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Vollständige Version anzeigen : CoCom: Embargo gegen die DDR



Pelle
28.05.2019, 19:41
CoCom sollte dazu dienen, dass die DDR wirtschaftliche und gesellschaftlich geschwächt wird.

http://totgesagtelebenlaenger.blogsport.de/kalter-krieg/der-wirtschaftskrieg/

"
Der Wirtschaftskrieg (http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/kalter-krieg/der-wirtschaftskrieg/)
Der Wirtschaftskrieg in Aktion:
I. Störmaßnahmen und Embargopolitik
II. Subversive Aktionen als Bestandteil des Wirtschaftskrieges
I. Störmaßnahmen und Embargopolitik
Auf dem Territorium der sowjetischen Besatzungszone bestanden tiefgreifende wirtschaftliche Disproportionen: So wichtige Rohstoffe wie Eisenerze und Steinkohle fehlten fast vollständig, eine nennens¬werte schwerindustrielle Basis war nicht vorhanden. Von der Vor¬kriegsproduktion des ehemaligen Deutschen Reiches entfielen bei Roheisen nur 1,3 %, bei Stahl etwa 7 % auf dieses Gebiet, bei Er¬zeugnissen der Metallurgie und der Gießereiindustrie 16%. Der An¬teil der Steinkohlenförderung betrug 2%.
Im Jahre ihrer Gründung besah die DDR lediglich ein einziges Hüttenwerk mit 4 technisch veralteten Hochöfen, während die BRD über 121 meist moderne Hochöfen verfügen konnte. Vor 1945 erhielt das Wirtschaftsgebiet der heutigen DDR aus dem Ruhrgebiet jährlich 7,5 Millionen Ton¬nen Steinkohle und 2 Millionen Tonnen Eisen und Stahl. Im Zeit¬raum von 1945 bis 1962 wurden in dieses Gebiet jedoch nur ganze 400 000 Tonnen Steinkohle und 321 000 Tonnen Eisen und Stahl aus dem Ruhrgebiet eingeführt — Mengen, mit denen selbst ein wirt-schaftlicher Wiederaufbau des Gebietes östlich der Elbe kaum hätte durchgeführt werden können.
Die überkommene Standortverteilung der Industrie hatte zwischen Elbe und Oder in der Hauptsache eine Konsumgüter- und Zulieferindustrie entstehen lassen, deren tradi¬tioneller Markt in Westdeutschland lag. Diese Disproportionen wa¬ren ein Resultat der kapitalistischen Wirtschaft, deren anarchischer Charakter auch in der planlosen Standortverteilung der Industrie Ausdruck gefunden hatte. Hinzu kam als gewichtiger Umstand, daß die Kriegszerstörungen als Folge unmittelbarer Kampfhandlungen östlich der Elbe wesentlich größer waren als in Westdeutschland.
Schließlich mußten von diesem Wirtschaftsgebiet allein notwendige erhebliche Wiedergutmachungsleistungen vor allem gegenüber der Sowjetunion und der Volksrepublik Polen erbracht werden.
Durch die Kriegsfolgen und die staatliche Spaltung wurden die im Gebiet der sowjetischen Besatzungszone bestehenden ökonomischen Disproportionen beträchtlich verschärft — das Wirtschaftsgebiet geriet in eine äußerst komplizierte Situation, die nur allmählich und mit der Hilfe der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Staa¬ten überwunden werden konnte.
Die Politik der DDR war in der deutschen Frage darauf gerichtet, die imperialistische Spaltung Deutschlands zu überwinden und da¬mit auch das einheitliche deutsche Wirtschaftsgebiet wiederherzu¬stellen. Die Herstellung eines einheitlichen demokratischen Deutsch¬lands hätte die günstigsten Möglichkeiten für die Überwindung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten geboten. Die DDR war daher an einem möglichst reibungslos funktionierenden Handel mit den Westzonen und der späteren BRD stark interessiert, da sich hier auch eine Chance eröffnete, die wirtschaftlichen Folgen der Spaltung we¬nigstens teilweise zu mildern."


Die mit den USA verbündeten Staaten gründeten 1949 (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?1949)/50 (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?1950) das Coordinating Commitee for East West Trade Policy (abgekürzt CoCom). Das CoCom hatte die Aufgabe, Lieferungen von Kriegsmaterial und "dual-use-Gütern", also Waren, die (auch) militärischen Zwecken dienen konnten, in die Länder des Ostblocks zu verhindern.
Mitglieder des CoCom waren außer Island alle NATO-Staaten sowie Japan und Australien. Die Mitgliedsstaaten übernahmen Ausfuhrbeschränkungen und -kontrollen für bestimmte Waren in ihre nationalen Rechtsordnungen.
Hierzu wurde eine ständig aktualisierte Liste von Gütern zusammengestellt, die einem Embargo (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?action=edit&id=Embargo) ? (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?action=edit&id=Embargo) unterlagen. Dies war die so genannte CoCom-Liste. In der Liste waren aufgeführt:


Kriegsmaterialien
Materialien aus dem Kernenergiebereich
Waren mit militärischer und/oder ziviler Nutzbarkeit.

Ein für die DDR entscheidender Fakt war, dass unter den letztgenannten Punkt praktisch alle Erzeugnisse der Hochtechnologie fielen, also etwa leistungsstarke Computer oder Produktionsanlagen für die Mikroelektronik (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Mikroelektronik)-Industrie (da damit wiederum solche Komponenten hergestellt werden konnten). In der Konsequenz diente das CoCom-Embargo also auch dazu, die Entwicklung einer leistungsfähigen Rechentechnik seitens des RGW (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?RGW) zu unterbinden - zumindest was den Beitrag westlichen Know-hows betraf.
Die Kontrolle regelten die Teilnehmerstaaten über die jeweiligen Außenwirtschaftsgesetze. In der BRD (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?BRD) waren Zuwiderhandlungen gegen außenwirtschaftsrechtliche Vorschriften in der Regel Ordnungswidrigkeiten, in besonders schweren Fällen Straftaten.

Da es im innerdeutschen Handel auf Westseite potente Anbieter und auf Ostseite massiven Bedarf an CoCom-behinderten Waren gab, war es nur eine Frage des Preises und der geheimdienstlichen Abdeckung, dass CoCom-widrige Embargogeschäfte (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Embargogeschäfte) zustande kamen. Die Aufdeckung der "Beschaffungslinien" suchte das MfS (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?MfS) mit aller Macht zu verhindern. Auch auf der Westseite gab es - in Einzelfällen nachgewiesene - Bestrebungen der Nachrichtendienste, durch Beteiligung an den Rechtsbrüchen einerseits die Beschaffung zu kontrollieren, andererseits am Profit teilzuhaben.
Bekannte Beispiele für Embargoverstöße durch BRD (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?BRD)-Firmen lieferten etwa


Siemens
Hoesch
Horn & Görwitz
Diebold Deutschland
Leybold-Heräus
Mannesmann
Rohde & Schwarz.

Die Methoden zur Umgehung der Ausfuhrbeschränkungen, also zum verbotenen Export der Waren auf der CoCom-Liste, waren höchst unterschiedlich. Während der Anlagenbauer Leybold-Heräus die Produktionsanlagen zur Chipherstellung fälschlich als minderwertig deklarierte, erwirkte z.B. Siemens auf nie geklärte Weise regierungsoffizielle Ausfuhrgenehmigungen für Rechner, Bauelemente, Nachrichtentechnik etc. (es gab später Hinweise darauf, dass es sich hierbei um den Grund für die illegalen Millionenspenden von Siemens an die CDU der BRD (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?BRD) handelte). Die Fa. Rohde & Schwarz war auch damals schon Ausrüster für diverse "spezifische Zwecke" (u.a. Nachrichtenelektronik, Verschlüsselung, Funktechnik).

Pelle
28.05.2019, 19:44
https://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/2006_4_5_f%C3%A4ssler.pdf

http://www.rotfuchs.net/files/rotfuchs-beilagen-pdf/RF-152-09-10-Beilage.pdf


Made in GDR (http://www.rotfuchs.net/files/rotfuchs-beilagen-pdf/RF-152-09-10-Beilage.pdf) Zwischen Dresden und Chemnitz haben sich in den vergangenen Jahrzehnten Hunderte IT-Firmen im sogenannten Silicon Saxony *angesiedelt. Entscheidend für diese Entwicklung war ein technologiepolitischer Beschluss des DDR-Politbüros von 1986.
Von Enno Park (https://jungle.world/autorin/enno-park)








https://jungle.world/sites/default/files/styles/article_wide/public/2019-01/Robotron_U60998C_1.jpg?itok=d7zeVUBF
Bild:
archiv 2. juni










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Am 12. September 1988 wurden im Politbüro des ZK der SED meterlange Papierbahnen ausgerollt. Anlass war die feierliche Übergabe des U61000. Das Kürzel stand nicht für ein U-Boot, sondern für den ersten Ein-Megabit-Chip des Ostblocks, dessen schematische Darstellung zur Feier des Tages auf Papier ausgedruckt worden war. Wenn die Worte »DDR« und »Technologie« damals in einem Satz vorkamen, folgten häufig hämische Witze. Der erste begehbare Computerchip sei im Politbüro präsentiert worden, hieß es anlässlich der Präsentation des U61000.
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Ein anderer beliebter Witz lautete: Woran erkennt man, dass die Stasi einem eine Robotron-Wanze eingebaut hat? Im Zimmer steht ein neuer Schrank und in der Einfahrt ein neues Trafohäuschen. Das Logo des Kombinats Robotron war in den Büros zwischen Eisenach und Greifswald allgegenwärtig. Als eine Art IBM des Ostens produzierte der volkseigene Betrieb mit zuletzt 68 000 Mitarbeitern Schreibmaschinen, Rechner und Büromaschinen aller Art. Sein Vorgängerbetrieb hatte 1966 in Moskau den ersten Großrechner vorgestellt, den Robotron 300, der noch mit Lochkarten programmiert wurde. Um ihn zu bedienen, war ein Team von acht Personen nötig, die im Dreischichtbetrieb arbeiteten, um die teuren Rechengeräte so gut wie möglich auszulasten. Großrechner und Lochkarten waren in den sechziger Jahren auch im Westen noch alltäglich im Einsatz.

Der Ein-Megabit-Chip wurde zum Politikum. Erich Honecker wollte ihn unbedingt dem General*sekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow, zeigen, um dem Initiator von Glasnost und Perestroika die Leistungsfähigkeit der sozialistischen DDR-Wirtschaft vor Augen zu führen. Es sah so aus, als habe die DDR den Vorsprung des Westens auf drei Jahre verringert und sei dabei, in gewaltigem Tempo aufzuholen.
Der U61000 war ein fingernagelgroßer Speicherchip, der etwa den Text von 60 DIN-A4-Seiten fassen konnte. Es gibt zwei Versionen seiner Geschichte, die beide bis zu einem gewissen Grad stimmen. Die erste Version lautet, dass die DDR niemals ohne westliche Hilfe in der Lage gewesen wäre, ein solches Vorhaben zu verwirklichen. Sie hinkte dem Westen in der IT-Entwicklung um etwa acht bis zehn Jahre hinterher. Die Produktion des Ein-Megabit-Chips wäre nicht möglich gewesen, hätte die DDR nicht die nötigen Computer, Geräte und Keramikgehäuse von Lieferanten wie der westdeutschen Heraeus GmbH in Hanau über Drittländer wie Indien oder Vietnam bezogen.
Dass es sich beim U61000 um die Kopie eines japanischen Chipdesigns gehandelt haben soll, ist hingegen ein Gerücht. Tatsächlich plante man, es der Firma Siemens nachzutun, die ihr Chipdesign in Lizenz von Toshiba übernommen hatte. Die Unterlagen beschaffte die Hauptverwaltung Aufklärung der Staatssicherheit, die zuvor schon einige Exemplare des Chips 386DX von Intel in ihren Besitz gebracht hatte, um ihn zu analysieren und nachzubauen. Benutzt wurden die aus dem Westen beschafften Chip*designs allerdings nie.
Denn die zweite Version der Geschichte geht so: Die Ingenieure lieferten eine geniale Eigenentwicklung und bewiesen ein enormes Improvisationstalent. Das war nötig, weil sie schnell erkannt hatten, dass die Chipdesigns von Siemens beziehungsweise Toshiba für ihre Zwecke unbrauchbar waren. Sie passten schlicht nicht zur bestehenden Technik und den vorhandenen Fertigungsanlagen. Was die Ingenieure ablieferten, war eine Meisterleistung angesichts der Knappheit an Materialien und des westlichen Embargos, das die DDR weitgehend am Zugang zu Spitzentechnologie hinderte. Benötigte Technik wie Elektronenstrahlschreiber, Beschichtungsanlagen, Ionenstrahlätzer, andere lithographische Geräte und Produktionsanlagen wurden eigens in den VEB Carl Zeiss Jena und Elektromat Dresden entwickelt und produziert.
Am 11. Februar 1986 hatte das Politbüro die Entwicklung des Ein-Megabit-Chips beschlossen und weniger als drei Jahre später konnten die ersten funktionsfähigen Muster präsentiert werden. 1989 begann die Vorserienproduktion, während zugleich die Planung eines Vier-Megabit-Chips anlief und der zum Speicherchip passende Prozessor (CPU), die Recheneinheit U80600, vorgestellt wurde. Der Ein-Megabit-Chip wurde zum Politikum. Erich Honecker wollte ihn unbedingt dem General*sekretär der KPdSU, Michail Gorbatschow, zeigen, um dem Initiator von Glasnost und Perestroika die Leistungsfähigkeit der sozialistischen DDR-Wirtschaft vor Augen zu führen. Es sah so aus, als habe die DDR den Vorsprung des Westens auf drei Jahre verringert und sei dabei, in gewaltigem Tempo aufzuholen.
Das allerdings war trotz der Spitzenleistung der *Ingenieure eine Täuschung. Der Chip war nach Maß*stäben des Weltmarkts schon bei der Übergabe veraltet und die Serienproduktion wurde nie begonnen, was keineswegs nur am Ende der DDR lag. Vielmehr fehlten dem Land die nötigen Ressourcen. Wie sehr es hinterherhinkte, zeigte der Plan, ab 1990/1991 etwa 100 000 Chips im Jahr zu produzieren – so viele wie *Toshiba an einem Tag. Trotz aller Anstrengungen war der Anteil der DDR an der weltweiten Elektronikproduktion in den letzten zehn Jahren ihres Bestehens von 0,8 auf 0,4 Prozent gesunken. Da half auch kein selbstentwickelter Ein-Megabit-Chip mehr. »Ende der Illusion« überschrieb der Spiegel einen Artikel von 1990.
Die DDR-Führung wusste das: Eine als »geheime Dienstsache« weggesperrte Untersuchung des DDR-Zentralinstituts für Wirtschaftswissenschaften kritisierte, der Milliardenaufwand für die Entwicklung des Speicherchips habe sich nicht gelohnt und die Entwicklung der sozialistischen IT-Wirtschaft sogar gebremst, weil die Mittel in anderen Zweigen der Elektronikproduktion fehlten.
Doch was da 1990 gemeinsam mit der DDR unterging, war auch eine Vision. Es ging nicht nur darum, in einem wichtigen Technologiefeld mit dem Westen zu konkurrieren. Von der Digitalisierung versprach man sich die *Verbesserung der Planwirtschaft. Die schwerfälligen Fünfjahrespläne sollten verschwinden, kybernetische Systeme sollten eines Tages alle nötigen Informationen in Echtzeit verarbeiten, um die Wirtschaft ebenfalls in Echtzeit zu lenken. Ähnliche Versuche hatte die sozialistische Regierung unter Salvador Allende in Chile bereits Anfang der siebziger Jahre unternommen. Das damalige Projekt »Cybersyn« endete jäh mit dem Militärputsch durch Augusto Pinochet 1973.
Die Anstrengungen der DDR mögen ebenfalls gescheitert sein, führten aber trotzdem zu einer Art Happy End, wenn auch einem späten und unerwarteten. Als weite Bereiche der DDR-Wirtschaft der Konkurrenz auf dem Weltmarkt nicht standhalten konnten, von der Treuhand abgewickelt oder – *zumeist an westliche Bieter – verkauft wurden, waren auch die Elektronikstandorte Erfurt und Frankfurt/Oder am Ende. Rund um Dresden jedoch *bildete sich die Keimzelle des heutigen »Silicon Saxony«. Durch die Milliarden, die die DDR-Führung in die Region für die Entwicklung des Chips und die Ausbildung hochqualifizierter IT-Experten investiert hatte, hatte Sachsen einen Standortvorteil. Für IT-Firmen und Konzerne wurde es attraktiv, die Fachkräfte nicht einfach abzuwerben, sondern an Ort und Stelle zu investieren.
Ein Beispiel dafür ist MPD. Die Firma wurde 1991 von zehn Personen aus dem Umfeld des DDR-Forschungszentrums Mikroelektronik Dresden (ZMD) gegründet, um eine Abwicklung durch die Treuhand zu verhindern. MPD schrieb innerhalb weniger Monate schwarze Zahlen und gehört derzeit zum Berliner Sensorikanbieter First Sensor. Zu solchen kleinen und mittleren Unternehmen gesellten sich schnell auch Niederlassungen großer Konzerne. So errichtete der US-ameri*kanische Hersteller AMD eine Chipfabrik in Dresden und investierte bis 2007 etwa sechs Milliarden US-Dollar.
»Silicon Saxony« ist auch der Name eines eingetragenen Vereins. Zu ihm gehören rund 350 Unternehmen, Forschungseinrichtungen und staatliche Stellen. Sie vernetzen sich, kooperieren bei der Organisation von Messen, Konferenzen und Arbeitskreisen und initiierten gemeinsam Projekte, die sich mit der Technologieentwicklung oder der Bürgerbeteiligung im Bereich IT befassen. Chips werden dort inzwischen in weitaus größerer Stückzahl produziert als zwischen 1988 und 1990, als die etwa 35 000 Exemplare des Ein-Megabit-Chips in der DDR hergestellt wurden. Eines davon kann zurzeit noch im Deutschen Museum Berlin besichtigt werden.





(http://www.rotfuchs.net/files/rotfuchs-beilagen-pdf/RF-152-09-10-Beilage.pdf)

sunbeam
28.05.2019, 19:46
Pelle, sei ganz stark jetzt: die DDR gibt es seit 29 Jahren nicht mehr! Kannst loslassen!

Pelle
28.05.2019, 19:48
Pelle, sei ganz stark jetzt: die DDR gibt es seit 29 Jahren nicht mehr! Kannst loslassen!

Ist mir noch gar nicht aufgefallen. :D

autochthon
28.05.2019, 19:57
Pelle, sei ganz stark jetzt: die DDR gibt es seit 29 Jahren nicht mehr! Kannst loslassen!

:dg:

Shahirrim
28.05.2019, 19:59
Pelle, sei ganz stark jetzt: die DDR gibt es seit 29 Jahren nicht mehr! Kannst loslassen!

Schade aber, dass der Staat sich mit der BRD vereinigt hat. Ansonsten wäre es heute ein deutsches Ungarn.

autochthon
28.05.2019, 20:02
Schade aber, dass der Staat sich mit der BRD vereinigt hat. Ansonsten wäre es heute ein deutsches Ungarn.

Oder einfach weiterhin die DDR.

BrüggeGent
28.05.2019, 20:04
Schade aber, dass der Staat sich mit der BRD vereinigt hat. Ansonsten wäre es heute ein deutsches Ungarn.

Warum nicht gleich die Kleinstaaterei wie im Mittelalter? Seid ihr noch ganz bei Trost?Und Du wolltest NPD wählen?

Klopperhorst
28.05.2019, 20:07
Schade aber, dass der Staat sich mit der BRD vereinigt hat. Ansonsten wäre es heute ein deutsches Ungarn.

Ich weiss noch, dass ich damals betete, die Mauer würde offen bleiben, weil meine Klassenkameraden alle schon im Westen waren, nur ich noch nicht.
Glücklicherweise fuhren meine Eltern dann mit uns mit dem Trabbi nach Westberlin, wo wir uns Begrüßungsgeld abholten. Ich kaufte mir ein Sony-Radio und Trinkjoghurt (gabs im Osten gar nicht).

Heute würde ich die gute alte DDR gerne wieder haben. Im Grunde hat man uns in die Scheiße geritten und mit Trinkjoghurt und Begrüßungsgeld über den Jordan geschickt.

---

BrüggeGent
28.05.2019, 20:15
Ich weiss noch, dass ich damals betete, die Mauer würde offen bleiben, weil meine Klassenkameraden alle schon im Westen waren, nur ich noch nicht.
Glücklicherweise fuhren meine Eltern dann mit uns mit dem Trabbi nach Westberlin, wo wir uns Begrüßungsgeld abholten. Ich kaufte mir ein Sony-Radio und Trinkjoghurt (gabs im Osten gar nicht).

Heute würde ich die gute alte DDR gerne wieder haben. Im Grunde hat man uns in die Scheiße geritten und mit Trinkjoghurt und Begrüßungsgeld über den Jordan geschickt.

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Vielleicht nennt sich die ostdeutsche AfD bald SED 2.O! :compr:

Klopperhorst
28.05.2019, 20:16
Vielleicht nennt sich die ostdeutsche AfD bald SED 2.O! :compr:

Honecker und Mielke haben ihr Volk wenigstens nicht ausgetauscht, und Kriminelle, Asoziale wurden dort nicht mit Samthandschuhen angefasst, wie hier.
Das Bildungssystem und die medizinische Versorgung waren auch besser (Polykliniken).

---

Shahirrim
28.05.2019, 20:18
Oder einfach weiterhin die DDR.

Dann wäre der Osten ja immer noch da. Dann wäre auch Ungarn heute nicht so wie heute. Nein, ich meine, dass der Osten schon zusammen brechen sollte und die DDR eine Demokratie wie Osteuropa geworden wäre. Dann hätten wir dort heute sicher ein sehr rechtes Deutschland.

Vielleicht sogar andere deutsche Medien.

Valdyn
28.05.2019, 20:18
Ich weiss noch, dass ich damals betete, die Mauer würde offen bleiben, weil meine Klassenkameraden alle schon im Westen waren, nur ich noch nicht.
Glücklicherweise fuhren meine Eltern dann mit uns mit dem Trabbi nach Westberlin, wo wir uns Begrüßungsgeld abholten. Ich kaufte mir ein Sony-Radio und Trinkjoghurt (gabs im Osten gar nicht).

Heute würde ich die gute alte DDR gerne wieder haben. Im Grunde hat man uns in die Scheiße geritten und mit Trinkjoghurt und Begrüßungsgeld über den Jordan geschickt.

---

Für Trinkjoghurt muss man nur Joghurt verflüssigen und kräftig umrühren!

Mein Gott, kein Wunder, dass der Sozialismus den Bach runterging.

Shahirrim
28.05.2019, 20:19
Warum nicht gleich die Kleinstaaterei wie im Mittelalter? Seid ihr noch ganz bei Trost?Und Du wolltest NPD wählen?

Ja, ich will mich abspalten von der Dekadenz. Die ganzen Systemmedien warnen auch immer vor "Spaltung". Es MUSS also was Gutes sein.

Klopperhorst
28.05.2019, 20:20
Für Trinkjoghurt muss man nur Joghurt verflüssigen und kräftig umrühren!

Mein Gott, kein Wunder, dass der Sozialismus den Bach runterging.

Im HO bekam man alles, außer Brötchen mit Luft gefüllt, wie hier.
Hunger musste niemand dort leiden, schließlich war der BMI der Ossis der höchste nach der Wende.

---

BrüggeGent
28.05.2019, 20:20
Honecker und Mielke haben ihr Volk wenigstens nicht ausgetauscht, und Kriminelle, Asoziale wurden dort nicht mit Samthandschuhen angefasst, wie hier.
Das Bildungssystem und die medizinische Versorgung waren auch besser (Polykliniken).

---

Mielke war ein Verbrecher in Uniform.Mann, wen läßt Du denn hier hochleben?Du lebst doch in Oberbayern...und sehnst Dich nach den verfallenen Häusern in der Ostzone zurück?

autochthon
28.05.2019, 20:20
Dann wäre der Osten ja immer noch da. Dann wäre auch Ungarn heute nicht so wie heute. Nein, ich meine, dass der Osten schon zusammen brechen sollte und die DDR eine Demokratie wie Osteuropa geworden wäre. Dann hätten wir dort heute sicher ein sehr rechtes Deutschland.

Vielleicht sogar andere deutsche Medien.

Ich denke es hätte gar nicht anders laufen können.
Nicht das ich die Zustände befürworte. Aber die ganze Kiste ist zu komplex verzahnt. Alles andere ist einfachstes Wunschdenken.

Klopperhorst
28.05.2019, 20:23
Mielke war ein Verbrecher in Uniform.Mann, wen läßt Du denn hier hochleben?Du lebst doch in Oberbayern...und sehnst Dich nach den verfallenen Häusern in der Ostzone zurück?

Mielke war ein guter Mann, der feindlich-subversive Kräfte wie Punker und "Shitheads" bekämpfte.
Als ordenlicher Ossi hatte man von Mieke gar nichts zu befürchten.


https://www.youtube.com/watch?v=txXi6vxtJok

---

Shahirrim
28.05.2019, 20:23
Ich denke es hätte gar nicht anders laufen können.
Nicht das ich die Zustände befürworte. Aber die ganze Kiste ist zu komplex verzahnt. Alles andere ist einfachstes Wunschdenken.

Hehe, es gibt immer Alternativen. Nur weil die merkelsche Denke überall Einzug hält, wird sie nicht richtiger. Korea zum Beispiel wird sich eher zu 2 Staaten entwickeln. Ich kann mir selbst bei einem Zusammenbruch der Kim-Dynastie nicht vorstellen, dass die Länder überstürzt sich vereinigen. Selbst wenn der Norden eine Demokratie werden sollte.

autochthon
28.05.2019, 20:24
Im HO bekam man alles, außer Brötchen mit Luft gefüllt, wie hier.
Hunger musste niemand dort leiden, schließlich war der BMI der Ossis der höchste nach der Wende.

---

Im Werra-Meissner-/Schwalm-Eder Kreis waren die Regale der Lebensmittelgeschäfte nach der Wende in kürzester Zeit leergefressen. Dann sah es dort genauso aus wie "drüben". Ja. Hunger musste keiner leiden. Einen ausdifferenzierten Essensplan gab es anscheinend eher nicht.
Aber das ist lediglich Westpropaganda.

UND die Sexshops hatten enormen Zulauf! Mal nix von Robotron.

Valdyn
28.05.2019, 20:26
Im HO bekam man alles, außer Brötchen mit Luft gefüllt, wie hier.
Hunger musste niemand dort leiden, schließlich war der BMI der Ossis der höchste nach der Wende.

---

Ich habe nur Spass gemacht. Der ganze Konsum ist nichts wert wenn man vor die Tür geht und ein Ghetto betritt.

Klopperhorst
28.05.2019, 20:26
... Einen ausdifferenzierten Essensplan gab es anscheinend eher nicht. ...

Ja, diesen Chemiemix und E-Zutaten wie hier gabs nicht. Man kochte noch mit Grundnahrungsmitteln.

---

autochthon
28.05.2019, 20:27
Mielke war ein guter Mann, der feindlich-subversive Kräfte wie Punker und "Shitheads" bekämpfte.
Als ordenlicher Ossi hatte man von Mieke gar nichts zu befürchten.


https://www.youtube.com/watch?v=txXi6vxtJok

---

Es wurden anscheinend nicht nur Punker und Shitheads bekämpft. Aber... mir deinem "ordentlichen Ossi" hast du schon recht. :hi:

autochthon
28.05.2019, 20:28
Ja, diesen Chemiemix und E-Zutaten wie hier gabs nicht. Man kochte noch mit Grundnahrungsmitteln.

---

Grundnahrungsmittel.

Sehr schön ausgedrückt.

BrüggeGent
28.05.2019, 20:36
Ich habe nur Spass gemacht. Der ganze Konsum ist nichts wert wenn man vor die Tür geht und ein Ghetto betritt.

Zum Glück sind die russischen Truppen weg.Die ostdeutschen AfD-Narren würden ihnen wohl heute die Füße küssen.

Anita Fasching
28.05.2019, 20:37
Zum Glück sind die russischen Truppen weg.Die ostdeutschen AfD-Narren würden ihnen wohl heute die Füße küssen.

Gerechterweise müssten aber auch die Amis aus dem besetzten Westen endlich verschwinden.

BrüggeGent
28.05.2019, 20:41
Gerechterweise müssten aber auch die Amis aus dem besetzten Westen endlich verschwinden.

Die amerikanischen Truppen werden verhindern, daß sich die Narren von der LINKEN und ostdeutsche AfDler eine neue Ostzone basteln.

Valdyn
28.05.2019, 20:44
Die amerikanischen Truppen werden verhindern, daß sich die Narren von der LINKEN und ostdeutsche AfDler eine neue Ostzone basteln.

Der Westen ist ohnehin hinüber. Was spricht gegen eine neue Ostzone von Putins Gnaden? Ich meine, ich bin nun auch kein Freund der Russen, aber die sind mir immer noch näher als die Ronald McDonalds.

Klopperhorst
28.05.2019, 20:46
Zum Glück sind die russischen Truppen weg.Die ostdeutschen AfD-Narren würden ihnen wohl heute die Füße küssen.

Die Russen haben mit Deutschland viel mehr am Hut, als die Amis.
Nimm die großen russischen Literaten wie Tolstoi, Dostojewski usw. wie sie das deutsche Element im Osten immer hervorhoben.
Die Verbindungen waren schon durch Katharina die Große, eine Deutsche, enorm.
Wo ist in der amerikanischen Literatur das deutsche Wesen beschrieben worden?

Russische Seele und deutsches Wesen ergänzen sich sehr gut.

Übrigens ließ die Rote Armee der DDR Volksarmee den preußischen Stechschritt, teilw. die feldgraue Uniform und den letzten Wehrmachtsstahlhelm B/II 44.

---

Rumpelstilz
28.05.2019, 20:46
Ist mir noch gar nicht aufgefallen. :D
Zwischenzeitlich ist sie ja auch wieder da. Nur hat man das Schlechte aus dem Westen und das Schlechte aus dem Osten miteinander verrührt.

Anita Fasching
28.05.2019, 20:47
Die amerikanischen Truppen werden verhindern, daß sich die Narren von der LINKEN und ostdeutsche AfDler eine neue Ostzone basteln.

Hmm, was bist du denn für ein schlechter Demokrat?
Wenn es der freie Wunsch einer Mehrheit der Wähler ist, dann sollte und wird sich Mitteldeutschland aus dem Sündenpfuhl BRD verabschieden.
Genau so wie es geschehen würde, gewänne in Bavaria die Bayernpartei die Hoheit.
Muss man nicht mögen, aber sollte akzeptiert werden.

Fortuna
28.05.2019, 20:47
Honecker und Mielke haben ihr Volk wenigstens nicht ausgetauscht, und Kriminelle, Asoziale wurden dort nicht mit Samthandschuhen angefasst, wie hier.
Das Bildungssystem und die medizinische Versorgung waren auch besser (Polykliniken).

---

Ich war seit den 50-er Jahren der Anti-Ostzonen-Propaganda ausgesetzt. Adenauer macht mir Angst vor den Soffjetts und beim Bund wurde ich darauf gedrillt den Ansturm der Roten Flut mit der Waffe in der Hand zu brechen.

Mittlerweile bin ich so weit, daß ich als Schutzsuchender vor dem bunten Shitholesystem Asyl in der guten alten DDR suchen würde, wenn es die denn noch gäbe.

Denn so ein Verbrechersystem, so einen Betrug am Volk, so eine Herrschaft der Lügner und Lumpen unter dem Deckmantel vorgeblicher Moral und angeblichen Anstands wie in Buntistan gibt es nirgends.

BrüggeGent
28.05.2019, 20:53
Hmm, was bist du denn für ein schlechter Demokrat?
Wenn es der freie Wunsch einer Mehrheit der Wähler ist, dann sollte und wird sich Mitteldeutschland aus dem Sündenpfuhl BRD verabschieden.
Genau so wie es geschehen würde, gewänne in Bavaria die Bayernpartei die Hoheit.
Muss man nicht mögen, aber sollte akzeptiert werden.

Wenn die Bayernpartei ein unabhängiges Bayern fordert, werden die Franken auch einen eigenen Staat wollen. Wunderbare Kleinstaaterei.:compr:

Fortuna
28.05.2019, 20:57
Pelle, sei ganz stark jetzt: die DDR gibt es seit 29 Jahren nicht mehr! Kannst loslassen!

Wie froh wäre ich, wenn es die Buntenrepublik Shitholistan auch nicht mehr gäbe.

autochthon
28.05.2019, 20:59
Wie froh wäre ich, wenn es die Buntenrepublik Shitholistan auch nicht mehr gäbe.

Sei vorsichtig was du dir wünschst.

Es könnte wahr werden... :hi:

Stanley_Beamish
28.05.2019, 21:01
Mielke war ein guter Mann, der feindlich-subversive Kräfte wie Punker und "Shitheads" bekämpfte.
Als ordenlicher Ossi hatte man von Mieke gar nichts zu befürchten.


https://www.youtube.com/watch?v=txXi6vxtJok

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Moderator in einem Forum wie diesem, in dem du fast nach Belieben gegen die Staats- und Parteiführung abledern kannst, wärst du mit einem Mielke aber nicht geworden.
Und an seinem Ende, als er nicht mehr über den Unterdrückungsapparat verfügen konnte, zeigte sich, was für eine arme Sau er in Wirklichkeit war.

Anita Fasching
28.05.2019, 21:01
Wenn die Bayernpartei ein unabhängiges Bayern fordert, werden die Franken auch einen eigenen Staat wollen. Wunderbare Kleinstaaterei.:compr:

Quatsch, die Franken werden von den dann undemokratischen Bayern unterdrückt und haben rein garnichts mehr zu melden.
Ausserdem kann man es ja auch bis ins kleinste Detail aufbröseln, das wird nicht passieren.
Aber Mitteldeutschland ist nicht so klein und eine gewachsene Gesellschaft/Gemeinschaft, und wenn der Großteils der Bevölkerung seinen Unmut bekundet und immer weniger mit dieser selbsthassenden westlich sozialisierten Unart klar kommt, dann ist das zu respektieren.

Fortuna
28.05.2019, 21:04
Die Russen haben mit Deutschland viel mehr am Hut, als die Amis.
Nimm die großen russischen Literaten wie Tolstoi, Dostojewski usw. wie sie das deutsche Element im Osten immer hervorhoben.
Die Verbindungen waren schon durch Katharina die Große, eine Deutsche, enorm.
Wo ist in der amerikanischen Literatur das deutsche Wesen beschrieben worden?

Russische Seele und deutsches Wesen ergänzen sich sehr gut.

Übrigens ließ die Rote Armee der DDR Volksarmee den preußischen Stechschritt, teilw. die feldgraue Uniform und den letzten Wehrmachtsstahlhelm B/II 44.

---

Die US-Hochkultur, Lichtbringer der Freien Welt und Leuchturm des Geistes hat sich in vielfältiger und hochdifferenzierter Weise mit dem deutschen Wesen auseinandergesetzt und hat unser Land nicht nur gerettet sondern in seiner Entwicklung weit nach vorne gebracht.

Es lebe die US-amerikanisch-buntendeutsche Freundschaft. Sie sei unverbrüchlicher Garant ewigen Friedens und stetigen Fortschritts.

Buntland immer - Deutschland nimmer!


https://s3.amazonaws.com/magazine.good.is/assets/574059/original/N_4.jpg

https://www.tabletmag.com/wp-content/uploads/2016/06/3-Nazi-Comics-679x1024.jpg

Klopperhorst
28.05.2019, 21:05
Moderator in einem Forum wie diesem, in dem du fast nach Belieben gegen die Staats- und Parteiführung abledern kannst, wärst du mit einem Mielke aber nicht geworden.
Und an seinem Ende, als er nicht mehr über den Terroapparat verfügen konnte, zeigte sich, was für eine arme Sau er in Wirklichkeit war.

In der BRD können wir den Server ja nicht betreiben, weil wir dann längst wie Thiazi & Co. geendet hätten du Knallcharge.
Soviel zu deiner sog. Freiheit.

---

Fortuna
28.05.2019, 21:07
Quatsch, die Franken werden von den dann undemokratischen Bayern unterdrückt und haben rein garnichts mehr zu melden.
Ausserdem kann man es ja auch bis ins kleinste Detail aufbröseln, das wird nicht passieren.
Aber Mitteldeutschland ist nicht so klein und eine gewachsene Gesellschaft/Gemeinschaft, und wenn der Großteils der Bevölkerung seinen Unmut bekundet und immer weniger mit dieser selbsthassenden westlich sozialisierten Unart klar kommt, dann ist das zu respektieren.

Das wäre auch mein Wunschtraum. Endlich ein ehrliches und anständiges Deutschland, das einen leben läßt und einen nicht nur als ausbeutbares und ansonsten vernachlässigbares Arbeitsvieh sieht.

Da würde ich sogar auf meine alten Tage noch einmal umziehen und so gut ich kann für mein neues Vaterland arbeiten wollen.

Fortuna
28.05.2019, 21:09
Sei vorsichtig was du dir wünschst.

Es könnte wahr werden... :hi:

Für die paar Jährchen, die mir noch bleiben macht mir die Islamische Republik auch keine Angst.

Maitre
28.05.2019, 21:14
CoCom sollte dazu dienen, dass die DDR wirtschaftliche und gesellschaftlich geschwächt wird.



CoCom diente auch noch ganz anderen Zwecken. Dazu eine Story, wie sie mir glaubhaft vermittelt wurde: Ein angesehenes Institut in der DDR hatte in der BRD ein Analysegerät für viel Geld gekauft. Kurz vor der Auslieferung erfolgte ein zerknirschter Anruf der bundesdeutschen Firma. Es sei ein Chip in dem Gerät verbaut, der unter CoCom falle, deshalb könne man leider nicht liefern. Das Geschäft wurde also rückabgewickelt. Nur wenige Tage später rief ein Verkäufer einer US-amerikanischen Firma mit der süffisanten Bemerkung "Wir haben gehört, dass unser Konkurrenzunternehmen nicht liefern konnte! Wir können liefern!" an. Er konnte tatsächlich liefern. Das Gerät enthielt übrigens einen viel moderneren Chip als das deutsche Konkurrenzprodukt und ist meines Wissens sogar noch gelegentlich im Einsatz.

Soviel zu den amerikanischen Freunden! Die haben die BRD schon immer verarscht und werden es auch weiter tun!

autochthon
28.05.2019, 21:18
Für die paar Jährchen, die mir noch bleiben macht mir die Islamische Republik auch keine Angst.

Ich bin definitiv noch zu jung , um mich damit abzufinden.

BrüggeGent
28.05.2019, 21:22
Ich bin definitiv noch zu jung , um mich damit abzufinden.

Wärst Du noch fit genug für den Guerrilla- oder Straßenkampf?Oder für ein bißchen Bürgerkrieg wie einst in Nordirland?IRA...Sinn Fein...:cool:

Stanley_Beamish
28.05.2019, 21:25
In der BRD können wir den Server ja nicht betreiben, weil wir dann längst wie Thiazi & Co. geendet hätten du Knallcharge.
Soviel zu deiner sog. Freiheit.

---

Aber doch nur wegen dieser einen Sache.
Wenn dieses Thema und zusätzlich strafrechtlich relevante Beleidigungen und Verleumdungen von der Moderation rigoros und vollständig untersagt würden, dann gäbe es meiner Meinung nach keine Probleme mit der Staatsmacht.
Wegen einem "Merkel ist eine unfähige Kanzlerin, die das deutsche Volk hasst, und es ins Verderben führt" setzt sich sicher kein Staatsanwalt in Bewegung.

Klopperhorst
28.05.2019, 21:33
Aber doch nur wegen dieser einen Sache.
Wenn dieses Thema und zusätzlich strafrechtlich relevante Beleidigungen und Verleumdungen von der Moderation rigoros und vollständig untersagt würden, dann gäbe es meiner Meinung nach keine Probleme mit der Staatsmacht.
Wegen einem "Merkel ist eine unfähige Kanzlerin, die das deutsche Volk hasst, und es ins Verderben führt" setzt sich sicher kein Staatsanwalt in Bewegung.

Du hast wirklich keine Ahnung, was in der BRD oder auch im sog. freien Westen abgeht.
Hier sperren dich die Provider im vorauseilenden Gehorsam, da muss nicht mal ein Richterbeschluss kommen. Du meckerst über Mielke und die Stasi? Hier ist Stasi hoch 10, aber im Gegensatz zur DDR machen alle mit!

---

Pelle
28.05.2019, 21:55
CoCom diente auch noch ganz anderen Zwecken. Dazu eine Story, wie sie mir glaubhaft vermittelt wurde: Ein angesehenes Institut in der DDR hatte in der BRD ein Analysegerät für viel Geld gekauft. Kurz vor der Auslieferung erfolgte ein zerknirschter Anruf der bundesdeutschen Firma. Es sei ein Chip in dem Gerät verbaut, der unter CoCom falle, deshalb könne man leider nicht liefern. Das Geschäft wurde also rückabgewickelt. Nur wenige Tage später rief ein Verkäufer einer US-amerikanischen Firma mit der süffisanten Bemerkung "Wir haben gehört, dass unser Konkurrenzunternehmen nicht liefern konnte! Wir können liefern!" an. Er konnte tatsächlich liefern. Das Gerät enthielt übrigens einen viel moderneren Chip als das deutsche Konkurrenzprodukt und ist meines Wissens sogar noch gelegentlich im Einsatz.

Soviel zu den amerikanischen Freunden! Die haben die BRD schon immer verarscht und werden es auch weiter tun!

Ja, die Amerikaner sind schon clevere Geschäftsleute.


https://www.youtube.com/watch?v=FfWcZJtP6NI

Pelle
28.05.2019, 21:59
Zwischenzeitlich ist sie ja auch wieder da. Nur hat man das Schlechte aus dem Westen und das Schlechte aus dem Osten miteinander verrührt.

Die BRD wird langsam aufgelöst; an ihrer Stelle kommt der EU-Plutokratenstaat.

cornjung
28.05.2019, 22:03
Du hast wirklich keine Ahnung, was in der BRD oder auch im sog. freien Westen abgeht.Hier sperren dich die Provider im vorauseilenden Gehorsam, da muss nicht mal ein Richterbeschluss kommen.
Bevor ich in dieses Forum kam, habe ich tatsächlich nicht geahnt, wie es im freien Westen politisch zugeht. Ich dachte, hier ist alles frei und supi, und in der DDR war nur Stasi und Überwachung. Ich kannte nicht mal den § 130 StGB.

Pelle
28.05.2019, 22:28
Bevor ich in dieses Forum kam, habe ich tatsächlich nicht geahnt, wie es im freien Westen politisch zugeht. Ich dachte, hier ist alles frei und supi, und in der DDR war nur Stasi und Überwachung. Ich kannte nicht mal den § 130 StGB.

Und das ist nur die Spitze des Eisbergs.

http://totgesagtelebenlaenger.blogsport.de/kalter-krieg/spionage-sabotage-und-terrororganisationen/


Der Krieg im Untergrund.
Zur Tätigkeit der Spionage-, Sabotage- und Terrororganisationen im kalten Krieg gegen die DDR
Für den Imperialismus wurden nach dem zweiten Weltkrieg die Subversion und Diversion zu Hauptwaffen im kalten Krieg. Diese Erscheinung wurzelte im Charakter des kalten Krieges selbst, in seinem Wesen und seinen Möglichkeiten der Auseinandersetzung mit dem Sozialismus. Auf dem Gebiet der Subversion diente der kalte Krieg im Zeichen des „containment“ und später beträchtlich intensiviert und ausgedehnt unter der Losung der „liberation“ der Inszenierung konterrevolutionärer Umsturzversuche und der Vorbereitung einer Aggression gegen die sozialistischen Staaten.
Die sozialistische Welt, aber auch junge Nationalstaaten und selbst bürgerliche Länder, in denen fortschrittliche Kräfte bedeutende Positionen innehatten, sahen sich mit der permanenten Gefahr von Umsturzversuchen und militärischen Interventionen des Imperialismus konfrontiert. Die zunehmende Aktivität des Untergrundkrieges, die in der Hauptstoßrichtung auf die sozialistischen Staaten zielte, resultierte aber andererseits gerade aus der Tatsache, daß
die neue Qualität des internationalen Kräfteverhältnisses zwischen Imperialismus und Sozialismus die aggressionsbereiten Kräfte in zunehmendem Maße mit dem Risiko des eigenen Unterganges belastete. Darin fanden auch auf diesem spezifischem Gebiet die allgemeine Krise und die historische Defensivposition des Imperialismus ihren Ausdruck.
Die Anwesenheit sowjetischer Truppenverbände in den sozialistischen Staaten verringerte die Chancen der antisozialistischen Kräfte, das verlorene Terrain zurückzuerobern. in beträchtlichem Maße.
Bei einem klaren Übergewicht dieser Faktoren waren jedoch auch bestimmte Umstände vorhanden, welche objektiv die Führung des subversiven Krieges begünstigten. Dazu gehörte das zeitweilige Fortbestehen von Ausbeuterschichten in den sozialistischen Staaten, wie der Großbauern und Großhändler, der Existenz eines kapita¬listischen Sektors in der Industrie, privater Einzelhändler und an¬derer Bevölkerungsgruppen, die dem Aufbau des Sozialismus län¬gere Zeit ablehnend oder gar feindlich gegenüberstanden. Auch be¬stimmte klerikale Kreise gehörten dazu.
Reaktionäre Ideologien waren noch nicht aus dem Bewußtsein der breiten Massen ver¬drängt, und nicht zu unterschätzende Reste des Antikommunismus und Antisowjetismus waren vorhanden, mit deren Konservierung und Wiederbelebung die imperialistische Politik eifrig beschäftigt war. Auf dem Territorium der sozialistischen Staaten in Europa be¬standen Teile imperialistischer Agenturen aus der Zeit von 1945.
Für den subversiven Krieg gegen die DDR war der Umstand von entscheidender Bedeutung, daß es gelang, unter Ausnutzung von Festlegungen des Potsdamer Abkommens, die Deutschland als Gan¬zes betrafen, das Gebiet der Westsektoren Berlins zu einer „Front¬stadt“ inmitten der sowjetischen Besatzungszone und späteren DDR auszubauen und zum größten Spionagezentrum in Europa zu machen. Dabei bot die bis zum 13. August 1961 bestehende offene Grenze zwischen Westberlin und der DDR für den Untergrundkrieg geradezu ideale Möglichkeiten.

autochthon
28.05.2019, 22:35
Wärst Du noch fit genug für den Guerrilla- oder Straßenkampf?Oder für ein bißchen Bürgerkrieg wie einst in Nordirland?IRA...Sinn Fein...:cool:

Eher nicht.

Ich krieg nichtmal mehr den Linienbus wenn ich nur noch 20m entfernt bin und der schon den Motor anlässt.
Lieber fahren lassen und den nächsten nehmen.

Fortuna
28.05.2019, 22:45
Wärst Du noch fit genug für den Guerrilla- oder Straßenkampf?Oder für ein bißchen Bürgerkrieg wie einst in Nordirland?IRA...Sinn Fein...:cool:

Viele Alte sind mit Ü-60 immer noch fitter und tödlicher als die heutigen Buntland-Weichei-Gender-Bubis - und wenn gar nichts mehr geht könnten sie immer noch als Kamikaze einen Tanklaster oder einen Sattelzug voller Propangasflaschen fahren.

Fortuna
28.05.2019, 22:48
Eher nicht.

Ich krieg nichtmal mehr den Linienbus wenn ich nur noch 20m entfernt bin und der schon den Motor anlässt.
Lieber fahren lassen und den nächsten nehmen.


Wenn ein Fahrerkollege von Anis Amri am Steuer ist, kriegt der Dich...

autochthon
28.05.2019, 22:48
Viele Alte sind mit Ü-60 immer noch fitter und tödlicher als die heutigen Buntland-Weichei-Gender-Bubis - und wenn gar nichts mehr geht könnten sie immer noch als Kamikaze einen Tanklaster oder einen Sattelzug voller Propangasflaschen fahren.

Bring mich nicht auf Ideen... :D

Pelle
28.05.2019, 23:48
https://www.deutschlandfunkkultur.de/ostdeutsche-leben-3-4-licht-am-ende-von-tunnel-b.3720.de.html?dram:article_id=445437


Licht am Ende von Tunnel B (https://www.deutschlandfunkkultur.de/ostdeutsche-leben-3-4-licht-am-ende-von-tunnel-b.3720.de.html?dram:article_id=445437)Das Feature, 44 min 28.05.2019Von Holger Siemann (https://www.deutschlandfunkkultur.de/ostdeutsche-leben-3-4-licht-am-ende-von-tunnel-b.3720.de.html?dram:article_id=445437)

Eine Arbeiterin, ein Ingenieur und eine Buchhalterin: Sie haben in einer Stadt gelebt, in einem Betrieb gearbeitet – an einem Projekt: dem Fortschritt der Mikroelektronik in der DDR. Und doch könnten ihre Geschichten nicht unterschiedlicher sein.
https://www.deutschlandfunkkultur.de/media/thumbs/8/85aa87101809c0f4a0ebe9c1b53debb0v1_max_700x396_b35 35db83dc50e27c1bb1392364c95a2.jpg?key=1e679e
Hans-Jürgen Straub, bis 2016 Vorstandsvorsitzender von XFab Erfurt (imago/momentphoto/Robert Michael )1988 war Kirsten Münch 20 Jahre alt und erzählte in dem DEFA-Dokumentarfilm ,Tunnel B‘ über das Kombinat Mikroelektronik Erfurt, von ihrer Arbeit und ihrer Schwangerschaft. 30 Jahre später machen wir sie ausfindig und fragen, was aus ihr und ihrem Kind geworden ist.
Zur gleichen Zeit versuchte Hans-Jürgen Straub, in der Kombinatsleitung moderne Methoden der Planung einzuführen. In der Wende sah er vor allem die Chance. Er rettete, was zu retten war, zerschlug, entließ, verschlankte, besorgte Kredite. Heute blickt er mit Stolz auf XFab und sein Lebenswerk zurück.
Veronika Lenkert wurde vom Zusammenbruch des Sozialismus überrascht, doch für Trauer oder Angst blieb keine Zeit. Als Hauptbuchhalterin ordnete sie den Untergang der DDR-Mikroelektronik, schrieb Abschlussbilanzen, verwaltete Schulden, bis der letzte Aktencontainer nach Berlin und sie selbst in den Vorruhestand ging.

Deutscher Michel
29.05.2019, 00:17
CoCom sollte dazu dienen, dass die DDR wirtschaftliche und gesellschaftlich geschwächt wird.

http://totgesagtelebenlaenger.blogsport.de/kalter-krieg/der-wirtschaftskrieg/

"
Der Wirtschaftskrieg (http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/kalter-krieg/der-wirtschaftskrieg/)


Der Wirtschaftskrieg in Aktion:
I. Störmaßnahmen und Embargopolitik
II. Subversive Aktionen als Bestandteil des Wirtschaftskrieges
I. Störmaßnahmen und Embargopolitik
Auf dem Territorium der sowjetischen Besatzungszone bestanden tiefgreifende wirtschaftliche Disproportionen: So wichtige Rohstoffe wie Eisenerze und Steinkohle fehlten fast vollständig, eine nennens¬werte schwerindustrielle Basis war nicht vorhanden. Von der Vor¬kriegsproduktion des ehemaligen Deutschen Reiches entfielen bei Roheisen nur 1,3 %, bei Stahl etwa 7 % auf dieses Gebiet, bei Er¬zeugnissen der Metallurgie und der Gießereiindustrie 16%. Der An¬teil der Steinkohlenförderung betrug 2%.
Im Jahre ihrer Gründung besah die DDR lediglich ein einziges Hüttenwerk mit 4 technisch veralteten Hochöfen, während die BRD über 121 meist moderne Hochöfen verfügen konnte. Vor 1945 erhielt das Wirtschaftsgebiet der heutigen DDR aus dem Ruhrgebiet jährlich 7,5 Millionen Ton¬nen Steinkohle und 2 Millionen Tonnen Eisen und Stahl. Im Zeit¬raum von 1945 bis 1962 wurden in dieses Gebiet jedoch nur ganze 400 000 Tonnen Steinkohle und 321 000 Tonnen Eisen und Stahl aus dem Ruhrgebiet eingeführt — Mengen, mit denen selbst ein wirt-schaftlicher Wiederaufbau des Gebietes östlich der Elbe kaum hätte durchgeführt werden können.
Die überkommene Standortverteilung der Industrie hatte zwischen Elbe und Oder in der Hauptsache eine Konsumgüter- und Zulieferindustrie entstehen lassen, deren tradi¬tioneller Markt in Westdeutschland lag. Diese Disproportionen wa¬ren ein Resultat der kapitalistischen Wirtschaft, deren anarchischer Charakter auch in der planlosen Standortverteilung der Industrie Ausdruck gefunden hatte. Hinzu kam als gewichtiger Umstand, daß die Kriegszerstörungen als Folge unmittelbarer Kampfhandlungen östlich der Elbe wesentlich größer waren als in Westdeutschland.
Schließlich mußten von diesem Wirtschaftsgebiet allein notwendige erhebliche Wiedergutmachungsleistungen vor allem gegenüber der Sowjetunion und der Volksrepublik Polen erbracht werden.
Durch die Kriegsfolgen und die staatliche Spaltung wurden die im Gebiet der sowjetischen Besatzungszone bestehenden ökonomischen Disproportionen beträchtlich verschärft — das Wirtschaftsgebiet geriet in eine äußerst komplizierte Situation, die nur allmählich und mit der Hilfe der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Staa¬ten überwunden werden konnte.
Die Politik der DDR war in der deutschen Frage darauf gerichtet, die imperialistische Spaltung Deutschlands zu überwinden und da¬mit auch das einheitliche deutsche Wirtschaftsgebiet wiederherzu¬stellen. Die Herstellung eines einheitlichen demokratischen Deutsch¬lands hätte die günstigsten Möglichkeiten für die Überwindung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten geboten. Die DDR war daher an einem möglichst reibungslos funktionierenden Handel mit den Westzonen und der späteren BRD stark interessiert, da sich hier auch eine Chance eröffnete, die wirtschaftlichen Folgen der Spaltung we¬nigstens teilweise zu mildern."

Zu der Zeit gab es ja auch sowas, wie die Bielefeld- Verschwörung, nur das es damals keine Satire war und Hallstein- Doktrin genannt wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hallstein-Doktrin

Pelle
29.05.2019, 00:20
Zu der Zeit gab es ja auch sowas, wie die Bielefeld- Verschwörung, nur das es damals keine Satire war und Hallstein- Doktrin genannt wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hallstein-Doktrin

Das war wohl eine große Schweinerei.

Pelle
29.05.2019, 14:51
Zu der Zeit gab es ja auch sowas, wie die Bielefeld- Verschwörung, nur das es damals keine Satire war und Hallstein- Doktrin genannt wurde.

https://de.wikipedia.org/wiki/Hallstein-Doktrin

Konrad Adenauers war nicht der Beste, er hat die Wiedervereinigung verhindert.

erselber
29.05.2019, 16:04
Konrad Adenauers war nicht der Beste, er hat die Wiedervereinigung verhindert.

Wenn es stimmt, mit/aus gutem Grund. Er wusste oder ahnte zumindest was da auf den Westen zukommen würde. Einfach unbezahlbar und ein wirtschaftliches, monetäres Desaster.

Auch FJS hat mit seinem, vermutlich nicht uneigennützig, vermittelten Millardenkredit das finanzielle Debakel noch zu verhindern versucht, konnte es aber leider nur hinauszögern.

Pelle
29.05.2019, 16:17
Wenn es stimmt, mit/aus gutem Grund. Er wusste oder ahnte zumindest was da auf den Westen zukommen würde. Einfach unbezahlbar und ein wirtschaftliches, monetäres Desaster.

Auch FJS hat mit seinem, vermutlich nicht uneigennützig, vermittelten Millardenkredit das finanzielle Debakel noch zu verhindern versucht, konnte es aber leider nur hinauszögern.

Stalin hat vorgeschlagen, dass Deutschland ein neutrales Land werden sollte, das wollte aber Konrad Adenauer nicht, weil ihn nur das Rheinland interessiert und er ein Bündnis mit der USA eingehen wollte.

Pelle
29.05.2019, 16:43
Gestern wie heute, Wirtschaftskraftkrieg gegen Deutschland.

"USA zwingen Deutschland zu Sanktionen und Gas-Kauf in den USA. Von Jochen Mitschka Als ich mich vor einigen Jahren einmal mit einem erklärten Freund der globalen US-Politik unterhielt, war dieser der Meinung, dass pauschal alles was die USA tun und was ihnen nutzt, automatisch auch gut für Deutschland wäre. Eine Variation des „Trickle-Down“ Effektes sozusagen, mit denen Steuersenkungen für Reiche immer wieder begründet werden. Aber inzwischen sehen wir deutlich, dass die USA nicht nur einen Wirtschaftskrieg gegen gefühlt 100 Länder führen, sondern auch die eigenen Vasallen, zu denen Deutschland nun mal gehört, zwingen, entgegen deren eigenen Wirtschaftsinteressen, diese Sanktionen zu befolgen. Und in Deutschland wird dieser Wirtschaftskrieg auf die Spitze getrieben, indem das Imperium uns erpresst, US-Gas (genannt „Freiheits-Gas“) zu wesentlich höheren Preisen als Pipeline-Gas aus Russland zu kaufen. Beispiel Russland-Sanktionen „Wir haben Putin vor eine einfache Wahl gestellt: Respektieren Sie die ukrainische Souveränität oder sehen Sie sich vor zunehmenden Konsequenzen. Da gibt es eine Menge für uns zu tun, bei den wichtigsten Industrieländern der Welt vorzusprechen, um Russland echte Kosten aufzubürden. Es ist wahr, sie wollten das nicht tun. Aber wieder war es die Führung der USA, und der Präsident der Vereinigten Staaten, der darauf bestand, oft Europa in Verlegenheit bringen musste, um sie dazu zu bringen, aufzustehen, und wirtschaftliche Werkzeuge zu benutzen, die [Russland] Kosten verursachen.“ ) Soweit der US Vizepräsident Joe Biden.

Was schrieb noch mal Kees van der Pijl in seinem Buch über den Abschuss von Flug MH17: „Man wird sich erinnern, dass die Sanktionen einen Tag vor dem Abschuss von MH17 verhängt worden waren. Vier Schlüsselunternehmen im Energiebereich, Novatek, Gazprombank, Vnesheconombank und Rosneft wurden vom US-Kapitalmarkt für Transaktionen mit einer Laufzeit von über 90 Tagen gesperrt, ebenso wurden acht Rüstungsproduzenten unter das Sanktionsregime gestellt. () Die EU, zunächst zögernd, den Sanktionen zu folgen, gab jeden Widerstand gegen die US-Sanktionen nach dem Abschuss von MH17 auf, obwohl keine Schuld oder Komplizenschaft von Russland festgestellt werden konnte. Dass das Handelsvolumen der EU mit Russland ca. zehnmal so groß war wie das der USA spielte nun keine Rolle mehr. ()“ () Während die USA die europäischen Partnerländer zwang, Sanktionen zu verhängen, die drastische Einbußen für deren Volkswirtschaften bedeutete, bezogen sie weiter Raketenmotoren und andere Güter aus Russland, und hatten ansonsten die Sanktionen kaum Einfluss auf die US-Wirtschaft. Beispiel NordStream2 Am Beispiel der gerade in der Abstimmung befindlichen neuen Gesetze in den USA, die unter anderem darauf abzielen, deutsche Firmen zu bestrafen, die sich an dem Pipelineprojekt NordStream2 beteiligen, sehen wir, dass Sanktionen nicht nur zu wirtschaftlichen Nachteilen für Deutschland führen, sondern dass die USA sogar ganz nackt eigene Interessen durchsetzen wollen. Also die USA produzieren mit großer Umweltzerstörung ein teures Gas durch Fracking-Technologien. Dieses wird eneergieaufwendig verflüssigt, und soll dann mit großen Tankern nach Deutschland gebracht werden. Hier müssen (sicher mit Steuermitteln, weil niemand sonst die Finanzierung übernehmen will) mit Milliardenaufwand Hafenterminals gebaut werden, um das Gas zu entladen und wieder zu vergasen, damit es in die Pipelines eingespeist werden kann. Dieses Gas dürft zwei bis drei Mal (unter Berücksichtigung der Infrastrukturkosten) so viel kosten wie russisches Pipeline-Gas. Dafür nennt es sich aber „Freiheitsgas“, weil es ja Deutschland davor beschützt, durch Russland erpresst zu werden."


https://www.youtube.com/watch?v=nCfo1K7T0UE

erselber
29.05.2019, 16:43
Stalin hat vorgeschlagen, dass Deutschland ein neutrales Land werden sollte, das wollte aber Konrad Adenauer nicht, weil ihn nur das Rheinland interessiert und er ein Bündnis mit der USA eingehen wollte.

Konrad war Realist.

Er wusste ein neutrales, bündnisfreies (West)-Deutschland reizt zu übergriffen und ist erpressbar.


Außerdem hätte es vermutlich genauso wenig wie für die Sowjets bzw. die Ostzone „großzügig“, allerdings nicht ohne Eigennutz für die USA bzw. den westlichen Alliierten, Gelder aus dem Marshallplan gegeben.

Damit wäre das Wirtschaftswunder im Westen nicht angeschoben worden und vermutlich würden wir heute noch für den Eigenbedarf Kartoffeln anbauen und Karnickel züchten.

So gesehen war die Lösung von Konrad zwar nicht die Beste aber doch die Schlaueste, er war nämlich auch ein Rheinisches, Kölner Schlitzohr und Bauernschlau obendrein.

Pelle
29.05.2019, 16:51
Konrad war Realist.

Er wusste ein neutrales, bündnisfreies (West)-Deutschland reizt zu übergriffen und ist erpressbar.



Warum sollen die Russen Deutschland erpressen, wenn sie Deutschland selber verlassen? Wurde Österreich erpresst?




Außerdem hätte es vermutlich genauso wenig wie für die Sowjets bzw. die Ostzone „großzügig“, allerdings nicht ohne Eigennutz für die USA bzw. den westlichen Alliierten, Gelder aus dem Marshallplan gegeben.



Geld kann man aus dem Nichts schaffen, Produkte und Dienstleistung müssen dagegen hart erarbeiten werden.

erselber
29.05.2019, 17:06
Warum sollen die Russen Deutschland erpressen, wenn sie Deutschland selber verlassen? Wurde Österreich erpresst?



Geld kann man aus dem Nichts schaffen, Produkte und Dienstleistung müssen dagegen hart erarbeiten werden.

Selber verlassen?

Das hat 40 Jahre gedauert bis sie den Laden Ostzone bis zur Insolvenz heruntergewirtschaftet hatten. Und einen dummen „Helmut II“ fanden der ihnen das Zeugs noch teuer abkaufte und der nicht wartete bis der Insolvenzverwalter das Ganze meistbietend, also billigst, verhökert.


Jeder von uns weiß, „dass derjenige der den Frieden will, für den Krieg gerüstet sein muss.“

Nun was sollten die Sowjets mit den „Schluchten-Scheißern“ anfangen?

Keine Bodenschätze (davon haben die zwar selber genug aber meist klimatisch bedingt schwierig zum Ausbeuten), kein eisfreier Zugang zu den Weltmeeren, Dauerstreit mit den Itakern wegen Südtirol und vermutlich doch Stress mit den westlichen Alliierten. Das einzige wäre gewesen, dass sie ihre Vor-, Horchposten, Vorauskommandos weiter nach Westen verschieben hätten können. Aber Dank ihrer Spionageabteilungen waren die eh in Wien präsent und bestens informiert.

Geld, Giralgeld, kann aus dem Nichts schaffen, sagt auch Super-Mario. Nur der darauf folgende, unausweichliche Knall wird fürchterlich. Somit war der Marshall-Plan genial, das Giralgeld durch Produktion, Dienstleistungen sukzessive zurückzahlen zu lassen und somit dem Geldkreislauf Zug um Zug wieder zu entziehen. Er war nur als Anschubfinanzierung,
gedacht um somit das Vertrauen der Wirtschaftssubjekte zu einander, auf-, auszubauen, zu festigen, da diese wussten für unsere gelieferten Waren, geleisteten Dienset bekommen wir auch eine Bezahlung.

Pelle
29.05.2019, 17:54
Das hat 40 Jahre gedauert bis sie den Laden Ostzone bis zur Insolvenz heruntergewirtschaftet hatten. Und einen dummen „Helmut II“ fanden der ihnen das Zeugs noch teuer abkaufte und der nicht wartete bis der Insolvenzverwalter das Ganze meistbietend, also billigst, verhökert.

Herunterwirtschaften kann man nur, wenn etwas vorher da war. Also muss erstmal was errichten wurden sein. Was gab es da?


https://www.youtube.com/watch?v=Zf7s1WVT6bk



Und einen dummen „Helmut II“ fanden der ihnen das Zeugs noch teuer abkaufte und der nicht wartete bis der Insolvenzverwalter das Ganze meistbietend, also billigst, verhökert.


Wie so teuer? Hat die Treuhand das nicht für einen Apfel und Ei bekommen?


https://www.youtube.com/watch?v=OSDsg94F1sM

Pelle
29.05.2019, 18:05
Nun was sollten die Sowjets mit den „Schluchten-Scheißern“ anfangen?

Keine Bodenschätze (davon haben die zwar selber genug aber meist klimatisch bedingt schwierig zum Ausbeuten), kein eisfreier Zugang zu den Weltmeeren, Dauerstreit mit den Itakern wegen Südtirol und vermutlich doch Stress mit den westlichen Alliierten. Das einzige wäre gewesen, dass sie ihre Vor-, Horchposten, Vorauskommandos weiter nach Westen verschieben hätten können. Aber Dank ihrer Spionageabteilungen waren die eh in Wien präsent und bestens informiert.



Weiß ich nicht! Die Österreicher können damit was anfangen, ist auch eine schöne Landschaft.


https://www.youtube.com/watch?v=mG4AMdKmK8Y




Geld, Giralgeld, kann aus dem Nichts schaffen, sagt auch Super-Mario. Nur der darauf folgende, unausweichliche Knall wird fürchterlich. Somit war der Marshall-Plan genial, das Giralgeld durch Produktion, Dienstleistungen sukzessive zurückzahlen zu lassen und somit dem Geldkreislauf Zug um Zug wieder zu entziehen. Er war nur als Anschubfinanzierung,
gedacht um somit das Vertrauen der Wirtschaftssubjekte zu einander, auf-, auszubauen, zu festigen, da diese wussten für unsere gelieferten Waren, geleisteten Dienset bekommen wir auch eine Bezahlung.

Man kann auch sukzessive Geld schöpfen.

"Wir alle benutzen es. Jeden Tag. Cash oder in Form von Plastik. Dass der größte Teil des umlaufenden Geldes nicht das der Sparer ist, sondern Geld, das von privaten Banken bei der Vergabe eines Kredites aus dem Nichts geschaffen wird, hat sich inzwischen herumgesprochen. FIAT-Money ist für den KenFM-User kein Neuland mehr. Dass dieses Geld keinen echten Gegenwert besitzt, sondern lediglich bei der Zentralbank mit einer Mindestreserve gedeckt ist, gehört schon zum Wissen, das von nur wenigen verstanden wird. Wie aber rechnen die Banken untereinander ab? Wenn etwa Bankkunde A zu Bankkunde B eine Summe X überweist. Während die Banken im für uns sichtbaren Geldkreislauf ein Giralgeld verwenden und akzeptieren, bezahlen sie sich untereinander völlig anders. Wie? Und warum? Mit welchem Geld kaufen Banken ein, wenn sie z. B. Immobilien oder Luxusautos erwerben und warum gehen Banken immer im Kollektiv auf Shopping-Tour? Im Gespräch mit Horst Seiffert geht es vor allem um die drei wesentlichen Geldkreisläufe im täglichen Bankenalltag, die man sich wie kommunizierende Röhren vorstellen kann. Geld scheint wie eine Ware, die auf den ersten Blick leicht zu verstehen ist. Der Schein trügt. Geld ist komplex. Wer mitreden will, muss seine Hausaufgaben machen. Und nicht vergessen: Der nächste Crash ist längst auf dem Weg zu uns"

"b 2018 wird der 500 Euro-Schein von der Bildfläche verschwunden sein. Das beschloss vor geraumer Zeit und ganz nebenbei die EZB. Fragt man die warum, wird gerne das Argument vorgebracht, man wolle vor allem dem organisierten Verbrechen die Barmittel entziehen. Aha. Ist das organisierte Verbrechen wirklich auf den 500 Euro-Schein angewiesen? Jedes Kind weiß, dass dem nicht so ist. Es weiß auch, dass die Multimilliarden, die jedes Jahr organisiert ergaunert werden, auf das Konto der großen Finanzdienstleister gehen. Es ist das Giral-Geld, das digitale Geld, mit dem heute die großen Kapitalverbrechen begangen werden. Geld regiert die Welt, nur wer regiert das Geld? „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ - Mayer Amschel Rothschild. Banker und ihre Kartelle werden nicht demokratisch gewählt. Sie treffen sich in Hinterzimmern und hantieren jeden Tag mit Summen, die weit größer sind, als das Budget, das ganze Staaten in einem Jahr erwirtschaften. Banker sind längst die Herrscher der Welt. Sie schöpfen unser aller Girokonto-Geld aus dem Nichts und gehen damit global auf Einkaufstour. Sie finanzieren Kriege auf Pump. Alle Kriege sind Bankenkriege. Kriege um Macht, über den Hebel des virtuellen Geldes. Geld, das nur als Schuld existiert. An der Spitze der Fake-Money-Pyramide steht die amerikanische Notenbank FED. Die FED besteht aus einem kleinen Club privater Banken. Zusammen gibt man den Dollar als Weltwährung heraus. Die FED muss sich keiner staatlichen Instanz beugen und macht daraus auch keinen Hehl. So erklärte der langjährige Notenbank-Chef Allen Greenspan ganz offen: „Zunächst einmal ist die Federal Reserve eine unabhängige Agentur.

Das bedeutet, dass es keine Regierungsagentur gibt, die unsere Aktionen außer Kraft setzen kann.“ Das meiste Geld, das die FED erschafft und das als Weltreserve-Währung, den US-Dollar, mit fast allen anderen Währungen des Planeten zwangsverzahnt ist, entsteht nicht in Papierform, sondern virtuell. Girogeld. FIAT-Money. Girogeld ist kein Zahlungsmittel, für das im Falle einer Pleite die Bank oder der Staat haftet. Wenn eine Bank pleite geht, ist das das private Problem ihrer Kunden. Warum liegt ausgerechnet dem Staat soviel daran, die von ihm in Umlauf gebrachte Bargeldmenge zu reduzieren und ist der 500 Euro-Schein der Anfang vom Ende des Bargeldes? Der Verdacht liegt auf der Hand, auch wenn diese seit Jahren vorangetriebene Initiative vom Ende des Bargeldes kaum von den Staatsdienern selber stammen dürfte. Wer als Staat sein Recht aufgibt, Bargeld unters Volk zu bringen, überlässt seine Bevölkerung vollkommen der Macht privater Geldschöpfer. Nur sie hätten etwas davon.

Fakt ist, der Staat ist längst von den Banken abhängig. Ohne die privaten Kredite dieser Finanzdienstleister könnte der Staat gar nicht mehr haushalten. Schulden hindern ihn daran. Schulden, bei eben diesen privaten Banken. Die fälligen Zinsen und Zinseszinsen steigen in diesem Schuldgeld-System permanent. Schon heute ist jedes Produkt auf dem sogenannten freien Markt mit durchschnittlich 40% Zinsen belastet, die an die Geldverleiher abgedrückt werden müssen. Der Staat ist gezwungen, sich immer mehr seiner sozialen Aufgaben zu sparen, um die Kredite bedienen zu können. Das alles geschieht, ohne dass es groß diskutiert würde. Über Geld spricht man nicht! Wenn Schäuble mit Blick auf den Staatshaushalt von einer schwarzen Null spricht, meint er damit, dass die BRD gegenüber den privaten Großbanken sämtlichen Zinsforderungen nachkommen konnte, indem sie auf den Konten der Nachkommen die Staatsschulden erhöhte. Von Tilgung der Schulden kann überhaupt keine Rede sein.

Die Schuld in diesem verzinsten Geldsystem wächst Jahr für Jahr. Am Ende crasht jede Währung, die so konstruiert ist. Bis es soweit ist, wird der arbeitende Bürger immer geschickter ausgepresst. Durch Steuererhöhungen, Sonderabgaben, Inflation oder knallharte Enteignung, wie im europäischen Ausland längst geschehen. Dann werden die Giro-Konten der Bürger einfach kollektiv rasiert. Die einzige Möglichkeit, sich hier zumindest zur Wehr zu setzen, ist, am Bargeld festzuhalten. Bildung ist der Schlüssel! KenFM traf sich mit dem Volkswirt Bernd Senf, um über unser Geldsystem zu sprechen. Senf gehört seit Jahren zu den großen Kritiker des Geldsystems. Ein Aufklärer. Er hat diverse Bestseller zum Thema Geld geschrieben und damit das gelüftet, was man in Wahrheit unter Bankgeheimnis versteht. Das Geheimnis, wie Banken, seit sie dem Staat das Drucken des Geldes abgenommen haben, diesen in Wahrheit regieren. Solange es privaten Banken erlaubt ist, das Geld des Staates aus dem Nichts zu erzeugen, zu taxieren und den Staat über Schulden zu kontrollieren, kann von Demokratie nicht die Rede sein. Die Materie Geld ist komplexer, als die meisten Menschen ahnen. Das Gespräch mit Bernd Senf kommt daher um den ganz großen Bogen nicht herum."

Pelle
29.05.2019, 18:07
Geld, Giralgeld, kann aus dem Nichts schaffen, sagt auch Super-Mario. Nur der darauf folgende, unausweichliche Knall wird fürchterlich. Somit war der Marshall-Plan genial, das Giralgeld durch Produktion, Dienstleistungen sukzessive zurückzahlen zu lassen und somit dem Geldkreislauf Zug um Zug wieder zu entziehen. Er war nur als Anschubfinanzierung,
gedacht um somit das Vertrauen der Wirtschaftssubjekte zu einander, auf-, auszubauen, zu festigen, da diese wussten für unsere gelieferten Waren, geleisteten Dienset bekommen wir auch eine Bezahlung.

Geldschöpfung:


https://www.youtube.com/watch?v=9YUgKAlPigY

https://www.youtube.com/watch?v=Pd8sqVvt3M0

https://www.youtube.com/watch?v=_UCf4s2vfCg

Larry Plotter
29.05.2019, 18:10
CoCom sollte dazu dienen, dass die DDR wirtschaftliche und gesellschaftlich geschwächt wird.

http://totgesagtelebenlaenger.blogsport.de/kalter-krieg/der-wirtschaftskrieg/

"
Der Wirtschaftskrieg (http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/kalter-krieg/der-wirtschaftskrieg/)


Der Wirtschaftskrieg in Aktion:
I. Störmaßnahmen und Embargopolitik
II. Subversive Aktionen als Bestandteil des Wirtschaftskrieges
I. Störmaßnahmen und Embargopolitik
Auf dem Territorium der sowjetischen Besatzungszone bestanden tiefgreifende wirtschaftliche Disproportionen: So wichtige Rohstoffe wie Eisenerze und Steinkohle fehlten fast vollständig, eine nennens¬werte schwerindustrielle Basis war nicht vorhanden. Von der Vor¬kriegsproduktion des ehemaligen Deutschen Reiches entfielen bei Roheisen nur 1,3 %, bei Stahl etwa 7 % auf dieses Gebiet, bei Er¬zeugnissen der Metallurgie und der Gießereiindustrie 16%. Der An¬teil der Steinkohlenförderung betrug 2%.
Im Jahre ihrer Gründung besah die DDR lediglich ein einziges Hüttenwerk mit 4 technisch veralteten Hochöfen, während die BRD über 121 meist moderne Hochöfen verfügen konnte. Vor 1945 erhielt das Wirtschaftsgebiet der heutigen DDR aus dem Ruhrgebiet jährlich 7,5 Millionen Ton¬nen Steinkohle und 2 Millionen Tonnen Eisen und Stahl. Im Zeit¬raum von 1945 bis 1962 wurden in dieses Gebiet jedoch nur ganze 400 000 Tonnen Steinkohle und 321 000 Tonnen Eisen und Stahl aus dem Ruhrgebiet eingeführt — Mengen, mit denen selbst ein wirt-schaftlicher Wiederaufbau des Gebietes östlich der Elbe kaum hätte durchgeführt werden können.
Die überkommene Standortverteilung der Industrie hatte zwischen Elbe und Oder in der Hauptsache eine Konsumgüter- und Zulieferindustrie entstehen lassen, deren tradi¬tioneller Markt in Westdeutschland lag. Diese Disproportionen wa¬ren ein Resultat der kapitalistischen Wirtschaft, deren anarchischer Charakter auch in der planlosen Standortverteilung der Industrie Ausdruck gefunden hatte. Hinzu kam als gewichtiger Umstand, daß die Kriegszerstörungen als Folge unmittelbarer Kampfhandlungen östlich der Elbe wesentlich größer waren als in Westdeutschland.
Schließlich mußten von diesem Wirtschaftsgebiet allein notwendige erhebliche Wiedergutmachungsleistungen vor allem gegenüber der Sowjetunion und der Volksrepublik Polen erbracht werden.
Durch die Kriegsfolgen und die staatliche Spaltung wurden die im Gebiet der sowjetischen Besatzungszone bestehenden ökonomischen Disproportionen beträchtlich verschärft — das Wirtschaftsgebiet geriet in eine äußerst komplizierte Situation, die nur allmählich und mit der Hilfe der Sowjetunion und der anderen sozialistischen Staa¬ten überwunden werden konnte.
Die Politik der DDR war in der deutschen Frage darauf gerichtet, die imperialistische Spaltung Deutschlands zu überwinden und da¬mit auch das einheitliche deutsche Wirtschaftsgebiet wiederherzu¬stellen. Die Herstellung eines einheitlichen demokratischen Deutsch¬lands hätte die günstigsten Möglichkeiten für die Überwindung der wirtschaftlichen Schwierigkeiten geboten. Die DDR war daher an einem möglichst reibungslos funktionierenden Handel mit den Westzonen und der späteren BRD stark interessiert, da sich hier auch eine Chance eröffnete, die wirtschaftlichen Folgen der Spaltung we¬nigstens teilweise zu mildern."


??????????????

Ähm, mal ne Frage:

WAS gab es an Rohstoffen im Ostblock nicht,
was es "im westlichen Ausland" aber an Rohstoffen gab?


Mit Russland (Sowjetunion) gab es im Ostblock alle Rohstoffe die man brauchte
um selber, d.h. OHNE den imperialistischen Westen (Embargo hin oder her)
über die Runden zu kommen
und einen entspr. Wohlstand aufzubauen!!!

Larry Plotter
29.05.2019, 18:16
Gerechterweise müssten aber auch die Amis aus dem besetzten Westen endlich verschwinden.

Ähm, einen "kleinen" Unterschied gab es da doch.
Die Amis waren und sind in der jeweiligen Region ein Wirtschaftsfaktor,
denn im Gegensatz zu den Russen, bezahlt die USA ihre Soldaten besser.

erselber
29.05.2019, 18:26
Herunterwirtschaften kann man nur, wenn etwas vorher da war. Also muss erstmal was errichten wurden sein. Was gab es da?


https://www.youtube.com/watch?v=Zf7s1WVT6bk



Wie so teuer? Hat die Treuhand das nicht für einen Apfel und Ei bekommen?


https://www.youtube.com/watch?v=OSDsg94F1sM

Trotz der enormen kriegsbedingten Schäden war noch Privatvermögen vorhanden. Grund- und Boden, private Unternehmungen, Bauernland, Äcker, Wiesen, Viehbestand das dann alles in die Kolchosen äh verbrämt Genossenschaften oder den VEB (Vaters ehemaliger Betrieb) aufging, also enteignet wurde.

Auch wenn auf dem Bauland nur noch zerstörte Gebäude, teilweise Ruinen standen, Anlagen von Betrieben vielleicht auch nur noch kriegsbedingt eingeschränkt nutzbar waren.

Es waren Werte und die „Wessis“ haben mit solchen ausgeleierten Maschinen auch noch gearbeitet bis sie sich durch den Marshallplan eben Neue kaufen konnten.

Und im nachhinein waren die „Wessis“ sogar über die anfänglich weniger gut aufgenommenen Demontagen der Alliierten froh, denn dann hatten sie Platz für Neue Maschinen und mussten die alten nicht teuer selbst verschrotten. Und die Konkurrenten bei den „Siegermächte“ mussten mit dem alten Zeugs weiter arbeiten.

Gut in der Ostzone gab es auch massive Demontagen nur diese kamen nur spärlich in den Genuss des Marschallplanes. Mit diesen Maschinen arbeiten dann die Sowjets weiter bis zur bitteren Neige.

Die bekannte Arbeitswut, Tüchtigkeit der Deutschen allgemein, damals noch der Zusammenhalt und die gegenseitige Unterstützung.

Wenn man einige dieser Dinge nicht monetär bewerten kann waren diese doch, manche auch nur ideelle, Vermögenswerte.

Wenn Helmut II nur noch wenige Wochen mit der „Wiedervereinigung“, es war ja die Übernahme/Annektion einer insolventen Unternehmung gewartet hätte, dann wäre die Ostzone sprichwörtlich für einen Apfel (Banane) und ein Ei zu haben gewesen.

Die Treuhand sah es realistisch und kaufmännisch. Der überwiegende Teil der Unternehmungen waren keinen Pfennig mehr wert. Geschönt, ruinös und wohlwollend angesetzt beim Erinnerungswert von DM 1,00 in der Bilanz. Somit musste man einfach für einen Käufer Pakete schnüren, wenn Du den Schrott nimmst, bekommst Du auch vielleicht etwas geringfügig Werthaltigeres. Vielleicht nur den Markennamen eines Anderen, deren Geschäftskontakte oder Du darfst wenn es Dich stört den Betrieb gänzlichst einstellen/abwickeln (ist ja eh falls weiter betrieben ein bloßer Kosten- und kein Ertragsfaktor, nur er kann Deine Kreise/Geschäftsmodelle/-strategien beeinflussen).

Pelle
29.05.2019, 18:28
??????????????

Ähm, mal ne Frage:

WAS gab es an Rohstoffen im Ostblock nicht,
was es "im westlichen Ausland" aber an Rohstoffen gab?


Mit Russland (Sowjetunion) gab es im Ostblock alle Rohstoffe die man brauchte
um selber, d.h. OHNE den imperialistischen Westen (Embargo hin oder her)
über die Runden zu kommen
und einen entspr. Wohlstand aufzubauen!!!

Es gab keine gute Kooperation. Wettbewerb ist gut, wenn es aber zum Krieg (auch Wirtschaftskrieg) kommt, ist das schlecht, für viele Menschen. Nur eine kleine Gruppe profitiert. Es gab im Osten Devisenmangel.

Kurti
29.05.2019, 18:34
Es gab keine gute Kooperation. Wettbewerb ist gut, wenn es aber zum Krieg (auch Wirtschaftskrieg) kommt, ist das schlecht, für viele Menschen. Nur eine kleine Gruppe profitiert. Es gab im Osten Devisenmangel.Devisenmangel zeugt von fehlender, internationaler Wettbewerbsfähigkeit.

Larry Plotter
29.05.2019, 18:34
Die Treuhand sah es realistisch und kaufmännisch. Der überwiegende Teil der Unternehmungen waren keinen Pfennig mehr wert. Geschönt, ruinös und wohlwollend angesetzt beim Erinnerungswert von DM 1,00 in der Bilanz. Somit musste man einfach für einen Käufer Pakete schnüren, wenn Du den Schrott nimmst, bekommst Du auch vielleicht etwas geringfügig Werthaltigeres. Vielleicht nur den Markennamen eines Anderen, deren Geschäftskontakte oder Du darfst wenn es Dich stört den Betrieb gänzlichst einstellen/abwickeln (ist ja eh falls weiter betrieben ein bloßer Kosten- und kein Ertragsfaktor, nur er kann Deine Kreise/Geschäftsmodelle/-strategien beeinflussen).


Wenn man es ganz genau betrachtet,
DM-Einführung Juli 1990
Einheit Oktober 1990,
so reichten die 3 Monate im Zusammenhang mit dem 80-100% igen Umsatzrückgang aus,
dass 99,999% der VEB's nach marktwirtschaftlichen Kriterien am 3.10.1990 Pleite waren.
(sie konnten nur nicht Pleite gehen, weil der Staat das Defizit als alleiniger Eigentümer ständig ausgleichen musste)

Und für Konkursmasse hat selten Jemand viel bezahlt.

erselber
29.05.2019, 18:39
[QUOTE=Pelle;9866706]Weiß ich nicht! Die Österreicher können damit was anfangen, ist auch eine schöne Landschaft.


https://www.youtube.com/watch?v=mG4AMdKmK8Y



Man kann auch sukzessive Geld schöpfen.

"Wir alle benutzen es. Jeden Tag. Cash oder in Form von Plastik. Dass der größte Teil des umlaufenden Geldes nicht das der Sparer ist, sondern Geld, das von privaten Banken bei der Vergabe eines Kredites aus dem Nichts geschaffen wird, hat sich inzwischen herumgesprochen. FIAT-Money ist für den KenFM-User kein Neuland mehr. Dass dieses Geld keinen echten Gegenwert besitzt, sondern lediglich bei der Zentralbank mit einer Mindestreserve gedeckt ist, gehört schon zum Wissen, das von nur wenigen verstanden wird. Wie aber rechnen die Banken untereinander ab? Wenn etwa Bankkunde A zu Bankkunde B eine Summe X überweist. Während die Banken im für uns sichtbaren Geldkreislauf ein Giralgeld verwenden und akzeptieren, bezahlen sie sich untereinander völlig anders. Wie? Und warum? Mit welchem Geld kaufen Banken ein, wenn sie z. B. Immobilien oder Luxusautos erwerben und warum gehen Banken immer im Kollektiv auf Shopping-Tour? Im Gespräch mit Horst Seiffert geht es vor allem um die drei wesentlichen Geldkreisläufe im täglichen Bankenalltag, die man sich wie kommunizierende Röhren vorstellen kann. Geld scheint wie eine Ware, die auf den ersten Blick leicht zu verstehen ist. Der Schein trügt. Geld ist komplex. Wer mitreden will, muss seine Hausaufgaben machen. Und nicht vergessen: Der nächste Crash ist längst auf dem Weg zu uns"

"b 2018 wird der 500 Euro-Schein von der Bildfläche verschwunden sein. Das beschloss vor geraumer Zeit und ganz nebenbei die EZB. Fragt man die warum, wird gerne das Argument vorgebracht, man wolle vor allem dem organisierten Verbrechen die Barmittel entziehen. Aha. Ist das organisierte Verbrechen wirklich auf den 500 Euro-Schein angewiesen? Jedes Kind weiß, dass dem nicht so ist. Es weiß auch, dass die Multimilliarden, die jedes Jahr organisiert ergaunert werden, auf das Konto der großen Finanzdienstleister gehen. Es ist das Giral-Geld, das digitale Geld, mit dem heute die großen Kapitalverbrechen begangen werden. Geld regiert die Welt, nur wer regiert das Geld? „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ - Mayer Amschel Rothschild. Banker und ihre Kartelle werden nicht demokratisch gewählt. Sie treffen sich in Hinterzimmern und hantieren jeden Tag mit Summen, die weit größer sind, als das Budget, das ganze Staaten in einem Jahr erwirtschaften. Banker sind längst die Herrscher der Welt. Sie schöpfen unser aller Girokonto-Geld aus dem Nichts und gehen damit global auf Einkaufstour. Sie finanzieren Kriege auf Pump. Alle Kriege sind Bankenkriege. Kriege um Macht, über den Hebel des virtuellen Geldes. Geld, das nur als Schuld existiert. An der Spitze der Fake-Money-Pyramide steht die amerikanische Notenbank FED. Die FED besteht aus einem kleinen Club privater Banken. Zusammen gibt man den Dollar als Weltwährung heraus. Die FED muss sich keiner staatlichen Instanz beugen und macht daraus auch keinen Hehl. So erklärte der langjährige Notenbank-Chef Allen Greenspan ganz offen: „Zunächst einmal ist die Federal Reserve eine unabhängige Agentur.

Das bedeutet, dass es keine Regierungsagentur gibt, die unsere Aktionen außer Kraft setzen kann.“ Das meiste Geld, das die FED erschafft und das als Weltreserve-Währung, den US-Dollar, mit fast allen anderen Währungen des Planeten zwangsverzahnt ist, entsteht nicht in Papierform, sondern virtuell. Girogeld. FIAT-Money. Girogeld ist kein Zahlungsmittel, für das im Falle einer Pleite die Bank oder der Staat haftet. Wenn eine Bank pleite geht, ist das das private Problem ihrer Kunden. Warum liegt ausgerechnet dem Staat soviel daran, die von ihm in Umlauf gebrachte Bargeldmenge zu reduzieren und ist der 500 Euro-Schein der Anfang vom Ende des Bargeldes? Der Verdacht liegt auf der Hand, auch wenn diese seit Jahren vorangetriebene Initiative vom Ende des Bargeldes kaum von den Staatsdienern selber stammen dürfte. Wer als Staat sein Recht aufgibt, Bargeld unters Volk zu bringen, überlässt seine Bevölkerung vollkommen der Macht privater Geldschöpfer. Nur sie hätten etwas davon.

Fakt ist, der Staat ist längst von den Banken abhängig. Ohne die privaten Kredite dieser Finanzdienstleister könnte der Staat gar nicht mehr haushalten. Schulden hindern ihn daran. Schulden, bei eben diesen privaten Banken. Die fälligen Zinsen und Zinseszinsen steigen in diesem Schuldgeld-System permanent. Schon heute ist jedes Produkt auf dem sogenannten freien Markt mit durchschnittlich 40% Zinsen belastet, die an die Geldverleiher abgedrückt werden müssen. Der Staat ist gezwungen, sich immer mehr seiner sozialen Aufgaben zu sparen, um die Kredite bedienen zu können. Das alles geschieht, ohne dass es groß diskutiert würde. Über Geld spricht man nicht! Wenn Schäuble mit Blick auf den Staatshaushalt von einer schwarzen Null spricht, meint er damit, dass die BRD gegenüber den privaten Großbanken sämtlichen Zinsforderungen nachkommen konnte, indem sie auf den Konten der Nachkommen die Staatsschulden erhöhte. Von Tilgung der Schulden kann überhaupt keine Rede sein.

Die Schuld in diesem verzinsten Geldsystem wächst Jahr für Jahr. Am Ende crasht jede Währung, die so konstruiert ist. Bis es soweit ist, wird der arbeitende Bürger immer geschickter ausgepresst. Durch Steuererhöhungen, Sonderabgaben, Inflation oder knallharte Enteignung, wie im europäischen Ausland längst geschehen. Dann werden die Giro-Konten der Bürger einfach kollektiv rasiert. Die einzige Möglichkeit, sich hier zumindest zur Wehr zu setzen, ist, am Bargeld festzuhalten. Bildung ist der Schlüssel! KenFM traf sich mit dem Volkswirt Bernd Senf, um über unser Geldsystem zu sprechen. Senf gehört seit Jahren zu den großen Kritiker des Geldsystems. Ein Aufklärer. Er hat diverse Bestseller zum Thema Geld geschrieben und damit das gelüftet, was man in Wahrheit unter Bankgeheimnis versteht. Das Geheimnis, wie Banken, seit sie dem Staat das Drucken des Geldes abgenommen haben, diesen in Wahrheit regieren. Solange es privaten Banken erlaubt ist, das Geld des Staates aus dem Nichts zu erzeugen, zu taxieren und den Staat über Schulden zu kontrollieren, kann von Demokratie nicht die Rede sein.

Aber von Schönheit alleine kann man sich nichts kaufen, nicht das was der Kommunismus gebraucht hätte. Innovationen, Risikobereitschaft, arbeitsame fleißige Arbeiter, Unternehmer mit Visionen, Weitblick.

Ich weiß wie die Geldschöpfung abläuft und den Mechanismus.

Die FED ist nicht unabhängig wie man es von einer Zentralbank erwartet. Sie ist von/durch Privatinteressen gesteuert.

Und auch, dass alle Regierungen nicht einmal im Traum daran denken Schulden abzubauen oder sich in guten Zeiten einen „Juliusturm“ anzulegen ist ebenfalls bekannt. Denn die Entschuldung erfolgt in Form von Inflation und letztendlich dem Zusammenbruch des Systems. Denn Staaten können nicht pleite gehen, seine Bürger jedoch schon. Wenn es so weit ist wird, zumindest bei den Deutschen, ein leichtes Grummeln vielleicht ein lautes Wehklagen ansetzen, dann wird sich wieder hingesetzt noch ein Bier getrunken und dann weiter gearbeitet, als wäre nichts gewesen.

Larry Plotter
29.05.2019, 18:47
Es gab keine gute Kooperation. Wettbewerb ist gut, wenn es aber zum Krieg (auch Wirtschaftskrieg) kommt, ist das schlecht, für viele Menschen. Nur eine kleine Gruppe profitiert. Es gab im Osten Devisenmangel.

Nächste Frage:

WAS hat der Westen damit zu tun,
wenn es im Ostblock keine ausreichende Kooperation usw. gab?

Nochmal, andersrum....
Der Westen hätte auch OHNE Osten wirtschaftlich "überlebt".
Er brauchte keine Rubel, Ostmark, Zloty, usw.

Was kann also der Westen dafür ,
das ein anderer "Landstrich" sich nicht "ordentlich wirtschaftlich" organisieren kann
um wirtschaftlich auf Dauer selber existieren zu können?
Der Ostblock (RGW) war gross genug um selber als Markt existieren und funktionieren zu können.
Bei ordentlicher wirtschaftlicher Organisation hätte also ein Embargo keinen Sinn gemacht.

erselber
29.05.2019, 18:51
Wenn man es ganz genau betrachtet,
DM-Einführung Juli 1990
Einheit Oktober 1990,
so reichten die 3 Monate im Zusammenhang mit dem 80-100% igen Umsatzrückgang aus,
dass 99,999% der VEB's nach marktwirtschaftlichen Kriterien am 3.10.1990 Pleite waren.
(sie konnten nur nicht Pleite gehen, weil der Staat das Defizit als alleiniger Eigentümer ständig ausgleichen musste)

Und für Konkursmasse hat selten Jemand viel bezahlt.

Sie waren schon vorher pleite nur sie haben es nicht gemerkt. Juristisch betrachtet war es in der Ostzone eine Konkursverschleppung.


Spätestens seitdem die Bruderländer nichts mehr auf „Mau oder Kompensation“ lieferten sondern harte Währung/Devisen sehen wollten und der „Swing“ ausgereizt war.

Die Treuhand nahm nur eine Bestandsaufnahme vor, stellte Aktiva und Passiva gegenüber und musste zum Erstaunen der grandiosen „Politclowns und Helmut II“ schonungslos feststellen.

Nach betriebs-, volkswirtschaftlichen und international üblichen (Wert)-Ansätzen/Standards. Konkurs, da ist nichts mehr zu retten! Aber aus politischen Gründen schmiss man gutes Geld schlechtem hinterher und das tut man bis heute. Man kann das Zeug nur noch einem Dummen andrehen oder mit Subventionen davon überzeugen doch noch etwas zu übernehmen nicht zu kaufen. Der Investor ist ja nicht schwachsinnig und hat auch nichts zu verschenken, er ist ja nicht das Wohlfahrtsamt.

Pelle
29.05.2019, 19:09
Devisenmangel zeugt von fehlender, internationaler Wettbewerbsfähigkeit.

Durch das Embargo und die Sanktionen war kein Wettbewerb möglich.

Pelle
29.05.2019, 19:28
Nächste Frage:

WAS hat der Westen damit zu tun,
wenn es im Ostblock keine ausreichende Kooperation usw. gab?

Nochmal, andersrum....
Der Westen hätte auch OHNE Osten wirtschaftlich "überlebt".
Er brauchte keine Rubel, Ostmark, Zloty, usw.

Was kann also der Westen dafür ,
das ein anderer "Landstrich" sich nicht "ordentlich wirtschaftlich" organisieren kann
um wirtschaftlich auf Dauer selber existieren zu können?
Der Ostblock (RGW) war gross genug um selber als Markt existieren und funktionieren zu können.
Bei ordentlicher wirtschaftlicher Organisation hätte also ein Embargo keinen Sinn gemacht.

DDR-Wirtschaft war nicht pleite, sie können ihre Bürger bis zum Mauerfall versorgen. Natürlich waren die Betriebe nicht konkurrenzfähig im westlichen Markt, dass mussten sie auch nicht, sie waren mit den Ostblockländer (RGW) verzahnt. Die einfachen Menschen, die auch durch die westlichen Medien und Agenten manipuliert und aufgeheizt wurden, wollten die DDR nicht mehr haben. Nach der Wiedervereinigung haben viele das, dann bereut.


Nächste Frage:

WAS hat der Westen damit zu tun,
wenn es im Ostblock keine ausreichende Kooperation usw. gab?



Im Ostblock gab es Kooperation. Ich meine die anderen Teile der Welt.

Kurti
29.05.2019, 19:43
Durch das Embargo und die Sanktionen war kein Wettbewerb möglich.Übertreibe nicht, das Embargo beschränkte sich doch nur auf einige, wenige Hightech-Produkte und von Sanktionen zu Ungunsten der Ex-DDR ist nichts bekannt. Die Ex-DDR genoss sogar günstigere, westliche Handelsbeziehungen als die übrigen Ostblockstatten, weil die Wirtschaftsbeziehungen mit der Bundesrepublik als innerdeutscher Handel angesehen wurden.

Pelle
29.05.2019, 19:51
Übertreibe nicht, das Embargo beschränkte sich doch nur auf einige, wenige Hightech-Produkte und von Sanktionen zu Ungunsten der Ex-DDR ist nichts bekannt. Die Ex-DDR genoss sogar günstigere, westliche Handelsbeziehungen als die übrigen Ostblockstatten, weil die Wirtschaftsbeziehungen mit der Bundesrepublik als innerdeutscher Handel angesehen wurden.

Bei den Sanktionen meine ich den Ostblock, wie z. B. Kuba. Aber das kannst Du sehen, wenn Du die vorigen Beiträge anschaust.

Kurti
29.05.2019, 20:09
Bei den Sanktionen meine ich den Ostblock, wie z. B. Kuba. Aber das kannst Du sehen, wenn Du die vorigen Beiträge anschaust.Von Sanktionen gegen die ehemaligen Ostblockstaaten ist ebenfalls nichts bekannt. Und Kuba ist ein Sonderfall, den das Land zu größtenteils selbst verschuldet hat.

Anita Fasching
29.05.2019, 20:34
Ähm, einen "kleinen" Unterschied gab es da doch.
Die Amis waren und sind in der jeweiligen Region ein Wirtschaftsfaktor,
denn im Gegensatz zu den Russen, bezahlt die USA ihre Soldaten besser.

Macht für mich keinen großen Unterschied, Besatzer bleibt Besatzer.
Klar, viele der Leute leben ganz gut in der Region von den Amis.
Das sollte aber nicht den Blick auf das Große und Ganze vernebeln, nämlich das auf unserem Boden fremde Mächte stationiert sind.
Für einen souveränen Staat, noch dazu mit Ansprüchen in der großen Weltpolitik mitreden zu wollen, ist das weissgott untypisch.
Aber wirklich souverän und selbstbestimmt war Deutschland das letzte mal vor fast 75 Jahren gewesen.

Pelle
29.05.2019, 21:24
Und Kuba ist ein Sonderfall, den das Land zu größtenteils selbst verschuldet hat.

Nein! Und Kuba hat keine Sanktionen verdient, sondern die USA-Plutokraten und EU-Plutokraten haben Sanktionen und Prügel verdient.

Kurti
29.05.2019, 21:28
Nein! Und Kuba hat keine Sanktion verdient, sondern die USA-Plutokraten und EU-Plutokraten haben Sanktionen und Prügel verdient.Darüber lässt sich vergnüglich streiten, aber zumindest ist es mir gelungen, deinen Behauptungen-Stall auszumisten.

Pelle
29.05.2019, 21:38
Darüber lässt sich vergnüglich streiten, aber zumindest ist es mir gelungen, deinen Behauptungen-Stall auszumisten.

Du hast gar nicht ausgemistet, weder das Embargo gegen über dem Ostblock, noch die Sanktionen gegen die Dritte Weltländer.

Pelle
29.05.2019, 23:20
"Kampfgruppe gegen die Unmenschlichkeit - eine Terrorgruppe in der DDR.flv"


https://www.youtube.com/watch?v=EGxz_CCabsA

https://www.youtube.com/watch?v=HT-AOOfwO1U

Pelle
30.05.2019, 02:23
Kriegspläne der BRD gegen die DDR (Der DECO II)

http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/D3.jpg

http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/DK1.jpg

http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/DK2.jpg

http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/DK3.jpg

http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/DK4.jpg

http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/post951317885248.jpg

Pelle
30.05.2019, 02:26
Natoangriffsplan

http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/post951317914563.jpg




http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/post951318349198.jpg

http://TotgesagteLebenLaenger.blogsport.de/images/post951318349683.jpg

Larry Plotter
30.05.2019, 22:05
Sie waren schon vorher pleite nur sie haben es nicht gemerkt. Juristisch betrachtet war es in der Ostzone eine Konkursverschleppung.


Spätestens seitdem die Bruderländer nichts mehr auf „Mau oder Kompensation“ lieferten sondern harte Währung/Devisen sehen wollten und der „Swing“ ausgereizt war.

Die Treuhand nahm nur eine Bestandsaufnahme vor, stellte Aktiva und Passiva gegenüber und musste zum Erstaunen der grandiosen „Politclowns und Helmut II“ schonungslos feststellen.

Nach betriebs-, volkswirtschaftlichen und international üblichen (Wert)-Ansätzen/Standards. Konkurs, da ist nichts mehr zu retten! Aber aus politischen Gründen schmiss man gutes Geld schlechtem hinterher und das tut man bis heute. Man kann das Zeug nur noch einem Dummen andrehen oder mit Subventionen davon überzeugen doch noch etwas zu übernehmen nicht zu kaufen. Der Investor ist ja nicht schwachsinnig und hat auch nichts zu verschenken, er ist ja nicht das Wohlfahrtsamt.

Habe absichtlich mit der zeit ab Ende 1989 begonnen um einer Debatte über die EX-DDR vorher zu vermeiden,
denn es gibt immer noch Einige die die damalige reale wirtschaftliche Lage aus ideologischer Sicht nicht sehen wollen.

Larry Plotter
30.05.2019, 22:48
Macht für mich keinen großen Unterschied, Besatzer bleibt Besatzer.
Klar, viele der Leute leben ganz gut in der Region von den Amis.
Das sollte aber nicht den Blick auf das Große und Ganze vernebeln, nämlich das auf unserem Boden fremde Mächte stationiert sind.
Für einen souveränen Staat, noch dazu mit Ansprüchen in der großen Weltpolitik mitreden zu wollen, ist das weissgott untypisch.
Aber wirklich souverän und selbstbestimmt war Deutschland das letzte mal vor fast 75 Jahren gewesen.

Es dürfte doch wohl Jedem klar gewesen sein ,
das nicht alle Bündnisse aus der Zeit vor 1990 sich einfach in Rauch auflösen!
Der Ostblock hatte keine andere Wahl weil alle einzelnen Länder wirtschaftlich vor dem Abgrund standen.
Da galt dann Jeder erst mal für sich, einschl. einer Neuorientierung.
Dies galt aber nicht für die westlichen Staaten.
Hier ist es erst jetzt ein gewisser Herr Trump der langsam für eine Auflösung der Strukturen sorgt.

Larry Plotter
30.05.2019, 23:07
DDR-Wirtschaft war nicht pleite, sie können ihre Bürger bis zum Mauerfall versorgen. Natürlich waren die Betriebe nicht konkurrenzfähig im westlichen Markt, dass mussten sie auch nicht, sie waren mit den Ostblockländer (RGW) verzahnt. Die einfachen Menschen, die auch durch die westlichen Medien und Agenten manipuliert und aufgeheizt wurden, wollten die DDR nicht mehr haben. Nach der Wiedervereinigung haben viele das, dann bereut.



Im Ostblock gab es Kooperation. Ich meine die anderen Teile der Welt.


1. Versorgen??

Ja, die DDR hätte auch (für eine beschränkte kurze Zeit) ihre Zinsen
für ihre Verbindlichkeiten im Westen weiter zahlen können,
um den Preis einer Reduzierung des Lebensstandards.

Nur seit dem Sommer 1989 war klar, das das Ende vor der Tür stand,
denn es sind der DDR ja nicht die Rentner abhanden gekommen,
sondern die, welche die DDR noch am laufen gehalten haben.
Die veralteten Produktionsmethoden benötigten zunehmend mehr Personal,
welches aber nicht mehr zur Verfügung stand.
Geld für die Erneuerung stand aber auch nicht mehr zur Verfügung.
Der "tödliche" Kreislauf hatte also schon begonnen!!!
Der "Fehler" der BRD war nur derselbe den die EU bei Griechenland machte,
man rettete die jeweiligen Länder direkt kurz vor der Pleite,
anstatt sie erst Pleite gehen zu lassen und dann zu retten
Die Folge,--------Einige Rückwärtsgewande wollen die "alte Realität" einfach nicht wahrhaben,
im Bereich der Ex _DDR als auch in Griechenland!!!


2) Wenn man alles an Rohstoffe selber hat,
und zu den "Industrieländern" zählt,
und über den RGW einen entsprechend grossen "eigenen Markt " besitzt
wozu braucht man dann die anderen Teile der Welt???

Pelle
31.05.2019, 02:57
1. Versorgen??

Ja, die DDR hätte auch (für eine beschränkte kurze Zeit) ihre Zinsen
für ihre Verbindlichkeiten im Westen weiter zahlen können,
um den Preis einer Reduzierung des Lebensstandards.

Nur seit dem Sommer 1989 war klar, das das Ende vor der Tür stand,
denn es sind der DDR ja nicht die Rentner abhanden gekommen,
sondern die, welche die DDR noch am laufen gehalten haben.
Die veralteten Produktionsmethoden benötigten zunehmend mehr Personal,
welches aber nicht mehr zur Verfügung stand.
Geld für die Erneuerung stand aber auch nicht mehr zur Verfügung.
Der "tödliche" Kreislauf hatte also schon begonnen!!!
Der "Fehler" der BRD war nur derselbe den die EU bei Griechenland machte,
man rettete die jeweiligen Länder direkt kurz vor der Pleite,
anstatt sie erst Pleite gehen zu lassen und dann zu retten
Die Folge,--------Einige Rückwärtsgewande wollen die "alte Realität" einfach nicht wahrhaben,
im Bereich der Ex _DDR als auch in Griechenland!!!




Die DDR hat nur 60 Mrd. Schulden, soviel wie Berlin heute. Die DDR-Bürger wollten im Jahr 1990 die DDR nicht mehr und die Funktionäre in der zweiten Reihe der SED und der Stasi haben gepuscht, deshalb gibt es die DDR nicht mehr und nicht weil sie pleite war.

Larry Plotter
31.05.2019, 08:00
Die DDR hat nur 60 Mrd. Schulden, soviel wie Berlin heute. Die DDR-Bürger wollten im Jahr 1990 die DDR nicht mehr und die Funktionäre in der zweiten Reihe der SED und der Stasi haben gepuscht, deshalb gibt es die DDR nicht mehr und nicht weil sie pleite war.


Die Schuldenhöhe ist total uninteressant !!!!!!
Schulden muss man sich leisten können,
d.h. es ist immer die Frage zu beantworten, was kann man an Zinsen zahlen.
Das gilt im Privaten und bei Staaten und Organisationen ebenso.

Der Vergleich mit dem heutigen Berlin hinkt ganz gewaltig, denn
die DDR erwirtschaftete keine Währung, in welcher sie sich im Ausland verschuldet hatte!!
Berlin ist in der Währung verschuldet, welche die Stadt auch selber einnimmt.

Zu den Zinsen kommt also noch das Währungsrisiko, d.h. der Wechselkurs,
welcher zwar in den 80er Jahren stabil war, aber nach dem Sommer 1989 langsam einknickte.
Dazu kam, das die DDR nichts zur "Verwertung" der Gläubiger hatte,
im Gegensatz zum heutigen Berlin, das genügend "Eigentum" hat, was sie notfalls an Gläubiger abtreten kann.
Sowas wäre bei der DDR aus ideologischen Gründen unmöglich gewesen.

Und was heisst "geputscht"???
Wusste nicht, das Ulbricht freiwillig abgetreten ist.
Krenz hat nur das gemacht, was Honecker selber Jahre vorher für sich in Anspruch genommen hatte.
Das wäre also kein Grund für den Zusammenbruch der EX-DDR gewesen.

erselber
31.05.2019, 15:53
Habe absichtlich mit der zeit ab Ende 1989 begonnen um einer Debatte über die EX-DDR vorher zu vermeiden,
denn es gibt immer noch Einige die die damalige reale wirtschaftliche Lage aus ideologischer Sicht nicht sehen wollen.

Schon, aber man darf die Ereignisse, das eigene Verschulden der „Ostzonen-Regierung“, Versäumnisse, offene oder verdeckte Fehler, dem sklavischen Festhalten an der Planwirtschaft, den kommunistischen Doktrin/Ideologien, verqueren Logik, Engstirnigkeit, Überwachung, Gängelung, Fehleinschätzungen die nahezu nicht vorhandene Produktivität, den eingerissenen Schlendrian im Arbeitsbereich, die Vollsorgungsmentalität diesich in den 40 Jahren des „Arbeiter- und Bauernstaates und des real existierenden Sozialismus“ aufgebaut hat nicht außer Acht lassen.

Denn hierauf beruht im Wesentlichen das Scheitern dieses Kunstgebildes oder Experimentes. Das hatte ja auch gute Ansätze, die aber verkümmerten, sich negierten und ad absurdum geführt wurden. „Denn gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.“

Denn ohne diese Vergangenheit wäre es sicherlich nicht zum Konkurs, Offenbarungseid, Insolvenz gekommen, Zusammenbruch und Übernahme gekommen. Oder nicht in diesem extremen Ausmaß.

Also kann man die Zeit nicht auf 1989 und danach reduzieren, dass ist das Gleiche als wenn man Deutschland nur auf die Zeit von 1933 – 1945 isoliert betrachtet. Was leider viele aus nachvollziehbaren und selbstsüchtigen Gründen tun.

Larry Plotter
01.06.2019, 08:22
Schon, aber man darf die Ereignisse, das eigene Verschulden der „Ostzonen-Regierung“, Versäumnisse, offene oder verdeckte Fehler, dem sklavischen Festhalten an der Planwirtschaft, den kommunistischen Doktrin/Ideologien, verqueren Logik, Engstirnigkeit, Überwachung, Gängelung, Fehleinschätzungen die nahezu nicht vorhandene Produktivität, den eingerissenen Schlendrian im Arbeitsbereich, die Vollsorgungsmentalität diesich in den 40 Jahren des „Arbeiter- und Bauernstaates und des real existierenden Sozialismus“ aufgebaut hat nicht außer Acht lassen.

Denn hierauf beruht im Wesentlichen das Scheitern dieses Kunstgebildes oder Experimentes. Das hatte ja auch gute Ansätze, die aber verkümmerten, sich negierten und ad absurdum geführt wurden. „Denn gut gemeint ist noch lange nicht gut gemacht.“

Denn ohne diese Vergangenheit wäre es sicherlich nicht zum Konkurs, Offenbarungseid, Insolvenz gekommen, Zusammenbruch und Übernahme gekommen. Oder nicht in diesem extremen Ausmaß.

Also kann man die Zeit nicht auf 1989 und danach reduzieren, dass ist das Gleiche als wenn man Deutschland nur auf die Zeit von 1933 – 1945 isoliert betrachtet. Was leider viele aus nachvollziehbaren und selbstsüchtigen Gründen tun.


Du hast grundsätzlich Recht,
nur ist es bei Diktaturen immer schwer Beweise zu finden.
Es ist immer ein Unterschied zwischen Wissen und Beweisen.

Auch die DDR hielt ihre Angaben unter Verschluss.
Es gibt bei der DDR nur 2 oder 3 wirkliche Beweise
(Stasi-Papier, Schürer-Bericht usw)
welche aber immer angezweifelt werden.
Also umgehe ich diesen Punkt und führe den Nachweis über Bereiche
die man immer beweisen kann.

Pelle
02.06.2019, 23:55
Die Schuldenhöhe ist total uninteressant !!!!!!
Schulden muss man sich leisten können,
d.h. es ist immer die Frage zu beantworten, was kann man an Zinsen zahlen.
Das gilt im Privaten und bei Staaten und Organisationen ebenso.



Die DDR könnte sich diese Schulden leisten.


https://www.youtube.com/watch?v=iZi0EcVovVw

Larry Plotter
03.06.2019, 08:22
Die DDR könnte sich diese Schulden leisten.


https://www.youtube.com/watch?v=iZi0EcVovVw


??????????????????
??????????????????
??????????????????


Man oh man,
Dein Video setzt weit weit zu spät an.
Und, es missachtet, dass wenn eine Schieflage bereits vorhanden ist ,
NIEMAND bereit ist,
ein noch größeres Risiko einzugehen.
ERST müssen die Voraussetzungen geschaffen werden,
das bei zukünftigen Handeln es nicht wieder zu einer Schieflage kommt.

Und natürlich gibt es bei solchen Schieflagen gewaltige Profiteure,
deswegen sollte man ja solche Schieflagen tunlichst vermeiden.

Sich immer über Auswirkungen zu beschweren,
d.h. das man in die Fänge von Spekulanten geraten ist, ist Schachsinn.
Besser wäre es, sich mit den Ursachen zu beschäftigen,
welche aber weit vorher liegen.

Nur, Staaten wollen absichtlich das Risiko von Schieflagen eingehen,
weil eine Vermeidung von Schieflagen eine "korrekte Politik" voraussetzt,
welche aber die wenigsten Politiker machen wollen
(Prinzip Hoffnung, "uns wird es schon nicht treffen")

Und so hat es die DDR getroffen, ebenso wie Griechenland!

Pelle
03.06.2019, 19:41
??????????????????
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Man oh man,
Dein Video setzt weit weit zu spät an.
Und, es missachtet, dass wenn eine Schieflage bereits vorhanden ist ,
NIEMAND bereit ist,
ein noch größeres Risiko einzugehen.
ERST müssen die Voraussetzungen geschaffen werden,
das bei zukünftigen Handeln es nicht wieder zu einer Schieflage kommt.

Und natürlich gibt es bei solchen Schieflagen gewaltige Profiteure,
deswegen sollte man ja solche Schieflagen tunlichst vermeiden.

Sich immer über Auswirkungen zu beschweren,
d.h. das man in die Fänge von Spekulanten geraten ist, ist Schachsinn.
Besser wäre es, sich mit den Ursachen zu beschäftigen,
welche aber weit vorher liegen.

Nur, Staaten wollen absichtlich das Risiko von Schieflagen eingehen,
weil eine Vermeidung von Schieflagen eine "korrekte Politik" voraussetzt,
welche aber die wenigsten Politiker machen wollen
(Prinzip Hoffnung, "uns wird es schon nicht treffen")

Und so hat es die DDR getroffen, ebenso wie Griechenland!

Die DDR kann man nicht vergleichen mit Griechenland! Griechenland ist ein kapitalistisches Land, dass eher ein Agrarland ist und viele Jahre von korrupten Politiker regiert wurde, die das Geld verschleudert haben und in schwarzen Kassen versteckt haben. Griechenland hat 339,87 Mrd. € Schulden und die DDR hatte 60 Mrd. Schulden.

BIP von Griechenland ist nur 200,7 Milliarden USD.


https://www.youtube.com/watch?v=6iuRiETHtO0

https://www.youtube.com/watch?v=Pbm_H6hy0aM

https://www.youtube.com/watch?v=-y4ejJ-31NE

Larry Plotter
03.06.2019, 20:18
Die DDR kann man nicht vergleichen mit Griechenland! Griechenland ist ein kapitalistisches Land, dass eher ein Agrarland ist und viele Jahre von korrupten Politiker regiert wurde, die das Geld verschleudert haben und in schwarzen Kassen versteckt haben. Griechenland hat 339,87 Mrd. € Schulden und die DDR hatte 60 Mrd. Schulden.

BIP von Griechenland ist nur 200,7 Milliarden USD.


https://www.youtube.com/watch?v=6iuRiETHtO0

https://www.youtube.com/watch?v=Pbm_H6hy0aM

https://www.youtube.com/watch?v=-y4ejJ-31NE



Stimmt

das kann man nicht so einfach vergleichen,
denn
Griechenland als kapitalistischer Staat
hatte und hat "veräusserbaren Staatsbesitz" sodass Gläubiger auch daraus befriedigt werden konnten und können.
Diese Möglichkeit hatte die DDR nicht.

Auch hatte sich Griechenland in einer Währung verschuldet, welche das Land selber hatte,
d.h. selber erwirtschaftete.
Das galt für die DDR nicht,
die musste alles erst mal in Ostmark erwirtschaften
und dann
über den Wechselkurs (damals Mitte der 80 Jahre 1 DM = 5 Ostmark)
die Zinsen an die westlichen Banken/BRD zahlen.

Also nimm bei einer Verschuldungsangabe bei der Ex-DDR in DM
diesen Betrag mal 5
oder
bei einer Verschuldungsangabe in Euro
diesen Betrag mal 10
um die reale Verschuldungsgröße zu bekommen,
d.h. bezogen auf den damaligen Staat und seiner eigenen Währung!!!

Pelle
03.06.2019, 20:28
Stimmt

das kann man nicht so einfach vergleichen,
denn
Griechenland als kapitalistischer Staat
hatte und hat "veräusserbaren Staatsbesitz" sodass Gläubiger auch daraus befriedigt werden konnten und können.
Diese Möglichkeit hatte die DDR nicht.



Die DDR hat auch genügen Staatsbesitz, bloß die Treuhand hat es für einen Apfel und einem Ei an die Komplizen von Helmut verschleudert.


https://www.youtube.com/watch?v=OSDsg94F1sM

Larry Plotter
03.06.2019, 20:38
Die DDR hat auch genügen Staatsbesitz, bloß die Treuhand hat es für einen Apfel und einem Ei an die Komplizen von Helmut verschleudert.


https://www.youtube.com/watch?v=OSDsg94F1sM


Falscher Denkansatz.
Der Staatsbesitz der Ex DDR war aber nicht veräusserbar an westliche Kreditgeber oder Investoren !!!!!!!!!!!!!!!!
In Griechenland haben z.B. die Chinesen einen halben Hafen gekauft.
Hätte die EX-DDR den halben Hafen von Rostock z.B. westlichen Kreditgebern oder Fonds übereignet???
DAS war alleine aus ideologischen Gründen unmöglich.

Nach der Wende war das eh egal,
weil
a) die Anlagen alle überaltert waren.
und
b) durch die Umsatzseinbrüche vor Oktober 1990 der Wert der Firmen bei Null lag.

Pelle
03.06.2019, 20:41
Falscher Denkansatz.
Der Staatsbesitz der Ex DDR war aber nicht veräusserbar an westliche Kreditgeber oder Investoren !!!!!!!!!!!!!!!!
In Griechenland haben z.B. die Chinesen einen halben Hafen gekauft.
Hätte die EX-DDR den halben Hafen von Rostock z.B. westlichen Kreditgebern oder Fonds übereignet???
DAS war alleine aus ideologischen Gründen unmöglich.

Nach der Wende war das eh egal,
weil
a) die Anlagen alle überaltert waren.
und
b) durch die Umsatzseinbrüche vor Oktober 1990 der Wert der Firmen bei Null lag.

Den Hafen für einen Apfel und Ei zu verkaufen, was die Griechen gemacht haben, war nicht sehr schlau. Aber die Troika wollte, ja, Griechenland plattmachen und das hat sie geschafft.


https://www.youtube.com/watch?v=kFXhw3IYGXk

https://www.youtube.com/watch?v=ie12I7Gyk0w

Larry Plotter
03.06.2019, 20:56
Den Hafen für einen Apfel und Ei zu verkaufen, was die Griechen gemacht haben, war nicht sehr schlau. Aber die Troika wollte, ja, Griechenland plattmachen und das hat sie geschafft.


https://www.youtube.com/watch?v=kFXhw3IYGXk

https://www.youtube.com/watch?v=ie12I7Gyk0w


DAS hat mit schlau nichts mehr zu tun!!!!

Wie sagte mal jemand......

Wer die Zinsen nicht mehr zahlen kann
ist nicht mehr Herr im eigenen Hause.

Womit wir wieder am Anfang wären,
Schulden muss man sich leisten können.

Pelle
03.06.2019, 21:04
DAS hat mit schlau nichts mehr zu tun!!!!

Wie sagte mal jemand......

Wer die Zinsen nicht mehr zahlen kann
ist nicht mehr Herr im eigenen Hause.

Womit wir wieder am Anfang wären,
Schulden muss man sich leisten können.

Die deutschen Banken, die teilweise in Griechenlandgeschäfte verwickelt waren, konnten sich auch Schulden nicht leisten und wurden aber vom Staat gerettet.

Larry Plotter
04.06.2019, 07:34
Die deutschen Banken, die teilweise in Griechenlandgeschäfte verwickelt waren, konnten sich auch Schulden nicht leisten und wurden aber vom Staat gerettet.


??????????????ß

Es ging NIE wirklich um die Banken!!!!
Die Banken hatten im Auftrage von Versicherungen Gelder aus Renten- und Lebensversicherungen in griechischen Staatsanleihen investiert.
Den Versicherungen ist nun mal von gesetzeswegen vorgegeben einen Teil der Gelder dieser Versicherungen in Aktien und einen teil in Staatanleihen anzulegen.
Was wäre also nun gewesen, wenn die Banken dem Ottonormalbürger mitgeteilt hätten
das der Bürger von staatswegen um seine Ersparnisse gebracht worden wäre?????
Also musste , über die Bankenrettung, das Geld des Ottonormalbürgers gerettet werden.

erselber
04.06.2019, 16:24
Die DDR hat nur 60 Mrd. Schulden, soviel wie Berlin heute. Die DDR-Bürger wollten im Jahr 1990 die DDR nicht mehr und die Funktionäre in der zweiten Reihe der SED und der Stasi haben gepuscht, deshalb gibt es die DDR nicht mehr und nicht weil sie pleite war.

Es kommt nicht auf die Höhe der realen oder tatsächlichen Schulden/Verbindlichkeiten an, sondern auf die Schuldentragfähigkeit. Die hatte, falls überhaupt jemals vorhanden, schon lange nicht mehr bestanden.

So gesehen ist zwar der effektive Schuldenstand von Berlin deutlicher höher aber über den Länderfinanzausgleich besteht eben diese Tragfähigkeit. Ansonsten würden Anleihen des Landes Berlin sowie anderer Stadtstaaten oder Bundesländer wie Sauerbier angeboten und rumgereicht werden. Nur Wenige würden diese heißen Kartoffeln anfassen.

Was man versucht uns als Aufstand, Rebellion, Putsch, Bürgerbewegung in der Ostzone zu verkaufen war schlicht einfach nur ein reiner Wirtschaftskrieg. Jeder, wirklich Jeder das Volk, die Beamtenschaft, die nennen wir sie mal so wirtschaftlichen Verantwortlichen, die Truppen, die Regierung wussten, dass in wenigen Wochen vielleicht sogar nur Tagen die Lichter ausgehen, Wärme- (der Winter stand ja vor der Tür) und Nahrungsmittelversorgung zusammenbrechen.

Die „kommunistischen Bruderländer“ lieferten nur noch gegen harte Währung, also Devisen (die eh nur begrenzt zur Verfügung standen oder nicht mehr vorhanden waren), nicht mehr gegen Kompensation und der Swing war ausgereizt.

Es gibt nichts beschönigen, die Ostzone war nach betriebs-, volkswirtschaftlichen und internationalen Rechnungslegungs-Standards Insolvent. Die damals Verantwortlichen haben sich, falls es für Regierungen diesen strafrechtlichen Tatbestand, -vorwurf geben würde, sogar der Scheck-, Wechselreiterei und Konkursverschleppung schuldig gemacht.

Es waren schlicht und ergreifen keinerlei Vermögenswerte mehr vorhanden die als Sicherheiten für Kredite hätten dienen können, die Rechts-, Planungssicherheit war ebenfalls nicht gegeben.

Wer sollte in diesen Pleitestaat noch investieren wollen?

Niemand der bei Verstand war hätte diese tun und das seinen Anteilseignern als Investitionen in die Zukunft begründen können.

Pelle
05.06.2019, 19:30
??????????????ß

Es ging NIE wirklich um die Banken!!!!
Die Banken hatten im Auftrage von Versicherungen Gelder aus Renten- und Lebensversicherungen in griechischen Staatsanleihen investiert.
Den Versicherungen ist nun mal von gesetzeswegen vorgegeben einen Teil der Gelder dieser Versicherungen in Aktien und einen teil in Staatanleihen anzulegen.
Was wäre also nun gewesen, wenn die Banken dem Ottonormalbürger mitgeteilt hätten
das der Bürger von staatswegen um seine Ersparnisse gebracht worden wäre?????
Also musste , über die Bankenrettung, das Geld des Ottonormalbürgers gerettet werden.

Es geht in den plutokratischen, kapitalistischen Länder immer nur, um die großen Banken, Großunternehmen, Konzern, Großaktionäre, reiche Eigentümer, Kapitalisten, Plutokraten, Psychopathen usw. Die Probleme von Ottonormalbürger interessiert keinen! Sie haben nur ein wenig Angst vor Rebellen, Linksradikale, Rechtsradikale, Islamisten, ansonsten fürchten sie nix. Sie haben eine große Bereitschaftspolizeiarmee, die alles niederknüppelt, was ihnen stört. Otto Normalbürger wird von vorne bis hinten verarscht und er freut sich sogar darüber. Und wenn sein Geld weg ist, dann erzählen sie ihn, dass das daran liegt, dass er zu dumm ist und er glaubt das auch. Und bedankt sich bei den Wirtschaftsbossen dafür, dass er bei ihnen hart arbeiten darf für wenig Geld und einen Arschtritt bekommt. Für seine ganze Mühe, darf er auch billige, kitschige, schlechte Produkte kaufen.

Larry Plotter
05.06.2019, 20:18
Es geht in den plutokratischen, kapitalistischen Länder immer nur, um die großen Banken, Großunternehmen, Konzern, Großaktionäre, reiche Eigentümer, Kapitalisten, Plutokraten, Psychopathen usw. Die Probleme von Ottonormalbürger interessiert keinen! Sie haben nur ein wenig Angst vor Rebellen, Linksradikale, Rechtsradikale, Islamisten, ansonsten fürchten sie nix. Sie haben eine große Bereitschaftspolizeiarmee, die alles niederknüppelt, was ihnen stört. Otto Normalbürger wird von vorne bis hinten verarscht und er freut sich sogar darüber. Und wenn sein Geld weg ist, dann erzählen sie ihn, dass das daran liegt, dass er zu dumm ist und er glaubt das auch. Und bedankt sich bei den Wirtschaftsbossen dafür, dass er bei ihnen hart arbeiten darf für wenig Geld und einen Arschtritt bekommt. Für seine ganze Mühe, darf er auch billige, kitschige, schlechte Produkte kaufen.


In diesem besonderen Falle eben nicht,
denn es war die Politik,
welche die Rentenkürzung bei gleichzeitiger Forderung nach Selbstvorsorge über Rentenversicherungen wie Riester veranlasst hatte.
Da hätte es zu keinem Ausfall kommen dürfen. Die Politik hätte sonst für den Ausfall gerade stehen müssen oder
die Bürger hätten die alte Rentenhöhe eingefordert, oder.......
Egal was, es wäre für die Politik auf alle Fälle teurer geworden
als die Banken und damit die Rentenverträge zu retten.

Pelle
05.06.2019, 21:09
In diesem besonderen Falle eben nicht,
denn es war die Politik,
welche die Rentenkürzung bei gleichzeitiger Forderung nach Selbstvorsorge über Rentenversicherungen wie Riester veranlasst hatte.
Da hätte es zu keinem Ausfall kommen dürfen. Die Politik hätte sonst für den Ausfall gerade stehen müssen oder
die Bürger hätten die alte Rentenhöhe eingefordert, oder.......
Egal was, es wäre für die Politik auf alle Fälle teurer geworden
als die Banken und damit die Rentenverträge zu retten.

Daran sieht man wie schlecht das Banken- und Versicherungssystem der BRD ist. Erst machen sie das staatliche Umlagenrentensystem platt und kaputt, um die Leute zu zwingen, dass sie bei den privaten Versicherungskonzern und Banken das Geld anlegen und die Lohnnebenkosten nach unterzudrücken und dann bricht diese unstabile plutokratische, kapitalistische Bankensystem zusammen.

Larry Plotter
05.06.2019, 21:11
Daran sieht man wie schlecht das Banken- und Versicherungssystem der BRD ist. Erst machen sie das staatliche Umlagenrentensystem platt und kaputt, um die Leute zu zwingen, dass sie bei den privaten Versicherungskonzern und Banken das Geld anlegen und die Lohnnebenkosten nach unterzudrücken und dann bricht diese unstabile plutokratische, kapitalistische Bankensystem zusammen.


Politisch gewollt.
Mit Basel II haben wir unser Bankensystem stranguliert,
während die Amis,
von denen die Idee Basel II kam,
Basel II für sich durch andere Gesetze ausser Kraft gesetzt haben.

Larry Plotter
06.06.2019, 08:06
https://www.youtube.com/watch?v=LOvb4FlVcJQ


Und?????

Tut mir Leid wenn ich das sagen muss,
fange aber mal bitte an volkswirtschaftlich und betriebswirtschaftlich zu denken.
Geld wächst nicht auf den Bäumen, sondern muss erwirtschaftet werden!!!!!!


Die Treuhand hat zwar Erlöse gemacht, aber
wenn man die VEB's z.B. betrachtet,
WER hat nach dem 1. Juli 1990 noch Waren der VEB's gekauft???
WER und in welchem Umfang?????
Aber die Löhne wurden weiter bezahlt.
Die sonstigen laufenden Kosten wie Strom, Heizung usw. usw. auch
bis der jeweilige Betrieb veräussert wurde.
Wann?
am 1.Juli 1990? Oder erst Jahre später 1991/1992/1993.........
Und Wer zahlte in dieser Zeit die Löhne und weiteren Kosten?
Der Weihnachtsmann?


Das Problem bei staatlichen Betrieben ist, das diese offiziell nicht Pleite gehen können,
weil der Staat ständig das Defizit ausgleichen muss.
Bei einer anderen Organisationsform wie GmbH oder AG wäre man gezwungen Konkurs anzumelden.
Durch den gigantischen Umsatzeinbruch ab dem 1.7.1990 bei allen VEB's (DM-Einführung)
waren 99,9999 % der VEBs am 03.10.1990 defacto Pleite.
Nur die Arbeitnehmer usw. wurden nach wie vor bezahlt!!!



Also stehen bis zur Veräusserung der VEB's
den Erlösen die bis dahin ( seit 03.10.1990) angefallenen Kosten gegenüber,
die ja auch Jemand hatte tragen müssen, in diesem Falle eben der Staat.
In Summe war damit die ganze Sache für den Staat negativ.


Bei den generellen Grundstückskosten des Grund und Bodens sah die Sache noch katastrophaler aus.
Nur DA war der Schuldige die Politik selber.

Egal was im Einigungsvertrag stand, es hätte, aus marktwirtschaftlicher Sicht schnellsten umgesetzt gehört.
Der Staat wollte aber die Mauergrundstücke billig bekommen
und hat defacto allen Grund und Boden
erst mal als ungeregelt eingestuft
um die im Einigungsvertrag enthaltende Regelung "umzudrehen".
Damit war erst mal nichts mit Veräusserungsgewinnen.
In der Zwischenzeit brach der restliche Ostblock zusammen,
die Firmeninvestitionen gingen dann in die "ehemaligen Bruderländer"
sodass man später eben nicht mehr die Gewinne machen konnte ,
die man vorher hätte realisieren können.

Ich kenne einige Mittelständler z.B. welche sich erst mal in der EX-DDR umsahen
und dann mangels Möglichkeiten abwarteten,
und dann etwas später, mit einer gewissen Erleichterung in Polen und CZ investierten.
Erleichterung deshalb, weil sie dann zusätzlich ein wesentlich geringeres Lohnniveau nutzen konnten.



Ach so, noch was....
schaue Dir mal unter dem Gesichtspunkt der Gesamtbetrachtung
die ganzen Leute an , die noch irgendwo beim Osten "Gold" gefunden haben wollen
(siehe Deine gebrachten Videos).
Die machen immer nur Ausschnitts-Betrachtungen,
nach dem Motto, "ja aber da, ja aber da, da war ja noch was".
Nur, eines machen die nie, eine Gesamtbetrachtung,
denn dann müssten sie ja ihre Meinung von Grund auf revidieren.
(siehe meinen Einleitungssatz)

Larry Plotter
07.06.2019, 08:32
"Das Feindbild von der DDR
in der psychologischen Kriegsführung der BRD
Schon in der Zeit des Bestehens der Besatzungszonen geriet die sowjetisch besetzte Zone in das Kreuzfeuer einer von den drei Westzonen ausgehenden antikommunistischen Hetze, die sich mit wach¬sender Intensität gegen die antifaschistisch-demokratischen Verän¬derungen und die neuen politischen und sozialen Errungenschaften östlich der Elbe und Werra richtete. Für diese Hetze gab ein so prominenter Vertreter der drei Westmächte wie Winston Churchill grünes Licht. Die demokratische Bodenreform, die Enteignung der Nazi- und Kriegsverbrecher, die Schulreform und die Justizreform wurden von den reaktionären Kräften als undemokratische und un¬gesetzliche Aktionen, als „Sowjetisierung“ verteufelt und haßerfüllt angegriffen. Der besondere Haß galt dabei der 1946 gegründeten Sozialistischen Einheitspartei Deutschlands, die vor allem von Seiten der sozialdemokratischen Führer um Kurt Schumacher als eine Par¬tei von „Spaltern“ und „Erfüllungsgehilfen der sowjetischen Be-satzungsmacht“ verleumdet wurde.
Die Position, welche die Westzonen und die spätere Bundesrepu¬blik in der antisowjetischen Strategie und Politik des „containment“ und den folgenden Konzeptionen einnahmen, die imperialistische Restauration, die Politik der Spaltung Deutschlands und die schlie߬liche Errichtung eines separaten bürgerlichen Weststaates sowie dessen Konsolidierung und Ausbau — alle diese Faktoren waren so¬wohl für die Konstruktion eines Feindbildes von der DDR als auch für die Entwicklung des entsprechenden Instrumentariums für den psychologischen Krieg gegen den zweiten deutschen Staat ausschlag¬gebend."


Der Marktwirtschaft ist die Politik und deren ideologischen Sperenzien egal.

Eine Beurteilung anderer Personen, Organisationen oder Länder
wird auf Basis marktwirtschaftlicher Kriterien gefällt.
Politik oder Ideologie ist nur insofern Bestandteil einer Beurteilung
ob diese Bedeutung für "den Markt" haben oder nicht,
und wenn ja, welche.


Und wenn Du Dir meine Posts anschaust, haben ich immer auf Basis "des Marktes" argumentiert,
denn diese Basis gilt IMMER, d.h. ist ideologieunabhängig und auch ein Sozialismus setzt den Markt nicht ausser Kraft.
(wenn man von den ideologischen Beschränkungen absieht)
Auch im Ostblock gab es ÜBERALL einen Markt, der aber auch die dortige (teilweise ideologische) Situation berücksichtigte.
Z.B. Thema Auto. Die Versorgung mit "PKW's " war staatlich geregelt, also entstand außerhalb der staatlichen Reglungen
automatisch ein Markt über den Gebrauchtwagenhandel, welcher über den Gebrauchtwagenpreis die staatliche Produktionskapazität mit berücksichtigte.


Insofern kannst Du als Schutzbehauptung zwar auf ideologische Propaganda hinweisen,
nur setzt diese keine Marktkriterien ausser Kraft und
ist für eine marktwirtschaftliche Beurteilung nicht relevant.

marion
07.06.2019, 14:46
"Der Marshall-Plan„Er kam einer in der Welt einmaligen Bluttrans-fusion der von Waren und Kapital überquellen-den USA an den ehemaligen Kriegsgegnergleich, die als Initialzündung eine entscheiden-de Grundlage für die schnelle Beseitigung derKriegszerstörungen und das Erblühen des Wirt-schaftswunders BRD darstellte. Zweifellos istes auch einer der Hauptgründe, weswegen dieAltbundesrepublik nach dem Krieg und bisheute ein durchschnittlich höheres ökonomi-sches Niveau aufweist als ihre ehemaligenKriegsgegner Frankreich und Großbritannien,bei denen die ebenfalls erhaltene US-Hilfe ausverschiedenen, hier nicht zu erörternden Grün-den nicht mit der gleichen Effektivität zur Wir-kung kam. Gleichzeitig war der Marshall-PlanBestandteil einer politischen Globalkonzeption,die die Wiederherstellung des größeren Teilsvon Deutschland als wirtschaftlich potentenFaktor für das ›roll back‹ des sozialistischenSystems zum Ziele hatte.Die Westzone/BRD erhielt im Zuge des Mar-shall-Planes (European Recovery Programm –ERP) und verschiedener anderer amerikani-scher Hilfsprogramme für Europa zwischen1945 und 1956 Leistungen im Umfang von 3,7Mrd. Dollar oder 15,5 Mrd. DM. Davon warenüber 10 Mrd. als Geschenk (›grants‹) zubetrachten; der Rest wurde als Kredit gewährtund sollte in größeren Zeiträumen zurückgezahlt werden.“Q: Wenzel, „Was war die DDR wert?“, Berlin 2000„Welche Bedeutung diese Auslandshilfe, dieteils Nahrungshilfe war, teils Rohstoff- undMaschinenlieferungen umfasste, für den west-deutschen Wiederaufbau hatte, lässt sich heutekaum noch ermessen. In einer Situation, diedurch ein Überangebot qualifizierter und inhöchstem Maße leistungsbereiter Arbeitskräftesowie eine wegen jahrelanger Unterversorgungmit allen Gütern praktisch unbegrenzte Nach-frage gekennzeichnet war, in der es praktischnur an Produktionsmitteln fehlte ... musste diegeschenkweise oder kreditäre Bereistellungdieser Investitionsmittel geradezu zu einem sol-chen Produktionsaufschwung führen.“Q: Leptin, Deutsche Wirtschaft nach 1945, Opladen, ."

der Leptin verbreitet nur Propaganda , die mit der Realität nix zu tun hat und du fällst noch darauf rein :hd:Dieser Plan ist ein Mythos :hd: es war ein Subventionsprogramm für die Überproduktion der amerikanischen Landwirtschaft, es floss KEIN einziger $ nach D , im Gegenteil, D musste Steinkohle für 50$/t verkaufen und für 100$ zurück kaufen ( H. Meiser: Die Ausplünderung Ds seit 1919) ,
dazu kommt noch Bretton Woods, wo der Wechselkurs des $ mit 4:1 festgelegt wurde: Die Amis kauften hier für 25ct ein


https://www.youtube.com/watch?v=8M21-uOQt9s

Frank
07.06.2019, 16:40
Pelle.

Ich habe deine Tapeten gelöscht, da sie keinen eigenen Beitrag enthielten. Wir haben ganz bewusst ein Limit bei den Zeichen, damit eben nicht solche Romane gepostet werden (selbst wenn sie interessant sein sollten).

marion
07.06.2019, 16:43
Pelle.

Ich habe deine Tapeten gelöscht, da sie keinen eigenen Beitrag enthielten. Wir haben ganz bewusst ein Limit bei den Zeichen, damit eben nicht solche Romane gepostet werden (selbst wenn sie interessant sein sollten).

:gp:

mabac
08.06.2019, 03:52
Die Überschrift müsste eher lauten: Embargo gegen den Ostblock

Warum auch nicht, wenn man hier die DDR Fans liest, konnte man sowieso alles besser. Und die Russen sowieso, die haben nämlich die Sputniks in das All geschossen.

Deutscher Michel
08.06.2019, 13:42
Das war wohl eine große Schweinerei.

Ja, aber Politik ist halt ein dreckiges Geschäft und daß diese Strategie immer erfolgreich ist, wird man vermutlich bald in Venezuela sehen.

Deutscher Michel
08.06.2019, 13:49
Konrad Adenauers war nicht der Beste, er hat die Wiedervereinigung verhindert.

Kurt Schumacher wäre für mich auch die bessere Wahl gewesen, aber vielleicht wäre er dem Amt gesundheitlich auch gar nicht gewachsen gewesen.

Letztendlich waren bisher alle Kanzler der BRD inklusive Machthaberin Merkel nur Handpuppen größerer Mächte.

https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag582.html

https://www.voltairenet.org/article206610.html

Pelle
08.06.2019, 16:01
Kurt Schumacher wäre für mich auch die bessere Wahl gewesen, aber vielleicht wäre er dem Amt gesundheitlich auch gar nicht gewachsen gewesen.

Letztendlich waren bisher alle Kanzler der BRD inklusive Machthaberin Merkel nur Handpuppen größerer Mächte.

https://www1.wdr.de/stichtag/stichtag582.html

https://www.voltairenet.org/article206610.html

Da hast Du recht! Alle Bundeskanzler/in sind nur Handpuppen der USA.

Pelle
08.06.2019, 16:13
:gp:


Richtig ein gutes Symbol. Ich habe wieder mal einen Fehler im Forum gemacht, weil ich mich in die DDR-Geschichte falsch eingearbeitet habe. "Nur wenn man die grundlegenden Faktorenund Ausgangsbedingungen berücksichtigt,kann man zu einer objektiven Beurteilung desVerlaufs und der Ergebnisse der ökonomischenEntwicklung der DDR und zu brauchbaren Aus-sagen beim Vergleich des ökonomischen Nive-aus der beiden deutschen Staaten zur Zeit desBeitritts der DDR zur Bundesrepublik gelangen. 1.Die Kriegszerstörungen auf dem Gebietder DDR sowie die Erfüllung der Bestim-mungen des Potsdamer Abkommens, derdamit durch die von Deutschland zerstörtenLänder, Deutschland aufgelegten Repara-tionsforderungen – Im Falle der DDR Repa-rationen an das Land, das die Hauptlast des2. Weltkriegs trug – und die Hauptlast desKampfes zu seiner Beendigung2.Die Wirkung des Marshallplanes als Initi-alzündung des sogenannten »Wirtschafts-wunders« in der BRD3.Die unterschiedlichen Wirkungen derTeilungsdisproportionen auf die verschiedengroßen Wirtschaftskörper der beiden deut-schen Staaten4.Boykott und Embargo-Politik, Wirt-schaftskrieg gegen die DDR5.Die Abwanderung von Millionen Arbeits-kräften, deren überwiegend gute Ausbildungvon der DDR, also von der arbeitendenBevölkerung der DDR finanziert wurde.Millionen Arbeitskräfte, die als zusätzlichehocheffektive Fachkraft für die BRD wirk-sam wurden6.Sabotage und Zersetzungsarbeit derOrgane der BRD gegen die DDR-Wirtschaft7.Verfehlung in der Wirtschaftspolitik derDDR."

Pelle
08.06.2019, 16:17
Ja, aber Politik ist halt ein dreckiges Geschäft und daß diese Strategie immer erfolgreich ist, wird man vermutlich bald in Venezuela sehen.

Da sind die gleichen Parallelen zu Venezuela. „Der innerdeutsche Handel erreichte bis 1950, vor allemauch als Ergebnis der separaten Wirtschaftsreform inden Westzonen, nicht einmal 10 Prozent des Umfangsder zwischen beiden Wirtschaftsgebieten vor dem Zwei-ten Weltkrieg durchgeführten Lieferungen. Im Spätsom-mer 1951 verboten die Hohen Kommissare und dieRegierung der BRD die bereits vereinbarten Lieferungenvon Blechen und anderen Walzwerkserzeugnissen, wasdie DDR an einer empfindlichen Stelle traf. Am30.09.1960 kündigte die Bundesrepublik das seit 1951laufende Handelsabkommen mit der DDR, wasbesonders den Ausfall von zahlreichen Zuliefererproduk-ten, u.a. Sonderstählen, Normstählen, spezifischen Che-mikalien – für die verarbeitende Industrie zur Folge hatteund wovon ganze Produktionszweige abhängig waren.“

Deutscher Michel
08.06.2019, 16:27
Da hast Du recht! Alle Bundeskanzler/in sind nur Handpuppen der USA.

Ich würde inzwischen sagen, sie sind Handpuppen der Leute, die in den USA und anderen Staaten traditionell über großen Einfluß verfügen. Anders als früher arbeiten die inzwischen überstaatlich und oft sogar global zusammen.

Ich hatte früher hier mal hier geschrieben, daß nicht die Proletarier aller Länder sich vereinigt haben, wie sich das Marx und Engels so überlegt hatten, sondern die Reichen der Welt arbeiten zusammen und geben fast überall den Takt vor und ignorieren dabei auch gern jegliche rechtliche Verbindlichkeiten. Die brauchen keine Staaten und wollen sie deshalb auf ein Minimum zurückbauen oder ganz abschaffen.

Deutscher Michel
08.06.2019, 16:42
Da sind die gleichen Parallelen zu Venezuela. „Der innerdeutsche Handel erreichte bis 1950, vor allemauch als Ergebnis der separaten Wirtschaftsreform inden Westzonen, nicht einmal 10 Prozent des Umfangsder zwischen beiden Wirtschaftsgebieten vor dem Zwei-ten Weltkrieg durchgeführten Lieferungen. Im Spätsom-mer 1951 verboten die Hohen Kommissare und dieRegierung der BRD die bereits vereinbarten Lieferungenvon Blechen und anderen Walzwerkserzeugnissen, wasdie DDR an einer empfindlichen Stelle traf. Am30.09.1960 kündigte die Bundesrepublik das seit 1951laufende Handelsabkommen mit der DDR, wasbesonders den Ausfall von zahlreichen Zuliefererproduk-ten, u.a. Sonderstählen, Normstählen, spezifischen Che-mikalien – für die verarbeitende Industrie zur Folge hatteund wovon ganze Produktionszweige abhängig waren.“

Genau, zum Unvermögen der Regierungen Chavez und Maduro und den naturgemäß vorhandenen Nachteilen, die eine zu ausschließlichem Sozialismus tendierende Gesellschaft immer haben wird, kommen in Venezuela zusätzlich noch die feindlichen Aktionen der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft, die wiedermal so tut, als würde es sich bei Venezuela nicht um einen souveränen Staat handeln:

https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/politik/hat-trump-40000-tote-in-venezuela-auf-dem-gewissen/ar-AAAJxLv

https://linkezeitung.de/2018/11/12/bank-of-england-weigert-sich-venezuelas-gold-auszuhaendigen/

...und wer ist wieder ganz vorn dabei? ;)

Genau, die BRD, der alte Stiefelknecht:

https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/a65c173bc33331e

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-01/venezuela-heiko-maas-unterstuetzung-juan-guaido-nicolas-maduro-proteste

https://www.focus.de/finanzen/news/goldreserven-sinken-venezuela-die-spur-der-goldreserven_id_10804371.html

mabac
08.06.2019, 16:59
Kurt Schumacher wäre für mich auch die bessere Wahl gewesen, aber vielleicht wäre er dem Amt gesundheitlich auch gar nicht gewachsen gewesen.


Selbst wenn Schumacher Kanzler geworden wäre, hätte es auch keine Wiedervereinigung unter den damaligen Vorzeichen gegeben.


Für Schumacher war die KPD auch bei ihrer Neugründung 1945 ein willenloses Vollstreckungsorgan der sowjetischen Außenpolitik; in ihrer Beschwörungen von Demokratie und deutscher Einheit sah er bloße Taktik. Mit einer neo-nationalistischen Sprache, die „gleich der des alten Nazismus“ sei, betreibe die KPD und später die SED eine „nationalrussische Politik mit nationaldeutschen Phrasen.“ Auf ein Verhandlungsangebot der Volkskammer reagierte er am 30. Januar 1951 im Bundestag mit seiner üblichen ätzenden Schärfe: „Die deutschen Demokraten können nur mit Deutschen über Deutschland verhandeln, aber nicht mit Gesinnungsrussen, deren Deutschtum eine bloße Äußerlichkeit ist.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Schumacher#Antikommunismus

Deutscher Michel
09.06.2019, 01:20
Selbst wenn Schumacher Kanzler geworden wäre, hätte es auch keine Wiedervereinigung unter den damaligen Vorzeichen gegeben.

Für Schumacher war die KPD auch bei ihrer Neugründung 1945 ein willenloses Vollstreckungsorgan der sowjetischen Außenpolitik; in ihrer Beschwörungen von Demokratie und deutscher Einheit sah er bloße Taktik. Mit einer neo-nationalistischen Sprache, die „gleich der des alten Nazismus“ sei, betreibe die KPD und später die SED eine „nationalrussische Politik mit nationaldeutschen Phrasen.“ Auf ein Verhandlungsangebot der Volkskammer reagierte er am 30. Januar 1951 im Bundestag mit seiner üblichen ätzenden Schärfe: „Die deutschen Demokraten können nur mit Deutschen über Deutschland verhandeln, aber nicht mit Gesinnungsrussen, deren Deutschtum eine bloße Äußerlichkeit ist.“

https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_Schumacher#Antikommunismus

Auch wenn ich Schumachers Verbitterung verstehen kann, die sicherlich auch aus persönlichen Erfahrungen mit Kommunisten während seiner KZ- Internierung resultierte, so ist seine Einschätzung zur angeblichen Praktizierung einer nationalrussischen Politik falsch und außerdem hätten weder er, noch irgendwelche DDR- Politiker die Kompetenzen gehabt, verbindlich über solche Dinge zu verhandeln, aber vielleicht hätte sich die BRD etwas anders entwickelt und de Gaulle hätte mit Schumacher eine andere Entwicklung in West- und Mitteleuropas hinbekommen. Dessen Freund Adenauer war ja in der Hinsicht eher zurückhaltend, weil er die Amis nicht verärgern wollte.

Generell war es schon immer ein Problem, daß es in vielen europäischen Ländern und natürlich in den USA Vorbehalte gegen einen souveränen deutschen Nationalstaat gab. Das ist ja bis heute so.

https://www.heise.de/forum/heise-online/News-Kommentare/No-Spy-Abkommen-im-Bundestag-Wir-kommen-an-Grenzen/Deutschland-ist-ein-besetztes-Land-und-wird-es-auch-bleiben-Barack-Obama-2009/posting-17043632/show/

mabac
09.06.2019, 02:51
Auch wenn ich Schumachers Verbitterung verstehen kann, die sicherlich auch aus persönlichen Erfahrungen mit Kommunisten während seiner KZ- Internierung resultierte, so ist seine Einschätzung zur angeblichen Praktizierung einer nationalrussischen Politik falsch und außerdem hätten weder er, noch irgendwelche DDR- Politiker die Kompetenzen gehabt, verbindlich über solche Dinge zu verhandeln, aber vielleicht hätte sich die BRD etwas anders entwickelt und de Gaulle hätte mit Schumacher eine andere Entwicklung in West- und Mitteleuropas hinbekommen. Dessen Freund Adenauer war ja in der Hinsicht eher zurückhaltend, weil er die Amis nicht verärgern wollte.



Schuhmachers Verbitterung? Ich würde eher sagen Schuhmachers Erfahrung vor 1933 und die frischen Erfahrungen bezüglich der Zwangsvereinigung der KPD und SPD in der SBZ. Berichte von Renegaten wie Wehner über Interna aus den Führungkreisen der KPD in Moskau dürften auch ziemlich aufschlussreich gewesen sein. Pieck, Ulbricht und Co. waren doch die absoluten Russenknechte, die im Exil ihre eigenen Gesinnungsgenossen den Erschiessungskommandos ausgeliefert hatten. Und mit denen sollte Schuhmacher als aufrechter Demokrat verhandeln?

Pelle
13.06.2019, 17:23
Schuhmachers Verbitterung? Ich würde eher sagen Schuhmachers Erfahrung vor 1933 und die frischen Erfahrungen bezüglich der Zwangsvereinigung der KPD und SPD in der SBZ. Berichte von Renegaten wie Wehner über Interna aus den Führungkreisen der KPD in Moskau dürften auch ziemlich aufschlussreich gewesen sein. Pieck, Ulbricht und Co. waren doch die absoluten Russenknechte, die im Exil ihre eigenen Gesinnungsgenossen den Erschiessungskommandos ausgeliefert hatten. Und mit denen sollte Schuhmacher als aufrechter Demokrat verhandeln?

Mit solchen Leuten, wie Frank Flegel kannst Du gar nicht verhandeln, die lehnen den Kapitalismus ab.


https://www.youtube.com/watch?v=KNWIVyeqR-8

Pelle
18.06.2019, 10:58
Die Amerikaner haben viele Schweinereien gemacht.


https://www.youtube.com/watch?v=BxaMM0EyFJk

Larry Plotter
18.06.2019, 13:46
Richtig ein gutes Symbol. Ich habe wieder mal einen Fehler im Forum gemacht, weil ich mich in die DDR-Geschichte falsch eingearbeitet habe. "Nur wenn man die grundlegenden Faktorenund Ausgangsbedingungen berücksichtigt,kann man zu einer objektiven Beurteilung desVerlaufs und der Ergebnisse der ökonomischenEntwicklung der DDR und zu brauchbaren Aus-sagen beim Vergleich des ökonomischen Nive-aus der beiden deutschen Staaten zur Zeit desBeitritts der DDR zur Bundesrepublik gelangen. 1.Die Kriegszerstörungen auf dem Gebietder DDR sowie die Erfüllung der Bestim-mungen des Potsdamer Abkommens, derdamit durch die von Deutschland zerstörtenLänder, Deutschland aufgelegten Repara-tionsforderungen – Im Falle der DDR Repa-rationen an das Land, das die Hauptlast des2. Weltkriegs trug – und die Hauptlast desKampfes zu seiner Beendigung2.Die Wirkung des Marshallplanes als Initi-alzündung des sogenannten »Wirtschafts-wunders« in der BRD3.Die unterschiedlichen Wirkungen derTeilungsdisproportionen auf die verschiedengroßen Wirtschaftskörper der beiden deut-schen Staaten4.Boykott und Embargo-Politik, Wirt-schaftskrieg gegen die DDR5.Die Abwanderung von Millionen Arbeits-kräften, deren überwiegend gute Ausbildungvon der DDR, also von der arbeitendenBevölkerung der DDR finanziert wurde.Millionen Arbeitskräfte, die als zusätzlichehocheffektive Fachkraft für die BRD wirk-sam wurden6.Sabotage und Zersetzungsarbeit derOrgane der BRD gegen die DDR-Wirtschaft7.Verfehlung in der Wirtschaftspolitik derDDR."


In die Geschichte falsch eingearbeitet?

Wahrscheinlich, denn
wenn man weit genug zurück geht findet man immer eine Begründung für dies oder für das.


Das Problem der DDR war aber nicht die Voraussetzungen nach oder ab 1945,
das Problem war nicht geschichtlicher Natur, sondern wirtschaftlicher
d.h. das "sozialistische" Wirtschaftssystem.

Es war und ist nicht auf schnellen Zuwachs oder auf Innovation oder auf Leistung usw. ausgelegt,
sondern in erster Linie auf Verteilung.
Auch hätte der Ex-DDR sowas wie ein Marshallplan nichts genutzt, weil zu viel in die Verteilung geflossen wäre.
Der BRD hat der Marshallplan auch nicht direkt genutzt,
weil die Amis darüber den Mittelrückfluss für die konfiszierten Patente regelten,
welche ja sonst mit der Zeit wertlos geworden wären.
Der Vorteil war, das durch die dazu notwendige Produktion auch die Entwicklung von neuen Dingen finanziert werden konnte,
worauf dann, zeitverzögert, das Wirtschaftswachstum ansprang.
Deswegen geht man ja erst von ca. 1954 als Beginn des Wirtschaftswunders aus.

Boykott wäre nie ein Problem geworden,
(zumal ja im Machtbereich des"Sozialismus alle Rohstoffe vorhanden waren, welche man benötigte)
wenn
das "sozialistische" Wirtschaftssystem eine dem "kapitalistischen" entsprechende leistungsfördernde Wirkung gehabt hätte.
Nur da es mehr auf Verteilung ausgelegt war,
war ein "Input" von aussen notwendig, um nicht den "Anschluss" zu verlieren.
Dieser unterblieb und damit war der Anfang vom Ende vorgegeben.
Das war natürlich ein schleichender Prozess, d.h. nicht über Nacht sichtbar.
Die Abwanderung war da nur ein erstes Indiz.

Diese wurde aber durch die Mauer unterbunden.
Als Folge fand eine Stabilisierung statt, aber auch nur
weil Ulbricht auf eine gewisse laufende Modernisierung der VEB's Wert legte.

Als Honecker an die Macht kam,
setzte er voll auf Verbrauch, d.h. auf die Versorgung der Bevölkerung.
Nur, dadurch ging zu viel Geld in die Versorgung und zu wenig in die Modernisierung,
wodurch
kurzfristig nochmal der Lebensstandart stieg aber auf Kosten der Langfristigkeit.
Die mangelnde Modernisierung führte zu einem langfristigen Niedergang der DDR-Wirtschaft.
(siehe Dein Punkt 7)

Letztendlich war es "nicht der Westen" der für den Untergang der DDR bzw. des Ostblocks zuständig war,
sondern "die Wahl" des "schlechteren" Wirtschaftssystems
(gesamtwirtschaftlich gesehen in Konkurrenz zum kapitalistischen).

Das sozialistische Wirtschaftssystem mag zwar intern zu nicht so grossen Ausschlägen
nach unten und oben geführt haben (Arm/Reich)
aber
weil es Leistung nicht entsprechend belohnte und
weil es durch die Verteilung auch zu Defiziten bei Forschung und Modernisierung führte,
führte es zwangsläufig zu einer nicht einholbaren Differenz.

Larry Plotter
18.06.2019, 14:07
Genau, zum Unvermögen der Regierungen Chavez und Maduro und den naturgemäß vorhandenen Nachteilen, die eine zu ausschließlichem Sozialismus tendierende Gesellschaft immer haben wird, kommen in Venezuela zusätzlich noch die feindlichen Aktionen der sogenannten westlichen Wertegemeinschaft, die wiedermal so tut, als würde es sich bei Venezuela nicht um einen souveränen Staat handeln:

https://www.msn.com/de-ch/nachrichten/politik/hat-trump-40000-tote-in-venezuela-auf-dem-gewissen/ar-AAAJxLv

https://linkezeitung.de/2018/11/12/bank-of-england-weigert-sich-venezuelas-gold-auszuhaendigen/

...und wer ist wieder ganz vorn dabei? ;)

Genau, die BRD, der alte Stiefelknecht:

https://www.extremnews.com/nachrichten/weltgeschehen/a65c173bc33331e

https://www.zeit.de/politik/ausland/2019-01/venezuela-heiko-maas-unterstuetzung-juan-guaido-nicolas-maduro-proteste

https://www.focus.de/finanzen/news/goldreserven-sinken-venezuela-die-spur-der-goldreserven_id_10804371.html

Die USA begreifen ja Lateinamerika immer noch als ihren Hinterhof, wo sie das "sagen" haben.
Da kann man sich nur wehren, wenn man wirtschaftlich stabil ist.
(siehe dazu Deine aufgeführten Nachteile und das Unvermögen...)

Pelle
19.06.2019, 16:53
Das Problem der DDR war aber nicht die Voraussetzungen nach oder ab 1945,
das Problem war nicht geschichtlicher Natur, sondern wirtschaftlicher
d.h. das "sozialistische" Wirtschaftssystem.



Kannst Du mir mal bitte die genauen Wirtschaftsdaten der DDR geben! Ich möchte mir ein genaues Bild machen können von der DDR. Die Wirtschaftsdaten, die ich bis jetzt bekommen haben, da war immer nur ein Wirtschaftswachstum der DDR verzeichnet.




Es war und ist nicht auf schnellen Zuwachs oder auf Innovation oder auf Leistung usw. ausgelegt,
sondern in erster Linie auf Verteilung.


Hast Du die genauen Produktivitätszahlen der DDR? Damit ich mir ein genaues Bild machen kann.





Auch hätte der Ex-DDR sowas wie ein Marshallplan nichts genutzt, weil zu viel in die Verteilung geflossen wäre.
Der BRD hat der Marshallplan auch nicht direkt genutzt,


Verteilt wird auch in den westlichen Ländern. Dort bekommt der Chef oder Besitzer vom Kuchen, den viele gebacken haben, ein großes Stück ab und der Rest bekommt die Krümel ab.




Die Abwanderung war da nur ein erstes Indiz.



Abwanderung gibt es auch unter westlichen plutokratischen, kapitalistischen Ländern.

Pelle
19.06.2019, 16:59
Letztendlich war es "nicht der Westen" der für den Untergang der DDR bzw. des Ostblocks zuständig war,
sondern "die Wahl" des "schlechteren" Wirtschaftssystems
(gesamtwirtschaftlich gesehen in Konkurrenz zum kapitalistischen).

Das sozialistische Wirtschaftssystem mag zwar intern zu nicht so grossen Ausschlägen
nach unten und oben geführt haben (Arm/Reich)
aber
weil es Leistung nicht entsprechend belohnte und
weil es durch die Verteilung auch zu Defiziten bei Forschung und Modernisierung führte,
führte es zwangsläufig zu einer nicht einholbaren Differenz.

Hast Du eine Statistik dazu?

Pelle
19.06.2019, 17:18
Als Honecker an die Macht kam,
setzte er voll auf Verbrauch, d.h. auf die Versorgung der Bevölkerung.
Nur, dadurch ging zu viel Geld in die Versorgung und zu wenig in die Modernisierung,
wodurch



Kann sein.


https://www.youtube.com/watch?v=Zf7s1WVT6bk







Das sozialistische Wirtschaftssystem mag zwar intern zu nicht so grossen Ausschlägen
nach unten und oben geführt haben (Arm/Reich)
aber
weil es Leistung nicht entsprechend belohnte und
weil es durch die Verteilung auch zu Defiziten bei Forschung und Modernisierung führte,
führte es zwangsläufig zu einer nicht einholbaren Differenz.

Kann ich mir vorstellen, aber ohne Daten, habe ich dafür kein Beweis!


https://www.youtube.com/watch?v=Fn-Mpu77t90

Larry Plotter
20.06.2019, 10:37
Kannst Du mir mal bitte die genauen Wirtschaftsdaten der DDR geben! Ich möchte mir ein genaues Bild machen können von der DDR. Die Wirtschaftsdaten, die ich bis jetzt bekommen haben, da war immer nur ein Wirtschaftswachstum der DDR verzeichnet.



Hast Du die genauen Produktivitätszahlen der DDR? Damit ich mir ein genaues Bild machen kann.



Verteilt wird auch in den westlichen Ländern. Dort bekommt der Chef oder Besitzer vom Kuchen, den viele gebacken haben, ein großes Stück ab und der Rest bekommt die Krümel ab.




Abwanderung gibt es auch unter westlichen plutokratischen, kapitalistischen Ländern.


Mit genauen Daten bezüglich DDR oder anderen Ostblockstaaten ist es immer so ein Problem.
Aber das dürfte Dir doch eigentlich bekannt sein.

Auch kann man die Zahlen der DDR selten für real nehmen.
Nach Angaben der DDR wurde der jeweilige 5 Jahresplan immer übererfüllt.
DAS hätte aber bedeutet, dass es in der EX-DDR keinen Mangel an irgendeinem Wirtschaftsgut
(ausgenommen Wohnungen) hätte geben dürfen.
Heisst, die Wirtschaftsangaben wurden von unten nach oben laufend geschönt,
sodass die der Staatsführung dann zur Verfügung stehenden Daten schon von der Realität abwichen.
Damit sind auch DDR-Statistiken mit Vorsicht zu behandeln.


Da es aber eine "Staatswirtschaft" war kann man diese sehr wohl beurteilen
über die Finanzströme des Staates bzw. dessen Finanzbedarf usw.



Beim Verteilen ist immer die Frage der "Rangfolge"
Wenn man in einer "sozialistischen Staatswirtschaft"
das Verteilen an das Volk als vorrangig betrachtet
und den Firmen damit die Mittel zur Modernisierung wegnimmt
dann funktioniert es nun mal nicht.

Wenn man als Staat direkt keinen grossen Einfluss auf die Firmen hat,
d.h. diese selbst für sich entscheiden können,
und
der Staat von deren Steuern
(Firmenbesteuerung, Mitarbeiterbesteuerung, Besteuerung von deren Verbrauch usw.)
lebt und nur dieses Geld verteilen kann,
dann ist eine Modernisierung über "den Willen der Firmen" zur Gewinnmaximierung
mehr oder weniger sichergestellt.


Was die Abwanderung betrifft,
Ja die gibt es auch bei kapitalistischen Ländern.
Nur dort können die Firmen selber reagieren und damit schneller,
als bei einer "sozialistischen" Staatswirtschaft.

Larry Plotter
20.06.2019, 14:31
Hast Du eine Statistik dazu?

Statistik?
Meinst Du eine aus der DDR,
welche so genau ist wie z.B. wie die Wahlstatistik??
Die damals offiziell Zugänglichen dürften zur Beurteilung wenig hilfreich sein.

Aber die Stasi machte sich damals schon mal ein paar Gedanken:

https://www.bpb.de/geschichte/deutsche-geschichte/stasi/236554/volkswirtschaft


damit wäre dann auch Dein nächster Post beantwortet.
Zitat aus oben:

"Die Erhöhung des Lebensstandards und die Verbesserung der Sozialleistungen zu Beginn der 1970er-Jahre beruhte nicht auf eigener Wirtschaftskraft, sondern auf einem Rückgang der Investitionsquote und zunehmender Verschuldung vor allem im Westen."

Pelle
20.06.2019, 17:26
Statistik?
Meinst Du eine aus der DDR,
welche so genau ist wie z.B. wie die Wahlstatistik??
Die damals offiziell Zugänglichen dürften zur Beurteilung wenig hilfreich sein.



Wenn es keine genau Statistik gibt, dann weiß auch keiner über die genaue Wirtschaftslage der DDR bescheid.


https://www.youtube.com/watch?v=f-4wjG902TQ

Larry Plotter
20.06.2019, 17:50
Wenn es keine genau Statistik gibt, dann weiß auch keiner über die genaue Wirtschaftslage der DDR bescheid.


https://www.youtube.com/watch?v=f-4wjG902TQ

Doch, siehe z.B. meinen Link.

Pelle
21.06.2019, 13:28
Doch, siehe z.B. meinen Link.

Wenn ich mir den Inhalt vom Link ansehe, dann muss ich von Antibalanceisten zum Balanceisen werden.

Larry Plotter
23.06.2019, 11:20
Wenn ich mir den Inhalt vom Link ansehe, dann muss ich von Antibalanceisten zum Balanceisen werden.


????????????

Aber Du erwartest das man Deine Links ansieht????

Weisste was mir aufgefallen ist?
Es scheint als ob Du nur Dinge suchst
um die EX-DDR in Teilen im Nachgang doch noch verherrlichen zu können.

Ich hatte versucht Dir im allgemeinen, über das Wirtschaftssystem klar zu machen,
das , egal welcher Staat,
ob nun DDR oder ein anderer Staat , welcher die "sozialistische Wirtschaftsweise" übernimmt,
auf Dauer mit dem kapitalistischen Wirtschaftssystem sich nicht vergleichen kann , d.h. immer zurückfallen wird.
Du bist jedoch ganz schnell wieder auf die EX DDR zurück gekommen,
nach Motto, wo sind die Daten und wo sind die Daten.....

Ich versuche es also nochmal,
obwohl ich,
aus o.g. Vorgehensweise von Dir,
glaube, das Du die Realität um jeden Preis nicht akzeptieren willst,
und eigentlich nur versuchst
Dir die DDR-Vergangenheit rosarot zu malen.



Beim "Sozialistischen Wirtschaftssystem" geht es in erster Linie
um Verteilung zum Wohle der Allgemeinheit, Leistung wird nicht belohnt!!!
Denen die mehr leisten könnten, ja wollen, wird dadurch der Anreiz genommen, mehr zu leisten.
Warum sollten sie es auch, wenn es dafür "keine Belohnung" gibt.



siehe DDR, 17.Juni 1953, die Ursache dafür lag auch in dem Hochsetzen der Norm
zum Wohle der Allgemeinheit,
aber nicht zum "Vorteil der Leistungsbereiten"
sondern zu deren Nachteil, d.h. im Bestrafen von Leistung aus Sicht der Arbeiter.

https://de.wikipedia.org/wiki/Aufstand_vom_17._Juni_1953

Zitat:
"....einschließlich ihres Beschlusses, die Arbeitsnormen (https://de.wikipedia.org/wiki/Arbeitsnorm) zu erhöhen...."




Im kapitalistischen Wirtschaftssystem hat man diesen Anreiz,
heisst, wer mehr Leistung erbringt, der hat auch eine Chance mehr zu bekommen.
Er muss sie nur nutzen


Damit ist das "sozialistische Wirtschaftssystem" von der Grundauslegung automatisch nicht so leistungsfähig
wie das kapitalistische.


Und damit brauchst Du keine Zahlen, Daten, Vergleiche von Voraussetzungen ab 1945 usw. usw.
Alleine die unterschiedlich wirtschaftliche Leistungsfähigkeit aus gesamtvolkswirtschaftlicher Sicht
sorgt über eine entspr. lange Zeit für eine entsp. grosse Differenz.

Pelle
23.06.2019, 14:16
Ich versuche es also nochmal,
obwohl ich,
aus o.g. Vorgehensweise von Dir,
glaube, das Du die Realität um jeden Preis nicht akzeptieren willst,
und eigentlich nur versuchst
Dir die DDR-Vergangenheit rosarot zu malen.

Willst Du mir was unterstellen?

Larry Plotter
24.06.2019, 07:32
Willst Du mir was unterstellen?

Unterstellen?
Kann man so nicht sagen. Ich habe einen Verdacht.
Ein Verdacht ist immer etwas Unbestätigtes, was bestätigt werden kann oder auch nicht.
Der Verdacht gründet sich auf Deine Argumentation.
z.B.
Du bringst Links Videos usw.,
heisst Du erwartest das Andere sich dies ansehen und diese Punkte in ihre Betrachtungen mit einbeziehen.
Du hingegen schreibst:
"Wenn ich mir den Inhalt vom Link ansehe, dann muss ich von Antibalanceisten zum Balanceisen werden."

Pelle
24.06.2019, 12:23
Neuer Berricht:"Exportkontrollen gab es in den Vereinigten Staaten schon während des Zweiten Weltkriegs, wobei man noch nicht von einem Embargo sprechen kann. Bis 1947 dominierte die Sorge um die Versorgung der eigenen Wirtschaft, weshalb knappe Güter zurückgehalten wurden. Die Hilfszusagen an das Ausland nach dem Weltkrieg erweiterten im Wesentlichen nur den Geltungsbereich dieser Kontrollen, denn es handelte sich hierbei um eine reine „Containment- Politik“ auf wirtschaftlichem Sektor. Der Umschwung hin zu einem Embargo erfolgte erst, als bewußt versucht wurde, die Ostblockstaaten vom internationalen Handel auszuschließen. Dies zeichnete sich Ende 1947 ab, als im November das „Select Committee on Foreign Aid“ des „House of Representatives“ der Sowjetunion den Vorwurf machte, sie blockiere den Ost- West-Handel.

Ebenfalls im November verschärfte das „Office of International Trade“ (OIT) im US-Handelsministerium die Lizenzierungspraktiken für Stahlexporte in kommunistisch regierte Länder. Um die Jahreswende 1947/48 wurde der Export militärischer Güter nach Osteuropa gänzlich gestoppt1. Damals waren aber andere wirtschaftliche Güter noch nicht betroffen.Mit „Order No. 434“, dem „Country R(ecovery)- Plan“2 vom 15. Januar 1948, wurde die Absicht eines Embargos jedoch offensichtlich. Darin wurde festgelegt, daß für alle3 Exporte nach Europa und die Sowjetunion eine Einzellizenz (validated licence) beantragt werden mußte. Der Zeitpunkt dieser Order ließ erkennen, daß weder die kommunistische Machtübernahme in der Tschechoslowakei am 25. Februar 1948, noch der Druck der Sowjetunion auf Finnland die auslösenden Faktoren für die Exportkontrollen der Amerikaner waren4. Diese Ereignisse hatten allerdings Einfluß auf die weitere Embargopolitik der USA und deren Ausweitung auf die Marshall-Plan-Länder. Die USA erkannten, daß die Embargopolitik gegen den Ostblock nur dann den erwünschten Effekt haben würde, wenn auch die westeuropäischen Staaten daran teilnehmen würden. 1949 verabschiedeten die Vereinigten Staaten ein völlig neues Exportkontrollgesetz, den Export Control Act (ECA). Darin erklärten sie ausdrücklich den Außenhandel zu einem Element der US Außen- und Sicherheitspolitik.
„... es [ist] die Politik der Vereinigten Staaten, ihre wirtschaftlichen Ressourcen und Vorteile im Handel mit kommunistisch beherrschten Staaten zu nutzen, um die Nationale Sicherheit und die außenpolitischen Ziele der Vereinigten Staaten zu fördern.“5
Dieses Gesetz enthielt auch schon die Absicht einer Koordinierung der Embargopolitik mit Westeuropa. Die USA nutzten die Beratungsorgane der OEEC (gegründet am 16. April 1948) um die Koordinierung schnell zu erreichen. Die OEEC bot sich aber aus verschiedenen Gründen nicht für den Aufbau eines Ostembargos auf internationaler Ebene an. Zum einen waren in ihr auch neutrale Staaten vertreten, zum anderen wurde sie als zu wichtig erachtet, um sie mit handelsfeindlichen Aufgaben zu betrauen. Daher wurde 19506 das „Coordinating Committee on East-West Trade Policy“ (CoCom) gegründet.
Den Höhepunkt erreichte die amerikanische Embargopolitik 1951, als am 26. Oktober der „Mutual Defense Assistance Control Act“ (Battle Act7 ) von Präsident Truman unterzeichnet wurde. Darin wurde beschlossen, daß die Vereinigten Staaten die Wirtschaftshilfe an diejenigen Staaten einstellen, die sich nicht an die Exportbeschränkungen halten. Dieser „Battle Act“ wurde erst im Jahr 1979 vom „Export Administration Act of 1979“ aufgehoben."

Pelle
27.06.2019, 02:41
Die DDR hat durch den Kaltkrieg Probleme bekommen.


https://www.youtube.com/watch?v=qop0KZ-zHJk

Deutscher Michel
29.06.2019, 01:55
Schuhmachers Verbitterung?

Nein, Schumachers Verbitterung.



Ich würde eher sagen Schuhmachers Erfahrung vor 1933 und die frischen Erfahrungen bezüglich der Zwangsvereinigung der KPD und SPD in der SBZ.

Ich vermute, daß eher die eigenen Erfahrungen, die Schumacher während seiner KZ- Internierung mit Kommunisten machte, den größten Einfluß auf seine spätere Haltung diversen Kommunisten und SEDlern gegenüber hatten.



Berichte von Renegaten wie Wehner über Interna aus den Führungkreisen der KPD in Moskau dürften auch ziemlich aufschlussreich gewesen sein. Pieck, Ulbricht und Co. waren doch die absoluten Russenknechte, die im Exil ihre eigenen Gesinnungsgenossen den Erschiessungskommandos ausgeliefert hatten.

Aus dem Wikipedia- Artikel zu Herbert Wehner:

"[...] Im Januar 1937 wurde Wehner nach Moskau (https://de.wikipedia.org/wiki/Moskau) beordert. Sein Deckname, unter dem er auch eine Reihe von Beiträgen in der in Moskau erscheinenden deutschsprachigen Parteizeitung Deutsche Zentral-Zeitung (https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsche_Zentral-Zeitung) (DZZ) veröffentlichte, war Kurt Funk. Er wohnte im Emigranten-Hotel Lux (https://de.wikipedia.org/wiki/Hotel_Lux). Wehner entging Stalins Großem Terror (https://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fer_Terror_(Sowjetunion)), dem sehr viele deutsche Exil-Kommunisten zum Opfer fielen. Historische Forschungen haben ergeben, dass er seinerseits in Moskau sowjetischen Dienststellen Material über politische „Verfehlungen“ deutscher Kommunisten zur Verfügung gestellt hat, die dann Opfer des Großen Terrors geworden sind.

Die belastenden Unterlagen in Moskau wurden in zwei Büchern von Reinhard Müller und danach vom Spiegel (https://de.wikipedia.org/wiki/Der_Spiegel) nach Wehners Tod dokumentiert. Die wichtigsten Sachverhalte betreffen folgende Personen:


Helmut Weiß (https://de.wikipedia.org/wiki/Helmut_Wei%C3%9F), ein nach Moskau emigrierter junger jüdischer Dresdner Schriftsteller, KPD-Mitglied, wurde zu zehn Jahren Gulag (https://de.wikipedia.org/wiki/Gulag) verurteilt, nachdem Wehner 1937 die „entsprechende Instanz“, das hieß nach den Umständen die stalinistische (https://de.wikipedia.org/wiki/Stalinismus) Geheimpolizei NKWD (https://de.wikipedia.org/wiki/NKWD), aufgefordert hatte, Weiß und sein „schädliches Buch“ zu untersuchen.[13] (https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Wehner#cite_note-13) [...]
Wiederholt machte Wehner in den ihm abverlangten „Expertisen“ auf Max Diamant (https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Diamant) aufmerksam, ein Mitglied der SAP (https://de.wikipedia.org/wiki/Sozialistische_Arbeiterpartei_Deutschlands_(1931))-Führung und Vertrauter Willy Brandts (https://de.wikipedia.org/wiki/Willy_Brandt). Wehner denunzierte ihn als „entschiedenen Trotzkisten (https://de.wikipedia.org/wiki/Trotzkismus), gefährlich und konspirativ“. Zwar konnte das NKWD seiner nicht habhaft werden, da er sich im französischen Exil befand, doch lebten – wie ebenfalls Wehner dem Geheimdienst mitteilte – seine Eltern Michail und Anna Diamant in der UdSSR. Der Vater wurde 1937 verhaftet und kam ums Leben.
1937 beschuldigte Wehner beim NKWD siebzehn Personen in der UdSSR, in Verbindung zum Kreis Wollenberg (https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Wollenberg)-Laszlo (https://de.wikipedia.org/wiki/Richard_Lengyel) in Prag zu stehen. Er setzte sie damit der Gefahr aus, verhaftet, verbannt und unter Umständen erschossen zu werden.[14] (https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Wehner#cite_note-14)
Der KPD-Funktionär Leo Flieg (https://de.wikipedia.org/wiki/Leo_Flieg) – ein Gründungsmitglied der Partei – wurde von Wehner am 13. Dezember 1937 denunziert, am 20. März des folgenden Jahres vom NKWD verhaftet, der „Spionage“ und „Mitgliedschaft in einer konterrevolutionären terroristischen Organisation“ beschuldigt und vom Obersten Gericht der UdSSR am 14. März 1939 zum Tod verurteilt.
In dem gegen Hugo Eberlein (https://de.wikipedia.org/wiki/Hugo_Eberlein) – ein weiteres Gründungsmitglied der KPD – geführten Prozess (seit Januar 1938) stützte der Ankläger bzw. der Geheimdienst sich auf von Wehner geliefertes, umfangreiches Material.
Die gegen Erich Birkenhauer (https://de.wikipedia.org/wiki/Erich_Birkenhauer) gerichtete Denunziation war dadurch mit motiviert, dass der frühere Sekretär Ernst Thälmanns (https://de.wikipedia.org/wiki/Ernst_Th%C3%A4lmann) Wehner eine Mitschuld an der Verhaftung des KPD-Vorsitzenden unterstellt hatte. Wehner empfahl, solche „schlechten Elemente“ ein für alle Mal „abzustoßen“. Birkenhauer saß nach seiner Verhaftung vier Jahre im Gefängnis, bevor er zum Tode verurteilt und erschossen wurde.
Auch Grete Wilde (https://de.wikipedia.org/wiki/Grete_Wilde) und Georg Brückmann (Deckname: Albert Müller), die Mitglieder der Kaderabteilung der Kommunistischen Internationale (Komintern) (https://de.wikipedia.org/wiki/Kommunistische_Internationale) gewesen waren, hatten ihrerseits Wehner belastet. Im Gegenzug warf Wehner ihnen „Verstöße gegen die Wachsamkeit zum Schutze der Sowjetunion“ und gegenüber „feindlichen Elementen“ sowie eine „ungewöhnlich liberale Haltung gegenüber stark verdächtigen Personen“ vor. Wilde starb 1943 in einem Gefangenenlager; Brückmanns Lebensspur verliert sich im Gulag (https://de.wikipedia.org/wiki/Gulag).[15] (https://de.wikipedia.org/wiki/Herbert_Wehner#cite_note-15) [...]"

Worauf willst Du eigentlich hinaus?




Und mit denen sollte Schuhmacher als aufrechter Demokrat verhandeln?

Ich hatte ja schon geschrieben, daß diese Frage in diesem Zusammenhang ohne jede Relevanz war, aber ich an seiner Stelle hätte verhandelt oder verhandeln lassen. Die Chance, etwas für Millionen Deutsche im sowjetischen Machtbereich tun zu können, hätte für mich schwerer gewogen, als die Vita einiger Hampelkasper aus Ostberlin.

mabac
01.07.2019, 00:25
Ich hatte ja schon geschrieben, daß diese Frage in diesem Zusammenhang ohne jede Relevanz war, aber ich an seiner Stelle hätte verhandelt oder verhandeln lassen. Die Chance, etwas für Millionen Deutsche im sowjetischen Machtbereich tun zu können, hätte für mich schwerer gewogen, als die Vita einiger Hampelkasper aus Ostberlin.

Worüber hätte er denn mit Ostberlin verhandeln sollen, angesichts der von Moskau initiierten Zwangsvereinigung von SPD und KPD? Zumal die SPD nach 1946 in der Ostzone illegal war, abgesehen davon, dass alle ausserhalb der SED stehenden Linke der marxistischen Splittergruppen, Anarchisten und Sozialdemokraten Repressionen ausgesetzt waren. 1950 wurden mehrere westdeutsche KPD Funktionäre nach Ostberlin gelockt, an die Sowjets ausgeliefert und von denen ins Gulag gesteckt. Darunter das MdB Kurt Müller.
Hätte Schumacher etwa über eine Vereinigung von KPD und SPD in den Westzonen verhandeln sollen? :D

Deutscher Michel
07.07.2019, 14:03
Worüber hätte er denn mit Ostberlin verhandeln sollen, angesichts der von Moskau initiierten Zwangsvereinigung von SPD und KPD? Zumal die SPD nach 1946 in der Ostzone illegal war, abgesehen davon, dass alle ausserhalb der SED stehenden Linke der marxistischen Splittergruppen, Anarchisten und Sozialdemokraten Repressionen ausgesetzt waren. 1950 wurden mehrere westdeutsche KPD Funktionäre nach Ostberlin gelockt, an die Sowjets ausgeliefert und von denen ins Gulag gesteckt. Darunter das MdB Kurt Müller.
Hätte Schumacher etwa über eine Vereinigung von KPD und SPD in den Westzonen verhandeln sollen? :D

Naja, ich hatte ja hier schon zweimal geschrieben, daß es damals keine Grundlage für Verhandlungen auf dieser Ebene zu diesem Thema gab und das auch mehrfach begründet. An meinem Standpunkt hat sich zwischenzeitlich nichts geändert.:ja:

Pelle
26.07.2019, 23:49
https://www.youtube.com/watch?v=WFsh49F_EK4

Chronos
27.07.2019, 08:25
(......)



(Kommentarlos hingerotzter Link zu 45-Minuten-Video von mir entfernt)

Sag mal, du Quartalsidiot: Soll man sich jetzt eine Dreiviertelstunde lang ein Video anschauen, um dann eventuell mit viel Glück erraten zu können, was du damit eigentlich in einem Diskussionsforum sagen willst?

Wenn du zu faul oder zu blöd oder beides bist, wenigstens einen kleinen Dreizeiler mit Inhalt und Aussage zu einem Thema zu schreiben, dann solltest du dich wohl besser als Verfasser von Kraftausdrücken an Toilettentüren betätigen.

Mannohmann...... :wut:

Pelle
27.07.2019, 13:21
(Kommentarlos hingerotzter Link zu 45-Minuten-Video von mir entfernt)

Sag mal, du Quartalsidiot: Soll man sich jetzt eine Dreiviertelstunde lang ein Video anschauen, um dann eventuell mit viel Glück erraten zu können, was du damit eigentlich in einem Diskussionsforum sagen willst?

Wenn du zu faul oder zu blöd oder beides bist, wenigstens einen kleinen Dreizeiler mit Inhalt und Aussage zu einem Thema zu schreiben, dann solltest du dich wohl besser als Verfasser von Kraftausdrücken an Toilettentüren betätigen.

Mannohmann...... :wut:

:gp:Ja, richtig! Gib ihm, was er falsch gemacht hat!

Chronos
27.07.2019, 14:16
:gp:Ja, richtig! Gib ihm, was er falsch gemacht hat!

Dann lass den Blödsinn mit der inflationären, kommentarlosen Video-Link-Rotzerei einfach bleiben oder schreibe ein paar erklärende Sätze dazu, dann wirst du auch nicht angepflaumt.

Hast du deine Kinderstube (falls überhaupt stattgefunden) eigentlich im Tiefflug durchquert?

Pelle
28.07.2019, 19:08
Hast du deine Kinderstube (falls überhaupt stattgefunden) eigentlich im Tiefflug durchquert?

Ja! :haha:

Pelle
05.08.2019, 10:37
Frieden ist wichtig!


Ohne die DDR und den Ostblock hätte es nie solange Frieden gegeben. Ich bin dort groß geworden und habe mich geborgen gefühlt. Schade, dass so viele DDR Leute geblendet wurden und wir jetzt dort sind, wo wir sind. Aber mal schauen, was die Zukunft bringt, die Geschichte bleibt ja nicht stehen.


https://www.youtube.com/watch?v=koIOQx6-rjI

navy
16.08.2019, 21:41
12.000 Tote gab es ebenso mit Hilfe der Deutschen durch den CIA Direktor Frank Wisner sen. (erschoss sich später) in der Ukraine nachdem 2 WK. durch Sabotage und Terror mit den Bandera Nationalisten und Resten der dortigen SS Schwadron. Russland wollte das Deutschland wieder vereint ist, nachdem 2 WK, aber die USA und Britten waren dagegen, denn es ging um das Militär Geschäft, wenn man in Deutschland steht.

Großmoff
16.08.2019, 21:48
12.000 Tote gab es ebenso mit Hilfe der Deutschen durch den CIA Direktor Frank Wisner sen. (erschoss sich später) in der Ukraine nachdem 2 WK. durch Sabotage und Terror mit den Bandera Nationalisten und Resten der dortigen SS Schwadron. Russland wollte das Deutschland wieder vereint ist, nachdem 2 WK, aber die USA und Britten waren dagegen, denn es ging um das Militär Geschäft, wenn man in Deutschland steht.
Allzuviel Gewicht würde ich den legendären Stalin-Noten aber auch nicht beimessen.

mabac
18.08.2019, 04:27
Allzuviel Gewicht würde ich den legendären Stalin-Noten aber auch nicht beimessen.

Die letzte Wiedervereinigung hat Adolf Hitler 1938 vollzogen, nachdem die Aliierten 1919 den Willen des deutschen Volkes in Österreich missachteten.


Das Gesetz zählt zu den wesentlichen Bausteinen der Bundesverfassung des neuen Staates.

Die ersten beiden Artikel lauteten:

„Artikel 1.
Deutschösterreich ist eine demokratische Republik. Alle öffentlichen Gewalten werden vom Volke eingesetzt.

Artikel 2.
Deutschösterreich ist ein Bestandteil der Deutschen Republik. Besondere Gesetze regeln die Teilnahme Deutschösterreichs an der Gesetzgebung und Verwaltung der Deutschen Republik sowie die Ausdehnung des Geltungsbereiches von Gesetzen und Einrichtungen der Deutschen Republik auf Deutschösterreich.“
https://de.wikipedia.org/wiki/Deutsch%C3%B6sterreich#Proklamation_der_Republik

Mir ist nicht bekannt, dass die Russen, die Sowjets oder der Kaiser von China jemals eine Note zur Wiedervereinigung verfasst haben.

Großmoff
18.08.2019, 10:48
Mir ist nicht bekannt, dass die Russen, die Sowjets oder der Kaiser von China jemals eine Note zur Wiedervereinigung verfasst haben.
Die Wiedervereinigung auf die User @navy sich bezog war jene nach dem 2. WK, also zwischen BRD und DDR.
Daraufhin meine Ergänzung bzgl. der Vertrauenswürdigkeit der "Stalin-Noten".

mabac
18.08.2019, 21:46
Die Wiedervereinigung auf die User @navy sich bezog war jene nach dem 2. WK, also zwischen BRD und DDR.
Daraufhin meine Ergänzung bzgl. der Vertrauenswürdigkeit der "Stalin-Noten".

Der Iwan, wenn man diese Note ernst nimmt, hätte die unter seiner und polnischer Verwaltung stehenden Gebiete östlich der Oder/Neisse eben nicht zurückgegeben, bzw. waren die nicht in der Wiedervereinigungsmasse.

Großmoff
18.08.2019, 21:48
Der Iwan, wenn man diese Note ernst nimmt, hätte die unter seiner und polnischer Verwaltung stehenden Gebiete östlich der Oder/Neisse eben nicht zurückgegeben, bzw. waren die nicht in der Wiedervereinigungsmasse.
Das ist wahr. Aber man wäre vielleicht auch mit der "kleinen Lösung" zufrieden gewesen.

mabac
19.08.2019, 00:28
Das ist wahr. Aber man wäre vielleicht auch mit der "kleinen Lösung" zufrieden gewesen.

Im Bundesgebiet lebten damals ca. 8 Millionen Vertriebene, als ein beachtliches Wählerpotential, aus dem alle Parteien ausser der KPD schöpften. Und von der KPD hatte man MdBs und MdLs nach Ostberlin gelockt, dort eingebuchtet bzw. an den Iwan ausgeliefert und dort ins Gulag gesteckt.

Also, wer damals dem Iwan getraut hat, der muss hemmungslos blöd gewesen sein. Der Typ Merkel lag damals noch als Quark im Schaufenster.

Großmoff
19.08.2019, 08:51
Also, wer damals dem Iwan getraut hat, der muss hemmungslos blöd gewesen sein.
Der Adenauer war es offensichtlich nicht.

mabac
20.08.2019, 16:05
Der Adenauer war es offensichtlich nicht.

Zumindest war Adenauer nicht so dumm wie Kurt Müller (MdB). :D


1950 wurde Müller von Richard Stahlmann nach Ost-Berlin gelockt. Dort wurde er nach einem Gespräch mit Walter Ulbricht noch im ZK-Gebäude verhaftet und in das zentrale Untersuchungsgefängnis der Staatssicherheit in Berlin-Hohenschönhausen verbracht, wo ihn der stellvertretende Minister für Staatssicherheit Erich Mielke intensiv verhörte. [...]
Stattdessen wurde Müller von einem sowjetischen Militärtribunal am 28. Februar 1953 wegen „Terrors, Spionage, Sabotage, Gruppenbildung und terroristischer Tätigkeit“ zu 25 Jahren Haft verurteilt.
https://de.wikipedia.org/wiki/Kurt_M%C3%BCller_(Politiker,_1903)

Adenauer liess sich eben nicht vom Iwan locken. :D

Pelle
29.08.2019, 19:55
"Von Demokratie nicht nur reden, sondern sie auch leben und vorleben, bei aller Kraft, die das jeden von uns immer wieder einmal kosten mag.“ Dieses Recht nehme ich mir nun auch selbst einmal heraus – denn insbesondere ein Artikel unserer Samstags-Ausgabe zu den Machenschaften der AfD hat mich wirklich geärgert. Und zwar derjenige vom von mir hoch geschätzten Götz Eisenberg, dessen Arbeiten wichtig und in aller Regel über die Maßen klug und geistreich sind."


https://www.youtube.com/watch?v=vJqzqzNXe0U

Pelle
04.09.2019, 22:07
"Sogar das Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands kam nicht von ungefähr – und nach Foschepoth war dies sogar verfassungswidrig. Warum? Weil das Verfahren zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der KPD selbst schon verfassungswidrig war. Klingt kompliziert? Ist es oft, vor allem wenn die Geschichte umgeschrieben werden müsste. Im Gespräch mit KenFM geht der Autor tief hinein in die Verstrickungen der deutschen Geschichte zwischen 1949 bis 1969 und rückt die deutsch-deutsche Geschichte in ein relativ unbekanntes Bild. Am Ende bleibt großes Staunen, viel neues Grundwissen und eine Art Gretchenfrage. Sie lautet: „Deutschland, wie hältst du es mit deiner Rechtsstaatlichkeit?“"


https://www.youtube.com/watch?v=mcGYz1ZI-Ok

Hinterfrager
18.09.2019, 19:47
Du hast wirklich keine Ahnung, was in der BRD oder auch im sog. freien Westen abgeht.
Hier sperren dich die Provider im vorauseilenden Gehorsam, da muss nicht mal ein Richterbeschluss kommen. Du meckerst über Mielke und die Stasi? Hier ist Stasi hoch 10, aber im Gegensatz zur DDR machen alle mit!

---
Ich muß Dir " RECHT " geben, die Stasi war ein Scheißdreck von dem was jetzt läuft !!
Aber alle " Fast " finden dies Toll & in Ordnung !
" Es wollten doch die allermeisten so " ! So geschehe es !

Hinterfrager
18.09.2019, 19:50
Bevor ich in dieses Forum kam, habe ich tatsächlich nicht geahnt, wie es im freien Westen politisch zugeht. Ich dachte, hier ist alles frei und supi, und in der DDR war nur Stasi und Überwachung. Ich kannte nicht mal den § 130 StGB.
Ja siehste ! Ist schlimmer wie vorher ! Der Kapitalismuß ist dem deutschen Michel " NOCH " weit voraus !

Hinterfrager
18.09.2019, 19:54
Gestern wie heute, Wirtschaftskraftkrieg gegen Deutschland.

"USA zwingen Deutschland zu Sanktionen und Gas-Kauf in den USA. Von Jochen Mitschka Als ich mich vor einigen Jahren einmal mit einem erklärten Freund der globalen US-Politik unterhielt, war dieser der Meinung, dass pauschal alles was die USA tun und was ihnen nutzt, automatisch auch gut für Deutschland wäre. Eine Variation des „Trickle-Down“ Effektes sozusagen, mit denen Steuersenkungen für Reiche immer wieder begründet werden. Aber inzwischen sehen wir deutlich, dass die USA nicht nur einen Wirtschaftskrieg gegen gefühlt 100 Länder führen, sondern auch die eigenen Vasallen, zu denen Deutschland nun mal gehört, zwingen, entgegen deren eigenen Wirtschaftsinteressen, diese Sanktionen zu befolgen. Und in Deutschland wird dieser Wirtschaftskrieg auf die Spitze getrieben, indem das Imperium uns erpresst, US-Gas (genannt „Freiheits-Gas“) zu wesentlich höheren Preisen als Pipeline-Gas aus Russland zu kaufen. Beispiel Russland-Sanktionen „Wir haben Putin vor eine einfache Wahl gestellt: Respektieren Sie die ukrainische Souveränität oder sehen Sie sich vor zunehmenden Konsequenzen. Da gibt es eine Menge für uns zu tun, bei den wichtigsten Industrieländern der Welt vorzusprechen, um Russland echte Kosten aufzubürden. Es ist wahr, sie wollten das nicht tun. Aber wieder war es die Führung der USA, und der Präsident der Vereinigten Staaten, der darauf bestand, oft Europa in Verlegenheit bringen musste, um sie dazu zu bringen, aufzustehen, und wirtschaftliche Werkzeuge zu benutzen, die [Russland] Kosten verursachen.“ ) Soweit der US Vizepräsident Joe Biden.

Was schrieb noch mal Kees van der Pijl in seinem Buch über den Abschuss von Flug MH17: „Man wird sich erinnern, dass die Sanktionen einen Tag vor dem Abschuss von MH17 verhängt worden waren. Vier Schlüsselunternehmen im Energiebereich, Novatek, Gazprombank, Vnesheconombank und Rosneft wurden vom US-Kapitalmarkt für Transaktionen mit einer Laufzeit von über 90 Tagen gesperrt, ebenso wurden acht Rüstungsproduzenten unter das Sanktionsregime gestellt. () Die EU, zunächst zögernd, den Sanktionen zu folgen, gab jeden Widerstand gegen die US-Sanktionen nach dem Abschuss von MH17 auf, obwohl keine Schuld oder Komplizenschaft von Russland festgestellt werden konnte. Dass das Handelsvolumen der EU mit Russland ca. zehnmal so groß war wie das der USA spielte nun keine Rolle mehr. ()“ () Während die USA die europäischen Partnerländer zwang, Sanktionen zu verhängen, die drastische Einbußen für deren Volkswirtschaften bedeutete, bezogen sie weiter Raketenmotoren und andere Güter aus Russland, und hatten ansonsten die Sanktionen kaum Einfluss auf die US-Wirtschaft. Beispiel NordStream2 Am Beispiel der gerade in der Abstimmung befindlichen neuen Gesetze in den USA, die unter anderem darauf abzielen, deutsche Firmen zu bestrafen, die sich an dem Pipelineprojekt NordStream2 beteiligen, sehen wir, dass Sanktionen nicht nur zu wirtschaftlichen Nachteilen für Deutschland führen, sondern dass die USA sogar ganz nackt eigene Interessen durchsetzen wollen. Also die USA produzieren mit großer Umweltzerstörung ein teures Gas durch Fracking-Technologien. Dieses wird eneergieaufwendig verflüssigt, und soll dann mit großen Tankern nach Deutschland gebracht werden. Hier müssen (sicher mit Steuermitteln, weil niemand sonst die Finanzierung übernehmen will) mit Milliardenaufwand Hafenterminals gebaut werden, um das Gas zu entladen und wieder zu vergasen, damit es in die Pipelines eingespeist werden kann. Dieses Gas dürft zwei bis drei Mal (unter Berücksichtigung der Infrastrukturkosten) so viel kosten wie russisches Pipeline-Gas. Dafür nennt es sich aber „Freiheitsgas“, weil es ja Deutschland davor beschützt, durch Russland erpresst zu werden."


https://www.youtube.com/watch?v=nCfo1K7T0UE
Bitte keine ellenlangen Erklärungen !

Hinterfrager
18.09.2019, 19:59
??????????????

Ähm, mal ne Frage:

WAS gab es an Rohstoffen im Ostblock nicht,
was es "im westlichen Ausland" aber an Rohstoffen gab?


Mit Russland (Sowjetunion) gab es im Ostblock alle Rohstoffe die man brauchte
um selber, d.h. OHNE den imperialistischen Westen (Embargo hin oder her)
über die Runden zu kommen
und einen entspr. Wohlstand aufzubauen!!!
Ist korekt !!

Hinterfrager
18.09.2019, 20:07
[QUOTE=Pelle;9866706]Weiß ich nicht! Die Österreicher können damit was anfangen, ist auch eine schöne Landschaft.


https://www.youtube.com/watch?v=mG4AMdKmK8Y



Man kann auch sukzessive Geld schöpfen.

"Wir alle benutzen es. Jeden Tag. Cash oder in Form von Plastik. Dass der größte Teil des umlaufenden Geldes nicht das der Sparer ist, sondern Geld, das von privaten Banken bei der Vergabe eines Kredites aus dem Nichts geschaffen wird, hat sich inzwischen herumgesprochen. FIAT-Money ist für den KenFM-User kein Neuland mehr. Dass dieses Geld keinen echten Gegenwert besitzt, sondern lediglich bei der Zentralbank mit einer Mindestreserve gedeckt ist, gehört schon zum Wissen, das von nur wenigen verstanden wird. Wie aber rechnen die Banken untereinander ab? Wenn etwa Bankkunde A zu Bankkunde B eine Summe X überweist. Während die Banken im für uns sichtbaren Geldkreislauf ein Giralgeld verwenden und akzeptieren, bezahlen sie sich untereinander völlig anders. Wie? Und warum? Mit welchem Geld kaufen Banken ein, wenn sie z. B. Immobilien oder Luxusautos erwerben und warum gehen Banken immer im Kollektiv auf Shopping-Tour? Im Gespräch mit Horst Seiffert geht es vor allem um die drei wesentlichen Geldkreisläufe im täglichen Bankenalltag, die man sich wie kommunizierende Röhren vorstellen kann. Geld scheint wie eine Ware, die auf den ersten Blick leicht zu verstehen ist. Der Schein trügt. Geld ist komplex. Wer mitreden will, muss seine Hausaufgaben machen. Und nicht vergessen: Der nächste Crash ist längst auf dem Weg zu uns"

"b 2018 wird der 500 Euro-Schein von der Bildfläche verschwunden sein. Das beschloss vor geraumer Zeit und ganz nebenbei die EZB. Fragt man die warum, wird gerne das Argument vorgebracht, man wolle vor allem dem organisierten Verbrechen die Barmittel entziehen. Aha. Ist das organisierte Verbrechen wirklich auf den 500 Euro-Schein angewiesen? Jedes Kind weiß, dass dem nicht so ist. Es weiß auch, dass die Multimilliarden, die jedes Jahr organisiert ergaunert werden, auf das Konto der großen Finanzdienstleister gehen. Es ist das Giral-Geld, das digitale Geld, mit dem heute die großen Kapitalverbrechen begangen werden. Geld regiert die Welt, nur wer regiert das Geld? „Gebt mir die Kontrolle über die Währung einer Nation, dann ist es für mich gleichgültig, wer die Gesetze macht.“ - Mayer Amschel Rothschild. Banker und ihre Kartelle werden nicht demokratisch gewählt. Sie treffen sich in Hinterzimmern und hantieren jeden Tag mit Summen, die weit größer sind, als das Budget, das ganze Staaten in einem Jahr erwirtschaften. Banker sind längst die Herrscher der Welt. Sie schöpfen unser aller Girokonto-Geld aus dem Nichts und gehen damit global auf Einkaufstour. Sie finanzieren Kriege auf Pump. Alle Kriege sind Bankenkriege. Kriege um Macht, über den Hebel des virtuellen Geldes. Geld, das nur als Schuld existiert. An der Spitze der Fake-Money-Pyramide steht die amerikanische Notenbank FED. Die FED besteht aus einem kleinen Club privater Banken. Zusammen gibt man den Dollar als Weltwährung heraus. Die FED muss sich keiner staatlichen Instanz beugen und macht daraus auch keinen Hehl. So erklärte der langjährige Notenbank-Chef Allen Greenspan ganz offen: „Zunächst einmal ist die Federal Reserve eine unabhängige Agentur.

Das bedeutet, dass es keine Regierungsagentur gibt, die unsere Aktionen außer Kraft setzen kann.“ Das meiste Geld, das die FED erschafft und das als Weltreserve-Währung, den US-Dollar, mit fast allen anderen Währungen des Planeten zwangsverzahnt ist, entsteht nicht in Papierform, sondern virtuell. Girogeld. FIAT-Money. Girogeld ist kein Zahlungsmittel, für das im Falle einer Pleite die Bank oder der Staat haftet. Wenn eine Bank pleite geht, ist das das private Problem ihrer Kunden. Warum liegt ausgerechnet dem Staat soviel daran, die von ihm in Umlauf gebrachte Bargeldmenge zu reduzieren und ist der 500 Euro-Schein der Anfang vom Ende des Bargeldes? Der Verdacht liegt auf der Hand, auch wenn diese seit Jahren vorangetriebene Initiative vom Ende des Bargeldes kaum von den Staatsdienern selber stammen dürfte. Wer als Staat sein Recht aufgibt, Bargeld unters Volk zu bringen, überlässt seine Bevölkerung vollkommen der Macht privater Geldschöpfer. Nur sie hätten etwas davon.

Fakt ist, der Staat ist längst von den Banken abhängig. Ohne die privaten Kredite dieser Finanzdienstleister könnte der Staat gar nicht mehr haushalten. Schulden hindern ihn daran. Schulden, bei eben diesen privaten Banken. Die fälligen Zinsen und Zinseszinsen steigen in diesem Schuldgeld-System permanent. Schon heute ist jedes Produkt auf dem sogenannten freien Markt mit durchschnittlich 40% Zinsen belastet, die an die Geldverleiher abgedrückt werden müssen. Der Staat ist gezwungen, sich immer mehr seiner sozialen Aufgaben zu sparen, um die Kredite bedienen zu können. Das alles geschieht, ohne dass es groß diskutiert würde. Über Geld spricht man nicht! Wenn Schäuble mit Blick auf den Staatshaushalt von einer schwarzen Null spricht, meint er damit, dass die BRD gegenüber den privaten Großbanken sämtlichen Zinsforderungen nachkommen konnte, indem sie auf den Konten der Nachkommen die Staatsschulden erhöhte. Von Tilgung der Schulden kann überhaupt keine Rede sein.

Die Schuld in diesem verzinsten Geldsystem wächst Jahr für Jahr. Am Ende crasht jede Währung, die so konstruiert ist. Bis es soweit ist, wird der arbeitende Bürger immer geschickter ausgepresst. Durch Steuererhöhungen, Sonderabgaben, Inflation oder knallharte Enteignung, wie im europäischen Ausland längst geschehen. Dann werden die Giro-Konten der Bürger einfach kollektiv rasiert. Die einzige Möglichkeit, sich hier zumindest zur Wehr zu setzen, ist, am Bargeld festzuhalten. Bildung ist der Schlüssel! KenFM traf sich mit dem Volkswirt Bernd Senf, um über unser Geldsystem zu sprechen. Senf gehört seit Jahren zu den großen Kritiker des Geldsystems. Ein Aufklärer. Er hat diverse Bestseller zum Thema Geld geschrieben und damit das gelüftet, was man in Wahrheit unter Bankgeheimnis versteht. Das Geheimnis, wie Banken, seit sie dem Staat das Drucken des Geldes abgenommen haben, diesen in Wahrheit regieren. Solange es privaten Banken erlaubt ist, das Geld des Staates aus dem Nichts zu erzeugen, zu taxieren und den Staat über Schulden zu kontrollieren, kann von Demokratie nicht die Rede sein.

Aber von Schönheit alleine kann man sich nichts kaufen, nicht das was der Kommunismus gebraucht hätte. Innovationen, Risikobereitschaft, arbeitsame fleißige Arbeiter, Unternehmer mit Visionen, Weitblick.

Ich weiß wie die Geldschöpfung abläuft und den Mechanismus.

Die FED ist nicht unabhängig wie man es von einer Zentralbank erwartet. Sie ist von/durch Privatinteressen gesteuert.

Und auch, dass alle Regierungen nicht einmal im Traum daran denken Schulden abzubauen oder sich in guten Zeiten einen „Juliusturm“ anzulegen ist ebenfalls bekannt. Denn die Entschuldung erfolgt in Form von Inflation und letztendlich dem Zusammenbruch des Systems. Denn Staaten können nicht pleite gehen, seine Bürger jedoch schon. Wenn es so weit ist wird, zumindest bei den Deutschen, ein leichtes Grummeln vielleicht ein lautes Wehklagen ansetzen, dann wird sich wieder hingesetzt noch ein Bier getrunken und dann weiter gearbeitet, als wäre nichts gewesen.
Scheibe kurze pregante Sätze, nichts drumherum, dann verstehts auch jeder .

erselber
19.09.2019, 16:19
[QUOTE=erselber;9866748]
Scheibe kurze pregante Sätze, nichts drumherum, dann verstehts auch jeder .

Nun ja es gibt auch Zusammenhänge, die man kann man nicht mit/in einem Einzeiler darstellen. Es soll darüber sogar Literatur in großer Anzahl geben die meist mehrere hundert oder tausend Seiten lang sind.

Hinterfrager
19.09.2019, 19:33
[QUOTE=Hinterfrager;9984665]

Nun ja es gibt auch Zusammenhänge, die man kann man nicht mit/in einem Einzeiler darstellen. Es soll darüber sogar Literatur in großer Anzahl geben die meist mehrere hundert oder tausend Seiten lang sind.
Ist ja klar. Ich möchte auch keine die Bildschirmfläche ( & darüber hinaus ) ausfüllende Seite in diesem Forum lesen wollen ! Kurze pregnante Sätze und gut .

erselber
20.09.2019, 15:14
[QUOTE=erselber;9985515]
Ist ja klar. Ich möchte auch keine die Bildschirmfläche ( & darüber hinaus ) ausfüllende Seite in diesem Forum lesen wollen ! Kurze pregnante Sätze und gut .


Gut kurz und bündig, die Ostzone war pleite!

Hinterfrager
20.09.2019, 19:19
[QUOTE=Hinterfrager;9985772]


Gut kurz und bündig, die Ostzone war pleite!
Der Westen Deutschlands ebenso, hat sich dadurch grade über Wasser gehalten !!

Großmoff
20.09.2019, 19:25
[QUOTE=erselber;9986490]
Der Westen Deutschlands ebenso, hat sich dadurch grade über Wasser gehalten !!
Ist das so? Immerhin hat der Westen den Osten ganz gut finanziert, sowohl durch Gebühren als auch durch Kredite.

erselber
21.09.2019, 16:14
[QUOTE=erselber;9986490]
Der Westen Deutschlands ebenso, hat sich dadurch grade über Wasser gehalten !!

Bei Deinem Nick-Name hätte ich doch erwartet, dass Du hinter fragst und nicht die Platitüden der Ossi bzw. SED Nachfahren nach betest. Der Westen war keinesfalls Pleite, sonst hätte er allein die Annexion nicht gestemmt.

Hinterfrager
23.09.2019, 21:05
[QUOTE=Hinterfrager;9986776]

Bei Deinem Nick-Name hätte ich doch erwartet, dass Du hinter fragst und nicht die Platitüden der Ossi bzw. SED Nachfahren nach betest. Der Westen war keinesfalls Pleite, sonst hätte er allein die Annexion nicht gestemmt."
" keinesfalls Pleite " lasse ich durchgehen ( war ne Fangaussage ) .
Aber das Du die " Wiedervereinigung " beider deutscher Staaten als " Annexion " bezeichnest
ist dies ein Zeichen Bundesrepulikanischer Machsucht wo Du auch lebst !
P.S. Ossi - Nachbeten ist bei mir nicht !

erselber
24.09.2019, 17:07
[QUOTE=erselber;9987443]" " keinesfalls Pleite " lasse ich durchgehen ( war ne Fangaussage ) . Aber das Du die " Wiedervereinigung " beider deutscher Staaten als " Annexion " bezeichnest ist dies ein Zeichen Bundesrepulikanischer Machsucht wo Du auch lebst ! P.S. Ossi - Nachbeten ist bei mir nicht !

Was war oder soll es etwas anderes gewesen sein wenn man andere aus der selbstverschuldeten Pleite holt?

Und dafür ständig das „Gemaule, -jammere,- meckere hört und den Undank erntet“ wie gut alles in der Ostzone gewesen sei. Und jetzt ist alles schlecht, nun wenn man sich nicht bewegt, arbeitet, engagiert und sich stattdessen den Freizeitpark des real existierenden Sozialismus des Arbeiter und Bauernstaates mit angeschlossenen „Betrieben“ zurück wünscht wird das eben nichts.

Uns im Westen wäre viel, nicht nur IM Erika, erspart geblieben wenn wir diesen Anschluss nicht durchgeführt hätten, zumindest nicht zu diesen haarsträubenden Bedingungen.

Wer gewinnt hat immer Recht das ist kein Machtdenken sondern Realität. Der Gewinner schreibt die Geschichte und ihm gehört alles vom lebenden bis zum toten Inventar.

Ja wenn ich könnte würde ich die Mauer wieder aufbauen, diesmal höher, stärker und breiter als sie jemals gewesen ist.

Hinterfrager
24.09.2019, 19:44
[QUOTE=Hinterfrager;9985772]


Gut kurz und bündig, die Ostzone war pleite!
Ich muß Dir nicht sagen das der Osten Deutschlands die verlängerte Werkbank des
Westens war ! ?
Die haben das Westgeld gebraucht ! Neckermann & Quelle wars egal wenn der Peis
gestimmt hat !
Kennt jemand dieses 3. Weltland mit den geringsten Anfahrtswegen ?
Na die " DDR " !!

erselber
25.09.2019, 16:05
[QUOTE=erselber;9986490]
Ich muß Dir nicht sagen das der Osten Deutschlands die verlängerte Werkbank des
Westens war ! ?
Die haben das Westgeld gebraucht ! Neckermann & Quelle wars egal wenn der Peis
gestimmt hat !
Kennt jemand dieses 3. Weltland mit den geringsten Anfahrtswegen ?
Na die " DDR " !!

Nun ja der Gewinn liegt bekanntlich im Einkauf.

Auch IKEA hat dort produzieren lassen. Die Qualität ließ trotzdem meist zu wünschen übrig, allerdings war/ist „Geiz halt mal Geil“. Und wenn es kaputt war oder nur unmodisch geworden ist weg geworfen und gab es halt was Neues und Schickeres.

Allerdings war es das was die „Sozialisten, Kommunisten“ unter Markt und Markwirtschaft verstanden/-stehen:


Billig anbieten, dann unter Gestehungskosten exportieren, Resultat Pleite.

Hinterfrager
25.09.2019, 19:43
[QUOTE=Hinterfrager;9990948]

Nun ja der Gewinn liegt bekanntlich im Einkauf.

Auch IKEA hat dort produzieren lassen. Die Qualität ließ trotzdem meist zu wünschen übrig, allerdings war/ist „Geiz halt mal Geil“. Und wenn es kaputt war oder nur unmodisch geworden ist weg geworfen und gab es halt was Neues und Schickeres.

Allerdings war es das was die „Sozialisten, Kommunisten“ unter Markt und Markwirtschaft verstanden/-stehen:


Billig anbieten, dann unter Gestehungskosten exportieren, Resultat Pleite.
In Deinen ersten 2 Sätzen hast Du recht, ist aber heute nicht anders !
Bei den letzten 2 Sätzen konnten diese nicht anders um an Devisen ranzukommen.
Pleite ist ein vginaler Begriff !

Hinterfrager
25.09.2019, 19:51
[QUOTE=Hinterfrager;9990039]

Was war oder soll es etwas anderes gewesen sein wenn man andere aus der selbstverschuldeten Pleite holt?

Und dafür ständig das „Gemaule, -jammere,- meckere hört und den Undank erntet“ wie gut alles in der Ostzone gewesen sei. Und jetzt ist alles schlecht, nun wenn man sich nicht bewegt, arbeitet, engagiert und sich stattdessen den Freizeitpark des real existierenden Sozialismus des Arbeiter und Bauernstaates mit angeschlossenen „Betrieben“ zurück wünscht wird das eben nichts.

Uns im Westen wäre viel, nicht nur IM Erika, erspart geblieben wenn wir diesen Anschluss nicht durchgeführt hätten, zumindest nicht zu diesen haarsträubenden Bedingungen.

Wer gewinnt hat immer Recht das ist kein Machtdenken sondern Realität. Der Gewinner schreibt die Geschichte und ihm gehört alles vom lebenden bis zum toten Inventar.

Ja wenn ich könnte würde ich die Mauer wieder aufbauen, diesmal höher, stärker und breiter als sie jemals gewesen ist.
Tolle Erkenntnis !
Wer hat denn mit der " Wiedervereinigung " gewonnen ??
" Nicht die derzeitige Regierung " sondern die " Großkonzerne " !
Die kamen vor " Lachen " nicht in den Schlaf ! Profit hoch 10 war deren Devise !
Wer hat also gewonnen ? Die Großkonzerne .
Hast Du was davon, ich glaube NICHT !
Mit der Mauer würde ich deshalb lieber fallenlassen.
P.S. warste schon mal im " Osten " ?

erselber
26.09.2019, 16:22
[QUOTE=erselber;9991866]
In Deinen ersten 2 Sätzen hast Du recht, ist aber heute nicht anders !
Bei den letzten 2 Sätzen konnten diese nicht anders um an Devisen ranzukommen.
Pleite ist ein vginaler Begriff !

Pleite, Konkurs, Insolvenz ist keine imaginärer Begriff, er ist klar definiert und heißt Zahlungsunfähigkeit. In der Ostzone würde ich sogar so weit gehen und sagen/behaupten es war „Konkursverschleppung oder betrügerischer Konkurs“ was im Wirtschaftsrecht, auch international, ein Straftatbestand ist.

Nun ja sie hatten den „Swing“ zur Devisenbeschaffung, dann den von FJS, von diesem sicher nicht ganz uneigennützig, vermittelten Milliardenkredit und auch noch die KoKo. Wenn das nicht genügte „verkaufte man politische Gefangene“. Ich gehe davon aus, dass FJS die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Ostzone genauestens kannte, genauer als der Phantast Helmut II. Er durch diesen Kredit die Annexion, manche sagen verharmlosend, beschönigend sich selbst beruhigend, Wiedervereinigung, verhindern wollte indem er durch diesen Kraftakt der Ostzone noch mal einen Schluck aus der Devisenpulle „spendiert“. In der Hoffnung, dass ich diese dadurch sanieren könnte. War aber leider nichts, es kam das Desaster und der Supergau.

Ich schrieb schon einmal dem Sieger gehört alles an lebendem und totem Inventar, dem Verlierer nichts. Er kann nur sein erbärmliches Leben und seine nackte Haut retten. Und wenn mir als Unternehmer etwas auf dem Silbertablett präsentiert wird, wieso soll ich dieses umwerfen oder runter fallen lassen, bevor es „abgefressen“ ist. Ich nehme es dankbar an. Die Ostzonenbetriebe waren zwar keine ernsthafte Konkurrenz, hätten es aber vielleicht in Jahrzehnten einmal werden können. Also heißt die Devise, wehret den Anfängen, einfach platt machen.

Zumal sich ja sogar einige erdreisteten ihrem neuen Eigentümer Konkurrenz zu machen indem sie billiger, sogar unter Gestehungskosten, anboten. Das ist im Wirtschaftsleben nicht nur ein Fauxpas sondern absolut tödlich.


Nein ich war noch nicht in der Ostzone und werde auch da nicht hinfahren. Für mich steht die Mauer immer noch und wird auch stehen bleiben, wenn auch leider nicht mehr physisch.

Hinterfrager
26.09.2019, 19:42
[QUOTE=Hinterfrager;9992139]

Pleite, Konkurs, Insolvenz ist keine imaginärer Begriff, er ist klar definiert und heißt Zahlungsunfähigkeit. In der Ostzone würde ich sogar so weit gehen und sagen/behaupten es war „Konkursverschleppung oder betrügerischer Konkurs“ was im Wirtschaftsrecht, auch international, ein Straftatbestand ist.

Nun ja sie hatten den „Swing“ zur Devisenbeschaffung, dann den von FJS, von diesem sicher nicht ganz uneigennützig, vermittelten Milliardenkredit und auch noch die KoKo. Wenn das nicht genügte „verkaufte man politische Gefangene“. Ich gehe davon aus, dass FJS die wirtschaftlichen Verhältnisse in der Ostzone genauestens kannte, genauer als der Phantast Helmut II. Er durch diesen Kredit die Annexion, manche sagen verharmlosend, beschönigend sich selbst beruhigend, Wiedervereinigung, verhindern wollte indem er durch diesen Kraftakt der Ostzone noch mal einen Schluck aus der Devisenpulle „spendiert“. In der Hoffnung, dass ich diese dadurch sanieren könnte. War aber leider nichts, es kam das Desaster und der Supergau.

Ich schrieb schon einmal dem Sieger gehört alles an lebendem und totem Inventar, dem Verlierer nichts. Er kann nur sein erbärmliches Leben und seine nackte Haut retten. Und wenn mir als Unternehmer etwas auf dem Silbertablett präsentiert wird, wieso soll ich dieses umwerfen oder runter fallen lassen, bevor es „abgefressen“ ist. Ich nehme es dankbar an. Die Ostzonenbetriebe waren zwar keine ernsthafte Konkurrenz, hätten es aber vielleicht in Jahrzehnten einmal werden können. Also heißt die Devise, wehret den Anfängen, einfach platt machen.

Zumal sich ja sogar einige erdreisteten ihrem neuen Eigentümer Konkurrenz zu machen indem sie billiger, sogar unter Gestehungskosten, anboten. Das ist im Wirtschaftsleben nicht nur ein Fauxpas sondern absolut tödlich.


Nein ich war noch nicht in der Ostzone und werde auch da nicht hinfahren. Für mich steht die Mauer immer noch und wird auch stehen bleiben, wenn auch leider nicht mehr physisch.
Zu Deinem "letzten Satz" . : Fahr oder mach mal Urlaub im Osten Deutschlands, dann wirst Du alles
verstehen und neu denken ! " Glaub mir "

erselber
27.09.2019, 15:15
[QUOTE=erselber;9992805]
Zu Deinem "letzten Satz" . : Fahr oder mach mal Urlaub im Osten Deutschlands, dann wirst Du alles
verstehen und neu denken ! " Glaub mir "

Ich fahr nicht in Kolonien, lieber hol ich mir ein paar wie hieß das damals Werktätige. Na ja Werke waren nicht so vorhanden und tätig waren diese auch nur rudimentär, eher mit irgend etwas beschäftigt.

Hinterfrager
27.09.2019, 19:12
[QUOTE=Hinterfrager;9992997]

Ich fahr nicht in Kolonien, lieber hol ich mir ein paar wie hieß das damals Werktätige. Na ja Werke waren nicht so vorhanden und tätig waren diese auch nur rudimentär, eher mit irgend etwas beschäftigt.
Aber bist'e bestimmt in ehemalige "Kolonien Deutschland's" in den Urlaub gefahren !? Oder ?
Ich habe schon sehr viele Leute aus den "alten Bundesländern" kennengelernt, aber so einer wie
Du (oder sollte ich jetzt besser sagen wie Sie ) sind mir noch NIE untergekommen !
Das grenzt schon an massiver Überheblichkeit was Sie von sich geben !

Larry Plotter
27.09.2019, 19:27
[QUOTE=erselber;9986490]
Der Westen Deutschlands ebenso, hat sich dadurch grade über Wasser gehalten !!


Das stimmt so nicht.

"Der Westen" konnte locker die Forderungen der Russen bezahlen
und hätte auch
die "blühenden Landschaften" aus der Portokasse zahlen können,
wenn, ja wenn.....
nur die Ex-DDR wirtschaftlich zusammengebrochen wäre.

Blöderweise brach aber kurz darauf der ganze Ostblock zusammen,
alles Niedriglohnländer,
in welche dann
aus ganz Westeuropa (auch und erst Recht aus der BRD) Millionen von Jobs abwanderten bzw. verlagert wurden.
Wer in der Ex DDR in Produktion investierte
war dann schon der Verlierer,
weil die Löhne in Polen, CZ usw. nicht angehoben wurden
und damit extrem niedriger waren.
In CZ z.B. wurden Stundenlöhne von unter 1 DM bezahlt,
wohingegen die im Westen bei vergleichbaren Tätigkeiten bei 60-100 DM lagen.

Erst dadurch geriet die BRD in Schieflage
weil parallel dazu (d.h. zum Jobabbau) die Sozialkosten beim Staat (Arbeitslose) entsprechend stiegen,
was den finanziellen Spielraum der BRD dann extrem einschränkte
und die Neuverschuldung förderte.



Bei der Beurteilung der damaligen Situation sollte man immer auf den "zeitlichen Ablauf" achten!

erselber
29.09.2019, 15:32
[QUOTE=erselber;9993635]
Aber bist'e bestimmt in ehemalige "Kolonien Deutschland's" in den Urlaub gefahren !? Oder ?
Ich habe schon sehr viele Leute aus den "alten Bundesländern" kennengelernt, aber so einer wie
Du (oder sollte ich jetzt besser sagen wie Sie ) sind mir noch NIE untergekommen !
Das grenzt schon an massiver Überheblichkeit was Sie von sich geben !

Das ist das Vorrecht des Siegers.

Und wenn man mit Kolonien die Regionen oder Stämme der „Beutebayern“ bezeichnet, war ich schon in Kolonien unterwegs.

Pelle
12.10.2019, 22:04
[QUOTE=Hinterfrager;9993845]

Das ist das Vorrecht des Siegers.

Und wenn man mit Kolonien die Regionen oder Stämme der „Beutebayern“ bezeichnet, war ich schon in Kolonien unterwegs.

Ja, der Osten ist jetzt Kolonien. Da können die KPD-Leute noch sich so sehr selbst belügen, die DDR ist tot. Und die CDU wird die DDR nicht wieder auferstehen lassen.


https://www.youtube.com/watch?v=v2c3hVfm5FQ

ich58
13.10.2019, 12:58
Ich muß Dir " RECHT " geben, die Stasi war ein Scheißdreck von dem was jetzt läuft !!
Aber alle " Fast " finden dies Toll & in Ordnung !
" Es wollten doch die allermeisten so " ! So geschehe es !
Der Hit ist, das jeder freiwillig mit einer Wanze durch die Gegend läuft. Mielke lacht noch in der Kiste.

erselber
13.10.2019, 15:31
[QUOTE=erselber;9995714]

Ja, der Osten ist jetzt Kolonien. Da können die KPD-Leute noch sich so sehr selbst belügen, die DDR ist tot. Und die CDU wird die DDR nicht wieder auferstehen lassen.


https://www.youtube.com/watch?v=v2c3hVfm5FQ

Nun mit "Beutebayern" werden von uns Altbayern gemeinhin die Franken bezeichnet. Ich hätte halt auch die Rhein-Pfalz wieder und würde diese gerne gegen das Frankenland tauschen. Geht aber leider auch nicht, man kann nicht alles haben.

Eridani
14.10.2019, 18:47
Der Hit ist, das jeder freiwillig mit einer Wanze durch die Gegend läuft. Mielke lacht noch in der Kiste.

https://www.radioarabella.de/wp-content/uploads/2014/12/teaser.large_764-622x314.jpg

Davon hat die DDR Staatssicherheit immer geträumt: Der gläserne Mensch, der freiwillig seine intimsten Dinge im Netz postet; der freudig erregt kundtut, was er heute bei REWE gekauft hat (Bank-Card), welche Partei er und seine Freundin wählt, wie der letzte Kinofilm hieß, den er sah; wie er Frau Merkel findet, welche Hobbies er hat und wann er das letzte mal auf dem Scheißhaus war.

Xarrion
14.10.2019, 18:52
https://www.radioarabella.de/wp-content/uploads/2014/12/teaser.large_764-622x314.jpg

Davon hat die DDR Staatssicherheit immer geträumt: Der gläserne Mensch, der freiwillig seine intimsten Dinge im Netz postet; der freudig erregt kundtut, was er heute bei REWE gekauft hat (Bank-Card), welche Partei er und seine Freundin wählt, wie der letzte Kinofilm hieß, den er sah; wie er Frau Merkel findet, welche Hobbies er hat und wann er das letzte mal auf dem Scheißhaus war.

Ist dir eigentlich bewußt, daß du gerade dein eigenes Verhalten beschrieben hast?

solg
14.10.2019, 19:00
Davon hat die DDR Staatssicherheit immer geträumt: Der gläserne Mensch, der freiwillig seine intimsten Dinge im Netz postet; der freudig erregt kundtut, was er heute bei REWE gekauft hat (Bank-Card), welche Partei er und seine Freundin wählt, wie der letzte Kinofilm hieß, den er sah; wie er Frau Merkel findet, welche Hobbies er hat und wann er das letzte mal auf dem Scheißhaus war.
Als das Mutterland des Liberalismus damit begann unter dem Eindruck des IRA-Terrors die Städte mit Überwachungskameras zu überziehen, wurde das der Bevölkerung in Kampagnen mit verschiednen Slogans schmackhaft gemacht.
Einer dieser Slogans lautete:
"If you've got nothing to hide, you've got nothing to fear."

Eridani
14.10.2019, 19:06
Ist dir eigentlich bewußt, dass du gerade dein eigenes Verhalten beschrieben hast?

Ja Oberförster - das tue ich aber nur im HPF, damit du Arsch mit Ohren dich daran aufgeilen kannst.
Während Du Vogel mit Deiner Handschachtel (Smartphone) durch den Wald läufst und alle 5 Minuten raufglotzen musst - das ist schon ein Zwang.

Xarrion
14.10.2019, 19:12
Ja Oberförster - das tue ich aber nur im HPF, damit du Arsch mit Ohren dich daran aufgeilen kannst.
Während Du Vogel mit Deiner Handschachtel (Smartphone) durch den Wald läufst und alle 5 Minuten raufglotzen musst - das ist schon ein Zwang.

:fuck:

Übrigens, Danke für den Roten. :cool:

Hinterfrager
14.10.2019, 19:34
Der Hit ist, das jeder freiwillig mit einer Wanze durch die Gegend läuft. Mielke lacht noch in der Kiste.
Das ist der Deutsche Michel ! Hauptsache ich habe die " D-Mark " komme was wolle !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

Hinterfrager
14.10.2019, 19:39
[QUOTE=Hinterfrager;9986776]


Das stimmt so nicht.

"Der Westen" konnte locker die Forderungen der Russen bezahlen
und hätte auch
die "blühenden Landschaften" aus der Portokasse zahlen können,
wenn, ja wenn.....
nur die Ex-DDR wirtschaftlich zusammengebrochen wäre.

Blöderweise brach aber kurz darauf der ganze Ostblock zusammen,
alles Niedriglohnländer,
in welche dann
aus ganz Westeuropa (auch und erst Recht aus der BRD) Millionen von Jobs abwanderten bzw. verlagert wurden.
Wer in der Ex DDR in Produktion investierte
war dann schon der Verlierer,
weil die Löhne in Polen, CZ usw. nicht angehoben wurden
und damit extrem niedriger waren.
In CZ z.B. wurden Stundenlöhne von unter 1 DM bezahlt,
wohingegen die im Westen bei vergleichbaren Tätigkeiten bei 60-100 DM lagen.

Erst dadurch geriet die BRD in Schieflage
weil parallel dazu (d.h. zum Jobabbau) die Sozialkosten beim Staat (Arbeitslose) entsprechend stiegen,
was den finanziellen Spielraum der BRD dann extrem einschränkte
und die Neuverschuldung förderte.



Bei der Beurteilung der damaligen Situation sollte man immer auf den "zeitlichen Ablauf" achten!
Kurz gesagt : Die DDR war das " Dritteweltland " mit den küzesten Anfuhrwegen !
Ist so !

Hinterfrager
14.10.2019, 19:44
[QUOTE=Pelle;10010803]

Nun mit "Beutebayern" werden von uns Altbayern gemeinhin die Franken bezeichnet. Ich hätte halt auch die Rhein-Pfalz wieder und würde diese gerne gegen das Frankenland tauschen. Geht aber leider auch nicht, man kann nicht alles haben.
Ist schon Toll . Der Osten ist Kolonie !! ??
Dies ist ein Gedanke von WESSIS !

Hinterfrager
14.10.2019, 19:51
https://www.radioarabella.de/wp-content/uploads/2014/12/teaser.large_764-622x314.jpg

Davon hat die DDR Staatssicherheit immer geträumt: Der gläserne Mensch, der freiwillig seine intimsten Dinge im Netz postet; der freudig erregt kundtut, was er heute bei REWE gekauft hat (Bank-Card), welche Partei er und seine Freundin wählt, wie der letzte Kinofilm hieß, den er sah; wie er Frau Merkel findet, welche Hobbies er hat und wann er das letzte mal auf dem Scheißhaus war.
Sehen wir es mal anders. Was der Stasi nicht gelungen ist mach Jetzt unser geliebter Staat. Ja , die Stasi war ein
Scheißdreck zu dem was jetzt hier abläuft !
Wenn diese das damals zur Verfügung gehabt hätten !! ??
Der " Deutsche Michel " ist selbst schuld !
ABER SCHIMPFEN DARÜBER IST ER SPITZE !!

Larry Plotter
15.10.2019, 08:35
[QUOTE=Larry Plotter;9993868]
Kurz gesagt : Die DDR war das " Dritteweltland " mit den küzesten Anfuhrwegen !
Ist so !


Wirtschaftlich gesehen, könnte man so sagen,
Technologisch aber höher angesiedelt.

Denn aus westlicher Sicht war es ja ein Niedriglohnland
bei dem man billige fertige Produkte erwerben konnte,
welche sich über den Preis auch bei den Leuten im Westen verkaufen liessen, die alles immer billiger haben wollten.
Umsonst gab es ja nicht die Handelsbeziehungen zu Neckermann und Quelle.

Nur ab Juli 1990 eben nicht mehr, da waren es dann Polen, CZ usw.

Lord Laiken
15.10.2019, 09:16
"Sogar das Verbot der Kommunistischen Partei Deutschlands kam nicht von ungefähr – und nach Foschepoth war dies sogar verfassungswidrig. Warum? Weil das Verfahren zur Feststellung der Verfassungswidrigkeit der KPD selbst schon verfassungswidrig war. Klingt kompliziert? Ist es oft, vor allem wenn die Geschichte umgeschrieben werden müsste. Im Gespräch mit KenFM geht der Autor tief hinein in die Verstrickungen der deutschen Geschichte zwischen 1949 bis 1969 und rückt die deutsch-deutsche Geschichte in ein relativ unbekanntes Bild. Am Ende bleibt großes Staunen, viel neues Grundwissen und eine Art Gretchenfrage. Sie lautet: „Deutschland, wie hältst du es mit deiner Rechtsstaatlichkeit?“"


https://www.youtube.com/watch?v=mcGYz1ZI-Ok
Sorry, aber das braucht man sich gar nicht erst anzusehen. Jeder kann sich vorstellen, daß der Kommunismus mit dem GG nicht vereinbar ist. So einfach ist das.

Pelle
15.10.2019, 11:09
Sorry, aber das braucht man sich gar nicht erst anzusehen. Jeder kann sich vorstellen, daß der Kommunismus mit dem GG nicht vereinbar ist. So einfach ist das.

Im GG steht nicht festgeschrieben, welches Wirtschaftssystem in BRD herrschen darf.

Großmoff
15.10.2019, 11:11
Im GG steht nicht festgeschrieben, welches Wirtschaftssystem in BRD herrschen darf.
Das ist korrekt. Aber es schützt Privateigentum, welches im Kommunismus vorzugsweise abgeschafft wird,

Pelle
15.10.2019, 11:15
Das ist korrekt. Aber es schützt Privateigentum, welches im Kommunismus vorzugsweise abgeschafft wird,

Mit Privateigentum in der Wirtschaftslehre ist gemeint, die Produktionsmittel. In einer AG gehören auch mehre Menschen die Produktionsmittel.

Lord Laiken
15.10.2019, 11:17
Im GG steht nicht festgeschrieben, welches Wirtschaftssystem in BRD herrschen darf.
Und es gibt auch keine Diktatur des Proletariats im GG. Wie immer man es dreht und wendet, entweder oder.

Pelle
15.10.2019, 11:18
Und es gibt auch keine Diktatur des Proletariats im GG. Wie immer man es dreht und wendet, entweder oder.

Diktatur des Proletariats (alle arbeitet Menschen) ist, ja, eine Demokratie. :D

Lord Laiken
15.10.2019, 11:24
Diktatur des Proletariats (alle arbeitet Menschen) ist, ja, eine Demokratie. :D
Mitnichten. Irgendwer muß zwangsläufig oben sitzen und entscheiden. Arbeiter haben nur in ihren jeweiligen Betrieben ein Mitspracherecht.

Pelle
15.10.2019, 11:27
Mitnichten. Irgendwer muß zwangsläufig oben sitzen und entscheiden. Arbeiter haben nur in ihren jeweiligen Betrieben ein Mitspracherecht.

In der BRD-Plutokratie machen, das die Polit-Bonzen und die Wirtschaftsbonzen das.

Lord Laiken
15.10.2019, 11:32
In der BRD-Plutokratie machen, das die Polit-Bonzen und die Wirtschaftsbonzen das.
Und auch im Sozialismus sind die Regierungen an Realitäten gebunden und können deinen Lohn nicht mal eben verzigfachen.
DDR, das heißt schuften, schuften, schuften.

Großmoff
15.10.2019, 11:34
In der BRD-Plutokratie machen, das die Polit-Bonzen und die Wirtschaftsbonzen das.
Dafür wird im Sozialismus die Armut gerecht verteilt :D

erselber
15.10.2019, 15:06
[QUOTE=erselber;10011666]
Ist schon Toll . Der Osten ist Kolonie !! ??
Dies ist ein Gedanke von WESSIS !

Wie soll man eine Region anders bezeichnen das es nach nahezu 3 Jahrzehnten trotz immenser Zahlungen aus dem Westen immer noch nicht geschafft auf eigenen Füssen
zustehen sonst bezeichnen.

Vorzeigestaat, Beispiel einer gelungenen Annexion?

Wobei Kolonie ja noch eine vornehme Bezeichnung ist. Da man hier noch hofft, zum Ausdruck bringt, dass daraus irgendwann einmal doch noch etwas werden könnte.

Hinterfrager
15.10.2019, 20:05
[QUOTE=Hinterfrager;10013064]


Wirtschaftlich gesehen, könnte man so sagen,
Technologisch aber höher angesiedelt.

Denn aus westlicher Sicht war es ja ein Niedriglohnland
bei dem man billige fertige Produkte erwerben konnte,
welche sich über den Preis auch bei den Leuten im Westen verkaufen liessen, die alles immer billiger haben wollten.
Umsonst gab es ja nicht die Handelsbeziehungen zu Neckermann und Quelle.

Nur ab Juli 1990 eben nicht mehr, da waren es dann Polen, CZ usw.
Ich sagte , bis zur Wende !

Hinterfrager
15.10.2019, 20:10
In der BRD-Plutokratie machen, das die Polit-Bonzen und die Wirtschaftsbonzen das.
Dies ist der entscheidende Unterschied zur ehem. DDR !
Unsere Politbonzen und Wirtschaftsbosse verdienen sich ein heiden Geld aus dem Zusammenbruch der DDR !

Hinterfrager
15.10.2019, 20:13
[QUOTE=Hinterfrager;10013070]

Wie soll man eine Region anders bezeichnen das es nach nahezu 3 Jahrzehnten trotz immenser Zahlungen aus dem Westen immer noch nicht geschafft auf eigenen Füssen
zustehen sonst bezeichnen.

Vorzeigestaat, Beispiel einer gelungenen Annexion?

Wobei Kolonie ja noch eine vornehme Bezeichnung ist. Da man hier noch hofft, zum Ausdruck bringt, dass daraus irgendwann einmal doch noch etwas werden könnte.
Gelungene Annexion !! Vorzeigestaat ! ich bin begeistert !!

Larry Plotter
16.10.2019, 08:17
Dies ist der entscheidende Unterschied zur ehem. DDR !
Unsere Politbonzen und Wirtschaftsbosse verdienen sich ein heiden Geld aus dem Zusammenbruch der DDR !


Siehste , eben deshalb habe ich bei meinem Post nicht bei der Wende geendet,
sondern

die Veränderung ab 1990 auch angemerkt,
denn
die Wirtschaftsbosse haben nicht am Zusammenbruch der EX-DDR soviel verdient,
sondern am Zusammenbruch des "Sozialismus",
denn
die Arbeitsplatzverlagerung fand in die übrig gebliebenen Niedriglohnländer statt.
DAS war nach dem 01.07.1990 eben die EX-DDR nicht mehr!!!
DAS waren die "Bruderstaaten" von der Oder bis nach China.

Pelle
16.10.2019, 15:50
Dafür wird im Sozialismus die Armut gerecht verteilt :D

Vielleicht hastest Du Recht! Aber diese Leute im Video kannst Du nicht überzeugen. :D


https://www.youtube.com/watch?v=L9U1Aw5T0cw

Hinterfrager
16.10.2019, 19:17
Siehste , eben deshalb habe ich bei meinem Post nicht bei der Wende geendet,
sondern

die Veränderung ab 1990 auch angemerkt,
denn
die Wirtschaftsbosse haben nicht am Zusammenbruch der EX-DDR soviel verdient,
sondern am Zusammenbruch des "Sozialismus",
denn
die Arbeitsplatzverlagerung fand in die übrig gebliebenen Niedriglohnländer statt.
DAS war nach dem 01.07.1990 eben die EX-DDR nicht mehr!!!
DAS waren die "Bruderstaaten" von der Oder bis nach China.
Also vorher, als die DDR noch da war, war diese das " Dritte Welt - Land " mit den geringsten Transportwegen
für Westeuropa !

erselber
17.10.2019, 15:33
[QUOTE=erselber;10013829]
Gelungene Annexion !! Vorzeigestaat ! ich bin begeistert !!

Tja so ist nun mal die Stimmung bei den „Wessis“ gekippt.

Von besoffener Anfangseuphorie das in ein baldiges Trauma mündete bis hin zum jetzigen komatösen Zustand. Fassungslosigkeit über die Unbeweglichkeit und Hoffnungslosigkeit, dass das jemals anders werden würde.


Aus Kolonien konnte man zumindest noch vorhandene Rohstoffe ausbeuten und einige Länder bezogen von dort sogar ihre unfreiwilligen Arbeitskräfte.

Pelle
24.10.2019, 00:03
[QUOTE=Hinterfrager;10014144]

Tja so ist nun mal die Stimmung bei den „Wessis“ gekippt.

Von besoffener Anfangseuphorie das in ein baldiges Trauma mündete bis hin zum jetzigen komatösen Zustand. Fassungslosigkeit über die Unbeweglichkeit und Hoffnungslosigkeit, dass das jemals anders werden würde.


Aus Kolonien konnte man zumindest noch vorhandene Rohstoffe ausbeuten und einige Länder bezogen von dort sogar ihre unfreiwilligen Arbeitskräfte.

Die Wessis hätten mit aller Macht Helmut Kohl stoppen müssen, so das dieser Wahnsinn sich nicht ausbreiten hätte können, jetzt kommen dadurch Millionen Wirtschaftsflüchtlinge und Klimaflüchtlinge nach Deutschland.

erselber
24.10.2019, 15:58
[QUOTE=erselber;10015611]

Die Wessis hätten mit aller Macht Helmut Kohl stoppen müssen, so das dieser Wahnsinn sich nicht ausbreiten hätte können, jetzt kommen dadurch Millionen Wirtschaftsflüchtlinge und Klimaflüchtlinge nach Deutschland.

Tja und wer stoppt IM Erika? Genauso wenig wie man Helmut II Einhalt gebieten konnte oder besser wollte.

Pelle
24.10.2019, 21:06
[QUOTE=Pelle;10022203]

Tja und wer stoppt IM Erika? Genauso wenig wie man Helmut II Einhalt gebieten konnte oder besser wollte.

Schluss mit Angela Merkel!

Pelle
30.10.2019, 10:17
Dies ist der entscheidende Unterschied zur ehem. DDR !
Unsere Politbonzen und Wirtschaftsbosse verdienen sich ein heiden Geld aus dem Zusammenbruch der DDR !

Richtig, das sind Abzocker!

Hinterfrager
30.10.2019, 20:08
Richtig, das sind Abzocker!

BRD PUR ! Ich muß nichts weiter dazu sagen.

Pelle
03.11.2019, 21:22
BRD PUR ! Ich muß nichts weiter dazu sagen.

Richtig!


https://www.youtube.com/watch?v=bENRsGKy0Co

Hinterfrager
04.11.2019, 19:48
Richtig!


https://www.youtube.com/watch?v=bENRsGKy0Co

Dein Video ist in dem Sinn scheiße das dies nur der <DDR gilt.
Die " BRD " ist das Sinnbild des Ureigenem Kapitalismuß
- Macht und Ausbeutung des " Deutschem Michel " !

Pelle
07.11.2019, 21:37
"Die Dynamik der Ereignisse, der bundesweiten Diskussion nach den finalen Ergebnissen der Landtagswahl in Thüringen könnten nicht brillanter Wiederspiegeln, wie tief weiterhin die mentalen Gräben zwischen westdeutschen und ostdeutschen Befindlichkeiten manifestiert sind. Nun starteten Anfang November diesen Jahres die Rückblicks - und Jahrestagsmonate, hinsichtlich deutsch-deutscher Vergangenheit, bis zum großen Finale im Oktober 2020, dem 30.Jahrestag der sog. Deutschen Wiedervereinigung. Deutschland, einig Vaterland?

Diese drei Worte sind in der ersten Strophe der DDR- Nationalhymne zu finden. Der vollständige Satz lautet: Auferstanden aus Ruinen. Und der Zukunft zugewandt, Laß uns dir zum Guten dienen, Deutschland, einig Vaterland. Dass die DDR Regierung, also die ostdeutsche Seite einer Wiedervereinigung nach endgültiger Trennung im Jahre 1948 (durch die dann schlussendliche Gründung der Bundesrepublik Deutschland im Mai 1949, gegenüber der DDR Staatsgründung im Oktober des gleichen Jahres) nicht entgegen sprach, zeigt die eher unbekannte Tatsache, dass die DDR Staatsflagge von 1949 bis 1959 weiterhin identisch mit der bundesrepublikanischen blieb. Eine schwarz-rot-goldene Flagge (1). Der Zusatz von Hammer und Zirkel, umgeben von einem Ährenkranz, erfolgte im Oktober 1959, um damit dann doch endgültig eine Unterscheidung zu der Flagge der Bundesrepublik zu schaffen.

Man unterließ jedoch die Hymne weiterhin anzustimmen, bis ins Jahr 1990 erklang sie nur noch instrumental. Erinnert sei dabei an die Tatsache, dass im Herbst/Winter 1951 die SED unter dem Schlagwort „Deutsche an einen Tisch“ zu deutsch-deutschen Verhandlungen über freie Wahlen aufrief. Konrad Adenauer lehnte deutsch-deutsche Verhandlungen jedoch ab, da er die DDR als nicht legitimes Unrechtsregime betrachtete und daher nur die Bundesregierung als berechtigt ansah, alle Deutschen zu vertreten. In Geschichtsbüchern blieb jener Satz Adenauers festgehalten, der hinsichtlich kommender Rückblicke auch beachtet werden sollte, gerne in Zusammenhang mit dem Begriff Stalin-Note 1952 nachlesen. Zitat: „Lieber das halbe Deutschland ganz als das ganze Deutschland halb“"


https://www.youtube.com/watch?v=kEqEzDwqMg0

Pelle
10.11.2019, 19:03
Dies war die so genannte CoCom-Liste.


Die mit den USA verbündeten Staaten gründeten 1949 (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?1949)/50 (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?1950) das Coordinating Commitee for East West Trade Policy (abgekürzt CoCom). Das CoCom hatte die Aufgabe, Lieferungen von Kriegsmaterial und "dual-use-Gütern", also Waren, die (auch) militärischen Zwecken dienen konnten, in die Länder des Ostblocks zu verhindern. Mitglieder des CoCom waren außer Island alle NATO-Staaten sowie Japan und Australien. Die Mitgliedsstaaten übernahmen Ausfuhrbeschränkungen und -kontrollen für bestimmte Waren in ihre nationalen Rechtsordnungen.

Hierzu wurde eine ständig aktualisierte Liste von Gütern zusammengestellt, die einem Embargo (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?action=edit&id=Embargo) ? (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?action=edit&id=Embargo) unterlagen. Dies war die so genannte CoCom-Liste. In der Liste waren aufgeführt:



Kriegsmaterialien
Materialien aus dem Kernenergiebereich
Waren mit militärischer und/oder ziviler Nutzbarkeit.

Ein für die DDR entscheidender Fakt war, dass unter den letztgenannten Punkt praktisch alle Erzeugnisse der Hochtechnologie fielen, also etwa leistungsstarke Computer oder Produktionsanlagen für die Mikroelektronik (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Mikroelektronik)-Industrie (da damit wiederum solche Komponenten hergestellt werden konnten). In der Konsequenz diente das CoCom-Embargo also auch dazu, die Entwicklung einer leistungsfähigen Rechentechnik seitens des RGW (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?RGW) zu unterbinden - zumindest was den Beitrag westlichen Know-hows betraf.
Die Kontrolle regelten die Teilnehmerstaaten über die jeweiligen Außenwirtschaftsgesetze. In der BRD (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?BRD) waren Zuwiderhandlungen gegen außenwirtschaftsrechtliche Vorschriften in der Regel Ordnungswidrigkeiten, in besonders schweren Fällen Straftaten.

Da es im innerdeutschen Handel auf Westseite potente Anbieter und auf Ostseite massiven Bedarf an CoCom-behinderten Waren gab, war es nur eine Frage des Preises und der geheimdienstlichen Abdeckung, dass CoCom-widrige Embargogeschäfte (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?Embargogeschäfte) zustande kamen. Die Aufdeckung der "Beschaffungslinien" suchte das MfS (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?MfS) mit aller Macht zu verhindern. Auch auf der Westseite gab es - in Einzelfällen nachgewiesene - Bestrebungen der Nachrichtendienste, durch Beteiligung an den Rechtsbrüchen einerseits die Beschaffung zu kontrollieren, andererseits am Profit teilzuhaben.
Bekannte Beispiele für Embargoverstöße durch BRD (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?BRD)-Firmen lieferten etwa


Siemens
Hoesch
Horn & Görwitz
Diebold Deutschland
Leybold-Heräus
Mannesmann
Rohde & Schwarz.

Die Methoden zur Umgehung der Ausfuhrbeschränkungen, also zum verbotenen Export der Waren auf der CoCom-Liste, waren höchst unterschiedlich. Während der Anlagenbauer Leybold-Heräus die Produktionsanlagen zur Chipherstellung fälschlich als minderwertig deklarierte, erwirkte z.B. Siemens auf nie geklärte Weise regierungsoffizielle Ausfuhrgenehmigungen für Rechner, Bauelemente, Nachrichtentechnik etc. (es gab später Hinweise darauf, dass es sich hierbei um den Grund für die illegalen Millionenspenden von Siemens an die CDU der BRD (http://www.ddr-wissen.de/wiki/ddr.pl?BRD) handelte). Die Fa. Rohde & Schwarz war auch damals schon Ausrüster für diverse "spezifische Zwecke" (u.a. Nachrichtenelektronik, Verschlüsselung, Funktechnik).

Hinterfrager
11.11.2019, 19:21
Dafür wird im Sozialismus die Armut gerecht verteilt :D

Da hast Du RECHT ! Gerecht verteilt und keiner muste leiden.
Ist in Gesamtdeutscher Republik anders !

Hinterfrager
11.11.2019, 19:26
[QUOTE=Hinterfrager;10013070]

Wie soll man eine Region anders bezeichnen das es nach nahezu 3 Jahrzehnten trotz immenser Zahlungen aus dem Westen immer noch nicht geschafft auf eigenen Füssen
zustehen sonst bezeichnen.

Vorzeigestaat, Beispiel einer gelungenen Annexion?

Wobei Kolonie ja noch eine vornehme Bezeichnung ist. Da man hier noch hofft, zum Ausdruck bringt, dass daraus irgendwann einmal doch noch etwas werden könnte.

Die " DDR " war keine Kolonie in dem Sinne !
Die " DDR " war das dritte Weltland mit den billigsten Anfuhrwegen !
Was glaubt Ihr " Wessis " was es das alles war was Ihr für teures Geld bei Euch im Bundesgebiet gekauft habt ! ?
Aus dem " Osten " !

Hinterfrager
11.11.2019, 19:29
[QUOTE=erselber;10015611]

Die Wessis hätten mit aller Macht Helmut Kohl stoppen müssen, so das dieser Wahnsinn sich nicht ausbreiten hätte können, jetzt kommen dadurch Millionen Wirtschaftsflüchtlinge und Klimaflüchtlinge nach Deutschland.

Kohl sehe ich zweigeteilt .

Chronos
11.11.2019, 20:14
Kohl sehe ich zweigeteilt .

Zu spät. Der ist bereits tot.

Zwar nicht aufgrund von Zweiteilung (es sei denn, die Ärzte hätten ihn im letzten Moment noch auseinander geschnitten), sondern er starb eines ganz natürlichen Todes.

Wir können also als gesichert annehmen, dass Kohl nicht in zwei Stücke geteilt wurde.