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Vollständige Version anzeigen : Lech Walesa fordert die Vereinigung von Polen und Deutschland



Arcona
24.09.2013, 22:48
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/poland/10330826/Poland-and-Germany-should-unite-says-Lech-Walesa.html

Der frühere polnische Präsident und Nobelpreisträger Lech Walesa fordert die Vereinigung von Deutschland und Polen.
Nationale Grenzen seien heute nicht mehr so bedeutend, sagt er. Wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit müssen ausgeweitet werden, so Walesa. Obwohl die meisten Polen die deutsche Besatzung des Landes nicht vergessen haben, ist er der Ansicht, dass "ein Schlusstrich" unter die Dinge gezogen werden muss.
Er sieht in der Vereinigung von Polen und Deutschland einen Schritt auf dem Weg zu den "Vereinigten Staaten von Europa", einem Einheitsstaat.

----

Den Kommentar eines deutschen Foristen dazu fand' ich ganz lustig: "Can we call it Großdeutschland?" :D

JensVandeBeek
24.09.2013, 22:50
Wie alt ist der Mann jetzt?

Stopblitz
24.09.2013, 22:53
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/poland/10330826/Poland-and-Germany-should-unite-says-Lech-Walesa.html

Der frühere polnische Präsident und Nobelpreisträger Lech Walesa fordert die Vereinigung von Deutschland und Polen.
Nationale Grenzen seien heute nicht mehr so bedeutend, sagt er. Wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit müssen ausgeweitet werden, so Walesa. Obwohl die meisten Polen die deutsche Besatzung des Landes nicht vergessen haben, ist er der Ansicht, dass "ein Schlusstrich" unter die Dinge gezogen werden muss.
Er sieht in der Vereinigung von Polen und Deutschland einen Schritt auf dem Weg zu den "Vereinigten Staaten von Europa", einem Einheitsstaat.

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Den Kommentar eines deutschen Foristen dazu fand' ich ganz lustig: "Can we call it Großdeutschland?" :D

Niemals, nur über meine Leiche. Wollte dieser Pole Deutschland nicht vor ein paar Jahren nukßear vernichten?

Leila
24.09.2013, 23:09
Mir – einer glühenden Befürworterin des „Schlußstrichs“ – wäre das recht; aber wirtschaftlich, politisch und militärisch möchte ich gerne separat verhandeln, ohne mich gleich mit den Verhandlungspartnern zu verbrüdern und zu verschwägern. Auch möchte ich nicht gerne den Diktatoren Brüssels, Straßburgs und Den Haags gehorchen.

Und nun Musik. – Michał Urbaniak und Urszula Dudziak:


http://www.youtube.com/watch?v=es8RgpiJJCA

Algebra
24.09.2013, 23:12
Er will damit wohl sagen, dass die Polen selbst nichts auf die Reihe bekommen.

Schlesien, welches einmal eine blühende Landschaft war, haben sie in Rekordzeit abgewirtschaftet.
Erst 13 Mio Deutsche vertreiben, und dann so etwas...
Der Vorschlag ist Unsinn.

Bulldog
24.09.2013, 23:22
Er will damit wohl sagen, dass die Polen selbst nichts auf die Reihe bekommen.

Schlesien, welches einmal eine blühende Landschaft war, haben sie in Rekordzeit abgewirtschaftet.
Erst 13 Mio Deutsche vertreiben, und dann so etwas...
Der Vorschlag ist Unsinn.


Tja, die berühmte polnische Wirtschaft.

Zum Glück gibt es ja noch die offenen Grenzen zu Deutschland und in Deutschland jede Menge zu klauen.

Bulldog
24.09.2013, 23:25
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/poland/10330826/Poland-and-Germany-should-unite-says-Lech-Walesa.html

Der frühere polnische Präsident und Nobelpreisträger Lech Walesa fordert die Vereinigung von Deutschland und Polen.
Nationale Grenzen seien heute nicht mehr so bedeutend, sagt er. Wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit müssen ausgeweitet werden, so Walesa. Obwohl die meisten Polen die deutsche Besatzung des Landes nicht vergessen haben, ist er der Ansicht, dass "ein Schlusstrich" unter die Dinge gezogen werden muss.
Er sieht in der Vereinigung von Polen und Deutschland einen Schritt auf dem Weg zu den "Vereinigten Staaten von Europa", einem Einheitsstaat.

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Den Kommentar eines deutschen Foristen dazu fand' ich ganz lustig: "Can we call it Großdeutschland?" :D

Welesa ist ein Irrer.

Der hatte auch schon mal damit gedroht, uns Deutsche mit Massenvernichtungswaffen auszurotten.

Der Pole hat schlicht und einfach gemerkt, dass die Deutschen es im Gegensatz zu den Polen verstehen, ihr Leben zu organisieren.

Die deutsche Wirtschaft ist nun mal besser, als die berühmte polnische Wirtschaft.

Leila
24.09.2013, 23:31
Ich bin für strikte Grenzkontrollen, schwere Schlagbäume, dicke Stadtmauern, tiefe Wassergräben und leicht zu bedienende Zugbrücken.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/Drawbridge.gif

elas
24.09.2013, 23:36
Mir – einer glühenden Befürworterin des „Schlußstrichs“ – wäre das recht; aber wirtschaftlich, politisch und militärisch möchte ich gerne separat verhandeln, ohne mich gleich mit den Verhandlungspartnern zu verbrüdern und zu verschwägern. Auch möchte ich nicht gerne den Diktatoren Brüssels, Straßburgs und Den Haags gehorchen.

Und nun Musik. – Michał Urbaniak und Urszula Dudziak:


http://www.youtube.com/watch?v=es8RgpiJJCA

Ist doch alles nur dummes Gerede.
Wer sollte sich da vereinigen?
Die Leute können sich nicht mal verständigen......so wie übrigens in ganz Europa.

Dieses Europa-Getue ist doch nur was für die Banken und die Großindustrie....für die sind Sprachprobleme eine Quantité négligeable und vor allem können die Reibach machen.......der kleine Pole oder Deutsche bleibt der Arsch der Welt.

Leila
24.09.2013, 23:47
[…]

Eben. – Um beispielsweise mit den Chinesen Handel zu treiben, schicke ich einen sprachkundigen Missionar zu ihnen, der meinetwegen erste Klasse reisen darf, sei es zu Land, zu Wasser oder in der Luft.

Leila
25.09.2013, 00:00
Der wunderschön klingende Begriff der „Weltoffenheit“ bedeutet mir heute bloß noch „Durchzug“ oder „Durchfall“. – Die unbedeckten Arschlöcher mögen etwas anderes unter ihm verstehen.

Gawen
25.09.2013, 00:52
Den Kommentar eines deutschen Foristen dazu fand' ich ganz lustig: "Can we call it Großdeutschland?" :D

Yes, they can! :D

Ich finde diesen Unterwerfungsantrag erst mal bedenkenswert.

Corega
25.09.2013, 01:20
Die Wiedereingliederung der Ostgebiete halte ich für eine gute Sache. Die Polen, bei denen das nötig ist (sollen ja nicht alle Menschen gleich sein), werden wir schon disziplinieren.

Rumburak
25.09.2013, 01:48
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/poland/10330826/Poland-and-Germany-should-unite-says-Lech-Walesa.html

Der frühere polnische Präsident und Nobelpreisträger Lech Walesa fordert die Vereinigung von Deutschland und Polen.
Nationale Grenzen seien heute nicht mehr so bedeutend, sagt er. Wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit müssen ausgeweitet werden, so Walesa. Obwohl die meisten Polen die deutsche Besatzung des Landes nicht vergessen haben, ist er der Ansicht, dass "ein Schlusstrich" unter die Dinge gezogen werden muss.
Er sieht in der Vereinigung von Polen und Deutschland einen Schritt auf dem Weg zu den "Vereinigten Staaten von Europa", einem Einheitsstaat.

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Den Kommentar eines deutschen Foristen dazu fand' ich ganz lustig: "Can we call it Großdeutschland?" :D

Was ist denn das für eine rotzfreche Sau? Wer hält denn hier welches Land besetzt?

Leila
25.09.2013, 02:06
Wenn die Polen das Klauen seinlassen würden, dann könnte man mit ihnen handelseinig werden; dann würde der Selig- und späteren Heiligsprechung Lech Wałęsas kein Diebesgut mehr im Wege stehen.

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 03:27
ja, unser Land nehmen wir gerne wieder zurück von den Polen, aber ohne die Polen darauf.

bernhard44
25.09.2013, 03:37
was die sich alle ständig vereinen wollen! Können die nicht als ganz normaler Nachbar in Frieden miteinander leben!

Leila
25.09.2013, 03:53
was die sich alle ständig vereinen wollen! Können die nicht als ganz normaler Nachbar in Frieden miteinander leben!

Nichts anderes wünsche ich von meinen Nachbarn, als daß sie mich in Ruhe lassen. Dafür lasse ich sie in Ruhe.

Dr Mittendrin
25.09.2013, 06:56
Er will damit wohl sagen, dass die Polen selbst nichts auf die Reihe bekommen.

Schlesien, welches einmal eine blühende Landschaft war, haben sie in Rekordzeit abgewirtschaftet.
Erst 13 Mio Deutsche vertreiben, und dann so etwas...
Der Vorschlag ist Unsinn.

Mir sagte mal ein Pole : Lieber hätte uns Hitler als der Russe kassiert.

Die stellen sich alle ein Grosseuropa mit heutigem deutschen Standard vor.
Stellt es euch mit Süditalien vor im Durchschnitt und hohe, sehr hohe Abgaben.

Dr Mittendrin
25.09.2013, 06:57
Was ist denn das für eine rotzfreche Sau? Wer hält denn hier welches Land besetzt?

Den heruntergewirtschafteten Fleck dürfen sie ruhig behalten.

Buella
25.09.2013, 07:04
Niemals, nur über meine Leiche. Wollte dieser Pole Deutschland nicht vor ein paar Jahren nukßear vernichten?

Dieser Herr ist eine klassische Zionisten-Drohne (oder auch Namenswechsler) mit perfekten Marionetten-Eigenschaften und daher mit äußerster Vorsicht zu genießen:

Lech Wałęsa oder auch Lejba Kohne

:cool:

Der Altdeutsche
25.09.2013, 07:09
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/poland/10330826/Poland-and-Germany-should-unite-says-Lech-Walesa.html

Der frühere polnische Präsident und Nobelpreisträger Lech Walesa fordert die Vereinigung von Deutschland und Polen.
Nationale Grenzen seien heute nicht mehr so bedeutend, sagt er. Wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit müssen ausgeweitet werden, so Walesa. Obwohl die meisten Polen die deutsche Besatzung des Landes nicht vergessen haben, ist er der Ansicht, dass "ein Schlusstrich" unter die Dinge gezogen werden muss.
Er sieht in der Vereinigung von Polen und Deutschland einen Schritt auf dem Weg zu den "Vereinigten Staaten von Europa", einem Einheitsstaat.

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Den Kommentar eines deutschen Foristen dazu fand' ich ganz lustig: "Can we call it Großdeutschland?" :D



Das kann Herr Walesa gerne haben - Polen gibt uns das zurück, was es uns gestohlen hat - der Rest ist wohl kaum überlebensfähig.

Der Altdeutsche
25.09.2013, 07:13
was die sich alle ständig vereinen wollen! Können die nicht als ganz normaler Nachbar in Frieden miteinander leben!



Nein. Die Polen können nicht in Frieden leben. Wie war das noch? Die polnische Westgrenze sollte einer Linie Hamburg-Hannover-Kassel-Frankfurt folgen? Ja, das sind die Polen...........

Papa Haus.ser
25.09.2013, 07:16
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/poland/10330826/Poland-and-Germany-should-unite-says-Lech-Walesa.html

Der frühere polnische Präsident und Nobelpreisträger Lech Walesa fordert die Vereinigung von Deutschland und Polen.
Nationale Grenzen seien heute nicht mehr so bedeutend, sagt er. Wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit müssen ausgeweitet werden, so Walesa. Obwohl die meisten Polen die deutsche Besatzung des Landes nicht vergessen haben, ist er der Ansicht, dass "ein Schlusstrich" unter die Dinge gezogen werden muss.
Er sieht in der Vereinigung von Polen und Deutschland einen Schritt auf dem Weg zu den "Vereinigten Staaten von Europa", einem Einheitsstaat.

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Den Kommentar eines deutschen Foristen dazu fand' ich ganz lustig: "Can we call it Großdeutschland?" :D

einverstanden. aber was machen wir mit den polen?

Bergischer Löwe
25.09.2013, 07:21
Wie Recht Herr Walensa doch hat. Nur werden die Vorzeichen eines Tages anders sein, als er denkt. Die vierte (bzw. fünfte - je nachdem wie man die Abschneidung Ost"polens" bezeichnet) polnische Teilung wird eine Zukunftsaufgabe innerhalb einer weiteren Intensivierung des deutsch-russischen Verhältnisses werden. Und das ist keine revanchistische Faselei sondern dürfte im Kreml durchaus Zustimmung finden, wenn die gegenseitigen Abhängigkeiten sich weiter so entwickeln wie bisher. Die Ostseepipeline ist ein winziger Hinweis auf die Zukunft "Polens" gewesen, den man in Warschau auch durchaus als Solchen verstanden hat.

tritra
25.09.2013, 09:25
Es würde schon reichen, wenn Dtl. sich mit den ehem. Landesteilen wiedervereinigt.
Hilfreich wäre es, wenn die Polen diese Gebiete aber vorher in Richtung Ost verlassen.
Hübsche Blondinen dürfen dableiben.

Bulldog
25.09.2013, 09:29
was die sich alle ständig vereinen wollen! Können die nicht als ganz normaler Nachbar in Frieden miteinander leben!

Ja.... genau daran scheitert es, nöwa.

Wir sind nicht von allzu vielen normalen Nachbarn umgeben.

schastar
25.09.2013, 09:29
Er will damit wohl sagen, dass die Polen selbst nichts auf die Reihe bekommen.

Schlesien, welches einmal eine blühende Landschaft war, haben sie in Rekordzeit abgewirtschaftet.
Erst 13 Mio Deutsche vertreiben, und dann so etwas...
Der Vorschlag ist Unsinn.

Ich würde eher sagen wer will für gut 39 Millionen Polen das Recht unser Sozialsystem zu nutzen.

Bulldog
25.09.2013, 09:30
Nein. Die Polen können nicht in Frieden leben. Wie war das noch? Die polnische Westgrenze sollte einer Linie Hamburg-Hannover-Kassel-Frankfurt folgen? Ja, das sind die Polen...........

Tatsächlich??? Das ist ja ziemlich genau die A7 ???

Hast du Belege für diese Aussage.

Würde mich interessieren, ob es in Polen tatsächlich solche Meinungen und Ansichten gibt.

Bulldog
25.09.2013, 09:32
Ich würde eher sagen wer will für gut 39 Millionen Polen das Recht unser Sozialsystem zu nutzen.

Unser Sozialsystem nutzen, wer will das.... na, fast die ganze Welt.

So sind sie ihre sozialen Probleme los.

Diesmal fordern unsere "ausländischen Freunde", dass am deutschen Wesen die Welt genesen soll., nöwa.

Reilinger
25.09.2013, 09:35
Sie brauchen uns doch nur die Ostgebiete zurückzugeben. Die Polen sind ja eh schon alle hier.

Demokrat
25.09.2013, 09:36
Jeder Versuch einer weiteren Annäherung beider Staaten sollte positiv bewertet werden, eine Vereinigung muss es ja nicht gleich sein. Aber man könnte Dinge vereinheitlichen, ähnlich wie es bereits zwischen Deutschland und Frankreich geschehen ist. Man könnte z.B. auch den Gedanken einer gemeinsamen Staatsbürgerschaft wiederbeleben, und diese von Frankreich über Deutschland nach Polen ausweiten. Als EU-Befürworter bin ich für jede vernünftige Aktion, die die Staaten näher zusammenbringt und die identitätsstiftend im Rahmen eines größeren Zusammenhangs ist.

Bulldog
25.09.2013, 09:39
Sie brauchen uns doch nur die Ostgebiete zurückzugeben. Die Polen sind ja eh schon alle hier.

Das sind keine Ostgebiete, wie scheiße das schon klingt, dass sind die eigentlichen ostdeutschen Länder.

Bulldog
25.09.2013, 09:40
Jeder Versuch einer weiteren Annäherung beider Staaten sollte positiv bewertet werden, eine Vereinigung muss es ja nicht gleich sein. Aber man könnte Dinge vereinheitlichen, ähnlich wie es bereits zwischen Deutschland und Frankreich geschehen ist. Man könnte z.B. auch den Gedanken einer gemeinsamen Staatsbürgerschaft wiederbeleben, und diese von Frankreich über Deutschland nach Polen ausweiten. Als EU-Befürworter bin ich für jede vernünftige Aktion, die die Staaten näher zusammenbringt und die identitätsstiftend im Rahmen eines größeren Zusammenhangs ist.


Deine EU wird nie funktionieren!!!

Allein schon der Nationalismus und Hegemonismus der Grande Nation wird die EU scheitern lassen.

Demokrat
25.09.2013, 09:45
Deine EU wird nie funktionieren!!!

Allein schon der Nationalismus und Hegemonismus der Grande Nation wird die EU scheitern lassen.
Sagen wir mal so, sie wird ganz gewiss nicht über Nacht funktionieren, da stimme ich dir zu. Aber gib den Staaten noch ein paar Jahrzehnte gemeinsamer Annäherung, dann könnte das Ganze schon anders aussehen. Und was die Franzosen betrifft, nun, die schauen doch oft genug auf Deutschland und warten darauf, dass dieses die politische Initiative ergreift. Ich würde sagen, die Staaten der EU haben sich auf eine inoffizielle Führerschaft Deutschlands eingeschossen, zumindest in vielen Fragen, auch die Franzosen.

Bulldog
25.09.2013, 09:48
Sagen wir mal so, sie wird ganz gewiss nicht über Nacht funktionieren, da stimme ich dir zu. Aber gib den Staaten noch ein paar Jahrzehnte gemeinsamer Annäherung, dann könnte das Ganze schon anders aussehen. Und was die Franzosen betrifft, nun, die schauen doch oft genug auf Deutschland und warten darauf, dass dieses die politische Initiative ergreift. Ich würde sagen, die Staaten der EU haben sich auf eine inoffizielle Führerschaft Deutschlands eingeschossen, zumindest in vielen Fragen, auch die Franzosen.

Die Franzosen warten darauf, dass die Bosch die politische Drecksarbeit in der EU in ihrem Sinne machen, mehr nicht.

Dardonthinis
25.09.2013, 09:49
Jeder Versuch einer weiteren Annäherung beider Staaten sollte positiv bewertet werden, eine Vereinigung muss es ja nicht gleich sein. Aber man könnte Dinge vereinheitlichen, ähnlich wie es bereits zwischen Deutschland und Frankreich geschehen ist. Man könnte z.B. auch den Gedanken einer gemeinsamen Staatsbürgerschaft wiederbeleben, und diese von Frankreich über Deutschland nach Polen ausweiten. Als EU-Befürworter bin ich für jede vernünftige Aktion, die die Staaten näher zusammenbringt und die identitätsstiftend im Rahmen eines größeren Zusammenhangs ist.
Vor jeder weiteren Annäherung muss stehen, dass Frankreich seinen Sprachimperialismus aufgibt und den zahlreichen Minderheiten auf seinem Staatsgebiet (Bretonen, Basken, Katalonen im Roussillon, Nizza-Italiener, Korsen, Elsässer, Niederlothringer, Westflamen) endlich die sprachliche und sonstige Selbstbestimmung zugesteht, auf die sie nach den Minderheiten- und Regionalsprachen-Schutzabkommen des Europarats Anspruch haben; allerdings ist halt Frankreich das einzige EU-Land, dass diese Abkommen bis heute nicht anerkennt, und mit einem solchen Staat möchte ich keine gemeinsame Zukunft, solang er auch im 21. Jahrhundert noch eine Politik aus dem 19. Jahrhundert betreibt. Deshalb widert mich die heute in Deutschland weitverbreitete Frankogeilheit an.

Was Polen angeht, soll es doch erst einmal die Geschehnisse am und nach dem Ende des Zweiten Weltkriegs aufarbeiten und Konsequenzen daraus ziehen, dass die Vertreibungen von Millionen Deutschen und das Abtrennen der deutschen Ostgebiete völkerrechtswidrig waren und sind. Es wird Zeit, dass Polen, die ehemaligen Kriegsgegner und ganz Europa endlich mal ihre Scheuklappen ablegen und anerkennen, dass die Verbrechen von Deutschen die Verbrechen an Deutschen nicht rechtfertigen können.
Soll doch Walesa sich dafür mal eine Lösung ausdenken, bevor er über eine Verschmelzung beider Staaten nachdenkt. Dabei könnte und müsste selbstverständlich auch berücksichtigt werden, dass der Großteil der Polen, die im Zug der Vertreibungen in die deutschen Ostgebiete kamen, selbst Vertriebene waren und mittlerweile mehrere Generation in diesen Gebieten aufgewachsen sind, für die diese genau so ihre Heimat sind wie für die aus ihnen vertriebenen Deutschen.
Was die Minderheitenpolitik angeht, ist Polen heutzutage Frankreich weit voraus, weshalb sich darauf aufbauen ließe, wenn man wirklich zu einer Annäherung kommen will.

Aber auch als Zielvorgabe würde ich nicht an eine Vereinigung der Staaten denken, höchstens an eine föderalistische Zentraleuropäische Gemeinschaft Deutschlands mit den Niederlanden, Belgien, Luxemburg, Österreich, Slowenien, Ungarn, Tschechien, der Slowakei, Polen und den baltischen Staaten (soweit sie wirklich wollen!!!), das Ganze in konkret noch zu definierender Zusammenarbeit und Verflechtung mit den nordeuropäischen Staaten. Dadurch würden Staaten näher zusammengeführt, die geschichtlich, wirtschaftlich und in anderer Hinsicht besser zusammenpassen würden als die Gesamtheit der heutigen EU-Staaten - vielleicht ergibt sich eine solche Neuorganisation der europäischen Staatenwelt ja auch aus den Verwerfungen durch die Finanz- und Währungskrisen.

Erik der Rote
25.09.2013, 09:56
das Problem bleibt die Sprache wie soll sowas den funktionieren am Ende machen doch beide Völker ihre Sache - Lech Walesa weis sehr genau wer das sagen hat und ist einer ihrer Zugpferde darum ist er auch so verhasst in Polen ! Zionistendrohne trifft es am besten - wenn man schon liest hin zu den Vereinigten Staaten von Europa , da weis jeder welche Agenda verfolgt wird !

ich bin aber dafür das alle "weissen " Völker Europas enger zusammenarbeiten und endlich aufwachen gegen ihren gemeinsamen Feind !

hamburger
25.09.2013, 10:02
Jeder Versuch einer weiteren Annäherung beider Staaten sollte positiv bewertet werden, eine Vereinigung muss es ja nicht gleich sein. Aber man könnte Dinge vereinheitlichen, ähnlich wie es bereits zwischen Deutschland und Frankreich geschehen ist. Man könnte z.B. auch den Gedanken einer gemeinsamen Staatsbürgerschaft wiederbeleben, und diese von Frankreich über Deutschland nach Polen ausweiten. Als EU-Befürworter bin ich für jede vernünftige Aktion, die die Staaten näher zusammenbringt und die identitätsstiftend im Rahmen eines größeren Zusammenhangs ist.

Man sollte nicht unter Drogeneinfluss Texte verfassen.....
Wenn man persönliche Kontakte in den betroffenen Ländern hat, weiss man genau, dass keines der Länder ihre Indentität aufgeben würden zugunsten eines europäischen Zentralstaats.
Also, erstmal in diese Länder fahren und Kontakte knüpfen....und dann weiter posten ...bzw. schwafeln:cool:

Demokrat
25.09.2013, 10:51
[...]
Zu den ehemaligen deutschen Ostgebieten: Die waren zunächst nur unter polnischer Verwaltung, bildeten aber nach wie vor einen Teil des sowjetisch besetzten Gebiets. In den darauffolgenden Jahren hat es von seiten der DDR als auch der Bundesrepublik offizielle Bekundungen gegeben, den bisherigen Grenzverlauf aufrechtzuerhalten. Und schließlich besiegelte der deutsch-polnische Grenzvertrag die endgültige Abtretung dieser Gebiete an Polen. Die Abtretung der Ostgebiete war der Preis, den die deutsche Wiedervereinigung gekostet hat. Das mag aus der Sicht eines manchen Deutschen zwar bedauerlich erscheinen, ist völkerrechtlich aber einwandfrei.

Zur Vertreibung: Ich weiß ehrlich gesagt gar nicht genau, inwieweit Polen die Vertreibung deutscher Bürger aufgearbeitet hat. Aber ich stimme dir zu, dass das eine wichtige Voraussetzung für eine entscheidende Annäherung beider Staaten wäre.

Zu einer zukünftigen EU: Ja, ich bin auch unbedingt für eine föderal strukturierte EU, die möglichst viel Rechts- und Entscheidungsgewalt bei den einzelnen Teilnehmerstaaten belässt. Möglicherweise kann im Rahmen einer Gesamtstaatslösung auch eine völlig neue Strukturierung der vormaligen Staatsgebiete erfolgen, z.B. nach "Kulturregionen", in denen die Gebiete autonome Einheiten bilden, die am ehesten zusammenpassen, sowohl sprachlich wie auch kulturell.

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 10:56
Jeder Versuch einer weiteren Annäherung beider Staaten sollte positiv bewertet werden, eine Vereinigung muss es ja nicht gleich sein. Aber man könnte Dinge vereinheitlichen, ähnlich wie es bereits zwischen Deutschland und Frankreich geschehen ist. Man könnte z.B. auch den Gedanken einer gemeinsamen Staatsbürgerschaft wiederbeleben, und diese von Frankreich über Deutschland nach Polen ausweiten. Als EU-Befürworter bin ich für jede vernünftige Aktion, die die Staaten näher zusammenbringt und die identitätsstiftend im Rahmen eines größeren Zusammenhangs ist.

Würdest auch um die Hand der Tochter des Landbesetzers in deinem Garten anhalten, da das ja identitässtiftend ist und den Zusammenhalt des Räubers fördert?

Demokrat
25.09.2013, 10:59
Man sollte nicht unter Drogeneinfluss Texte verfassen.....
Projektion ist ein psychischer Verdrängungsmechanismus, der sich durchaus behandeln lässt, wenn er zu starke Ausmaße annimmt :-)


Wenn man persönliche Kontakte in den betroffenen Ländern hat, weiss man genau, dass keines der Länder ihre Indentität aufgeben würden zugunsten eines europäischen Zentralstaats.
Wer will schon einen europäischen Zentralstaat?! Nein, hier kommt nur eine föderale Lösung infrage.


Also, erstmal in diese Länder fahren und Kontakte knüpfen....und dann weiter posten ...bzw. schwafeln:cool:
Och, ich kenne bereits einige Polen und Franzosen, die in Deutschland leben. Das sind moderne und aufgeschlossene Europäer, die wahrscheinlich keine Einwände dagegen hätten, wenn unsere Staaten ein bißchen näher zusammenrücken würden.

Demokrat
25.09.2013, 11:01
Würdest auch um die Hand der Tochter des Landbesetzers in deinem Garten anhalten, da das ja identitässtiftend ist und den Zusammenhalt des Räubers fördert?
Nein, wer würde das schon tun? Dein Vergleich hinkt auch ziemlich.

Dr Mittendrin
25.09.2013, 11:03
Vollziat.............

Och, ich kenne bereits einige Polen und Franzosen, die in Deutschland leben. Das sind moderne und aufgeschlossene Europäer, die wahrscheinlich keine Einwände dagegen hätten, wenn unsere Staaten ein bißchen näher zusammenrücken würden.

So dass die Hand bis zum deutschen Geldtopf reicht.

Demokrat
25.09.2013, 11:07
So dass die Hand bis zum deutschen Geldtopf reicht.
Ich dachte eher an die ideellen Aspekte einer Annäherung und nicht an finanzielle Unterstützung.

Klopperhorst
25.09.2013, 11:09
Finde auch, dass wir die Grenzen des hl. römischen Reiches deutscher Nation wieder herstellen sollten.
Dazu gehört auch Westpreußen und Posen.
Königreich Böhmen können die Ösis bekommen.

Ein guter Vorschlag von Lech.

---

Zinsendorf
25.09.2013, 11:10
das Problem bleibt die Sprache wie soll sowas den funktionieren am Ende machen doch beide Völker ihre Sache - Lech Walesa weis sehr genau wer das sagen hat und ist einer ihrer Zugpferde darum ist er auch so verhasst in Polen ! Zionistendrohne trifft es am besten - wenn man schon liest hin zu den Vereinigten Staaten von Europa , da weis jeder welche Agenda verfolgt wird !
...

Na ja, Wawesa ist ja bei den meisten (vernünftigen) Polen ohnehin nicht besonders gut angesehen, oder wie man mir sagte "po prosto głupi". Und dass seine Meinungsaüßerung nicht repräsentativ ist, zeigt ja auch, dass Polen klugerweise bisher auf den Euro verzichtete.

Es sollen sich ruhig erstmal die gegenseitigen wirtschaftlichen Beziehungen weiter verfestigen, dann kann man gern ´mal über politische Konsequenzen nachdenken. Die Ideologisch (und historisch) determinierten Befindlichkeiten ordnen sich im Verlauf der Zeit ohnehin den ökonomischen Notwendigkeiten unter.

Ein gutes Beispiel dafür ist doch die Art und Weise, wie im Laufe von Jahrhunderten die Einwohner slawischer Herkunft (Wenden, Sorben...) ins (Preussisch-)Deutsche "eingemeindet" wurden, durchaus auch (-aber nicht nur-) zum wechslseitigen Vorteil! Man kann ihnen ja durchaus ihre traditionelle Folklore belassen, genau wie anderen (Bayern u. ä.) auch. Gut "klappt" ja die länderübergriefende Zusammenarbeit bereits bei den Strukturen, die sich mit "materieller Eigentumsübertagung" befassen: da sind beispielhaft nicht nur Polen und Deutsche, sondern auch weitere Ost- und Südost- u.s.w. Europäer beteiligt.:))

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 11:20
So dass die Hand bis zum deutschen Geldtopf reicht.

die Hand ist schon längst im Topf versunken.
Jetzt kommt die zweite Hand und nimmt den ganzen Topf mit

Captain_Spaulding
25.09.2013, 11:20
Ihr mögt mich mal wieder für verrückt halten , aber ich finde die Idee garnicht mal so verkehrt. Jedenfalls besser als die letzte Idee von Walesa (atomare Ausrottung der Deutschen sic!).
Den ersten und entscheidenden Vorteil sehe ich darin, dass Polen nicht ansatzweise so überfremdet ist wie die BRD, die Polen , man kann ihnen ja vieles schlechtes nachsagen, lassen sich nicht so einfach überfremden.
Wenn allerdings beide Staaten fusioniert werden, wird es unvermeidbar zu einer Überfremdung Polens kommen, die Reaktion darauf werden massive polnische Proteste sein (völlig zurecht) und diese Proteste könnten eben auch auf die Deutschen überschwappen. Die Folge wäre eine breite und starke antiislamistische Front.
Die Musels widerum würden sich von heute auf morgen wieder in einer klaren Minderheitensituation widerfinden und wären dadurch handlungsunfähig.

Desweiteren würden die Polen sich wahrscheinlich assimilieren müssen, da die deutsche Wirtschaft wesentlich stärker ist, mit einer klugen Politik könnte man sogar auf lange Sicht das deutsche Reich wieder vereinen indem man den polnischen Volksteil künstlich immer weiter reduziert , das wird allerdings von dem Staatsoberhaupt dieses neuen zwei-Völker-Staates abhängen.

Es mag verrückt klingen , aber ich finde diese Idee wesentlich besser als die BRD unter EU-Diktatur.

mfg Captain Spaulding

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 11:22
Nein, wer würde das schon tun? Dein Vergleich hinkt auch ziemlich.

Dein Werteverständnis hinkt auch der Wirklichkeit hinterher.

Demokrat
25.09.2013, 11:25
Dein Werteverständnis hinkt auch der Wirklichkeit hinterher.
Aha. Inwiefern?

Rumburak
25.09.2013, 11:26
Den heruntergewirtschafteten Fleck dürfen sie ruhig behalten.

Ein Drittel Deutschlands nennst du Fleck?

Dr Mittendrin
25.09.2013, 11:28
Ein Drittel Deutschlands nennst du Fleck?

Egal was glaubst du was das kostet ? riesige Sozialtransfers.

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 11:29
Aha. Inwiefern?

Die Auslegung der Relation von Wirtstier zu Parasit.

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 11:32
Egal was glaubst du was das kostet ? riesige Sozialtransfers.

der fleck muß besenrein zurückgegeben werden, dann gibt`s da nix soziales außer Rückgabe und Prosperation

herberger
25.09.2013, 11:37
Vielleicht schielt Walesa auf das Gebiet Kaliningrad,denn das Gebiet ist für Polen ein Stachel im Fleisch.Die Russen habe ja auch klar gemacht wer Kaliningrad auf keinen Fall bekommt auch wenn Kaliningrad für Russland nur noch Ballast ist.Die BRD will es nicht und Polen oder Littauen bekommen es nicht.

Erich von Stahlhelm
25.09.2013, 11:53
Ihr mögt mich mal wieder für verrückt halten , aber ich finde die Idee garnicht mal so verkehrt. Jedenfalls besser als die letzte Idee von Walesa (atomare Ausrottung der Deutschen sic!).
Den ersten und entscheidenden Vorteil sehe ich darin, dass Polen nicht ansatzweise so überfremdet ist wie die BRD, die Polen , man kann ihnen ja vieles schlechtes nachsagen, lassen sich nicht so einfach überfremden.
Wenn allerdings beide Staaten fusioniert werden, wird es unvermeidbar zu einer Überfremdung Polens kommen, die Reaktion darauf werden massive polnische Proteste sein (völlig zurecht) und diese Proteste könnten eben auch auf die Deutschen überschwappen. Die Folge wäre eine breite und starke antiislamistische Front.
Die Musels widerum würden sich von heute auf morgen wieder in einer klaren Minderheitensituation widerfinden und wären dadurch handlungsunfähig.

Desweiteren würden die Polen sich wahrscheinlich assimilieren müssen, da die deutsche Wirtschaft wesentlich stärker ist, mit einer klugen Politik könnte man sogar auf lange Sicht das deutsche Reich wieder vereinen indem man den polnischen Volksteil künstlich immer weiter reduziert , das wird allerdings von dem Staatsoberhaupt dieses neuen zwei-Völker-Staates abhängen.

Es mag verrückt klingen , aber ich finde diese Idee wesentlich besser als die BRD unter EU-Diktatur.

mfg Captain Spaulding

Jein.
Dafür muß erstmal ein wirklicher Schlußstrich unter die Ereignisse von damals gesetzt werden.
Und dazu gehört auch die Erkenntnis das Polen UND Deutschland Opfer sind.
Man muß sich dazu die Gebietsabtrennung Ostpreußens als Exklave innerhalb Polens anschauen
und den Status Danzigs. Das die Polen sich da nicht gerade völlig korrekt verhalten haben, geben
sogar Polen heute zu.
Man muß allerdings betrachten welche Intention die Macher dieser Gebietsabtrennung hatte bzw
welche ich ihnen unterstelle. Ich denke nicht das man hier von "unglücklich" gemacht oder einem
Fehler sprechen kann. Von Deutschen ebenso wie von Polen dürfte hinreichend bekannt sein das
diese beiden Völker sehr nationalistisch waren. Wer solch eine Gebietsabtrennung wie die von Ostpreußen
als dt. Exklave in Polen nun verfügt, der muß sich schon den Vorwurf machen lassen in diesem Falle
langfristig geplant zu haben. "Unglückliche Fügung" oder "Fehlerhafte Planung" wären naive Vorstellungen.
Tatsache dürfte sein das diesem Vorgang eine langfristige Konfliktplanung zugrunde lag.
Wer SO etwas betreibt, auf Kosten zweier Völker, der macht das bewußt. Geostrategie gab es damals schon
und damals wie heute ist sie ein äußerst dreckiges Geschäft.
Erst wenn diese Frage geklärt ist und Polen und Deutsche nicht mehr die Schuld beieinander suchen, die ist
in den Folgehandlungen die aufgrund der Gebietsabtrennung zwangsläufigerweise entstehen mussten auf beiden Seiten zweifelsfrei vorhanden,
sondern den Hauptschuldigen an der Misere klar benennen, nämlich die Siegermächte des WK-1 und der sie schon damals kontrollierenden
Finanzeliten, kann eine tiefgreifende Versöhnung stattfinden.
Erst dann kann man überhaupt über so ein Vorhaben nachdenken. Auch müssen die drei Mächte Polen, Deutschland und Rußland
einander verzeihen und verstehen lernen, denn eine weitere West- bzw USA-Anbindung und Ausrichtung wäre dann nicht mehr
wünschenswert, sie ist es heute schon nicht mehr. Ein vereinigtes "Großdeutschland" müsste eine Partnerschaft mit Rußland auf
Augenhöhe anstreben, trotz aller Differenzen haben alle drei Völker mehr gemeinsam als sie es jemals mit den USA haben können.
Andere europäische Völker müssten diesem Trend folgen. Es gibt eigentlich nur ein Volk in Europa das eine traditionelle US-Anbindung
hat die es wiederum von Resteuropa stark unterscheidet. Landefeld Eins, ähm, ich meine Großbritannien.
Orwell hat es in seiner Dystopie nicht umsonst "Ozeanien" unter dem Namen Landefeld 1 zugeschlagen.

Insgesamt ein schwieriges Thema.
Besser wäre es wenn die europ. Staaten zum Nationalstaat zurückfinden aber diesesmal nicht den Fehler begängen
sich gegeneinander auszuspielen, sondern gute Nachbarschaft zu pflegen und den anderen erstmal sein zu lassen
wie er ist. Die EU wird früher oder später eh auseinanderbrechen oder sich, bei ungestoppter Weiterentwicklung, in
ein europäisches Kalifat verwandeln. Besser wäre es also den Nationalstaat und die einzelnen Völker zu stärken,
ein gesamteuropäisches neues Selbstbewußtsein zu entwickeln, das auf der Grundlage dieser Nationalstaaten und Volksgemeinschaften
besteht und gemeinsam gegen den Invasionsversuch des Islams zu reagieren.

Demokrat
25.09.2013, 11:57
Die Auslegung der Relation von Wirtstier zu Parasit.
So so. Aber was hat das mit einer Annäherung der Staaten Deutschland und Polen zutun?

Gehirnnutzer
25.09.2013, 12:13
Dein Werteverständnis hinkt auch der Wirklichkeit hinterher.

Du hinkst der Realität hinterher, Wotan. Die Realität ist durch den völkerrechtlichen Deutsch-Polnischen-Grenzvertrag festgeschrieben, da kannst du und deine Klientel rumlamentieren wie ihr wollt. Die einzige Möglichkeit, die ehemaligen Ostgebiete zurückzubekommen geht nur über den diplomatischen Weg, einen Anspruch gibt es nicht mehr. Schon im Potsdamer Abkommen wurde festgeschrieben, dass diese Gebiete nicht mehr an Deutschland zurückkommen. Es spielt keine Rolle ob ihr 2+4 als Friedensvertrag anerkennt oder nicht, durch das Potsdamer Abkommen ist klar gestellt, dass selbst wenn ein Friedensvertrag noch nötig wäre, er keine anderen Regelungen bezüglich der ehemaligen deutschen Ostgebiete enthalten würde, als die Regelungen, die jetzt schon gelten. Das ist Fakt und Realität.
Theoretisch gesehen wäre Lech Walesa Gedankengang ein Ansatz für einen diplomatischen Weg, jedoch wäre eine Vereinigung zwischen Deutschland und Polen zu einem neuen Staat kaum möglich, weil und dies ist nicht negativ gemeint, für die normalen polnischen und deutschen Bürger andere Gesichtspunkte wichtiger sind als wirtschafts- und verteidungspolitische.

Im allgemeinen ist zu sagen, es gäbe eine Menge Ansätze um die ehemaligen deutschen Ostgebiete auf diplomatischen Wege wieder zu erlangen. Es bedarf dazu Fingerspitzengefühl und Geduld und natürlich eine sich entwickelnde Offenheit auf polnischer Seite. Dieser Offenheit steht aber das Geschrei und die Rückwärtsgewandheit etlicher nationalistisch ausgerichteter deutscher Kreise, zu denen auch du gehörst Wotan.

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 12:20
Du hinkst der Realität hinterher, Wotan. Die Realität ist durch den völkerrechtlichen Deutsch-Polnischen-Grenzvertrag festgeschrieben, da kannst du und deine Klientel rumlamentieren wie ihr wollt. Die einzige Möglichkeit, die ehemaligen Ostgebiete zurückzubekommen geht nur über den diplomatischen Weg, einen Anspruch gibt es nicht mehr. Schon im Potsdamer Abkommen wurde festgeschrieben, dass diese Gebiete nicht mehr an Deutschland zurückkommen. Es spielt keine Rolle ob ihr 2+4 als Friedensvertrag anerkennt oder nicht, durch das Potsdamer Abkommen ist klar gestellt, dass selbst wenn ein Friedensvertrag noch nötig wäre, er keine anderen Regelungen bezüglich der ehemaligen deutschen Ostgebiete enthalten würde, als die Regelungen, die jetzt schon gelten. Das ist Fakt und Realität.
Theoretisch gesehen wäre Lech Walesa Gedankengang ein Ansatz für einen diplomatischen Weg, jedoch wäre eine Vereinigung zwischen Deutschland und Polen zu einem neuen Staat kaum möglich, weil und dies ist nicht negativ gemeint, für die normalen polnischen und deutschen Bürger andere Gesichtspunkte wichtiger sind als wirtschafts- und verteidungspolitische.

Im allgemeinen ist zu sagen, es gäbe eine Menge Ansätze um die ehemaligen deutschen Ostgebiete auf diplomatischen Wege wieder zu erlangen. Es bedarf dazu Fingerspitzengefühl und Geduld und natürlich eine sich entwickelnde Offenheit auf polnischer Seite. Dieser Offenheit steht aber das Geschrei und die Rückwärtsgewandheit etlicher nationalistisch ausgerichteter deutscher Kreise, zu denen auch du gehörst Wotan.

als ob du wüßtest, wohin ich gehöre.
Aber deine Klientel kommt von draußen und nicht von drinnen, nicht von Herzen.

aber dein Vorschlag abzuwarten ist auch in meinem Sinne, kommt Zeit, kommt auch Wahrheit und Gerechtigkeit.

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 12:22
So so. Aber was hat das mit einer Annäherung der Staaten Deutschland und Polen zutun?

frag mal einen Autoversicherer, oder einen Bahnwärter, der mal ne Oberleitung hatte.

Gehirnnutzer
25.09.2013, 12:27
als ob du wüßtest, wohin ich gehöre.
Aber deine Klientel kommt von draußen und nicht von drinnen, nicht von Herzen.

aber dein Vorschlag abzuwarten ist auch in meinem Sinne, kommt Zeit, kommt auch Wahrheit und Gerechtigkeit.

Nun Wotan, du machst auf mich den Eindruck, dass du ehe den nationalistischen Kreisen näher stehst, als anderen Richtungen und aus diesen Kreisen kommt eben zum Teil das genannte Geschrei. Ich hatte nicht vor dich böswillig in irgendeiner Form zu beleidigen. Egal wie ich zu einer Meinung stehe, ich versuche die Person dahinter möglichst mit einem gewissen Grundrespekt zu behandeln.

WotanLiebtEuch
25.09.2013, 12:36
Nun Wotan, du machst auf mich den Eindruck, dass du ehe den nationalistischen Kreisen näher stehst, als anderen Richtungen und aus diesen Kreisen kommt eben zum Teil das genannte Geschrei. Ich hatte nicht vor dich böswillig in irgendeiner Form zu beleidigen. Egal wie ich zu einer Meinung stehe, ich versuche die Person dahinter möglichst mit einem gewissen Grundrespekt zu behandeln.

Dein Grundrespekt habe ich schon gemerkt, ist zwar schon ne Weile her, als du noch balu warst und sperren durftest.

Wenn in deiner Nachbarschaft erstmal ne Moschee ist, ein Stolperstein gesetzt wird, eine Schule zu "Anne Frank" umgetauft wird, der erste Mord oder Raubüberfall passiert, dann wachst auch du noch auf.

die Zeit arbeitet für die Wahrheit.

Erik der Rote
25.09.2013, 12:49
Na ja, Wawesa ist ja bei den meisten (vernünftigen) Polen ohnehin nicht besonders gut angesehen, oder wie man mir sagte "po prosto głupi". Und dass seine Meinungsaüßerung nicht repräsentativ ist, zeigt ja auch, dass Polen klugerweise bisher auf den Euro verzichtete.



wahrscheinlich das beste was Polen in den letzten Jahren machen konnte sonst hätten wir jetzt nicht nur die Südeuropastaaten wie Griechenland am Hals, sondern auch unseren Nachbarn !

hthor
25.09.2013, 19:19
eine Vereinigung der beiden Staaten Polen und BRD halte ich für ausgeschlossen, weder wollen die Deutschen für die Polen auch noch bezahlen noch wollen die Polen ein Ausverkauf ihres Landes wie es in den 90iger Jahren mit der ehemaligen DDR passiert ist. Und dazu kommt das die USA und ihre Verbündeten versuchen werden, dies zu verhindern. Aber gesetz des Falles über eine Volksabstimmung beider Länder kommt es zu einer Vereinigung, bei klaren Regeln, das z Bsp die polnische Industrie erhalten bleibt, Deutschland die Eurozone verlässt und es zu einer neuen gemeinsamen Währung kommt, ( Deutsch- Polnische Reichsmark )könnten tatsächlich beide Seiten davon profitieren. Der Staat Deutsch -Polnisches Reich könnte sich durch Verträge sich den Migranten entledigen, wäre ein neuer stärkerer Machtfaktor und würde Grundlegend die Politik Europas mitbestimmen ohne das das Ausland jetzt noch auf den so pösen Deutschen schimpfen kann. Schlesien, Pommern, Teile Ostpreußens wären wieder dahin wo es hingehört. Die Wirtschaft würde einen neuen Aufschwung wiederfahren, das Betteln der Südeuropäer nach mehr Milliarden Euro könnte man mit der Begründung wir müssen zuerst in unsere neuen Ostgebiete investieren, wir brauchen unser Geld selber, abschlagen. Bei einer vernünftigen Politik, wenn die Polen bei einer Vereinigung bedenken das der deutsche Teil die Hauptlast der Kosten trägt, könnte ich mir eine gute Zukunft für beide Seiten vorstellen, aber realistisch gedacht, wird das nie passieren.

Heifüsch
25.09.2013, 20:55
eine Vereinigung der beiden Staaten Polen und BRD halte ich für ausgeschlossen, weder wollen die Deutschen für die Polen auch noch bezahlen noch wollen die Polen ein Ausverkauf ihres Landes wie es in den 90iger Jahren mit der ehemaligen DDR passiert ist. Und dazu kommt das die USA und ihre Verbündeten versuchen werden, dies zu verhindern. Aber gesetz des Falles über eine Volksabstimmung beider Länder kommt es zu einer Vereinigung, bei klaren Regeln, das z Bsp die polnische Industrie erhalten bleibt, Deutschland die Eurozone verlässt und es zu einer neuen gemeinsamen Währung kommt, ( Deutsch- Polnische Reichsmark )könnten tatsächlich beide Seiten davon profitieren. Der Staat Deutsch -Polnisches Reich könnte sich durch Verträge sich den Migranten entledigen, wäre ein neuer stärkerer Machtfaktor und würde Grundlegend die Politik Europas mitbestimmen ohne das das Ausland jetzt noch auf den so pösen Deutschen schimpfen kann. Schlesien, Pommern, Teile Ostpreußens wären wieder dahin wo es hingehört. Die Wirtschaft würde einen neuen Aufschwung wiederfahren, das Betteln der Südeuropäer nach mehr Milliarden Euro könnte man mit der Begründung wir müssen zuerst in unsere neuen Ostgebiete investieren, wir brauchen unser Geld selber, abschlagen. Bei einer vernünftigen Politik, wenn die Polen bei einer Vereinigung bedenken das der deutsche Teil die Hauptlast der Kosten trägt, könnte ich mir eine gute Zukunft für beide Seiten vorstellen, aber realistisch gedacht, wird das nie passieren.

So isses!

Nationalix
25.09.2013, 20:58
Der Prolet wollte mal wieder in die Zeitung.

mick31
25.09.2013, 21:05
Die Wiedereingliederung der Ostgebiete halte ich für eine gute Sache. Die Polen, bei denen das nötig ist (sollen ja nicht alle Menschen gleich sein), werden wir schon disziplinieren.

Schön gesagt

mick31
25.09.2013, 21:07
einverstanden. aber was machen wir mit den polen?

Gab es dazu nicht im Kaiserreich schon Pläne?

Koslowski
25.09.2013, 21:08
Stahlpakt 2 wäre die bessere Lösung.

jan2009
25.09.2013, 21:51
Bevor unsere ungebildeten Braunhüpfer wieder gen Osten aufsatteln:

- nach der heutigen Recherchen der polnischen Journalisten bei der russischen Nachrichten-Agenda ITARS-TASS zum Interview von Irina Polina mit Lech Walesa stellt sich heraus, dass der Wortlaut des Interviews "geflissentlich" verdreht worden ist.
Im Original-Wortlaut sprach Walesa nicht von einer Verschmelzung Deutschlands und Polens sondern von einer "Erfordernis neuer wirtschaftlicher und politischer Struktursuche für das geografische "Haus Europa" mit Deutschland, Polen und ANDEREN..."

Umso phantasievoller die mediale Märchenbildung oder beabsichtigte Ente, desto größer die Tatendrang-Begeisterung von den Glattrasierten.
Als ob der Hinkefuß noch gelebt hätte und die Bildung der Bevölkerungs-Mehrheit immer noch nur auf den Volksempfänger reduziert worden wäre.......:D

Dardonthinis
25.09.2013, 22:16
Du hinkst der Realität hinterher, Wotan. Die Realität ist durch den völkerrechtlichen Deutsch-Polnischen-Grenzvertrag festgeschrieben, da kannst du und deine Klientel rumlamentieren wie ihr wollt. Die einzige Möglichkeit, die ehemaligen Ostgebiete zurückzubekommen geht nur über den diplomatischen Weg, einen Anspruch gibt es nicht mehr. Schon im Potsdamer Abkommen wurde festgeschrieben, dass diese Gebiete nicht mehr an Deutschland zurückkommen. Es spielt keine Rolle ob ihr 2+4 als Friedensvertrag anerkennt oder nicht, durch das Potsdamer Abkommen ist klar gestellt, dass selbst wenn ein Friedensvertrag noch nötig wäre, er keine anderen Regelungen bezüglich der ehemaligen deutschen Ostgebiete enthalten würde, als die Regelungen, die jetzt schon gelten. Das ist Fakt und Realität.
Theoretisch gesehen wäre Lech Walesa Gedankengang ein Ansatz für einen diplomatischen Weg, jedoch wäre eine Vereinigung zwischen Deutschland und Polen zu einem neuen Staat kaum möglich, weil und dies ist nicht negativ gemeint, für die normalen polnischen und deutschen Bürger andere Gesichtspunkte wichtiger sind als wirtschafts- und verteidungspolitische.

Im allgemeinen ist zu sagen, es gäbe eine Menge Ansätze um die ehemaligen deutschen Ostgebiete auf diplomatischen Wege wieder zu erlangen. Es bedarf dazu Fingerspitzengefühl und Geduld und natürlich eine sich entwickelnde Offenheit auf polnischer Seite. Dieser Offenheit steht aber das Geschrei und die Rückwärtsgewandheit etlicher nationalistisch ausgerichteter deutscher Kreise, zu denen auch du gehörst Wotan.

Hallo Gehirnnutzer, wir haben die Frage der Völkerrechtswidrigkeit der Vertreibungen der Deutschen aus den Ostgebieten, der Gebietsabtrennungen und der Endgültigkeit der heutigen deutsch-polnischen Grenze nach dem 2+4 Vertrag und dem deutsch-polnischen Grenzvertrag ja schon mal in einem anderen Themenstrang durchgekaut und waren dabei zwar nicht zu einem Annähern unserer Standpunkte gekommen, hatten aber meiner Auffassung nach trotzdem einen sehr sachlichen Schriftwechsel dazu geführt.

Zwar bin ich nach wie vor der Meinung, dass die Ostgebiete nicht ohne Verstoß gegen das Völkerrecht bei Polen bleiben können (nebenbei bemerkt: Das Selbe bzw. Entsprechendes gilt mindestens auch für das heute russische Gebiet von Königsberg (Kaliningrad), für das heute tschechische Sudetenland und für den deutschsprachigen Teil Südtirols), aber weil die heute in den Ostgebieten lebenden Polen selbst Vertriebene waren und diese Gebiete für die nachgewachsenen Generationen ebenso Heimat sind wie für die vertriebenen Deutschen, aber auch aus anderen Gründen könnte ich mir durchaus einen gemeinsamen Staat vorstellen.

Allerdings sollte das kein Zentralstaat sein, sondern eine Föderation oder eine Art Sondergemeinschaft innerhalb der EU (solang diese besteht), deren Mitgliedsstaaten enger miteinander verflochten sind als die Mitgliedsstaaten der EU. In dieser gibt es ja auch die Möglichkeit einer so genannten verstärkten Zusammenarbeit; zwar sind dafür mindestens neun Staaten und die Möglichkeit eines jeden EU-Mitgliedsstaats erforderlich, der verstärkten Zusammenarbeit beizutreten - es wäre also nicht zulässig, nur Staaten aus einer bestimmten Teilregion der EU aufzunehmen, z. B. in einer Zentraleuropäischen Gemeinschaft. Aber zum Einen müsste es erreichbar sein, dass diese Grenzen einer verstärkten Zusammenarbeit erweitert werden, und zum Anderen könnte die EU wohl kaum etwas dagegen unternehmen, wenn Deutschland und Polen sich zu einer Vereinigung oder einer verstärkten Verflechtung entschließen würden. Und zum Dritten wäre ich sowieso dafür, eine solche Zentraleuropäische Gemeinschaft nicht auf Deutschland und Polen zu beschränken, sondern (wenn sie wollen!) auch die Niederlande, Belgien, Luxemburg, Österreich, Südtirol, Slowenien, Tschechien, Ungarn, die Slowakei und die drei baltischen Staaten aufzunehmen und mit den nordeuropäischen Staaten eine enge Kooperation aufzubauen, und damit hätten wir die Neunstaatenhürde locker genommen.
In einer solchen Gemeinschaft, die mit Abstand auch das absolute wirtschaftliche Zentrum Europas wäre, würden die Mitgliedsstaaten auch von ihrer Geschichte und Mentalität gut zusammen passen. Auf die Gemeinschaftsebene kämen nur Zuständigkeiten, die alle Mitgliedsstaaten einstimmig auf die übertragen und die ausdrücklich in einen Zuständigkeitskatalog aufgenommen worden sind, der ebenfalls nur einstimmig geändert werden kann - alles andere, was nicht in dem Katalog steht, müsste und würde in der Zuständigkeit der Mitgliedsstaaten verbleiben.
Vielleicht wäre eine solche Gemeinschaft auch eher imstand als Deutschland und Polen allein, die Herrschaft der Finanzmärkte und des Militärisch-industriellen Komplexes zu brechen und wieder ein Gemeinwesen aufzubauen, das diesen Namen auch verdient, weil es der Allgemeinheit und den Menschen dient. Wenn sich diese Staaten gemeinsam zu einem solchen Ziel aufmachen würden, könnte die EU, falls sie auf lange Sicht überhaupt bestehen bleibt, dazu gebracht werden, ihre vertraglich verankerte Festlegung auf ein kapitalistisches und auf (Mengen-) Wachstum und Privatisierung orientiertes Wirtschaftssystem aufzugeben und sich zu einem dezentralisierten und genossenschaftlich orientierten System bereit zu finden, denn eine solche Gemeinschaft bräuchte keine EU, aber die EU könnte ohne die eine solche Gemeinschaft bildenden Staaten nicht existieren.

Der Altdeutsche
26.09.2013, 07:47
Tatsächlich??? Das ist ja ziemlich genau die A7 ???

Hast du Belege für diese Aussage.

Würde mich interessieren, ob es in Polen tatsächlich solche Meinungen und Ansichten gibt.

Schau mal hier:

http://anozin-ofa.de/Polen_Geist.pdf

http://archive.is/WOUJX

http://www.stolpersteine.net/PolensverschwiegeneSchuld.htm


Gruß

S.

bullenbeißer
26.09.2013, 07:56
Ich bin für strikte Grenzkontrollen, schwere Schlagbäume, dicke Stadtmauern, tiefe Wassergräben und leicht zu bedienende Zugbrücken.

http://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/c/cd/Drawbridge.gifSelbstschussanlagen, Fallgruben, permanente Videoüberwachung .....

Der Altdeutsche
26.09.2013, 20:24
Selbstschussanlagen, Fallgruben, permanente Videoüberwachung .....



Nur für dich, Haßmütze!

bullenbeißer
26.09.2013, 21:27
Nur für dich, Haßmütze!War eins von deinen dreißig Bieren schlecht, huju?

Der Altdeutsche
27.09.2013, 06:55
War eins von deinen dreißig Bieren schlecht, huju?



Ich trinke - im Gegensatz zu dir - keinen Alkohol.

bullenbeißer
27.09.2013, 08:05
Ich trinke - im Gegensatz zu dir - keinen Alkohol. Du gehörst also zu den seltenen Menschen, die ständig naturbreit rumlaufen? :haha: Mein stärkstes Getränk ist übrigens Espresso gefolgt von arabischem Gewürztee. :cool:

Sterntaler
27.09.2013, 14:33
Nein. Die Polen können nicht in Frieden leben. Wie war das noch? Die polnische Westgrenze sollte einer Linie Hamburg-Hannover-Kassel-Frankfurt folgen? Ja, das sind die Polen...........

wie sagen die Linksfaschisten: die Westgrenze Polens soll die Ostgrenze Frankreichs sein, ist das eine Kriegserklärung des Polens an Deutschland?

Sterntaler
27.09.2013, 14:33
Er will damit wohl sagen, dass die Polen selbst nichts auf die Reihe bekommen.

Schlesien, welches einmal eine blühende Landschaft war, haben sie in Rekordzeit abgewirtschaftet.
Erst 13 Mio Deutsche vertreiben, und dann so etwas...
Der Vorschlag ist Unsinn.



ist doch das gleich wie in Simbabwe Weiße vertreiben und töten um dann im Hungerchaos und Hyperinflation zu enden.

Der Altdeutsche
27.09.2013, 17:45
Du gehörst also zu den seltenen Menschen, die ständig naturbreit rumlaufen? :haha: Mein stärkstes Getränk ist übrigens Espresso gefolgt von arabischem Gewürztee. :cool:

Lass deine dummen Sprüche. Mit Leuten wie dir pflege ich keine Konversation. Du bist mir zu dumm.

bullenbeißer
27.09.2013, 18:18
Lass deine dummen Sprüche. Mit Leuten wie dir pflege ich keine Konversation. Du bist mir zu dumm.Ehrlich, du "pflegst" Konversation? Da mit meinst du aber nicht das normale Gelalle? :haha:

Leila
27.09.2013, 18:54
Auszug aus den Aufzeichnungen des sanftmütigen polnischen Historikers und Tagebuchschreibers Zbigniew Polański:


Erst dann, nachdem sich jeder polnische Erntehelfer einen Mercedes oder Porsche leisten konnte, wurde die polnische Polizei aktiv. Die polnischen Polizisten setzten sich in ihre Ferraris und Lamborghinis und fuhren den polnischen Mercedes- und Porschefahrern nach, um sie rechts zu überholen, ihnen eine lange Nase zu machen oder den Vogel zu zeigen.

Wadenkater
27.09.2013, 20:24
Mir sagte mal ein Pole : Lieber hätte uns Hitler als der Russe kassiert.

Die stellen sich alle ein Grosseuropa mit heutigem deutschen Standard vor.
Stellt es euch mit Süditalien vor im Durchschnitt und hohe, sehr hohe Abgaben.

Das ist in der Tat eine Vision von herrlicher Kühnheit!-eine direkte Vereinig. beider Staaten könnte ich mir im Moment allerdings nicht vorstellen eher so etwas wie eine enge Union beider Staaten, möglichweise auch außerhalb der EU. Man muss dabei bedenken, dass vermutl. immerhin mehr als 1/4 der "Biodeutschen" slawische Wurzeln hat. Außerdem hat bereits der poln. König Johann Sobieski 1683 vor wien tatkräftig mitgeholfen, dass Mitteleuropa nicht unter islam.-türk. Herrschaft geraten ist. Deutschland sollte sich sowieso mehr nach Osten hin orientieren, denn die Ostvölker sind noch nicht so degeneriert wie der Westen Europas und erhebl. kritischer gegenüber Multikulti und toleranzblabla. Wenn Europa überhaupt noch vor der musl. Überfremdung zu retten ist, können die gesunden, vitalen Ostvölker eine große Hilfe sein!

Alter Preuße
27.09.2013, 21:03
Er kennt eben seine Polen. Wie sagte, ich glaube Bismarck: "Willst Du die Polen ärgern, lasse sie sich selbst regieren". Insofern macht sein Vorschlag Sinn !

KALTENBORN
30.09.2013, 15:38
Ich habe beruflich seit über 20zig Jahren immer mal wieder mit Polen zu schaffen. In der Mehrheit waren sie fleissige und freundliche Menschen. Von der Mentaliät her ähneln sie in der Regel sehr den alteneingesessenen Ostdeutschen (speziell den Brandenburgern), am Anfang etwas mürrisch und diztanziert, dann aber herzlich und zugänglich.
Sie haben zum Teil ein leicht merkwürdiges und unkritisches Verhältnis zur eigenen Geschichte, schauen aber nicht (wie hier zeitweilig behauptet) voller Neid und Mißgunst auf Deutschland. Ihr Verhältnis zu uns wird eher von stiller Sehnsucht nach Anerkennung und heimlicher Bewunderung geprägt.
Ob das allerdings ausreicht um in einen gemeinsamen Staat aufzugehen, wage ich nicht abschliessend zu beurteilen. Die Sprachbarriere ist enorm und die Bereitschaft deutsch zu erlernen leider nicht sehr ausgeprägt.
Auch liegen die Interessen der deutschen Wirtschaft nicht so wie hier vermutet: Polen ist ein preiswerter Zulieferer und das soll im Sinne der Unternehmer auch so bleiben. Wobei dann eine Vereinigung unwahrscheinlich ist.

lenco
01.10.2013, 09:20
Das hier könnte der Grund sein, warum der Walesa so eine Vereinigung fordert.

http://de.rian.ru/business/20130930/266983063.html

Irmingsul
03.10.2013, 16:40
Ich finde es gar nicht schlecht. Wird vielleicht manchen überraschen, aber es hätte Vorteile.

Kreator
13.10.2013, 13:34
Ich finde es gar nicht schlecht. Wird vielleicht manchen überraschen, aber es hätte Vorteile.


Welche und für wen?

Bruddler
13.10.2013, 13:38
http://www.telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/poland/10330826/Poland-and-Germany-should-unite-says-Lech-Walesa.html

Der frühere polnische Präsident und Nobelpreisträger Lech Walesa fordert die Vereinigung von Deutschland und Polen.
Nationale Grenzen seien heute nicht mehr so bedeutend, sagt er. Wirtschaftliche, politische und militärische Zusammenarbeit müssen ausgeweitet werden, so Walesa. Obwohl die meisten Polen die deutsche Besatzung des Landes nicht vergessen haben, ist er der Ansicht, dass "ein Schlusstrich" unter die Dinge gezogen werden muss.
Er sieht in der Vereinigung von Polen und Deutschland einen Schritt auf dem Weg zu den "Vereinigten Staaten von Europa", einem Einheitsstaat.

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Den Kommentar eines deutschen Foristen dazu fand' ich ganz lustig: "Can we call it Großdeutschland?" :D

Wir haben Polen 1939 schon einmal eingemeindet, weiß das der Lech Walesa nicht mehr ? :hmm:

Irmingsul
24.10.2013, 15:03
Welche und für wen?

Das will ich Dir beschreiben ... Eigentlich ist es aus heutiger Sicht nicht ganz nachvollziehbar, aber auch nicht ünmöglich. Einige Dinge müssten noch vorher geschafft werden. So müsste als erstes und wichtigstes die Geburtenrate der deutschen Bevölkerung stark angehoben werden, was auf verschiedenste Form geschehen könnte. Gleichzeitig muß eine Massenausweisung afrikanischer, orientalischer und asiatischer Einwanderer und ihrer Familien vollzogen und ein neuer Nationalstolz erschaffen und gepflegt werden.

Ist das geschafft, könnten wir uns nach Kanton-Vorbild der Schweiz zu einem Staat zusammenschließen. Folgendes würde nun geschehen: Durch den erzeugten Bevölkerungsüberschuß der Deutschen wäre eine besiedelung Polens durch Deutsche perfekt. Aus dem neuen Nationalstolz würde sich ein Überlegenheitsgefühl entwickeln welches zur friedlichen Dominanz führen würde. Des weiteren würde sich die Bevölkerung in den neubesiedelten Gebieten mischen und deren Nachwuchs wird sich für Deutschland entscheiden. In wenigen Generationen würde dieser Staat in Gänze deutsch sein. Unsere derzeitige Küstenlänge beträgt etwa 1200 km, die Polens etwa 500 km.

navy
25.10.2013, 20:22
Wie alt ist der Mann jetzt?


Die Schnaps Drossel, hatte schon vor 10 Jahren Alzheimer

elas
25.10.2013, 20:28
was die sich alle ständig vereinen wollen! Können die nicht als ganz normaler Nachbar in Frieden miteinander leben!

Sehr richtig........und die paar die sich vereinigen haben ihre guten Gründe!:haha:


PS: mit Hilfe des Französischen findet man zusammen!:haha: