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Vollständige Version anzeigen : Laufen: Krankheitsprävention, Kräftigung und Wellness mit Suchtpotential



Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 12:24
Servus,

Zivilisationskrankheiten nehmen aufgrund des materiellen Überflusses und der immer geringeren körperlichen Arbeitsanforderung in Industrieländern zu, sowie aufgrund der damit verbundenen Bewegungsfaulheit. Übergewicht, Bluthochdruck, Herzprobleme, Diabetes, Rückenleiden usw.

Das staatliche Kranken(!)system hierzulande hält dann eine hochbezahlte Medizinerkaste und die Produkte der Pharmaindustrie dagegen, welche nicht die Ursachen dieser Krankheiten beseitigen, sondern lediglich deren Symptome lindern.


Dabei ist die Lösung doch sehr einfach, es erst gar nicht soweit kommen zu lassen, wenngleich aber etwas anstrengend: Laufen.

Wie seht Ihr das? Lauft Ihr selbst?


Darüberhinaus hier einige Gründe, zu Laufen:


1. Laufen senkt das biologische Alter.

2. Das Risiko des Sehkraftverlustes wird verringert.

3. Blutdruck wird gesenkt.

4. besonders für Frauen: bekämpft Cellulite erfolgreich

5. Gefäßerkrankungen nehmen ab, weil HDL-Cholesterin (das gute) vergrössert

6. bessere Verdauung

7. beugt Demenz und Alzheimer vor

8. schönere Haut durch höhere Durchblutun

9. sinkender Ruhepuls und Stärkung des Herzens

10. Herz-Kreislaufsystem wird von keiner anderen Sportart mehr gestärkt, was wiederum zu geringerem Erkrankungsrisiko führt

11. "Verjüngung" des Hormonhaushaltes bis zu 20 Jahren

12. Stärkung des Immunsystems und damit weniger Anfälligkeit für Infektionen

13. Steigerung des sexuellen Verlangens und der Orgasmusfähigkeit, bei Frau wie Mann

14. vermehrte Bildung von Lungenbläschen führt zu grösserer Sauerstoffversorgung, bzw. gleicher bei 1/3 weniger Atemfrequenz als ein Untrainierter

15. Durchblutung der Ohren wird verbessert und damit Schwerhörigkeit vermindert

16. Das Risiko für eine Erkrankung an Osteoporose wird gesenkt

17. Verhinderung von Rückenschmerzen

18. weniger Einschlafstörungen

19. optimistischerer und fröhlicherer Charakter durch Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin.

20. Bildung von weniger Stresshormonen, dadurch entspannterer Lebensstil

21. kaum eine Sportart ist grösserer Kalorienkiller, als Laufen

http://www.runnersworld.de/gesundheit/21-gruende-warum-jeder-laufen-sollte.348512.htm#1


Mit sportlichen Grüßen

Euer HK

hühnchen
11.07.2017, 12:26
sehr richtig bin auch 3x die woche joggen

luis_m
11.07.2017, 12:32
Laufen ist nix für mich, ich wandere, marschiere lieber. Man hat einfach mehr von der Natur und nicht zu vergessen die diversen Stops während des Wanderns, das Nachfüllen des Tankes mit einem kühlen Hellen usf. beim Laufen unmöglich.

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 12:51
sehr richtig bin auch 3x die woche joggen

Hast Du eine bestimmte Distanz, die Du läufst und ein bevorzugtes Geläuf?


Und nicht zu vergessen, es gibt wohl kaum eine günstigere Sportart, bis auf die schnell verschleissenden Laufschuhe und langlebigen Klamotten. :dg: Zudem immer schön in der Natur.

Wenn ich mir die Leute in den Fitnesstudios so ansehe, muß ich immer wieder lachen.

Leibniz
11.07.2017, 12:55
Servus,

Zivilisationskrankheiten nehmen aufgrund des materiellen Überflusses und der immer geringeren körperlichen Arbeitsanforderung in Industrieländern zu, sowie aufgrund der damit verbundenen Bewegungsfaulheit. Übergewicht, Bluthochdruck, Herzprobleme, Diabetes, Rückenleiden usw.

Das staatliche Kranken(!)system hierzulande hält dann eine hochbezahlte Medizinerkaste und die Produkte der Pharmaindustrie dagegen, welche nicht die Ursachen dieser Krankheiten beseitigen, sondern lediglich deren Symptome lindern.


Dabei ist die Lösung doch sehr einfach, es erst gar nicht soweit kommen zu lassen, wenngleich aber etwas anstrengend: Laufen.

Wie seht Ihr das? Lauft Ihr selbst?


Darüberhinaus hier einige Gründe, zu Laufen:


1. Laufen senkt das biologische Alter.

2. Das Risiko des Sehkraftverlustes wird verringert.

3. Blutdruck wird gesenkt.

4. besonders für Frauen: bekämpft Cellulite erfolgreich

5. Gefäßerkrankungen nehmen ab, weil HDL-Cholesterin (das gute) vergrössert

6. bessere Verdauung

7. beugt Demenz und Alzheimer vor

8. schönere Haut durch höhere Durchblutun

9. sinkender Ruhepuls und Stärkung des Herzens

10. Herz-Kreislaufsystem wird von keiner anderen Sportart mehr gestärkt, was wiederum zu geringerem Erkrankungsrisiko führt

11. "Verjüngung" des Hormonhaushaltes bis zu 20 Jahren

12. Stärkung des Immunsystems und damit weniger Anfälligkeit für Infektionen

13. Steigerung des sexuellen Verlangens und der Orgasmusfähigkeit, bei Frau wie Mann

14. vermehrte Bildung von Lungenbläschen führt zu grösserer Sauerstoffversorgung, bzw. gleicher bei 1/3 weniger Atemfrequenz als ein Untrainierter

15. Durchblutung der Ohren wird verbessert und damit Schwerhörigkeit vermindert

16. Das Risiko für eine Erkrankung an Osteoporose wird gesenkt

17. Verhinderung von Rückenschmerzen

18. weniger Einschlafstörungen

19. optimistischerer und fröhlicherer Charakter durch Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin.

20. Bildung von weniger Stresshormonen, dadurch entspannterer Lebensstil

21. kaum eine Sportart ist grösserer Kalorienkiller, als Laufen

http://www.runnersworld.de/gesundheit/21-gruende-warum-jeder-laufen-sollte.348512.htm#1


Mit sportlichen Grüßen

Euer HK
Völlig Korrekt. Regelmäßiges Laufen und eine vernünftige Ernährung sind allgemein hinreichend, um nie von Zivilisationskrankheiten befallen zu werden.

Klopperhorst
11.07.2017, 12:57
Laufen geht ziemlich auf die Gelenke. Ich mache täglich 20 km Radtour. Das ist entspannter, man kann aber auch etwas Kondition bekommen.

---

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 12:57
Laufen ist nix für mich, ich wandere, marschiere lieber. Man hat einfach mehr von der Natur und nicht zu vergessen die diversen Stops während des Wanderns, das Nachfüllen des Tankes mit einem kühlen Hellen usf. beim Laufen unmöglich.

Kenn ich, ich wandere auch sehr gerne, v.a. in den Alpen. Ist aber sehr zeitintensiv. Ein kleines flotteres Bergläufchen ist da nicht ganz so umfangreich. :D

Es stimmt schon mit der Natur, daß die Wahrnehmung beim Wandern anders ist, als beim Laufen. Selbst bevorzuge ich Waldläufe, mal befestigt, mal Trail, wegen Sauerstoff und einfach meditativer. Achte aber, wenn nicht Speed-Einheit (einmal die Woche), schon auf die Natur und v.a. die Tiere. Hab da so meine pelzigen und gefiederten Freunde, die ich besuche. :))

p.s. zum Hellen noch: das Schöne am Ausdauersport ist, daß der Stoffwechsel noch Stunden nach dem Sport "nachbrennt". Da sind die Kohlenhydrate der Bierchen schnell verstoffwechselt.

Leibniz
11.07.2017, 12:59
Wenn ich mir die Leute in den Fitnesstudios so ansehe, muß ich immer wieder lachen.
Der Grund dafür ist oftmals Zeit. Viele Angestellte in den Städten gehen direkt nach der Arbeit in das nahe gelegene Fitnessstudio, weil es zeitlich effizient ist. In Frankfurt und London beispielsweise ist zunächst einmal eine 30-60 minütige Autofahrt notwendig, um in die Natur zum Laufen zu kommen.

Fortuna
11.07.2017, 13:05
Ich habe jahrzehntelang im "Job" Spießruten laufen müssen und bin jetzt wo ich aus dem Hamsterrad raus bin ganz froh, wenn ich es lockerer angehen lassen kann.

Mein Sportprogramm besteht jetzt aus Gartenarbeit und um was zum Auspowern zu tun mähe ich jetzt den Rasen nicht mehr mit Motorkraft sondern mit einem Spindelmäher mit "Muskelantrieb". Das schlaucht bei der Fläche auch ganz schön.

Wenn ich ganz verrückt bin, schnappe ich mir vielleicht 2-3mal im Jahr die Nordic-Walking-Stöcke.

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 13:06
Der Grund dafür ist oftmals Zeit. Viele Angestellte in den Städten gehen direkt nach der Arbeit in das nahe gelegene Fitnessstudio, weil es zeitlich effizient ist. In Frankfurt und London beispielsweise ist zunächst einmal eine 30-60 minütige Autofahrt notwendig, um in die Natur zum Laufen zu kommen.

Das stimmt selbstverständlich. Allerdings dürfte in Großstädten schon immer auch rasch eine nette Parkanlage, ein Flußufer oder ein Kanal zu finden sein, für ein Feierabend- oder Morgenläufchen.

Die Fitnesstudios finde ich einfach überteuert und dann im Mief seiner Mittrainierer zu braten ist nicht so meines. Ist ja auch eher weniger Ausdauersport.

tabasco
11.07.2017, 13:08
Ich hasse Laufen. Ich laufe nie freiwillig. Solltet ihr mich laufen sehen, läuft mit - denn das, wovor ich weg laufe, muss schon groß genug sein.

Smultronstället II.
11.07.2017, 13:09
Mir ist je nach Lust und Laune, Möglichkeiten usw. Fahrrad, Heimtrainer, Hanteln, Spazieren und Wandern lieber als das Joggen. Momentan mache ich immer jeden morgen Morgensport vor dem Frühstück. Hauptsache einmal am Tag richtig schwitzen, außer Sonntag, denn das ist der Tag des HERRN. Joggen ist wohl eher nix für mich. Da könnte ich mir eher vorstellen, wieder einen Kampfsport aufzunehmen, was ich früher gemacht habe; also wirklich Training im Studio.

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 13:17
Laufen geht ziemlich auf die Gelenke. Ich mache täglich 20 km Radtour. Das ist entspannter, man kann aber auch etwas Kondition bekommen.

---

Es stimmt, daß Laufen auf die Gelenke geht, aber v.a. bei Untrainierten und bei solchen die mit Fehlstellungen laufen, ohne durch Schuhe zu korrigieren. Das Training stärkt Knochen, Sehnen und Muskeln, welche die Gelenke dann schonen, weil dann mehr Gewicht tragend.

Deshalb immer auf richtigen Laufstil achten (nicht mit Ferse aufsetzen, gerader Rücken, bergab mit Rundbewegung), unbedingt gutes und wechselndes Schuhwerk dem Bewegungsapparat entsprechend (neutral, Über- oder Unterpronation), Schuhpaar nicht mehr als 1200 km laufen, und auf Körpergewicht ausgelegtes Modell nehmen. Für Anfänger unbedingt auf stark dämpfende Modelle zurückgreifen, dann Härtegrad variieren. Zur Regeneration immer wieder barfuß Spazierengehen, auf wechselndem Untergrund.

Schopenhauer
11.07.2017, 13:21
Ich habe als Kind Kampfsport betrieben im PSV. Judo. Unter anderem Jiu Jitsu. Reiten, Eiskunstlauf, Schwimmen. Laufen gehe ich regelmäßig und ich habe meine Kettlebell (Pavel Tsatsouline). Ich habe selbstverständlich nicht so ein megaschweres Teil wie mein Mann. (Das bekomme ich gar nicht erst hoch, ich habe ja 25 % weniger Muskelmasse als mein Mann.)

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 13:21
Ich hasse Laufen. Ich laufe nie freiwillig. Solltet ihr mich laufen sehen, läuft mit - denn das, wovor ich weg laufe, muss schon groß genug sein.

Haha, ja das dachte ich mir schon irgendwie. M.E., ein wenig Laufen könnte Dir auch nicht schaden.

Und bedenke, untrainiert läuft es sich nicht so schnell weg, wie trainiert.

Jodlerkönig
11.07.2017, 13:23
19. optimistischerer und fröhlicherer Charakter durch Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin.



ganz ehrlich heinrich.....hast du dir die laufenden schon mal angeschaut und beim laufen einen lachen gesehen? :D ich nicht :haha: meine sportliche großzeit ist schon etwas länger her....aber 20 km bin ich des öffteren gelaufen.....aber mir kam da niemals der gedanke, zu lachen :D nach 10 km laufen, hat man oftmals eher den gedanken, wo ist das nächste kloo, weil die zuvor gefutterte leberkäs-semmel wieder raus wollte :D

Brain
11.07.2017, 13:24
Laufen ist das beste was es gibt. Bin selbst ein begeisterter Läufer!
Nicht nur die von dir genannten Fakten, man fühlt sich einfach auch viel besser, man spürt so richtig, wie es dem Körper gut tut.
Mittlerweile bin ich richtig schlecht drauf, wenn ich mal 1-2 Wochen nicht laufen konnte. Auch andere Nebenwirkungen, wie totale Zufriedenheit (wegen den Hormonen die ausgeschüttet werden) oder auch einfach Stress/Frustabbau vom Alltag.

tabasco
11.07.2017, 13:28
Haha, ja das dachte ich mir schon irgendwie. M.E., ein wenig Laufen könnte Dir auch nicht schaden.

Und bedenke, untrainiert läuft es sich nicht so schnell weg, wie trainiert.
Wenn ich Laufen nicht mag, bedeutet es nicht, dass ich ansonsten unträiniert bin. Ich bin halt kein Typ zum Weglaufen :-)

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 13:29
Mir ist je nach Lust und Laune, Möglichkeiten usw. Fahrrad, Heimtrainer, Hanteln, Spazieren und Wandern lieber als das Joggen. Momentan mache ich immer jeden morgen Morgensport vor dem Frühstück. Hauptsache einmal am Tag richtig schwitzen, außer Sonntag, denn das ist der Tag des HERRN. Joggen ist wohl eher nix für mich. Da könnte ich mir eher vorstellen, wieder einen Kampfsport aufzunehmen, was ich früher gemacht habe; also wirklich Training im Studio.

Neben den o.g. Punkten noch ein entscheidendes Merkmal, warum ich Ausdauersport bevorzuge und v.a. Laufen. Der Stoffwechsel stellt sich nur bei Ausdauersport auf langes "Nachbrennen" ein.

Suchtpotential und mentale Entspannung hat für mich auch nur Ausdauersport. Das "Runners high" ist euphorisierend und Du willst mehr davon --> Droge. Die mentale Kontrolle des Pulses, das in sich Reinhören ist beim Ausdauersport ausgeprägter als bei sonstigen Sportarten und hat für mich deshalb zusätzlich meditativen Charakter. Deshalb kommen Pulsmesser, GPS-Trasiningsuhren für mich nicht in Frage.

Es spricht ja nichts dagegen, z.B. Kampfsport nebenher zu machen. Beste Voraussetzungen mit Ausdauersport.

Klopperhorst
11.07.2017, 13:30
Es stimmt, daß Laufen auf die Gelenke geht, aber v.a. bei Untrainierten und bei solchen die mit Fehlstellungen laufen, ohne durch Schuhe zu korrigieren. Das Training stärkt Knochen, Sehnen und Muskeln, welche die Gelenke dann schonen, weil dann mehr Gewicht tragend.

Deshalb immer auf richtigen Laufstil achten (nicht mit Ferse aufsetzen, gerader Rücken, bergab mit Rundbewegung), unbedingt gutes und wechselndes Schuhwerk dem Bewegungsapparat entsprechend (neutral, Über- oder Unterpronation), Schuhpaar nicht mehr als 1200 km laufen, und auf Körpergewicht ausgelegtes Modell nehmen. Für Anfänger unbedingt auf stark dämpfende Modelle zurückgreifen, dann Härtegrad variieren. Zur Regeneration immer wieder barfuß Spazierengehen, auf wechselndem Untergrund.

Das Problem sind die vielen anderen Jogger. Teilw. wimmelt der ganze Wald von denen, und das nervt mich gewaltig.
Deswegen fahre ich per Rad durch den Wald. So kann ich schneller Ecken erreichen, wo man auch mal seine Ruhe hat.

---

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 13:32
Wenn ich Laufen nicht mag, bedeutet es nicht, dass ich ansonsten unträiniert bin. Ich bin halt kein Typ zum Weglaufen :-)

Das weiß ich doch, Moppelchen.

Frank
11.07.2017, 13:37
Laufen ist das beste was es gibt. Bin selbst ein begeisterter Läufer!
Nicht nur die von dir genannten Fakten, man fühlt sich einfach auch viel besser, man spürt so richtig, wie es dem Körper gut tut.
Mittlerweile bin ich richtig schlecht drauf, wenn ich mal 1-2 Wochen nicht laufen konnte. Auch andere Nebenwirkungen, wie totale Zufriedenheit (wegen den Hormonen die ausgeschüttet werden) oder auch einfach Stress/Frustabbau vom Alltag.

War ich auch und ich könnte das alles unterstreichen. Mein Pensum lag so bei 30 - 40km je Woche.

Nun bin ich aber seit Monaten ein wenig lädiert und Laufen ist auf lange Sicht nicht mehr drin. Und mein freundlicher Orthopäde sagt: Laufen macht alt. Ich solle lieber Schach spielen, da hätte ich im Alter mehr von.

Circopolitico
11.07.2017, 13:37
Servus,

Zivilisationskrankheiten nehmen aufgrund des materiellen Überflusses und der immer geringeren körperlichen Arbeitsanforderung in Industrieländern zu, sowie aufgrund der damit verbundenen Bewegungsfaulheit. Übergewicht, Bluthochdruck, Herzprobleme, Diabetes, Rückenleiden usw.

Das staatliche Kranken(!)system hierzulande hält dann eine hochbezahlte Medizinerkaste und die Produkte der Pharmaindustrie dagegen, welche nicht die Ursachen dieser Krankheiten beseitigen, sondern lediglich deren Symptome lindern.


Dabei ist die Lösung doch sehr einfach, es erst gar nicht soweit kommen zu lassen, wenngleich aber etwas anstrengend: Laufen.

Wie seht Ihr das? Lauft Ihr selbst?


Darüberhinaus hier einige Gründe, zu Laufen:


1. Laufen senkt das biologische Alter.

2. Das Risiko des Sehkraftverlustes wird verringert.

3. Blutdruck wird gesenkt.

4. besonders für Frauen: bekämpft Cellulite erfolgreich

5. Gefäßerkrankungen nehmen ab, weil HDL-Cholesterin (das gute) vergrössert

6. bessere Verdauung

7. beugt Demenz und Alzheimer vor

8. schönere Haut durch höhere Durchblutun

9. sinkender Ruhepuls und Stärkung des Herzens

10. Herz-Kreislaufsystem wird von keiner anderen Sportart mehr gestärkt, was wiederum zu geringerem Erkrankungsrisiko führt

11. "Verjüngung" des Hormonhaushaltes bis zu 20 Jahren

12. Stärkung des Immunsystems und damit weniger Anfälligkeit für Infektionen

13. Steigerung des sexuellen Verlangens und der Orgasmusfähigkeit, bei Frau wie Mann

14. vermehrte Bildung von Lungenbläschen führt zu grösserer Sauerstoffversorgung, bzw. gleicher bei 1/3 weniger Atemfrequenz als ein Untrainierter

15. Durchblutung der Ohren wird verbessert und damit Schwerhörigkeit vermindert

16. Das Risiko für eine Erkrankung an Osteoporose wird gesenkt

17. Verhinderung von Rückenschmerzen

18. weniger Einschlafstörungen

19. optimistischerer und fröhlicherer Charakter durch Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin.

20. Bildung von weniger Stresshormonen, dadurch entspannterer Lebensstil

21. kaum eine Sportart ist grösserer Kalorienkiller, als Laufen

http://www.runnersworld.de/gesundheit/21-gruende-warum-jeder-laufen-sollte.348512.htm#1


Mit sportlichen Grüßen

Euer HK

Nein, ich gehe nicht joggen.
Ich mache aber dennoch Cardio-Training.

Ich halte viel von Cardio, aber nicht von joggen. Joggen ist eine Sportart, die in den letzten Jahren zum Trend in DE
geworden ist.
Jedoch ist diese Sportart im Gegensatz zu anderen Cardio-Sportarten nicht für jeden geeignet, und kann gesundheitliche Probleme noch verstärken.
Meiner Tante zum Beispiel, die sehr übergewichtig ist, würde jeder Sportmediziner von joggen abraten, da es Gelenkproblene geben könnte.
Sportmediziner würden meiner Tante eher zu einem Sport wie schwimmen raten...was im Gegensatz zu joggen gelenkschonend ist.

Wenn man nicht übergewichtig ist, und keine Gelenkproblene hat...aber nicht fit ist, würde ich immer eine ausgewogene Mischung zwischen Cardio und Kraftsport empfehlen.
Denn nicht nur die Stärkung des Herz-Kreislauf-Systems ist wichtig, sondern auch die Stärkung der Muskulatur.

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 13:38
ganz ehrlich heinrich.....hast du dir die laufenden schon mal angeschaut und beim laufen einen lachen gesehen? :D ich nicht :haha: meine sportliche großzeit ist schon etwas länger her....aber 20 km bin ich des öffteren gelaufen.....aber mir kam da niemals der gedanke, zu lachen :D nach 10 km laufen, hat man oftmals eher den gedanken, wo ist das nächste kloo, weil die zuvor gefutterte leberkäs-semmel wieder raus wollte :D

Hmmm, 20 km schöne Distanz. :)

Würde die optimistischere und fröhlichere Lebensführung nicht auf den Lauf selbst beschränken. Denn die Ausschüttung der Glückshormone wirkt ja auch noch nach. Wie beim Schnackseln auch.

Klopperhorst
11.07.2017, 13:41
...
Nun bin ich aber seit Monaten ein wenig lädiert und Laufen ist auf lange Sicht nicht mehr drin. Und mein freundlicher Orthopäde sagt: Laufen macht alt. Ich solle lieber Schach spielen, da hätte ich im Alter mehr von.

Bei dem ganzen Spaß sollte man nicht vergessen, dass Laufen zwar in jungen Jahren sicher sinnvoll ist, aber ab einem gewissen Alter auch keinen Sinn mehr macht.
Ötzi ist 45 geworden und war dann erledigt. Das biologisch maximale Alter, in dem man ohne größere körperliche Verschleißerscheinungen existiert, ist um die 40. Danach geht Laufen an die Gelenke, und was
nutzt der beste Blutdruck, wenn die Hüftgelenke irgendwann im Arsch sind.

---

sunbeam
11.07.2017, 13:44
ganz ehrlich heinrich.....hast du dir die laufenden schon mal angeschaut und beim laufen einen lachen gesehen? :D ich nicht :haha: meine sportliche großzeit ist schon etwas länger her....aber 20 km bin ich des öffteren gelaufen.....aber mir kam da niemals der gedanke, zu lachen :D nach 10 km laufen, hat man oftmals eher den gedanken, wo ist das nächste kloo, weil die zuvor gefutterte leberkäs-semmel wieder raus wollte :D

Mein Sport besteht aus Augustiner-Glas-stemmen und BBQ-Langstrecken-Marathons und ich bin bumperlgsund, habe einen Körper der Adonis-gleich und Gazellen-artig wieselflink daherkommt!

Bieleboh
11.07.2017, 13:47
Das Problem sind die vielen anderen Jogger. Teilw. wimmelt der ganze Wald von denen, und das nervt mich gewaltig.
Deswegen fahre ich per Rad durch den Wald. So kann ich schneller Ecken erreichen, wo man auch mal seine Ruhe hat.

---

Verlasse mal die Wege und laufe Cross querfeldein. Ist auch anspruchsvoller und abwechslungsreicher fuers Gehirn als immer die gleichen Runden auf bekannten Strecken.

Bieleboh
11.07.2017, 13:49
Bei dem ganzen Spaß sollte man nicht vergessen, dass Laufen zwar in jungen Jahren sicher sinnvoll ist, aber ab einem gewissen Alter auch keinen Sinn mehr macht.
Ötzi ist 45 geworden und war dann erledigt. Das biologisch maximale Alter, in dem man ohne größere körperliche Verschleißerscheinungen existiert, ist um die 40. Danach geht Laufen an die Gelenke, und was
nutzt der beste Blutdruck, wenn die Hüftgelenke irgendwann im Arsch sind.

---

Schwimmen oder Aquajogging wäre dann eine altersgemäße Alternative.

Klopperhorst
11.07.2017, 13:52
Verlasse mal die Wege und laufe Cross querfeldein. Ist auch anspruchsvoller und abwechslungsreicher fuers Gehirn als immer die gleichen Runden auf bekannten Strecken.

Du meinst, ich soll dem Bauer seinen Acker zertrampeln? Und was soll das fürs Gehirn für ein Anspruch sein?
Ich plane gerade hingegen eine Radtour, 144 km mit 1000 Meter Anstieg. Mein Wunsch ist, dass ich diese an einem Tag bewältige.
Hier ist ziemlich viel Gehirnschmalz gefragt, sich die Radwege einzuprägen, denn ich will so wenig wie möglich nach GPS fahren.

---

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 13:59
War ich auch und ich könnte das alles unterstreichen. Mein Pensum lag so bei 30 - 40km je Woche.

Nun bin ich aber seit Monaten ein wenig lädiert und Laufen ist auf lange Sicht nicht mehr drin. Und mein freundlicher Orthopäde sagt: Laufen macht alt. Ich solle lieber Schach spielen, da hätte ich im Alter mehr von.

30-40km ist nett. In welchen Einheiten aufgeteilt?

Haha, ja wenn der Herr Orthoklempner das sagt. Ist doch ein neues Kniegelenk, eine neues Hüftgelenk ein einträgliches Geschäft für die Orthos.

Ich denke, daß vielmehr das Gegenteil zutrifft, daß Laufen Arthrose vorbeugt. Abgesehen selbstverständlich von Fehlstellungen, die stur gelaufen werden, von Extrembelastungen die durch Unvernunft entstehen usw.


Probleme mit dem Knie? Das kommt sicher vom Joggen – dieses Gerücht hält sich hartnäckig. Das ist aber jetzt wiederlegt, zeigt eine aktuelle Studie aus den USA. Im Gegenteil, wer regelmäßig die Laufschuhe schnürt, erhöht seinen Schutz vor Gelenkverschleiß.
(...)
Dass sich die dämpfende Knorpelschicht in den Gelenken ausdünnt, ist ganz normal, das passiert bei jedem Menschen. Wie stark sich die Arthrose allerdings in schmerzhaften Beschwerden bemerkbar macht, variiert sehr wohl. Regelmäßiges Joggen könnte dazu beitragen, die Gelenke zu schützen. Diese Botschaft verkündeten amerikanische Rheumatologen jetzt anlässlich ihrer Jahrestagung in Boston.


Durchschnittsmenschen im Vergleich

Für ihre Studie nahmen die Forscher die Daten von Durchschnittsbürgern unter die Lupe. Diese waren im Mittel 64,5 Jahre alt. Die Grundlage für die Untersuchung bildete eine Beobachtungsstudie der renommierten OA(Arthrose)-Initiative. Von den 2.683 Teilnehmern (alle ohne großes Übergewicht) hatten 29 Prozent angegeben, zu laufen. Sie ließen außerdem ihre Knie zu Beginn der Studie und noch einmal nach zwei Jahren röntgen und gaben über Lebensgewohnheiten und eventuell Kniebeschwerden Auskunft.

Das Ergebnis: Wer regelmäßig laufen ging, litt weniger an Knieschmerzen und degenerativen Verläufen – und das unabhängig vom Alter. Dabei half schon wenig, um einen Effekt zu erreichen. Auch die Teilnehmer, die nur ab und an gelaufen waren, senkten ihre Anfälligkeit im Vergleich zu Nicht-Läufern von knapp 30 auf knapp 23 Prozent. „Es gibt also für Menschen ohne Arthrose keinen Grund, aufs Joggen zu verzichten, um einen eventuellen Gelenkverschleiß nicht zu fördern“, schlussfolgern die Autoren. Es ließe sich allerdings durch die Studie allerdings nicht ausschließen, ob Laufen schadet, wenn man bereits unter Knieproblemen leidet.

Nebenbei zeigte sich, dass Leute, die regelmäßig Sport trieben, weniger Gewicht auf die Waage brachten. Ein zu hoher Body-Mass-Index ist ein schon lange bekannter Risikofaktor für Arthrose.
(...)
http://www.mydoc.de/fitness/training/joggen-schadet-knie-nicht-1901


Bei jedem Laufschritt wird der Knorpel in der Hüfte, den Knien und im Sprunggelenk erst zusammengedrückt und dann wieder auseinandergedehnt. Dadurch gelangt Sauerstoff in das Knorpelgewebe und Abfallprodukte des Stoffwechsels werden besser abtransportiert. Dies ernährt den Knorpel und hält ihn gesund. „Ohne ausreichende Bewegung werden die Knorpelzellen schwach und krank“, sagt James Fries, Medizinprofessor an der Stanford University. Außerdem stärkt das Laufen die Bänder, welche die Gelenke unterstützen. Es hält sie stabil und macht sie weniger anfällig für Verstauchungen und Verrenkungen, die den Knorpel schädigen können und letztlich zu Arthrose führen.

Arthrose-Risiko nimmt durch Laufen ab

Schon im Jahr 2006 veröffentlichte Fries eine Studie zum Zusammenhang von Laufen und Arthrose. Dafür hatte er 539 Läufer und 423 Nichtläufer über einen Zeitraum von 21 Jahren beobachtet. Letztes Jahr hat er diese Untersuchung noch einmal aktualisiert. Dabei bestätigte sich, dass Nichtläufer mehr als doppelt so oft unter auf Arthrose zurückzuführenden Beeinträchtigungen leiden wie Läufer, sprich: Das Risiko nimmt durch Laufen nicht zu, sondern ab.

Hohe Laufumfänge führen nicht zu Kniegelenks*arthrose

Sogar Läufer! mit extrem hohen Wochenkilo*meterzahlen scheinen für Gelenkschäden nicht anfälliger zu sein als Bewegungsmuffel. Eine im Jahr 2013 an der Universität Heidelberg durchgeführte Untersuchung beschäftigte sich mit Arthrose-Erscheinungen bei professionellen Marathonläufern. Für die Studie wurden 20 Topläufer mit einer Kontrollgruppe von Nichtläufern verglichen. Resultat: Selbst professionelle Läufer haben kein erhöhtes Risiko, an einer Kniegelenksarthrose zu erkranken.
(...)
http://www.runnersworld.de/gesundheit/laufen-schuetzt-die-gelenke.348276.htm

Bieleboh
11.07.2017, 14:09
Du meinst, ich soll dem Bauer seinen Acker zertrampeln? Und was soll das fürs Gehirn für ein Anspruch sein?
Ich plane gerade hingegen eine Radtour, 144 km mit 1000 Meter Anstieg. Mein Wunsch ist, dass ich diese an einem Tag bewältige.
Hier ist ziemlich viel Gehirnschmalz gefragt, sich die Radwege einzuprägen, denn ich will so wenig wie möglich nach GPS fahren.

---

Galt fuer's Laufen ;-) Nicht durch die Saaten, ich meinte im Wald. Unterschiedlicher Untergrund , Steigungen, Richtungswechsel , Spruenge fordern neben der Muskulatur auch das Gehirn mehr als immer die gleichen Rundstrecken.

Trifft fuer deine Tour im Vergleich zu Bahnradsportlern oder Radeln im Fitnesstudio ja auch zu.

wtf
11.07.2017, 14:12
13. schreckt mich doch sehr ab.

Mütterchen
11.07.2017, 14:15
Ich hasse Laufen. Ich laufe nie freiwillig. Solltet ihr mich laufen sehen, läuft mit - denn das, wovor ich weg laufe, muss schon groß genug sein.

:D

Hast du es eigentlich mal ausprobiert? Versteh' mich nicht falsch, es soll nicht überheblich klingen. Ich bin selbst kein Läufer, allerdings habe ich bis vor einigen Jahren doch wenigstens ab und an eine Runde gedreht. Und fand es eigentlich immer schön - aber nur, nachdem die ersten 15-20 Minuten überstanden waren denn die fielen mir immer sehr schwer. Das Laufen war da anstrengend und ich hatte das Gefühl gleich keine Luft mehr zu haben. Aber danach ging es wie von selbst. Ich weiß nicht ob ich mit diesen Anlaufproblemen alleine bin oder ob so was auch auf andere abschreckend wirkt...?

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 14:21
Verlasse mal die Wege und laufe Cross querfeldein. Ist auch anspruchsvoller und abwechslungsreicher fuers Gehirn als immer die gleichen Runden auf bekannten Strecken.

Erstmal danke für grün!

Du sagst es völlig richtig, der Wechsel des Geläufs ist absolut notwendig, um Fehlstellungen und einseitige Belastungen zu vermeiden. Ebenso sollte täglich das Modell des Laufschuhs gewechselt werden, aus gleichen Gründen. Zudem gilt es die Gewöhnung des Stoffwechselns zu überlisten.

Bei mir sieht das ungefähr so aus:

- Längerer moderater Trainingslauf 18-20 km, gemischter Untergrund, v.a. aber Wald, starke Dämpfung
- schnellerer Trainingslauf 10-12km, schneller, harter Marathonschuh, gemischtes Geläuf
- gemischter Trainingslauf, mal schnell, dann moderat, gemischtes Geläuf, 12-15km
- Trail, 10-12 km, harter Trailschuh, Trailgelände v.a. mit Steigungen
- mittlerer Trainingslauf, starke Dämpfung 12-15km, gemischtes Geläuf

Desmodrom
11.07.2017, 14:21
:D

Hast du es eigentlich mal ausprobiert? Versteh' mich nicht falsch, es soll nicht überheblich klingen. Ich bin selbst kein Läufer, allerdings habe ich bis vor einigen Jahren doch wenigstens ab und an eine Runde gedreht. Und fand es eigentlich immer schön - aber nur, nachdem die ersten 15-20 Minuten überstanden waren denn die fielen mir immer sehr schwer. Das Laufen war da anstrengend und ich hatte das Gefühl gleich keine Luft mehr zu haben. Aber danach ging es wie von selbst. Ich weiß nicht ob ich mit diesen Anlaufproblemen alleine bin oder ob so was auch auf andere abschreckend wirkt...?

Womöglich kämpft Tabasco dabei ja mit der Schwerkraft. Auch Sport-BH´s haben keine unbegrenzte Belastbarkeit... :D

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 14:23
13. schreckt mich doch sehr ab.

Daß aus Deiner Alten womöglich dann ein hungriger Tiger wird, den Du nicht mehr alleine füttern kannst?

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 14:29
:D

Hast du es eigentlich mal ausprobiert? Versteh' mich nicht falsch, es soll nicht überheblich klingen. Ich bin selbst kein Läufer, allerdings habe ich bis vor einigen Jahren doch wenigstens ab und an eine Runde gedreht. Und fand es eigentlich immer schön - aber nur, nachdem die ersten 15-20 Minuten überstanden waren denn die fielen mir immer sehr schwer. Das Laufen war da anstrengend und ich hatte das Gefühl gleich keine Luft mehr zu haben. Aber danach ging es wie von selbst. Ich weiß nicht ob ich mit diesen Anlaufproblemen alleine bin oder ob so was auch auf andere abschreckend wirkt...?

Klassischer Anfängerfehler: Zu schnell anzufangen, um dann die Lust daran schneller wieder zu verlieren. Ist wie beim Auto: Erst warmfahren und dann gib ihm Feuer. Beim Laufen erstmal 5-8 Minuten locker einlaufen und Dehnen nicht vergessen.

Durch mentale Kontrolle des eigenen Pulses, aufgrund des Hineinhörens in den Körper, hat Laufen durchaus was Meditatives.

Desmodrom
11.07.2017, 14:29
Erstmal danke für grün!

Du sagst es völlig richtig, der Wechsel des Geläufs ist absolut notwendig, um Fehlstellungen und einseitige Belastungen zu vermeiden. Ebenso sollte täglich das Modell des Laufschuhs gewechselt werden, aus gleichen Gründen. Zudem gilt es die Gewöhnung des Stoffwechselns zu überlisten.

Bei mir sieht das ungefähr so aus:

- Längerer moderater Trainingslauf 18-20 km, gemischter Untergrund, v.a. aber Wald, starke Dämpfung
- schnellerer Trainingslauf 10-12km, schneller, harter Marathonschuh, gemischtes Geläuf
- gemischter Trainingslauf, mal schnell, dann moderat, gemischtes Geläuf, 12-15km
- Trail, 10-12 km, harter Trailschuh, Trailgelände v.a. mit Steigungen
- mittlerer Trainingslauf, starke Dämpfung 12-15km, gemischtes Geläuf

Du hast hier wohl noch die schnellsten aller Läufe vergessen: Deine Fluchten im Hundewald. :fizeig:

Mütterchen
11.07.2017, 14:35
Womöglich kämpft Tabasco dabei ja mit der Schwerkraft. Auch Sport-BH´s haben keine unbegrenzte Belastbarkeit... :D

Ja, womöglich. Und wenn dem so wäre? Geht dich ihre BH-Größe etwas an? Oder meine? Aber was solls, du hast einen gehässigen Spruch losgelassen, es gibt ja Leute - und zu denen gehörst du offensichtlich - die brauchen so was eben oder ihr Charakter gibt einfach nicht mehr her.

Desmodrom
11.07.2017, 14:36
Ja, womöglich. Und wenn dem so wäre? Geht dich ihre BH-Größe etwas an? Oder meine? Aber was solls, du hast einen gehässigen Spruch losgelassen, es gibt ja Leute - und zu denen gehörst du offensichtlich - die brauchen so was eben oder ihr Charakter gibt einfach nicht mehr her.

Bist Du nicht bereits in einem Alter, wo man als Frau die Männer kennen sollte? ;)

tabasco
11.07.2017, 14:37
:D

Hast du es eigentlich mal ausprobiert? (...)
Hast Du das Fechten schon mal ausprobiert?

;-)

Macht Spaß! Auch in den ersten 15-20 min.

Mütterchen
11.07.2017, 14:41
Hast Du das Fechten schon mal ausprobiert?

;-)

Macht Spaß! Auch in den ersten 15-20 min.

Nein, ich habs noch nie ausprobiert. Aber wer wie ich am Volleyballnetz immer erst dann zuckt wenn der Ball schon längst am Boden liegt kann sich bei diesem Sport nur blamieren. :)

tabasco
11.07.2017, 14:44
Nein, ich habs noch nie ausprobiert. Aber wer wie ich am Volleyballnetz immer erst dann zuckt wenn der Ball schon längst am Boden liegt kann sich bei diesem Sport nur blamieren. :)
Wir haben vorher immer ne Aufwärm-Runde - Laufen. Bä.
:cool:

Mütterchen
11.07.2017, 14:45
13. schreckt mich doch sehr ab.

Ja, mich auch. Jetzt habe ich auch kein schlechtes Gewissen mehr so unsportlich zu sein. In meinem Alter wäre es nicht schicklich, an einem Sonntagvormittag nach einer Laufrunde lüstern wieder nach Hause zu kommen.

Lilly
11.07.2017, 14:47
Ich habe Arthrose im linken Knie, da ist Laufen nicht gerade optimal. Ich denke, Radfahren, Schwimmen und generell Bewegung haben einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden.

Ach ja, lieber Heinrich, ich mache gerne und häufig lange Spaziergänge mit meinem kleinen Liebling, meinem Hunderl. 59780Auch das tut Leib und Seele gut.

luis_m
11.07.2017, 14:59
Der Strang läuft rund!
Früher ging ich morgens zum Rudern, wenns nicht gerade geschüttet hat, um 5:00 in Oberschleißheim 12km runtergepullt, im Winter auf das Rudergerät.
Nun mache ich das nicht mehr, wie gesagt Wandern mit Einlagen, nicht der Gesundheit wegen sondern wegen der Einlagen und dem Panorama.

Don
11.07.2017, 15:10
Servus,

Zivilisationskrankheiten nehmen aufgrund des materiellen Überflusses und der immer geringeren körperlichen Arbeitsanforderung in Industrieländern zu, sowie aufgrund der damit verbundenen Bewegungsfaulheit. Übergewicht, Bluthochdruck, Herzprobleme, Diabetes, Rückenleiden usw.

Das staatliche Kranken(!)system hierzulande hält dann eine hochbezahlte Medizinerkaste und die Produkte der Pharmaindustrie dagegen, welche nicht die Ursachen dieser Krankheiten beseitigen, sondern lediglich deren Symptome lindern.


Dabei ist die Lösung doch sehr einfach, es erst gar nicht soweit kommen zu lassen, wenngleich aber etwas anstrengend: Laufen.

Wie seht Ihr das? Lauft Ihr selbst?


Darüberhinaus hier einige Gründe, zu Laufen:


1. Laufen senkt das biologische Alter.

2. Das Risiko des Sehkraftverlustes wird verringert.

3. Blutdruck wird gesenkt.

4. besonders für Frauen: bekämpft Cellulite erfolgreich

5. Gefäßerkrankungen nehmen ab, weil HDL-Cholesterin (das gute) vergrössert

6. bessere Verdauung

7. beugt Demenz und Alzheimer vor

8. schönere Haut durch höhere Durchblutun

9. sinkender Ruhepuls und Stärkung des Herzens

10. Herz-Kreislaufsystem wird von keiner anderen Sportart mehr gestärkt, was wiederum zu geringerem Erkrankungsrisiko führt

11. "Verjüngung" des Hormonhaushaltes bis zu 20 Jahren

12. Stärkung des Immunsystems und damit weniger Anfälligkeit für Infektionen

13. Steigerung des sexuellen Verlangens und der Orgasmusfähigkeit, bei Frau wie Mann

14. vermehrte Bildung von Lungenbläschen führt zu grösserer Sauerstoffversorgung, bzw. gleicher bei 1/3 weniger Atemfrequenz als ein Untrainierter

15. Durchblutung der Ohren wird verbessert und damit Schwerhörigkeit vermindert

16. Das Risiko für eine Erkrankung an Osteoporose wird gesenkt

17. Verhinderung von Rückenschmerzen

18. weniger Einschlafstörungen

19. optimistischerer und fröhlicherer Charakter durch Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin.

20. Bildung von weniger Stresshormonen, dadurch entspannterer Lebensstil

21. kaum eine Sportart ist grösserer Kalorienkiller, als Laufen

http://www.runnersworld.de/gesundheit/21-gruende-warum-jeder-laufen-sollte.348512.htm#1


Mit sportlichen Grüßen

Euer HK

https://de.wikipedia.org/wiki/Pl%C3%B6tzlicher_Herztod_beim_Sport

tabasco
11.07.2017, 15:10
https://de.wikipedia.org/wiki/Pl%C3%B6tzlicher_Herztod_beim_Sport

Habe ich zwei mal live erlebt. G*tt verschone.

Don
11.07.2017, 15:28
13. schreckt mich doch sehr ab.

Ich lebe in einer Gegend, gerade jetzt mit sportaffinen Touries überflutet, wo regelmäßig täglich mehrfach die midlife crisis Armstrongs und Andechs-Läufer trotz (oder wegen) monatsgehälterteuren Ausrüstung mit lalü in die örtliche Klinik gefahren werden.

Para ou rien
11.07.2017, 15:56
1. Laufen senkt das biologische Alter.


11. "Verjüngung" des Hormonhaushaltes bis zu 20 Jahren


13. Steigerung des sexuellen Verlangens und der Orgasmusfähigkeit, bei Frau wie Mann

Die Studienlage sagt dazu, zumindestens bei Männern, wer viel (heißt Richtung Langstreckenläufer, also Marathon, Halbmarathon, aber auch schon Viertelmarathon) lief, der hatte im Vergleich selbst zu Nichtsportlern weniger Testosteron und das obwohl Läufer meist relativ körperfettarm sind und Körperfett Testo-Killer Nr.1 ist (Fett produziert Aromatase und die wandelt Testo in Östrogene). Sofern das stimmt, fallen Punkt 1,11 und 13 definitiv aus.
Wenn ich mir die typischen Läufer anschaue, muss da auch was dran sein.


21. kaum eine Sportart ist grösserer Kalorienkiller, als Laufen

Widerstandstraining ist immer noch Kalorienkiller Nr.1. Muskeln brauchen auch im Ruhezustand viel Energie und die Muskelhypertrophie (Proteinbiosynthese) in Folge sinnvollen Widerstandstrainings, ist neben ernsthaften Hirngebrauch, wohl der energieaufwändigste Prozess überhaupt im Körper.

Käuzle
11.07.2017, 16:06
Du meinst, ich soll dem Bauer seinen Acker zertrampeln? Und was soll das fürs Gehirn für ein Anspruch sein?
Ich plane gerade hingegen eine Radtour, 144 km mit 1000 Meter Anstieg. Mein Wunsch ist, dass ich diese an einem Tag bewältige.
Hier ist ziemlich viel Gehirnschmalz gefragt, sich die Radwege einzuprägen, denn ich will so wenig wie möglich nach GPS fahren.

---

Tag Klopper,

nicht zu lange überlegen. Kauf Dir ein paar Sachen die Du brauchst vorher ein und wenn Du morgens aufstehst, dass Wetter ok ist und Du Bock hast, dann aufs Fahrrad und ab.
Kannst Dir ja auf Maps vorher ganz grob einen passenden Rundkurs stricken. Ich fahre täglich, oder fast täglich 40 Kilometer gesamt mim Rad zur Arbeit. Seit 2008.
100 Kilometer reiße ich mittlerweile ohne Pause ab. 200 an einem Tag sind anstrengend mit einem 26 Zoll Trekkingfahrrad, aber machbar.
Bei Mehrtagesfahrten 150-180 Kilometer geht auch gut.

Gruß Käuzle

Mich nach der Arbeit zum laufen aufrappeln schaffe ich irgendwie nicht. Das radeln zur Arbeit hat zudem auch den Vorteil, dass ich da ja eh hin muß.
Den Ölmultis somit auch den Stinkefinger gezeigt.

Aber steif geworden bin ich und oben rum schwach. Ob ich noch 20 Liegestütze zusammen bekomme bezweifle ich.

Testosteronum
11.07.2017, 16:14
Wie seht Ihr das? Lauft Ihr selbst?

Nein, ich mache Kraftdreikampf und ein etwas Boxtraining.

wtf
11.07.2017, 16:33
G*tt verschone.

Sachma, warst Du schon immer so orthodox? Hätte ich nicht in Erinnerung.

Kreuzbube
11.07.2017, 16:45
Laufen ist nix für mich, ich wandere, marschiere lieber. Man hat einfach mehr von der Natur und nicht zu vergessen die diversen Stops während des Wanderns, das Nachfüllen des Tankes mit einem kühlen Hellen usf. beim Laufen unmöglich.

Kluge Entscheidung. Beim Wandern ist außerdem die Seele aktiviert...in Sachen Landschaft genießen und Nachdenken. Mein bevorzugtes Wandergebiet ist die Finne, ein Harz-Ausläufer, der über den thüringischen Kyffhäuserkreis zu uns in den BLK hineinragt. Nicht zu hoch und nicht zu flach...einfach optimal!
http://www.vgem-finne.de/webNC/de/content/content.php?areaID=5&menuID=18&active_menu=0&vhm=&area=Tourismus&menu=Tourist


Laufen geht ziemlich auf die Gelenke. Ich mache täglich 20 km Radtour. Das ist entspannter, man kann aber auch etwas Kondition bekommen.

---

10 km auf Arbeit und 10 km zurück...:)


Ich hasse Laufen. Ich laufe nie freiwillig. Solltet ihr mich laufen sehen, läuft mit - denn das, wovor ich weg laufe, muss schon groß genug sein.

Wie wär`s mit Tarantula?!:cool:

hühnchen
11.07.2017, 17:07
Hast Du eine bestimmte Distanz, die Du läufst und ein bevorzugtes Geläuf?


Und nicht zu vergessen, es gibt wohl kaum eine günstigere Sportart, bis auf die schnell verschleissenden Laufschuhe und langlebigen Klamotten. :dg: Zudem immer schön in der Natur.

Wenn ich mir die Leute in den Fitnesstudios so ansehe, muß ich immer wieder lachen.

ja ca 6-7 km entlang der ems lol

Mütterchen
11.07.2017, 17:50
Ich stelle mal das hier zur Diskussion - wer tatsächlich gesund laufen möchte, der muss das barfuß tun und nicht in einem Joggingschuh, der einen unnatürlichen Bewegungsablauf ermöglicht.

Warum Joggen nichts mit Laufen zu tun hat

Der Autor des Artikels hat 2015 die BAREFOOT ACADAMY in DD eröffnet.


Alles an und in uns ist darauf ausgelegt mittelweite und lange Strecken laufen zu können.

Wenn dies also eine so natürliche Bewegung ist, warum verletzen wir uns dann dabei?

Verletzen sich Hunde, wenn sie einen Schlitten kilometerweit im Sprint ziehen? Leiden Kangaroos unter Zerrungen vom Springen durch die Steppe? Haben 80% der Haie Verletzungen durch Schwimmen?

Die Antwort ist klar: NEIN!

Und warum nicht?

Auch diese Antwort ist grundlegend einfach:

Weil sie sich so bewegen, wie es die Funktionalität ihres Körpers vorgibt.
...
Beim Laufen mit gekonnter Barfußtechnik besteht die Bewegung zu 50% aus Kraftaufwand und zu 50% aus Elastizität.

Kommt man mit dem Vorfuß auf, wird die Achilles-Sehne gespannt wie eine Feder und kann beim Absprung diese geladene Energie wieder freigeben. Kommt der Läufer mit der Ferse auf, schießen nicht nur die Aufprallkräfte ungebremst in seinen Körper, er kann auch diesen natürlichen Feder-Mechanismus nicht nutzen. Die Sprungfeder wird dann eher zu einem Stoßdämpfer. Er bremst sich quasi bei jedem Schritt selbst aus und muss für jeden Schritt mehr Kraft aufwenden
...
Bewege Dich so, wie es deine Natur vorsieht und du wirst schmerzfrei sein.

http://paleolifestyle.de/gesundheit/joggen-laufen-unterschied/

tabasco
11.07.2017, 19:41
Sachma, warst Du schon immer so orthodox? Hätte ich nicht in Erinnerung.

Als Konservative respektiere ich halt Traditionen :-)

tabasco
11.07.2017, 19:44
Nein, ich habs noch nie ausprobiert. Aber wer wie ich am Volleyballnetz immer erst dann zuckt wenn der Ball schon längst am Boden liegt kann sich bei diesem Sport nur blamieren. :)

Fällt mir gerade ein - irgendwie finde ich Laufen auch unangenehm, weil ich es mich an die Flucht erinnert. Ein anderer Aspekt ist, dass ich beim Laufen über alles und die Welt nachdenke. Bei einem Gefecht - auch bei der Beinarbeit - bin ich dabei. Komplett.

Leibniz
11.07.2017, 19:48
Sachma, warst Du schon immer so orthodox? Hätte ich nicht in Erinnerung.

"Wie unterhält sich heute ein gescheiter polnischer Jude mit einem dummen?"

"Von New York aus per Telefon."

tabasco
11.07.2017, 19:53
Womöglich kämpft Tabasco dabei ja mit der Schwerkraft. Auch Sport-BH´s haben keine unbegrenzte Belastbarkeit... :D

In der Tat. Das ist u.a. ein Aspekt, den man nicht verneinen kann.

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 22:15
https://de.wikipedia.org/wiki/Pl%C3%B6tzlicher_Herztod_beim_Sport

Ich würde ebenfalls von Doping abraten, welches in der verlinkten Quelle als vermutete Ursache für plötzlichen Herztod beschrieben wird. Auch Schmerzmittel, wie Ibu oder Aspirin hochdosiert, welche gerne beim Triathlon und Marathon verwendet werden und nicht unter Doping fallen, können lebensgefährlich werden und forderten bereits Tote auch im Amateurbereich.

Die o. auch g. KHK dürfte v.a. auf einen raubbauenden Lebensstil mit Übergewicht, Rauchen, mit bevorzugt fettreicher Ernährung mit v.a. tierischem Fett, verbunden sein. Ausdauersport kann hierbei das Risiko, selbst bei Erkrankung noch leicht senken.

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 22:18
Nein, ich mache Kraftdreikampf und ein etwas Boxtraining.

Boxtraining ohne Laufen? Wo es doch gerade beim Boxen auf eine Mischung Kraft/Ausdauer ankommt. Drehmoment ist nichts ohne PS, Ps sind nichts ohne Drehmoment, heißt es ja so schön. :D

Circopolitico
11.07.2017, 22:22
Boxtraining ohne Laufen? Wo es doch gerade beim Boxen auf eine Mischung Kraft/Ausdauer ankommt. Drehmoment ist nichts ohne PS, Ps sind nichts ohne Drehmoment, heißt es ja so schön. :D

Und Seilspringen :D und Zirkeltraining. :happy:

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 22:49
Ich stelle mal das hier zur Diskussion - wer tatsächlich gesund laufen möchte, der muss das barfuß tun und nicht in einem Joggingschuh, der einen unnatürlichen Bewegungsablauf ermöglicht.


Der Autor des Artikels hat 2015 die BAREFOOT ACADAMY in DD eröffnet.


http://paleolifestyle.de/gesundheit/joggen-laufen-unterschied/

Sehr interessantes Thema!

Vielleicht erstmal eine Begriffsklärung: Jogging geht anscheinend auf den Trainer Lydiard aus Neuseeland zurück, soweit dieser Herr den Laufsport aus den Trainingsplätzen und dem Wald auf die Strasse brachte, in Gruppen organisiert und von der Geschwindigkeit her Trabend, daß man ein Schwätzchen halten kann nebenher. Der Ami Bowermann machte dies dann marketingtechnisch zu einer weltweiten Bewegung, als Mitgründer von Nike, welche den ersten wirklich dämpfenden Laufschuh herausbrachten.

Deshalb nahm ich bewußt für die Überschrift "Laufen" und nicht "Jogging", weil ich den mediativen Aspekt im Vordergrund haben will und nicht eine durch die Industrie flankierte Massenbewegung, sowie den sportlichen Teil, daß Laufen eben übers leichte Traben meist weit hinausgeht. Traben nehme ich nur für Einheiten mit unterschiedlichen Tempi. Was Läufer im allgemeinen auch von Joggern in der Herde unterscheidet ist das Tempo, das sich am eigenen Leistungsniveau orientiert und nicht am langsamsten Herdenteilnehmer. Also Individualsportart vs Massenbewegung.


Zum Barfußlaufen: Absolut ja! Aber leider sind bei den allermeisten Menschen die Füße von klein auf mit Schuhen verweichlicht und damit z.T. mit Fehlstellungen gequält. Kann gerne jeder mal selber ausprobieren, barfuß (sollte man so oft wie möglich laufen/ gehen, auf unebenem Untergrund zur Kräftigung der Muskulatur und um Fehlstellungen zu vermeiden) über einen Waldweg spazieren, dann mal über befestigte Wege, Asphalt usw. Wenn das schon Aua aua macht mit kleinen Steinchen, dann wird wahrscheinlich ein netter Barfußlauf auf Waldwegen, im Gebirge oder wo auch immer schnell sehr ungemütlich. Abgesehen vom Sandstrand am Meer.

Profis nehmen leichte Barfußläufe/-spaziergänge immer wieder zur Regeneration. Vibram nahm dies auf und entwickelte einen Schuh, der möglichst nahe am natürlichen Barfußlaufen sein soll, abner Schutz vor Steinchen usw. bieten soll.

https://running-twins.de/wp-content/uploads/2010/06/FiveFingers-480x360.jpg

Und so hart ist er dann auch.

Gerade für Laufanfänger, deren Knochen noch nicht gehärtet sind, deren Muskeln und Sehnen noch schwach sind, kann ich mir Barfußlaufen kaum vorstellen, weil einfach extrem hart auf die Gelenke durchschlagend, ist das Geläuf nicht extrem weich.


Zudem ein Tipp auch für alle Nichtläufer: Täglich Schuhwerk wechseln, mit untschiedlicher Dämpfung und Leisten, Schuhe mindestens einen Tag ruhen lassen. Beugt Fehlstellungen und damit Artrose ebenfalls vor.

Für Läufer gilt selbes: Laufschuhe wechseln, unterschiedliche Härten, Leisten, gelaufene Schuhe mindestens 24h ruhen lassen, besser 48. Nie mehr als 1200km auf ein Paar spulen, wobei mit 1200 schon ein sehr robustes Modell gemeint ist. Mal abgesehen von den weichen Fußsohlen direkt auf Untergrund. Läuft man dann aber barfuß wiederum auf Hallenböden usw. ist der Effekt auch wieder hinüber, weil homogener Untergrund.

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 23:10
Das Problem sind die vielen anderen Jogger. Teilw. wimmelt der ganze Wald von denen, und das nervt mich gewaltig.
Deswegen fahre ich per Rad durch den Wald. So kann ich schneller Ecken erreichen, wo man auch mal seine Ruhe hat.

---

Das kenne ich sehr gut! Ich liebe auch den Wald als Ort der Entspannung, irgendwie zu sich zu kommen, die Natur zu beobachten und zu erleben, nachzudenken und frische Luft zu schnuppern. Und das geht bei mir auch nur, wenn man die ganzen anderen lieben Mitmenschen nicht um sich hat.

Heinrich_Kraemer
11.07.2017, 23:19
Sehr interessantes Thema!

Vielleicht erstmal eine Begriffsklärung: Jogging geht anscheinend auf den Trainer Lydiard aus Neuseeland zurück, soweit dieser Herr den Laufsport aus den Trainingsplätzen und dem Wald auf die Strasse brachte, in Gruppen organisiert und von der Geschwindigkeit her Trabend, daß man ein Schwätzchen halten kann nebenher. Der Ami Bowermann machte dies dann marketingtechnisch zu einer weltweiten Bewegung, als Mitgründer von Nike, welche den ersten wirklich dämpfenden Laufschuh herausbrachten.

Deshalb nahm ich bewußt für die Überschrift "Laufen" und nicht "Jogging", weil ich den mediativen Aspekt im Vordergrund haben will und nicht eine durch die Industrie flankierte Massenbewegung, sowie den sportlichen Teil, daß Laufen eben übers leichte Traben meist weit hinausgeht. Traben nehme ich nur für Einheiten mit unterschiedlichen Tempi. Was Läufer im allgemeinen auch von Joggern in der Herde unterscheidet ist das Tempo, das sich am eigenen Leistungsniveau orientiert und nicht am langsamsten Herdenteilnehmer. Also Individualsportart vs Massenbewegung.


Zum Barfußlaufen: Absolut ja! Aber leider sind bei den allermeisten Menschen die Füße von klein auf mit Schuhen verweichlicht und damit z.T. mit Fehlstellungen gequält. Kann gerne jeder mal selber ausprobieren, barfuß (sollte man so oft wie möglich laufen/ gehen, auf unebenem Untergrund zur Kräftigung der Muskulatur und um Fehlstellungen zu vermeiden) über einen Waldweg spazieren, dann mal über befestigte Wege, Asphalt usw. Wenn das schon Aua aua macht mit kleinen Steinchen, dann wird wahrscheinlich ein netter Barfußlauf auf Waldwegen, im Gebirge oder wo auch immer schnell sehr ungemütlich. Abgesehen vom Sandstrand am Meer.

Profis nehmen leichte Barfußläufe/-spaziergänge immer wieder zur Regeneration. Vibram nahm dies auf und entwickelte einen Schuh, der möglichst nahe am natürlichen Barfußlaufen sein soll, abner Schutz vor Steinchen usw. bieten soll.

https://running-twins.de/wp-content/uploads/2010/06/FiveFingers-480x360.jpg

Und so hart ist er dann auch.

Gerade für Laufanfänger, deren Knochen noch nicht gehärtet sind, deren Muskeln und Sehnen noch schwach sind, kann ich mir Barfußlaufen kaum vorstellen, weil einfach extrem hart auf die Gelenke durchschlagend, ist das Geläuf nicht extrem weich.


Zudem ein Tipp auch für alle Nichtläufer: Täglich Schuhwerk wechseln, mit untschiedlicher Dämpfung und Leisten, Schuhe mindestens einen Tag ruhen lassen. Beugt Fehlstellungen und damit Artrose ebenfalls vor.

Für Läufer gilt selbes: Laufschuhe wechseln, unterschiedliche Härten, Leisten, gelaufene Schuhe mindestens 24h ruhen lassen, besser 48. Nie mehr als 1200km auf ein Paar spulen, wobei mit 1200 schon ein sehr robustes Modell gemeint ist. Mal abgesehen von den weichen Fußsohlen direkt auf Untergrund. Läuft man dann aber barfuß wiederum auf Hallenböden usw. ist der Effekt auch wieder hinüber, weil homogener Untergrund.

p.s. kleine Anmerkung noch: der Laufstil ist hierbei ebenfalls entscheidend! Die Mehrheit der Leute setzen beim Laufen als erstes mit der Ferse auf, was auf die Knie durchschlägt. Diese Unart muß man sich unbedingt austreiben, ist man davon betroffen! Gute Laufschuhe haben hier eine spezielle Fersendämpfung drin, welche die Energie senkt, die auf das Knie übertragen wird, verfäält man wieder in alte Muster. Selbst harte Wettkampfschuhe für Marathon haben diese Schutzfunktion, wenngleich etwas abgeschwächter.
Barfuß knallt dann wohl erstmal richtig rein, bei Fehlstellungen.

Der zu bevorzugende Laufstil ob barfuß oder nicht:

1. Mit Mittelfuß bzw. bei Profis mit Vorderfuß aufsetzen. Niemals mit der Ferse! Die Energie beim Abrollen geht über den grossen Zeh raus, dieser drückt sich al letztes ab.

2. Rücken gerade halten. Nicht nach vorne lehnen und keinen Buckel machen, kein Hohlkreuz. Kopf bleibt gerade, Augen auf c.a. 50m Boden vor sich gerichtet.

3. Arme schwingen leicht angewinkelt mit von Hüfte bis Bauch.
-------------------------------------------

Wer als Anfänger hier Probleme wittert, sollte sich einfach mal seine Strassenschuhe anschaun, wo abgelaufen.

Mütterchen
11.07.2017, 23:27
Fällt mir gerade ein - irgendwie finde ich Laufen auch unangenehm, weil ich es mich an die Flucht erinnert. Ein anderer Aspekt ist, dass ich beim Laufen über alles und die Welt nachdenke. Bei einem Gefecht - auch bei der Beinarbeit - bin ich dabei. Komplett.

Also auch wenn ich ganz bestimmt kein erfahrener Läufer/Jogger bin, was mir am besten gefällt/gefiel ist eben, dass ich, wenn denn die erste unschöne viertel Stunde vorbei war, eben in so einen Rhythmus hineinkam, der ein bisschen was meditatives hatte. Die gleichmäßigen Bewegungen, die Atmumg... kein Nachdenken über Alles und Jedes, eher eine Auszeit davon.
Fechten - und wohl alle Sportarten die hohe Konzentration erfordern, powern da sicher auch geistig stärker aus, während Laufen eher entspannt. Behaupte ich jetzt einfach mal.

Mütterchen
11.07.2017, 23:56
...Vollzitat..

Die Schuhe kenne ich, mit denen ist eine Bekannte vor zwei oder drei Jahren mal gelaufen. Oder, besser gesagt sie ging damit. Ich muss sie mal bei Gelegenheit fragen ob sie die überhaupt noch hat und wie denn so ihre Erfahrungen damit waren.

Hast du selbst auch solche Schuhe mal ausgetestet?


----------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Nachtrag: ich möchte noch sagen dass ich deinen Beitrag sehr interessant finde. Ich habe den vorhin schon mal gelesen und immer wieder mal nachgedacht... also ich kann mit Sicherheit sagen dass mein Laufstil falsch war. Natürlich bin ich mit der Ferse aufgesetzt und ich glaube, das tun ganz viele Leute. Ich brauche mir nur vorzustellen, barfuß zu laufen und dann wird eigentlich schon klar, dass die Bewegung eine ganz andere sein müsste. Auf jeden Fall: danke für die Info. Morgen muss ich das mal ausprobieren.

luis_m
12.07.2017, 06:29
Hier wäre was für die Harten!
http://www.holland.com/de/tourist/planen-sie-ihren-urlaub/veranstaltungen/die-viertagesmarsche.htm

Rumpelstilz
12.07.2017, 07:39
Das stimmt selbstverständlich. Allerdings dürfte in Großstädten schon immer auch rasch eine nette Parkanlage, ein Flußufer oder ein Kanal zu finden sein, für ein Feierabend- oder Morgenläufchen.

Die Fitnesstudios finde ich einfach überteuert und dann im Mief seiner Mittrainierer zu braten ist nicht so meines. Ist ja auch eher weniger Ausdauersport.
Ich laufe im Fitness-Studio auf diesen Laufbändern. Statt S/. 80 im Monat habe ich S/. 200 für ein halbes Jahr bezahlt. Sind nur noch S/. 33 pro Monat.

Desweiteren sehe ich hier auf unserer Avenida kaum jemand laufen, nur insgesamt zwei Personen, einen alten Mann und eine junge Frau. Woanders laufen viel mehr Menschen. In San Miguel liefen im Park direkt am Haus massenhaft Leute, vor allem morgens und abends.

Da, wo ich aber jetzt wohne, sind die Parks erstens klitzeklein und zweitens gibt es hier unvergleichlich mehr Strassenhunde als in den meisten anderen Gebieten Limas. Viele dieser Hunde dösen ja auf dem Gehweg zu jeder Tag- und Nachtzeit und ich habe einfach Angst, dass ich die aufschrecke, wenn ich da angerannt komme. Und dann habe ich so einen Kläffer am Bein.

Und weiter ist meine Gegend ja als "unsicher" verschrien. Und es gibt da ja diesen Witz aus den USA: "Wenn ein Weisser rennt, dann macht er Jogging. Wenn aber ein Schwarzer rennt, dann ist das ein Krimineller."

Übel wäre es dann wohl erst recht, wenn mich die Strassenhunde fúr einen Kriminellen halten ... :haha:

Ich laufe aber auch viel zu Fuss. Also Laufen mit Schrittgeschwindigkeit. Ohne zu schwitzen. Häufig, weil es mir einfach Spass macht und man so die ganzen Viertel viel besser kennenlernt. Wenn ich ganz in Eile bin, nehme ich ein Taxi, ansonsten den Bus, aber vor allem abends oder an Wochenenden frühmorgens, wo die Busse nicht so häufig fahren, und ich auch nicht mehr pünktlich sein muss, laufe ich auch gerne. Z.B. statt 10 oder 20 Minuten mit einer oder zwei Buslinien, laufe ich die gleiche Strecke in 45 Minuten.

Ich Zentrum Limas laufe ich auch gerne, weil bei stockendem Verkehr der Bus nicht viel schneller ist als ich zu Fuss.

Klopperhorst
12.07.2017, 08:50
Ich lebe in einer Gegend, gerade jetzt mit sportaffinen Touries überflutet, wo regelmäßig täglich mehrfach die midlife crisis Armstrongs und Andechs-Läufer trotz (oder wegen) monatsgehälterteuren Ausrüstung mit lalü in die örtliche Klinik gefahren werden.

Sieh es als natürliche Auslese an.

---

Testosteronum
12.07.2017, 09:13
Boxtraining ohne Laufen? Wo es doch gerade beim Boxen auf eine Mischung Kraft/Ausdauer ankommt.

Ja, das stimmt, aber ich habe nicht vor Boxweltmeister zu werden.

Heinrich_Kraemer
12.07.2017, 11:33
Ich habe Arthrose im linken Knie, da ist Laufen nicht gerade optimal. Ich denke, Radfahren, Schwimmen und generell Bewegung haben einen positiven Einfluss auf Gesundheit und Wohlbefinden.

Ach ja, lieber Heinrich, ich mache gerne und häufig lange Spaziergänge mit meinem kleinen Liebling, meinem Hunderl. 59780Auch das tut Leib und Seele gut.

Das tut mir leid, mit Deinem Knie. Aber schön, daß Du dennoch viel Freude an ein wenig Bewegung hast und mit dem Hundi ists natürlich nochmal netter. Bist eine Gute.

Heinrich_Kraemer
12.07.2017, 11:35
Ja, mich auch. Jetzt habe ich auch kein schlechtes Gewissen mehr so unsportlich zu sein. In meinem Alter wäre es nicht schicklich, an einem Sonntagvormittag nach einer Laufrunde lüstern wieder nach Hause zu kommen.

Mach Dir doch darüber keine Sorgen! Sollte Dein Mann dann plötzlich nichtmehr hinterherkommen, den hungrigen Tiger zu füttern, helfe ich selbstverständlich gerne aus.

Heinrich_Kraemer
12.07.2017, 11:43
Die Schuhe kenne ich, mit denen ist eine Bekannte vor zwei oder drei Jahren mal gelaufen. Oder, besser gesagt sie ging damit. Ich muss sie mal bei Gelegenheit fragen ob sie die überhaupt noch hat und wie denn so ihre Erfahrungen damit waren.

Hast du selbst auch solche Schuhe mal ausgetestet?


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Nachtrag: ich möchte noch sagen dass ich deinen Beitrag sehr interessant finde. Ich habe den vorhin schon mal gelesen und immer wieder mal nachgedacht... also ich kann mit Sicherheit sagen dass mein Laufstil falsch war. Natürlich bin ich mit der Ferse aufgesetzt und ich glaube, das tun ganz viele Leute. Ich brauche mir nur vorzustellen, barfuß zu laufen und dann wird eigentlich schon klar, dass die Bewegung eine ganz andere sein müsste. Auf jeden Fall: danke für die Info. Morgen muss ich das mal ausprobieren.

Danke für die Wertschätzung, freut mich!

Zu den five-fingers von Vibram: Nein, bin diese nur auf dem Boden eines Sportgeschäftes ein paar Meter getrabt und kann deshalb nichts zu Verhalten bzg. kleinen Steinen, unebenem Geläuf usw. sagen, v.a. auch zu möglicher Blasenbildung bei längeren Läufen. Sie sitzen durch das Neopren (?) als Obermaterial wie angegossen, die Zehenaussparungen sind irgendwie gewöhnungsbedürftig und die Sohle dämpft so gut wie nicht, ist äußerst flexibel. Irgendwie dem Barfußlaufen ähnlich aber doch wieder nicht so ganz.

Genommen hab ich sie dann doch nicht. Für Regeneration spaziere ich barfuß, fürs Laufen hab ich einen harten Trail- und einen harten Marathonschuh, die sehr gute Rückmeldung geben, aber dennoch ein wenig Schutz und Komfort geben. Aber wie gesagt: der Laufstil ist entscheidend.

Heinrich_Kraemer
12.07.2017, 12:06
Fällt mir gerade ein - irgendwie finde ich Laufen auch unangenehm, weil ich es mich an die Flucht erinnert. Ein anderer Aspekt ist, dass ich beim Laufen über alles und die Welt nachdenke. Bei einem Gefecht - auch bei der Beinarbeit - bin ich dabei. Komplett.

Anthropologisch gesehen dürfte sich menschliches Laufen sowohl auf Flucht, aber v.a. auch auf Jagd beziehen. Hab dazu mal eine Doku gesehen, über einen Negerstamm in Afrika, der noch ursprünglich lebt und jagt. Boah! Es wird ein Wildtier aus der Herde separiert und dann tagelang verfolgt, Wasserreserven vorher angelegt für die Jäger, um das Tier dann zu erschöpfen und zu erlegen, wenn geschwächt.

Daß gerade beim Fechten, wo es offensichtlich sehr auf leichtfüssige schnelle Beine ankommt, kein ausdauerndes Lauftraining gemacht werden soll, verwundert mich etwas. Gut Mensurschlagen wird es nicht sein, vermute ich mal.


Und nein, Laufen befreit und entspannt eher das Bewußtsein. Man kontrolliert Puls, hört in seinen Körper hinein. Da ist nix mit grübeln. Die Erschöpfung danach wirkt dann auch noch nach, ähnlich wie nach langen Bergwanderungen, wobei hier die Natureindrücke natürlich noch grösser sind.

tabasco
12.07.2017, 13:10
(...)
Daß gerade beim Fechten, wo es offensichtlich sehr auf leichtfüssige schnelle Beine ankommt, kein ausdauerndes Lauftraining gemacht werden soll, verwundert mich etwas. (...)

Es gibt Beinarbeit - zu Ausdauerzwecken.

Mütterchen
12.07.2017, 14:28
Mach Dir doch darüber keine Sorgen! Sollte Dein Mann dann plötzlich nichtmehr hinterherkommen, den hungrigen Tiger zu füttern, helfe ich selbstverständlich gerne aus.

Herzlichen Dank für das Angebot, das ich wirklich zu schätzen weiß, aber dennoch ablehne.

Mütterchen
12.07.2017, 14:37
Wem wie mir nicht klar war, wo hier die Unterschiede liegen:


Unterschied zwischen Joggen, Laufen und Dauerlauf
Joggen, Laufen und Dauerlauf sind unterschiedliche Formen des Laufsports. Wir grenzen die Begriffe mit Pulswerten, Laufdauer und Trainingsziel voneinander ab.

Was ist eigentlich der Unterschied zwischen Joggen und Laufen, und was ist die Definition von Dauerlauf? Mancher Profiläufer schaut komisch drein, fragt man ihn nach seinen letzten Erfolgen beim Joggen. Ist Joggen ein reiner Freizeitsport? Die Grenzen der Begrifflichkeiten Joggen, Laufen und Dauerlauf sind fließend und die Bezeichnungen werden teilweise sehr willkürlich gebraucht. RUNNING LIFE grenzt die drei Begriffe von einander ab und bringt Licht ins Dunkle.
https://running-life.de/definition-joggen-laufen-dauerlauf/

Deutsche_Substanz
12.07.2017, 14:47
https://www.politikforen.net/images/misc/quote_icon.png Zitat von Don https://www.politikforen.net/images/buttons/viewpost-right.png
(https://www.politikforen.net/showthread.php?p=9096434#post9096434)Ich lebe in einer Gegend, gerade jetzt mit sportaffinen Touries überflutet, wo regelmäßig täglich mehrfach die midlife crisis Armstrongs und Andechs-Läufer trotz (oder wegen) monatsgehälterteuren Ausrüstung mit lalü in die örtliche Klinik gefahren werden.



Sieh es als natürliche Auslese an.

---


:haha::haha::haha:

HPF kräftigt Geist und Körper immernoch am besten !

Seligman
12.07.2017, 16:39
Die Schuhe kenne ich, mit denen ist eine Bekannte vor zwei oder drei Jahren mal gelaufen. Oder, besser gesagt sie ging damit. Ich muss sie mal bei Gelegenheit fragen ob sie die überhaupt noch hat und wie denn so ihre Erfahrungen damit waren.

Hast du selbst auch solche Schuhe mal ausgetestet?


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Nachtrag: ich möchte noch sagen dass ich deinen Beitrag sehr interessant finde. Ich habe den vorhin schon mal gelesen und immer wieder mal nachgedacht... also ich kann mit Sicherheit sagen dass mein Laufstil falsch war. Natürlich bin ich mit der Ferse aufgesetzt und ich glaube, das tun ganz viele Leute. Ich brauche mir nur vorzustellen, barfuß zu laufen und dann wird eigentlich schon klar, dass die Bewegung eine ganz andere sein müsste. Auf jeden Fall: danke für die Info. Morgen muss ich das mal ausprobieren.

Aber laufe nicht zu lange "auf Zehenspitzen" Ich hatte beim ersten mal einen Muskelkater in den Waden der sich gewaschen hat.
Aber dieser Laufstil ist, wenn man sich mal dran gewoehnt hat sicher der einzig wahre. Du spuerst richtig wie einfach du ploetzlich dahinlaeufst..
Beim sprinten lerntman ja auch auf den Zehenspitzen zu laufen, warum dieser durchbruch erst jetzt langsam auch beim joggen kommt ist eigentlich ein Raetsel.

sibilla
12.07.2017, 17:33
ich bin heute seit langer zeit wieder mal durch die grüne lunge/hauptfriedhof unseres städtchens "gelaufen"/spazierengegangen und es hat so gut getan nach der hitze der letzten tage.

herrliche ruhe, alte bekannte besucht, durchgeatmet und meine batterien aufgetankt.

warum ich das so vernachlässigt habe, ist mir jetzt ein rätsel.

früher habe ich das so oft gemacht und nach dem erlebnis heute werde ich das wieder öfter tun.:))

und das mittagsschläfle danach war auch nicht ohne.:D

ich fühle mich gut.

grüßle s.

Kreuzbube
12.07.2017, 18:11
Die Schuhe kenne ich, mit denen ist eine Bekannte vor zwei oder drei Jahren mal gelaufen. Oder, besser gesagt sie ging damit. Ich muss sie mal bei Gelegenheit fragen ob sie die überhaupt noch hat und wie denn so ihre Erfahrungen damit waren.

Hast du selbst auch solche Schuhe mal ausgetestet?


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Nachtrag: ich möchte noch sagen dass ich deinen Beitrag sehr interessant finde. Ich habe den vorhin schon mal gelesen und immer wieder mal nachgedacht... also ich kann mit Sicherheit sagen dass mein Laufstil falsch war. Natürlich bin ich mit der Ferse aufgesetzt und ich glaube, das tun ganz viele Leute. Ich brauche mir nur vorzustellen, barfuß zu laufen und dann wird eigentlich schon klar, dass die Bewegung eine ganz andere sein müsste. Auf jeden Fall: danke für die Info. Morgen muss ich das mal ausprobieren.

Mit den Dingern könnte die sich als Bigfoot-Double bewerben...:)


Also auch wenn ich ganz bestimmt kein erfahrener Läufer/Jogger bin, was mir am besten gefällt/gefiel ist eben, dass ich, wenn denn die erste unschöne viertel Stunde vorbei war, eben in so einen Rhythmus hineinkam, der ein bisschen was meditatives hatte. Die gleichmäßigen Bewegungen, die Atmumg... kein Nachdenken über Alles und Jedes, eher eine Auszeit davon.
Fechten - und wohl alle Sportarten die hohe Konzentration erfordern, powern da sicher auch geistig stärker aus, während Laufen eher entspannt. Behaupte ich jetzt einfach mal.

Tja, so verschieden sind die Leute. Mir kommt es gerade darauf an, eben nicht abzuschalten. Beim (Rad-)Wandern ist die sportl. Komponente wichtig...aber eben zweitrangig.

Heinrich_Kraemer
12.07.2017, 20:31
Herzlichen Dank für das Angebot, das ich wirklich zu schätzen weiß, aber dennoch ablehne.

Jetzt fang doch erstmal an.

Heinrich_Kraemer
12.07.2017, 20:32
Es gibt Beinarbeit - zu Ausdauerzwecken.

Jaa! Schwing die Keulen, Babe!

Antisozialist
12.07.2017, 21:37
Servus,

Zivilisationskrankheiten nehmen aufgrund des materiellen Überflusses und der immer geringeren körperlichen Arbeitsanforderung in Industrieländern zu, sowie aufgrund der damit verbundenen Bewegungsfaulheit. Übergewicht, Bluthochdruck, Herzprobleme, Diabetes, Rückenleiden usw.

Das staatliche Kranken(!)system hierzulande hält dann eine hochbezahlte Medizinerkaste und die Produkte der Pharmaindustrie dagegen, welche nicht die Ursachen dieser Krankheiten beseitigen, sondern lediglich deren Symptome lindern.


Dabei ist die Lösung doch sehr einfach, es erst gar nicht soweit kommen zu lassen, wenngleich aber etwas anstrengend: Laufen.

Wie seht Ihr das? Lauft Ihr selbst?


Darüberhinaus hier einige Gründe, zu Laufen:


1. Laufen senkt das biologische Alter.

2. Das Risiko des Sehkraftverlustes wird verringert.

3. Blutdruck wird gesenkt.

4. besonders für Frauen: bekämpft Cellulite erfolgreich

5. Gefäßerkrankungen nehmen ab, weil HDL-Cholesterin (das gute) vergrössert

6. bessere Verdauung

7. beugt Demenz und Alzheimer vor

8. schönere Haut durch höhere Durchblutun

9. sinkender Ruhepuls und Stärkung des Herzens

10. Herz-Kreislaufsystem wird von keiner anderen Sportart mehr gestärkt, was wiederum zu geringerem Erkrankungsrisiko führt

11. "Verjüngung" des Hormonhaushaltes bis zu 20 Jahren

12. Stärkung des Immunsystems und damit weniger Anfälligkeit für Infektionen

13. Steigerung des sexuellen Verlangens und der Orgasmusfähigkeit, bei Frau wie Mann

14. vermehrte Bildung von Lungenbläschen führt zu grösserer Sauerstoffversorgung, bzw. gleicher bei 1/3 weniger Atemfrequenz als ein Untrainierter

15. Durchblutung der Ohren wird verbessert und damit Schwerhörigkeit vermindert

16. Das Risiko für eine Erkrankung an Osteoporose wird gesenkt

17. Verhinderung von Rückenschmerzen

18. weniger Einschlafstörungen

19. optimistischerer und fröhlicherer Charakter durch Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin.

20. Bildung von weniger Stresshormonen, dadurch entspannterer Lebensstil

21. kaum eine Sportart ist grösserer Kalorienkiller, als Laufen

http://www.runnersworld.de/gesundheit/21-gruende-warum-jeder-laufen-sollte.348512.htm#1


Mit sportlichen Grüßen

Euer HK

Vorsicht: Laufen kann aber auch die Gelenke belasten. Je älter und fetter der Körper und je höher die Geschwindigkeit und härter der Untergrund, desto mehr Belastung entsteht.

Heinrich_Kraemer
13.07.2017, 13:16
:haha::haha::haha:

HPF kräftigt Geist und Körper immernoch am besten !

HAHAHA, genau! Deshalb fangen wir solche Sachen überhaupt erst gar nicht an! :gib5:

Esreicht!
13.07.2017, 13:36
Hallo,

Cardio solo bringt null, wenn nicht auch durch Kraft-Training dem natürlichen Muskelschwund entgegengewirkt wird. Ich laufe knieschonend NW, fahre Mountainbike und 2-3x die Woche Kraft-Training und nehme trotz Stent nur noch ASS 100, nix ACE-Hemmer,nix Beta-Blocker und vor allem keine Statine mehr.

kd

Deutsche_Substanz
13.07.2017, 21:37
HAHAHA, genau! Deshalb fangen wir solche Sachen überhaupt erst gar nicht an! :gib5:


Also, ich find das ja nicht verkehrt, wenn Leute, die beruflich zu wenig Bewegung haben, in der Freizeit Sport machen.
Aber, ich als hart arbeitender Landwirt sehe den Lebensstil des sportelnden Bildungsbürgertums trotzdem als entartet an. Man könnte sich schließlich durch nützlichere Dinge auch Bewegung verschaffen.
Hätte ich einen Büroarbeitsplatz, dann würde ich in meiner Freizeit ein kleines Grundstück kaufen und dort eine Subsistenzlandwirtschaft, ggf. mit Wald, Blumengarten, Wasser oder Park aufbauen, dann hätte ich Bewegung genug.

Mal im Ernst: Nur aus Langeweile in der LAndschaft rumrennen ist doch eigentlich hirnverbrannt.

Sitting Bull
13.07.2017, 23:57
Kenn ich, ich wandere auch sehr gerne, v.a. in den Alpen. Ist aber sehr zeitintensiv. Ein kleines flotteres Bergläufchen ist da nicht ganz so umfangreich. :D

Es stimmt schon mit der Natur, daß die Wahrnehmung beim Wandern anders ist, als beim Laufen. Selbst bevorzuge ich Waldläufe, mal befestigt, mal Trail, wegen Sauerstoff und einfach meditativer. Achte aber, wenn nicht Speed-Einheit (einmal die Woche), schon auf die Natur und v.a. die Tiere. Hab da so meine pelzigen und gefiederten Freunde, die ich besuche. :))

p.s. zum Hellen noch: das Schöne am Ausdauersport ist, daß der Stoffwechsel noch Stunden nach dem Sport "nachbrennt". Da sind die Kohlenhydrate der Bierchen schnell verstoffwechselt.

Meine läuft fast jeden Tag ihre 10 Km runter .Sie hat so eine Uhr mit allerlei Schickimicki . Ich radel dann gemütlich mit dem Fahrrad hinterher. Sie macht auch regelmäßig Touren mit unserer Tochter in den schweizer Bergen.Gehe dann nur mit ,wenn es dort auch eine Seilbahn gibt,mein defektes Knie ist mir dafür dankbar. Wahrscheinlich hält sie dadurch auch ihre Kleidergröße 34 und Cellulite hat sie auch nicht,was ich besonders gut finde , da es scheiße aussieht.

Heinrich_Kraemer
14.07.2017, 12:58
Also, ich find das ja nicht verkehrt, wenn Leute, die beruflich zu wenig Bewegung haben, in der Freizeit Sport machen.
Aber, ich als hart arbeitender Landwirt sehe den Lebensstil des sportelnden Bildungsbürgertums trotzdem als entartet an. Man könnte sich schließlich durch nützlichere Dinge auch Bewegung verschaffen.
Hätte ich einen Büroarbeitsplatz, dann würde ich in meiner Freizeit ein kleines Grundstück kaufen und dort eine Subsistenzlandwirtschaft, ggf. mit Wald, Blumengarten, Wasser oder Park aufbauen, dann hätte ich Bewegung genug.

Mal im Ernst: Nur aus Langeweile in der LAndschaft rumrennen ist doch eigentlich hirnverbrannt.

Daß Du als körperlich arbeitender Landwirt Deine verweichlichten Mitmenschen etwas belächelst liegt ja in der Natur der Sache. Laufen hat den Vorteil, daß man eben durch kürzesten Zeitaufwand die maximalste Wirkung zur Krankheitsprävention vor den Wohlstandskrankheiten erzielen kann, arbeitet man sich nicht körperlich aus. Und das tun heutzutage ja die allerwenigsten.

Mir wäre es sogar schichtübergreifend noch lieber, würden v.a. auch die lieben Sozialtransferempfänger mal ein wenig aus dem Arsch kommen, sieht man sich die Zahlen in Sarrazins roten an. Da wird auf dem Diwan gefletzt, nicht gekocht, dafür der industrielle Fertigfraß in Übermengen runtergschlingen, viel geraucht und gesoffen, anstatt mal mehr für den eigenen Körper zu tun und damit zur eigenen Gesundheit beizutragen. Diese sind dann selbstverständlich durchschnittlich am fettleibigsten, häufiger krank und belasten damit die Sozialkassen zusätzlich. Und das, obwohl Zeit gerade bei diesen im Überfluß vorhanden.

Ich halte diese Problematik übrigens auch für Auswüchse dieses Sozialstaates. Denn hätte man nicht die Zwangskrankenkassen, die jedem eine Rundumversorgung für jedes Wehwehchen versprechen, ist die Motivation zur Prävention ja nicht mehr so hoch. Und weil aufgrund der sozialisitschen Pfründesicherung richtig dick verdient wird bei Pharma und Medizinerkaste, ist Ursachenbekämpfung zweitrangig. Nehmen wir nurmal die Chiropraktik, welche hierzulande nicht als medizinischen Disziplin anerkannt ist und selber gezahlt werden muß, während die Krankenkassen äußerst teuere Wirbelsäulen-OPs zahlen, welche in den allermeisten Fällen dramatische Auswirkungen auf die Patienten haben und diese erst so richtig krank machen.
Auch so eine Sozialstaatsperversion.


Laufen und Landwirtschaft ergänzen sich prächtig, ist aber der selbstverständlich persönlichen Vorliebe geschuldet. Hab vor Jahren einen Tiroler Bergbauern kennengelernt, der hat mich schwer beeindruckt. Der hat seine u.a. Arbeit als Marathontraining genommen. Nahm an allen grossen Läufen weltweit teil. Klar in den Bergen können weniger Maschinen eingesetzt werden, da ists nochmal härter. Oder aber ein französischer Schäfer in den Alpen, mehrfacher Sieger bei den Ultratrails. Über Jahre den Körper durch die Arbeit geschmiedet.

Heinrich_Kraemer
14.07.2017, 13:05
Hallo,

Cardio solo bringt null, wenn nicht auch durch Kraft-Training dem natürlichen Muskelschwund entgegengewirkt wird. Ich laufe knieschonend NW, fahre Mountainbike und 2-3x die Woche Kraft-Training und nehme trotz Stent nur noch ASS 100, nix ACE-Hemmer,nix Beta-Blocker und vor allem keine Statine mehr.

kd

Sers, also so ganz hab ich das jetzt nicht verstanden und ich finde, daß es sich nicht ganz so gut anhört, was Du da schreibst.


Laufen und Kraftraining schließen sich ja nicht aus. PS-Drehmoment. Wie das aussieht, wenn man schonmal ernsthaft erkrankte kann ich nicht sagen.

Wünsche Dir aber alles Gute.


Anscheinend soll aber Ausdauersport bzgl. Herz-Kreislauf und Zellschutz besser sein, als reines Krafttraining:


(...)
Ausdauersport ist dem Krafttraining überlegen, wenn es um die Vorbeugung altersbedingter Herz-Kreislauf-Erkrankungen geht. Das zeigt eine Studie der Uniklinik des Saarlandes.

Dass regelmäßige sportliche Betätigung uns fit und gesund halten kann, ist kein Geheimnis – sie ist ein wichtiger Beitrag für ein langes, weitgehend beschwerdefreies Leben und kann einer Vielzahl von Krankheiten vorbeugen. Doch ist Bewegung gleich Bewegung? Nein! Das haben nun erstmals der Kardiologe Dr. Christian Werner und seine Kollegen vom Universitätsklinikum des Saarlandes Homburg/Saar in einer Studie belegt, die mit dem Wilhelm P. Winterstein-Preis der Deutschen Herzstiftung ausgezeichnet wurde.

Moderater Ausdauersport und hochintensives Intervalltraining bremsen den Alterungsprozess der Zellen im Organismus aus. So schützen sie vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Herzinfarkt, Herzschwäche und anderen altersbedingten Krankheiten wie Diabetes. Die Forscher fanden heraus, dass Joggen, Radfahren, Schwimmen und Co. dem reinen Krafttraining in dieser Hinsicht überlegen sind.

Ausdauersport gegen Alterungsprozesse
Das Alter ist der Hauptrisikofaktor für die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen. „Moderate und regelmäßige Ausdauerbewegung bremst den Alterungsprozess der Zellen im Gefäßsystem und erhöht so den Schutz vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Joggen und Intervalltraining sind dabei dem Krafttraining anscheinend deutlich überlegen. Allerdings verbessern alle Trainingsformen die körperliche Fitness“, betont Dr. Werner.

Ausschlaggebend für diesen Befund ist die Aktivierung des Enzyms Telomerase durch das Ausdauertraining sowie die Steigerung bestimmter Proteine in den Blutzellen der Probanden. Diese Proteine erhalten oder schützen die sogenannten Telomere. Telomere sind die einsträngigen Enden der Erbgutträger (Chromosomen) in den Zellen, die die Erbinformation schützen. Die Telomerase wirkt der Telomerverkürzung entgegen, indem sie diese verhindert oder gar eine Verlängerung bewirkt. Die Verkürzung ist eine Folge der fortschreitenden Zellteilung während des Alterungsprozesses.
Neuer Anhaltspunkt für Trainingsempfehlungen
Eine Trainingsstudie zeigte die erhöhte Telomeraseaktivität bei moderatem Ausdauertraining, intensivem Intervalltraining, aber nicht bei intensivem Krafttraining. Von 124 gesunden, nicht sportlich Aktiven (30-60 Jahre) haben 89 Personen in drei unterschiedlichen Trainingsgruppen (Ausdauer, Intervall, Kraft) sechs Monate lang 3 x 45 Minuten pro Woche trainiert. Die Personen der Kontrollgruppe trainierten nicht. In den Trainingsgruppen war die Telomeraseaktivität höher als in der Kontrollgruppe, am höchsten in der Ausdauertrainingsgruppe.
(...)
http://www.runnersworld.de/gesundheit/ausdauersport-vs-krafttraining---was-haelt-uns-wirklich-jung.393748.htm

Heinrich_Kraemer
18.07.2017, 10:36
Keine Ausreden mehr, von wegen "geerbte Fettleibigkeit", um weiter bevorzugt auf dem Diwan zu fletzen mit der Tüte Chips?!

Boah voll die "Nazis", diese Kanadier, haben die Probanden nach "sechs Ethnien" aufgeteilt. Wenn das mal in der BRDDR-Gesinnungsüberwachungszentrale bekannt wird, aber dann!


Sport hemmt Dickmacher-Gene

Schlechte Nachrichten für alle, die ihr Erbgut für Übergewicht verantwortlich machen. Sport kann die Aktivität von Genen, die Übergewicht begünstigen, deutlich reduzieren.

Forscher der McMaster University in Ontario (Kanada) haben kürzlich im Journal Scientific Reports eine Studie veröffentlicht, die nahelegt, dass vor allem Sport Übergewicht vorbeugen kann. Bei der Langzeitstudie wurden insgesamt 9.228 Personen aus sechs verschiedenen ethnischen Gruppen untersucht. Besonderes Augenmerk lag bei der Untersuchung auf 14 Genen, die für Übergewicht verantwortlich gemacht werden. Nach der Datenerfassung wurden die Personen in regelmäßigen Abständen über durchschnittlich 3,3 Jahre hinweg bezüglich Körpergewicht und körperlicher Aktivität befragt und untersucht. Bei den Personen, die die „dick machenden Gene“ aufwiesen, hatte dies auch ein höheres Körpergewicht zur Folge. Waren die Probanden aber sportlich aktiv, wurde die dick machende Wirkung der Gene um bis zu 75 Prozent reduziert. Sport kann also auch die Aktivität dieser Gene beeinflussen.

Kalorienbilanz nicht allein entscheidend

Die Forscher weisen darauf hin, dass das geringere Körpergewicht der sportlich aktiven Personen mit der Adipositas-begünstigenden Genetik in diesem Fall nicht ausschließlich mit gesteigertem Kalorienverbrauch zu verbinden ist. Frühere Studien haben gezeigt, dass sportliche Aktivität mehr Einfluss auf das Körpergewicht hat, als die Kalorienaufnahme. Eine Stunde Laufen oder Schwimmen pro Woche hat bei den untersuchten Personen einen um 0,5 geringeren BMI-Wert ergeben, ganz gleich, wie viele Kalorien sie zu sich nahmen.
(...)
http://www.runnersworld.de/gesundheit/sport-hemmt-dickmacher-gene.377420.htm

Schopenhauer
18.07.2017, 10:53
Meine läuft fast jeden Tag ihre 10 Km runter .Sie hat so eine Uhr mit allerlei Schickimicki . Ich radel dann gemütlich mit dem Fahrrad hinterher. Sie macht auch regelmäßig Touren mit unserer Tochter in den schweizer Bergen.Gehe dann nur mit ,wenn es dort auch eine Seilbahn gibt,mein defektes Knie ist mir dafür dankbar. Wahrscheinlich hält sie dadurch auch ihre Kleidergröße 34 und Cellulite hat sie auch nicht,was ich besonders gut finde , da es scheiße aussieht.

Das sieht ja keiner außer Du. Schön, ist es ja nicht, wenn man diese Orangenhaut hat, dennoch liegt das nicht nur am Sport. Ich habe auch keine Orangenhaut, trotz meiner vier Kinder und meines Alters. Bei uns waren aber alle in der Familie schlank und groß. Auch ganz ohne Sport und es war auch egal, wie sie sich ernährt haben.

Heinrich_Kraemer
20.07.2017, 11:46
Auch das Immunsystem wird durch das Laufen gestärkt.


Laufen ist eine Wohltat für Körper und Seele. Gerade hat wieder eine französische Studie gezeigt, dass die Zahl von Erkältungskrankheiten bei einer Gruppe von Sportlern nur halb so hoch war wie bei Inaktiven, die ansonsten aber gesund lebten (Nichtraucher, kein Übergewicht). Doch es kommt auf das Maß an: Zu viel Training kann die Abwehrkräfte schwächen.

Das optimale Laufpensum gegen Infektionen

Kürzlich veröffentlichte Untersuchungen der University of California, Berkeley, haben gezeigt, dass Läufer mit einem Wochenpensum zwischen 20 und 30 Kilometern im Jahresverlauf die geringste Zahl an Erkältungen hatten. Bis zu einem wöchentlichen Trainingsumfang von 95 Kilometern stieg die Infektionshäufigkeit geringfügig an.
(...)
http://www.runnersworld.de/gesundheit/laufen-schuetzt-gegen-infekte.342118.htm

nurmalso2.0
20.07.2017, 11:52
Servus,

Zivilisationskrankheiten nehmen aufgrund des materiellen Überflusses und der immer geringeren körperlichen Arbeitsanforderung in Industrieländern zu, sowie aufgrund der damit verbundenen Bewegungsfaulheit. Übergewicht, Bluthochdruck, Herzprobleme, Diabetes, Rückenleiden usw.

Das staatliche Kranken(!)system hierzulande hält dann eine hochbezahlte Medizinerkaste und die Produkte der Pharmaindustrie dagegen, welche nicht die Ursachen dieser Krankheiten beseitigen, sondern lediglich deren Symptome lindern.


Dabei ist die Lösung doch sehr einfach, es erst gar nicht soweit kommen zu lassen, wenngleich aber etwas anstrengend: Laufen.

Wie seht Ihr das? Lauft Ihr selbst?


Darüberhinaus hier einige Gründe, zu Laufen:


1. Laufen senkt das biologische Alter.

2. Das Risiko des Sehkraftverlustes wird verringert.

3. Blutdruck wird gesenkt.

4. besonders für Frauen: bekämpft Cellulite erfolgreich

5. Gefäßerkrankungen nehmen ab, weil HDL-Cholesterin (das gute) vergrössert

6. bessere Verdauung

7. beugt Demenz und Alzheimer vor

8. schönere Haut durch höhere Durchblutun

9. sinkender Ruhepuls und Stärkung des Herzens

10. Herz-Kreislaufsystem wird von keiner anderen Sportart mehr gestärkt, was wiederum zu geringerem Erkrankungsrisiko führt

11. "Verjüngung" des Hormonhaushaltes bis zu 20 Jahren

12. Stärkung des Immunsystems und damit weniger Anfälligkeit für Infektionen

13. Steigerung des sexuellen Verlangens und der Orgasmusfähigkeit, bei Frau wie Mann

14. vermehrte Bildung von Lungenbläschen führt zu grösserer Sauerstoffversorgung, bzw. gleicher bei 1/3 weniger Atemfrequenz als ein Untrainierter

15. Durchblutung der Ohren wird verbessert und damit Schwerhörigkeit vermindert

16. Das Risiko für eine Erkrankung an Osteoporose wird gesenkt

17. Verhinderung von Rückenschmerzen

18. weniger Einschlafstörungen

19. optimistischerer und fröhlicherer Charakter durch Ausschüttung von Noradrenalin, Dopamin und Serotonin.

20. Bildung von weniger Stresshormonen, dadurch entspannterer Lebensstil

21. kaum eine Sportart ist grösserer Kalorienkiller, als Laufen

http://www.runnersworld.de/gesundheit/21-gruende-warum-jeder-laufen-sollte.348512.htm#1


Mit sportlichen Grüßen

Euer HK

Muss nicht unbedingt Laufen sein. Wichtig ist, das Herz-Kreislaufsystem über einen längere Zeit intensiv zu beanspruchen.

Heinrich_Kraemer
20.07.2017, 14:37
Muss nicht unbedingt Laufen sein. Wichtig ist, das Herz-Kreislaufsystem über einen längere Zeit intensiv zu beanspruchen.

Das stimmt selbstverständlich. Nur hat Laufen den Vorteil, daß es sehr zeitsparend ist, im Gegensatz zu anderen Sportarten, um die gewünschten Effekte zu erreichen.

Auch bringen andere Ausdauersportarten kaum das "runners high", welches Läufer ja irgendwie anfixt und dessen high man dann gerne immer wieder will. :D

nurmalso2.0
20.07.2017, 15:21
Das stimmt selbstverständlich. Nur hat Laufen den Vorteil, daß es sehr zeitsparend ist, im Gegensatz zu anderen Sportarten, um die gewünschten Effekte zu erreichen.

Auch bringen andere Ausdauersportarten kaum das "runners high", welches Läufer ja irgendwie anfixt und dessen high man dann gerne immer wieder will. :D

Zeitsparend sicherlich, aber es geht extrem auf Gelenke und Rücken. Egal, bin ja nicht gegen das Laufen. Ist ja erfreulich, dass hier auf HPF nicht nur Fettzüchter vor dem PC hocken. Fahre leistungsbetont mit dem Rad und erreiche damit auch den "high".

Heinrich_Kraemer
20.07.2017, 15:41
Zeitsparend sicherlich, aber es geht extrem auf Gelenke und Rücken. Egal, bin ja nicht gegen das Laufen. Ist ja erfreulich, dass hier auf HPF nicht nur Fettzüchter vor dem PC hocken. Fahre leistungsbetont mit dem Rad und erreiche damit auch den "high".

In Beitrag 30 habe ich wissenschaftliche Ansichten zum Thema Gelenkverschleiß und Laufen verlinkt. Ergebnis ist, daß bei Läufern bis ins hohe Alter hinein Gelenkschäden wesentlich geringer auftreten, weil Knorpel, Sehnen und Muskeln gestärkt werden. Jedoch sind selbstverständlich Fehlstellungen zu beseitigen und für untrainierte Anfänger empfiehlt sich eine Laufanalyse, um das passende Schuhwerk zu wählen, das in jedem Fall zunächst stark dämpfend sein sollte.


Also jetzt nichts gegen Radfahren, aber da paßt mir persönliche einiges gar nicht: Erstmal kostet ein einigermaßen gutes Rad schonmal ziemlich Schotter, dann wird dieser Sport ja v.a. auf Straßen betrieben, wo der Radfahrer mit seinen Lungen dann den Feinstaub der Ladedruckschleudern herausfiltert, womöglich noch zusammengefahren wird.
Und für die Kronjuwelen stell ich mir das ganze auch nicht ganz so super vor, werden sie dauernd auf dem Sattel gequetscht. Hodenkrebs scheint zumindest bei Profiradlern gehäuft auzutreten.

nurmalso2.0
20.07.2017, 16:08
In Beitrag 30 habe ich wissenschaftliche Ansichten zum Thema Gelenkverschleiß und Laufen verlinkt. Ergebnis ist, daß bei Läufern bis ins hohe Alter hinein Gelenkschäden wesentlich geringer auftreten, weil Knorpel, Sehnen und Muskeln gestärkt werden. Jedoch sind selbstverständlich Fehlstellungen zu beseitigen und für untrainierte Anfänger empfiehlt sich eine Laufanalyse, um das passende Schuhwerk zu wählen, das in jedem Fall zunächst stark dämpfend sein sollte.


Also jetzt nichts gegen Radfahren, aber da paßt mir persönliche einiges gar nicht: Erstmal kostet ein einigermaßen gutes Rad schonmal ziemlich Schotter, dann wird dieser Sport ja v.a. auf Straßen betrieben, wo der Radfahrer mit seinen Lungen dann den Feinstaub der Ladedruckschleudern herausfiltert, womöglich noch zusammengefahren wird.
Und für die Kronjuwelen stell ich mir das ganze auch nicht ganz so super vor, werden sie dauernd auf dem Sattel gequetscht. Hodenkrebs scheint zumindest bei Profiradlern gehäuft auzutreten.

Ich wohne auf dem Land und wenn ich in eine Stadt fahre, fallen mir regelmäßig Läufer auf, die den Feinstaub aus der Luft filtern und das auf hartem Asphalt. ;)
Radfahren ist sicherlich teurer, aber es ist abwechslungsreicher und man muss ja nicht unbedingt auf einer Hauptverkehrsstraße fahren. Mountainbike gibt es auch.

MANFREDM
20.07.2017, 17:31
Vorsicht: Laufen kann aber auch die Gelenke belasten. Je älter und fetter der Körper und je höher die Geschwindigkeit und härter der Untergrund, desto mehr Belastung entsteht.

Genau. Es gibt im Sportstudio andere Cardiogeräte auf denen gelenkschonend trainiert werden kann. Bei uns: Stepper, Radergometer, Rudermaschine. Ich haue dort in 30 Minuten immer so 360 bis 400 kcal weg und mache anschliessend Krafttraining.

Heinrich_Kraemer
03.08.2017, 10:27
Zeitsparend sicherlich, aber es geht extrem auf Gelenke und Rücken. Egal, bin ja nicht gegen das Laufen. Ist ja erfreulich, dass hier auf HPF nicht nur Fettzüchter vor dem PC hocken. Fahre leistungsbetont mit dem Rad und erreiche damit auch den "high".

Nehm den Ball hier nochmal auf, bzgl. angeblicher Rückenprobleme durchs Laufen. Das Gegenteil dürfte auch hier zutreffen, den es handelt sich ja um eine ursprüngliche Menschliche Körperhaltung, auf welche unser Körper ausgelegt ist, im Gegensatz zum stundenlangen Sitzen.


Durch das Laufen wird die Wirbelsäule immer wieder gestreckt (ähnlich der Chiropraktik), zusammengedrückt, was Bandscheiben stärkt und Fehlhaltungen behebt (etwa durch langes Sitzen in einer Position).

Durch Geländeläufe, oder v.a. auch im Gebirge, wird die Rückenmuskulatur gestärkt und man wird sehr locker im Oberöberkörper, weil der Oberkörper die Geländeunebenheiten ausgleicht bzgl. Körperschwerpunkt, daß man nicht auf die Schnauze fliegt.

Radfahren halte ich hier für wesentlich problematischer, weil in einer unnatürlichen Stellung statisch verharrt werden muß.



(...)
Wer sich regelmäßig zum Joggen aufrafft, tut damit nicht nur etwas für Stressabbau und Kondition – sondern auch für den oft vernachlässigten Rücken mit seinen vielen kleinen Muskeln. So löst das Lauftraining Verspannungen, kräftigt die häufig verkümmerte Rumpfmuskulatur und entlastet die Bandscheiben. Darauf weist die Deutsche Gesetzliche Unfallversicherung (DGUV) mit Sitz in Berlin hin.
Nicht jeder darf mit Rückenschmerzen laufen gehen

Wichtig beim Joggen gegen Rückenbeschwerden ist aber die richtige Haltung: Während des Laufens sollten die Arme stets locker am Körper anliegen und der Oberkörper leicht nach vorne geneigt sein. Bei akut aufgetretenen und schwerwiegenden Rückenschmerzen, etwa aufgrund eines Bandscheibenvorfalls, sollte man vor Trainingsbeginn ein ärztliches Einverständnis einholen.
(...)
https://www.special-rueckenschmerz.de/tipps-praevention/sport/joggen-fuer-den-ruecken-id136865.html

nurmalso2.0
03.08.2017, 11:07
Nehm den Ball hier nochmal auf, bzgl. angeblicher Rückenprobleme durchs Laufen. Das Gegenteil dürfte auch hier zutreffen, den es handelt sich ja um eine ursprüngliche Menschliche Körperhaltung, auf welche unser Körper ausgelegt ist, im Gegensatz zum stundenlangen Sitzen.


Durch das Laufen wird die Wirbelsäule immer wieder gestreckt (ähnlich der Chiropraktik), zusammengedrückt, was Bandscheiben stärkt und Fehlhaltungen behebt (etwa durch langes Sitzen in einer Position).

Durch Geländeläufe, oder v.a. auch im Gebirge, wird die Rückenmuskulatur gestärkt und man wird sehr locker im Oberöberkörper, weil der Oberkörper die Geländeunebenheiten ausgleicht bzgl. Körperschwerpunkt, daß man nicht auf die Schnauze fliegt.

Radfahren halte ich hier für wesentlich problematischer, weil in einer unnatürlichen Stellung statisch verharrt werden muß.

Ursprünglich stammt der Mensch von Vierbeinern ab, deshalb auch die Rückenprobleme u.a. wegen des aufrechten Gangs, die irgendwann jeden ereilen.
Die Bandscheiben werden durch das andauernde strecken und zusammendrücken beim Laufen eher geschädigt. In der Jugend spürt man da nix, aber mit den Jahren summiert sich das. Spätestens mit 50 nimmt die Bandscheibe spürbar Schaden. Der Radiologe sagt dazu, Altersbedingte Abnutzung.

Heinrich_Kraemer
03.08.2017, 11:22
Ursprünglich stammt der Mensch von Vierbeinern ab, deshalb auch die Rückenprobleme u.a. wegen des aufrechten Gangs, die irgendwann jeden ereilen.
Die Bandscheiben werden durch das andauernde strecken und zusammendrücken beim Laufen eher geschädigt. In der Jugend spürt man da nix, aber mit den Jahren summiert sich das. Spätestens mit 50 nimmt die Bandscheibe spürbar Schaden. Der Radiologe sagt dazu, Altersbedingte Abnutzung.

Das sehe ich anders. Beitrag 30 von mir in diesem Strang verweist auf wissenschaftliche Studien, welche belegen, daß eben Bewegung von Knorpelgewebe zu dessen Stärkung und nicht Schwächung führt. Zudem stärkt und lockert Laufen die Rückenmuskulatur, sowie die Antagonisten.

Das sagt darüberhinaus Wiki dazu:


(...)
Knorpelstrukturen können auch beschädigt werden. Ein derartiger Schaden kann durch eine Vielzahl von Ursachen entstehen, sich aus einem unglücklichen Fallen oder einem Sportunfall (traumatisch), vorherigen Knieverletzungen (posttraumatisch) oder Verschleiß mit der Zeit ergeben. Die Ruhigstellung (Immobilisierung) über längere Zeit kann ebenfalls in Knorpelschäden resultieren.

Eine Schädigung des Knorpels, hervorgerufen durch eine Überbelastung wie zum Beispiel Jogging, wird häufig diskutiert, kann jedoch bislang nicht nachgewiesen werden.[2] Wissenschaftliche Studien zeigen vielmehr eine gute Adaptation (Anpassungsfähigkeit) des menschlichen Knorpels an chronische Belastung, sofern noch kein Vorschaden vorhanden ist. Bei Langstreckenläufern zeigt sich eine Erholung der Knorpelstruktur bereits wenige Minuten nach Beendigung der sportlichen Aktivität.
(...)
https://de.wikipedia.org/wiki/Knorpel


Bandscheibenschäden neben Knorpelgewebeschwächung dürfte ferner v.a. auf mechanische Beeinträchtung aufgrund bestimmter Fehlstellungen zurückzuführen sein.

Süßer
03.08.2017, 11:23
Ursprünglich stammt der Mensch von Vierbeinern ab, deshalb auch die Rückenprobleme u.a. wegen des aufrechten Gangs, die irgendwann jeden ereilen.
Die Bandscheiben werden durch das andauernde strecken und zusammendrücken beim Laufen eher geschädigt. In der Jugend spürt man da nix, aber mit den Jahren summiert sich das. Spätestens mit 50 nimmt die Bandscheibe spürbar Schaden. Der Radiologe sagt dazu, Altersbedingte Abnutzung.

Leider falsch. In den Gelenken selber gibt es kein Blut welches Sauerstoff und Nährstoffe transportiert, sondern es wird durch die Gelenksschmiere selber transportiert. Nach dem gleichem Prinzip mit dem die ganzen Stiefel verschmutzen auch wenn nur unten Dreck ist. Also durch die kurzen Bewegungen wird der Nährstoffstransport angeregt. Wenn der Knorpel nicht versorgt wird, stirbt er ab, das sind die Schmerzen.

cornjung
03.08.2017, 11:30
Nehm den Ball hier nochmal auf, bzgl. angeblicher Rückenprobleme durchs Laufen. Das Gegenteil dürfte auch hier zutreffen...
Bis zu meinem Unfall vor wenigen Jahren bin ich täglich gejoggt. Fürs Kreuz ist aber ohnhin sich bewegen das Entscheidene. Walken, Schwimmen uswusf.... Und knieschonender ist es in jedem Fall. Und bei Kreuz- Problenen hilft eh nur Krankengymnastik respektive Rücken-training.

Heinrich_Kraemer
03.08.2017, 11:55
Bis zu meinem Unfall vor wenigen Jahren bin ich täglich gejoggt. Fürs Kreuz ist aber ohnhin sich bewegen das Entscheidene. Walken, Schwimmen uswusf.... Und knieschonender ist es in jedem Fall. Und bei Kreuz- Problenen hilft eh nur Krankengymnastik respektive Rücken-training.


Nunja, genau das dürfte ja die Frage sein, ob die "Schonung" oder "schonender" auch wirklich besser ist.

Ich zitiere nochmal aus Beitrag 30:


Laufen schützt die Gelenke

Hartnäckig hält sich das Gerücht, Laufen schade den Gelenken. Dabei ist das Gegenteil der Fall. Eine *aktuelle, kalifornische Studie zeigt: Laufen stärkt das Knorpelgewebe.

Bei jedem Laufschritt wird der Knorpel in der Hüfte, den Knien und im Sprunggelenk erst zusammengedrückt und dann wieder auseinandergedehnt. Dadurch gelangt Sauerstoff in das Knorpelgewebe und Abfallprodukte des Stoffwechsels werden besser abtransportiert. Dies ernährt den Knorpel und hält ihn gesund. „Ohne ausreichende Be*wegung werden die Knorpelzellen schwach und krank“, sagt James Fries, Medizinprofessor an der Stanford University. Außerdem stärkt das Laufen die Bänder, welche die Gelenke unterstützen. Es hält sie stabil und macht sie weniger anfällig für Verstauchungen und Verrenkungen, die den Knorpel schädigen können und letztlich zu Arthrose führen.

Arthrose-Risiko nimmt durch Laufen ab

Schon im Jahr 2006 veröffentlichte Fries eine Studie zum Zusammenhang von Laufen und Arthrose. Dafür hatte er 539 Läufer und 423 Nichtläufer über einen Zeitraum von 21 Jahren beobachtet. Letztes Jahr hat er diese Untersuchung noch einmal aktualisiert. Dabei bestätigte sich, dass Nichtläufer mehr als doppelt so oft unter auf Arthrose zurückzu*führenden Beeinträchtigungen leiden wie Läufer, sprich: Das Risiko nimmt durch Laufen nicht zu, sondern ab.
(...)
http://www.runnersworld.de/gesundheit/laufen-schuetzt-die-gelenke.348276.htm

Klar ist aber auch, wenn jemand beginnt zu Laufen, als Untrainierter und dazu noch womöglich Übergewichtig, die Belastungen für die Knie höher werden. Deshalb anfangs unbedingt stark dämpfende Laufschuhe verwenden, welche für das jeweilige Gewicht und die jeweilige Beinstellung geeignet sind. Langsam beginnen.


Ich selbst komme übrigens vom Schwimmen. Ist nett v.a. auch für den Oberkörper, aber es braucht halt ziemlich Zeit. 3km, dann 4 usw. Laufen ist aufgrund der Zeitersparnis für max. Resultate auf herz-Kreislauf da irgendwie besser. Zudem frische Luft, nicht in der teueren verbrunzten Kanackenschwimmhalle usw.

Jetzt im Sommer schwimm ich auch gerne wieder, im See, v.a. nach dem Laufen, wenn Zeit. Nach einer 20km Einheit dann noch drei km Schwimmen ist wirklich nett und erfrischend, aber dauuert laaaaange.:))

cornjung
03.08.2017, 12:04
Nunja, genau das dürfte ja die Frage sein, ob die "Schonung" oder "schonender" auch wirklich besser ist.

Ich zitiere nochmal aus Beitrag 30:



Klar ist aber auch, wenn jemand beginnt zu Laufen, als Untrainierter und dazu noch womöglich Übergewichtig, die Belastungen für die Knie höher werden. Deshalb anfangs unbedingt stark dämpfende Laufschuhe verwenden, welche für das jeweilige Gewicht und die jeweilige Beinstellung geeignet sind. Langsam beginnen.


Ich selbst komme übrigens vom Schwimmen. Ist nett v.a. auch für den Oberkörper, aber es braucht halt ziemlich Zeit. 3km, dann 4 usw. Laufen ist aufgrund der Zeitersparnis für max. Resultate auf herz-Kreislauf da irgendwie besser. Zudem frische Luft, nicht in der teueren verbrunzten Kanackenschwimmhalle usw.

Jetzt im Sommer schwimm ich auch gerne wieder, im See, v.a. nach dem Laufen, wenn Zeit. Nach einer 20km Einheit dann noch drei km Schwimmen ist wirklich nett und erfrischend, aber dauuert laaaaange.:))
Ich habe mich vermutlich missverständlich ausgedrückt. Klar ist Bewegung besser als Schonung, umstritten ist nur, ob dafür tatsächlich Joggen nötig , oder ob knie-und kreutzschonender Walken= schnelles Gehen nicht tatsächlich besser ist.

nurmalso2.0
03.08.2017, 12:28
Das sehe ich anders. ..........

Leider falsch. .................

Bin ja nicht gegen das Laufen, ist doch toll wenn Leute sich bewegen und wenn Ärzte es in speziellen Fällen empfehlen mag das Hilfreich sein. Aber es ist kein Zaubermittel.
Was gilt es beim Laufen zu beachten, bzw. Voraussetzungen:



Sehrgutes Schuhwerk
Bodenbeschaffenheit
Lauftechnik
Körperhaltung beim Laufen
Fehlstellung Füße korrigieren
Gute Rumpfmuskulatur
hohes Körpergewicht vermeiden


Schon einige Dinge die man beachten muss, will man sich nicht schädigen.

Süßer
04.08.2017, 15:05
Bin ja nicht gegen das Laufen, ist doch toll wenn Leute sich bewegen und wenn Ärzte es in speziellen Fällen empfehlen mag das Hilfreich sein. Aber es ist kein Zaubermittel.
Was gilt es beim Laufen zu beachten, bzw. Voraussetzungen:



Sehr gutes Schuhwerk
Bodenbeschaffenheit
Lauftechnik
Körperhaltung beim Laufen
Fehlstellung Füße korrigieren
Gute Rumpfmuskulatur
hohes Körpergewicht vermeiden


Schon einige Dinge die man beachten muss, will man sich nicht schädigen.

Auf dem Stand war ich auch mal aber es nützt nichts, man muß sich bewegen.

-Schuhe: versuch New Balance
-Boden: möglichst glatt ohne Stolperstellen, Beton oder Asphalt
-den Rest kann man erstmal nicht beeinflußen.
-ich hab noch eine Garmin-Pulsmessuhr, die den Puls überwacht.
-dann lauf immer die gleiche Strecke, eine Richtung genau nach Uhr 20 Minuten, genau zur Sekunde umdrehen. Mit dieser Methode siehst du genau den Fortschritt, die paar Meter die man weiter gelaufen ist. Ich finde dies sehr motivierend, auch muß man nicht mehr zwanghaft ans Ende denken.
-Wenn der Puls zu hoch wird oder die Puste ausgeht, gehen. Ich hab mir ein Programm 1 Minute laufen, 1,5 Minuten gehen, zusammengestellt.
-Wenn es weh tut, weniger belasten. Der Körper muß sich gewöhnen, das dauert einige Zeit. Schmerzen zeigen Überlastungen an, oberhalb der Selbstreparaturfähigkeit.
-Lauf mit möglichst kleinen Schritten, versuch die Bewegung mit der Beugung vom Knie zu beginnen. Das Stichwort zum googeln:natural running.
-Barfußschuhe hab ich auch, Marke VIVOBARFOOT. ist ein britischer Hersteller, sehen fast wie Ballerinas aus, mit besserer Sohle, keine getrennten Zehen. Das Problem ist, die Achillessehne ist idR zu schwach für die Belastung. Ich nehme die zum Spazieren oder einfach nur zum Gehen. Ich hoffe das meine Achillessehne sich stärkt. Es ist aber eine beeindruckende Erfahrung wie unterschiedlich der natürliche Gang (Beginn über den Ballen) gegen den Zivilgang (Aufschlag auf der Ferse) ist. Ich kann den Körperschall hören wenn die Ferse zuerst aufkommt.

-Ich halte joggen für ideal, weil man kommt leicht in den wirksamen Pulsbereich, man schwitzt und die Vibration ist wichtig für die Gelenke, besonders die Knorpel. Beim Schwimmen schwitzt man nicht, beim Radfahren ist der Puls meist nicht hoch genug, mir behagt die Laufsimulation auf dem Laufband nicht.
LG

Heinrich_Kraemer
20.08.2017, 21:59
Auf dem Stand war ich auch mal aber es nützt nichts, man muß sich bewegen.

-Schuhe: versuch New Balance
-Boden: möglichst glatt ohne Stolperstellen, Beton oder Asphalt
-den Rest kann man erstmal nicht beeinflußen.
-ich hab noch eine Garmin-Pulsmessuhr, die den Puls überwacht.
-dann lauf immer die gleiche Strecke, eine Richtung genau nach Uhr 20 Minuten, genau zur Sekunde umdrehen. Mit dieser Methode siehst du genau den Fortschritt, die paar Meter die man weiter gelaufen ist. Ich finde dies sehr motivierend, auch muß man nicht mehr zwanghaft ans Ende denken.
-Wenn der Puls zu hoch wird oder die Puste ausgeht, gehen. Ich hab mir ein Programm 1 Minute laufen, 1,5 Minuten gehen, zusammengestellt.
-Wenn es weh tut, weniger belasten. Der Körper muß sich gewöhnen, das dauert einige Zeit. Schmerzen zeigen Überlastungen an, oberhalb der Selbstreparaturfähigkeit.
-Lauf mit möglichst kleinen Schritten, versuch die Bewegung mit der Beugung vom Knie zu beginnen. Das Stichwort zum googeln:natural running.
-Barfußschuhe hab ich auch, Marke VIVOBARFOOT. ist ein britischer Hersteller, sehen fast wie Ballerinas aus, mit besserer Sohle, keine getrennten Zehen. Das Problem ist, die Achillessehne ist idR zu schwach für die Belastung. Ich nehme die zum Spazieren oder einfach nur zum Gehen. Ich hoffe das meine Achillessehne sich stärkt. Es ist aber eine beeindruckende Erfahrung wie unterschiedlich der natürliche Gang (Beginn über den Ballen) gegen den Zivilgang (Aufschlag auf der Ferse) ist. Ich kann den Körperschall hören wenn die Ferse zuerst aufkommt.

-Ich halte joggen für ideal, weil man kommt leicht in den wirksamen Pulsbereich, man schwitzt und die Vibration ist wichtig für die Gelenke, besonders die Knorpel. Beim Schwimmen schwitzt man nicht, beim Radfahren ist der Puls meist nicht hoch genug, mir behagt die Laufsimulation auf dem Laufband nicht.
LG

Danke für den sehr informativen Beitrag!

Was ich allerdings problematisch daran finde ist, den Laufschuhtyp rein auf eine Marke für Anfänger festzulegen, weil damit nicht das Gewicht, der Laufstil, die Beinstellung und das Geläuf beachtet wird. Klar NB gilt als sehr guter Schuhhersteller für Anfänger, weil früher Hersteller orthopädischer Schuhe. Aber auch NB hat für so ziemlich jeden Typ was im Programm. NB ist darüberhinaus ja auch sympathisch, weil auch in UK arbeiten lassend und in wieder in USA (den grauen Klassiker 990).
Ich persönlich würde auf Brooks zeigen, gehts um Anfängerschuhe, aber auch hier breite Modellpalette.


Erste Orientierung kann dieser kleine Schnelltest geben, der gleich die passenden Modell auswirft, von unterschiedlichen Marken:

http://www.runnersworld.de/schuhfinder


Pulsmesser lehne ich persönlich ab, auch für Anfänger, weil einfach die meditative Seite mit Reinhören in den eigenen Körper und das Genießen der Natur usw. verhindert wird. Man wird fremdbestimmt durch die Maschine. Wer ein einigermaßen gutes Körpergefühl hat braucht sowas nicht, wie ich finde. Wird zu schnell anfängertypisch angefangen geht einem die Luft aus, Seitenstechen, Herzstechen usw. und man wird langsamer. Was allerdings hieran problematisch sein dürfte ist, daß man schnell den Spaß daran verliert, wenn es ein solches unschönes Hetze-und-Ruhe-Laufen wird.
Aber ein vorheriges Bewußtsein daüber und eine kleine Selbstkontrolle beim Laufen dürften auch hier die Maschine ersetzen.

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 19:21
...Das Problem ist, die Achillessehne ist idR zu schwach für die Belastung. Ich nehme die zum Spazieren oder einfach nur zum Gehen. Ich hoffe das meine Achillessehne sich stärkt. Es ist aber eine beeindruckende Erfahrung wie unterschiedlich der natürliche Gang (Beginn über den Ballen) gegen den Zivilgang (Aufschlag auf der Ferse) ist. Ich kann den Körperschall hören wenn die Ferse zuerst aufkommt.

-Ich halte joggen für ideal, weil man kommt leicht in den wirksamen Pulsbereich, man schwitzt und die Vibration ist wichtig für die Gelenke, besonders die Knorpel. Beim Schwimmen schwitzt man nicht, beim Radfahren ist der Puls meist nicht hoch genug, mir behagt die Laufsimulation auf dem Laufband nicht.
LG

Bzgl. Achillessehne und deren mgl. Entzündung kann ich den Supernova von Adidas empfehlen, weil dieser extra hierfür am Sehnenverlauf eine Aussparung hat und hinten schützend höher gezogen ist. Natürlich nur wenn Neutralläufer bzw. mit Einlagen. Ist der z.z. wohl am meisten gedämpfte von Adidas.

https://www.runnersworld.de/sixcms/media.php/12/BB3487_BL_eCom.jpg

Für Fersenspornler eher dann z.B. den Ghost von Brooks, der die entsprechende Aussparung an der Sohle hat. Auch neutral.

https://www.startfitness.co.uk/media/catalog/product/cache/6/image/800x/9df78eab33525d08d6e5fb8d27136e95/b/r/brooks-mens-ghost-9-blue-110233-1d431-f.jpg

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 19:25
Bewegung (nicht Laufen) ist vollkommen ausreichend. Das mit dem Joggen von am Besten gleich 10km ist Schwachsinn und unnötig.

Das ist wieder so ein Hype dem der Michel wie blöd hinterrennt. Warum überhaupt? Damit man noch schneller für das Drecks-System im Hamsterrad strampeln kann?

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 19:31
Bewegung (nicht Laufen) ist vollkommen ausreichend. Das mit dem Joggen von am Besten gleich 10km ist Schwachsinn und unnötig.

Das ist wieder so ein Hype dem der Michel wie blöd hinterrennt. Warum überhaupt? Damit man noch schneller für das Drecks-System im Hamsterrad strampeln kann?

Pssssst, ich verrate Dir ein Geheimnis, mein Couchhase: Hinter dem Jogginghype steckt in Wahrheit die Echsenmenschenverwörung. Wir sollen vom Speck nur deshalb runter, weil sich diese fettarm von uns ernähren wollen, weil selber schon zu fett vom vielen Raumschifffliegen.

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 19:32
Pssssst, ich verrate Dir ein Geheimnis, mein Couchhase: Hinter dem Jogginghype steckt in Wahrheit die Echsenmenschenverwörung. Wir sollen vom Speck runter, weil diese sich gesund von uns ernähren wollen, weil selber schon zu fett vom vielen Raumschifffliegen.

Blödsinn. Für echte Sportler ist Laufen langweilig und wie ein Straftraining.

Für mich ist das nicht mal Sport.

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 19:36
- doppelt -

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 19:37
Blödsinn. Für echte Sportler ist Laufen langweilig und wie ein Straftraining.

Für mich ist das nicht mal Sport.

Oho! Hier merkt man sofort, daß ein wahrer Kenner der Materie spricht, im Namen aller "echten Sportler".

Und nicht vergessen! Die Echsenmenschen...!

Shahirrim
03.11.2017, 19:40
Blödsinn. Für echte Sportler ist Laufen langweilig und wie ein Straftraining.

Für mich ist das nicht mal Sport.

Zumindest kann aber Ausdauersport im Gegensatz zu Kraftsport die Telomere an den Enden der Chromosomen wieder verlängern, die für das Altern ja sehr wichtig sind. Je kürzer die sind, desto schneller altern wir.

Hat man jetzt vor Kurzem entdeckt. Forscher meinten, dass ist das erste Mal, das man etwas gegen deren Verkürzung entdeckt hat!

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 19:44
Zumindest kann aber Ausdauersport im Gegensatz zu Kraftsport die Telomere an den Enden der Chromosomen wieder verlängern, die für das Altern ja sehr wichtig sind. Je kürzer die sind, desto schneller altern wir.

Hat man jetzt vor Kurzem entdeckt. Forscher meinten, dass ist das erste Mal, das man etwas gegen deren Verkürzung entdeckt hat!

Naja, ob das was bringt.

Auf alle Fälle: Sportler machen immer nur so viel Ausdauer wie es nötig ist. Grund: Es ist extrem langweilig.

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 19:46
Oho! Hier merkt man sofort, daß ein wahrer Kenner der Materie spricht, im Namen aller "echten Sportler".

Und nicht vergessen! Die Echsenmenschen...!

Als Jugendlicher habe ich 3 Sportarten parallel gemacht, dann "nur" 2 weil es zu viel wurde.

Wer soll sich sonst auskennen?

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 19:48
Machts Kampfsport da ist die Kondition automatisch mit drin und man hat dann "Fähigkeiten". :D

denkmalnach
03.11.2017, 19:54
Laufen laufen.....alle Joggen und rennen sie nur.
Vielleicht auch besser, dann kann der Michel schonmal weglaufen üben, denn wehren kann er sich nicht.

Die dünnen spackos. Die kanacken Pumpen im Studio und machen Kampfsport, um den Micheln den Kopf einzuschlagen.

Laufen finde ich irgendwie langweilig.kein Spaß, keine Action, Mann muss nichts beherrschen.
Kann mich dafür irgendwie nicht begeistern.

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 19:59
Laufen laufen.....alle Joggen und rennen sie nur.
Vielleicht auch besser, dann kann der Michel schonmal weglaufen üben, denn wehren kann er sich nicht.

Die dünnen spackos. Die kanacken Pumpen im Studio und machen Kampfsport, um den Micheln den Kopf einzuschlagen.

Laufen finde ich irgendwie langweilig.kein Spaß, keine Action, Mann muss nichts beherrschen.
Kann mich dafür irgendwie nicht begeistern.

Genau das ist es. Der Kulturbereicherer boxt und stählt sich, während der Michel beim Konditionstraining abmagert.

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 20:03
Übrigens: auch 2017 wurde die deutsche Dominanz beim Triathlon (Langdistanz) auf Hawai fortgesetzt, vom Außenseiter in Rekordzeit.

Extrem flüssiger Marathonlauf. Voll durchgeplattelt. Super Patrick!


(...)
An einem der bittersten Tage für den Titelverteidiger Jan Frodeno auf Hawaii hat Landsmann Patrick Lange die deutsche Siegesserie bei der Ironman-Weltmeisterschaft fortgesetzt: Der Vorjahresdritte verwies den Kanadier Lionel Sanders mit 2:27 Minuten Vorsprung auf den zweiten Platz und stellte in 8:01:39 Stunden einen Streckenrekord auf. "Das ist, wovon ich immer geträumt habe. Das ist nicht wahr, das ist so großartig", sagte Lange, der mit der Deutschlandfahne in der Hand fast ins Ziel gestolpert wäre.

Dritter wurde der Brite David McNamee vor dem zweiten deutschen Topfavoriten Sebastian Kienle. Der 33-Jährige aus Mühlacker kam 8:19 Minuten nach Lange ins Ziel. Boris Stein, Siebter vor einem Jahr, wurde Zehnter.

In einem denkwürdigen Rennen holte Lange nach 3,8 Kilometern Schwimmen und 180,2 Kilometern Radfahren beim Marathon über zehn Minuten auf. Wenige Kilometer vor dem Ziel übernahm der 31-Jährige aus Bad Wildungen erstmals die Führung in dem Rennen und gab sie bis zum Ziel auf Ali'i Drive nicht mehr ab.
Der sechste Deutsche, der auf Hawaii siegt

Lange ist nach Thomas Hellriegel (1997), Normann Stadler (2004 und 2006), seinem jetzigen Trainer Faris Al-Sultan (2005), Kienle (2014) und Frodeno (2015/2016) der sechste Deutsche, der auf Hawaii siegt.
(...)
http://www.zeit.de/sport/2017-10/ironman-hawaii-lange-holt-titel

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 20:09
Laufen laufen.....alle Joggen und rennen sie nur.
Vielleicht auch besser, dann kann der Michel schonmal weglaufen üben, denn wehren kann er sich nicht.

Die dünnen spackos. Die kanacken Pumpen im Studio und machen Kampfsport, um den Micheln den Kopf einzuschlagen.

Laufen finde ich irgendwie langweilig.kein Spaß, keine Action, Mann muss nichts beherrschen.
Kann mich dafür irgendwie nicht begeistern.

Aha auch hier so ein Kenner und wohl selbsternannter "Kampfsportler". Denn gerade Kampfsport, wo es auf Schnelligkeit, Beweglichkeit, Beinarbeit ankommt, betreibt man ja so "erfolgreich" ganz ohne viel Ausdauertraining. :auro: Da reicht dann "Pumpen" und Fressen... :auro:

Aber ich verrate Dir auch ein "Geheimnis": Drehmoment ist nichts ohne PS und PS nichts ohne Drehmoment. D.h. Laufen ist die beste Voraussetzung für jeglichen weiteren Sport.

So sieht bspw. ein echter Fighter aus, 70 kg bei 175cm (Verhältnis kg/cm hochrechenbar je nach Grösse), im Gegensatz zu einem aufgeblähten Gockerl, das vor lauter Kraft anscheinend nicht laufen kann:

https://www.listland.com/wp-content/uploads/2016/08/10-Little-Known-Facts-About-Conor-McGregor-696x933.jpg

und daß auch nicht das Schwergewicht zu kurz kommt, auf das ja immer gerne verwiesen wird als Alibi. Wilder WBC-Champ, 103 kg bei 201cm:

http://static-39.sinclairstoryline.com/resources/media/fac1ba5c-799c-41b5-a193-9e668517e7a0-large16x9_AP_998079718976.jpg?1453008280560

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 20:19
Aha auch hier so ein Kenner und wohl selbsternannter "Kampfsportler". Denn gerade Kampfsport, wo es auf Schnelligkeit, Beweglichkeit, Beinarbeit ankommt, betreibt man ja so "erfolgreich" ganz ohne viel Ausdauertraining. :auro: Da reicht dann "Pumpen" und Fressen... :auro:

Aber ich verrate Dir auch ein "Geheimnis": Drehmoment ist nichts ohne PS und PS nichts ohne Drehmoment.

So sieht bspw. ein echter Fighter aus, 70 kg bei 175cm (Verhältnis kg/cm hochrechenbar je nach Grösse), im Gegensatz zu einem aufgeblähten Gockerl, das vor lauter Kraft anscheinend nicht laufen kann:

https://www.listland.com/wp-content/uploads/2016/08/10-Little-Known-Facts-About-Conor-McGregor-696x933.jpg

Das Maß habe ich. Haha

Du kapierst nicht dass für Sportler das Konditionstraining nur ein notwendiges Übel ist. Außerdem bekommt man beim Kampftraining automatisch die Kondition weil es extrem anstrengend ist. Viel anstrengender als Laufen weil man nicht
nur die Haxen bewegt.

Klopperhorst
03.11.2017, 20:24
Genau das ist es. Der Kulturbereicherer boxt und stählt sich, während der Michel beim Konditionstraining abmagert.

Setz den Kulturbereicherer im Wald aus, dann kommt er nicht mehr klar, weil ihm die Orientierung fehlt.
Stadtsportarten, wie Krafttraining, sind doch ein Witz. Der deutsche Mann ist in Wald und Wiesen unterwegs und nicht in vermieften Muckibuden.

---

laurin
03.11.2017, 20:26
Ich möchte hier keine 100 Jahre alt werden.

denkmalnach
03.11.2017, 20:31
Aha auch hier so ein Kenner und wohl selbsternannter "Kampfsportler". Denn gerade Kampfsport, wo es auf Schnelligkeit, Beweglichkeit, Beinarbeit ankommt, betreibt man ja so "erfolgreich" ganz ohne viel Ausdauertraining. :auro: Da reicht dann "Pumpen" und Fressen... :auro:

Aber ich verrate Dir auch ein "Geheimnis": Drehmoment ist nichts ohne PS und PS nichts ohne Drehmoment.

So sieht bspw. ein echter Fighter aus, 70 kg bei 175cm (Verhältnis kg/cm hochrechenbar je nach Grösse), im Gegensatz zu einem aufgeblähten Gockerl, das vor lauter Kraft anscheinend nicht laufen kann:

https://www.listland.com/wp-content/uploads/2016/08/10-Little-Known-Facts-About-Conor-McGregor-696x933.jpg

Nee nee mache leider keinen Kampfsport mehr.

Meine mit meiner Antwort auch eher die Läufer die es etwas übertreiben.
Abgemagerte Bürohengste. Sehen immer krank aus.

Allgemeine die ganzen Ausdauersportler.wrnn man zusätzlich läuft zum Kampfsport oder Kraftsport,passt das meist.
Aber schaut man sich die veganen deutschen hipster Sportler an, mit dicken Kopfhörern und dem iPhone um den Oberarm geschnallt und dann Ali die Kante....dann sehe ich schwarz....

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 20:32
Setz den Kulturbereicherer im Wald aus, dann kommt er nicht mehr klar, weil ihm die Orientierung fehlt.
Stadtsportarten, wie Krafttraining, sind doch ein Witz. Der deutsche Mann ist in Wald und Wiesen unterwegs und nicht in vermieften Muckibuden.

---

Ich habe kein einzgies Mal was über Krafttraining geschrieben, das war ein Strohmann vom Krämer.

denkmalnach
03.11.2017, 20:32
Setz den Kulturbereicherer im Wald aus, dann kommt er nicht mehr klar, weil ihm die Orientierung fehlt.
Stadtsportarten, wie Krafttraining, sind doch ein Witz. Der deutsche Mann ist in Wald und Wiesen unterwegs und nicht in vermieften Muckibuden.

---

Wenn dem Mal so wäre.
Wehrsportvereine mit Selbstverteidigung, Fitness und Schießtraining wären das richtige

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 20:33
Das Maß habe ich. Haha

Du kapierst nicht dass für Sportler das Konditionstraining nur ein notwendiges Übel ist. Außerdem bekommt man beim Kampftraining automatisch die Kondition weil es extrem anstrengend ist. Viel anstrengender als Laufen weil man nicht
nur die Haxen bewegt.

Gut, daß gerade Du mich über Sport belehrst. :auro:

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 20:34
Gut, daß gerade Du mich über Sport belehrst. :auro:

Was hast du denn für Sportarten gemacht?

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 20:38
Hier ein Beispiel eines bekannten und extrem unbeweglichen Kampfsportlers: :rofl:

https://vignette.wikia.nocookie.net/rifftrax/images/2/20/Van-damme-split.png/revision/latest?cb=20151017043304

Klopperhorst
03.11.2017, 20:38
Wenn dem Mal so wäre.
Wehrsportvereine mit Selbstverteidigung, Fitness und Schießtraining wären das richtige ������

Als Inhaber der Goldenen Pioniernadel und Drillabzeichen zum röhrenden Hirsch habe ich natürlich noch einige Erfahrungen aus dem DDR-Jugendlager vorzuweisen.
Allerdings sollte man sich fragen, was man ab 40 in der körperlichen Zerfallsphase noch groß trainieren kann.

---

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 20:41
Was hast du denn für Sportarten gemacht?

Diverse, u.a. Kickboxen in jungen Jahren.

Aber schau: Wenn wir das jetzt hier vertiefen würden, dann läuft das mit Dir wohl wie üblich: Es werden wirre Behauptungen aufgestellt als allgemeinverbindlich und dann immer wieder dasselbe, egal was der Diskussionspartner auch dazu sagt.

Und dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade.

Das Strangthema ist ja Laufen.

Dabei wollen wirs dann auch erstmal belassen.

BRDDR_geschaedigter
03.11.2017, 20:43
Diverse, u.a. Kickboxen in jungen Jahren.

Aber schau: Wenn wir das jetzt hier vertiefen würden, dann läuft das mit Dir wohl wie üblich: Es werden wirre Behauptungen aufgestellt als allgemeinverbindlich und dann immer wieder dasselbe, egal was der Diskussionspartner auch dazu sagt.

Und dafür ist mir meine Zeit einfach zu schade.

Das Strangthema ist ja Laufen.

Dabei wollen wirs dann auch erstmal belassen.

Also als Kind nur Kickboxen. Alles klar.

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 20:45
Also als Kind nur Kickboxen. Alles klar.

Genau das meinte ich.

So und jetzt *winke* *winke*.

pixelschubser
03.11.2017, 20:48
Hier ein Beispiel eines bekannten und extrem unbeweglichen Kampfsportlers: :rofl:

https://vignette.wikia.nocookie.net/rifftrax/images/2/20/Van-damme-split.png/revision/latest?cb=20151017043304

Van Damme ist nun wirklich ein doofes Beispiel. Der ist so unbeweglich - der hat ja nicht mal Mimik.

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 20:57
Nee nee mache leider keinen Kampfsport mehr.

Meine mit meiner Antwort auch eher die Läufer die es etwas übertreiben.
Abgemagerte Bürohengste. Sehen immer krank aus.

Allgemeine die ganzen Ausdauersportler.wrnn man zusätzlich läuft zum Kampfsport oder Kraftsport,passt das meist.
Aber schaut man sich die veganen deutschen hipster Sportler an, mit dicken Kopfhörern und dem iPhone um den Oberarm geschnallt und dann Ali die Kante....dann sehe ich schwarz....


Wie gesagt: Drehmoment - PS.

Laufen für sich alleine erstmal bringt jedoch im Gegensatz zu allen anderen Sportarten die wohl am wenigsten zeitaufwendigen gewünschten Resultate, um heutige Zivilisationskrankheiten zu bekämpfen, wie Bluthochdruck, Arthrose, Rückenbeschwerden, Herzbeschwerden, sowie Krebsprävention.

Kraftsport alleine auf der anderen Seite bringt diese Ergebnisse nicht, Verletzungsrisiken können sogar steigen. Ballsportarten sind Gift für die Gelenke.

Und das alles erstmal völlig unabhängig, was die kriminellen Alis machen oder nicht machen.


Belasten die Leute durch Ausdauersport erstmal weniger die Krankenkassen, leben damit gesünder, soll es mir nur recht sein. Die Grundlagen für andere Sportarten mit "Drehmoment" sind damit gelegt.

pixelschubser
03.11.2017, 21:07
Als Inhaber der Goldenen Pioniernadel und Drillabzeichen zum röhrenden Hirsch habe ich natürlich noch einige Erfahrungen aus dem DDR-Jugendlager vorzuweisen.
Allerdings sollte man sich fragen, was man ab 40 in der körperlichen Zerfallsphase noch groß trainieren kann.

---

Ausdauer und das Hirn.

Mit Ü50 mache ich in meinem Job den Jungschen jede Nacht noch was vor. Ich bin aber auch kein Abducker. Rekord waren in einer Nacht knappe 13 Kilometer gehen und dabei alle zwei Meter Gewichte bis 31,5 Kilo einsortieren. Also Rumpfbeuge, Heben, Strecken, Kniebeuge unter Gewicht.

Ab 40 lernt man mit Schmerzen zu leben und auch mit den körperlichen Einschränkungen. Da tut dann schonmal das Aufstehen weh oder man ist glücklich, wenn man schmerzfrei kacken kann.

Trotzdem baue ich hier noch meinen Zaun selbst, inkl. 45 Meter Randstein setzen und Zaunpfähle einbetonieren(3 Paletten Beton zu 30 Sack, Sack á 40Kg).

Sport brauche ich nicht mehr. Brauchte ich noch nie.

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 21:09
So hier für Euch alle, die Ihr es liebt, Langes Rekordlauf auf Hawaii als Außenseiter. Absolut krass! Der zieht den Marathon durch, als wäre das nix.


https://www.youtube.com/watch?v=3daCqHDkAr8

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 21:43
Van Damme ist nun wirklich ein doofes Beispiel. Der ist so unbeweglich - der hat ja nicht mal Mimik.

Um nun endgültig abseits des Themas zu landen: Schauspieler Van Damme, abgesehen von seinem sportlichen Erfolg als Teenie in Karate, hatte mit seiner Ballettausbildung eine Grundlage für seinen weiteren Erfolg geschaffen.

Aber zum Thema zurück. Wer sich körperlich ausarbeitet braucht auch keinen Sport nebenher als Ausgleich. Sehe ich an mir selbst. Wenn Du allerdings mit über 40 Schmerzen als normal empfindest, würde ich zu Chiropraktik raten und zu enstpechendem Training zur Dehnung, Mobilisierung der Knochen und Gelenke, und zum Muskelaufbau genau an den Stellen, die hier vernachlässigt wurden. Wenn es noch nicht zu spät ist und Arthrose.

pixelschubser
03.11.2017, 22:22
Um nun endgültig abseits des Themas zu landen: Schauspieler Van Damme, abgesehen von seinem sportlichen Erfolg als Teenie in Karate, hatte mit seiner Ballettausbildung eine Grundlage für seinen weiteren Erfolg geschaffen.

Aber zum Thema zurück. Wer sich körperlich ausarbeitet braucht auch keinen Sport nebenher als Ausgleich. Sehe ich an mir selbst. Wenn Du allerdings mit über 40 Schmerzen als normal empfindest, würde ich zu Chiropraktik raten und zu enstpechendem Training zur Dehnung, Mobilisierung der Knochen und Gelenke, und zum Muskelaufbau genau an den Stellen, die hier vernachlässigt wurden. Wenn es noch nicht zu spät ist und Arthrose.

Es ist viel schlimmer. Wenns doch nur Arthrose wäre.

Jahrelange Überkopfarbeit, schweres Heben und Tragen über Stockwerke, genetische Vorbelastung. Und ich bin nicht zu fett bei knappen 190 Zentimetern und rund 85 Kilo. DAS schaffen auch Muskeln nicht. Wir brauchen uns da nichts vormachen: Ein Körper beginnt mit 30 Jahren zu verschleissen.

War übrigens sehr "witzig" bei der Reha wegen meiner Schultern. Beim Schwimmen ein Ziehen und der Orthopäde meinte: "Sind die bekloppt?! Noch ein paar Tage und die Sehne wäre durch!".

Meine Anamnese hatte ich hierzuforum schonmal angerissen.

Heinrich_Kraemer
03.11.2017, 23:07
Es ist viel schlimmer. Wenns doch nur Arthrose wäre.

Jahrelange Überkopfarbeit, schweres Heben und Tragen über Stockwerke, genetische Vorbelastung. Und ich bin nicht zu fett bei knappen 190 Zentimetern und rund 85 Kilo. DAS schaffen auch Muskeln nicht. Wir brauchen uns da nichts vormachen: Ein Körper beginnt mit 30 Jahren zu verschleissen.

War übrigens sehr "witzig" bei der Reha wegen meiner Schultern. Beim Schwimmen ein Ziehen und der Orthopäde meinte: "Sind die bekloppt?! Noch ein paar Tage und die Sehne wäre durch!".

Meine Anamnese hatte ich hierzuforum schonmal angerissen.

Das wußte ich nicht und wollte Dich auch nicht vollklugscheissen. Tut mir Leid mit Deinen Schmerzen!

Eine Sache möchte ich Dir - auch wenn ich selbstverständlich nicht Deine genauen Probleme kenne - aber dazu sagen, aus eigener Erfahrung durch ein enges Familienmitglied. Es waren Probleme, daß Bandscheiben z.T. nichtmehr vorhanden, die Wirbel z.T. verdreht und ineinander verhakt. Folge jahrelang schwerste Schmerzmittel bis zum Punkt der vorübergehenden Lähmung der Beine, zunehmend. Die Orthopädie hierzulande riet zur Versteifung, aber mit 50% Wahrscheinlichkeit nach der OP querschnittsgelähmt zu sein und ohne Prognose, daß die Schmerzen überhaupt weggehen würden.

Glücklicherweise gab es einen Wink durch den Freundeskreis, zur hierzulande nicht medizinisch anerkannten Chiropraktik (die Herrn dort haben in Kanada gelernt). Mit 3 Behandlungen pro Woche (20 Minuten) über gute 1,5 Jahre konnte ein Zustand erreicht werden, daß die Wirbel gerade sitzen und keine Nerven mehr eingeklemmt sind. Schmerzmittel nicht mehr nötig. Klar kann jederzeit wieder einer rausspringen durch falsche Bewegungen. Ansonsten hat sich der Besuch auf 4 mal pro Jahr reduziert.
Zahlt die Krankenkasse hierzulande selbstverständlich nicht, um die 70€ sind selbst zu berappen pro Termin. Dafür wäre von Seiten der Kasse aber eine zigtausend kostende OP drin Gewesen, die Reha und die wahrscheinliche Lähmung.

Die Chiropraktik übernimmt verständlicherweise aber nur dann, wenn nicht mit OPs rumgedoktert wurde.

Vielleicht hilft Dir ja die Info ein wenig weiter. Genaueres gerne über PN.

Wünsche Dir alles Gute, daß es zumindest ein wenig besser geht.

Gruß HK

pixelschubser
04.11.2017, 08:20
Das wußte ich nicht und wollte Dich auch nicht vollklugscheissen. Tut mir Leid mit Deinen Schmerzen!

Eine Sache möchte ich Dir - auch wenn ich selbstverständlich nicht Deine genauen Probleme kenne - aber dazu sagen, aus eigener Erfahrung durch ein enges Familienmitglied. Es waren Probleme, daß Bandscheiben z.T. nichtmehr vorhanden, die Wirbel z.T. verdreht und ineinander verhakt. Folge jahrelang schwerste Schmerzmittel bis zum Punkt der vorübergehenden Lähmung der Beine, zunehmend. Die Orthopädie hierzulande riet zur Versteifung, aber mit 50% Wahrscheinlichkeit nach der OP querschnittsgelähmt zu sein und ohne Prognose, daß die Schmerzen überhaupt weggehen würden.

Glücklicherweise gab es einen Wink durch den Freundeskreis, zur hierzulande nicht medizinisch anerkannten Chiropraktik (die Herrn dort haben in Kanada gelernt). Mit 3 Behandlungen pro Woche (20 Minuten) über gute 1,5 Jahre konnte ein Zustand erreicht werden, daß die Wirbel gerade sitzen und keine Nerven mehr eingeklemmt sind. Schmerzmittel nicht mehr nötig. Klar kann jederzeit wieder einer rausspringen durch falsche Bewegungen. Ansonsten hat sich der Besuch auf 4 mal pro Jahr reduziert.
Zahlt die Krankenkasse hierzulande selbstverständlich nicht, um die 70€ sind selbst zu berappen pro Termin. Dafür wäre von Seiten der Kasse aber eine zigtausend kostende OP drin Gewesen, die Reha und die wahrscheinliche Lähmung.

Die Chiropraktik übernimmt verständlicherweise aber nur dann, wenn nicht mit OPs rumgedoktert wurde.

Vielleicht hilft Dir ja die Info ein wenig weiter. Genaueres gerne über PN.

Wünsche Dir alles Gute, daß es zumindest ein wenig besser geht.

Gruß HK

Danke.

Ich hab mich inzwischen mit den Schmerzen "arrangiert". Durch meine Arbeitszeiten habe ich die Möglichkeit mich zwischendurch immer wieder zu regenerieren(eine Woche arbeiten, eine Woche frei). Schmerzmittel nehme ich nur noch in Ausnahmefällen - meine Leber dankt es mir und auch die Nieren kommen zur Ruhe.

Wovon ich definitiv geheilt bin sind irgendwelche Rehamassnahmen. Dort stümpern Leute rum, die sich kaum um dein individuelles Krankheitsbild scheren.

Klopperhorst
04.11.2017, 08:38
Ausdauer und das Hirn.

Mit Ü50 mache ich in meinem Job den Jungschen jede Nacht noch was vor. Ich bin aber auch kein Abducker. Rekord waren in einer Nacht knappe 13 Kilometer gehen und dabei alle zwei Meter Gewichte bis 31,5 Kilo einsortieren. Also Rumpfbeuge, Heben, Strecken, Kniebeuge unter Gewicht.

Ab 40 lernt man mit Schmerzen zu leben und auch mit den körperlichen Einschränkungen. Da tut dann schonmal das Aufstehen weh oder man ist glücklich, wenn man schmerzfrei kacken kann.

Trotzdem baue ich hier noch meinen Zaun selbst, inkl. 45 Meter Randstein setzen und Zaunpfähle einbetonieren(3 Paletten Beton zu 30 Sack, Sack á 40Kg).

Sport brauche ich nicht mehr. Brauchte ich noch nie.

Ich meinte eher so etwas wie sportlich perfekt werden, egal was für eine Sportart.
Da kannst du ab 40 nichts mehr machen.

Ansonsten stimme ich dir zu, außer in dem Punkt, dass man sich ggf. fitter fühlt als man ist.
Ich denke auch, ich könnte sonstwas, wenn ich täglich 2 Stunden durch den Wald "bike". Ist aber nicht mehr so, die Energie für Extremsituationen nimmt ab, und man ist mit 40 keinem 20-jährigen körperlich bei gleicher Ausgangslage mehr ebenbürtig.
Es geht auch um Reflexe und solche Dinge.

---

Kreuzbube
04.11.2017, 08:51
Als Inhaber der Goldenen Pioniernadel und Drillabzeichen zum röhrenden Hirsch habe ich natürlich noch einige Erfahrungen aus dem DDR-Jugendlager vorzuweisen.
Allerdings sollte man sich fragen, was man ab 40 in der körperlichen Zerfallsphase noch groß trainieren kann.

---

So, nun mal keinen Defaitismus hier. Du sollst keine Rekorde aufstellen, sondern Körper&Geist fit halten. Dazu taugt Sport allemal!


Ich meinte eher so etwas wie sportlich perfekt werden, egal was für eine Sportart.
Da kannst du ab 40 nichts mehr machen.

Ansonsten stimme ich dir zu, außer in dem Punkt, dass man sich ggf. fitter fühlt als man ist.
Ich denke auch, ich könnte sonstwas, wenn ich täglich 2 Stunden durch den Wald "bike". Ist aber nicht mehr so, die Energie für Extremsituationen nimmt ab, und man ist mit 40 keinem 20-jährigen körperlich bei gleicher Ausgangslage mehr ebenbürtig.
Es geht auch um Reflexe und solche Dinge.



Für Reflexe gibt es kaum was Besseres als Tischtennis. Hab bis etwa 14 aktiv gespielt(2x Training pro Woche und Samstag Punkt-bzw. Pokalspiele im Umkreis von ca. 50km) und war 1981 Vize-Bezirksmeister im Bezirk Halle...Altersklasse 12/13. Von diesem Training profitiere ich noch heute; in Sachen blitzschnelle Reflexe.

Klopperhorst
04.11.2017, 08:54
So, nun mal keinen Defaitismus hier. Du sollst keine Rekorde aufstellen, sondern Körper&Geist fit halten. Dazu taugt Sport allemal!

...

Ich finde es nur lustig, wenn sich alte Knacker, denn ab 40 ist man biologisch alt, noch besonders fit fühlen.
Das Gehirn neigt eben zum Selbstbeschiss. Neulich sah ich eine Jugendgruppe von 17-jährigen Bengeln, trotz ihrer Schlacksigkeit hätte ich mich nie mit denen angelegt.
Die hauen dich platt, weil denen die Energie nur so rausfliegt. Da hast du gar keine Chance mehr.

Man liest oft von Situationen, wo Ü40-jährige von jungen Typen getötet wurden, weil sie sich überschätzten.

---

Kreuzbube
04.11.2017, 08:56
Ich finde es nur lustig, wenn sich alte Knacker, denn ab 40 ist man biologisch alt, noch besonders fit fühlen.
Das Gehirn neigt eben zum Selbstbeschiss. Neulich sah ich eine Jugendgruppe von 17-jährigen Bengeln, trotz ihrer Schlacksigkeit hätte ich mich nie mit denen angelegt.
Die hauen dich platt, weil denen die Energie nur so rausfliegt. Da hast du gar keine Chance mehr.

Man liest oft von Situationen, wo Ü40-jährige von jungen Typen getötet wurden, weil sie sich überschätzten.

---

Menschen sind auch verschieden. Es gibt jugendliche Schwächlinge und kernige Alte. Hat in gewisser Weise jeder selbst in der Hand.

Das Leben
04.11.2017, 09:01
Menschen sind auch verschieden. Es gibt jugendliche Schwächlinge und kernige Alte. Hat in gewisser Weise jeder selbst in der Hand.

Jetzt in meinem Alter würde ich mir, trotz noch immer vorhandener Kampfsportkenntnisse von früher, auch längst nicht mehr alles zutrauen; ich weiss aber, dass ich mit 50 es mit fast jedem aufnehmen konnte. Wirklich.
Gemerkt, dass ich wirklich schwächer werde, habe ich es ab etwa 57 Jahren. Da habe ich auch mit dem Kampfssport ganz aufgehört. Das machte einfach keinen Spaß mehr.

In eine wirkliche Körperliche Auseinandersetzung war ich mit Anfang 50 verwickelt, gegen jüngere.Lief noch bestens. Heute würde ich bei der gleichen Auseinandersetzung wohl froh sein können, zu überleben, denke ich.

Valdyn
04.11.2017, 09:01
Ich finde es nur lustig, wenn sich alte Knacker, denn ab 40 ist man biologisch alt, noch besonders fit fühlen.


---

Menschen altern unterschiedlich. Während der eine 40-jährige in Relation biologisch vielleicht erst 30 ist weil er sich gut ernährt und sportlich viel betätigt hat ist ein anderer 40-jährige schon 50.

Natürlich hast du recht, daß bei gleiche Ausgangslage ein 40-jähriger es nicht mit einem 20-jährigen aufnehmen kann. Nur was bringt diese Feststellung. Es geht dabei doch immer um Vergleiche und gleiche Ausgangslagen wirst du so gut wie nie finden. Insofern ist mancher 40-jährige fitter als so mancher 20-jährige.


Man liest oft von Situationen, wo Ü40-jährige von jungen Typen getötet wurden, weil sie sich überschätzten.

In der Regel sind das Situationen in denen die Jugendlichen ohne Vorwarnung oder gar aus dem Hinterhalt heraus zuschlagen, ihr Opfer so zu Fall bringen und ihn am Boden dann fertigmachen. Da ist man chancenlos, ganz egal wie alt und wie fit man ist.

Schopenhauer
04.11.2017, 09:02
Menschen sind auch verschieden. Es gibt jugendliche Schwächlinge und kernige Alte. Hat in gewisser Weise jeder selbst in der Hand.

Ja, es liegt u.a. auch an den Anlagen.

Klopperhorst
04.11.2017, 09:04
Menschen sind auch verschieden. Es gibt jugendliche Schwächlinge und kernige Alte. Hat in gewisser Weise jeder selbst in der Hand.

Es geht ums statistische Mittel. Willst du mich verarschen? Noch nie was biologischer Alterung gehört?
Warum hören Fußballspieler mit 40 denn meistens auf?

---

Kreuzbube
04.11.2017, 09:06
Ja, es liegt u.a. auch an den Anlagen.

Gehe ich mit. Jeder kann individuell entscheiden, was für ihn/oder sie am besten geeignet ist. Und sei es nur das gelegentliche Schachspiel!:happy:

nurmalso2.0
04.11.2017, 09:08
Ich finde es nur lustig, wenn sich alte Knacker, denn ab 40 ist man biologisch alt, noch besonders fit fühlen.
Das Gehirn neigt eben zum Selbstbeschiss. Neulich sah ich eine Jugendgruppe von 17-jährigen Bengeln, trotz ihrer Schlacksigkeit hätte ich mich nie mit denen angelegt.
Die hauen dich platt, weil denen die Energie nur so rausfliegt. Da hast du gar keine Chance mehr.

Man liest oft von Situationen, wo Ü40-jährige von jungen Typen getötet wurden, weil sie sich überschätzten.

---

Erstaunliche Selbsteinschätzung, aber schließe nicht von dir auf andere!

Kreuzbube
04.11.2017, 09:09
Jetzt in meinem Alter würde ich mir, trotz noch immer vorhandener Kampfsportkenntnisse von früher, auch längst nicht mehr alles zutrauen; ich weiss aber, dass ich mit 50 es mit fast jedem aufnehmen konnte. Wirklich.
Gemerkt, dass ich wirklich schwächer werde, habe ich es ab etwa 57 Jahren. Da habe ich auch mit dem Kampfssport ganz aufgehört. Das machte einfach keinen Spaß mehr.

In eine wirkliche Körperliche Auseinandersetzung war ich mit Anfang 50 verwickelt, gegen jüngere.Lief noch bestens. Heute würde ich bei der gleichen Auseinandersetzung wohl froh sein können, zu überleben, denke ich.

Die zurückgehende Fitness im Alltag wird duch Erfahrungen ausgeglichen. Man muß das Potential nur nutzen. Dumme haben da natürlich ein Problem!:))

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:09
Es geht ums statistische Mittel. Willst du mich verarschen? Noch nie was biologischer Alterung gehört?
Warum hören Fußballspieler mit 40 denn meistens auf?

---

Du hast recht. Aber ein 60 jähriger Profiboxer haut auch einen 2o Jährigen um. So meint er es.

Schopenhauer
04.11.2017, 09:11
Gehe ich mit. Jeder kann individuell entscheiden, was für ihn/oder sie am besten geeignet ist. Und sei es nur das gelegentliche Schachspiel!:happy:

Eben.:dg:
Eigenverantwortung/Selbstverantwortung.

nurmalso2.0
04.11.2017, 09:11
Es geht ums statistische Mittel. Willst du mich verarschen? Noch nie was biologischer Alterung gehört?
Warum hören Fußballspieler mit 40 denn meistens auf?

---

.... weil man nach über 20 Jahren Hochleistungssport die Schnauze voll hat. Im Boxen hauen über 40 jährige den deutlich jüngeren immer noch die Klappe voll. Geht doch!

Kreuzbube
04.11.2017, 09:12
Es geht ums statistische Mittel. Willst du mich verarschen? Noch nie was biologischer Alterung gehört?
Warum hören Fußballspieler mit 40 denn meistens auf?

---

Ja ja, schließ Dich in Deiner Bude ein. Deinen Katzenjammer wollen wir jetzt nicht mehr hören. Ist ja wieder schlimm heute!:auro:

Das Leben
04.11.2017, 09:12
Die zurückgehende Fitness im Alltag wird duch Erfahrungen ausgeglichen. Man muß das Potential nur nutzen. Dumme haben da natürlich ein Problem!:))

Ja, das stimmt allerdings. Man hätte heute andere Möglichkeiten, die das rein körperliche , die Schwäche des Älterwerdens, kompensieren können. Aber selbst das wird sich irgendwann auflösen, wenn man erst weit über 80 wäre.

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:13
Ich finde es nur lustig, wenn sich alte Knacker, denn ab 40 ist man biologisch alt, noch besonders fit fühlen.
Das Gehirn neigt eben zum Selbstbeschiss. Neulich sah ich eine Jugendgruppe von 17-jährigen Bengeln, trotz ihrer Schlacksigkeit hätte ich mich nie mit denen angelegt.
Die hauen dich platt, weil denen die Energie nur so rausfliegt. Da hast du gar keine Chance mehr.

Man liest oft von Situationen, wo Ü40-jährige von jungen Typen getötet wurden, weil sie sich überschätzten.

---

Du meinst die ü 40 Sesselfurzer-Fett-um-die Hüfte-Typen ?

Vor 3 Jahren las ich wie ein 58 Jähriger boxtrainierter Feldwebel 3 Jungtürken umklatschte der beraubt werden sollte.

Kreuzbube
04.11.2017, 09:14
Ja, das stimmt allerdings. Man hätte heute andere Möglichkeiten, die das rein körperliche , die Schwäche des Älterwerdens, kompensieren können.

Genau das meine ich. In manchen Belangen fängt mit 50 die Karriere erst an...bzw. ist man im besten Alter. Als Politiker und Autor z.B.!

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:15
Ja ja, schließ Dich in Deiner Bude ein. Deinen Katzenjammer wollen wir jetzt nicht mehr hören. Ist ja wieder schlimm heute!:auro:

Jeder Mensch ist nicht gleich. Der Fitteste hat auch seinen Zenith bei 35 Jahren. Ist aber mit 55 noch vielen gefährlich.

Klopperhorst
04.11.2017, 09:15
Ja ja, schließ Dich in Deiner Bude ein. Deinen Katzenjammer wollen wir jetzt nicht mehr hören. Ist ja wieder schlimm heute!:auro:

Ich bin sportlich sehr fit, aber hab keine rosarote Brille auf und bilde mir ein, ich wäre noch so fit wie einer 20-jähriger mit gleicher Ausgangslage.
Kannst du simple Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen?

---

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:17
Als Inhaber der Goldenen Pioniernadel und Drillabzeichen zum röhrenden Hirsch habe ich natürlich noch einige Erfahrungen aus dem DDR-Jugendlager vorzuweisen.
Allerdings sollte man sich fragen, was man ab 40 in der körperlichen Zerfallsphase noch groß trainieren kann.

---


Doch man kann trainieren. Auch mit 80. Du wirst dein Niveau erhöhen, keinen Klitschko umhauen.

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:19
Ich bin sportlich sehr fit, aber hab keine rosarote Brille auf und bilde mir ein, ich wäre noch so fit wie einer 20-jähriger mit gleicher Ausgangslage.
Kannst du simple Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen?

---

Mit 20 wog ich 68 kg, heute 90. Mich fürchten 20 Jährige heute nicht weniger.

Valdyn
04.11.2017, 09:19
Ich bin sportlich sehr fit, aber hab keine rosarote Brille auf und bilde mir ein, ich wäre noch so fit wie einer 20-jähriger mit gleicher Ausgangslage.
Kannst du simple Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen?

---

Niemand behauptet, daß bei gleicher Ausgangslage deutlich ältere Menschen fitter als deutlich jüngere sind. Nur...das ist ja eine Binse und du sagtest ja, 40-jährige würden nur glauben, sie seien fit. Und da fängt der Vergleich ja an. Fit im Vergleich zu wem? Du hast nirgendwo gleiche Ausgangslagen. Wie gesagt, die Feststellung ist eine Binse und eigentlich auch ziemlich wertlos.

Klopperhorst
04.11.2017, 09:20
Mit 20 wog ich 68 kg, heute 90. Mich fürchten 20 Jährige heute nicht weniger.

Dann hast du keine Chance gegen einen sportlichen 17-jährigen, der dich reflextot haut. Das geht sehr einfach.

---

Das Leben
04.11.2017, 09:20
Genau das meine ich. In manchen Belangen fängt mit 50 die Karriere erst an...bzw. ist man im besten Alter. Als Politiker und Autor z.B.!

Das stimmt. Man hat dann auch mehr Tricks und Kniffe drauf, die keiner körperlichen Auseinandersetzung bedürfen, um doch zu siegen. Aber wie gesagt --- auch das geht irgendwann vorbei. DANN ist es das beste, zu "gehen".
Da ich ja fest an Wiedergeburt glaube, werde ich mich dann schon vor dem Ablegen des jetzigen Körpers darauf freuen, wieder in einem jungen,kräftigen Körper weitermachen zu können.

Circopolitico
04.11.2017, 09:21
Ich finde es nur lustig, wenn sich alte Knacker, denn ab 40 ist man biologisch alt, noch besonders fit fühlen.
Das Gehirn neigt eben zum Selbstbeschiss. Neulich sah ich eine Jugendgruppe von 17-jährigen Bengeln, trotz ihrer Schlacksigkeit hätte ich mich nie mit denen angelegt.
Die hauen dich platt, weil denen die Energie nur so rausfliegt. Da hast du gar keine Chance mehr.

Man liest oft von Situationen, wo Ü40-jährige von jungen Typen getötet wurden, weil sie sich überschätzten.

---

Mein Nachbar, ein ehemaliger Archäologe, ist 66 Jahre alt und ist Marathonläufer. Er reist (circa) 1 mal im Monat weltweit um an Marathons teilzunehmen. Er gehört fast immer zu den Top 10.

Mein Vater ist 70 und schafft mehr Klimmzüge als mein 29-jähriger Freund, der Kampfsportlehrer ist.

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:23
Dann hast du keine Chance gegen einen sportlichen 17-jährigen, der dich reflextot haut. Das geht sehr einfach.

---

Wenn er keine besonderen Kenntnise hat, hat er es nicht leicht mit mir.

Klopperhorst
04.11.2017, 09:24
...
Mein Vater ist 70 und schafft mehr Klimmzüge als mein 29-jähriger Freund, der Kampfsportlehrer ist.

Du kennst das Video des amerikanische Karatemeisters, der von einem jungen ukrainischen Bengel getötet wurde? Er dachte auch, er wäre besonders fit.

---

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:25
Mein Nachbar, ein ehemaliger Archäologe, ist 66 Jahre alt und ist Marathonläufer. Er reist (circa) 1 mal im Monat weltweit um an Marathons teilzunehmen. Er gehört fast immer zu den Top 10.

Mein Vater ist 70 und schafft mehr Klimmzüge als mein 29-jähriger Freund, der Kampfsportlehrer ist.

Ohne Sport hat man den Zenith mit 35. Danach gibt es noch viele Ausnahmen, auch genetisch gesehen.

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:27
Du kennst das Video des amerikanische Karatemeisters, der von einem jungen ukrainischen Bengel getötet wurde? Er dachte auch, er wäre besonders fit.

---

Jetzt schlitterst du in die Richtung " ich kenne einen Türken mit IQ 140 " Ausnahmen bestätigen die Regel.

Circopolitico
04.11.2017, 09:29
Du kennst das Video des amerikanische Karatemeisters, der von einem jungen ukrainischen Bengel getötet wurde? Er dachte auch, er wäre besonders fit.

---

Nein, ich meinte "mein Freund ist Kampfsportlehrer", und mein Vater schafft mehr Klimmzüge als er.

Kenne ich nicht. Natürlich sind die Reflexe im Alter nicht mehr so gut, die Sehkraft ist geschwächt etc.
Aber nicht bez. "fit sein".

Klopperhorst
04.11.2017, 09:30
Wenn er keine besonderen Kenntnise hat, hat er es nicht leicht mit mir.

Wie siehts denn aus, 90kg konditionsmäßig gegen eine Horde junger Affen zu bewegen. Da wird es sehr schwer, abgesehen davon, dass die Schnelligkeit ohnehin abnimmt ab einem gewissen Alter.

---

Circopolitico
04.11.2017, 09:32
Ohne Sport hat man den Zenith mit 35. Danach gibt es noch viele Ausnahmen, auch genetisch gesehen.

Man muss halt mehr machen, im Alter.
Natürlich fällt es 20-jährigen -die unsportlich sind- leichter, Muskeln und Kondition aufzubauen als jemand der 40 ist.
Aber wenn man regelmäßig Sport macht, Kraft- und Ausdauertraining, dann kann jeder 60-jährige in einem Fight einen 20-jährigem niederschlagen.

Klopperhorst
04.11.2017, 09:35
Nein, ich meinte "mein Freund ist Kampfsportlehrer", und mein Vater schafft mehr Klimmzüge als er.

Kenne ich nicht. Natürlich sind die Reflexe im Alter nicht mehr so gut, die Sehkraft ist geschwächt etc.
Aber nicht bez. "fit sein".

Na wie gesagt, was nutzen dem alten Knacker seine Klimmzüge, wenn ihn ein junger Typ reflextot haut, ehe der überhaupt die Situation richtig einschätzen kann.
Training nutzt wenig gegen den Vorteil des Alters.

---

solg
04.11.2017, 09:36
Man muss halt mehr machen, im Alter.
Natürlich fällt es 20-jährigen -die unsportlich sind- leichter, Muskeln und Kondition aufzubauen als jemand der 40 ist.
Aber wenn man regelmäßig Sport macht, Kraft- und Ausdauertraining, dann kann jeder 60-jährige in einem Fight einen 20-jährigem niederschlagen.
Die Streetfighterin mit jüdischem KravMaga-Freund im Rücken hat also auch eine dezidierte Meinung...

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:46
Man muss halt mehr machen, im Alter.
Natürlich fällt es 20-jährigen -die unsportlich sind- leichter, Muskeln und Kondition aufzubauen als jemand der 40 ist.
Aber wenn man regelmäßig Sport macht, Kraft- und Ausdauertraining, dann kann jeder 60-jährige in einem Fight einen 20-jährigem niederschlagen.

Zum biologischen Abbau kommen noch genug Alternativen.
Wie z B Genetik
- Training

Wieviele gibt es die mit 50 impotent sind ?
Wieviel denen da nach nichts mangelt mit 70 ?

Bei mir selber merke ich, ich schwitze schneller als früher und die Kondition ist nicht mehr die alte.
Kenne aber jüngere, die z B nicht schwindelfrei sind, nicht schwer heben können.
Natürlich könnte ich trainieren und ein Niveau anheben, eine Gegenbehauptung, dass man im Alter abbaut will ich nicht aufstellen.

Max Schmeling hätte sicher als 80 Jähriger noch einigen das fürchten gelernt.

Circopolitico
04.11.2017, 09:47
Die Streetfighterin mit jüdischem KravMaga-Freund im Rücken hat also auch eine dezidierte Meinung...

Ich weiß gar nicht, was Krav Maga ist.
Mein Freund ist Kampfsportlehrer für Kyokushin
https://m.youtube.com/watch?v=YPzpj2uJDjI

Dr Mittendrin
04.11.2017, 09:52
Ich weiß gar nicht, was Krav Maga ist.
Mein Freund ist Kampfsportlehrer für Kyokushin
https://m.youtube.com/watch?v=YPzpj2uJDjI

Gibst du Krav Maga ein in Youtube. Es ist kein richtiger Kampfsport, so ein Mix an allem. Keine Verbote. Eigentlich zur Verteidigung, völlig ohne Regeln. Finger in die Augen uvm.

Einzige Regel, Gegner verletzen, vernichten.

pixelschubser
04.11.2017, 10:05
Mein Nachbar, ein ehemaliger Archäologe, ist 66 Jahre alt und ist Marathonläufer. Er reist (circa) 1 mal im Monat weltweit um an Marathons teilzunehmen. Er gehört fast immer zu den Top 10.

Mein Vater ist 70 und schafft mehr Klimmzüge als mein 29-jähriger Freund, der Kampfsportlehrer ist.

Ein Archäologe hat sich seinen Körper ganz sicher mit 66 noch nicht so ruiniert, wie ein Maurer oder Zimmermann, der 40 und mehr Jahre aufm Bau geschindert hat.

pixelschubser
04.11.2017, 10:09
Gibst du Krav Maga ein in Youtube. Es ist kein richtiger Kampfsport, so ein Mix an allem. Keine Verbote. Eigentlich zur Verteidigung, völlig ohne Regeln. Finger in die Augen uvm.

Einzige Regel, Gegner verletzen, vernichten.

Krav Maga hat drei Stufen: Abwehr, Ausschalten, Töten. Diese drei Stufen werden auch so gelehrt.

cornjung
04.11.2017, 10:47
Ich weiß gar nicht, was Krav Maga ist.Mein Freund ist Kampfsportlehrer für Kyokushin https://m.youtube.com/watch?v=YPzpj2uJDjI (https://m.youtube.com/watch?v=YPzpj2uJDjI)
Frag deinen Freund. Krav Maga ist hebräisch, wurde von einem Juden erfunden und gilt mit seinen einfachen und schell erlenbaren Abwehrtechniken als effektivste SV auch für Frauen. Auch für Nichtjude. Nicht umsons ist KM bei Militär, Polizisten, Security und speziell bei Türstehern so beliebt. Zur Gesundheisprophylaxe wärmstens empfohlen. Bewegung und Laufen neben jungen Frauen die besten Pillen um jung zu bleiben. Und den Alterungsprozess zu verzögern.

Gibst du Krav Maga ein in Youtube. Es ist kein richtiger Kampfsport, so ein Mix an allem. Keine Verbote. Eigentlich zur Verteidigung, völlig ohne Regeln.
Es gilt nur eine Regel: überleben.

Kreuzbube
04.11.2017, 11:51
Das stimmt. Man hat dann auch mehr Tricks und Kniffe drauf, die keiner körperlichen Auseinandersetzung bedürfen, um doch zu siegen. Aber wie gesagt --- auch das geht irgendwann vorbei. DANN ist es das beste, zu "gehen".
Da ich ja fest an Wiedergeburt glaube, werde ich mich dann schon vor dem Ablegen des jetzigen Körpers darauf freuen, wieder in einem jungen,kräftigen Körper weitermachen zu können.

Hoffentlich warste fein artig im Leben. Die Bösen kommen als Hunde zur Welt...in China.:))

Kreuzbube
04.11.2017, 11:53
Ich bin sportlich sehr fit, aber hab keine rosarote Brille auf und bilde mir ein, ich wäre noch so fit wie einer 20-jähriger mit gleicher Ausgangslage.
Kannst du simple Tatsachen nicht zur Kenntnis nehmen?

---

Ja, Mr. Selbstmitleid. Lassen wir das jetzt besser.:)

nurmalso2.0
04.11.2017, 11:57
Das stimmt. Man hat dann auch mehr Tricks und Kniffe drauf, die keiner körperlichen Auseinandersetzung bedürfen, um doch zu siegen. Aber wie gesagt --- auch das geht irgendwann vorbei. DANN ist es das beste, zu "gehen".
Da ich ja fest an Wiedergeburt glaube, werde ich mich dann schon vor dem Ablegen des jetzigen Körpers darauf freuen, wieder in einem jungen,kräftigen Körper weitermachen zu können.

.... wirst dann dumm aus braunen Negeraugen gucken!

Das Leben
04.11.2017, 11:58
Hoffentlich warste fein artig im Leben. Die Bösen kommen als Hunde zur Welt...in China.:))

Na ja,ein junger Kampfhund ist ja auch nahezu unbesiegbar. Auch en starker Körper. Allerdings nur wenige Jahre lang.

Kreuzbube
04.11.2017, 12:00
Na ja,ein junger Kampfhund ist ja auch nahezu unbesiegbar. Auch en starker Körper. Allerdings nur wenige Jahre lang.

Also ich weiß nicht, ob eine Wiedergeburt auf diesem Planeten so angenehm ist. Egal, als was und wo.

Das Leben
04.11.2017, 12:04
.... wirst dann dumm aus braunen Negeraugen gucken!

Hauptsache, ich komme nicht als brdler zurück.

Das Leben
04.11.2017, 12:12
Also ich weiß nicht, ob eine Wiedergeburt auf diesem Planeten so angenehm ist. Egal, als was und wo.

Das folgt ja karmischen Gesetzen und ist relativ unbeeinflussbar, ausser in der Hinsicht, dass Seelen, die zusammengehören, meist auch zusammen inkarnieren, allerdings in unterschiedlichen Rollen zueinander.
Meine Theorie aber ist, dass man das jetzige Leben unter neuen Gesichtspunkten in einer anderen Realität, die genau so real wirkt, wie das, was wir jetzt er-leben, wieder aufnimmt. Da es --ungeschickt ausgedrückt-- "uns" in der jetzigen "Ausfertigung uenendlich oft gibt, unendlich viele Doppelgänger in unenendlich vielen Welten.
Und in einem werden wir eben wiedergeboren.

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/07/22/unendlich-viele-doppelganger-aus-der-parallelwelt/

Heinrich_Kraemer
04.11.2017, 12:45
Es geht ums statistische Mittel. Willst du mich verarschen? Noch nie was biologischer Alterung gehört?
Warum hören Fußballspieler mit 40 denn meistens auf?

---

Es stimmt natürlich, daß es körperlich ab 40 abwärts geht. Mit 30 ist man als Profifußballspieler schon alt. V.a. aber deshalb, weil die Gelenke kaputtgetreten sind, weil entgegen dem natrülichen Bewegungsablauf. Ebenso im Tennis. Becker kann mit Ende 40 nicht mehr richtig gehen, beide Sprunggelenke operiert. Was das bedeutet, wissen wohl die wenigsten.

Interessant finde ich, daß gerade beim Triathlon aber durchaus um die 40 rum der Zenit der Leistungsfähigkeit erreicht werden kann. So gewann Armstrong mit über 40 den Ironman Hawaii 2012. Ansonsten liegt das Gewinneralter wohl aber eher bei Mitte 30.


https://www.youtube.com/watch?v=GTD9aDWdwHg

Heinrich_Kraemer
04.11.2017, 12:53
Und liebe Leute, bitte, langsam wieder zum Thema zurück!

Es geht hier doch nicht um völlig theoretische Erörterungen, wie, oder in welchem Alter man sich mit kriminellen Ausländern oder Jugendlichen rumschlagen soll. In der Praxis sieht das nämlich meist gleich ganz anders aus. Da sticht bspw. ein 14-jähriges Kopftuchmädchen einen Polizisten nieder, aber nicht aufgrund der körperlichen Überlegenheit sondern heimtückisch von hinten. Nurmal als Bsp.

Krankheitsprävention, Kräftigung und Wellness heißt das Thema. Ist doch schön, wenn man sich auch mit über 40 noch gut fühlen kann. Darf man doch?

Kreuzbube
04.11.2017, 20:28
Das folgt ja karmischen Gesetzen und ist relativ unbeeinflussbar, ausser in der Hinsicht, dass Seelen, die zusammengehören, meist auch zusammen inkarnieren, allerdings in unterschiedlichen Rollen zueinander.
Meine Theorie aber ist, dass man das jetzige Leben unter neuen Gesichtspunkten in einer anderen Realität, die genau so real wirkt, wie das, was wir jetzt er-leben, wieder aufnimmt. Da es --ungeschickt ausgedrückt-- "uns" in der jetzigen "Ausfertigung uenendlich oft gibt, unendlich viele Doppelgänger in unenendlich vielen Welten.
Und in einem werden wir eben wiedergeboren.

http://scienceblogs.de/astrodicticum-simplex/2011/07/22/unendlich-viele-doppelganger-aus-der-parallelwelt/

Nach meinem Kenntnisstand müssen nur jene Seelen ins Leben zurück, welche noch keine Vollkommenheit erlangten. Das dürften Etliche sein...wenn ich mich so umschaue!


Und liebe Leute, bitte, langsam wieder zum Thema zurück!

Gerne doch. Wellness ist für mich, im Whirlpool zu liegen...am besten mit einer oder zwei nackten Frauen...:)

MANFREDM
27.11.2017, 12:13
Es stimmt natürlich, daß es körperlich ab 40 abwärts geht. Mit 30 ist man als Profifußballspieler schon alt. V.a. aber deshalb, weil die Gelenke kaputtgetreten sind, weil entgegen dem natrülichen Bewegungsablauf. Ebenso im Tennis. Becker kann mit Ende 40 nicht mehr richtig gehen, beide Sprunggelenke operiert. Was das bedeutet, wissen wohl die wenigsten.

Interessant finde ich, daß gerade beim Triathlon aber durchaus um die 40 rum der Zenit der Leistungsfähigkeit erreicht werden kann. So gewann Armstrong mit über 40 den Ironman Hawaii 2012. Ansonsten liegt das Gewinneralter wohl aber eher bei Mitte 30.


https://www.youtube.com/watch?v=GTD9aDWdwHg

Lance Armstrong hat den bekannten Ironman auf Hawai (IRONMAN World Championship in Kailua-Kona) nicht gewonnen sondern ein anderes Rennen über die Halbdistanz:


The original and longest running half-distance race, the SUPERFROG Triathlon was founded in 1979. The challenging course was designed by a group of Navy Seals stationed at the US Navy Seals center in Coronado to both prepare them for the IRONMAN World Championship in Kailua-Kona, Hawaii …