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Vollständige Version anzeigen : Versailler Vertrag



Gratian
14.04.2019, 10:46
Warum haben sich eigentlich die Franzosen 1919 gegenüber den Deutschen so unversöhnlich gezeigt? Wenn man bedenk wie die Franzosen in Frankfurt 1871 davonkamen, obwohl sie den Krieg angefangen hatten und warum haben die Japaner bei der Lumperei mitgemacht? Sind doch sonst ein Volk von Samureiehre und Kamikaze auf jedenfall Ehre. Oder haben die einen anderen Begriff von Ehre?

Cruithne
14.04.2019, 10:47
Gier

Suppenkasper
14.04.2019, 10:58
Warum haben sich eigentlich die Franzosen 1919 gegenüber den Deutschen so unversöhnlich gezeigt? Wenn man bedenk wie die Franzosen in Frankfurt 1871 davonkamen, obwohl sie den Krieg angefangen hatten und warum haben die Japaner bei der Lumperei mitgemacht? Sind doch sonst ein Volk von Samureiehre und Kamikaze auf jedenfall Ehre. Oder haben die einen anderen Begriff von Ehre?

Japan war zu Beginn des 20ten Jahrhunderts eine aufstrebende, imperialistisch ausgerichtete Großmacht, die bereits zu dem Zeitpunkt ihren Blick fest auf den asiatischen Kontinent gerichtete hatte. Der Sieg gegen die europäische Großmacht Russland hatte das selbstvertrauen der Japaner zudem ins unermessliche wachsen lassen. Das deutsche Schutzgebiet Qingdao war Japans Eintrittskarte nach China. Der Kriegseintritt gegen Deutschland war daher eine Gelegenheit, die ganz opportunistisch genutzt wurde. Von Samuraiehre war die damalige japanische Regierung weit entfernt. Die Japaner haben eiskalt und richtig kalkuliert, dass die Deutschen In Ostasien und im Pazifik, im Gegensatz zu den dort mit starken Marine- und Landstreitkräften vertretenen Entente-Mächten, keine Chance haben würden sich angemessen zur Wehr zu setzen. Sie haben dementsprechend mit den Wölfen geheult und sich mit dem stärkeren Gegner verbündet.

Zum Thema Frankreich: Für die Franzosen war die Niederlage 1870/71 eine nationale Katastrophe und Demütigung ohnegleichen. Die Annexion Elsaß-Lothringens, die bereits 1871 im frisch gegründeten Deutschen Reich äußerst umstritten war und von vielen kritisiert wurde, wurde von Bismarck aus berechtigten strategischen Überlegungen heraus gegen alle Widerstände durchgesetzt. Das konnte aber nur so lange gutgehen, so lange die Bismarcksche Bündnispolitik Frankreich außenpolitisch isolierte, und eine "Revanche" gegen Deutschland unmöglich machte. Weder die Elsässer, noch die Lothringer waren übrigens besonders begeistert darüber "Heim ins Reich" zu kommen, diese Territorien gehörten zu dem Zeitpunkt bereits so lange zu Frankreich, dass sich die Mehrheit der bevölkerung dort, insbesondere in Lothringen, viele eher als Franzosen denn als Deutsche fühlten.

Bismarck wollte klugerweise den vorspringenden keil, der Frankreich Jahrhundertelang als Einfallstor nach Süddeutschland gedient hatte, um dort raubend, mordend und plündernd wüten zu können, ein für alle mal beseitigen. Damit legte er aber, und das wusste er genau, ein Pulverfass in die gekränkte französische Seele, das hochgehen würde sobald Frankreich jemals wieder in die Lage versetzt würde Deutschland anzugreifen. Seine gesamte Außenpolitik seither zielte daher darauf, Frankreich innerhalb des europäischen Bündnissystems zu isolieren. Das gelang lange Zeit hervorragend, und der Zorn der Franzosen kochte ungestillt jahrzehntelang vor sich hin. Als er sich dann 1918 endgültig entladen konnte war das Ergebnis dementsprechend.

Merkelraute
14.04.2019, 11:23
Zum Thema Frankreich: Für die Franzosen war die Niederlage 1870/71 eine nationale Katastrophe und Demütigung ohnegleichen. Die Annexion Elsaß-Lothringens, die bereits 1871 im frisch gegründeten Deutschen Reich äußerst umstritten war und von vielen kritisiert wurde, wurde von Bismarck aus berechtigten strategischen Überlegungen heraus gegen alle Widerstände durchgesetzt. Das konnte aber nur so lange gutgehen, so lange die Bismarcksche Bündnispolitik Frankreich außenpolitisch isolierte, und eine "Revanche" gegen Deutschland unmöglich machte. Weder die Elsässer, noch die Lothringer waren übrigens besonders begeistert darüber "Heim ins Reich" zu kommen, diese Territorien gehörten zu dem Zeitpunkt bereits so lange zu Frankreich, dass sich die Mehrheit der bevölkerung dort, insbesondere in Lothringen, viele eher als Franzosen denn als Deutsche fühlten.


Das sehe ich nicht so. Die Gebiete wurden erst 1738 mit dem Vertrag von Wien französisch. Bereits 1552 hatten die Sachsen ihr Reichsvikariat in drei Städten Lothringens für 70000 Goldkronen monatlich an Frankreich verkauft. Moritz, der Sachse, hat damit den Fürstenaufstand gegen den Kaiser finanziert. Also ein Hochverräter. 1738 wurden die Sachsen dann erneut von den Franzosen mit dem Königtum in Polen gefügig gemacht, damit die Franzosen schlußendlich an Lothringen kamen. 1871 war nur eine Reaktion auf die Franzosen, die es immer wieder sehr gut verstanden, deutsche Staaten gegeneinander auszuspielen, um sich dadurch bereichern zu können. Der Versailler Vertrag ist deswegen so radikal, weil die Franzosen fortan einem deutschen Block gegenüber standen, der sich nicht mehr so leicht auseinanderdividieren ließ. Vielleicht hatten die Franzosen auch darauf spekuliert, daß das Reich durch die hohen Reparationen auseinanderbricht. Quasi Ruhrgebiet und westlich des Rheins Gebietsabtretung an Frankreich. Was ja dann später auch so gemacht wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/Alliierte_Rheinlandbesetzung).

Suppenkasper
14.04.2019, 12:59
Das sehe ich nicht so. Die Gebiete wurden erst 1738 mit dem Vertrag von Wien französisch. Bereits 1552 hatten die Sachsen ihr Reichsvikariat in drei Städten Lothringens für 70000 Goldkronen monatlich an Frankreich verkauft. Moritz, der Sachse, hat damit den Fürstenaufstand gegen den Kaiser finanziert. Also ein Hochverräter. 1738 wurden die Sachsen dann erneut von den Franzosen mit dem Königtum in Polen gefügig gemacht, damit die Franzosen schlußendlich an Lothringen kamen. 1871 war nur eine Reaktion auf die Franzosen, die es immer wieder sehr gut verstanden, deutsche Staaten gegeneinander auszuspielen, um sich dadurch bereichern zu können. Der Versailler Vertrag ist deswegen so radikal, weil die Franzosen fortan einem deutschen Block gegenüber standen, der sich nicht mehr so leicht auseinanderdividieren ließ. Vielleicht hatten die Franzosen auch darauf spekuliert, daß das Reich durch die hohen Reparationen auseinanderbricht. Quasi Ruhrgebiet und westlich des Rheins Gebietsabtretung an Frankreich. Was ja dann später auch so gemacht wurde (https://de.wikipedia.org/wiki/Alliierte_Rheinlandbesetzung).

Historisch ist alles, was Du aufzählst, korrekt. Nichtsdestotrotz sind nahezu 150 jahre ununterbrochener Franzosenherrschaft eine lange Zeit. Elsass und Lothringen haben, als französische Territorien, das Ende das französischen Königtums, die französische Revolution, Aufstieg und Fall beider Napoleons und und und erlebt. Das hatte sich in den Köpfen von Generationen festgesetzt (die Generationenfolge war zu der Zeit auch kürzer als heute, wo jeder hirnlose Grasadackel am liesten noch 120 jahre alt werden und mit Originalzähnen sein essen auf Rädern zermalmen würde). Man darf ebenfalls nicht vergessen, dass Frankreich in dieser ganzen Zeit einen starken Zentralstaat hatte, von wem auch immer geführt, ganz im gegensatz zu Deutschland, das dies ja erst 1871 mit der Reichsgründung überhaupt erreichte. es gab also traditionsgemäß seit über 100 Jahren einen starken französischen Nationalismus, während das moderne deutsche Nationalbewusstsein, aus Bismarcks "Blut und Eisen"-Politik geboren, überhaupt erst im Entstehen begriffen war. Es ging mir also nicht um die historisch vielleicht berechtigten deutschen Ansprüche auf diese Gebiete, sondern um die Stimmung, die dort 1871 herrschte, und die war nun mal nicht so, dass man sich darum riss Teil des "neuen deutschen Reiches" zu werden, zumal dessen glänzende, wenngleich kurze Zukunft zu dem Zeitpunkt für die Elsässer und Lothringer noch gar nicht abzusehen war, schließlich hatten sich nur ein paar Jahre vorher noch Deutsche bei Königgrätz gegenseitig über den Haufen geschossen.

Im Bezug auf Versailles glaube ich nicht, dass die Franzosen so weit dachten, ihne genügte es den am Boden liegenden, geschlagenen Gegner auszupressen, sich die deutschen Rohstoffe unter den Nagel zu reißen und ihn militärisch niederzuhalten. Ein Auseinanderbrechen des Reiches, womöglich gar noch infolge einer kommunistischen Revolution, hätte auch Frankreich nicht dulden können, da wären die Chancen nämlich recht groß gewesen dass dieser Funke auch zu ihnen überspringt.

Merkelraute
14.04.2019, 13:41
Im Bezug auf Versailles glaube ich nicht, dass die Franzosen so weit dachten, ihne genügte es den am Boden liegenden, geschlagenen Gegner auszupressen, sich die deutschen Rohstoffe unter den Nagel zu reißen und ihn militärisch niederzuhalten. Ein Auseinanderbrechen des Reiches, womöglich gar noch infolge einer kommunistischen Revolution, hätte auch Frankreich nicht dulden können, da wären die Chancen nämlich recht groß gewesen dass dieser Funke auch zu ihnen überspringt.

Nein, die Franzosen wollten Raum im Osten. Ich glaube alle hatten das Frankenreich unter "Charlemagne" im Kopf.

Suppenkasper
14.04.2019, 14:37
Nein, die Franzosen wollten Raum im Osten. Ich glaube alle hatten das Frankenreich unter "Charlemagne" im Kopf.

Weiß ich nicht, ob dem so ist. Quellen dafür wären interessant, ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Nicht einmal Napoleon III. hatte meines Wissens nach ernsthaft solche Ideen, der hat lieber das afrikanische und asiatische Kolonialreich vergrößert und sich in Mexiko herumgekloppt. Hätten die Franzosen das tatsächlich gewollt, hätte ihnen der Versailler Schandfrieden die Möglichkeit dazu eröffnet. Was hätte Deutschland in dieser Situation gegen eine völlige Annexion von z. B. Baden, dem Saarland und dem Ruhrgebiert tun können? Richtig, nichts. Den Franzosen war weniger daran gelegen, sich territorial zu bereichern, als vielmehr Deutschland auf lange Zeit wirtschaftlich gerade so weit intakt zu lassen, dass es die unsäglichen "Kriegsschulden" auch tatsächlich abbezahlen konnte. Eine Taktik des langsamen und qualvollen Ausblutens des deutschen Reiches und des deutschen Volkes.

Auch England hatte übrigens kein Interesse daran ein Frankreich, dass dadurch auch gegenüber dem britischen Empire übermäßig stark geworden wäre, als neuen Hegemon in Europa zu akzeptieren. So weit ging die Freundschaft dann doch nicht. Man hatte ja nicht den Krieg gegen den europäischen Hauptkonkurrenten, das Deutsche Reich, geführt um dann zuzusehen wie aus seinen Trümmern das französische Reich entsteht. Das wäre, allen Hintertreppenmachenschaften und Machinationen im Hintergrund zum Trotz, dem englischen Volk anno 1918 nicht vermittelbar gewesen.

Enkidu
14.04.2019, 14:44
Raimond Poincaré war ein Deutschen-Hasser allererster Güte!

Germany's population was increasing, her industries were intact, she had no factories to reconstruct, she had no flooded mines. Her resources were intact, above and below ground...In fifteen or twenty years Germany would be mistress of Europe. In front of her would be France with a population scarcely increased.

Suppenkasper
14.04.2019, 15:02
Raimond Poincaré war ein Deutschen-Hasser allererster Güte!

Germany's population was increasing, her industries were intact, she had no factories to reconstruct, she had no flooded mines. Her resources were intact, above and below ground...In fifteen or twenty years Germany would be mistress of Europe. In front of her would be France with a population scarcely increased.

Richtig. Aber damit stand er nur in einer jahhundertelangen französischen Tradition. Man sprach nicht umsonst vom "Erbfeind".

Enkidu
14.04.2019, 15:03
Richtig. Aber damit stand er nur in einer jahhundertelangen französischen Tradition. Man sprach nicht umsonst vom "Erbfeind".

Seit 843 (Vertrag von Verdun):?

herberger
14.04.2019, 15:15
Warum haben sich eigentlich die Franzosen 1919 gegenüber den Deutschen so unversöhnlich gezeigt? Wenn man bedenk wie die Franzosen in Frankfurt 1871 davonkamen, obwohl sie den Krieg angefangen hatten und warum haben die Japaner bei der Lumperei mitgemacht? Sind doch sonst ein Volk von Samureiehre und Kamikaze auf jedenfall Ehre. Oder haben die einen anderen Begriff von Ehre?

Japaner und Italiener sind vorzeitig abgereist.

Japaner Italiener und Araber mussten feststellen das GB sie betrogen hatte, die Briten haben allen alles versprochen wenn sie in einen Krieg gegen Deutschland eintreten. Ein Gruppe Studenten aus französisch Indochina wollte unter der Leitung des Studenten Ho Chi Mihn in Versailles eine Erklärung vorlesen, sie wurden aber nicht vorgelassen.

Merkelraute
14.04.2019, 16:11
Weiß ich nicht, ob dem so ist. Quellen dafür wären interessant, ich lasse mich gern eines Besseren belehren. Nicht einmal Napoleon III. hatte meines Wissens nach ernsthaft solche Ideen, der hat lieber das afrikanische und asiatische Kolonialreich vergrößert und sich in Mexiko herumgekloppt. Hätten die Franzosen das tatsächlich gewollt, hätte ihnen der Versailler Schandfrieden die Möglichkeit dazu eröffnet. Was hätte Deutschland in dieser Situation gegen eine völlige Annexion von z. B. Baden, dem Saarland und dem Ruhrgebiert tun können? Richtig, nichts. Den Franzosen war weniger daran gelegen, sich territorial zu bereichern, als vielmehr Deutschland auf lange Zeit wirtschaftlich gerade so weit intakt zu lassen, dass es die unsäglichen "Kriegsschulden" auch tatsächlich abbezahlen konnte. Eine Taktik des langsamen und qualvollen Ausblutens des deutschen Reiches und des deutschen Volkes.

Auch England hatte übrigens kein Interesse daran ein Frankreich, dass dadurch auch gegenüber dem britischen Empire übermäßig stark geworden wäre, als neuen Hegemon in Europa zu akzeptieren. So weit ging die Freundschaft dann doch nicht. Man hatte ja nicht den Krieg gegen den europäischen Hauptkonkurrenten, das Deutsche Reich, geführt um dann zuzusehen wie aus seinen Trümmern das französische Reich entsteht. Das wäre, allen Hintertreppenmachenschaften und Machinationen im Hintergrund zum Trotz, dem englischen Volk anno 1918 nicht vermittelbar gewesen.
Die Rheinlandbesetzung (https://de.wikipedia.org/wiki/Alliierte_Rheinlandbesetzung) durch Frankreich in den 20er Jahren war doch genau das. Man wollte erstmal eine Teilung Deutschland, in dem man einen Pufferstaat Rheinland (https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinische_Republik) schuf. Adenauer selbst war der größte Repräsententant einer Teilung Deutschlands schon 1918. Ihm ging es darum den Westen abzuspalten, um dort so zu regieren wie es sich das Zentrum vorgestellt hatte.
Im übrigen ist das Saarland abgespalten und von Frankreich einverleibt worden.

herberger
14.04.2019, 16:14
Adenauer war Katholik Rheinländer und dann erst Deutscher genau in dieser Reihenfolge.

Xarrion
14.04.2019, 16:16
Adenauer war Katholik Rheinländer und dann erst Deutscher genau in dieser Reihenfolge.

Der alte Bismarck wußte schon, warum er den Katholiken nicht über den Weg traute.

Es hat sich daran nichts geändert.

herberger
14.04.2019, 16:32
Der alte Bismarck wußte schon, warum er den Katholiken nicht über den Weg traute.

Es hat sich daran nichts geändert.

Adenauer war anti preußisch hinter der Elbe war Ausland für ihm.

Suppenkasper
14.04.2019, 16:36
Die Rheinlandbesetzung (https://de.wikipedia.org/wiki/Alliierte_Rheinlandbesetzung) durch Frankreich in den 20er Jahren war doch genau das. Man wollte erstmal eine Teilung Deutschland, in dem man einen Pufferstaat Rheinland (https://de.wikipedia.org/wiki/Rheinische_Republik) schuf. Adenauer selbst war der größte Repräsententant einer Teilung Deutschlands schon 1918. Ihm ging es darum den Westen abzuspalten, um dort so zu regieren wie es sich das Zentrum vorgestellt hatte.
Im übrigen ist das Saarland abgespalten und von Frankreich einverleibt worden.

Das besetzte Rheinland war kein Pufferstaat so wie zu Napoleons Zeiten. Es blieb offiziell immer Territorium des Deutschen Reiches, aber eben entmilitarisiert und mit französischer Militärpräsenz.

Das Saarland war niemals offiziell Teil Frankreichs sondern es bestand ein Völkerbundsmandat,welches das Saarland unter französische Verwaltung stellte für 15 Jahre. es ist also historisch unrichtig, das es von Frankreich "einverleibt" wurde. Die vom Völkerbund bereits anno 1920 für 1935 angesetzte Volksabstimmung fand genau wie geplant statt, wurde auch von Frankreich nicht verhindert oder hintertrieben. Sie fiel bekanntlich mit überwältigender Mehrheit für die Rückkehr ins Deutsche Reich aus (über 90%, soweit ich mich erinnere), also wurde da offensichtlich weder gemauschelt noch manipuliert.

Weder Frankreich noch England widersetzten sich in irgendeiner Art und Weise der "Heimkehr" des Saarlandes in das Deutsche Reich. Die einzigen, die aus nachvollziehbaren Gründen dagegen waren, waren die üblichen deutschen Verräter und Nestbeschmutzer, damals wie heute, sprich die Roten in der Saar, die aber selbstredend nichts zu melden hatten weil sie, anders als heute, nicht den geringsten Rückhalt mehr im Volk hatten.

Man muss schon historisch korrekt bleiben und den Siegermächten nicht unnötigerweise mehr Schweinereien unterstellen als sie tatsächlich begangen haben. Im Falle des Saarlandes wurden bestehende Vereinbarungen eingehalten, ohne dass mit der Wimper gezuckt wurde.

Diskurti
14.04.2019, 20:28
Warum haben sich eigentlich die Franzosen 1919 gegenüber den Deutschen so unversöhnlich gezeigt? Wenn man bedenk wie die Franzosen in Frankfurt 1871 davonkamen, obwohl sie den Krieg angefangen hatten und warum haben die Japaner bei der Lumperei mitgemacht? Sind doch sonst ein Volk von Samureiehre und Kamikaze auf jedenfall Ehre. Oder haben die einen anderen Begriff von Ehre?

Keine Frage, suchten die Franzosen (40 mio) ihren übermächtigen Nachbarn (70 mio) nach Möglichkeit zu schwächen. Eine Zerstückelung in Teilstaaten wäre ihnen am liebsten gewesen, doch verhinderten dies die Briten, weshalb Foche darauf meinte, dieser Vertrag sei grade mal ein Waffenstillstand für 20 Jahre. Diese Einschätzung stellte sich denn auch als zutreffend heraus.
Man bedenke wie es im umgekehrten Falle gelaufen wäre.. Brest-Litowsk gibt da ein treffliches Beispiel.

Diskurti
14.04.2019, 20:39
Adenauer war anti preußisch hinter der Elbe war Ausland für ihm.

Immerhin wäre die Reduktion auf ein Kernpreußen nebst ein paar Teilstaaten (Linksrhein, B-WÜ, Bayern,,) die für alle Beteiligten vorteilhaftere Lösung gewesen im Vergleich was nach 20 Jahren kam.,#

Suppenkasper
14.04.2019, 20:40
Keine Frage, suchten die Franzosen (40 mio) ihren übermächtigen Nachbarn (70 mio) nach Möglichkeit zu schwächen. Eine Zerstückelung in Teilstaaten wäre ihnen am liebsten gewesen, doch verhinderten dies die Briten, weshalb Foche darauf meinte, dieser Vertrag sei grade mal ein Waffenstillstand für 20 Jahre. Diese Einschätzung stellte sich denn auch als zutreffend heraus.
Man bedenke wie es im umgekehrten Falle gelaufen wäre.. Brest-Litowsk gibt da ein treffliches Beispiel.

Foch (wie er sich übrigens schreibt) wollte auch tatsächlich die Deutsche Westgrenze bis zum Rhein zurückverlegen. Aber Foch machte eben nicht die Politik sondern war erst ab Anfang der zwanziger als politischer Berater tätig und seine Meinung ist hier dementsprechend nicht maßgeblich. Brest-Litowsk ist im übrigen mit Versailles nicht zu vergleichen, da Brest-Litowsk mitten im Weltkrieg ausgehandelt wurde, noch dazu während sich Russland selbst in einem mörderischen Bürgerkrieg befand. Brest-Litowsk war notwendig um den Deutschen im Osten den Rücken frei zu halten für die letzte Großoffensive im Westen. Die Grenzen die da gezogen wurden, das war auch der deutschen Führung klar, hätten sich niemals dauerhaft halten lassen, weder gegen erfolgreiche "Weiße" noch gegen erfolgreiche "Rote" in Russland. Es diente ausschließlich dazu eine Pufferzone im osten zu haben, Zeit zu gewinnen und Kräfte frei zu machen für die Westfront.

SprecherZwo
14.04.2019, 20:46
Foch (wie er sich übrigens schreibt) wollte auch tatsächlich die Deutsche Westgrenze bis zum Rhein zurückverlegen. Aber Foch machte eben nicht die Politik sondern war erst ab Anfang der zwanziger als politischer Berater tätig und seine Meinung ist hier dementsprechend nicht maßgeblich. Brest-Litowsk ist im übrigen mit Versailles nicht zu vergleichen, da Brest-Litowsk mitten im Weltkrieg ausgehandelt wurde, noch dazu während sich Russland selbst in einem mörderischen Bürgerkrieg befand. Brest-Litowsk war notwendig um den Deutschen im Osten den Rücken frei zu halten für die letzte Großoffensive im Westen. Die Grenzen die da gezogen wurden, das war auch der deutschen Führung klar, hätten sich niemals dauerhaft halten lassen, weder gegen erfolgreiche "Weiße" noch gegen erfolgreiche "Rote" in Russland. Es diente ausschließlich dazu eine Pufferzone im osten zu haben, Zeit zu gewinnen und Kräfte frei zu machen für die Westfront.

Im Übrigen war Russland nach Brest-Litowsk grösser als es heute ist. Russland musste keine Gebiete abgeben, die mehrheitlich von Russen bewohnt waren. Der Vergleich mit Versailles ist lächerlich, aber typisch für den antideutschen Schuldkult.

Diskurti
14.04.2019, 20:46
Die einzigen, die aus nachvollziehbaren Gründen dagegen waren, waren die üblichen deutschen Verräter und Nestbeschmutzer, damals wie heute, sprich die Roten in der Saar, die aber selbstredend nichts zu melden hatten weil sie, anders als heute, nicht den geringsten Rückhalt mehr im Volk hatten.

In Anbetracht der Folgeereignisse lagen die Roten durchaus richtig. ,.

Suppenkasper
14.04.2019, 20:53
In Anbetracht der Folgeereignisse lagen die Roten durchaus richtig. ,.

Sie waren damals wie heute Arschlöcher, die die Welt nicht braucht. Das einzige alternative Folgeereignis wäre schlichtweg gewesen, dass das Saarland bei Frankreich bleibt und ein paar Jahre später Deutsche auf Deutsche schießen dürfen. Tolle Wurst.

Schwabenpower
14.04.2019, 21:06
Sie waren damals wie heute Arschlöcher, die die Welt nicht braucht. Das einzige alternative Folgeereignis wäre schlichtweg gewesen, dass das Saarland bei Frankreich bleibt und ein paar Jahre später Deutsche auf Deutsche schießen dürfen. Tolle Wurst.
Exakt

Diskurti
14.04.2019, 21:06
Foch (wie er sich übrigens schreibt) wollte auch tatsächlich die Deutsche Westgrenze bis zum Rhein zurückverlegen. Aber Foch machte eben nicht die Politik sondern war erst ab Anfang der zwanziger als politischer Berater tätig und seine Meinung ist hier dementsprechend nicht maßgeblich. Brest-Litowsk ist im übrigen mit Versailles nicht zu vergleichen, da Brest-Litowsk mitten im Weltkrieg ausgehandelt wurde, noch dazu während sich Russland selbst in einem mörderischen Bürgerkrieg befand. Brest-Litowsk war notwendig um den Deutschen im Osten den Rücken frei zu halten für die letzte Großoffensive im Westen. Die Grenzen die da gezogen wurden, das war auch der deutschen Führung klar, hätten sich niemals dauerhaft halten lassen, weder gegen erfolgreiche "Weiße" noch gegen erfolgreiche "Rote" in Russland. Es diente ausschließlich dazu eine Pufferzone im osten zu haben, Zeit zu gewinnen und Kräfte frei zu machen für die Westfront.

Die freiwerdenden Kräfte sollten schließlich zum Endsieg im Westen verhelfen. Nach einem Solchen wäre an Brest-Litowsk gewiss nichts zurückgenommen worden sondern ein riesiges 'Ober-Ost' nach den Vorstellungen von Ludendorff geworden.

Suppenkasper
14.04.2019, 21:08
Die freiwerdenden Kräfte sollten schließlich zum Endsieg im Westen verhelfen. Nach einem Solchen wäre an Brest-Litowsk gewiss nichts zurückgenommen worden sondern ein riesiges 'Ober-Ost' nach den Vorstellungen von Ludendorff geworden.


Unwahrscheinlich, weil Du die russische Situation nicht in Betracht ziehst. Ludendorff hätte sich das sicherlich gewünscht, es wäre aber nicht dauerhaft durchsetzbar gewesen.

Diskurti
14.04.2019, 21:18
Sie waren damals wie heute Arschlöcher, die die Welt nicht braucht. Das einzige alternative Folgeereignis wäre schlichtweg gewesen, dass das Saarland bei Frankreich bleibt und ein paar Jahre später Deutsche auf Deutsche schießen dürfen. Tolle Wurst.

wenn 'Arschlöcher' richtig liegen kann man ihnen das nicht zum Vorwurf machen. , .ein französisches Saarland wäre im nachfolgenden Krieg wenigstens von Bombardierungen verschont geblieben. Auch die Elsaß-Lothringer schätzten sich glücklich, Teil von Frankreich zu bleiben.. Wieviele Deutsche sind Deutschen im 3. Reich zum Opfer gefallen.?

Diskurti
14.04.2019, 21:23
Unwahrscheinlich, weil Du die russische Situation nicht in Betracht ziehst. Ludendorff hätte sich das sicherlich gewünscht, es wäre aber nicht dauerhaft durchsetzbar gewesen.

Oho, nach einem Siegfrieden a la Ludendorff gewiss doch. Ein Vasallenstaat Ukraine war schon gegründet.
Die Gier auf Ausbeutungsraum im Osten dürfte einer der (heutzutag kaum diskutierten) Kriegsgründe gewesen sein..

Suppenkasper
14.04.2019, 21:30
Oho, nach einem Siegfrieden a la Ludendorff gewiss doch. Ein Vasallenstaat Ukraine war schon gegründet.
Die Gier auf Ausbeutungsraum im Osten dürfte einer der Kriegsgründe gewesen sein..

Mit Verlaub, das ist vollkommener Unfug. Was für ein Kriegsgrund bestand denn bitteschön deutscherseits gegen das russische Zarenreich ? Wer hat denn wann wem und warum den Krieg erklärt? Bring bitte erstmal Weltgeschichte für Dummis auf Niveau 101, sprich zumindest auf Schulbuchniveau, bevor wir hier weiterdiskutieren. Was ist gegen die Gründung der ukraine als unabhängiger staat einzuwenden? Ukrainer sind keine Russen. waren sie noch nie. Sind sie auch heute noch nicht und wollen es auch nicht sein. Anderen Ländern wird sowas als "Befreiung" angerechnet, Polen, Finnland, das Baltikum ebenso. Nur das Deutsche Kaiserreich, ja das war natürlich mal wieder gaaaanz pöhse. Jungejunge...

Schwabenpower
14.04.2019, 21:37
Mit Verlaub, das ist vollkommener Unfug. Was für ein Kriegsgrund bestand denn bitteschön deutscherseits gegen das russische Zarenreich ? Wer hat denn wann wem und warum den Krieg erklärt? Bring bitte erstmal Weltgeschichte für Dummis auf Niveau 101, sprich zumindest auf Schulbuchniveau, bevor wir hier weiterdiskutieren. Was ist gegen die Gründung der ukraine als unabhängiger staat einzuwenden? Ukrainer sind keine Russen. waren sie noch nie. Sind sie auch heute noch nicht und wollen es auch nicht sein. Anderen Ländern wird sowas als "Befreiung" angerechnet, Polen, Finnland, das Baltikum ebenso. Nur das Deutsche Kaiserreich, ja das war natürlich mal wieder gaaaanz pöhse. Jungejunge...
Hab Verständnis: BRD Gehirnwäsche

Suppenkasper
14.04.2019, 21:42
Hab Verständnis: BRD Gehirnwäsche

Verstehe ich. Aber die hatten wir doch alle mal, oder nicht?

Haben wir nicht ein komplettes Unterforum über den Ersten Weltkrieg? Da könnte sich Diskurti mal einlesen, nur so als Tip. An sich gehört dieser Strang ja auch dahin, finde ich.

Schwabenpower
14.04.2019, 21:44
Verstehe ich. Aber die hatten wir doch alle mal, oder nicht?

Haben wir nicht ein komplettes Unterforum über den Ersten Weltkrieg? Da könnte sich Diskurti mal einlesen, nur so als Tip. An sich gehört dieser Strang ja auch dahin, finde ich.
Stimmt.

Vielleicht ist Diskurti noch in der Schule. Ich hoffe es

Diskurti
14.04.2019, 22:07
Mit Verlaub, das ist vollkommener Unfug. Was für ein Kriegsgrund bestand denn bitteschön deutscherseits gegen das russische Zarenreich ? Wer hat denn wann wem und warum den Krieg erklärt? Bring bitte erstmal Weltgeschichte für Dummis auf Niveau 101, sprich zumindest auf Schulbuchniveau, bevor wir hier weiterdiskutieren. Was ist gegen die Gründung der ukraine als unabhängiger staat einzuwenden? Ukrainer sind keine Russen. waren sie noch nie. Sind sie auch heute noch nicht und wollen es auch nicht sein. Anderen Ländern wird sowas als "Befreiung" angerechnet, Polen, Finnland, das Baltikum ebenso. Nur das Deutsche Kaiserreich, ja das war natürlich mal wieder gaaaanz pöhse. Jungejunge...

Kriegsgrund oder nicht, es war die deutsche Führung welche Russland den Krieg erklärte.
Doch nicht das Kaiserreich ! es waren seine Eliten welche das Volk in den Krieg stürzten..
Eben aus dem vorgenannten Grunde. Willst Du etwa Land + Leute als 'Schuldige' betrachten.?
Die Ukrainer (Kleinrussen) gehörten seit 350 Jahren zu Russland. Von wem sollten die etwa befreit werden?
Jungejunge..,

Schwabenpower
14.04.2019, 22:12
Kriegsgrund oder nicht, es war die deutsche Führung welche Russland den Krieg erklärte.
Doch nicht das Kaiserreich ! es waren seine Eliten welche das Volk in den Krieg stürzten..
Eben aus dem vorgenannten Grunde. Willst Du etwa Land + Leute als 'Schuldige' betrachten.?
Die Ukrainer (Kleinrussen) gehörten seit 350 Jahren zu Russland. Von wem sollten die etwa befreit werden?
Jungejunge..,
Und warum erklärte Haiti Deutschland den Krieg?

Suppenkasper
14.04.2019, 22:13
Kriegsgrund oder nicht, es war die deutsche Führung welche Russland den Krieg erklärte.
Doch nicht das Kaiserreich ! es waren seine Eliten welche das Volk in den Krieg stürzten..
Eben aus dem vorgenannten Grunde. Willst Du etwa Land + Leute als 'Schuldige' betrachten.?
Die Ukrainer (Kleinrussen) gehörten seit 350 Jahren zu Russland. Von wem sollten die etwa befreit werden?
Jungejunge..,

Die Ukraine gehörte keineswegs 350 jahre lang zu Russland, der Löwenanteil bis zum Ende des 18ten Jahrhunderts zum Polnisch-Litauischen Großreich. Galizien nach der polnischen Teilung bis zum Ersten Weltkrieg zu Österreich-Ungarn. Podolien war lange Zeit osmanisch (bis Ende des 17ten Jahrhunderts). Die Ukraine hätte nach Deiner Aussage seit, lass mich rechnen, 1917-350 = 1567 zu Russland gehören müssen. Das ist, mit Verlaub, absoluter Bullshit.

Bereits im 18ten Jahrhundert waren viele Ukrainer bestrebt ihre nationale Identität und Freiheit zu erlangen, nur wurde ihnen das im Spiel der Großmächte nicht gestattet. Die ersten und einzigen die ihnen diese Freiheit, graduell zumindest, ermöglichten waren die Deutschen anno 1917. Im Gegensatz zu anderen undankbaren Arschlöchern (ja, Polen, ich schaue in deine Richtung) haben die Ukrainer das niemals vergessen.

Diskurti
14.04.2019, 22:15
Und warum erklärte Haiti Deutschland den Krieg?

vllt waren das Antideutsche aber habens noch nicht gewusst,,
Gefühle kommen vor dem Verstand..

Schwabenpower
14.04.2019, 22:18
vllt waren das Antideutsche aber habens noch nicht gewusst,,
Gefühle kommen vor dem Verstand..
Du hast also keine Ahnung.
Somit hat es auch keinen Sinn, Dir zu erklären, was der Kriegserklärung vorausging und sie nicht vermeidbar war

Diskurti
14.04.2019, 22:33
Die Ukraine gehörte keineswegs 350 jahre lang zu Russland, der Löwenanteil bis zum Ende des 18ten Jahrhunderts zum Polnisch-Litauischen Großreich. Galizien nach der polnischen Teilung bis zum Ersten Weltkrieg zu Österreich-Ungarn. Podolien war lange Zeit osmanisch (bis Ende des 17ten Jahrhunderts). Die Ukraine hätte nach Deiner Aussage seit, lass mich rechnen, 1917-350 = 1567 zu Russland gehören müssen. Das ist, mit Verlaub, absoluter Bullshit.

Bereits im 18ten Jahrhundert waren viele Ukrainer bestrebt ihre nationale Identität und Freiheit zu erlangen, nur wurde ihnen das im Spiel der Großmächte nicht gestattet. Die ersten und einzigen die ihnen diese Freiheit, graduell zumindest, ermöglichten waren die Deutschen anno 1917. Im Gegensatz zu anderen undankbaren Arschlöchern (ja, Polen, ich schaue in deine Richtung) haben die Ukrainer das niemals vergessen.

Der größere Teil Kleinrusslands (Ukraine gabs erst ab 1918..) östlich des Bug gehörte tatsächlich seit 1667 zum Zarenreich. Der kleinere erst polnische dann habsburgische Teil fühlte sich durchaus befreit als er Heim ins Reich zurückkehrte..

Suppenkasper
14.04.2019, 22:40
Der größere Teil Kleinrusslands (Ukraine gabs erst ab 1918..) östlich des Bug gehörte tatsächlich seit 1667 zum Zarenreich. Der kleinere erst polnische dann habsburgische Teil fühlte sich durchaus befreit als er Heim ins Reich zurückkehrte..

Teilweise sogar schon 1654, das war aber nicht "der größte Teil" sondern entspricht dem Territorium von drei oder vier Oblasts, wenn ich's recht im Kopf habe. Damit sind wir immer noch 100 Jahre entfernt. Ich rechne Dir aber sofort an, dass das wahrscheinlich ein Scheibfehler war und Du 250 und nicht 350 gemeint hast, das passiert im Eifer des Gefechts. Es bleibt dennoch Fakt, dass diese Territorien nur einen kleinen, und keineswegs den wichtigsten, der Ukraine ausmachen.

Diskurti
14.04.2019, 23:09
Teilweise sogar schon 1654, das war aber nicht "der größte Teil" sondern entspricht dem Territorium von drei oder vier Oblasts, wenn ich's recht im Kopf habe. Damit sind wir immer noch 100 Jahre entfernt. Ich rechne Dir aber sofort an, dass das wahrscheinlich ein Scheibfehler war und Du 250 und nicht 350 gemeint hast, das passiert im Eifer des Gefechts. Es bleibt dennoch Fakt, dass diese Territorien nur einen kleinen, und keineswegs den wichtigsten, der Ukraine ausmachen.

Diese Oblasts um Kiew 1654 bedeuteten den Beginn der Heimholung der russischsprachigen und orthodoxreligiösen Bevölkerung jener Region aus jahr100elanger Fremdherrschaft.. auf ein paar Jahre kommz da nicht mehr an. , .

Suppenkasper
14.04.2019, 23:18
Diese Oblasts um Kiew 1654 bedeuteten den Beginn der Heimholung der russischsprachigen und orthodoxreligiösen Bevölkerung jener Region aus jahr100elanger Fremdherrschaft.. auf ein paar Jahre kommz da nicht mehr an. , .

Cool, dann können wir ja auch mal drangehen unsere Ostgebiete aus nicht mal so langer Fremdherrschaft zurückzuholen. Merkst Du was? Diese ganzen Argumentationen sind in allerletzter Konsequenz gleichermaßen Scheiße. Warum das so ist, das können wir gern in den nächsten Tagen diskutieren, wenn wir beide wieder völlig nüchtern sind. In diesem Sinne :hi: Und das meine ich Ernst.

Diskurti
14.04.2019, 23:46
,, das können wir gern in den nächsten Tagen diskutieren, wenn wir beide wieder völlig nüchtern sind. In diesem Sinne :hi: Und das meine ich Ernst.

was letztendlich an der kulturellen Verwandtschaft der Bevölkerung zwischen Dnjestr und Donez mit dem russischen Kernland ändert. Schließlich haben die Russen Osteuropa von der mongolischen Herrschaft befreit.!

Suppenkasper
14.04.2019, 23:48
was letztendlich an der kulturellen Verwandtschaft der Bevölkerung zwischen Dnjestr und Donez mit dem russischen Kernland ändert. Schließlich haben die Russen Osteuropa von der mongolischen Herrschaft befreit.!

Die Rurikidischen Wikinger waren das streng genommen, denen die Russen gehorcht haben und gefolgt sind.

Diskurti
15.04.2019, 00:03
Die Rurikidischen Wikinger waren das streng genommen, denen die Russen gehorcht haben und gefolgt sind.

das war lange vor der Mongolenherrschaft..,,

nach dem Sieg wurde die russische Geschichte neu geschrieben,,..
ein besserer Gründungsmythos lässt sich kaum erschaffen.

Frontferkel
15.04.2019, 00:10
…… gekürzt...….
Ukrainer sind keine Russen. waren sie noch nie.
Seit wann denn das? Die Ukrainer selbst bezeichnen doch selbst Kiew als die urrussischste Stadt und ihr Land als die Wiege Rußlands , soviel ich weiß.

Ukrainer sind halt Russen , wie Bayern Deutsche sind.

Suppenkasper
15.04.2019, 00:12
Seit wann denn das? Die Ukrainer selbst bezeichnen doch selbst Kiew als die urrussischste Stadt und ihr Land als die Wiege Rußlands , soviel ich weiß.

Ukrainer sind halt Russen , wie Bayern Deutsche sind.

Eben, genau so :D

Frontferkel
15.04.2019, 00:19
Eben, genau so :D
Das mit den ganzen Stämmen in den Ländern ist schon ein Kreuz.:))

Schwabenpower
15.04.2019, 00:24
Seit wann denn das? Die Ukrainer selbst bezeichnen doch selbst Kiew als die urrussischste Stadt und ihr Land als die Wiege Rußlands , soviel ich weiß.

Ukrainer sind halt Russen , wie Bayern Deutsche sind.
Vorsicht! :hzu:

Frontferkel
15.04.2019, 00:26
Vorsicht! :hzu:
Warum? Sachsen , Thüringer , Hessen , Schwäbli usw. sind doch och Deutsche .

Prost :drinks:

Schwabenpower
15.04.2019, 00:28
Warum? Sachsen , Thüringer , Hessen , Schwäbli usw. sind doch och Deutsche .

Prost :drinks:
:gib5: Du weißt schon, daß ich den einfach nicht auslassen konnte :hi:

Frontferkel
15.04.2019, 00:30
:gib5: Du weißt schon, daß ich den einfach nicht auslassen konnte :hi:
Ich weiß.
Juten Nacht

Diskurti
15.04.2019, 21:03
Mal zum Thema..
Das Stichwort 'Versailles' alarmiert in der Regel die Gemüter vieler Deutscher.
Auch jene der selbsternannten Patrioten sowie konservativen Reichsehrenretter.
Denn in Versailles wurde jenes Verdikt ausgesprochen und als Wahrheit verkündet,
das Deutsche Reich hätte den Krieg entfesselt und sei für alle Schäden verantwortlich.
Das Menetekel aller Deutschen, sie seien am Krieg ganz allein schuldig gewesen..
Ganz unerträglich und eine eklatante Brüskierung eigener Unbescholtenheit!
Jeder Patriotengeist musste sich da empören! Schließlich waren die deutschen Männer
in den Krieg gezogen weil sie sich gewehrt haben gegen einen tückischen Gegner.
"Mitten im Frieden überfällt uns der Feind.." hat ihnen der Kaier verkündet.
Also aus reiner Notwehr stießen sie in Feindesland und kämpften dort volle 4 Jahre
für die 'Verteidigung des Vaterlandes', das war ihnen ständig eingetrichtert worden.
Kognitive Dissonanz kam nur selten auf und wäre Verrat am Kameraden gewesen.
So hielt man durch bis zum bitteren Ende, glaubte weiter für eine gute Sache zu kämpfen
Und nun sollte plötzlich das Gegenteil wahr sein..?
Nicht nur plötzlich den Krieg verloren sondern auch noch schuld daran
und oberdrein die angerichteten Schäden bezahlen.. !
Soviel Schock ist eigentlich nicht zu ertragen
der Mega-GAU schlechthin #.#

Wer kann es den Deutschen von damals verdenken
wenn sie aus Verzweiflung an 'Legenden' glaubten ?

Sitting Bull
15.04.2019, 23:28
Warum haben sich eigentlich die Franzosen 1919 gegenüber den Deutschen so unversöhnlich gezeigt? Wenn man bedenk wie die Franzosen in Frankfurt 1871 davonkamen, obwohl sie den Krieg angefangen hatten und warum haben die Japaner bei der Lumperei mitgemacht? Sind doch sonst ein Volk von Samureiehre und Kamikaze auf jedenfall Ehre. Oder haben die einen anderen Begriff von Ehre?

Bin ja kein Historiker ,aber der damalige Intrigant war wie so häufig Großbritannien.
Deutschland war wirtschaftlich einfach zu mächtig geworden ,darunter litten die Burschen natürlich.

Nach und nach schlossen die Briten Bündnisse.
1902 mit Japan
1904 mit Frankreich
1907 mit Rußland.

Wie der russische Gesandte 1912 nach einem Manöver in Frankreich in seinem Schlußwort meinte : Auf wiedersehen in Berlin.
Darauf brach ein großer Jubel aus.

Der deutsche Blödmann Wilhelm II ,spazierte nur mit seinen Karnevalsuniformen durchs Land.

Warscheinlich hätte es einen beiderseiten Waffenstillstand gegeben ,wenn der Ösi-Kaiser Karl den Deutschen nicht in den Rücken gefallen wäre.
Hinterrücks bat er die Allierten 1917 um einen waffenstillstand.

So dachten diese , dass die deutschen keine Kraft mehr hätten ,und konnten die USA deshalb einige Tage später zum Kriehgseintritt bewegen.

Ohne die finazielle Unterstützung der USA hätten die Franzosen und Briten wohl schon vorher aufgegeben müssen.Diese riesigen Summen hätten Frankreich und England dann selbst zahlen müssen.
Nur durch eine Kapitulation der Deutschen ,konnten diese immensen Summen auf Deutschland abgewälzt werden.

Deshalb war der Versailler Vetrag auch so unverschämt.
So hat man mal eben mehr verlangt ,als Deutschland überhaupt besaß.

Die sogenannten Kriegsschulden wurden später in Anleihen mit horrenden Zinsen umgewandelt.
Die Zinsen warn so unverschämt , dass an eine Schuldentilgung nie zu denken gewesen wäre.

Erst der Ösi-Kaiser und danach der Ösigefreite aus Braunau haben Deutschland den Rest gegeben.

Auferstanden aus Ruinen hat uns als Erpressung zum 2+4 Vertrag , der Franzose Mitterand den Euro umgehäkelt
Das war dann Versailles II ,nur ohne Krieg.

Diskurti
15.04.2019, 23:51
Bin ja kein Historiker ,aber der damalige Intrigant war wie so häufig Großbritannien.
Deutschland war wirtschaftlich einfach zu mächtig geworden ,darunter litten die Burschen natürlich.

Nach und nach schlossen die Briten Bündnisse.
1902 mit Japan
1904 mit Frankreich
1907 mit Rußland.


Der deutsche Blödmann Wilhelm II ,spazierte nur mit seinen Karnevalsuniformen durchs Land.

das haben die Britten aber gut hingekriegt..
aus Fiesheit haben sie einfach abgewartet
bis die deutschen Blödmänner sich
selber ins Unglück stürzen.,.

houndstooth
16.04.2019, 02:45
Warum haben sich eigentlich die Franzosen 1919 gegenüber den Deutschen so unversöhnlich gezeigt? [...]
Die Frage zeugt von geringer Geschichtskenntnis.

houndstooth
16.04.2019, 02:47
Mal zum Thema..
Das Stichwort 'Versailles' alarmiert in der Regel die Gemüter vieler Deutscher.
Auch jene der selbsternannten Patrioten sowie konservativen Reichsehrenretter.
Denn in Versailles wurde jenes Verdikt ausgesprochen und als Wahrheit verkündet,
das Deutsche Reich hätte den Krieg entfesselt und sei für alle Schäden verantwortlich.
Das Menetekel aller Deutschen, sie seien am Krieg ganz allein schuldig gewesen..
Ganz unerträglich und eine eklatante Brüskierung eigener Unbescholtenheit!
Jeder Patriotengeist musste sich da empören! Schließlich waren die deutschen Männer
in den Krieg gezogen weil sie sich gewehrt haben gegen einen tückischen Gegner.
"Mitten im Frieden überfällt uns der Feind.." hat ihnen der Kaier verkündet.
Also aus reiner Notwehr stießen sie in Feindesland und kämpften dort volle 4 Jahre
für die 'Verteidigung des Vaterlandes', das war ihnen ständig eingetrichtert worden.
Kognitive Dissonanz kam nur selten auf und wäre Verrat am Kameraden gewesen.
So hielt man durch bis zum bitteren Ende, glaubte weiter für eine gute Sache zu kämpfen
Und nun sollte plötzlich das Gegenteil wahr sein..?
Nicht nur plötzlich den Krieg verloren sondern auch noch schuld daran
und oberdrein die angerichteten Schäden bezahlen.. !
Soviel Schock ist eigentlich nicht zu ertragen
der Mega-GAU schlechthin #.#

Wer kann es den Deutschen von damals verdenken
wenn sie aus Verzweiflung an 'Legenden' glaubten ?


:gp:

Daniela
16.04.2019, 03:36
:gp:

du bist ekelhaft. warum nur spuckst du in jeden deiner beiträge auf alles deutsche?

HerrMayer
16.04.2019, 04:34
Blah blah blah

Welcher Deutsche setzt sich HEUTE für deutsche Interessen ein ?


Grabt lieber einen Bismark aus der Gruft und macht ihn lebendig, damit das Elend endlich verschwindet, die Kanaken und die ganzen Neger...

Bruddler
16.04.2019, 06:32
Das besetzte Rheinland war kein Pufferstaat so wie zu Napoleons Zeiten. Es blieb offiziell immer Territorium des Deutschen Reiches, aber eben entmilitarisiert und mit französischer Militärpräsenz.

Das Saarland war niemals offiziell Teil Frankreichs sondern es bestand ein Völkerbundsmandat,welches das Saarland unter französische Verwaltung stellte für 15 Jahre. es ist also historisch unrichtig, das es von Frankreich "einverleibt" wurde. Die vom Völkerbund bereits anno 1920 für 1935 angesetzte Volksabstimmung fand genau wie geplant statt, wurde auch von Frankreich nicht verhindert oder hintertrieben. Sie fiel bekanntlich mit überwältigender Mehrheit für die Rückkehr ins Deutsche Reich aus (über 90%, soweit ich mich erinnere), also wurde da offensichtlich weder gemauschelt noch manipuliert.

Weder Frankreich noch England widersetzten sich in irgendeiner Art und Weise der "Heimkehr" des Saarlandes in das Deutsche Reich. Die einzigen, die aus nachvollziehbaren Gründen dagegen waren, waren die üblichen deutschen Verräter und Nestbeschmutzer, damals wie heute, sprich die Roten in der Saar, die aber selbstredend nichts zu melden hatten weil sie, anders als heute, nicht den geringsten Rückhalt mehr im Volk hatten.

Man muss schon historisch korrekt bleiben und den Siegermächten nicht unnötigerweise mehr Schweinereien unterstellen als sie tatsächlich begangen haben. Im Falle des Saarlandes wurden bestehende Vereinbarungen eingehalten, ohne dass mit der Wimper gezuckt wurde.

Oxymoron :pfeif:

houndstooth
16.04.2019, 10:18
du bist ekelhaft. warum nur spuckst du in jeden deiner beiträge auf alles deutsche?

Es ist sehr bedauerlich dass auch Du 'Daniela' diesen unschoenen Eindruck von meiner Wenigkeit gewonnen hast.

Der Kommentar von 'diskurti' deckt sich jedoch im Grossem und Ganzem mit meiner Meinung die sich ueber Jahre hinweg durch Lesen vieler vieler Buecher ueber dieses sehr sehr traurige Thema geformt hat.

Spezifischen Aussagen von 'diskurti' , wie z.B. :

"Also aus reiner Notwehr stießen sie in Feindesland und kämpften dort volle 4 Jahre für die 'Verteidigung des Vaterlandes', das war ihnen ständig eingetrichtert worden."
ist leicht mit etlichen Buchpassagen - die Dokumente zitieren - zu bestaetigen. Ebenso damalige ,ueberlieferte Propaganda und Passagen aus deutscher Literatur; i.e. die mantra vom 'Platz an der Sonne'.

Unbeabsichtigt bestaetigst Du 'diskurti's ' Punkt bzgl *Kognitive Dissonanz* : ich koennte mir gut vorstellen , dass Dir Geschichte und Ereignisse des 1.WK's wohl voellig 'anders' beigebracht wurde und Du Dich gegenteiliger Darstellungen gegenueber schockiert aufbaeumst.

Doch um Wahrheitsgehalt und damit Glaubwuerdigkeit von Berichten zu ermessen mag man drei Kriterien in Betracht ziehen:



Mehrere Berichte ueber ein Ereignis ;von unabhaengigen Authoren; zu unterschiedlichen Zeiten; an unterschiedlichen Orten .....muessen sich im Prinzip decken
Die Berichte muessen im Kern Logik aufweisen.
Aehnliche Vorkommen sollen schon irgendwann, irgendwo anders geschehen sein.


Deutsche 'Geschichtsschreibung' dear Daniela, mit wenigen sehr schoenen Ausnahmen , erinnert eher an Karl May Gedichtetes.


Uebrigens der Korrespondenr der KÖLNISCHEN ZEITUNG, Dr. Harry Stuermer, durfte auf Grund seiner wahren, unvoreingenommener Berichte aus der Tuerkei nicht zurueck nach DEU kommen. Man fand Harry Stuermer u. v. A. m. ebenfalls 'ekelhaft' ; 'deutschfeindlich'; 'deutschhetzend' ; 'luegend' etc . Harry Stuermer drohte in DEU Verhaftung und Gefaengnis; er bekam Todesdrohungen. Deshalb lebte und schrieb Harry Stuermer seine Buecher in der Schweiz.

In DEU (und natuerlich woanders auch) ist die Wahrheit ein sehr unliebsamer Gast.


"Es ist für einen Deutschen, der zwar nicht in alldeutscher « Weltpolitik » macht, dafür aber wirklich weltpolitisch denkt, besonders peinlich, sich mit den vielen Machenschaften unserer mit warhaftig allen, auch den allerniedrigsten Mitteln arbeitenden, dabei von Illusionen lebenden Regierung zu beschäftigen, die den Zweck hatten, den sogenannten Heiligen Krieg (arabisch « Djihad d) zu entfesseln."

Andere Berichte von anderen Authoren decken sich im Prinzip mit Harry Stuermer's Narrativ.


Quelle:

Zwei Kriegsjahre in Konstantinopel
SKIZZEN DEUTSCH -JUNGTÜRKISCHER MORAL UND POLITIK
VON Dr. HARRY STUERMER
KORRESPONDENT DER « KÖLNISCHEN ZEITUNG »
IN KONSTANTINOPEL I915— 1916 )


https://i.postimg.cc/zb4PWDy8/Harry-Stuermer.jpg (https://i.postimg.cc/rsp6BKc0/Harry-Stuermer.jpg)....https://i.postimg.cc/4nh0Gc0d/klaeglich.jpg (https://i.postimg.cc/Wp9cM66M/klaeglich.jpg)
click on pic



https://i.postimg.cc/zb4PWDy8/Harry-Stuermer.jpg
https://i.postimg.cc/4nh0Gc0d/klaeglich.jpg

Nietzsche
16.04.2019, 10:25
Blah blah blah Welcher Deutsche setzt sich HEUTE für deutsche Interessen ein ?
Grabt lieber einen Bismark aus der Gruft und macht ihn lebendig, damit das Elend endlich verschwindet, die Kanaken und die ganzen Neger...
So in etwa. Aber die Frage lautet: Wenn WIR hier im Forum das schon nicht schaffen, deutsche Interessen durchzusetzen, zu fördern belohnen, uns gegenseitig helfen, wie sollten das dann die Insassen der BRD machen? Wenn hier schon der Zusammenhalt nicht in der Form gegeben ist, obwohl weitestgehend (bis auf Ausnahmen) konform mit den Meinungen was Deutschland angeht, wie soll es dann jemand anders können? Wer denn? Da fielen mir nur noch Fußballvereine ein oder irgendwelche Banden.

Enkidu
16.04.2019, 10:26
Frankreichs Kriegsplan war der „permanente Angriff“

Der französische „Plan XVII“ von 1911 setzte auf russischen Beistand und konzentrierte 1,7 Millionen Soldaten gegen Lothringen und die Pfalz. Sogar die Invasion Belgiens zogen die Militärs ins Kalkül.

Bereits 1912 konnte der französische Generalstab den Erfolg seines Werbens bei dem neuen Verbündeten um einen schnellen (innerhalb von zwei Wochen) und massiven Aufmarsch (mit zwei Armeen, die übrigen gegen Österreich) gegen Deutschland im Fall eines Krieges aktenkundig machen: „Das russische Kommando erkennt Deutschland als Hauptgegner an.“ Nicht zuletzt auf diese Versicherung gründeten Frankreichs Militärs die radikale Neuformulierung ihrer Strategie.

Im Sinne eines „permanenten Angriffs“ wollte er den Krieg umgehend auf deutschen Boden tragen. Als Joseph Joffre 1911 zum Chef des Generalstabs aufstieg, machte er daraus eine Doktrin: Allein die Offensive biete die Chance, den Willen des Gegners zu brechen. In diesem Sinne führte er auch Gespräche mit dem britischen Entente-Partner, auf den man bislang nur bei der marinen Verteidigung gesetzt hatte.


https://www.welt.de/geschichte/article130890733/Frankreichs-Kriegsplan-war-der-permanente-Angriff.html (https://www.welt.de/geschichte/article130890733/Frankreichs-Kriegsplan-war-der-permanente-Angriff.html)

DUNCAN
16.04.2019, 10:33
Blah blah blah

Welcher Deutsche setzt sich HEUTE für deutsche Interessen ein ?


Grabt lieber einen Bismark aus der Gruft und macht ihn lebendig, damit das Elend endlich verschwindet, die Kanaken und die ganzen Neger...

Es gibt keine deutschen Interessen mehr, da es das historische Deutchland seit mehr als 70 jahren nicht mehr gibt. Was nach 2 Kriegen gegen die Welt an Deutschen über blieb, war der Bodensatz, wie man an den heutigen BRD-Zombies sieht. Diese Zombies haben keine Interessen und sind keinesfalls mit Deutschen gleichzusetzen. Es gibt also keine Interessen, für die man sich einsetzen sollte. Und wenn die Zombies in absehbarer Zeit verschwunden sind, heisst es ALLAHU AKBAR und eine neue Zeit beginnt für dieses Land.

houndstooth
16.04.2019, 10:56
Frankreichs Kriegsplan war der „permanente Angriff“

Der französische „Plan XVII“ von 1911 setzte auf russischen Beistand und konzentrierte 1,7 Millionen Soldaten gegen Lothringen und die Pfalz. Sogar die Invasion Belgiens zogen die Militärs ins Kalkül.
[...]


Wurde 'Plan XVII' nicht in 1903 ausgetueftelt und in 1913 modifiziert?

https://i.postimg.cc/26hJghPS/Capture.jpg

HerrMayer
16.04.2019, 13:20
So in etwa. Aber die Frage lautet: Wenn WIR hier im Forum das schon nicht schaffen, deutsche Interessen durchzusetzen, zu fördern belohnen, uns gegenseitig helfen, wie sollten das dann die Insassen der BRD machen? Wenn hier schon der Zusammenhalt nicht in der Form gegeben ist, obwohl weitestgehend (bis auf Ausnahmen) konform mit den Meinungen was Deutschland angeht, wie soll es dann jemand anders können? Wer denn? Da fielen mir nur noch Fußballvereine ein oder irgendwelche Banden.

Du gehst von der irrigen Annahme aus, dass es ein Einigsein geben muss.
Es reicht, wenn es einige beschließen würden.

Daher frage ich, wer vertritt noch deutsche Interessen ? Seit 1998 niemand mehr.

Erst Schröder, dann Merkel...seit 21 Jahren abwärts...

HerrMayer
16.04.2019, 13:23
Es gibt keine deutschen Interessen mehr, da es das historische Deutchland seit mehr als 70 jahren nicht mehr gibt. Was nach 2 Kriegen gegen die Welt an Deutschen über blieb, war der Bodensatz, wie man an den heutigen BRD-Zombies sieht. Diese Zombies haben keine Interessen und sind keinesfalls mit Deutschen gleichzusetzen. Es gibt also keine Interessen, für die man sich einsetzen sollte. Und wenn die Zombies in absehbarer Zeit verschwunden sind, heisst es ALLAHU AKBAR und eine neue Zeit beginnt für dieses Land.

Muss dir Recht geben. Deutschland ist weg.

Glaube aber eher, dass sich China Europa unter den Nagel reißen wird, oder Russland oder die USA.
Die werden die Kuffnucken vertreiben.

Was bis 1990 da war, war eine Illusion, dass war ein Bundesstaat der USA. Zumindestens die BRD. Die DDR war ein Sklavenlager.

Gratian
16.04.2019, 18:35
Die Frage zeugt von geringer Geschichtskenntnis.
Man muss nicht grade studiert haben um zu sehen das so ein Diktat die Deutschen nur zu einem Stillhalten auf Zeit nötigt. Dauerhafter Friede wird sowas nicht werden, haben ja auch viele Zeitgenossen gesagt. Müssten sogar die damaligen Sieger gewusst haben, daß dies mit dem Diktat nur ein Friede auf Zeit ist. Darum meine Frage oder anders waren die Franzosen so dumm oder bezweckte sie damit in den nächsten 20-30 Jahren wieder angegriffen zu werden. Manchmal denk ich mir Engländer und Franzosen hatten gar nicht vor einen dauerhaften Frieden zustande zu bringen.

Suppenkasper
16.04.2019, 19:38
Man muss nicht grade studiert haben um zu sehen das so ein Diktat die Deutschen nur zu einem Stillhalten auf Zeit nötigt. Dauerhafter Friede wird sowas nicht werden, haben ja auch viele Zeitgenossen gesagt. Müssten sogar die damaligen Sieger gewusst haben, daß dies mit dem Diktat nur ein Friede auf Zeit ist. Darum meine Frage oder anders waren die Franzosen so dumm oder bezweckte sie damit in den nächsten 20-30 Jahren wieder angegriffen zu werden. Manchmal denk ich mir Engländer und Franzosen hatten gar nicht vor einen dauerhaften Frieden zustande zu bringen.

Eine alte These, bekannt auch als "der zweite Dreißigjährige Krieg". Und durchaus nicht unplausibel.

Diskurti
16.04.2019, 22:17
Man muss nicht grade studiert haben um zu sehen das so ein Diktat die Deutschen nur zu einem Stillhalten auf Zeit nötigt. Dauerhafter Friede wird sowas nicht werden, haben ja auch viele Zeitgenossen gesagt. Müssten sogar die damaligen Sieger gewusst haben, daß dies mit dem Diktat nur ein Friede auf Zeit ist. Darum meine Frage oder anders waren die Franzosen so dumm oder bezweckte sie damit in den nächsten 20-30 Jahren wieder angegriffen zu werden. Manchmal denk ich mir Engländer und Franzosen hatten gar nicht vor einen dauerhaften Frieden zustande zu bringen.

In Anbetracht der riesigen Schäden die Frankreich durch den deutschen Angriff zugefügt wurden
war der Vertrag und seine Auflagen noch milde gehalten und hat deshalb auch nicht lange gehalten.
Frankreich hatte die größten Schäden insgesammt erlitten.. Der Feind stand über 4 Jahre im Lande
und zwar in den dichtest industrialisierten und reichsten Regionen, wo die Bevölkerung stark zu leiden
und auch noch für den Feind zu arbeiten hatte.. Allein bei der Operation Alberich wurden 1500 qkm
vollständig zerstört und 125000 Zivilisten deportiert. Aus der Perspektive des Franzosenvolkes
konnte das Diktat gar nicht hart genug ausfallen. Keine Regierung hätte einen milden Frieden überlebt..
Um den nächsten Krieg sicher zu vermeiden, musste das Dreich zerschlagen werden in Kernpreußen,
Linksrhein, B-Wü, Bayern, nach dem Prinzip: spalte + schwäche den Feind auf Dauer. Aber was heißt
schon 'der 2. 30jähr Krieg' - Hitlers Machtergreifung war keineswegs unumgänglich oder gar notwendig.

Sitting Bull
16.04.2019, 22:33
du bist ekelhaft. warum nur spuckst du in jeden deiner beiträge auf alles deutsche?

Mit Leuten , die einem Netanjahu fast wie einen Guru huldigen ,sollte man nachsichtig sein.
Schließlich gehört es zur deutschen Staatsräson,auch wenn dieser dem gleichen Größenwahn zur Vergrößerung des Staates verfallen ist ,wie sein Kollege Erdogan

Suppenkasper
16.04.2019, 22:44
In Anbetracht der riesigen Schäden die Frankreich durch den deutschen Angriff zugefügt wurden
war der Vertrag und seine Auflagen noch milde gehalten und hat deshalb auch nicht lange gehalten.
Frankreich hatte die größten Schäden insgesammt erlitten.. Der Feind stand über 4 Jahre im Lande
und zwar in den dichtest industrialisierten und reichsten Regionen, wo die Bevölkerung stark zu leiden
und auch noch für den Feind zu arbeiten hatte.. Allein bei der Operation Alberich wurden 1500 qkm
vollständig zerstört und 125000 Zivilisten deportiert. Aus der Perspektive des Franzosenvolkes
konnte das Diktat gar nicht hart genug ausfallen. Keine Regierung hätte einen milden Frieden überlebt..
Um den nächsten Krieg sicher zu vermeiden, musste das Dreich zerschlagen werden in Kernpreußen,
Linksrhein, B-Wü, Bayern, nach dem Prinzip: spalte + schwäche den Feind auf Dauer. Aber was heißt
schon 'der 2. 30jähr Krieg' - Hitlers Machtergreifung war keineswegs unumgänglich oder gar notwendig.

Kurz zusammengefasst, und um es mal ganz ohne ad usum delphini auf den Punkt zu bringen: Der Franzmann hat nur eine ganz moderate Retourkutsche für das erhalten, was er Deutschland jahrhundertelang angetan hat. Und dann ist dem gallischen Hahn der Kamm zu dick geschwollen. 1940 wurde dann die Luft ein für alle mal rausgelassen, bis heute.

DUNCAN
16.04.2019, 22:50
Und dann ist dem gallischen Hahn der Kamm zu dick geschwollen. 1940 wurde dann die Luft ein für alle mal rausgelassen, bis heute.Mit Hilfe von Merkel und ihren BRD-Zombies als zahlenden Ja-Sagern kann Frankreich zumindest Europa dominieren.

Schwabenpower
16.04.2019, 22:50
Kurz zusammengefasst, und um es mal ganz ohne ad usum delphini auf den Punkt zu bringen: Der Franzmann hat nur eine ganz moderate Retourkutsche für das erhalten, was er Deutschland jahrhundertelang angetan hat. Und dann ist dem gallischen Hahn der Kamm zu dick geschwollen. 1940 wurde dann die Luft ein für alle mal rausgelassen, bis heute.
Ausgezeichnet zusammen gefasst

Sitting Bull
16.04.2019, 23:18
In Anbetracht der riesigen Schäden die Frankreich durch den deutschen Angriff zugefügt wurden
war der Vertrag und seine Auflagen noch milde gehalten und hat deshalb auch nicht lange gehalten.
Frankreich hatte die größten Schäden insgesammt erlitten.. Der Feind stand über 4 Jahre im Lande
und zwar in den dichtest industrialisierten und reichsten Regionen, wo die Bevölkerung stark zu leiden
und auch noch für den Feind zu arbeiten hatte.. Allein bei der Operation Alberich wurden 1500 qkm
vollständig zerstört und 125000 Zivilisten deportiert. Aus der Perspektive des Franzosenvolkes
konnte das Diktat gar nicht hart genug ausfallen. Keine Regierung hätte einen milden Frieden überlebt..
Um den nächsten Krieg sicher zu vermeiden, musste das Dreich zerschlagen werden in Kernpreußen,
Linksrhein, B-Wü, Bayern, nach dem Prinzip: spalte + schwäche den Feind auf Dauer. Aber was heißt
schon 'der 2. 30jähr Krieg' - Hitlers Machtergreifung war keineswegs unumgänglich oder gar notwendig.

Dass du die Franzosen bedauerst,ist deine Einstellung.o.k.

Aber die Raubzüge Frankreichs während des dreißigjährigen Krieges und später gegen das Reich waren für die Franzosen schon ein highlight.

Von 1618 bis 1648 wurden aud deutschen Boden Großmachtsphantasien ausgelebt.
Spanien mit dem Papst und seiner extra dafür neu gegründeten Kampftruppe der Jesuiten.

Schweden ,Holland-England und besonders Frankreich.

Als sich die Brandschatzerbande am 24.10.1648 in Münster und Osnabrück versammelte ,gab es eigentlich nur einen Sieger und Obergauner, nämlich Frankreich.

Es kassierte samt zugehörigen Ländereien:
Metz,Toul,Verdun,Breisach am Rhein nebst sämtlichen habsburgischen Besitzungen -quasi das ganze Elsaß,
dazu noch die Schutzherrschaft über 10 deutsche Reichsstädte.

Die Schweden bekamen noch Vorpommern, etliche Ostseeinseln und das Herzogtum Bremen.Verden

Die Schweiz und Holland wurden rausgetrennt und bildeten eigene Staaten.
Alle deutschen Reichsstände wurden wurden zu Kleinstaaten mit voller Staatshoheit gemacht.

Das Reich sah nach dem westfälischen DIKTAT aus, wie ein Riese der die Masernimpfung vergessen hatte.

Etwas später unternahm noch der kleine Sonnenkönig Ludwig XIV drei Raubzüge.
Die Gelegenheit war gerade günstig , da das Reich sich gegen die Osmaneninvasion wehren mußte.

So kappte er mal eben 600 Städte,Dörfer und Burgen in Elsa0-Lothringen,Freiburg Straßburg und ein riesiges Gebiet südlich des Elsaß bis zum Genfer See.
Auch wenn er mit dem Reich einen Waffenstillstand abgeschlossen hatte ,kannte er keine Hemmungen in die Pfalz einzufallen und babarisch zu verwüsten.
Die Ruine des Heidelberger Schlosses hat er uns als Denkmal hinterlassen.

Jetzt kannst du die Franzosen weiter bedauern,macht nichts,da wir die Geschichte nicht mehr ändern können.

Vive la france le grande nation -hurra !:crazy:

Suppenkasper
16.04.2019, 23:21
Dass du die Franzosen bedauerst,ist deine Einstellung.o.k.

Aber die Raubzüge Frankreichs während des dreißigjährigen Krieges und später gegen das Reich waren für die Franzosen schon ein highlight.

Von 1618 bis 1648 wurden aud deutschen Boden Großmachtsphantasien ausgelebt.
Spanien mit dem Papst und seiner extra dafür neu gegründeten Kampftruppe der Jesuiten.

Schweden ,Holland-England und besonders Frankreich.

Als sich die Brandschatzerbande am 24.10.1648 in Münster und Osnabrück versammelte ,gab es eigentlich nur einen Sieger und Obergauner, nämlich Frankreich.

Es kassierte samt zugehörigen Ländereien:
Metz,Toul,Verdun,Breisach am Rhein nebst sämtlichen habsburgischen Besitzungen -quasi das ganze Elsaß,
dazu noch die Schutzherrschaft über 10 deutsche Reichsstädte.

Die Schweden bekamen noch Vorpommern, etliche Ostseeinseln und das Herzogtum Bremen.Verden

Die Schweiz und Holland wurden rausgetrennt und bildeten eigene Staaten.
Alle deutschen Reichsstände wurden wurden zu Kleinstaaten mit voller Staatshoheit gemacht.

Das Reich sah nach dem westfälischen DIKTAT aus, wie ein Riese der die Masernimpfung vergessen hatte.

Etwas später unternahm noch der kleine Sonnenkönig Ludwig XIV drei Raubzüge.
Die Gelegenheit war gerade günstig , da das Reich sich gegen die Osmaneninvasion wehren mußte.

So kappte er mal eben 600 Städte,Dörfer und Burgen in Elsa0-Lothringen,Freiburg Straßburg und ein riesiges Gebiet südlich des Elsaß bis zum Genfer See.
Auch wenn er mit dem Reich einen Waffenstillstand abgeschlossen hatte ,kannte er keine Hemmungen in die Pfalz einzufallen und babarisch zu verwüsten.
Die Ruine des Heidelberger Schlosses hat er uns als Denkmal hinterlassen.

Jetzt kannst du die Franzosen weiter bedauern,macht nichts,da wir die Geschichte nicht mehr ändern können.

Vive la france le grande nation -hurra !:crazy:

Danke, damit hast Du etwas länger ausgeführt, was ich oben, aufgrund von völligem Überdruß mit hirnbefreiten Nestbeschmutzern, kurz zusammengefasst habe.

Diskurti
16.04.2019, 23:23
Kurz zusammengefasst, und um es mal ganz ohne ad usum delphini auf den Punkt zu bringen: Der Franzmann hat nur eine ganz moderate Retourkutsche für das erhalten, was er Deutschland jahrhundertelang angetan hat. Und dann ist dem gallischen Hahn der Kamm zu dick geschwollen. 1940 wurde dann die Luft ein für alle mal rausgelassen, bis heute.

Deutschland gabs doch erst seit 1871 nach einem glänzenden Sieg über ddie Franzosen.
Der Napoleonische Krieg hat dem Deutschen immerhin den Code Civil eingebracht
und überhaupt erst die Voraussetzungen für ein Deutsches Reich geschaffen.
Der 'Alte Fritz' sprach und dachte französisch viel besser als deutsch..

Suppenkasper
16.04.2019, 23:26
Deutschland gabs doch erst seit 1871 nach einem glänzenden Sieg über ddie Franzosen.
Der Napoleonische Krieg hat dem Deutschen immerhin den Code Civil eingebracht
und überhaupt erst die Voraussetzungen für ein Deutsches Reich geschaffen.
Der 'Alte Fritz' sprach und dachte französisch viel besser als deutsch..

Das Deutsche Reich gab es in der Tat erst nach 1871. Und man kann, nicht gänzlich unrichtig, dafür argumentieren, dass damit überhaupt erst "Deutschland" entstanden ist. Das deutsche Volk gibt es nun allerdings schon eine ganze Weile länger. Und das hatte durchaus guten Grund, Hader mit den Franzosen zu haben. Bezüglich Napoleon gebe ich Dir, aus etwas anderen Gründen, Recht. Er war, gänzlich ungewollt, vermutlich einer der größten Katalysatoren für die Einigung Deutschlands.

Sitting Bull
16.04.2019, 23:43
Deutschland gabs doch erst seit 1871 nach einem glänzenden Sieg über ddie Franzosen.
Der Napoleonische Krieg hat dem Deutschen immerhin den Code Civil eingebracht
und überhaupt erst die Voraussetzungen für ein Deutsches Reich geschaffen.
Der 'Alte Fritz' sprach und dachte französisch viel besser als deutsch..

Wir sprechen hier über das Reich ! Möchte dich nicht gerade als Geschichtstrottel diffamieren ;aber hast du schon mal etwas vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehört ?
Da wurde schon lange vor Wilhelm I von den Fürsten ein Kaiser gewählt.

Mit dem dreißgjährigen Krieg wurde es zuerst auf die Bretter geschickt ,und später von Napoleon endgültig ausgeknockt.
Verflixt, schon wieder die Franzosen.:fuck:

Diskurti
16.04.2019, 23:56
Dass du die Franzosen bedauerst,ist deine Einstellung.o.k.

Aber die Raubzüge Frankreichs während des dreißigjährigen Krieges und später gegen das Reich waren für die Franzosen schon ein highlight.

Von 1618 bis 1648 wurden aud deutschen Boden Großmachtsphantasien ausgelebt.
Spanien mit dem Papst und seiner extra dafür neu gegründeten Kampftruppe der Jesuiten.

Schweden ,Holland-England und besonders Frankreich.

Als sich die Brandschatzerbande am 24.10.1648 in Münster und Osnabrück versammelte ,gab es eigentlich nur einen Sieger und Obergauner, nämlich Frankreich.

Es kassierte samt zugehörigen Ländereien:
Metz,Toul,Verdun,Breisach am Rhein nebst sämtlichen habsburgischen Besitzungen -quasi das ganze Elsaß,
dazu noch die Schutzherrschaft über 10 deutsche Reichsstädte.

Die Schweden bekamen noch Vorpommern, etliche Ostseeinseln und das Herzogtum Bremen.Verden

Die Schweiz und Holland wurden rausgetrennt und bildeten eigene Staaten.
Alle deutschen Reichsstände wurden wurden zu Kleinstaaten mit voller Staatshoheit gemacht.

Das Reich sah nach dem westfälischen DIKTAT aus, wie ein Riese der die Masernimpfung vergessen hatte.

Etwas später unternahm noch der kleine Sonnenkönig Ludwig XIV drei Raubzüge.
Die Gelegenheit war gerade günstig , da das Reich sich gegen die Osmaneninvasion wehren mußte.

So kappte er mal eben 600 Städte,Dörfer und Burgen in Elsa0-Lothringen,Freiburg Straßburg und ein riesiges Gebiet südlich des Elsaß bis zum Genfer See.
Auch wenn er mit dem Reich einen Waffenstillstand abgeschlossen hatte ,kannte er keine Hemmungen in die Pfalz einzufallen und babarisch zu verwüsten.
Die Ruine des Heidelberger Schlosses hat er uns als Denkmal hinterlassen.

Jetzt kannst du die Franzosen weiter bedauern,macht nichts,da wir die Geschichte nicht mehr ändern können.

Vive la france le grande nation -hurra !:crazy:

Sicherlich irgendwie richtig. Doch dachte man seinerzeit nicht in nationalen Kathegorien.
Die Schwächung der Deutschen Lande war jedoch hausgemacht (Habsburger und Bayern..).
Gewissermaßen als Einladung an die Außenmächte hier wohlfeilen Gewinn zu nehmen.
Die Franzosen waren da nicht schlimmer als die Spanier oder die Schweden..

Die Katastrophe des "Teutschen Krieges" bedeutete das Urtrauma der deutschen Bevölkerung in Mitteleuropa. Sie begründete eine misstrauisch-aggressive Mentalität die in den preußischen Militarismus ausartete, bis zur bitteren Ente.,#

Diskurti
17.04.2019, 00:16
Wir sprechen hier über das Reich ! Möchte dich nicht gerade als Geschichtstrottel diffamieren ;aber hast du schon mal etwas vom Heiligen Römischen Reich Deutscher Nation gehört ?
Da wurde schon lange vor Wilhelm I von den Fürsten ein Kaiser gewählt.

Mit dem dreißgjährigen Krieg wurde es zuerst auf die Bretter geschickt ,und später von Napoleon endgültig ausgeknockt.
Verflixt, schon wieder die Franzosen.:fuck:

Das HRRDN (was für ein Buchstabenungetüm ..) existierte als bindungsloses Übergebilde
was von Süditalien bis nach Pommern reichte. Kein Mensch dort fühlte sich als "Deutscher".
Die vielen Einzelstaaten bekämpften sich nach Belieben und de Kaiser hatte nichts zu sagen..
'Deutsch ' fühlte man sich erst mit den Befreiungskriegen,
hatte also sein Deutschsein Napoleon zu verdanken .,.

Sitting Bull
17.04.2019, 00:27
Das HRRDN (was für ein Buchstabenungetüm ..) existierte als bindungsloses Übergebilde
was von Süditalien bis nach Pommern reichte. Kein Mensch dort fühlte sich als "Deutscher".
Die vielen Einzelstaaten bekämpften sich nach Belieben und de Kaiser hatte nichts zu sagen..
'Deutsch ' fühlte man sich erst mit den Befreiungskriegen,
hatte also sein Deutschsein Napoleon zu verdanken .,.

Wenn du meinst -bitte.
ich war damals nicht dabei,oder wie Napoleon es mal so treffend gesagt haben soll : Geschichte sind die Lügen auf die man sich geeinigt hat.

Historiker sind nichts anderes als Leute , die ihren subjektiven Standpunkt als das objektive Wahre darzustellen belieben.

Diskurti
17.04.2019, 00:38
Das Deutsche Reich gab es in der Tat erst nach 1871. Und man kann, nicht gänzlich unrichtig, dafür argumentieren, dass damit überhaupt erst "Deutschland" entstanden ist. Das deutsche Volk gibt es nun allerdings schon eine ganze Weile länger. Und das hatte durchaus guten Grund, Hader mit den Franzosen zu haben. Bezüglich Napoleon gebe ich Dir, aus etwas anderen Gründen, Recht. Er war, gänzlich ungewollt, vermutlich einer der größten Katalysatoren für die Einigung Deutschlands.

Jo, Napoleon sozusagen als Fahnenträger der bourgeoisen Revolution.
Eine Revolution welche ohne Gutenberg, Luther, Kant,, nicht hätte gelingen können.
Vieles haben, in unserem Werden, wir Menschen deutscher Kultur, also uns selber zu verdanken.
Ich möchte das 'deutsche Denken' hier gewiss nicht kleinreden. ,.

Diskurti
17.04.2019, 00:40
Wenn du meinst -bitte.
ich war damals nicht dabei,oder wie Napoleon es mal so treffend gesagt haben soll : Geschichte sind die Lügen auf die man sich geeinigt hat.

Historiker sind nichts anderes als Leute , die ihren subjektiven Standpunkt als das objektive Wahre darzustellen belieben.

die meisten Menschen in aller Welt fühlen und denken so
wir selber nicht ausgenommen. , .

houndstooth
17.04.2019, 04:22
Man muss nicht grade studiert haben um zu sehen das so ein Diktat die Deutschen nur zu einem Stillhalten auf Zeit nötigt. Dauerhafter Friede wird sowas nicht werden, haben ja auch viele Zeitgenossen gesagt. Müssten sogar die damaligen Sieger gewusst haben, daß dies mit dem Diktat nur ein Friede auf Zeit ist. Darum meine Frage oder anders waren die Franzosen so dumm oder bezweckte sie damit in den nächsten 20-30 Jahren wieder angegriffen zu werden. Manchmal denk ich mir Engländer und Franzosen hatten gar nicht vor einen dauerhaften Frieden zustande zu bringen.

Post facto Betrachter lassen sich gerne dazu verfuehren historischen Persoenlichkeiten die Faehigkeit weiser Zukunftsvorhersage anzuheften. In diesem Fall klappt das deswegen nicht, weil die Buecher von z.B. David Lloyd Georg etc zeigen, dass G.B., HOL,BELG, FRA mit groesstem Vertrauen von gesicherten Frieden ueberzeugt gewesen waren.

Haetten sich die Unterzeichner des Versailler Vertrags rigoros an die Vereinbarungen gehalten , waere es nie zu einem 2.WK gekommen. Es war jedoch England gewesen ,dass wiedereinmal sein volte-face gezeigt hatte, England war unwillig; nicht entschlossen genug, die Vereinbarungen die es sich feierlich verpflichtet hatte ,durchzufuehren, auch einzuhalten.
So wird z.B. der ungehinderte , unbestrafte Wehrmachtseinmarch in das 'verboteten' Territorium westlich vom Rhein oft als ermutigender Impetus fuer H. genannt seine Aggressionspolitik voran zu treiben. Frankreich war damal entschieden Hitler die Stirn bieten, England, mit seiner feigen Appeasementpolitik winkte lustlos ab.

Muss immer schmunzeln wenn in DEU von einem 'Versailler Diktat' gesprochen wird: die Russkies sagten das Gleiche - und nicht unberechtigt - ueber das 'Deutsche Diktat' und Reparationen von Brest-Litovsk.

houndstooth
17.04.2019, 04:27
Historiker sind nichts anderes als Leute , die ihren subjektiven Standpunkt als das objektive Wahre darzustellen belieben.

Diese Behauptung sagt genau das Gegenteil was die Essenz eines Historikers kennzeichnet.

Nietzsche
17.04.2019, 05:28
Du gehst von der irrigen Annahme aus, dass es ein Einigsein geben muss. Es reicht, wenn es einige beschließen würden. Daher frage ich, wer vertritt noch deutsche Interessen ? Seit 1998 niemand mehr. Erst Schröder, dann Merkel...seit 21 Jahren abwärts...
Ja aber selbst die Deutschen vertreten nicht mehr ihre Interessen....

Sitting Bull
17.04.2019, 22:34
die meisten Menschen in aller Welt fühlen und denken so
wir selber nicht ausgenommen. , .

Bei Historikern war ich schon immer kritisch,besonders wenn ein klerikaler Hintergrund vorhanden war.
In der Schule ,wie es damals üblich war ,haben wir die französische Revolution rauf und runter pauken müssen.

Ein Bekannter von uns war Buchhändler ,dieser meinte , dass viele Schulbücher ziemlich oberflächlich sind.
Besonders bei der französischen Revolution gibt es viele zeitgenössische Aufzeichnungen.

Wie etwa ,die Bastille wurde nie gestürmt und die Insassen waren auch nicht von Interesse.
Gleich dem anfäglichen Wahlspuch : Freiheit,Gleichheit,Eigentum. usw.

Mein Pauker fand dies natürlich überhaupt nicht witzig zur damaligen Zeit,worauf er einen Wutanfall bekam.

Wenn man dann noch weiter zurückgeht ,in das sogenannte Mittelalter,fangen die Märchenstunden erst richtig an.
Die Jahresangaben von großen Ereignissen ab A.D. bis ins 12.Jahrhundert ,sind ohnehin alle nur angenommen.
Das heißt ,die Jahresangabe z,B, 850 A.D.ist rein willkürlich, da die A.D.Zeitrechnung erst im 12. Jahrhunbdert begonnen hat.

Besonders die kirchlichen Schreiber haben gefälscht und gelogen , dass es nur so krachte.

Eigentlich ist es in der Regell so ,wie es John Osborne mal süffisant formulierte :
Historiker sind die Schminkmeister des großen Welttheaters

Diskurti
19.04.2019, 23:08
Bei Historikern war ich schon immer kritisch,besonders wenn ein klerikaler Hintergrund vorhanden war.
In der Schule ,wie es damals üblich war ,haben wir die französische Revolution rauf und runter pauken müssen.

Ein Bekannter von uns war Buchhändler ,dieser meinte , dass viele Schulbücher ziemlich oberflächlich sind.
Besonders bei der französischen Revolution gibt es viele zeitgenössische Aufzeichnungen.

Wie etwa ,die Bastille wurde nie gestürmt und die Insassen waren auch nicht von Interesse.
Gleich dem anfäglichen Wahlspuch : Freiheit,Gleichheit,Eigentum. usw.

Mein Pauker fand dies natürlich überhaupt nicht witzig zur damaligen Zeit,worauf er einen Wutanfall bekam.

Wenn man dann noch weiter zurückgeht ,in das sogenannte Mittelalter,fangen die Märchenstunden erst richtig an.
Die Jahresangaben von großen Ereignissen ab A.D. bis ins 12.Jahrhundert ,sind ohnehin alle nur angenommen.
Das heißt ,die Jahresangabe z,B, 850 A.D.ist rein willkürlich, da die A.D.Zeitrechnung erst im 12. Jahrhunbdert begonnen hat.

Besonders die kirchlichen Schreiber haben gefälscht und gelogen , dass es nur so krachte.

Eigentlich ist es in der Regell so ,wie es John Osborne mal süffisant formulierte :
Historiker sind die Schminkmeister des großen Welttheaters

Völlig richtig! alle Aussagen von Historikern , Politickern, Kirchenleuten, usw sind kritisch zu beurteilen.
Besonders wenn sie spezielle Interessen transportieren (zB Transatlanticker). Ein Jeder errichte sich das eigene Urteil
und finde den eigenen Standpunkt.

Sitting Bull
22.04.2019, 22:34
Völlig richtig! alle Aussagen von Historikern , Politickern, Kirchenleuten, usw sind kritisch zu beurteilen.
Besonders wenn sie spezielle Interessen transportieren (zB Transatlanticker). Ein Jeder errichte sich das eigene Urteil
und finde den eigenen Standpunkt.

Es gibt auch noch einen treffenden Spruch zu den sogenannten "Lebensinnerungen von Politikern und anderen Personen der Zeitgeschichte :

Memoiren sind in der Regel die Aufzählungen der Gedächtnislücken ihrer Verfasser.

Suppenkasper
22.04.2019, 22:36
Es gibt auch noch einen treffenden Spruch zu den sogenannten "Lebensinnerungen von Politikern und anderen Personen der Zeitgeschichte :

Memoiren sind in der Regel die Aufzählungen der Gedächtnislücken ihrer Verfasser.

Man könnte auch sagen: post facto Freibriefe, die man sich selbst ausstellt. Das unterschreibe ich durchaus.

DUNCAN
22.04.2019, 22:56
Ja aber selbst die Deutschen vertreten nicht mehr ihre Interessen....Nach dem irren Blutzoll von zwei Kriegen gegen die Welt blieb nur der wertlose Kaffeesatz über. Die BRD-Zombies sind jedenfalls keine Deutsche. Deutschland gibt es seit 1945 nicht mehr. Die Islamisten/Arabs werden auf Grund ihrer Zahl die Nachfolge antreten. Vielleicht aber auch die Neger. Es wird spannend. Die Staatsreligion der BRD hat jedenfalls bald ausgedient. Von daher ist das Land auf einem guten, wenn auch nicht deutschen Weg. Merkel möge gemeinsam mit den Grünen weiterhin als Beschleuniger dienen.

Suppenkasper
22.04.2019, 23:02
Nach dem irren Blutzoll von zwei Kriegen gegen die Welt blieb nur der wertlose Kaffeesatz über. Die BRD-Zombies sind jedenfalls keine Deutsche. Deutschland gibt es seit 1945 nicht mehr. Die Islamisten/Arabs werden auf Grund ihrer Zahl die Nachfolge antreten. Vielleicht aber auch die Neger. Es wird spannend. Die Staatsreligion der BRD hat jedenfalls bald ausgedient. Von daher ist das Land auf einem guten, wenn auch nicht deutschen Weg. Merkel möge gemeinsam mit den Grünen weiterhin als Beschleuniger dienen.

Wie hat mal der vielleicht meistgehasste Mann des 20ten Jahrhunderts (nein, nicht A.H.) angeblich so schön gesagt: "Alles was wertvoll war am deutschen Volk wird mit uns untergehen. Was mit dem Rest passiert ist nicht von Bedeutung." Alles was seit 1945 passiert ist scheint diesen auf den ersten Blick ach so zynischen Satz glänzend zu bestätigen.

DUNCAN
22.04.2019, 23:10
Wie hat mal der vielleicht meistgehasste Mann des 20ten Jahrhunderts (nein, nicht A.H.) angeblich so schön gesagt: "Alles was wertvoll war am deutschen Volk wird mit uns untergehen. Was mit dem Rest passiert ist nicht von Bedeutung." Alles was seit 1945 passiert ist scheint diesen auf den ersten Blick ach so zynischen Satz glänzend zu bestätigen.Der Satz war nicht zynisch sondern realistisch und weitblickend.

Suppenkasper
22.04.2019, 23:11
Der Satz war nicht zynisch sondern realistisch und weitblickend.

Stammt, angeblich, von Heinrich Himmler. Ich gebe da nichts drauf, die Quelle ist mehr als unzuverlässig ("Augenzeugenbericht" lässt grüßen). Trotzdem jagt er mir jedesmal wieder einen Schauer über den Rücken, wie ihn nur die gallenbitterste Wahrheit auslösen kann.

Diskurti
23.04.2019, 00:57
Es gibt auch noch einen treffenden Spruch zu den sogenannten "Lebensinnerungen von Politikern und anderen Personen der Zeitgeschichte :

Memoiren sind in der Regel die Aufzählungen der Gedächtnislücken ihrer Verfasser.

man erinnert das Schöne
vergisst das Unbequeme.,.

Diskurti
23.04.2019, 01:08
Nach dem irren Blutzoll von zwei Kriegen gegen die Welt blieb nur der wertlose Kaffeesatz über. Die BRD-Zombies sind jedenfalls keine Deutsche. Deutschland gibt es seit 1945 nicht mehr. Die Islamisten/Arabs werden auf Grund ihrer Zahl die Nachfolge antreten. Vielleicht aber auch die Neger. Es wird spannend. Die Staatsreligion der BRD hat jedenfalls bald ausgedient. Von daher ist das Land auf einem guten, wenn auch nicht deutschen Weg. Merkel möge gemeinsam mit den Grünen weiterhin als Beschleuniger dienen.

Was Du nur hast, den Deutschen heute geht es weit besser als den Deutschen vor 70 Jahren
allerdings sind wir heutzutag nicht mehr so arisch wie seinerzeit.. findest Du wohl schade?

Diskurti
23.04.2019, 01:12
Wie hat mal der vielleicht meistgehasste Mann des 20ten Jahrhunderts (nein, nicht A.H.) angeblich so schön gesagt: "Alles was wertvoll war am deutschen Volk wird mit uns untergehen. Was mit dem Rest passiert ist nicht von Bedeutung." Alles was seit 1945 passiert ist scheint diesen auf den ersten Blick ach so zynischen Satz glänzend zu bestätigen.

Das war wohl sein Job in der Geschichte..
Insofern hat er solide Arbeit getan
Sein Fluch reicht bis heute., .

Diskurti
23.04.2019, 01:15
Stammt, angeblich, von Heinrich Himmler. Ich gebe da nichts drauf, die Quelle ist mehr als unzuverlässig ("Augenzeugenbericht" lässt grüßen). Trotzdem jagt er mir jedesmal wieder einen Schauer über den Rücken, wie ihn nur die gallenbitterste Wahrheit auslösen kann.

nönö, das spach der Führer mit seinem Nerobefehl.
kennt sich Kasper wirklich so schlecht aus ?

DUNCAN
23.04.2019, 13:17
Was Du nur hast, den Deutschen heute geht es weit besser als den Deutschen vor 70 Jahren
allerdings sind wir heutzutag nicht mehr so arisch wie seinerzeit.. findest Du wohl schade?Wie es den in der BRD wohnenden Zombies geht, ist mir schnuppe. Lange wird es sie nicht mehr geben, und das finde ich tatsächlich so gar nicht schade.

Suppenkasper
23.04.2019, 13:53
nönö, das spach der Führer mit seinem Nerobefehl.
kennt sich Kasper wirklich so schlecht aus ?

Der Kasper zitiert aus einem Text des jüdischen Vertreters des Jewish World Congress, Norbert Masur, der am 21. April 1945 mit Himmler in der Nähe von Berlin zusammentraf, um über die Freilassung von KZ-Häftlingen, unter anderem der Frauen aus Ravensbrück und Juden aus den skandinavischen Ländern, und ihre Überstellung in neutrale Länder (Schweden, Schweiz) zu verhandeln. Himmler stimmte übrigens allen Vorschlägen zu, ging sogar noch über das Vereinbarte hinaus, ohne dass er dabei noch irgendetwas zu gewinnen hatte, wie auch Masur ganz klar in seinem Text durchblicken lässt. Während das Reich zusammenbrach hatte das Monster Himmler also nichts besseres zu tun als KZ-Häftlinge in Sicherheit zu bringen. Es handelte sich allein im Fall Ravensbrück um 7000 (nach anderen Quellen 7500) Häftlinge, die auf diese Art auch tatsächlich gerettet wurden.

Keine Sorge, ich schreibe hier, außer wenn ich's witzig meine oder dumme Sprüche klopfe, durchaus keinen Scheiß zusammen.

Da Masurs Augenzeugenbericht aber erst einige Zeit nach dem Treffen und "aus dem Kopf" niedergeschrieben wurde, muss es nicht so sein, dass Himmler das wortwörtlich so gesagt hat. Er war ja bekanntlich mit einer ordentlichen Portion zynischem Humor gesegnet, etwas Sinngemäßes in der Art kann also schon von ihm gekommen sein.

Hier kannst Du derzeit einen großen Teil von Masurs Bericht in deutscher Sprache nachlesen, den vollständigen findest Du im Netz derzeit meines Wissens nur auf englisch und schwedisch. Ich hatte mir das Zitat aus der englischen Version übersetzt, es stimmt also nicht wortgenau, wohl aber im vollen Wortsinne, mit der version im Link überein, findet sich übrigens auf p. 141. etwa in der Mitte

https://books.google.de/books?id=nxJc60hyDM0C&lpg&pg=PA133#v=onepage&q&f=false

Suppenkasper
23.04.2019, 13:57
Was Du nur hast, den Deutschen heute geht es weit besser als den Deutschen vor 70 Jahren
allerdings sind wir heutzutag nicht mehr so arisch wie seinerzeit.. findest Du wohl schade?

Dann sind das auch keine Deutschen, mein Freund.

herberger
23.04.2019, 14:59
Was Du nur hast, den Deutschen heute geht es weit besser als den Deutschen vor 70 Jahren
allerdings sind wir heutzutag nicht mehr so arisch wie seinerzeit.. findest Du wohl schade?

Es geht auch das deutsche Wesen, was kommt, das sind die niederen Instinkte, von nomadischen Räubern.

Diskurti
23.04.2019, 21:04
Es geht auch das deutsche Wesen, was kommt, das sind die niederen Instinkte, von nomadischen Räubern.

Den Deutschen geht es aber lieber gut
als das sie deutsch (was ist das?) sein müssen
wie zB während der beiden Weltkriege. ,.

Enkidu
23.04.2019, 21:11
Den Deutschen geht es aber lieber gut
als das sie deutsch (was ist das?) sein müssen
wie zB während der beiden Weltkriege. ,.


https://www.youtube.com/watch?v=kvGJ16oGwCI&bpctr=1556052041:isgut:

Diskurti
23.04.2019, 21:36
`*´

Lebensqualität ist den Deutschen am wichtigsten
deutsch sind sie eben mal so nebenbei
machen dafür vielleicht einen Verein
zB den Alldeutschen Verband

herberger
24.04.2019, 07:02
Den Deutschen geht es aber lieber gut
als das sie deutsch (was ist das?) sein müssen
wie zB während der beiden Weltkriege. ,.

Ja das glaubt auch IM Erika, und du glaubst auch was Göring Eckehart sagt die Kanaken machen big Wirtschaftswunder. Das ist in der Tat ein Wirtschaftswunder mit 2 Ehefrauen 10 Kinder ein Haus ein Auto und 6 tausend bares.

herberger
24.04.2019, 07:11
Immerhin wäre die Reduktion auf ein Kernpreußen nebst ein paar Teilstaaten (Linksrhein, B-WÜ, Bayern,,) die für alle Beteiligten vorteilhaftere Lösung gewesen im Vergleich was nach 20 Jahren kam.,#

Es hat in Versailles nicht nur Deutschland Schaden genommen, 1918 entstanden in Mittel und Osteuropa Nationalräte und Nationalversammlungen die durch niemanden legitimiert wurden, so befanden sich Menschen oder ganze Volksgruppen plötzlich im Ausland und nicht mehr im eigenen Land, Ukrainer Ungarn Kroaten Deutsche Slowenen Slowaken zum Beispiel.

Frankenberger_Funker
24.04.2019, 07:14
Den Deutschen geht es aber lieber gut
als das sie deutsch (was ist das?) sein müssen
wie zB während der beiden Weltkriege. ,.

:vogel:

herberger
24.04.2019, 07:20
Das einzige Land das vom ehemaligen russ. Reich Land annektiert hat das war Polen, gleich 1918 überfielen sie die Ukraine.

Diskurti
25.04.2019, 00:23
Es hat in Versailles nicht nur Deutschland Schaden genommen, 1918 entstanden in Mittel und Osteuropa Nationalräte und Nationalversammlungen die durch niemanden legitimiert wurden, so befanden sich Menschen oder ganze Volksgruppen plötzlich im Ausland und nicht mehr im eigenen Land, Ukrainer Ungarn Kroaten Deutsche Slowenen Slowaken zum Beispiel.

Der wirkliche Nutzen/Schaden lässt sich oft erst im Nachhinein beurteilen.
Tatsache bleibt der riesige Impuls der vom Kriege ausging und zugleich die Entladung alter Spannungen -
Historische Friktionen, Ungleichzeitigkeiten, dissonante Kognitionen, Zentrifugalpotenziale,,
Alle stauen sich auf bis zum Kulminationsmoment wo ihre Sprengkraft entfesselt wird.
Der Kriegsbefehl Wilhelms am 1. August erzwang diese Entladung von altem Streit.
Der weit bessere Weg zur Entspannung fand sich in der Diplomatie
wie es in den 44 Jahren zuvor immer erfolgreich gelungen war .

Diskurti
25.04.2019, 00:27
Ja das glaubt auch IM Erika, und du glaubst auch was Göring Eckehart sagt die Kanaken machen big Wirtschaftswunder. Das ist in der Tat ein Wirtschaftswunder mit 2 Ehefrauen 10 Kinder ein Haus ein Auto und 6 tausend bares.

Deshalb geht es den Deutschen lieber gut
Wozu sollten sie denn sonst deutsch sein ?

Diskurti
25.04.2019, 00:36
Das einzige Land das vom ehemaligen russ. Reich Land annektiert hat das war Polen, gleich 1918 überfielen sie die Ukraine.

Wenn wir Deutschen Russen wären
dann hätten wir viel mehr Knautschzone
wir könnten dann die vielen Flüchtlinge in Sibierien unterbringen
Platz gibts dort genug,.. Warum nicht einen Deal mit Putin machen ?

herberger
28.05.2019, 08:09
https://abload.de/img/51dljttgspl._sx350_bonakqu.jpg (https://abload.de/image.php?img=51dljttgspl._sx350_bonakqu.jpg)



Der Streit, den die Sieger des Ersten Weltkriegs um die deutsche Beute untereinander nicht beilegen konnten, führte zum Monstrum des Diktats von Versailles. Deutschlands Ruin folgte auf dem Fuße, denn den meisten ehemaligen Feindstaaten ging es lediglich darum, Reparationszahlungen zu erpressen. Die Auseinandersetzungen der Sieger verschärften sich, als amerikanische Finanzfirmen ihre Kredite bei den ehemaligen Verbündeten eintrieben und mit ihren überschüssigen Dollars in Deutschland Geschäfte machen wollten. Mit der mutwillig erzeugten Weltwirtschaftskrise von 1929 verschoben sich die Fronten erneut, denn nunmehr wurden die Industrienationen auf das Niveau von Deutschland herabgedrückt. Als dieses sich nun wider Erwarten als erstes zu erholen schien, kamen die vom Jahrhundertbeginn bekannten Kriegsbefürworter unter den anglo-amerikanischen Eliten erneut zum Zuge. Sie führten ihre Länder konsequent in den Zweiten Weltkrieg. Der Autor: Helmut Roewer (* 1950). Nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr. iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. 1994 bis 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Lebt und arbeitet seither als freiberuflicher Schriftsteller in Weimar und Skagen. Letzte Buchveröffentlichungen: Unterwegs zur Weltherrschaft. Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann. Zürich, 2016; Kill the Huns - Tötet die Hunnen. Geheimdienste, Subversion und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Graz, 2014. Weiteres & Kontakt bei www.helmut-roewer.de.

houndstooth
28.05.2019, 11:00


Goebbels haett's nicht besser schreiben koennen...

herberger
28.05.2019, 14:02
In der Tat, was brachte den Siegern Versailles? Sie plünderten in Deutschland nach Lust und Laune, die Liste die Deutschland abliefern musste war sehr lang. Aber was sollen die Werktätigen der Sieger so lange machen wenn Schiffe Eisenbahnen Kohle Maschinen aus Deutschland gratis geliefert werden, und was soll die heimische Wirtschaft so lange machen wenn Deutschland als Handelspartner nicht mehr zur Verfügung steht?

So etwas können nur Mächte machen die keinen Gedanken an das Volk verschwenden

Irgendwie erinnert das an die Einführung des Euro.

Diskurti
28.05.2019, 22:31
In der Tat, was brachte den Siegern Versailles? Sie plünderten in Deutschland nach Lust und Laune, die Liste die Deutschland abliefern musste war sehr lang. Aber was sollen die Werktätigen der Sieger so lange machen wenn Schiffe Eisenbahnen Kohle Maschinen aus Deutschland gratis geliefert werden, und was soll die heimische Wirtschaft so lange machen wenn Deutschland als Handelspartner nicht mehr zur Verfügung steht?

So etwas können nur Mächte machen die keinen Gedanken an das Volk verschwenden

Irgendwie erinnert das an die Einführung des Euro.

Am meisten geplündert haben die deutschen Führers das eigene Volk.. an Leben, an Gütern, an Idealen,,
Sie fangen einen Krieg an, bezahlen ihn mit den Ersparnissen der treuen deutschen Bürger,
merken schnell dass er verloren ist (Marneschlacht) und betreiben ihn noch 4 bittere Jahre weiter
bis die Niederlage nicht mehr zu verheimlichen ist und kapitulieren dann..
Anschließend behaupten diese Führers, das Volk habe sie verraten
und sei somit schuld an der Niederlage, nicht etwa sie selbst.
Der gigantische Schaden den diese Führers den Deutschen angetan haben
übertrifft die anschließenden Reparationen und Gebietsabgaben bei Weitem.

herberger
29.05.2019, 07:36
Am meisten geplündert haben die deutschen Führers das eigene Volk.. an Leben, an Gütern, an Idealen,,
Sie fangen einen Krieg an, bezahlen ihn mit den Ersparnissen der treuen deutschen Bürger,
merken schnell dass er verloren ist (Marneschlacht) und betreiben ihn noch 4 bittere Jahre weiter
bis die Niederlage nicht mehr zu verheimlichen ist und kapitulieren dann..
Anschließend behaupten diese Führers, das Volk habe sie verraten
und sei somit schuld an der Niederlage, nicht etwa sie selbst.
Der gigantische Schaden den diese Führers den Deutschen angetan haben
übertrifft die anschließenden Reparationen und Gebietsabgaben bei Weitem.

Wer bezahlt deine Anstaltskosten, du selber oder der deutsche Steuerzahler?

Diskurti
29.05.2019, 09:41
Wer bezahlt deine Anstaltskosten, du selber oder der deutsche Steuerzahler?

so spricht der Lakai des Führers.. die Obrigkeit im Kopf #.#

Frontferkel
30.05.2019, 23:10
https://abload.de/img/51dljttgspl._sx350_bonakqu.jpg (https://abload.de/image.php?img=51dljttgspl._sx350_bonakqu.jpg)



Der Streit, den die Sieger des Ersten Weltkriegs um die deutsche Beute untereinander nicht beilegen konnten, führte zum Monstrum des Diktats von Versailles.
Deutschlands Ruin folgte auf dem Fuße, denn den meisten ehemaligen Feindstaaten ging es lediglich darum, Reparationszahlungen zu erpressen.
Die Auseinandersetzungen der Sieger verschärften sich, als amerikanische Finanzfirmen ihre Kredite bei den ehemaligen Verbündeten eintrieben und mit ihren überschüssigen Dollars in Deutschland Geschäfte machen wollten.
Mit der mutwillig erzeugten Weltwirtschaftskrise von 1929 verschoben sich die Fronten erneut, denn nunmehr wurden die Industrienationen auf das Niveau von Deutschland herabgedrückt.
Als dieses sich nun wider Erwarten als erstes zu erholen schien, kamen die vom Jahrhundertbeginn bekannten Kriegsbefürworter unter den anglo-amerikanischen Eliten erneut zum Zuge. Sie führten ihre Länder konsequent in den Zweiten Weltkrieg.
Der Autor: Helmut Roewer (* 1950). Nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant.
Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte.
Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr. iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema.
Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat.
1994 bis 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde.

Lebt und arbeitet seither als freiberuflicher Schriftsteller in Weimar und Skagen.
Letzte Buchveröffentlichungen: Unterwegs zur Weltherrschaft. Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann. Zürich, 2016;
Kill the Huns - Tötet die Hunnen. Geheimdienste, Subversion und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Graz, 2014. Weiteres & Kontakt bei www.helmut-roewer.de (http://www.helmut-roewer.de).
Entschuldige, habe nur ein wenig Ordnung in Deinen eingestellten Text gebracht.

Diskurti
31.05.2019, 01:16
Der Streit, den die Sieger des Ersten Weltkriegs um die deutsche Beute untereinander nicht beilegen konnten, führte zum Monstrum des Diktats von Versailles. Deutschlands Ruin folgte auf dem Fuße, denn den meisten ehemaligen Feindstaaten ging es lediglich darum, Reparationszahlungen zu erpressen. Die Auseinandersetzungen der Sieger verschärften sich, als amerikanische Finanzfirmen ihre Kredite bei den ehemaligen Verbündeten eintrieben und mit ihren überschüssigen Dollars in Deutschland Geschäfte machen wollten. Mit der mutwillig erzeugten Weltwirtschaftskrise von 1929 verschoben sich die Fronten erneut, denn nunmehr wurden die Industrienationen auf das Niveau von Deutschland herabgedrückt. Als dieses sich nun wider Erwarten als erstes zu erholen schien, kamen die vom Jahrhundertbeginn bekannten Kriegsbefürworter unter den anglo-amerikanischen Eliten erneut zum Zuge. Sie führten ihre Länder konsequent in den Zweiten Weltkrieg. Der Autor: Helmut Roewer (* 1950). Nach dem Abitur Panzeroffizier, zuletzt Oberleutnant. Sodann Studium der Rechtswissenschaften, Volkswirtschaft und Geschichte. Nach dem zweiten juristischen Staatsexamen Rechtsanwalt und Promotion zum Dr. iur. über ein rechtsgeschichtliches Thema. Später Beamter im Sicherheitsbereich des Bundesinnenministerium in Bonn und Berlin, zuletzt Ministerialrat. 1994 bis 2000 Präsident einer Verfassungsschutzbehörde. Lebt und arbeitet seither als freiberuflicher Schriftsteller in Weimar und Skagen. Letzte Buchveröffentlichungen: Unterwegs zur Weltherrschaft. Warum England den Ersten Weltkrieg auslöste und Amerika ihn gewann. Zürich, 2016; Kill the Huns - Tötet die Hunnen. Geheimdienste, Subversion und Propaganda im Ersten Weltkrieg. Graz, 2014. Weiteres & Kontakt bei www.helmut-roewer.de (http://www.helmut-roewer.de).

Röwer kannste vergessen..
Er faselt viel von Gegensätzen zwischen GB u DR.
Doch weiß er kein Indiz zu nennen welches Kriegsvorsatz
seitens Londons bezeugen könnte.

herberger
31.05.2019, 06:52
Das GB am WK I teilnahm ist Beleg genug.

Feldmann
28.06.2019, 11:47
Heute wird das Versailler Diktat 100 Jahre alt. Ein guter Anlass, sich dieses Machwerk mal wieder ins Gedächtnis zu rufen.

https://i2.wp.com/deutsche-schutzgebiete.de/wordpress/wp-content/uploads/2018/10/Versailler_Vertrag_Deutschlands_Verstuemmelung.jpg ?fit=666%2C590&ssl=1

Würfelqualle
28.06.2019, 12:01
Die Gebietsverluste nach dem 1.und 2. Weltkrieg, entsprachen ca. der Größe der BRD bis 1990.

Querfront
03.11.2019, 17:30
Versailler Vetrag. Letzte Reparationszahlung erfolgte 2010. Willy Wimmer bei KenFM zu seinem Buch über den Versailler Vertrag.


https://www.youtube.com/watch?v=tJQSFuXlHpA

Sehr interessant, das wusste ich nicht.

herberger
03.11.2019, 18:25
Wegen Versailles freute man sich in Deutschland 1939/40 das die Polen und Franzosen anständig eins in die Schnauze bekommen haben.