PDA

Vollständige Version anzeigen : Moderne Waffen gut erklärt



goldi
24.08.2019, 13:02
1. Atombombe und Atomexplosion am Beispiel Iran:


https://www.youtube.com/watch?v=TDxd5nENHu8


2. Atomraketen


https://www.youtube.com/watch?v=1nVl2VfirM8

autochthon
24.08.2019, 13:03
Ich warte auf das toshikologische Gutachten. :D

Süßer
24.08.2019, 13:13
Die entscheidende Frage ist doch; hat Iran das Recht sich und ihr Land zu verteidigen?

Der Märchenonkel erklärt wieder mal das offizielle -narrativ, welches aber Blödsinn ist. Die Energie die bei der Spaltung eines Urankerns freiwird ist ungefähr 200 mal so stark wie die Kräfte die die Atome zusammenhalten. Heißt, das spaltbare Material verläßt explosionsartig das Zentrum und so verliert sich die Voraussetzung für die Kettenreaktion.
Was wird denn eigentlich bei den 'Kalten Tests' getestet? Wohl doch der Zünder! Alle zünderlosen Modelle sind reine Propaganda. Oder würdest Du deinen Feinden erklären wie deine beste Waffen genau funktioniert?

Hier noch ein Link zu den israelischen U212A
https://www.bits.de/public/unv_a/orginal-030612.htm

OneDownOne2Go
24.08.2019, 13:16
Ich warte auf das toshikologische Gutachten. :D

Du musst natürlich wieder den Teufel an die Wand malen. Als wäre die Islamisten-Nutte tosh nicht schon so nervig genug, da musst du nicht noch seinen Herold geben... :auro:

OneDownOne2Go
24.08.2019, 13:17
Die entscheidende Frage ist doch; hat Iran das Recht sich und ihr Land zu verteidigen?

Der Märchenonkel erklärt wieder mal das offizielle -narrativ, welches aber Blödsinn ist. Die Energie die bei der Spaltung eines Urankerns freiwird ist ungefähr 200 mal so stark wie die Kräfte die die Atome zusammenhalten. Heißt, das spaltbare Material verläßt explosionsartig das Zentrum und so verliert sich die Voraussetzung für die Kettenreaktion.
Was wird denn eigentlich bei den 'Kalten Tests' getestet? Wohl doch der Zünder! Alle zünderlosen Modelle sind reine Propaganda. Oder würdest Du deinen Feinden erklären wie deine beste Waffen genau funktioniert?

Nur mal so 'ne Frage am Rande, woher kommt denn diese Energie, die 200 Mal größer sein soll als die, die zuvor in der Bindung steckt? Denk mal darüber nach, das kann so wohl kaum stimmen...

Süßer
24.08.2019, 13:35
Nur mal so 'ne Frage am Rande, woher kommt denn diese Energie, die 200 Mal größer sein soll als die, die zuvor in der Bindung steckt? Denk mal darüber nach, das kann so wohl kaum stimmen...

Aus dem Atomkern, denn der wird gespalten, oder nicht.
Der Vergleich stellt auf die Kräfte ab die die einzelnen Atome zusammenhalten, hier also im Metall.

OneDownOne2Go
24.08.2019, 13:45
Aus dem Atomkern, denn der wird gespalten, oder nicht.
Der Vergleich stellt auf die Kräfte ab die die einzelnen Atome zusammenhalten, hier also im Metall.

Okay, noch ein Versuch. Wir sind uns einig, dass Energie nicht "aus dem Nichts" entsteht. Wenn du ein Atom spaltest, mit anderen Worten also dessen Kern, dann werden dabei die Energien frei, die dort zuvor gebunden waren, nicht weniger, aber eben auch kein Jota mehr. Erstaunlich ist allenfalls die enorme Menge an Energie, die dort "gespeichert" ist, das ist etwas, woran man beim Betrachten fester Materie einfach nicht denkt. Aber diese Energie steckt in jeder Form Materie, nur kann man sie eben nur bei bestimmten Elementen mit unseren Mitteln "freisetzen".

Nicht Sicher
24.08.2019, 13:56
Aus dem Atomkern, denn der wird gespalten, oder nicht.
Der Vergleich stellt auf die Kräfte ab die die einzelnen Atome zusammenhalten, hier also im Metall.

Man sollte schon physikalisch sauber schreiben, weil Kraft und Energie verschiedene Dinge sind, was schon an den Formeln deutlich sichtbar ist. Wer kennt nicht den Spruch, dass Arbeit = Kraft x Weg ist? Sogar Energie ist nicht das Selbe wie Arbeit, sondern die gespeicherte Fähigkeit letztere zu leisten.


Übrigens, zum Thema "gute Erklärung": Das ist mal ein anschauliches Beispiel von Aerodynamik und Ballistik in der Praxis.:D

https://www.liveleak.com/view?t=9RBeT_1566636818

Zum Thema: Die Beiden sind in gewissen Bereichen Märchenonkel! Lüning schwadroniert gerne über Sachen, von denen er offensichtlich keine Ahnung hat. Schlimmer noch, er hat die Angewohnheit sich wie ein Ideologe die Sachen zurecht zu drehen, wie er sie braucht. Seine "Bankdrück-Challange" war an Lächerlichkeit kaum zu überbieten, und führt genau das vor, was ich meine.

herberger
24.08.2019, 14:08
Frage die Amerikaner berechneten um eine Atombombe zur Explosion zu bringen benötigen sie 50 bis 60 Kg waffenfähiges Uran, die Menge war dann auch in der Hiroshima Bombe, aber es sollen nur 5% des Urans zur Explosion gekommen sein. Wie muss man das verstehen?

Später gab es sogar Atomgranaten und Atom-Mienen.

Süßer
24.08.2019, 14:11
Okay, noch ein Versuch. Wir sind uns einig, dass Energie nicht "aus dem Nichts" entsteht. Wenn du ein Atom spaltest, mit anderen Worten also dessen Kern, dann werden dabei die Energien frei, die dort zuvor gebunden waren, nicht weniger, aber eben auch kein Jota mehr. Erstaunlich ist allenfalls die enorme Menge an Energie, die dort "gespeichert" ist, das ist etwas, woran man beim Betrachten fester Materie einfach nicht denkt. Aber diese Energie steckt in jeder Form Materie, nur kann man sie eben nur bei bestimmten Elementen mit unseren Mitteln "freisetzen".

Ja, wo soll das Problem sein. Mein Vergleich vergleicht auf der einen Seite die Kräfte die bei der Spaltung freigesetzt werden. Und auf der anderen Seite die Kräfte die die Metallatome im Atomverbund zusammenhält.
Die Schlußfolgerung das die freigesetzten Kräfte wesentlich größer sind, als die Kräfte die den Atomverbund zusammenhalten. Damit kann man als sicher annehmen das die Spaltprodukte sich aus dem Verbund instant lösen und so die Wahscheinlichkeit. Damit wird die Wahrscheinlichkeit das die Neutronen spaltbare Atome treffen gegen Null laufen. Das ist das Argument gegen die Spontanspaltung mittels schneller Neutronen.

Das 2. Argument, ist darauf abgestellt, das die Halbwertszeit sich anhand der Energieinhalte berechnen lassen. Dann ergibt sich eine Zeit größer null. Da aber die Kettenreaktion 'funktioniert' wurden Spontanneutronen in das Modell eingeführt. Bedenke die Erstinterpretation Meitners beruht auf chemischen Analysen, die unmöglich Aussagen zu Zeiten ermöglichen.

Die Atome speichern Unmengen Energie, die aber nicht so ohne weiteres gewonnen werden kann. Der energieärmste Verbund ist das Heliumatom. 2 Protonen und 2 Neutronen liegen völlig symetrisch. Bei jeder anderen Kombination Protonen /Neutronen ist der Energieinhalt pro Quantum höher.

Bei der Spaltung bewegen die sich neuen Atome voneinander weg. Da die Atomgewichte bekannt sind kann aus ihrer Geschwindigkeit auf den Energie'gewinn' geschlossen werden.

Uff, noch mehr?

Chronos
24.08.2019, 14:21
Frage die Amerikaner berechneten um eine Atombombe zur Explosion zu bringen benötigen sie 50 bis 60 Kg waffenfähiges Uran, die Menge war dann auch in der Hiroshima Bombe, aber es sollen nur 5% des Urans zur Explosion gekommen sein. Wie muss man das verstehen?

Später gab es sogar Atomgranaten und Atom-Mienen.

Machen wir mal gute Miene zum bösen Minenspiel..... :D

Die Menge des benötigten, hochangereicherten U-235, das den Prozess der Kettenreaktion in Gang setzt, hängt überwiegend von der Konstruktion und der Form des Urankerns ab.

In einer Kugelform werden am wenigsten freie Neutronen freigesetzt und somit reicht bei einer Kugelform schon die Menge von rund 20 Kilogramm (wenn ich mich richtig entsinne), um das Verhältnis von austretenden Neutronen zu den im Material herumschwirrenden Neutronen sehr gering zu halten. Zwei Kugelhälften werden zusammen geschossen und schon ...... Rumms.....

Wird eine andere Form des Urankerns gewählt, muss eben mehr Masse eingesetzt werden, um die Kettenreaktion einzuleiten. Bei modernen Kernwaffen wird der eventuell hohle Kern durch eine konventionelle Sprengladung so zusammengedrückt, dass dann die kritische Masse (Quotient aus Oberfläche und Uranmasse) erreicht wird.

Dies nur als grundsätzliche Erklärung.

Stichwort: Neutronen-Einfangquerschnitt.

Nicht Sicher
24.08.2019, 14:23
Frage die Amerikaner berechneten um eine Atombombe zur Explosion zu bringen benötigen sie 50 bis 60 Kg waffenfähiges Uran, die Menge war dann auch in der Hiroshima Bombe, aber es sollen nur 5% des Urans zur Explosion gekommen sein. Wie muss man das verstehen?

Später gab es sogar Atomgranaten und Atom-Mienen.

Das muss man so verstehen, dass nur ein Bruchteil des Materials gespalten wird. Der Rest fliegt vorher in alle Richtungen auseinander. Implosionsbomben sind da weitaus effiziente und vor allem mit Plutonium auch kompakter möglich.

Chronos
24.08.2019, 14:25
Okay, noch ein Versuch. Wir sind uns einig, dass Energie nicht "aus dem Nichts" entsteht. Wenn du ein Atom spaltest, mit anderen Worten also dessen Kern, dann werden dabei die Energien frei, die dort zuvor gebunden waren, nicht weniger, aber eben auch kein Jota mehr. Erstaunlich ist allenfalls die enorme Menge an Energie, die dort "gespeichert" ist, das ist etwas, woran man beim Betrachten fester Materie einfach nicht denkt. Aber diese Energie steckt in jeder Form Materie, nur kann man sie eben nur bei bestimmten Elementen mit unseren Mitteln "freisetzen".

Stichwort: Massendefizit nach der Kernspaltung. Einige Kerne werden so zerlegt, dass ihre gesamte Masse in Energie umgewandelt wird und danach sind sie einfach nicht mehr da.

Die Bindungsenergie von Protonen und Neutronen wird blitzartig freigesetzt und in Hitze usw. umgewandelt.

herberger
24.08.2019, 14:28
Das muss man so verstehen, dass nur ein Bruchteil des Materials gespalten wird. Der Rest fliegt vorher in alle Richtungen auseinander. Implosionsbomben mit Plutonium sind da weitaus effizienter.

Es gibt den Verdacht das die deutschen Forscher weit weniger waffenfähiges Uran brauchten um eine Atombombe zu zünden, 1956 soll Kurt Diebner mini Atombomben als Patent angemeldet haben.

Ansuz
24.08.2019, 14:38
Es gibt den Verdacht das die deutschen Forscher weit weniger waffenfähiges Uran brauchten um eine Atombombe zu zünden, 1956 soll Kurt Diebner mini Atombomben als Patent angemeldet haben.Ein Patent müßte sich finden lassen. Wer eine schnelle Weltnetzverbindung hat, möge das bitte einstellen, dann schau ich mir das gerne an.

Schlummifix
24.08.2019, 14:39
Nur mal so 'ne Frage am Rande, woher kommt denn diese Energie, die 200 Mal größer sein soll als die, die zuvor in der Bindung steckt? Denk mal darüber nach, das kann so wohl kaum stimmen...

Aus der Materie.
E=M*C^2 heißt nichts anderes als: Masse = gebündelte Energie.
Nach der Kernspaltung bleibt weniger Masse übrig.

Im Grunde enthält die gesamte Materie unendlich viel Energie.
Uran kann man halt relativ einfach spalten, den Rest nicht so leicht.

rumpelgepumpel
24.08.2019, 14:40
Es gibt den Verdacht das die deutschen Forscher weit weniger waffenfähiges Uran brauchten um eine Atombombe zu zünden, 1956 soll Kurt Diebner mini Atombomben als Patent angemeldet haben.

aja, Diebner und Heisenberg haben sich parallel an einem Minireaktor versucht,
Heisenberg hat dann Diebners "Würfel-Anordnung" übernommen und somit einen Erfolg gehabt

wenn man dem Film glauben schenken darf,
hier ist die Diebner-Szene, der Film ist sehr interessant:

"Diebner ! Herrgott DIEBNER !!!"

https://youtu.be/z7c7AjSwQSU?t=4189

:D


der Film ist klasse, Ende der Unschuld:


http://youtu.be/FuFdaWfWDDc

Smoker
24.08.2019, 14:40
1956 soll Kurt Diebner mini Atombomben als Patent angemeldet haben.


https://www.youtube.com/watch?v=Mw0EE5WYx68

rumpelgepumpel
24.08.2019, 14:47
...

ich glaube das damals jeder dieser Affen eine Atomwaffe für die jeweilige Seite bauen wollte:
Heisenberg, Diebner, Hahn usw. für Hitler,
Oppenheimer, Einstein usw. für die Amis

Zitat Oppenheimer:


In Bezug auf dieses Ereignis zitierte Oppenheimer in einem Interview von 1965 die Zeile: “Now, I am become Death, the destroyer of worlds.” „Jetzt bin ich zum Tod geworden, der Zerstörer der Welten.“ – aus der „Bhagavad Gita“, einer zentralen heiligen Schrift des Hinduismus.
https://de.wikipedia.org/wiki/Robert_Oppenheimer

ich habe das Zitat mal hier im Wortlaut gepostet:


http://youtu.be/un9ojheR_A0

rumpelgepumpel
24.08.2019, 14:52
es werden Führungen durch die "ehemaligen" ICBM-Silos gemacht,
dabei wird die Start-Prozedur vorgeführt


http://youtu.be/U73b-Q0aaSM

goldi
24.08.2019, 14:53
So, noch mal warum die Videos:
1. Lesch:
Er erklärt recht gut was bei einer Kernspaltung passiert, welches Uran-Isotop benötigt wird, wie es hergestellt wird
welche Mengen man benötigt, wozu man die Zentrifugen benötigt, Unterschied Uran für die Bombe zu Uran für ein Kernkraftwerk ...
dann wird kurz noch Plutonium erwähnt.

2. Lüning
bei ihm geht es mehr um den Transport der Bombe zum Gegner: Kurz-, Mittelstreckenraketen und Langstreckenraketen und U-Boote
dann Atomkriegsstrategien, Atomkrieg ist machbar Herr Nachbar ...

Nicht Sicher
24.08.2019, 15:06
es werden Führungen durch die "ehemaligen" ICBM-Silos gemacht,
dabei wird die Start-Prozedur vorgeführt


http://youtu.be/U73b-Q0aaSM


https://www.youtube.com/watch?v=MaP_qTppD_c

Maitre
24.08.2019, 15:06
Ich warte auf das toshikologische Gutachten. :D

Zeitreisende Juden?

Shahirrim
24.08.2019, 15:09
..

Übrigens, zum Thema "gute Erklärung": Das ist mal ein anschauliches Beispiel von Aerodynamik und Ballistik in der Praxis.:D

https://www.liveleak.com/view?t=9RBeT_1566636818
...

Nett. :D

Wie gut, dass es nur ein Link ist, der Film würde die Nippel-Regel des HPF verletzen.

rumpelgepumpel
24.08.2019, 15:13
...
2. Atomraketen


https://www.youtube.com/watch?v=1nVl2VfirM8

was mich nervt sind Leute die in jeden 2. Satz ein "öhm" einfügen,
so wie öhm, dieser öhm, Dödel öhm :D

OneDownOne2Go
24.08.2019, 15:22
Stichwort: Massendefizit nach der Kernspaltung. Einige Kerne werden so zerlegt, dass ihre gesamte Masse in Energie umgewandelt wird und danach sind sie einfach nicht mehr da.

Die Bindungsenergie von Protonen und Neutronen wird blitzartig freigesetzt und in Hitze usw. umgewandelt.

Ja, das weiß ich. Ich wollte auch nur darauf hinaus, dass da nicht auf ein Mal Energie entsteht, sondern lediglich aus einer anderen Form umgewandelt wird. Deswegen ist eine Aussage wie "200 mal mehr Energie als" blödsinnig, was vorher nicht da war, ist auch danach nicht da, in welcher Form auch immer. Die Energie verschwindet ja auch nicht, sie wird erneut umgewandelt oder "zerstreut" sich, bis sie nicht mehr messbar ist.

rumpelgepumpel
24.08.2019, 15:29
https://www.youtube.com/watch?v=MaP_qTppD_c


hier die aktuelle Prozedur,
wenn man allerdings sieht was dann in der Rakete passiert, also wie dann am Ende die Sprengköpfe gelenkt werden,
dann kommen mir Zweifel ob das ganze überhaupt funktioniert,

es ist viel zu komplex als das es funktionieren könnte, zumindest auf US-Seite
(falls es kein Täuschungsmanöver ist )


http://youtu.be/lOHHtIVP8Pw

Dr Mittendrin
24.08.2019, 15:30
Ich warte auf das toshikologische Gutachten. :D

Ich warte auf die zionistische Erklärung der Toschischen Kernspaltung, die der IS ( hat doch gar nix getan ) gerne hätte.

herberger
24.08.2019, 15:36
Ein Patent müßte sich finden lassen. Wer eine schnelle Weltnetzverbindung hat, möge das bitte einstellen, dann schau ich mir das gerne an.

Text Wiki

Zwei Patentanmeldungen erfolgten 1955 zusammen mit Friedwardt Winterberg zu thermonuklearen Bomben (Mininuke, boosted weapon), deren Zündung und Anwendung zog er allerdings wieder zurück. An den Patentanmeldungen seines früheren Chefs Erich Schumann über Bau und Zündung thermonuklearer Bomben war er nicht beteiligt.

OneDownOne2Go
24.08.2019, 15:38
hier die aktuelle Prozedur,
wenn man allerdings sieht was dann in der Rakete passiert, also wie dann am Ende die Sprengköpfe gelenkt werden,
dann kommen mir Zweifel ob das ganze überhaupt funktioniert,

es ist viel zu komplex als das es funktionieren könnte, zumindest auf US-Seite
(falls es kein Täuschungsmanöver ist )


http://youtu.be/lOHHtIVP8Pw

Das funktioniert, da musst du dir keine Sorgen machen. Selbst die wesentlich komplexere MIRV-Version ist mehrmals erfolgreich getestet worden, wenn die Rakete erst mal den Start überstanden hat, ist das gröbste sowieso rum, der Rest ist viel Physik bei der Arbeit und ein bisschen Timing. Vielleicht werden die vorgegebenen Error-Probables nicht erreicht, das ist aber bei einem Gefechtskopf mit ein paar Hundert Kilotonnen auch nicht mehr so essentiell.

Dr Mittendrin
24.08.2019, 15:43
1. Atombombe und Atomexplosion am Beispiel Iran:


https://www.youtube.com/watch?v=TDxd5nENHu8

https://www.youtube.com/watch?v=yUR9b3mEBgM
2. Atomraketen


https://www.youtube.com/watch?v=1nVl2VfirM8
https://www.youtube.com/watch?v=yUR9b3mEBgM


Die Wasserstoffbombe.

rumpelgepumpel
24.08.2019, 16:03
Das funktioniert, da musst du dir keine Sorgen machen. Selbst die wesentlich komplexere MIRV-Version ist mehrmals erfolgreich getestet worden, wenn die Rakete erst mal den Start überstanden hat, ist das gröbste sowieso rum, der Rest ist viel Physik bei der Arbeit und ein bisschen Timing. Vielleicht werden die vorgegebenen Error-Probables nicht erreicht, das ist aber bei einem Gefechtskopf mit ein paar Hundert Kilotonnen auch nicht mehr so essentiell.


na dann bin ich ja beruhigt :D

dann muß nur noch die Mannschaft mitspielen,
ist es wirklich noch so das 2 Leute gleichzeitig den Schlüssel drehen müssen um so ein Ding zu starten?



http://youtu.be/BenUuH3SAsA

OneDownOne2Go
24.08.2019, 16:25
na dann bin ich ja beruhigt :D

dann muß nur noch die Mannschaft mitspielen,
ist es wirklich noch so das 2 Leute gleichzeitig den Schlüssel drehen müssen um so ein Ding zu starten?



http://youtu.be/BenUuH3SAsA

Ehrlich gesagt, ich kann dir nicht mal sagen, ob das jemals wirklich so war. Es würde Sinn machen, damit nicht ein schlecht gelaunter Launch-Officer mal eben den Weltuntergang auslöst, schon. Aber auf der anderen Seite weiß ich vom einzigen Raketensystem, das heute noch im Einsatz ist, das ist Minuteman III, dass zur Not alle Raketen einer Batterie auch von einem fliegenden Gefechtsstand aus gestartet werden können. Das hat man in den 60ern eingeführt, weil man einen decapacitation-strike befürchtet hat, also einen Schlag der Sowjets gegen die Minuteman-LCC's. Die zuvor geltende Annahme, dass die Russen niemals alle ca. 3.000 Minuteman in ihren Silos würden zerstören können, was den USA immer eine Kapazität zum Gegenschlag übrig gelassen hatte, wurde da von der Erkenntnis abgelöst, dass sie Sowjets gar nicht alle Silos erfolgreich treffen mussten, es reichte, wenn sie die ca. 300 Launch Control Center zerstören würden, dann würde keine Minuteman mehr starten. Dazu brauchten sie dann auch nicht 3.000+ sehr genaue Gefechtsköpfe, es reichten 300+ weniger genaue, wenn die nur genug "Bums" hätten. Davon aufgeschreckt erweiterte man das System um die Fähigkeit, von einem fliegenden Gefechtsstand (in einer EC-121 oder EC-135) bedient zu werden, der sich nur in relativer Nähe der zu startenden Batterie befinden musste. Da bis heute niemand genau weiß, wie es in so einem fliegenden Gefechtsstand aussieht, kann es also durchaus auch sein, dass es da nur einen roten Knopf gibt, mit dem das ganze in Gang gesetzt werden kann. Daran säße dann allerdings nicht mehr irgend ein Offizier, es wäre zumindest ein Colonel, eher ein General, vielleicht traute man denen eher.

Ansuz
24.08.2019, 16:30
Text Wiki

Danke, aber wg. schnarchlahmer Weltnetzverbindnung kann ich selbst nicht recherchieren. Patente sind m.W. digitalisiert und somit auffindbar.

Don
24.08.2019, 16:33
Ja, das weiß ich. Ich wollte auch nur darauf hinaus, dass da nicht auf ein Mal Energie entsteht, sondern lediglich aus einer anderen Form umgewandelt wird. Deswegen ist eine Aussage wie "200 mal mehr Energie als" blödsinnig, was vorher nicht da war, ist auch danach nicht da, in welcher Form auch immer. Die Energie verschwindet ja auch nicht, sie wird erneut umgewandelt oder "zerstreut" sich, bis sie nicht mehr messbar ist.

In diesen fällen war die Energie vorher wirklich nicht da. Wenn man mal den letzten noch etwas unsicheren Stand der physikalischen Erkenntnis außer Acht läßt, nach dem Materie nur eine Art kondensierter Energie ist.

OneDownOne2Go
24.08.2019, 16:36
In diesen fällen war die Energie vorher wirklich nicht da. Wenn man mal den letzten noch etwas unsicheren Stand der physikalischen Erkenntnis außer Acht läßt, nach dem Materie nur eine Art kondensierter Energie ist.

So unsicher ist dieser Stand gar nicht. Nicht nur die "wunderbare Energievermehrung" bei der Kernspaltung drängt diesen Schluss förmlich auf. Etwas Eso wird es dann, wenn man mit der Debatte darüber anfängt, dass jede Art Materie zu 99,999999% aus leeren Zwischenräumen besteht und niemand schlüssig erklären kann, wieso sie trotzdem fest ist...

Don
24.08.2019, 16:49
So unsicher ist dieser Stand gar nicht. Nicht nur die "wunderbare Energievermehrung" bei der Kernspaltung drängt diesen Schluss förmlich auf. Etwas Eso wird es dann, wenn man mit der Debatte darüber anfängt, dass jede Art Materie zu 99,999999% aus leeren Zwischenräumen besteht und niemand schlüssig erklären kann, wieso sie trotzdem fest ist...

Mit unsicher meinte ich nicht daß am Grundprinzip ernste Zweifel bestünden, sondern daß wir nocht mit x Teilchen herumhampeln die selbst Materie sind, und vielleicht Felder. Wobei es keineswegs verstanden ist was Felder oder auch Energie selbst eigentlich sind.
Es kann auch niemand erklären was z.B. Kraft ist. Wir erklären hier nur die Wirkung, nicht das Ding an sich.
Im Grunde sind wir erkenntnistheoretisch nicht so sehr viel weiter wie der Neandertaler, der mit gedrilltem Holzstöckchen und etwas Zunder Feuer machte. Er wußte daß und wie es ging, aber nicht weshalb. Wir heute auch noch nicht, steigt man sehr tief in die Grundlagen.

herberger
24.08.2019, 16:56
Was mich wundert der Heisenberg Reaktor in Haigerloch war immer ein Plattenreaktor und seit einiger Zeit ist auf einmal Kurt Diebner sein Würfel Reaktor jetzt Heisenbergs Reaktor in Haigerloch. Da stimmt doch was nicht.

Süßer
24.08.2019, 17:07
Ja, das weiß ich. Ich wollte auch nur darauf hinaus, dass da nicht auf ein Mal Energie entsteht, sondern lediglich aus einer anderen Form umgewandelt wird. Deswegen ist eine Aussage wie "200 mal mehr Energie als" blödsinnig, was vorher nicht da war, ist auch danach nicht da, in welcher Form auch immer. Die Energie verschwindet ja auch nicht, sie wird erneut umgewandelt oder "zerstreut" sich, bis sie nicht mehr messbar ist.

Deine Verneinung bezieht sich nur auf Dein falsches Verständnis.
Für mich ist das hier beendet, viel Spaß noch beim Erzählen von Schulblödheiten...

OneDownOne2Go
24.08.2019, 17:20
Deine Verneinung bezieht sich nur auf Dein falsches Verständnis.
Für mich ist das hier beendet, viel Spaß noch beim Erzählen von Schulblödheiten...

Physik ist gemein, ich weiß. Die diskriminiert ja sogar Neger und Moslems...

Zyankali
24.08.2019, 17:22
keine bange, die ausserirdischen passen auf :)


https://www.youtube.com/watch?v=GhW9F0kR7oA

OneDownOne2Go
24.08.2019, 17:23
Mit unsicher meinte ich nicht daß am Grundprinzip ernste Zweifel bestünden, sondern daß wir nocht mit x Teilchen herumhampeln die selbst Materie sind, und vielleicht Felder. Wobei es keineswegs verstanden ist was Felder oder auch Energie selbst eigentlich sind.
Es kann auch niemand erklären was z.B. Kraft ist. Wir erklären hier nur die Wirkung, nicht das Ding an sich.
Im Grunde sind wir erkenntnistheoretisch nicht so sehr viel weiter wie der Neandertaler, der mit gedrilltem Holzstöckchen und etwas Zunder Feuer machte. Er wußte daß und wie es ging, aber nicht weshalb. Wir heute auch noch nicht, steigt man sehr tief in die Grundlagen.

Stimmt natürlich, ursächlich erklärt ist das nicht, und ich habe ernste Zweifel daran, dass uns das überhaupt gelingen wird. Wir haben uns nur Handhabungsmodelle geschaffen. Die funktionieren, aber das erlaubt keinen Rückschluss auf die Richtigkeit der damit verbundenen grundlegenden Annahmen. Das schöne ist, schon der Neandertaler musste nichts von Physik und Medizin verstehen, um seinem Gegner erfolgreich den Schädel einschlagen zu können, und so ist es im Grunde bis heute geblieben.

Süßer
24.08.2019, 17:30
Physik ist gemein, ich weiß. Die diskriminiert ja sogar Neger und Moslems...

NEin DUUU bist gemein, weil DDDDUUU mir was unterstellst, was ich nie behauptet hatte. Ich bin nicht mal auf die Idee gekommen das Du auf solche Primitivität hinaus willst.
Ich hatte begründet wieso die kritische Masse ein Hirnpfurz ist, nicht mit Dir über den Anfängerkurs simpeln wollen. Das war offensichtlich eine Fehleinschätzung, entschuldige.
Ciao

OneDownOne2Go
24.08.2019, 17:35
NEin DUUU bist gemein, weil DDDDUUU mir was unterstellst, was ich nie behauptet hatte. Ich bin nicht mal auf die Idee gekommen das Du auf solche Primitivität hinaus willst.
Ich hatte begründet wieso die kritische Masse ein Hirnpfurz ist, nicht mit Dir über den Anfängerkurs simpeln wollen. Das war offensichtlich eine Fehleinschätzung, entschuldige.
Ciao

DUUU (kindisch, aber sei es drum) hast behauptet, es würde eine 200 fach höhere Energie freigesetzt, als in den Bindungen des Atomkerns enthalten ist. Das ist faktisch zwar nicht unwahr, ist aber einfach nicht relevant, weil sich die freigesetzte Energie eben nicht (nur) aus dieser Quelle speist. Das ist schon alles, um mehr ging es mir nicht. Naja, auch egal..

Ciao

Süßer
24.08.2019, 17:47
DUUU (kindisch, aber sei es drum) hast behauptet, es würde eine 200 fach höhere Energie freigesetzt, als in den Bindungen des Atomkerns enthalten ist. Das ist faktisch zwar nicht unwahr, ist aber einfach nicht relevant, weil sich die freigesetzte Energie eben nicht (nur) aus dieser Quelle speist. Das ist schon alles, um mehr ging es mir nicht. Naja, auch egal..

Ciao

Freigesetzt ist richtig, da sie vorher im Kern gebunden ist. Meine Feststellung widerspricht nicht E=m*c²

2. Nein, meine Feststellung die durch die Kernspaltung freigesetzte Energie ist 200 mal größer als....

Die Bindungsenergie zwischen den Atomen!

Das begründet warum die gespaltenen/neu-entstandenen Atome, instant den festen Verbund des Metalls verlassen (explodieren).


Manman

OneDownOne2Go
24.08.2019, 17:50
Freigesetzt ist richtig, da sie vorher im Kern gebunden ist. Meine Feststellung widerspricht nicht E=m*c²

2. Nein, meine Feststellung die durch die Kernspaltung freigesetzte Energie ist 200 mal größer als....

Die Bindungsenergie zwischen den Atomen!

Das begründet warum die gespaltenen/neu-entstandenen Atome, instant den festen Verbund des Metalls verlassen (explodieren).


Manman

Gut, ich habe noch mal Wort für Wort nachgelesen, und du hast Recht. Mea Culpa, mein Textverständnis war da nicht... was auch immer. Getaugt hat's jedenfalls nix. Sorry.

Süßer
24.08.2019, 17:56
Gut, ich habe noch mal Wort für Wort nachgelesen, und du hast Recht. Mea Culpa, mein Textverständnis war da nicht... was auch immer. Getaugt hat's jedenfalls nix. Sorry.
Okay, ist gut. Das ist der Konditionierung zu verdanken. Ich konnte es auch erst überwinden, nachdem ich mich intensiv mit dem deutschen Forschungstand bis 45 befaßt hatte.

ich58
24.08.2019, 18:18
Ich warte auf das toshikologische Gutachten. :D
Wer rettet das Vaterland, das ist der Luftschutz mit einer Schaufel Sand!

goldi
25.08.2019, 06:31
Da ich im Eingangsposting die 2 Videos nur hingero... habe , kurze Inhaltsanagaben hinterher

1. Lesch (11 Minuten):
Er erklärt recht gut was bei einer Kernspaltung passiert, welches Uran-Isotop benötigt wird, wie es hergestellt wird
welche Mengen man benötigt, wozu man die Zentrifugen benötigt, Unterschied Uran für die Bombe zu Uran für ein Kernkraftwerk ...
dann wird kurz noch Plutonium erwähnt.

1. Atombombe und Atomexplosion am Beispiel Iran:


https://www.youtube.com/watch?v=TDxd5nENHu8


2. Lüning (38 Minuten: Wie wahrscheinlich ist ein Atomkrieg - Vor- und Nachteile von Atomkriegen)

bei ihm geht es mehr um den Transport der Bombe zum Gegner: Kurz-, Mittelstreckenraketen und Langstreckenraketen und U-Boote
dann Atomkriegsstrategien, Atomkrieg ist machbar Herr Nachbar ...
Aber wer A hat muss auch B haben, d.h. ohne Langstreckenraketen sind die Atombomben eines Landes nur die Hälfte wert.
Das Thema mag von Lüning recht flapsig behandelt werden, aber wenn man da nicht emotinoslos ran geht ,kann man sich nur verrennen.



2. Atomraketen


https://www.youtube.com/watch?v=1nVl2VfirM8

Leibniz
27.08.2019, 18:00
Was mich wundert der Heisenberg Reaktor in Haigerloch war immer ein Plattenreaktor und seit einiger Zeit ist auf einmal Kurt Diebner sein Würfel Reaktor jetzt Heisenbergs Reaktor in Haigerloch. Da stimmt doch was nicht.
Nachdem die theoretischen Grundlagen durch Heisenberg und andere bereits gelegt waren, war die Herausforderung nur noch technischer Natur. Die Konstruktion einer ausreichenden Menge des nötigen Uran Isotops U-235 ist eine Funktion der zur Verfügung stehenden industriellen und personellen Kapazität. Heute wird Uran angereichert, indem es in gasförmiger Form in Turbinen nach Masse der jeweiligen Uran-Isotope, die sich im jeweiligen Gas-Molekül befinden, sortiert wird. Das nötige Isotop U-235 kommt mit der relativen Häufigkeit von 0,7% in natürlichen Uranerzen vor. Wenn die Kritische Masse etwa 50 kg beträgt müssen demnach über 5 Tonnen Urangestein zunächst chemisch aufbereitet und danach gasförmig angereichert werden. Dazu sind riesige Anlagen nötig, um die nötigen Mengen anzureichern.
An diesem Punkt bestand die Herausforderung nur noch darin, die notwendigen gewaltigen Kapazitäten bereitzustellen.

Die USA hatten die Möglichkeit, in ihrem Manhattan-Projekt Unmengen an Ressourcen einzusetzen. Hitler-Deutschland hatte brillante Köpfe wie Heisenberg, die jedoch auch nicht zaubern können. Das Deutsche Reich hatte nicht mehr die Kapazitäten, um mit den Amerikanern mithalten zu können.

Im übrigen lassen sich detonierte Atomwaffen noch viele Jahre danach nachweisen, weil dabei Isotope entstehen, die in der Natur in dieser Form nicht vorkommen.

Damit können hoffentlich alle Zweifel, dass die Deutschen bereits vor den Amerikanern über Atomwaffen verfügten, ausgeräumt werden.

goldi
28.08.2019, 07:43
@Leibniz
grün geht garade nicht

herberger
28.08.2019, 08:05
Nachdem die theoretischen Grundlagen durch Heisenberg und andere bereits gelegt waren, war die Herausforderung nur noch technischer Natur. Die Konstruktion einer ausreichenden Menge des nötigen Uran Isotops U-235 ist eine Funktion der zur Verfügung stehenden industriellen und personellen Kapazität. Heute wird Uran angereichert, indem es in gasförmiger Form in Turbinen nach Masse der jeweiligen Uran-Isotope, die sich im jeweiligen Gas-Molekül befinden, sortiert wird. Das nötige Isotop U-235 kommt mit der relativen Häufigkeit von 0,7% in natürlichen Uranerzen vor. Wenn die Kritische Masse etwa 50 kg beträgt müssen demnach über 5 Tonnen Urangestein zunächst chemisch aufbereitet und danach gasförmig angereichert werden. Dazu sind riesige Anlagen nötig, um die nötigen Mengen anzureichern.
An diesem Punkt bestand die Herausforderung nur noch darin, die notwendigen gewaltigen Kapazitäten bereitzustellen.

Die USA hatten die Möglichkeit, in ihrem Manhattan-Projekt Unmengen an Ressourcen einzusetzen. Hitler-Deutschland hatte brillante Köpfe wie Heisenberg, die jedoch auch nicht zaubern können. Das Deutsche Reich hatte nicht mehr die Kapazitäten, um mit den Amerikanern mithalten zu können.

Im übrigen lassen sich detonierte Atomwaffen noch viele Jahre danach nachweisen, weil dabei Isotope entstehen, die in der Natur in dieser Form nicht vorkommen.

Damit können hoffentlich alle Zweifel, dass die Deutschen bereits vor den Amerikanern über Atomwaffen verfügten, ausgeräumt werden.

Was ist wenn die Deutschen eine kritische Masse brauchten die weit unter 50 Kg lag?

Zitat Mark Walker US Wissenschaftsjournalist.

"Die Amerikaner nahmen den schlechtest möglichen Weg um eine Atombombe zu bauen"!

Süßer
28.08.2019, 08:37
Was ist wenn die Deutschen eine kritische Masse brauchten die weit unter 50 Kg lag?

Zitat Mark Walker US Wissenschaftsjournalist.

"Die Amerikaner nahmen den schlechtest möglichen Weg um eine Atombombe zu bauen"!
Die Kritische Masse ist Dumfug, Propaganda gemacht für die breite Masse.
Diese Vermutung beruht auf der Interpretation Lise Meitners, des Materials das sie nach Schweden zugeschickt bekommen hatte.
Die Versuchsergebnisse waren chemischer Natur, weil die bei der Spaltung neu entstandenen Elemente diagnostiziert wurden. Deswegen die Feststellung Drecks-Effekte.
Qualitative Aussagen war ihr nicht möglich! So kann sie über qualitative Aussagen nur spekulieren. Die Spekulation Kritische Masse, Kettenreaktion hatte ich schon oben widerlegt.
Es geht nicht aber es wird penetranterweise immer wiederholt.
Man könnte folgern, clever haben die Deutschen ihre Counterparts auf eine falsche Spur gelockt. Spätestens seit Klaus Fuchs sollte klar sein, das westliche Atomprojekt war kompromittiert.
Es gibt mehrere Statements von e. Teller der sich gegen die ZufallsNeutronen ausspricht.
Es gibt eine kleine taktische Atombombe, Davy Crockett, deren Form überhaupt nicht mit dem Prinzip der kritischen Masse in Übereinstimmung bringen läßt.
Wenn die kritische Masse relevant wäre könnte man beliebig große Bomben bauen, einfach mehr Massen zusammenfügen.
Die Russen vermuteten es wäre eine elektrische Bombe. Damit lag man nicht so weit daneben.
Damit ist der Weg geebnet in die Bereiche von Maser und Laser. Da gibt es auch eine Kettenreaktion, die nach dem Pumpen. Diese Erklärung klingt wesentlich plausibler.
Aber Säue vor die Perlen..

herberger
28.08.2019, 09:45
Die "Atomic Anni" ein amerikanisches 28 cm Atomgeschütz, dieses 28cm Geschütz war ein Nachbau eines deutschen 28 cm Geschützes, die US Streitkräfte verfügen über kein 28 cm Kalliber, da stellt sich die Frage warum musste die Atomgranate 28 cm haben?

Süßer
28.08.2019, 10:38
Und alle Alliierten die Zugang zur Kriegsbeute hatten entwickelten erfolgreich Atomwaffen. Während 10 Projekte der europäischen Industriestaaten fehlschlugen. Diese Projekte stellten alle auf die Kritische Masse ab.

Differentialgeometer
28.08.2019, 11:10
Die Kritische Masse ist Dumfug, Propaganda gemacht für die breite Masse.
Diese Vermutung beruht auf der Interpretation Lise Meitners, des Materials das sie nach Schweden zugeschickt bekommen hatte.
Die Versuchsergebnisse waren chemischer Natur, weil die bei der Spaltung neu entstandenen Elemente diagnostiziert wurden. Deswegen die Feststellung Drecks-Effekte.
Qualitative Aussagen war ihr nicht möglich! So kann sie über qualitative Aussagen nur spekulieren. Die Spekulation Kritische Masse, Kettenreaktion hatte ich schon oben widerlegt.
Es geht nicht aber es wird penetranterweise immer wiederholt.
Man könnte folgern, clever haben die Deutschen ihre Counterparts auf eine falsche Spur gelockt. Spätestens seit Klaus Fuchs sollte klar sein, das westliche Atomprojekt war kompromittiert.
Es gibt mehrere Statements von e. Teller der sich gegen die ZufallsNeutronen ausspricht.
Es gibt eine kleine taktische Atombombe, Davy Crockett, deren Form überhaupt nicht mit dem Prinzip der kritischen Masse in Übereinstimmung bringen läßt.
Wenn die kritische Masse relevant wäre könnte man beliebig große Bomben bauen, einfach mehr Massen zusammenfügen.
Die Russen vermuteten es wäre eine elektrische Bombe. Damit lag man nicht so weit daneben.
Damit ist der Weg geebnet in die Bereiche von Maser und Laser. Da gibt es auch eine Kettenreaktion, die nach dem Pumpen. Diese Erklärung klingt wesentlich plausibler.
Aber Säue vor die Perlen..

selbstverständlich gibt es eine 'kritische Masse', wenn Menge und Geometrie richtig beschaffen sind. Sie "hängt von verschiedenen Faktoren ab, hauptsächlich:

dem verwendeten spaltbaren Material (Nuklid (https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklid) oder Nuklidgemisch),
der Dichte (https://de.wikipedia.org/wiki/Dichte) und der Form des Objektes,
der Anwesenheit von moderierenden (https://de.wikipedia.org/wiki/Moderator_(Physik)) oder neutronenabsorbierenden Substanzen
und der Anwesenheit eines Neutronenreflektors (https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffentechnik#Reflektor) um das Objekt."

Quelle: Wikipedia

Süßer
28.08.2019, 11:24
selbstverständlich gibt es eine 'kritische Masse', wenn Menge und Geometrie richtig beschaffen sind. Sie "hängt von verschiedenen Faktoren ab, hauptsächlich:

dem verwendeten spaltbaren Material (Nuklid (https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklid) oder Nuklidgemisch),
der Dichte (https://de.wikipedia.org/wiki/Dichte) und der Form des Objektes,
der Anwesenheit von moderierenden (https://de.wikipedia.org/wiki/Moderator_(Physik)) oder neutronenabsorbierenden Substanzen
und der Anwesenheit eines Neutronenreflektors (https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffentechnik#Reflektor) um das Objekt."

Quelle: Wikipedia
NEIN, geht nicht! Argumente habe ich genug geliefert. Warum kommst Du wieder mit den gleichen Argumenten. Ist das eine Gebetsstunde und Du gibst den Vorleser?
Aber da Du dich schon auf diese Seite stellst.
In den Märchen, Erklärungen zu Nuklearwaffen werden regelmäßig -Neutronenreflektoren- erwähnt. Wie, zum Teufel, will man Neutronen reflektieren??

Differentialgeometer
28.08.2019, 11:31
NEIN, geht nicht! Argumente habe ich genug geliefert. Warum kommst Du wieder mit den gleichen Argumenten. Ist das eine Gebetsstunde und Du gibst den Vorleser?
Aber da Du dich schon auf diese Seite stellst.
In den Märchen, Erklärungen zu Nuklearwaffen werden regelmäßig -Neutronenreflektoren- erwähnt. Wie, zum Teufel, will man Neutronen reflektieren??
Also, weil ich Kern- und Teilchenphysik studiert habe. Vielleicht kannst du kurz Deine Qualifikation nennen. Ich befürchte, sonst ist das eine fruchtlose Diskussion.

Süßer
28.08.2019, 12:09
Also, weil ich Kern- und Teilchenphysik studiert habe. Vielleicht kannst du kurz Deine Qualifikation nennen. Ich befürchte, sonst ist das eine fruchtlose Diskussion.

Soll das also wieder nach Schwanzlänge ausgetragen werden?
Darf man fragen ob das Studium auch erfolgreich abgeschlossen wurde, ist heute nicht unbedingt ein muß.
Ich hab mich 10 Jahre mit der der deutschen Literatur beschäftigt zum angegebenen Thema.
Deswegen konnte ich auch die zahlreichen Argumente liefern, mein guter Neutronenreflektor. (Wenn's schon persönlich sein muß ;) ).

OneDownOne2Go
28.08.2019, 12:12
NEIN, geht nicht! Argumente habe ich genug geliefert. Warum kommst Du wieder mit den gleichen Argumenten. Ist das eine Gebetsstunde und Du gibst den Vorleser?
Aber da Du dich schon auf diese Seite stellst.
In den Märchen, Erklärungen zu Nuklearwaffen werden regelmäßig -Neutronenreflektoren- erwähnt. Wie, zum Teufel, will man Neutronen reflektieren??

Wieso sollte man nun ausgerechnet Neutronen nicht reflektieren können? Und wenn das alles "Kunst und Wunder" ist, wie haben die dann mit diesen Techniken funktionierende Kernwaffen gebaut? Zufall?

Differentialgeometer
28.08.2019, 12:35
Soll das also wieder nach Schwanzlänge ausgetragen werden?
Darf man fragen ob das Studium auch erfolgreich abgeschlossen wurde, ist heute nicht unbedingt ein muß.
Ich hab mich 10 Jahre mit der der deutschen Literatur beschäftigt zum angegebenen Thema.
Deswegen konnte ich auch die zahlreichen Argumente liefern, mein guter Neutronenreflektor. (Wenn's schon persönlich sein muß ;) ).

Ich weiß, lesen fällt Dir schwer (war es evtl. nur ein Buch in den zehn Jahren?); aber in meinem Profil steht es sogar: Dipl.-Phys., Diplomphysiker (damit Du Dir im Vervollständigen der Wörter keinen Knoten ins Hirn machst). Und natürlich ist das kein Spiegel, sondern, je nach Material, werden die Neutronen, mehr oder weniger gestreut. Was daran jetzt unmöglich sein soll, bleibt vermutlich Dein Geheimnis. Hat mit Schwanzlänge nichts zu tun, sondern mit Fachwissen, ggfs. dem IQ.

Süßer
28.08.2019, 13:19
Ich weiß, lesen fällt Dir schwer (war es evtl. nur ein Buch in den zehn Jahren?); aber in meinem Profil steht es sogar: Dipl.-Phys., Diplomphysiker (damit Du Dir im Vervollständigen der Wörter keinen Knoten ins Hirn machst). Und natürlich ist das kein Spiegel, sondern, je nach Material, werden die Neutronen, mehr oder weniger gestreut. Was daran jetzt unmöglich sein soll, bleibt vermutlich Dein Geheimnis. Hat mit Schwanzlänge nichts zu tun, sondern mit Fachwissen, ggfs. dem IQ.


Wieso sollte man nun ausgerechnet Neutronen nicht reflektieren können? Und wenn das alles "Kunst und Wunder" ist, wie haben die dann mit diesen Techniken funktionierende Kernwaffen gebaut? Zufall?
Okay das ist persönlich genug. Dein Profil hatte ich mir noch nicht angeschaut, sieht eindrucksvoll aus. Ich kann Dich beruhigen, lesen fällt mir nicht schwer, was mir schwer fällt ist meine Ideen zu propagieren, weil ich zu stark in meinen Welten gefangen bin. Ich bin seit meiner Jugend in Büchereien eingeschrieben und nutze die sogar regelmäßig. Das ging sogar soweit, das ich als Mahngebühren nur symbolisch einige Groschen zahlen mußte.
Aber wenn Du schon meinst, nur ein Buch kann ich Dir den Band 100, Der exakten Wissenschaften, empfehlen. Es stellt sehr schön den Wissensstand in Deutschland dar. Ganz ohne Quatsch, das lohnt sich wirklich aber nur die Erstausgabe.
Der Anlaß für das Durchsehen aller erreichbaren Fachliteratur vor 1945 waren genau diese fruchtlosen Diskussionen. In diesen Diskussionen kann man alles Mögliche postulieren und auch noch gewinnen. (Kann man so und auch so sehen.) Oft ist es so das die etablierten Wissenschaftler an alles mögliche Glauben aber die Lehrmeinung benutzen um die Laien zu verprügeln.
-ich widerspreche der Idee der Spontanneutronen, geschichtlich unmöglich zu postulieren. Die Halbwertszeit der emittierten Neutronen sollte sich nach den bekannten Formeln, für neutronlastige Spaltatom, berechnen lassen.
- Die Bauform der Davy Crockett läßt sich nicht in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Kritischen Maße bringen
-Ich stelle fest, das Nuklearwaffenprojekte in den Staaten erfolgreich waren, die Zugang zu deutschen Beute hatten. Während in anderen Staaten angelaufene Projekte alle scheiterten.

Ich sage nicht Neutronen sind unmöglich zu streuen, sondern sie sind, so wie in den Zeichnungen dargestellt, nicht zu reflektieren. Die Größe kann man an Bildern von Mehrfachsprengköpfen abschätzen kann.

Ich vermute das die Zündung über einen Prozeß ähnlich wie dem Pumpen von Lasern beginnt. Indem eine Lithium6-Einkristallperle mit Elektronen 'behandelt' wird. Eventuell im Kristallverbund mit einem schwerem Metall wie Cadmium welches unter Höchstspannung gezüchtet wird, damit das Lithium eine Wertigkeit von +2 erreicht. Dann die Umwandlung mittels K-Einfang in Helium6. Die aktivierten Kerne kann man triggern, erhält so synchrone Aussendung von Neutronen. Die werden mittels Tritium vervielfältigt. So hat man für den Arbeitsprozess genügend Neutronen gleichzeitig zur Verfügung.

goldi
28.08.2019, 13:28
- Die Bauform der Davy Crockett läßt sich nicht in Übereinstimmung mit dem Prinzip der Kritischen Maße bringen
Laut Wiki wog das Geschoß 23 Kg,
und
Der deutsche Verteidigungsminister dachte daran, der Nato mit einem Taschenspielerkunststück entgegenzukommen. Er wollte den Mangel an Soldaten mit einem atomaren Kleinstkampfmittel ausgleichen, mit dem Atom-Granatwerfer Davy Crockett.
Strauß ließ sich dabei auch nicht durch Berichte seiner Offiziere aus Washington stören. Im amerikanischen Heeres-Generalstab hatte man auf die Frage, ob Davy Crockett die herkömmliche Artillerie ersetzen könne, lakonisch geantwortet: "Auf keinen Fall!"
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-25673830.html

Zyankali
28.08.2019, 13:34
Im übrigen lassen sich detonierte Atomwaffen noch viele Jahre danach nachweisen, weil dabei Isotope entstehen, die in der Natur in dieser Form nicht vorkommen.

gibt es da nicht noch spuren, glaube im jonastal soll das sein ? oder komplett fake ?






Berichte
zum Buch "Hitlers Bombe" 3 Monate nach der Veröffentlichung, versuchte der Frage auf den Grund zu gehen, ob das Dritte Reich wirklich in der Lage war, Kernwaffen herzustellen.
Im Folgenden ist Wortlaut des Kolloquiums im wesentlichen und unkommentiert wiedergegeben.
Die Diskussionsbeiträge sind sehr fachlich ausgeführt, wobei die entsprechenden Kenntnissen um die deutsche Kernforschung im Dritten Reich vorausgesetzt wurden.
Aus diesem Grund ist es empfehlenswert, den Inhalt des Buches zu kennen.

https://gtgj.de/index.php/archiv/berichte/452-was-ist-dran-an-hitlers-bombe.html

Süßer
28.08.2019, 13:40
gibt es da nicht noch spuren, glaube im jonastal soll das sein ? oder komplett fake ?

https://gtgj.de/index.php/archiv/berichte/452-was-ist-dran-an-hitlers-bombe.html

Fake, das waren `Reporter` die dem Karlsch seine Reputation untergruben. Für mich sieht das wie eine geplante Aktion aus.
Was funktioniert ist Flug über Drontheim zur Station Nord.

herberger
28.08.2019, 13:45
"Na nu wer bekommt denn hier noch Uran", fragten sich deutsche Atomforscher als sie ihre Uran Zuteilung sahen"!

Das zeigt das es keinen gesamt Überblick über die deutsche Atomforschung gab, es wurde auch ermittelt das es im deutschen Reich etwa 60 Orte gab wo nuklear geforscht wurde.

Zyankali
28.08.2019, 13:59
Fake, das waren `Reporter` die dem Karlsch seine Reputation untergruben. Für mich sieht das wie eine geplante Aktion aus.
Was funktioniert ist Flug über Drontheim zur Station Nord.

sorry, verstehe grad nicht wirklich was du damit meinst ?

herberger
28.08.2019, 14:07
Egal ob es stimmt das es eine deutsche Atombombe gab. Aber was nach 1945 gesagt wurde stimmt aber auch nicht.


Ungefähre Zitat von Samuel Gouldsmith Leiter der US Alsos Mission.

"Die Deutschen waren meilenweit entfernt von einer Atombombe, denn nur Demokratien sind zu so etwas in der Lage"

Süßer
28.08.2019, 14:38
sorry, verstehe grad nicht wirklich was du damit meinst ?
Der Karlsch hatte vorher schon 2 Bücher geschrieben. Die waren gut recherchiert.
Das 3 wurde angereichert von Reportern, die unabhängig von ihm und auch ihrer Webseite behaupteten, Kernwaffenexperimente fanden auf Rügen und in Thüringen statt.
Die ganzen Behauptungen sind ziemlich abwegig, widersprechen jeder Vernunft. Da laß ich mir die Truppenübungsplätze Wittstock und Letzlinger Heide schon eher gefallen.
Das macht nur Sinn wenn man den Karlsch stoppen wollte.

Zyankali
28.08.2019, 15:00
...

ah, danke, jetzt ists klarer :)

letzlinger heide war auch was ? auf dem übungsplatz war ich selber mal, werde da mal weiter schauen...

Süßer
28.08.2019, 15:53
ah, danke, jetzt ists klarer :)

letzlinger heide war auch was ? auf dem übungsplatz war ich selber mal, werde da mal weiter schauen...

Nur ein Beispiel eines möglichen Platzes.

Leibniz
28.08.2019, 17:13
Was ist wenn die Deutschen eine kritische Masse brauchten die weit unter 50 Kg lag?

Zitat Mark Walker US Wissenschaftsjournalist.

"Die Amerikaner nahmen den schlechtest möglichen Weg um eine Atombombe zu bauen"!
Möglich. Vielleicht ist es auch möglich, eine selbsterhaltende Kettenreaktion mit 30, 20 oder 10 kg zu produzieren, wenn die Bauweise die Neutronen irgendwie davon abhält, zu fliehen. Meines Erachtens ist die Neutronenflussdichte und die Energieverteilung relevant. Das Ziel besteht darin, dass quasi kontinuierlich Neutronen mit Uran-Kernen reagieren. Dazu kann entweder mehr Uran eingesetzt werden, andernfalls wird eine höhere Neutronenflussdichte benötigt. Ich sehe dennoch nicht, wie sich dadurch etwas an der grundlegenden Argumentation ändert.

herberger
28.08.2019, 17:19
Eine Agentenmeldung bekamen die Sowjets von einer Atombombenexplosion in Thüringen, die Sowjets konnten sich nicht vorstellen eine Atombombe mit so einem geringen Wirkungsgrad.

Leibniz
28.08.2019, 17:32
selbstverständlich gibt es eine 'kritische Masse', wenn Menge und Geometrie richtig beschaffen sind. Sie "hängt von verschiedenen Faktoren ab, hauptsächlich:

dem verwendeten spaltbaren Material (Nuklid (https://de.wikipedia.org/wiki/Nuklid) oder Nuklidgemisch),
der Dichte (https://de.wikipedia.org/wiki/Dichte) und der Form des Objektes,
der Anwesenheit von moderierenden (https://de.wikipedia.org/wiki/Moderator_(Physik)) oder neutronenabsorbierenden Substanzen
und der Anwesenheit eines Neutronenreflektors (https://de.wikipedia.org/wiki/Kernwaffentechnik#Reflektor) um das Objekt."

Quelle: Wikipedia
Seitdem ein (leider) nicht mehr unter uns schreibender Nutzer behauptete, dass die Judenblödel in Los Alamos nie die Atombombe hätten bauen können, wollte ich einmal klar stellen, dass diese Theorien von Vorne bis Hinten voller Widersprüche sind, wohingegen die offizielle Geschichte ziemlich plausibel erscheint.
Allerdings fehlte mir bislang die Muße, diese Angelegenheit bis ins letzte Detail durchzuexerzieren. Am Ende bleibt den Adressaten doch immer noch die Freiheit, die Ausführungen zu missachten. :D

Differentialgeometer
28.08.2019, 17:43
Seitdem ein (leider) nicht mehr unter uns schreibender Nutzer behauptete, dass die Judenblödel in Los Alamos nie die Atombombe hätten bauen können, wollte ich einmal klar stellen, dass diese Theorien von Vorne bis Hinten voller Widersprüche sind, wohingegen die offizielle Geschichte ziemlich plausibel erscheint.
Allerdings fehlte mir bislang die Muße, diese Angelegenheit bis ins letzte Detail durchzuexerzieren. Am Ende bleibt den Adressaten doch immer noch die Freiheit, die Ausführungen zu missachten. :D
Ja, den vermisse ich auch sehr :( ich denke, das Manhattanprojekt in Los Alamos ist sehr gut bezeugt, u.a. Durch sowjetische Spione. Während das Know How in DE vorhanden war, aber nicht die nötigen Ressourcen, so dass es lediglich für ein oder eine handvoll Testzündungen gereicht hat.

herberger
28.08.2019, 17:50
Ja, den vermisse ich auch sehr :( ich denke, das Manhattanprojekt in Los Alamos ist sehr gut bezeugt, u.a. Durch sowjetische Spione. Während das Know How in DE vorhanden war, aber nicht die nötigen Ressourcen, so dass es lediglich für ein oder eine handvoll Testzündungen gereicht hat.

Die Atombombe hatte 50 bis 60 Kg spaltbares Uran, es gab mal eine Rechnung das die USA nicht mehr als 20 bis 30 Kg spaltbares Uran hätten produzieren können..

Leibniz
28.08.2019, 19:00
Die Atombombe hatte 50 bis 60 Kg spaltbares Uran, es gab mal eine Rechnung das die USA nicht mehr als 20 bis 30 Kg spaltbares Uran hätten produzieren können..
Warum sollten die Amerikaner denn nicht imstande gewesen sein?

Mit den notwendigen theoretischen Grundlagen und ausreichenden Mitteln ist es doch nur eine Frage der Zeit.

Differentialgeometer
28.08.2019, 19:11
Die Atombombe hatte 50 bis 60 Kg spaltbares Uran, es gab mal eine Rechnung das die USA nicht mehr als 20 bis 30 Kg spaltbares Uran hätten produzieren können..
Das ist Quark. Man kann das genau nachverfolgen. Und, wie gesagt, das Projekt wurde ausspioniert....

Zyankali
28.08.2019, 19:38
was ich pers an der sache merkwürdig finde, wo kam plötzlich little boy her ? wieso schmeissen die als erstes die bombe mit dem ungetesteten design ?

Ansuz
28.08.2019, 19:40
Eines der Hauptprobleme des deutschen Atomprojekts soll die Beschaffung von Schwerem Wasser (D2O) gewesen sein. Ein idealer Moderator, der die Neutronen soweit abbremst, daß die Wahrscheinlichkeit relativ groß wird, das im Uran enthaltene Isotop 235 zu spalten.
(Die Gewinnung von reinem U 235 war damals schlicht nicht machbar).
Bei Kriegsausbruch gab es nur ein einziges Werk weltweit, welches Schweres Wasser in nennenswerten Mengen herstellte: Norsk Hydro in Südnorwegen. An das heißbegehrte Deuteriumoxid kamen die Deutschen allerdings nicht, sondern zuerst die Franzosen; der Rest der Geschichte liest sich wie ein Spionagethriller.

herberger
29.08.2019, 05:55
Warum sollten die Amerikaner denn nicht imstande gewesen sein?

Mit den notwendigen theoretischen Grundlagen und ausreichenden Mitteln ist es doch nur eine Frage der Zeit.

https://de.wikipedia.org/wiki/Max_Steenbeck

Die US Physiker benutzten ein umständliches System zur Isotopentrennung, die nicht sehr ergiebig war um genug spaltbares U 235 zu bekommen., die heute übliche Trenn Zentrifuge war den Amis unbekannt.

Text WIKI

Steenbeck stellte eine Gruppe von Mitarbeitern zusammen, die sich mit Verfahren zur Trennung von Uran-Isotopen befasste. Er verfolgte seit Ende 1947 die Idee einer Gaszentrifuge und entwickelte, zunächst in Suchumi und später in Leningrad (dem heutigen St. Petersburg), eine sehr erfolgreiche Version derselben. So kam die Sowjetunion in den Besitz der damals modernsten Technologie zur Isotopentrennung.

https://de.wikipedia.org/wiki/Gasdiffusionsverfahren

So bekamen die Amis ihr spaltbares Uran

Das Gasdiffusionsverfahren ist ein Verfahren zur Uran-Anreicherung. Es beruht darauf, dass Gasmoleküle eines Stoffes, deren Masse durch unterschiedliche Isotope variiert, unterschiedlich schnell diffundieren. Da der Trenneffekt sehr klein ist, müssen für eine effektive Anreicherung ca. 1000 solcher Trennstufen zu einer sogenannten Kaskade hintereinandergeschaltet werden. Man verwendet Uranhexafluorid, weil es bereits bei 56 °C sublimiert und weil Fluor nur aus einem einzigen Isotop besteht. Die Molekülmasse hängt somit nur vom Uranatom ab.

Süßer
29.08.2019, 15:34
GLEEP

kurze Einführung
https://de.qwerty.wiki/wiki/GLEEP
https://www.neimagazine.com/features/featuregleep-in-the-dark/
https://www.harwellcampus.com/history/

What was once the centre of UK nuclear energy research was initially home to racehorses, before conversion to a base for bomber aircraft during the 1930s. Most of the site’s buildings date from that time.
Following World War II, facilities were established under the UKAEA to study neutron scattering and nuclear fission. Among them was the Graphite Low Energy Experimental Pile (Gleep) which was built to prove the physics for the UK nuclear power programme in 1946/47.

Hier mal die 'riesigen Dimensionen' des ersten britischen Atomreaktors. Der wurde in einem Hangar errichtet
https://www.youtube.com/watch?v=g6_hbaHpepQ (https://www.youtube.com/watch?v=g6_hbaHpepQ)

https://alchetron.com/Atomic-Energy-Research-Establishment

https://www.flickr.com/photos/magnoxsites/16821388318

https://books.google.com.tr/books?id=TLK0BgAAQBAJ&lpg=PA395&ots=vmXvJKmtRe&dq=gleep%20reaktor&hl=de&pg=PA393#v=onepage&q=gleep%20reaktor&f=false


RAF Harwell

http://www.controltowers.co.uk/H-K/Harwell.htm

https://spuduka.blogspot.com/2012/08/raf-harwell.html

herberger
29.08.2019, 16:10
Wer sich die deutsche Atomforschung ab 1950 beziehungsweise 1956 offiziell, anschaut, dem fällt auf das die deutsche Atom Entwicklung ohne fremde Hilfe aufgebaut wurde, ab 1950 dachte man bereits schon über ein Atom U-Boot nach, das konnte nicht realisiert werden weil es die USA verboten hatten.

Rainer Karlsch untersuchte auch den Wissensstand deutscher Atom Wissenschaftler nach 1945 und der konnte mit den USA mithalten, die meisten Arbeiten der deutschen Wissenschaftler wurden ab 1956 veröffentlicht, und dieses Wissen musste noch von vor 1945 stammen, denn von 1945 bis 1956 war in Deutschland jede Forschung verboten die irgendwie mit Wehrtechnik zu tun hatte..

herberger
29.08.2019, 16:32
https://www.moz.de/landkreise/oberhavel/oranienburg/oranienburg-artikel/dg/0/1/1375365/

Riehl leitete bis 1950 die sowjetische Uran-Produktion. Ende August 1949 konnte die erste sowjetische Atombombe gezündet werden. Riehl, Sohn einer russischen Mutter und eines deutschen Vaters, wurde für seine Arbeiten am sowjetischen Kernforschungsprojekt unter anderem mit dem Stalin- und dem Leninpreis ausgezeichnet. 1955 durfte der Nuklearchemiker nach Deutschland zurückkehren, wo er ab 1957 an der Einrichtung des Forschungsreaktors in Garching bei München beteiligt war.


Als Ziel der Bomber haben die Amerikaner für den 15. März neben dem Wehrmachtshauptquartier in Zossen den Oranienburger Verschiebebahnhof angegeben. Von den Auer-Werken - zu beiden Seiten des Bahnhofs gelegen - war nicht die Rede. Und doch dürften sie das eigentliche Ziel der Angriffe gewesen sein. Spätestens seit Mitte 1944 war den Amerikanern bekannt, dass in Oranienburg Uranerze für Reaktorzwecke verarbeitet wurden.
Uran aus Belgisch-Kongo war den Deutschen als leichte Kriegsbeute in Belgien in die Hände gefallen. Nach der Besetzung des Sudetenlandes bedienten sich die Deutschen auch der Uranerze aus böhmischen Gruben.


Der strategische Erfolg der Amerikaner aber war trotz der Zerstörung der Auer-Werke nur mäßig. Denn Nikolaus Riehl, Leiter der Auer-Uranproduktion in Oranienburg, wurde mit anderen Wissenschaftlern in die Sowjetunion gebracht, um dort am Atombombenprojekt zu arbeiten. Rund 100 Tonnen Uranoxid, 900 Tonnen Monazitsand und 125 Tonnen Thoriumverbindungen stellte die Rote Armee in Oranienburg sicher und brachte das radioaktive Material in die Sowjetunion.

Süßer
31.08.2019, 07:32
Hier nochmal der Spiegelartikel von 1967. Ist eine schöne Zusammenstellung des damaligen Standes, wenn auch vieles verniedlicht wurde.
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46409300.html

OneDownOne2Go
31.08.2019, 10:20
Hier nochmal der Spiegelartikel von 1967. Ist eine schöne Zusammenstellung des damaligen Standes, wenn auch vieles verniedlicht wurde.
https://www.spiegel.de/spiegel/print/d-46409300.html

Aus Zeiten, als David Irving noch für den Spiegel schreiben durfte. Heute undenkbar...

Süßer
31.08.2019, 13:13
Aus Zeiten, als David Irving noch für den Spiegel schreiben durfte. Heute undenkbar...


Dafür gibt es mittlerweile eine brauchbare Übersicht von offizieller Seite. Was aber nicht dargestellt wird ist wie das Ganze organisiert war.
Das Amt für Wirtschaftsausbau, Vierjahresplanbehörde in ihrer Verlagerung Nähe Berlins, hat das über Vierjahrepalninstitute organisiert.
Literatur gab es über die Nothilfe für Physiker. Berichte wurden per Einschreiben eingeschickt und ausgewertet. Ein Konto für das Institut eingerichtet.
Die Forscher waren weiterhin im Lehrbetrieb eingebunden. So wurde eine virtuelle Schicht dem Unibetrieb übergestülpt. Das war sehr effizient.
Qualifizierte Mitarbeiter wurde übers Arbeitsamt zugewiesen. Das ganze hatte einen Projektcharakter. Wenn Notwendig wurde der Betrieb eingestellt und an anderer Stelle weitergemacht.

https://www.archiv-berlin.mpg.de/83592/uranprojekt_uebersichten.pdf


26.2.1942Wissenschaftliche Tagung der „AG Kernphysik“ (RFR und HWA) im „Haus der DeutschenForschung“ mit Teilnehmern von Wehrmacht und SS mit Eröffnungsvortrag von Schumann„Kernphysik als Waffe“, Vortrag von Heisenberg „Theoretische Grundlagen für die Energiegewinnung ausder Uranspaltung“ (Zitat: „Auch die (Uran)Maschine in Betrieb kann zur Gewinnung eines ungeheuerstarken Sprengstoffs führen“)

Ich gehe davon aus das mit dieser Konferenz die grundsätzlichen Forschungen zur ATOMbombe abgeschlossen waren. Die grundsätzlichen Probleme bei den Trägermitteln waren sicherlich bekannt.
In Folge dessen wurden danach sinnlose Projekte eingestellt, ZB Sänger Trauen, Me-264.


Daran anschließende interne Beratung Schumanns mit Clusius, Geiger, Harteck, Planck, Winkhausüber die Frage, ob sich die Arbeiten zur Nutzung der Atomenergie so intensivieren lassen, dass eineAuswirkung im Krieg noch möglich erscheint und wie ohne Nennung eines baldigen Termins daranohne Stillstand weitergearbeitet werden kann

Übersetzt, Beginn an konkreten Waffenprojekten. Ich denke da an das private Projekt, welches dann die B-47 wurde. Ich denke an Atlas, welches in einer Versuchsform, der MX-774 von Convair weiterentwickelt wurde. Es wurden in zahlreichen US-MAgazinen, konkrete Bilder von Atomraketen gemalt, ohne das eine Forschung der grundlegenden Fragen nachweisbar ist. Diese erfolgte später mit ungefähr 10jähriger Verzögerung.
Ein Problem war damals nicht lösbar, die Zielabweichung war zu groß. Das bedingte notwendigerweise den Einsatz von Wasserstoffbomben. https://books.google.com.tr/books?id=mm7oBQAAQBAJ&pg=PA204&lpg=PA204&dq=interkontinentalrakete+problem&source=bl&ots=9wp7uE6xf3&sig=ACfU3U1GdTy5-9HJpoRw4XZYTvSocayOag&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwipsLzZja3kAhUlxIsKHRF7CucQ6AEwEHoECGMQA Q#v=onepage&q=interkontinentalrakete%20problem&f=false

Süßer
31.08.2019, 16:12
http://public.beuth-hochschule.de/~eichhorn/vorlesungs-scripts/2018s_riehl-zehn_jahre_im_goldenen_kaefig-1988.pdf

Die Verlagerung von Auer Oranienburg war in Zechlin/Kagar.

https://www.pressreader.com/germany/maerkischer-zeitungsverlag-oranienburger-generalanzeiger/20180915/281925953916624

OneDownOne2Go
31.08.2019, 16:56
Dafür gibt es mittlerweile eine brauchbare Übersicht von offizieller Seite. Was aber nicht dargestellt wird ist wie das Ganze organisiert war.
Das Amt für Wirtschaftsausbau, Vierjahresplanbehörde in ihrer Verlagerung Nähe Berlins, hat das über Vierjahrepalninstitute organisiert.
Literatur gab es über die Nothilfe für Physiker. Berichte wurden per Einschreiben eingeschickt und ausgewertet. Ein Konto für das Institut eingerichtet.
Die Forscher waren weiterhin im Lehrbetrieb eingebunden. So wurde eine virtuelle Schicht dem Unibetrieb übergestülpt. Das war sehr effizient.
Qualifizierte Mitarbeiter wurde übers Arbeitsamt zugewiesen. Das ganze hatte einen Projektcharakter. Wenn Notwendig wurde der Betrieb eingestellt und an anderer Stelle weitergemacht.

https://www.archiv-berlin.mpg.de/83592/uranprojekt_uebersichten.pdf



Ich gehe davon aus das mit dieser Konferenz die grundsätzlichen Forschungen zur ATOMbombe abgeschlossen waren. Die grundsätzlichen Probleme bei den Trägermitteln waren sicherlich bekannt.
In Folge dessen wurden danach sinnlose Projekte eingestellt, ZB Sänger Trauen, Me-264.



Übersetzt, Beginn an konkreten Waffenprojekten. Ich denke da an das private Projekt, welches dann die B-47 wurde. Ich denke an Atlas, welches in einer Versuchsform, der MX-774 von Convair weiterentwickelt wurde. Es wurden in zahlreichen US-MAgazinen, konkrete Bilder von Atomraketen gemalt, ohne das eine Forschung der grundlegenden Fragen nachweisbar ist. Diese erfolgte später mit ungefähr 10jähriger Verzögerung.
Ein Problem war damals nicht lösbar, die Zielabweichung war zu groß. Das bedingte notwendigerweise den Einsatz von Wasserstoffbomben. https://books.google.com.tr/books?id=mm7oBQAAQBAJ&pg=PA204&lpg=PA204&dq=interkontinentalrakete+problem&source=bl&ots=9wp7uE6xf3&sig=ACfU3U1GdTy5-9HJpoRw4XZYTvSocayOag&hl=de&sa=X&ved=2ahUKEwipsLzZja3kAhUlxIsKHRF7CucQ6AEwEHoECGMQA Q#v=onepage&q=interkontinentalrakete%20problem&f=false

Ich denke, du nimmst da etwas sehr viel an. Nach allem, wirklich allem was sich an Unterlagen heute finden und einsehen lässt, gab es keine Entwicklungsarbeit zu einer Atombombe, die über die generelle Erwägung der Möglichkeit einer solchen hinaus ging. Irving schreibst selbst, das deutsche Atomprogramm war sehr theoretisch, es wurde von Wissenschaftlern geleitet, nicht vom Militär, und man war mehr an einer profunden Erforschung der Grundlagen und Dokumentation der Ergebnisse interessiert, als an praktisch verwertbaren Resultaten.

Natürlich, die "Uranmaschine", meist als "Uranbrenner" bezeichnet, würde einen extrem potenten "Sprengstoff" herstellen können, Plutonium nämlich, das nicht anders als in Brüter-Reaktoren in nennenswertem Umfang gewonnen werden kann. Aber dazu hätte sie erst mal funktionieren müssen, die Uranmaschine, und das tat sie bis Kriegsende nicht. Und selbst wenn, die Gewinnung waffenfähigen Plutoniums aus dem Vorprodukt so eines Brüters ist für sich ein extrem komplexes Unterfangen, selbst im Labormaßstab. Als die Briten nach 1945 "überrascht" feststellten, dass ihre "Verbündeten" weder Informationen noch Material zur Herstellung von Kernwaffen mit ihnen teilen wollten, brauchten sie 7 Jahre bis sie eine eigene Anlage besaßen, die ihnen die Herstellung von Plutonium in Mengen für die Waffenproduktion erlaubte, die Windscale-Anlage in Sellafield, Cumbria. Und das, obwohl sie von ihren "ausgeliehenen" Mitarbeitern am Manhatten-Projekt und durch Spionage recht genau wussten, was sie tun mussten. Eine Waffe auf Plutonium-Basis kommt als hypothetische "deutsche Kernwaffe" gar nicht in Frage, der Standort einer entsprechenden Produktionsanlage, so es sie gegeben hätte, wäre noch heute recht einfach zu finden, Windscale strahlt bis heute merklich oberhalb des natürlichen Hintergrundes, und das trotz zweier "Entseuchungen".

Und was ist mit einer Uran-Bombe? Ja, die ist simpler, im Grunde kann sie theoretisch jeder in seinem Keller bauen. Zumindest jeder, der so etwa 65 Kilo Uran235 zur Hand hat. Das Prinzip ist ja bekannt, man packt zwei unterkritische Massen U235 an die enden eines dicken Rohres, garniert das ganze mit ein paar Elektronen-Spendern, dann schießt man es Kraft Sprengung mit Wucht ineinander, BÄNG, Hiroshima. Ganz so banal ist es in der Realität natürlich nicht, aber im Vergleich zu einer Implosions-Bombe auf Plutoniumbasis ist es wirklich Heimwerker-Niveau. Nicht "Heimwerker-Niveau", und auch der Grund, wieso nicht jeder Kleingärtnerverein heute eigene Uran-Bomben nach dem Shotgun-Design hat ist, diese 65 Kilo Uran235 zu gewinnen. Deutschland besaß zwar bis quasi zum Kriegsende genug Uranerz und andere Rohuranquellen, aber es besaß so gut wie keine Anlagen zur Anreicherung. Es gab im deutschen Reich genau eine Ultrazentrifuge, und das war ein Labormodell, klein genug, dass es mehrfach ab- und an neuen Standorten wieder aufgebaut werden konnte, damit wäre niemals auch nur im Ansatz genug U235 zu gewinnen gewesen, das hätte keine Jahre gedauert, sondern Jahrzehnte.

Die deutschen Versuchsreaktoren arbeiteten mit leicht angereichertem Natururan und schwerem Wasser, damit lässt sich theoretisch eine selbsterhaltende Kettenreaktion in Gang bringen, eine Bombe lässt sich damit aber nicht bauen. Und das stand auch gar nicht auf dem Programm. Briten und Amis nässten sich zwar ein bei dem Gedanken, was der deutsche Forschergeist da wohl vollbringen können würde, nach dem Krieg, nach Alsos, atmeten sie aber entspannt durch weil sie erkannt hatten, dass die Deutschen Jahre, eher Jahrzehnte von Kernwaffen weg waren und nicht mal gezielt in diese Richtung forschten. Sie rissen sich noch eben die vorhandenen Rohstoffe unter den Nagel, bevor Uncle Joe sie in die Finger bekommen konnte, und fertig.

Bliebe eine "schmutzige" Bombe, die hat aber keinen strategischen Wert, zumal damals die Kenntnisse über die direkten und die langfristigen Folgen von Strahlung noch "lückenhaft" waren. Damit hätte sich nicht mal ein Gebiet gegen durchqueren durch Amis oder Sowjets "sperren" lassen, die scheuchten beide ein paar Jahre später ihre eigenen Soldaten in durch eigene Tests viel stärker verstrahlte Gebiete und dachten sich nichts weiter dabei. Das wäre im Krieg vollkommen wirkungslos gewesen.

Und schließlich die Rakete, in der du den potenziellen Träger einer deutschen Kernwaffe siehst. V1 und V2 hatten eine Nutzlast von jeweils etwa einer Tonne, die einfache Uran-Bombe Little Boy wog aber schon 4 Tonnen, die Plutonium-Bombe Fat Man 4 1/2 Tonnen. Das hätte auch eine A9 nicht tragen können, und selbst von der war Deutschland noch ein ganzes Stück weg. Gewicht und Ausmaß von Atomsprengköpfen war ein ganz wesentliches Problem bei der Entwicklung von Trägersystemen, Die Amis hatten einzig die B-29, die diese Nutzlasten befördern konnte, da passten die vorhandenen Waffen aber nicht ohne Umbau in den Bombenschacht, die Sowjets hatten letztlich auch die B-29, die sie einfach kopiert hatten, Deutschland hatte kein Trägersystem dieser Leistungsklasse. Raketen mussten eine Nutzlast von 5 bis 7 Tonnen haben, um als Träger in Frage zu kommen, die ersten Versuche mit solchen Trägerraketen fanden Anfang der 50er Jahre statt, vernünftig gelöst wurde das aber erst, als die Gefechtsköpfe kleiner und leichter wurden, noch mal fast zehn Jahre später.

So, genug Sermon, du wirst das sowieso ganz anders sehen. Ich bin ja auch ein Fan des Gedankens, dass Deutschland vielleicht nur ganz, ganz knapp am Sieg im 2. Weltkrieg vorbei rasiert ist und auf allen Gebieten mehr oder weniger führend war, mit Jahren oder auch mal Jahrzehnten Vorsprung. Aber das hält einer kritischen Betrachtung einfach nicht Stand, gerade in Sachen Kernwaffen nicht.

Süßer
01.09.2019, 08:26
Mir ist klar das man einen Gläubigen mit Argumenten nicht überzeugen kann. Aber ich konnte den gegenwärtigen offiziellen Stand, den Du mMn vertritst, mit Argumenten widerlegen konnte. (ZB Uran, Oolen, Staßfurt, Zechlin.)
Ja, es sind keine deutschen Projekte bekannt, die direkt die Entwicklung von strategischen Waffen in Deutschland belegen. Deswegen meine Annahme, wenn sie Teil der Kriegsbeute waren, sollten sich Spuren in den amerikanischen Projekten zu Entwicklung strategischer Waffen wiederfinden. Da wo sich deutsche Grundlagenforschung nachweisen läßt, auf die ein amerikanisches Projekt aufbaut, werte ich das Möglichkeit für ein deutsches Projekt. Ich behaupte nicht, diese wurden fertiggestellt. Ein Projekt beginnt indem eine Forschergruppe, zusammen mit Ingenieuren, Ergebnisse der Grundlagenforschung in konkrete Geräte umsetzt, mit einem Bleistiftstrich.
Mein erster Fund war Schraier/Boeing der ein privates Projekt aus Braunschweig erbeutete. Absurderweise veröffentlicht Boeing die erbeuteten Unterlagen nicht aber behauptet bis heute; die Boeing B4 ist ein amerikanisches Projekt. Selbst bei der B52 gibt es das Wunder von Las Vegas, wo offiziell angegeben wird, das übers Wochenende die Entwicklungsarbeit und Grundlagenforschung von Jahren erledigt wurde.
Schaut man ins Deutsche Reich, sieht man die komplette Grundlagenforschung, 35 Grad Pfeilung, dünne Flügel, etc. Und man sieht das das Projekt Me264 abgebrochen wurde. Aber es wird nicht gesagt warum. Es ist aber klar, das der strategische Bomber keine Eindringfähigkeiten mehr hatte. Aber die Arado234 bewies JetBomber schon. Deswegen sehen ich die Behauptung, die deutschen Entwickler hätten über längere Zeiten garnichts gemacht als absurd an. Genau diese Lücken in der Biographie werden bei Vielen angegeben.

Ja es war ein faschistisches System. Das Mittel der Wahl um die Arbeitskraft bestmöglichst im Sinne des Systems zu nutzen war das Arbeitsamt. Eugen Sänger bekam ein Brief sich nach Ainring zu begeben, nachdem sein Projekt in Trauen beendet wurde. Das kann man in vielen Biographien rauslesen. Bergarbeiter wurden von der Front geholt, wenn ihre Fachkenntnisse gebraucht wurden. Deswegen halte ich die Angabe, außer Kaffekochen war nichts, als unglaubwürdig. (ZB Göpel in Leipzig) Bis Ende Februar45 war das straff organisiert.

Aber wer? Es gab im Deutschen Rich ein Problem mit Spionage, das war bekannt. Die Reaktion darauf ist logischerweise die Etablierung einer parallelen Struktur. Offizieller Stand ist das das Technische Amt bis zur Kapitulation nicht bekannt war. Das unterstand Göring. Zufälligerweise untersteht die Vierjahresplanbehörde auch Göring. Deswegen ist der Schluß naheliegend diese Parallelstruktur unterstand Göring. Wieder eine Personalie, die sich offiziell jahrelang nur mit Kaffekochen beschäftigt hat... ,wenn man vom Kunstraub absieht. Die Vierjahresplanbehörde etablierte in der Forschung eine Parallelstruktur, zb das Institut für Neutronenforschung. Insgesamt waren es 35 Institute. Eigentlich nur 34, da Institut No 1 nicht aufgeführt ist, die Liste beginnt schlicht mit Nummer 2.
Im Umkehrschluß können sich beim Heerewaffenamt oder Forschungsrat keine strategischen Projekte verstecken und so nicht gefunden werden.

Glaube das reicht erst mal, LG

PS: Wichtige Projekte wurden in GmbH organisiert. Die Angestellten sind nur der Geschäftsführung reportpflichtig. So wurde vermieden das irgendeine vorgesetzte Behörde, via Berichtspficht Informationen absaugte. Beispiel Wasserbauanstalt Kochel.

goldi
01.09.2019, 10:22
Wenn das alles der Führer gewusst hätte!

herberger
01.09.2019, 10:37
Wenn das alles der Führer gewusst hätte!

Hat er, der Führer war strikt gegen den Einsatz von Massenvernichtungswaffen.

Er wollte als Mann des Friedens in die Geschichte eingehen.

goldi
15.10.2019, 21:07
1. Atombombe und Atomexplosion am Beispiel Iran:


https://www.youtube.com/watch?v=TDxd5nENHu8


2. Atomraketen


https://www.youtube.com/watch?v=1nVl2VfirM8

Der böhmische Baron W.E.:
Der Systemuntergang dürfte nuklear werden.

er bezieht sich auf das hier:
Trump-Regierung ist besorgt
Bei Erdogan lagern noch
50 US-Atombomben
Angesichts der aktuellen Eskalation sind die USA alarmiert! Wie die „New York Times“ (https://www.nytimes.com/2019/10/14/world/middleeast/trump-turkey-syria.html) berichtet, prüfen Außen- und Energieministerium bereits eine Verlegung der Atomwaffen. Das behaupten Insider gegenüber der Zeitung. Die 50 Bomben seien „in Erdogans Geiselhaft“, heißt es demnach.
Die große Befürchtung in den USA: Wenn in der Türkei keine US-Atomwaffen mehr stationiert sind, könnte die Türkei möglicherweise selbst auf die Idee kommen, solche Waffen zu entwickeln.
In der Vergangenheit hatte es auch schon mehrfach solche Andeutungen Erdogans gegeben:
• Erst auf der UN-Generalversammlung am 24. September verkündete Erdogan: „Entweder sollte der Besitz für alle Länder verboten werden – oder für jeden erlaubt“.
• Schon bei seinen Wahlkampfreden vor der Wahl im Juni 2018 hatte Erdogan immer wieder gegen den Westen geschimpft und dabei auch die Frage gestellt, warum die USA Atomwaffen hätten und diese anderen Ländern (z. B. Iran) vorenthalten wollen.
Bislang allerdings ist die Türkei Unterzeichnerstaat des Atomwaffensperrvertrags.
Aber: Die Türkei hat bereits eine eigene Atombehörde geschaffen – und die steht ganz unter der Aufsicht Erdogans. Dabei fordert die Internationale Atomenergiebehörde IAEA eine politisch unabhängige Behörde für nukleare Aufsicht. Dort ernennt der türkische Präsident seine Top-Aufseher und entscheidet sogar darüber mit, wen sie einstellen.
https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/tuerkei-bei-erdogan-lagern-noch-50-us-atombomben-trump-regierung-ist-besorgt-65355678.bild.html

herberger
11.04.2020, 10:19
https://www.warhistoryonline.com/world-war-ii/atomic-bomb-on-germany.html?fbclid=IwAR36VwgMlP7mU_lYr0mjdUgfL-g8oCv0Ysp7wbtVErpK_owRXYmeUvDL4qE

Wer hat nur die Legende gestrickt das Mannheim als Ziel für eine Atombombe vorgesehen war. Ich wusste das schon immer das es blödsinn ist.


Die Macht dieser Bomben hat viele Menschen dazu gebracht, sich zu fragen, ob die US-Regierung jemals erwogen hat, sie in Deutschland zu verwenden.Die Tatsache, dass die Bombe vor der Übergabe nicht fertig war, bedeutet jedoch nicht automatisch, dass Deutschland kein Ziel war.

Die Tatsache, daß die früheste bekannte Diskussion über Ziele im Mai 1943 war, verleiht Deutschland als möglichem Ziel ein gewisses Gewicht. Diese Diskussion war der letzte Punkt auf der Tagesordnung einer Sitzung, die sich mit einer Reihe von Fragen befasste.

Während dieser Diskussion schien die allgemeine Ansicht zu sein, dass der beste Einsatzpunkt die japanische Flotte im Hafen von Truk sein würde. Tokio wurde von General Styer vorgeschlagen, aber dies wurde abgelehnt.

Die Anwesenden schienen zu glauben, dass die Japaner im Vergleich zu den Deutschen nicht so fähig wären, Wissen aus der Bombe zu sichern, wenn sie nicht detonieren würde.Die 1943 geführte Diskussion wird von den Menschen oft als klares Zeichen dafür gesehen, dass Japan immer das Ziel sein würde. Diese lockere Diskussion war jedoch noch theoretisch, da es keine funktionierende Bombe gab. Es würde noch zwei Jahre dauern, bis konkrete Pläne gemacht würden.Die erste wirkliche Diskussion über Ziele würde erst im Frühjahr 1945 stattfinden. Zu diesem Zeitpunkt war klar, dass die deutsche Niederlage unmittelbar bevorstand und dies die Bombardierung des Landes ins Wanken bringen würde. Die Diskussion fand in den berühmten Target Committee-Sitzungen statt und konzentrierte sich ganz auf Japan.

Ein Großteil der Belege für die Zielplanung scheint darauf hinzuweisen, dass Deutschland nie wirklich als Ziel betrachtet wurde.

Nicht Sicher
11.04.2020, 21:45
Ist war auf Russisch, aber die Animationen bzw. numerischen Simulationen bezüglich der Sprenglinsen und wie da die Stoßwellen verlaufen müssen sind ausgezeichnet:

https://www.youtube.com/watch?v=N2cmOZGRIew

Auch gut und auf Englisch:


https://www.youtube.com/watch?v=zVhQOhxb1Mc

Nicht Sicher
16.04.2020, 23:18
Vielleicht könnte ja ein Mod die Überschrift zu "Moderne Waffen gut erklärt" ändern? Ich will keinen neuen Strang aufmachen und passendere sehe ich nicht. Daher stelle ich das einfach mal auch hier rein. Es dürfte hier so einige Nutzer geben, die an den technisch-naturwissenschaftlichen Details interessiert sind, die weiter gehen als die üblichen Pseudo-Dokus aus dem Fernsehen.

Erstes Video: Lenkmethoden und Trajektorien von Flugabwehrwaffen an der S-75 erklärt:


https://www.youtube.com/watch?v=_zWK5KaaOlo


Einsatz in Vietnam:


https://www.youtube.com/watch?v=g7uh8I1OPMQ

Schon paar Mal hier rein gestellt und weniger eine wissenschaftliche Darstellung, aber trotzdem sehenswert:

https://www.youtube.com/watch?v=FtLFU2UjyNs

Kein Luftabwehrsystem, sondern im Gegenteil ein Seezielflugkörper, der auf einer speziellen quasi ballistischen Flugbahn US-Trägerkampfgruppen bekämpfen sollte:

https://www.youtube.com/watch?v=CtTy8_T3HU8

Süßer
16.04.2020, 23:45
Ist war auf Russisch, aber die Animationen bzw. numerischen Simulationen bezüglich der Sprenglinsen und wie da die Stoßwellen verlaufen müssen sind ausgezeichnet:
[video=youtube;N2cmOZGRIew
Auch gut und auf Englisch:

[video=youtube;zVhQOhxb1Mc

Hohlladungsprinzip funktioniert nicht als Kernwaffenzünder. Theorethisch schon aber dann tritt ein neue Dimension auf. Die Elektronen werden stärker beschleunigt als die Atomkerne. Wenn die Elektronen sich der Lichtgeschwindigkeit nähern, entnehmen sie dem System beliebig viel energie ohne weiter zu beschleunigen. So verhindern sie die weitere Beschleunigung der zu spaltenen Atomkerne. Das nennt man Relativistische Verluste. Nett wie der Märchenonkel was erzählt. Wenn man es sich richtig überlegt, stimmt nicht ein einziges von der L-Presse propagiertes Zündprinzip! Wieso sollten die auch das Geheimnis des wichtigsten Machtmittel des aufkommenden Kalten Krieges preisgeben?

Nicht Sicher
16.04.2020, 23:53
Hohlladungsprinzip funktioniert nicht als Kernwaffenzünder. Theorethisch schon aber dann tritt ein neue Dimension auf. Die Elektronen werden stärker beschleunigt als die Atomkerne. Wenn die Elektronen sich der Lichtgeschwindigkeit nähern, entnehmen sie dem System beliebig viel energie ohne weiter zu beschleunigen. So verhindern sie die weitere Beschleunigung der zu spaltenen Atomkerne. Das nennt man Relativistische Verluste. Nett wie der Märchenonkel was erzählt. Wenn man es sich richtig überlegt, stimmt nicht ein einziges von der L-Presse propagiertes Zündprinzip! Wieso sollten die auch das Geheimnis des wichtigsten Machtmittel des aufkommenden Kalten Krieges preisgeben?
Hä? Die Spaltung und die Beschleunigung und damit geometrisch erzeugte Verdichtung haben an sich miteinander nichts zu tun. Das Erste wird durch Neutronen verursacht, das Zweite erhöht durch die höhere Dichte die Wahrscheinlichkeit für das Erstere. Das ist pure Raumgeometrie, also wie viele Teilchen pro Volumen bzw. im Weg eines sich bewenden Neutrons befinden.

Wie du auf Elektronen kommst, ist mir auch nicht so wirklich klar, da sich das Ganze eben nicht in der Elektronenhülle wie bei chemischen Reaktionen abspielt. Relativistische Verluste haben hier auch nichts verloren ...

Süßer
17.04.2020, 00:05
Hä? Die Spaltung und die Beschleunigung und damit geometrisch erzeugte Verdichtung haben an sich miteinander nichts zu tun. Das Erste wird durch Neutronen verursacht, das Zweite erhöht durch die höhere Dichte die Wahrscheinlichkeit für das Erstere. Wie du auf Elektronen kommst, ist mir auch nicht so wirklich klar, da sich das Ganze eben nicht in der Elektronenhülle wie bei chemischen Reaktionen abspielt. Relativistische Verluste haben hier auch nichts verloren ...

Nein, normalerweise wird Uran verdichtet? So stark im Vakuum, das sich die Atomkerne berühren und die Kettenreaktion anstoßen sollen.
Das Ausgangsmaterial ist im festen Aggregatzustand, das wid erhitzt und dann sogar in Plasma verwandelt? Oh, Plasma besteht aus einem Gemisch von Atomkernen und Elektronen... Da haben wir die Elektronen und nebenbei die Begründung warum im Beschleuniger (wie ZzB CERN) nur Atomkerne wie Protonen beschleunigt werden. Jetzt klar?
Dieses Prinzip, was erstmal von Diebner vorgeschlagen wurde, leidet daran, daß die Elektronen in der Verdichtungsarea nicht herausgehalten werden können. Hier sind wir wieder am Anfang... und kommen zwangsläufig zu relativistischen Verlusten.
Übrigens.
Im Plasma ist die Temperatur ein Maß für die Energie der Teilchen des Gemisches. Da es reglemäßig aus eine Sorte Atomkernen und freien Elektronen (ungefähr tausend mal leichter) besteht, stellte man schon in den ersten Büchern zur Plasmaphysik fest das ein Plasma zwei Temperaturen hat.

Nicht Sicher
17.04.2020, 00:23
Was hat der vierte Aggregatzustand nun damit zu tun? Richtig: Nichts. Kernspaltung bzw. Fusion haben was mit den Bindungskräften im Kern zu tun, die beim Eisen den Maximalwert erreichen. Heißt: Bei Elementen die schwerer sind, kann man durch Spaltung gebundene Energie freisetzen. Bei leichteren Elementen bringt wiederum die Fusion Energie.

Wie kommst du jetzt auf Teilchenbeschleuniger? Dort werden Protonen bzw. schwere Kerne beschleunigt, weil diese eben um den Faktor ~2k * Anzahl der Kernbausteine schwerer sind und damit mehr Kollisionsenergie aufbringen bzw. im Gegensatz zu Elektronen auch keine Energie bei Richtungswechseln (=Kreisbahn) verlieren.

Die Temperatur ist immer ein Maß für den Energieinhalt von Teilchen in einem Volumen. Bei normalen Temperaturen ist es schlichtweg die kinetische Energie der Schwingungen, später des "Umherfliegens" und beim Plasma sind sogar die Elektronen rausgerissen und es kommt noch die elektromagnetische Strahlung dazu, die man im Prinzip auch einer Temperatur zuordnen kann. Zumindest als Verteilung mit einem Emissionsmaximum, siehe Wiensches Gesetz.

Hat aber alles noch nichts mit den Kernkräften zu tun. Das wird mir jetzt echt zu esoterisch ...

Süßer
17.04.2020, 00:50
Was hat der vierte Aggregatzustand nun damit zu tun? Richtig: Nichts. Kernspaltung bzw. Fusion haben was mit den Bindungskräften im Kern zu tun, die beim Eisen den Maximalwert erreichen. Heißt: Bei Elementen die schwerer sind, kann man durch Spaltung gebundene Energie freisetzen. Bei leichteren Elementen bringt wiederum die Fusion Energie.

Wie kommst du jetzt auf Teilchenbeschleuniger? Dort werden Protonen bzw. schwere Kerne beschleunigt, weil diese eben um den Faktor ~2k * Anzahl der Kernbausteine schwerer sind und damit mehr Kollisionsenergie aufbringen bzw. im Gegensatz zu Elektronen auch keine Energie bei Richtungswechseln (=Kreisbahn) verlieren.

Die Temperatur ist immer ein Maß für den Energieinhalt von Teilchen in einem Volumen. Bei normalen Temperaturen ist es schlichtweg die kinetische Energie der Schwingungen, später des "Umherfliegens" und beim Plasma sind sogar die Elektronen rausgerissen und es kommt noch die elektromagnetische Strahlung dazu, die man im Prinzip auch einer Temperatur zuordnen kann. Zumindest als Verteilung mit einem Emissionsmaximum, siehe Wiensches Gesetz.

Hat aber alles noch nichts mit den Kernkräften zu tun. Das wird mir jetzt echt zu esoterisch ...

Sei wann ist Physik esotherisch? Ich wiederlegte Dein Video

Ist war auf Russisch, aber die Animationen bzw. numerischen Simulationen bezüglich der Sprenglinsen und wie da die Stoßwellen verlaufen müssen sind ausgezeichnet:

Sprenglinsen: versuchen eine kleine Menge Kernsprengstoff so zu verdichten das die Kettenreaktion eintritt. Das Prinzip wurde zuerst von Kurt Diebner vorgeschlagen. Ist keine Esotherik.

Nicht Sicher
17.04.2020, 00:55
Sei wann ist Physik esotherisch? Ich wiederlegte Dein Video


Sprenglinsen: versuchen eine kleine Menge Kernsprengstoff so zu verdichten das die Kettenreaktion eintritt. Das Prinzip wurde zuerst von Kurt Diebner vorgeschlagen. Ist keine Esotherik.
Was du von dir gibst, hat leider oft wenig mit Physik zu tun, sondern mit Esoterik. Von daher noch mal: Die Verdichtung ist eine Sache der Geometrie, der Spaltungswahrscheinlichkeit, die man dadurch versucht zu erhöhen. Und damit die kritische Masse zu reduzieren. Wie viele Kerne pro Volumen im Weg sind und wie viele Neutronen diese dann bei der Spaltung pro Volumen neu erzeugen können.

Die Spaltung an sich findet aber wohlgemerkt nicht durch die Verdichtung statt. Sondern durch Neutronen. Die Kettenreaktion findet auch ohne die Verdichtung statt, nur eben nicht in einem hinreichend großen Teil des Volumens oder genauer gesagt der Kerne. Weil diese vorher auseinander fliegen. Daher die Verdichtung ...

Süßer
17.04.2020, 01:11
Was du von dir gibst, hat leider oft wenig mit Physik zu tun, sondern mit Esoterik. Von daher noch mal: Die Verdichtung ist eine Sache der Geometrie, der Spaltungswahrscheinlichkeit, die man dadurch versucht zu erhöhen. Und damit die kritische Masse zu reduzieren. Wie viele Kerne pro Volumen im Weg sind und wie viele Neutronen diese dann bei der Spaltung pro Volumen neu erzeugen können.

Die Spaltung an sich findet aber wohlgemerkt nicht durch die Verdichtung statt. Sondern durch Neutronen. Die Kettenreaktion findet auch ohne die Verdichtung statt, nur eben nicht in einem hinreichend großen Teil des Volumens oder genauer gesagt der Kerne. Weil diese vorher auseinander fliegen. Daher die Verdichtung ...

Aber bevor Neutronen ins Spiel kommen und damit die Kernspaltung, wird die Verdichtung gestoppt. Grund sind die relativistischen Verluste. Nix Eso, das sind noch die leichteren Übungen. Anspruchsvoller wird es wenn es um die wahrscheinlich funktionierenden Modelle geht.
Ein Stichpunkt gebe ich: K-Einfang. Oder warum Lithium6 waffenfähig ist aber die anderen Isothope nicht. ;)

Nicht Sicher
17.04.2020, 01:20
Aber bevor Neutronen ins Spiel kommen und damit die Kernspaltung, wird die Verdichtung gestoppt. Grund sind die relativistischen Verluste. Nix Eso, das sind noch die leichteren Übungen. Anspruchsvoller wird es wenn es um die wahrscheinlich funktionierenden Modelle geht.
Ein Stichpunkt gebe ich: K-Einfang. Oder warum Lithium6 waffenfähig ist aber die anderen Isothope nicht. ;)

Doch, Eso und Durcheinanderwerfen von völlig verschiedenen Dingen. Spaltung hat nichts mit der Verdichtung an sich zu tun und findet daher auch jede Sekunde weltweit in Kernreaktoren statt. Ohne jegliche Verdichtung.

Aber wie ich es hier und auch schon anderswo geschrieben habe: Wenn es um die Physik geht, hast du einen schweren Hang zu Esoterik. Egal ob es um Kernwaffen, Astronomie oder Flugabwehrsysteme etc. geht, esoterischer Unsinn ist da bei dir immer der Mittelpunkt. Weiß der Geier, warum. Dass Herberger da nicht im Ansatz weiß, wovon er redet, dürfte jedem schnell klar werden. Aber bei deinem Unsinn bin ich ratlos ...

Süßer
17.04.2020, 01:45
Doch, Eso und Durcheinanderwerfen von völlig verschiedenen Dingen. Spaltung hat nichts mit der Verdichtung an sich zu tun und findet daher auch jede Sekunde weltweit in Kernreaktoren statt. Ohne jegliche Verdichtung.

Aber wie ich es hier und auch schon anderswo geschrieben habe: Wenn es um die Physik geht, hast du einen schweren Hang zu Esoterik. Egal ob es um Kernwaffen, Astronomie oder Flugabwehrsysteme etc. geht, esoterischer Unsinn ist da bei dir immer der Mittelpunkt. Weiß der Geier, warum. Dass Herberger da nicht im Ansatz weiß, wovon er redet, dürfte jedem schnell klar werden. Aber bei deinem Unsinn bin ich ratlos ...

Vielleicht sollte ich mich etwas verteidigen? ;)

Was ich schreibe ist kein Unsinn. Ich weigere mich nur den Argumenten der Lehrmeinung zu folgen, wenn sie zuendegedacht inkonsistent sind. ZB die Sprengstofflinsen, sind untauglich als Initiator von atomaren Sprengbomben.
Wenn auch die Logikkette richtig ist. Aber es wird der Umstand ignoriert, das im Explosionskern zwangsläufig ein Plasma entsteht. Dieses Plasma gehorcht der Plasmaphsysik. Und was die Schlußfolgerung daraus ist, habe ich schon mehrmals dagelegt.

Das im Kernkraftwerk eine Kernspaltung im Resonanzeinfang statfindet hat überhaupt nichts mit der Physik der Sprenglinsen zu tun.

Die (esotherische) aber eigentlich philosophische Frage ist: Warum werden Zünder erklärt, wenn sie nicht funktionieren werden?

Nicht Sicher
17.04.2020, 01:50
Vielleicht sollte ich mich etwas verteidigen? ;)

Was ich schreibe ist kein Unsinn. Ich weigere mich nur den Argumenten der Lehrmeinung zu folgen, wenn sie zuendegedacht inkonsistent sind. ZB die Sprengstofflinsen, sind untauglich als Initiator von atomaren Sprengbomben.
Wenn auch die Logikkette richtig ist. Aber es wird der Umstand ignoriert, das im Explosionskern zwangsläufig ein Plasma entsteht. Dieses Plasma gehorcht der Plasmaphsysik. Und was die Schlußfolgerung daraus ist, habe ich schon mehrmals dagelegt.

Das im Kernkraftwerk eine Kernspaltung im Resonanzeinfang statfindet hat überhaupt nichts mit der Physik der Sprenglinsen zu tun.

Die (esotherische) aber eigentlich philosophische Frage ist: Warum werden Zünder erklärt, wenn sie nicht funktionieren werden?

Äh, wie oft habe ich schon geschrieben, dass die chemischen Verdichter per so kein Zünder sind? Sondern eben nur der Verdichter?

Süßer
17.04.2020, 01:54
Äh, wie oft habe ich schon geschrieben, dass die chemischen Verdichter per so kein Zünder sind? Sondern eben nur der Verdichter?

Aber die Verdichtung funktioniert nicht so wie gedacht. Deswegen wird der nukleare Abschnitt nicht aktiv.

Süßer
17.04.2020, 11:58
Wer hat eigentlich den Titel von Atomwaffen zu moderne Waffen verwäßert?

Bitte wieder den alten Titel..

kiwi
17.04.2020, 12:16
Wer braucht denn heute noch Atomwaffen-es gibt doch andere Mittel um einen Krieg zu führen und zu gewinnen.

Hrafnaguð
17.04.2020, 13:22
Ist war auf Russisch, aber die Animationen bzw. numerischen Simulationen bezüglich der Sprenglinsen und wie da die Stoßwellen verlaufen müssen sind ausgezeichnet:

https://www.youtube.com/watch?v=N2cmOZGRIew

Auch gut und auf Englisch:


https://www.youtube.com/watch?v=zVhQOhxb1Mc

:haha:
"Anal ballistischer Körper mit einer Länge von 3.3 Metern"
Hat die automatische Übersetzung während des russ. Videos ausgespuckt, haha.

Nicht Sicher
08.07.2020, 18:58
:haha:
"Anal ballistischer Körper mit einer Länge von 3.3 Metern"
Hat die automatische Übersetzung während des russ. Videos ausgespuckt, haha.

:D

Danke an den Mod, der die Überschrift nach meinem Vorschlag geändert hat! Das passt in der Hinsicht nicht so zum Thema Erklären, aber doch zum Thema Atomwaffen. Richard Fenman bei seiner Arbeit in Los Alamos.

Sehr beeindruckend aber auch sehr amüsant!


https://www.youtube.com/watch?v=uY-u1qyRM5w

Bei der Blaupausen-Geschichte habe ich mich selber erkannt ...:D

Merkelraute
08.07.2020, 19:23
https://www.youtube.com/watch?v=mfN12mTtT7c

Differentialgeometer
09.07.2020, 13:17
Physik ist gemein, ich weiß. Die diskriminiert ja sogar Neger und Moslems...

?! Warum?!

Maitre
09.07.2020, 13:44
?! Warum?!

Dunkle Objekte heizen sich in der Sonne schneller auf. Das ist diskrimierend!

Ansuz
22.07.2020, 14:10
Interessante Meldung bei Reuters. Fettung von mir:

New Lockheed CEO says 5G networks key to military vehicle autonomy - Reuters (https://www.reuters.com/article/us-lockheed-results-ceo/new-lockheed-ceo-says-5g-networks-key-to-military-vehicle-autonomy-idUSKCN24M2LH)

WASHINGTON (Reuters) - James Taiclet, the new chief executive at Lockheed Martin the Pentagon’s largest weapons supplier, is keen to use 5G networks to bolster the militaries’ autonomous capabilities, he told Reuters in an interview following the company’s earnings announcement on Tuesday.


Lockheed raised its full-year profit and revenue forecasts on Tuesday as the U.S. weapons supplier overcame coronavirus-driven supply disruptions in its aeronautics unit that makes the F-35 fighter jet.
The new CEO of the jet and missile maker told Reuters in his first interview since taking the job, “in some ways the military application of 5G is simpler than the commercial application,” he said.

He envisions a future where half to three-quarters of military vehicles are autonomous, and a robust 5G network is the backbone of that fleet.
“We’re trying to make the programs and platforms better, and make them distinctively better versus our peer group by getting out in front of the networking side of this much more quickly,” he said.
During a post earnings conference call with investors Taiclet gave the networking plan a name: “I’ve got an idea called 5G.mil that we’re going to try to figure out.”
Taiclet was head of American Tower Corp, a real estate investment trust that leases out cell tower space to communications companies. He became CEO of Lockheed in June. He was previously on its board of directors.
He succeeded Marillyn Hewson, who held the top position at Lockheed for six years. She is now executive chairman of the board.
During his time at American Tower, the mobile communications industry grew and American Tower expanded its footprint both domestically and internationally through organic growth as well as acquisitions.
On the call with investors, Taiclet said he could explore acquisitions during an economic downturn.
Taiclet, a former U.S. Air Force pilot with the call sign “Cheetah23”, had worked at Honeywell International Inc and United Technologies Corporation.

Schwabenpower
22.07.2020, 14:24
Interessante Meldung bei Reuters. Fettung von mir:

New Lockheed CEO says 5G networks key to military vehicle autonomy - Reuters (https://www.reuters.com/article/us-lockheed-results-ceo/new-lockheed-ceo-says-5g-networks-key-to-military-vehicle-autonomy-idUSKCN24M2LH)

WASHINGTON (Reuters) - James Taiclet, the new chief executive at Lockheed Martin the Pentagon’s largest weapons supplier, is keen to use 5G networks to bolster the militaries’ autonomous capabilities, he told Reuters in an interview following the company’s earnings announcement on Tuesday.


Lockheed raised its full-year profit and revenue forecasts on Tuesday as the U.S. weapons supplier overcame coronavirus-driven supply disruptions in its aeronautics unit that makes the F-35 fighter jet.
The new CEO of the jet and missile maker told Reuters in his first interview since taking the job, “in some ways the military application of 5G is simpler than the commercial application,” he said.

He envisions a future where half to three-quarters of military vehicles are autonomous, and a robust 5G network is the backbone of that fleet.
“We’re trying to make the programs and platforms better, and make them distinctively better versus our peer group by getting out in front of the networking side of this much more quickly,” he said.
During a post earnings conference call with investors Taiclet gave the networking plan a name: “I’ve got an idea called 5G.mil that we’re going to try to figure out.”
Taiclet was head of American Tower Corp, a real estate investment trust that leases out cell tower space to communications companies. He became CEO of Lockheed in June. He was previously on its board of directors.
He succeeded Marillyn Hewson, who held the top position at Lockheed for six years. She is now executive chairman of the board.
During his time at American Tower, the mobile communications industry grew and American Tower expanded its footprint both domestically and internationally through organic growth as well as acquisitions.
On the call with investors, Taiclet said he could explore acquisitions during an economic downturn.
Taiclet, a former U.S. Air Force pilot with the call sign “Cheetah23”, had worked at Honeywell International Inc and United Technologies Corporation.
Das wäre aber leicht angreif- und sabotierbar. Wie soll das eigentlich im Feindesland funktionieren?

Haspelbein
22.07.2020, 14:48
Das wäre aber leicht angreif- und sabotierbar. Wie soll das eigentlich im Feindesland funktionieren?

Herzlichen Glückwusch, Deutschland ist unangreifbar! :dg:

Ansuz
22.07.2020, 14:52
Das wäre aber leicht angreif- und sabotierbar. Wie soll das eigentlich im Feindesland funktionieren?
Gute Frage. Ob es sich um reines Säbelrasseln handelt, kann ich derzeit nicht einschätzen.

Man könnte , solange Details unbekannt sind, jetzt erst mal eine wunderbare VT daraus basteln - irgendwas mit Huawei und China! (In Erinnerung an das Theater um 5G/Huawei). Moment, da muß zwingend noch Putin und russische Häkker rein. Und natürlich noch was mit der pöhsen Strahlung und Chemtrails.

Ansuz
22.07.2020, 15:21
Herzlichen Glückwusch, Deutschland ist unangreifbar! :dg:


Endlich habe ich verstanden, warum seit Jahrzehnten von Digitalisierung nur geschwafelt wird, aber nicht wirklich etwas gemacht wird. Dito für die Energiewende, die eine sichere Stromversorgung erfolgreich verhindern wird.

Nur zu unserem Besten! Wie konnte ich nur diese weise Voraussicht unserer größten, besten Gottkanzlette aller Zeiten übersehen.

Süßer
22.07.2020, 15:50
Das wäre aber leicht angreif- und sabotierbar. Wie soll das eigentlich im Feindesland funktionieren?

Sagt dir Konsul etwas? Da wurden sogar Ersatzteile bei bedarf über die Fronten hinaus ausgetauscht.

Schwabenpower
22.07.2020, 17:43
Sagt dir Konsul etwas? Da wurden sogar Ersatzteile bei bedarf über die Fronten hinaus ausgetauscht.
Nutzt Dir aber nichts, wenn es im Feindesland gar kein 5G gibt. Oder der Feind es abschaltet

Süßer
22.07.2020, 18:34
Nutzt Dir aber nichts, wenn es im Feindesland gar kein 5G gibt. Oder der Feind es abschaltet
Entschuldige es heißt korrekt Consol.
http://jproc.ca/hyperbolic/consol.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Consol_(Funknavigationsverfahren)


. Im Zweiten Weltkrieg wurden die „Sonne“-Stationen nie von den Alliierten angegriffen, weil sie auch von ihnen zur Navigation verwendet wurden. Es gibt sogar Berichte, die erwähnen, dass aus Großbritannien Ersatzteile nach Spanien für die dortige deutsche Station geliefert wurden, um den Weiterbetrieb sicherzustellen (F. W. Blanchard).

Komplexe Systeme kann man nicht einfach so abschalten, der Schaden für die eigene Seite ist zu groß. Das wollte ich an dem Beispiel Consol aufzeigen.
so wird es sich auch mit dem G5 verhalten. Wenn es freiwillig abgeschaltet würde, entsprechen die Wirkungen seiner Vernichtung!

Schwabenpower
22.07.2020, 19:34
Entschuldige es heißt korrekt Consol.
http://jproc.ca/hyperbolic/consol.html
https://de.wikipedia.org/wiki/Consol_(Funknavigationsverfahren)



Komplexe Systeme kann man nicht einfach so abschalten, der Schaden für die eigene Seite ist zu groß. Das wollte ich an dem Beispiel Consol aufzeigen.
so wird es sich auch mit dem G5 verhalten. Wenn es freiwillig abgeschaltet würde, entsprechen die Wirkungen seiner Vernichtung!
Ich weiß, was Du meinst. Du vergisst aber, daß es im Feindesland ggf. gar kein 5G zum Abschalten gibt. Oder dieses Feindesland viel weniger abhängig davon ist. Spätestens, seitdem die militärische Nutzung bekannt ist.

Zudem kann man so ziemlich alles hacken.

Süßer
22.07.2020, 20:19
Ich weiß, was Du meinst. Du vergisst aber, daß es im Feindesland ggf. gar kein 5G zum Abschalten gibt. Oder dieses Feindesland viel weniger abhängig davon ist. Spätestens, seitdem die militärische Nutzung bekannt ist.

Zudem kann man so ziemlich alles hacken.

So wie es heute noch Gebiete ohne GSM-Abdeckung gibt? Es sind dann aber nur militärisch uninteressante Gebiete.
IdR wird Krieg nicht mit dem Ziel der völligen Vernichtung geführt. Deswegen werden potentielle Beuteobjekte nicht zerstört.
Im Moment sieht es aus als G5 extrem wichtig für Drohnen etc werden, damit unverzichtbarer Teil des modernen Krieges.

Schwabenpower
22.07.2020, 20:49
So wie es heute noch Gebiete ohne GSM-Abdeckung gibt? Es sind dann aber nur militärisch uninteressante Gebiete.
IdR wird Krieg nicht mit dem Ziel der völligen Vernichtung geführt. Deswegen werden potentielle Beuteobjekte nicht zerstört.
Im Moment sieht es aus als G5 extrem wichtig für Drohnen etc werden, damit unverzichtbarer Teil des modernen Krieges.
Lies bitte noch mal

Süßer
22.07.2020, 20:51
Lies bitte noch mal

Habe ich, alles korrekt. Was war nochmal Deine Anmerkung?

Schwabenpower
22.07.2020, 21:09
Habe ich, alles korrekt. Was war nochmal Deine Anmerkung?
Bevor ich schlafen gehe, Laß uns erst einmal potentielle Feindesländer auflisten? ;)

Süßer
22.07.2020, 21:16
Bevor ich schlafen gehe, Laß uns erst einmal potentielle Feindesländer auflisten? ;)

Gute Nacht ;)

Nicht Sicher
30.08.2020, 00:54
Interessantes Video zum Thema Mig-25 und ihre Geschwindigkeiten. Demnach waren nicht die Triebwerke das Problem bei >Mach 3, sondern die strukturellen Probleme der Flugzelle.


https://www.youtube.com/watch?v=8afNdp92jZE