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Vollständige Version anzeigen : Ausserbetriebnahme von Heizkesseln EnEV



Neu
22.04.2018, 12:21
Die neue Energieeinsparungsverordnung (EnEV) vom 01.05.2014 kostet auch fuer mich viel Geld. Der nur etwa 63 Jahre alte "Kessel" (ich heize mit Oel) muss dieses Jahr erneuert werden. Der billigste Kessel mit 30 KW, ein Gusskessel wie gehabt, kostet 3.475 € nackt (Listenpreis 6.164,20 €). Dazu kommt natuerlich noch der Umbau; der Schornstein bekommt ein Kunststoffrohr, das Kondensat muss abgeleitet werden, dazu muss der neue Kessel auf einen zu erstellenden Sockel gestellt werden; der Warmwasserspeicher muss angeschlossen oder sogar erneuert werden, der Aussenfuehler muss installiert werden, die Leitungen angeschlossen, vermutlich noch ein Warmwasserbehaelter dazu, weil der alte nicht mehr passt .... dann eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger ... ich rechne da mit 7.500 € oder mehr. Die Einsparung bei 3000 Liter Oel, die ich pro Jahr verbrauche, (dieses Jahr allerdings 4.000 Liter), waeren dann bei 10% Einsparung, die realistisch sind, etwa 160 € / Jahr. Die gelogene Einsparung soll ja 30% betragen, das waeren dann etwa 480 € / Jahr. Eine Amortisation von also 14 bis 50 Jahren. Nur wird der neue Kessel die 50 Jahre nicht ueberleben. Die Halbwertszeit der Gesetze liess den letzten Kesseln nur 30 Jahre Betriebszeit, und bei der naechsten Halbwertszeit sinds dann vielleicht 15 Jahre.

Da muss ich die Miete erhoehen, das war so nicht kalkuliert.

Brombeere
22.04.2018, 12:28
Also ich habe in Usingen einen Klassenkameraden und ich verkehre dort seit den 70-iger Jahren. Im Keller steht dort immer der selbe Kessel von Buderus und nur der Brenner wurde mal gewechselt. Das legt wohl jeder Kaminkehrer anders aus. oder gibt es einen Bestandsschutz?

Don
22.04.2018, 12:32
Die nächste EnEV wird die Aufstellung für Scheiterhaufen regeln. Für die Verfasser der vorhergehenden.

Neu
22.04.2018, 12:38
Also ich habe in Usingen einen Klassenkameraden und ich verkehre dort seit den 70-iger Jahren. Im Keller steht dort immer der selbe Kessel von Buderus und nur der Brenner wurde mal gewechselt. Das legt wohl jeder Kaminkehrer anders aus. oder gibt es einen Bestandsschutz?

Ich habe auch den 3. oder 4. Brenner dran. Einen Bestandsschutz gibt es nicht, es gibt fuer ein "eigenbewohntes 1 bis 2-Familienhaus", welches von einem Eigentuemer vor dem 1. Februar 2002 "selbst bewohnt war" (eine Wohnung reicht), und sich die Eigentumsverhaeltnisse seitdem nicht geaendert haben, eine Ausnahmereglung. Hier muss der Kessel erst erneuert werden, wenn sich die Eigentumsverhaeltnisse aendern, und dann hat der neue Besitzer 2 Jahre Zeit zum Umbau (EnEV 2014 Abschnitt 3 Paragraph 10 Abs. 1 bis 3) Wer drei Parteien wohnen hat, muss jetzt - bis Ende 2018 - handeln. Auch eine Erbschaft ist ein Eigentumswechsel, auch, wenn sich nur Namen aendern.

ABAS
22.04.2018, 12:42
Die neue Energieeinsparungsverordnung (EnEV) vom 01.05.2014 kostet auch fuer mich viel Geld. Der nur etwa 63 Jahre alte "Kessel" (ich heize mit Oel) muss dieses Jahr erneuert werden. Der billigste Kessel mit 30 KW, ein Gusskessel wie gehabt, kostet 3.475 € nackt (Listenpreis 6.164,20 €). Dazu kommt natuerlich noch der Umbau; der Schornstein bekommt ein Kunststoffrohr, das Kondensat muss abgeleitet werden, dazu muss der neue Kessel auf einen zu erstellenden Sockel gestellt werden; der Warmwasserspeicher muss angeschlossen oder sogar erneuert werden, der Aussenfuehler muss installiert werden, die Leitungen angeschlossen, vermutlich noch ein Warmwasserbehaelter dazu, weil der alte nicht mehr passt .... dann eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger ... ich rechne da mit 7.500 € oder mehr. Die Einsparung bei 3000 Liter Oel, die ich pro Jahr verbrauche, (dieses Jahr allerdings 4.000 Liter), waeren dann bei 10% Einsparung, die realistisch sind, etwa 160 € / Jahr. Die gelogene Einsparung soll ja 30% betragen, das waeren dann etwa 480 € / Jahr. Eine Amortisation von also 14 bis 50 Jahren. Nur wird der neue Kessel die 50 Jahre nicht ueberleben. Die Halbwertszeit der Gesetze liess den letzten Kesseln nur 30 Jahre Betriebszeit, und bei der naechsten Halbwertszeit sinds dann vielleicht 15 Jahre.

Da muss ich die Miete erhoehen, das war so nicht kalkuliert.


Als Unternehmer muss man auch mal Geld fuer Investitionen in
die Hand nehmen. Mit der neuen Heizungsanlage steigerst Du
den Wert des Objekts. Wenn die Mieter nicht bereit sind hoehere
Miete zu bezahlen, setzte sie vor die Tuer und vermiete zukuenftig
an Nutten aus Suedamerika. Du kannst so die 10 fache Miete
kassieren und gelegentlich lassen sich Dich mal rueberrutschen.

Neu
22.04.2018, 12:55
Als Unternehmer muss man auch mal Geld fuer Investitionen in die Hand nehmen. Mit der neuen Heizungsanlage steigerst Du
den Wert des Objekts. Wenn die Mieter nicht bereit sind hoehere Miete zu bezahlen, setzte sie vor die Tuer ...

Du steigerst den Wert nicht. Eine Heizungsanlage hat ja ein Verfallsdatum, und je laenger du sie nicht erneuern musst, desto billiger wohnst du. Alle, die vor 31 Jahren ihre Heizungsanlagen erneuert haben, erneuern sie ja jetzt schon wieder. Und gute Mieter setzt man nicht einfach vor die Tuere. Man ist froh, wenns keine Mietnomaden sind, und sie auch sonst ncht ins Treppenhaus pinkeln. Mit deinem Konzept ruinierst du ein Haus sehr schnell, und wenn du selbst noch drin wohnen willst, solltest du entweder alleine wohnen oder gutvertraegliche Mieter haben.

opppa
22.04.2018, 13:23
Die neue Energieeinsparungsverordnung (EnEV) vom 01.05.2014 kostet auch fuer mich viel Geld. Der nur etwa 63 Jahre alte "Kessel" (ich heize mit Oel) muss dieses Jahr erneuert werden. Der billigste Kessel mit 30 KW, ein Gusskessel wie gehabt, kostet 3.475 € nackt (Listenpreis 6.164,20 €). Dazu kommt natuerlich noch der Umbau; der Schornstein bekommt ein Kunststoffrohr, das Kondensat muss abgeleitet werden, dazu muss der neue Kessel auf einen zu erstellenden Sockel gestellt werden; der Warmwasserspeicher muss angeschlossen oder sogar erneuert werden, der Aussenfuehler muss installiert werden, die Leitungen angeschlossen, vermutlich noch ein Warmwasserbehaelter dazu, weil der alte nicht mehr passt .... dann eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger ... ich rechne da mit 7.500 € oder mehr. Die Einsparung bei 3000 Liter Oel, die ich pro Jahr verbrauche, (dieses Jahr allerdings 4.000 Liter), waeren dann bei 10% Einsparung, die realistisch sind, etwa 160 € / Jahr. Die gelogene Einsparung soll ja 30% betragen, das waeren dann etwa 480 € / Jahr. Eine Amortisation von also 14 bis 50 Jahren. Nur wird der neue Kessel die 50 Jahre nicht ueberleben. Die Halbwertszeit der Gesetze liess den letzten Kesseln nur 30 Jahre Betriebszeit, und bei der naechsten Halbwertszeit sinds dann vielleicht 15 Jahre.

Da muss ich die Miete erhoehen, das war so nicht kalkuliert.

Rechne doch einfach mal nach, wie oft Deine Mieter den alten Kessel (in 63 Jahren) schon bezahlt haben!

Wenn Du dann ehrlich (wärest....äh) bist, würdest Du als (a)sozial denkender Mensch auf Mieterhöhungen verzichten!

:ja::haha:

opppa
22.04.2018, 13:24
Die nächste EnEV wird die Aufstellung für Scheiterhaufen regeln. Für die Verfasser der vorhergehenden.

Wo kann man schon jetzt dafür Holz spenden?

:?

Neu
22.04.2018, 13:58
Rechne doch einfach mal nach, wie oft Deine Mieter den alten Kessel (in 63 Jahren) schon bezahlt haben!

Wenn Du dann ehrlich (wärest....äh) bist, würdest Du als (a)sozial denkender Mensch auf Mieterhöhungen verzichten!

:ja::haha:

Die Erweiterung des Einfamilienhauses so, wie es jetzt da ist, waren fuer mich damals nach heutigem Geld etwa 200.000 €. Daran habe ich ueber 20 Jahre lang abbezahlt, und ich vermiete erst seit etwa 5 Jahren, allerdings nur das Dach. Weil Kinder ausgezogen sind. Bis das wieder reinkommt, ... vergiss es. Das erlebe ich leider nicht mehr. Aber wenn du so grosszuegig und so sozial eingestellt bist, mach halt mal eine Spende. Ich schreibe dir sogar eine Spendenquittung.

Xarrion
22.04.2018, 14:02
Die Erweiterung des Einfamilienhauses so, wie es jetzt da ist, waren fuer mich damals nach heutigem Geld etwa 200.000 €. Daran habe ich ueber 20 Jahre lang abbezahlt, und ich vermiete erst seit etwa 5 Jahren, allerdings nur das Dach. Weil Kinder ausgezogen sind. Bis das wieder reinkommt, ... vergiss es. Das erlebe ich leider nicht mehr. Aber wenn du so grosszuegig und so sozial eingestellt bist, mach halt mal eine Spende. Ich schreibe dir sogar eine Spendenquittung.

Die Erneuerung des veralteten Heizkessels rechtfertigt ohnehin keine nennenswerte Mieterhöhung, wenn überhaupt.

Neu
22.04.2018, 14:09
Die Erneuerung des veralteten Heizkessels rechtfertigt ohnehin keine nennenswerte Mieterhöhung, wenn überhaupt.

Bis zu 11% der Kosten pro Jahr. Das muss ich dann auf alle Wohnungen umlegen, und wenn diese Wohnung 25% ausmachen, sinds dann bei 7.500 € Kosten etwa 800 € gesamt oder 200 €. Pro Monat etwa 18 €. Gut, nicht der Rede wert, aber da steht ja auch die Grundsteuererhoehung an. Die verrechne ich dann aber ueber die Umlagen. Addiert sich halt.

opppa
22.04.2018, 14:59
Bis zu 11% der Kosten pro Jahr. Das muss ich dann auf alle Wohnungen umlegen, und wenn diese Wohnung 25% ausmachen, sinds dann bei 7.500 € Kosten etwa 800 € gesamt oder 200 €. Pro Monat etwa 18 €. Gut, nicht der Rede wert, aber da steht ja auch die Grundsteuererhoehung an. Die verrechne ich dann aber ueber die Umlagen. Addiert sich halt.

Wo steht denn, daß Du überhaupt irgendeinen Teil dieser Kosten auf die Wohnungen (besser die Mieter) umlegen musst? Das einzige, was Du überhaupt musst, dürfte "Sterben" sein. Ich bin zwar kein Rechtsgelehrter, kann Dir aber trotzdem versichern, daß Dich niemand einknasten wird, wenn Du diese Kosten nicht Deinen Mietern anhängst!
Als Ausrede für eine Mieterhöhung geht das natürlich, wenn der Mieter genauso (doof ist.....äh) wenig Ahnung hat, wie der Hausbesitzer dreist ist!

:haha:

Neu
22.04.2018, 15:07
Wo steht denn, daß Du überhaupt irgendeinen Teil dieser Kosten auf die Wohnungen (besser die Mieter) umlegen musst? Ich bin zwar kein Rechtsgelehrter, kann Dir aber trotzdem versichern, daß Dich niemand einknasten wird, wenn Du diese Kosten nicht Deinen Mietern anhängst!
Als Ausrede für eine Mieterhöhung geht das natürlich, wenn der Mieter genauso (doof.....äh) wenig Ahnung hat, wie der Hausbesitzer vorgibt!

:haha:

Ich will nicht zwangsversteigert werden, ganz einfach. In diesem Haus fallen Grundkosten von ueber 6.000 € pro Jahr an - an Heizung, Wasser, Abwasser, Regenwasser, Muellabfuhr, Strom, Schornsteinfeger, Steuern, ... Wenn ich die nicht umlegen wuerde, koennte ich die Rechnungen nicht bezahlen. Und so einfach mal 7.500 € hinzublaettern - fuer nix - kann ich ebenso nicht. Aber du kannst das bestimmt. Du kannst dich darauf verlassen, dass JEDER VERMIETER diese Kosten umlegt - oder seine Immobilie dann jemand anderem gehoert, der sie dann umlegt.

opppa
22.04.2018, 15:16
Ich will nicht zwangsversteigert werden, ganz einfach. In diesem Haus fallen Grundkosten von ueber 6.000 € pro Jahr an - an Heizung, Wasser, Abwasser, Regenwasser, Muellabfuhr, Strom, Schornsteinfeger, Steuern, ... Wenn ich die nicht umlegen wuerde, koennte ich die Rechnungen nicht bezahlen. Und so einfach mal 7.500 € hinzublaettern - fuer nix - kann ich ebenso nicht. Aber du kannst das bestimmt. Du kannst dich darauf verlassen, dass JEDER VERMIETER diese Kosten umlegt - oder seine Immobilie dann jemand anderem gehoert, der sie dann umlegt.

Du hast insofern recht, daß mich € 7.500 nicht aus dem Gleichgewicht bringen würden.

Aber ich habe meinen Lebensstil auch so ausgerichtet, daß ich meine regelmäßigen Kosten (einschl. Lebenshaltung) locker aus den laufenden Einnahmen decken kann, und daß dabei noch etwas auf die hohe Kante geht, damit mich plötzlich auftauchende Ausgaben nicht aus der Bahn werfen.
Wenn man natürlich anfängt zu sparen, wenn es zu spät ist, muß man sich eben (vertrauensvoll) in die (Klauen....äh) Hände seiner Bank begeben und um Kredit betteln.
Das habe ich lebenslang für meine jeweiligen Arbeitgeber gemacht und bin heute (ganz privat) in der Lage, daß die Bankmenschen, für die ich früher immer im dunklen Anzug erscheinen musste, heute vor mir Männchen machen!

:D

Nachtrag:

Wenn Du mal versteigert werden solltest, wäre der Verkaufserlös höchstens je kg ein Groschen! (Den Spruch musste ich loswerden!)

Aber mal wieder im Ernst:
Wenn du feste Kosten von € 6000 pro Jahr hast, solltest Du (mindestens) monatlich 700 € für Deine "Miete" zurücklegen, um in ein paar Jahren allen, die was von Dir wollen, den dicken Finger zeigen zu können!

:gib5:

Neu
22.04.2018, 15:28
Du hast insofern recht, daß mich € 7.500 nicht aus dem Gleichgewicht bringen würden.

Aber ich habe meinen Lebensstil auch so ausgerichtet, daß ich meine regelmäßigen Kosten (einschl. Lebenshaltung) locker aus den laufenden Einnahmen decken kann, und daß dabei noch etwas auf die hohe Kante geht, damit mich plötzlich auftauchende Ausgaben nicht aus der Bahn werfen.
Wenn man natürlich anfängt zu sparen, wenn es zu spät ist, muß man sich eben (vertrauensvoll) in die (Klauen....äh) Hände seiner Bank begeben und um Kredit betteln.
Das habe ich lebenslang für meine jeweiligen Arbeitgeber gemacht und bin heute (ganz privat) in der Lage, daß die Bankmenschen, für die ich früher immer im dunklen Anzug erscheinen musste, heute vor mir Männchen machen!

:D

Bringt mich auch nicht aus dem Gleichgewicht. Ich habe aber auch gelernt, dass zu viel an Geld sehr teuer ist. Die Inflationsrate betraegt eben keine 2% / Jahr, sondern weit mehr. Laufende Einnahmen ist ebenso ein Stichwort, und wenn diese durch unnoetige laufende Kosten aufgefressen werden, hast du sie eben nicht fuer dich. Mein Lebensstil ist ebenso wie der deine ausgerichtet; am Ende des Monats sollte was uebrig bleiben. Aber das ist die naechsten Monate, besser ein Jahr oder mehr, eben nicht.
Woanders verlangt eine Gemeinde ploetzlich den Betrag von 100.000 € fuer Strassensanierung von dir. Wenn du ein grosses grundstueck hast - und viel Strasse in Metern. Was machst du dann?

opppa
22.04.2018, 15:52
Bringt mich auch nicht aus dem Gleichgewicht. Ich habe aber auch gelernt, dass zu viel an Geld sehr teuer ist. Die Inflationsrate betraegt eben keine 2% / Jahr, sondern weit mehr. Laufende Einnahmen ist ebenso ein Stichwort, und wenn diese durch unnoetige laufende Kosten aufgefressen werden, hast du sie eben nicht fuer dich. Mein Lebensstil ist ebenso wie der deine ausgerichtet; am Ende des Monats sollte was uebrig bleiben. Aber das ist die naechsten Monate, besser ein Jahr oder mehr, eben nicht.
Woanders verlangt eine Gemeinde ploetzlich den Betrag von 100.000 € fuer Strassensanierung von dir. Wenn du ein grosses grundstueck hast - und viel Strasse in Metern. Was machst du dann?

Ich habe in den letzten 3 Jahren für 2 Häuser KAG-Beiträge (so heißt das in NRW) zahlen dürfen und seitdem Krieg mit meiner Heimatstadt. Allerdings bin ich nicht wie Du ein Großgrundbesitzer, der mit solchen Beträgen (zumindest) an den Rand des Ruins gebracht wird.
Na ja, warum soll Bei den Aschebescher-Dieben die Landes- oder StadtreGIERung nicht diebisch sein? (In Anlehnung an den Spruch: Alle Hesse sinn Verbrescher, denn se klauen Aschebescher!)

:D

Neu
22.04.2018, 16:25
Ich habe in den letzten 3 Jahren für 2 Häuser KAG-Beiträge (so heißt das in NRW) zahlen dürfen und seitdem Krieg mit meiner Heimatstadt. Allerdings bin ich nicht wie Du ein Großgrundbesitzer, der mit solchen Beträgen (zumindest) an den Rand des Ruins gebracht wird.
Na ja, warum soll Bei den Aschebescher-Dieben die Landes- oder StadtreGIERung nicht diebisch sein? (In Anlehnung an den Spruch: Alle Hesse sinn Verbrescher, denn se klauen Aschebescher!)

:D

Die 100.000 haben sie ja auch nicht von mir verlangt. Eigentum ist auch teuer, man sollte nicht zu viel davon haben. Einem Bauern in Norddeutschland bei Hamburg bekam mal so eine Rechnung. Immobilien sind eben nicht mobil, der Staat greift darauf zu. Man kann sich nicht wehren, ausser, das richtige Kreuzchen zu machen. Wer das bei den Parteien macht, die solche Gesetze erfinden, wo letztendlich der Mieter bezahlen muss, und unsinnige Energieverordnungen macht - selbst schuld.
Das geht ja immer so weiter mit der Verteuerung. Die kennen keine Grenzen, um weitere Einnahmequellen zu erschliessen. Das CE - Zeichen auf solchen Geraeten ist ein MUSS. Billigware aus Fernost ist nicht zu verwenden.

Loana
22.04.2018, 17:11
Die neue Energieeinsparungsverordnung (EnEV) vom 01.05.2014 kostet auch fuer mich viel Geld. Der nur etwa 63 Jahre alte "Kessel" (ich heize mit Oel) muss dieses Jahr erneuert werden. Der billigste Kessel mit 30 KW, ein Gusskessel wie gehabt, kostet 3.475 € nackt (Listenpreis 6.164,20 €). Dazu kommt natuerlich noch der Umbau; der Schornstein bekommt ein Kunststoffrohr, das Kondensat muss abgeleitet werden, dazu muss der neue Kessel auf einen zu erstellenden Sockel gestellt werden; der Warmwasserspeicher muss angeschlossen oder sogar erneuert werden, der Aussenfuehler muss installiert werden, die Leitungen angeschlossen, vermutlich noch ein Warmwasserbehaelter dazu, weil der alte nicht mehr passt .... dann eine Abnahme durch den Bezirksschornsteinfeger ... ich rechne da mit 7.500 € oder mehr. Die Einsparung bei 3000 Liter Oel, die ich pro Jahr verbrauche, (dieses Jahr allerdings 4.000 Liter), waeren dann bei 10% Einsparung, die realistisch sind, etwa 160 € / Jahr. Die gelogene Einsparung soll ja 30% betragen, das waeren dann etwa 480 € / Jahr. Eine Amortisation von also 14 bis 50 Jahren. Nur wird der neue Kessel die 50 Jahre nicht ueberleben. Die Halbwertszeit der Gesetze liess den letzten Kesseln nur 30 Jahre Betriebszeit, und bei der naechsten Halbwertszeit sinds dann vielleicht 15 Jahre.

Da muss ich die Miete erhoehen, das war so nicht kalkuliert.

Mit älteren Häusern hat man ständig irgendwelche Kosten - im Haus meiner Eltern wurde auch ein neuer Heizkessel eingebaut, doch damit sind ständig Probleme. Frag mich aber bitte nicht, was das gekostet hat, ich habe keine Ahnung ;)

Neu
22.04.2018, 17:57
Mit älteren Häusern hat man ständig irgendwelche Kosten - im Haus meiner Eltern wurde auch ein neuer Heizkessel eingebaut, doch damit sind ständig Probleme. Frag mich aber bitte nicht, was das gekostet hat, ich habe keine Ahnung ;)

Davor habe ich die meiste Angst. Die Elektronik und deren Einstellung. Da muessen Nachtabsenkungen und P I D - Werte eingegeben werden, die niemand kennt und muehsam erarbeitet werden muessen. Wann, meint die Technik, haben alle schlafen zu gehen? Und wie, bitte, gibt man das ein, so als einfacher Bediener? Welche Birnchen machen mich auf welche Fehler aufmerksam? Und die Uhren - frueher haben die ihren Geist schon nach zwei Jahren aufgegeben. Eine 20 - jahre alte Elektronik ist immer stoeranfaellig, schon aus diesem Grunde hat man neue Anlagen tunlichst schnell zu erneuern.

Und die Brenner, da darf man keinen ranlassen. Die verstellen gute Werte und zerbrechen die Keramikisolierungen der Zuendelektroden, damit diese im wichtigen Moment auf Stoerung gehen. Meinen "alten" Brenner habe ich dann immer selbst gewartet - und die Einstellwerte einmal aufgeschrieben und dann nie wieder veraendert. Einspritzdruck, Lufteintrittsoeffnung, Rezirkulationsoeffnung, Einstellung der Elektroden und des Duesenstocks und eine Duese - viel mehr hat so ein Brenner nicht. Doch, die hatten ein Magnetventil im Duesenstock, was regelmaessig verstopfte. Ein richtiges Ventil an der Oelpumpe brachte da Abhilfe. Und einen Feuerungsautomat, der nach soundsoviel Einschaltungen streikte. Den musste man turnusmaessig alle drei Jahre einfach wechseln.

goldi
22.04.2018, 18:06
Es wird endlich Zeit, dass die Immoblienschafe geschoren werden.
Und das mit abgeschriebener Technik war auch so in der DDR. Da waren die Betriebe auch rentabel, weil nie investiert wurde und Maschinen von anno dazumal liefen. J

Loana
22.04.2018, 18:09
Davor habe ich die meiste Angst. Die Elektronik und deren Einstellung. Da muessen Nachtabsenkungen und P I D - Werte eingegeben werden, die niemand kennt und muehsam erarbeitet werden muessen. Wann, meint die Technik, haben alle schlafen zu gehen? Und wie, bitte, gibt man das ein, so als einfacher Bediener? Welche Birnchen machen mich auf welche Fehler aufmerksam? Und die Uhren - frueher haben die ihren Geist schon nach zwei Jahren aufgegeben. Eine 20 - jahre alte Elektronik ist immer stoeranfaellig, schon aus diesem Grunde hat man neue Anlagen tunlichst schnell zu erneuern.

Und die Brenner, da darf man keinen ranlassen. Die verstellen gute Werte und zerbrechen die Keramikisolierungen der Zuendelektroden, damit diese im wichtigen Moment auf Stoerung gehen. Meinen "alten" Brenner habe ich dann immer selbst gewartet - und die Einstellwerte einmal aufgeschrieben und dann nie wieder veraendert. Einspritzdruck, Lufteintrittsoeffnung, Rezirkulationsoeffnung, Einstellung der Elektroden und des Duesenstocks und eine Duese - viel mehr hat so ein Brenner nicht. Doch, die hatten ein Magnetventil im Duesenstock, was regelmaessig verstopfte. Ein richtiges Ventil an der Oelpumpe brachte da Abhilfe. Und einen Feuerungsautomat, der nach soundsoviel Einschaltungen streikte. Den musste man turnusmaessig alle drei Jahre einfach wechseln.


Du kannst die Kosten für den Heizkessel auf die Mieter umlegen ;) Warum bleibst du nicht gleich auf La Palma ? Nachdem bei mir die Entscheidung gefallen ist, hier in der Ecke zu bleiben, habe ich alles geregelt . bzw. regeln lassen. Anfangs stand Südfrankreich auf meiner Liste, das Klima ist nicht so gut wie hier - dann Kalifornien oder Südafrika ;) Verkaufe oder vermiete dein Haus und mach Nägel mit Köpfen : D

goldi
22.04.2018, 18:09
Davor habe ich die meiste Angst. Die Elektronik und deren Einstellung. Da muessen Nachtabsenkungen und P I D - Werte eingegeben werden, die niemand kennt und muehsam erarbeitet werden muessen. Wann, meint die Technik, haben alle schlafen zu gehen? Und wie, bitte, gibt man das ein, so als einfacher Bediener? Welche Birnchen machen mich auf welche Fehler aufmerksam? Und die Uhren - frueher haben die ihren Geist schon nach zwei Jahren aufgegeben. Eine 20 - jahre alte Elektronik ist immer stoeranfaellig, schon aus diesem Grunde hat man neue Anlagen tunlichst schnell zu erneuern.

. Klar die Uhren ware Feinmechanik, heute alles Digitaltechnik ... schau mal z.B. bei Centra (Honeywell) oder Sauter ...

Neu
22.04.2018, 18:30
Du kannst die Kosten für den Heizkessel auf die Mieter umlegen ;) Warum bleibst du nicht gleich auf La Palma ? Nachdem bei mir die Entscheidung gefallen ist, hier in der Ecke zu bleiben, habe ich alles geregelt . bzw. regeln lassen. Anfangs stand Südfrankreich auf meiner Liste, das Klima ist nicht so gut wie hier - dann Kalifornien oder Südafrika ;) Verkaufe oder vermiete dein Haus und mach Nägel mit Köpfen : D

Die Familienbande. Aber das aendert sich noch. Im Moment geht das nur maximal drei Monate. Ich "pendele" eben noch. Verkaufen nicht, vermieten ja. Aber auch da muss man sich kuemmern.

Sven71
22.04.2018, 21:35
Die nächste EnEV wird die Aufstellung für Scheiterhaufen regeln. Für die Verfasser der vorhergehenden.

Unsere Bestattungsinstitute haben doch genug Krematorien .... ach so, ja, nachwachsende Brennstoffe. Verstehe.

antiseptisch
23.04.2018, 10:47
Davor habe ich die meiste Angst. Die Elektronik und deren Einstellung. Da muessen Nachtabsenkungen und P I D - Werte eingegeben werden, die niemand kennt und muehsam erarbeitet werden muessen. Wann, meint die Technik, haben alle schlafen zu gehen? Und wie, bitte, gibt man das ein, so als einfacher Bediener? Welche Birnchen machen mich auf welche Fehler aufmerksam? Und die Uhren - frueher haben die ihren Geist schon nach zwei Jahren aufgegeben. Eine 20 - jahre alte Elektronik ist immer stoeranfaellig, schon aus diesem Grunde hat man neue Anlagen tunlichst schnell zu erneuern.

Und die Brenner, da darf man keinen ranlassen. Die verstellen gute Werte und zerbrechen die Keramikisolierungen der Zuendelektroden, damit diese im wichtigen Moment auf Stoerung gehen. Meinen "alten" Brenner habe ich dann immer selbst gewartet - und die Einstellwerte einmal aufgeschrieben und dann nie wieder veraendert. Einspritzdruck, Lufteintrittsoeffnung, Rezirkulationsoeffnung, Einstellung der Elektroden und des Duesenstocks und eine Duese - viel mehr hat so ein Brenner nicht. Doch, die hatten ein Magnetventil im Duesenstock, was regelmaessig verstopfte. Ein richtiges Ventil an der Oelpumpe brachte da Abhilfe. Und einen Feuerungsautomat, der nach soundsoviel Einschaltungen streikte. Den musste man turnusmaessig alle drei Jahre einfach wechseln.
Wenn man hier Werbung machen dürfte für bewährte, solide Ölbrennwerttechnik, die seit 14 Jahren störungsfrei ihren Dienst tut, könnte ich dir dann einen Rat geben?

Neu
23.04.2018, 11:05
Wenn man hier Werbung machen dürfte für bewährte, solide Ölbrennwerttechnik, die seit 14 Jahren störungsfrei ihren Dienst tut, könnte ich dir dann einen Rat geben?

Natuerlich. Ich habe mir den Gusskessel von Buderus mal angesehen. Guss haelt ueber 63 Jahre, wie ich festgestellt habe. Logano Plus GBR 125 mit 20 oder 30 KW. Den Brenner kenne ich nicht.

antiseptisch
23.04.2018, 11:25
Ich würde niemals einen Kessel von Buderus oder Viessmann kaufen, weil die viel zu überteuert sind. Es gibt einen Nieschenhersteller von Gusskesseln in Ostwestfalen, der viel über einen Großhändler online verkauft. In 2004 ging das schon. Das Problem ist allenfalls, einen Monteur zu finden, der willens ist, eine Anlage zu installieren, die nicht bei ihm gekauft wurde.

Der Hersteller heißt Intercal. Ich habe für den Kessel allein keine 3000 EUR bezahlt, dazu kam der Blaubrenner für 750 EUR und der nachgeschaltete Wärmetauscher für 1000 EUR Aufpreis. Ich verbrauche damit rund 1000 Liter pro Jahr. Das größte Einsparpotenzial war aber ein Raumregler, der die Heizlast noch mal erheblich senken kann, wenn trotz Kälte viel Sonne scheint und "Fremdwärme" liefert. Allein das brachte jedes Jahr 20% Ersparnis gegenüber rein Außentemperatur gesteuerter Regelung. Ein Heizkörperthermostat dagegen ist so, als würde man die Geschwindigkeit am Auto mit der Handbremse regeln. Absoluter Wahnsinn. Man muss bereits den Kessel runterregeln, wenn es zu warm ist, sonst verpufft die unnötig erzeugte Wärme nur.

Das wichtigste aber ist: NIEMALS überdimensionieren. Selbst bei einem Dreifamilienhaus reichen in der Regel 24 kw locker aus. Alles andere führt nur zu Taktung, erhöhtem Verschleiß und Mehrverbrauch. Mein Nachbar fand das Preisleistungsverhältnis so genial, dass er in 2007 das gleiche Modell anschaffte und installieren ließ. Auch völlig störungsfrei. Mein Kessel wird von mir nur noch alle zwei bis drei Jahre gesaugt. Die Düse bleibt mindestens fünf Jahre drin, weil der Monteur immer die Angewohnheit hat, jedesmal mehr Druck draufzugeben, obwohl ich das ausdrücklich verbiete. Die fühlen sich leider immer noch wie Herrgötter, denen man nicht reinzureden hat. Die meisten lehnen ja eine Wartung schon ab, weil sie für diese Marke keine Schulung hatten, obwohl alle Parameter bei allen Blaubrennern die gleichen sind. Die Stellschrauben könnten ja an einem unbekannten Ort sitzen.

Die Betriebsparameter sind das A und O. Meist haben die Heizungsbauer davon keine Ahnung und rechnen großzügige "Angstzuschläge" ein, damit es ja nie zu kalt wird. Aber die Regelung ist genial einfach und dennoch technisch auf dem neuesten Stand. Alles in allem ca. 50% günstiger als die üblichen Platzhirsch-Marken.

http://www.intercal.de/home/

opppa
23.04.2018, 20:40
Es wird endlich Zeit, dass die Immoblienschafe geschoren werden.
Und das mit abgeschriebener Technik war auch so in der DDR. Da waren die Betriebe auch rentabel, weil nie investiert wurde und Maschinen von anno dazumal liefen. J

Dann hing das wohl damit zusammen, daß nach dem Krieg nicht genug von den alten (Vorkriegs-)Maschinen für den Osten beschlagnahmt wurden.

Im Westen war man jedenfalls gezwungen, neue, moderne und leistungsfähigere Maschinen anzuschaffen!

:hmm:

Maitre
24.04.2018, 09:05
Dann hing das wohl damit zusammen, daß nach dem Krieg nicht genug von den alten (Vorkriegs-)Maschinen für den Osten beschlagnahmt wurden.

Im Westen war man jedenfalls gezwungen, neue, moderne und leistungsfähigere Maschinen anzuschaffen!

:hmm:

Die Vorkriegsmaschine haben sich die Russen geholt. Die DDR hat bis in die 60er investiert. Die Betriebe, die ich persönlich kennengelernt habe, investierten zum Ende. Seit 1989 investieren die aus Geldmangel kaum noch, sodass sie heute noch überwiegend mit DDR-Technik produzieren.

Neu
24.04.2018, 10:00
Dann hing das wohl damit zusammen, daß nach dem Krieg nicht genug von den alten (Vorkriegs-)Maschinen für den Osten beschlagnahmt wurden.

Im Westen war man jedenfalls gezwungen, neue, moderne und leistungsfähigere Maschinen anzuschaffen!

:hmm:

Aber nicht einfach so aus einer Laune heraus. Da gings um Amortisationsberechnungen, Verfuegbarkeit, Qualitaet, Arbeitsschutz, Platzbedarf, Wartungskosten, ... Hier geht es um Klimawandel und solche Ideologien.

Neu
24.04.2018, 10:10
Es wird endlich Zeit, dass die Immoblienschafe geschoren werden.
Und das mit abgeschriebener Technik war auch so in der DDR. Da waren die Betriebe auch rentabel, weil nie investiert wurde und Maschinen von anno dazumal liefen. J

Mit 52,4% werden Selbstbewohner von Immobilienbesitzer geschoren, und zu 47,6% "alle anderen". In der DDR war PLANWIRTSCHAFT angesagt, das hier ist ebenso Planwirtschaft. Wir haben an der Regierungsspitze ja jemanden aus der DDR, die uns genau dahin zurueckfuehren wird.

Hay
24.04.2018, 10:41
Als Unternehmer muss man auch mal Geld fuer Investitionen in
die Hand nehmen. Mit der neuen Heizungsanlage steigerst Du
den Wert des Objekts. Wenn die Mieter nicht bereit sind hoehere
Miete zu bezahlen, setzte sie vor die Tuer und vermiete zukuenftig
an Nutten aus Suedamerika. Du kannst so die 10 fache Miete
kassieren und gelegentlich lassen sich Dich mal rueberrutschen.

Wieso an Nutten aus Südamerika und nicht für Flüchtlinge aus Afghanistan und Afrika?

opppa
24.04.2018, 17:08
Wieso an Nutten aus Südamerika und nicht für Flüchtlinge aus Afghanistan und Afrika?

Weil Nutten daran interessiert sind, den Gebäudewert ihrer Wohnung/Arbeitsstelle zu erhalten!

:hmm:

Hay
24.04.2018, 17:38
Weil Nutten daran interessiert sind, den Gebäudewert ihrer Wohnung/Arbeitsstelle zu erhalten!

:hmm:


Und Afghanen und Afrikaner nicht?

opppa
25.04.2018, 07:55
Und Afghanen und Afrikaner nicht?

https://www.youtube.com/watch?v=NeINP-t1Ea0

:ja:

Neu
15.05.2018, 10:03
Ich würde niemals einen Kessel von Buderus oder Viessmann kaufen, weil die viel zu überteuert sind. Es gibt einen Nieschenhersteller von Gusskesseln in Ostwestfalen, der viel über einen Großhändler online verkauft. In 2004 ging das schon. Das Problem ist allenfalls, einen Monteur zu finden, der willens ist, eine Anlage zu installieren, die nicht bei ihm gekauft wurde.

Der Hersteller heißt Intercal. Ich habe für den Kessel allein keine 3000 EUR bezahlt, dazu kam der Blaubrenner für 750 EUR und der nachgeschaltete Wärmetauscher für 1000 EUR Aufpreis. Ich verbrauche damit rund 1000 Liter pro Jahr. Das größte Einsparpotenzial war aber ein Raumregler, der die Heizlast noch mal erheblich senken kann, wenn trotz Kälte viel Sonne scheint und "Fremdwärme" liefert. Allein das brachte jedes Jahr 20% Ersparnis gegenüber rein Außentemperatur gesteuerter Regelung. Ein Heizkörperthermostat dagegen ist so, als würde man die Geschwindigkeit am Auto mit der Handbremse regeln. Absoluter Wahnsinn. Man muss bereits den Kessel runterregeln, wenn es zu warm ist, sonst verpufft die unnötig erzeugte Wärme nur.

Das wichtigste aber ist: NIEMALS überdimensionieren. Selbst bei einem Dreifamilienhaus reichen in der Regel 24 kw locker aus. Alles andere führt nur zu Taktung, erhöhtem Verschleiß und Mehrverbrauch. Mein Nachbar fand das Preisleistungsverhältnis so genial, dass er in 2007 das gleiche Modell anschaffte und installieren ließ. Auch völlig störungsfrei. Mein Kessel wird von mir nur noch alle zwei bis drei Jahre gesaugt. Die Düse bleibt mindestens fünf Jahre drin, weil der Monteur immer die Angewohnheit hat, jedesmal mehr Druck draufzugeben, obwohl ich das ausdrücklich verbiete. Die fühlen sich leider immer noch wie Herrgötter, denen man nicht reinzureden hat. Die meisten lehnen ja eine Wartung schon ab, weil sie für diese Marke keine Schulung hatten, obwohl alle Parameter bei allen Blaubrennern die gleichen sind. Die Stellschrauben könnten ja an einem unbekannten Ort sitzen.

Die Betriebsparameter sind das A und O. Meist haben die Heizungsbauer davon keine Ahnung und rechnen großzügige "Angstzuschläge" ein, damit es ja nie zu kalt wird. Aber die Regelung ist genial einfach und dennoch technisch auf dem neuesten Stand. Alles in allem ca. 50% günstiger als die üblichen Platzhirsch-Marken.

http://www.intercal.de/home/

Ich bin weitergekommen. Intercal verkauft NUR noch ueber Fachhaendler. Buderus = superteuer und schlechte Effizienz, Viessmann stoerungsanfaellig. Die beiden letztgenannten haben ganz tolle Reklameseiten.

Aber der Schweizer Hersteller, der kann was: Vaillant Ico Vit 16 / 25. Ist als Oekonomizer gebaut, eine, besser zwei rund gebogeneEdelstahlrohrschlangen von 1 1/4 Zoll. Duest von oben ein, ebenso ein Vorteil. Brenner ist zweistufig; 16 KW und 25 KW. Die Betriebsanleitung und Montageanleitung sind einfach klasse, das Schaltbild aufgeraeumt; ohne Schnick und Schnack, wo man nicht durchblickt. Allerdings muss man entmineralisiertes Wasser verwenden; die galvanischen Stroeme. Und die Umwelzpumpen muesen extern montiert werden. Kosten etwa wie der von Intercal, aber Wirkungsgrad von 98 bis 99% - das schafft kein Buderus.

Die "Gusskessel" haben am Ausgang einen zusaetzlichen Waermetauscher, bestenfalls aus Edelstahl, schlechtestenfalls aus Aluminium. Alu ist ja nicht saeurebestaendig, und Edelstahl nur bedingt. Das duerfte mechanisch das schwaechste Glied in der Kette sein, ausser dem Brenner. Da sind mir Edelstahlrohre rund gebogen sogar lieber.

Mein Fachhaendler wohnt gleich um die Ecke und hat mir ein preisguenstiges Angebot gemacht.

antiseptisch
15.05.2018, 10:34
Also der Wärmetauscher aus Edelstahl von Intercal hält bei mir jetzt schon 14 Jahre. Ich hatte damals mit maximal 10 Jahren gerechnet. Wie der Interneteinzelhändler aus Bad Salzuflen hieß, der Intercal vertrieb, weiß ich nicht mehr. Vielleicht gibt's den nicht mehr.

Aber ich würde dir auch auf jeden Fall Gusskessel mit Wärmetauscher raten. Keinesfalls einen Edelstahlkessel. Mit wandhängenden Brennwertbüchsen gab es auch nur die fürchterlichsten Erfahrungen. Da geht es kaum über 10 Jahre Nutzungsdauer hinaus.

Neu
15.05.2018, 11:22
Also der Wärmetauscher aus Edelstahl von Intercal hält bei mir jetzt schon 14 Jahre. Ich hatte damals mit maximal 10 Jahren gerechnet. Wie der Interneteinzelhändler aus Bad Salzuflen hieß, der Intercal vertrieb, weiß ich nicht mehr. Vielleicht gibt's den nicht mehr.

Aber ich würde dir auch auf jeden Fall Gusskessel mit Wärmetauscher raten. Keinesfalls einen Edelstahlkessel. Mit wandhängenden Brennwertbüchsen gab es auch nur die fürchterlichsten Erfahrungen. Da geht es kaum über 10 Jahre Nutzungsdauer hinaus.

Lade dir das PDF mal runter:
https://www.vaillant.at/downloads/installationsanleitungen/oel/i-icovit-156-256-0020115588-02-360299.pdf
Auf Seite 11 ist die Bauweise gezeichnet. Es gibt keinen "Kessel", es gibt eine Brennkammer und eine Waermetauscherschlange. Mein Blaubrenner, dessen Flammrohr beim Betrieb glueht, hat praktisch keinen Verschleiss; Baujahr 1998 - geht immer noch. 11 Jahre Betriebszeit ist garnichts; mein Gusskessel hielt ueber 60 Jahre und hat jetzt den 3. oder 4. Brenner dran. Wenn du nach 20 Jahren den Waermetauscher wechseln musst, kannst du mit gleichem Aufwand auch die Schlangen wechseln. Die Frage ist, wie lange die Elektronik haelt. Nach 20 Jahren geben schlecht gebaute ihren Geist auf.

antiseptisch
15.05.2018, 12:53
Wenn du nach 20 Jahren den Waermetauscher wechseln musst, kannst du mit gleichem Aufwand auch die Schlangen wechseln. Die Frage ist, wie lange die Elektronik haelt. Nach 20 Jahren geben schlecht gebaute ihren Geist auf.
Der nachgeschaltete Wärmetauscher bei einem Gusskessel ist gar nicht so teuer. Und die Regelelektronik:

https://www.herstellershop.de/Kesseltechnik/Oel-Gusskessel/Digitale-witterungsgefuehrte-Regelung-Serie-THETA.html

ist bei einfachen Kesseln, die nicht zu den großen 4 zählen, ohnehin einfach oben drauf separat angebaut und einfach austauschbar. Mir ist es völlig unververständlich, wie man einen Heizkessel bzw. Brennwerttherme kaufen kann, die ihre herstellereigene Elektronik hat. Dann ist man denen völlig ausgeliefert. In dem Link ist übrigens der Online-Shop, den es immer noch gibt, und der auch noch Intercal anbietet.

Neu
15.05.2018, 17:25
Der nachgeschaltete Wärmetauscher bei einem Gusskessel ist gar nicht so teuer. Und die Regelelektronik:

https://www.herstellershop.de/Kesseltechnik/Oel-Gusskessel/Digitale-witterungsgefuehrte-Regelung-Serie-THETA.html

ist bei einfachen Kesseln, die nicht zu den großen 4 zählen, ohnehin einfach oben drauf separat angebaut und einfach austauschbar. Mir ist es völlig unververständlich, wie man einen Heizkessel bzw. Brennwerttherme kaufen kann, die ihre herstellereigene Elektronik hat. Dann ist man denen völlig ausgeliefert. In dem Link ist übrigens der Online-Shop, den es immer noch gibt, und der auch noch Intercal anbietet.

Hier wird das Ersatzteil Waermetauscher bereits mit 1.500 € angesetzt:
http://www.haustechnikdialog.de/Forum/t/62969/Neuer-Heizkessel-oder-nur-Waermetauscher-austauschen-

Und du musst den Rueklauf abschrauben, die Dichtungen erneuern, ....

antiseptisch
15.05.2018, 19:01
Das ist ja auch eine ganz andere Bauweise. Ein Abgaswärmetauscher, der an einen Gusskessel drangeschraubt wird, kriegt erstmal nicht die volle kw-Leistung des Brenners ab, da 90% schon im Kessel aufgefangen werden, und ist 2. viel kleiner dimensioniert und wird im Gegenstromverfahren betrieben. Also nur durch diese Variante wird das Abgas komplett bis auf Rücklauftemperatur abgekühlt. Alles andere taugt nichts. Glaub's mir. Und im Haustechnikdialogforum habe ich viele Jahre selbst geschrieben und dumme Blaukittel mit so genanntem Meistertitel aufgeklärt, die glaubten, sie könnten mitreden.

latrop
15.05.2018, 19:36
Klar die Uhren ware Feinmechanik, heute alles Digitaltechnik ... schau mal z.B. bei Centra (Honeywell) oder Sauter ...

Hä ??

Heute hast du doch nur noch Regelelektronik, die passend
zum Kessel, vom Hersteller des Heizkessels zugeschnitten und in der Verkleidung auf dem Kessel montiert wird.

Sonst noch Fragen ?

latrop
15.05.2018, 19:45
Aber der Schweizer Hersteller, der kann was: Vaillant Ico Vit 16 / 25.

Bevor du weiterhin solche Behauptungen aufstellst :

Vaillant ist ein deutscher Hersteller mit Sitz in Remscheid.

Neu
16.05.2018, 13:21
Bevor du weiterhin solche Behauptungen aufstellst :

Vaillant ist ein deutscher Hersteller mit Sitz in Remscheid.

""The family-owned company
The Vaillant Group is a global market and technology leader in the fields of heating, ventilation and air-conditioning technology. For 140 years, we have been following a strategy designed to achieve sustainable and profitable growth. Today, our family-owned company has 11 sites in six European countries and China. Our plants manufacture high-efficiency products for the regional markets.""
""Die Vaillant Group engagiert sich sozial an allen Standorten des Familienunternehmens in Europa und Asien.""

Familienbesitz. Und wem sie einzeln gehoert, kannst du RATEN. Remscheid gibts auch noch, ist sogar der "Hauptsitz". Aber da gibts noch 10 andere Standorte. Und die Bedienungsanleitung dieses Waermetauschers wurde in der Schweiz geschrieben.

Neu
16.05.2018, 13:35
Das ist ja auch eine ganz andere Bauweise. Ein Abgaswärmetauscher, der an einen Gusskessel drangeschraubt wird, kriegt erstmal nicht die volle kw-Leistung des Brenners ab, da 90% schon im Kessel aufgefangen werden, und ist 2. viel kleiner dimensioniert und wird im Gegenstromverfahren betrieben. Also nur durch diese Variante wird das Abgas komplett bis auf Rücklauftemperatur abgekühlt. Alles andere taugt nichts. Glaub's mir. Und im Haustechnikdialogforum habe ich viele Jahre selbst geschrieben und dumme Blaukittel mit so genanntem Meistertitel aufgeklärt, die glaubten, sie könnten mitreden.
Hier kommt man sogar auf 102% Wirkungsgrad:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brennwertkessel

Da gewinnt man sogar noch Oel. Nur, wo soll ich das lagern?

antiseptisch
16.05.2018, 14:13
Hier kommt man sogar auf 102% Wirkungsgrad:
https://de.wikipedia.org/wiki/Brennwertkessel

Da gewinnt man sogar noch Oel. Nur, wo soll ich das lagern?
Ich sehe nur, dass im tiefsten Winter bei mir nur eine kaum sichtbare Dampffahne aus dem Abgasrohr kommt, weil vorher alles im Wärmetauscher kondensiert und dadurch die letzten Prozente der Kondensationsenergie in den Rücklauf gibt, anstatt sinnlos zu verpuffen. Normalerweise müssten beim Austausch Heizwertkessel (=Nichtbrennwert) schon wie in der Schweiz verboten sein. Aber die Dumpfbackenfraktion der Handwerkskammer-Allesbesserwisser kämpft da seit Jahrzehnten gegen an.

latrop
16.05.2018, 15:15
""The family-owned company
The Vaillant Group is a global market and technology leader in the fields of heating, ventilation and air-conditioning technology. For 140 years, we have been following a strategy designed to achieve sustainable and profitable growth. Today, our family-owned company has 11 sites in six European countries and China. Our plants manufacture high-efficiency products for the regional markets.""
""Die Vaillant Group engagiert sich sozial an allen Standorten des Familienunternehmens in Europa und Asien.""

Familienbesitz. Und wem sie einzeln gehoert, kannst du RATEN. Remscheid gibts auch noch, ist sogar der "Hauptsitz". Aber da gibts noch 10 andere Standorte. Und die Bedienungsanleitung dieses Waermetauschers wurde in der Schweiz geschrieben.

Standorte sagen nichts über den Hauptsitz aus.
So Leute wie dich, haben wir früher schon als Baumarktclowns bezeichnet.
Ich kann alles, ich weiss alles,
habe aber von nichts eine Ahnung.

antiseptisch
16.05.2018, 16:09
Hä ??

Heute hast du doch nur noch Regelelektronik, die passend
zum Kessel, vom Hersteller des Heizkessels zugeschnitten und in der Verkleidung auf dem Kessel montiert wird.

Sonst noch Fragen ?
Ja, das sind Heizkessel für Doofe. Niemand ist gezwungen, sich einen Kessel mit fest eingebauter Regelung zu kaufen. Die meisten sind nur zu bequem, um selber nachzudenken.

latrop
16.05.2018, 16:41
Ja, das sind Heizkessel für Doofe. Niemand ist gezwungen, sich einen Kessel mit fest eingebauter Regelung zu kaufen. Die meisten sind nur zu bequem, um selber nachzudenken.

Darf ich mal fragen, welchen Beruf du ausgeübt hast ?

Neu
16.05.2018, 18:46
Standorte sagen nichts über den Hauptsitz aus.
So Leute wie dich, haben wir früher schon als Baumarktclowns bezeichnet.
Ich kann alles, ich weiss alles,
habe aber von nichts eine Ahnung.

Von Heizkesseln hast du absolut keine Ahnung, schreibst aber in einem solchen Thread absoluten Muell. Ich habe jahrzehntelang Dampferzeuger mit nachtraeglich installiertem Oekonomizer, Kondensatanlagen, Wasserenthaertungsanlagen betrieben und gewartet - in einer Faerberei mit Abwasseranlage; nebenbei auch die Faerbereileitung etc. wahrgenommen. Und ganz nebenbei die Heizungsanlagen; zuerst mit Oel, dann mit Gas betrieben. Und natuerlich ganz nebenbei auch die eigene Heizungsanlage. Das war allerdings nur ein Beiwerk, weil ich ganz andere Hauptaufgaben in der Technik hatte. Du kannst ueberhaupt garnichts, ausser hier rumzuspammen. Gehe auf die Spielwiese oder in den Kindergarten - hier bist du falsch.

latrop
16.05.2018, 18:57
Von Heizkesseln hast du absolut keine Ahnung, schreibst aber in einem solchen Thread absoluten Muell. Ich habe jahrzehntelang Dampferzeuger mit nachtraeglich installiertem Oekonomizer, Kondensatanlagen, Wasserenthaertungsanlagen betrieben und gewartet - in einer Faerberei mit Abwasseranlage; nebenbei auch die Faerbereileitung etc. wahrgenommen. Und ganz nebenbei die Heizungsanlagen; zuerst mit Oel, dann mit Gas betrieben. Und natuerlich ganz nebenbei auch die eigene Heizungsanlage. Das war allerdings nur ein Beiwerk, weil ich ganz andere Hauptaufgaben in der Technik hatte. Du kannst ueberhaupt garnichts, ausser hier rumzuspammen. Gehe auf die Spielwiese oder in den Kindergarten - hier bist du falsch.

Ach wie schön, ein kleiner Grosskotz.
Nur rum pöbeln.
Du wärst in der Marktwirtschaft auch nichts geworden.

Wenn du wüsstest, was ich 42 Jahre gemacht habe.
Da kannst du mir das Wasser nicht reichen.

Neu
16.05.2018, 19:00
Ich sehe nur, dass im tiefsten Winter bei mir nur eine kaum sichtbare Dampffahne aus dem Abgasrohr kommt, weil vorher alles im Wärmetauscher kondensiert und dadurch die letzten Prozente der Kondensationsenergie in den Rücklauf gibt, anstatt sinnlos zu verpuffen. Normalerweise müssten beim Austausch Heizwertkessel (=Nichtbrennwert) schon wie in der Schweiz verboten sein. Aber die Dumpfbackenfraktion der Handwerkskammer-Allesbesserwisser kämpft da seit Jahrzehnten gegen an.

Ist eine Frage der Kosten gegenueber dem Nutzen. Bei mir liegt die Amortisationszeit zwischen 15 und 50 Jahren oder so; keine Firma wuerde freiwillig bei dieser Rechnung seinen guten, alten Gusskessel wegwerfen und fuer ein paar Prozente Ersparnisse eine neue Anlage kaufen. Unser Oekonomizer am Dampferzeuger, der nachtraeglich angeschlossen wurde und das Kondensat aufheizte, hielt etwa genausolang wie die berechnete Amortisationszeit. Genau dann waren die Waermetauscherrohre durchkorrodiert. Der Brennwertkessel ist wegen dem zusaetzlichen Kunststoffrauchrohr und der groesseren Wassererwaermflaeche teurer; ausserdem braucht man einen Abfluss fuers Kondensat; Kondensatpumpen halten nicht lange; Pumpenkram ist Lumpenkram. Ich rechne mit einer Oelersparnis von etwa 20% und einer Kessellaufzeit von 20 Jahren; ueblicherweise werden alle etwa 20 Jahre die Steuerungen an solchen Maschinen erneuert. Trotzdem werde ich diese Technik installieren; vielleicht faellt dem Gesetzgeber mal nichts ein, diese Anlage nach nur 10 Jahren Laufzeit wiederum zu verschrotten; aeh, stillzulegen.

Neu
16.05.2018, 19:01
Ach wie schön, ein kleiner Grosskotz.
Nur rum pöbeln.
Du wärst in der Marktwirtschaft auch nichts geworden.

Wenn du wüsstest, was ich 42 Jahre gemacht habe.
Da kannst du mir das Wasser nicht reichen.

Nichts, so, wie du hier schreibst. Sonst wuerdest du hier nicht versuchen, den Strang zu schreddern.

Neu
16.05.2018, 19:19
Das ist ja auch eine ganz andere Bauweise. Ein Abgaswärmetauscher, der an einen Gusskessel drangeschraubt wird, kriegt erstmal nicht die volle kw-Leistung des Brenners ab, da 90% schon im Kessel aufgefangen werden, und ist 2. viel kleiner dimensioniert und wird im Gegenstromverfahren betrieben. Also nur durch diese Variante wird das Abgas komplett bis auf Rücklauftemperatur abgekühlt. Alles andere taugt nichts. Glaub's mir. Und im Haustechnikdialogforum habe ich viele Jahre selbst geschrieben und dumme Blaukittel mit so genanntem Meistertitel aufgeklärt, die glaubten, sie könnten mitreden.

Wir hatten frueher 3-Zugkessel bei Dampferzeugern (2 Umlenkungen, die zum Schluss in viele untenliegende Rohre muendeten). Du musst nur im Gegenstromverfahren arbeiten und genuegend grosse Waermetauscherflaechen haben - und zuletzt moeglichst kaltes Wasser, um das Gas abkuehlen zu koennen. Das Problem sind die Ablagerungen am Waermetauscher innen und aussen sowie die sich bildenden Saeuren; einmal die Schwefelsaeure im Oel und dann die Stickstoffsaeuren, die sich bei der heissen Verbrennung bilden. Vielleicht auch Ozon; der Sauerstoff korrodiert sehr gerne. Dann natuerlich auch die Ausdehnung des Materials bei unterschiedlichen Temperaturen. Und moeglichst intelligent das Kondensat ueberall abgreifen.
Weder Aluminium noch Edelstahl sind da auf Dauer resistent; Edelstahl gibts ja nur, wenn man es nach dem Bearbeiten im Vakuumofen glueht; mechanisch ists dann trotzdem sehr schlecht. Und Aluminium - vielleicht spezielle Legierungen mit Chrom - Molybdaen - Wolfram oder so; da kanns chemisch bestaendiger werden. Aber das zahlt niemand - zu teuer.

Nicht zu vergessen sind die galvanischen Stroeme beim Materilalmix. Man brauchte eine Opferanode bei Alu und Edelstahl, weil Heizkoerper ja aus Eisen sind; ansonsten versuchen die es heuer mit entmineralisiertem Wasser und hoffen, dass da weniger Elektronen fliessen; ein Rezept soll die Erdung aller Teile sein, damit die Elektronen nicht so recht wissen, in welche Richtung sie fliessen sollen.

latrop
16.05.2018, 19:24
Nichts, so, wie du hier schreibst. Sonst wuerdest du hier nicht versuchen, den Strang zu schreddern.

Dann will ich dir hier mal meinen Berufsweg aufzeichnen und dann kommst du sofort auf Ign, damit ich dein dummes Gesabber nicht mehr lesen muss :

3 Jahre Lehre als Heizungsbauer
11 Jahre im elterlichen Geschäft
Meisterbrief als Heizungs-+Lüftungsbauer, sowie Installationsmeister
dann das Geschäft übernommen und eigenständig 28 Jahre geführt
und das erfolgreich !!

Solche Leute wie du sind aus allen Kundenlisten gestrichen worden.
Wir waren nämlich alles gute Kollegen in der Innung.

Und jetzt träum schön weiter du Homemadeclown.

Neu
16.05.2018, 19:34
Dann will ich dir hier mal meinen Berufsweg aufzeichnen und dann kommst du sofort auf Ign, damit ich dein dummes Gesabber nicht mehr lesen muss :

3 Jahre Lehre als Heizungsbauer
11 Jahre im elterlichen Geschäft
Meisterbrief als Heizungs-+Lüftungsbauer, sowie Installationsmeister
dann das Geschäft übernommen und eigenständig 28 Jahre geführt
und das erfolgreich !!

Solche Leute wie du sind aus allen Kundenlisten gestrichen worden.
Wir waren nämlich alles gute Kollegen in der Innung.

Und jetzt träum schön weiter du Homemadeclown.

Ach, und da kommt von dir fachlich garnix? Was habt ihr denn da gelernt? War das auf einer Baumschule im Wolkenheim? Hier haettest du ja was sinnvolles beitragen KOENNEN - da kam aber nichts! Im Lueftungsbau - habt ihr da schonmal eine Luftbefeuchtungsanlage entworfen, mit Vorhang - und Spruehduesen sowie nachgeschaltetem Tangentialabscheider, um den Deck und das Wasser filterlos abscheiden zu koennen? Mit Ionentauscher, Dichtemessung des Wassers und automatischer Abschlammeinrichtung? Oder verkauft ihr da nur fertige Teile irgendwelcher Firmen?

antiseptisch
16.05.2018, 21:23
Darf ich mal fragen, welchen Beruf du ausgeübt hast ?

Mit Sicherheit nicht so einen fachidiotischen wie deinen. Stell dir mal vor, wenn jeder Computerhersteller sein eigenes Betriebssystem hätte. Wird Zeit, dass Heizungsregler getrennt von der Hardware angeboten werden müssen, denn so wie es jetzt ist, wird es nicht weitergehen. Heizungsbauer sind meist mit zwei verschiedenen Marken schon hoffnungslos überfordert. :D Man stelle sich deren Geschäftsgebahren mal bei einer freien Autowerkstatt vor. Die werden von ihrem hohen Ross schon noch runtergerissen.

antiseptisch
16.05.2018, 21:31
Ist eine Frage der Kosten gegenueber dem Nutzen. Bei mir liegt die Amortisationszeit zwischen 15 und 50 Jahren oder so; keine Firma wuerde freiwillig bei dieser Rechnung seinen guten, alten Gusskessel wegwerfen und fuer ein paar Prozente Ersparnisse eine neue Anlage kaufen. Unser Oekonomizer am Dampferzeuger, der nachtraeglich angeschlossen wurde und das Kondensat aufheizte, hielt etwa genausolang wie die berechnete Amortisationszeit. Genau dann waren die Waermetauscherrohre durchkorrodiert. Der Brennwertkessel ist wegen dem zusaetzlichen Kunststoffrauchrohr und der groesseren Wassererwaermflaeche teurer; ausserdem braucht man einen Abfluss fuers Kondensat; Kondensatpumpen halten nicht lange; Pumpenkram ist Lumpenkram. Ich rechne mit einer Oelersparnis von etwa 20% und einer Kessellaufzeit von 20 Jahren; ueblicherweise werden alle etwa 20 Jahre die Steuerungen an solchen Maschinen erneuert. Trotzdem werde ich diese Technik installieren; vielleicht faellt dem Gesetzgeber mal nichts ein, diese Anlage nach nur 10 Jahren Laufzeit wiederum zu verschrotten; aeh, stillzulegen.
Genauso wurde bei der Einführung des geregelten 3-Wege-Kats in den 80er Jahren geregelt. Der Kat sorgte auch schon für Mehrverbrauch, rentiert sich also nie. Trotzdem fährt heute kein neues Auto mit Vergaser und ohne Kat rum. Das ist also kein Argument. Wie gesagt: In der Schweiz sind neue Heizungen ohne Brennwert schon seit ca. zehn Jahren verboten. Und das mit der Pumpe fürs Kondensat ist wohl auch eher der stille Ruf nach einem Gegenargument. Die meisten Heizungen haben auch im Keller einen Abfluss dafür ohne Pumpe.

Orientiere dich an den technisch einfachen Lösungen. Bei mir war der Blaubrenner ca. 300 EUR teurer und der Wärmetauscher war für 500 EUR zu haben. Dafür wird mein Schornstein nie versotten. Das heißt, ich hätte schon mit Heizwert mehr Probleme mit dem Schornstein als mit Brennwert im Plastikrohr. Wenn Heizwert auch hierzulande vor zehn Jahren verboten worden wäre, würdest du es auch nicht mehr in Frage stellen, sondern für den Stand der Technik halten. Bei Gas fassen sich die meisten Installateure schon an den Kopf, wenn jemand noch Heizwert haben will, weil das wirklich rausgeschmissenes Geld ist.

antiseptisch
16.05.2018, 21:39
Wir hatten frueher 3-Zugkessel bei Dampferzeugern (2 Umlenkungen, die zum Schluss in viele untenliegende Rohre muendeten). Du musst nur im Gegenstromverfahren arbeiten und genuegend grosse Waermetauscherflaechen haben - und zuletzt moeglichst kaltes Wasser, um das Gas abkuehlen zu koennen. Das Problem sind die Ablagerungen am Waermetauscher innen und aussen sowie die sich bildenden Saeuren; einmal die Schwefelsaeure im Oel und dann die Stickstoffsaeuren, die sich bei der heissen Verbrennung bilden. Vielleicht auch Ozon; der Sauerstoff korrodiert sehr gerne. Dann natuerlich auch die Ausdehnung des Materials bei unterschiedlichen Temperaturen. Und moeglichst intelligent das Kondensat ueberall abgreifen.
Weder Aluminium noch Edelstahl sind da auf Dauer resistent; Edelstahl gibts ja nur, wenn man es nach dem Bearbeiten im Vakuumofen glueht; mechanisch ists dann trotzdem sehr schlecht. Und Aluminium - vielleicht spezielle Legierungen mit Chrom - Molybdaen - Wolfram oder so; da kanns chemisch bestaendiger werden. Aber das zahlt niemand - zu teuer.

Nicht zu vergessen sind die galvanischen Stroeme beim Materilalmix. Man brauchte eine Opferanode bei Alu und Edelstahl, weil Heizkoerper ja aus Eisen sind; ansonsten versuchen die es heuer mit entmineralisiertem Wasser und hoffen, dass da weniger Elektronen fliessen; ein Rezept soll die Erdung aller Teile sein, damit die Elektronen nicht so recht wissen, in welche Richtung sie fliessen sollen.

Warum erzählst du mir das alles? Ich betreibe hier die Praxis, nicht du. Ist das jetzt die Weiterentwicklung des typisch deutschen Bedenkenträgers, der sogar schon längst bewährte Praxis mit veralteter Theorie widerlegen will? Es gibt schon einige Jahre lang keinen Schwefel mehr im Heizöl. Insofern ist alles hinfällig mit Säure und so. Ich betreibe meinen Ölgusskessel von Anfang an völlig außerhalb der vorgeschriebenen Mindesttemperatur, und er will einfach nicht anfangen zu rosten. Ich habe auch irgendwann aufgehört, den Wärmetauscher zu spülen. Das tut das Kondensat von allein. Nur alle zwei Jahre mache ich das Siphon sauber, das war's. Und natürlich mache ich die Öltanks immer so gut wie leer, damit sich da kein Schlamm ablagert oder irgendwelche undefinierbaren Aromate und Aliphate bilden, die den Filter verstopfen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wer mit Meistern redet, kriegt jede Menge Angstzuschläge um die Ohren gehauen. Die muss man lernen, abzuwehren und durch eigenes Denken und Beobachten ersetzen. Sonst machen die in hundert Jahren noch so weiter.

antiseptisch
16.05.2018, 21:44
Dann will ich dir hier mal meinen Berufsweg aufzeichnen und dann kommst du sofort auf Ign, damit ich dein dummes Gesabber nicht mehr lesen muss :

3 Jahre Lehre als Heizungsbauer
11 Jahre im elterlichen Geschäft
Meisterbrief als Heizungs-+Lüftungsbauer, sowie Installationsmeister
dann das Geschäft übernommen und eigenständig 28 Jahre geführt
und das erfolgreich !!

Solche Leute wie du sind aus allen Kundenlisten gestrichen worden.
Wir waren nämlich alles gute Kollegen in der Innung.

Und jetzt träum schön weiter du Homemadeclown.

So Großkotze wie dich gehören in die Innungstonne getreten. Du weißt ja gar nicht, was eurer Zunft noch alles bevorsteht. In zwanzig Jahren werdet ihr genauso ausgestorben sein wie Bäcker- und Metzgereifachgeschäfte und durch Ketten mit ordentlichem Qualitätsmanagement ersetzt. Ihr Bollerköppe habt ausgesorgt. Und die will ehrlich gesagt auch keiner mehr sehen. Zum Glück werden fast täglich Negativbeispiele von Abzockarschlöchern eurer Zunft im Fernsehen gezeigt, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Aber noch stolz obendrauf. :sonicht:

antiseptisch
16.05.2018, 21:46
Ach, und da kommt von dir fachlich garnix? Was habt ihr denn da gelernt? War das auf einer Baumschule im Wolkenheim? Hier haettest du ja was sinnvolles beitragen KOENNEN - da kam aber nichts! Im Lueftungsbau - habt ihr da schonmal eine Luftbefeuchtungsanlage entworfen, mit Vorhang - und Spruehduesen sowie nachgeschaltetem Tangentialabscheider, um den Deck und das Wasser filterlos abscheiden zu koennen? Mit Ionentauscher, Dichtemessung des Wassers und automatischer Abschlammeinrichtung? Oder verkauft ihr da nur fertige Teile irgendwelcher Firmen?

Naja, komm mal runter. Wegen so einem überzüchtetem Firlefanz wird der BER wieder abgerissen und auch nicht mehr neu gebaut, weil keiner mehr weiß, welche Leitung wohin führt und für was die mal gewesen sein sollte. Manchmal ist weniger mehr, und viel Brei verdirbt die Köche. :haha:

latrop
16.05.2018, 22:08
So Großkotze wie dich gehören in die Innungstonne getreten. Du weißt ja gar nicht, was eurer Zunft noch alles bevorsteht. In zwanzig Jahren werdet ihr genauso ausgestorben sein wie Bäcker- und Metzgereifachgeschäfte und durch Ketten mit ordentlichem Qualitätsmanagement ersetzt. Ihr Bollerköppe habt ausgesorgt. Und die will ehrlich gesagt auch keiner mehr sehen. Zum Glück werden fast täglich Negativbeispiele von Abzockarschlöchern eurer Zunft im Fernsehen gezeigt, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Aber noch stolz obendrauf. :sonicht:

Du Spinner kommst gleich auch mit auf Ign.
Von nichts eine Ahnung, aber davon sehr viel.

Neu
17.05.2018, 10:14
Warum erzählst du mir das alles? Ich betreibe hier die Praxis, nicht du. Ist das jetzt die Weiterentwicklung des typisch deutschen Bedenkenträgers, der sogar schon längst bewährte Praxis mit veralteter Theorie widerlegen will? Es gibt schon einige Jahre lang keinen Schwefel mehr im Heizöl. Insofern ist alles hinfällig mit Säure und so. Ich betreibe meinen Ölgusskessel von Anfang an völlig außerhalb der vorgeschriebenen Mindesttemperatur, und er will einfach nicht anfangen zu rosten. Ich habe auch irgendwann aufgehört, den Wärmetauscher zu spülen. Das tut das Kondensat von allein. Nur alle zwei Jahre mache ich das Siphon sauber, das war's. Und natürlich mache ich die Öltanks immer so gut wie leer, damit sich da kein Schlamm ablagert oder irgendwelche undefinierbaren Aromate und Aliphate bilden, die den Filter verstopfen. Aber das ist ein anderes Thema.

Wer mit Meistern redet, kriegt jede Menge Angstzuschläge um die Ohren gehauen. Die muss man lernen, abzuwehren und durch eigenes Denken und Beobachten ersetzen. Sonst machen die in hundert Jahren noch so weiter.

Saeuren sind da schon drin:
https://www.ikz.de/ikz-praxis-archiv/p0411/041103.php
""Bei Lösung im Kondenswasser entstehen Säuren: Kohlensäure, schweflige Säure, Schwefelsäure, salpetrige Säure, Salpetersäure bzw. Salzsäure.""
""Klar ist, dass das Brennwertkondensat immer sauer ist. Allgemein gilt, dass bei Erdgasverbrennung pH-Werte von ca. 3,5 - 5,5 und bei Heizölverbrennung pH-Werte von ca. 1,5 - 3,5 entstehen. ""

Als Faerber habe ich mit Saeuren und Alkali gearbeitet, ich kenne die Bedeutung von pH 1,5. Faerbemaschinen aus Edelstahl werden zuvor mit einer saeurebestaendigen Schicht ueberzogen, damit sie sich nicht aufloesen. Bei hoeheren Temperaturen als 60 Grad allerdings. Dein Gusskessel rostet genausowenig wie meiner; ich mache taeglich mindestens einen Kaltsart; mein Gusskessel geht komplett aus, wenn keine Waerme gebraucht wird. Guss ist ja was stabiles. Das Thema ist ja auch die Sorte Edelstahl, und wie es verarbeitet wurde. Warum die nicht einen 5-zuegigen Gusskessel bauen koennen, dann braeuchte man nichts mehr dahinter. Das Thema ist nicht durchdacht, und wer mit Edelstahl arbeitet, sollte sich gut damit auskennen. Ansonsten ist Glas saeurebestaendig bei pH 1,5.

Ich habe viel Rost an Edelstahl gehabt - auf meiner Yacht auf dem Mittelmeer, weil die Beschlaege alle nicht vakuumgeglueht waren.
Pumpen - bei pH 1,5 - ihgitt. Und dann noch mit Partikeln. Da kann ich mir eine Kolbenmembranpumpe vorstellen, alles aus Kunststoff. Die Membran ist allerdings oefters zu wechseln.

Vor ein paar Jahren fiel mein Brenner aus, eine aeltere Mitbewohnerin verstaendigte den Kundendienst. Der kam, baute einen gebrauchten Feuerungsautomat ein, und das Problem waere eigentlich behoben - wenn er nicht einen falschen Typ eingebaut haette und diesen als neu berechnet haette. Ausserdem behauptete er, der Kessel sei "POROES" - es trete Wasser aus, der Kessel waere zu erneuern. Und die Fotozelle sei noch auszuwechseln.
Als ich den Kundendienst dann anrief, die Arbeiten zu beenden, wollte ich dann sehen, wo die vielen Loecher denn seien, wo das Wasser austerte. "Innen", meinte er. Ich habe den Feuerungsautomaten dann neu bestellt, allerdings nicht bei ihm, und gewechselt. Die Rechnung habe ich nur teilweise bezahlt - er hat sich nie wieder gemeldet.

antiseptisch
17.05.2018, 10:22
Saeuren sind da schon drin:
https://www.ikz.de/ikz-praxis-archiv/p0411/041103.php
""Bei Lösung im Kondenswasser entstehen Säuren: Kohlensäure, schweflige Säure, Schwefelsäure, salpetrige Säure, Salpetersäure bzw. Salzsäure.""
""Klar ist, dass das Brennwertkondensat immer sauer ist. Allgemein gilt, dass bei Erdgasverbrennung pH-Werte von ca. 3,5 - 5,5 und bei Heizölverbrennung pH-Werte von ca. 1,5 - 3,5 entstehen. ""

Warum beantwortest du eigentlich immer noch Fragen, die keiner gestellt hat? Hier gilt wie in der Medizin: "Wer heilt, hat Recht". Auch Techniker und Ingenieure sollten mittlerweile so weit sein, und sich an best practice und nicht an zu Kitsch orientieren. Und wenn etwas dauerhaft funktioniert, ist das eben der Maßstab, und nicht die zahlreichen Betriebsunfälle bei minderwertigen Lösungen. Aber das kann und will der Deutsche nicht. Er muss geradezu zwanghaft nach Risiken suchen, wo schon längst keine mehr sind. Wären Amerikaner, Japaner und Chinesen so, gäbe es immer noch kein Internet und am Bildschirmtext würde noch immer analoge Grundlagenforschung betrieben, weil hier und da mal ein Buchstabe falsch formatiert ankommen könnte.

Die letzten Reste des Bildschirmtextes wurde von der Telekom tatsächlich erst am 10.05.2007 abgeschaltet, wenn auch widerwillig. :haha:

Neu
17.05.2018, 10:23
So Großkotze wie dich gehören in die Innungstonne getreten. Du weißt ja gar nicht, was eurer Zunft noch alles bevorsteht. In zwanzig Jahren werdet ihr genauso ausgestorben sein wie Bäcker- und Metzgereifachgeschäfte und durch Ketten mit ordentlichem Qualitätsmanagement ersetzt. Ihr Bollerköppe habt ausgesorgt. Und die will ehrlich gesagt auch keiner mehr sehen. Zum Glück werden fast täglich Negativbeispiele von Abzockarschlöchern eurer Zunft im Fernsehen gezeigt, die von Tuten und Blasen keine Ahnung haben. Aber noch stolz obendrauf. :sonicht:

Und die Schornsteinfeger - Inzucht ebenso. Die sind wie Koenige, die ein Reich haben, an dem sie wie Blutsauger kleben. Haben ihr Revier so abgesteckt, so geschuetzt, dass da keiner reinkommen kann. Da wirds Zeit, dass sich die DEKRA oder der TUEV damit beschaeftigt. Besser noch jemand ganz anderes; der TUEV ist ja auch nur eine Marionette. Kleben da Plaketten drauf, die sie nachher wieder abkratzen, und haben keine Ahnung von Abgasen. Der Dieselskandal war NUR mit Hilfe dieser Merkwuerdigkeiten moeglich. Und der gesamte Behoerdenquatsch, der da nach belieben was verordnet; hier mal was und da mal was, aber nichts verlaessliches und nicht zusammenhaengend. Deutschland ist Entwicklungsland.

Neu
17.05.2018, 10:26
Warum beantwortest du eigentlich immer noch Fragen, die keiner gestellt hat? Hier gilt wie in der Medizin: "Wer heilt, hat Recht". Auch Techniker und Ingenieure sollten mittlerweile so weit sein, und sich an best practice und nicht an zu Kitsch orientieren. Und wenn etwas dauerhaft funktioniert, ist das eben der Maßstab, und nicht die zahlreichen Betriebsunfälle bei minderwertigen Lösungen. Aber das kann und will der Deutsche nicht. Er muss geradezu zwanghaft nach Risiken suchen, wo schon längst keine mehr sind. Wären Amerikaner, Japaner und Chinesen so, gäbe es immer noch kein Internet und am Bildschirmtext würde noch immer analoge Grundlagenforschung betrieben, weil hier und da mal ein Buchstabe falsch formatiert ankommen könnte. :haha:

Ich habe schon zu viel von Heizkesseln der neuen Art gehoert - und versuche, die Fehler nicht zu machen, die viele andere gemacht haben. Hoere dich mal rum, was man alles NICHT kaufen sollte.

antiseptisch
17.05.2018, 10:42
Ich habe schon zu viel von Heizkesseln der neuen Art gehoert - und versuche, die Fehler nicht zu machen, die viele andere gemacht haben. Hoere dich mal rum, was man alles NICHT kaufen sollte.
Bitte. Es ist kein Heizkessel der neuen Art. Es ist ein vom Prinzip her sehr alter Gusskessel. Nur dass er eben den Wärmetauscher nachgeschaltet hat. Ich wäre niemals so blöde, eine Brennwertbüchse zu kaufen, wo direkt in den Wärmetauscher reingeflammt wird.

Und es gilt nach wie vor: Die Theorie wird von der Praxis widerlegt, nicht umgekehrt. Mein Nachbar hatte sich drei Jahre später den gleichen Kessel mit Blaubrenner und nachgeschaltetem Wärmetauscher besorgt, und hat ihn noch nicht mal von einem "Heizungsbauer" warten lassen. Einmal richtig eingestellt und läuft seit 2007 mit der gleichen Düse. Das ist nun wirklich keine "neue Art" zu heizen. Nur ist es eben auch mit alter Technik möglich, ein Haus mit 5,8 Liter pro qm und Jahr ganzjährig zu beheizen. Akzeptiere es doch einfach.

Neu
30.06.2018, 19:19
Der Kondensatanschluss ist fertig, puh, was fuer ein Akt. Wasser fliesst halt abwaerts, und da braucht man etwas Gefaelle, und im Keller war der Abfluss viel zu hoch. Da musste von aussen aufgegraben werden, ein neues Loch durch den Beton, die Anschluesse draussen entsprechend geaendert werden, und etwa 10 Meter Leitung im Keller durch zwei Betonwaende verlegt werden. Jetzt bin ich auf etwa 40 cm ueber Kellerfussboden; das bedeutet gleichzeitig, den Kessel auf einen Sockel von etwa 28 cm Hoehe zu stellen. Der Sockel muss angefertigt werden; ich lasse mir da was schweissen, ist besser, als gemauert oder betoniert. Den alten Kessel auszubauen - den haben wir in 6 Teile zerlegt; die schwersten Teile hatten etwa 75 Kilogramm Gewicht; was fuer ein Akt, die da rauszufahren bez.w. die Treppe hochzutragen. Und der Dreck; jetzt ist es wieder sauber.

Um warmes Wasser zu haben habe ich einen 3 kW "Tauchsieder" in den 120 Liter Warmwasserspeicher eingebaut; hier gab es einen 1 1/4" Anschluss. War ganz einfach; die Heizschlange musste etwas zusammengebogen werden; etwa 70€ mit Temperaturregelung und Schukostecker. Gut, 2 kW haetten es auch getan.

Jetzt wird der Keller erstmal gefliest; da war ein Kunststoffboden drin, den man allerdings um den Kessel herum nachtraeglich eingebracht hatte. Eigentlich muss der Warmwasserboiler angehoben werden, besser ausgebaut; aber das ist mir im Moment zu anstrengend.

Neu
30.06.2018, 21:01
Bitte. Es ist kein Heizkessel der neuen Art. Es ist ein vom Prinzip her sehr alter Gusskessel. Nur dass er eben den Wärmetauscher nachgeschaltet hat. Ich wäre niemals so blöde, eine Brennwertbüchse zu kaufen, wo direkt in den Wärmetauscher reingeflammt wird.

Und es gilt nach wie vor: Die Theorie wird von der Praxis widerlegt, nicht umgekehrt. Mein Nachbar hatte sich drei Jahre später den gleichen Kessel mit Blaubrenner und nachgeschaltetem Wärmetauscher besorgt, und hat ihn noch nicht mal von einem "Heizungsbauer" warten lassen. Einmal richtig eingestellt und läuft seit 2007 mit der gleichen Düse. Das ist nun wirklich keine "neue Art" zu heizen. Nur ist es eben auch mit alter Technik möglich, ein Haus mit 5,8 Liter pro qm und Jahr ganzjährig zu beheizen. Akzeptiere es doch einfach.

Der Dreck, den ich da immer im Kessel rausgeholt habe; die vielen Ecken und Winkel; da ist mir ein rundes Rohr viel lieber. Auch unser Dampferzeuger in der Firma hatte runde Rohre (bis auf die beiden Wendekammern). Da blieb kein Dreck haengen, und die Rohre sind ueber 25 jahre nicht durchgebrannt. Warum sollten meine Edelstahlrohre durchbrennen? Der Dreck kommt bei meinem neuen Heizofen mit dem Kondensat raus, gut, da muss man wohl oefters den Kondensatsammelbehaelter reinigen.
Die Duese ist die zweitkleinste; die kleinste soll verstopfungsanfaellig sein. Dann duest er mit zwei Oeldruecken ein; 15 kW und 25 kW Leistung. Die Luftzufuhrregelung der beiden Brennstufen sollte kein Problem sein. Ich wuesste im Moment wirklich nicht, warum ich die herkoemmliche "Kesselbauweise" nehmen sollte; schliesslich hat sich mein letzter Kessel wegen der Halbwertszeit des Gesetzgebers verabschiedet und nicht wegen der Qualitaet. Eine Dieselmaschine mit Stromgenerator waere mir viel lieber; doch der Gesetzgeber wird das genau dann vorschreiben, wenn mein neuer Kessel dann in Betrieb gegangen ist. Im Moment ist ein solcher Gedanke absolut Tabu - die Stromlobby laesst gruessen.

antiseptisch
01.07.2018, 04:28
Hast du dir jetzt allen Ernstes eine Brennwertbüchse einbauen lassen? Weißt du eigentlich, dass die durchschnittliche Lebensdauer von den Geräten nur 12 Jahre beträgt? Es sind nicht nur die Edelstahlrohre, die die volle Leistung abkriegen, sondern die völlig anfällige Regelelektronik. 25 kw ist völliger Quatsch. Damit kann man fünf Häuser gleichzeitig außer an den fünf kältesten Tagen warmkriegen. Und 15 kw ist selbst in meinem Haus noch vierfach überdimensioniert. Vor 20 Jahren habe ich in einem Haus gewohnt, wo tatsächlich mal 15 kw an die Grenze kam. Das war ein ZFH, Baujahr Ende 60er mit null Außen- oder Innendämmung. Da lief der Brenner bei 20 Grad minus tatsächlich mal 18 Stunden am Stück durch, wie es sein sollte bei korrekter Dimensionierung. Und für Warmwasser brauchst du die 25 kw ja auch auch nicht. Also wieder mal trotz guter Vorbildung und wider besseren Wissens falsch beraten worden. Das tut mir immer wieder weh.

Neu
01.07.2018, 13:22
Hast du dir jetzt allen Ernstes eine Brennwertbüchse einbauen lassen? Weißt du eigentlich, dass die durchschnittliche Lebensdauer von den Geräten nur 12 Jahre beträgt? Es sind nicht nur die Edelstahlrohre, die die volle Leistung abkriegen, sondern die völlig anfällige Regelelektronik. 25 kw ist völliger Quatsch. Damit kann man fünf Häuser gleichzeitig außer an den fünf kältesten Tagen warmkriegen. Und 15 kw ist selbst in meinem Haus noch vierfach überdimensioniert. Vor 20 Jahren habe ich in einem Haus gewohnt, wo tatsächlich mal 15 kw an die Grenze kam. Das war ein ZFH, Baujahr Ende 60er mit null Außen- oder Innendämmung. Da lief der Brenner bei 20 Grad minus tatsächlich mal 18 Stunden am Stück durch, wie es sein sollte bei korrekter Dimensionierung. Und für Warmwasser brauchst du die 25 kw ja auch auch nicht. Also wieder mal trotz guter Vorbildung und wider besseren Wissens falsch beraten worden. Das tut mir immer wieder weh.

Nach der Formel Oelverbrauch / Jahr geteilt durch 240
waeren 15,4 kW Kesselleistung bei uns und Minus 15 Grad schon ausreichend. Das waere eine 0,3 er Duese, bis jetzt habe ich eine 0,45 er Duese bei 13,5 Bar (etwa 22 kW) drin gehabt - die lief 9 Jahre lang absolut stoerungsfrei. Der Brennerhersteller hatte fuer diese Duese 11 Bar vorgegeben. Die kleinste Duese, die es heuer zu kaufen gibt, ist die 0,25 er. Mit der 0,3 er liegt man dann schon fast am Ende der Moeglichkeiten; auch fuer Oel gibt es einen Mindestdurchmesser fuer das Loch.
Der Kessel und der Brenner kann sowohl mit der 0,3-er als auch mit der 0,4-er Duese gefahren werden; man stellt dann andere Oeldruecke ein und wechselt das Zuluftrohr (und stellt die Druecke / Luftmenge ein). Bei der 0,4-er Duese liegen die Druecke 2 bis 4,5 Bar ueber den Druecken der kleineren Duese; die Flamme darf nicht abreissen. Hoehere Druecke ergeben eine bessere Verbrennung.
0,3-er Duese: 9 Bar kleine Last, 18,5 Bar Vollast (10,5 / 15 kW)
0,4-er Duese: 11 Bar kleine Last, 23 Bar Vollast (16 / 24 kW)

Man kann einstellen, wann der Brenner auf Vollast gehen soll. Bei kleiner Last habe ich mit der 0,4 - er Duese die 16 kW, bei der 0,3-er Duese sogar nur 10,5 kW.

Bekanntermassen gibts (gab es) bei immer kleineren Duesen auch immer mehr Brennerprobleme, die kleinste Duese ist heuer die 0,25 er. Allerdings ist das Oel wohl viel besser als frueher; ganz hell eben, und schwefelarm. Ich werde die 0,4 er Duese als erstes ausprobieren und auch die Oelzufuhr genauso machen, wie das vorgeschrieben wird: 4 mm Innendurchmesser und der Feinfilter, Entlueftung. Wenn das System dann absolut stoerungsfrei laeuft, wechsele ich auf die 0,3 er Duese und sehe, was da rauskommt. Wenn da mehr Dreck produziert wird, stelle ich wieder um.

Und ob Brennwerttechnik oder nicht: Das ist doch nur die Bauform des Kessels; und wie weit man die Abgase abkuehlt. Da kommt doch nur noch das Kunststoffrohr in den Kamin; die Zuluft erfolgt ueber den Kamin; das wars dann auch schon. Und die Platinen halten so lange, wie das der Konstrukteur vorgibt. Den Flammwaechter musste ich auch schon alle 5 Jahre etwa tauschen, und das Flammrohr damals mit dem eingebauten Oelventil - vergessen wir das.
Dadurch, dass das Haus ueber eine alte Heizungsanlage verfuegt (Schwerkraft teilweise), ist eh viel Wasser im Umlauf, und der Kessel selbst hat bereits schon 85 Liter Wasser. Da schaltet der Ofen eh nicht viel, zumal man die Ruhepausen nach dem Abschalten einstellen kann.

Der Wirkungsgrad durch die Kondensationswaerme erhoeht sich bereits um 6%, und die niedrigeren Abgaswerte machen etwa 4% aus. Die neue Regelung duerfte dann noch etwa 10% ausmachen, ich rechne mit insgesamt 20% Oeleinsparung. Bei 4000 Liter Oel waeren das dann 800 Liter sprich 500 € / Jahr, und ob ich da Brennwert oder nicht mache - das spielt keine Rolle mehr bei den Umbaukosten. Ohne Brennwerttechnik macht Kesseltauschen keinen Sinn.

antiseptisch
01.07.2018, 17:46
Viel wichtiger als Brennwerttechnik und Außentemperaturfühler ist ohnehin der Innenraumfühler (Raumregler) im Referenzraum. Das ist wie ein Tempomat beim Auto. Bei viel Sonneneinstrahlung kann die Regelung die Heizlast fast vollkommen runterfahren, trotz 5 Grad Außentemperatur, während der Raumregler beim anderen Extrem bei -10 ° und einem Wintersturm und womöglich noch Stoßlüften die außerordentliche Heizlast sofort erkennt und gegensteuert. In der Schweiz werden Heizungen ohne Raumregelung gar nicht mehr zugelassen.

Mein Monteur weigert sich von vornherein, die 0,3er Düse einzubauen, weil er das noch nie gemacht hat und befürchtet, dass er keine vernünftigen Werte hinkriegt oder er dann nochmal kommen müsste. Dagegen hatte er kein Problem, die 0,4er mit nur 8 bar zu betreiben. Irgendwann kam dann ein Kollege, und "wollte das nicht mehr mitmachen". :D

Ich wiederhole mich: 15 kw hat so gut wie kein Zweifamilienhaus. Das müsste schon aus Wellblech bestehen. Selbst bei mir auf dem Campingplatz ist die komplette 80-qm-Holzhütte mit 20 kw innerhalb von 20 min auf Saunatemperatur, bei 0 ° draußen. Das mit der Volllaststufe bei dir ist also Schwachsinn, ungefähr so wie mit einem Panzer Brötchen holen. Die Heizungsbranche rechnet auch heute immer noch mit großzügigen Angstzuschlägen, weil sie es nicht anders kennen.

Neu
01.07.2018, 21:37
Mein Monteur weigert sich von vornherein, die 0,3er Düse einzubauen, weil er das noch nie gemacht hat und befürchtet, dass er keine vernünftigen Werte hinkriegt oder er dann nochmal kommen müsste. Dagegen hatte er kein Problem, die 0,4er mit nur 8 bar zu betreiben. Irgendwann kam dann ein Kollege, und "wollte das nicht mehr mitmachen". :D

Weil es mit der 0,3 er Duese halt mehr Probleme gab. Die Fotozelle muss die kleinere Flamme auch sehen, und der Oeldruck darf nicht zu gross sein; und ansonsten darf sich in der Oelzufuhr und sonstwo kein Fehler einschleichen, und abreissen darf die Flamme halt nicht. Ich hatte am Ende der Flamme Keramiksteine, die sofort gluehten; die haetten die Flamme schon wieder entfacht. Eine 0,4 er Duese mit 8 Bar zu betreiben ist allerdings wenig fachmaennisch; da habe ich auch so manches erlebt, was sich "Spezialist" nannte. Ich hatte damals ja auch die zweitkleinste Duese genommen, mit einem Brenner, der drei Duesen zuliess. An die Grenze wollte ich auch nicht gehen. Wer sich damit auskennt, und etwas experimentierfreudig ist, kein Problem. Wenn man da eine Duesengroesse drueber oder drunter darf, ohne die Luftzufuhr durch andere Rohrdurchmesser in der Luftzufuhr veraendern zu muessen, liegt man verdammt gut.

Ich bin aber ausgerechnet im Winter etwa 6 Monate in waermeren Gefilden - und da hat die Heizung stoerungsfrei zu funktionieren. Die Einstellung der Aussenfuehlersteuerung muss ich daher Erfahrungswerten ueberlassen und dann, wenn ich mal da bin, ueberpruefen.

Wir haben ein 2 1/2 Familienhaus, 1. Stock 98 Quadratmeter, 2. Stock ebenso, und der 3. Stock etwas unter 50. Es leben drei Parteien dort; meine Mutter mit 96 Jahren braucht es sehr warm; unter 23 Grad geht da garnichts. Sie verbraucht mindestens die Haelfte des Sprits - und bezahlt das auch. Alle Heizkoerper sind mit Reglern versehen; das Haus selbst ist gut isoliert, obwohl ueber 60 Jahre alt.

Referenzraum - was ist das bei drei Parteien?

Neu
01.07.2018, 22:56
Mein Monteur weigert sich von vornherein, die 0,3er Düse einzubauen, weil er das noch nie gemacht hat und befürchtet, dass er keine vernünftigen Werte hinkriegt oder er dann nochmal kommen müsste.

Dazu brauchte er die Werte der richtigen Luftzufuhr einmal im DURCHMESSER des Flammrohres /Luftrzufuehrrohres und dann auch in der Luftmenge, die Luftzirkulationszufuhr... abgestimmt auf den Spruehwinkel der Duese ... Erfahrungswerte bezueglich der Einstellung von Luftmenge, Abstand Zuendelektroden, Oeldruck, Brennraum, und natuerlich den Abgaswiderstand in dieser Funktion--- Wenns das nicht gibt, ists ein Experiment mit ungewissem Ausgang. Wenn du das bezahlst, gibts eher weniger Probleme, ausser, dass du selbst fuer den Ausgang des Experiments verantwortlich bist. Empfehlen kann ich aus Erfahrung, die Werte des Herstellers zu uebernehmen, es sei denn, man WEISS das WIRKLICH besser.

antiseptisch
02.07.2018, 02:51
Ich sehe, du bist ziemlich installateurseitig interessiert. Mir geht es primär darum, erzeugte Wärme so effizient wie möglich zu VERTEILEN. Davon verstehen Heizungsbauer normalerweise ziemlich wenig. Ihnen geht es um eine fachgerechte INSTALLATION, und BETRIEB bezieht sich bei ihnen ausschließlich auf einwandfreie Verbrennung. Das ist ungefähr so, als gäbe es nur Autohersteller und Kfz-Werkstätten, und Fahrschulen sowie Seminare für energiesparendes Fahren oder Sicherheitstrainings wären überflüssig. Deswegen reden wir hier aneinander vorbei.

Dass selbst neueste Hochhäuser mehr Energie pro qm verbrauchen als neueste Einfamilienhäuser, allein deswegen, weil man immer mit dem DAV (dümmsten anzunehmenden Verbraucher) kalkulieren muss, sollte deshalb nicht verwundern.

Neu
03.07.2018, 20:50
...

Mir geht es um die EnEv, die mich betrifft. Ein Gesetzchen, und schon verschrotten alle ihre Autos oder ihre Kessel. Und ich moechte eine langfristig orienterte Loesung haben, stoerungsfrei und wartungsarm, und nicht zu teuer, und wenn ich dabei noch Sprit sparen kann, nehme ich das mit. Selbstverstaendlich nutze ich mein Wissen ueber die Technik, ich hatte ja beruflich immer damit zu tun. Dampferzeuger, Farbemaschinen, Abwasseranlage fuer die Faerberei, Luftbefeuchtungsanlagen, --- das allerdings nur "nebenbei", und der Betrieb dazu. Es ging um die Produktion und Verfuegbarkeit, Qualitaet, reibungsloser Betrieb eben. Mein Spezialgebiet liegt eigentlich im Bereich Textil und Leder, Schwerpunkt Naehmaschinen, da lernt man komplizierte Zusammenhaenge zu verstehen. Da ich meinen eigenen Brenner frueher immer selbst gewartet habe, und die Brenner in der Firma habe warten lassen, kenne ich mich schon ein wenig damit aus.

Frueher konnte ich selbst Hand anlegen, wenn was war. Nur bin ich etwa 6 Monate im Jahr nicht da, aber die Haustechnik muss stoerungsfrei laufen; besser, es muss auch immer einen Notfallplan geben. Und den gibt es jetzt bei dem neuen Kessel; einmal hat die Herstellerfirma einen Kundendienst in ganz Deutschland, und der Heizungsbauer ist vor Ort. Und dann will ich was, was sich bewaehrt hat, wo es keine Probleme gibt.

Deutschmann
03.07.2018, 21:48
Mir geht es um die EnEv, die mich betrifft. Ein Gesetzchen, und schon verschrotten alle ihre Autos oder ihre Kessel. Und ich moechte eine langfristig orienterte Loesung haben, stoerungsfrei und wartungsarm, und nicht zu teuer, und wenn ich dabei noch Sprit sparen kann, nehme ich das mit. Selbstverstaendlich nutze ich mein Wissen ueber die Technik, ich hatte ja beruflich immer damit zu tun. Dampferzeuger, Farbemaschinen, Abwasseranlage fuer die Faerberei, Luftbefeuchtungsanlagen, --- das allerdings nur "nebenbei", und der Betrieb dazu. Es ging um die Produktion und Verfuegbarkeit, Qualitaet, reibungsloser Betrieb eben. Mein Spezialgebiet liegt eigentlich im Bereich Textil und Leder, Schwerpunkt Naehmaschinen, da lernt man komplizierte Zusammenhaenge zu verstehen. Da ich meinen eigenen Brenner frueher immer selbst gewartet habe, und die Brenner in der Firma habe warten lassen, kenne ich mich schon ein wenig damit aus.

Frueher konnte ich selbst Hand anlegen, wenn was war. Nur bin ich etwa 6 Monate im Jahr nicht da, aber die Haustechnik muss stoerungsfrei laufen; besser, es muss auch immer einen Notfallplan geben. Und den gibt es jetzt bei dem neuen Kessel; einmal hat die Herstellerfirma einen Kundendienst in ganz Deutschland, und der Heizungsbauer ist vor Ort. Und dann will ich was, was sich bewaehrt hat, wo es keine Probleme gibt.

Ich habe in einem Altbau mit unisoliertem 14cm Balken-/Mauerwerk in den (kleinen) Räumen je einen 2 kW Elektro-Radiator drin. In den größeren Räumen 2 Stück. Angesteuert über Raumthermostat. Ergebnis: Pfurztrocken, kein Schimmel, ausreichend Warm und geiles Klima. OK. Neue Fenster. Aber im Gegensatz zu meinem Neubau mit 36er Steine und isolierter Wand in dem es Stockflecken gibt wenn ich 2 Tage das Fenster nicht aufmache, nur Genial. Die Leute früher waren auch nicht dumm.

Edit: Ach ja, Abschlagzahlung Energieversorger = 156 Euro/Monat für die Heizung im Altbau.

antiseptisch
04.07.2018, 03:15
Mir geht es um die EnEv, die mich betrifft. Ein Gesetzchen, und schon verschrotten alle ihre Autos oder ihre Kessel. Und ich moechte eine langfristig orienterte Loesung haben, stoerungsfrei und wartungsarm, und nicht zu teuer, und wenn ich dabei noch Sprit sparen kann, nehme ich das mit. Selbstverstaendlich nutze ich mein Wissen ueber die Technik, ich hatte ja beruflich immer damit zu tun. Dampferzeuger, Farbemaschinen, Abwasseranlage fuer die Faerberei, Luftbefeuchtungsanlagen, --- das allerdings nur "nebenbei", und der Betrieb dazu. Es ging um die Produktion und Verfuegbarkeit, Qualitaet, reibungsloser Betrieb eben.
...

Frueher konnte ich selbst Hand anlegen, wenn was war. Nur bin ich etwa 6 Monate im Jahr nicht da, aber die Haustechnik muss stoerungsfrei laufen; besser, es muss auch immer einen Notfallplan geben. Und den gibt es jetzt bei dem neuen Kessel; einmal hat die Herstellerfirma einen Kundendienst in ganz Deutschland, und der Heizungsbauer ist vor Ort. Und dann will ich was, was sich bewaehrt hat, wo es keine Probleme gibt.
Hier sieht man wieder deine Denkblockade: Du gehst nicht darauf ein, was ich schreibe, sondern dir geht es nur um störungsfreien Betrieb. Welcher Autofahrer wäre so anspruchslos, und würde sagen, ihm geht es nicht um Spritverbrauch, sondern nur darum, dass der Motor läuft? Aber du bist in guter Gesellschaft: 99% oder mehr Heizungsbetreiber haben noch nie darüber nachgedacht, was ihre Heizung pro qm Wohnfläche verbraucht, und ob dieser Wert akzeptabel für ihre Gebäudeart ist oder nicht. Es gibt für diese Größe eben kein Bewusstsein, und eine Rechtfertigung dafür ist immer schnell zur Hand.

Und genau diese 99% würden nie darüber nachdenken, dass man eine Heizung nicht mittels Heizkörperthermostat abzuwürgen hat, wenn es zu warm ist. Sie würden ja auch niemals ihr Auto mit der Handbremse regeln, wenn es zu schnell wird. Dass man einfach vom Gas gehen kann, wissen sie eigentlich, sie wenden es nur im Heizungsbetrieb nicht an. Nur sind leider mindestens 90% der Heizungsanlangen hoffnungslos überdimensioniert, und selbst wenn man modulierende Brenner einsetzt: Der Heizkessel selbst moduliert nicht mit, sondern bleibt zu groß, und das gilt natürlich auch für Brennwertkesselchen. Bei Heizöl kommt noch dazu, dass Flammen ab einer bestimmten Größe abwärts nicht mehr stabil brennen, und die Überwachung der Flammenqualität technisch zu aufwendig ist. Da bleibt man dann lieber auf dem Stand der 70er Jahre stehen, denn viel hat sich in der Zeit nicht getan, wenn man mal ehrlich ist. So genannte Blaubrenner gab es ja damals schon.

Aber mir geht es gar nicht um die Flamme an sich, sondern darum, wie die Wärme im Haus verteilt wird, ohne dass sie steckenbleibt und größtenteils verpufft, bevor sie in den Heizkörpern ankommt. Ein Beispiel bei der Warmwassererzeugung: Bei mir zuhause ist ein 160-Liter-Behälter für Warmwasser. Der ist trotz eigener Nachisolierung nicht so top gedämmt, dass er ca. alle 36 Stunden nachgeladen wird, was ungefähr einen halben Liter Öl an "standby" in diesem Zeitraum frisst, obwohl kein Liter Warmwasser entnommen wurde. Das ist verhältnismäßig viel, aber vollkommen normal. Kein Installateur würde sich was dabei denken und Schornsteinfeger interessiert das nicht, solange die Abgasqualität im Rahmen bleibt. Aber andererseits frage ich mich, warum ich mit einem Gas-Durchlauferhitzer und einer 11-kg-Gasflasche ein Jahr lang jeden Tag mit einem Tagesverbrauch von ca. 20 Litern duschen kann. Wie kriegst du das mit deinem technischen Sachverstand überein? In der Zeit wäre mein Heizkessel zuhause 243 mal angesprungen und hätte 121 Liter Öl verbraucht. Welche Methode da effizienter ist, brauche ich wohl nicht länger zu erklären. Und beim Heizungsbetrieb ist es noch viel extremer. Was glaubst du wohl, wie viel Prozent an erzeugter Wärme aus dem Kessel nie an den Heizkörpern ankommt, sondern in den Rohren wirkungslos verpufft? Merkst du jetzt was? Nur darum geht es mir. Und es gibt kaum einen Energieberater, der sich auf dieses Gedankenexperiment einlässt, denn ein Großteil davon bleibt auf dem Level von Installateuren und Schornsteinfegern stehen: Sie sehen nur die produzierte Wärme, aber nicht, was zwischen Produktion und Verteilung verloren geht. Es ist ja auch technisch nicht vorgesehen, gibt keine wirklich angewandten Messverfahren über Wärmemengenzähler hinaus, so dass alle glauben, technisch auf dem neuesten Stand zu sein. So wie bei meinem Beispiel mit der Warmwassererzeugung. Beide Verfahren sind erlaubt. Nur braucht das mit dem 160-Liter-Speicher das zehnfache von dem mit dem Durchlauferhitzer. Und alle finden das völlig normal. Und wenn bei zwei Häusern völlig gleicher Bauart, Nutzeranzahl und -gewohnheiten, Größe und Baujahr ein Haus zehnmal mehr Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht, findest du keinen Energieberater, der dafür eine analytische Erklärung liefert. Da kriegt eben jedes Haus seinen verbrauchsabhängigen Energiepass und das war's. Den Fehler im System wird er nicht finden und fühlt sich dafür auch gar nicht verantwortlich. Das sind für mich die typischen Betriebsblinden und Fachidioten. Selbst bei Haustechnikdialog.de sind die meisten technisch hochversierten User völlig verschlossen gegenüber solchen Phänomenen und schlagen dich mit DIN-Normen und Paragraphen tot, und sehen vor lauter Bäumen keinen Wald mehr, oder sagen, ohne jeden Baum persönlich zu kennen, wollen sie kein Urteil darüber abgeben, um welchen Wald es sich handelt.

Aber eine Heizung, die einfach nur störungsfrei laufen soll: Das ist auch dort den meisten Usern viel zu primitiv. Da sind wir technisch schon ein klein wenig vorangeschritten in den letzten 30 Jahren.

Neben der Spur
04.07.2018, 12:10
Mit 20 l zu duschen , damit käme ich nicht aus .
Beim Duschen verbrauche ich die Hälfte einer Badewannenfüllung .
Ich habe keine Dusche , sondern eine Badewanne , in der ich mit
Kunststoff-Sandalen dusche ; und manchmal lasse ich den
Ablaufstöpsel drin , um mit dem Duschwasser feudeln zu können .

20 Liter wären zwei 10-L Eimer , und diese Eimer könnte ich gar nicht füllen,
weil das Wasser viel zu niedrig stünde .

40 - 60 l Duschwasser wären als realistische Berechnungsgrösse angemessen .

Es gibt aber auch Menschen mit fettfreier Haut , die nur wenig Wasser vertragen können ;
ich jedenfalls kann ohne nennenswerte Hautprobleme bis zu 60 Minuten ein
dampfendes Vollbad bei 45°Celsius nehmen .

Leberecht
04.07.2018, 12:21
Die Erneuerung des veralteten Heizkessels rechtfertigt ohnehin keine nennenswerte Mieterhöhung, wenn überhaupt.
Neuerdings braucht´s keine Begründung für eine Mieterhöhung. Es genügt ein Grinsen und dem Mieter entfallen alle Argumente dagegen.

Neu
04.07.2018, 21:57
Hier sieht man wieder deine Denkblockade: Du gehst nicht darauf ein, was ich schreibe, sondern dir geht es nur um störungsfreien Betrieb. Welcher Autofahrer wäre so anspruchslos, und würde sagen, ihm geht es nicht um Spritverbrauch, sondern nur darum, dass der Motor läuft? Aber du bist in guter Gesellschaft: 99% oder mehr Heizungsbetreiber haben noch nie darüber nachgedacht, was ihre Heizung pro qm Wohnfläche verbraucht, und ob dieser Wert akzeptabel für ihre Gebäudeart ist oder nicht. Es gibt für diese Größe eben kein Bewusstsein, und eine Rechtfertigung dafür ist immer schnell zur Hand.

Und genau diese 99% würden nie darüber nachdenken, dass man eine Heizung nicht mittels Heizkörperthermostat abzuwürgen hat, wenn es zu warm ist. Sie würden ja auch niemals ihr Auto mit der Handbremse regeln, wenn es zu schnell wird. Dass man einfach vom Gas gehen kann, wissen sie eigentlich, sie wenden es nur im Heizungsbetrieb nicht an. Nur sind leider mindestens 90% der Heizungsanlangen hoffnungslos überdimensioniert, und selbst wenn man modulierende Brenner einsetzt: Der Heizkessel selbst moduliert nicht mit, sondern bleibt zu groß, und das gilt natürlich auch für Brennwertkesselchen. Bei Heizöl kommt noch dazu, dass Flammen ab einer bestimmten Größe abwärts nicht mehr stabil brennen, und die Überwachung der Flammenqualität technisch zu aufwendig ist. Da bleibt man dann lieber auf dem Stand der 70er Jahre stehen, denn viel hat sich in der Zeit nicht getan, wenn man mal ehrlich ist. So genannte Blaubrenner gab es ja damals schon.

Aber mir geht es gar nicht um die Flamme an sich, sondern darum, wie die Wärme im Haus verteilt wird, ohne dass sie steckenbleibt und größtenteils verpufft, bevor sie in den Heizkörpern ankommt. Ein Beispiel bei der Warmwassererzeugung: Bei mir zuhause ist ein 160-Liter-Behälter für Warmwasser. Der ist trotz eigener Nachisolierung nicht so top gedämmt, dass er ca. alle 36 Stunden nachgeladen wird, was ungefähr einen halben Liter Öl an "standby" in diesem Zeitraum frisst, obwohl kein Liter Warmwasser entnommen wurde. Das ist verhältnismäßig viel, aber vollkommen normal. Kein Installateur würde sich was dabei denken und Schornsteinfeger interessiert das nicht, solange die Abgasqualität im Rahmen bleibt. Aber andererseits frage ich mich, warum ich mit einem Gas-Durchlauferhitzer und einer 11-kg-Gasflasche ein Jahr lang jeden Tag mit einem Tagesverbrauch von ca. 20 Litern duschen kann. Wie kriegst du das mit deinem technischen Sachverstand überein? In der Zeit wäre mein Heizkessel zuhause 243 mal angesprungen und hätte 121 Liter Öl verbraucht. Welche Methode da effizienter ist, brauche ich wohl nicht länger zu erklären. Und beim Heizungsbetrieb ist es noch viel extremer. Was glaubst du wohl, wie viel Prozent an erzeugter Wärme aus dem Kessel nie an den Heizkörpern ankommt, sondern in den Rohren wirkungslos verpufft? Merkst du jetzt was? Nur darum geht es mir. Und es gibt kaum einen Energieberater, der sich auf dieses Gedankenexperiment einlässt, denn ein Großteil davon bleibt auf dem Level von Installateuren und Schornsteinfegern stehen: Sie sehen nur die produzierte Wärme, aber nicht, was zwischen Produktion und Verteilung verloren geht. Es ist ja auch technisch nicht vorgesehen, gibt keine wirklich angewandten Messverfahren über Wärmemengenzähler hinaus, so dass alle glauben, technisch auf dem neuesten Stand zu sein. So wie bei meinem Beispiel mit der Warmwassererzeugung. Beide Verfahren sind erlaubt. Nur braucht das mit dem 160-Liter-Speicher das zehnfache von dem mit dem Durchlauferhitzer. Und alle finden das völlig normal. Und wenn bei zwei Häusern völlig gleicher Bauart, Nutzeranzahl und -gewohnheiten, Größe und Baujahr ein Haus zehnmal mehr Energie für Heizung und Warmwasser verbraucht, findest du keinen Energieberater, der dafür eine analytische Erklärung liefert. Da kriegt eben jedes Haus seinen verbrauchsabhängigen Energiepass und das war's. Den Fehler im System wird er nicht finden und fühlt sich dafür auch gar nicht verantwortlich. Das sind für mich die typischen Betriebsblinden und Fachidioten. Selbst bei Haustechnikdialog.de sind die meisten technisch hochversierten User völlig verschlossen gegenüber solchen Phänomenen und schlagen dich mit DIN-Normen und Paragraphen tot, und sehen vor lauter Bäumen keinen Wald mehr, oder sagen, ohne jeden Baum persönlich zu kennen, wollen sie kein Urteil darüber abgeben, um welchen Wald es sich handelt.

Aber eine Heizung, die einfach nur störungsfrei laufen soll: Das ist auch dort den meisten Usern viel zu primitiv. Da sind wir technisch schon ein klein wenig vorangeschritten in den letzten 30 Jahren.

Mein Haus auf den Kanaren hat sehr wenig Heizung. Ein Bad und ein Zimmer haben ein wenig elektrische Fussbodenheizung; das andere Bad einen Heizstrahler, und wenns morgens wirklich kuehl ist (unter 20 Grad frieren wir da schon), machen wir noch morgens frueh einen elektrischen Heizstrahler an. Im Januar und Februar verbrauchen wir dann fuer etwa 60 € Strom pro Monat; die anderen Monate weit weniger. Ein Bad hat fuer Warmwasser einen 20 l Warmwasserspeicher, elektrisch; das andere Bad hat einen Gas - Durchlauferhitzer mit Gasflasche. Gekocht wird auch mit Gas; ich habe einen Vertrag ueber 15 A Strombereitstellung; mehr als 3450 Watt / Stunde geht nicht, und wenn der Strom mal nicht da ist, (was die letzten Jahre selten war), gibts wenig Beeintraechtigung.

Die Gasflasche ist allerdings in 6 Wochen alle, die kleine (12 Kg oder so). Allerdings sind da andere Temperaturen; nachts min. 8 Grad, und tagsueber etwa 19 Grad, wenns wirklich kalt ist. Die Sonne scheint sehr oft, und die grossen Fenster bringen die Waerme ins Haus. Das kann man aber nicht mit dem Haus in Deutschland vergleichen. Im Winter ists da wochenlang ohne Sonne; die Wohnflaeche ist groesser, das Haus ganz anders gebaut; entweder, man bewohnt es, dann muss man heizen, oder man bewohnt es nicht, oder man zieht sich warm an. Wenn ich mal ein Haus in Deutschland bauen sollte, dann so aehnlich, wie das Haus auf den Kanaren. Klein und fein, Fussbodenheizung ueberall, grosse Scheiben zur Hauptsonnenrichtung, das Dach gut isoliert, und die richtigen Steine, die gut isolieren. Ginge schon, ist aber nicht.

Das Haus in Deutschland ist halt sehr gross, hat Kueche, Bad, Wohnzimmer, Kinderzimmer (jetzt anders genutzt) und Schlafzimmer. Dazu noch ein Treppenhaus. Das ganze dann auf zwei Stockwerken, und das Obergeschoss ist dann "Kniestock" also kleiner. Die Aussenflaechen, die vielen Fenster sinds, die die Waerme verbrauchen. Ist zwar von aussen mal isoliert worden, aber wenn so ein Haus ueber 60 Jahre alt ist, ... muss man HEIZEN oder abreissen und neu bauen - nach anderen Gesichtspunkten eben.

In dem Haus betreibe ich einen 120 Liter Wasserspeicher, beheizt (am Oelkessel, im Moment elektrisch, habe da eine elektr. Heizspirale eingebaut) der alle drei Parteien mit warmem Wasser beliefert. Und der ist klein; was hier fuer ein Wasser verbraucht wird - im Jahr ueber 140 Kubikmeter. Das Rohrleitungssystem ist teilweise noch auf Schwerkraft ausgelegt. Entkernen und alles neu machen - das kann die naechste Generation dann, ich nicht mehr.

Neu
04.07.2018, 22:29
Ich habe in einem Altbau mit unisoliertem 14cm Balken-/Mauerwerk in den (kleinen) Räumen je einen 2 kW Elektro-Radiator drin. In den größeren Räumen 2 Stück. Angesteuert über Raumthermostat. Ergebnis: Pfurztrocken, kein Schimmel, ausreichend Warm und geiles Klima. OK. Neue Fenster. Aber im Gegensatz zu meinem Neubau mit 36er Steine und isolierter Wand in dem es Stockflecken gibt wenn ich 2 Tage das Fenster nicht aufmache, nur Genial. Die Leute früher waren auch nicht dumm.

Edit: Ach ja, Abschlagzahlung Energieversorger = 156 Euro/Monat für die Heizung im Altbau.

Intelligent bauen ist wirklich das A und O. Das Problem stellt sich ein, wenn die Familie groesser wird. Kinderzimmer? Und wenn die Kinder dann fluegge sind, und ausgezogen sind, gibts die Zimmer dann immer noch. Wenn sie dann einfach "kaltgestellt" werden koennten, waere es fast schon gut, Aber man muss sie abreissen; die Grundsteuer.
Ich habe halt ein Kinderzimmer gebraucht, das raecht sich jetzt. Die Wohnung ist eigentlich zu gross - im Moment.

LOL
04.07.2018, 22:49
Mein Haus auf den Kanaren hat sehr wenig Heizung. Ein Bad und ein Zimmer haben ein wenig elektrische Fussbodenheizung; das andere Bad einen Heizstrahler, und wenns morgens wirklich kuehl ist (unter 20 Grad frieren wir da schon), machen wir noch morgens frueh einen elektrischen Heizstrahler an. Im Januar und Februar verbrauchen wir dann fuer etwa 60 € Strom pro Monat; die anderen Monate weit weniger. Ein Bad hat fuer Warmwasser einen 20 l Warmwasserspeicher, elektrisch; das andere Bad hat einen Gas - Durchlauferhitzer mit Gasflasche. Gekocht wird auch mit Gas; ich habe einen Vertrag ueber 15 A Strombereitstellung; mehr als 3450 Watt / Stunde geht nicht, und wenn der Strom mal nicht da ist, (was die letzten Jahre selten war), gibts wenig Beeintraechtigung.

Die Gasflasche ist allerdings in 6 Wochen alle, die kleine (12 Kg oder so). Allerdings sind da andere Temperaturen; nachts min. 8 Grad, und tagsueber etwa 19 Grad, wenns wirklich kalt ist. Die Sonne scheint sehr oft, und die grossen Fenster bringen die Waerme ins Haus. Das kann man aber nicht mit dem Haus in Deutschland vergleichen. Im Winter ists da wochenlang ohne Sonne; die Wohnflaeche ist groesser, das Haus ganz anders gebaut; entweder, man bewohnt es, dann muss man heizen, oder man bewohnt es nicht, oder man zieht sich warm an. Wenn ich mal ein Haus in Deutschland bauen sollte, dann so aehnlich, wie das Haus auf den Kanaren. Klein und fein, Fussbodenheizung ueberall, grosse Scheiben zur Hauptsonnenrichtung, das Dach gut isoliert, und die richtigen Steine, die gut isolieren. Ginge schon, ist aber nicht.

Das Haus in Deutschland ist halt sehr gross, hat Kueche, Bad, Wohnzimmer, Kinderzimmer (jetzt anders genutzt) und Schlafzimmer. Dazu noch ein Treppenhaus. Das ganze dann auf zwei Stockwerken, und das Obergeschoss ist dann "Kniestock" also kleiner. Die Aussenflaechen, die vielen Fenster sinds, die die Waerme verbrauchen. Ist zwar von aussen mal isoliert worden, aber wenn so ein Haus ueber 60 Jahre alt ist, ... muss man HEIZEN oder abreissen und neu bauen - nach anderen Gesichtspunkten eben.

In dem Haus betreibe ich einen 120 Liter Wasserspeicher, beheizt (am Oelkessel, im Moment elektrisch, habe da eine elektr. Heizspirale eingebaut) der alle drei Parteien mit warmem Wasser beliefert. Und der ist klein; was hier fuer ein Wasser verbraucht wird - im Jahr ueber 140 Kubikmeter. Das Rohrleitungssystem ist teilweise noch auf Schwerkraft ausgelegt. Entkernen und alles neu machen - das kann die naechste Generation dann, ich nicht mehr.
Wenn dein (Energie) Problem die Fassaden und Fenster sind, dann ist ein Entkernen darin aber keine großartige Verbesserung...

Neben der Spur
04.07.2018, 23:45
Wenn dein (Energie) Problem die Fassaden und Fenster sind, dann ist ein Entkernen darin aber keine großartige Verbesserung...

Es geht bei der Entkernung um die Einrohrheizung , welche weniger
wirtshaftlich sein soll , da die Wärme am letzten Heizkörper geringer wird ,
und Vermieter höchstwahrscheinlich an weitaus mehr Verordnungen gebunden sind .

Wikipedia Einrohrheizung :
https://de.m.wikipedia.org/wiki/Einrohrheizung

Wenn man weiter sucht , bekommt man einige Seiten ,
mit recht detaillierten Zeichnungen und Systemen der Einrohrheizung .

antiseptisch
05.07.2018, 00:00
In dem Haus betreibe ich einen 120 Liter Wasserspeicher, beheizt (am Oelkessel, im Moment elektrisch, habe da eine elektr. Heizspirale eingebaut) der alle drei Parteien mit warmem Wasser beliefert. Und der ist klein; was hier fuer ein Wasser verbraucht wird - im Jahr ueber 140 Kubikmeter. Das Rohrleitungssystem ist teilweise noch auf Schwerkraft ausgelegt. Entkernen und alles neu machen - das kann die naechste Generation dann, ich nicht mehr.
Kannst du mir mal erklären, warum du das machst? Wenn du schon einen Ölkessel hast, warum erwärmst du dann den WW-Speicher elektrisch? Das ist ja Wahnsinn³.

Ich habe dir vorgerechnet, dass WW-Speicher allein aufgrund der Bereitstellungsverluste schon katastrophal sind. Aber eine kwh Heizöl kostet so um die 7 cent, aber Strom zur Zeit 26 - 30 cent. Also wenn schon Strom, dann doch nur über direkte Durchlauferhitzer, die nah am Verbraucher sitzen. Alles andere ist energetischer Suizid.

Und was die Kanaren betrifft: Es ist mir ein Rätsel, warum dort nicht viel mehr mit Solarthermie gemacht wird. Ich habe mal in einem Unternehmen in der Branche gearbeitet, was auf Mallorca ein Testlabor hatte und eine Menge gute Referenzobjekte vorweisen konnte. Aber das waren dann mehr so Selbstverwirklichungsprojekte von exzentrischen Architekten und vermögendem Klientel. Aber rein technisch gesehen käme man mit Solarthermie locker über die Runden. Scheint wohl dann doch eher an den 10.000 EUR Investitionskosten zu liegen, die viele dort Ansässige nicht aufbringen können und lieber am Stromnetz hängen. Solarthermie habe ich selber nicht, da ich damals zu dem Ergebnis kam, dass es sich für Warmwasser allein nicht rechnet, und die Übergangsphase von Beheizung zu Nichtbeheizung im Frühjahr und Herbst zu kurz ist, als dass ich von einer Heizungsunterstützung profitieren könnte. Wenn man für WW in 36 Stunden nur 0,5 Liter Heizöl verfeuern muss, rechnen sich eben 10.000 EUR Investition nie, weil sie nach der Amortisierung schon zigmal kaputt gegangen ist. Aber auf den Kanaren könnte das anders aussehen. Oder an Orten, wo Öl verboten ist und Gas nicht verfügbar.

Was das 60 Jahre alte Haus betrifft: Ich bin auch der Meinung, dass hier viel mehr abgerissen werden muss. Mein Haus ist 14 Jahre alt und verbraucht 5,5 Liter pro qm und Jahr. Rein wirtschaftlich gesehen war es für die beste Entscheidung. Alles, was danach kam an Energieeinsparverordnungen, ging über das Ziel hinaus und wurde immer unbezahlbarer.

antiseptisch
05.07.2018, 00:08
Intelligent bauen ist wirklich das A und O. Das Problem stellt sich ein, wenn die Familie groesser wird. Kinderzimmer? Und wenn die Kinder dann fluegge sind, und ausgezogen sind, gibts die Zimmer dann immer noch. Wenn sie dann einfach "kaltgestellt" werden koennten, waere es fast schon gut, Aber man muss sie abreissen; die Grundsteuer.
Ich habe halt ein Kinderzimmer gebraucht, das raecht sich jetzt. Die Wohnung ist eigentlich zu gross - im Moment.
Ich denke oft drüber nach, wie viele Millionen ehemalige Kinderzimmer mittlerweile hierzulande leerstehen. Normalerweise wäre da jetzt die nächste Generation drin, aber die wurde ja verhütet oder abgetrieben.

Ich komme gerade aus einem Land, wo jeder qm Wohnfläche gebraucht wird. Da werden sogar einzelne Zimmer vermietet, ohne eigenes Bad und Toilette. Für die sind leerstehende Kinderzimmer ein Luxusproblem.

Als meine Frau auszog und die Kinder mitnahm, habe ich einfach den Keller ausgebaut und vermietet. Wenn man schon nicht aus der laufenden Finanzierung aussteigen kann, sollte man aus der Not eine Tugend machen. Neue Frau suchen und Kinderzimmer neu bevölkern geht ja schlecht beim herrschenden Femifaschismus.

Neu
05.07.2018, 06:58
Kannst du mir mal erklären, warum du das machst? Wenn du schon einen Ölkessel hast, warum erwärmst du dann den WW-Speicher elektrisch? Das ist ja Wahnsinn³.

Ich habe dir vorgerechnet, dass WW-Speicher allein aufgrund der Bereitstellungsverluste schon katastrophal sind. Aber eine kwh Heizöl kostet so um die 7 cent, aber Strom zur Zeit 26 - 30 cent. Also wenn schon Strom, dann doch nur über direkte Durchlauferhitzer, die nah am Verbraucher sitzen. Alles andere ist energetischer Suizid.

Und was die Kanaren betrifft: Es ist mir ein Rätsel, warum dort nicht viel mehr mit Solarthermie gemacht wird. Ich habe mal in einem Unternehmen in der Branche gearbeitet, was auf Mallorca ein Testlabor hatte und eine Menge gute Referenzobjekte vorweisen konnte. Aber das waren dann mehr so Selbstverwirklichungsprojekte von exzentrischen Architekten und vermögendem Klientel. Aber rein technisch gesehen käme man mit Solarthermie locker über die Runden. Scheint wohl dann doch eher an den 10.000 EUR Investitionskosten zu liegen, die viele dort Ansässige nicht aufbringen können und lieber am Stromnetz hängen. Solarthermie habe ich selber nicht, da ich damals zu dem Ergebnis kam, dass es sich für Warmwasser allein nicht rechnet, und die Übergangsphase von Beheizung zu Nichtbeheizung im Frühjahr und Herbst zu kurz ist, als dass ich von einer Heizungsunterstützung profitieren könnte. Wenn man für WW in 36 Stunden nur 0,5 Liter Heizöl verfeuern muss, rechnen sich eben 10.000 EUR Investition nie, weil sie nach der Amortisierung schon zigmal kaputt gegangen ist. Aber auf den Kanaren könnte das anders aussehen. Oder an Orten, wo Öl verboten ist und Gas nicht verfügbar.

Was das 60 Jahre alte Haus betrifft: Ich bin auch der Meinung, dass hier viel mehr abgerissen werden muss. Mein Haus ist 14 Jahre alt und verbraucht 5,5 Liter pro qm und Jahr. Rein wirtschaftlich gesehen war es für die beste Entscheidung. Alles, was danach kam an Energieeinsparverordnungen, ging über das Ziel hinaus und wurde immer unbezahlbarer.

Ganz einfach: der alte Kessel ist bereits raus, und elektrisch kostet zwar das Vierfache, aber das Haus hat warmes Wasser. Der neue Kessel beheizt dann wieder die Waermeschlange. Und auf den Kanaren braucht man die Waerme, wenns kalt ist; dann scheint aber manchmal ueber Wochen keine Sonne. Wenn man sie braucht,... Elektrischen Strom machen ein paar. Anstatt Bananen. Speisen ihn ein. Da laeuft der Diesel dann etwas weniger; die machen hier Strom mit Dieselmaschinen.

Ein 14 Jahre altes Haus baut man nach ganz anderen Gesichtspunkten. Wenn man auch die Zwischenwaende aus isolierenden Steinen baut, kann man einzelne Zimmer wirklich "kalt" lassen. So verteilt sich die Waerme doch ueber die Stockwerke.

antiseptisch
05.07.2018, 09:01
Ein 14 Jahre altes Haus baut man nach ganz anderen Gesichtspunkten. Wenn man auch die Zwischenwaende aus isolierenden Steinen baut, kann man einzelne Zimmer wirklich "kalt" lassen. So verteilt sich die Waerme doch ueber die Stockwerke.
Ich habe einen Holzständerbau, kein massives Haus. Und ich würde es immer wieder machen. Immerhin sind es nur die Wände, die aus Holz und Glaswolle bestehen. Die Geschossdecken und der Estrich sind so dermaßen massiv, dass wenn die Sonne hier den ganzen Tag reinscheint, auch nach einem empfindlichen Temperatureinbruch die Wärme darin mindestens drei Tage gespeichert und langsam abgegeben wird. Bei gemauerten Häusern gibt es keine industrielle Qualitätskontrolle. Sogar mein Keller besteht aus massiven Betonfertigteilen, die vor Ort zusammengesetzt und miteinander "vergossen" wurden. Ich wollte niemals einen gemauerten Keller haben, weil da Feuchtigkeitsschäden über mehrere Jahrzehnte schon unvermeidlich sind.

In meinem gerade stattgefundenen Urlaub konnte ich sehen, wie Neubauten in Brasilien gebaut werden, in einer Zone, wo man das ganze Jahr über keine Heizung braucht. Bei Fenstern und Türen zieht es durch alle Ritzen. So braucht man nie zu lüften. Nachteil: Es kommt jede Menge Staub ins Haus. Da es im dortigen Winter monatelang nicht regnet, kriegt man die Erderosion sozusagen ins Haus geblasen. Warmwasser gibt es elektrisch, während das Wasser aus der Zisterne unterm Dach nur lauwarm vorgewärmt wird. So hat man aus der Leitung nie richtig kaltes Wasser und keiner weiß, wozu man beim Zähne putzen erwärmtes Wasser brauchen soll. So geht's eben auch. Die Durchlauferhitzer hängen direkt an der Duschbrause, haben zwei Stufen von 3.5 und 7 kw. Da die kwh dort nur 8 cent kostet, macht sich keiner groß Gedanken über den Stromverbrauch. Aber kein Mensch würde da mit Strom kochen. Die Regel sind dort sechsflammige Herde, die es bei uns nur in der Gastronomie gibt.

Die Stromaggregate auf den Kanaren laufen hoffentlich mit unbesteuertem Heizöl, oder? Die sagen da zwar Diesel dazu, aber wenn es wie Kraftstoff besteuert ist, wäre es vermutlich doch wieder etwas teuer. Zumindest hierzulande darf man Heizöl für ortsfeste Generatoren verwenden. Macht natürlich kaum einer. Selbst ein Rechenzentrum, wo ich mal gearbeitet habe, hatte steuerliche Bedenken. Es könnte sich ja rückwirkend was ändern. :D

Neu
05.07.2018, 11:44
Ich habe einen Holzständerbau, kein massives Haus. Und ich würde es immer wieder machen. Immerhin sind es nur die Wände, die aus Holz und Glaswolle bestehen. Die Geschossdecken und der Estrich sind so dermaßen massiv, dass wenn die Sonne hier den ganzen Tag reinscheint, auch nach einem empfindlichen Temperatureinbruch die Wärme darin mindestens drei Tage gespeichert und langsam abgegeben wird. Bei gemauerten Häusern gibt es keine industrielle Qualitätskontrolle. Sogar mein Keller besteht aus massiven Betonfertigteilen, die vor Ort zusammengesetzt und miteinander "vergossen" wurden. Ich wollte niemals einen gemauerten Keller haben, weil da Feuchtigkeitsschäden über mehrere Jahrzehnte schon unvermeidlich sind.

In meinem gerade stattgefundenen Urlaub konnte ich sehen, wie Neubauten in Brasilien gebaut werden, in einer Zone, wo man das ganze Jahr über keine Heizung braucht. Bei Fenstern und Türen zieht es durch alle Ritzen. So braucht man nie zu lüften. Nachteil: Es kommt jede Menge Staub ins Haus. Da es im dortigen Winter monatelang nicht regnet, kriegt man die Erderosion sozusagen ins Haus geblasen. Warmwasser gibt es elektrisch, während das Wasser aus der Zisterne unterm Dach nur lauwarm vorgewärmt wird. So hat man aus der Leitung nie richtig kaltes Wasser und keiner weiß, wozu man beim Zähne putzen erwärmtes Wasser brauchen soll. So geht's eben auch. Die Durchlauferhitzer hängen direkt an der Duschbrause, haben zwei Stufen von 3.5 und 7 kw. Da die kwh dort nur 8 cent kostet, macht sich keiner groß Gedanken über den Stromverbrauch. Aber kein Mensch würde da mit Strom kochen. Die Regel sind dort sechsflammige Herde, die es bei uns nur in der Gastronomie gibt.

Die Stromaggregate auf den Kanaren laufen hoffentlich mit unbesteuertem Heizöl, oder? Die sagen da zwar Diesel dazu, aber wenn es wie Kraftstoff besteuert ist, wäre es vermutlich doch wieder etwas teuer. Zumindest hierzulande darf man Heizöl für ortsfeste Generatoren verwenden. Macht natürlich kaum einer. Selbst ein Rechenzentrum, wo ich mal gearbeitet habe, hatte steuerliche Bedenken. Es könnte sich ja rückwirkend was ändern. :D

Der Rauchfahne am Kraftwerk nach duerfte das Schiffsdiesel sein. Der kostet fast nichts. Die kWH selbst kostet fast so wie in Deutschland; die haben da auch Don Quixote und seinen Kumpel. Die schluesseln das aber auf, was da draufgehauen wird. Allerdings sind die Bereitstellungskosten gestaffelt; ich bezahle monatlich etwa 12 € fuer den 15 A Anschluss, der Verbrauch kommt da noch drauf. Die Kanaren sind eh ein Sonderzollgebiet.
Mit dem warmen Wasser im Sommer ists bei uns so, dass sich die Leitungen bei Sonne im Sommer stark erwaermen. Liegen ja oberirdisch; kommt aus -zig Kilometern aus den Bergen, in denen man Stollen eingebracht hat. Tropft in Rinnen und wird verzinkten Eisenrohren weitergeleitet; bei mir kommt 1 Liter / Minute (theoretisch, praktisch weniger). Frost gibts ab ueber 1000 Meter mal. Abends war das so heiss, dass man nicht mehr duschen konnte; ich habe dann die letzten 20 Meter verbuddelt; seitdem kann man jederzeit duschen. Und der Wasserbehaelter von 500 Litern haelt die Temperaturen auch noch konstant. Ein Druckbehaelter mit Luftpolster aus 3 mm Edelstahl, den ich mir vor Ort habe bauen lassen, wird mit max. 1,8 Bar betrieben.
Die Haeuser der Einheimischen sind mal so, mal so. Leben teilweise in Garagen, aber auch in prachtvollen Haeusern; je nach Geldbeutel. Ihnen machen Kuechenschaben nichts aus; uns schon. Wir haben zwar alles relativ dicht, doch mikroskopisch kleine Eier und Schaben nach dem Schluepfen sind viel kleiner als Ameisen. Da hilft nur der chemische Kontaktstreifen, wenn man laengere Zeit nicht da ist.

Heuer wuerde ich in Deutschland nur einen einzigen Kellerraum bauen, in dem die Haustechnik waere. Dann eine Temperatursperre bis 60 cm Tiefe als Ringfundament (Beton, gegossen) einbringen; armiert; den entstehenden Hohlraum unten teilweise mit groben Steinen befuellen. Dann einen Glattstrich. Das waere dann erstmal trocken. Dann eine Wassersperrfolie und 20 cm Hartschaum reingelegt als Waermedaemmung bis Oberkante Fundament. Jetzt gaebe es die obligatorische Gummimatte, die man auf den Kanaren verarbeitet, komplett verlegt. Das Fundament muss von aussen noch wasserdicht gemacht werden.

Den jetzt zu giessenden Fussboden (20 cm Beton) - da wird erstmal die Einschalung gemacht und alles, was Strom, Wasser, Fussbodenheizung, Abwasser, Datenleitung heisst, als Leerrohr oder als Koerper reingelegt. Das koennen die millimetergenau. Das geht bei denen normalerweise ohne Keller, mit Keller (von dem aus man im Erdreich nach aussen kommt) wird das dann frostsicher.
Der "Rest" ist dann einfach. Die bauen Skelettbauweise; denen muss man noch beibringen, dass der Ringanker und die Pfeiler von aussen beim Einschalen zu isolieren sind. Und die Dachisolierung mit mindestens 6 cm muss man beauftragen. Kunststoff aussen geht garnicht; die UV - strahlen. Autos halten draussen stehend 5 Jahre, dann ist der Lack hin. Die Innenwaende kannst du dann stellen, wie du willst - bis auf die Baeder, die Kuechenzeile. Da gibts Installationen, und die Leerrohre fuer Strom etc. muessen schon detailliert geplant werden.

Neu
05.07.2018, 11:48
Ich denke oft drüber nach, wie viele Millionen ehemalige Kinderzimmer mittlerweile hierzulande leerstehen. Normalerweise wäre da jetzt die nächste Generation drin, aber die wurde ja verhütet oder abgetrieben.

Ich komme gerade aus einem Land, wo jeder qm Wohnfläche gebraucht wird. Da werden sogar einzelne Zimmer vermietet, ohne eigenes Bad und Toilette. Für die sind leerstehende Kinderzimmer ein Luxusproblem.

Als meine Frau auszog und die Kinder mitnahm, habe ich einfach den Keller ausgebaut und vermietet. Wenn man schon nicht aus der laufenden Finanzierung aussteigen kann, sollte man aus der Not eine Tugend machen. Neue Frau suchen und Kinderzimmer neu bevölkern geht ja schlecht beim herrschenden Femifaschismus.

Die FOLGEKOSTEN beim Hausbau eben. Viele Rentner verkaufen dann und kaufen was kleineres oder mieten sogar. Man muesste Kinderzimmer so bauen, dass man sie problemlos wieder abreissen kann - und den verbliebenen Fussboden als Terasse verwendet. Dann sind die Unterhaltskosten entsprechend geringer.

Neben der Spur
05.07.2018, 12:17
Die FOLGEKOSTEN beim Hausbau eben. Viele Rentner verkaufen dann und kaufen was kleineres oder mieten sogar. Man muesste Kinderzimmer so bauen, dass man sie problemlos wieder abreissen kann - und den verbliebenen Fussboden als Terasse verwendet. Dann sind die Unterhaltskosten entsprechend geringer.

Schwabenpower erzählte , daß er die Kinderzimmer so geplant hätte , daß er diese
als Zimmer an Studenten problemlos vermieten könne :
Eigenes Treppenhaus , Bad und Teeküche .

antiseptisch
05.07.2018, 13:12
Besser wäre es, wenn es keine Grunderwerbsteuer gäbe. Das ist der Hinderungsgrund No. 1 beim Hausverkauf. Ich möchte mal wissen, wie das historisch begründet wurde, dass die Obrigkeit nicht will, dass man öfters sein Hauseigentum wechselt. Da hängt wohl irgendwo was schief in der Volksseele.

Neu
05.07.2018, 15:08
Besser wäre es, wenn es keine Grunderwerbsteuer gäbe. Das ist der Hinderungsgrund No. 1 beim Hausverkauf. Ich möchte mal wissen, wie das historisch begründet wurde, dass die Obrigkeit nicht will, dass man öfters sein Hauseigentum wechselt. Da hängt wohl irgendwo was schief in der Volksseele.

Es ist der Gedanke, dass das Volk fuer die Obrigkeit zu arbeiten hat. Frueher waren es Sklaven, dann Lehensarbeiter; und der ZEHNTE war an den Fuerst abzugeben. "Gehe nie zu deinem Fuerst, wenn du nicht gerufen wirst" - er haette irgendeine Aufgabe gehabt, die natuerlich nicht bezahlt wird. Die Herrschaft der Koenige und Fuersten wirde durch die Feudalherrschaft beendet, diese ist durch die Beamtenherrschaft abgeloest worden, geaendert hat sich dadurch aber nichts. Eigentum existiert in ihren Augen nicht; alles kann besteuert, beliehen, enteignet werden. Eigentum zu schaffen rentiert sich nicht, es sei denn, man transferiert es in Laender, die Eigentum achten. Hier mal eben ein Gesetzchen, dass die Heizung stillzulegen ist - basta. Wie ich das mache, soll er sich doch verschulden, einen Kredit aufnehmen - das ist denen voellig wurst.

Neu
05.07.2018, 15:09
Schwabenpower erzählte , daß er die Kinderzimmer so geplant hätte , daß er diese
als Zimmer an Studenten problemlos vermieten könne :
Eigenes Treppenhaus , Bad und Teeküche .

Nicht schlecht, die Idee. Wenn schon, dann mit Plan.

Tryllhase
05.07.2018, 15:18
Besser wäre es, wenn es keine Grunderwerbsteuer gäbe. Das ist der Hinderungsgrund No. 1 beim Hausverkauf. Ich möchte mal wissen, wie das historisch begründet wurde, dass die Obrigkeit nicht will, dass man öfters sein Hauseigentum wechselt. Da hängt wohl irgendwo was schief in der Volksseele.
Es geht ums reine Kassieren. Oder warum müssen bei einem Grundstückstausch gleichwertiger Objekte beide Partner volle Grunderwerbssteuer zahlen?

Olliver
05.07.2018, 15:31
..... Der nur etwa 63 Jahre alte "Kessel" (ich heize mit Oel) muss dieses Jahr erneuert werden. .....

WAS?
JETZT SCHON?

Das heutige Glump taugt nix mehr!
;)

Olliver
05.07.2018, 15:32
Es geht ums reine Kassieren. Oder warum müssen bei einem Grundstückstausch gleichwertiger Objekte beide Partner volle Grunderwerbssteuer zahlen?

https://www.drklein.de/fileadmin/drk/ueber-dr-klein/pressemitteilungen/grafik-grunderwerbsteuer-2018-bundeslaender-print.jpg

https://www.bauzinsen.com/wp-content/uploads/Grunderwerbsteuer.png
Abzockerei, ja.


Und jedes Bundesland hat andere Hebesätze.

Neu
05.07.2018, 15:42
WAS?
JETZT SCHON?

Das heutige Glump taugt nix mehr!
;)

Ja, das heutige Gelump verabschiedet sich kurz nach Garantieende. Der Kesselhersteller des neuen Kessels bietet sogar eine GARANTIEVERLAENGERUNG auf Sage und schreibe --- 5 Jahre!!! an. Und meinte, sowas wie der alte Gusskessel - von dem Gedanken soiiten wir uns verabschieden. Die Oelfaesser sind nur etwa 50 Jahre alt; echte Stahlfaesser jedes einzelne mit 2.000 Litern, insges. 6.000. Andere haben vor 20 Jahren ihre tollen Stahlfaesser verschrottet und gegen minderwertige ersetzt - Plastik. Die ersten sind jetzt schon gebrochen, der Kram haelt nicht lange. Damals gab es nur Oel auf Zollschein, sehr billig, 3 Pfennig der Liter oder so. Dann wurde es besteuert und nachbesteuert; heuer ists recht teuer.

Neu
05.07.2018, 15:49
https://www.drklein.de/fileadmin/drk/ueber-dr-klein/pressemitteilungen/grafik-grunderwerbsteuer-2018-bundeslaender-print.jpg

https://www.bauzinsen.com/wp-content/uploads/Grunderwerbsteuer.png
Abzockerei, ja.


Und jedes Bundesland hat andere Hebesätze.

Gehoert zum oeffentlichen Haushalt:
https://www.politikforen.net/showthread.php?181213-Einnahmen-Ausgabenrechnung-der-Bundesrepublik-Deutschland
Wir wissen ja, dass 1% unserer Steuern an die Neubuerger geht. Irgendwoher muss das Geld ja kommen.

Olliver
05.07.2018, 15:50
Ja, das heutige Gelump verabschiedet sich kurz nach Garantieende. Der Kesselhersteller des neuen Kessels bietet sogar eine GARANTIEVERLAENGERUNG auf Sage und schreibe --- 5 Jahre!!! an. Und meinte, sowas wie der alte Gusskessel - von dem Gedanken soiiten wir uns verabschieden. Die Oelfaesser sind nur etwa 50 Jahre alt; echte Stahlfaesser jedes einzelne mit 2.000 Litern, insges. 6.000. Andere haben vor 20 Jahren ihre tollen Stahlfaesser verschrottet und gegen minderwertige ersetzt - Plastik. Die ersten sind jetzt schon gebrochen, der Kram haelt nicht lange. Damals gab es nur Oel auf Zollschein, sehr billig, 3 Pfennig der Liter oder so. Dann wurde es besteuert und nachbesteuert; heuer ists recht teuer.

Habe auch Stahlfässer im Keller.
8000 Liter.
Reicht wegen solar-IR, Wintergarten und wasserführendem Kaminofen für 3-5 Jahre.

Auf keinen Fall umrüsten auf Gas, dann zahlst du jeden Monat Grunzgebühren und kannst nicht wie bei Öl etwas spekulieren.
Habe für 50Cent den Liter gekauft.

Olliver
05.07.2018, 15:56
Gehoert zum oeffentlichen Haushalt:
https://www.politikforen.net/showthread.php?181213-Einnahmen-Ausgabenrechnung-der-Bundesrepublik-Deutschland
Wir wissen ja, dass 1% unserer Steuern an die Neubuerger geht. Irgendwoher muss das Geld ja kommen.

Erledigt.

;)

Olliver
05.07.2018, 16:01
Gehoert zum oeffentlichen Haushalt:
https://www.politikforen.net/showthread.php?181213-Einnahmen-Ausgabenrechnung-der-Bundesrepublik-Deutschland
Wir wissen ja, dass 1% unserer Steuern an die Neubuerger geht. Irgendwoher muss das Geld ja kommen.

15.000 Millionen in 2018!
Abzocker!
https://www.finblog.de/wp-content/uploads/2012/09/Immobilien-Eigentum_Deutschalnd1-718x1024.jpg
Kein Wunder, dass die Eigentumsquote in D Schlusslicht Europas darstellt!

Neu
05.07.2018, 16:09
Habe auch Stahlfässer im Keller.
8000 Liter.
Reicht wegen solar-IR, Wintergarten und wasserführendem Kaminofen für 3-5 Jahre.

Auf keinen Fall umrüsten auf Gas, dann zahlst du jeden Monat Grunzgebühren und kannst nicht wie bei Öl etwas spekulieren.
Habe für 50Cent den Liter gekauft.

Dann huete diese. Nicht reinigen lassen, keine Zusaetze ins Oel. Nur das ganz normale Heizoel tanken, dann tuns die noch ein paarhundert Jahre.
Mit Gas koennte man heute bereits einen Stromgenerator betreiben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikro-Kraft-W%C3%A4rme-Kopplung
Ich moechte aber nicht der erste sein, der sich auf sowas einlaesst.
Da braeuchte man vor allem einen Keller, der weit weg vom Wohnhaus waere (Krach) und dann mal kurz 25.000 € oder mehr fuer so ein Experiment - NEBEN der Brennwertheizung.

Olliver
05.07.2018, 16:30
Dann huete diese. Nicht reinigen lassen, keine Zusaetze ins Oel. Nur das ganz normale Heizoel tanken, dann tuns die noch ein paarhundert Jahre.
Mit Gas koennte man heute bereits einen Stromgenerator betreiben:
https://de.wikipedia.org/wiki/Mikro-Kraft-W%C3%A4rme-Kopplung
Ich moechte aber nicht der erste sein, der sich auf sowas einlaesst.

BHKW geht auch mit öl, ohne GRUNZGEBÜHR! ;) .

http://www.blockheizkraftwerk.org/sites/blockheizkraftwerk.org/files/bilder/heizoel_bhkw.jpg


http://www.blockheizkraftwerk.org/brennstoffe/heizoel

Neu
05.07.2018, 16:32
BHKW geht auch mit öl, ohne GRUNZGEBÜHR! ;) .

http://www.blockheizkraftwerk.org/sites/blockheizkraftwerk.org/files/bilder/heizoel_bhkw.jpg


http://www.blockheizkraftwerk.org/brennstoffe/heizoel

Natuerlich geht das. Hat sich aber nicht durchgesetzt. Ich kenne keinen, der sowas betreibt. Waere bei Oel ein Diesel. Die Schummelsoftware kauft man von VW? Und den darf man im Wohngebiet trotz Russbildung betreiben?

Neben der Spur
05.07.2018, 16:52
15.000 Millionen in 2018!
Abzocker!
https://www.finblog.de/wp-content/uploads/2012/09/Immobilien-Eigentum_Deutschalnd1-718x1024.jpg
Kein Wunder, dass die Eigentumsquote in D Schlusslicht Europas darstellt!

Ich bin noch gefangen in alten Daten .
Die Wohneigentumsquote hat sich in Deutschland in den letzten 20-30 Jahren
um 15-20% erhöht :


Die Wohneigentumsquote ist in Deutschland verglichen mit den meisten anderen europäischen Ländern und den USA relativ gering,
in den Jahren 1993 bis 2010 aber von 38,8 % auf 45,7 % gestiegen.[16]

Die absolute Zahl der Wohneigentümer hat sich dabei jedoch nicht wesentlich erhöht,
die Zunahme wird vor allem mit einem Kohorteneffekt erklärt.
Danach sind in den betreffenden Jahren vor allem ältere Mietergenerationen weggefallen.[17]

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wohneigentumsquote

Der Deutsche scheint zu wissen , daß es um die Wurst geht ...
Wählt aber trotzdem oder weil es ihm zu wohlhabend geht ,
Blockparteien .

Olliver
05.07.2018, 17:26
Ich bin noch gefangen in alten Daten .
Die Wohneigentumsquote hat sich in Deutschland in den letzten 20-30 Jahren
um 15-20% erhöht :

https://de.m.wikipedia.org/wiki/Wohneigentumsquote

Der Deutsche scheint zu wissen , daß es um die Wurst geht ...
Wählt aber trotzdem oder weil es ihm zu wohlhabend geht ,
Blockparteien .

Vermögen :
Reiche Zyprer, arme Deutsche

https://newsroom.schwaebisch-hall.de/bsh-newsroom-content/downloads/entwicklung_der_wohneigentumsquote.jpg


https://media0.faz.net/ppmedia/aktuell/wirtschaft/831437975/1.2142930/default/vermoegensverteilung-im.jpg


http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/vermoegen-reiche-zyprer-arme-deutsche-12144211/das-bild-vom-wohlhabenden-12144536.html

antiseptisch
05.07.2018, 18:57
Ja, das heutige Gelump verabschiedet sich kurz nach Garantieende. Der Kesselhersteller des neuen Kessels bietet sogar eine GARANTIEVERLAENGERUNG auf Sage und schreibe --- 5 Jahre!!! an. Und meinte, sowas wie der alte Gusskessel - von dem Gedanken soiiten wir uns verabschieden. Die Oelfaesser sind nur etwa 50 Jahre alt; echte Stahlfaesser jedes einzelne mit 2.000 Litern, insges. 6.000. Andere haben vor 20 Jahren ihre tollen Stahlfaesser verschrottet und gegen minderwertige ersetzt - Plastik. Die ersten sind jetzt schon gebrochen, der Kram haelt nicht lange. Damals gab es nur Oel auf Zollschein, sehr billig, 3 Pfennig der Liter oder so. Dann wurde es besteuert und nachbesteuert; heuer ists recht teuer.

Ich bin im Heizölhandel großgeworden und kann dir sagen, dass die Stahltanks EWIG halten. Die in meinem Elternhaus sind jetzt auch schon 52 Jahre alt und wurden genau einmal gereinigt und mit einer Folie versehen, damit sie überhaupt nicht mehr kaputt gehen. Nur sollte man nicht den Fehler begehen und immer wieder nachtanken, wenn sie noch mehr als halbvoll sind. Das Öl ist einem Alterungsprozess unterworfen. Leute, die ihre Tanks nie leer werden lassen, kriegen es früher oder später mit Schlamm zu tun, den sie mit einer Tankreinigung teuer entsorgen müssen. Es füllt auch niemand eine halbvolle Packung Milch immer wieder nach.

antiseptisch
05.07.2018, 19:02
Natuerlich geht das. Hat sich aber nicht durchgesetzt. Ich kenne keinen, der sowas betreibt. Waere bei Oel ein Diesel. Die Schummelsoftware kauft man von VW? Und den darf man im Wohngebiet trotz Russbildung betreiben?

Ich habe es für das Rechenzentrum mal ausgerechnet: Die Stromproduktion mit Heizöl ist bei einem Großverbraucher immer noch billiger, als den Strom aus dem Hochspannungsnetz zu verwenden, trotz aller Rabatte, die da im Mwh-Bereich gegeben werden. Strom ist in Deutschland viel zu teuer. Wenn ich mich erinnere, kostete denen die kwh immer noch 12 cent. Heizöl ginge für 7 ct/kwh. Macht nur keiner, weil der Dauerbetrieb den Behörden irgendwann auffallen würde. Allein durch den Geräuschteppich, den sich die umliegenden Gewerbetreibenden auf Dauer nicht bieten lassen würden.

antiseptisch
05.07.2018, 19:11
Es geht ums reine Kassieren. Oder warum müssen bei einem Grundstückstausch gleichwertiger Objekte beide Partner volle Grunderwerbssteuer zahlen?

Ich habe mal einen grotesken Fall erlebt: Da war eine Lokwerkstatt im Wert von einer knappen Mio EUR, die der DB Cargo gehörte. Die private Konkurrenz war sehr interessant daran, weil ein Teilnetz der DB Regio in einem Ausschreibungsnetz gewonnen wurde. Die DB Regio, die die Ausschreibung verlor, wollte nicht, dass diese Werkstatt an die Konkurrenz verkauft wird, und setzte einen Kaufvertrag auf, der von beiden Konzernvorständen unterschrieben wurde. Dann fiel einem Juristen aus der Steuerabteilung auf, dass es eine Konzernvereinbarung gibt, nach der keine Immobilien an andere Konzerngesellschaften veräußert werden dürfen. Grund: Es müsste der so genannte Teilwert besteuert werden, also der reale Wert, der natürlich erheblich über dem abgeschriebenen Buchwert und dem extrem niedrigen historischen Wert des Grund und Bodens liegt. Das hätte eine erhebliche Steuerlast zur Folge gehabt, mal ganz abgesehen von der Grunderwerbsteuer.

Folge: Die profitable Werkstatt wurde an die private Konkurrenz verkauft, der Preis war zu verlockend. Das war ein Paradebeispiel, wie sich ein Großkonzern ein Bein stellen kann. :haha: Dank Bund des Steuerzahlers sind auch die Zeiten vorbei, wo die Bahn lieber alte, aber funktionsfähige Loks verschrottet, als sie mit Gewinn an die privaten Eisenbahnen zu verkaufen. Ende OT.

Olliver
06.07.2018, 09:56
https://newsroom.schwaebisch-hall.de/bsh-newsroom-content/downloads/entwicklung_der_wohneigentumsquote.jpg

Schön, dass die Neuen-Bundesländer-Kämpfer sich langsam eigenen Wohnraum schaffen. (untere dünne gelbe Linie)
Toll.

Aber bis wir auf Griechenland-Niveau (77%) oder gar Rumänien (97%) sind, dauert es noch ein paar Jahrhunderte!
;)

Ob wir das je erreichen werden?
Ich glaube nicht.
Denn unser abgepresstes Steuergeld fliesst in Refuttschies und Griechen-Italien-Rettung etc....

hamburger
06.07.2018, 10:39
https://newsroom.schwaebisch-hall.de/bsh-newsroom-content/downloads/entwicklung_der_wohneigentumsquote.jpg

Schön, dass die Neuen-Bundesländer-Kämpfer sich langsam eigenen Wohnraum schaffen. (untere dünne gelbe Linie)
Toll.

Aber bis wir auf Griechenland-Niveau (77%) oder gar Rumänien (97%) sind, dauert es noch ein paar Jahrhunderte!
;)

Ob wir das je erreichen werden?
Ich glaube nicht.
Denn unser abgepresstes Steuergeld fliesst in Refuttschies und Griechen-Italien-Rettung etc....

Leider ist deine Grafik nicht vollständig. Wesentliches fehlt. Mache noch einmal eine, aber dann bitte nur den bezahlten Wohnraum anzeigen, also alles Eigentum, was nicht der Bank gehört...und das sieht dann anders aus.

Olliver
06.07.2018, 10:43
Leider ist deine Grafik nicht vollständig. Wesentliches fehlt. Mache noch einmal eine, aber dann bitte nur den bezahlten Wohnraum anzeigen, also alles Eigentum, was nicht der Bank gehört...und das sieht dann anders aus.

Bitteschön!
;)

Neu
12.07.2018, 14:48
BHKW geht auch mit öl, ohne GRUNZGEBÜHR! ;) .

http://www.blockheizkraftwerk.org/sites/blockheizkraftwerk.org/files/bilder/heizoel_bhkw.jpg


http://www.blockheizkraftwerk.org/brennstoffe/heizoel

Als Kolbenmotor hat das Ding nur eine ganz kurze Lebensdauer. Die Betriebsstunden pro Jahr; wenn das Ding nur 20% läuft, wären das bereits 72 Tage oder 1728 Stunden; wenn man das mit einem Automotor vergleicht, welches im Schongang fährt, dann fast 200.000 Kilometer / Jahr. Da ist die Maschine schnell hin. Käme noch die Turbine; die läuft "rund" und schafft mehr Kilometer. Es gibt (gab) sogar mal einen Panzer, der als Antrieb eine solche Turbine hatte:https://de.wikipedia.org/wiki/M1_Abrams
Da wird zur Kühlung etwa 40% Fremdluft reingeblasen, sonst geht das bei den Temperaturen schon garnicht. Das wiederum geht auf Kosten des Wirkungsgrades.
Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, die mich dazu verleiten würde, sowas anzuschaffen, kenne ich nicht - und auch niemand, der sowas günstig anbietet. Die geben 1400 Betriebsstunden an - ein Jahr, und das Ding ist auch verheizt.

Bleibt nur noch die Dampfturbine. Die baut aber auch niemand. Wird schon einen Grund haben.

Olliver
12.07.2018, 14:53
Als Kolbenmotor hat das Ding nur eine ganz kurze Lebensdauer. Die Betriebsstunden pro Jahr; wenn das Ding nur 20% läuft, wären das bereits 72 Tage oder 1728 Stunden; wenn man das mit einem Automotor vergleicht, welches im Schongang fährt, dann fast 200.000 Kilometer / Jahr. Da ist die Maschine schnell hin. Käme noch die Turbine; die läuft "rund" und schafft mehr Kilometer. Es gibt (gab) sogar mal einen Panzer, der als Antrieb eine solche Turbine hatte:https://de.wikipedia.org/wiki/M1_Abrams
Da wird zur Kühlung etwa 40% Fremdluft reingeblasen, sonst geht das bei den Temperaturen schon garnicht. Das wiederum geht auf Kosten des Wirkungsgrades.
Eine Wirtschaftlichkeitsberechnung, die mich dazu verleiten würde, sowas anzuschaffen, kenne ich nicht - und auch niemand, der sowas günstig anbietet.

Stationäre Diesel haben enorme Standzeiten,
da sie im optimalen Drehzahlbereich arbeiten.

ABAS
12.07.2018, 15:09
Stationäre Diesel haben enorme Standzeiten,
da sie im optimalen Drehzahlbereich arbeiten.

Das stimmt! Wer sich z.B. einen stationaeren Hatz Dieselmotor goennt
hat nicht nur fuer sein eigenes Leben vorgesorgt sondern kann das
Spitzenprodukt deutscher Qualitataetsproduktion sogar weiter vererben.

Hatz ist das Groesste. Hatz ist das Beste! Deutschland, Deutschland
ueber Alles, ueber Alles in der Welt.



Hatz - Creating Power Solutions wordwide -

http://www.hatz-diesel.com

Neu
12.07.2018, 15:38
Das stimmt! Wer sich z.B. einen stationaeren Hatz Dieselmotor goennt
hat nicht nur fuer sein eigenes Leben vorgesorgt sondern kann das
Spitzenprodukt deutscher Qualitataetsproduktion sogar weiter vererben.

Hatz ist das Groesste. Hatz ist das Beste! Deutschland, Deutschland
ueber Alles, ueber Alles in der Welt.

Das Problem beim Diesel - Kolbenmotor ist bekannt. Unsaubere Verbrennung eben, Russzahl 0 ist da nicht, und der Verschleiss am Kolben / Zylinder. Nach 200.000 Kilometer fehlt bei Autos bereits Kompression, alte Diesel springen im Winter nicht mehr an (das waere ein Jahr oder weniger). Da muss Kolben und Zylinder getauscht werden. Der Oelbrenner ist aber mit Russzahl 0. Und die Betriebsstunden gehen eben auch nicht ins Unendliche beim Kolbenmotor. Welches Auto haelt 10 oder 50 Millionen Kilometer?

Neu
12.07.2018, 15:42
Stationäre Diesel haben enorme Standzeiten,
da sie im optimalen Drehzahlbereich arbeiten.

Was ist enorm? Das Zehnfache vom normalen ist immer noch nicht viel. Das Tausendfache, und man koennte sich Gedanken darueber machen.

ABAS
12.07.2018, 16:28
Das Problem beim Diesel - Kolbenmotor ist bekannt. Unsaubere Verbrennung eben, Russzahl 0 ist da nicht, und der Verschleiss am Kolben / Zylinder. Nach 200.000 Kilometer fehlt bei Autos bereits Kompression, alte Diesel springen im Winter nicht mehr an (das waere ein Jahr oder weniger). Da muss Kolben und Zylinder getauscht werden. Der Oelbrenner ist aber mit Russzahl 0. Und die Betriebsstunden gehen eben auch nicht ins Unendliche beim Kolbenmotor. Welches Auto haelt 10 oder 50 Millionen Kilometer?

Du schreibst Unsinn. Gut konstruierte und produzierte Pumpe-Duese Diesel Direkteinspritzer
mit Duplex-Steuerketten halten ewig. Schwachstellen sind meistens absichtlich eingebaut. Es
sind die Zahnriemensteuerung, Turbolader und Wassserpumpe. Die Komponenten werden ab
Werk eingebaut damit es ueberhaupt zu Service- und Reparaturkosten kommen kann.

Ich kann die Beweisfuehrung aus eigner Erfahrung bringen. Landrover Defender mit TD 5
Turbodiesel. Direktseinspritzer, Pumpe-Duese System. Letzte eigenen Entwicklung von LR
in Kooperation mit Daimler Steyer. Duplex Steuerkette. Schleuder Oelfiltet und Hauptfilter.
Der Motor ist nach ueber 400.000 km in 2O Jahre noch einwandfrei. Turbolader, W-Pumpe
sind funktionieren in Erstausruestung tadellos. Lima von Nippon-Denson ebenfalls die Erste.
Lediglich bei 410.000 km war ein AT Hauptgetriebe faellig, weil ich Getriebeoelverlust wg.
Unaufmerksankeit meinerseits zu spaet bemerkt habe.

Die Automobilindustrie kann, wenn sie Willens ist Motoren und Getriebe bauen die nahezu
ewig halten, insofern die Wartungsarbeiten regelmaessig durchgefuehrt werden und beim
Motor, Getriebe und Antriebsstrang die vorgeschriebene Oelwechsel durchgefuehrt werden.

Dabei sollte man die Oele oefter wechseln als vorgeschrieben, weil frische Oele laengere
und gute " Molekule " enthalten als ueberaltere, verunreinigte Oele kurzer Molekuelketten.
Ein Kraftfahrzeug ist ein lebender Organismus und man muss ueber die Funktionen der Organe genaue Kenntnisse haben.

Ein richtiger Mann weiss ueber die Motoren, Getriebe und Achsantriebstechnik seiner
automobilen Kraftfahrzeuge genauen Bescheid. Pannen haben nur Kinder, Frauen, Oekos
und Schwuchteln die von Kraftfahrzeugen in etwa soviel Kenntnis habe wie Schweine vom
fliegen oder Fische vor Fahrrrad fahren.

Du bist vermutlich schon mit der Technik und Wartung eines Mofas ueberfordert.

Neben der Spur
12.07.2018, 16:38
Was ist enorm? Das Zehnfache vom normalen ist immer noch nicht viel. Das Tausendfache, und man koennte sich Gedanken darueber machen.

Optimale Drehzahl wären im dritten Gang 50 km / h
und im vierten Gang 90 km / h .

Wenn Du von 2000 Betriebsstunden im Jahr sprichst ,
dann wären es ca . 100 bis 200 tausend Kilometer .

Ein Generator ist aber weniger Erschütterungen ausgesetzt ,
und wahrscheinlich auch weniger extremen Außentemperaturschwankungen ,
sowie seltener Drehzahlschwankungen .

ABAS
12.07.2018, 16:45
Optimale Drehzahl wären im dritten Gang 50 km / h
und im vierten Gang 90 km / h .

Wenn Du von 2000 Betriebsstunden im Jahr sprichst ,
dann wären es ca . 100 bis 200 tausend Kilometer .

Ein Generator ist aber weniger Erschütterungen ausgesetzt ,
und wahrscheinlich auch weniger extremen Außentemperaturschwankungen ,
sowie seltener Drehzahlschwankungen .

Bei meinem Landrover TD 5 Diesel habe ich optimales Drehmoment und
damit gleichzeitig den optimalen Verbrauch an Diesel ausgetestet. Beide
Werte stimmen bei 65 Km/h im fuenften Gang. Der Motor (Langhuber))
verbraucht bei dieser Geschwindigkeit nicht mal 6 Liter Diesel auf 100 km
und das bei 2495 cm3 Hubraum, 90 KW und bei 2.8 Tonnen Gesamtgewicht
mit Nutzlast und dem CW Wert eines Scheunentors.

Natuerlich kann man diese Geschwindigkeit nur in Regionen am Arsch
der Welt und nicht in der westlichen Welt einhalten, weil man sonst zu
einem Verkehrshindernis wird.

Auf der Autobahn oder Landstrasse mit 90km/h brauche ich 9 Liter und
dabei sind die Zuladung oder sogar Anhaengerbetrieb voellig egal. Bei
130 km/h verbrauche ich ca. 11 Liter Diesel auf 100 km und der Haenger
laeuft noch sauber in der Spur. Bei einer zulaessigen Anhaengelast von
3.5 Tonnen kann man das abfordern.

Neu
12.07.2018, 17:12
Ich kann die Beweisfuehrung aus eigner Erfahrung bringen. Landrover Defender mit TD 5
Turbodiesel. Direktseinspritzer, Pumpe-Duese System. Letzte eigenen Entwicklung von LR
in Kooperation mit Daimler Steyer. Duplex Steuerkette. Schleuder Oelfiltet und Hauptfilter.
Der Motor ist nach ueber 400.000 km in 2O Jahre noch einwandfrei.

Die paar Kilometer entsprechen bei einem Generator je nach Einschaltdauer einem halben bis zwei Jahren. Du denkst in falschen Kategorien. Mach mal 4 Millionen, besser 20 Millionen Kilometer, dann macht das mit der Kolbengeschichte Sinn.

Neu
12.07.2018, 17:16
Optimale Drehzahl wären im dritten Gang 50 km / h
und im vierten Gang 90 km / h .

Wenn Du von 2000 Betriebsstunden im Jahr sprichst ,
dann wären es ca . 100 bis 200 tausend Kilometer .

Ein Generator ist aber weniger Erschütterungen ausgesetzt ,
und wahrscheinlich auch weniger extremen Außentemperaturschwankungen ,
sowie seltener Drehzahlschwankungen .

Aber die paar Kilometer, die da 200.000 sind, habe ich in - je nach Einschaltdauer - in einem halben Jahr oder so erreicht. Ich will aber 20 oder mehr Jahre störungsfrei fahren; mach mal 4 Millionen, besser 10 Millionen Kilometer. Wieviel Ölwechsel? Filterwechsel? Da bist du jeden Monat bei Wartungsarbeiten.

Neu
27.07.2018, 15:28
Ich haette besser einen Schiffsdiesel gekauft; mal sehen, wie lange der Gesetzgeber meine superneue Heizungsanlage erlaubt. So, geschafft, der neue Heizofen laeuft. Zunaechst war der alte zu zerlegen und zu entsorgen; nachdem die 4 langen Schrauben entfernt waren, liess sich mit einem Meissel an der richtigen Stelle angesetzt der Kessel so zerlegen, wie man ihn damals mit Kesselkitt montiert hatte. Die 6 Einzelteile hatten jeweils ein Gewicht von etwa 70 Kg. Der Fussboden wurde erstmal gefliesst; dazu musste auch der 120 Liter Warmwasserspeicher mit der Heizschlange und der von mir eingebauten Elektroheizung rausgetragen werden. Die Wasserventile waren alle marode; also wurden die zuerst gegen Kugelhaehne getauscht.

Das Fliesen mit dem ueblichen Kleber sollte sehr schnell geschehen, da kein warmes Wasser mehr im Haus. Der Kleber trocknete jedoch nicht schnell genug (zu dick aufgetragen, teilweise), die Spanier bestreichen da Fussboden und Fliesen mit Kleber und verwenden als „Zwischenpackung“ Zement mit Sand und Wasser. Diese Arbeitsweise hat sich aber nicht in Deutschland rumgesprochen, also bestand ich auf sofortiges Verfugen am naechsten Tag, damit sich die Fliesen nicht verschieben konnten. Nach 48 Stunden war dann warmes Wasser wieder da.

Die Heizungsrohre wasserseitig wurden mit der Flex getrennt, Gewinde geschnitten und ein Rohr, welches etwas duenner als 2 Zoll war, mit einer speziellen Kupplung angeschlossen. Die Rohre haben jetzt 1 Zoll, die pressen nur noch. Der Schornstein war zu kehren; der wird ja jetzt als Zuluftschacht verwendet, wobei sich in der Mitte das Abluftrohr aus Kunststoff befindet.

Das Kondensat, die etwa 1000 Liter, die da pro Jahr anfallen sollen, -- Pumpenkram ist Lumpenkram, und pH 2 ist extrem sauer; ich wollte da keine Pumpe; da musste ein 50 mm Abfluss mit gaanz wenig Gefaelle extra verlegt werden, weil im Keller alle Abwasseranschluesse viel zu hoch waren. Durch 2 „normale“ Betonwaende durch, und diagonal durch etwa 60 Zentimeter Beton nach draussen; zuvor aussen aufgegraben, die Abwasseranlage draussen abgeaendert …. Das war richtig aufwaendig. Dann zwei Siffongs installiert, damit der Dreck vom Kanal nirgendwo hin kann, und das Ganze so gestaltet, dass der Keller nicht vollaeuft, wenns mal Hochwasser gibt; allerdings ohne Rueckschlagventil, was ja nur Probleme bereitet und im Zweifelsfall nicht funktioniert.

Der neue Heizofen mit etwa 130 Kilogramm – den haben die zu zweit reingetragen, ueber 8 Stufen. Da gibt’s eine Trageeinrichtung. Er musste auf einen 30 cm hohen Sockel, damit das Kondensat ablaufen kann. Die Anschluesse, der Platzbedarf, die Hoehen, der Montageraum fuer die Brennerwartung (der sitzt ja ganz oben und brennt nach unten) mussten genauestens festgelegt werden, damit das Ganze ueberhaupt montierbar war und z.B. das Rauchrohr / Zuluftrohr ueberhaupt verlegt werden konnten. Hinter dem Ofen ist jetzt 90 Zentimeter Platz, um an den vielen neuen technischen Einrichtungen arbeiten zu koennen: Der neue Oelfilter mit der neuen Oelleitung, die nur 4 mm Innendurchmesser haben darf; ohne Hebeventil auf Tankhoehe montiert; im Tank gibt’s jetzt die schwimmende Oelabnahme; dann die Heizungswasserbefuelleinrichtung mit Ionentauscher fuer 4 Kubikmeter Wasser; Kalk und sowas wollen die heuer nicht mehr; und galvanische Stroeme auch nicht; die elektrische Leitfaehigkeit soll niedrig sein; es gibt ein Wassertestkitt, was ich mal ausprobieren muss; dann die Befuell - Sicherheits- Wassergruppe mit Druckminderer und einem Rueckflussverhinderungssystem, um zu verhindern, dass Heizungswasser in die Trinkwasserleitung gelangen kann; dann die Sicherheitsgruppe wasserseitig; mit Entluefter, Ueberdruckventil und Druckmanometer, um sicherzugehen, dass im Ofen wasserseitig keine Luft ist; dann ein neuer 50 Liter Membranbehaelter; die beiden neuen Umwaelzpumpen sind gegendruckgesteuert und erhoehen die Leistung, wenn der Gegendruck faellt; und sie haben eine Schwerkraftverhinderungsklappe; dann die Wasserrohre der Heizung, die Kondensatsammelleitungen….
Bei der Inbetriebnahme (der Idiot von Heizungsmonteur hatte noch nichtmal den Siffong im neuen Ofen gefuellt, und die Sicherheitsschrauben am Zuluft / Abluftrohrsystem waren nicht montiert) brannte der Brenner etwa 5 Minuten lang. Dann verabschiedete sich die eine Umwaelzpumpe (WILO) und zog so viel Strom, dass die 4 A Feinsicherung auf der Hauptplatine durchbrannte. Gleichzeitig gab es am Eintritt der Spannungsversorgung an der Hauptplatine einen Kurzschluss; die sind fuer solch hohe Stroeme nicht gebaut. Dadurch flog auch die 16 A Sicherung raus – direkter Kurzschluss durch verbrannte Platine. Der Kundendienst von Vaillant kam bereits am naechsten Tag und erneuerte zunaechst die Platine, wobei die Feinsicherung wieder durchbrannte. Erst danach war der Fehler an der Pumpe erkennbar. Das ist ja heuer alles Elektronik und kommt – woher denn wohl, und die Qualitaetskontrolle geschieht beim Kunden. Ich bin jetzt im Besitz einer Hauptplatine, die nur einen Brandfleck am Spannungseingang hat; den werde ich entfernen und habe dann eine Ersatzplatine. Jetzt gibts nur noch eine Fehlsteuerung; die eine Pumpe schaltet bei Sommerbetrieb und Warmwassermachen nicht ab. Da ist vermutlich eine Nebenplatine defekt; da wird billigster Kram in irgendwo gebaut – und ganz teuer verkauft.

Die Luftzufuhr ueber das drehzahlgesteuerte Geblaese haben die auf 12,5% CO2 gestellt, (ginge bis 13%, aber da gaebe es Probleme beim Starten), und die Oeldruecke hat man belassen. Die Heizkurve steht auf 1.2, Jetzt warte ich noch auf die Rechnung: Etwa 40 Monteurstunden einer Heizungsbaufirma je 55 € + Material, wobei ich die Vorarbeiten (Demontage alter Kessel, Verlegen der Kondensatleitung …) ja selbst vorgenommen habe. Meine Materialkosten alleine: Ca. 850 €.

Leibniz
27.07.2018, 16:37
Wie viel Prozent der Mieteinnahmen versteuerst du?

Neu
28.07.2018, 06:48
Wie viel Prozent der Mieteinnahmen versteuerst du?

Da kann ich nicht viel geltend machen; der allergroesste Teil des Hauses ist eigenbewohnt. Die Mieteinnahmen werden zu den sonstigen Einnahmen addiert und dann der Freibetrag abgezogen; was darueber liegt, wird besteuert.

Leibniz
28.07.2018, 13:48
Da kann ich nicht viel geltend machen; der allergroesste Teil des Hauses ist eigenbewohnt. Die Mieteinnahmen werden zu den sonstigen Einnahmen addiert und dann der Freibetrag abgezogen; was darueber liegt, wird besteuert.
Es ist natürlich immer eine Frage der persönlichen Prioritäten, allgemein bieten Immobilien jedoch umfassende Möglichkeiten, gewonnene Einnahmen zu vermindern. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass abgesehen von selbst genutzten Immobilien praktisch immer die Möglichkeit besteht, überhaupt keine Steuern auf Mieteinnahmen zu zahlen. Viele Vermieter nutzen nicht einmal die grundsätzlichen, makellosen Mittel wie Abschreibung, Finanzierungskosten und Instandhaltungskosten. Mieteinnahmen muss die natürliche Person bekanntlich sehr schnell zur Hälfte abtreten.

Wenn ein Vermieter jedoch beispielsweise von seiner Tochter/Sohn jedes Jahr Geld leiht, um Immobilieninvestments instand zuhalten oder neu anzuschaffen und dabei schriftlich einwilligt, die 30 Jahre Laufzeit zu 15% p.a. als Vorfälligkeitsentschädigung zu leisten, sofern der Kredit vorfällig beglichen wird, kann unglücklicherweise (möglicherweise) kein versteuerbarer Gewinn auf die nunmehr unrentable überschuldete Immobilie mehr entstehen. Allerdings wird aus dieser 50% ESt. Ersparnis wie durch ein Wunder etwa 25% Abgeltungssteuer auf die Zinsgewinne, die jene Tochter/Sohn generiert.

Die Abgeltungssteuer fällt bekanntlich auch immer dann an, wenn Aktien/Futures/etc. veräußert bzw. glattgestellt werden. Wer beispielsweise ein DAX ETF kauft und ein anderes in gleicher nominaler Menge verkauft (jenes mit den höheren Gebühren / auch: "tracking error") wird nach einigen Tagen einen großen Verlust in dem einen ETF haben, während das andere einen etwa betragsgleichen Gewinn verzeichnet. Kurz vor dem Ende der jeweiligen Steuerperiode bietet sich dann die Gelegenheit, den auf Abgeltungssteuer-Erträge anrechenbaren Verlust zu realisieren. Nachdem die Verluste realisiert wurden, kann das Verlust-ETF übrigens sofort wieder in der (zu dem anderen ETF) gegensätzlichen Richtung gekauft/verkauft werden, sonst entsteht ungedecktes Risiko gegenüber dem Gewinn-ETF.

Es ist auch möglich, zur Vereinfachung Immobilienbestand innerhalb einer Zweckgesellschaft auf Jersey aufzubewahren und als Kapitalbeteiligung (25% bei Veräußerung) zurückzukaufen.

Wenn es aus Liquiditätsgründen nötig wäre, mittelfristig unrealisierte Gewinne zu realisieren, bietet sich eine Kreuzfahrt über mehrere Monate oder eine Weltreise an. Wer sich länger als etwa 200 Tage an verschiedenen ausländischen Orten aufhält, zahlt (auf die währenddessen realisierten Gewinne) 0% Steuern.

Aus moralischen Gesichtspunkten wäre es zwar längst geboten, mittels schlichter Geldwäsche vorzugehen. Im Gegensatz zu den genannten Methoden also illegal.

Allerdings ist immer zu bedenken, dass die Zusammenhänge bis in die Details bekannt sein müssen. Einige Finanzbeamte entwickeln unanständigen Ehrgeiz, wenn sie nicht mindestens 40% Schutzgeld eintreiben können. Gelegentlich auch genug Ehrgeiz, um mehrere Gerichtsinstanzen zu verlieren.

Über 15+ Jahre werden jährliche Steuerersparnisse von 50, 30 oder auch nur 10 Prozent zu gewaltigen Beträgen.

Neu
28.07.2018, 19:55
Es ist natürlich immer eine Frage der persönlichen Prioritäten, ..

Und die sind bei mir - ein einfaches Leben - selbstbestimmt, ohne zu viel zu verdienen, ohne langfristige Abschreibungen oder Verpflichtungen - und ohne den Neid von anderen. Es rentiert sich hierzulande nicht, reich zu sein. Fahre nie ein groses Auto, habe eine einfache, moeglichst kleine Wohnung - und lebe DEIN LEBEN. Immer ein kleines Plus auf dem Konto; Schulden koennen gerne andere machen. Spielgeld an der Boerse ist was anderes; das hat mit dem Leben garnichts zu tun. Familienbande zaehlen, es gibt verdammt wichtiges zu tun, was mit Geld nur wenig zu tun hat.

HansMaier.
28.07.2018, 20:05
Es ist natürlich immer eine Frage der persönlichen Prioritäten, allgemein bieten Immobilien jedoch umfassende Möglichkeiten, gewonnene Einnahmen zu vermindern. Ich würde sogar so weit gehen zu sagen, dass abgesehen von selbst genutzten Immobilien praktisch immer die Möglichkeit besteht, überhaupt keine Steuern auf Mieteinnahmen zu zahlen. Viele Vermieter nutzen nicht einmal die grundsätzlichen, makellosen Mittel wie Abschreibung, Finanzierungskosten und Instandhaltungskosten. Mieteinnahmen muss die natürliche Person bekanntlich sehr schnell zur Hälfte abtreten.

Wenn ein Vermieter jedoch beispielsweise von seiner Tochter/Sohn jedes Jahr Geld leiht, um Immobilieninvestments instand zuhalten oder neu anzuschaffen und dabei schriftlich einwilligt, die 30 Jahre Laufzeit zu 15% p.a. als Vorfälligkeitsentschädigung zu leisten, sofern der Kredit vorfällig beglichen wird, kann unglücklicherweise (möglicherweise) kein versteuerbarer Gewinn auf die nunmehr unrentable überschuldete Immobilie mehr entstehen. Allerdings wird aus dieser 50% ESt. Ersparnis wie durch ein Wunder etwa 25% Abgeltungssteuer auf die Zinsgewinne, die jene Tochter/Sohn generiert.

Die Abgeltungssteuer fällt bekanntlich auch immer dann an, wenn Aktien/Futures/etc. veräußert bzw. glattgestellt werden. Wer beispielsweise ein DAX ETF kauft und ein anderes in gleicher nominaler Menge verkauft (jenes mit den höheren Gebühren / auch: "tracking error") wird nach einigen Tagen einen großen Verlust in dem einen ETF haben, während das andere einen etwa betragsgleichen Gewinn verzeichnet. Kurz vor dem Ende der jeweiligen Steuerperiode bietet sich dann die Gelegenheit, den auf Abgeltungssteuer-Erträge anrechenbaren Verlust zu realisieren. Nachdem die Verluste realisiert wurden, kann das Verlust-ETF übrigens sofort wieder in der (zu dem anderen ETF) gegensätzlichen Richtung gekauft/verkauft werden, sonst entsteht ungedecktes Risiko gegenüber dem Gewinn-ETF.

Es ist auch möglich, zur Vereinfachung Immobilienbestand innerhalb einer Zweckgesellschaft auf Jersey aufzubewahren und als Kapitalbeteiligung (25% bei Veräußerung) zurückzukaufen.

Wenn es aus Liquiditätsgründen nötig wäre, mittelfristig unrealisierte Gewinne zu realisieren, bietet sich eine Kreuzfahrt über mehrere Monate oder eine Weltreise an. Wer sich länger als etwa 200 Tage an verschiedenen ausländischen Orten aufhält, zahlt (auf die währenddessen realisierten Gewinne) 0% Steuern.

Aus moralischen Gesichtspunkten wäre es zwar längst geboten, mittels schlichter Geldwäsche vorzugehen. Im Gegensatz zu den genannten Methoden also illegal.

Allerdings ist immer zu bedenken, dass die Zusammenhänge bis in die Details bekannt sein müssen. Einige Finanzbeamte entwickeln unanständigen Ehrgeiz, wenn sie nicht mindestens 40% Schutzgeld eintreiben können. Gelegentlich auch genug Ehrgeiz, um mehrere Gerichtsinstanzen zu verlieren.

Über 15+ Jahre werden jährliche Steuerersparnisse von 50, 30 oder auch nur 10 Prozent zu gewaltigen Beträgen.

:gp:

Wiedermal äusserst lehrreich.:D
MfG
H.Maier

Neben der Spur
28.07.2018, 20:27
Und die sind bei mir - ein einfaches Leben - selbstbestimmt, ohne zu viel zu verdienen, ohne langfristige Abschreibungen oder Verpflichtungen - und ohne den Neid von anderen. Es rentiert sich hierzulande nicht, reich zu sein. Fahre nie ein groses Auto, habe eine einfache, moeglichst kleine Wohnung - und lebe DEIN LEBEN. Immer ein kleines Plus auf dem Konto; Schulden koennen gerne andere machen. Spielgeld an der Boerse ist was anderes; das hat mit dem Leben garnichts zu tun. Familienbande zaehlen, es gibt verdammt wichtiges zu tun, was mit Geld nur wenig zu tun hat.

Da kommen wir sowieso nicht mehr dahin , daß wir Wucherkredite bei unseren Kindern aufnehmen können .

Das sind Adel und Industriebarone von 1900 , welche noch keine Erbschaftssteuern zahlen mussten ,
und wo die Großeltern ihren Enkelkindern Millionenbeträge schenken konnten .

Wer jetzt vom Tellerwäscher zum Millionär mutiert , muß ganz andere steuerliche Gegebenheiten meistern .


Ehrlich : Wie soll es praktisch gehen , daß Eltern weniger Geld zur Verfügung hätten , als ihre Kinder ?

Leibniz
29.07.2018, 00:36
Und die sind bei mir - ein einfaches Leben - selbstbestimmt, ohne zu viel zu verdienen, ohne langfristige Abschreibungen oder Verpflichtungen - und ohne den Neid von anderen. Es rentiert sich hierzulande nicht, reich zu sein. Fahre nie ein groses Auto, habe eine einfache, moeglichst kleine Wohnung - und lebe DEIN LEBEN. Immer ein kleines Plus auf dem Konto; Schulden koennen gerne andere machen. Spielgeld an der Boerse ist was anderes; das hat mit dem Leben garnichts zu tun. Familienbande zaehlen, es gibt verdammt wichtiges zu tun, was mit Geld nur wenig zu tun hat.

Wir können darüber diskutieren, ob es in jedem Einzelfall ratsam ist, eine vergleichsweise komplexe Strukturierung in Trusts,SPVs, etc. vorzunehmen. Freiwillig auf die Vergünstigungen durch zumindest jährliche Abschreibungen zu verzichten erscheint mir unbegreiflich, obwohl ich in deinem konkreten Fall mangels Kenntnis der Einzelheiten nicht qualifiziert bin, mir ein Urteil zu erlauben.

Es gibt selbstverständlich wichtigere Belange als Geld. Andererseits sind in diesem Strang ja nun mittlerweile mehr als 120 Beiträge zur teuren Ausserbetriebnahme von Heizkesseln. Insofern sind meine Anmerkungen nicht mehr als möglicherweise hilfreiche Ideen. So ungerecht es erscheinen mag, dass derartige Reparaturen anfallen, so ist dieses Gebiet (Instandhaltung) eine Sackgasse. Diese Kosten lassen sich weder vermeiden noch direkt auf die Mieter übertragen.Die steuerlichen Themen hingegen sind oftmals bereits mit einem Anruf beim zuständigen Finanzamt hinreichend, um tausende Euro jedes Jahr einzusparen.

Leibniz
29.07.2018, 01:15
Da kommen wir sowieso nicht mehr dahin , daß wir Wucherkredite bei unseren Kindern aufnehmen können .

Das sind Adel und Industriebarone von 1900 , welche noch keine Erbschaftssteuern zahlen mussten ,
und wo die Großeltern ihren Enkelkindern Millionenbeträge schenken konnten .

Wer jetzt vom Tellerwäscher zum Millionär mutiert , muß ganz andere steuerliche Gegebenheiten meistern .


Ehrlich : Wie soll es praktisch gehen , daß Eltern weniger Geld zur Verfügung hätten , als ihre Kinder ?

Auch durch diesen Beitrag ist mein Verdacht, dass die Sachverhalte nicht in beabsichtigter Weise klar wurden. Die beschriebenen Vorgänge sind (wie mir offensichtlich erschien) fingierte Scheingeschäfte. Steueroptimierung läuft fast immer auf ein universales Grundprinzip hinaus: Gewinne innerhalb hoch versteuernder Wirtschaftsräume zu mindern, um sie zu günstigeren Bedingungen in anderen Wirtschaftsräumen oder Ertragsformen zu versteuern.

In Deutschland werden Mieteinnahmen, die Privatpersonen einnehmen, wie Lohn zur progressiv steigenden Einkommensteuer gerechnet. Diese Progression führt bekanntlich dazu, dass Akademiker als Anfänger oft bereits über 40% Abgaben bezahlen.
Zinserträge hingegen werden durch die Abgeltungssteuer versteuert, also zu 25% + Sol.Zulg. + (Kirchensteuer). Wer aus jenen Mieterträgen also Zinserträge herstellt, spart oftmals bereits erheblich. Es reicht aus (die korrekte Dokumentation vorausgesetzt), einen Scheinkredit eines Verwandten oder einer Zweckgesellschaft einzusetzen. Bereits damit lassen sich so viele Zinskosten generieren, dass der Immobilieneigentümer 100% der Einnahmen in Zinskosten verliert, also auch nicht besteuern muss.
Jene Gesellschaft oder anderweitig geeignete Person muss selbstverständlich die dabei entstehenden Zinserträge versteuern. Allerdings nur zu 26,4%. D.h. Beide Parteien können bei geeigneter Wahl der Parameter von der Differenz des sonst anrechenbaren ESt.-Satzes und der Abgeltungssteuer (26,4) profitieren. Wirklich renditestarke Immobilien bieten sich sogar an, um tatsächliche Schulden zu nutzen.
Nicht wenige Personen im Immobilienbereich nutzen freiwerdende Eigenkapitalposlter ihrer Bestandsimmobilien, um neue Objekte zu erwerben.
Das Resultat sind vorteilhaft hohe Abschreibungen, Finanzierungskosten und tatsächlich regelmäßig wachsende Erträge.

Steuern sind auch bei ehrlicher Betrachtung der größte Hebel vieler Private Equity Unternehmungen, die etwa 20% im Jahr verdienen. Also etwa das, was Staaten sonst an Steuern einnehmen.

Leibniz
29.07.2018, 01:19
:gp:

Wiedermal äusserst lehrreich.:D
MfG
H.Maier

Wer die Spielregeln kennt und ein wenig über diese Dinge sinniert, wird vermutlich noch hunderte weiterer Wege finden. Es ist bekanntlich wie immer zu beachten, dass gute Informationen und Strategien niemals in der öffentlichen Medienlandschaft erscheinen. Die besten Strategien sind jene, die niemand kennt.

Neben der Spur
29.07.2018, 07:51
Auch durch diesen Beitrag ist mein Verdacht, dass die Sachverhalte nicht in beabsichtigter Weise klar wurden. Die beschriebenen Vorgänge sind (wie mir offensichtlich erschien) fingierte Scheingeschäfte. Steueroptimierung läuft fast immer auf ein universales Grundprinzip hinaus: Gewinne innerhalb hoch versteuernder Wirtschaftsräume zu mindern, um sie zu günstigeren Bedingungen in anderen Wirtschaftsräumen oder Ertragsformen zu versteuern.

In Deutschland werden Mieteinnahmen, die Privatpersonen einnehmen, wie Lohn zur progressiv steigenden Einkommensteuer gerechnet. Diese Progression führt bekanntlich dazu, dass Akademiker als Anfänger oft bereits über 40% Abgaben bezahlen.
Zinserträge hingegen werden durch die Abgeltungssteuer versteuert, also zu 25% + Sol.Zulg. + (Kirchensteuer). Wer aus jenen Mieterträgen also Zinserträge herstellt, spart oftmals bereits erheblich. Es reicht aus (die korrekte Dokumentation vorausgesetzt), einen Scheinkredit eines Verwandten oder einer Zweckgesellschaft einzusetzen. Bereits damit lassen sich so viele Zinskosten generieren, dass der Immobilieneigentümer 100% der Einnahmen in Zinskosten verliert, also auch nicht besteuern muss.
Jene Gesellschaft oder anderweitig geeignete Person muss selbstverständlich die dabei entstehenden Zinserträge versteuern. Allerdings nur zu 26,4%. D.h. Beide Parteien können bei geeigneter Wahl der Parameter von der Differenz des sonst anrechenbaren ESt.-Satzes und der Abgeltungssteuer (26,4) profitieren. Wirklich renditestarke Immobilien bieten sich sogar an, um tatsächliche Schulden zu nutzen.
Nicht wenige Personen im Immobilienbereich nutzen freiwerdende Eigenkapitalposlter ihrer Bestandsimmobilien, um neue Objekte zu erwerben.
Das Resultat sind vorteilhaft hohe Abschreibungen, Finanzierungskosten und tatsächlich regelmäßig wachsende Erträge.

Steuern sind auch bei ehrlicher Betrachtung der größte Hebel vieler Private Equity Unternehmungen, die etwa 20% im Jahr verdienen. Also etwa das, was Staaten sonst an Steuern einnehmen.

Entschuldigung , aber ich bin eher Praktiker als Theoretiker .

Was Du als Beispiel nanntest , hatte ich so verstanden :

Kredit von Kind : 100'000 , Zins p.a. 15% , 30 Jahre : 450'000 Zinsen ohne Tilgungen und Zinseszins .

Dieser Zinsbetrag von 450'000 wird dem Kind als Einmalige Zinsabgeltung überwiesen .
Das Kind muss diese 450'000 irgendwie versteuern ,
während die Eltern diese 450'000 irgendwie steuerlich absetzen können .

Die Zinssteuer beträgt ca. 25% , und das Kind müsste im ersten Jahr ca. 112'500 an Zinserträgen
abdrücken .

Die Eltern hingegen können diese 450'000 von ihrem Einkommen abziehen ,
und deren Steuerlast minimierte sich bei 5 Mio Erträgen und 40% Einkommenssteuersatz
von 2 Mio auf ca. 1,8 Mio .

Die Steuerminderung der Eltern betrüge 200'000 und die Steuerlast des Kindes 112'500 .
Dies machte einen Clan-Reingewinn von 87,500 , und damit kann man bei
ungefähren 7'000*12 eine Familie ernähren .

Leibniz
29.07.2018, 10:28
Entschuldigung , aber ich bin eher Praktiker als Theoretiker .

Was Du als Beispiel nanntest , hatte ich so verstanden :

Kredit von Kind : 100'000 , Zins p.a. 15% , 30 Jahre : 450'000 Zinsen ohne Tilgungen und Zinseszins .

Dieser Zinsbetrag von 450'000 wird dem Kind als Einmalige Zinsabgeltung überwiesen .
Das Kind muss diese 450'000 irgendwie versteuern ,
während die Eltern diese 450'000 irgendwie steuerlich absetzen können .

Die Zinssteuer beträgt ca. 25% , und das Kind müsste im ersten Jahr ca. 112'500 an Zinserträgen
abdrücken .

Die Eltern hingegen können diese 450'000 von ihrem Einkommen abziehen ,
und deren Steuerlast minimierte sich bei 5 Mio Erträgen und 40% Einkommenssteuersatz
von 2 Mio auf ca. 1,8 Mio .

Die Steuerminderung der Eltern betrüge 200'000 und die Steuerlast des Kindes 112'500 .
Dies machte einen Clan-Reingewinn von 87,500 , und damit kann man bei
ungefähren 7'000*12 eine Familie ernähren .

Richtig (Abgesehen von den repräsentativen Zahlen für ESt. u. Zinsen).

Neben der Spur
29.07.2018, 13:10
Richtig (Abgesehen von den repräsentativen Zahlen für ESt. u. Zinsen).

Wenn man dieses Konstrukt auf den Strangersteller projektiert :

Neugeborenem Enkel wird ein einfaches Sparbuch eingerichtet mit 2'000 .

Betreuende Eltern heben 1'000 ab und verleihen für 18 Jahre zu gängigen 4% .

40 Zins * 18 Jahre = 720 .

Diese 720 Zinsen werden in z.B. besser verzinste Genossenschaftsanteile für den Enkel re-investiert .

Der Kreditnehmer kauft für die übrigen 280 ein Energiesparfenster neuester Technologie .
( Den Aus- und Einbau übernähme ein weiterer Kredit )

Bei 200 Nettomiete im Monat wären es zu versteuernde 2'400 .
40% wären 960 Steuern auf die 2'400 .

Zieht man die 720 Zins von den 2'400 ab , dann wären
1'680 zu versteuern .
40% wären 672 Steuerzahlsumme : 288 Unterschied + 280 = 568 verblieben dem
kreditnehmenden Großeltern von den 1'000 aufgenommenen .

Während dessen schenken die Großeltern jeden Monat 100 Euro ,
welche die Eltern auf das einfache Sparbuch des Enkels einzahlen .

Damit wären zum neuen Jahr wieder 2'000 auf dem einfachen Sparbuch des Enkels .

Jetzt beginnt das Spiel von Neuem ...

Neben der Spur
30.07.2018, 15:06
Ich bin ein bißchen schwer von Begriff .

Mir war der prakrische zeitliche Ablauf nicht ganz klar .

Angenommen , der Kredit wird im Mai aufgenommen ,
und der Fälligkeitstermin des Zinsbetrages in den Dezember gelegt .

Für diese 1'000 bekäme der Strangersteller schon etwas , wie mehrere
Solarzellen-Panele .

Bei Überprüfung muss eine Rechnung von ca. 1'000 vorliegen .

Mit solch einer Vorgehensweise hätte der Strangersteller die Mōglichkeit ,
seine gar nicht kleine Dachfläche nach und nach mit Modulen verschiedener
Produktlinien und Hersteller vollzupflastern , Wechselrichter zu kaufen ,
und Erweiterbare Akku-Stromspeicher einzubauen .


Des weiteren käme auch eine andere Laufzeit wie 14 Jahre bei 5% in Betracht ,
damit sich der Enkel einen benötigten Computer erwerben kann , das nächste Jahr einen Laptop ,
das nächste Jahr einen Moped-Führerschein und dann mit 17 anfangen ,
einen PKW-Führerschein zu machen , Mietkaution für den Auszug aus der Elterlichen Wohnung ,
und so weiter und so fort .

Der Kreditgeber hat ein gewisses Kreditausfallrisiko ,
und der Kreditnehmer spart die Restschuldversicherung ,
die er ab einem gewissen Alter obligatorisch bei der
Kreditaufnahme bei einer Bank zu zahlen hätte .

Neben der Spur
31.07.2018, 10:39
Verbessertes Rahmen-Scenario :

Der Kreditnehmer lebt quasi von der Hand in den Mund ;
er hat zwar liquide Mittel auf gewöhnlichen Sparbüchern ,
aber diese sind zweckgebunden für Reparaturen in Notfällen ,
denn obwohl Versicherungen bestehen , könnte die Versicherung
zahlungsunfähig , zahlungsunwillig werden oder die Zahlung verzögern ,
und Handwerkerreparatur-Rechnungen fällig werden .

Diese einfachen liquiden Sparguthaben haben maximal eine geparkte Summe von 2'000 .
Diese Ernstfallgroschen will der Kreditnehmer nicht antasten .

Sämtliche anderen Geldanlagen haben mehrjährige Kündigungsfristen .


Im Mai hätte der Kreditnehmer erst bei 5 Monaten * 200 € Nettomiete eine Investitionssummme von 1'000 hereinbekommen.

Der Kreditnehmer möchte aber spontan eine realistische Summe von 3'000 investieren .

Da er paranoid ist , und seine zweckgebundenen liquiden Konten nicht zweckfern veruntreuen möchte ,
und die einzelnen liquiden Konten auch nicht die gewünschte Summe aufweisen ,
bettelt der Kreditnehmer seine Krummbuckelige Verwandschaft an .

Drei Kreditverträge zu jeweils 1'000 € werden getätigt mit folgenden Konditionen :
* 10 Jahre Laufzeit zu 7%
* 12 Jahre Laufzeit zu 6%
* 14 Jahre Laufzeit zu 5%

Die fälligen Zinssummmen betragen im Dezember 700 + 720 + 700 = 2120 € ,
und können von der Gesamtmietsumme von 12 Monaten * 200 € Nettokaltmiete abgezogen werden .
Der zu versteuernde Betrag aus den Mieteinnahmen reduzierte sich von 2400 auf 280 € .

Anstelle von 2400 * 0.4 würden nur 280 * 0.4 € an das Finanzamt abzuführen sein .


Für 3'000 kann man schon etwas wuppen , wie zum Beispiel den Einbau eines Energiesparfensters
im Werte von 1'000 Euro , Tischlerfirma 2 Mann * 4 Std * 55 € = 440 € , Nachbesserungsarbeiten pauschal
500 € für einen Maler , plus Reserve für Unvorhergesehenes .

Der Mieter bekommt mit oder ohne Quittung 100 € in die Hand gedrückt ,
damit er während des Tages nicht dumm in der Wohnung herum steht ,
und sich den Tag woanders ( Kino, Restaurant ) aufhalten kann .


Bei zwei Gaubenfenstern , zwei Dachwohnfenstern ( Velux als gängige Marke ) und zwei
Giebelfenstern könnte man so über 6 Jahre die Mietwohnung aufwerten .



Da die Kreditverträge unterschiedliche Laufzeiten haben ,
würde ab dem zehnten Jahr unregelmäßig jährlich 1'000 €
Kreditsumme an den Kreditgeber zurück zu zahlen sein ,
bei zufälliger Fälligkeit bei Laufzeitüberschneidung 2'000 ,
und diese Summe wäre durch die Mieteinnahmen gedeckt .

Die Miete wird nach jeder Aufwertung um 1¢ent / m² erhöht , bei 50 m² wären es 12 * 0.5 = 6 € / Jahr .
Der Mieter hat so bei 100 € Handgeld - 6 € Mieterhöhung immer noch 94 € "verdient" .

Nach sechs Jahren kostete den Mieter der m² 0,06 € mehr im Monat ,
bei 50 m² wären 3€ die Gesamt-Mieterhöhung innerhalb von 6 Jahren .

Statt dann vielleicht 300€ Brutto-Kaltmiete wären es nach sechs Jahren 303 € .

Ich persönlich soll jetzt nach zehn Jahren unveränderter Brutto-Kaltmiete bei
35 m² eine Mieterhöhung von +37,61 € zahlen ; sprich pro Jahr 3,76 monatlich mehr .

Neu
02.08.2018, 21:04
10.029,86 € - relativ preiswert. Allerdings habe ich etliche Stunden selbst abgeleistet, und Materilal gekauft und eingebaut. Etwa 1000 € Materialkosten dazu . Isolierung, Kondensatleitung, -- Dazu kommt noch der Schornsteinfeger. Insgesamt etwa 12 - 14 Mille.

Neu
16.08.2018, 14:38
Zur Feuerstaettenschau kamen sie zu zweit. Einen Bezirksschornsteinfeger bekommt man zugeteilt, man kann ihn nicht wechseln. Einer aufs Dach, der andere hat unten im Keller den Ofen eingeschaltet. Allerdings nur auf Stufe 2, 24 kW. Abgastemperatur 49 Grad, Zuluft im Ringspalt 31 Grad, Russzahl 0, 0, 0, (max. 1 ist heuer noch erlaubt), CO - Gehalt 6 mg/kWh (max. 1300), Sauerstoffgehalt im Abgas 2,8% ....... Abgasverlust ein Strich, es gibt wohl keinen, und sonstige Werte. "Es wurden keine Maengel festgestellt." Jetzt habe ich auch die Bescheinigung der sicheren Benutzbarkeit der Energieerzeugungsanlage und der ordnungsgemaessen Abfuehrung der Abgase Paragraph 63 .... und die Aussage, ob die Anforderungen nach EnEV eingehalten wurden. Soweit, so gut. Nur ist die Angabe zur Feuerstaette Nr. 2 eine mit "Nennwaermeleistung 24 kW". Das ist natuerlich falsch. Der Brenner ist zweistufig, einmal mit 16 kW und einmal mit 24 kW. Das kann man sowohl waehlen als auch automatisch umschalten lassen. Und auch die 9 Brennwerte waeren auf Stufe 1 (16 kW) anders als bei Stufe 2 (24 kW). Somit ist diese Bescheinigung nur fuer die Stufe 2 ausgestellt. Was also tun? Die Bescheinigung reklamieren? Oder die 1. Stufe komplett abschalten? Oder den Fehler einfach auf sich beruhen lassen?

Neben der Spur
16.08.2018, 14:53
Was wird diese Abnahme den kosten ?

Evtl. Rechnung mindern , das könnte wirken .

Neu
16.08.2018, 15:07
Was wird diese Abnahme den kosten ?

Evtl. Rechnung mindern , das könnte wirken .

Puh, so ein Bezirksschornsteinfeger ist fast schon eine Behoerde. Der berechnet nach
""Aufgrund der Verwaltungskostenordnung fuer den Geschaeftsbereich des Ministeriums fuer Wirtschaft, Energie, Verkehr und Landesentwicklung (VwKostO-MWEVL) vom 19. November 2012 (GVBI.S.484, ber. 2013 s.44), zuletzt geaendert durch Artikel 1 AendVO vom 8. September 2016 (GVBI. S. 138), berechne ich Ihnen fuer Amtshandlungen nach dem Schornsteinfeger-Handwerksgesetz (SchfHwG), der Hessischen Bauordnung (HBO) und der Kehr- und Ueberpruefungsordnung nachfolgend aufgefuehrte Gebuehren: ----- ""

Das kann hoechstens teurer werden. Der berechnet einfach zwei Feuerungsanlagen, schaetze ich mal.

Neu
17.08.2018, 09:51
Da hat mal wieder jemand ein Gesetzchen gemacht, dass alle Regeln der Verfassung sprengt:

http://www.sfr-reform.de/files/SFR_FSB_Einwand_1.pdf

Aber die Verfassung und das Gesetz sind das Papier nicht wert, auf dem sie gedruckt werden, und diese Institution "Bevollmaechtigter Bezirksschornsteinfeger", dem ich ja in Person und Region zugeteilt worden bin, ist rechtlich nirgendwo haltbar. Glatte Rechtsanmassung und Rechtsbeugung findet hier statt. Die Feuerstaettenschau ist also nur eine Show ohne rechtlich gesicherten Hintergrund. Deswegen ist der Wisch "Feuerstaettenbescheid" nichts wert, es rentiert sich nicht, da was zu reklamieren. Auch die Bescheinigung des "Pruefsachverstaendiger fuer Energieerzeugungsanlagen" - ist ja die gleiche Person, ich kann mir diese Prueforganisation nicht aussuchen - ist rechtlich gesehen nur ein Witz. Entsprechend "duenn" ist auch der Feuerstaettenbescheid, sachlich halt voellig daneben. Da ists mir dann auch voellig egal, wenn die Stufe 1 des Oelbrenners "nicht gefunden wurde" - von dem "bev.Bez. Schornsteinfeger - als beliehener Unternehmer-".

Neu
22.08.2018, 17:39
Jetzt hat der Bezirksschornsteinfeger zwei unterschiedliche Termine zu den drei Arten von Ueberpruefungen festgelegt. Sie finden zwar erst im Jahre 2020 statt, aber der "freie Schornsteinfeger", der mir ein Angebot zu diesen Arbeiten machen will, meinte, das koenne man auch mit einem einzigen Besuch durchfuehren. Das wuerde eine Anfahrt ersparen. Der Bezirksschornsteinfeger stellt ja nur den "Feuerstaettenbescheid" mit den entsprechenden Arbeiten und den Terminen aus - und kann auch selbst - als Firma, wie praktisch - beauftragt werden, diese Arbeiten durchzufuehren. Er fuehlte sich jedenfalls bis jetzt immer dazu beaufragt und kam regelmaessig, ohne dazu einen Autrag explizit von mir zu haben. Jeder andere Schornsteinfeger kann diese Arbeiten allerdings auch durchfuehren, wobei es muessig ist, einen anderen Bezirksschornsteinfeger anzuschreiben - die machen sich gegenseitig keine Konkurrenz. Dem Feuerstaettenbescheid habe ich deswegen jetzt widersprochen - bei der zustaendigen Behoerde. Frist dazu: 4 Wochen.

Neu
08.12.2018, 22:52
Die neue Heizung laeuft super. Ohne zu mucken, kein Ausfall oder sowas. Die Werkseinstellung passt, ich habe sie etwas optimiert. Warmwasserspeicher - der Nachlauf der Heizungspumpe aufs Maximum (20 Minuten), und die Hysterese der Heizung + 2 Grad und - 2 Grad zusaetzlich. Auch der Heizungsnachlauf in Minuten (Heizungspumpe) nach dem Heizen etwas verlaengert. Da werden die Heizungs - Daten angezeigt, und die Einstellungen der Nachtabsenkung mussten etwas schwaecher eingestellt werden. Die Betriebsstunden und der Oelverbrauch lassen im Moment auf einen sparsamen Oelverbrauch schliessen.
Die Stufe 2 laeuft nur anfangs (25 KW), da wird dann sofort auf 15 KW zurueckgeschaltet. Ruecklauf etwa 30 bis 40 Grad zur Zeit bei etwa 10 Grad Aussenemperatur.

Neben der Spur
17.03.2019, 05:09
Der Schornsteinfeger als quasi verbeamteter Subunternehmer mit
Nebenverdienstmöglichkeiten als Feuerstättenverkäufer .

Dies ist scheinbar der Hauptkritikpunkt an den Verhältissen in
der Bananenrepublik Deutschland .

Es wird unterstellt , daß der Bezirksschornsteinfeger Feuerstätten
nicht persönlich in Augenschein nimmt , aber diese Öfen in seinem
Berichtsheft als geprüft abhakt , oder den Eigentümern Kamine verkauft .


Diese Seite listet einige wenige Fälle von Betrug , Inkompetenter Arbeitsleistung
und Verkauf von weniger geeigneten Ofenkaminen :

das-darf-der-schornsteinfeger-nicht.de/


http://www.das-darf-der-schornsteinfeger-nicht.de/dddsn/Falle.html


Da ist als erstes die „Schornsteinsanierung“ eines alten gemauerten Schornsteins, wie er in Häusern zur damaligen Zeit (50er) üblich war.

Der besagte Ofen war verbrennungstechnisch auf genau solche Schornsteine ausgelegt.

Denn der Ofen hatte eine klassische Brennkammer, ohne Schnick und Schnack, wie sie an sich schon seit über 100 Jahren in ähnlicher Form gebaut wurde und somit eine ausreichend hohe Abgastemperatur, um mit trockenem Brennstoff den Schornstein nicht zu versotten.

Der Schornsteinfeger hatte Familie Wolf aber im Vorgespräch die Sanierung aufgezwungen.

Die Sanierung selber entsprach aber in keinster Weise den Vorgaben, Abstände zu brennbaren Materialien, die Pflicht unter Dach F90 zu bauen ... wurden genau so wenig eingehalten, wie das Einhalten von Mindesthöhen des Schornsteinkopfes über First.




Die Freie Wahl des Schornsteinfegers ist scheinbar zum Erliegen gekommen ,
denn Netzseiten wie fegerfinden.de sind jetzt frei verkäuflich ...


Es soll eine
Private Interessengemeinschaft "Freie Schornsteinfeger Wahl"
geben , oder gegeben haben :

-> http://www.schornsteinfegerfrei.de/html/aktuelles.html

--> verkäuflich : http://ww5.freieschornsteinfegerwahl.de

Neu
03.05.2019, 21:21
Ich habe heute Heizoel bekommen. Etwa 2.900 Liter statt 4.200, das waeren etwa 25 - 30% weniger Verbrauch gegenueber letztem Jahr. Aber der PREIS vom Heizoel ist gestiegen. Das waeren dann ewa 800 bis 1000 € Ersparnis bei einer Anschaffung von etwa 12.000 €. Amortisationszeit etwa 14 Jahre.