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Vollständige Version anzeigen : Einsatzfähigkeit der Bundeswehr vs Auslandseinsätze, Eure Meinung bitte.



perlmutt
24.02.2015, 16:05
Wie kürzlich zu erfahren war beabsichtigt Ursula v.d.L ein verstärktes Engagement der Bundeswehr im Rahmen internationaler Einsätze.
Dem gegenüber steht der Teils desolate Zustand der Bundeswehr, insbesondere Waffensysteme, die nicht einmal annähernd Einsatzbereit sind bzw unbrauchbar.
Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist, angefangen vom Kampfstiefel bis zum Panzer, möchte ich die Debatte gerne auf die Problematik der Systeme A400M, NH 90, Eurofighter sowie dem Tiger Hubschrauber beschränken.
Gerade im Hinblick auf die Ukraine Krise wäre die volle Einsatzbereitschaft dieser Waffensysteme oberstes Gebot.

Wie ist Eure Meinung dazu?

Muninn
24.02.2015, 16:18
Wie kürzlich zu erfahren war beabsichtigt Ursula v.d.L ein verstärktes Engagement der Bundeswehr im Rahmen internationaler Einsätze.
Dem gegenüber steht der Teils desolate Zustand der Bundeswehr, insbesondere Waffensysteme, die nicht einmal annähernd Einsatzbereit sind bzw unbrauchbar.
Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist, angefangen vom Kampfstiefel bis zum Panzer, möchte ich die Debatte gerne auf die Problematik der Systeme A400M, NH 90, Eurofighter sowie dem Tiger Hubschrauber beschränken.
Gerade im Hinblick auf die Ukraine Krise wäre die volle Einsatzbereitschaft dieser Waffensysteme oberstes Gebot.

Wie ist Eure Meinung dazu?



Was hat die BW. mit der Ukrainekrise zu tun?

Ich lehne Auslandseinsätze der BW. ab. Denn die BW. ist für die Verteidigung Deutschlands geschaffen worden.

Wenn man aber die BW. schon ins Ausland schickt müssen die Jungs natürlich ordentlich ausgerüstet sein. Das Problem mit der Ausrüstung der BW. ist hauptsächlich politisch verursacht. Wenn man z.B. ein Flugzeug wie den A 400M benötigt, warum muß der dann denn zwingend von Airbus kommen? Es gab ja auch eine Diskusion um die AN 70.


https://www.youtube.com/watch?v=NhJNllbXBXo

Wenn der Hersteller natürlich schon von anfang an weiß, egal wie lange ich brauche, egal wie viel mehr das Produkt kostet der Kunde nimmt das Produkt ab. Da kann nicht wirklich funktionieren.

perlmutt
24.02.2015, 16:35
Was hat die BW. mit der Ukrainekrise zu tun?

Ich lehne Auslandseinsätze der BW. ab. Denn die BW. ist für die Verteidigung Deutschlands geschaffen worden.

Wenn man aber die BW. schon ins Ausland schickt müssen die Jungs natürlich ordentlich ausgerüstet sein. Das Problem mit der Ausrüstung der BW. ist hauptsächlich politisch verursacht. Wenn man z.B. ein Flugzeug wie den A 400M benötigt, warum muß der dann denn zwingend von Airbus kommen? Es gab ja auch eine Diskusion um die AN 70.


https://www.youtube.com/watch?v=NhJNllbXBXo

Wenn der Hersteller natürlich schon von anfang an weiß, egal wie lange ich brauche, egal wie viel mehr das Produkt kostet der Kunde nimmt das Produkt ab. Da kann nicht wirklich funktionieren.

Zum Einen handelt es sich bei der Ukrainekrise um einen nennen wir es mal noch einen bewaffneten Konflikt vor den Toren Europas, eine Intervention der Nato ist durchaus eine Option.
Wie problematisch die Beschaffung russischer Waffen gerade jetzt durch zahlreiche Sanktionen gegen Russland gewesen wäre zeigt eben die aktuelle Krise. Keine Schraube würde es mehr für die Antonovs geben.
Eine Nato Mitgliedschaft bedeutet auch ein Einsatz der Bw über die Landesverteidigung hinaus. Reine Verteidigung war gestern.

Ynnoc VI.
24.02.2015, 16:37
Wie kürzlich zu erfahren war beabsichtigt Ursula v.d.L ein verstärktes Engagement der Bundeswehr im Rahmen internationaler Einsätze.
Dem gegenüber steht der Teils desolate Zustand der Bundeswehr, insbesondere Waffensysteme, die nicht einmal annähernd Einsatzbereit sind bzw unbrauchbar.
Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist, angefangen vom Kampfstiefel bis zum Panzer, möchte ich die Debatte gerne auf die Problematik der Systeme A400M, NH 90, Eurofighter sowie dem Tiger Hubschrauber beschränken.
Gerade im Hinblick auf die Ukraine Krise wäre die volle Einsatzbereitschaft dieser Waffensysteme oberstes Gebot.

Wie ist Eure Meinung dazu?

Meine Meinung beginnt zunächst mal mit einer Frage:
Wen schützen wir eigentlich mit der Bundeswehr? Uns oder unsere Befreier?

Bruddler
24.02.2015, 16:43
Meine Meinung beginnt zunächst mal mit einer Frage:
Wen schützen wir eigentlich mit der Bundeswehr? Uns oder unsere Befreier?

Die "Bundeswehr" ist doch nicht einmal in der Lage, sich selbst zu schützen... :haha:

Muninn
24.02.2015, 16:44
Zum Einen handelt es sich bei der Ukrainekrise um einen nennen wir es mal noch einen bewaffneten Konflikt vor den Toren Europas, eine Intervention der Nato ist durchaus eine Option.
Wie problematisch die Beschaffung russischer Waffen gerade jetzt durch zahlreiche Sanktionen gegen Russland gewesen wäre zeigt eben die aktuelle Krise. Keine Schraube würde es mehr für die Antonovs geben.
Eine Nato Mitgliedschaft bedeutet auch ein Einsatz der Bw über die Landesverteidigung hinaus. Reine Verteidigung war gestern.

Die NATO ist angeblich ein Verteidigungsbündnis. Wie soll eine Verteidigung in der Ukraine statt finden können, wo die Ukraine kein NATO Mitglied ist. Antonov ist übrigens eine ukrainische Firma...

Nach dem WWII hat man sich um eine enge Partnerschaft mit Frankreich bemüht (Montanunion) um einen Krieg zwischen Frankreich und Deutschland unmöglich zu machen. Das Gegenteil versucht man nun mit Russland. Eine enge Partnerschaft zwischen Russland und Deutschland ist Friedenssicherung und damit auch im Interesse Europas.

Para ou rien
24.02.2015, 16:46
Reine Verteidigung war gestern.

Das gab es noch nie bzw. war schon immer mit Präventivkriegen und bedrohungsverhütenden Maßnahmen am besten weit vor den eigenen Grenzen verbunden. Das kapieren die ewigen Landesverteidiger in diesem Land aber genausowenig, wie die Interventionisten nicht kapieren, dass Auslandseinsätze nur den Einsätzen oder irgendeinem diffusen Menschenrechtsgeschwurbel und R2P-Fantasien zu Willen keinen sicherheitspolitischen Sinn ergeben.

Ynnoc VI.
24.02.2015, 16:47
Die "Bundeswehr" ist doch nicht einmal in der Lage, sich selbst zu schützen... :haha:

Ich meine in dem Falle, dass sie wieder auf Trab gebracht wird. Wobei ich auch sagen muss, dass ich die Diskussion über den Zustand der BW für künstlich aufgebauscht halte, um kommende Schritte einzuleiten und zu rechtfertigen. Das Image und konsequenterweise auch die Aufgabe der Bundeswehr soll sich ändern, ist gerade dabei, übrigens auch ein Grund warum Köhler zurückgetreten ist.

Murmillo
24.02.2015, 16:47
Zum Einen handelt es sich bei der Ukrainekrise um einen nennen wir es mal noch einen bewaffneten Konflikt vor den Toren Europas, eine Intervention der Nato ist durchaus eine Option.
Wie problematisch die Beschaffung russischer Waffen gerade jetzt durch zahlreiche Sanktionen gegen Russland gewesen wäre zeigt eben die aktuelle Krise. Keine Schraube würde es mehr für die Antonovs geben.
Eine Nato Mitgliedschaft bedeutet auch ein Einsatz der Bw über die Landesverteidigung hinaus. Reine Verteidigung war gestern.

Nun, dies ist Quatsch ! Erdgas bekommen wir doch auch noch geliefert. Man müsste nur entsprechend lange laufende Lieferverträge mit Ersatzteillelieferung abschließen. Da halten sich die Russen dran.
Was man aber wirklich als Problem sah, ist die Bindung an Russland- die wollte man nicht. Dann hätte man ja auch die MiG-29 behalten können und Nachfolgemodelle gekauft, und statt dessen auf den Eurofighter verzichtet.
Und Helikopter fürs Militär, die besser funktionieren als NH90 und Tiger, gäbs auch bei den Russen .

Muninn
24.02.2015, 16:55
Nun, dies ist Quatsch ! Erdgas bekommen wir doch auch noch geliefert. Man müsste nur entsprechend lange laufende Lieferverträge mit Ersatzteillelieferung abschließen. Da halten sich die Russen dran.
Was man aber wirklich als Problem sah, ist die Bindung an Russland- die wollte man nicht. Dann hätte man ja auch die MiG-29 behalten können und Nachfolgemodelle gekauft, und statt dessen auf den Eurofighter verzichtet.
Und Helikopter fürs Militär, die besser funktionieren als NH90 und Tiger, gäbs auch bei den Russen .

Die Beschaffung des Jäger 90 war eine politische Entscheidung. Wie auch die Beschaffung des NH90 oder Tigers (der Tiger hat nicht einmal eine Bordkanonen).

Daran krankt eben auch die BW. es wird Ausrüstung aus politischen Gründen beschafft nicht aus rationalen Erwägungen.

Bruddler
24.02.2015, 16:56
Ich meine in dem Falle, dass sie wieder auf Trab gebracht wird. Wobei ich auch sagen muss, dass ich die Diskussion über den Zustand der BW für künstlich aufgebauscht halte, um kommende Schritte einzuleiten und zu rechtfertigen. Das Image und konsequenterweise auch die Aufgabe der Bundeswehr soll sich ändern, ist gerade dabei, übrigens auch ein Grund warum Köhler zurückgetreten ist.

Ich war in den 70ern bei der Bw und wir hatten eine klar definierte Aufgabe, die da lautete: Landesverteidigung.

Die Aufgabe der heutigen Bw hat mit Landesverteidigung nicht mehr viel zu tun...

perlmutt
24.02.2015, 17:53
Nun, dies ist Quatsch ! Erdgas bekommen wir doch auch noch geliefert. Man müsste nur entsprechend lange laufende Lieferverträge mit Ersatzteillelieferung abschließen. Da halten sich die Russen dran.
Was man aber wirklich als Problem sah, ist die Bindung an Russland- die wollte man nicht. Dann hätte man ja auch die MiG-29 behalten können und Nachfolgemodelle gekauft, und statt dessen auf den Eurofighter verzichtet.
Und Helikopter fürs Militär, die besser funktionieren als NH90 und Tiger, gäbs auch bei den Russen .

Es liegt auf der Hand dass ein Staat die eigene Rüstungsindustrie stärken will.
Quatsch wäre es, einem ehemaligen KGB Chef und absolut unberechenbaren Kremlchef und Hobbycowboy auch nur 1 Sekunde zu vertrauen. Vor allem nicht, wenn es um Rüstungsgüter geht.
Selbst amerikanische Muster waren keine Option. Das Angebot wäre groß genug, C130 Hercules, F 35, Apache/Blackhawk etc...

ABAS
24.02.2015, 18:01
Wie kürzlich zu erfahren war beabsichtigt Ursula v.d.L ein verstärktes Engagement der Bundeswehr im Rahmen internationaler Einsätze.
Dem gegenüber steht der Teils desolate Zustand der Bundeswehr, insbesondere Waffensysteme, die nicht einmal annähernd Einsatzbereit sind bzw unbrauchbar.
Da dies ein sehr umfangreiches Thema ist, angefangen vom Kampfstiefel bis zum Panzer, möchte ich die Debatte gerne auf die Problematik der Systeme A400M, NH 90, Eurofighter sowie dem Tiger Hubschrauber beschränken.
Gerade im Hinblick auf die Ukraine Krise wäre die volle Einsatzbereitschaft dieser Waffensysteme oberstes Gebot.

Wie ist Eure Meinung dazu?



Meiner Ansicht nach muss die Deutsche Regierung unbedingt kostenbewusst
denken und sollte nach Erfolgsvorbild der USA das Militaer teilprivatisieren.

Frau U.v.d.L kann die Mandats- und Amtstraeger bestimmt ueber Fachberater
der privaten US Militaerkonzerne ACADEMI und GREYSTONE ueberzeugen.


Militaerischer Sicherheits- und Stranghinweis:




Sicherheit fuer Alle ! Deutschland und Europa braucht EUMIL !

http://www.politikforen.net/showthread.php?159670-Sicherheit-fuer-Alle-!-Deutschland-und-Europa-braucht-EUMIL-!&p=7653808&viewfull=1#post7653808

Muninn
24.02.2015, 18:06
Es liegt auf der Hand dass ein Staat die eigene Rüstungsindustrie stärken will.
Quatsch wäre es, einem ehemaligen KGB Chef und absolut unberechenbaren Kremlchef und Hobbycowboy auch nur 1 Sekunde zu vertrauen. Vor allem nicht, wenn es um Rüstungsgüter geht.
Selbst amerikanische Muster waren keine Option. Das Angebot wäre groß genug, C130 Hercules, F 35, Apache/Blackhawk etc...

Wen meinen Sie mit KGB Chef?

Bush war Chef der CIA. Das schien aber niemanden zu stören.

Leseratte
24.02.2015, 18:20
Die BRD hatte im Kalten Krieg eine Armee von 500.000 Mann. Sie sollte wieder eine solche richtige Armee erhalten. Die Aufgabe dieser Armee sollte aber ausschließlich die Landesverteidigung sein bzw. sie sollte Teil einer Europäischen Verteidigungsgemeinschaft werden, anstelle des Nordatlantik-Paktes. Ausländische Truppen sollten nicht mehr dauerhaft in der BRD stationiert werden dürfen.

perlmutt
24.02.2015, 18:23
Wen meinen Sie mit KGB Chef?

Bush war Chef der CIA. Das schien aber niemanden zu stören.

Ich meine Putin, wen meinen Sie?

Leseratte
24.02.2015, 18:23
Allerdings gab es auch schon damals handfeste Skandale, siehe den Ankauf des Starfighters auch Witwenmacher genannt.

perlmutt
24.02.2015, 18:25
Meiner Ansicht nach muss die Deutsche Regierung unbedingt kostenbewusst
denken und sollte nach Erfolgsvorbild der USA das Militaer teilprivatisieren.

Frau U.v.d.L kann die Mandats- und Amtstraeger bestimmt ueber Fachberater
der privaten US Militaerkonzerne ACADEMI und GREYSTONE ueberzeugen.


Militaerischer Sicherheits- und Stranghinweis:

Gibt's bereits... Bw Fuhrparkservice, LH Bekleidungsmanagement, zivile Liegenschaftvermarktung sowie der komplette IT Bereich namens Herkules.

Muninn
24.02.2015, 18:28
Ich meine Putin, wen meinen Sie?

Herr Vladimir Putin war KGB Chef? Wann soll das denn gewesen sein?


Vorsitzende des KGB



Iwan Alexandrowitsch Serow (http://de.wikipedia.org/wiki/Iwan_Alexandrowitsch_Serow), 13. März 1954–8. Dezember 1958
Alexander Nikolajewitsch Schelepin (http://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_Nikolajewitsch_Schelepin), 25. Dezember 1958–13. November 1961
Wladimir Jefimowitsch Semitschastny (http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Jefimowitsch_Semitschastny), 13. November 1961–18. Mai 1967
Juri Wladimirowitsch Andropow (http://de.wikipedia.org/wiki/Juri_Wladimirowitsch_Andropow), 18. Mai 1967–26. Mai 1982
Witali Wassiljewitsch Fedortschuk (http://de.wikipedia.org/wiki/Witali_Wassiljewitsch_Fedortschuk), 26. Mai 1982–17. Dezember 1982
Wiktor Michailowitsch Tschebrikow (http://de.wikipedia.org/wiki/Wiktor_Michailowitsch_Tschebrikow), 17. Dezember 1982–1. Oktober 1988
Wladimir Alexandrowitsch Krjutschkow (http://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Alexandrowitsch_Krjutschkow), 1. Oktober 1988–22. August 1991
Leonid Wladimirowitsch Schebarschin (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Leonid_Wladimirowitsch_Schebarschi n&action=edit&redlink=1), 22. August 1991
Wadim Wiktorowitsch Bakatin (http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Wadim_Wiktorowitsch_Bakatin&action=edit&redlink=1), 23. August 1991–6. November 1991

OneDownOne2Go
24.02.2015, 18:33
Ich meine Putin, wen meinen Sie?

Grundsätzlich sollte man eine eigenständige Rüstung verfolgen, die einen nicht abhängig von den USA oder Russland macht. So gesehen machen europaische Projekte durchaus Sinn - in der Theorie. In der Praxis sind wir aber zum einen sowieso auf Gedeih und Verderb an die Amis gefesselt, zum anderen nützt der Wille zur selbstständigen Rüstung gar nichts, wenn er so umgesetzt wird wie aktuell: dilettantisch und nahezu gänzlich erfolglos.

perlmutt
24.02.2015, 18:36
Herr Vladimir Putin war KGB Chef? Wann soll das denn gewesen sein?

Stimmt, mein Fehler, er war Chef des Inlandgeheimdienstes FSB.

ABAS
24.02.2015, 18:37
Gibt's bereits... Bw Fuhrparkservice, LH Bekleidungsmanagement, zivile Liegenschaftvermarktung sowie der komplette IT Bereich namens Herkules.

Gut! Weiter so! Von den USA durch Reaganomics lernen heisst den Erfolg lernen!

perlmutt
24.02.2015, 18:38
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-10/bundeswehr-ruestung-gutachten

Rüganer
24.02.2015, 18:38
Stimmt, mein Fehler, er war Chef des Inlandgeheimdienstes FSB.

Und was soll daran so schlimm sein?

perlmutt
24.02.2015, 18:45
Und was soll daran so schlimm sein?

Nichts, wenn man naiv ist oder komplett ignoriert was grad in der Ukraine passiert.
Achso, stimmt ja, Putin hat damit ja nichts zu tun.
Ist aber auch ein ganz anderes Thema (Putin) und hat mit dem eigentlichen wenig bis nichts gemeinsam.

Rüganer
24.02.2015, 18:48
Nichts, wenn man naiv ist oder komplett ignoriert was grad in der Ukraine passiert.
Achso, stimmt ja, Putin hat damit ja nichts zu tun.
Ist aber auch ein ganz anderes Thema (Putin) und hat mit dem eigentlichen wenig bis nichts gemeinsam.

Selbst wenn er damit wirklich so viel zu tun hätte, was hat das mit Putins ehemaliger Tätigkeit beim FSB zu tun? Wo ist der Zusammenhang?

OneDownOne2Go
24.02.2015, 18:50
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2014-10/bundeswehr-ruestung-gutachten

Ja, Regress bei Airbus zu fordern, das ist natürlich ein genialer Gedanke. Vielleicht auch noch bei EADS, weil der Jäger90 als EF2000 noch heute - 2015 - keine volle Einsatzreife erreicht hat? Was sind schon 25 Jahre "unter Freunden"? Vor allem dann, wenn so eine Forderung eine der linken an die rechte Tasche des selben Rocks ist... :crazy:

Muninn
24.02.2015, 18:51
Nichts, wenn man naiv ist oder komplett ignoriert was grad in der Ukraine passiert.
Achso, stimmt ja, Putin hat damit ja nichts zu tun.
Ist aber auch ein ganz anderes Thema (Putin) und hat mit dem eigentlichen wenig bis nichts gemeinsam.


Sie haben doch mit der Ukraine angefangen. Das hat aber wie ich schrieb mit der BW nichts zu tun.

perlmutt
24.02.2015, 19:08
Ja, Regress bei Airbus zu fordern, das ist natürlich ein genialer Gedanke. Vielleicht auch noch bei EADS, weil der Jäger90 als EF2000 noch heute - 2015 - keine volle Einsatzreife erreicht hat? Was sind schon 25 Jahre "unter Freunden"? Vor allem dann, wenn so eine Forderung eine der linken an die rechte Tasche des selben Rocks ist... :crazy:

http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a400m-airbus-manager-tritt-wegen-pannen-beim-militaerflieger-zurueck-a-1015632.html
Da schenken sich beide Seiten nichts, Wischiwaschi Verträge seitens der Regierung, Pannen bei der Produktion...http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a400m-airbus-manager-tritt-wegen-pannen-beim-militaerflieger-zurueck-a-1015632.html

OneDownOne2Go
24.02.2015, 19:20
http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a400m-airbus-manager-tritt-wegen-pannen-beim-militaerflieger-zurueck-a-1015632.html
Da schenken sich beide Seiten nichts, Wischiwaschi Verträge seitens der Regierung, Pannen bei der Produktion...http://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/a400m-airbus-manager-tritt-wegen-pannen-beim-militaerflieger-zurueck-a-1015632.html

Ich bin, offen gesagt, ein nahezu pathologischer Airbus-Hasser, die A400M ist nur ein Schlachtfeld, auf dem sich Airbus nicht eben grandios schlägt. Wenn ich mich in einen der Schweine-Sitze einer A319/320/321 quetschen muss, um in Deutschland oder Europa von A nach B zu kommen, verfluche ich diese Retortenfirma von europäischer Großmannssucht...

Aber mal im Ernst, musste es eine europäische Eigenentwicklung sein? Musste man, wenn es schon sein muss, damit einen Konzern betrauen, der keinerlei Expertise in dieser Art des Flugzeugbaus besitzt? Und musste die Endfertigung gerade in Sevilla liegen, wo die spanische Mentalität doch hinreichend bekannt ist? Sympathisch, aber eben schlampig?

perlmutt
24.02.2015, 19:47
Ich bin, offen gesagt, ein nahezu pathologischer Airbus-Hasser, die A400M ist nur ein Schlachtfeld, auf dem sich Airbus nicht eben grandios schlägt. Wenn ich mich in einen der Schweine-Sitze einer A319/320/321 quetschen muss, um in Deutschland oder Europa von A nach B zu kommen, verfluche ich diese Retortenfirma von europäischer Großmannssucht...

Aber mal im Ernst, musste es eine europäische Eigenentwicklung sein? Musste man, wenn es schon sein muss, damit einen Konzern betrauen, der keinerlei Expertise in dieser Art des Flugzeugbaus besitzt? Und musste die Endfertigung gerade in Sevilla liegen, wo die spanische Mentalität doch hinreichend bekannt ist? Sympathisch, aber eben schlampig?

Beim lesen Ihres Beitrages musste ich jetzt schmunzeln, Ihre Abneigung gegen Airbus ist fast schon greifbar :-)) Die Frage ist doch auch, ob deutsche Konzerne bzw internationale Konsortien überhaupt noch deutsche Rüstungsaufträge annehmen.
Bei der von UvdL beauftragten Studie kam heraus, dass die abgeschlossenen Verträge absolut unzureichend gestaltet wurden, also schon im Vorfeld massive Fehler begangen wurden.
Grundsätzlich, wenn man sich mal die Verteidigungsminister der Vergangenheit betrachtet, das sind schon Kapazitäten, Scharping, Rühe, Struck, mein Top Favorit de Maiziere.
Obwohl das Verteidigungsressort mit zu den umfangreichsten der Regierung gehört geben sich die Versager die Klinke in die Hand.
Kein Wunder, dass die Motivation der Truppe am Boden ist, auch ohne die derzeitige Materialdiskussion sind bunte Bauklötze in Bw Kitas wichtiger.

OneDownOne2Go
24.02.2015, 20:23
Beim lesen Ihres Beitrages musste ich jetzt schmunzeln, Ihre Abneigung gegen Airbus ist fast schon greifbar :-)) Die Frage ist doch auch, ob deutsche Konzerne bzw internationale Konsortien überhaupt noch deutsche Rüstungsaufträge annehmen.
Bei der von UvdL beauftragten Studie kam heraus, dass die abgeschlossenen Verträge absolut unzureichend gestaltet wurden, also schon im Vorfeld massive Fehler begangen wurden.
Grundsätzlich, wenn man sich mal die Verteidigungsminister der Vergangenheit betrachtet, das sind schon Kapazitäten, Scharping, Rühe, Struck, mein Top Favorit de Maiziere.
Obwohl das Verteidigungsressort mit zu den umfangreichsten der Regierung gehört geben sich die Versager die Klinke in die Hand.
Kein Wunder, dass die Motivation der Truppe am Boden ist, auch ohne die derzeitige Materialdiskussion sind bunte Bauklötze in Bw Kitas wichtiger.

Ja, ich mag die Euro-Flieger ehrlich nicht. Ausnahme ist die A300/310, in denen komme ich mir nicht wie eine Sardine in der Dose vor...

Der politische bzw. bürokratische Dilettantismus ist natürlich ein Kreuz, allerdings eines, das sich nicht auf Deutschland beschränkt. Das ist das genaue Gegenteil der Professionalität, die besonders in diesem Bereich, wo es letztlich um Leben und Tod geht, eigentlich unerlässlich wäre. Natürlich ist Kanonen-Uschi nur die aktuelle Ausgabe des Typs blutleerer Politiker ohne jede Ahnung, meiner Ansicht nach haben im Verteidugungsministerium "ungediente" Leute nichts verloren, die demokratische Kontrolle über das Militär ist durch die Verfassung auch so hinreichend sichergestellt. Da dürfte Manfred Wörner der letzte gewesen sein, der unter dieser Prämisse akzeptabel war.

Auch Kostenerwägungen sollten maximal in zweiter Linie eine Rolle spielen, wenn es um Entscheidungen in diesem Bereich geht. Ein schrumpfender Wehretat und die "schwarze Null" dürfen nicht zu Lasten der Soldaten gehen, die heute quasi "in aller Welt" die Knochen für die Entscheidungen hinhalten müssen, die die Politik trifft. Sonst kann man es auch ganz lassen, aus den Kasernen Hostel mit Stehlampen, Flatscreens und Wickelräumen machen und den Auftrag der BW auf den Betrieb geschlechtergerechter Kindertagesstätten begrenzen...

perlmutt
25.02.2015, 17:09
Ja, ich mag die Euro-Flieger ehrlich nicht. Ausnahme ist die A300/310, in denen komme ich mir nicht wie eine Sardine in der Dose vor...

Der politische bzw. bürokratische Dilettantismus ist natürlich ein Kreuz, allerdings eines, das sich nicht auf Deutschland beschränkt. Das ist das genaue Gegenteil der Professionalität, die besonders in diesem Bereich, wo es letztlich um Leben und Tod geht, eigentlich unerlässlich wäre. Natürlich ist Kanonen-Uschi nur die aktuelle Ausgabe des Typs blutleerer Politiker ohne jede Ahnung, meiner Ansicht nach haben im Verteidugungsministerium "ungediente" Leute nichts verloren, die demokratische Kontrolle über das Militär ist durch die Verfassung auch so hinreichend sichergestellt. Da dürfte Manfred Wörner der letzte gewesen sein, der unter dieser Prämisse akzeptabel war.

Auch Kostenerwägungen sollten maximal in zweiter Linie eine Rolle spielen, wenn es um Entscheidungen in diesem Bereich geht. Ein schrumpfender Wehretat und die "schwarze Null" dürfen nicht zu Lasten der Soldaten gehen, die heute quasi "in aller Welt" die Knochen für die Entscheidungen hinhalten müssen, die die Politik trifft. Sonst kann man es auch ganz lassen, aus den Kasernen Hostel mit Stehlampen, Flatscreens und Wickelräumen machen und den Auftrag der BW auf den Betrieb geschlechtergerechter Kindertagesstätten begrenzen...

Bei Haushaltskürzungen wird immer zuerst der Verteidigungsetat gekürzt, da werden dann nicht mehr 60 Flugzeuge beschafft sondern nur noch 40, dem Bürger wird suggeriert, dadurch wird ja eingespart.
Dass aber eben die Beschaffung der ursprünglich 60 Maschinen durchaus Sinn gemacht hat spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Die Bw in ihrer bisherigen Form sehe ich weder als modern noch effektiv an.
Eine Option wäre bestens ausgebildete Sanitätseinheiten um bei internationalen Einsätzen mitmischen zu können, inkl. mobile Lazarette beispielsweise sowie modern ausgestattete Pioniereinheiten, um bei Einsätzen im Inland und wenn gefordert auch im Ausland eingesetzt zu werden.
De Facto eine drastische Verkleinerung, aber dafür umso effektiver in diesen beiden Bereichen.

OneDownOne2Go
25.02.2015, 17:23
Bei Haushaltskürzungen wird immer zuerst der Verteidigungsetat gekürzt, da werden dann nicht mehr 60 Flugzeuge beschafft sondern nur noch 40, dem Bürger wird suggeriert, dadurch wird ja eingespart.
Dass aber eben die Beschaffung der ursprünglich 60 Maschinen durchaus Sinn gemacht hat spielt plötzlich keine Rolle mehr.

Die Bw in ihrer bisherigen Form sehe ich weder als modern noch effektiv an.
Eine Option wäre bestens ausgebildete Sanitätseinheiten um bei internationalen Einsätzen mitmischen zu können, inkl. mobile Lazarette beispielsweise sowie modern ausgestattete Pioniereinheiten, um bei Einsätzen im Inland und wenn gefordert auch im Ausland eingesetzt zu werden.
De Facto eine drastische Verkleinerung, aber dafür umso effektiver in diesen beiden Bereichen.

Dann können wir die Bundeswehr gleich auflösen, das spart jede Menge Verwaltung und das - ja scheinbar sowieso nutzlose - Verteididungsministerium. Diese Restaufgaben kann auch ein personell aufgestocktes THW erledigen.

perlmutt
25.02.2015, 17:43
Dann können wir die Bundeswehr gleich auflösen, das spart jede Menge Verwaltung und das - ja scheinbar sowieso nutzlose - Verteididungsministerium. Diese Restaufgaben kann auch ein personell aufgestocktes THW erledigen.

Die Politik bekennt sich maximal halbherzig zur Bundeswehr, der/die Verteidigungsminister stehen nicht hinter der Truppe, zumal der Job zu einem der unbeliebtesten gehört, in welchem Ressort wird öfter gewechselt?

OneDownOne2Go
25.02.2015, 17:48
Die Politik bekennt sich maximal halbherzig zur Bundeswehr, der/die Verteidigungsminister stehen nicht hinter der Truppe, zumal der Job zu einem der unbeliebtesten gehört, in welchem Ressort wird öfter gewechselt?

Alles richtig. Aber welche Konsequenz ziehen wir daraus? Oder besser: welche sollten wir ziehen? Kapitulation, also Auflösung der Bundeswehr als kämpfende Truppe?

perlmutt
25.02.2015, 18:34
Alles richtig. Aber welche Konsequenz ziehen wir daraus? Oder besser: welche sollten wir ziehen? Kapitulation, also Auflösung der Bundeswehr als kämpfende Truppe?

Diese Halbherzigkeiten kosten Menschenleben, siehe das Gefecht in Afghanistan zwischen deutschen Soldaten und Taliban, die keinerlei Unterstützung erhalten haben.
Was nützen uns NH90, die nicht einmal abgeschossene oder Not gelandete Besatzungen retten können weil kein MG montiert werden kann. Wie ein anderer User im 104 Thread bemerkt hat, die Marine Version des NH90 darf nicht übers offene Meer fliegen.
Die verantwortlichen Politiker sollten mal zur Erkenntnis kommen, dass die Bundeswehr nicht nur für eine internationale Beteiligung ungeeignet ist sondern immer mehr zur Lachnummer verkommt.
Nach der Nummer mit den Tankzügen in A wurde sogar Entschädigung an die Angehörigen bezahlt. Nun, darüber kann man denken wie man will, aber Ansehen verdient man sich damit nicht, indem man dem Verantwortlichen deutschen Oberst in den Rücken fällt.
Wer will denn nach solchen Ereignissen noch Verantwortung übernehmen?
Auch eine Möglichkeit, eine Armee von innen kaputt zu machen.
Über diesen Schnellschuss Abschaffung Wehrpflicht lohnt sich gar keine Debatte, denn dümmer geht's nimmer.

OneDownOne2Go
25.02.2015, 19:01
Diese Halbherzigkeiten kosten Menschenleben, siehe das Gefecht in Afghanistan zwischen deutschen Soldaten und Taliban, die keinerlei Unterstützung erhalten haben.
Was nützen uns NH90, die nicht einmal abgeschossene oder Not gelandete Besatzungen retten können weil kein MG montiert werden kann. Wie ein anderer User im 104 Thread bemerkt hat, die Marine Version des NH90 darf nicht übers offene Meer fliegen.
Die verantwortlichen Politiker sollten mal zur Erkenntnis kommen, dass die Bundeswehr nicht nur für eine internationale Beteiligung ungeeignet ist sondern immer mehr zur Lachnummer verkommt.
Nach der Nummer mit den Tankzügen in A wurde sogar Entschädigung an die Angehörigen bezahlt. Nun, darüber kann man denken wie man will, aber Ansehen verdient man sich damit nicht, indem man dem Verantwortlichen deutschen Oberst in den Rücken fällt.
Wer will denn nach solchen Ereignissen noch Verantwortung übernehmen?
Auch eine Möglichkeit, eine Armee von innen kaputt zu machen.
Über diesen Schnellschuss Abschaffung Wehrpflicht lohnt sich gar keine Debatte, denn dümmer geht's nimmer.

Ja, der NH90. Oder der EuroHawk. Der Boxer mit dem Besenstihl, Halbtags-Soldat*_innen mit Kitaplatz-Anspruch, Umsetzung der Arbeitsschtzrichtlinien auch im Fuchs, damit endlich auch hochschwangere sicher damit fahren können. Es fällt schwer, sehr schwer, in der Bundeswehr unserer Tage keine Lachnummer zu sehen. Aber das wäre sehr unfair den Soldaten gegenüber, die zum Beispiel in Afghanistan für alle Fehler bluten müssen. Das ist nichts mehr, über das man lachen kann und darf.

Gestern sah ich zufällig eine Reportage, in der ein Afghanistan-Veteran der BW über den Unterschied in der Rezeption dieses Einsatzes in der Bevölkerung in den USA und hier sprach. Während Rückkehrer in Amerika gar nicht selten bei der Ankunft - in Uniform - von Wildfremden begrüßt werden und für ihren Einsatz gedankt bekommen, wird der Bundeswehrsoldat, der - in Uniform - beim Aussteigen aus dem Zug mit etwas Pech am Bahnhof angespuckt. Und das stellt das eigentliche Problem sehr anschaulich dar. Kein US-Politiker könnte straflos, also ohne Folgen für seine Wiederwahlchancen, so offen feindlich gegen den Einsatz in Afghanistan stehen, wie es in Detschland möglich und teils sogar üblich ist. Vom Anstoßen auf gefallene Soldaten, wie es Mitglieder der Linken praktizieren, ganz zu schweigen.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht nur einfach, die Bundeswehr final zu demontieren, es ist sogar gewinnversprechend...

perlmutt
25.02.2015, 19:41
Ja, der NH90. Oder der EuroHawk. Der Boxer mit dem Besenstihl, Halbtags-Soldat*_innen mit Kitaplatz-Anspruch, Umsetzung der Arbeitsschtzrichtlinien auch im Fuchs, damit endlich auch hochschwangere sicher damit fahren können. Es fällt schwer, sehr schwer, in der Bundeswehr unserer Tage keine Lachnummer zu sehen. Aber das wäre sehr unfair den Soldaten gegenüber, die zum Beispiel in Afghanistan für alle Fehler bluten müssen. Das ist nichts mehr, über das man lachen kann und darf.

Gestern sah ich zufällig eine Reportage, in der ein Afghanistan-Veteran der BW über den Unterschied in der Rezeption dieses Einsatzes in der Bevölkerung in den USA und hier sprach. Während Rückkehrer in Amerika gar nicht selten bei der Ankunft - in Uniform - von Wildfremden begrüßt werden und für ihren Einsatz gedankt bekommen, wird der Bundeswehrsoldat, der - in Uniform - beim Aussteigen aus dem Zug mit etwas Pech am Bahnhof angespuckt. Und das stellt das eigentliche Problem sehr anschaulich dar. Kein US-Politiker könnte straflos, also ohne Folgen für seine Wiederwahlchancen, so offen feindlich gegen den Einsatz in Afghanistan stehen, wie es in Detschland möglich und teils sogar üblich ist. Vom Anstoßen auf gefallene Soldaten, wie es Mitglieder der Linken praktizieren, ganz zu schweigen.

Vor diesem Hintergrund ist es nicht nur einfach, die Bundeswehr final zu demontieren, es ist sogar gewinnversprechend...


Genau auf den Punkt gebracht, die Politik steht nicht hinter der Bundeswehr, von der Familienministerin zur VM..echte Fachkompetenz sieht anders aus.
Gut, bei dem Riesen Ressort kann man nicht alles wissen, aber eine gewisse Vorbelastung sollte schon da sein.
Vor unserem historischen Hintergrund, wie die Politiker ja immer wieder gerne betonen ist es wichtiger, anderen unter die Arme zu greifen mittels einer aufgezwungenen Willkommenskultur, eigene Probleme stehen weit hinten an.
In D ist der deutsche Soldat lediglich an der Oder Überschwemmungsfront gefragt und beliebt.
Die Transall wird noch eine Zeit lang als Lückenbüßer dienen bevor der A400 M vollständig Einsatz klar sein wird.
Tja, durch Berlin möchte ich auch nicht in Uniform gehen. Armes Deutschland.

mick31
01.03.2015, 17:03
Zum Einen handelt es sich bei der Ukrainekrise um einen nennen wir es mal noch einen bewaffneten Konflikt vor den Toren Europas,

Liegt die Ukraine in Afrika???

Warum setzt ihr Affen immer die Drecks EU mit Europa gleich?????

mick31
01.03.2015, 17:05
Es liegt auf der Hand dass ein Staat die eigene Rüstungsindustrie stärken will.
Quatsch wäre es, einem ehemaligen KGB Chef und absolut unberechenbaren Kremlchef und Hobbycowboy auch nur 1 Sekunde zu vertrauen.

Dem Wallstreetneger und seinen Stasivasallen in der BRD aber soll man vertrauen?