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Vollständige Version anzeigen : "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz



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bio
04.02.2014, 11:48
(...)
Ist das der Vater von Florian Heilig?

Nein

fatalist
04.02.2014, 11:54
Auch “Reisende Familien” wurden von der Polizei befragt. Sie hielten sich mit “mehreren Gespannen auf der Theresienwiese” auf.“

Bisherigen Ermittlungen zufolge hielten sich zur Tatzeit, am 25.04.2007 16 Angehörige Reisender Familien mit mehreren Gespannen auf der Theresienwiese auf. Da nicht alle dieser Angehörigen Reisender Familien unmittelbar nach der Tat vernommen werden konnten, wurden diesbezüglich Nachvernehmungen durchgeführt.”
(S. 201)

Auf Grundlage der (neuen?) Aussagen des Zeugen Josef Peter L. beschloss das Amtgericht Heilbronn am 19. Mai 2009 “Reisende Familien” erneut polizeilich zu beobachten.

2009 erging der Beschluss vom “gegen die gleichen Personen”, “eine erneute Ausschreibung zur Beobachtung” (Abschlussbericht NSU-Ausschuss, Bundestag, S. 643)Tatsächlich sagte die “reisende” Zeugin Roza S. aus, dass sie ein Wm gesehen hätte. Es gehörte einem gewissen Mijodrag P. Auch diese Zeugin machte die Aussage erst 2009 und drei Monate nachdem der Zeuge L. das verdächtige WM überhaupt erwähnte!


“Herauszuheben ist jedoch die Vernehmung der Roza S. vom 25.06.2009. Frau S. gab an, dass sie von Jela D. erfahren habe, dass der P. mit seiner Ehefrau Olivera R. mit einem Wohnwagen, oder Wohnmobil am Tattag auf der Theresienwiese in Heilbronn gewesen sei.

Bis zum heutigen Tag konnte die Jela D. nicht vernommen werden. Die Ehefrau des P., Olivera R.C befindet sich seit mehreren Monaten in Serbien und konnte bislang ebenfalls nicht vernommen werden.”

Der Aussage wurde nachgegangen. Das serbische Innenministerium gab die Information, dass …“… ein “hinreichender Verdacht gegen eine größere Anzahl von Personen aus Serbien [bestünde], die Betrügereien (Rip Deals) in Deutschland und Italien zum Nachteil deutscher Staatsangehöriger begehen. Anführer dieser kriminellen Gruppierung soll M. M. [...] (hier geführt als Mijodrag P. [...] sein.

Konkret wurde vom serbischen Innenministerium mitgeteilt, dass M. unter dem Arbeitsnamen David KRONENBERG im Jahr 2008 sechs Betrugsstraftaten (sog. Rip Deals) zum Nachteil folgender deutscher Staatsbürger organisiert und weitere Mitglieder der Gruppierung mit der Durchführung der Taten in Italien beauftragt hat:” (S. 202)

Die Ermittlungen versandeten jedoch. Jela D. wurde eingeschüchtert.“

Die eigentliche von ihr benannte Auskunftsperson, Jela D. entzog sich bewusst einer eingehenden Befragung. Im Vorgespräch wurde ihr mehrfach von ihrem Ehemann „der Mund verboten”, so dass durchaus davon ausgegangen werden kann, dass sie und ihr Ehemann sachdienliche Angaben machen könnten.

”Mijodrag P. widersprach der Aussage der Zeugin Roza S.: “Sicher ist, dass ich seit 20 Jahren nicht mehr in Stuttgart war.” Erschwerend kam hinzu, dass ein “Sonderstaatsanwalt in Belgrad (…) mit Dienstsitz beim Justizministerium in Belgrad” festlegte, Mijodrag P. wegen der …” … in Deutschland begangenen Rip Deal Straftaten bei seiner Behörde in Belgrad anzuklagen, da eine Auslieferung des Beschuldigten, Mijodrag P., nicht in Frage kommt. (…) In Absprache mit dem Sonderstaatsanwalt werden Kollegen der Soko Parkplatz an den Durchsuchungen und Vernehmungen teilnehmen dürfen.”

Die Befragungen fanden in Serbien statt. Mijodrag P. negierte die Behauptung der Zeugin. Ein serbischer Psychologe unternahm einen Lügentetektor-Test, der abgebrochen werden musste.“Vor diesem Gespräch wurde dem Psychologen der Fall in Heilbronn kurz vorgestellt.
Danach führte der Psychologe ein erklärendes Gespräch mit PETROVIC über den Ablauf mit dem Lügendetektor und setzte dann das Gespräch mit Hilfe des Detektors fort. Die Befragung am Detektor dauerte von 18:10 bis 18:55 Uhr. Danach musste das Gespräch abgebrochen werden, da laut dem Psychologen die physische Verfassung des PETROVIC instabil war. Die Anspannung sei für ihn zu groß gewesen.”

Sein Partner war ein Ratko S., gegen den wegen “Rip Deal Straftaten” auch ein EU-Haftbefehl erlassen wurde. Er wurde von deutschen Ermittlern in Serbien verhört und behauptete, dass “er noch nie von einem Mord an einer Polizistin in Deutschland gehört habe.”

“Der vereinbarte Lügendetektor-Test wurde am 30.07.2009 zwischen 15.00 und 17.00 Uhr durchgeführt. Nach dem Test erklärten uns die verantwortlichen forensischen Psychologen, dass S. ihrer Meinung nach mit der Tat nichts zu tun hat. Sie seien sich jedoch sicher, dass er entgegen seinen Behauptungen über die Tat Bescheid wisse, zumindest habe er von jemandem Einzelheiten über die Tat erfahren.”

“Die serbischen forensischen Psychologen schließen P. und S. als unmittelbare Täter aus. Sind sich jedoch sicher, dass beide mehr über die Tat wissen als sie vorspiegeln. Dieses Verhalten kann durch verschiedenste Motivlagen begründet sein.” http://friedensblick.de/8450/kiesewetter-mord-das-geluege-um-den-nsu-wohnwagen/

Das haste aber gut versteckt, @bio ;)

Im Klartext soll das jetzt was heissen?
Die Serben-Polizei meint, die Beiden wissen was, waren aber nicht dabei?

bio
04.02.2014, 11:54
gibt es eigentlich eine Verbindung vom Sabac-Klan zu den Ceska-Morden?

fatalist
04.02.2014, 11:55
Nein Glaube ich. So dicht verwandt sind die nicht miteinander. Woher sollte Florian Heilig Wissen haben über den Polizistenmord?

fatalist
04.02.2014, 12:24
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 51 Min.
Verteidiger Klemke hakt nach. Polizist: Täter sollen laut Martin A. schwarzhaarig gewesen sein. #Mundlos und #Böhnhardt sind es nicht. #nsu


Martin A. beschrieb die Männer nur vage. Einer: älter als 30, 1,70 m bis 1,80 m, Jeans. Der Zweite: rot-weiß-kariertes Kurzarmhemd. #nsu


Polizist zur Befragung unter Hypnose: Er habe Martin A. seine „immer wieder neuen Erinnerungen“ geglaubt. #nsu


#Götzl fragt den #Heilbronner Polizisten: „Wie sollte eigentlich ausgeschlossen werden, dass da eine Suggestion entsteht beim Zeugen?“ #nsu


Richter #Götzl liest mit deutlichem Vorbehalt in der Stimme aus dem Hypnoseprotokoll vor. Es geht ums Unterbewusste. #nsu


Richter #Götzl versteckt seine Skepsis nur wenig. Von Hypnosevernehmungen hält er offenbar nicht so viel. #nsu


Im April 2008 ließ Martin A. sich sogar unter Hypnose vernehmen. Er erinnerte sich nun an einen zweiten Mann. #nsu


Bei der Tatortbegehung im Februar 08 erinnerte Martin A. plötzlich, dass ein Mann von hinten an das Polizeiauto herantrat. #nsu


Martin A.erinnerte sich nach und nach an Einzelheiten.Bäckerei,Fahrtroute,Orte und Personen,die er mit #Kiesewetter kontrolliert hatte. #nsu


Mediziner meint, Martin A. leide an organbedingter Amnesie, könne sich also nicht erinnern. Polizist glaubt A.s Erinnerungen trotzdem. #nsu


Martin A. brach zusammen, als er von #Kiesewetters Tod erfuhr. Im Februar 2008 legte er Blumen an den Tatort und gedachte ihr still. #nsu


Martin A. erfuhr:Er hatte keinen Verkehrsunfall, sondern einen Kopfschuss erlitten. Polizist erinnert A.s Frage: „Quer durch den Kopf?“ #nsu


Erst am 5. Juni 2007 erfuhr Martin A., was wirklich geschah am 25. April 2007 auf der Theresienwiese. #nsu


Am Vormittag berichtet ein #Heilbronner Polizist von den Vernehmungen von Martin A., dem überlebenden Kollegen von #Kiesewetter. #nsu

Wenn es die uwes nicht waren, dann sollte man die Zschäpe aus dem Knast lassen.

Quo vadis
04.02.2014, 12:24
Der Bekannte von Stammheim-Knasti Gilbert Heilig, ein gewisser Roma aus Serbien namens Petkovic, der soll Chico heissen und der Mörder von Kiesewetter sein, zusammen mit seiner Begleiterin.


Jetzt weißt du auch warum Elsässer bei Heilig nur Selbstmord (entgegen der Meinung der Eltern) und keinerlei Zusammenhang mit einer Serbenspur sehen möchte- ihm paßt eine etwaiige Verbindung in das Balkanland aus ideologischen Gründen nicht.

fatalist
04.02.2014, 12:35
Jetzt weißt du auch warum Elsässer bei Heilig nur Selbstmord (entgegen der Meinung der Eltern) und keinerlei Zusammenhang mit einer Serbenspur sehen möchte- ihm paßt eine etwaiige Verbindung in das Balkanland aus ideologischen Gründen nicht. Geht Elsässer wirklich von Selbstmord bei Florian Heilig aus? Bin da nicht sicher. Bei Serbien liegst Du goldrichtig, das liebt der Elsässer.

fatalist
04.02.2014, 12:37
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 5 Min.
Gericht wird wohl auf einen neuen Vernehmungsversuch von Charlotte E. verzichten. Man kann es der alten Frau nur wünschen. #nsu Ihre Aussage kann man über die vernehmenden Beamten einführen. Die wird es ja wohl geben???

Quo vadis
04.02.2014, 12:40
Geht Elsässer wirklich von Selbstmord bei Florian Heilig aus? Bin da nicht sicher. Bei Serbien liegst Du goldrichtig, das liebt der Elsässer.

Ich beziehe mich auf seinen argen Beitrag @ Fatalist bei Compact war das glaube ich.

fatalist
04.02.2014, 12:44
Ich beziehe mich auf seinen argen Beitrag @ Fatalist bei Compact war das glaube ich. "Wollt ihr Florian Heilig zum Verwandten eines Mordkomplizen machen" oder so ähnlich, das war gespielte Empörung vom Elsässer. Ablenkungsstrategie. Das hat mit Selbstmord oder Mord (und was Elsässer dazu meint) nichts zu tun. ISt auch unwichtig, was JE dazu meint.

Quo vadis
04.02.2014, 12:47
"Wollt ihr Florian Heilig zum Verwandten eines Mordkomplizen machen" oder so ähnlich, das war gespielte Empörung vom Elsässer. Ablenkungsstrategie. Das hat mit Selbstmord oder Mord (und was Elsässer dazu meint) nichts zu tun. ISt auch unwichtig, was JE dazu meint.

Ironie muß im Internet als solche gekennzeichnet werden, es gilt das geschriebene Wort und gerade bei Bahamas und Jungle world JE gilt das besonders. Ansonsten interessiert mich die Person herzlich wenig.

Dolohov
04.02.2014, 12:50
ich las von einem Arbeitskollegen im Krankenhaus, der bestätigte, dass Florian ein Rechter gewesen wäre.


Wie oft soll ichs eigentlich noch ins Forum rotzen, dass Florian nicht!!!!!!!!!!! "rechts" war?

fatalist
04.02.2014, 12:53
Ein unge*klärter Mord in Wed*dingEine wei*tere mög*liche Spur führte im Jahre 2000 nach Berlin, nachdem das Magazin Kripo-Live im Mai Fah*nungs*bilder von Zschäpe, Mundlos und Böhn*hardt ver*öf*fent*licht hatte. Es meldte sich ein Poli*zist, der angab die Gesuchten jüngst in Berlin gesehen zu haben. Rund zwei Monate vorher, am 17. März 2000, ereig*nete sich in der Wed*dinger Euler*straße der bis heute unauf*ge*klärte Mord an einem migran*ti*schen Kiosk*be*sitzer, der mit Kopf*schüssen getötet worden war. Eine erneute Über*prü*fung des Falles, nach dem Auf*fliegen des NSU, erbrachte zwölf Jahre später „keine kon*kreten Hin*weise“ mehr auf eine mög*liche Urhe*ber*schaft. Wie im Mai 2000 den Hin*weisen auf den mög*li*chen Auf*ent*halt der Gesuchten in Berlin nach*ge*gangen wurde, ließ sich nach Recher*chen des Tages*spiegel nicht klären [7]. Verstehe, da hatte Carsten Schultze die Dönerceska noch gar nicht übergeben ;)

https://linksunten.indymedia.org/en/node/105281


Ver*bin*dungen auf Ber*liner Rechts*rock*feierAls die Ber*liner Polizei im Sep*tember 2002 auf einer dieser Jah*res*feiern im Mar*zahner „Frei*zeit*treff Eulen*spiegel“ rund 200 Neo*nazis kon*trol*lierte [13], befanden sich unter den Anwe*senden neben den Rechts*rock*bands „Inti*mi*da*tion one“ (USA) und „Spree*ge*schwader“ auch Mit*glieder der befreun*deten Band „Legion of Thor“. Außerdem anwe*send: Der öster*rei*chi*sche Brief*bom*ben*bauer Peter Binder, Rechts*ter*ro*rist Marcus Bischoff, sowie der lang*jäh*rige Neo*na*zi*kader und dem NSU-Unterstützerumfeld zuzu*rech*nende Thorsten Heise[14], ebenso wie Maik Eminger, im Jahr 2003 der ille*galen Fort*füh*rung zwi*schen*zeit*lich ver*bo*tener Blood&Honour-Strukturen ver*däch*tigt und Bruder von André Eminger, einem Ange*klagten im NSU-Prozess [15].

Es wird immer besser:


Jean René Bauer und Antje ProbstAuf der Ver*an*stal*tung anwe*send war auch „Van*dale“ und „Landser“-Mitglied Jean René Bauer aus Berlin. Bauer stand in Kon*takt mit Thomas Starke, dem bereits erwähnten Blood&Honour-Aktivisten und spä*teren V-Mann, der Zschäpe, Böhn*hardt und Mundlos 1997 mit 10 Kilo*gramm TNT belie*ferte und den Dreien schließ*lich beim Unter*tau*chen half. Bereits Mitte der 90er Jahre pflegten Starke und Mundlos engeren per*sön*li*chen Kon*takt. Von 1994 bis 1996 saß Starke eine Haft*strafe ab, für einen Über*griff, den er zusammen mit Uwe Mundlos verübt hatte. Wäh*rend der Haft unter*stützen ihn die später Unter*ge*tauchten. Er und Mundlos schrieben sich Briefe in denen es unter anderem um Waffen ging, nach seiner Haft*strafe war Starke einige Monate mit Beate Zschäpe liiert und als die Polizei im Januar 1998 in einer Jenaer Garage auf das TNT stieß – gemeinsam mit der später ver*schol*lenen Namens*liste, auf der auch Starke stand — tauchten Mundlos, Böhn*hardt und Zschäpe unter [18]. 10 Kg TNT. Wer bietet 100 Kilo?

Starke ist immer noch erst V-Mann seit Ende 2000, und der Blödsinn mit der Garagenliste ist unausrottbar.


https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 2 Std.
Gute Recherche zu #NSU-Kontakten nach #Berlin https://linksunten.indymedia.org/en/node/105281 Na wenn das gute Recherche ist, dann gute Nacht.

Quo vadis
04.02.2014, 12:58
Wie oft soll ichs eigentlich noch ins Forum rotzen, dass Florian nicht!!!!!!!!!!! "rechts" war?

Ich halte die Aussage für falsch, er war nur nicht in rechten, gruppenkonditionellen Strukturen eingebunden, so wie ich auch nicht. Nur hat er es sogar im Gegensatz zu mir wohl zumindest versucht sich irgendwie zu organisieren. Nach deiner Aussage müßte ich auch nicht rechts sein, weiß nicht ob das viele so sehen werden.

fatalist
04.02.2014, 13:04
Ironie muß im Internet als solche gekennzeichnet werden, es gilt das geschriebene Wort und gerade bei Bahamas und Jungle world JE gilt das besonders. Ansonsten interessiert mich die Person herzlich wenig. Elsässer ist ein Mietmaul. Zur Zeit in Diensten von einem Islamisten namens Rieger und des Verlegers von Compact. Trauen darf man dem Mann niemals.


Im Dezember 2010 wurde dann die Nullnummer des Magazins veröffentlicht, seit August 2011 erscheint das Blatt in der COMPACT-Magazin GmbH in Werder, die dafür von Elsässer gemeinsam mit Kai Homilius und Andreas Abu Bakr Rieger gegründet wurde. Diese halten jeweils ein Drittel der Anteile.[2] Wikipedia

Quo vadis
04.02.2014, 13:20
NSU war im Jahr 2011, die größte geopolitische Eruption nach 9/11 war damals der Ausbruch einer salafistischen Islamputschrevolte im Maghreb und mittleren Osten namens "Arabischer Frühling"- fremdgesteuert, blutig und mit westlicher Beteiligung auf Seiten der Islamputschisten. Denkt man logisch könnte Westerwelles Enthaltung zum NATOverbrecherkrieg in Libyen die Ostküste dazu veranlaßt haben in Deutschland aktiv zu werden um die einzigen noch wirklichen Transatlantiker und Islamkritiker, die sog. "Nationalen" zu torpedieren. Heute ist es der Ostküste wieder gelungen im AA und im BMvV 2 willige Ostküstenpuppen zu installieren, Steinmeier und von der Leyen.

fatalist
04.02.2014, 13:53
Elsässer in Eisenach:


Die offizielle Variante verweist auf Selbstmord aus Liebeskummer. Das bestätigten jedoch weder Heiligs Eltern und Bekannte, noch dessen Freundin. Heilig, der im Alter von 18 bis 19 Jahren einem Neonazi-​Schlägertrupp angehörte, berichtete seinen Eltern vor seinem plötzlichen Tod vage über geheime Machenschaften. Die Neonazis hätten damals in der Gruppe Prämien ausgezahlt bekommen, wenn sie unter anderem gezielt Personen zusammenschlugen. Außerdem soll Heilig bereits im Mai 2011, ein halbes Jahr bevor der NSU öffentlich wurde, bei der Polizei Angaben über das Auftauchen des Zwickauer Trios gemacht haben. Hierbei soll auch der Name einer uns bisher unbekannten, weiteren Terrortruppe gefallen sein: dem der „Neo-​Schutzstaffel“ (NSS).


Fünf US-​Geheimagenten

Was Heilig jedoch nun genau über diese Gruppen und den bereits 2007 verübten Mord an Kiesewetter wußte, nahm er mit ins Grab. Über letzteren Mord wußte Elsässer noch einige Fakten hinsichtlich der weiteren Begleitumstände zu berichten. Die Polizei habe den Mord nur schlampig untersucht und angefertigte Phantombilder der Täter zur Fahndung überhaupt nicht veröffentlicht. Außerdem seien an besagtem Abend fünf US-​amerikanische Geheimagenten in Tatortnähe zugegen gewesen. Aus deren Reihen sei später ein Geheimdienstprotokoll aufgetaucht. Der Spiegel berichtete bereits im Dezember 2011 darüber. Unglaublich, was der Elsässer für einen Scheiss erzählt.

http://www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/item/4402-zweifel-an-offizieller-nsu-story

Es gibt wirklich viele Ungereimtheiten beim NSU, mit denen man sich weit weniger lächerlich macht als mit dem STERN.Protokoll und den US-Agenten.

fatalist
04.02.2014, 13:56
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 3 Min.
Derzeit Aussagen zweier Sachverständiger zu Einsatz v. Çeska- u. Bruni-Pistole, Schalldämpfer u. Munition bei den Morden des #NSU Pfoser und Nennstiel vom BKA. Heute Morgen hiess es noch, es ginge um die Mordwaffen Heilbronn.

Dolohov
04.02.2014, 14:07
Ich halte die Aussage für falsch, er war nur nicht in rechten, gruppenkonditionellen Strukturen eingebunden, so wie ich auch nicht. Nur hat er es sogar im Gegensatz zu mir wohl zumindest versucht sich irgendwie zu organisieren. Nach deiner Aussage müßte ich auch nicht rechts sein, weiß nicht ob das viele so sehen werden.


Wenn DU jedoch zu Big Rex gehst, dann wärst Du rechts im Sinne von NPD & Umfeld...

Es wird behauptet, er wäre im NPD Umfeld verkehrt (Gronbachs Lügen), und das stimmt nicht.

fatalist
04.02.2014, 14:19
Vorsitzender des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma stellt Strafanzeige gegen Verfasser der rassistischen Aktenvermerke im „NSU“-Verfahren

Publiziert 4. Februar 2014


Distanzierung von Baden-Württembergs Innenminister Gall erwartet
Heidelberg – Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, erstattete heute bei Baden-Württembergs Innenminister Reinhold Gall Anzeige gegen die Beamten und Psychologen der Baden-Württembergischen Polizei wegen der rassistischen Aktenvermerke, die im NSU-Prozess in München am vergangenen Donnerstag öffentlich erörtert wurden. Nach Presseberichten (SÜDDEUTSCHE ZEITUNG vom 31.1.2014) war bezüglich des Falls der ermordeten Polizistin Michele Kiesewetter an verschiedenen Stellen die Rede von verdächtigten „Negern“ und „Zigeunern“, die „typischerweise lügen würden“. Später hätten Psychologen laut einem LKA-Vermerk über einen Lügendetektortest bei einem Roma-Angehörigen festgehalten, der Mann sei „ein typischer Vertreter seiner Ethnie“, was bedeute, dass „die Lüge ein wesentlicher Bestandteil seiner Sozialisation darstelle“.

In seinem Schreiben an Innenminister Gall verlangte der Zentralratsvorsitzende, die Verfasser der Vermerke und die Psychologen strafrechtlich und disziplinarisch wegen Verleumdung und Beleidigung zur Verantwortung zu ziehen und sicherzustellen, dass die Psychologen keine Gutachten mehr in staatlichem Auftrag verfassen. Bei den erst jetzt bekannt gewordenen Aktenvermerken handele es sich um schlimmen Rassismus, der dem Jargon der Nationalsozialisten ähnele, so Rose. Die Verfasser hätten gewusst, dass über diese Akten in einem öffentlichen Gerichtsverfahren verhandelt werden würde Romani, die Serbischen Gutachter interessiert Deine Anzeige einen feuchten Kehricht. Die lachen sich einen... man ist der blöde :haha::haha:

http://www.saarkurier-online.de/?p=108529

fatalist
04.02.2014, 14:20
Wenn DU jedoch zu Big Rex gehst, dann wärst Du rechts im Sinne von NPD & Umfeld...

Es wird behauptet, er wäre im NPD Umfeld verkehrt (Gronbachs Lügen), und das stimmt nicht. Die Eltern erzählen das, und denen wird man glauben.

sleepwell
04.02.2014, 14:22
Wie oft soll ichs eigentlich noch ins Forum rotzen, dass Florian nicht!!!!!!!!!!! "rechts" war?

Ich habe keine Zweifel, dass du das ordentlich recherchiert hast.

Nur, es reicht doch nicht, mit Glatze bei "Rex" aufzutauchen um Aussteiger sein zu wollen.
Zwangsläufig wird der doch nach dem Umfeld gefragt, von dem er sich lösen möchte.
Kommt da Schneewittchen und die sieben Zwerge, wird er wieder Heim geschickt.

Es wird aber kolportiert, er war im Programm.
Wie paßt das?

Quo vadis
04.02.2014, 14:22
Wenn DU jedoch zu Big Rex gehst, dann wärst Du rechts im Sinne von NPD & Umfeld...

Es wird behauptet, er wäre im NPD Umfeld verkehrt (Gronbachs Lügen), und das stimmt nicht.

Ich glaube nicht dass der je bei BIG REX war, es heißt ja auch man habe ihn zu Big Rex drängen wollen, aber dort ist er nie gewesen. Ich kann dir nicht sagen was er wußte, aber ich glaube jemand hat massiven Druck auf ihn ausgeübt dies und jenes nicht zu tun und da er nicht organisationsspezifisch aufgestellt war, können dies "die Rechten" nicht gewesen sein.

Quo vadis
04.02.2014, 14:25
Wenn DU jedoch zu Big Rex gehst, dann wärst Du rechts im Sinne von NPD & Umfeld...

Es wird behauptet, er wäre im NPD Umfeld verkehrt (Gronbachs Lügen), und das stimmt nicht.

Da haben wirs schon, eine Behauptung, ich bin mir sicher die Eltern glauben das sogar selber mit dem NPD Umfeld, gerade bei Unpolitischen geht das fix, aber ich glaube eher er hat ihnen verheimlicht dass seine Versuche sich in politisch zu organisieren gescheitert sind.

fatalist
04.02.2014, 14:51
Das LfV hat dem Florian erzählt, es sei das LKA, Abteilung BIG REX, Aussteigerprogramm???
WENN Florian in einer "rechten Schlägertruppe" war, dann wissen die Rechten im Bereich Heilbronn/Zabergäu davon.
"Feststehende Vergütungslisten für Straftaten wie Verprügeln etc", das ist Blödsinn.

fatalist
04.02.2014, 14:56
Ossi-Bashing total bei DIE ZEIT

In Zwickau war nichts normal – Das Medienlog vom Dienstag, 4. Februar 2014

VON Tom Sundermann 4. FEBRUAR 2014 UM 08:25 UHR
http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/02/04/medienlog-zwickau-nachbarin-aussage/

Gegen Asylbewerberheime, also NAZI.

Quo vadis
04.02.2014, 15:09
Ich möchte nochmal an die politische Gemengelage im Frühjahr 2011 zurückerinnern

http://www.dw.de/bundesregierung-verteidigt-libyen-enthaltung/a-14926255

Doch nicht jeder Koalitionspolitiker ist einverstanden damit, dass sich Deutschland im Sicherheitsrat gemeinsam mit China, Russland, Indien und Brasilien enthalten hat, statt mit den NATO-Verbündeten zu stimmen. Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses des Bundestags, Ruprecht Polenz (CDU), warnte davor, dass Deutschland isoliert werden könnte. Der frühere CDU-Generalsekretär Heiner Geißler warf Westerwelle vor, er habe Deutschland "in die Kumpanei mit Russland und China und in die Isolation gegenüber den arabischen Staaten und unseren westlichen Verbündeten geführt".

Während im Inland die Enthaltung zu Libyen den Bürger nicht aufgebracht hat, wurde dies bei den konservativen Atlantikbrückenfreunden wie Rühe, Polenz und Geisler als Affront gewertet- das Gespenst heißt "german Isolation", also Widerspruch zu US Vorgaben die bedingungsloses Wohlfeilverhalten von Dtl. erwarten. Man beachte die aktuellen Töne von v.d. Leyen und Steinmeier zur neuen, aggressiven, außenpolitischen Rolle Deutschlands, Kritik kommt nur von ganz links und von Leuten wie den amerikakritischen Gauweiler.

Und was liest man von einem Herrn Polenz

http://www.xity.de/nachrichten/polenz_fordert_teilnahme_des_tuerkischen_botschaft ers_am_nsu-prozess_id2480533.html

Halle (dapd-bay). Der Vorsitzende des Auswärtigen Ausschusses im Bundestag, Ruprecht Polenz (CDU), setzt sich für eine Teilnahme des türkischen Botschafters am NSU-Prozess vor dem Oberlandesgericht München ein. "Das Gericht sollte seine Entscheidung korrigieren und sicherstellen, dass die Angehörigen der Opfer und der türkische Botschafter bei der Verhandlung unmittelbar folgen können", sagte Polenz der in Halle erscheinenden "Mitteldeutschen Zeitung" (Online-Ausgabe). Es sei "instinktlos", ihm einen reservierten Sitzplatz abzuschlagen.

Arabischer Frühling- Frühlingsstrasse= kabbalistischer Schmock

fatalist
04.02.2014, 15:30
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Aus gegebenem Anlass: Gute Gutachter können ihr Wissen allgemein verständlich weitergeben. Nicht so gute Gutachter nicht so ... #nsu
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BKA-Experte geht auch von ersten 4 Morden von einem Schalldämpfer aus. Auch wenn objektive Beweise fehlen. #nsu
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Ab dem 5. von den 9 Morden der #Ceska-Serie fanden die Experten Spuren von Aluminium, also eines Schalldämpfers. #nsu
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Zweiter Waffenexperte vom BKA versucht den Prozessbeteiligten etwas über Hülsen und Geschosse zu erklären. Gelingt so lala. #NSU
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Wie laut der Schuss zu hören ist, hänge sehr von der Umgebung ab, so der #BKA-Mann. Straßenlärm, geschlossener Raum etc. Ach so. #nsu
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Bei der im Brandschutt des Zwickauer #NSU-Verstecks gefundene Pistole war ein Schalldämpfer. Laut blieb die Waffe trotzdem, so BKA-Mann.
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BKA-Mann zeigt in Zeitlupe in Endlosschleife, wie die #NSU-Tatwaffe, die #Ceska, abgefeuert wird. Seltsamer Moment.
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„Jede Waffe hinterlässt beim Schießen individuelle Spuren an Patronen und Geschossen“, erklärt der Experte. #NSU
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#BKA sammelt Tatmunition ungelöster Fälle. Spuren an Vergleichsbeschussmunition führte zu den 9 Treffern. #nsu
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Erster BKA-Waffenexperte erklärt, dass die 9 türkischen und griechischen Männer mit der beim #NSU gefundenen #Ceska getötet wurden.

Wenn das BKA damit durchkommt ist das Ding gelaufen.

Quo vadis
04.02.2014, 15:36
PZ hautnah ‏@PZhautnah 3 Min.
Bei der im Brandschutt des Zwickauer #NSU-Verstecks gefundene Pistole war ein Schalldämpfer. Laut blieb die Waffe trotzdem, so BKA-Mann.
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Während die Waffe ganz passabel aussieht, sieht der Schalldämpfer aus wie aus einem Lagerfeuer entnommen. Kann mir nicht vorstellen dass in Zwickau der Schalldämpfer auf die Waffe aufmontiert aufgefunden wurde wie in der Schautafel versucht zu vermitteln.

http://cdn1.spiegel.de/images/image-320214-panoV9free-jhud.jpg

fatalist
04.02.2014, 15:37
Eine Verteidigung ohne eigene Waffenexperten ist nicht möglich. Weil keine Waffengleichheit besteht...

Dolohov
04.02.2014, 15:39
Ich habe keine Zweifel, dass du das ordentlich recherchiert hast.

Nur, es reicht doch nicht, mit Glatze bei "Rex" aufzutauchen um Aussteiger sein zu wollen.
Zwangsläufig wird der doch nach dem Umfeld gefragt, von dem er sich lösen möchte.
Kommt da Schneewittchen und die sieben Zwerge, wird er wieder Heim geschickt.

Es wird aber kolportiert, er war im Programm.
Wie paßt das?

Eine gute Frage, die ich Dir nicht beantworten kann. Ich kann Dir jedoch sagen, als "Rechter aus Baden-Württemberg", dass er mit "uns" nichts zu tun hatte - mehr noch, niemand kannte seinen Namen und da sich die meisten für uns nicht für das NSU-Thema interessieren, kennen viele den Namen immer noch nicht.

Dolohov
04.02.2014, 15:40
Das LfV hat dem Florian erzählt, es sei das LKA, Abteilung BIG REX, Aussteigerprogramm???
WENN Florian in einer "rechten Schlägertruppe" war, dann wissen die Rechten im Bereich Heilbronn/Zabergäu davon.
"Feststehende Vergütungslisten für Straftaten wie Verprügeln etc", das ist Blödsinn.
Und genau dort kenne ich alle relevanten Leute, in der Regel sogar die kleinen Mitläufer, ich schrieb es Dir ja schon damals bei Skype: Keiner kennt ihn.

Dass das alles ganz wirr ist, ist klar...

tommes
04.02.2014, 15:54
@Doholov

mal zum Abgleich. Frag mal deine Kontakte nach Schlägereien im Jugendclub Weiler und in Zaberfeld beim Seefest - so ca. 2000. Das waren Eppinger Schläger (sicher noch ohne Klein-Florian). 1996 wurde am Eppinger Bahnhof ein Mann erschlagen, ich nehme an die Beteiligten sind ohnehin bekannt. Aber wenn deine Leute auch die beim Seefest* Beteiligten kennen , dann sind sie gut informiert.


* War eine Schägerei mit den Eingeborenen mit Personalienaufnahme durch die Polizei - die Eppinger waren eh schon erfaßt.... .

Quo vadis
04.02.2014, 15:59
Und genau dort kenne ich alle relevanten Leute, in der Regel sogar die kleinen Mitläufer, ich schrieb es Dir ja schon damals bei Skype: Keiner kennt ihn.


Glaube ich dir, umgedreht ist aber falsch zu meinen wenn er nicht in Strukturen eingebunden war kann er auch nichts über Heilbronn gewußt haben. Das ist ja der Punkt, es hat gereicht um ihn als Zeugen zu laden, dafür wird man in der Regel angeschrieben. Ich kann mir das nur so erklären, dass er sich von sich aus mit den NSU zuständigen Stellen in Verbindung gesetzt hat und ab diesem Zeitpunkt war er seines Lebens nicht mehr sicher.

moishe c
04.02.2014, 16:02
Eine Verteidigung ohne eigene Waffenexperten ist nicht möglich. Weil keine Waffengleichheit besteht...

Hallo Fatalist,

ja, die Patrone 7,62 Tok. ist - hier im "Westen", also westlich des früheren "Eisernen Vorhanges" - ein "seltenes" Kaliber! Das hat der Sinti ganz richtig gesagt.

Das war sie vor 1989 auf jeden Fall und hat sich auch nach 1989 nicht wesentlich geändert.

Von "hier" aus gesehen hinter diesem früheren "Eisernen Vorhang" ist das aber genau umgekehrt! Es wundert mich also überhaupt nicht, wenn ein sich aus seiner "Werkzeugkiste" bewaffnender Serbe oder Roma aus Serbien genau so eine Tokarev in diesem Kaliber im Gürtel stecken hat!

Und noch was - dazu habe ich ziemlich am Anfang meiner Beiträge mal was geschrieben.

Eine Tatwaffe ist keineswegs nur über Geschoß UND Hülse identifizierbar! Klaro???

Nur ist es eben so, daß nicht an all den Stellen an Geschoß und Hülse i.m.m.e.r "i.n.d.i.v.i.d.u.e.l.l.e U.n.t.e.r.s.c.h.e.i.d.u.n.g.s.m.e.r.k.m.a.l.e" beim Verschießen entstehen!

Das ist doch logisch (und kommt auch in der Praxis vor!), oder nicht?

spezialeinheit
04.02.2014, 16:13
Staatstheater bringt NSU-Stück auf die Bühne

Was in den Terroristen des "Nationalsozialistischen Untergrunds" vorging, ist auch nach langen Verhandlungen vor Gericht weitgehend unbekannt. Das Staatstheater Karlsruhe will diese Lücke schließen – mit den Mitteln der Kunst.

http://m.welt.de/article.do?id=regionales/stuttgart/article124464812/Staatstheater-bringt-NSU-Stueck-auf-die-Buehne

Das Schmierentheater schafft es auf die Bühne!

Dolohov
04.02.2014, 17:13
Glaube ich dir, umgedreht ist aber falsch zu meinen wenn er nicht in Strukturen eingebunden war kann er auch nichts über Heilbronn gewußt haben. Das ist ja der Punkt, es hat gereicht um ihn als Zeugen zu laden, dafür wird man in der Regel angeschrieben. Ich kann mir das nur so erklären, dass er sich von sich aus mit den NSU zuständigen Stellen in Verbindung gesetzt hat und ab diesem Zeitpunkt war er seines Lebens nicht mehr sicher.

Und genau HIER würde mich interessieren, mit wem er Kontakt hatte, und von wem er behauptete (oder ernsthaft dachte), das seien nationale Leute. Vielleicht diese KKK-Vögel, gelten ja auch als rechts. Oder Breivik-Fuzzis, kein anständiger Nationalist gibt sich mit diesen ab, aber man nennt sie "rechts".

Quo vadis
04.02.2014, 17:58
Und genau HIER würde mich interessieren, mit wem er Kontakt hatte, und von wem er behauptete (oder ernsthaft dachte), das seien nationale Leute. Vielleicht diese KKK-Vögel, gelten ja auch als rechts. Oder Breivik-Fuzzis, kein anständiger Nationalist gibt sich mit diesen ab, aber man nennt sie "rechts".

Glaube sein mehr oder weniger öffentliches Gerede um den MK Mord und Arnold Anschlag hat ihn die Schlapphüte oder den Staatsschutz auf den Hals gehetzt. Diese Typen sind geschult im Umgang mit nicht gefestigten Jugendlichen, kommen kumpelhaft und locker daher, wollen aber nur Infos abgreifen. Irgendwie muß er auf die NSU Zeugenliste gekommen sein, entweder selber den Kontakt gesucht oder der umgedrehte Weg.

Wieder ein feines Video wie der demokratische Westen so tickt

http://www.theguardian.com/world/video/2014/jan/31/snowden-files-computer-destroyed-guardian-gchq-basement-video

nachdenkerin
05.02.2014, 00:47
Ein unge*klärter Mord in Wed*dingEine wei*tere mög*liche Spur führte im Jahre 2000 nach Berlin, nachdem das Magazin Kripo-Live im Mai Fah*nungs*bilder von Zschäpe, Mundlos und Böhn*hardt ver*öf*fent*licht hatte. Es meldte sich ein Poli*zist, der angab die Gesuchten jüngst in Berlin gesehen zu haben. Rund zwei Monate vorher, am 17. März 2000, ereig*nete sich in der Wed*dinger Euler*straße der bis heute unauf*ge*klärte Mord an einem migran*ti*schen Kiosk*be*sitzer, der mit Kopf*schüssen getötet worden war. Eine erneute Über*prü*fung des Falles, nach dem Auf*fliegen des NSU, erbrachte zwölf Jahre später „keine kon*kreten Hin*weise“ mehr auf eine mög*liche Urhe*ber*schaft. Wie im Mai 2000 den Hin*weisen auf den mög*li*chen Auf*ent*halt der Gesuchten in Berlin nach*ge*gangen wurde, ließ sich nach Recher*chen des Tages*spiegel nicht klären [7].

Verstehe, da hatte Carsten Schultze die Dönerceska noch gar nicht übergeben ;)

https://linksunten.indymedia.org/en/node/105281



Tja, war es nun Mundlos oder war es Böhnhardt oder gar keiner, der in Berlin zwei Monate später gesehen wurde?


Nach Ausstrahlung der Sendung Kripo Live am 7. Mai 2000 ging beim LKA Sachsen ein Hinweis eines Polizeibeamten aus Berlin ein, der angab, das Trio am 7. Mai 2000 zwischen 13 und 14 Uhr in einem Biergarten in Berlin-Prenzlauer Berg gesehen zu haben. Durch das LKA Berlin, welches durch das LKA Thüringen um sofortige Abklärung gebeten worden war, wurde der Polizeibeamte am Nachmittag des 8. Mai 2000 vernommen und gab an, als Objektschützer der Synagoge in der Rykestraße in einem der Synagoge gegenüber in der Knaackstraße gelegenen Restaurant eine Personengruppe wahrgenommen zu haben, die aus zwei Frauen, zwei Männern und zwei Kindern bestand. Auf einer ihm vorgelegten Wahllichtbildvorlage erkannte der Beamte Beate Zschäpe und Uwe Böhnhardt wieder, wobei er angab, sie gegen 16 Uhr nochmals in der Imanuelkirchstraße vor dem Polizeiabschnitt 77 gesehen zu haben. Er gab darüber hinaus an, dass die beiden Kinder beim Verlassen des Lokals von der anderen weiblichen Person an den Händen geführt wurden. Die zweite männliche Person erkannte er nicht wieder. Die Aussage des Polizeibeamten wurde durch die Staatsschutzabteilung des LKA Berlin als glaubhaft eingeschätzt.

Die ebenfalls vernommene Serviererin aus dem Restaurant erkannte Beate Zschäpe lediglich zu 50 Prozent wie der und erklärte zudem, die Personen seien erst nach 14 Uhr im Lokal erschienen. Deutscher Bundestag Beschlussempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses S. 354 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

Gleicher Vorgang mit gleichen Zeugen aber statt Böhnhardt wurde Mundlos identifiziert:


07.05.00 Fernsehen

3 Besch. im Biergarten in der Nähe der Synagoge am Prenzlauer Berg gesehen

Keine Videoaufzeichnung im Bereich der Synagoge; Befragung des Hinweisgebers, der Bedienung im Biergarten u. ihres Bruders. Identifizierung von Mundlos und Zschäpe durch Mitteiler; nur 50%ige Sicherheit der Bedienkraft bzgl. Zschäpe; Bruder konnte zu den 3 Pers. nichts sagen; erfolglose Befragung der Betreiberin des Zeitschriftenladens.Schäfer-Gutachten S. 11

Nereus
05.02.2014, 02:23
Tja, war es nun Mundlos oder war es Böhnhardt oder gar keiner, der in Berlin zwei Monate später gesehen wurde?

Deutscher Bundestag Beschlussempfehlung und Bericht des 2. Untersuchungsausschusses S. 354 http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

Gleicher Vorgang mit gleichen Zeugen aber statt Böhnhardt wurde Mundlos identifiziert:

Schäfer-Gutachten S. 11

Deine Frage, warum alle möglichen Leute, wie organisiert und abgesprochen, seit dem Untertauchen des Trios, dieses irgendwo gesehen, als permanente "Nazi-Jägern" auch ständig Basecaps, Fahrräder oder Besucher in Nachbarsgarten als Triomerkmale beobachtet haben wollen und sogar, in Stigmatisierungsabsicht, Filmrequisiten mit Fahndungsfotos des Trios gestalteten, hast Du doch schon in Deiner geschredderten Ausarbeitung beantwortet!
Diese bösen "3 Nazis" haben zwischen ca. 1995 und 98 eine ganz bestimmte Klientel in Jena beleidigt und herausgefordert, worauf sie in internen Steckbriefen bundesweit gejagt wurden. Sie waren gebrandmarkt. Mit fast jeder Schandtat wollte man sie nun in Verbindung bringen, diese ihnen anhängen und es vermutlich auch falsch bezeugen....
Du müßtest diese Organisation, die im Westen auch vom Verfassungsschutz beobachtet wurde, noch aus Deiner DDR-Zeit kennen, wo sie ihre staatlich geförderte Zentrale hatte und die Ideologie des DDR-Antifaschismus prägte?

fatalist
05.02.2014, 02:28
Eine Tatwaffe ist keineswegs nur über Geschoß UND Hülse identifizierbar! Klaro???

Nur ist es eben so, daß nicht an all den Stellen an Geschoß und Hülse i.m.m.e.r "i.n.d.i.v.i.d.u.e.l.l.e U.n.t.e.r.s.c.h.e.i.d.u.n.g.s.m.e.r.k.m.a.l.e" beim Verschießen entstehen!

Das ist doch logisch (und kommt auch in der Praxis vor!), oder nicht? Sehr interessantes Statement der Nebenklage, Zweckoptimismus?


04.02.2014Identifizierung der Ceska als TatwaffeVerwirrung stiftete ein Waffensachverständiger des BKA bei dem missglückten Versuch, seine Gutachten zur Identifizierung der in der Frühlingsstraße gefundenen Ceska 83 mit Schalldämpfer als Tatwaffe darzustellen. Die Verteidigung Wohlleben schnupperte kurz Morgenluft, aber ein genauer Blick auf die Beweisaufnahme macht deutlich, dass an der Identifikation kein Zweifel besteht.
Der Fachbereichsleiter des Kriminaltechnischen Instituts Wiesbaden, Nennstiel, erläuterte sehr anschaulich seine Untersuchungen der Ceska und der Pistole Bruni, die bei zahlreichen der Morde des NSU eingesetzt wurden. Er hatte mit den Waffen Schüsse abgegeben und die Munition dann mit den an den Tatorten gefundenen Munitionsteilen verglichen. Die Ceska 83 war eindeutig als Tatwaffe festgestellt worden, bei der Bruni, einer umgebauten Gaspistole, gab es keinen eindeutigen Nachweis, eine Identität ist aber auch nicht ausgeschlossen. Die Waffennummer der Ceska konnte sichtbar gemacht werden.
Danach erfolgte die Vernehmung des Waffensachverständigen Pfoser vom BKA. Dieser hatte ebenfalls zahlreiche Gutachten angefertigt. Insbesondere hatte er nicht nur frühzeitig festgestellt, dass die Tatwaffe eine Ceska 83 war, sondern auch Aluminiumanhaftungen an den verschossenen Geschossen festgestellt, die nur von einem Schalldämpfer stammen konnten.
Leider war er im Gericht nicht in der Lage, seine Untersuchungen und die Ergebnisse nachvollziehbar darzustellen, und schuf dadurch selbst Zweifel an seinem Ergebnis. Dabei ging es bei seinem Bericht – nach dem eindeutigen Gutachtens des ersten Sachverständigen Nennstiel – eigentlich nur noch darum, welche der von ihm untersuchten Geschosse – die ja für die später durchgeführten Untersuchungen als Vergleichsstücke verwandt wurden – von welchem Tatort stammten.

Unter Umständen wird man sich die Gutachten also nochmals von einem Gutachter erklären lassen müssen, der auch eine gewisse Performance hat. Sollte die Verteidigung Wohlleben den verunglückten Bericht nutzen wollen, um Zweifel an Wohlleben’s Schuld zu behaupten, wird sie damit aber nicht durchdringen – das eindeutige Gutachten Nennstiels und die ebenso überzeugenden schriftliche Gutachten Pfosers zeigen, dass die von Wohlleben und Schultze beschaffte Ceska 83 die Waffe war, die für neun Morde des NSU verwendet wurde. http://www.nsu-nebenklage.de/blog/2014/02/04/04-02-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter

fatalist
05.02.2014, 02:44
Glaube sein mehr oder weniger öffentliches Gerede um den MK Mord und Arnold Anschlag hat ihn die Schlapphüte oder den Staatsschutz auf den Hals gehetzt. Diese Typen sind geschult im Umgang mit nicht gefestigten Jugendlichen, kommen kumpelhaft und locker daher, wollen aber nur Infos abgreifen. Irgendwie muß er auf die NSU Zeugenliste gekommen sein, entweder selber den Kontakt gesucht oder der umgedrehte Weg. So war das wohl.
Er muss aber etwas gewusst haben, denn sein Tod am Morgen der geplanten LKA-Vernehmung ist Fakt.

fatalist
05.02.2014, 02:49
Beim Mordanschlag auf die Polizistin Kiesewetter war es anders

Keine Hinweise auf einen Schalldämpfer fanden sich nach dem Mordanschlag des NSU auf die Polizisten Michèle Kiesewetter und Martin A. in Heilbronn im April 2007. Mundlos und Böhnhardt versetzten Kiesewetter und ihrem Kollegen je einen Kopfschuss. Die Polizistin starb am Tatort, Martin A. überlebte wie durch ein Wunder. Bei diesem Verbrechen verzichteten Mundlos und Böhnhardt auf die Ceska und setzten zwei andere Pistolen ein.

Unklar blieb am Dienstag jedoch, welcher Schalldämpfer bei den fünf Morden an Migranten aufgeschraubt war. Der BKA-Experte hielt es etwas überraschend für „nicht relevant“, ob es nun der Schalldämpfer war, der an der Ceska 83 im Schutt des abgebrannten Hauses in Zwickau gefunden wurde. Aus seiner Erfahrung heraus ist er angesichts der Aluminiumspuren sicher, dass jedenfalls ein Schalldämpfer zum Einsatz kam.
Man kann den Pfusch riechen...


Unterdessen hat der Angeklagte Holger G. das Zeugenschutzprogramm des BKA verlassen. Holger G. verbirgt jetzt im Gerichtssaal nicht mehr seinen Kopf hinter einem Ringbuch, er lässt sich filmen und fotografieren. Das BKA hatte den mutmaßlichen Unterstützer des NSU bewacht und versteckt untergebracht, da nach dessen Geständnis in den Verhören vor dem Prozess Racheakte von Neonazis befürchtet wurden. Holger G. hat nun jedoch, wie in Justizkreisen zu erfahren war, freiwillig auf das Zeugenschutzprogramm verzichtet. Der Grund ist unklar. Im Prozess hat G. sein Geständnis wiederholt, doch er beantwortet keine Fragen. Der Angeklagte Carsten S. hingegen hat tagelang geredet – und er lässt sich weiter vom Bundeskriminalamt schützen.

fatalist
05.02.2014, 03:04
NSU-Prozess: Verteidiger hegen Zweifel an durch Gutachter identifizierter Tatwaffe


04.02.2014 - 21:19 Uhr München. Laut Gutachten wurde eine "Ceska 83" als Tatwaffe für die neun Morde des NSU-Trios identifiziert. Die Verteidiger jedoch säten Zweifel an dieser Aussage.

http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Prozess-Verteidiger-hegen-Zweifel-an-durch-Gutachter-indentifizierter-Tatwa-1441845537


Mit welchen Waffen wurden die neuen fremdenfeindlichen Morde verübt, die dem Nationalsozialistischen Untergrund (NSU) zur Last gelegt werden? Das ist sicherlich eine der entscheidenden Fragen im Münchner NSU-Prozess. Am 83. Verhandlungstag erklärten zwei Gutachter des Bundeskriminalamtes (BKA), dass für alle neun Morde unter anderem eine Pistole der Marke "Ceska 83" verwendet wurde. Bei zwei Fällen soll zudem aus einer umgebauten Schreckschusspistole gefeuert worden sein.

Laut Anklage fanden Ermittler die Pistole der Marke "Ceska 83" samt aufgeschraubten Schalldämpfer im Brandschutt der letzten gemeinsamen Wohnung von Beate Zschäpe,
Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt in der Zwickauer Frühlingsstraße 26. Diese Wohnung soll Zschäpe laut Bundesanwaltschaft angezündet haben, nachdem
Mundlos und Böhnhardt am 4. November 2011 von der Polizei in Eisenach nach einem Sparkassenüberfall entdeckt worden waren. Beide hatten sich daraufhin in ihrem Wohnmobil erschossen.

Laut Gutachten stellten die Ermittler bei den neun Morden 26 Geschosse aus der Ceska-Pistole sicher und vier Geschosse aus einer offenbar umgebauten Schreckschusswaffe der Marke "Bruni".
Rupprecht Nennstiel erklärte, dass bei allen neun Morden eine Zuordnung der Tatwaffe gelungen sei. Dazu sei die an den einzelnen Tatorten sichergestellte Munition mit Beschussmunition der im Zwickauer Brandschutt entdeckten Pistole verglichen worden. Der leitende wissenschaftliche Direktor des BKA zeigte sich sicher, dass die "Ceska83" eine der bei den Morden verwendeten Pistole war.

Bei der zweiten vermuteten Tatwaffe, die nur bei zwei der neun Morde zum Einsatz gekommen sein soll, wäre keine eindeutige Identifizierung möglich gewesen. Das schließe aber auch nicht aus, dass die Waffe zum Einsatz kam, so der Gutachter. Beide Pistolen seien in einem schlechten Zustand gewesen. Aber beide Waffen konnten nach seinen Worten nach einer vorsichtigen Reinigung beschossen werden. Das bedeutet, die BKA-Experten konnten Schüsse aus den Pistolen abgeben, um Munition für Vergleiche zu erhalten.

Bei einem zweiten Gutachter, der die einzelnen aufgefundenen Projektile und Patronenhülsen den neun fremdenfeindlichen Morden zugeordnet und so die Übereinstimmungen mit den beiden Waffen festgestellt hatte, zweifelten mehrere Verteidiger die Aussagekraft der angewandten Verfahren an. Die Befragung des Gutachters dauerte gestern Nachmittag länger als drei Stunden. Offen blieb, wie viele übereinstimmende Merkmale für eine eindeutige Identifizierung von Waffe und verschossener Munition erforderlich sind. @moishe-c

In Erfurt konnten Projektile nicht der Tatwaffe zugeordnet werden, das sei "prinzipiell" nicht möglich, und im Fall Dönermorde ist das Alles kein Problem?

Schon klar, wenn man aus 7 Morden nur insgesamt 2 Hülsen hat... dann wird das gar nicht in der Presse erwähnt.


Nicht genau geklärt werden konnte auch, ob die Aluminiumspuren an den Projektilen der letzten fünf Mordfälle von einem Schalldämpfer stammten. Der Gutachter verwies darauf, dass es keine andere "plausible Erklärung" gebe. Ob der vermutete Schalldämpfer an der "Ceska 83" aber aus Aluminium besteht, sei nicht geprüft worden, räumte der Experte ein. Aus seiner Sicht war das unerheblich gewesen. Auch dieser Experte zeigte sich überzeugt, dass die Spuren an den Projektilen und Patronenhülsen für eine Identifizierung der gefundenen "Ceska 83" als Tatwaffe ausreichen. Ein Witzgutachten.

http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Prozess-Verteidiger-hegen-Zweifel-an-durch-Gutachter-indentifizierter-Tatwa-1441845537

Ich bleibe dabei: Die Verteidigung darf BKA-Gutachten nicht als "Beweis" akzeptieren, es müssen Gutachten aus dem Ausland eingeholt werden, und ohne eigenen Waffenexperten ist die Verteidigung aufgeschmissen.
Wo war gestern der eigene Experte, der das BKA-Schlamperei-Gutachten zerpflückt???

fatalist
05.02.2014, 03:14
NSU-Prozess: Die neue Freiheit des Angeklagten G.

04.02.2014 - 21:17 UhrMünchen. Lange Zeit kam er nur mit Notizblock vor dem Gesicht in den Gerichtssaal. Inzwischen nutzt der Angeklagte den normalen Eingang. Holger G. habe sich entschieden, sagt sein Anwalt, "offen aufzutreten"

http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/NSU-Prozess-Die-neue-Freiheit-des-Angeklagten-G-726694848


Denn vergangenen Donnerstag in der Vorwoche saß plötzlich Holger G. auf der Anklagebank, bevor seine Anwälte erschienen und er hatte auf das große Notizbuch verzichtet, mit dem er bisher sein Gesicht abgedeckt hatte.

Offen, ob Holger G. noch im Zeugenschutz ist

Holger G. betritt den Verhandlungssaal inzwischen durch den normalen Eingang, seine Personenschützer sind nicht mehr zu sehen. Er habe sich dazu entschlossen, offen aufzutreten, sagte sein Anwalt Stefan Hachmeier unserer Zeitung. Ob sein Mandant weiter vom Zeugenschutz des Bundeskriminalamtes (BKA) betreut wird, ließ er offen.

Bisher waren die Angeklagten Holger G. und Carsten S. im Zeugenschutzprogramm. Sie hatten in der Anfangsphase der polizeilichen Ermittlungen zu möglichen Waffen und Strukturen des Nationalsozialistischen Untergrunds (NSU) ausgesagt. Ein Foto bringt die TA trotzdem nicht. Sie bringt Eines mit "verstecktem" Holger Gerlach.

Darauf muss man erstmal kommen :crazy:

fatalist
05.02.2014, 03:32
michele kiesewetter: Hinweis auf “pink panther” bereits 2009!
http://friedensblick.de/9991/nsu-michele-kiesewetter-pink-panther/#comment-1620

Hat nur 6 Monate gedauert, dann war die Pink Panther Spur auch bei Friedensblick.de.
Allerdings ohne Namen...

Sehr interessant ist folgender Kommentar zum "Bekennervideo":


Ich habe mir den Film im Apabiz angesehen. Das sollte, finde ich jeder machen, der darüber sprechen will, denn aus den Ausschnitten, die im Netz kursieren, ergibt sich ein irreführender Eindruck.

Der Film lässt sich im Rahmen einer antifaschistischen Ideologiekritik nicht einordnen. Nicht nur die einzelnen “Messages” sind unverständlich und alles andere als rechtsradikal, sondern die ganze Erzählung des Films ist eine andere als in den Medien kolportiert. Man hat gute Gründe, ihn nicht zu veröffentlichen.

Der Film ist NICHT als Bekenntnis aufgebaut. Paulchen Panther spielt darin NICHT die Rolle des Verbrechers, sondern die einer Person, die mit dem NSU in einer beobachtenden und komplizenhaften Weise, aber auch irgendwie ahnungslos, verbunden ist. Paulchen rätselt über einen Teil der Verbrechen, denkt nach und verarscht sich selbst als “Geheimagent” (wörtlich!).

Nur beim Polizistenmord streckt Paulchen die Hand aus und erschießt einen männlichen Polizisten. Ansonsten ist er eine Randfigur.

Es gibt in dem Film längere Passagen, die sehr emotional sind. Im “Spiegel” sind diese Passagen als nichtssagend bezeichnet worden. Das sind sie aber nicht. Paulchen kann zum Beispiel nicht schlafen und muss immer wieder an Dinge von früher denken. Das dauert Minuten! Paulchen liefert sich eine mechanische Verfolgungsjagd mit einem großen Hund. Auch das dauert Minuten. Paulchen rollt auch einen Faden auf und findet einen RAF-Terroristen, den er nackt auszieht, um dann am Ende an dem Faden in ein Haus gelockt zu werden. In dem Haus explodiert eine Bombe, und Paulchen ist tot.

So etwas ist kein Bekenntnis sondern etwas ganz anderes. Schaut es euch an und diskutiert hier darüber! Wir müssen unser Wissen und unsere Übersicht zusammenbringen, um das zu verstehen. Das ist kein Bekennervideo, wir würden uns kaputtlachen, wenn wir sehen, was uns als "Bekennervideo" verkauft wird. Das ist ein Juxvideo, daher wird es nicht veröffentlicht.

NSU - die grosse Verarsche.

nachdenkerin
05.02.2014, 04:25
Sehr interessant ist folgender Kommentar zum "Bekennervideo":


...... Nur beim Polizistenmord streckt Paulchen die Hand aus und erschießt einen männlichen Polizisten.

Das ist kein Bekennervideo, wir würden uns kaputtlachen, wenn wir sehen, was uns als "Bekennervideo" verkauft wird. Das ist ein Juxvideo, daher wird es nicht veröffentlicht.

NSU - die grosse Verarsche.

Trotz alledem verstehe ich folgendes nicht. Die Mordsache mit der Polizei sollte doch zuerst in einem weiteren separaten 2. Teil behandelt werden, so war doch das Schlussbild bei apabiz. Oder sehe ich da was falsch?

fatalist
05.02.2014, 04:49
Trotz alledem verstehe ich folgendes nicht. Die Mordsache mit der Polizei sollte doch zuerst in einem weiteren separaten 2. Teil behandelt werden, so war doch das Schlussbild bei apabiz. Oder sehe ich da was falsch?

http://www.publikative.org/wp-content/uploads/2011/11/nsu-screenshot_111.png

Paulchen schiesst bei Minute 1:53 (von 15:02 Laufzeit) mit einem Revolver(!!!) einem Polizisten in den Kopf.
Das Bild hatten wir gefühlt 100 Mal.

Das ist weder ne Tokarev noch ne Radom-Pistole, sondern ein Revolver.
Minute 1:53 ist auch nicht am Ende des Videos.

Im Klartext: Die Macher des Videos hatten keine Ahnung, was mit welcher Waffe in Heilbronn passiert war.

fatalist
05.02.2014, 04:51
Wolf Wetzel hat seinen Andre Kapke-Fragenkatalog noch erweitert. Kapke kommt heute wieder als Zeuge dran.


Dritter Komplex: Ist André Kapke mehr als ein Neonazi?

Für alles, was noch (heraus) kommen wird, ist es gut, wenn sich André Kapke diesbezüglich festlegen muss:
a) War André Kapke in der Vergangenheit V-Mann deutscher Dienste (Polizei/Verfassungschutz/MAD)?
b) Wird André Kapke heute als V-Mann, als Gewährsmann, als Informant geführt?
c) Befindet sich André Kapke heute in einem sogenannten Zeugenschutzprogramm?

Wolf Wetzel http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/02/02/andre-kapke-ein-neonazi-mit-einstudierten-erinnerunglucken/#comments

Neues vom Gronbach:




Alexander Gronbach Sagt:

02/03/2014 um 1:10 (http://wolfwetzel.wordpress.com/2014/02/02/andre-kapke-ein-neonazi-mit-einstudierten-erinnerunglucken/#comment-1330)

Danke Wolf!!!

Die Bescheidenheit ist eine Erwähnung wert :haha:

brain freeze
05.02.2014, 06:45
So war das wohl.
Er muss aber etwas gewusst haben, denn sein Tod am Morgen der geplanten LKA-Vernehmung ist Fakt.

Machst Du jetzt den Elsässer?

fatalist
05.02.2014, 07:01
NSU-Ermittlungen: Zentralrat der Sinti und Roma wirft Polizei Rassismus vor


http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-ermittlungen-zentralrat-sinti-und-roma-wirft-polizei-rassismus-vor-a-951527.html


Später hätten Psychologen laut einem amtlichen Vermerk über einen Lügendetektortest bei einem Roma-Angehörigen festgehalten, der Mann sei "ein typischer Vertreter seiner Ethnie", was bedeute, dass "die Lüge ein wesentlicher Bestandteil seiner Sozialisation" sei. :haha::haha::haha:

Herzlichen Dank dem serbischen Polizeipsycholgen, der das geschrieben hat, und Dank an den Herrn Rose, dass er das "zum Nutzen der Zigeuner" gross in die Medien bringt.

Wie blöde kann man sein???

fatalist
05.02.2014, 07:02
Machst Du jetzt den Elsässer? War er an seinem Todestag etwa nicht beim LKA in Sachen NSU vorgeladen?

brain freeze
05.02.2014, 07:09
War er an seinem Todestag etwa nicht beim LKA in Sachen NSU vorgeladen?

Er war vorgeladen. Und eine Person verbrannte in seinem Auto. Das sind die Fakten. Ansonsten ist dokumentiert:


In den aktuellen Ermittlungsakten zum Heilbronner Polizistenmord findet sich der Hinweis eines Zeugen (F. H., als Mitläufer der rechten Szene zugeordnet), wonach es in Deutschland neben dem NSU als „zweite radikalste Gruppe“ die „Neoschutzstaffel“ (NSS) gebe. NSU und NSS hätten sich – Datum unbekannt – zu einer gemeinsamen Veranstaltung in Öhringen (Baden-Württemberg) getroffen. Der Hinweis konnte nicht verifiziert werden.

PUA-Bericht, S. 466

In der Fußnote wird verwiesen auf: Ermittlungsbericht Soko „Parkplatz“ vom 30. März 2012, MAT A GBA-4/19, Bl. 205.

Wenn Dir (oder Bio) DIESER Ermittlungsbericht vorliegt und dort weitere Informationen enthalten sind, die zur Aufklärung beitragen, dann raus damit.

fatalist
05.02.2014, 07:23
Wenn Dir (oder Bio) DIESER Ermittlungsbericht vorliegt und dort weitere Informationen enthalten sind, die zur Aufklärung beitragen, dann raus damit. Dazu habe ich nichts. Musst Du auf @bio warten.


Ab Mittag sollen dann 4 Thüringer Polizisten gehört werden, die an einer Informationsveranstaltung der BAO Bosporus zu der Ceska-Mordserie in Thüringen besucht haben. Ob da der Uwe M. dabei war, oder Onkel Mike W.?

http://haskala.de/2014/02/03/nsu-ua-sitzungen-feb-maerz-2014/#more-14566

fatalist
05.02.2014, 07:47
Bl. 296 – 303 Zeugenvernehmung Petra K. vom 03.05.2012 zum Hinweisgeber G.

Der Zeuge G. vermutete eine Beteiligung der Nachrichtendienste an den Morden, vgl.
mein Schreiben vom 23.08.2012, A-Drs. 225, und MAT A GBA-4/19, Bl. 19 – 33.
beweisbeschluesse/20121213/BY-014.pdf

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:kfG5136d1v4J:www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/beweisbeschluesse/20121213/BY-014.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk

Scheint schon gelöscht zu sein.

bio
05.02.2014, 08:12
Er war vorgeladen. Und eine Person verbrannte in seinem Auto. Das sind die Fakten. Ansonsten ist dokumentiert:



PUA-Bericht, S. 466

In der Fußnote wird verwiesen auf: Ermittlungsbericht Soko „Parkplatz“ vom 30. März 2012, MAT A GBA-4/19, Bl. 205.

Wenn Dir (oder Bio) DIESER Ermittlungsbericht vorliegt und dort weitere Informationen enthalten sind, die zur Aufklärung beitragen, dann raus damit.

über nss, florian heilig oder sein vater gerhard steht nix drin.

sleepwell
05.02.2014, 08:21
Nicht genau geklärt werden konnte auch, ob die Aluminiumspuren an den Projektilen der letzten fünf Mordfälle von einem Schalldämpfer stammten. Der Gutachter verwies darauf, dass es keine andere "plausible Erklärung" gebe. Ob der vermutete Schalldämpfer an der "Ceska 83" aber aus Aluminium besteht, sei nicht geprüft worden, räumte der Experte ein. Aus seiner Sicht war das unerheblich gewesen.

Gutachterlogik
Alle Opfer davor starben an Pilzvergiftung, das vorliegende Opfer auch.
"Hat es Pilzsuppe gegessen?"
Das ist unerheblich!
Die Beweislage ist eindeutig, es ist genauso tot wie die anderen.

Nereus
05.02.2014, 09:40
Gutachterlogik
Alle Opfer davor starben an Pilzvergiftung, das vorliegende Opfer auch.
"Hat es Pilzsuppe gegessen?"
Das ist unerheblich!
Die Beweislage ist eindeutig, es ist genauso tot wie die anderen.

Genau so ist es!

CESKA-SPUREN

An einigen aufgefundenen Projektilen der Ceska-Mordserie sollen sich Aluminiumanhaftungen befunden haben.

http://www7.pic-upload.de/18.10.13/sul2bmi3iboj.jpg

B&T (Brügger & Thomet, CH) Geometrieblendendämpfer

Über Alulamellen, defekte Schalldämpfer und Lamellenberührung siehe Doktorarbeit von 2010:

http://miami.uni-muenster.de/servlets/DerivateServlet/Derivate-5804/diss_wacker.pdf

Am 1.12.2011 präsentierte das BKA in seiner Pressekonferenz erstmals eine seltsam verpackte Ceska 83 SD als angebliche Tatwaffe der Ceska-Mordserie, welche am 10.11.2011 im Brandschutt vor einem Zwickauer Haus gefunden worden seien soll. Das angeschmorte Lederhalfter (angeblich eine geschmolzene PVC-Verpackung/Tüte, laut einer Zeugenaussage) war noch nicht, zwecks Beschußgutachten, entfernt worden. Auch der Schalldämfer konnte so noch nicht auf defekte Alu-Lamellen untersucht worden sein. Aber es wurde unter großem Medienrummel sofort behauptet oder der Eindruck erweckt, daß sie die benutzte Tatwaffe der Ceska-Mordserie sei!

Schalldämpfer lassen sich aufschrauben, um ihre "Innereien" untersuchen zu können!

http://www7.pic-upload.de/18.10.13/8hrt3o3353k7.jpg

Diese angebliche Tatwaffe der Ceska-Mordserie ist am 1.12.2011 noch „verpackt wie gefunden” und der Schalldämpfer ist noch nicht aufgeschraubt und auf Alulamellen und deren Beschädigung untersucht worden!



Ungeprüfte „Tatwaffe” am 1.12.2011:

http://2.bp.blogspot.com/-CaONGBDp8lk/Ua86x5_p-uI/AAAAAAAAU5Y/UOZdv341nRc/s1600/Lichtstadt.News+-+INSIDE+NSU+-+CESKA+83+Pistole+mit+Schalld%C3%A4mpfer.jpg

Eine Vergrößerung zeigt:
A = ausgeschliffene Seriennummer
B = ein sichtbarer Schraubgewindegang
C = die Brünierung oder Lackierung des Schraubstutzens ist teilweise abgeplatzt oder geschmolzen
D = eine vermutlich geriffelte Fläche, wie bei obiger MfS-Ceska, wird durch den nicht entfernten Überzug verborgen gehalten?

”NSU-Ceska”? http://politikforen.net/attachment.php?attachmentid=39039&d=1378126986&thumb=1

fatalist
05.02.2014, 10:04
Man "beweist" die Verwendung eines SD durch Alu-Spuren an Projektilen, prüft aber nicht ob der SD aus Alu ist.
Da braucht man gar nicht weiter drüber zu reden. Müllgutachten des BKA, Gefälligkeitsgutachten.

Ohne Hülsen keine Zuordnung zu einer ganz bestimmten Waffe.
7 Morde mit nur gesamt 2 Hülsen geht nicht.

Eine Verteidigung, die ohne waffenforensischen Gutachter zu so einer Gerichtsshow erscheint ist keine.

fatalist
05.02.2014, 10:08
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 3 Min.
André Kapkes Standard-Antworten seit einer Stunde: "da kann ich mich nicht erinnern", "da hab ich nichts mehr da". #NSU war doch klar. Nächste Woche soll es diese Show 2 Tage lang geben mit Tino Brandt.


https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_bigger.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus 6 Min.
Braucht jemand einen Presse-Platz im #Hoeness -Prozess? Am Rande #NSU gibt's Gerüchte um 1000 Euro Tagespreis -> Ergebnis #Windhundprinzip Wird @editor64 das stemmen können ???

fatalist
05.02.2014, 10:44
https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 9 Min.
Zschäpe-Verteidiger W. Heer sorgt für Prozessunterbrechung bis 13.00 Uhr: er will Befangenheitsantrag gegen Richter Lang formulieren. #NSU


https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_bigger.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus 12 Min.
Beate #Zschäpe will einen Richter des #OLG wegen Besorgnis der #Befangenheit ablehnen. Grund unklar. Pause im #NSU Prozess bis 13:00



https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 3 Min.
#Kapke will nicht gewusst haben, dass #Zschäpe, #Mundlos und #Böhnhardt auf „unabsehbare Zeit“ abtauchten. #nsu



#Kapke habe sich an jenem Januartag 1998 mit #Böhnhardt vorm Hausblock getroffen. Böhnhardt habe Flucht angekündigt. #nsu
Öffnen


Erstmals sagt #Kapke, #Böhnhardt habe ihn am Morgen der Hausdurchsuchung angerufen, dem Tag 1998, an dem das Trio untertauchte.

War klar. Wohlleben und Kapke halfen bei der Flucht. Relevanz für 10 Morde???

fatalist
05.02.2014, 11:23
Die Sache mit dem Schalldämpfer ist immer noch nicht geklärt?


Zur Erinnerung: Bereits am 9. September 2000 wurde Enver Simsek in Nürnberg von acht Kugeln aus zwei verschiedenen Waffen durchsiebt. Ralf Wohlleben habe ihn in den rechten Szeneladen „Madley" geschickt, um die Pistole zu besorgen, so Schultze. Auch das Geld habe er vom Strategen erhalten: 2.500 D-Mark. Wohlleben habe die Waffe nach dem Kauf begutachtet, den Schalldämpfer aufgeschraubt. Dann habe Schultze die Pistole auftragsgemäß an den „Waffennarren" Böhnhardt übergeben. Zschäpe habe nur kurz zuvor im besagten Cafe vorbeigeschaut, sei aber vor der Übergabe wieder gegangen. Nach seiner Festnahme im Februar 2012 will Schultze sich sicher gewesen sein, dass die Ceska aus der Zwickaucr Wohnung mit der Waffe übereinstimme, die er damals dem NSU übergeben habe. Doch auch an diesem Punkt sind Zweifel erlaubt, denn „gegenüber der Polizei ist Schultze bei seiner Beschreibung der Übergabe der legendären Ceska immer wieder darauf herumgeritten, dass Wohlleben einen Schalldämpfer aufgeschraubt habe. Allerdings ist die Zwickauer Ceska mit einem Klickvcrschluss ausgerüstet," http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6439721&viewfull=1#post6439721

Seite 1583.

bio
05.02.2014, 11:45
Die Sache mit dem Schalldämpfer ist immer noch nicht geklärt?

http://politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6439721&viewfull=1#post6439721

Seite 1583.

Diese Meldung der "Elf" würde ich mehr unter "Gerüchteküche" ablegen.

Also: Ein Beschusstest zeigte, dass die Projektile aus dieser Zwickauer Pistole verschossen wurde. Es steht nur nicht fest, ob dieser Schalldämpfer verwandt wurde, da SD nicht untersucht wurde. Kann ich das so festhalten?

fatalist
05.02.2014, 11:53
Diese Meldung der "Elf" würde ich mehr unter "Gerüchteküche" ablegen.

Also: Ein Beschusstest zeigte, dass die Projektile aus dieser Zwickauer Pistole verschossen wurde. Es steht nur nicht fest, ob dieser Schalldämpfer verwandt wurde, da SD nicht untersucht wurde. Kann ich das so festhalten? Lindhoff hat geschworen, dass diese Info stimmt, Bajonettverschluss. Der ist immerhin stellv. Chefredakteur von ef.

Du kannst festhalten, was immer Du willst, @bio.
Ich lege mich da nicht fest, dazu ist die Berichterstattung viel zu mager bislang.

PaulePaule
05.02.2014, 12:18
Und genau HIER würde mich interessieren, mit wem er Kontakt hatte, und von wem er behauptete (oder ernsthaft dachte), das seien nationale Leute. Vielleicht diese KKK-Vögel, gelten ja auch als rechts. Oder Breivik-Fuzzis, kein anständiger Nationalist gibt sich mit diesen ab, aber man nennt sie "rechts".
Tach, bin neu und bleibe.

Vorrausgesetzt die Information stimmen und Florian war in der rechten Szene unbekannt, die Eltern aber davon überzeugt sind, dass er sich darin bewegte (ca.1 Jahr)…handelte es sich dann vielleicht um eine Pseudoszene und der Nachname Heilig war da nur zu gut bekannt, weil die Akteure dieses Honigtopfes auf ganz anderen Lohnlisten stehen und nebenbei auch Aussteigerprogramme anbieten ( in Personalunion)
Mazeltov......

fatalist
05.02.2014, 12:24
https://pbs.twimg.com/profile_images/304993625/sauerland_twitter_ard_73_bigger.jpgHolger Schmidt ‏@terrorismus 4 Min.
Grund für Befangenheitsantrag #Zschäpe bei #NSU: Richter Dr. Lang soll Aktenordner mit "HV #NSU" beschriftet haben. Das sei Vorverurteilung Dumme Spielchen, weiter nichts. Showeinlage.


https://pbs.twimg.com/profile_images/344513261568603985/4a81b46bf34bd240eb8805da57c0aeeb_bigger.pngNSU Watch ‏@nsuwatch 5 Min.
RA Heers Befangenheitstrag: Auf einem Ordnerrücken des Senats stünde "NSU". Die Existenz einer Vereinigung #NSU sei aber erst zu beweisen...

fatalist
05.02.2014, 12:27
Tach, bin neu und bleibe. Gruezi, hier geht das einfacher als beim Elsässer :)


Vorrausgesetzt die Information stimmen und Florian war in der rechten Szene unbekannt, die Eltern aber davon überzeugt sind, dass er sich darin bewegte (ca.1 Jahr)…handelte es sich dann vielleicht um eine Pseudoszene und der Nachname Heilig war da nur zu gut bekannt, weil die Akteure dieses Honigtopfes auf ganz anderen Lohnlisten stehen und nebenbei auch Aussteigerprogramme anbieten ( in Personalunion)
Mazeltov...... Darum geht es, ja. Als Variante.

PaulePaule
05.02.2014, 12:29
Nur so ne Theorie....
Florian ist bei Leuten, welche Vorgeben gaaaanz rechts zu sein, bekommt Aufträge und Geld dafür, kleine Sachen für Randale im rechten Sinne......dann kommt die Aussage beim LKA.....die schicken ihn zu BigRex. Das bedient sich externer "Spezialisten"....und hier trifft er genau die selben Leute....jetzt soll er auf jeden Fall den Mund halten...er geht da nicht wieder hin und wird ab da bedroht.....
wie gesagt ...nur so eine Theorie

Quo vadis
05.02.2014, 12:30
So war das wohl.
Er muss aber etwas gewusst haben, denn sein Tod am Morgen der geplanten LKA-Vernehmung ist Fakt.

So sehe ich das auch, es muß da in die Richtung ja Vorgespräche oder Kontakt gegeben haben. Anders geht nicht.

Dolohov
05.02.2014, 12:30
Tach, bin neu und bleibe.

Vorrausgesetzt die Information stimmen und Florian war in der rechten Szene unbekannt, die Eltern aber davon überzeugt sind, dass er sich darin bewegte (ca.1 Jahr)…handelte es sich dann vielleicht um eine Pseudoszene und der Nachname Heilig war da nur zu gut bekannt, weil die Akteure dieses Honigtopfes auf ganz anderen Lohnlisten stehen und nebenbei auch Aussteigerprogramme anbieten ( in Personalunion)
Mazeltov......

Denke ich, ja. Pretending-to-be-Nazis...

fatalist
05.02.2014, 12:32
So sehe ich das auch, es muß da in die Richtung ja Vorgespräche oder Kontakt gegeben haben. Anders geht nicht. Es gab ne Vorladung. Per Post. Das ist immer so.

PaulePaule
05.02.2014, 12:33
Gruezi , zurück
genau, nicht einfacher als das.....:happy:

Dolohov
05.02.2014, 12:33
Nur so ne Theorie....
Florian ist bei Leuten, welche Vorgeben gaaaanz rechts zu sein, bekommt Aufträge und Geld dafür, kleine Sachen für Randale im rechten Sinne......dann kommt die Aussage beim LKA.....die schicken ihn zu BigRex. Das bedient sich externer "Spezialisten"....und hier trifft er genau die selben Leute....jetzt soll er auf jeden Fall den Mund halten...er geht da nicht wieder hin und wird ab da bedroht.....
wie gesagt ...nur so eine Theorie

Und genau dieses Umfeld würde mich interessieren. Richtige "Nazis" waren es nicht, die kenne ich und niemand kennt Florian Heilig. Es sei denn, die haben eine Dolohov-Verschwörung gebildet und lügen mich alle an, was ich für abwegig halte :D

Quo vadis
05.02.2014, 12:35
Er war vorgeladen. Und eine Person verbrannte in seinem Auto. Das sind die Fakten. Ansonsten ist dokumentiert:


Finde dass Blödsinn dass jemand der noch nicht einmal klar geschrieben hat dass er an eine Inszenierung glaubt beim Fall FH plötzlich davon ausgeht dort sei eine Fremdleiche verbrannt. Ist doch Käse. Anhand des Zahnstatus ist das Opfer klar identifizierbar, dann hat er Angehörige usw. Von daher hat Fatalist völlig recht.

Quo vadis
05.02.2014, 12:38
Und genau dieses Umfeld würde mich interessieren. Richtige "Nazis" waren es nicht, die kenne ich und niemand kennt Florian Heilig. Es sei denn, die haben eine Dolohov-Verschwörung gebildet und lügen mich alle an, was ich für abwegig halte :D

Das ist einzig nur eine Sache zwischen FH und dem Fall Heilbronn usw, da ist die Verbindung, nicht das rechtspolitische Umfeld in Bawü.

fatalist
05.02.2014, 12:43
Gruezi , zurück
genau, nicht einfacher als das.....:happy: Es geht ja darum, ob Florian bei einer Gruppe anheuerte, die sich NSS nannte, oder der NSS nahestand. Und ob das ein Honigtopf des LfV war.

nachdenkerin
05.02.2014, 12:50
beweisbeschluesse/20121213/BY-014.pdf

http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:kfG5136d1v4J:www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/beweisbeschluesse/20121213/BY-014.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk

Scheint schon gelöscht zu sein.


Vermerke vom 13.03.2012 und 24.11.2011 zu einer in München festgestellten Telefonnummer des Trios (0162-4639557).
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:kfG5136d1v4J:www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/beweisbeschluesse/20121213/BY-014.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk


Am 5. Juni 2005 gegen 19.05 Uhr wurde in dem Laden der 41 Jahre alte Grieche Theodorous Boulgarides von den Killern der Zwickauer Terrorzelle ermordet, weil er Ausländer war. Ein paar Stunden vor dem Mord, um 15.22 Uhr, wurde in Tatortnähe ein Handy mit der Nummer 0162/4639557 angerufen. Der Anruf kam, wie Ermittler später mit Hilfe einer Funkzellenauswertung feststellten, aus einer Telefonzelle, die sich in der Nähe der Polenzstraße in Zwickau befindet.

http://www.sueddeutsche.de/politik/ermittlungen-gegen-zwickauer-terrorzelle-beate-zschaepe-frau-an-der-seite-der-killer-1.1257675



Vermerk vom 27.12.2011 zur Nummer 0163-3262942 beim Mord Boulgarides in der Nähe des Tatortes.
http://webcache.googleusercontent.com/search?q=cache:kfG5136d1v4J:www.bundestag.de/bundestag/ausschuesse17/ua/2untersuchungsausschuss/beweisbeschluesse/20121213/BY-014.pdf+&cd=1&hl=de&ct=clnk

Das ist eine andere Rufnummer.

Merkwürdig, wo die Rufnummer im Beweisbeschluss erwähnt wird, ist ein Bezug zu Boulgarides nicht angeben. Und wo der Beweisbeschluss eine Handy-Nummer in Tatortnähe zu Boulgarides angibt, ist es dann eine andere.

fatalist
05.02.2014, 12:59
Merkwürdig, wo die Rufnummer im Beweisbeschluss erwähnt wird, ist ein Bezug zu Boulgarides nicht angeben. Und wo der Beweisbeschluss eine Handy-Nummer in Tatortnähe zu Boulgarides angibt, ist es dann eine andere. https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CCcQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fnachrichten%2Fnsu-u-ausschuss-bayern-abschlussbericht100-download.pdf&ei=QTXyUqnwJ4LvkQXth4GgDw&usg=AFQjCNHTMzozfCPwcq9DdV3T_ZMT3k-xfA&bvm=bv.60799247,d.dGI

Kannst ja mal in den Abschlussbericht schauen.

fatalist
05.02.2014, 13:54
Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt setzten nach Erkenntnissen des Bundeskriminalamts bei mindestens fünf Morden einen Schalldämpfer ein - nicht aber bei dem Mordanschlag auf die Polizisten Michèle Kiesewetter und Martin A. in Heilbronn. Ach, wirklich?


Beim Mordanschlag auf die Polizistin Kiesewetter benutzen Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt keinen Schalldämpfer. - FOTO: DPA Ah ja, keinen Schalldämpfer. Also Ceska nackt?


Bei diesem Verbrechen verzichteten Mundlos und Böhnhardt auf die Ceska und setzten zwei andere Pistolen ein. Wie heisst der Spacko?


von Frank Jansen alles klar. die oberblinde Pressenutte.

fatalist
05.02.2014, 14:15
Protokoll 81. Verhandlungstag – 30. Januar 2014


http://www.nsu-watch.info/2014/02/protokoll-81-verhandlungstag-30-januar-2014/?utm_source=twitterfeed&utm_medium=twitter


Es habe mehrere Zeugen gegeben, die blutverschmierte Männer gesehen hätten. Z.B. die Familie Kurth, die um 14:15 Uhr einen Mann gesehen habe, der sich umsah beim Auftauchen des Hubschraubers und sich in einer Hecke verborgen habe. Ein Zeuge, dem Vertraulichkeit zugestanden worden sei, habe um 14:30 Uhr in der Sontheimerstr. ein abgestelltes Auto mit Moosbacher Kennzeichen gesehen, in das ein Mann hineingesprungen sei, der Fahrer habe „Dawei, Dawei“ gerufen. Ebenfalls einen Audi mit Moosbacher Kennzeichen sei von einem weiteren Zeugen wahrgenommen worden. Der V-Mann legte eine falsche Spur mit dem Dawai Dawei?


Am 12.5.2009 [sic] habe sich der Zeuge Mo. gemeldet, der auf dem Neckartalradweg auf Höhe der Otto-Konz-Brücke gewesen sei am Tattag. Er habe dort zwei Männer und eine Frau gesehen. Einer der Männer sei zum Neckar gegangen und habe seine blutverschmierten Hände im Neckar gewaschen. Auf vorgelegten Phantombildern habe er die Schwestern Vö. als die Frau identifiziert, die er gesehen habe. Mit Melanie Vö. habe es eine verdeckte Gegenüberstellung gegeben, der Zeuge habe sie nicht erkannt. Sie habe sich aber auch erheblich verändert, erheblich zugenommen und die Haare schwarz gefärbt gehabt. Mir wurde immer gesagt, der Zeuge A.Moser (Russlanddeutscher) habe sich noch am Tattag gemeldet. Das war wohl falsch.


Bei Michèle Kiesewetter habe es eine Auswertung der Notizbücher gegeben. Zwei Notizbücher seien bei der Haussuchung bei Kiesewetter gefunden worden. In einem seien Fahndung bzw. Festnahme von einem Adolf He. vermerkt gewesen. Bei späteren Ermittlungen sei He. Befragt worden, der habe aber keine Ahnung gehabt, wie er in das Notizbuch gekommen sein könnte. Es habe auch keine anhängige Fahndung gegeben. Adolf Heilig.


Außerdem seien ihr dienstlicher und privater PC ausgewertet worden, was nichts ergeben habe. Beim Maildienst Yahoo in Amerika sei kein Antrag auf Einsicht in den Account gestellt worden. Es habe Telefonauswertungen bei Arnold und Kiesewetter gegeben, die bei beiden nichts ergeben hätten. Ist Telefon = Handy und auch das angeblich 2. Handy, ein Prepaid ???



Kiesewetter habe seiner Meinung nach auch übertrieben: einer Freundin habe sie erzählt, ein Drogengeschäft im Kilobereich durchgeführt zu habe. Das sei sicher nicht richtig, es habe sich lediglich um zweimal 5 Gramm gehandelt.???


Erst später habe sich ergeben, dass sie am Morgen des 25.4. einer Kollegin gesagt habe, dass sie mit Herrn Dr. getauscht habe. Arnold habe angegeben, sie habe ihn per SMS gefragt, ob er mit ihr fahren wolle. Von wegen "seit 19.4. klar", dass Kiesewetter nach Heilbronn Dienst schieben geht :cool:



Sie habe Manuel Ba. besucht und sie hätten den Abend gemeinsam verbracht. Tags darauf sei sie den Eltern Ba. Vorgestellt worden. Am 22.4. habe sie mit Romy St. gekocht und den Abend verbracht. Am 23./24. habe sie bei der Schwester von St. Malerarbeiten ausgeführt und dann den Herrn Ga. Getroffen. Ganz schön umtriebig...

fatalist
05.02.2014, 14:58
LKA-Beamter über Martin Arnold:


Martin A. habe sich nur erinnert, dass er im Einsatz gewesen sei, habe aber gedacht in einem VW-Bus. Seine Mutter habe ihm gesagt, seine Verletzungen stammten von einem Motorradunfall, habe er zu Protokoll gegeben. Er habe aber weder Führerschein noch Motorrad besessen. Später habe er sich noch an die Kontrolle an der Fontäne in Heilbronn erinnern und dass sie zwei Mal an der Theresienwiese gewesen seien.

Er habe von geschlossenen Türen und offenen Fenstern am Dienstfahrzeug gesprochen. Unter forensischer Hypnose habe er sich genau erinnert, dass er sich mit Kiesewetter unterhalten habe über die Zukunft. Dann habe er im Außenspiegel eine Person von hinten kommen sehen, Kiesewetter habe gesagt: „Nicht mal hier hat man seine Ruhe“. Er habe sich zu ihr hingewandt, einen anderen Mann gesehen, dessen Kleidung weiß rot mit schwarzem Streifen gewesen sei, grau-weiße Armbehaarung. Es sei ein älterer Mann gewesen, der dunklere Haut gehabt habe. Wegen eines Geräusches habe er sich wieder seiner Seite zugewandt, ab da sei die Erinnerung weg. Er könne sich nur noch an sein Gesicht auf Kies erinnern, dann an nichts mehr. Und dass er sich Sorgen um seine neue Sonnenbrille und dass sie Kratzer bekommen könnte, gemacht habe. Seine Erinnerung habe sich sehr langsam entwickelt: es sei ein Phantombilder erstellt worden und eine Lichtbildvorlage vorgenommen worden: er habe unter 400 Lichtbildern zwei Personen erkannt, die seiner Erinnerung geähnelt hätten. Eine Veröffentlichung des Phantombildes habe die Staatsanwaltschaft untersagt. Und dann ??? Was passierte??? Nichts???


RA Narin fragt nach einer bestimmten Telefonnummer, von der am Tattag Anrufe bei Kiesewetter erfolgt seien und will wissen, wer das gewesen sei und ob derjenige vernommen worden sei. Das müsse ein Kollege von ihr gewesen sein, meint der Zeuge, das könne er nicht sagen. Es sei möglicherweise in den Akten zu finden. Und weiter? Was wollte denn der Kollege von ihr? War der eifersüchtig? War das Timo Hess?



Wohlleben-Verteidiger RA Klemke fragt den Zeugen nach der Spur „Pink Panther“. Der Zeuge sagt, eine Zeugin, der Vertraulichkeit zugesichert worden sei, habe Beobachtung im Haus einer Ex-Jugoslawin gemeldet. Das ist diese Slobodanka Hinkel aus Böblingen.


Die Täter sollen Kontakt zu der Serbin Slobodanka HINKEL geb. Radovanovic, 12.08.70 in Loznica haben, die ihre Wohnung zumindest teilweise als Unterschlupf zur Verfügung stellte/stellt und aus Gesprächen mit den Tätern von dem Mord wisse. Der Sabac-Klan.



Ob er das richtig verstanden habe, dass die Veröffentlichung der Phantombild untersagt worden sei, fragt Klemke weiter. Ja, das sei richtig, antwortet der Zeuge. Das sei ihm gegenüber mündlich seitens des Ersten Staatsanwaltes Meier erfolgt und er habe das nicht hinterfragt, das stehe ihm nicht zu. Das hat Mögelin auch erklärt, dass Meier-Manoras ihm das am Telefon gesagt habe... das ist einmal zu viel ;)


Die StA Heilbronn, ESTA Meyer entschied in einem Telefonat am 02.08.2011,dass keines der vorgelegten Phantombilder veröffentlicht werden darf. KOR Mögelin, der
das Telefonat führte, schrieb die jeweiligen Begründungen zu den einzelnen Bildern
sinngemäß mit,da eine schriftliche Ablehnung mit Begründung von Herrn Meyer nicht beabsichtigt war.



Ob er denn nicht hätte Einwände erheben können, insistiert Klemke. Das habe er nicht gemacht und wolle dazu keine Angaben machen. Da gebe es anhand der Angaben eines Tatopfers ein Phantombild und er frage nicht nach, weshalb die Veröffentlichung untersagt werde, fragt Klemke weiter. Die Bilder seien zum Teil vier Jahre alt gewesen und hätten keine Aktualität mehr gehabt, erklärt der Zeuge. Was das Alter der Phantombilder mit deren Veröffentlichung zu tun habe, hakt Klemke nach. Ein Gutachten habe festgestellt, sagt der Zeuge, dass die Aussagen Arnolds nicht gerichtsverwertbar gewesen seien, deshalb habe der Staatsanwalt die Veröffentlichung abgelehnt, das sei für ihn bindend gewesen. Das waren 14 Bilder, nicht nur das vom Arnold. Die ersten Bilder waren 2 Tage nach dem Mord fertig und wurden auch nicht genutzt.



Ob er sich an das Bild erinnere, fragt Klemke, was der Zeuge bejaht. Was für einen Menschentyp es denn darstelle, so Klemke weiter. Das könne er nicht sagen, erwidert der Zeuge. Es werden Bilder aus der Altakte Kiesewetter in Augenschein genommen. Es handelt sich um einen Dreiersatz schlechter SW-Kopien. Der Zeuge erkennt das Foto wieder. In der Altakte sind die echten Phantombilder. Dem Kripomann konnten man ja schliesslich keine Thomas Moser.Fakes andrehen. Reichsparteitag. :happy:

Im Abschlussbericht der Staatsanwaltschaft Heilbronn sind nicht die echten Phantombilder. Die sind in den Altakten. Glaubt es oder glaubt es nicht. Egal.

tommes
05.02.2014, 14:58
In einem seien Fahndung bzw. Festnahme von einem Adolf He. vermerkt gewesen. Bei späteren Ermittlungen sei He. Befragt worden, der habe aber keine Ahnung gehabt, wie er in das Notizbuch gekommen sein könnte. Es habe auch keine anhängige Fahndung gegeben.

Frage mich immer wieder was das soll: Woher soll der Heilig wissen wie er in das Notizbuch kommt?!? Angeblich hat sie da ja während einer Einsatzbesprechung notiert, also müßte man die Bullen fragen wie A.H. in das Notizbuch kommt! Vor allem wenn es "keine anhängige Fahndung" gab!

brain freeze
05.02.2014, 14:59
Finde dass Blödsinn dass jemand der noch nicht einmal klar geschrieben hat dass er an eine Inszenierung glaubt beim Fall FH plötzlich davon ausgeht dort sei eine Fremdleiche verbrannt. Ist doch Käse. Anhand des Zahnstatus ist das Opfer klar identifizierbar, dann hat er Angehörige usw. Von daher hat Fatalist völlig recht.

Siehst Du, und ich halte einen Mord für Blödsinn (An einen Suizid glauben ja nicht mal die Eltern). Und da ein Unfall wohl ausscheidet, bleibt nicht mehr viel übrig.

Oder hast Du Kenntnis von einer Identifizierung? Ich bin gespannt. Die Eltern erhielten eine Sterbeurkunde aus Tübingen (!), die Leiche wurde ohne ihr Einverständnis eingeäschert. Wenn Du meinst, Fatalist hätte damit Recht, daß die Vorladung per Post zugestellt wurde, up to you.

Wenn ich eine Entlastungsstory inszenieren müsste für die schwache Verbindung von B&M zum Heilbronner Polizistenmord, die während eines laufenden Gerichtsverfahrens Aufmerksamkeit binden soll, ich würde es genau so machen, wie es gelaufen ist; eine Spinnerstory nehmen, einen jungen Mann, der sich verändern will, einen unklaren Feuertod (Parallele zu B&M) am Vorladungstag als Legende für ein Zeugenschutzprogramm.

Und niemand erfährt, was wirklich dahinterstecken könnte, weil nichts ermittelt wird und weil es nichts zu ermitteln gibt (Krokus-NSS-KKK). Für die Verschwörungstheoretiker ist es natürlich Vertuschung. Dann sind erst mal alle beschäftigt ... Was wusste FH wirklich und warum musste er sterben usw.

Und wenn doch Zweifel an der Mord-/Selbstmord-Geschichte aufkommen, würde ich Leute dahin schicken wo sie geäußert werden und diese Zweifel zerstören. Den Skeptikern würde ich zuallerst unterstellen, sie seien VSler. Sollte die Legende vom Mord/Selbstmord trotzdem stärker in Gefahr geraten, gibt es zur Not immer noch Prof. Wehner von der Rechtsmedizin in Tübingen.

Es geht ja letztlich nur darum, eine Handvoll Truther hinzuhalten, bis das Interesse erlahmt und die Sache durch ist. Da ist dann Einsatz gefragt, keine Fakten und es ist egal, ob es in Zwickau einen Gasanschluss gab ;)

fatalist
05.02.2014, 15:04
Verteidiger RA Stahl fragt nach den Kriterien für Vertraulicheit bei Zeugen, wie sie zugesichert und eingehalten werde. Die Kriterien kenne er im Einzelnen nicht, sagt der Zeuge, der Staatsanwalt mache solche Zusicherung dann. Der Zeuge wird entlassen. das wars zum Mord Heilbronn von Seiten der Zschäpe-Verteidigung. Mehr kam da nicht.



RA Narin hält vor, dass Frau Ri. bei einer Zeugenvernehmung von Herr Ba., bei der er anwesend gewesen sei, gesagt habe: „nach der Vernehmung 2011 hast du mir gegenüber die Äußerung gemacht, dass es da noch eine Sache gebe, die mit dem Staatsschutz im Zusammenhang steht“. Das sei eine Frage von Ri. an Ba. gewesen, zum Sachverhalt sei er nicht aussagefähig, antwortet der Zeuge.

Verteidiger Klemke fragt, ob es vom Zeugen He. , von dem er gesagt habe, er sei ein wichtiger Zeuge eine Personenbeschreibung der Beobachteten gebe. He. habe gesagt, dass er zwei Mountainbiker beobachtet habe, die ca. 1,80 Meter groß, schlank und sportlich gewesen seien, memoriert der Zeuge. [B]Er habe sich nicht erinnern können, ob die Farbe der Fahrräder oder der Kleidung blau gewesen sei. Ob es optische Parallelen zu Böhnhardt und Mundlos gegeben habe, wisse er nicht, da die Vernehmung nach dem 4.11.11 stattgefunden habe.

Ob He. die Personenbeschreibung zeitnah nach dem Kiesewetter-Mord abgegeben habe, fragt Klemke. Keine Ahnung, sagt der Zeuge, ihm sei nur eine Vernehmung bekannt. Ob er mal die Entstehung der Aussage nachgeprüft habe, die zur Personenbeschreibung geführt habe, fragt Klemke weiter. Das wisse er nicht, erwidert der Zeuge.

Klemke weiter, es sei ein Herr Ha. vernommen worden, was der gesagt habe. Es seien zwei Araber erwähnt worden, gibt der Zeuge an, Ha. und Ci.: sie seien beide überprüft worden. Ha. habe angegeben, nicht in Heilbronn gewesen zu sein, sondern in Frankfurt. Klemke fragt weiter, ob es von Mevlüt Ka. keine Verbindung zu Ci. und wenn nicht, wie das festgestellt worden sei. Sie seien beide vernommen worden und es hätten sich keine Anhaltspunkte ergeben, dass es eine Verbindung gebe, erklärt der Zeuge. Ob bei der Santander-Bank [in Heilbronn] am Tattag 2,3 Millionen Euro eingezahlt worden seien, will Klemke wissen. Die Bank habe gesagt, dass keine größere Summen über 1 Million Euro eingezahlt worden seien. Man habe bei der Bank eine entsprechende Anfrage gestellt. Das sei also mit „Sicherstellen“ gemeint, gibt sich Klemke ungläubig. Das DIA-Protokoll des Stern kam also auch dran...



Götzl verkündet: Der Antrag auf Protokollierung der Aussage des Zeugen Li. wegen Verdachts auf eine Straftat der uneidlichen Falschaussage werde abgelehnt. Es sei wenn, dann nur eine allgemeine Protokollierung angezeigt, aber nicht die Aufzeichnung bei komplizierten Sachverhalten.

Ende des Prozesstages um 13:30 Uhr. Frank Libau vom Medley in Jena hat nichts zu befürchten.

fatalist
05.02.2014, 15:13
https://pbs.twimg.com/profile_images/2535102309/ht6ikzr7ecuw9i7l4w5n_bigger.gifPZ hautnah ‏@PZhautnah 52 Min.
Ein Titel der Zeitung: „Top-Terrorist #Kapke beim Ausspähen seiner Opfer.“ Genannt wird Bubis, der „brutal ermordet“ werden sollte. #nsu Jetzt ist Schluss, aber es gibt viele Tweets zum Thema Geburtstagszeitung Kapke von vor 15 Jahren... sicher witzig gewesen.

fatalist
05.02.2014, 16:22
Wenn ich eine Entlastungsstory inszenieren müsste für die schwache Verbindung von B&M zum Heilbronner Polizistenmord, die während eines laufenden Gerichtsverfahrens Aufmerksamkeit binden soll, ich würde es genau so machen, wie es gelaufen ist; eine Spinnerstory nehmen, einen jungen Mann, der sich verändern will, einen unklaren Feuertod (Parallele zu B&M) am Vorladungstag als Legende für ein Zeugenschutzprogramm.

Und niemand erfährt, was wirklich dahinterstecken könnte, weil nichts ermittelt wird und weil es nichts zu ermitteln gibt (Krokus-NSS-KKK). Für die Verschwörungstheoretiker ist es natürlich Vertuschung. Dann sind erst mal alle beschäftigt ... Was wusste FH wirklich und warum musste er sterben usw.
Nein nein nein. Warum in Teufels Nahmen hätte man ausgerechnet einen "Heilig" nehmen sollen, und damit die gesamte Aufmerksamkeit auf Adolf Heilig und die Zigeunersippe lenken sollen? Die heisse Spur, die man seit 6 Jahren vertuscht hatte?

Um die Meute in Richtung KROKUS NSS zu schubsen, wo es ausser Spinnereien nichts zu holen gibt?
Ich konstatiere ja jederzeit, dass Moser/Wetzel/Thumin etc. versuchten, Florian Heiligs Tod für dieKrokus VT zu pushen, samt der Eltern (FB Freunde, Mailkontakt), aber die Namensgleichheit "Heilig" musste zwangsläufig weg von B&M und zu den Zigeunern führen, inklusive Sabac-Klan.

Ein viel zu hohes Risiko.

brain freeze
05.02.2014, 17:18
Nein nein nein. Warum in Teufels Nahmen hätte man ausgerechnet einen "Heilig" nehmen sollen, und damit die gesamte Aufmerksamkeit auf Adolf Heilig und die Zigeunersippe lenken sollen? Die heisse Spur, die man seit 6 Jahren vertuscht hatte?

Um die Meute in Richtung KROKUS NSS zu schubsen, wo es ausser Spinnereien nichts zu holen gibt?
Ich konstatiere ja jederzeit, dass Moser/Wetzel/Thumin etc. versuchten, Florian Heiligs Tod für dieKrokus VT zu pushen, samt der Eltern (FB Freunde, Mailkontakt), aber die Namensgleichheit "Heilig" musste zwangsläufig weg von B&M und zu den Zigeunern führen, inklusive Sabac-Klan.

Ein viel zu hohes Risiko.

Nö, nur wenn der Zigeunerclan irgendwas mit dem Mord zu tun hat. Sonst schließt sich gleich die nächste tote Spur an. Da gibt es also noch Puffer.

Außerdem: Wer zieht denn eine Verbindung zu den Zigeunern? Bisher (fast) niemand außerhalb dieses Strangs. Im Gegenteil. Selbst als FH losgeschickt wurde, um die Truther-Gemeinde zu betäuben, hat niemand - weder links noch rechts - irgendeine Verbindung zur Sintisippe hergestellt. Auch Elsässer reagiert aggressiv und verliert jede Contenance seinen Magazinkäufern gegenüber.

Die Zigeuner sind ohnehin tabu.

Im Übrigen: Die Namensgleichheit regt eher die Phantasie an. Soll es wohl. Sind sie verwandt usw. Das Wichtige und Richtige hab ich gefettet. Die gesendete Botschaft FH lautet: NSS-NSU (KKK, Krokus, NPD). Eigentlich glasklar.

Edit: Die Namensgleichheit ist irrelevant, weil es offiziell ein Suizid war. Es wird deshalb auch offiziell keine Verbindung geben, weil keinen Anfangsverdacht Fremdbeteiligung.

brain freeze
05.02.2014, 17:46
Mal als Feierabend-VT-Variante: Angenommen es gibt diese Verwandtschaft wirklich. Gab es ein Geschäft? Wir sehen über Eure, liebe Heiligs, Verfehlung (Polizeiwaffen? Drogen?) hinweg bzw. strafmildernd, Ihr, liebe Sintifamilie, helft uns dafür in einer anderen Angelegenheit - bei einer wichtigen Vernebelungsaktion? Es soll der Schade für den jungen Mann nicht sein.

brain freeze
05.02.2014, 19:35
Oder man sagte zur Sippe: Wir sind euch damals entgegengekommen, jetzt stehen wir die Sache wieder gemeinsam durch ... Zuckerbrot und Peitsche?

Wie sagten die Berliner LKA-Beamten zu Knight Nick: "Wir waren damals für Dich da, und wir sind auch heute für Dich da."

Delao
05.02.2014, 20:55
Wenn ich eine Entlastungsstory inszenieren müsste für die schwache Verbindung von B&M zum Heilbronner Polizistenmord, die während eines laufenden Gerichtsverfahrens Aufmerksamkeit binden soll, ich würde es genau so machen, wie es gelaufen ist; eine Spinnerstory nehmen, einen jungen Mann, der sich verändern will, einen unklaren Feuertod (Parallele zu B&M) am Vorladungstag als Legende für ein Zeugenschutzprogramm.
Wir hätten bei dieser Entlastungs-Story eine Vielzahl von Mitwissern, die teilweise schwer zu kontrollieren sind, die damit nicht Ent- sondern zusätzliche Belastung sind.
Wir haben das Milchgesicht Florian. Meinst du, dass der schon so selbständig sein kann, dass er sich von allen Freunden und Verwandten so einfach lösen könnte?
Welcher zwingende Grund sollte da vorliegen?
Sein Problem, das ihn in diese Lage gebracht hatte, war wohl seine Wichtigtuerei, bzw. er konnte den Mund nicht halten. Was würde das in einem Leben mit neuer Identität bedeuten?
Wie lange würde er es schaffen, sich nicht zu verplappern?
Und was kann den Eltern so wichtig sein, dass sie da mitspielen?
Wo ist da die Entlastung für die offizielle Story?

Da man einen Selbstmord bei den vorliegenden Informationen ausschließen kann, Totschlag auch nicht geht, bleibt wohl nur Mord.

kikkoman
05.02.2014, 21:29
Nochmal was Grundsätzliches zur Ballistik, weil das hier gerade wieder Thema ist. Moishe hat's schon angedeutet, glaube ich.

Wenn man eine mutmaßliche Tatwaffe hat, kann man durchaus sowohl Hülsen als auch Projektile darauf untersuchen, ob sie aus der Waffe stammen.
Es ist nicht so, dass die Projektile grundsätzlich nicht viel hergeben könnten.

Bei beiden gibt es Einschränkungen:
- Projektile: Lauf kann verschlissen, korrodiert, verändert, gekürzt sein (das wäre mehr oder weniger feststellbar). Kann getauscht sein (nicht feststellbar, wenn nicht numeriert). Die Projektile selber können so deformiert oder fragmentiert sein, dass man absolut gar nichts mehr vergleichen kann (ist eher bei Gewehrmunition der Fall).
-Hülsen: Können "trocken" durch eine andere Waffe geladen worden sein. Können schon mal abgefeuert und dann wiedergeladen worden sein. die entsprechenden Waffenteile (Extraktor, Ejektor, Hammer, Stossboden etc) können hinterher bearbeitet worden sein.
Hülsen können plaziert werden, Projektile nicht (das nennt man dann anders :D).

Auch zum Lauf (bzgl. Ceska-Serie) habe ich was gelesen:

"Not only will each barrel be
different, but each part of the barrel will be different. This fact has been
demonstrated by comparing bullets fired from barrels manufactured
consecutively, with significant differences being found. It is said that the
striations on a fired bullet are made by the last few centimetres of the
barrel and this fact has also been demonstrated by comparing bullets
fired from the same barrel, which was shortened between shots. Again
the fired bullets had significant differences."


Klartext: Wenn die gefundene Ceska beschossen wurde (denke schon, das liest sich zumindest so), dann kann man - unter Berücksichtigung von dem da oben - auch bei den Projektilen relativ viel sagen.
Dieser Satz "konnte nicht mit absoluter Sicherheit bestimmt werden" oder so ähnlich könnte auch eine "cover your ass"-Klausel sein (an Juristen mangelts denen ja nicht), weil man die Unsicherheit nicht in Zahlen ausdrücken kann (im Gegensatz zur DNA-Analyse oder Fingerabdrücken).
Letzteres ist aber nur so ein Gedanke, das kann auch Schmu sein. Die BAW soll das Ballistik-Gutachten rausrücken. Das würde sofort zerpflückt werden, und das wissen die.

Kleiner Nachgedanke: Die Aussage, dass die Hülsen was taugen und die Projektile nicht, könnte aus der Zeit sein, wo man keine Vergleichswaffe hatte (Bosporus) und Rückschlüsse auf ein Waffensystem ziehen wollte. Da stimmt das dann auch.

kikkoman
05.02.2014, 21:48
Und zur 'seltenen' 7.62-Muni: 'selten' kann man so nicht sagen. Wird selten verwendet, aber schon hier in Österreich hats jeder ordentliche Büchsenmacher auf Lager (habe allerdings nur Sellier&Bellot gesehen bis jetzt). Und eben: je weiter nach Osten, desto besser verfügbar, auch schwarz.

fatalist
06.02.2014, 01:57
Edit: Die Namensgleichheit ist irrelevant, weil es offiziell ein Suizid war. Es wird deshalb auch offiziell keine Verbindung geben, weil keinen Anfangsverdacht Fremdbeteiligung. Solange die Heilig-Sinti-Spur weiterhin unter dem Tisch gehalten wird brennt nichts an. Hast Recht. Ausser Udo Schulze in seinem Buch hat niemand sie gezogen, und die sich daraus ergebende Spur zu den Serben ist quasi unbekannt.

fatalist
06.02.2014, 02:04
Hülsen können plaziert werden, Projektile nicht (das nennt man dann anders :D).


Kleiner Nachgedanke: Die Aussage, dass die Hülsen was taugen und die Projektile nicht, könnte aus der Zeit sein, wo man keine Vergleichswaffe hatte (Bosporus) und Rückschlüsse auf ein Waffensystem ziehen wollte. Da stimmt das dann auch. Die Aussage hatte ich aus dem Fall Schulmassaker Erfurt vom BKA übernommen, wo 70 Hülsen den Glock-Magazinen zugeordnet werden konnten, aber 60 Projektile der Glock-Pistole, aber nicht der Täter-Glock zugeordnet wurden. "Es spricht nichts dagegen, dass es die Täterwaffe war", so schrieb man, aber "eine individuelle Zuordnung ist nicht möglich".

PLatzierte Hülsen der Ceska ist die Idee, weil es nur 2 Stück gab bei den letzten 7 Morden. Die 3. Hülse bei Yasar tauchte vor Gericht als Aussage auf, fehlt aber bei den offiziellen Veröffentlichungen.

Da kann man schon stutzig werden...

fatalist
06.02.2014, 02:06
Wir hätten bei dieser Entlastungs-Story eine Vielzahl von Mitwissern, die teilweise schwer zu kontrollieren sind, die damit nicht Ent- sondern zusätzliche Belastung sind.
Wir haben das Milchgesicht Florian. Meinst du, dass der schon so selbständig sein kann, dass er sich von allen Freunden und Verwandten so einfach lösen könnte?
Welcher zwingende Grund sollte da vorliegen?
Sein Problem, das ihn in diese Lage gebracht hatte, war wohl seine Wichtigtuerei, bzw. er konnte den Mund nicht halten. Was würde das in einem Leben mit neuer Identität bedeuten?
Wie lange würde er es schaffen, sich nicht zu verplappern?
Und was kann den Eltern so wichtig sein, dass sie da mitspielen?
Wo ist da die Entlastung für die offizielle Story?

Da man einen Selbstmord bei den vorliegenden Informationen ausschließen kann, Totschlag auch nicht geht, bleibt wohl nur Mord. Mord ist die sinnvollste These.

fatalist
06.02.2014, 02:11
Die BAW soll das Ballistik-Gutachten rausrücken. Das würde sofort zerpflückt werden, und das wissen die. Es gibt keine Verteidigung in diesem Prozess, die das Gutachten durch ein eigenes Gegengutachten entwerten könnte. Das ist mir klar, seit die Brandstiftung in Zwickau "festgestellt wurde", und auch bei Heilbronn war das zu beobachten.

Es gibt einen Deal, wir wohnen einer Theatervorstellung bei.

fatalist
06.02.2014, 02:28
Wenn Kapke die Wahrheit sagte, dann gab es haufenweise Falschaussagen vor dem Thüringer PUA.


Eine Neuigkeit gibt André K. dann aber doch preis: Er behauptet, sich mit Uwe Böhnhardt getroffen zu haben, während im Januar 1998 jene Razzia lief, die der Auslöser dafür war, dass das Trio untertauchte. Angeblich rief Böhnhardt seinen Freund an, als die Polizei (http://www.sueddeutsche.de/thema/Polizei) kam, und André K., der um die Ecke wohnte, lief hinüber zu seinem Freund und sprach mit ihm.

In Polizeiberichten und Zeugenaussagen zu der Razzia war davon bisher nie die Rede gewesen. Angeblich kündigte Böhnhardt seinem Freund an, er werde mit dem Auto türmen, sobald sich dazu eine Gelegenheit finde. Tatsächlich konnte Böhnhardt ungehindert davonbrausen, obwohl die Polizei in einer von ihm genutzten Garage Rohrbomben und Propaganda-Material fand. http://www.sueddeutsche.de/politik/andre-k-im-nsu-prozess-zschaepe-verteidiger-unterbrechen-befragung-1.1880313

Die Antifa (Frau König etc) haben jetzt genau 2 Möglichkeiten: Strafanzeigen gegen die Razzia-Polizisten stellen oder nicht. Auch wenn alles verjährt ist...

kikkoman
06.02.2014, 03:04
Die Aussage hatte ich aus dem Fall Schulmassaker Erfurt vom BKA übernommen, wo 70 Hülsen den Glock-Magazinen zugeordnet werden konnten, aber 60 Projektile der Glock-Pistole, aber nicht der Täter-Glock zugeordnet wurden. "Es spricht nichts dagegen, dass es die Täterwaffe war", so schrieb man, aber "eine individuelle Zuordnung ist nicht möglich".


Bei Glocks ist bzw. war das eine schwierige Geschichte. Die haben polygonale Läufe, die grundsätzlich weniger Spuren hinterlassen. Glock hat das dann später (etwa ab Baujahr 2003) geändert, um das den Behörden etwas zu erleichtern. Nachzulesen z.B. hier: http://www.policechiefmagazine.org/magazine/index.cfm?fuseaction=display_arch&article_id=1893&issue_id=92009

Eine CZ83 7.65mm hat keinen Poly-Lauf (nur die in 9x18), da dürfte das Problem nicht bestehen.

Geschrieben hab ichs darum:



Ohne Hülsen keine Zuordnung zu einer ganz bestimmten Waffe.
7 Morde mit nur gesamt 2 Hülsen geht nicht.

Eine Verteidigung, die ohne waffenforensischen Gutachter zu so einer Gerichtsshow erscheint ist keine. (gestern)

Kannste somit abhaken.
Teil 2 stimmt natürlich uneingeschränkt.

Die 3 Spatzenhirne von Beatchen werdens sicher nicht tun. Verteidigung Schultze/Wohlleben vielleicht? Sogar dem dümmsten Angeklagten müsste doch irgendwann mal auffallen, dass jeder Deal für die Tonne ist, wenn er genausogut heimgehen könnte.

fatalist
06.02.2014, 03:17
Bei Glocks ist bzw. war das eine schwierige Geschichte. Die haben polygonale Läufe, die grundsätzlich weniger Spuren hinterlassen. Glock hat das dann später (etwa ab Baujahr 2003) geändert, um das den Behörden etwas zu erleichtern. Nachzulesen z.B. hier: http://www.policechiefmagazine.org/magazine/index.cfm?fuseaction=display_arch&article_id=1893&issue_id=92009

Eine CZ83 7.65mm hat keinen Poly-Lauf (nur die in 9x18), da dürfte das Problem nicht bestehen.

Geschrieben hab ichs darum:

(gestern)

Kannste somit abhaken. Okay, bei der Ceska 83 ist die Zuordnung von Projektilen zu einer ganz bestimmten Waffe also für das BKA gar kein Problem.
Lassen wir das mal so stehen. Thx.


Teil 2 stimmt natürlich uneingeschränkt.


Eine Verteidigung, die ohne waffenforensischen Gutachter zu so einer Gerichtsshow erscheint ist keine.


Die 3 Spatzenhirne von Beatchen werdens sicher nicht tun. Verteidigung Schultze/Wohlleben vielleicht? Sogar dem dümmsten Angeklagten müsste doch irgendwann mal auffallen, dass jeder Deal für die Tonne ist, wenn er genausogut heimgehen könnte. Die Verteidigung Schultze wird es nicht tun, die Verteidigung Zschäpe wird es nicht tun, also bleibt nur die Verteidigung Wohlleben übrig, die es tun hätte können; sie tat es aber nicht.

In der Tat gehe ich davon aus, dass Zschäpe und Schultze und Gerlach einen Deal haben, Eminger und Wohlleben aber nicht.
Die Ceska etc geht Eminger nichts an, nur Wohlleben ist davon betroffen. Ohne die Ceska geht Wohlleben nach Hause...

Also was bitte hält Klemke und Schneiders davon ab, ihren Mandanten Wohlleben aus dem Knast zu holen?

moishe c
06.02.2014, 03:22
Nochmal was Grundsätzliches zur Ballistik, weil das hier gerade wieder Thema ist. Moishe hat's schon angedeutet, glaube ich.

Wenn man eine mutmaßliche Tatwaffe hat, kann man durchaus sowohl Hülsen als auch Projektile darauf untersuchen, ob sie aus der Waffe stammen.
Es ist nicht so, dass die Projektile grundsätzlich nicht viel hergeben könnten.

Bei beiden gibt es Einschränkungen:
- Projektile: Lauf kann verschlissen, korrodiert, verändert, gekürzt sein (das wäre mehr oder weniger feststellbar). Kann getauscht sein (nicht feststellbar, wenn nicht numeriert). Die Projektile selber können so deformiert oder fragmentiert sein, dass man absolut gar nichts mehr vergleichen kann (ist eher bei Gewehrmunition der Fall).
-Hülsen: Können "trocken" durch eine andere Waffe geladen worden sein. Können schon mal abgefeuert und dann wiedergeladen worden sein. die entsprechenden Waffenteile (Extraktor, Ejektor, Hammer, Stossboden etc) können hinterher bearbeitet worden sein.
Hülsen können plaziert werden, Projektile nicht (das nennt man dann anders :D).

Auch zum Lauf (bzgl. Ceska-Serie) habe ich was gelesen:


Klartext: Wenn die gefundene Ceska beschossen wurde (denke schon, das liest sich zumindest so), dann kann man - unter Berücksichtigung von dem da oben - auch bei den Projektilen relativ viel sagen.
Dieser Satz "konnte nicht mit absoluter Sicherheit bestimmt werden" oder so ähnlich könnte auch eine "cover your ass"-Klausel sein (an Juristen mangelts denen ja nicht), weil man die Unsicherheit nicht in Zahlen ausdrücken kann (im Gegensatz zur DNA-Analyse oder Fingerabdrücken).
Letzteres ist aber nur so ein Gedanke, das kann auch Schmu sein. Die BAW soll das Ballistik-Gutachten rausrücken. Das würde sofort zerpflückt werden, und das wissen die.

Kleiner Nachgedanke: Die Aussage, dass die Hülsen was taugen und die Projektile nicht, könnte aus der Zeit sein, wo man keine Vergleichswaffe hatte (Bosporus) und Rückschlüsse auf ein Waffensystem ziehen wollte. Da stimmt das dann auch.

:gp: so ist das.

fatalist
06.02.2014, 03:28
Man muss sich doch mal fragen, warum RA Klemke Fragen zu Mevlüt Kar stellt, aber offensichtlich kein Interesse hat, die Zwickauer Ceska vom Tisch zu bekommen, indem er den Tatwaffennachweis des BKA mittels eigenem Gutachter angreift.

Klemke scheint sich darauf zu verlassen, dass die Anklage nicht nachweisen kann, dass B&M die Ceska vor dem 1. Mord über die "Weitergabe-Stafette" aus der Schweiz erhielten, deshalb hat er Andreas Schulz aus dem Rennen genommen.

Wenn ich 2 Optionen habe, die Anklage zu kontern, dann nehme ich BEIDE und lasse nicht eine sausen, während mein Mandant weiter im Knast sitzt.

Oder habe ich da was falsch verstanden?

fatalist
06.02.2014, 03:32
:gp: so ist das. Na supi.

Warum dann die Hülsen auffangen, oder gar 2 fremde Hülsen für 7 Tatorte unterschieben, wenn die Waffe auch ohne Hülsen eindeutig identifiziert werden kann?

Dir war klar, dass dieser Einwand jetzt zwangsläufig kommen würde, gelle?

nachdenkerin
06.02.2014, 03:32
https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&cad=rja&ved=0CCcQFjAA&url=http%3A%2F%2Fwww.mdr.de%2Fnachrichten%2Fnsu-u-ausschuss-bayern-abschlussbericht100-download.pdf&ei=QTXyUqnwJ4LvkQXth4GgDw&usg=AFQjCNHTMzozfCPwcq9DdV3T_ZMT3k-xfA&bvm=bv.60799247,d.dGI

Kannst ja mal in den Abschlussbericht schauen.


Auch interessant:


Beschluss Nr. 10 vom 21.09.2012 „Es wird Beweis erhoben zum gesamten Untersuchungsauftrag durch

Anforderung

sämtlicher vom Militärischen Abschirmdienst angefertigter Akten, Dokumente, in Dateien oder auf andere Weise gespeicherter Daten und sonstiger sächlicher Beweismittel, die den Untersuchungsgegenstand betreffen,…..S. 165


[B]Nicht vorgelegt wurden bis zum Schluss der Beweisaufnahme die mit Beschluss Nr. 10 vom 21. September …….und das mit Beschluss Nr. 78 vom 5. Juni 2013 bei dem OLG München angeforderte sog. Bekennervideo bzw. die DVD mit Szenen.S. 19

Also der Bayerische Landtag erhielt angeforderten Unterlagen aber NICHT:

• sämtliche MAD-Akten

• „Bekenner“-Video

fatalist
06.02.2014, 03:40
Also der Bayerische Landtag erhielt angeforderten Unterlagen aber NICHT:

• sämtliche MAD-Akten

• „Bekenner“-Video Dann lies Dir mal die Kommentare bei @bio zum Video durch, lass Dich möglichst nicht vom Desinformanten der Antifa "E.Krüger" verwirren.

http://friedensblick.de/9991/nsu-michele-kiesewetter-pink-panther/#comment-1631

Mir ist klar, absolut klar, warum das "Bekennervideo" nie veröffentlicht wurde...


Nein, die Transkription und die Ausschnitte sind grob irreführend. Als geschickter Antifaschist kann ich in jede Gewaltdarstellung Rassismus hineingeheimnissen, aber das ist hier ja nicht unser Ziel. Es ist sehr schwierig über den Film sinnvoll zu sprechen, wenn man ihn nicht gesehen hat.

Das größte Problem ist die Erzählperspektive, verbunden mit dem ungeheuer eigenartigen Humor, der nichts Rechtsradikales an sich hat. Ungeheuer zynisch und grausam, ja, aber von Rassismus ist nur sehr wenig zu sehen. Wenn, dann ist es ein “moderner” Rassismus á la “Politically Incorrect”.

Es ist alles so unideologisch, alles, was Nazis ausmacht und was in der Tradition der 90er steht, kommt NICHT vor. Der ästhetische Bruch zur Urfassung, den Binninger bemerkt, ist extrem.
Es entspricht auch der Beobachtung von Wolf Wetzel, dass die Opferwahl der NSU-Morde eigentlich einem “Rassismus der Mitte” entspricht.
Grobe ideologische Schnitzer kommen auch vor, z.B. wird die BRD mit Deutschland gleichgesetzt. Das ist definitiv keine Naziideologie. Und die Emotionen von Paulchen! Das ist definitiv nicht das Selbstverständnis eines Naziterroristen.

moishe c
06.02.2014, 03:44
Und zur 'seltenen' 7.62-Muni: 'selten' kann man so nicht sagen. Wird selten verwendet, aber schon hier in Österreich hats jeder ordentliche Büchsenmacher auf Lager (habe allerdings nur Sellier&Bellot gesehen bis jetzt). Und eben: je weiter nach Osten, desto besser verfügbar, auch schwarz.

Bevor ich das geschrieben habe, habe ich überlegt, wie viele Leute ich kenne, die eine Waffe für "7,62 Tok" und damit i.d.R. auch eine entsprechende Mun.erw.erlaubnis haben. Sog. "Kriegswaffen", PPSh etc. hat sowieso niemand, einer hat ne Bolo-Mauser, aber in 9 Para, und ich habe mal bei ner Ladenkette gefragt, wenn ich im Schein als Munition "7,63 Mauser" stehen habe, verkaufen sie mir keine "7,62 Tok"-Patronen!
So ist es zumindest hier, im früheren "Westen". Klar, je näher am Balkan, desto eher. Ist halt ein Unterschied, ob ich inner Stunde beim local dealer bin, oder ne Tagreise machen muß und über "tausend" Grenzen! :sark:

Aber letztenendes sind auch die mir bekannten Pistolen - außer der Mauser - elende Kugelspritzen und Gießkannen, selbst die schöne tschechische "Vz 52" (?) streut wie ein MG.
Und genau das prädestiniert sie als "Einwegwaffen" und "Bauchschußkanonen", nämlich für alle Fälle mit sich rumtragen und wenn man geschossen hat (= Spuren hinterlassen hat!), wegwerfen oder mit dem Schweißbrenner drüber. Und für kleines Geld die nächste. So einen Massenmarkt gibt es aber hier nicht, aber "dort"!

Nur um mal meine "erweiterten" Gedanken zu diesem Thema aufzuzeigen. :sark:

fatalist
06.02.2014, 03:50
Als das "Paulchen Panter"-Bekennervideo im Gerichtssaal vorgeführt wurde, geschah das zusammen mit den "Vorgängerversionen", die düster daher kamen, mit Nazirock unterlegt. Das war unvermeidlich, so meine Einschätzung, da das Paulchen Panter Video sonst eine ganz andere Wirkung gehabt hätte als die Beabsichtigte, "Bekenntnis des NSU".

Die Kommentare bei @bio legen nahe, dass mit diesem "Paulchen Panter-Video" ein imaginärer NSU verarscht werden sollte, vorgeführt werden sollte. Von den Linken vorgeführt.

Wenn das Datum Ende 2007 stimmt, dann muss man fragen, wer ausser dem VS und dem Apabiz Ende 2007 vom "NSU" überhaupt wusste. Das Apabiz kannte den "NSU" seit 2002 aus dem Fanzine "Weisser Wolf", der VS hat den "NSU" bereits 1999 (Mail an IM Ziel) erschaffen.

Auch Rechte hätten diese Persiflage erstellen können, um sich indirekt mit fremden Federn zu schmücken. Man denke an Kapkes Geburtstagszeitung, "Top Terrorist Kapke", oder "Gastankstelle in Buchenwald": Wer nichts gebacken bekommt, "Untergrund-Zellenstruktur mit Krieg gegen das System", und keinen einzigen wichtigen Politiker "ausknipste", von Bubis ganz zu schweigen, der könnte immer noch ein Verarsche-Video mit Selbst-Aneignung fremder Morde (Dönermorde) zustande bringen.

fatalist
06.02.2014, 03:59
Nur um mal meine "erweiterten" Gedanken zu diesem Thema aufzuzeigen. :sark: Warum wurden die Hülsen aufgefangen oder gar fremde Hülsen platziert, es muss dafür eine Antwort geben, wenn die Waffe auch ohne Hülsen eindeutig identifiziert werden kann!!!

Stichwort: Behördenmunition mit Kennzeichnung am Hülsenboden???

moishe c
06.02.2014, 04:04
Na supi.

Warum dann die Hülsen auffangen, oder gar 2 fremde Hülsen für 7 Tatorte unterschieben, wenn die Waffe auch ohne Hülsen eindeutig identifiziert werden kann?

Dir war klar, dass dieser Einwand jetzt zwangsläufig kommen würde, gelle?

Es könnten absichtlich hinterlassene Hülsen einer anderen Waffe sein. So stiftet man Verwirrung. :sark:

Wenn ich beispielsweise die Bulleria durchananda machen wollte und auch noch die VTler dazu aufscheuchen, würde ich Pistolenpatronen aus einem Revolver - mit einem nachträglich eingebauten Lauf mit irgendeinem geilen exotischen Laufprofil - von Hand gebohrt und gezogen vom Khyber-Paß oder aus Indonesien :haha: - verschießen. Da käme Freude auf und alle hätten rote Ohren und heiße Köppe :fizeig:

Also noch mal ernsthaft:

1. es könnten zufällig aus der Plastiktüte gefallene Hülsen sein,

2. es könnten Hülsen sein, die die Täter nicht eingesammelt haben, weil sie sie in der Eile übersahen,

3. es könnten absichtlich hinterlassene Hülsen einer anderen Waffe sein, um zu täuschen.

fatalist
06.02.2014, 04:08
Also noch mal ernsthaft:

1. es könnten zufällig aus der Plastiktüte gefallene Hülsen sein,

2. es könnten Hülsen sein, die die Täter nicht eingesammelt haben, weil sie sie in der Eile übersahen,

3. es könnten absichtlich hinterlassene Hülsen einer anderen Waffe sein, um zu täuschen. Zu 1. könnte sein.
zu 2. dito

zu 3. macht keinen Sinn, wenn durch die Projektile die Waffe eineindeutig bestimmt werden kann.

An diesem "Fakt" kommt doch niemand vorbei. Hü oder Hott ;)

es sei denn... Behördenmunition...

moishe c
06.02.2014, 04:19
Warum wurden die Hülsen aufgefangen oder gar fremde Hülsen platziert, es muss dafür eine Antwort geben, wenn die Waffe auch ohne Hülsen eindeutig identifiziert werden kann!!!

Stichwort: Behördenmunition mit Kennzeichnung am Hülsenboden???

Die wenigen Hülsen an den Tatorten könnten auch ein Zufallsprodukt sein!

Die schußbereite Waffe - mit SD immerhin ein Drumm von ca. 40 cm Länge! - wurde von dem halt gerne in einer Einkaufstüte zur Tat transportiert - ist unauffällig, und der Einfachheit halber und um Zeit zu sparen!, wurde die Waffe gar nicht erst aus der Tüte gezogen etc.etc., sondern gleich die Waffe in der Tüte hoch und Peng oder Peng-Peng oder Peng-Peng-Peng (ich verwende jetzt absichtlich nicht das Wort "Bang"! :sark: ) und schon wurden als Nebeneffekt auch die meisten Hülsen "eingesammelt"! So einfach und ohne besonderen Grund kann das gewesen sein!

fatalist
06.02.2014, 04:24
Unklar blieb am Dienstag jedoch, welcher Schalldämpfer bei den fünf Morden an Migranten aufgeschraubt war. Der BKA-Experte hielt es etwas überraschend für „nicht relevant“, ob es nun der Schalldämpfer war, der an der Ceska 83 im Schutt des abgebrannten Hauses in Zwickau gefunden wurde. Warum ist das nicht relevant?

Warum wurde der Zwickauer SD nicht geprüft, ob aus Alu ist?

Warum wurde nicht geprüft, ob bei Probeschüssen durch DIESEN Zwickauer SD an den Probe-Projektilen auch Alu-Spuren gefunden werden?

Warum fragte niemand, ob der SD aufgeschraubt wird (Aussage Carsten Schultze vor Gericht) oder ob er mittels "Klickverschluss" (Bajonett) montiert wird?

Wie kann es sein, dass laut BKA vor Gericht der SD "Scheisse war", also die Wumme immer noch sehr sehr laut, und in Kassel dachten die Zeugen, "ein Ordner sei vom Tisch gefallen" ???

Warum geht niemand auf diesen Wahnsinn an Widersprüchen ein?
Ich krieg noch ne Macke hier. :hd:

fatalist
06.02.2014, 04:26
Die wenigen Hülsen an den Tatorten könnten auch ein Zufallsprodukt sein!

Die schußbereite Waffe - mit SD immerhin ein Drumm von ca. 40 cm Länge! - wurde von dem halt gerne in einer Einkaufstüte zur Tat transportiert - ist unauffällig, und der Einfachheit halber und um Zeit zu sparen!, wurde die Waffe gar nicht erst aus der Tüte gezogen etc.etc., sondern gleich die Waffe in der Tüte hoch und Peng oder Peng-Peng oder Peng-Peng-Peng (ich verwende jetzt absichtlich nicht das Wort "Bang"! :sark: ) und schon wurden als Nebeneffekt auch die meisten Hülsen "eingesammelt"! So einfach und ohne besonderen Grund kann das gewesen sein! Das ist ja die These der Anklage/Ermittler, und es kann so gewesen sein. Ja, Zustimmung.

moishe c
06.02.2014, 04:30
Warum ist das nicht relevant?

Warum wurde der Zwickauer SD nicht geprüft, ob aus Alu ist?

Warum wurde nicht geprüft, ob bei Probeschüssen durch DIESEN Zwickauer SD an den Probe-Projektilen auch Alu-Spuren gefunden werden?

Warum fragte niemand, ob der SD aufgeschraubt wird (Aussage Carsten Schultze vor Gericht) oder ob er mittels "Klickverschluss" (Bajonett) montiert wird?

Wie kann es sein, dass laut BKA vor Gericht der SD "Scheiss war", also die Wumme immer noch sehr sehr laut, und in Kassel dachten die Zeugen, "ein Ordner sei vom Tisch gefallen" ???

Warum geht niemand auf diesen Wahnsinn an Widersprüchen ein?
Ich krieg noch ne Macke hier. :hd:

Wenn "man" "ausermittelt" hätte, dann wüßten die Prozeßbeteiligten das alles jetzt auch!


Nur noch was zu deiner Frage "Behördenmunition" = gleichbedeutend mit "eindeutig gekennzeichneter" und damit "zuordenbarer" Munition!

Also ich würde in einem Undercover-Einsatz NIEMALS Munition verwenden - schon gar nicht Allerweltsmunition - auf der sozusagen meine "Heimatanschrift" erkennbar wäre! NIEMALS!

fatalist
06.02.2014, 04:32
Ist denn die Meldung der Türken, ihr "Bundeskriminalamt" KOM hätte 5 Mörder und 3 Ceska-Mordwaffen "identifiziert", von der Türkischen Zeitung nichts als eine Ente gewesen? Kurdenclan "Rauschgiftring PKK" aus Diybakir (keine Ahnung wie man das schreibt) war alles nur Schwachsinn? So wie Mevlüt Kar bereits 2010 der Fantasie des Stern Reporters Rainer Nübel entsprang und es bis Gestern in den Gerichtssaal schaffte?

Offensichtlich ja, alles Schwachsinn, wenn das BKA die Projektile aus den 9 Morden der Zwickauer Ceska zuordnen kann... ganz ohne Hülsen...

fatalist
06.02.2014, 04:33
Wenn "man" "ausermittelt" hätte, dann wüßten die Prozeßbeteiligten das alles jetzt auch!


Nur noch was zu deiner Frage "Behördenmunition" = gleichbedeutend mit "eindeutig gekennzeichneter" und damit "zuordenbarer" Munition!

Also ich würde in einem Undercover-Einsatz NIEMALS Munition verwenden - schon gar nicht Allerweltsmunition - auf der sozusagen meine "Heimatanschrift" erkennbar wäre! NIEMALS! Danke. Die These "Behördenmunition" kommt aus dem PUA, die FDP fragte danach, wurde aber abgewürgt bzw bekam keine Antwort.

Nur zur Erläuterung, hier lesen ja Leute mit...

wer Behördenmunition verschiesst bei Attentaten, der sollte möglichst keine Hülsen am Tatort vergessen :crazy::ätsch:


PS: Abgeschliffene Hülsenböden gab es auch. Schreibt die FDP.
Es hat NIEMAND gefragt, welche Hülsen das betraf.

Ich wette, es betraf die Beiden aus den letzten 7 Morden.

fatalist
06.02.2014, 04:42
Bei Heilbronn war alles anders, da kamen trotz Projektilen UND Hülsen für 2 Mordwaffen 7 Modelle infrage.
Da darf man sich schon wundern, aber das tut niemand.

Die auf einer der Mordwaffen gefundene DNA ist auch nicht zugeordnet... Scheiss drauf, egal, juckt auch keinen...

da kann man echt ne Macke kriegen...

moishe c
06.02.2014, 04:59
Bei Heilbronn war alles anders, da kamen trotz Projektilen UND Hülsen für 2 Mordwaffen 7 Modelle infrage.
Da darf man sich schon wundern, aber das tut niemand.

Die auf einer der Mordwaffen gefundene DNA ist auch nicht zugeordnet... Scheiss drauf, egal, juckt auch keinen...

da kann man echt ne Macke kriegen...

Lieber Fatalist,

das mit den "sieben in Frage kommenden" Pistilen ist nix zum Wundern!

DENN, das waren einmal 5 (?) Pistolen für "7,62 Tok" und zwei für die 9 Para.

Dazu mußt du wissen, das die Tokarev nach dem 2.WK sozusagen die einzige produzierte "Militärpistole" im gesamten damaligen Ostblock war. Und wenn die Sowjets beispielsweise die Chinesen oder Nordkoreanern oder sonst wen in die Lage versetzen wollten, schnell und umkompliziert sofort selbst solche Waffen herzustellen, dann bekamen die jeweils (mindestens)

- einen Satz Zeichnungen der Waffenteile,
- einen Satz Spezialwerkzeuge und
- einen Satz Vorrichtungen.

Das bedeutet dann eben, daß alle dermaßen hergestellten russischen, chinesischen und koreanischen Tokarev-Pistolen exakt das gleiche Laufprofil haben! Also bei allen diesen Herstellern sind dann die Züge in den Läufen gleich breit! Und alle haben den gleichen Drallwinkel!
Nur um mal zwei Merkmale eines solchen Lauf-Innenprofils zu nennen.

Und DESHALB kann man dann zuerst mal nicht sagen, die Waffe MUSS eine "sowjetische" oder "koreanische" Tokarev sein.

Das ist der Grund! Claro?

fatalist
06.02.2014, 05:01
Lieber Fatalist,

das mit den "sieben in Frage kommenden" Pistolen ist nix zum Wundern!

DENN, das waren einmal 5 (?) Pistolen für "7,62 Tok" und zwei für die 9 Para. 4:3 oder 3:4, aber ist angekommen: Claro.

Evident ist immer noch, dass es die 7 Modelle für Heilbronn in keinen einzigen von gefühlt 10.000 Medienbeiträgen zum Thema Heilbronn schafften.

moishe c
06.02.2014, 05:09
... wenn das BKA die Projektile aus den 9 Morden der Zwickauer Ceska zuordnen kann... ganz ohne Hülsen...

Und genau diesbezüglich habe ich Zweifel!

Denk dran, "könnte man so sagen"!!!

Allerdings traue ich den Türken auch nicht über den Weg, wenn sie als Schuldige einer Schandtat "Kurden" - ihre Lieblings-Punchingbälle - beschuldigen!

kikkoman
06.02.2014, 05:14
Bei Heilbronn war alles anders, da kamen trotz Projektilen UND Hülsen für 2 Mordwaffen 7 Modelle infrage.
Da darf man sich schon wundern, aber das tut niemand.

Die auf einer der Mordwaffen gefundene DNA ist auch nicht zugeordnet... Scheiss drauf, egal, juckt auch keinen...

da kann man echt ne Macke kriegen...

Schon möglich. Ohne Vergleichswaffe (sprich: Tatwaffe) ist uU einfach nix zu holen. Bei kopierten oder in Lizenz gebauten Modellen sieht das dann so ähnlich aus, dass man die nicht ausschliessen kann.


wenn das BKA die Projektile aus den 9 Morden der Zwickauer Ceska zuordnen kann... Ob es das kann, wissen wir bis heute nicht. Ich weiss nur, dass das BKA das gerne würde. Das BKA sagt, es kann, aber das BKA sagt vieles.

Das mit den abgeschliffenen Hülsenböden: ich glaub, da hat sich die FDP verhört, gemeint waren die Abdrücke.
Die Dinger davor abzuschleifen macht null Sinn, weil erst nach dem Abfeuern die Abdrücke drauf sind.
Danach macht auch keinen Sinn, da kann man sie ja gleich mitnehmen (oder gar nicht erst hinlegen) und keine Spuren hinterlassen.
Wer Hülsen abschleift und danach plaziert, ist ein Fall für die Klapse, aber kein funktionierender Krimineller.
Da halt ich nix von.

fatalist
06.02.2014, 05:24
Wer Hülsen abschleift und danach plaziert, ist ein Fall für die Klapse, aber kein funktionierender Krimineller.
Da halt ich nix von. Wenn man Behördenmunition verwendet, dann macht das Abschleifen der Prägung am Hülsenboden durch aus Sinn. Das war was die FDP meinte.

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-D%C3%B6nermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6672784&viewfull=1#post6672784

Es geht nicht darum, was Du oder Moishe-C oder gar ich (als Waffenlaie) dazu meinen, sondern es geht darum, warum die BKA-Experten von den Verteidigern nicht dazu befragt wurden: Stimmt es, und wenn ja, was schliesst das BKA daraus?

fatalist
06.02.2014, 05:29
Wenn die beiden BKA-Waffenexperten geladen sind, dann muss sich die Verteidigung vorbereiten. Sie muss die offenen Fragen notieren, um Antworten zu erhalten. Dazu gehören die Hülsen, andere Punkte die wir heute hier besprachen, und dazu gehört der EIGENE Experte der Verteidigung, der alle Gerichtsunterlagen gründlich durcharbeitet, und dann die BKA-Experten in die Zange nimmt.

Ziel: Mandanten aus dem Knast holen, Anklage durchlöchern.

Was ist passiert? BKA verarscht das Gericht, man habe nicht einmal geprüft, ob der SD aus Alu sei...

Ich bitte Euch, also echt jetzt, das ist doch kein Strafprozess, das ist ein Theaterstück!

kikkoman
06.02.2014, 05:35
Da hast du vollkommen recht, aber trotzdem: Da müsste man mindestens einen viertel mm abschleifen, damit die Prägung raus ist. Wer das Ding danach noch abfeuert, will es aber wirklich wissen.
Wenn das ein Behördenmitarbeiter war: was ist das denn für eine Behörde, die ihren Mitarbeitern "dreckige" Munition mitgibt? Alle müssen sparen, ich weiss, aber...im Ernst?
Wenn es kein Behördenmitarbeiter war, ist er fein raus, weil: falsche Spur.
Wenn das ganze erst in der Asservatenkammer passiert ist: warum nicht gleich austauschen?

Wie man es dreht und wendet, es macht keinen Sinn.
Recht hast du trotzdem.

fatalist
06.02.2014, 05:37
Und genau diesbezüglich habe ich Zweifel!

Denk dran, "könnte man so sagen"!!!

Allerdings traue ich den Türken auch nicht über den Weg, wenn sie als Schuldige einer Schandtat "Kurden" - ihre Lieblings-Punchingbälle - beschuldigen! Ja, dieselben Zweifel hatte ich da auch. Türken beschuldigen Kurden/PKK... wie immer ;)

fatalist
06.02.2014, 05:55
Da hast du vollkommen recht, aber trotzdem: Da müsste man mindestens einen viertel mm abschleifen, damit die Prägung raus ist. Wer das Ding danach noch abfeuert, will es aber wirklich wissen.
Wenn das ein Behördenmitarbeiter war: was ist das denn für eine Behörde, die ihren Mitarbeitern "dreckige" Munition mitgibt? Alle müssen sparen, ich weiss, aber...im Ernst?
Wenn es kein Behördenmitarbeiter war, ist er fein raus, weil: falsche Spur.
Wenn das ganze erst in der Asservatenkammer passiert ist: warum nicht gleich austauschen?

Wie man es dreht und wendet, es macht keinen Sinn.
Recht hast du trotzdem.
Ich will nicht rechthaben, ich will verstehen, was da vor Gericht für eine miese Schose läuft und warum.

Daher habe ich mir den 1. VT vorgenommen, Hintergrund: Wer hat welche Verteidiger, welchem Milieu werden die RA zugeordnet:


Gegen 10.30 Uhr betreten die Richter_innen den Saal. Nach der Belehrung der Dolmetscher im Prozess geht der Vorsitzende Richter am OLG Manfred Götzl die Anwesenheit durch: Zum einen die Angeklagten Beate Zschäpe (mit Rechtsanwalt Heer, RAStahl und RA’in Sturm), André E. (mit RA Kaiser und RA Freitag), Ralf Wohlleben (mit RA Klemke und RA’in Schneiders), Carsten S. (mit RA Hösl und RA Pausch), Holger G. (mit RA Hachmeister und RA Rokni-Yazni). Dann die Generalbundesanwaltschaft mit Bundesanwalt Dr. Herbert Diemer, Annett Greger, Jochen Weingarten und Stefan Schmidt sowie die vielen Nebenkläger_innen und ihre Rechtsbeistände. Auf der Richterbank sitzen neben Götzl die Richterin am OLG Dr. Fischer, Richter am OLG Kuchenbauer, Richter am OLG Dr.Lang, Richterin am OLG Odersky und die Ergänzungsrichter_innen Feistkorn, Kramer und Prechsl. hab das "entlinkt", damit es jeder lesen kann, die linkfarbe hab ich gelassen.

Was kann man daraus ablesen?

1. Zschäpe
3 Verteidiger, alles Pflichtverteidiger, der 1. den sie hatte war HEER. der ist uninteressant (nicht andersfarbig).
Danach kamen STAHL und STURM, die sind einschlägig in Staatsschutzprozessen vorbelastet.
Ich halte die für Werkzeuge "ganz anderer Herren".

2. Eminger
Der hatte erst den Hells Angels Anwalt Herbert Hedrich, der aber 2012 bereits 65 war,
http://www.tagesspiegel.de/politik/anwaelte-heer-stahl-und-sturm-zschaepe-verteidiger-sehen-sich-einer-uebermacht-ausgesetzt/7421074.html
und seinen Mandanten an andere Anwälte abgab. Szeneanwälte vermutlich...

3. Wohlleben
hat "NPD-Schneiders", seine Ex-Freundin, und Olaf Klemke. Klemke ist gut, besser als alle bisher genannten RA.

4. Schultze
keine Ahnung, was das für Anwälte sind. Vermutlich vom Staatsschutz handverlesen.

5. Gerlach
Hachmeister soll als Szeneanwalt die Zeugen Scheidemantel "AOK-Karten Hype" gebrieft haben.

Diese Auflistung ist der Grund, warum ich davon ausgehe, dass Wohlleben KEIN V-Mann war und auch Eminger KEINEN Deal mit Anklage und Gericht hat.


Noch was zu Stahl:


NSU-Prozess: Gericht patzt bei mutmaßlicher Mordwaffe

24.10.2013 - 18:17 Uhr München: Ausgerechnet am 50. Verhandlungstag im NSU-Prozess patzt das Gericht. Für den Nachmittag ist der Gutachter geladen, der die vermeintliche Tatwaffe für die neun fremdenfeindlichen Morde identifiziert haben soll. Damit geht es um eine der zentralen Fragen in diesem Prozess - um die Tatwaffe.
http://www.thueringer-allgemeine.de/web/zgt/leben/detail/-/specific/NSU-Prozess-Gericht-patzt-bei-mutmasslicher-Mordwaffe-695840405

Wer als Verteidiger den BKA-Waffengutachter Pfoser nicht versteht, nix rafft, dessen Aussage "abwürgt", der handelt mandanten-verräterisch, wenn er bei der 2. Vorladung des Pfoser (samt dessen Chef Nennstiel) immer noch weder Ahnung noch einen eigenen Experten dabei hat.

Aber ich geb jetzt Ruhe. Hoffe dass klar geworden ist, wo das Problem liegt.

brain freeze
06.02.2014, 06:15
Wir hätten bei dieser Entlastungs-Story eine Vielzahl von Mitwissern, die teilweise schwer zu kontrollieren sind, die damit nicht Ent- sondern zusätzliche Belastung sind.
Wir haben das Milchgesicht Florian. Meinst du, dass der schon so selbständig sein kann, dass er sich von allen Freunden und Verwandten so einfach lösen könnte?
Welcher zwingende Grund sollte da vorliegen?
Sein Problem, das ihn in diese Lage gebracht hatte, war wohl seine Wichtigtuerei, bzw. er konnte den Mund nicht halten. Was würde das in einem Leben mit neuer Identität bedeuten?
Wie lange würde er es schaffen, sich nicht zu verplappern?
Und was kann den Eltern so wichtig sein, dass sie da mitspielen?
Wo ist da die Entlastung für die offizielle Story?

Da man einen Selbstmord bei den vorliegenden Informationen ausschließen kann, Totschlag auch nicht geht, bleibt wohl nur Mord.

1. Vielzahl von Mitwissern? Nein. Wenn Verwandtschaft mit der Sinti-Sippe (was ich eher bezweifle), dann auch dort nur der "Familienrat" und die schweigen. Wenn keine Verwandtschaft, wissen es maximal die Eltern, vielleicht die Freundin. Mit Zeugenschutzprogrammen wird - wie wir gelernt haben - relativ großzügig umgegangen (Allein die Gerichtsshow in München als Teil des Komplexes kostet wohl 20 Mio EUR, Quelle hab ich jetzt nicht). Ausstiegslegenden und Umgang mit nahestehenden Menschen dürften Routine sein.

2. Milchgesicht Florian ist Quatsch. Er ist 21. Da kann man sich durchaus lösen. Andere verlassen Vater und Mutter schon früher. Ist außerdem a) nicht endgültig und für immer und b) sind Treffen durchaus möglich. Die Frage ist nicht, was sollte ihn zwingen, sondern wie gut ist das Angebot. Ein Studium in England oder Schweden auf Staatskosten oder sonst etwas und die Freundin in zwei Jahren nachholen?

3. Das beantwortet auch gleich die Frage, warum die Eltern mitspielen würden. Weil der Preis stimmt und sie eine Gelegenheit nicht entgehen lassen wollen. Daß er sich verplappert, ist eine Vorstellung, die keine echte Grundlage durch persönliche Bekanntschaft hat.

4. Schon die Kontaktaufnahme zu BIG REX, so sie von ihm kam, kann das Motiv gehabt haben, staatliche Vorteile aus dem "Ausstieg" zu erhalten, da er nur (kurzzeitiger?) "Mitläufer" war und ein Ausstieg also vermutlich auch ohne behördlichen Beistand möglich.

5. Der Feuertod, der nicht aufgeklärt wird, ist eine Erweiterung der NSU-Story, ähnlich wie Krokus. Es wird eine Verdachtsspur gelegt. Darum geht es. Dieser Verdacht wird am Leben gehalten und lenkt ab. Solche Ablenkungen finden in den Medien ständig statt. Der "Fall" FH trägt real nichts zur Aufklärung des Polizistenmordes bei. Das muss man sich ab und zu bewusst machen.

Ich werde aber Eurer Mordthese nicht im Weg stehen.

fatalist
06.02.2014, 06:28
Wer hat überhaupt -von den grossen Medien- über die BKA-Waffengutachter berichtet, und wer hat die Zweifel der Verteidigung thematisiert?

https://www.google.com/search?q=bka+gutachter+nsu&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=bka+gutachter+nsu&aqs=chrome..69i57.7917j0j7&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8#q=bka+gutachter+nsu+site:spiegel.de&tbs=qdr:d
Der SPIEGEL nicht.

Die Süddeutsche Zeitung auch nicht:
https://www.google.com/search?q=bka+gutachter+nsu&rlz=1C1SKPL_enDE451DE451&oq=bka+gutachter+nsu&aqs=chrome..69i57.7917j0j7&sourceid=chrome&espv=210&es_sm=93&ie=UTF-8#q=bka+gutachter+nsu+site:sueddeutsche.de&tbs=qdr:d

Der Tagesspiegel hat sich ebenfalls enthalten zu den Zweifeln.

Nur die Thüringer WAZ-Leute haben darüber berichtet: (auch in der TA etc)
http://www.otz.de/startseite/detail/-/specific/NSU-Prozess-Verteidiger-hegen-Zweifel-an-durch-Gutachter-indentifizierter-Tatwa-1441845537

Was schreibt DIE ZEIT in ihrem Presseüberblick dazu?


Gutachter ordnen NSU die Mordwaffe zu – Das Medienlog vom Mittwoch, 5. Februar 2014

VON Tom Sundermann 5. FEBRUAR 2014 UM 08:46 UHR alles easy.

Da stimmt doch etwas nicht!
Die Mordwaffe wird zugeordnet, die Verteidigung sagt "stimmt nicht", und kaum jemand berichtet darüber???


Sehr interessante Kommentare dort bei der Zeit:
http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/02/05/gutachter-ordnen-nsu-die-mordwaffe-zu-das-medienlog-vom-mittwoch-5-februar-2014/

fatalist
06.02.2014, 06:34
Ich werde aber Eurer Mordthese nicht im Weg stehen. LOL. Was wäre es hier trostlos, wenn alle dieselben Thesen hätten? Nur noch Presseberichte und NSU-Watch-Protokolle per copy & paste, erbärmlich langweilig.

Also so läuft das nicht, Pursche ;)

Sander
06.02.2014, 06:37
LOL. Was wäre es hier trostlos, wenn alle dieselben Thesen hätten? Nur noch Presseberichte und NSU-Watch-Protokolle per copy & paste, erbärmlich langweilig.

Also so läuft das nicht, Pursche ;)

:top:

fatalist
06.02.2014, 06:51
5. Der Feuertod, der nicht aufgeklärt wird, ist eine Erweiterung der NSU-Story, ähnlich wie Krokus. und kommt von denselben Protagonisten. Moser, Wetzel, Inder vom Haller Tagblatt.


Es wird eine Verdachtsspur gelegt. Darum geht es. Dieser Verdacht wird am Leben gehalten und lenkt ab. Von was?
Von den Serben? Oder von den Kollegen, wie Polizist Niepott andeutete?


Solche Ablenkungen finden in den Medien ständig statt. Etwas genauer bitte: Die Medien bekommen "durchgesteckt", was die Exekutive gerne lesen würde. Wer steckt an Moser/Wetze & Co durch und warum?


Der "Fall" FH trägt real nichts zur Aufklärung des Polizistenmordes bei. Da es keinen NSS gibt, und auch ein KKK nicht als NSS weiter existierte, kann diese Spur nur Blödsinn sein? Könnte so sein.

Hätte ich als "böser Staat" ein NSU-Opfer für "Heilbronn" gebraucht, dann wären mir Piatto oder Corelli als Leiche eingefallen, nebst DNA-gespickten Indizien "am toten Mann", aber ganz bestimmt nicht klein Flori.

Das ist mir zu schräg, sorry.

brain freeze
06.02.2014, 07:11
[...]

Von was?
Von den Serben? Oder von den Kollegen, wie Polizist Niepott andeutete?

Hätte ich als "böser Staat" ein NSU-Opfer für "Heilbronn" gebraucht, dann wären mir Piatto oder Corelli als Leiche eingefallen, nebst DNA-gespickten Indizien "am toten Mann", aber ganz bestimmt nicht klein Flori.

Das ist mir zu schräg, sorry.

Ablenkung zuerst mal davon, daß der Polizistenmord kein NSU-B&M-Mord war. Das sagt über die Täterschaft noch gar nichts. Ein unspezifischer, nicht verifizierbarer Verdacht soll im Hinterkopf die riesige Lücke zwischen Eisenach und Heilbronn schließen.

Piatto und Corelli sind im wohlverdienten Vorruhestand. Außerdem: Man wollte und brauchte einen regionalen Bezug. Dass sich NPD-Neidlein bereit erklärt hätte, wage ich zu bezweifeln. Er ist in einem Alter, in dem Flexibilität und Veränderungsbereitschaft schon etwas nachlassen.

sleepwell
06.02.2014, 07:18
Mal was zur Gedankendisziplinierung bei Mordtheorien.
Grundsätzlich führt ein Beamter im öffentlichen Dienst keine Mordaufträge aus.
Dafür gibt es neben moralischen zwei praktische Gründe.

Erstens
Es fehlt eine Dienstvorschrift, die regelt
a. wer darf anweisen
b. welche Gründe müssen vorliegen, das angewiesen werden darf
Wir sind uns einig, wird es nie geben.
Zweitens
Würde das das ganze Amt nachhaltig und unnötig beschädigen. Unnötig, weil dafür gibt es Spezialeinheiten, Stichwort Gladio. Die werden aber militärisch geführt.

Bevor also hier jeder immer ermordet sein soll, beachten, welche Entscheidungswege dafür notwendig sind, was im Umkehrschluss bedeutet, ohne extrem hohe Notwendigkeit ist die Mordthese bereits im Startloch verreckt.

Praktisch heißt das, Temme hat niemals dienstlich geschossen und Florian fehlt es an Bedeutung.

fatalist
06.02.2014, 07:23
Am Tattag Heilbronn wurde die ganze Stadt abgesperrt, alles durchsucht, sogar die Zeitungsredation der STIMME.
Grund war das Gerücht, ein Rumäne, entflohener Sträfling damals (Wochen zuvor) sei in der Stadt und habe etwas mit den Polizisten-Kopfschüssen zu tun.

Udo Schulze hat das auf Seite 133:

Rumäne Catalin Barca, damals 32 Jahre alt "Zigeuner" schreibt Udo Schulze (natürlich) nicht.

Dieser Rumäne soll ziemlich gut einem der ersten Heilbronner Phantome entsprechen, also den Zeugenbeobachtungen "Audi 80, blutverschmierter Mann" etc pp.

Auf Seite 135 schreibt Schulze, dass 16 DNA-Spuren am Polizeiauto etc bis heute nicht ausgewertet seien.
Kollegen-DNA???

War der Sabac-Klan in Heilbronn, um einen Deal zu machen UND um sein Mitglied Barca einzusammeln?

Und wenn die Zeitungsredaktion der STIMME an jenem Tag durchsucht wurde, sollen wir dann wirklich glauben, dass die Wohnwagen der Zigeuner auf der Theresienwiese NICHT durchsucht wurden?


www.bild.de/news/2007/news/hinrichtung-kopfschuss-1741622.bild.html
26.04.2007 - Die Hintergründe für den brutalen Mord sind noch völlig unklar. Eine Spur der Ermittler: ein flüchtiger Ausbrecher! Der Rumäne Catalin Barca



Catalin Barca, ein Roman , der zweimal aus dem deutschen Gefängnis entkommen , wurde letzte Woche in Bacau , wo er einige Bekannte besuchen wollten gefangen . Er wird als ein Mitglied des sogenannten " klebrigen Bacau " . In diesem Frühjahr konnte der Mann aus dem Gefängnis Krankenhaus dramatisch in Ludwigsburg- Hohenasperg entkommen , springen in einer Minute über hohe Mauern und Stacheldraht umgeben und über einen Graben 6 Meter tief.

Seit acht Monaten ist der Flüchtling unter internationaler Überwachung. Seine Festnahme in Rumänien, Bacau, durch die Zusammenarbeit mit den rumänischen Polizei Deutsch und Spanisch möglich gemacht.


Roman seit 32 Jahren wurde wegen bewaffneten RaubgerichtCoburg und Erpressung zu neun Jahren Gefängnis verurteilt. Nachdem Sie das Bundesministerium der Justiz geben , war er der zweite Flucht . Im Jahr 2003 gelang es ihm, aus dem Hof ​​eines bayerischen Richter entkommen. Im gleichen Jahr wurde er gefangen und wieder geschlossen.


Der Täter ist ein Teil der so genannten Band Bacau, das aktiv zahlreiche bewaffnete Angriffe auf einigen Banken und Postämtern im Bundesgebiet ist .


Gewalttätige Überfällen und in den Jahren 2000-2003 wiederholt , vor allem in Süd- Deutschland, gilt als von Profis und einige der Bande Räuber , der besitzt und Catalin Barca wäre " rekrutiert ehemaligen rumänischen Sicherheit" haben die gemacht wurden nach Angaben der Zeitung Ludwigsburger Kreiszeitung .


Zum Zeitpunkt der Festnahme hatte der Flüchtling mit ihm einen Koffer und geplant, um nach Italien und von dort nach Großbritannien zu gehen. http://www.hotnews.ro/stiri-diaspora-2102063-roman-care-evadat-doua-ori-din-puscariile-germane-prins-bacau.htm
Google translate...

So sieht der Prachtkerl aus:

http://media.hotnews.ro/media_server1/image-2007-12-16-2102076-46-catalin-barca.jpg




Im April 2007 beispielsweise nutzte der rumänische Schwerverbrecher Catalin Barca einen unbeobachteten Moment zur Flucht aus der Vollzugsklinik. Peinlich für den Strafvollzug im Land war nicht nur, dass der nach einem verunglückten Sprung in die Tiefe humpelnde und blutende Ausbrecher der Polizei bei der Fahndung durch die Lappen ging und erst neun Monate später in seinem rumänischen Geburtsort gefasst werden konnte. Für Diskussion sorgte auch die Tatsache, dass der angeblich kranke Kriminelle für den Weg in die Freiheit nur über einen Zaun klettern musste - für Barca (32) kein wirkliches Hindernis. http://m.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.haeftling-scheitert-bei-ausbruch-aus-klinik.accfa216-b096-4902-9044-507439226e42.html

Mich würde dringend interessieren, ob er einem der echten tatzeitnahen Phantombilder entspricht.

cajadeahorros
06.02.2014, 07:24
Mal was zur Gedankendisziplinierung bei Mordtheorien.
Grundsätzlich führt ein Beamter im öffentlichen Dienst keine Mordaufträge aus.
Dafür gibt es neben moralischen zwei praktische Gründe.

Erstens
Es fehlt eine Dienstvorschrift, die regelt
a. wer darf anweisen
b. welche Gründe müssen vorliegen, das angewiesen werden darf
Wir sind uns einig, wird es nie geben.
Zweitens
Würde das das ganze Amt nachhaltig und unnötig beschädigen. Unnötig, weil dafür gibt es Spezialeinheiten, Stichwort Gladio. Die werden aber militärisch geführt.

Bevor also hier jeder immer ermordet sein soll, beachten, welche Entscheidungswege dafür notwendig sind, was im Umkehrschluss bedeutet, ohne extrem hohe Notwendigkeit ist die Mordthese bereits im Startloch verreckt.

Praktisch heißt das, Temme hat niemals dienstlich geschossen und Florian fehlt es an Bedeutung.

Und wie sieht es mit Geld aus, das an "V-Männer" gezahlt wird? Gibt es da eine Dienstvorschrift die diese bewußte Straftat regelt - im Prinzip fördert der Staat hier Schwarzarbeit/Steuerhinterziehung, denn der "V-Mann" kann und wird dieses Geld nicht versteuern.

brain freeze
06.02.2014, 07:28
Mal was zur Gedankendisziplinierung bei Mordtheorien.
Grundsätzlich führt ein Beamter im öffentlichen Dienst keine Mordaufträge aus.
Dafür gibt es neben moralischen zwei praktische Gründe.

Erstens
Es fehlt eine Dienstvorschrift, die regelt
a. wer darf anweisen
b. welche Gründe müssen vorliegen, das angewiesen werden darf
Wir sind uns einig, wird es nie geben.
Zweitens
Würde das das ganze Amt nachhaltig und unnötig beschädigen. Unnötig, weil dafür gibt es Spezialeinheiten, Stichwort Gladio. Die werden aber militärisch geführt.

Bevor also hier jeder immer ermordet sein soll, beachten, welche Entscheidungswege dafür notwendig sind, was im Umkehrschluss bedeutet, ohne extrem hohe Notwendigkeit ist die Mordthese bereits im Startloch verreckt.

Praktisch heißt das, Temme hat niemals dienstlich geschossen und Florian fehlt es an Bedeutung.

Stimme der Vernunft. Grün.

fatalist
06.02.2014, 07:30
Dass sich NPD-Neidlein bereit erklärt hätte, wage ich zu bezweifeln. Er ist in einem Alter, in dem Flexibilität und Veränderungsbereitschaft schon etwas nachlassen. Ich bin sicher, Gronbach hätte ihn mit Kusshand genommen :D Wobei Rühle sicher auch in die engere Auswahl gekommen wäre...

fatalist
06.02.2014, 07:32
Stimme der Vernunft. Grün. Die CIA mordet nicht, der Mossad mordet auch nicht, also führt auch der heimische Geheimdienst keine Morde aus.

Ich sollte mich besaufen heute.

brain freeze
06.02.2014, 07:34
Ich bin sicher, Gronbach hätte ihn mit Kusshand genommen :D Wobei Rühle sicher auch in die engere Auswahl gekommen wäre...

Neidlein hatte einen 7er BMW als "Tatfahrzeug" verlangt, aber Stuttgart bestand auf MB A-Klasse E-Cell. Das fand er doof.

sleepwell
06.02.2014, 07:34
Und wie sieht es mit Geld aus, das an "V-Männer" gezahlt wird? Gibt es da eine Dienstvorschrift die diese bewußte Straftat regelt - im Prinzip fördert der Staat hier Schwarzarbeit/Steuerhinterziehung, denn der "V-Mann" kann und wird dieses Geld nicht versteuern.

Ja, die gibt es, inklusive Steuerregelung.
Der Staat versteuert, ich glaube zehn Prozent, der Empfänger gar nichts.
Ich sage doch, nur was geregelt ist, wird gemacht.

fatalist
06.02.2014, 07:38
Neidlein hatte einen 7er BMW als "Tatfahrzeug" verlangt, aber Stuttgart bestand auf MB A-Klasse E-Cell. Das fand er doof. Der mit dem geklauten 1er BMW war doch Gronbach himself, sein Kumpel "Studienrat Jäger" musste 15.000 Euro an SIXT berappen deshalb. Geil geiler Gronbach.

sleepwell
06.02.2014, 07:39
Bei der Beweisführung vor Gericht, gefundene Ceska ist es, mal nicht ins Boxhorn jagen lassen.
Nach dem was vorliegt, wurde nichts bewiesen, sondern nur behauptet.
Gutachter eins hat das als Behauptung Kraft seiner Wassersuppe (ich bin BKA) gemacht.

Als der zweite Gutachter dann am konkreten Beispiel tatsächlich was beweisen sollte, wollte, ging es schief.
Wiedermal hat es angeblich keiner verstanden.



Soll so sein.
Habe ich ganz am Anfang mal geschrieben, wie und warum der Prozess so geführt wird.
Genauso läuft es bis jetzt.


Nur, wenn die Verteidiger von Wohlleben keine Lust haben, einfachste Möglichkeiten zu nutzen ihren Mandanten nach Hause zu schicken, na dann ist das eben so.

cajadeahorros
06.02.2014, 07:49
Die CIA mordet nicht, der Mossad mordet auch nicht, also führt auch der heimische Geheimdienst keine Morde aus.

Ich sollte mich besaufen heute.

Falsch ist letzteres nie.

fatalist
06.02.2014, 07:54
Falsch ist letzteres nie. Menno, ist doch wahr... Prost.

Dass die Anwälte Zschäpes Nulpen sind, das muss nicht mehr bewiesen werden, und dass sie ganz anderen Interessen als der Wahrheitsfindung dienen ist auch klar. Die haben einen Deal.

Ich hatte mich allerdings der Hoffnung hingegeben, bei Wohlleben und seinen Anwälten wäre das anders.
Tja nun... kommt von denen noch was, das ist die Frage.

Nereus
06.02.2014, 07:54
....Nur noch was zu deiner (fatalist) Frage "Behördenmunition" = gleichbedeutend mit "eindeutig gekennzeichneter" und damit "zuordenbarer" Munition!

Also ich würde in einem Undercover-Einsatz NIEMALS Munition verwenden - schon gar nicht Allerweltsmunition - auf der sozusagen meine "Heimatanschrift" erkennbar wäre! NIEMALS!

Was ist eigentlich „Behördenmunition”?

Dieser Antifa-Sheriff Menzel konnte sofort im Halbdunklen im angesengten Wohnmobil von Eisenach erkennen, daß da eine „Polizeipatrone” aus einem bodenlosen Magazin einer „panierten” H&K P 2000 „ausgetreten” sei? (Wo lag die Magazinfeder?)

http://p4.focus.de/img/gen/f/T/HBfTiAPd_Pxgen_r_Ax541.jpg

Protokoll 52. Verhandlungstag – 6. November 2013
(von NSU-watch am 14. November 2013 erstellt):

Nach einer viertelstündigen Pause steht die Befragung des Zeugen Michael Menzel an, heute Leitender Polizeidirektor in Thüringen.
Bei der Waffe, die auf dem Tisch lag, sei der Magazinboden geschmolzen gewesen und eine Patrone ausgetreten: „Ich konnte sie als Patrone identifizieren, wie sie auch von Polizeibeamten verschossen wird.“ Die Gesamtsituation und die mögliche Polizeimunition habe ihn veranlasst, die Ermittlungen zu diesen Personen und Waffen voranzutreiben.
Gegen 16.00 Uhr habe die Waffe als diejenige der Kollegin Kiesewetter identifiziert werden können. Das, sagt Menzel, sei der erste entscheidende Punkt der berechtigten Annahme gewesen, „dass man es hier nicht mit normalen Banküberfalltätern zu tun hat“.
http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/

Zum "Austreten" schiebt die Feder die Patronen stets am anderen Ende raus, wo es zum Patronenlager im Lauf geht. Bei einer Abschmelzung eines Magazinbodens aus Plastik, kann die Feder nach unten austreten und sich entspannen. Sie zieht aber keine Patronen nach sich mit raus. Die Patronen gehen bei einer liegenden Pistole auf dem Tisch - ohne Magazinboden und Feder - auch nicht alleine zum "Austreten". :haha:
Rausquellen tun sie auch nicht...

Links der Magazinboden, dann die Magazinfeder und dann erst die Patronen:


http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/a/ac/9mm_pistol_magazine.jpg

Steht auf den „Beipackzetteln” der Dienstpistolen etwas immer: „Nur mit zugelassener Behördenmunition mit dem Prüfsiegel „MfS” zu gebrauchen!” o.ä.? :hzu:

fatalist
06.02.2014, 08:15
Was ist eigentlich „Behördenmunition”?
Eine sei eine topaktuelle Waffe gewesen, wie sie bei den Polizeien der Länder angesagt seien. Er habe die Munition aus dem Lauf geholt, es sei Behördenmunition gewesen. Das Wohnmobil sei dann abgeschleppt worden, sie hätten weiter die Tatortgruppe unterstützt. Es geht nicht um die Dienstwaffen, es geht um die Frage: Behördenmunition bei der Ceska, Kaliber 7,65 mm.

Dazu hat moishe-C angemerkt, dass es beim Kaliber 7,65 mm keine BRD-Behördenmunition (aus Bodenstempel der Hülsen ersichtlich) geben dürfte, weil dieses Kaliber kaum verwendet wird. Wenn doch, dann sei anzunehmen, dass Munition "handelsüblich" verwendet werde, ohne besondere Kennung.


Bzgl. der Frage, ob Munition für Behörden spezielle Bodenstempel trägt, ja, kann sein!

ABER bei dem allgemein geringen behördlichen Bedarf an Patronen des Kalibers 7,65 Br. bezweifle ich, ob es eine spezielle Fertigung für Behörden (oder Militär) in diesem Kaliber gibt. Soweit Behörden dieses Kaliber verschießen, dürften diese Patronen aus der normalen zivilen Fertigung - mit den zivilen Bodenstempeln der Hersteller - stammen! Warum sollte also jemand die Hülsenböden abschleifen? Oder hat die FDP das nur falsch verstanden?


Es muss ja keine BRD-Behördenmunition gewesen sein... steht noch im Raum.



Steht auf den „Beipackzetteln” der Dienstpistolen etwas immer: „Nur mit zugelassener Behördenmunition mit dem Prüfsiegel „MfS” zu gebrauchen!” o.ä.? :hzu: Bei H&K 2000 eher nicht.

fatalist
06.02.2014, 08:28
Behördenmunition ist gekennzeichnet:


Fernschreiben LKA (Quelle: BStU XXII Nr. 1379, S. 179 ff)
„Die in der Zelle von Baader gefundenen 4 Patronen vom Kaliber 9mm Parabellum haben die Bodenprägung men-76-19 und den Natostempel“. Es handelt sich um Behördenmunition. Und es kann auch geklärt werden, woher die Patronen kamen: http://www.swr.de/blog/terrorismus/2012/10/18/stammheim-4-patronen-und-das-elefantentreffen-am-nurburgring/

fatalist
06.02.2014, 09:01
Die Waffen der "NSU"
http://altermedia-deutschland.info/content.php/4009-Die-Waffen-der-NSU?#comments

Sehr aufschlussreich, nach wie vor.

fatalist
06.02.2014, 09:20
05.02.2014

Lügen und Verharmlosen III

Zum zweiten Mal wurde heute André Kapke, einer der engsten „Kameraden“ von Böhnhardt, Mundlos, Zschäpe, Gerlach, Schulze und Wohlleben vernommen. Er trat erneut dreist auf, schob andauernd Erinnerungslücken vor. Erneut schaffte es der Vorsitzende Richter Götzl nicht, genügend Druck aufzubauen, um die Blockaden Kapkes zu durchdringen.

...

Dass Götzl die lügenden Nazizeugen in diesem Prozess mit Samthandschuhen anfasst, obwohl ihm aus früheren Verfahren gerade im Umgang mit Zeugen ein furchteinflößender Ruf vorauseilt, irritiert sehr – vor allem, weil das Gefühl entsteht, dass die Naziszene mit dem Gericht spielt. Tatsächlich verbaut dies sicher eine weitergehende Aufklärung der Taten.

Götzl will aber gar keine weitergehende Aufklärung, sondern eine anklagegemäße Verurteilung – für diese reichen ihm die vorliegenden Beweise und er will sich den Weg zum Urteil nicht mit Streitigkeiten über Ordnungsgelder und Beugehaft verkomplizieren.

Die Vernehmung durch die Nebenklage wird irgendwann in den nächsten Wochen fortgesetzt.

Quelle: Antifa-Nebenklage-Blog

Chupacabras
06.02.2014, 09:26
Da werden die AntiFanten wach.


Aber wehe das was aufgeklärt werden könnte passt nicht ins Weltbild, da wird dann ganz schnell Grabesstille herrschen, wenn nciht sogar Vorwürfe erhoben werden um Ermittlungen abzuwürgen oder zu diskreditieren.

kikkoman
06.02.2014, 09:29
Tip top, da hat Moishe den Bogen geschafft, der mir auf der Zunge lag, aber nicht rauskam.


Steht auf den „Beipackzetteln” der Dienstpistolen etwas immer: „Nur mit zugelassener Behördenmunition mit dem Prüfsiegel „MfS” zu gebrauchen!” o.ä.? :hzu:


..."sonst stirbt ein kuschliges Robbenbaby!!!" Die Dinger sind bleifrei, schadstoffarm und so ein Käse.
Wer sich einen Liefervertrag für so was sichern kann, ist fein raus. Will gar nicht wissen, was die Behörden pro Schuss hinblättern.

So viele Zulieferer scheint es da auch nicht zu geben (http://www.pfa.nrw.de/PTI_Internet/pti-intern.dhpol.local/PTI/Veroeffen/langer/PVT-01-05-Munition.pdf.html). Aber nix mit 7.65, das lohnt sich bei dem Volumen nicht.

nachdenkerin
06.02.2014, 09:46
Datenbank NADIS……. In dieser Datenbank würden Personen gespeichert, die im Zusammenhang mit der rechtsextremen Szene in Erscheinung treten.Abschlussbericht Bayerischer LandtagS. 72 https://www.bayern.landtag.de/images/content/NEU_Drs_16-17740_NSU_FINAL_18072013.pdf


Die Ersterfassung des Trios in NADIS war zu folgenden Zeitpunkten:

– Mundlos: 21. Februar 1995
– Zschäpe: 13. März 1995
– Böhnhardt: 8. Dezember 1995

Wären Sie zuvor bereits Gegenstand eines Werbungsfalls gewesen, dann wären sie nach Aussage des Zeugen Engelke zu diesem früheren Zeitpunkt bereits in NADIS erfasst worden. PUA-Bericht S. 91 dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

Na was denn nun?

fatalist
06.02.2014, 09:48
Russenspur Kiesewetter nach Udo Schulzes Buch:


Polizistin Michele Kiesewetter soll vertraulichen Angaben zufolge mehrere Monate vor ihrem Tod einen Einsatz in einer „Russendisco" gehabt haben, in dessen Verlauf einer der Russen die junge Beamtin ausgefragt haben soll. Bei diesem Einsatz habe sie, so soll sie sich gegenüber einer Freundin geäußert haben ,den Lockvogel spielen und Wodka trinken müssen.

Ihre Aufgabe habe darin bestanden, ihren Kollegen im entscheidenden Moment von innen die Tür zum Lokal zu öffnen.307)

Einem Kollegen, der bei dem Einsatz in Kornwestheim dabei gewesen sein soll, wurden in der Folge sämtliche Radmuttern am Wagen gelöst. S. 147.


Auch andere Kollegen hätten diverse Schwierigkeiten gehabt oder Sachbeschädigungen erleiden müssen. Allesamt waren sie mit Michele Kiesewetter in einem Fitnessclub, in dem auch Russen trainierten, die dann und wann durch ihr Verhalten Anlass zu Beschwerde gegeben haben sollen S. 149

fatalist
06.02.2014, 09:52
Na was denn nun? Ja was denn?

Nereus
06.02.2014, 09:59
Behördenmunition ist gekennzeichnet:

http://www.swr.de/blog/terrorismus/2012/10/18/stammheim-4-patronen-und-das-elefantentreffen-am-nurburgring/

„Behördenmunition” dürfte vermutlich nur ein journalistischer Ausdruck sein.

„Men 76-19” = ist eine 9mm Patrone, Fabrikationsjahr 1976, der Firma „Metallwerk Eisenhütte GmbH Nassau”, die u.a. auch an Polizei und Militär in über 30 Ländern liefert.
Wenn der Deutsche Baader solche Munition besaß, stammte sie vermutlich aus einer Lieferung der Firma MEN an die deutsche Polizei oder die NATO und nicht aus einer Lieferung an das Militär von Uganda oder an Waffenläden in Spanien.
http://www.men-defencetec.de/fileadmin/data/Dokumente/Prospekt_PTP_D_A4.pdf

Das Unternehmen beliefert die Bundeswehr, Polizei, Bundespolizei, Bundeszollverwaltung, Justizbehörden und Sportschützen, aber auch europäisches und asiatisches Militär sowie verschiedene internationale Polizeieinheiten mit Munition für Pistolen, Maschinenpistolen, Sturm-, Maschinen- und Scharfschützengewehre.
http://de.wikipedia.org/wiki/MEN_%E2%80%93_Metallwerk_Elisenh%C3%BCtte

fatalist
06.02.2014, 10:05
Wenn der Deutsche Baader solche Munition besaß, stammte sie vermutlich aus einer Lieferung der Firma MEN an die deutsche Polizei Nicht vermutlich, sondern ganz genau an die Polizei Rheinland-Pfalz.
Steht in dem Link ;)

Fragt sich nur, wie der Häftling Baader in Stammheim an solche Munition kam.
(steht da auch, muss man ja aber nicht glauben...)

fatalist
06.02.2014, 10:17
Nochmal Udo Schulze:


Rätselhafte Besucher aus dem Osten tauchen im Zusammenhang mit dem Fall von Heilbronn überraschend häufig auf. Eine Vertrauensperson (VP) der Polizei berichtete, den Täter zu kennen. Am Tag des Mordes sei angeblich ein Fahrzeug auf dem Veranstaltungsplatz angekommen, das mit zehn Kilo Heroin beladen gewesen sei. Gesteuert worden sei es von einem Mann aus Kirgisien. Der Abholer und der Streifenwagen trafen zufällig gleichzeitig am selben Ort ein, deswegen sei es zu den Schüssen gekommen.

Nach den Erkenntnissen vom 4. November 2011, an dem Mundlos und Böhnhardt sich im Wohnmobil angeblich das Leben nahmen, wurde die von der VP genannte Spur durch die Polizei einfach nicht weiterverfolgt. Das konnte bei den in Deutschland herrschenden Befehlsstrukturen der Polizei nur aufgrund einer strikten Weisung „von oben" erfolgt sein. (315 ) Die Abholer wären in diesem Fall die Sinti des Heilig-Klans?

Oder Deutschrussen?

Dawei dawei???

Bolinski
06.02.2014, 10:27
Dieser SWR-Holgi ist ein Abschreiber, und das macht er noch falsch. Ich kenne die Papiere (und andere) zu diesem Thema ebenfalls. Was stimmt, ist die Kennzeichnung der Munition. SWR-Holgi fällt übrigens auch den Ermittlern in Heilbronn wegen unkonventioneller Vorgehensweise auf.



Behördenmunition ist gekennzeichnet:

http://www.swr.de/blog/terrorismus/2012/10/18/stammheim-4-patronen-und-das-elefantentreffen-am-nurburgring/

fatalist
06.02.2014, 10:33
Es gibt eindeutig zu viele Mörder in Heilbronn:

1. Gilbert Heilig (Knast Stammheim) beschuldigte einen Roma aus Serbien "Chico" (der Kleine)
Eine andere Zigeunerin (vermutlich dieselbe Sippe) beschuldigte ebenfalls "Chico".
Ein Kripomann flog nach Serbien, wo ein durch und durch rassistischer Polizeipsychologe dem Chico "Lügen als Hauptbestandteil seiner Sozialisation" (Danke!!!) unterstellte, aber auch sagte: Chico weiss was, aber Chico war es selber nicht.

Annahme: Gilbert Heilig (Zigeuner aus der HC-Überlebendensippe Adolf Heilig) hatte gelogen.

Die Russenspur passt zwar gut zu "Dawei Dawei", aber ein Denkzettel für Mitwirkung an einer Razzia in einer Russendisco sind 2 Kopfschüsse eher nicht...

Der Sabac.Klan in Serbien war es auch nicht, aber der (jugoslawische) Tippgeber, den man zum V-Mann machte war scharf auf die 300.000 Euro. Vielleicht wollte er mit Slobodanka Hinkel aus Böblingen 50:50 machen.

Bleibt der 10 Kilo Transport nach Heilbronn, wo die Streife in die Übergabe platzte.
Abholer wären dann die Heiligs??? Adolf Heilig? Strafbefehl-Eintragung im Notizbuch, Zettel in der Brusttasche?

Aber man nimmt doch nicht 2 Anfänger in Uniform, um einen Rauschgiftdeal zu überwachen!
Sollten MK und MA lediglich das Umfeld überwachen und gerieten aus Versehen oder Übereifer in eine LKA-Operation hinein?

fatalist
06.02.2014, 10:36
SWR-Holgi fällt übrigens auch den Ermittlern in Heilbronn wegen unkonventioneller Vorgehensweise auf. Könntest Du das bitte etwas näher erläutern?

nachdenkerin
06.02.2014, 10:49
Ja was denn?

Schade, Nachdenkerin muss jetzt selber nachdenken.

"NADIS" ist gem. Wikipedia ein Nachrichtendienstliches Informationssystem an dem die Verfassungsschutzbehörden des Bundes und der Länder beteiligt sind. Es gibt zwei Zeugenaussagen in den jeweils zwei unterschiedlichen Untersuchungsausschüssen. Der Bayerische Abschlussbericht besagt, dass bei den Dreien eine Ersterfassung in NADIS erfolgt war, durch ein rechtsextremes in Erscheinung treten. Im PUA-Bericht hingegen steht aufgeführt dass sie im Anwerbungsfall in NADIS gespeichert werden.
Jetzt stelle ich mir die Frage, was stimmt.


Nach den Ausführungen der Sachverständigen Andrea RÖPKE sei Uwe Mundlos 1994 polizeilich erfasst worden, als er mit einer Gruppe von Neonazis der „Kameradschaft Jena“ über Chemnitz – dort hätten sie die Kameraden aus Chemnitz, u. a. Hendrik Lasch, eingesammelt – nach Straubing fuhr…..Skinheadfeier in Straubing am 06.08.1994 mit Uwe Mundlos https://www.bayern.landtag.de/images/content/NEU_Drs_16-17740_NSU_FINAL_18072013.pdf

Das war am 6. August 1994, dementsprechend hätte Mundlos in NADIS erfasst werden müssen. Erfolgte aber nicht, zuerst über 6 ½ Monate später.


Die Ersterfassung des Trios in NADIS war zu folgenden Zeitpunkten:

– Mundlos: 21. Februar 1995

– Zschäpe: 13. März 1995

– Böhnhardt: 8. Dezember 1995PUA-Bericht S. 91 dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf)

So kann ich nur davon ausgehen,dass die Erfassung in NADIS durch eine Anwerbung zu den Diensten erfolgte und die Aussage beim Bayerischen Landtag nicht stimmt.

fatalist
06.02.2014, 11:09
Schade, Nachdenkerin muss jetzt selber nachdenken. Das geht wieder in die Hose.


Im PUA-Bericht hingegen steht aufgeführt dass sie im Anwerbungsfall in NADIS gespeichert werden. würden. oder "worden wären". Konjuntiv. Hast Du selbst zitiert.


Wären Sie zuvor bereits Gegenstand eines Werbungsfalls gewesen, dann wären sie nach Aussage des Zeugen Engelke zu diesem früheren Zeitpunkt bereits in NADIS erfasst worden. Diese Aussage dürfte stimmen.

Ist aber eher irrelevant, WENN man sie geworben hätte, dann wohl 1996/97.

Bolinski
06.02.2014, 11:21
Nun, er soll Rechercheschritte zuvor der Polizei gemeldet haben.



Könntest Du das bitte etwas näher erläutern?

Nereus
06.02.2014, 11:24
....Aber man nimmt doch nicht 2 Anfänger in Uniform, um einen Rauschgiftdeal zu überwachen!
Sollten MK und MA lediglich das Umfeld überwachen und gerieten aus Versehen oder Übereifer in eine LKA-Operation hinein?

Die machten da zufällig und ahnungslos Pause als andere ein großes Rauschgiftgeschäft in der Nähe abwickeln wollten.
Darauf nahmen die Groß-Dealer an, daß die Polizei wegen ihnen da saß und sie oder ihre erwarteten "Geschäftspartner" observieren wollten.
Da sie sich noch nicht entdeckt fühlten, wie sie aus der Reaktionen der friedlich essenden Streife sahen, griffen sie vorbeugend ein und griffen tödlich an, um so einem späteren Zugriff zu entgehen, wenn ihre "Geschäftspartner", nichts ahnend, ankommen würden, denen vermutlich die eingebildete Observation gelten mußte. Da waren offenbar zwei gegensätzliche Gruppen zur falschen Zeit am falschen Ort. Eine war ahnungslos und wurde Opfer, die andere fühlte sich gestört und griff grundlos an. Oder so ähnlich...

Warum aber wurde später zweimal vorsätzlich und mit großem Aufwand das Kiesewetterdenkmal geschändet?

fatalist
06.02.2014, 11:29
Nun, er soll Rechercheschritte zuvor der Polizei gemeldet haben. Die von Kollegen oder seine eigenen? Hat der Schnösel eigene Rechercheschritte jemals getan?

fatalist
06.02.2014, 11:32
Die machten da zufällig und ahnungslos Pause als andere ein großes Rauschgiftgeschäft in der Nähe abwickeln wollten.
Darauf nahmen die Groß-Dealer an, daß die Polizei wegen ihnen da saß und sie oder ihre erwarteten "Geschäftspartner" observieren wollten.
Da sie sich noch nicht entdeckt fühlten, wie sie aus der Reaktionen der friedlich essenden Streife sahen, griffen sie vorbeugend ein und griffen tödlich an, um so einem späteren Zugriff zu entgehen, wenn ihre "Geschäftspartner", nichts ahnend, ankommen würden, denen vermutlich die eingebildete Observation gelten mußte. Da waren offenbar zwei gegensätzliche Gruppen zur falschen Zeit am falschen Ort. Eine war ahnungslos und wurde Opfer, die andere fühlte sich gestört und griff grundlos an. Oder so ähnlich... macht Sinn.


Warum aber wurde später zweimal vorsätzlich und mit großem Aufwand das Kiesewetterdenkmal geschändet? "Bullenschweinen" gedenkt man nicht, so würde ich vermuten.

Bolinski
06.02.2014, 11:32
Hört sich so an, als seien es die von Kollegen, ist aber nicht ganz klar. Hätten auch seine sein können.



Die von Kollegen oder seine eigenen? Hat der Schnösel eigene Rechercheschritte jemals getan?

Quo vadis
06.02.2014, 11:33
Die machten da zufällig und ahnungslos Pause als andere ein großes Rauschgiftgeschäft in der Nähe abwickeln wollten.
Darauf nahmen die Groß-Dealer an, daß die Polizei wegen ihnen da saß und sie oder ihre erwarteten "Geschäftspartner" observieren wollten.
Da sie sich noch nicht entdeckt fühlten, wie sie aus der Reaktionen der friedlich essenden Streife sahen, griffen sie vorbeugend ein und griffen tödlich an, um so einem späteren Zugriff zu entgehen, wenn ihre "Geschäftspartner", nichts ahnend, ankommen würden, denen vermutlich die eingebildete Observation gelten mußte. Da waren offenbar zwei gegensätzliche Gruppen zur falschen Zeit am falschen Ort. Eine war ahnungslos und wurde Opfer, die andere fühlte sich gestört und griff grundlos an. Oder so ähnlich...

Warum aber wurde später zweimal vorsätzlich und mit großem Aufwand das Kiesewetterdenkmal geschändet?

Man mag dort wohl keine Polizistendenkmale. Ich persönlich halte so etwas auch für überflüssig, von Ausländern ermordeten Deutschen wird ja auch keinerlei staatliche Erinnerung zuteil. Nach den NSU Opfern werden aber ja sogar Strassen und Plätze benannt.

moishe c
06.02.2014, 11:34
„Behördenmunition” dürfte vermutlich nur ein journalistischer Ausdruck sein.

„Men 76-19” = ist eine 9mm Patrone, Fabrikationsjahr 1976, der Firma „Metallwerk Eisenhütte GmbH Nassau”, die u.a. auch an Polizei und Militär in über 30 Ländern liefert.
Wenn der Deutsche Baader solche Munition besaß, stammte sie vermutlich aus einer Lieferung der Firma MEN an die deutsche Polizei oder die NATO und nicht aus einer Lieferung an das Militär von Uganda oder an Waffenläden in Spanien.
http://www.men-defencetec.de/fileadmin/data/Dokumente/Prospekt_PTP_D_A4.pdf

Das Unternehmen beliefert die Bundeswehr, Polizei, Bundespolizei, Bundeszollverwaltung, Justizbehörden und Sportschützen, aber auch europäisches und asiatisches Militär sowie verschiedene internationale Polizeieinheiten mit Munition für Pistolen, Maschinenpistolen, Sturm-, Maschinen- und Scharfschützengewehre.
http://de.wikipedia.org/wiki/MEN_%E2%80%93_Metallwerk_Elisenh%C3%BCtte




Nicht vermutlich, sondern ganz genau an die Polizei Rheinland-Pfalz.
Steht in dem Link ;)

Fragt sich nur, wie der Häftling Baader in Stammheim an solche Munition kam.
(steht da auch, muss man ja aber nicht glauben...)

Es gibt - neben militärischer - auch "Polizei-Munition", die von den Herstellern eben nur an "Behörden" geliefert wird.

Zum Beispiel hier die "PEP"-Patronen
http://www.men-defencetec.de/produkte/polizei/9-mm-x-19-9-mm-luger/
erkennt man sofort an der vorne ins Geschoß eingesetzten schwarzen Kunststoffspitze!

Und dann gibt es Munition, die man in Deutschland als Privatperson nicht besitzen darf (KWKG!) - z.B. panzerbrechende Hartkernmun, Mun mit dreibasigem Treibladungspulver usw.usf. Die (außer der mit 3-basigem Pulver mit Standardgeschoß) würde man auch an den außen angebrachten farblichen und sonstigen Markierungen erkennen können.

Oder z.B. die französische Polizeimunition "THV",
http://wiki.waffen-online.de/index.php?title=THV-Geschoss

Die erkennt man auch nachts! :sark:

Bei der Aussage von Menzel ist zu fragen "verwendete die Polizei in BaWü 2007 solche äußerlich identifizierbare Pistolenmunition"? Und wurde die so auch von der Thüringer Polizei verwendet, daß sie dem Pol. Menzel bekannt war?

Aber das mit der "unten ausgetretenen Patrone" ist auch so eine Aussage, die man mal genauestens unter die Lupe nehmen müßte!

Quo vadis
06.02.2014, 11:36
macht Sinn.


Objektiv sieht es auch so als als lägen die Tatmotive im Beobachten eines Geschehens oder einer Personenkontrolle. Müssen das zwingend 2 Täter gewesen sein? Man dürfte es anhand der Einschußstellen und Waffe(n) eigentlich genau sagen können.

Nereus
06.02.2014, 11:36
Schade, Nachdenkerin muss jetzt selber nachdenken....

Oder Du fragst selber mal bei den obersten NAZI-Jägern und Rechtsextremismusexperten der Antifa, Speit und Röple, vom SPD-nahen "Blick nach Rechts" Spitzeldienst nach. Speit hat die angeblichen NSU-Altdateien vom verbrannten NSU-PC ausgewertet und ausgedeutet: "Vorläufer zum Panther-Selbstbekenntnis und zur Selbstbezichtigung..."

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/buecherjournal/roepkespeit101_v-contentgross.jpg

fatalist
06.02.2014, 11:56
Objektiv sieht es auch so als als lägen die Tatmotive im Beobachten eines Geschehens oder einer Personenkontrolle. Müssen das zwingend 2 Täter gewesen sein? Man dürfte es anhand der Einschußstellen und Waffe(n) eigentlich genau sagen können. Anhand der 2 verwendeten Waffen und der Blutspuren im Auto müssen die sitzend erschossen worden sein. Die Schüsse müssen fast gleichzeitig gefallen sein.

fatalist
06.02.2014, 12:01
Bei der Aussage von Menzel ist zu fragen "verwendete die Polizei in BaWü 2007 solche äußerlich identifizierbare Pistolenmunition"? Und wurde die so auch von der Thüringer Polizei verwendet, daß sie dem Pol. Menzel bekannt war? Menzel wird sich auf seinen "Waffenmeister" bezogen haben, der die Munition und die Seriennummer von ARNOLDS Waffe fand. Wenn Menzel "wir" sagt, muss man den pluralis majestatis einbeziehen ;)

fatalist
06.02.2014, 12:03
Hört sich so an, als seien es die von Kollegen, ist aber nicht ganz klar. Hätten auch seine sein können. Könnte sein, dass SWR-Holgi zur Göran Schattauer-Klasse der Sicherheitsbehörden-Junkies gehört. Da laufen die Dinge auf Gegenseitigkeit.

Nereus
06.02.2014, 12:16
Oder Du (nachdenkerin) fragst selber mal bei den obersten NAZI-Jägern und Rechtsextremismusexperten der Antifa, Speit und Röple, vom SPD-nahen "Blick nach Rechts" Spitzeldienst nach. Speit hat die angeblichen NSU-Altdateien vom verbrannten NSU-PC ausgewertet und ausgedeutet: "Vorläufer zum Panther-Selbstbekenntnis und zur Selbstbezichtigung..."

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/buecherjournal/roepkespeit101_v-contentgross.jpg

Korrektur: Nicht „Blick nach Rechts“, sondern Speit speit mit dem apabiz gegen den „Rechten Rand“:

Schwerpunkt NSU
Andreas Speit: Ein Jahr nach der zufälligen Entdeckung des NSU Seite 3
Speit: »Die Nette«: Beate Zschäpe 4
Sinti & Roma im Visier der Ermittler 5
Nach NSU: Gesellschaftlicher Perspektivwechsel? 6
David Janzen: Neonazi-Reaktionen auf den NSU 8, u.a. gegen JF, Elsässer, Bommi Baumann
Die Medien und der NSU 10
Eine Chronik des NSU – VI 11
Im Untersuchungsausschuss des Bundes 12
Im Untersuchungsausschuss Bayern 13
Im Untersuchungsausschuss Thüringen 14
Roewers Rechtfertigung 15
Wissenschaftler relativieren Rechtsterrorismus 16
Der NSU und sein Umfeld – eine Grafik 18
Dokumentarfilmprojekt zu den NSU-Opfern 20
»Tiefe Verletzungen« Ein Gespräch 21
Der »Ku Klux Klan« in Deutschland 22
›Sicherheitsarchitektur‹ im Umbau 23
Militante Neonazis in Hessen 24
Der »Forschungsschwerpunkt Rechtsextremismus« 26
Der Stellenwert antifaschistischer Recherchen 28

http://www.der-rechte-rand.de/wp-content/uploads/drr_139.pdf

tommes
06.02.2014, 13:13
Es gibt eindeutig zu viele Mörder in Heilbronn:

1. Gilbert Heilig (Knast Stammheim) beschuldigte einen Roma aus Serbien "Chico" (der Kleine)
Eine andere Zigeunerin (vermutlich dieselbe Sippe) beschuldigte ebenfalls "Chico".
Ein Kripomann flog nach Serbien, wo ein durch und durch rassistischer Polizeipsychologe dem Chico "Lügen als Hauptbestandteil seiner Sozialisation" (Danke!!!) unterstellte, aber auch sagte: Chico weiss was, aber Chico war es selber nicht.

Annahme: Gilbert Heilig (Zigeuner aus der HC-Überlebendensippe Adolf Heilig) hatte gelogen.

Die Russenspur passt zwar gut zu "Dawei Dawei", aber ein Denkzettel für Mitwirkung an einer Razzia in einer Russendisco sind 2 Kopfschüsse eher nicht...

Der Sabac.Klan in Serbien war es auch nicht, aber der (jugoslawische) Tippgeber, den man zum V-Mann machte war scharf auf die 300.000 Euro. Vielleicht wollte er mit Slobodanka Hinkel aus Böblingen 50:50 machen.

Bleibt der 10 Kilo Transport nach Heilbronn, wo die Streife in die Übergabe platzte.
Abholer wären dann die Heiligs??? Adolf Heilig? Strafbefehl-Eintragung im Notizbuch, Zettel in der Brusttasche?

Aber man nimmt doch nicht 2 Anfänger in Uniform, um einen Rauschgiftdeal zu überwachen!
Sollten MK und MA lediglich das Umfeld überwachen und gerieten aus Versehen oder Übereifer in eine LKA-Operation hinein?


Gehen wir es mal von der anderen Seite an:

Bei welchen Tätergruppen wäre es am wahrscheinlichsten dass ein Polizistenmord NICHT aufgeklärt werden soll:

Täter aus dem Bereich befreundete Geheimdienste?
Täter aus dem Bereich OK?
Täter aus dem Bereich der Polizei selbst?
Täter aus dem Bereich verfolgte Minderheit oder hochrangige Vertreter einer verfolgten Minderheit?
Täter aus dem Bereich eigener Geheimdienste?

mal bitte noch nicht weiterdenken - z.B. warum sollte ein Täter aus dem Bereich OK NICHT ermittelt werden - sondern nur bei der Basisfrage bleiben. Bei welcher Tätergruppe wäre ein Nichtaufklärungswunsch am wahrscheinlichsten?h

tommes
06.02.2014, 13:26
Im Falle der ermordung der Polizistin Michelle Kiesewetter 2007 hatten die baden-württembergischen Sicherheitsbehörden in ihren öffentlichen Stellungnahmen Sinti und Roma unter pauschalverdacht gestellt, weil die Tatwaffen angeblich aus dem "Zigeunermilieu stammten."

http://www.der-rechte-rand.de/wp-content/uploads/drr_139.pdf

Nein die waren unter Verdacht weil die Ermordete den Namen eines Schaustellers/Sinti im Notizbuch und in der Hemdentasche hatte! Und weil die Schausteller ganz in der Nähe des Tatortes waren und erstaunlicherweise Nichts gesehen haben. Und weil die Tatwaffen den "Balkanverdacht" erhärteten. Und weil sich Sinti und Roma gegenseitig der Tatbeteiligung bezichtigten ("Heiligs vs Chico").

DARUM waren die unter Tatverdacht. Und ich wundere mich noch immer warum der Name Adolf Heiligs in der Brusttasche des Mordopfers in der Berichterstattung quasi keine Rolle spielt.

fatalist
06.02.2014, 13:28
Gehen wir es mal von der anderen Seite an:

Bei welchen Tätergruppen wäre es am wahrscheinlichsten dass ein Polizistenmord NICHT aufgeklärt werden soll:

Täter aus dem Bereich befreundete Geheimdienste?
Täter aus dem Bereich OK?
Täter aus dem Bereich der Polizei selbst?
Täter aus dem Bereich verfolgte Minderheit oder hochrangige Vertreter einer verfolgten Minderheit?
Täter aus dem Bereich eigener Geheimdienste?

mal bitte noch nicht weiterdenken - z.B. warum sollte ein Täter aus dem Bereich OK NICHT ermittelt werden - sondern nur bei der Basisfrage bleiben. Bei welcher Tätergruppe wäre ein Nichtaufklärungswunsch am wahrscheinlichsten?h Du willst mich in Richtung der Geheimdienste lotsen, schon klar ;)

fatalist
06.02.2014, 13:40
Ein Zeuge mit Erinnerungslücken: „Alles Satire“?

05.02.2014 · Der Zeuge André K., der mit Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe in rechtsradikalen Gruppierungen aktiv war, beruft sich bei der Vernehmung über seine Kontakte zum NSU-Terrortrio auf Erinnerungslücken. http://www.faz.net/aktuell/politik/nsu-prozess/nsu-prozess-ein-zeuge-mit-erinnerungsluecken-alles-satire-12786716.html



Eine rechtsradikale „Geburtstagszeitung“

Genauso wenig kann er sich daran erinnern, warum in einer „Geburtstagszeitung“, die Jana A. und Ralf Wohlleben für ihn im Herbst 1998 gebastelt hätten, Bilder von Böhnhardt, Mundlos und Zschäpe abgebildet seien. Böhnhardt ist dort mit der Berufsbezeichnung „Kofferbauer“ angegeben, in Anspielung auf eine Bombe, die er in Jena in einem Koffer deponiert haben soll.
Das in der „Zeitung“ sei doch alles Satire gewesen, sagt André K., als Götzl aus dem Machwerk zitiert: Dort ist unter anderem von der „Umwidmung“ des Konzentrationslagers Buchenwalds in eine Tankstelle für Gas die Rede und der Vermerk, dass André K. gerne einmal „Ignatz Bubis brutal ermorden will“.

Ob denn Gewalt damals ein Thema in seinem engen Freundeskreis gewesen sei? Sicher habe es in der Szene Diskussionen über Gewalt gegeben, aber sie seien ja auch angegriffen worden, von den „Linken“. Doch ob Böhnhardt oder Mundlos eine „Zelle“ haben gründen wollen, nein, das habe er nicht in Erinnerung. Jana Appelt hiess die Geburtstagszeitungstante, die auch in dem BBC-Video 1998 interviewt wurde mit Tino Brandt und anderen.

Dieser Kapke ist nicht blöd. Ganz und gar nicht.

Nereus
06.02.2014, 13:42
Schade, Nachdenkerin muss jetzt selber nachdenken.
.....

...oder den linken Rand konsultieren?

Es speit und giftet vom linken Rand:

12.11.11 – TAZ
Bekenntnis per Paulchen-Panther-Clip
VON WOLF SCHMIDT & ANDREAS SPEIT (Die Autorennamen wurden aus unbekannten Gründen von der taz-Seite gelöscht)


Ermittler entdecken DVDs, auf denen sich eine Nazi-Terrorgruppe indirekt zu den "Döner-Morden" und Polizistenmord bekennt – in Form eines "Paulchen Panther"-Videos.
Auf den in dem abgebrannten Wohnhaus des Neonazi-Trios ... gefundenen DVDs befindet sich eine Art Bekennervideo einer rechtsextremen Gruppe namens "Nationalsozialistischer Untergrund".
Die nun aufgetauchten DVDs könnten als Tateingeständnis gewertet werden.
...mehrere versandfertige DVDs des "Nationalsozialistischen Untergrunds". Nach taz-Info. sollen einzelne Exemplare der DVD schon verschickt worden sein.
http://taz.de/Nationalsozialistischer-Untergrund/!81770/

Das „Bekennervideo”, für welches das apabiz, das „antifaschistische Pressearchiv”, die Vermarktungsrechte besitzt, ist genau 15 Minuten lang.
Im apabiz-Transkript werden sekundengenau die einzelner Szenen aufgeschlüsselt. Nur der Vorspann mit der „Frühlingsstraße” fehlt. Andere, nie veröffentlichte, Videofetzen sollen auf der verschmorten Festplatte gefunden worden sein. Diese werden von dem Rechtsextremismus Experten Speit, häufiger Partner der Spitzel-Röpke, nun auf seiner Video-Produktionsanlage gezeigt und kommentiert. Darunter sollen sich rechtsextremistische Hetztexte und Lieder befinden, so, wie sich die vereinigte Linksfront eine typische „Nazi-Propaganda” vorstellt.
Weiter:
http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=6372487&viewfull=1#post6372487

Speit vom linken Rand erklärt und deutet - in Verbindung mit SPIEGEL-TV (dem apabiz-Kunden) - den rechten Rand mit seiner Auswertung angeblicher Vorversionen des „NSU-Bekennervideos” aus einem verbrannten PC der „Nazi-Terroristen”:
http://www.spiegel.de/video/neonazi-terrorzelle-neues-bekennervideo-video-1172517.html

fatalist
06.02.2014, 13:44
http://www.der-rechte-rand.de/wp-content/uploads/drr_139.pdf

Nein die waren unter Verdacht weil die Ermordete den Namen eines Schaustellers/Sinti im Notizbuch und in der Hemdentasche hatte! Und weil die Schausteller ganz in der Nähe des Tatortes waren und erstaunlicherweise Nichts gesehen haben. Und weil die Tatwaffen den "Balkanverdacht" erhärteten. Und weil sich Sinti und Roma gegenseitig der Tatbeteiligung bezichtigten ("Heiligs vs Chico").

DARUM waren die unter Tatverdacht. Und ich wundere mich noch immer warum der Name Adolf Heiligs in der Brusttasche des Mordopfers in der Berichterstattung quasi keine Rolle spielt. Weil die Heiligs bei der Beschaffung der Dienstwaffen und der Mordwaffen halfen.

Es gibt da eine Verbindung zwischen Sicherheitsbehörden und den Heiligs.

fatalist
06.02.2014, 13:49
@Nereus möchte uns mitteilen, dass Andreas Speit der Macher des NSU-"Bekennervideos" ist?
An seiner "Video-Produktionsanlage" gebastelt?

tommes
06.02.2014, 14:04
Gehen wir es mal von der anderen Seite an:
Bei welchen Tätergruppen wäre es am wahrscheinlichsten dass ein Polizistenmord NICHT aufgeklärt werden soll:

Täter aus dem Bereich befreundete Geheimdienste?
Täter aus dem Bereich OK?
Täter aus dem Bereich der Polizei selbst?
Täter aus dem Bereich verfolgte Minderheit oder hochrangige Vertreter einer verfolgten Minderheit?
Täter aus dem Bereich eigener Geheimdienste?

mal bitte noch nicht weiterdenken - z.B. warum sollte ein Täter aus dem Bereich OK NICHT ermittelt werden - sondern nur bei der Basisfrage bleiben. Bei welcher Tätergruppe wäre ein Nichtaufklärungswunsch am wahrscheinlichsten?h



Du willst mich in Richtung der Geheimdienste lotsen, schon klar


Natürlich nicht:D!

Du weißt aus einer PN, dass ich durchaus auch eine andere Variante für möglich halte. Bin hier aber ganz offen und interessiert an der Meinung Anderer. Für mich ist klar, dass dieser Fall von Anfang an (!) nicht aufgeklärt werden sollte. Mir ist noch nicht klar warum. Der Ansatz das vom Täter aus zu Denken erscheint mir interessant.

Quo vadis
06.02.2014, 14:19
DARUM waren die unter Tatverdacht. Und ich wundere mich noch immer warum der Name Adolf Heiligs in der Brusttasche des Mordopfers in der Berichterstattung quasi keine Rolle spielt.

Weil gefährlich. NSU ist nichts was auf Ausermittlung gebaut ist, sondern auf Vorgabe. (Waffen + Bekenner CD´s)

sleepwell
06.02.2014, 14:39
Die Spekulationen zum Mord Heilbronn nehmen hier viel Platz ein.
Ehrlicher Weise liegt das im Bereich Kaffeesatzfahndung und ist daher nicht zielführend.
Aber aus Spaß an der Freude kann man ja mal.
Aus dem Bereich „Über Logik und Plausibilität zur Wahrscheinlichkeit“ ein kleines Klettergerüst für Gedankengänge.

Es gibt drei denkbare Ansätze.
a. Auftragsmord
b. Dienstunfall
c. Privates Umfeld

Bei Auftragsmord gibt es drei Möglichkeiten
a. nur Arnold
b. nur Kiesewetter
c. Beide

Bei Dienstunfall gibt es zwei Richtungen
a. Opfer von Waffensammlern
b. Spektrum OK bis Geheimdienstprojekt

Privates Umfeld
Theoretisch, es gibt nichts konkretes


aa
Vom Timing möglich, da Arnolds Einsatz länger feststand.
Klar dagegen spricht die Ausführung. Ein Auftragsmord wird nicht mit nur einem Schuss ausgeführt um dann auch noch am lebenden Opfer Beute zu akquirieren.
Da gibt es zwingend mindestens einen zweiten Sicherheitsschuss.
Daneben geht von Arnold offenbar keine Gefahr aus. Ihm geht es gut.
Keine Wahrscheinlichkeit.

ab
Vom Plantiming eng, da kurzfristig im Dienst. Auf so einen Ortszufall setzt keine Planung auf.
Einzige Ausnahme, ihr Erscheinen an diesem Tag, stellte genau die Bedrohung (Hintergrundszenario) dar, der zu begegnen war.
Geringe Wahrscheinlichkeit.

ac
Entfällt wegen aa.

ba
Zwei Thüringer Waffensammler schlendern des Wegs, bekommen einen Beschaffungsanfall und schlagen zu.
Für diese Stockdoofe These der BAW muss der Erfinder dieser Geschichte die Märchen der Gebrüder Grimm komplett hundert mal abschreiben.
Null Logik, Null Plausibilität, Null Wahrscheinlichkeit!

bb
Offensichtlich waren an dem Tag einige Lichtgestalten unterwegs. Offensichtlich wollte Kiesewetter an dem Tag unbedingt Dienst machen. Offensichtlich wird die Aufklärung auf Grund höherem Interesse verschleppt.
Die Schnittmenge daraus wäre, dass beide störten.
Entweder, weil sie sich auffällig benahmen oder weil im Vorfeld bereits z.B. Kiesewetter als Bedrohung wahrgenommen wurde oder K. deutlich gedroht hat und ihr Erscheinen an diesem Tag als Handlung dieser Drohung verstanden wurde.
Zum Schutz dessen, was abzulaufen hatte, wurde reagiert.

An einen Schusswechsel dabei glaube ich nicht, da dabei keine Kopfschüsse gesetzt werden. Ausnahme wäre eine Gruppe als Gegner.

Ob Fundort Tatort ist, bleibt spekulativ. Erstes zu lösendes Rätsel wäre die Frage, wie kommt Arnolds Sonnenbrille auf den Beifahrersitz, auf dem ja eigentlich er sitzt?

Fazit: bb ist am wahrscheinlichsten

Kaffeesatz rühr rühr … ;-))

sleepwell
06.02.2014, 15:21
Das Nachfolgende ist nicht ot.
Letzlich ist der NSU-Baustein Teil der Bedrohungsinszenierung Terrorismus der Amis.
Der Kampf dagegen geht nur über totale Kontrolle.
Notwendig, um weltweit nach den Bösen zu fahnden und gegen die Bösen militärisch vorzugehen.
Schließlich sind den Amis die Kommunisten abhanden gekommen.
Einfach zusammengebrochen, die Feiglinge vom WP.

Auch in D muss diese Stimmungslage geschaffen werden.
Und Gauck, also unser BP glaubt, es ist so weit und bläst zur Mobilmachung.
Und da hat Todenhöfer einen sehr bemerkenswerten Brief an Gauck geschrieben.
Und der kommt jetzt ...


Lieber Herr Bundespräsident,

Sie fordern, daß Deutschland mehr Verantwortung in der Welt übernimmt. Auch militärisch. Wissen Sie wirklich, wovon Sie reden? Ich bezweifle es und habe daher vier Vorschläge:

1. Ein Besuch im syrischen Aleppo oder in Homs. Damit Sie einmal persönlich erleben, was Krieg bedeutet.

2.Vier Wochen Patrouillenfahrt mit unseren Soldaten in afghanischen Kampfgebieten. Sie dürfen auch Ihre Kinder oder Enkel schicken.

3. Ein Besuch eines Krankenhauses in Pakistan, Somalia oder im Jemen – bei unschuldigen Opfern amerikanischer Drohnenangriffe.

4. Ein Besuch des deutschen Soldatenfriedhofes El Alamein in Ägypten. Dort liegen seit 70 Jahren 4800 deutsche Soldaten begraben. Manche waren erst 17. Kein Bundespräsident hat sie je besucht.

Nach unserem Grundgesetz haben Sie »dem Frieden zu dienen«. Angriffskriege sind nach Artikel 26 verfassungswidrig und strafbar. Krieg ist grundsätzlich nur zur Verteidigung zulässig. Sagen Sie jetzt nicht, unsere Sicherheit werde auch in Afrika verteidigt. So etwas ähnliches hatten wir schon mal. 100000 Afghanen haben diesen Unsinn mit dem Leben bezahlt.

Wie kommt es, daß ausgerechnet Sie als Bundespräsident nach all den Kriegstragödien unseres Landes schon wieder deutsche Militäreinsätze fordern? Es stimmt, wir müssen mehr Verantwortung in der Welt übernehmen. Aber doch nicht für Kriege, sondern für den Frieden! Als ehrlicher Makler. Das sollte unsere Rolle sein. Und auch Ihre.

Ihr Jürgen Todenhöfer


PS: Mir ist ein Präsident lieber, der sich auf dem Oktoberfest von Freunden einladen läßt, als einer, der schon wieder deutsche Soldaten ins Feuer schicken will. Von seinem sicheren Büro aus. Fast bekomme ich Sehnsucht nach Wulff. Der wollte Menschen integrieren, nicht erschlagen.

http://www.lokalkompass.de/bochum/politik/juergen-todenhoefer-offener-brief-an-joachim-gauck-d397571.html

fatalist
06.02.2014, 15:29
Die allerersten Berichte vom 25.4.2007:


In Heilbronn ist eine Polizistin direkt neben ihrem Dienstwagen erschossen worden.

Bei einer Schießerei in Heilbronn ist am Mittwoch eine 22 Jahre alte Polizistin getötet worden. Ein 24-jähriger Beamter sei sehr schwer verletzt, teilte die Polizei mit.
http://www.welt.de/vermischtes/article833890/Polizistin-in-Heilbronn-erschossen.html


Ein Passant hatte die beiden Opfer kurz nach 14.00 Uhr auf dem Festgelände Theresienwiese gefunden. Sie lagen neben ihrem Dienstwagen. Ihre Dienstwaffen - Pistolen vom Typ P 2000 - und die Handschellen fehlten. http://www.sz-online.de/nachrichten/polizistin-in-heilbronn-erschossen-kollege-schwer-verletzt-1790180.html


Heilbronn - Tödliche Schüsse auf eine junge Polizistin: Mit Kopfschüssen ist eine 22 Jahre alte Beamtin in Heilbronn (Baden- Württemberg) am Mittwoch getötet worden. Ihr 24-jähriger Kollege wurde bei der Schießerei lebensgefährlich verletzt. Auch ihm sei in den Kopf geschossen worden, teilte die Polizei am Mittwoch mit.

Das ist meilenweit von "je einen Kopfschuss im Auto sitzend" entfernt. Mehrere Schüsse auf Kiesewetter während einer Schiesserei.


„Ob die Polizeibeamten jemanden kontrollierten oder ihnen etwas verdächtig vorkam - darüber kann bisher nur spekuliert werden“, teilte die Polizei mit.

Wenn Arnolds Zigaretten und die Sonnenbrille auf dem Beifahrersitz lagen, dann hatte er sie eventuell nach dem Aussteigen 8zwecks Kontrolle einer Person) dort hingelegt?


Großeinsatz nach Mord an Polizistin
26. April 2007, 16:44 Uhr

Bei einer Schießerei in Heilbronn ist eine Polizistin erschossen worden, ein Kollege wurde lebensgefährlich verletzt. http://www.stern.de/panorama/heilbronn-grosseinsatz-nach-mord-an-polizistin-587887.html

Auch 1 Tag später war es noch eine Schiesserei. Dies bedingt aber dass beide Seiten schiessen.
Vor Monaten gab es schon die These, dass die Polizisten erst nach den Kopfschüssen zum Auto getragen und dort abgelegt wurden. Fraglich sind dann aber die Projektilstücke im Sitz und auf der Rückbank des Autos.


In Heilbronn wird nun spekuliert, ob die beiden Polizisten zufällig Drogendealer überraschten, die sich auf der Theresienwiese treffen sollen. http://www.morgenpost.de/vermischtes/article1059497/Schuesse-wie-bei-einer-Hinrichtung.html

brain freeze
06.02.2014, 15:42
@ Nereus
Der Lapsus mit den "politisch korrekten Grenzen" der Deutschlandkarte wäre Speit nicht passiert. "14 words" in der nachgeschobenen Hardcore-Version sind eher sein Ding.

fatalist
06.02.2014, 15:51
NSU BADEN-WÜRTTEMBERG: FRAGEN AN INNENMINISTER REINHOLD GALL

FEBRUAR 6, 2014 THOMAS MOSER

http://friedensblick.de/10025/nsu-baden-wuerttemberg-fragen-reinhold-gall/



Eine Auflistung von Fragen an Innenminister Reinhold Gall:

Wie geht er mit dem Widerspruch um, daß die Ermittler im LKA [Landeskriminalamt] sagen, der Anschlag in Heilbronn wurde von 4 – 6 Personen begangen, die Bundesanwaltschaft (BAW) aber behauptet, es waren nur Uwe Böhnhardt und Uwe Mundlos?

Wie geht er mit dem Widerspruch um, daß ein halbes Dutzend Zeugen blutverschmierte Männer sahen, aber kein einziger Ähnlichkeit mit UB [Uwe Böhnhardt] und UM [Uwe Mundlos] hat? Daß von 12 Phantombild-Männern kein einziges Ähnlichkeit mit UB und UM hat?

Wie geht er mit dem Widerspruch um, daß die Ermittler zu der Überzeugung kommen, zwei Rechtshänder haben auf Kiesewetter und Arnold geschossen, Böhnhardt aber Linkshänder war?

Wie geht er mit dem Widerspruch um, daß die BAW selber im Frühjahr 2012 erklärte, Zitat Akten: “keine Klarheit über Ablauf der Tat und Anzahl der beteiligten Personen in Heilbronn zu haben” und heute das Gegenteil behauptet?

Wie erklärt er sich die Aussage eines früheren LfV-Beamter [Landesamt für Verfassungsschutz], das Amt habe 2003 über einen Informanten Kontakt zum “NSU” gehabt? Und habe mindestens die Namen Mundlos, Zschäpe und Wohlleben gekannt?

Wie lange war jener Informant, der ex-V-Mann Erbse, V-Mann [Vertrauensperson]? Ist er es etwa noch? Ist er im Zeugenschutzprogramm?

Welche Konsequenzen hat die Erkenntnis, daß das LfV und das BfV [Bundesamt für Verfassungsschutz] mittels zweier V-Leute im KKK [Ku Klux Klan] ein Bindeglied zwischen dem Heilbronn-Mord und dem NSU darstellen?

Wurde ermittelt, ob Tino Brandt oder wer in Brandts Haus in Hardthausen nördlich von HN [Heilbronn] in den Jahren 2004 bis 2008 wohnte? Wenn ja, was ergaben diese Ernittlungen? Wenn nein, warum wurde nicht ermittelt und wann werden diese Ermittlungen nachgeholt?

Warum wird seit dem 4.11.11 nur noch in die Richtung ermittelt, die Täterschaft des Trios nachzuweisen? Wie sehen das die Ermittler beim LKA selber? Sind die damit einverstanden? Gibt es Kritik oder gar Protest an dieser tendenziösen Ermittlungsrichtung?

Stimmt die Aussage der ex-V-Frau Krokus [geheimdienstlicher Deckname], sie habe schon vor dem Mord in HN (25.4.2007) für das Amt gearbeitet? Oder stimmt die Aussage des V-Frau-Führers Öttinger, sie habe erst ab Sommer 2007 für das Amt gearbeitet?

Ist er bereit, das durch Abgeordnete überprüfen zu lassen?
War Krokus vorher Informantin des Staatsschutzes? Seit wann?

Wurde der schwer verletzte Polizeibeamte Martin Arnold zwei Tage nach seiner Noteinlieferung in LB kurzzeitig aus der Intensivstation weggebracht? Wenn ja, warum und wer hat das veranlaßt?

Seit wann wird die Anwältin und Wohlleben-Verteidigerin [B]Nicole Schneiders vom LfV beobachtet? Wie oft wurde sie auf eine Zusammenarbeit angesprochen? Ist sie V-Frau?
Ist er bereit, das durch Abgeordnete überprüfen zu lassen?

Haben in den Fällen “Erbse”, “Krokus”, Schneiders Aktenvernichtungen stattgefunden?
Ist er bereit, das durch Abgeordnete überprüfen zu lassen?

Am 16. September 2013 verbrannte auf dem Cannstatter Wasen in seinem Auto ein junger Mann: Florian H. Am Nachmittag sollte ein Gespräch mit dem LKA stattfinden: Worum sollte es dabei gehen? Hatte Florian H. Kenntnisse über den Heilbronn-Mord? Wenn ja, welche? War Florian H. V-Mann, ex-V-Mann oder sollte er es werden?

Ist er bereit, das durch Abgeordnete überprüfen zu lassen?
Die Polizei sagt, beim Tod von Florian H. handle sich um Suizid. Die Familie von Florian H. bestreitet das vehement und benennt Indizien, die der Suizid-Version widersprechen. Ist er bereit, die Wiederaufnahme der Ermittlungen anzuweisen?

Ist er bereit, anzuerkennen, daß die Aufgabe des Parlamentes die Kontrolle der Regierung ist? Sollte er als guter Demokrat nicht dafür eintreten, daß die gewählten Volksvertreter ihre Kontrolle ausüben können? Sollte er deshalb nicht einen Untersuchungsausschuß begrüßen und für gut heißen?” Da werden sie aber noch ordentlich trommeln müssen...

Wo ist Neidlein und wo der Rest der NPD-Vollstrecker?

herberger
06.02.2014, 15:59
http://www.zuerst.de/2014/02/06/rassistische-nsu-aktenvermerke-zentralrat-der-sinti-und-roma-stellt-strafanzeige-gegen-polizei/


Lustiges am Rande der Zigeuner Häuptling greift ein,und ist vielleich bald selber mit Opferanwalt im Gerichtssaal


Rassistische” NSU-Aktenvermerke: Zentralrat der Sinti und Roma stellt Strafanzeige gegen Polizei

Berlin. Der Vorsitzende des Zentralrats Deutscher Sinti und Roma, Romani Rose, hat Anzeige gegen baden-württembergische Polizeimitarbeiter erstattet.

In Aktenvermerken aus Baden-Württemberg, die im Prozeß um den “Nationalsozialistischen Untergrund” (NSU) von Relevanz sind, war bezüglich des Falls der ermordeten Polizistin Michele Kiesewetter an mehreren Stellen unter anderem die Rede von unter Verdacht geratenen Zigeunern, die “typischerweise lügen”.

Lori
06.02.2014, 17:16
[QUOTE=fatalist;6917612]Die allerersten Berichte vom 25.4.2007:


http://www.welt.de/vermischtes/article833890/Polizistin-in-Heilbronn-erschossen.html

http://www.sz-online.de/nachrichten/polizistin-in-heilbronn-erschossen-kollege-schwer-verletzt-1790180.html



Das ist meilenweit von "je einen Kopfschuss im Auto sitzend" entfernt. Mehrere Schüsse auf Kiesewetter während einer Schiesserei.



Wenn Arnolds Zigaretten und die Sonnenbrille auf dem Beifahrersitz lagen, dann hatte er sie eventuell nach dem Aussteigen 8zwecks Kontrolle einer Person) dort hingelegt?

http://www.stern.de/panorama/heilbronn-grosseinsatz-nach-mord-an-polizistin-587887.html

Ist ja wahrscheinlich vollkommen unerheblich, aber das Bild vom Tatort bei dem Sternartikel ist doch falsch rum. Auf dem Bild liegt MK von der Fahrerseite aus gesehen, rechts vom Fahrzeug.
Das Bild gibt es auch noch (völlig identisch) Links vom Fahrzeug. Man sieht es auch anhand des Polizeiabsperrbandes Schriftzug. (Kann den Link leider über das Handy grad nicht kopieren). Warum gibt es denn so ein "verkehrtrumes" Bild?!
Ist mir eben nur aufgefallen, weil ich das so noch nie vorher gesehen hatte.

HGans
06.02.2014, 17:25
Das kann ein Forum nicht leisten. Dazu brauchst Du einen Blog mit Tags.

manche Forensoftware kennt Sticky Threads (http://wiki.answers.com/Q/What_is_a_forum_sticky_thread). Die wären ideal.

deutschland
06.02.2014, 17:48
http://www.zuerst.de/2014/02/06/rassistische-nsu-aktenvermerke-zentralrat-der-sinti-und-roma-stellt-strafanzeige-gegen-polizei/


Lustiges am Rande der Zigeuner Häuptling greift ein,und ist vielleich bald selber mit Opferanwalt im Gerichtssaal

...niemand wird ernsthaft bezweifeln, dass dieses Gesindel lügt wie gedruckt

Delao
06.02.2014, 18:36
2. Milchgesicht Florian ist Quatsch. Er ist 21. Da kann man sich durchaus lösen. Andere verlassen Vater und Mutter schon früher.
"Milchgesicht" Florian ist Quatsch, weil er statistisch gesehen kein Milchgesicht ist?

42297

brain freeze
06.02.2014, 18:52
"Milchgesicht" Florian ist Quatsch, weil er statistisch gesehen kein Milchgesicht ist?
[...]

Das Foto ist noch mal von wann? Vom Tag der Abreise? Anhand dieses Fotos beurteilst Du die Selbständigkeit FHs?

Delao
06.02.2014, 18:59
Das Foto stammt von den Eltern.
Glaubst du, sie hatten kein aktuelles Foto, und haben daher Eines genommen, das Jahre alt ist?

brain freeze
06.02.2014, 21:05
Das Foto stammt von den Eltern.
Glaubst du, sie hatten kein aktuelles Foto, und haben daher Eines genommen, das Jahre alt ist?

Das beantwortet nicht die Fragen.

pixelschubser
06.02.2014, 21:07
http://www.stern.de/panorama/heilbronn-grosseinsatz-nach-mord-an-polizistin-587887.html

Ist ja wahrscheinlich vollkommen unerheblich, aber das Bild vom Tatort bei dem Sternartikel ist doch falsch rum. Auf dem Bild liegt MK von der Fahrerseite aus gesehen, rechts vom Fahrzeug.
Das Bild gibt es auch noch (völlig identisch) Links vom Fahrzeug. Man sieht es auch anhand des Polizeiabsperrbandes Schriftzug. (Kann den Link leider über das Handy grad nicht kopieren). Warum gibt es denn so ein "verkehrtrumes" Bild?!
Ist mir eben nur aufgefallen, weil ich das so noch nie vorher gesehen hatte.

In den Medien werden Fotos gerne mal gespiegelt, um sie "blickpunktbezogen" besser platzieren zu können. Gesichter blicken immer eher in die Mitte des Blattes und niemals aus dem Heft heraus. Wichtige Themen oder wichtig erscheinen sollende werden unterhalb des Daumens auf der rechten Seite platziert.

Einfach mal drauf achten. Psychologisch sehr einfallsreiche Trickser diese Zeitungsleute.

brain freeze
06.02.2014, 21:29
@ Delao,
damit wir uns nicht mißverstehen: Du brauchst nicht mir zu antworten, sondern Dir selbst. Nicht was Du glaubst oder meinst, sondern was Du WEISST. Du WEISST, FH war 21 Jahre alt, also volljährig. Ich WEISS bisher nicht, ob das Foto aktuell ist oder eben das schönste oder vertrauteste, das die Eltern haben.

Lori
06.02.2014, 21:36
In den Medien werden Fotos gerne mal gespiegelt, um sie "blickpunktbezogen" besser platzieren zu können. Gesichter blicken immer eher in die Mitte des Blattes und niemals aus dem Heft heraus. Wichtige Themen oder wichtig erscheinen sollende werden unterhalb des Daumens auf der rechten Seite platziert.

Einfach mal drauf achten. Psychologisch sehr einfallsreiche Trickser diese Zeitungsleute.

Vielen Dank für die Antwort. War wirklich kurz verwirrt.
Muss ich mal drauf achten. Hier ist es mir nur sofort aufgefallen, weil ich das Bild ja schon 100x gesehen hatte.

pixelschubser
06.02.2014, 21:40
Vielen Dank für die Antwort. War wirklich kurz verwirrt.
Muss ich mal drauf achten. Hier ist es mir nur sofort aufgefallen, weil ich das Bild ja schon 100x gesehen hatte.

Insbesondere Werbung kann man so sehr effizient platzieren.

Nereus
06.02.2014, 22:21
..... Ist ja wahrscheinlich vollkommen unerheblich, aber das Bild vom Tatort bei dem Sternartikel ist doch falsch rum. Auf dem Bild liegt MK von der Fahrerseite aus gesehen, rechts vom Fahrzeug.
Das Bild gibt es auch noch (völlig identisch) Links vom Fahrzeug. Man sieht es auch anhand des Polizeiabsperrbandes Schriftzug. ....Warum gibt es denn so ein "verkehrtrumes" Bild?!
Ist mir eben nur aufgefallen, weil ich das so noch nie vorher gesehen hatte.

Das Foto wurde vom Bearbeiter Weißbrod umgedreht, damit die Schrift auf dem Absperrband für den Zeitungsleser "stimmt".

falsch http://d1.stern.de/bilder/politik/2007/17/polizei500_fitwidth_489.jpg

Bildtext: Die Leiche der getöteten Polizistin liegt nach der Tat neben dem Dienstfahrzeug der Beamten. Foto: Bernd Weißbrod/DPA
http://www.stern.de/panorama/heilbronn-grosseinsatz-nach-mord-an-polizistin-
587887.html

Das Band war verdreht und verflattert. Aber durch die leserfreundliche Bildbearbeitung wurde die Wagennummer 51 verdreht.

richtig http://bilder.t-online.de/b/51/28/62/42/id_51286242/tid_da/polizistenmord-in-heilbronn.jpg

Etwas anderes sind klare Fälschungen.
Der Bankräuber von Arnstadt war ein Linkshänder. Aber das angebliche Polizeifoto aus der Überwachungskamera von Eisenach zeugt ihn als Rechtshänder. Es soll aber, nach Menzels Polizeiermittlungen, der gleiche wie in Arnstadt sein.

Polizeifoto zeigt Rechtshänder: http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/0053FCC5_0E1CE56B132A880BED60C3419BBF01EE

Die Jenaer Hofberichterstatter der Thüringer Menzel-Polizei, Lichtstadt-News, haben den Fehler der Antifa-Polizei bemerkt und das Bild korrigiert und "richtig" gedreht. Damit ist angeblich bewiesen: "der Arnstadträuber ist auch der Eisenachräuber und seine Erschießung damit gerechtfertigt"?

Jetzt Linkshänder durch Bildmanipulation: http://1.bp.blogspot.com/-ganbHaWe_I8/UCkdcM3sJ8I/AAAAAAAAH5k/dK5OKzKs3T8/s1600/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Uwe+Mundlos+beim+%C3%9Cberfall+in+Eisenach.jpg

Damit wird klar, daß das farbige Polizeifoto eine Fälschung ist oder von einem inszenierten Banküberfall mit Theaterkomparsen stammt? (siehe auch »Operation „Neptun”«)

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5751810&viewfull=1#post5751810

pixelschubser
06.02.2014, 22:33
[QUOTE=Lori;6917832]

Das Foto wurde vom Bearbeiter Weißbrod umgedreht, damit die Schrift auf dem Absperrband für den Zeitungsleser "stimmt".

falsch http://d1.stern.de/bilder/politik/2007/17/polizei500_fitwidth_489.jpg

Bildtext: Die Leiche der getöteten Polizistin liegt nach der Tat neben dem Dienstfahrzeug der Beamten. Foto: Bernd Weißbrod/DPA
http://www.stern.de/panorama/heilbronn-grosseinsatz-nach-mord-an-polizistin-
587887.html (http://www.stern.de/panorama/heilbronn-grosseinsatz-nach-mord-an-polizistin-<br />587887.html)

Das Band war verdreht und verflattert. Aber durch die leserfreundliche Bildbearbeitung wurde die Wagennummer 51 verdreht.

richtig http://bilder.t-online.de/b/51/28/62/42/id_51286242/tid_da/polizistenmord-in-heilbronn.jpg

Etwas Anderes sind klare Fälschungen.
Der Bankräuber von Arnstadt war ein Linkshänder. Aber das Polizeifoto aus der angeblichen Überwachungskamera von Eisenach zeugt ihn als Rechtshänder. Es soll aber, nach Menzels Polizeiermittlungen, der gleiche wie in Arnstadt sein.

Polizeifoto zeigt Rechtshänder: http://media201.zgt.de.cdn.thueringer-allgemeine.de/0053FCC5_0E1CE56B132A880BED60C3419BBF01EE

Die Jenaer Hofberichterstatter der Thüringer Menzel-Polizei, Lichtstadt-News, haben den Fehler der Antifa-Polizei bemerkt und das Bild korrigiert und "richtig" gedreht. Damit ist angeblich bewiesen: "der Arnstadträuber ist auch der Eisenachräuber und seine Erschießung damit gerechtfertigt"?

Jetzt Linkshänder durch Bildmanipulation: http://1.bp.blogspot.com/-ganbHaWe_I8/UCkdcM3sJ8I/AAAAAAAAH5k/dK5OKzKs3T8/s1600/Lichtstadt+-+INSIDE+NSU+-+Uwe+Mundlos+beim+%C3%9Cberfall+in+Eisenach.jpg

Damit wird klar, daß das farbige Polizeifoto eine Fälschung ist oder von einem inszenierten Banküberfall mit Theaterkomparsen stammt? (siehe auch »Operation „Neptun”«)

http://www.politikforen.net/showthread.php?117674-quot-Dönermorde-quot-NAZI-Hysterie-und-der-Verfassungsschutz&p=5751810&viewfull=1#post5751810

Mal ganz nebenbei: Ihr würdet Euch wundern, was ich aus solchen Bildern machen kann mittels Photoshop. Und ich arbeite nicht für den Staat.

Was denkt ihr wie viele Spezialisten sich den ganzen Tag ausschließlich mit Bildmanipulation befassen?

nachdenkerin
07.02.2014, 00:02
Oder Du fragst selber mal bei den obersten NAZI-Jägern und Rechtsextremismusexperten der Antifa, Speit und Röple, vom SPD-nahen "Blick nach Rechts" Spitzeldienst nach. Speit hat die angeblichen NSU-Altdateien vom verbrannten NSU-PC ausgewertet und ausgedeutet: "Vorläufer zum Panther-Selbstbekenntnis und zur Selbstbezichtigung..."

http://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/buecherjournal/roepkespeit101_v-contentgross.jpg

Aber wenn ich umgekehrt davon ausgehen würde, dass sie nicht für irgendwelche Dienste gearbeitet hätten, dann stelle ich mir die Frage, warum dem Bayrische Landtag sämtliche MAD-Akten verwehrt werden. So muss ich doch zu der Vermutung kommen, dass da etwas mächtig stinkt.

Quo vadis
07.02.2014, 00:26
http://www.bild.de/news/inland/wiesbaden/zwei-jungs-bei-hausexplosion-gestorben-34567534.bild.html

Die schwere Hausexplosion in Wiesbaden haben 2 Teenager angeblich beim Zünden von Brandbeschleuniger verursacht.

nachdenkerin
07.02.2014, 00:38
Oder Du fragst selber mal bei den obersten NAZI-Jägern und Rechtsextremismusexperten der Antifa, Speit und Röple, vom SPD-nahen "Blick nach Rechts" Spitzeldienst nach. Speit hat die angeblichen NSU-Altdateien vom verbrannten NSU-PC ausgewertet und ausgedeutet: "Vorläufer zum Panther-Selbstbekenntnis und zur Selbstbezichtigung..."



Da gibt es noch so viele Fragen. Eigentlich wollte ich ja die Chronologie 1998/1999 weiter machen, die ich schon x-Mal anfing, nun habe ich mich aber beim Bayerischen Landtag "fest gebissen".


Am 06.08.1994 sei abends von Beamten des Sondereinsatzkommandos festgestellt worden, dass abseits der Donau brücke Straubing laute Musik erklungen sei. Ein Beamter hätte sich dann mit einem Fernglas herangeschlichen und gesehen, dass es sich um Skinheads gehandelt habe.

Der Beamte hätte weiter festgestellt, dass von einer Kassette rechtsradikale, volksverhetzende Musik, unter anderem das Lied „Blut muss fließen“ von der Gruppe „Tonstörung“ abgespielt worden sei. Der Beamte habe dann die Feuerwehr verständigt, um den Platz auszuleuchten.
https://www.bayern.landtag.de/images/content/NEU_Drs_16-17740_NSU_FINAL_18072013.pdf

Warum mit einem Fernglas herangeschlichen? Warum geht der Beamte nicht einfach vorbei. Warum trugen die denn keine Nazi-Bekleidung, sondern Skinhead-Klamotten?


Der Leiter der Polizeiinspektion höchstselbst, so heißt es später, soll sich dann auf die Lauer gelegt haben, er hört, wie Neonazis das Lied "Blut" der Mannheimer Band "Tonstörung" abspielen und mitgrölen:

"Wetzt die langen Messer auf dem Bürgersteig, lasst die Messer flutschen in den Judenleib (...) In der Synagoge hängt ein schwarzes Schwein, in die Parlamente werft die Handgranaten rein. Blut muss fließen knüppelhageldick und wir scheissen auf die Freiheit dieser Judenrepublik".

http://www.aida-archiv.de/index.php?option=com_content&view=article&id=3261%3Ansu-in-bayern-teil-1&catid=47%3Akameradschaften&Itemid=152


Das verstehe ich nicht. Warum kommt da nicht einfach die Polizei mit einigen Leuten im Einsatz vorbei und beschlagnahmt die Musikträger mit der schlimmen Musik. Warum nimmt der Leiter nicht auch Kollegen mit, die das bezeugen können.
Es sollen zwar Tonträger beschlagnahmt worden sein, aber nach meinen Recherchen kann ich nirgendwo finden, dass sich dieser oben aufgeführte Text darauf befand.

Quo vadis
07.02.2014, 01:52
Auch 1 Tag später war es noch eine Schiesserei. Dies bedingt aber dass beide Seiten schiessen.
Vor Monaten gab es schon die These, dass die Polizisten erst nach den Kopfschüssen zum Auto getragen und dort abgelegt wurden. Fraglich sind dann aber die Projektilstücke im Sitz und auf der Rückbank des Autos.


Das ist sehr dubios. Also beide Polizisten waren wohl ausgestiegen, das heißt, dass sich wohl keiner hinterrücks angeschlichen hat und ins Auto mit sitzenden Polizisten gefeuert hat. Sieht nach versuchter Personenkontrolle aus. Evtl. paar Gestalten gesehen oder geziehlt nach Adel Heilig gesucht. Mit den Kopfschüssen habe ich so meine Zweifel, mind. 1 Polizisten, m.E. Arnold, dürfte direkt in den Kopf geschossen worden sein, Kiesewetter zieht noch die Dienstwaffe und feuert Richtung Schütze(n), ich glaube es haben sie mehrere Schüsse nach Feuergefecht getroffen, darum starb auch sie und nicht Arnold, der sofort außer Gefecht gewesen sein dürfte.

Nereus
07.02.2014, 02:56
...
Das verstehe ich nicht. Warum kommt da nicht einfach die Polizei mit einigen Leuten im Einsatz vorbei und beschlagnahmt die Musikträger mit der schlimmen Musik. Warum nimmt der Leiter nicht auch Kollegen mit, die das bezeugen können.
Es sollen zwar Tonträger beschlagnahmt worden sein, aber nach meinen Recherchen kann ich nirgendwo finden, dass sich dieser oben aufgeführte Text darauf befand.

Doch, hier im Beitrag wirst Du ihn finden und auch vieleicht auch verstehen, was da fremdgesteuert abgeht.

Was Du siehst und meinst sind halbstarke Skinheads, Anarcho-Provos und Nazi-Punks. Die Anfänge dieser subkulturellen Jugendbewegungen liegen in Großbritannien und den Niederlanden.

Die Neuen Jugendkulturen nach 1945, wie Skinheads, Redskins und Naziskins („Neonazis“), sind vermutlich künstliche Produke der Geheimdienste und ihrer psychologischen Institute.


Globale Manipulation – Verschwörungstheorie oder geziele Operation?
Wie viel Einfluss üben Organisationen wie die amerikanische RAND Corporation oder das britische Tavistock Institute auf die öffentliche Meinung überall der westlichen Welt aus? Kritische Hinterfrager sind der Meinung, das von George Orwell in “1984″ entworfene Szenario sei längst von der Wirklichkeit überholt worden.
1913 entstand in London Wellington House, das britische Kriegspropaganda Ministerium. Wie der Name vermuten lässt, diente es dem Zweck der Krieghetze und um die Engländer dafür zu begeistern, gegen das Kaiserreich Deutschland in den Krieg zu ziehen. Was damals erdacht wurde, könnte die Grundlage dafür sein, was unseren Alltag heute beherrscht: Manipulation und Meinungsmache im ganz großen Stil, kalkulierte Weltpolitik nach einem bestimmten Strickmuster, die zu Verwerfungen führt und eine globale Neuordnung ermöglicht....
http://www.theintelligence.de/index.php/politik/14120-rand-corporation-globale-manipulation-verschwoerungstheorie-oder-geziele-operation.html

Die anarchistische Skinhead-Bürgerschreckbewegung (Neonazis, Punks, Redskins) kommt aus England
(Falls Video nicht startet: Meldung "Auf Youtube ansehen" anklicken)


http://www.youtube.com/watch?v=0DIegXZ2onU

http://www.youtube.com/watch?v=0DIegXZ2onU

Skinhead Tattoos der „Neonazis“, Satanisten und Anarchoprovos:
http://www.youtube.com/watch?v=aF0Z0YEVVas

Festgenommener Skinhead („Neonazi“) der „Brigade Ost“, Andre Emminger, angeblicher Produzent des „NSU-Bekennervideos”, mit okkulten Symbolen einer britischen Satanistenloge auf dem Rücken:

http://www.faz.net/polopoly_fs/1.1539631.1322136887!/image/257080804.jpg_gen/derivatives/width610x580/257080804.jpg

Englands Erfahrung mit dem Einsatz okkulter Mittel, um politischen Einfuß auszuüben, geht auf das Jahr 1717 zurück mit der Gründung der Großloge von London und ihren geheimen Tochterlogen auf dem Kontinent. Dann erschien in London der Schwarzmagier Aleister Crowley, der esoterische und okkulte Kreise auf dem Kontinent beeinflußte.
1925 bereiste Crowley Thüringen, wo ein okkultes Zentrum entstand. Die Konzertveranstaltungen und Kulte der Oi- und „Naziskins“ entsprechen „schwarzer Massenmessen“ nach Crowleys satanistischem Vorbild, einschließlich der blutmagischen Rituale: tätowierte Körperritzungen, Durchstechungen mit Metallkrampen, Knopfscheiben, Kriegerkulte und schamanenhafte Rauschtänze, wie sie bei wilden britische Kolonialvölkern üblich waren.
Das Mitglied der „Brigade Ost“, Andre E., trug bei seiner Festnahme eine Kapuzenjacke mit magischen crowleyschen Satanssymbolen auf dem Rücken:
Kreis mit dem crowleyschen Strahlenkranz um einen Kreis, mit dem „Bösen Fünfstern“ aus Eliphas Levi „Der Schlüssel zu den grossen Mysterien“, umgeben von einem zweifarbigen Hexagramm.
Thüringen, Satanistenstern, Rückenmarkierung mit einem Hexagramm und der Strahlenkranz werden im nachfolgenden Crowley–Video z.T. unauffällig gezeigt:


http://www.youtube.com/watch?v=e-FAeLP4Vl8&feature=related

http://www.youtube.com/watch?v=e-FAeLP4Vl8&feature=related

Merke: tätowierte anarchistische Satanisten mit linksextremen Revolutionsvorstellungen, die sich zur magischen Stärkung auch verbotener NS-Symbolik bedienen (Crowley:„Tu was Du willst“), haben nichts mit Rechtskonservativen, Nationaldemokraten, nationalen Patrioten oder völkischen Deutschen oder der "bürgerlichen Mitte" zu tun. Vermutlich wurden sie von interessierter Seite als Gruselbuhmann für die Bürgerlichen und als Feindbild für die SOZIS und die LINKE aufgebaut.

Hier ein paar Beispiele für diese blutbeschwörerischen Satanistenmessen:

http://www.youtube.com/watch?v=ALjpQle89YY&feature=player_detailpage

fatalist
07.02.2014, 03:04
Das ist sehr dubios. Also beide Polizisten waren wohl ausgestiegen, das heißt, dass sich wohl keiner hinterrücks angeschlichen hat und ins Auto mit sitzenden Polizisten gefeuert hat. Sieht nach versuchter Personenkontrolle aus. Evtl. paar Gestalten gesehen oder geziehlt nach Adel Heilig gesucht. Mit den Kopfschüssen habe ich so meine Zweifel, mind. 1 Polizisten, m.E. Arnold, dürfte direkt in den Kopf geschossen worden sein, Kiesewetter zieht noch die Dienstwaffe und feuert Richtung Schütze(n), ich glaube es haben sie mehrere Schüsse nach Feuergefecht getroffen, darum starb auch sie und nicht Arnold, der sofort außer Gefecht gewesen sein dürfte. Ich denke, dass Kiesewetter die Waffe gezogen hatte, darum musste auch niemand die Waffe mit Gewalt aus dem gesicherten Holster zerren (wie es bei Arnold war).

Die "Erinnerungen" Arnolds wären in diesem Fall dann wirklich wertlos, weil sie "implementiert" wären, oder schlicht gelogen...

Was aber hielt die Polizei von Anfang davon ab, die "drapierte Auffindesituation" der Polizisten zu thematisieren, und warum wurden die Täterbeschreibungen, welche 2 Tage danach vorlagen nicht zur Fahndung benutzt?

Ich glaube schon, dass das mit dem Zettel "Adolf Heilig" in der Brusttasche von MK bzw. einem Rauschgiftdeal zusammenhängt, der an diesem Tag am Trafohäuschen ablief.

Das Wort "Haftbefehl" im Kontext mit Adolf Heilig (es bestand angeblich kein Haftbefehl für AH) hat eine ganz wichtige Bedeutung, die wir bislang nicht erkannt haben. Warum wollte MK unbedingt in diese Schicht?

fatalist
07.02.2014, 03:19
Protokoll 80. Verhandlungstag – 29. Januar 2014


http://www.nsu-watch.info/2014/02/protokoll-80-verhandlungstag-29-januar-2014/

Zeugen und Sachverständige:


Prof. Dr. Götz Geldener (behandelnder Intensivmediziner von Martin A. )
Andreas Te. (Ex-Verfassungsschützer, war während dem Mord an Halit Yozgat im Internetcafé)




Als erstes wird Prof. Dr. Geldener, Anästhesist und Intensivmediziner vom Klinikum Ludwigsburg, gehört. Geldener hat den am 25. April 2007 in Heilbronn angeschossenen Polizeibeamten Martin A. behandelt. Geldener berichtet, A. sei am Nachmittag des 25. April mit dem Hubschrauber eingeliefert worden, beatmet und ohne Bewusstsein. Am Unfallort sei A. aphasisch gewesen, hätte allerdings noch laufen können und sei agitiert gewesen. Er sei vom Notarzt in Narkose versetzt worden. Der Arnold ist da mit nem Kopfschuss herumgelaufen???

Von wegen "nach 2 Tagen heimlich verlegt"... Arnold war bis 16. Mai in Ludwigsburg.
Eine "wichtige Frage" vom Thomas Moser dürfte damit beantwortet sein.


Dann habe A. etwa ab dem 7. Mai keine Hirndrücke mehr geboten, bis der Patient am 16. Mai die Klinik verlassen habe in die Anschlussheilbehandlung ins Klinikum nach Neresheim. Gegen ein Ausspähen durch die Hohenloher Nazis von der NPD (Krokus-VT) spricht also nichts:
Arnold war in Ludwigsburg. :crazy:


Die Krankenakte Martin Arnold, die man Thomas Moser zuspielte, nach der Arnold am 3. Tag verlegt worden sei, das war offensichtlich ein FAKE.

Der Arzt, den man als "Zeugen" für die Verlegung aufbot, offensichtlich auch.

Da würde ich mich mal langsam fragen, was ich noch alles so bekommen hätte an gefakten Akten und Bildern.
Ganz ernsthaft.

fatalist
07.02.2014, 03:34
Die Manipulation der Zeugen durch die Ermittler wird im Fall Frank Libau (Medley Jena) besonders deutlich.


Dann verliest Wohllebens Verteidiger Klemke eine Erklärung zur Aussage von Frank Li.
Die Verteidigung Wohlleben habe, so Klemke, in der Vernehmung Li.s am 7. November 2013 und am gestrigen Tag den Eindruck gewonnen, dass Götzl sich insbesondere durch das ständige Vorhalten derselben Passage aus Li.s Vernehmungsprotokoll vom 25. Januar 2012 bemüht habe, dem Zeugen die Aussage zu entlocken, Wohlleben habe Li. nach einer scharfen Schusswaffe gefragt, und Li. habe Wohlleben deshalb an Andreas Sch. verwiesen. Dieser “offenkundigen Erwartungshaltung” habe der Zeuge nicht entsprochen.

Der Zeuge habe eine solche Erklärung auch am 25. Januar 2012 nicht abgegeben. In einer Vernehmung am Nachmittag des gleichen Tages seien keine Fragen protokolliert worden. Dem Zeugen müssten jedoch, so Klemke, von den Vernehmern gezielte, das Aussageverhalten steuernde Fragen gestellt worden sein. Ohne eine gezielte, vielleicht mehrfach wiederholte “inquisitorische” Nachfrage zu dem Punkt habe der Zeuge keinen Anlass gehabt, über eine mögliche Waffenanfrage zu spekulieren.

Li. habe davon gesprochen, dass ihm die Ermittler “das so vorgelegt” hätten. In Bezug auf den angeblichen Verweis des Wohlleben an Andreas Sch. habe Li. morgens nur gesagt, das sei möglich, irgendwann in der Nachmittagsvernehmung 2012 müssten ihm Bedenken gekommen sein. Am 7. November 2013 habe der Zeuge hier von ganzen Sätze, die “von denen zusammengebastelt” worden seien, gesprochen. Die Bedenken von Li. seien zum Ausdruck gekommen, als er gesagt habe, er könne sich nicht erinnern, dass Wohlleben in den Laden kam und nach einer Waffe gefragt hat. Diesen Vorhalt habe der Vorsitzende Li. nicht mehr gemacht. Klemke beantragt zu dem Punkt, dass der Zeuge Li. darauf hingewiesen habe, an eine Nachfrage Wohllebens keine Erinnerung mehr zu haben, die BKA-Beamten Tu. und Lo. zu vernehmen.


Auch Nebenklagevertreter RA Narin gibt eine Erklärung zu Li. ab. Er sagt, der Zeuge habe mehrfach falsch ausgesagt oder gezielt die Aussage verweigert. Beispielhaft sei erwähnt, dass er auf Frage am 7. November 2013 geantwortet habe, er habe lediglich Schreckschusswaffen oder Armbrüste verkauft. Auf Narins Frage, ob er Uwe Böhnhardt eine Armbrust verlauft habe, habe er gesagt, er habe noch nie eine Armbrust verkauft. Li. habe eingestanden, sich mit Andreas Sch. über den Prozess ausgetauscht zu haben, und dass er den Prozess für eine Farce halte. Sein Verhalten dürfe man, so Narin, dem Zeugen nicht zum Vorwurf machen. Li. habe eingeräumt, sich mit den Untersuchungsausschüssen auseinandergesetzt zu haben. Dort hätten Politiker und Beamte zum Teil gelogen. Folglich sei es nur konsequent, dass auch Li. versuche, sich dieses Recht herauszunehmen. Man muss wissen, dass am 25. Jan 2012 eine Grossrazzia durchgeführt wurde: Starke, Werner, Libau, Schulz, in Chemnitz und im Raum Jena, diese Razzia erfolgte aufgrund von Aussagen des Kronzeugen Carsten Schultze, der den Ermittlern seinen angeblichen Waffenkauf bei Andreas Schulz im Medley "gestanden hatte".

Man hat dann Andreas Schulz und Frank Libau wegen der "Dönerceska" zugesetzt, bis man die Aussagen hatte, die man brauchte.

Libau "bestätigte", Carsten Schultze an seinen Mitarbeiter Frank Schulz verwiesen zu haben wegen scharfer Waffen, und Andreas Schulz "bestätigte", die "osteuropäische Dienstwaffe mit Schalldämpfer" für 2500 DM an Carsti verkauft zu haben.

So bastelt man Ceska-Stafetten von der Schweiz bis nach Chemnitz.
Dumm nur dass Carsti es vor Gericht versaut hat, falscher Kaufpreis, Galeria Kaufhof...

fatalist
07.02.2014, 04:00
Ich weiss gar nicht mehr, wer von den Spinnern behauptet hat, dass LfV-Mann Temme mit Lutz Irrgang (Präsi HLfV) telefoniert habe, und der Präsi hätte sich als "F." ausgegeben. War das Moser oder Wetzel?

Ah ja, hier isses:

Seite 2403, Wolf Wetzel war das:


Der V-Mann Führer Andreas Temme bekommt noch mehr Rat und Beistand: Am 29. Mai 2006 kommt es zu einem Telefonat zwischen ihm und seinem Vorgesetzten Herrn Irrgang. Dieses Telefonat wurde protokolliert, als die Ermittlungsbehörden Andreas Temme als Tatverdächtigen führten und aus diesem Grunde seine Telefonanschlüsse abhörten. Den Inhalt des Gespräches gibt die Tageszeitung DIE WELT wie folgt wider, wobei die Zeitung den Behördenchef Irrgang als ›Herr F‹ legendierte: Darüber habe ich sehr gelacht, wie kann man nur solch einen Schwachsinn schreiben? Irrgang wird geduzt von Temme etc pp.

Was meint denn nun NSU-Watch dazu?


Es folgt eine Pause bis 12.03 Uhr, dann wird das TKÜ-Protokoll verlesen. Zunächst die Daten: Anschlussinhaber sei Andreas Te., das Gespräch habe am 29.5.2006 von 09.12 bis 09.21 Uhr stattgefunden, die Bewertung laute “relevant”; der Inhaber des angerufenen Anschlusses sei das Hessische Ministerium des Innern, Außenstelle Wolfhager Straße 171 in Kassel; Gesprächsteilnehmer seien Andreas Te. und Frank-Ulrich Fe.

Dann der Gesprächsinhalt des TKÜ-Protokolls verlesen: Te. habe bei der Außenstelle des LfV in Kassel angerufen und Fe. sprechen wollen. Erst habe er ihm mitgeteilt, er sei Vater geworden. Dann sei über die Situation und den Verlauf der Ermittlungen gesprochen worden. Fe. habe Te. mitgeteilt, er dürfe darüber nicht sprechen. Ein Herr Fr. habe eine eingeschränkte Aussagegenehmigung erhalten und werde vernommen. Dann habe Fe. Andreas Te. nach Neuigkeiten gefragt.
Der HLfV-Präsident Irrgang, Tarnname Frank-Ulrich Fe., sass also in der Aussenstelle Kassel rum, als Temme (suspendiert, also von daheim) dort anrief.

Mal schauen, wann der "glorreiche Text" beim Wetzel von der HP verschwindet, still und heimlich, ohne Richtigstellung... :ätsch:



Nun wird das Protokoll wörtlich verlesen [Wort-Mitschrift von NSU-Watch]:

Fe.: Hast du denn schon von einer Reaktion gehört?
Te.: Bisher noch nicht, der Herr He.[ss, Geheimschutz-Beauftragter HLfV] meinte auch, ein Termin bei Herrn Irrgang ist eher wahrscheinlich, wenn die Polizei zu einem Ergebnis gekommen ist.

Fe.: Finden denn die ein Ergebnis?
Te.: Ja gut, was jetzt dabei raus kommen muss letztendlich, wenn sie die Termine und das alles abgleichen, kann ja… (wird von Fe. unterbrochen)
Fe.: Na ja, das hat ja auch keiner erwartet. Es geht ja nicht um mich oder so, es geht nicht um alle. Es geht um die Kasseler Problematik und in der Kasseler Problematik sitzt du ja bisschen drin? Und so wie mir der Ho. erzählt hat, also der Kripo Ho[ffmann, SOKO-Chef Kassel]., bei der Hausdurchsuchung hier hast du ja vieles zugegeben und das ist ja jetzt das Problem.
Te.: Ja, dass ich an diesem Tag da gewesen bin.

Fe.: Es fehlt eine Minute, hat er mir gesagt. Eine Minute und diese Minute ist das ganze Problem. Ich weiß nicht, ich will dir die Hoffnung nicht nehmen, du bist ja noch jung und musst ja noch was machen. Ich hoffe, du hast das alles richtig dargestellt. Der Mu. hat mir gesagt, er hat dir gesagt, du sollst nichts verschweigen und nichts weglassen. Und ich hoffe, du hast das auch so gemacht.
Te.: Nein, habe ich auch nicht.

Fe.: Und wie du das beim Irrgang gemacht hast. Und hast dich nicht so verhalten, wie mir gesagt wurde, so restriktiv wie bei der Polizei, also du hast denen alles dargestellt. Ich darf und will es nicht wissen. Ich hoffe, dass es für dich gut ausgeht. Ich bin aber davon überzeugt, dass Kassel nicht mehr läuft, dass du da verbannt bist. Wenn du weiter Ausländer machen sollst, wir geben V-Leute ab, werden eingestellt usw. Es spricht keiner mehr über Umzug, es sieht böse aus. Dementsprechend ist die Stimmung hier in der Außenstelle.

Dann habe Fe. noch betont, dass er nicht mehr erzählen dürfe und Te. gefragt, wie es dem Baby gehe und wie es heiße. Im Anschluss sei noch ein belangloses Gespräch gefolgt. Ist da nicht ein Widerspruch in den beiden rot markierten Sätzen?

fatalist
07.02.2014, 04:08
Es folgt die Mittagspause bis 13.24 Uhr. Dann gibt Bundesanwalt Diemer eine Erklärungab. Die Verlesung des Protokolls aus der TKÜ habe eindeutig ergeben, dass nach diesem Protokoll kein Anlass zur Annahme bestehe, dass Te. von seiner Dienststelle dahingehend beeinflusst wurde, Aussagen zu verschweigen. Es sei die Rede davon, dass Te. nichts verschweigen, nichts weglassen, solle und dass sein Gesprächspartner hoffe, dass Te. das gemacht hat. Dies habe auch im Ermittlungsverfahren deswegen keinen Anlass gegeben, das Protokoll zu den Ermittlungsakten zu nehmen. Er, Diemer, meine aber, dass ein Beweisantrag schon alle Informationen enthalten müsse, die das Gericht in die Lage versetze, ihn zu beurteilen. Dass da nicht geschehen sei, spreche für sich. Götzl sagt, es sei beabsichtigt, mit der Vernehmung des Herrn Te. fortzufahren. Eine Vordringlichkeit sei nicht zu erkennen, Te. werde bei neuen Tatsachen erneut zur Verfügung stehen.

RA Kienzle sagt, dass er diese Anordnung beanstande und auf einen Beschluss dränge, wenn sie aufrecht erhalten werde. Zur Erklärung von Diemer sagt er, dieser habe das getan, was er der Nebenklage Yozgat vorwirft, er habe selektiv zwei Zeilen heraus gesucht. Die nächste Zeile sei nämlich gewesen: “Nein, habe ich nicht getan.” Kienzle sagt, sie seien unter widrigsten Umständen gezwungen, handschriftliche Abschriften zu machen. Diemer erwidert, der Vorwurf, die BAW habe nicht alles getan, was für die Tat- und Schuldfrage relevant sei, sei ein harter Vorwurf und dem müsse entgegengetreten werden. Die Akten, so Diemer, würden bei der BAW im ersten Stock in beleuchteten, gewärmten Räumlichkeiten stehen. Und wenn die Nebenklage keinen Antrag begründe, der es der BAW erlaube, die Akten herauszugeben, dann liege das nicht an der BAW. Kienzle sagt, ihm gehe es um die Reihenfolge. Anfangs habe es bei den Besuchen bei der BAW noch geheißen, er solle einfach nur sagen, was er kopiert haben wolle. Die Restriktion sei dann im Nachhinein gekommen: “Im Übrigen bin ich Ihnen natürlich zu Dank verpflichtet, dass ich in beleuchteten, warmen Räumen bei Ihnen untergebracht bin und nicht im Keller.” Staatsanwalt Schmidt sagt, Kienzles Beanstandung sei unbegründet. Es gibt da gewisse Unterschiede zwischen dem, was vor Gericht gesagt wird und dem, was die Zeitungen daraus machen.

Gerade bei diesem Detail "so nahe wie möglich an der Wahrheit bleiben" sollte das auffallen.

imo bestätigt Temme, nichts verschwiegen zu haben.
Der viel problematischere Teil "nicht so restriktiv ausgesagt wie bei der Polizei" fehlt bei der Erörterung vor Gericht. Warum hat sich niemand daran gestört?

fatalist
07.02.2014, 04:18
Es folgen endlose Passagen über die eigentliche Vernehmung Temmes, da war aber nichts Neues, ich lasse das weg.
Kann man im Protokoll nachlesen:
http://www.nsu-watch.info/2014/02/protokoll-80-verhandlungstag-29-januar-2014/


Auf Frage von Götzl sagt Te., Herr Fe. sei der ehemalige Leiter der LfV-Außenstelle Kassel, aber nicht sein Vorgesetzter. Jetzt kann Wolf Wetzel den Temme wegen Falschaussage anzeigen, denn der Herr Fe., das war doch der Präsident Irrgang.

Würde ich mir aber gut überlegen, nicht dass der Wetzel noch den Gustl Mollath macht und 7 Jahre in der Klapse verschwindet...

fatalist
07.02.2014, 04:44
Die Nebenklage warf Temme vor, er habe aus "Insiderquellen" am 10.4.2006 erfahren, dass Yozgat das 9. Dönermordopfer sei. RA Bliwier will wohl sagen, dass Temme als Mörder es bereits am Todestag Yozgats wusste???


Bliwier hält vor, dass die Information, welche Waffe benutzt worden war, zum ersten Mal um 16.40 Uhr am Montag auf “Spiegel Online” berichtet worden sei. Dann sagt er zu Te.: “Verstehen Sie jetzt, warum ich frage, wann Sie am Montag im Amt waren?” Wenn Te. das früh am Montag im Amt erklärt habe gegenüber Frau E., dann könne er es nicht aus veröffentlichten Informationen gehabt haben, denn die seien zu der Zeit noch nicht veröffentlicht gewesen, so Bliwier. Darum geht es bei dem Beweisantrag: Temme hätte von der Ceska gewusst, bevor die Medien das meldeten.


Te. wiederholt, er habe an das Gespräch keine Erinnerung und auch nicht, wann er das mit der Waffe erfahren habe. Te. sagt, wenn er am Montag nicht wisse, dass es diese Waffe ist, könne er nicht nachvollziehen, dass er das gegenüber Frau E. gesagt habe. Bliwier erwidert: “Es sei denn, Sie haben andere Informationen.”

Dann fragt er, ob Te. dabei bleibe, dass er die Information aus Internet oder Zeitung habe. Te. erwidert: “Oder aus Gesprächen.” Er habe, so Te., nicht gesagt, er habe das aus der Zeitung oder dem Internet. Aufgeregt sagt Te., Bliwier verdrehe hier die Dinge. Bliwier sagt, diese Unverschämtheit lasse er mal beiseite. Götzl sagt, das sei das Problem, wenn Vorhalte gemacht würden, die nicht korrekt seien. Das lässt sich googeln, wann "Dönermord" in Verbindung zu "Mord Kassel" bekannt wurde, und das LfV Hessen wird es sicher eher gewusst haben als es bei SPON vermeldet wurde.


Montag, 10. April 2006
Rätselhafte Döner-Mordserie

Neuntes Opfer in Kassel NTV ist das, es gibt zahlreiche weitere Meldungen
http://www.n-tv.de/panorama/Neuntes-Opfer-in-Kassel-article178290.html

Am 7.4. war bekannt geworden, dass in Dortmund auch die Ceska verwendet wurde, es war sowieso nahe liegend, auch in Kassel auf die Ceska zu tippen.


Freitag, 07. April 2006
"Züge einer Exekution"
Döner-Mörder tötet wieder

http://www.n-tv.de/panorama/Doener-Moerder-toetet-wieder-article177956.html

So werden die Nebenkläger den Temme ganz sicher NICHT knacken... und imo war Temme auch nicht der Mörder.

Edit: Da Temme am 10.4.2006 bei der Kripo Kassel war, dürfte klar sein woher Temme das "Insiderwissen" über die Ceska hatte:


Götzl sagt, die Fragen von Bliwier würden sich ja tatsächlich stellen, man solle das jetzt ruhig und sachlich durchführen. Bliwier hält aus der Vernehmung von Te. vom 22. April 2006 vor, dort habe Te. gesagt, dass er am Montag, den 10. April von Herrn Fe. über Frau E. gefragt worden sei, ob das Internetcafé für sie [das LfV] eine Relevanz habe. Am selben Montagnachmittag, so der Vorhalt weiter, sei Te. beim Polizeipräsidium Nordhessen beim “ZK 10″ gewesen und habe einen Termin bei Herrn Me. gehabt. Den Beweisantrag kann die Nebenklage in die Tonne kloppen, der ist gerade vom Ersteller selbst ad absurdum geführt worden.

fatalist
07.02.2014, 05:17
Feuer kriegt er ja jeden Tag, der Presstituierte Tom Sundermann vom ZEIT NSU Blog, aber diesmal sind es gleich 3 Seiten Kommentare, wo er wirklich Alles um die Ohren gehauen bekommt.


Plante der NSU eine Polizei-Mordserie?

VON Tom Sundermann 6. FEBRUAR 2014 UM 12:25 UHR

Der Heilbronner Polizistenmord war eine Ausnahme in der NSU-Serie. Doch Erkenntnisse aus dem Prozess zeigen: Er könnte als Auftakt einer Reihe von Polizei-Attentaten geplant gewesen sein. http://blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2014/02/06/plante-der-nsu-eine-polizei-mordserie/

Dabei hat Sundermann - ganz neu- mehrmals "Mörder laut Anklage" geschrieben. Hat ihm nix genützt. Er muss den Watschenmann geben. Gut so. :appl:

nachdenkerin
07.02.2014, 05:22
Ermittlungen in München nach dem Mord an Habil Kılıç ….Zwei Zeugen gaben Hinweise auf zwei männliche Fahrradfahrer, ca. 20 bis 30 Jahre alt, die vom Tatort weggefahren seien. Die Münchener Mordkommission konnte diese Spur jedoch nicht erhärten. 4369

4369) Ermittlungsbericht der MK München vom 15. Mai 2002, MAT A GBA-4/4b, Bl. 218, 221.
PUA-Bericht S. 499 dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf (http://dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf)

Während die beiden Zeugen im Fall Kilic zwei Fahrradfahrer vom Tatort wegfahren sahen, berichtet ein Zeuge beim Bayrischen Landtag, dass eine Zeugin zwei Fahrradfahrer zum Tatort hinfahren sah und eine andere Zeugin die Radfahrer weg fahren sah. Aber insbesondere wird über dass Aussehen der Radfahrer nichts mitgeteilt.


Mordfall Kilic/Mordkommission 5

Zwei Zeuginnen hätten in Tatortnähe zwei Radfahrer beobachtet. Eine Zeugin hätte die Radfahrer zum Tatort hinfahren, die andere die Radfahrer wegfahren sehen. Die Zeuginnen hätten die Radfahrer als dunkel gekleidet beschrieben. Einer habe einen Rucksack getragen und hätte wie ein Kurierfahrer gewirkt. Die Gesichter der Radfahrer hätten die Zeuginnen nicht erkannt, so der Zeuge WILFLING. Bayerischer Landtag S. 91 https://www.bayern.landtag.de/images/content/NEU_Drs_16-17740_NSU_FINAL_18072013.pdf

Während sie hier dunkel gekleidet waren und die Gesichter nicht erkannt werden konnten, hatten die Männer in den zwei Büchern „die Zelle“ und das „Zwickauer Terror Trio“ dunkle Haare.


Zwei Zeuginnen sagen später in der Vernehmung aus, zur Tatzeit zwei auffällig schnell vorbeirasende Mountainbikefahrer beobachtet zu haben, die aus Richtung des Ladens kamen. Sie beschrieben die Fahrer als 20- bis 30-jährige Männer mit dunklen Haaren und einem Rucksack.Buch „die Zelle“ S. 161 digitale Ausgabe


……aber zwei Anwohnerinnen bemerken sie. Eine sah: „zwei junge, dunkelhaarige Männer auf Fahrrädern an ihrem Haus in Richtung Bad-Schachener Straße vorbeirasen. Ein zweite Zeugin entdeckte die beiden Männer, als diese vor ihrem Fenster auf dort abgestellte Fahrräder steigen und sich Richtung Tatort davon machen-einer der beiden trägt einen schwarzen Rucksack, beide ein „Head-Set“.Buch „das Zwickauer Terror Trio“

Warum ist weder beim PUA, noch bei Bayrischen Landtag erwähnt, dass die Radfahrer dunkelhaarig waren? Und bei einem erkennbaren Headset müsste es doch eine Funkzellenauswertung gegeben haben?

fatalist
07.02.2014, 05:26
Focus:

Verfassungsschützer suchten per Flugzeug nach NSU

http://www.focus.de/regional/erfurt/terrorismus-verfassungsschuetzer-suchten-per-flugzeug-nach-nsu_id_3595968.html


Bei der Fahndung nach dem späteren Terror-Trio NSU setzten Verfassungsschützer Ende der 90er Jahre auch auf Unterstützung aus der Luft.

Damals sei ein Funksender am Auto eines Jenaer Rechtsextremisten angebracht worden, erklärte ein Mitarbeiter des Bundesamtes für Verfassungsschutz am Donnerstag vor dem NSU-Untersuchungsausschuss des Thüringer Landtages. Die Spur dieses Senders habe sich von einem Flugzeug aus in einem sehr viel größeren Radius verfolgen lassen als vom Boden aus, berichtete der Beamte. Es habe die Hoffnung gegeben, dass dieser Rechtsextremist zu Uwe Böhnhardt, Uwe Mundlos und Beate Zschäpe Kontakt hielt. Das Bundesamt war Ende der 90er Jahre an mehreren Aktionen beteiligt, von denen sich die Verfassungsschützer Hinweise auf den Aufenthaltsort des Trios erhofften. Keine der Observierungen habe allerdings verwertbare Erkenntnisse auf den Unterschlupf der Gesuchten erbracht. Andre Kapkes Auto war das. Kann man alles bei Bundestag.de im Detail nachlesen. Kalter Kaffee. Heute hat man GPS-Sender, aber "Sebastian Egerton" (Tarnname des BfV-lers) wäre damals gerne mal mitgeflogen, durfte aber nicht. Das bedauerte er noch 2013 vor dem PUA.

fatalist
07.02.2014, 05:43
... 1. Lass die Märchenbücher weg.
2. Lies die Aussagen der Zeuginnen vor Gericht. Anna S. heisst die Wichtige.

Alles Andere zählt nicht, und es verwirrt statt aufzuklären.


Da bringt doch tatsächlich eine 67-jährige Rentnerin die ganze heile Welt des NSU-Prozesses (http://www.blauenarzisse.de/index.php/gesichtet/item/3870-der-sinn-des-nsu-prozesses) durcheinander. Anna S. (http://www.spiegel.de/panorama/justiz/nsu-prozess-zeugen-sprechen-ueber-mord-von-muenchen-a-914147.html) hat gestern ausgesagt, wen sie da hat herumradeln sehen, als gerade Habil Kilic am 29. August 2001 erschossen wurde. Es habe sich um »Osteuropäer« gehandelt und keinesfalls um »deutsche Menschen«.

Die Anklage hatte es sich so zurechtgebastelt, daß Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt nach ihrem Mord mit dem Fahrrad geflüchtet seien. Bereits in ihrer erster Vernehmung bei der Polizei gab Anna S. jedoch an, sie habe Ausländer gesehen. Laut Protokollen von damals soll sie angemerkt haben: »Es könnten Türken gewesen sein.« Das bestritt Anna S. gestern im Prozeß genauso vehement wie angebliche spätere Aussagen von ihr, sie habe »Westeuropäer« auf dem Fahrrad gesehen.

Welche Bedeutung hat nun dieses seltsame Detail? Ist Anna S. einfach wirr und kann sich an nichts mehr richtig erinnern? Diesen Eindruck versuchen einige Medien zu erzeugen.

Wurden Polizeiprotokolle gefälscht, damit die Story mit Mundlos und Böhnhardt hinhauen kann und die Zeugin als »unglaubwürdig« dasteht aufgrund der Vielzahl unterschiedlicher Angaben?

Die Liste der offenen Fragen wird auf jeden Fall länger und nicht kürzer. Spiegel ist verlinkt, ansonsten such Dir das NSU-Watch-Protokoll heraus.


RA Scharmer hält Sch. vor, sie habe in der Vernehmung von einer “verdächtigen Beobachtung” gesprochen. Sch. sagt, es sei ihr nichts verdächtig vor gekommen, nur die “Unverschämtheit”, dass die die Räder vor ihrem Fenster abgestellt hätten. Scharmer möchte wissen, ob sie auch mal was anderes gesagt habe als “Osteuropäer”. Sch. verneint das. Scharmer hält ihr aus dem Vernehmungsprotokoll vor, sie habe angegeben, die Männer hätten ein “ausländisches Aussehen” gehabt, es hätten Türken gewesen sein können. Sch. sagt, das habe sie ganz bestimmt nicht gesagt. Scharmer sagt, 2005 sei sie nochmal vernommen worden und da habe sie laut Protokoll davon gesprochen, dass die Männer eher westeuropäisch ausgesehen hätten. Das habe sie nicht gesagt, so Sch.

RAin Wierig fragt, ob Sch. bei den Leuten ein Handy, vielleicht eins mit einem Knopf im Ohr, gesehen habe, damals habe sie ausgesagt, dass sie jemandem mit einem “Headset (Handy)” gesehen habe. Headset 2001, was für ein Blödsinn. Wird wohl ein MP3-Player gewesen sein.

http://www.nsu-watch.info/2013/08/protokoll-30-verhandlungstag-31-juli-2013/

Ich meine das wirklich ernst, Miss IuW: Lass die Märchenbücher weg. Beziehe Deine "Recherchen" auf amtliche Dokumente und auf Gerichtsausagen.

fatalist
07.02.2014, 06:04
Dewes erinnert sich an Suche nach dem NSU nicht mehr
Erfurt - Der ehemalige Thüringer Innenminister Richard Dewes (SPD) kann sich an Details zur Fahndung nach dem späteren NSU-Terrortrio nicht mehr erinnern.
...
Im Zusammenhang mit einem Amtshilfeersuchen des Thüringer Verfassungsschutzes an das Bundesamt sei damals ein Funksender am Auto eines Jenaer Rechtsextremisten angebracht worden. Dewes sagte, auch von solchen für diese Zeit nicht alltäglichen Maßnahmen habe er "keinen Wind bekommen". dpa

http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Dewes-erinnert-sich-an-Suche-nach-dem-NSU-nicht-mehr;art83467,3129618

Man kann mit Sicherheit davon ausgehen, dass da in Erfurt nichts Neues herauskam. Solange dort nicht Thomas Starke vorgeladen wird, drehen die sich dort im Kreis.

nachdenkerin
07.02.2014, 06:19
Um ein Motiv zu finden, seien auch Finanzermittlungen mit dem Schwerpunkt, die finanzielle Situation aller Opfer zu beleuchten, um möglicherweise finanzielle Beziehungen zwischen den Opfern aufzudecken, eingeleitet worden. Die langwierigen Ermittlungen hätten aber zu keinem motivgebenden Ansatz für diese Tötungen geführt.Bayerischer Landtag Abschlussbericht S. 104 https://www.bayern.landtag.de/images/content/NEU_Drs_16-17740_NSU_FINAL_18072013.pdf

Das konnte doch überhaupt nicht möglich sein, da die Türkei keine Auskunft gab.


Ermittlungen über die Immobilien, Bankkonten und andere Besitztümer der Mordopfer und deren Erben in der Türkei wurden abgelehnt, da der Grund hierfür nicht verstanden wurde.PUA-Bericht S. 590 dip21.bundestag.de/dip21/btd/17/146/1714600.pdf

brain freeze
07.02.2014, 06:29
[...]

Ist da nicht ein Widerspruch in den beiden rot markierten Sätzen?

So funktioniert Hierarchie. Sich selbst absichern, aber dem Idioten unter sich klarmachen, was man von ihm erwartet. Mich würde etwas anderes mehr interessieren: Ich weiß zwar, dass Kasseler gepökeltes Schweinefleisch ist, aber was ist die "Kasseler Problematik"?

fatalist
07.02.2014, 06:31
So funktioniert Hierarchie. Sich selbst absichern, aber dem Idioten unter sich klarmachen, was man von ihm erwartet. Mich würde etwas anderes mehr interessieren: Ich weiß zwar, dass Kasseler gepökeltes Schweinefleisch ist, aber was ist die "Kasseler Problematik"? Dass da ein V-Mann aus dem Islamismusbereich ausgeknipst wurde. Das ist immer noch meine These dazu.

nachdenkerin
07.02.2014, 06:50
1. Lass die Märchenbücher weg.
2. Lies die Aussagen der Zeuginnen vor Gericht. Anna S. heisst die Wichtige.

Alles Andere zählt nicht, und es verwirrt statt aufzuklären.

Spiegel ist verlinkt, ansonsten such Dir das NSU-Watch-Protokoll heraus.

Headset 2001, was für ein Blödsinn. Wird wohl ein MP3-Player gewesen sein.

http://www.nsu-watch.info/2013/08/protokoll-30-verhandlungstag-31-juli-2013/

Ich meine das wirklich ernst, Miss IuW: Lass die Märchenbücher weg. Beziehe Deine "Recherchen" auf amtliche Dokumente und auf Gerichtsausagen.

Die „Märchenbücher“ basieren ja auch teilweise auf amtlichen Ermittlungsergebnissen. Da sie früher geschrieben wurden, ist bei den ermittelten Fakten teilweise mehr Wahrheitsgehalt enthalten, als bei den Protokollen der dann später folgenden Untersuchungsausschüssen. Nur das drum herum bei den Büchern und die Darlegungen, dass das Trio die Taten ausübte, ohne jegliche definitive Beweise, kann ich abharken. Und vieles ist versteckt geschrieben, z. B. dass Kiesewetter um 10.30 Uhr da war, das muss man sich dann wie in einem Puzzle zusammen suchen.

Ich war schon auf dem richtigen Weg bzgl. Aussehen der Fahrradfahrer im Fall „Kilic“, bloß ich hätte eben viel tiefer einsteigen müssen, wie Du schreibst z. B. NSU-Watch.

fatalist
07.02.2014, 06:54
Wenn ich einen Teil aus dem Protokoll rausnehme, und danach google, zeigt mir Google an, daß dieser Eintrag vor 17 Stunden aktualisiert wurde. Vor 17 Stunden war der 16.11.2013.


Protokoll 53. Verhandlungstag – 7. November 2013


16. November 2013

Mit Frank Li. und Jürgen Lä. mussten zum ersten Mal Szene-Zeugen in München Aussagen. Ergiebig waren die Aussagen jedoch nicht. Li., früherer Mitinhaber des Jenaer Szeneladens Madley, glänzte mit Erinnerungslücken und will vom Verkauf der Ceska seines Mit-Inhabers Andreas Sch. an Carsten S. nichts mitbekommen haben. Dies hatte Carsen S. bereits gestanden. Jürgen Lä. verweigerte die Aussage und bekam einen Zeugenbeistand zugeordnet.

Zeugen:


Frank Li. (früherer Betreiber des Jenaer Neonazi-Szeneladens “Madley”)
Jürgen Lä. (Ceska-Verkaufskette)

http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-53-verhandlungstag-7-november-2013/

Es gibt da in dem Protokoll einige wichtige Infos.


Moin.

Hast Du eigentlich schon gesehen, daß die die erste Libau-Vernehmung nachgeschoben haben?

Darin wird z.B. auch geschrieben, daß Enrico Theile im Knast saß, und daß Andreas Schulz 2003/2004 in der Bundeswehr war - Saphira-Verdacht? =)

Weiter mußte der Andreas Schulz wohl nach der HD (ins über 400km entfernte) Karlsruhe - wozu, fragt man sich?

" Li. sagt, es sei um die Durchsuchungen gegangen, wie die abgelaufen seien, und dass Sch. nach Karlsruhe gemusst habe. Das sei es eigentlich gewesen."

Und es wird auch geschrieben, daß Jürgen Länger in Jena durch einen Oberstaatsanwalt vernommen wurde???

"Es gehe darum, dass Oberstaatsanwalt Weingarten ihm bei der Vernehmung in Jena gesagt habe, dass “das irgendwie” verjährt sei. " Danke, ich hätte das komplett übersehen :)


Das muss man immer wieder schreiben: Dass Andreas Schulz und Jürgen Länger KEINE Beschuldigten sind, gegen sie kein Ermittlungsverfahren läuft, sie auch nie angeklagt werden werden, obwohl sie die Dönermordceska mit Schalldämpfer (Schalldämpfer = Mordabsicht!!!) verkauft haben sollen, aber Wohlleben und Schultze exakt wegen der Ceska angeklagt sind, und Wohlleben seit über 2 Jahren im Knast sitzt wegen der Ceska.

Für mich ist ein Schalldämpfer eher für Schiessübungen im Keller sinnvoll. Aber lassen wir das... der SD von der Ceska war eh Scheisse laut. Nur in Kassel war er leise...

fatalist
07.02.2014, 06:57
Die „Märchenbücher“ basieren ja auch teilweise auf amtlichen Ermittlungsergebnissen. Da sie früher geschrieben wurden, ist bei den ermittelten Fakten teilweise mehr Wahrheitsgehalt enthalten, als bei den Protokollen der dann später folgenden Untersuchungsausschüssen. Wenigstens kannst Du gute Witze machen. Ich hab herzhaft gelacht. Danke und grün.

fatalist
07.02.2014, 07:36
Warum schieben die Jungs von NSU-Watch das Protokoll gerade jetzt nach?


Also, als die Süddeutsche ihr tolles NSU-Video vorstellte (Anfang '14), hatten die ja glaub ich den 53. Verhandlungstag auch so ziemlich weggelassen. Schon da meine ich, hab ich nachgeschaut, und nichts gefunden. Wenn ich einen Teil aus dem Protokoll rausnehme, und danach google, zeigt mir Google an, daß dieser Eintrag vor 17 Stunden aktualisiert wurde.

Kein Plan ... Frag die doch mal, die geben Dir sicher gern Auskunft. =) Ganz bestimmt, die lieben mich doch alle ;)



Für @Nereus


Lä. und Th. würden sich kennen, die käme aus dem gleichen Viertel, er habe sie auch öfters zusammen gesehen. Von einem Schweizer namens Mü. sei nie die Rede gewesen. Der Schweizer Ex-Sidonia-Autohändler heisst also Mü. Da haste wieder einen Buchstaben mehr ;)
Hans-Ulrich Mü. heisst der jetzt.


Dann fragt Narin nach dem Namen Henning He. Den habe er mal irgendwo kennengelernt, so Li., wann wisse er nicht mehr, der komme aus Stadtroda. He. habe mal etwas davon erzählt, dass es ein Verfahren ihn gegeben habe. Da habe er “größere Böller” für Silvester bauen wollen und sei erwischt worden. Narin hält vor, dass es 1996 ein Verfahren der Staatsanwaltschaft Gera gegen He., Mundlos, Böhnhardt, Zschäpe, Wohlleben und André Kapke gegeben habe. Das sei das erste, was er höre, so Li. Auf Nachfrage sagt Li, He. sei Mitte 40, er wisse nicht, dass He. bei der NVA [Nationale Volksarmee] gewesen sei. Oberstaatsanwältin Greger beanstandet eine Frage Narins zu den “Böllern” als nicht zur Sache gehörig. Der heisst Haydt, nicht He., und sobald dessen Name fällt interveniert der Staat. Das ist in München so wie in Erfurt auch.

V-Mann.


RA Pausch, Verteidiger von Carsten S., möchte wissen, was Li. mit Enrico Th. besprochen habe, als er ihn zuletzt getroffen habe. Li. sagt, er habe erfahren, dass auch Th. zum Prozess müsse und habe wissen wollen, wie es dazu kommt. Th. habe gesagt, er könne sich gar nicht vorstellen, wie es dazu gekommen sei, er sei damals in Haft gewesen. Pausch fragt, was genau besprochen worden sei. Li. sagt, sie hätten nur kurz gesprochen, darüber wieviele Sache unschlüssig seien: “Das ganze Verfahren ist eigentlich eine Farce. Die ganzen Ungereimtheiten. Jeder denkt, dass es eigentlich vom Staat ausgeht.” Pausch möchte wissen, was wer als eine “Farce” verstanden habe. Li. sagt: “Wenn man in der Presse liest, dass im Brandschutt eine Waffe liegt, und einen Meter daneben ein unbeschädigter USB- Stick, und wenn nach Wochen im Rucksack was auftaucht, das ist für mich eine Farce. Das haben wir besprochen.” :appl::appl::appl:



Dann hält Götzl hält Li. vor, in dem Durchsuchungsbeschluss, der ihm vorgelegt worden sei, sei die Rede davon, dass Holger G. eingeräumt habe, im Auftrag von Wohlleben eine scharfe Waffe übergeben zu haben. Götzl will wissen, ob Li. bei den Vernehmungen nicht vielleicht eine Verbindung zum Durchsuchungsbeschluss gezogen habe. Li. verneint das, der Name Holger G. habe ihm nichts gesagt. Götzl will wissen, wie Li. darauf komme, dass es nur um eine Schreckschusswaffe geht, wenn im Durchsuchungsbeschluss von einer scharfen Waffe die Rede sei und in den Vernehmungsprotokollen keine Einschränkung gemacht werde. Li. sagt, er wisse nicht, worauf Götzl hinaus wolle. Götzl fragt, warum Li. in der Vernehmung nie eine Einschränkung gemacht habe wie z. B. “keine scharfen Waffen” gemacht habe. Li.: “Weiß ich nicht.” Die Vernehmung wird unterbrochen und soll am Mittwoch, den 13. November fortgesetzt werden. Bullshit des generalbundesanwalts.

Aussage Gerlach "Waffe überbracht" war 25.11.2011 in JVA Köln (um vom Heilbronner WOMO wegzukommen)

Verhaftung Wohlleben war deshalb 29.11.2011 (wurde 24.11. bereits durchsucht und Handy konfisziert)
Razzia bei Liebau war 25.01.2012. Viel später.
Andreas Schulz sagte aus, Carsten Schultze eine Waffe verkauft zu haben, am 25./26.01.2012, und danach holte die GSG 9 den Carsten "VP Tusche" Schultze am 1.02.2012.

Andreas Schulz hat der BAW den Kronzeugen Carsten Schultze überhaupt erst besorgt und geht deshalb straffrei aus, obwohl er die "Mordwaffe mit Schalldämpfer" verkauft haben soll.

So herum wird ein Schuh daraus!

nachdenkerin
07.02.2014, 07:40
Wenigstens kannst Du gute Witze machen. Ich hab herzhaft gelacht. Danke und grün.

Sorry, ich meinte damit nicht die Einzelprotokolle, sondern Gesamtprotokolle, das hätte ich noch dazu schreiben müssen. Nehmen wir doch mal den Fall „Kilic“.

Da ist weder im PUA-Gesamtprotokoll, noch beim Bayrischen Landtag angegeben, dass es Merkmale bei den Fahrradfahrern gab, die den Täterkreis eingrenzen könnten. Im Gegenteil, es wird dem Leser vorgegaukelt, dass es zwar zwei Zeuginnen gab, aber dabei absolut nichts raus kam. Bei den Büchern wird zwar die halbe Wahrheit bzgl. den polizeilichen Ermittlungsergebnissen verschwiegen oder/und zurecht gebogen, aber es kam zumindest der Hinweis auf „dunkelhaarig“.

fatalist
07.02.2014, 07:45
Der BAW-Mann Weingarten hat versucht, Jürgen Länger in Sachen Verjährungsfristen wegen des Waffenverkaufes an Andreas Schulz "Ceska bzw osteuropäische Dienstwaffe" zu betuppen?


Um 17.45 Uhr geht es weiter mit dem Zeugen Jürgen Lä. aus Jena. Der 41-Jährige gibt an, “ab und zu mal” Tauchlehrer zu sein. Zuerst möchte Lä. nicht seine Adresse nennen, weil Presse da sei. Götzl verliest dann die Adresse und Lä. bestätigt sie. Lä. sagt, sein Anwalt Thomas Jauch habe ein Schreiben ans Gericht geschickt, der Anwalt könne aber nicht hier sein, weil er ihn nicht finanzieren könne. Es gehe darum, dass Oberstaatsanwalt Weingarten ihm bei der Vernehmung in Jena gesagt habe, dass “das irgendwie” verjährt sei. Er habe zunächst einen anderen Anwalt gehabt, mit dem sei er nicht so zufrieden gewesen. Sein neuer Anwalt habe ihm aber gesagt, dass es nicht verjährt sei, weil es um eine Waffe mit Schalldämpfer gehe.

Götzl erläutert, dass das Waffendelikt verjährt wäre.
Wenn es um Beihilfe zu einem Tötungsdelikt gehe, dann wäre das eventuell nicht verjährt. Eine Aussageverweigerung würde aber voraussetzen, dass sich Lä. strafbar mache, so Götzl. Lä. sagt, er habe schon Aussagen bei der Polizei gemacht, eine mit und eine ohne Unterschrift.

...
RA Klemke sagt, dem Zeugen stehe ein umfassendes, dem Zeugnisverweigerungsrecht gleichstehendes Aussageverweigerungsrecht zu. Andreas Sch. solle im Ermittlungsverfahren ausgesagt haben, dass er die Waffe mit Schalldämpfer von dem Zeugen erhalten habe. Die BAW gehe im wesentlichen Ergebnis der Ermittlungen davon aus, dass eine Waffe mit Schalldämpfer ausschließlich zum “proaktiven Töten” verwendet werden könne und stütze u.a. darauf den Vorwurf der Beihilfe gegen seinen Mandanten. Gleiches müsse auch für den Zeugen gelten. ...

Die Vernehmung des Zeugen wird unterbrochen. RA Klemke hat also nicht nur Andreas Schulz, sondern auch Jürgen Länger "aus dem Rennen genommen".

Dazu habe ich noch nie etwas gelesen. Es ging immer nur um Andreas Schulz im Mainstream.

fatalist
07.02.2014, 07:50
Bei den Büchern wird zwar die halbe Wahrheit bzgl. den polizeilichen Ermittlungsergebnissen verschwiegen oder/und zurecht gebogen, aber es kam zumindest der Hinweis auf „dunkelhaarig“. Die Aussagen der Zeugin "schwarzhaarig" und "Osteuropäer" findest Du hier im Strang, wie auch die Protokolle von NSU-Watch, sogar mit "dummen Kommentaren" dazu.

Die Analogie zu den Polen/Osteuropäern beim 2. Mord in Nürnberg ist da das eigentlich Interessante. Bei dem Schneider gab es haufenweise Hinweise zu Zoff mit Osteuropäern, KFZ-Kennzeichen aus Polen war Thema, Opel Omega etc pp.

fatalist
07.02.2014, 07:56
Wo sind denn die Strafanzeigen gegen PD Menzel wegen Falschaussage, die auch Wolf Wetzel und Thomas Moser angemahnt haben?


RA Stephan Kuhn verliest im Namen mehrerer Nebenklagevertreter_innen eine Erklärung zur Aussage des Zeugen Menzel (siehe Protokoll zum 52. Verhandlungstag (http://www.nsu-watch.info/2013/11/protokoll-52-verhandlungstag-6-november-2013/)). Durch die Zeugenvernehmung habe nicht geklärt werden können, ob die Identität der Leichname im Wohnmobil bereits am 4. November oder erst am 5. November 2011 bekannt war bzw. vermutet wurde.

Einerseits habe Menzel angegeben, am 5. November 2011 gegen 8 Uhr oder 8.30 Uhr von der Identität von Mundlos erfahren zu haben. Andererseits habe er angegeben, die KPI Jena angewiesen zu habe, die Vermisstensache Mundlos beizuziehen. Die Akte sei mit zur Rechtsmedizin gegeben worden. Diese Angabe habe er er auf mehrfache Nachfrage bestätigt und nur den Zeitpunkt auf den Abend verlegt. Als Begründung für die Heranziehung habe Menzel angegeben: die Auffindesituation im Wohnmobil, Hinweise auf eine mögliche dritte Person und auf Thüringen und auf einen rechtsextremen Hintergrund, die sich aus der Person Holger G. ergeben hätten.

Diese Antwort auf die Frage eines Nebenklägervertreters habe Menzel erst nach einem langen, auffälligen Schweigen gegeben, das im Gegensatz zu seinem sonstigen Aussageverhalten stehe. Aus den Akten ergebe sich nicht, wann und durch wen die Vermisstenakte Mundlos angefordert worden ist. Es ergebe sich daraus auch nicht die von dem Zeugen angegebene Identifizierungszeit. Lediglich in einem Vermerk werde die Identifizierung des Leichnams auf den 5. November 2011 datiert.

Darauf, dass die Identität der beiden Leichname im Wohnmobil in Eisenach bereits am 4. November 2011 bekannt gewesen sei, wiesen die Angaben der Zeugen Wießner und Dressler vor dem Untersuchungsausschuss des Deutschen Bundestages hin. Die Frage wann und durch wen die Identifizierung des Mundlos erfolgt ist, sei damit bislang nicht aufgeklärt, insoweit bedürfe es der Beiziehung weiterer Akten, beispielsweise des Thüringer Untersuchungsausschusses, und der Einvernahme weiterer Zeugen.

Der Verhandlungstag endet um 18.34 Uhr. nö, die weisen nicht auf eine Falschaussage hin, die beweisen eine Falschaussage von ABV Menzel.

Die eindeutige Aussage von LKA-Mann Wunderlich stützt die Aussage von Dressler. Steht auch bei Bundestag.de in den Protokollen.

bio
07.02.2014, 07:58
(...)
"RA Scharmer hält Sch. vor, sie habe in der Vernehmung von einer “verdächtigen Beobachtung” gesprochen. Sch. sagt, es sei ihr nichts verdächtig vor gekommen, nur die “Unverschämtheit”, dass die die Räder vor ihrem Fenster abgestellt hätten. Scharmer möchte wissen, ob sie auch mal was anderes gesagt habe als “Osteuropäer”. Sch. verneint das. Scharmer hält ihr aus dem Vernehmungsprotokoll vor, sie habe angegeben, die Männer hätten ein “ausländisches Aussehen” gehabt, es hätten Türken gewesen sein können. Sch. sagt, das habe sie ganz bestimmt nicht gesagt. Scharmer sagt, 2005 sei sie nochmal vernommen worden und da habe sie laut Protokoll davon gesprochen, dass die Männer eher westeuropäisch ausgesehen hätten. Das habe sie nicht gesagt, so Sch.

http://www.nsu-watch.info/2013/08/protokoll-30-verhandlungstag-31-juli-2013/

(...)

Wie sieht ein "Osteuropäer" aus? Doch nicht dunkelhaarig mit dunkler Haut! Damit belastete die Zeugin doch eher Böhnhardt / Mundlos.

fatalist
07.02.2014, 08:01
Wie sieht ein "Osteuropäer" aus? Doch nicht dunkelhaarig mit dunkler Haut! Damit belastete die Zeugin doch eher Böhnhardt / Mundlos. Mundlos war blond. Die Zeugin sagte "schwarze Haare, 3-4 cm lang". Sonst noch Fragen?

brain freeze
07.02.2014, 08:03
Ich stelle aus Archivgründen mal ein interessantes Zeitdokument ein. Es stammt vom 10.06.2006 (Mord in Kassel: 06.04.2006).

Das Bemerkenswerte darin ist, dass die mögliche Verbindung "Dönermorde" und Kölner Bombenanschlag 2004 nicht nur innerhalb von Ermittlerkreisen diskutiert wurde, sondern auch einer zumindest interessierten Öffentlichkeit bekannt war.



Eine Mordserie im Hintergrund


Von Pascal Beucker


Die grausame Kette von Morden an türkischen Geschäftsinhabern erschreckt die Community. In Dortmund wollen Angehörige eines Opfers am Sonntag schweigend demonstrieren.




Mit einem Schweigemarsch wollen am Sonntag Angehörige gemeinsam mit türkischen Kulturvereinen Mehmet Kubasik gedenken. Und sich ihrer Hilflosigkeit gegenüber dem Unfassbaren entgegenstellen. "Stoppt die Mörder" lautet das Motto, unter dem sie sich auf der Dortmunder Mallinckrodtstraße versammeln werden. Doch wie lassen sich Killer stoppen, von denen außer Kaltblütigkeit nichts bekannt ist?

Wer ermordete Mehmet Kubasik? Diese Frage bewegt nicht nur seine Hinterbliebenen. Am 4. April, um 13.10 Uhr, war der 39-jährige Kioskbesitzer tot in seinem Dortmunder Laden aufgefunden worden. Wer und was hinter seiner Erschießung steckt, liegt bis heute immer noch im Nebel. Nur eins ist sicher: Kubasik ist kein Einzelfall. Sein Tod steht in einer ganzen Reihe von Morden quer durch die Republik - von Nürnberg bis Rostock. Insgesamt starben seit September 2000 neun Menschen, die außer ihrem Migrationshintergrund nicht viel gemeinsam zu haben scheinen.

Neun Morde in fünfeinhalb Jahren, verteilt über das ganze Bundesgebiet: sechs Türken, zwei türkischstämmige Deutsche und ein Grieche. Was die Fälle so mysteriös macht: "Es gibt aber keine Motive, die bei allen Fällen übereinstimmen", sagt Peter Grösch, Pressesprecher der Besondere Aufbauorganisation (BAO) Bosporus, die das bayerische Innenministerium im Juli 2005 ins Leben rief, um die Fahndung nach den Tätern besser zu vernetzen. Vergangene Woche wurde auch in Hamburg eine Sonderkommission eingerichtet.

Das letzte Opfer, Halit Yozgat, wurde zwei Tage nach Kubasik in Kassel erschossen. "Wir arbeiten auf Hochtouren, können aber nicht ausschließen, dass es weitere Opfer geben wird", warnt Grösch. Niemand weiß, wann und wo sie das nächste Mal zuschlagen. Sicher ist nur, dass sie stets dem gleichen Plan folgen. Sie schießen ihren Opfern immer mit der selben Waffe aus nächster Nähe in den Kopf. Tagsüber, zu Geschäftszeiten. Dass sie dabei keine Spuren hinterließen, deute auf Profis hin, so Grösch. "Das waren im weitesten Sinne Hinrichtungen."

Der Ermittlungsaufwand der Polizei ist groß. 3,7 Millionen Funkdaten für Handys wurden ausgewertet, elf Millionen Kontobewegungen überprüft. Rund 100 Beamte arbeiten mittlerweile bundesweit an der Aufklärung der Fälle. Mit 300.000 Euro wurde eine der höchsten Belohnungen in der Kriminalgeschichte der Bundesrepublik ausgesetzt.

Fünf der neun Morde ereigneten sich in Bayern, davon allein drei in Nürnberg, wo die Mordserie im Herbst 2000 ihren Ausgang nahm. In Nürnberg wurden die mutmaßlichen Mörder auch zum ersten und letzten Mal gesehen. Passanten beobachten im Zusammenhang mit dem sechsten Mord an Ismail Yasar am 9. Juni 2005 in der Nähe des Tatortes zwei Männer auf Fahrrädern. Kurz darauf lädt das Duo die Räder auf einem Parkplatz in einen Van. Danach verliert sich ihre Spur. Die Beschreibungen ähneln dabei auffallend denen der Tatverdächtigen in einem anderen spektakulären Fall: dem Nagelbombenanschlag in der Kölner Keupstraße am 9. Juni 2004, bei dem 22 Menschen verletzt wurden, vier davon schwer. Ob es eine Verbindung gibt? "Es ist durchaus möglich", sagt der Kölner Polizeisprecher Jürgen Laggies. "Aber", so schränkt er gleich wieder ein: "eine heiße Spur ist das noch nicht, wir wissen nicht, ob eine Verbindung besteht".
http://www.beucker.de/2006/tk06-06-10.htm

fatalist
07.02.2014, 08:15
Ich stelle aus Archivgründen mal ein interessantes Zeitdokument ein. Es stammt vom 10.06.2006 (Mord in Kassel: 06.04.2006). Sehr schön :appl:

Eine Anmerkung:


Kurz darauf lädt das Duo die Räder auf einem Parkplatz in einen Van. Der Zeuge "Van" wurde nicht vorgeladen, weil B&M für diesen einen Tag einen Skoda Octavia ausgeliehen haben sollen, bei Maik Stölzel in Zwickau, in den 2 Fahrräder, Beatchen und sie selbst mal eben zum Morden nach Nürnberg fuhren, und am selben Tag den Skoda wieder abgaben.

Soviel zur Wahrheitsfindung. Musste jetzt sein ;)

bio
07.02.2014, 08:21
Mundlos war blond. Die Zeugin sagte "schwarze Haare, 3-4 cm lang". Sonst noch Fragen?

stimmt. Angesichts dessen sind die Vorwürfe der damaligen grünen Abgeordneten Tausendfreund gegen Ermittler Wilfing völlig übertrieben.

fatalist
07.02.2014, 08:30
Bei Kilic gab es 2 Fahrrad-Zeuginnen, bei der einen waren die Räder silbern, bei der anderen waren die Räder schwarz.
NSU-Watch Protokolle 30 und 22.

Fairer Weise muss man sagen, dass die Radler bei beiden Damen "dunkel" oder "schwarz" gekleidet waren.
Beide Damen haben keinen Uwe erkannt 2012.

Aber nach dem Mord haben sich die Radler die Mützen aufgesetzt und die Radler-Handschuhe angezogen, bevor sie "ohne Eile" davonfuhren.


Götzl hält ihr vor, sie habe damals ausgesagt, die Männer hätten beide ein Headset getragen, eine Freisprechanlage am Kopf. Sch. antwortet, auch das könne nicht sein, das habe sie nicht gesagt, sie kenne so etwas gar nicht. Zum Morden würde ich auch immer mein Handy eingeschaltet haben. Unbedingt.

fatalist
07.02.2014, 08:31
stimmt. Angesichts dessen sind die Vorwürfe der damaligen grünen Abgeordneten Tausendfreund gegen Ermittler Wilfing völlig übertrieben. Die hatten nix, bio. Was willst Du denn machen, wenn die sich nicht melden, und Du keine brauchbare Beschreibung bekommst von den Damen???

Denk an Simsek: Vater im Auto sieht "Radler ohne Fahrräder", Sohn (sitzt daneben) sagt "keine Radlerkleidung".

Das ist doch alles Bullshit. Der Spiegel liess die Aussage des Sohnes einfach weg und titelte "der einzige Zeuge"...

Oder nimm Dortmund: Jugoslawin sah 2 Junkys (oder Nazis) mit 1 Fahrrad...

Echte Radler gab es nur in Köln und bei Yasar. Aber bei Yasar passen die Zeiten nicht...

bio
07.02.2014, 08:39
Bei Kilic gab es 2 Fahrrad-Zeuginnen, bei der einen waren die Räder silbern, bei der anderen waren die Räder schwarz.
NSU-Watch Protokolle 30 und 22.

Fairer Weise muss man sagen, dass die Radler bei beiden Damen "dunkel" oder "schwarz" gekleidet waren.
Beide Damen haben keinen Uwe erkannt 2012.

Aber nach dem Mord haben sich die Radler die Mützen aufgesetzt und die Radler-Handschuhe angezogen, bevor sie "ohne Eile" davonfuhren.

Zum Morden würde ich auch immer mein Handy eingeschaltet haben. Unbedingt.

also hätten wir hier auch zwei Duos wie beim Fall Ismail Yasar!

http://friedensblick.de/8257/nsu-boehnhardt-mundlos-waren-nicht-moerder-von-smail-yaar/

fatalist
07.02.2014, 08:46
also hätten wir hier auch zwei Duos wie beim Fall Ismail Yasar!

http://friedensblick.de/8257/nsu-boehnhardt-mundlos-waren-nicht-moerder-von-smail-yaar/ In Köln doch auch! Die Zeugin beschrieb den "Bombenfahrradschieber" als eher mediterranen Typ, leicht korpulent. Steh im PUA-Bericht, stammt aus dem Abschlussbericht des Generalstaatsanwaltes Köln.

Das ergibt nur alles keinen Sinn, und wenn etwas keinen Sinn ergibt, dann ist es Quatsch bzw. "hinermittelt bis es passt".
Dasselbe ist doch bei der Ceska-Stafette zu erkennen...

bio
07.02.2014, 08:52
Mundlos war blond. Die Zeugin sagte "schwarze Haare, 3-4 cm lang". Sonst noch Fragen?

Aber die andere Zeugin S. hätte gesagt, "den kleineren" wiedererkannt zu haben.

"Als nächster Zeuge erscheint EKHK (Erster Kriminalhauptkommissar) Manfred H. Als Kriminalbeamter beim K11 in München führte er im Jahr 2012 im Auftrag der BAO Trio Lichtbildvorlagen mit der Zeugin S. durch. Diese hatte die zuvor schon erwähnten Radfahrer im Mordfall Kılıç gesehen und wurde bei der Befragung gefragt, ob sie diese auf Fotos wiedererkennen würde. Sie berichtete H., dass sie meinte zwar bei mehreren Personen Ähnlichkeiten zu erkennen, aber konnte mit Sicherheit niemanden zuordnen, zumal sie die Radfahrer nur von schräg oben gesehen hatte. Sie wiederholte aber ihre früheren Angaben, wonach es bei den beiden Radfahrern um junge Männer handelte, beide in dunkler Fahrradkleidung, einer sei etwas größer als der andere gewesen. Der Größere haben einen Rucksack auf dem Rücken gehabt. Nachdem Böhnhardt und Mundlos in der Presse gewesen seien, meinte sie den kleineren in der Presse zu erkennen."
http://www.nsu-watch.info/2013/07/protokoll-22-verhandlungstag-11-juli-2013/

bio
07.02.2014, 08:54
nein, das ist doch dieselbe Zeugin.

Die andere Zeugin heißt:

"Im Anschluss erscheint als Zeuge KHK Bruno A, ebenfalls Kriminalbeamter beim K11 in München. Auch in seiner Aussage geht es um eine Lichtbildvorlage im Zuge der Ermittlungen der BAO Trio, da die Zeugin M. ebenfalls die beiden Radfahrer am Tattag des Mordes an Habil Kılıç gesehen hatte. Er berichtet, wie er 2012 zur Zeugin M. nach Hause gefahren sei. Dort habe M. ihm gezeigt, auf welchem Weg sich die beiden Radfahrer auf silbernen Rädern entfernt hätten. Sie habe von zwei jungen Männern in dunkler Radkleidung berichtet, aber konnte niemanden auf den Lichtbildern erkennen. Sie hätte den beiden Radfahrern noch hinterher gerufen, dass man in der Grünanlage nicht fahren dürfte, diese hätten aber nicht reagiert."

Dann stellt sich mal wieder Frage: Wer lügt?

fatalist
07.02.2014, 08:59
Aber die andere Zeugin S. hätte gesagt, "den kleineren" wiedererkannt zu haben. Nein. Ich wusste aber schon vorher, dass Du nicht erst liest, 30. VT, was die Zeugin Sch. selber aussagte, sondern dass Du mir mit dem kommst, was ein Polizist aussagte, was die Zeugin Sch. ausgesagt habe.

Das hat "Miss IuW-Niveau", bio :)

Und besonders traurig ist, dass man der Frau Sch. alles Mögliche ins Aussageprotokoll schrieb, was sie nicht gesagt hatte.
"Türken", Westeuropäer" "Frau Sch. kannte Kilic gar nicht", "Headset"...

Traurig deshalb, weil DU das ja weisst, gelesen hast, aber trotzdem diesen Dreck hier als Argument anbringst.

bio
07.02.2014, 09:02
Nein. Ich wusste aber schon vorher, dass Du nicht erst liest, 30. VT, was die Zeugin Sch. selber aussagte, sondern dass Du mir mit dem kommst, was ein Polizist aussagte, was die Zeugin Sch. ausgesagt habe.

Das hat "Miss IuW-Niveau", bio :)

Und besonders traurig ist, dass man der Frau Sch. alles Mögliche ins Aussageprotokoll schrieb, was sie nicht gesagt hatte.
"Türken", Westeuropäer" "Frau Sch. kannte Kilic gar nicht", "Headset"...

Traurig deshalb, weil DU das ja weisst, gelesen hast, aber trotzdem diesen Dreck hier als Argument anbringst.

Ich kann nichts dafür, ich zitierte nur die Polizei.

fatalist
07.02.2014, 09:02
Da haben sich 2 Postings überschnitten... kann ich mich also wieder abregen?

fatalist
07.02.2014, 09:03
Ich kann nichts dafür, ich zitierte nur die Polizei. Ja, Mister IuW. DU zitierstest nur die Polizei, aber warst nicht in der Lage deren Lügen und Protokollmanipulation zu erkennen. Armer Kerl.

nachdenkerin
07.02.2014, 09:10
Spiegel ist verlinkt, ansonsten such Dir das NSU-Watch-Protokoll heraus.

Dann frage ich mich, warum der Spiegel im Jahr 2008 dieses schreibt:


Ende August waren der oder die Mörder zurück in Bayern: Am 29. August 2001 starb Habil K. durch zwei Kopfschüsse in seinem Gemüsegeschäft in München-Ramersdorf. Passanten glauben, sie hätten einen ausländischen Mann mit Schnurrbart weglaufen und in ein dunkles Auto steigen sehen. Er wurde nie gefunden. http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-killer-neun-leichen-eine-pistole-kein-motiv-a-563661.html

Da ist nix mit Fahrrad und zwei Radfahrer.

bio
07.02.2014, 09:13
das müsste man mal Herrn Wilfling fragen. Warum das Vernehmungsprotokoll der Zeugin S. oder Sch. so stark abweicht von ihrer Aussage vor Gericht!

fatalist
07.02.2014, 09:14
das müsste man mal Herrn Wilfling fragen. Warum das Vernehmungsprotokoll der Zeugin S. oder Sch. so stark abweicht von ihrer Aussage vor Gericht! Der Herr Wilfling hat doch das Protokoll gar nicht erstellt!!!

fatalist
07.02.2014, 09:15
Wetzel hat das Rote schon gelöscht, still und heimlich.
Er liest hier mit.


Zitat von Wetzel
Der V-Mann Führer Andreas Temme bekommt noch mehr Rat und Beistand: Am 29. Mai 2006 kommt es zu einem Telefonat zwischen ihm und seinem Vorgesetzten Herrn Irrgang. Dieses Telefonat wurde protokolliert, als die Ermittlungsbehörden Andreas Temme als Tatverdächtigen führten und aus diesem Grunde seine Telefonanschlüsse abhörten. Den Inhalt des Gespräches gibt die Tageszeitung DIE WELT wie folgt wider, wobei die Zeitung den Behördenchef Irrgang als ›Herr F‹ legendierte: Heute Morgen noch habe ich mich darüber amüsiert.

Meine Schweine erkenne ich am Gang :fuck:

fatalist
07.02.2014, 09:24
Dann frage ich mich, warum der Spiegel im Jahr 2008 dieses schreibt:

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/ceska-killer-neun-leichen-eine-pistole-kein-motiv-a-563661.html

Da ist nix mit Fahrrad. Das war eine "Falschaussage". muss irgendwo beim Bayern-PUA stehen. Ich glaub "Neger" war auch im Gespräch damals.


Es gab Hinweise von zwei Frauen, die ein Auto wegfahren sahen, …
“… mit quitschenden Reifen, ein dunkelhäutiger Mann sei aus dem Geschäft gerannt gekommen, sei in das Auto reingesprungen und dann seien die wie die Wahnsinnigen” davongerast.” bei bio zu lesen.
http://friedensblick.de/9503/mord-ermittler-wolfgang-wilfling-nsu-nicht-erkennbar/