PDA

Vollständige Version anzeigen : Invasive Arten



Bolle
22.05.2016, 08:19
Die Globalisierung macht natürlich vor der heimischen Flora und Fauna nicht halt! Weltweiter Transport von Gütern oder aber von Haltern ausgesetzte Exoten, sind die Hauptursachen für die Verbreitung von Arten, die in Biotope eingeschleppt werden in denen sie normalerweise nicht heimisch sind.
Da sie oft keine natürlichen Feinde haben vermehren sie sich außergewöhnlich und bringen das biologische Gleichgewicht durcheinander oder zerstören es völlig. Heimische Arten werden verdrängt oder gänzlich ausgerottet.


Etwa 800 gebietsfremde Tier- und Pflanzenarten, die sich großflächig angesiedelt haben, gibt es mittlerweile in Deutschland. 3.000 weitere sind angereist, haben aber noch nicht Fuß gefasst. All das wäre unproblematisch, trügen einige davon nicht den Titel "invasiv".

http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-04/invasive-arten-europa-naturschutz

Invasoren sind bei uns zum Beispiel, Waschbären, Marderhunde, Grauhörnchen, Austern, Wollhandkrabben, Kartoffelkäfer oder Tigermücken um nur einige zu nennen.
Nun streiten sich auch hier die Geister über die Bedrohung oder Nützlichkeit, die diese Arten darstellen. Wie immer kommt es bei den meisten wohl auf die Dosis an, andere wiederum sollte man hier nicht haben wollen! Nehmen sie Überhand, werden sie zur Gefahr für angestammte, heimische Arten.

https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_Neozoen_in_Deutschland

Ein Beispiel, dass es nicht nur Kleintiere und Pflanzen betrifft ist in Florida anzutreffen! Dort vermehren sich nicht nur eingeschleppte oder mutwillig ausgesetzte Krokodile, sondern auch asiatische Tigerpythons. Hier kann eine Begegnung durchaus tödlich enden.


Nilkrokodile in Florida entdeckt

Ungewöhnlicher Fang: Im US-Bundesstaat Florida sind Wissenschaftlern riesige afrikanische Nilkrokodile ins Netz gegangen. Vermutlich wurden die Tiere eingeschleppt.
Der Fund von zwei und möglicherweise sogar drei Exemplaren in den Sümpfen Floridas sei bestätigt, erklärten Zoologen von der Universität von Florida im Fachmagazin "Herpetological Conservation and Biology". Die Tiere stammten demnach vermutlich aus mehreren Gruppen von Krokodilen, die in den vergangenen zehn Jahren von Zoos und Tierhändlern importiert wurden.
http://www.feelgreen.de/nilkrokodile-in-florida-entdeckt/id_77905400/index


Nicht nur Zoologen und Biologen schlagen Alarm!

DJ_rainbow
22.05.2016, 08:21
Aber wehe, man bezieht "invasive Arten" auf kultur- und zivilisationsinkompatible Viertelprimaten aus dem Morgenland...

Ajax
22.05.2016, 08:26
Aber wehe, man bezieht "invasive Arten" auf kultur- und zivilisationsinkompatible Viertelprimaten aus dem Morgenland...

Das war mein erster Gedanke beim Lesen der Strangüberschrift. :D

Bolle
22.05.2016, 08:27
Aber wehe, man bezieht "invasive Arten" auf kultur- und zivilisationsinkompatible Viertelprimaten aus dem Morgenland...

Der Mensch ist auch nur ein Säugetier!


Die invasivste Art ist nach allen gängigen Kriterien übrigens der Mensch, sagt auch der Ökologe: Er hat sich über die ganze Erde ausgebreitet und mehr als eine heimische Art auf dem Gewissen. Auch alle anderen wären ohne den Menschen kein bisschen invasiv.
http://www.zeit.de/wissen/umwelt/2016-04/invasive-arten-europa-naturschutz/seite-2




Aber können wir beim eigentlichen Thema bleiben! Über Ein-und Zuwanderung von Menschen gibt es genug Stränge.

Esreicht!
22.05.2016, 08:57
Hallo,

bereits in den Achtzigern beklagte sich ausgerechnet eine Grüne über die Verdrängung heimischer Pflanzen durch Fremdkulturen.Mittlerweile ist das Problem weiter fortgeschritten und kostet Europa jährlich ca. 14 Mrd. Euro:


12. Juli 2014
TV-Kritik: „Invasion der Pflanzen“ Feldzüge im Grünen
Von Hans-Jürgen Linke

Die Verdrängung einheimischer Pflanzen durch invasive fremde Arten stellt ein Problem dar. Denn es scheint Pflanzen zu geben, die plötzlich bessere Verbreitungsbedingungen vorfinden, wenn sie ihr angestammtes Biotop verlassen. Dann können sie unabsehbare Schäden anrichten....

Wirtschaftlicher Schaden

Und sie nennen Zahlen und andere Fakten. Sie wissen zum Beispiel die Schäden zu beziffern, die invasive Pflanzenarten in den Ländern der EU für die – menschliche – Wirtschaft und Gesellschaft anrichten. Es sind Schäden, die sich aus Ernteverlusten, notwendig werdenden Mitteln und Maßnahmen zur Bekämpfung dieser Pflanzen und medizinische Folgen ihrer Ausbreitung addieren: 14 Milliarden Euro pro Jahr. ...


http://www.fr-online.de/tv-kritik/tv-kritik---invasion-der-pflanzen--feldzuege-im-gruenen,1473344,27792650.html


kd

Bolle
22.05.2016, 09:19
Ein fachlicher Einblick in die Thematik:

http://www.bfn.de/fileadmin/BfN/service/Dokumente/skripten/skript409.pdf

Bolle
22.05.2016, 09:24
Eine Austernbank vor Sylt:

http://cdn2.spiegel.de/images/image-667799-galleryV9-easq-667799.jpg
Ein Traum für Feinschmecker, ein Alptraum für Ökologen: die pazifische Felsenauster - hier eine Bank vor Sylt. Die bis zu 40 Zentimeter lange Muschel verbreitet sich fast so rasend schnell, wie sie wächst. 1984 erstmals in der deutschen Nordsee beobachtet, droht sie längst, einheimische Arten wie Miesmuscheln zu verdrängen.

http://www.spiegel.de/wissenschaft/natur/was-wurde-aus-dem-kampf-gegen-invasive-arten-a-1056235.html

Bolle
22.05.2016, 09:26
http://cdn1.spiegel.de/images/image-667794-galleryV9-pnxg-667794.jpg
Finger weg: Die Herkulesstaude alias Riesen-Bärenklau ist als Zierpflanze beliebt, aber alles andere als unproblematisch. Sie ist nicht nur für Allergiker ein Problem, sondern tatsächlich hochgiftig: Unter Einwirkung von Sonnenlicht produziert sie Toxine, die schmerzhafte Quaddeln und Hautblasen, verbrennungsähnliche Symptome und Beeinträchtigungen der Lungenfunktion hervorrufen.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/eu-richtlinie-soll-invasive-arten-eindaemmen-fotostrecke-131404-7.html

Bolle
22.05.2016, 09:28
Schlimm

http://cdn3.spiegel.de/images/image-667792-galleryV9-osfb-667792.jpg
Kudzu: In Europa noch kein Problem, in Amerika eine Pest. Die im ersten Augenblick schön wirkende Schlingpflanze überwuchert, verhüllt, erstickt und zerbricht absolut alles. Unter ihr verschwinden in kürzester Zeit Häuser und andere Baustrukturen, Bäume oder Autos - bei bis zu 20 Meter Rankenwachstum pro Jahr kein Wunder. Das äußerst zähe, aus Japan stammende Gewächs erklimmt dabei Höhen bis zu 30 Meter.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/eu-richtlinie-soll-invasive-arten-eindaemmen-fotostrecke-131404-9.html

Don
22.05.2016, 09:39
http://cdn1.spiegel.de/images/image-667794-galleryV9-pnxg-667794.jpg
Finger weg: Die Herkulesstaude alias Riesen-Bärenklau ist als Zierpflanze beliebt, aber alles andere als unproblematisch. Sie ist nicht nur für Allergiker ein Problem, sondern tatsächlich hochgiftig: Unter Einwirkung von Sonnenlicht produziert sie Toxine, die schmerzhafte Quaddeln und Hautblasen, verbrennungsähnliche Symptome und Beeinträchtigungen der Lungenfunktion hervorrufen.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/eu-richtlinie-soll-invasive-arten-eindaemmen-fotostrecke-131404-7.html

Spiegelschreiberlinge sind Idioten. Das Zeug gab es schon zuhauf als ich noch ein Kind war.

Bolle
22.05.2016, 09:46
Spiegelschreiberlinge sind Idioten. Das Zeug gab es schon zuhauf als ich noch ein Kind war.

Das hat aber nichts mit dem invasiven Charakter dieser Pflanze zu tun! Nicht du bist hier der Maßstab!

MorganLeFay
22.05.2016, 11:34
Graue Eichhoernchen -- immer voll draufhalten mit dem Auto, wenn man einem begegnet.

Don
22.05.2016, 12:31
Das hat aber nichts mit dem invasiven Charakter dieser Pflanze zu tun! Nicht du bist hier der Maßstab!

Es gibt keine invasiven Pflanzen.
Sie hätten mehrere Milliarden Jahre Zeit gehabt um das zu tun, was SAT1 Gucker ihnen jetzt zur Last legen.
Weshalb taten sie es nicht? Weil kein Mensch ihnen die Vorraussetzung dafür geschaffen hatte.

P.S.: Doch, ich bin der Maßstab. Weil ich das Zeug nicht nur aus Spargel"berichten", wie erwähnt seit Kindesbeinen, kenne. Es wurde schlicht mit dem Rest der Wiese gemäht, kam in die Silage und die Kühe fraßen es.
Wir fraßen es nicht, wir waren ja keine spargellesenden Großstadtkinder.

Es kommen also Tigermücken über die Alpen?
Möglicherweise enttäuschte Rückkehrer aus Italien. Zur Römerzeit waren die Rheinauen Malariagebiet. DDT würde helfen, aber da bräche ja unter Spargellesern die Panik aus.

Chronos
22.05.2016, 12:44
(....)

Es kommen also Tigermücken über die Alpen?
Möglicherweise enttäuschte Rückkehrer aus Italien. Zur Römerzeit waren die Rheinauen Malariagebiet. DDT würde helfen, aber da bräche ja unter Spargellesern die Panik aus.
Die asiatische Tigermücke ist neu in Europa.

Sie kam überwiegend mit Reifentransporten aus Ostasien und hat es als blinder Passagier in Frachtgut jetzt von Italien bis in den Oberrheingraben geschafft.

Wird das Klima noch wärmer, werden wir mit diesem Mistvieh noch viel Spaß haben....

54670


Dank Klima-Wandel und Globalisation gibt es auch in Deutschland zunehmend exotische Insektenarten, die mitunter gefährliche Krankheiten übertragen können. Die asiatische Buschmücke hat sich schon seit einigen Jahren in Deutschland etabliert, in letzter Zeit wurde auch die asiatische Tigermücke gesichtet. Die Tiere können zum Beispiel das Gelbfieber oder das Dengue-Fieber übertragen.

http://www.hr-online.de/website/radio/hr1/index.jsp?rubrik=67249&key=standard_document_60631956

Gärtner
22.05.2016, 13:01
(...) Doch, ich bin der Maßstab.

Du solltest bei deimem Ego mal gelegentlich ein bißchen Luft rauslassen. Und davon ausgehen, daß die Mehrzahl der Biologen und Botaniker, laut denen invasive Spezies a) existieren und b) oftmals zu Problemen führen, von der Materie möglicherweise etwas mehr verstehen als du.

Der Verweis auf deine Erfahrungen "seit Kindesbeinen" bewegt sich auf demselben Niveau wie das "Argument" esoterischer Homöopathiegläubiger, bei Tante Trudi hätte das Zeug aber gewirkt.

Chronos
22.05.2016, 13:18
Hier noch nicht erwähnt worden: Die Kirschessigfliege.

Erst vor kurzem aus Ostasien eingeschleppt, breitet sich diese Unterart unserer im Vergleich dazu geradezu harmlosen Fruchtfliege bereits massenhaft im oberrheinischen Obst-, Beeren- und Weinanbau aus und verursachte im vergangenen Jahr am Kaiserstuhl, in der Ortenau und im Markgräflerland erhebliche Schäden an den reifen Früchten und musste aufwendig bekämpft werden.

Bereits in Wiki wurde diesem Schädling eine umfassende Beschreibung samt Schadbild un Bekämpfung gewidmet:


Verbreitung und wirtschaftliche Bedeutung
Der asiatische Raum ist die ursprüngliche Heimat der Art. Erst in den letzten Jahren (ab 2008) wurde ein Auftreten in Nordamerika und Kanada und in Europa in Spanien, Frankreich, Italien und im Jahr 2011 in der Schweiz, Österreich und Deutschland festgestellt. Die großräumige Verbreitung erfolgt vermutlich durch den Import befallener Früchte. Eine lokale Ausbreitung von einigen Kilometern ist durch die Fliegen selbst möglich.

Von der Pflanzenschutzorganisation für Europa und den Mittelmeerraum (EPPO) wurde Drosophila suzukii als ein Schadorganismus eingestuft, von dem eine große pflanzenschädigende Gefahr für den europäischen Obst- und Weinbau ausgeht. Drosophila suzukii findet in Europa für die Etablierung weitreichende ideale Lebensräume, obwohl dies in nördlichen Bereichen auch vom Vorhandensein von Überwinterungsplätzen im Umfeld menschlicher Behausungen abhängt.[11]

Schadbild
Der Befall an den Früchten zeigt sich durch kleine Beschädigungen und eingedrückte weiche Flecken an der Oberfläche. Der Schaden wird durch eine oder mehrere Maden (Larven) verursacht, die das Fruchtfleisch fressen. Befallene Früchte beginnen sehr schnell um die Fraßstelle herum zu verfallen. Aufgrund der sehr schnellen Entwicklung können z. B. bei Kirschen vom Befall nach der Eiablage bis zum Kollabieren der Früchte nur zwei bis drei Tage vergehen. Zudem können nach Befall Sekundärinfektionen durch Pilze oder Bakterien zu einer weiteren Qualitätsverschlechterung (Fäulnis) beitragen.[5][12]

In Südfrankreich (bei Erdbeeren bis 80 %), der Schweiz und in Italien wurden bereits bei verschiedenen Kulturen beachtliche Schäden durch Drosophila suzukii verursacht (im Trentino bei Kirschen (bis zu 90 %) und an Tafeltrauben und in Südtirol an den Sorten Vernatsch und Lagrein).

Bekämpfung
Drosophila suzukii befällt gesunde Früchte kurz vor der Ernte. Diese Eigenheit macht sie zu einem schwer zu bekämpfenden Insekt, da unmittelbar vor der Ernte kein Insektizid mehr eingesetzt werden kann; so sind nur direkte Hygienemaßnahmen möglich, wie das Entfernen und Vernichten aller Früchte aus der Anlage z. B. durch Vergraben (30 cm) im Boden. Zur Vernichtung ist Kompostieren nicht geeignet. Das rechtzeitige vollständige engmaschige Einnetzen ist eine weitere Maßnahme, sofern das bei der Kultur möglich ist. Zur Reduktion der Fliegenpopulation können Fangfallen mit einer Fangflüssigkeit (Apfelessig als Lockmittel und zusätzlich noch eine Gelbtafel im Inneren des Behälters) eingesetzt werden. Sie dienen gleichzeitig zur Befallsfeststellung. Zur chemischen Bekämpfung steht im Weinbau der Pflanzenschutzmittelwirkstoff Spinosad zur Verfügung (zugelassen seit April 2014).[13] Es stehen zwei Insektizide zur Verfügung, doch sie sind problematisch – weil teuer und in ihren Erfolgsaussichten nicht gerade erfolgversprechend. Die Mittel sind zudem bienengefährlich. Trotz Spritzung könne sich danach ein neuer Befall ergeben und eine Noternte notwendig werden. Die „chemische Keule“ sollte daher nicht die erste Wahl sein, um dem Schädling zu begegnen. Den Winter kann die Fliege ohnehin nicht überleben. Bei Temperaturen unter minus 3 °C bricht die Population zusammen.[14] Der Einsatz von Spritzmitteln ist nur dann angezeigt, wenn ein sehr starker Befall in der Kultur die Ernte direkt gefährdet. Der präventive Einsatz von Pflanzenschutzmitteln hingegen ist eine Verschwendung von Zeit und Geld.

https://de.wikipedia.org/wiki/Kirschessigfliege

Bolle
22.05.2016, 14:41
Es gibt keine invasiven Pflanzen.
Sie hätten mehrere Milliarden Jahre Zeit gehabt um das zu tun, was SAT1 Gucker ihnen jetzt zur Last legen.
Weshalb taten sie es nicht? Weil kein Mensch ihnen die Vorraussetzung dafür geschaffen hatte.

P.S.: Doch, ich bin der Maßstab. Weil ich das Zeug nicht nur aus Spargel"berichten", wie erwähnt seit Kindesbeinen, kenne. Es wurde schlicht mit dem Rest der Wiese gemäht, kam in die Silage und die Kühe fraßen es.
Wir fraßen es nicht, wir waren ja keine spargellesenden Großstadtkinder.

Es kommen also Tigermücken über die Alpen?
Möglicherweise enttäuschte Rückkehrer aus Italien. Zur Römerzeit waren die Rheinauen Malariagebiet. DDT würde helfen, aber da bräche ja unter Spargellesern die Panik aus.


In Europa und Nordamerika ist der Riesen-Bärenklau eine durch Menschen eingeführte Pflanze, die auf natürlichem Wege diese Lebensräume nicht erreicht hätte. Sie wird deswegen auch als hemerochore (https://de.wikipedia.org/wiki/Hemerochorie) Pflanze bezeichnet.


Die Ausbreitung in Mitteleuropa (https://de.wikipedia.org/wiki/Mitteleuropa) geht auf den russischen Zaren Alexander I. (https://de.wikipedia.org/wiki/Alexander_I._(Russland)) zurück. Er schenkte dem Fürsten Metternich (https://de.wikipedia.org/wiki/Klemens_Wenzel_Lothar_von_Metternich) nach dem Wiener Kongress (https://de.wikipedia.org/wiki/Wiener_Kongress)(1815) eine riesige Malachitvase (https://de.wikipedia.org/wiki/Malachit) voll Samen des Riesen-Bärenklau.


Aufgrund seiner guten Aussamung wurde er schnell zu einer Plage und bildet in kürzester Zeit große Bestände, die sich nur sehr schwer entfernen lassen.

https://de.wikipedia.org/wiki/Riesen-B%C3%A4renklau#Einf.C3.BChrung_nach_Europa

Aber sicher wusstest du das alles schon.....

Ach noch etwas, auch ich kenne diese Pflanze aus Kindertagen! Doch wusste ich schon relativ früh, dass sie hier nicht hergehört! Auch kenne ich den Aufwand und die Schwierigkeiten dieses wirklich gefährliche Zeug wieder loszuwerden oder wenigstens einzudämmen.

Don
22.05.2016, 15:22
https://de.wikipedia.org/wiki/Riesen-B%C3%A4renklau#Einf.C3.BChrung_nach_Europa

Aber sicher wusstest du das alles schon.....

Ach noch etwas, auch ich kenne diese Pflanze aus Kindertagen! Doch wusste ich schon relativ früh, dass sie hier nicht hergehört! Auch kenne ich den Aufwand und die Schwierigkeiten dieses wirklich gefährliche Zeug wieder loszuwerden oder wenigstens einzudämmen.

Wieso wiederholst du, was ich schon beschrieben hatte?

Bolle
22.05.2016, 15:30
Wieso wiederholst du, was ich schon beschrieben hatte?

Ich hab nie behauptet das es keine invasiven Pflanzen gibt!

Reilinger
22.05.2016, 15:38
Schlimm

http://cdn3.spiegel.de/images/image-667792-galleryV9-osfb-667792.jpg
Kudzu: In Europa noch kein Problem, in Amerika eine Pest. Die im ersten Augenblick schön wirkende Schlingpflanze überwuchert, verhüllt, erstickt und zerbricht absolut alles. Unter ihr verschwinden in kürzester Zeit Häuser und andere Baustrukturen, Bäume oder Autos - bei bis zu 20 Meter Rankenwachstum pro Jahr kein Wunder. Das äußerst zähe, aus Japan stammende Gewächs erklimmt dabei Höhen bis zu 30 Meter.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/eu-richtlinie-soll-invasive-arten-eindaemmen-fotostrecke-131404-9.html

Oh ja, an den Kudzu erinnere ich mich aus meiner Zeit in den USA auch! Sollte ursprünglich Viehfutter sein, doch die Kühe haben sich nicht die Bohne dafür interessiert. Das Zeug ist die Hölle.

Don
22.05.2016, 15:41
Du solltest bei deimem Ego mal gelegentlich ein bißchen Luft rauslassen. Und davon ausgehen, daß die Mehrzahl der Biologen und Botaniker, laut denen invasive Spezies a) existieren und b) oftmals zu Problemen führen, von der Materie möglicherweise etwas mehr verstehen als du.
.

Ich schreib nicht Spezies, sondern Pflanzen. Der Unterschied sollte einem Gärtner eigentlich bewußt sein. Aber nicht herumzuinterpretieren scheint manchen Menschen äußerst schwer zu fallen.

Was interessiert mich, wenn Botaniker und Biologen der Flora und Fauna dieses Planeten menschliches Verhalten andichten wie Tante Trude ihrem Leckpudel?
Es gibt hier nur eine invasive Spezies, und das ist der Mensch. Wenn irgendein Knöterich jetzt den englischen Rasen eines verbeamteten Ökos überwuchert, dann weil dieser Öko oder andere Menschlein die Arten zuvor entfernte die dem bisher entgegenstanden.
Auf diesem Planeten sind irgendwelchen Schätzungen zufolge 99% aller jemals existiert habenden Arten extinkt. Das ist also ein normaler Prozeß und hat mit invasiv nichts zu tun, sondern mit Evolution.
Die menschliche Dummheit wirkt wie auf vielen Gebieten allerdings als Booster, und das Geheule ist groß wenn es den gemütlichen Status quo erschüttert.
Die Natur ist kein Wellness Park. Sie ist absolut empathielos.

Don
22.05.2016, 15:43
Ich hab nie behauptet das es keine invasiven Pflanzen gibt!

Mit Logik hast Du es nicht so, oder?

WER, schrieb ich, schleppte überall den ganzen Scheiß ein der die schönen Rosenstöcke abwürgt?
Und WAS gleich nochmal zitiertest Du?

Klopperhorst
22.05.2016, 15:44
...
Die Natur ist kein Wellness Park. Sie ist absolut empathielos.

Du müsstest schreiben. Die Vorstellung einer von dir unabhängigen Natur in deinem Bewusstsein ist empathielos.
Der Darwinismus und die materialistische Evolution ist nur eine Vorstellung in deinem Kopf, ein Modell.

---

Bolle
22.05.2016, 15:50
Mit Logik hast Du es nicht so, oder?

WER, schrieb ich, schleppte überall den ganzen Scheiß ein der die schönen Rosenstöcke abwürgt?
Und WAS gleich nochmal zitiertest Du?

Invasiv bedeutet nicht, dass die Pflanze von selber kommen muss!
Egal ob sie eingeschleppt oder mit Hilfe von Wind und Wasser Distanzen zurückgelegt hat, invasiv ist sie, wenn sie ursprünglich nicht hier hergehört und das besetzte Ökosystem zum Nachteil heimischer Pflanzen verändert oder gar zerstört!
Es gibt sogar einen Fachbereich der Biologie der sich damit beschäftigt - Invasionsbiologie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Invasion

Reilinger
22.05.2016, 15:51
Einige invasive Tierarten im Rhein und seinen Nebenflüssen:

1. Eingeschleppte Krebsarten. Die amerikanische Krebspest hat unseren heimischen Edelkrebs fast völlig vernichtet. Stattdessen tummeln sich jetzt amerikanische, kanadische und asiatische Krebse in unseren Gewässern. (Amerikanischer Flußkrebs, Kamberkrebs, Signalkrebs, Kalikokrebs...)

2. Invasive Grundeln (üble Laichräuber, aus dem Schwarzen Meer eingeschleppt)

3. Asiatische Körbchenmuscheln (verdrängen heimische Arten und verstopfen sogar Leitungen, was für Kraftwerke sehr gefährlich werden kann...)

4. Ochsenfrösche (im Bereich Karlsruhe stark verbreitet - fressen alles, was ins Maul passt. Auch Jungvögel)

Don
22.05.2016, 15:52
Die asiatische Tigermücke ist neu in Europa.

Sie kam überwiegend mit Reifentransporten aus Ostasien und hat es als blinder Passagier in Frachtgut jetzt von Italien bis in den Oberrheingraben geschafft.

Wird das Klima noch wärmer, werden wir mit diesem Mistvieh noch viel Spaß haben....

54670

Also? WER hat sie eingeschleppt?
Sie hatte KEINEN Invasionsplan, sie schaffte es in Jahrmillionen nicht von Asien hierher (obwohl das eigentlich kein wirkliches Problem darstellen sollte).

Bei allem ws hier bejammert wird gilt: bestellt, geliefert.

Don
22.05.2016, 15:55
Invasiv bedeutet nicht, dass die Pflanze von selber kommen muss!
Egal ob sie eingeschleppt oder mit Hilfe von Wind und Wasser Distanzen zurückgelegt hat, invasiv ist sie, wenn sie ursprünglich nicht hier hergehört und das besetzte Ökosystem zum Nachteil heimischer Pflanzen verändert oder gar zerstört!
Es gibt sogar einen Fachbereich der Biologie der sich damit beschäftigt - Invasionsbiologie.

https://de.wikipedia.org/wiki/Biologische_Invasion

Was genau bedeutet Invasion?

Könnt ihr eigentlich lesen???????????????????????????????????????????

Und: die Natur kennt keinen Nachteil. Es ist zu unserem Nachteil, je nachdem was wir grade präferieren.

Reilinger
22.05.2016, 15:56
Auch recht interessant:

Die Wassernuss (Trapa natans) eine bei uns heimische und vom Aussterben bedrohte Art, ist in den Südstaatden der USA eine solche Pest, dass ihr Verkauf verboten ist.
Sollten wir es jemals schaffen, Wasserqualitäten zu erreichen, die dieser Pflanze bei uns wieder eine Chance geben, steht zumindest ein gewisses Reservoir an genetischem Material zur Verfügung... :cool:

Bolle
22.05.2016, 15:58
Einige invasive Tierarten im Rhein und seinen Nebenflüssen:

1. Eingeschleppte Krebsarten. Die amerikanische Krebspest hat unseren heimischen Edelkrebs fast völlig vernichtet. Stattdessen tummeln sich jetzt amerikanische, kanadische und asiatische Krebse in unseren Gewässern. (Amerikanischer Flußkrebs, Kamberkrebs, Signalkrebs, Kalikokrebs...)

2. Invasive Grundeln (üble Laichräuber, aus dem Schwarzen Meer eingeschleppt)

3. Asiatische Körbchenmuscheln (verdrängen heimische Arten und verstopfen sogar Leitungen, was für Kraftwerke sehr gefährlich werden kann...)

4. Ochsenfrösche (im Bereich Karlsruhe stark verbreitet - fressen alles, was ins Maul passt. Auch Jungvögel)


Der Rhein ist ein Biotop, welches nach seiner Reinigung und "Wiederbelebung" durch invasive Arten völlig umgebaut wurde!

Don
22.05.2016, 15:58
Du müsstest schreiben. Die Vorstellung einer von dir unabhängigen Natur in deinem Bewusstsein ist empathielos.
Der Darwinismus und die materialistische Evolution ist nur eine Vorstellung in deinem Kopf, ein Modell.

---

Blödsinn. Nichts ist von meiner Vorstellung abhängig.
Knöterich überwuchert auch den Rasen wenn ich jetzt tot umfalle.

Bolle
22.05.2016, 15:59
Was genau bedeutet Invasion?

Könnt ihr eigentlich lesen???????????????????????????????????????????

Und: die Natur kennt keinen Nachteil. Es ist zu unserem Nachteil, je nachdem was wir grade präferieren.

Nein, können wir im Gegensatz zu dir natürlich nicht! :hi:

Klopperhorst
22.05.2016, 16:00
Blödsinn. Nichts ist von meiner Vorstellung abhängig.
Knöterich überwuchert auch den Rasen wenn ich jetzt tot umfalle.

Du kannst diese Vorgänge als "Survival of the fittest" betrachten, oder als Zerstörung natürlicher Harmonie und Ordnung.
Es ist eine Vorstellung in deinem Kopf.
Und als Mensch kannst du dich natürlich entscheiden, die Natur zu beeinflussen, also z.B. solche Arten zu bekämpfen und
deren Einschleppung zu verhindern.

Merke: Du bestimmst als bewusst denkender Mensch die Natur. Der Geist gibt Sinn oder eben keinen Sinn.

---

Don
22.05.2016, 16:02
Du kannst diese Vorgänge als "Survival of the fittest" betrachten, oder als Zerstörung natürlicher Harmonie und Ordnung.
Es ist eine Vorstellung in deinem Kopf.
-

Das ist eine Vorstellung im Kopf der Jammerer.
Lest ihr eigentlich was ich schreibe?

Don
22.05.2016, 16:05
Nein, können wir im Gegensatz zu dir natürlich nicht! :hi:

Den Eindruck habe ich allerdings.

KTN
22.05.2016, 16:06
Der Rhein ist ein Biotop, welches nach seiner Reinigung und "Wiederbelebung" durch invasive Arten völlig umgebaut wurde!

Vor 50 Jahren verirrte sich ein Wal in den Rhein. Zehntausende Kölner und Bonner standen über mehrere Wochen am Rhein, um einen Blick auf "Moby Dick" zu erhaschen. Selbst Pressekonferenzen und Bundestagssitzungen wurden unterbrochen. In NRW, BW und Rheinland Pfalz haben sich einige Papageienschwaerme gebildet.

Klopperhorst
22.05.2016, 16:06
Das ist eine Vorstellung im Kopf der Jammerer.
Lest ihr eigentlich was ich schreibe?

Moment: Du behauptetest "Die Natur ist absolut empathielos".
Worauf ich dir widerlegte, dass du nicht von einer Natur außerhalb deiner Vorstellung sprechen kannst.
Also implantierst du der Natur quasi deine Empathielosigkeit.
Das belegst du zudem mit einem längst überholten Modell des Darwinismus, bzw. Ausbreitung mangels Fressfeinden.

---

Mütterchen
22.05.2016, 16:10
Können wir uns vielleicht einfach mal darauf einigen, dass diese Lebewesen - ob jetzt pflanzlich oder tierisch - nicht den fiesen Plan ausgeheckt haben bestimmte hier beheimatete Lebewesen zu verdrängen oder gar auszulöschen, dieses aber trotzdem tun? Auch wenn sie nicht mal freiwillig Gebirge oder Meere überquert haben? Weil hier klimatische Bedingungen, natürliche Feinde usw. fehlen?

Bolle
22.05.2016, 16:11
Das ist eine Vorstellung im Kopf der Jammerer.
Lest ihr eigentlich was ich schreibe?

Der Einzige der bisher hier jammert bist du!
Und wie gesagt das mit dem lesen......es wäre vielleicht nicht schlecht, wenn du auch mal zur Kenntnis nehmen würdest, was andere schreiben.
Scheinbar geht es dir aber nicht um die Sache selbst, sondern nur darum, andere möglichst dumm aussehen zu lassen oder sie als Idioten zu verunglimpfen.

Bolle
22.05.2016, 16:14
Können wir uns vielleicht einfach mal darauf einigen, dass diese Lebewesen - ob jetzt pflanzlich oder tierisch - nicht den fiesen Plan ausgeheckt haben bestimmte hier beheimatete Lebewesen zu verdrängen oder gar auszulöschen, dieses aber trotzdem tun? Auch wenn sie nicht mal freiwillig Gebirge oder Meere überquert haben? Weil hier klimatische Bedingungen, natürliche Feinde usw. fehlen?

Das hat hier auch niemand behauptet! Auch die wissenschaftliche Definition "invasiv" hat keiner von uns hier erfunden oder sich ausgedacht.

Bolle
22.05.2016, 16:18
Vor 50 Jahren verirrte sich ein Wal in den Rhein. Zehntausende Kölner und Bonner standen über mehrere Wochen am Rhein, um einen Blick auf "Moby Dick" zu erhaschen. Selbst Pressekonferenzen und Bundestagssitzungen wurden unterbrochen. In NRW, BW und Rheinland Pfalz haben sich einige Papageienschwaerme gebildet.

Ein verirrter Wahl ist keine Invasion sondern nur ein verirrter Wahl. Das es mittlerweile hier dauernd lebende Sittichschwärme (Großer Alexandersittich/ Halsbandsittich) gibt ist jedoch Tatsache.

http://www.rp-online.de/panorama/wissen/in-nrw-behaupten-sich-immer-mehr-exotische-voegel-aid-1.2313710

http://bc03.rp-online.de/polopoly_fs/1.776405.1304510245!httpImage/3185546810.jpg_gen/derivatives/d540x303/3185546810.jpg
Ein männlicher Halsbandsittich an einer Futterstation im Düsseldorfer Volksgarten.


http://img.welt.de/img/wissenschaft/crop101064963/3569731663-ci3x2l-w540/papageienbig-DW-Wissenschaft-Heidelberg.jpg
Wilde Papageien "erobern" Heidelberg

Eigentlich müsste es "ausgewilderte" heißen, denn die Vorfahren waren sicher entflogene Tiere irgendwelcher Exotenfreunde und Züchter.

Daggu
22.05.2016, 16:26
Das es mittlerweile hier dauernd lebende Sittichschwärme (Großer Alexandersittich/ Halsbandsittich) gibt ist jedoch Tatsache.

http://www.rp-online.de/panorama/wissen/in-nrw-behaupten-sich-immer-mehr-exotische-voegel-aid-1.2313710

Das ist nur wirklich phantastisch, oder seltsam, ich weiß nicht, was ich nun wirklich davon halten soll.

Ich weiß nur, das unser Förster verzweifelt die Hände über den Kopf zusammenschlägt, wenn er schon das Wort Waschbär oder Marderhund auch nur hört.
Oder ein anderes Beispiel: als Kind kannte ich den Kormoran nur aus dem Zoo. Nun ist er seit Jahren wieder hier und die Fischer sind auf den Kormoran nicht gut zu sprechen, denn die ventuell überlebenden Fische, die der Kormoran nicht fängt, denen fügt er schwere und bleibende Wunden zu, so das, wenn diese Fische im Netz landen, einfach nicht verkauft werden können.

So, und nun werde ich nach Sittichschwärmen, in Deutschland, einmal kräftig googlen, interessante Sache.

Mütterchen
22.05.2016, 16:31
Das hat hier auch niemand behauptet! Auch die wissenschaftliche Definition "invasiv" hat keiner von uns hier erfunden oder sich ausgedacht.

Das weiß ich doch. :)
Ich finde den Strang interessant.
Die Folgen sind zum Teil gravierend. Ganz unabhängig davon auf welchem Weg Tiere und Pflanzen jetzt hier eingewandert sind.

Ich habe auch einen Invasor vorzustellen. Den unsympathischen Asiatischen Marienkäfer.
Soweit ich weiß wurde der ursprünglich in Gewächshäusern zur Blattlausbekämpfung eingesetzt. Natürlich hat er irgendwann das Weite gesucht und jetzt vermehrt er sich rasend schnell.

Bolle
22.05.2016, 16:42
Das ist nur wirklich phantastisch, oder seltsam, ich weiß nicht, was ich nun wirklich davon halten soll.

Ich weiß nur, das unser Förster verzweifelt die Hände über den Kopf zusammenschlägt, wenn er schon das Wort Waschbär oder Marderhund auch nur hört.
Oder ein anderes Beispiel: als Kind kannte ich den Kormoran nur aus dem Zoo. Nun ist er seit Jahren wieder hier und die Fischer sind auf den Kormoran nicht gut zu sprechen, denn die ventuell überlebenden Fische, die der Kormoran nicht fängt, denen fügt er schwere und bleibende Wunden zu, so das, wenn diese Fische im Netz landen, einfach nicht verkauft werden können.

So, und nun werde ich nach Sittichschwärmen, in Deutschland, einmal kräftig googlen, interessante Sache.

Die Förster sind ja auch diejenigen, die direkt mitbekommen was solche Fremden für Schaden anrichten können. Gerade die kleinen Krabbeltiere, die wir so gar nicht mitbekommen, wie der Asiatische Laubholzbockkäfer, der ganze Baumbestände vernichten kann.


Ein Wäldchen zwischen den Gemeinden Haar und Feldkirchen (600 Bäume) ist im Februar 2013 komplett gerodet worden.[20] (https://de.wikipedia.org/wiki/Asiatischer_Laubholzbockk%C3%A4fer#cite_note-20) Im September 2014 wurde ein Befall von Bäumen noch etwas weiter südlich am Münchener Stadtrand in Neubiberg (https://de.wikipedia.org/wiki/Neubiberg) festgestellt, auch hier wurden befallene Bäume sofort entfernt und eine Quarantänezone von 2,2 Kilometern eingerichtet.[21] (https://de.wikipedia.org/wiki/Asiatischer_Laubholzbockk%C3%A4fer#cite_note-21)
https://de.wikipedia.org/wiki/Asiatischer_Laubholzbockk%C3%A4fer


Ein solches Neozoon ist etwa der Asiatische Laubholzbockkäfer (https://de.wikipedia.org/wiki/Asiatischer_Laubholzbockk%C3%A4fer) (Anoplophora glabripennis), der über Transportkisten aus der Volksrepublik China (https://de.wikipedia.org/wiki/Volksrepublik_China) auf den amerikanischen Kontinent eingeschleppt wurde. Wegen seines unspezifischen Fraßes wird der Käfer in neu besiedelten Gebieten zu einem echten Problem für das Ökosystem (https://de.wikipedia.org/wiki/%C3%96kosystem): Er wird in der Global Invasive Species Database zu den hundert schädlichsten invasiven Neobiota (https://de.wikipedia.org/wiki/Neobiota) weltweit gezählt.[2] (https://de.wikipedia.org/wiki/Bockk%C3%A4fer#cite_note-ISSG-2)

https://de.wikipedia.org/wiki/Bockk%C3%A4fer#Neozoen

Reilinger
22.05.2016, 16:44
Der Rhein ist ein Biotop, welches nach seiner Reinigung und "Wiederbelebung" durch invasive Arten völlig umgebaut wurde!

Als Angler bist du heute mehr damit beschäftigt, deiner "Entnahmepflicht" nachzukommen, als irgendwas für den Kochtopf zu fangen...

Reilinger
22.05.2016, 16:46
Weil gerade wieder hochaktuell, der Schrecken aller Gärtner und Denkmalpfleger:

Der Buchsbaumzünsler.

Die Raupe zerfrisst nicht nur die Blätter, sondern schält auch die Rinde ab. Keine Chance für den Buchs. Todesurteil.

cornjung
22.05.2016, 16:55
Ein verirrter Wahl ist keine Invasion sondern nur ein verirrter Wahl. Das es mittlerweile hier dauernd lebende Sittichschwärme (Großer Alexandersittich/ Halsbandsittich) gibt ist jedoch Tatsache.
Sogar im Papst-Park, also in den fast 50 Hektar grossen Vatikanischen Gärten in Rom, hats Papageien und Sittiche zu hauf...und der T-Führer erklärt, die lieben den Papst so sehr, dass sie nur dort leben.

KTN
22.05.2016, 17:18
Mönchsittiche wurden angesiedelt, konnten sich aber nicht halten. In Stuttgart und Umgebung leben die einzigen Gelbkopfamazonen außerhalb Mittelamerika. Ihre Brutplaetze befinden sich im Rosensteinpark. Sie ernähren sich dort von den angebauten ortsfremden Pflanzen (Neophyten). Die ersten Gelbkopfamazonen in Stuttgart sind ursprünglich aus einem Haushalt entkommen.

kotzfisch
22.05.2016, 18:53
Die asiatische Tigermücke ist neu in Europa.

Sie kam überwiegend mit Reifentransporten aus Ostasien und hat es als blinder Passagier in Frachtgut jetzt von Italien bis in den Oberrheingraben geschafft.

Wird das Klima noch wärmer, werden wir mit diesem Mistvieh noch viel Spaß haben....

54670

Die Ausbreitung von Malaria hat nichts mit Erwärmung zu tun.
DDT würde wirklich helfen.

Chronos
22.05.2016, 19:21
Also? WER hat sie eingeschleppt?
Sie hatte KEINEN Invasionsplan, sie schaffte es in Jahrmillionen nicht von Asien hierher (obwohl das eigentlich kein wirkliches Problem darstellen sollte).

Bei allem ws hier bejammert wird gilt: bestellt, geliefert.
Nichts lag mir ferner als irgendeine Schuldzuweisung.

Das Zeug ist halt durch den globalisierten Warenaustausch hierher gekommen und ist jetzt da.

Ich bedauere eben nur die Verdrängung einheimischer Arten und deren mittelfristiges Verschwinden. Das ist alles.

Insgeheim hoffe ich, dass von den zuständigen Experten irgendwelche Gegenmaßnahmen erarbeitet werden, um zumindest zu verhindern, dass die ansässigen Arten komplett ausgelöscht werden.

Chronos
22.05.2016, 19:26
Die Ausbreitung von Malaria hat nichts mit Erwärmung zu tun.
DDT würde wirklich helfen.
Ich hatte nichts von Malaria geschrieben. Ich weiss nur, dass diese asiatische Tigermücke ein sehr guter Verbreiter von Infektionskrankheiten ist.

Und DDT? Ich weiss nicht, ob man den Fehler mit dem DDT wiederholen sollte, als man in den Siebzigern das Zeug sogar in der menschlichen Muttermilch fand.

Vielleicht gibt es bald bessere Methoden auf biologischer Grundlage, so ähnlich, wie sie beispielsweise schon bei der Schädlingsbekämpfung durch die Verseuchung der Schädlinge mit speziellen Bakterienstämmen angewandt werden.

kotzfisch
22.05.2016, 19:36
Ich hatte nichts von Malaria geschrieben. Ich weiss nur, dass diese asiatische Tigermücke ein sehr guter Verbreiter von Infektionskrankheiten ist.

Und DDT? Ich weiss nicht, ob man den Fehler mit dem DDT wiederholen sollte, als man in den Siebzigern das Zeug sogar in der menschlichen Muttermilch fand.

Vielleicht gibt es bald bessere Methoden auf biologischer Grundlage, so ähnlich, wie sie beispielsweise schon bei der Schädlingsbekämpfung durch die Verseuchung der Schädlinge mit speziellen Bakterienstämmen angewandt werden.

Die Toxizität von DDT entspricht im Großem und Ganzen der von Kochsalz.
Es war Hysterikern wie Rachel Carson geschuldet, dass man wegen fadenscheinigster
Gründe die Malaria nicht ausgerottet hatte, was beinahe gelungen wäre.
Einer der schändlichsten Kapitel in der Wissenschaftsgeschichte und zweifellos ein Riesenfehler.

Nachfolgepräparate waren erheblich toxischer.
Mit der Feinstoffanalytik weise ich Dir alles in allem nach.Wo soll da der Witz sein?

kotzfisch
22.05.2016, 19:38
Als Ergänzung: CHemie Lexikon.

Toxikologie

Die akute Giftigkeit von DDT für Menschen und Säugetiere ist im Vergleich zu anderen Organochlor-Pestiziden gering. Die höchste in der Literatur berichtete DDT-Dosis beim Menschen betrug 285 mg/kg Körpergewicht und wurde überlebt.[6][1] Der LD50 bei Ratten (oral) liegt bei etwa 250–300 mg/kg Körpergewicht.[8] Eine akute Vergiftung äußert sich vor allem in neurotoxischen (nervlichen) Wirkungen wie Zungentaubheit, Schwindel, Zuckungen der Gesichtsmuskulatur bis hin zu Krampfanfällen und Lähmungen.

Die Biologische Halbwertszeit, also die Zeitspanne, die der Körper benötigt, bis die Hälfte des aufgenommenen DDT wieder abgebaut oder ausgeschieden wurde, beträgt beim Menschen über ein Jahr. Vom Menschen wird p,p'-DDT hauptsächlich zu p,p'-DDE abgebaut. o,p'-DDT wird schneller ausgeschieden als p,p'-DDT.[7]

Beim Menschen konnte ein möglicher Zusammenhang zwischen der DDT-Belastung und verminderten Spermienzahlen nicht eindeutig belegt werden.[7]

Der Zusammenhang zwischen der DDT-Exposition und verschiedenen Krebsarten beim Menschen wurde in zahllosen Studien untersucht. Bisher gibt es keine überzeugenden Beweise dafür, dass DDT oder seine Derivate beim Menschen Krebs auslösen können. An Nagetieren konnte die kanzerogene Wirkung von technischem DDT, p,p'-DDT und p,p'-DDE zweifelsfrei nachgewiesen werden. Es ist noch unklar, inwieweit diese Ergebnisse auf den Menschen übertragbar sind.[6] Bei Langzeitstudien an Ratten, Mäusen und Hamstern bildeten sich die Tumore in Leber, Lunge und dem Lymphsystem, nicht jedoch in der Brust oder in den Geschlechtsorganen. Eine kanzerogene Wirkung wäre möglicherweise auf die hormonelle Wirksamkeit zurückzuführen.[7]

Eine gentoxische Wirkung beim Menschen konnte nicht eindeutig nachgewiesen werden. In einigen Studien wurden bei beruflich exponierten Personen Chromosomenaberrationen festgestellt. Sie waren jedoch auch anderen Pestiziden ausgesetzt und es ist unklar, ob weitere Risikofaktoren ausreichend berücksichtigt wurden. Laborversuche zur Feststellung einer gentoxischen Wirkung brachten widersprüchliche Ergebnisse.[6]

Eine Studie konnte einen Zusammenhang zwischen dem Auftreten vorzeitiger Wehentätigkeit bei 20 indischen Frauen und im Vergleich zur Kontrollgruppe erhöhten Konzentrationen von p,p'-DDE und p,p'-DDT in Blut und Plazentagewebe aufzeigen. Allerdings waren die Gehalte von Hexachlorbenzol, Lindan und Aldrin bei den Frauen mit vorzeitigen Wehen ebenfalls erhöht. Andere Untersuchungen lieferten Hinweise auf einen Zusammenhang zwischen erhöhten Konzentrationen von p,p'-DDT und dem Auftreten von Totgeburten oder zwischen der p,p'-DDE Belastung und einer verkürzten Stillperiode.[7]

Das rot markierte entspricht 285 Gramm bei einem 100 kg Mann.
Ob man den Verzehr von 285 Gramm NaCl überlebt?

kotzfisch
22.05.2016, 19:43
Ich bin überrascht, dass Kochsalz so giftig ist:

12 Esslöffel Kochsalz sind für einen erwachsenen Menschen am giftigsten.

Als Vergleichsgröße diente die so genannte LD50 für Ratten, bei dieser Dosis überlebt nur die Hälfte der Versuchstiere. Der Wert lässt sich zwar nicht ohne Weiteres auf Menschen übertragen, im Großen und Ganzen entsprechen sich die Verhältnisse jedoch.
Erklärung:

"Alle Dinge sind Gift, und nichts ist ohne Gift. Allein die Dosis macht, dass ein Ding kein Gift ist", sagte Paracelsus zu Beginn des 16. Jahrhunderts. Das trifft besonders auf Kochsalz (Natriumchlorid) zu. Ein tragischer Fall aus dem Jahr 2005 macht das deutlich: Ein vierjähriges Mädchen starb, nachdem seine Mutter es gezwungen hatte, einen Pudding aufzuessen, in den es statt Zucker zwei Esslöffel Salz gerührt hatte. Die LD50 für Ratten liegt bei drei Gramm pro Kilogramm Körpergewicht, bei Menschen kann bereits ein Gramm pro Kilogramm Körpergewicht tödlich wirken.

Die toxische Wirkung entsteht durch Osmose: Um die erhöhte Salzkonzentration außerhalb der Zellmembranen auszugleichen, strömt Wasser aus den Zellen. Die Folge ist zunächst starker Durst. Wird dieser nicht gelöscht, kommt es zu Durchfall und Erbrechen bis hin zum Tod infolge von Herz- und Atemstörungen. Dass sich ein erwachsener Mensch mit mehreren Esslöffeln Salz versehentlich selbst vergiftet, ist unwahrscheinlich. Doch auch eine geringere Überdosierung kann gefährlich werden, wenn sie regelmäßig stattfindet. Aber Vorsicht: Zu geringe Salzaufnahme, also weniger als ein Gramm pro Tag, schadet wiederum den Nieren. Die lebensnotwendige und die tödliche Dosis unterscheiden sich also nur um den Faktor 100.

kotzfisch
22.05.2016, 19:44
Also ist Kochsalz toxischer als DDT!

Ingeborg
22.05.2016, 19:52
Aber wehe, man bezieht "invasive Arten" auf kultur- und zivilisationsinkompatible Viertelprimaten aus dem Morgenland...

die machen mir auch mehr Sorgen, als Käfer und Kräuter

Don
24.05.2016, 17:31
Und DDT? Ich weiss nicht, ob man den Fehler mit dem DDT wiederholen sollte, als man in den Siebzigern das Zeug sogar in der menschlichen Muttermilch fand.

.

Da fand man auch zyklische Aromaten aus Sonnencreme.
DDT ist für Menschen nicht weiter gefährlich. Die Panik damals war gesteuert und getürkt.

Praetorianer
24.05.2016, 18:58
Nichts lag mir ferner als irgendeine Schuldzuweisung.

Das Zeug ist halt durch den globalisierten Warenaustausch hierher gekommen und ist jetzt da.

Ich bedauere eben nur die Verdrängung einheimischer Arten und deren mittelfristiges Verschwinden. Das ist alles.

Insgeheim hoffe ich, dass von den zuständigen Experten irgendwelche Gegenmaßnahmen erarbeitet werden, um zumindest zu verhindern, dass die ansässigen Arten komplett ausgelöscht werden.


Hmmm, darf ich fragen, warum die Tigermücke keine natürlichen Fressfeinde haben sollte? Spinnen? Div. Insekten? Vögel? Wieso sollte sie sich hier völlig ungehindert breitmachen können?

kotzfisch
24.05.2016, 19:13
Da fand man auch zyklische Aromaten aus Sonnencreme.
DDT ist für Menschen nicht weiter gefährlich. Die Panik damals war gesteuert und getürkt.

Weniger toxisch als Kochsalz!

Neben der Spur
25.09.2018, 17:56
Die Robinie wird anscheinend schon in Deutschland großflächiger im
Forstbereich angebaut .
Ihr Holz gilt als sehr verottungsresistent .

Im Zusammenhang mit Wolfzäunen / Wolfsschutzzäunen wird dieses
Holz nun anstelle von Eichenknüppeln als Zaunpfähle genutzt .

Die Robinie soll ziemlich allüberall giftig sein , und damit Pferde an den Pfosten nicht knabbern ,
werden Rinde und Bast komplett abgeschliffen . Die Zaunpfähle sollen eine Standzeit
von 25 Jahren haben .

Die Robinie gilt als Bienenweide und ausbreitet sich durch Samen und Wurzelschößlinge .

Mütterchen
26.09.2018, 20:15
Pectinatella magnifica - das schwammartige Moostierchen. Ich kenne es erst seit drei Jahren, in einem flachen Gewässer war der Bodengrund überzogen damit, ich hätte es für Laich gehalten wenn die Jahreszeit nicht so unpassend gewesen wäre.
https://de.wikipedia.org/wiki/Pectinatella_magnifica
Stammt ursprünglich aus Nordamerika.

tabasco
26.09.2018, 21:26
Also ist Kochsalz toxischer als DDT!man muss kochsalz in nori blätter packen und häppchenweise schlucken. So geht's.

Kaktus
26.09.2018, 21:31
Schlimm


Kudzu: In Europa noch kein Problem, in Amerika eine Pest. Die im ersten Augenblick schön wirkende Schlingpflanze überwuchert, verhüllt, erstickt und zerbricht absolut alles. Unter ihr verschwinden in kürzester Zeit Häuser und andere Baustrukturen, Bäume oder Autos - bei bis zu 20 Meter Rankenwachstum pro Jahr kein Wunder. Das äußerst zähe, aus Japan stammende Gewächs erklimmt dabei Höhen bis zu 30 Meter.

http://www.spiegel.de/fotostrecke/eu-richtlinie-soll-invasive-arten-eindaemmen-fotostrecke-131404-9.html
Die Pflanze ist essbar, also rein in die Küche

Kaktus
26.09.2018, 21:41
Die asiatische Tigermücke ist neu in Europa.

Sie kam überwiegend mit Reifentransporten aus Ostasien und hat es als blinder Passagier in Frachtgut jetzt von Italien bis in den Oberrheingraben geschafft.

Wird das Klima noch wärmer, werden wir mit diesem Mistvieh noch viel Spaß haben....

https://www.politikforen.net/attachment.php?attachmentid=54670&stc=1
Auch die Sandmücke, die die Leishmaniose verbreitet, hat es vom Mittelmeerraum bis nach Mitteleurtopa (auch D) geschafft. Die Krankheit befäält meist Hunde, kann aber auch Menschen betreffen.

ich58
26.09.2018, 21:47
Hmmm, darf ich fragen, warum die Tigermücke keine natürlichen Fressfeinde haben sollte? Spinnen? Div. Insekten? Vögel? Wieso sollte sie sich hier völlig ungehindert breitmachen können?
Vielleicht sind die Viecher als Asylanten gekommen und genießen Schutz!

Mütterchen
27.09.2018, 06:11
Meine Buchshecke hat es auch erwischt:


Buchsbaumzünsler
....
Der Buchsbaumzünsler (Cydalima perspectalis) ist ein ostasiatischer Kleinschmetterling aus der Familie der Crambidae, der zu Beginn des 21. Jahrhunderts nach Mitteleuropa eingeschleppt wurde und sich heute zur invasiven Spezies entwickelt hat. Die Raupen können Schäden durch Kahlfraß an Buchsbäumen verursachen. ...

https://de.wikipedia.org/wiki/Buchsbaumz%C3%BCnsler

Würfelqualle
27.09.2018, 06:59
Ich kenne auch noch einige invasive Arten. Den kackbraunen Negerkäfer und die aggressive Muselkstechmücke.

pixelschubser
27.09.2018, 07:16
Meine Buchshecke hat es auch erwischt:



https://de.wikipedia.org/wiki/Buchsbaumz%C3%BCnsler

Wir konnten im Urlaub den Schaden ansehen, den diese Viecher anrichten.

Die Buchshecke von unseren Bekannten in RlPf war komplett abgefressen. Über 20 Jahre haben sie die Hecke gehegt und gepflegt.

Leberecht
27.09.2018, 07:24
Die Globalisierung macht natürlich vor der heimischen Flora und Fauna nicht halt! ...Heimische Arten werden verdrängt oder gänzlich ausgerottet.
Hinzu kommt, daß viele heimische Arten durch Stress und schädliche Einträge in Luft und Wasser geschwächt sind. Sie siechen dahin, können konkurrierenden Arten und Naturgewalten keinen ausreichenden Widerstand entgegensetzen und sterben schon lange vor Erreichen ihrer normalen Lebenserwartung.

Bolle
27.09.2018, 07:34
Meine Buchshecke hat es auch erwischt:



https://de.wikipedia.org/wiki/Buchsbaumz%C3%BCnsler

Ganze Arbeit geleistet:

https://blog.vdi.de/wp-content/uploads/2017/05/Buchsbaum-3.jpg

https://blog.vdi.de/wp-content/uploads/2017/05/Buchsbaum-2.jpg

Kaktus
27.09.2018, 08:42
Meine Buchshecke hat es auch erwischt - jetzt ist sie gerodet. Seit 2-3 Jahren hat sich hier der Buchsbaumzünsler breit gemacht. Der geht übrigens auch an die Berberitzen

sibilla
27.09.2018, 12:54
wir haben auch keinen buchs mehr. wurde von dem scheißviech komplett abgefressen.

alles ist weg.

grüßle s.

wtf
27.09.2018, 13:25
Mich nerven Nilgänse, die sich, analog ihrer zweibeinigen Kumpels, invasorisch breitmachen. Am Main in Frankfurt kann man sehr gut sehen, wie sie Schwäne und Graugänse verdrängen.

Natürlich sind geisteskranke "Naturschützer" dagegen, daß man die großzügig terminiert.