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Gratian
22.06.2020, 08:46
Anscheinend haben die Deutschen keinen Schimmer gehabt, was mit ihnen passieren würde falls sie den 1. Wk. verlieren. Sie dachten anscheinend die Friedensverhandlungen werden so verlaufen wie 1815, 1871. Die Sieger werden mit ihnen genauso fair umgehen wie sie mit ihren Gegner bisher. Bei Carl Peters habe ich z. B. einen Artikel über eine Kolonialpolitik nach dem Krieg gelesen weiteres habe ich gelesen das 1917 D mit Schweden Verhandlungen über einen zukünftigen Flugverkehr geführt hat. D hat anscheinend wirklich geglaubt das dieser Krieg wie alle Anderen enden wird (faire Friedensverhandlungen usw.)
Meine Frage haben die Deutschen 1914 nicht gemerkt das England sich seine wirtschaftliche Vormachtstellung nicht so kampflos nehmen lässt? Haben die Deutschen nicht ihre Wirtschaftsdaten mit denen von England verglichen und in Erwägung gezogen, daß es da Ärger geben könnte? Bismark anscheinend schon deswegen hat er sich so gegen afrikanische Kolonien gesperrt.

Sjard
02.07.2020, 09:37
Bismarck soll mal gesagt haben dass die einzige Möglichkeit die deutsch-englischen Beziehungen zu verbessern wäre die eigene
Wirtschaftsleistung zurück zu schrauben. Und er fügte noch an, das dies nicht möglich wäre.

Das deutsche Kaiserreich war nicht auf Konfrontation mit den Briten aus aber verbesserte auf friedlichem Wege
seine Wirtschaftsleistung ständig und nahm Schritt für Schritt den Briten die Monopolstellung in der Weltwirtschaft.
Das war der Hauptgrund der zum ersten Weltkrieg führte.

Chronos
02.07.2020, 09:50
Bismarck soll mal gesagt haben dass die einzige Möglichkeit die deutsch-englischen Beziehungen zu verbessern wäre die eigene
Wirtschaftsleistung zurück zu schrauben. Und er fügte noch an, das dies nicht möglich wäre.

Das deutsche Kaiserreich war nicht auf Konfrontation mit den Briten aus aber verbesserte auf friedlichem Wege
seine Wirtschaftsleistung ständig und nahm Schritt für Schritt den Briten die Monopolstellung in der Weltwirtschaft.
Das war der Hauptgrund der zum ersten Weltkrieg führte.

Man sollte in diesem Kontext aber auch die Wirkung der von den Briten erzwungenen Kennzeichnungspflicht deutscher Exporterzeugnisse mit "Made in Germany" sehen, auch wenn sich dieser Zwang für die Briten im Nachhinein als Schuss ins eigene Knie erwies und die britischen Konsumenten trotzdem die Qualität der deutschen Erzeugnisse höher schätzten und verstärkt kauften, als den britischen Murks.

Das führte mit anzunehmender Sicherheit auch zu einer stillen Wut der britischen Oberschicht gegenüber dem deutschen Reich.

Auch die Tatsache, dass deren Königshaus überwiegend aus deutschen Wurzeln zusammen geheiratet wurde, dürfte die britische Seele wohl kaum besänftigt haben.....

herberger
02.07.2020, 10:03
Die deutsche Delegation hätte nie den Pariser Vorortvertrag unterzeichnen dürfen. Es ist unklar wer in Berlin die entscheidenden Stimmen waren die den Vertrag unterzeichnen wollten, Phillip Scheidemann war wohl dagegen und trat nach der Unterzeichnung des Vertrages zurück.

Gratian
05.07.2020, 10:38
Die deutsche Delegation hätte nie den Pariser Vorortvertrag unterzeichnen dürfen. Es ist unklar wer in Berlin die entscheidenden Stimmen waren die den Vertrag unterzeichnen wollten, Phillip Scheidemann war wohl dagegen und trat nach der Unterzeichnung des Vertrages zurück.
Pariser Vorort ist doch Versailles gemeint?
Wurden die Deutschen nicht damit "überredet" das die Hungerblockade aufgehoben würde und die Gefangenen entlassen werden würden?
Adolf Weber Reparationen Youngplan 1929 Seite 2-3
Wobei eigentl. das Wort Vertrag auch nicht glücklich gewählt, denn es impliziert das zwei Partner in Augenhöhe verhandeln. Aber die Deutschen waren nicht mal dabei, sowas nennt man dann Diktat.

Merkelraute
05.07.2020, 13:30
Die deutsche Delegation hätte nie den Pariser Vorortvertrag unterzeichnen dürfen. Es ist unklar wer in Berlin die entscheidenden Stimmen waren die den Vertrag unterzeichnen wollten, Phillip Scheidemann war wohl dagegen und trat nach der Unterzeichnung des Vertrages zurück.
Viele Soldaten wollten aber nicht mehr kämpfen. Ab 1917 war überall die Luft raus.

herberger
05.07.2020, 13:56
Viele Soldaten wollten aber nicht mehr kämpfen. Ab 1917 war überall die Luft raus.

Wer spricht von kämpfen?

Merkelraute
05.07.2020, 14:26
Wer spricht von kämpfen?

Der Waffenstillstand von Compiegne war doch schon im November 1918 unterzeichnet. Dein Herr in Deinem Avatar wollte das so. Da musste sich das deutsche Militär bis hinter den Rhein zurückziehen.

herberger
05.07.2020, 14:35
Der Waffenstillstand von Compiegne war doch schon im November 1918 unterzeichnet. Dein Herr in Deinem Avatar wollte das so. Da musste sich das deutsche Militär bis hinter den Rhein zurückziehen.

Der Herr auf meinem Avatar wollte einen Waffenstillstand und keine Kapitulation.

Auf alle Fälle hätte man sich weigern sollen den Friedensvertrag zu unterschreiben, die Türkei hat auch keinen Friedensvertrag unterschrieben.

Zitat Hitler "Ich habe keinen Eid auf Versailles geleistet"!

Der Wirtschaftswissenschaftler Keynes Mitglied der brit. Delegation in Versailles

"Was machen wir eigentlich wenn die Deutschen nicht unterschreiben"?

Merkelraute
05.07.2020, 14:45
Der Herr auf meinem Avatar wollte einen Waffenstillstand und keine Kapitulation.

Auf alle Fälle hätte man sich weigern sollen den Friedensvertrag zu unterschreiben, die Türkei hat auch keinen Friedensvertrag unterschrieben.

Zitat Hitler "Ich habe keinen Eid auf Versailles geleistet"!

Der Wirtschaftswissenschaftler Keynes Mitglied der brit. Delegation in Versailles

"Was machen wir eigentlich wenn die Deutschen nicht unterschreiben"?
So wie ich das gelesen habe, wollte Hindenburg einen Waffenstillstand zu jeden Bedingungen.

herberger
05.07.2020, 14:52
So wie ich das gelesen habe, wollte Hindenburg einen Waffenstillstand zu jeden Bedingungen.

Deutschland war zu einem Waffenstillstand bereit nach Wilsons 14 Punkteplan, aber dann schob Präsident Wilson hinterher,

"Wir verhandeln nur mit einer parlamentarischen Demokratie"!

Das war die erfolgreichste Kriegslist in der Geschichte der Kriege.

arbool
18.07.2020, 07:42
Am 4. August 1914 wurde im Reichstag über die Kriegskredite abgestimmt. Die SPD-Reichstagsfraktion stimmte nun im Sinne einer Burgfriedenspolitik einstimmig zu,
wobei Karl Liebknecht unter Einhaltung des Fraktionszwanges zustimmte.
Mit ihrer Zustimmung zur Kriegspolitik der kaiserlichen Regierung gab die SPD-Fraktion drei seit der Parteigründung geltende Programmpunkte auf:
die Opposition zum Militarismus,
den proletarischen Internationalismus
und den Klassenkampf.
Die Antwort auf die Zustimmung der SPD zum Krieg
war die Zustimmung der französischen Sozialisten zu einer Kriegserklärung Frankreichs gegen Deutschland.
Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs zerbrach die Sozialistische Internationale."
< Der rote Gott Karl Liebknecht hat also für den Kriegszug 1914 des Kaiserreichs gestimmt.
Sehr interessant!

Gratian
07.10.2020, 16:57
Im weitesten Sinne gehörts vielleicht doch rein.
Österreich hat sich durch die napoleonischen Kriege anscheinend immens verschuldet (Bancozettel). Aber um seine Schulden zu decken hat man den Franzosen 1815 nicht eine immense schuldenlast aufgebürdet wie 1919? In dem Sinne war der Versailler Vertrag ein enormer Bruch mit den Gepflogenheiten Frieden zu machen.

Süßer
07.10.2020, 17:11
Anscheinend haben die Deutschen keinen Schimmer gehabt, was mit ihnen passieren würde falls sie den 1. Wk. verlieren. Sie dachten anscheinend die Friedensverhandlungen werden so verlaufen wie 1815, 1871. Die Sieger werden mit ihnen genauso fair umgehen wie sie mit ihren Gegner bisher. Bei Carl Peters habe ich z. B. einen Artikel über eine Kolonialpolitik nach dem Krieg gelesen weiteres habe ich gelesen das 1917 D mit Schweden Verhandlungen über einen zukünftigen Flugverkehr geführt hat. D hat anscheinend wirklich geglaubt das dieser Krieg wie alle Anderen enden wird (faire Friedensverhandlungen usw.)
Meine Frage haben die Deutschen 1914 nicht gemerkt das England sich seine wirtschaftliche Vormachtstellung nicht so kampflos nehmen lässt? Haben die Deutschen nicht ihre Wirtschaftsdaten mit denen von England verglichen und in Erwägung gezogen, daß es da Ärger geben könnte? Bismark anscheinend schon deswegen hat er sich so gegen afrikanische Kolonien gesperrt.


Danke für den Strang. Die Wirtschaft war nicht das eigentliche Thema des Krieges.
Es ging alleine darum die Bismarkschen Reformen, den einzigen Staat der Freien, zu vernichten.
Deswegen wundere ich mich, wie in folgenden Perioden den Briten so zutraulichkeit entgegengebracht wurde.
Also Gegner ist nicht, Faschismus, Deutschland, irgendwelche Firmenimperien oder was den Schlafschafen alles zugeflüstert wird. Es geht geht einzig darum den freien, verantwortungsbewußten und selbstbestimmten FREIEN zu vernichten.
Die wollen eine Gesellschaft aus Elite, ihren Speichelleckern udn sonst nur Sklaven.

herberger
07.10.2020, 17:36
Vor der Schlacht von Waterloo erklärte man nicht Frankreich den Krieg sondern nur Napoleon, nach der verlorenen Schlacht von Waterloo glaubte Napoleon er wird seinen Lebensabend als Rentner in London verbringen. Nur 100 Jahre später warf man alle guten Manieren über Bord.

Gratian
08.10.2020, 09:00
Danke für den Strang. Die Wirtschaft war nicht das eigentliche Thema des Krieges.
Es ging alleine darum die Bismarkschen Reformen, den einzigen Staat der Freien, zu vernichten.
Deswegen wundere ich mich, wie in folgenden Perioden den Briten so zutraulichkeit entgegengebracht wurde.
Also Gegner ist nicht, Faschismus, Deutschland, irgendwelche Firmenimperien oder was den Schlafschafen alles zugeflüstert wird. Es geht geht einzig darum den freien, verantwortungsbewußten und selbstbestimmten FREIEN zu vernichten.
Die wollen eine Gesellschaft aus Elite, ihren Speichelleckern udn sonst nur Sklaven.


Wie stand es in England mit
Mutterschutz
Verbot von Kinderarbeit (Unter 12 Jahren)
Unfallversicherung der Arbeitnehmer
um 1871?

Gratian
08.10.2020, 09:07
Viele Soldaten wollten aber nicht mehr kämpfen. Ab 1917 war überall die Luft raus.
Viele haben wohl damit spekuliert das dieser Krieg so wie die Anderen zuvor zu ende geht. Einigermaßen fair, hätte das deutsche Volk den Frieden von 1919 gekannt sie wären motiviert gewesen. Hätte aber am Ausgang nichts geändert glaub ich. Die Amerikaner waren frisch und ausgeruht.
War nicht schon im Herbst 1916 bei den Franzosen, Russen und Engländern die Luft raus? Die Franzosen meuterten, die Engländer hungerten und die Russen hatten keine Lust mehr zum Krieg spielen.

Rumpelstilz
08.10.2020, 09:24
Danke für den Strang. Die Wirtschaft war nicht das eigentliche Thema des Krieges.
Es ging alleine darum die Bismarkschen Reformen, den einzigen Staat der Freien, zu vernichten.
Deswegen wundere ich mich, wie in folgenden Perioden den Briten so zutraulichkeit entgegengebracht wurde.
Also Gegner ist nicht, Faschismus, Deutschland, irgendwelche Firmenimperien oder was den Schlafschafen alles zugeflüstert wird. Es geht geht einzig darum den freien, verantwortungsbewußten und selbstbestimmten FREIEN zu vernichten.
Die wollen eine Gesellschaft aus Elite, ihren Speichelleckern udn sonst nur Sklaven.
Ich habe ja auch schon hier im Forum angemerkt, dass die Angelsachsen, allen voran die USA und GB, von anderen nichts annehmen wollen. Während man in GB ausser bei den Meilen schon auf metrische Masse umgestellt hat, gibt es in den USA immer noch Fahrenheit, Zoll und Gallonen. Die interessiert es nicht im Geringsten, was andere Länder für Anstrengungen gemacht haben, um ihre Effizienz zu erhöhen.

Die USA hat zwar ein bisschen Raumfahrt betrieben mit Wernher von Braun, aber dann alles wieder einschlafen lassen. Während die Chinesen den Transrapid aufgegriffen haben, bummeln die USA voller Bewusstsein weiter eigenbrötlerisch vor sich hin. Wenn das auf technologischer Ebene schon so ist, dann auf gesellschaftspolitischer Ebene erst recht. "Teile und herrsche" und Kaputtmachen sind ihre einzigen Instrumente.

Deswegen braucht man sich im Falle Europas und ganz speziell der BRD auch keine Hoffnung mehr zu machen, dass da noch irgendetwas käme. Wenn jemand meint, Politik und Wirtschaft in der BRD wären "bescheuert", ja genauso "bescheuert" wie die USA. "Wie der Herre, so's Gescherre". Da kommt nichts mehr. Im Gegenteil. Es wird nur weiter demontiert.

houndstooth
18.10.2020, 13:08
Wie stand es in England mit
Mutterschutz
Verbot von Kinderarbeit (Unter 12 Jahren)
Unfallversicherung der Arbeitnehmer
um 1871?

Das war zu der Zeit ;also um 1871; noch jenseits von Utopia.

Allerdings, Versaille brachte in diesem sozialpolitischem Gebiet einen gewaltigen, weltweiten Umschwung, ein Umdenken.

Im Friedensvertrag von Versaille ist Im Artikel 386 ; PART XIII [Labour] die 'Constitution of the International Labour Organisation' eingebaut.
Die internationale 'Labour Organisation' hatte sich u.A. zum Ziel gesetzt weltweit Arbeitszeiten von 60-70 STd/woche auf 48 und dann auf 40 Std herabzusetzen; durchgehende 24 Std Freizeit, minimum Alter von 6-8 Jahren auf 14 hochzusetzen; dass Frauen nicht nachts auch noch arbeiten sollten und hunderte mehr Stipulationen.

Denjenigen den es interessieren mag, kann Genaues von Demjenigen erfahren der damals aktiv an den Verhandlungen und Plaenen beteiligt gewesen war: David Lloyd George. Wir lesen darueber in David Lloyd George, MEMOIRS of the Peace Conference; Kapitel Xv; THE INTERNATIONAL LABOUR ORGANISATION.

Seiten 447 + 448 geben einen kleinen Einblick in damalige Verhaeltnisse unter denen Arbeitende zu leiden und meistens fruehzeitig zu sterben hatten.
____________
“sanguinary course” = blutigen Verlauf
“advanced consumptives” = fortgeschrittene Tuberkulosekranke
____________



https://i.postimg.cc/9RsJ0F1j/good-lloyd-george-memoirs-with-blue-old-car-5-G.jpg (https://i.postimg.cc/nF4Jh7VK/good-lloyd-george-memoirs-with-blue-old-car-5-G.jpg).......https://i.postimg.cc/nXftsnMZ/Lloyd-International-labour-organisation04.png (https://i.postimg.cc/0PC6rMXC/Lloyd-International-labour-organisation04.png)
https://i.ibb.co/rx6613p/Lloyd-International-labour-organisation03.png
https://i.ibb.co/4KZTRfw/Lloyd-International-labour-organisation05.png
https://i.ibb.co/brRDrCG/Lloyd-International-labour-organisation07.png
https://i.ibb.co/VLTmWYc/Lloyd-International-labour-organisation08.png
https://i.ibb.co/hXGVkJG/Lloyd-International-labour-organisation09.png
https://i.ibb.co/Sd561M1/Lloyd-International-labour-organisation10.png
https://i.ibb.co/BNgJrWf/Lloyd-International-labour-organisation11.png
https://i.ibb.co/j87XLFC/Lloyd-International-labour-organisation12.png
https://i.ibb.co/T8k8KZy/Lloyd-International-labour-organisation13.png
https://i.ibb.co/ZSFbfTV/Lloyd-International-labour-organisation14.png
https://i.ibb.co/b1YrTsj/Lloyd-International-labour-organisation15.png

Swesda
18.10.2020, 20:47
Am 4. August 1914 wurde im Reichstag über die Kriegskredite abgestimmt. Die SPD-Reichstagsfraktion stimmte nun im Sinne einer Burgfriedenspolitik einstimmig zu,
wobei Karl Liebknecht unter Einhaltung des Fraktionszwanges zustimmte.
Mit ihrer Zustimmung zur Kriegspolitik der kaiserlichen Regierung gab die SPD-Fraktion drei seit der Parteigründung geltende Programmpunkte auf:
die Opposition zum Militarismus,
den proletarischen Internationalismus
und den Klassenkampf.
Die Antwort auf die Zustimmung der SPD zum Krieg
war die Zustimmung der französischen Sozialisten zu einer Kriegserklärung Frankreichs gegen Deutschland.
Mit dem Beginn des Ersten Weltkriegs zerbrach die Sozialistische Internationale."
< Der rote Gott Karl Liebknecht hat also für den Kriegszug 1914 des Kaiserreichs gestimmt.
Sehr interessant!

Daran ist wirklich nichts interessant, auch hier nur wieder völlig sinnlose Gehässigkeit. Der Liebknecht ist doch sowieso eine Figur voller innerer Zerwürfnisse und politischer Utopien gewesen, eine tragische Figur der Geschichte, wirkungslos, hoffnungslos, romantisch verbrämt von den Linken bis heute. Das weiß man doch. Derartig absurde Anmache, die noch dazu bereits in sich selbst schon widerlegt ist muss nicht auch noch sein. So ein offener Quatsch diskreditiert jede berechtigte Kritik. Kapiert das endlich mal.

Sitting Bull
18.10.2020, 23:06
Es gibt auch einige Historiker, die meinen, dass der östereichische Kaiser hinter dem Rücken der Deutschen einen Brief an Poincaré schrieb,und ihm Frieden anbot,die Niederlage der Deutschen erst ermöglichte.Dies war am 31.3 1917.

Nach der Arrasschlacht und der Doppelschlacht von Aisne und Champagne ,stand Deutschland fast vor dem Sieg.
Das war im März 1917.

In Paris ging es danach drunter und drüber,die Truppen meuterten und die Bevölkerung verlangte den Frieden.
Die Politker in Paris und London waren verzweifelt.
Da schrieb der dämliche Österreicher diesen unsäglichen Bittbrief.

Mit diesem Brief überzeugten sie Präsident Wilson, dass Deutschland und Östereich am Ende waren ,und es nur noch des Gnadenstoßes mit US-Hilfe bedurfte.
Am 6.April traten die USA in den Krieg gegen Deutschland ein.

Beide Schlamassel haben uns wohl letztlich Österreicher eingebrockt.

herberger
19.10.2020, 06:53
Es gibt auch einige Historiker, die meinen, dass der östereichische Kaiser hinter dem Rücken der Deutschen einen Brief an Poincaré schrieb,und ihm Frieden anbot,die Niederlage der Deutschen erst ermöglichte.Dies war am 31.3 1917.

Nach der Arrasschlacht und der Doppelschlacht von Aisne und Champagne ,stand Deutschland fast vor dem Sieg.
Das war im März 1917.

In Paris ging es danach drunter und drüber,die Truppen meuterten und die Bevölkerung verlangte den Frieden.
Die Politker in Paris und London waren verzweifelt.
Da schrieb der dämliche Österreicher diesen unsäglichen Bittbrief.

Mit diesem Brief überzeugten sie Präsident Wilson, dass Deutschland und Östereich am Ende waren ,und es nur noch des Gnadenstoßes mit US-Hilfe bedurfte.
Am 6.April traten die USA in den Krieg gegen Deutschland ein.

Beide Schlamassel haben uns wohl letztlich Österreicher eingebrockt.

So fing alles an, Kaiserin Zita wollte durch ihre 2 belgischen Cousins oder auch Brüder Verbindung zu den Westmächten aufnehmen, um über einen Frieden zu verhandeln. Es kam zu Kontakte von Wien aus zu den Westmächten, in Berlin kam es zu Gerüchte über diese Kontakte, Kaiser Karl versicherte Berlin das es keine solchen Kontakte gibt. Darauf hin veröffentlichte der Französisch Ministerpräsident Clemenceau einen Brief von Kaiser Karl, wo er zustimmte das Elsass muss von Deutschland an Frankreich abgetreten werden. So mit war der erste Stein aus der Verteidigungsmauer der Mittelmächte heraus gebrochen und es erfolgte eine Kettenreaktion.




Text WIKI


Zitas Bruder als Bote zur Entente
Um den Zusammenbruch des Vielvölkerstaates zu verhindern, wurde im Frühjahr 1917 von Karl I. und Zita der geheime Versuch unternommen, ohne konkrete Einbindung des Deutschen Reichs als engstem Verbündeten einen Friedensschluss mit den Ententemächten auszuhandeln. Eine öffentliche Falschinformation des k.u.k. Außenministers Ottokar von Czernin provozierte den französischen Ministerpräsidenten Georges Clemenceau zur Veröffentlichung eines geheimen Briefes Karls I., nach Zitas Bruder, der als Überbringer fungierte, Sixtus-Brief genannt. Dadurch wurde der Kaiser vor allem vor den Deutschen in Österreich und im Deutschen Reich bloßgestellt. Czernin, der in der Öffentlichkeit nun als Lügner dastand, wollte vom Kaiser eine Ehrenerklärung erpressen. Da Karl I. Herzprobleme bekam, verhandelte Czernin in Baden bei Wien über eine Stunde lang mit Zita.[9]

Die deutschnationale Mundpropaganda in Österreich bezeichnete Zita nun als italienische Verräterin und Karl als einen den hohen Frauen welscher Abkunft ausgelieferten Pantoffelhelden. Der vom Kaiser 1917 enthobene Generalstabschef Conrad kritisierte später in seinen Memoiren den in Österreich-Ungarn eingerissenen Defätismus und schrieb:

Besonders gefährlich aber waren diesbezüglich die Machenschaften, die Kaiserin Zita Hand in Hand mit ihrem Bruder Sixtus betrieb und in die sich der schwache Kaiser hineinreißen ließ, wobei es ihm nicht erspart blieb, in eine schiefe Stellung zu Deutschland zu geraten. Ein Schulbeispiel, wohin es führt wenn Frauenhände, wenn auch von den besten Absichten geleitet, sich in ernste politische oder militärische Angelegenheiten mengen

herberger
19.10.2020, 14:49
https://abload.de/img/51u79jgdel._sx318_bo15kjua.jpg (https://abload.de/image.php?img=51u79jgdel._sx318_bo15kjua.jpg)

»Der Krieg war nur die Vorbereitung, die Vernichtung des deutschen Volkes fängt jetzt erst an!« Georges Benjamin Clemenceau, französischer Ministerpräsident

Amazon Leser Rezension

Was die beiden Autoren abliefern ist mehr als nur ein weiteres Geschichtsbuch über den 1. WK. Seit 100 Jahren werden wir mit der "Siegerpropaganda" überflutet, die unsere Mainstreampresse begierig übernommen hat und immer noch übernimmt. Jung und Friedrich schreiben gegen diesen Mainstream und weisen auf Punkte hin, die in unserer Geschichtsschreibung keinen Platz haben oder falsch dargestellt werden. Zum Beispiel: Wie Marxisten die massenhafte Fahnenflucht deutscher Soldaten zusammen mit den Alliierten organisierten; was die wahren Gründe sind, weshalb die dt. Regierung ihre Flotte so bereitwillig herausgab; warum viele wichtige Akten an die Alliierten übergeben wurden und so ein völlig falsches Bild der Geschehnisse entstand und vieles mehr. Das Buch ist gut strukturiert mit vielen Fotos und Grafiken - empfehlenswert für alle, die die Siegerpropaganda schon längst nicht mehr glauben und hinter die Kulissen sehen wollen.

herberger
19.10.2020, 14:59
Ernst Röhm war im Gegensatz zu Hitler der Meinung, wir machen nichts, der Versailler Vertrag wird nicht erfüllt, wir bilden ein Volksheer und werden sehen was dann passiert. Röhm war ein Revolutionär, nur halt kein bolschewistischer.

Alter Stubentiger
19.10.2020, 15:39
Ernst Röhm war im Gegensatz zu Hitler der Meinung, wir machen nichts, der Versailler Vertrag wird nicht erfüllt, wir bilden ein Volksheer und werden sehen was dann passiert. Röhm war ein Revolutionär, nur halt kein bolschewistischer.

Röhm war pädophil.

herberger
19.10.2020, 16:00
Röhm war pädophil.

Das sind alle Revolutionäre, wie man es an den ergrauten Hippies der grünen Sekte sehen kann.

Alter Stubentiger
19.10.2020, 16:35
Das sind alle Revolutionäre, wie man es an den ergrauten Hippies der grünen Sekte sehen kann.

Die rechten "Revolutionäre" waren alle rückwärtsgewandt und glorifizierten die Vergangenheit wie du es tust. Wer würde einen wie Röhm heute noch wollen? Oder einen der anderen NSDAP-Größen. Dein Kampf für die Auferstehung der alten Zeit ist sehr einsam geworden. Du bist nun ein Fossil. Und so schreibst du auch.

herberger
19.10.2020, 16:40
Die rechten "Revolutionäre" waren alle rückwärtsgewandt und glorifizierten die Vergangenheit wie du es tust. Wer würde einen wie Röhm heute noch wollen? Oder einen der anderen NSDAP-Größen. Dein Kampf für die Auferstehung der alten Zeit ist sehr einsam geworden. Du bist nun ein Fossil. Und so schreibst du auch.

Du bist dumm, Röhm ist eine Geschichte für sich selber, sein Vorbild waren die Bolschewiken und er wollte den totalen Bruch mit der Vergangenheit.

Vielleicht hatte Röhm wie alle Homosexuellen einen blinden Hass auf die bürgerliche Gesellschaft.

Alter Stubentiger
19.10.2020, 16:52
Du bist dumm, Röhm ist eine Geschichte für sich selber, sein Vorbild waren die Bolschewiken und er wollte den totalen Bruch mit der Vergangenheit.

Vielleicht hatte Röhm wie alle Homosexuellen einen blinden Hass auf die bürgerliche Gesellschaft.

Ist doch wurscht. Wen interessiert heute noch was Röhm wirklich umtrieb. Die NSDAP hat fast alle Primärquellen zur Person vernichtet. Von daher frage ich mich worauf deine Einschätzung beruht.

herberger
19.10.2020, 16:59
Ist doch wurscht. Wen interessiert heute noch was Röhm wirklich umtrieb. Die NSDAP hat fast alle Primärquellen zur Person vernichtet. Von daher frage ich mich worauf deine Einschätzung beruht.

Es gibt viele Beurteilungen über Röhm, noch ein Beispiel, Röhm war der einzige von dem man weiß, der Hitler mit Adolf anredete.

Zitat Hitler bei Röhm seiner Verhaftung bei der Hitler anwesend war. "Röhm du bist verhaftet"!

Alter Stubentiger
19.10.2020, 17:20
Es gibt viele Beurteilungen über Röhm, noch ein Beispiel, Röhm war der einzige von dem man weiß, der Hitler mit Adolf anredete.

Zitat Hitler bei Röhm seiner Verhaftung bei der Hitler anwesend war. "Röhm du bist verhaftet"!

Irgendwelche Anekdoten aus dritter Hand.

Merkelraute
19.10.2020, 22:49
Bismarck soll mal gesagt haben dass die einzige Möglichkeit die deutsch-englischen Beziehungen zu verbessern wäre die eigene
Wirtschaftsleistung zurück zu schrauben. Und er fügte noch an, das dies nicht möglich wäre.

Das deutsche Kaiserreich war nicht auf Konfrontation mit den Briten aus aber verbesserte auf friedlichem Wege
seine Wirtschaftsleistung ständig und nahm Schritt für Schritt den Briten die Monopolstellung in der Weltwirtschaft.
Das war der Hauptgrund der zum ersten Weltkrieg führte.
Friedrich III starb einfach zu früh. Hätte er 30 Jahre regiert, wären die Verbindungen zu den Briten deutlich verstärkt worden. Es wäre wohl nicht zu einer Allianz Frankreich-England gekommen. Seine Frau war Engländerin bzw. vom Haus Sachsen-Coburg-Gotha. Im Grunde sind die englischen Könige ja Deutsche.

Sitting Bull
20.10.2020, 00:50
Friedrich III starb einfach zu früh. Hätte er 30 Jahre regiert, wären die Verbindungen zu den Briten deutlich verstärkt worden. Es wäre wohl nicht zu einer Allianz Frankreich-England gekommen. Seine Frau war Engländerin bzw. vom Haus Sachsen-Coburg-Gotha. Im Grunde sind die englischen Könige ja Deutsche.


Der letzte englische König Edward VIII ,bestand auf die Bezeichnung von Sachsen-Coburg-Gotha.
Nach WK II war dies der Queen etwas peinlich,und nannte sich nach dem alten Gemäuer Windsor um.

Unser netter Prinz von Hannover kommt auch in der englischen Thronfolge vor.
Den britischen Paß erhielt er bei seiner Geburt.

Alter Stubentiger
20.10.2020, 08:00
Der letzte englische König Edward VIII ,bestand auf die Bezeichnung von Sachsen-Coburg-Gotha.
Nach WK II war dies der Queen etwas peinlich,und nannte sich nach dem alten Gemäuer Windsor um.

Unser netter Prinz von Hannover kommt auch in der englischen Thronfolge vor.
Den britischen Paß erhielt er bei seiner Geburt.

Na es muss ja nicht zum Äußersten kommen.... Der Pinkel-Prinz. Unvergessen.

herberger
20.10.2020, 08:21
Der letzte englische König Edward VIII ,bestand auf die Bezeichnung von Sachsen-Coburg-Gotha.
Nach WK II war dies der Queen etwas peinlich,und nannte sich nach dem alten Gemäuer Windsor um.

Unser netter Prinz von Hannover kommt auch in der englischen Thronfolge vor.
Den britischen Paß erhielt er bei seiner Geburt.

Stimmt nicht den Familiennamen ändern geschah schon im WK I 1915 oder 1916.

Anlass war wohl, als Gotha Bomber über England Bomben warfen, Familienname Coburg Sachsen Gotha, und deutsche Bomber über England mit dem Namen Gotha das war zu viel für die Royals.

Der Zar taufte Petersburg in Petrograd um, die größte Stadt Berlin außerhalb von Deutschland in Kanada wurde umbenannt in Kitchner.

herberger
10.11.2020, 11:22
US Präsident Wilson war in Versailles 1919 nur deswegen anwesend, um sicher zu stellen, das die Bezahlung der US Kriegskredite gesichert sind.

Lange Gesichter machten GB und Frankreich als Wilson auf Kriegsreparationen verzichtete. Die Amis sind doch nicht blöd die wollten doch mit dem europäischen Scheiß nichts zu tun haben. Denen die Amis Geld geliehen haben, von denen wollten sie es auch wieder zurück haben.

Depti
08.04.2021, 09:03
Seit Georg I. sind alle Welfen in Hannover und Braunschweig britische Staatsbürger bis auf den heutigen Tag. Und seit 1917 heisst das britische Königshaus nicht mehr Saxo-Gotha sondern Windsor. Das Königshaus wollte nicht mehr mit "Hunnen" verwandt sein. Verständlich! :ätsch:

Depti
08.04.2021, 09:07
US Präsident Wilson war in Versailles 1919 nur deswegen anwesend, um sicher zu stellen, das die Bezahlung der US Kriegskredite gesichert sind.

Lange Gesichter machten GB und Frankreich als Wilson auf Kriegsreparationen verzichtete. Die Amis sind doch nicht blöd die wollten doch mit dem europäischen Scheiß nichts zu tun haben. Denen die Amis Geld geliehen haben, von denen wollten sie es auch wieder zurück haben.

Die guten Amis aber auch. Dem ist aber nicht so. Die Deutschen sollten lange zahlen per Dawes- und Youngplan. Und die illegale Kriegserklärung von 1917 belegt, welche Interessen die USA verfolgt haben.