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Vollständige Version anzeigen : G36 eine Schrottwaffe



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schastar
08.04.2015, 13:40
Hab den Thread jetzt nicht gelesen und auch auf die Gefahr hin zu wiederholen, das Ausgangsmodell des HK416 basierte auf G36 und stellte damals alle Mitbewerber von Colt, FN und auch das HK 416 selbst,in Sachen Zuverlässigkeit, in den Schatten !

In der Regel bekommt man, was man bestellt ! Das Anforderungsprofil von 1995 war eben ein anderes als von 2015 ! Über den Preis wollen wir nicht anfangen zu reden.

und jeder der gedient hat bzw. halbwegs was vom Schießen versteht, weiß, das man mit einem normalen Strumgewehr kein Dauerfeuer schießt. Ineffektiv und bringt die Knarre nur zum Glühen. Umsonst haben wir damals den Lauf beim MG3 nicht ständig gewechselt. ;) und das war für DAUERFEUER konzipiert !

Hab mit mehreren Afghanistan-Veteranen gesprochen und keiner hat sich über die mangelnde Treffgenauigkeit beschwert.
Im Gegenteil !! Zitat: ,,Mit dem G36 trifft wirklich jeder, auch der letzte Halbblinde. Mit dem G3 mussteste noch Schießen können. "
Beschwert wurde sich nur über die geringe Robustheit zum G3, was man auch mal zum Tür einschlagen nutzen konnte. Außerdem gab es Beschwerden über das Kleinkaliber 5,56mm, was dem mehr, an möglicher Munitition mitschleppen, zu verdanken ist. Eine Mauer reißt du erst ab Kaliber 7,62 mm ein !
Weiteres Zitat meines Kumpels,, Das G3 war ein Gewehr für Männer ! ,,. Was widerspiegelt, warum man ein G36 brauchte heutzutage. :)

Ich kenne den Unterschied zwischen G3 und dem AK74 mit 5,45mm. Bei mir gab es noch kein G36. Aber alleine der Kaliberunterschied war brachial. Das G3 krachte richtig in die Schulter, die AK konnte man dagegen fast vergessen.

Man kann das HK 416 mit dem G36 nicht vergleichen ! Andere Zeiten, Konzeptionen, Anforderungen. Ich glaube die Entwicklung fand damals soagre in Verbindung der Ami Spezialeinheiten Seals etc. zusammen statt für das Vorläufer 416. Ist klar, das die kein Standart-Wehrpflichtigen-Gewehr wollten ! ;)

Das Problem ist nicht der kleine Druchmesser der .223 sondern die Geschoßwahl.

reflecthofgeismar
08.04.2015, 13:40
komisch für die Amis hat H&K doch eine top waffe gebaut
warum benutzen die deutschen nicht die ...

Abrams Panzer, haufenweise deutsche Technik/Ideen drinne.
"Euer" Altay demnächst... genau das gleiche, nur das der vom SK K2 Black Panther kommt, der wiederrum ohne deutsche Ingenieurskunst nix geworden wäre.
Die Deutschen nutzen die wirklich guten, sinnvollen Dinge nur marginal oder gar nicht. :D

the scientist
08.04.2015, 13:56
Das Problem ist nicht der kleine Druchmesser der .223 sondern die Geschoßwahl.

Ja, natürlich kommt es immer auch auf die Munitionsart an. Gibt ja schon gewaltige Unterschiede in den Treibladungen, bei den selben Patronen im gleichen Kaliber.
Wobei die Wahl der Geschossart natürlich jetzt weniger mit der Energie zu tun hat, sondern am Aufbau liegt. Hartkern und anderes panzerbrechendes Zeug, geht natürlich wie Butter durch alles, wo eine Polizeikugel mit Mannstop-Wirkung stecken bleibt. Aber hat ja alles seinen Grund !!

Wenn ich mich recht erinnere, haben zum Beispiel Scharfschützen in Afghanistan im Kal.50 die kanadischen Patronen abgelehnt, wegen der schwachen Treibladung.
Die Geschoß-Energie vom Kaliber 7,62 mm, nehmen wir mal an militärischer Hartkern, ist glaube ca. doppelt mal so hoch, wie bei vergleichbarer 5,56 Patrone. Das reißt auch die höhere Mündungsgeschwindigkeit, in Form kinetischer Energie, im Ziel nicht mehr raus.
Der Unterschied besteht schon von 7,62x51 NATO zu 7,62x39 Warschauer Pakt. Die Kalaschnikow-Patrone war um 1/3 schwächer als NATO.

und wenn du dir das noch kleiner Kaliber der HK PDW7 anschaust von 4,5mm und deren verheerende Wirkung auf Schusswesten, dann erfüllt das Kleinkaliber natürlich seinen perfiden Zweck. ;) Es sollte ja keine Mauern einreißen oder töten, sondern VERLETZEN ! Ein Verletzter bindet mehr Männer, als ein Toter. Das Trudeln und Zersplittern im Körper der leichten KK-Geschosse richtet deutlich mehr Schaden an, als so ein glatter 7,62 mm Durchschuß an gleicher Stelle !

Großadmiral
08.04.2015, 14:16
Langsam wirds nicht nur peinlich...
Die BW könnte, mit einer anständigen Führung und genug Finanzen, eine DER Armeen auf der Welt sein, selbst mit den jetzt größtenteils verweichlichten Kartoffeln - Vorsprung durch Technik.
Wehrpflicht zurück.

12.000 Fennek in all seinen Varianten.
6.000 GTK Boxer in all seinen Varianten.
3.000 Puma Schützenpanzer.
2.500 Leopard 2A6, 500 Leopard 2A7+ (Muselaufstände, Anti-Antifa Einsätze)
500 PzH 2000, einen neuen Mehrfachraketenwerfer entwickeln, 250 Stück dann davon bauen.
2 Flugzeugträger, 2 Hubschrauberträger, 20 U-Boote (welche für die Nasen gebaut werden, diese Dolphin-Klasse oder wie sie heißen).
Senkrechtstarter - Flugzeuge und Helikopter. 1.000 Flugzeuge, 1.000 Hubschrauber.
500.000 Mann dauerhaft unter Waffen.
Neue Ordonanzwaffe mit größeren Kaliber/Durchschlagskraft. MG3 wieder "Hitlersäge/sense" nennen :haha: und das alte Kaliber zurück.
Panzerfaust 3 verbessern.
Eigene Scharfschützengewehre, Luftabwehrraketen entwickeln und herstellen, sowie ein eigenes überschweres MG, nicht diese modernisierte Variante des amerikanischen .50 und eine "Minigun" für die Senkrechtstarter-Hubschrauber als Standartbewaffnung.
Ganz wichtig - eigene Atombomben/raketen und anderes hartes Spielzeug, damit uns keiner "demokratisieren" kann.

Was soll dieser Haufen am Ende darstellen?

the scientist
08.04.2015, 14:37
Was soll dieser Haufen am Ende darstellen?

Kleiner Ausflug ins Phantasialand vielleicht ?! :D

Aber mit ,, Wehrpflicht zurück " gebe ich ihm völlig recht.

Sich dort mal durch etwas durchzubeißen, was man nicht will, sondern aus Zwang musste, das täte jedem dieser Walldorf-Öko-Alles tolll und tolerant-Schwuchteln gut und sollte als Ausflug ins reale Leben, von denen ins gehirngewaschene Programm eingefügt werden.

Unabhängig vom Umgang und Einstellung mit und zu Waffen, lernt man dort, mit anderen, auch ANDERSDENKENDEN auf engsten Raum auszukommen. Man begreift, das es nicht immer nur nach dem eigenen Kopf geht und das eben nicht alle Menschen, von Haus aus lieb und gut und achtenswert sind !
Sprich, man lernt Biss und Selbstdisziplin und schwafelt im späteren Leben deutlich weniger Rotz zu allem möglichen.

Der Wehrdienst nervt, aber hat Lerneffekte fürs Leben. Es macht den einen oder anderen zum Mann. Wo wir wieder bei den gegenderten Walldorfschwuchteln wären.....

Xarrion
08.04.2015, 14:39
Kleiner Ausflug ins Phantasialand vielleicht ?! :D

Aber mit ,, Wehrpflicht zurück " gebe ich ihm völlig recht.

Sich dort mal durch etwas durchzubeißen, was man nicht will, sondern aus Zwang musste, das täte jedem dieser Walldorf-Öko-Alles tolll und tolerant-Schwuchteln gut und sollte als Ausflug ins reale Leben, von denen ins gehirngewaschene Programm eingefügt werden.

Unabhängig vom Umgang und Einstellung mit und zu Waffen, lernt man dort, mit anderen, auch ANDERSDENKENDEN auf engsten Raum auszukommen. Man begreift, das es nicht immer nur nach dem eigenen Kopf geht und das eben nicht alle Menschen, von Haus aus lieb und gut und achtenswert sind !
Sprich, man lernt Biss und Selbstdisziplin und schwafelt im späteren Leben deutlich weniger Rotz zu allem möglichen.

Der Wehrdienst nervt, aber hat Lerneffekte fürs Leben. Es macht den einen oder anderen zum Mann. Wo wir wieder bei den gegenderten Walldorfschwuchteln wären.....

:top:

reflecthofgeismar
08.04.2015, 15:08
Was soll dieser Haufen am Ende darstellen?

Einen relativ starken Grundstock, weitere Aufrüstung ohne weiteres möglich.
Bedenke, hat man ein gewisses Abschreckungspotential, so kann dich kaum - niemand mehr erpressen.
Nur Stärke zählt.

Bergischer Löwe
08.04.2015, 15:16
Das G36 ist eine Ablenkung. Ebenso wie der NH 90, der "Tiger", der "Sea Lynx" usw. Frau von der Leyen und ihre "Berater" (ohne militärischen Hintergrund) wollen auf dem Buckel von Heckler & Koch und anderen Rüstungsunternehmen Profil gewinnen, um eines Tages Muttis Nachfolge im Kanzleramt antreten zu dürfen. Gott, Allah, Buddah, Shiva, Konfuzius, der Shinto Gott und alle anderen auch mögen uns davor bewahren.

Zur BW und reflecthofgeismars Beitrag:

Der Weg zu einer knackigen, schlagkräftigen Bundeswehr ist ja nicht gänzlich falsch - nur fehlen dafür entscheidende Waffensysteme:

1. Wenn die Bundeswehr t a t s ä c h l i c h Verantwortung für die Menschheit übernehmen soll braucht sie:

Heer/Luftwaffe:

Der 400M ist ein mittelgroßer Kampfzonentransporter. Er kann keine Kampfpanzer transportieren. Dafür würde die BW die Boeing C 17 Globemaster benötigen. Beide im Verbund wären optimal. Boeing würde nicht zögern, 10-15 zu liefern. Investitionsvolumen ca. 4 Milliarden US $.

Der NH 90 soll den CH 54 "Jolly Green Giant" ablösen. Eine dem NH 90 in jeder Hinsicht überlegene "Osprey" würde genau auf den Dollar ebensoviel kosten. Könnte aber mehr Truppen, weiter und schneller transportieren. 100 Stück: 3 Milliarden Dollar.

Marine:

Die Bundesmarine verfügt über keinerlei amphibische Kapazitäten. Die USA verfügen über ein kompetentes System: Die "San Antonio Klasse". 24000 t, 750 Mann Landungstruppen in 14 Landungsbooten + 1 LCAC/LCU für den Panzertransport. Kosten pro Stück: 1,6 Milliarden Dollar. 4 Schiffe halte ich für ausreichend. Kosten also: 6,4 Milliarden Dollar incl. LCU/LCAC und Landungsbooten. Ohne Hubschrauber. Eine "Osprey" kann übrigens auch auf den Dingern landen. Auch "Harrier".

Dazu bräuchte ein solches Landungsdockschiff Luftdeckung und Führung durch ein Command-Ship. Dazu würde sich der Entwurf der "Blohm und Voss" LHD Klasse gut eignen (https://www.thyssenkrupp-marinesystems.com/de/blohmvoss-klasse-lhd.html. Legt man die Daten der französischen Konkurrenzmodelle "Mistral" zu Grunde, würde ein solches Schiff voll ausgestattet etwa 1,8 Milliarden Euro kosten. Zwei würden benötigt.

Um die wichtigen zivilen Schifffahrtsrouten zu kontrollieren, wäre ein Bau von mindestens zwei mittelgroßen Flugzeugträgern ratsam. Ein Paket im Gesamtwert von 10 Milliarden Euro. Nimmt man die britische "Queen Elizabeth" Klasse als Maßstab. Hierfür müssten aber in den USA Trägerflugzeuge vom Typ F-35 gekauft werden. Auch Unterstützungsflugzeuge (Tanker, Aufklärer). Nicht so teuer wäre eine grundsätzliche Modernisierung eines existenten Trägers. Die "John F. Kennedy" wäre zu haben. Ebenso wie die "Nimitz" - sobald die "Gerald R. Ford" im Dienst ist. 2017 wenn ich mich nicht irre. Die "JFK" ist bereits außer Dienst und liegt im Philadelphia Navy Yard. Beides gute, seetüchtige Schiffe....

Ein Einsatzverband aus einem Träger, einem oder zwei Landungsdockschiffen und einem Führungsschiff benötigt Schutz. Die Fregatten (die mit 7500 ts eigentlich Kreuzergröße haben....) vom Typ 125 ("Baden Württemberg Klasse") und die Kampfgruppenversorger der "Berlin" Klasse sind dafür bereits geeignet. Obige Planung würde also insgesamt 6 Begleitschützer dieser Klasse und je einen Versorger bedingen. Haben wir schon. Immerhin.

Kosten für den ganzen Spaß: ca. 30 Milliarden. Plus laufende Kosten. Tja, eigentlich nicht sehr teuer, wenn man bedenkt, was man dafür "bekommt". 30 Milliarden versenkt Draghi jeden Monat im Nichts.

Großadmiral
08.04.2015, 18:56
Einen relativ starken Grundstock, weitere Aufrüstung ohne weiteres möglich.
Bedenke, hat man ein gewisses Abschreckungspotential, so kann dich kaum - niemand mehr erpressen.
Nur Stärke zählt.

Zur Abschreckung reichen ein paar ABC Waffen plus Trägersysteme und die Bereitschaft sie einzusetzen.
Wieso hast du mehr Spähwagen als alles andere?
Warum 5x mehr Panzer als Artillerie und nur einen "Schützenpanzer" pro Panzer?
Wieso zwei 1 oder 3 wären nachvollziehbar.
Die stärken sind für mich nicht schlüssig.

reflecthofgeismar
08.04.2015, 20:18
Zur Abschreckung reichen ein paar ABC Waffen plus Trägersysteme und die Bereitschaft sie einzusetzen.
Wieso hast du mehr Spähwagen als alles andere?
Warum 5x mehr Panzer als Artillerie und nur einen "Schützenpanzer" pro Panzer?
Wieso zwei 1 oder 3 wären nachvollziehbar.
Die stärken sind für mich nicht schlüssig.

Ok nochmal, etwas vertiefter.

Allgemein:
- Wehrplicht, 18 Monate, körperlich sehr anstrengend und ideologischer Unterricht.
- WENN Weiber, DANN in komplett reinen Weibereinheiten, siehe China.
- Stehendes Heer von 500.000 Mann, Weiber werden seperat gerechnet.
- Eine neue Teilstreitkraft einführen, so etwas wie das USMC der Amis. Haben natürlich für ihre Einsatzwecke angepasste Ausrüstung/Fahr und Flugzeuge.

Infanteriewaffen, schwere Waffen:
- Eigene Luftabwehrraketen entwickeln, tragbare "Manpads" und schwere stationäre Varianten.
- Eigene Panzerabwehrlenkwaffe entwickeln, tragbar, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigenes überschweres MG entwickeln, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigene Minigun entwickeln, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigenes Standartscharfschützengewehr sowie ein schweres Anti Material SG entwickeln.
- Einen 81mm und 120mm Mörser. 81mm Standartmörser für Infanterie, 120mm für Infanterie und in Fahrzeugen verbaut, im Wiesel zum Beispiel.

Fahrzeuge: (LKW, PKW etc. nicht mit einbezogen!)
- 12.000 Fennek - Aufklärungsvariante, Schweres MG und Granatwerfer als von innen bedienbare Waffenstation (8.000), Panzerabwehrversion (2.000), Flugabwehrversion (2.000).
- 12.500 GTK Boxer - Standart Gruppentransportervariante, Schweres MG und Granatwerfer als von innen bedienbare Waffenstation (8.000), Rad-Schützenpanzervariante (4.000) Sanitätsvariante (500).
- 6.000 Puma Schützenpanzer - Auf demselben Chassis ein Flugabwehrfahrzeug entwickeln, welches sich ebenfalls gut gegen Bodenziele eignet, davon dann 1.000 Stück.
- 3.000 Leopard 2A6M - Schweres MG als Turmbewaffnung, Bedienung von innen.
500 Leopard 2A7+ - Schweres MG und Granatwerfer als Turmbewaffnung, Bedienung von innen.
1.200 Wiesel I / II - 600 mit Maschinenkanone, 300 mit Granatwerfer, 200 mit Mörser, 100 als Sanitätsvariante.
1.000 PzH 2000.
500 MARS (Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem).
250 Minenwerfer (selbes Fahrgestell wie MARS).

Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen:
Einen überlegenen Langstreckenbomber.
Einen überlegenen Tarnkappenbomber.
Einen Jagdbomber.
Einen Luftüberlegensheitsjäger.
Einen Senkrechtstarter, verschiedenste Bewaffnungen für die unterschiedliche Aufgaben.
Ein Transportflugzeug für normalen Nachschub, Infanterietransport, leichte Fahrzeuge usw.
Ein Transportflugzeug für schwere Lasten, mehr Infanterie, Kampfpanzer usw.
Einen Aufklärungshubschrauber mit passabler Bewaffnung ohne viel an Geschwindigkeit einzubüßen, damit er sich notfalls gegen die meisten Bedrohungen kurzzeitig wehren kann, um zu verduften.
Einen leichten Tranporthubschrauber.
Einen schweren Transporthubschrauber.
Einen leichten Kampfhubschrauber.
Einen schweren Kampfhubschrauber.
Eigene Aufklärungs und Kampfdrohne.

Marine: Weiß nix über Schiffe. :D
Flugzeugträger 2x
Hubschrauberträger 2x
U-Boote 20x

Großadmiral
08.04.2015, 20:27
Ok nochmal, etwas vertiefter.

Allgemein:
- Wehrplicht, 18 Monate, körperlich sehr anstrengend und ideologischer Unterricht.
- WENN Weiber, DANN in komplett reinen Weibereinheiten, siehe China.
- Stehendes Heer von 500.000 Mann, Weiber werden seperat gerechnet.
- Eine neue Teilstreitkraft einführen, so etwas wie das USMC der Amis. Haben natürlich für ihre Einsatzwecke angepasste Ausrüstung/Fahr und Flugzeuge.

Infanteriewaffen, schwere Waffen:
- Eigene Luftabwehrraketen entwickeln, tragbare "Manpads" und schwere stationäre Varianten.
- Eigene Panzerabwehrlenkwaffe entwickeln, tragbar, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigenes überschweres MG entwickeln, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigene Minigun entwickeln, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigenes Standartscharfschützengewehr sowie ein schweres Anti Material SG entwickeln.
- Einen 81mm und 120mm Mörser. 81mm Standartgranatwerfer für Infanterie, 120mm für Infanterie und in Fahrzeugen verbaut, im Wiesel zum Beispiel.

Fahrzeuge: (LKW, PKW etc. nicht mit einbezogen!)
- 12.000 Fennek - Aufklärungsvariante, Schweres MG und Granatwerfer als von innen bedienbare Waffenstation (8.000), Panzerabwehrversion (2.000), Flugabwehrversion (2.000)
- 12.500 GTK Boxer - Standart Gruppentransportervariante, Schweres MG und Granatwerfer als von innen bedienbare Waffenstation (8.000), Rad-Schützenpanzervariante (4.000) Sanitätsvariante (500)
- 6.000 Puma Schützenpanzer - Auf demselben Chassis ein Flugabwehrfahrzeug entwickeln, welches sich gut gegen Bodenziele eignet, davon dann 1.000 Stück.
- 3.000 Leopard 2A6M - Schweres MG als Turmbewaffnung, Bedienung von innen.
500 Leopard 2A7+ - Schweres MG und Granatwerfer als Turmbewaffnung, Bedienung von innen.
1.200 Wiesel I / II - 600 mit Maschinenkanone, 300 mit Granatwerfer, 200 mit Mörser, 100 als Sanitätsvariante
1.000 PzH 2000
500 MARS (Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem)
250 Minenwerfer (selbes Fahrgestell wie MARS)

Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen:
Einen überlegenen Langstreckenbomber.
Einen überlegenen Tarnkappenbomber.
Einen Jagdbomber.
Einen Luftüberlegensheitsjäger.
Einen Senkrechtstarter, verschiedenste Bewaffnungen für die unterschiedliche Aufgaben.
Ein Transportflugzeug für normalen Nachschub, Infanterietransport, leichte Fahrzeuge usw.
Ein Transportflugzeug für schwere Lasten, mehr Infanterie, Kampfpanzer usw.
Einen Aufklärungshubschrauber mit passabler Bewaffnung ohne viel an Geschwindigkeit einzubüßen, damit er sich notfalls gegen die meisten Bedrohungen kurzzeitig wehren kann, um zu verduften.
Einen leichten Tranporthubschrauber.
Einen schweren Transporthubschrauber.
Einen leichten Kampfhubschrauber.
Einen schweren Kampfhubschrauber.
Eigene Aufklärungs und Kampfdrohne.

Marine: Weiß nix über Schiffe. :D
Flugzeugträger 2x
Hubschrauberträger 2x
U-Boote 20x

Passt hier nicht rein.
Trotzdem wäre die Gliederung in der du diese Waffen und das Personal unterbringen willst interessant.
Dann könnte man auch über Sinn und Unsinn der Mengen etwas sagen.

Sprecher
08.04.2015, 21:09
Passt hier nicht rein.
Trotzdem wäre die Gliederung in der du diese Waffen und das Personal unterbringen willst interessant.
Dann könnte man auch über Sinn und Unsinn der Mengen etwas sagen.

Mehr Waffen sind besser als weniger Waffen.

Zirrus
08.04.2015, 22:12
Laut Heckler & Koch erfüllt das Sturmgewehr 36 alle Anforderungen, die von der Bundeswehr verlangt wurden. Woran mag es dann wohl liegen, dass nun ein Sturm(gewehr) im Wasserglas ausgebrochen ist?
Die Anforderungen an die heutigen Gewehre für die Infanterie sind seit dem Zweiten Weltkrieg geringer geworden, was die Reichweite in der Kampfzone betrifft. Genau genommen hat diese „Verkleinerung“ der Distanz zwischen den Gegnern in der Kampfzone bereits im Zweiten Weltkrieg angefangen. Bereits im Zweiten Weltkrieg kam die Wehrmacht zu dem Schluss, dass die durchschnittliche „Feindentfernung“ nicht mehr als 300 m betrug, im Gegensatz zum Ersten Weltkrieg, durchschnittliche Feindentfernung 500 – 600 m (von mir geschätzt), und deshalb ging die Wehrmacht dazu über, zwei neue Gewehre mit einer schwächen Patrone einzuführen. Die deutsche Patrone „Infanterie Spitz“ (IS), 7,92 x 57 mm (3,600 – 4,100 Joule) sollte abgelöst und durch die schwächere und kürzere Patrone (IS) 7,92 x 33 mm (1,928 Joule) ersetzt werden. Ausgenommen davon waren allerdings die Schafschützengewehre, die sollten die stärkere Patrone behalten.
Dieser Prozess wurde von den unterschiedlichsten Armeen nach 1945 fortgesetzt, aufgrund der zunehmenden „Verstädterung“ unserer Landschaft in Europa.


Mit dem neuen Sturmgewehr 36 setzte die Abschwächung der Munition von 7,62 x 51 mm (3,500 Joule) Nato auf 5,56 x 45 mm (ca. 1,800 Joule) auch bei der Bundeswehr ein. Es war kein Bedarf mehr vorhanden, den durchschnittlichen Infanteristen mit einer so starken Patrone auszustatten, wie die 7,62 x 51 mm, mit der er noch auf 500 – 600 m treffen konnte, die meisten Soldaten waren damit sowieso überfordert. Und das blieb auch so, jedenfalls solange, bis die Bundesregierung auf die Idee kam, die deutschen Soldaten in den Krieg zu schicken. Aber nun gab es ein Problem, Afghanistan ist nicht Deutschland und Afghanistan ist groß und dünn besiedelt!
Die kleine Patrone 5,56 x 45 mm ist zwar gut für kurze Strecken, aber bei den Weiten in Afghanistan stößt diese Patrone schnell an ihre Grenzen.
Nun war guter Rat teuer, aber die Lösung war schon in Sicht: Die alte G3 Knarre musste wieder ran, hiermit konnte man dann auch wieder Afghanen, die 500 – 600 m entfernt waren, ins Paradies zu ihren Jungfrauen schicken.


Es wird auch von einigen Leuten gerne angeführt, dass bei einem Vergleichsschießen mit anderen Sturmgewehren von der Konkurrenz, dass G36 schlechter abschneidet als die Gewehre der Konkurrenz, aber hier sollte man mit einer schnellen Meinung vorsichtig sein. Es kommt nämlich immer darauf an, was die Bundeswehr bestellt hat. Wenn ein Gewehrlauf sehr widerstandsfähig sein soll, dann muss man viel Chrom, Nickel und Wolfram dem Stahl beimischen, mit der Folge, dass sich solche Legierungen bei starker Erwärmung auch etwas schneller „verziehen“ können. Man erhält bei solch einem Stahl zwar einen langlebigen Gewehrlauf, dafür leidet das Gewehr bei einer schnellen Erwärmung dann an der Präzision.


Einen weiteren Punkt, den man bedenken sollte, ist, dass auch ein Sturmgewehr kein Maschinengewehr ist! Es ist primäre eine Waffe für den Einzelschuss, mit der man auch kurze Feuerstöße abgeben kann oder, wenn es sein muss, auch mal Dauerfeuer schießen kann. Dauerfeuer macht auf große Entfernungen aber keinen Sinn, es ist dann nur noch eine Munitionsverschwendung oder eine Angsthandlung des Soldaten und durch solchen Handlungen wird angezeigt, dass der Soldat nicht richtig ausgebildet wurde, bzw. den Stress in einer Kampfhandlung nicht gewachsen ist. Dauerfeuer macht nur im Nahkampf, Häuserkampf oder auf kurze Strecken von unter hundert Metern einen Sinn und bei solch geringen Entfernungen spielt eine minimale schlechtere Abweichung der Treffer, gegenüber den Gewehren der Konkurrenz, keine Rolle mehr. Auf dieser kurzen Distanz treffen alle Gewehre gut.

Also, wenn man das alles aus einer neutralen Position heraus betrachtet, dann kommt man zu dem Schluss, dass es sich hier eher um eine Fehlanschaffung der Bundeswehr handelt, man hat die falschen Waffen angeschafft und sucht nun nach einem Sündenbock.
Ich will noch auf einen andern Aspekt hinweisen, die USA beabsichtigen die Patrone 5,56 x 45 mm durch eine stärkere Patrone zu ersetzen, denn diese Patrone kann moderne Schutzwesten, mit denen immer mehr Soldaten ausgestattet sind, nicht durchdringen und was will man mit einer Waffe mit der man den Feind nichts anhaben kann?
Möglich, dass der fette Beamtenapparat in der Bundeswehrverwaltung „mal wieder“ die Zeit verpennt hat und erst dann „neue Gewehre“ eingekauft hat, als die schon ein Auslaufmodell waren, zuzusagen im Schlussverkauf. Und nun geht der ganze Zirkus wieder aufs Neue los, neue Waffen braucht das Land und auch noch ein neues Munitionskaliber.

charger
08.04.2015, 22:43
Ja, so wird es wohl kommen, wieder zurück zum 7,62 x 51 mm aus einem neuen Rückstoß gebändigten Sturmgewehr.
Die auf den Mann übertragene Power vom G3, war für die meisten einfach zu viel des guten und löste bei manchen schon vor Schieß beginn, Schweißausbrüche und sogar Panik Attacken aus.
Das es auch viel sanfter geht, merkten wir damals als wir Gelegenheit bekamen mit dem M 14 zu schießen.

hubb
09.04.2015, 08:40
Die brauchen doch keine Waffe ...da reicht ein Holzgewehr denn wenn die schießen dann wird Frau Roth unruhig und machet eine parlamentarische Anfrage und dann lässt die Regierung ihre Soldaten "hängen"

Bergischer Löwe
09.04.2015, 09:13
Ok nochmal, etwas vertiefter.

Allgemein:
- Wehrplicht, 18 Monate, körperlich sehr anstrengend und ideologischer Unterricht.
- WENN Weiber, DANN in komplett reinen Weibereinheiten, siehe China.
- Stehendes Heer von 500.000 Mann, Weiber werden seperat gerechnet.
- Eine neue Teilstreitkraft einführen, so etwas wie das USMC der Amis. Haben natürlich für ihre Einsatzwecke angepasste Ausrüstung/Fahr und Flugzeuge.

Infanteriewaffen, schwere Waffen:
- Eigene Luftabwehrraketen entwickeln, tragbare "Manpads" und schwere stationäre Varianten.
- Eigene Panzerabwehrlenkwaffe entwickeln, tragbar, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigenes überschweres MG entwickeln, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigene Minigun entwickeln, auf Vehikel montierbar und stationär.
- Eigenes Standartscharfschützengewehr sowie ein schweres Anti Material SG entwickeln.
- Einen 81mm und 120mm Mörser. 81mm Standartmörser für Infanterie, 120mm für Infanterie und in Fahrzeugen verbaut, im Wiesel zum Beispiel.

Fahrzeuge: (LKW, PKW etc. nicht mit einbezogen!)
- 12.000 Fennek - Aufklärungsvariante, Schweres MG und Granatwerfer als von innen bedienbare Waffenstation (8.000), Panzerabwehrversion (2.000), Flugabwehrversion (2.000).
- 12.500 GTK Boxer - Standart Gruppentransportervariante, Schweres MG und Granatwerfer als von innen bedienbare Waffenstation (8.000), Rad-Schützenpanzervariante (4.000) Sanitätsvariante (500).
- 6.000 Puma Schützenpanzer - Auf demselben Chassis ein Flugabwehrfahrzeug entwickeln, welches sich ebenfalls gut gegen Bodenziele eignet, davon dann 1.000 Stück.
- 3.000 Leopard 2A6M - Schweres MG als Turmbewaffnung, Bedienung von innen.
500 Leopard 2A7+ - Schweres MG und Granatwerfer als Turmbewaffnung, Bedienung von innen.
1.200 Wiesel I / II - 600 mit Maschinenkanone, 300 mit Granatwerfer, 200 mit Mörser, 100 als Sanitätsvariante.
1.000 PzH 2000.
500 MARS (Mehrfachraketenwerfer-Artilleriesystem).
250 Minenwerfer (selbes Fahrgestell wie MARS).

Flugzeuge, Hubschrauber und Drohnen:
Einen überlegenen Langstreckenbomber.
Einen überlegenen Tarnkappenbomber.
Einen Jagdbomber.
Einen Luftüberlegensheitsjäger.
Einen Senkrechtstarter, verschiedenste Bewaffnungen für die unterschiedliche Aufgaben.
Ein Transportflugzeug für normalen Nachschub, Infanterietransport, leichte Fahrzeuge usw.
Ein Transportflugzeug für schwere Lasten, mehr Infanterie, Kampfpanzer usw.
Einen Aufklärungshubschrauber mit passabler Bewaffnung ohne viel an Geschwindigkeit einzubüßen, damit er sich notfalls gegen die meisten Bedrohungen kurzzeitig wehren kann, um zu verduften.
Einen leichten Tranporthubschrauber.
Einen schweren Transporthubschrauber.
Einen leichten Kampfhubschrauber.
Einen schweren Kampfhubschrauber.
Eigene Aufklärungs und Kampfdrohne.

Marine: Weiß nix über Schiffe. :D
Flugzeugträger 2x
Hubschrauberträger 2x
U-Boote 20x

Darf ich marinetechnisch ergänzen? Wenn wir schon beim Phantasie-Wunschkonzert sind :D:

TRÄGERPROJEKT:

a) Ankauf und "Frame Off" Umbau der "USS John F. Kennedy" und der "USS Nimitz" auf deutscher Werft (Blohm & Voss).
Ersatz der Schweröl-Kessel ("JFK") und der 2 Westinghouse Reaktoren ("Nimitz") durch eine moderne, effiziente CODAG Antriebsanlage ("Combined Diesel And Gas").
b) Ankauf von 40 F-18 Strike Eagle für die beiden Träger
c) Ankauf von 40 F-35 JSF für die Träger und die amphibischen Angriffs-Schiffe
d) Ankauf von Bord-Unterstützungsflugzeugen wie "Osprey", "Hawkeye", "Greyhound" in ausreichender Zahl.

BEGLEITSCHIFFPROJEKT

a) Vergrößerung des Anschaffungsumfanges der Klasse "F 125" von 6 auf 10 Einheiten. Schwerpunkt: Luftabwehr.
b) Auftragsvergabe zu einer nochmals im Fahrbereich vergrößerten Variante mit Schwerpunkt U-Boot Abwehr. Bedarf: Nochmal 10. Umklassifizierung in Zerstörer ("D 125a")
c) Küstenbereich: Zur Ergänzung der Korvettenklasse K 130 wäre die Anschaffung von 10 mittelgroßen Schnell-Fregatten der "B & V" Klasse "MEKO CSL" (45 kn !!!!) wünschenswert.

U-BOOT PROJEKT

a) Erweiterung der 212a Klasse auf 20 Einheiten. Freigabe für Umbau ähnlich ISR "Dolphin" der existenten Boote. Weiterer Umbau Schwerpunkt: getauchte Luftabwehr durch Lenkwaffen.
b) Neue aussenluftunabhängige Klasse oberhalb der 212er. Rahmen: 3500-5000 ts, Brennstoffzellenantrieb, Vertikale Abschussmöglichkeit für bis zu 10 Lenkwaffen. U.U. auch ICBM`s. 6 Stück.
c) Eine verkleinerte 212a Version. Für die Küste. Wie unsere alten 209er. Nochmal 10 Stück.
d) Das lange von der Unterwasserwaffen-Versuchsstelle in Eckernförde untersuchte Projekt der Unterwasser-Drohne wieder aufnehmen.

MINENLEGER PROJEKT

a) Auflegen einer neuen Klasse - basierend auf der aktuellen "Überherrn" Klasse - eines kombinierten aber wehrhaften Minensuchers-Minenlegers der 800 t Klasse. Bedarf: 50 Stück.

AMPHIBISCHES PROJEKT

a) 4 Landungsdockschiffe der "San Antonio" Klasse anschaffen. Incl. der LCAC/LCU und der Landungsboote (je 14). Anschaffung "Osprey" und F-35 bereits im Trägerprojekt.
b) 2 amphibische Hubschrauberträger der "Blohm & Voss" LHD Klasse anschaffen.


Mit dieser Liste würde ich gerne mal am Hardtberg vorstellig werden. Die würden einen Lachanfall nach dem nächsten bekommen. Blohm und Voss (Thyssenkrupp-Marine Systems) würden mir eine Villa hinstellen. Mit Hubschrauber und Learjet. Die wären lebenslang in meiner Schuld.

reflecthofgeismar
09.04.2015, 12:12
Darf ich marinetechnisch ergänzen? Wenn wir schon beim Phantasie-Wunschkonzert sind :D:

TRÄGERPROJEKT:

a) Ankauf und "Frame Off" Umbau der "USS John F. Kennedy" und der "USS Nimitz" auf deutscher Werft (Blohm & Voss).
Ersatz der Schweröl-Kessel ("JFK") und der 2 Westinghouse Reaktoren ("Nimitz") durch eine moderne, effiziente CODAG Antriebsanlage ("Combined Diesel And Gas").
b) Ankauf von 40 F-18 Strike Eagle für die beiden Träger
c) Ankauf von 40 F-35 JSF für die Träger und die amphibischen Angriffs-Schiffe
d) Ankauf von Bord-Unterstützungsflugzeugen wie "Osprey", "Hawkeye", "Greyhound" in ausreichender Zahl.

BEGLEITSCHIFFPROJEKT

a) Vergrößerung des Anschaffungsumfanges der Klasse "F 125" von 6 auf 10 Einheiten. Schwerpunkt: Luftabwehr.
b) Auftragsvergabe zu einer nochmals im Fahrbereich vergrößerten Variante mit Schwerpunkt U-Boot Abwehr. Bedarf: Nochmal 10. Umklassifizierung in Zerstörer ("D 125a")
c) Küstenbereich: Zur Ergänzung der Korvettenklasse K 130 wäre die Anschaffung von 10 mittelgroßen Schnell-Fregatten der "B & V" Klasse "MEKO CSL" (45 kn !!!!) wünschenswert.

U-BOOT PROJEKT

a) Erweiterung der 212a Klasse auf 20 Einheiten. Freigabe für Umbau ähnlich ISR "Dolphin" der existenten Boote. Weiterer Umbau Schwerpunkt: getauchte Luftabwehr durch Lenkwaffen.
b) Neue aussenluftunabhängige Klasse oberhalb der 212er. Rahmen: 3500-5000 ts, Brennstoffzellenantrieb, Vertikale Abschussmöglichkeit für bis zu 10 Lenkwaffen. U.U. auch ICBM`s. 6 Stück.
c) Eine verkleinerte 212a Version. Für die Küste. Wie unsere alten 209er. Nochmal 10 Stück.
d) Das lange von der Unterwasserwaffen-Versuchsstelle in Eckernförde untersuchte Projekt der Unterwasser-Drohne wieder aufnehmen.

MINENLEGER PROJEKT

a) Auflegen einer neuen Klasse - basierend auf der aktuellen "Überherrn" Klasse - eines kombinierten aber wehrhaften Minensuchers-Minenlegers der 800 t Klasse. Bedarf: 50 Stück.

AMPHIBISCHES PROJEKT

a) 4 Landungsdockschiffe der "San Antonio" Klasse anschaffen. Incl. der LCAC/LCU und der Landungsboote (je 14). Anschaffung "Osprey" und F-35 bereits im Trägerprojekt.
b) 2 amphibische Hubschrauberträger der "Blohm & Voss" LHD Klasse anschaffen.


Mit dieser Liste würde ich gerne mal am Hardtberg vorstellig werden. Die würden einen Lachanfall nach dem nächsten bekommen. Blohm und Voss (Thyssenkrupp-Marine Systems) würden mir eine Villa hinstellen. Mit Hubschrauber und Learjet. Die wären lebenslang in meiner Schuld.

:D danke für deine Ergänzung.

Ich weiß, es wäre zwar deutlich teurer aber wenn man 95% aller Orientalen und Neger hier rausschmeißt, kein Geld mehr an andere Länder zahlt, wirklich eigenständig agiert und immer nur für sich selbst sorgt, so hätten wir genug finanzielle Mittel, eigene maritime Produkte zu entwerfen.

Ich schrieb ja bereits, dass wir ein komplett eigenes schweres MG, Panzerabwehrlenkwaffe, Luftabwehrraketen, Scharfschützengewehre entwickeln sollten.

Bergischer Löwe
09.04.2015, 12:54
:D danke für deine Ergänzung.

Ich weiß, es wäre zwar deutlich teurer aber wenn man 95% aller Orientalen und Neger hier rausschmeißt, kein Geld mehr an andere Länder zahlt, wirklich eigenständig agiert und immer nur für sich selbst sorgt, so hätten wir genug finanzielle Mittel, eigene maritime Produkte zu entwerfen.

Ich schrieb ja bereits, dass wir ein komplett eigenes schweres MG, Panzerabwehrlenkwaffe, Luftabwehrraketen, Scharfschützengewehre entwickeln sollten.

Ach so teuer wäre eine "smarte" Nachrüstung nicht. Für o.g. Projekte würde ich alles in allem 50 Milliarden Investitions- und Unterhaltskosten veranschlagen. Auch personell würden o.g. Projekte durchaus keine nennenswerten Mehr-Personalkosten erzeugen. Die Marine würde wachsen - bei der Luftwaffe könnte man dagegen sparen, denn ein Teil der Marine-Luftrüstung könnte dann Aufgaben der heutigen Luftwaffe mit übernehmen. Die trägergestützte F-18 kann auch hoheitliche Aufgaben der Luftraumbewachung übernehmen. Die F-35 ebenso.

Die Gegenfinanzierung könnte man wie folgt strukturieren:

Streichung der Abgaben an die EU. Würde eine Nettohaushaltsentlastung von 9 Milliarden Euro per annum bedeuten.
Streichung der Abgaben an die UNO. Würde eine Nettohaushaltsentlastung von 8 Milliarden Euro per annum bedeuten.
Streichung der Zahlungen an Israel. Würde eine Nettoentlastung nachgelagerter Haushalte von ca. 1,5 Milliarden Euro bedeuten.
Streichung der Entwicklungshilfe. Würde eine Nettoentlastung von 6,5 Milliarden Euro bedeuten.
Streichung der Alimentations-Zahlungen an nicht erwerbsfähige oder -bereite EU Ausländer. Nettoentlastung: 4 Milliarden Euro.
Streichung der Alimentations-Zahlungen an nicht erwerbsfähige oder -bereite Drittstaatler. Nettoentlastung: 8 Milliarden Euro

Macht Summa Summarum: 37 Milliarden.

Würden wir obiges angehen, BRÄUCHTEN wir diese neue Bewaffnung dringender denn je....:D

Bergischer Löwe
09.04.2015, 13:02
Ja, so wird es wohl kommen, wieder zurück zum 7,62 x 51 mm aus einem neuen Rückstoß gebändigten Sturmgewehr.
Die auf den Mann übertragene Power vom G3, war für die meisten einfach zu viel des guten und löste bei manchen schon vor Schieß beginn, Schweißausbrüche und sogar Panik Attacken aus.
Das es auch viel sanfter geht, merkten wir damals als wir Gelegenheit bekamen mit dem M 14 zu schießen.

Dann versuch mal mit einer 5,56 x 45 mm auf die Jagd zu gehen. Oder anders herum gefragt: Warum nennt man das Kaliber, das in die unter Jägern so beliebten K98 Abkömmlinge passt (7,92 x 57 IS) die "Königin des Waldes"? Man will kapitales Rotwild nicht verletzen sondern zuverlässig e r l e g e n ohne dem Wildbret massiven Schaden zuzufügen. Dafür benötigt man Leistungsreserven. Die sind beim NATO Kaliber nicht gegeben.

reflecthofgeismar
09.04.2015, 13:07
Ach so teuer wäre eine "smarte" Nachrüstung nicht. Für o.g. Projekte würde ich alles in allem 50 Milliarden Investitions- und Unterhaltskosten veranschlagen. Auch personell würden o.g. Projekte durchaus keine nennenswerten Mehr-Personalkosten erzeugen. Die Marine würde wachsen - bei der Luftwaffe könnte man dagegen sparen, denn ein Teil der Marine-Luftrüstung könnte dann Aufgaben der heutigen Luftwaffe mit übernehmen. Die trägergestützte F-18 kann auch hoheitliche Aufgaben der Luftraumbewachung übernehmen. Die F-35 ebenso.

Die Gegenfinanzierung könnte man wie folgt strukturieren:

Streichung der Abgaben an die EU. Würde eine Nettohaushaltsentlastung von 9 Milliarden Euro per annum bedeuten.
Streichung der Abgaben an die UNO. Würde eine Nettohaushaltsentlastung von 8 Milliarden Euro per annum bedeuten.
Streichung der Zahlungen an Israel. Würde eine Nettoentlastung nachgelagerter Haushalte von ca. 1,5 Milliarden Euro bedeuten.
Streichung der Entwicklungshilfe. Würde eine Nettoentlastung von 6,5 Milliarden Euro bedeuten.
Streichung der Alimentations-Zahlungen an nicht erwerbsfähige oder -bereite EU Ausländer. Nettoentlastung: 4 Milliarden Euro.
Streichung der Alimentations-Zahlungen an nicht erwerbsfähige oder -bereite Drittstaatler. Nettoentlastung: 8 Milliarden Euro

Macht Summa Summarum: 37 Milliarden.

Keine ausländischen Produkte mehr nutzen, auch keine für deutsche Bedürfnisse angepassten (Klaiber 50 MG, G22, G82, TOW, Spike, Stinger etc.), nur hemische Produkte verwenden.
Wie teuer würde es uns denn kommen, wenn wir selbstständig Flugzeugträger und andere Schiffe sowie dafür sinnvolle eigene Flugzeuge entwickeln würden?
Die Luftwaffe müsste natürlich auch umstrukturiert werden.


Würden wir obiges angehen, BRÄUCHTEN wir diese neue Bewaffnung dringender denn je....:D

Ja, deswegen schnellstmöglich leistungsstarke A-Waffen entwickeln.
:D

Para ou rien
09.04.2015, 13:31
Was soll dieser Haufen am Ende darstellen?

Eine Wirre Zusammenstellung irgendwelchen Materials.

Maitre
09.04.2015, 13:46
Dann versuch mal mit einer 5,56 x 45 mm auf die Jagd zu gehen. Oder anders herum gefragt: Warum nennt man das Kaliber, das in die unter Jägern so beliebten K98 Abkömmlinge passt (7,92 x 57 IS) die "Königin des Waldes"? Man will kapitales Rotwild nicht verletzen sondern zuverlässig e r l e g e n ohne dem Wildbret massiven Schaden zuzufügen. Dafür benötigt man Leistungsreserven. Die sind beim NATO Kaliber nicht gegeben.

Die Antwort gibst du dir selbst: Der verwundete gegnerische Soldat ist besser, als der Tote. Um den Toten muss sich keiner mehr kümmern, beim Verwundeten bindest du schon mal zwei oder sogar drei Mann.

Maitre
09.04.2015, 13:59
Aber nun gab es ein Problem, Afghanistan ist nicht Deutschland und Afghanistan ist groß und dünn besiedelt!
Die kleine Patrone 5,56 x 45 mm ist zwar gut für kurze Strecken, aber bei den Weiten in Afghanistan stößt diese Patrone schnell an ihre Grenzen.
Nun war guter Rat teuer, aber die Lösung war schon in Sicht: Die alte G3 Knarre musste wieder ran, hiermit konnte man dann auch wieder Afghanen, die 500 – 600 m entfernt waren, ins Paradies zu ihren Jungfrauen schicken.


Afghanistan birgt ein noch größeres Problem: Berge, Felsen, Steine. Zur Zeit des Afganistankrieges der Sowjets stellte sich eine gewisse Ineffektivität des Kampfhubschraubers Mi-24D heraus. Dessen Bordmaschinengewehr, das vierläufige 12,7mm JakB (sowas durchschlägt über 40mm Panzerstahl auf kurze Entfernungen), reichte in Gefechtssituationen oft nicht aus, die verschanzten Terroristen zu bekämpfen. Auch der Einsatz der ungelenkten S-5 Rakete im Kaliber 57mm zeigte kaum bessere Ergebnisse. Böse Zungen behaupteten, man würde damit nur den Rebellen die Fußsohlen kitzeln. Also blieb den Hubschrauberbesatzungen oft nur der Einsatz der teuren Panzerabwehrlenkrakete 9K114 Shturm. Um dieses Problem zu lösen, erhielten spätere Versionen (Mi-24P und folgende) die 30mm GSh-30 Bordkanone.

Mit diesen Problemen kämpft dort selbstverständlich auch ein Sturmgewehr. Eine Lösung dieses Problems könnte in einer Waffe analog des sowjetischen/ russischen RPO liegen. Thermobarische Waffen sind aber furchtbar pöse.

Xarrion
09.04.2015, 14:01
Die Antwort gibst du dir selbst: Der verwundete gegnerische Soldat ist besser, als der Tote. Um den Toten muss sich keiner mehr kümmern, beim Verwundeten bindest du schon mal zwei oder sogar drei Mann.

Korrekt.

mick31
09.04.2015, 15:58
Der Weg zu einer knackigen, schlagkräftigen Bundeswehr ist ja nicht gänzlich falsch - nur fehlen dafür entscheidende Waffensysteme:



Es fehlt vor allem an Hirn, Eiern und der Liebe zum Volk unter all den Fremdgesteuerten Politkaspern, was nützt all der teure Schrott wenn sich keiner reinhocken will weil seit 70 Jahren nichts als Schuldkult und Unterewerfung aus allen Medien, in der Schule, in TV... gepredigt wird.

Bergischer Löwe
09.04.2015, 16:16
Es fehlt vor allem an Hirn, Eiern und der Liebe zum Volk unter all den Fremdgesteuerten Politkaspern, was nützt all der teure Schrott wenn sich keiner reinhocken will weil seit 70 Jahren nichts als Schuldkult und Unterewerfung aus allen Medien, in der Schule, in TV... gepredigt wird.

Ich kann nur über die Marine zu meiner Zeit sprechen. Die überwiegende Mehrheit der Dienstgrade bis in die Kapitänsdienstgrade waren sehr vernünftige Leute mit dem Herz am richtigen Fleck. Überwiegend gute Seeleute mit Sinn für Tradition, viel Know-How und hohem Belastbarkeitsgrad. Nur ist das bereits mehr als 25 Jahre her. Wie das heute ist, kann ich nicht sagen. Ich denke aber, daß sich "meine" Marine nicht allzusehr verändert hat. Liegt aber vielleicht auch daran, daß uns unser technisches Gerät (sprich: Schiff) unser Verhalten von je her aufdiktiert hat. Natürlich ist die Arbeit eines Heizers von Heute eine gänzlich andere als die eines kaiserlichen Kollegen der Hochseeflotte. Aber grundsätzlich - gäbe es eine Zeitmaschine - hätten wir uns an Bord der "SMS Friedrich der Große" genauso zurecht gefunden wie auf unserem Schiff 80 Jahre später. Die Sprache ist dieselbe, die Bordorganisation ist dieselbe, die Abläufe sind ähnlich - ja selbst die Uniform hat sich nicht großartig geändert. Ein heutiger Kommandant eines 212er Bootes könnte sicher nach kurzer Einweisung auch ein VII C Boot gegen alliierte Konvoys in Position bringen. Und ich hätte sicher in der Skagerrakschlacht an den Flaggen und der Signallampe auch keine schlechtere Figur abgegeben als mein Kamerad von vor 100 Jahren.

Bergischer Löwe
09.04.2015, 16:22
Die Antwort gibst du dir selbst: Der verwundete gegnerische Soldat ist besser, als der Tote. Um den Toten muss sich keiner mehr kümmern, beim Verwundeten bindest du schon mal zwei oder sogar drei Mann.

Der Verwundete ist aber möglicherweise drei Wochen wieder zur Stelle, um MIR dann das Licht auszuknipsen. Das kann er nicht, wenn ich ihn bereits vorher in die ewigen Jagdgründe geschickt habe. Das von Dir genannte Szenario gilt für die Kleinkriege der post-WK II Zeit. Nicht aber für echten "Krieg". Dort zählen nur "Kills". Ein beschädigter Zerstörer macht mir u.U. noch mit seinen letzten Zuckungen den Garaus. Erst wenn ich höre wie seine Spanten brechen, kann ich beruhigt abdrehen. Erster Lehrgang Seekriegsführung.

Maitre
09.04.2015, 17:09
Der Verwundete ist aber möglicherweise drei Wochen wieder zur Stelle, um MIR dann das Licht auszuknipsen. Das kann er nicht, wenn ich ihn bereits vorher in die ewigen Jagdgründe geschickt habe. Das von Dir genannte Szenario gilt für die Kleinkriege der post-WK II Zeit. Nicht aber für echten "Krieg". Dort zählen nur "Kills".

Eventuell sind diese 3 Wochen schon genug Zeit, die Entscheidung herbeizuführen. Gerade im II. Weltkrieg, der für einen modernen Krieg das Muster darstellte, war die Schaffung einer zumindest temporären und lokalen Überlegenheit eine der wichtigsten Notwendigkeiten. Auch da sind mir drei zeitweilig ausgefallene Soldaten wichtiger, als ein einziger Toter.
Gerade in den aktuellen Kleinkriegen- hier vor allem Afghanistan- ist dagegen ein endgültiges "Ausschalten" des Gegners wichtig. Sonst sehe ich den Terroristen aus Afghanistan womöglich im Irak oder anderswo wieder.


Ein beschädigter Zerstörer macht mir u.U. noch mit seinen letzten Zuckungen den Garaus. Erst wenn ich höre wie seine Spanten brechen, kann ich beruhigt abdrehen. Erster Lehrgang Seekriegsführung.

Die Seekriegsführung unterscheidet sich recht deutlich vom Landkrieg. Ein versenktes Kriegsschiff läßt sich nicht so leicht ersetzen, wie ein getöteter Soldat, ein vernichteter Panzer oder ein abgeschossenes Flugzeug. In der sowjetischen aber auch der amerikanischen operativen Planung des II. WK galten wohl Flugzeuge und Panzer gelegentlich auch als "Verbrauchsmaterial". Kann man sehr schön auch in Shukows "Erinnerungen und Gedanken nachlesen, als er stolz verkündete, dass von 500 eingeplanten Panzern für eine Operation noch zwei Dutzend übrigblieben.

Para ou rien
09.04.2015, 17:45
Die Antwort gibst du dir selbst: Der verwundete gegnerische Soldat ist besser, als der Tote. Um den Toten muss sich keiner mehr kümmern, beim Verwundeten bindest du schon mal zwei oder sogar drei Mann.


Der Verwundete ist aber möglicherweise drei Wochen wieder zur Stelle, um MIR dann das Licht auszuknipsen. Das kann er nicht, wenn ich ihn bereits vorher in die ewigen Jagdgründe geschickt habe. Das von Dir genannte Szenario gilt für die Kleinkriege der post-WK II Zeit. Nicht aber für echten "Krieg". Dort zählen nur "Kills". Ein beschädigter Zerstörer macht mir u.U. noch mit seinen letzten Zuckungen den Garaus. Erst wenn ich höre wie seine Spanten brechen, kann ich beruhigt abdrehen. Erster Lehrgang Seekriegsführung.

Ich weiß irgendwie nicht, woher dieses Mythen stammen, aber sie sind Unfug.
Sobald der Feind anvisiert und der Abzug durchgezogen wird, ist das Ziel einzig und allein, diesen Feind kampfunfähig zu machen. Er soll einem selbst nicht mehr gefährlich werden, noch seinen Auftrag weiter verfolgen können. Das gilt für 99% aller denkbaren Gefechtslagen.

Wenn der Feind dabei sofort draufgeht, gut. Wenn er kampfunfähig verwundet ist, gut. Verwundet, aber kampffähig, schlecht. Kampfunfähig verwundet und auf ewig dienstuntauglich, ideal. Aber das ist im Eifer des Gefechts alles nur eingeschränkt steuerbar. Eine Kugel an die richtige Stelle und es ist so oder so aus, ob mit ein paar Stunden Verzögerung oder nicht. Im "richtigen" Krieg können Verwundete häufig ohnehin erst mit Verzögerung versorgt werden. Bei vielen Verwundungen entscheidet die erste Stunde über Leben oder Tod. Eine 5.56mm x 45 im Gedärm macht dann keinen großen Unterschied zu einer 7.62mm x 51.

Maitre
09.04.2015, 17:52
Ich weiß irgendwie nicht, woher dieses Mythen stammen, aber sie sind Unfug.
Sobald der Feind anvisiert und der Abzug durchgezogen wird, ist das Ziel einzig und allein, diesen Feind kampfunfähig zu machen. Er soll einem selbst nicht mehr gefährlich werden, noch seinen Auftrag weiter verfolgen können. Das gilt für 99% aller denkbaren Gefechtslagen.

Wenn der Feind dabei sofort draufgeht, gut. Wenn er kampfunfähig verwundet ist, gut. Verwundet, aber kampffähig, schlecht. Kampfunfähig verwundet und auf ewig dienstuntauglich, ideal. Aber das ist im Eifer des Gefechts alles nur eingeschränkt steuerbar. Eine Kugel an die richtige Stelle und es ist so oder so aus, ob mit ein paar Stunden Verzögerung oder nicht. Im "richtigen" Krieg können Verwundete häufig ohnehin erst mit Verzögerung versorgt werden. Bei vielen Verwundungen entscheidet die erste Stunde über Leben oder Tod. Eine 5.56mm x 45 im Gedärm macht dann keinen großen Unterschied zu einer 7.62mm x 51.

Was heißt Mythos? Selbstverständlich soll der Gegner kampfunfähig sein, aber eben nicht zwingend tot. Selbstverständlich werden die Kaliber 5,56 x 45 bzw. 5,45 x 39 nicht nur mit diesem Gedanken entwickelt worden sein.

Para ou rien
09.04.2015, 17:59
Was heißt Mythos? Selbstverständlich soll der Gegner kampfunfähig sein, aber eben nicht zwingend tot. Selbstverständlich werden die Kaliber 5,56 x 45 bzw. 5,45 x 39 nicht nur mit diesem Gedanken entwickelt worden sein.

Ich kann nur für das Nato-Kaliber sprechen. Dieses wurde entwickelt, weil 7.62 als zu grobschlächtig für ein Sturmgewehr betrachtet wurde. Der Rückstoß war wohl das Hauptargument. In den Staaten unterscheidet man mittlerweile auch zwischen "Assault Rifle" und "Battle Rifle" -letztere verwenden .30er Kaliber.
Natürlich ist ein kleineres Kaliber immer weniger tödlich, aber ich kenne keine offizielle Denkschrift, Planung oder Begründung, in der das Ziel "Verwunden vor Töten" in den Entwicklungsfokus gestellt wurde.
Auch die ganze Schießausbildung zielt in keinsterweise darauf ab, nur oder bevorzugt zu Verwunden. Wenns darum ginge, müsste aber vor allem hier angesetzt werden und erst in zweiter Instanz am Kaliber.

Maitre
09.04.2015, 18:09
Ich kann nur für das Nato-Kaliber sprechen. Dieses wurde entwickelt, weil 7.62 als zu grobschlächtig für ein Sturmgewehr betrachtet wurde. Der Rückstoß war wohl das Hauptargument.

So ähnlich war es wohl bei der Krawallnikow auch: geringerer Rückstoß, größere V₀ damit gestrecktere Flugbahn und weniger zu schleppen für den Schützen.


Natürlich ist ein kleineres Kaliber immer weniger tödlich, aber ich kenne keine offizielle Denkschrift, Planung oder Begründung, in der das Ziel "Verwunden vor Töten" in den Entwicklungsfokus gestellt wurde.

Was, wenn die Tödlichkeit des Geschosses ein wichtiges Kriterium gewesen wäre, andererseits nicht in Kauf genommen worden wäre.


Auch die ganze Schießausbildung zielt in keinsterweise darauf ab, nur oder bevorzugt zu Verwunden. Wenns darum ginge, müsste aber vor allem hier angesetzt werden und erst in zweiter Instanz am Kaliber.

Wenn ich mal die Erfahrungen der Amerikaner im II. Weltkrieg heranziehe, kann man im Ernstfall schon froh sein, wenn ein Wehrpflichtiger überhaupt bewusst auf einen anderen Menschen schießt. Es hatte sich wohl herausgestellt, dass über 50% der Soldaten dazu neigten, danebenzuschießen (bewusst oder unterbewusst lasse ich mal dahingestellt).
Da noch zu verlangen, auf bestimmte Körperregionen zu schießen, wäre wohl auch vermessen.

Muninn
09.04.2015, 18:11
Ich kann nur für das Nato-Kaliber sprechen. Dieses wurde entwickelt, weil 7.62 als zu grobschlächtig für ein Sturmgewehr betrachtet wurde. Der Rückstoß war wohl das Hauptargument. In den Staaten unterscheidet man mittlerweile auch zwischen "Assault Rifle" und "Battle Rifle" -letztere verwenden .30er Kaliber.
Natürlich ist ein kleineres Kaliber immer weniger tödlich, aber ich kenne keine offizielle Denkschrift, Planung oder Begründung, in der das Ziel "Verwunden vor Töten" in den Entwicklungsfokus gestellt wurde.
Auch die ganze Schießausbildung zielt in keinsterweise darauf ab, nur oder bevorzugt zu Verwunden. Wenns darum ginge, müsste aber vor allem hier angesetzt werden und erst in zweiter Instanz am Kaliber.

Die Mun ist doch einfach nur ein Kompromis.

Im WW II haben die Russen mit der PPSH die Deutschen mit der MP 40 gekämpft, Die hatten alle deutlich schwächere Mun als es heute üblich ist.

Für weitere Entfernungen nutzen die Russen Heute das Dragunov, die Deutschen das G28 und die Amis das M14.

the scientist
09.04.2015, 18:24
Ich kann nur für das Nato-Kaliber sprechen. Dieses wurde entwickelt, weil 7.62 als zu grobschlächtig für ein Sturmgewehr betrachtet wurde. Der Rückstoß war wohl das Hauptargument. In den Staaten unterscheidet man mittlerweile auch zwischen "Assault Rifle" und "Battle Rifle" -letztere verwenden .30er Kaliber.
Natürlich ist ein kleineres Kaliber immer weniger tödlich, aber ich kenne keine offizielle Denkschrift, Planung oder Begründung, in der das Ziel "Verwunden vor Töten" in den Entwicklungsfokus gestellt wurde.
Auch die ganze Schießausbildung zielt in keinsterweise darauf ab, nur oder bevorzugt zu Verwunden. Wenns darum ginge, müsste aber vor allem hier angesetzt werden und erst in zweiter Instanz am Kaliber.

Natürlich stand im Vordergrund der Kleinkaliberentwicklung, das man mehr Munition mitschleppen konnte und auch weniger Material verbraucht wurde. Man hatte sich auch mehr von der größeren Mündungsgeschwindigkeit erhofft, was zur Legendenbildung, a la Streifschuss wäre tödlich, führte. :) , Die Geschichte hörte 1986 das erste mal, als ich das erste mal AK schießen musste.
Im Endeffekt war das Trudeln und Zersplittern des Geschosses im Körper vielleicht nur ein zufälliges Produkt, was der damaligen Doktrin, vom Verletzen und mehrere Leute dadurch binden zuspielte.

Was ich aber bestätigen kann ist, als ich damals vom G3 mit 7,62x51 aufs AK 74 5,45x39 umsteigen musste, wurde uns genau diese Geschichte zum Umrüsten aufs KK erklärt.

und zur Schießausbildung, wenn ich an die Ergebnisse von den meisten Schützen damals denke, stellt sich mir eh die Frage, was die rumsülzen von wegen auf 400m nen halben Meter daneben. :)
Ich war vorher schon Sportschütze und ich hab das hinbekommen auf 400m, auch bei Nacht, zu treffen . Einer von gaaaaanz wenigen mit dem G3 ! :)
Niemand schießt auf 400m gezielt im Gefecht ! Zumindest nicht der Durchschnittssoldat.

the scientist
09.04.2015, 18:36
Die Mun ist doch einfach nur ein Kompromis.

Im WW II haben die Russen mit der PPSH die Deutschen mit der MP 40 gekämpft, Die hatten alle deutlich schwächere Mun als es heute üblich ist.

Für weitere Entfernungen nutzen die Russen Heute das Dragunov, die Deutschen das G28 und die Amis das M14.

Wie kommst du darauf, das die Munition damals schwächer war ? Sturmgewehr 44 oder 45 , die Mpi 40 , diese Waffen hatten die wenigsten und meist erst gegen Kriegsende. Standardwaffe war der Karabiner und der Schussleistungen solltest du mal googlen. Hab die jetzt nicht im Kopf, aber wette, die Mündungs-v. lag über 1000m/s !

Im übrigen ist das Dragunov eine Entwicklung der 1960 iger und seit damals auch im Einsatz. ;)
Du vergleichst Äpfel mit Birnen. Scharfschützengewehre haben mind. 7,62mm über 8 mm, mit weiteren Abstufungen, hoch bis Kal.50, was glaube 12,9 mm entspricht. Geht sogar noch höher bis 20-30 mm, was aber dann ausschließlich Anti-Material, sprich Panzerbüchsen sind.

Das G28 ist zB. von HK im Kal. 7,62 . Für weitere Entfernungen nutzt die BW das Barrett M82 im Kal.50 als G82, glaube ich ?

und die Amis nutzen sehr viiiiel mehr als das Uralt M14. da musste dann nämlich nochmal unterscheiden zwischen designed marksman, also Zug-Scharfschütze, polizeiliche Scharfschützen und eben militärische Scharfschützen und alle haben ihre Gewehre ihren Einsätzen jeweils angepasst. die Marksman nutzen z.B. dein M14 und auch eher das Kal.7,62mm .

Aber ich schweife ab. :)

charger
09.04.2015, 18:37
Dann versuch mal mit einer 5,56 x 45 mm auf die Jagd zu gehen. Oder anders herum gefragt: Warum nennt man das Kaliber, das in die unter Jägern so beliebten K98 Abkömmlinge passt (7,92 x 57 IS) die "Königin des Waldes"? Man will kapitales Rotwild nicht verletzen sondern zuverlässig e r l e g e n ohne dem Wildbret massiven Schaden zuzufügen. Dafür benötigt man Leistungsreserven. Die sind beim NATO Kaliber nicht gegeben.

Das M14 ist Winchester .308, genau wie das G3, der unterschied liegt im Ladeprinzip, das M14 ist ein Gasdrucklader und das G3 ein Rückstoßlader, das ist beim Schuss ein unterschied zwischen Tag und Nacht.
Soweit ich informiert bin, ist .308 das beliebteste Jagd Kaliber.

Freilich geht das Gasdruckladeprinzip auch ein bischen zu Lasten der Geschossenergie.

http://www.youtube.com/watch?v=0fDF0f-dOdA

http://www.youtube.com/watch?v=CSceYZsGbkU

Übrigens halte ich persönlich nichts von KK Lego Gewehren.

Para ou rien
09.04.2015, 18:58
was der damaligen Doktrin, vom Verletzen und mehrere Leute dadurch binden zuspielte.

Hast du dazu tatsächlich jemals eine offizielle Verlautbarungen gelesen oder gar zur Hand? Für mich ist das nach wie vor Soldatengarn. Verwundetenlogistik ist eine recht komplexe Sache geworden und heute hat man den Anspruch -und in den letzten Einsatz, tatsächlich auch die Möglichkeit- jeden Verwundeten innerhalb kürzester Zeit rauszuholen und einer professionellen Versorgung zuzuführen. Im damals erwarteten großen Krieg zwischen Ost und West, aber auch damals bereits praktisch in Vietnam und zuvor Korea und davor sowieso, wurden Verwundete erstmal liegen gelassen, bis der Auftrag weitere Kameradenhilfe, geschweige denn eine Bergung und Überführung in die nächste Sammelstelle, möglich machte.
Wenn in einem laufenden Angriff der Kamerad neben mir verwundet wird, führe ich den Angriff erstmal weiter, bekämpfe feindliche Waffenwirkung, bevor ich an erste Kameradenhilfe überhaupt nur denke. Das gilt auch für sämtliche andere Gefechtsarten. Insofern macht das Argument "Kräfte binden" keinen Sinn, da Sanitätspersonal sowieso vorhanden ist und kein vernünftiger Führer den Auftrag wegen einzelner Verwundeter verzögert oder gar aufgibt. Die meisten Verwundeten und Toten werden nach allen belastbaren Erfahrungen, ohnehin durch Splitter- und Explosionswirkung verursacht.


Was ich aber bestätigen kann ist, als ich damals vom G3 mit 7,62x51 aufs AK 74 5,45x39 umsteigen musste, wurde uns genau diese Geschichte zum Umrüsten aufs KK erklärt.

Interessant. Wo musste man von G3 auf AK74 umsteigen? Heereskommando Ost?


und zur Schießausbildung, wenn ich an die Ergebnisse von den meisten Schützen damals denke, stellt sich mir eh die Frage, was die rumsülzen von wegen auf 400m nen halben Meter daneben. :)
Ich war vorher schon Sportschütze und ich hab das hinbekommen auf 400m, auch bei Nacht, zu treffen . Einer von gaaaaanz wenigen mit dem G3 ! :)
Niemand schießt auf 400m gezielt im Gefecht ! Zumindest nicht der Durchschnittssoldat.

Die Standardvisierung G36A0/A1 gibt 400m leicht her.
Die Gefechtsentfernung wird natürlich auch vom Terrain und natürlich vom Feind bestimmt. Afghanen und vor allem Araber führen das Gefecht, wenn möglich, grundsätzlich irgendwo im Raum zwischen 300-600m. Deshalb geht im Nahen Osten auch kein Krieg voran. Grundsätzlich sollte der infanteristische Halbkilometer beherrscht werden, auch in unseren Breiten und unabhängig der Waffengattung.

Para ou rien
09.04.2015, 19:08
Die Mun ist doch einfach nur ein Kompromis.


Genau wie das Gewehr, um das es hier geht. So wie alles im Leben.

Großadmiral
09.04.2015, 19:12
Mehr Waffen sind besser als weniger Waffen.

Nur muss man auch eine Verwendung dafür haben.
Jeden Monat 10000 Gewehre bestellen bringt für sich genommen nichts.

Großadmiral
09.04.2015, 19:19
Darf ich marinetechnisch ergänzen? Wenn wir schon beim Phantasie-Wunschkonzert sind :D:

TRÄGERPROJEKT:

a) Ankauf und "Frame Off" Umbau der "USS John F. Kennedy" und der "USS Nimitz" auf deutscher Werft (Blohm & Voss).
Ersatz der Schweröl-Kessel ("JFK") und der 2 Westinghouse Reaktoren ("Nimitz") durch eine moderne, effiziente CODAG Antriebsanlage ("Combined Diesel And Gas").
b) Ankauf von 40 F-18 Strike Eagle für die beiden Träger
c) Ankauf von 40 F-35 JSF für die Träger und die amphibischen Angriffs-Schiffe
d) Ankauf von Bord-Unterstützungsflugzeugen wie "Osprey", "Hawkeye", "Greyhound" in ausreichender Zahl.

BEGLEITSCHIFFPROJEKT

a) Vergrößerung des Anschaffungsumfanges der Klasse "F 125" von 6 auf 10 Einheiten. Schwerpunkt: Luftabwehr.
b) Auftragsvergabe zu einer nochmals im Fahrbereich vergrößerten Variante mit Schwerpunkt U-Boot Abwehr. Bedarf: Nochmal 10. Umklassifizierung in Zerstörer ("D 125a")
c) Küstenbereich: Zur Ergänzung der Korvettenklasse K 130 wäre die Anschaffung von 10 mittelgroßen Schnell-Fregatten der "B & V" Klasse "MEKO CSL" (45 kn !!!!) wünschenswert.

U-BOOT PROJEKT

a) Erweiterung der 212a Klasse auf 20 Einheiten. Freigabe für Umbau ähnlich ISR "Dolphin" der existenten Boote. Weiterer Umbau Schwerpunkt: getauchte Luftabwehr durch Lenkwaffen.
b) Neue aussenluftunabhängige Klasse oberhalb der 212er. Rahmen: 3500-5000 ts, Brennstoffzellenantrieb, Vertikale Abschussmöglichkeit für bis zu 10 Lenkwaffen. U.U. auch ICBM`s. 6 Stück.
c) Eine verkleinerte 212a Version. Für die Küste. Wie unsere alten 209er. Nochmal 10 Stück.
d) Das lange von der Unterwasserwaffen-Versuchsstelle in Eckernförde untersuchte Projekt der Unterwasser-Drohne wieder aufnehmen.

MINENLEGER PROJEKT

a) Auflegen einer neuen Klasse - basierend auf der aktuellen "Überherrn" Klasse - eines kombinierten aber wehrhaften Minensuchers-Minenlegers der 800 t Klasse. Bedarf: 50 Stück.

AMPHIBISCHES PROJEKT

a) 4 Landungsdockschiffe der "San Antonio" Klasse anschaffen. Incl. der LCAC/LCU und der Landungsboote (je 14). Anschaffung "Osprey" und F-35 bereits im Trägerprojekt.
b) 2 amphibische Hubschrauberträger der "Blohm & Voss" LHD Klasse anschaffen.


Mit dieser Liste würde ich gerne mal am Hardtberg vorstellig werden. Die würden einen Lachanfall nach dem nächsten bekommen. Blohm und Voss (Thyssenkrupp-Marine Systems) würden mir eine Villa hinstellen. Mit Hubschrauber und Learjet. Die wären lebenslang in meiner Schuld.

Wie wirkt sich der neue Antrieb auf die Seeausdauer der Träger aus?

the scientist
09.04.2015, 19:39
Hast du dazu tatsächlich jemals eine offizielle Verlautbarungen gelesen oder gar zur Hand? Für mich ist das nach wie vor Soldatengarn. Verwundetenlogistik ist eine recht komplexe Sache geworden und heute hat man den Anspruch -und in den letzten Einsatz, tatsächlich auch die Möglichkeit- jeden Verwundeten innerhalb kürzester Zeit rauszuholen und einer professionellen Versorgung zuzuführen. Im damals erwarteten großen Krieg zwischen Ost und West, aber auch damals bereits praktisch in Vietnam und zuvor Korea und davor sowieso, wurden Verwundete erstmal liegen gelassen, bis der Auftrag weitere Kameradenhilfe, geschweige denn eine Bergung und Überführung in die nächste Sammelstelle, möglich machte.
Wenn in einem laufenden Angriff der Kamerad neben mir verwundet wird, führe ich den Angriff erstmal weiter, bekämpfe feindliche Waffenwirkung, bevor ich an erste Kameradenhilfe überhaupt nur denke. Das gilt auch für sämtliche andere Gefechtsarten. Insofern macht das Argument "Kräfte binden" keinen Sinn, da Sanitätspersonal sowieso vorhanden ist und kein vernünftiger Führer den Auftrag wegen einzelner Verwundeter verzögert oder gar aufgibt. Die meisten Verwundeten und Toten werden nach allen belastbaren Erfahrungen, ohnehin durch Splitter- und Explosionswirkung verursacht.



Interessant. Wo musste man von G3 auf AK74 umsteigen? Heereskommando Ost?



Die Standardvisierung G36A0/A1 gibt 400m leicht her.
Die Gefechtsentfernung wird natürlich auch vom Terrain und natürlich vom Feind bestimmt. Afghanen und vor allem Araber führen das Gefecht, wenn möglich, grundsätzlich irgendwo im Raum zwischen 300-600m. Deshalb geht im Nahen Osten auch kein Krieg voran. Grundsätzlich sollte der infanteristische Halbkilometer beherrscht werden, auch in unseren Breiten und unabhängig der Waffengattung.

Vielleicht sollte man mit bedenken, wann auf KK umgestellt wurde. Das ging glaube ich bei der Nato Anfang der 60 iger los und wurde dann mit der AK74 im Jahr 74 nachgezogen. Also im tiefsten Kalten Krieg.
Im tiefsten Kalten Krieg, wurden wir DDR Kinder schon fleißig militärisch geschult. Unter Zwang und bis zur Kotzgrenze. Irgendwann im Laufe dieser Berieselung, wurde uns das mit dem ,,Verwunden und Soldaten binden ,, eingetrichtert. Ich hab nie was militärisches dazu gelesen bzw. weiß ich das auch nicht mehr. Auch das mit dem Streifschuß-Schock stammte aus der DDR Ära. Was ich damit sagen will, man ging vielleicht nur damals wirklich davon aus und es hat sich wahrscheinlich überholt, also die Einsatzdoktrin. Aber man hat eben noch das Gewehr im KK.

Wieder gehört hatte ich das dann 1991. Wo ich beim Bund war.
Daher auch G3 zu AK74. War erst weit im Westen stationiert und wurde dann in den Osten versetzt. Dort traf ich dann wieder auf Kalaschnikow. War sozusagen ein Wendezeit-Relikt.

Zum Schießen, ich schrieb hier ja bereits dazu, was mir Afghanistan-Veteranen berichteten und das das Treffen mit dem G36 deutlich einfacher wäre als mit G3. Selbst habe ich das G36 nicht mehr geschossen Aber kenne den Kaliberunterschied nur zu gut.
Ja, und wenn der Krieg sich gegenüber dem Kalten Krieg verändert hat, dann muss man darauf reagieren. Wenn du sagst, die Einsatzweiten haben sich verändert, dann verdammt nochmal ein anderes Gewehr her, wenn es die Anforderungen nicht erfüllt.
Aber glaube, das geht am Thema vorbei ! 1995 wurde etwas bestellt, was für 95 ausreichend war. Jetzt sich hinzustellen und zu sagen, ihr habt uns Schrott geliefert, das ist schlichtweg mies und frech. Ich kann mir nicht vorstellen, das ausgerechnet HK, was anderes liefert, als bestellt wurde.
Ich kann doch auch keinen Golf 3 mal bestellt haben und heute Hummer -Tauglichkeiten von dem verlangen. :) Mal blöd ausgedrückt.

Sollte die Krücke nicht gehen, dann muss eben das Auslandskontigent z.B. mit HK 416/17 ausgestattet werden.
Aber das kostet ja wieder !

Para ou rien
09.04.2015, 19:46
Ich kann mir nicht vorstellen, das ausgerechnet HK, was anderes liefert, als bestellt wurde.

Mittlerweile ist das alles recht verworren. Angeblich soll jetzt der Kunststoff nicht der Norm entsprechen, weil PE mit eingemischt wurde. Keine Ahnung. So oder so, gehts bei diesem ganzen "Skandal" primär um die Selbstdarstellung der Möchtegernkanzlerin und Merkelnachfolgerin vdL.


Sollte die Krücke nicht gehen, dann muss eben das Auslandskontigent z.B. mit HK 416/17 ausgestattet werden.
Aber das kostet ja wieder !

Darauf wird es wohl hinauslaufen, auch wenn zwischen BMVg und HK momentan die Fetzen fliegen und sehr viel Prozellan zu Bruch geht.

Ich persönlich bin jetzt kein übermäßiger Fan von AR-15 Knallstöcken.

Großadmiral
09.04.2015, 19:50
Ach so teuer wäre eine "smarte" Nachrüstung nicht. Für o.g. Projekte würde ich alles in allem 50 Milliarden Investitions- und Unterhaltskosten veranschlagen. Auch personell würden o.g. Projekte durchaus keine nennenswerten Mehr-Personalkosten erzeugen. Die Marine würde wachsen - bei der Luftwaffe könnte man dagegen sparen, denn ein Teil der Marine-Luftrüstung könnte dann Aufgaben der heutigen Luftwaffe mit übernehmen. Die trägergestützte F-18 kann auch hoheitliche Aufgaben der Luftraumbewachung übernehmen. Die F-35 ebenso.

Die Gegenfinanzierung könnte man wie folgt strukturieren:

Streichung der Abgaben an die EU. Würde eine Nettohaushaltsentlastung von 9 Milliarden Euro per annum bedeuten.
Streichung der Abgaben an die UNO. Würde eine Nettohaushaltsentlastung von 8 Milliarden Euro per annum bedeuten.
Streichung der Zahlungen an Israel. Würde eine Nettoentlastung nachgelagerter Haushalte von ca. 1,5 Milliarden Euro bedeuten.
Streichung der Entwicklungshilfe. Würde eine Nettoentlastung von 6,5 Milliarden Euro bedeuten.
Streichung der Alimentations-Zahlungen an nicht erwerbsfähige oder -bereite EU Ausländer. Nettoentlastung: 4 Milliarden Euro.
Streichung der Alimentations-Zahlungen an nicht erwerbsfähige oder -bereite Drittstaatler. Nettoentlastung: 8 Milliarden Euro

Macht Summa Summarum: 37 Milliarden.

Würden wir obiges angehen, BRÄUCHTEN wir diese neue Bewaffnung dringender denn je....:D

Also besser langsam umschichten

the scientist
09.04.2015, 19:51
Mittlerweile ist das alles recht verworren. Angeblich soll jetzt der Kunststoff nicht der Norm entsprechen, weil PE mit eingemischt wurde. Keine Ahnung. So oder so, gehts bei diesem ganzen "Skandal" primär um die Selbstdarstellung der Möchtegernkanzlerin und Merkelnachfolgerin vdL.



Darauf wird es wohl hinauslaufen, auch wenn zwischen BMVg und HK momentan die Fetzen fliegen und sehr viel Prozellan zu Bruch geht.

Ich vermute hier auch mal Daumenschrauben zur Preisverhandlung !!

Wer ne Plastikknarre bestellt, brauch sich ja nun ne wundern, wenn man damit keine Türen einschlägt.

Ich bekomme kein Geld von der Waffenlobby, aber mein Vertrauen in deutsche Ingenieurskunst ist einfach höher, als in das einer Frau Verteidigungsministerin ehemals Kinderärztin oder sowas.

Muninn
09.04.2015, 19:58
Ich vermute hier auch mal Daumenschrauben zur Preisverhandlung !!

Wer ne Plastikknarre bestellt, brauch sich ja nun ne wundern, wenn man damit keine Türen einschlägt.

Ich bekomme kein Geld von der Waffenlobby, aber mein Vertrauen in deutsche Ingenieurskunst ist einfach höher, als in das einer Frau Verteidigungsministerin ehemals Kinderärztin oder sowas.

Sicher ist bei einem Premiumhersteller wie HuK ein gewisses Grundvertrauen angebracht. Aber letzlich muß man dennoch überprüfen ob das gelieferte Produkt den Vorstellungen entspricht. Wenn das, daß Verteidigungsministerium nicht getan haben sollte (was ich nicht glaube) das sollte man auch den Fehler dort suchen.

Aber wie schon in diesem Strang geschrieben. Decken sich die Einsatzerfahrungen nicht mehr mit den Anforderungen von 1995. Das kann man dann aber nicht der Firma HuK anlasten.

the scientist
09.04.2015, 20:09
Sicher ist bei einem Premiumhersteller wie HuK ein gewisses Grundvertrauen angebracht. Aber letzlich muß man dennoch überprüfen ob das gelieferte Produkt den Vorstellungen entspricht. Wenn das, daß Verteidigungsministerium nicht getan haben sollte (was ich nicht glaube) das sollte man auch den Fehler dort suchen.

Aber wie schon in diesem Strang geschrieben. Decken sich die Einsatzerfahrungen nicht mehr mit den Anforderungen von 1995. Das kann man dann aber nicht der Firma HuK anlasten.

Mein Vertrauen richtet sich ja nicht nur auf HK ! Ich gehe auch mal stark davon aus, das die Herren Beamten vom Bund damals nichts übernommen haben, in Gestalt des G36, was auf die Anforderungen 1995 nicht 100% ausgerichtet war.

Deutsche Gründlichkeit unterstelle ich den Ingenieuren wie Beamten gleichermaßen. Damals zumindest.

Daher erscheint mir eine rein politische Schlammschlacht unserer Volksverräter, einfach nur weitaus wahrscheinlicher !

Muninn
17.04.2015, 11:51
Streit um Rufschädigung Heckler & Koch will Bundeskriminalamt in G36-Affäre einschaltenhttp://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/streit-um-rufschaedigung-heckler-koch-will-bundeskriminalamt-in-g36-affaere-einschalten_id_4603667.html


Freitag, 17.04.2015Probleme bei Material und Präzision: Experten legen Bericht vorhttp://www.focus.de/politik/deutschland/verteidigung-sturmgewehr-g36-experten-legen-bericht-vor_id_4618477.html

the scientist
17.04.2015, 12:53
http://www.focus.de/finanzen/news/wirtschaftsticker/streit-um-rufschaedigung-heckler-koch-will-bundeskriminalamt-in-g36-affaere-einschalten_id_4603667.html

http://www.focus.de/politik/deutschland/verteidigung-sturmgewehr-g36-experten-legen-bericht-vor_id_4618477.html

Nu ja, der Bericht sagt aber nun nichts anderes aus, als das was wir hier schon zur Genüge durchgekaut haben ! Es gibt ein Problem mit der Treff-Genauigkeit bei heißem Lauf und anderen Temperaturen, als in Mitteleuropa üblich.
Okay, was aber sagt uns das nun über das Anforderungsprofil von 1995 ? Eigentlich rein gar nichts !

Veränderte Kriegsführung und Schauplätze, bedürfen einer Kampfwertsteigerung 20 Jahre später ! Scheinbar will man diese von HK sich bezahlen lassen. ;)

Cybeth
17.04.2015, 13:49
Nu ja, der Bericht sagt aber nun nichts anderes aus, als das was wir hier schon zur Genüge durchgekaut haben ! Es gibt ein Problem mit der Treff-Genauigkeit bei heißem Lauf und anderen Temperaturen, als in Mitteleuropa üblich.
Okay, was aber sagt uns das nun über das Anforderungsprofil von 1995 ? Eigentlich rein gar nichts !

Veränderte Kriegsführung und Schauplätze, bedürfen einer Kampfwertsteigerung 20 Jahre später ! Scheinbar will man diese von HK sich bezahlen lassen. ;)Eben, wer was schon was die Spacken der Regierung für Vorgaben gemacht hatten, bzw. was eine G36 kosten durfte und wer Baumarktskram bestellt, bekommt halt kein Premium geliefert. Wie heißt es so schön; wer billig kauft, kauft zweimal :D

Muninn
17.04.2015, 22:54
Eben, wer was schon was die Spacken der Regierung für Vorgaben gemacht hatten, bzw. was eine G36 kosten durfte und wer Baumarktskram bestellt, bekommt halt kein Premium geliefert. Wie heißt es so schön; wer billig kauft, kauft zweimal :D


Ich denke nicht das, daß G36 Schundware ist, schließlich wird es auch von anderen bewaffneten Formationen genutzt inklusive diverser Spezialeinheiten. Und Spezialeinheiten sind in der Beschaffung oft deutlich flexibler als "normale" Polizei und oder Armeeeinheiten.

the scientist
17.04.2015, 23:20
Ich denke nicht das, daß G36 Schundware ist, schließlich wird es auch von anderen bewaffneten Formationen genutzt inklusive diverser Spezialeinheiten. Und Spezialeinheiten sind in der Beschaffung oft deutlich flexibler als "normale" Polizei und oder Armeeeinheiten.

Das ist es mit Sicherheit nicht ! Es wurde eben nur der rosa Ausrichtung der Truppe angepasst !! ;) Frauen und Sportmuffel können nunmal nicht so schwer schleppen. :)

Ein Gewehr, mit dem jeder Blinde trifft, im Gegensatz zum G3, kann nicht schlecht sein. Davon mal abgesehen, ist die Knarre ja nun auch schon über 20 Jahre alt und logischerweise gibts dann Bessere heutzutage.
Man sollte nicht vergessen, das Gewehr, was als Ersatz ausgeschrieben war für die US-Army, basierte auf Grundlage des G36 und schlug damals in den Tests das Colt M4, die moderne HK 416 sowie das FN 90 um Längen !!

Spezialeinheiten, also militärische jedenfalls, nutzen das G36 mittlerweile eher weniger ! Warum ? Na ist doch logisch. Die verwenden nur das beste, modernste, bewährteste und auf den jeweiligen Einsatz zugeschnittene System. Die Auswahl ihrer persönlichen Waffe steht zumindest in den Ami-Einheiten, den Spezialisten frei.

navy
18.04.2015, 18:45
Gegen Heckler & Koch ermittelt in mehreren Fällen die Staatsanwaltschaft u.a. wegen Bestechung. Partei Spenden an die Parteien sind normal, vor allem wenn Steinmeier auf Reisen im Ausland ist und seinen Schrott verkaufen will. Die Bundeswehr hat für Bestechungsgeld sogar Heckler & Koch, die eigenen Gewehre überprüfen lassen, und die durften jeden Schrott mit Amts Siegel versehen, was Mafiöser Betrug ist

Probleme beim G36-Gewehr: "Für den Einsatz nur eingeschränkt tauglich"

Von Matthias Gebauer

Das Urteil der Experten über das Bundeswehr-Gewehr G36 ist harsch: Laut neuen Gutachten ist es für den Einsatz nur eingeschränkt tauglich - und gefährdet das Leben deutscher Soldaten im Gefecht.

Die neuen Gutachten über das Standardgewehr der Bundeswehr sind verheerend. Heiß geschossen sinkt die Treffgenauigkeit des G36 auf nur rund 50 Prozent. Ministerin Ursula von der Leyen (CDU) wird schnell handeln müssen, doch ihre Experten sind sich nicht einig.

http://www.spiegel.de/politik/ (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g36-sturmgewehr-gefaehrdet-leben-von-bundeswehr-soldaten-a-1029343.html)

Im Dezember 2006 meldete ein Ingenieur des BWB-Bereichs "Qualitätssicherung Waffen" der BWB-Spitze, Heckler & Koch verfüge im Werk - gegen alle Vorschriften - über eine Lasersoftware mit dem amtlichen Prüfsiegel, mit dem das Unternehmen seine Waffen selbst als amtlich geprüft markieren könne. Die Firma führe somit "diese 'Hoheitliche Maßnahme' mit eigenen nachgemachten Siegeln" aus. Die permanente Anwesenheit eines BWB-Mitarbeiters sei "nach den Ausführungen" der Güteprüfstelle Oberndorf "aufgrund der vertrauensvollen Zusammenarbeit" mit Heckler & Koch "entbehrlich".

Im März 2007 antwortete die Dienstaufsicht des BWB, die die eigentümliche Kumpanei "eingehend" geprüft hatte: Infolge der Beschwerde seien "geeignete Maßnahmen eingeleitet" worden, "die eine der geltenden Vorschriftenlage entspreche Kennzeichnung von Waffen gewährleisten". Im Klartext: Bis 2007 war dies offenbar nicht der Fall.
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/g36-vorschriften-bei-qualitaetskontrolle-missachtet-a-1029158.html

Sprecher
18.04.2015, 18:49
Die Schmutzkampagne gegen Heckler und Koch geht also in die nächste Runde. Die linksgrünen Medienschmierfinken arbeiten Hand in Hand mit der ausländischen Rüstungslobby zusammen um eine renommierte deutsche Firma kaputtzumachen.
Deppen wie der Threadersteller plappern diese Propaganda natürlich sofort gedankenlos nach.
Ja gegen pöhse deutsche (wohlgemerkt nur deutsche) Rüstungsfirmen lässt es sich immer schön gut wettern.
Die üblichen Gutmenschen unter den SPON-Lesern krakeelen bereits "Heckler und Koch zerschlagen".

Panther
18.04.2015, 18:54
Der Spei-lügel wieder ganz vorne dabei.

Das G36 und das SIG Commando gehören zu den besten Sturmgewehren der Welt.

Das G 36 ist ein Produkt des Kalten Krieges. Seine Entwicklung und sehr langsame Einführung in die BW ist bereits 3 Jahrhzehnte her. Wenn man aber die Weiterentwicklung und Beschaffung verpennt,
dann ist H&K nicht schuld daran , sondern die BRD.



https://www.youtube.com/watch?v=ZL5vQ9wbIBQ


SIG Commando


https://www.youtube.com/watch?v=tEpBi4SChVY

Panther
18.04.2015, 19:01
Die Schmutzkampagne gegen Heckler und Koch geht also in die nächste Runde. Die linksgrünen Medienschmierfinken arbeiten Hand in Hand mit der ausländischen Rüstungslobby zusammen um eine renommierte deutsche Firma kaputtzumachen.
Deppen wie der Threadersteller plappern diese Propaganda natürlich sofort gedankenlos nach.
Ja gegen pöhse deutsche (wohlgemerkt nur deutsche) Rüstungsfirmen lässt es sich immer schön gut wettern.
Die üblichen Gutmenschen unter den SPON-Lesern krakeelen bereits "Heckler und Koch zerschlagen".

US-amerikanische Rüstungsfirmen produzieren nur Friedenswaffen.
Briten und Franzosen produzieren Verteidigungswaffen.
Deutsche Waffenhersteller produzieren Mordwaffen, die überall Kriege und Flüchtlinge produzieren, die wir aufnehmen müssen.

Skaramanga
18.04.2015, 19:57
Deutsche Soldaten dürfen doch ohnehin niemanden erschießen, wozu brauchen sie also ein genaues Gewehr?

Muninn
18.04.2015, 20:04
Deutsche Soldaten dürfen doch ohnehin niemanden erschießen, wozu brauchen sie also ein genaues Gewehr?

Zum gezielten daneben schießen... :auro:

LOL
18.04.2015, 20:11
Deutsche Soldaten dürfen doch ohnehin niemanden erschießen, wozu brauchen sie also ein genaues Gewehr?Na, fürs Made in Germany...

Löwe
18.04.2015, 20:25
Die Schmutzkampagne gegen Heckler und Koch geht also in die nächste Runde. Die linksgrünen Medienschmierfinken arbeiten Hand in Hand mit der ausländischen Rüstungslobby zusammen um eine renommierte deutsche Firma kaputtzumachen.
Deppen wie der Threadersteller plappern diese Propaganda natürlich sofort gedankenlos nach.
Ja gegen pöhse deutsche (wohlgemerkt nur deutsche) Rüstungsfirmen lässt es sich immer schön gut wettern.
Die üblichen Gutmenschen unter den SPON-Lesern krakeelen bereits "Heckler und Koch zerschlagen".

Ich versteh euer Gesülze nicht. Daß die Knarre nix taugt, ist doch schon seit Jahren bekannt. Daß sie bei Dauerfeuer kein Scheunentor mehr trifft, ist nicht neu und daß sich der Plastikscheiß aus sie besteht, im Dauergebrauch verflüchtigt, ist auch schon länger bekannt. Daß Schußwaffen bei längerem Gebrauch warm werden, scheint für HK ne neue Erkenntnis zu sein. Jetzt hamwas Amtlich: Trefferquote 7%. Heißt, von hunder Schuß treffen 7. Macht die Arsenale auf und kramt den K98 wieder vor.

moishe c
18.04.2015, 20:30
Ich versteh euer Gesülze nicht. Daß die Knarre nix taugt, ist doch schon seit Jahren bekannt. Daß sie bei Dauerfeuer kein Scheunentor mehr trifft, ist nicht neu und daß sich der Plastikscheiß aus sie besteht, im Dauergebrauch verflüchtigt, ist auch schon länger bekannt. Daß Schußwaffen bei längerem Gebrauch warm werden, scheint für HK ne neue Erkenntnis zu sein. Jetzt hamwas Amtlich: Trefferquote 7%. Heißt, von hunder Schuß treffen 7. Macht die Arsenale auf und kramt den K98 wieder vor.

Da kommst du leider zu spät!

Außerdem würden die heutigen Weicheier den Rückstoß eines 98k doch gar nicht verkraften, wo sie bei dem schaumgebremsten kleinen Ruck des G3 schon Muffensausen haben ... :fizeig:

mick31
19.04.2015, 00:18
Mich wundert warum die Politik momentan so massiv gegen H&K vorgeht, haben sie den Auftrag aus den USA dort eine neue Waffe zu kaufen?
Oder soll H&K übernommen werden, sind daran gewisse Kreise in den USA und deren Arschlecker in der BRD interessiert?

Rikimer
19.04.2015, 01:26
Da kommst du leider zu spät!

Außerdem würden die heutigen Weicheier den Rückstoß eines 98k doch gar nicht verkraften, wo sie bei dem schaumgebremsten kleinen Ruck des G3 schon Muffensausen haben ... :fizeig:

Die Bundeswehr hat sich schliesslich sehr stark gewandelt in Richtung Schwuchtel- und Weiberarmee:


https://www.youtube.com/watch?v=gBUDDgNNvMg


https://www.youtube.com/watch?v=q-NG1AnljKE

Dir ist wohl klar das Deutschland den naechsten Krieg in einigen wenigen Tagen bis wenigen Stunden verlieren wird. Gleich gegen welche Macht dieser Welt.

mick31
19.04.2015, 08:23
Die Bundeswehr hat sich schliesslich sehr stark gewandelt in Richtung Schwuchtel- und Weiberarmee:


https://www.youtube.com/watch?v=gBUDDgNNvMg


https://www.youtube.com/watch?v=q-NG1AnljKE

Dir ist wohl klar das Deutschland den naechsten Krieg in einigen wenigen Tagen bis wenigen Stunden verlieren wird. Gleich gegen welche Macht dieser Welt.

Da hilft auch nicht das beste Gewehr.

charger
19.04.2015, 09:33
Da kommst du leider zu spät!

Außerdem würden die heutigen Weicheier den Rückstoß eines 98k doch gar nicht verkraften, wo sie bei dem schaumgebremsten kleinen Ruck des G3 schon Muffensausen haben ... :fizeig:


Und das war nicht immer lustig, in Hammelburg auf einer Schießbahn hatte einer der Rekruten, wohl vor lauter schiss, versehentlich die untere Seite eines der über die Bahnen gezogenen Kugelfanges getroffen.

Von dort prallte das Projektil ab und fand seinen Weg durch den schmalen Spalt des Scheibenunterstandes bei Bahn 5, da unten hatte sich dann die Restenergie durch weiteres Querschlagen verbraucht, zum großen glück, ohne einen der 12 als Scheibenkommando abgestellten Soldaten zu verletzen.

mick31
19.04.2015, 09:41
https://www.youtube.com/watch?v=QKLBGo1jIRo

Erik der Rote
19.04.2015, 09:51
Komisch im Ausland ist man vom G 36 begeistert

nur unsere transatlantische Flintenuschi will den Weg für eine neue wahrscheinlich US Waffe frei machen

Kurden finden G 36 „super“

Falls die Bundeswehr tatsächlich das G 36 ausmustert, sollten sich leicht Abnehmer finden: Die Kurden im Nordirak sind begeistert von der Waffe, und auch in anderen EU-Ländern hat man bisher keine Probleme bemerkt.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/umstrittenes-sturmgewehr-kurden-finden-g-36-super-13546445.html

El Lute
19.04.2015, 10:29
[...]

http://www.spiegel.de/politik/ (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g36-sturmgewehr-gefaehrdet-leben-von-bundeswehr-soldaten-a-1029343.html)

Im Dezember 2006 meldete ein Ingenieur des BWB-Bereichs "Qualitätssicherung Waffen" der BWB-Spitze, Heckler & Koch verfüge im Werk - gegen alle Vorschriften - über eine Lasersoftware mit dem amtlichen Prüfsiegel, mit dem das Unternehmen seine Waffen selbst als amtlich geprüft markieren könne. Die Firma führe somit "diese 'Hoheitliche Maßnahme' mit eigenen nachgemachten Siegeln" aus. Die permanente Anwesenheit eines BWB-Mitarbeiters sei "nach den Ausführungen" der Güteprüfstelle Oberndorf "aufgrund der vertrauensvollen Zusammenarbeit" mit Heckler & Koch "entbehrlich".[...]

Genau so läuft es im Beschaffungsbereich. Auf diese Weise haben faktisch längst die Privatfirmen das Kommando übernommen und die Beschaffungsbehörde winkt nur artig alles durch. Schließlich verfügen die Privatfirmen über eine unerreichbare Kompetenz und nur sie alleine wissen was zu tun ist. Dass in diesem Fall ein Sachbearbeiter mal Manns genug war, dieser Leitlinie auf offiziellem Weg zu widersprechen, ist sicherlich bemerkenswert und verdient Respekt.



Im März 2007 antwortete die Dienstaufsicht des BWB, die die eigentümliche Kumpanei "eingehend" geprüft hatte: Infolge der Beschwerde seien "geeignete Maßnahmen eingeleitet" worden, "die eine der geltenden Vorschriftenlage entspreche Kennzeichnung von Waffen gewährleisten". Im Klartext: Bis 2007 war dies offenbar nicht der Fall.
http://www.spiegel.de/spiegel/vorab/g36-vorschriften-bei-qualitaetskontrolle-missachtet-a-1029158.html

Die "geeignete Maßnahme", die wirklich getroffen und nicht nur "eingeleitet" wurde, dürfte gewesen sein, dass der Nestbeschmutzer wegbefördert worden ist und zwar in einen Bereich des BWBs (bzw. heute BAAINBw), wo er sowohl örtlich als auch fachlich nie wieder etwas mit H&K zu tun haben wird. Ich denke, die Dienstaufsicht war sich über die gemeldeten Zustände nämlich voll und ganz bewusst, denn sie selbst hat dieses Vorgehen gebilligt. Es war politisch gewollt, dass H&K das G36 liefert und kein leitender Beamter der Beschaffungsbehörde wird sich dem in den Weg stellen, man will schließlich kein Ärger mit dem Ministerium bekommen.

Auch den jetzt in den Medien dargestellten "Skandal" halte ich für puren Aktionismus. Mit der Berufung der Frau von der Leyen als Verteidigungsministerin hat sie ihren Arbeitsbereich mit Leuten besetzt, die ihr wohlgesonnen sind und die ihres Vorgängers entsprechend vor die Tür gesetzt. Das passiert praktisch bei jedem Wechsel eines Ministers. Der Arbeitsbereich, hierbei handelt es sich insbesondere um die Staatssekretäre, pflegt dann seinen Günstlings- und Favoritenkreis, was sich nicht zuletzt in der Vergabe lukrativer Aufträge niederschlägt. Und hier hat die Firma H&K wohl einfach etwas Pech gehabt. Unter den Freunden Frau von der Leyens war wohl halt niemand mehr, der gesteigerten Wert auf die Zusammenarbeit mit diesem Waffenhersteller legte, dafür aber Personen, die mit einer Konkurrenzfirma verbandelt sind. Deshalb und nur deshalb gibt man im Verteidigungsministerium auf einmal etwas auf Gutachten, die seit Jahren bekannt sind.

So und nicht anders läuft es in diesem überaus korrupten Land.

the scientist
19.04.2015, 10:40
http://m.bild.de/politik/inland/bundesministerium-verteidigung/kurden-finden-sturmgewehr-g36-super-40606106,variante=S,wantedContextId=17410084.bildM obile.html

Was meiner Theorie Futter gibt !

Löwe
19.04.2015, 13:18
Da kommst du leider zu spät!

Außerdem würden die heutigen Weicheier den Rückstoß eines 98k doch gar nicht verkraften, wo sie bei dem schaumgebremsten kleinen Ruck des G3 schon Muffensausen haben ... :fizeig:

Zunächstmal müßten sie ihn laden können und da hab ich so meine Bedenken.:D

moishe c
19.04.2015, 13:19
Und das war nicht immer lustig, in Hammelburg auf einer Schießbahn hatte einer der Rekruten, wohl vor lauter schiss, versehentlich die untere Seite eines der über die Bahnen gezogenen Kugelfanges getroffen.

Von dort prallte das Projektil ab und fand seinen Weg durch den schmalen Spalt des Scheibenunterstandes bei Bahn 5, da unten hatte sich dann die Restenergie durch weiteres Querschlagen verbraucht, zum großen glück, ohne einen der 12 als Scheibenkommando abgestellten Soldaten zu verletzen.

Kann ich mir vorstellen, denn ich war verschiedentlich auch vorne im Bunker, bei den Auswertern. Ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn so einen halben oder dreiviertel Meter oberhalb die echten 7,62 Vollmantel-Spitz reinklatschen ... :sark:

moishe c
19.04.2015, 13:22
Zunächstmal müßten sie ihn laden können und da hab ich so meine Bedenken.:D

Achgottchen, so einen 98er kann man ja, wenn man das unbedingt möchte, von oben und von unten laden!

Nur von vorne wird es dramatisch ... :haha:

Löwe
19.04.2015, 13:26
Achgottchen, so einen 98er kann man ja, wenn man das unbedingt möchte, von oben und von unten laden!

Nur von vorne wird es dramatisch ... :haha:

Ja, aber denk doch mal an die Fingernägel.

moishe c
19.04.2015, 13:27
http://m.bild.de/politik/inland/bundesministerium-verteidigung/kurden-finden-sturmgewehr-g36-super-40606106,variante=S,wantedContextId=17410084.bildM obile.html

Was meiner Theorie Futter gibt !

Interessanter Post! :gp:

Auszug aus dem BILD-Link:


Die kurdischen Peschmerga-Kämpfer im Irak haben keine Probleme mit dem in Deutschland umstrittenen Sturmgewehr G36 – von wegen Panne!
„Bei uns hat es keinerlei technische Probleme mit dem G36 gegeben. Im Gegenteil: Die Waffe ist super”, sagte der Peschmerga-Minister Mustafa Sajid Kadir.
„Sie funktioniert einwandfrei. Wir hätten gerne mehr davon.”




Und ihr lästert immer über die Kurden!

Ihr solltet euch lieber ein Beispiel an denen nehmen! :haha:


Demnächst kommen bestimmt die nächsten Meckerliesen:

- in den Epas ist zuviel Pfeffer!

- der Sempf ist zu scharf!

- das Klopapier ist zu hart!

- die Tampongs sind zu kurz!

Ja was denn noch alles!

Kämpft und sterbt! :fizeig:

Löwe
19.04.2015, 13:35
Interessanter Post! :gp:

Auszug aus dem BILD-Link:




Und ihr lästert immer über die Kurden!

Ihr solltet euch lieber ein Beispiel an denen nehmen! :haha:


Demnächst kommen bestimmt die nächsten Meckerliesen:

- in den Epas ist zuviel Pfeffer!

- der Sempf ist zu scharf!

- das Klopapier ist zu hart!

- die Tampongs sind zu kurz!

Ja was denn noch alles!

Kämpft und sterbt! :fizeig:


Also, wenn 500 böse Feinde, in 10m Entfernung vor einem stehen und die sich nicht bewegen, dann isset egal ob die Plempe streut.

Schlummifix
19.04.2015, 13:40
Irgendwie bezweifle ich jetzt, dass die Kurden eine Expertenkommission mit der physikalischen Überprüfung der Waffeneigenschaften beauftragt haben :D

Die sind wahrscheinlich froh, wenn vorne eine Kugel rauskommt.
Die Kalaschnikow ist eigentlich auch eine völlig unpräzise Waffe, wird aber international hoch geschätzt.

Insgesamt ist das G36-Theater sicherlich übertrieben.
Sollte die Waffe Probleme haben, wird eben nachgebessert.
Ein typisch deutsches Affentheater.

the scientist
19.04.2015, 13:57
Interessanter Post! :gp:

Auszug aus dem BILD-Link:




Und ihr lästert immer über die Kurden!

Ihr solltet euch lieber ein Beispiel an denen nehmen! :haha:


Demnächst kommen bestimmt die nächsten Meckerliesen:

- in den Epas ist zuviel Pfeffer!

- der Sempf ist zu scharf!

- das Klopapier ist zu hart!

- die Tampongs sind zu kurz!

Ja was denn noch alles!

Kämpft und sterbt! :fizeig:

Ohne Korinthen scheißen zu wollen, aber Senf wird so geschrieben und nicht Sempf und Tampons ohne g bitte ! Das tat mir eben zu weh beim lesen ! :D
Oder war das Absicht ? ;)

Wie ich bereits hinwies, das Gewehr, welches zur Ausschreibung getestet wurde, um in der US-Army das alte Colt M4 abzulösen und dabei allen anderen Mitbewerber wie HK 416 , M4 und FN 90 in Sachen Zuverlässigkeit ca. doppelt so gut überlegen war, basierte auf dem G36 !! ;)

Was die Zielgenauigkeit nun angeht, denke das wurde hier genug erörtert. Ich halte es, ohne unsere Soldaten jetzt leichtsinnig in Gefahr bringen zu wollen, für eine Art Luxusproblem.
Wenn meine Afghanistan-Veteranen mal wieder da sind, werde ich die dazu genauer befragen. Hab ja schon geschrieben, was die zum G36 in Afghanistan meinten. Von der Treffsicherheitsproblematik war da nie die Rede. Gab anderes zu bemängeln.

Da das G36 damals wahrscheinlich in Hinsicht ,,Zukunft einer rosa Truppe,, konzipiert wurde, sollte man die nun erforderlichen Modernisierungen nicht auf den Hersteller abwälzen. Speziell wenn man die Preise mal vergleicht. ;)
Da hat der Audi unter den Waffenherstellern, einen A2 in Auftrag im Jahre 1995 hergestellt und jetzt will man einen A6 allroad des Jahres 2015, ohne Aufpreis zu bezahlen. :)

Davon mal abgesehen, sollte eine Verteidigungsministerin, die nie gedient hatte, geschweige dem jemals geschossen, einfach das Maul halten zu so einem Thema !!
Aber genau solche politische Dilettanten produzierten und produzieren solche Probleme erst !

moishe c
19.04.2015, 14:08
Ohne Korinthen scheißen zu wollen, aber Senf wird so geschrieben und nicht Sempf und Tampons ohne g bitte ! Das tat mir eben zu weh beim lesen ! :D
Oder war das Absicht ? ;)

Wie ich bereits hinwies, das Gewehr, welches zur Ausschreibung getestet wurde, um in der US-Army das alte Colt M4 abzulösen und dabei allen anderen Mitbewerber wie HK 416 , M4 und FN 90 in Sachen Zuverlässigkeit ca. doppelt so gut überlegen war, basierte auf dem G36 !! ;)

Was die Zielgenauigkeit nun angeht, denke das wurde hier genug erörtert. Ich halte es, ohne unsere Soldaten jetzt leichtsinnig in Gefahr bringen zu wollen, für eine Art Luxusproblem.
Wenn meine Afghanistan-Veteranen mal wieder da sind, werde ich die dazu genauer befragen. Hab ja schon geschrieben, was die zum G36 in Afghanistan meinten. Von der Treffsicherheitsproblematik war da nie die Rede. Gab anderes zu bemängeln.

Da das G36 damals wahrscheinlich in Hinsicht ,,Zukunft einer rosa Truppe,, konzipiert wurde, sollte man die nun erforderlichen Modernisierungen nicht auf den Hersteller abwälzen. Speziell wenn man die Preise mal vergleicht. ;)
Da hat der Audi unter den Waffenherstellern, einen A2 in Auftrag im Jahre 1995 hergestellt und jetzt will man einen A6 allroad des Jahres 2015, ohne Aufpreis zu bezahlen. :)

Davon mal abgesehen, sollte eine Verteidigungsministerin, die nie gedient hatte, geschweige dem jemals geschossen, einfach das Maul halten zu so einem Thema !!
Aber genau solche politische Dilettanten produzierten und produzieren solche Probleme erst !


Ohne Korinthen scheißen zu wollen, aber Senf wird so geschrieben und nicht Sempf und Tampons ohne g bitte ! Das tat mir eben zu weh beim lesen ! :D

Sieh es mir bitte nach! Ich habe nach vier Jahren die Volksschule verlassen ...


Oder war das Absicht ? ;)Darüber sollten wir uns mal bei ner Tasse Kaffee unterhalten ...

Ansonsten: :gp:

the scientist
19.04.2015, 14:16
Sieh es mir bitte nach! Ich habe nach vier Jahren die Volksschule verlassen ...




Darüber sollten wir uns mal bei ner Tasse Kaffee unterhalten ...

Ansonsten: :gp:

Ich sehe es dir nach ! Denn scheinbar bist du ja lernfähig ?! ;) Kritik annehmen ist der erste Weg zur Besserung und Humor verstehen, ein Zeichen von Intelligenz. :)

und was solls, mit deiner 4. Klasse Volksschule schwimmst du doch voll im Fahrwasser der modernen Fachkräfte für Deutschland. Ich lehne mich sogar soweit heraus zu sagen, damit bist du teilweise schon überqualifiziert in dem Reigen. ;)

Kaffee ? Bist du vom anderen Ufer ? Ich sitzt hier doch vorm PC, damit ich mich mit niemandem treffen muss ! :D

moishe c
19.04.2015, 14:28
Ich sehe es dir nach ! Denn scheinbar bist du ja lernfähig ?! ;) Kritik annehmen ist der erste Weg zur Besserung und Humor verstehen, ein Zeichen von Intelligenz. :)

und was solls, mit deiner 4. Klasse Volksschule schwimmst du doch voll im Fahrwasser der modernen Fachkräfte für Deutschland. Ich lehne mich sogar soweit heraus zu sagen, damit bist du teilweise schon überqualifiziert in dem Reigen. ;)

Kaffee ? Bist du vom anderen Ufer ? Ich sitzt hier doch vorm PC, damit ich mich mit niemandem treffen muss ! :D


Kaffee ?

Was glaubst du, mit wie vielen Menschen beiderlei Geschlechts (also jede Person hatte für sich natürlich nur ein Geschlecht! :D ) ich in meinem Leben schon Kaffee getrunken habe?
Wobei ich Espresso präferiere, in der Darreichungsform "doppio" (ich hoffe, ich hab's richtig geschrieben, sonst lacht mich mein Lieblings-Italiener aus ... ).



Bist du vom anderen Ufer ?

Du kennst mein Weib nicht, also mein Eheweib! Woher auch? Die kann mit scharfen Messern und Revolvern umgehen! Sowas - "anderes Ufer" - würde ich mich schon deshalb niemals trauen ... :sark:

the scientist
19.04.2015, 14:38
Was glaubst du, mit wie vielen Menschen beiderlei Geschlechts (also jede Person hatte für sich natürlich nur ein Geschlecht! :D ) ich in meinem Leben schon Kaffee getrunken habe?
Wobei ich Espresso präferiere, in der Darreichungsform "doppio" (ich hoffe, ich hab's richtig geschrieben, sonst lacht mich mein Lieblings-Italiener aus ... ).




Du kennst mein Weib nicht, also mein Eheweib! Woher auch? Die kann mit scharfen Messern und Revolvern umgehen! Sowas - "anderes Ufer" - würde ich mich schon deshalb niemals trauen ... :sark:

Also bei mir läuft ,, Kaffee,, eher so ab: Kaffee-->Weib-->Wein-->Bett ! :) und besonderen Wert lege ich dabei auf Weib !! :) Deshalb mein mißtrauisches Hinterfragen. ;)

und ich beglückwünsche dich zu solch einem Weibe !! :) Es schadet nie, wenn auch das vermeintlich schwächere Familienmitglied, umso besser in der Lage ist, sich zu verteidigen. Du solltest dann korrekterweise Obacht geben, mit wem du dich dann ernsthaft triffst.

Wobei ich da jetzt eine Idee hätte. Könntest du dich da nicht mal mit der Roth oder dem Ströbele treffen ?
Wenn deine Frau so schnell wütend wird und gut schießen kann ........;) Es wäre ein Gefallen ! :D

moishe c
19.04.2015, 14:58
Also bei mir läuft ,, Kaffee,, eher so ab: Kaffee-->Weib-->Wein-->Bett ! :) und besonderen Wert lege ich dabei auf Weib !! :) Deshalb mein mißtrauisches Hinterfragen. ;)

und ich beglückwünsche dich zu solch einem Weibe !! :) Es schadet nie, wenn auch das vermeintlich schwächere Familienmitglied, umso besser in der Lage ist, sich zu verteidigen. Du solltest dann korrekterweise Obacht geben, mit wem du dich dann ernsthaft triffst.

Wobei ich da jetzt eine Idee hätte. Könntest du dich da nicht mal mit der Roth oder dem Ströbele treffen ?
Wenn deine Frau so schnell wütend wird und gut schießen kann ........;) Es wäre ein Gefallen ! :D

Dazu


Wobei ich da jetzt eine Idee hätte. Könntest du dich da nicht mal mit der Roth oder dem Ströbele treffen ?
Wenn deine Frau so schnell wütend wird und gut schießen kann ........;) Es wäre ein Gefallen ! :D

könnte ich jetzt was schreiben ...

Aber ich will ja nicht, daß den hier mitstenographierenden Jungs und Mädels vom alliierten Sicherheitshauptamt vor Schreck die Stenobleistifte aus der Hand fallen ... :haha:

Deshalb tue ich jetzt einfach so, als ob ich diesen Teil nicht gelesen bzw. gelesen, aber nicht verstanden hätte!

Wie sagte mal einer,

"wenn Sie nicht wollen, dann stellen Sie sich dumm! Das fällt Ihnen am leichtesten!" :fizeig:

the scientist
19.04.2015, 15:05
Dazu



könnte ich jetzt was schreiben ...

Aber ich will ja nicht, daß den hier mitstenographierenden Jungs und Mädels vom alliierten Sicherheitshauptamt vor Schreck die Stenobleistifte aus der Hand fallen ... :haha:

Deshalb tue ich jetzt einfach so, als ob ich diesen Teil nicht gelesen bzw. gelesen, aber nicht verstanden hätte!

Wie sagte mal einer,

"wenn Sie nicht wollen, dann stellen Sie sich dumm! Das fällt Ihnen am leichtesten!" :fizeig:

Das geht völlig in Ordnung und ist akzeptabel !
Man muss gewissen Leuten keine Steilvorlagen liefern. Denn die verstehen, genauso wie die anderen, schon lange keine Satire mehr ! ;)

navy
19.04.2015, 15:25
Die "geeignete Maßnahme", die wirklich getroffen und nicht nur "eingeleitet" wurde, dürfte gewesen sein, dass der Nestbeschmutzer wegbefördert worden ist und zwar in einen Bereich des BWBs (bzw. heute BAAINBw), wo er sowohl örtlich als auch fachlich nie wieder etwas mit H&K zu tun haben wird. Ich denke, die Dienstaufsicht war sich über die gemeldeten Zustände nämlich voll und ganz bewusst, denn sie selbst hat dieses Vorgehen gebilligt. Es war politisch gewollt, dass H&K das G36 liefert und kein leitender Beamter der Beschaffungsbehörde wird sich dem in den Weg stellen, man will schließlich kein Ärger mit dem Ministerium bekommen.

Auch den jetzt in den Medien dargestellten "Skandal" halte ich für puren Aktionismus. .

Guter Beitrag, denn so läuft es: vertuschen, versetzen, entlassen: Identisch bei der OSCE, alle EU Institutionen und auch wenn man noch so korrupt und blöde ist, bekommt man zum Abschied eine Professoren Stelle in einem Institut, oder Foundation, STeuer finanziert.

Rikimer
19.04.2015, 15:28
Zunächstmal müßten sie ihn laden können und da hab ich so meine Bedenken.:D

Ich wurde mal als Ausbilder eingesetzt (warum bleibt mein dunkles Geheimnis :cool: ) ueber einen ganzen Zug fuer eine Schiess- und Wachausbildung. War zwar nur Obergefreiter zu dem Zeitpunkt, hatte aber zumindeste in diesen Wochen Unter- und Stabsunteroffiziere unter mir und die Rekruten. Und da war ein so schwaechlicher Soldat, da hat nichts geholfen, der konnte das MG nicht durchladen, hatte seine grosse Probleme beim auseinanderlegen und zusammen bauen, auch bei den anderen Waffen, G3, P8, P1 nur zur Demonstrationszwecken und zum Vergleich, UZI etc. und natuerlich die Plastikwaffe G36. Denn musste ich aussortieren mit einem Ausbilder, weil er den ganzen Zug aufhielt, damit der Rest effektiv trainieren konnte. Wenn ich ueberlege ich waere ich heute in der Armee, ich waere entweder im Knast, wuerde mit Disziplinarmassnahmen und Strafen zugeschuettet, Fahnenflucht oder sonstwie am Arbeiten dieser Schwachsinnsarmee zu entfliehen. Das ist ja psychisch kaum auszuhalten. :crazy:

the scientist
19.04.2015, 15:38
Ich wurde mal als Ausbilder eingesetzt (warum bleibt mein dunkles Geheimnis :cool: ) ueber einen ganzen Zug fuer eine Schiess- und Wachausbildung. War zwar nur Obergefreiter zu dem Zeitpunkt, hatte aber zumindeste in diesen Wochen Unter- und Stabsunteroffiziere unter mir und die Rekruten. Und da war ein so schwaechlicher Soldat, da hat nichts geholfen, der konnte das MG nicht durchladen, hatte seine grosse Probleme beim auseinanderlegen und zusammen bauen, auch bei den anderen Waffen, G3, P8, P1 nur zur Demonstrationszwecken und zum Vergleich, UZI etc. und natuerlich die Plastikwaffe G36. Denn musste ich aussortieren mit einem Ausbilder, weil er den ganzen Zug aufhielt, damit der Rest effektiv trainieren konnte. Wenn ich ueberlege ich waere ich heute in der Armee, ich waere entweder im Knast, wuerde mit Disziplinarmassnahmen und Strafen zugeschuettet, Fahnenflucht oder sonstwie am Arbeiten dieser Schwachsinnsarmee zu entfliehen. Das ist ja psychisch kaum auszuhalten. :crazy:

Eben ! Das deckt sich ja mit meiner Vermutung, mal wollte eine Plastikknarre für zukünftige ,,rosa Armee,,. ;)

Kann mich erinnern, ein Kumpel von mir war zum Uffz.Lehrgang genau damals, als die ersten Frauen kamen. Das kam NACH der Einführung G36 ! ;)
Die mussten zum Lehrgang 2 Klimmzüge machen, die Männer 10. Ja ja, da haben wir sie, die viel zitierte und beschworene Gleichberechtigung. :) Hauptsache Quote erfüllt.
Also die hatten den Hals damals ziemlich voll und alle die ich kenne, sagen das gleiche, Frauen haben in Kampfeinheiten nichts zu suchen.

Vor paar Monaten sprach ich mit einem, der hatte sich insgesamt dreimal reaktivieren lassen. Der meinte nur völlig desillusioniert zu mir, lass dich nie wieder reaktivieren in diese Armee, das ist nicht mehr deine Armee !!

Sprecher
19.04.2015, 15:54
Die Bundeswehr hat sich schliesslich sehr stark gewandelt in Richtung Schwuchtel- und Weiberarmee:


https://www.youtube.com/watch?v=gBUDDgNNvMg


https://www.youtube.com/watch?v=q-NG1AnljKE

Dir ist wohl klar das Deutschland den naechsten Krieg in einigen wenigen Tagen bis wenigen Stunden verlieren wird. Gleich gegen welche Macht dieser Welt.

Da ware ja die 90jährigen Opis beim Volkssturm noch wehrtauglicher.

Hrafnaguð
19.04.2015, 16:06
US-amerikanische Rüstungsfirmen produzieren nur Friedenswaffen.
Briten und Franzosen produzieren Verteidigungswaffen.
Deutsche Waffenhersteller produzieren Mordwaffen, die überall Kriege und Flüchtlinge produzieren, die wir aufnehmen müssen.

Mhh. Welcher deutsche Hersteller produziert da Gewehre der AK Familie in Lizenz?
Nur mal so ganz vorsichtig nachgefragt.....

Rikimer
19.04.2015, 16:38
Eben ! Das deckt sich ja mit meiner Vermutung, mal wollte eine Plastikknarre für zukünftige ,,rosa Armee,,. ;)

Kann mich erinnern, ein Kumpel von mir war zum Uffz.Lehrgang genau damals, als die ersten Frauen kamen. Das kam NACH der Einführung G36 ! ;)
Die mussten zum Lehrgang 2 Klimmzüge machen, die Männer 10. Ja ja, da haben wir sie, die viel zitierte und beschworene Gleichberechtigung. :) Hauptsache Quote erfüllt.
Also die hatten den Hals damals ziemlich voll und alle die ich kenne, sagen das gleiche, Frauen haben in Kampfeinheiten nichts zu suchen.

Vor paar Monaten sprach ich mit einem, der hatte sich insgesamt dreimal reaktivieren lassen. Der meinte nur völlig desillusioniert zu mir, lass dich nie wieder reaktivieren in diese Armee, das ist nicht mehr deine Armee !!
Als ich in der Armee war wurde das G36 gerade eingefuehrt und das G3 ausgetauscht, aber noch parallel dazu eingesetzt. Ich glaube ein Jahrzehnt frueher, ich waere als Berufssoldat geblieben. Aber so? Das schmerzt tief drinnen.

Panther
19.04.2015, 17:30
Ohne Korinthen scheißen zu wollen, aber Senf wird so geschrieben und nicht Sempf und Tampons ohne g bitte ! Das tat mir eben zu weh beim lesen ! :D
Oder war das Absicht ? ;)

Wie ich bereits hinwies, das Gewehr, welches zur Ausschreibung getestet wurde, um in der US-Army das alte Colt M4 abzulösen und dabei allen anderen Mitbewerber wie HK 416 , M4 und FN 90 in Sachen Zuverlässigkeit ca. doppelt so gut überlegen war, basierte auf dem G36 !! ;)


Die Amis lehnen deutsche Waffen in ihrer Armee ab. Deshalb wird raubkopiert, und damit es nicht so auffällt kriegt der Karton eine andere Form und Farbe, aber der Inhalt bleibt gleich.
So können die Amis behaupten, sie hätten niemals geistigen Diebstahl begangen.
Und H&K würde niemals dagegen klagen.

HK XM29

https://de.wikipedia.org/wiki/HK_XM29

https://de.wikipedia.org/wiki/HK_G36

G 36 C und K

http://www.rk-aalen.de/Wissenslexikon/G36.htm

charger
19.04.2015, 19:44
Kann ich mir vorstellen, denn ich war verschiedentlich auch vorne im Bunker, bei den Auswertern. Ist schon ein eigenartiges Gefühl, wenn so einen halben oder dreiviertel Meter oberhalb die echten 7,62 Vollmantel-Spitz reinklatschen ... :sark:

Das war ein so derart fieser Sound, der Schreck fuhr uns damals in sämtliche Haarwurzeln...

charger
19.04.2015, 19:49
Die Amis lehnen deutsche Waffen in ihrer Armee ab. Deshalb wird raubkopiert, und damit es nicht so auffällt kriegt der Karton eine andere Form und Farbe, aber der Inhalt bleibt gleich.
So können die Amis behaupten, sie hätten niemals geistigen Diebstahl begangen.
Und H&K würde niemals dagegen klagen.

HK XM29

https://de.wikipedia.org/wiki/HK_XM29

https://de.wikipedia.org/wiki/HK_G36

G 36 C und K

http://www.rk-aalen.de/Wissenslexikon/G36.htm


Das ging schon nach dem ersten Weltkrieg los, da hatten sie das Mauser Verschluss System kopiert, natürlich ohne zu fragen und schon gar nicht dafür zu bezahlen.

charger
19.04.2015, 20:02
Und heute beliefert unsere Bundesregierung mit ihrer " durch und durch gesund konservativen Geisteshaltung", auch die Despotischsten, Barbarischsten und hinterfotzigsten Regime, wie etwa Saudi Arabien mit Waffen.

Die eigene Verteidigungsbereitschaft hingegen wurde und wird so derart systematisch und nachhaltig sabotiert, das man sich fragt wo man da noch in den Regierungen das letzte Fünkchen gesunden Menschenverstandes suchen soll.

Na ja, um eventuell bewaffnete aufständische im inneren niederschießen zu lassen, reicht es vielleicht gerade noch, denn es ist nicht mehr 1525.

mick31
19.04.2015, 20:11
Die Probleme in Afghanistan kommen nicht vom G 36, sie kommen davon das die Munition in .223 einfach zu schwach ist um Lehmwände zu durchschlagen, da braucht man .308

Außerdem wie kann es sein das ein Spähtrupp Stundenlang im Feuergefecht ist ohne Unterstützung durch Hubschrauber, flieger, Artillerie oder Panzer zu bekommen???
Bei den Amis oder den Russen gibt es sowas nicht, aber unsere dumme Politik schickt die BW dort ohne Panzer, ohne Artillerie, ohne Kampfhubschrauber, ohne Tornados dort rein.

gehts noch dümmer???

Darüber schweigen aber die Medienkrüppel.

reflecthofgeismar
19.04.2015, 21:03
Die Probleme in Afghanistan kommen nicht vom G 36, sie kommen davon das die Munition in .223 einfach zu schwach ist um Lehmwände zu durchschlagen, da braucht man .308

Außerdem wie kann es sein das ein Spähtrupp Stundenlang im Feuergefecht ist ohne Unterstützung durch Hubschrauber, flieger, Artillerie oder Panzer zu bekommen???
Bei den Amis oder den Russen gibt es sowas nicht, aber unsere dumme Politik schickt die BW dort ohne Panzer, ohne Artillerie, ohne Kampfhubschrauber, ohne Tornados dort rein.

gehts noch dümmer???

Darüber schweigen aber die Medienkrüppel.

Die Verantwortlichen wollen eigentlich gar kein Krieg mitspielen, müssen es dann aber doch, aus welchen Gründen auch immer.
Dann bekommen die BW-Angehörigen das zu spüren.
Eine 120mm L55 schreckt den Taliban eher ab, als ein normales Sturmgewehr.
Ein Experte meinte aber mal wieder, dass Panzer nicht für Afghanistan geeignet wären... soso, deswegen haben die Kanadier auch so gute Resultate mit dem Leopard2A6M CAN erzielt.
Jetzt meint die Volksverräterin von der Leyen, dass das G36 nicht gut wäre, wobei der einzige schlimme Makel diese verdammte Pussymunition ist.

latrop
19.04.2015, 22:14
Ach, haben die plötzlich nach ca 20 Jahren gemerkt, dass das Gewehr angeblich nichts taugt ?

the scientist
20.04.2015, 11:14
Nachgelegt !

http://www.welt.de/wirtschaft/article139787303/Rund-50-Laender-sind-zufrieden-mit-dem-G36.html

Erstaunlich, ohne Geld von HK zu bekommen, decken sich meine Ausführungen zu der Thematik, so wie die der meisten hier, mit denen von HK fast 100% ig ! Sind wir nun Lobbyisten ? :D

Besonders interessant ist der Schluss ! Wo es um die Liquidität von HK geht. Die sollte ja eigentlich keine große Rolle spielen bei der Thematik. Bei sowas drängt sich mir aber der Verdacht auf, das hier versucht wird, eine Firma in die Insolvenz zu treiben. Warum auch immer ?

wtf
20.04.2015, 11:23
Besonders interessant ist der Schluss ! Wo es um die Liquidität von HK geht. Die sollte ja eigentlich keine große Rolle spielen bei der Thematik. Bei sowas drängt sich mir aber der Verdacht auf, das hier versucht wird, eine Firma in die Insolvenz zu treiben. Warum auch immer ?

Weil die Welt eine bessere sein wird, wenn Kombattanten künftig nicht mehr mit Heckler und Koch aus Naziland beschossen werden, sondern mit Produkten von Colt oder Izhmash.

Zu dem technischen Teil: Ich verstehe den Trend zu Kunststoffgriffstücken nicht. Das bißchen Gewichtsersparnis ggü. Metall ist doch egal, und alleine, so ein Teil anzufassen, fühlt sich total behindert an.

the scientist
20.04.2015, 11:33
Weil die Welt eine bessere sein wird, wenn Kombattanten künftig nicht mehr mit Heckler und Koch aus Naziland beschossen werden, sondern mit Produkten von Colt oder Izhmash.

Zu dem technischen Teil: Ich verstehe den Trend zu Kunststoffgriffstücken nicht. Das bißchen Gewichtsersparnis ggü. Metall ist doch egal, und alleine, so ein Teil anzufassen, fühlt sich total behindert an.

Also mein G3 und AK74 hatten auch schon Kunststoffgriffe.
Der Trend war schon die Gewichtsersparnis und eben auch die Kosten. Kunststoff macht das Teil ja nunmal billiger. Aber es wird eben auch weniger Hitze abgeführt.
und die Gewichtsersparnis ist eben dann nicht mehr egal, wenn Frauen und halbe Männer das Teil im Kampf mit sich schleppen sollen. ;)

Die Kommentare dazu in dem Link sind sehr lesenswert !

wtf
20.04.2015, 11:34
Griffstück, nicht Griffschale.

moishe c
20.04.2015, 11:57
Weil die Welt eine bessere sein wird, wenn Kombattanten künftig nicht mehr mit Heckler und Koch aus Naziland beschossen werden, sondern mit Produkten von Colt oder Izhmash.

Zu dem technischen Teil: Ich verstehe den Trend zu Kunststoffgriffstücken nicht. Das bißchen Gewichtsersparnis ggü. Metall ist doch egal, und alleine, so ein Teil anzufassen, fühlt sich total behindert an.

Kunststoff, oder auch Stainless Steel, haben dort eine Berechtigung, wo beispielsweise durch klimatische Einflüsse traditionelle Materialien einfach nicht standhalten.

Mit der Materialauswahl reagiert hat man schon seit Jahrhunderten - z.B. hat man auf Schiffen möglichst alles aus Messing gemacht, selbst Geschütze, und hat dabei sogar Nachteile in Kauf genommen, während man an Land das alles eben aus Eisen und Stahl herstellte.

Oder eine der ersten VSR-Flinten aus Stainless mit Kunststoffschaft wurde beworben "für Bootsbesitzer".

Heute läuft aber die ganze Kunststoff-Mode vor allem unter dem Motto "Gewicht sparen". Und da begeht man meiner Ansicht nach einen gewaltigen Fehler.
Denn, je geringer das Gewicht der Waffe, desto unangenehmer der Rückstoß der Waffe beim Schuß! Und dieser unangenehme Rückstoß führt bei den meisten zur "Schußangst" (man muß mal auf nem Schießstand so von der Seite schauen, was die Schützen dann machen), d.h. Augen zu und Abzug durchreißen, und DAS führt dann unweigerlich zu einer Trefferquote von plus minus Null!

Und dann offenbart sich das Versagen der Doktrin von der Gewichtsersparniss!

the scientist
20.04.2015, 12:02
Ah, wir nähern uns ! ;)

http://augengeradeaus.net/2015/04/gesucht-wird-g36-vergleichswaffe-a-von-hecklerkoch/#more-19204

Wenn ich das beim Überfliegen richtig gelesen habe, nahm man also zum Vergleichsschießen ein HK 416 ! Teurer, moderner, einfach besser. Der selbe Hersteller !

Ein Schelm der Böses dabei denkt.

the scientist
20.04.2015, 12:09
Heute läuft aber die ganze Kunststoff-Mode vor allem unter dem Motto "Gewicht sparen". Und da begeht man meiner Ansicht nach einen gewaltigen Fehler.
Denn, je geringer das Gewicht der Waffe, desto unangenehmer der Rückstoß der Waffe beim Schuß! Und dieser unangenehme Rückstoß führt bei den meisten zur "Schußangst" (man muß mal auf nem Schießstand so von der Seite schauen, was die Schützen dann machen), d.h. Augen zu und Abzug durchreißen, und DAS führt dann unweigerlich zu einer Trefferquote von plus minus Null!

Und dann offenbart sich das Versagen der Doktrin von der Gewichtsersparniss!

Sicher ?

Mal davon abgesehen, dass es in erster Linie am Kaliber und am Funktionsprinzip ( Gasdruck-oder Rückstoßlader) der Waffe liegt, kann ich mir das nicht vorstellen !
Physikalisch wird ja auch weniger Masse beschleunigt ?!
Wenn ich zurückdenke, mein G3 hat ordentlich in der Schulter gedrückt , das AK74 , also da war im Prinzip fast gar nichts. Unabhängig das der Kalibervergleich hinkt. Aber für den Gewichtsvergleich dürfte das herhalten.
Ich glaube auch nicht, das bei gleichem Kaliber, paar Gramm mehr oder weniger ne Rolle spielen. Da dürfte schon die verwendete Treibladung mehr Einfluß haben.

wtf
20.04.2015, 12:32
Heute läuft aber die ganze Kunststoff-Mode vor allem unter dem Motto "Gewicht sparen". Und da begeht man meiner Ansicht nach einen gewaltigen Fehler.
Denn, je geringer das Gewicht der Waffe, desto unangenehmer der Rückstoß der Waffe beim Schuß!

Das ist richtig. Ich hatte neulich mal eine Glock in Händen, und die hat sich in jeder Hinsicht einfach nur Sch... angefühlt. Was sind das für Heulsusen, die eine Gewichtsersparnis von vielleicht 200 oder 500 Gramm bejubeln?

moishe c
20.04.2015, 12:37
Sicher ?

Mal davon abgesehen, dass es in erster Linie am Kaliber und am Funktionsprinzip ( Gasdruck-oder Rückstoßlader) der Waffe liegt, kann ich mir das nicht vorstellen !
Physikalisch wird ja auch weniger Masse beschleunigt ?!
Wenn ich zurückdenke, mein G3 hat ordentlich in der Schulter gedrückt , das AK74 , also da war im Prinzip fast gar nichts. Unabhängig das der Kalibervergleich hinkt. Aber für den Gewichtsvergleich dürfte das herhalten.
Ich glaube auch nicht, das bei gleichem Kaliber, paar Gramm mehr oder weniger ne Rolle spielen. Da dürfte schon die verwendete Treibladung mehr Einfluß haben.

1. Wenn man die Auswirkungen des Waffengewichts auf den Rückstoß, genauer auf den vom Schützen empfundenen Rückstoß, erkennen will, sollte man möglichst nicht alle Parameter auf einmal ändern.

2. Und Rückstoßlader ist nicht gleich Rückstoßlader. Beim G3 wird - siehe Kräfteparallelogram der Rollen - ein Teil des Rückstoßes seitlich in die Wand des Verschlußgehäuses abgeleitet. Dieser Kraftanteil kommt also gar nicht bis zur Schützenschulter/den Schützenhänden.

3. Ich selbst durfte mal mit so einer "Leichtbauwaffe" 2 Schuß abfeuern.
Gebaut speziell für "Safari Büffeljagd Südafrika", und deshalb in so einem britischen 300er Mörder("Büffel")-Kaliber, Repetierstutzen, Gewicht irgendwas zwischen 2,7 bis 2,9 Kg.
Das Teil fährt mit dir Schlitten und liegend darf man's nicht schießen, da es einem da das Schlüsselbein knacken könnte.
"Normal" wären für so ein Gewehr 4,5 bis 5,5 Kg. Der Unterschied sind also nicht nur "ein paar Gramm"!

the scientist
20.04.2015, 12:52
1. Wenn man die Auswirkungen des Waffengewichts auf den Rückstoß, genauer auf den vom Schützen empfundenen Rückstoß, erkennen will, sollte man möglichst nicht alle Parameter auf einmal ändern.

2. Und Rückstoßlader ist nicht gleich Rückstoßlader. Beim G3 wird - siehe Kräfteparallelogram der Rollen - ein Teil des Rückstoßes seitlich in die Wand des Verschlußgehäuses abgeleitet. Dieser Kraftanteil kommt also gar nicht bis zur Schützenschulter/den Schützenhänden.

3. Ich selbst durfte mal mit so einer "Leichtbauwaffe" 2 Schuß abfeuern.
Gebaut speziell für "Safari Büffeljagd Südafrika", und deshalb in so einem britischen 300er Mörder("Büffel")-Kaliber, Repetierstutzen, Gewicht irgendwas zwischen 2,7 bis 2,9 Kg.
Das Teil fährt mit dir Schlitten und liegend darf man's nicht schießen, da es einem da das Schlüsselbein knacken könnte.
"Normal" wären für so ein Gewehr 4,5 bis 5,5 Kg. Der Unterschied sind also nicht nur "ein paar Gramm"!

Ich wollte mich hier eigentlich nicht in technischen Details verlieren. Dafür dürfte das Forum hier weniger gedacht sein. ;) Aber gut. :)

Außerdem hab ich nicht alle Parameter geändert, sondern im Gegenteil, mich rein aufs ursprünglich physikalische Prinzip verlassen und subjektives Empfinden weggelassen.

Ich hab auch nicht Rückstoßlader mit Rückstoßlader verglichen, sondern mit Gasdrucklader. Und die haben weniger Rückstoß nunmal Bauart bedingt.

und ich zielte auch darauf ab, einsatzgleiche Waffen zur vergleichen. Klar, im Kern machen alle das gleiche, sie schießen. Aber ne Büffelbüchse, mit stärkerer Patrone im gleichen Kaliber zum Beispiel, kann man nur bedingt vergleichen.

Ich denke, wir haben da aneinander vorbei diskutiert. Ich wollte ehr das AK74 mit 5,45mm mit dem G36 5,56mm rückstoßmäßig vergleichen. Dort dürfte es halbwegs egal sein, ob 4,3 kg oder 4,5 kg.

Aber verlieren wir uns nicht in Schießdetails. Hier gehts schließlich um die Sauerei mit dem G36 !

moishe c
20.04.2015, 13:04
Ich wollte mich hier eigentlich nicht in technischen Details verlieren. Dafür dürfte das Forum hier weniger gedacht sein. ;) Aber gut. :)

Außerdem hab ich nicht alle Parameter geändert, sondern im Gegenteil, mich rein aufs ursprünglich physikalische Prinzip verlassen und subjektives Empfinden weggelassen.

Ich hab auch nicht Rückstoßlader mit Rückstoßlader verglichen, sondern mit Gasdrucklader. Und die haben weniger Rückstoß nunmal Bauart bedingt.

und ich zielte auch darauf ab, einsatzgleiche Waffen zur vergleichen. Klar, im Kern machen alle das gleiche, sie schießen. Aber ne Büffelbüchse, mit stärkerer Patrone im gleichen Kaliber zum Beispiel, kann man nur bedingt vergleichen.

Ich denke, wir haben da aneinander vorbei diskutiert. Ich wollte ehr das AK74 mit 5,45mm mit dem G36 5,56mm rückstoßmäßig vergleichen. Dort dürfte es halbwegs egal sein, ob 4,3 kg oder 4,5 kg.

Aber verlieren wir uns nicht in Schießdetails. Hier gehts schließlich um die Sauerei mit dem G36 !


Hier gehts schließlich um die Sauerei mit dem G36 !
Ich glaube, daß sich schlicht und einfach die Einsatzdoktrin geändert hat - was die Experten beim Bund aber hätten erkennen müssen - rechtzeitig, vorher!

Bis zu den ersten Kriegen, in denen die "BW" involviert war, galt "in der Infantrie-Gruppe führt das Maschinengewehr den Feuerkampf". Die restlichen Gruppenmitglieder sichern den Nahbereich und schleppen Munition fürs MG.

Nun steckt die "BW" in einer Art Partisanenkrieg, mit fast ausschließlicher Patrouillen-Tätigkeit und plötzlich will/muß jeder aus der Gruppe in seine Richtung einen Geschoßhagel zaubern!

Das G36 wurde für die erstgenannte Doktrin beschafft und reicht da wohl auch.

Für das nun erwünschte Rumballern in alle Richtungen gleichzeitig reicht es nun halt nicht! Dafür kann aber Heckler&Koch nichts!

the scientist
20.04.2015, 13:50
Ich glaube, daß sich schlicht und einfach die Einsatzdoktrin geändert hat - was die Experten beim Bund aber hätten erkennen müssen - rechtzeitig, vorher!

Bis zu den ersten Kriegen, in denen die "BW" involviert war, galt "in der Infantrie-Gruppe führt das Maschinengewehr den Feuerkampf". Die restlichen Gruppenmitglieder sichern den Nahbereich und schleppen Munition fürs MG.

Nun steckt die "BW" in einer Art Partisanenkrieg, mit fast ausschließlicher Patrouillen-Tätigkeit und plötzlich will/muß jeder aus der Gruppe in seine Richtung einen Geschoßhagel zaubern!

Das G36 wurde für die erstgenannte Doktrin beschafft und reicht da wohl auch.

Für das nun erwünschte Rumballern in alle Richtungen gleichzeitig reicht es nun halt nicht! Dafür kann aber Heckler&Koch nichts!

Vollkommen richtig !

Lies mal in meinem WELT Link die Kommentare. Da schreiben auch BW -Leute mit Kampferfahrung, was die so von sich geben in Sachen Kampftaktik heutzutage.

Scheinbar hat sich aber am Prinzip Feuerdisziplin und Einsatz der jeweils dafür vorgesehenen Bewaffnung, seit meiner Zeit nicht so viel geändert.

Löwe
20.04.2015, 13:57
Kunststoff, oder auch Stainless Steel, haben dort eine Berechtigung, wo beispielsweise durch klimatische Einflüsse traditionelle Materialien einfach nicht standhalten.

Mit der Materialauswahl reagiert hat man schon seit Jahrhunderten - z.B. hat man auf Schiffen möglichst alles aus Messing gemacht, selbst Geschütze, und hat dabei sogar Nachteile in Kauf genommen, während man an Land das alles eben aus Eisen und Stahl herstellte.

Oder eine der ersten VSR-Flinten aus Stainless mit Kunststoffschaft wurde beworben "für Bootsbesitzer".

Heute läuft aber die ganze Kunststoff-Mode vor allem unter dem Motto "Gewicht sparen". Und da begeht man meiner Ansicht nach einen gewaltigen Fehler.
Denn, je geringer das Gewicht der Waffe, desto unangenehmer der Rückstoß der Waffe beim Schuß! Und dieser unangenehme Rückstoß führt bei den meisten zur "Schußangst" (man muß mal auf nem Schießstand so von der Seite schauen, was die Schützen dann machen), d.h. Augen zu und Abzug durchreißen, und DAS führt dann unweigerlich zu einer Trefferquote von plus minus Null!

Und dann offenbart sich das Versagen der Doktrin von der Gewichtsersparniss!

Ich versteh den ganzen Zirkus eh nicht. Warum greift man denn nicht auf Bewährtes zurück? Kalaschnikow wäre doch ne Alternative, quasi rückstoßfrei und Ersatzteile findet man an jeder Ecke, jedenfalls da wos rappelt.

the scientist
20.04.2015, 14:07
Ich versteh den ganzen Zirkus eh nicht. Warum greift man denn nicht auf Bewährtes zurück? Kalaschnikow wäre doch ne Alternative, quasi rückstoßfrei und Ersatzteile findet man an jeder Ecke, jedenfalls da wos rappelt.


Schon mal Kalaschnikow geschossen ? Also ausgehend von bewährten AK 47 bzw. 74, dürfte auch das mieseste Trefferbild des G36, locker AK ausstechen. Das alte AK 47 ist außerdm Kal.7,62mm , was ja abgelöst wurde.
Außerdem trifft eben mit dem G36 auch der ungeübteste Schütze noch recht gut. Ich hab zwar mit der AK74 auch ganz gut getroffen. Aber kann das schlecht vergleichen, weil ich ein geübter Schütze war.
Alleine die Visierung eines G36 ist eine andere Welt !

und wenn du moderen neue AK willst, wozu ? Auch da liefert heute HK das bessere Produkt und auch die AK kosten Geld ! Ich denke mal, auf das Bezahlen dieser Kampfwertsteigerung, läuft ja das ganze Schmierentheater des Bundes gegen HK, im Endeffekt raus !! ;)

und alte AK willste der Truppe doch nicht zumuten ? :D
Die wären billig, aber völlig idiotisch !

Löwe
20.04.2015, 14:18
Schon mal Kalaschnikow geschossen ? Also ausgehend von bewährten AK 47 bzw. 74, dürfte auch das mieseste Trefferbild des G36, locker AK ausstechen. Das alte AK 47 ist außerdm Kal.7,62mm , was ja abgelöst wurde.
Außerdem trifft eben mit dem G36 auch der ungeübteste Schütze noch recht gut. Ich hab zwar mit der AK74 auch ganz gut getroffen. Aber kann das schlecht vergleichen, weil ich ein geübter Schütze war.
Alleine die Visierung eines G36 ist eine andere Welt !

und wenn du moderen neue AK willst, wozu ? Auch da liefert heute HK das bessere Produkt und auch die AK kosten Geld ! Ich denke mal, auf das Bezahlen dieser Kampfwertsteigerung, läuft ja das ganze Schmierentheater des Bundes gegen HK, im Endeffekt raus !! ;)

und alte AK willste der Truppe doch nicht zumuten ? :D
Die wären billig, aber völlig idiotisch !

Man muß nicht immer AK47 heranziehen, es gibt modernere Modelle, die ich übrigens auch geschossen habe, nur mal so zum Vergleich. Natürlich habe ich keine Ahnung über die Treffsicherheit nach 1000 Schuß dauer, aber da soll ja G36 enorme Schwächen haben. Ich kann dir aber versichern, daß ich als Ungeübter mit dem AK keine Problem mit der Trefferquote hatte. Ich kann dir sagen, daß ne 20cm Betonwand kein Problem darstellte.

the scientist
20.04.2015, 14:39
Man muß nicht immer AK47 heranziehen, es gibt modernere Modelle, die ich übrigens auch geschossen habe, nur mal so zum Vergleich. Natürlich habe ich keine Ahnung über die Treffsicherheit nach 1000 Schuß dauer, aber da soll ja G36 enorme Schwächen haben. Ich kann dir aber versichern, daß ich als Ungeübter mit dem AK keine Problem mit der Trefferquote hatte. Ich kann dir sagen, daß ne 20cm Betonwand kein Problem darstellte.

Das AK 47 als bewährtes Modell, hast du doch selber ins Spiel gebracht ! Es gibt sonst keines weiter ! Die AK 74 ist nicht mal ansatzweise so verbreitet und bewährt weltweit.

Zu den moderneren Modellen hab ich doch geschrieben, ,, die kosten aber auch Geld ! Und wozu ? Wenn HK das bessere 416 im Angebot hat ! "

Es geht auch nicht um deine Trefferquote, sondern um den objektiven Vergleich zu anderen Sturmgewehren.
Du solltest den Thread hier mal lesen ! Ich hab vorhin verlinkt, das das Vergleichsschießen wahrscheinlich nur mit dem teueren und moderneren HK 416 stattfand. Gelinde gesagt unfair und zielt wohl nur auf finanzielle Aspekte des Bundes ab.

Außerdem ist dein Mauerbeschuß eine Kalibersache und diese wurde hier auch schon erörtert im Detail. und hat auch nichts mit einer Trefferquote auf 400m zu tun !

1000 Schuß Dauer schießt ne Gatling ! :)

Hast du wirklich schon mal geschossen ? ;)

the scientist
20.04.2015, 14:47
Man muß nicht immer AK47 heranziehen, es gibt modernere Modelle, die ich übrigens auch geschossen habe, nur mal so zum Vergleich. Natürlich habe ich keine Ahnung über die Treffsicherheit nach 1000 Schuß dauer, aber da soll ja G36 enorme Schwächen haben. Ich kann dir aber versichern, daß ich als Ungeübter mit dem AK keine Problem mit der Trefferquote hatte. Ich kann dir sagen, daß ne 20cm Betonwand kein Problem darstellte.

20 cm Beton ? Was für Munition ? Also von 10 cm hab ich schon gehört. Also die Munition interessiert mich und wo hast du da geschossen ?
Gibt ja Kaschies für den zivilen Gebrauch, aber es gibt keine Hartkernmunition für den zivilen Gebrauch ! ;)

Tryllhase
20.04.2015, 14:48
20 cm Beton ? Was für Munition ? Also von 10 cm hab ich schon gehört. Also die Munition interessiert mich und wo hast du da geschossen ?
Gibt ja Kaschies für den zivilen Gebrauch, aber es gibt keine Hartkernmunition für den zivilen Gebrauch ! ;)
Er meint Leichtbeton.

the scientist
20.04.2015, 14:51
Er meint Leichtbeton.

Ach so, Yton also ! :D

Ja, also da gehts natürlich durch wie Butter.

Löwe
20.04.2015, 14:52
Das AK 47 als bewährtes Modell, hast du doch selber ins Spiel gebracht ! Es gibt sonst keines weiter ! Die AK 74 ist nicht mal ansatzweise so verbreitet und bewährt weltweit.

Zu den moderneren Modellen hab ich doch geschrieben, ,, die kosten aber auch Geld ! Und wozu ? Wenn HK das bessere 416 im Angebot hat ! "

Es geht auch nicht um deine Trefferquote, sondern um den objektiven Vergleich zu anderen Sturmgewehren.
Du solltest den Thread hier mal lesen ! Ich hab vorhin verlinkt, das das Vergleichsschießen wahrscheinlich nur mit dem teueren und moderneren HK 416 stattfand. Gelinde gesagt unfair und zielt wohl nur auf finanzielle Aspekte des Bundes ab.

Außerdem ist dein Mauerbeschuß eine Kalibersache und diese wurde hier auch schon erörtert im Detail. und hat auch nichts mit einer Trefferquote auf 400m zu tun !

1000 Schuß Dauer schießt ne Gatling ! :)

Hast du wirklich schon mal geschossen ? ;)

Hast du wirklich schonmal ne AK aus der Nähe gesehen? 1000 Schuß jagst du in 3' dadurch, auch ne Gatling mußte nachladen, schonmal gehört?

the scientist
20.04.2015, 15:12
Hast du wirklich schonmal ne AK aus der Nähe gesehen? 1000 Schuß jagst du in 3' dadurch, auch ne Gatling mußte nachladen, schonmal gehört?

Ja, hatte monatelang eine auf dem Buckel und unterm Schlafsack und die letzte zivile Version erst vor paar Monaten in der Hand !
Dein Satz aber eben sagt mir deutlich, das du die AK nur von google Bild kennst !
Es mag sein, das man in 3 min 1000 Schuß theoretisch durchjagen könnte. Das würde dann 33 Magazinwechsel in 3 min. bedeuten. Okay, die gucke ich mir mal an ! Eine glühende Waffe, wo die Patrone wahrscheinlich schon vorm Abschuß expoldiert, ein krummer Lauf, der dann für den Scharfschützeneinsatz definitiv ausfällt. :)

und das Entscheidende, was haben deine 1000 Schuß mit einem G36 Trefferbild zu tun ? Irgendwie ist das verwirrend und zusammenhangslos.

Ach so, fast vergessen, ich durfte im Manöver mal, weil ich meine Waffe geschont hatte um weniger dann zu putzen, mal sämtliche übrige Übungsmunition der Kameraden verschiessen. Ich glaub nach dem 4 Magazin Dauerfeuer war bereits Schluss. Ladehemmung ! Aber das war natürlich nur das Billigprodukt G3, die Qualitätskaschi lässt locker 33 Magazine durch ! :D

Es gibt Aussagen von russischen Afghanistan-Kämpfern, die konnten während des Feuerns das Magazin wechseln. Die waren schnell. Die könnten dazu mehr sagen. Ich kenne nur keinen persönlich.

Zur Gatling, äh, die hat glaube ich eine 4000 Schuß Gurt als Standart ?! ;) Was aber meine vorherige Aussage zur Gatling, mit deinem Nachladen jetzt zu tun hat, also dieser Zusammenhang entzieht sich meiner Logik.

Ne ne, am nahesten warst du wahrscheinlich im Militärmuseeum bei ner Waffe ! Aber gedient und sonderlich geschossen, das hast du nicht ! ;)

mick31
20.04.2015, 16:37
Das ist richtig. Ich hatte neulich mal eine Glock in Händen, und die hat sich in jeder Hinsicht einfach nur Sch... angefühlt. Was sind das für Heulsusen, die eine Gewichtsersparnis von vielleicht 200 oder 500 Gramm bejubeln?

Eine glock taugt nur für Behörden, einen Menschen auf 10-15m trifft man damit schon, für sport taugt sie nicht mal für IPSC, ausser man steckt den kompletten Neupreis in tuning aber wozu wenn ich für ca 850 € eine CZ 75 bekomme.

Löwe
20.04.2015, 17:15
Ja, hatte monatelang eine auf dem Buckel und unterm Schlafsack und die letzte zivile Version erst vor paar Monaten in der Hand !
Dein Satz aber eben sagt mir deutlich, das du die AK nur von google Bild kennst !
Es mag sein, das man in 3 min 1000 Schuß theoretisch durchjagen könnte. Das würde dann 33 Magazinwechsel in 3 min. bedeuten. Okay, die gucke ich mir mal an ! Eine glühende Waffe, wo die Patrone wahrscheinlich schon vorm Abschuß expoldiert, ein krummer Lauf, der dann für den Scharfschützeneinsatz definitiv ausfällt. :)

und das Entscheidende, was haben deine 1000 Schuß mit einem G36 Trefferbild zu tun ? Irgendwie ist das verwirrend und zusammenhangslos.

Ach so, fast vergessen, ich durfte im Manöver mal, weil ich meine Waffe geschont hatte um weniger dann zu putzen, mal sämtliche übrige Übungsmunition der Kameraden verschiessen. Ich glaub nach dem 4 Magazin Dauerfeuer war bereits Schluss. Ladehemmung ! Aber das war natürlich nur das Billigprodukt G3, die Qualitätskaschi lässt locker 33 Magazine durch ! :D

Es gibt Aussagen von russischen Afghanistan-Kämpfern, die konnten während des Feuerns das Magazin wechseln. Die waren schnell. Die könnten dazu mehr sagen. Ich kenne nur keinen persönlich.

Zur Gatling, äh, die hat glaube ich eine 4000 Schuß Gurt als Standart ?! ;) Was aber meine vorherige Aussage zur Gatling, mit deinem Nachladen jetzt zu tun hat, also dieser Zusammenhang entzieht sich meiner Logik.

Ne ne, am nahesten warst du wahrscheinlich im Militärmuseeum bei ner Waffe ! Aber gedient und sonderlich geschossen, das hast du nicht ! ;)

Du hast ja vollkommen Recht, ich hab keine Ahnung. Ich war weder bei den Pfadfindern, noch beim Militär und die AK ist die einzige Kriegswaffe, die ich jemals in der Hand hatte. Ich muß also glauben, was man mir über das Ding erzählt, auch daß man damit panzerbrechende-Munition verschießen kann und daß es AKs von ganz kurz bis ganz lang gibt und daß ich damit durch ne Mauer aus ca. 20cm Beton geschossen habe, das muß ich glauben. Also, warum wird die BW nicht mit dem Ding ausgerüstet?

Tryllhase
20.04.2015, 19:13
Ja, hatte monatelang eine auf dem Buckel und unterm Schlafsack und die letzte zivile Version erst vor paar Monaten in der Hand !
Dein Satz aber eben sagt mir deutlich, das du die AK nur von google Bild kennst !
Es mag sein, das man in 3 min 1000 Schuß theoretisch durchjagen könnte. Das würde dann 33 Magazinwechsel in 3 min. bedeuten. Okay, die gucke ich mir mal an ! Eine glühende Waffe, wo die Patrone wahrscheinlich schon vorm Abschuß expoldiert, ein krummer Lauf, der dann für den Scharfschützeneinsatz definitiv ausfällt. :)

und das Entscheidende, was haben deine 1000 Schuß mit einem G36 Trefferbild zu tun ? Irgendwie ist das verwirrend und zusammenhangslos.

Ach so, fast vergessen, ich durfte im Manöver mal, weil ich meine Waffe geschont hatte um weniger dann zu putzen, mal sämtliche übrige Übungsmunition der Kameraden verschiessen. Ich glaub nach dem 4 Magazin Dauerfeuer war bereits Schluss. Ladehemmung ! Aber das war natürlich nur das Billigprodukt G3, die Qualitätskaschi lässt locker 33 Magazine durch ! :D

Es gibt Aussagen von russischen Afghanistan-Kämpfern, die konnten während des Feuerns das Magazin wechseln. Die waren schnell. Die könnten dazu mehr sagen. Ich kenne nur keinen persönlich.

Zur Gatling, äh, die hat glaube ich eine 4000 Schuß Gurt als Standart ?! ;) Was aber meine vorherige Aussage zur Gatling, mit deinem Nachladen jetzt zu tun hat, also dieser Zusammenhang entzieht sich meiner Logik.

Ne ne, am nahesten warst du wahrscheinlich im Militärmuseeum bei ner Waffe ! Aber gedient und sonderlich geschossen, das hast du nicht ! ;)
Bei Dauerfeuer das Magazin wechseln? Höchst unwahrscheinlich.

the scientist
20.04.2015, 19:35
Bei Dauerfeuer das Magazin wechseln? Höchst unwahrscheinlich.

Sehe ich ähnlich. Aber kam mal was vor etlichen Jahren im TV, da fing das so ein EX-Falli der Russen an. Obwohl, hast recht, der meinte sicher während Einzelfeuer. Anders kann das nicht gehen !!

Tryllhase
20.04.2015, 19:50
Sehe ich ähnlich. Aber kam mal was vor etlichen Jahren im TV, da fing das so ein EX-Falli der Russen an. Obwohl, hast recht, der meinte sicher während Einzelfeuer. Anders kann das nicht gehen !!
Der wollte sich wahrscheinlich ein bisschen wichtig tun. Oder er hat die AK beim Wechseln in den Schraubstock gespannt, sonst hätte er nie das Magazin-Loch wiedergefunden!

Maitre
20.04.2015, 19:57
Die Verantwortlichen wollen eigentlich gar kein Krieg mitspielen, müssen es dann aber doch, aus welchen Gründen auch immer.
Dann bekommen die BW-Angehörigen das zu spüren.
Eine 120mm L55 schreckt den Taliban eher ab, als ein normales Sturmgewehr.
Ein Experte meinte aber mal wieder, dass Panzer nicht für Afghanistan geeignet wären... soso, deswegen haben die Kanadier auch so gute Resultate mit dem Leopard2A6M CAN erzielt.
Jetzt meint die Volksverräterin von der Leyen, dass das G36 nicht gut wäre, wobei der einzige schlimme Makel diese verdammte Pussymunition ist.

Der Experte hat da durchaus Recht. Für Afghanistan eignen sich viele Waffengattungen nicht oder nur sehr bedingt. Hubschraubern geht in der großen Höhe schon merklich die Puste aus, Flugzeuge erzielen mit konventioneller Munition nur einen vergleichsweise geringen Effekt, Panzer kommen nicht überall durch und brauchen einen enormen Höhenrichtbereich der Bewaffnung, Sturmgewehren fehlt es an Durchschlagleistung. Diese Lehren haben die Russen ziehen müssen. Für die NATO zählen solche Erkenntnisse selbstverständlich nicht.
Die Lehre der Russen war der RPO-A.

the scientist
20.04.2015, 19:58
Du hast ja vollkommen Recht, ich hab keine Ahnung. Ich war weder bei den Pfadfindern, noch beim Militär und die AK ist die einzige Kriegswaffe, die ich jemals in der Hand hatte. Ich muß also glauben, was man mir über das Ding erzählt, auch daß man damit panzerbrechende-Munition verschießen kann und daß es AKs von ganz kurz bis ganz lang gibt und daß ich damit durch ne Mauer aus ca. 20cm Beton geschossen habe, das muß ich glauben. Also, warum wird die BW nicht mit dem Ding ausgerüstet?

Dann nimm dir ruhig mal die Zeit und lese den Strang dazu hier durch. Ich und 3-4 andere haben da schon ziemlich viel geschrieben und eigentlich auch deine Frage beantwortet.
Ich versuchs mal auf einen Nenner grob zu bringen, wir, die meisten hier vermuten, das es nur eine Schlammschlacht des Bundes gegen HK - Heckler/Koch ist, um nach 20 Jahren, möglichst kostengünstig ein modernes Gewehr zu bekommen !!

Mit Verlaub, es wäre jetzt einfach zu umfangreich hier, um nochmals auf Kaliber, Munition, Waffensystemtechnik einzugehen.

Es geht hier ja auch nicht um Lauflängen. :) Mal soviel, eine Lauflänge ist einsatzabhängig und jedes Sturmgewehr wird mit unterschiedlichen Lauflängen ausgeliefert. Somit kommt man von z.B. Karabiner kurz zu Marksman ( Zugscharfschütze ) mit langem Lauf mit dem selben Sturmgewehr. Ist aber nicht immer so. Es gibt auch dafür reine Spezialwaffen. Meine AK 74 damals war eine AKSU-74. Das war so eine Kurzversion der AK 74 für bestimmte Truppenteile.

Zum Thema Kaliber und welche Munition durch Wände geht, das wurde hier auch schon beschrieben. Wie gesagt, wenns dich mehr interessiert, mach dir die Arbeit und stöber mal hier durch.
Dazu nur, das eine AK 47 im Kal.7,62mm x 39 durch 20 cm echten Beton geht, halte ich selbst mit militärischer Stahlkernmunition für unwahrscheinlich. Es gibt aber Munition und Gewehre die das schaffen ! Auf alle Fälle dürften sogenannte Antimaterial-Rifles im Kal.50, sind glaube 12,9 mm sein, das schon schaffen ! ;)
Die AK Patrone ist ja schon um ein deutliches schwächer, als die vergleichbare NATO 7,62mm x 51 ! Also mit dem G3 wäre das ,,Betondurchschlagen,, wahrscheinlicher und entzaubert den Mythos AK.
Die Physik gilt nunmal auch für Sturmgewehre. :)

ja und nochmal, warum schafft unser Flintenweib v.d.Leyen nicht einfach die HK 416 an oder ein anderes moderneres Gewehr ?
Weil ein Wickeltisch inkl. Porzellanscheißhaus in einem Panzer scheinbar wichtiger erscheinen, als Selbstschutzmaterial für die kämpfenden Einheiten ?!

the scientist
20.04.2015, 20:08
Der wollte sich wahrscheinlich ein bisschen wichtig tun. Oder er hat die AK beim Wechseln in den Schraubstock gespannt, sonst hätte er nie das Magazin-Loch wiedergefunden!

Ich hatte da ehrlich gesagt noch nie wieder drüber nachgedacht. Das fiel mir vorhin nur ein, als Löwe das mit den 1000 Schuß Dauerfeuer brachte.
Wenn ich das mal so im Kopf durchspiele, dann kann der Russe nur während des Einzelfeuer-Schießen gemeint haben. Das der weiterschoß und beim letzten Schuß gewechselt hat und weiter gings dann sofort, ohne extra durchzuladen ?!

charger
20.04.2015, 22:51
Ja,ja, die Uschi und ihre Staatssekretärin sind scheinbar wirklich, zwei ganz gewiefte.
Uschi ist noch nicht da wo sie hinzugehören glaubt und auf dem Weg dorthin soll ihr auch nichts ernsthaftes mehr in die Quere kommen.
Verfolgt man die üblichen Werdegänge und Verläufe vergangener V Minister Ämter, sticht einem ins Auge, das die Amtsinhaber sehr häufig von Skandalösen Vorgängen (ob selbstverschuldet oder nicht) geplagt und beschädigt wurden.

Uschi dreht den Spies ganz einfach um, nach dem Motto, wer anderen den Popo verhaut kann selbst nicht übers Knie gelegt werden und by the way, ergibt sich dann die Gelegenheit gleich mehrere Fliegen mit einer Klatsche zu erwischen.

Sieht beinahe danach aus, als wäre man mehr von persönlichem Ehrgeiz getrieben, als das beste für Deutschland zu wollen.

MANFREDM
21.04.2015, 00:05
Du hast ja vollkommen Recht, ich hab keine Ahnung. Ich war weder bei den Pfadfindern, noch beim Militär und die AK ist die einzige Kriegswaffe, die ich jemals in der Hand hatte. Ich muß also glauben, was man mir über das Ding erzählt, auch daß man damit panzerbrechende-Munition verschießen kann und daß es AKs von ganz kurz bis ganz lang gibt und daß ich damit durch ne Mauer aus ca. 20cm Beton geschossen habe, das muß ich glauben. Also, warum wird die BW nicht mit dem Ding ausgerüstet?

Dein Gelaber ist so dumm wie Brot. Eine Infanteriewaffe wie die AK schießt durch:

http://www.sturmfahrten.de/forum/bilder/durchschlag.jpg

Aber durch keinen Panzerstahl und für 200 mm Beton benötigst Du schon Kaliber 20 mm Hartkern.

Löwe
21.04.2015, 12:31
Dein Gelaber ist so dumm wie Brot. Eine Infanteriewaffe wie die AK schießt durch:

http://www.sturmfahrten.de/forum/bilder/durchschlag.jpg

Aber durch keinen Panzerstahl und für 200 mm Beton benötigst Du schon Kaliber 20 mm Hartkern.

Der ist ja noch bescheuerter als ich bisher dachte, nichtmal lesen kann er.

Tryllhase
21.04.2015, 12:40
Dein Gelaber ist so dumm wie Brot. Eine Infanteriewaffe wie die AK schießt durch:

http://www.sturmfahrten.de/forum/bilder/durchschlag.jpg

Aber durch keinen Panzerstahl und für 200 mm Beton benötigst Du schon Kaliber 20 mm Hartkern.
Die Tabelle zeigt Mindeststärken von Deckungen. Die enthalten einen erheblichen Sicherheitsfaktor gegen Durchschuss.

MANFREDM
21.04.2015, 14:08
... und daß es AKs von ganz kurz bis ganz lang gibt und daß ich damit durch ne Mauer aus ca. 20cm Beton geschossen habe, das muß ich glauben. Also, warum wird die BW nicht mit dem Ding ausgerüstet?

Wie kann man so einen lügnerischen Dreck erzählen? Der User Löwe ist des Lesens nicht mächtig. Kein AK schießt durch ca. 20cm Beton. Blödheit³


Die Tabelle zeigt Mindeststärken von Deckungen. Die enthalten einen erheblichen Sicherheitsfaktor gegen Durchschuss.

Ich wollte auch nur das dumme Gelaber hier richtig stellen. Für 20 cm Beton brauchst Du mindestens 20 mm Hartkern. Im Normalfall reicht das als Deckung auch aus.

Murmillo
21.04.2015, 16:07
...
Es mag sein, das man in 3 min 1000 Schuß theoretisch durchjagen könnte. Das würde dann 33 Magazinwechsel in 3 min. bedeuten. Okay, die gucke ich mir mal an !...

Wenn du das 75-schüssige Trommelmagazin verwendest, dann nur 13 Magazinwechsel !49277

the scientist
21.04.2015, 16:16
Wenn du das 75-schüssige Trommelmagazin verwendest, dann nur 13 Magazinwechsel !49277

Oder ein modifiziertes amerikanisches mit 100, dann wären es nur noch 10. ;) Ich weiß ! und theoretisch bekommste mit der AK 47 auch 1800 Schuß in 3 min durch.
Ändert aber nichts an der praktischen Durchführbarkeit !

Diente auch nur dazu, einen kleinen Schwindler zu entlarven. :)

Murmillo
21.04.2015, 16:19
Oder ein modifiziertes amerikanisches mit 100, dann wären es nur noch 10. ;) Ich weiß ! und theoretisch bekommste mit der AK 47 auch 1800 Schuß in 3 min durch.
Ändert aber nichts an der praktischen Durchführbarkeit !

Diente auch nur dazu, einen kleinen Schwindler zu entlarven. :)

Was denn, 100er Magazine gibts für die Kaschi auch ?

the scientist
21.04.2015, 16:24
Was denn, 100er Magazine gibts für die Kaschi auch ?

Ja, die stammen aber wohl von so privaten Waffenschmieden von den Amis ! Die fertigen die extra an. Kam auch mal ne Reportage drüber. und dabei kam aber wohl der Gedanke sogar auf, einer Wasserkühlung, für den ernsthaften Einsatz. Was meine Überlegungen zur praktischen Umsetzbarkeit, unterstützen dürfte.

the scientist
21.04.2015, 16:28
Was denn, 100er Magazine gibts für die Kaschi auch ?

Gerade noch mal nachgeguckt, im Vietnamkrieg hatten die Vietkong auch schon 100 er Magazine !

Murmillo
21.04.2015, 16:39
Gerade noch mal nachgeguckt, im Vietnamkrieg hatten die Vietkong auch schon 100 er Magazine !

Dann wird es aber bei Dauerfeuer eng mit. Hier im Video sieht man nicht, wie viele Trommel-Magazine der Trottel schon verballert hat, aber nach weiteren 3 Stück und 1 Stangenmagazin steht der vordere Handschutz voll in Flammen !


https://www.youtube.com/watch?v=89JEeeVF6rQ

Aber er schafft drei 100er Trommel- und ein 30er Stangenmagazin in nicht mal 1 Minute- und verliert noch ne Menge Zeit beim 2. Magzinwechsel. 1000 Schuss in 3 Minuten wären also machbar- wenn die Kaschi durchhält !

mick31
21.04.2015, 17:10
Dann wird es aber bei Dauerfeuer eng mit. Hier im Video sieht man nicht, wie viele Trommel-Magazine der Trottel schon verballert hat, aber nach weiteren 3 Stück und 1 Stangenmagazin steht der vordere Handschutz voll in Flammen !


https://www.youtube.com/watch?v=89JEeeVF6rQ

Aber er schafft drei 100er Trommel- und ein 30er Stangenmagazin in nicht mal 1 Minute- und verliert noch ne Menge Zeit beim 2. Magzinwechsel. 1000 Schuss in 3 Minuten wären also machbar- wenn die Kaschi durchhält !

Primitive Ami Krüppel

the scientist
21.04.2015, 19:34
Dann wird es aber bei Dauerfeuer eng mit. Hier im Video sieht man nicht, wie viele Trommel-Magazine der Trottel schon verballert hat, aber nach weiteren 3 Stück und 1 Stangenmagazin steht der vordere Handschutz voll in Flammen !


https://www.youtube.com/watch?v=89JEeeVF6rQ

Aber er schafft drei 100er Trommel- und ein 30er Stangenmagazin in nicht mal 1 Minute- und verliert noch ne Menge Zeit beim 2. Magzinwechsel. 1000 Schuss in 3 Minuten wären also machbar- wenn die Kaschi durchhält !

Gut gefunden das Video !

Gehen wir mal davon aus, das der die Magazine am Boden schon durchgelassen hat, dann dürften das grob gezählt 10 gewesen sein. Sehen allerdings nach den 75 igern aus. Die 100er waren glaube Doppelmagazine. Aber drauf geschissen, sinds eben nicht ganz 1000.
Aber man sieht die thermische Belastung. Das das Teil so in Flammen aufgeht, hätte ich ne gedacht.
Muss erstmal gucken, wie wir auf die 1000 in 3 min gekommen sind. Den sinnvoll zu dem Strang hat das ne gepasst.
Ach ja, ging um Trefferbild ! Also das dürfte sich jetzt locker dem G36 annähern ! ;) :)

Neu
21.04.2015, 20:38
Krampf. Jede Feuerwaffe wird heiß. Kommt vom Feuern.

Und, wenn Teile aus Plastik sind, schießen sie heiss um die Ecke. Ist doch gut so, dann treffen die wenigstens nicht in Afghanistan. Was suchen die da eigentlich?

Löwe
21.04.2015, 23:09
Wie kann man so einen lügnerischen Dreck erzählen? Der User Löwe ist des Lesens nicht mächtig. Kein AK schießt durch ca. 20cm Beton. Blödheit³



Ich wollte auch nur das dumme Gelaber hier richtig stellen. Für 20 cm Beton brauchst Du mindestens 20 mm Hartkern. Im Normalfall reicht das als Deckung auch aus.

Man man Manni, dist du dämlich.

Löwe
21.04.2015, 23:11
Oder ein modifiziertes amerikanisches mit 100, dann wären es nur noch 10. ;) Ich weiß ! und theoretisch bekommste mit der AK 47 auch 1800 Schuß in 3 min durch.
Ändert aber nichts an der praktischen Durchführbarkeit !

Diente auch nur dazu, einen kleinen Schwindler zu entlarven. :)

Du meinst dich selbst?

FranzKonz
21.04.2015, 23:13
Und, wenn Teile aus Plastik sind, schießen sie heiss um die Ecke. Ist doch gut so, dann treffen die wenigstens nicht in Afghanistan. Was suchen die da eigentlich?

Die Plastikteile sind sicher nicht der Kern des Problems.

http://www.heckler-koch.com/de/presse/detail.html?tx_z7protecteddownloads_pi1%5Bfile%5D= G36-HK-PM-Nr_4-10-04-2015.pdf

Schau Dir den Text zur Abbildung 2 an und betrachte vor allem die unterschiedlichen Massen der Rohre. Wie ich weiter oben schon sagte: Man kann eben nicht beliebig viel Gewicht einsparen ohne an anderer Stelle draufzuzahlen.

the scientist
21.04.2015, 23:28
Du meinst dich selbst?

Nein ! Bis vorhin warste mir noch halbwegs sympathisch, weil du es ja selber zugegeben hast ! Was ich, als erwachsener Mann ohne Komplexe, auch anstandslos akzeptierte.

Ich hab dir umfangreich, auf deinen zusammenhangslosen Stuß, versucht zu antworten. Aber sehe, hätte ich mir sparen können !
Entweder bist noch nicht mal volljährig, sozusagen vorpubertär, oder leidest unter Alterssenilität. Falls beides nicht zutrifft, würde ich mal meinen seelischen Zustand untersuchen lassen ! Notorisches Lügen, Wichtigmachen ohne Substanz, und wirres Zeug ohne Zusammenhang von sich geben, also das ist ne ausgewachsenen Psychose !

Wo hab ich denn deiner Meinung nach gelogen ?

Wolf Fenrir
21.04.2015, 23:34
Was ist nun eigentlich bei der Abschlussuntersuchung heraus gekommen ???

Hab nichts mehr in den Medien gehört. sie sind ja voller " Flüchtlinge ":haha:

the scientist
21.04.2015, 23:37
Was ist nun eigentlich bei der Abschlussuntersuchung heraus gekommen ???

Hab nichts mehr in den Medien gehört. sie sind ja voller " Flüchtlinge ":haha:

So richtig noch gar nichts ! HK plädiert auf Rufmord und der Bund spielt unfair.

Löwe
21.04.2015, 23:40
Nein ! Bis vorhin warste mir noch halbwegs sympathisch, weil du es ja selber zugegeben hast ! Was ich, als erwachsener Mann ohne Komplexe, auch anstandslos akzeptierte.

Ich hab dir umfangreich, auf deinen zusammenhangslosen Stuß, versucht zu antworten. Aber sehe, hätte ich mir sparen können !
Entweder bist noch nicht mal volljährig, sozusagen vor vorpubertär, oder leidest unter Alterssenilität. Falls beides nicht zutrifft, würde ich mal meinen seelischen Zustnad untersuchen lassen ! Notorisches Lügen, Wichtigmachen ohne Substanz, und wirres Zeug ohne Zusammenhang von sich geben, also das ist ne ausgewachsenen Psychose !

Wo hab ich denn deiner Meinung nach gelogen ?

Hab nie behauptet keine Komplexe zu haben, aber wenn ich dir sage, daß ich mit ner AK durch 20cm Beton geschossen haben, dann ist das so. Es gibt keine Veranlassung etwas zu erfinden.
Wichtig ist wohl im Vergleich ob eine AK nach 1000 Schuß noch funktionsfähig ist und nach wieviel Schuss ein G36 den Geist aufgibt. Ich kenne den Begriff "Russenprügel" aus dem 2 WK, weiß aber daß die Landser ihre MPs weggeworfen haben wenn sie einen "Russenprügel" erwischen konnten, also irgendwas scheint an deiner Auffassung nicht zu stimmen. Deutsche Präzisionsarbeit versagt wenns dreckig wird oder wenn das Teil überlastet wird, wobei überlastet noch bestimmt werden müßte, sowohl bei AK als auch bei G36.

Wolf Fenrir
21.04.2015, 23:44
So richtig noch gar nichts ! HK plädiert auf Rufmord und der Bund spielt unfair.

Hab ich von Anfang an behauptet !!! An der Sache ist alles faul!!! Heckler und Koch so eine renommierte Firma produziert nie und nimmer so eine Schrottwaffe wie es das G 36 sein soll.

Ich weiß nicht was dahinter steckt und wer oder welche Verschwörung da abläuft, aber die Sache stinkt !!!

the scientist
22.04.2015, 00:03
Hab nie behauptet keine Komplexe zu haben, aber wenn ich dir sage, daß ich mit ner AK durch 20cm Beton geschossen haben, dann ist das so. Es gibt keine Veranlassung etwas zu erfinden.
Wichtig ist wohl im Vergleich ob eine AK nach 1000 Schuß noch funktionsfähig ist und nach wieviel Schuss ein G36 den Geist aufgibt. Ich kenne den Begriff "Russenprügel" aus dem 2 WK, weiß aber daß die Landser ihre MPs weggeworfen haben wenn sie einen "Russenprügel" erwischen konnten, also irgendwas scheint an deiner Auffassung nicht zu stimmen. Deutsche Präzisionsarbeit versagt wenns dreckig wird oder wenn das Teil überlastet wird, wobei überlastet noch bestimmt werden müßte, sowohl bei AK als auch bei G36.

Du hast wirklich keinen Dunst !

Liest du eigentlich auch mal was andere schreiben bzw. verstehst du das auch ? Du wirfst hier alles durcheinander und stellst völlig abwegige Zusammenhänge dar !

Das G36 hat ein Zielgenauigkeitsproblem bei heißem Lauf ! und KEIN Zuverlässigkeitsproblem. Wenn du meinen Rat befolgt und dich mal in dem Strang belesen hättest, dann wüsstest du, das das mit Abstand zuverlässigste Gewehr, was die letzten Jahre getestet wurde, eine HK auf Basis des G36 war. Desweiteren empfehle ich dir mal auf youtube ein Video zum Test einer HK 416, die wurde dort durch den Sumpf gezogen und schoss völlig problemlos weiter. Das Vergleichsmodell ging nach paar Schüssen sofort fest !

Aber all das hat nichts mit dem Strangthema zu tun !!

Ergänzend noch, die AK ist robuster, weil der ihre Spaltmaße zum Himmel schreien ! Sprich, bisl Sand da drin fällt gar ne auf. Was aber logischerweise immer zum Nachteil der Präzision geht. ;)
und nochmal, ich kenne keinen Vergleichstest, aber bin mir sicher, das selbst eine heiß geschossene G36 im durchschnittlichen Trefferbild, die AK 47 übertrifft.
ABER das ist nur meine persönliche Meinung. Sollte die revidiert werden, dann ist es so, aber deshalb hab ich nicht gelogen.

und zu deinem Russenprügel, wer hat dir denn den Müll erzählt ? AK 47 ist aufs Baujahr bezogen. Dir ist schon klar, das der WK.2 1945 zu Ende war ? Außerdem trug der Großteil im Krieg auf beiden Seiten Karabiner oder MPi. Sturmgewehre wie das Stgw.44 und 45, wie der Name verrät, kamen gegen Ende des Krieges. Die Russen hatten rein gar nichts Vergleichbares !! und wenn einer angeblich seine MPi gegen die Russen-Mpi tauschte, Hallo ? Es geht hier um STURMGEWEHRE !

Du schreibst völlig wirres Zeug und kommst vom 100 -1000 und vergleichst Äpfel mit Birnen. Du solltest mehr lesen, bevor du mitredest und andere der Lügen bezichtigst !

Daher in deine Richtung :achtung:

the scientist
22.04.2015, 00:12
Hab nie behauptet keine Komplexe zu haben, aber wenn ich dir sage, daß ich mit ner AK durch 20cm Beton geschossen haben, dann ist das so. Es gibt keine Veranlassung etwas zu erfinden.
Wichtig ist wohl im Vergleich ob eine AK nach 1000 Schuß noch funktionsfähig ist und nach wieviel Schuss ein G36 den Geist aufgibt. Ich kenne den Begriff "Russenprügel" aus dem 2 WK, weiß aber daß die Landser ihre MPs weggeworfen haben wenn sie einen "Russenprügel" erwischen konnten, also irgendwas scheint an deiner Auffassung nicht zu stimmen. Deutsche Präzisionsarbeit versagt wenns dreckig wird oder wenn das Teil überlastet wird, wobei überlastet noch bestimmt werden müßte, sowohl bei AK als auch bei G36.

Ach so, NEIN, du hast nicht durch 20 cm Beton geschossen ! Es ist energetisch selbst mit Hartkern nicht möglich ! Das haben dir doch nun andere hier schon bewiesen. Und Hartkern ist dazu noch in Deutschland für Zivile verboten ! Daher fragte ich dich, wo hast du geschossen ? Beim Militär warste ja nun nicht !
Es kann schon sein, das du durch eine 20 cm Wand geschossen hast. Durch Ziegel z.B. geht die locker durch. Aber sicher nicht durch herkömmlichen Beton.

stuff
22.04.2015, 00:20
Jedes Käseblatt schreibt vom G36-Skandal aber hat schon irgendjemand Daten bzgl. der Genaugkeit gefunden? Gibt es irgendeine unabhängige Untersuchung? Das Blablabla, das man so in den Medien liest sind nur Behauptungen, die mit nichts belegt werden.

the scientist
22.04.2015, 00:30
Jedes Käseblatt schreibt vom G36-Skandal aber hat schon irgendjemand Daten bzgl. der Genaugkeit gefunden? Gibt es irgendeine unabhängige Untersuchung? Das Blablabla, das man so in den Medien liest sind nur Behauptungen, die mit nichts belegt werden.

Nein ! Natürlich nicht. ;) und das kreidet ja auch HK an. Man hat wohl rausgefunden, das das G36 mit dem moderneren 416 von HK verglichen wurde. Was den Verdacht nährt, das man gerne das neue 416 auf Reklamation kostenlos hätte. ;)
Ich hab mal irgendwo die Daten gelesen, inwieweit der Streukreis wohl auf 400m wäre. Das muss im Netz rumgeistern. Aber hab da auch keine Vergleiche, wie es mit anderen Gewehren Baujahr 1995 ! da so aussehen würde.
Wenn ich überlege, wie wenig von uns mit dem G3 überhaupt noch die 400m Distanz erfüllt haben, drängt sich mir immer mehr der Verdacht eines an den Haaren herbeigezogenem Problems auf.
Aber besser wäre, wenn sich dazu mal Afghanistan-Veteranen melden würden. Meine 5 die ich kenne, haben nur die mangelnde Robustheit zum Tür einschlagen bemängelt. Ansonsten hieß es, mit dem Teil treffen sogar Halbblinde und das G3 wäre noch für Männer gewesen.

the scientist
22.04.2015, 00:54
Jedes Käseblatt schreibt vom G36-Skandal aber hat schon irgendjemand Daten bzgl. der Genaugkeit gefunden? Gibt es irgendeine unabhängige Untersuchung? Das Blablabla, das man so in den Medien liest sind nur Behauptungen, die mit nichts belegt werden.

Hier hätte ich was !! zwar von 2013, aber behandelt die Problematik vollständig und ist sogar der Vergleich zu den AK 47 drin.

http://www.heckler-koch.com/de/presse/detail.html?tx_z7protecteddownloads_pi1%5Bfile%5D= Sturmgewehr_G36_Technischer_Untersuchungsbericht_1 6.12.2013.pdf

Ist zwar von HK selbst, aber die werden ganz sicher nicht so blöd sein und einen Bericht türken, der jederzeit nachvollzogen und ggf. wiederlegt wird.

Wir warten auf den offiziellen Beschuss-Bericht des Bundes !! :D

Murmillo
22.04.2015, 07:25
...
Aber man sieht die thermische Belastung. Das das Teil so in Flammen aufgeht, hätte ich ne gedacht.
Muss erstmal gucken, wie wir auf die 1000 in 3 min gekommen sind. Den sinnvoll zu dem Strang hat das ne gepasst.
Ach ja, ging um Trefferbild ! Also das dürfte sich jetzt locker dem G36 annähern ! ;) :)

Na ja, ich kenne die Kalaschnikow eigentlich nur noch mit Plastik-Kolben und mit Plastik-Handschutz, Holz wurde da schon gar nicht mehr verwendet. Die Plastikteile hätten sich da also vermutlich verflüssigt, ohne in Flammen aufzugehen.
Ich kenne die AK-47 auch nur mit dem normalen Kimme und Korn-Visier. Da dürfte das HK G-36 mit seinem optischen Reflexvisier unjd Zielfernrohr schon allein deswegen in der Trefferquote überlegen sein. Wie es sich im Dauereinsatz , auch in Dreck und Schlamm, bewährt, kann ich nicht sagen, aber da war die Kalaschnikow bisher anderen Modellen überlegen.

ABAS
22.04.2015, 08:53
Die Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen ist ein Flittchen
der US Militaerkonzerne und der US Waffenindustrie. Von der Leyen treibt
die Privatisierung und den Ausverkauf der Bundeswehr voran. Daher kann
man die Ministerin als Volksverraeterin und Amtsmissbraucherin bezeichnen.

Ursula von der Leyen ist eine Lobbyistinnenschlampe im Tarnmantel
der Verteidigungsministerin!



WOZ / Deutschland / 12.06.2014 / Von Anna Eberhardt und Tim Engartner

Private Renditen aus Kriegen

Nato-Truppen, so lautet eine Forderung seit Beginn der Ukrainekrise, sollen in Osteuropa aktiv werden. Solche Szenarien begeistern die wachsende private Militärindustrie, auch in Deutschland.

Ob Aufklärungsflüge über den baltischen Staaten oder Marinemanöver in der Ostsee – die deutsche Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU) verspricht den Nato-Verbündeten in der Ukrainekrise umfängliche Hilfe. Diese kommt zunehmend von privater Seite.

Nicht nur in der Ostukraine, wo unbestätigten Berichten zufolge mittlerweile Söldner des US-amerikanischen Sicherheitsunternehmens Academi (vormals Blackwater) im Einsatz sein sollen, sondern auch bei der deutschen Bundeswehr.

Ob in Dülmen, Soest oder Hamburg – derzeit stehen bundesweit zahlreiche Kasernengelände zum Verkauf. Gleichzeitig rollen immer weniger Fahrzeuge mit dem Militärkennzeichen «Y» über die Strassen. Nicht erst seit der Abschaffung der Wehrpflicht rücken häufiger private Wach- und Sicherheitsunternehmen aus, um an der Seite von BundeswehrsoldatInnen zu kämpfen.

Der Staat überträgt vermehrt einzelne militärische Aufgaben an private Unternehmen. Zuständig dafür ist die Gesellschaft für Entwicklung, Beschaffung und Betrieb (GEBB), ein Inhouse-Betrieb des Bundesverteidigungsministeriums. Ihre vorrangige Aufgabe besteht darin, sogenannte öffentlich-private Partnerschaften (Public Private Partnerships, PPPs) zu initiieren. Seit ihrer Gründung im August 2000 hat die GEBB etliche PPPs realisiert.

Während ein Drittel der bisher 394 Standorte geschlossen werden soll, wird der Betrieb der verbleibenden Kasernen zu einem Grossteil in private Hände überführt. So wurde 2004 unter Beteiligung der GEBB und der deutschen Filiale des internationalen Dienstleistungskonzerns Serco – die etwa das Gefängnis Hünfeld in Hessen sowie Schulen betreibt – das Unterstützungszentrum Altmark gegründet, das als PPP-Konstrukt die Verwaltung und die Logistik des Gefechtsübungszentrums Heer organisiert. In diesem Zentrum, das vier Jahre später vom Konzern Rheinmetall übernommen wurde, werden SoldatInnen auf Auslandseinsätze vorbereitet: Sie simulieren Gefechtssituationen – unter Aufsicht eines Privatunternehmens.

Auch in der Logistik schreitet die Privatisierung voran: Seit Juni 2002 ist die staatseigene, aber privatwirtschaftlich betriebene Deutsche Bahn AG (DB) mit 24,9 Prozent an der Bw-Fuhrparkservice GmbH beteiligt. Das Unternehmen stellt auch Fahrzeuge für Auslandseinsätze bereit.

Kurz darauf privatisierte das Verteidigungsministerium – damals in rot-grüner Hand – auch das Bekleidungswesen der Bundeswehr in Gestalt einer PPP. Es entstand die Lion Hellmann Bundeswehr Bekleidungsgesellschaft, an der die GEBB – und damit mittelbar der Bund – nur noch 25,1 Prozent der Anteile hält.

Und vier Jahre später, 2006, unter der Grossen Koalition, wurde die BWI Informationstechnik gegründet. Sie soll – so die Gesellschafter Siemens, IBM und Bundeswehr – die «Modernisierung und den zuverlässigen und wirtschaftlichen Betrieb der gesamten nichtmilitärischen Informations- und Kommunikationstechnik der Bundeswehr» vorantreiben. Und es geht weiter. So übernahm der Staat letztes Jahr zwar wieder die Wartung von Heeresfahrzeugen, die sieben Jahre lang von privaten Rüstungsfirmen betrieben wurde. Aber die mehrere Milliarden Euro teuren Material- und Munitionstransporte sollen weiterhin von Privatunternehmen abgewickelt werden, auch zur Versorgung der Truppen im Ausland.

Die sauberen Hände der Politik

Für InvestorInnen liegt der Anreiz, ein gemeinhin als «schmutzig» wahrgenommenes Geschäft aufzunehmen, in den niedrigen Markteintrittskosten – können doch private Militärfirmen in grossem Stil auf Personal in Polizei oder Armee zurückgreifen, dessen Ausbildung sie praktisch nichts kostet.
Gleichzeitig sind Nachfrage und Gewinnmöglichkeiten in dieser Branche enorm hoch. Ihr Umsatz wird weltweit auf mehr als hundert Milliarden US-Dollar geschätzt.

Allein in Deutschland sind mehr als 2500 private Sicherheits- und Militärfirmen registriert, die unter anderem von der Bundeswehr im Kosovo zur Grundversorgung und in Afghanistan für wachdienstliche Aufgaben herangezogen werden. Ein Blick in die USA zeigt klar, wohin die Entwicklung geht: Nach Schätzungen kommt dort auf zehn US-SoldatInnen mittlerweile ein Beschäftigter privater Militärfirmen. Im Irakkrieg stellten die SöldnerInnen von knapp zwei Dutzend privater US-Militärunternehmen gar das zweitgrösste Kontingent.

Diese Firmen – auch die deutschen – unterliegen keiner parlamentarischen Kontrolle, sind nur ihren AnteilseignerInnen und AuftraggeberInnen Rechenschaft schuldig – und verdienen gut, vor allem wenn Krieg herrscht. Dabei geht von ihnen im Konfliktfall eine Gefahr aus: Sie sind nur mittelbar weisungsgebunden, untergraben das staatliche Gewaltmonopol und können durch ihre interessengeleitete Lobbytätigkeit schon im Vorfeld eines Kriegs und jenseits demokratischer Entscheidungsprozesse Einfluss darauf nehmen, ob und wie sich ein Konflikt entwickelt.
Grauzone Völkerrecht

Noch setzt die Bundeswehr private Unternehmen in sicherheitssensiblen Bereichen nur bedingt ein. Aber seit der Abschaffung der Wehrpflicht 2011 klaffen in den Bereichen Sanitätsdienst, Einsatzplanung und Heeresflugdienst grosse Personallücken. Die Tatsache, dass der Einsatz privater Dienstleister in Streitkräften völkerrechtlich nicht verboten ist, erleichtert eine solche Privatisierung. Dazu kommt, dass die Internationale Konvention gegen die Rekrutierung, Nutzung, Finanzierung und das Training von Söldnern noch immer nicht in Kraft getreten ist. Auch die deutsche Bundesregierung weigert sich seit Jahren, eine verbindliche internationale Gesetzgebung zum Status von SöldnerInnen auf den Weg zu bringen.

Und so wird wohl die Bundeswehr weiterhin auf Privatisierungen setzen, obschon auch sie sich bereits jetzt in einer völkerrechtlichen Grauzone bewegt – ebenso wie die Nato, die EU und die Organisation für Sicherheit und Zusammenarbeit in Europa (OSZE), die Ausbildungsleistungen von privaten Militärfirmen erbringen lassen. Sie folgen damit der marktradikalen Doktrin, die der frühere US-Verteidigungsminister Donald Rumsfeld einmal so formulierte: «Alle Funktionen, die der Privatsektor zur Verfügung stellen kann, sind keine Kernfunktionen der Regierung.»

Und sie haben offenbar vergessen, dass die Privatisierung militärischer Aufgaben zu einem folgenreichen Wandel im Verhältnis von Militär und Nationalstaat geführt hat. Denn immer dann, wenn Staaten sich in sicherheitspolitisch sensiblen Bereichen von Privatfirmen abhängig machen, laufen sie Gefahr, die Entscheidungs-, Handlungs- und Deutungshoheit über Konfliktverläufe preiszugeben – zugunsten von Privatunternehmen, denen Kosten-Nutzen-Rechnungen und Gewinnerwartungen wichtiger sind als politische Ziele.

http://www.woz.ch/-50ef

MANFREDM
22.04.2015, 09:09
Hab nie behauptet keine Komplexe zu haben, aber wenn ich dir sage, daß ich mit ner AK durch 20cm Beton geschossen haben, dann ist das so. Es gibt keine Veranlassung etwas zu erfinden.
Wichtig ist wohl im Vergleich ob eine AK nach 1000 Schuß noch funktionsfähig ist und nach wieviel Schuss ein G36 den Geist aufgibt. Ich kenne den Begriff "Russenprügel" aus dem 2 WK, weiß aber daß die Landser ihre MPs weggeworfen haben wenn sie einen "Russenprügel" erwischen konnten, also irgendwas scheint an deiner Auffassung nicht zu stimmen. Deutsche Präzisionsarbeit versagt wenns dreckig wird oder wenn das Teil überlastet wird, wobei überlastet noch bestimmt werden müßte, sowohl bei AK als auch bei G36.

Schlicht und dumm gelogen. Die AK47 schießt nicht durch 20 cm Beton. Deine Posts sind an Dummheit nicht zu überbieten. Selbst 10 cm bieten ausreichend Deckung.


Dein Gelaber ist so dumm wie Brot. Eine Infanteriewaffe wie die AK schießt durch:

http://www.sturmfahrten.de/forum/bilder/durchschlag.jpg

Aber durch keinen Panzerstahl und für 200 mm Beton benötigst Du schon Kaliber 20 mm Hartkern.

Murmillo
22.04.2015, 09:37
Schlicht und dumm gelogen. Die AK47 schießt nicht durch 20 cm Beton. Deine Posts sind an Dummheit nicht zu überbieten. Selbst 10 cm bieten ausreichend Deckung.

Mhm, und dies von dir, als Freund der genauesten Auslegung von Bemerkungen?
Auch ich habe schon mit einer AK-47 durch 20 cm dicken Beton geschossen ! Damit sage ich noch lange nicht aus,dass ich mit einer AK-47 geschossen und das Geschoss 20cm dicken Beton durchschlagen hätte !
Jeder Bunker mit mehr als 20cm dicken Betonmauern, aus dem ich mit einer Kalaschnikow durch eine Schiesscharte ballere, erfüllt die Voraussetzung, dass ich sagen kann, mit einer Kalaschnikow durch 20cm dicken Beton geschossen zu haben.
Immerhin war ja die Originalaussage:

Ich kann dir aber versichern, daß ich als Ungeübter mit dem AK keine Problem mit der Trefferquote hatte. Ich kann dir sagen, daß ne 20cm Betonwand kein Problem darstellte.
und

Ich muß also glauben, was man mir über das Ding erzählt, auch daß man damit panzerbrechende-Munition verschießen kann und daß es AKs von ganz kurz bis ganz lang gibt und daß ich damit durch ne Mauer aus ca. 20cm Beton geschossen habe, das muß ich glauben. Also, warum wird die BW nicht mit dem Ding ausgerüstet?
Übrigens - die AK-47 selbst durchschlägt nicht mal 10cm Beton, dies kann höchstens ein Geschoss aus einer AK-47.

Ich denke mal, Löwe lacht sich schon kaputt, wie ihr hier etwas in seinen Post reindichtet, was er gar nicht ausgesagt hatte, oder Löwe ?

MANFREDM
22.04.2015, 10:03
Mhm, und dies von dir, als Freund der genauesten Auslegung von Bemerkungen?
Auch ich habe schon mit einer AK-47 durch 20 cm dicken Beton geschossen ! Damit sage ich noch lange nicht aus,dass ich mit einer AK-47 geschossen und das Geschoss 20cm dicken Beton durchschlagen hätte !
Jeder Bunker mit mehr als 20cm dicken Betonmauern, aus dem ich mit einer Kalaschnikow durch eine Schiesscharte ballere, erfüllt die Voraussetzung, dass ich sagen kann, mit einer Kalaschnikow durch 20cm dicken Beton geschossen zu haben.

Schlicht und dumm gelogen. Die Belege stehen hier: http://www.politikforen.net/showthread.php?161817-G36-eine-Schrottwaffe/page3&p=7851513#post7851513

PS. Und wenn ich an einer Betonmauer vorbeischiesse, dann habe ich noch längst nicht durch Beton geschossen.

the scientist
22.04.2015, 10:28
Mhm, und dies von dir, als Freund der genauesten Auslegung von Bemerkungen?
Auch ich habe schon mit einer AK-47 durch 20 cm dicken Beton geschossen ! Damit sage ich noch lange nicht aus,dass ich mit einer AK-47 geschossen und das Geschoss 20cm dicken Beton durchschlagen hätte !
Jeder Bunker mit mehr als 20cm dicken Betonmauern, aus dem ich mit einer Kalaschnikow durch eine Schiesscharte ballere, erfüllt die Voraussetzung, dass ich sagen kann, mit einer Kalaschnikow durch 20cm dicken Beton geschossen zu haben.
Immerhin war ja die Originalaussage:

und

Übrigens - die AK-47 selbst durchschlägt nicht mal 10cm Beton, dies kann höchstens ein Geschoss aus einer AK-47.

Ich denke mal, Löwe lacht sich schon kaputt, wie ihr hier etwas in seinen Post reindichtet, was er gar nicht ausgesagt hatte, oder Löwe ?

Sehr sehr unwahrscheilich, das Löwe uns hier mit Spitzfindigkeiten a´la Intelligenztest aufs Glatteis führen wollte. Er bezog sich ja auch auf die Trefferquote, also den Einschlag im Ziel und führte dann darauf die Betonwand an. Also ist der kausale Zusammenhang Treffer auf Betonwand.
Aber sinnlos sich damit zu beschäftigen.
Das wiederum überhaupt keinen Bezug zur G36 Problematik darstellte. Aber das tat so ziemlich gar nichts von ihm.

the scientist
22.04.2015, 10:36
Mhm, und dies von dir, als Freund der genauesten Auslegung von Bemerkungen?
Auch ich habe schon mit einer AK-47 durch 20 cm dicken Beton geschossen ! Damit sage ich noch lange nicht aus,dass ich mit einer AK-47 geschossen und das Geschoss 20cm dicken Beton durchschlagen hätte !
Jeder Bunker mit mehr als 20cm dicken Betonmauern, aus dem ich mit einer Kalaschnikow durch eine Schiesscharte ballere, erfüllt die Voraussetzung, dass ich sagen kann, mit einer Kalaschnikow durch 20cm dicken Beton geschossen zu haben.
Immerhin war ja die Originalaussage:

und

Übrigens - die AK-47 selbst durchschlägt nicht mal 10cm Beton, dies kann höchstens ein Geschoss aus einer AK-47.

Ich denke mal, Löwe lacht sich schon kaputt, wie ihr hier etwas in seinen Post reindichtet, was er gar nicht ausgesagt hatte, oder Löwe ?

Davon mal abgesehen, wurde auf die Geschoße zur Genüge eingegangen. Hab nicht umsonst etliche male Hartkern angesprochen. Oder wohl doch umsonst ? :)

Wir verlieren uns hier in einem Kleinkrieg, der lange entschieden ist. ;)

Murmillo
22.04.2015, 10:48
Sehr sehr unwahrscheilich, das Löwe uns hier mit Spitzfindigkeiten a´la Intelligenztest aufs Glatteis führen wollte. Er bezog sich ja auch auf die Trefferquote, also den Einschlag im Ziel und führte dann darauf die Betonwand an. Also ist der kausale Zusammenhang Treffer auf Betonwand.
Aber sinnlos sich damit zu beschäftigen.
Das wiederum überhaupt keinen Bezug zur G36 Problematik darstellte. Aber das tat so ziemlich gar nichts von ihm.

Na ja, ernst kann er es nicht gemeint haben.
Mit dem G3 (Kaliber 7,62 x 51 mm, Vollmantelgeschoss, E0 ca. 3000 Joule) erreicht man auf 100 m Entfernung beim Schiessen auf Beton als Ergebnis einen kleinen "Krater", ca. 5 cm breit und tief.
Die Kalschnikow hat Kaliber 7,62 x 39mm, E0 um die 2000 Joule. Da kommt noch weniger.

the scientist
22.04.2015, 11:11
Na ja, ernst kann er es nicht gemeint haben.
Mit dem G3 (Kaliber 7,62 x 51 mm, Vollmantelgeschoss, E0 ca. 3000 Joule) erreicht man auf 100 m Entfernung beim Schiessen auf Beton als Ergebnis einen kleinen "Krater", ca. 5 cm breit und tief.
Die Kalschnikow hat Kaliber 7,62 x 39mm, E0 um die 2000 Joule. Da kommt noch weniger.

Genau das wurde hier bereits schon x mal erklärt !! ;)

Ich denke schon das der das ernst gemeint hat. Er gab ja auch zu, nach meinem mißtrauischen Nachbohrens, das er keine Ahnung hat ! Was ja auch kein Problem ist. Muss man ja nicht. Umso mehr sollte man, bei Interesse, dann aber zuhören. Hab ich ihm alles schon geschrieben !
Von ihm kam aber nur zusammenhangsloses Zeug und vom 100. ins 1000. Vergelich Apfel mit Birnen.
Sollte er das wirklich nur aus Spaß gemacht haben, dann wäre mein Verweis auf seinen seelischen Zustand, umso eindringlicher zu beachten. ;)

Maitre
22.04.2015, 11:31
Auch wenn es jetzt spitzfindig ist, aber: Beton ist nicht Beton. Je nach Klasse verändert sich die Druckfestigkeit schon fast um den Faktor 10. Daher würde ich die Aussage "durch 20cm Beton geschossen" nicht pauschal als Unsinn abtun wollen. Ich habe schon überalterte Betonsteine gesehen, die nach einem leichten Hammerschlag in kleine Stücke zerfielen.
Nur taugt die Aussage kaum als Vergleich. Ich kenne als Angabe zur Durchschlagleistung der AK-47 eine Stahlplatte von 11mm. Leider weiß ich nicht mehr, ob es sich dabei um RHA handelt. Müsste mal im Handbuch militärisches Grundwissen nachschauen.

the scientist
22.04.2015, 13:50
Mal was zum Thema AK ! :)

https://www.youtube.com/watch?v=BADZ6xLxEIU

Löwe
22.04.2015, 14:57
]Sehr sehr unwahrscheilich, das Löwe uns hier mit Spitzfindigkeiten a´la Intelligenztest aufs Glatteis führen wollte[/B]. Er bezog sich ja auch auf die Trefferquote, also den Einschlag im Ziel und führte dann darauf die Betonwand an. Also ist der kausale Zusammenhang Treffer auf Betonwand.
Aber sinnlos sich damit zu beschäftigen.
Das wiederum überhaupt keinen Bezug zur G36 Problematik darstellte. Aber das tat so ziemlich gar nichts von ihm.

Das will und wollte er nicht. Ist dir nicht bekannt, daß es in den USA unzählige Schießplätze gibt? Dort kannste Alles schießen, jede Waffe und jede Munition, was immer du willst, und nu? Noch nie gehört, gelle?

the scientist
22.04.2015, 15:40
Auch wenn es jetzt spitzfindig ist, aber: Beton ist nicht Beton. Je nach Klasse verändert sich die Druckfestigkeit schon fast um den Faktor 10. Daher würde ich die Aussage "durch 20cm Beton geschossen" nicht pauschal als Unsinn abtun wollen. Ich habe schon überalterte Betonsteine gesehen, die nach einem leichten Hammerschlag in kleine Stücke zerfielen.
Nur taugt die Aussage kaum als Vergleich. Ich kenne als Angabe zur Durchschlagleistung der AK-47 eine Stahlplatte von 11mm. Leider weiß ich nicht mehr, ob es sich dabei um RHA handelt. Müsste mal im Handbuch militärisches Grundwissen nachschauen.

Da hast du natürlich vollkommen recht !

Durfte mal im Tresorraum einer Bank mit dem Boschhammer einen Absatz wegspitzen. Also bei diesem bläulichen Beton ging stündlich ein Daumennagel großes Stück gerade mal ab. Im Gegenzug hab ich auch schon Beton mit nem normalen Hammer kurz und klein geschlagen.

Diese Korinthenkackerei wegen dem Beton fing ja auch nur an, weil Löwe eine berechtigte Frage stellte und dann mit zusammenhangslosem Zeug kam, was überhaupt nicht weiter zum G36 Problem passte.

Wenn ich das aus den Beschußberichten so rauslese, gehen die da immer von Stahlbeton aus ! Hab vorhin den Bericht eines Ex-Navy-seals gelesen und der schrieb, 7,62 x 39 mm, da ist man hinter Beton sehr sicher.
Einigen wir uns darauf, was ich Löwe ja auch angeboten hab, er hat durch eine 20 cm Wand geschossen, von mir aus auch alter Beton. Aber eben kein relativ frischer Stahlbeton !
Damit das leidige Thema mal ein Ende hat. :)

the scientist
22.04.2015, 15:49
Das will und wollte er nicht. Ist dir nicht bekannt, daß es in den USA unzählige Schießplätze gibt? Dort kannste Alles schießen, jede Waffe und jede Munition, was immer du willst, und nu? Noch nie gehört, gelle?

Gut ! Hätten wir das auch geklärt.

und wie oft hatte ich dich gefragt, WO du denn geschossen hast ? Mir war schon klar, das das am ehesten bei den Amis wäre. Hättest du einfach nur sagen brauchen !

Wie deine Einlassung allerdings jetzt auf einmal zu dem zitierten passt, also ehrlich, ich kann dir wiederum nur schwer folgen.

Löwe
22.04.2015, 17:07
Gut ! Hätten wir das auch geklärt.

und wie oft hatte ich dich gefragt, WO du denn geschossen hast ? Mir war schon klar, das das am ehesten bei den Amis wäre. Hättest du einfach nur sagen brauchen !

Wie deine Einlassung allerdings jetzt auf einmal zu dem zitierten passt, also ehrlich, ich kann dir wiederum nur schwer folgen.

Ich habe nicht gesagt, ich hätte bei den Amis geschossen, ich habe nur eine Möglichkeit aufgezeigt. Mich hat an der ganzen Geschichte nur interessiert ob die AK wirklich rückstoßfrei ist.

El Lute
22.04.2015, 18:07
[...]http://www.woz.ch/-50ef[...]
Dieser Artikel sollte zur Pflichtlektüre an Schulen werden, die bis heute Jugendoffiziere einladen, um Werbung für den Dienst bei der Bundeswehr zu machen. Den Jugendoffizieren selbst sollte man auch gleich eine Ausfertigung geben, denn anhand dieser objektiv nachweisbaren Zuständen wird deutlich, dass die Soldaten in den Überlegungen bezüglich der Auslandseinsätze keine Rolle spielen. Es zählt ausschließlich der Profit.

Fenzer03
22.04.2015, 18:20
Panzer Ursel soll es mal damit versuchen.
Schweizer Präzision. Gibts in 223 und 308

Brotzeit
22.04.2015, 19:01
Halten wir mal fest :

Unsere Bunzelreduzierung ist mal wieder auf Lobbyisten reingefallen und hat mal wieder Schrott ab Werk auf Kosten der Steuerzahler gekauft

Panther
22.04.2015, 19:16
Panzer Ursel soll es mal damit versuchen.
Schweizer Präzision. Gibts in 223 und 308


Zu teuer. (Schweizer Franken)
Die BRD will kostenlos neue Gewehre von H&K und kramt selbstverschuldete Sachen von vor über 20 Jahren aus.
Lies dir mal die Kommentare vom G36 und von der HK 416 durch. Alle sind begeistert vom G36 und von den HK416 Versionen und schimpfen auf das M16 von Colt.


https://www.youtube.com/watch?v=YyCymXnhxDY


https://www.youtube.com/watch?v=ObXZMepn3SI


https://www.youtube.com/watch?v=L73NzKdWAHw


Alimania BW 2030.


https://www.youtube.com/watch?v=_K9BrpolUM8

Panther
22.04.2015, 19:17
H&K Youtube Seite


https://www.youtube.com/watch?v=n4VpLQ2RaoE

Die Magazine im Dreck. Mein Ausbilder hätte angeklopft.

pixelschubser
22.04.2015, 19:26
Mal was zum Thema AK ! :)

https://www.youtube.com/watch?v=BADZ6xLxEIU

Das wird wohl einer dieser unsäglichen Nachbauten aus China sein. Oder der Kollege Bückbeter war zu dämlich, die Knarre ordentlich zusammenzusetzen.

WIENER
22.04.2015, 19:38
Die Plastikteile sind sicher nicht der Kern des Problems.

http://www.heckler-koch.com/de/presse/detail.html?tx_z7protecteddownloads_pi1%5Bfile%5D= G36-HK-PM-Nr_4-10-04-2015.pdf

Schau Dir den Text zur Abbildung 2 an und betrachte vor allem die unterschiedlichen Massen der Rohre. Wie ich weiter oben schon sagte: Man kann eben nicht beliebig viel Gewicht einsparen ohne an anderer Stelle draufzuzahlen.


Der G36-Konstrukteur versucht angeblich schon seit Tagen, sich mit G36 in den Kopf zu schießen. Vergeblich. Sein einziger "Erfolg" war bisher sein toter Hund und Dutzende Einschusslöcher in den Wänden seines Wohnzimmers.

Schlummifix
22.04.2015, 19:44
Wenn von der Laien jetzt einen nicht-deutschen Hersteller wählt, fehlen mir echt die Worte...

Bin einmal gespannt, welches die Ersatzwaffe wird.

mick31
22.04.2015, 19:54
Wenn von der Laien jetzt einen nicht-deutschen Hersteller wählt, fehlen mir echt die Worte...

Bin einmal gespannt, welches die Ersatzwaffe wird.

Ich bin mir fast sicher da steht Colt oder FN drauf.

Vernünftig wäre eine Heckler in .308 oder dem neuen .300 AAC für die Infanterie, der Rest kann das G 36 behalten.

stuff
22.04.2015, 20:14
Hier hätte ich was !! zwar von 2013, aber behandelt die Problematik vollständig und ist sogar der Vergleich zu den AK 47 drin.

http://www.heckler-koch.com/de/presse/detail.html?tx_z7protecteddownloads_pi1%5Bfile%5D= Sturmgewehr_G36_Technischer_Untersuchungsbericht_1 6.12.2013.pdf

Ist zwar von HK selbst, aber die werden ganz sicher nicht so blöd sein und einen Bericht türken, der jederzeit nachvollzogen und ggf. wiederlegt wird.

Wir warten auf den offiziellen Beschuss-Bericht des Bundes !! :D

Ich habe nichts anderes erwartet. Da H&K weit mehr zu verlieren hat als unsere Politikbonzen würde ich den Testergebnissen von H&K im Zweifel mehr Glauben schenken als den Testergebnissen des Bundes (wenn es den welche gäbe).

ABAS
22.04.2015, 20:17
Halten wir mal fest :

Unsere Bunzelreduzierung ist mal wieder auf Lobbyisten reingefallen und hat mal wieder Schrott ab Werk auf Kosten der Steuerzahler gekauft


Wenn von der Laien jetzt einen nicht-deutschen Hersteller wählt, fehlen mir echt die Worte...

Bin einmal gespannt, welches die Ersatzwaffe wird.


Der Hersteller Heckler & Koch streitet nach wie vor die angeblichen
technischen Maengel des G36 ab und weist zudem daraufhin das es
keine Beschwerden von Kunden des G36 gegeben hat. Das G36 ist
ein Weltmarktprodukt und wird in Militaers und Spezialeinheiten
rund um den Globus verwendet.

So wie ich das sehe bereitet das Lobbyistenflittchen von der Leyen
die Verdraengung von Heckler & Koch als Lieferanten der BW vor
und Nachfolgelieferant wird ein US Unternehmen oder Unternehmen
der israelischen Waffenindustrie sein.

Die BW wird neue Sturmgewehre die - Made in the USA - oder
" Made in Israel " sind bekommen und von der Leyen steckt sich
dafuer eine ansehnliche Provision privat in die Tasche!

Panther
22.04.2015, 20:27
Ich bin mir fast sicher da steht Colt oder FN drauf.

Vernünftig wäre eine Heckler in .308 oder dem neuen .300 AAC für die Infanterie, der Rest kann das G 36 behalten.


Wie man das G3 hätte weiterentwickeln können.


https://www.youtube.com/watch?v=EU2HxW3eMXc

Die Scharfschützenversion des PTR 91 - PTR-MSG91

https://www.youtube.com/watch?v=ctyKezaegds


Die Sturmgewehr/MP Version PTR-32


https://www.youtube.com/watch?v=bv5lbqR6i0g

charger
22.04.2015, 22:02
Was kostet das PTR MSG91 ?
Wenn ich so ein teil haben kann, ist es so gut wie gekauft.

FranzKonz
22.04.2015, 22:04
Der G36-Konstrukteur versucht angeblich schon seit Tagen, sich mit G36 in den Kopf zu schießen. Vergeblich. Sein einziger "Erfolg" war bisher sein toter Hund und Dutzende Einschusslöcher in den Wänden seines Wohnzimmers.

Das ist eine Ente. Der Mann hat die freie Auswahl, warum sollte er ein KK-Gewehr nehmen, wo doch eine P12 für den Zweck sehr viel besser geeignet ist?

Panther
22.04.2015, 22:48
Was kostet das PTR MSG91 ?
Wenn ich so ein teil haben kann, ist es so gut wie gekauft.

Das
PTR MSG 91 SS
kostet 2600 Dollar.

http://ptr91.com/products/PTR%20MSG%2091%20SS?id=13

Die bieten auch Kultige Classic Modell G3 als PTR G.I. für 1050 bis 1100 Dollar an.

Muninn
23.04.2015, 00:24
Nun lässt sich zugunsten der Waffe sagen, dass sie erstens sehr erfolgreich exportiert wird. Zweitens waren bei Bestellung die Einsatzbedingungen 20 Jahre später in Afghanistan nicht absehbar.()

Es lässt aber auch eine weitere Vermutung zu: Vielleicht dachte man im Ministerium, dass jedenfalls für die Deutschen das Schlimmste in Afghanistan sowieso vorbei sei und ähnliches nicht bevorstehe. Eine solche Einschätzung scheint von der Leyen nicht zu teilen: Sie geht offenbar davon aus, dass die Bundeswehr standardmäßig für weitere Karfreitagsgefechte gerüstet sein sollte. Das ist dann auch eine militärische Ansage, die viele neue Fragen aufwirft. Etwa die, ob nach der Afghanistan-Erfahrung auch der Sinn solcher Einsätze künftig ausreichend abgewogen wird.

http://www.deutschlandfunk.de/abschied-vom-g36-die-richtige-entscheidung.720.de.html?dram:article_id=317870

Ein Kommentar über G36 im DLF


Flintenuschi will doch unsere Soldaten auch noch in andere Gefechte schickten... Sicher ist da auch mal eines ihrer Kinder dabei.

ABAS
23.04.2015, 13:28
Bei Sturmgewehren kann man keine " EierlegendeWollmilchSau " erwarten
sondern die Anforderungen muessen universellen Einsatz ausgelegt sein.
Wer fuer Spezialeinsaetze unter haertesten Bedingungen mit extremen
Schussleistungen im Dauerfeuer eine Loesung sucht muss auf entsprechende
Spezialgewehre zurueckgreifen. Heckler & Koch ist ein weltwelt bekannter
Hersteller mit hoher Reputation der mit Sicherheit fuer jeden Anspruch eine
technische Loesung anbieten kann. *



Heckler & Koch Sturmgewehre

Produktbeschreibung | G36

Produktbeschreibung | HK416 A5 - 11"

Produktbeschreibung | HK417 A2 - 13"

http://www.heckler-koch.com/de/produkte/militaer/sturmgewehre.html





T-Online / 23.04.2015 /

Geschasstes Sturmgewehr
Diese Waffen könnten das G36 ersetzen

Ursula von der Leyen will rund 167.000 G36-Sturmgewehre loswerden - doch welche Waffe soll das Sturmgewehr ersetzen? Der Verteidigungsministerin stehen verschiedene Optionen offen: Von modernen Entwicklungen bis zum Aufkauf ausländischer Waffen gibt es zahlreiche Alternativen zum geschassten Heckler & Koch-Gewehr. Doch die sind nicht immer unproblematisch.

Beim Blick auf andere Armeen wird klar, dass Deutschland nicht das einzige Land ist, dessen Soldaten über mangelhafte Waffen klagen. Die französische Armee etwa benutzt seit 1975 das FAMAS-Sturmgewehr. Die Waffe ist dem G36 in Gewicht und verwendeter Munitionsart ähnlich und wird weltweit eingesetzt. Die FAMAS kann jedoch keine Messinghülsen verwenden, sondern verschießt lediglich Patronen in Stahlhülsen. Die wiederum unterstützen zahlreiche Nato-Staaten nicht, weshalb die französische Armee seit dem Mai 2014 nach einem Nachfolger sucht.

Ganz ähnlich sieht es bei der britischen Armee aus: Hier wird seit 1984 das SA-80 verwendet. Das Sturmgewehr steht bereits seit der Einführung in der Kritik: Es funktionierte im Wüsteneinsatz kaum, im Zweiten Golfkrieg griffen britische Soldaten deshalb sogar auf Vorgängermodelle zurück. Das britische Verteidigungsministerium lässt die Waffen daher seit 2001 umrüsten: Heckler & Koch modernisiert rund 200.000 SA-80-Gewehre und erhält dafür 125 Millionen Euro.

Nachfolger von Heckler & Koch denkbar

Die von der US-Armee verwendeten M16-Sturmgewehre sowie die Kompaktversion M4 sind dagegen erprobt. Sie verschießen Nato-Standardmunition (Kaliber 5,56 x 45 mm) und liegen jeweils in überarbeiteten Versionen vor - Kinderkrankheiten sind damit aber nicht automatisch beseitigt. So hat das M4 in einem Staub- und Sandtest deutlich schlechter als Konkurrenten abgeschnitten.

* Spezialeinheiten der US-Armee und auch die Elitesoldaten des deutschen Kommando Spezialkräfte (KSK) benutzen deshalb eine Waffe von Heckler & Koch, die auch als G36-Ersatz denkbar wäre: Das Sturmgewehr HK416 A5. Es hat seine Zuverlässigkeit in Tests bewiesen und soll in den USA langfristig auch das M4 ersetzen.

Moderne Entwicklungen sind teuer

Als eher unwahrscheinlich gilt ein Kauf russischer Waffen: Das russische AK 74 ist veraltet und verschießt keine Nato-Standardmunition. Die Weiterentwicklung AN 94 ist zwar moderner, darf im Gegensatz zu anderen Waffen aber nicht aus Russland exportiert werden. Geeigneter wäre die israelische Version der Kalaschnikow: Das Galil-Sturmgewehr verschießt Nato-Munition und wird von Militärs weltweit gelobt. Doch auch die Galil ist seit 1974 im Einsatz und damit eher ein Oldtimer.

Moderne Sturmgewehre wie das FN SCAR oder das Bushmaster ACR, die beide bereits von US-Spezialeinheiten verwendet werden, sind dagegen teuer in der Anschaffung und daher keine Alternative zum verhältnismäßig günstigen G36. Das gilt auch für das israelische Tar 21, die derart kostenintensiv ist, dass nur wenige israelische Spezialeinheiten die Waffe verwenden dürfen.

Vielleicht lohnt deshalb der Blick nach Österreich: Der Nachbarstaat verwendet seit den Achtziger Jahren das Steyr Aug, mittlerweile liegt das Gewehr in der dritten Generation vor. Die Modellvielfalt ist groß, von Australien bis Luxemburg wird das Sturmgewehr weltweit verwendet.

Letztlich zeigt sich aber vor allem, dass auch andere Armeen mit ihren Gewehren zu ringen haben. Für das Verteidigungsministerium mag das kein Trostpflaster sein, allein steht Deutschland jedoch nicht vor dem Problem.


http://www.t-online.de/nachrichten/deutschland/militaer-verteidigung/id_73745746/g36-diese-waffen-koennten-geschasstes-heckler-koch-gewehr-ersetzen.html






Heckler & Koch Sturmgewehr HK416 A5

http://abload.de/img/hk416alebxt4.jpg

http://abload.de/img/hk416ar6hzw1.jpg

http://abload.de/img/hk416a5tbz6i.jpg

HK416 A5 | Die nächste Sturmgewehr Evolution

Das HK416 A5 ist eine Weiterentwicklung des HK416 Sturmgewehrs im Kaliber 5,56 mm x 45 NATO. Die markantesten Änderungen im Vergleich zu seinen Vorgängerversionen als auch zu marktverfügbaren AR-Plattformen sind unter anderem eine verbesserte und werkzeuglose Gasverstellung für den Schalldämpfereinsatz, ein neugestaltetes, anwenderfreundliches Gehäuseunterteil, welches zum einen die komplette beidseitige Bedienung der Waffe ermöglicht, zum anderen optimale Magazinkompatibilität gewährleistet, sowie zahlreiche produktionstechnische Details zur Maximierung der Anwendersicherheit, Zuverlässigkeit, Munitionsverträglichkeit und Haltbarkeit des Gewehrs unter realen Einsatzbedingungen.

http://www.heckler-koch.com/de/produkte/militaer/sturmgewehre/hk416-a5/hk416-a5-11/produktbeschreibung.html

In Europa sind das Militaer und Spezialeinheiten der Polizei in vielen
Laendern bereits auf das HK416 A5 umgeruestet worden oder es ist
eine Umruestung in laufender Planung. Selbst die Amis wollen vom M4
auf HK416 A5 umruesten.

z.B. haben die Franzosen und die Norweger bereits auf HK416 A5
umgeruestet. Die KSK sowie viele SEKs und MEKs haben ebenfalls
HK416 A5 Sturmgewehre von Heckler & Koch.

Wenn das Lobbyistenflittchen von der Leyen fuer die BW ein gutes
Sturmgewehr haben will soll sie das G 3, wie es bereits bei der KSK
der Fall ist, auf das HK416 A5 umruesten und muss dafuer eben mehr
Geld in die Hand nehmen und sich in die Warteschlange der Kunden
einreihen.

Hinzu kommt noch das sich das HK416 A5 global ein Verkaufshit
ist, weil es die modernste und beste Sturmgewehrentwicklung am
Weltmarkt ist.

Brotzeit
23.04.2015, 14:26
Wie man das G3 hätte weiterentwickeln können.
......Gekürzt ..............


Tja ; damit könnte man ja nicht so gut Griffe klopfen.............

MANFREDM
23.04.2015, 19:18
Einige Amis finden das G36 ganz gut.

http://www.spiegel.de/video/g36-sturmgewehr-bei-us-waffennarren-beliebt-video-video-1572112.html

grybbl
23.04.2015, 22:36
Da kommst du leider zu spät!

Außerdem würden die heutigen Weicheier den Rückstoß eines 98k doch gar nicht verkraften, wo sie bei dem schaumgebremsten kleinen Ruck des G3 schon Muffensausen haben ... :fizeig:

Hat mir ein relativ junger Sportschütze bestätigt.
"Nach dem 5 ten Schuß hast du kein Schulterblatt mehr"

moishe c
23.04.2015, 22:51
Hat mir ein relativ junger Sportschütze bestätigt.
"Nach dem 5 ten Schuß hast du kein Schulterblatt mehr"

Als Zivilist hast du zwei Möglichkeiten, da was gegen zu tun.

1. Du schießt mit einem 98er Gewehr - Lauflänge gut 60 cm, anstatt 50 oder 45 cm bei Karabinern. Das vermindert den sog. "Raketen-Effekt". Und bringt ein bißchen mehr Gewicht.

2. Du gehst von der 8 mm-Klasse runter in die 7,5/7,62 mm-Klasse, da sind die Geschoße erheblich leichter.

Aber als Soldat mußt du eben nehmen, was man dir gibt.

grybbl
23.04.2015, 22:52
Ich versteh den ganzen Zirkus eh nicht. Warum greift man denn nicht auf Bewährtes zurück? Kalaschnikow wäre doch ne Alternative, quasi rückstoßfrei und Ersatzteile findet man an jeder Ecke, jedenfalls da wos rappelt.

Lass mal eine nicht ganz eingezogene AK47 losballern.
Eventuell hast Du danach Schulterprobleme oder du hast einen Tiefflieger abgeschossen.
Oder beides.

ABAS
23.04.2015, 22:56
Einige Amis finden das G36 ganz gut.

http://www.spiegel.de/video/g36-sturmgewehr-bei-us-waffennarren-beliebt-video-video-1572112.html


In den USA spielt Geld keine Rolle weil alles auf " Kredit " geht.
Viele Amerikaner finden das Heckler & Koch HK416 A5 ist die
Erste Wahl. Fuer gute Produkte muss man tiefer in die Tasche
greifen.

Selbst das US Militaer will von M4 auf HK416 A5 umruesten
bzw. ist schon dabei! Eines muss man den Amis lassen von
Schusswaffen haben sie wirklich Ahnung. Es gibt wohl kein
anderes Land auf der Welt das mehr Schusswaffen im Volk
und mehr Gun Shows hat als die USA.

Persoenlich finde ich Gewehrgranaten und Moerser gut, weil
das einfach mehr Wumm macht und maximalen Schaden bei
geringen Aufwand verursacht. Projektilwaffen sind was fuer
Tucken, Frauen und Kinder!

grybbl
23.04.2015, 23:10
Als Zivilist hast du zwei Möglichkeiten, da was gegen zu tun.

1. Du schießt mit einem 98er Gewehr - Lauflänge gut 60 cm, anstatt 50 oder 45 cm bei Karabinern. Das vermindert den sog. "Raketen-Effekt". Und bringt ein bißchen mehr Gewicht.

2. Du gehst von der 8 mm-Klasse runter in die 7,5/7,62 mm-Klasse, da sind die Geschoße erheblich leichter.

Aber als Soldat mußt du eben nehmen, was man dir gibt.

Es war das K98k und hat ganz gut zugeschlagen.
Vereinswaffen eben.
Als Soldat würde ich das MG42 mit einem tüchtigen Helfer bevorzugen.
(Laufwechsel in unter 5 sec)
Heinrich Severloh ist bekannt?
Der hatte allerdings keinen Helfer bei sogenannten "D-Day

moishe c
23.04.2015, 23:16
Es war das K98k und hat ganz gut zugeschlagen.
Vereinswaffen eben.
Als Soldat würde ich das MG42 mit einem tüchtigen Helfer bevorzugen.
(Laufwechsel in unter 5 sec)
Heinrich Severloh ist bekannt?
Der hatte allerdings keinen Helfer bei sogenannten "D-Day

Ja, der Heinrich, Stützpunkt 62 ...

Soll zufälligerweise "Böhlerläufe" fürs MG zur Hand gehabt haben ...

... und hatte Gott sei Dank Dusel, daß ihn die Yankees nicht "vor Ort" geschnappt haben!

Gawen
23.04.2015, 23:41
Severloh hatte mit den Läufen Glück. Böhler N690 Stahl, in Fronterprobung, wenn ich mich recht entsinne.

Wer Mauser Kaliber mag kann sich ja mal das Zastava M76 ansehen.

Cybeth
24.04.2015, 00:08
Ich hatte das vor ein paar Wochen schon geschrieben. Die G36 wird einfach nur schlecht gemacht, damit man neue Waffen anschaffen kann. Ist doch so simpel zu durchschauen...

Muninn
24.04.2015, 00:11
Ich hatte das vor ein paar Wochen schon geschrieben. Die G36 wird einfach nur schlecht gemacht, damit man neue Waffen anschaffen kann. Ist doch so simpel zu durchschauen...

Und Panzer Ursel kann sich als Die Macherin hervor tun...

Der größte Witz währe es wann man dann z.B. das HuK 416 anschafft.

Becker
24.04.2015, 00:23
Und Panzer Ursel kann sich als Die Macherin hervor tun...

Der größte Witz währe es wann man dann z.B. das HuK 416 anschafft.
Ich find es ja schon drollig, wenn die Bezeichnung "Sturmgewehr" in Verbindung mit G36 &Co. die Runde macht.
Und wenn ich bei HK etwas zu sagen hätte, würde diese Muschitruppe garantiert kein G27 bekommen.

ABAS
24.04.2015, 00:39
Und Panzer Ursel kann sich als Die Macherin hervor tun...

Der größte Witz währe es wann man dann z.B. das HuK 416 anschafft.

HK416 A5 waere die Beste Wahl. Das Produkt ist derzeit der
beste Sturmgewehr am Weltmarkt. Heckler & Koch kommt
mit der Lieferung kaum nach. Norwegen hat HK416 A5 die
Franzosen stellen um und die USA wollen sind bereits dabei
die M4 gegen die HK416 A5 zu ersetzen.

Bei der BW haben die KSK Spezialeinheiten und bei der Polizei
viele SEK und MEK Einheiten die HK416 A 5.

Das Lobbyistenflittchen von der Leyen steht auf einer anderen
Gehaltsliste eines Unternehmens das ihre Produkte der BW
andrehen will und die Uschi soll dafuer die Grundlage schaffen.
Selbstverstaendlich sind Konkurrenzprodukte zur HK416 A5
in der Anschaffung fuer die BW viel guenstiger.

ErhardWittek
24.04.2015, 02:38
Keine Schrottwaffe, sondern ein nicht unbedeutender Beitrag der BRD zur weiteren Destabilisierung des Nahen Ostens.
http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/naher-osten/peschmerga-minister-mustafa-sayid-qadir-will-mehr-g36-13554918.html

Wer wohl auf diese geniale Idee kam, uns noch mehr Geld aus der Tasche zu ziehen und uns immer tiefer in die USraelischen NWO-Kriege zu verstricken?
Diese Frage ist selbstverständlich eine rein rhetorische.

MANFREDM
24.04.2015, 10:02
In den USA spielt Geld keine Rolle weil alles auf " Kredit " geht.
Viele Amerikaner finden das Heckler & Koch HK416 A5 ist die
Erste Wahl. Fuer gute Produkte muss man tiefer in die Tasche
greifen.

Selbst das US Militaer will von M4 auf HK416 A5 umruesten
bzw. ist schon dabei! Eines muss man den Amis lassen von
Schusswaffen haben sie wirklich Ahnung. Es gibt wohl kein
anderes Land auf der Welt das mehr Schusswaffen im Volk
und mehr Gun Shows hat als die USA.

Persoenlich finde ich Gewehrgranaten und Moerser gut, weil
das einfach mehr Wumm macht und maximalen Schaden bei
geringen Aufwand verursacht. Projektilwaffen sind was fuer
Tucken, Frauen und Kinder!

Also für viele Zwecke war in der Bundeswehr damals die Uzi geeignet. Z.B. bei Panzertruppen. Einfach, weil das G3 viel zu sperrig war. Die Uzi hatte damals aber eine Streuung, die enorm war.
Mir kann keiner erzählen, daß eine leichte Infanteriewaffe wie das G36 in der BW unbrauchbar ist. Für direkte Kampf-Einsätze wie Afghanistan ist allerdings ein HK416 die bessere Wahl. Allerdings ist auch dort das G36 in vielen Situationen brauchbar. Z.B. Objektsicherung ist mit dem G36 sicher sinnvoller, als mit wesentlich schwereren Waffen. Das ganze Zeug muß ja auch geschleppt werden.

Ich habe übrigens mit Mörsern geschossen. Sehr unpräzise. Ausserdem wird höchstens der 3 oder 4 Versuch sitzen. Heute ist das mit GPS sicher besser. Direkte Treffer sind mit Mörsern Glückssache. Das Geschoß hat Spiel im Lauf und eine ballistische Flugbahn.

Frau von der Leyen hat allerdings einen an der Waffel.

Para ou rien
24.04.2015, 14:16
HK416 A5 waere die Beste Wahl. Das Produkt ist derzeit der
beste Sturmgewehr am Weltmarkt.

Das HK416 ist ein AR-15 und damit desgintechnisch ein Rückschritt in die 60er Jahre.

Die beste Lösung wäre ein angepasstes G36. Schwereres Rohr, geeigneteres Polymer.

Solange allerdings keine Details bekannt sind, halte ich das alles für eine Scheindebatte. Ich kann nur aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es eine merkbare Treffpunktverlagerung gibt bei sehr intensiven Gebrauch, was aber auch nicht unüblich ist und im Normalfall nicht vorkommt. Mal in Erinnerung rufen, Sturmgewehr != Maschinengewehr, Feuerzucht und so. Von der afghanischen Hitze allein schießt die Waffe noch nicht vorbei, abgetarnt in einem hellen Sandton ohnehin kein Problem. Es ist auch so, dass man intuitiv nachsteuert bei bemerkten Abweichungen und im Gefecht läuft ohnehin vieles unbewusst.
Nachwievor => völlig übertriebene Debatte, vor allem im Angesicht der sonstigen Probleme.

Para ou rien
24.04.2015, 14:17
Ich find es ja schon drollig, wenn die Bezeichnung "Sturmgewehr" in Verbindung mit G36 &Co. die Runde macht.

Was daran soll drollig sein?

the scientist
24.04.2015, 14:49
Also für viele Zwecke war in der Bundeswehr damals die Uzi geeignet. Z.B. bei Panzertruppen. Einfach, weil das G3 viel zu sperrig war. Die Uzi hatte damals aber eine Streuung, die enorm war.
Mir kann keiner erzählen, daß eine leichte Infanteriewaffe wie das G36 in der BW unbrauchbar ist. Für direkte Kampf-Einsätze wie Afghanistan ist allerdings ein HK416 die bessere Wahl. Allerdings ist auch dort das G36 in vielen Situationen brauchbar. Z.B. Objektsicherung ist mit dem G36 sicher sinnvoller, als mit wesentlich schwereren Waffen. Das ganze Zeug muß ja auch geschleppt werden.

Ich habe übrigens mit Mörsern geschossen. Sehr unpräzise. Ausserdem wird höchstens der 3 oder 4 Versuch sitzen. Heute ist das mit GPS sicher besser. Direkte Treffer sind mit Mörsern Glückssache. Das Geschoß hat Spiel im Lauf und eine ballistische Flugbahn.

Frau von der Leyen hat allerdings einen an der Waffel.

Das sind Birnen mit Äpfeln vergleichen ! ;)

Uzi und G3 hatten völlig verschiedenen Aufgaben in der BW. Heute gibt es die HK PDW 7. Die hat die UZI ersetzt. Gedacht für kampfunterstützende Einheiten bzw. Besatzungen von Kampffahrzeugen, wegen der geringeren Größe. Die Uzi war allerdings eine reine MPi im KAl. 9 mm PARA, während die moderne PDW 7 im Kal.4,5 mm, eigentlich ein Zwischending zwischen Sturmgewehr und MPi ist.

Es gibt auch bei den Sturmgewehren jeweils Ableitungen mit kurzem oder verlängerten Lauf. Karabinerversionen bzw. Marksman Rifle ( Zugscharfschützenwaffe). Immer dem Einsatzziel angepasst.

the scientist
24.04.2015, 14:53
Das HK416 ist ein AR-15 und damit desgintechnisch ein Rückschritt in die 60er Jahre.

Die beste Lösung wäre ein angepasstes G36. Schwereres Rohr, geeigneteres Polymer.

Solange allerdings keine Details bekannt sind, halte ich das alles für eine Scheindebatte. Ich kann nur aus eigener Erfahrung bestätigen, dass es eine merkbare Treffpunktverlagerung gibt bei sehr intensiven Gebrauch, was aber auch nicht unüblich ist und im Normalfall nicht vorkommt. Mal in Erinnerung rufen, Sturmgewehr != Maschinengewehr, Feuerzucht und so. Von der afghanischen Hitze allein schießt die Waffe noch nicht vorbei, abgetarnt in einem hellen Sandton ohnehin kein Problem. Es ist auch so, dass man intuitiv nachsteuert bei bemerkten Abweichungen und im Gefecht läuft ohnehin vieles unbewusst.
Nachwievor => völlig übertriebene Debatte, vor allem im Angesicht der sonstigen Probleme.

Ich verweise auf meinen Link von vor paar Tagen. Ist zwar von HK, aber wenigstens öffentlich und nachvollziehbar.

http://www.heckler-koch.com/de/presse/detail.html?tx_z7protecteddownloads_pi1%5Bfile%5D= Sturmgewehr_G36_Technischer_Untersuchungsbericht_1 6.12.2013.pdf

Para ou rien
24.04.2015, 14:58
Ich verweise auf meinen Link von vor paar Tagen. Ist zwar von HK, aber wenigstens öffentlich und nachvollziehbar.

http://www.heckler-koch.com/de/presse/detail.html?tx_z7protecteddownloads_pi1%5Bfile%5D= Sturmgewehr_G36_Technischer_Untersuchungsbericht_1 6.12.2013.pdf

Das ist die HK-Untersuchung, ich meine aber die vom BMVg in Auftrag gegebene -mittlerweile nicht nur mehr eine.

the scientist
24.04.2015, 15:01
Das ist die HK-Untersuchung, ich meine aber die vom BMVg in Auftrag gegebene -mittlerweile nicht nur mehr eine.

Ja ja, das war mir schon klar ! ;)

Wollte nur noch mal drauf verweisen, das sich mit der Problematik Trefferbild schon 2013 ausführlich beschäftigt wurde und man in dem Bericht auch mal sieht, wie skeptisch die bei den Vergleichen selbst vorgehen. Kannman dann, falls jemals ein Bericht an die Öffentlichkeit kommt vom BMVg, schön vergleichen wer es wie genau genommen hat.

Panther
24.04.2015, 19:01
Das HK416 ist ein AR-15 und damit desgintechnisch ein Rückschritt in die 60er Jahre.



Was für ein Stuss!

Selbst ein altes G3 wird von den Amis bevorzugt als das AR-15.

Das AR-15 ist ein geklauter Klon, wobei die Amis noch nicht mal richtig kopieren konnten.
Schmeiß das AR-15 oder das neue M4 oder das alte M 16 in den Dreck (trockener Staub reicht), oder lass es naß werden und schon ist das Ding für ein paar Minuten unbrauchbar.

kikkoman
24.04.2015, 19:07
Was ein Stuss!

Wieso? Dass es jedenfalls auf dem AR15 basiert, sieht ein Blinder mit Krückstock.

Designfragen sind Stuss, soweit gebe ich dir recht.

Para ou rien
24.04.2015, 20:30
Was für ein Stuss!

Das AR-15 wurde in den 60ern entwickelt. Die Handhabung ist schlechter als beim G36, die Ergonomie auch. Das HK416 ist nichts anderes als ein AR-15 mit G36 System; G36 Drehkopfverschluss und G36-Piston-System, statt direkte Gasrückführung -und einigen anderen Verbesserungen.


Selbst ein altes G3 wird von den Amis bevorzugt als das AR-15.

Kenne keinen. Wie kommst du auf das G3?


Das AR-15 ist ein geklauter Klon, wobei die Amis noch nicht mal richtig kopieren konnten.
Schmeiß das AR-15 oder das neue M4 oder das alte M 16 in den Dreck (trockener Staub reicht), oder lass es naß werden und schon ist das Ding für ein paar Minuten unbrauchbar.

Klon von was?

Kein Mensch will das M4 oder M16 einführen. Das HK416 wäre trotzdem keine sinnvolle Anschaffung im Vergleich zum G36; warum siehe oben. Eine überarbeitete Version des G36 -sofern das überhaupt nötig ist- reicht vollkommen und wäre in Punkto Umsetzung der Optimalfall. Logisitik bleibt erhalten, Ausbildung auch etc.

Para ou rien
24.04.2015, 20:33
Designfragen sind Stuss, soweit gebe ich dir recht.

Die Handhabbarkeit einer Waffe ist deiner Meinung also belanglos?

grybbl
24.04.2015, 20:55
Ja, der Heinrich, Stützpunkt 62 ...

Soll zufälligerweise "Böhlerläufe" fürs MG zur Hand gehabt haben ...

... und hatte Gott sei Dank Dusel, daß ihn die Yankees nicht "vor Ort" geschnappt haben!


Mussten wohl erst die vollgeschissenen Buxen wechseln.

Bin da nicht soooo bewandert.
Hat ihm auch sein Leutnant die Läufe besorgt?
Zusammen mit der Munition?

kikkoman
24.04.2015, 21:24
Die Handhabbarkeit einer Waffe ist deiner Meinung also belanglos?

Nö, das war so gemeint, dass sich das Design der Zweckmässigkeit unterorden muss.
Ein Rückschritt muss ja nicht zwangsläufig schlecht sein. Ich wäre der letzte, der meckert, wenn man den 5.56-Blödsinn bei LMGs wieder abschaffen würde.

Davon abgesehen halte ich die ganze Debatte, wie sie in den Medien geführt wird, für schwachsinnig. Ob im Ministerium ähnliche Idioten herumsitzen oder ganz andere "Geschichten" am Laufen sind - schwer zu sagen.
Die Idee, dass es der BW wegen dieser Sache an Kampfkraft fehlt, ist absurd.

Panther
24.04.2015, 21:32
Das AR-15 wurde in den 60ern entwickelt. Die Handhabung ist schlechter als beim G36, die Ergonomie auch. Das HK416 ist nichts anderes als ein AR-15 mit G36 System; G36 Drehkopfverschluss und G36-Piston-System, statt direkte Gasrückführung -und einigen anderen Verbesserungen.


Das Sturmgewehr 44 hat ein Blockschußsystem mit Gasdruck. Die AK 47 hat das gleiche Drehkopfverschlußsystem wie das M16, was erst 10-15 Jahre später als die AK 47 eingeführt wurde.


https://www.youtube.com/watch?v=9xVlX2HNT54



Kenne keinen. Wie kommst du auf das G3?


https://www.youtube.com/watch?v=cgYnwCjDS0Q

Und das ist die einfache Gewehrausführung, die ich jedem AR-15, HK416, G36 und sonstigen vorziehen würde.
Das Ding hat noch richtigen wumms.


https://www.youtube.com/watch?v=EU2HxW3eMXc

Para ou rien
24.04.2015, 23:44
Das Sturmgewehr 44 hat ein Blockschußsystem mit Gasdruck. Die AK 47 hat das gleiche Drehkopfverschlußsystem wie das M16, was erst 10-15 Jahre später als die AK 47 eingeführt wurde.

Schön, was hat das jetzt damit zu tun, dass das HK416 gegenüber dem G36 in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt darstellen würde?


Und das ist die einfache Gewehrausführung, die ich jedem AR-15, HK416, G36 und sonstigen vorziehen würde.
Das Ding hat noch richtigen wumms.

Schonmal eines der oben genannten Waffen in der Hand gehalten, geschweigedenn geschossen, geschweigedenn damit im Einsatz?

Über das "richtige" Kaliber eines zeitgemäßen Militärgewehrs kann durchaus gestritten werden, aber das G3 ist konstruktionsbedingt wesentlich störungsanfälliger als das G36. Die Handhabung ist ebenfalls "schwerfälliger" und weniger stresssicher. Das G36 war und ist da in wirklich jeglicher Hinsicht ein Fortschritt.

Panther
25.04.2015, 02:27
Schön, was hat das jetzt damit zu tun, dass das HK416 gegenüber dem G36 in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt darstellen würde?

Schonmal eines der oben genannten Waffen in der Hand gehalten, geschweigedenn geschossen, geschweigedenn damit im Einsatz?

Über das "richtige" Kaliber eines zeitgemäßen Militärgewehrs kann durchaus gestritten werden, aber das G3 ist konstruktionsbedingt wesentlich störungsanfälliger als das G36. Die Handhabung ist ebenfalls "schwerfälliger" und weniger stresssicher. Das G36 war und ist da in wirklich jeglicher Hinsicht ein Fortschritt.


Ich wollte nur mal zeigen das die Amis nicht die Ersten waren mit Gasdrucklader und Schiebe/Drehkopfverschluß - Rollenverschluß.

Das G36 ist als Standardgewehr des Infanteristen für Gefechte im Gelände und in der Stadt jedenfalls nicht die beste Wahl. Als solches war es auch nie entwickelt worden.

charger
25.04.2015, 08:54
Schön, was hat das jetzt damit zu tun, dass das HK416 gegenüber dem G36 in vielerlei Hinsicht ein Rückschritt darstellen würde?



Schonmal eines der oben genannten Waffen in der Hand gehalten, geschweigedenn geschossen, geschweigedenn damit im Einsatz?

Über das "richtige" Kaliber eines zeitgemäßen Militärgewehrs kann durchaus gestritten werden, aber das G3 ist konstruktionsbedingt wesentlich störungsanfälliger als das G36. Die Handhabung ist ebenfalls "schwerfälliger" und weniger stresssicher. Das G36 war und ist da in wirklich jeglicher Hinsicht ein Fortschritt.

Mir kam die Handhabung des G3 nicht schwerfällig oder Störanfällig vor, allerdings ist der Ausbildungsaufwand am G3 viel höher um es auch effektiv Handhaben zu können und es dauerte oft ziemlich lange, bis die Wehrpflichtigen die Schieß Angst damit überwinden konnten und ab diesem punkt überhaupt erst in der Lage waren, auf die Feinheiten während des Zielens bis zum lösen des Schusses zu achten.
Und längst nicht alle schafften dies.

Das G 36 ist hinsichtlich dessen ein wahrer Meilenstein, trotzdem würde ich das G3 hinsichtlich der Millionen daran ausgebildeten Männer nicht komplett ausgemustert sehen wollen und warum das G 36 nicht einfach überarbeiten.
Die richtige Mischung machts.

Aber was kann man von einer Regierung schon erwarten die sich mit 330 Kampfpanzern in der Bundeswehr begnügt ? Soviel hatten wir zu meiner Zeit in unserer 12. Panzerdivision.

Parabellum
25.04.2015, 09:34
Mir kam die Handhabung des G3 nicht schwerfällig oder Störanfällig vor, allerdings ist der Ausbildungsaufwand am G3 viel höher um es auch effektiv Handhaben zu können und es dauerte oft ziemlich lange, bis die Wehrpflichtigen die Schieß Angst damit überwinden konnten und ab diesem punkt überhaupt erst in der Lage waren, auf die Feinheiten während des Zielens bis zum lösen des Schusses zu achten.
Und längst nicht alle schafften dies.

Das G36 sieht halt aus wie eine Spielzeugwaffe und fühlt sich dank des Materials auch so an. Vom Handling her als kinderleicht. Ein G3 ist da was ganz anderes, da ist der Respekt gegenüber der Waffe von Anfang an deutlich höher. Sie ist einfach grober und wenig filigran, keine Schönheit und unbequem. Trotzdem hätte ich bei einem Einsatz dann doch lieber das G3 mitgenommen. Es richtet mehr Schaden an und ich hatte den Eindruck das es mir mehr Fehler verzeihen würde und es generell solider gebaut ist.

dustmustbust
25.04.2015, 11:21
Man muss sich mal das größere Bild anschauen, dann bekommt die gesamte Aktion einen recht einleuchtenden Sinn. Klingt irre, aber von der Leyen hat nichts anderes gemacht als ein riesiges Rettungspaket für Heckler&Koch zu schnüren.

Ersatzwaffe soll Traditionsunternehmen retten (http://goo.gl/h62qvT)

Cybeth
26.04.2015, 13:37
http://www.fotos-hochladen.net/uploads/1115634177537550xh4jaykw.jpg (http://www.fotos-hochladen.net)

Schlummifix
26.04.2015, 15:08
Die G36-Affäre hat wirklich Potenzial: jetzt will Ursula einen neuen Lauf einbauen :D

http://www.focus.de/politik/deutschland/probleme-wegen-ueberhitzung-sturmgewehr-g36-ein-neues-rohr-solls-richten_id_4640030.html

Die Frauencombo aus dem Ministerium...armes Deutschland.

http://www.bmvg.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMz AzMDY4Nzk2MjYzNjk3MjZkN2EyMDIwMjAyMDIw/image_large.jpg

Rikimer
26.04.2015, 15:37
Die G36-Affäre hat wirklich Potenzial: jetzt will Ursula einen neuen Lauf einbauen :D

http://www.focus.de/politik/deutschland/probleme-wegen-ueberhitzung-sturmgewehr-g36-ein-neues-rohr-solls-richten_id_4640030.html

Die Frauencombo aus dem Ministerium...armes Deutschland.

http://www.bmvg.de/resource/resource/MzEzNTM4MmUzMzMyMmUzMTM1MzMyZTM2MzEzMDMwMzAzMDMwMz AzMDY4Nzk2MjYzNjk3MjZkN2EyMDIwMjAyMDIw/image_large.jpg
Wo zu viele Frauen das Sagen haben gehts bergab. Und wo Maenner weibisch werden. Fuer mich ist die BRD ungleich Deutschland. Kann nur hoffen das diese BRD stirbt, damit Deutschland leben kann.

Para ou rien
26.04.2015, 22:26
Wo zu viele Frauen das Sagen haben gehts bergab.

Die Männer in Verantwortung taug(t)en auch nicht viel mehr.

El Lute
27.04.2015, 18:58
Wer sich mit dem Thema Rüstung befasst, der ist zwangsläufig einiges gewohnt, einschließlich Dreistigkeit und Lügen. Aber was ich heute in diesem Artikel lesen musste, fällt wahrlich aus der Skala:
http://www.focus.de/politik/deutschland/militaer-fuehrung-nicht-fehlertolerant-experten-zum-sturmgewehr-g36-bislang-ist-niemand-zu-schaden-gekommen_id_4634877.html

Darin heißt es:

[...]Eine differenzierte Debatte wünschte sich auch Rainer Glatz. Der Generalleutnant a.D. war bis April 2013 Befehlshaber des Einsatzführungskommandos der Bundeswehr und trug Verantwortung für Auslandseinsätze in 18 Missionen.[...]

So weit so gut. General Glatz (http://de.wikipedia.org/wiki/Rainer_Glatz) darf als Generalleutnant a.D. zu den ranghöchsten Soldaten der Bundeswehr gerechnet werden, auch General ist nämlich nicht gleich General. Zudem ist das Einsatzführungskommando nach dem Ministerium die wohl wichtigste Dienststelle.
Des Weiteren ist Herr Glatz aufgrund seiner militärischen Ausbildung jemand, der grundsätzlich sehr viel vom infantristischen Handwerkszeug versteht, denn er war als Offiziersanwärter bei der Jäger- und der Panzergrenadiertruppe, siehe o.a. Wikipedia-Artikel zu seiner Person.


[...]Der Berufssoldat schildert die heutigen Einsatzbedingungen so: Wenn Soldaten in einen Hinterhalt geraten, müssen sie so genannte Feuerüberlegenheit herstellen. Das heißt, sie schießen mit hohem Munitionseinsatz, allein mit dem Ziel, den Gegner in Deckung zu zwingen, so dass er seinerseits nicht gezielt schießen kann.

Solche Situationen, wie sie die Truppe in Afghanistan erlebt habe, seien zur Zeit der Beschaffung des Gewehres nicht erwartbar gewesen, sagte Glatz
[...]

Diese Aussage ist ein absolute Dreistigkeit und zeugt von einer völligen Skrupellosigkeit Menschen zu belügen.
Jeder Rekrut, selbst bei der Luftwaffensicherungstruppe, hat spätestens nach der Grundausbildung das Prinzip von "Feuer und Bewegung (http://de.wikipedia.org/wiki/Feuer_und_Bewegung)" verstanden oder zumindest davon gehört. Das Niederhalten feindlicher Schützen ist spätestens seit dem 1. Weltkrieg etwas völlig selbstverständliches in der militärischen Ausbildung eines Einzelschützen. Dass Herr Glatz in Bezug auf das G36 nunmehr behauptet, eine solche Situation sei für die Rüstungsfirma H&K, die fortwährend mit ihrer Expertise wirbt, "nicht erwartbar" gewesen, ist eine Veralberung der Zuhörer und Leser. Herrn Glatz muss jede Achtung vor seinen Mitmenschen und vor sich selbst abhanden gekommen sein, wenn er in der Lage ist, sich in dieser Art und Weise wider besseren Wissens zu äußern. Es ist abstoßend und beschämend.

Und damit nicht genug:


[...]und fügte hinzu: „Bislang ist niemand durch die Schussabweichung der Gewehre zu Schaden gekommen.“[...]

Woher will Herr Glatz das wissen? Als wenn jeder Zwischen- und Todesfall in dem Maße nachvollziehbar wäre, als dass man ausschließen könnte, dass Mängel am G36 dafür nicht ursächlich waren. Eine solche Feststellung ist daher eine Unverfrorenheit und eine Verhöhnung der Soldaten im Einsatz.

Ich kann nur jedem jungen Menschen in diesem Land, der mit dem Gedanken spielt Soldat zu werden, raten sich mit solchen Aussagen eingehend zu befassen.

Para ou rien
29.04.2015, 07:00
Jeder Rekrut, selbst bei der Luftwaffensicherungstruppe, hat spätestens nach der Grundausbildung das Prinzip von "Feuer und Bewegung (http://de.wikipedia.org/wiki/Feuer_und_Bewegung)" verstanden oder zumindest davon gehört. Das Niederhalten feindlicher Schützen ist spätestens seit dem 1. Weltkrieg etwas völlig selbstverständliches in der militärischen Ausbildung eines Einzelschützen. Dass Herr Glatz in Bezug auf das G36 nunmehr behauptet, eine solche Situation sei für die Rüstungsfirma H&K, die fortwährend mit ihrer Expertise wirbt, "nicht erwartbar" gewesen, ist eine Veralberung der Zuhörer und Leser. Herrn Glatz muss jede Achtung vor seinen Mitmenschen und vor sich selbst abhanden gekommen sein, wenn er in der Lage ist, sich in dieser Art und Weise wider besseren Wissens zu äußern. Es ist abstoßend und beschämend.

Nee, ausnahmsweise hat ein General im Bezug auf die Schlammzone mal recht.

"Feuer und Bewegung" bedeutet für den Einzelschützen ebenfalls gezieltes Einzelfeuer und maximal kurze Feuerstöße auf vermutete Feindposition und nicht alle Magazine am Mann in Reihe und stets auf F. Für alles darüber gibt es im Gruppenrahmen MG, Grapi, AG36 und wenn nötig und verfügbar auf Ebene Kompanie und darüber Verband, Großverband noch gröbere Keile. Tatsächlich konnte in den 90ern niemand ahnen, dass die Armee eines Tages mal nur mit Gefechtsfeldtaxis und maximal Kompaniestärke in den Krieg zieht, der auf taktischer Ebene dann ausschließlich via "Patrouillen" geführt wird, weil ROE bessere Schutzpolizeimission vorschreiben, Personal Mangelware und schwere Waffen gleich gar nicht vorhanden. Man erinnere sich mal, wann und nach welchem lächerlichen Gezerre das Ministerium wenigstens Mörser für KDZ freigab.

Wie gesagt, eigene Erfahrung => minimale Probleme mit dem Knallstock. Und ohne Fakten zu den angeblichen Untersuchungsergebnissen ist alles nur Mutmaßung.

El Lute
07.06.2015, 17:35
Wer einen Einblick bekommen möchte, wie es in der Beschaffungsbehörde der Bundeswehr, dem "Bundesamt für Ausrüstung Informationstechnik und Nutzung der Bundeswehr" (BAAIN Bw) früher: "Bundesamt für Wehrtechnik und Beschaffung" (BWB) im Alltag so läuft, der sollte sich diesen Artikel durchlesen:

http://www.stern.de/politik/deutschland/bundeswehr-posse-um-gewehr-g36-ein-beamter-kaempft-fuer-deutschland-2198851.html

Von Hause aus ist diese Behörde ein Amt, wie man es sich in den einschlägig bekannten Klischees über Ämter vorstellt: Inkompetent, unmotiviert, überbürokratisiert, verantwortungslos. Diese Zustände machten viele Vorhaben zum Selbstbedienungsladen für die Rüstungsindustrie, was zu Zeiten des kalten Krieges allerdings ohne Folgen blieb. Seit den 90er Jahren wurde für die Truppe vieles anders und man musste sich gezwungenermaßen der neuen Situation anpassen. Nicht so diese Behörde und wenn sich dann doch ein kluger und motivierter Kopf findet, der mit Engagement und Verantwortungsbewusstsein an seinen Job geht, dann läuft es so:


[...]Dieter Jungbluth, Waffenexperte bei der Bundeswehr. Er warnte früh vor Mängeln des Gewehrs G36. Reaktion im Amt? Schweigen. Mobbing. Abstellgleis.[...]


[...]Als Jungbluth wiederkommt, sind seine Akten und Dokumentationen weg. Sein Computer ist vom Netz abgehängt. Er ist plötzlich ein Niemand. Ein Geist. Kollegen haben keine Zeit mehr für ein Gespräch auf dem Gang. Beim Mittagessen ist er nicht mehr dabei. Von Besprechungen erfährt er gar nicht oder zu spät. Es gibt nichts zu tun. Er sieht aus dem Fenster. Das erste Mal in seinem Leben weint er im Dienst.[...]


[...]Schon da ist Jungbluth klar, sagt er, was Bundeswehrprüfer sechs Jahre später bestätigen werden: dass der Kunststoff, aus dem das Gewehrgehäuse besteht, schlecht geeignet ist. Nicht wärmeunempfindlich genug. Und dass die Plastikmasse Wasser zieht. Ein Lob bekommt Jungbluth für seine Arbeit nicht. Kaum liegt das Prüfergebnis vor, wird er als Qualitätsmanager abgesetzt. Er ruft noch schnell die beschuldigten Soldaten an und sagt ihnen, dass die Probleme mit dem G36 nicht ihre Schuld seien. Dann muss er gehen. Er soll sich jetzt nur noch mit "Grundsatzfragen" befassen. Zeitweise habe er einfach sinnlos Akten kopieren und scannen müssen. Er bittet um angemessene Arbeit.[...]

Muninn
19.08.2015, 22:52
Jetzt ist es offiziell, das G36 ist Schrott, und wird wohl wieder abgeschafft.

http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-03/bundeswehr-gewehr-g36-maengel

"Nach monatelanger Untersuchung hat die Bundesregierung nun offiziell massive Probleme bei der Treffsicherheit ihres Standardgewehrs G36 eingeräumt. "Das G36 hat offenbar ein Präzisionsproblem bei hohen Temperaturen, aber auch im heißgeschossenen Zustand", sagte Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen (CDU). Sie berief sich auf Bewertungen von Experten, die das von Heckler & Koch gebaute Gewehr nach Mängelberichten geprüft hatten. Nach einem Schreiben von Generalinspekteur Volker Wieker an die Kommandeure der Bundeswehr soll das Gewehr in Einsätzen etwa in Afghanistan oder Mali nur noch eingeschränkt genutzt werden. Von der Leyen schließt auch nicht aus, dass es mittelfristig ganz aus dem Verkehr gezogen wird."



Eines der größten Desaster, an das ich mich erinnern kann. Deutschland schafft sich ab.
Kein Wunder, bei den Irren, von denen wir regiert werden.


Bundeswehr-Prüfbericht attestiert G-36-Sturmgewehr keine Probleme (http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-08/34702661-bundeswehr-pruefbericht-attestiert-g-36-sturmgewehr-keine-probleme-003.htm)Das umstrittene Sturmgewehr G 36 hat sich aus Sicht der Bundeswehr in Kampfeinsätzen bewährt und keinerlei Mängel aufgewiesen. Das meldet "Bild" (Mittwoch) unter Berufung auf einen internen Bericht der Abteilung "Strategie und Einsatz" im Verteidigungsministerium, der von Generalinspekteur der Bundeswehr in Auftrag gegeben wurde.

http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-08/34702661-bundeswehr-pruefbericht-attestiert-g-36-sturmgewehr-keine-probleme-003.htm

Wie es viele User hier schon weissagten. Das G36 hat wohl keine schweren Mängel.

Erstaunlich das ich darüber heute nichts in den Systemmedien gehört habe.

Schlummifix
19.08.2015, 23:02
Aus der BILD

http://www.bild.de/politik/inland/g36/keine-maengel-beim-sturmgewehr-g-36-42232996.bild.html

"Ein Sprecher des Verteidigungsministeriums erklärte zu dem Bericht: „Untersucht wurde ausschließlich, ob sich die im Labor festgestellten Mängel am Gewehr in früheren Gefechten ausgewirkt haben. Hier gehe es aber nicht um neue Erkenntnisse zur Frage, ob das Gewehr mangelhaft ist.“
________________

Offenbar wurden halt im Labor irgendwelche Mängel festgestellt, die wohl mit der Verformung des Kunststoffs bei großer Hitze zu tun haben. Aber das hier ist schon der Hammer:


Eingaben oder Beschwerden von Soldaten in Bezug auf Mängel bei der Treffgenauigkeit des G 36 lägen nicht vor.

Offenbar gab es also überhaupt keine Beschwerden seitens der Soldaten im Gefecht.

Das Ganze ist ein unglaubliches Schmierentheater.

Gawen
19.08.2015, 23:24
Die G36 kriegen jetzt halt etwas dickere Läufe und gut ists.

Es wurde damals vor Einführung ja auch eine G3 Kleinkaliber Version angeboten, das G41, vielleicht greifen sie ja darauf zurück.

https://www.flickr.com/photos/mrshmw/6786795083

Nikolaus
21.08.2015, 05:18
Wie es viele User hier schon weissagten. Das G36 hat wohl keine schweren Mängel.

Erstaunlich das ich darüber heute nichts in den Systemmedien gehört habe.Wirklich erstaunlich, du Schwätzer. Wo es doch sogar in der BILD zu lesen ist.
Positive Kritiken von Soldaten im Einsatz gingen schon vor Monaten durch alle möglichen Medien.

The_Darwinist
25.08.2015, 01:12
Wo ist da eigentlich das Problem?
Der Sinn eines Schnellfeuergewehrs besteht darin, daß sich soviel heißes, sehr schnelles Blei mit hoher Durchschlagskraft in der Luft befindet, daß sich niemand traut, aufzustehen, um deine Stellung zu stürmen! Dafür braucht man keine Präzision, sondern nur genug Munition!
Und so macht es auch einfach viel mehr Spaß!
Wer würde nicht gern aus einem MG-Verschlag die Angreifer wie reife Garben Korn niedermähren (Zitat)?
Und alle 4 Gurte den Lauf wechseln! Sonst fängt er an zu glühen! (Das war jetzt fürs MG, geht beim G36 nicht, da kann man den Lauf nicht wechseln). Aber, der dehnt sich auch nicht! Hauptsache, vorn kommt heisses, schnelles Blei raus!! Das reicht! Wenn die Schützen gut genug sind!
Durch häufiges Schiessen wird der Lauf enger und die Kugeln bleiben irgendwann stecken und explodieren dir im Gesicht. Das verdirbt einem dann noch den Spaß am Krieg!
Deshalb kann man beim MG den Lauf wechseln! Die verschiessen 100mal so viel Munition wie ein normales Gewehr!
Sonst wird es einfach zu heiss!

Muninn
28.08.2015, 19:59
Bundeswehr ersetzt 1200 Sturmgewehre
Bei der Beschaffung handele es sich um eine Interimslösung für eine kleine Gruppe von Soldaten im Einsatz. Damit komme abermals der Hersteller Heckler&Koch zum Zug, mit dem das Verteidigungsministerium während der Debatte über das G36 teils heftig aneinandergeraten war. Die Entscheidung darüber, wie es grundsätzlich weitergehe, ob also das G36 in der Bundeswehr ersetzt oder auch modifiziert wird, solle bis Ende des Jahres fallen.

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehr-tauscht-g36-gewehr-aus-13772617.html

Muninn
08.09.2015, 23:34
Sturmgewehr G36 wird ausgemusterthttp://www.faz.net/aktuell/politik/inland/bundeswehr-sturmgewehr-g36-wird-ausgemustert-13791159.html

Es wird zwar noch ein paar Jahre dauern... Aber man darf gespannt sein welches Gewehr das Rennen macht.

Süßer
09.09.2015, 00:47
http://www.finanznachrichten.de/nachrichten-2015-08/34702661-bundeswehr-pruefbericht-attestiert-g-36-sturmgewehr-keine-probleme-003.htm

Wie es viele User hier schon weissagten. Das G36 hat wohl keine schweren Mängel.

Erstaunlich das ich darüber heute nichts in den Systemmedien gehört habe.

Möglicherweise hat das G36 einen Mangel der so nicht vorhersehbar war.

Im Vergleich mit der Kalaschnikow streut es nicht so stark, aber die Kaschi zieht sich wieder auf die alte Einstellung zurück wenn sie auskühlt.
Der Kunststoff der HK36 verzieht sich aber dauerhaft, damit die verlagert sich die Trefferlage auch dauerhaft. Möglich?

Muninn
09.09.2015, 01:04
Möglicherweise hat das G36 einen Mangel der so nicht vorhersehbar war.

Im Vergleich mit der Kalaschnikow streut es nicht so stark, aber die Kaschi zieht sich wieder auf die alte Einstellung zurück wenn sie auskühlt.
Der Kunststoff der HK36 verzieht sich aber dauerhaft, damit die verlagert sich die Trefferlage auch dauerhaft. Möglich?

Wenn ich es richtig verstanden habe, dann hat das G36 ein zu dünnwandiges Rohr/Lauf. An so einer Waffe kann man ja kaum noch Gewicht sparen, es besteht ja fast nur noch aus Kunststoff.

Ein sehr dünner Lauf verzieht sich im heiß geschossenen Zustand sicher schneller als ein dicker/schwerere Lauf.

Das G36 hat meiner Meinung aber noch einen weiteren Nachteil. Es kann relativ schlecht mit zusätzlicher Ausrüstung wie Zusatzoptiken ausgestattet werden. Das kann z.B. das HuK 416 viel besser.

Frontferkel
09.09.2015, 14:46
Gäbe russische Alternativen.

Und zwar sehr gute . Die AK 74er Serie hat ausgezeichnete Modelle . Mir würde ja schon eine AK47 AKS genügen .

Löwe
10.09.2015, 11:17
Und zwar sehr gute . Die AK 74er Serie hat ausgezeichnete Modelle . Mir würde ja schon eine AK47 AKS genügen .

Gute Idee, Granaten Uschi sollte mal bei Putin anfragen, was er denn für die neusten Modelle AK so haben will.

Schlummifix
10.09.2015, 11:25
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/aus-fuer-g36-von-der-leyen-will-neues-sturmgewehr-a-1051926.html

Das G36 ist definitiv Geschichte. Es wird ein neues Standardgewehr geben.
Bin gespannt, wer das Rennen macht.

Wobei das G36 schlichtweg nie für Dauerfeuer konzipiert war, und auch nicht für Einsätze im Wüstensand.

Frontferkel
10.09.2015, 13:08
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/aus-fuer-g36-von-der-leyen-will-neues-sturmgewehr-a-1051926.html

Das G36 ist definitiv Geschichte. Es wird ein neues Standardgewehr geben.
Bin gespannt, wer das Rennen macht.

Wobei das G36 schlichtweg nie für Dauerfeuer konzipiert war, und auch nicht für Einsätze im Wüstensand.

Das ist für kein Sturmgewehr , egal welcher Hersteller , vorgesehen . Dafür gibt es Maschinengewehre die über Wechselläufe verfügen .

herberger
10.09.2015, 14:12
Immer wenn die im ZDF über das G 36 berichteten wurde eine Grüne Interviewt die bestimmt unter 30 Jahre alt war,über das Gewehr selber konnte sie nichts sagen,das einzige was von ihr kam war das Aufzählen von Untersuchungsausschüssen, es gibt nie fachbezogene Beiträge zu dem Gewehr selber.

Tryllhase
10.09.2015, 14:16
Immer wenn die im ZDF über das G 36 berichteten wurde eine Grüne Interviewt die bestimmt unter 30 Jahre alt war,über das Gewehr selber konnte sie nichts sagen,das einzige was von ihr kam war das Aufzählen von Untersuchungsausschüssen, es gibt nie fachbezogene Beiträge zu dem Gewehr selber.
Kürzlich las ich in der Zeitung, dass überhaupt keine Beschwerden seitens der Truppe vor lägen.

herberger
10.09.2015, 14:32
Der Bund bräuchte nur 3 mit dem G 36 ähnliche Gewehre von Fachleuten testen lassen und schon gäbe es klare Aussagen und nicht dieses endlos Quatschen.

Tryllhase
10.09.2015, 14:37
Der Bund bräuchte nur 3 mit dem G 36 ähnliche Gewehre von Fachleuten testen lassen und schon gäbe es klare Aussagen und nicht dieses endlos Quatschen.
Ziel ist doch ganz klar eine Verunsicherung und Schwächung der Truppe.

the scientist
13.09.2015, 19:06
Der Vollständigkeit halber,

wie ich es hier vor Monaten erwähnte, sobald ich wieder mal paar Afghanistan-Veteranen treffe, frage ich nochmal speziell nach dem G36 nach. Vorige Woche war es dann endlich soweit. Hab einen Ex-Falli und einen Panzergrenadier ( 3 mal Afghanistan gewesen ) gefragt und die meinten, NICHTS davon bemerkt zu haben. Der Falli meinte, zum Niederhalten hab ich doch ein MG und der Grenadier erwähnte nur, das bei 200 Schuß Dauerfeuer, der Kunststoff langsam teigig wurde. Aber als einsatzspezifisches Problem empfanden die das nicht. Wichtiger erschien denen die Visierung ! Er meinte, die guten Leute hätten versucht, diese Reflexvisierung wieder loszuwerden. Mit der Reflexvisierung würde zwar jeder treffen, aber irgendwie hat die denen nicht gefallen. Kann ich aber nicht beurteilen. Bei mir gabs damals nur Kimme und Korn.

Fazit, die Leute, die dem Gewehr ihr Leben anvertrauen mussten, taten dies auch ohne zu zögern !

Tryllhase
13.09.2015, 19:12
Der Vollständigkeit halber,

wie ich es hier vor Monaten erwähnte, sobald ich wieder mal paar Afghanistan-Veteranen treffe, frage ich nochmal speziell nach dem G36 nach. Vorige Woche war es dann endlich soweit. Hab einen Ex-Falli und einen Panzergrenadier ( 3 mal Afghanistan gewesen ) gefragt und die meinten, NICHTS davon bemerkt zu haben. Der Falli meinte, zum Niederhalten hab ich doch ein MG und der Grenadier erwähnte nur, das bei 200 Schuß Dauerfeuer, der Kunststoff langsam teigig wurde. Aber als einsatzspezifisches Problem empfanden die das nicht. Wichtiger erschien denen die Visierung ! Er meinte, die guten Leute hätten versucht, diese Reflexvisierung wieder loszuwerden. Mit der Reflexvisierung würde zwar jeder treffen, aber irgendwie hat die denen nicht gefallen. Kann ich aber nicht beurteilen. Bei mir gabs damals nur Kimme und Korn.
Fazit, die Leute, die dem Gewehr ihr Leben anvertrauen mussten, taten dies auch ohne zu zögern !

Hitler soll sich sehr negativ über das neue Sturmgewehr 44 geäußert haben. Zu viel geprägtes Blech. Er verbot die Herstellung. Aber die Truppe war davon begeistert, Also wurde es trotzdem produziert. Sogar in dieser gefährlichen Zeit!

Muninn
13.09.2015, 19:26
Hitler soll sich sehr negativ über das neue Sturmgewehr 44 geäußert haben. Zu viel geprägtes Blech. Er verbot die Herstellung. Aber die Truppe war davon begeistert, Also wurde es trotzdem produziert. Sogar in dieser gefährlichen Zeit!

Warum sollte unser Reichskanzler etwas gegen geprägte Belch haben... ?

Das MG 42 oder die MP 40 bestand doch auch dem selben Material.

Wenn ich mich nicht täusche dann hatte Herr Hitler etwas gegen einen Maschinenkarabiner. Weshalb man auch lieber von einer MP 43 sprach oder von einer schweren Maschinenpistole.

the scientist
13.09.2015, 19:32
Hitler soll sich sehr negativ über das neue Sturmgewehr 44 geäußert haben. Zu viel geprägtes Blech. Er verbot die Herstellung. Aber die Truppe war davon begeistert, Also wurde es trotzdem produziert. Sogar in dieser gefährlichen Zeit!

Nun, das geprägte Blech war ja auch die Neuerung des MG 42 und dieses Teil galt als nicht mehr technisch verbesserbar, innerhalb dieser Produktionslinie.
Wie ein alter Benz 300 SL. :)
Der Vergleich stimmt aber nur insofern, das kostengünstig in beiden Fällen produziert werden sollte. Immerhin kostet das G36 für die BW, glaube gerade mal 650 Euro. Das ist wenig im Vergleich zu anderen. Aber darüber hab ich mich hier schon genug ausgelassen ! ;)
Beim MG 42 nahm man später nur die Schußfreqenz herunter. Ich weiß jetzt nicht die Anforderungsliste der Wehrmacht an das Stgw.44, aber könnte ähnlich gewesen sein, wie für das G36 im Jahr 1995, mal abgesehen vom Gewicht. Spielte damals wohl eher eine untergeordnete Rolle. Einsatzbereich war Europa und Umgebung. Also klimatisch kühl und sicher nicht als Quasi -MG konzipiert zum Dauerfeuer schießen in der afghanischen Berg -und Wüstenwelt.
Das mit dem Kunststoff geht ja in Ordnung zwecks Gewicht ! Man muss eben nur Abstriche machen, wie damit Türen eintreten oder eben Dauerfeuer. Aber stand das in der Ausschreibung 1995 ? :)

Tryllhase
13.09.2015, 19:33
Warum sollte unser Reichskanzler etwas gegen geprägte Belch haben... ?

Das MG 42 oder die MP 40 bestand doch auch dem selben Material.

Wenn ich mich nicht täusche dann hatte Herr Hitler etwas gegen einen Maschinenkarabiner. Weshalb man auch lieber von einer MP 43 sprach oder von einer schweren Maschinenpistole.
Kam irgendwann mal im Fernsehen. Hitlers abwegige Meinung hat auch anderswo viel Ärger bereitet. Man denke nur an seine "Maus".

Süßer
13.09.2015, 19:57
Wenn ich mich nicht täusche dann hatte Herr Hitler etwas gegen einen Maschinenkarabiner. Weshalb man auch lieber von einer MP 43 sprach oder von einer schweren Maschinenpistole.

Soweit ich weiß, was das Gegenargument die Einführung der sogenannten Mittelpatrone. Das Pulvergewicht von 1,4 Gramm wurde von Kalaschnikow übernommen. MM war das der große Schritt hin zur Optimierung, stark genug um genügend Wirkung im Ziel zu erreichen aber schwach genug um damit gezielt Dauerfeuer schießen zu können.

mick31
13.09.2015, 20:16
Die sollen endlich vom verfluchten Kaliber .223 weg.
7,62x51 war gut damit muß man auch nicht so viel Schießen wenn der Feind hinter einer Ziegelmauer hockt 2 Schuß und die Mauer hat ein Loch

KuK
13.09.2015, 21:12
Wo ist da eigentlich das Problem?
Der Sinn eines Schnellfeuergewehrs besteht darin, daß sich soviel heißes, sehr schnelles Blei mit hoher Durchschlagskraft in der Luft befindet, daß sich niemand traut, aufzustehen, um deine Stellung zu stürmen! Dafür braucht man keine Präzision, sondern nur genug Munition!
Und so macht es auch einfach viel mehr Spaß!
Wer würde nicht gern aus einem MG-Verschlag die Angreifer wie reife Garben Korn niedermähren (Zitat)?
Und alle 4 Gurte den Lauf wechseln! Sonst fängt er an zu glühen! (Das war jetzt fürs MG, geht beim G36 nicht, da kann man den Lauf nicht wechseln). Aber, der dehnt sich auch nicht! Hauptsache, vorn kommt heisses, schnelles Blei raus!! Das reicht! Wenn die Schützen gut genug sind!
Durch häufiges Schiessen wird der Lauf enger und die Kugeln bleiben irgendwann stecken und explodieren dir im Gesicht. Das verdirbt einem dann noch den Spaß am Krieg!
Deshalb kann man beim MG den Lauf wechseln! Die verschiessen 100mal so viel Munition wie ein normales Gewehr!
Sonst wird es einfach zu heiss!

Soviel gequirlten Unfug kann ich nicht unwidersprochen lassen:
- Aus dem Waffenrohr kommen tombak-umhüllte Doppelkerngeschosse
- eine Waffen-Präzision ist unverzichtbar beim Waffeneinsatz
- Munitionseinsatz allein ist nicht gefechtsentscheidend
- ist "niedermähren" jetzt "Neusprech"?
- auch am G36 kann man den Lauf wechseln, nur der Soldat ist nicht befugt
- häufiges Schießen erweitert ein Waffenrohr durch Abnutzung und Erosion
- da bleibt auch nichts stecken
- explodieren können Gewehrprojektile nur bei Sondermunitionen, die der Schütze Arsch nicht hat


Offenbar hast Du wenig Plan vom Thema.



Möglicherweise hat das G36 einen Mangel der so nicht vorhersehbar war.

Im Vergleich mit der Kalaschnikow streut es nicht so stark, aber die Kaschi zieht sich wieder auf die alte Einstellung zurück wenn sie auskühlt.
Der Kunststoff der HK36 verzieht sich aber dauerhaft, damit die verlagert sich die Trefferlage auch dauerhaft. Möglich?

Nein!


Immer wenn die im ZDF über das G 36 berichteten wurde eine Grüne Interviewt die bestimmt unter 30 Jahre alt war,über das Gewehr selber konnte sie nichts sagen,das einzige was von ihr kam war das Aufzählen von Untersuchungsausschüssen, es gibt nie fachbezogene Beiträge zu dem Gewehr selber.

Diese rotz-grün-links-"Keksperten" sollen davon ablenken, daß die Fa. COLT-Firearms zwischenzeitlich H&K aufkaufen wollten, was aber nicht gelang.


Die sollen endlich vom verfluchten Kaliber .223 weg.
7,62x51 war gut damit muß man auch nicht so viel Schießen wenn der Feind hinter einer Ziegelmauer hockt 2 Schuß und die Mauer hat ein Loch

.223 Rem führe ich seit Jahren jagdlich als Schonzeitwaffe auf Fuchs, Katze &Co. Diese Patrone hat keinerlei Leistungs-Reserve und ist m.E. als Gefechtspatrone ungeeignet. Das Geschoß ist zu schnell und zu zerlegungsfreudig und die Tiefenwirkung bei Weichzieltreffern ist ungenügend.
DAS kommt dabei heraus, wenn man eine zivil entwickelte Munition zur eierlegenden Wollmilchsau deklarieren will.

Muninn
13.09.2015, 21:27
Nun, das geprägte Blech war ja auch die Neuerung des MG 42 und dieses Teil galt als nicht mehr technisch verbesserbar, innerhalb dieser Produktionslinie.
Wie ein alter Benz 300 SL. :)
Der Vergleich stimmt aber nur insofern, das kostengünstig in beiden Fällen produziert werden sollte. Immerhin kostet das G36 für die BW, glaube gerade mal 650 Euro. Das ist wenig im Vergleich zu anderen. Aber darüber hab ich mich hier schon genug ausgelassen ! ;)
Beim MG 42 nahm man später nur die Schußfreqenz herunter. Ich weiß jetzt nicht die Anforderungsliste der Wehrmacht an das Stgw.44, aber könnte ähnlich gewesen sein, wie für das G36 im Jahr 1995, mal abgesehen vom Gewicht. Spielte damals wohl eher eine untergeordnete Rolle. Einsatzbereich war Europa und Umgebung. Also klimatisch kühl und sicher nicht als Quasi -MG konzipiert zum Dauerfeuer schießen in der afghanischen Berg -und Wüstenwelt.
Das mit dem Kunststoff geht ja in Ordnung zwecks Gewicht ! Man muss eben nur Abstriche machen, wie damit Türen eintreten oder eben Dauerfeuer. Aber stand das in der Ausschreibung 1995 ? :)

Das MG 42 und das Stg 44 ist eine klassische Kriegswaffe. Billig zu produzieren und deshalb das Belchprägeverfahren.

Ein vergleichbares Modell bezüglich des Produktionsaufwandes ist die sowjetische PPS 43 und die US Amerikanische M3.

mick31
14.09.2015, 05:06
Soviel gequirlten Unfug kann ich nicht unwidersprochen lassen:
- Aus dem Waffenrohr kommen tombak-umhüllte Doppelkerngeschosse
- eine Waffen-Präzision ist unverzichtbar beim Waffeneinsatz
- Munitionseinsatz allein ist nicht gefechtsentscheidend
- ist "niedermähren" jetzt "Neusprech"?
- auch am G36 kann man den Lauf wechseln, nur der Soldat ist nicht befugt
- häufiges Schießen erweitert ein Waffenrohr durch Abnutzung und Erosion
- da bleibt auch nichts stecken
- explodieren können Gewehrprojektile nur bei Sondermunitionen, die der Schütze Arsch nicht hat


Offenbar hast Du wenig Plan vom Thema.




Nein!



Diese rotz-grün-links-"Keksperten" sollen davon ablenken, daß die Fa. COLT-Firearms zwischenzeitlich H&K aufkaufen wollten, was aber nicht gelang.



.223 Rem führe ich seit Jahren jagdlich als Schonzeitwaffe auf Fuchs, Katze &Co. Diese Patrone hat keinerlei Leistungs-Reserve und ist m.E. als Gefechtspatrone ungeeignet. Das Geschoß ist zu schnell und zu zerlegungsfreudig und die Tiefenwirkung bei Weichzieltreffern ist ungenügend.
DAS kommt dabei heraus, wenn man eine zivil entwickelte Munition zur eierlegenden Wollmilchsau deklarieren will.

Was ist eigentlich von den "neuen" Kalibern 300 AAC Blackout, 6,85 Grendel zu halten werden die sich irgendwann auf dem Zivilmarkt durchsetzen oder müssen wir Sportler noch ewig bei .223 Remington bleiben?
Ich will nix im Schrank haben für das ich wiederladen muß, oder die Munition recht selten ist.