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Vollständige Version anzeigen : Extraterrestrisches Leben – warum noch nicht entdeckt? Warum kein Kontakt?



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sunbeam
12.11.2019, 17:58
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?

Nietzsche
12.11.2019, 18:02
Nummer 3. Man muss bedenken, dass selbst wenn sie feststellen würden dass wir existieren Signale von uns unfassbar lange unterwegs sein müssen bis sie empfangen werden können. Und so lange haben wir die Technik die wir nutzen noch nicht. Alleine die schiere Größe des Universums lässt nur Leben zu, denn dass es Leben gibt wissen wir.

Bolle
12.11.2019, 18:02
jeden Dienstag auf Kabel1

https://www.kabeleinsdoku.de/tv/unerklaerliche-phaenomene-ancient-aliens

https://www.kabeleinsdoku.de/tv/unerklaerliche-phaenomene-ancient-aliens/video/49-die-ruinen-von-puma-punku-ganze-folge


gerade lief die Folge über Puma Punku http://www.latinamericanstudies.org/pumapunku.htm

http://www.latinamericanstudies.org/tiahuanaco/Pumapunku-3.jpg

http://www.latinamericanstudies.org/tiahuanaco/Pumapunku-7.jpg


http://www.latinamericanstudies.org/tiahuanaco/Pumapunku-8.jpg

Das haben die Altvorderen vor tausenden Jahren natürlich mit Faustkeilen aus dem Fels gehauen!

nurmalso2.0
12.11.2019, 18:03
3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100 Millionen Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

Deswegen werden wir es nie erfahren und es sollte uns deswegen auch nicht kümmern.

Großmoff
12.11.2019, 18:03
Obwohl mein Todesstern durchaus mit Lichtgeschwindigkeit fliegen kann, gehe ich davon aus, dass es den "normalsterblichen" Zivilisationen zumindest in unserer Galaxie nicht möglich ist.

Meine Antwort: 3.

autochthon
12.11.2019, 18:04
In einer Wissenschaftssendung hieß es einst, unbekannte Flechten und Mose müsste man bereits als Ausserirdisches Leben einstufen, würde es auf einem anderen Planeten gefunden.

Wahrscheinlich müssen wir so klein denken und uns von der Vorstellung der grünen Männchen verabschieden. Ansonsten würde ich tippen: 1.

Affenpriester
12.11.2019, 18:07
Theoretisch scheint Punkt 4 gut möglich zu sein aber ich tendiere zu Punkt 3, der ist sehr wahrscheinlich.

Don
12.11.2019, 18:12
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100 Millionen Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?

Ich sehe da nur zwei Probleme:
1. Die Entfernungen. Selbst wenn von außen betrachtet eine Zivilsation existierte die mit uns vergleichbar wäre, sie aber 100.000 Lichtjahre weg ist (was immer noch innerhalb unserer Galaxie läge), würden wir erst in ca. 100.000 Jahren voneinander erfahren.
2. Die Zeiträume. Wir gucken erst seit 100 Jahren mit entsprechender Technik ins All, so richtig erst seit 50. Liegen wir entwicklungstechnisch nur 5.000 Jahre auseinander, und die Entfernung ist 10.000 Lichtjahre (also direkt in einem unserer Arme der Galaxie), würde es hin oder her immer noch 5.000 Jahre dauern bis einer den anderen entdeckt.

Aber es ging ja generell um Leben, nicht Zivilisationen. Warum sollen anderswo keine Dinos rumlaufen? Die finden wir nie.

Minimalphilosoph
12.11.2019, 18:14
3... die Entfernungen sind zu groß. (Nun habe ich mich mal positioniert.)

Don
12.11.2019, 18:15
jeden Dienstag auf Kabel1









Das haben die Altvorderen vor tausenden Jahren natürlich mit Faustkeilen aus dem Fels gehauen!

Das sind keine Felsen, das ist gegossen. Beton. Kannten auch die alten Römer.

SprecherZwo
12.11.2019, 18:17
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100 Millionen Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?
Weder noch. Wir leben in der Matrix.

Daggu
12.11.2019, 18:17
4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?

Wenn diese außerirdischen Zivilisationen bis jetzt mit uns jeden Kontakt vermieden haben, dann kann das doch nur eine sehr intelligente Spezies sein.

Affenpriester
12.11.2019, 18:20
Wenn diese außerirdischen Zivilisationen bis jetzt mit uns jeden Kontakt vermieden haben, dann kann das doch nur eine sehr intelligente Spezies sein.

Es kann ja kein Zufall sein, dass alle Satelliten und Abhörstationen, die nach intelligentem Leben suchen, von der Erde weggerichtet sind.

Würfelqualle
12.11.2019, 18:22
Die Vulkanier kommen erst, wenn sie eine Warp Signatur in Erdnähe feststellen.

Pelle
12.11.2019, 18:22
Weder noch. Wir leben in der Matrix.

Das merk ich.


https://www.youtube.com/watch?v=iX7e0FHGGOI

Bolle
12.11.2019, 18:22
Das sind keine Felsen, das ist gegossen. Beton. Kannten auch die alten Römer.

Die Steinblöcke bestehen aus Andesit/Diorit und Granit und Sandstein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pumapunku#Technik_und_Bauweise

Neben der Spur
12.11.2019, 18:25
3 , die Entfernungen sind noch zu groß .

Wer hätte gedacht , daß es Elektrizität gibt , damals im Mittelalter .

Auch ist es nicht einfach , eine Werft für Raumschiffe im Orbit zu errichten .

Affenpriester
12.11.2019, 18:30
Die Vulkanier kommen erst, wenn sie eine Warp Signatur in Erdnähe feststellen.

Woher soll der Mensch eigentlich wissen, wonach man bei wirklich intelligenten Lebensformen suchen muss, worauf man zu achten hat?
Ich halte das SETI Programm für fragwürdig. Es ist naiv bis grob fahrlässig, blind Signale auszusenden und lautstark auf sich aufmerksam zu machen.
Du rennst ja im Dschungel oder in der afrikanischen Steppe auch nicht rum und brüllst "Hier bin ich, hallo, hallo!".
Wenn auf der Erde irgendeine Kultur auf eine andere getroffen ist, hat man auch nicht friedlich zusammengehockt und lustige Lieder gesungen. Da hat der eine dem anderen den Kopf abgehauen ... und das schon innerhalb der eigenen Spezies.

sunbeam
12.11.2019, 18:31
Ich sehe da nur zwei Probleme:
1. Die Entfernungen. Selbst wenn von außen betrachtet eine Zivilsation existierte die mit uns vergleichbar wäre, sie aber 100.000 Lichtjahre weg ist (was immer noch innerhalb unserer Galaxie läge), würden wir erst in ca. 100.000 Jahren voneinander erfahren.
2. Die Zeiträume. Wir gucken erst seit 100 Jahren mit entsprechender Technik ins All, so richtig erst seit 50. Liegen wir entwicklungstechnisch nur 5.000 Jahre auseinander, und die Entfernung ist 10.000 Lichtjahre (also direkt in einem unserer Arme der Galaxie), würde es hin oder her immer noch 5.000 Jahre dauern bis einer den anderen entdeckt.

Aber es ging ja generell um Leben, nicht Zivilisationen. Warum sollen anderswo keine Dinos rumlaufen? Die finden wir nie.

Ich persönlich sehe Variante auch als die Wahrscheinlichste an.

nurmalso2.0
12.11.2019, 18:32
3 , die Entfernungen sind noch zu groß .

Wer hätte gedacht , daß es Elektrizität gibt , damals im Mittelalter .

Auch ist es nicht einfach , eine Werft für Raumschiffe im Orbit zu errichten .

Die Wege werden auch nicht kürzer.
So was wie Warp-Antrieb oder ähnlichem, bleibt Spinnerei, so wie der Weihnachtsmann auf einem fliegenden Rentierschlitten

Blaz
12.11.2019, 18:32
Schon mal drüber nachgedacht, dass der Weltraum womöglich auch nur ne Lüge ist? Damit das kein Einzeiler wird, ist noch dieser Satz dran gehängt.

nurmalso2.0
12.11.2019, 18:34
Schon mal drüber nachgedacht, dass der Weltraum womöglich auch nur ne Lüge ist? Damit das kein Einzeiler wird, ist noch dieser Satz dran gehängt.


Weiß ich doch, die helle Flecken da oben sind aufgemalt.

herberger
12.11.2019, 18:34
Natürlich gibt es außerirdisches Leben, und das ist die Erde, für jeden Himmelskörper sind Erdbewohner außerirdisch.

Blaz
12.11.2019, 18:47
Weiß ich doch, die helle Flecken da oben sind aufgemalt.Klar, dass jetzt gelacht wird, weil ich das in die Runde werfe. Das Weltraum-Konzept existiert ja schon lange und wird einem ja auch schon zu Kindergarten-Zeiten ins Hirn gekippt. Da ist es schwer, sich auch das mal vorzustellen.

Don
12.11.2019, 19:09
Die Steinblöcke bestehen aus Andesit/Diorit und Granit und Sandstein.

https://de.wikipedia.org/wiki/Pumapunku#Technik_und_Bauweise

Aus Granit garantiert nicht. Und Andesit schreiben die Archäologen nur, weil sie das Zeug in den Anden gefunden haben und es so schön in ihre Wundergeschichten paßt..
Alleine die Bruchkanten zeigen schon daß das Beton ist. Sieht genauso aus wie die gepfuschten Randsteine in Indien. Beton besteht im übrigen meist aus zerkleinertem Gestein (wenn kein Sand da ist, aber ebenfalls SiO2) und Binder, irgendein Carbonat, Asche geht auch. Hält beim Pantheon in Rom schon seit 2000 Jahren. Die Phönizier hatten das schon 1000 jahre vorher.

Geh mir fort mit Wunderwerkzeugen und langschädeligen Atlantikern.

Don
12.11.2019, 19:10
Schon mal drüber nachgedacht, dass der Weltraum womöglich auch nur ne Lüge ist? Damit das kein Einzeiler wird, ist noch dieser Satz dran gehängt.

Klar. Die Gravitation auch.

Bolle
12.11.2019, 19:14
Aus Granit garantiert nicht. Und Andesit schreiben die Archäologen nur, weil sie das Zeug in den Anden gefunden haben und es so schön in ihre Wundergeschichten paßt..
Alleine die Bruchkanten zeigen schon daß das Beton ist. Sieht genauso aus wie die gepfuschten Randsteine in Indien. Beton besteht im übrigen meist aus zerkleinertem Gestein (wenn kein Sand da ist, aber ebenfalls SiO2) und Binder, irgendein Carbonat, Asche geht auch. Hält beim Pantheon in Rom schon seit 2000 Jahren. Die Phönizier hatten das schon 1000 jahre vorher.

Geh mir fort mit Wunderwerkzeugen und langschädeligen Atlantikern.

In Abusir Ägypten das gleiche(oder ähnliches) kein Beton Rosengranit!

https://www.ch-forrer.ch/Archaeologie/Fragezeichen/Kernbohrung.htm

Nicht Sicher
12.11.2019, 19:28
Ich glaube nicht, dass die Frage berechtigt ist, warum wir noch kein außerirdisches Leben entdeckt haben. Wer sind wir schon oder anders gefragt, wie weit sind wir denn schon mit unserer Entwicklung? Bis vor nicht einmal 25 Jahren (!) wussten wir noch nicht, ob es außerhalb des Sonnensystems Planeten gibt. Und so mancher Experte war damals sogar davon überzeugt, dass es keine gibt und hat es auch so propagiert.

Jetzt gehen diese aber in die Tausende! Man hat sogar schon Wasser bei einem Exoplaneten nachgewiesen! Wir stehen, würde ich mal behaupten, vor einer neuen kopernikanischen/kosmologischen Demütigung. Der Anfang dazu ist mit der Entdeckung, dass Planetensysteme die Regel und nicht etwa die Ausnahme sind, gemacht. Geschweige denn, dass unser Sonnensystem das Einzige ist.

Was wir brauchen sind Nuklearantriebe um Teleskope zum Brennpunkt der Sonnengravitation zu bringen, damit wir die Sonne als gewaltige Linse nutzen können. In 550 AE liegt dieser von der Sonne entfernt. (https://en.wikipedia.org/wiki/FOCAL_(spacecraft))

https://www.airspacemag.com/daily-planet/ultimate-space-telescope-would-use-sun-lens-180962499/

Und das wäre etwas, was wir schon heute bauen und nutzen könnten. Zum Glück bin ich noch jung und könnte es miterleben.

sunbeam
12.11.2019, 19:47
Ich glaube nicht, dass die Frage berechtigt ist, warum wir noch kein außerirdisches Leben entdeckt haben. Wer sind wir schon oder anders gefragt, wie weit sind wir denn schon mit unserer Entwicklung? Bis vor nicht einmal 25 Jahren (!) wussten wir noch nicht, ob es außerhalb des Sonnensystems Planeten gibt. Und so mancher Experte war damals sogar davon überzeugt, dass es keine gibt und hat es auch so propagiert.

Jetzt gehen diese aber in die Tausende! Man hat sogar schon Wasser bei einem Exoplaneten nachgewiesen! Wir stehen, würde ich mal behaupten, vor einer neuen kopernikanischen/kosmologischen Demütigung. Der Anfang dazu ist mit der Entdeckung, dass Planetensysteme die Regel und nicht etwa die Ausnahme sind, gemacht. Geschweige denn, dass unser Sonnensystem das Einzige ist.

Was wir brauchen sind Nuklearantriebe um Teleskope zum Brennpunkt der Sonnengravitation zu bringen, damit wir die Sonne als gewaltige Linse nutzen können. In 550 AE liegt dieser von der Sonne entfernt. (https://en.wikipedia.org/wiki/FOCAL_(spacecraft))

https://www.airspacemag.com/daily-planet/ultimate-space-telescope-would-use-sun-lens-180962499/

Und das wäre etwas, was wir schon heute bauen und nutzen könnten. Zum Glück bin ich noch jung und könnte es miterleben.

Ich denke auch das wir seit Hubble unfassbare Erkenntnisgewinne hatten, und ggf. bald bahnbrechende Entdeckungen machen werden. Was denkst Du wie reagiert unsere Zivilisation wenn wir Beweise für fortgeschrittenes (nicht intelligentes) Leben fänden?

Klopperhorst
12.11.2019, 19:57
... 2. Die Zeiträume. Wir gucken erst seit 100 Jahren mit entsprechender Technik ins All, so richtig erst seit 50. Liegen wir entwicklungstechnisch nur 5.000 Jahre auseinander, und die Entfernung ist 10.000 Lichtjahre (also direkt in einem unserer Arme der Galaxie), würde es hin oder her immer noch 5.000 Jahre dauern bis einer den anderen entdeckt. ...

Sofern sie nicht beide vorher aussterben. Wahrscheinlich degeneriert eine Zivilisation und Hochkultur viel schneller und kann das technologische Niveau nicht halten. Aktuell sehen wir das ja an Europa, wie einer hochstehende Kultur, die um 1960 zum Mond flog, durch Rassen-Genozid untergeht. Man wird von uns nichts mehr extraterrestrisch finden alsbald.

---

sunbeam
12.11.2019, 19:57
Ich sehe da nur zwei Probleme:
1. Die Entfernungen. Selbst wenn von außen betrachtet eine Zivilsation existierte die mit uns vergleichbar wäre, sie aber 100.000 Lichtjahre weg ist (was immer noch innerhalb unserer Galaxie läge), würden wir erst in ca. 100.000 Jahren voneinander erfahren.
2. Die Zeiträume. Wir gucken erst seit 100 Jahren mit entsprechender Technik ins All, so richtig erst seit 50. Liegen wir entwicklungstechnisch nur 5.000 Jahre auseinander, und die Entfernung ist 10.000 Lichtjahre (also direkt in einem unserer Arme der Galaxie), würde es hin oder her immer noch 5.000 Jahre dauern bis einer den anderen entdeckt.

Aber es ging ja generell um Leben, nicht Zivilisationen. Warum sollen anderswo keine Dinos rumlaufen? Die finden wir nie.

Eine Zivilisation die es schafft, eine Dyson–Sphäre zu errichten könnte in der Lage sein, Wurmlöcher zu generieren um weite Distanzen zu überbrücken. Diese Einstein–Rosen–Brücke ist theoretisch möglich.

sunbeam
12.11.2019, 19:59
Sofern sie nicht beide vorher aussterben. Wahrscheinlich degeneriert eine Zivilisation und Hochkultur viel schneller und kann das technologische Niveau nicht halten. Aktuell sehen wir das ja an Europa, wie einer hochstehende Kultur, die um 1960 zum Mond flog, durch Rassen-Genozid untergeht. Man wird von uns nichts mehr extraterrestrisch finden alsbald.

---

Es wird wohl ein universelles Gesetz sein das eine Zivilisation durch eine Art Flaschenhals muss, bevor sie entweder sich selber vernichtet hat oder aber es schafft technologisch und zivilisatorisch auf ein akzeptables Niveau zu kommen.

SprecherZwo
12.11.2019, 20:01
Schon mal drüber nachgedacht, dass der Weltraum womöglich auch nur ne Lüge ist? Damit das kein Einzeiler wird, ist noch dieser Satz dran gehängt.
Natürlich, es ist alles nur eine grosse Simulation.

sunbeam
12.11.2019, 20:03
Natürlich, es ist alles nur eine grosse Simulation.

Dann wäre die Frage, wie eine Zivilisation aussieht die in der Lage ist, unsere „Realität“ zu simulieren. Außerdem wäre die Frage ob es Leben gibt außer dem unseren, final beantwortet.

SprecherZwo
12.11.2019, 20:07
Dann wäre die Frage, wie eine Zivilisation aussieht die in der Lage ist, unsere „Realität“ zu simulieren. Außerdem wäre die Frage ob es Leben gibt außer dem unseren, final beantwortet.
Richtig, aber dieses Leben würde dann ausserhalb unseres "Universums" das dann ja nur eine Simulation wäre, existieren. Allerdings kann die Simaulation jederzeit beliebig geändert werden, ohne dass wir es überhaupt mitbekämen, z.B. könnte der Simualator einfach das Programm anhalten und umschreiben und unsere Erinnerungen an den vorherigen Programmstand wären dann auch verschwunden. Ein Simulator könnte natürlich auch ausserirdische Zivilisationen in das Programm einbauen.

sunbeam
12.11.2019, 20:10
Richtig, aber dieses Leben wäre dann ausserhalb unseres "Universums" das dann ja nur eine Simulation wäre. Allerdings kann die Simaulation jederzeit beliebig geändert werden, ohne dass wir es überhaupt mitbekämen, z.B. könnte der Simualator einfach das Programm anhalten und umschreiben und unsere Erinnerungen an den vorherigen Programmstand wären dann auch verschwunden,

Ich ging in meinem Eröffnungsthread von einem Universum aus und fragte nach dem potentiellen Leben innerhalb dieses Universums. Sollte es „außerhalb“ dieser „Begrenzung“ noch viel höheres Leben geben, so wäre dies natürlich auch gemeint. Noch ist, selbst bei wohlwollender Betrachtung der Multiversen–Theorie, unser Universum einzigartig und ich betrachte nur das „Innere“ dieses Universums.

Deniz Tyson
12.11.2019, 20:12
Bei solchen Themen gilt das Argument der Wahrscheinlichkeit. Es gibt zwar keinen direkten Beweis für ein Leben jenseits der Erde, aber das Universum beheimatet viele Sterne. Und wenn rund 50 Prozent dieser Sterne Planeten beherbergen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass einige von ihnen das durchgemacht hat, was die Erde durchgemacht hat und das Leben entwickelt hat. Früher oder später werden wir alle schlauer, denn in ferner Zukunft müssen wir alle, um zu überleben, Migranten werden und hoffen, dass diese neu bewohnbaren Welten uns willkommen heißen, da unsere eigene Welt zu heiß für das Leben wird.


https://www.youtube.com/watch?v=IDsCtDRV2uA

Mütterchen
12.11.2019, 20:13
3... die Entfernungen sind zu groß. (Nun habe ich mich mal positioniert.)

Ich denke bei Lichtgeschwindigkeit bleibt die Zeit stehen?

sunbeam
12.11.2019, 20:14
Bei solchen Themen gilt das Argument der Wahrscheinlichkeit. Es gibt zwar keinen direkten Beweis für ein Leben jenseits der Erde, aber das Universum beheimatet viele Sterne. Und wenn rund 50 Prozent dieser Sterne Planeten beherbergen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass einige von ihnen das durchgemacht hat, was die Erdee durchgemacht hat und das Leben entwickelt hat. Früher oder später werden wir alle schlauer, denn in ferner Zukunft müssen wir alle, um zu überleben, Migranten werden und hoffen, dass diese neu bewohnbaren Welten uns willkommen heißen, da unsere eigene Welt zu heiß für das Leben wird.


https://www.youtube.com/watch?v=IDsCtDRV2uA

Interstellar ist einer meiner SciFi–Lieblingsfilme, danke fürs posten des Videos.Das Thema Migration und aktuelle Politik bitte ich höflichst außerhalb des Threads zu diskutieren.

rumpelgepumpel
12.11.2019, 20:15
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?

ja so sehe ich es auch,
ich möchte noch einen Punkt hinzufügen,

5) Die Aliens sind evtl. Menschen von der Erde, nur aus der Zukunft,

wie in der der Endszene von "The Last Nimzy"


http://youtu.be/N136iKzevVE



iwie müssen alle den gleichen Ursprung haben,
im selben Universum, im einzigen Universum

cooler Strang, ich glaube die Erde ist zu langsam,
selbst der Versuche der NASA Meteoriten zu bombardieren ist Blödsinn,
Meteoriten haben die Erde befruchtet, jetzt bombardiert man sie,
der Befruchtungszyklus geht weiter,

es gib eine Liste von Meteoriten die einschlagen könnten:
http://neo.ssa.esa.int/risk-page
die erzeugen neues Leben

ein ziemlich perfides Spiel :)

autochthon
12.11.2019, 20:16
Ich denke bei Lichtgeschwindigkeit bleibt die Zeit stehen?

Kann irgendwie.nicht sein wenn Licht 3 Sekunden braucht um Von a nach b zu kommen.

Nur ein Beispiel.

sunbeam
12.11.2019, 20:17
Ich denke bei Lichtgeschwindigkeit bleibt die Zeit stehen?

In der Theorie. Bei hoher steigender Geschwindigkeit erhöht sich die Masse, dass heißt irgendwann muss soviel Energie aufgewendet werden um ein massereiches Objekt zu bewegen/beschleunigen, dass unsere Möglichkeiten stark übersteigt.

sunbeam
12.11.2019, 20:20
Kann irgendwie.nicht sein wenn Licht 3 Sekunden braucht um Von a nach b zu kommen.

Nur ein Beispiel.


Die Zeit vergeht für den der sich schnell bewegt langsamer im Vergleich zu dem der sich nicht bewegt. Reist Du eine Stunde mit Lichtgeschwindigkeit sind auf der Erde Monate vergangen.

autochthon
12.11.2019, 20:22
Die Zeit vergeht für den der sich schnell bewegt langsamer im Vergleich zu dem der sich nicht bewegt. Reist Du eine Stunde mit Lichtgeschwindigkeit sind auf der Erde Monate vergangen.

Okay. Stimmt.

Differentialgeometer
12.11.2019, 20:22
Ich denke bei Lichtgeschwindigkeit bleibt die Zeit stehen?
in einem Bezugssystem relativ zu Dir....

Klopperhorst
12.11.2019, 20:24
Schade das gerade Du es bist, der den Strang tötet.

Es gehört zum Strang. Wir erfahren vielleicht nichts von extraterrestrischem intelligenten Leben, weil es nicht lange genug existierte und vielleicht 1950 zu funken aufgehört hat. Grund dürfte wie gesagt sein, dass diese höchsten Lebensformen zu wenig Nachwuchs haben und sich mit niederen Lebensformen bereicherten, worauf das Minderwertige langsam die Oberhand gewann und zum technologischen Verfall führte. Wahrscheinlich haben sie ihren letzten Weltraumbahnhof auch nicht mehr fertig gestellt.

---

Differentialgeometer
12.11.2019, 20:24
Ich sehe da nur zwei Probleme:
1. Die Entfernungen. Selbst wenn von außen betrachtet eine Zivilsation existierte die mit uns vergleichbar wäre, sie aber 100.000 Lichtjahre weg ist (was immer noch innerhalb unserer Galaxie läge), würden wir erst in ca. 100.000 Jahren voneinander erfahren.
2. Die Zeiträume. Wir gucken erst seit 100 Jahren mit entsprechender Technik ins All, so richtig erst seit 50. Liegen wir entwicklungstechnisch nur 5.000 Jahre auseinander, und die Entfernung ist 10.000 Lichtjahre (also direkt in einem unserer Arme der Galaxie), würde es hin oder her immer noch 5.000 Jahre dauern bis einer den anderen entdeckt.

Aber es ging ja generell um Leben, nicht Zivilisationen. Warum sollen anderswo keine Dinos rumlaufen? Die finden wir nie.
so sehe ich das auch....

sunbeam
12.11.2019, 20:25
ja so sehe ich es auch,
ich möchte noch einen Punkt hinzufügen,

5) Die Aliens sind evtl. Menschen von der Erde, nur aus der Zukunft,

wie in der der Endszene von "The Last Nimzy"


http://youtu.be/N136iKzevVE



iwie müssen alle den gleichen Ursprung haben,
im selben Universum, im einzigen Universum

cooler Strang, ich glaube die Erde ist zu langsam,
selbst der Versuche der NASA Meteoriten zu bombardieren ist Blödsinn,
Meteoriten haben die Erde befruchtet, jetzt bombardiert man sie,
der Befruchtungszyklus geht weiter,

es gib eine Liste von Meteoriten die einschlagen könnten:
http://neo.ssa.esa.int/risk-page
die erzeugen neues Leben

ein ziemlich perfides Spiel :)

Was ist denn das für ein Film? Finde auf Google nur Last Mimzy..., nicht Nimzy...

sunbeam
12.11.2019, 20:26
Es gehört zum Strang. Wir erfahren vielleicht nichts von extraterrestrischem intelligenten Leben, weil es nicht lange genug existierte und vielleicht 1950 zu funken aufgehört hat. Grund dürfte wie gesagt sein, dass diese höchsten Lebensformen zu wenig Nachwuchs haben und sich mit niederen Lebensformen bereicherten, worauf das Minderwertige langsam die Oberhand gewann und zum technologischen Verfall führte. Wahrscheinlich haben sie ihren letzten Weltraumbahnhof auch nicht mehr fertig gestellt.

---


Ich bezweifle dann doch stark das so wie hier bei uns abläuft, auch auf anderen Planeten ablaufen muss.

MorganLeFay
12.11.2019, 20:28
Entfernung.

Mütterchen
12.11.2019, 20:28
In der Theorie. Bei hoher steigender Geschwindigkeit erhöht sich die Masse, dass heißt irgendwann muss soviel Energie aufgewendet werden um ein massereiches Objekt zu bewegen/beschleunigen, dass unsere Möglichkeiten stark übersteigt.

Aber wenn die Zeit stehen bleibt bedeutet das doch theoretisch, es ist egal wie weit die Strecke ist, oder wäre dem nicht so? Dann wäre auch eine große Distanz nicht per se ein Problem. Ein großes Schiff das auf der Suche nach neuem Lebensraum ist und entsprechende Technik bereit hat könnte sich doch auf den Weg machen? Einen Weg zurück gäbe es ja dann nicht mehr.

Differentialgeometer
12.11.2019, 20:29
Die Zeit vergeht für den der sich schnell bewegt langsamer im Vergleich zu dem der sich nicht bewegt. Reist Du eine Stunde mit Lichtgeschwindigkeit sind auf der Erde Monate vergangen.
Bzw. das Universum vergangen; Lichtgeschwindigkeit bedeutet, dass die Zeit unendlich lange wird.

Affenpriester
12.11.2019, 20:30
Kann irgendwie.nicht sein wenn Licht 3 Sekunden braucht um Von a nach b zu kommen.

Nur ein Beispiel.

Für den Beobachter von außen braucht es Stunden oder Jahre von A nach B ... für den Lichtstrahl ist nicht eine Sekunde vergangen.

Leberecht
12.11.2019, 20:31
...Wie seht Ihr das?
Ich sehe es wie ein Schiffbrüchiger bei Nacht und im kalten Wasser, der sich Gedanken darüber macht, was er morgen essen wird.

Differentialgeometer
12.11.2019, 20:31
Aber wenn die Zeit stehen bleibt bedeutet das doch theoretisch, es ist egal wie weit die Strecke ist, oder wäre dem nicht so? Dann wäre auch eine große Distanz nicht per se ein Problem. Ein großes Schiff das auf der Suche nach neuem Lebensraum ist und entsprechende Technik bereit hat könnte sich doch auf den Weg machen? Einen Weg zurück gäbe es ja dann nicht mehr.
Würdest Du auf eine Geschwindigkeit nahe c bescheunigen, würden die Längen kontrahiert und somit kein Problem mehr sein. Das Problem ist die dafür nötige Energie, wie sunbeam richtig schrieben.

autochthon
12.11.2019, 20:34
Für den Beobachter von außen braucht es Stunden oder Jahre von A nach B ... für den Lichtstrahl ist nicht eine Sekunde vergangen.

Wie man diese Erkenntnis gewann würde mich mal interessieren.

Nebenher gejoggt ist ja noch keiner.

rumpelgepumpel
12.11.2019, 20:36
Was ist denn das für ein Film? Finde auf Google nur Last Mimzy..., nicht Nimzy...

ja das ist der richtige Film,
The Last Mimzy
alles Menschen von der Erde, aus unterschiedlichen Zeiten,

so oder so hätten alle Lebewesen im Universum den selben Ursprung, vermute ich


http://youtu.be/feAyO7th144

Mütterchen
12.11.2019, 20:37
Würdest Du auf eine Geschwindigkeit nahe c bescheunigen, würden die Längen kontrahiert und somit kein Problem mehr sein. Das Problem ist die dafür nötige Energie, wie sunbeam richtig schrieben.

Dieses Energie-Problem werde ich nicht lösen. :)

Was aber nicht ausschließt dass es ein anderer vielleicht gelöst hat, z.B. eine außerirdische Zivilisation. Sollten mal Aliens bei uns auftauchen müssten die doch eigentlich schon logischerweise eine höhere technische Entwicklung haben als wir.

Affenpriester
12.11.2019, 20:38
Wie man diese Erkenntnis gewann würde mich mal interessieren.

Nebenher gejoggt ist ja noch keiner.

Keine Ahnung.
Aber dementsprechend wäre das Reisen mit Lichtgeschwindigkeit für den Reisenden wie Beamen. Er wäre von einer Sekunde zur anderen schon am Ziel, obwohl währenddessen für alle anderen 5.000 Jahre vergangen sind. Es wäre gleichzeitig auch eine Zeitreise. Geht natürlich nur in eine Richtung, klar. Oder ich hab hier was durcheinandergebracht.
Nur wird niemand jemals mit Lichtgeschwindigkeit reisen können, ich bezweifle es jedenfalls.

Nicht Sicher
12.11.2019, 20:42
Dieses Energie-Problem werde ich nicht lösen. :)

Was aber nicht ausschließt dass es ein anderer vielleicht gelöst hat, z.B. eine außerirdische Zivilisation. Sollten mal Aliens bei uns auftauchen müssten die doch eigentlich schon logischerweise eine höhere technische Entwicklung haben als wir.

Die wächst aber ins Unendliche, da die Masse ins Unendliche wächst. Macht also eigentlich gar keinen Sinn, sich möglichst nahe an c nähern zu wollen. Nebenbei: Die Photonen, die von vorne auf das Raumschiff einprasseln, erfahren eine Blauverschiebung bis in den Gammabereich. Ebenso werden die im Weltraum umher schwirrenden Teilchen energetischer und zerlegen dann das Raumschiff. Von der Besatzung ganz zu schweigen.

Deswegen haben ja auch die Klingonen den extra dicken Knochen auf der Stirn!:D

Deniz Tyson
12.11.2019, 20:44
Die wächst aber ins Unendliche, da die Masse ins Unendliche wächst. Macht also eigentlich gar keinen Sinn, sich möglichst nahe an c nähern zu wollen. Nebenbei: Die Photonen, die von vorne auf das Raumschiff einprasseln, erfahren eine Blauverschiebung bis in den Gammabereich. Ebenso werden die im Weltraum umher schwirrenden Teilchen energetischer und zerlegen dann das Raumschiff. Von der Besatzung ganz zu schweigen.

Das interessante ist ja, dass Photonen keine Zeit erleben. Sie erreichen null Entfernung und null Zeit.

Deniz Tyson
12.11.2019, 20:46
Keine Ahnung.
Aber dementsprechend wäre das Reisen mit Lichtgeschwindigkeit für den Reisenden wie Beamen. Er wäre von einer Sekunde zur anderen schon am Ziel, obwohl währenddessen für alle anderen 5.000 Jahre vergangen sind. Es wäre gleichzeitig auch eine Zeitreise. Geht natürlich nur in eine Richtung, klar. Oder ich hab hier was durcheinandergebracht.
Nur wird niemand jemals mit Lichtgeschwindigkeit reisen können, ich bezweifle es jedenfalls.

Wenn man mit einer konstanten Beschleunigung von 1 g fahren könnte, könnten man Milliarden von Lichtjahren in einer einzigen menschlichen Generation zurücklegen. Natürlich hätten Familie und Freunde zu Hause Milliarden von Jahren in unserer Abwesenheit erlebt.

Differentialgeometer
12.11.2019, 20:46
Dieses Energie-Problem werde ich nicht lösen. :)

Was aber nicht ausschließt dass es ein anderer vielleicht gelöst hat, z.B. eine außerirdische Zivilisation. Sollten mal Aliens bei uns auftauchen müssten die doch eigentlich schon logischerweise eine höhere technische Entwicklung haben als wir.
Eine in vielen Science Fiction Filmen (Event Horizon, Interstellar) "gebräuchliche" Methode ist eine Einstein-Rosen-Brücke (vulgo "Wurmloch"); quasi eine Abkürzung durch die Raumzeit selbst....

Mütterchen
12.11.2019, 20:47
Die wächst aber ins Unendliche, da die Masse ins Unendliche wächst. Macht also eigentlich gar keinen Sinn, sich möglichst nahe an c nähern zu wollen. Nebenbei: Die Photonen, die von vorne auf das Raumschiff einprasseln, erfahren eine Blauverschiebung bis in den Gammabereich. Ebenso werden die im Weltraum umher schwirrenden Teilchen energetischer und zerlegen dann das Raumschiff. Von der Besatzung ganz zu schweigen.

Deswegen haben ja auch die Klingonen den extra dicken Knochen auf der Stirn!:D

Meine Aliens sind aber vielleicht gar nicht auf Kohlenstoff. Ich weiß zwar nicht, was eine Blauverschiebung ist, aber vielleicht macht ihnen diese auch nichts aus?
Egal, ich blödele nur ein bisschen rum. Ich hab von Physik keinen Schimmer und deswegen halte ich mich ab jetzt in dem Strang zurück und lese nur noch mit.
P.S: Oder sie bauen sich eben ein Wurmloch.

Esreicht!
12.11.2019, 20:56
Hallo


Ganz aktuell geistert die Meldung im Netz , nach der das US-Verteidigungsministerium alles was auf UFOs hindeutet,verbietet zu veröffentlichen:


Sofie Jackson
US-Regierung zwingt NASA, ISS-Übertragung zu kappen, wenn UFOs auftauchen
https://kopp-report.de/wp-content/uploads/2019/11/NASA_ISS_Fernsehen.jpg
EXKLUSIV: Der Leiter einer Gruppe, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, über UFO-Erkenntnisse zu berichten, vertritt die Auffassung, die NASA sei »Opfer« staatlicher Vorschriften – und es sei möglich, dass UFOs auf Liveübertragungen, die von der Internationalen Raumstation gesendet werden, sichtbar sind.
Nach Angaben eines Aktivisten, der seit Jahren Phänomene im Zusammenhang mit angeblichen Außerirdischen untersucht, seien der NASA die »Hände gebunden«. Sie sei gezwungen, den Live-Feed der Internationalen Raumstation (ISS) zu unterbrechen, wenn UFOs auftauchen. Verschwörungstheoretiker haben schon oft behauptet, die US-Weltraumbehörde verschleiere die Existenz außerirdischen Lebens, indem sie die Live-Übertragung von der ISS unterbreche, sobald UFOs zu sehen seien.


Laut der Meldung, die bei solchen Unterbrechungen angezeigt wird, sind diese auf einen »vorübergehenden Verlust des Signals der Internationalen Raumstation« zurückzuführen. Stephen Bassett, der seit 1996 hartnäckig dafür kämpft, dass die Regierung ihr angeblich geheimes Wissen über Außerirdische freigibt, ist der Ansicht, der NASA seien die Hände gebunden.

Er sagte gegenüber Daily Star Online: »Sie [NASA] sind in einer wirklich schwierigen Lage, und ich habe Mitleid mit ihnen. Wenn sie also die Videokameras ausschalten, weil etwas an der Raumstation vorbeifliegt, ist jedoch nicht die NASA allein schuldig zu sprechen.Sie sind dem Gesetz der nationalen Sicherheit unterworfen und sie dürfen nichts tun, was das Wahrheitsembargo gefährden würde, weil es nach dem Gesetz über die nationale Sicherheit aufrechterhalten bleiben muss.«

Stephen ist Direktor der Paradigm Research Group, einer Organisation, die gegründet wurde, um das angeblich von der Regierung verhängte »Wahrheitsembargo« gegen die Präsenz von Außerirdischen auf der Erde zu beenden. Dieses Wahrheitsembargo, erklärte er, sei der Grund dafür, dass Informationen über Außerirdische nicht an die Öffentlichkeit gelangen würden, und auch die NASA sei ein Opfer dieses Gesetzes…..

Militärische Zeugnisse – wie das UFO, das beim Flugzeugträger USS Nimitz gesichtet und von verblüfften US-Marinepiloten entdeckt wurde – werden von UFO-Forschern oft als glaubwürdige Beweise dafür angesehen, dass die US-Regierung die Existenz von Außerirdischen seit Jahrzehnten verschleiert.
Ein Veteran der US-Marine behauptete, das seltsame »Tic-Tac«-UFO scheine bei näherer Betrachtung sogar Beine zu haben, während ein NASA-Wissenschaftler vermutete, dass mit der angeblichen Sichtung des Objekts lediglich etwas Verborgenes aufgedeckt werden sollte.
Dienstag, 12.11.2019
Quelle: Daily Star Online


https://kopp-report.de/us-regierung-zwingt-nasa-iss-uebertragung-zu-kappen-wenn-ufos-auftauchen/



S' is oda is ned, nix gwiaß woas ma ned?!


kd

solg
12.11.2019, 20:59
Ja, die in einem Menschenleben unüberwindbaren astronomischen Entfernungen sind nach gegenwärtigem Stand der Dinge die plausibelsten Erklärungen dafür, warum "sie" uns bzw. wir "sie" noch nicht entdeckt haben.
Aber:
Für die Menschen vor ein paar Hundert Jahren war die Überquerung des Atlantiks eine aufwendige, mühselige, gefährliche und recht langwierige Angelegenheit... dann wurde es zwar etwas sicherer, dauerte aber immer noch mindestens einen Monat.
200 Jahre später brauchte die Concorde 3 Stunden, außerdem noch höchst komfortabel und zudem mit einem Fortbewegungsmittel, was sich die damaligen Menschen (gar nicht mal sooo lange her...) in ihren kühnsten Träumen nicht vorstellen konnten.
Warum soll das in 200 oder 300 Jahren nicht ähnlich sein?

DASS es intelligentes außerirdisches Leben gibt, darüber sind sie sich ja eh alle einig.

Affenpriester
12.11.2019, 20:59
Wenn man mit einer konstanten Beschleunigung von 1 g fahren könnte, könnten man Milliarden von Lichtjahren in einer einzigen menschlichen Generation zurücklegen. Natürlich hätten Familie und Freunde zu Hause Milliarden von Jahren in unserer Abwesenheit erlebt.

Du bräuchtest nicht einmal groß Verpflegung mitnehmen, um ans andere Ende des Universums zu reisen. Einmal Blinzeln und du bist da. Das Problem ist nur, dass du nicht zurückspulen kannst ... die Menschheit ist schon seit Milliarden Jahren ausgestorben, während du nur einmal gerülpst hast. Was ist, wenn du dort nichts findest? Du hast Millionen oder Milliarden Jahre vorgespult und hockst jetzt in einer Ecke des Universums, wo nix ist. Oder reise mal zu weit ... du kommst am Ziel an und das Universum existiert dort nicht mehr oder ist ganz woanders ... für das Universum läuft die Zeit ja weiter ... irgendwie schräg.

Differentialgeometer
12.11.2019, 21:01
Um mal zum Thread was zu schreiben: https://de.wikipedia.org/wiki/Drake-Gleichung

Diese und verschiedene Erweiterungen kann man ja verwenden, um die Wahrscheinlichkeit für Leben, so wie wir das kennen, zu finden. Da kommt man dann auf 1.000 - 100.000.000 Zivilisationen in der Milchstrasse....

Nicht Sicher
12.11.2019, 21:02
Hallo


Ganz aktuell geistert die Meldung im Netz , nach der das US-Verteidigungsministerium alles was auf UFOs hindeutet,verbietet zu veröffentlichen:



S' is oda is ned, nix gwiaß woas ma ned?!


kd

Und was hat die US-Regierung gegenüber den Russen an Board zu melden? Aber gut, laut Akte-X gibt es ja zwischen den USA, Russland und China ein Übereinkommen, dass das Land, welches als erstes Außerirdische auf der Erde entdeckt, für ihre Beseitigung zuständig wäre.:D

Schlummifix
12.11.2019, 21:04
Wir Menschen können im Weltall nicht überleben. Das geht nicht. Wir können aus organischen Gründen das Sonnensystem gar nicht verlassen. Außerdem aus physikalischen Gründen nicht.

Deniz Tyson
12.11.2019, 21:05
Du bräuchtest nicht einmal groß Verpflegung mitnehmen, um ans andere Ende des Universums zu reisen. Einmal Blinzeln und du bist da. Das Problem ist nur, dass du nicht zurückspulen kannst ... die Menschheit ist schon seit Milliarden Jahren ausgestorben, während du nur einmal gerülpst hast. Was ist, wenn du dort nichts findest? Du hast Millionen oder Milliarden Jahre vorgespult und hockst jetzt in einer Ecke des Universums, wo nix ist. Oder reise mal zu weit ... du kommst am Ziel an und das Universum existiert dort nicht mehr oder ist ganz woanders ... für das Universum läuft die Zeit ja weiter ... irgendwie schräg.

Die Frage ist natürlich, wer würde die Reise schon alleine antreten? Man müsste schon eine große Anzahl an Menschen, Tieren und menschlicher Kultur mitnehmen, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern. Und natürlich selektiv Menschen mitnehmen, die nach Kenntnisse und Leistungen ausgewählt wurden.

Nicht Sicher
12.11.2019, 21:05
Um mal zum Thread was zu schreiben: https://de.wikipedia.org/wiki/Drake-Gleichung

Diese und verschiedene Erweiterungen kann man ja verwenden, um die Wahrscheinlichkeit für Leben, so wie wir das kennen, zu finden. Da kommt man dann auf 1.000 - 100.000.000 Zivilisationen in der Milchstrasse....

Dürfte jedem bekannt sein, der sich auch nur entfernt ernsthaft mit dem Thema Astrophysik etc. beschäftigt hat. Ebenso das Fermi-Paradoxon. Aber was die Drake-Gleichung angeht (Sein Buch habe ich übrigens Ende der 90er gelesen und werde es mir kaufen, Danke für die Erinnerung. (https://www.amazon.de/Signale-anderen-Welten-NASA-SETI-Projekt-Intelligenzen/dp/3884980653/ref=sr_1_3?keywords=Frank+Drake&link_code=qs&qid=1573592645&sourceid=Mozilla-search&sr=8-3)), manche Kritiker sagen ja, dass es überhaupt keine Gleichung sei, sondern Unsinn. Man würde nur das raus bekommen, was man sowieso von Anfang will und dann durch die Faktoren rein baut.

Nietzsche
12.11.2019, 21:06
Bei solchen Themen gilt das Argument der Wahrscheinlichkeit. Es gibt zwar keinen direkten Beweis für ein Leben jenseits der Erde, aber das Universum beheimatet viele Sterne. Und wenn rund 50 Prozent dieser Sterne Planeten beherbergen. Dann ist die Wahrscheinlichkeit nicht gering, dass einige von ihnen das durchgemacht hat, was die Erde durchgemacht hat und das Leben entwickelt hat. Früher oder später werden wir alle schlauer, denn in ferner Zukunft müssen wir alle, um zu überleben, Migranten werden und hoffen, dass diese neu bewohnbaren Welten uns willkommen heißen, da unsere eigene Welt zu heiß für das Leben wird.
https://www.youtube.com/watch?v=IDsCtDRV2uA

Ich glaube der Titan bietet sich an, aber es gibt auch neben Jupiter noch kleine Monde die wir besiedeln könnten. Wir müssen uns nicht bei denen einsozialisieren....


Eine Zivilisation die es schafft, eine Dyson–Sphäre zu errichten könnte in der Lage sein, Wurmlöcher zu generieren um weite Distanzen zu überbrücken. Diese Einstein–Rosen–Brücke ist theoretisch möglich.
Aber wohin? Das was wir jetzt sehen kann schon längst verschwunden sein. Das ist ja das Problem, erstens befindet es sich schon ganz woanders, und zweitens weiss man nicht OB es noch da ist.


In der Theorie. Bei hoher steigender Geschwindigkeit erhöht sich die Masse, dass heißt irgendwann muss soviel Energie aufgewendet werden um ein massereiches Objekt zu bewegen/beschleunigen, dass unsere Möglichkeiten stark übersteigt.
Jetzt schweif ich ein wenig ab weil ich ein Buch darüber gelesen hatte. Es ging darum, dass man um ein Raumschiff eine Raumzeit-Blase erschafft. Diese krümmt den Raum und die Zeit um das Raumschiff welches selbst im Raum nur noch ein Atom groß ist. Im inneren der Blase ist es so groß wie es ist aber im Universum nimmt es nur ein Atom an. Das machen die deshalb, um die Masse zu verringern und nur Energie aufwenden müssen um dieses eine Atom zu beschleunigen, wobei es durch die Blase auch vor den Auswirkungen von Lichtgeschwindigkeit geschützt wird.

PS: Europa wars. Also der Mond Europa bei Jupiter. Dort schätzt man unter der kalten Kruste ein Wasserreservoir, ergo wäre er eine Option.

Rumpelstilz
12.11.2019, 21:09
Schade das gerade Du es bist, der den Strang tötet.
https://blog.chron.com/tubular/files/2014/06/dont-mention-the-war.gif

:haha:

Affenpriester
12.11.2019, 21:09
Die Frage ist natürlich, wer würde die Reise schon alleine antreten? Man müsste schon eine große Anzahl an Menschen, Tieren und menschlicher Kultur mitnehmen, um den Fortbestand der Menschheit zu sichern. Und natürlich selektiv Menschen mitnehmen, die nach Kenntnisse und Leistungen ausgewählt wurden.

Ja ... man nimmt Pflanzen, Samen, Tiere und massenweise Siedler mit ... und dann verreckt man auf einem wunderschönen erdähnlichen Planeten an irgendwelchen achtköpfigen Spiralwürmern oder sonderbaren Viren, die unser Immunsystem nicht identifizieren kann.

Großmoff
12.11.2019, 21:14
Dieses Energie-Problem werde ich nicht lösen. :)

Was aber nicht ausschließt dass es ein anderer vielleicht gelöst hat, z.B. eine außerirdische Zivilisation. Sollten mal Aliens bei uns auftauchen müssten die doch eigentlich schon logischerweise eine höhere technische Entwicklung haben als wir.
Und sie werden unseren Planeten als nutzbare Rohstoffquelle erkennen, den größten Teil der Bevölkerung töten und den Rest in Zoos sperren.

Nietzsche
12.11.2019, 21:15
Ja ... man nimmt Pflanzen, Samen, Tiere und massenweise Siedler mit ... und dann verreckt man auf einem wunderschönen erdähnlichen Planeten an irgendwelchen achtköpfigen Spiralwürmern oder sonderbaren Viren, die unser Immunsystem nicht identifizieren kann.
Tremors - Angriff der Raketenwürmer. Oder Dune - Der Wüstenplanet die Sandwürmer. Vielleicht Facehugger wie bei Alien.

Oder Tribbles. Die sind wie Flüchtlinge. Vermehren sich unkontrolliert, werden von Vielen als flauschig pelzig bezeichnet und schwer los zu bekommen.

Gremlins wären auch noch möglich.


Und sie werden unseren Planeten als nutzbare Rohstoffquelle erkennen, den größten Teil der Bevölkerung töten und den Rest in Zoos sperren.
Auch das ein völlig absurdes Beispiel. Eine so hochkomplexe Zivilisation kann im Sonnensystem soviele Ressourcen plündern, warum sollte es ausgerechnet die Erde sein? Hollywood-Märchen über den Untergang. Wenn jetzt noch der Terminator auftaucht...

Differentialgeometer
12.11.2019, 21:19
Dürfte jedem bekannt sein, der sich auch nur entfernt ernsthaft mit dem Thema Astrophysik etc. beschäftigt hat. Ebenso das Fermi-Paradoxen. Aber was die Drake-Gleichung angeht (Sein Buch habe ich übrigens Ende der 90er gelesen und werde es mir kaufen, Danke für die Erinnerung. (https://www.amazon.de/Signale-anderen-Welten-NASA-SETI-Projekt-Intelligenzen/dp/3884980653/ref=sr_1_3?keywords=Frank+Drake&link_code=qs&qid=1573592645&sourceid=Mozilla-search&sr=8-3)), manche Kritiker sagen ja, dass es überhaupt keine Gleichung sei, sondern Unsinn. Man würde nur das raus bekommen, was man sowieso von Anfang will und dann durch die Faktoren rein baut.
Naja, was heißt Unsinn, es ist erstmal eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung, mit mehr oder weniger sinnvollen Faktoren. Für die muss man wiederum Annahmen treffen und kann damit eine Range aufbauen. Ich bin durchaus überrascht über die Zahlen, die da rauskommen.

Affenpriester
12.11.2019, 21:22
Naja, was heißt Unsinn, es ist erstmal eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung, mit mehr oder weniger sinnvollen Faktoren. Für die muss man wiederum Annahmen treffen und kann damit eine Range aufbauen. Ich bin durchaus überrascht über die Zahlen, die da rauskommen.

Willkürlicher Quatsch, da die Faktoren ja nur irgendeiner Fantasie entspringen.

Fortuna
12.11.2019, 21:22
Ich sehe es wie ein Schiffbrüchiger bei Nacht und im kalten Wasser, der sich Gedanken darüber macht, was er morgen essen wird.


Das geht ja noch. Es gibt Gewässer, da sollte sich der Schiffbrüchige Gedanken darüber machen, wer ihn morgen essen wird.

Sitting Bull
12.11.2019, 21:38
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?


Da muß ich erst einmal gucken wo ich das Buch von Däniken platziert habe.

Im AT ist doch auch schon von einer Raumfahrt die Rede.
War das nicht Hesekiel ?

Wie auch immer , der Mensch wird es nie schaffen ,die Planck-Mauer zu durchbrechen.

Finde die Astronomie ja auch ganz interessant und bin ganz froh , dass wir nicht von einem Gamma-Blitz getroffen werden.

Fortuna
12.11.2019, 21:40
Dann wäre die Frage, wie eine Zivilisation aussieht die in der Lage ist, unsere „Realität“ zu simulieren. Außerdem wäre die Frage ob es Leben gibt außer dem unseren, final beantwortet.


In den 60-er Jahren wurde mit "Simulacron-3" schon mal diese Frage aufgeworfen. Fassbinder hat sie in den 70-ern mit "Welt-am-Draht" paraphrasiert.

https://de.wikipedia.org/wiki/Welt_am_Draht

Fortuna
12.11.2019, 21:45
Woher soll der Mensch eigentlich wissen, wonach man bei wirklich intelligenten Lebensformen suchen muss, worauf man zu achten hat?
Ich halte das SETI Programm für fragwürdig. Es ist naiv bis grob fahrlässig, blind Signale auszusenden und lautstark auf sich aufmerksam zu machen.
Du rennst ja im Dschungel oder in der afrikanischen Steppe auch nicht rum und brüllst "Hier bin ich, hallo, hallo!".
Wenn auf der Erde irgendeine Kultur auf eine andere getroffen ist, hat man auch nicht friedlich zusammengehockt und lustige Lieder gesungen. Da hat der eine dem anderen den Kopf abgehauen ... und das schon innerhalb der eigenen Spezies.


Wenn ein "außerirdisches Schiff" Signale von der Erde empfängt, dann wird das wohl nicht anders ablaufen, als wenn ein Fischtrawler auf seinem Echolot-Monitor einen Heringsschwarm entdeckt.

Esreicht!
12.11.2019, 21:47
Da muß ich erst einmal gucken wo ich das Buch von Däniken platziert habe.

....
Finde die Astronomie ja auch ganz interessant und bin ganz froh , dass wir nicht von einem Gamma-Blitz getroffen werden.

ah jetzt verstehe ich auch die Redewendung: "Dich soll der Blitz beim Scheißen treffen":crazy:


kd

LOL
12.11.2019, 22:04
Natürlich gibt es außerirdisches Leben, und das ist die Erde, für jeden Himmelskörper sind Erdbewohner außerirdisch.
Herbi, das irdisch in "ausserirdisch" bezieht sie auf die Erde, es bedeutet also also "außerhalb der Erde"...

Nicht Sicher
13.11.2019, 02:10
Naja, was heißt Unsinn, es ist erstmal eine Wahrscheinlichkeitsbetrachtung, mit mehr oder weniger sinnvollen Faktoren. Für die muss man wiederum Annahmen treffen und kann damit eine Range aufbauen. Ich bin durchaus überrascht über die Zahlen, die da rauskommen.

Ich gehöre ja nicht zu diesen Kritikern. Mittlerweile können wir ja auch dank Forschung bestimmte Faktoren wie fp, also die Anzahl der Sterne mit Planetensystemen, weitaus besser genauer eingrenzen. Da wir reale Messwerte haben und nicht wie vor 1995 nur Spekulationen.


Wenn die Entfernungsangaben in der Galaxis tatsächlich stimmen und die NASA mal nicht lügt
Was hat die Nasa damit zu tun? Irgendwie muss diese Behörde ständig als Angriffsfläche herhalten, aber Astronomie und Astrophysik wurde lange vor der Nasa betrieben und wird größtenteils auch immer noch völlig unabhängig von der Nasa betrieben, die als Raumfahrtbehörde damit so gut wie gar nichts zu tun hat. Höchstens indirekt beim Bau und in die Umlaufbahn Bringen von speziellen Satelliten wie Hipparcos, wobei das hier auch die ESA war.

Ich will dir nichts ans Bein pinkeln, aber das ist fast wie bei den Flacherdlern, die ständig was von der Nasa reden. Als ob diese Behörde die einzige Quelle wäre ...

Nationalix
13.11.2019, 05:36
... Zum Glück bin ich noch jung und könnte es miterleben.

So etwas dachte ich früher auch mal. Aber mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich manche Entwicklungen miterleben möchte. Falls es irgendwann Kontakt zu Aliens geben sollte, muss dieser nicht unbedingt friedlich verlaufen.

Zudem bezweifle ich, dass die Menschheit in ihrer gegenwärtigen Verfassung zu einem solchen Kontakt bereit bzw. reif genug ist.

Schwabenpower
13.11.2019, 05:43
Und sie werden unseren Planeten als nutzbare Rohstoffquelle erkennen, den größten Teil der Bevölkerung töten und den Rest in Zoos sperren.
Schon passiert

Bolle
13.11.2019, 07:23
Nach heutiger Lehrmeinung ist unser Universum knapp 14 Milliarden Jahre alt. Wir können auf der Erde mit den heutigen Mitteln ungefähr 15.000 Jahre zurückblicken. Davor ist alles Spekulation. Den "modernen Menschen" soll es seit ca. 300.000 Jahren geben. Ein Wimpernschlag! Woher kam er plötzlich?
Dennoch gibt es Hinweise, dass da schon etwas vor uns gewesen sein muss. Alle alten Kulturen berichten darüber. Steinerne Zeugen sagen uns, hier existierten schon viel früher Hochkulturen die Dinge geschaffen haben, die für uns unerklärlich sind. Woher kommt die Himmelsbezogenheit der Religionen? Warum können Götter alle fliegen?
Wer waren die? Wo sind sie hin? Wie alt sind die Funde wirklich?
Passt der "moderne Mensch" überhaupt in die Evolutionskette wie sie gelehrt wird?
Fragen über Fragen, auf die die Wissenschaft keine oder nur wenig plausible Antworten hat!

Registrierter
13.11.2019, 07:34
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?

Wenn Du vorgibst, dich schon länger mit dem Thema zu beschäftigen, dann stellt sich die Frage, warum die offensichtliche Option 5) nicht von Dir gelistet wird:
5) wir werden seit Jahrtausenden besucht. Sie sind hier.

Wer sich tatsächlich einmal mit dem Thema Alien Contact & Disclosure beschäftigt, der kommt nicht um die vielen Regierungsdokumente aus den USA, UK, Frankreich und dem lateinamerikanischen Raum herum, sowie Tausende an Augenzeugenberichten von wenigstens Hunderten seriöser Zeugen.
Darüberhinaus haben wir heute Zugriff auf Zeugnisse aus Kulturen rund um den Globus, welche von "vom Himmel gekommenen Botschaftern" berichten, sowie durch Höhlenzeichnungen, Kirchenfresken etc etc und Erzählungen (zB Indien u.v.a.) von ausserirdischen Besuchern zeugen.

Angesichts dieser Fülle an Material zur Existenz von Wesen, die uns besuchen bzw evtl. sogar mit uns auf dieser Erde (unter dem Meer? in der Antarktis? etc) wohnen, erscheint Dein Eingangsposting recht planlos.

Vor allem das abgedroschene Argument mit den ach so riesigen Entfernungen ist im Lichte der aktuellen Physik keines mehr, da selbst die heutige Physik Wurmlöcher und Dimensionssprünge erlaubt.

Was mich aber schon seit jeher wurmt, ist die Naivität dieses Argumentes, welche die Physik des 19.Jh heranzieht, um die Unmöglichkeit interstellarer oder intergalaktischer Ortsveränderungen in überschaubaren Zeitspannen zu umschreiben.
Dass wir allein im 20.Jh unser physikalisches Wissen so sehr erweitert haben, dass unser Geist weder die Gleichzeitigkeit von Tod und Leben der Schrödinger-Katze, den dualen Charakter von Welle und Teilchen am Doppelspalt oder auch nur die Relativität von Zeit und Raum erfassen kann und somit künftige Entdeckungen und Entwicklungen von Physik und Technik zum heutigen Zeitpunkt schier unüberschaubar für künftige Vorhersagen sind, das alles ähnelt den absoluten "Vorhersagen" des 19. Jh., dass niemals etwas fliegen können werde, was schwerer ist als Luft, und zeigt uns nicht weniger, als dass wir für alle Möglichkeiten offen bleiben sollten.

Bolle
13.11.2019, 07:44
Zur Zeit graben Archäologen das älteste uns bekannte Bauwerk aus. Es wird auf ca. 11.000 Jahre vor unserer Zeit datiert. Wie kann das sein?


Göbekli Tepe

Der erste Tempel der Geschichte

Vor 11.000 Jahren errichten Jäger und Sammler am Göbekli Tepe die erste Kultanlage überhaupt. Der Bau zeugt von Religiosität, von Fortschritt – und womöglich von einer grundlegenden Zeitenwende

Dirk Hempel

https://static.geo.de/bilder/96/2c/81602/article_image_big/goebeklitepe-m-rdk8cy.jpg
mauritius images / Ihsan Gercelman / Alamy

Im Südosten der heutigen Türkei erhebt sich der Tempel von Göbekli Tepe. Um die aus Hunderten Pfeilern bestehende Anlage zu errichten, erfinden die Erbauer vermutlich die Arbeitsteilung: Träger schaffen die Stelen heran, Aufseher überwachen ihre Verteilung, Steinmetze verzieren sie mit Symbolen
Wie eine lang gestreckte Düne erhebt sich der Göbekli Tepe, der „gebauchte Berg“, über einem Kalksteinplateau, das im Südosten Anatoliens zum Zweistromland abfällt. Karges Steppengras wächst an seinen trockenen Hängen, von denen einst die Säulen der ersten Tempelanlage der Menschheit emporragten: eines Monuments, das Nomaden vor 11.000 Jahren errichtet haben – und das von einer Zeitenwende kündete. Viele Jahrtausende lang ziehen Jäger und Sammler durch die Region, auf der Jagd nach Gazellen und Auerochsen, auf der Suche nach Beeren, Wurzeln und Früchten. Nie errichten sie feste Gebäude – bis sie um 9000 v. Chr. am Göbekli Tepe urplötzlich eine gigantische Kultstätte schaffen.



https://www.geo.de/wissen/21172-rtkl-goebekli-tepe-der-erste-tempel-der-geschichte


Alles was wir uns nicht erklären können, wird als "Kultanlage" mit religiösem Bezug beschrieben! Was für ein Kult? Was für eine Religion? Wer oder was wird da verehrt?

Doppelstern
13.11.2019, 08:05
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?



Ich argumentiere für Punkt 3:

Die Entfernungen sind in der Tat so groß, daß sie unüberwindbar sind. Sebst mit Lichtgeschwindigkeit zu reisen, dauert es extrem lange um zum nächen Fixstern und deren Planeten zu gelangen.

Ich bin davon überzeugt, daß es in jeder Galaxie Leben gibt. Es ist das Gesetz der großen Zahl, daß es Leben in anderen Sternensystem geben muß. Ob deren Zivilisationen so weit fortgeschritten sind wie bei uns, sei mal dahin gestellt.

Es gibt ja viele Ufo-Sichtungen. Viele davon sind Fakes, aber ein kleiner Teil sind unerklärbar. Mal angenommen es gibt sie wirklich, warum haben sie noch keinen Kontakt mit uns hergestellt ? Reisen die monatelang oder jahrelang im Universum umher, nur um die Erde mal ab zu klatschen und dann wieder jahrelang nach Hause zu fliegen ? Doch eher unwahrscheinlich. Außerdem................. wenn die so weit fortgeschritten sind, würde ich keine menschlichen Wesen für die Reise einsetzen, sondern Roboter.

Ergo = Die riesigen Entfernungen sind einfach nicht überwindbar und damit sind UFO-Sichtungen nicht real.

Eridani
13.11.2019, 08:05
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?

Zu1) Grundbausteine für das Leben gibt es überall im Weltraum, die Frage ist, ob sich daraus Vorstufen des Lebens – oder das Leben selbst entwickeln kann. Nach Ansicht amerikanischer Wissenschaftler (derzeit keine Quelle), ist die Wahrscheinlichkeit für Leben auf unserem derzeitigen, menschlichen Niveau gleich 10^ -800 (0,0000000…..800Nullen…..0000000) – mithin praktisch = Null.

Zu2) Ob es in allen derzeit existierenden Galaxien Leben gibt, kann ich weder ausschließen noch irgendwie beweisen. Möglich ist es allemal. Geht man unendlich in die Vergangenheit zurück, ist es sogar ohne weiteres möglich, dass es schon einmal Leben, wie unseres gegeben hat. Doch was bringt dieser Gedankengang? Gar Nichts.

Zu3) Die extremen Zufälle, die zu Leben auf unserem Planeten führten, machen eine weitere Zivilisation, die genau auf unserem Erkenntnisstand-Level existiert unwahrscheinlich. Was nützte primitives Leben auf einem 500 Lichtjahre entfernten Planeten? Gar Nichts!

Was nützte Leben auf einer Entwicklungsstufe, annähernd der Unseren? Womöglich einer Zivilisation, die bereits elektromagnetischen Wellen aussenden könnte? Gar Nichts. Denn durch die sehr großen zu erwartenden Abstände im Universum, wäre Kommunikation über 1000sende Lichtjahre sinnlos. Nach Sheldrake (https://mflworld.com/rupert-sheldrake/) gibt es evtl. Möglichkeiten der Nachrichtenübertragung schneller als das Licht (Morphische Felder). Aber was nützte uns eine Super-Zivilisation in 5000 Lichtjahren Entfernung, die das beherrschte, wenn wir darauf nicht reagieren können, da unser technischer Stand es nicht zulässt?


Zu4) Unwahrscheinlich. Die ersten Funkwellen, die von unserem Planeten abgestrahlt wurden, waren Anfang des 20.Jahrhunderts schwache Lang- und Mittelwellen. Frequenzen im Bereich 1000 bis 10.000 MHz, die mit sehr großer Leistung im kW-Bereich gesendet werden können, beherrschen wir erst seit ca. 40 Jahren. D.h. im Umkreis von 40 Lichtjahren kann man Leben auf unserem Level ausschließen. Insgesamt ist das betrachtete Zeitfenster, unserer technischen Möglichkeiten zu klein – das Universum agiert in Zeiträumen von Millionen Jahren.
Fazit: Wir sind allein in unserer Galaxis, zumindest was einen „Gesprächspartner“ angeht, der sich auf unserem Wissensstand befindet.

Was nutzen uns Zivilisationen, die uns soweit voraus sind, dass wir sie nicht mehr verstehen und begreifen können?
#
Erkenntnis: Ein schönes Thema in science fiction Filmen…..mehr nicht!

kiwi
13.11.2019, 08:33
Eine Zivilisation die es schafft, eine Dyson–Sphäre zu errichten könnte in der Lage sein, Wurmlöcher zu generieren um weite Distanzen zu überbrücken. Diese Einstein–Rosen–Brücke ist theoretisch möglich.

Diese Einstein–Rosen–Brücke ist theoretisch möglich.

Wenn es möglich ist warum wird es nicht gemacht?



Diese Sendungen schaue ich mir auch gerne an – wenn es aber zur Raum-Zeitkrümmung und zu Wurmlöcher abgleitet schalte ich um. Dem Zweistein seinen Gedanken kann ich nicht folgen (Kiwi = Schulschwänzer)

kiwi
13.11.2019, 08:45
Sollte es in den unendlichen Weiten des Universums intelligentes Leben geben und diese „Lebewesen“ können über Entfernungen fliegen die für die Menschen unvorstellbarer sind und bei dem Versuch uns zu besuchen stürzen sie in der Wüste von Nevada ab, schlechte Wartung würde ich sagen, wie bei den Flugzeugen unserer Berliner-Führungsriege.:haha:

Nicht Sicher
13.11.2019, 10:14
So etwas dachte ich früher auch mal. Aber mittlerweile bin ich mir gar nicht mehr so sicher, ob ich manche Entwicklungen miterleben möchte. Falls es irgendwann Kontakt zu Aliens geben sollte, muss dieser nicht unbedingt friedlich verlaufen.

Zudem bezweifle ich, dass die Menschheit in ihrer gegenwärtigen Verfassung zu einem solchen Kontakt bereit bzw. reif genug ist.

Ich meinte damit, dass wir Teleskope in eine Entfernung von 550AE schicken und von dort das Universum weitaus besser beobachten können. Ob dadurch auch Außerirdische entdeckt werden, steht auf einem ganz anderen Blatt.


Zu1) Grundbausteine für das Leben gibt es überall im Weltraum, die Frage ist, ob sich daraus Vorstufen des Lebens – oder das Leben selbst entwickeln kann. Nach Ansicht amerikanischer Wissenschaftler (derzeit keine Quelle), ist die Wahrscheinlichkeit für Leben auf unserem derzeitigen, menschlichen Niveau gleich 10^ -800 (0,0000000…..800Nullen…..0000000) – mithin praktisch = Null.



Als ob diese Dummschwätzer (="Amerikanische Wissenschaftler":D) das ausgerechnet hätten oder dazu in der Lage wären. Kling teher nach Kreationisten und nicht Wissenschaftlern. Ist auf dem gleichen Niveau wie das Geschwätz, dass es außerhalb des Sonnensystems keine anderen gäbe. Noch bis 1995 gab es so einige dieser "Experten", die es im Brustton der Überzeugung propagierten.

Ob sich diese mittlerweile eigentlich entschuldigt haben, für den Unsinn den sie verbreitet haben ohne es beurteilen zu können?

nurmalso2.0
13.11.2019, 10:35
Zur Zeit graben Archäologen das älteste uns bekannte Bauwerk aus. Es wird auf ca. 11.000 Jahre vor unserer Zeit datiert. Wie kann das sein?


https://www.geo.de/wissen/21172-rtkl-goebekli-tepe-der-erste-tempel-der-geschichte


Alles was wir uns nicht erklären können, wird als "Kultanlage" mit religiösem Bezug beschrieben! Was für ein Kult? Was für eine Religion? Wer oder was wird da verehrt?

Däniken würde Außerirdische ins Spiel bringen. Aber das ist Blödsinn.


Wohl eher die älteste erhaltene Großbaustelle. Sämtliche Kultstätten die aus Holz errichtet wurden und womöglich noch älter sind, sind der Zersetzung zum Opfer gefallen.

Über Jahre arbeiten wohl Hunderte Menschen auf dieser ersten Großbaustelle der Weltgeschichte ...

Nationalix
13.11.2019, 10:37
Zur Zeit graben Archäologen das älteste uns bekannte Bauwerk aus. Es wird auf ca. 11.000 Jahre vor unserer Zeit datiert. Wie kann das sein?


https://www.geo.de/wissen/21172-rtkl-goebekli-tepe-der-erste-tempel-der-geschichte


Alles was wir uns nicht erklären können, wird als "Kultanlage" mit religiösem Bezug beschrieben! Was für ein Kult? Was für eine Religion? Wer oder was wird da verehrt?

Bekanntermaßen sind die Türken die Schöpfer der Welt, die türkische Sprache ist die Ur- und Muttersprache aller anderen Sprachen, die türkischen Frauen die schönsten der Welt usw. usw.

sunbeam
13.11.2019, 11:00
Diese Einstein–Rosen–Brücke ist theoretisch möglich.

Wenn es möglich ist warum wird es nicht gemacht?



Diese Sendungen schaue ich mir auch gerne an – wenn es aber zur Raum-Zeitkrümmung und zu Wurmlöcher abgleitet schalte ich um. Dem Zweistein seinen Gedanken kann ich nicht folgen (Kiwi = Schulschwänzer)



Weil die Energie, die notwendig wäre, derzeit nicht zur Verfügung steht.

SprecherZwo
13.11.2019, 11:06
Weil die Energie, die notwendig wäre, derzeit nicht zur Verfügung steht.

Das Hauptproblem ist wohl eher, dass diese Wurmlöcher aus schwarzen Löchern an den Enden bestehen und man da wohl kaum unbeschadet reinkäme.

sunbeam
13.11.2019, 11:10
Das Hauptproblem ist wohl eher, dass diese Wurmlöcher aus schwarzen Löchern an den Enden bestehen und man da wohl kaum unbeschadet reinkäme.

Nein, Wurmlöcher sind keine Schwarzen Löcher. Wurmlöcher sind nur Raumkrümmungen.

Nietzsche
13.11.2019, 11:13
Nach heutiger Lehrmeinung ist unser Universum knapp 14 Milliarden Jahre alt. Wir können auf der Erde mit den heutigen Mitteln ungefähr 15.000 Jahre zurückblicken. Davor ist alles Spekulation. Den "modernen Menschen" soll es seit ca. 300.000 Jahren geben. Ein Wimpernschlag! Woher kam er plötzlich?
Dennoch gibt es Hinweise, dass da schon etwas vor uns gewesen sein muss. Alle alten Kulturen berichten darüber. Steinerne Zeugen sagen uns, hier existierten schon viel früher Hochkulturen die Dinge geschaffen haben, die für uns unerklärlich sind. Woher kommt die Himmelsbezogenheit der Religionen? Warum können Götter alle fliegen?
Wer waren die? Wo sind sie hin? Wie alt sind die Funde wirklich?
Passt der "moderne Mensch" überhaupt in die Evolutionskette wie sie gelehrt wird?
Fragen über Fragen, auf die die Wissenschaft keine oder nur wenig plausible Antworten hat!

Evolution, erklärt alles. Gibt genügend Beweise für.

Hrafnaguð
13.11.2019, 11:15
Dieses Energie-Problem werde ich nicht lösen. :)

Was aber nicht ausschließt dass es ein anderer vielleicht gelöst hat, z.B. eine außerirdische Zivilisation. Sollten mal Aliens bei uns auftauchen müssten die doch eigentlich schon logischerweise eine höhere technische Entwicklung haben als wir.

Das auf jeden Fall. Wie deren ethische Reife ist, steht aber in den Sternen. Nehmen wir an die sind so ähnlich wie wir.
Also ethisch und moralisch weitgehend unentwickelt. Die Forscher dort entwickelten, ähnlich der Entwicklung wie sie gerade hier in den Kinderschuhen steckt, Quantencomputer und konnten mit entsprechenden Forschungsprogrammen auf solche Wunderdinge wie einen funktionierenden Warp-Antrieb oder ähnliche Späße entwickeln, haben sich in der Zeit aber nicht auf der ethnisch-moralischen Ebene weiterentwickelt. Viel Spaß der in der Entwicklung zurückhängenden Spezies die von ihnen entdeckt wird. Das könnte dann wie in dem Film "Avatar" werden. Oder eine Spezies die sich aus so etwas wie unseren irdischen Raubameisen entwickelt hat, auch hier viel Spaß den "Entdeckten" die wohlmöglich dann als bloße Proteinlieferanten herhalten dürfen.

Ein Faktor wurde in Sunbeams Aufstellung vergessen: Zeit.
Wenn vor 5000 Jahren ein zweihunderttausend Jahre lang währendes Sternenimperium im Star Wars Stil unterging das in 4000 Lichtjahren Entfernung existierte, sind die letzten Signale dieser Zivilisation, so sie überhaupt auf für uns meßbare Funksignale als Kommunikationsmittel gebaut hat, vor 1000 Jahren an uns vorbeigezogen. Bauten sie für interstellare Kommunikation auf Quantenkommunikationsmethoden, würden wir bei unserem derzeitigen Entwicklungsstand davon schlichtweg nix mitbekommen und nicht mal wenn wir diese Technik selbst beherrschen würden, in eine Kommunikation die auf Quantenverschränkung beruht dürfte man sich nämlich auch nicht einklinken können wenn man selbst auch über diese Technik verfügt. Und momentan könnten wir tatsächlich sogar die einzigen in der Galaxis sein die zumindest den derzeitigen Stand an Entwicklung haben. Vielleicht schaffen wir es irgendwann mal vom Planeten runter, vielleicht nicht. Vielleicht existieren irgendwo potentiell bessere Kandidaten dafür, die springen derzeit aber noch nackt um ein Feuer herum oder springen gar noch von Ast zu Ast und sind erst in 500.000 Jahren weit genug für den Sprung vom Planeten so ihnen nicht eine kosmische Katastrophe oder die eigene Dummheit den Hals bricht.

Trotzdem tendiere ich bei der Aufstellung von Sunbeam zu 3 und 4. Wobei 4 eine recht große Möglichkeit haben dürfte. Auch wenn damals der Mensch nicht mit Funksignalen auf sich aufmerksam machte, so bedenke ich die heutigen Möglichkeiten etwa per Spektralanalyse die Atmosphäre ferner Planeten analysieren zu können, und gehe davon aus das fortgeschrittene Zivilisationen über ähnliche, wenn auch verfeinerte Methoden verfügen um Fernanalysen zu tätigen und potentiell lebenstragenede Planeten auch als solche identifizieren zu können und bei den aussichtsreichsten Kandidaten auch mal vorbeizuschauen falls die eigene Antriebstechnik dies zulässt. Dies also möglicherweise schon vor langer Zeit auf der Erde geschah und sich in Legenden über Götter und Religionen niederschlug wobei letztere, also die abrahamitischen in der Hauptsache, dann unsere Form von, hochkomplexen, Cargo-Kulten sind.

Daß es möglich ist diese gewaltigen Entfernungen relativ zeitnah überbrücken zu können, davon bin ich überzeugt.
Daß wir bislang keine Möglichkeit dazu haben, ist wohl der relativen Jugend der Wissenschaften wie Physik und Mathematik geschuldet. Eines ist aber sicher: Mit klassischen Rückstoßantrieben, auch nicht mit Atombomben als "Treibstoff", wird der Mensch nicht in den interstellaren Raum erobern können, das Höchste der Gefühle für solche,
auch technisch noch weiter verfeinerten, Rückstoßantriebe wird die Nutzung im solsysteminternen Verkehr sein.



Um mal zum Thread was zu schreiben: https://de.wikipedia.org/wiki/Drake-Gleichung

Diese und verschiedene Erweiterungen kann man ja verwenden, um die Wahrscheinlichkeit für Leben, so wie wir das kennen, zu finden. Da kommt man dann auf 1.000 - 100.000.000 Zivilisationen in der Milchstrasse....

Ja - aber aktuell jetzt oder zeitlich verteilt? Das ist nämlich das Problem das viele nicht auf dem Schirm haben, die zeitliche Verteilung möglicher Zivilisationen. Das Alter unserer Milchstraße ist mit ungefähr 13.6mia Jahren im Netz angegeben. Nehmen wir an das allgemeine Strahlungsniveau innerhalb der habitabelen Außenbezirke der Galaxis ist vor 10mia Jahren auf ein Niveau gesunken das Leben zumindest an manchen Orten möglich machte, so verteilen sich selbst die als Maximum angegebenen 100mio Zivilisationen auf 10mia Jahre. Heißt: Aktuell mag es vielleicht 100 Zivilisationen in der Galaxis geben, vielleicht sogar 1000, vielleicht gerade momentan außer uns aber eben auch gar keine. Und das für die nächsten 3mio Jahre. Und wenn sich dann in 3mio Jahren vielleicht gleich eine handvoll Zivilisationen parallel, zur gleichen Zeit, entwickelt haben, werden sie nie davon erfahren das wir jemals existiert haben, nicht einmal Trümmer oder Überreste werden sie finden wenn sie auf die Erde stoßen sollten, wir aber schon vor 2mio Jahren als Spezies untergegangen sind, vielleicht weil die Welt von einer kosmischen Katastrophe heimgesucht wurde die das Leben auf unserem Planeten beendete oder man sich selbst ausgelöscht hat.

Das sich dies alles aber auch noch in einem Rahmen abspielen könnte der wiederum Sprecher Zwos Theorie eines simulierten Universums entspricht, sollte man auch noch auf dem Schirm haben.

SprecherZwo
13.11.2019, 11:23
Nein, Wurmlöcher sind keine Schwarzen Löcher. Wurmlöcher sind nur Raumkrümmungen.

Jedes Objekt mit Masse krümmt den Raum.
Bei schwarzen Löchern ist die Raumkrümmung unendlich, so dass ein Loch in der Raumzeit entsteht. Die Einstein-Rosen-Brücken bestehen aus einem schwarzen Loch auf der einen Seite und einem sogenannten "weißen Loch" auf der anderen Seite, an dem die vom schwarzen Loch "verschluckte" Materie wieder austreten soll.

Süßer
13.11.2019, 11:29
Nach heutiger Lehrmeinung ist unser Universum knapp 14 Milliarden Jahre alt. Wir können auf der Erde mit den heutigen Mitteln ungefähr 15.000 Jahre zurückblicken. Davor ist alles Spekulation. Den "modernen Menschen" soll es seit ca. 300.000 Jahren geben. Ein Wimpernschlag! Woher kam er plötzlich?
Dennoch gibt es Hinweise, dass da schon etwas vor uns gewesen sein muss. Alle alten Kulturen berichten darüber. Steinerne Zeugen sagen uns, hier existierten schon viel früher Hochkulturen die Dinge geschaffen haben, die für uns unerklärlich sind. Woher kommt die Himmelsbezogenheit der Religionen? Warum können Götter alle fliegen?
Wer waren die? Wo sind sie hin? Wie alt sind die Funde wirklich?
Passt der "moderne Mensch" überhaupt in die Evolutionskette wie sie gelehrt wird?
Fragen über Fragen, auf die die Wissenschaft keine oder nur wenig plausible Antworten hat!

Eine einfache Möglichkeit eröffnet sich, wenn man das Platonische Jahr einkalkuliert.
Danach ist es extrem unwahrscheinlich das eine Zivilisation sich länger als 10000 Jahre existiert. Nähmlich bis zu nächsten Weltuntergang/Eiszeit.
Es gibt genügend Möglichkeiten das sich in den vergangenen 300000 Jahren mehrere Zivilisationen nacheinander entwickeln konnten.
ZB wird das Paradies von Adam und Eva in Sudia Arabien verortet. Dort war während der letzeten Eiszeit keine Wüste, sondern grünes Land mit paradiesischen Zustaänden.
Was im gegenwärtigem Platonischem Jahr, in 5000 Jahren an Technologie entwickelt wurde, wieso solte das in vergangenen Platonischen Jahren nicht möglich sein?

Ergo, die fliegenden Götter müssen nicht zwangsläufig Außerirdische sein, sondern können auch Vertreter vergangener Epochen sein.

Die Erde besteht überwiegend aus Magma, welches dichtes Plasma ist, hat viele spezielle Eigenschaften wie das magnetische Feld, ist elektrisch geladen und ist mit Wasser bedeckt.
Ich meine die Summe dieser Eigenschaften ist Voraussetzung für die Entwicklung des Lebens.
Solange nicht gezielt nach Planeten mit den selben Eigenschaften gesucht wird, ist es unmöglich extratrrestrisches Leben zu finden.

Heutzutage ist bekannt welche Mengen an Material aus dem All auf der Erde landet. Deswegen ist die Möglichkeit einer Impfung mit Pilzen/DNS nicht grundsätzlich ausgeschloßen.

kiwi
13.11.2019, 12:18
Das Hauptproblem ist wohl eher, dass diese Wurmlöcher aus schwarzen Löchern an den Enden bestehen und man da wohl kaum unbeschadet reinkäme.

Raumschiff Genterprise:fizeig: hat es mehrmals geschafft

Differentialgeometer
13.11.2019, 12:20
Jedes Objekt mit Masse krümmt den Raum.
Bei schwarzen Löchern ist die Raumkrümmung unendlich, so dass ein Loch in der Raumzeit entsteht. Die Einstein-Rosen-Brücken bestehen aus einem schwarzen Loch auf der einen Seite und einem sogenannten "weißen Loch" auf der anderen Seite, an dem die vom schwarzen Loch "verschluckte" Materie wieder austreten soll.

*Klugscheissermodus ein* Jede Form von ENERGIE krümmt den Raum; also Masse, elektrische Ladung oder Licht *Klugscheissermodus aus*

*wegduck*

Differentialgeometer
13.11.2019, 12:21
Nein, Wurmlöcher sind keine Schwarzen Löcher. Wurmlöcher sind nur Raumkrümmungen.

Doch -

"Fällt ein Stern hingegen zu einem Schwarzen Loch (https://de.wikipedia.org/wiki/Schwarzes_Loch) zusammen, genügen die Schwarzschild-Koordinaten nicht, um das ganze Gebilde zu beschreiben. Am Ereignishorizont (https://de.wikipedia.org/wiki/Ereignishorizont) des Objekts findet sich eine Koordinatensingularität (https://de.wikipedia.org/wiki/Koordinatensingularit%C3%A4t), über die die Schwarzschild-Koordinaten nicht hinausreichen. Es handelt sich nicht um eine physikalische Singularität, da sie sich durch Wahl neuer Koordinaten beheben lässt. Das geschieht mithilfe der Kruskal-Szekeres-Koordinaten (https://de.wikipedia.org/wiki/Kruskal-Szekeres-Koordinaten), die auch die Raumzeit im Innern des Ereignishorizontes beschreiben. Es zeigt sich, dass es neben dem Außen- und Innenraum des schwarzen Loches noch dazu äquivalente, gespiegelte Räume gibt. Somit zeichnet sich ein möglicher Übergang zu einem Weißen Loch (https://de.wikipedia.org/wiki/Wei%C3%9Fes_Loch) ab, aus dem Materie zwar austreten, in das sie aber nicht eindringen kann. Die Verbindung zwischen den beiden Gravitationsanomalien wird als Einstein-Rosen-Brücke und das gesamte Objekt als Wurmloch bezeichnet, speziell bei Verbindung eines Schwarzen Lochs und eines Weißen Lochs als Schwarzschild-Wurmloch, das nur in eine Richtung durchquerbar ist. Prinzipiell ist es denkbar, dass Wurmlöcher zwei Orte derselben Raumzeit oder zwei unterschiedliche Raumzeiten eines Multiversums (https://de.wikipedia.org/wiki/Multiversum) miteinander verbinden."

https://de.wikipedia.org/wiki/Wurmloch

Ansuz
13.11.2019, 14:32
Sofern sie nicht beide vorher aussterben. Wahrscheinlich degeneriert eine Zivilisation und Hochkultur viel schneller und kann das technologische Niveau nicht halten. Aktuell sehen wir das ja an Europa, wie einer hochstehende Kultur, die um 1960 zum Mond flog, durch Rassen-Genozid untergeht. Man wird von uns nichts mehr extraterrestrisch finden alsbald.

---
:gp:

Bei aller Begeisterung für das Thema bin ich inzwischen geneigt, Deiner pessimistischen Sicht zuzustimmen. Die Fakten, die täglich imKreißsaal geschaffen werden, kann man schwerlich ignorieren. :(

Nachtrag: zum Strangthema hatte ich bereits einiges in anderen Strängen geschrieben.
Um Redundanz zu vermeiden: https://www.politikforen.net/showthread.php?182321-Ist-der-Mond-eine-Alien-Basis-und-dient-der-Kolonisierung-der-Erde&p=9603611&viewfull=1#post9603611

Die anderen Sachen muß ich noch raussuchen.

Hrafnaguð
13.11.2019, 14:48
:gp:

Bei aller Begeisterung für das Thema bin ich inzwischen geneigt, Deiner pessimistischen Sicht zuzustimmen. Die Fakten, die täglich imKreißsaal geschaffen werden, kann man schwerlich ignorieren. :(

Und 200 Lichtjahre weiter diskutiert man gerade darum ob die neu angelaufene Serie "Invasion der Weltraum-Moslems" auch nur einen irgendwie realen Hintergrund haben könnte, da der Islam im Prinzip ein Garant dafür ist daß die Bevölkerung dieses völlig irren Planeten den man schon seit 500 Jahren mit ner Sonde beobachtet NIEMALS auch nur in Reichweite kommen wird diesen Sprung über den interplanetaren Raum wagen, geschweige denn überhaupt noch denken zu können wenn diese Religion hier die Weltherrschaft erlangen könnte. Und wer weiß, vielleicht war "Gabriel" einfach nur ein Alienagent dessen Zivilisation das immense Potential der Menschheit erkannt hat (und damit das absehbare Erscheinen eines Konkurrenten auf dem galaktischen Schachbrett in weitgehend "naher" Zukunft) und sich anschickte dieses, höchst eigennützig, gewaltig zu minimieren.

"Wenn sie sich wegen irgendwelcher Götter gegenseitig die Schädel einschlagen, haben wir hier unsere Ruhe!".

Ansuz
13.11.2019, 15:10
Und 200 Lichtjahre weiter diskutiert man gerade darum ob die neu angelaufene Serie "Invasion der Weltraum-Moslems" auch nur einen irgendwie realen Hintergrund haben könnte, da der Islam im Prinzip ein Garant dafür ist daß die Bevölkerung dieses völlig irren Planeten den man schon seit 500 Jahren mit ner Sonde beobachtet NIEMALS auch nur in Reichweite kommen wird diesen Sprung über den interplanetaren Raum wagen, geschweige denn überhaupt noch denken zu können wenn diese Religion hier die Weltherrschaft erlangen könnte. Und wer weiß, vielleicht war "Gabriel" einfach nur ein Alienagent dessen Zivilisation das immense Potential der Menschheit erkannt hat (und damit das absehbare Erscheinen eines Konkurrenten auf dem galaktischen Schachbrett in weitgehend "naher" Zukunft) und sich anschickte dieses, höchst eigennützig, gewaltig zu minimieren.

"Wenn sie sich wegen irgendwelcher Götter gegenseitig die Schädel einschlagen, haben wir hier unsere Ruhe!".
:D :top:

Wenn wir Erdlinge überhaupt noch was reißen wollten, müßten wir uns ordentlich zusammenreißen.

Raumfahrt ist schlicht unbezahlbar und stets mit politischen Interessen konnotiert - so wäre es z.B. zwar denkbar, die Ressourcen zu bündeln um supranationale Projekte zu realisieren, wie das heute ja bereits in kleinem Rahmen geschieht, doch befürchte ich, daß das im Endeffekt nicht funzen wird.
Die Interessen der jeweiligen Staaten sind halt größer als das Interesse an einem gemeinsamen Fortschritt der Menschheit.
Oder der derzeitige Mensch ist noch nicht weit genug auf der Evolutionsleiter fortgeschritten, um die ewig gleichen Fehler nicht ständig zu wiederholen.

Wer weiß das schon.

Dies jetzt nur mal zur Metaebene, ohne Berücksichtigung der technischen Optionen, die uns heute bereits - theoretisch - zur Verfügung stünden.
@NichtSicher hat dazu einen trefflichen Beitrag (https://www.politikforen.net/showthread.php?185986-Extraterrestrisches-Leben-%E2%80%93-warum-noch-nicht-entdeckt-Warum-kein-Kontakt&p=10044753#post10044753)geschrieben.

Don
13.11.2019, 16:51
Eine Zivilisation die es schafft, eine Dyson–Sphäre zu errichten könnte in der Lage sein, Wurmlöcher zu generieren um weite Distanzen zu überbrücken. Diese Einstein–Rosen–Brücke ist theoretisch möglich.

Hypothetisch. Theoretisch nicht. Die benötigte Energie überstige die gesamte vorhendene Energie des Universums.

Differentialgeometer
13.11.2019, 17:21
Hypothetisch. Theoretisch nicht. Die benötigte Energie überstige die gesamte vorhendene Energie des Universums.

Wenn ich mich an die Übungsaufgabe richtig erinnere: Das Problem ist eher die Beschaffenheit des Materials. Die Zugfestigkeit in radialer Richtung muss irrsinnig hoch sein und gewisse Energiebedingungen, die einigen Theoremen der ART zugrundeliegt. Ich hatte die Aufgabe dazu mal hier irgendwann gepostet.

Addendum, hier ist es: https://www.google.com/url?sa=t&rct=j&q=&esrc=s&source=web&cd=1&ved=2ahUKEwje57f_1-flAhUPJlAKHV0cCioQFjAAegQIBhAC&url=http%3A%2F%2Fwww.cmp.caltech.edu%2Frefael%2Fle ague%2Fthorne-morris.pdf&usg=AOvVaw1gBHEavZ3xmr6-GQEpyC0d

sunbeam
13.11.2019, 19:31
Hypothetisch. Theoretisch nicht. Die benötigte Energie überstige die gesamte vorhendene Energie des Universums.

Ein Wurmloch zu errichten? Link bitte. Danke.

kotzfisch
13.11.2019, 20:48
jeden Dienstag auf Kabel1

https://www.kabeleinsdoku.de/tv/unerklaerliche-phaenomene-ancient-aliens

https://www.kabeleinsdoku.de/tv/unerklaerliche-phaenomene-ancient-aliens/video/49-die-ruinen-von-puma-punku-ganze-folge


gerade lief die Folge über Puma Punku http://www.latinamericanstudies.org/pumapunku.htm

http://www.latinamericanstudies.org/tiahuanaco/Pumapunku-3.jpg

http://www.latinamericanstudies.org/tiahuanaco/Pumapunku-7.jpg


http://www.latinamericanstudies.org/tiahuanaco/Pumapunku-8.jpg

Das haben die Altvorderen vor tausenden Jahren natürlich mit Faustkeilen aus dem Fels gehauen!

Vermutlich hatten sie bessere Werkzeuge als das.
Das ist an sich nichtmal ein Indiz für AlienBesuch.

kotzfisch
13.11.2019, 20:52
Wurmlöcher hätte ich genug.

Affenpriester
13.11.2019, 21:10
Wurmlöcher hätte ich genug.

Du sammelst Vaginas?

Hay
13.11.2019, 21:16
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?

Du hast den Zeitfaktor nicht bedacht. Die paar Millionen, in denen irgendein Leben auf der Welt möglich sind, sind ein Fliegensch... in der Zeitdauer des Universums. Daher ist die Wahrscheinlichkeit, zur gleichen Zeit in erreichbarer Nähe auf Lebensformen zu stoßen, gleich Null.

kotzfisch
13.11.2019, 21:17
Du sammelst Vaginas?

Vaginen! Plural.
Zillertaler Bauernschrank 1650: Wurmlöcher.
Vaginen sind Schläuche und wegen der "Befahrungen" mit PLATTENepithel ausgekleidet.

kotzfisch
13.11.2019, 21:18
Ich entscheide mich für Punkt5: Scheissegal.

Ansuz
14.11.2019, 12:36
Einen ersten Kontakt scheint es bereits gegeben zu haben, wie auch immer das zustande kommen konnte.
Der heilige Nikolaus ist eindeutig als Klingone zu identifizieren.
Hier der Beweis:

https://www.twitterperlen.de/wp-content/uploads/2017/12/img_4060.jpg


:D

Don
14.11.2019, 17:19
Ein Wurmloch zu errichten? Link bitte. Danke.

Keine Ahnung wo ich das mal gelesen hatte. Es ist nur so, da man die Raumzeit krümmen muss, von beiden Seiten wohlgemerkt bis diese sich praktisch berühren, und dann auch noch eine Passage schaffen muss. Also im Prinzip zwei schwarze Löcher auf Knutschdistanz.
Gut, die sozialistische Variante wäre, die Ärsche von Merkel und Steinmeier zusammenzutackern und zu gucken was passiert.

Differentialgeometer
14.11.2019, 17:25
Keine Ahnung wo ich das mal gelesen hatte. Es ist nur so, da man die Raumzeit krümmen muss, von beiden Seiten wohlgemerkt bis diese sich praktisch berühren, und dann auch noch eine Passage schaffen muss. Also im Prinzip zwei schwarze Löcher auf Knutschdistanz.
Gut, die sozialistische Variante wäre, die Ärsche von Merkel und Steinmeier zusammenzutackern und zu gucken was passiert.

ich hatte den Link gepostet, mit Rechnung und allem PiPaPo.

Don
14.11.2019, 17:35
ich hatte den Link gepostet, mit Rechnung und allem PiPaPo.

Schon, aber ich habe keinen Bock mich als Nichtphysiker mit Details aufzuhalten.

Doppelstern
15.11.2019, 09:26
Schon, aber ich habe keinen Bock mich als Nichtphysiker mit Details aufzuhalten.

Jetzt hast du dich vorsorglich schon mal selbst geoutet. Dann lag ich ja mit meiner Einschätzung nicht verkehrt. Also auch nur angelesen !

Ansuz
15.11.2019, 15:43
Jetzt hast du dich vorsorglich schon mal selbst geoutet. Dann lag ich ja mit meiner Einschätzung nicht verkehrt. Also auch nur angelesen !

Bist Du tatsächlich der Ansicht, ausschließlich Leute, die formalen Qualifikationen genügen, dürften hier mitdiskutieren bzw. wären dazu überhaupt in der Lage?

Abgesehen davon, daß unsere allseits geliebte große Führerin Merkel in Physik promovierte, was wiederum zu Stirnrunzeln Anlaß gibt angesichts ihrer wissenschaftlich genau null zu begründenden willkürlichen Entscheidungen zum Atom-usw.-Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg...,
kann in Deinem Sinne auch ein Physiker, der nicht auf Astrophysik spezialisiert ist, hierzustrang eigentlich nicht mitreden.

Desweiteren wäre anzumerken, daß gerade Physiker wegen der miserablen Chancen auf eine Lebensanstellung in ihrem originären Fachbereich meist anderweitig unterkommen.

Zudem ist Detailwissen etwas sehr kurzzeitiges. Man hat zwar das theoretische Untergerüst zu einem allgemeinen Verständnis, das Detailwissen hingegen erfordert eine kontinuierliche Beschäftigung damit.

Wer ehrlich ist, gibt das auch zu.

Differentialgeometer
15.11.2019, 16:51
Zudem ist Detailwissen etwas sehr kurzzeitiges. Man hat zwar das theoretische Untergerüst zu einem allgemeinen Verständnis, das Detailwissen hingegen erfordert eine kontinuierliche Beschäftigung damit.

Also ob man hier so tief einsteigen würde, dass das einen Unterschied macht?! :auro:

Doppelstern
15.11.2019, 17:00
Bist Du tatsächlich der Ansicht, ausschließlich Leute, die formalen Qualifikationen genügen, dürften hier mitdiskutieren bzw. wären dazu überhaupt in der Lage?

Abgesehen davon, daß unsere allseits geliebte große Führerin Merkel in Physik promovierte, was wiederum zu Stirnrunzeln Anlaß gibt angesichts ihrer wissenschaftlich genau null zu begründenden willkürlichen Entscheidungen zum Atom-usw.-Ausstieg vom Ausstieg vom Ausstieg...,
kann in Deinem Sinne auch ein Physiker, der nicht auf Astrophysik spezialisiert ist, hierzustrang eigentlich nicht mitreden.

Desweiteren wäre anzumerken, daß gerade Physiker wegen der miserablen Chancen auf eine Lebensanstellung in ihrem originären Fachbereich meist anderweitig unterkommen.

Zudem ist Detailwissen etwas sehr kurzzeitiges. Man hat zwar das theoretische Untergerüst zu einem allgemeinen Verständnis, das Detailwissen hingegen erfordert eine kontinuierliche Beschäftigung damit.

Wer ehrlich ist, gibt das auch zu.


Das sind bei mir noch die Nachwehen. Don hatte mich in seinem allerersten Beitrag heftigst beleidigt und mich runtergeputzt. Stand ihm aber gar nicht zu, da er ganz offensichtlich auch nur angelesenes Wissen hat. Habe es ihm mal unterstellt, daß bei ihm nichts hinterstecken würde. Und das hat sich mit seinem obigen Beitrag ja auch bestätigt.

Ich habe nichts gegen Leute, die so wie ich ihr Wissen in einem Fachgebiet angelesen haben. Aber andere Leute einfach anzuschnauzen, mir das Recht absprechen zu wollen in dem Beitrag "Überlegungen zum Universum" schreiben zu dürfen, daß geht entschieden zu weit.

Lese dir mal die einzelnen Beiträge durch, dann weißte Bescheid. Es sind die Beiträge 5697 bis 5700

Don
15.11.2019, 18:28
Jetzt hast du dich vorsorglich schon mal selbst geoutet. Dann lag ich ja mit meiner Einschätzung nicht verkehrt. Also auch nur angelesen !

Was man von dir nicht sagen kann.

Bolle
20.11.2019, 06:00
Es wäre die größte Entdeckung, die Menschen jemals gemacht haben: Wir sind nicht allein im Kosmos!

https://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos87120191109oumuamua_1413_1_201911 08124101817-jpg/25211212/2-format6001.jpg?inIsFirst=true
„Oumuamua“, der erste von außerhalb des Sonnensystems kommende Asteroid


In unserer Heimatgalaxis, der Milchstraße, leuchten außer der Sonne rund 200 Milliarden weitere Sterne. Viele von ihnen, vielleicht sogar die meisten, werden von Planeten umrundet. Den ersten dieser „Exoplaneten“ entdeckten 1995 die beiden Schweizer Astronomen Michel Mayor und Didier Queloz, wofür ihnen am 10. Dezember der Nobelpreis für Physik (https://www.tagesspiegel.de/wissen/physik-nobelpreis-gibt-antworten-auf-fragen-unserer-existenz-die-all-wissenden/25093738.html) überreicht werden wird. Inzwischen sind schon über 4000 weitere Exoplaneten gefunden worden. Die meisten bieten keine guten Bedingungen für Leben, manche aber schon.
Wissenschaftler der Universität von Puerto Rico führen eine Liste der bisher bekannten Exoplaneten, auf denen Leben grundsätzlich möglich sein könnte (https://www.tagesspiegel.de/wissen/110-lichtjahre-entfernter-planet-forscher-entdecken-wasser-in-atmosphaere-von-k2-18b/25006282.html): Sie haben eine ähnliche Größe und Masse wie die Erde und deshalb vermutlich eine feste Oberfläche. Und sie haben den richtigen Abstand zu ihrem jeweiligen Stern, sodass es auf ihnen nicht zu heiß und nicht zu kalt ist. Schon in einem kleinen Umkreis von 50 Lichtjahren haben die Forscher bis jetzt bereits 16 solcher Planeten gefunden. Eine einfache Hochrechnung auf die ganze Milchstraße vermittelt eine Ahnung davon, wie viele potentiell bewohnbare Planeten (https://www.tagesspiegel.de/wissen/ausserhalb-unseres-sonnensystems-moeglicherweise-bewohnbarer-planet-entdeckt/24860888.html) es in den Weiten unserer Heimatgalaxis geben könnte: Mindestens 30 Millionen.

https://www.tagesspiegel.de/wissen/ein-felsbrocken-der-immer-nah-bei-der-erde-bleibt-ist-kamooalewa-ein-beobachtungsposten-der-ausserirdischen/25211198.html?utm_source=pocket-newtab

nurmalso2.0
05.12.2019, 11:46
Es wäre die größte Entdeckung, die Menschen jemals gemacht haben: Wir sind nicht allein im Kosmos!

https://www.tagesspiegel.de/images/heprodimagesfotos87120191109oumuamua_1413_1_201911 08124101817-jpg/25211212/2-format6001.jpg?inIsFirst=true
„Oumuamua“, der erste von außerhalb des Sonnensystems kommende Asteroid



https://www.tagesspiegel.de/wissen/ein-felsbrocken-der-immer-nah-bei-der-erde-bleibt-ist-kamooalewa-ein-beobachtungsposten-der-ausserirdischen/25211198.html?utm_source=pocket-newtab

Selbst wenn 100 Milliarden Planeten bewohnbar wären, der Mensch wird nie auch nur einen dieser Planeten erreichen können um beweisen zu können das dort leben möglich wäre.

Testosteronum
05.12.2019, 12:55
Wie seht Ihr das?

Punkt 3: Die Entfernung ist zu gross.
Das bezieht sich aber nur auf Leben, das soweit entwickelt ist, dass es mit uns Kontakt aufnehmen könnte, wenn die Entfernung nicht so gross wäre.
Einfaches Leben kann es aber sogar in unserem Sonnensystem geben, z.B. auf dem Jupitermond Europa.
Dieser Mond ist mit Eis bedeckt. Aber unter der Eisdecke ist das Wasser flüssig. Und dort könnte es sowas wie Fische geben.
Theoretisch könnte es auch Leben auf dem Saturnmond Titan geben.
Aber es würde nicht auf Kohlenstoff und Wasser basieren, sondern auf festem Stickstoff und flüssigem Methan.

Einzig
23.08.2020, 09:03
Geht man von der bisher dem Menschen auf Terra allgemein bekannten/erforschten Physik aus, wären die Wege von Stern zu Stern zu lange (aus Menschensicht wären Generationen-Raumschiffe zur Reise sinnvoll). Vielleicht ist das Hexagon am Pol des Saturn ein "Wurmloch"? Eine Abkürzung durch den Raum.

Bolle
23.08.2020, 09:53
Geht man von der bisher dem Menschen auf Terra allgemein bekannten/erforschten Physik aus, wären die Wege von Stern zu Stern zu lange (aus Menschensicht wären Generationen-Raumschiffe zur Reise sinnvoll). Vielleicht ist das Hexagon am Pol des Saturn ein "Wurmloch"? Eine Abkürzung durch den Raum.

Das nächste Schwarze Loch ist jedenfalls sehr nahe! Genau zwischen deinen Arschbacken!

Einzig
23.08.2020, 10:09
Das nächste Schwarze Loch ist jedenfalls sehr nahe! Genau zwischen deinen Arschbacken!Das heißt dem Arsche Loche, nicht dem Schwarzen Loche! Du möchtest über dieses Loch diskutieren statt es benutzen?

Differentialgeometer
23.08.2020, 10:40
Geht man von der bisher dem Menschen auf Terra allgemein bekannten/erforschten Physik aus, wären die Wege von Stern zu Stern zu lange (aus Menschensicht wären Generationen-Raumschiffe zur Reise sinnvoll). Vielleicht ist das Hexagon am Pol des Saturn ein "Wurmloch"? Eine Abkürzung durch den Raum.
Die These ist, dass dieses Hexagon ein bestimmte Wirbelstruktur ist; zumindest ist das die These von den Physikern meiner Alma Mater, die das im Labor nachgebaut haben:

https://people.seas.harvard.edu/~rwordsworth/aguiar2009.pdf (https://people.seas.harvard.edu/~rwordsworth/aguiar2009.pdf)

Hochinteressant. Aber mitnichten ein Wurmloch; dann hätte der Saturn ein Problem.

Einzig
23.08.2020, 10:52
Die These ist, dass dieses Hexagon ein bestimmte Wirbelstruktur ist; zumindest ist das die These von den Physikern meiner Alma Mater, die das im Labor nachgebaut haben:

https://people.seas.harvard.edu/~rwordsworth/aguiar2009.pdf (https://people.seas.harvard.edu/~rwordsworth/aguiar2009.pdf)

Genauso wenig wie Jupiter, kann der Mensch auch Saturn Bedingungen nicht auf Terra nach/an-stellen. Die aktuellen Blitze am Pol von Jupiter, beispielsweise.


Hochinteressant. Aber mitnichten ein Wurmloch; dann hätte der Saturn ein Problem.Ich sehe schon, du kennst dich mit Wurmlöchern bzw. Abkürzungen durch den Raum aus. Theoretisch oder auch in der Praxis? Dann lass mich schreiben wie mir der Schnabel gewachsen ist, auch in dem Wissen das es dir nur wie Blödsinn vorkommt: Dieser Blödsinn hat auch seine Existenz-Berechtigung neben dem Blödsinn der äußere Einflüsse beim Sechseck am Pol des Saturn ausschließt!

Differentialgeometer
23.08.2020, 16:56
Genauso wenig wie Jupiter, kann der Mensch auch Saturn Bedingungen nicht auf Terra nach/an-stellen. Die aktuellen Blitze am Pol von Jupiter, beispielsweise.

Ich sehe schon, du kennst dich mit Wurmlöchern bzw. Abkürzungen durch den Raum aus. Theoretisch oder auch in der Praxis? Dann lass mich schreiben wie mir der Schnabel gewachsen ist, auch in dem Wissen das es dir nur wie Blödsinn vorkommt: Dieser Blödsinn hat auch seine Existenz-Berechtigung neben dem Blödsinn der äußere Einflüsse beim Sechseck am Pol des Saturn ausschließt!
Weil man ein Phänomen nicht nachbilden kann, kann man das auch nicht mit einem anderen!!? Steile These.

Du schreibst, sage ich mal so vorsichtig wie möglich, einen ziemlichen Scheiss zusammen.

John Donne
23.08.2020, 19:41
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?

Ich kann jeden Außerirdischen verstehen, der um Homo Sapiens einen großen Bogen macht. Die Menschheit befindet sich in einer pubertären Phase und es ist unklar, ob sie diese jemals überschreiten wird. Wie gedenkst Du, die politische Entwicklung der sagen wir letzten zehn oder nur fünf Jahre einem ließe sich einem intelligenten Wesen nachvollziehbar erklären, ohne einräumen zu müssen, daß die Mehrzahl der Spezies sich idiotisch verhält?

Insgesamt halte ich 3 und 4 - vor allem in Kombination - für mehr als hinreichend, den aktuellen Zustand zu erklären.

sunbeam
24.08.2020, 08:23
Ich kann jeden Außerirdischen verstehen, der um Homo Sapiens einen großen Bogen macht. Die Menschheit befindet sich in einer pubertären Phase und es ist unklar, ob sie diese jemals überschreiten wird. Wie gedenkst Du, die politische Entwicklung der sagen wir letzten zehn oder nur fünf Jahre einem ließe sich einem intelligenten Wesen nachvollziehbar erklären, ohne einräumen zu müssen, daß die Mehrzahl der Spezies sich idiotisch verhält?

Insgesamt halte ich 3 und 4 - vor allem in Kombination - für mehr als hinreichend, den aktuellen Zustand zu erklären.

Ich vergleiche den gegenwärtigen Grad der menschlichen Zivilisation mit dem eines Vierjährigen. Wir haben gerade gelernt regelmäßig aufs Töpfchen zu gehen, aber das war’s auch schon.

Maitre
24.08.2020, 08:36
Ich vergleiche den gegenwärtigen Grad der menschlichen Zivilisation mit dem eines Vierjährigen. Wir haben gerade gelernt regelmäßig aufs Töpfchen zu gehen, aber das war’s auch schon.

Und wir sind auf dem besten Wege, diese Fähigkeit wieder zu verlernen. Wäre ich Außerirdischer, würde ich für meine zoologischen Gärten einige Exemplare einfangen und meinen staunenden Artgenossen präsentieren. Käfigbeschriftung: Heimatplanet Erde, primitive Spezies, sieht sich selbst als "intelligentes Leben". Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass diese Spezies die Regeln der Evolution missachtet und sich zum Tier zurückentwickelt.

sunbeam
24.08.2020, 08:57
Und wir sind auf dem besten Wege, diese Fähigkeit wieder zu verlernen. Wäre ich Außerirdischer, würde ich für meine zoologischen Gärten einige Exemplare einfangen und meinen staunenden Artgenossen präsentieren. Käfigbeschriftung: Heimatplanet Erde, primitive Spezies, sieht sich selbst als "intelligentes Leben". Als Besonderheit ist zu erwähnen, dass diese Spezies die Regeln der Evolution missachtet und sich zum Tier zurückentwickelt.

Schade das die Außerirdischen immer die falschen mitnehmen für ihren Zoo.

Maitre
24.08.2020, 09:03
Schade das die Außerirdischen immer die falschen mitnehmen für ihren Zoo.

Ich hätte mir auch Bärbock, Maas, Roth und co. mitgenommen. Aber nicht für den Zoo sondern für den Zirkus. Offensichtlich haben die Außerirdischen keine Zirkusse.

Pulchritudo
24.08.2020, 11:13
Unzählige Indizien sprechen dafür, dass 'Sie' uns schon längst besuchen. Ob das nun Ausserirdische, Unterirdische :D Zeitreisende oder interdimensionale Wesen/Raumschiffe sind: Keine Ahnung, aber sie sind da.

sunbeam
24.08.2020, 16:07
Unzählige Indizien sprechen dafür, dass 'Sie' uns schon längst besuchen. Ob das nun Ausserirdische, Unterirdische :D Zeitreisende oder interdimensionale Wesen/Raumschiffe sind: Keine Ahnung, aber sie sind da.

Was für Indizien?

Nietzsche
24.08.2020, 16:09
Was für Indizien?
Ist dir der Herr Däniken nicht seriös genug?

Ansuz
24.08.2020, 16:11
Was für Indizien?
Indizien für Unterirdisches finde ich jeden Tag im Nachrichtenfeed sowie in geballter Form dann, wenn ich mal unfreiwillig die Nachrichten im bunzeldeutschen TV mitanhören muß! :P

Bolle
24.08.2020, 16:14
Tetris stammt auch von denen!

https://cdn.pixabay.com/photo/2016/02/12/19/17/sacsayhuaman-1196670_960_720.jpg
sacsayhuaman (https://pixabay.com/de/photos/search/sacsayhuaman/) peru (https://pixabay.com/de/photos/search/peru/)

Pulchritudo
24.08.2020, 16:17
Was für Indizien?

Mehr als nur Indizien: Es gibt genug militärische und zivile Film-/Fotoaufnahmen, die beweisen, dass auf der Erde nichtflugzeugtypische Flugobjekte in der Art herumschwirren, dass es nach unserem Verständnis der Physik nicht möglich ist. Und ich habe mein Erlebnis mit einer orangefarbenen Kugel/Sphäre/Orb hier im Forum geteilt. Das nimmt mir niemand, ich weiss, was ich damals gesehen habe.

Bolle
24.08.2020, 16:17
https://baubeaver.de/wp-content/uploads/was-ich-von-den-inkas-ueber-handwerk-gelernt-habe-prazision.jpg
Inkamauer in der Calle Hatunrumiyoc

Als die Spanier die Inka danach fragten, sagten sie, dass „die Götter“ das gebaut hätten.

https://vimanna.files.wordpress.com/2017/01/3107567246_1fd646b87c_b.jpg?w=1200&h=

Pulchritudo
24.08.2020, 16:19
Indizien für Unterirdisches finde ich jeden Tag im Nachrichtenfeed sowie in geballter Form dann, wenn ich mal unfreiwillig die Nachrichten im bunzeldeutschen TV mitanhören muß! :P

Mittleriweile bin ich davon überzeugt, dass der 80er Kultfilm 'Sie leben!'/'They live!' ein Dokumentarfilm ist. :D

Differentialgeometer
24.08.2020, 16:19
Mehr als nur Indizien: Es gibt genug militärische und zivile Film-/Fotoaufnahmen, die beweisen, dass auf der Erde nichtflugzeugtypische Flugobjekte in der Art herumschwirren, dass es nach unserem Verständnis der Physik nicht möglich ist. Und ich habe mein Erlebnis mit einer orangefarbenen Kugel/Sphäre/Orb hier im Forum geteilt. Das nimmt mir niemand, ich weiss, was ich damals gesehen habe.
Pics or it didnt happen

Pulchritudo
24.08.2020, 16:25
Pics or it didnt happen

Ich schrieb doch, dass es sie gibt, die Filme und Fotos. Mach dich mal schlau. google + navy + ufo, als ein einziges von vielen Beispielen. Das Phänomen existiert, wer das verneint, ist einfach nur... Suchs dir aus.

SprecherZwo
24.08.2020, 16:31
Mittleriweile bin ich davon überzeugt, dass der 80er Kultfilm 'Sie leben!'/'They live!' ein Dokumentarfilm ist. :D
Geht's da nicht um Juden?

Ansuz
24.08.2020, 16:39
Erlaube mir, mich selbst aus einem anderen Strang zu zitieren.

Mit "Glauben" tue ich mich schwer. Lebensformen auf anderen Planeten halte ich jedoch nicht gänzlich für ausgeschlossen, besonders seit den interessanten Ergebnissen der Cassini-Mission vom Saturnmond Enceladus.

During a close flyby in 2008, Cassini's instruments sampled the plume directly and detected a surprising mix of volatile gases, water vapor, carbon dioxide and carbon monoxide, as well as organic materials. The density of organic materials was about 20 times denser than expected.



https://solarsystem.nasa.gov/mission...nce/enceladus/ (https://solarsystem.nasa.gov/missions/cassini/science/enceladus/)

Pulchritudo
24.08.2020, 16:43
Geht's da nicht um Juden?

Ehrlich gesagt, das waren meine Gedanken beim Sehen des Films. Ob sich das Carpenter bewusst war? :D

Hier der ganze Film, einfach genial:


https://www.youtube.com/watch?v=AcDtmVY1oDM

Bolle
24.08.2020, 16:49
Erlaube mir, mich selbst aus einem anderen Strang zu zitieren.

Mit "Glauben" tue ich mich schwer. Lebensformen auf anderen Planeten halte ich jedoch nicht gänzlich für ausgeschlossen, besonders seit den interessanten Ergebnissen der Cassini-Mission vom Saturnmond Enceladus.
https://solarsystem.nasa.gov/mission...nce/enceladus/ (https://solarsystem.nasa.gov/missions/cassini/science/enceladus/)

Es kann ja auch sein dass es vor uns schon andere Hochzivilisationen auf der Erde gab! Welche Zeiträume können wir den überblicken und untersuchen? 20.000 Jahre? Die Erde ist knapp 5 Milliarden Jahre alt, glaubt man zu wissen!

Nietzsche
24.08.2020, 17:00
Es kann ja auch sein dass es vor uns schon andere Hochzivilisationen auf der Erde gab! Welche Zeiträume können wir den überblicken und untersuchen? 20.000 Jahre? Die Erde ist knapp 5 Milliarden Jahre alt, glaubt man zu wissen!

Wir müssen generell über jeden Fossilfund froh sein. ABER, hätte es auf der Erde wirklich hochtechnologie gegeben hätte man sicherlich schon was aus reinem Zufall gefunden. Und sei es nur ein schwarzer, rechteckiger Monolith...

sunbeam
24.08.2020, 17:39
Erlaube mir, mich selbst aus einem anderen Strang zu zitieren.

Mit "Glauben" tue ich mich schwer. Lebensformen auf anderen Planeten halte ich jedoch nicht gänzlich für ausgeschlossen, besonders seit den interessanten Ergebnissen der Cassini-Mission vom Saturnmond Enceladus.
https://solarsystem.nasa.gov/mission...nce/enceladus/ (https://solarsystem.nasa.gov/missions/cassini/science/enceladus/)

Wie kann es eigentlich sein das auf einem Saturnmond, der nicht in der habitablen Zone liegt, flüssiges Wasser gefunden werden kann?

Haspelbein
24.08.2020, 18:02
Wie kann es eigentlich sein das auf einem Saturnmond, der nicht in der habitablen Zone liegt, flüssiges Wasser gefunden werden kann?

Innere Wärme des Planeten, d.h. Wärme, die durch die Entstehung des Planeten selbst generiert wurde, und dann noch eine Komponente durch den radioaktiven Zerfall von Elementen. (Das Wasser befindet sich ja unter einem Eispanzer.)

SprecherZwo
24.08.2020, 18:05
Innere Wärme des Planeten, d.h. Wärme, die durch die Entstehung des Planeten selbst generiert wurde, und dann noch eine Komponente durch den radioaktiven Zerfall von Elementen.
Bei einem Mond dürften es wohl eher die Gezeitenkräfte sein, die Reibungswärme erzeugen.

Don
24.08.2020, 18:05
Ich vergleiche den gegenwärtigen Grad der menschlichen Zivilisation mit dem eines Vierjährigen. Wir haben gerade gelernt regelmäßig aufs Töpfchen zu gehen, aber das war’s auch schon.

Bei weitem nicht alle. Literally.

sunbeam
24.08.2020, 18:08
Innere Wärme des Planeten, d.h. Wärme, die durch die Entstehung des Planeten selbst generiert wurde, und dann noch eine Komponente durch den radioaktiven Zerfall von Elementen. (Das Wasser befindet sich ja unter einem Eispanzer.)

Kann so ein Planet eine Atmosphäre bilden, Strahlung abhalten und Leben ermöglichen?

Haspelbein
24.08.2020, 18:11
Bei einem Mond dürften es wohl eher die Gezeitenkräfte sein, die Reibungswärme erzeugen.

Von dem was ich bisher gelesen habe, soll es wirklich die innere Wärme, und nicht die Einwirkung der Gezeiten sein, auch wenn es ein innerer Mond des Saturns ist. Wenn du dazu andere Informationen hast, so bin ich aber definitiv neugierig.

Haspelbein
24.08.2020, 18:14
Kann so ein Planet eine Atmosphäre bilden, Strahlung abhalten und Leben ermöglichen?

Das ist eine gute Frage. Die Entfernung zur Sonne ist hoch, und ich weiss jetzt aus dem Stehgreif nicht, wie stark die Strahlung des Saturns in der Entfernung ist. Aber der Eispanzer wird viel abhalten. Leben unter dem Eis ist zumindest theoretisch möglich.

kiwi
24.08.2020, 18:17
Eine Zivilisation die es schafft, eine Dyson–Sphäre zu errichten könnte in der Lage sein, Wurmlöcher zu generieren um weite Distanzen zu überbrücken. Diese Einstein–Rosen–Brücke ist theoretisch möglich.

...und warum wird es nicht gemacht die Sache mit den Wurmlöchern ?
die Theorie einfach in die Praxis umsetzen

Wuehlmaus
24.08.2020, 18:20
Wie kann es eigentlich sein das auf einem Saturnmond, der nicht in der habitablen Zone liegt, flüssiges Wasser gefunden werden kann?

Die habitale Zone gilt nur für die Sonne. Nicht für die Monde, z.B. Javin IV

SprecherZwo
24.08.2020, 18:22
Von dem was ich bisher gelesen habe, soll es wirklich die innere Wärme, und nicht die Einwirkung der Gezeiten sein, auch wenn es ein innerer Mond des Saturns ist. Wenn du dazu andere Informationen hast, so bin ich aber definitiv neugierig.

Aber der Mond besteht doch hauptsächlich aus Eis, schwere Elemente, die zum radioaktiven Zerfall nötig sind, dürfte er kaum enthalten?

sunbeam
24.08.2020, 18:23
Die habitale Zone gilt nur für die Sonne. Nicht für die Monde, z.B. Javin IV

Die habitable Zone beschreibt den Bereich um einen Stern, in dem Planeten flüssiges Wasser haben können, ohne das es zu heiß (verdampfen) oder zu kalt (Eis) ist.

sunbeam
24.08.2020, 18:24
...und warum wird es nicht gemacht die Sache mit den Wurmlöchern ?
die Theorie einfach in die Praxis umsetzen

Weil dafür Energiemengen notwendig sind, die wir nicht haben.

kiwi
24.08.2020, 18:32
Weil dafür Energiemengen notwendig sind, die wir nicht haben.

also ist die Theorie eine Theorie

..heute in 4 Monat ist Weihnacht - rein theoretisch könnte das Christkind auch zu mir kommen weil ich ein braves Kerlchen bin - theroretisch

sunbeam
24.08.2020, 18:35
also ist die Theorie eine Theorie

..heute in 4 Monat ist Weihnacht - rein theoretisch könnte das Christkind auch zu mir kommen weil ich ein braves Kerlchen bin - theroretisch

Wenn ich mir überlege was 1820 noch nicht mal Theorie war......ich bin was die Zukunft und die Möglichkeiten betrifft, sehr optimistisch.

Haspelbein
24.08.2020, 18:36
Aber der Mond besteht doch hauptsächlich aus Eis, schwere Elemente, die zum radioaktiven Zerfall nötig sind, dürfte er kaum enthalten?

Meines Wissens gibt es am Südpol eine heisse Zone, die nicht mit einer Erwärmung durch Gezeitenkräfte konsistent ist. Ich bin mir nicht sicher, ob die die Wärmequelle wirklich eindeutig identifiziert wurde, aber die innere Wärme (Wärme durch die Entstehung, sekundär radioaktiver Zerfall) ist ein wahrscheinlicher Kandidat.

kiwi
24.08.2020, 18:52
Wenn ich mir überlege was 1820 noch nicht mal Theorie war......ich bin was die Zukunft und die Möglichkeiten betrifft, sehr optimistisch.

Da muss ich Dir zu 99,99% zustimmen – es ist aber zu bedenken dass alles und selbst wenn es noch so gigantisch ist- alles hat sich mehr oder minder auf der Erde abgespielt – selbst die Flugzeuge und Raketen sind Erdlinge.
Bemannte Raketen Erde-Mond so stark wie das auch ist, ein Fliegenschiss zu den Entfernungen in unserer Milchstraße.
Gruß Kiwi

SprecherZwo
24.08.2020, 19:16
Meines Wissens gibt es am Südpol eine heisse Zone, die nicht mit einer Erwärmung durch Gezeitenkräfte konsistent ist. Ich bin mir nicht sicher, ob die die Wärmequelle wirklich eindeutig identifiziert wurde, aber die innere Wärme (Wärme durch die Entstehung, sekundär radioaktiver Zerfall) ist ein wahrscheinlicher Kandidat.
Ok, das war mir bisher nicht bekannt.

Hrafnaguð
24.08.2020, 19:47
Wir müssen generell über jeden Fossilfund froh sein. ABER, hätte es auf der Erde wirklich hochtechnologie gegeben hätte man sicherlich schon was aus reinem Zufall gefunden. Und sei es nur ein schwarzer, rechteckiger Monolith...

Es gibt immer mal wieder merkwürdige Dinge die da gefunden werden, sogenannte Ooparts (out of place artifacts).
Entweder erweist sich das dann als merkwürdige Laune natürlicher Vorgänge oder wird so interpretiert oder verschwindet auf Nimmerwiedersehen in irgendwelchen Museumsarchiven anstatt eingehend untersucht zu werden.

Problem bei möglichen vergangenen Hochkulturen und Zivilisationen, also möglicherweise auch aus anderen, vorgehenden Evolutionszyklen stammend? Zu lange her. Alles was unter dem Format von Megalithbauten, Pyramiden etc ist, das wird vom Mahlwerk der Zeit zerrieben bis zur Unkenntlichkeit und wenn wir von Zeiträumen möglicher Zivilisationen vorgehender Evolutionszyklen reden, das ist SO lange her, da zerreibt die Zeit selbst Megalithstrukturen. Da findest du nach ein paar Jahrzehntausenden schon nix mehr. Schau dir unsere "Zivilisation" an.

Stellt dir vor die Erde würde nun von einem Gammablitz getroffen oder eine verheerende Meteoritenkatastrophe passiert, ein Supervulkan bricht aus mit entsprechenden Folgen. Nur ganz wenige Überlebende, verteilt über den ganzen Planeten, in die Steinzeit zurückgeworfen. Infrastruktur vernichtet, purer, nackter Überlebenskampf. Wie viele Generationen bis ein überlebender Physiker aus Cern in den Sagen seiner Nachfahren zu einem Zauberer wird der in der Unterwelt mit Dämonen kämpfte und Blitze auf sie schleuderte? Fünf, vier oder doch nur drei? Wissen degeneriert, Infrastruktur zerfällt rasend schnell.

Vielleicht sind gar die zivilisatorischen Zentren am härtesten betroffen, überlebt wird nur fernab der heutigen Zivilisation. Da reißt du gar nix mehr. Die alten Kulturen haben wenigstens noch irgendwie "für die Ewigkeit" gebaut, gewaltige, monolithische Bauwerke. Heutige Hochhäuser sind für eine Lebensdauer von ein paar Jahrzehnten gebaut, werden dann abgeschrieben, abgerissen und auf den Flächen wird neugebaut. Werden die Gebäude nicht konstant gewartet, verfallen sie noch schneller. Die sind bei solchen kataklystischen Ereignissen dann in Jahrzehnten zusammengebrochen, Materialhaufen die von der Natur überwuchert werden. Von uns wird allenfalls der Plastikmüll die Zeiten überdauern, das wars. Und auch der ist irgendwann weg. Geht flott. In mehreren zehntausend Jahren ist sogar ein Tiger der im Schlamm der russischen Tundra versunken ist, weg, ein nicht mehr zu identifizierender, formloser Eisenoxidklumpen.

Rolf1973
24.08.2020, 19:56
...und warum wird es nicht gemacht die Sache mit den Wurmlöchern ?
die Theorie einfach in die Praxis umsetzen

Über Dysonsphären sollten wir uns in einigen zehntausend Jahren noch mal unterhalten.

Ansuz
24.08.2020, 20:07
Es kann ja auch sein dass es vor uns schon andere Hochzivilisationen auf der Erde gab! Welche Zeiträume können wir den überblicken und untersuchen? 20.000 Jahre? Die Erde ist knapp 5 Milliarden Jahre alt, glaubt man zu wissen!
Kennst Du schon die Funde von Schöningen? Das ist jetzt nicht unbedingt sowas Spektakuläres, doch ein interessantes Mosaiksteinchen, welches Vermutungen, es mag noch mehr gegeben haben, durchaus befeuern kann:


Von zentraler Bedeutung ist das Kapitel „Ein Befund von Weltbedeutung: Ein Wildpferd-Jagdlager vor 400 000 Jahren“ (S. 127-176). Thieme beschreibt die archäologische Bedeutung von der Entdeckung, dem Ausgrabungsverlauf und der Freilegung der Holzartefakte. Rudolf Musil bearbeitet die Wildpferdereste, die teilweise noch in ihrem anatomischen Verband lagen und wesentlich zur Interpretation als Jagdstation beitragen und in der Vollständigkeit der Erhaltung mancher Skelettteile in paläolithischen Verbänden bisher einmalig sind. Schaber überwiegen das Gerätespektrum. Interessant ist, dass es sich ausschließlich um fertige, teils überarbeitete und nachretuschierte Artefakte (von denen der Retuschierungsabfall vorhanden ist) handelt. Sie wurden speziell für die Bearbeitung und Zerlegung der Jagdbeute mitgebracht bzw. vorgefertigt. Detaillierter folgt die Behandlung der Holzartefakte und deren Interpretation (S. 144-157). Es sind acht Speere. Die Längen variieren zwischen 1,82 und 2,50 Meter mit einem maximalen Durchmesser bis zu 5 Zentimeter. Mit Ausnahme von Speer IV (Kiefer) sind alle anderen aus Fichte hergestellt. Es wurden sorgfältig entrindete und entastete Stämmchen verwendet. Die extrem fein ausgearbeiteten Spitzen wurden aus der Stammbasis geschnitzt. Auch die erhaltenen Basen (ursprünglicher Bäumchenspitzenbereich) erfuhren eine spitze Zurichtung, was mit ballistischen Gründen argumentiert wird. Dass es eindeutige Wurfgeräte sind, geht aus der Schwerpunktposition der Artefakte im vorderen Drittel des Speerschaftes hervor, mit einer Verjüngung nach hinten. Die Qualität der Zurichtung und Bearbeitung so perfekt ausgeführt, dass nicht einmal Schnitt- oder Schabspuren von den zur Herstellung verwendeten Feuersteingeräten vorhanden sind. Jahrringbreiten von durchschnittlich 0,5 Millimeter zeigen innerhalb des Reinsdorfer-Interglazials kühlere Umweltverhältnisse an. Das 1994 gefundene erste Holzartefakt wird als Wurfstock angesprochen. Ein angekohlter Fichtenholzstab von etwa 88 Zentimeter Länge ist nicht so sorgfältig zugerichtet. Seine Spitze weist auf acht Zentimetern eine angekohlte Stelle auf, so dass ein Zusammenhang mit den Feuerstellen (Stocherholz, Schürholz) bis hin zu einer Verwendung als Bratspieß einleuchtend ist.


Das Buch endet mit dem Thema „Das Wildpferd-Jagdlager von Schöningen mit den Jagdspeeren“ (S. 221-228), wo auf die Menschengattung von Homo erectus und seinen bisher bekannten Errungenschaften eingegangen wird, letztlich aber anhand der Speerfunde und seinen weiterführenden Implikationen für den europäischen Frühmenschen ein geistig viel höher zu veranschlagendes ‚Weltbild’ vorzunehmen ist und der „große Wurf“ bereits vor hundertausenden von Jahren stattfand. https://www.hsozkult.de/publicationreview/id/reb-11217

grimreaper
24.08.2020, 21:01
Meiner Meinung nach kann es, schon durch den Aufbau der Welt bedingt;- Wie ich diese gesehen habe, kein Außerirdisches Leben existieren.

Wenn uns irgendwann UFO's präsentiert werden, kann ich mir eher vorstellen, dass sie mit Project Blue Beam an die Atmosphäre projiziert wurden.
Werden uns Außerirdische präsentiert, so wird es sich um hoher Wahrscheinlichkeit um die
gefallenen Engel, die Elohim und Dämonen handeln.
(Was machen hier als Reptiloide/Reptoloiden fehldeuten, sind höchstwahrscheinlich Menschen die von fremden Entitäten besetzt sind. Genau aus diesem Grunde gab es damals den Exorzismus.)

Vielleicht wird man uns diesen Antichristen als neuen Christus und Erlöser verkaufen.

kiwi
24.08.2020, 21:37
Über Dysonsphären sollten wir uns in einigen zehntausend Jahren noch mal unterhalten.

Theoretisch könnte ich es schaffen, wie sieht es mit/bei Dir aus bist Du zuversichtlich?

Einzig
24.08.2020, 23:32
Weil man ein Phänomen nicht nachbilden kann, kann man das auch nicht mit einem anderen!!? Ich bin nur soweit im Bilde darüber was (man) Du kannst, sofern Du es mir mitteilst und ich es Dir abnehme.


Du schreibst, sage ich mal so vorsichtig wie möglich, einen ziemlichen Scheiss zusammen.Ich habe Schei-ße grundsätzlich immer zusammen und nicht auseinander geschrieben, egal welche Größenordnungen damit verbunden sind.

Nietzsche
25.08.2020, 04:52
Es gibt immer mal wieder merkwürdige Dinge die da gefunden werden, sogenannte Ooparts (out of place artifacts).
Entweder erweist sich das dann als merkwürdige Laune natürlicher Vorgänge oder wird so interpretiert oder verschwindet auf Nimmerwiedersehen in irgendwelchen Museumsarchiven anstatt eingehend untersucht zu werden.

Problem bei möglichen vergangenen Hochkulturen und Zivilisationen, also möglicherweise auch aus anderen, vorgehenden Evolutionszyklen stammend? Zu lange her. Alles was unter dem Format von Megalithbauten, Pyramiden etc ist, das wird vom Mahlwerk der Zeit zerrieben bis zur Unkenntlichkeit und wenn wir von Zeiträumen möglicher Zivilisationen vorgehender Evolutionszyklen reden, das ist SO lange her, da zerreibt die Zeit selbst Megalithstrukturen. Da findest du nach ein paar Jahrzehntausenden schon nix mehr. Schau dir unsere "Zivilisation" an.

Stellt dir vor die Erde würde nun von einem Gammablitz getroffen oder eine verheerende Meteoritenkatastrophe passiert, ein Supervulkan bricht aus mit entsprechenden Folgen. Nur ganz wenige Überlebende, verteilt über den ganzen Planeten, in die Steinzeit zurückgeworfen. Infrastruktur vernichtet, purer, nackter Überlebenskampf. Wie viele Generationen bis ein überlebender Physiker aus Cern in den Sagen seiner Nachfahren zu einem Zauberer wird der in der Unterwelt mit Dämonen kämpfte und Blitze auf sie schleuderte? Fünf, vier oder doch nur drei? Wissen degeneriert, Infrastruktur zerfällt rasend schnell.

Vielleicht sind gar die zivilisatorischen Zentren am härtesten betroffen, überlebt wird nur fernab der heutigen Zivilisation. Da reißt du gar nix mehr. Die alten Kulturen haben wenigstens noch irgendwie "für die Ewigkeit" gebaut, gewaltige, monolithische Bauwerke. Heutige Hochhäuser sind für eine Lebensdauer von ein paar Jahrzehnten gebaut, werden dann abgeschrieben, abgerissen und auf den Flächen wird neugebaut. Werden die Gebäude nicht konstant gewartet, verfallen sie noch schneller. Die sind bei solchen kataklystischen Ereignissen dann in Jahrzehnten zusammengebrochen, Materialhaufen die von der Natur überwuchert werden. Von uns wird allenfalls der Plastikmüll die Zeiten überdauern, das wars. Und auch der ist irgendwann weg. Geht flott. In mehreren zehntausend Jahren ist sogar ein Tiger der im Schlamm der russischen Tundra versunken ist, weg, ein nicht mehr zu identifizierender, formloser Eisenoxidklumpen.

Das mag stimmen, aber es gibt Fossilienfunde von Dinosauriern und das geht in die Millionen und Milliarden rückwärts. Gingen wir also von einer hochtechnologischen Kultur aus, sagen wir mal grob wie die unsere, dann hätten wir mittlerweile mindestens ein Smartphone im Eis gefunden oder ein Stück eines Titangebisses aus nem Vulkan geschleudert, oder ....

Und dann muss man noch daran denken, dass die Zusammensetzung der Athmosphäre anders war, die Tektonik, die Gezeiten, dass eine andere Vulkanaktivität herrschte, sicherlich auch Strahlungsherde existiert haben etc. etc. und somit die Wahrscheinlichkeit für einen Fund FAST null wäre, aufgrund der größe der Erde und dessen, WAS wir schon gefunden haben zu "gleich eins" wird. Wir hätten schon was gefunden, ob wir das deuten können ist ne andere Sache. Fraglich daher. Meiner Meinung nach, weil es dermaßen viele andere Tiere und Pflanzen zu der Zeit gab, nicht wahrscheinlich. Die hätten damals ebenso Agrarkultur betrieben und das wäre aufgefallen. Vielleicht wird es noch auffallen.

sunbeam
25.08.2020, 07:02
Das mag stimmen, aber es gibt Fossilienfunde von Dinosauriern und das geht in die Millionen und Milliarden rückwärts. Gingen wir also von einer hochtechnologischen Kultur aus, sagen wir mal grob wie die unsere, dann hätten wir mittlerweile mindestens ein Smartphone im Eis gefunden oder ein Stück eines Titangebisses aus nem Vulkan geschleudert, oder ....

Und dann muss man noch daran denken, dass die Zusammensetzung der Athmosphäre anders war, die Tektonik, die Gezeiten, dass eine andere Vulkanaktivität herrschte, sicherlich auch Strahlungsherde existiert haben etc. etc. und somit die Wahrscheinlichkeit für einen Fund FAST null wäre, aufgrund der größe der Erde und dessen, WAS wir schon gefunden haben zu "gleich eins" wird. Wir hätten schon was gefunden, ob wir das deuten können ist ne andere Sache. Fraglich daher. Meiner Meinung nach, weil es dermaßen viele andere Tiere und Pflanzen zu der Zeit gab, nicht wahrscheinlich. Die hätten damals ebenso Agrarkultur betrieben und das wäre aufgefallen. Vielleicht wird es noch auffallen.

Das glaube ich auch. Ich denke allerdings nicht das es vor uns schon eine fortschrittliche Zivilisation gab.

SprecherZwo
25.08.2020, 07:16
Das glaube ich auch. Ich denke allerdings nicht das es vor uns schon eine fortschrittliche Zivilisation gab.

Es sei denn, wir befinden uns in einer Computer-Simulation.

sunbeam
25.08.2020, 07:44
Es sei denn, wir befinden uns in einer Computer-Simulation.

Schade das der Programmierer mich dann nicht als Rockstar definiert hat mit vielen Weibern mit großen Titten um mich rum, endlos viel Koks und 300 Millionen Dollar auf dem Konto!

Großmoff
25.08.2020, 07:59
Schade das der Programmierer mich dann nicht als Rockstar definiert hat mit vielen Weibern mit großen Titten um mich rum, endlos viel Koks und 300 Millionen Dollar auf dem Konto!
Verrat deine Kumpels, vielleicht wird Mister Smith dann deine Wünsche weiter reichen.

Differentialgeometer
25.08.2020, 10:16
Verrat deine Kumpels, vielleicht wird Mister Smith dann deine Wünsche weiter reichen.

Eigentlich war Agent Smith 'The One'....

Hrafnaguð
25.08.2020, 11:21
Schade das der Programmierer mich dann nicht als Rockstar definiert hat mit vielen Weibern mit großen Titten um mich rum, endlos viel Koks und 300 Millionen Dollar auf dem Konto!

Die Matrix bietet nur das Grundkonstrukt. Was du daraus machst, ist deine Sache. Du bist weitgehend der
Programmierer deiner Realität. Und in jedem Leben schaffst du die grundlegende Startprogrammierung
für den nächsten Recycling-Zyklus.

sunbeam
25.08.2020, 12:10
Die Matrix bietet nur das Grundkonstrukt. Was du daraus machst, ist deine Sache. Du bist weitgehend der
Programmierer deiner Realität. Und in jedem Leben schaffst du die grundlegende Startprogrammierung
für den nächsten Recycling-Zyklus.

Das ist mit Abstand die netteste Umschreibung der Aussage „Selber schuld, Blödmann“! Dafür ein fettes Grün!

Pulchritudo
26.08.2020, 13:36
Hier ein aktueller Artikel auf Telepolis


Russen, Chinesen oder Außerirdische?

https://www.heise.de/tp/features/Russen-Chinesen-oder-Ausserirdische-4876231.html

kiwi
13.09.2020, 10:16
Das nächste Schwarze Loch ist jedenfalls sehr nahe! Genau zwischen deinen Arschbacken!

Hallo Bolle der Einzig kann schon Recht haben, das hat doch vor einigen Jahren, ein angeblich besonders schlaues Köpfchen etwas von einer Raum/Zeit Faltung und von Wurmlöchern erzählt.
Mir als Volk Schulabgänger ist es aber unklar wie man die Zeit falten kann dass sie wieder mit dem gefalteten Raum zusammen passt.
Gruß Kiwi
Anmerkung: Das Ding zwischen den Arschbacken ist genauso wichtig wie die Öffnung in die ich mir jetzt ein Stück „Herbst-Stollen“ einschiebe.
Für Weihnacht oder Christ-Stollen wäre es noch etwas zu früh

Bolle
13.09.2020, 11:33
Ganz schön Betrieb aufm Mond!


https://www.youtube.com/watch?v=466gYUu9Viw

sunbeam
13.09.2020, 11:35
Ganz schön Betrieb aufm Mond!


https://www.youtube.com/watch?v=466gYUu9Viw

Krass....was ist das?

Nietzsche
13.09.2020, 12:36
Krass....was ist das?

Die Mond-Nazis! Hast du denn überhaupt keine Bildung?

sunbeam
13.09.2020, 12:37
Die Mond-Nazis! Hast du denn überhaupt keine Bildung?

Nein. Würde ich sonst hier schreiben?

Doppelstern
13.09.2020, 12:43
Ganz schön Betrieb aufm Mond!


https://www.youtube.com/watch?v=466gYUu9Viw


Würde man denn einen Schatten vom Flugobjekt auf dem Mond erkennen ?
Von daher könnte es durchaus ein Fake sein.

erselber
13.09.2020, 14:42
Es gibt da draußen sicher Leben in den verschiedensten Formen.

Aber wieso sollen die intelligenteren, fortschrittlicheren, friedlicheren unter diesen mit uns die wir nach ihrer Überzeugung rückständig, dumm, gewaltbereit, kriegerisch sind, ständig am Rande einer nuklearen Katastrophe wandelnd, bewusst ihren Planten/Lebenstraum plündernden/zerstörenden Kretins Kontakt suchen?

Allenfalls beobachten sie uns, ob wir nicht unserem Sonnensystem oder vielleicht sogar der gesamten Galaxie gefährlich werden können und ich vermute sie werden zu gegebener Zeit einschreiten oder haben es vermutlich bereits mehrfach getan. Allerdings dürfte die „Menschheit“ zu doof dazu sein das zu erkennen, so hirnverbrannt, arrogant dass sie annimmt dieses Planet sei der einzige bewohnte und sich dazu noch anmaßt sich als intelligent zu betrachten.

Ansonsten betrachten sie uns als großen galaktischen Zoo. Und amüsieren sich darüber, wie wir versuchen mit untauglichen Mitteln, anachronistischen, veralteten Geräten, die sie vielleicht nur als Schrott betrachten einige Zentimeter in den Weltraum vorzudringen. Und uns wie wahnsinnig darüber freuen, dass das gelungen ist.

Süßer
13.09.2020, 15:39
Von dem was ich bisher gelesen habe, soll es wirklich die innere Wärme, und nicht die Einwirkung der Gezeiten sein, auch wenn es ein innerer Mond des Saturns ist. Wenn du dazu andere Informationen hast, so bin ich aber definitiv neugierig.


Innere Wärme des Planeten, d.h. Wärme, die durch die Entstehung des Planeten selbst generiert wurde, und dann noch eine Komponente durch den radioaktiven Zerfall von Elementen. (Das Wasser befindet sich ja unter einem Eispanzer.)

Ihr seid schon ein komisches Völkchen, alles was Euch der Prof nicht vorgeflüstert hat, wird geleugnet, selbst die einfachsten Zusammenhänge. Nur nicht selbständig danken; oder besser gesagt nur in den vorgegebenen Bahnen.
Ich kann Dir was verraten, hier gibt es keine Noten, Du kannst hier das Seminar nicht schmeißen, auch nicht deine Reputation verlieren, es geht einfach nur um Argumente und um Logik.

Natürlich erwärmt sich die Erde durch die Gezeiten, da MAssen gehoben werden. Nach dem Energieerhaltungssatz müßte sich der Mond seine Umlaufbahn verkleinern. Offen ist wo er die Energie herbekommt.

Natürlich entsteht durch radiaktiven Zerfall Wärme aber warum ist die Erde so viel heißer als andere vergleichbare Planeten?

Die innere Wärme der Entstehung, ist nur der Anfangswert. Ich meine entscheidend ist ob sich ein Plasmakern bildet. Der scheint die Grundlage des Lebens zu sein.
Denn die erforderliche Energie um den Kern heiß zu halten, ihn rotieren zu lassen, damit den elektromagnetischen Schutzschild generierend scheint mir zu klein zu zu sein. Also wird das dichte Plasma des Erdkerns irgendwelche fortgeschrittenen Kernreaktionen fabrizieren und damit auch Materie erzeugen. Immer nach dem M= C²/E. ZB wird auch in der oberen Athmosphäre Energie in Materie umgewandelt.

In dem Moment wo akzeptiert wird, das ein Plasmakern Bedingung für organisches Leben ist, wird die Suche nach anderen bewohnten Planeten wesentlih erleichtert.

Doppelstern
13.09.2020, 15:45
Es gibt da draußen sicher Leben in den verschiedensten Formen.

Aber wieso sollen die intelligenteren, fortschrittlicheren, friedlicheren unter diesen mit uns die wir nach ihrer Überzeugung rückständig, dumm, gewaltbereit, kriegerisch sind, ständig am Rande einer nuklearen Katastrophe wandelnd, bewusst ihren Planten/Lebenstraum plündernden/zerstörenden Kretins Kontakt suchen?

Allenfalls beobachten sie uns, ob wir nicht unserem Sonnensystem oder vielleicht sogar der gesamten Galaxie gefährlich werden können und ich vermute sie werden zu gegebener Zeit einschreiten oder haben es vermutlich bereits mehrfach getan. Allerdings dürfte die „Menschheit“ zu doof dazu sein das zu erkennen, so hirnverbrannt, arrogant dass sie annimmt dieses Planet sei der einzige bewohnte und sich dazu noch anmaßt sich als intelligent zu betrachten.

Ansonsten betrachten sie uns als großen galaktischen Zoo. Und amüsieren sich darüber, wie wir versuchen mit untauglichen Mitteln, anachronistischen, veralteten Geräten, die sie vielleicht nur als Schrott betrachten einige Zentimeter in den Weltraum vorzudringen. Und uns wie wahnsinnig darüber freuen, dass das gelungen ist.



Vielleicht, weil sich deren Sonne zu einem roten Riesen aufgebläht hat und die Planeten in der habitablen Zone sich zum Frühstück in naher Zukunft einverleiben will. Deswegen suchen die Aliens dringend einen Ausweichplaneten.

Aber wir können weiter beruhigt vor uns hin dämmern. Die Entfernungen sind einfach so gigantisch weit, es ist daher sehr unwahrscheinlich, daß es je passiert ist und möglicherweise auch niemals passieren wird.

erselber
13.09.2020, 15:59
Vielleicht, weil sich deren Sonne zu einem roten Riesen aufgebläht hat und die Planeten in der habitablen Zone sich zum Frühstück in naher Zukunft einverleiben will. Deswegen suchen die Aliens dringend einen Ausweichplaneten.

Aber wir können weiter beruhigt vor uns hin dämmern. Die Entfernungen sind einfach so gigantisch weit, es ist daher sehr unwahrscheinlich, daß es je passiert ist und möglicherweise auch niemals passieren wird.

Wenn dem so ist und ich gehe weiter davon aus, dass sie wesentlich weiter entwickelt sind als unsere Spezies dann haben diese ein solches Ereignis vorher/-ausgesehen, einkalkuliert, die Bedrohung bereits erkannt und Vorkehrungen getroffen.

Sie einen anderen Planeten entdeckten der für ihre Lebensverhältnisse geeignet ist, oder zumindest erscheint und haben diesen vielleicht sogar schon besiedelt.

Nur für unsere Maßstäbe sind die Entfernungen riesig und mit unseren derzeitigen technischen Mitteln, Möglichkeiten unüberbrückbar.

Für diese ist es auch nicht interessant den Planeten Erde als ihre neue Heimstatt auszusuchen. Mit den rückständigen Eingeborenen würden sie sich nur Ärger, Sorgen aufhalsen und vielleicht sogar einen Konflikt riskieren. Der ihrem Selbstverständlich, Überzeugung, oder vielleicht sogar religiösen Ansichten diametral gegenüberstehen würde.

Helgoland
13.09.2020, 16:02
Aber wir können weiter beruhigt vor uns hin dämmern. Die Entfernungen sind einfach so gigantisch weit, es ist daher sehr unwahrscheinlich, daß es je passiert ist und möglicherweise auch niemals passieren wird.

Es gibt mittlerweile selbst von hochoffizieller Seite genügend Material welches das Gegenteil zumindest mehr als nahelegt! Den "modernen" Menschen gibt es gerade mal knapp 10.000 Jahre und das technische Zeitalter erst lächerliche 200 Jahre! Nun stelle Dir mal Zivilisationen vor, egal wie weit sie entfernt sind, die 100tausende oder sogar Millionen von Jahren Evolution hinter sich haben! Es gibt von Zeit zu Zeit auf diversen Kanälen eine Doku-Serie namens "Ancient Aliens" die sehr anschaulich etliche diesbezügliche Phänomene wissenschaftlich beleuchtet.

Doppelstern
13.09.2020, 17:02
Es gibt mittlerweile selbst von hochoffizieller Seite genügend Material welches das Gegenteil zumindest mehr als nahelegt! Den "modernen" Menschen gibt es gerade mal knapp 10.000 Jahre und das technische Zeitalter erst lächerliche 200 Jahre! Nun stelle Dir mal Zivilisationen vor, egal wie weit sie entfernt sind, die 100tausende oder sogar Millionen von Jahren Evolution hinter sich haben! Es gibt von Zeit zu Zeit auf diversen Kanälen eine Doku-Serie namens "Ancient Aliens" die sehr anschaulich etliche diesbezügliche Phänomene wissenschaftlich beleuchtet.


Das was man so als Video sieht und immer wieder hört, klingt glaubwürdig ist aber zu 98% Fake. 2 % davon sind nicht erklärbar. Selbst wenn man mit Lichtgeschwindigkeit reisen könnte, dann bräuchten wir zu unserem Nachbarstern Alpha Centauri 4,3 Jahre hin und 4,3 Jahre wieder zurück. Wer will schon über 8 Jahre im Raumschiff eingesperrt sein ? Mit Lichtgeschwindigkeit reisen bedeutet aber auch hohe Risiken, die wir gar nicht beherrschen werden können. Wir bräuchten einen Schutzschirm, der vor kleinsten Teilen, so groß wie der Kopf einer Stecknadel sowie auch größeren Asteroiden schützen können müßte. Ansonsten würde ein Kleinstmeteorit vorne in das Raumschiff eintreten und hinten wieder rauskommen. Bei geringfügig größeren Objekten wäre die Komplettzerstörung des Raumschiffes garantiert. Davon ab, bin ich davon überzeugt, daß wir niemals so schnell reisen werden können, selbst mit den modernsten Antriebstechniken nicht. Die gleichen Probleme werden sicher auch Aliens haben.


Ich bin zwar davon überzeugt, daß wir nicht alleine im Universum sind. Das ist einfach das Gesetz der großen Zahl. Aber das diese bereits andere Sternensysteme oder sogar andere Galaxien besuchen können halte ich für nicht realistisch, selbst wenn die uns 1 Millionen Jahre voraus sind.

Doppelstern
13.09.2020, 17:16
Wenn dem so ist und ich gehe weiter davon aus, dass sie wesentlich weiter entwickelt sind als unsere Spezies dann haben diese ein solches Ereignis vorher/-ausgesehen, einkalkuliert, die Bedrohung bereits erkannt und Vorkehrungen getroffen.

Sie einen anderen Planeten entdeckten der für ihre Lebensverhältnisse geeignet ist, oder zumindest erscheint und haben diesen vielleicht sogar schon besiedelt.

Nur für unsere Maßstäbe sind die Entfernungen riesig und mit unseren derzeitigen technischen Mitteln, Möglichkeiten unüberbrückbar.

Für diese ist es auch nicht interessant den Planeten Erde als ihre neue Heimstatt auszusuchen. Mit den rückständigen Eingeborenen würden sie sich nur Ärger, Sorgen aufhalsen und vielleicht sogar einen Konflikt riskieren. Der ihrem Selbstverständlich, Überzeugung, oder vielleicht sogar religiösen Ansichten diametral gegenüberstehen würde.


Wenn die zu uns kämen und unsere Planeten besiedeln wollten, dann ginge es nur mit Komplettauslöschung der bestehenden Population.

Natürlich kann man das Jahrhundete lang vorhersehen, was mit einem Stern passiert. Aber die Reisen zu anderen Sternensystemen ist nunmal kein Städtehopping. Die müssen jahrelang fliegen um zu ihrem Nachbarstern zu gelangen. Was ist, wenn deren Nachbarstern nicht geeignet ist und sie müssen weiter fliegen. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit wärest du 15 - 20 Jahre unterwegs. Also dauert es mehrere hundert Jahre, bis eine geeignete Sonne mit Planeten im habitablen Bereich gefunden wären.

Helgoland
13.09.2020, 17:23
Das was man so als Video sieht und immer wieder hört, klingt glaubwürdig ist aber zu 98% Fake. 2 % davon sind nicht erklärbar. Selbst wenn man mit Lichtgeschwindigkeit reisen könnte, dann bräuchten wir zu unserem Nachbarstern Alpha Centauri 4,3 Jahre hin und 4,3 Jahre wieder zurück. Wer will schon über 8 Jahre im Raumschiff eingesperrt sein ? Mit Lichtgeschwindigkeit reisen bedeutet aber auch hohe Risiken, die wir gar nicht beherrschen werden können. Wir bräuchten einen Schutzschirm, der vor kleinsten Teilen, so groß wie der Kopf einer Stecknadel sowie auch größeren Asteroiden schützen können müßte. Ansonsten würde ein Kleinstmeteorit vorne in das Raumschiff eintreten und hinten wieder rauskommen. Bei geringfügig größeren Objekten wäre die Komplettzerstörung des Raumschiffes garantiert. Davon ab, bin ich davon überzeugt, daß wir niemals so schnell reisen werden können, selbst mit den modernsten Antriebstechniken nicht. Die gleichen Probleme werden sicher auch Aliens haben.


Ich bin zwar davon überzeugt, daß wir nicht alleine im Universum sind. Das ist einfach das Gesetz der großen Zahl. Aber das diese bereits andere Sternensysteme oder sogar andere Galaxien besuchen können halte ich für nicht realistisch, selbst wenn die uns 1 Millionen Jahre voraus sind.

Vor dem Hintergrund unseres AKTUELLEN Wissensstandes gebe ich Dir Recht, auf der anderen Seite gibt es fast nichts was ich für unmöglich halte. Abstraktes Denken gelingt leider nur den wenigsten und die würden selbst noch an ein Fake glauben wenn Quantoxl vom 11 Lichtjahre entfernten Planeten Klox leibhaftig vor ihnen steht und die Details seiner 2-stündigen Reise erklärt! Über theoretische Physik, Multiversum und Quantenmechanik brauchen wir da erst gar nicht reden (Auf Klox vermutlich Stoff der ersten Grundschulklasse!) ;-)

Doppelstern
13.09.2020, 17:44
Vor dem Hintergrund unseres AKTUELLEN Wissensstandes gebe ich Dir Recht, auf der anderen Seite gibt es fast nichts was ich für unmöglich halte. Abstraktes Denken gelingt leider nur den wenigsten und die würden selbst noch an ein Fake glauben wenn Quantoxl vom 11 Lichtjahre entfernten Planeten Klox leibhaftig vor ihnen steht und die Details seiner 2-stündigen Reise erklärt! Über theoretische Physik, Multiversum und Quantenmechanik brauchen wir da erst gar nicht reden (Auf Klox vermutlich Stoff der ersten Grundschulklasse!) ;-)


Es gibt aber gewisse Regeln und Gesetze, die im gesamten Universum gelten. Man braucht da auch gar nicht unbedingt abstrakt denken, um zu verstehen, daß gewisse Dinge einfach nicht existieren können, da es auch keinerlei Beweise gibt. Das beste Beispiel ist die dunkle Energie und dunkle Materie. Kein Mensch hat sie je gesehen, es gibt keine Beweise das sie existiert und trotzdem sprechen alle Astrophysiker von ihr. Ich persönlich glaube nicht an sie, sonst hätte man sie schon längst entdeckt. Multiversen ist reine Gehirnakrobatik. Innerhalb unseres Universums gibt es das ebenso wenig. Denkbar wäre allerdings ein weiteres Universum, wenn wir unser Universum verließen. Quasi ein Nachbaruniversum.

Helgoland
13.09.2020, 17:55
Denkbar wäre allerdings ein weiteres Universum, wenn wir unser Universum verließen. Quasi ein Nachbaruniversum.

Es ist für unser Gehirn ja schon schier unmöglich sich die Unendlichkeit bzw. Ewigkeit vorzustellen oder daß es einen Anfang und ein Ende schlichtweg nicht gibt. So viele Dinge die noch vor kurzem als "gesicherte Erkenntnisse" in den Schulbüchern standen, haben sich mittlerweile verabschiedet und etliche werden noch folgen! Wie gesagt auch das menschliche Gehirn, trotz allem ein unerklärliches Wunderwerk der "Schöpfung" stößt da immer wieder an seine Grenzen die sich nur sehr zögerlich erweitern! Mich würde es z.B. unglaublich reizen in ein paar Tausend Jahren nochmal einen Blick auf meine alte Erde zu werfen!

Haspelbein
13.09.2020, 18:12
Ihr seid schon ein komisches Völkchen, alles was Euch der Prof nicht vorgeflüstert hat, wird geleugnet, selbst die einfachsten Zusammenhänge. Nur nicht selbständig danken; oder besser gesagt nur in den vorgegebenen Bahnen.
Ich kann Dir was verraten, hier gibt es keine Noten, Du kannst hier das Seminar nicht schmeißen, auch nicht deine Reputation verlieren, es geht einfach nur um Argumente und um Logik.

Natürlich erwärmt sich die Erde durch die Gezeiten, da MAssen gehoben werden. Nach dem Energieerhaltungssatz müßte sich der Mond seine Umlaufbahn verkleinern. Offen ist wo er die Energie herbekommt.

Natürlich entsteht durch radiaktiven Zerfall Wärme aber warum ist die Erde so viel heißer als andere vergleichbare Planeten?

Die innere Wärme der Entstehung, ist nur der Anfangswert. Ich meine entscheidend ist ob sich ein Plasmakern bildet. Der scheint die Grundlage des Lebens zu sein.
Denn die erforderliche Energie um den Kern heiß zu halten, ihn rotieren zu lassen, damit den elektromagnetischen Schutzschild generierend scheint mir zu klein zu zu sein. Also wird das dichte Plasma des Erdkerns irgendwelche fortgeschrittenen Kernreaktionen fabrizieren und damit auch Materie erzeugen. Immer nach dem M= C²/E. ZB wird auch in der oberen Athmosphäre Energie in Materie umgewandelt.

In dem Moment wo akzeptiert wird, das ein Plasmakern Bedingung für organisches Leben ist, wird die Suche nach anderen bewohnten Planeten wesentlih erleichtert.

Ich bezog mich konkret auf den Saturnmond Enceladus, und dies speziell deshalb, da die Temperatur am Südpol mit Modellen einer Erwärmung durch Gezeiten nicht konsistent erschienen, wie ich in einem nachfolgenden Beitrag schrieb. Verfolgte ich diese Zitate und deren Quellen, so stiess ich ziemlich schnell an Bezahlschranken, und deshalb auch meine Frage in meinen Beiträgen, auf die du dich bezogen hast.

Dass Gezeiten eine Erwärmung hervorrufen können, ist an sich trivial.

Affenpriester
13.09.2020, 18:21
Es gibt aber gewisse Regeln und Gesetze, die im gesamten Universum gelten. Man braucht da auch gar nicht unbedingt abstrakt denken, um zu verstehen, daß gewisse Dinge einfach nicht existieren können, da es auch keinerlei Beweise gibt. Das beste Beispiel ist die dunkle Energie und dunkle Materie. Kein Mensch hat sie je gesehen, es gibt keine Beweise das sie existiert und trotzdem sprechen alle Astrophysiker von ihr. Ich persönlich glaube nicht an sie, sonst hätte man sie schon längst entdeckt. Multiversen ist reine Gehirnakrobatik. Innerhalb unseres Universums gibt es das ebenso wenig. Denkbar wäre allerdings ein weiteres Universum, wenn wir unser Universum verließen. Quasi ein Nachbaruniversum.

Wenn die Erde nur ein Hologramm ist, benötigt es weder die dunkle Energie, noch die dunkle Materie, damit das Weltbild noch hinhaut. Ich glaube weder an dunkle Vorkommnisse, noch an den Urknall als Beginn des ganzen Irrsinns.
Möglicherweise hat der Urknall nie stattgefunden, das Universum nie begonnen, und wir befinden uns noch immer in der Singularität ... alles ist nur projizierter Wahnsinn um uns rum, die Singularität projiziert gleichzeitig unendlich viele Möglichkeiten, das Multiversum, bleibt aber letztendlich Singularität. Nichts wirkt realer als die Illusion von Realität ... ist das Leben nur eine Psychose? Das ist die Matrix ... ein jeder schafft sich sein Universum immer wieder neu, bis in alle Ewigkeit.

Doppelstern
13.09.2020, 18:37
Wenn die Erde nur ein Hologramm ist, benötigt es weder die dunkle Energie, noch die dunkle Materie, damit das Weltbild noch hinhaut. Ich glaube weder an dunkle Vorkommnisse, noch an den Urknall als Beginn des ganzen Irrsinns.
Möglicherweise hat der Urknall nie stattgefunden, das Universum nie begonnen, und wir befinden uns noch immer in der Singularität
--------------------------------------------------------------------------------------------------
... alles ist nur projizierter Wahnsinn um uns rum, die Singularität projiziert gleichzeitig unendlich viele Möglichkeiten, das Multiversum, bleibt aber letztendlich Singularität. Nicht wirkt realer als die Illusion von Realität ... das ist die Matrix. Ein jeder schafft sich sein Universum immer wieder neu, bis in alle Ewigkeit.



Bis zu dem Strich habe ich Dich verstanden. Nach dem Strich wird es sehr schwierig Dir zu folgen. Ich habe übrigens auch noch nie an den Urknall geglaubt. An Projizierungen, Matrix und Singularität glaube ich allerdings ebenso wenig. Ich glaube unser Universum ist leicht zu verstehen. Was die Menschen da allerdings hinein interpretieren, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, ohne es selbst gesehen zu haben, ist mindfuck.

Affenpriester
13.09.2020, 18:43
Bis zu dem Strich habe ich Dich verstanden. Nach dem Strich wird es sehr schwierig Dir zu folgen. Ich habe übrigens auch noch nie an den Urknall geglaubt. An Projizierungen, Matrix und Singularität glaube ich allerdings ebenso wenig. Ich glaube unser Universum ist leicht zu verstehen. Was die Menschen da allerdings hinein interpretieren, ohne irgendwelche Beweise vorzulegen, ohne es selbst gesehen zu haben, ist mindfuck.

Um es zu verknappen ... vielleicht ist das Leben nur ein Traum. Wenn du stirbst wachst du nur in einen neuen Traum auf ... bis in die unendliche Ewigkeit hinein. Und jedesmal denkst du, du bist wach und es sei das erste und einzige Mal. Das Universum materialisiert sich erst mit deiner Entstehung ... es existiert vorher gar nicht, zumindest nicht für dich. Und da ein jeder sich quasi in seiner eigenen Blase befindet, davon gehe ich aus, existiert kein Universum ohne Leben.

Doppelstern
13.09.2020, 19:03
Um es zu verknappen ... vielleicht ist das Leben nur ein Traum. Wenn du stirbst wachst du nur in einen neuen Traum auf ... bis in die unendliche Ewigkeit hinein. Und jedesmal denkst du, du bist wach und es sei das erste und einzige Mal. Das Universum materialisiert sich erst mit deiner Entstehung ... es existiert vorher gar nicht, zumindest nicht für dich. Und da ein jeder sich quasi in seiner eigenen Blase befindet, davon gehe ich aus, existiert kein Universum ohne Leben.


Ahh, jetzt kann ich Deinem Gedankengang folgen.
Wenn das Leben ehh schon ein Traum ist, müßten wir dann trotzdem noch schlafen gehen ? Das hätte man sich in der Evolution doch sparen können. Weil wir verbringen ja gut 1/3 unseres Lebens nur mit schlafen. Müßten wir dann die Menschen noch beerdigen, wenn sie doch ehh wieder in einem neuen Traum aufwachen ? Dann bräuchten wir auch keine Intelligenz, denn diese würde es schnell durchschauen, wenn wir in einem Traum leben würden. Nur Menschen ohne eigenen Antrieb, ohne Intelligenz könnten das Leben in einem Traum genießen.

Affenpriester
13.09.2020, 20:57
Ahh, jetzt kann ich Deinem Gedankengang folgen.
Wenn das Leben ehh schon ein Traum ist, müßten wir dann trotzdem noch schlafen gehen ? Das hätte man sich in der Evolution doch sparen können. Weil wir verbringen ja gut 1/3 unseres Lebens nur mit schlafen. Müßten wir dann die Menschen noch beerdigen, wenn sie doch ehh wieder in einem neuen Traum aufwachen ? Dann bräuchten wir auch keine Intelligenz, denn diese würde es schnell durchschauen, wenn wir in einem Traum leben würden. Nur Menschen ohne eigenen Antrieb, ohne Intelligenz könnten das Leben in einem Traum genießen.

Deswegen musst du immer wieder aufwachen (sterben) ... die Angst davor hält dich in deinem Traum. Die Angst vor dem Tod, also der Selbsterhaltungstrieb, ist quasi das Ja zum Leben ... ohne diesen starken Impuls, oder Instinkt, würde das alles hier wohl nicht funktionieren.
Ich schlafe nicht 1/3 meines Lebens, ich hab meine Programmierung eh geändert. Selbst wenn ich zehn Jahre eher sterbe, hab ich zehn Jahre mehr Zeit gehabt, die ich vergeuden kann. Spielt alles am Ende keine Rolle, denn das Ende war vor dem Beginn ... dein Tod ist die Bedingung für deine Geburt gewesen. Soviel zum Leben nach dem Tod ... tot waren wir alle schon, bevor wir existierten. Ich halte das Leben für unausweichlich ... du wirst immer wieder geboren werden, ganz egal wie oft du stirbst. Es gibt nur keine Speicherpunkte im Leben ... es beginnt halt immer am Anfang und da bist du nur brabbelndes Getier mit einer leeren Festplatte, die erst noch zurechtwachsen muss. Der Anfang ist immer derselbe aber das Spiel nimmt immer einen anderen Verlauf ... vielleicht sucht das Universum, oder die Singularität, virtuell nach dieser einen perfekten Version, die es nicht findet ... und garantiert uns damit ewiges Leben. Vielleicht hab ich mir das auch nur grad ausgedacht, vielleicht hab ich trotzdem ein Stück weit recht ... niemand wird das beantworten und final auflösen können.

Ansuz
13.09.2020, 21:06
Ich bezog mich konkret auf den Saturnmond Enceladus, und dies speziell deshalb, da die Temperatur am Südpol mit Modellen einer Erwärmung durch Gezeiten nicht konsistent erschienen, wie ich in einem nachfolgenden Beitrag schrieb. Verfolgte ich diese Zitate und deren Quellen, so stiess ich ziemlich schnell an Bezahlschranken, und deshalb auch meine Frage in meinen Beiträgen, auf die du dich bezogen hast.

Dass Gezeiten eine Erwärmung hervorrufen können, ist an sich trivial.

Möchte mich dieser Frage anschließen.

Den Enceladus finde ich übrigens hochinteressant im Sinne des Strangtitels. Die überraschenden Ergebnisse der Cassini-Mission hatte ich ja bereits erwähnt.

Hier nochmal ein Link zur Übersicht: https://solarsystem.nasa.gov/missions/cassini/overview/

Swesda
13.09.2020, 22:19
Das Thema fasziniert mich seit jeher, ich lese jeden Fachartikel und verfolge im Netz die aktuellen astronomischen Erkenntnisse. Für mich kumuliert sich die Frage, warum wir noch keinen Beweis für Leben außerhalb der Erde entdeckt haben, in 4 Gründe:

1) Es gibt außerhalb der Erde kein Leben. Es gab dort noch nie eines und sollte die Menschheit nicht fremde Welten besiedeln, wird es dort auch nie Leben geben.

2) Wir sind die „Ersten“. Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert. Nur eben nicht im Ansatz so fortgeschritten wie auf der Erde.

3) Die Entfernungen sind zu groß. Gesetzt den Fall das selbst in unserer Galaxie hunderte Zivilisationen existieren, so ist die schiere Größe unserer Milchstraße mit 100.000 Lichtjahren Durchmesser und die daraus folgende Distanz zwischen bewohnten Planeten zu groß, um mit den Grenzen de Physik je eine Kontaktaufnahme herzustellen.

4) Es gibt Zivilisationen. Sie haben uns im Visier, aber noch nicht für wert befunden uns zu kontaktieren.

Wie seht Ihr das?Wenn wir nur eine einzige Voraussetzung als gültig zulassen ist die Antwort sehr einfach.

Wenn, also WENN das Universum unendlich ist, dann gibt es jede Menge Erden in diesem Universum, sicher auch genau unsere Erde in unbegrenzter Zahl, ganz viele sunbeams und swesdas. Das liegt einfach am Wesen der Unendlichkeit. In ihr ist einfach alles möglich. Im Unendlichen gibt es vielleicht keine andere Lebensform (ich bin aber sicher dass es die gibt) aber auf jeden Fall ganz viele andere Menschen und Hängebauchschweine und Scheißhausfliegen.

Genau in diesem Augenblick würden unendlich viele swesdas genau das tippen was ich gerade tippe und unendlich viele andere swesdas vielleicht einen anderen Tipppfehler machen. Die Unendlichkeit ist eine reine Spielhölle der Gedanken. Man kann sich leicht darin verlieren und die Bank gewinnt immer.

Doppelstern
14.09.2020, 07:00
Deswegen musst du immer wieder aufwachen (sterben) ... die Angst davor hält dich in deinem Traum. Die Angst vor dem Tod, also der Selbsterhaltungstrieb, ist quasi das Ja zum Leben ... ohne diesen starken Impuls, oder Instinkt, würde das alles hier wohl nicht funktionieren.
Ich schlafe nicht 1/3 meines Lebens, ich hab meine Programmierung eh geändert. Selbst wenn ich zehn Jahre eher sterbe, hab ich zehn Jahre mehr Zeit gehabt, die ich vergeuden kann. Spielt alles am Ende keine Rolle, denn das Ende war vor dem Beginn ... dein Tod ist die Bedingung für deine Geburt gewesen. Soviel zum Leben nach dem Tod ... tot waren wir alle schon, bevor wir existierten. Ich halte das Leben für unausweichlich ... du wirst immer wieder geboren werden, ganz egal wie oft du stirbst. Es gibt nur keine Speicherpunkte im Leben ... es beginnt halt immer am Anfang und da bist du nur brabbelndes Getier mit einer leeren Festplatte, die erst noch zurechtwachsen muss. Der Anfang ist immer derselbe aber das Spiel nimmt immer einen anderen Verlauf ... vielleicht sucht das Universum, oder die Singularität, virtuell nach dieser einen perfekten Version, die es nicht findet ... und garantiert uns damit ewiges Leben. Vielleicht hab ich mir das auch nur grad ausgedacht, vielleicht hab ich trotzdem ein Stück weit recht ... niemand wird das beantworten und final auflösen können.


Das ist das, was ich ganz schwer vermute.

Aber mal angenommen du hast recht, dann wären wir doch alle programmiert. Wir leben eine Rolle, die bei Beendigung durch den Tod kurz darauf wieder neu startet (Neugeburt). Wie kann ich aber wieder geboren werden, wenn meine Eltern schon lange Tot sind ? Dann müßten andere Pärchen mich zeugen. Passt das denn mit dem Blut überein ? Die könnnten mich doch gar nicht zeugen, weil ich eine ganz andere DNA habe. Wenn wir aber alle programmiert sind, warum werden wir dann immer noch krank ? Das müßte doch die Evolution bereits lange hinter sich gelassen haben. Viele Fragen und keine Antworten. Und da wir keine Antworten darauf finden, wird der Mensch eben nicht in einem Traum leben, sondern das Leben führen, was wir seit Jahrtausenden kennen und beweisen können. Das Leben ist doch viel einfacher als viele Leute sich so ausdenken.

Leberecht
14.09.2020, 07:39
... Viele Fragen und keine Antworten....

Der menschlichen Erkenntnis sind eben Grenzen gesetzt. Das muß man akzeptieren. Wer das nicht kann, bleibt zeitlebens ein Reisender. Theisten leben und sterben meist leichter als Atheisten. Ich half als Kind in der Ernte aus bei einem christlichen Bauern. Zwar leidgeprüft, aber kein Hiob. Das Wort "Gott" kam nie über seine Lippen. Er ist für mich noch heute ein großes Vorbild.

Doppelstern
14.09.2020, 07:48
Der menschlichen Erkenntnis sind eben Grenzen gesetzt. Das muß man akzeptieren. Wer das nicht kann, bleibt zeitlebens ein Reisender. Theisten leben und sterben meist leichter als Atheisten. Ich half als Kind in der Ernte aus bei einem christlichen Bauern. Zwar leidgeprüft, aber kein Hiob. Das Wort "Gott" kam nie über seine Lippen. Er ist für mich noch heute ein großes Vorbild.


Wenn nie das Wort "Gott" über seine Lippen kam, woher willst du dann wissen das er christlich war ?

Dann solltest Du mal das Wort "Theisten" überprüfen. Ich weiß nämlich nicht, was das Wort aussagen soll. Du wolltest wahrscheinlich schreiben "Atheisten sterben meist leichter als Gläubige Menschen". Gläubige Menschen denken nämlich zu viel nach, wie sie Gott gegenübertreten sollen. Das behindert sie beim sterben.

Querfront
14.09.2020, 08:18
Zum Thema Exoplaneten/Extraterrestrisches Leben empfehle ich diese Doku von ARTE.

Teil 1


https://www.youtube.com/watch?v=Pd9jN-6nDcM

Teil 2


https://www.youtube.com/watch?v=p5lwAmUUjxI&t=292s

Es gibt noch Teil 3 und 4, die finde ich aber gerade nicht.

Einzelliges Leben gibt es vermutlich auch in unserem Sonnensystem. Heiße Kandidaten sind der Mars, der Jupitermond Europa und der Staurnmond Enceladus. Letztere sind Eis-/Wasserwelten mit vulkanischer Aktivität und ensprechen somit der frühen Erde zu der Zeit, als sich einfaches Leben entwickelt hat.

Intelligentes Leben wird es wohl irgendwo geben oder gegeben haben, auch in unserer Galaxis. Wegen der großen Entfernungen werden wir aber niemals davon erfahren oder gar Kontakt aufnehmen.

Das sich Materie zu organischem Leben organisiert, ist ein grundsätzliches Prinzip, dass in den fundamentalen Naturgesetzen und Konstanten verwurzelt ist. Wenn die Bedingungen stimmen, bildet sich Leben, ob auf der Erde oder sonstwo.

Leberecht
14.09.2020, 09:25
Wenn nie das Wort "Gott" über seine Lippen kam, woher willst du dann wissen das er christlich war ?

An seinem Verhalten. Er war katholisch und ließ u.a. auf seinem Grundstück (auf eigene Kosten) eine Holzkapelle für katholische Heimatvertriebene bauen.
Nach einem heißen, harten Dreschtag saßen die zahlreichen Erntehelfer noch gerne bei "verdünntem" 96%igem Branntwein zusammen, oft ging er danach(von Beruf Ingenieur) ins Musikzimmer und spielte auf seinem Harmonium christliche und volkstümlich Weisen. (hab´ z.B. ´Ännchen von Tharau in Erinnerung)´. Ihr einziger Sohn wurde übrigens von einem ihrer Pferde erschlagen, aber offensichtlich erschütterte das seinen Glauben nicht. Die Familie seines Bruders überließ ihm einen von ihren 3 Söhnen.


Du wolltest wahrscheinlich schreiben "Atheisten sterben meist leichter als gläubige Menschen".
Nein, das wollte ich nicht. Ist nicht Theist das Gegenteil von Atheist?

Doppelstern
14.09.2020, 09:39
An seinem Verhalten. Er war katholisch und ließ u.a. auf seinem Grundstück (auf eigene Kosten) eine Holzkapelle für katholische Heimatvertriebene bauen.
Nach einem heißen, harten Dreschtag saßen die zahlreichen Erntehelfer noch gerne bei "verdünntem" 96%igem Branntwein zusammen, oft ging er danach(von Beruf Ingenieur) ins Musikzimmer und spielte auf seinem Harmonium christliche und volkstümlich Weisen. (hab´ z.B. ´Ännchen von Tharau in Erinnerung)´. Ihr einziger Sohn wurde übrigens von einem ihrer Pferde erschlagen, aber offensichtlich erschütterte das seinen Glauben nicht. Die Familie seines Bruders überließ ihm einen von ihren 3 Söhnen.


Nein, das wollte ich nicht. Ist nicht Theist das Gegenteil von Atheist?


Jetzt, nachdem Du es sagst. Richtig ! Habe gegoogelt. Das Wort ist mir im wahren Leben aber noch nicht untergekommen. Außerdem habe ich es falsch ausgesprochen, dadurch kam ich nicht hinter den eigentlichen Sinn. Ich habe immer Theisten ausgesprochen. Es wird aber The...isten ausgesprochen, nicht wahr ? Hätte ich es richtig ausgesprochen, wäre ich wahrscheinlich dahinter gekommen.

Hrafnaguð
14.09.2020, 10:07
Das ist das, was ich ganz schwer vermute.

Aber mal angenommen du hast recht, dann wären wir doch alle programmiert. Wir leben eine Rolle, die bei Beendigung durch den Tod kurz darauf wieder neu startet (Neugeburt). Wie kann ich aber wieder geboren werden, wenn meine Eltern schon lange Tot sind ? Dann müßten andere Pärchen mich zeugen. Passt das denn mit dem Blut überein ? Die könnnten mich doch gar nicht zeugen, weil ich eine ganz andere DNA habe. Wenn wir aber alle programmiert sind, warum werden wir dann immer noch krank ? Das müßte doch die Evolution bereits lange hinter sich gelassen haben. Viele Fragen und keine Antworten. Und da wir keine Antworten darauf finden, wird der Mensch eben nicht in einem Traum leben, sondern das Leben führen, was wir seit Jahrtausenden kennen und beweisen können. Das Leben ist doch viel einfacher als viele Leute sich so ausdenken.

Das dürfte er sich nicht ausgedacht haben. Es sei denn man denkt sich in seiner eigenen Existenz die Welt aus in der man lebt, was auch wiederum eine völlig realistische Möglichkeit darstellt.
Im Prinzip entspricht das was der Affenpriester da aussagt den Prinzipien der Karmalehre die man im Buddhismus und Hinduismus
sowie ein paar anderen Religionen bzw spirituellen Strömungen vorfindet und die z.T. wesentlich älter sind als die judaistische
Troika (Judentum, Christentum und Islam) und es gibt auch Menschen die begründet annehmen das aus der Lehre die Jesus hinterlassen
hat die Reinkarnation von den Kirchen herrausgestrichen wurde.

Hier geht es nicht mehr um Blut und DNA, sondern um reinen Geist, Seele, Atman der sich hier entsprechend seiner karmischen Bedürfnisse immer wieder in Fleisch und Blut verkörpert und zwar dort wo die Bedingungen für eine zu lernende Lektion am besten
für die Seele sind. Was nicht bedeutet das man den Seelen seiner Verwandten nicht im nächsten Leben wieder begegnet. Sie könnten dann die eigenen Kinder werden, als Freunde oder je nach Konstellation des Vorlebens auch als erbitterte Widersacher auf den Plan treten oder einem eben gar nicht über den Weg laufen.

Materialisten dürften diesen Gedanken weit von sich weisen, als Aberglauben und Hirngespinst oder reine Phantasie bezeichnen, aber dann sollte diese einmal den Faktor "Materie" etwas genauer unter die Lupe nehmen. Weil, am Ende hat man es auch dort mit reiner Energie zu tun. Diese Welt, dieses Universum hat durchaus wesentlich mehr Platz für reale Seelenwanderung, Reinkarnation und die dafür nötigen bewußten, rein energetischen Faktoren des Seins wie sie eine Seele darstellt als für den reinen, nackten Materialismus der dies negiert und in den Bereich der Phantasie weist.

Sjard
14.09.2020, 10:17
Das dürfte er sich nicht ausgedacht haben. Es sei denn man denkt sich in seiner eigenen Existenz die Welt aus in der man lebt, was auch wiederum eine völlig realistische Möglichkeit darstellt.
Im Prinzip entspricht das was der Affenpriester da aussagt den Prinzipien der Karmalehre die man im Buddhismus und Hinduismus
sowie ein paar anderen Religionen bzw spirituellen Strömungen vorfindet und die z.T. wesentlich älter sind als die judaistische
Troika (Judentum, Christentum und Islam) und es gibt auch Menschen die begründet annehmen das aus der Lehre die Jesus hinterlassen
hat die Reinkarnation von den Kirchen herrausgestrichen wurde.

Hier geht es nicht mehr um Blut und DNA, sondern um reinen Geist, Seele, Atman der sich hier entsprechend seiner karmischen Bedürfnisse immer wieder in Fleisch und Blut verkörpert und zwar dort wo die Bedingungen für eine zu lernende Lektion am besten
für die Seele sind. Was nicht bedeutet das man den Seelen seiner Verwandten nicht im nächsten Leben wieder begegnet. Sie könnten dann die eigenen Kinder werden, als Freunde oder je nach Konstellation des Vorlebens auch als erbitterte Widersacher auf den Plan treten oder einem eben gar nicht über den Weg laufen.

Materialisten dürften diesen Gedanken weit von sich weisen, als Aberglauben und Hirngespinst oder reine Phantasie bezeichnen, aber dann sollte diese einmal den Faktor "Materie" etwas genauer unter die Lupe nehmen. Weil, am Ende hat man es auch dort mit reiner Energie zu tun. Diese Welt, dieses Universum hat durchaus wesentlich mehr Platz für reale Seelenwanderung, Reinkarnation und die dafür nötigen bewußten, rein energetischen Faktoren des Seins wie sie eine Seele darstellt als für den reinen, nackten Materialismus der dies negiert und in den Bereich der Phantasie weist.

Auch im germanischen Heidentum gibt es einen Begriff für Karma, er nennt sich Örlög. Die abrahamitischen Religionen haben die Reinkarnation
abgelehnt, weil sie dem Irrglauben einer ewigen Hölle oder einem ewigen Paradies nachhingen. Das die menschliche Seele sich nur einmal
auf der Erde inkarniert und dann für immer nach dem Tod des menschlichen Körpers entweder in einer Hölle oder einem Himmel bleibt,
diente nur zur Einschüchterung der "Gläubigen" und ist ein irrationaler Absolutismus.

Doppelstern
14.09.2020, 11:06
Das dürfte er sich nicht ausgedacht haben. Es sei denn man denkt sich in seiner eigenen Existenz die Welt aus in der man lebt, was auch wiederum eine völlig realistische Möglichkeit darstellt.
Im Prinzip entspricht das was der Affenpriester da aussagt den Prinzipien der Karmalehre die man im Buddhismus und Hinduismus
sowie ein paar anderen Religionen bzw spirituellen Strömungen vorfindet und die z.T. wesentlich älter sind als die judaistische
Troika (Judentum, Christentum und Islam) und es gibt auch Menschen die begründet annehmen das aus der Lehre die Jesus hinterlassen
hat die Reinkarnation von den Kirchen herrausgestrichen wurde.

Hier geht es nicht mehr um Blut und DNA, sondern um reinen Geist, Seele, Atman der sich hier entsprechend seiner karmischen Bedürfnisse immer wieder in Fleisch und Blut verkörpert und zwar dort wo die Bedingungen für eine zu lernende Lektion am besten
für die Seele sind. Was nicht bedeutet das man den Seelen seiner Verwandten nicht im nächsten Leben wieder begegnet. Sie könnten dann die eigenen Kinder werden, als Freunde oder je nach Konstellation des Vorlebens auch als erbitterte Widersacher auf den Plan treten oder einem eben gar nicht über den Weg laufen.

Materialisten dürften diesen Gedanken weit von sich weisen, als Aberglauben und Hirngespinst oder reine Phantasie bezeichnen, aber dann sollte diese einmal den Faktor "Materie" etwas genauer unter die Lupe nehmen. Weil, am Ende hat man es auch dort mit reiner Energie zu tun. Diese Welt, dieses Universum hat durchaus wesentlich mehr Platz für reale Seelenwanderung, Reinkarnation und die dafür nötigen bewußten, rein energetischen Faktoren des Seins wie sie eine Seele darstellt als für den reinen, nackten Materialismus der dies negiert und in den Bereich der Phantasie weist.


Möglich wäre es natürlich, wenn er dabei an den Buddhismus und Hinduismus gedacht hat. Ich bin aber Atheist. Ich glaube an keinen Gott und glaube nur an das, was ich sehe, höre und schmecke. Diese Lehren wurde wann entwickelt ? Ich schätze mal, als sich auch das Christentum entwickelt hat. Also in einer Zeit, als die Menschen an Über-Wesen glaubten, die höher standen als sie, weil sie sich einfache elementare, physikalische Gesetzmäßigkeiten nicht vorstellen konnten.

Wie entsteht ein Blitz, ein Donner, alles Fragen die die sich damals nicht erklären konnten. Aber in der heutigen Welt sind diese Glaubensrichtungen, natürlich auch das Christentum einfach überholt. Wir wissen durch riesige Teleskope und Weltraumteleskope wie das Universum erschaffen ist. Da ist kein Platz mehr für ein Gott oder mehrere Götter der verschiedensten Glaubensrichtungen.

Alles hat mathematische und Physikalische Gesetzmäßigkeiten, die im gesamten Universum gelten. Der Glaube ist dabei nur hinderlich auf dem Weg des Verstehens. Ich glaube ja auch nicht an die Zauberei. Es sind lediglich einfache Tricks, die die menschliche Auffassungsgabe aushebeln. Damals hat man allerdings daran geglaubt.

Nietzsche
14.09.2020, 12:25
Es gibt aber gewisse Regeln und Gesetze, die im gesamten Universum gelten. Man braucht da auch gar nicht unbedingt abstrakt denken, um zu verstehen, daß gewisse Dinge einfach nicht existieren können, da es auch keinerlei Beweise gibt. Das beste Beispiel ist die dunkle Energie und dunkle Materie. Kein Mensch hat sie je gesehen, es gibt keine Beweise das sie existiert und trotzdem sprechen alle Astrophysiker von ihr. Ich persönlich glaube nicht an sie, sonst hätte man sie schon längst entdeckt. Multiversen ist reine Gehirnakrobatik. Innerhalb unseres Universums gibt es das ebenso wenig. Denkbar wäre allerdings ein weiteres Universum, wenn wir unser Universum verließen. Quasi ein Nachbaruniversum.

Denkbar, aber nicht erreichbar. Wir sind an die Gesetze IN unserem Universum gebunden. Wir können also nicht hier "raus".


....Materialisten dürften diesen Gedanken weit von sich weisen, als Aberglauben und Hirngespinst oder reine Phantasie bezeichnen, aber dann sollte diese einmal den Faktor "Materie" etwas genauer unter die Lupe nehmen. Weil, am Ende hat man es auch dort mit reiner Energie zu tun. Diese Welt, dieses Universum hat durchaus wesentlich mehr Platz für reale Seelenwanderung, Reinkarnation und die dafür nötigen bewußten, rein energetischen Faktoren des Seins wie sie eine Seele darstellt als für den reinen, nackten Materialismus der dies negiert und in den Bereich der Phantasie weist.
Materie = Energie. Ja.
Sie hat keinen Platz für Seelenwanderung und ähnliches weil man ansonsten solche Energien messen könnte. Ja ich weiss, "was der Materialist nicht messen kann, das existiert nicht". Da sage ich: Nein.

Gedankenspiel:
1. Das gesamte Universum entsteht nur in deinem Gehirn, wenn du stirbst existiert das Universum nicht mehr. Wenn dem so wäre sind wir alle von dir erdacht und würden bei deinem Tod nicht mehr existieren. Aber auch die Toten wären von dir ersonnen. Wenn du also wolltest, könntest du ewig leben. Du bist Gott. Spiel gewonnen.
2. Du bist Teil des Universums und dein physischer Körper ist Beschränkungen ausgesetzt. Du kannst dich noch so sehr geistig anstrengen, es wächst dir keine dritte Hand zum Gurkengläser-Öffnen, du kannst nicht fliegen, du kannst nicht über Wasser laufen, du kannst nicht aufhören zu atmen. Tust du es, bist du tot. Du kannst dir VORSTELLEN, dass das alles ginge und FÜR DICH ist das dann Real. In dem Falle belügst du dich nur selbst, erschaffst deine eigene Realität die jedoch nicht mit Sprache erklärbar ist, da Sprache dazu da ist Näherungen herzustellen. Du entziehst dich der Sprache und bist ein Einsiedler. Ob du nun glaubst was du erlebst oder nicht spielt keine Rolle es ist für dich real, nur eben nicht für Andere.

Das heißt, dein Geist kann, je nach Größenordnung der physikalischen Gegebenheiten deines Gehirns, an alles glauben oder alles für real halten was du möchtest. Es wird dadurch jedoch nicht zur "Objektiven Realität" aller, es wird nicht "zum Ding ansich". Nach dieser Definition kann es Seelen geben, Seelenwanderungen, es kann fliegende Untertassen geben, rosa Einhörner, und vieles mehr. Das ist deine erlebte Realität aber es ist nicht für JEDEN Realität. Das macht diese Dinge, die du siehst/erlebst nicht Nicht-Existent, es macht sie aber für die Welt belanglos, weil diese Dinge keinen Einfluss nehmen auf "das Ding ansich" bzw. es hat keine Wechselwirkungen die für JEDEN erkennbar sind.

Jetzt kannst du wieder schreiben: Es gibt verschiedene Frequenzen und manche Menschen hören besser als Andere, daher kann es sein, dass einige Menschen Seelen etc. empfangen können und andere nicht, das macht aber Seelen nicht wahrer/nicht wahrer. Doch. Weil man die empfangenen Frequenzen messen kann, weil man sie sichtbar machen kann für uns und daher können wir das Spektrum erkennen welches jemand hören kann und was im Ohr und dann im Gehirn abläuft. Das nun auf "rosa Einhörner" einstellen könnte uns rosa Einhörner sichtbar machen. Aus deinem Geist heraus. Ich halte es für technisch durchaus möglich irgendwann einmal ohne Sprache kommunizieren zu können sondern per direkten Gedanken und diese können mit einer Art Universalübersetzer zum nächsten Gehirn geschickt werden. Gleichzeitig halte ich eine solcher Erfindung für eine Jahrhundert- wenn nicht Jahrtausendsache, denn jedes Gehirn funktioniert vielleicht schaltbar gleich, aber Erinnerungen und Sinneseindrücke werden wegen anderen Gegebenheiten (Erfahrungen, Gene) anders wahrgenommen und umgesetzt.

Es ist demnach eine Wortklauberei. Nur weil Materie aus Energie besteht, bedeutet das nicht, dass diese Energie eine Seele hätte (oder keine!). Was "sein kann" wird aber nicht dadurch zum "muss" weil wir das WOLLEN. Genausogut könnte ich behaupten du musst deinen Körper und eine Mauer nur einschwingen und du kannst hindurchlaufen, da ja du und die Mauer letztlich nur aus Energie bestehen. Na dann lauf mal!

Wobei mich immer "Seele" sprachlich herausfordert da jeder was anderes darunter versteht. Für mich ist das mit Bewusstsein gleichbedeutend, denn dieses kann nur mit einem Körper existieren (vielleicht ist das Universum ein Bewusstsein und wir nur Unterordnungen davon, was aber nicht bedeutet, dass wir auf dieses größere Bewusstsein zugreifen können).

Vielleicht sind wir auch nur eine Art von Vakuumfluktuation im Gehirn eines riesigen Bewusstseins des Universums. Wenn dem so wäre, wenn wir alle Teil davon sind, und alle dahin "gehen" von mir aus transformieren und man würde daran tatsächlich allumfänglich glauben, dann gäbe es keinen Grund mehr für eine physische Existenz in der "materiellen Welt" in der Gesetze und Regeln herrschen. Dann einfach sterben und man könnte in die Einheit gehen. Was Buddhisten im übrigen auch machen, ihr Ich verleugnen und einzig und allein sind oder zu leben. Meiner Meinung nach ist das kein Leben, kein bewusstes individuelles Leben sondern nur blanke Existenz wie das z.B. der Tiere. Das was den Menschen ausmacht wird ausgeschaltet. Da wäre die Nicht-Existenz auch in physischer Hinsicht viel leichter und effektiver...

Hrafnaguð
14.09.2020, 12:40
Möglich wäre es natürlich, wenn er dabei an den Buddhismus und Hinduismus gedacht hat. Ich bin aber Atheist. Ich glaube an keinen Gott und glaube nur an das, was ich sehe, höre und schmecke. Diese Lehren wurde wann entwickelt ? Ich schätze mal, als sich auch das Christentum entwickelt hat. Also in einer Zeit, als die Menschen an Über-Wesen glaubten, die höher standen als sie, weil sie sich einfache elementare, physikalische Gesetzmäßigkeiten nicht vorstellen konnten.

Wie entsteht ein Blitz, ein Donner, alles Fragen die die sich damals nicht erklären konnten. Aber in der heutigen Welt sind diese Glaubensrichtungen, natürlich auch das Christentum einfach überholt. Wir wissen durch riesige Teleskope und Weltraumteleskope wie das Universum erschaffen ist. Da ist kein Platz mehr für ein Gott oder mehrere Götter der verschiedensten Glaubensrichtungen.

Alles hat mathematische und Physikalische Gesetzmäßigkeiten, die im gesamten Universum gelten. Der Glaube ist dabei nur hinderlich auf dem Weg des Verstehens. Ich glaube ja auch nicht an die Zauberei. Es sind lediglich einfache Tricks, die die menschliche Auffassungsgabe aushebeln. Damals hat man allerdings daran geglaubt.

Das Alter des Hinduismus verliert sich im Nebel der Zeit. Die Grundlagen dessen was später zum Hinduismus wurde, die sind alt. Uralt. Älter als man sich vorstellen kann. Diese Grundlagen dürften auch dem Taoismus Geburtshelfer gewesen sein, ebenso wie den spirituellen Welten unserer Vorfahren. Der Buddhismus, der von dem (dann Ex-) Hindu Siddhartha Gautama auf Grunde seiner eigenen Meditationserfahrung über die er zum "Buddha" (meint "der Erwachte")ins Leben gerufen wurde, negiert weder, noch bestätigt er Götter. Selbst diese sind in der Erfahrungslehre nur, wenn auch übergeordnete und äußerst langlebige, Wesen die dem Kreislauf aus Werden und Vergehen unterworfen sind. Diese Erfahrungslehre will, gerade im späteren entstandenen Mahayana-Buddhismus, eben einen Weg weisen diesen Kreislauf aus Werden und Vergehen, was auch immer Leiden mit einschließt, zu verlassen. Durch das Erfassen der eigenen Buddhanatur die auch zugleich das Buddhawese des Universums darstellt und somit das totale Verlöschen der Egostruktur, jenes Faktors der sich an den Kreislauf von Tod, Geburt und Leiden klammert und das Rad der Wiedergeburten im Gange hält.

Auch die tieferen Schichten des Hinduismus sind ähnlich geartet. Man muß da auch immer zwischen Volksglauben und eigentlicher, esoterischer Lehre (nicht zu verwechseln mit dem was heute darunter allgemein verstanden wird!) unterscheiden. Die Millionen der Götter und Göttinnen des Hinduismus und die fast ebenso große Zahl der buddhistischen Geistwesen, Götter, Bodhisatvas etc sind im Prinzip nichts weiter als verkörperte Darstellung der verschiedenen Prinzipien und Ausdrucksformen des All-Einen, des Bewußtsein des Universums selbst dem wir entspringen, IN dem wir leben und von dem wir uns in unseren Ich-Wahn getrennt sehen.

Diese Sachen beruhen hier weniger auf Versuchen der Erklärung unserer Naturerscheinungen mit "Göttern", sondern berühren tiefere Fragen, die Fragen nach dem Sinn und Ursprung, dem "Wer bin ich? Woher komm ich? Was soll das alles hier, welchen Sinn hat unsere Existenz" denn das sie vergleichbar wären mit den judaistischen Religionen. Freilich findet auch der einfache Mensch, dessen spiritueller Zugang und Bedürfnisse sich in simpler Anbetung und Bittstellung an höhere Mächte erschöpfen auch im Buddhismus und Hinduismus seie Heimat und diese ist genügsamer und um ein vielfaches weniger an Schaden stiftend, friedlicher und massiv weniger fremdgefährdend als es beim Irrenhaus Judaismus der Fall ist. Es ist halt der Unterschied zwischen suchender Erfahrungslehre und blindem Glauben der hier zum tragen kommt.

Aber man kann noch eine andere Schicht betrachten. Die der großen Göttergeschichten, die Eifersüchteleien, Gegnerschaften, Kriege unter den Göttern, Streit, Zwist, Liebe und Hiebe. Diese Geschichten finden wir rund um den Erdball in der verschiedenen Pantheons der Völker. Sie sind sich aber immer weitgehend ähnlich. Und da kann man, gerade in Bezug auf den Urvater des Judaismus, die Glaubensvorstellung der Sumerer (welche über das spätere Babylon dann von den Israeliten eingedampft auf einen Monotheismus zum Judaismus wurden) die berechtigte Frage stellen was hier passierte. Hat der Mensch nun in Ermangelung anderer Erklärungen für den Ursprung der Welt und die Naturphänomene nur sein eigenes Sein, die Arten und Unarten, Intrigen, Ränkespiele und Liebesleid und -freud der eigenen Herrscher ins Omnipotente erhoben und entstanden so die versch. Götterphanteon der Welt (die sich in Nah Ost eben in einen Monotheismus transformierten) oder waren die "Götter" durchaus ganz reale Gestalten, teils Fleisch und Blut, nur nicht von hier und/oder auch extradimensionale Wesenheiten die sich hier verkörperten und die Forschungsfelder von Präastronautik und Metaphysik sind hier auf der richtigen Fährte?

Doppelstern
14.09.2020, 12:48
Denkbar, aber nicht erreichbar. Wir sind an die Gesetze IN unserem Universum gebunden. Wir können also nicht hier "raus".





***Habe Deinen Beitrag gekürzt, da es nicht mich betraf***


Wir können ja noch nicht mal unseren Nachbarstern in 4,3 Lichtjahre besuchen, weil einfach schon zu weit. 14,3 Milliarden Lichtjahre zu überbrücken sprengt einfach unsere Vorstellung.

Es gibt ja noch nicht mal einen Rand des Universums. Außerdem breitet es sich permanent aus. Verlassen werden wir es nie können. Dennoch könnte ein Nachbaruniversum neben unserem Universum existieren. Wir werden es aber nie erfahren.

Valdyn
14.09.2020, 12:48
Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass Götter der Griechen, Römer und Germanen auf reale Vorbilder zurückgehen. Auf Geschichten über reale Menschen die mutiger, stärker, schöner und intelligenter waren als der Durchschnitt, die besonderes geleistet haben, über die man Heldengeschichten gesponnen hat und die über die Zeit dann zu Götter wurden.

Geschichten erzählen war eben lange Zeit eine verbreitete und sehr beliebte Freizeitgestaltung. Darf man nicht vergessen.

Hrafnaguð
14.09.2020, 12:52
Denkbar, aber nicht erreichbar. Wir sind an die Gesetze IN unserem Universum gebunden. Wir können also nicht hier "raus".


Materie = Energie. Ja.
Sie hat keinen Platz für Seelenwanderung und ähnliches weil man ansonsten solche Energien messen könnte. Ja ich weiss, "was der Materialist nicht messen kann, das existiert nicht". Da sage ich: Nein.


Dazu sei nur gesagt: Überdenke er was der Mensch vor 150 Jahren mit seinem damaligen Instrumentarium messen konnte und was er nun jetzt mit dem heutigen messen kann. Da liegen Welten zwischen. Man argumentiert vom heutigen Wissenstand heraus als würde es kein Übermorgen mehr geben in dem neue Entdeckungen die unserer noch harren schon wieder altes Eisen sind. Was ich in meiner Kinder- und Jugendzeit schon schlaue Leute in weißen Forscherkitteln und gewichtigen Gesichtern schon hab an Dingen von sich geben gehört habe die angeblich in hundert Jahren nicht möglich sein werden und die heute ganz normaler, damals aber kaum vorstellbarer Alltag sind, da kommt so einiges zusammen, allein schon im Bereich Computertechnik und Telekommunikation.


Und vielleicht wäre es auch besser wenn des Menschen Fortschrittswahn in DEM Punkt auch an eine undurchdringliche Mauer stößt. Stell dir mal vor man würde in ein paar Jahren diesen Durchbruch schaffen, alles ist meß- und nachweisbar. Dann gehst du zum Einkaufen, spürst einen Piekser im Arm, sackst benommen zusammen, fühlst wie du in einen Teppich gerollt und in einen Lieferwagen geworfen wirst, dann im dumpfen Dämmer merkst du das du in ein Flugzeug verladen wirst und -zack- stehts du in Israel vor nem Gericht das dich wegen Naziverbrechen verurteilst die du in deiner vorgehenden Inkarnation begangen hast. "Unwissenheit in dieser Inkarnation schützt vor Strafe nicht" sagen sie dir dann noch ganz frech. Willkommen in der Hölle, Nietzsche!

Hrafnaguð
14.09.2020, 12:58
Ich kann mir auf jeden Fall vorstellen, dass Götter der Griechen, Römer und Germanen auf reale Vorbilder zurückgehen. Auf Geschichten über reale Menschen die mutiger, stärker, schöner und intelligenter waren als der Durchschnitt, die besonderes geleistet haben, über die man Heldengeschichten gesponnen hat und die über die Zeit dann zu Götter wurden.

Geschichten erzählen war eben lange Zeit eine verbreitete und sehr beliebte Freizeitgestaltung. Darf man nicht vergessen.

Stell dir mal jetzt einen Extinction-Level Event vor bei dem die Menschheit nur ganz knapp mit wenigen Überlebenden die Kurve kriegt.
Ein Überlebender ist ein Physiker der in Cern gearbeitet hat. War bei der Angelegenheit grade am Wochenende mit samt Familie eine Höhle besichtigen und hat deswegen überlebt. Man schlägt sich durch, viele sterben auch, aber er bringt seine Familie durch und versucht in dem ganzen Überlebenskampf den Kindern noch so viel Bildung wie möglich mit zu geben, obwohl Bücher, Schreibzeug etc kaum mehr aufzutreiben sind und auch nicht mal eben wieder herstellbar sind. Wie viele Nachfolgegenerationen mag es dauern bis aus dem Physiker der in Cern arbeitete ein Magier wird der in der Unterwelt mit Dämonen kämpfte und sie besiegte in dem er Blitze auf sie schleuderte?

Doppelstern
14.09.2020, 13:02
Das Alter des Hinduismus verliert sich im Nebel der Zeit. Die Grundlagen dessen was später zum Hinduismus wurde, die sind alt. Uralt. Älter als man sich vorstellen kann. Diese Grundlagen dürften auch dem Taoismus Geburtshelfer gewesen sein, ebenso wie den spirituellen Welten unserer Vorfahren. Der Buddhismus, der von dem (dann Ex-) Hindu Siddhartha Gautama auf Grunde seiner eigenen Meditationserfahrung über die er zum "Buddha" (meint "der Erwachte")ins Leben gerufen wurde, negiert weder, noch bestätigt er Götter. Selbst diese sind in der Erfahrungslehre nur, wenn auch übergeordnete und äußerst langlebige, Wesen die dem Kreislauf aus Werden und Vergehen unterworfen sind. Diese Erfahrungslehre will, gerade im späteren entstandenen Mahayana-Buddhismus, eben einen Weg weisen diesen Kreislauf aus Werden und Vergehen, was auch immer Leiden mit einschließt, zu verlassen. Durch das Erfassen der eigenen Buddhanatur die auch zugleich das Buddhawese des Universums darstellt und somit das totale Verlöschen der Egostruktur, jenes Faktors der sich an den Kreislauf von Tod, Geburt und Leiden klammert und das Rad der Wiedergeburten im Gange hält.

Auch die tieferen Schichten des Hinduismus sind ähnlich geartet. Man muß da auch immer zwischen Volksglauben und eigentlicher, esoterischer Lehre (nicht zu verwechseln mit dem was heute darunter allgemein verstanden wird!) unterscheiden. Die Millionen der Götter und Göttinnen des Hinduismus und die fast ebenso große Zahl der buddhistischen Geistwesen, Götter, Bodhisatvas etc sind im Prinzip nichts weiter als verkörperte Darstellung der verschiedenen Prinzipien und Ausdrucksformen des All-Einen, des Bewußtsein des Universums selbst dem wir entspringen, IN dem wir leben und von dem wir uns in unseren Ich-Wahn getrennt sehen.

Diese Sachen beruhen hier weniger auf Versuchen der Erklärung unserer Naturerscheinungen mit "Göttern", sondern berühren tiefere Fragen, die Fragen nach dem Sinn und Ursprung, dem "Wer bin ich? Woher komm ich? Was soll das alles hier, welchen Sinn hat unsere Existenz" denn das sie vergleichbar wären mit den judaistischen Religionen. Freilich findet auch der einfache Mensch, dessen spiritueller Zugang und Bedürfnisse sich in simpler Anbetung und Bittstellung an höhere Mächte erschöpfen auch im Buddhismus und Hinduismus seie Heimat und diese ist genügsamer und um ein vielfaches weniger an Schaden stiftend, friedlicher und massiv weniger fremdgefährdend als es beim Irrenhaus Judaismus der Fall ist. Es ist halt der Unterschied zwischen suchender Erfahrungslehre und blindem Glauben der hier zum tragen kommt.

Aber man kann noch eine andere Schicht betrachten. Die der großen Göttergeschichten, die Eifersüchteleien, Gegnerschaften, Kriege unter den Göttern, Streit, Zwist, Liebe und Hiebe. Diese Geschichten finden wir rund um den Erdball in der verschiedenen Pantheons der Völker. Sie sind sich aber immer weitgehend ähnlich. Und da kann man, gerade in Bezug auf den Urvater des Judaismus, die Glaubensvorstellung der Sumerer (welche über das spätere Babylon dann von den Israeliten eingedampft auf einen Monotheismus zum Judaismus wurden) die berechtigte Frage stellen was hier passierte. Hat der Mensch nun in Ermangelung anderer Erklärungen für den Ursprung der Welt und die Naturphänomene nur sein eigenes Sein, die Arten und Unarten, Intrigen, Ränkespiele und Liebesleid und -freud der eigenen Herrscher ins Omnipotente erhoben und entstanden so die versch. Götterphanteon der Welt (die sich in Nah Ost eben in einen Monotheismus transformierten) oder waren die "Götter" durchaus ganz reale Gestalten, teils Fleisch und Blut, nur nicht von hier und/oder auch extradimensionale Wesenheiten die sich hier verkörperten und die Forschungsfelder von Präastronautik und Metaphysik sind hier auf der richtigen Fährte?


Schön geschrieben. Ich lass das mal so stehen. Ich werde da jetzt nicht zwischengrätschen. Mir fällt jetzt auch nichts dazu ein.

Bolle
14.09.2020, 13:20
Schön geschrieben. Ich lass das mal so stehen. Ich werde da jetzt nicht zwischengrätschen. Mir fällt jetzt auch nichts dazu ein.

Gerade im Hinduismus/Buddhismus werden Zeitalter benannt deren Längen für uns unvorstellbar sind. Ein kompletter Weltenzyklus dauert demnach 4.320.000.000 × 2 × 360 × 100 = 311.040 Milliarden Menschenjahre.


Hinduismus

Nach Auffassung des Hinduismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus) folgen sich ewig wiederholend Zyklus auf Zyklus, wobei am Ende der großen Zyklen die Welt in einem Kataklysmus (https://de.wikipedia.org/wiki/Kataklysmus) der Auflösung (Pralaya (https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pralaya&action=edit&redlink=1)) untergeht.[8] (https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter#cite_note-warren-8)
Der kleinste Zyklus wird in vier Weltalter (Yugas (https://de.wikipedia.org/wiki/Yuga)) aufgeteilt:


Satya-Yuga (https://de.wikipedia.org/wiki/Satya-Yuga)
Treta-Yuga (https://de.wikipedia.org/wiki/Treta-Yuga)
Dvapara-Yuga (https://de.wikipedia.org/wiki/Dvapara-Yuga)
Kali-Yuga (https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-Yuga)

Im ersten Weltalter, dem Krita Yuga (Satya Yuga), wird das in ihm Gestalt gewordene Lebensgesetz (Dharma (https://de.wikipedia.org/wiki/Dharma)) voll verwirklicht. Die Kraft des Heiligen Dharmas schwindet um je ein Viertel von Weltalter zu Weltalter. Im Treta-Yuga sind also nur noch 3/4, und im Dvapara-Yuga nur noch 1/2 des Dharma vorhanden. Im Kali-Yuga wird mit 1/4 der schwächste und somit schlechteste Zustand erreicht. Der Vollendung des jeweiligen Zeitalters entspricht seine Dauer, so dauert das Satya Yuga 4 × 432.000 Jahre, das Kali Yuga jedoch nur 1 × 432.000 Jahre.
Die vier Yuga bilden ein Großzeitalter, Maha-Yuga genannt, das insgesamt 4.320.000 Jahre der Menschen bzw. 12.000 Jahre in der Zeitrechnung der Götter dauert. 1.000 Maha-Yugas sind ein Brahma (https://de.wikipedia.org/wiki/Brahma)-Tag (Kalpa (https://de.wikipedia.org/wiki/Kalpa_(Mythologie))), der 4.320.000.000 Jahre währt. Auf einen Brahma-Tag folgt eine ebenso lange Brahma-Nacht. Das Leben eines Brahmas dauert 100 Brahma-Jahre. Anschließend kommt es zu einem Zustand vollkommener Eingeschmolzenheit für weitere 100 Brahma-Jahre. Ein kompletter Weltenzyklus dauert demnach 4.320.000.000 × 2 × 360 × 100 = 311.040 Milliarden Menschenjahre. Es folgen im Anschluss daran weitere Zyklen.[9] (https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter#cite_note-9)



https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter#Hinduismus


Wir befinden und übrigens im Zeitalter der Finsternis Kali-Yuga (https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-Yuga)!

Doppelstern
14.09.2020, 13:34
Gerade im Hinduismus/Buddhismus werden Zeitalter benannt deren Längen für uns unvorstellbar sind. Ein kompletter Weltenzyklus dauert demnach 4.320.000.000 × 2 × 360 × 100 = 311.040 Milliarden Menschenjahre.



https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter#Hinduismus


Wir befinden und übrigens im Zeitalter der Finsternis Kali-Yuga (https://de.wikipedia.org/wiki/Kali-Yuga)!


Ich habe mal obigen Rechenschritt nachgerechnet. Ich komme auf

311.040 Billionen Jahre.


Dann können wir uns ja getrost zurücklehnen und freudig über die Zukunft plaudern.

Die Wissenschafft sagt, das Universum ist ca. 13,7 - 14,3 Milliarden Jahre alt. Und die Hindus sagen mindestens 311.040 Billionen Jahre bzw. bis das Universum untergeht ?

Wem soll man da jetzt glauben ?


PS. habe noch mal nachgerechnet. Es sind sogar noch mehr, nämlich

3,11.040 Billiarden

Bolle
14.09.2020, 13:44
Ich habe mal obigen Rechenschritt nachgerechnet. Ich komme auf

311.040 Billionen Jahre.


Dann können wir uns ja getrost zurücklehnen und freudig über die Zukunft plaudern.

Die Wissenschafft sagt, das Weltall ist ca. 13,7 - 14,3 Milliarden Jahre alt. Und die Hindus sagen mindestens 311.040 Billionen Jahre bzw. bis das Universum untergeht ?

Wem soll man da jetzt glauben ?


Nach Auffassung des Hinduismus (https://de.wikipedia.org/wiki/Hinduismus) folgen sich ewig wiederholend Zyklus auf Zyklus, wobei am Ende der großen Zyklen die Welt in einem Kataklysmus (https://de.wikipedia.org/wiki/Kataklysmus) der Auflösung (Pralaya (https://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Pralaya&action=edit&redlink=1)) untergeht.[8] (https://de.wikipedia.org/wiki/Zeitalter#cite_note-warren-8)

Wenn wir davon ausgehen, das der "Urknall" kein einmaliges Ereignis ist, sondern sich pulsierend wiederholt, von der Explosion(Ausbreitung) bis zur Implosion(Zusammenfall) des Universums............von daher.......

Nietzsche
14.09.2020, 13:52
...
Das wird nicht passieren, weil selbst wenn ich in meinem "früheren Leben" einmal irgendwas war, hat das mit meinem individuellen Jetzt nichts am Hut. Das ist genau der Punkt andem die Reinkarnisten immer anecken. Ich BIN nicht die andere Person. Alleine durch die Zeit, die vergangen ist (oder sogar vergehen wird? Reinkarnation umgekehrt? Also :Nietzsche du wirst angeklagt in der Vergangenheit Hitler zu WERDEN!), durch die Konstellation jeglicher Energie in diesem Universum bin ich nicht derselbe. Dann Aufgrund meiner Gene und daher meiner körperlichen Attribute sind meine Sinneseindrücke die eines Anderen. Und dann die äußeren Einflüsse welche in mein Leben treten. ICH gibt es nur EINMAL in genau dieser Konstellation. Mein Ich ist nach meinem Tod und vor meinem Beginn des Lebens Nicht-Existent. Evtl. als Potential. Aber nicht vorhanden.

Was ein späteres Gericht kann und nicht, das sehe ich heute schon wenn Leute für ihre Ansichten denunziert und vernichtet werden. Nicht existentiell sondern sozial und gesellschaftlich.


Wenn wir davon ausgehen, das der "Urknall" kein einmaliges Ereignis ist, sondern sich pulsierend wiederholt, von der Explosion(Ausbreitung) bis zur Implosion(Zusammenfall) des Universums............von daher.......

Worte oder? Der Urknall ist die Entstehung von Zeit. Es "gab" nichts vorher und es "war" auch nichts vorher. Kein Raum, keine Zeit, keine Energie. Für mich macht daher vom subjektiven Aspekt viel mehr Sinn wenn es permanent Implodiert und explodiert, jedoch werden instabile Universen, die "Naturkonstanten" haben die für kein stabiles Universum sorgen sofort wieder zusammenfallen und eine erneute Explosion hervorrufen. Da dann wiederum keine "Zeit" existiert ist auch kein Zeitraum vergangen. Das passiert also dermaßen solange, bis es wieder etwas stabiles wie unser Universum gibt, welches ein Anfangsdatum hat. Nun ist mir eher danach zu fragen: Wenn es einen Anfang hat, wie von mir beschrieben, muss es dann zwangsläufig ein Ende haben? Ja wir kennen nur Ursache und Wikung aber MUSS es das zwingend haben? Kann es also sein, dass jetzt, wo es ein stabiles Universum gibt, es auch zusammenfallen MUSS?

Bolle
14.09.2020, 14:05
Das wird nicht passieren, weil selbst wenn ich in meinem "früheren Leben" einmal irgendwas war, hat das mit meinem individuellen Jetzt nichts am Hut. Das ist genau der Punkt andem die Reinkarnisten immer anecken. Ich BIN nicht die andere Person. Alleine durch die Zeit, die vergangen ist (oder sogar vergehen wird? Reinkarnation umgekehrt? Also :Nietzsche du wirst angeklagt in der Vergangenheit Hitler zu WERDEN!), durch die Konstellation jeglicher Energie in diesem Universum bin ich nicht derselbe. Dann Aufgrund meiner Gene und daher meiner körperlichen Attribute sind meine Sinneseindrücke die eines Anderen. Und dann die äußeren Einflüsse welche in mein Leben treten. ICH gibt es nur EINMAL in genau dieser Konstellation. Mein Ich ist nach meinem Tod und vor meinem Beginn des Lebens Nicht-Existent. Evtl. als Potential. Aber nicht vorhanden.

Was ein späteres Gericht kann und nicht, das sehe ich heute schon wenn Leute für ihre Ansichten denunziert und vernichtet werden. Nicht existentiell sondern sozial und gesellschaftlich.



Worte oder? Der Urknall ist die Entstehung von Zeit. Es "gab" nichts vorher und es "war" auch nichts vorher. Kein Raum, keine Zeit, keine Energie. Für mich macht daher vom subjektiven Aspekt viel mehr Sinn wenn es permanent Implodiert und explodiert, jedoch werden instabile Universen, die "Naturkonstanten" haben die für kein stabiles Universum sorgen sofort wieder zusammenfallen und eine erneute Explosion hervorrufen. Da dann wiederum keine "Zeit" existiert ist auch kein Zeitraum vergangen. Das passiert also dermaßen solange, bis es wieder etwas stabiles wie unser Universum gibt, welches ein Anfangsdatum hat. Nun ist mir eher danach zu fragen: Wenn es einen Anfang hat, wie von mir beschrieben, muss es dann zwangsläufig ein Ende haben? Ja wir kennen nur Ursache und Wikung aber MUSS es das zwingend haben? Kann es also sein, dass jetzt, wo es ein stabiles Universum gibt, es auch zusammenfallen MUSS?

Der „Big Crunch“ ist jedenfalls eine gängige, zeitgenössische Theorie! Neben "Big Rip" und "Big Freeze".

Nietzsche
14.09.2020, 14:11
Der „Big Crunch“ ist jedenfalls eine gängige, zeitgenössische Theorie!

Ja schon. Ich als Laie frage mich halt: Das Universum dehnt sich aus. Das bedeutet, dass das Universum größere Dimensionen bekommt. Es wird also räumlich größer, zeitlich größer. Wieso sollte dann die Materie bzw. Energie enden? So wie einmal ausgerechnet wurde beträgt die Energie im Universum null. Wenn man also alle Materie und Antimaterie (die meißt direkt verschwindet) gegenrechnet und alle Naturkonstanten etc. etc. dann soll sich null ergeben. Das erscheint mir pers. logisch weil auch der Ausgangszustand des Univerums letztlich eine Null mit Potential gewesen sein muss. Ergo ist bei der Explosion Materie sowie Antimaterie, Gravitation, Antigravitation etc. etc. entstanden und alles was wir je gesehen und messen hat als Gesamtheit null wobei einige Potentiale sofort durch die dann geltenden Naturkonstanten entweder Haufen bilden, oder für "sehr lange" konstant bleiben.

Und das führt mich zu: Wieso sollte das Universum sich nicht kontinuierlich expandieren bzw. gleichzeitig bei erweitertem Horizont beim Horizont wiederum neue Potentiale schaffen (wie eben Materie, Antimaterie, Gravitation etc.)? Dann gäbe es keinen Zusammenfall. Anders sähe es aus, wenn in der Mitte des Universums ein schwarzes Loch dermaßen groß würde, dass alles vom Horizont des Universums hineingezogen würde. Dann gäbe es wieder einen Zusammenfall. Also eine Nullung.

Doppelstern
14.09.2020, 14:11
Wenn wir davon ausgehen, das der "Urknall" kein einmaliges Ereignis ist, sondern sich pulsierend wiederholt, von der Explosion(Ausbreitung) bis zur Implosion(Zusammenfall) des Universums............von daher.......


Der Urknall ist eine Theorie, da kann man dran glauben, muß man aber nicht. Ich gehöre zu den jenigen, die nicht daran glauben. Wie kann sich aus einem kleinen Punkt all diese Masse (Sterne, Planeten Galaxien) entwickelt haben ? Ich habe immer gelernt.............. aus nichts wird auch nichts.

Und wenn sich das Universum wieder zusammen zieht, was passiert mit der riesigen Masse ? Scheidet das Universum die Sterne, Planeten, Galaxien mit einem großen Pups aus ? Wo landet dann die Masse, auf einem Universum Klo ?

Affenpriester
14.09.2020, 14:16
Der Urknall ist eine Theorie, da kann man dran glauben, muß man aber nicht. Ich gehöre zu den jenigen, die nicht daran glauben. Wie kann sich aus einem kleinen Punkt all diese Masse (Sterne, Planeten Galaxien) entwickelt haben ? Ich habe immer gelernt.............. aus nichts wird auch nichts.

Und wenn sich das Universum wieder zusammen zieht, was passiert mit der riesigen Masse ? Scheidet das Universum die Sterne, Planeten, Galaxien mit einem großen Pups aus ? Wo landet dann die Masse ? auf einem Universum Klo ?

Naja, Masse ist auch nur gestauchte Energie und wenn man bedenkt, wie leer es in einem Atom so ist, dann ist das zumindest nicht undenkbar. Im Grunde besteht ein massiver Eichentisch zu mindestens 99,999 Prozent aus leerem Raum, um den ein elektromagnetisches Feld gespannt ist ... damit deine Kaffeetasse nicht durchfällt. Ohne diese Felder würde alles im Universum ineinanderschwimmen.

Doppelstern
14.09.2020, 14:25
Naja, Masse ist auch nur gestauchte Energie und wenn man bedenkt, wie leer es in einem Atom so ist, dann ist das zumindest nicht undenkbar. Im Grunde besteht ein massiver Eichentisch zu 99,999 Prozent aus leerem Raum, um den ein elektromagnetisches Feld gespannt ist ... damit deine Kaffeetasse nicht durchfällt.


Wenn ich mit meiner Hand über den Eichentisch fahre, dann würde ich sagen der Tisch besteht zu 100 % aus Eiche. Dann müßte ebenso der Eichenbaum zu 99,99 % aus luftleeren Raum bestehen ?

Du bist also der Ansicht, daß wenn ich in einem Vacuum ein paar Atome einsperre, sich daraus ein riesiges Universum mit Milliarden von Galaxien entwickeln würde ?

Nietzsche
14.09.2020, 14:25
Der Urknall ist eine Theorie, da kann man dran glauben, muß man aber nicht. Ich gehöre zu den jenigen, die nicht daran glauben. Wie kann sich aus einem kleinen Punkt all diese Masse (Sterne, Planeten Galaxien) entwickelt haben ? Ich habe immer gelernt.............. aus nichts wird auch nichts.

Und wenn sich das Universum wieder zusammen zieht, was passiert mit der riesigen Masse ? Scheidet das Universum die Sterne, Planeten, Galaxien mit einem großen Pups aus ? Wo landet dann die Masse ? auf einem Universum Klo ?
Siehe meinen Beitrag. Potential zu + und - zu werden ist eben nicht "nichts". Daran hapert auch vieles am Verständnis der Evolution. Es wird etwas entwickelt mit einem Vorläufer. Was der Mensch nicht begreifen kann ist z. B. das Wort unendlich. Es gibt also immer "etwas" und nicht "das nichts".

Nietzsche
14.09.2020, 14:25
Wenn ich mit meiner Hand über den Eichentisch fahre, dann würde ich sagen der Tisch besteht zu 100 % aus Eiche. Dann müßte ebenso der Eichenbaum zu 99,99 % aus luftleeren Raum bestehen ?

Du bist also der Ansicht, daß wenn ich in einem Vacuum ein paar Atome einsperre, sich daraus ein riesiges Universum mit Milliarden von Galaxien entwickeln würde ?
Wie bist du im Mutterleib entstanden?

Bolle
14.09.2020, 14:27
2000 Light Years From Home




https://www.youtube.com/watch?v=y8ul4lwQ0p8

erselber
14.09.2020, 14:28
Wenn die zu uns kämen und unsere Planeten besiedeln wollten, dann ginge es nur mit Komplettauslöschung der bestehenden Population.

Natürlich kann man das Jahrhundete lang vorhersehen, was mit einem Stern passiert. Aber die Reisen zu anderen Sternensystemen ist nunmal kein Städtehopping. Die müssen jahrelang fliegen um zu ihrem Nachbarstern zu gelangen. Was ist, wenn deren Nachbarstern nicht geeignet ist und sie müssen weiter fliegen. Selbst mit Lichtgeschwindigkeit wärest du 15 - 20 Jahre unterwegs. Also dauert es mehrere hundert Jahre, bis eine geeignete Sonne mit Planeten im habitablen Bereich gefunden wären.

Es kommt darauf an in welcher Absicht die kommen, wenn sie denn kommen?

Entweder sie brauchen „Arbeitssklaven“, dann dürfen die kräftigsten, aber nicht die intelligentesten Überleben. Bis eben ihre Arbeitskraft verbraucht ist.

Kommen sie als Eroberer, dann dürften diese waffentechnisch der unsrigen bei Weitem überlegen sein. So in etwa die z. B.: Inkas, Mayas obwohl zahlenmäßig weit überlegen doch den damals modernen Waffensystemen nichts entgegen zu setzen hatten. Als wenn wir mit Steinschleudern, Wurfspeeren, Ätzen gegen deren Waffen kämpfen würden. Von evtl. eingeschleppten oder gezielt angewandten Krankheiten/Viren ganz zu schweigen.

Dann gehen wir alle bei den Entfernungen von unserer begrenzten, hinterwälderischen „steinzeitmäßigen Schrott-Technik“ und Technologie aus um diese Distanzen zu überwinden.

Sollten einige, sicher nicht alle, weiter entwickelt sein, dürften diese sich in den Weiten des Universum bestens auskennen, vielleicht haben diese sogar eine galaktische Zusammenschlüsse/Förderationen/Bündnisse/Kooperationen gebildet/-geschlossen. Eben weil diese vielleicht das gleiche durchmachen, erleiden, -dulden mussten als das was uns noch bevorsteht. Vielleicht besteht das Ganze darin, dass jeder Planet, jedes Sonnensystem eben die gleichen Erfahrungen machen muss und diese nicht eingreifen wollen, werden, dürfen, sofern für sie keine eigene Gefahr ausgeht.

Doppelstern
14.09.2020, 14:38
Wie bist du im Mutterleib entstanden?


Gute Frage !!

Durch Zellteilung, aber durch lebende Zellen.

Mir ist nicht bekannt, daß ein Planet sich durch Steinteilung vervielfältigen kann. Also durch ein Planet entstehen nicht 3 neue Planeten oder mehr. Es sei denn dieser wird von einem größeren Asteroiden getroffen und der Planet wird zerstört.

kiwi
14.09.2020, 14:39
Der Urknall ist eine Theorie, da kann man dran glauben, muß man aber nicht. Ich gehöre zu den jenigen, die nicht daran glauben. Wie kann sich aus einem kleinen Punkt all diese Masse (Sterne, Planeten Galaxien) entwickelt haben ? Ich habe immer gelernt.............. aus nichts wird auch nichts.

Und wenn sich das Universum wieder zusammen zieht, was passiert mit der riesigen Masse ? Scheidet das Universum die Sterne, Planeten, Galaxien mit einem großen Pups aus ? Wo landet dann die Masse, auf einem Universum Klo ?



Zu Deiner Frage -- Villeroy & Boch machts möglich, nicht vergessen anschließend den Deckel zu machen.


Hallo Doppelstern ich schaue mir gerne Sendungen an die von Sternen und Planeten handeln – wenn es dann aber abgleitet in die Relativitätstheorie die ein alter Mann zusammen gefaselt hat, dass man durch Wurmlöcher krabbeln kann um in andere Galaxien zu kommen – für diesen Fall habe ich an meiner Fernbedienung einen roten Knopf.

Jetzt gehe ich eine Runde laufen, dass meine Knochen nicht einrosten. Mein Kniedoktor hat mir diese Theorie erstellt.
Gruß Kiwi

Doppelstern
14.09.2020, 14:47
Es kommt darauf an in welcher Absicht die kommen, wenn sie denn kommen?

Entweder sie brauchen „Arbeitssklaven“, dann dürfen die kräftigsten, aber nicht die intelligentesten Überleben. Bis eben ihre Arbeitskraft verbraucht ist.

Kommen sie als Eroberer, dann dürften diese waffentechnisch der unsrigen bei Weitem überlegen sein. So in etwa die z. B.: Inkas, Mayas obwohl zahlenmäßig weit überlegen doch den damals modernen Waffensystemen nichts entgegen zu setzen hatten. Als wenn wir mit Steinschleudern, Wurfspeeren, Ätzen gegen deren Waffen kämpfen würden. Von evtl. eingeschleppten oder gezielt angewandten Krankheiten/Viren ganz zu schweigen.

Dann gehen wir alle bei den Entfernungen von unserer begrenzten, hinterwälderischen „steinzeitmäßigen Schrott-Technik“ und Technologie aus um diese Distanzen zu überwinden.

Sollten einige, sicher nicht alle, weiter entwickelt sein, dürften diese sich in den Weiten des Universum bestens auskennen, vielleicht haben diese sogar eine galaktische Zusammenschlüsse/Förderationen/Bündnisse/Kooperationen gebildet/-geschlossen. Eben weil diese vielleicht das gleiche durchmachen, erleiden, -dulden mussten als das was uns noch bevorsteht. Vielleicht besteht das Ganze darin, dass jeder Planet, jedes Sonnensystem eben die gleichen Erfahrungen machen muss und diese nicht eingreifen wollen, werden, dürfen, sofern für sie keine eigene Gefahr ausgeht.



Nein, Arbeitssklaven brauchen die garantiert nicht. Die sind soweit entwickelt, das sie für Arbeiten Roboter und Maschinen einsetzen. Sklaven einzusetzen ist ein Relikt aus dem 16 - 18. Jahrhundert. Diese werden auch niemals krank.

Gibt es denn auch andere Absichten der Aliens als einen Planeten zu suchen um darauf zu leben ? Das ist doch der einzige Grund, diese jahrzehntelangen Reisen zu unternehmen. Das würde bedeuten, Auslöschung von fremden Leben. Neuansiedlung der eigenen Rasse.

Doppelstern
14.09.2020, 14:52
Siehe meinen Beitrag. Potential zu + und - zu werden ist eben nicht "nichts". Daran hapert auch vieles am Verständnis der Evolution. Es wird etwas entwickelt mit einem Vorläufer. Was der Mensch nicht begreifen kann ist z. B. das Wort unendlich. Es gibt also immer "etwas" und nicht "das nichts".


Wenn ich "etwas" in ein Vacuum stecke, wird sich da was draus entwickeln ? Ein Universum mit >100 Milliarden Galaxien ?

Leberecht
14.09.2020, 14:52
Es gibt in den ca. 1 Billion Galaxien und seinen gut 40 Quatrilliarden Sternen Billionen Planeten, auf denen Leben möglich ist und ggf. bereits existiert.
Wie seht Ihr das?

Ich sehe das gelassen, weil gar nicht. Woher kennst Du die Anzahl der Sterne und Planeten. Beim Begriff "unendlich" hört meine - und ich maße mir an "unser aller" Denkfähigkeit - auf. Mit dem Begriff "unendlich" kann das menschliche Gehirn nur mathematisch umgehen. Deshalb ist auch der Begriff "Urknall" etwas für Dilettanten. Denn: Was war vor dem "Urknall" und wie viele "Urknalls" hat es im unendlichen Weltall gegeben? Diskussionen darüber bringen allenfalls Gott(was auch immer das ist) zum Lachen.

erselber
14.09.2020, 14:52
Nein, Arbeitssklaven brauchen die garantiert nicht. Die sind soweit entwickelt, das sie für Arbeiten Roboter und Maschinen einsetzen. Sklaven einzusetzen ist ein Relikt aus dem 16 - 18. Jahrhundert. Diese werden auch niemals krank.

Gibt es denn auch andere Absichten der Aliens als einen Planeten zu suchen um darauf zu leben ? Das ist doch der einzige Grund, diese jahrzehntelangen Reisen zu unternehmen. Das würde bedeuten, Auslöschung von fremden Leben. Neuansiedlung der eigenen Rasse.


Möglich, dass diese Maschinen, Roboter einsetzen, dann wird die gesamte Menschheit und vielleicht ein möglicher Gen-Pool vernichtet.

Vielleicht wollen sie auch nur eine Kooperation?

Affenpriester
14.09.2020, 14:57
Wenn ich mit meiner Hand über den Eichentisch fahre, dann würde ich sagen der Tisch besteht zu 100 % aus Eiche. Dann müßte ebenso der Eichenbaum zu 99,99 % aus luftleeren Raum bestehen ?

Du bist also der Ansicht, daß wenn ich in einem Vacuum ein paar Atome einsperre, sich daraus ein riesiges Universum mit Milliarden von Galaxien entwickeln würde ?

Auch der Eichenbaum besteht zu mindestens 99,999 Prozent leerem Raum, auch du und ich und alles was dir grad einfallen mag. Das hab ich mir ja nicht ausgedacht, das ist halt so. Und zwischen den Atomen ist noch viel mehr freier Raum in den Molekülketten und zwischen diesen ebenfalls. Deine Eiche hat aber Glück, Atome erzeugen ein Kraftfeld, wie in Star Trek, das das ganze Nichts auseinanderhält. Man möchte auch ungern im Boden versinken oder mit der Hauswand verschmelzen. Ohne Magnetismus wäre alles irgendwann ein einziger Nebel aus undefiniertem Kram ... die Masse kannste ignorieren und das Gewicht deines Eichentisches entsteht erst durch die Gravitation.