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Vollständige Version anzeigen : Alexander der große ein Kriegsverbrecher ?!



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Wolf Fenrir
13.02.2013, 01:52
Wie würde dieser " Held " in unserer Zeit wohl bezeichnet werden ?

In der BRD wäre er der gewohnte Kriegsverbrecher ! In England und Amerika der gewohnte Held , in Frankreich er heldenhafte Widerstandskämpfer ... :cool:

Affenpriester
13.02.2013, 04:03
Wäre er Deutscher, wäre er ein Kriegsverbrecher, so oder so. Zumindest würde der Deutsche das so sehen, absurd.
Der Deutsche hat ja einen Komplex, er denkt erstens es geht immer um ihn und zweitens bezieht er jedes Kriegsverbrechen auf sich selbst. Geschieht irgendwo ein Unrecht, sieht er plötzlich nur noch tote Juden.
Mittlerweile gut umerzogen, er lässt es halt mit sich machen, selbst schuld.
Im Krieg muss man gelegentlich auch mal grausam sein, das liegt in der Natur der Sache. Alexander war wohl der größte Feldherr aller Zeiten. Beliebt bei seinen Feinden, verhasst bei seinen Freunden.
Ein Kriegsverbrecher kann er ja nur sein wenn er gegen damals geltendes Kriegsrecht verstoßen hätte. Ich wüsste nicht warum man heute geltendes Recht rückwirkend auf ihn anwenden sollte.

Makkabäus
13.02.2013, 12:08
Alexander war kein Kriegsverbrecher ! So stumpfsinnig darf man nicht sein ! Es ist mehr als fragwürdig eine historische Person aus der Gegenwart zubeurteilen.

Militärgeschichtlich ist Alexander einzigartig ! Er unterlag keiner einzigen Schlacht !

Corpus Delicti
13.02.2013, 12:13
Alexander war kein Kriegsverbrecher ! So stumpfsinnig darf man nicht sein ! Es ist mehr als fragwürdig eine historische Person aus der Gegenwart zubeurteilen.

Militärgeschichtlich ist Alexander einzigartig ! Er unterlag keiner einzigen Schlacht !

Auch Hitler wird man in 100 Jahren neu beurteilen.

Makkabäus
13.02.2013, 12:17
Auch Hitler wird man in 100 Jahren neu beurteilen.

Schön für dich ! Hier geht es aber um Alexander !

Nomen Nescio
15.02.2013, 12:04
Auch Hitler wird man in 100 Jahren neu beurteilen.
Wenn ja, dann höchstens daß man ihm als verrückt und geisteskrank bezeichnet.

Irgendwo muß bei ihm doch mindestens ein Rädchen locker gewesen sein, denn schon die Idee, daß weniger als 100.000.000 Deutschen fast 200.000.000 Sowjets und noch mehr Amerikaner besiegen konnten, wo bereits soviel Soldaten benötigt wurden um die besetzten Ländern unterdrücken zu können...

Ein normaler Mensch hätte sich das wahrscheinlich nie denken können.

elas
15.02.2013, 12:53
Wenn ja, dann höchstens daß man ihm als verrückt und geisteskrank bezeichnet.

Irgendwo muß bei ihm doch mindestens ein Rädchen locker gewesen sein, denn schon die Idee, daß weniger als 100.000.000 Deutschen fast 200.000.000 Sowjets und noch mehr Amerikaner besiegen konnten, wo bereits soviel Soldaten benötigt wurden um die besetzten Ländern unterdrücken zu können...

Ein normaler Mensch hätte sich das wahrscheinlich nie denken können.

Ohne Verrat hätte es klappen können........schon mal was von Napoleon gehört? der wird von seinen Franzosen noch heute verehrt...trotz Rußlandfeldzug!

Nomen Nescio
15.02.2013, 13:33
Ohne Verrat hätte es klappen können........schon mal was von Napoleon gehört? der wird von seinen Franzosen noch heute verehrt...trotz Rußlandfeldzug!
Nicht nur das. Eine Französische Freundin von mir und ihre Mutter stritten sich oft über die Frage wer der größte Franzose war: Napoléon oder Robespierre...

Beide waren ein Musterbeispiel von Demokraten :cool:

Conny
15.02.2013, 13:39
"Kill one man and you're a murderer, kill a million and you're a conqueror." Jean Rostand

Towarish
15.02.2013, 13:43
Alexander war kein Kriegsverbrecher ! So stumpfsinnig darf man nicht sein ! Es ist mehr als fragwürdig eine historische Person aus der Gegenwart zubeurteilen.

Militärgeschichtlich ist Alexander einzigartig ! Er unterlag keiner einzigen Schlacht !

Was ist denn in Indien passiert?

Towarish
15.02.2013, 13:45
Wenn ja, dann höchstens daß man ihm als verrückt und geisteskrank bezeichnet.

Irgendwo muß bei ihm doch mindestens ein Rädchen locker gewesen sein, denn schon die Idee, daß weniger als 100.000.000 Deutschen fast 200.000.000 Sowjets und noch mehr Amerikaner besiegen konnten, wo bereits soviel Soldaten benötigt wurden um die besetzten Ländern unterdrücken zu können...

Ein normaler Mensch hätte sich das wahrscheinlich nie denken können.

Hitler mit Alexander zu vergleichen bedeutet nichts anderes als, einen Gefreiten mit einem Feldherren zu vergleichen.

Makkabäus
15.02.2013, 13:48
Was ist denn in Indien passiert?

Verloren hat Alexander dort nicht ! Seine Männer wollten nicht mehr weiter marschieren !

Helgoland
15.02.2013, 13:49
Wäre er Deutscher, wäre er ein Kriegsverbrecher, so oder so.

Richtig! Guido Knopp hat es auch geschafft, aus Arminius einen verräterischen Barbaren zu machen.

Towarish
15.02.2013, 13:51
Verloren hat Alexander dort nicht ! Seine Männer wollten nicht mehr weiter marschieren !

Moment, dies war eine Fehlinformation, sein Pferd ist dort angeblich umgekommen.
Alexander und sein Heer waren auf Asien nicht vorbereitet.

Corpus Delicti
15.02.2013, 13:54
Wenn ja, dann höchstens daß man ihm als verrückt und geisteskrank bezeichnet.

Irgendwo muß bei ihm doch mindestens ein Rädchen locker gewesen sein, denn schon die Idee, daß weniger als 100.000.000 Deutschen fast 200.000.000 Sowjets und noch mehr Amerikaner besiegen konnten, wo bereits soviel Soldaten benötigt wurden um die besetzten Ländern unterdrücken zu können...

Ein normaler Mensch hätte sich das wahrscheinlich nie denken können.

Bei dir läuft die Gehirnwäche ja auf hochturen,welchen Gang hastn drin ? Als verrückt und geisteskrank bezeichnet man ihn doch heute.Aber nur weil man nicht im Besitz sämtlicheer Fackten ist.Bei dem verzerrten Geschichtsbild,das uns vorgesetzt wird,kann man auch nichts anderes erwarten.Und die unablässige Hetze und Dämoniasierung.

Hitler hatte keinen Angriffskrieg geführt,er hatte einen Verteidigungskrieg geführt und da ist es vollkommen unwichtig,wieviele Soldaten ich habe.Ich kämpfe solange bis ich tod bin.Darüber hinaus hatte Hitler keine andere Wahl.Die halbe Welt hatte ihm den Krieg erklärt.Wenn du morgen auf der Straße von einer Bande Türken zusammengetreten wirst,dann sage ich auch das du geisteskrank bist,weil du allein gegen die kämpfst.

Überprüfe erstmal deine Argumente,bevor du hier so einen Mist erzählst.

Makkabäus
15.02.2013, 13:54
Vielleicht liegt es auch daran, dass Alexander zum ersten Mal wirklich schwer verwundet wurde? Anders gesagt, sich seiner Verwundbarkeit wieder bewusst wurde?
Alexander und sein Heer waren auf Asien nicht vorbereitet.

Trotzdem hat er keine Schlacht verloren auch wenn es ein Pyrrhussieg war.

Corpus Delicti
15.02.2013, 13:59
Hitler mit Alexander zu vergleichen bedeutet nichts anderes als, einen Gefreiten mit einem Feldherren zu vergleichen.

Richtig,neben dem Feldherren Hitler sieht der Gefreite Alexander unerfahren aus.

Towarish
15.02.2013, 13:59
Trotzdem hat er keine Schlacht verloren auch wenn es ein Pyrrhussieg war.

Er war in der Tat ein großer Feldherr, doch nichts für Asien.

Conny
15.02.2013, 14:01
Er war in der Tat ein großer Feldherr, doch nichts für Asien.
Wenn es um den größten Eroberer aller Zeiten geht, dann kommen wir an Dschingis Khan nicht herum.

Corpus Delicti
15.02.2013, 14:01
Nicht nur das. Eine Französische Freundin von mir und ihre Mutter stritten sich oft über die Frage wer der größte Franzose war: Napoléon oder Robespierre...

Beide waren ein Musterbeispiel von Demokraten :cool:

Dast stimmt allerdings,beide waren sie Musterbeispiele als demokratische Ausbeuter.

Towarish
15.02.2013, 14:01
Richtig,neben dem Feldherren Hitler sieht der Gefreite Alexander unerfahren aus.

Mit der Verdrehung von Tatsachen hast du ja schon sehr viel Erfahrung.

Kleiner Tipp am Rande, Alexanders Heer ist zu Fuß viel weiter gekommen, als Hitlers Panzer.

Corpus Delicti
15.02.2013, 14:04
Mit der Verdrehung von Tatsachen hast du ja schon sehr viel Erfahrung.

Kleiner Tipp am Rande, Alexanders Heer ist zu Fuß viel weiter gekommen, als Hitlers Panzer.

Ist ja auch logisch,weil es damals auch keine Panzer gegeben hat.Nur so als kleiner Tip am Rande für dich.

Towarish
15.02.2013, 14:05
Ist ja auch logisch,weil es damals auch keine Panzer gegeben hat.Nur so als kleiner Tip am Rande für dich. :)

Trotzdem sind sie zu Fuß, weiter gekommen, als die Wehrmacht mit ihren Panzern.

PS: Spar dir jegliche Antwort.

Makkabäus
15.02.2013, 14:12
Ist ja auch logisch,weil es damals auch keine Panzer gegeben hat.Nur so als kleiner Tip am Rande für dich.

Du hast Towarish und mich doch auch schon auf deiner Liste verewigt ! Was willst du eigentlich ? Schnuckiputz :D

Corpus Delicti
15.02.2013, 14:13
Trotzdem sind sie zu Fuß, weiter gekommen, als die Wehrmacht mit ihren Panzern.

PS: Spar dir jegliche Antwort.

Und wie lange schafft du zu Fuß auf dem Weg zum Gehirnklempner ?

Eigentlich sollte dir aufgefallen sein,das zwischen Hitler und Alexander fast 2300 Jahre liegen.Und das diese Kriege gar nicht miteinander zu vergleichen sind.Hätte es damals Panzer, Maschienengewehre und Bomben gegeben,dann würde es sehr wahrscheinlich auch bei Alexander anders ausgesehen haben.Was für Waffen haben die gehabt,Schwerter, Steinschleuder ?

So das gibt dem Russen erstmal ne Weile zu denken.

Shahirrim
15.02.2013, 14:14
Richtig! Guido Knopp hat es auch geschafft, aus Arminius einen verräterischen Barbaren zu machen.

Nur, dass das nicht mit den Tatsachen übereinstimmt. Hat er doch dem Varus direkt ins Gesicht gesagt, dass er ihn töten wird. Wenn Varus ihm nicht glaubt, sein Pech.

Ein Verräter ist aber was anderes! Guido Knopp zum Beispiel ist ein Verräter am deutschen Volk.

Shahirrim
15.02.2013, 14:15
Er war in der Tat ein großer Feldherr, doch nichts für Asien.

An Afghanistan scheitern sie alle. Auch die Sowjetunion und die USA! War vor tausenden von Jahren so und bleibt so.

Corpus Delicti
15.02.2013, 14:16
Du hast Towarish und mich doch auch schon auf deiner Liste verewigt ! Was willst du eigentlich ? Schnuckiputz :D

Es macht Spaß zu sehen wie dumm ihr seid. :D

Towarish
15.02.2013, 14:17
An Afghanistan scheitern sie alle. Auch Russland und die USA! War vor tausenden von Jahren so und bleibt so.

Alexander ist wahrscheinlich einer der Wenigen, die erkannt haben, dass es dort nicht zu holen gibt und ist deshalb vorbeigelatscht.:D

Makkabäus
15.02.2013, 14:18
Nur, dass das nicht mit den Tatsachen übereinstimmt. Hat er doch dem Varus direkt ins Gesicht gesagt, dass er ihn töten wird. Wenn Varus ihm nicht glaubt, sein Pech.

Ein Verräter ist aber was anderes! Guido Knopp zum Beispiel ist ein Verräter am deutschen Volk.

Ich finde es auch bescheuert dass man die Hermannsschlacht nur wegen den Nazis in Varusschlacht umbenannt hat. Nach dem Verlierer !
Wenn ich mich Recht entsinne hat es mit dem lippischen Wahlkampf 1932 zutun.

Shahirrim
15.02.2013, 14:21
Ich finde es auch bescheuert dass man die Hermannsschlacht nur wegen den Nazis in Varusschlacht umbenannt hat. Nach dem Verlierer !
Wenn ich mich Recht entsinne hat es mit dem lippischen Wahlkampf 1932 zutun.

Ach, wenn das die einzigen Sorgen wären, die ich in Punkto Deutschland hätte. :auro:

Aber es passt in die Gesammtlage. Irgendwie bin ich froh, dass die Drecks-BRD wenigstens alles echte Deutsche und Germanische bekämpft, statt es zu vereinnahmen!

Corpus Delicti
15.02.2013, 14:22
Alexander ist wahrscheinlich einer der Wenigen, die erkannt haben, dass es dort nicht zu holen gibt und ist deshalb vorbeigelatscht.:D

Ja so wie du an einer Bücherrei,du hast auch gesehen das es dort für dich nichts zu holen gibt. :D

Conny
15.02.2013, 14:22
An Afghanistan scheitern sie alle. Auch die Sowjetunion und die USA! War vor tausenden von Jahren so und bleibt so.
Stimmt soweit, mit einer Ausnahme, denn auch hier kommen wir an den mongolischen Reiterhorden nicht vorbei :D

Makkabäus
15.02.2013, 14:23
Es macht Spaß zu sehen wie dumm ihr seid. :D

:muaha:

Shahirrim
15.02.2013, 14:23
Stimmt soweit, mit einer Ausnahme, denn auch hier kommen wir an den mongolischen Reiterhorden nicht vorbei :D

Mein Lehrer in anorganischer Chemie sagte zu Regeln. "Es gibt immer eine Ausnahme! IMMER!"

Conny
15.02.2013, 14:27
Mein Lehrer in anorganischer Chemie sagte zu Regeln. "Es gibt immer eine Ausnahme! IMMER!"
Ein weiser Mann!

Makkabäus
15.02.2013, 14:28
Ach, wenn das die einzigen Sorgen wären, die ich in Punkto Deutschland hätte. :auro:

Aber es passt in die Gesammtlage. Irgendwie bin ich froh, dass die Drecks-BRD wenigstens alles echte Deutsche und Germanische bekämpft, statt es zu vereinnahmen!

Was hälst du denn von Karl dem Großen ? Die Juden nahm er in Schutz und die Sachsen ?? Naja... Alfred Rosenberg nannte ihn "Sachsenschlächter".

Corpus Delicti
15.02.2013, 14:29
Alexander ist wahrscheinlich einer der Wenigen, die erkannt haben, dass es dort nicht zu holen gibt und ist deshalb vorbeigelatscht.:D

Hey Towarish bist du immernoch an deiner lang erwartetetn Putin Antwort interessiert,ich wäre jetzt soweit dir zu antworten ?

Shahirrim
15.02.2013, 14:32
Was hälst du denn von Karl dem Großen ? Die Juden nahm er in Schutz und die Sachsen ?? Naja... Alfred Rosenberg nannte ihn "Sachsenschlächter".

Da ich eine sächsische Mutter habe, mag ich ihn nicht!

Außerdem brachte er den Katholizismus zu den Sachsen, was ich sehr bedaure.

Ich bedaure übriegens auch, dass ein paar Jahrhunderte vorher die Angelsachsen nach GB ausgewandert sind. Man hätte sie gegen Karl den Großen verheizen müssen. Dann hätten sie ihrem Land einen großen Dienst erwiesen, wir hätten eventuell gewonnen und die Angelsachsen würden nicht als das Schandvolk Nummer eins auf der Welt in Erinnerung bleiben, welches nichts außer Hass auf ihre germanischen Brüder hervorgebracht hat.

mabac
15.02.2013, 14:44
An Afghanistan scheitern sie alle. Auch die Sowjetunion und die USA! War vor tausenden von Jahren so und bleibt so.

Na, als der liebe Herrgott Hirn regnen liess, haben Sie scheinbar unter einem Schirm gestanden! :D

Alexanders Nachfolger in dieser Region, die Seleukiden, hielten sich in Baktrien noch ca. achtzig Jahre und verloren ihre Herrschaft nicht etwa an die Ahnen der Taliban, sondern an ihre Satrapen, die dort unabhängige ebenfalls hellenische Königreiche errichteten.

Und diese Königreiche wurden erst im Zuge der Ostwanderung asiatischer Steppenvölker überrannt.

Corpus Delicti
15.02.2013, 14:45
Trotzdem sind sie zu Fuß, weiter gekommen, als die Wehrmacht mit ihren Panzern.

PS: Spar dir jegliche Antwort.

Ich meine es ehrlich,ich will dir die antwort geben.Aber die wird dir nicht gefallen.

Corpus Delicti
15.02.2013, 14:49
Na, als der liebe Herrgott Hirn regnen liess, haben Sie scheinbar unter einem Schirm gestanden! :D


Und als der Herrgott Menschlichkeit vom Himmel fallen lies,da sind die Juden in die Diaspora geflüchtet. :D

Shahirrim
15.02.2013, 14:51
Na, als der liebe Herrgott Hirn regnen liess, haben Sie scheinbar unter einem Schirm gestanden! :D

Alexanders Nachfolger in dieser Region, die Seleukiden, hielten sich in Baktrien noch ca. achtzig Jahre und verloren ihre Herrschaft nicht etwa an die Ahnen der Taliban, sondern an ihre Satrapen, die dort unabhängige ebenfalls hellenische Königreiche errichteten.

Und diese Königreiche wurden erst im Zuge der Ostwanderung asiatischer Steppenvölker überrannt.

Also, ist sein Reich von Bestand gewesen? :D

mabac
15.02.2013, 14:59
Und als der Herrgott Menschlichkeit vom Himmel fallen lies,da sind die Juden in die Diaspora geflüchtet. :D

Als Alexander Ägypten eroberte, waren die Juden bereits dort. Und in Persien hockten sie sogar schon ca. 200 Jahre vor Alexander.

Helgoland
15.02.2013, 15:03
Ich finde es auch bescheuert dass man die Hermannsschlacht nur wegen den Nazis in Varusschlacht umbenannt hat. Nach dem Verlierer !
Wenn ich mich Recht entsinne hat es mit dem lippischen Wahlkampf 1932 zutun.

Das ist nicht ganz richtig. Die Bezeichnung "Hermannsschlacht" wurde erst seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vermieden und verdrängt, offenbar um Arminius bzw. Hermann den Cherusker aus dem Gedächtnis des deutschen Volkes zu verdrängen. Nach dem neudeutschen Selbstverständnis ist es wohl ein Unding, sich gegen eine Besatzungsmacht aufzulehnen und zur Nachahmung nicht empfohlen.

Im Jahr 2009 wurde anlässlich einer Jubiläums-Ausstellung zur Hermannsschlacht von den Veranstaltern befürchtet, daß die Ausstellung von "Rechtsextremen" politisch mißbraucht werden könnte, da diese Arminius als deutschen Nationalhelden sähen. Die Umerziehung ist bereits so weit fortgeschritten, daß eine Reisegruppe von 20 Personen am Hermannsdenkmal von der Polizei kontrolliert und überwacht wurde, nur weil sie das Hermannsdenkmal besuchte. Dies sei "verdächtig" – verdächtig für was, hat die Polizei nicht verraten. Daß die Franzosen den Gallier Vercingetorix, der – im Gegensatz zu Arminius allerdings erfolglos – dem römischen Imperialismus Einhalt gebieten wollte, ebenso als Nationalhelden sehen, wird hingegen kaum kritisiert. Man versucht nach wie vor, die deutsche Geschichte so spät wie möglich beginnen zu lassen.

Nathan
15.02.2013, 15:35
Das ist nicht ganz richtig. Die Bezeichnung "Hermannsschlacht" wurde erst seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vermieden und verdrängt, offenbar um Arminius bzw. Hermann den Cherusker aus dem Gedächtnis des deutschen Volkes zu verdrängen. Nach dem neudeutschen Selbstverständnis ist es wohl ein Unding, sich gegen eine Besatzungsmacht aufzulehnen und zur Nachahmung nicht empfohlen.

Im Jahr 2009 wurde anlässlich einer Jubiläums-Ausstellung zur Hermannsschlacht von den Veranstaltern befürchtet, daß die Ausstellung von "Rechtsextremen" politisch mißbraucht werden könnte, da diese Arminius als deutschen Nationalhelden sähen. Die Umerziehung ist bereits so weit fortgeschritten, daß eine Reisegruppe von 20 Personen am Hermannsdenkmal von der Polizei kontrolliert und überwacht wurde, nur weil sie das Hermannsdenkmal besuchte. Dies sei "verdächtig" – verdächtig für was, hat die Polizei nicht verraten. Daß die Franzosen den Gallier Vercingetorix, der – im Gegensatz zu Arminius allerdings erfolglos – dem römischen Imperialismus Einhalt gebieten wollte, ebenso als Nationalhelden sehen, wird hingegen kaum kritisiert. Man versucht nach wie vor, die deutsche Geschichte so spät wie möglich beginnen zu lassen.
Ja, das ist wohl wahr. Aber meinst du nicht, diese wirklich lächerlichen Polizeiaktionen dienen mehr als Feigenblatt, um die Blöße des Staates bei Rechtsradikalismus zu bedecken? Sozusagen als Ersatz für echtes und ehrliches Bemühen, wirklich schädlichen Umtrieben Einhalt zu gebieten?
Aber wie auch immer, diese Umbenennung ist an Absurdität und Hysterie kaum zu überbieten und hier ist tatsächlich die bürgerliche Linke der unrühmliche Vorreiter. Die meinen es ja tatsächlich ernst, was in diesem konkreten Fall besonders peinlich ist, während die bürgerliche Rechte wenigstens nur heuchelt und es ihr in Wirklichkeit am A... vorbeigeht, was in diesem konkreten Fall weniger stört.

Shahirrim
15.02.2013, 16:02
Das ist nicht ganz richtig. Die Bezeichnung "Hermannsschlacht" wurde erst seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vermieden und verdrängt, offenbar um Arminius bzw. Hermann den Cherusker aus dem Gedächtnis des deutschen Volkes zu verdrängen. Nach dem neudeutschen Selbstverständnis ist es wohl ein Unding, sich gegen eine Besatzungsmacht aufzulehnen und zur Nachahmung nicht empfohlen.

Im Jahr 2009 wurde anlässlich einer Jubiläums-Ausstellung zur Hermannsschlacht von den Veranstaltern befürchtet, daß die Ausstellung von "Rechtsextremen" politisch mißbraucht werden könnte, da diese Arminius als deutschen Nationalhelden sähen. Die Umerziehung ist bereits so weit fortgeschritten, daß eine Reisegruppe von 20 Personen am Hermannsdenkmal von der Polizei kontrolliert und überwacht wurde, nur weil sie das Hermannsdenkmal besuchte. Dies sei "verdächtig" – verdächtig für was, hat die Polizei nicht verraten. Daß die Franzosen den Gallier Vercingetorix, der – im Gegensatz zu Arminius allerdings erfolglos – dem römischen Imperialismus Einhalt gebieten wollte, ebenso als Nationalhelden sehen, wird hingegen kaum kritisiert. Man versucht nach wie vor, die deutsche Geschichte so spät wie möglich beginnen zu lassen.

Das war eines der größten Tiefpunkte der BRD! Und auch der Zeitpunkt, an dem ich mich von ihr abgewandt habe. Hitler hatte übriegens, als er Regierunsgchef Deutschlands war, wegen Mussolini die Hermannsschlacht sehr vernachlässigt!

Helgoland
15.02.2013, 16:05
Das war eines der größten Tiefpunkte der BRD! Und auch der Zeitpunkt, an dem ich mich von ihr abgewandt habe. Hitler hatte übriegens, als er Regierunsgchef Deutschlands war, wegen Mussolini die Hermannsschlacht sehr vernachlässigt!

Stimmt! Es gab auch nie "Aufmärsche" oder sonstige Veranstaltungen zugunsten Armins während der NS-Zeit.

mabac
15.02.2013, 16:54
Alexander mit Arminius zu vergleichen bringt herzlich wenig.
Die Germanenbanden sollte man eher mit den späteren russischen Partisanenbanden vergleichen.

Vielleicht sollte man dem Thema "Bandenbekämpfung in der Antike" einen Thread stiften.

Efna
15.02.2013, 23:36
Richtig! Guido Knopp hat es auch geschafft, aus Arminius einen verräterischen Barbaren zu machen.

Zumindestens zur damaligen zeit war er das auch.

Efna
15.02.2013, 23:47
Das ist nicht ganz richtig. Die Bezeichnung "Hermannsschlacht" wurde erst seit dem Ende des Zweiten Weltkrieges vermieden und verdrängt, offenbar um Arminius bzw. Hermann den Cherusker aus dem Gedächtnis des deutschen Volkes zu verdrängen. Nach dem neudeutschen Selbstverständnis ist es wohl ein Unding, sich gegen eine Besatzungsmacht aufzulehnen und zur Nachahmung nicht empfohlen.


Hermanns Schlacht ist ja auch blödsinn, den Hermann hies er definitiv nicht, der name stammt aus dem 19. jahrhundert. Man kennt nur seinen römischen namen und der war arminius. Davon abgesehen halte ich es für richtig die Schlacht schlicht die Schlacht im Teuteburger Wald zu nennen. Den eine schlacht wird in fast allen Fällen immer nach den Ort benannt in der sie statt fand und nicht nach den jeweiligen Kriegsparteien. Man sagt ja nicht Tschuikov Schlacht sondern Schlacht um Stalingrad.

torun
15.02.2013, 23:57
Hermanns Schlacht ist ja auch blödsinn, den Hermann hies er definitiv nicht, der name stammt aus dem 19. jahrhundert. Man kennt nur seinen römischen namen und der war arminius. Davon abgesehen halte ich es für richtig die Schlacht schlicht die Schlacht im Teuteburger Wald zu nennen. Den eine schlacht wird in fast allen immer nach den Ort benannt in der sie statt fand und nicht nach den jeweiligen Kriegsparteien. Man sagt ja nicht Tschuikov Schlacht sondern Schlacht um Stalingrad.

Arminius ist die römische Form von.............du hast noch einen Joker. Und das mit dem 19.Jahrhundert solltest du nochmal lesen.

Efna
16.02.2013, 00:03
Arminius ist die römische Form von.............du hast noch einen Joker. Und das mit dem 19.Jahrhundert solltest du nochmal lesen.

Sein germanischer Name ist unbekannt, das überhaupt ein Name hermann zu jener Zeit existierte hält man für unwahrscheinlich, belegt ist der Name Hermann erst ab den Frühmittelalter. auch war der römische Name nicht Bedeutungsgleich mit den Ursprünglichen Namen. Man erhielt sozusagen einen vollkommen neuen Namen wenn man römischer Bürber wurde.

Bellerophon
16.02.2013, 00:21
Bei dir läuft die Gehirnwäche ja auf hochturen,welchen Gang hastn drin ? Als verrückt und geisteskrank bezeichnet man ihn doch heute.Aber nur weil man nicht im Besitz sämtlicheer Fackten ist.Bei dem verzerrten Geschichtsbild,das uns vorgesetzt wird,kann man auch nichts anderes erwarten.Und die unablässige Hetze und Dämoniasierung.

Hitler hatte keinen Angriffskrieg geführt,er hatte einen Verteidigungskrieg geführt und da ist es vollkommen unwichtig,wieviele Soldaten ich habe.Ich kämpfe solange bis ich tod bin.Darüber hinaus hatte Hitler keine andere Wahl.Die halbe Welt hatte ihm den Krieg erklärt.Wenn du morgen auf der Straße von einer Bande Türken zusammengetreten wirst,dann sage ich auch das du geisteskrank bist,weil du allein gegen die kämpfst.

Überprüfe erstmal deine Argumente,bevor du hier so einen Mist erzählst.

Hitler war so dumm den USA wegen den Japsen den Krieg zu erklären, - also einen quasi Dreifronten-Krieg aufzumachen.

Während die Japsen (welche den "Weltkrieg" begannen) mit Stalin einen Waffenstillstand hatten.

Das sind die kleinen Kniffe der Weltgeschichte, die Deutsche, in ihrer Hybris und Nabelschau, nie verstehen werden.

Deswegen kenne ich auch keine Deutschen mehr, sondern nur noch Opfer.

Wolf Fenrir
16.02.2013, 00:32
Alexander war kein Kriegsverbrecher ! So stumpfsinnig darf man nicht sein ! Es ist mehr als fragwürdig eine historische Person aus der Gegenwart zubeurteilen.

Militärgeschichtlich ist Alexander einzigartig ! Er unterlag keiner einzigen Schlacht !

Dieser A Der große hat X Länder überfallen und X tausende Leute kamen durch seine Eroberungen um !!!

Trotzdem heilst dieser " Held " Alexander der große !!! ???

Warum heißt nicht Adolf Hitler Adolf der große ???:cool::D

PS: Ich lach mir jetzt schon einen Ast auf die " Antworten " die kommen !!! :bäh::bäh::bäh::fuck:

Corpus Delicti
16.02.2013, 00:39
Hitler war so dumm den USA wegen den Japsen den Krieg zu erklären, - also einen quasi Dreifronten-Krieg aufzumachen.

Während die Japsen (welche den "Weltkrieg" begannen) mit Stalin einen Waffenstillstand hatten.

Das sind die kleinen Kniffe der Weltgeschichte, die Deutsche, in ihrer Hybris und Nabelschau, nie verstehen werden.

Deswegen kenne ich auch keine Deutschen mehr, sondern nur noch Opfer.

Das mag vielleicht ein Fehler gewesen sein.Aber einmal hat Hitler damit seine Loyalität und Anständigkeit gegenüber seinen Bündnispartnern eingehalten,was wiederum zeigt aus was für einem Holz Hitler geschnitzt war.Zum anderen ist es unwichtig,denn der Krieg war unvermeidlich und wäre in jedem Fall gekommen.Man darf nicht vergessen,das beide Weltkriege bereits 1897 geplant waren.Wahrscheinlich noch viel früher.Außerdem hatte Amerika vor seinem Eintritt in den Krieg,England mit Kriegsausrüstung beliefert und war von diesem Standpunkt bereits aktiv am Krieg beteiligt.

Bellerophon
16.02.2013, 00:45
Das mag vielleicht ein Fehler gewesen sein.Aber einmal hat Hitler damit seine Loyalität und Anständigkeit gegenüber seinen Bündnispartnern eingehalten,was wiederum zeigt aus was für einem Holz Hitler geschnitzt war.Zum anderen ist es unwichtig,denn der Krieg war unvermeidlich und wäre in jedem Fall gekommen.Man darf nicht vergessen,das beide Weltkriege bereits 1897 geplant waren.Wahrscheinlich noch viel früher.Außerdem hatte Amerika vor seinem Eintritt in den Krieg,England mit Kriegsausrüstung beliefert und war von diesem Standpunkt bereits aktiv am Krieg beteiligt.

Der juristische Kniff ist immer der, anderen (nicht) den Krieg zu erklären.

Das ist halt der ehrliche dumme Teutsche.

Amis erklären nie den Krieg.


Doppelt blöd ist auch, aus Loyalität zu Japanern (!) die mit dem eigenen Feind einen Waffenstillstand haben (von wegen Bündisspartner), deren Feind den Krieg zu erklären.

Japaner waren im 1.Weltkrieg unser Feind (so wie Italien) und für die sind wir Südbarbaren.

Aber immerhin - Deutsche sind ehrlich blöde.

Vertrauen Japanern und Italienern....warum eigentlich nicht gleich Polen?

Corpus Delicti
16.02.2013, 02:05
Der juristische Kniff ist immer der, anderen (nicht) den Krieg zu erklären.

Das ist halt der ehrliche dumme Teutsche.

Amis erklären nie den Krieg.


Doppelt blöd ist auch, aus Loyalität zu Japanern (!) die mit dem eigenen Feind einen Waffenstillstand haben (von wegen Bündisspartner), deren Feind den Krieg zu erklären.

Japaner waren im 1.Weltkrieg unser Feind (so wie Italien) und für die sind wir Südbarbaren.

Aber immerhin - Deutsche sind ehrlich blöde.

Vertrauen Japanern und Italienern....warum eigentlich nicht gleich Polen?

Japaner und Italiener sind immerhin noch besser als Franzosen und Engländer.Sowas hinterhätiges gibts nichts vergleichbares.

Makkabäus
16.02.2013, 08:14
Dieser A Der große hat X Länder überfallen und X tausende Leute kamen durch seine Eroberungen um !!!

Trotzdem heilst dieser " Held " Alexander der große !!! ???

Warum heißt nicht Adolf Hitler Adolf der große ???:cool::D

PS: Ich lach mir jetzt schon einen Ast auf die " Antworten " die kommen !!! :bäh::bäh::bäh::fuck:

Weil dein " Adolf der Große " nicht einmal geschafft hat bei der Kunstakademie in Wien Mitglied zu werden und das zweimal. :D :fuck:

Makkabäus
16.02.2013, 08:33
Japaner und Italiener sind immerhin noch besser als Franzosen und Engländer.Sowas hinterhätiges gibts nichts vergleichbares.

http://i.imgur.com/ICE6HjG.jpg

:D

Senator74
16.02.2013, 09:15
Alexander war kein Kriegsverbrecher ! So stumpfsinnig darf man nicht sein ! Es ist mehr als fragwürdig eine historische Person aus der Gegenwart zubeurteilen.

Militärgeschichtlich ist Alexander einzigartig ! Er unterlag keiner einzigen Schlacht !

Genau das ist die Ambivalenz...einerseits ein großer Feldherr, aber auch einer, der Länder mit Blut tränkt...

mabac
16.02.2013, 13:09
Genau das ist die Ambivalenz...einerseits ein großer Feldherr, aber auch einer, der Länder mit Blut tränkt...

... mit Blut tränkt ...

Wenn das tatsächlich so gewesen wäre, hätten sich die Diadochenreiche nicht lange halten können.

Senator74
16.02.2013, 13:16
... mit Blut tränkt ...

Wenn das tatsächlich so gewesen wäre, hätten sich die Diadochenreiche nicht lange halten können.

Ohne Unterdrückung ging doch in der Menschheitsgeschichte nie etwas. Das Herrschen des Siegers und die Knechtschaft der Verlierer sind symptomatisch für diese Epochen.
Im Lauf der Zeit wurden die Herrschaftsperioden kürzer...Cäsar, Attila, Karl der Große...Napoleon...Hitler...exemplarisch aufgezählt...

mabac
16.02.2013, 15:52
Ohne Unterdrückung ging doch in der Menschheitsgeschichte nie etwas. ...

Sie meinen wirklich, eine Handvoll Griechen konnte eine der bevölkerungsreichsten Gegenden der damaligen Welt mit "Unterdrückung" beherrschen? :D

Senator74
16.02.2013, 16:10
Sie meinen wirklich, eine Handvoll Griechen konnte eine der bevölkerungsreichsten Gegenden der damaligen Welt mit "Unterdrückung" beherrschen? :D

Okkupationen funktionierten anfangs nur mit Druck! Assimilationen ergaben sich erst nach einer heißen Phase. Heiratspolitik haben Alexander und die Hab sburger gemeinsam, allerdings sind die 2 Beispiele nur bedingt vergleichbar...

Deniz Tyson
16.02.2013, 16:16
Wenn es um den größten Eroberer aller Zeiten geht, dann kommen wir an Dschingis Khan nicht herum.

Die Türken, nur die Türken haben die größten Feldherren der Weltgeschichte hervorgebracht. Atilla, der alle Germanen in alle Winde zerstreute, Dschingis Khan, der die halbe Welt eroberte, Alparslan der das Römische Reich auf die Knie erzwung, Atatürk, Bilge Khan, Timurlan etc.

mabac
16.02.2013, 17:02
Okkupationen funktionierten anfangs nur mit Druck! Assimilationen ergaben sich erst nach einer heißen Phase. Heiratspolitik haben Alexander und die Hab sburger gemeinsam, allerdings sind die 2 Beispiele nur bedingt vergleichbar...

"Okkupation", ".. mit Blut tränkt ...", "Unterdrückung" - linksliberales Gedusel ohne Kenntnis historischer Fakten und Zusammenhänge.

Ägypten fiel Alexander kampflos zu und nach Entscheidungsschlachten in Persien fiel Babylon ebenso kampflos.
Die ersten beiden Satrapen von Babylon nach der Eroberung waren Perser.
Damit wäre wohl auch die Frage, ob Alexander ein Kriegsverbrecher war, beantwortet.

Senator74
16.02.2013, 17:14
"Okkupation", ".. mit Blut tränkt ...", "Unterdrückung" - linksliberales Gedusel ohne Kenntnis historischer Fakten und Zusammenhänge.

Ägypten fiel Alexander kampflos zu und nach Entscheidungsschlachten in Persien fiel Babylon ebenso kampflos.
Die ersten beiden Satrapen von Babylon nach der Eroberung waren Perser.
Damit wäre wohl auch die Frage, ob Alexander ein Kriegsverbrecher war, beantwortet.

Erstaunlich, was dir einfällt, wenn du in Argumentationsnotstand gerätst.... "linksliberales Gedusel" entlarvt wohl eher dich als historisch Ahnungslosen...
Eine einzige Stadt (Sardes) ging kampflos an Alexander, ansonsten war sein Leben ein einziger Feldzug und mit Schlachten und Kämpfen ausgefüllt.
Vielleicht googelst du mal, bevor du hier blamable Unsinnigkeiten absonderst!!??!?

Towarish
16.02.2013, 17:45
Die Türken, nur die Türken haben die größten Feldherren der Weltgeschichte hervorgebracht. Atilla, der alle Germanen in alle Winde zerstreute, Dschingis Khan, der die halbe Welt eroberte, Alparslan der das Römische Reich auf die Knie erzwung, Atatürk, Bilge Khan, Timurlan etc.

Deswegen sind die Moslems auch Spielbälle Europas.

Shahirrim
16.02.2013, 17:56
Die Türken, nur die Türken haben die größten Feldherren der Weltgeschichte hervorgebracht. Atilla, der alle Germanen in alle Winde zerstreute, Dschingis Khan, der die halbe Welt eroberte, Alparslan der das Römische Reich auf die Knie erzwung, Atatürk, Bilge Khan, Timurlan etc.

Zu Attila.

Hat den nicht eine Germanin ermordet?

Dschingis Khan war viel, aber kein Türke oder Moslem.

Wie kann Alparslan etwas in die Knie zwingen, was Germanen schon Jahrhunderte vorher besiegt haben? :?

Deniz Tyson
16.02.2013, 18:14
Zu Attila.

Hat den nicht eine Germanin ermordet?

Man geht heute davon aus, dass er wegen erhöhten Alkoholmissbrauch verstorben ist.



Dschingis Khan war viel, aber kein Türke oder Moslem.


Der Begriff "Moslem" ist hier unangebracht. Die Türken waren zu dieser Zeit Tengristen und keine Muslime. Dschingis Khan war in der Tat kein Türke, aber sein Heer bestand überwiegend aus türkischen Kriegern.


Wie kann Alparslan etwas in die Knie zwingen, was Germanen schon Jahrhunderte vorher besiegt haben? :?

Wann soll das passiert sein?

Shahirrim
16.02.2013, 18:16
...


Wann soll das passiert sein?

476!

Deniz Tyson
16.02.2013, 18:19
476!

Und wann sollen die Germanen, dass Oströmische Reich in die Knie gezwugen haben, zu dieser besagten Zeitepoche?

Shahirrim
16.02.2013, 18:21
Und wann sollen die Germanen, dass Oströmische Reich in die Knie gezwugen haben, zu dieser besagten Zeitepoche?

Ostrom gar nicht.
Aber Ostrom bestand aber noch Jahrhunderte nach Alparslan!

Deniz Tyson
16.02.2013, 18:24
Ostrom gar nicht.
Aber Ostrom bestand aber noch Jahrhunderte nach Alparslan!

1071 war die entscheidende Schlacht von Ostrom gegen Alparslan!


Der neue byzantinische Kaiser Romanos IV. wollte die Seldschuken besiegen und vertreiben. Es kam zu mehreren Schlachten in Kilikien. Die Entscheidungsschlacht fand 1071 in der Schlacht von Manzikert statt. Die Byzantiner verloren ganz Ost- und Mittelanatolien an die Seldschuken. Kaiser Romanos IV. wurde gefangengenommen und später freigelassen. Folgender Dialog soll zwischen beiden Herrschern stattgefunden haben:

Alp Arslan: "Was würdest du tun, wenn ich als Gefangener zu dir gebracht würde?"
Romanus: "Vielleicht hätte ich dich getötet oder dich in den Straßen Konstantinopels ausgestellt."
Alp Arslan: "Meine Strafe ist weitaus härter. Ich vergebe dir und lasse dich frei."

Shahirrim
16.02.2013, 18:31
1071 war die entscheidende Schlacht von Ostrom gegen Alparslan!

Ich weiß über Ostrom recht wenig. Aber sind da nicht etliche Oströmer übergelaufen, weil es ihnen zu grausam war? Oder war das schon im 8. Jahrhundert?

Makkabäus
16.02.2013, 18:36
1071 war die entscheidende Schlacht von Ostrom gegen Alparslan!

Schlacht von Mantzikert ! Zum ersten Mal dringen Türken nach Kleinasien vor !

mabac
17.02.2013, 05:33
Erstaunlich, was dir einfällt, wenn du in Argumentationsnotstand gerätst.... "linksliberales Gedusel" entlarvt wohl eher dich als historisch Ahnungslosen...
Eine einzige Stadt (Sardes) ging kampflos an Alexander, ansonsten war sein Leben ein einziger Feldzug und mit Schlachten und Kämpfen ausgefüllt.
Vielleicht googelst du mal, bevor du hier blamable Unsinnigkeiten absonderst!!??!?

Nun, mir (,Google und Wikipedia) ist nichts von einer Schlacht oder Belagerung von Babylon in diesem Zusammenhang bekannt.

Ich habe aber Folgendes gefunden:


Mazaios zog sich nach Babylon zurück, dessen Tore er kampflos für den vorrückenden Alexander öffnen ließ. Dieser nahm ihn dafür in sein Gefolge auf und ernannte ihn zum Satrapen von Babylon. Dieses Amt übte Mazaios bis zu seinem Tode 328 v. Chr. aus.
http://de.wikipedia.org/wiki/Mazaios

Senator74
17.02.2013, 09:03
Nun, mir (,Google und Wikipedia) ist nichts von einer Schlacht oder Belagerung von Babylon in diesem Zusammenhang bekannt.

Ich habe aber Folgendes gefunden:

http://de.wikipedia.org/wiki/Mazaios

Wenn du dir die Mühe machst, das Leben von Alexander d Großen durchgängig zu verfolgen, wirst du vielfach bestätigt finden, dass Feldzüge und Schlachten sein Dasein bestimmten, somit "blutgetränkter Boden" Tote ohne Zahl und all das, was Kriege und die Zeit danach so mit sich brachten...

Sudetendeutscher
17.02.2013, 09:19
Schlacht von Mantzikert ! Zum ersten Mal dringen Türken nach Kleinasien vor !

Stimmt, deshalb haben sie in Anatolien auch nichts verloren, und sind nur Besatzer.
Die Germanen (Westgoten) zerstörten das West-Römische Reich, Odoaker gab ihnen den Rest. Es ist interessant, wie das passierte: Die Römer versuchten, die Germanen zu integrieren. Als Dank wurden sie am Ende von ihnen vernichtet.

Die Türken zerstörten Byzanz, ehemals Ost-Rom. Konstantinopel war auch schöner, bevor die Türken alles zerstört haben.

Makkabäus
17.02.2013, 09:35
Stimmt, deshalb haben sie in Anatolien auch nichts verloren, und sind nur Besatzer.
Die Germanen (Westgoten) zerstörten das West-Römische Reich, Odoaker gab ihnen den Rest. Es ist interessant, wie das passierte: Die Römer versuchten, die Germanen zu integrieren. Als Dank wurden sie am Ende von ihnen vernichtet.

Die Türken zerstörten Byzanz, ehemals Ost-Rom. Konstantinopel war auch schöner, bevor die Türken alles zerstört haben.

Was haben die Türken denn zerstört ?

Sudetendeutscher
17.02.2013, 09:42
Was haben die Türken denn zerstört ?

Das byzantinische Reich, das vormals christliche Konstantinopel.
Byzanz hat sich noch lange Zeit als Großmacht gehalten. Bis die Türken kamen.
Sie sind Besatzer des Ost-römischen Reichs. Die Heimat der Türken ist eigentlich irgendwo in der asiatischen Steppe.

Makkabäus
17.02.2013, 10:08
Das byzantinische Reich, das vormals christliche Konstantinopel.
Byzanz hat sich noch lange Zeit als Großmacht gehalten. Bis die Türken kamen.
Sie sind Besatzer des Ost-römischen Reichs. Die Heimat der Türken ist eigentlich irgendwo in der asiatischen Steppe.

Du hast gesagt Konstantinopel war schöner bevor die Türken "alles" zerstört haben. Was haben sie denn alles zerstört ?
Deine Anspielung belief sich also auf Sachschäden. Oder etwa nicht ???

Sudetendeutscher
17.02.2013, 13:55
Nein ich sagte, Ost-Rom war ein erfolgreiches, christlich geprägtes Reich. Aber wenn du so willst: Die Hagia Sophia haben sie in eine Moschee verwandelt. Sie war vorher eine schöne Kirche.

Makkabäus
17.02.2013, 13:58
Nein ich sagte, Ost-Rom war ein erfolgreiches, christlich geprägtes Reich. Aber wenn du so willst: Die Hagia Sophia haben sie in eine Moschee verwandelt. Sie war vorher eine schöne Kirche.

Bitte ! Bei der Hagia Sophia wurden im Innern christliche Symbole entfernt und im Außenbereich die 4 Minarette angebracht. Da von einer Zerstörung zu sprechen ist eine bodenlose Übertreibung.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 14:17
Bitte ! Bei der Hagia Sophia wurden im Innern christliche Symbole entfernt und im Außenbereich die 4 Minarette angebracht. Da von einer Zerstörung zu sprechen ist eine bodenlose Übertreibung.

Achso, die Byzantiner haben also die Türken freiwillig reingelassen und die Türken haben alles friedlich übernommen? Ein Gemetzel gab es auch nicht?

Was für ein Spinner bist du?

Makkabäus
17.02.2013, 14:23
Achso, die Byzantiner haben also die Türken freiwillig reingelassen und die Türken haben alles friedlich übernommen? Ein Gemetzel gab es auch nicht?

Was für ein Spinner bist du?

Was für ein Spinner bist du denn ? Du hast doch gar nicht verstanden um was es geht. Lies doch mal die Beiträge in Ruhe durch. Hitzkopf ! Es ging gar nicht um Metzeleien !

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 14:26
Was für ein Spinner bist du denn ? Du hast doch gar nicht verstanden um was es geht. Lies doch mal die Beiträge in Ruhe durch. Hitzkopf ! Es ging gar nicht um Metzeleien !

Es ging um Zerstörungen. Wie kann man eine erfolgreiche Belagerung durchführen, ohne die Stadt massiv zu zerstören? Du setzt eine Nichtzerstörung der Hagia Sophia mit der gesamten Stadt gleich.

Makkabäus
17.02.2013, 14:32
Es ging um Zerstörungen. Wie kann man eine erfolgreiche Belagerung durchführen, ohne die Stadt massiv zu zerstören? Du setzt eine Nichtzerstörung der Hagia Sophia mit der gesamten Stadt gleich.

Falsch ! Besagter User sprach das Konstantinopel schön war und die Türken "alles" zerstört hätten. Auf meine Frage was die Türken genau zerstört hätten, kam nichts gescheites rüber.

Towarish
17.02.2013, 14:38
Achso, die Byzantiner haben also die Türken freiwillig reingelassen und die Türken haben alles friedlich übernommen? Ein Gemetzel gab es auch nicht?

Was für ein Spinner bist du?

Nach den katholischen Kreuzrittern gab es dort nichts mehr zu zerstören.

Sudetendeutscher
17.02.2013, 14:40
Falsch ! Besagter User sprach das Konstantinopel schön war und die Türken "alles" zerstört hätten. Auf meine Frage was die Türken genau zerstört hätten, kam nichts gescheites rüber.

Du Dumpfbacke: Ich sagte, dass Byzanz ohne Frage eine christlich geprägte Hochkultur war, bis die wilden asiatischen Türkenhorden ankamen, und es besetzt haben. Bis heute.
Ich sprach von kulturellem Rückschritt. Man mag Rom viel vorwerfen, aber Kultur hatten sie.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 14:45
Nach den katholischen Kreuzrittern gab es dort nichts mehr zu zerstören.

Und wo relativiert das die Gräueltaten der Türken? Die Kreuzritter waren dann zumindest weg, die Türken sind heute noch da.

Towarish
17.02.2013, 14:46
Und wo relativiert das die Gräueltaten der Türken? Die Kreuzritter waren dann zumindest weg, die Türken sind heute noch da.

Nirgendwo, aber Fakt ist, die Türken haben nur das gemacht, was jeder gemacht hätte, die Reste eingesammelt.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 14:47
Nirgendwo, aber Fakt ist, die Türken haben nur das gemacht, was jeder gemacht hätte, die Reste eingesammelt.

Wer ist "jeder"?

Schwachsinn.

Towarish
17.02.2013, 14:48
Du Dumpfbacke: Ich sagte, dass Byzanz ohne Frage eine christlich geprägte Hochkultur war, bis die wilden asiatischen Türkenhorden ankamen, und es besetzt haben. Bis heute.
Ich sprach von kulturellem Rückschritt. Man mag Rom viel vorwerfen, aber Kultur hatten sie.

Genau, eine Hochkultur. Die wilden katholischen Horden haben sich, mit der Plünderung Konstantinopels, dicke Scheiben davon abgeschnitten.

Towarish
17.02.2013, 14:49
Wer ist "jeder"?

Schwachsinn.

Jeder der dazu fähig war/wäre.

Makkabäus
17.02.2013, 14:51
Du Dumpfbacke: Ich sagte, dass Byzanz ohne Frage eine christlich geprägte Hochkultur war, bis die wilden asiatischen Türkenhorden ankamen, und es besetzt haben. Bis heute.
Ich sprach von kulturellem Rückschritt. Man mag Rom viel vorwerfen, aber Kultur hatten sie.

Aha ! Deine persönliche Beschimpfung lass ich mal außer Acht.

Nicht wirklich ! Ostrom war vor allem in der letzten Phase alles andere als eine Hochkultur. Die Dekadenz soll lange vor den Türken schon Einzug gehalten haben.
Nach den Zuständen am Kaiserhof in Byzanz rührt auch der Begriff " Byzantinismus " her.

Makkabäus
17.02.2013, 14:53
Wer ist "jeder"?

Schwachsinn.

Also bitte ! Davon kann sich niemand freisprechen.
Germanenstämme, zentralasiatische Horden, russische Zaren sowie spanische und portugiesische Konquistadoren haben die Landkarte umgestaltet. Die modernen Griechen haben eine nur spärliche Verbindung zu den Griechen der Antike. Wer kann zählen, wie oft Belgien überrannt wurde? Die Vereinigten Staaten existieren, weil sie die Ureinwohner Nordamerikas besiegten. Könige plünderten in Afrika, Arier fielen in Indien ein. In Japan eliminierten die Yamato so gut wie all die winzigen sonstigen Volksgruppen wie z.B. die Ainu.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:02
Also bitte ! Davon kann sich niemand freisprechen.
Germanenstämme, zentralasiatische Horden, russische Zaren sowie spanische und portugiesische Konquistadoren haben die Landkarte umgestaltet. Die modernen Griechen haben eine nur spärliche Verbindung zu den Griechen der Antike. Wer kann zählen, wie oft Belgien überrannt wurde? Die Vereinigten Staaten existieren, weil sie die Ureinwohner Nordamerikas besiegten. Könige plünderten in Afrika, Arier fielen in Indien ein. In Japan eliminierten die Yamato so gut wie all die winzigen sonstigen Volksgruppen wie z.B. die Ainu.

Das sind Allgemeinplätze, du verschwurbelst hier jahrhundertlange Geschichte, also ist das Käse. Welche konkreten Mächte hätten denn die Byzanz (welche sich auch als Römer, bzw. römische Griechen verstanden) sonst noch unterwerfen können?

Du mischst hier alles zusammen und relativierst. Hier wurde ein ganzes Volk ausgerottet.

Makkabäus
17.02.2013, 15:06
Das sind Allgemeinplätze, du verschwurbelst hier jahrhundertlange Geschichte, also ist das Käse. Welche konkreten Mächte hätten denn die Byzanz (welche sich auch als Römer, bzw. römische Griechen verstanden) sonst noch unterwerfen können?

Du mischst hier alles zusammen und relativierst. Hier wurde ein ganzes Volk ausgerottet.

Nicht wirklich ! Welches Volk wurde von Wem ausgelöscht ? Quelle ?

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:08
Nicht wirklich ! Welches Volk wurde von Wem ausgelöscht ? Quelle ?

Wie bitte? Wieviele Byzantiner leben heute in der Türkei?

Makkabäus
17.02.2013, 15:11
Wie bitte? Wieviele Byzantiner leben heute in der Türkei?

Komm hör auf ! Von wo der Wind weht ist klar !
Eine Erklärung wäre vielleicht dass es nach dem 1. Weltkrieg einen Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei gab. Griechen in der Türkei kamen nach Griechenland und Türken in Griechenland nach Türkei.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:22
Komm hör auf ! Von wo der Wind weht ist klar !
Eine Erklärung wäre vielleicht dass es nach dem 1. Weltkrieg einen Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei gab. Griechen in der Türkei kamen nach Griechenland und Türken in Griechenland nach Türkei.

Ist das Satire?

Lernt erst einmal deutsch!

Die Türken haben also die Byzanz erobert aber den Bevölkerungsaustausch gab es erst ominös im ersten Weltkrieg? Was genau passiert denn dann im ersten Weltkrieg und aus welchem Grund?

Nachbar
17.02.2013, 15:23
Alexander war kein Kriegsverbrecher! So stumpfsinnig darf man nicht sein !
Es ist mehr als fragwürdig eine historische Person aus der Gegenwart zubeurteilen.

Militärgeschichtlich ist Alexander einzigartig !
Er unterlag keiner einzigen Schlacht !
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8064


Aber naja, deshalb wird Er unter seinesgleichen als 'Aléxandros o Aítitos' (Alexandros der Unbesiegte) gerufen.

Nur die auf Titel setzenden und somit die Ungleichbehandlung der Menschen vorangetriebenen Römer sowie Christen und andere Barbaren nennen ihn 'Alexander der Große'.

Makkabäus
17.02.2013, 15:27
Ist das Satire?

Lernt erst einmal deutsch!

Die Türken haben also die Byzanz erobert aber den Bevölkerungsaustausch gab es erst ominös im ersten Weltkrieg? Was genau passiert denn dann im ersten Weltkrieg und aus welchem Grund?

Ah, komm pack ein ! Argumentativ nichts auf dem Kasten aber hier rumpöbeln.
Du scheinst nicht fähig zu sein die einfachsten Zusammenhänge zu erkennen ?
Dieses Phänomen beobachtet man hier oft ! Wenn man sachlich nicht bestehen kann, lenkt man die Aufmerksamkeit auf Nebenschauplätze wie die Rechtschreibung.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:31
Ah, komm pack ein ! Argumentativ nichts auf dem Kasten aber hier rumpöbeln.
Du scheinst nicht fähig zu sein die einfachsten Zusammenhänge zu erkennen ?
Dieses Phänomen beobachtet man hier oft ! Wenn man sachlich nicht bestehen kann, lenkt man die Aufmerksamkeit auf Nebenschauplätze wie die Rechtschreibung.

Du hast etwas behauptet, also musst du es beweisen! Wieso gab es denn nun den Bevölkerungsaustausch erst im ersten Weltkrieg? Dass die griechisch-byzantinische Bevölkerung umittelbar nach der türkischen Übernahme vernichtet wurde
ist sogar im Mainstream anerkannt.

Makkabäus
17.02.2013, 15:34
Du hast etwas behauptet, also musst du es beweisen! Wieso gab es denn nun den Bevölkerungsaustausch erst im ersten Weltkrieg? Dass die griechisch-byzantinische Bevölkerung umittelbar nach der türkischen Übernahme vernichtet wurde
ist sogar im Mainstream anerkannt.

Genau danach fragte ich nach einer Quelle ?

Deniz Tyson
17.02.2013, 15:34
Ist das Satire?

Lernt erst einmal deutsch!

Die Türken haben also die Byzanz erobert aber den Bevölkerungsaustausch gab es erst ominös im ersten Weltkrieg? Was genau passiert denn dann im ersten Weltkrieg und aus welchem Grund?

Jedenfalls waren die Türken wohl menschlicher zu den Byzantinern, als die Europäer.

In den letzten Tagen des oströmischen Reiches, als die Stadt bereits von den Truppen des Sultan Mehmet II belagert wurde, boten Abgesandte des Papstes militärische Hilfe unter der Bedingung an, dass die Griechen zum Katholizismus übertreten würden. Der Kaiser war bereit, diese Bedingung zu akzeptieren, doch das Volk und der Großteil der Oberschicht widersetzten sich.
Ein hoher Beamter des oströmischen Reiches erklärte öffentlich, dass er lieber den Turban der Türken in der Stadt sehen würde, als die Mitra der Kardinäle.

Quelle: Richard Cloog: „Christians and Jews in the Ottoman Empire. The Functioning of a Plural Society”; S.191

Weitere Quellen:

In Osteuropa gab es hunderttausende von Christen, denen der Sieg der türkischen Waffen die Rettung vor Verfolgung bedeutete. So hat erst die vernichtende Niederlage des ungarischen Königs bei Mohács am 29. August 1526 vor der Armee des Süleyman dem Prächtigen die Verfolgung durch die katholische Kirche beendet und die ungehinderte Ausbreitung des Protestantismus in Ungarn und in Osteuropa ermöglicht.

Quelle: „Die evangelisch-lutherische Kirche Ungarns in ihrer geschichtlichen Entwicklung“ von Johannes Borbis; S. 8; siehe auch S. 4 f.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:36
[/B]

Genau danach fragte ich nach einer Quelle ?

Dafür braucht man keine Quelle, das ist Grundwissen. Schau doch selbst nach Literatur oder Wikipedia, etc.

Oder warst du auf der Baumschule?

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:38
Jedenfalls waren die Türken wohl menschlicher zu den Byzantinern, als die Europäer.

In den letzten Tagen des oströmischen Reiches, als die Stadt bereits von den Truppen des Sultan Mehmet II belagert wurde, boten Abgesandte des Papstes militärische Hilfe unter der Bedingung an, dass die Griechen zum Katholizismus übertreten würden. Der Kaiser war bereit, diese Bedingung zu akzeptieren, doch das Volk und der Großteil der Oberschicht widersetzten sich.
Ein hoher Beamter des oströmischen Reiches erklärte öffentlich, dass er lieber den Turban der Türken in der Stadt sehen würde, als die Mitra der Kardinäle.

Quelle: Richard Cloog: „Christians and Jews in the Ottoman Empire. The Functioning of a Plural Society”; S.191

Weitere Quellen:

In Osteuropa gab es hunderttausende von Christen, denen der Sieg der türkischen Waffen die Rettung vor Verfolgung bedeutete. So hat erst die vernichtende Niederlage des ungarischen Königs bei Mohács am 29. August 1526 vor der Armee des Süleyman dem Prächtigen die Verfolgung durch die katholische Kirche beendet und die ungehinderte Ausbreitung des Protestantismus in Ungarn und in Osteuropa ermöglicht.

Quelle: „Die evangelisch-lutherische Kirche Ungarns in ihrer geschichtlichen Entwicklung“ von Johannes Borbis; S. 8; siehe auch S. 4 f.

Rom war schon immer degeneriert, macht aber die Verbrechen der Türken nicht besser. Kehrt vor eurer eigenen Haustür.

Nachbar
17.02.2013, 15:40
Komm hör auf ! Von wo der Wind weht ist klar !
Eine Erklärung wäre vielleicht dass es nach dem 1. Weltkrieg einen Bevölkerungsaustausch zwischen Griechenland und der Türkei gab. Griechen in der Türkei kamen nach Griechenland und Türken in Griechenland nach Türkei.
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8065

Aber naja, so formuliert ist es falsch. Es gab einen Austausch der Religionsmassen. Die christlich-orthodoxe Kirche mit Niederlassung im heiligen Land (Hellas) betrachtete NUR die orthodoxen Griechen als Griechen, diejenigen aber, die griechischer Abstammung waren aber im laufe der islamischen Vorherrschaft des Osmanischen Reiches zum Islam wechselten, die wurden nicht als Griechen anerkannt. Atatürk wußte davon und hat sich über diesen Zustand gefreut. Nach heutigen Schätzungen der innertürkischen Dienste soll es in der heutigen Türkei bis zu 15 Mio der Griechen geben. Dazu kommen noch andere, die durch die willkürlich gezogenen Grenzen der Mächte sich nicht dem Mutterland Hellas anschliessen konnten, wie z.B. der komplette Süden Albaniens (der nur durch den Druck der Italiener entstanden ist) und nun auch in FYROM sowie Bulgarien.

Am Ende ist festzuhalten, daß die einst größte Ethnie des Mittelmeeres, die Griechen, zuerst durch das Christentum und später weiter durch den Islam zerstückelt wurde, die Griechen Süditaliens sprechen heute noch ihre (geschützte) Sprache 'Griko' und pflegen ihre tolle Musik (z.B. Tarantela), die Griechen der Türkei sprechen weiterhin ihre Sprache 'Rumca' und die Griechen des Kernlandes wurden durch die Jahrhunderte der christlich-religiösen Fremdherrschaft sprachlich sehr nach unten gezogen.

Würde es also diese trennenden Religionen nicht geben, das griechische Volk fände sehr schnell wieder zusammen.

Deniz Tyson
17.02.2013, 15:41
Rom war schon immer degeneriert, macht aber die Verbrechen der Türken nicht besser. Kehrt vor eurer eigenen Haustür.

Es gab keine Verbrechen seitens der Türken. Wir waren willkommene Befreier. Siehe Quellenmaterial.

Makkabäus
17.02.2013, 15:41
Dafür braucht man keine Quelle, das ist Grundwissen. Schau doch selbst nach Literatur oder Wikipedia, etc.

Oder warst du auf der Baumschule?

Du hast doch gerade eben geschrieben " Wenn man etwas behauptet muss man es auch beweisen "
Gut, kannst du es oder nicht ! Baumschule lässt grüßen !

Deniz Tyson
17.02.2013, 15:42
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8065

Aber naja, so formuliert ist es falsch. Es gab einen Austausch der Religionsmassen. Die christlich-orthodoxe Kirche mit Niederlassung im heiligen Land (Hellas) betrachtete NUR die orthodoxen Griechen als Griechen, diejenigen aber, die griechischer Abstammung waren aber im laufe der islamischen Vorherrschaft des Osmanischen Reiches zum Islam wechselten, die wurden nicht als Griechen anerkannt. Atatürk wußte davon und hat sich über diesen Zustand gefreut. Nach heutigen Schätzungen der innertürkischen Dienste soll es in der heutigen Türkei bis zu 15 Mio der Griechen geben. Dazu kommen noch andere, die durch die willkürlich gezogenen Grenzen der Mächte sich nicht dem Mutterland Hellas anschliessen konnten, wie z.B. der komplette Süden Albaniens (der nur durch den Druck der Italiener entstanden ist) und nun auch in FYROM sowie Bulgarien.

Am Ende ist festzuhalten, daß die einst größte Ethnie des Mittelmeeres, die Griechen, zuerst durch das Christentum und später weiter durch den Islam zerstückelt wurde, die Griechen Süditaliens sprechen heute noch ihre (geschützte) Sprache 'Griko' und pflegen ihre tolle Musik (z.B. Tarantela), die Griechen der Türkei sprechen weiterhin ihre Sprache 'Rumca' und die Griechen des Kernlandes wurden durch die Jahrhunderte der religiösen Fremdherrschaft sprachlich sehr nach unten gezogen.

Würde es also diese trennenden Religionen nicht geben, das griechische Volk fände sehr schnell wieder zusammen.

Du phantasierst.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:45
Es gab keine Verbrechen seitens der Türken. Wir waren willkommene Befreier. Siehe Quellenmaterial.

Achso Befreier, die Säugling köpften? Troll dich mal lieber:

Oriana Fallacis Darstellung des Georgios Phrantzes, der Augenzeuge des Massakers der Türken an der christlichen Bevölkerung Konstantinopels 1453 war:


und köpfen sogar die Säuglinge. Die Köpfchen nehmen sie zum Kerzenlöschen. Das Blutbad dauerte vom Morgengrauen bis zum Nachmittag. Es verebbte erst in dem Augenblick, in dem der Großwesir auf der Kanzel der Hagia Sophia stieg und zu den Schlächtern sagte: „Ruht euch aus. Dieser Tempel gehört jetzt Allah.“

http://michael-mannheimer.info/2012/01/16/augenzeuge-berichtet-von-unvorstellbare-massaker-der-turken-bei-der-eroberung-konstantinopels-1453/

Nachbar
17.02.2013, 15:45
Du phantasierst.
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8066

Aber naja, schau mal in den Spiegel rein, dann siehst Du ein Gesicht, welches Fakten nicht gerne hat.

Deniz Tyson
17.02.2013, 15:47
Achso Befreier, die Säugling köpften? Troll dich mal lieber:

Oriana Fallacis Darstellung des Georgios Phrantzes, der Augenzeuge des Massakers der Türken an der christlichen Bevölkerung Konstantinopels 1453 war:



http://michael-mannheimer.info/2012/01/16/augenzeuge-berichtet-von-unvorstellbare-massaker-der-turken-bei-der-eroberung-konstantinopels-1453/

Komm mir nicht mit deinem Naziblog von Michael Mannheimer an, dem Altrassisten.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:48
Du hast doch gerade eben geschrieben " Wenn man etwas behauptet muss man es auch beweisen "
Gut, kannst du es oder nicht ! Baumschule lässt grüßen !

Was war denn jetzt im ersten Weltkrieg du Witzfigur? Und was war mit dem Riesenmassaker in Konstantinopel?

Deniz Tyson
17.02.2013, 15:48
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8066

Aber naja, schau mal in den Spiegel rein, dann siehst Du ein Gesicht, welches Fakten nicht gerne hat.

Jeden Tag stehe ich auf, betrachte mich vor dem Spiegel, und danke Gott, dass ich kein Grieche bin! Jedes Mal wenn ich Griechen auf der Strasse sehe, danke ich es ihm!

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 15:49
Komm mir nicht mit deinem Naziblog von Michael Mannheimer an, dem Altrassisten.

NAZI NAZI Heulsuse.

Er zitiert nur eine andere Quelle, die ich hier auch reingestellt habe. Die einzigen Rassisten seid ihr Gesockse.

Towarish
17.02.2013, 15:52
Rom war schon immer degeneriert, macht aber die Verbrechen der Türken nicht besser. Kehrt vor eurer eigenen Haustür.

Deswegen hat die Renaissance mit der Plünderung Konstantinopels begonnen...
Degeneriert sind eher Menschen, die so etwas schreiben.

Makkabäus
17.02.2013, 15:54
Was war denn jetzt im ersten Weltkrieg du Witzfigur? Und was war mit dem Riesenmassaker in Konstantinopel?

Das habe ich doch geschrieben ! Schwer von Begriff ? Es gab einen Bevölkerungsaustausch zwischen Griechen und Türken, und bezüglich des angeblichen "Riesenmassakers" in Konstantinopel fragte ich dich nach einer Quelle. Witzfigur !

Nachbar
17.02.2013, 15:56
Jeden Tag stehe ich auf, betrachte mich vor dem Spiegel, und danke Gott, dass ich kein Grieche bin! Jedes Mal wenn ich Griechen auf der Strasse sehe, danke ich es ihm!
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6067


Aber naja, und was bedeutet das?

Bedeutet es, daß Deine türkisch-mongolischen Ahnen in ihrer ureigenen Heimat in Innerasien NICHTS geleistet haben, aus Unfähigkeit nichts leisten konnten, darum den Tod (und nicht etwa die Kultur und Zivilisation) in die Welt trugen, und Du darauf stolz bist?

Makkabäus
17.02.2013, 15:56
NAZI NAZI Heulsuse.

Er zitiert nur eine andere Quelle, die ich hier auch reingestellt habe. Die einzigen Rassisten seid ihr Gesockse.

Danke ! Mit dem Kommentar hast du dich selbst enttarnt.

Sudetendeutscher
17.02.2013, 15:59
Also Kaiser Konstantin der Große war ja bekanntlich Christ, d.h.: Er hatte vor der Schlacht eine Vision, zog dann im Zeichen des Kreuzes in die Schlacht, siegte; und seither beschützte er die Christen. Am Ende seines Lebens konvertierte er zum Christentum.

Konstantinopel (früher Byzantion) baute er zum Neuen Rom aus. Dafür wurden auch zahlreiche Kunstgegenstände nach Konstantinopel verschafft. Das Reich war christlich geprägt.

Und was ist heute davon übrig??? In der "Türkei" leben noch 0,1% Christen. Vom Glanz Konstantinopels ist nichts übrig, das ist heute das schwule Istanbul.

Shahirrim
17.02.2013, 16:00
Deswegen hat die Renaissance mit der Plünderung Konstantinopels begonnen...
Degeneriert sind eher Menschen, die so etwas schreiben.

Sollen wir Rom wieder bejubeln? Komischer Protestant bist du! Magst den Jesuiten Stalin und auch sonst so ziemlich alles, was den Protestantismus bekämpft.

Designstyle
17.02.2013, 16:01
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6067


Aber naja, und was bedeutet das?

Bedeutet es, daß Deine türkisch-mongolischen Ahnen in ihrer ureigenen Heimat in Innerasien NICHTS geleistet haben, aus Unfähigkeit nichts leisten konnten, darum den Tod (und nicht etwa die Kultur und Zivilisation) in die Welt trugen, und Du darauf stolz bist?

Wie kommt es eigentlich zur Stande, dass die angeblichen 15 Millonen "Griechen" in der Türkei sich eher als Türken sehen, wenn doch die Türken so kulturlos wären?

Auf deine Antwort bin ich gespannt.

Towarish
17.02.2013, 16:02
Und was ist heute davon übrig??? In der "Türkei" leben noch 0,1% Christen. Vom Glanz Konstantinopels ist nichts übrig, das ist heute das schwule Istanbul.

Den gierigen Kreuzfahrern sei Dank.

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 16:03
Das habe ich doch geschrieben ! Schwer von Begriff ? Es gab einen Bevölkerungsaustausch zwischen Griechen und Türken, und bezüglich des angeblichen "Riesenmassakers" in Konstantinopel fragte ich dich nach einer Quelle. Witzfigur !

Die Quelle habe ich hier schon längst hier reingestellt du Troll!

Außerdem war es kein Bevölkerungsaustausch, sondern eine Vernichtung. Wo sind deine Quellen bitte?

Das ist immer das Problem mit solchen dreisten Dummköpfen wie dir, fordern ständig Quellen, bringen aber selbst keine.

Shahirrim
17.02.2013, 16:06
Also Kaiser Konstantin der Große war ja bekanntlich Christ, d.h.: Er hatte vor der Schlacht eine Vision, zog dann im Zeichen des Kreuzes in die Schlacht, siegte; und seither beschützte er die Christen. Am Ende seines Lebens konvertierte er zum Christentum.

Konstantinopel (früher Byzantion) baute er zum Neuen Rom aus. Dafür wurden auch zahlreiche Kunstgegenstände nach Konstantinopel verschafft. Das Reich war christlich geprägt.

Und was ist heute davon übrig??? In der "Türkei" leben noch 0,1% Christen. Vom Glanz Konstantinopels ist nichts übrig, das ist heute das schwule Istanbul.

Na, das ist doch ziemlich einseitig und falsch. Wenn was an der Türkei entwickelt ist, dann ist das Istanbul, das übrigens erst seit den 30-ern des letzten Jahrhunderts, also unter Atatürk seinen Namen bekam.

Designstyle
17.02.2013, 16:07
.

Und was ist heute davon übrig??? In der "Türkei" leben noch 0,1% Christen. Vom Glanz Konstantinopels ist nichts übrig, das ist heute das schwule Istanbul.
Du verwechselst da was mein Lieber. Die Schwulenhauptstadt ist, wenn ich mich nicht irre in Deutschland (Köln) oder?
Hauptsache mal was geschrieben..

BRDDR_geschaedigter
17.02.2013, 16:08
Sollen wir Rom wieder bejubeln? Komischer Protestant bist du! Magst den Jesuiten Stalin und auch sonst so ziemlich alles, was den Protestantismus bekämpft.

Die Linken waren schon immer nützliche Idioten Roms.

Als ob wir die Renaissance irgendeiner Elite zu verdanken hätten.

Towarish
17.02.2013, 16:08
Sollen wir Rom wieder bejubeln? Komischer Protestant bist du! Magst den Jesuiten Stalin und auch sonst so ziemlich alles, was den Protestantismus bekämpft.

Tja, ich bin halt kein religiöser Fundamentalist, ebenso verdamme ich nicht Andersdenkende, oder was ich nicht verstehe.
Ich fühle mich einem Schwarzen gegenüber auch nicht überlegen, nur weil ich weiß bin.
Muslimische Radikale unterstütze ich nicht, doch christliche Radikale ebenso.

Sudetendeutscher
17.02.2013, 16:09
Na, das ist doch ziemlich einseitig und falsch. Wenn was an der Türkei entwickelt ist, dann ist das Istanbul, das übrigens erst seit den 30-ern des letzten Jahrhunderts, also unter Atatürk seinen Namen bekam.

Vom antiken Konstantinopel ist gar nichts übrig, abgesehen von der Hagia Sophia.
Und es leben dort noch 0,1% Christen.

In Rom kann man noch fast alles besichtigen, vom antiken Rom. In Konstantinopel wurde fast alles plattgemacht, von den Horden.
Egal, das wars. Diskutiert schön weiter. Eigentlich geht es ja um Alexander den Doofen.

Shahirrim
17.02.2013, 16:09
Die Linken waren schon immer nützliche Idioten Roms.

Als ob wir die Renaissance irgendeiner Elite zu verdanken hätten.

Towarish kann ich aber nicht wirklich einordnen. Ein ganz komischer "Russe"! Gut, für einen Libertären ist er sicher ein Linker. :D

Conny
17.02.2013, 16:09
Wie kommt es eigentlich zur Stande, dass die angeblichen 15 Millonen "Griechen" in der Türkei sich eher als Türken sehen, wenn doch die Türken so kulturlos wären?

Auf deine Antwort bin ich gespannt.

Kennst du den prophetengleichen Atatürk? Seinesgleichen ebenfalls kein ethnischer Türke!




So sieht übrigens ein ethnischer Türke aus:
http://oi48.tinypic.com/1621gt1.jpg

Towarish
17.02.2013, 16:09
Die Linken waren schon immer nützliche Idioten Roms.

Als ob wir die Renaissance irgendeiner Elite zu verdanken hätten.

Nur dem geraubten Gold und den Kulturgütern.

Nachbar
17.02.2013, 16:10
Also Kaiser Konstantin der Große war ja bekanntlich Christ, d.h.: Er hatte vor der Schlacht eine Vision, zog dann im Zeichen des Kreuzes in die Schlacht, siegte; und seither beschützte er die Christen. Am Ende seines Lebens konvertierte er zum Christentum.

Konstantinopel (früher Byzantion) baute er zum Neuen Rom aus. Dafür wurden auch zahlreiche Kunstgegenstände nach Konstantinopel verschafft. Das Reich war christlich geprägt.

Und was ist heute davon übrig??? In der "Türkei" leben noch 0,1% Christen. Vom Glanz Konstantinopels ist nichts übrig, das ist heute das schwule Istanbul.
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6068

Aber naja, das ist nicht richtig, Konstantin der Große war kein Christ, es wird nur so vermarktet. Konstantin glaubte an Sol Invictus, die unbesiegte Sonne, und das Kreuz selbst ist ein vorchristliches und polytheistisches Symbol gewesen und ist es weiterhin. Darum zwang Konstantin der Große die Christenbischöfe seines Reiches auch, den unbekannten Geburtstag der mythischen Figur Jesus auf den Tag des Geburtstagsfestes aller Sonnengötter zu verlegen, was heute als 'Weihnachten' bekannt ist.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2e/CROSS_Sacral_Stavros_from_the_Temple_Repositories_ of_Knossos_1600_BCE_Heraclion_Museum_Greece.JPG/220px-CROSS_Sacral_Stavros_from_the_Temple_Repositories_ of_Knossos_1600_BCE_Heraclion_Museum_Greece.JPG
Sakrales Kreuz aus Knossos (Kreta)
datiert auf ca. 1600 vor Christus.

Makkabäus
17.02.2013, 16:10
Die Quelle habe ich hier schon längst hier reingestellt du Troll!

Außerdem war es kein Bevölkerungsaustausch, sondern eine Vernichtung. Wo sind deine Quellen bitte?

Das ist immer das Problem mit solchen dreisten Dummköpfen wie dir, fordern ständig Quellen, bringen aber selbst keine.

Du hast hier keine Quelle vorgelegt. Wo denn ? Meine Quelle bezüglich des Bevölkerungsaustausches ist der Vertrag von Lausanne.
Jetzt nochmal ! Wo ist deine Quelle bezüglich der Massaker ?

Shahirrim
17.02.2013, 16:11
Tja, ich bin halt kein religiöser Fundamentalist, ebenso verdamme ich nicht Andersdenkende, oder was ich nicht verstehe.
Ich fühle mich einem Schwarzen gegenüber auch nicht überlegen, nur weil ich weiß bin.
Muslimische Radikale unterstütze ich nicht, doch christliche Radikale ebenso.

Verschwurbler. Fundamentalist heißt übriegens, dass die Bibel das Fundament meines Glaubens ist. Hat nichts mit Fanatismus zu tun!

Towarish
17.02.2013, 16:12
Du verwechselst da was mein Lieber. Die Schwulenhauptstadt ist, wenn ich mich nicht irre in Deutschland (Köln) oder?
Hauptsache mal was geschrieben..

Jetzt hast du ihn verscheucht:basta::


Egal, das wars. Diskutiert schön weiter. Eigentlich geht es ja um Alexander den Doofen.

:D

Shahirrim
17.02.2013, 16:13
Du verwechselst da was mein Lieber. Die Schwulenhauptstadt ist, wenn ich mich nicht irre in Deutschland (Köln) oder?
Hauptsache mal was geschrieben..

Die schwulste Stadt der Welt ist jedenfalls Tel Aviv!

http://www.gaycities.com/best-of-2011/vote.php?page=10


Jedenfalls aus Sicht der Schwulen. :D

Towarish
17.02.2013, 16:14
Verschwurbler. Fundamentalist heißt übriegens, dass die Bibel das Fundament meines Glaubens ist. Hat nichts mit Fanatismus zu tun!

Deswegen sollte ich alles, was nicht protestantisch ist, als schlecht ansehen?

Deniz Tyson
17.02.2013, 16:15
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6067


Aber naja, und was bedeutet das?

Bedeutet es, daß Deine türkisch-mongolischen Ahnen in ihrer ureigenen Heimat in Innerasien NICHTS geleistet haben, aus Unfähigkeit nichts leisten konnten, darum den Tod (und nicht etwa die Kultur und Zivilisation) in die Welt trugen, und Du darauf stolz bist?

Ich zitiere Tatians Rede an die Bekenner des Griechentums 1. (1)

[...]

Seid nicht so feindselig gegen die „Barbaren“, ihr Bekenner des Griechentums, und beurteilt ihre Lehren nicht so mißgünstig! Denn welche euerer Einrichtungen verdankt nicht Barbaren ihren Ursprung? 2 (2) Die [S. 196] angesehensten Männer von Telmissos erfanden die Traumdeutung, Karier die Weissagung aus den Sternen, den Vogelflug beobachteten zuerst Phrygier und die ältesten Isaurier, Kyprier begründeten die Eingeweideschau, Babylonier die Astronomie, Perser die Magie, Ägypter die Geometrie, Phönikier die Buchstabenkunde. (3)Also hört doch auf, euere Nachahmungen Erfindungen zu nennen!

Denn Dichtkunst und Gesang ehrte euch Orpheus, der auch die Mysterien aufbrachte; die Tuskaner erfanden die Plastik; zur Geschichtsschreibung führten die chronologischen Aufzeichnungen bei den Ägyptern. Von Marsyas und Olympos habt ihr euch das Flötenspiel geholt, aber Phrygier waren sie beide und haben trotz ihrer „Unbildung“ aus der Pfeife den Wohlklang zu locken gewußt. 3 Tyrrhener erfanden die Trompete, die Schmiedekunst Kykopen, und auf die Kunst, Briefe zu schreiben, verfiel, wie Hellanikos erzählt, 4 eine Frau, die einst über die Perser herrschte: Atossa war ihr Name. 5 (4) So laßt denn eueren Dünkel fahren und bläht euch nicht mit prunkenden Phrasen! Euer Selbstlob findet doch nur die Zustimmung euerer eigenen Leute, wer aber Verstand hat, muß abwarten, bis ihr andere Zeugen beibringt und euch einigt in der Art, wie ihr sprecht!

(5) So aber ist euch widerfahren, daß ihr nicht einmal untereinander die gleiche Sprache redet. 6 Denn die Dorier sprechen anders als die Attiker, und die Äolier nicht so wie die Jonier. Da also bei euch ein so großer Zwiespalt in Dingen herrscht, in denen es keinen geben sollte, weiß ich nicht, wen ich einen Helenen nennen so.

[...]

Anders formuliert; die alten Griechen waren nicht mehr Hochkultur als die Mongolen des 13. Jh. und in beiden Fällen waren die Umstände ganz ähnlich (dünne halbnomadische Herrschaftschicht vs. überlegene einheimische Hochkultur).

Sudetendeutscher
17.02.2013, 16:16
Jetzt hast du ihn verscheucht:basta::



:D

ihr seid mir einfach zu dumm und ungebildet, du vor allem :):dg:

Nachbar
17.02.2013, 16:16
Wie kommt es eigentlich zur Stande, dass die angeblichen 15 Millonen "Griechen" in der Türkei sich eher als Türken sehen, wenn doch die Türken so kulturlos wären?

Auf deine Antwort bin ich gespannt.
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6069

Aber naja, deine Angabe ist nicht korrekt.
Dazu habe ich weiter oben was geschrieben (Stichwort: Bevölkerungsaustauch).
Aus Neugier habe ich diese Frage mal austesten wollen, nahezu alle Türken des Nordens sehen sich als Laz an, und somit als Rum (Griechen). Hier hat sich in den letzten 15 Jahren vieles geändert, nur die Nationalisten wollen das nicht akzeptieren.

Wichtig ist eines:
Die Religionen dürfen nicht weiter die Macht in den Händen halten, damit die Menschen schnell zusammenfinden.

Diese Aufzeichnung zeigt den griechischstämmigen ERDOGAN in seinem Heimatdorf Potamya.
Die Bewohner begrüssen ihn mit dem griechischen Namen des Ortes.


http://www.youtube.com/watch?v=sbvrouWgV0U

Shahirrim
17.02.2013, 16:17
Deswegen sollte ich alles, was nicht protestantisch ist, als schlecht ansehen?

Zumindest würde ich keinem Jesuiten über dem Wege trauen. Die hassen nämlich viel, aber am Meisten den Protestantismus. Sie gründeten sich schließlich wegen ihm.

Noch was. Das du dich keinem Schwarzen überlegen fühlst, kannst du ja gerne im Gleichmachereiwahn praktizieren. Ich sehe jedoch es nicht als abwertend, wenn Schwarze das betonen, was sie besser als Weiße können, solange es Fakt ist.

Conny
17.02.2013, 16:18
Die schwulste Stadt der Welt ist jedenfalls Tel Aviv!

http://www.gaycities.com/best-of-2011/vote.php?page=10


Jedenfalls aus Sicht der Schwulen. :D

Man achte auf den Vorsprung! :D
Und das im "gelobten Land" welches sein Existenzrecht auf religiöse Schriften zurückführt.

Towarish
17.02.2013, 16:18
ihr seid mir einfach zu dumm und ungebildet, du vor allem :):dg:

Das Argument mit Köln tut weh, ich weiß....
Und das auch noch ausgerechnet Köln, einer der wichtigsten Städte des Christentums.:haha:

Shahirrim
17.02.2013, 16:19
Man achte auf den Vorsprung! :D
Und das im "gelobten Land" welches sein Existenzrecht auf religiöse Schriften zurückführt.

Tel Aviv ist ja erst 103 oder so Jahre alt. Also ein Paradies westlicher Errungenschaften.

Designstyle
17.02.2013, 16:21
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6069

Aber naja, deine Angabe ist nicht korrekt.
Dazu habe ich weiter oben was geschrieben (Stichwort: Bevölkerungsaustauch).
Aus Neugier habe ich diese Frage mal austesten wollen, nahezu alle Türken des Nordens sehen sich als Laz an, und somit als Rum (Griechen). Hier hat sich in den letzten 15 Jahren vieles geändert, nur die Nationalisten wollen das nicht akzeptieren.

Wichtig ist eines:
Die Religionen dürfen nicht weiter die Macht in den Händen halten, damit die Menschen schnell zusammenfinden.

Diese Aufzeichnung zeigt den griechischstämmigen ERDOGAN in seinem Heimatdorf Potamya.
Die Bewohner begrüssen ihn mit dem griechischen Namen des Ortes.


http://www.youtube.com/watch?v=sbvrouWgV0U
Du Lügst! Die Lasen gibt es in der Türkei nur in Rize und Artvin. Selbst da stellen sie die absolute Minderheit dar. Habe noch garkeinen Schwarzmeertürken gesehen, der behauptet, er sei ein Grieche b.z.w. Laz.

Immer das gleiche mit dir. Nie kannst du deine Behauptungen Belegen.

Senator74
17.02.2013, 16:21
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6068

Aber naja, das ist nicht richtig, Konstantin der Große war kein Christ, es wird nur so vermarktet. Konstantin glaubte an Sol Invictus, die unbesiegte Sonne, und das Kreuz selbst ist ein vorchristliches und polytheistisches Symbol gewesen und ist es weiterhin. Darum zwang Konstantin der Große die Christenbischöfe seines Reiches auch, den unbekannten Geburtstag der mythischen Figur Jesus auf den Tag des Geburtstagsfestes aller Sonnengötter zu verlegen, was heute als 'Weihnachten' bekannt ist.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/2/2e/CROSS_Sacral_Stavros_from_the_Temple_Repositories_ of_Knossos_1600_BCE_Heraclion_Museum_Greece.JPG/220px-CROSS_Sacral_Stavros_from_the_Temple_Repositories_ of_Knossos_1600_BCE_Heraclion_Museum_Greece.JPG
Sakrales Kreuz aus Knossos (Kreta)
datiert auf ca. 1600 vor Christus.

Konstantin hat das Christentum nicht nur akzeptiert, sondern es als Staatsreligion zugelassen...

Nachbar
17.02.2013, 16:24
Konstantin hat das Christentum nicht nur akzeptiert, sondern es als Staatsreligion zugelassen...
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6070

Aber naja, meines Wissens hat Konstantin der Große das Christentum den anderen Religionen nur gleichgestellt.
Seine Nachfolger haben dann schnell das Kriegsbeil gegen die Philosophen (Hellenen) ausgerufen.

Shahirrim
17.02.2013, 16:28
Vom antiken Konstantinopel ist gar nichts übrig, abgesehen von der Hagia Sophia.
Und es leben dort noch 0,1% Christen.

In Rom kann man noch fast alles besichtigen, vom antiken Rom. In Konstantinopel wurde fast alles plattgemacht, von den Horden.
Egal, das wars. Diskutiert schön weiter. Eigentlich geht es ja um Alexander den Doofen.

Na ja, das Erbe der Arianer haben auch die Römer plattgemacht in Ravenna. So tolerant ist die RKK nicht. Aber sicher etwas besser als ihre missglückte Erfindung Islam (siehe dazu Alberto Rivera)!

Nachbar
17.02.2013, 16:32
Du Lügst! Die Lasen gibt es in der Türkei nur in Rize und Artvin. Selbst da stellen sie die absolute Minderheit dar. Habe noch garkeinen Schwarzmeertürken gesehen, der behauptet, er sei ein Grieche b.z.w. Laz.

Immer das gleiche mit dir. Nie kannst du deine Behauptungen Belegen.
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6071

Aber naja, mich stört es nicht, wenn Du bei Deiner Überzeugung bleibst.
Es ist immer gut, den Schwachpunkt des Gegenüber zu kennen.
Ist Dir das Video (Aufzeichnung des türkischen TV) nicht deutlich genug?

Hier, etwas Musik für Dich, die Du als Türke nicht verstehen wirst und aus dem Norden der heutigen Türkei stammt, gesungen natürlich von einem Türken mit griechischer Abstammung (Der Sänger Adem hat erst in Deutschland den Zusammenhang Rum zu Rumca und Griechenland erkannt, als er zufällig mit seinesgleichen als GR in Deutschland zusammentraf. Seitdem blüht er richtig auf)


http://www.youtube.com/watch?v=R5IGA5MGP6A

oder auch dieser Türke mit griechischer Abstammung:

Yusuf Cemal Keskin

http://www.youtube.com/watch?NR=1&v=kQnQI65vaIs&feature=endscreen

Senator74
17.02.2013, 16:32
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6070

Aber naja, meines Wissens hat Konstantin der Große das Christentum den anderen Religionen nur gleichgestellt.
Seine Nachfolger haben dann schnell das Kriegsbeil gegen die Philosophen (Hellenen) ausgerufen.

Es war ja schon ein "Erfolg", dass man als Christ damals nicht mehr verfolgt wurde!!

Deniz Tyson
17.02.2013, 16:37
[
Hier, etwas Musik für Dich, die Du als Türke nicht verstehen wirst [...]

Du als Festlandgrieche verstehst ihn auch nicht. Auch diese Griechen mit türkischer Abstammung wirst Du nicht verstehen. Man nennt sie im griechischen Volksmund auch Karamanlilar.


http://www.youtube.com/watch?v=PhGWTGwAcRg

Shahirrim
17.02.2013, 16:38
Wie kommt es eigentlich zur Stande, dass die angeblichen 15 Millonen "Griechen" in der Türkei sich eher als Türken sehen, wenn doch die Türken so kulturlos wären?

Auf deine Antwort bin ich gespannt.

Repression!

Designstyle
17.02.2013, 16:43
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6071


Hier, etwas Musik für Dich, die Du als Türke nicht verstehen wirst und aus dem Norden der heutigen Türkei stammt, gesungen natürlich von einem Türken mit griechischer Abstammung (Der Sänger Adem hat erst in Deutschland den Zusammenhang Rum zu Rumca und Griechenland erkannt, als er zufällig mit seinesgleichen als GR in Deutschland zusammentraf. Seitdem blüht er richtig auf)

Du behauptest allen ernstes, dass nahezu alle Schwarzmeertürken sich als Griechen sehen? :D Lange nicht mehr so gut gelacht.

Geh mal in eine x beliebige Stadt in der Schwarzmeerregion und sage es ihnen ins Gesicht. Aber sei Vorsichtig es kann ungemütlich werden.:hdf:

Grad die Schwarzmeertürken die mit ihrem extremen Nationalismus bekannt sind. Ach wie kann man sich öffentlich so zum Clown machen.

Was für Drogen schluckst du eigentlich?

Nachbar
17.02.2013, 16:46
Es war ja schon ein "Erfolg", dass man alös Christ damals nicht mehr verfolgt wurde!!
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6072

Aber naja, wir beide sollten es aber bitte nicht einseitig betrachten. Die Christen der Zeit der Entstehung des Christentums hatten auch alles dran gesetzt, um als Aussetzige betrachtet zu werden, sie wollten den Staat dem Grunde nach zugrunderichten, was ihnen dann auch gelungen ist (Darüber gibt es zweifelsfrei genügend Literatur). Und nachdem sie dann die militärische Macht (wie das geschehen ist, das lasse ich jetzt mal aus) in den Händen hatten, da haben sie die Beile ausgeholt und auf jeden eingeschlagen, der seine alte philosophische Tradition weiterleben wollte.

Bekannt ist der Spruch des hellenisierten Paulus zu seinen Christenmenschen:
"Wer nicht arbeitet, der soll auch nichts essen"

in der selben Zeit, in der die Christen das jüdische Element unter Schutz gestellt hatten und ALLE Menschen zum Kirchgang zwangen, in der gleichen Zeit haben sie JEDE Handlung der Griechen unter Todesstrafe gestellt, einhergehend mit Verboten des Vererbens des Familienbesitzes (verfiel an die Kirche) etc. etc.


Es war (und ist) die christliche Intoleranz, die sie nicht annehmbar machte (siehe Celsus: Alethes Lógos).
Der Polytheist hatte zig Götter, einer mehr oder weniger hätte ihr Weltbild nicht zerrüttet, wäre dieser eine mehr vom Kern her friedlich. Doch das war er nicht, der eine mehr wollte die ganze Macht in seinen Händen halten, nicht teilen. Und dieses Denken kam aus den ethisch unterentwicklelten Menschen des vorderen Nahen Ostens (Talmud: Du sollst (als Jude) keine griechischen Bücher lesen), nachdem an Epikur der ganze Rabbinismus untergegangen wäre.

Nachbar
17.02.2013, 16:50
Du behauptest allen ernstes, dass nahezu alle Schwarzmeertürken sich als Griechen sehen? :D Lange nicht mehr so gut gelacht.

Geh mal in eine x beliebige Stadt in der Schwarzmeerregion und sage es ihnen ins Gesicht. Aber sei Vorsichtig es kann ungemütlich werden.:hdf:

Grad die Schwarzmeertürken die mit ihrem extremen Nationalismus bekannt sind. Ach wie kann man sich öffentlich so zum Clown machen.

Was für Drogen schluckst du eigentlich?
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6072

Aber naja, ich müßte mich wiederholen, mache ich aber nicht.
Es ist gut, den Schwachpunkt und die Achillesferse des Gegenüber zu kennen.
Keine Angst, ich habe nicht zur Abspaltung aus der Türkei aufgerufen, diese Menschen sind natürlich Türken, sie alle haben einen türkischen Paß.

Was sind sie aber letzten Endes, wenn sie einst als Griechen, dann islamisiert, unter Atatürk zu Türken geworden, und nun in Deutschland den deutschen Paß erhalten haben? Was sind sie am Ende?

Senator74
17.02.2013, 16:56
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6072

Aber naja, wir beide sollten es aber bitte nicht einseitig betrachten. Die Christen der Zeit der Entstehung des Christentums hatten auch alles dran gesetzt, um als Aussetzige betrachtet zu werden, sie wollten den Staat dem Grunde nach zugrunderichten, was ihnen dann auch gelungen ist (Darüber gibt es zweifelsfrei genügend Literatur). Und nachdem sie dann die militärische Macht (wie das geschehen ist, das lasse ich jetzt mal aus) in den Händen hatten, da haben sie die Beile ausgeholt und auf jeden eingeschlagen, der seine alte philosophische Tradition weiterleben wollte.

in der selben Zeit, in der die Christen das jüdische Element unter Schutz gestellt hatten und ALLE Menschen zum Kirchgang zwangen, in der gleichen Zeit haben sie JEDE Handlung der Griechen unter Todesstrafe gestellt, einhergehend mit Verboten des Vererbens des Familienbesitzes (verfiel an die Kirche) etc. etc.


Es war (und ist) die christliche Intoleranz, die sie nicht annehmbar machte (siehe Celsus: Alethes Lógos).
Der Polytheist hatte zig Götter, einer mehr oder weniger hätte ihr Weltbild nicht zerrüttet, wäre dieser eine mehr vom Kern her friedlich. Doch das war er nicht, der eine mehr wollte die ganze Macht in seinen Händen halten, nicht teilen. Und dieses Denken kam aus den ethisch unterentwicklelten Menschen des vorderen Nahen Ostens (Talmud: Du sollst (als Jude) keine griechischen Bücher lesen), nachdem an Epikur der ganze Rabbinismus untergegangen wäre.

Nur mal soviel: Das Christentum hatte ein Problem -- den Glauben an ein Leben im Paradies (Jenseits) nicht zu verwechseln mit der Akzeptanz, eines Kaiserreiches , in dem sie lebten.
Lukas 20,25 Gebt Gott, was Gottes ist und dem Kaiser, was des Kaisers ist.

Nachbar
17.02.2013, 17:01
Du als Festlandgrieche verstehst ihn auch nicht. Auch diese Griechen mit türkischer Abstammung wirst Du nicht verstehen. Man nennt sie im griechischen Volksmund auch Karamanlilar.


http://www.youtube.com/watch?v=PhGWTGwAcRg
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8073

Aber naja, woher willst Du in mir einen Festlandgriechen ausmachen, oder überhaupt einen Griechen? (übrigens habe ich mit meinen wenigen Griechischkenntnissen vieles verstanden)
Könnte es nicht sein, daß ich eine althumanistische Erziehung gehabt haben könnte, und mir das heilige Land (Hellas) am Herzen liegt?

Zu Deinen Argument, welches keines ist: Du lebst mit Deiner Familie erst seit wenigen Jahren in Deutschland und sprichst schon besser Deutsch als deine türkisch-mongolische Sprache. Nun bedenke, daß die Menschen damals über viele Jahrhunderte unter der Knute des Osman standen (wobei sehr viele Sultane des Osmanischen Reiches eine griechische Verwandschaft hatten, auch Mütter).

Oder wilst Du etwa behaupten, daß die in der Türkei heute vorhendene Kultur aus den weiten innerasiatischen Tiefen mit dem Umzug der türkisch-monglischen Horden rübergebracht wurde?
Ich vermute, Du willst es nicht behaupten.

Designstyle
17.02.2013, 17:03
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar6072


Was sind sie aber letzten Endes, wenn sie einst als Griechen, dann islamisiert, unter Atatürk zu Türken geworden, und nun in Deutschland den deutschen Paß erhalten haben? Was sind sie am Ende?
Belege es doch mal, dass es einst mal Griechen waren und ich werde dir deine Frage beantworten. Genau das ist dein Problem. Bei dir habe ich das Gefühl, dass du an deine eigene Lügen glaubst.
Stellst eine These nach dem anderen auf, aber kannst keine deiner Behauptungen belegen.

Die Lasen sind die absolute Minderheit, die sich nur in Rize und Artvin befinden. Und das eine Video indem sie Potamya sagen soll als ein Beleg dienen, dass alle in Schwarzmeer Griechen wären oder was?

Du spinnst!

Nachbar
17.02.2013, 17:08
Nur mal soviel: Das Christentum hatte ein Problem -- den Glauben an ein Leben im Paradies (Jenseits) nicht zu verwechseln mit der Akzeptanz, eines Kaiserreiches , in dem sie lebten.
Lukas 20,25 Gebt Gott, was Gottes ist und dem Kaiser, was des Kaisers ist.

http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8074

Aber naja, das Christentum hatte und hat viele weitere sehr deutliche Probleme, wie wir jüngst an der Entscheidung des christlichen Krankenhauses und der Verweigerung, die vergewaltigte Frau zu pflegen, erkennen konnten.

Damit befindet sich das Christentum ca. 2400 Jahre hinter der Entwicklung der Griechen!
(--> Stichwort: der Eid des Hippokrates)
(Leider wurde die Entwicklung der Griechen von den Christen vor ca. 1800 1700 Jahren zerstört, die Griechen kamen unter der christlichen Knechtschaft; wer weiß, was wir heute erreicht hätten und wo wir als Menschheit ständen)

Aber das von Dir vorgetragene ist eines der großen Probleme. Mir ist bekannt, daß die Christen die Gnade nicht annehmen wollten und sich lieber töten und zerfleischen ließen, nur um als Märtyrer zu gelten und schnell an der Seite ihres Meisters Jesus zu sein. Um es vorsichtig zu formulieren: wer heute sowas machen würde, auch nur aussprechen sollte, der gehörte ganz klar in die Klapse.

Verhielten sich die Christen heute wie zu ihrer Entstehungszeit, sie würden jeden Staat in den Abgrund treiben.

Tatsächlich ist im Christentum nichts neues, was nicht schon den Griechen bekannt war.
Ohne das Christentum und seiner totalitären Haltung wäre die Menschheit weiter in ihrer evolutionären Entwicklung.

Auch Du als Akademiker und Ausbilder der nachkommenden Generationen kannst es nicht gut heissen, daß man ein Buch gleichstellt mit der Masse der an vorhandenen Büchern (früher: Buchrollen, Papyri) oder dieses eine Buch sogar noch als wertvoller betrachtet (Stichwort: Philosophin Hypatia, Brandsetzung der Bibliothek Alexandrias)

Nachbar
17.02.2013, 17:11
Belege es doch mal, dass es einst mal Griechen waren und ich werde dir deine Frage beantworten. Genau das ist dein Problem. Bei dir habe ich das Gefühl, dass du an deine eigene Lügen glaubst.
Stellst eine These nach dem anderen auf, aber kannst keine deiner Behauptungen belegen.

Die Lasen sind die absolute Minderheit, die sich nur in Rize und Artvin befinden. Und das eine Video indem sie Potamya sagen soll als ein Beleg dienen, dass alle in Schwarzmeer Griechen wären oder was?

Du spinnst!

http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8074

Aber naja, junge, du wirst langsam langweilig.
Es gibt die Gemeinde und Geburtsbücher, die Bücher der Verehelichung etc.
Das alles ist schon längst untersucht worden, die Ergebnisse sind vorhanden.

Sudetendeutscher
17.02.2013, 17:14
Das Argument mit Köln tut weh, ich weiß....
Und das auch noch ausgerechnet Köln, einer der wichtigsten Städte des Christentums.:haha:

Ist ja nicht meine Schuld, dass Köln eine Schwuchtel- und Transenhochburg ist. Das ist durchaus richtig.
Das ist aber nicht Deutschland, sondern BRD.

Towarish
17.02.2013, 17:16
Zumindest würde ich keinem Jesuiten über dem Wege trauen. Die hassen nämlich viel, aber am Meisten den Protestantismus. Sie gründeten sich schließlich wegen ihm.
Noch was. Das du dich keinem Schwarzen überlegen fühlst, kannst du ja gerne im Gleichmachereiwahn praktizieren. Ich sehe jedoch es nicht als abwertend, wenn Schwarze das betonen, was sie besser als Weiße können, solange es Fakt ist.

Jegliche Beurteilung Stalins im Westen kannst du in die Tonne kicken, ebenso wie die Russen Hitler nie nüchtern beurteilen werden. Lassen wir das.

Towarish
17.02.2013, 17:18
Ist ja nicht meine Schuld, dass Köln eine Schwuchtel- und Transenhochburg ist. Das ist durchaus richtig.
Das ist aber nicht Deutschland, sondern BRD.

BR-Deutschland

Alfred
17.02.2013, 17:34
Alexander war kein Kriegsverbrecher ! So stumpfsinnig darf man nicht sein ! Es ist mehr als fragwürdig eine historische Person aus der Gegenwart zubeurteilen.

Militärgeschichtlich ist Alexander einzigartig ! Er unterlag keiner einzigen Schlacht !


Diese Junge Mann hatte allerdings etliche Nachfolger dazu bewogen in seine Fusstapfen zu treten, kaum einer der nicht ein Alexander sein wollte in der damaligen Zeit. Die folgen dieser Kriege der Nachahmer waren stets ein Fiasko.

Wolf Fenrir
17.02.2013, 17:40
Weil dein " Adolf der Große " nicht einmal geschafft hat bei der Kunstakademie in Wien Mitglied zu werden und das zweimal. :D :fuck:

Jawoll !!! bist genau und die Falle getappt die ich aufgestellt hab !!!:D und ich kann mir mal wieder einen Ast ablachen ...:dg::D:D:D:D

Parker
17.02.2013, 17:41
Dast stimmt allerdings,beide waren sie Musterbeispiele als demokratische Ausbeuter.

Napoleon und Robespierre waren Demokraten?

Corpus Delicti
17.02.2013, 17:54
Napoleon und Robespierre waren Demokraten?

Ach ne ich dachte du wolltest für immer verschwinden.Jetzt weiß ich wie lang für immer ist.Ihr Typen kommt doch immer wieder. :haha:

Corpus Delicti
17.02.2013, 17:57
Weil dein " Adolf der Große " nicht einmal geschafft hat bei der Kunstakademie in Wien Mitglied zu werden und das zweimal. :D :fuck:

Ja wenn in der Kunstakademie alles Juden sind,dann kann man nicht weit kommen.

Makkabäus
17.02.2013, 18:06
Ja wenn in der Kunstakademie alles Juden sind,dann kann man nicht weit kommen.

Aha ! War das so ? Quelle ? Also was ihr alles den Juden andichtet. Sehr abenteuerlich ! :D

Corpus Delicti
17.02.2013, 18:09
Aha ! War das so ? Quelle ? Also was ihr alles den Juden andichtet. Sehr abenteuerlich ! :D

Beweise das Gegenteil.

Makkabäus
17.02.2013, 18:16
Beweise das Gegenteil.

So vorhersehbar ! Du hast als erstes die Behauptung in den Raum gestellt. Also bist du als erstes in der Pflicht.

konkon
17.02.2013, 18:41
Und dieses Denken kam aus den ethisch unterentwicklelten Menschen des vorderen Nahen Ostens (Talmud: Du sollst (als Jude) keine griechischen Bücher lesen), nachdem an Epikur der ganze Rabbinismus untergegangen wäre.

Bist du dir da sicher, selbst das Wort Sanhedrin ist vom griechischen Synhedrion abgeleitet. :?

konkon
17.02.2013, 18:48
Ist ja nicht meine Schuld, dass Köln eine Schwuchtel- und Transenhochburg ist. Das ist durchaus richtig.

Und genau deswegen gibt es in Istanbul keine schwulen Türken, die sind alle in Köln. :haha::D

Nachbar
17.02.2013, 19:06
http://www.politikforen.net/images/misc/quote_icon.png Zitat von Nachbar http://www.politikforen.net/images/buttons/viewpost-right.png (http://www.politikforen.net/showthread.php?p=6070542#post6070542)

Und dieses Denken kam aus den ethisch unterentwicklelten Menschen des vorderen Nahen Ostens (Talmud: Du sollst (als Jude) keine griechischen Bücher lesen), nachdem an Epikur der ganze Rabbinismus untergegangen wäre.


Bist du dir da sicher, selbst das Wort Sanhedrin ist vom griechischen Synhedrion abgeleitet. :?

http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sw.gif
nachbar8075

Aber ja, Sanhedrin ist aus Synhedrion (Zusammenkunft) abgeleitet.
Kann man aber auch prüfen, aber es stimmt.

Es ist für mich irgendwie beeindruckend zu verfolgen, daß die Juden einerseits das griechische Element verteufelten (Talmud: du sollst (als Jude) keine griechischen Bücher lesen), andererseits aber dermaßen viel in ihre jüdische Religion und ihr Bewußtsein akkomodiert haben, daß manche (auch jüdische) Wissenschaftler meinen, daß man im Jüdischen kaum was originär jüdischen wiederfindet, nur inhaltlich verändertes aus der griechischen Religion und Kultur (so haben die Juden keine Seele (siehe Platon: Seele, somit polytheistisch), kennen an sich keine Reinkarnation (jetzt abgewandelt schon).

Auch die sog. Mutterlinie (Matrilinearität) kommt aus der Graeco-Römischen Tages- und Gesetzeskultur, nichts jüdisches.

Die Beschneidung der Juden hat erst zugenommen bzw. richtig begonnen, als die Rabbis Angst hatten, der Grieche Epikur könnte durch seine Philosophie alles Jüdische zunichte machen, sie konnten Epikur und somit den Griechen nur den Befehl "Jude - DU mußt beschnitten sein, um dich als Juden zu erkennen (Anm.: auch wenn Du dann ganz anders leben solltest, so bist Du in unsere Fittiche gelangt)" entgegensetzen.

Die Rabbi hatten einfach "Schiß", ihr jüdisches Volk an den Hellenismus, der ethisch entwickelter ist, eine Bildungsreligion darstellt, völlig zu verlieren, und somit OHNE MACHT dazustehen.

konkon
17.02.2013, 19:17
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sw.gif
nachbar8075

Aber ja, Sanhedrin ist aus Synhedrion (Zusammenkunft) abgeleitet.
Kann man aber auch prüfen, aber es stimmt.

Es ist für mich irgendwie beeindruckend zu verfolgen, daß die Juden einerseits das griechische Element verteufelten (Talmud: du sollst (als Jude) keine griechischen Bücher lesen), andererseits aber dermaßen viel in ihre jüdische Religion und ihr Bewußtsein akkomodiert haben, daß manche (auch jüdische) Wissenschaftler meinen, daß man im Jüdischen kaum was originär jüdischen wiederfindet, nur inhaltlich verändertes aus der griechischen Religion und Kultur (so haben die Juden keine Seele (siehe Platon: Seele, somit polytheistisch), kennen an sich keine Reinkarnation (jetzt abgewandelt schon).

Auch die sog. Mutterlinie (Matrilinearität) kommt aus der Graeco-Römischen Tages- und Gesetzeskultur, nichts jüdisches.

Die Beschneidung der Juden hat erst zugenommen bzw. richtig begonnen, als die Rabbis Angst hatten, der Grieche Epikur könnte durch seine Philosophie alles Jüdische zunichte machen, sie konnten Epikur und somit den Griechen nur den Befehl "Jude - DU mußt beschnitten sein, um dich als Juden zu erkennen (Anm.: auch wenn Du dann ganz anders leben solltest, so bist Du in unsere Fittiche gelangt)" entgegensetzen. Die Rabbi hatten einfach "Schiß", ihr jüdisches Volk an den Hellenismus, der ethisch entwickelter ist, eine Bildungsreligion darstellt, völlig zu verlieren, und somit OHNE MACHT dazustehen.

Es war eigentlich nur eine Frage, bestätigt aber trotz alledem die These dass nie eine wirkliche jüdische Kultur bestanden hat.
Alles ist mehr oder weniger von anderen geklaut oder übernommen wurden.

Nachbar
17.02.2013, 19:28
Es war eigentlich nur eine Frage, bestätigt aber trotz alledem die These dass nie eine wirkliche jüdische Kultur bestanden hat.
Alles ist mehr oder weniger von anderen geklaut oder übernommen wurden.
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sw.gif
nachbar8076

Ja, sehe ich auch so. Vom Anbeginn des (historischen) Erscheinens dieser Ethnie ging es an sich darum, das Land und Städte (siehe: Jerusalem) der anderen zu seinem eigenen zu machen und die indigene Bevölkerung zu vertreiben bzw. auszurotten, deren Kultur und Religion zu übernehmen und als eigene zu vermarkten, und stets im Schatten der mächtigen Reiche zu stehen, die eine deutlich höhere Entwicklung erreicht hatten.

Deswegen lebten die Juden ja liebendgerne unter den Babyloniern (auch wenn sie am Ende motzten), unter den Persern (auch wenn sie am Ende motzten), unter den Ägyptern (auch wenn sie am Ende nur motzten) und unter den Deutschen leben (auch wenn sie täglich neu motzen und in jedem Deutschen den Nazi sehen).

Ich würde nicht an einem Ort leben, wenn es mir nicht gefiele.

Nachbar
17.02.2013, 20:01
Belege es doch mal, dass es einst mal Griechen waren und ich werde dir deine Frage beantworten. Genau das ist dein Problem. Bei dir habe ich das Gefühl, dass du an deine eigene Lügen glaubst.
Stellst eine These nach dem anderen auf, aber kannst keine deiner Behauptungen belegen.
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8076

Aber naja, für Dich habe ich mir die Mühe gemacht und ein Rumca-Lied gesucht und gefunden, in welchen sogar die Glocken der Kirchen zu hören sind.
Gesungen von einem weiteren Türken griechischer Abstammung (die Liste ist endlos...)
Viel Spaß und gute Unterhaltung, Musik verbindet bekanntlich die Menschen.

Erkan Ocakli: Éma Éla


http://www.youtube.com/watch?v=Goq43EcAiq0

konkon
17.02.2013, 20:21
Ja, sehe ich auch so. Vom Anbeginn des (historischen) Erscheinens dieser Ethnie ging es an sich darum, das Land und Städte (siehe: Jerusalem) der anderen zu seinem eigenen zu machen und die indigene Bevölkerung zu vertreiben bzw. auszurotten, deren Kultur und Religion zu übernehmen und als eigene zu vermarkten, und stets im Schatten der mächtigen Reiche zu stehen, die eine deutlich höhere Entwicklung erreicht hatten.

Deswegen lebten die Juden ja liebendgerne unter den Babyloniern (auch wenn sie am Ende motzten), unter den Persern (auch wenn sie am Ende motzten), unter den Ägyptern (auch wenn sie am Ende nur motzten) und unter den Deutschen leben (auch wenn sie täglich neu motzen und in jedem Deutschen den Nazi sehen).

Ich würde nicht an einem Ort leben, wenn es mir nicht gefiele.

Mit den Persern und dem babylonischen „Exil“ war das so eine Sache, ihre geistigen Führer hatten einfach Angst dass eben jenes Judentum einfach von der Bildfläche verschwindet.
Die Menschen fühlten sich einfach wohl in ihren fremden Kulturen.
Soviel zum gefallen in anderen Kulturen, was logisch ist, wenn du keine eigene hast.

Senator74
17.02.2013, 21:16
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8074

Aber naja, das Christentum hatte und hat viele weitere sehr deutliche Probleme, wie wir jüngst an der Entscheidung des christlichen Krankenhauses und der Verweigerung, die vergewaltigte Frau zu pflegen, erkennen konnten.

Damit befindet sich das Christentum ca. 2400 Jahre hinter der Entwicklung der Griechen!
(--> Stichwort: der Eid des Hippokrates)
(Leider wurde die Entwicklung der Griechen von den Christen vor ca. 1800 1700 Jahren zerstört, die Griechen kamen unter der christlichen Knechtschaft; wer weiß, was wir heute erreicht hätten und wo wir als Menschheit ständen)

Aber das von Dir vorgetragene ist eines der großen Probleme. Mir ist bekannt, daß die Christen die Gnade nicht annehmen wollten und sich lieber töten und zerfleischen ließen, nur um als Märtyrer zu gelten und schnell an der Seite ihres Meisters Jesus zu sein. Um es vorsichtig zu formulieren: wer heute sowas machen würde, auch nur aussprechen sollte, der gehörte ganz klar in die Klapse.

Verhielten sich die Christen heute wie zu ihrer Entstehungszeit, sie würden jeden Staat in den Abgrund treiben.

Tatsächlich ist im Christentum nichts neues, was nicht schon den Griechen bekannt war.
Ohne das Christentum und seiner totalitären Haltung wäre die Menschheit weiter in ihrer evolutionären Entwicklung.

Auch Du als Akademiker und Ausbilder der nachkommenden Generationen kannst es nicht gut heissen, daß man ein Buch gleichstellt mit der Masse der an vorhandenen Büchern (früher: Buchrollen, Papyri) oder dieses eine Buch sogar noch als wertvoller betrachtet (Stichwort: Philosophin Hypatia, Brandsetzung der Bibliothek Alexandrias)

Es wäre unangebracht, Bibel, Koran und Talmud (alphabetisch aufgezählt) einem "ranking" zuzuführen...
Es ist aber auch nicht zielführend 1 Buch (Qualität) gegen hunderte Bücher (Quantität) aufzurechnen...

Nachbar
17.02.2013, 22:06
Es wäre unangebracht, Bibel, Koran und Talmud [...] einem "ranking" zuzuführen...
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sw.gif
nachbar8088

Warum?
Würden der Mensch und die Menschheit einen Schaden davontragen, diese Bücher analytisch zu betrachten?


Es ist aber auch nicht zielführend 1 Buch (Qualität) gegen hunderte Bücher (Quantität) aufzurechnen...
Welche Qualitäten sollte dieses eine Geschichtenbuch aufweisen, welches erst zu jener Zeit der Hellenisierung die Bezeichnung 'Heiliges Buch' bekam (weil man sonst der griech. Inhalte nichts gegensetzen konnte), in Gleichsetzung zu der 'Quantität' (also ohne Qualität) an Büchern von ...



Helenius Acro
Aelius Herodianus
Lucius Aelius Stilo Praeconinus, Philologe
Anaxagoras, Philosoph (Vorsokratiker)
Antimachos von Kolophon, Dichter und Grammatiker
Apollonios Dyskolos, Grammatiker
Apollodor von Athen, Grammatiker und Schriftsteller
Apollonius Eidograph, Grammatiker
Aristarchos von Samothrake, Grammatiker
Aristophanes von Byzanz, Grammatiker
Apollonios von Perge, Mathematiker
Apollonios von Rhodos, Dichter und Gelehrter
Archimedes, Mathematiker, Physiker und Ingenieur
Aristarchos von Samos, Astronom und Mathematiker
Aristoteles, Philosoph
Athenaios, Rhetor und Grammatiker
Autolykos von Pitane, Astronom und Mathematiker
Boios, Autor
Deinostratos, Mathematiker und Geometer
Demokrit, Naturphilosoph (Vorsokratiker)
Didymos Chalkenteros, Grammatiker
Diogenianos Grammatikos, Grammatiker
Dionysios Iambos, Grammatiker
Dionysios Thrax, Grammatiker
Diophant von Alexandrien, Mathematiker
Erasistratos, Anatom und Physiologe
Eratosthenes, vielseitiger Gelehrter, u. a. Mathematiker, Geograph, Astronom, Grammatiker und Historiker
Eudoxos von Knidos, Mathematiker, Astronom, Geograph, Arzt, Philosoph und Gesetzgeber
Eukleides von Alexandria (Euklid), Mathematiker
Eutychios Proklos, Grammatiker aus Numidien
Galenos von Pergamon, Arzt und Anatom
Hellanikos von Lesbos, Geschichtsschreiber
Heron von Alexandria, Mathematiker und Ingenieur
Herennios Philon ((Philon von Byblos), Gelehrter, Grammatiker und Geschichtsschreiber
Herophilos von Chalkedon, Gelehrter, Grammatiker und Geschichtsschreiber
Hipparchos, Astronomen und Geograph
Hippokrates von Chios, Mathematiker und Astronom
Hippokrates von Kos, Mediziner
Hypatia, Mathematikerin, Astronomin und Philosophin.
Isokrates, Rhetor und Philosoph
Kallimachos, Dichter, Gelehrter und alexandrinischer Bibliothekar
Kallistratos (Grammatiker), Grammatiker
Krates von Mallos, Philosoph und Grammatiker
Ktesias von Knidos, Arzt und Geschichtsschreiber
Ktesibios, Techniker, Erfinder und Mathematiker
Lykophron aus Chalkis, Grammatiker und Dichter
Lysanias von Kyrene, Grammatiker
Macrobius Ambrosius Theodosius, Philosoph und Grammatiker
Moschos, Grammatiker und bukolischer Dichter
Manaichmos, Philosoph (Platoniker)
Menaichmos, Mathematiker
Menaichmos von Sikyon, Geschichtsschreiber (4. Jahrhundert v. Chr.)
Nikandros aus Kolophon, Arzt, Grammatiker und Dichter
Nikanor aus Alexandria, Grammatiker
Nikanor aus Kos, Grammatiker
Nikanor aus Kyrene, Grammatiker
Nikokles (Rhetor), Grammatiker und Rhetor aus Sparta
Nikomedes, Mathematiker
Pamphilos von Alexandria, Grammatiker und Lexikograph
Pappos, Mathematiker (Geometer)
Phaidon von Elis, Philosoph
Philetas, Dichter und Grammatiker aus Kos
Platon, Philosoph
Ptolemäus, Mathematiker, Geograph, Astronom, Astrologe, Musiktheoretiker und Philosoph
Pythagoras, Philosoph (Vorsokratiker)
Stephanos von Byzanz, Grammatiker
Thales, Mathematiker und Philosoph
Theaitetos, Mathematiker
Theodoros (Architekt), Architekt, 6. Jahrhundert v. Chr.
Theodoros von Kyrene (Mathematiker), Mathematiker
Theodoros von Kyrene (Philosoph), Philosoph
Theodoros von Soloi, Platoniker und Mathematiker
Theopompos, Geschichtsschreiber und Rhetoriker
Theon von Alexandria, Astronom und Mathematiker
Tryphon (Grammatiker), Grammatiker aus Alexandria
Xenophanes, vorsokratischer Philosoph und Dichter der Antike
Zenodotos von Ephesos, Grammatiker
Zoilos von Amphipolis, kynischer Redner und Sophist sowie Geschichtsschreiber


Dieses eine Buch ist somit nur ein Zeichen dafür gewesen, daß man in seiner religiösen Intoleranz so weit ging, die Werke aller Philosophen und Gelehrten der Naturwissenschaften und anderer Zweige als minderwertig zu betrachten.

Viel Zeit bedarf es, um was aufzubauen, doch nur wenig Zeit, um alles zu zerschlagen.
Es bedarf nur des religiösen Wahnes.

Parker
17.02.2013, 23:30
Ach ne ich dachte du wolltest für immer verschwinden.Jetzt weiß ich wie lang für immer ist.Ihr Typen kommt doch immer wieder. :haha:

Was genau hast Du an 'er oder ich' nicht verstanden?

Allerdings bin ich Dir zu Dank verpflichtet. Du warst einer der Pfeiler, auf denen Plan C beruhte. Laß sie den Ignore-Nazi so feste feiern, daß er gar nicht mehr merkt, daß er eben nicht unter seinesgleichen ist und sich so benimmt, wie er das tut, wenn er sich daheim fühlt.
Zugegeben, eine vage Hoffnung, basierend auf der Menschenkenntnis eines Idioten wie mir. Ich sollte allerdings hinzufügen, daß ich Tabascos Opfer, nämlich einen prächtigen hysterischen Anfall zu simulieren und damit auch ihre eigenen Schreibrechte hier einem 'niederen' Ziel zu opfern, zeitnah selbst nicht durchschaut habe. Ich kann mich also leider nicht exklusiv rühmen, euch dazu animiert zu haben, den Trottel zur Selbstentleibung zu animieren.

Aber wie auch immer, ich bin der Idiot, der sich schämen muß, wieder aufzutauchen, meinetwegen. Das Frauen einschüchternde Stück Dreck ist gefickt, hat sich gar mit ein bißchen Ermutigung, auch durch Dich, zünftig selbst gefickt und ich eben nicht. Für mich rechnet sich das, was meinst Du, mein teurer, wenn auch unfreiwilliger Gehilfe?

Und unsere kleinen Mitleser können hier auch etwas lernen: Die Schlacht ist nicht vorbei, wenn das kotfarbene Arschloch sich feiert, sondern erst dann, wenn der Comanche das Skalpiermesser weggesteckt hat.


Aber nochmal: den Kaiser und den Protostalinisten hälst Du für typische Demokraten?

Vergiß die Frage. Ich war ein paar Wochen nicht da und Du warst offensichtlich zu belanglos, um mich zu erinnern, daß sowas in Deinem Kopf tatsächlich möglich ist.

Agesilaos Megas
18.02.2013, 00:10
Militärgeschichtlich ist Alexander einzigartig ! Er unterlag keiner einzigen Schlacht !

Naja, lassen wir mal die Pferde im Stall: Heereskundlich ist einzigartig an Alexander die Schnelligkeit und das Ausmaß seiner Feldzüge; ferner, Napoleon gleich, hatte er das richtige Gespür dafür, den richtigen Moment der Schlacht auszunutzen, was ihn einzigartig macht; militärisch jedoch war er kein Neuerer, wie auch Napoleon. Ferner beruht unser Wissen alleinig auf Historiographen, die wir nur schwerlich positivistisch lesen dürfen. Dass die gr. Historiographen wohl maßlos übertreiben, was Zahlen und Siege betrifft, ist anzunehmen; auch wenn unbesiegt, so darf man nicht der antiken Historiographie trauen, dass er auch tatsächlich unbesiegt gewesen sei. Germanicus und Idistaviso - bestes Bsp. für die historiographische Propaganda der Antike; vgl. Rückzug aus Indien. "Er unterlag keiner Schlacht" ist verherrlichend und wohl nur mit Vorsicht zu genießen. Richtiger wäre: "Gemäß der antiken Historiographie soll Alexander jede Schlacht siegreich beendet haben und jeden Feldzug gewonnen".
Darüber hinaus gibt es wirklich einzigartige Personen in der "Militärgeschichte", welche den Krieg, anders als Alexander, theoretisch und praktisch grundlegend verändert haben: Epaminondas, vllt. auch Hannibal, Frundsberg, Gustav Adolf, Friedrich der Große, Carnot, Moltke, Guderian etc. - die klassische Sieger-Trias Alexander-Cäsar-Napoleon* glänzte durch Ruhm im Felde, nicht durch militärische Revolutionen. Das aber nur am Rande.


* Napoleon könnte man als heereskundliches Verdienst die, natürlich durch Unterstützung Davouts, neue Organisation u. Heeresausbildung anrechnen, deren Großteil aber Carnot etc. trugen.

Agesilaos Megas
18.02.2013, 00:20
Was ist denn in Indien passiert?

Die antike Historiographie behauptet, eine Meuterei seiner Männer habe ihn gezwungen. Fest steht, ganz gleich, wie Hydaspes ausgegangen ist, dass Alexander, aus welchen Gründen auch immer, den Feldzug verloren hat und, falls die Meuterei wirklich geschah, es irgendwelche schwerwiegenden Fehler entweder der Feldzugsplanung, -durchführung oder auf der taktischen Eben gegeben hat. Man muss nur causa pro effectu lesen*.

Ein ähnliches Bsp. bietet der m.E. von der Forschung noch nicht genügend beachtete Feldzug d. Germanicus 16.n.Chr., vor allem in der glorifizierenden Darstellung d. Tacitus (ann.).



*Es ist übrigens Topos der antiken Historiographie, einer eigenen Niederlage immer die Naturgewalt als Schuldigen zuzuschreiben; so auch die Regenfälle in Indien etc.; natürlich kann man annehmen, dass wohl nicht nur die Natur allein Alexanders Feldzug hat versanden lassen; selbst Germanicus oder Napoleon wurden nicht allein von der Natur besiegt, sondern immer noch von Menschen u n d der Natur.

Agesilaos Megas
18.02.2013, 00:23
Wenn es um den größten Eroberer aller Zeiten geht, dann kommen wir an Dschingis Khan nicht herum.

Wenn es um das Ausmaß d. Eroberungen geht, hast Du durchaus Recht. Aber, Du siehst: Es gibt nicht d e n größten Feldherren. Was muss denn ein Feldherr geleistet haben, um der größte aller zu sein? Es sind nur die Verherrlicher (Histriographie etc.), die diesen Nimbus heraufbeschwören.

Agesilaos Megas
18.02.2013, 00:27
An Afghanistan scheitern sie alle. Auch die Sowjetunion und die USA! War vor tausenden von Jahren so und bleibt so.

Auch die Briten haben sich mehrmals eine blutige Nase in Afghanistan geholt, so am Chaiber-Pass etc. ...

Parker
18.02.2013, 00:30
[...]"Er unterlag keiner Schlacht"[...]

Das trifft allerdings auf den Kerl in meinem Avatar zu, wenn man mal davon absieht, daß ihm nach einem Sonntagsschuß aus einer Sharp-Rifle, die über etwa eine Meile einen Krieger niederstreckte, der eigentlich hätte unverwundbar sein sollen, weil der behämmerte Schamane, der sicher nicht ganz zu Unrecht als 'Kojotendung' bekannt wurde, versprochen hatte, eine Kugeln abprallen lassende Farbe anzurühren, die Allianz auseinanderfiel.
Andernfalls hätte er sicherlich früher oder später verloren, aber die Amis hätten nicht erst die Comanchen-Allianz im Süden und dann die Sioux-Allianz in Norden angehen können, sondern beide gleichzeitig am Hals gehabt, was noch eine heiße Zeit für die USA hätte bedeuten können.

Jedenfalls, Quanah und auch der Lakota-Sioux Taschunka Witko, der als Crazy Horse bekannt wurde und nur mal abziehen mußte, weil die neuen Repetiergewehre zu hohe Verluste forderten, blieben als 'Feldherren' letztlich unbesiegt. Ihre Kriege verloren sie allerdings trotzdem und beide ergaben sich schließlich, weil sie nicht mitansehen mochten, wie die Menschen, die sich ihrer Führung anvertraut hatten, einfach wegstarben. Die Liebe zu ihrem Volk bedeutete ihnen mehr als ihre 'Souveränität'. Wilde. Und eben im Kampf niemals wirklich besiegte Anführer.

Agesilaos Megas
18.02.2013, 00:39
Alexander mit Arminius zu vergleichen bringt herzlich wenig.
Die Germanenbanden sollte man eher mit den späteren russischen Partisanenbanden vergleichen.

Vielleicht sollte man dem Thema "Bandenbekämpfung in der Antike" einen Thread stiften.


Soso. Arminius befehligte also Banden á la russ. Partisanen, welche er bei Idistaviso taktisch organisiert aufstellen, bewegen und später erneut sammeln konnte? Du liest die Römer aber positivistisch, wenn Du glaubst, dass 16 n.Chr. "Partisanenbanden" vllt. 8 (!) Legionen in einer Feldschlacht (!) den Weg gen Osten versperren konnten. Man könnte, wenn man an 9 n. Chr. denkt, vllt. von Partisanenbanden sprechen, aber nicht mehr ab 16 n.Chr.

Auch Tacitus widerspricht Dir, mabac, anführend:

deriguntur acies, pari utrimque spe, nec, ut olim apud Germanos, vagis
incursibus aut disiectas per catervas: quippe longa adversum nos militia
insueverant sequi signa, subsidiis firmari, dicta imperatorum accipere.

Tac. ann. II 45


Was Du behauptest, ist vom alten Germanenbild höchst präjudiziert.


Ebenfalls lesenswert:


http://www.rhm.uni-koeln.de/095/Miltner.pdf


"Und hierin liegt auch die kriegsgeschichtliche Bedeutung

der Schlacht bei Idistaviso, daß sie nicht einfach bloß dem

eigenen Kampfesmut sich hingebende Germanenhaufen zeigt,

sondern in dem kunstvoll aufgebauten Bericht des Tacitus

nach einem leitenden Gedanken sich bewegende und keineswegs

einfache taktische Aufgaben lösende germanische Kampfgruppen

vorführt. Dies dem aufmerksamen Leser nicht vorzuenthalten

und doch dem großen Publikum einen verwirrenden

und gar stolz klingenden Siegesbericht zu bieten, ist die besondere

Meisterschaft des Tacitus."

Conny
18.02.2013, 07:19
Wenn es um das Ausmaß d. Eroberungen geht, hast Du durchaus Recht. Aber, Du siehst: Es gibt nicht d e n größten Feldherren. Was muss denn ein Feldherr geleistet haben, um der größte aller zu sein? Es sind nur die Verherrlicher (Histriographie etc.), die diesen Nimbus heraufbeschwören.
Keine Frage. Einen Eroberer wie Alexander würde man in hiesigen Breitengraden ganz sicher anders bewerten, wenn er nicht von Europa gen Osten gezogen wäre, sondern von Osten nach Europa. ;-)
Du siehst es hier ja auch. Für die Türkei-Türken (die sich je nach Sachlage, mal als Nachfahren der Mongolen sehen, mal wieder gar nichts mit Mongolen zu tun haben wollen, es gar als Beleidigung sehen) ist Dschingis Khan positiv behaftet. Mehr noch, es gibt Türken, die ihre Kinder nach diesen Mongolen benennen, und das nicht zu knapp. In der übrigen, außertürkischen Welt hingegen sind Dschingis Khan und Konsorten ein rotes Tuch, weil ihre Brutalität und Skrupellosigkeit bis heute, also bis zu 800 Jahre später, nicht vergessen ist und nachwirkt, was ein Indiz dafür sein sollte, was für Monster das in Wirklichkeit waren.
Und ja, es ging mir diesbezüglich um die Ausmaße. Das was Dschingis Khan (später seine Söhne) erreichte, sucht historisch seinesgleichen.
Wobei anzumerken ist, dass Alexander im Gegensatz zu Dschingis Khan (bzw. den Mongolen) etwas anzubieten hatte. Die Mongolen hingegen haben so gut wie alles von den besiegten Völkern übernommen, weil sie kulturell primitiv waren und außer der Verbreitung von Angst und Schrecken nichts wirklich gut konnten.

Nomen Nescio
18.02.2013, 07:41
Auch die Briten haben sich mehrmals eine blutige Nase in Afghanistan geholt, so am Chaiber-Pass etc. ...
Fast jeder wird dort eine Lehre bekommen.

Ein Axioma ist, daß jedes Land besiegt werden kann, wenn man als Eroberer genügend Material UND Menschen zur Verfügung stellt..
Sowieso das Letzte wird nicht, und fast nie, erfüllt. Man muß bereit sein einen sehr hohen Preis zu zahlen. Vllt ist es fast ein Pyrrhussieg.

Das Problem ist aber nicht Erobern, sondern behalten können. Stalin hätte gewußt wie dann zu handeln, denn hätte sie nach Gulag geschickt.
Die Himmel sei gedankt, daß wir solche Lösungen nicht mehr erwägen.

BRDDR_geschaedigter
18.02.2013, 08:06
Nur dem geraubten Gold und den Kulturgütern.

Auch u.a. der Pest, die damals so ziemlich alles durcheinandergewirbelt hat.

BRDDR_geschaedigter
18.02.2013, 08:08
Du hast hier keine Quelle vorgelegt. Wo denn ? Meine Quelle bezüglich des Bevölkerungsaustausches ist der Vertrag von Lausanne.
Jetzt nochmal ! Wo ist deine Quelle bezüglich der Massaker ?

Kannst du Zersetzer nicht lesen? Ich habe hier den Mannheimer blog verlinkt, dort hat er eine Zeugenaussage zitiert also eine Quelle.

Makkabäus
18.02.2013, 09:18
Kannst du Zersetzer nicht lesen? Ich habe hier den Mannheimer blog verlinkt, dort hat er eine Zeugenaussage zitiert also eine Quelle.

Kannst du Zersetzer nicht in Zusammenhängen denken ? Eine Zeugenaussage ? Gut ! Dann muss du auch nach der Prämisse die Zeugenaussagen eines SS-Offiziers Kurt Gerstein bezüglich der Gaskammern akzeptieren. Er bestätigt sie nämlich !

BRDDR_geschaedigter
18.02.2013, 09:21
Kannst du Zersetzer nicht in Zusammenhängen denken ? Eine Zeugenaussage ? Gut ! Dann muss du auch nach der Prämisse die Zeugenaussagen eines SS-Offiziers Kurt Gerstein bezüglich der Gaskammern akzeptieren. Er bestätigt sie nämlich !

Was für ein Schwachsinnsvergleich. Demnach wären alles Zeugenaussagen falsch, weil es ja die SS -bla bla Nazi Adolf gab.

Du kannst ja (was dich wahrscheinlich überfordert) diese Aussage falsifizieren.

Makkabäus
18.02.2013, 09:22
Was für ein Schwachsinnsvergleich. Demnach wären alles Zeugenaussagen falsch, weil es ja die SS -bla bla Nazi Adolf gab.

Du kannst ja (was dich wahrscheinlich überfordert) diese Aussage falsifizieren.

War klar das dich das in eine Sackgasse gebracht hat. Bei deinem engstirnigen, einseitigen Gelaber.

BRDDR_geschaedigter
18.02.2013, 09:27
War klar das dich das in eine Sackgasse gebracht hat. Bei deinem engstirnigen, einseitigen Gelaber.

Welche Sackgasse denn? Bring erst einmal eine Gegenquelle, zu den Aussagen des Individuums, das Mannheimer zitiert.

Du bist wirklich nur hier um zu Pöbeln.

Quellen, die nicht ins Weltbild passen, werden natürlich ignoriert. Alter Hut die Masche.

Die Wahrheit ist immer einseitig, seit wann gibts eine zweiseitige Wahrheit, totaler Unsinn. Also wäre das dual. :umkipp:

Makkabäus
18.02.2013, 09:37
Welche Sackgasse denn? Bring erst einmal eine Gegenquelle, zu den Aussagen des Individuums, das Mannheimer zitiert.

Du bist wirklich nur hier um zu Pöbeln.

Quellen, die nicht ins Weltbild passen, werden natürlich ignoriert. Alter Hut die Masche.

Die Wahrheit ist immer einseitig, seit wann gibts eine zweiseitige Wahrheit, totaler Unsinn. Also wäre das dual. :umkipp:

Hör auf deine Charaktereigenschaften auf mich zu übertragen.
Ignoriert habe ich gar nichts. Ich habe lediglich darauf hingewiesen dass du auch andere Zeugenaussagen, die nicht deinem Weltbild entsprechen, akzeptieren musst.
Aber zum Pöbeln bist du ja schließlich nur hier.
Ich warte immernoch auf ein Gegenargument von Kurt Gerstein ?

BRDDR_geschaedigter
18.02.2013, 09:53
Hör auf deine Charaktereigenschaften auf mich zu übertragen.
Ignoriert habe ich gar nichts. Ich habe lediglich darauf hingewiesen dass du auch andere Zeugenaussagen, die nicht deinem Weltbild entsprechen, akzeptieren musst.
Aber zum Pöbeln bist du ja schließlich nur hier.
Ich warte immernoch auf ein Gegenargument von Kurt Gerstein ?

Ich kann schlecht etwas ignorieren, wenn du keine Quellen bringst. Und was sagt denn Kurt Gerstein?

Makkabäus
18.02.2013, 10:04
Ich kann schlecht etwas ignorieren, wenn du keine Quellen bringst. Und was sagt denn Kurt Gerstein?

Ich kann auch einen Sermon fabrizieren !

http://www.deathcamps.org/belzec/gerstein_de.html

BRDDR_geschaedigter
18.02.2013, 10:12
Ich kann auch einen Sermon fabrizieren !

http://www.deathcamps.org/belzec/gerstein_de.html

Ein SS-Mann. Wo ist der Bezug?

Makkabäus
18.02.2013, 10:19
Ein SS-Mann. Wo ist der Bezug?

Was hast du eigentlich für ein Problem ? Ich passe mich deinen einseitigen Spielregeln an und krame auch eine Zeugenaussage aus...
Der Bezug ist der, dass ich deine Taktik "die Türken waren schlimmer als andere Völker" umdrehen kann in, "die Deutschen waren schlimmer als andere Völker".

Shahirrim
18.02.2013, 10:21
Auch die Briten haben sich mehrmals eine blutige Nase in Afghanistan geholt, so am Chaiber-Pass etc. ...

Stimmt, die habe ich ganz vergessen.

BRDDR_geschaedigter
18.02.2013, 10:28
Was hast du eigentlich für ein Problem ? Ich passe mich deinen einseitigen Spielregeln an und krame auch eine Zeugenaussage aus...
Der Bezug ist der, dass ich deine Taktik "die Türken waren schlimmer als andere Völker" umdrehen kann in, "die Deutschen waren schlimmer als andere Völker".

Sag mal bist du noch im Kindergarten? Das einzige was ich gesagt habe ist, dass die Verbrechen der Türken in der Byzanz nicht mit Hilfe der Kreuzritter weggelabert werden können.

So, Schluss jetzt mit dem SPAM ab jetzt wird ignoriert.

Aloisius
18.02.2013, 10:29
Hier darf nicht vergessen werden, dass es zu Alexanders Zeiten weder die Haager Landkriegsordnung noch die Genfer Konvention gab.

herberger
18.02.2013, 10:46
Napoleon war ja auch kein Kriegsverbrecher,die Historiker loben seine Genialität,weil er seine Truppen im Schnellmarsch unter Zurücklassung sämmtlichen Gepäckes zu den Schlachten führte.

Was bedeutet es,wenn man die Truppen ohne Ausrüstung in Marsch setzt?Die Truppen müssen alles was sie zum Leben brauchen sich unterwegs besorgen,das bedeutet plündern vergewaltigen und auch hin und wieder morden.

Sprecher
18.02.2013, 10:51
Napoleon war ja auch kein Kriegsverbrecher,die Historiker loben seine Genialität,weil er seine Truppen im Schnellmarsch unter Zurücklassung sämmtlichen Gepäckes zu den Schlachten führte.


Wäre er Deutscher gewesen würde das Urteil sicher anders ausfallen.

Designstyle
18.02.2013, 19:04
http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_speaker_sc.gif
nachbar8076

Aber naja, für Dich habe ich mir die Mühe gemacht und ein Rumca-Lied gesucht und gefunden, in welchen sogar die Glocken der Kirchen zu hören sind.
Gesungen von einem weiteren Türken griechischer Abstammung (die Liste ist endlos...)
Viel Spaß und gute Unterhaltung, Musik verbindet bekanntlich die Menschen.

Erkan Ocakli: Éma Éla


http://www.youtube.com/watch?v=Goq43EcAiq0
Ein aus Artvin stammender Pontus-Grieche der ein griechisches Lied singt. Und?

Habe dir doch schon mehrmals gesagt, dass es in den Provinzen Rize und Artvin eine griechischstämmige Bevölkerung gibt oder?

Lasse mal diese 2 Provinzen aus und deine endlose Liste wird zum stocken kommen.

Makkabäus
18.02.2013, 20:00
Bei der Eroberung Thebens soll Alexander befohlen haben alle Gebäude zu zerstören.
Mit Ausnahme der Tempel und des Hauses vom Dichter Pindar.

Sehr Nobel !

Ausonius
18.02.2013, 21:38
Hat er doch dem Varus direkt ins Gesicht gesagt, dass er ihn töten wird.

Woher hast du das denn? Das wird in keiner der antiken Quellen erwähnt.

Ausonius
18.02.2013, 21:44
An Afghanistan scheitern sie alle. Auch die Sowjetunion und die USA! War vor tausenden von Jahren so und bleibt so.

Alexander hat allerdings Baktrien - so hieß das damals - erobert, und dieses Gebiet blieb auch nach seinem Tod "griechisch" und gehörte noch für 80 Jahre zum Seleukidenreich, einem Diadochenstaaten. Die Abspaltung erfolgte durch ebenfalls hellenistische Herrscher, die das Gebiet noch bis ins erste Jahrhundert kontrollierten. Er war also in der Tat hier etwas erfolgreicher als viele andere. Alexander stieß nach der Eroberung Baktriens in den Punjab vor, dass heutige Grenzgebiet zwischen Pakistan und Indien.

Ausonius
18.02.2013, 21:48
Alexander ist wahrscheinlich einer der Wenigen, die erkannt haben, dass es dort nicht zu holen gibt und ist deshalb vorbeigelatscht.:D

Auch nicht richtig - er gründete dort mehrere Städte; Herat und Kandahar sollen auf ihn zurückgehen.
Eine dieser griechischen Gründungen im Norden von Afghanistan konnte ausgegraben werden.

http://de.wikipedia.org/wiki/Ai_Khanoum

Ausonius
18.02.2013, 21:53
Arminius ist die römische Form von.............du hast noch einen Joker. Und das mit dem 19.Jahrhundert solltest du nochmal lesen.

Es könnte ein "Hermann" gewesen sein, aber ebenso gut ein "Armin", ein "Ermin", ein "Irmin"... das bleibt einfach unbekannt. Angemerkt sei aber, dass das lateinische zu den Sprachen gehört, die das "h" benutzen (im Gegensatz zum Beispiel zum Russischen). Und wenn ihn die römischen Schriftsteller "Arminius" und nicht "Herimanius" oder so nennen, kann das schon etwas aussagen..

Ausonius
18.02.2013, 22:08
Vom antiken Konstantinopel ist gar nichts übrig, abgesehen von der Hagia Sophia.
Und es leben dort noch 0,1% Christen.


Das ist falsch. Neben der Hagia Sophia gibt es noch viele andere antike Überbleibsel des ehemaligen Konstantinopel. Zu den beeindruckendsten Relikten gehören die Reste der byzantinischen Stadtmauer, die für viele Jahrhunderte die mächtigste Festung Europas, vielleicht sogar der Welt, war. Dazu kommen noch einige weitere byzantinische Gebäude. Mit Rom kommt es allerdings nicht mit.

Ausonius
18.02.2013, 22:24
Zu Alexander: dafür, dass er dieses Riesenreich in nur zehn Jahren eroberte, dann früh starb, und seine Diadochen rasch um die Erbmasse kämpften, hatten diese Eroberungen erstaunlich viel Bestand. Das Element der Kolonialisierung der eroberten Gebiete war bei ihm von Anfang an angelegt. Unabhängig davon, ob er nun der größte Feldherr der Geschichte oder der Antike ist - mir fällt auf jeden Fall kaum ein Herrscher ein, der so viele Städte gegründet hatte. Der hellenistische Osten wurde 400 Jahre später zu einem der wichtigsten geistigen Zentren der antiken Welt. Und auch, wenn dafür andere verantwortlich sind, so hat Alexander den Grundstein dafür gelegt.

Agesilaos Megas
18.02.2013, 22:31
Es könnte ein "Hermann" gewesen sein, aber ebenso gut ein "Armin", ein "Ermin", ein "Irmin"... das bleibt einfach unbekannt. Angemerkt sei aber, dass das lateinische zu den Sprachen gehört, die das "h" benutzen (im Gegensatz zum Beispiel zum Russischen). Und wenn ihn die römischen Schriftsteller "Arminius" und nicht "Herimanius" oder so nennen, kann das schon etwas aussagen..

Naja, wenn wir schon diese Sache zur Sprache bringen, müssen wir auf alle Umstände verweisen:

I. Arminius als nomen proprium begegnet so bei Tacitus.

II. Textkritisch anzumerken ist, dass wir zuerst die Annales des Tacitus mit den frühen dt. Humanisten erhalten haben. Der Name begegnet also uns erst wieder im 16. Jhdt.

III. In der Zeit d. Humanismus d. 16 Jhdt. war die Etymologie ein beliebtes Mittel d. Wissenschaft; es gab collegia etymologica an den Unis. Folglich waren Akademiker auch beherzte Etymologen.


Die Bildung "Hermann" ist dem Zeitgenossentum geschuldet, welches in Arminius einen hari-man, einen Heer-Mann (Heer auch als Waffen = arma; engl.: Army = Heer, obgleich arma, die Waffen) sehen wollte. Es ist eine bloße humanistische Germanisierung, die keinen Anspruch auf Wahrheit haben will, sondern bewusste interpretatio Germanica ist.



Auch dass es, wie Du schreibst, im Lateinischen das h gebe, ist noch kein Indiz dafür, dass die Römer es auch gebraucht haben. Du irrst nämlich: Die lateinische Sprache hasst das "h" als Initialkonsonant ((h)arena, (h)allec etc., Ahahaha statt "Haha!" ). Damit wäre ein "Harminius" keineswegs ausgeschlossen, nur weil wir Arminius lesen.

Von Deinen Vorschlägen gefällt mir am besten "Armin", vllt. auch "Ermin". Der Lateiner hat eher ein e zu einem a als ein i zu einem a gemacht, sofern das e lang ist. Und da haben wir ja einen reichen Schatz: ermen, arminjo etc. Und dann hätten wir schon einen guten Einstieg: a/e/irmin im Zusammenhang mit eristo ("Erz"), welches mit dem gr. áristos verwandt ist (irminkot, "bester Gott", erster Gott), ergäbe dann einen Armin, eine "Vortrefflichen", einen "Adligen" also (vgl. proceres, aristoi etc.). Das wäre ein netter Sinn, der zu des Arminius Stellung als Adelspfand passte. Nun, das ist aber nur pure Spekulation. Dass aber Arminius die lat. Form für Hermann (den "Herimanus") sein soll, halte ich persönlich für nicht richtig. Bedenke: a/ermen ist leichter im Lateinischen zu einem armin- abzuwandeln als ein her(i)-man zu einem ar(i)min. e-i-Vertauschung vor allem aber bei kurzen Vokalen.

Du siehst: Man kann weder die Humanisten widerlegen noch das Germanische rekonstruieren.

Deniz Tyson
18.02.2013, 22:48
Bei der Eroberung Thebens soll Alexander befohlen haben alle Gebäude zu zerstören.
Mit Ausnahme der Tempel und des Hauses vom Dichter Pindar.

Sehr Nobel !

Sagen wir mal so; er hat den Grundstein dafür gelegt, dass die westlichen Kulturen eine jahrtausendalte Tradition des Plagiats betreiben, in dem sie ägyptische, anatolische, mesopotamische Errungenschaften in Philosophie und Wissenschaft als griechisch ausgeben - um der armseeligen europäischen Barbarengeschichte eine zivilisierte Maske aufzusetzen. In dem man jahrtausendalte Traditionen, ägyptische, mesopotamische und anatolische Errungenschaften in Philosophie und Wissenschaft als griechische ausgeben: Sei es Pythagoras (Phönezier = Semite), Archimedes, Platon, Aristoteles haben ihre Wissensquellen aus Ägypten nicht benannt, doch jeder nicht Eurozentriker weis, dass nach der Eroberung Ägyptens durch Alexander die ägyptischen Bibliotheken/Tempelmagazine systematisch geplündert und nach Griechenland verschleppt oder zerstört wurden.

Das antike Griechenland hat nie gegeben sondern immer nur genommen, in kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht verlagerte sich der Schwerpunkt immer in den eroberten Gebieten Osten, wo vor allem Alexandria in Ägypten, später auch Pergamon in Anatolien, immer die bedeutende Rolle spielten.

Deniz Tyson
18.02.2013, 22:52
Der hellenistische Osten wurde 400 Jahre später zu einem der wichtigsten geistigen Zentren der antiken Welt. Und auch, wenn dafür andere verantwortlich sind, so hat Alexander den Grundstein dafür gelegt.

Der Hellenistische Osten liest sich schön, aber sagen wir mal lieber hellenistische Besatzerkolonien. Die alten Griechen waren ein ungehobelter Nomadenhaufen aus dem Balkan, der den alten Orient mit einem brutalen Krieg überzog und eroberte, sich die altehrwürdige, von Anatoliern und Mesopotamiern erschaffene Hochkultur aneignete. Die Europäer wollen all dies natürlich als "europäische Hochkultur" verkaufen, weil etwas anderes haben sie nicht zum vorweisen.

Affenpriester
18.02.2013, 23:53
Wie hier Leute die Dinge immer zu ihren Gunsten drehen und an der Geschichte rumzimmern bis es passt, belustigend. Spitzenreiter in dieser Disziplin sind immer die Türken.
Gefolgt von Kommunisten, Ultra-Nazis und Juden. Sie alle deuten Geschichte um, bis sie in einem guten Lichte stehen.

KuK
19.02.2013, 00:26
Moin, Moin, Deniz Tyson! (sic!)


Sagen wir mal so; er hat den Grundstein dafür gelegt, dass die westlichen Kulturen eine jahrtausendalte Tradition des Plagiats betreiben, in dem sie ägyptische, anatolische, mesopotamische Errungenschaften in Philosophie und Wissenschaft als griechisch ausgeben - um der armseeligen europäischen Barbarengeschichte eine zivilisierte Maske aufzusetzen. In dem man jahrtausendalte Traditionen, ägyptische, mesopotamische und anatolische Errungenschaften in Philosophie und Wissenschaft als griechische ausgeben: Sei es Pythagoras (Phönezier = Semite), Archimedes, Platon, Aristoteles haben ihre Wissensquellen aus Ägypten nicht benannt, doch jeder nicht Eurozentriker weis, dass nach der Eroberung Ägyptens durch Alexander die ägyptischen Bibliotheken/Tempelmagazine systematisch geplündert und nach Griechenland verschleppt oder zerstört wurden.

Das antike Griechenland hat nie gegeben sondern immer nur genommen, in kultureller und wissenschaftlicher Hinsicht verlagerte sich der Schwerpunkt immer in den eroberten Gebieten Osten, wo vor allem Alexandria in Ägypten, später auch Pergamon in Anatolien, immer die bedeutende Rolle spielten.

Es ist erfrischend, wie Du Dich hier als "spiritus rector" der 'halbweltlichen Kultur' meldest. Mit 50% magst Du sogar Recht haben, daß kann man den Turkos nicht absprechen.

Dennoch muß man auch wahrnehmen, daß in der westlichen Kulturfolge den Griechen eine nicht abzusprechende Rolle zukommt.

Gerne würde ich Dich als Christ mal auf eine nette Speisefolge ohne Schweinefleisch einladen.

Als sexuell noch nicht "toter" Mitmensch freute ich mich auch auf eine Einladung mit mindestens 7 (sieben) netten Jungfrauen, die schon Euren Propheten erfreuen konnten oder gekonnt habt haben.

Sicherlich war dieser in sexueller Hinsicht erfolgreicher, da er sich vorher an Vier-Beinern besser üben konnte, als ich.

Unbesehen dieser historischen "german Kleinigkeiten" wäre es mir eine außerordentliche Freude, mit den "Oberjagdaufehern des Osmanischen Reiches" in der Nähe von Erzurum mal "Sus Scrofa" nachzustellen... Die Waffe dafür hätte ich schon ( "paradox-gezogene" Flinte).

Abnehmer für das erlegte Wildpret gäbe es in der genannten Provinz genug, wenn nach der "Reinigungsarbeit" vom letzten osmanischen Wesir noch genug Christen übrig geblieben wären, was ich aber ernsthaft gezweifeln muß.

Mit Waidmannsheil,

KuK

Ausonius
19.02.2013, 08:28
Auch dass es, wie Du schreibst, im Lateinischen das h gebe, ist noch kein Indiz dafür, dass die Römer es auch gebraucht haben. Du irrst nämlich: Die lateinische Sprache hasst das "h" als Initialkonsonant ((h)arena, (h)allec etc., Ahahaha statt "Haha!" ).


Kann ich nicht so ganz teilen. Es stimmt, dass das Initial-H nicht häufig ist im Lateinischen. Dennoch gibt es Lexeme, sogar solche, die häufig gebraucht wurden, mit einem Initial-H. Dazu zählen etwa Haruspex, Hortus, Horreum. Lehnwörter (wie das aus dem griechischen stammende "Historia) und Eigennamen aus anderen Sprachen erweitern den Kreis. Was germanische Namen betrifft, so wurde das Initial-H im ersten Jahrhundert auch in lateinischen Quellen gebraucht, z.B. bei den Völkernamen der Hermunduren, der Hermionen, der Harier, der Haruden.


Damit wäre ein "Harminius" keineswegs ausgeschlossen, nur weil wir Arminius lesen.

Ausonius
19.02.2013, 08:32
Die alten Griechen waren ein ungehobelter Nomadenhaufen aus dem Balkan, der den alten Orient mit einem brutalen Krieg überzog und eroberte, sich die altehrwürdige, von Anatoliern und Mesopotamiern erschaffene Hochkultur aneignete.

Nein... bekanntlich waren die Städte Vorder-Kleinasiens zunächst griechisch besiedelt, ehe sie von den Persern erobert wurden. Die Makedonen, zu denen Alexander gehörte, waren sicher kriegerische Herrscher und weniger wohlhabend als die Athener, Korinther etc. Nomaden waren sie aber längst nicht und zivilisatorisch bestanden im 4. Jahrhundert vor Christus keine wesentlichen Unterschiede zwischen Griechen und Persern.

Makkabäus
19.02.2013, 09:30
Die wohl bekannteste Geschichte der Philosophie ist wohl die Geschichte von der Begegnung Alexander des Grossen und Diogenes in Korinth.

Alexander der Große war gerade oberster Feldherr der Griechen geworden und badete in den Ovationen. Besonders großen Wert legte Alexander der Grosse auf den Segen des Diogenes, welcher sich aber leider nicht blicken ließ. Alexander beendete das Harren und suchte Diogenes in edler Begleitung seiner mazedonischen Offiziere selber auf.

Als der edle Zug des Alexanders nun für der Hütte Diogenes ankam lag dieser, so nach Plutarch, gerade in der Sonne. Offerierend fragte Alexander den Diogenes, ob er nicht eine Bitte an ihn habe. Diese konnte Diogenes auch prompt anbringen. „Geh mir nur ein wenig aus der Sonne!“

Dies beeindruckte nicht nur Alexander selbst sondern auch seine Wegbegleiter. Sie spotteten „Wahrhaftig, wenn ich nicht Alexander wäre, dann möchte ich wohl Diogenes sein!“

Apollyon
19.02.2013, 09:35
Die größten der Geschichte die Kriege begonnen oder an ihnen Teilgenommen haben sind nach anderen Bewertungspunkten auch Kriegsverbrecher. Aber nach anderen Bewertungspunkte haben eben aber auch diese Personen große Reformen mit sich gebracht und zum Fortschritt beigetragen, in dieser Liste stehen bei mir Stalin, Mao, Hitler, Julius Cesar und Napoleon auch.

Agesilaos Megas
19.02.2013, 10:59
Kann ich nicht so ganz teilen. Es stimmt, dass das Initial-H nicht häufig ist im Lateinischen. Dennoch gibt es Lexeme, sogar solche, die häufig gebraucht wurden, mit einem Initial-H. Dazu zählen etwa Haruspex, Hortus, Horreum. Lehnwörter (wie das aus dem griechischen stammende "Historia) und Eigennamen aus anderen Sprachen erweitern den Kreis. Was germanische Namen betrifft, so wurde das Initial-H im ersten Jahrhundert auch in lateinischen Quellen gebraucht, z.B. bei den Völkernamen der Hermunduren, der Hermionen, der Harier, der Haruden.

Damit wäre ein "Harminius" keineswegs ausgeschlossen, nur weil wir Arminius lesen.


Und das ist Dein Problem: "Lateinische Quelle" ist keine Garantie für orthographische Korrektheit, weil es "die" Quelle nun eben nicht gibt. Das Problem von Orthographie und der orthographische Positivismus die Quellen betreffend sind bekannt. Übrigens kommt auch der aruspex vor, hortus ist dem gr. chortos entlehnt und somit kein originär lateinischer Initialkonsonant, und das horreum wohl vom haurium (haurire) gebildet, da der Lateiner wohl nur das "h" hörbar sprechen kann, wenn der Vokal kurz ist.
Und zu den Quellen des ersten Jahrhundert: Wieviele Quellen aus dem ersten Jahrhundert sind denn noch erhalten und nicht nur in mittelalterlichen codices? Ferner werden auch in jenen lat. Quellen jene Konsonanten gern hier und dort ausgelassen und sind posthum bei der Edition hinzugefügt worden oder schon im codex selbst. Ganz schlimm wird es ja in der Spätantike und frühem Mittelalter, was die Orthographie betrifft.

Daher: Sei vorsichtig bei dem Ausschlussverfahren, was das h betrifft, da niemals wirklich per Quellen systematisiert; gehe lieber den Weg der gebräuchlichen Abwandlungen (i-e, a-e etc.).

Nachbar
19.02.2013, 11:23
Ein aus Artvin stammender Pontus-Grieche der ein griechisches Lied singt. Und?

Habe dir doch schon mehrmals gesagt, dass es in den Provinzen Rize und Artvin eine griechischstämmige Bevölkerung gibt oder?

http://max.wilsonsd.org:8080/Clip_Art/Af_ess2/people_q_z/roman_toga/roman_thinker_sc.gif
nachbar8089

Aber naja, Du solltest froh und glücklich darüber sein, daß es sich unter dem (griechischstämmigen) Erdogan und dessen (ebenfalls griechischstämmigen) Vizepräsidenten (so die türkischen Medien) in der Türkei wieder eine Normalität entwickelt, die allen 72 innertürkischen Ethnien (Angabe eines türkischen Tscherkessen jüngst, mir ist die Zahl von 74 bekannt, aber kaum Unterschied) der Freiraum gelassen wird, der ihnen auch zusteht.

Immerhin versteht sich die Türkei als Rechtsnachfolger des Vielvölkerstaates 'Osmanisches Reich', also ursprünglich Byzanz und somit so gut wie ausschließlich griechisch besiedelt.

Sei froh und glücklich über die Entwicklung, ich rufe nicht zur Abspaltung der Türkei auf.

Hier ein anderer Türke griechischer Abstammung, dieses Mal nicht aus dem (griechischen) Norden der Türkei, ein besonders begabter Organspieler:

Orhan Osman & Areti Ketime

http://www.youtube.com/watch?v=DfcE1Ayomic

Shahirrim
19.02.2013, 12:38
Woher hast du das denn? Das wird in keiner der antiken Quellen erwähnt.

Das soll überliefert sein. Die Quelle wird in dem vom ZDF gemachten Doku-Drama erwähnt, die 2009 zum 2000-jährigen Jubiläum der Varusschlacht ausgestrahlt wurde.

Habe sie aber nicht im Kopf, müsste sie mir noch mal ansehen!

Shahirrim
19.02.2013, 12:42
Alexander hat allerdings Baktrien - so hieß das damals - erobert, und dieses Gebiet blieb auch nach seinem Tod "griechisch" und gehörte noch für 80 Jahre zum Seleukidenreich, einem Diadochenstaaten. Die Abspaltung erfolgte durch ebenfalls hellenistische Herrscher, die das Gebiet noch bis ins erste Jahrhundert kontrollierten. Er war also in der Tat hier etwas erfolgreicher als viele andere. Alexander stieß nach der Eroberung Baktriens in den Punjab vor, dass heutige Grenzgebiet zwischen Pakistan und Indien.

Ein verkleinertes Reich ist viel überlebensfähiger als ein überdehntes Imperium. Wenn die USA das auch machen würden wie damals, könnten sie ihre wichtigsten Kolonien noch länger kontrollieren. Auch wenn sie ihr Kernland aufteilen, könnten einige entehende Staaten länger bestehen, als die gesammte USA.

Insofern ist meine Aussage weiterhin korrekt.

Makkabäus
19.02.2013, 15:09
Mehr hätte ich von dir auch nicht erwartet, wirklich.

Bei euch brauche ich meine schweren Geschütze nicht auffahren. Da reichen schon die Low-Budget-Argumente !

Jonny
19.02.2013, 15:11
Bei euch brauche ich meine schweren Geschütze nicht auffahren. Da reichen schon die Low-Budget-Argumente !

Stimmt, denn du bist viel zublöde dazu, vernünftige Argumente zu finden.
:wink:

BRDDR_geschaedigter
19.02.2013, 15:13
Bei euch brauche ich meine schweren Geschütze nicht auffahren. Da reichen schon die Low-Budget-Argumente !

Mehr als low Budget schafft dein HIrn wohl auch nicht. Da hast du Recht.

Makkabäus
19.02.2013, 15:24
Stimmt, denn du bist viel zublöde dazu, vernünftige Argumente zu finden.
:wink:

:hdf:

Du muss mir schon eine Vorlage geben ! Dein erster Kommentar an mich war primitiv.

Kennst du nicht die Geschichte vom Bären, welcher alle Schläge eines Säbelkämpfers geschickter zu parieren wusste.
Auch auf Finten ging er nicht ein, sondern Aug in Aug, als ob er des Gegners Seele darin lesen könnte, stand er, die Tatze schlagfertig erhoben, und rührte sich nicht, wenn die Stöße nicht ernst gemeint waren.

So ging es mir mit dir !

Makkabäus
19.02.2013, 15:26
Mehr als low Budget schafft dein HIrn wohl auch nicht. Da hast du Recht.

Dasselbe auch an dich !

Du muss mir schon eine Vorlage geben ! Dein erster Kommentar an mich war primitiv.

Kennst du nicht die Geschichte vom Bären, welcher alle Schläge eines Säbelkämpfers geschickter zu parieren wusste.
Auch auf Finten ging er nicht ein, sondern Aug in Aug, als ob er des Gegners Seele darin lesen könnte, stand er, die Tatze schlagfertig erhoben, und rührte sich nicht, wenn die Stöße nicht ernst gemeint waren.

So ging es mir auch mit dir !

mabac
19.02.2013, 17:05
Soso. Arminius befehligte also Banden á la russ. Partisanen, welche er bei Idistaviso taktisch organisiert aufstellen, bewegen und später erneut sammeln konnte? Du liest die Römer aber positivistisch, wenn Du glaubst, dass 16 n.Chr. "Partisanenbanden" vllt. 8 (!) Legionen in einer Feldschlacht (!) den Weg gen Osten versperren konnten. Man könnte, wenn man an 9 n. Chr. denkt, vllt. von Partisanenbanden sprechen, aber nicht mehr ab 16 n.Chr.

...

Nach heutigen Kriterien war Arminius lediglich ein Partisanenführer, wie auch Tito einer war. Der Kampf gegen die jugoslawischen Partisanenbanden wurde auch von mehreren deutschen Divisionen, darunter SS-Divisionen, geführt.

Agesilaos Megas
19.02.2013, 17:18
Nach heutigen Kriterien war Arminius lediglich ein Partisanenführer, wie auch Tito einer war. Der Kampf gegen die jugoslawischen Partisanenbanden wurde auch von mehreren deutschen Divisionen, darunter SS-Divisionen, geführt.

Der Vergleich hinkt. Warum? Ich wiederhole, fett markiert, was wichtig ist:


Arminius befehligte also Banden á la russ. Partisanen, welche er bei Idistaviso taktisch organisiert aufstellen, bewegen und später erneut sammeln konnte? ... dass 16 n.Chr. "Partisanenbanden" vllt. 8 (!) Legionen in einer Feldschlacht (!) den Weg gen Osten versperren konnten. Man könnte, wenn man an 9 n. Chr. denkt, vllt. von Partisanenbanden sprechen, aber nicht mehr ab 16 n.Chr.

Auch Tacitus widerspricht Dir, mabac, anführend:

deriguntur acies, pari utrimque spe, nec, ut olim apud Germanos, vagis
incursibus aut disiectas per catervas (!): quippe longa adversum nos militia
insueverant sequi signa, subsidiis firmari, dicta imperatorum accipere (!).

Tac. ann. II 45

Ebenfalls lesenswert:


http://www.rhm.uni-koeln.de/095/Miltner.pdf (http://www.rhm.uni-koeln.de/095/Miltner.pdf)


"Und hierin liegt auch die kriegsgeschichtliche Bedeutung

der Schlacht bei Idistaviso, daß sie nicht einfach bloß dem

eigenen Kampfesmut sich hingebende Germanenhaufen zeigt,

sondern in dem kunstvoll aufgebauten Bericht des Tacitus

nach einem leitenden Gedanken sich bewegende und keineswegs

einfache taktische Aufgaben lösende germanische Kampfgruppen (!)

vorführt. Dies dem aufmerksamen Leser nicht vorzuenthalten

und doch dem großen Publikum einen verwirrenden

und gar stolz klingenden Siegesbericht zu bieten, ist die besondere

Meisterschaft des Tacitus."



Partisanen kämpfen nicht in offener Feldschlacht, haben kein Feldheer, keine Befehlskette für das offene Feld.


Sie sind im Allgemeinen nur mit leichten Waffen ausgerüstet. Zu den von Partisanen durchgeführten Operationen zählen Sabotageakte (http://politikforen.net/wiki/Sabotage), Spionage (http://politikforen.net/wiki/Spionage), Angriffe auf kleinere militärische Verbände des Feindes und Bekämpfung von Kollaborateuren (http://politikforen.net/wiki/Kollaboration). Partisanen operieren meistens aus der Deckung einer Zivilbevölkerung (http://politikforen.net/wiki/Zivilbev%C3%B6lkerung) heraus. Partisanen binden reguläre Truppen und sind nur schwer greifbar, insbesondere aufgrund ihrer oft genauen Ortskenntnis und der Möglichkeit, in der Bevölkerung unterzutauchen.

http://de.wikipedia.org/wiki/Partisan


All das trifft nicht auf die rasante Heeresreform unter den Germanen ab 16/17. n.Chr. zu (so auch im Kampf gegen Marobod).

mabac
20.02.2013, 02:48
Ich wiederhole, fett markiert, was wichtig ist:



Sie können hier wiederholen, bis Sie fett werden, die "Schlacht im Teutoburger Wald" war ein hinterfotziges Gemetzel nach Partisanenart.

Der edle Alexander dagegen verschonte seine unglücklichen Gegner oft, den persischen General Mazaios, der ihm in der Schlacht von Gaugamela gegenüber gestanden hatte, machte er sogar zum Statthalter von Babylon. Das nennt man Edelmut.

Die ranzigen germanischen Partisanen opferten die Gefangene und frassen ihre Eingeweide. Voll eklig!
Aber es gab auch edle Germanen, wie Segestes.

Ich frage mich, warum Sie sich ausgerechnet für den germanischen Abschaum so erwärmen?!

Agesilaos Megas
20.02.2013, 12:48
Sie können hier wiederholen, bis Sie fett werden, die "Schlacht im Teutoburger Wald" war ein hinterfotziges Gemetzel nach Partisanenart.


Die Schlacht im Teutoburger Wald fand nicht 16 n. Chr. statt und Arminius hat die meisten und größten seiner uns überlieferten Schlachten im offenen Feld geschlagen. Die Opferituale der Germanen übrigens halte ich nur schwerlich für ein Indiz eines Partisanen, genauso wenig halte ich Dein positivistisch-kindliches Geschreibe über den Edelmut Alexanders und die achso grausige Germanenbrut für methodisch längst überholt. Du lebst in der Vergangenheit. Auch Dir müsste aufgefallen sein, dass wir weder über germanische/germanenfreundliche Quellen verfügen noch, viel früher, über Alexanderfeindliche Quellen, die nicht aus dem Kreis der heroisierenden Griechen kommen. Lernt ihr nicht mehr an den Unis, eure Quellen kritisch zu bearbeiten? o tempora, o mores!


Zu Arminius: Arroganz und Ignoranz liegen nahe beieinander, mabac. Wenn Du diese auffälligen Wandlungen einfach ignorieren willst und in einem starren Klischee und nur im Jahr 9 n.Chr. verharren willst, aus welchem Du dann ein generalisierendes Urteil ableitest, dann diskreditiert Dich das in jeder fachlichen Hinsicht.










Für alle, die nicht ein peinliches Brett der Engstirnigkeit vor dem Haupt tragen hier einmal die Auflistung der Arminianischen Schlachten.


9 n.Chr. - "Teutoburger Wald" - vermutlich Waldplänkeleien gegen Marschkolonnen plus offener Feldschlacht am Ende bei Kalkriese; Vernichtung dreier Legionen, Sieg d. Arminius


15 n. Chr. - pontes longi - unentschieden; ursprünglich als Wiederholung d. Teutoburger Waldes geplant (Marschkolonnen angreifen), aber zur offenen Feldschlacht geworden; Arminius sammelt wichtige Erfahrungen beim Angriff auf die geschlossene röm. Feldfront; Römer dringen weiter nach Norden und Osten vor


16. n. Chr. - Idistaviso - unentschieden o. taktischer Sieg d. Römer; Arminius trotzt in offener Feldschlacht 8 römischen Legionen, wird verwundet; sein Heer arbeitet organisiert, operiert in Heereskörpern; röm. Kavallerie will die Germanen wie bei Cannae umkreisen, schafft es aber trotz Angaben von Tacitus nicht, die Germanen zu vernichten; dagegen geschieht ein vllt. geordneter Rückzug der Germanen zum Angrivarierwall


16 n.Chr. - Angrivarierwall - angeblich römischer Sieg; vllt. auch unentschieden o. takt. Sieg; Römer verfügen nur noch über 6 (!) Legionen; Germanen verschanzen sich hinter dem Wall - Tacitus fügt noch beschwichtigend hinzu, dass er ja im Sumpfe liege - und trotz der Angriffe der Legionen und Auxiliarkavallerie wird weder Armininius Heer vernichtet noch das Feldzugsziel erreicht; die Römer ziehen sich hinter den Rhein zurück und wagen bald keine großen Feldzüge mehr; Motive, warum, werden von den Historiographen bewusst ausgelassen


17 n.Chr. - Schlacht gegen Marobod; unentschieden; Arminius sah sich einer gegen ihn gerichteten pro-römischen Germanenallianz unter Marobod ausgesetzt; die Schlacht selbst, so urteilt Tacitus, sei wie bei den Römern geführt worden (Tac. ann. II 45)


Das ist schon ein weitaus differenzierteres Bild, was die Beurteilung d. Arminianischen Heeresleistungen betrifft. Nicht einmal konnte Arminius übrigens den Teutoburger Wald wiederholen, sondern musste lernen, den Römern in einer Feldschlacht entgegenzutreten. In der Summe hatte Arminius ein flexibles und lernfähiges Heer, das den Römern, die taktisch und strategisch erstarrt waren, an Ideenreichtum und Anpassung an die Situation überlegen war.

Shahirrim
20.02.2013, 13:59
Sie können hier wiederholen, bis Sie fett werden, die "Schlacht im Teutoburger Wald" war ein hinterfotziges Gemetzel nach Partisanenart.

Der edle Alexander dagegen verschonte seine unglücklichen Gegner oft, den persischen General Mazaios, der ihm in der Schlacht von Gaugamela gegenüber gestanden hatte, machte er sogar zum Statthalter von Babylon. Das nennt man Edelmut.

Die ranzigen germanischen Partisanen opferten die Gefangene und frassen ihre Eingeweide. Voll eklig!
Aber es gab auch edle Germanen, wie Segestes.

Ich frage mich, warum Sie sich ausgerechnet für den germanischen Abschaum so erwärmen?!

Und was tat Arminius? Die 3 römischen Legionen ließen mit voller Absicht die Zivilisten zurück, um durchmarschieren zu können! Denn in ihrer ungermanischen Denke dachten sie, die Germanen werden die Zivilisten abschlachten und sich bereichern.

"Da opfern wir lieber alle Zivilisten und retten alle Soldaten, um anschließend wieder zu kommen und alle Germanen zu töten." so dachten sich die Römer. Die Rechnung ging nicht auf, die Germanen griffen nur römische Soldaten an, die zuvor viele Verbrechen in Germanien begangen hatten. Warum sollte man bei Soldaten Gnade walten lassen? Damit sie mit Verstärkung wieder kommen, so wie sie es geplant hatten und deswegen die zivilen Römer zurückließen?

Du bist doch nicht mehr ganz Schussecht. Die Germanen taten den römischen Zivilisten jedenfalls kein Leid an, was die Römer rasend vor Zorn machte, weil sie peinlich berührt waren und weswegen sie auch die Marser ohne Gnade vom Baby bis zum Greis abschlachteten und sich dafür gegenseitig auf die Schultern klopften für ihre Heldentat! Soviel zu deinen edlen Römern und den barbarischen Germanen!

Agesilaos Megas
20.02.2013, 14:13
Soviel zu deinen edlen Römern und den barbarischen Germanen!

Ja, was ist vor allem "edel" in der Antike? Die Römer haben ja auch gekreuzigt, Vatermörder in Ledersäcke genäht und in den Tiber geworfen, ferner sollen sie Vergwaltiger pentetriert haben - "Feuer und Rad" war beim Verhör der Sklaven gängige Praxis etc. - eine Praxis, welche sie von den Griechen übernommen haben. Die Römer haben ganze Völker per Sklavenhandel dezimiert, ganze Wälder gerodet, Minen erschöpft etc.; die Griechen, die viel Blut vergossen haben und ebenfalls gefoltert haben, Regierungen gestürzt, ganze Städte vernichtet, den Römern gleich, ruhen sich auf den Lorbeeren des Hellenismus aus und präsentieren sich gern als Bringer von Humanismus, Frieden und Edelmut. Natürlich haben sie ihn gebracht, das bestreite ich nicht, aber das wischt nicht die Skepsis an ihren politischen Taten und Kriegen, die nach Thukydides ja alle Dinge machen, vom Tisch.

Ferner hinkt der Vgl. von Anfang an: Arminius sei mörderischer Verräter, der hinterlistig sei, um seine Heimat zu befreien (Befreier bei Tacitus), aber Alexander sei ein edelmütiger Herrscher, der ein fremdes Reich erobert hat, um es zu kolonisieren. Ist das nicht paradox? Seine Heimat zu befreien macht grausam und hinterlistig, Persien aber zu unterjochen edelmütig und herrlich? Nein, spätestens ab dieser Botschaft fällt doch die tendentielle Propaganda antiker Geschichtsschreibung auf: Die Römer wollen Arminius und die Germanen - ganz allgemein - diffamieren, ihre eigenen Fehler wegwischen und Naturgewalten oder Verrat für ihre Niederlagen verantwortlich machen; das hat auch Tacitus schon gespürt, der neutraler, soweit möglich, über Arminius urteilen wollte; die Griechen wollten ihre Idee vom griechischen Osten und der Zurückdrängung Asiens mit Alexander zelebrieren; dazu die absolute Verklärung Alexanders sowohl in Historiographie als auch Dichtung u.dgl.

Shahirrim
20.02.2013, 14:17
Ja, was ist vor allem "edel" in der Antike? Die Römer haben ja auch gekreuzigt, Vatermörder in Ledersäcke genäht und in den Tiber geworfen, ferner sollen sie Vergwaltiger pentetriert haben - "Feuer und Rad" war beim Verhör der Sklaven gängige Praxis etc. - eine Praxis, welche sie von den Griechen übernommen haben. Die Römer haben ganze Völker per Sklavenhandel dezimiert, ganze Wälder gerodet, Minen erschöpft etc.; die Griechen, die viel Blut vergossen haben und ebenfalls gefoltert haben, Regierungen gestürzt, ganze Städte vernichtet, den Römern gleich, ruhen sich auf den Lorbeeren des Hellenismus aus und präsentieren sich gern als Bringer von Humanismus, Frieden und Edelmut. Natürlich haben sie ihn gebracht, das bestreite ich nicht, aber das wischt nicht die Skepsis an ihren politischen Taten und Kriegen, die nach Thukydides ja alle Dinge machen, vom Tisch.

Ferner hinkt der Vgl. von Anfang an: Arminius sei mörderischer Verräter, der hinterlistig sei, um seine Heimat zu befreien (Befreier bei Tacitus), aber Alexander sei ein edelmütiger Herrscher, der ein fremdes Reich erobert hat, um es zu kolonisieren. Ist das nicht paradox? Seine Heimat zu befreien macht grausam und hinterlistig, Persien aber zu unterjochen edelmütig und herrlich? Nein, spätestens ab dieser Botschaft fällt doch die tendentielle Propaganda antiker Geschichtsschreibung auf.

Der Jude mabac hält natürlich zum Verräter Segestes, wie es alle Juden tun.

Ein Verräter kann Arminius auch gar nicht sein, da er Varus gesagt hat (weil Segestes zu Varus stürmte und dort in Anwesenheit von Arminius den Plan vom Hinterhalt erzählte), dass er seine Truppen in den Wald locken und ihn töten wird. Varus hat ihm nur nicht geglaubt. Das ist aber nicht Arminius' Schuld. :D

Agesilaos Megas
20.02.2013, 14:22
Der Jude mabac hält natürlich zum Verräter Segestes, wie es alle Juden tun.

Ein Verräter kann Arminius auch gar nicht sein, da er Varus gesagt hat (weil Segestes zu Varus stürmte und dort in Anwesenheit von Arminius den Plan vom Hinterhalt erzählte), dass er seine Truppen in den Wald locken und ihn töten wird. Varus hat ihm nur nicht geglaubt. Das ist aber nicht Arminius' Schuld. :D


Ist das belegt? Daran kann ich mich nicht erinnern. Bei Tacitus ist nur belegt, dass Segestes Varus angefleht haben soll, ihn u. Arminius in Ketten zu legen:

Druso Caesare C. Norbano consulibus decernitur Germanico triumphus manente
bello; quod quamquam in aestatem summa ope parabat, initio veris et repentino in
Chattos excursu praecepit. nam spes incesserat dissidere hostem in Arminium ac
Segestem, insignem utrumque perfidia in nos aut fide. Arminius turbator
Germaniae, Segestes parari rebellionem saepe alias et supremo convivio, post
quod in arma itum, aperuit suasitque Varo ut se et Arminium et ceteros proceres
vinciret: nihil ausuram plebem principibus amotis; atque ipsi tempus fore quo
crimina et innoxios discerneret. sed Varus fato et vi Armini cecidit; Segestes
quamquam consensu gentis in bellum tractus discors manebat, auctis privatim
odiis, quod Arminius filiam eius alii pactam rapuerat: gener invisus inimici
soceri; quaeque apud concordes vincula caritatis, incitamenta irarum apud
inrensos erant.

Tac. ann. I 55

Shahirrim
20.02.2013, 14:26
Ist das belegt? Daran kann ich mich nicht erinnern. Bei Tacitus ist nur belegt, dass Segestes Varus angefleht haben soll, ihn u. Arminius in Ketten zu legen:

Druso Caesare C. Norbano consulibus decernitur Germanico triumphus manente
bello; quod quamquam in aestatem summa ope parabat, initio veris et repentino in
Chattos excursu praecepit. nam spes incesserat dissidere hostem in Arminium ac
Segestem, insignem utrumque perfidia in nos aut fide. Arminius turbator
Germaniae, Segestes parari rebellionem saepe alias et supremo convivio, post
quod in arma itum, aperuit suasitque Varo ut se et Arminium et ceteros proceres
vinciret: nihil ausuram plebem principibus amotis; atque ipsi tempus fore quo
crimina et innoxios discerneret. sed Varus fato et vi Armini cecidit; Segestes
quamquam consensu gentis in bellum tractus discors manebat, auctis privatim
odiis, quod Arminius filiam eius alii pactam rapuerat: gener invisus inimici
soceri; quaeque apud concordes vincula caritatis, incitamenta irarum apud
inrensos erant.

Tac. ann. I 55

Im Dokudrama, das das ZDF zum 2000-jährigen Jubiläum 2009 ausgestrahlt hat, wird eine Quelle genannt und gesagt, dass das wortwörtlich übernommen sei aus der Quelle. Auch das Aufeinanderteffen von Arminius und Segestes sei dort bestätigt. Ich habe mir aber nicht die Quelle gemerkt. Man sollte es sich noch mal ansehen.

Für BRD-Verhältnisse war das übriegens ein sehr guter Film mit tollen nachgespielten Szenen. Otto Sander ist der Sprecher.

mabac
20.02.2013, 15:43
Die Schlacht im Teutoburger Wald fand nicht 16 n. Chr. statt und Arminius hat die meisten und größten seiner uns überlieferten Schlachten im offenen Feld geschlagen. Die Opferituale der Germanen übrigens halte ich nur schwerlich für ein Indiz eines Partisanen, genauso wenig halte ich Dein positivistisch-kindliches Geschreibe über den Edelmut Alexanders und die achso grausige Germanenbrut für methodisch längst überholt. ...

Sie scheinen es scheinbar nicht zu begreifen, es gab durchaus, neben Strolchen wie Arminius auch anständige Germanen.

Und zur Quellenlagen:


Die zeitgenössische Historiografie urteilte, dass Verrat Varus zu Fall gebracht habe, und war an der Person des Arminius selbst nicht interessiert.
http://de.wikipedia.org/wiki/Arminius#Quellenlage

Warum sollte sich die offizielle römische Geschichtsschreibung um einen germanischen Bandenführer kümmern?!

Zu Tacitus, ist Ihnen vielleicht bekannt, dass Tacitus fast 50 Jahre nach dem Tod des Varus geboren wurde?

Agesilaos Megas
20.02.2013, 15:51
Sie scheinen es scheinbar nicht zu begreifen, ...

Ja, scheinbar, nicht anscheinend. ;)

Deine Zeilen, mit Verlaub, sind leer, da sie nicht Deine These bekräftigen:


Nach heutigen Kriterien war Arminius lediglich ein Partisanenführer, wie auch Tito einer war. Der Kampf gegen die jugoslawischen Partisanenbanden wurde auch von mehreren deutschen Divisionen, darunter SS-Divisionen, geführt.

Das ist unwissenschaftlicher Schwachsinn, wie bereits dargelegt.

Vgl. # 239, #241.

Aloisius
27.06.2013, 12:17
Napoleon war ja auch kein Kriegsverbrecher,die Historiker loben seine Genialität,weil er seine Truppen im Schnellmarsch unter Zurücklassung sämmtlichen Gepäckes zu den Schlachten führte.
So, der Erfinder des Blitzkrieges word also glorifiziert. Der Nachahmer wird als Verbrecher verteufelt. Das kommt davon, wenn man Urheberrechte verletzt.

Korgan
04.07.2013, 22:12
In jedem Krieg gibt es Verbrechen. Mal mehr mal weniger. Darum ist diese ganze Geschichte um Kriegsverbrecher als psychologische Kriegführung zu werten. Früher wurde es so gehalten, dass nach dem Kriege die ganzen Grausamkeiten vergessen wurden, weil man wusste man hat selbst mindestens genauso viel am Stecken wie die andere Seite. Eine weise Einstellung.