und seine Gesinnung nicht geändert. Er habe weiter Bomberjacke und Stiefel getragen.

Sein Sohn habe, so Mundlos, Böhnhardt schon vor 1994 mal gesehen, aber erst nach der Armeezeit habe er gesehen, dass, wenn sein Sohn aus Ilmenau heim gekommen sei, sofort Zschäpe und Böhnhardt da gewesen seien und an seinem Sohn dran gehangen hätten. Und da er nun erfahren habe, dass sich Böhnhardt und Zschäpe inzwischen stärker in die rechte Szene hinein gearbeitet hätten, sei das die eine Verbindung in die rechte Szene. Die andere sei über André K. und Brandt gelaufen.

Die wahren Zusammhänge kannte der Vater doch gar nicht. Aber das ist ja auch nicht seine Aufgabe dafür ist das Gericht da.

fatalist
27.01.2014, 14:54
Wüste Beschimpfungen bei Debatte über Neonazis

BERLIN – Das Thema Neonazis und Verfassungsschutz oder Polizei sorgt weiterhin für Unklarheiten in Berlin. Kürzlich plauderte ein Ex-Neonazi über Kontakte zum LKA. Zwischen Regierung und Opposition kam es fast zum Eklat.



In einer Debatte über Neonazis und die Morde der rechtsextremen Terrorgruppe NSU haben sich Innensenator Frank Henkel (CDU) und die Opposition im Berliner Abgeordnetenhaus heftig beschimpft. Henkel sagte im Innenausschuss am Montag in Richtung der Linken, Grünen und Piraten: „Ein Spektakel zu machen bei einer schlimmen Mordserie ist aberwitzig.“ Er fügte hinzu: „Ihre Politik hier zu machen auf den Rücken dieser armen Mordopfer ist widerlich und erbärmlich.“

http://www.berliner-zeitung.de/berlin/berliner-abgeordnetenhaus-wueste-beschimpfungen-bei-debatte-ueber-neonazis,10809148,26008560.html


Der Linke-Fraktionsvorsitzende Udo Wolf erwiderte: „Das ist eine unglaubliche Frechheit. Diese Bemerkung ist ein Skandal.“ Die Opposition verlangte Informationen zu einem ehemaligen Neonazi, der engen Kontakt zum Berliner Landeskriminalamt (LKA) der Polizei gehabt haben soll.


Henkel schwieg und verwies auf Vertraulichkeit: „Sie wollen einfach nicht verstehen, dass das Thema Vertrauensschutz eine hohe juristische Hürde ist.“



"Eine erneute Bombe"Am Donnerstag wollen sich Mitglieder des Ausschusses nun im sogenannten Geheimschutzraum beim Innensenator treffen, um vertrauliche Akten zu dem Thema einzusehen.


Der wegen Gewalttaten verurteilte frühere Neonazi behauptete im Dezember in einem Interview des rechtspopulistischen Magazins „Compact“, das LKA habe ihn von einer Aussage im Berliner NSU-Untersuchungsausschuss abhalten wollen. Zwei Kriminalpolizisten seien eigens nach Thüringen gereist, um ihm das nahe zulegen. Außerdem habe das LKA zahlreiche Stellen in seiner Akte geschwärzt, um eine Vorladung in den Ausschuss zu verhindern.


Polizeipräsident Klaus Kandt räumte ein, dass zwei LKA-Beamte in Thüringen waren. Details wollte er nicht nennen, sondern betonte nur: „Es gab keine Absicht, die Arbeit des Ausschusses zu behindern.“


Wolf, die Grünen-Abgeordnete Clara Herrmann und Christopher Lauer von den Piraten fragten mehrfach ohne Ergebnis, ob die Aussage des Mannes widerlegt oder bestätigt werden könne. „Das ist eine erneute Bombe, die hier geplatzt ist“, meinte Herrmann. (dpa) Alles Show. Greger hat nichts mit dem Trio aus Jena zu tun.

bio
27.01.2014, 15:05
Such selbst.

kann ich nicht nachvollziehen, ist für mich eine bloße behauptung.

fatalist
27.01.2014, 15:13
kann ich nicht nachvollziehen, ist für mich eine bloße behauptung. Klappt so nicht. Deine ewige Quellennachfragerei nervt. Hab da keinen Bock mehr drauf.

bio
27.01.2014, 15:19
Klappt so nicht. Deine ewige Quellennachfragerei nervt. Hab da keinen Bock mehr drauf.

schade, aber beschwere dich dann nicht, wenns nicht integriert wurde.

fatalist
27.01.2014, 15:36
schade, aber beschwere dich dann nicht, wenns nicht integriert wurde. integriert bei friedensblick.de?
Das ist mir nicht wichtig, da das Womo am 19.4.2007 planmässig abgegeben wurde. Der Rest ist zusammen gesponnen, und Du wirst das auch noch erkennen, kann aber noch ziemlich lange dauern.

Es gab keine telefonischen Verlängerungen von Ausleihen, weder in Heilbronn noch in Eisenach.
Das ist alles Schmu.

Ausserdem weisst Du doch, dass die Uwemörder das Womo Heilbronn am Hauptbahnhof abstellten und per Zug nach Hause fuhren.
Den Lichtstadt-Blog hast Du ja schliesslich nie nach Quellen befragt.
Also geht mir vom Bein.

brain freeze
27.01.2014, 15:38
[...]

Die wahren Zusammhänge kannte der Vater doch gar nicht. Aber das ist ja auch nicht seine Aufgabe dafür ist das Gericht da.

Ich bin zuversichtlich, daß das Gericht in München diese Zusammenhänge herausarbeiten und Deine Annahmen vollumfänglich bestätigen wird - so, daß sie sogar Vater Mundlos erkennt ;)

fatalist
27.01.2014, 15:41
Ich bin zuversichtlich, daß das Gericht in München diese Zusammenhänge herausarbeiten und Deine Annahmen vollumfänglich bestätigen wird - so, daß sie sogar Vater Mundlos erkennt ;) Zweifellos wird das geschehen. Schuldig sind die seit 22.11.2011. Einstimmig so im Bundestag beschlossen.

brain freeze
27.01.2014, 15:54
Zweifellos wird das geschehen. Schuldig sind die seit 22.11.2011. Einstimmig so im Bundestag beschlossen.

Ich fasse trotzdem mal die Verdächtigen, Spuren und Anknüpfungen beim Polizistenmord, die hier in den letzten Tagen aufliefen der Übersicht halber zusammen. Wenn es nicht so ernst wäre ...

Also wir haben:
1 Hisbollah-Aktivisten als Zeugen,
1 russlanddeutschen V-Mann als Zeugen,
1 Rabbi (Mossad-Kontakte?),
1 BFV-Vater von MA,
1 Frau mit Kopftuch (Nelly Rühle und Heilbronner NPD-Anhang),
1 Ex-Knacki (Tattoo Kreuz mit Hügel),
1 Fahrzeug aus Mosbach,
die KKK-Polizisten für den manipulierten Dienstplan,
die russlanddeutsche Heilbronner Drogenmafia,
ein paar DEA-Beamte mit Mevlüt Kar und Auto,
die Serben,
die Zigeuner (Heilig-Clan),
falsche Phantombilder,
falsche DNA auf Wattestäbchen,
Onkel Mikes Ex-Freundin und ihr neuer Security-Rechter
und 2 NSU-Radfahrer

Alter Stubentiger
27.01.2014, 16:39
Ich fasse trotzdem mal die Verdächtigen, Spuren und Anknüpfungen beim Polizistenmord, die hier in den letzten Tagen aufliefen der Übersicht halber zusammen. Wenn es nicht so ernst wäre ...

Also wir haben:
1 Hisbollah-Aktivisten als Zeugen,
1 russlanddeutschen V-Mann als Zeugen,
1 Rabbi (Mossad-Kontakte?),
1 BFV-Vater von MA,
1 Frau mit Kopftuch (Nelly Rühle und Heilbronner NPD-Anhang),
1 Ex-Knacki (Tattoo Kreuz mit Hügel),
1 Fahrzeug aus Mosbach,
die KKK-Polizisten für den manipulierten Dienstplan,
die russlanddeutsche Heilbronner Drogenmafia,
ein paar DEA-Beamte mit Mevlüt Kar und Auto,
die Serben,
die Zigeuner (Heilig-Clan),
falsche Phantombilder,
falsche DNA auf Wattestäbchen,
Onkel Mikes Ex-Freundin und ihr neuer Security-Rechter
und 2 NSU-Radfahrer


Ein Ruhmesblatt ist die ganze Geschichte sicher nicht. Weder für den Staat , noch für den VS oder sonst irgendeinen Beteiligten.

brain freeze
27.01.2014, 16:59
Ein Ruhmesblatt ist die ganze Geschichte sicher nicht. Weder für den Staat , noch für den VS oder sonst irgendeinen Beteiligten.

Na ja, jetzt übertreibst Du aber auch wieder. Pannen und Kommunikationsprobleme kommen in den besten Familien vor. Letztlich konnte der Fall ja mit einer Art Geständnis und vollstreckter Höchststrafe abgeschlossen werden. Wie rechtsradikal Uwe M. wirklich war, wissen wir ja aus dem unappetitlichen Bekennervideo. Ist doch völlig belanglos, ob Mundlos das allein aus sich heraus produziert hat oder durch fremden Einfluß oder gar nicht.

Wichtig ist, daß wir die richtigen Lehren daraus ziehen und positiv nach vorn schauen. Ansonsten habe bitte Verständnis, wenn ich auf Deine Postings künftig nur reagiere, wenn sie irgendwie Substanz haben.

HGans
27.01.2014, 17:19
Klappt so nicht. Deine ewige Quellennachfragerei nervt. Hab da keinen Bock mehr drauf.

OK, nicht weinen, wenn dich niemand mehr ernst nimmt, solange du deine 'Quellen' nicht offenlegst.

solaris
27.01.2014, 17:32
Ich fasse trotzdem mal die Verdächtigen, Spuren und Anknüpfungen beim Polizistenmord, die hier in den letzten Tagen aufliefen der Übersicht halber zusammen. Wenn es nicht so ernst wäre ...
Also wir haben:
1 Hisbollah-Aktivisten als Zeugen
(....)


25.1.14

NSU-Prozess in München: Nervöse Bundesanwälte, kurze Zeugenliste
http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz/page2378 (http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz/page2378)
Brisante Akten, die unerwähnt bleiben; Zeugen, die nicht geladen werden: Der NSU-Prozess soll Licht ins Dunkel des Heilbronner Polizistenmords bringen. Einige Anwälte glauben nicht, dass das noch gelingt.
(...)
Offenbar herrscht in den Rängen eine gewisse Nervosität: Einen Tag, bevor A. im Gericht aussagte, so berichtet etwa der Journalist Thomas Moser, traten die Staatsanwälte vor die Journalisten in München. In einem Hintergrundgespräch seien die Medienvertreter darauf hingewiesen worden, was laut Bundesanwaltschaft "unredlich und unsachlich" sei. Anlass sei ein ZDF-Beitrag gewesen, in dem Zweifel an der Theorie der Staatsanwälte geäußert wurden. Der emeritierte Professor Hajo Funke von der FU Berlin fügt an, dass dabei von den Staatsanwälten Stimmung gegen Nebenklagevertreter wie Narin gemacht wurde. Die Vorwürfe führten "zu ernsthaften Zweifeln an einer fairen Haltung des Bundesanwalts". Funke spricht von einem Machtkampf im Gericht über die Deutung der Morde.
(...)
Yavuz Narin fordert wegen der vielen Fragen einen NSU-Untersuchungsausschuss im Land. Das meint auch Anwalt Walter Martinek, der den überlebenden Polizisten A. vertritt: "Wenn es irgendwo einen Bedarf für so einen Ausschuss gibt, dann in Baden-Württemberg. Es gibt zu viele Auffälligkeiten."

Und es gibt Fragen zum Einsatz von V-Leuten in Tatortnähe. Der Verfassungsschutz dementierte einen "Stern"-Bericht, in dem es heißt, dass eine US-Geheimdienstoperation gegen Islamisten wegen einer Schießerei auf der Theresienwiese abgebrochen wurde. Doch tatsächlich ist unter den ersten Zeugen am Tatort ein hochrangiger Hisbollah-Mann: Jamil C.. Dokumente bestätigen den Einsatz eines LfV-Beamten mit dem Tarnnamen "Huber" an jenem Mittwoch in Heilbronn. Jamil C. beschrieb als Zeuge vor Gericht, wie er am Tatort die beiden Opfer aus dem Auto ragen sah. Ernsthafte Nachfragen, was er dort gemacht hat, gab es in München aber nicht.
(...)

Noch ein Kommentar dazu:

Protokolldementierung


Die Jogginghose wird auch als Pluderhose beschrieben. Die könnte ja über anderer Bekleidung getragen worden sein, um diese vor Blutspritzern zu schützen.
Der Attentäter der auf Martin A. schoss sollte Reechtshänder gewesen sein, derjenige der auf Michele Kiesewetter schoss wäre aber auch als Linkshänder nicht in die Schusslinie seines Komplizen gekommen(keine Ahnung weshalb die Uwes so eingeteilt worden sein sollen).

Die Begründungen dafür das es sich bei dem DIA-Protokoll, das dem stern zugespielt wurde, um eine Fälschung handelt sind folgende :
" Statt "13:50 hrs" hätte es "1350 hrs" heißen müssen, ohne Doppelpunkt. Und ein echter Observationsbericht wäre nicht mit "contact report" überschrieben gewesen, sondern mit "surveillance report". Später teilen die Amerikaner den Deutschen mit, auch eine Einheit mit dem Namen "SIT Stuttgart" habe nie existiert. "
http://www.taz.de/1/archiv/digitaz/artikel/?ressort=hi&dig=2012%2F11%2F03%2Fa0028&cHash=29f3b0cafcb954de882e18bc0e474d1b

Mag sein das 'contact report' nicht die richtige Bezeichnung für ein Observationsprotokoll ist, aber anscheinend wäre es die richtige Bezeichnung für einen Bericht der aufgrund einer Feindsichtung angefertigt wird :
" contact report (DOD, NATO) A report indicating any detection of the enemy. "
http://www.militarywords.com/result.aspx?term=contact+report

Müsste so ein Bericht nicht angefertigt worden sein wenn DIA-Agenten etwas von den Schüssen mitbekommen haben ? Haben die Journalisten sich damit auseinandergesetzt, oder einfach das Dementi übernommen ?
Die Bezeichnung 'SIT' steht normalerweise für :
" special interest target In counterdrug operations, a contact that may be outside initial sorting criteria but still requires special handling, such as controlled deliveries or other unusual situations. Also called SIT. "

Das könnte dann zu Mevlüt K. und der anderen Person passen(wobei ich nicht weiss ob für SIT's aus anderen Bereichen, zB Waffenhandel oder Terrorismus, eigene Bezeichnungen verwendet werden). Da müsste man also den Zusammenhang kennen in dem der Begriff verwendet wurde. Dann wird der Doppelpunkt bei der Zeitangabe erwähnt, das kommt mir etwas kleinlich vor, in Vergleich zu dem was man unserem Pannendienst alles durchgehen lässt. 2007 hatte der CIA in Deutschland ein Büro in einer Sparkasse untergebracht, zwecks Observation der Sauerland-Gruppe, und in dem Jahr kam auch die AFRICOM nach Stuttgart. Fehler im Format usw liessen sich eventuell damit erklären das Büros noch nicht fertig eingerichtet waren. Santander-Bankfilialen gibt es übrigens.

HGans
27.01.2014, 17:39
Kannst es drehen und wenden wie du willst. Uwe Mundlos war rechtsradikal. Der Vater bestätigt das.

völlig richtig! Als das Morden losging waren die zweifellos rechtsradikal. Gemäß den Quellen später eventuell nicht mehr. Allerdings stoppten auch die Morde an Migranten 'später', also nach 2006. Von daher gesehen passt das alles.

brain freeze
27.01.2014, 18:16
völlig richtig! Als das Morden losging waren die zweifellos rechtsradikal. Gemäß den Quellen später eventuell nicht mehr. Allerdings stoppten auch die Morde an Migranten 'später', also nach 2006. Von daher gesehen passt das alles.

"Das Morden" ging im Spätsommer 2000 (09.09. angeschossen E. Simsek) los.

Dann lege doch mal bitte Deine Quellen offen, um Dich ernst nehmen zu können, die belegen, daß Uwe Mundlos zu diesem Zeitpunkt zweifellos rechtsradikal war oder Beate Zschäpe. In dieser Zeit war übrigens offiziell die Operation Terzett gerade ausgelaufen (von Mai bis August 2000) und die TLKA-Überwachungsaktionen liefen offiziell Ende September an durch den Auftragnehmer MEK Chemnitz Sachsen (ab 27.9.2000).

Chupacabras
27.01.2014, 19:13
Bitte erstmal beweisen das die beiden überhaupt die Täter sind.

Wehe ich finde heraus ein HPF user hat im fraglichen Zeitraum irgendwo an den Tatorten Urlaub gemacht, dann ist der Verdacht genauso stark.

herberger
27.01.2014, 19:19
Der Mord in Heilbronn lässt sich noch nicht mal theoretisch logisch erklären,denn es müssen Zufälle sein das die Polizisten dort parkten und die beiden Uwes zufällig vorbei kamen und sich schnell mal entschlossen den Polizeiwagen zu überfallen.Wie die Justiz das auf die Reihe bringt bin ich neugierig.

HGans
27.01.2014, 19:43
"Das Morden" ging im Spätsommer 2000 (09.09. angeschossen E. Simsek) los.

Dann lege doch mal bitte Deine Quellen offen, um Dich ernst nehmen zu können, die belegen, daß Uwe Mundlos zu diesem Zeitpunkt zweifellos rechtsradikal war oder Beate Zschäpe. In dieser Zeit war übrigens offiziell die Operation Terzett gerade ausgelaufen (von Mai bis August 2000) und die TLKA-Überwachungsaktionen liefen offiziell Ende September an durch den Auftragnehmer MEK Chemnitz Sachsen (ab 27.9.2000).

schwache Argumentation. Mehr Niveau bitteschön!

brain freeze
27.01.2014, 20:06
schwache Argumentation. Mehr Niveau bitteschön!

Ich habe nicht argumentiert, ich habe zeitlich eingeordnet, um Dir die Argumentation zu erleichtern. Das ist ein Unterschied - eigentlich leicht zu verstehen.

Ich bat darum, daß Du doch bitte eine Quelle für Deine Aussage "offenlegen" möchtest, BMZ seien zweifellos rechtsradikal gewesen, als das Morden anfing. Dafür nutzte ich Deine eigene Wortwahl. (Das Niveau hattest Du also vorgegeben. Falls Du bei der überschaubaren Menge Deiner Kommentare dennoch den Überblick verloren hast, helfe ich gern. Ist aber hoffentlich nicht nötig.)

Nereus
27.01.2014, 21:11
Klappt so nicht. Deine (bios) ewige Quellennachfragerei nervt. Hab da keinen Bock mehr drauf.

Die plötzlich hier einsetzenden spamenden Störungen, Angriffe und untergründigen Zersetzungsarbeiten aus der linksradikalen Ecke, beweisen offenbar nur, daß man irgendwo im Strang der politischen Quelle der NSU-Kampagne, ihrer Akteuere und Hintermänner empfindlich nahe gekommen ist. Mein Vorschlag: Wir sollten noch nicht alle Quellen und Asse auf den Tisch legen. Warten wir mal ruhig ab, was das nächste Märchenbuch oder ein weiterer Enthüllungsbericht zu bieten hat.

Wie sagte noch der alte Chinese: "Wenn Du lange genug an einem Fluss wartest, schwimmen die Leichen Deiner Feinde an Dir vorbei"?


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Triceratops
27.01.2014, 21:14
Als Fahrzeug nicht, da hast du recht.
Als Organisation weißt du jetzt was?

Ich kenne ein Video eines unbekannten Herstellers das Propaganda für eine NSU macht.
Wer diese NSU außer Paulchen Panther ist, geht aus dem Video nicht hervor.
Du hast jetzt tatsächlich was, wo B&M sich als Mitglieder einer NSU fühlen, sehen oder bekennen?
Her damit.Da kannste lange warten

Triceratops
27.01.2014, 21:39
integriert bei friedensblick.de?
Das ist mir nicht wichtig, da das Womo am 19.4.2007 planmässig abgegeben wurde. Der Rest ist zusammen gesponnen, und Du wirst das auch noch erkennen, kann aber noch ziemlich lange dauern.

Es gab keine telefonischen Verlängerungen von Ausleihen, weder in Heilbronn noch in Eisenach.
Das ist alles Schmu.

Ausserdem weisst Du doch, dass die Uwemörder das Womo Heilbronn am Hauptbahnhof abstellten und per Zug nach Hause fuhren.
Den Lichtstadt-Blog hast Du ja schliesslich nie nach Quellen befragt.
Also geht mir vom Bein.Hallo Fatalist,

erst mal vielen Dank für Deine fleißige Arbeit.

Für einen Außenstehenden ist es ziemlich mühselig, sich in die Materie einzuarbeiten. Und wenn ich jemand den ganzen NSU-Fake erklären will, steh ich ziemlich auf dem Schlauch. Dieser Strang hier bietet viele Infos, aber wer liest schon zweitausend Seiten?

Deshalb bin ich ganz froh, wenn Georg Lehle sich die Mühe macht, die Erkenntnisse von hier zusammenzufassen und in seinem Blog mundgerecht zu präsentieren. Der Friedensblick ist für den unbefangenen Michel viel leichter verdaulich als dieses Forum. Zumal der Friedensblick noch den Vorteil hat, das es unmöglich ist dieses Blog als rechtsradikal zu denunzieren.

Es hat keinen Sinn, als einsamer Held zu sterben. Oder insgeheim zu triumphieren, dass man alles besser weiß.
Wenn wir irgendwas bewirken wollen, geht das nur, wenn es gelingt, andere zu gewinnen, die Infos so breit wie nur möglich zu streuen. Persönliche Animositäten helfen da nicht weiter.

Deshalb, wenn ich eine Bitte äußern dürfte: Hilf bio!

nachdenkerin
27.01.2014, 23:41
Wenn ich mich richtig erinnern sollte, war bei dem aufgefundenen Geld eine Differenz von 5 Euro.

War das so und weiß jemand wo das im Strang steht?

Klingt albern, ist aber in einer anderen Sache wirklich wichtig.

fatalist
28.01.2014, 03:06
Klingt albern, ist aber in einer anderen Sache wirklich wichtig.
Es folgt die Fortsetzung der Vernehmung der Kriminalbeamtin Q. Zunächst geht es um aufgefundenes Geld und Banderolen. Q. berichtet, es seien 390 Euro in der Wohnung Frühlingsstraße aufgefunden worden, die aus einem Raubüberfall von 2004 stammten. Im Wohnmobil seien 71.915 Euro gefunden worden, das sei um 5 Euro die Summe aus dem Raubüberfall in Eisenach und dabei sei auch Registriergeld gewesen. In einem Rucksack im Wohnmobil seien einmal 1.000 und einmal 2.000 Euro gefunden worden, aus einem Raubüberfall im September 2011. Und es seien zweimal 10.000 Euro gefunden worden aus einem Raubüberfall im Januar 2007. http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-47-verhandlungstag-16-oktober-2013/

Die NSU-Watchler verarschen uns auch mal ganz gerne: KEINE Fahrräder in Eisenach, schreibt Thomas Moser.


Zur Größenordnung der Gesamtsumme im Wohnmobil sagt Q., sie meine, dass es sechsstellig gewesen sei. Götzl hält die Zahl 112.227 Euro vor, die Q. bestätigt. Dann fragt Götzl zu einem Vermerk über Mountainbikes. Q. sagt, es seien ein Mountainbike Marke Scott, und eines Marke GT gefunden worden, die beide zum Raubüberfall benutzt worden seien. Dazu gebe es eine Zeugenvernehmung eines Fahrradhändlers. Zu einem Multitool befragt, sagt Q., das sei ein frei verkäufliches Multitool und es seien keine Spuren gefunden worden. Die Fahrräder sind die in Zwickau im Keller. Es wird der Eindruck erweckt, es seien Fahrräder aus dem Womo...

fatalist
28.01.2014, 03:20
Es fehlen 5.- Euro!Mit einem weiteren Vorhalt will Götzl von der Zeugin wissen, ob in dem Geldfund, der ausgerechnet aus dem letzten Bankraub in Eisenach am 04. November 2011 stammt, tatsächlich 5.- Euro fehlen würden.


Auch diesen Vorhalt bestätigt die Zeugin Ruck-Zuck als richtig. http://juergenpohl.wordpress.com/2013/10/20/nsu-prozesstag-47-bka-style-asservatauswertung-ohne-asservate/


Götzl hakt nicht weiter nach. Und wechselt das Thema auf andere Asservate: Die Mountainbikes. Hier erinnert sich die Zeugin wieder schnell: Ein Mal Marke Scott, ein Mal Marke GT. Sie verweist sogleich auf die Vernehmung des Fahrradhändlers.

Die nächste Frage Götzls zielt auf das Schwarzpulver, das in der explodierten Wohnung von Zschäpe sichergestellt wurde. Auch hier fehlt die Klarstellung, dass es sich um die Fahrräder in Zwickau handelt.

Anmerkung: In Arnstadt wurden die Fahrräder 2 km weg von der Bank an einem Dönerstand aufgefunden. Kein Wohnmobil...

fatalist
28.01.2014, 03:28
Ich fasse trotzdem mal die Verdächtigen, Spuren und Anknüpfungen beim Polizistenmord, die hier in den letzten Tagen aufliefen der Übersicht halber zusammen. Wenn es nicht so ernst wäre ...

Also wir haben:
1 Hisbollah-Aktivisten als Zeugen,
1 russlanddeutschen V-Mann als Zeugen,
1 Rabbi (Mossad-Kontakte?),
1 BFV-Vater von MA,
1 Frau mit Kopftuch (Nelly Rühle und Heilbronner NPD-Anhang),
1 Ex-Knacki (Tattoo Kreuz mit Hügel),
1 Fahrzeug aus Mosbach,
die KKK-Polizisten für den manipulierten Dienstplan,
die russlanddeutsche Heilbronner Drogenmafia,
ein paar DEA-Beamte mit Mevlüt Kar und Auto,
die Serben,
die Zigeuner (Heilig-Clan),
falsche Phantombilder,
falsche DNA auf Wattestäbchen,
Onkel Mikes Ex-Freundin und ihr neuer Security-Rechter
und 2 NSU-Radfahrer
mit einer gelben und einer blauen Radlerhose, die aber durch allzu lange ungewaschene Lagerung in Zwickau zu einer ausgebeulten grauen Jogginghose mutierte, voller Blut von Kiesewetter.

Sehr schön zusammen gefasst, ich ergänze:
Hautschuppen auf Arnolds Körper, Verursacher unbekannt.

Ganz schön wirr. Für jeden was dabei.

fatalist
28.01.2014, 03:35
Mein Vorschlag: Wir sollten noch nicht alle Quellen und Asse auf den Tisch legen. Warten wir mal ruhig ab, was das nächste Märchenbuch oder ein weiterer Enthüllungsbericht zu bieten hat. Was wir hier schreiben oder auch nicht ist weitgehend wirkungslos. Gilt auch für Blogs...

Man hat beim Fall Jakstat gesehen, dass nur Massenmedien in der Lage sind, die offiziellen Märchen etwas zu erschüttern. Aber auch da letztlich folgenlos.

fatalist
28.01.2014, 04:04
Hallo Fatalist,

erst mal vielen Dank für Deine fleißige Arbeit.

Für einen Außenstehenden ist es ziemlich mühselig, sich in die Materie einzuarbeiten. Und wenn ich jemand den ganzen NSU-Fake erklären will, steh ich ziemlich auf dem Schlauch. Dieser Strang hier bietet viele Infos, aber wer liest schon zweitausend Seiten?

Deshalb bin ich ganz froh, wenn Georg Lehle sich die Mühe macht, die Erkenntnisse von hier zusammenzufassen und in seinem Blog mundgerecht zu präsentieren. Der Friedensblick ist für den unbefangenen Michel viel leichter verdaulich als dieses Forum. Zumal der Friedensblick noch den Vorteil hat, das es unmöglich ist dieses Blog als rechtsradikal zu denunzieren.

Es hat keinen Sinn, als einsamer Held zu sterben. Oder insgeheim zu triumphieren, dass man alles besser weiß.
Wenn wir irgendwas bewirken wollen, geht das nur, wenn es gelingt, andere zu gewinnen, die Infos so breit wie nur möglich zu streuen. Persönliche Animositäten helfen da nicht weiter.

Deshalb, wenn ich eine Bitte äußern dürfte: Hilf bio! Auch Du scheinst in der Illusion verfangen zu sein, dass wir hier irgendwas aufklären oder bewirken könnten. Wie gesagt, diese Einstellung teile ich nicht (mehr).

Es gibt überhaupt keine Verbündeten bei der Suche nach der Wahrheit.

Es ist weder die Zschäpe-Verteidigung an der Wahrheit interessiert, noch die Linke/Antifa.
Erstere hat vermutlich einen Deal geschlossen, hinterfragt gar nichts, und die Antifa will "mehr NSU" und den VS drankriegen. Und die NPD in Heilbronn.

Thomas Starke war schon TNT-Spitzelbote?
Juckt die Antifa nicht... steht klar im Protokoll des Bundestages, aber juckt keine Linken.

Tatnachweise für die 10 Morde?
Die Uwes waren es, fertisch ab. Heilbronn vielleicht nicht, das war dann eben die NPD.

Tatwaffe Ceska?
NSU-Watch fälscht ihre Prozessberichterstattung, lässt alle Widersprüche und Unmöglichkeiten raus.

"Bekennervideo" ist echt, made by Uwes, was denn sonst?
Haben sie selber dem SPIEGEL verkauft, exklusiv bei 15 versendeten Exemplaren.
Wie geht das?

Und da kommst Du an und bittest mich, dass ich dem bio Lehle helfe, der Anderen alles glaubt, aber von mir Quellen für jeden Pipifax fordert, die er dann anschliessend in Zweifel zieht?

Bio soll seinen Helden Thomas Moser fragen, warum der den Namen Adolf Heilig verschweigt. Und die Zigeunersippe Heilig als Ganzes, zu der auch Florian Heilig gehören dürfte.

Dann hätte ich gerne gewusst, warum er immer noch der Schwachsinn von den "Ali Demir-Zivilpolizisten" in der Keupstrasse verbreitet, obwohl es für "Polizisten" kein einziges Indiz gibt. Zündung aus der Durchfahrt ist vergleichsweise unwichtig, also geschenkt.

Wo ist der Begriff "GLADIO" bei Thomas Moser???? Jemals gefallen?

Die Leute sollen ruhig friedensblick.de lesen, als Einführung in die Materie taugt es immer noch, und ich empfehle es als Lektüre. Hab ich auch bei dem BR-Journalisten so gehalten.

Und ob die nun das Heilbronner Womo am 18. oder am 19. telefonisch verlängert haben ist unwichtig. Ist eh gelogen, hinkonstruiert, da ist der Tag dann egal.

Die "Aufklärer" manipulieren was das Zeug hält, weil sie ihre eigene Agenda befördern wollen, von echter Aufklärung sind die meilenweit entfernt.

bernhard44
28.01.2014, 04:12
Was wir hier schreiben oder auch nicht ist weitgehend wirkungslos. Gilt auch für Blogs...

Man hat beim Fall Jakstat gesehen, dass nur Massenmedien in der Lage sind, die offiziellen Märchen etwas zu erschüttern. Aber auch da letztlich folgenlos.

nun, ganz so ist das nicht! Nicht umsonst ist es der Strang mit den mit Abstand größten Gästezugriffen! Des weiteren ist es schon wichtig zu wissen dass nicht alles einfach so konsumiert wird, was die Massenmedien so kolportieren!
Zu wissen, dass es Alternativen zur Mainstream-Berichterstattung gibt hinterlässt eben doch Wirkung! Daher nicht zu fatalistisch werden! ;)

fatalist
28.01.2014, 04:23
Thomas Starke war schon TNT-Spitzelbote?
Juckt die Antifa nicht... steht klar im Protokoll des Bundestages, aber juckt keine Linken.
die Bestätigung kam prompt:


Nach den in Thüringen vorliegenden Informationen könnte es sich bei dem vermeintlichen Szeneaussteiger Nick Greger um einen zweiten V-Mann (bzw. VP) des Berliner Landeskriminalamtes gehandelt haben. Bereits 2012 war bekannt geworden, dass der Ex-Freund von Beate Zschäpe, der Chemnitzer Neonazi Thomas S., als V-Mann für das Berliner Landeskriminalamt gearbeitet hatte.


Greger hatte u.a. erst im Dezember 2013 in einem Videointerview berichtet, dass er um den 31. Oktober 2013 Besuch von zwei Beamten des Berliner LKAs in Pößneck bekommen hatte. Diese hätten ihn bedroht, nicht vor einem Untersuchungsausschuss zum Brandenburger Verfassungsschutz-Spitzel “Piatto” auszusagen und zugesichert, dass man die Altakten zu Greger bzw. dem V-Mann “Piatto” “so gut es ging” geschwärzt hätte. Auf Antrag der Berliner Linksfraktion im Abgeordnetenhaus wurde heute das Thema zumindest kurz im Innenausschuss behandelt.

Der Besuch von Beamten des Berliner LKA bei einer ehemaligen Vertrauensperson wurde bestätigt, weitere Details müssten noch geprüft werden, so die Ergebnisse der heutigen Sitzung. Innensenator Henkel hatte innerhalb der Sitzung die Opposition als “widerlich und erbärmlich” dargestellt, da sie solche Nachfragen auf dem Rücken der NSU-Opfer stelle. http://haskala.de/2014/01/27/greger-vp2/

Nick Greger ist völlig unwichtig beim Thema 10 Morde des "NSU", und die Antifa blendet total aus, dass der Generalbundesanwalt mit Schreiben vom 2.1.2001 dem LKA Berlin die Vertraulichkeitszusage für Starke gab, als "langjährigem Vertrauensmann" der Dienste.

Und die Olle will "aufklären"?

Selten so gelacht.

fatalist
28.01.2014, 04:25
nun, ganz so ist das nicht! Nicht umsonst ist es der Strang mit den mit Abstand größten Gästezugriffen! Des weiteren ist es schon wichtig zu wissen dass nicht alles einfach so konsumiert wird, was die Massenmedien so kolportieren!
Zu wissen, dass es Alternativen zur Mainstream-Berichterstattung gibt hinterlässt eben doch Wirkung! Daher nicht zu fatalistisch werden! ;) Okay, berechtigter Einwand. Freut mich wirklich, Dich zu lesen, altes Haus :)

Nereus
28.01.2014, 05:36
nun, ganz so ist das nicht! Nicht umsonst ist es der Strang mit den mit Abstand größten Gästezugriffen! Des weiteren ist es schon wichtig zu wissen dass nicht alles einfach so konsumiert wird, was die Massenmedien so kolportieren!
Zu wissen, dass es Alternativen zur Mainstream-Berichterstattung gibt hinterlässt eben doch Wirkung! Daher nicht zu fatalistisch werden! ;)

Danke! Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Für "fatalistisch" suchte ich schon nach einer anderen Formulierung. Der alte Haudegen soll ja eine empfindliche Seele haben?

Nereus
28.01.2014, 05:59
Wenn ich mich richtig erinnern sollte, war bei dem aufgefundenen Geld eine Differenz von 5 Euro.
War das so und weiß jemand wo das im Strang steht?....

Nicht nur 5 Euro fehlen, sondern vermutlich über 5000 Euro an Götzels Aufrechnung von 112.227 Euro.

Wo wurde über die genauen Euro-Funde am und nach dem 4.11.11 noch berichtet?

brain freeze
28.01.2014, 06:06
Was wir hier schreiben oder auch nicht ist weitgehend wirkungslos. Gilt auch für Blogs...

Man hat beim Fall Jakstat gesehen, dass nur Massenmedien in der Lage sind, die offiziellen Märchen etwas zu erschüttern. Aber auch da letztlich folgenlos.

Und selbst wenn; es ist Augenwischerei, den Kopf von Jakstat zu fordern, ohne die "wahren Zusammenhänge" aufzukären. Aber für die ist ja schließlich das Gericht da ;)

fatalist
28.01.2014, 06:19
Danke! Du nimmst mir die Worte aus dem Mund. Für "fatalistisch" suchte ich schon nach einer anderen Formulierung. Der alte Haudegen soll ja eine empfindliche Seele haben? Sachlich kam bisher zu dem Thema "Wann wurde Kiesewetter für Heilbronn am 25.4.2007 eingeteilt?" gar nichts.

Es ist ja nicht so, dass ihr nicht könntet.
Ihr wollt bloss nicht...

Was hat NSU Watch protokolliert?


Der Zeuge hatte auch Ermittlungen zum Zustandekommen des Einsatzplans vom 25.4.2007 vorgenommen. Dazu gibt er an: Er habe nach der Tat Kontakt mit der 5. Bereitschaftspolizei-Abteilung in Böblingen aufgenommen, wo sich POK Ho. mit der Einsatzplanung befasse. Am 16. oder 17. April 2007 sei eine Anfrage zum Einsatz am 25.4.2007, einer Urlaubswoche, hereingekommen, habe der ausgesagt. Ho. habe einen Aushang für Freiwillige, die diese Schicht übernehmen wollten, gemacht und aufgehängt. Kiesewetter habe sich am 19.4. gemeldet und gefragt, ob man sie nicht auf den Einsatzbefehl setzen könne, sie brauche noch Stunden. Sie säße sonst nur sinnlos herum, so könne sie noch ein paar Stunden etwas Sinnvolles machen. Sie habe dann einen Tauschpartner für die an sich volle Schicht gefunden, nämlich den Kollegen Lars De.

Richter Götzl ergänzt aus den Akten: Ho. habe noch nachgefragt, ob Kiesewetter denn nicht nach Hause nach Thüringen fahre. Sie habe das bejaht: übers Wochenende, dann sei sie aber wieder zurück. Deshalb habe ihrem Wunsch nach Einsatz in der Schicht entsprochen werden können. Er will noch wissen, wann diese Einsatzzeiten genau gewesen seien. Der Zeuge sagt: es seien der Einsatzzug 514, und die Beweis- und Festnahmeeinheit (BFE) 524 der BePo Böblingen gewesen an jenem Tag: einmal sei Beginn um 8:30 Uhr und einmal um 11 Uhr gewesen, das hätten die beiden Züge getauscht. Derartige Tausche seien normal, erklärte der Zeuge. http://www.nsu-watch.info/2014/01/protokoll-75-verhandlungstag-16-1-2014/

Stimmt das? War das so? War das die Aktenlage bzw. die Aussage?

1. Wenn ich mir ein Womo ausleihe vom 16.-19.04., dann muss ich das am 19. bis 11 oder 12 Uhr gesäubert abgeben.
Da fahre ich also normaler Weise am 18. Abends nach Hause, damit ich das mit der Abgabe hinbekomme.
Problem: Kiesewetter ruft am 19. an, meldet sich, als das Womo längst abgegeben ist.
Na super...

2. Wenn ich das Womo verlängere, dann rufe ich spätestens am 18.04. an, ob das Teil reserviert ist ab 20.4.

3. Wann meldete sich Kiesewetter bei ihrer Einheit zwecks Dienst in der "Freiwoche" am 25.4.2007?
Sie fuhr am 19.04. nach Thüringen, rief von dort aus an. Also eher Mittags/Nachmittags als am Morgen.


Tatsache ist, dass Michèle Kiesewetter ab dem 16. April keinen Dienst hatte und am 19. April sogar für einen Kurzurlaub zu ihren Eltern ins thüringische Oberweißbach fuhr, von dem sie erst am 21. April zurückkehrte.

4. Für welchen Dienst meldete sich Kiesewetter?


Von Thüringen aus hatte sie sich jedoch in einem Telefongespräch mit der Dienststelle bereit erklärt, für einen erkrankten Kollegen einen Einsatz in der Nacht zum 25. April zu übernehmen. Also nicht für "sichere City" in Heilbronn am 25.4.2007.


5. Wann tauschte sie den Einsatz?


Erst unmittelbar davor tauschte sie die Nachtschicht und übernahm den Tagesdienst am 25. April zusammen mit ihrem Kollegen Arnold. An diesem Tag wurde sie getötet. Schätze mal so am 23.04.2007, oder am 24.4.2007. Auf jeden Fall nach ihrem Telefonat am Sonntagabend mit Martin Arnold.

@nachdenkerin hat von der durchtanzten Nacht vor dem 25.4.2007 hier im Strang gross und breit berichtet. Steht auch bei Udo Schulze. Aus der Disco zum Dienst, sozusagen.

http://www.cicero.de/berliner-republik/nsu-vielleicht-doch-kein-abgeschotteter-dreierbund/56841/seite/2

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob NSU-Watch diese Aktenlage nicht kennt, ob die Aktenlage im Prozess falsch dargestellt wurde, oder ob NSU-Watch -wieder mal- etwas gemogelt hat.

Da die anderen "unabhängigen Prozessbeobachter" aber lieber immerfort "Rassismus" beklagen und Desinfo durch die MSM, wie das liebe ZOB das tut, anstatt die Aussagen korrekt wieder zu geben, und unser @editor64 entweder nicht dort war oder nicht aus dem Knick kommt, sind die Möglichkeiten zur Aufklärung halt beschränkt. Sehr beschränkt.

Und die Verteidigung Zschäpes hat sowieso noch keinen einzigen Elfmeter genutzt.
Das wird so bleiben.

fatalist
28.01.2014, 06:24
Und selbst wenn; es ist Augenwischerei, den Kopf von Jakstat zu fordern, ohne die "wahren Zusammenhänge" aufzukären. Aber für die ist ja schließlich das Gericht da ;) Reine Politshow, weiter nichts. Twitter ist randvoll mit der unwichtigen Greger-Show. Dass der im Knast sass und danach in Afrika war, als die Morde verübt wurden... egal. Hauptsache dumm rumsülzen.

KW Rabe
28.01.2014, 06:25
völlig richtig! Als das Morden losging waren die zweifellos rechtsradikal. Gemäß den Quellen später eventuell nicht mehr. Allerdings stoppten auch die Morde an Migranten 'später', also nach 2006. Von daher gesehen passt das alles.

Vollkommen einleuchtend. :crazy:

Vielleicht waren sie ja in einem Untergrund-Aussteigerprogramm ab 2006 und hatten 2007 in Heilbronn noch mal einen Rückfall. Daß es überhaupt keinen wirklichen Beweis für ihre Täterschaft an 10 Morden! gibt, spielt überhaupt keine Rolle.

nachdenkerin
28.01.2014, 06:26
http://www.nsu-watch.info/2013/10/protokoll-47-verhandlungstag-16-oktober-2013/

Die NSU-Watchler verarschen uns auch mal ganz gerne: KEINE Fahrräder in Eisenach, schreibt Thomas Moser.

Die Fahrräder sind die in Zwickau im Keller. Es wird der Eindruck erweckt, es seien Fahrräder aus dem Womo...

Danke.

Die Fahrräder wurden angeblich vernichtet, aber da bin ich seit gestern gerade an einer Zusammenstellung. Kommt noch.

fatalist
28.01.2014, 06:33
Es ist auch sehr merkwürdig, dass den Heilbronn-Fahrer am 25.4.2007 (Ringfahndung!!!), den VERMIETER Alexander Horn, vor Gericht absolut niemand nach dieser ominösen Verlängerung der Ausleihe befragt hat.

Darauf muss man erst Mal kommen, danach NICHT zu fragen :crazy:

fatalist
28.01.2014, 06:35
Danke.

Die Fahrräder wurden angeblich vernichtet, aber da bin ich seit gestern gerade an einer Zusammenstellung. Kommt noch.
Der Gag ist doch, dass die sich ja neue Bikes kaufen mussten nach Arnstadt, wo die Fahrräder ja aufgefunden wurden nach dem Bankraub, an der Dönerbude 2 km entfernt.

Wo war denn da das Womo???

Es ist zum Schreien komisch.

fatalist
28.01.2014, 06:43
Bemerkenswert ist in diesem Zusammenhang jedoch eine Aussage von Kiesewetters Onkel Mike W. acht Tage nach der Tat. In einer Vernehmung am 3. Mai 2007 sagt W., der selbst Kriminalbeamter in Thüringen ist, auf die Frage nach den möglichen Hintergründen des Polizistenmordes: „Meiner Meinung nach besteht … ein Zusammenhang mit den bundesweiten Türkenmorden. So viel ich weiß, soll auch ein Fahrradfahrer bei den Türkenmorden eine Rolle spielen.“ Darüber habe er mit einem Kollegen gesprochen.

Wie kam W. im Mai 2007 auf diese – wie sich später zeigen sollte: zutreffende – Vermutung? Und woher wusste er von dem Zeugenhinweis auf einen Fahrradfahrer? Die Ermittlungen erbrachten keine Antwort darauf. EIN Fahrradfahrer. Nicht 2, sondern EINER. http://www.cicero.de/berliner-republik/nsu-vielleicht-doch-kein-abgeschotteter-dreierbund/56841/seite/3

Wie kann es sein, dass der Onkel vernommen wurde?
In wessen Auftrag?
Doch sicher im Auftrag der Soko Parkplatz.

Nun hat aber der Chef dieser Soko, der Axel Mögelin vor dem PUA ausgesagt, er kannte diese Vernehmung/Aussage des Onkels gar nicht.
Mögelin war erst ab 2010 Soko-Chef, aber wie konnte es passieren, dass der erste Soko-Chef Huber nicht vorgeladen wurde?
Wie war es möglich, das Mailkonto von Kiesewetter nach dieser Vernehmung NICHT zu sichern? Das Handy nicht auszuwerten?

Wie kann das vor Gericht alles ohne Aufstand der Verteidigung durchgehen?

KW Rabe
28.01.2014, 06:47
Ich fasse trotzdem mal die Verdächtigen, Spuren und Anknüpfungen beim Polizistenmord, die hier in den letzten Tagen aufliefen der Übersicht halber zusammen. Wenn es nicht so ernst wäre ...

Also wir haben:
1 Hisbollah-Aktivisten als Zeugen,
1 russlanddeutschen V-Mann als Zeugen,
1 Rabbi (Mossad-Kontakte?),
1 BFV-Vater von MA,
1 Frau mit Kopftuch (Nelly Rühle und Heilbronner NPD-Anhang),
1 Ex-Knacki (Tattoo Kreuz mit Hügel),
1 Fahrzeug aus Mosbach,
die KKK-Polizisten für den manipulierten Dienstplan,
die russlanddeutsche Heilbronner Drogenmafia,
ein paar DEA-Beamte mit Mevlüt Kar und Auto,
die Serben,
die Zigeuner (Heilig-Clan),
falsche Phantombilder,
falsche DNA auf Wattestäbchen,
Onkel Mikes Ex-Freundin und ihr neuer Security-Rechter
und 2 NSU-Radfahrer


Das Tattoo Kreuz mit Hügel muß nicht unbedingt auf einen Ex-Knacki hinweisen. Es könnte aber ein Ex-Knacki gewesen sein. Der muß aber nicht zwangsläufig aus Deutschland oder Europa stammen. Denn auch die US-Armee hat nicht wenige Ex-Kriminelle in ihren Reihen, die heute die kriminelle Politik der USA militärisch umsetzen.

Diesen Angehörigen der Special Forces Group, sollte man auch in diese Aufzählung nehmen. Und südländisch sehen auch manche US-Amerikaner aus, mit Vorfahren aus Mittelamerika.

brain freeze
28.01.2014, 06:50
Sachlich kam bisher zu dem Thema "Wann wurde Kiesewetter für Heilbronn am 25.4.2007 eingeteilt?" gar nichts.
[...]

Jetzt stellt sich natürlich die Frage, ob NSU-Watch diese Aktenlage nicht kennt, ob die Aktenlage im Prozess falsch dargestellt wurde, oder ob NSU-Watch -wieder mal- etwas gemogelt hat.

Da die anderen "unabhängigen Prozessbeobachter" aber lieber immerfort "Rassismus" beklagen und Desinfo durch die MSM, wie das liebe ZOB das tut, anstatt die Aussagen korrekt wieder zu geben, und unser @editor64 entweder nicht dort war oder nicht aus dem Knick kommt, sind die Möglichkeiten zur Aufklärung halt beschränkt. Sehr beschränkt.

Und die Verteidigung Zschäpes hat sowieso noch keinen einzigen Elfmeter genutzt.
Das wird so bleiben.

Von allem etwas, unpräzise Aussagen (mit Täuschungsabsicht oder ohne), ungenaue Wiedergabe ...
Man bewegt sich nur innerhalb von Wahrscheinlichkeiten, selbst die Wohnmobilausleihzeiten sind Annahmen.

Im Kern geht es imho noch immer um die Frage: Zufallsopfer MK ja oder nein. MA wird paradoxerweise sowieso ausgeblendet, weil er überlebt hat. Diese Grundaussage - Zufallsopfer ja oder nein - wird mMn. nicht eindeutig beantwortet, weil die Verbindung MK's nach Thüringen eine Pseudoverbindung schafft, um B&Ms Täterschaft wahrscheinlicher zu machen.

Andersherum: War MK rein zufällig vor Ort, wird die Täterschaft B&M's unwahrscheinlicher, bzw. noch weniger plausibel. Dann müssten die Hilfskonstruktionen der NPDler vor Ort oder der eingeweihten KKK-Polizisten greifen, was aber riskant ist, weil Soko "Umfeld" nicht liefern kann.

Solange die Frage Zufallsopfer - ja oder nein - nicht eindeutig geklärt ist, kann sich die BAW irgendwie durchmogeln, weil sie zusammen mit der Nebenklage de facto beide Varianten anbietet.

Die eindeutige Klärung der Umstände und des Ablaufes der Diensteplanung wäre für die Frage nach einer persönlichen oder zufälligen Tat enorm wichtig. Nicht alle widersprüchlichen Angaben dazu sind Desinformation, sondern die "normale" Widersprüchlichkeit. Es gibt aber schon auch ein echtes Interesse, das im Unklaren zu lassen.

brain freeze
28.01.2014, 07:04
Ergänzung: Es ist meines Wissens bei der Polizei so, daß im Nachgang von Ereignissen ein bestimmter Ablauf intern festgelegt/abgestimmt wird, der nicht in jedem Detail der historischen Wahrheit entspricht. Also es entsteht eine "geglättete" Version, die in eine "Gruppensprache" (fachchinesisch) übersetzt wird und von dort wieder zurück. Also auch Aussagen der Polizisten zur Dienstplanung mit Vorsicht behandeln.

fatalist
28.01.2014, 07:09
Gericht im NSU-Prozess versucht erneut den Weg der Mordwaffe Ceska 83 zu klären


27.01.2014 - 13:53 UhrMünchen. Es ist bereits der dritte Anlauf: Die Zeugen Andreas S. und Frank L. sind am Dienstag zum 79. Verhandlungstag im NSU-Prozess in München geladen. Zu Jahresbeginn war ein Termin mit den beiden Männern aus Jena bereits ausgefallen. Im Vorjahr gestalteten sich ihre ersten Vernehmungen vor Gericht schwierig, weil die Möglichkeit besteht, dass beide sich selber belasten.

http://www.thueringer-allgemeine.de/startseite/detail/-/specific/Gericht-im-NSU-Prozess-versucht-erneut-den-Weg-der-Mordwaffe-Ceska-83-zu-kla-808423753


Auch für Andreas T. ist es bereits der zweite Zeugenauftritt. fast richtig. Mittwoch...


Für den 81. Verhandlungstag am Donnerstag hat das Gericht als Zeugen zudem drei Ermittler geladen. Ein hessischer Beamter soll über die Tatortsituation im Internetcafé beim Mord an Halit Yozgat aussagen. Zwei weitere Kriminalisten sollen zu Ermittlungsergebnissen im Fall der erschossenen Polizeibeamtin Michèle Kiesewetter befragt werden. also abwarten, was da noch kommt.


079. Tag: 28. Januar 2014, 09:30 Uhr Andreas Sch. (Ceska)
079. Tag: 28. Januar 2014, 14:00 Uhr Frank L. (Ceska)
080. Tag: 29. Januar 2014, 10:45 Uhr, Andreas T. (Fall Yozgat)
081. Tag: 30. Januar 2014, 09:30 Uhr, KHK Tie., LKA BaWü
081. Tag: 30. Januar 2014, 11:00 Uhr, KHK Ro., PP Nordhessen (Fall Yozgat)
081. Tag: 30. Januar 2014, 13:00 Uhr, KK Gie., BKA Meckenheim BKA-Schauspieler Giedke, wird sicher wieder lustig.

Zu Heilbronn kein Huber, kein Mögelin, kein Patenonkel.

fatalist
28.01.2014, 07:10
Ergänzung: Es ist meines Wissens bei der Polizei so, daß im Nachgang von Ereignissen ein bestimmter Ablauf intern festgelegt/abgestimmt wird, der nicht in jedem Detail der historischen Wahrheit entspricht. Also es entsteht eine "geglättete" Version, die in eine "Gruppensprache" (fachchinesisch) übersetzt wird und von dort wieder zurück. Also auch Aussagen der Polizisten zur Dienstplanung mit Vorsicht behandeln. Tathergangs-Hypothese nennen die das.

fatalist
28.01.2014, 07:12
Im Kern geht es imho noch immer um die Frage: Zufallsopfer MK ja oder nein. MA wird paradoxerweise sowieso ausgeblendet, weil er überlebt hat. Wir fallen alle drauf rein. Arnold stand seit 19.04.2007 als "Streifenfahrer" in Heilbronn fest, nicht Kiesewetter. Die kam viel später dazu.

KW Rabe
28.01.2014, 07:35
Bio soll seinen Helden Thomas Moser fragen, warum der den Namen Adolf Heilig verschweigt. Und die Zigeunersippe Heilig als Ganzes, zu der auch Florian Heilig gehören dürfte.

Dann hätte ich gerne gewusst, warum er immer noch der Schwachsinn von den "Ali Demir-Zivilpolizisten" in der Keupstrasse verbreitet, obwohl es für "Polizisten" kein einziges Indiz gibt. Zündung aus der Durchfahrt ist vergleichsweise unwichtig, also geschenkt.

Wo ist der Begriff "GLADIO" bei Thomas Moser???? Jemals gefallen?



Sehr interessante These. Das könnte womöglich erklären, woher Florian Heilig sein Wissen hatte, daß alles ganz anders in Heilbronn gelaufen sei. Dann war sein "Mentor" keiner aus der NPD, sondern vielleicht einer seiner Verwandten, der zufälligerweise Zeuge der Geschehnisse in Heilbronn 2007 wurde?

Die Verselbstmordung von Florian Heilig dürfte als Warnung genügen.


GLADIO ist so eine Sache. Da trauen sich ganz wenige Journalisten ran. Immerhin geht es hier um staatlich initiierten Terrorismus.
Selbst der größte aller GLADIO-Jäger, Hans-Christian Ströbele, reagiert zur Zeit überhaupt nicht. :haha:

fatalist
28.01.2014, 07:45
Sehr interessante These. Das könnte womöglich erklären, woher Florian Heilig sein Wissen hatte, daß alles ganz anders in Heilbronn gelaufen sei. Dann war sein "Mentor" keiner aus der NPD, sondern vielleicht einer seiner Verwandten, der zufälligerweise Zeuge der Geschehnisse in Heilbronn 2007 wurde? Ja, es gab diesen Hinweis von einem der Heilig-Sippe, der in Stammheim einsitzt.


Die Verselbstmordung von Florian Heilig dürfte als Warnung genügen. Sieht so aus.


GLADIO ist so eine Sache. Da trauen sich ganz wenige Journalisten ran. Immerhin geht es hier um staatlich initiierten Terrorismus.
Selbst der größte aller GLADIO-Jäger, Hans-Christian Ströbele, reagiert zur Zeit überhaupt nicht. :haha:

Der ist alt und hat Krebs. Wo ist sein Problem? (okay, sehr pöhse...)

_______________

Die NSS wäre dann übrigens Spinnerei.

Die DNA (Haarschuppen) auf Arnolds Uniform hat man nicht mit den im Knast einsitzenden Serben vom Sabac-Klan verglichen.
Sagt man.

Ein Abgleich mit der Heilig-Sippe ist mir auch nicht bekannt. Oder mit den anderen "Landfahrern" dort auf dem Platz.

sleepwell
28.01.2014, 08:21
Was wir hier schreiben oder auch nicht ist weitgehend wirkungslos. Gilt auch für Blogs...

Man hat beim Fall Jakstat gesehen, dass nur Massenmedien in der Lage sind, die offiziellen Märchen etwas zu erschüttern. Aber auch da letztlich folgenlos.

so etwas klappt nicht auf den punkt, es klappt über die menge.
für die muss man aber sorgen.
dialektisches grundgesetz, die einheit von quantität und qualtät.
so ist die ddr gekippt ... ;-)
ansonsten mache mit bio eine honorarvereinbahrung. :crazy:
in dem punkt des quellenschreis habe ich jedesmal mitleid mit dir, wenn ich es lese.
auf die reaktion hbe ich schon lange gewartet ...
aber es ist ja für einen guten zweck und bio kann irgendwie nicht so richtig recherchieren.
also helfe ihm.
dann sind bestimmte infos zumindest strukturierter festgehalten.

fatalist
28.01.2014, 08:51
und bio kann irgendwie nicht so richtig recherchieren. Denken kann er nicht. Mister IuW :)

THX :)

fatalist
28.01.2014, 09:23
ein wenig Udo Schulze zur Sippe Heilig:


Ausgerechnet einen Namen aus der Familie des in Stammheim inhaftierten Tippgebers der Polizei fanden Ermittler in einem dienstlichen Notizbuch Michele Kiesewetters, das sie bei der Durchsuchung der Opfer-Wohnung sicherstellten. In dem Buch soll der Name mit dem Hinweis „Haftbefehl" vermerkt gewesen sein, den Kiesewetter bei einer Einsatzbesprechung notiert haben soll. Doch der Betroffene gab auf Nachfrage der Polizei an, mit der Beamtin nie in Kontakt gewesen zu sein. Wieso notierte sich die Frau dann den Namen? Handelt es sich hier um unerforschte Zusammenhänge zwischen ihr und der ominösen Familie H.?

Selbst wenn MicheleKiesewetter dienstlich mit H. zu tun gehabt hätte, wäre das Notizbuch wenig hilfreich gewesen. Die Eintragung muss aller Wahrscheinlichkeit nach andere Gründe als polizeiliche gehabt haben. (308)

Merkwürdig erscheint dabei allerdings die Aussage H's. , er sei am Tattag gegen 10:30 Uhr auf der Theresienwiese gewesen, um dort eine Schaustellerfamilie zu besuchen. (309 )


Überdies soll sich nach Angaben von Vertrauenspersonen des Staates ein Zettel mit dem Namen Adolf H. in der Brusttasche von Michele Kiesewetter befunden haben! (310 )

Im Protokoll der Polizei, in dem die Auffindesituation der Leiche Kiesewetters festgehalten ist, werden die beiden geöffneten Brusttaschen explizit erwähnt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass Polizisten in ihren Hemdentaschen so nützliche Dinge wie Kugelschreiber und Notizbücher tragen. Die Taschen sind gewöhnlich zugeknöpft,weil ein Polizeibeamter stets damit rechnen muss, plötzlich einem Verdächtigen o .Ä. hinterherspurten zu müssen. Bei geöffneten Taschen könnten die Gegenstände verloren gehen. So werden auch Kiesewetter und Arnold gehandelt haben, zumal es an diesem Tag im April heiß war und sie keine Jacken trugen, in denen sie ihre Utensilien aus den Hemdentaschen hätten verstauen können . Darauf aufbauend liegt es nahe zu vermuten, einer der Täter habe die Brusttaschen an Kiesewetters Uniform geöffnet, um den Zettel mit dem Namen zu entnehmen . Das würde auch den blutverschmierten Arm eines der von Zeugen gesehenen Verdächtigen schlüssig erklären .

Erstaunlich, ja gerade zu mysteriös mutet in diesem Kontext an, dass es einen Mann mit demselben Namen gibt, der aktiv im Zentralrat der deutschen Sinti und Roma mitarbeitet. Das Zentrum hat seinen Sitz in Heidelberg, nicht weit von Heilbronn entfernt. Noch im August 2012 trafen sich Offizielle des Verbandes, der Holocaust-Überlebende H. und der Thüringer Innenminister zu Gesprächen. Inhalt der Unterredung: Die Vorkommnisse in Heilbronn! (311 )


Bei dem HolocaustÜberlebenden dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen nahen Verwandten, eventuell Großvater, des Adolf H. handeln, den Kiesewetter notiert hatte. Dieser wurde im Jahr 1966 geboren. Adolf H. ,der Ältere, nahm im Jahr2007 in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Zentralrats auch im Saarland an politischen Gesprächen teil .

Eine Pressemitteilung darüber wurde am 25. Mai 2007, genau einen Monat nach dem Attentat von Heilbronn, veröffentlicht. (312)
Seite 147/148.

Und Udo Schulze hat es ebenso wie Elsässer und wie Thomas Moser nicht geschafft, der Öffentlichkeit diese Zusammenhänge zu berichten. Interviews mit den Eltern und NULL Nachfragen dazu, wo Florian Heilig in diesem Zusammenhang einzuordnen ist.

Das nenne ich Irreführung der Öffentlichkeit.
Vermutlicher Zweck: Die Krokus-NPD-VT zu erhalten und Florians Tod dafür zu instrumentalisieren.
Pfui Teufel.

fatalist
28.01.2014, 09:44
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpg (https://twitter.com/terrorismus)Holger Schmidt ‏@terrorismus 46 Min.
#NSU heute erst um 11:15 Uhr. Angeblich ist einer der beiden Zeugen aus #Jena zum Thema #Ceska nicht gekommen.

Überraschung wäre, wenn heute jemand aussagt.



“Die Angeklagten sind keine Monster” – Das Medienlog vom Dienstag, 28. Januar 2014
VON Tom Sundermann 28. JANUAR 2014 UM 09:32 UHR http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/01/28/die-angeklagten-sind-keine-monster-das-medienlog-vom-dienstag-28-januar-2014/

Die Monster würde ich auch nicht im Saal in München suchen. Die hausen an ganz anderen Orten...

tommes
28.01.2014, 10:12
@fatalist

Hielt die Namensgleichheit bei Florian und Adolf Heilig für Zufall. Allerdings ist der von dir genannte Adolf-Heilig-Weg in Eppingen deutschlandweit der einzige so benamte Weg. Und der ist ausgerechnet im kleinen Eppingen im Zabergäu, da wo Florian Heilig herkommt? Das dürften dann doch zu viele Zufälle sein... .
=> Warum gibt es in Eppingen den Adolf-Heilig-Weg? Seit wann gibt es diesen Weg ?

@brain freeze

bzgl Flurfunk über den Onkel Mike vieles erfahren haben dürfte fiel mir noch dieses Zitat von Wießner ein :


“Über unsere V-Mann-Quellen wurde imVerfassungsschutz beim Cafe im Flur geplaudert, es gab kein Quellenschutz im Amt”

Das kombiniert mit der Aussage, dass es viele Polizisten gab die auch für den VS tätig waren, eröffnet doch Raum für einige Spekulationen.

fatalist
28.01.2014, 10:43
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_normal.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus6 Min.
#NSU hat nach Verspätung des Zeugen Andreas S. nun begonnen - doch der Zeuge verweigert zum Verkauf der #Ceska die Aussage. Er hat doch "osteuropäische Dienstwaffe" gestanden. Laut BGH jedenfalls...

Nereus
28.01.2014, 12:28
@ Alle

Frage in die Runde:

Nach den zahlreichen Presseveröffentlichungen mit Fotos: Wie kann man die Uwes von der Statur her bezeichnen?
Bullig, groß, untersetzt, schlang, schmächtig, kräftig, massig oder wie?

fatalist
28.01.2014, 13:58
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_normal.pngNSU Watch ‏@nsuwatch
Befragung des Zeugen L. (und damit auch d. #NSU Prozesstag) endet früh,denn L. kann oder will sich an gar nichts mehr konkret erinnern. Welch Überraschung...




Nebenkläger im NSU-Prozess fordert, Zschäpes Jenaer Waffensammlung vorzustellen

28.01.2014 - 14:32 Uhr
München. Die Nebenkläger haben am Dienstag im NSU-Prozess den Druck auf die Hauptangeklagte Beate Zschäpe erhöht. In einem Antrag fordert der Kölner Anwalt Reinhard Schön, umfassend die in der Zschäpe-Wohnung in Jena gefundenen Waffen vor Gericht anhand von Fotos vorzustellen.
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Nebenklaeger-im-NSU-Prozess-fordert-Zschaepes-Jenaer-Waffensammlung-vorzustelle-1770221545


Die Rede war unter anderem von einem geschliffenen Wurfstern, von einer Armbrust mit Zieleinrichtung, aber auch von einem Buschmesser, einem Morgenstern, einem Wurfanker oder einem Luftgewehr mit Zielfernrohr.

In der Wohnung sollen aber auch eine Reichskriegsflagge und ein Hakenkreuz-Bild an der Wand gehangen haben. Der Anwalt fordert zudem, das ebenfalls in der Wohnung gefundene "Pogromoly"-Spiel vorzustellen. Dabei soll es sich um eine Abwandlung des bekannten Brettspiels "Monopoly" handeln, nur dass beispielsweise statt der Bahnhöfe faschistische Konzentrationslager gekauft werden konnten und eines der Ziele des Spiels sei, Städte "judenfrei" zu bekommen.

Die Funde vom 26. Januar 1998 würden beweisen, so Rechtsanwalt Schön, dass Zschäpe bereits zum Zeitpunkt ihres Abtauchens "eine gefestigte rechtsradikale und antisemitische Ideologie" vertreten habe. Diese Überzeugungen würden sich auch in dem NSU-Bekenner-Video wiederfinden, das nach dem Entdecken der rechtsextremen Terrorzelle im November 2011 an Organisationen und Behörden verschickt wurde. Seinem Antrag schlossen sich weitere Nebenkläger an.

Zuvor hatte bereits die Nebenklageanwältin
Antonia von der Behrens in einer Erklärung zur Zeugenaussage des Vaters von Uwe Böhnhardt aus der Vorwoche verdeutlicht, dass das Trio Zschäpe, Böhnhardt und
Uwe Mundlos "nach seinem Untertauchen nicht wieder in die Legalität zurückkehren, sondern im Untergrund bleiben" wollte. Der Vater habe vor Gericht erklärt, dass bei mehreren Treffen mit den Dreien diese immer gesagt hätten, dass "ein Sich-Stellen für sie nicht in Frage käme".

Die Anwältin weist auch darauf hin, dass die Sicherheitsbehörden bereits 1999 von einer Bewaffnung des Trios ausgegangen seien. Sie hält die Angaben des Böhnhardt-Vaters für glaubwürdiger als die der Mutter. Der Vater habe eingeräumt, dass die Eltern im Jahr 1997 erstmals durch Polizeifotos über die tiefe Verstrickung ihres Sohns in die rechtsextreme Szene erfahren haben. Die Mutter habe immer andere für die Entwicklung ihres Sohnes verantwortlich gemacht.

Die Nebenklage fordert daher, auch den Bruder von Uwe Böhnhardt als Zeugen zu laden.

Im Fall
Kiesewetter werfen mehrere Nebenkläger den Ermittlern vor, auch noch nach dem Bekanntwerden des NSU Ermittlungen zur rechtsextremen Szene ignoriert zu haben. Nebenklage Anwalt
Alexander Kienzle listete ein Dutzend Einsätze der am 25. April 2007 inHeilbronn erschossenen Polizeibeamtin auf, bei denen diese am Rande rechtsextremer Aufmärsche oder Konzerte Dienst hatte.

Die 22-jährige
Michèle Kiesewetter soll eine von sechs Beamtinnen ihrer Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit gewesen sein, die in Zivil Veranstaltungsteilnehmer aufgeklärt und bei Straftaten ihre Kollegen informiert und auch Anzeigen erstattet hatte. Rechtsanwalt
Kienzle fordert, dass anhand der Einsatzdokumente geklärt werden soll, ob und wie oft die ermordete Polizistin deshalb womöglich dienstliche Verbindungen zum NSU-Umfeld hatte.

Die Bundesanwaltschaft kündigte an, sich erst am Mittwoch zu den Anträgen äußern zu wollen. Mehr haben die nicht? Wie armselig...

tommes
28.01.2014, 14:39
Zitat von bio http://www.politikforen.net/images/buttons/viewpost-right.png (http://www.politikforen.net/showthread.php?p=6892025#post6892025)ich fasse es nicht.

gerade suche ich den ermittlungsbericht nach "heilig" durch und es gab treffer. ein Zeuge namens Heilig und sein in stammheim inhaftierter bruder. Jedoch kein Florian oder adolf. Seitenweise heilig.

"17.1.3.2 Überwachtes Gespräch bei der PD Heilbronn
Gilbert HEILIG wurde zu einem Besuch der Eltern und des Bruders Gerhard zur PD Heilbronn
ausgeantwortet. Dieses teilweise im Sintitkes-Dialekt geführte Gespräch wurde
ebenfalls überwacht. Gilbert erklärte, dass die Polizistin in der Brusttasche den Namen
des Adel (Adolf HEILIG) hatte und dieser gefragt worden sei, ob er um diese Zeit kontrolliert

worden sei."

Kann mir jemand sagen woraus bio da zitiert? Finde online nichts...

tommes
28.01.2014, 15:02
Gilbert Heilig hat einen Bruder namens Gerhard Heilig. So heißt der Vater von Florian Heilig.
Gilbert Heilig ist der Sohn von Adolf "Adel" Heilig dem älteren ? Demnach wäre Gerhard Heilig ebenfalls ein Sohn des Adel Heilig. Und Florian Heilig wäre ggf. der Neffe des Mannes, dessen Name die tote Polizistin in der Brusttasche und in Ihrem Notizbuch hatte?

Gibts das oder spinne ich ???

Chupacabras
28.01.2014, 15:27
Gibts das oder spinne ich ???[/B]

Das ist der Moment in dem die Kamera rauszoomt und man das entsichern einer Pistole hinter dem Protagonisten hört ;)

Quo vadis
28.01.2014, 15:37
Gilbert Heilig hat einen Bruder namens Gerhard Heilig. So heißt der Vater von Florian Heilig.
Gilbert Heilig ist der Sohn von Adolf "Adel" Heilig dem älteren ? Demnach wäre Gerhard Heilig ebenfalls ein Sohn des Adel Heilig. Und Florian Heilig wäre ggf. der Neffe des Mannes, dessen Name die tote Polizistin in der Brusttasche und in Ihrem Notizbuch hatte?

Gibts das oder spinne ich ???

Nehmen wir an ein Verwandter von F. Heilig hätte in Panik bei einer Kontrolle auf die Polizisten geschossen, dann ist es unmöglich, dass man später die Dienstwaffen der Polizisten bei den Uwes findet. Und kann man nachweisen dass der Staat selber die Dienstwaffen bei den Uwes drapiert hat, dann ist alles andere an dem Fall auch falsch. Es sieht sowieso danach aus dass niemand die Dienstwaffen entwendet hat.

brain freeze
28.01.2014, 15:38
@brain freeze

bzgl Flurfunk über den Onkel Mike vieles erfahren haben dürfte fiel mir noch dieses Zitat von Wießner ein :


“Über unsere V-Mann-Quellen wurde imVerfassungsschutz beim Cafe im Flur geplaudert, es gab kein Quellenschutz im Amt”


Das kombiniert mit der Aussage, dass es viele Polizisten gab die auch für den VS tätig waren, eröffnet doch Raum für einige Spekulationen.

Wir wissen ja, Teile des LKAs hatten den TLfV im Verdacht, das Trio vor Verfolgung zu schützen. Die Geraer Staatsanwaltschaft ging fest von der These aus, daß die Drei für den VS unterwegs sind. Soweit, so bekannt. Spekulationen gab es mglw. sogar dahingehend, daß das Trio (oder B&M) in Bankraube involviert war, ohne daß ein Zugriff erfolgen durfte. Bis hierhin einverstanden.

Aber daß B&M mit Wissen oder gar im Auftrag des VS oder anderer Dienste Morde verübte, blieb - und die Annahme ist ohnehin nicht sehr realistisch - mit Sicherheit eine wasserdichte Sache, bei der nichts durchgesickert wäre, erst recht, wenn man diese Operation vor einer notorisch mißtrauischen Thüringer Polizei abschirmen mußte.

An weitergehenden Spekulationen rund um den KKK mag ich nicht teilnehmen, irgendwo gibt es da Schmerzgrenzen. Bringe halt irgendeine halbwegs plausible Hypothese oder wende Dich in dieser Sache an Gleichgesinnte.

deutschland
28.01.2014, 15:41
Welch Überraschung...



http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/Nebenklaeger-im-NSU-Prozess-fordert-Zschaepes-Jenaer-Waffensammlung-vorzustelle-1770221545

Mehr haben die nicht? Wie armselig...

....In einem Antrag fordert der Kölner Anwalt Reinhard Schön, umfassend die in der Zschäpe-Wohnung in Jena gefundenen Waffen vor Gericht anhand von Fotos vorzustellen

....und was will dieser bescheuerte Anwalt von der Nebenklage damit erreichen ?

das gesamte Verfahren ist doch nur noch lächerlich !

tommes
28.01.2014, 15:45
Fatalists bzw Udo Schulzes Beitrag zum Thema:


Ausgerechnet einen Namen aus der Familie des in Stammheim inhaftierten Tippgebers der Polizei fanden Ermittler in einem dienstlichen Notizbuch Michele Kiesewetters, das sie bei der Durchsuchung der Opfer-Wohnung sicherstellten. In dem Buch soll der Name mit dem Hinweis „Haftbefehl" vermerkt gewesen sein, den Kiesewetter bei einer Einsatzbesprechung notiert haben soll. Doch der Betroffene gab auf Nachfrage der Polizei an, mit der Beamtin nie in Kontakt gewesen zu sein. Wieso notierte sich die Frau dann den Namen? Handelt es sich hier um unerforschte Zusammenhänge zwischen ihr und der ominösen Familie H.?

Selbst wenn MicheleKiesewetter dienstlich mit H. zu tun gehabt hätte, wäre das Notizbuch wenig hilfreich gewesen. Die Eintragung muss aller Wahrscheinlichkeit nach andere Gründe als polizeiliche gehabt haben. (308)

Merkwürdig erscheint dabei allerdings die Aussage H's. , er sei am Tattag gegen 10:30 Uhr auf der Theresienwiese gewesen, um dort eine Schaustellerfamilie zu besuchen. (309 )


Überdies soll sich nach Angaben von Vertrauenspersonen des Staates ein Zettel mit dem Namen Adolf H. in der Brusttasche von Michele Kiesewetter befunden haben! (310 )

Im Protokoll der Polizei, in dem die Auffindesituation der Leiche Kiesewetters festgehalten ist, werden die beiden geöffneten Brusttaschen explizit erwähnt. In diesem Zusammenhang ist es wichtig zu wissen, dass Polizisten in ihren Hemdentaschen so nützliche Dinge wie Kugelschreiber und Notizbücher tragen. Die Taschen sind gewöhnlich zugeknöpft,weil ein Polizeibeamter stets damit rechnen muss, plötzlich einem Verdächtigen o .Ä. hinterherspurten zu müssen. Bei geöffneten Taschen könnten die Gegenstände verloren gehen. So werden auch Kiesewetter und Arnold gehandelt haben, zumal es an diesem Tag im April heiß war und sie keine Jacken trugen, in denen sie ihre Utensilien aus den Hemdentaschen hätten verstauen können . Darauf aufbauend liegt es nahe zu vermuten, einer der Täter habe die Brusttaschen an Kiesewetters Uniform geöffnet, um den Zettel mit dem Namen zu entnehmen . Das würde auch den blutverschmierten Arm eines der von Zeugen gesehenen Verdächtigen schlüssig erklären .

Erstaunlich, ja gerade zu mysteriös mutet in diesem Kontext an, dass es einen Mann mit demselben Namen gibt, der aktiv im Zentralrat der deutschen Sinti und Roma mitarbeitet. Das Zentrum hat seinen Sitz in Heidelberg, nicht weit von Heilbronn entfernt. Noch im August 2012 trafen sich Offizielle des Verbandes, der Holocaust-Überlebende H. und der Thüringer Innenminister zu Gesprächen. Inhalt der Unterredung: Die Vorkommnisse in Heilbronn! (311 )


Bei dem HolocaustÜberlebenden dürfte es sich aller Wahrscheinlichkeit nach um einen nahen Verwandten, eventuell Großvater, des Adolf H. handeln, den Kiesewetter notiert hatte. Dieser wurde im Jahr 1966 geboren. Adolf H. ,der Ältere, nahm im Jahr2007 in seiner Funktion als Vorstandsmitglied des Zentralrats auch im Saarland an politischen Gesprächen teil .

Eine Pressemitteilung darüber wurde am 25. Mai 2007, genau einen Monat nach dem Attentat von Heilbronn, veröffentlicht. (312)

Zusammengefaßt:

Adolf "Adel" Heilig der Jüngere, 47 Jahre alt war am Tattag gegen 10:30 auf der Theresienwiese "um eine Schaustellerfamilie" zu besuchen.
Adolf Heiligs Name findet sich im Notizbuch MKs ("Haftbefehl") und auf einem Zettel in ihrer Brusttasche
Daher wird Adel Heilig von der Soko befragt ob er kontrolliert wurde.
Die Polizei hört ein Gespräch von Gilbert Heilig (mit wem?) ab, einem Bruder eines Gerhard Heilig: In diesem berichtet Gilbert (in Sinti Dialekt), dass Adel Heilig der Jüngere von der Polizei bzgl. MK befragt wurde.
Dem Alter nach könnte Adolf Adel "der jüngere" der Bruder oder sonstwie Verwandter der Brüder Gilbert und Gerhard Heilig sein.

2012 berichtet ein Florian Heilig, Sohn eines Gerhard Heilig, der Soko Umfeld über seine Erkenntnisse zum Kiesewettermord (NSS Oehringen usw. )
2012 trifft Adolf Heilig der Ältere auf den Thüringer Innenminister: Thema: "NSU-Morde"
2013 wird Florian Heilig am Tag eines weiteren geplanten Gespräches mit der Soko Umfeld ermordet bzw. begeht Suizid auf dem Cannstatter Wasen
Florian und sein Vater Gerhard Heilig wohn(t)en in Eppingen, der einzigen deutschen Ortschaft mit einem Adolf-Heilig-Weg


Kann sich jemand einen Reim darauf machen?

brain freeze
28.01.2014, 16:05
Fatalists bzw Udo Schulzes Beitrag zum Thema:



Zusammengefaßt:

Adolf "Adel" Heilig der Jüngere, 47 Jahre alt war am Tattag gegen 10:30 auf der Theresienwiese "um eine Schaustellerfamilie" zu besuchen.
Adolf Heiligs Name findet sich im Notizbuch MKs ("Haftbefehl") und auf einem Zettel in ihrer Brusttasche
Daher wird Adel Heilig von der Soko befragt ob er kontrolliert wurde.
Die Polizei hört ein Gespräch von Gilbert Heilig (mit wem?) ab, einem Bruder eines Gerhard Heilig: In diesem berichtet Gilbert (in Sinti Dialekt), dass Adel Heilig der Jüngere von der Polizei bzgl. MK befragt wurde.
Dem Alter nach könnte Adolf Adel "der jüngere" der Bruder oder sonstwie Verwandter der Brüder Gilbert und Gerhard Heilig sein.

2012 berichtet ein Florian Heilig, Sohn eines Gerhard Heilig, der Soko Umfeld über seine Erkenntnisse zum Kiesewettermord (NSS Oehringen usw. )
2012 trifft Adolf Heilig der Ältere auf den Thüringer Innenminister: Thema: "NSU-Morde"
2013 wird Florian Heilig am Tag eines weiteren geplanten Gespräches mit der Soko Umfeld ermordet bzw. begeht Suizid auf dem Cannstatter Wasen
Florian und sein Vater Gerhard Heilig wohn(t)en in Eppingen, der einzigen deutschen Ortschaft mit einem Adolf-Heilig-Weg


Kann sich jemand einen Reim darauf machen?

Ich würde hypothetisch soweit mitgehen, daß die Schausteller die Waffen der Polizisten an sich nahmen und über den Patriarchen später zurückgaben (damit waren sie wieder in der Hand der Behörden -> Eisenacher WoMo). Aber was ist mit den Tatwaffen? Sind in Zwickau gar keine Tatwaffen gefunden worden? Ähnliche Manipulationen wie bei der Ceska?

Für unwahrscheinlich halte ich, daß die Zigeuner die Tat in unmittelbarer Nähe ihres Aufenthalts begingen. Möglich aber, daß sie die Täter sahen. Die Verwandtschaftssache schließe ich nicht aus, bin da aber vorsichtig. Etwas unlogisch ist imho der Mord an Florian Heilig in diesem Zusammenhang, denn dann müssten ja seine Verwandten (also der gesamte Clan) diese "Bestrafung"/Warnung in gewisser Weise tolerieren. Schwer vorstellbar, wenn es schon eine Zusammenarbeit mit den Behörden gab.

Quo vadis
28.01.2014, 16:09
Fatalists bzw Udo Schulzes Beitrag zum Thema:



Zusammengefaßt:

Adolf "Adel" Heilig der Jüngere, 47 Jahre alt war am Tattag gegen 10:30 auf der Theresienwiese "um eine Schaustellerfamilie" zu besuchen.
Adolf Heiligs Name findet sich im Notizbuch MKs ("Haftbefehl") und auf einem Zettel in ihrer Brusttasche
Daher wird Adel Heilig von der Soko befragt ob er kontrolliert wurde.
Die Polizei hört ein Gespräch von Gilbert Heilig (mit wem?) ab, einem Bruder eines Gerhard Heilig: In diesem berichtet Gilbert (in Sinti Dialekt), dass Adel Heilig der Jüngere von der Polizei bzgl. MK befragt wurde.
Dem Alter nach könnte Adolf Adel "der jüngere" der Bruder oder sonstwie Verwandter der Brüder Gilbert und Gerhard Heilig sein.

2012 berichtet ein Florian Heilig, Sohn eines Gerhard Heilig, der Soko Umfeld über seine Erkenntnisse zum Kiesewettermord (NSS Oehringen usw. )
2012 trifft Adolf Heilig der Ältere auf den Thüringer Innenminister: Thema: "NSU-Morde"
2013 wird Florian Heilig am Tag eines weiteren geplanten Gespräches mit der Soko Umfeld ermordet bzw. begeht Suizid auf dem Cannstatter Wasen
Florian und sein Vater Gerhard Heilig wohn(t)en in Eppingen, der einzigen deutschen Ortschaft mit einem Adolf-Heilig-Weg


Kann sich jemand einen Reim darauf machen?

Sicher, hätte F. Heilig einen Angehörigen mit dem MK Mord in Verbindung gebracht wäre der NSU Prozess implodiert wie ein alter Fernseher, nicht nur wären die Uwes als Täter ausgeschieden, nein es wäre erwiesen, dass man von Seiten des Staates die Dienstwaffen drapiert hätte und hat man es mit den Polizeipistolen gemacht, dann auch mit der Ceska.

tommes
28.01.2014, 16:29
@brain freeze & Quo vadis

ich habe genau genommen bisher gar keine Hypothese bzgl. dieser Zufälligkeiten.

Die Verwandtschaftssache schließe ich nicht aus, bin da aber vorsichtig.

Gerhard Heilig ist übrigens kein häufiger Name, gibts im Telefonbuch deutschlandweit 14 mal. Kann das ein Zufall sein, dass der abgehörte Gilbert Heilig einen Bruder namens Gerhard hat?


Ich würde hypothetisch soweit mitgehen, daß die Schausteller die Waffen der Polizisten an sich nahmen und über den Patriarchen später zurückgaben (damit waren sie wieder in der Hand der Behörden -> Eisenacher WoMo). Aber was ist mit den Tatwaffen? Sind in Zwickau gar keine Tatwaffen gefunden worden? Ähnliche Manipulationen wie bei der Ceska?

Für unwahrscheinlich halte ich, daß die Zigeuner die Tat in unmittelbarer Nähe ihres Aufenthalts begingen. Möglich aber, daß sie die Täter sahen. Die Verwandtschaftssache schließe ich nicht aus, bin da aber vorsichtig. Etwas unlogisch ist imho der Mord an Florian Heilig in diesem Zusammenhang, denn dann müssten ja seine Verwandten (also der gesamte Clan) diese "Bestrafung"/Warnung in gewisser Weise tolerieren. Schwer vorstellbar, wenn es schon eine Zusammenarbeit mit den Behörden gab.

Aber warum hatte MK den Namen "Adolf Heilig Haftbefehl" im Notizbuch bzw auf einem Zettel? Das verstehe ich nicht. Anscheinend wurde er ja deswegen befragt ob er (von MK) kontrolliert wurde... . Auf den Tod Florians kann ich mir ebenfalls keinen Reim machen. Doch Selbstmord, weil er einen Verwandten verraten hatte? Wie gesagt ,all das vor dem Hintergrund dass wir (noch) nicht wissen ob es sich bei dieser Namensgeschichte um einen unglaublichen Zufall handelt.... .:?

brain freeze
28.01.2014, 16:33
@ Alle

Frage in die Runde:

Nach den zahlreichen Presseveröffentlichungen mit Fotos: Wie kann man die Uwes von der Statur her bezeichnen?
Bullig, groß, untersetzt, schlang, schmächtig, kräftig, massig oder wie?

Hast Du sie im KaDeWe gesehen? Also bullig, massig, untersetzt nicht und schmächtig auf der anderen Seite auch nicht. Eher sportlich halt - Radfahrer bis zum Schluss.

tommes
28.01.2014, 16:36
Athletische Radler halt :D.

brain freeze
28.01.2014, 16:37
@brain freeze & Quo vadis

ich habe genau genommen bisher gar keine Hypothese bzgl. dieser Zufälligkeiten.

Gerhard Heilig ist übrigens kein häufiger Name, gibts im Telefonbuch deutschlandweit 14 mal. Kann das ein Zufall sein, dass der abgehörte Gilbert Heilig einen Bruder namens Gerhard hat?



Aber warum hatte MK den Namen "Adolf Heilig Haftbefehl" im Notizbuch bzw auf einem Zettel? Das verstehe ich nicht. Anscheinend wurde er ja deswegen befragt ob er (von MK) kontrolliert wurde... . Auf den Tod Florians kann ich mir ebenfalls keinen Reim machen. Doch Selbstmord, weil er einen Verwandten verraten hatte? Wie gesagt ,all das vor dem Hintergrund dass wir (noch) nicht wissen ob es sich bei dieser Namensgeschichte um einen unglaublichen Zufall handelt.... .:?

WENN die Verwandtschaft stimmt, dann ist hier ein Zusammenhang auf jeden Fall realistischer, als Onkel Mike und NSS zusammen.

HGans
28.01.2014, 16:56
Was wir hier schreiben oder auch nicht ist weitgehend wirkungslos. Gilt auch für Blogs...


kommt ganz darauf an, wie hoch man sich die Latte legt. Den Fall lösen werden wir nicht und das white washing 'nationaler Kräfte' wird ebenfalls nicht möglich sein. Allerding Ungereimtheiten identifizieren und diskutieren, das können und müssen wir.

Derart hast du bisher enorm viel beigetragen. Respekt!

Deine unerträgliche Arroganz und deine offensichtliche Neigung, Quellen nicht offenzulegen, missfallen, genauso wie deine Eifersucht auf 'bio', ebenfalls ein Hochkaräter, der sich hoffentlich von dir nicht vertreiben lassen wird. Äusserungen, wie:


Denken kann er nicht. Mister IuW :)

sind inakzeptabel!

Nereus
28.01.2014, 17:03
Sicher, hätte F. Heilig einen Angehörigen mit dem MK Mord in Verbindung gebracht wäre der NSU Prozess implodiert wie ein alter Fernseher, nicht nur wären die Uwes als Täter ausgeschieden, nein es wäre erwiesen, dass man von Seiten des Staates die Dienstwaffen drapiert hätte und hat man es mit den Polizeipistolen gemacht, dann auch mit der Ceska.

Die Heiligs sind heilig.
Staatsanwalt Meyer-Manoras, Heilbronn, mauerte bei den Ermittlungen, vermutlich wegen Befürchtung einer aufkeimenden "Ausländerfeindschaft", sprich "Rassismus", und BKA-Ziercke entschuldigt sich gehorsam.

Siegfried Heilig http://www.isfbb.de/images2/HerrHeiligWEB.jpg


Es gibt nicht mehr viele Zeitzeugen, die aus eigener Erfahrung über den Völkermord an mehr als einer halben Million Sinti und Roma berichten können. Siegfried Heilig ist einer der letzten Überlebenden. Der Sohn von Schaustellern und Puppenspielern war acht Jahre alt, als die Gestapo vor dem Wohnwagen seiner Familie anrückte. Nur dank der Geistesgegenwart der Großmutter entgingen der Junge, seine Eltern und Brüder der Verhaftung und konnten untertauchen. Die Großmutter und der Rest der Familie dagegen wurden noch am selben Tag ins Vernichtungslager Auschwitz deportiert.
http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/puzzle/internationaler-tag-sinti-roma-100.html

Gegen das Vergessen...

Siegfried Heilig (geb. 1934) wuchs in Magdeburg auf. Am 1. März 1943 sollten alle Sinti und Roma aus Magdeburg in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert werden. Dank der Courage der Großmutter entging die Familie nur knapp der Gestapo. Es gelang der Familie Heilig bis zur Befreiung durch die Amerikaner unbemerkt an verschiedenen Orten Brandenburgs zu überleben. Vater, Mutter, Siegfried und seine beiden Brüder konnten mit Hilfe anderer ihre Identität verbergen und blieben unbemerkt. Die mutige Oma wurde im September 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet. Auch Michael Heilig, der Onkel des Zeitzeugen, kam in Auschwitz um.
Birgit Mair moderiert das Zeitzeugengespräch, bettet die Erzählungen des in Nürnberg lebenden Siegfried Heilig in den historischen Kontext ein und präsentiert Bilder und Dokumente der Familie aus der Vorkriegszeit.
http://www.isfbb.de/Bildungsangebote-gegen-Neonazismus-201314_print2.htm


http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=YJ_flVdQikY

Falls zugriffsüberlastet - später versuchen.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=YJ_flVdQikY

taz: Sinti und Roma statt NSU unter Verdacht
Das Bedauern des Bundeskriminalamts
BKA-Chef Ziercke bedauert, dass Sinti und Roma nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter unter Verdacht gerieten. Die Schuld gibt er den Medien.....Wattestäbchen schuld? ...
http://www.taz.de/!93230/

tommes
28.01.2014, 17:04
Aber alleine der Anfang der Geschichte ist doch schon sensationell. An diesem Tag ist auf der Theresienwiese ein Mann namens Adolf Heilig (der jüngere) "um Landfahrer zu besuchen".
MK hat dessen Name im Notizbuch: "Haftbefehl". Und in der Hemdentasche zur Sicherheit gleich nochmal "Adolf Heilig", das Nozizbuch war ja schließlich zu Hause.

Sieht man hier den Wald vor lauter Bäumen nicht? An sich ist dann doch klar WARUM Kiesewetter und Arnold auf die Theresienwiese gefahren sind: Wegen Adolf "Haftbefehl" Heilig ! Warum war davon niemals etwas zu lesen?

Quo vadis
28.01.2014, 17:07
Aber alleine der Anfang der Geschichte ist doch schon sensationell. An diesem Tag ist auf der Theresienwiese ein Mann namens Adolf Heilig (der jüngere) "um Landfahrer zu besuchen".
MK hat dessen Name im Notizbuch: "Haftbefehl". Und in der Hemdentasche gleich nochmal "Adolf Heilig", das Nozizbuch war ja schließlich zu Hause.

Sieht man hier den Wald vor lauter Bäumen nicht? An sich ist dann doch klar WARUM Kiesewetter und Arnold auf die Theresienwiese gefahren sind: Wegen Adolf "Haftbefehl" Heilig ! Warum war davon niemals etwas zu lesen?

Der NSU ist die Entsorgung von völlig unpolitischen Altfällen mit der Vorgabe politisches Kapital im Sinne des Schuldkultes daraus zu schlagen, ganz einfach.

tommes
28.01.2014, 17:11
Befeuert wurde der Verdacht gegen sie durch eine verunreinigte DNA-Spur, die den Mord an Kiesewetter mit einer ganzen Reihe von Straftaten in ganz Deutschland in Verbindung brachte. Von einem umherreisenden „Phantom“ war in Zeitungen die Rede, mit einer „eventuellen Zugehörigkeit zu einem Clan von Sinti und Roma“.
​Dass die Medien den falschen Verdacht allein in die Welt setzten, wie Ziercke behauptet, stimmt aber nicht. So zitierte etwa der Sterndamals einen anonymen Ermittler, die „heißeste“ Spur führe ins „Zigeunermilieu“. Auch eine Heilbronner Staatsanwältin äußerte sich ähnlich.

@Nereus

das wußte die TAZ wohl nicht besser. Befeuert wurde der Verdacht viel wahrscheinlicher durch den Zettel ins MKs Hemdentasche!

Nereus
28.01.2014, 17:26
Hast Du sie im KaDeWe gesehen? Also bullig, massig, untersetzt nicht und schmächtig auf der anderen Seite auch nicht. Eher sportlich halt - Radfahrer bis zum Schluss.


Athletische Radler halt :D.

Danke, Männer!
Dann waren es die Uwes auf dem Disco-Parkplatz von Eisenach nicht, welche der Zeuge angeblich mit Fahrrädern sah und nun 300.000 € für seine Rolle kassiert. Meine Theater-Theorie bekommt nun etwas mehr Farbe:

30.4.12 SPIEGEL

Zwei "schmächtige Kerle", so erinnert sich Egon S., seien angeradelt gekommen. Autodiebe? Das Wohnmobil startete und fuhr "zügig" davon. Der Rentner merkte sich den ersten Buchstaben des Kennzeichens: V für Vogtlandkreis.
http://www.spiegel.de/spiegel/print/d-85431505.html

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6886877&viewfull=1#post6886877

Wer hat irgendwo gelesen, daß unter den Asservaten in 40 Umzugskarton aus dem angekokelten „Bankräuber”-Wohnmobil von Eisenach sich auch zwei (2) Fahrräder, die angeblichen Fluchtwerkzeuge, befanden?
Wurden die von der Regie vergessen und dafür später als Fund im Zwickauer-Keller vorgetäuscht?

brain freeze
28.01.2014, 17:37
Danke, Männer!
Dann waren es die Uwes auf dem Disco-Parkplatz von Eisenach nicht, welche der Zeuge angeblich mit Fahrrädern sah und nun 300.000 € für seine Rolle kassiert. Meine Theater-Theorie bekommt nun etwas mehr Farbe:

30.4.12 SPIEGEL


http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6886877&viewfull=1#post6886877

Wer hat irgendwo gelesen, daß unter den Asservaten in 40 Umzugskarton aus dem angekokelten „Bankräuber”-Wohnmobil von Eisenach sich auch zwei (2) Fahrräder, die angeblichen Fluchtwerkzeuge, befanden?
Wurden die von der Regie vergessen und dafür später als Fund im Zwickauer-Keller vorgetäuscht?

Hehe, nagel mich jetzt nicht auf "schmächtig" fest. Für den wohlgenährten Ex-Grenzer sind vielleicht alles Hänflinge, die keinen anständigen Bierbauch haben.

Und denk dran, bei Beate gabs zum Schluß nur noch Öko-Kost.

Quo vadis
28.01.2014, 17:52
@Nereus

das wußte die TAZ wohl nicht besser. Befeuert wurde der Verdacht viel wahrscheinlicher durch den Zettel ins MKs Hemdentasche!

Der Tod Florian Heiligs sollte hier der Schlüssel sein, der eine Fehler zuviel, denn...

- Hätte sich F. Heilig selber umgebracht dann um seine eigene, den Verwandten belastende Aussage zu verhindern
- wurde F. Heilig umgebracht dann deshalb, weil unter allen Umständen verhindert werden mußte dass es einen glaubhaften Alternativtäter zu den Uwes gab, welcher sofort den Beweis der Beweismittelmanipulierung nach sich gezogen hätte.

Dass sich Heilig am Tag seiner Zeugenaussage aus "Liebeskummer" umbringt kann man gleich vergessen, vor so einem wichtigen Termin dreht sich alles um die Vorladung und nicht um die Liebe.

Chupacabras
28.01.2014, 18:25
@Heilig Spur

Das könnt ihr vergessen. Sinti & Roma bei dem momentan herrschenden politischen Klima, nach der ganzen Vorverurteilung und dem Brandmarken und Veurteilen der Ermittlungen als "rassistisch"... dem wird erst in 100 Jahren nachgegangen, und dann auch nur von den ganz mutigen. Egal in welcher Bezieung die zu dem Mord an MK stehen, selbst ein weiteres rotuinemäßiges abklopfen würde einen Sturm der Empörung auslösen, den niemand überleben würde.

solaris
28.01.2014, 18:47
Der Tod Florian Heiligs sollte hier der Schlüssel sein, der eine Fehler zuviel, denn...

- Hätte sich F. Heilig selber umgebracht dann um seine eigene, den Verwandten belastende Aussage zu verhindern
- wurde F. Heilig umgebracht dann deshalb, weil unter allen Umständen verhindert werden mußte dass es einen glaubhaften Alternativtäter zu den Uwes gab, welcher sofort den Beweis der Beweismittelmanipulierung nach sich gezogen hätte.

Dass sich Heilig am Tag seiner Zeugenaussage aus "Liebeskummer" umbringt kann man gleich vergessen, vor so einem wichtigen Termin dreht sich alles um die Vorladung und nicht um die Liebe.

hab mir das Interview in COMPACT noch mal durchgelesen,den Tagesablauf im September,die zahlreichen Artikel und Kommentare,sowie die Kontakte der Eltern.
Es ist mir eine Spur zu ...ja,weiß auch nicht wie man das nennen soll.......geschliffen vielleicht.
Halt mich für komplett verrückt,aber ich für mich kann nicht ausschließen,daß hier eine Legende geschaffen wurde und der bereits bedrohte(?) Heilig mit Hilfe der Polizei und eventuell EXIT(VS) ins Ausland(Irland?) verbracht wurde in ein "Zeugenschutzprogramm".Nur so ein "Bauchgefühl"
Seine,wenn auch immer belastende Aussage,ist natürlich mit ihm gegangen.logo
Und ja,ich denke er wußte,wer die Mörder von Kiesewetter waren.Und das passte einfach nicht mehr ins Bild.

Alleine die Aussage,daß seine Leiche ohne Einwilligung der Eltern beseitigt wurde,ist doch sehr seltsam.

Beweise für das Gegenteil werden gerne entgegen genommen!

Quo vadis
28.01.2014, 19:08
@Heilig Spur

Das könnt ihr vergessen. Sinti & Roma bei dem momentan herrschenden politischen Klima, nach der ganzen Vorverurteilung und dem Brandmarken und Veurteilen der Ermittlungen als "rassistisch"... dem wird erst in 100 Jahren nachgegangen, und dann auch nur von den ganz mutigen. Egal in welcher Bezieung die zu dem Mord an MK stehen, selbst ein weiteres rotuinemäßiges abklopfen würde einen Sturm der Empörung auslösen, den niemand überleben würde.


Das ist zwar richtig aber dennoch nicht relevant, denn viel wichtiger als eine reelle Verurteilung eines Dritten ist die Feststellung einer glaubhaften Täterschaft durch diesen. Will sagen, eine heiße Spur zu den Heiligs ist ein in dubio pro reo für Zschäpe.

Quo vadis
28.01.2014, 19:21
Ich würde hypothetisch soweit mitgehen, daß die Schausteller die Waffen der Polizisten an sich nahmen und über den Patriarchen später zurückgaben (damit waren sie wieder in der Hand der Behörden -> Eisenacher WoMo). Aber was ist mit den Tatwaffen? Sind in Zwickau gar keine Tatwaffen gefunden worden? Ähnliche Manipulationen wie bei der Ceska?


Logischer wäre die Dienstwaffen wurden vor Ort aufgefunden, also gar nicht gestohlen und später in der Asservatenkammer zwischengelagert. Die Schausteller hätten auch gar keinen Grund gehabt die Dienstwaffen mitzunehmen denn wenn wäre die Kontrolle der Grund für die Affekttat gewesen. Übrigens hätten auch die beiden Uwes keinen Grund gehabt die Tat zu begehen um an die Dienstwaffen zu kommen und den möchte ich sehen der mir glaubhaft erzählt die Uwes würden extra nach Heilbronn fahren um dort 2 Polizisten zu erschiessen, mitten am Tag in der Öffentlichkeit bei hohem Risiko einer Doppeltat. Der Fall trägt objektiv alle Anzeichen einer Tat die einer Polizeikontrolle geschuldet ist.

Sprecher
28.01.2014, 19:45
Siegfried Heilig (geb. 1934) wuchs in Magdeburg auf. Am 1. März 1943 sollten alle Sinti und Roma aus Magdeburg in das Vernichtungslager Auschwitz-Birkenau deportiert werden. Dank der Courage der Großmutter entging die Familie nur knapp der Gestapo. Es gelang der Familie Heilig bis zur Befreiung durch die Amerikaner unbemerkt an verschiedenen Orten Brandenburgs zu überleben. Vater, Mutter, Siegfried und seine beiden Brüder konnten mit Hilfe anderer ihre Identität verbergen und blieben unbemerkt. Die mutige Oma wurde im September 1943 in Auschwitz-Birkenau ermordet. Auch Michael Heilig, der Onkel des Zeitzeugen, kam in Auschwitz um.

Und der Holocaustüberlebende gibt seinem späteren Sohn den Namen "Adolf" :lol:

bio
28.01.2014, 19:47
Laut des Vaters von Florian haben sie mit dieser Familie von Adolf Heilig nix zu tun.

brain freeze
28.01.2014, 19:53
Logischer wäre die Dienstwaffen wurden vor Ort aufgefunden, also gar nicht gestohlen und später in der Asservatenkammer zwischengelagert. Die Schausteller hätten auch gar keinen Grund gehabt die Dienstwaffen mitzunehmen denn wenn wäre die Kontrolle der Grund für die Affekttat gewesen. Übrigens hätten auch die beiden Uwes keinen Grund gehabt die Tat zu begehen um an die Dienstwaffen zu kommen und den möchte ich sehen der mir glaubhaft erzählt die Uwes würden extra nach Heilbronn fahren um dort 2 Polizisten zu erschiessen, mitten am Tag in der Öffentlichkeit bei hohem Risiko einer Doppeltat. Der Fall trägt objektiv alle Anzeichen einer Tat die einer Polizeikontrolle geschuldet ist.

Der Pausenplatz Theresienwiese ist mehrfach bestätigt (was freilich nicht viel heißt). A. Heilig kann auch Informant gewesen sein, den man treffen wollte. Daß die eintreffenden Polizisten die Waffen verschwinden lassen und wahrheitswidrig angeben, die Waffen haben gefehlt, als mehrere weitere Beamte und Rettungskräfte eintrafen, das erscheint mir vom Ablauf her etwas mutig spekuliert. Zumal zu diesem Zeitpunkt niemand einen entsprechenden Plan gehabt haben dürfte (nehmt mal die Waffen, Pfefferspray und Handschellen ab, die brauchen wir, um sie NSU unterzuschieben).

Es ist auch nicht wirklich gesichert, was auf und in welche Zettel und Notizbücher eingetragen war. Ein Notizbuch mit dem Vermerk "Haftbefehl" ersetzt auch nicht einen amtlich ausgestellten. Ob die Bereitschaftspolizei überhaupt Haftbefehle (die ja ein Staatsanwalt ausstellen muss) vollstreckt, wenn die Aktion "Blizzard" schon gelaufen war, weiß ich nicht. Es sieht so aus, dass der Kontroll-Einsatz der Bereitschaftspolizei in Heilbronn eine Art Nachsorge der "Blizzard"-Razzia war.

Gegen eine Affekttat spricht imho deutlich die Brutalität und "Professionalität" und die Auffindesituation.

Schließlich: Wenn die Sinti solch eine Immunität genossen und genießen, wie mancher glaubt, hätten sie es vermutlich nicht nötig gehabt, wegen lästiger Polizeikontrollen diesen Mord zu begehen.

Klar ist, um die Dienstwaffen nach Eisenach bringen zu können, müssen sie irgendwie wieder in die Hände der Behörden gelangt sein. Die Zigeuner sind da nur eine von mehren Möglichkeiten.

brain freeze
28.01.2014, 19:57
hab mir das Interview in COMPACT noch mal durchgelesen,den Tagesablauf im September,die zahlreichen Artikel und Kommentare,sowie die Kontakte der Eltern.
Es ist mir eine Spur zu ...ja,weiß auch nicht wie man das nennen soll.......geschliffen vielleicht.
Halt mich für komplett verrückt,aber ich für mich kann nicht ausschließen,daß hier eine Legende geschaffen wurde und der bereits bedrohte(?) Heilig mit Hilfe der Polizei und eventuell EXIT(VS) ins Ausland(Irland?) verbracht wurde in ein "Zeugenschutzprogramm".Nur so ein "Bauchgefühl"
Seine,wenn auch immer belastende Aussage,ist natürlich mit ihm gegangen.logo
Und ja,ich denke er wußte,wer die Mörder von Kiesewetter waren.Und das passte einfach nicht mehr ins Bild.

Alleine die Aussage,daß seine Leiche ohne Einwilligung der Eltern beseitigt wurde,ist doch sehr seltsam.

Beweise für das Gegenteil werden gerne entgegen genommen!

Ich vermute ja so etwas für B&M. FH wäre dann eine Fortsetzung dieser Vorgehensweise. Klingt zwar erst mal wie komplett gesponnen, aber es spricht einiges dafür. Nicht zuletzt, wie bereitwillig die Eltern den NSS-Krokusquatsch unterstützten. Auftragszettel für bezahlte Straftaten und so.

Quo vadis
28.01.2014, 20:06
Klar ist, um die Dienstwaffen nach Eisenach bringen zu können, müssen sie irgendwie wieder in die Hände der Behörden gelangt sein. Die Zigeuner sind da nur eine von mehren Möglichkeiten.

Ne, nicht irgendwie wieder in die Hände der Behörden, sondern aus den Händen der Behörden nach Eisenach zum Drapieren.

brain freeze
28.01.2014, 20:08
Ne, nicht irgendwie wieder in die Hände der Behörden, sondern aus den Händen der Behörden nach Eisenach zum Drapieren.

Ja, hab ich verstanden. Du meinst, die Waffen waren nie weg.

bio
28.01.2014, 20:20
Es gibt wohl tatsächlich zwei Gerhard Heiligs, anhand der Ermittlungsberichts.

brain freeze
28.01.2014, 20:32
Es gibt wohl tatsächlich zwei Gerhard Heiligs, anhand der Ermittlungsberichts.

Der Ermittlungsbericht zu Heilbronn, der da kursiert, liegt der als Datensatz vor?

Delao
28.01.2014, 20:34
Ich vermute ja so etwas für B&M. FH wäre dann eine Fortsetzung dieser Vorgehensweise. Klingt zwar erst mal wie komplett gesponnen, aber es spricht einiges dafür. Nicht zuletzt, wie bereitwillig die Eltern den NSS-Krokusquatsch unterstützten. Auftragszettel für bezahlte Straftaten und so.
Dann müssen die aber Beate Z. vergessen haben.
Und Florian H. braucht man nicht ins Ausland zu schaffen, er hätte dann nur einfach den Mund halten müssen.

Wäre die Variante möglich, dass Florian Heilig gar kein Rechter war, sondern er von dem Mord an Kiesewetter aus Richtung Sinti und Roma wusste?

brain freeze
28.01.2014, 20:57
Dann müssen die aber Beate Z. vergessen haben.
Und Florian H. braucht man nicht ins Ausland zu schaffen, er hätte dann nur einfach den Mund halten müssen.

Wäre die Variante möglich, dass Florian Heilig gar kein Rechter war, sondern er von dem Mord an Kiesewetter aus Richtung Sinti und Roma wusste?

Warum Beate vergessen? Beate ist das Damenopfer.

Was FH betrifft, drehe ich die zwei Sätze mal um. FH war ohnehin kein Rechter (mehr), sondern EXIT-betreut mit neuem Freundeskreis. Er hätte seine Kenntnisse auch über diese Exit-Schiene weitergeben können. Fraglich, was an der Sache überhaupt stimmt. Jedenfalls hat Soko Umfeld bisher nichts zutage gefördert, aber die basteln ja am Abschlußbericht.

Wenn er aus der Richtung Zigeuner was wusste, dann ja nur, WENN es diese Verwandtschaft gibt, was bisher nur Spekulation ist. Die Möglichkeit, dass er aus Richtung Sinti und Roma etwas wusste, hatte ja heute schon @tommes ins Spiel gebracht (glaub ich ... wegen Copyright und so).

Eine Suizid-Inszenierung, so es eine war, hat ja nur den Sinn einer Ablenkung. Dann ist irrelevant, was FH wusste, falls überhaupt.

Dolohov
28.01.2014, 21:07
Bin grad auf dem Facebook-Profil von FH (Flo Adler, welches seine Eltern nach seinem Tod eingerichtet haben https://www.facebook.com/florian.heilig.58?ref=ts&fref=ts )

Es muss schrecklich sein, sein Kind zu begraben - so schrecklich, dass die Eltern ihn sogar durch Facebook virtuell am Leben erhalten. Mein Beileid gehört dieser Familie.

Ich versuche grad durch die teilweise offenen Profile irgendeinen Zusammenhang zu finden, aber so wirklich komm ich nicht auf einen gemeinsamen Nenner. Bruder, Schwester, Tante - keine besonderen Sachen...

Eltern: Heike und Gerhard, Kinder: Florian, Tatjana und Benjamin

Das mit der Profillöschung finde ich seltsam, ich habe einen Kamerad, welcher verstorben ist, wo die Angehörigen monatelang rumprozessieren mussten, damit das Profil gelöscht wird... So viele Fake-Profile sind im Netz und nach seinem Tod wird ein "normales Profil" gleich gelöscht? Am Tag seines Todes? Seltsam... Vor allem der eine Kommentar, es wäre so viel geschrieben gestanden, hm.

Quo vadis
28.01.2014, 21:20
1.Was FH betrifft, drehe ich die zwei Sätze mal um. FH war ohnehin kein Rechter (mehr), sondern EXIT-betreut mit neuem Freundeskreis. Er hätte seine Kenntnisse auch über diese Exit-Schiene weitergeben können. Fraglich, was an der Sache überhaupt stimmt. Jedenfalls hat Soko Umfeld bisher nichts zutage gefördert, aber die basteln ja am Abschlußbericht.

2.Wenn er aus der Richtung Zigeuner was wusste, dann ja nur, WENN es diese Verwandtschaft gibt, was bisher nur Spekulation ist. Die Möglichkeit, dass er aus Richtung Sinti und Roma etwas wusste, hatte ja heute schon @tommes ins Spiel gebracht (glaub ich ... wegen Copyright und so).

3.Eine Suizid-Inszenierung, so es eine war, hat ja nur den Sinn einer Ablenkung. Dann ist irrelevant, was FH wusste, falls überhaupt.


1. Naja "rechts" fängt bei vielen schon da an wo bei anderen tägliche Einkaufsliste und Fernsehprogramm aufhören, das darf man ja nicht so eng sehen, dieser FH mag regional mal in einem Jugendclub usw. durch rechte Äußerungen aufgefallen sein aber hier soll wohl nur eine Verbindung zu den Uwes und Zschäpe hergestellt werden die er allesamt zu 100% nicht gekannt haben dürfte, seine Relevanz ist aus der möglichen Verbindung Tatort- Familie zu sehen, sonst aus nichts.

2. Du wirst es nicht glauben aber Zigeuner und rechts schließt sich nicht unbedingt aus, das ist wie mit den Deutschrussen oder Michael Kühnen als Homosexueller, einzig die innewohnende Einstellung läßt die politische Ausrichtung bestimmen. Daher glaube ich das FH Sinti und Romaversippt war, die Tat selber aber, falls aus dem Milieu, einen rein kriminellen oder zumindest Verdeckungshintergrund hat. Ich bin mir zu 100% sicher, dass MK nicht das Opfer einer politischen, sondern einer rein kriminell motivierten Tat geworden ist, auch die objektiven Tatumstände sprechen dafür. 2 sitzende Personen, möglichst mit schußsicherer Weste trifft man nun einmal effektiv in den Kopf, ich würde da nicht unbedingt eine bestimmte Kaltblütigkeit unterstellen, sondern Tatumstände- sitzende Personen in PKW.

3. Bitte was, Abelnkung? Nein das geht um nicht weniger als das Fundament des NSU Prozess- ein glaubhaft anderer Täter als die Uwes, aber die Dienstwaffen im Wohnmobil= große Gefahr für das Ganze.

Ich hoffe über die krassen Widersprüche im Falle Florian Heilig vs. Fall MK Heilbronn kommt der ganze NSU Laden ins Rutschen

http://friedensblick.de/9092/nsu-opfer-florian-heilig-mord-verdacht-erhaertet-sich/

Bei Heilig fällt auf dass hier auch das Motiv Feuer eine Rolle spielt, wie in Eisenach und wie in Zwickau- Nachtigall ick hör dir trapsen. Wieviele junge Leute wählen wohl eine Selbstverbrennung als Suizidmethode, das sind in Deutschland sicher nicht mehr als 5 im ganzen Jahr, aber wer wird wohl ein Feuerszenario als Verdeckungsabsicht wählen. Auch die Uwes hatten genau null Gründe das Wohnmobil in Eisenach anzuzünden.
Mir stellt sich das so dar- Opfer bereits tot oder betäubt- Feuerlegung zur Verdeckung.

KW Rabe
28.01.2014, 22:04
Was FH betrifft, drehe ich die zwei Sätze mal um. FH war ohnehin kein Rechter (mehr), sondern EXIT-betreut mit neuem Freundeskreis. Er hätte seine Kenntnisse auch über diese Exit-Schiene weitergeben können. Fraglich, was an der Sache überhaupt stimmt. Jedenfalls hat Soko Umfeld bisher nichts zutage gefördert, aber die basteln ja am Abschlußbericht.



BIG REX, nicht EXIT. Exit ist der Verein von Stasi-Wagner. BIG REX ist eine Veranstaltung des LKA Baden-Württemberg. Und darin liegt schon eine gewisse Brisanz. Wenn Florian Heilig tatsächlich etwas über die Zusammenhänge von Heilbronn wusste, dann haben diese Informationen auch Staatsschutz, Verfassungsschutz und andere Stellen erreicht.

Auf Ermittlungsakten oder Abschlußberichte würde in dem Fall nicht viel geben. Vertuschung und Zensur ist überall, nicht nur vor Gericht. Vor allem dann, wenn die Interessen der BRD bedroht sind. Dazu gehört auch das Verhältnis zu den Alliierten, in dem Fall möglicherweise den USA.

Hinweis von Ro 80:


ZEIT ONLINE: Die Bundesregierung schützt nicht die Grundrechte der Bürger, sondern die Interessen der USA?
Foschepoth: So ist es! Die Zusammenarbeit der Geheimdienste ist zur Staatsräson in Deutschland geworden. Wir werden beherrscht von einem großen nachrichtendienstlichen Komplex, der sich immer weiter ausbreitet, egal wer gerade regiert, und der kaum noch zu kontrollieren ist. Das ist ein zentrales Thema für den Rechtsstaat und die Zivilgesellschaft.
ZEIT ONLINE: Was müsste getan werden, um die Überwachung zumindest einzuschränken?
Foschepoth: Zunächst müsste man alle Gesetze durchforsten, in die amerikanische Interessen hineingespielt haben. So sind zum Beispiel gemäß Artikel 38 des Zusatzabkommens zum Nato-Truppenstatut nicht nur die Exekutive, sondern auch die Gerichte verpflichtet, dafür zu sorgen, dass ein amerikanisches Amtsgeheimnis oder eine entsprechende Information nicht preisgegeben wird.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2013-10/nsa-uerberwachung-merkel-interview-foschepoth/seite-2


http://juergenelsaesser.wordpress.com/2013/12/29/nsu-das-grose-zeugensterben-exklusiv-in-compact-12014/#comment-81816

Delao
28.01.2014, 22:24
Warum Beate vergessen? Beate ist das Damenopfer.

Was FH betrifft, drehe ich die zwei Sätze mal um. FH war ohnehin kein Rechter (mehr), sondern EXIT-betreut mit neuem Freundeskreis. Er hätte seine Kenntnisse auch über diese Exit-Schiene weitergeben können. Fraglich, was an der Sache überhaupt stimmt. Jedenfalls hat Soko Umfeld bisher nichts zutage gefördert, aber die basteln ja am Abschlußbericht.

Wenn er aus der Richtung Zigeuner was wusste, dann ja nur, WENN es diese Verwandtschaft gibt, was bisher nur Spekulation ist. Die Möglichkeit, dass er aus Richtung Sinti und Roma etwas wusste, hatte ja heute schon @tommes ins Spiel gebracht (glaub ich ... wegen Copyright und so).

Eine Suizid-Inszenierung, so es eine war, hat ja nur den Sinn einer Ablenkung. Dann ist irrelevant, was FH wusste, falls überhaupt.
Abtauchen und aufsehenerregende Verhandlung scheint mir nicht zu passen. Darum wenn, dann sollten alle drei von der Bildfläche verschwinden.

Wenn Florian H. kein Rechter war und er sein Wissen von den Zigeunern hatte, weil er möglicherweise selber einer war, dann kann z.B. die Geschichte vom Aussteigerprogramm nicht stimmen. Oder er war Rechter, Hintergründe der Tat hatte er aber von den Zigeunern.

Quo vadis
28.01.2014, 22:53
Abtauchen und aufsehenerregende Verhandlung scheint mir nicht zu passen. Darum wenn, dann sollten alle drei von der Bildfläche verschwinden.

Wenn Florian H. kein Rechter war und er sein Wissen von den Zigeunern hatte, weil er möglicherweise selber einer war, dann kann z.B. die Geschichte vom Aussteigerprogramm nicht stimmen. Oder er war Rechter, Hintergründe der Tat hatte er aber von den Zigeunern.

Ich würde so formulieren, F. Heilig hatte vermutlich Wissen um die Täterschaft im Fall Heilbronn. Bevor er eine Drittperson ins Spiel bringen konnte die dem offiziellen Dogma der Uwes zuwiderlief, starb er plötzlich und unerwartet und zwar dem Szenario Eisenacher Wohnmobil nicht unähnlich.

fatalist
29.01.2014, 04:44
Kann mir jemand sagen woraus bio da zitiert? Finde online nichts... aus dem Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn zum Kiesewetter-Mord aus dem Jahr 2012 an den Generalbundesanwalt. Der Bericht ist nicht öffentlich verfügbar, aber zahlreiche Journalisten haben ihn. @bio hat ihn von einem Journalisten bekommen.


Gilbert Heilig hat einen Bruder namens Gerhard Heilig. So heißt der Vater von Florian Heilig.
Gilbert Heilig ist der Sohn von Adolf "Adel" Heilig dem älteren ? Demnach wäre Gerhard Heilig ebenfalls ein Sohn des Adel Heilig. Und Florian Heilig wäre ggf. der Neffe des Mannes, dessen Name die tote Polizistin in der Brusttasche und in Ihrem Notizbuch hatte?

Gibts das oder spinne ich ??? Dieser Adolf Heilig geb. 1966 dürfte der Enkel oder der Grossneffe des Zigeuner-HC-Überlebenden Adolf Heilig sein.


Fatalists bzw Udo Schulzes Beitrag zum Thema:



Zusammengefaßt:

Adolf "Adel" Heilig der Jüngere, 47 Jahre alt war am Tattag gegen 10:30 auf der Theresienwiese "um eine Schaustellerfamilie" zu besuchen.
Adolf Heiligs Name findet sich im Notizbuch MKs ("Haftbefehl") und auf einem Zettel in ihrer Brusttasche
Daher wird Adel Heilig von der Soko befragt ob er kontrolliert wurde.
Die Polizei hört ein Gespräch von Gilbert Heilig (mit wem?) ab, einem Bruder eines Gerhard Heilig: In diesem berichtet Gilbert (in Sinti Dialekt), dass Adel Heilig der Jüngere von der Polizei bzgl. MK befragt wurde.
Dem Alter nach könnte Adolf Adel "der jüngere" der Bruder oder sonstwie Verwandter der Brüder Gilbert und Gerhard Heilig sein.

2012 berichtet ein Florian Heilig, Sohn eines Gerhard Heilig, der Soko Umfeld über seine Erkenntnisse zum Kiesewettermord (NSS Oehringen usw. )
2012 trifft Adolf Heilig der Ältere auf den Thüringer Innenminister: Thema: "NSU-Morde"
2013 wird Florian Heilig am Tag eines weiteren geplanten Gespräches mit der Soko Umfeld ermordet bzw. begeht Suizid auf dem Cannstatter Wasen
Florian und sein Vater Gerhard Heilig wohn(t)en in Eppingen, der einzigen deutschen Ortschaft mit einem Adolf-Heilig-Weg


Kann sich jemand einen Reim darauf machen? Das hat bio doch zitiert:


"17.1.3.2 Überwachtes Gespräch bei der PD Heilbronn
Gilbert HEILIG wurde zu einem Besuch der Eltern und des Bruders Gerhard zur PD Heilbronn
ausgeantwortet. Dieses teilweise im Sintitkes-Dialekt geführte Gespräch wurde
ebenfalls überwacht. Gilbert erklärte, dass die Polizistin in der Brusttasche den Namen
des Adel (Adolf HEILIG) hatte und dieser gefragt worden sei, ob er um diese Zeit kontrolliert

worden sei." mit wem? Na mit seinem Bruder Gerhard und mit seinen (Gilberts) Eltern.

Der Hauptpunkt ist doch, dass dieser Abschlussbericht den meisten Journalisten bekannt ist, die sich mit dem Fall NSU befassen, aber niemand die Zigeunersippe Heilig jemals erwähnt hat.

fatalist
29.01.2014, 04:47
Nehmen wir an ein Verwandter von F. Heilig hätte in Panik bei einer Kontrolle auf die Polizisten geschossen, dann ist es unmöglich, dass man später die Dienstwaffen der Polizisten bei den Uwes findet. Und kann man nachweisen dass der Staat selber die Dienstwaffen bei den Uwes drapiert hat, dann ist alles andere an dem Fall auch falsch. Es sieht sowieso danach aus dass niemand die Dienstwaffen entwendet hat. Die Waffen etc wurden entwendet, kamen aber zurück zum Staat. Also zur Polizei oder zum LfV Stuttgart.

Die vielen Polizisten am Tatort sahen keine Waffen etc, also war das Zeug weg. Zeit genug war ja... und "Landfahrer waren in ausreichender Anzahl auf dem Platz...

fatalist
29.01.2014, 05:07
Ich würde hypothetisch soweit mitgehen, daß die Schausteller die Waffen der Polizisten an sich nahmen und über den Patriarchen später zurückgaben (damit waren sie wieder in der Hand der Behörden -> Eisenacher WoMo). Aber was ist mit den Tatwaffen? Sind in Zwickau gar keine Tatwaffen gefunden worden? Ähnliche Manipulationen wie bei der Ceska? Es kamen 7 Modelle an Pistolen für die 2 Tatwaffen infrage, und 2 Weltkriegsmodelle fand man in Zwickau. Eine hatte DNA dran, aber nicht von BMZ.

Das sieht mir doch sehr nach roten Heringen aus ;)


Für unwahrscheinlich halte ich, daß die Zigeuner die Tat in unmittelbarer Nähe ihres Aufenthalts begingen. Möglich aber, daß sie die Täter sahen. Die Verwandtschaftssache schließe ich nicht aus, bin da aber vorsichtig. Etwas unlogisch ist imho der Mord an Florian Heilig in diesem Zusammenhang, denn dann müssten ja seine Verwandten (also der gesamte Clan) diese "Bestrafung"/Warnung in gewisser Weise tolerieren. Schwer vorstellbar, wenn es schon eine Zusammenarbeit mit den Behörden gab. Davon gehe ich aus.

Die Polizistenmörder sind nicht die Zigeuner. Sie nahmen die Dienst-Waffen etc an sich, aber sie waren nicht die Mörder.
Der Stammheim-Häftling Gilbert Heilig hat der Polizei einen Hinweis auf die Mörder gegeben: Udo Schulze, Buch Seite 144.


Wenige Wochen nach dem Mord und Mordversuch meldete sich ein Informant aus der Szene der Landfahrer bei der Staatsanwaltschaft und sagte, ein gewisser Chico und eine Frau hätten den Polizistenmord ausgeführt.

Dieser Informant ist Gilbert Heilig, der in Stammheim einsass/einsitzt.


Der Informant, ein in der Justizvollzugsanstalt Stuttgart Stammheim einsitzender Häftling, der ebenfalls den Landfahrern ange hört, berichtete davon, die Frau und „Chico" hätten zum Zeitpunkt des Auftauchens des Streifenwagens gestohlenen Schmuck an Schausteller verkaufen wollen, die auf dem Veranstaltungsplatz gerade das Heilbronner Frühlingsfest aufbauten. imo stimmt diese Geschichte nicht.


„Chico "und die Frau hätten sich gestört gefühlt und geschossen Chico soll in Serbien leben... ganz tolle Geschichte, die in die Richtung "Pink Panter-Bande" geht, der eigentlich Sabac-Clan heisst.

Die unbekannte Frau passt bestens zum DNA-Wattestäbchenphantom...

Delao
29.01.2014, 05:12
Ich würde so formulieren, F. Heilig hatte vermutlich Wissen um die Täterschaft im Fall Heilbronn. Bevor er eine Drittperson ins Spiel bringen konnte die dem offiziellen Dogma der Uwes zuwiderlief, starb er plötzlich und unerwartet und zwar dem Szenario Eisenacher Wohnmobil nicht unähnlich.
Dem stimme ich zu. Ich wollte nur mal die Variante "Zigeuner" durchgehen. Ob das so gewesen sein könnte.

fatalist
29.01.2014, 05:14
deine offensichtliche Neigung, Quellen nicht offenzulegen, missfallen, ... Was ich an Infos bekommen habe, das steht alles hier im Strang.

Wer den Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn komplett hat, über 200 Seiten, aber ihn nicht offenlegt, das ist Dein "Hochkaräter" @bio.

meine Auszüge stehen alle hier im Strang, also mach mich nicht blöd von der Seite an.

fatalist
29.01.2014, 05:21
Die Heiligs sind heilig.
Staatsanwalt Meyer-Manoras, Heilbronn, mauerte bei den Ermittlungen, vermutlich wegen Befürchtung einer aufkeimenden "Ausländerfeindschaft", sprich "Rassismus", und BKA-Ziercke entschuldigt sich gehorsam.

Siegfried Heilig http://www.isfbb.de/images2/HerrHeiligWEB.jpg


http://www.br.de/fernsehen/bayerisches-fernsehen/sendungen/puzzle/internationaler-tag-sinti-roma-100.html

Gegen das Vergessen...

http://www.isfbb.de/Bildungsangebote-gegen-Neonazismus-201314_print2.htm


http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=YJ_flVdQikY

Falls zugriffsüberlastet - später versuchen.
http://www.youtube.com/watch?feature=player_detailpage&v=YJ_flVdQikY

taz: Sinti und Roma statt NSU unter Verdacht
Das Bedauern des Bundeskriminalamts
BKA-Chef Ziercke bedauert, dass Sinti und Roma nach dem Mord an der Polizistin Michèle Kiesewetter unter Verdacht gerieten. Die Schuld gibt er den Medien.....Wattestäbchen schuld? ...
http://www.taz.de/!93230/ Schau mal, die Ähnlichkeit...

http://juergenelsaesser.files.wordpress.com/2013/12/10fotomitheilig.jpg


Elsässer mit den Eltern von Florian Heilig, Heike und Gerhard Heilig.

fatalist
29.01.2014, 05:26
hab mir das Interview in COMPACT noch mal durchgelesen,den Tagesablauf im September,die zahlreichen Artikel und Kommentare,sowie die Kontakte der Eltern.
Es ist mir eine Spur zu ...ja,weiß auch nicht wie man das nennen soll.......geschliffen vielleicht.
Halt mich für komplett verrückt,aber ich für mich kann nicht ausschließen,daß hier eine Legende geschaffen wurde und der bereits bedrohte(?) Heilig mit Hilfe der Polizei und eventuell EXIT(VS) ins Ausland(Irland?) verbracht wurde in ein "Zeugenschutzprogramm".Nur so ein "Bauchgefühl"
Seine,wenn auch immer belastende Aussage,ist natürlich mit ihm gegangen.logo
Und ja,ich denke er wußte,wer die Mörder von Kiesewetter waren.Und das passte einfach nicht mehr ins Bild.

Alleine die Aussage,daß seine Leiche ohne Einwilligung der Eltern beseitigt wurde,ist doch sehr seltsam.

Beweise für das Gegenteil werden gerne entgegen genommen! Der "Zettel mit den Gagen" für Verprügeln etc stimmt auch nicht. Die ganze Geschichte ist unglaubwürdig.

fatalist
29.01.2014, 05:31
Laut des Vaters von Florian haben sie mit dieser Familie von Adolf Heilig nix zu tun. Das glaube ich gerne. Die beiden Grossmütter waren Brüder... oder so ähnlich.

Die Sippe von Florian Heilig dürfte nur weitläufig mit Adolf Heilig verwandt sein, nicht direkt. Also über gemeinsamen Urgrossvater oder so ähnlich. "nix mit zu tun" könnte auch stimmen. Alles ne Frage der Interpretation... und ob man es glaubt.

fatalist
29.01.2014, 05:33
Ich vermute ja so etwas für B&M. FH wäre dann eine Fortsetzung dieser Vorgehensweise. Klingt zwar erst mal wie komplett gesponnen, aber es spricht einiges dafür. Nicht zuletzt, wie bereitwillig die Eltern den NSS-Krokusquatsch unterstützten. Auftragszettel für bezahlte Straftaten und so. So ist es. Komplette Erfindungen. Stimmt nie und nimmer.

fatalist
29.01.2014, 05:34
Der Ermittlungsbericht zu Heilbronn, der da kursiert, liegt der als Datensatz vor? bio schon. mir leider nur in Auszügen. Die sind alle hier im Strang.

fatalist
29.01.2014, 05:36
Das mit der Profillöschung finde ich seltsam, ich habe einen Kamerad, welcher verstorben ist, wo die Angehörigen monatelang rumprozessieren mussten, damit das Profil gelöscht wird... So viele Fake-Profile sind im Netz und nach seinem Tod wird ein "normales Profil" gleich gelöscht? Am Tag seines Todes? Seltsam... Vor allem der eine Kommentar, es wäre so viel geschrieben gestanden, hm. ein glasklarer Hinweis auf staatliche Einflussnahme, danke.

brain freeze
29.01.2014, 05:46
So ist es. Komplette Erfindungen. Stimmt nie und nimmer.

Da schließt sich natürlich die Frage an, warum Elsässer da mitspielt; er ist ja kein Idiot. Aber das ist ein anderes Thema.

brain freeze
29.01.2014, 05:48
bio schon. mir leider nur in Auszügen. Die sind alle hier im Strang.

Keine Antwort ist auch eine Antwort ;)

fatalist
29.01.2014, 05:50
Keine Antwort ist auch eine Antwort ;) Das war die ganze Wahrheit, was willst Du denn bitte noch?

fatalist
29.01.2014, 06:03
Da schließt sich natürlich die Frage an, warum Elsässer da mitspielt; er ist ja kein Idiot. Aber das ist ein anderes Thema.

Bei Greger kann es auch darum gehen, an Carsten "Piatto" Szczepanski ranzukommen, den "der Staat" mit einer neuen Identität ausstattete. Vor dem 1. Ceskamord verschwand Piatto... spurlos.


Wer an Piatto und an Corelli Thomas Richter herankommt, der kann die gesamte NSU-Staatsmär aus den Angeln heben.

fatalist
29.01.2014, 06:18
V-Person im Knast rekrutiert

Was Berlins Innensenator Henkel und das Hauptstadt-LKA über die NSU-Nähe von Nick Greger verschweigen

Am Donnerstag, so versprach Berlins Innensenator Frank Henkel (CDU), werde er den Abgeordneten reinen Wein über den Einsatz von V-Personen im Umfeld des NSU einschenken. Noch sieht der trübe aus.

http://www.neues-deutschland.de/artikel/922299.v-person-im-knast-rekrutiert.html


Hellhörig geworden sind auch Mitglieder des NSU-Untersuchungsausschusses in Sachsen. Nicht nur weil der Neonazi dort seine militante Politkarriere begonnen hatte. Das fragliche Treffen der Berliner Polizisten mit Greger fand am 31. Oktober 2013 statt. Genau eine Woche zuvor waren im sächsischen Untersuchungsausschuss zwei Berliner LKA-Beamte vernommen worden.

In Dresden wittert man nun einen Zusammenhang. Eigentlich, so erinnert sich die Innenpolitikerin der Linksfraktion Kerstin Köditz, sollten die Zeugen über ihre V-Person, den NSU-Unterstützer Thomas Starke, berichten. Sie gaben sich nicht sehr kundig, doch immerhin kam bei dieser Gelegenheit heraus, dass das Berliner LKA weitere V-Personen in Sachsens Neonaziszene geführt hat.


Michael T., einer der in Dresden befragten Staatsschützer, war nicht nur mit dem Blood&Honour-Mann Starke, der dem NSU Sprengstoff und Unterkunft beschafft hatte, befasst. Der Kriminalhauptkommissar hatte auch mit Nick Greger zu tun.


Wenn Berlins Innensenator Henkel am Donnerstag seine »Schulaufgaben« gemacht haben wird, könnte er bestätigen, dass Staatsschützer Michel T. der erste V-Mann-Führer von Greger war. Angeworben hatte man den Neonazi am 29. März 2001, als er wegen gemeinsam mit »Piatto« ausgeführter Bombenbastelei in der Justizvollzuganstalt Berlin-Tegel saß. Auch als der Gefangene nach Plötzensee verlegt wurde, hielt der Kontakt zum LKA. Der Beamte W., der auch ergebnislos vor dem Untersuchungsausschuss in Dresden vernommen worden war, übernahm den V-Mann. Wie ergiebig die monatlichen Treffs waren und welche Vergünstigungen Greger erhielt, kann sicher auch LKA-Kollege S. erklären. Während es dem Brandenburger Verfassungsschutz gelang, die Justiz zu täuschen und seinen V-Mann durch eine angeblich günstige Sozialprognose vorfristig aus dem Knast zu holen, misslang der Trick in Berlin. Die Aussteigerorganisation »Exit« glaubte Gregers »Läuterung« nicht.


Der Mann hatte dem LKA immerhin angeboten, über die internationale militante »Combat 18«-Bande zu berichten, nach deren Zellenkonzept auch die NSU-Mörder operierten. Dennoch brachen sie den Kontakt im März 2003 ab. Vermutlich weil sie feststellten, dass Greger weiter Kontakt zu »Piatto« hielt. Das hätte womöglich Operationen des Brandenburger Verfassungsschutzes stören können, denn deren Spitzel war inzwischen zu einem Top-Tippgeber aufgebaut worden. Keiner, so sagen seine Betreuer noch heute, war dichter am NSU-Trio als er. Greger ging ins Ausland – als Söldner und Quartiermacher für deutsche Neonazis in Südafrika.


Ob Berlins Innensenator am Donnerstag alle Fakten auf den Tisch legt, ist zweifelhaft. Denn – so hört man aus Polizeikreisen –, nicht nur das LKA habe den V-Personen Vertraulichkeit zugesichert. Wer noch? Rührt auch die Staatsanwaltschaft im V-Mann-Sumpf? Das wäre bizarr. Schließlich hatte Henkel den Oberstaatsanwalt Dirk Feuerberg als Sonderermittler zu den »Informationspannen« im Zusammenhang mit der NSU-Terrorzelle eingesetzt. Wurde auch er getäuscht? Oder gehört er zum Schweigekartell? Sicher ist nur, dass sein vor einem Jahr vorgelegter Bericht zumindest höchst unvollständig ist. Na bitte. Piatto. Darum geht es.

brain freeze
29.01.2014, 06:26
Das war die ganze Wahrheit, was willst Du denn bitte noch?

Bio hatte nicht geantwortet ...

brain freeze
29.01.2014, 06:39
[...]


... Dennoch brachen sie den Kontakt im März 2003 ab. Vermutlich weil sie feststellten, dass Greger weiter Kontakt zu »Piatto« hielt. Das hätte womöglich Operationen des Brandenburger Verfassungsschutzes stören können, denn deren Spitzel war inzwischen zu einem Top-Tippgeber aufgebaut worden. ...

Na bitte. Piatto. Darum geht es.

Die Jahreszahl kann nicht ganz stimmen. Piat(t)o wurde offiziell im Sommer 2000 abgeschaltet (kurz vor Düsseldorf) mit Zeugenschutzprogramm. Im Herbst gab es Theater, weil Piat(t)o weiter unter Klarnamen aktiv war. Zu seiner Gerichtsverhandlung im Dezember 2002 taucht er aber mit staatlichem Begleitschutz, Perücke und Sonnenbrille auf. Ich denke, daß der Greger-Hype Ablenkung ist. Selbst wenn Greger nach Piattos Abtauchen Kontakt zu ihm gehabt hätte, was hat das mit NSU zu tun? Interessanter wäre dann schon der Märkische Heimatschutz oder die "Nationale Bewegung".

bio
29.01.2014, 06:57
Was ich an Infos bekommen habe, das steht alles hier im Strang.

Wer den Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn komplett hat, über 200 Seiten, aber ihn nicht offenlegt, das ist Dein "Hochkaräter" @bio.

meine Auszüge stehen alle hier im Strang, also mach mich nicht blöd von der Seite an.

genau ich habe den Abschlussbericht und zitiere daraus.

fatalist
29.01.2014, 07:04
genau ich habe den Abschlussbericht und zitiere daraus. 245 Seiten. Danke.

Warum haben uns die wissenden Journalisten nie etwas über die Sippe Heilig erzählt?
Warum auch nicht über den Sabac-Klan, den Informanten der Polizei als Todesschützen von Heilbronn NAMENTLICH benannten?

fatalist
29.01.2014, 07:07
Selbst wenn Greger nach Piattos Abtauchen Kontakt zu ihm gehabt hätte, was hat das mit NSU zu tun? Interessanter wäre dann schon der Märkische Heimatschutz oder die "Nationale Bewegung". Was wäre denn, wenn die Dönerkiller aus dem Zeugenschutzprogramm heraus rekrutiert wurden? Wo ist Piatto, und wo ist Corelli? Wo sind deren Alibis für 9 Morde?
Wo waren die am 25.4.2007? In Heilbronn?
Wem sagte Timo Hess Bescheid, dass man Arnold und Kiesewetter dort erwischen könnte???
Den uwes???

Und wo ist die Presse, oder die Nebenkläger, die das interessiert?
Die Verteidigung müsste das ebenfalls brennend interessieren.

bio
29.01.2014, 07:07
Es gibt klare Hinweise, dass Michele Kiesewetter und ihr Kollege Martin Arnold am Tatort auf der Theresienwiese eingesetzt gewesen waren. Auch Zeugenaussagen weisen auf Wissen hin, welches aus dem Täter-Kreis kommen könnte.
(...)
2. Hinweise auf einen Einsatz

In Kiesewetters Wohnung wurde ihr Notizbuch gefunden. Dort steht sich der Eintrag „Adolf Heilig + Haftbefehl”.

“Die Überprüfung ergab, dass Michele den Eintrag im Rahmen einer Einsatzbesprechung in Heilbronn gefertigt hatte. A. Heilig wurde dazu vernommen, er konnte sich nicht erklären, wie sein Name in das Notizbuch des Opfers gekommen war. Er sei nie von der Polizeibeamtin kontrolliert worden14. “(S. 76)

Adolf Heilig befand sich tatsächlich auf der Theresienwiese und wurde später festgenommen!

“Adolf Heilig war laut seinen Angaben am Tattag gegen 10.30 Uhr auf der Theresienwiese, um dort eine bekannte Schaustellerfamilie zu treffen.” S. 197

Ein Gilbert Heilig hätte “von seinem Bruder Scotty -Gerhard Heilig-” erfahren, dass P. und eine weibliche Begleiterin an der Tat in Heilbronn beteiligt sind.” (S. 197)

Es ist nicht bekannt, ob Gilbert mit Adolf Heilig verwandt oder bekannt ist. Laut Gilbert Heilig wäre es auf der Theresienwiese um Abrechnungen für Rauschgiftgeschäfte gegangen, …

“… die zwischen dem 17.03.2007 und Anfang April 07 in Heilbronn stattgefunden [haben sollen]. Gemäß den Angaben des Heilig soll der P. bei einem dieser Treffen eine Schusswaffe im Hosenbund getragen haben. Es hätte sich hierbei um eine Tokarev mit einem seltenen Kaliber gehandelt.”

“Bei einem Gespräch erklärte Gilbert weiter, dass die Polizistin in der Brusttasche den Namen des Adel (Adolf Heilig) hatte und dieser gefragt worden sei, ob er um diese Zeit kontrolliert worden sei.” (S. 139)

Tatsächlich waren bei Kiesewetter ihre “beiden Brusttaschen (…) geöffnet”. Von dem Zettel steht im Ermittlungsbericht nichts. (Ermittlungsbericht, S. 145)

Eine polizeiliche Vertrauensperson sagte, dass “eine Person mit dem Spitznamen „Chico”, (Mijodrag P.) wiederholt gesagt habe, dass er an dem Polizistenmord in Heilbronn beteiligt war.”

Chico habe wörtlich erklärt: „Wenn ich nicht auf die Polizei geschossen hätte, wäre ich jetzt für mindestens 10 Jahre im Gefängnis. Zur Tatausführung äußerte Chico, dass seine Begleiterin auf der Fahrerseite auf die Polizistin und er auf der Beifahrerseite auf den Polizisten geschossen habe. Der Filmbeitrag in der Sendung „Aktenzeichen XY ungelöst”, in dem die Polizistin als Fahrerin dargestellt worden ist, wurde erst nach der Aussage des Chico veröffentlicht. Seine Begleiterin habe nach der Tat die Waffen der Polizeibeamten mitgenommen, da ihr Tod nicht gesichert war.” (S. 195)

Fragen

Hatten die Zeugen Täterwissen, als sie aussagten, dass Kiesewetter auf der Fahrerseite sitzend erschossen wurde, sie nach einem Adolf Heilig suchte und eine Pistole “Tokarev” am Überfall eingesetzt wurde?
http://friedensblick.de/9889/michele-kiesewetter-waehrend-drogen-fahndung-erschossen/

Zusatzfrage:
Benützte der Täter bei der Tokarev ein "seltenes" Kaliber?
"Vorne rechts vor Auto eine Hülse, Kaliber 7,62, Marke: Tokarev; Ein Hülse, Kaliber 9 mm, sei hinter dem Auto gefunden worden. Im Fahrersitz steckte ein Projektil, ebenfalls 7,62 mm;"

bio
29.01.2014, 07:18
(...)
Warum auch nicht über den Sabac-Klan, den Informanten der Polizei als Todesschützen von Heilbronn NAMENTLICH benannten?

Es steht zwar was über den "Sabac-Klan", aber in der Form kann ich das noch nicht erkennen.

brain freeze
29.01.2014, 07:20
Was wäre denn, wenn die Dönerkiller aus dem Zeugenschutzprogramm heraus rekrutiert wurden? Wo ist Piatto, und wo ist Corelli? Wo sind deren Alibis für 9 Morde?
Wo waren die am 25.4.2007? In Heilbronn?
Wem sagte Timo Hess Bescheid, dass man Arnold und Kiesewetter dort erwischen könnte???
Den uwes???

Und wo ist die Presse, oder die Nebenkläger, die das interessiert?
Die Verteidigung müsste das ebenfalls brennend interessieren.

Denkbar. Einiges paßt nicht. Der erste Mord fand im September 2000 statt. Da stand Piatto gerade quasi im Rampenlicht und organisierte Konzerte (staatliche Konzertagentur Rechtsrock). Die "Dönermorde" sind noch mal was anderes als eine (anonyme) Bombe oder Propagandadelikte. ... Etwas Skepsis.