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Vollständige Version anzeigen : Gregor Gysi: DDR war kein Unrechtsstaat



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Untersberger
01.10.2014, 14:41
Was sagte mir mal ein Ostblock-weitgereister Oberhesse:
Wenn mir aaner wos vom Kommunismus orrer sowos verzaehle will,
dann hunn aech glei Lust dem links un raechts e por uff die Backe zu haan.

Tjo, da kunn i aa nix gegen sogn

Zausel
01.10.2014, 15:04
Die Ostzone war sicher ein Gebilde, in dem man besser leben konnte, als in vielen anderen Teilen dieser Welt.
Ab dem 13. August 1961 war die sogenannte "DDR" ein Sklavenhalterstaat, in dem die Bürger der Freiheit beraubt waren, das Land zu verlassen.
Und das war das eigentliche Problem!
Nicht jedoch der Schießbefehl. Ich wäre froh, wenn unsere Landesgrenzen nur annähernd gut bewacht würden!

Nikolaus
01.10.2014, 15:40
Die Menschen haben sich darin wohlgefühlt.Du hast echt einen Knall.
Warum mußte man sie dann darin einsperren?

Untersberger
01.10.2014, 16:21
Du hast echt einen Knall.
Warum mußte man sie dann darin einsperren?

Wer bist du denn schon, du kleiner Ad-hominem Troll?

Ab mit dir auf die Sperrliste, du Vollkoffer!

konfutse
01.10.2014, 16:50
In einem Rechtsstaat steht so etwas erst gar nicht geschrieben.
Ob man ohne Gefahr oder bei Gefahr seines Lebens eine Grenze nicht illegal überschreiten darf, hat mit Rechtsstaat oder Unrechtsstaat nichts zu tun.

konfutse
01.10.2014, 16:56
In der freien westlichen Welt konnte jeder ausreisen, wenn ihm danach war.
Und selbstverständlich sind individuelle Interessen einem Unrechtssystem, wie es in der DDR und den anderen Ostblockstaaten herrschte, und das sich nur durch einen Unterdrückungsapparat aufrecht erhalten konnte, übergeordnet.
Nur zum Verständnis: Ergo sind individuelle Interessen einem Rechtssystem übergeordnet. Warum und wie äußert sich das heute oder was ist das heute für ein System?

Kurti
01.10.2014, 17:01
Ob man ohne Gefahr oder bei Gefahr seines Lebens eine Grenze nicht illegal überschreiten darf, hat mit Rechtsstaat oder Unrechtsstaat nichts zu tun.
Aber gewiss doch!
Wenn die geografischen Gegebenheiten (Ozean, Hochgebirge) nur die lebensgefaehrliche Ueberwindung der Grenze zulassen, kann man ja wohl kaum den Staat zur Verantwortung ziehen.

konfutse
01.10.2014, 17:01
Sowjetische, militaerische Sperrbezirke hatte die DDR ebenfalls zu bieten.
Ansonsten existierte in ganz West-Europa keine einzige Grenze, bei der man
bei illegaler Ueberschreitung sein Leben riskierte.
Und? Das war nun mal eine besondere, weil eine Grenze zweier höchst unterschiedlicher Systeme. Das war jeden bekannt und Gesetze werden nun mal zum Einhalten erlassen, nicht als Empfehlung. Und die Existenz dieser Grenze und die dazu erlassenen Gesetze kennzeichnen die entsprechenden Länder (war ja nicht nur die DDR) keineswegs als Unrechtsstaat.

konfutse
01.10.2014, 17:07
Wahrscheinlich. Es gab ja in der Zone keine Bürger. Entweder war man dort Genosse oder Gefangener.
Die graue Einheitskleidung nicht vergessen.

Kurti
01.10.2014, 17:09
Und? Das war nun mal eine besondere, weil eine Grenze zweier höchst unterschiedlicher Systeme. Das war jeden bekannt und Gesetze werden nun mal zum Einhalten erlassen, nicht als Empfehlung. Und die Existenz dieser Grenze und die dazu erlassenen Gesetze kennzeichnen die entsprechenden Länder (war ja nicht nur die DDR) keineswegs als Unrechtsstaat.
Die Gesetzeslage der "anderen Laender" kenne ich nicht -
die der DDR liess den Schiessbefehl nicht zu.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schie%C3%9Fbefehl#Rechtfertigung_der_juristischen_ Verfolgung_von_Verantwortlichen_vor_bundesdeutsche n_Gerichten

Nach Sicht des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte (http://www.politikforen.net/wiki/Europ%C3%A4ischer_Gerichtshof_f%C3%BCr_Menschenrec hte) verstießen der Schießbefehl und dessen Ausführung schon zum Tatzeitpunkt nicht nur gegen den im DDR-Volkspolizeigesetz (http://www.politikforen.net/w/index.php?title=Gesetz_%C3%BCber_die_Aufgaben_und_ Befugnisse_der_deutschen_Volkspolizei&action=edit&redlink=1) verankerten Grundsatz der Verhältnismäßigkeit, sondern auch gegen höherrangiges DDR-Recht (http://www.politikforen.net/wiki/DDR-Justiz). So garantierte die Verfassung der DDR (http://www.politikforen.net/wiki/Verfassung_der_DDR) in Art. 19 Abs. 2 und Art. 30 Abs. 1 und 2 das Recht auf Leben als unveräußerliches Attribut des Menschen. Zudem habe das Grenzregime gegen das Strafgesetzbuch der DDR (http://www.politikforen.net/wiki/Strafgesetzbuch_(DDR)) (§§ 112 und 213 StGB-DDR in Verbindung mit Art. § 22 Abs. 2 StGB-DDR) verstoßen

konfutse
01.10.2014, 17:19
Die Gesetzeslage der "anderen Laender" kenne ich nicht -
die der DDR liess den Schiessbefehl nicht zu.
http://de.wikipedia.org/wiki/Schie%C3%9Fbefehl#Rechtfertigung_der_juristischen_ Verfolgung_von_Verantwortlichen_vor_bundesdeutsche n_Gerichten
Da hat sich der BGH aber was angemaßt und über Fachleute gestellt:

Gegen die Anwendbarkeit der Radbruchschen Formel, die ursprünglich zur juristischen Aufarbeitung nationalsozialistischer Verbrechen verwendet wurde, auf den Schießbefehl wurden in der rechtswissenschaftlichen Literatur der neunziger Jahre Bedenken erhoben. Der BGH hielt nach Würdigung dieser Bedenken jedoch ausdrücklich an der Anwendbarkeit auch auf die juristische Aufarbeitung des Schießbefehls fest.

Kurti
01.10.2014, 17:23
Da hat sich der BGH aber was angemaßt und über Fachleute gestellt:
Die (Mit-)Taeter wurden nach DDR-Recht verurteilt.

Mr.Smith
01.10.2014, 17:35
Fakt ist, daß Hr.Gysi die feige Ermordung von mehr als 1.000 Menschen an der innerdeutschen Grenze genauso wenig für Unrecht hält wie die Foltermethoden in DDR-Gefängnissen und die weiteren Maßnahmen gegen Andersdenkende.
Das ist das gleiche Niveau wie bei einem Neonazi, der behauptet, daß die SS keine Kriegsverbrechen begangen hat.

Und mit solchen Leuten wollen unsere Vorzeigedemokraten von der SPD und den Grünen zusammen arbeiten.
Gute Nacht, Demokratie.

konfutse
01.10.2014, 17:41
Fakt ist, daß Hr.Gysi die feige Ermordung von mehr als 1.000 Menschen an der innerdeutschen Grenze genauso wenig für Unrecht hält wie die Foltermethoden in DDR-Gefängnissen und die weiteren Maßnahmen gegen Andersdenkende.
...
Bist du dir da sicher?

hthor
01.10.2014, 17:41
Fakt ist, daß Hr.Gysi die feige Ermordung von mehr als 1.000 Menschen an der innerdeutschen Grenze genauso wenig für Unrecht hält wie die Foltermethoden in DDR-Gefängnissen und die weiteren Maßnahmen gegen Andersdenkende.
Das ist das gleiche Niveau wie bei einem Neonazi, der behauptet, daß die SS keine Kriegsverbrechen begangen hat.

Und mit solchen Leuten wollen unsere Vorzeigedemokraten von der SPD und den Grünen zusammen arbeiten.
Gute Nacht, Demokratie.

Warst du an der Grenze ? Hast du dort gedient ? Die Grenzsoldaten waren normale Wehrdienstpflichtige aus dem Volk, sie wurden zu hunderten von Grenzflüchtlingen hinterrücks erschossen, es waren sehr viele Kriminelle dabei, die auf dieser Art und Weise versuchten ihrer Strafe zu entkommen.
Die Grenzposten hatten oft keine Wahl,, entweder sie oder der Flüchtling.
In der DDR war es sehr schwer an Waffen ranzukommen, woher hatten denn die Grenzflüchtlinge Waffen ?

Kurti
01.10.2014, 17:47
Bist du dir da sicher?
http://de.wikipedia.org/wiki/Schie%C3%9Fbefehl#Rechtfertigung_der_juristischen_ Verfolgung_von_Verantwortlichen_vor_bundesdeutsche n_Gerichten

Statistik zu den Opfern des Schießbefehls[Bearbeiten (http://www.politikforen.net/w/index.php?title=Schie%C3%9Fbefehl&action=edit&section=5)]Bereits während der Arbeiten an der Berliner Mauer wurden der 24-jährige Günter Litfin (http://www.politikforen.net/wiki/G%C3%BCnter_Litfin) am 24. August 1961 sowie fünf Tage später der 27-jährige Roland Hoff (http://www.politikforen.net/wiki/Roland_Hoff) bei ihren Versuchen erschossen, West-Berlin (http://www.politikforen.net/wiki/West-Berlin) einen Kanal durchschwimmend zu erreichen. Nach Angaben der Zentralen Ermittlungsgruppe für Regierungs- und Vereinigungskriminalität (http://www.politikforen.net/wiki/Zentrale_Ermittlungsgruppe_f%C3%BCr_Regierungs-_und_Vereinigungskriminalit%C3%A4t) kamen an der innerdeutschen Grenze (http://www.politikforen.net/wiki/Innerdeutsche_Grenze) mindestens 421 Personen ums Leben. Das Mauermuseum (http://www.politikforen.net/wiki/Mauermuseum) am Checkpoint Charlie (http://www.politikforen.net/wiki/Checkpoint_Charlie) geht hingegen von bis zu 1245 Getöteten aus. An der Berliner Mauer wurden bisher 136 Personen (http://www.politikforen.net/wiki/Liste_der_Todesopfer_an_der_Berliner_Mauer) zuverlässig als Todesopfer des Grenzregimes (http://www.politikforen.net/wiki/Todesopfer_an_der_Berliner_Mauer) erfasst.

Mr.Smith
01.10.2014, 17:52
....
Die Grenzposten hatten oft keine Wahl,, entweder sie oder ...

Mit den gleichen Argumenten hat man schon versucht jedes beliebige Kriegsverbrechen zu entschuldigen. Auch diverse Taten der Wehrmacht.

Mr.Smith
01.10.2014, 17:53
... es waren sehr viele Kriminelle dabei, die auf dieser Art und Weise versuchten ihrer Strafe zu entkommen.
Die Grenzposten hatten oft keine Wahl,, entweder sie oder der Flüchtling.
In der DDR war es sehr schwer an Waffen ranzukommen, woher hatten denn die Grenzflüchtlinge Waffen ?

Ein ganz ekelhafter Versuch, die ermordeten Menschen in den Dreck zu ziehen.

hthor
01.10.2014, 17:54
Mit den gleichen Argumenten hat man schon versucht jedes beliebige Kriegsverbrechen zu entschuldigen. Auch diverse Taten der Wehrmacht.

Hä ? Das Recht auf Selbstverteidigung soll ein Kriegsverbrechen sein ? Wie jetzt ?

hthor
01.10.2014, 17:55
Ein ganz ekelhafter Versuch, die ermordeten Menschen in den Dreck zu ziehen.

Hör auf von etwas zu reden, von was du keine Ahnung hast.

Mr.Smith
01.10.2014, 17:56
Hä ? Das Recht auf Selbstverteidigung soll ein Kriegsverbrechen sein ? Wie jetzt ?

Jemanden, der ein Staatsgefängnis wie die DDR verlassen will von hinten zu erschiessen ist wohl kaum Selbstverteidigung.

Sorry, aber mit Linksfaschisten diskutiere ich nicht mehr -> Igno-Liste

hthor
01.10.2014, 17:59
Jemanden, der ein Staatsgefängnis wie die DDR verlassen will von hinten zu erschiessen ist wohl kaum Selbstverteidigung.

Sorry, aber mit Linksfaschisten diskutiere ich nicht mehr -> Igno-Liste

Grenzposten wurden von hinten erschossen, aber das liest man ebend nicht in der Bild, mach was du willst, Volltrottel.

Kurti
01.10.2014, 18:00
Hä ? Das Recht auf Selbstverteidigung soll ein Kriegsverbrechen sein ? Wie jetzt ?
Berichte uns doch mal von den "bewaffneten Grenzdurchbruechen"!
(Mit Quellen-Angaben und Zitaten)

hthor
01.10.2014, 18:05
Berichte uns doch mal von den "bewaffneten Grenzdurchbruechen"!
(Mit Quellen-Angaben und Zitaten)

eine Liste der Getöteten

In der Reihenfolge Name, Geburtsdatum, Todesdatum;

Gerhard Hofert[new], 02.02.1924, 03.08.Vorlage:1949 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1949?action=edit&redlink=1) Fritz Otto[new], 22.10.1923, 01.09.Vorlage:1949 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1949?action=edit&redlink=1) Siegfried Apportin[new], 30.11.1930, 02.07.Vorlage:1950 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1950?action=edit&redlink=1) Herbert Liebs, 11.05.1929, 21.02.Vorlage:1951 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1951?action=edit&redlink=1) Werner Schmidt[new], 26.06.1929, 02.03.Vorlage:1951 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1951?action=edit&redlink=1) Heinz Janello, 11.12.1931, 02.03.Vorlage:1951 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1951?action=edit&redlink=1) Rudolf Spranger[new], 17.10.1921, 07.08.Vorlage:1951 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1951?action=edit&redlink=1) Manfred Portwich[new], 07.05.1925, 27.10.Vorlage:1951 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1951?action=edit&redlink=1) Ulrich Krohn[new], 28.08.1931, 16.05.Vorlage:1952 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1952?action=edit&redlink=1) Helmut Just[new], 02.07.1933, 30.12.Vorlage:1952 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1952?action=edit&redlink=1) Waldemar Estel[new], 05.02.1932, 03.09.Vorlage:1956 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1956?action=edit&redlink=1) Jörgen Schmidtchen[new], 28.06.1941, 18.04.Vorlage:1962 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1962?action=edit&redlink=1) Manfred Weiss[new], 01.12.1943, 19.05.Vorlage:1962 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1962?action=edit&redlink=1) Peter Göring[new], 28.12.1940, 23.05.Vorlage:1962 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1962?action=edit&redlink=1) Reinhold Huhn[new], 08.03.1942, 18.06.Vorlage:1962 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1962?action=edit&redlink=1) Rudi Arnstadt[new], 03.09.1926, 14.08.Vorlage:1962 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1962?action=edit&redlink=1) Siegfried Widera[new], 12.02.1941, 23.08.Vorlage:1963 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1963?action=edit&redlink=1) Egon Schultz[new], 04.01.1943, 05.10.Vorlage:1964 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1964?action=edit&redlink=1) Rolf Henniger[new], 30.11.1941, 15.11.Vorlage:1968 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1968?action=edit&redlink=1) Lutz Meier[new], 20.10.1948, 18.01.Vorlage:1972 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1972?action=edit&redlink=1) Klaus Peter Seidel[new], 22.10.1954, 19.12.Vorlage:1975 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1975?action=edit&redlink=1) Jürgen Lange[new], 08.02.1955, 19.12.Vorlage:1975 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1975?action=edit&redlink=1) Ulrich Steinhauer[new], 13.03.1956, 04.11.Vorlage:1980 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1980?action=edit&redlink=1) Klaus-Peter Braun[new], 21.10.1958, 01.08.Vorlage:1981 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1981?action=edit&redlink=1) Eberhard Knospe[new], 12.05.1958, 05.05.Vorlage:1982 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1982?action=edit&redlink=1) Uwe Dittmann[new], 08.08.1964, 22.03.Vorlage:1985 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1985?action=edit&redlink=1) Horst Hnidyk[new], 01.06.1949, 03.08.Vorlage:1989 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1989?action=edit&redlink=1) unbekannter Volkspolizist, erschossen am 15.09.Vorlage:1964 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1964?action=edit&redlink=1) von einem Flüchtling an der CSSR-Grenze Paul Sager[new], erschossen am 10.11.Vorlage:1948 (http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Vorlage:1948?action=edit&redlink=1) (SBZ)

hthor
01.10.2014, 18:09
Berichte uns doch mal von den "bewaffneten Grenzdurchbruechen"!
(Mit Quellen-Angaben und Zitaten)

Die Grenzer, waren einfache Menschen wie du und ich, die kamen gleich nach der Lehre zur Fahne, wurden gezwungen den Dienst an der Grenze zu machen.
Sie hatten den Befehl jede Grenzvereitlung zu verhindern, egal wie. Die wenigsten waren überzeugte Kommunisten. Nach der Dienstzeit waren viele wieder normale Arbeiter oder Angestellte.
Du wärst nicht anders in der Zeit gewesen, alles andere zu behaupten halte ich für verlogen.

Kurti
01.10.2014, 18:13
eine Liste der Getöteten

In der Reihenfolge Name, Geburtsdatum, Todesdatum;

Deine Links funktionieren nicht.
Siehe u.a. Meldung

Du bist einem Link zu einer Seite gefolgt, die nicht vorhanden ist. Um diese Seite anzulegen, trage deinen Text in das untenstehende Bearbeitungsfeld ein (siehe die Hilfeseite (http://www.politikforen.net/wiki/Hilfe:%C3%9Cbersicht) für weitere Informationen). Sofern du fälschlicherweise hier bist, klicke auf die Schaltfläche Zurück deines Browsers.

hthor
01.10.2014, 18:15
Deine Links funktionieren nicht.
Siehe u.a. Meldung

stimmt, viele Links sind gelöscht worden, die tatsächliche Vorfälle beschreiben, aus welchen Gründen auch immer, habs gerade selbst mitbekommen. Es gab mal eine Seite wo gediente Grenzsoldaten aus ihrer Zeit berichten, alles inzwischen gelöscht, irgendwer will es nicht das da was ans Tageslicht kommt.

Lichtblau
01.10.2014, 18:17
Hast du überhaupt eine Ahnung was für Völkerschaften die DDR Kommunisten als Arbeitskräfte importierten und wie die sich sich teilweise gegenüber Deutschen aufgeführt haben ?

bin gespannt auf deine belege.

Klopperhorst
01.10.2014, 18:19
Die Grenzer, waren einfache Menschen wie du und ich, die kamen gleich nach der Lehre zur Fahne, wurden gezwungen den Dienst an der Grenze zu machen.
Sie hatten den Befehl jede Grenzvereitlung zu verhindern, egal wie. Die wenigsten waren überzeugte Kommunisten. Nach der Dienstzeit waren viele wieder normale Arbeiter oder Angestellte.
Du wärst nicht anders in der Zeit gewesen, alles andere zu behaupten halte ich für verlogen.

Das sagte ich den Nichtsblickern gestern schon, dass v.a. Kriminelle, Alleinstehende und Zivilversager diese Art der Flucht wählten.

Gewitzte Leute bauten sich wenigstens Ballons oder versuchten über die Ostsee nach Fehmarn zu schwimmen.

---

Kurti
01.10.2014, 18:27
...
Gewitzte Leute bauten sich wenigstens Ballons oder versuchten über die Ostsee nach Fehmarn zu schwimmen.

---Extrem gewagte Fluchten zeugen von dem Fluchtdruck!

Klopperhorst
01.10.2014, 18:41
Extrem gewagte Fluchten zeugen von dem Fluchtdruck!

Aber nicht, weil Leib und Leben in Gefahr waren, sondern weil individuelle Konsumwünsche und Denkweise vom glorreichen Westen vorherrschten.

---

arnd
01.10.2014, 18:46
bin gespannt auf deine belege.

Habe ich weiter oben schon erzählt.

Sprecher
01.10.2014, 18:46
Wie auch immer. Ein Regime das Leute erschiessen muss die ohnehin Systemfeinde bzw Gegner des Staates sind kann nicht viel taugen. Warum war man denn nicht froh diese Querulanten los zu sein? Die Nazis waren jedenfalls froh über die ganzen Juden und Liberasten-Gutmenschen die freiwillig ins Exil gingen und haben nicht versucht diese an der Flucht zu hindern. Deshalb konnte man das NS-Regime auch nur mittels eines Weltkriegs stürzen, während die DDR in sich selber zusammengebrochen ist.

arnd
01.10.2014, 18:47
Aber nicht, weil Leib und Leben in Gefahr waren, sondern weil individuelle Konsumwünsche und Denkweise vom glorreichen Westen vorherrschten.

---

Oder weil man als junger Mensch selbst seine Zukunft gestalten wollte.

konfutse
01.10.2014, 18:48
http://de.wikipedia.org/wiki/Schie%C3%9Fbefehl#Rechtfertigung_der_juristischen_ Verfolgung_von_Verantwortlichen_vor_bundesdeutsche n_Gerichten
Wo steht da was von Gysi? Hast du schon wieder die Orientierung verloren?

Lichtblau
01.10.2014, 18:51
Habe ich weiter oben schon erzählt.

was hast du denn erlebt?

Kurti
01.10.2014, 18:53
Wo steht da was von Gysi? Hast du schon wieder die Orientierung verloren?
Nein, der Stasi-Rechtsanwalt Gysi hat die Orientierung verloren -
scheinbar kennt er bis heute nicht das DDR-Recht.

Lichtblau
01.10.2014, 18:54
Nein, der Stasi-Rechtsanwalt Gysi hat die Orientierung verloren -
scheinbar kennt er bis heute nicht das DDR-Recht.

als anwalt?

Andreas63
01.10.2014, 18:55
Du hast echt einen Knall.
Warum mußte man sie dann darin einsperren?
Bin ja selten Deiner Meinung, aber da hast Du Recht. Der Bau der Mauer war die politische Bankrotterklärung der DDR, 28 Jahre vor dem wirtschaftlichem Zusammenbruch.
Klar, daß das Ex-Stasi-Schweine wie Klopperhorst, anders sehen.

hthor
01.10.2014, 18:57
Wie auch immer. Ein Regime das Leute erschiessen muss die ohnehin Systemfeinde bzw Gegner des Staates sind kann nicht viel taugen. Warum war man denn nicht froh diese Querulanten los zu sein? Die Nazis waren jedenfalls froh über die ganzen Juden und Liberasten-Gutmenschen die freiwillig ins Exil gingen und haben nicht versucht diese an der Flucht zu hindern. Deshalb konnte man das NS-Regime auch nur mittels eines Weltkriegs stürzen, während die DDR in sich selber zusammengebrochen ist.

Jetzt sprichst du ein interessanten Punkt an, die meisten Flüchtlinge waren Konsumflüchtlinge, die sich mehr vom Leben erhofften. Aber genau weil viele ab mitte der 80iger Jahre nicht mehr aus der DDR wegwollten, weil sie versuchten das Land mitzugestalten, zu verändern kam es ja erst zur Wende, weil diese Kräfte es gelang die Massen zu moblisieren. Die DDR hat oft genug zu der Variante gegriffen unbequeme Personen auszuweisen, aber sie wollten nicht mehr weg.
Wir hatten in den Zeiten des Umbruches von 1989 bis das westdeutsche Systhem voll gegriffen hat, 1994/95 die beste Zeit der Freiheit und Offenheit gehabt.
Hätte man aus der Wendezeit auch nur die hälfte der Errungenschaften im osten für das gesamte deutsche Systhem übernommen, wären wir womöglich ein viel besserer Staat, wo das Wort Freiheit nicht nur im Grundgesetzt steht.

Diese Zeit kommt leider nicht wieder, eine bessere hab ich nicht wieder erlebt. Da war Demokratie erlebt und gefühlt.

hthor
01.10.2014, 19:00
Bin ja selten Deiner Meinung, aber da hast Du Recht. Der Bau der Mauer war die politische Bankrotterklärung der DDR, 28 Jahre vor dem wirtschaftlichem Zusammenbruch.
Klar, daß das Ex-Stasi-Schweine wie Klopperhorst anders sehen.

Die Mauer war ein Zeichen des kalten Krieges und auf Befehl der Sowjetunion errichtet.

Bettmaen
01.10.2014, 19:01
Richtig, die Leute flohen meist, weil sie hofften, im "goldenen Westen" so zu leben, wie es das Westfernsehen suggerierte. Der Westen machte die bessere, weil überzeugendere Propaganda - bis heute. Dass der Wohlstand auf Pump finanziert wurde und wird und dass der Westen bzw. deren Strippenzieher das schlimmste Verbrechen beging, nämlich die Umvolkung, war den Übersiedlern gar nicht klar.

Die DDR hätte der bessere deutsche Staat werden können, wenn sie einige Reformen durchführte. Ohne einen mächtigen Verbündeten war sie aber auf Gedeih und Verderb dazu verurteilt, "verkohlt" und von der Nato-Räubern ausgeweidet zu werden.

Vor einigen Wochen wurde sogar im BRD-Staatsfernsehen gezeigt, wie brutal und ungerecht die Privatisierung nach der Wende vonstatten ging. Es wurde alles verhökert, was nicht niet- und nagelfest war. Zu den Käufern gehörten Inder, Türken, Amis und Pakistani. Immobilien wurden nicht denen überschrieben, die darin wohnten, sondern an Heuschrecken. Unter den Immobilien waren durchaus viele brauchbare Objekte, aber es durfte nicht sein, dass Menschen ohne den Mietzinsdruck leben. Zu viele finanzielle Freiheiten für das Volk darf es im Kapitalismus nicht geben. Im Kapitalismus ist (finanzielle) Freiheit ein Privileg weniger.

Kurti
01.10.2014, 19:01
Die Mauer war ein Zeichen des kalten Krieges und auf Befehl der Sowjetunion errichtet.
Nein, aber auf Wunsch Ulbrichts.

Andreas63
01.10.2014, 19:05
Die Mauer war ein Zeichen des kalten Krieges und auf Befehl der Sowjetunion errichtet.
Ja, ja. Der antifaschistische Schutzwall. Nur merkwürdig, daß die Minenfelder und Selbstschußanlagen auf der ostdeutschen Seite der Mauer waren. Aber wahrscheinlich gab's die in Deinem Paralleluniversum gar nicht.

hthor
01.10.2014, 19:06
Nein, aber auf Wunsch Ulbrichts.

Ulbricht durfte ohne Erlaubniss von Moskau nicht mal pissen gehen. Deswegen blieb er auch am Leben, als Honecker ihn abserviert hatte, denn die Sowjets erlaubten keine Beseitigung Ulbrichts. Aber er wurde auch für Moskau unbequem, weil er bereits öffentlich an einer Wiedervereinigung mit Westdeutschland nachdachte, deswegen muste er von der politischen Bühne verschwinden und der Dachdecker aus dem Saarland schielte schon länger nach der Macht und bot sich dafür an Ulbricht zu ersetzen.

Bettmaen
01.10.2014, 19:07
Wie auch immer. Ein Regime das Leute erschiessen muss die ohnehin Systemfeinde bzw Gegner des Staates sind kann nicht viel taugen. Warum war man denn nicht froh diese Querulanten los zu sein? Die Nazis waren jedenfalls froh über die ganzen Juden und Liberasten-Gutmenschen die freiwillig ins Exil gingen und haben nicht versucht diese an der Flucht zu hindern. Deshalb konnte man das NS-Regime auch nur mittels eines Weltkriegs stürzen, während die DDR in sich selber zusammengebrochen ist.
Vielleicht hätte die DDR wirklich gelassener umgehen sollen, denn, was viele nicht wissen: nicht wenige Übersiedler kehrten desillusioniert zurück. Der schöne Glanz war nach kurzer Zeit durchschaut.

Die DDR brach zusammen, weil sie die Unterstützung aus Moskau verlor. Inmitten von Feinden war ein so kleiner Staat nicht überlebensfähig.

Dass die DDR pleite gewesen sei, ist Westpropaganda. Edgar Most rechnete vor, dass die DDR keineswegs pleite war.

Pleite sind bald nahezu alle kapitalistischen Staaten.

hthor
01.10.2014, 19:09
Ja, ja. Der antifaschistische Schutzwall. Nur merkwürdig, daß die Minenfelder und Selbstschußanlagen auf der ostdeutschen Seite der Mauer waren. Aber wahrscheinlich gab's die in Deinem Paralleluniversum gar nicht.

Hä, was willst du ? Sauf nicht so viel, dann schreibste auch nicht son Mist.

Sprecher
01.10.2014, 19:10
Nein, aber auf Wunsch Ulbrichts.

Naja der dürfte genausoviel zu sagen gehabt haben wie der olle Adenauer im Westen. Nämlich recht wenig.

Bettmaen
01.10.2014, 19:10
Ja, ja. Der antifaschistische Schutzwall. Nur merkwürdig, daß die Minenfelder und Selbstschußanlagen auf der ostdeutschen Seite der Mauer waren. Aber wahrscheinlich gab's die in Deinem Paralleluniversum gar nicht.
Aus der Retroperspektive betrachtet war die Mauer tatsächlich ein Schutzwall, wenn auch in einem anderen Sinne als von der SED beabsichtigt. Die Mauer verhinderte das Einsickern fremdrassiger Gene. In der DDR selber lebten bekanntlich nur ganz wenige Ausländer.

konfutse
01.10.2014, 19:10
Nein, der Stasi-Rechtsanwalt Gysi hat die Orientierung verloren -
scheinbar kennt er bis heute nicht das DDR-Recht.
Also hast du doch wieder die Orientierung verloren. Noch mal: Wo steht in deinem Zitat was von Gysis Meinung zu den Mauertoten? Immerhin hast du das zitiert als Antwort auf meine Frage an Mr.Smith, ob er sich sicher sei, "daß Hr.Gysi die feige Ermordung von mehr als 1.000 Menschen an der innerdeutschen Grenze genauso wenig für Unrecht hält wie die Foltermethoden in DDR-Gefängnissen und die weiteren Maßnahmen gegen Andersdenkende".

Sprecher
01.10.2014, 19:14
Interessant wäre die Frage, ob sich diese 68er trotz Sieg der Nazis entwickelt hätte. Rein theoretisch.

Keine Kriegsniederlage - keine Frankfurter Schule - keine 68er. Günni Grass wäre heute noch stolz auf seinen Dienst bei der Waffen-SS.

Kurti
01.10.2014, 19:16
... "daß Hr.Gysi die feige Ermordung von mehr als 1.000 Menschen an der innerdeutschen Grenze genauso wenig für Unrecht hält wie die Foltermethoden in DDR-Gefängnissen und die weiteren Maßnahmen gegen Andersdenkende".
Haeltst du eigentlich die Ermordung von Menschen an der innerdeutschen Grenze und die Foltermethoden der Stasi fuer rechtens?

Andreas63
01.10.2014, 19:18
Aus der Retroperspektive betrachtet war die Mauer tatsächlich ein Schutzwall, wenn auch in einem anderen Sinne als von der SED beabsichtigt. Die Mauer verhinderte das Einsickern fremdrassiger Gene. In der DDR selber lebten bekanntlich nur ganz wenige Ausländer.
So kann man es (von außen) natürlich auch sehen.

Andreas63
01.10.2014, 19:21
Hä, was willst du ? Sauf nicht so viel, dann schreibste auch nicht son Mist.
Ach, leck mich doch.

Chelsea
01.10.2014, 19:21
Die Menschen haben sich darin wohlgefühlt. Und wer sich an Regeln gehalten hat, wurde in Ruhe gelassen und nicht bestraft. Ist heute m.E. genauso. Also unsere Situation mit der in der DDR zu vergleichen halte ich schon für blanken Hohn.


Och, Chelsea, du enttäuschst mich. Wieso eigentlich nicht? Tut mir leid, Dich zu enttäuschen. Aber da ich nicht dagegen bin, dass überhaupt noch Asylanten zu uns kommen und auch nicht dagegen bin, dass Ausländer generell von Hartz IV ausgeschlossen sind, passt Dein Wahlprogramm nicht zu meinen Überzeugungen. :D Viele Ausländer haben hier nicht weniger gearbeitet als viele Deutsche. Warum sollten die also von diesen Leistungen ausgeschlossen werden? Ich bin nicht dafür, dass Horden von Ausländern ins Land kommen mit dem Vorsatz, hier Sozialgelder abzuzocken und nie vorhaben zu arbeiten. Aber so pauschal macht das Null Sinn. Ich kenne Italiener, Türken, Amerikaner, Russen bei uns im Land, die weit weit fleißiger sind als so mancher Deutscher.


Von allen war nie die Rede. Du wirst aber die Millionen AN mit Schlafstörungen, Depressionen und anderen Störungen in der Größenordnung niemals in der DDR-Bevölkerung finden. Nö, da hat man eher (in vielen Berufen) eine ruhige Kugel geschoben. Aber lieber habe ich mal Stress im Job als dass ich über ein krankes System depressiv werde.



Du kannst dir deine Mitmenschen aber nun mal nicht aussuchen. Doch, kann ich in weiten Teilen sehr wohl. Wird Dir Dein soziales Umfeld zwangsverordnet?


Und wenn die Mehrheit gehetzt und egoistisch nur ans eigene Wohlergehen denkt, kann man das in diesem System schlecht ändern. Jeder denkt auch an sein eigenes Wohlergehen. Warum auch nicht. Ein gewisses Maß an Egoismus ist nicht schlimm und die wenigsten Menschen sind berufen eine neue Mutter Teresa zu werden. Und das System ist für mich relativ okay so wie es ist. Und mit wem ich meine Zeit verbringe, entscheide ich zum Glück überwiegend selbst. Idioten, Dummschwätzer, Egomanen, sozial Verkümmerte und Psychopathen kann ich da aussortieren.

hthor
01.10.2014, 19:26
Ach, leck mich doch.

Für deine Begehrlichkeiten such dir jemand anders. Ist nicht so mein Ding.

konfutse
01.10.2014, 19:27
Haeltst du eigentlich die Ermordung von Menschen an der innerdeutschen Grenze und die Foltermethoden der Stasi fuer rechtens?
Deine von Orientierungslosigkeit ablenkenden Fragen schmierst du dir besser in die Haare. Was war mit Gysi? Wo taucht der in deinem Zitat und Link auf?

Chelsea
01.10.2014, 19:28
Die Grenzsoldaten waren normale Wehrdienstpflichtige aus dem Volk, sie wurden zu hunderten von Grenzflüchtlingen hinterrücks erschossen, es waren sehr viele Kriminelle dabei, die auf dieser Art und Weise versuchten ihrer Strafe zu entkommen.
Die Grenzposten hatten oft keine Wahl,, entweder sie oder der Flüchtling.
Das soll aber nun ein schlechter Scherz sein, oder?

hthor
01.10.2014, 19:30
Das soll aber nun ein schlechter Scherz sein, oder?

nö, warum sollte ich über sowat Scherze machen

Kurti
01.10.2014, 19:31
Hä, was willst du ? Sauf nicht so viel, dann schreibste auch nicht son Mist.

Ach, leck mich doch.

Für deine Begehrlichkeiten such dir jemand anders. Ist nicht so mein Ding.
Welche Antwort erwartest du eigentlich, ausser: Ach, leck mich doch.

Kuchenhuber
01.10.2014, 19:32
Die Grenzsoldaten waren normale Wehrdienstpflichtige aus dem Volk, sie wurden zu hunderten von Grenzflüchtlingen hinterrücks erschossen, es waren sehr viele Kriminelle dabei, die auf dieser Art und Weise versuchten ihrer Strafe zu entkommen.
Die Grenzposten hatten oft keine Wahl,, entweder sie oder der Flüchtling.
In der DDR war es sehr schwer an Waffen ranzukommen, woher hatten denn die Grenzflüchtlinge Waffen ?

Also für diese Aussage hätte ich schon mal ganz gerne einen zuverlässigen Nachweis!

hthor
01.10.2014, 19:37
Welche Antwort erwartest du eigentlich, ausser: Ach, leck mich doch.

Vielleicht mal hinterfragen wieso ich diese Meinung habe, du kannst es ja auch. Ich habe gedient bei der VM, war an der Seegrenze, meinst du wir sind Mörder ?
Denkst du nur einer von uns würde Eiskalt jemand hinterrücks erschiessen wollen ?
Ich hab dir vorhin geantwortet. Wer die Grenzer waren. Verrückte und bekloppte gibt es überall und die nachweislich wirklich auf Hilflose geschossen haben, gehören zur Verantwortung gezogen ohne wenn und aber. Ich selber kenne auch einen der dazu in der Lage war, der 2 Wo auf unseren Schiff, aber der war auch Verhasst in der Besatzung.

Kurti
01.10.2014, 19:38
Deine von Orientierungslosigkeit ablenkenden Fragen schmierst du dir besser in die Haare. Was war mit Gysi? Wo taucht der in deinem Zitat und Link auf?
Der Stasi-Gysi bezeichnete die DDR als "keinen Unrechtsstaat",
dafuer lieferte ich in meinem Eingangsbeitrag das Zitat.
Nur Orientierungslose uebersehen die Mauertoten und Stasi-Methoden
oder halten sie gar fuer rechtens.
Also, wie haeltst du das mit den DDR-Verbrechen?

hthor
01.10.2014, 19:39
Also für diese Aussage hätte ich schon mal ganz gerne einen zuverlässigen Nachweis!

die offiziellen Veröffentlichungen sprechen von 26 erschossene Grenzer, die Quellen die es mal im internet gab sind gelöscht worden, leider.

Chelsea
01.10.2014, 19:39
nö, warum sollte ich über sowat Scherze machen

Das frage ich mich auch. Kein guter Scherz.

Chelsea
01.10.2014, 19:42
die offiziellen Veröffentlichungen sprechen von 26 erschossene Grenzer, die Quellen die es mal im internet gab sind gelöscht worden, leider.

26 ! Wahnsinn. Und wie viele Flüchtlinge sind getötet worden oder unter menschenunwürdigen Umständen weggesperrt ??
Müttern, die mit einem Fluchtversuch scheiterten, wurden teils die Kinder weggenommen und zwangsadoptiert.
Die Zustände in den Gefängnissen müssen unterirdisch gewesen sein.

Und Du thematisierst 26 erschossene Grenzer?
Nun ja....

Kuchenhuber
01.10.2014, 19:44
die offiziellen Veröffentlichungen sprechen von 26 erschossene Grenzer, die Quellen die es mal im internet gab sind gelöscht worden, leider.

Aha, der werden gleich mal ganze Internetseiten vom Netz genommen. Schau mal meinen ganz kurzen Trip durch das WWW:


Seit Gründung der Deutschen Demokratischen Republik (DDR) bis 1990 wurden 27 DDR-Grenzpolizisten und DDR-Grenzsoldaten durch Flüchtlinge, Westdeutsche und US-Soldaten erschossen oder erstochen; die Tätergruppe der Flüchtlinge setzt sich zusammen aus Zivilisten, fahnenflüchtigen DDR-Soldaten und -Polizisten und einem fahnenflüchtigen Sowjetsoldaten. Ein Grenzschützer wurde noch vor Gründung der DDR erschossen.

Die meisten Todesopfer waren Auszubildende und Angehörige der VP und Grenztruppen der DDR. In der DDR waren einige der 28 erschossenen Grenzsoldaten berühmt: Straßen, Plätze, Kasernen, Betriebe und Schulen wurden nach ihnen benannt.

Tatorte: 8 Opfer gab es an der Berliner Mauer 1 Opfer an der Grenze zur CSSR 18 Opfer an der Grenze zur BRD

Täter: 6 DDR-Grenzer wurden von Westberlinern und Westdeutschen getötet (von 4 Zivilisten, von einem BGS-Beamten und von einem Westberliner Polizisten). 3 Grenzer wurden von US-Soldaten getötet 1 Grenzer von einem fahnenflüchtigen Sowjetsoldaten 7 Grenzer durch andere fahnenflüchtige DDR-Grenzer 2 Grenzer durch desertierte NVA-Soldaten[new] 4 Grenzer durch aus der DDR flüchtende Zivilisten 1 Grenzer durch einen Unbekannten.
http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Liste_getoeteter_Grenzsoldaten


Und schau dir mal ganz genau die Täter an!

hthor
01.10.2014, 19:45
26 ! Wahnsinn. Und wie viele Flüchtlinge sind getötet worden oder unter menschenunwürdigen Umständen weggesperrt ??
Müttern, die mit einem Fluchtversuch scheiterten, wurden teils die Kinder weggenommen und zwangsadoptiert.
Die Zustände in den Gefängnissen müssen unterirdisch gewesen sein.

Und Du thematisierst 26 erschossene Grenzer?
Nun ja....

Mach mal halblang, nicht immer das rauspicken was im Kram passt, ich hatte zuvor ebenfalls Bautzen und Schwedt erwähnt, mit den getöteten grenzer bringe ich nun mal auch eine andere Sichtweise ein. Mord ist Mord es gibt kein guten Mord und wenn Flüchtlinge auf Grenzer aus dem Hinterhalt schießen ist es Mord.
Dein Mann hätte zu dieser Zeit an der Grenze stehen können, kann doch nicht so schwer sein, das zu begreifen, wat ich damit rüberbringen will.
Es gab im kalten Krieg keine gute Seite, comprende ?

Kurti
01.10.2014, 19:45
Vielleicht mal hinterfragen wieso ich diese Meinung habe, du kannst es ja auch. Ich habe gedient bei der VM, war an der Seegrenze, meinst du wir sind Mörder ?
Denkst du nur einer von uns würde Eiskalt jemand hinterrücks erschiessen wollen ?
Ich hab dir vorhin geantwortet. Wer die Grenzer waren. Verrückte und bekloppte gibt es überall und die nachweislich wirklich auf Hilflose geschossen haben, gehören zur Verantwortung gezogen ohne wenn und aber. Ich selber kenne auch einen der dazu in der Lage war, der 2 Wo auf unseren Schiff, aber der war auch Verhasst in der Besatzung.
Von bewaffneten sog. "Grenzdurchbruechen" drang kaum was an die Oeffentlichkeit und auch die Stasi-Akten liefern diesbezueglich wenig Erkenntnisse. Einzige Ausnahme - fluechtende Grenzsoldaten erschossen oder verwundeten in seltenen Ausnahmefaellen ihre Kameraden. Ich erinnere mich da an einen Fall, den ein West-Berliner Gericht als Notwehr wertete.

Lichtblau
01.10.2014, 19:51
Haeltst du eigentlich die Ermordung von Menschen an der innerdeutschen Grenze und die Foltermethoden der Stasi fuer rechtens?

die ddr ist mit abstand derjenige staat der gesamten weltgeschichte, der am wenigstens tote auf dem gewissen hat.

hthor
01.10.2014, 19:52
Aha, der werden gleich mal ganze Internetseiten vom Netz genommen. Schau mal meinen ganz kurzen Trip durch das WWW:


http://de.ddr2.wikia.com/wiki/Liste_getoeteter_Grenzsoldaten


Und schau dir mal ganz genau die Täter an!

die Fälle kenne ich, deswegen durften die Grenzer nicht mal ohne Bewachung pissen gehen.

Wie gesagt alles gelöscht inzwischen.

http://www.youtube.com/watch?v=jLP7V9xXDQo&feature=player_embedded

Stanley_Beamish
01.10.2014, 19:54
Aber nicht, weil Leib und Leben in Gefahr waren, sondern weil individuelle Konsumwünsche und Denkweise vom glorreichen Westen vorherrschten.

---

Das Motiv, einen Staat zu verlassen, hat die Staatsgewalt nicht zu interessieren.

Kurti
01.10.2014, 19:56
die Fälle kenne ich, deswegen durften die Grenzer nicht mal ohne Bewachung pissen gehen. ...Selbstredend !!!

Kurti
01.10.2014, 19:57
Das Motive, einen Staat zu verlassen, hat die Staatsgewalt nicht zu interessieren.ebenso die Rueckkehr!

Kuchenhuber
01.10.2014, 19:59
die Fälle kenne ich, deswegen durften die Grenzer nicht mal ohne Bewachung pissen gehen.

Wie gesagt alles gelöscht inzwischen.

http://www.youtube.com/watch?v=jLP7V9xXDQo&feature=player_embedded

Ich wollte eigentlich eine Antwort zu den Tätern! Schau dir die Täterschaft mal genau an.

Das erklärt dann vielleicht auch, warum man da mit Schusswaffen hantiert hat.

Stanley_Beamish
01.10.2014, 20:00
Aus der Retroperspektive betrachtet war die Mauer tatsächlich ein Schutzwall, wenn auch in einem anderen Sinne als von der SED beabsichtigt. Die Mauer verhinderte das Einsickern fremdrassiger Gene. In der DDR selber lebten bekanntlich nur ganz wenige Ausländer.

Auch ohne Mauer hätte sich an der Anzahl der Ausländer in der DDR nichts geändert. Die richtete sich nach dem, was die Parteiführung beschloss.

Die Mauer war nach innen gerichtet, nicht nach außen.

Klopperhorst
01.10.2014, 20:03
Das Motive, einen Staat zu verlassen, hat die Staatsgewalt nicht zu interessieren.

Es besteht aber schon ein Unterschied. Wenn ein Staat eigene Bürger wegen was auch immer verfolgt und tötet, dann kann man solche riskante Flucht gut heißen. Denn es gibt ja gar keine andere Möglichkeit.
99,9% der Leute in der DDR waren aber völlig unbehelligt, und die Systemgrenze ist so zu verstehen, dass sie das Synonym für den Kampf von Kapitalismus und Sozialismus war. Individuelle Reisewünsche wurden dieser höheren Gewalt natürlich untergeordnet.

---

hthor
01.10.2014, 20:07
Ich wollte eigentlich eine Antwort zu den Tätern! Schau dir die Täterschaft mal genau an.

Das erklärt dann vielleicht auch, warum man da mit Schusswaffen hantiert hat.

Ich habe dich schon verstanden, aber es gab auch die Kriminellen die mit Gewalt flüchten wollten und irgendwie an Waffenbesitz gelangt sind.
Mitte der 80iger Jahre konnten DDR Bürger Ausreiseanträge stellen, zwar wurde nicht jeder bewilligt, einige hat die Bundesregierung freigekauft, tausende haben es über Ungarn geschafft. Alles ok und in meinen Augen rechtens, aber sich mit Gewalt den Grenzübertritt zu verschaffen in dem man Menschen erschießt, braucht es kriminelle Energie.

Rat mal warum ich zur VM gegangen bin, das war die Bedingung um ein Seebrief bei der DSR zu bekommen ich wollte auf großer Fahrt, erst nach der Maueröffnung konnte ich in die Welt. Die DSR gab es allerdings da nicht mehr.

Chelsea
01.10.2014, 20:08
Mach mal halblang, nicht immer das rauspicken was im Kram passt, ich hatte zuvor ebenfalls Bautzen und Schwedt erwähnt, mit den getöteten grenzer bringe ich nun mal auch eine andere Sichtweise ein. Mord ist Mord es gibt kein guten Mord und wenn Flüchtlinge auf Grenzer aus dem Hinterhalt schießen ist es Mord. Jeder Mord ist schlimm - vor allem für die Familien der Opfer. Nichtsdestotrotz relativieren ein paar Vorfälle wie diese wohl kaum (und nicht ansatzweise) die Verbrechen des DDR-Regimes. Die Grenzer selbst waren nur ausführende Figuren dieses Systems. Die dahinter, die von ihnen verlangten auf ihre Landsleute zu schießen, waren die wahren Verbrecher.

Dein Mann hätte zu dieser Zeit an der Grenze stehen können, Hätte er ?? Ähhh, nicht wirklich. Wie hätte er da landen sollen und warum?


Es gab im kalten Krieg keine gute Seite, comprende ? Es gab bessere und schlechtere Seiten. Eindeutig. Und das System der DDR war ganz klar schlecht !

Kurti
01.10.2014, 20:09
Es besteht aber schon ein Unterschied. Wenn ein Staat eigene Bürger wegen was auch immer verfolgt und tötet, dann kann man solche riskante Flucht gut heißen. Denn es gibt ja gar keine andere Möglichkeit.
99,9% der Leute in der DDR waren aber völlig unbehelligt, und die Systemgrenze ist so zu verstehen, dass sie das Synonym für den Kampf von Kapitalismus und Sozialismus war. Individuelle Reisewünsche wurden dieser höheren Gewalt natürlich untergeordnet.

---
Auch die angeblich verbleibenden nur 0,1% rechtfertigen kein Unrecht!

arnd
01.10.2014, 20:10
Es besteht aber schon ein Unterschied. Wenn ein Staat eigene Bürger wegen was auch immer verfolgt und tötet, dann kann man solche riskante Flucht gut heißen. Denn es gibt ja gar keine andere Möglichkeit.
99,9% der Leute in der DDR waren aber völlig unbehelligt, und die Systemgrenze ist so zu verstehen, dass sie das Synonym für den Kampf von Kapitalismus und Sozialismus war. Individuelle Reisewünsche wurden dieser höheren Gewalt natürlich untergeordnet.

---

...warum durften dann Menschen aus dem kapitalistischen Westen problemlos aus ihren Ländern ausreisen ?Das wäre nach deiner absurden These dann ja auch eine Schwächung für den Westen in diesem Kampf zwischen Sozialismus und Kapitalismus gewesen.

konfutse
01.10.2014, 20:10
Der Stasi-Gysi bezeichnete die DDR als "keinen Unrechtsstaat",
...
Gysi ist kein Stasi-Gysi. Damit sind schon andere vor Gericht gescheitert. Ansonsten meine Meinung.

Kuchenhuber
01.10.2014, 20:10
Und das System der DDR war ganz klar schlecht !

Hast du in der DDR gelebt?

Lichtblau
01.10.2014, 20:10
Auch die angeblich verbleibenden nur 0,1% rechtfertigen kein Unrecht!

doch.

Stanley_Beamish
01.10.2014, 20:12
Es besteht aber schon ein Unterschied. Wenn ein Staat eigene Bürger wegen was auch immer verfolgt und tötet, dann kann man solche riskante Flucht gut heißen. Denn es gibt ja gar keine andere Möglichkeit.
99,9% der Leute in der DDR waren aber völlig unbehelligt, und die Systemgrenze ist so zu verstehen, dass sie das Synonym für den Kampf von Kapitalismus und Sozialismus war. Individuelle Reisewünsche wurden dieser höheren Gewalt natürlich untergeordnet.

---

Du hast ein merkwürdiges Staatsverständnis.
Solange ich nicht in die Rechte andere eingreife, hat es niemanden und schon mal gar nicht den Staat zu interessieren, wann ich wohin reise, welcher Arbeit ich nachgehe, welche Medien ich konsumiere oder welche Musik ich höre.
Aus deinen Beiträgen hier im Strang kann man nur schließen, dass du dich offensichtlich nach der Unfreiheit zurücksehnst.
War ja so kuschelig damals, und die Menschen haben auch viel besser zusammengehalten. :auro:

Klopperhorst
01.10.2014, 20:14
...warum durften dann Menschen aus dem kapitalistischen Westen problemlos aus ihren Ländern ausreisen ?Das wäre nach deiner absurden These dann ja auch eine Schwächung für den Westen in diesem Kampf zwischen Sozialismus und Kapitalismus gewesen.

Wenn es zu massenhafter Ausreise von BRD-Bürgern in die DDR gekommen wäre, dann wäre dies seitens der BRD auch unterbunden worden.
Oder denkst du, die hätte ihrem Ausbluten tatenlos zugesehen?

---

Kurti
01.10.2014, 20:14
Gysi ist kein Stasi-Gysi. Damit sind schon andere vor Gericht gescheitert. Ansonsten meine Meinung.Der Ermittlungen gegen den Stasi-Gysi laufen noch !!!

Skorpion968
01.10.2014, 20:14
Das Motiv, einen Staat zu verlassen, hat die Staatsgewalt nicht zu interessieren.

Was die Staatsgewalt zu interessieren hat, entscheidet die Staatsgewalt.

hthor
01.10.2014, 20:16
Jeder Mord ist schlimm - vor allem für die Familien der Opfer. Nichtsdestotrotz relativieren ein paar Vorfälle wie diese wohl kaum (und nicht ansatzweise) die Verbrechen des DDR-Regimes. Die Grenzer selbst waren nur ausführende Figuren dieses Systems. Die dahinter, die von ihnen verlangten auf ihre Landsleute zu schießen, waren die wahren Verbrecher.
!

sind wir uns einig






Es gab bessere und schlechtere Seiten. Eindeutig. Und das System der DDR war ganz klar schlecht !

Woher willst du das beurteilen, bist du in der DDR aufgewachsen ? Wenn ja wirst du deine Gründe haben so zu denken, dann kann ich es akzeptieren, wenn Nein
kannst du wieviele aus dem Westteil Deutschlands es eigentlich weniger beurteilen weil ihr die Infos nur aus den Medien bekommt. Unser Leben war nicht schlecht, es war zwar ein goldener Käfig, aber in diesem hattest du mehr Freiheiten als heute im westlichen Systhem wo das Privateigentum mehr zählt als der Mensch.

Klopperhorst
01.10.2014, 20:17
...
Solange ich nicht in die Rechte andere eingreife, hat es niemanden und schon mal gar nicht den Staat zu interessieren...

Individuelle Freiheit ist ein Luxus, der bezahlbar sein muss. Wo dieser Luxus den Fortbestand eines Staates gefährdet, wird er unterbunden.

---

Chelsea
01.10.2014, 20:17
Hast du in der DDR gelebt?

Nein, aber etwa ein Drittel meiner Verwandten und einige meiner Kollegen und die Frau eines guten Freundes. Ich war häufig da. Ich weiß, wie sich meine Verwandten gefühlt haben und was sie empfunden haben als sich rausstellte, dass die eigene Schwester sie jahrelang bespitzelt hat. Ich weiß, was wir an der Grenze für einen Zirkus mitmachen mussten bei der Einreise.
Ich habe mich durch diese verwandtschaftlichen Beziehungen immer für das Thema interessiert.
Und ich muss nicht dort aufgewachsen sein um zu erkennen, dass ein Land, welches so mit seinem Volk umgeht, ein Unrechtsstaat ist.

Und nochmal: ich rede nicht von den ganz normalen Menschen im Land. Ich behaupte nicht, dass die Menschen dort nicht auch Freude und Spaß hatten. Ich sage nicht, dass alles falsch war (z.B. die Möglichkeiten der Kinderbetreuung fand ich dort besser als bei uns). Ich rede vom politischen System und von der politischen Führung im Land. Und das ist ein Vorzeige-Unrechtssystem !

Kurti
01.10.2014, 20:17
Wenn es zu massenhafter Ausreise von BRD-Bürgern in die DDR gekommen wäre, dann wäre dies seitens der BRD auch unterbunden worden.
Oder denkst du, die hätte ihrem Ausbluten tatenlos zugesehen?

---
Wo keine Tat ist, da ist auch kein Richter!

arnd
01.10.2014, 20:18
Wenn es zu massenhafter Ausreise von BRD-Bürgern in die DDR gekommen wäre, dann wäre dies seitens der BRD auch unterbunden worden.
Oder denkst du, die hätte ihrem Ausbluten tatenlos zugesehen?

---

Mal abgesehen davon ,dass das reine Theorie von Dir ist , diesen Unfug habe ich nicht mal in der DDR Propaganda gehört . Warum sind denn nicht Millionen Menschen aus dem "kapitalistischen Elend im Westen " in den "blühenden sozialistischen Osten " emigriert ?

Kurti
01.10.2014, 20:19
Was die Staatsgewalt zu interessieren hat, entscheidet die Staatsgewalt.
Sofern diese nicht gegen ihre eigenen Gesetze verstoesst -
und genau das tat die DDR.

Frumpel
01.10.2014, 20:21
Natürlich war die DDR-Diktatur ein Unrechtsstaat. 2 Aufstände, 1953 und 1989, sprechen eine deutliche Sprache. Gysi war Teil des Systems, ein Täter. Ist doch klar, daß er so einen Humbug von sich gibt.

Chelsea
01.10.2014, 20:23
Woher willst du das beurteilen, bist du in der DDR aufgewachsen ? Wenn ja wirst du deine Gründe haben so zu denken, dann kann ich es akzeptieren, wenn Nein
kannst du wieviele aus dem Westteil Deutschlands es eigentlich weniger beurteilen weil ihr die Infos nur aus den Medien bekommt. Wie gesagt: ich habe nicht dort gelebt, habe mein Wissen aber auch nicht aus Medien sondern von vielen Menschen, die in der DDR gelebt und aufgewachsen sind. Und die sind sich komischerweise alle einig darüber, dass die DDR ein Unrechtssystem war und dass sie keinen Tag zu früh zusammengebrochen ist.


Unser Leben war nicht schlecht, es war zwar ein goldener Käfig, Na ja, vielleicht hattest Du ja staatliche Privilegien. Meine Tanten, Cousinen, Kolleginnen ... würden ihr Leben eher nicht als GOLDEN bezeichnen. Käfig passt aber.

aber in diesem hattest du mehr Freiheiten als heute im westlichen Systhem wo das Privateigentum mehr zählt als der Mensch. Man hatte sicher nicht mehr Freiheiten als bei uns. Was ist das für eine absurde Idee? Und ich kenne niemanden, dem Privateigentum wichtiger ist als sein soziales Umfeld. Nicht einen. Von daher weiß ich nicht, woher immer diese kruse Theorie kommt.

Klopperhorst
01.10.2014, 20:24
Mal abgesehen davon ,dass das reine Theorie von Dir ist , diesen Unfug habe ich nicht mal in der DDR Propaganda gehört . Warum sind denn nicht Millionen Menschen aus dem "kapitalistischen Elend im Westen " in den "blühenden sozialistischen Osten " emigriert ?

Warum wohl nicht? Bist du echt so dumm? Weil es dort keinen Jakobs Kaffee und keine Milka Schokolade gab. Und schrottige Autos.
Das waren reine Konsuminteressen, aber doch nicht tiefere Abneigungen gegen den Sozialismus an sich.

---

konfutse
01.10.2014, 20:24
Von bewaffneten sog. "Grenzdurchbruechen" drang kaum was an die Oeffentlichkeit und auch die Stasi-Akten liefern diesbezueglich wenig Erkenntnisse. Einzige Ausnahme - fluechtende Grenzsoldaten erschossen oder verwundeten in seltenen Ausnahmefaellen ihre Kameraden. Ich erinnere mich da an einen Fall, den ein West-Berliner Gericht als Notwehr wertete.
Was selbstverständlich kein Unrechtsurteil war, weil ein guter Mord, gelle?

konfutse
01.10.2014, 20:27
Der Ermittlungen gegen den Stasi-Gysi laufen noch !!!
Erst recht kein Anlass ihn als Stasi-Gysi zu bezeichnen. Du Demokrat reitest doch sonst auf Begriffen wie Verdächtiger, Beschuldigter und Schuldiger rum.

Kurti
01.10.2014, 20:29
Was selbstverständlich kein Unrechtsurteil war, weil ein guter Mord, gelle?
In einem Rechtsstaat bewerten Gerichte den Notwehrfall-
noch immer nicht dran gewoehnt - gelle?

Kurti
01.10.2014, 20:31
Erst recht kein Anlass ihn als Stasi-Gysi zu bezeichnen. Du Demokrat reitest doch sonst auf Begriffen wie Verdächtiger, Beschuldigter und Schuldiger rum.
Hast ausnahmweise mal recht -
somit der "Stasi-verdaechtige Gysi"!

arnd
01.10.2014, 20:31
Warum wohl nicht? Bist du echt so dumm? Weil es dort keinen Jakobs Kaffee und keine Milka Schokolade gab. Und schrottige Autos.
Das waren reine Konsuminteressen, aber doch nicht tiefere Abneigungen gegen den Sozialismus an sich.

---

...und weil die Menschen wussten ,dass man bei den Kommunisten unfrei in einer Diktatur leben mußte . Warum ziehst du eigentlich nicht nach Nordkorea ,gibst deine deutsche Staatsbürgerschaft ab und hast keine Chance mehr das kommunistische "Paradies" zu verlassen .Das müsste doch der Gipfel der Erfüllung für dich sein.

Frank
01.10.2014, 20:32
Warum wohl nicht? Bist du echt so dumm? Weil es dort keinen Jakobs Kaffee und keine Milka Schokolade gab. Und schrottige Autos.
Das waren reine Konsuminteressen, aber doch nicht tiefere Abneigungen gegen den Sozialismus an sich.

---

Du verklärst das. Beide deutschen Medien stellten den jeweils anderen als schlimm und trostlos dar. Ich kann mich noch gut an die DDR-Nachrichten erinnern, in denen jeder Streik als Auflehnung der Bevölkerung gegen das Elend und den Staat dargestellt wurde. Jeder tote Obdachlose in West-Berlin wurde in der Aktuellen Kamera zum Normalfall erklärt.

Auf der anderen Seite lag ein Hass auf den Kommunismus vor, der seine Ursache im Ende des WK2 hatte aber auch weiter befeuert wurde.

arnd
01.10.2014, 20:32
In einem Rechtsstaat bewerten Gerichte den Notwehrfall-
noch immer nicht dran gewoehnt - gelle?

Pass auf ,jetzt kommt gleich was von Siegerjustiz .

Frank
01.10.2014, 20:34
...und weil die Menschen wussten ,dass man bei den Kommunisten unfrei in einer Diktatur leben mußte . Warum ziehst du eigentlich nicht nach Nordkorea ,gibst deine deutsche Staatsbürgerschaft ab und hast keine Chance mehr das kommunistische "Paradies" zu verlassen .Das müsste doch der Gipfel der Erfüllung für dich sein.


Auch Unfreiheit ist nicht gleich Unfreiheit. Ich glaube jedenfalls nicht, dass wir in der DDR nordkoreanische Zustände hatten. Zum Glück.

hthor
01.10.2014, 20:35
Wie gesagt: ich habe nicht dort gelebt, habe mein Wissen aber auch nicht aus Medien sondern von vielen Menschen, die in der DDR gelebt und aufgewachsen sind. Und die sind sich komischerweise alle einig darüber, dass die DDR ein Unrechtssystem war und dass sie keinen Tag zu früh zusammengebrochen ist.

Na ja, vielleicht hattest Du ja staatliche Privilegien. Meine Tanten, Cousinen, Kolleginnen ... würden ihr Leben eher nicht als GOLDEN bezeichnen. Käfig passt aber.
Man hatte sicher nicht mehr Freiheiten als bei uns. Was ist das für eine absurde Idee? Und ich kenne niemanden, dem Privateigentum wichtiger ist als sein soziales Umfeld. Nicht einen. Von daher weiß ich nicht, woher immer diese kruse Theorie kommt.

Nö Privilegien hatte ich nicht, dazu war ich noch zu jung und wäre warscheinlich irgendwann im Knast gelandet weil ich damals nur Blödsinn angestellt habe.
War sogar im Bau während meiner Dienstzeit weil ich ausgebüchst bin um zum Fussball nach Rostock zu kommen und einmal zu meiner damaligen Freundin nach Zwickau.
Freiheit meine ich nicht die politische das du irgendeinen von den Hohlköpfen aussuchen kannst die du dann wählst.

Frei Camping, irgendwo im Wald Lagerfeuer gemacht, schwarz Angeln Reusen beim Fischer nachts ausgenommen, Diskos waren oft Kostenlos genau wie Konzerte, der Nahverkehr war subventioniert, du konntest mit 5 DDR Mark von Rostock nach Aue , eigentlich konntest du amchen was du wolltest, es hat keine Sau interessiert.
Wenn du Geld brauchtest haste irgendwo in den Sommerferien geholfen.
Heute gehts nicht mehr, für jeden Sch.. mußt du bezahlen. Kinder und Jugendliche aus armen Familien können sich oft nicht mal ein Kino, geschweige ein Theaterbesuch leisten.
Wenn du heute jemand die Nase platt haust gibt es ein Verfahren riesen Ärger, zu unserer Zeit war das normal, das gehörte dazu.
Auf jeden Zeltplatz haste du ein anderes Mädchen gevögelt, war alles normal, das war Freiheit für mich.

Nur nebenbei, ich will die DDR nicht zurück, bin Selbständig und mir geht es realitiv gut, bin Weltweit unterwegs. Aber ich betrachte die Dinge immer auch von der anderen Seite und wenn alle schrein die DDR war unrecht, komme ich ebend von der Seite. Andersrum wenn alle schrein würde die DDR war das beste was es gab, würde ich Kritikpunkte anbringen. Ich bin ebend noch nie mit der Masse mitgeschwommen, liegt mir nicht.

konfutse
01.10.2014, 20:38
In einem Rechtsstaat bewerten Gerichte den Notwehrfall-
noch immer nicht dran gewoehnt - gelle?
Mord bleibt Mord. Erst recht, wenn er aus egoistischen Gründen geschah. Da Notwehr reinzuinterpretieren ist zynisch gegenüber dem Opfer.

arnd
01.10.2014, 20:42
Auch Unfreiheit ist nicht gleich Unfreiheit. Ich glaube jedenfalls nicht, dass wir in der DDR nordkoreanische Zustände hatten. Zum Glück.

Hatten wir in der DDR nicht . Wäre aber möglicherweise dazu gekommen ,wenn die Sowjetunion nicht zusammengebrochen wäre und ihre Herrschaft über die Ostblockstaaten behalten hätte.

Kurti
01.10.2014, 20:43
Mord bleibt Mord. Erst recht, wenn er aus egoistischen Gründen geschah. Da Notwehr reinzuinterpretieren ist zynisch gegenüber dem Opfer.
Sag das waehrend der Gerichtsverhandlung dem Richter -
wird dir eine saftige Ordnungsstrafe einbringen.

arnd
01.10.2014, 20:45
Nö Privilegien hatte ich nicht, dazu war ich noch zu jung und wäre warscheinlich irgendwann im Knast gelandet weil ich damals nur Blödsinn angestellt habe.
War sogar im Bau während meiner Dienstzeit weil ich ausgebüchst bin um zum Fussball nach Rostock zu kommen und einmal zu meiner damaligen Freundin nach Zwickau.
Freiheit meine ich nicht die politische das du irgendeinen von den Hohlköpfen aussuchen kannst die du dann wählst.

Frei Camping, irgendwo im Wald Lagerfeuer gemacht, schwarz Angeln Reusen beim Fischer nachts ausgenommen, Diskos waren oft Kostenlos genau wie Konzerte, der Nahverkehr war subventioniert, du konntest mit 5 DDR Mark von Rostock nach Aue , eigentlich konntest du amchen was du wolltest, es hat keine Sau interessiert.
Wenn du Geld brauchtest haste irgendwo in den Sommerferien geholfen.
Heute gehts nicht mehr, für jeden Sch.. mußt du bezahlen. Kinder und Jugendliche aus armen Familien können sich oft nicht mal ein Kino, geschweige ein Theaterbesuch leisten.
Wenn du heute jemand die Nase platt haust gibt es ein Verfahren riesen Ärger, zu unserer Zeit war das normal, das gehörte dazu.
Auf jeden Zeltplatz haste du ein anderes Mädchen gevögelt, war alles normal, das war Freiheit für mich.

Nur nebenbei, ich will die DDR nicht zurück, bin Selbständig und mir geht es realitiv gut, bin Weltweit unterwegs. Aber ich betrachte die Dinge immer auch von der anderen Seite und wenn alle schrein die DDR war unrecht, komme ich ebend von der Seite. Andersrum wenn alle schrein würde die DDR war das beste was es gab, würde ich Kritikpunkte anbringen. Ich bin ebend noch nie mit der Masse mitgeschwommen, liegt mir nicht.

Du hast aber nur deine heutige Freiheit ,weil die DDR zusammengebrochen ist .

hthor
01.10.2014, 20:49
Hatten wir in der DDR nicht . Wäre aber möglicherweise dazu gekommen ,wenn die Sowjetunion nicht zusammengebrochen wäre und ihre Herrschaft über die Ostblockstaaten behalten hätte.

Kann ich mir nicht vorstellen dazu waren wir doch zu selbstbewußt, die DDR war von allen Ostblockstaaten mit Ungarn noch der Liberalste gewesen. Nordkoreanische Verhältnisse eher undenkbar, die DDr Führung hat ja in den 80iger Jahren eine unmenge getan um den Volksfrieden zu waren, für die Jugend wurde doch alles gemacht. Wobei ohne Gorbatschow wäre die Wende auch nicht so schnell passiert. Honecker hat ja alles stagnieren lassen, der war unfähig überhaupt notwendige Wirtschaftsreformen durchzuführen.
Aber irgendwann wäre es nicht mehr gegangen, sein wir einfach froh das es so gekommen ist und die Wende friedlich abgelaufen ist.

Chelsea
01.10.2014, 20:49
Frei Camping, irgendwo im Wald Lagerfeuer gemacht, schwarz Angeln Reusen beim Fischer nachts ausgenommen, Diskos waren oft Kostenlos genau wie Konzerte, der Nahverkehr war subventioniert, du konntest mit 5 DDR Mark von Rostock nach Aue Und das ist für Dich Freiheit? Alles was billig und umsonst ist? Wir konnten auch campen und sind in die Disco und zu Konzerten. Und konnten sagen, was wir wollten ohne Angst zu haben, dass der Staat mithört. Und konnten ins Ausland reisen oder auch länger dort bleiben.....


eigentlich konntest du amchen was du wolltest, es hat keine Sau interessiert. Nur die Stasi - aber das hat man ja eher nicht bemerkt.

Wenn du Geld brauchtest haste irgendwo in den Sommerferien geholfen. War bei uns nicht anders.

Heute gehts nicht mehr, für jeden Sch.. mußt du bezahlen. Kinder und Jugendliche aus armen Familien können sich oft nicht mal ein Kino, geschweige ein Theaterbesuch leisten. Stimmt so auch nicht unbedingt. Es gibt viele Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche am kulturellen Leben teilzunehmen. Es wird leider aber häufig nicht genutzt !

Wenn du heute jemand die Nase platt haust gibt es ein Verfahren riesen Ärger, zu unserer Zeit war das normal, das gehörte dazu. Da bin ich froh, heute zu leben. Ich finde es okay, wenn man nicht einfach so anderer Leute Nasen platthauen darf.

Auf jeden Zeltplatz haste du ein anderes Mädchen gevögelt, war alles normal, das war Freiheit für mich. Das kannste heute immer noch - sofern Dich noch eine will. Sex wurde nicht abgeschafft.


Nur nebenbei, ich will die DDR nicht zurück, bin Selbständig und mir geht es realitiv gut, bin Weltweit unterwegs. Aber ich betrachte die Dinge immer auch von der anderen Seite und wenn alle schrein die DDR war unrecht, komme ich ebend von der Seite. Andersrum wenn alle schrein würde die DDR war das beste was es gab, würde ich Kritikpunkte anbringen. Ich bin ebend noch nie mit der Masse mitgeschwommen, liegt mir nicht. Man muss nicht mit der Masse mitschwimmen um differenzieren zu können. Schrieb hier irgendwer, dass alles schlecht war und ein einziges Elend für die Menschen? Nö, habe ich nicht gelesen. Dass es ein absoluter Unrechtsstaat war lässt sich auch mit "gegen den Strom schwimmen" aber nun mal nicht wegdiskutieren.

hthor
01.10.2014, 20:51
Du hast aber nur deine heutige Freiheit ,weil die DDR zusammengebrochen ist .

da Widerspreche ich dir auch nicht, es sei denn ich wäre über die DSR abgehaun.

OneDownOne2Go
01.10.2014, 20:52
Hatten wir in der DDR nicht . Wäre aber möglicherweise dazu gekommen ,wenn die Sowjetunion nicht zusammengebrochen wäre und ihre Herrschaft über die Ostblockstaaten behalten hätte.

Das ist, mit Verlaub, Unsinn. Der nordkoreanische Kommunismus ist ein typisch asiatischer Kommunismus, so ging es in der UdSSR und ihren Vasallen nicht mal unter Stalin zu, und danach auch nicht mehr.

Frank
01.10.2014, 20:54
Kann ich mir nicht vorstellen dazu waren wir doch zu selbstbewußt, die DDR war von allen Ostblockstaaten mit Ungarn noch der Liberalste gewesen. Nordkoreanische Verhältnisse eher undenkbar, die DDr Führung hat ja in den 80iger Jahren eine unmenge getan um den Volksfrieden zu waren, für die Jugend wurde doch alles gemacht. Wobei ohne Gorbatschow wäre die Wende auch nicht so schnell passiert. Honecker hat ja alles stagnieren lassen, der war unfähig überhaupt notwendige Wirtschaftsreformen durchzuführen.
Aber irgendwann wäre es nicht mehr gegangen, sein wir einfach froh das es so gekommen ist und die Wende friedlich abgelaufen ist.

Alles Orakelei.

Diktatur bleibt Diktatur. Sei sie auch noch so vermeintlich gemäßigt. Ich empfand Polen, die CSSR und Ungarn durchaus als gemäßigter. Aber letztlich ist das eine Gefühlssache.

Nebenbei: Gerade in den 80ern war ja der Verlust an Bevölkerung am höchsten. Logisch, dass man da eine Charming-Offensive versucht hat.

Klopperhorst
01.10.2014, 20:54
...und weil die Menschen wussten ,dass man bei den Kommunisten unfrei in einer Diktatur leben mußte . ...

Das war sekundär. Primär war Jakobs Kaffee, Bananen, Werthers Echte und das Zeug, das man aus der Werbung vom Westfernsehen kannte.
Und reisen wollten auch einige, wahrscheinlich um ihrer eigenen Leere zu entrinnen.

Viele sind dann 1-2 Jahre nach der Wende innerlich zerbrochen, weil das was sie suchten nicht im Mammon zu finden war.

---

Odin
01.10.2014, 20:57
Der ganze sog. Kalte Krieg war ein Spiel der Nasenbande und ihrer willfährigen Arschleckerhorde.
Dumm war für uns, daß lediglich das ohnehin gemarterte Reich Atompilzschlachtfeld dieser kranken Ausgeburten der Wüste sein sollte.
Der Notar wiederum darf hin und wieder etwas Wahres über die Souveränitätsfrage sagen, damit die wahren Volksbefryer ungehört als Irre abgestempelt werden können.

Kurti
01.10.2014, 20:57
...
Aber irgendwann wäre es nicht mehr gegangen, sein wir einfach froh das es so gekommen ist und die Wende friedlich abgelaufen ist.Was du letztlich auch dem Gorbatschow und Schewardnaze zu verdanken hast, die laengst bessere Beziehungen zu der Regierung der Bundesrepublik Deutschland pflegten, als zur DDR-Fuehrungsriege.

Frank
01.10.2014, 20:57
Das war sekundär. Primär war Jakobs Kaffee, Bananen, Werthers Echte und das Zeug, das man aus der Werbung vom Westfernsehen kannte.
Und reisen wollten auch einige, wahrscheinlich um ihrer eigenen Leere zu entrinnen.

Viele sind dann 1-2 Jahre nach der Wende innerlich zerbrochen, weil das was sie suchten nicht im Mammon zu finden war.

---

Ich neige nicht zu dieser Pauschalisierung. Klar war der Überfluss an Konsumgütern ein kurzfristiger Reiz, aber primär ging es doch um Freiheit. Und das ist keine Worthülse, sondern ein Grundbedürfnis.

Sjard
01.10.2014, 20:58
Hört mir auf mit Gysi. Gregor Gysi hat in jungen Jahren in Ost-Berlin an der polytechnischen Oberschule
mit Stasi-Freunden Schulkameraden verprügelt, die behaupteten nach dem Einmarsch der Sowjets wäre es zu
Massenvergewaltigungen an deutschen Frauen gekommen ( was zweifelsohne stimmte, aber Herrn Gysi nicht gefiel ).
Gregor Gysis Vater Klaus Gysi war als Jude in der DDR-Regierung für die Belange der Kirche
zuständig und hatte ebenso wie sein Sohn eine privilegierte Stellung in der DDR-Gesellschaft.
Kein Wunder, das er diesen Unrechts-Staat rein waschen will......

Kurti
01.10.2014, 21:00
...
Viele sind dann 1-2 Jahre nach der Wende innerlich zerbrochen, weil das was sie suchten nicht im Mammon zu finden war.

---Viele nicht, eher wenige!
Und vor allem kein Grund die DDR weiter bestehen zu lassen.

FranzKonz
01.10.2014, 21:00
Der ganze sog. Kalte Krieg war ein Spiel der Nasenbande und ihrer willfährigen Arschleckerhorde.
Dumm war für uns, daß lediglich das ohnehin gemarterte Reich Atompilzschlachtfeld dieser kranken Ausgeburten der Wüste sein sollte.
Der Notar wiederum darf hin und wieder etwas Wahres über die Souveränitätsfrage sagen, damit die wahren Volksbefryer ungehört als Irre abgestempelt werden können.

Heil Odin!

arnd
01.10.2014, 21:05
Der ganze sog. Kalte Krieg war ein Spiel der Nasenbande und ihrer willfährigen Arschleckerhorde.
Dumm war für uns, daß lediglich das ohnehin gemarterte Reich Atompilzschlachtfeld dieser kranken Ausgeburten der Wüste sein sollte.
Der Notar wiederum darf hin und wieder etwas Wahres über die Souveränitätsfrage sagen, damit die wahren Volksbefryer ungehört als Irre abgestempelt werden können.

Moin Odin ,das ich dich nochmal virtuell treffe .

hthor
01.10.2014, 21:06
Und das ist für Dich Freiheit? Alles was billig und umsonst ist? Wir konnten auch campen und sind in die Disco und zu Konzerten. Und konnten sagen, was wir wollten ohne Angst zu haben, dass der Staat mithört. Und konnten ins Ausland reisen oder auch länger dort bleiben.....

.

waren nur ein paar Beispiele, zur Stasi, das wußten wir ziemlich gut, wer bei Horch und Guck war, aber letzendlich hat es die auch nicht sonderlich interessiert, solange du politisch nicht aktiv warst. Zwecks Ausland, deswegen erwähnte ich vorhin das Wort goldener Käfig




Stimmt so auch nicht unbedingt. Es gibt viele Möglichkeiten für Kinder und Jugendliche am kulturellen Leben teilzunehmen. Es wird leider aber häufig nicht genutzt !
Da bin ich froh, heute zu leben. Ich finde es okay, wenn man nicht einfach so anderer Leute Nasen platthauen darf.
Das kannste heute immer noch - sofern Dich noch eine will. Sex wurde nicht abgeschafft.

.

Na ? Manchmal würde es heute noch Not tun den ein oder anderen mal eins auf der Rübe zu geben. Ich nicht mehr, das ist vorbei, bin lieb und anständig geworden.
Bei den Jugendlichen habe ich schon den Eindruck das sie etwas eingeschränkt leben, sei es das sie immer mehr verblöden oder wirklich nicht die Möglichkeiten haben.
Klar mit guter Qualifikation und Willen kannst du heute viel erreichen, das will ich auch nicht mehr missen.
Für mich bestand die DDR ebend nicht nur aus der SED Führung und der Stasi, die haben wir nicht umsonst beseitigt, für mich war die DDR ebend auch etwas mehr, mich hat die Wendezeit geprägt und eine kurze Zeit habe ich in einem Staat gelebt, wo ich heute sage, was besseres gab es nie auf deutschen Boden.
Die Zeit von 1989 bis ca 1994/95 bis das westdeutsche Sythem endgültig gegriffen hat, war es ein offenes demokratisches Land.
Jetzt beschränkt sich die Demokratie darauf das du dein Kreuz bei irgendwelchen Hohlköpfe machen kannst die dich von vorn bis hinten belügen und dir dasblaue vom Himmel versprechen.

Odin
01.10.2014, 21:06
Heil Odin!

Heil Konz!

Odin
01.10.2014, 21:07
Moin Odin ,das ich dich nochmal virtuell treffe .

Na, arnd, alles senkrecht?

Klopperhorst
01.10.2014, 21:11
Ich neige nicht zu dieser Pauschalisierung. Klar war der Überfluss an Konsumgütern ein kurzfristiger Reiz, aber primär ging es doch um Freiheit. Und das ist keine Worthülse, sondern ein Grundbedürfnis.

Ach komm. Die normalen Leute, die wollten mal nach Teneriffa und nicht nur ins Riesengebirge.
Das war es dann aber auch schon. Freiheit im Sinne von Demokratie oder Pressefreiheit, das wollten nur ein paar Gebildete.
Das einfache Volk war hüben wie drüben nur materiell zu beeindrucken.

---

konfutse
01.10.2014, 21:14
Hört mir auf mit Gysi. Gregor Gysi hat in jungen Jahren in Ost-Berlin an der polytechnischen Oberschule
mit Stasi-Freunden Schulkameraden verprügelt, die behaupteten nach dem Einmarsch der Sowjets wäre es zu
Massenvergewaltigungen an deutschen Frauen gekommen ( was zweifelsohne stimmte, aber Herrn Gysi nicht gefiel ).
Gregor Gysis Vater Klaus Gysi war als Jude in der DDR-Regierung für die Belange der Kirche
zuständig und hatte ebenso wie sein Sohn eine privilegierte Stellung in der DDR-Gesellschaft.
Kein Wunder, das er diesen Unrechts-Staat rein waschen will......
Egal ob das stimmt oder nicht, man kann sagen, er ist kein Opportunist wie der Stasi-Günstling Gauck, der seine Anbiederung an das System und seine Privilegien vergessen hat.

Frank
01.10.2014, 21:17
Ach komm. Die normalen Leute, die wollten mal nach Teneriffa und nicht nur ins Riesengebirge.
Das war es dann aber auch schon. Freiheit im Sinne von Demokratie oder Pressefreiheit, das wollten nur ein paar Gebildete.
Das einfache Volk war hüben wie drüben nur materiell zu beeindrucken.

---

Ich stelle überhaupt nicht in Abrede, dass "Teneriffa" auch ein Faktor war. Grundsätzlich ist die Einschränkung von Freiheit im täglichen Leben ein Punkt, der mir die Jacke irgendwann zu eng werden ließ. Natürlich gab es einen gewissen Wohlfühl - und Geborgenheitsaspekt - keine Frage. Aber das kann doch nicht alles sein. Freiheit definiert sicher jeder ein Stück weit anders. Ich mag halt keine Einbahnstraßen und kein vorherbestimmtes Leben.

Sjard
01.10.2014, 21:22
Egal ob das stimmt oder nicht, man kann sagen, er ist kein Opportunist wie der Stasi-Günstling Gauck, der seine Anbiederung an das System und seine Privilegien vergessen hat.

Er kann eben gut Eindruck schinden und schauspielern. Aber was er wirklich in der Politik
erreichen will, steht noch mal auf einem anderen Blatt.

Klopperhorst
01.10.2014, 21:22
Viele nicht, eher wenige!
Und vor allem kein Grund die DDR weiter bestehen zu lassen.

Es ging hier um den Sinn oder Unsinn, sich in militärischen Sicherheitsbereich zu begeben und dort auf eine Panzermine zu treten.
Das war eben kein Unrecht, sonst müsste es heute auch Unrecht sein, dass Kasernen eingezäunt sind und jede Polizeiwache mit Schusswaffen verteidigt wird.
Sei es drum. Die Unrechts-Staat-Geschichte, nur weil dort nicht jeder Gammler mit Samthandschuhen angefasst wurde, ist für die Katz und eine Zeitungsente, mehr nicht.

---

Frank
01.10.2014, 21:23
Er kann eben gut Eindruck schinden und schauspielern. Aber was er wirklich in der Politik
erreichen will, steht noch mal auf einem anderen Blatt.

Er ist ein narzisstischer Demagoge.

Kurti
01.10.2014, 21:23
Egal ob das stimmt oder nicht, man kann sagen, er ist kein Opportunist wie der Stasi-Günstling Gauck, der seine Anbiederung an das System und seine Privilegien vergessen hat.
Die Rechtsanwaelte von Ausreisewilligen und Systemkritikern waren allesamt Stasis!

Kurti
01.10.2014, 21:30
Es ging hier um den Sinn oder Unsinn, sich in militärischen Sicherheitsbereich zu begeben und dort auf eine Panzermine zu treten.
Das war eben kein Unrecht, sonst müsste es heute auch Unrecht sein, dass Kasernen eingezäunt sind und jede Polizeiwache mit Schusswaffen verteidigt wird.
Sei es drum. Die Unrechts-Staat-Geschichte, nur weil dort nicht jeder Gammler mit Samthandschuhen angefasst wurde, ist für die Katz und eine Zeitungsente, mehr nicht.

---Nicht nachvollziehbarer Vergleich!
Der sog. Eiserne Vorhang bzw. die Mauer waren auf der Westseite kein militaerischer Sicherheitsbereich.
Die Berliner Mauer war angeblich sogar die laengste Pissrinne der Welt.

konfutse
01.10.2014, 21:31
Die Rechtsanwaelte von Ausreisewilligen und Systemkritikern waren allesamt Stasis!
In dieser Pauschalität Verleumdung. Da hat wohl Star-Anwalt Prof. Dr. jur. Wolfgang Vogel als Stasi-Mitarbeiter in der BRD eine Anwaltszulassung erhalten? Gehts noch dümmer? Haben die Anwälte für Regimekritiker und Ausreiseweillige gute Arbeit geleistet oder im Sinne der Anklage gearbeitet?

Kurti
01.10.2014, 21:33
In dieser Pauschalität Verleumdung. Da hat wohl Star-Anwalt Prof. Dr. jur. Wolfgang Vogel als Stasi-Mitarbeiter in der BRD eine Anwaltszulassung erhalten? Gehts noch dümmer? Haben die Anwälte für Regimekritiker und Ausreiseweillige gute Arbeit geleistet oder im Sinne der Anklage gearbeitet?
Sie haben gut abkassiert und dem maroden System dringend benoetigte Valuta verschafft.

Klopperhorst
01.10.2014, 21:34
Nicht nachvollziehbarer Vergleich!...[/B]

Doch. Mindestens 3 Km vor der Grenze stand in dicken Lettern "Militärisches Sperrgebiet, Betreten verboten und auf eigene Gefahr".
Wie soll das denn bittschön Unrecht sein? Wenn man noch dicke Warnschilder aufstellt, dass dort höchstwahrscheinlich Panzerminen vergraben sind?

Die meisten Toten gab es durch Minen.

---

Kurti
01.10.2014, 21:38
Doch. Mindestens 3 Km vor der Grenze stand in dicken Lettern "Militärisches Sperrgebiet, Betreten verboten und auf eigene Gefahr".
Wie soll das denn bittschön Unrecht sein? Wenn man noch dicke Warnschilder aufstellt, dass dort höchstwahrscheinlich Panzerminen vergraben sind?

Die meisten Toten gab es durch Minen.

---
Im Westen sah ich nur das "Off Limits"-Schild fuer die US-Soldaten.
Mehrere Male begab ich mich komplett ungehindert direkt bis zum Eisernen Vorhang.

Chelsea
01.10.2014, 21:41
Na ? Manchmal würde es heute noch Not tun den ein oder anderen mal eins auf der Rübe zu geben. Steht ja jedem frei. Man sollte nur immer damit rechnen, für seine Taten auch die Konsequenzen zu tragen zu müssen.


Bei den Jugendlichen habe ich schon den Eindruck das sie etwas eingeschränkt leben, sei es das sie immer mehr verblöden oder wirklich nicht die Möglichkeiten haben. Den Eindruck habe ich nicht und ich habe sehr viel mit Jugendlichen zu tun und zu tun gehabt in den letzten 10 Jahren. Und sie haben mehr Möglichkeiten als je zuvor. Gerade das überfordert manche vielleicht auch. Allerdings kommen Möglichkeiten nicht an der Türe klopfen, man muss schon dafür den Hintern heben.


Für mich bestand die DDR ebend nicht nur aus der SED Führung und der Stasi, die haben wir nicht umsonst beseitigt, für mich war die DDR ebend auch etwas mehr, Bei einem UnrechtsSYSTEM geht es aber um das politische System und nicht um die Bürger, dieses Staates.


Jetzt beschränkt sich die Demokratie darauf das du dein Kreuz bei irgendwelchen Hohlköpfe machen kannst die dich von vorn bis hinten belügen und dir dasblaue vom Himmel versprechen. Und vorher war Politik immer ehrlich? Come on ..... Politik ist ein leider oft schmutziges Geschäft, das war immer so, ist so und bleibt so. Egal wer an der Macht ist und egal wo Du auf der Welt bist. Und wer unzufrieden ist mit der Politik, dem steht ja auch frei, es selbst in diesem Metier zu versuchen. Siehe Piraten oder AfD, die sich versuchen mit anderen Ideen auf dem Polit"markt" zu etablieren.

konfutse
01.10.2014, 21:42
Sie haben gut abkassiert und dem maroden System dringend benoetigte Valuta verschafft.
Ist deine beschränkte Sichtweise.

Kurti
01.10.2014, 21:45
Ist deine beschränkte Sichtweise.
Warst du etwa nicht scharf auf DM ???

Frank
01.10.2014, 21:46
Doch. Mindestens 3 Km vor der Grenze stand in dicken Lettern "Militärisches Sperrgebiet, Betreten verboten und auf eigene Gefahr".
Wie soll das denn bittschön Unrecht sein? Wenn man noch dicke Warnschilder aufstellt, dass dort höchstwahrscheinlich Panzerminen vergraben sind?

Die meisten Toten gab es durch Minen.

---

Dein Vergleich hinkt. Du warst in der DDR eingesperrt. Und dieses Gefängnis war mit Minen gegen Ausbruch gesichert. Keiner der Häftlinge war jedoch zu einer Haft verurteilt.

Ein militärisches Sperrgebiet (wie von dir angeführt) ist jedoch gegen Einbruch gesichert.

konfutse
01.10.2014, 21:58
Warst du etwa nicht scharf auf DM ???
Deine primitive materielle Fixierung lasse ich mir nicht unterstellen.

Untersberger
01.10.2014, 22:10
26 ! Wahnsinn. Und wie viele Flüchtlinge sind getötet worden oder unter menschenunwürdigen Umständen weggesperrt ??
Müttern, die mit einem Fluchtversuch scheiterten, wurden teils die Kinder weggenommen und zwangsadoptiert.
Die Zustände in den Gefängnissen müssen unterirdisch gewesen sein.

Und Du thematisierst 26 erschossene Grenzer?
Nun ja....

Und wieviele Regimegegner verrotten momentan in BRD-Gefängnissen?

Von den ganzen NSU-Morden(Florian Heilig, die "Selbstmorde" der beiden Uwes etc) mal ganz zu schweigen.

Da steht die DDR nicht gerade allein da.

Nikolaus
01.10.2014, 22:10
Ist deine beschränkte Sichtweise.Dieser Drecksstaat hat für die Freilassung einzelner seiner Bürger Lösegeld kassiert. Wie ein schäbiger Geiselnehmer.
Man muß schon Augen und Ohren zu-, und Verstand vollständig abschalten, um darüber irgendeine andere Sichtweise zu haben.

Untersberger
01.10.2014, 22:14
Hast du in der DDR gelebt?

Das haben hier die wenigsten.

Aber Hauptsache undifferenziert rumblöken was für ein "Unrechtsstaat" die DDR gewesen ist.

ErhardWittek
01.10.2014, 22:33
Das war kein Unrechtssystem, sondern es waren Gesetze, wie auch hier.
Ob dir diese Gesetze nun in den Kram passen oder nicht. Es wurde niemand wegen seiner puren Anwesenheit verfolgt.
Er konnte sich an die Gesetze halten, die Systemgrenze illegal zu überschreiten oder nicht. So wie du dich heute daran halten kannst, eine Kreuzung bei Rot zu überqueren oder nicht.

Daran ändert auch nichts, dass es kein Grün gab.
Es war eben Gesetz und damit Recht, und jeder wusste darum.

---
Dann sag mir doch mal bitte, wie weit dürfen Gesetze Deiner Meinung nach gehen, bevor sie doch den Tatbestand des Unrechts erfüllen - also Deiner Meinung nach, wohlgemerkt?

Gesetze werden von Menschen gemacht und Menschen sind eben nicht unfehlbar. Manchmal sind sie auch böswillig und nutzen ihre Macht, anderen Schaden zuzufügen.

ErhardWittek
01.10.2014, 22:45
Tausende, ich habe einmal die Liste gesehen. Das ist erschreckend. In der BRD sind tausende Schriftstücke verboten.

Des Weiteren zensiert Deutschland im ganz großen Stil Portale wie youtube. Das ist den meisten gar nicht bewusst.

Über den Spitzel-Staat müssen wir gar nicht mehr reden, der hat längst DDR-Niveau erreicht, leider !
Das ist in der Tat erschreckend.

Insofern ist die Peinlichkeit "unserer" Politiker nicht mehr zu überbieten, wenn sie auf ihren Staatsbesuchen in China und Rußland beispielsweise den Mangel an Meinungs- und Pressefreiheit beklagen.
Mir scheint, die leiden an einem eklatanten Realitätsverlust.

Oder aber, sie versuchen davon abzulenken, wie weit vorangeschritten der BRD-Totalitarismus schon ist.

ErhardWittek
01.10.2014, 23:16
Du hast aber nur deine heutige Freiheit ,weil die DDR zusammengebrochen ist .
Heutige Freiheit ??? Jetzt mach aber mal halblang.

Wie frei ist man denn, wenn man unter Besatzerrecht leben muß? Zumal unter einer Besatzungsmacht, die im Begriff ist, uns in einen dritten Weltkrieg zu verwickeln.

arnd
01.10.2014, 23:18
Heutige Freiheit ??? Jetzt mach aber mal halblang.

Wie frei ist man denn, wenn man unter Besatzerrecht leben muß? Zumal unter einer Besatzungsmacht, die im Begriff ist, uns in einen dritten Weltkrieg zu verwickeln.

Was meinst Du wer in der DDR die Besatzungsmacht war ?

ErhardWittek
01.10.2014, 23:20
Der ganze sog. Kalte Krieg war ein Spiel der Nasenbande und ihrer willfährigen Arschleckerhorde.
Dumm war für uns, daß lediglich das ohnehin gemarterte Reich Atompilzschlachtfeld dieser kranken Ausgeburten der Wüste sein sollte.
Der Notar wiederum darf hin und wieder etwas Wahres über die Souveränitätsfrage sagen, damit die wahren Volksbefryer ungehört als Irre abgestempelt werden können.
Danke Odin!

Ich bin auch der Auffassung, daß man sich diese ganze Diskussion eigentlich sparen kann. Ob DDR oder BRD ist eigentlich Jacke wie Hose. Über unser Schicksal bestimmen andere und wir sind nur Verschiebemasse beim großen geostrategischen Milliardärsmonopoly.

ErhardWittek
01.10.2014, 23:24
Was meinst Du wer in der DDR die Besatzungsmacht war ?
Mich interessiert heute weitaus mehr, wer hier immer noch Besatzungsmacht ist.

arnd
01.10.2014, 23:26
Mich interessiert heute weitaus mehr, wer hier immer noch Besatzungsmacht ist.

In diesem Strang geht es aber um die Russenzone ,genannt DDR .

ErhardWittek
01.10.2014, 23:33
In diesem Strang geht es aber um die Russenzone ,genannt DDR .
In diesem Strang wurde recht oft ein Vergleich zwischen DDR und BRD gezogen.

Und ich halte sowohl die DDR als auch die BRD für Unrechtsregime. Punktum.

Rumpelstilz
02.10.2014, 00:09
Das sagte ich den Nichtsblickern gestern schon, dass v.a. Kriminelle, Alleinstehende und Zivilversager diese Art der Flucht wählten.

Gewitzte Leute bauten sich wenigstens Ballons oder versuchten über die Ostsee nach Fehmarn zu schwimmen.

Gauck und seine Soehne waren sogar so gewitzt, dass sie einfach am Kontrollpunkt ihre Reisepaesse vorzeigten und weiterfuhren.

Rumpelstilz
02.10.2014, 00:17
Hört mir auf mit Gysi. Gregor Gysi hat in jungen Jahren in Ost-Berlin an der polytechnischen Oberschule
mit Stasi-Freunden Schulkameraden verprügelt, die behaupteten nach dem Einmarsch der Sowjets wäre es zu
Massenvergewaltigungen an deutschen Frauen gekommen ( was zweifelsohne stimmte, aber Herrn Gysi nicht gefiel ).
Gregor Gysis Vater Klaus Gysi war als Jude in der DDR-Regierung für die Belange der Kirche
zuständig und hatte ebenso wie sein Sohn eine privilegierte Stellung in der DDR-Gesellschaft.
Kein Wunder, das er diesen Unrechts-Staat rein waschen will......
Gauck und seine Soehne hatten auch eine privilegierte Stellung in der DDR-Gesellschaft (siehe z.B. West-Reisen) und der Gauckler will nichts rein waschen.

Ich glaube, dass Gysi das sagt, um Waehlerstimmen zu gewinnen. Mittlerweile sind viele ehemalige DDR-Buerger so desillusioniert, dass sie die olle DDR aus der Mottenkiste holen, damit sie wenigestens etwas haben, woran sie sich festhalten koennen.

mabac
02.10.2014, 03:21
Die Unrechts-Staat-Geschichte, nur weil dort nicht jeder Gammler mit Samthandschuhen angefasst wurde, ist für die Katz und eine Zeitungsente, mehr nicht.


Ich glaube, Sie sind sehr uninformiert, was die Geschichte der DDR angeht. Das ist kein Problem, denn den meisten Ostpocken geht es nicht anders als Ihnen.



1948 wurde Müller gemeinsam mit Walter Fisch zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.
[...]
Im März 1950 lockte ihn Max Reimann durch ein Telefonat nach Ost-Berlin. Dort wurde er nach einem Gespräch mit Walter Ulbricht noch im ZK-Gebäude verhaftet und in das zentrale Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen verbracht, wo ihn der stellvertretende Minister für Staatssicherheit Erich Mielke intensiv verhörte.
[...]
Müller, der darin die Rolle eines der Hauptangeklagten spielen sollte, wurde von einem sowjetischen Militärtribunal nach beinahe dreijähriger Untersuchungshaft am 28. Februar 1953 wegen „Terrors, Spionage, Sabotage, Gruppenbildung und terroristischer Tätigkeit“ zu 25 Jahren Haft verurteilt. Er kam in ein Lager des Gulag in die Sowjetunion.
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_M%C3%BCller_%28MdB%29

Ein Treppenwitz der Geschichte, einer, der während der Nazizeit im warmen Moskauer Exil hockte, folterte in der DDR einen, der schon von den Nazis gefoltert wurde. :D
Dass die Kommune sich gegenseitig foltert und ausrottet, nun, dagegen ist nichts einzuwenden. Aber einen Staat, in dem so etwas geschieht, sollte man doch wirklich nicht als Rechtsstaat bezeichnen.

Karnivore
02.10.2014, 04:30
Mollath ist in Bayern 7 Jahre zu unrecht gesessen. Ich dachte so was würde man nur von der DDR kennen.

In der "DDR" hätte es keiner erfahren, dass er sitzt, hätte es kein Wiederaufnahmeverfahren gegeben und er wäre noch drin.

Karnivore
02.10.2014, 04:38
Quatsch. Das waren Grenzschutz-Gesetze. Wenn du heute in ein abgesperrtes Gelände, z.B. Bundeswehrkaserne, eindringst, musst du auch mit Erschießung rechnen.
Okay, bei den heutigen Flachpfeifen sicher nicht mehr, denn die würden sich nicht mehr trauen zu schießen.

----

So ein Quatsch! Die bösen Kapitalistenknechte aus dem Westen durften ja rein, aber die Arbeiter und Bauern nicht raus.

denker_1
02.10.2014, 04:50
http://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_M%C3%BCller_%28MdB%29


1948 wurde Müller gemeinsam mit Walter Fisch zum stellvertretenden Parteivorsitzenden gewählt.
[...]
Im März 1950 lockte ihn Max Reimann durch ein Telefonat nach Ost-Berlin. Dort wurde er nach einem Gespräch mit Walter Ulbricht noch im ZK-Gebäude verhaftet und in das zentrale Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen verbracht, wo ihn der stellvertretende Minister für Staatssicherheit Erich Mielke intensiv verhörte.
[...]
Müller, der darin die Rolle eines der Hauptangeklagten spielen sollte, wurde von einem sowjetischen Militärtribunal nach beinahe dreijähriger Untersuchungshaft am 28. Februar 1953 wegen „Terrors, Spionage, Sabotage, Gruppenbildung und terroristischer Tätigkeit“ zu 25 Jahren Haft verurteilt. Er kam in ein Lager des Gulag in die Sowjetunion.




Das Gute daran ist, das es in diesem Regime in dieser Hinsicht nicht nur den Kleinen Mann von der Straße, der mit der Politik unzufrieden ist, sondern auch hochrangige politische Führer erwischen konnte!

denker_1
02.10.2014, 04:58
Das sagte ich den Nichtsblickern gestern schon, dass v.a. Kriminelle, Alleinstehende und Zivilversager diese Art der Flucht wählten.

Lügner!!! Denn warum sollte man diesen Personenkreis an der Flucht aus der so tollen Republick hindern. Die wären doch, wenn es denn der Wahrheit entsprochen hätte, eh nur der sozialistischen Gemeinschaft, den ehrlich arbeitenden Menschen zur Last gefallen?

Ich stelle fest, die Linken hetzen ebenso gegen Anders denkende, Anders gläubige, wie die Rechten gegen Asylbewerber und andere Ausländer oder andere Glaubensgemeinschaften. Keine gesellschaftliche Verbesserung in soweit.

Stanley_Beamish
02.10.2014, 07:05
Was die Staatsgewalt zu interessieren hat, entscheidet die Staatsgewalt.

Jawohl, mein Führer.

Bettmaen
02.10.2014, 07:30
Auch ohne Mauer hätte sich an der Anzahl der Ausländer in der DDR nichts geändert. Die richtete sich nach dem, was die Parteiführung beschloss.

Die Mauer war nach innen gerichtet, nicht nach außen.
Das ist völlig richtig von Dir dargestellt. Ich habe mich etwas verkürzt ausgedrückt. Die Mauer war nicht nur ein Bauwerk, sondern (leider) auch eine tödliche Trennlinie zwischen zwei Systemen. In unserem westlichen System wüteten jewisse Herrschaften, die das "Tätervolk" schleunigst umvolken wollten und darum mit Millionen fremdrassigen Männern überfluteten. Begründet wurde es mit dem Mangel an Arbeitskräften oder mit humanitären Argumenten.

In der DDR hatte man trotz oktroyiertem Internationalismus ein gesünderes Verhältnis zu Volk und Nation. Deshalb sah man keine Veranlassung, einen schleichenden Genozid zu vollziehen. Das Wirtschaftssystem war zudem nicht wie bei uns auf Wachstum ausgerichtet, sondern auf die Befriedigung der materiellen Bedürfnisse des eigenen Volkes und in einem bestimmten Rahmen auf die Kooperation mit den anderen sozialistischen Staaten. Zu viele fremde Esser im eigenen Land waren in so einem System kaum möglich. Im Endeffekt erfüllte die Mauer als symbolische und reale Trennlinie die Funktion der genetischen Mauer. So zynisch es auch klingen mag, aber dieser Trennlinie ist es zu verdanken, dass ein Teil Deutschland bis heute ganz deutsch ist und nicht wie Zweidrittel unseres Vaterlandes nur halb deutsch. Ich könnte jeden Tag kotzen, wenn ich die vielen Kopftuchmütter, halbstarken Türken-Prolls, Sonnenblumenkerne spuckenden Zigeuner und lockeren Neescher sehe. Von Jahr zu Jahr werden es immer mehr. Kloppi hat oft genug vorgerechnet, wie die Umvolkung an Geschwindigkeit zugenommen hat.

Klopperhorst
02.10.2014, 08:46
Dein Vergleich hinkt. Du warst in der DDR eingesperrt. Und dieses Gefängnis war mit Minen gegen Ausbruch gesichert. Keiner der Häftlinge war jedoch zu einer Haft verurteilt.

Ein militärisches Sperrgebiet (wie von dir angeführt) ist jedoch gegen Einbruch gesichert.

Jein, die Minen, die Grenze etc. waren auch und vor allem wegen eines Krieges mit dem Westen gedacht.
Versetze dich bitte zurück in die Zeit des Kalten Krieges. Lese die Zeitungen, die Propaganda von der du schriebst, die ja von beiden Seiten betrieben wurde.
Dazu die lauernde Gefahr eines Atomkrieges in Mitteleuropa.

Das war sozusagen höhere Gewalt eines Systemkampfes, und die Systemgrenze wurde überall verteidigt und gesichert, ob Tschechien, Ungarn, Jugoslawien, Albanien, Bulgarien.

---

Klopperhorst
02.10.2014, 08:49
So ein Quatsch! Die bösen Kapitalistenknechte aus dem Westen durften ja rein, aber die Arbeiter und Bauern nicht raus.

Quatsch. Es durften auch Leute aus der DDR ausreisen.

---

Dr Mittendrin
02.10.2014, 08:51
Jein, die Minen, die Grenze etc. waren auch und vor allem wegen eines Krieges mit dem Westen gedacht.
Versetze dich bitte zurück in die Zeit des Kalten Krieges. Lese die Zeitungen, die Propaganda von der du schriebst, die ja von beiden Seiten betrieben wurde.
Dazu die lauernde Gefahr eines Atomkrieges in Mitteleuropa.

Das war sozusagen höhere Gewalt eines Systemkampfes, und die Systemgrenze wurde überall verteidigt und gesichert, ob Tschechien, Ungarn, Jugoslawien, Albanien, Bulgarien.

---

Jugoslawien und Albanien haben den eisernen Vorhang lange vor 89 aufgegeben.

Klopperhorst
02.10.2014, 08:59
Ich glaube, Sie sind sehr uninformiert, was die Geschichte der DDR angeht. Das ist kein Problem, denn den meisten Ostpocken geht es nicht anders als Ihnen.

Ich bin keine Ostpocke, du Wurst. Ich lebe seit 25 Jahren in Westdeutschland und betreibe ein kapitalistisches Unternehmen.
Ich bin Kapitalist und sehe die Sache der Vergangenheit nüchtern.

Lustig, wie du dich hier auf Gutmenschenniveau begibst, aber dies dann immer nur in bezug auf die DDR artikulierst, weil dort einige Leute
massiv an der Ausreise gehindert wurden.

Diese hysterische DDR-Kritik ist dasselbe, was man mit dem 3. Reich und dem Kaiserreich betreibt.
Man zieht einen deutschen Staat in den Dreck, und überspitzt die Sachen, ohne sie nüchtern zu analysieren.

Gut dastehen darf nur die Multikulti-BRD mit ihren offenen Grenzen.

---

Klopperhorst
02.10.2014, 09:04
So ein Quatsch! Die bösen Kapitalistenknechte aus dem Westen durften ja rein, aber die Arbeiter und Bauern nicht raus.

Nochmal: Es durften Leute ganz legal ausreisen. Man konnte einen Ausreiseantrag stellen. Ob der bewilligt wurde, war eine andere Frage, und wie lange das dauerte auch.
Es wurden ja sogar Leute zur Ausreise genötigt, z.B. systemkritische Wissenschaftler, Künstler ...

---

Drax
02.10.2014, 09:16
Nochmal: Es durften Leute ganz legal ausreisen. Man konnte einen Ausreiseantrag stellen. Ob der bewilligt wurde, war eine andere Frage, und wie lange das dauerte auch.
Es wurden ja sogar Leute zur Ausreise genötigt, z.B. systemkritische Wissenschaftler, Künstler ...

---

Man sollte aber auch nichts romantisieren und verklären! Nicht alles war schlecht in der DDR aber sie war ein diktatorischer, von Moskaus Gnaden abhängiger Staat. Wo nicht alles Unrecht aber vieles nicht rechtens war!
Wer sich mit dem System arrangierte oder einfach unauffällig und neutral agierte, konnte dort relativ problemlos leben. Nur eben nicht alle und einige erwischte es ganz böse.
Ein Besuch der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Berlin-Hohenschönhausen sollte verlorengegangene Eindrücke wieder deutlich machen! Kann ich nur empfehlen.

Tankred
02.10.2014, 09:22
Nochmal: Es durften Leute ganz legal ausreisen. Man konnte einen Ausreiseantrag stellen. Ob der bewilligt wurde, war eine andere Frage, und wie lange das dauerte auch.
Es wurden ja sogar Leute zur Ausreise genötigt, z.B. systemkritische Wissenschaftler, Künstler ...

---

Naja, reisen durften sie mal gar nicht und ihre Verwandten besuchen war zum teil höchst schwierig. Und diejenigen, die einen Ausreiseantrag stellten, wurden im Job degradiert, überwacht durch die Stasi und ihre Spitzel, Verwandte wurden deswegen eingeschüchtert und so ein Antrag war die blanke Willkür. Dauerte schon mal 5 Jahre, in denen die Leute schickaniert und isoliert wurden in der Gesellschaft. Und ein Staat, in dem es eigentlich nur eine Partei gab, die man wählen konnte und die dann eben sicherstellte, dass ihre Leute global gesehen eingesperrt leben mussten auch gegen ihren Willen, ist Grundlage dafür, dies einen Unrechtsstaat zu nennen.

Klopperhorst
02.10.2014, 09:29
Man sollte aber auch nichts romantisieren und verklären! Nicht alles war schlecht in der DDR aber sie war ein diktatorischer, von Moskaus Gnaden abhängiger Staat. Wo nicht alles Unrecht aber vieles nicht rechtens war!
Wer sich mit dem System arrangierte oder einfach unauffällig und neutral agierte, konnte dort relativ problemlos leben. Nur eben nicht alle und einige erwischte es ganz böse.
Ein Besuch der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Berlin-Hohenschönhausen sollte verlorengegangene Eindrücke wieder deutlich machen! Kann ich nur empfehlen.

Ich betrachte die Sachen nur nüchtern. Mich widern Leute an, die 25 Jahre später hysterisch urteilen, ohne den Kontext zu betrachten (Systemkampf) und ohne das ideologische Modell des Sozialismus zu begreifen.

Es mangelt vielen Leuten an der sog. hermeneutischen Methode . Man muss eine Sache immer im Kontext ihrer Zeit sehen, man darf sie niemals vom Kontext einer anderen Zeit emotional betrachten.

Bezüglich Stasi-Gefängnissen usw. Klar gab es die. Aber es wurde dort nicht gefoltert. Im zeitlichen Kontext war die DDR also humaner als 90% aller anderen Diktaturen.
Auch war sie keine Diktatur einer Familie oder eines Clans, die auf Bereicherung und Willkür basierte. Man muss doch hier wirklich mal die Kirche im Dorf lassen.

---

Daggu
02.10.2014, 09:46
Man sollte aber auch nichts romantisieren und verklären! Nicht alles war schlecht in der DDR aber sie war ein diktatorischer, von Moskaus Gnaden abhängiger Staat. Wo nicht alles Unrecht aber vieles nicht rechtens war!
Wer sich mit dem System arrangierte oder einfach unauffällig und neutral agierte, konnte dort relativ problemlos leben. Nur eben nicht alle und einige erwischte es ganz böse.
Ein Besuch der ehemaligen Stasi-Untersuchungshaftanstalt in Berlin-Hohenschönhausen sollte verlorengegangene Eindrücke wieder deutlich machen! Kann ich nur empfehlen.

Ein Besuch in Hohenschönhausen..., wäre für mich nicht wirklich erstrebenswert.

Wenn ich da allein schon an die "Dusche" denke..., wenn man allzu aufmüpfig war, dann wurde man dort "hingeführt", es warteten dort im allgemeinen vier Männeken, alle in Trainingsanzügen und einer hielt schon den Wasscherschlauch bereit um eventuelle Blutflecken gleich zu beseitigen...

Obwohl, Blut floss eigentlich wenig, denn diese realsozialistischen Folterknechte schlugen am liebsten in die Weichteile, oder drückten eine bestimmte Stelle hinter den Ohren mit den Daumen kräftig ein..., die waren das recht einfallsreich, und dann diese süffisanten höhnischen Gesichter dabei, denn die Folterer meinten wirklich, ihrem Staat mit der "Erziehung" der Andersdenkenden einen Dienst zu erweisen.
Und wenn ich an die ewig "lichtvollen" Nächte denken, oder die lauten Schläge mit dem Gummiknüppel an die Zellentür, denn man freute sich diebisch, wenn man erschrocken zusammenfuhr...

Nein, Danke, dieses realsozialistischen Folterkammern möchte ich jedenfalls in meinem Leben ganz bestimmt nicht mehr wiedersehen.

Und was die Verklärung der DDR angeht, für die Angepassten, den ewigen deutschen Michel und den unsterblichen Schleimern und Ohrenbläsern mag das ein kleines, irgendwie immer graues und eigentlich langweiliges Paradies gewesen sein, für mich nimmer und für alle aufrechten Humanisten, Individulaisten und Systemkritiker jedenfalls nicht.

Zusatz: Für viele Christen ebenfalls nicht, die hatten es nicht leicht, damals, und wer in der DDR ein Christ war, der war wirklich ein - Christ.

Drax
02.10.2014, 09:49
Ich betrachte die Sachen nur nüchtern. Mich widern Leute an, die 25 Jahre später hysterisch urteilen, ohne den Kontext zu betrachten (Systemkampf) und ohne das ideologische Modell des Sozialismus zu begreifen.

Es mangelt vielen Leuten an der sog. hermeneutischen Methode . Man muss eine Sache immer im Kontext ihrer Zeit sehen, man darf sie niemals vom Kontext einer anderen Zeit emotional betrachten.

Bezüglich Stasi-Gefängnissen usw. Klar gab es die. Aber es wurde dort nicht gefoltert. Im zeitlichen Kontext war die DDR also humaner als 90% aller anderen Diktaturen.
Auch war sie keine Diktatur einer Familie oder eines Clans, die auf Bereicherung und Willkür basierte. Man muss doch hier wirklich mal die Kirche im Dorf lassen.

---

Das mag ja sein, dennoch sollte man einige Fakten nicht kategorisch ausklammern. Folter ist nicht immer nur körperliche Gewalt obwohl es die ohne Zweifel in den Haftanstalten der DDR auch gab.



Wie die DDR ihre Foltermethoden änderte Eine Studie zeichnet das Schicksal politischer Häftlinge in der DDR nach: Die Ersten wurden körperlich gequält, die Letzten psychisch gefoltert.
Von der körperlichen zur psychischen Folter Diese Berichte sind zeitlich geordnet, machen also eine Entwicklung anschaulich. So wurde etwa die körperliche Folter später teilweise durch die psychische Folter abgelöst, von der allerdings glaubhaft gesagt wird, dass sie von den Opfern oft schwerer verkraftet wurde als physische Quälereien.
Sie sind auch schwerer nachzuweisen. Auch sonst wird höchst differenziert vorgegangen. Das gesamte soziale und rechtliche Spektrum vor der Haft kommt zur Sprache, das – angebliche – Delikt, die Untersuchungs- und dann die Strafhaft – auch in den besonders brutalen Jugendwerkhöfen –, die Auswirkungen auf die Gesundheit, das weitere Ergehen nach der Entlassung in die DDR oder in die Bundesrepublik, Art und Ausmaß der Berücksichtigung der Haftfolgen durch die Institutionen des deutschen Sozialstaates.


http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article12541543/Wie-die-DDR-ihre-Foltermethoden-aenderte.html

Klopperhorst
02.10.2014, 09:52
Ein Besuch in Hohenschönhausen..., wäre für mich nicht wirklich erstrebenswert.

Wenn ich da allein schon an die "Dusche" denke..., wenn man allzu aufmüpfig war, dann wurde man dort "hingeführt", es warteten dort im allgemeinen vier Männeken, alle in Trainingsanzügen und einer hielt schon den Wasscherschlauch bereit um eventuelle Blutflecken gleich zu beseitigen...
...

Quelle? DU kannst ja hier viel Unsinn erzählen, aber du solltest das schon belegen. Bitte keine BRD-Zeitung als Quelle liefern, sondern z.B. eine Untersuchung der UN.
Genau diese UN-Untersuchung hat keine Folter in DDR-Gefängnissen feststellen können (wohl aber rauen Umgangston).

---

Drax
02.10.2014, 10:00
Quelle? DU kannst ja hier viel Unsinn erzählen, aber du solltest das schon belegen. Bitte keine BRD-Zeitung als Quelle liefern, sondern z.B. eine Untersuchung der UN.
Genau diese UN-Untersuchung hat keine Folter in DDR-Gefängnissen feststellen können (wohl aber rauen Umgangston).

---

Du möchtest doch nicht im Ernst eine UN-Untersuchung über die eigenen Erfahrungen und andere Zeugenaussagen, die persönlich die div. Formen der Folter erleben durften, stellen!
"Rauer Umgangston" ist was anderes, der herrscht hier im Forum auch!

Klopperhorst
02.10.2014, 10:05
Du möchtest doch nicht im Ernst eine UN-Untersuchung über die eigenen Erfahrungen ...

Es geht nicht um eigene Erfahrungen. Weißt du, es gibt besondere Charaktertypen, die sich gerne in der Opferrolle sehen und dafür auch eine Menge tun.
Man kennt diese Typen schon aus der Schulzeit. Es sind renitente Nörgeler, Leute die immer gegen Autoritäten sind usw.

Die waren in der DDR natürlich schlecht beraten. Was andere jedoch nicht gejuckt hat, z.B. ein höflicher Hinweis, Systemkritik bitte zu unterlassen, mussten
die bis zum Exzess betreiben und sich damit natürlich ins gesellschaftliche Abseits manövrieren. Psychische Schmerzen empfinden solche Charaktertypen
dann auch als besonders schlimm.


Will nicht sagen, dass die DDR kein Scheißsystem war, aber es ist eben ein Unterschied ob du von Natur aus ein renitenter Nörgeler bist, oder in der Lage
eine einfache Kosten-Nutzen-Rechnung zu machen.

---

kotzfisch
02.10.2014, 10:16
Dass Gysi frei herumläuft ist so als wenn ein führender Nazi Ideologe nach dem Kriege frei sich äußern könnte, ohne einen Hehl aus seiner
verbrecherischen Gesinnung zu machen.

Um Vergleiche zu vermeiden, denken wir D.Eckard, der ja nun früh starb- hätte er den Krieg überlebt wäre er ein passables Gegenstück
zu Gysi gewesen.

Gut, Vergleiche hinken und deswegen nun der persönliche Wutanfall.

So ein Stück Mist läuft frei herum!

Zinsendorf
02.10.2014, 10:20
... dies einen Unrechtsstaat zu nennen.
Wie schon öfters zitiert:
„Recht ist der zum Gesetz erhobene Wille der jeweils Herrschenden“
- das Gleiche trifft sinngemäß auch auf das „Unrecht“ (~ Unrechtsstaat!) zu und kennzeichnet so den temporären Inhalt dieser Begriffe. Es kommt demnach auf den jeweiligen Standpunkt des Betrachters an; wird dieser nicht definiert, ist so eine undifferenzierte Aussage prinzipiell falsch (auch wenn durchaus einige zutreffende Elemente enthalten sein können).

Wenn ich mich recht erinnere, hatte das lange vor dem Linken Gysi auch der CDU-Mann Lothar de Maizere schon so ähnlich formuliert.

Diejenigen, die immer ganz genau wissen, was recht bzw. unrecht ist, erinnern mich doch sehr stark an die Vertreter der sog. „parteiliche Herangehensweise“ in der gewesenen DDR. Damals hieß es halt „das Bonner Unrechtsregime“… usw. Aber die dahinterstehende, pauschalisierende Denkweise – nur eben heute mit anderen Vorzeichen – ist nicht zu übersehen. Nicht eine sachlich historisch konkrete Aufarbeitung, sondern unqualifizierte Verallgemeinerungen als Munition im politischen Alltagsgeschäft (in der DDR sprach man da immer vom „Klassenkampf“).

Aber inzwischen wissen wir, so ganz ohne Kampf bzw. Krampf geht´s auch heute nicht.

Bettmaen
02.10.2014, 12:07
Das mag ja sein, dennoch sollte man einige Fakten nicht kategorisch ausklammern. Folter ist nicht immer nur körperliche Gewalt obwohl es die ohne Zweifel in den Haftanstalten der DDR auch gab.



http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article12541543/Wie-die-DDR-ihre-Foltermethoden-aenderte.html
Auch wenn es das DDR-System nicht besser macht, aber in the land of free (USA) gibt es das bis heute. In den USA und anderen westlichen Staaten kannst Du für viele Jahre ohne Gerichtsurteil im Knast landen ("patriot act"). Die strukturelle Gewalt ist im Westen etwas subtiler, aber nicht weniger schmerzhaft, ja manchmal tödlich, bspw. wenn Du das Pech hast, als Weißer am Rande eines Farbigenghettos zu leben oder als Deutscher in einem Musel-Quartier.

Da die USA nicht mal einen Sozialstaat hat, der den Namen verdient, bedeutet Arbeitslosigkeit oft genug Obdachlosigkeit. Noch ein Pluspunkt für die DDR!

Daggu
02.10.2014, 12:41
Quelle? DU kannst ja hier viel Unsinn erzählen, aber du solltest das schon belegen. Bitte keine BRD-Zeitung als Quelle liefern, sondern z.B. eine Untersuchung der UN.
Genau diese UN-Untersuchung hat keine Folter in DDR-Gefängnissen feststellen können (wohl aber rauen Umgangston).

---

Frechheit.

Die Quelle? Die Quelle bin ich, die Quelle sind meine eigenen Erlebnisse.

So, komm, du Held, wenn du auch in Hohenschönhausen inhaftiert warst, dann können wir uns hier und öffentlich darüber austauschen.


Hier.

Denn es gibt, wenn man wirklich in diesem Stasibunker inhaftiert war, ganz bestimmte DInge, Vorkommnisse und Tagesabläufe, die wirklich nur ein Mensch wissen kann, der in den "Genuss" eines längeren Aufenthaltes in Höhenschönhausen kommen durfte.

Also los, wir beginnen, und drücke dich nicht, du Maulheld.

konfutse
02.10.2014, 12:50
Dieser Drecksstaat hat für die Freilassung einzelner seiner Bürger Lösegeld kassiert. Wie ein schäbiger Geiselnehmer.
Man muß schon Augen und Ohren zu-, und Verstand vollständig abschalten, um darüber irgendeine andere Sichtweise zu haben.
So ein Humbug. Als ob die DDR die BRD erpresst hätte.

konfutse
02.10.2014, 12:51
...
Also los, wir beginnen, und drücke dich nicht, du Maulheld.
Beginne.

Daggu
02.10.2014, 12:56
Die waren in der DDR natürlich schlecht beraten. Was andere jedoch nicht gejuckt hat, z.B. ein höflicher Hinweis, Systemkritik bitte zu unterlassen, mussten
die bis zum Exzess betreiben und sich damit natürlich ins gesellschaftliche Abseits manövrieren. Psychische Schmerzen empfinden solche Charaktertypen
dann auch als besonders schlimm.


Lüge, Schönfärberei, neosozialistischer Agitprop.

Denn diesen "Hinweis", das man doch bitte die Systemkritik unterlassen sollte, den gab es einfach nicht, das ist dummes Geschwätz, aus den Fingern gesogen.

Es gab bei punktueller Systemkritik, bei berechtigten Meckereien, oder bei wirklich berechtigter Kritik keine "Unterlassungshinweise". Was es aber gab und das millionenfach, das war die Denunziation bei der Stasi oder die Denunziation deren ungezählter Spitzel, und wenn ein Freund öffentlich verkündete, das die Öfen im Konzentrationslager Buchenwald nach 1945 noch weiterbrannten und dafür "abgeholt" wurde und an Herzversagen in Bautzen II starb, dann ist das kein Einzelfall.

Du betreibst hier die Reinwaschung eines durch und durch stalinistischen Systems, das sich einen Antrich einer gewissen Menschlichkeit zu geben wusste, das aber im Kern, in der Spitze, im Handeln, in der Gesetzgebung und Gesetzsprechung immer stalinistisch war und blieb.

Nach deinen Worten, nach deiner rosaroten Meinungsmache, nach deiner realsozialistischen Propaganda, da fragt man sich dann wirklich, wer, wer überhaupt, welche Menschen den Umsturz im Jahre 1989 überhaupt möglich machten?

Alles nur Unzufriedene, alles nur kleinbürgerliche Meckerköppe? Warum fiel dann dieser willkürliche, stalinistische Polizeistaat so schnell und so gründlich?
Warum stürzte dieses dekadent stalinistische System überhaupt wenn vieles, wenn sehr vieles in der DDR so schön, so gut und so menschlich war?

Ja, warum fand diese Revolution überhaupt statt und von wem wurde diese Revolution überhaupt gemacht?

Kurti
02.10.2014, 13:31
So ein Humbug. Als ob die DDR die BRD erpresst hätte.
Hat die DDR sehr wohl - die freiheitlich demokratische Grundordnung der Bundesrepublik Deutschland,
die allen Deutschen gleichermassen zustand.


Beginne.
Wie waer's mit dir!

Kurti
02.10.2014, 13:55
Ein Besuch in Hohenschönhausen..., wäre für mich nicht wirklich erstrebenswert.

Wenn ich da allein schon an die "Dusche" denke..., wenn man allzu aufmüpfig war, dann wurde man dort "hingeführt", es warteten dort im allgemeinen vier Männeken, alle in Trainingsanzügen und einer hielt schon den Wasscherschlauch bereit um eventuelle Blutflecken gleich zu beseitigen...

Obwohl, Blut floss eigentlich wenig, denn diese realsozialistischen Folterknechte schlugen am liebsten in die Weichteile, oder drückten eine bestimmte Stelle hinter den Ohren mit den Daumen kräftig ein..., die waren das recht einfallsreich, und dann diese süffisanten höhnischen Gesichter dabei, denn die Folterer meinten wirklich, ihrem Staat mit der "Erziehung" der Andersdenkenden einen Dienst zu erweisen.
Und wenn ich an die ewig "lichtvollen" Nächte denken, oder die lauten Schläge mit dem Gummiknüppel an die Zellentür, denn man freute sich diebisch, wenn man erschrocken zusammenfuhr...

Nein, Danke, dieses realsozialistischen Folterkammern möchte ich jedenfalls in meinem Leben ganz bestimmt nicht mehr wiedersehen.

Und was die Verklärung der DDR angeht, für die Angepassten, den ewigen deutschen Michel und den unsterblichen Schleimern und Ohrenbläsern mag das ein kleines, irgendwie immer graues und eigentlich langweiliges Paradies gewesen sein, für mich nimmer und für alle aufrechten Humanisten, Individulaisten und Systemkritiker jedenfalls nicht.

Zusatz: Für viele Christen ebenfalls nicht, die hatten es nicht leicht, damals, und wer in der DDR ein Christ war, der war wirklich ein - Christ.
Ginge es nach dem Verursacherprinzip, so muesste der deutsche Staat die Kosten der Stasi-Opferrenten den ehemaligen Stasis und IMs auferlegen.

Nikolaus
02.10.2014, 17:47
So ein Humbug. Als ob die DDR die BRD erpresst hätte.Aber sicher. Das Dreckssystem hat mehrere Milliarden an Lösegeld erpresst.

latrop
02.10.2014, 19:27
Dass Gysi frei herumläuft ist so als wenn ein führender Nazi Ideologe nach dem Kriege frei sich äußern könnte, ohne einen Hehl aus seiner
verbrecherischen Gesinnung zu machen.

Um Vergleiche zu vermeiden, denken wir D.Eckard, der ja nun früh starb- hätte er den Krieg überlebt wäre er ein passables Gegenstück
zu Gysi gewesen.

Gut, Vergleiche hinken und deswegen nun der persönliche Wutanfall.

So ein Stück Mist läuft frei herum!

...und bekommt es auch noch gerichtlich hingebogen, dass seine Stasi-Akte gelöscht wird. Wenn er kein Dreck am Stecken hat, brauchte er kein Gericht bemühen.

Gauck hat vermutlich seine Akte als erstes ohne Gerichtsbeschluss vernichtet.

Lichtblau
02.10.2014, 19:51
Du hast ein merkwürdiges Staatsverständnis.
Solange ich nicht in die Rechte andere eingreife, hat es niemanden und schon mal gar nicht den Staat zu interessieren, wann ich wohin reise, welcher Arbeit ich nachgehe, welche Medien ich konsumiere oder welche Musik ich höre.
Aus deinen Beiträgen hier im Strang kann man nur schließen, dass du dich offensichtlich nach der Unfreiheit zurücksehnst.
War ja so kuschelig damals, und die Menschen haben auch viel besser zusammengehalten. :auro:

diese freiheit hat schon millionen menschen das leben gekostet.

denn dadurch entstehen:
- mafia
- kriminalität mit todesfolge
- bandenkriege
- menschenentführungen
- drogenkriege

etc.

nimm es mal für alle freien länder und über die zeit betrachtet.
da häufen sich leichenberge.

das hat es im sozialismus alles nicht gegeben.

Kurti
02.10.2014, 19:54
diese freiheit hat schon millionen menschen das leben gekostet.

denn dadurch entstehen:
- mafia
- kriminalität mit todesfolge
- bandenkriege
- menschenentführungen
- drogenkriege

etc.

nimm es mal für alle freien länder und über die zeit betrachtet.
da häufen sich leichenberge.

das hat es im sozialismus alles nicht gegeben.
Vermutlich hieltst du dich niemals in der Sowjetunion auf.

Daggu
02.10.2014, 20:01
diese freiheit hat schon millionen menschen das leben gekostet.

denn dadurch entstehen:
- mafia
- kriminalität mit todesfolge
- bandenkriege
- menschenentführungen
- drogenkriege

etc.

nimm es mal für alle freien länder und über die zeit betrachtet.
da häufen sich leichenberge.


das hat es im sozialismus alles nicht gegeben.


Selbstverständlich gab es in der DDR eine Mafia, allerdings hieß sie dort SED.

In der DDR gab es keine, wirklich keine Kriminalität mit Todesfolge? Das allein zeigt auf, das die DDR-Nostalgiker eigentlich noch depperter sind, als sie sich hier ohnehin schon zeigten.

Und Menschenentführungen gab es auch nicht?
Es wurden keine Menschen willkürlich verhaftet, willkürlich und unter fadenscheinigsten Gründen verschleppt?
(Mache dich einmal schlau darüber, wie die Russen, nach 1945, selbst mir "verdächtigen" Jugendlichen umgingen, in welche Lager dieser verschleppt wurden und welches Schicksal sie in den Lagern Sibiriens zu ertragen hatten. Es gibt das sehr, sehr viel Material im Internet.)

Bist du so blöde, oder hältst du - uns für so blöde wie du es bist?

pixelschubser
02.10.2014, 20:02
diese freiheit hat schon millionen menschen das leben gekostet.

denn dadurch entstehen:
- mafia
- kriminalität mit todesfolge
- bandenkriege
- menschenentführungen
- drogenkriege

etc.

nimm es mal für alle freien länder und über die zeit betrachtet.
da häufen sich leichenberge.

das hat es im sozialismus alles nicht gegeben.

Entschuldige, wenn ich frage - Wie alt bist Du? Hast Du die SBZ wirklich erlebt?

- mafia = Stasiklüngel, der noch heute weitermacht, als ob die DDR nie aufgehört hat zu existieren!
- kriminalität mit todesfolge = staatlich subventionierter Abschuss von "Dissidenten" im Grenzbereich. u.a. Chris Gueffroyi
- bandenkriege = Gut, nicht ganz so klar identifizierbar.
- menschenentführungen = Aussetzen von Kritikern im Grenzgebiet. Inhaftierung von Kritikern in Bautzen, Hohenschönhausen u.a.
- drogenkriege = Weitreichende Zusammenarbeit mit der PLO und anderen "Brudervölkern", um einerseits Attentate wie München zu verhindern und andererseits den "Klassenfeind" zu diskreditieren.

Lichtblau
02.10.2014, 20:05
Vermutlich hieltst du dich niemals in der Sowjetunion auf.

ja die 100-millionen-keule.

gebastelt durch blosse behauptung, willig geschluckt von geistigen totalprimaten.

Kurti
02.10.2014, 20:08
ja die 100-millionen-keule.

gebastelt durch blosse behauptung, willig geschluckt von geistigen totalprimaten.
Bloedsinn!
Die Russen-Mafia florierte bereits zu Sowjet-Zeiten.

Daggu
02.10.2014, 20:12
Bloedsinn!
Die Russen-Mafia florierte bereits zu Sowjet-Zeiten.

Selbstverständlich, russische Autoren haben das in vielen Romanen thematisert. Allerdings würden auch das die Huldiger des Stalinismus..., es hat keinen Sinn, für diese Leute war und ist die ehemalige DDR eben ein realsozialistisches Paradies.

Lichtblau
02.10.2014, 20:15
Bloedsinn!
Die Russen-Mafia florierte bereits zu Sowjet-Zeiten.

erst als die staatliche ordnung zerfiel.

Kurti
02.10.2014, 20:18
erst als die staatliche ordnung zerfiel.
Quatsch!
Waehrend der gesamten Aera der Sowjetunion.
Mal mehr, mal weniger.

Lichtblau
02.10.2014, 20:22
Quatsch!
Waehrend der gesamten Aera der Sowjetunion.
Mal mehr, mal weniger.

ist einfach unlogisch. mafiöse strukturen kann es prinzipiell nur da geben wo der staat nicht schnüffelt.

Lichtblau
02.10.2014, 20:24
Entschuldige, wenn ich frage - Wie alt bist Du? Hast Du die SBZ wirklich erlebt?

- mafia = Stasiklüngel, der noch heute weitermacht, als ob die DDR nie aufgehört hat zu existieren!
- kriminalität mit todesfolge = staatlich subventionierter Abschuss von "Dissidenten" im Grenzbereich. u.a. Chris Gueffroyi
- bandenkriege = Gut, nicht ganz so klar identifizierbar.
- menschenentführungen = Aussetzen von Kritikern im Grenzgebiet. Inhaftierung von Kritikern in Bautzen, Hohenschönhausen u.a.
- drogenkriege = Weitreichende Zusammenarbeit mit der PLO und anderen "Brudervölkern", um einerseits Attentate wie München zu verhindern und andererseits den "Klassenfeind" zu diskreditieren.

was für ein käse.

in lateinamerika werden jedes jahr 140.000 Menschen ermordet!


http://books.google.de/books?id=8akb5at_6S0C&pg=PA457

Daggu
02.10.2014, 20:24
Quatsch!
Waehrend der gesamten Aera der Sowjetunion.
Mal mehr, mal weniger.

Lass ihn, Kurti, entweder er spielt hier den Ahnungslosen, dann ist jede weitere Mühe umsonst, oder er ist einfach nur bescheuert, dann allerdings wären seine Beiträge verstehbar.
Oder er ist eine ehemalige Stasi-Quapppe oder SED-Bonze, dann ist es aussichtslos.

Daggu
02.10.2014, 20:26
ist einfach unlogisch. mafiöse strukturen kann es prinzipiell nur da geben wo der staat nicht schnüffelt.

Macht es dir eigentlich Spaß, dich hier zum absoluten Foren-Clown zu machen? Oder bist du einfach nur etwas sehr debil?

Lichtblau
02.10.2014, 20:28
Macht es dir eigentlich Spaß, dich hier zum absoluten Foren-Clown zu machen? Oder bist du einfach nur etwas sehr debil?

was genau ist falsch an meiner darlegung?

Kurti
02.10.2014, 20:31
ist einfach unlogisch. mafiöse strukturen kann es prinzipiell nur da geben wo der staat nicht schnüffelt.Als ich nach meiner Rueckkehr von Moskau 1986 ueber die Russen-Mafia berichtete, erhielt ich sogar im Westen Deutschlands aehnliche Antworten. Dergleichen im totalitaeren sozialistischen System lag offenbar ausserhalb der Vorstellungskraft.

Lichtblau
02.10.2014, 20:35
Als ich nach meiner Rueckkehr von Moskau 1986 ueber die Russen-Mafia berichtete, erhielt ich sogar im Westen Deutschlands aehnliche Antworten. Dergleichen im totalitaeren sozialistischen System lag offenbar ausserhalb der Vorstellungskraft.

letzlich sah ich eine reportage über einen drogenkönig, der tausende menschen ermorden lies.
letztlich geschnappt haben sie ihn, durch ... telefonüberwachung!

schmeiss dein gehirn an.

Daggu
02.10.2014, 20:37
was genau ist falsch an meiner darlegung?

Gehe noch einmal über deinen Text:

"ist einfach unlogisch. mafiöse strukturen kann es prinzipiell nur da geben wo der staat nicht schnüffelt."

und stelle dazu, im Vergleich, die mafiösen Strukturen in einer Staatsform ("also solche") dagegen, wo nicht "geschnüffelt" wird....

Wenn du weißt, oder bemerkt hast, was an meinem obigen Satz falsch ist, dann kommst du auch auf logischen Wege darauf, was du grundsätzlich falsch gemacht hast.

Kurti
02.10.2014, 20:39
letzlich sah ich eine reportage über einen drogenkönig, der tausende menschen ermorden lies.
letztlich geschnappt haben sie ihn, durch ... telefonüberwachung!

schmeiss dein gehirn an.
Soll ich etwa wg. derlei Vorkommnissen die Unrecht-DDR lobhudeln?

Lichtblau
02.10.2014, 20:42
Soll ich etwa wg. derlei Vorkommnissen die Unrecht-DDR lobhudeln?

nein, aber vielleicht mal ein differenziertere und damit realistischere auffassung über den sozialismus entwickeln, abseits vom primitiv-bashing der medien.

Kurti
02.10.2014, 20:44
nein, aber vielleicht mal ein differenziertere und damit realistischere auffassung über den sozialismus entwickeln, abseits vom primitiv-bashing der medien.
Ich hab den Sozialismus live erleben duerfen -
wenn auch als privilegierter sog. Klassenfeind.

Daggu
02.10.2014, 20:48
nein, aber vielleicht mal ein differenziertere und damit realistischere auffassung über den sozialismus entwickeln, abseits vom primitiv-bashing der medien.

Der Sozialismus war ein, vielleicht auch notwendiger Versuch, in der Geschichte der Menschheit, um sich eigentlich bewusst zu werden, das von Menschen erdachte, von Menschen kontrollierte, politische Systeme eigentlich und grundsätzlich immer am und durch den Menschen scheitern.

Und der Sozialismus ist grandios gescheitert, vom Volk hinweg gefegt, vom Volk auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Das allein ist Beweis genug.

Lichtblau
02.10.2014, 20:49
Ich hab den Sozialismus live erleben duerfen -
wenn auch als privilegierter sog. Klassenfeind.

ich kenne ihn auch aus eigenen erleben.

arnd
02.10.2014, 20:51
nein, aber vielleicht mal ein differenziertere und damit realistischere auffassung über den sozialismus entwickeln, abseits vom primitiv-bashing der medien.

Hast du den die sozialistische Diktatur selbst erlebt ,oder hast du deine "Erkenntnisse" auch nur aus Büchern und linkem Propagandamaterial ? Es gibt ja wirklich genug Menschen welche diesen scheiß Sozialismus am eigenen Leib und Seele erfahren durften . Für dich sind das alles Lügner ,welche keine Ahnung haben .
Du faselst genauso ,wie Linke im Westen zur Zeit des kalten Krieges ,welche ihren Hintern sicher im Westen warm hielten und keine Ahnung vom realen Sozialismus hatten .Diese intellektuellen Klugscheißer waren und sind einfach nur zum kotzen.

Kurti
02.10.2014, 20:52
ich kenne ihn auch aus eigenen erleben.
Als Opfer oder Taeter?

Lichtblau
02.10.2014, 20:53
Der Sozialismus war ein, vielleicht auch notwendiger Versuch, in der Geschichte der Menschheit, um sich eigentlich bewusst zu werden, das von Menschen erdachte, von Menschen kontrollierte, politische Systeme eigentlich und grundsätzlich immer am und durch den Menschen scheitern.

Und der Sozialismus ist grandios gescheitert, vom Volk hinweg gefegt, vom Volk auf den Müllhaufen der Geschichte geworfen. Das allein ist Beweis genug.

der sozialismus ist die idee der menschlichkeit, was schon der name sagt. nur eine materielle repräsentation der idee ist zu grunde gegangen,

latrop
02.10.2014, 20:54
Macht es dir eigentlich Spaß, dich hier zum absoluten Foren-Clown zu machen? Oder bist du einfach nur etwas sehr debil?

Er scheint wohl beides zu sein.

Lichtblau
02.10.2014, 20:57
Hast du den die sozialistische Diktatur selbst erlebt ,oder hast du deine "Erkenntnisse" auch nur aus Büchern und linkem Propagandamaterial ? Es gibt ja wirklich genug Menschen welche diesen scheiß Sozialismus am eigenen Leib und Seele erfahren durften . Für dich sind das alles Lügner ,welche keine Ahnung haben .
Du faselst genauso ,wie Linke im Westen zur Zeit des kalten Krieges ,welche ihren Hintern sicher im Westen warm hielten und keine Ahnung vom realen Sozialismus hatten .Diese intellektuellen Klugscheißer waren und sind einfach nur zum kotzen.

ich war fast 15 als sie unterging.
mein politisches bewusstsein war da bereits erwacht.

arnd
02.10.2014, 21:01
ich war fast 15 als sie unterging.
mein politisches bewusstsein war da bereits erwacht.

Kommt drauf an was deine Eltern für eine Einstellung zur DDR hatten . Also mit 15 Jahre wusste ich ,dass die DDR , der Landesteil Deutschlands in welchem ich lebte ,ein großes Gefängnis ist.

Daggu
02.10.2014, 21:02
der sozialismus ist die idee der menschlichkeit, was schon der name sagt. nur eine materielle repräsentation der idee ist zu grunde gegangen,

Der Sozialismus ist die orangerote Version des Neuen Testaments, aufgehübscht von einem Rauschebart, der nie im Leben eine Schaufel in der Hand hatte, aber dafür gerne einmal seinen Dödel in das familiäre Kindermädchen steckte.

Dein theoretischer Sozialismus ist noch weniger wert, als das Papier, auf dem dieser gedruckt wurde.

Wenn die Idee der Menschlichkeit nicht menschlich umgesetzt werden kann, und der Sozialismus konnte das nie und nimmer, dann taugt die Idee nichts, absolut nichts. Nichts ist eigentlich den Menschen so schnell fern geworden, wurde eigentlich in einem schon rasenden Tempo zu den geschichtlichen Akten gelegt, wie dieser Sozialismus, der am ende doch immer nur ein Stalinismus war.

Vergiss es, es gibt in der Menschheitsgeschichte Ideen und Visionen, die sich als dauerhafter, als menschlicher und dadurch beständiger erwiesen haben, als dieser menschenverachtende Sozialismus.

Daggu
02.10.2014, 21:06
ich war fast 15 als sie unterging.
mein politisches bewusstsein war da bereits erwacht.

Mit fümmzehn Jährchen sollte eigentlich etwas anderes erwachen..., eigentlich und nach diesem Beitrag halte ich dich für einen famousen Spinner, für einen Scharlatan, der hier im Forum seine Träume auslebt, für die er im realen Leben einige kräftige Ohrfeifen bekommen hätte.

Also, eigentlich nichts Neues unter der Sonne und damit im HPF...

Lichtblau
02.10.2014, 21:22
Kommt drauf an was deine Eltern für eine Einstellung zur DDR hatten . Also mit 15 Jahre wusste ich ,dass die DDR , der Landesteil Deutschlands in welchem ich lebte ,ein großes Gefängnis ist.

also ich hatte nicht das gefühl in einen raum der die halbe erdkugel umfasste eingesperrt zu sein.

arnd
02.10.2014, 21:34
also ich hatte nicht das gefühl in einen raum der die halbe erdkugel umfasste eingesperrt zu sein.

Sehr gut möglich .Du bist allerdings eine absolute Minderheit .Die Mehrheit der Menschen in der Russenzone ,hat sich 1990 für die Freiheit entschieden . Das Wahlergebnis der ersten freien Wahlen in der DDR war eindeutig.

kotzfisch
02.10.2014, 21:38
diese freiheit hat schon millionen menschen das leben gekostet.

denn dadurch entstehen:
- mafia
- kriminalität mit todesfolge
- bandenkriege
- menschenentführungen
- drogenkriege

etc.

nimm es mal für alle freien länder und über die zeit betrachtet.
da häufen sich leichenberge.

das hat es im sozialismus alles nicht gegeben.

Leichenberge? Leider ja, lieber Freund.Reichlich.

Zinsendorf
02.10.2014, 21:52
Der Sozialismus ist die orangerote Version des Neuen Testaments, aufgehübscht von einem Rauschebart, der nie im Leben eine Schaufel in der Hand hatte, aber dafür gerne einmal seinen Dödel in das familiäre Kindermädchen steckte.

Dein theoretischer Sozialismus ist noch weniger wert, als das Papier, auf dem dieser gedruckt wurde.

Wenn die Idee der Menschlichkeit nicht menschlich umgesetzt werden kann, und der Sozialismus konnte das nie und nimmer, dann taugt die Idee nichts, absolut nichts. Nichts ist eigentlich den Menschen so schnell fern geworden, wurde eigentlich in einem schon rasenden Tempo zu den geschichtlichen Akten gelegt, wie dieser Sozialismus, der am ende doch immer nur ein Stalinismus war.

Vergiss es, es gibt in der Menschheitsgeschichte Ideen und Visionen, die sich als dauerhafter, als menschlicher und dadurch beständiger erwiesen haben, als dieser menschenverachtende Sozialismus.

Zweifelsohne gab es viele der von dir vorstehend aufgeführten Mängel und trotzdem stellt sich da die Frage, warum in unserer spätkapitalistischen BRD nach wie vor so viele (quasi-)sozialistische Elemente (~ Regelungen) nach wie vor existieren, bzw. wieder reanimiert wurden, ganz egal ob man das nun mehr als Recht oder Unrecht bezeichnet. Die machen doch unsere Gesellschaft genausowenig besser, wie es die privatkapitalistischen Tendenzen in der DDR gemacht haben, oder?

Ein anderer Widerspruch war das mit Soz. und Reisefreiheit! Warum konnten andere "sozialistische Staatsbürger" (z. Bsp. die Eltern meiner dam. Bekannten aus Preßburg) ihren Urlaub in Griechenland, Portugal, Italien, Finnland... machen, so sie denn das nötige Geld hatten? Auch konnten sowj. Mitstudenten sich "den Pfahl im Fleisch des Sozialismus - Westberlin" anschauen, wir aus Mitteldeutschland nicht! Das war nicht verständlich, denn zeigte es doch, dass es durchaus Reisefreiheit im Soz. geben konnte.

Und ganz nebenbei "zur Reisefreiheit", weil verjährt: Auch ich bin in den 80ern als Uniformträger in NS gewesen, allerdings nur Sekundenbruchteile, wir haben uns nicht verpfiffen, denn das hätte "Schwedt" (und nicht nur für`n paar Tage!) bedeutet.:))

Myschkin
03.10.2014, 00:55
In diesem Strang wurde recht oft ein Vergleich zwischen DDR und BRD gezogen.

Und ich halte sowohl die DDR als auch die BRD für Unrechtsregime. Punktum.

Hätte die BRD nur ein einzigesmal ehrlich in den Spiegel geschaut, hätte sie die DDR gesehen, und umgekehrt natürlich auch.

ErhardWittek
03.10.2014, 01:12
Hätte die BRD nur ein einzigesmal ehrlich in den Spiegel geschaut, hätte sie die DDR gesehen, und umgekehrt natürlich auch.
Ich bin mir heute nicht mehr so sicher, ob sie sich nicht schon lange als die zwei Seiten einer Medaille gesehen haben. Die eine Seite wurde US-amerikanisch, die andere Sowjetrussich beherrscht.

Die beiden Machtblöcke sind sich aus reinem Selbstschutz nie gegenseitig an die Kehle gegangen, aber wir Deutschen wurden zwischen ihnen bis zur Unkenntlichkeit zerrieben und deformiert.

mabac
03.10.2014, 01:45
Lustig, wie du dich hier auf Gutmenschenniveau begibst, aber dies dann immer nur in bezug auf die DDR artikulierst, weil dort einige Leute
massiv an der Ausreise gehindert wurden.



Es geht mir hier in diesem Fall nicht um irgendwelche Ausreisen oder Schnittendiebstahl.
In dem Fall wurden westdeutsche Politiker, im Fall Kurt Müller ein MdB nach Ostberlin gelockt, und von einem späteren Minister der DDR gefoltert.
Wenn sich Gysi nun hinstellt und behauptet, die DDR wäre kein Unrechtsstaat gewesen, dann spuckt er nur seiner Partei, in die Suppe, die nämlich Kurt Müller rehabilitiert hat. Was nämlich heisst, dass Müller Unrecht geschehen ist.

mabac
03.10.2014, 01:50
Das Gute daran ist, das es in diesem Regime in dieser Hinsicht nicht nur den Kleinen Mann von der Straße, der mit der Politik unzufrieden ist, sondern auch hochrangige politische Führer erwischen konnte!

Müller war Mitglied des Bundestages! Bundestag! Klingelts bei Ihnen in der hohle Rübe?! In der DDR hiess das Äquivalent Volkskammer!

pixelschubser
03.10.2014, 08:02
was für ein käse.

in lateinamerika werden jedes jahr 140.000 Menschen ermordet!


http://books.google.de/books?id=8akb5at_6S0C&pg=PA457

Geht es hier um Lateinamerika?

latrop
03.10.2014, 09:10
ich war fast 15 als sie unterging.
mein politisches bewusstsein war da bereits erwacht.

Da hat sich aber in der Zwischenzeit nicht viel geändert an deiner Einstellung.

Kurti
03.10.2014, 09:15
Da hat sich aber in der Zwischenzeit nicht viel geändert an deiner Einstellung.
Vermutlich waren seine Eltern machtausuebende System-Profiteure
und er weint noch immer seinen verpassten Gelegenheiten nach -
wie so viele hier.

denker_1
03.10.2014, 09:55
Zweifelsohne gab es viele der von dir vorstehend aufgeführten Mängel und trotzdem stellt sich da die Frage, warum in unserer spätkapitalistischen BRD nach wie vor so viele (quasi-)sozialistische Elemente (~ Regelungen) nach wie vor existieren, bzw. wieder reanimiert wurden, ganz egal ob man das nun mehr als Recht oder Unrecht bezeichnet. Die machen doch unsere Gesellschaft genausowenig besser, wie es die privatkapitalistischen Tendenzen in der DDR gemacht haben, oder?

Karl Marx hat das Gesetz der Negation der Negation formuliert. Das besagt, das man aus der alten Gesellschaftsordnung die positiven Elemente übernehmen und die negativen Aspekte durch neue Regelungen ersetzen sollte.



Ein anderer Widerspruch war das mit Soz. und Reisefreiheit! Warum konnten andere "sozialistische Staatsbürger" (z. Bsp. die Eltern meiner dam. Bekannten aus Preßburg) ihren Urlaub in Griechenland, Portugal, Italien, Finnland... machen, so sie denn das nötige Geld hatten? Auch konnten sowj. Mitstudenten sich "den Pfahl im Fleisch des Sozialismus - Westberlin" anschauen, wir aus Mitteldeutschland nicht! Das war nicht verständlich, denn zeigte es doch, dass es durchaus Reisefreiheit im Soz. geben konnte.

Nun, ich hatte nicht das Glück, in den Westen reisen zu können. Für mich bedeutet Sozialismus daher Einschränkung der Reisefreheit. Freiheit ist immer die Freiheit der Anders denkenden. Heißt somit, auch derhjenigen, die dem System skeptisch gegenüber stehen und ihre Loyalität dem Systemgegenüber von den eigenen Freiheiten abhängig machen.



Und ganz nebenbei "zur Reisefreiheit", weil verjährt: Auch ich bin in den 80ern als Uniformträger in NS gewesen, allerdings nur Sekundenbruchteile, wir haben uns nicht verpfiffen, denn das hätte "Schwedt" (und nicht nur für`n paar Tage!) bedeutet.:))

Was bedeutet hier "NS"?

Judith
03.10.2014, 11:34
Meine Stabi-Lehrerin hat immer gesagt die BRD ist ein Unrechtsstaat...
Da gibt es Nutten, Waffenläden, und Drogenkranke aller Art...Sehr Arm und Sehr Reich (Schatten und Licht....)..:?

Lichtblau
03.10.2014, 13:18
Leichenberge? Leider ja, lieber Freund.Reichlich.

du. bist immer noch einen nachweis schuldig. der verweis auf die grösse des quellenapparats des schwarzbuch zählt nicht.

Daggu
03.10.2014, 13:29
Ein anderer Widerspruch war das mit Soz. und Reisefreiheit! Warum konnten andere "sozialistische Staatsbürger" (z. Bsp. die Eltern meiner dam. Bekannten aus Preßburg) ihren Urlaub in Griechenland, Portugal, Italien, Finnland... machen, so sie denn das nötige Geld hatten? Auch konnten sowj. Mitstudenten sich "den Pfahl im Fleisch des Sozialismus - Westberlin" anschauen, wir aus Mitteldeutschland nicht! Das war nicht verständlich, denn zeigte es doch, dass es durchaus Reisefreiheit im Soz. geben konnte.


Also mir persönlich ist nichts davon bekannt (also aus meinem damaligen persönlichen Umfeld/Bekanntenkreis/Arbeitskollegen und ähnliches), das ein DDR-Normalbürger, also kein Bonze, Sportler, Rentner oder systemtreuer Künstler, jemals in die BRD reisen durfte. Also aus reinen Besuchsgründen oder was da auch immer.

Viele DDR Bürger hatten ja schon davor angst, überhaupt einen Besuchs-Antrag zu stellen. Jedenfalls ist das, was du beschreibst, die Ausnahme, die Regel war es nie und nimmer. Das gab es einfach nicht, hier jetzt bezogen auf den einfachen DDR Bürger als solchen.

Praktiker
03.10.2014, 13:33
Wenn in einem Staat Unrecht geschieht, ist es noch lange kein Unrechtsstaat.

Oh doch !

Wenn das Unrecht durch den Staat sanktioniert wird ,- dann ist dieser Staat ein Unrechtsstaat !

kotzfisch
03.10.2014, 17:36
du. bist immer noch einen nachweis schuldig. der verweis auf die grösse des quellenapparats des schwarzbuch zählt nicht.

Für den roten Holocaust bin ich doch keinen Nachweis schuldig.
Was hast Du geraucht?
Muß man Dir Ausschwitz auch beweisen oder frisst Du das einfach so?

Kurti
03.10.2014, 17:43
Doch. Mindestens 3 Km vor der Grenze stand in dicken Lettern "Militärisches Sperrgebiet, Betreten verboten und auf eigene Gefahr".
Wie soll das denn bittschön Unrecht sein? Wenn man noch dicke Warnschilder aufstellt, dass dort höchstwahrscheinlich Panzerminen vergraben sind?

Die meisten Toten gab es durch Minen.

---
Waren da etwa Massenausbrueche mit NVA-Panzern geplant?

Lichtblau
03.10.2014, 18:02
Für den roten Holocaust bin ich doch keinen Nachweis schuldig.
Was hast Du geraucht?


woher willst du dann wissen, dass du nicht belogen wirst?

kotzfisch
03.10.2014, 18:13
woher willst du dann wissen, dass du nicht belogen wirst?

Lieber Freund, dass die Kommunisten Millionen ermordeten, steht völlig außer Zweifel.
Was ist mit Dir?

Lichtblau
03.10.2014, 19:04
Lieber Freund, dass die Kommunisten Millionen ermordeten, steht völlig außer Zweifel.
Was ist mit Dir?

an allem ist zu zweifeln.
das macht einen kritischen menschen aus.

arnd
03.10.2014, 19:10
an allem ist zu zweifeln.
das macht einen kritischen menschen aus.

Du bist ein bedauernswertes ,unter Wahnvorstellungen leidendes armes Würstchen. Bei dir ist Hopfen und Malz verloren .

kotzfisch
03.10.2014, 19:11
an allem ist zu zweifeln.
das macht einen kritischen menschen aus.

Gulag, Holodomor, Laogai ?
Alles zu bezweifeln?
Dann auch Ausschwitz, Treblinka....?

konfutse
03.10.2014, 19:26
...und bekommt es auch noch gerichtlich hingebogen, dass seine Stasi-Akte gelöscht wird. Wenn er kein Dreck am Stecken hat, brauchte er kein Gericht bemühen.

Gauck hat vermutlich seine Akte als erstes ohne Gerichtsbeschluss vernichtet.
Auch die von Merkels Familie sind verschwunden.

Lichtblau
03.10.2014, 19:35
Gulag, Holodomor, Laogai ?
Alles zu bezweifeln?


jede neue erkenntnis hat ihren anfang im zweifel.

arnd
03.10.2014, 19:45
jede neue erkenntnis hat ihren anfang im zweifel.

Jede neue Erkenntnis baut auf erworbenem Wissen auf .

kotzfisch
03.10.2014, 19:46
jede neue erkenntnis hat ihren anfang im zweifel.

OK, ich denke, es ist sinnlos.

Kurti
03.10.2014, 19:46
http://www.politikforen.net/images/misc/quote_icon.png Zitat von kotzfisch http://www.politikforen.net/images/buttons/viewpost-right.png (http://www.politikforen.net/showthread.php?p=7437058#post7437058) Gulag, Holodomor, Laogai ?
Alles zu bezweifeln?
jede neue erkenntnis hat ihren anfang im zweifel.
Verzweifelte Ausrede!

Lichtblau
03.10.2014, 19:48
Jede neue Erkenntnis baut auf erworbenem Wissen auf .

nein, jede neue erkenntnis basiert auf der anzweifelung alten wissens und dessen zerstörung.

an irgendeiner stelle muss man immer irren, sonst wären wir allwissend.

Kurti
03.10.2014, 19:52
nein, jede neue erkenntnis basiert auf der anzweifelung alten wissens und dessen zerstörung.

an irgendeiner stelle muss man immer irren, sonst wären wir allwissend.
Es sind dir Nachwelt noch genuegend Stasi-Akten geblieben.

Kurti
03.10.2014, 20:59
Auch die von Merkels Familie sind verschwunden.
Woher weisst du das?
Hast du etwa die Akten verschwinden lassen?

kotzfisch
03.10.2014, 21:16
Verzweifelte Ausrede!

So ist es.

Es ist doch so:

Die beiden Totalitarismen des XX Jhds. haben etwa 120 Millionen Menschen das Leben gekostet.
(Man könnte auch anders rechnen, klar)
Jedenfalls sind Millionen dem Holodomor, dem Holocaust, den Lagersystemen Gulag, Laogai, Killing Fields,
dem langen Marsch, dem Sprung nach vorn und der Kulturrevolution zum Opfer gefallen.

Daran gibts keinen Zweifel- diese Ereignisse sind bestens dokumentiert.

konfutse
03.10.2014, 21:19
Woher weisst du das?
Hast du etwa die Akten verschwinden lassen?
Ich weiß, dass du trolliger Komiker bist oder ein komischer Troll. Läuft aufs Gleiche raus.