PDA

Vollständige Version anzeigen : Ethanol statt Benzin



Alfredos
19.03.2006, 17:40
In Deutschland getanktes Benzin ist in Brasilien aus umwelttechnischen Gründen verboten. Der mit Abstand größte Zuckerhersteller der Welt und dass ohne Subventionen, welches in der EU und in den USA ab 2007 auslaufen werden, exportiert jetzt schon zusätzlich Ethanol aus Zuckerrüben ins Ausland, beispielsweise Japan. Seit 1979 fahren reine Alkohol- und Ethanolbetriebene Autos, im Dezember 2005 wurde das dreimillionste FFV- Auto gebaut und seit Anfang 2005 fliegen die ersten Ethanolflugzeuge in Brasilien. Brasilien will bald Ethanol nach Deutschland exportieren, wenn Deutschland irgendwann das umweltgünstigere Auto auch möchte. [http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/781/66715/print.html] :cool: :cool: :cool: :cool:

c18
19.03.2006, 17:44
Ich sehs schin kommen an der Tankstelle: Ein Schnäpschen für dich mein liebes Auto und eins für mich...

Alfredos
19.03.2006, 17:47
Vielleicht steigt die Promillegrenze, aber in Brasilien funktioniert es aber schon seit knapp 30 Jahren. Allerdings hat Brasilien auch die höchste Unfallrate. Hoffenlicht liegt es nicht daran. Scherz bei Seite. Neben des erneuerbaren Produkts wird vor allem die Umwelt geschont. :cool: :cool: :cool: :cool:

Mauser98K
19.03.2006, 17:50
Saab baut den 9-5 als Äthanolauto.

Wie teuer wäre Äthanol an der Tankstelle?

Alfredos
19.03.2006, 17:57
Der Preis für Bioethanol betrug 2004 in Brasilien 0,19 US-$/l, in den USA 0,33 $/l und in Europa 0,55 $/l. Schweden hat schon 220 Ethanoltankstellen für Ethanol- & Flexible Fuel Vehicle und ist somit hinter Brasilien das entwickelste Land in dieser Richtung. Mit Abstand größter Automobilhersteller in der Alkohol-, Ethanol- und Flexible Fuel Vehicle ist die Firmengruppe Volkswagen Brasil. Größter Standort Curitiba. :cool: :cool: :cool: :cool:

Mauser98K
19.03.2006, 18:02
Verbraucht ein PKW mehr Äthanol als Benzin oder weniger?

Gott-Los
19.03.2006, 18:06
Letztendlich ist die chemische Struktur von Benzin nicht viel anders als die von Ethanol. Aber da scheinen wohl weniger Giftstoffe mitzukommen oder wo liegt der Unterschied?

kritiker_34
19.03.2006, 18:10
Der Preis für Bioethanol betrug 2004 in Brasilien 0,19 US-$/l, in den USA 0,33 $/l und in Europa 0,55 $/l. Schweden hat schon 220 Ethanoltankstellen für Ethanol- & Flexible Fuel Vehicle und ist somit hinter Brasilien das entwickelste Land in dieser Richtung. Mit Abstand größter Automobilhersteller in der Alkohol-, Ethanol- und Flexible Fuel Vehicle ist die Firmengruppe Volkswagen Brasil. Größter Standort Curitiba. :cool: :cool: :cool: :cool:

in welcher grössenordnung wird das produziert? könnte hier tatsächlich eine alternative zum eröl gegeben sein?

Alfredos
19.03.2006, 18:12
Flexible Fuel Vehicle verbrauchen 30% mehr und reine Ethanolbetrieben Auto ca. 10% mehr, als ein Benziner. Mit einem Flexible Fuel Vehicle kann man aber alles tanken. Der Motor passt sich dem Gemisch an. Ein Alkoholbetriebenes Kleinflugzeug verbraucht genauso viel wie ein herkömmliches Flugzeug, ist aber sauberer, hat eine 7% stärkere Leistung beim Start und beim Flug hat das Alkoholbetriebenes Flugzeug ähnliche Leistungsfdaten wie das herkömmliche Flugzeug. :cool: :cool: :cool: :cool:

Alfredos
19.03.2006, 18:16
Gott-los, Ethanol wird aus Alkohol gewonnen und somit immer wieder herstellbar. Brasilien stellt Ethanol beipielsweise vorwiegend aus der Zuckerrohrindustrie und mindert damit vor allem ihre großen Überproduktionen ab. Benzin ist ein fossiler Brennstoff, ist umweltunverträglicher und die Reserven werden bald ausgeschöpft sein. :cool: :cool: :cool: :cool:

Mauser98K
19.03.2006, 18:17
Letztendlich ist die chemische Struktur von Benzin nicht viel anders als die von Ethanol. Aber da scheinen wohl weniger Giftstoffe mitzukommen oder wo liegt der Unterschied?

Beides sind Kohlenwasserstoffe.
Äthanol besteht, glaube ich aus zwei Kohlenstoff- und sechs Wasserstoffatomen, Benzin besteht auch daraus, das Molekül ist aber wesentlich größer.

Alfredos
19.03.2006, 18:28
Kritiker34, Unsere Anbauflächen reichen nicht ganz aus und die Produktion ist noch in Deutschland zu teuer. Brasilien hat die Anbauflächen und die Produktion ist dort am effektivsten. Wenn die Zuckersubventionen in Europa und in den USA wegfallen, ist die Ethanolherstellung ein guter Ersatz für die beiden Wirtschaftsräume. Ohne Subvention der EU können einige europäische Länder die Zuckerproduktion einstellen, da der brasilianische billiger ist, als die eigene Herstellung. Mit der Ethanolherstellung kann jedes etwas größere Land sein eigenen Sprit herstellen und nicht nur für die Kehle. :cool: :cool: :cool: :cool:

Alfredos
19.03.2006, 18:32
Mauser 98K, Im Internet gefunden: "Ethanol (fachsprachlich für Äthanol) ist eine chemische Verbindung, deren Molekül aus zwei Kohlenstoffatomen, Wasserstoff und einer Hydroxylgruppe (OH-Gruppe) besteht. Es handelt sich um einen Alkohol aus der Untergruppe der n-Alkanole, da in dem Molekül neben zwei Wasserstoffatomen nur eine Hydroxylgruppe an ein aliphatisches C-Atom gebunden ist.

Häufig wird diese Verbindung umgangssprachlich als Alkohol bezeichnet, obwohl sie nur der prominenteste Vertreter der Stoffgruppe der Alkohole ist. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Weingeist und Spiritus; früher wurde der Name Äthylalkohol verwendet.

Durch Gärung aus Biomasse gewonnenen Ethanol bezeichnet man auch als Agrar- oder Bioethanol. Man kann Ethanol aber auch durch die Synthese aus Wasser und Ethen unter Zugabe von Schwefelsäure als Katalysator herstellen."

:cool: :cool: :cool: :cool:

kritiker_34
19.03.2006, 18:41
Kritiker34, Unsere Anbauflächen reichen nicht ganz aus und die Produktion ist noch in Deutschland zu teuer. Brasilien hat die Anbauflächen und die Produktion ist dort am effektivsten. Wenn die Zuckersubventionen in Europa und in den USA wegfallen, ist die Ethanolherstellung ein guter Ersatz für die beiden Wirtschaftsräume. Ohne Subvention der EU können einige europäische Länder die Zuckerproduktion einstellen, da der brasilianische billiger ist, als die eigene Herstellung. Mit der Ethanolherstellung kann jedes etwas größere Land sein eigenen Sprit herstellen und nicht nur für die Kehle. :cool: :cool: :cool: :cool:

lasse mal die subventionen.

kann sich brasilien selbst mit ethanol versorgen? brasilien hat doch genügend agrarfläche, und von VW motoren ist bekannt, dass der läuft, und läuft und läuft...

ein seeehr interessantes konzept, weil dadurch die "öl-kriege" überflüssig werden könnten. in osteuropa hat es ebenfalls genügend fläche zum anbau.

Mauser98K
19.03.2006, 18:50
lasse mal die subventionen.

kann sich brasilien selbst mit ethanol versorgen? brasilien hat doch genügend agrarfläche, und von VW motoren ist bekannt, dass der läuft, und läuft und läuft...

ein seeehr interessantes konzept, weil dadurch die "öl-kriege" überflüssig werden könnten. in osteuropa hat es ebenfalls genügend fläche zum anbau.

Das wäre doch eine gute Idee!
Weiterhin sollte man das Heizen mit Holz aus heimischen Wäldern fördern.
Etwa in Form der Holzpelletsheizung.

Alfredos
19.03.2006, 18:52
Brasilien stellt den kompletten eigenen Ethanol- und Alkoholbedarf selbst her, deckt ihn und exportiert Ethanol jetzt schon. In Brasilien müssen Autofahrer, die mit Benzin fahren, maximal 25% Ethanolanteil in ihrem Benzin haben. Das ist Plicht in Brasilien. In Japan 10% und in Schweden 5%. Aber dort ist es keine Pflicht. In Osteuropa ist es eine gute Möglichkeit, aber Russland hat noch zu viel Erdgas und Erdöl, um dort ein Umdenken auszulösen. Eher in Ländern wie Rumänien, Bulgarien, Türkei oder in den ehemalgen südrussischen Republiken, ausgenommen Kasastan. :cool: :cool: :cool: :cool:

Alfredos
19.03.2006, 18:56
Mauser 98k, Früher oder später wird es wieder kommen. Wenn das Gas nur noch Luxus ist oder nicht mehr vorhanden und die Wirtschaft hatte keine anderen Ideen. :cool: :cool: :cool: :cool:

Mauser98K
19.03.2006, 18:59
Mauser 98k, Früher oder später wird es wieder kommen. Wenn das Gas nur noch Luxus ist oder nicht mehr vorhanden und die Wirtschaft hatte keine anderen Ideen. :cool: :cool: :cool: :cool:

Ich heize übrigens mit Strom und einem Kaminofen.

Alfredos
19.03.2006, 19:06
Ich wohne in einer deutschen Mietwohnung und ich fahre ein französisches Auto auf deutschen Straßen. Das heißt, ich heize mit Gas und fahre mit Benzin. Genau das Gegenteil meines Themas. :cool: :cool: :cool: :cool:

Gott-Los
19.03.2006, 19:07
Beides sind Kohlenwasserstoffe.
Äthanol besteht, glaube ich aus zwei Kohlenstoff- und sechs Wasserstoffatomen, Benzin besteht auch daraus, das Molekül ist aber wesentlich größer.

Nein, dass sind verschiedene Moleküle. Es gibt kein Benzin Molekül.

Mauser98K
19.03.2006, 19:25
Nein, dass sind verschiedene Moleküle. Es gibt kein Benzin Molekül.

Ich habe mich falsch ausgedrückt.

Benzin, Heizöl usw bestehen wie alle Mineralölprodukte aus langkettigen Kohlenwasserstoffmolekülen.

Gott-Los
19.03.2006, 19:26
Und da setzt meine Frage an, ist das besser für die Umwelt mit Ethanol? Da fehlt es mir an fundiertem Wissen

Alfredos
19.03.2006, 19:36
Es soll so sein. Ethanol wird auch indirekt als Rohstoff für die Herstellung von Ethyltertiärbutylether (ETBE) genutzt. ETBE kann zu einem Anteil von 15 Volumenprozent normalem Benzin beigemischt werden und erhöht darüber hinaus die Klopffestigkeit des Treibstoffs. Die Beimischungen bewirken neben den zahlreichen Produktionsmöglichkeiten und langfristig sinkenden Preisen eine Reduzierung der anthropogenen Treibhausgase, da die energetische Nutzung von Bioethanol oder Ethern (wie ETBE)fast (die Biomasse wächst CO2-neutral, aber das bei der Produktion anfallende CO2 wird nur selten erwähnt) CO2-neutral passiert. Das emittierte Kohlenstoffdioxid wird durch Photosynthese der Pflanzen wieder verbraucht. In einigen EU-Ländern (z. B. Polen, Tschechien, Deutschland) wird sogar eine Zwangsbeimischung von Bioethanol geprüft.

Im Sommer 2002 erließ das Bundesministerium der Finanzen ein Gesetz zu Steuerbefreiung u. a. von Ethanol als Biokraftstoff zur Beimischung zu fossilen Kraftstoffen (Anlehnung an EU-Direktive 92/81/EWG Art.8.No.4.) :cool: :cool: :cool: :cool:

lupus_maximus
19.03.2006, 19:40
Und da setzt meine Frage an, ist das besser für die Umwelt mit Ethanol? Da fehlt es mir an fundiertem WissenDie Umwelt interessiert mich nicht, sondern nur, das man den Treibstoff fürs Auto selber herstellen kann. Eine legale Methode diesen Staat um die Steuern zu bringen.

kritiker_34
19.03.2006, 19:55
Die Umwelt interessiert mich nicht, sondern nur, das man den Treibstoff fürs Auto selber herstellen kann. Eine legale Methode diesen Staat um die Steuern zu bringen.

hehe, einverstanden. lasen wir dieses ganze gedöns über umwelt und so mal raus.

also was mich interessiert ist die frage: "wieviel zuckerüben muss oder kann ich auf meinem balkon anbauen, sodass ich zumindest genügend schnaps daraus herstellen kann?" DAS ist DIE FRAGE

ps: ich hoffe inbrünstig, dass die schlapphüte vom VS jetzt nicht mitlesen und anfangen auf ihren büro-balkonen eine heimliche zucker-rübenzucht anzufangen, um dann einen sehr geheimnissvollen schnaps zu brennen. so als ausgleich für geleistete überstunden. not macht erfinderisch. wenn´s schon keine gehaltserhöhung gibt, dann wenigstens zuckerrüben auf´m balkon.

lupus_maximus
19.03.2006, 20:05
hehe, einverstanden. lasen wir dieses ganze gedöns über umwelt und so mal raus.

also was mich interessiert ist die frage: wieviel zuckerüben muss oder kann ich auf meinem balkon anbauen, sodass ich zuminest genügend schnaps daraus herstellen kann? DAS ist DIE FRAGEDazu brauchst du keine Zuckerrüben, von Kartoffeln bis Früchten geht alles, du brauchst nur eine kleine Destille. Allerdings mußt du alles Schwarzbrennen, der Staat darf davon nicht mitkriegen.
Da dies alles sehr einfach machbar ist und dieser Staat auf dem letzten Loch pfeift, würde er Alkohol sehr hoch besteuern, einschließlich Ökounsinnsteuer.

kritiker_34
19.03.2006, 20:25
Dazu brauchst du keine Zuckerrüben, von Kartoffeln bis Früchten geht alles, du brauchst nur eine kleine Destille. Allerdings mußt du alles Schwarzbrennen, der Staat darf davon nicht mitkriegen.
Da dies alles sehr einfach machbar ist und dieser Staat auf dem letzten Loch pfeift, würde er Alkohol sehr hoch besteuern, einschließlich Ökounsinnsteuer.

ich dachte, dass man für eigenbedarf doch bier oder schnaps herstellen darf oder nicht?

LuckyLuke
19.03.2006, 20:30
Neben des erneuerbaren Produkts wird vor allem die Umwelt geschont. :cool: :cool: :cool: :cool:


Weil der Urwald platt gemacht wird, um Zuckerrohr anzubauen oder wegen der Pestizide, damit die Monokultur nicht Opfer der Natur wird ?

lupus_maximus
19.03.2006, 20:37
ich dachte, dass man für eigenbedarf doch bier oder schnaps herstellen darf oder nicht?Wenn du ein Bauer bist ja.
Aber mich würde dies nicht interessieren, für den Eigenbedarf stelle ich alles her, auch ohne Erlaubnis des Staates.

Alfredos
19.03.2006, 22:39
LuckyLuke, Im Gegensatz zu uns hat Brasilien genügend Urwälder. Auch Dank FUNAI, Siram und Indianerschutzgesetze, die nur in Brasilien umgesetzt werden. Zuckerrüben werden aber nicht im Urwald angebaut. Pestizide ist eine Errungenschaft der Europäer. Einzigs die Brandrohdungen stellen eine Gefahr dar, die aber in Brasilien strengstens verboten ist. Leider treibt aber die Not in Westbrasilien und im Zentrum von Brasilien der Bauern und Siedlern dazu, totz Zero Fume.
Für die Anderen, Die Zuckerrübe ist eine zweijährige Pflanze, bildet also erst im zweiten Jahr Samen aus. Im ersten Jahr entwickelt sie im vegetativen Entwicklungsstadium oberirdisch eine Blattrosette mit ca. 20 breitflächigen, bis zu 30 cm langen Blättern und die Wurzel verdickt sich zu einem weißen Rübenkörper. Die Zuckerrübe ist ein Pfahlwurzler, ihre Wurzeln können bis zu anderthalb Meter tief in den Boden reichen. Die Ernte erfolgt nach dem ersten Jahr, da in diesem Zeitraum die Speicherung von Reservestoffen erfolgt und damit der Zuckergehalt, der den wirtschaftlichen Nutzen bestimmt, am höchsten ist. Zum Erntezeitpunkt hat die Rübe ein Gewicht von ca. 700–800 g. Der höchste Zuckergehalt konzentriert sich im Mittelstück der Rübe. Also für den Balkon braucht man Geduld. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
20.03.2006, 20:42
Letztendlich ist die chemische Struktur von Benzin nicht viel anders als die von Ethanol. Aber da scheinen wohl weniger Giftstoffe mitzukommen oder wo liegt der Unterschied?

Nein, der Unterschied besteht einfach nur darin, dass Brasilien zur Ethanolgewinnung nachwachsende Rohstoffe einsetzen kann, das ist bei normalem Bezin nicht möglich.

Praetorianer
20.03.2006, 20:45
Gott-los, Ethanol wird aus Alkohol gewonnen und somit immer wieder herstellbar. Brasilien stellt Ethanol beipielsweise vorwiegend aus der Zuckerrohrindustrie und mindert damit vor allem ihre großen Überproduktionen ab. Benzin ist ein fossiler Brennstoff, ist umweltunverträglicher und die Reserven werden bald ausgeschöpft sein. :cool: :cool: :cool: :cool:

Ethanol ist Alkohol (das was wir umgangssprachlich Alkohol nennen) und umweltverträglicher als Benzin ist es auch nicht, zumindest, solange das Benzin nicht ausläuft, sondern verbrannt wird.

Alfredos
20.03.2006, 22:45
GeorgeBush, Falsch. Ich schrieb schon: "Die Beimischungen bewirken neben den zahlreichen Produktionsmöglichkeiten und langfristig sinkenden Preisen eine Reduzierung der anthropogenen Treibhausgase, da die energetische Nutzung von Bioethanol oder Ethern (wie ETBE)fast (die Biomasse wächst CO2-neutral, aber das bei der Produktion anfallende CO2 wird nur selten erwähnt) CO2-neutral passiert. Das emittierte Kohlenstoffdioxid wird durch Photosynthese der Pflanzen wieder verbraucht. In einigen EU-Ländern (z. B. Polen, Tschechien, Deutschland) wird sogar eine Zwangsbeimischung von Bioethanol geprüft." Nur bei der Beimischung von Ethanol. Ethanol ist der prominenteste Vertreter der Stoffgruppe der Alkohole. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Weingeist und Spiritus; früher wurde der Name Äthylalkohol verwendet. Beide Bemerkungen sind falsch von Dir. Ebenfalls falsch, dass Brasilien den Rohstoff benutzen kann, weil es nachwächst. Dazu muss auch die Technik vorhanden sein zur Gewinnung von Ethanolmotoren und FFV-Motoren. Beim Auto 1979, beim Flugzeug erst 2005. USA will es nachmachen und Schweden und Japan machen es schon nach. Eins ist fakt, Ethanol ist viel umweltverträglicher als Benzin und ist viermal billiger nach dem heutigen Stand der Benzinpreise. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
20.03.2006, 22:54
GeorgeBush, Falsch. Ich schrieb schon: "Die Beimischungen bewirken neben den zahlreichen Produktionsmöglichkeiten und langfristig sinkenden Preisen eine Reduzierung der anthropogenen Treibhausgase, da die energetische Nutzung von Bioethanol oder Ethern (wie ETBE)fast (die Biomasse wächst CO2-neutral, aber das bei der Produktion anfallende CO2 wird nur selten erwähnt) CO2-neutral passiert. Das emittierte Kohlenstoffdioxid wird durch Photosynthese der Pflanzen wieder verbraucht. In einigen EU-Ländern (z. B. Polen, Tschechien, Deutschland) wird sogar eine Zwangsbeimischung von Bioethanol geprüft." Nur bei der Beimischung von Ethanol. Ethanol ist der prominenteste Vertreter der Stoffgruppe der Alkohole. Gebräuchlich sind auch die Bezeichnungen Weingeist und Spiritus; früher wurde der Name Äthylalkohol verwendet. Beide Bemerkungen sind falsch von Dir. Ebenfalls falsch, dass Brasilien den Rohstoff benutzen kann, weil es nachwächst. Dazu muss auch die Technik vorhanden sein zur Gewinnung von Ethanolmotoren und FFV-Motoren. Beim Auto 1979, beim Flugzeug erst 2005. USA will es nachmachen und Schweden und Japan machen es schon nach. Eins ist fakt, Ethanol ist viel umweltverträglicher als Benzin und ist viermal billiger nach dem heutigen Stand der Benzinpreise. :cool: :cool: :cool: :cool:

Ethanol ist, wie ich schon sagte, das, was wir umgangssprachlich Alkohol nennen. Das ist nicht falsch, wie ein Blick in ein Chemiebuch für die Mittelstufe sogar die verdeutlichen dürfte.

Dein Problem scheint zu sein, dass du die Stoffgruppe der Alkohole mit dem verwechselst, was wir Alkohol nennen. Kannst ja gerne mal versuchen Methanol oder Buthanol zu dir zu nehmen.

Und wenn du in der Mittelstufe in Chemie aufgepasst hättest, wüsstest du auch, dass bei der vollständigen Verbrennung von Benzin Wasser und Kohlendioxid entstehen - das sind genau diegleichen Reaktionsprodukte wie die bei der Verbrennung von Ethanol.

Also nichts mit umweltverträglicher.

Alfredos
20.03.2006, 23:07
Bioethanol ist co2-technisch fast neutral. In Brasilien ist Beimischung von Ethanol Pflicht und Benzin ohne Ethanolbeimischung aus umwelttechischen Gründen verboten. Fakt ist, dass Sao Paulo über keinen Autosmog mehr beklagen braucht, obwohl dort mehr Autos fahren als in New York. Aber wenn du möchtest, dass Ethanol genauso umweltverträglich ist wie Benzin. Bitte.
http://72.14.203.104/search?q=cache:oytVrwhSgQoJ:www.pfalz.ihk24.de/LUIHK24/LUIHK24/produktmarken/international/laender_regionen/Brasilien/anhaengsel/anhaengsel/Biotreibstoffe_text18.pdf+Ethanol+Umweltvertr%C3%A 4glicher&hl=de&ct=clnk&cd=20
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1012056
http://www.gebesee.de/content/news/news.html?id=551
http://www.process.de/sh/fachartikel/pr_sh_fachartikel_2698612.html
http://mitglied.lycos.de/tstroeh/rohstoff.htm
Bleibe bei deinem Glauben. :cool: :cool: :cool: :cool:

LuckyLuke
20.03.2006, 23:08
Hm, naja. Im Benzin sind halt noch ein paar Verunreinigungen drin (Schwefel ) und langkettigere Moleküle, weswegen bei der Verbrennung auch nicht nur CO2 und Wasser entsteht, sondern eben auch andere Kohlenwasserstoffe wieder aus dem Auspuff kommen (z.B. Benzol).

Ich weiß allerdings nicht, wie sauber Ethanol in Motoren verbrennt, sicherlich werden dem aber auch Additive beigefügt, damit es der Motor auf Dauer überlebt.

Praetorianer
20.03.2006, 23:11
Bioethanol ist co2-technisch fast neutral. In Brasilien ist Beimischung von Ethanol Pflicht und Benzin ohne Ethanolbeimischung aus umwelttechischen Gründen verboten. Fakt ist, dass Sao Paulo über keinen Autosmog mehr beklagen braucht, obwohl dort mehr Autos fahren als in New York. Aber wenn du möchtest, dass Ethanol genauso umweltverträglich ist wie Benzin. Bitte.
http://72.14.203.104/search?q=cache:oytVrwhSgQoJ:www.pfalz.ihk24.de/LUIHK24/LUIHK24/produktmarken/international/laender_regionen/Brasilien/anhaengsel/anhaengsel/Biotreibstoffe_text18.pdf+Ethanol+Umweltvertr%C3%A 4glicher&hl=de&ct=clnk&cd=20
http://www.oekonews.at/index.php?mdoc_id=1012056
http://www.gebesee.de/content/news/news.html?id=551
http://www.process.de/sh/fachartikel/pr_sh_fachartikel_2698612.html
http://mitglied.lycos.de/tstroeh/rohstoff.htm
Bleibe bei deinem Glauben. :cool: :cool: :cool: :cool:

Das hat nichts mit Glauben zu tun, sondern mit Wissen. Bei der Verbrennung von Benzin wird Kohlendioxid und Wasser frei, genau wie bei Ethanol.

Der Unterschied, ist der, den ich oben erwähnte, das Ethanol wird in Brasilien aus nachwachsenden Rohstoffen synthetisiert und nur deswegen ist es mehr oder minder neutral, was den Kohlendioxidausstoß angeht.

Das scheinst du leider nicht gerafft zu haben.

Alfredos
20.03.2006, 23:13
Ich merke du ruderst zurück. Nimm es nicht persönlich. Die Menge des CO2 ist ebenfalls wichtig, nicht nur das CO2 überhaupt ausgestoßen wird. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
20.03.2006, 23:18
Hm, naja. Im Benzin sind halt noch ein paar Verunreinigungen drin (Schwefel ) und langkettigere Moleküle, weswegen bei der Verbrennung auch nicht nur CO2 und Wasser entsteht, sondern eben auch andere Kohlenwasserstoffe wieder aus dem Auspuff kommen (z.B. Benzol).

Ich weiß allerdings nicht, wie sauber Ethanol in Motoren verbrennt, sicherlich werden dem aber auch Additive beigefügt, damit es der Motor auf Dauer überlebt.

Schwefeldioxid sollte eigentlich für einen modernen Filter kein Problem sein und Benzol dürfte nur in Spuren austreten, das auch das überwiegend verbrannt wird. Anderenfalls wäre Benzin wohl auch kaum im Straßenverkehr zugelassen. Kann sein, dass das so gewonnene Ethanol reiner ist, das ist aber letztlich eine Sache des Verfahrens kein grundsätzlicher Vorteil von Ethanol gegenüber Benzin.

Praetorianer
20.03.2006, 23:30
Ich merke du ruderst zurück. Nimm es nicht persönlich. Die Menge des CO2 ist ebenfalls wichtig, nicht nur das CO2 überhaupt ausgestoßen wird. :cool: :cool: :cool: :cool:

Ich merke, du scheinst überfordert im Verständnis der Beiträge, mal ganz abgesehen, dass du von der Materie keine Ahnung hast,

Deine Bemerkung hier ist schon wieder einfach nur traurig. Beim Verbrennen von Ethanol wird nicht grundsätzlich weniger Kohlendioxid frei, als bei der Verbennung von Benzin. Solche Angaben machen übrigens nur als molare Größen Sinn - schon klar, dass du nicht weisst, was das ist.

Noch einmal zum Mitmeißeln und ganz langsam:

Der Grund, warum das beschriebene Verfahren nahezu neutral ist, was die Kohlendioxidemissionen angeht, ist nicht, dass die Verbrennung von Ethanol kein Kohlendioxid freisetzt, sondern dass es durch ein Verfahren gewonnen wird, das gewährleistet, dass nur soviel Kohlendioxid frei wird, wie zuvor der Atmosphäre entzogen wurde (aufgrund der Pflanzenwachstums).

Das geht - jetzt zum dritten Male ( da du es wiederholt nicht begriffen hast, fischt du ein wenig im Trüben nach Ruderschlägen in die falsche Richtung ) - da es aus einem nachwachsenden Rohstoff gewonnen wird.

Würdest du das Ethanol ganz einfach aus Alkanen oder welchen Erdölfraktionen auch immer synthetisieren, wäre das nicht weniger emissionreich als die normale Benzinverbrennung.

Also, nochmal für dich, Ethanol ist als Treibstoff nicht weniger emissionsarm als Benzin, was in diesem Falle günstiger ist, ist das Verfahren, wie es gewonnen wird.

Könntest du Benzin aus nachwachsenden Rohstoffen gewinnen, hättest du diesselben Vorteile.

Alfredos
21.03.2006, 13:43
Interessant wie schnell du meine Anhänge durchgelesen hast. Das solltest du aber. Dann bräuchtest du dich nicht immer wieder rechtfertigen. Dein Artikel ist reines Wunschdenken. Was wäre wenn, wenn Benzin... Damit kommen keine Wissenschaftler weiter. Ursache, Wirkung, Umweltverträglichkeit, Kosten, Nachhaltigkeit, Reserven, Raum für Anbau und Wiederverwendbarkeit sind entscheidend und spricht für Ethanol. Nur der Raum für Anbau spricht für Benzin. Nocheinmal. Nimm das Thema nicht zu persönlich. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
21.03.2006, 20:32
Interessant wie schnell du meine Anhänge durchgelesen hast.

Keine Sorge, das habe ich nicht.


Das solltest du aber.

Wieso sollte ich? Wenn jemand sagt, Ethanol sei umweltverträglicher als Benzin, so ist das zunächst mal falsch.

Was sollen irgendwelche Links daran ändern können?


Dein Artikel ist reines Wunschdenken.

Ich habe keinen Artikel gepostet! Halluzinationen?


Was wäre wenn, wenn Benzin... Damit kommen keine Wissenschaftler weiter.

Irrtum, damit sind Wissenschaftler schon längst weitergekommen und zwar vor weit mehr als hundert Jahren. Man kann aus Ethan Ethanol herstellen und aus Ethanol Ethan. Das sind aus heutiger Sich nicht unbedingt lohnende Verfahren, aber es geht ohne jeden Zweifel.


Ursache, Wirkung, Umweltverträglichkeit, Kosten, Nachhaltigkeit, Reserven, Raum für Anbau und Wiederverwendbarkeit sind entscheidend und spricht für Ethanol.

Nein, wie oft denn noch, das spricht nicht für Ethanol an sich, sondern für das beschriebene Verfahren! Man kann auch Alkane aus regenerativen Quellen gewinnen ( z.B. Methan), da sieht die Sache dann schon anders aus.

Mal ganz abgesehen davon, was das für ein sinnbefreiter Ausspruch ist, was bitte meinst du mit Ursache und Wirkung?


Nur der Raum für Anbau spricht für Benzin.

Sag mal, wann lernst du es eigentlich? Das an sich spricht nicht für Benzin, Benzin und Ethanol sind ein Stoffgemisch bzw. im Falle von Ethanol eine chemische Subtanz, deren Verbennung zu denselben Produkten führen.

Mein letzter Versuch, wenn die Botschaft nicht angekommen ist, gebe ich auf.

Alfredos
22.03.2006, 22:09
George Bush, Danke. Bioethanol ist nicht umweltverträglicher als Benzin!!! Du bist kein Fachmann und in den Link sind Aussagen von Fachleuten. Dass Bioethanol umweltverträglicher als Benzin ist, bestreitet kein Fachmann. Deine Aussage ist für mich neu und ich habe dazu keinen Nachweis gefunden. Dein Vorschulexperiment hin oder her. Schau dir Wikipedia und andere Fachlektüre dazu an. Das Problem mit dem Ethanol ist hier noch, dass die Technologien (auch an denTankstellen) umgerüstet werden. Ethanol bzw. Alkohol wird aus Zuckerrüben beipielsweise gewonnen. Zuckerrüben müssen angebaut werden. Das heisst dann Bioethanol. Ethanol muss ja von irgendwo gewonnen werden. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
23.03.2006, 10:38
George Bush, Danke. Bioethanol ist nicht umweltverträglicher als Benzin!!!

Können deine zahlreichen Fachleute mal sagen, welche Substanz der Trivialname "Bioethanol" bezeichnet?

Ethanol sagt mir etwas, Bioethanol kenne ich nicht, wie sieht diese Substanz aus?


Dass Bioethanol umweltverträglicher als Benzin ist, bestreitet kein Fachmann.

Das ist gut möglich, denn Bioethanol gibt es nicht, sondern lediglich Ethanol.


Schau dir Wikipedia und andere Fachlektüre dazu an.

:rofl: :rofl: :rofl:

Wikipedia und Fachlektüre, du bist ein echter Scherzkeks! Das JOC ist wohl mit Wikipedia überflüssig geworden. :))

Ich will ja nicht ausschließen, dass vielleicht der eine oder andere Artikel auf Wikipedia von Facvhleuten verfasst wurde, aber Wikipedia hier als Fachlektüre darzustellen, ist schon etwas merkwürdig.

Nenn mir doch mal eine Publikation aus der Fachliteratur, ich schlage dann nach und dann sehen wir weiter.


Deine Aussage ist für mich neu und ich habe dazu keinen Nachweis gefunden.

Welche Aussage meinst du jetzt?


Das Problem mit dem Ethanol ist hier noch, dass die Technologien (auch an denTankstellen) umgerüstet werden. Ethanol bzw. Alkohol wird aus Zuckerrüben beipielsweise gewonnen.

In Brasilien wir Ethanol nicht aus Zuckerrüben, sondern Zuckerrohr gewonnen, soweit ich weiß, weshalb Brasilien Zucker auch soviel günstiger produzieren kann. Ich gebe allerdings zu, da wir hier das Gebiet der Chemie verlassen, kann ich für meine Aussagen jetzt nicht mehr die Hand ins Feuer legen.


Zuckerrüben müssen angebaut werden. Das heisst dann Bioethanol.

Die chemisch korrekte Bezeichnung ist und bleibt Ethanol.


Ethanol muss ja von irgendwo gewonnen werden.

Ja, das ist schon richtig. Der Vorteil besteht allerdings hauptsächlich in der Art und Weise eben dieser Herstellung.

Was z.B. fraglich wäre ist, ob diese Art der Treibstoffversorgung grundsätzlich günstiger ist als die mit gewonnenem Rapsöl.

Das Problem ist und bleibt die begrenzte Fläche, auf denen man Nutzpflanzen anbauen kann, aus denen man - in welcher Form auch immer - die Treibstoffe gewinnt.

Alfredos
23.03.2006, 11:25
Ach man Georgie, Im Zusammenhang mit dem Kyoto-Protokoll wird heute häufig über die Herstellung und den Einsatz biogener Treibstoffe (also Treibstoffe biologischen oder organischen Ursprungs) debattiert. Sie reduzieren die anthropogenen Treibhausgase, da die energetische Nutzung von Bioethanol oder Ethern (wie ETBE) CO2-neutral passiert. Das emittierte Kohlenstoffdioxid wird durch Photosynthese der Pflanzen wieder verbraucht.
Ethanol kann als alleiniger Inhaltsstoff oder Beimischung in Kraftstoffen enthalten sein. Als Bioethanol bezeichnet man Ethanol, das ausschließlich aus regenerativer Biomasse hergestellt wurde. Als Rohstoffe sind in Lateinamerika Zuckerrohr und in Nordamerika Mais von größter Bedeutung, in Europa Zuckerrüben, Kartoffeln und echte Getreide. Chemisch gesehen gibt es keinen Unterschied zwischen Bioethanol und anders hergestelltem Ethanol. Die in der als Rohstoff dienenden Biomasse enthaltene Stärke wird enzymatisch in Glukose aufgespalten und dieser anschließend mit Hefepilzen zu Ethanol vergärt und destilliert. Gängige Beimischungen werden mit E2, E5, E10, E15, E25, E50 und E100 bezeichnet. Die dem E angefügte Zahl gibt generell an, wieviel Volumenprozent Ethanol dem Benzin beigemischt wurden. E85 bspw. besteht zu 85% aus wasserfreiem Bioethanol und zu 15% aus herkömmlichem Benzin. Bedingt durch die höhere Klopffestigkeit kann die Motorleistung mit E85 gegenüber herkömlichen Benzin um 5% gesteigert werden. Bei höher verdichteten Motoren wie dem Saab 9-5 FFV sogar bis 20 % mehr. Im Sommer 2002 erließ das Bundesministerium der Finanzen ein Gesetz zu Steuerbefreiung u. a. von Ethanol als Biokraftstoff zur Beimischung zu fossilen Kraftstoffen (Anlehnung an EU-Direktive 92/81/EWG Art.8.No.4.). Die Euronorm EN DIN 228 Norm lässt es zu, dem herkömlichen Benzin bis zu 5 Volumenprozent Ethanol beizumischen (E5). Dies wird auch heute schon praktiziert, allerdings liegt der Ethanolanteil in Deutschland erst bei etwa 2%. Normale Benzinmotoren können ohne Modifikation mit E10 (10% Ethanol) betrieben werden. In einigen EU-Ländern (z. B. Polen, Tschechien, Deutschland) wird eine Zwangsbeimischung von Bioethanol geprüft. In den USA wird bereits größtenteils E10 eingesetzt. Durch geringe Umbaukosten (ca. 30 €) kann auch E25 getankt werden. Brasilien mischt bereits 25 Prozent ins Normalbenzin, welches dort auch Pflicht ist und von den gewöhnlichen Autos vertragen wird. Die Hälfte aller dortigen PKW fahren bereits mit E85, 2% sogar mit 100% Ethanol im Tank (E100). Motoren mit reinen Ethanol bzw. Alkohol werden in Brasilien in der Automobilindustrie seit 1979 für den Straßenverkehr und seit 2005 in der Flugzeugindustrie (für Kleinflugzeuge) verkauft. Japan will bald bis zu zehn Prozent beimischen und verhandelt derzeit mit Brasilien über Alkohollieferungen. (Bio-)Ethanol ist Rohstoff für die Herstellung von Ethyltertiärbutylether (ETBE). ETBE kann zu einem Anteil von 15 Volumenprozent normalem Benzin beigemischt werden und erhöht darüber hinaus die Klopffestigkeit des Treibstoffs. Bioethanol wird aus beiden Pflanzen(Zuckerrüben und Zuckerrohr) gewonnen. Zuckerrüben wird meistens als Beispiel genommen. Vielleicht weil aus Zuckerrüben die Hälfte des gesamten Zucker hergestellt wird. Brasilien hat genug Anbaufläche und sein Agrasystem ist moderner als das in der EU. Nicht umsonst möchte die EU im Zuge der Verhandlung für eine Freihandelzone mit den Mercosurstaaten das Agrarsytem in Brasilien möglichst übernehmen. Welche Details das Agrarsystem in Brasilien hat und warum das System bessser sein soll, kann ich nicht direkt beantworten. Nur ich kann schreiben, dass die EU vor allem das Agrarsystem Brasiliens besser beleuchten möchte und übernehmen möchte. Beispiel: Brasilien ist der größten Sojabohne, Zucker und Kaffeehersteller und Verkäufer der Welt und dass alles ohne Subventionen. Wenn ab 2007 die Subventionen für Zucker wegfallen in den USA und in der EU, wird Brasilien noch mehr Zucker verkaufen können auf dem Weltmarkt. Jetzt schon verkauft Brasilien fast dreimal so viel Zucker wie das zweitgrößte Zuckerland China und verkauft mehr als die gesamte EU. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
23.03.2006, 21:19
Vollzitat

Dem kann ich mich anschließen. Mag auch sein, dass Brasilien ein modernere Agrarwirtschaft hat. Fest steht jedoch, dass unabhängig davon, in unterschiedlichen Regionen verschiedene Pflanzen gut gedeihen. Das ist in Brasilien der Zuckerrohr.

Es ist durchaus möglich, dass an einem Standort Raps das umwelttechnisch gesehen beste Anbauprodukt ist (zur Herstellung von Kraftstoffen), in einem anderen kann es eben Zuckerrohr sein.

Mir ging es darum, das es aufs Verfahren ankommt, man kann nicht pauschal sagen, dass Ethanol der Königsweg istvon Feuerland bis Hammerfest. In Brasilien ist das gut möglich, nicht umsonst hat die Militärdiktatur dieses Projekt vorangetrieben.

Schlumpf
29.03.2006, 10:41
Brasilien erzeugt pro Jahr 24,8 MioT Zucker, Deutschland 4,2Mio.
Allerdings haben Zuckerrüben durchweg einen höheren Zuckergehalt als Zuckerrohr.

Als Brennstoff setzt Ethanol etwa genausoviel CO2 frei wie eine vergleichbare Menge Benzin. Den Unterschied macht, wie GB schon mehrfach gesagt hat die Art der Gewinnung.
Erzeugt man Ethanol aus Pflanzen, so ist es CO2 neutral. Erzeugt man Benzin aus Pflanzen (ja, auch das ist möglich), so ist auch dieses CO2 neutral.


http://www.ford-partner.de/


Das als Kraftstoff verwendete Bio- Ethanol ist ein Alkohol der aus Pflanzen, wie beispielsweise Holzabfällen, Getreide und Zuckerrüben oder sonstiger Biomasse gewonnen wird und zudem bis 2009 von der Steuer befreit ist.

Die Bezeichnung E85 des Bio- Ethanols bezieht sich auf die Zusammensetzung des Kraftstoffes, der aus 85% Ethanol und 15% Normalbenzin besteht. Der geringere Brennwert führt zwar zu einem erhöhten Kraftstoffverbrauch von ca. 30%, durch eine höhere Klopffestigkeit kann die Motorleistung jedoch um 5% gesteigert werden. Grundsätzlich können FFV- Fahrzeuge mit jeglicher Ethanol- Benzin- Mischung zwischen 0% und 85% Ethanol betrieben werden. Aufgrund abweichender Verbrennungseigenschaften des Ethanols kann nicht jeder Motor mit E85 gefahren werden, da die Gefahr eines Motorschadens durch fehlende Korrosionsfestigkeit hoch ist und zudem der Kraftstoff E85 schlechtere Schmiereigenschaften besitzt.

Allerdings sind diese Zahlen ein bißchen geschönt, denn die echten Werte sehen da anders aus:

Brennwert MJ/kg Heizwert MJ7Kg
Biodiesel * 37
Ethanol 30 27
Diesel 46 43
Benzin 47 43

Der Verbrauch liegt also deutlich höher als 30% mehr wenn man mit Ethanol anstatt Benzin fahren will, Man bräuchte 60% mehr. 10 statt 6 Liter auf 100km. Benzin wäre da um Welten billiger wenn es nicht durch alle möglichen Steuern künstlich verteuert würde. Allerdings werden diese Steuern in drei Jahren auch auf Ethanol fällig, so dass dieser Effekt wegfällt.
Im Augenblick ist es absolut unrentabel auf Ethanolautos umzusteigen.

AndyH
01.04.2006, 15:51
Ethanol kann nur daraus gewonnen werden was man aus Land- und Forstwirtschaft übrig hat. Wenn man Holz statt Heizung in Ethanol umwandelt, muss man halt mit was anderem heizen. Mehr als ein Haut gibt der Fuchs nicht her.
Die Biomassenmengen reichen nicht mal ansatzweise um ein Bruchteil der Treibstoffe zu ersetzen.
Der Diskussion über sowas ist Ersatzhandlung, nur um nichts nützliches tun zu müssen.

Praetorianer
01.04.2006, 17:55
Ethanol kann nur daraus gewonnen werden was man aus Land- und Forstwirtschaft übrig hat.

Bzw., wenn man Ethanol anders gewinnt, bringt es, was den Ausstoß von Kohlendioxid angeht, überhaupt keinen Vorteil gegenüber Benzin.


Wenn man Holz statt Heizung in Ethanol umwandelt, muss man halt mit was anderem heizen. Mehr als ein Haut gibt der Fuchs nicht her.

Diesen Punkt werden viele wohl nie kapieren. Die nutzbare Energie, die wir durch Sonneneinstrahlung ist begrenzt und egal ob wir die dazu nutzen, Ethanol, Benzin oder was auch immer zu sythetisieren, wir sie dadurch der Wert der eingestrahlten Energie nicht größer.

Man kann mit dem einen oder anderen Verfahren versuchen, die Energie bestmöglich zu nutzen, aber es gibt eben einen Grenzwert, der nicht überschritten werden kann.

LuckyLuke
01.04.2006, 18:27
Viel wichtiger wäre die (Gesamt-)Energiebilanz der Verfahren gegenüber zu stellen.

Wenn ich die Zuckerrüben mit einem Dieseltraktor anpflanze,ernte usw. kann der entstehende Treibstoff schon mal nicht CO2 neutral sein...
:D

Misteredd
01.04.2006, 18:43
Die Umwelt interessiert mich nicht, sondern nur, das man den Treibstoff fürs Auto selber herstellen kann. Eine legale Methode diesen Staat um die Steuern zu bringen.


Guckstduhier: http://www.elsbett.com/

Die haben den Rapsölmotor erfunden, der sich wie ein Diesel fährt.

Misteredd
01.04.2006, 18:49
Wieviel Fläche bräuchte man denn, um genügend Ethanol zu gewinnen? Kann das eine Alternative sein, oder ist das nur ein Nischenprodukt?

AndyH
02.04.2006, 10:48
Genügend für wem ?

Misteredd
02.04.2006, 11:05
Genügend für wem ?

Für Deutschland, um keinen Kraftstoff mehr importieren zu müssen. Öl ist teuer und mittlerweile wegen dem Iran gefährlich.

mggelheimer
02.04.2006, 11:08
Öl ist teuer und mittlerweile wegen dem Iran gefähtlich.
Wieso gefährlich? Was mengt der Iran dem Öl denn bei, was es so gefährlich macht?

Misteredd
02.04.2006, 11:14
Wieso gefährlich? Was mengt der Iran dem Öl denn bei, was es so gefährlich macht?

Was finanziert der Iran denn gerade?

Misteredd
02.04.2006, 11:17
Ich habe keine Lust, die Atombombe selbst zu finanzieren, mit der ich ins Nirvana geschickt werden könnte.

mggelheimer
02.04.2006, 11:20
Was finanziert der Iran denn gerade?
Ich schätze der Iran finanziert eine Menge, is´ja kein kleines Land. Ganz aktuell wird sicher die Finanzierung der Beseitigung, der in den Erdbebengebieten entstandenen Schäden, sein.

Was das jetzt aber mit gefährlichen Zusätzen im Iranischen Öl zu tun haben soll weiß ich nicht!

Misteredd
02.04.2006, 11:26
Ich schätze der Iran finanziert eine Menge, is´ja kein kleines Land. Ganz aktuell wird sicher die Finanzierung der Beseitigung, der in den Erdbebengebieten entstandenen Schäden, sein.

Was das jetzt aber mit gefährlichen Zusätzen im Iranischen Öl zu tun haben soll weiß ich nicht!

Ich habe nie was von Zusätzen geschrieben.

mggelheimer
02.04.2006, 11:29
Ich habe nie was von Zusätzen geschrieben.
Du hast geschrieben:
"Öl ist teuer und mittlerweile wegen dem Iran gefähtlich."
Was soll die Schlußfolgerung sein wenn man ließt, das öl wegen dem Iran gefährlich ist? Du kannst also nur geheime Zusätze meinen.

Misteredd
02.04.2006, 11:33
Iran ist einer der großen Öllieferanten für Deutschland. Wir bezahlen einen Haufen Geld für dieses Öl. Der Iran nimmt dieses Geld und finanziert damit

- höchstwahrscheinlich die Bombe,
- die Hizbollah,
- sonstige Terroristen, wahrscheinlich sogar Al-Kaida .

Mir wäre es sehr angenehm, wenn der Iran weniger Geld einnehmen würde, denn dann könnte er sich weniger leisten. Nahezu alle Komponenten des Atomprogramms wurden für viel Geld importiert. Fehlt ihnen das Geld, dann sind sie ebenso gefährlich wie der Tschad.

Schlumpf
03.04.2006, 13:38
Und ich hätte schwören können, dass Deutschland sein Öl aus Lybien und Russland bekommt.

http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/maerkte/:%D6limport-Deutschland/554681.html

Wichtigstes Lieferland ist Russland
Grund für die sinkende Abhängigkeit ist die Erschließung von Ölreserven in der Nordsee und die Ausweitung russischer Importe. 2004 importierte Deutschland insgesamt rund 110 Millionen Tonnen Rohöl. Mit 37,1 Millionen Tonnen war Russland das wichtigste Lieferland, gefolgt von Norwegen und Großbritannien. Erst auf dem vierten Platz folgt mit Libyen ein Opec-Mitglied.

Praetorianer
04.04.2006, 11:46
Norwegen ist aber wegen linksextremistischer und feministischer Umtriebe ebenfalls riskant! :D

lupus_maximus
04.04.2006, 11:52
Wir brauchen halt noch ein paar schöne AKWs, damit der Strom sehr billig wird und dann wenden wir eine Adolfsche Idee: Kohleumwandlung zu Benzin, an!
Man müsste allerdings vorher die Grünen und Gleichgesinnte zum Teufel jagen!

Alfredos
04.04.2006, 23:11
Ethanol- bzw. Alkoholmotoren verbrauchen keine 60% mehr Kraftstoff als Benzin. Das ist Phantasterei. Brasilien erzeugt 24,6 Mio Tonnen Zucker plus die Ethanolherstellung für PKW´s und Flugzeuge sowie deren Export. http://www.volkswagen-media-services.com/medias_publish/ms/content/de/pressemitteilungen/2006/01/12/volkswagen_setzt_auf.standard.gid-oeffentlichkeit.html
http://www.sueddeutsche.de/automobil/artikel/781/66715/print.html
http://www.autobild.de/erlkoenige/neuheiten/artikel.php?artikel_id=5307
http://www.latintrade.com/dynamic/index.php?pg=site_en/pastissues/Jul05/features11.html
Obwohl der VW-Konzern in Brasilien im Zeitraum zwischen März 2003 und Februar 2004 über 50.000 Fahrzeuge des Gol Total Flex verkaufen konnte, bietet der VW-Konzern für den europäischen Markt keine «Total-Flex-Motoren» (gleichzusetzen mit FFV-Motoren) an. Das Handelsblatt bestätigt, dass im Jahr 2006 in Brasilien das letzte Auto mit reinem Benzinmotor vom Band läuft.
http://www.stern.de/wirtschaft/unternehmen/meldungen/:Volkswagen-Brasilianischer-Fuchs-/531665.html
http://www.autohaus.de/sixcms/detail.php?id=374188&_topnavi=377320&_zielcb=377332&template=de_altantrieb_thema_ah
http://oe1.orf.at/highlights/30744.html
Der größte Autohersteller für Ethanolautos ist die Firmengruppe Volkswagen Brasil.
http://yaleglobal.yale.edu/display.article?id=6817 u.s.w.
Brasilien exportiert schon Ethanol in mehreren Ländern, da sie schon jetzt mehr herstellen, als sie verbrauchen können.
Alfredos. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
04.04.2006, 23:29
Ethanol- bzw. Alkoholmotoren verbrauchen keine 60% mehr Kraftstoff als Benzin. Das ist Phantasterei.

Quelle??? ?(

Alfredos
05.04.2006, 09:34
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol-Kraftstoff#Beimischungen

Treibhausgaseinsparung : 2 – 2,8 kg CO2-Äquivalente /Liter Ethanol
http://72.14.203.104/search?q=cache:77xDsplwegEJ:fnr-server.de/cms35/fileadmin/biokraftstoffe/pdf/bioethanol2005/Schmitz-Internet.ppt+Ethanolverbrauch&hl=de&ct=clnk&cd=3

Alfredos. :cool: :cool: :cool: :cool:

Alfredos
05.04.2006, 09:38
Sauberer Kraftstoff für reinere Umwelt Ethanol ist nicht giftig sowie wasserlöslich. Anders als Butylmethylether, das jetzt vom Ethanol ersetzt wird, verschmutzt Ethanol nicht das Grundwasser. Zum Beispiel ist Ethanol derjenige Stoff, der bei ausgelaufenem Benzin als erster schnell, sicher und natürlich abgebaut wird. Das amerikanische Amt für Umweltschutz schätzt, dass Benzin die größte Quelle von krebserregenden Stoffen ist. Ethanol fügt dem Benzin Sauerstoff hinzu, was zu einer vollständigeren Verbrennung führt und die am Endrohr gemessenen Abgaswerte (vor allem Kohlenmonoxid) um mehr als 30% verringert. Die giftigen Abgase verringern sich ebenfalls um 30%, und die flüchtigen organischen Verbindungen werden um mehr als 25% beseitigt.

Das amerikanische Landwirtschaftsministerium analysierte den Lebenszyklus des Ethanols – vom Getreideacker bis zum Automobiltank – und kam zum Schluss, dass Ethanol 134% der Energie produziert, die für Wachstum, Ernte und Verarbeitung des Getreides erforderlich ist. Benzin dagegen produziert nur 80% der Energie, die zu seiner Gewinnung erforderlich ist.

Alfredos. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
05.04.2006, 12:15
http://de.wikipedia.org/wiki/Ethanol-Kraftstoff#Beimischungen

Treibhausgaseinsparung : 2 – 2,8 kg CO2-Äquivalente /Liter Ethanol
http://72.14.203.104/search?q=cache:77xDsplwegEJ:fnr-server.de/cms35/fileadmin/biokraftstoffe/pdf/bioethanol2005/Schmitz-Internet.ppt+Ethanolverbrauch&hl=de&ct=clnk&cd=3

Alfredos. :cool: :cool: :cool: :cool:

Es ist sinnlos dir zu erklären, dass du Äpfel mit Birnen vergleichst oder?

Schlumpf gab konkrete Werte für die freigesetzte Energie pro Kilogramm an, darauf bezog sich seine Aussage.
Das hast du als Phantasterei abgetan, nun möchte ich gerne deine Quelle dafür hören. Wieviel Joule werden pro Gramm frei und wo finde ich das?

Ich könnte das nachschlagen, aber ehrlich gesagt glaube ich nicht, dass sich das lohnt, da ich mal schätze, dass du wiederum nur Schaum schlägst oder einfach nicht verstanden hast, worauf sich die Angaben von Schlumpf bezogen haben.

Praetorianer
05.04.2006, 12:22
Sauberer Kraftstoff für reinere Umwelt Ethanol ist nicht giftig sowie wasserlöslich.

Natürlich kann Ethanol giftig sein, kommt ganz auf die Menge an. Wenn dir ein Liter in den Fluss käuft, ist Fluss nicht tot, wenn du Massen reinkippst, werden das die meisten Tiere nicht überleben.


Anders als Butylmethylether, das jetzt vom Ethanol ersetzt wird, verschmutzt Ethanol nicht das Grundwasser.

Falsch, man kann mehr Verunreinigungen ohne Bedenken zulassen. Grundsätzlich würde ich Grundwasser ohne Ethanol vorziehen ... der eine oder andere mag das anders sehen. ;)


Das amerikanische Amt für Umweltschutz schätzt, dass Benzin die größte Quelle von krebserregenden Stoffen ist.

Ethanol in Form von Spirituosen ist da bestimmt auch ganz gut dabei. ;)


Das amerikanische Landwirtschaftsministerium analysierte den Lebenszyklus des Ethanols – vom Getreideacker bis zum Automobiltank – und kam zum Schluss, dass Ethanol 134% der Energie produziert, die für Wachstum, Ernte und Verarbeitung des Getreides erforderlich ist.

Ich nehme an, du meinst nur anthropogene Nutzenergie, anderenfalls widerspräche deine Aussage dem ersten Hauptsatz der Thermodynamik.

Alfredos
07.04.2006, 11:10
Diese Thema ist 30 Jahre alt in Brasilien. Jetzt diskutieren sie dort über Ethanol für Flugzeuge. Ethanol expantiert und andere Länder rüsten um. Japan und die USA haben schon einige Ethanol-Tankstellen, Schweden hat schon 220 Tankstellen und Brasilien über 24.000. George Bush, man findet immer negative Sachen bei etwas Neunem. Das hat uns die Vergangenheit immer wieder gezeigt. Die Zukunft ist Ethanol oder man findet noch etwas besseres. Alfredos. :cool: :cool: :cool: :cool:

Praetorianer
07.04.2006, 17:37
Diese Thema ist 30 Jahre alt in Brasilien. Jetzt diskutieren sie dort über Ethanol für Flugzeuge. Ethanol expantiert und andere Länder rüsten um. Japan und die USA haben schon einige Ethanol-Tankstellen, Schweden hat schon 220 Tankstellen und Brasilien über 24.000. George Bush, man findet immer negative Sachen bei etwas Neunem. Das hat uns die Vergangenheit immer wieder gezeigt. Die Zukunft ist Ethanol oder man findet noch etwas besseres. Alfredos. :cool: :cool: :cool: :cool:

Es geht nicht darum, etwas Negatives zu finden, sondern darum, das Ganze richtig einzuordnen.

Wie du schon sagst, das Thema ist über 30 Jahre alt in Brasilien, dass es einen bestimten Treibstoffbedarf auf der Welt gibt und der momentan nicht mit pflanzlich gewonnenem Treibstoff zu decken ist.

Die Energie, die in diesen Pflanzen gespeichert ist, liefert die Sonne und dir Energie, die sie pro Quadratmeter auf der Erde einstrahlt, ist begrenzt. Egal, ob du Zuckerrüben, Raps oder was auch immer anbaust, du kannst nie mehr Energie dabei gewinnen, als zuvor in Form von Sonnenenergie aufgenommen.

Ich finde es sehr vernünftig, auf diese Art Treibstoff zu gewinnen, nur sollte man sich keine Illusionen darüber machen, dass dadurch, dass neue aus Pflanzen gewonnen Treibstoffarten genutzt oder Verfahren zur bessern Nutzung entdeckt werden, das Problem grundsätzlich gelöst ist.

Don
07.04.2006, 23:41
Gott-los, Ethanol wird aus Alkohol gewonnen und somit immer wieder herstellbar. Brasilien stellt Ethanol beipielsweise vorwiegend aus der Zuckerrohrindustrie und mindert damit vor allem ihre großen Überproduktionen ab. Benzin ist ein fossiler Brennstoff, ist umweltunverträglicher und die Reserven werden bald ausgeschöpft sein. :cool: :cool: :cool: :cool:

Ethanol IST Alkohol. DER Alkohol. Pisa is everywhere.

Alfredos
19.04.2006, 10:19
Guten Morgen DON. Häufig wird diese Verbindung umgangssprachlich als Alkohol bezeichnet, obwohl sie nur der prominenteste Vertreter der Stoffgruppe der Alkohole ist. Hoffentlich hast Du nicht bei der PISA-Studie mitgemacht.

G.Bush, Es ist nur eine Annahme von dir, dass das Bioethanol für den Kraftstoffverbrauch weltweit nicht reicht. Durch Brasiliens Vorstoß in Sachen Wegfall der Zuckersubventionen der USA und der EU können einige Länder in der EU die Zuckerherstellung einstellen, es sei denn, sie produzieren Ethanol. Die Zuckerherstellung wird rentabler, siehe Brasilien. Das Potenzial Brasiliens, Indien und Chinas in der Zuckerproduktion ist sehr hoch und nicht zu unterschätzen. Selbst mit Subventionen kommt die USA nicht heran, obwohl die USA weit mehr Anbaufläche besitzt, als jedes dieser drei Länder. Wie schon geschrieben, Brasilien exportiert schon Ethanol. :cool: :cool: :cool: :cool:

Einsatzleiter
19.04.2006, 10:28
Guten Morgen DON. Häufig wird diese Verbindung umgangssprachlich als Alkohol bezeichnet, obwohl sie nur der prominenteste Vertreter der Stoffgruppe der Alkohole ist. Hoffentlich hast Du nicht bei der PISA-Studie mitgemacht.


für mich ist Isopropanol prominenter. Denn das nehme ich täglich als Rasierwasser und im Winter zum Ausputzen des Vogelhauses (weil reinigend und desinfizierend).
Isoprop ist (da ungeeignet für Säufer) ohne horrenden Steueraufschlag erhältlich und somit viel billiger als Ethanol!
Den Liter Isoprop gibts für ca 5 Euro in vielen Apotheken. :cool: :cool: :cool:

DrBrezner
19.04.2006, 11:07
Die Zukunft ist wasserstoff, nichts anderes.

Mauser98K
19.04.2006, 11:30
Alternativen zum Kraftstoff für Fahrzeuge zu finden ist in der Tat schwierig.

Ich sehe ein größeres Potential für alternative Brennstoffe im Bereich der Heizungstechnik.
Etwa Holz, Holzpellets, Strohpellets und die gute alte Kohle.

DrBrezner
19.04.2006, 11:45
Die Kohle geht auch irgendwann aus, selbst wenn man in den Ozeanen noch was findet. das ist keine Alternative.

Mauser98K
19.04.2006, 11:49
Die Kohle geht auch irgendwann aus, selbst wenn man in den Ozeanen noch was findet. das ist keine Alternative.

Es ist eine von mehreren Alternativen.

Ich befeuere meinen Kaminofen teilweise mit Braunkohlebriketts.

lupus_maximus
19.04.2006, 12:22
Die Zukunft ist wasserstoff, nichts anderes.
Was willst du denn mit Wasserstoff?
Den mußt du durch den Einsatz von Energie erst erzeugen und dann wieder umwandeln in Strom?
Seeehrrr effektiv!