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Haspelbein
28.05.2009, 13:20
Apropos Glock: Hat schon mal jemand die 20 geschossen?

Nein, ich hatte das Glueck noch nicht. Ein Bekannter von mir hatte diese Modell, ich selbst habe aber nur die Glock 17, 19, 23 und 26 geschossen. Ich glaube gerne, dass man in 10mm deutlich mehr Rueckstoss hat als in .40 S&W, was ja prinzipiell eine verkuerzte Form der 10mm ist.

Als Fangschusswaffe fuer die Jagd mag sie passen, obwohl das FBI wohl seine Gruende hatte, von dem Kaliber in Dienstwaffen abzusehen, woraus dann die .40 S&W entstand.

franjo
28.05.2009, 14:14
......
Als Fangschusswaffe fuer die Jagd mag sie passen, obwohl das FBI wohl seine Gruende hatte, von dem Kaliber in Dienstwaffen abzusehen, woraus dann die .40 S&W entstand.

Moin

Keine Angst, ich habe heute morgen schon nach Tiefziehverfahren und zu erreichender Wandstärkenkontinuität gefahndet, und trage zum Thema Hülsen gerade zusammen.:D

Wegen der 10mm Auto kenne ich eine Geschichte, die besagt:

Anfang Mitte der 80ger Jahre des letzten Jh. sollte das FBI stärker bewaffnet werden. Die Firma Dornaus & Dixon Enterprises Inc. entwickelte daraufhin die CorBon-Pistole im Cal. 10mm Auto.

Der Munitionshersteller CorBon lieferte (angeblich) eine derart leistungsstarke Munition (angeblich die einzige am Markt), daß die Waffebn der Munition nicht gewachsen gewesen sein sollen. Man hatte riesen Verschleiß an den bewegten Teilen, und wohl auch die eine oder andere unfreiwillige Zerstörungsprüfung.;)

Sogar einen Revolver baute man in dem Kaliber, der wohl auch hielt, aber nicht über ein modernes Großraumgriffstück verfügte, sondern über die Trommel mit den paar bekannten Murmeln.;)

S&W soll (ziemlich) zeitgleich an der 40S&W enwickelt haben und erfolgreicher gewesen sein. Zumindest am Markt, wohl aber kaum mit der Schußleistung.

So viel zu dem, was man sich erzählt.

franjo

Haspelbein
28.05.2009, 14:39
[...]

So viel zu dem, was man sich erzählt.

[...]

Das ist prinzipiell korrekt. Jedoch soll meiner Ueberlieferung nach die letztendliche Ablehnung der 10mm darauf zurueckzufuehren sein, dass die FBI Agenten mit dieser energiereichen Faustfeuerwaffe nicht umgehen konnten, besonders in suboptimalen Positionen. (Aus aehnlichen Gruenden wurde die 10mm nie in nennenswerten Zahlen bei anderen US Polizeieinheiten eingefuehrt, selbst als verlaessliche Pistolen in diesem Kaliber erhaeltlich waren.)

Ich habe noch 2 Packungen CorBon in 9mm Luger im Keller. Nachdem ich mir angesehen habe, wie sehr hier SAAMI Spezifikationen ueberschritten werden, habe ich sie bisher noch nicht in meiner Glock benutzt, obwohl eine Glock diese Munintion angeblich aushalten soll.

Haspelbein
28.05.2009, 15:37
Keine Angst, ich habe heute morgen schon nach Tiefziehverfahren und zu erreichender Wandstärkenkontinuität gefahndet, und trage zum Thema Hülsen gerade zusammen.:D[...]

Bitte lass mich die Resultate wissen, sie koennten eine langjaehrige Diskussion beenden. :D

McDuff
29.05.2009, 06:09
Bei den Munpreisen, hat sich das ja erledigt. Schade, daß sich diese Leistuingsstarke Patrone nicht etablieren konnte.

Stadtknecht
29.05.2009, 09:30
Moin

Ja, habe ich schon. Letztes Jahr im Vergleich zur 17 und 19. Das war recht interessant.
Die Dame hat ordentlich Bums. Vom Gefühl her kommt sie an eine .357 ran, meine ich mich zumindest zu erinnern.

Mit dem größeren, stumpfen Geschoss soll die Stopwirkung hervorragend sein. Wenn man sich die Leistungsdaten betrachtet, wohl weit über der, der 40 S&W.
Diese Angaben sind lt. Frankonia, bei denen ich sie schoß.

Außerdem ist, wenn ich mich recht erinnere die Munition, zumindest zum sportlichen Schießen nicht besonders preiswert ~1€/Schuß.

Wenn ich mich nicht täusche führt ein Bekannter von mir in einem typischen Schwarzwildrevier die Glock 20 als Fangschußwaffe.

franjo



Hmmmm.

Ist eine Patrone die leistungsmäßig im Bereich der .357 Magnum liegt, nicht etwas zu heftig für eine Pistole?

Mit meinen Einsteigerkenntnissen würde ich das behaupten.

McDuff
29.05.2009, 09:50
Hmmmm.

Ist eine Patrone die leistungsmäßig im Bereich der .357 Magnum liegt, nicht etwas zu heftig für eine Pistole?

Mit meinen Einsteigerkenntnissen würde ich das behaupten.

Warum? Ich denke eine stabile Konstruktion erlaubt noch wesentlich stärkere Kaliber. Ohne jetzt unbeding auf die Desert Eagle zu verweisen, fände ich eine Pistole im starken Kaliber begrüßenswert, alleine deshalb weil die Magazinkapazität größer ist, als die der Revolvertrommel (wenn man mal von bis zu 20-Schüssigen Stiftfeuerrevolvern absieht).

franjo
29.05.2009, 10:07
Hmmmm.

Ist eine Patrone die leistungsmäßig im Bereich der .357 Magnum liegt, nicht etwas zu heftig für eine Pistole?

Mit meinen Einsteigerkenntnissen würde ich das behaupten.

Moin

Man wählt diese starken Ladungen nur, um sicher zu sein, daß der Schlitten richtig läuft.;)

Ich finde, daß das Kaliber unpraktisch ist. Zum einen ist der Rückstoß, und auch der Verzug gewaltig, zum anderen ist die Waffe anfangs sehr schwer, und wird während des Schießens merklich leichter. Mir persönlich gefällt das nicht, muß aber nicht für jeden gelten.
Besonders bei der Glock, die eigentlich nichts wiegt fällt das bei mir ins Gewicht, mal vergleichend zwischen der 10mm/.357 magnum, und einem Revolver.

Der Vorteil liegt wie McDuff schon schreibt an der größeren Magazinkapazität gegenüber Revolvern.
Wobei das auch Ansichtssache ist, wenn ich mit 6 Schuß .357 minen Job nicht erledigt habe, liegt es nicht an der Maschine, sondern am Maschinisten.;)

franjo

McDuff
29.05.2009, 10:15
Wobei das auch Ansichtssache ist, wenn ich mit 6 Schuß .357 minen Job nicht erledigt habe, liegt es nicht an der Maschine, sondern am Maschinisten.;)

franjo

Kommt ja auch auf darauf an womit es der Maschinist gerade zu tun hat :) und Pistole und Revolver sind ja auch Geschmacksache. Wobei man ja nicht umsonst sagt, daß Deutschland das klassische Pistolenland ist.

Stadtknecht
29.05.2009, 10:36
Warum? Ich denke eine stabile Konstruktion erlaubt noch wesentlich stärkere Kaliber. Ohne jetzt unbeding auf die Desert Eagle zu verweisen, fände ich eine Pistole im starken Kaliber begrüßenswert, alleine deshalb weil die Magazinkapazität größer ist, als die der Revolvertrommel (wenn man mal von bis zu 20-Schüssigen Stiftfeuerrevolvern absieht).

OK, aber wie groß und schwer ist eine Pistole in einem solchen Kaliber?

Ich habe mal eine SIG-Sauer P 22x in .45 ACP geschossen und hatte den Eindruck, das Ding besteht aus massivem Gußeisen.

franjo
29.05.2009, 10:39
Kommt ja auch auf darauf an womit es der Maschinist gerade zu tun hat :) .

Wenn der Maschinist es mit einem 200KG Keiler, oder einem großen Sika Hirsch sollte der Revolver reichen.
Wenn er mit anderem zu tun hat, empfehle ich darauf zu achten, daß das Andere hintereinander steht. Dann kann man aus 6 auch 12 machen :D zumindest mit .357, und entsprechender Ladung.



und Pistole und Revolver sind ja auch Geschmacksache. Wobei man ja nicht umsonst sagt, daß Deutschland das klassische Pistolenland ist.

Dann bin ich Paßdeutscher mit Revolver.
Ich ließ auch nie Zweifel daran, daß das alles Geschmackssache ist. Wer gerne filigrane Technik hat, der kaufe sich eine Pistole. Wer es gerne etwas derber will, kauft sich einen Revolver, den kann man zum Schluß noch werfen. ;)

franjo

Haspelbein
29.05.2009, 14:15
[...]
Dann bin ich Paßdeutscher mit Revolver.
Ich ließ auch nie Zweifel daran, daß das alles Geschmackssache ist. Wer gerne filigrane Technik hat, der kaufe sich eine Pistole. Wer es gerne etwas derber will, kauft sich einen Revolver, den kann man zum Schluß noch werfen. ;)

franjo

Um ganz ehrlich zu sein ist das Schloss deines DA Ruger Revolvers deutlich komplizierter als alles was in einer Glock steckt. Allein was die Rotation, Synchronisation/Verriegelung der Trommel angeht, sollte man den Revolver nicht unterschaetzen. :D

Der Vorteil des Revolvers (und sein Nachteil) ist das Fehlen eines Magazins, das bei halb- und vollautomatischen Waffen fuer den Grossteil der Stoerungen verantwortlich ist.

franjo
29.05.2009, 14:52
Um ganz ehrlich zu sein ist das Schloss deines DA Ruger Revolvers deutlich komplizierter als alles was in einer Glock steckt. Allein was die Rotation, Synchronisation/Verriegelung der Trommel angeht, sollte man den Revolver nicht unterschaetzen. :D

Der Vorteil des Revolvers (und sein Nachteil) ist das Fehlen eines Magazins, das bei halb- und vollautomatischen Waffen fuer den Grossteil der Stoerungen verantwortlich ist.

Moin

Aus diesem Grunde mein Augenzwinkern. Ich hatte meinen Revolver zerlegt, und bin froh, daß er wieder funktioniert, obwohl ICH ihn zusammenbaute. ;)

Geschmackssache halt, vielleicht habe ich in meiner Kindheit zuviele Western gesehen, Bonanza, Shilo Ranch, Westlich von Santa Fe,........... Waltons (nein, die schießen nicht :D, zumindest keine Revolver )

franjo

Haspelbein
29.05.2009, 17:06
Moin

Aus diesem Grunde mein Augenzwinkern. Ich hatte meinen Revolver zerlegt, und bin froh, daß er wieder funktioniert, obwohl ICH ihn zusammenbaute. ;)

Geschmackssache halt, vielleicht habe ich in meiner Kindheit zuviele Western gesehen, Bonanza, Shilo Ranch, Westlich von Santa Fe,........... Waltons (nein, die schießen nicht :D, zumindest keine Revolver )

franjo

Nun, das kann ich durchaus nachvollziehen. Das Schiessen eines Revolvers hat irgendwie einen urspruenglichen Charakter. Die Schusswaffe ist i.d.R. schwer, und die Ladungen sind hoch. Da mehr Treibgase noch vor dem Lauf entweichen, rumpelt es bei der Schussabgabe auch schoen.

Ebenso mag ich, dass sich bei der Schussabgabe selbst ausser dem Hammer nichts bewegt.

Auch hat der Revolver (zumindest in den USA) ein gewisses bodenstaendiges Image.

franjo
01.06.2009, 08:31
Moin Sir

Done. :D

Cal.223, jeweils 5 Schuß, Wolf Stahl vs. fed Eagle Ms

Erster Schuß verworfen, da nicht von der SLB repetiert, Schüsse 2-5 nummeriert.
Ausgangstemperatur des Laufs/Lagers jeweils Umgebungstemperatur.
Referenzmaße der Hülsen selbstgeholt, indem ich zwei unabgefeuerte entlud und zu dem jeweiligen Konvolut gab.

Messen in heißem Zustand brachte keine Ergebnisse, da die Hülsen einfach zu schnell abkühlten.
Später, wenn ich ausgeschlafen habe, werde ich die Hülsen mal untersuchen, mal sehn.

franjo

Haspelbein
01.06.2009, 16:58
Moin Sir

Done. :D

Cal.223, jeweils 5 Schuß, Wolf Stahl vs. fed Eagle Ms

Erster Schuß verworfen, da nicht von der SLB repetiert, Schüsse 2-5 nummeriert.
Ausgangstemperatur des Laufs/Lagers jeweils Umgebungstemperatur.
Referenzmaße der Hülsen selbstgeholt, indem ich zwei unabgefeuerte entlud und zu dem jeweiligen Konvolut gab.[...]

Sehr schoen, obwohl du dir dafuer ein kleines Kaliber ausgesucht hast, was die Messungen etwas erschwert. Das mit den unabgefeuerten Referenzpatronen hat Methode. ;)



Messen in heißem Zustand brachte keine Ergebnisse, da die Hülsen einfach zu schnell abkühlten.
Später, wenn ich ausgeschlafen habe, werde ich die Hülsen mal untersuchen, mal sehn.

franjo

Lass es uns wissen ... ;)

franjo
01.06.2009, 19:02
Moin

Ich habe das Kaliber so nicht ausgesucht. Wir schossen 30.06, .300magnum, 8x57IS
Das Problem war, daß nur bei .223 das Schußbild einigermaßen übereinander lag, bei gleichem Geschoßgewicht.
Ich versuche so wenige Fehlparameter wie möglich einzuschleppen.

franjo

Haspelbein
01.06.2009, 22:51
Moin

Ich habe das Kaliber so nicht ausgesucht. Wir schossen 30.06, .300magnum, 8x57IS
Das Problem war, daß nur bei .223 das Schußbild einigermaßen übereinander lag, bei gleichem Geschoßgewicht.
Ich versuche so wenige Fehlparameter wie möglich einzuschleppen.

franjo

Dann will ich dich nicht weiter aergern! :D

Ich kann mich noch gut daran erinnnern, wie auf einer oeffentlichen Schiessbahn in Hayward, CA ca. 15 Sekunden nach dem Einlaeuten der Feuerpause der Typ neben mir seine .300 Win Mag schoss. Ich hatte meinen Gehoerschutz schon abgenommen, und zwei Schuetzen waren schon auf dem Weg zum Zielbereich.

Ein Heidenspass! :D

McDuff
02.06.2009, 05:54
Dann bin ich Paßdeutscher mit Revolver.
Ich ließ auch nie Zweifel daran, daß das alles Geschmackssache ist. Wer gerne filigrane Technik hat, der kaufe sich eine Pistole. Wer es gerne etwas derber will, kauft sich einen Revolver, den kann man zum Schluß noch werfen. ;)

franjo

Ich habe auch einen Revolver. Als Reserve :) und ich denke eine 1911er eignet sich ebenso als Wurf- und Hiebwaffe wie ein Revolver :]

franjo
02.06.2009, 06:36
Moin


........Ich kann mich noch gut daran erinnnern, wie auf einer oeffentlichen Schiessbahn in Hayward, CA ca. 15 Sekunden nach dem Einlaeuten der Feuerpause der Typ neben mir seine .300 Win Mag schoss. Ich hatte meinen Gehoerschutz schon abgenommen, und zwei Schuetzen waren schon auf dem Weg zum Zielbereich.

Ein Heidenspass! :D

Keine Zweifel, der Schütze war wahrscheinlich der Hauptgewinner der Veranstaltung.
Was mich wieder einmal erschrak ist der Unterschied zwischen Schießstand und Revier, wenn Großkaliber geschossen wird.
Was im Revier mehr oder weniger "verhallt" erschüttert im Bunker mitunter ganz schön.
Der Großkaliberstand an dem wir am WE rumprobiert haben ist ein kombinierter 50/100m Stand, bei dem aus einem "Häuschen (~30m²) heraus geschossen wird.
Der Unterschied von .357H&H zu 300 mag war nicht zu spüren, 30.06 war der Hammer und auch nur unwesentlich sanfter (gefühlt). Selbst die sonst so leise .223 klingt im geschlossenen Raum richtig erwachsen. :D

Zurück zur Sache, Frage auch an McDuff:
Die Stahlmunition, die mir beim Auswerfen Probleme machte war meiner Erinnerung nach unbeschichtet, also relativ blank.
Die am WE verschossenen Munition hat einen Beschichtung deren Name ich schon einmal gehört habe, ihn aber wieder vergaß.
Mattschwarz, soll er verbesserte Gleiteigenschaften bringen, und das Auswerfen erleichtern.

Meine "neue" Mini14 (leider stainless und mit Kunststoffschaft) schießt übrigens besser als die Alte, und kam am WE mit wirklich jeder Munition zurecht.



Ich habe auch einen Revolver. Als Reserve :) und ich denke eine 1911er eignet sich ebenso als Wurf- und Hiebwaffe wie ein Revolver :]

Wenn das der Schäuble liest ist was los.:D

franjo

Haspelbein
02.06.2009, 13:11
[...]
Keine Zweifel, der Schütze war wahrscheinlich der Hauptgewinner der Veranstaltung.[...]

Leider sprach er so gut wie kein Englisch, so dass er die Beleidigungen nicht verstand...:(



Was mich wieder einmal erschrak ist der Unterschied zwischen Schießstand und Revier, wenn Großkaliber geschossen wird.
Was im Revier mehr oder weniger "verhallt" erschüttert im Bunker mitunter ganz schön.
Der Großkaliberstand an dem wir am WE rumprobiert haben ist ein kombinierter 50/100m Stand, bei dem aus einem "Häuschen (~30m²) heraus geschossen wird.
Der Unterschied von .357H&H zu 300 mag war nicht zu spüren, 30.06 war der Hammer und auch nur unwesentlich sanfter (gefühlt). Selbst die sonst so leise .223 klingt im geschlossenen Raum richtig erwachsen. :D

Oh ja, das macht einen gehoerigen Unterschied. Wenn ich meiner 4'' Revolver in .357 Magnum auf einem voellig geschlossenen Schiessstand innerhalb eines Gebaeudes schiesse, so kitzelt der Luftdruck noch die Nasennebenhoehlen. Im Freien ist es hingegen von der Geraeuschentwicklung her nicht so wild. Man merkte es auch sehr deutlich daran, dass der Abstand vom Schuetzen im Freien wesentlich mehr ausmacht.



Meine "neue" Mini14 (leider stainless und mit Kunststoffschaft) schießt übrigens besser als die Alte, und kam am WE mit wirklich jeder Munition zurecht.[...]

Warum "leider"? Stainless und Kunststoffschaft sollten doch fuer die Jagd nicht schlecht sein. Oder bist du der Meinung, dass der rostfreie Stahl im Revier zu auffaellig ist?

franjo
02.06.2009, 16:08
Moin



Warum "leider"? Stainless und Kunststoffschaft sollten doch fuer die Jagd nicht schlecht sein. Oder bist du der Meinung, dass der rostfreie Stahl im Revier zu auffaellig ist?

Weniger die Reflektionen, es ist halt bedeutend auffälliger, und passt nicht zu meinem sonstigen Erscheinen, bei dem ich sehr auf "tacticalvermeidung" achte.
Der Kunststoffschaft ist eigentlich in Ordnung, meine Alte hatte einen Nußbaummaserschaft, der war schöner. Aber was soll das, sie ist gut und zuverlässig, das ist die Hauptsache.

Das mit dem Vermessen der Hülsen Ms vs. St wird wohl etwas dauern, ich muß Geld verdienen. ;)

franjo

Haspelbein
02.06.2009, 18:49
Weniger die Reflektionen, es ist halt bedeutend auffälliger, und passt nicht zu meinem sonstigen Erscheinen, bei dem ich sehr auf "tacticalvermeidung" achte.[...]

Aber sie ist immer noch mit dem regulaeren Schaft, und nicht mit Pistolengriff und Picatinnyrail, wie sie hier von Ruger angeboten wird, oder? Ansonsten ist der stainless steel ja eher eine Ausfuehrung fuer die Jagd, da auch das Militaer die Reflektionen vermeiden will.



Der Kunststoffschaft ist eigentlich in Ordnung, meine Alte hatte einen Nußbaummaserschaft, der war schöner. Aber was soll das, sie ist gut und zuverlässig, das ist die Hauptsache.

Quadratisch, Praktisch, Gut! ;)



Das mit dem Vermessen der Hülsen Ms vs. St wird wohl etwas dauern, ich muß Geld verdienen. ;)


Ach Franjo, da musst du einfach mal Prioritaeten setzen! :D

franjo
03.06.2009, 08:43
Aber sie ist immer noch mit dem regulaeren Schaft, und nicht mit Pistolengriff und Picatinnyrail, wie sie hier von Ruger angeboten wird, oder? Ansonsten ist der stainless steel ja eher eine Ausfuehrung fuer die Jagd, da auch das Militaer die Reflektionen vermeiden will.

Ohne Pistolenschaft, ganz normal halt.
Das mit dem tactical kann ich so nicht erklären, in stainless hat das so etwas von Hanibal und BA, wenn Du weißt, was ich meine.:D


Quadratisch, Praktisch, Gut! ;)

Korrekt




Ach Franjo, da musst du einfach mal Prioritaeten setzen! :D

Habe ich, erst habe ich es als Excel-Sheet erstellt, dann muß´te ich es in Word kopieren, um es hier reinzukriegen. Zuspät habe ich bemerkt, daß ich die Überschrift vergessen habe.........................
Ich hoffe es ist selbsterklärend. Um 10.00 Uhr habe ich einen Termin, später dann wird ausgewertet, und weitere Maßnahmen sinniert.

franjo

franjo
03.06.2009, 12:36
Moin

Aus dem Word-Dokument geht hervor, daß sich Ms und St nicht gleichförmig verändern, Während beim St noch von einer Symmetrie der Hülse gesprochen werden kann, sind 5/100mm Differenz bei Ms eher Standart als Norm.

In der Praxis dürfte das bedeuten, daß die Kontaktfläche der Ms-Hülse bedeutend unter der der St-Hülse liegt. D.h. weniger Aufwand nötig ist, diese Auszuziehen.

Nochmal zum Liedern. Liedern bedeuted ungenau, oder schlampig zu sein.
In dem konkreten Falle wird das wohl darauf hinweisen sollen, daß es beim Ms legieren die eine oder andere Krux gibt.

Meine Hülsen sind aus CuZn30 (das ist das elastischste Ms, das produziert wird), das bedeuted einen 30%igen Zn- Anteil. Elektrochemische-/physikalische Vorgänge bewirken bei Ms eine Seigerung, bzw. eine ungenaue Verteilung des Zn bis zu einem Legierungsanteil von ~37%.
Will sagen, der Zn ist ungleichmäßig verteilt, und nimmt unterschiedlich Einfluß auf die Materialeigenschaften.

In erster Linie wirkt sich das auf die Elstizität aus. Elastischere Bereiche kehren in ein der Ausgangsform nahes Maß zurück, sprödere bleiben aussen stehen.

So, das war mein Versuch einer ersten Erklärung des Phänomänes- Liedern- und der daraus resultierenden Schwierigkeiten beim Auswerfen aus Handfeuerwaffen.

Ich bin extra nicht ausführlicher geworden, und benenne keine Quellen, weil das eh nur zwei/drei interessiert, und die Literatur schwer zu besorgen ist.

franjo

McDuff
04.06.2009, 05:56
In der Praxis dürfte das bedeuten, daß die Kontaktfläche der Ms-Hülse bedeutend unter der der St-Hülse liegt. D.h. weniger Aufwand nötig ist, diese Auszuziehen.



Das dürfte die Erklärung sein! Sehr guter und logischer Beitrag!

Haspelbein
04.06.2009, 13:42
[...]

In erster Linie wirkt sich das auf die Elstizität aus. Elastischere Bereiche kehren in ein der Ausgangsform nahes Maß zurück, sprödere bleiben aussen stehen.

So, das war mein Versuch einer ersten Erklärung des Phänomänes- Liedern- und der daraus resultierenden Schwierigkeiten beim Auswerfen aus Handfeuerwaffen.

Ich bin extra nicht ausführlicher geworden, und benenne keine Quellen, weil das eh nur zwei/drei interessiert, und die Literatur schwer zu besorgen ist.

franjo

Danke fuer die Messungen. Das mit der Erklaerung des Liederns macht schon Sinn, wenn man das Zink als ungleich verteilt in der Messinghuelse betrachtet.

Vielleicht interpretiere ich in die Zahlen zuviel hinein, aber wenn man die Messpunkte betrachtet, so sind sie fuer die Messinghuelsen auch in absoluten Zahlen im hinteren Bereich der Huelse geringer. Ist es zudem moeglich, dass die Kontakflaeche der Stahlmunition von vornherein groesser ist? P1 fuer Stahl liegt 0.03mm ueber dem der Messinghuelse bei einem gleichen P2 fuer beide Huelsenarten.

Geht man bei der Messinghuelse u.U. eh davon aus, dass sie sich weitet (und dann liedert), waehrend man die Stahlhuelse so dimensioniert, dass sie gerade noch ins Patronenlager passt, um ein Reissen der Huelse zu verhindern?

Haspelbein
04.06.2009, 13:46
Das dürfte die Erklärung sein! Sehr guter und logischer Beitrag!

Damit haben wir eine der Ursachen mit Sicherheit erfasst. Inwiefern Stahl und Messing sich waehrend oder unmittelbar nach der Schussabgabe verhalten, wissen wir leider mit dieser Messung nicht. Aber das das Liedern einen Einfluss haben duerfte, wissen wir hiermit auf jeden Fall. Danke Franjo!

franjo
04.06.2009, 17:22
Moin

Erstmal Danke für die Blumen, ich habs aber nur gemacht, weil es mich interessiert.;)

Die Hülsenmaße selbst will ich, wenn ich die Zeit finde, in Kurven übereinanderlegen, dann sieht man u.U. noch etwas mehr.
Jetzt müssen wir erstmal ein anderes Kaliber austesten, um die Wiederholbarkeit darzustellen, ansonsten ist ja nichts mit Vergleichbarkeit. Referenzversuch meine ich damit. Am kommenden Samstag morgen wird es vielleicht schon klappen.

Zudem überlege ich die ganze Zeit die Hülsen aussen mit etwas zu bestreichen, um die Anpressung der Hülsen ans Lager darzustellen. Tuschierfarbe scheint mir zu dick, ich denke gerade an Fuchsin........zumindest sähe man dann Verluste durch den Anpressdruck und die Reibung beim Ausziehen.......mal sehen, Neugierde ist geweckt, vielleicht wird mehr daraus.

Meine Mikrometerschraube sprach zu mir: "Bitte, bitte benutze mich etwas öfter als in den vergangenen Jahren", und ich versprach..................:D

franjo

Drache
04.06.2009, 21:41
Das ist mal ein schönes Spielzeug für den Häuserkampf...

http://www.youtube.com/watch?v=p4ebtj1jR7c

McDuff
05.06.2009, 05:13
Das ist mal ein schönes Spielzeug für den Häuserkampf...

http://www.youtube.com/watch?v=p4ebtj1jR7c

Ja, die Flinte ist knackig. Sollte vielleicht auch für unsere Polizei statt der MPI angeschafft werden.

Haspelbein
05.06.2009, 20:19
Ja, die Flinte ist knackig. Sollte vielleicht auch für unsere Polizei statt der MPI angeschafft werden.

Der Einsatz von Flinten bei Polizei und Militaer ist international erstaunlich unterschiedlich. Waehrend es in den USA eher typisch ist, so kommt es in Deutschland wohl eher selten vor.

In Mexiko ist die Schrotflinte anscheind die Waffe der Wahl. Vom Polizisten bis zu Gefaengniswaertern habe ich dort jede Menge Schrotflinten herumlaufen sehen.

In den USA war die Schrotflinte neben der Pistole/Revolver die beliebteste Sekundaerwaffe. Dies aenderte sich ein wenig nach ein paar beruehmten Auseinandersetzungen, angefangen mit einer Schiesserei in Los Angeles Anfang der 90er Jahre. Hier traf die Polizei auf z.T. Kriminelle mit halbautomatischen Gewehren und schusssicherer Kleidung, oder wurde aus groesserer Entfernung mit Gewehrfeuer beschossen.
Auch der Anstieg der Population von groesseren Raubtieren (Bergloewe, Kojote, Baer, usw.) trug dazu bei, dass man in den USA vermehrt halbautomatische Gewehre als Sekundaerwaffe fuehrt.

Besonders in den Staedten der Ostkueste fuehrt dies z.T. zu erheblichen Diskussionen.

franjo
07.06.2009, 08:01
Ja, die Flinte ist knackig. Sollte vielleicht auch für unsere Polizei statt der MPI angeschafft werden.

Moin

Ja, die gefällt ganz gut. :D

Aber um Gottes Willen nicht für unsere Polizei. Ich zweifele nicht an deren Notwendigkeit, wohl aber an deren Schießvermögen.

Ich erinnere mich an mehr als eine Situation, in der Polizisten ihre Waffen gebrauchen mußten, und froh waren, daß es keine Verletzte in den eigenen Reihen gab. ;)

Ohne Flachs jetzt, ich kenne einen Polizisten, der nach der Schule zur Polizei ging und dort nun seit annähernd 30 Jahren beschäftigt ist. Außer auf dem Schießstand hat der noch nichts geschossen. Beachtet man diese Tatsache, erkennt man schnell den untergeordneten Stellenwert der Schußwaffe in Alltag eines Schutzmannes.

franjo

Haspelbein
07.06.2009, 21:58
Moin

Ja, die gefällt ganz gut. :D

Aber um Gottes Willen nicht für unsere Polizei. Ich zweifele nicht an deren Notwendigkeit, wohl aber an deren Schießvermögen. [...]

Nun, ich bezweifle weniger an der Notwendigkeit, als das ein regulaerer Polizist mit einer sonderlich grossen Wahrscheinlichkeit gerade auf diese Notwendigkeit trifft, in der er eine vollautomatische Schrotflinte benoetigt.



Ich erinnere mich an mehr als eine Situation, in der Polizisten ihre Waffen gebrauchen mußten, und froh waren, daß es keine Verletzte in den eigenen Reihen gab. ;)

Ohne Flachs jetzt, ich kenne einen Polizisten, der nach der Schule zur Polizei ging und dort nun seit annähernd 30 Jahren beschäftigt ist. Außer auf dem Schießstand hat der noch nichts geschossen. Beachtet man diese Tatsache, erkennt man schnell den untergeordneten Stellenwert der Schußwaffe in Alltag eines Schutzmannes.

franjo

Polizisten sind i.d.R. keine sonderlich interessierten Schuetzen. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn der Polizeiberuf hat eher andere Anforderungen. Auch was die Schiessausbildung angeht, so wird den Polizisten hier erst einmal beigebracht, wie man sich in solchen Konfrontationen betwegt, und wohin man sich bewegt. Das Schiessen ist erst einmal sekundaer.

Auch lassen sich auf solche Szenarios nicht das Anwenden, was man als Sportschuetze lernt (mit teilweisen Ausnahmen von IPSC oder IPDA, aber selbst diese sind noch zu sehr auf die Schusswaffe fixiert).

Wenn man einmal die Moeglichkeit hatte, an einer Polizeiausbildung teilzunehmen, dann merkt man, wie unterschiedlich sowas ist.

Misteredd
07.06.2009, 22:16
Moin

Ja, die gefällt ganz gut. :D

Aber um Gottes Willen nicht für unsere Polizei. Ich zweifele nicht an deren Notwendigkeit, wohl aber an deren Schießvermögen.

Ich erinnere mich an mehr als eine Situation, in der Polizisten ihre Waffen gebrauchen mußten, und froh waren, daß es keine Verletzte in den eigenen Reihen gab. ;)

Ohne Flachs jetzt, ich kenne einen Polizisten, der nach der Schule zur Polizei ging und dort nun seit annähernd 30 Jahren beschäftigt ist. Außer auf dem Schießstand hat der noch nichts geschossen. Beachtet man diese Tatsache, erkennt man schnell den untergeordneten Stellenwert der Schußwaffe in Alltag eines Schutzmannes.

franjo

Das hat sich geändert. Frag doch einfach mal in Deinem Schiesskino nach, wie oft dort die Polizei übt. Das ist erheblich aufgestockt worden. Mittlerweile können die gut schiessen.

Haspelbein
08.06.2009, 00:55
Das hat sich geändert. Frag doch einfach mal in Deinem Schiesskino nach, wie oft dort die Polizei übt. Das ist erheblich aufgestockt worden. Mittlerweile können die gut schiessen.

Auch das Schiesskino ist etwas zu statisch, auch wenn es die Reaktionschnelle erhoeht. Ich hoffe zumindest, dass auch in Deutschland die Polizei mittlerweile force-on-force Trainingsmethoden anwendet.

franjo
08.06.2009, 06:15
Moin


Vielleicht interpretiere ich in die Zahlen zuviel hinein, aber wenn man die Messpunkte betrachtet, so sind sie fuer die Messinghuelsen auch in absoluten Zahlen im hinteren Bereich der Huelse geringer. Ist es zudem moeglich, dass die Kontakflaeche der Stahlmunition von vornherein groesser ist? P1 fuer Stahl liegt 0.03mm ueber dem der Messinghuelse bei einem gleichen P2 fuer beide Huelsenarten.

Geht man bei der Messinghuelse u.U. eh davon aus, dass sie sich weitet (und dann liedert), waehrend man die Stahlhuelse so dimensioniert, dass sie gerade noch ins Patronenlager passt, um ein Reissen der Huelse zu verhindern?

Die Ms-Hülse liegt 8/100 unter dem Normmaß, die St Hülse immerhin noch 5/100.
Unter Berücksichtigung dieser Tatsache fällt es mir schwer zu glauben, daß hier im 3/100 Bereich gerechnet-/entwickelt wird. Wie gesagt glaube ich das, weiß es aber nicht.
Interessant wäre nun erstmal verschiedene Lager zu vermessen, um zu überprüfen, welche " Sicherheiten " hier eingebaut werden.

Erst ein Vergleich dieses Wissens, und erfasster Patronenmaße lässt m.E. Schlüsse zu, die zugegebener Maßen empirisch sind, aber so doch immerhin in eine Vergleichbarkeit kommen.


..........Polizisten sind i.d.R. keine sonderlich interessierten Schuetzen. Vielleicht ist das auch ganz gut so, denn der Polizeiberuf hat eher andere Anforderungen. Auch was die Schiessausbildung angeht, so wird den Polizisten hier erst einmal beigebracht, wie man sich in solchen Konfrontationen betwegt, und wohin man sich bewegt. Das Schiessen ist erst einmal sekundaer..

Wollte ich so verstanden wissen.



..........Wenn man einmal die Moeglichkeit hatte, an einer Polizeiausbildung teilzunehmen, dann merkt man, wie unterschiedlich sowas ist.

Wohl wahr, leider muß ich Geld verdienen und habe keine Zeit für so etwas. ;)


Das hat sich geändert. Frag doch einfach mal in Deinem Schiesskino nach, wie oft dort die Polizei übt. Das ist erheblich aufgestockt worden. Mittlerweile können die gut schiessen.


Isch abe gar kaine Schießkino. ;)

Auch wenn sie üben ist ihr Aufgabenfeld weit über das Schießen erstreckt, und ihr Interesse nicht gleich verteilt. Die Leute sind dort zum Arbeiten.

franjo

Haspelbein
08.06.2009, 13:39
[...]
Die Ms-Hülse liegt 8/100 unter dem Normmaß, die St Hülse immerhin noch 5/100.
Unter Berücksichtigung dieser Tatsache fällt es mir schwer zu glauben, daß hier im 3/100 Bereich gerechnet-/entwickelt wird. Wie gesagt glaube ich das, weiß es aber nicht.
Interessant wäre nun erstmal verschiedene Lager zu vermessen, um zu überprüfen, welche " Sicherheiten " hier eingebaut werden.[...]

Ja, es waere wirklich interessant zu wissen, mit was fuer Toleranzen hier gerechnet wird, und wie sehr sich die Huelse letztendlich dem Patronenlager anpasst. Meines Wissens gibt es gerade bei .223/5.56mm hier Unterschiede in den Patronenlagern selbst.



Erst ein Vergleich dieses Wissens, und erfasster Patronenmaße lässt m.E. Schlüsse zu, die zugegebener Maßen empirisch sind, aber so doch immerhin in eine Vergleichbarkeit kommen.

Ich bin Experimentalphysiker: Messen ist im Zweifelsfalle immer besser, als ueberhaupt keine Informationen zu haben. ;)




Wohl wahr, leider muß ich Geld verdienen und habe keine Zeit für so etwas. ;)


Ich dachte, du vermisst hauptberuflich Patronenhuelsen! :D

franjo
09.06.2009, 10:30
Ja, es waere wirklich interessant zu wissen, mit was fuer Toleranzen hier gerechnet wird, und wie sehr sich die Huelse letztendlich dem Patronenlager anpasst. Meines Wissens gibt es gerade bei .223/5.56mm hier Unterschiede in den Patronenlagern selbst.

Habe ich auch gehört, aber als Maschinenbauer glaube ich nicht an vereinzelt vorkommende Toleranzen, dazu habe ich schon zuviel nachgemessen.
Die selbe Toleranz bei z.B. 30-06 ist prozentual kleiner, stellt für mich aber die selbe Dimension dar.;)


Ich bin Experimentalphysiker: Messen ist im Zweifelsfalle immer besser, als ueberhaupt keine Informationen zu haben. ;)

Ich schrieb schon, daß ich lieber messe. :D



Ich dachte, du vermisst hauptberuflich Patronenhuelsen! :D

Mache ich, deshalb habe ich keine Zeit für die Polizistenausbildung.;)

franjo

Haspelbein
09.06.2009, 13:23
Habe ich auch gehört, aber als Maschinenbauer glaube ich nicht an vereinzelt vorkommende Toleranzen, dazu habe ich schon zuviel nachgemessen.
Die selbe Toleranz bei z.B. 30-06 ist prozentual kleiner, stellt für mich aber die selbe Dimension dar.;)[...]

Ich meinte hier nicht einzelnd vorkommende Toleranzen, sondern Unterschiede die darauf zurueckzufuehren sind, ob das Patronenlager eher fuer .223 Rem oder 5.56x45mm ausgelegt wurde. Die 5.56x45mm ist meines Wissens fuer laengere Geschossformen ausgelegt, und hat daher einen leicht laengeren "Hals". (Genau in diesem vorderen Bereich der Patrone hat es meines Wissens waehrend der Entwickung der Patrone leichte Veraenderungen gegeben, da die 5.56x45mm mit sehr unterschiedlichen Geschossformen hergestellt wurde.

Bei kommerzieller .223 Rem nach SAAMI Spezifikationen sollte sowas wesentlich einfacher sein. Die Frage ist jedoch, wofuer die Patronenkammer gedacht ist. Bei meiner AR-15 ist sie fuer 5.56x45mm dimensioniert.

Ich bin am Wochenende wieder einmal auf Munitionssuche gegangen, d.h. da die Versorgung mit guenstiger Munition hier knapp wurde, musste ich auf Tour gehen. Wal-Mart hat ueberraschen .40 S&W zu sehr guenstigen Preisen, so dass ich zugeschlagen haben. Meine Schiessbahn hatte PMC .223 zu vernuenftigen Preisen, und merkwuerdige 25er Packungen von S&B in 9mm Luger. (9mm Luger kriegt man hier z.Z. kaum zu regulaeren Preisen.)
Der Spalt zwischen Zuender und Patronenhuelse, aber auch zwischen Kugel und Patronenhuelse war mit rotem Lack versiegelt, wie ich es ansonsten eigentlich nur bei der russischen Stahlmunition sehe.

Ansonsten habe ich wieder einmal meine alte Sig P229 geschossen. Es gab, wie auf einer oeffentlichen Schiessbahn ueblich, Leute mit viel Geraet und einer geringen Trefferwahrscheinlichkeit.

Haspelbein
11.06.2009, 17:54
Was ist hier los? Niemand mehr im Waffenstrang? Ich hoffe, dass es mit sommerlichen Jagden, Familienurlauben und den schoeneren Dingen des Lebens zu tun hat. ;)

Misteredd
12.06.2009, 13:24
Was ist hier los? Niemand mehr im Waffenstrang? Ich hoffe, dass es mit sommerlichen Jagden, Familienurlauben und den schoeneren Dingen des Lebens zu tun hat. ;)

Eben, ansitzen ist wichtiger!

Sauerländer
12.06.2009, 13:55
http://www.youtube.com/watch?v=p4ebtj1jR7c
Wenn man sie jetzt noch mit HE lädt...
Hübsch, wirklich hübsch.:)

Misteredd
12.06.2009, 16:05
Welches Großwildkaliber ist empfehlenswert?

Es soll auf den Maral gejagt werden.

In Frage kämen .375 Holland und Holland, .338 Win oder Lapua oder anders.
Es wäre nicht schlecht, wenn man die Waffe auch dann und wann in Deutschland verwenden könnte.

Stadtknecht
12.06.2009, 16:42
In etwa zwei Wochen bekomme ich meine WBK!

Misteredd
12.06.2009, 16:44
In etwa zwei Wochen bekomme ich meine WBK!

Ich habe meine vor 4 Wochen bekommen!

franjo
12.06.2009, 17:20
Was ist hier los? Niemand mehr im Waffenstrang? Ich hoffe, dass es mit sommerlichen Jagden, Familienurlauben und den schoeneren Dingen des Lebens zu tun hat. ;)

Borreliose heißt die Dame, mit der ich gerade im Bett liege.
Meine Hände sind wieder unter Kontrolle, das Gesicht noch sehr geschwollen, für diesen Post werde ich wohl 10 Minuten brauchen. Aber Unkraut vergeht nicht.


Welches Großwildkaliber ist empfehlenswert?

Es soll auf den Maral gejagt werden.

In Frage kämen .375 Holand und Holland, .338 Win oder Lapua oder anders.
Es wäre nicht schlecht, wenn man die Waffe auch dann und wann in Deutschland verwenden könnte.

Das ist nichts anderes als ein Großhirsch, es geht wohl nach Sibirien. ;)
Wäre ich ein Skandinavier, würde ich Dir 6,5x55 (ist übrigens auch Lapua, da das ein Hersteller für Munition ist, und keine Leistungsangabe, oder ein Kaliber ?( ) empfehlen, bin ich aber nicht.

Als geeignet sehe ich .308 und 300 Winmag an, die man auch bei uns in heimischen Revieren gut gebrauchen kann.

Persönlich würde ich .308 wählen. Alleine schon wegen der Verfügbarkeit und der erträglichen Preise.

Auch hier gilt es den Schuß gut zu plazieren, unabhängug vom Kaliber. Die Nachsuche bei Maral im Herkunftsgebiet ist meist recht anspruchsvoll.

So, jetzt bin ich durchgeschwitzt und gehe wieder ins Bett.


franjo

Haspelbein
12.06.2009, 17:51
Welches Großwildkaliber ist empfehlenswert?

Es soll auf den Maral gejagt werden.

In Frage kämen .375 Holand und Holland, .338 Win oder Lapua oder anders.
Es wäre nicht schlecht, wenn man die Waffe auch dann und wann in Deutschland verwenden könnte.

Wenn du nicht vorhast, in Zukunft Wasserbueffel zu jagen, so schliesse ich mich Franjos Rat an. Etwas in .308 oder .30-06 reicht fuer diese Art Hirsch auf jeden Fall, die Munitionspreise sind erschwinglich, der Rueckstoss zerstoert nicht die Optik, und die Munitionsarten sind zahlreich.

Leider kenne ich mich mit den europaeischen Jagdkalibern wenig aus, und kann daher nur auf die in den USA ueblichen Kaliber verweisen.

Haspelbein
12.06.2009, 17:53
Borreliose heißt die Dame, mit der ich gerade im Bett liege.
Meine Hände sind wieder unter Kontrolle, das Gesicht noch sehr geschwollen, für diesen Post werde ich wohl 10 Minuten brauchen. Aber Unkraut vergeht nicht.[...]

Alter Schwede, dann gute Besserung! Hat dich die Zecke erwischt? Ich habe mir grade erst wieder eine entfernt. Diese Jahr scheinen sie unheimlich verbreitet zu sein. Meine Frau will aus Angst vor der Borreliose gar nicht mehr zum Camping. Von dir darf ich ihr dann gar nicht erst erzaehlen...

Ich hoffe, dass es dir bald wieder gut geht!

Alles Gute,
H-Bein

Misteredd
12.06.2009, 19:37
Borreliose heißt die Dame, mit der ich gerade im Bett liege.
Meine Hände sind wieder unter Kontrolle, das Gesicht noch sehr geschwollen, für diesen Post werde ich wohl 10 Minuten brauchen. Aber Unkraut vergeht nicht.

Gute Besserung! Bekommst Du jetzt schon Antibiotika intravenös? Etwas anderes hilft nicht!

Das ist nichts anderes als ein Großhirsch, es geht wohl nach Sibirien. ;)

Es geht in den Altai. Ein Maral hat 300-450 kg Lebendgewicht.

Wäre ich ein Skandinavier, würde ich Dir 6,5x55 (ist übrigens auch Lapua, da das ein Hersteller für Munition ist, und keine Leistungsangabe, oder ein Kaliber ?( ) empfehlen, bin ich aber nicht.

.338 Lapua ist eine Kaliberbezeichnung nach dem Erfinder.

Als geeignet sehe ich .308 und 300 Winmag an, die man auch bei uns in heimischen Revieren gut gebrauchen kann.

.308 Win soll zu wenig sein, um das Tier sicher zur Strecke zu bringen. Es soll ja im Feuer liegen. Für den Maral wird das zu wenig sein. .300 Win Mag könnte gehen.

Persönlich würde ich .308 wählen. Alleine schon wegen der Verfügbarkeit und der erträglichen Preise.

Das ist kein Problem, da die dort Deutsches Equipment importieren. Russische Berufsjäger favorisieren Sauer und Mauser.

Auch hier gilt es den Schuß gut zu plazieren, unabhängug vom Kaliber. Die Nachsuche bei Maral im Herkunftsgebiet ist meist recht anspruchsvoll.

Die Nachsuche wäre sehr anspruchsvoll. Deshalb die Nachfrage. Die Bedingungen sind heftig. Gebirge, nur Wildniss, Pirsch. Wenn er dann noch wegspringt statt zu liegen....

So, jetzt bin ich durchgeschwitzt und gehe wieder ins Bett.


franjo

Gute Besserung!

I.Kant
12.06.2009, 21:51
Nächste Woche gehe ich schießen.
Vorderlader und 357 Magnum. :D
*freu*

Haspelbein
12.06.2009, 22:02
Nächste Woche gehe ich schießen.
Vorderlader und 357 Magnum. :D
*freu*

Besonders der Vorderlader sollte einen ziemlichen Spass machen. Da hat man noch so richtig etwas vom Schiessen. ;)

I.Kant
12.06.2009, 22:12
Besonders der Vorderlader sollte einen ziemlichen Spass machen. Da hat man noch so richtig etwas vom Schiessen. ;)

Ich treffe mich mit einem Liebhaber historischer Waffen, ein Könner wie ich hörte.

franjo
13.06.2009, 08:30
Moin

Erstmal vielen Dank für die Genesungswünsche. Ich hing zwei Tage am Tropf (stationär) und werde nun zuhause weitergepflegt. Es geht eigentlich schon wieder bedeutend besser, als noch Anfang der Woche.

@Misteredd

Das mit der .338 habe ich verpeilt, sorry, ich dachte weniger an den Entwickler.
Ob die nun aus der .357 H&H resultiert, weiß ich gerade nicht genau. Wesentlich ist, daß es eine Scharfschützenpatrone für weite Entfernungen ist.
Aos eigener Erfahrung würde ich Dir empfehlen Entfernungen über 200m sein zu lassen. Gerade in einem Gebirge, wie dem Altai, etwa vergleichbar mit den französischen Alpen (von der Höhe her, und der Schroffheit) spielen nicht nur die Höhen bis 4500m in den Schuß rein, sondern auch Fall und Steigwinde. Solche Jagden bedürfen viel Erfahrung, wenn man die 100m Abstand wesentlich überschreitet.
Auch sollte man nicht immer mit der Erwartung das stärkste Tier zu erlegen auf die Jagd gehen. Die ausgewachsenen Marale können 300KG erreichen, (450 fand ich in keiner Literatur) tatsächlich auf ein derart kapitales Stück zu treffen ist eher unwahrscheinlich.
Im übrigen hätte ich vor einer 220KG Sau auch Respekt, und die schätze ich schußhärter ein, als Großhirsche. Trotzdem würde ich bei einer derart kapitalen Sau zu 30-06, 308 oder 8x57Irgendwas greifen.

Aaaaber jeder, wie er will.

Im übrigen (ich war schon in Kasachstan) wirst Du Dich wundern, wieviele Leute dort mit der guten, bewährten 7.62x39 zur Jagd gehen.
Die bringt mit ihren fast 8mm und ~2000J jede Menge Energie ins Ziel.

Besonders die australischen Nachbauten der Enfield-Gewehre in dem Kaliber sollen dort mittlerweile beliebt sein.

So, jetzt den Hund noch was gestreichelt und zurück ins Bett.


franjo

Misteredd
13.06.2009, 09:14
Natürlich ist dieses Kaliber in Kasachstan beliebt, weil es billig und verfügbar ist.

Ich konnte den Inhaber eines Altai Jagdcamps kennenlernen - seine zwei Schwager haben mit mir den Jagdschein gemacht - und habe mich mit ihm sehr eingehend unterhalten können - und eine Einladung erhalten.

Wer es sich leisten kann, der bezieht von dort seine Schiessausrüstung aus Deutschland - samt Munition und natürlich Optik. Bestenfalls wird noch eine hochwertige Sako als geeignet anerkannt.

Die Gründe hierfür sind klar. Es wird eben auf große Hirsche und Bären gejagt. Die eigene Kundschaft ist sehr wohlhabend und möchte eben kein Gefuddel bei der Jagd - keine vermeidbare Nachsuche, keinen zornigen Bären, klare Treffen und kein "Ärger Dich nicht jetzt ist er ja endlich tot" etc..

Zu den Distanzen über 200 Meter stimme ich Dir uneingeschränkt zu - das schaffen nur äusserst geübte Schützen, noch weiter geht es nur mit Zweibein und langem Ansitzen, aber eben nicht auf der Pirsch. Die Gefahr dass ein Schuss nur krankschiesst ist hier zu groß und nicht akzeptabel.

Wasserbüffel hatte ich bislang nicht vor, aber es wäre natürlich gut für alles gerüstet zu sein.

Eine .308 besitze ich schon. Hierfür verwende ich für starke Sauen die günstige aber gute PRVI Partizan Grom (Kupfermantel mit Bleikern, ohne Geschoßzerlegung und Geschoßreste) die auch nicht ganz kleine Stücke zuverlässig zur Strecke bringt. Ich jage hier in einem Gebiet, dass dank massivem Maisanbau und großen Eichen/Buchenbeständen in Sauen ertrinkt. Ein Überläufer bringt es hier auf 45 Kilo und manchmal mehr. Ältere Stücke sind nicht selten dreistellig. Wir haben ein Hauptschwein von 120-140 kg im Revier. Seine Mahlspuren sind bei mir fast in Augenhöhe (ich bin 1.90 m). Er wurde öfters (auch von mir) beobachtet, ist aber sehr heimlich und wohl jägererfahren.

Misteredd
13.06.2009, 09:15
Die .338 Lapua ist ein strömungsgünstiges Geschoß für große Reichweite. Mitglieder des Hegerings bejagen damit Sauen, nicht wegen der Reichweite, sondern wegen der hohen Wirkung am Ziel.

haihunter
13.06.2009, 12:51
Interessanter Link aus den USA zum Thema "Waffen an Unis":

http://concealedcampus.org/

Stadtknecht
13.06.2009, 15:45
Nächste Woche gehe ich schießen.
Vorderlader und 357 Magnum. :D
*freu*

.357 Magnum ist ein schönes Kaliber, schieße ich auch gerne.

Vorderlader habe ich noch nie geschossen.

Haspelbein
13.06.2009, 19:14
Ich treffe mich mit einem Liebhaber historischer Waffen, ein Könner wie ich hörte.

Das ist gut, wenn man das erste Mal mit jemandem schiesst, der ueber Erfahrung verfuegt. Ich persoenlich wuerde nicht im Kaliber .357 mag anfangen, aber solange der Revolver schwer genug ist, sollte das eigentlich gehen.
Ein Vorderlader ist aber auf jeden Fall eine tolle Art, jemanden fuer das Schiessen zu begeistern, und ich kann mich noch ein meinen zuerst geschossenen Vorderlader mit Steinschloss erinnern.

franjo
14.06.2009, 09:05
Moin


Natürlich ist dieses Kaliber in Kasachstan beliebt, weil es billig und verfügbar ist.

Nicht nur billig und verfügbar, sie ist tatsächlich auch gut. Ich habe das Kaliber schon mehrfach geschossen, und denke das eine oder andere Mal darüber nach mir eine Büchse in diesem Kaliber zuzulegen.


Wer es sich leisten kann, der bezieht von dort seine Schiessausrüstung aus Deutschland - samt Munition und natürlich Optik. Bestenfalls wird noch eine hochwertige Sako als geeignet anerkannt.

Das problem beschreibst Du selbst recht gut. Anerkannt sollte sein, was trifft, nicht, was einen gewissen Status darstellt.
Ich habe die Neigung der Menschen in der ehemaligen SU, zu Statusobjekten kennengelernt. Meine Welt ist das nicht, nicht alles was protzig aussieht erfüllt seinen Zweck besser, als dezentes.


Die Gründe hierfür sind klar. Es wird eben auf große Hirsche und Bären gejagt. Die eigene Kundschaft ist sehr wohlhabend und möchte eben kein Gefuddel bei der Jagd - keine vermeidbare Nachsuche, keinen zornigen Bären, klare Treffen und kein "Ärger Dich nicht jetzt ist er ja endlich tot" etc..

Ich schrieb schon einmal, dß ein Kollege von mir mit .357H&H auf alles geht. Ich persönlich halte das für übertrieben. Die Vergleiche, die Du ansprichst wirst Du übrigens kaum so antreffen. In der Regel geht man entweder auf Großhirsch, oder auf Bär. Es sind in der Regel andere Vorbereitungen nötig.


Zu den Distanzen über 200 Meter stimme ich Dir uneingeschränkt zu - das schaffen nur äusserst geübte Schützen, noch weiter geht es nur mit Zweibein und langem Ansitzen, aber eben nicht auf der Pirsch. Die Gefahr dass ein Schuss nur krankschiesst ist hier zu groß und nicht akzeptabel.

Unisono


Wasserbüffel hatte ich bislang nicht vor, aber es wäre natürlich gut für alles gerüstet zu sein.

Ich hatte mich 2008 mal spaßeshalber erkundigt. In Zimbabwe kostet der Spaß etwa 7.500€ zzgl. 3000€ für die Trophäe. Willst Du die Decke dazu, kostet das 1500€ extra, zzgl. der Verschiffung. Wir reden hier von 15.000€ plus An-/Abreise. Angenommen ich zahle damit keine Eigentumswohnung an, sonder schieße einen Büffel, leihe ich mir vorort für diesen Zweck dort eine Büchse.

Sprich, Wasserbüffel werde ich nicht schießen, Du hast natürlich Recht, es schadet nie auf alles vorbereitet zu sein.:D


Eine .308 besitze ich schon. Hierfür verwende ich für starke Sauen die günstige aber gute PRVI Partizan Grom (Kupfermantel mit Bleikern, ohne Geschoßzerlegung und Geschoßreste) die auch nicht ganz kleine Stücke zuverlässig zur Strecke bringt. Ich jage hier in einem Gebiet, dass dank massivem Maisanbau und großen Eichen/Buchenbeständen in Sauen ertrinkt. Ein Überläufer bringt es hier auf 45 Kilo und manchmal mehr. Ältere Stücke sind nicht selten dreistellig. Wir haben ein Hauptschwein von 120-140 kg im Revier. Seine Mahlspuren sind bei mir fast in Augenhöhe (ich bin 1.90 m). Er wurde öfters (auch von mir) beobachtet, ist aber sehr heimlich und wohl jägererfahren.

Das Problem mit derartig großen Sauen ist mir wohlbekannt. Wie schon geschrieben halte ich sie für Schußhärter als z.B. Großhirsche, und begegne diesen Sauen mit .308, bzw. seit kurzem mit 30-06, und das reicht gut aus. Vorausgesetzt man wartet den geeigneten Anblick ab.


Die .338 Lapua ist ein strömungsgünstiges Geschoß für große Reichweite. Mitglieder des Hegerings bejagen damit Sauen, nicht wegen der Reichweite, sondern wegen der hohen Wirkung am Ziel.

Die Wirkung einer .308 im Bereich des Nervensystems, oder mit geeignetem Geschoß in der Kammer hängt nicht vom Kaliber ab, aber das Thema hatten wir schon oft.

Ich war vor ein paar Wochen bei Ulm zur Jagd. Ein Kollege dort schießt mit 6.5x55 prinzipiell nur auf den Kopf. Das macht eine riesen Sauerei, ist aber wirkungsvoll.

franjo

Misteredd
14.06.2009, 10:22
Moin

Moin!

Nicht nur billig und verfügbar, sie ist tatsächlich auch gut. Ich habe das Kaliber schon mehrfach geschossen, und denke das eine oder andere Mal darüber nach mir eine Büchse in diesem Kaliber zuzulegen.

Ein Freund von der KSK hat diese Kaliber auch schon geschossen, hält aber von der Präzision gar nichts. Das mag aber auch an dem Schiessgerät liegen.

Das problem beschreibst Du selbst recht gut. Anerkannt sollte sein, was trifft, nicht, was einen gewissen Status darstellt.
Ich habe die Neigung der Menschen in der ehemaligen SU, zu Statusobjekten kennengelernt. Meine Welt ist das nicht, nicht alles was protzig aussieht erfüllt seinen Zweck besser, als dezentes.

Das stimmt.

Ich schrieb schon einmal, dß ein Kollege von mir mit .357H&H auf alles geht. Ich persönlich halte das für übertrieben. Die Vergleiche, die Du ansprichst wirst Du übrigens kaum so antreffen. In der Regel geht man entweder auf Großhirsch, oder auf Bär. Es sind in der Regel andere Vorbereitungen nötig.

Auch auf Rehe? Von denen kann doch dann nicht mehr viel übrig bleiben? Immerhin muss er dann einen Fuchs nicht mehr entsorgen.

Unisono

Jepp!

Ich hatte mich 2008 mal spaßeshalber erkundigt. In Zimbabwe kostet der Spaß etwa 7.500€ zzgl. 3000€ für die Trophäe. Willst Du die Decke dazu, kostet das 1500€ extra, zzgl. der Verschiffung. Wir reden hier von 15.000€ plus An-/Abreise. Angenommen ich zahle damit keine Eigentumswohnung an, sonder schieße einen Büffel, leihe ich mir vorort für diesen Zweck dort eine Büchse.

Ich kenne einen Zahnarzt mit eigener Jagdfarm/Eiigenjagd in Kwa Zulu /Südafrika. Da bekomme ich den Büffel preiswerter, wenn ich ihn denn will.

Sprich, Wasserbüffel werde ich nicht schießen, Du hast natürlich Recht, es schadet nie auf alles vorbereitet zu sein.:D



Das Problem mit derartig großen Sauen ist mir wohlbekannt. Wie schon geschrieben halte ich sie für Schußhärter als z.B. Großhirsche, und begegne diesen Sauen mit .308, bzw. seit kurzem mit 30-06, und das reicht gut aus. Vorausgesetzt man wartet den geeigneten Anblick ab.

Ich verwende wie gesagt die PRVI Grom dazu, da die nicht splittert und immer einen Ausschuss liefert. Die Stücke lagen bis jetzt immer im Feuer.

Die Wirkung einer .308 im Bereich des Nervensystems, oder mit geeignetem Geschoß in der Kammer hängt nicht vom Kaliber ab, aber das Thema hatten wir schon oft.

Gescheit treffen!

Ich war vor ein paar Wochen bei Ulm zur Jagd. Ein Kollege dort schießt mit 6.5x55 prinzipiell nur auf den Kopf. Das macht eine riesen Sauerei, ist aber wirkungsvoll.

franjo

Ich schiesse ausschließlich auf die Kammer. Für Kopf oder Trägerschüsse bin ich nicht gut genug. Das Risiko das Tier nur krank zu schiessen ist mir dann zu hoch. Ein Drosselschuß ist wohl das allerletze, was ein Waidmann haben möchte. So ein Kopf ist schnell gehoben und der Schuß geht fehl.

Einem so krankgeschossenen Tier nachzusuchen ist meist aussichtslos. Man hört es röcheln, kommt ihm aber nicht nahe, da es immer noch normal flüchten kann. Das ist dann Tierquälerei. Dafür bin ich nicht Jäger geworden.

franjo
15.06.2009, 07:01
Moin


Ich schiesse ausschließlich auf die Kammer. Für Kopf oder Trägerschüsse bin ich nicht gut genug. Das Risiko das Tier nur krank zu schiessen ist mir dann zu hoch. Ein Drosselschuß ist wohl das allerletze, was ein Waidmann haben möchte. So ein Kopf ist schnell gehoben und der Schuß geht fehl. ]

Dir wird es passieren, daß ein Stück, daß Du gut treffen wolltest im Schuß 20 cm davonläuft, das geht auch schnell. Dann hast Du Arbeit. Prinzipiell ist es natürlich gut, sich nicht zu überschätzen. Trägerschüsse von hinten finde ich akzeptabel, seitlich nicht.
Eigentlich rührte das in der Vergangenheit aus dem Geiz heraus, eine Keule nicht verwqerfen zu müssen. Genauso der Kopfschuß. Tragisch wird es, wenn einem solche Jäger dann was von kurzem Leiden und Pflichtbewustsein erzählen.


[Einem so krankgeschossenen Tier nachzusuchen ist meist aussichtslos. Man hört es röcheln, kommt ihm aber nicht nahe, da es immer noch normal flüchten kann. Das ist dann Tierquälerei. Dafür bin ich nicht Jäger geworden.


Sehe ich genauso

Nochmal wegen der Büffeljagd, Du scheinst Dich noch nicht näher damit befasst zu haben.
Außerhalb einer Farm braucht man dazu eine Großwildkonzession, die in Süd-Afrika ~20.000 auf Büffel kostet, und alleine von staatlicher Stelle vergeben wird. Auf einer Farm zu jagen, wäre mir keine 5€ wert.
Wer körperlich dazu in der Lage ist, sollte eine Großwildjagd mit allem drum und dran machen. Leben im Camp, das Wetter erleben, Herden sehen, alles eben.
Auf der Farm, sich mit dem Jeep an die Kirrung fahren zu lassen, und dann zum Coctail zurückzukehren wäre kein Spaß für mich.
Vielleicht tu ich Deinem Zahnarzt auch unrecht.;)

franjo

Misteredd
15.06.2009, 09:20
Moin

Dir wird es passieren, daß ein Stück, daß Du gut treffen wolltest im Schuß 20 cm davonläuft, das geht auch schnell. Dann hast Du Arbeit. Prinzipiell ist es natürlich gut, sich nicht zu überschätzen. Trägerschüsse von hinten finde ich akzeptabel, seitlich nicht.
Eigentlich rührte das in der Vergangenheit aus dem Geiz heraus, eine Keule nicht verwqerfen zu müssen. Genauso der Kopfschuß. Tragisch wird es, wenn einem solche Jäger dann was von kurzem Leiden und Pflichtbewustsein erzählen.

Das Risiko müssen wir immer tragen. Aber wenn man sich nicht sicher ist, sicher zu treffen, dann hält man den Finger gerade.

Seitliche Trägerschüsse sind nicht zu kontrollieren, da entscheiden 5 cm über 40-100 Meter ob es eine Sauerei wird.

Ein Pansenschuss ist natürlich auch eine Sauerei. Trägerschüsse von Hinten können wohl die Drossel verschonen.

Sehe ich genauso

Nochmal wegen der Büffeljagd, Du scheinst Dich noch nicht näher damit befasst zu haben.

Damit fange ich auch jetzt erst an.

Außerhalb einer Farm braucht man dazu eine Großwildkonzession, die in Süd-Afrika ~20.000 auf Büffel kostet, und alleine von staatlicher Stelle vergeben wird. Auf einer Farm zu jagen, wäre mir keine 5€ wert.
Wer körperlich dazu in der Lage ist, sollte eine Großwildjagd mit allem drum und dran machen. Leben im Camp, das Wetter erleben, Herden sehen, alles eben.
Auf der Farm, sich mit dem Jeep an die Kirrung fahren zu lassen, und dann zum Coctail zurückzukehren wäre kein Spaß für mich.
Vielleicht tu ich Deinem Zahnarzt auch unrecht.;)

franjo

Der Zahnarzt ist passionierter Jäger. Ich glaube nicht, dass er nur zur Kirrung tuckelt. In Afrika geht vieles auch inoffiziell. Ich werde ihn beim Stammtisch mal darauf ansprechen.

Für mich steht erst einmal ein Maral an. Davor aber noch viele Sauen und zwei Böcke, zu denen ich eingeladen wurde.

McDuff
15.06.2009, 11:35
Moin


Ich war vor ein paar Wochen bei Ulm zur Jagd. Ein Kollege dort schießt mit 6.5x55 prinzipiell nur auf den Kopf. Das macht eine riesen Sauerei, ist aber wirkungsvoll.

franjo

Das würde ich mir nicht zutrauen und ist das überhaupt erlaubt? Soweit ich weiß ist die 6,5x55 hier nicht für Hochwild zugelassen. Da könnte ich ja auch mit der 9,3x72 R auf Schwarzwild gehen. ?(
Ehrlich gesagt ist mir aber die 30-06 oder die 8x57 lieber :]

Was die Polizei angeht (sorry, konnte wegen Urlaub nicht an der Diskussion teilnehmen) so trainiere ich seit kurzem zusammen mit Polizisten und Personenschützern zusammen das Pistolenschießen und bin von den Fähigkeiten der Polizisten durchaus beeindruckt.

Haspelbein
15.06.2009, 13:29
[...]

Was die Polizei angeht (sorry, konnte wegen Urlaub nicht an der Diskussion teilnehmen) so trainiere ich seit kurzem zusammen mit Polizisten und Personenschützern zusammen das Pistolenschießen und bin von den Fähigkeiten der Polizisten durchaus beeindruckt.

Meiner Erfahrung nach ist das bei den Polizisten sehr durchwachsen, d.h. wir haben so einige Pistolenschuetzen im Club, und auch bei meinem Verein zum Ordonnanzschiessen haben wir einige Sherriffs. (Ist halt etwas auf dem Land.)

Die schiessen gut, zeichnen sich aber im Durchschnitt nicht sonderlich aus. Unser bester Schuetze ist ironischerweise ein Rettungssanitaeter.

Worauf ich jedoch hinauswollte: Polizisten haben in den USA oftmals eine bessere Ausbildung was das Force-on-Force angeht, d.h. per Paintball oder Airsoft werden ihnen schnelle Reaktionen und gezielt das Schiessen aus der Bewegung beigebracht, was die meisten Sportschuetzen so nicht ueben. Es geht zuerst darum, sich in eine gute Position zu begeben, und dann erst geht es um das Schiessen selbst.
Hier sind die Prioritaeten bei den Sportschuetzen meistens genau umgekehrt. Deshalb halte Polizisten fuer einen defensiven Schusswechsel besser ausgebildet, selbst wenn sie an sich keine besseren Schuetzen im klassischen Sinne sind.

franjo
15.06.2009, 14:05
Das würde ich mir nicht zutrauen und ist das überhaupt erlaubt? Soweit ich weiß ist die 6,5x55 hier nicht für Hochwild zugelassen. Da könnte ich ja auch mit der 9,3x72 R auf Schwarzwild gehen. ?(
Ehrlich gesagt ist mir aber die 30-06 oder die 8x57 lieber :]

Was die Polizei angeht (sorry, konnte wegen Urlaub nicht an der Diskussion teilnehmen) so trainiere ich seit kurzem zusammen mit Polizisten und Personenschützern zusammen das Pistolenschießen und bin von den Fähigkeiten der Polizisten durchaus beeindruckt.

Moin

Ich mache das auch nicht, bin aber immer erstaunt, daß es Leute gibt, die das recht zuverlässig hinbekommen. Die 6,5x55 ist vom Durchmesser her für Schwarzwild legal, und hat bei entsprechender Ladung noch 2400j/200m. Das ist schon beachtlich.
Ich glaube davon gelesen zu haben, daß man in Grönland zeitweise mit der Patrone Eisbären jagte.

Wegen der 9,3x72R würde ich mir auch keine Sorgen machen. Wenn das Goldstück harte Ladungen verträgt hältst Du auch locker mehr als 2000j/100m. Das ist legal und reicht durchaus.

Natürlich weiß ich, was Du meinst, ich habe ja auch eine Büchse in 30-06, weil das vernünftiger ist.

Wegen der Polizisten wollte ich nicht falsch verstanden werden, es gibt solche, und solche, die schlechter Schießen ;).
Ihre Hauptaufgabe liegt aber keineswegs im Umgang mit der Waffe.

franjo

Haspelbein
15.06.2009, 14:44
[...]

Wegen der Polizisten wollte ich nicht falsch verstanden werden, es gibt solche, und solche, die schlechter Schießen ;).
Ihre Hauptaufgabe liegt aber keineswegs im Umgang mit der Waffe.[...]

Natuerlich. Im taeglichen Dienst werden (gluecklicherweise) andere Faehigkeiten verlangt.

McDuff
16.06.2009, 05:38
Moin

Ich mache das auch nicht, bin aber immer erstaunt, daß es Leute gibt, die das recht zuverlässig hinbekommen. Die 6,5x55 ist vom Durchmesser her für Schwarzwild legal, und hat bei entsprechender Ladung noch 2400j/200m. Das ist schon beachtlich.
Ich glaube davon gelesen zu haben, daß man in Grönland zeitweise mit der Patrone Eisbären jagte.

Wegen der 9,3x72R würde ich mir auch keine Sorgen machen. Wenn das Goldstück harte Ladungen verträgt hältst Du auch locker mehr als 2000j/100m. Das ist legal und reicht durchaus.



Die Schweden sind da recht schmerzfrei was ihre 6,5x55 angeht. Da kann man manchmal nur staunen.
Dem alten Erbstück von 1910 (Roux-Drilling) will ich keine so harten Ladungen mehr zumuten. Da bleibts halt bei gelegentlichem Einsatz auf Rehwild.

McDuff
19.06.2009, 06:00
Das wars dann mit der Unverletzlichkeit der Wohnung. Wieder einmal wurde das GG mittels Erpressung umgangen (wenn du auf dein Grundrecht bestehst, dann...)
kennt man ja schon.

franjo
19.06.2009, 06:16
Moin

Und der Rest steht hier:

http://www.dwj.de/index.php

franjo

McDuff
19.06.2009, 08:30
Moin

Und der Rest steht hier:

http://www.dwj.de/index.php

franjo

Was Hysterie so alles möglich macht. Dieser Staat verkommt immer mehr zur Diktatur!

franjo
19.06.2009, 10:08
Was Hysterie so alles möglich macht. Dieser Staat verkommt immer mehr zur Diktatur!

Moin

Diktatorische Ansätze vermag ich nicht zu erkennen. Es ist die blose Hilflosigkeit und die eigene Dummheit, mit der unsere Politiker gerade Wahlkampf machen. Planlose Politiker allerorten, die vollmundig versprechen, und sich dann das Hintertürchen Biometrie offen halten, weil sie jetzt schon wissen, daß dqas neu beschlossene genausowenig umsetzbar ist, wie schon bestehende Vorschriften.

Die CDU besorgt sich um ihr Wahlergebnis in BW, die SPD ist wirr, von den anderen ganz zu schweigen. Mittendrin die Hupfdohle Osterwelle, der ja soooooo dolle für uns Legalwaffenbesitzer kämpft, nur weiß er noch nicht mit wem.

Ohne Worte

Es gibt keinen Grund mehr wählen zu gehen.

franjo

Misteredd
19.06.2009, 10:24
Der französische Staatstheoretiker Montesquieu hat zu Recht festgestellt: “Wenn es nicht erforderlich ist, ein Gesetz zu machen, dann ist es notwendig, kein Gesetz zu machen.”

Der Vorfall in Winnenden hat doch die bisherigen Regeln bestätigt. Wären sie eingehalten worden, dann hätte die Tat so nicht ausgeführt werden können. Also ist diese gesamte Neuauflage falsch!

Für die FDP:

http://www.n-tv.de/politik/Neues-Waffenrecht-in-Kraft-article251284.html

"FDP stimmt dagegen" .


Wenn Dir Westerwelle nicht gefällt, dann schau Dir Hartfrid Wolf an.

Die sind sicher nicht ideal, aber von allen Parteien noch das Beste, was wir bekommen können, schon weil sie nicht auf staatliche Gängelung stehen.

franjo
19.06.2009, 11:07
Wenn Dir Westerwelle nicht gefällt, dann schau Dir Hartfrid Wolf an.

Die sind sicher nicht ideal, aber von allen Parteien noch das Beste, was wir bekommen können, schon weil sie nicht auf staatliche Gängelung stehen.

Moin

Weit gefehlt, die FDP ist die Partei, die uns seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten die Selbstregulierungskräfte des Marktes predigt.
Was diese Kräfte können, und was nicht, das fragst Du gerade mal die betroffene Industrie, und die Arbeitnehmer, deren Zukunft im Unklaren liegt.

Das sind alles Schwätzer, die in erster Linie eigene Taschen füllen.

Daraus mache ich ihnen keinen Vorwurf, unterstütze sie allerdings auch nicht.

franjo

Misteredd
19.06.2009, 11:26
Moin

Weit gefehlt, die FDP ist die Partei, die uns seit Jahren, wenn nicht Jahrzehnten die Selbstregulierungskräfte des Marktes predigt.
Was diese Kräfte können, und was nicht, das fragst Du gerade mal die betroffene Industrie, und die Arbeitnehmer, deren Zukunft im Unklaren liegt.

Das sind alles Schwätzer, die in erster Linie eigene Taschen füllen.

Daraus mache ich ihnen keinen Vorwurf, unterstütze sie allerdings auch nicht.

franjo

Dann schau Dir bitte auch mal an, von wem diese Selbstheilungskräfte des Marktes ausser Kraft gesetzt worden sind!

Wenn Du versagende Landesbanken und KFW/IKB etc Staatsbanken ansiehst, so sind die erst mit den Bankenrechtsnovellen der Regierung Schröder amok gelaufen. Die FDP hat sich immer gegen diese Freigaben ausgesprochen (schau mal was Solms seit 2000 dagegen veröffentlicht hat).

Was soll denn dabei herauskommen, wenn die Boni einer Bank bei gutem Geschäft von den Managern abgeschöpft und die Risiken sozialisiert werden?

Die WestLB geht regelmässig alle sieben Jahre pleite und wird gerettet - dieses Mal war es nur etwas schneller. Und mit diesen Banken hat die FDP nur wirklich nichts als eine herzliche beständige Gegnerschaft gemein.

Wenn die sich alle die Taschen fülen, warum wandern dann gerade Ex-Politiker der anderen Parteien zu Pseudoposten der Wirtschaft ab? Mir fallen da nur Rote, Grüne und Schwarze ein, allen voran Schröder, Clement, Vollmer und noch ein paar mehr. Benenne mir doch mal einen Liberalen!

Fall doch nicht auf die plumpe Meinungsmachepropaganda herein, die hier nur dummes Zeug möglichst oft wiederholt.

McDuff
19.06.2009, 11:37
Hier ein "kompetenter und sachlicher" Kommentar eines Vollspasten dazu:

http://www.stern.de/politik/deutschland/:%C4nderung-Waffenrechts-Ziel/704021.html

Ich denke, daß eine Verfassungsklage gegen das Gesetz ansteht. Mal sehen wie es dann weitergeht.

franjo
19.06.2009, 15:31
Dann schau Dir bitte auch mal an, von wem diese Selbstheilungskräfte des Marktes ausser Kraft gesetzt worden sind!

Vom System, nicht von einer Person, oder einer Partei.


Wenn Du versagende Landesbanken und KFW/IKB etc Staatsbanken ansiehst, so sind die erst mit den Bankenrechtsnovellen der Regierung Schröder amok gelaufen. Die FDP hat sich immer gegen diese Freigaben ausgesprochen (schau mal was Solms seit 2000 dagegen veröffentlicht hat).

Was soll denn dabei herauskommen, wenn die Boni einer Bank bei gutem Geschäft von den Managern abgeschöpft und die Risiken sozialisiert werden?

Was meinst Du damit konkret?
Die KWG-Novelle .....3/4/5/6.............., oder was.? DAs ist die Angleichung des EU-Bankenrechts, der ein lange geplantes Harmonisierungsvorhaben vorausgeht.
Und ja, die FDP hat an der Seite der SPD/CDU all diese Entscheidungen mitgetragen.


Die WestLB geht regelmässig alle sieben Jahre pleite und wird gerettet - dieses Mal war es nur etwas schneller. Und mit diesen Banken hat die FDP nur wirklich nichts als eine herzliche beständige Gegnerschaft gemein.

Aha, wir haben also alle 7 Jahre die selbe Situation, wie gerade.? Dann überdenke das bitte noch einmal.
Im übrigen sehe ich das Hauptproblem nicht bei den Banken, das sind die Helfershelfer.


Wenn die sich alle die Taschen fülen, warum wandern dann gerade Ex-Politiker der anderen Parteien zu Pseudoposten der Wirtschaft ab? Mir fallen da nur Rote, Grüne und Schwarze ein, allen voran Schröder, Clement, Vollmer und noch ein paar mehr. Benenne mir doch mal einen Liberalen!

Weil sie in der Regel, bevor sie in die Wirtschaft gingen etwas bewegt, oder entschieden haben. Mag sein, daß es unpopuläre Maßnahmen waren, aber sie hatten zumindest Arsch in der Hose.
Ich bin von dem Angesprochenen nicht unbedingt beeindruckt, aber immerhin wurde was getan, was man von den Fähnchen in den Wind Haltern nicht sagen kann. Heute hier, morgen dort......................


Fall doch nicht auf die plumpe Meinungsmachepropaganda herein, die hier nur dummes Zeug möglichst oft wiederholt.

Diese Bitte gebe ich an Dich weiter. Meinungsmachepropaganda, wie Du es nennst macht gerade die FDP. Es wäre überhaupt nicht gut für den Verein gewesen, hätte es die Waffengesätzverschärfung-/Forderung danach nicht gegeben.
Dann hätten sie wieder von 5+ geträumt.

franjo

Manfred_g
19.06.2009, 18:57
Noch deutlicher konnte das Signal für illegalen Waffenbesitz durch den Gesetzgeber eigentlich nicht ausfallen. Halb so wild, wenn es nicht so häufig Unschuldige ausbaden müßten.

McDuff
22.06.2009, 05:53
Noch deutlicher konnte das Signal für illegalen Waffenbesitz durch den Gesetzgeber eigentlich nicht ausfallen. Halb so wild, wenn es nicht so häufig Unschuldige ausbaden müßten.

Stimmt auffallend. Die illegalen Waffen scheinen den Volksentwaffnern vollkommen egal zu sein. Da könnte man nun sehr bösartige Gedanken über Krähen und Augen, Ehre unter Dieben und dergleichen hegen... :)

franjo
22.06.2009, 07:20
Stimmt auffallend. Die illegalen Waffen scheinen den Volksentwaffnern vollkommen egal zu sein. Da könnte man nun sehr bösartige Gedanken über Krähen und Augen, Ehre unter Dieben und dergleichen hegen... :)

:D:D:D

Moin, und das zu der Uhrzeit. ;)

Hat wer etwas zu diesem Vorfall gelesen:

http://www.welt.de/die-welt/article3970481/Jugendlicher-nach-Schiesserei-in-Hannover-verletzt.html

Ich gehe davon aus, da recht wenige Worte darüber verloren werden, daß es sich um eine illegale Waffe handelt.
Da dieses Thema nicht diskutierbar scheint, weiter so, meine Damen und Herren in den Regierungen, stellt euch weitere Armutszeugnisse aus.

franjo

McDuff
22.06.2009, 10:59
Anbetracht der Tatsache, daß die Propagandamaschine der hoplophoben Spackmenschen nich rollt, hast du wohl recht. Illegal ist denen egal.

franjo
22.06.2009, 11:25
Moin

Falls wem das Wort Holophobie und deren Auswirkung fremd ist:



Eine für die zweite Hälfte unseres Jahrhunderts ganz typische geistige
Erkrankung ist die HOPLOPHOBIE.

Die Krankheit hat sich erstmalig in den Sechzigerjahren manifestiert.
Zweifellos gibt es die Krankheit schon länger - der Nachweis für länger
zurückliegende Zeiträume ist aber so schwierig, daß ein wissenschaftlich
haltbarer Beweis nicht möglich ist.

Den Namen dieser Krankheit verdanken wir Prof. Columbus Jefferson Cooper von
der Universität Phoenix, Ar. Prof. Cooper bildet den Begriff aus: "hoplon"
(griech. für: Werkzeug, Waffe) und dem bekannten Stamm "Phobie" (für:
krankhafte Angst). Zusammen bedeutet dies: "Waffenangst", womit auch im
wesentlichen das Krankheitsbild beschrieben ist.

Klinisch stellt sich die ausgebrochene Krankheit als unbegründete Furcht vor
Waffen dar, panische Zustandsbilder treten beim Anblick von Waffen oder auch bei
Betrachten von Bildern, auf denen Waffen, vorzugsweise Schußwaffen, zu sehen
sind, auf. Der Betroffene zeigt dabei Ausfälle seines Denkvermögens, es kommen
Spachlosigkeit, häufiger noch manischer Sprechzwang vor. Der Kranke fühlt sich
überall von Waffen bedroht, er glaubt, daß etwa Schußwaffen ein Eigenleben
entwickeln und einen unwiderstehlichen Zwang zum Töten ausüben können. Im
fortgeschrittenen Stadium der Krankheit, meint der Befallene, daß die Waffe
selbst töten könne. Der Kranke neigt dazu, Beschwörungsszenarien zu
entwickeln, die für so manche Zwangshandlungen typisch sind. Er glaubt, daß
die Bedrohung nur durch eine übergeordnete Macht (besonders charakteristisch
etwa: Staat, Parlament, Regierung, vor allem Innenminister) abgewendet werden
könne. Im Endstadium werden Verbote und Gesetze gefordert, manche Kranke
versteigen sich dazu, selbst Gesetze zu entwerfen, die hauptsächlich aus
Verboten bestehen. Eine Steigerung dieser voll ausgebrochenen Phobie besteht
darin, daß eine Art Weltverschwörung konstruiert wird, die aus legalen
Waffenbesitzern bestehen soll. Das Einschreiten internationaler Organisationen
(z.B.: UNO) wird gefordert, auch sinnlose Eingaben und Anträge an die EU und
deren Organe kommen vor und manifestieren hochgradige geistige Zerrüttung.
Darin nähert sich die Phobie der Paranoia, die Angst mündet in den
Verfolgungswahn.

Während Hoplophobie im Spätstadium leicht zu diagnostizieren ist, erfordert
das Erkennen der Krankheit in ihren Anfängen langjährige klinische
Beschäftigung mit dieser Phobie und großes Einfühlungsvermögen gegenüber dem
Befallenen. Die größte Schwierigkeit dabei ist der Umstand, daß auch bei
geistig gesunden Personen die Bedrohung mit einer Waffe natürlicherweise
Angstgefühle auslöst. Ein untrügliches Kriterium zur Diagnose von Hoplophobie
ist aber, daß die erkrankte Person ausschließlich legale Waffen und legale
Waffenbesitzer als gefährlich und als Bedrohung empfindet, während dagegen
bewaffnete Verbrecher und mit Waffen ausgestattete Terroristen keinerlei
entsprechenden Gefühle auslösen. So wurden sehr häufig bei Personen, die
bereits das volle Krankheitsbild zeigten, Plakate und Bilder gefunden, die
bekannte Terroristen mit Maschinenpistolen darstellen. Solche Abbildungen
werden geradezu verehrt und sind beliebte Kultgegenstände, sie zieren sogar T-
Shirts und werden wie Amulette getragen. Soferne Schußwaffen von
verbrecherischen Organisationen benützt werden, lösen sie keinerlei
Angstgefühle aus. Die von der Phobie befallenen Personen bekunden auch keine
Abscheu davor, terroristische Vereinigungen argumentativ und auch finanziell zu
unterstützen, soferne diese Organisationen illegal sind, d.h. gegen
rechtmäßige Regierungen oder Staaten agieren. Das RAF-Symbol (Sowjetstern mit
Maschinenpistole) findet sich besonders häufig bei den Phobiekranken. Bei der
Anamnese stellt sich in der Regel heraus, daß der Patient Verbrechen oder
Verbrecher nicht als gefährlich ansieht, daß er sich vor Polizisten mehr
fürchtet als vor Straftätern. Er hält es auch für ausgeschlossen, je Opfer
eines Verbrechens zu werden. Straftaten werden geleugnet, die Kriminalität
wird als notwendiger Bestandteil der Gesellschaft angesehen, dem Verbrecher
werden Verständnis, Mitleid und Zuneigung entgegengebracht.

Wenn diese eindeutigen Symptome der Hoplophobie vorliegen, ist es ein
leichtes, die Diagnose zu bestätigen. Die Widersprüchlichkeit der
Angstzustände - legale Waffen lösen die Phobie aus, illegale nicht - sind für
das Krankheitsbild unabdingbar.

Während inzwischen eindeutig feststeht, daß die Hoplophobie eine ansteckende
Geisteskrankheit ist und mitunter seuchenartigen Charakter annehmen kann, ist
die Entstehungsursache und der Ansteckungsmechanismus erst unzureichend
erforscht.

Derzeit beschäftigen sich zwei amerikanische Universitäten intensiv und
fruchtbringend mit der Hoplophobieforschung: die Universität Springfield, Mass.
(besonders verdienstvoll Prof. Daniel S. Wesson) und die Universität Hartford,
Conn. (Prof. Samuel Hamilton Walker). Die Forschung gilt ganz besonders der
cerebralen Lokalisation dieser Geistesstörung. Auf Grund des vorher
beschriebenen Krankheitsbildes, das eindeutig eine partielle Agnosie vermuten
läßt, scheint die Störung im rechten vorderen Stirnlappen lokalisiert zu sein.
Auch die brasilianischen Neurologen Prof. Rossi und Prof. Taurus vertreten
diese Ansicht. Wie in vielen medizinischen Bereichen ist heute die europäische
Wissenschaft ins Hintertreffen geraten. Einzig Prof. Dr. Franz Kaiser von der
Universität Wien ist in diesem Bereich tätig und wird auch von der
überseeischen Fachwelt anerkannt. Allerdings ist in Europa und besonders in
Österreich starker Widerstand von politischer Seite gegen die
Hoplophobieforschung merkbar. Die Ursache dafür wird noch zu untersuchen sein.

Woher nun diese Krankheit kommt und wodurch sie ausgelöst wird, ist noch immer
Gegenstand wissenschaftlicher Spekulationen und Hypothesen. Die höchste
Wahrscheinlichkeit hat die Theorie von Prof. Wesson für sich, der meint, daß
die Auslöser und Überträger Prionen (also Eiweißkörper) sein könnten, die die
Synapsen der Cortex angreifen. Dafür spricht der Umstand, daß die Agnosie, wie
sie bei der Hoplophobie zumindest teilweise vorliegt, durch die Störung der
Nervenleitungen ausgelöst wird. Auch die gesellschaftliche Struktur und die
individuelle Geschichte der Kranken gibt Hinweise auf Ursache und Entstehung
der Krankheit:

Hoplophobiekranke sind in der Regel Menschen mit höherer Bildung und stammen
aus sogenannten "besseren" Familien. Besonders hoch ist der Anteil derjenigen,
die nie körperliche Arbeit verrichtet haben und in "behüteter" Umgebung
aufgewachsen sind. Langzeitstudenten und Studenten mit Studienrichtungen wie:
Publizistik, Soziologie, Politologie u.ä. sind prädestiniert dafür, hoplophob
zu werden, während Mediziner, (außer Psychiater) Techniker, aber auch
Werkstudenten weitgehend verschont werden. Auch das soziale und tatsächliche
Umfeld spielt eine große Rolle. Zur Krankheit inklinieren vor allem Menschen,
die als Studenten in Wohngemeinschaften (Kommunen) gelebt haben und Angehörige
von politisch orientierten Jugendorganisationen.

Körperliche Betätigung scheint also das Erkrankungsrisiko herabzusetzen,
kontemplative und träge Lebensweise dürfte es erhöhen. Besonders gefährlich
ist körperlicher Kontakt zu einer großen Anzahl anderer Menschen, verbunden
mit Unsauberkeit und multipler Benützung sanitärer Anlagen, wie dies vor allem
in studentischen Wohngemeinschaften vorkommt. Obwohl Prionen sicher kein hohes
Ansteckungspotential haben, ist der dauernde Kontakt mit fremden Eiweißstoffen
bedenklich und führt letztlich zur Übertragung der Krankheit.

Einen entscheidenden Hinweis zum Ansteckungsmechanismus bringt die
vergleichende Betrachtung mit ähnlichen Erkrankungen, insbesonders BSE
(Rinderwahnsinn). Diese Krankheit ist nach neuesten Erkenntnissen durch die
naturwidrige Ernährung, also die Fütterung der Rinder mit Tiermehlprodukten
verursacht. Das Rind als reiner Pflanzenfresser kann zufolge seines spezifischen
Verdauungsapparates die in der tierischen Komponente der zwangsweise
zugeführten Nahrung enthaltenen Keime nicht ausfiltern und erkrankt demzufolge.
In umgekehrter Weise scheint der Ansteckungsweg beim Menschen zu funktionieren
- die naturwidrige, rein vegetarische Ernährung führt auch beim Menschen zur
Öffnung der Infektionskette im Verdauungsapparat. Tatsächlich ist ein
dramatisch hoher Prozentsatz der Vegetarier hoplophobiekrank. Bei
kämpferischen Vegetariern und besonders bei sogenannten Veganern beträgt der
Durchseuchungsgrad fast einhundert Prozent.

Da, wie gesagt, die Ursachenforschung in den Kinderschuhen steckt, muß auch
mit der Kausalität zu dieser Krankheit vorsichtig umgegangen werden. Obwohl
die Zusammenhänge unzweifelhaft bestehen, ist es jedoch auch möglich, das die
vegetarische Ernährung etwa bereits die ausgebrochene Phobie zeigt und nicht
erst verursacht. Überhaupt ist das verderbliche Wirken der Vegetarier in der
menschlichen Geschichte viel zu wenig untersucht und bedarf noch intensiver
wissenschaftlicher Arbeit. Als Paradebeispiel eines vegetarischen Paranoikers
sei hier nur Adolf Hitler angeführt, der in seiner psychischen Struktur sicher
auch hoplophobe Züge aufgewiesen hat. Einerseits Fanatiker staatlicher
Aufrüstung, hat er andrerseits private Bewaffnung stets abgelehnt. Die
Grundzüge seiner Ideologie, nur Parteigenossen und staatliche Organisationen
als Waffenträger zuzulassen, während "normale" Bürger keinen Zugang zu Waffen
haben dürfen, finden sich in zunehmenden Maße in den entsprechenden modernen
Gesetzen in weitaus verschärfter Form. Bei dieser Gelegenheit möge man sich
daran erinnern, daß in Österreich erst 1938 ein "Reichswaffengesetz" eingeführt
wurde; vorher gab es nämlich keine diesbezüglichen Regelungen.

Die Heilungschancen der Hoplophobie entziehen sich derzeit noch der
Beurteilung. Da die Hoplophobie in einer Krankheitsklasse mit BSE einzureihen
ist - der Verlauf ist aber doch weit weniger dramatisch - besteht kaum
Aussicht, ein Heilmittel zu finden. Versuche, die Prof. Charles T. Heston von
der Universität Sacramento, Ca. mit Neurologic Rescue Analgetic (kurz NRA),
einer interessanten Wirkstoffkombination, unternommen hat, brachten nur
vorübergehende Erfolge. Vermeintliche Heilungen stellten sich bald als bloße
vorübergehende Symtomunterdrückungen dar, die Krankheit zeigte bald wieder ihr
volles Erscheinungsbild.

In einer wissenschaftlichen Abhandlung ist Panikmache nicht angebracht. Es
wäre aber ein nicht wieder gutzumachender Fehler, die Krankheit zu
unterschätzen. Unzählige schwer Erkrankte bieten täglich ein
verzweiflungsvolles Bild. Vor allem in den Medien ist die Hoplophobie in allen
Stufen der Ausformung präsent. Hohe und höchste Politiker sind schwer
befallen. Der mit der Krankheit zwangsläufig verbundene Verlust der
Kritikfähigkeit verwehrt die Erkenntnis der eigenen Erkrankung und hält den
Betroffenen davon ab, den schützenden Hafen der wohlverdienten und gut
dotierten Pension aufzusuchen, geschweige denn, sich einer Behandlung zu
unterziehen.

Zum Abschluß sollen nur einige, besonders beklagenswerte Beispiele von
prominenten Opfern dieser heimtückischen Krankheit angeführt werden:

Der amerikanische Filmschauspieler Michael Douglas gilt als Vorkämpfer der
Anti-Waffen-Bewegung. Während schon sein berühmter Vater Kirk Douglas unzählige
Schauspielerkollegen im Laufe seiner Karriere unter Zuhilfenahme
verschiedenster Mordinstumente ins Jenseits befördert hat und auch der Sohn
die Straßen von San Franzisco mit dem Blut vieler Bösewichte färben konnte,
tritt dieser, ganz im Gegensatz zu seiner in zahllosen Filmen praktizierten
Gewaltbereitschaft nun als Agitator gegen privaten Waffenbesitz auf.

Gleiches gilt auch von Sean Connery: Als James Bond hat er gegen seine -
zugegebenermaßen immer bösen - Feinde ein skurriles, legales Waffenarsenal
eingesetzt und mit der zum Töten berechtigenden "00" eine neue Qualität des
skrupellosen Kämpfers für das Gute geschaffen. Diese in so vielen Filmen
manifest gewordene Einstellung hat ihn aber keineswegs daran gehindert, einem
Werbespot, in dem für das englische Waffenverbot geworben wird, seine Stimme zu
leihen. Zur Ehrenrettung Connerys sei aber nicht verschwiegen, daß namhafte
Psychiater meinen, Connery habe sich anläßlich der Intervention zugunsten
seines - letztlich dann doch nicht verliehenen - Ordens bei Premier Blair mit
Hoplophobie angesteckt.

Bei Tony Blair schließlich zeigt sich diese schreckliche geistige Erkrankung
in ihrer kontroversiellen Ausformung ganz besonders deutlich. Zwar ist bei
Politikern eine psychiatrische Diagnose immer ganz besonders schwierig. Die
ständige Beschäftigung mit anderen Politikern und besonders mit den Medien
führt sehr oft zu geistigen Erscheinungen, die einer psychischen Erkrankung
ähnlich sind. Die meisten Politiker sind außerdem durch ihr Amt geistig und
intellektuell stark überfordert, so daß Geisteskrankheiten nicht immer
zuverlässig diagnostiziert werden können.

Im gegenständlichen Fall besteht aber kein Zweifel, daß der Patient an
Hoplophobie im Endstadium leidet. Die radikale und kompromißlose Bekämpfung
des privaten Waffenbesitzes einerseits, andrerseits die Bereitschaft, einer
gefährlichen und mächtigen Terrororganisation, nämlich der IRA, die Waffen zu
belassen, ja sogar ausdrücklich und entgegen der eigenen Gesetzgebung hier auf
die Abgabe der Waffen zu verzichten, zeigt, wie weit diese Krankheit
fortgeschritten sein muß.

Das Resumee dieser Untersuchung gibt zu Optimismus keinen Anlaß. Eine
gefährliche, zerstörerische Krankheit breitet sich unaufhaltsam aus. Von den
Psychiatern - selbst oft unter den Opfern - nicht erkannt oder unterschätzt,
weitgehend unbehandelbar und unheilbar ergreift sie immer mehr Mitglieder
unserer Gesellschaft. Die Schulen und Universitäten sind verseucht, der
Wirtschaft entsteht unabsehbarer Schaden. Die öffentliche Sicherheit wird durch
fehlerhafte Gesetzgebung untergraben, das Vertrauen der Bürger in ihren Staat
ist verloren gegangen.

In den "Nashörnern" von Ionesco wird gezeigt, wie eine geheimnisvolle
Krankheit alle Menschen zu einer Horde stumpfsinniger Tiere macht. Der Dichter
bietet keinen Ausweg - die Parabel über den Totalitarismus führt ins Nichts.
Doch das Theater ist nicht das Leben - es führt uns nur vor Augen, was
geschehen kann. Was aber tatsächlich geschieht oder geschehen wird, liegt in
unserer Hand. Die gemeinsame Anstrengung aller gesund Gebliebenen wird
vielleicht eines Tages diese unheilvolle Krankheit überwinden können.


--------------------------------------------------------------------------------

Deutsche Übersetzung: Prof. Dr. Georg Luger, Universität Tübingen


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Das in Planung befindliche Waffensicherheitsgesetz veranlaßt zu folgendem
Hinweis:

Warnung des Bundesministers für Inneres:

Das Lesen dieses Textes kann die öffentliche Sicherheit gefährden!


franjo

Haspelbein
22.06.2009, 16:23
[...]
Hoplophobiekranke sind in der Regel Menschen mit höherer Bildung und stammen
aus sogenannten "besseren" Familien. Besonders hoch ist der Anteil derjenigen,
die nie körperliche Arbeit verrichtet haben und in "behüteter" Umgebung
aufgewachsen sind. Langzeitstudenten und Studenten mit Studienrichtungen wie:
Publizistik, Soziologie, Politologie u.ä. sind prädestiniert dafür, hoplophob
zu werden, während Mediziner, (außer Psychiater) Techniker, aber auch
Werkstudenten weitgehend verschont werden. Auch das soziale und tatsächliche
Umfeld spielt eine große Rolle. Zur Krankheit inklinieren vor allem Menschen,
die als Studenten in Wohngemeinschaften (Kommunen) gelebt haben und Angehörige
von politisch orientierten Jugendorganisationen.
[...]

Ein netter und zum Teil humorvoller Text. Letztendlich kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das Hoplophobie hauptsaechlich bei Menschen ausgepraegt ist, die so gut wie nie einen regulaeren Umgang mit Waffen gesehen haben. Opfer von Gewaltverbrechen fuerchten sich in erstere Hinsicht vor Gewaltverbrechen und den Taetern, aber nicht einem leblosen Objekt.

franjo
22.06.2009, 16:33
Moin


Ein netter und zum Teil humorvoller Text. Letztendlich kann ich aus eigener Erfahrung sagen, das Hoplophobie hauptsaechlich bei Menschen ausgepraegt ist, die so gut wie nie einen regulaeren Umgang mit Waffen gesehen haben.

Ich finde es teilweise humorvoll, teilweise sehr ernüchternd.
Den zweiten Satz von Dir finde ich in dem Text bestätigt, und zwar unter der Bemerkung "wohlbehütet", und "aus besseren Familien", was auch immer diese beiden Bezeichnungen bedeuten sollen, weisen sie doch zumindest in der Regel auf eine Entfernung von der Realität hin. :D



Opfer von Gewaltverbrechen fuerchten sich in erstere Hinsicht vor Gewaltverbrechen und den Taetern, aber nicht einem leblosen Objekt.

Das ist fast das selbe Problem. Wer nie Schmerz (Realität, das tägliche Leben) erfuhr, außer gespieltem, oder gesellschaftlich gefordertem, kann auch nicht damit umgehen. Im Umkehrschluß kann er natürlich die Herkunft bestehender Probleme nicht deuten.

Ich sehe, wir sind uns fast einig. ;)

franjo

Haspelbein
22.06.2009, 17:08
Ich finde es teilweise humorvoll, teilweise sehr ernüchternd.
Den zweiten Satz von Dir finde ich in dem Text bestätigt, und zwar unter der Bemerkung "wohlbehütet", und "aus besseren Familien", was auch immer diese beiden Bezeichnungen bedeuten sollen, weisen sie doch zumindest in der Regel auf eine Entfernung von der Realität hin. :D[...]

Das mit den wohlbehueteten Familien stimmt meines Beachtens nur in bestimmten Faellen. Ich hatte einige Freunde, die aus wohlhabenden aber konservativen Familien kamen, wo der Vater auch Jaeger oder Sportschuetze war. Das Vorhandensein einer Schusswaffe machte diese Kinder umgekehrt nicht weniger weltfremd, sondern nahm ihnen einfach nur die Angst vor einer Schusswaffe.

Ich frage mich, ob der Autor des Originaltextes nicht versucht das zu umschreiben, was man in Deutschland villeicht als Akademikerfamilien bezeichnen wuerde.

Ebenso muss man darauf achten, dass der Artikel aus den USA stammt, wo es eine Volksjagd gibt, die mehr oder weniger ihrer Urspruenge in der Besiedlung des Landes, aber auch in der Armut der Landbevoelkerung hat, bei der es bis noch waehrend der grossen Wirtschaftskrise die Jagd primaer zur Nahrungssuche gab. Diese Parallele existiert in Deutschland so nicht.



Das ist fast das selbe Problem. Wer nie Schmerz (Realität, das tägliche Leben) erfuhr, außer gespieltem, oder gesellschaftlich gefordertem, kann auch nicht damit umgehen. Im Umkehrschluß kann er natürlich die Herkunft bestehender Probleme nicht deuten.

Dem stimme ich zu, hat jedoch meines Erachtens relativ wenig mit der Einstellung zu Schusswaffen zu tun.

haihunter
22.06.2009, 18:14
Das wars dann mit der Unverletzlichkeit der Wohnung. Wieder einmal wurde das GG mittels Erpressung umgangen (wenn du auf dein Grundrecht bestehst, dann...)
kennt man ja schon.

Nur keine Panik! Wird nicht so heiß gegessen wie gekocht! Zunächst mal haben die gar nicht das Personal, um diesen Schwachsinn auch wirklich in die Tat umzusetzen. Und dann könnte ich mir vorstellen, dass es in einiger Zeit dagegen eine Verfassungsklage geben könnte. Ich hoffe, dass nach den Wahlen eine starke FDP solchen Unsinn abbiegt. So fern die nicht im Laufe der Koalitionesverhandlungen umfallen. Ich jedenfalls, obwohl CDU-Mitglied, werde bei den BT-Wahlen der FDP meine Stimme geben.

franjo
22.06.2009, 19:20
Das mit den wohlbehueteten Familien stimmt meines Beachtens nur in bestimmten Faellen. Ich hatte einige Freunde, die aus wohlhabenden aber konservativen Familien kamen, wo der Vater auch Jaeger oder Sportschuetze war. Das Vorhandensein einer Schusswaffe machte diese Kinder umgekehrt nicht weniger weltfremd, sondern nahm ihnen einfach nur die Angst vor einer Schusswaffe.

Deshalb bezog ich mich auf "bessere Familien", das hat nichts mit bodenständigkeit zu tun. Man kann durchaus einigermaßen wohlhabend sein, und trotzdem mit beiden Beinen auf der Erde stehen.



Dem stimme ich zu, hat jedoch meines Erachtens relativ wenig mit der Einstellung zu Schusswaffen zu tun.

Das war nur beispielhaft gemeint, wobei das Thema Schußwaffen eines sein wird, daß solche Leute in ihrem beschränkten Horizont nicht begreifen werden.

franjo

Haspelbein
22.06.2009, 20:07
Deshalb bezog ich mich auf "bessere Familien", das hat nichts mit bodenständigkeit zu tun. Man kann durchaus einigermaßen wohlhabend sein, und trotzdem mit beiden Beinen auf der Erde stehen.[...]

In dieser Hinsicht habe ich einige Erfahrung, und obwohl ich dir prinzipiell zustimme, so ist die Bodenstaendigkeit eher die Ausnahme. Wenn man weiss, dass man im Zweifelsfall versorgt ist, waechst man mit einem anderen Weltbild auf.



Das war nur beispielhaft gemeint, wobei das Thema Schußwaffen eines sein wird, daß solche Leute in ihrem beschränkten Horizont nicht begreifen werden.


Schusswaffen sind letztendlich etwas, das die wenigsten Leute im eigentlichen Sinne begreifen. Jedoch glauben nur wenige, die eigene Unwissenheit und Furcht zum gesellschaftlichen Massstab erklaeren zu koennen. Dazu bedarf es tatsaechlich einer ganz besonderen Einstellung.

Ich muss mich jetzt an einen Film namens "Crash" erinnern. In dem Film liegt ein Kind im Bett und schreit, weil es die Schusswaffe fuerchtet. Sowas ist mir praktisch unvorstellbar. Ich habe ein Kind, und in meinem Freundeskreis haben wir keine Familien, die nicht auch gleichzeitig Schusswaffenbesitzer waeren. Einige gehen (hier legal) soweit, dass sie die Waffen extra nicht wegschliessen, um die Kinder an die Praesenz von Schusswaffen gewoehnen. Interessanterweise haben unsere Kinder weder eine Furcht noch ein besonderes Interesse an Schusswaffen.

McDuff
23.06.2009, 05:23
Für mich waren Schusswaffen immer ein normaler Bestandteil des Lebens, da in meiner Familie Militärs, Jäger und Schützen in nicht geringer Anzahl vorhanden sind. Ich glaube die Angst vor Schusswaffen ist anerzogen.

McDuff
23.06.2009, 05:26
Nur keine Panik! Wird nicht so heiß gegessen wie gekocht! Zunächst mal haben die gar nicht das Personal, um diesen Schwachsinn auch wirklich in die Tat umzusetzen. Und dann könnte ich mir vorstellen, dass es in einiger Zeit dagegen eine Verfassungsklage geben könnte. Ich hoffe, dass nach den Wahlen eine starke FDP solchen Unsinn abbiegt. So fern die nicht im Laufe der Koalitionesverhandlungen umfallen. Ich jedenfalls, obwohl CDU-Mitglied, werde bei den BT-Wahlen der FDP meine Stimme geben.

Hoffen wirs. Was mich am meisten beunruhigt ist diese schwerstens nach Korruption riechende Armatix-Geschichte. Da sollen wir wohl gezwungen werden, überteuerten Müll von einem Monopolisten mit Ministerbeteiligung zu kaufen.

haihunter
23.06.2009, 10:46
Hoffen wirs. Was mich am meisten beunruhigt ist diese schwerstens nach Korruption riechende Armatix-Geschichte. Da sollen wir wohl gezwungen werden, überteuerten Müll von einem Monopolisten mit Ministerbeteiligung zu kaufen.

Ja, das stimmt. Aber auch da denke ich, wird die FDP, sofern sie tatsächlich an die Regierung kommt im Herbst, ein Wörtchen dazu zu sagen haben.

franjo
23.06.2009, 13:34
In dieser Hinsicht habe ich einige Erfahrung, und obwohl ich dir prinzipiell zustimme, so ist die Bodenstaendigkeit eher die Ausnahme. Wenn man weiss, dass man im Zweifelsfall versorgt ist, waechst man mit einem anderen Weltbild auf..

Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, bin aber der Ansicht, daß wer mit sich im Reinen ist (auch finanziell) durchaus wissen muß, wie man sich helfen kann-/muß.
Die Versorgung im Zweifelsfall ist nicht sicher. Man ist mehr oder weniger "in Gottes Hand", und ich habe schon einige kennengelernt, die in Folge eines übersteigerten Sicherheitsgefühls in die Pleite schlitterten.
Die Devise sollte lauten: Weniger ist mehr.
Man kann nur solange essen, bis man satt ist. Was dann kommt ist Übermut, und der tut bekannternaßen selten gut.;)
So halte ich es für wichtig, daß Kinder eine Berufsausbildung machen. Was danach ist, sollen sie selbst bestimmen. Zuerst wird gelernt auch die schlechten Tänze zu tanzen, danach kann man sich orientieren, und sein Glück versuchen.
Der Grundstock aber ist unabdingbar.
Ich z.B. lasse, wenn sich wer im täglichen Leben geschlagen hat, auch mit mir über eine Alimentation reden, sofern ich solides erkenne.......Du weißt schon, was ich meine.


.............Ich habe ein Kind, und in meinem Freundeskreis haben wir keine Familien, die nicht auch gleichzeitig Schusswaffenbesitzer waeren. Einige gehen (hier legal) soweit, dass sie die Waffen extra nicht wegschliessen, um die Kinder an die Praesenz von Schusswaffen gewoehnen. Interessanterweise haben unsere Kinder weder eine Furcht noch ein besonderes Interesse an Schusswaffen.

Ich habe meinen Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen weitestgehend vorgelebt. Mein Sohn interessiert sich nicht dafür, und meine Tochter wird in diesem Jahr wohl ihre erste WBK bekommen. Der Antrag läuft auf eine Sportpistole .22. Dann kriegen wir, so wie es aussieht, eine kleine Ruger ins Haus.
Angst hat bei uns keiner vor Waffen, einzig meine Frau war immer sehr skeptisch und vorsichtig, als die Kinder noch klein waren. Waffen nicht wegzuschließen wäre undenkbar gewesen.

franjo

Haspelbein
23.06.2009, 16:24
Ich möchte hier nicht zu sehr ins Detail gehen, bin aber der Ansicht, daß wer mit sich im Reinen ist (auch finanziell) durchaus wissen muß, wie man sich helfen kann-/muß.
Die Versorgung im Zweifelsfall ist nicht sicher. Man ist mehr oder weniger "in Gottes Hand", und ich habe schon einige kennengelernt, die in Folge eines übersteigerten Sicherheitsgefühls in die Pleite schlitterten.
Die Devise sollte lauten: Weniger ist mehr.
Man kann nur solange essen, bis man satt ist. Was dann kommt ist Übermut, und der tut bekannternaßen selten gut.;)
So halte ich es für wichtig, daß Kinder eine Berufsausbildung machen. Was danach ist, sollen sie selbst bestimmen. Zuerst wird gelernt auch die schlechten Tänze zu tanzen, danach kann man sich orientieren, und sein Glück versuchen.
Der Grundstock aber ist unabdingbar.
Ich z.B. lasse, wenn sich wer im täglichen Leben geschlagen hat, auch mit mir über eine Alimentation reden, sofern ich solides erkenne.......Du weißt schon, was ich meine.[...]

All dies ist sicherlich wahr. Ich bin zu einer Schule gegangen, die zwischen einer regulaer Kleinbuergerlichen und eine wohlhabenden Gegen lag. Beide Personengruppen strengten sich in der Schule an, jedoch aus unterschiedlichen Gruenden. Die Kinder aus den wohlhabenden Elternhaeusern wurden zu einem grossen Teil von ihren Eltern getrieben. Die kleinbuergerlichen aus den Reihenhaeusern hatten einen internen Antrieb, d.h. sie kaempften um den sozialen Aufstieg. Dieses Gefuehl des sich Durchbeissens um jeden Preis, dass ich bei diesen Personen auch noch spaeter im Beruf sah, gab es bei den Kindern aus den besseren Elternhaeusern im Vergleich kaum.



Ich habe meinen Kindern den verantwortungsvollen Umgang mit Waffen weitestgehend vorgelebt. Mein Sohn interessiert sich nicht dafür, und meine Tochter wird in diesem Jahr wohl ihre erste WBK bekommen. Der Antrag läuft auf eine Sportpistole .22. Dann kriegen wir, so wie es aussieht, eine kleine Ruger ins Haus.
Angst hat bei uns keiner vor Waffen, einzig meine Frau war immer sehr skeptisch und vorsichtig, als die Kinder noch klein waren. Waffen nicht wegzuschließen wäre undenkbar gewesen.
[...]

Mein Sohn hat bisher kein Interesse an Schusswaffen, und das werde ich ihm weitgehend ueberlassen. Aber er ist ja auch noch sehr jung. Auch in meinem Hause sind die Waffen aus verschiedenen Gruenden weggeschlossen.
Ich kenne jedoch jemanden, der ein .50 BMG bei sich in der Garage stehen hat, um es ggf. auf seine eigene Schiessbahn zu schleppen. Fuer die Kinder ist das ein voellig normaler Vorgang, fast als wuerde der Vater den Rasenmaeher rausholen. Das Interesse der Kinder ist gleich null.

McDuff
24.06.2009, 05:51
In den USA wird halt auch nicht so ein gutmenschlicher Affentanz um Schusswaffen gemacht.
Es sind Gebrauchsgegenstände und so sollten sie auch gesehen werden. Töten kann man mit vielen Gegenständen und auch mit den bloßen Händen. Nicht die Waffe, sondern der Mensch tötet. Aber das geht ja in die hoplophoben Gutmenschenschädel nicht hinein.

Misteredd
24.06.2009, 07:28
Den Waffengegnern geht es nicht um den kampf gegen die Waffen, sondern um das gutmenschliche Belehren, um den Dünkel moralisch überlegen zu sein.

Wenn sie nicht mehr gegen Waffen kämpfen können, dann suchen und finden sie was neues!

McDuff
24.06.2009, 11:15
Den Waffengegnern geht es nicht um den kampf gegen die Waffen, sondern um das gutmenschliche Belehren, um den Dünkel moralisch überlegen zu sein.

Wenn sie nicht mehr gegen Waffen kämpfen können, dann suchen und finden sie was neues!

Stimmt, sowas habe ich mit Veganern auch erlebt.
Gott schütze uns vor Sturm und Wind und Gutmenschen die an der Regierung sind.

Haspelbein
24.06.2009, 15:00
In den USA wird halt auch nicht so ein gutmenschlicher Affentanz um Schusswaffen gemacht.
Es sind Gebrauchsgegenstände und so sollten sie auch gesehen werden. Töten kann man mit vielen Gegenständen und auch mit den bloßen Händen. Nicht die Waffe, sondern der Mensch tötet. Aber das geht ja in die hoplophoben Gutmenschenschädel nicht hinein.

Ich kannte jemand in einem US-Forum zum Waffenrecht, dessen Signatur lautete: "Guns don't kill people. I do!"

Bin mir jedoch nicht sicher, ob diese Einstellung dem Image hilft. *lach*

Letztendlich stimmt es jedoch, dass die Handlung vom Menschen ausgeht. Auch der Versuch, einer Schusswaffe eine moralische Kategorie zuzuordnen ("zum Toeten gedacht"), macht meiner Meinung nach keinen Sinn. Wenn mich jemand vorsaetzlich mit einem Auto ueberfaehrt, macht es fuer die Tat wenig aus, ob das Werkzeug urspruenglich zum Toeten gedacht war oder nicht. Es bleibt die Handlung des Menschen, die mit der Moral behaftet ist.

haihunter
25.06.2009, 17:56
In den USA wird halt auch nicht so ein gutmenschlicher Affentanz um Schusswaffen gemacht.
Es sind Gebrauchsgegenstände und so sollten sie auch gesehen werden. Töten kann man mit vielen Gegenständen und auch mit den bloßen Händen. Nicht die Waffe, sondern der Mensch tötet. Aber das geht ja in die hoplophoben Gutmenschenschädel nicht hinein.

Sehr gut ausgedrückt! Genau darum geht es: man geilt sich hier am "Tatmittel" auf, statt dessen sollte man doch lieber mal sein Augenmerk auf den Täter richten.

haihunter
25.06.2009, 18:03
Den Waffengegnern geht es nicht um den kampf gegen die Waffen, sondern um das gutmenschliche Belehren, um den Dünkel moralisch überlegen zu sein.

Wenn sie nicht mehr gegen Waffen kämpfen können, dann suchen und finden sie was neues!

Ja, genau. Es geht denen auch darum, ihre Meinung als die "allein seeligmachende" durchzusetzen. Ist eine tyypische linke Einstellung, dieses Moralgewäsch, dieses oberlehrerhafte Gehabe. Das findet man ja auch auf anderen gebietn, wie z.B. der Atompolitik.

Wenn ich schon den Spruch höre: "kein Mensch braucht großkalibrige Waffen zu Hause". Dieser Spruch kommt halt nur von Menschen, die daran kein Interesse haben. Ich jedenfalls brauche eine, nicht nur eine, sondern alle, die ich habe, um damit meinen Sport, mein Hobby, auszuüben. Genauso könnte ich hingehen und sagen: "Kein Mensch braucht ein Motorrad". Aber nur weil ich keines brauche, würde ich niemals hingehen und fordern, das Motorradfahren zu verbieten, auch wenn man dadurch mehr Menschenleben jährlich retten könnte als bei allen "School Shootings" der Welt in den letzten zehn Jahren ums Leben kamen.

Misteredd
25.06.2009, 18:12
Ja, genau. Es geht denen auch darum, ihre Meinung als die "allein seeligmachende" durchzusetzen. Ist eine tyypische linke Einstellung, dieses Moralgewäsch, dieses oberlehrerhafte Gehabe. Das findet man ja auch auf anderen gebietn, wie z.B. der Atompolitik.

Wenn ich schon den Spruch höre: "kein Mensch braucht großkalibrige Waffen zu Hause". Dieser Spruch kommt halt nur von Menschen, die daran kein Interesse haben. Ich jedenfalls brauche eine, nicht nur eine, sondern alle, die ich habe, um damit meinen Sport, mein Hobby, auszuüben. Genauso könnte ich hingehen und sagen: "Kein Mensch braucht ein Motorrad". Aber nur weil ich keines brauche, würde ich niemals hingehen und fordern, das Motorradfahren zu verbieten, auch wenn man dadurch mehr Menschenleben jährlich retten könnte als bei allen "School Shootings" der Welt in den letzten zehn Jahren ums Leben kamen.


Vor allem kann das doch beliebig ausgebaut werden.

Kein Mensch braucht mehr als 40 qm Wohnraum, mehr als 45 PS, mehr als 1500 Kilokalorien etc...

haihunter
25.06.2009, 18:16
Vor allem kann das doch beliebig ausgebaut werden.

Kein Mensch braucht mehr als 40 qm Wohnraum, mehr als 45 PS, mehr als 1500 Kilokalorien etc...

Ganz genau! Darauf wollte ich ja raus! Das muss sich jeder, der diesen Verbotsfetischisten das Wort redet, mal vor Augen halten. Das ist nix anderes als sozialistische Gleichmacherei.

War ja gestern ein bißchen schiessen und danach total geschockt als ich das Gespräch auf die Verschärfung des WaffG brachte. Da kamen Sprüche wie "damit kommen die eh nicht durch" (Verbot von Westernschiessen) und "wer nix zu verbergen hat, braucht keine Kontrolle zu fürchten" und ähnliches. Als ich dann sagte, mal sollte als legaler Waffenbesitzer die FDP, gab's bei einigen große Augen und dann kam der Satz. "Ich als Arbeiter kann doch keine FDP wählen!" Unglaublich!

Misteredd
27.06.2009, 20:36
Welche Flinte ist zur Jagd auf größere Vögel - ich meine vor allem Gänse und Kormorane zu empfehlen? Worauf muss man dabei achten?

Eine normale 12/70 BDF soll dafür nicht ausreichen. Soll mann dann besser zu Magnung 12/76 oder Supermagnum 12/89 greifen?

Selbstlader, Pump oder doch Kipplaufwaffe?

Stadtknecht
28.06.2009, 10:17
So, ich habe meine WBK und in ein paar Tagen werde ich eine Heckler & Koch USP mein Eigen nennen.

Misteredd
28.06.2009, 10:18
So, ich habe meine WBK und in ein paar Tagen werde ich eine Heckler & Koch USP mein Eigen nennen.

Glückwunsch!

Warum eine H&K USP ?

Sauerländer
28.06.2009, 10:48
(...)und dann kam der Satz. "Ich als Arbeiter kann doch keine FDP wählen!"
Erfreulich, dass noch nicht alle Mitbürger merkbefreit sind.:)

Stadtknecht
28.06.2009, 10:51
Glückwunsch!

Warum eine H&K USP ?

Ich habe mich genauer mit der USP, der P 99 und der Glock 17 beschäftigt.

Die Glock schied aus patriotischen Gründen aus und die P 99 liegt nicht so gut in der Hand. Außerdem hat die USP einen Polygonlauf.

Stadtknecht
28.06.2009, 10:55
...
Als ich dann sagte, mal sollte als legaler Waffenbesitzer die FDP, gab's bei einigen große Augen und dann kam der Satz. "Ich als Arbeiter kann doch keine FDP wählen!" Unglaublich!

Ich kann als Beamter auch nicht FDP wählen.

CDU / CSU, SPD, Grüne und Linkspartei allerdings auch nicht.

Mir bleibt nur die Protestwahl.

Misteredd
28.06.2009, 12:34
Ich kann als Beamter auch nicht FDP wählen.

CDU / CSU, SPD, Grüne und Linkspartei allerdings auch nicht.

Mir bleibt nur die Protestwahl.

Wenn Du als Beamter nicht zu den Bereichen Arbeitslosenverwaltung, soziale Unterstützung, öffentliche Daseinsfürsorge oder (bedingt) Finanzverwaltung zählst, dann kannst Du getrost die FDP wählen. Warum denn nicht?

franjo
28.06.2009, 19:29
Erfreulich, dass noch nicht alle Mitbürger merkbefreit sind.:)

Bemerkenswerter Beitrag


Ich kann als Beamter auch nicht FDP wählen.

CDU / CSU, SPD, Grüne und Linkspartei allerdings auch nicht.

Mir bleibt nur die Protestwahl.

Das ist so.


Wenn Du als Beamter nicht zu den Bereichen Arbeitslosenverwaltung, soziale Unterstützung, öffentliche Daseinsfürsorge oder (bedingt) Finanzverwaltung zählst, dann kannst Du getrost die FDP wählen. Warum denn nicht?

Du verstehst nicht, worum es geht, ansonsten fielen Deine Fragen anders aus.

franjo

Misteredd
28.06.2009, 21:22
Du verstehst nicht, worum es geht, ansonsten fielen Deine Fragen anders aus.

franjo

Dann sprich es eben deutlich aus.

McDuff
29.06.2009, 10:59
Welche Flinte ist zur Jagd auf größere Vögel - ich meine vor allem Gänse und Kormorane zu empfehlen? Worauf muss man dabei achten?

Eine normale 12/70 BDF soll dafür nicht ausreichen. Soll mann dann besser zu Magnung 12/76 oder Supermagnum 12/89 greifen?

Selbstlader, Pump oder doch Kipplaufwaffe?

12/70 langt da locker. Solltest nur auf langen Lauf oder Läufe mit Fullchoke achten. Dann klappt das mit den Hochfliegern.

Haspelbein
29.06.2009, 13:53
12/70 langt da locker. Solltest nur auf langen Lauf oder Läufe mit Fullchoke achten. Dann klappt das mit den Hochfliegern.

In den USA geht das in die Richtung von 12/76 mit Selbstladern, was die Jagd auf Kanadagaense betrifft. Sie loesen so langsam die Pump-Action in dieser Hinsicht ab, da der Rueckstoss bei den Selbstladern als angenehmer empfunden wird.

Ansonsten haengt die Dimensionierung der Flinte auch etwas vom verwendeten Schrot ab. Die Verbreitung der Magnum-Schrotpatronen ging in den USA mit der Einfuehrung des Stahlschrotes einher.

Misteredd
29.06.2009, 16:11
In den USA geht das in die Richtung von 12/76 mit Selbstladern, was die Jagd auf Kanadagaense betrifft. Sie loesen so langsam die Pump-Action in dieser Hinsicht ab, da der Rueckstoss bei den Selbstladern als angenehmer empfunden wird.

Ansonsten haengt die Dimensionierung der Flinte auch etwas vom verwendeten Schrot ab. Die Verbreitung der Magnum-Schrotpatronen ging in den USA mit der Einfuehrung des Stahlschrotes einher.


Was ist mit der 12/89 ?

McDuff
29.06.2009, 16:16
Ich weiß nicht ob die noch einen Vorteil bringt. Man müsste es ausprobieren. Ich halte dieses eher für Geldmacherei der Munhersteller und wenn schon 89 dann 10/89 :)

Misteredd
29.06.2009, 16:16
Ich weiß nicht ob die noch einen Vorteil bringt. Man müsste es ausprobieren. Ich halte dieses eher für Geldmacherei der Munhersteller und wenn schon 89 dann 10/89 :)

Die habe ich hier noch nicht gesehen. Die wäre aber wohl auch interessant.

Haspelbein
29.06.2009, 16:17
Was ist mit der 12/89 ?

Es gibt sie, sind jedoch sehr selten zu finden. Liegt z.T. daran, dass wenn man eine 12/76 wirklich ausreizt, der Rueckstoss bereits oberhalb dessen liegt, was die meisten Jaeger/Schuetzen tolerieren.

Dann gibt es natuerlich auch die 10ga., die aus aehnlichen Gruenden nur selten angetroffen wird.

Stadtknecht
29.06.2009, 18:48
Wenn Du als Beamter nicht zu den Bereichen Arbeitslosenverwaltung, soziale Unterstützung, öffentliche Daseinsfürsorge oder (bedingt) Finanzverwaltung zählst, dann kannst Du getrost die FDP wählen. Warum denn nicht?

Weil ich unter einer schwarz-gelben landesregierung Einkommenskürzungen um ca. 17% hinnehmen musste.
Dafür werde ich die FDP nicht auch noch belohnen.

McDuff
29.06.2009, 19:39
Weil ich unter einer schwarz-gelben landesregierung Einkommenskürzungen um ca. 17% hinnehmen musste.
Dafür werde ich die FDP nicht auch noch belohnen.

Dann wäre da noch die Piratenpartei, welche trotz ihres seltsamen Namens recht liberal ist und auch nichts gegen Legalwaffen hat.

Stadtknecht
29.06.2009, 19:48
Dann wäre da noch die Piratenpartei, welche trotz ihres seltsamen Namens recht liberal ist und auch nichts gegen Legalwaffen hat.

Ich habe mir vor einiger Zeit im netz das Parteiprogramm der Republikaner angesehen und ich finde mich in vielen Positionen wieder.

Vermutlich werde ich die Republikaner wählen.

McDuff
30.06.2009, 05:41
Ich habe mir vor einiger Zeit im netz das Parteiprogramm der Republikaner angesehen und ich finde mich in vielen Positionen wieder.

Vermutlich werde ich die Republikaner wählen.

Das sind vernünftige, patriotische Leute, die das GG mehr beachten als die Koalitionsmischpoke es je getan hat.

Ich gebe die Hoffnung auf Vernunft nicht auf und peile eine Glock 21 an, die mir von einem Polizeitrainer sehr empfohlen wurde.

franjo
30.06.2009, 06:07
Ich habe mir vor einiger Zeit im netz das Parteiprogramm der Republikaner angesehen und ich finde mich in vielen Positionen wieder.

Vermutlich werde ich die Republikaner wählen.

MOin

Wie Du schon geschrieben hast, wird das wohl eine Protestwahl sein.
Ein Jagdkollege von mir ist gerade bei den REP ausgetreten. Ich erkundigte mich ausführlich warum.
Folgende Gründe führt er an:
1) Die REP haben seit 1983 17 Grundsatzprogramme angelegt.
2) Die REP fordern den Austritt aus der EU, was für eine Exportnation wie D natürlich unmöglich ist.
3) Die REP fordern eine Nachträgliche Entschädigung der SED-Opfer nach NS Vorbild, und zudem Prozesse gegen DDR-Obere nach NS Vorbild
4) Die REP unterstützen den Ausstieg der BRD aus dem Atomprogramm.

Alles das kann man in dem aktuellen Grundsatzpapier nachlesen, und vieles mehr.

Es macht mich fastz betroffen, daß ich keine unterstützenswerte Partei in unserem Land erkenne.

franjo

haihunter
30.06.2009, 11:14
Erfreulich, dass noch nicht alle Mitbürger merkbefreit sind.:)

Sagt ein Extremist! :))

haihunter
30.06.2009, 11:16
Ich kann als Beamter auch nicht FDP wählen.

CDU / CSU, SPD, Grüne und Linkspartei allerdings auch nicht.

Mir bleibt nur die Protestwahl.

Damit wirfst Du Deine Stimme weg. Als legaler Waffenbesitzer stimmst damit auch gegen Deine eigenen Interessen.

haihunter
30.06.2009, 11:18
So, ich habe meine WBK und in ein paar Tagen werde ich eine Heckler & Koch USP mein Eigen nennen.

Glückwunsch und "Gut Schuss"!

haihunter
30.06.2009, 11:30
Ich habe mir vor einiger Zeit im netz das Parteiprogramm der Republikaner angesehen und ich finde mich in vielen Positionen wieder.

Vermutlich werde ich die Republikaner wählen.

Das Programm der Rep's ist zwar wirklich recht gut, aber was nützt das, wenn die Basis, und nicht nur die, nicht in der Lage ist das umsetzen? Darüber hinaus gibt es eine Unmenge an wirklichen Dummschwätzern in der Partei, die von Politik absolut keine Ahnung haben. Auch gibt es immer noch Extremisten in dieser Partei. Daß die Rep's nix mehr reißen, sieht man doch daran, daß sie bei jeder Wahl Stimmen verlieren. Es würde mich wundern, wenn die bei den Bundestagswahlen auch ur die Wahlkampfkostenerstattung schaffen würden.

Die Politik der Rep's ist auf absolute Totalopposition abgestimmt. Ich war ja mal Mitglied bei denen und als ich sagte, man müsse als Partei auch kompromissbereit sein, damit man irgendwann auch mal koalitionsfähig ist, wurde mir klipp und klar zu verstehen gegeben, daß man das gar nicht anstrebt. Die Rep's sind einfach nicht wählbar. Wer also in dieser Art seine Stimme verschenkt, braucht sich nicht zu wundern, wenn hier in Deutschland alles den Bach runtergeht.

Sauerländer
30.06.2009, 11:33
Sagt ein Extremist! :))
Was auch immer eine eventuelle Bezeichnung meiner Person mit der Nichtwählbarkeit der FDP für einen großen Teil der Bevölkerung zu tun hat...

Sauerländer
30.06.2009, 11:43
Damit wirfst Du Deine Stimme weg.
Seine Stimme wirft weg, wer eine Partei wählt, deren Programm nur marginal dem entspricht, was er will, bloß weil er sich einreden lässt, es sei "unrealistisch", von einem Erfolg anderer Parteien auszugehen, und damit den Dienst an einer selbsterfüllenden Prophezeiung übt.

Als legaler Waffenbesitzer stimmst damit auch gegen Deine eigenen Interessen.
Nun ist der legale Waffenbesitzer aber nicht NUR Waffenbesitzer und sonst gar nichts.
Würde man in diesem Sinne eine Partei nur nach einem einzigen Punkt wählen, könnte ja auch der gute alte Sauerländer (wie er es früher mal tat...ähem...und definitiv nicht mehr tun würde) die Linkspartei wählen, weil ihm deren ökonomische Vorstellungen im Vergleich mit denen der anderen großen Parteien halbwegs zusagen, obwohl er deren Gesellschaftspolitik für das Ende des Abendlandes, ihre wehrpolitischen Vorstellungen für weltfremden Pazifismus und Oskar Lafontaine für ein Charakterschwein hält.
Klingt nicht besonders helle, nicht wahr?

Sauerländer
30.06.2009, 11:56
Das Programm der Rep's ist zwar wirklich recht gut, aber was nützt das, wenn die Basis, und nicht nur die, nicht in der Lage ist das umsetzen? Darüber hinaus gibt es eine Unmenge an wirklichen Dummschwätzern in der Partei, die von Politik absolut keine Ahnung haben. Auch gibt es immer noch Extremisten in dieser Partei. Daß die Rep's nix mehr reißen, sieht man doch daran, daß sie bei jeder Wahl Stimmen verlieren. Es würde mich wundern, wenn die bei den Bundestagswahlen auch ur die Wahlkampfkostenerstattung schaffen würden.
Aber WARUM verlieren sie permanent Stimmen?
Nach meinem Dafürhalten, weil sie eben keine nationalkonservative Kraft sind, sondern eine, die zu nichts anderem kommt, als sich von tatsächlichen oder angeblichen Extremisten zu distanzieren. Und wenn eine Partei immer wieder betont: A) Wir sind brave Demokraten, B) Wir sind nicht "rechtsextrem" (was immer das im Einzelfall sein mag) - dann fragt sich der potentielle Wähler irgendwann:
"Gut, jetzt wissen wir, was Ihr NICHT seid - was SEID Ihr denn?"
An Themenfeldern für eine konservative Kraft mangelt es ja nun wahrlich nicht. Aber die werden nicht besetzt. Und wenn andere, "extremistische" Kräfte sie teilweise besetzen, reagiert man darauf nicht mit "Begrüßenswert, dass dieser Punkt auch dort vertreten wird, allerdings glauben wir, dass WIR das glaubwürdiger tun können, weil....", sondern man lässt das Thema fallen wie ein heisses Eisen und verfällt wieder in den alten Reflex, nichts sei so wichtig wie herauszustellen, dass man mit "solchen Leuten" nichts zu tun habe.

Herrgott nochmal, wer soll denn so einen Blödsinn wählen?
Wenn ich eine Kraft will, die gelegentlich behauptet, die Konservativen in diesem Land zu vertreten, der man aber kaum anmerkt, inwiefern sie das tut, und die auch groß darin ist, sich vom "rechten Rand" abzugrenzen - dann kann ich auch die Union wählen (was ich natürlich NICHT tue).

Die Politik der Rep's ist auf absolute Totalopposition abgestimmt. Ich war ja mal Mitglied bei denen und als ich sagte, man müsse als Partei auch kompromissbereit sein, damit man irgendwann auch mal koalitionsfähig ist, wurde mir klipp und klar zu verstehen gegeben, daß man das gar nicht anstrebt. Die Rep's sind einfach nicht wählbar. Wer also in dieser Art seine Stimme verschenkt, braucht sich nicht zu wundern, wenn hier in Deutschland alles den Bach runtergeht.
Nicht zu wundern, dass die BRD den Bach runtergeht, braucht sich der, der für etablierte Kräfte, die diesen Niedergang zu verantworten haben, seine Stimme abgibt, obwohl er den Niedergang wahrnimmt und erkennen müsste, dass der verlangt, dass sich grundsätzlich etwas ändert.

Herr K.
30.06.2009, 14:34
Ich kannte jemand in einem US-Forum zum Waffenrecht, dessen Signatur lautete: "Guns don't kill people. I do!"

Bin mir jedoch nicht sicher, ob diese Einstellung dem Image hilft. *lach*

Letztendlich stimmt es jedoch, dass die Handlung vom Menschen ausgeht. Auch der Versuch, einer Schusswaffe eine moralische Kategorie zuzuordnen ("zum Toeten gedacht"), macht meiner Meinung nach keinen Sinn. Wenn mich jemand vorsaetzlich mit einem Auto ueberfaehrt, macht es fuer die Tat wenig aus, ob das Werkzeug urspruenglich zum Toeten gedacht war oder nicht. Es bleibt die Handlung des Menschen, die mit der Moral behaftet ist.

Hm. Bin jetzt, da weit davon entfernt, irgendwas mit Waffen am Hut zu haben, in der Frage, ob und wenn wie der freie Umgang mit Ihnen sinnvoll ist, wohl etwas voreingenommen. Keine Frage das. Generell kein Verbotsfanatiker - nicht, weil ich Waffenbesitz nun für ein unbedingtes verteidigenswertes Freiheitsgut hielte, sonder mehr aus Einsicht, dass Verbote nur sehr bedingt vor Mißbrauch schützen - sehe ich die im Anschluß an Amokläufe oder anderweitige Gewaltverbrechen regelmäßig aufkommenden Hysteriereaktionen als das an, was sie sind: Nebelkerzen, die sich um Ursachen nicht scheren, dafür aber das trügerische Gefühl vermitteln, doch irgendetwas getan zu haben. Scheinaktionen eben.
NUR:
Die Argumentation darauf zu verlegen, dass man leblosen Objekten, was ja formal durchaus richtig ist, jede moralische Implikation abspricht, läßt völlig außer Acht, dass der Zweck des jeweiligen Dings schon mehr als ein Tendenz aufweist, was den mit ihm anzufangen ist. Somit dann auch eine moralische Dimension besitzt. Eine Streitaxt, mit der ich in der Küche auch recht umständlich Gemüse hacken könnte, ist nun mal etwas anderes als ein Bügeleisen, obwohl ich neben faltenfreien Hemden auch weitaus Übleres mit ihm besorgen könnte. Hier nur auf den handelnden Mensch zu verweisen, ohne die jeweilige Hauptverwendnung zu benennen, scheint mir wenig überzeugend. Waffen sind - im engeren Sinne ihrer Verwendung - auf Zerstörung ausgerichtet, ein Fahrzeug auf den Transport von Personen oder Gütern. Erstes ist moralisch schon sagen wir diskussionswürdig, zweites im moralischen Sinn dann schon eher unbedenklich.

Herr K.
30.06.2009, 14:40
[...]
Würde man in diesem Sinne eine Partei nur nach einem einzigen Punkt wählen, könnte ja auch der gute alte Sauerländer (wie er es früher mal tat...ähem...und definitiv nicht mehr tun würde) die Linkspartei wählen, [...]

Wer weiß schon, was die Zukunft bringt?

Ohne hier ein Fass aufmachen zu wollen: Sich gegen Kriegseinsätze auszusprechen, die in ihrer Motivation hochgradig zweifelhaft sind, ist m.E. dann doch etwas anderes als weltfremder Pazifismus.

Sauerländer
30.06.2009, 14:55
Wer weiß schon, was die Zukunft bringt?
Niemand. Gerade deshalb ist es äusserst unvernünftig, der Verteidigungsbereitschaft des eigenen Landes zu wenig Aufmerksamkeit zu widmen, selbst wenn man für den Augenblick von angeblichen Freunden umzingelt sein mag.

Ohne hier ein Fass aufmachen zu wollen: Sich gegen Kriegseinsätze auszusprechen, die in ihrer Motivation hochgradig zweifelhaft sind, ist m.E. dann doch etwas anderes als weltfremder Pazifismus.
Ich bezog mich keineswegs auf deren Ablehnung von Afghanistan- und Kosovoeinsatz. Diese Ablehnung teile ich vollständig.

Haspelbein
30.06.2009, 15:03
[...]
Die Argumentation darauf zu verlegen, dass man leblosen Objekten, was ja formal durchaus richtig ist, jede moralische Implikation abspricht, läßt völlig außer Acht, dass der Zweck des jeweiligen Dings schon mehr als ein Tendenz aufweist, was den mit ihm anzufangen ist. Somit dann auch eine moralische Dimension besitzt. Eine Streitaxt, mit der ich in der Küche auch recht umständlich Gemüse hacken könnte, ist nun mal etwas anderes als ein Bügeleisen, obwohl ich neben faltenfreien Hemden auch weitaus Übleres mit ihm besorgen könnte. Hier nur auf den handelnden Mensch zu verweisen, ohne die jeweilige Hauptverwendnung zu benennen, scheint mir wenig überzeugend. Waffen sind - im engeren Sinne ihrer Verwendung - auf Zerstörung ausgerichtet, ein Fahrzeug auf den Transport von Personen oder Gütern. Erstes ist moralisch schon sagen wir diskussionswürdig, zweites im moralischen Sinn dann schon eher unbedenklich.

Tut mir leid, dem kann ich nur wenig folgen, oder nur in voelligen Extrembeispielen. (Atombombe) Eine Streitaxt mag zwar in der Kueche unpraktisch sein, allerdings ist sie ebenso wie mein Beil in der Garage voellig ungefaehrlich, solange ich sie nicht missbrauche. Ebenso kann ich mit meinem Beil einen ganz aehnlichen Schaden anrichten, wie mit der Streitaxt, wahrscheinlich ist es durch seine moderne Herstellung wahrscheinlich noch stabiler. Sie unterscheiden sich nicht in ihrer Gefaehrlichkeit, noch koennte ich mit ihnen veruebte Taten letztendlich eine unterschiedliche moralische Wertung beimessen.

Ebenso sieht es mit dem Auto aus. Letztendlich bin ich (auch persoenlich) in der Lage, mit einem Auto wesentlich mehr Schaden anzurichten als mit einer Schusswaffe. Auch wenn ich hier keine Anleitungen geben moechte, so haben dies Aufstaendische und Terroristen in aller Welt kapiert.

Der Umkehrschluss deiner Argumentation, dass ein mit einem Auto veruebten Verbrechen, da durch seine urspruengliche Intention bei der Herstellung weniger gefaehrlich, eine andere moralische Kategorie darstellen soll, kann ich nicht nachvollziehen.

Misteredd
30.06.2009, 15:04
Aber WARUM verlieren sie permanent Stimmen?


Weil ein zerstrittener Haufen, der beständig seine Meinung oder sein Programm ändert und keine Richtung einhält eben nichts wert ist. Wenn Du die wählst, weißt Du doch nicht, was Du bekommst.

Stadtknecht
30.06.2009, 15:40
Damit wirfst Du Deine Stimme weg. Als legaler Waffenbesitzer stimmst damit auch gegen Deine eigenen Interessen.

Was soll ich sonst wählen außer Protest?

Misteredd
30.06.2009, 15:55
Was soll ich sonst wählen außer Protest?

Ich hätte da einen Vorschlag! :cool2:

franjo
30.06.2009, 15:55
Weil ein zerstrittener Haufen, der beständig seine Meinung oder sein Programm ändert und keine Richtung einhält eben nichts wert ist. Wenn Du die wählst, weißt Du doch nicht, was Du bekommst.

Moin

Ohne streiten zu wollen, wen meinst Du damit.? Die FDP.?
Genau die ändert ständig die Richtung, popularisiert, und hat zudem programmatische Ansichten, die hahnebüchener nicht sein können.
Bezahlbar übrigens auch nicht.
Natürlich trifft das so ähnlich auf die REP zu, ich frag ja nur.
Mittlerweile darf ich seit über 30 Jahren wählen, und habe bei noch keiner Partei soviel Flexibilität erlebt, wie sie die FDP zeigt.

franjo

Misteredd
30.06.2009, 15:59
Moin

Ohne streiten zu wollen, wen meinst Du damit.? Die FDP.?
Genau die ändert ständig die Richtung, popularisiert, und hat zudem programmatische Ansichten, die hahnebüchener nicht sein können.
Bezahlbar übrigens auch nicht.
Natürlich trifft das so ähnlich auf die REP zu, ich frag ja nur.
Mittlerweile darf ich seit über 30 Jahren wählen, und habe bei noch keiner Partei soviel Flexibilität erlebt, wie sie die FDP zeigt.

franjo

Das ist doch leider nur Geblubber. Wenn Du diskutieren möchtest, dann tu das im richtigen Thread und werde dann konkret. Ich möchte Dich aber vorwarnen - ich kenne das FDP Programm.

PS: Wenn die Umfaller wären, wie immer mal so kolportiert wird, dann wäre Westerwelle Aussenminister und Schröder noch immer Kanzler.

franjo
30.06.2009, 16:19
Das ist doch leider nur Geblubber. Wenn Du diskutieren möchtest, dann tu das im richtigen Thread und werde dann konkret. Ich möchte Dich aber vorwarnen - ich kenne das FDP Programm.

PS: Wenn die Umfaller wären, wie immer mal so kolportiert wird, dann wäre Westerwelle Aussenminister und Schröder noch immer Kanzler.

Moin

Da ich schrieb, ich möchte nicht streiten, finde ich Deine Geblubbereinschätzung tragisch.

Schröder&Westerwelle wurde nichts, weil Rot/Grün populärer/durchsetzbarer war.

Hätte die FDP gewollt, wäre es trotzdem nichts geworden.

In den letzten Jahrzehnten war es immer so.

Wenn Du das FDP Programm kennst, kannst Du hier bestimmt auch verraten, wie das FDP Steuermodell finanzierbar wird (beispielhaft, ich habe noch andere Unklarheiten, die ich für mich beantwortete, die FDP nicht).

Das ist genau so ein Hohlschuß, wie das verstärkte Eintreten für Legalwaffenbesitzer.

Ich schreibe es nochmal, ich möchte nicht streiten, aber Fakten sind und bleiben Fakten.

Wesentlich finde ich, die Geschichte zu beobachten, und daraus zu lernen.

franjo

Misteredd
30.06.2009, 16:37
Moin

Da ich schrieb, ich möchte nicht streiten, finde ich Deine Geblubbereinschätzung tragisch.

Schröder&Westerwelle wurde nichts, weil Rot/Grün populärer/durchsetzbarer war.

Hätte die FDP gewollt, wäre es trotzdem nichts geworden.

In den letzten Jahrzehnten war es immer so.

Wenn Du das FDP Programm kennst, kannst Du hier bestimmt auch verraten, wie das FDP Steuermodell finanzierbar wird (beispielhaft, ich habe noch andere Unklarheiten, die ich für mich beantwortete, die FDP nicht).

Das ist genau so ein Hohlschuß, wie das verstärkte Eintreten für Legalwaffenbesitzer.

Ich schreibe es nochmal, ich möchte nicht streiten, aber Fakten sind und bleiben Fakten.

Wesentlich finde ich, die Geschichte zu beobachten, und daraus zu lernen.

franjo

OK, die Vorschläge bringe ich hier:

http://www.politikforen.net/showthread.php?p=2963062#post2963062

Prüf sie bitte selbst durch und schreib mir Deine Meinung. Ich brauche etwas Zeit, um alle Vorschläge hier vorzubringen. Ich bringe sie dann Stück für Stück!

haihunter
30.06.2009, 16:42
Was soll ich sonst wählen außer Protest?

FDP! Kompetent und bürgerlich!

haihunter
30.06.2009, 16:44
PS: Wenn die Umfaller wären, wie immer mal so kolportiert wird, dann wäre Westerwelle Aussenminister und Schröder noch immer Kanzler.

Super ausgekontert! :top::top::top:

franjo
30.06.2009, 16:47
OK, die Vorschläge bringe ich hier:

http://www.politikforen.net/showthread.php?p=2963062#post2963062

Prüf sie bitte selbst durch und schreib mir Deine Meinung. Ich brauche etwas Zeit, um alle Vorschläge hier vorzubringen. Ich bringe sie dann Stück für Stück!

Gutachten erstelle ich täglich, allerdings im Maschbau, technisch nachvollziehbar.
Mit derartigem FDP-Plangeschwafel, das nach entsprechenden Koalitionsverhandlungen ganz anders aussieht, braucht mir keiner zu kommen.
Denke darüber bitte nach.
Analysiere, und laß Dich nicht von strategischem, oft falschem blenden. Schade, daß das so ist, ist aber so.


FDP! Kompetent und bürgerlich!

Ohne Worte

franjo

haihunter
30.06.2009, 16:50
Seine Stimme wirft weg, wer eine Partei wählt, deren Programm nur marginal dem entspricht, was er will, bloß weil er sich einreden lässt, es sei "unrealistisch", von einem Erfolg anderer Parteien auszugehen, und damit den Dienst an einer selbsterfüllenden Prophezeiung übt.

Nun ist der legale Waffenbesitzer aber nicht NUR Waffenbesitzer und sonst gar nichts.

Stimmt natürlich, aber das Hobby eines Menschen ist nun mal für (fast) jeden enorm wichtig. Ich gehe genauso auf die Barrikaden für meine Waffen, wie ich mich z.B. gegen unsinnige Tauchverbote an betauchbaren Gewässern engagieren würde. Und nach solche Kriterien wähle ich dann auch, insbesondere, wenn der Rest der Politik einer Partei dazu noch glasklar überzeugt, wie das bei der FDP der Fall ist.

Hier sollten wir aber nicht über Parteien diskutieren, sondern dies ist unser "Waffenstrang". Wir können ja gerne das entsprechende Thema in der Rubrik "Parteien/ Wahlen" aufmachen.

franjo
30.06.2009, 16:54
Stimmt natürlich, aber das Hobby eines Menschen ist nun mal für (fast) jeden enorm wichtig. Ich gehe genauso auf die Barrikaden für meine Waffen, wie ich mich z.B. gegen unsinnige Tauchverbote an betauchbaren Gewässern engagieren würde. Und nach solche Kriterien wähle ich dann auch, insbesondere, wenn der Rest der Politik einer Partei dazu noch glasklar überzeugt, wie das bei der FDP der Fall ist.

Hier sollten wir aber nicht über Parteien diskutieren, sondern dies ist unser "Waffenstrang". Wir können ja gerne das entsprechende Thema in der Rubrik "Parteien/ Wahlen" aufmachen.

Da Dein Beitrag zum Thema Waffen bisher bescheiden ausfällt, stellt sich mir die Frage, was machsten Du hier.??????????????????????????????

War doch eher Politik, oder?

franjo

haihunter
30.06.2009, 16:58
Hm. Bin jetzt, da weit davon entfernt, irgendwas mit Waffen am Hut zu haben, in der Frage, ob und wenn wie der freie Umgang mit Ihnen sinnvoll ist, wohl etwas voreingenommen.

Kein Mensch hier redet dem "freien Umgang" mit Waffen das Wort. Wir wollen dagegen lediglich nach wie vor in der Lage sein, unser Hobby ohne staatlichen Verbotsfetischismus auszuüben.


Keine Frage das. Generell kein Verbotsfanatiker - nicht, weil ich Waffenbesitz nun für ein unbedingtes verteidigenswertes Freiheitsgut hielte, sonder mehr aus Einsicht, dass Verbote nur sehr bedingt vor Mißbrauch schützen - sehe ich die im Anschluß an Amokläufe oder anderweitige Gewaltverbrechen regelmäßig aufkommenden Hysteriereaktionen als das an, was sie sind: Nebelkerzen, die sich um Ursachen nicht scheren, dafür aber das trügerische Gefühl vermitteln, doch irgendetwas getan zu haben. Scheinaktionen eben.

Richtig erkannt. Man beschränkt sich hier auf das Tatmittel und vergisst dabei den Täter, der bei Nichtvorhandensein des einen Tatmittels eben zu einem anderen greift. Die Ursachen für einen Amoklauf werden auch ausgeklammert, obwohl man eigentlich dort ansetzen muss.


NUR:
Die Argumentation darauf zu verlegen, dass man leblosen Objekten, was ja formal durchaus richtig ist, jede moralische Implikation abspricht, läßt völlig außer Acht, dass der Zweck des jeweiligen Dings schon mehr als ein Tendenz aufweist, was den mit ihm anzufangen ist. Somit dann auch eine moralische Dimension besitzt. Eine Streitaxt, mit der ich in der Küche auch recht umständlich Gemüse hacken könnte, ist nun mal etwas anderes als ein Bügeleisen, obwohl ich neben faltenfreien Hemden auch weitaus Übleres mit ihm besorgen könnte. Hier nur auf den handelnden Mensch zu verweisen, ohne die jeweilige Hauptverwendnung zu benennen, scheint mir wenig überzeugend. Waffen sind - im engeren Sinne ihrer Verwendung - auf Zerstörung ausgerichtet, ein Fahrzeug auf den Transport von Personen oder Gütern. Erstes ist moralisch schon sagen wir diskussionswürdig, zweites im moralischen Sinn dann schon eher unbedenklich.

Meine Waffen sind nicht zur Zerstörung ausgerichtet, sondenr um damit auf verschiedene Distanzen möglichst präzise Löcher in Zielscheiben zu stanzen. Davon mal abgesehen hinken Deine Vergleiche ganz gewaltig, denn kein Mensch würde mit einer Streitaxt in der Küche arbeiten, möglicherweise aber einen Baum damit fällen.

haihunter
30.06.2009, 17:00
Da Dein Beitrag zum Thema Waffen bisher bescheiden ausfällt, stellt sich mir die Frage, was machsten Du hier.??????????????????????????????

War doch eher Politik, oder?

franjo

Das WaffG und geplante Verschärfungen haben hier durchaus was zu suchen, Diskussionen über Parteien, die darüber hinaus gehen, allerdings nicht. Sehr schwer zu verstehen für Dich???? :))

franjo
30.06.2009, 17:14
Das WaffG und geplante Verschärfungen haben hier durchaus was zu suchen, Diskussionen über Parteien, die darüber hinaus gehen, allerdings nicht. Sehr schwer zu verstehen für Dich???? :))

Moin

Ich halte Dich für derart peinlich, daß ich darauf nicht eingehen werde.
Den Rest erledigst Du in Deiner Bescheidenheit (geistig) selbst.

franjo

Misteredd
30.06.2009, 17:22
Das WaffG und geplante Verschärfungen haben hier durchaus was zu suchen, Diskussionen über Parteien, die darüber hinaus gehen, allerdings nicht. Sehr schwer zu verstehen für Dich???? :))


Moin

Ich halte Dich für derart peinlich, daß ich darauf nicht eingehen werde.
Den Rest erledigst Du in Deiner Bescheidenheit (geistig) selbst.

franjo


Aufhören ihr Streithähne! Das bringt doch nichts!

Misteredd
30.06.2009, 18:00
Gutachten erstelle ich täglich, allerdings im Maschbau, technisch nachvollziehbar.
Mit derartigem FDP-Plangeschwafel, das nach entsprechenden Koalitionsverhandlungen ganz anders aussieht, braucht mir keiner zu kommen.
Denke darüber bitte nach.
Analysiere, und laß Dich nicht von strategischem, oft falschem blenden. Schade, daß das so ist, ist aber so.



Ohne Worte

franjo

Bin fertig und erwarte Deine erste Meinung. Falls Du weitere Zahlen benötigst, werde ich sie Dir liefern.

Ich schreibe auch jeden Tag (Rechts-)Gutachten.

Misteredd
30.06.2009, 18:53
OK, da Du da nicht liefern kannst, werde ich Dich einfach in Ruhe (links liegen) lassen.

franjo
30.06.2009, 19:04
OK, da Du da nicht liefern kannst, werde ich Dich einfach in Ruhe (links liegen) lassen.

Moin

Ein letztes, Du unsachlicher Trottel, der mich links liegen lässt.
Wer zu kontroversen Gesprächen nicht in der Lage ist, sollte es lassen, oder solange warten, bis er es kann.

Du mich auch.

franjo

Misteredd
30.06.2009, 19:08
Moin

Ein letztes, Du unsachlicher Trottel, der mich links liegen lässt.
Wer zu kontroversen Gesprächen nicht in der Lage ist, sollte es lassen, oder solange warten, bis er es kann.

Du mich auch.

franjo

Wenn ein kontroverses Gespräch in mehreren relativ konkreten Vorschlägen meinerseits und von Dir nur "Träumer" kommt, dann kannst Du das doch wohl kaum kontroverses Gespräch nennen.

Na ja, wer sich sonst nur Schrauben und Metall durch den Kopf gehen läßt ....


http://3.bp.blogspot.com/_f8xBMTkHOxc/SVfKC_GK92I/AAAAAAAABJU/QijzqWL5ff8/s400/08-12-28_no344_schneemonster.jpg

franjo
30.06.2009, 19:39
Bin fertig und erwarte Deine erste Meinung. Falls Du weitere Zahlen benötigst, werde ich sie Dir liefern.

Ich schreibe auch jeden Tag (Rechts-)Gutachten.

Sodele

Ist das fleißige Bienchen nicht gelobt worden, pfui aber auch.
Du wirst noch lernen, daß Faktenwissen etwas anderes ist als zusammengetragenes Geschreibsel.
Und ab jetzt spielst Du ohne mich Erwachsensein, versprochen.

franjo

Misteredd
30.06.2009, 19:45
Sodele

Ist das fleißige Bienchen nicht gelobt worden, pfui aber auch.
Du wirst noch lernen, daß Faktenwissen etwas anderes ist als zusammengetragenes Geschreibsel.
Und ab jetzt spielst Du ohne mich Erwachsensein, versprochen.

franjo


Als Erwachsener merkt man schnell, wer eine Luftnummer ist und wer nicht.

Komm doch mal wieder in der Gegend von Speyer oder Rheinsheim Wildsauen jagen. Hoffentlich kann ich Dich unterscheiden.

Sodele alter Sack, es ist wohl Zeit für die Schnabeltasse!

haihunter
01.07.2009, 12:59
Moin

Ich halte Dich für derart peinlich, daß ich darauf nicht eingehen werde.
Den Rest erledigst Du in Deiner Bescheidenheit (geistig) selbst.

franjo

Daß Du auf sachliche Beiträge nicht eingehen kannst, hast Du in diesem Strang bereits mehrfach bewiesen. Es fehlen Dir halt Argumente.

Stadtknecht
01.07.2009, 14:22
FDP! Kompetent und bürgerlich!

Mit der Eigenschaft, Staatsdiener mit eher mittlerem Einkommen zu knechten, zu schikanieren, zu drangsalieren und ihnen das Gehalt zu kürzen.

FDP wähle ich definitiv nicht.

Haspelbein
01.07.2009, 14:34
Die FDP werde ich auch nicht waehlen. Das liegt aber eher daran, dass ich in Deutschland eh nicht mehr waehlen kann! :D

McDuff
03.07.2009, 06:00
Um wieder aufts Thema zu kommen. Ich bin von der Auto5 mehr als begeistert! Trotz ihres Alters schießt sie präziser als manch neue Flinte und die Sache mit den Friktionsringen ist gar kein Thema. Es gibt zwei Stellungen, eine für starke Ladungen und eine für leichte. Man läßt auf stark stehen und wenn dann wegen der Mun nicht mehr sauber repetiert wird stellt man auf leicht um. Aber das ist nur bei leichten Sportladungen der Fall. Ich habe verschiedene Jagdpatronen ausprobiert und die Flinte arbeitete immer sauber und störungsfrei. Browning war schon ein genialer Konstrukteur!

franjo
04.07.2009, 19:36
Stimmt natürlich, aber das Hobby eines Menschen ist nun mal für (fast) jeden enorm wichtig. Ich gehe genauso auf die Barrikaden für meine Waffen, wie ich mich z.B. gegen unsinnige Tauchverbote an betauchbaren Gewässern engagieren würde. Und nach solche Kriterien wähle ich dann auch, insbesondere, wenn der Rest der Politik einer Partei dazu noch glasklar überzeugt, wie das bei der FDP der Fall ist.

Hier sollten wir aber nicht über Parteien diskutieren, sondern dies ist unser "Waffenstrang". Wir können ja gerne das entsprechende Thema in der Rubrik "Parteien/ Wahlen" aufmachen.



Kein Mensch hier redet dem "freien Umgang" mit Waffen das Wort. Wir wollen dagegen lediglich nach wie vor in der Lage sein, unser Hobby ohne staatlichen Verbotsfetischismus auszuüben.



Richtig erkannt. Man beschränkt sich hier auf das Tatmittel und vergisst dabei den Täter, der bei Nichtvorhandensein des einen Tatmittels eben zu einem anderen greift. Die Ursachen für einen Amoklauf werden auch ausgeklammert, obwohl man eigentlich dort ansetzen muss.



Meine Waffen sind nicht zur Zerstörung ausgerichtet, sondenr um damit auf verschiedene Distanzen möglichst präzise Löcher in Zielscheiben zu stanzen. Davon mal abgesehen hinken Deine Vergleiche ganz gewaltig, denn kein Mensch würde mit einer Streitaxt in der Küche arbeiten, möglicherweise aber einen Baum damit fällen.


Das WaffG und geplante Verschärfungen haben hier durchaus was zu suchen, Diskussionen über Parteien, die darüber hinaus gehen, allerdings nicht. Sehr schwer zu verstehen für Dich???? :))


Bin fertig und erwarte Deine erste Meinung. Falls Du weitere Zahlen benötigst, werde ich sie Dir liefern.

Ich schreibe auch jeden Tag (Rechts-)Gutachten.


OK, da Du da nicht liefern kannst, werde ich Dich einfach in Ruhe (links liegen) lassen.


Wenn ein kontroverses Gespräch in mehreren relativ konkreten Vorschlägen meinerseits und von Dir nur "Träumer" kommt, dann kannst Du das doch wohl kaum kontroverses Gespräch nennen.

Na ja, wer sich sonst nur Schrauben und Metall durch den Kopf gehen läßt ....


http://3.bp.blogspot.com/_f8xBMTkHOxc/SVfKC_GK92I/AAAAAAAABJU/QijzqWL5ff8/s400/08-12-28_no344_schneemonster.jpg


Als Erwachsener merkt man schnell, wer eine Luftnummer ist und wer nicht.

Komm doch mal wieder in der Gegend von Speyer oder Rheinsheim Wildsauen jagen. Hoffentlich kann ich Dich unterscheiden.

Sodele alter Sack, es ist wohl Zeit für die Schnabeltasse!


Daß Du auf sachliche Beiträge nicht eingehen kannst, hast Du in diesem Strang bereits mehrfach bewiesen. Es fehlen Dir halt Argumente.

Bei dieser Humbugssumme, und der bisherigen Belobigungen meiner Person möchte ich mich erstmal bedanken. Ahnungslose Trottel haben mich bisher nicht beeindruckt, und werden es in Zukunft nicht tun. Unterhaltet euch über eure Magnum Knarren, oder (Haihunter) Auswanderungsgedanken nach Thailand, die nichts werden, weil hier Armenhäusler träumen, viel Spaß, mir ist die Zeit zu schade.


Um wieder aufts Thema zu kommen. Ich bin von der Auto5 mehr als begeistert! Trotz ihres Alters schießt sie präziser als manch neue Flinte und die Sache mit den Friktionsringen ist gar kein Thema. Es gibt zwei Stellungen, eine für starke Ladungen und eine für leichte. Man läßt auf stark stehen und wenn dann wegen der Mun nicht mehr sauber repetiert wird stellt man auf leicht um. Aber das ist nur bei leichten Sportladungen der Fall. Ich habe verschiedene Jagdpatronen ausprobiert und die Flinte arbeitete immer sauber und störungsfrei. Browning war schon ein genialer Konstrukteur!

Klasse Flinte, ich habe nichts gegenteiliges behauptet, nur, daß mein Großvater ewig daran rumschraubte. :D

Viel Spaß mit der Flinte, ich bin fast etwas neidisch.

franjo

Misteredd
04.07.2009, 20:11
Bei dieser Humbugssumme, und der bisherigen Belobigungen meiner Person möchte ich mich erstmal bedanken. Ahnungslose Trottel haben mich bisher nicht beeindruckt, und werden es in Zukunft nicht tun. Unterhaltet euch über eure Magnum Knarren, oder (Haihunter) Auswanderungsgedanken nach Thailand, die nichts werden, weil hier Armenhäusler träumen, viel Spaß, mir ist die Zeit zu schade.
franjo

Aufschneidende Typen ohne wirkliche Argumente beeindrucken noch viel mehr.
Du hast nach Vorschlägen gefragt - sie wurden geliefert.

Danach als Träumer und nun auch als Trottel ohne Gegenargument abgekanzelt zu werden ist doch etwas vermessen. Ich habe versucht mit Dir hier zu diskutieren. Gekommen ist von Dir bisher nichts.

Bischen mager, oder? Bist Du Dir nicht mehr wert? Kannst Du so wenig?

franjo
04.07.2009, 21:09
Aufschneidende Typen ohne wirkliche Argumente beeindrucken noch viel mehr.
Du hast nach Vorschlägen gefragt - sie wurden geliefert.

Danach als Träumer und nun auch als Trottel ohne Gegenargument abgekanzelt zu werden ist doch etwas vermessen. Ich habe versucht mit Dir hier zu diskutieren. Gekommen ist von Dir bisher nichts.

Bischen mager, oder? Bist Du Dir nicht mehr wert? Kannst Du so wenig?

Nö, kann ich nicht.
Bin ein Aufschneider, der nicht Zeit genug hat ~13 Beiträge am Tag in einem Forum wie hier zu formulieren. Was ich mir wert bin, geht Dich nichts an, was ich kann weiß ich, ansonsten bin ich fleißigst am arbeiten, meinen Wohlstand erhaltend, und nirgends damit zu posen, daß ich im Nirgendwo Marale schieße, 50AE als Fangschußwaffe brauche (Deine Rede) und ich auch keine Probleme mit meiner Geschlechtsteillänge habe.

Wohlan, Kollege, der Steiger kommt.
Du wirst an dem gerufenen zu fressen haben, ich nicht.
Vergiß die Schnabeltasse nicht. Du hast studiert (mehrere Gewerke), 20 Jahre Berufserfahrung, warst im Ausland. Kompliment, Du bist etwa 100 Jahre alt(demnach älter als ich), und benimmst Dich, wie ein Teenager.

Mein 22 jähriger Sohn ist reifer.

Thauris
04.07.2009, 21:16
Nö, kann ich nicht.
Bin ein Aufschneider, der nicht Zeit genug hat ~13 Beiträge am Tag in einem Forum wie hier zu formulieren. Was ich mir wert bin, geht Dich nichts an, was ich kann weiß ich, ansonsten bin ich fleißigst am arbeiten, meinen Wohlstand erhaltend, und nirgends damit zu posen, daß ich im Nirgendwo Marale schieße, 50AE als Fangschußwaffe brauche (Deine Rede) und ich auch keine Probleme mit meiner Geschlechtsteillänge habe.

Wohlan, Kollege, der Steiger kommt.
Du wirst an dem gerufenen zu fressen haben, ich nicht.
Vergiß die Schnabeltasse nicht. Du hast studiert (mehrere Gewerke), 20 Jahre Berufserfahrung, warst im Ausland. Kompliment, Du bist etwa 100 Jahre alt(demnach älter als ich), und benimmst Dich, wie ein Teenager.

Mein 22 jähriger Sohn ist reifer.



Das war mein Stichwort :D kann ich helfen? Seid ihr bald fertig mit dieser albernen Sharade?

franjo
04.07.2009, 21:27
Das war mein Stichwort :D kann ich helfen? Seid ihr bald fertig mit dieser albernen Sharade?

Liebste Thauris

Mir entstand der Eindruck meinem Kombatanten ginge es hierum.
Andernfalls hätte er persönliche Angriffe-/Nachfragen vermieden. Argumentativ war nichts zu machen, besser, schneller, größer..........usw. sind nicht meine Art.
Daher verstehe ich die Verbissenheit in dem Gespräch nicht.
Kontroversen sind die Substanz, aus denen Fortschritt entsteht. Mit Mredd ist das schwer realisierbar.
Einzig darum ging es mir, mehrfach betont, auch schrieb ich keinen Streit zu wollen.............u.U. solltest Du, so es Dich interessiert, Dir dieses unsägliche Geschreibsel nochmal geben.

Ich persönlich finde es tragisch, daß individuelle Disharmonien zu derartigen Auseinandersetzungen führen. Allerdings habe ich den Arsch in der Hose, Stellung zu beziehen.

Zudem es mich ärgert, mir Sachen anzutun, die es im persönlichen Gespräch so nicht gäbe.
Eine Auseinanderstetzung, wie hier, gibt es in meinem Leben nicht. Ich lasse derart argumentierende stehen, und gehe meinen gewohnten, wohl überlegten Weg.

Thauris
04.07.2009, 21:32
Liebste Thauris

Mir entstand der Eindruck meinem Kombatanten ginge es hierum.
Andernfalls hätte er persönliche Angriffe-/Nachfragen vermieden. Argumentativ war nichts zu machen, besser, schneller, größer..........usw. sind nicht meine Art.
Daher verstehe ich die Verbissenheit in dem Gespräch nicht.
Kontroversen sind die Substanz, aus denen Fortschritt entsteht. Mit Mredd ist das schwer realisierbar.
Einzig darum ging es mir, mehrfach betont, auch schrieb ich keinen Streit zu wollen.............u.U. solltest Du, so es Dich interessiert, Dir dieses unsägliche Geschreibsel nochmal geben.

Ich persönlich finde es tragisch, daß individuelle Disharmonien zu derartigen Auseinandersetzungen führen. Allerdings habe ich den Arsch in der Hose, Stellung zu beziehen.

Zudem es mich ärgert, mir Sachen anzutun, die es im persönlichen Gespräch so nicht gäbe.
Eine Auseinanderstetzung, wie hier, gibt es in meinem Leben nicht. Ich lasse derart argumentierende stehen, und gehe meinen gewohnten, wohl überlegten Weg.


Offensichtlich fing der Streit erst an, als es um Politik ging - wie auch immer, wär schön, wenn ihr wieder zur Sache kommen könntet - so ab und an lese ich als jagdinteressierter nämlich auch mit ;)

Misteredd
04.07.2009, 22:20
Liebste Thauris

Mir entstand der Eindruck meinem Kombatanten ginge es hierum.
Andernfalls hätte er persönliche Angriffe-/Nachfragen vermieden. Argumentativ war nichts zu machen, besser, schneller, größer..........usw. sind nicht meine Art.
Daher verstehe ich die Verbissenheit in dem Gespräch nicht.
Kontroversen sind die Substanz, aus denen Fortschritt entsteht. Mit Mredd ist das schwer realisierbar.
Einzig darum ging es mir, mehrfach betont, auch schrieb ich keinen Streit zu wollen.............u.U. solltest Du, so es Dich interessiert, Dir dieses unsägliche Geschreibsel nochmal geben.

Ich persönlich finde es tragisch, daß individuelle Disharmonien zu derartigen Auseinandersetzungen führen. Allerdings habe ich den Arsch in der Hose, Stellung zu beziehen.

Zudem es mich ärgert, mir Sachen anzutun, die es im persönlichen Gespräch so nicht gäbe.
Eine Auseinanderstetzung, wie hier, gibt es in meinem Leben nicht. Ich lasse derart argumentierende stehen, und gehe meinen gewohnten, wohl überlegten Weg.

Ja klar! Deshalb verzapfst Du auch diesen Unsinn hier und führst diesen Mist ins Unendliche!

Hmm, jetzt bin ich schon Kombatant! Na wenigstens etwas.

Disharmonien? Ich hatte verscuht zu diskutieren. Aber das scheint mit Dir nicht zu klappen. Gegenargumente sind dann "Träumer" oder der Spruch mit den Geschlechtsteilen.

Ist Dir das ganze zu unangenehm? Ist es zu anstrengend?

Dann zieh doch los und vermehre Dein Einkommen weiterhin und gib Dich mit diesen Leuten wie mir hier nicht ab.

Die Kontroverse wurde hier versucht anzudiskutieren, d.h. es kam ein Argument oder eine Meinung. Für die Steuern etc. hatte ich wegen Dir Franjo einen neuen Thread eröffnet und mit belegbaren Argumenten gefüttert. Deine Antwort war "Träumer" .....

Schade drum!

Misteredd
04.07.2009, 22:22
Sodele

Ist das fleißige Bienchen nicht gelobt worden, pfui aber auch.
Du wirst noch lernen, daß Faktenwissen etwas anderes ist als zusammengetragenes Geschreibsel.
Und ab jetzt spielst Du ohne mich Erwachsensein, versprochen.

franjo

Versprochen?

Lächerlich!

Misteredd
04.07.2009, 22:33
Nö, kann ich nicht.
Bin ein Aufschneider, der nicht Zeit genug hat ~13 Beiträge am Tag in einem Forum wie hier zu formulieren. Was ich mir wert bin, geht Dich nichts an, was ich kann weiß ich, ansonsten bin ich fleißigst am arbeiten, meinen Wohlstand erhaltend, und nirgends damit zu posen, daß ich im Nirgendwo Marale schieße, 50AE als Fangschußwaffe brauche (Deine Rede) und ich auch keine Probleme mit meiner Geschlechtsteillänge habe.

Wohlan, Kollege, der Steiger kommt.
Du wirst an dem gerufenen zu fressen haben, ich nicht.
Vergiß die Schnabeltasse nicht. Du hast studiert (mehrere Gewerke), 20 Jahre Berufserfahrung, warst im Ausland. Kompliment, Du bist etwa 100 Jahre alt(demnach älter als ich), und benimmst Dich, wie ein Teenager.

Mein 22 jähriger Sohn ist reifer.

Weil er Dir gegenüber seinen Mund hält und erfurchtszitternd zu Papa kommt?

franjo
04.07.2009, 22:41
Offensichtlich fing der Streit erst an, als es um Politik ging - wie auch immer, wär schön, wenn ihr wieder zur Sache kommen könntet - so ab und an lese ich als jagdinteressierter nämlich auch mit ;)

Ich hätte Spaß daran gehabt, scheinbar geht es nicht.


Weil er Dir gegenüber seinen Mund hält und erfurchtszitternd zu Papa kommt?

Arschloch.

Misteredd
04.07.2009, 22:45
Ich hätte Spaß daran gehabt, scheinbar geht es nicht.

D.h. Du kannst es nicht, denn zu irgendwelchen Argumenten kam .... nichts! Oder inhaltslose Begriffe wie Träumer etc..

Arschloch.

Huch, ein Kraftwort. jetzt bin ich aber bis aufs Mark beeindruckt.

franjo
04.07.2009, 22:52
Huch, ein Kraftwort. jetzt bin ich aber bis aufs Mark beeindruckt.

Du bist nicht rechts, nicht links, sondern auf Krawall gebürstet, tragisch, aber so, oder so ähnlich kenne ich es unter Legalwaffenbesitzern, und es ist tragisch.

Haspelbein
04.07.2009, 22:53
Dabei geht es in Straengen und Foren zu Schusswaffen normalerweise extrem friedlich und zivilisiert zu. ;)

Misteredd
04.07.2009, 22:58
Du bist nicht rechts, nicht links, sondern auf Krawall gebürstet, tragisch, aber so, oder so ähnlich kenne ich es unter Legalwaffenbesitzern, und es ist tragisch.

Huch, schon wieder ein Kraftwort. Krawall!

Das kennst Du zu Hause wohl nicht! Wie kann ich nur so frech sein und Widerworte geben? Tststs!

Es ist tragisch wenn ein Diskutant nicht diskutiert, trotzdem aber an einer vermeintlichen Überlegenheit auf Teufel komm raus festhalten möchte.

Was soll das denn?

Folgt man Dir nicht bei den Pistolenkalibern ist es "Schwanzvergleich". Sucht man Möglichjkeiten und Wege Steuern zu sparen, dann ist man Träumer, weil das so mit der Union nicht geht.

Etc..

Schreibt man viel und möchte richtig belegt diskutieren, dann ist man ein Fleissbienchen (Danke, zie Dir diese Blumen selber ein).

Und dann ......

Wenn hier jemand auf Krawall gebürstet ist ....

Misteredd
04.07.2009, 23:00
Dabei geht es in Straengen und Foren zu Schusswaffen normalerweise extrem friedlich und zivilisiert zu. ;)

Ich bin in mehreren registriert und schreibe dort dann und wann. So etwas habe ich dort noch nicht erlebt.

Hier in diesem Forum bin ich auch schon lange registriert und mir hat noch niemand vorgeworfen auf Krawall gebürstet zu sein oder eine vernünftige Dislussion nicht zu suchen.

McDuff
06.07.2009, 05:13
Klasse Flinte, ich habe nichts gegenteiliges behauptet, nur, daß mein Großvater ewig daran rumschraubte. :D

Viel Spaß mit der Flinte, ich bin fast etwas neidisch.

franjo

Danke :)
Wie war das noch? Never change a running system! Ich hab neulich einen beobachtet, der an seine Pumpe ohne Ende Zubehörzeugs angeschraubt hat, welches sich auf dem Schießstand nach und nach verabschiedete.

Stadtknecht
06.07.2009, 07:20
Gleich hole ich meine USP ab!

Lalalalalalala, tanz, freu, hüpf! :] :] :] :] :] :) :) :) :) :) :)

haihunter
06.07.2009, 12:32
Bei dieser Humbugssumme, und der bisherigen Belobigungen meiner Person möchte ich mich erstmal bedanken. Ahnungslose Trottel haben mich bisher nicht beeindruckt, und werden es in Zukunft nicht tun. Unterhaltet euch über eure Magnum Knarren, oder (Haihunter) Auswanderungsgedanken nach Thailand, die nichts werden, weil hier Armenhäusler träumen, viel Spaß, mir ist die Zeit zu schade.

:depp: :depp:

haihunter
06.07.2009, 12:38
Ich bin in mehreren registriert und schreibe dort dann und wann. So etwas habe ich dort noch nicht erlebt.

Hier in diesem Forum bin ich auch schon lange registriert und mir hat noch niemand vorgeworfen auf Krawall gebürstet zu sein oder eine vernünftige Dislussion nicht zu suchen.

So geht's halt, wenn Du mit jemandem "diskutieren" willst, der Dir intellektuell hoffnungslos unterlegen ist.

Wir sollten diesen Trottel links liegen lassen und uns wieder auf "Waffen, Sportschiessen und Jagd" konzentrieren.

haihunter
06.07.2009, 12:38
Gleich hole ich meine USP ab!

Lalalalalalala, tanz, freu, hüpf! :] :] :] :] :] :) :) :) :) :) :)

Na, dann viel Spass und "Gut Schuss"!!

Misteredd
06.07.2009, 12:40
Gleich hole ich meine USP ab!

Lalalalalalala, tanz, freu, hüpf! :] :] :] :] :] :) :) :) :) :) :)

Ich habe meine Glock 23 eingeschossen. Sie ist sehr gut zu beherrschen. Einhändiges Schiessen ist gar kein Problem - trotz dem .40 S&W Kaliber.
Im direkten Vergleich mit einer Ruger Redhawk .357 war sie präziser = ich habe jedenfalls mehr getroffen.

Als Revolver bin ich momentan an einer Taurus Raging Bull .44 dran. Die wurde mir von Schützenkollegen ans Herz gelegt. Als Fangschußwaffe hat sie genügend Punch.

Sauerländer
06.07.2009, 12:43
Stimmt natürlich, aber das Hobby eines Menschen ist nun mal für (fast) jeden enorm wichtig. Ich gehe genauso auf die Barrikaden für meine Waffen, wie ich mich z.B. gegen unsinnige Tauchverbote an betauchbaren Gewässern engagieren würde. Und nach solche Kriterien wähle ich dann auch, insbesondere, wenn der Rest der Politik einer Partei dazu noch glasklar überzeugt, wie das bei der FDP der Fall ist.
Natürlich ist ein Hobby einem wichtig. Aber ich bezweifle, dass es mir SO wichtig wäre, dass ich dafür eine Partei wählen würde, die ansonsten -vorsichtig formuliert- ziemlichen Murks produziert, wie eben die FDP.

Misteredd
06.07.2009, 12:43
Danke :)
Wie war das noch? Never change a running system! Ich hab neulich einen beobachtet, der an seine Pumpe ohne Ende Zubehörzeugs angeschraubt hat, welches sich auf dem Schießstand nach und nach verabschiedete.

Ich habe einen Jagdkollegen der sich eine sauteure Optik mit Laserentfernungsmesser auf einen 98 - Jagdsystem montieren liess. Als er es in Ungarn auf einen starken Hirsch ansetzte, fiel es einfach herunter.

Das war bitter und er hat diese Schande immer noch nicht vertragen.

Misteredd
06.07.2009, 12:44
Natürlich ist ein Hobby einem wichtig. Aber ich bezweifle, dass es mir SO wichtig wäre, dass ich dafür eine Partei wählen würde, die ansonsten -vorsichtig formuliert- ziemlichen Murks produziert, wie eben die FDP.

Lass uns lieber in einem anderen Thread über Politik diskutieren. Hier kann das nach hinten los gehen.

Sauerländer
06.07.2009, 12:46
Lass uns lieber in einem anderen Thread über Politik diskutieren. Hier kann das nach hinten los gehen.
Auch wieder wahr.
Die Waffenkammer soll ein friedlicher Ort bleiben. ;)

Haspelbein
06.07.2009, 14:06
Danke :)
Wie war das noch? Never change a running system! Ich hab neulich einen beobachtet, der an seine Pumpe ohne Ende Zubehörzeugs angeschraubt hat, welches sich auf dem Schießstand nach und nach verabschiedete.

Man kann an seine Schusswaffe einiges dranhaengen. Einige Dinge sind nuetzlich, andere sind es nicht. Jedoch muss man letztendlich das zusaetzliche Gewicht tragen. ;) Mal ganz abgesehen davon, dass gutes Zubehoer i.d.R. teuer ist.

Haspelbein
06.07.2009, 14:12
Ich habe meine Glock 23 eingeschossen. Sie ist sehr gut zu beherrschen. Einhändiges Schiessen ist gar kein Problem - trotz dem .40 S&W Kaliber.
Im direkten Vergleich mit einer Ruger Redhawk .357 war sie präziser = ich habe jedenfalls mehr getroffen. [...]

Von der reinen Ballistik her sollte der Ruger Redhawk .357 aufgrund der Lauflaenge aber auch der Ballistik der .357 mag praeziser sein. Natuerlich haengt es ebenso von der Ergonomie ab.

Ich persoenlich habe eine Glock 19, habe aber auch das 23er viel geschossen. Ich persoenlich schiesse sie nicht schlecht, obwohl der Standardabzug der Glock fuer mich immer ein Hindernis sein wird, d.h. sie sind kein Vergleich zu meiner Sig P229 oder meinem Ruger GP100.

Dafuer sind die Glocks verlaesslich, einfach, und Ersatzteile kann man sich fuer den Fall der Faelle aufgrund des guenstigen Preises auf Vorrat kaufen. Auch sind die Glockpistolen sehr angenehm zu tragen.

Misteredd
06.07.2009, 14:24
Von der reinen Ballistik her sollte der Ruger Redhawk .357 aufgrund der Lauflaenge aber auch der Ballistik der .357 mag praeziser sein. Natuerlich haengt es ebenso von der Ergonomie ab.

Ich persoenlich habe eine Glock 19, habe aber auch das 23er viel geschossen. Ich persoenlich schiesse sie nicht schlecht, obwohl der Standardabzug der Glock fuer mich immer ein Hindernis sein wird, d.h. sie sind kein Vergleich zu meiner Sig P229 oder meinem Ruger GP100.

Dafuer sind die Glocks verlaesslich, einfach, und Ersatzteile kann man sich fuer den Fall der Faelle aufgrund des guenstigen Preises auf Vorrat kaufen. Auch sind die Glockpistolen sehr angenehm zu tragen.

Mein Abzug ist etwas - mit einer neuen Feder - getunt. Verlässlichkeit ist für mich wichtiger, als der letzte Kick beim Sportschiessen. Ich trage die Waffe zum Selbstschutz oder zum Fangschuss zur Jagd.

Die SIG ist natürlich eine andere Klasse. Dass dir Ruger einen besseren Abzug haben soll überrascht mich. Hier in der Schützenvereinigung schimpfen sie immer über die Ruger Abzüge und basteln wie verrückt daran herum.

Die Glock ist überraschend leicht - fast wie eine Plastikspielzeugpistole - allerdings nur ohne gefülltes Magazin.

Was taugt Taurus?

Haspelbein
06.07.2009, 15:39
Mein Abzug ist etwas - mit einer neuen Feder - getunt. Verlässlichkeit ist für mich wichtiger, als der letzte Kick beim Sportschiessen. Ich trage die Waffe zum Selbstschutz oder zum Fangschuss zur Jagd. [...]

Den Abzug der Glock zu veraendern, wenn man sie denn zum Selbstschutz traegt, ist etwas, dass man in den USA aus rechtlichen Gruenden lassen sollte. Es waere sonst ein gefundenes Fressen fuer einen Staatsanwalt, der sich profilieren moechte. Deshalb sind meine Waffen zur Selbstverteidigung entweder wie aus dem Laden, oder halt ehemalige Polizeiwaffen.



Die SIG ist natürlich eine andere Klasse. Dass dir Ruger einen besseren Abzug haben soll überrascht mich. Hier in der Schützenvereinigung schimpfen sie immer über die Ruger Abzüge und basteln wie verrückt daran herum. [...]

Ich weiss nicht, was sie haben. $20 zum polieren der existierenden Teile, der Austausch einer Feder, und die Frage hatte sich fuer mich erledigt.



Die Glock ist überraschend leicht - fast wie eine Plastikspielzeugpistole - allerdings nur ohne gefülltes Magazin. [...]

Wenn man eine Schusswaffe einen ganzen Tag lang traegt, so freut man sich wirklich ueber eine jegliche Gewichtseinsparung. ;)



Was taugt Taurus?

Das solltest du im Religionsforum fragen! ;) Ansonsten ist es jedoch Franjo, der dies noch am besten beantworten kann. Ich persoenlich habe keine Magnumrevolver des Herstellers.

Misteredd
06.07.2009, 16:08
Den Abzug der Glock zu veraendern, wenn man sie denn zum Selbstschutz traegt, ist etwas, dass man in den USA aus rechtlichen Gruenden lassen sollte. Es waere sonst ein gefundenes Fressen fuer einen Staatsanwalt, der sich profilieren moechte. Deshalb sind meine Waffen zur Selbstverteidigung entweder wie aus dem Laden, oder halt ehemalige Polizeiwaffen.

Wie verträgt sich das hier oben mit dem hier unten?

Ich weiss nicht, was sie haben. $20 zum polieren der existierenden Teile, der Austausch einer Feder, und die Frage hatte sich fuer mich erledigt.

__________________________________________________ ______________

Wenn man eine Schusswaffe einen ganzen Tag lang traegt, so freut man sich wirklich ueber eine jegliche Gewichtseinsparung. ;)

Das stimmt. Mitgenommen werden nur die leichten Sachen.

Das solltest du im Religionsforum fragen! ;) Ansonsten ist es jedoch Franjo, der dies noch am besten beantworten kann. Ich persoenlich habe keine Magnumrevolver des Herstellers.

Bei ihm hätte ich Magnumkaliber zur Jagd am allerletzten erwartet!

McDuff
06.07.2009, 17:22
Man kann an seine Schusswaffe einiges dranhaengen. Einige Dinge sind nuetzlich, andere sind es nicht. Jedoch muss man letztendlich das zusaetzliche Gewicht tragen. ;) Mal ganz abgesehen davon, dass gutes Zubehoer i.d.R. teuer ist.

Das war kein gutes Zubehör. Eher pseudotaktisch zurechtgebastelt. So fiel es halt ab.

McDuff
06.07.2009, 17:24
Mein Abzug ist etwas - mit einer neuen Feder - getunt. Verlässlichkeit ist für mich wichtiger, als der letzte Kick beim Sportschiessen. Ich trage die Waffe zum Selbstschutz oder zum Fangschuss zur Jagd.



Als Freund der Stecherabzüge werde ich auch den meiner 21 (ja, nun auch Glöckner!) runterregeln bis ans technische Limit.

Haspelbein
06.07.2009, 17:27
Bei ihm hätte ich Magnumkaliber zur Jagd am allerletzten erwartet!

Ich bezog mich bei dem Abzug auf den meines Ruger Super Redhawk Revolvers (.44 Magnum) und nicht auf die Glock. Der Single-Action Abzug ist nun dem einer Zielpistole aehnlich. Ein leichtes Auflegen des Fingers reicht. (Der DA-Abzug enspricht immer noch dem Original, nur halt etwas gleichmaessiger.)

Den Abzug einer Glock kann man leichter machen, jedoch wuerde ich bei dem Glock-Design nur sehr begrenzt dazu raten, will man die Pistole nicht nur zum reinen Sportschiessen verwenden.

Ach, Franjo kennt sich vor allen Dingen bei der Werkstoffkunde aus, und auch was verschiedene Gussverfahren angeht, wie sie ja fuer Taurus relevant sind, bist du mit ihm wahrscheinlich genau an der richtigen Adresse.

Haspelbein
06.07.2009, 17:31
Das war kein gutes Zubehör. Eher pseudotaktisch zurechtgebastelt. So fiel es halt ab.

Ah ja. Solche Leute sind der Grund, weshalb ich oeffentliche Schiessanlagen weitgehend meide, und eher in privaten Clubs oder auf privaten Schiessbahnen meinem Hobby nachgehe.

Ich erinnere mich daran, wie jemand eine SKS taktisch zurechtgebastelt hatte, und der Schuss ueber dem Kugelfang hinausging, und irgendwelche Baeume zurechtstutzte.

Stadtknecht
07.07.2009, 00:02
Na, dann viel Spass und "Gut Schuss"!!

Danke! :cool2:

Stadtknecht
07.07.2009, 00:03
Ich habe meine Glock 23 eingeschossen. Sie ist sehr gut zu beherrschen. Einhändiges Schiessen ist gar kein Problem - trotz dem .40 S&W Kaliber.
Im direkten Vergleich mit einer Ruger Redhawk .357 war sie präziser = ich habe jedenfalls mehr getroffen.

Als Revolver bin ich momentan an einer Taurus Raging Bull .44 dran. Die wurde mir von Schützenkollegen ans Herz gelegt. Als Fangschußwaffe hat sie genügend Punch.

.44 Mag ist mir zu heftig.

McDuff
07.07.2009, 05:37
Ah ja. Solche Leute sind der Grund, weshalb ich oeffentliche Schiessanlagen weitgehend meide, und eher in privaten Clubs oder auf privaten Schiessbahnen meinem Hobby nachgehe.

Ich erinnere mich daran, wie jemand eine SKS taktisch zurechtgebastelt hatte, und der Schuss ueber dem Kugelfang hinausging, und irgendwelche Baeume zurechtstutzte.

Ja, es ist schon erstaunlich was manche sich da mittels Universalzubehör aus dem Versandhandel zurechtschrauben. Sieht fast immer martialisch aus, taugt aber meisnt nicht die Bohne. Wenn Tuning oder Umbau, dann halt beim Fachmann. Kostet zwar, funktioniert aber auch. So ein ZF auf die Aufschubmontage zu setzen und einzustellen traue ich mir ja ohne weiteres zu. Aber ein neues an eine Einhakmontage anzupassen, da muß der Büma ran.

franjo
07.07.2009, 08:32
Moin


Bei ihm hätte ich Magnumkaliber zur Jagd am allerletzten erwartet!

Es geht bei Ruger/Taurus auch nicht um das Magnumkaliber, wobei ich eine GP 161 von Ruger im Kaliber .357mag habe.
Diese Wahl bietet übrigens den Vorteil, daß man z.B. bei kleinem Wild mit .38 abfangen kann, da sind die Wildpretverluste bedeutend geringer, als wenn man dem kleinen Vieh auch noch eine dicke Pille verpasst. Das aber nur am Rande.

Wenn schon ein Guß-Revolver, dann würde ich immer woeder den Ruger bevorzugen. Von der Materialauswahl erscheinen sie mir gleich, da machen die Brasilianer nichts falsch. Ein Bekannter von mir trägt seit etwa 25 Jahren in Sao Paulo einen 4"er Taurus in .357 und ist hochzufrieden damit.

Soviel ich hörte, passen die Ersatzteile von Ruger nicht, und Taurusteile (Federsätze, z.B.) gibt es meines Wissens nach bei keinem deutschen Händler.

In der Caliber, oder Visier (ich weiß es leider nicht mehr genau) vom Februar 2008 testete man 6" S&W, RugerGP, und Taurus. Der S&W und der Ruger unterschieden sich nicht in der Präzision, lediglich im Abzug (S&W ist klar besser). Der Taurus schoß 30% unpräziser als die beiden anderen. Eingespannt auf 25m, bei einem Streukreis von sagen wir mal 25 mm, bedeuted das für den nicht ganz so guten Schützen, daß er freihändig auf diese Entfernung schwer das Schwarze reproduzierbar treffen wird.
Für mich ist das ein Ko-Kriterium.
.44mag mag ich übrigens nicht.


.44 Mag ist mir zu heftig.

Garantiert waren die, die Du geschossen hast zu hart geladen. Wenn vernünftig geladen, kann das ganz geschmeidig sein.
Die schnellere .357 kann übrigens auch knallhart kommen. Ich habe keine Meßdaten, hatte aber schon Munition, die auf jeden Fall über dem Bums der .44 Serienmunition lag, die ich bisher schoß.
Prinzipiell ziehe ich die .357 von, weil es ein recht hartes Kaliber, mit hoher Geschwindigkeit ist. Entsprechend harte Geschosse vorausgesetzt ist das Kaliber ideal als Fangschußwaffe. Die Gründe habe ich oben beschrieben.


Ah ja. Solche Leute sind der Grund, weshalb ich oeffentliche Schiessanlagen weitgehend meide, und eher in privaten Clubs oder auf privaten Schiessbahnen meinem Hobby nachgehe.

Ich erinnere mich daran, wie jemand eine SKS taktisch zurechtgebastelt hatte, und der Schuss ueber dem Kugelfang hinausging, und irgendwelche Baeume zurechtstutzte.

In Deutschland ist das glaube ich eher anders. Es gibt wenig Pillepallekram. Meist wird was selbstgestricktes versucht, und geht dann in die Hose.
Ich bin da auch lieber nicht dabei.

franjo

Misteredd
07.07.2009, 09:05
Moin

Guten Morgen!

Es geht bei Ruger/Taurus auch nicht um das Magnumkaliber, wobei ich eine GP 161 von Ruger im Kaliber .357mag habe.
Diese Wahl bietet übrigens den Vorteil, daß man z.B. bei kleinem Wild mit .38 abfangen kann, da sind die Wildpretverluste bedeutend geringer, als wenn man dem kleinen Vieh auch noch eine dicke Pille verpasst. Das aber nur am Rande.

Wenn schon ein Guß-Revolver, dann würde ich immer woeder den Ruger bevorzugen. Von der Materialauswahl erscheinen sie mir gleich, da machen die Brasilianer nichts falsch. Ein Bekannter von mir trägt seit etwa 25 Jahren in Sao Paulo einen 4"er Taurus in .357 und ist hochzufrieden damit.

Soviel ich hörte, passen die Ersatzteile von Ruger nicht, und Taurusteile (Federsätze, z.B.) gibt es meines Wissens nach bei keinem deutschen Händler.

In der Caliber, oder Visier (ich weiß es leider nicht mehr genau) vom Februar 2008 testete man 6" S&W, RugerGP, und Taurus. Der S&W und der Ruger unterschieden sich nicht in der Präzision, lediglich im Abzug (S&W ist klar besser). Der Taurus schoß 30% unpräziser als die beiden anderen. Eingespannt auf 25m, bei einem Streukreis von sagen wir mal 25 mm, bedeuted das für den nicht ganz so guten Schützen, daß er freihändig auf diese Entfernung schwer das Schwarze reproduzierbar treffen wird.
Für mich ist das ein Ko-Kriterium.

Ja, das ist wirklich nichts.

.44mag mag ich übrigens nicht.

Die Jagd hier ist geprägt durch sehr sehr viel Maisäcker. Es kommt nicht selten vor, dass dort eine Nachsuche auf Sauen durchgeführt werden muss. Dort drinnen ist das Hantieren mit der Büchse nicht ganz einfach. Mehrere Jagdkollegen haben mir daher eine Kurzwaffe die "sauentauglich" sein muß anempfohlen. Mein Jagdlehrer empfahl mir etwas größeres als .357 und schon gar keine 9mm zu nehmen, da diese Kaliber nicht sicher zur Strecke bringen.

Garantiert waren die, die Du geschossen hast zu hart geladen. Wenn vernünftig geladen, kann das ganz geschmeidig sein.
Die schnellere .357 kann übrigens auch knallhart kommen. Ich habe keine Meßdaten, hatte aber schon Munition, die auf jeden Fall über dem Bums der .44 Serienmunition lag, die ich bisher schoß.
Prinzipiell ziehe ich die .357 von, weil es ein recht hartes Kaliber, mit hoher Geschwindigkeit ist. Entsprechend harte Geschosse vorausgesetzt ist das Kaliber ideal als Fangschußwaffe. Die Gründe habe ich oben beschrieben.



In Deutschland ist das glaube ich eher anders. Es gibt wenig Pillepallekram. Meist wird was selbstgestricktes versucht, und geht dann in die Hose.
Ich bin da auch lieber nicht dabei.

franjo

Man möchte sich hier ja auch nicht mit einer Art Manta-Tunig Büchse auf den Shiessstand begeben.

franjo
07.07.2009, 09:29
Moin

Maisäcker, ja, das ist hier auch zunehmend ein Problem, den Biogasanlagen sei Dank.:rolleyes:

Ich frage mich ab und zu, ob sich wirklich alle Leute schon mit .357 auseinandergesetzt haben, oder ob das immer noch die ´große´9 Para für viele ist.
Ich erinnere mich, das war mal großes Thema. Daraus hat man dann bei der .357Sig gelernt. Die sollte eigentlich 9x22 heißen.
Aus der Geschichte hatte man gelernt, daß die Patrone wenig Anerkennung finden wird. Deshalb nannte man sie .357 Sig und laberte eher seitenlang über die eingeschnürte Flaschenform der Hülse, als über das Maß.;)

Warum ich das schreibe ist, daß die 9Para wirklich nichts ist für die Jagd. Wenn ich an dieses unsägliche Bild denke, der Jäger im Frankoniakatalog, der mit seiner CZ 2m vor der Sau steht. Glück für den Herren, daß es sich um eine Fotomontage handelt.
Das Kaliber ist für anderes gemacht.

In einer Nachbargemeinde haben 7 oder 8 Polizisten 5 Sauen erschossen, die in eine Ortschaft eingedrungen waren. Sie brauchten sage und schreibe 100 Schuß, und dann kam noch ein Jäger dazu, und half mit 30-06.

Das lag bestimmt nicht nur an der Munition, aber zumindest auch.

Auch möchte ich hier nicht missionieren, nurmal vorrechnen.
Ein angeschweißtes Stück im Maisacker ist brandgefährlich, solange es noch fit ist. Das Risiko nimmt Dir auch .44mag mit 400m/s und 1000J eo nicht.
die .357 ist mit kleinerem Durchmesser, und der selben Energie bei höherer Geschwindigkeit besser zum tieferen Einschießen geeignet (hartes Geschoss vorausgesetzt.
Ich weiß von Leuten, die als erstes eine FMJ laden, und dann Kegelstumpf.
Was allerdinge hier Sinn macht ist auch nur angelesenes, oder gesehenes.
Vielleicht kann H-Bein was dazu beitragen.

Ich für meinen Teil lege Wert auf besten Treffersitz beim Schuß (was logischerweise nicht immer klappt), und hoffe dann auf eine ´softe´Sachsuche.
Teilmantel, Kegelstumpf von S&B sind meine erste Wahl. Die sind recht hart~1000j, bei etwa 550m/s. Damit hatte ich noch nie Probleme.

franjo

Misteredd
07.07.2009, 10:05
Moin

Maisäcker, ja, das ist hier auch zunehmend ein Problem, den Biogasanlagen sei Dank.:rolleyes:

Ich frage mich ab und zu, ob sich wirklich alle Leute schon mit .357 auseinandergesetzt haben, oder ob das immer noch die ´große´9 Para für viele ist.
Ich erinnere mich, das war mal großes Thema. Daraus hat man dann bei der .357Sig gelernt. Die sollte eigentlich 9x22 heißen.
Aus der Geschichte hatte man gelernt, daß die Patrone wenig Anerkennung finden wird. Deshalb nannte man sie .357 Sig und laberte eher seitenlang über die eingeschnürte Flaschenform der Hülse, als über das Maß.;)

Warum ich das schreibe ist, daß die 9Para wirklich nichts ist für die Jagd. Wenn ich an dieses unsägliche Bild denke, der Jäger im Frankoniakatalog, der mit seiner CZ 2m vor der Sau steht. Glück für den Herren, daß es sich um eine Fotomontage handelt.
Das Kaliber ist für anderes gemacht.

Das Bild kenne ich. Darüber kann man nur den Kopf schütteln.

In einer Nachbargemeinde haben 7 oder 8 Polizisten 5 Sauen erschossen, die in eine Ortschaft eingedrungen waren. Sie brauchten sage und schreibe 100 Schuß, und dann kam noch ein Jäger dazu, und half mit 30-06.

Das passiert immer, wenn Polizisten Sauen jagen. Ein befreundeter Polizist hat sich Flachkopfmunition für diese Fälle privat besorgt. Er darf sie nur bei sich tragen, weil alle Kollegen diese Tatsache übersehen. Wir haben hier aber viele Wildunfälle (zwei Bundesstraßen) und er hat viel zu tun. Selbst damit geht es nicht gut!

Das lag bestimmt nicht nur an der Munition, aber zumindest auch.

Auch möchte ich hier nicht missionieren, nurmal vorrechnen.
Ein angeschweißtes Stück im Maisacker ist brandgefährlich, solange es noch fit ist. Das Risiko nimmt Dir auch .44mag mit 400m/s und 1000J eo nicht.
die .357 ist mit kleinerem Durchmesser, und der selben Energie bei höherer Geschwindigkeit besser zum tieferen Einschießen geeignet (hartes Geschoss vorausgesetzt.
Ich weiß von Leuten, die als erstes eine FMJ laden, und dann Kegelstumpf.
Was allerdinge hier Sinn macht ist auch nur angelesenes, oder gesehenes.
Vielleicht kann H-Bein was dazu beitragen.

Das ist das Problem. Wenn Du eine Nachsuche machst und der Hund aus dem Maisacker Standlaut gibt, dann muss man rein. Meine Jäger versuchen mir jedenfalls dauernd alte .38 Revolver anzudrehen. Die waren wohl irgendwann einmal üblich, aber jeder will sie loswerden.

Ich für meinen Teil lege Wert auf besten Treffersitz beim Schuß (was logischerweise nicht immer klappt), und hoffe dann auf eine ´softe´Sachsuche.
Teilmantel, Kegelstumpf von S&B sind meine erste Wahl. Die sind recht hart~1000j, bei etwa 550m/s. Damit hatte ich noch nie Probleme.

franjo

Der Treffersitz ist das mit Abstand Wichtigste, deshalb geht Präzision vor Kalibergröße.

Ich schieße .308. Dabei verwende ich die Prvi Partizan 11,7 Gramm Teilmantel. Das ist auch ein eher hartes Geschoß. Für Sauen verwende ich jetzt das PRVI Partizan Grom, ein Kupfergeschoß, dass sich nicht zerlegt, sondern nur auffaltet und besonders für schweres schusshartes Wild konzipiert wurde.

Prvi haben so ihren besonderen Ruf, aber sie schiessen auch nicht schlechter oder besser als die Geco oder S&B, die ich auch probiert habe.

Bei Kurzwaffen suche ich noch. Fürs erste habe ich eine Glock 23 in .40 S&W erworben. Die soll einen guten Punch besitzen. Da sie aber vergleichsweise geringer geladen ist, habe ich so meine Zweifel.

Im Zweifel etwas größeres nehmen? Dann liegen wir wieder bei den Exotenkalibern wie .50 AE oder .454 Casull.

Misteredd
07.07.2009, 10:08
Die Landwirte bauen hier nur drei Früchte an:

Weizen, Zuckerrüben oder massig Mais. Die Flächen messen sich in Hektar. Zwischenfrucht ist Raps. Zudem haben wir viele Schilfgebiete.

Wir haben ein massives Sauenproblem. Viele junge und trotzdem starke Stücke mit mehr als ausreichend Futter und sehr viel guter Deckung. Wenn die Sauen über den Rheindamm kommen, um in den Acker zu schlüpfen hat man wenig Gelegenheit zum ansprechen. Wenn dann doch eine getroffen wurde reicht es nahezu immer noch für die Schritte in den Acker.

franjo
07.07.2009, 10:37
Der Treffersitz ist das mit Abstand Wichtigste, deshalb geht Präzision vor Kalibergröße.

Ich schieße .308. Dabei verwende ich die Prvi Partizan 11,7 Gramm Teilmantel. Das ist auch ein eher hartes Geschoß. Für Sauen verwende ich jetzt das PRVI Partizan Grom, ein Kupfergeschoß, dass sich nicht zerlegt, sondern nur auffaltet und besonders für schweres schusshartes Wild konzipiert wurde.

Prvi haben so ihren besonderen Ruf, aber sie schiessen auch nicht schlechter oder besser als die Geco oder S&B, die ich auch probiert habe. ]

Ich schieße normalerweise 30-06, und schon recht lange S&B. Der Vorteil von S&B ist die unheimliche Qualität, fast ohne Serienstreuung. Frage mal wen, der die schon lange schießt. Er wird Dir wahrscheinlich nichts anderes erzählen.
Gecko habe ich mal probiert, taugten nichts, und die PRVI habe ich glaube ich noch nicht geschossen.

Diese andere von Dir bemühte Nummer, mit den Hartgeschossen ist nun ganz speziell.
Ich bekam vor zwei/drei Wochen von einem Jagdkollegen wiedergeladene mit solchen Geschossen. Letzte Woche war ich wieder fit, und im Wald unterwegs. Ich beschoss eine Überläufer, der weiterrannte, als sei nichts gewesen, um dnach einer Fluchtstrecke von noch nichteinmal 10 m zu fallen und liegen zu bleiben.
Glatter Durchschuß durchs Blatt, und kaum Einblutungen.
Der Sache werde ich nachgehen, und intensiver ausprobieren.

Übrigens habe ich eine Büchse in 6,5x55 bekommen, es ist ein altes Mausersystem, mit irgendeinem angeblich guten Lauf. Die werde ich dann auch mit den Kupfergeschossen probieren.

Das erwähne ich jetzt nur, da man Schußleistung zu oft auf das Kaliber projeziert. 6,5x55, so dachte ich sei ein "Mädchenkaliber", ist es aber überhaupt nicht. Die Waffe tritt wie ein griechisches Eselchen, und er Kollege, von dem ich sie habe war damit oft in Schweden auf Elch.

Insgesamt kann man bei der Jagd seinen Horizont interessant erweitern, aber wem erzähle ich das.


[Bei Kurzwaffen suche ich noch. Fürs erste habe ich eine Glock 23 in .40 S&W erworben. Die soll einen guten Punch besitzen. Da sie aber vergleichsweise geringer geladen ist, habe ich so meine Zweifel. ]

40 S&W wäre mir persönlich zu schwach und zu unflexibel. Aber Geschmackssache.


[Im Zweifel etwas größeres nehmen? Dann liegen wir wieder bei den Exotenkalibern wie .50 AE oder .454 Casull.

Die sind beide zu klobig, bzw. zu schwer.
Vom Nachladen des Cassul mal ganz zu schweigen. Der Griff ist übrigens recht klein............................komische Dinger............;)

franjo

Stadtknecht
07.07.2009, 10:59
...

Garantiert waren die, die Du geschossen hast zu hart geladen. Wenn vernünftig geladen, kann das ganz geschmeidig sein.
Die schnellere .357 kann übrigens auch knallhart kommen. Ich habe keine Meßdaten, hatte aber schon Munition, die auf jeden Fall über dem Bums der .44 Serienmunition lag, die ich bisher schoß.
Prinzipiell ziehe ich die .357 von, weil es ein recht hartes Kaliber, mit hoher Geschwindigkeit ist. Entsprechend harte Geschosse vorausgesetzt ist das Kaliber ideal als Fangschußwaffe. Die Gründe habe ich oben beschrieben.

...

franjo

.357 Magnum habe ich auch schon geschossen und als durchaus angenehm empfunden.

franjo
07.07.2009, 11:06
.357 Magnum habe ich auch schon geschossen und als durchaus angenehm empfunden.

Moin

Das ist der Unterschied, den ich mit Ladung meinte. Es gibt für die .357 Ladungen, die vom Dampf her sportlich ausgelegt sind, die haben denselben Bums, wie eine Standart 9 Para.
Jagdlich harte Ladungen hingegen können in .357 auch fast weh tun.


franjo

Misteredd
07.07.2009, 11:18
Ich schieße normalerweise 30-06, und schon recht lange S&B. Der Vorteil von S&B ist die unheimliche Qualität, fast ohne Serienstreuung. Frage mal wen, der die schon lange schießt. Er wird Dir wahrscheinlich nichts anderes erzählen.
Gecko habe ich mal probiert, taugten nichts, und die PRVI habe ich glaube ich noch nicht geschossen.

Geco kaufe ich auch nicht mehr. Zu teuer und für das Geld zu schlecht.

Diese andere von Dir bemühte Nummer, mit den Hartgeschossen ist nun ganz speziell.
Ich bekam vor zwei/drei Wochen von einem Jagdkollegen wiedergeladene mit solchen Geschossen. Letzte Woche war ich wieder fit, und im Wald unterwegs. Ich beschoss eine Überläufer, der weiterrannte, als sei nichts gewesen, um dnach einer Fluchtstrecke von noch nichteinmal 10 m zu fallen und liegen zu bleiben.
Glatter Durchschuß durchs Blatt, und kaum Einblutungen.
Der Sache werde ich nachgehen, und intensiver ausprobieren.

Diese Geschosse haben zwei Vorteile, keine Splitter im Wildbret und keine Splitter hinter dem Stück. Bei einer Nachsuche ist das wichtig, da man den eigenen Hund auch nicht mit Splittern verletzten möchte. Hier wurden schon mehrere Jagdhunde in so einer Situation miterschossen. Ein Massivgeschoss geht nur an einer Stelle wieder raus und die kann man etwas beeinflussen.

Übrigens habe ich eine Büchse in 6,5x55 bekommen, es ist ein altes Mausersystem, mit irgendeinem angeblich guten Lauf. Die werde ich dann auch mit den Kupfergeschossen probieren.

Das Schweden-Mauser-Kaliber soll sehr präzise sein. Und Kraft hat es auch.

Das erwähne ich jetzt nur, da man Schußleistung zu oft auf das Kaliber projeziert. 6,5x55, so dachte ich sei ein "Mädchenkaliber", ist es aber überhaupt nicht. Die Waffe tritt wie ein griechisches Eselchen, und er Kollege, von dem ich sie habe war damit oft in Schweden auf Elch.

Das sind Weitschußkaliber. Denk nur mal an die .243 mit der Österreicher auf Gämse jagen.

Insgesamt kann man bei der Jagd seinen Horizont interessant erweitern, aber wem erzähle ich das.

Eine neue Tür geht auf, wie bei jeder neuen Fähigkeit.

40 S&W wäre mir persönlich zu schwach und zu unflexibel. Aber Geschmackssache.

Ich schreibe dann, ob sie am Stück was taugt. Sie ist jedenfalls präzise und sehr leicht.

Die sind beide zu klobig, bzw. zu schwer.
Vom Nachladen des Cassul mal ganz zu schweigen. Der Griff ist übrigens recht klein............................komische Dinger............;)

franjo

Ja sicher, aber welche Alternative haben wir denn, wenn die .357 bzw .44 zu wenig Wirkung zeigt und man aufrüsten möchte? Dann bleiben doch nur diese Maxi-Kaliber.

Haspelbein
07.07.2009, 14:01
[...]
Auch möchte ich hier nicht missionieren, nurmal vorrechnen.
Ein angeschweißtes Stück im Maisacker ist brandgefährlich, solange es noch fit ist. Das Risiko nimmt Dir auch .44mag mit 400m/s und 1000J eo nicht.
die .357 ist mit kleinerem Durchmesser, und der selben Energie bei höherer Geschwindigkeit besser zum tieferen Einschießen geeignet (hartes Geschoss vorausgesetzt.
Ich weiß von Leuten, die als erstes eine FMJ laden, und dann Kegelstumpf.
Was allerdinge hier Sinn macht ist auch nur angelesenes, oder gesehenes.
Vielleicht kann H-Bein was dazu beitragen.
[...]

Bei der Wahl zwischen .357 mag und .44 mag kommt es dann wirklich auf die Geschossarten und die Ladung an. (Meine .44er mag Munition hat ca. 70% mehr Energie als das, was ich meinen .357 mag Revolvern zumute.) Prinzipiell habe ich zum Nachstellen immer Halbmantelgeschosse mit einem Verbundmantel verwendet. Der Vorteil, den man bei einem groesseren Kaliber hat, ist dass selbst die Bruchstuecke noch eine groessere Eindringtiefe haben, sollte das Geschoss auf Knorpel oder Knochen treffen.
Ich persoenlich lade immer nur eine Art der Munition, und zwar die, mit der ich zuvor auf der Schiessbahn geuebt habe. Ich halte hier die Konsistenz des Schuetzen/Jaegers fuer wesentlich bedeutender als die Geschossform.

Die .44 mag wird in den USA sehr haeufig und erfolgreich fuer die Saujagd verwendet, vor allen Dingen dort, wo die Jagd per Buechse verboten ist. Jedoch erreichen die Sauen hier auch keine europaeischen Dimensionen.

Die Wahl des Kalibers war bei mir auch nicht unabhaengig vom Revolver. Es war deutlich leichter, einen .44 mag Revolver mit einem 7.5'' Lauf zu finden, mt dem ich lokale Jagdbestimmungen erfuellte.

Haspelbein
07.07.2009, 14:04
[...]
Das ist der Unterschied, den ich mit Ladung meinte. Es gibt für die .357 Ladungen, die vom Dampf her sportlich ausgelegt sind, die haben denselben Bums, wie eine Standart 9 Para.
Jagdlich harte Ladungen hingegen können in .357 auch fast weh tun.
[...]

Ich habe Leute schon .357 mag Revolver (selbst mit mittelgrossem Rahmen) schreiend fallen lassen sehen, nachdem sie fuer die Jagd konzipierte Munitionsarten schiessen wollten. Das kommerziell angebotene Spektrum ist bei .357 Magnum einfach sehr gross.

Misteredd
07.07.2009, 14:04
Bei der Wahl zwischen .357 mag und .44 mag kommt es dann wirklich auf die Geschossarten und die Ladung an. (Meine .44er mag Munition hat ca. 70% mehr Energie als das, was ich meinen .357 mag Revolvern zumute.) Prinzipiell habe ich zum Nachstellen immer Halbmantelgeschosse mit einem Verbundmantel verwendet. Der Vorteil, den man bei einem groesseren Kaliber hat, ist dass selbst die Bruchstuecke noch eine groessere Eindringtiefe haben, sollte das Geschoss auf Knorpel oder Knochen treffen.
Ich persoenlich lade immer nur eine Art der Munition, und zwar die, mit der ich zuvor auf der Schiessbahn geuebt habe. Ich halte hier die Konsistenz des Schuetzen/Jaegers fuer wesentlich bedeutender als die Geschossform.

Die .44 mag wird in den USA sehr haeufig und erfolgreich fuer die Saujagd verwendet, vor allen Dingen dort, wo die Jagd per Buechse verboten ist. Jedoch erreichen die Sauen hier auch keine europaeischen Dimensionen.

Die Wahl des Kalibers war bei mir auch nicht unabhaengig vom Revolver. Es war deutlich leichter, einen .44 mag Revolver mit einem 7.5'' Lauf zu finden, mt dem ich lokale Jagdbestimmungen erfuellte.

Wenn Du die freie Wahl hast, welches Kaliber mit welcher Waffe würdest Du für die Maisjagd auf große Sauen nehmen ?

Haspelbein
07.07.2009, 14:16
Wenn Du die freie Wahl hast, welches Kaliber mit welcher Waffe würdest Du für die Maisjagd auf große Sauen nehmen ?

Rein persoenlich wuerde die .44 Mag in einem entsprechenden Revolver nehmen, da man hier in den USA damit sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Der Grund hierfuer ist z.T., dass Revolver in diesem Kaliber in vielen verschiedenen Variationen zu haben sind, und die .44 mag meines Erachstens sehr viel Spielraum bei Ladung und Geschossart bietet. (Das ist ja gerade das Schoene am Revolver, dass sie nicht anfaellig gegen Veraenderungen der Geschossenergie, des Impulses, oder der Geschossform sind.)

Er gibt hierzu verschiedene Ansaetze, aber ich wuerde Geschossarten waehlen, die nur relativ wenig fragmentieren, da ich Franjo insofern zustimme, dass die Eindringtiefe bei der Saujagd kritisch ist.

Jedoch sind solche .44 mag Revolver relativ schwer, und sie tragen sich oftmals nicht sonderlich angenehm. Du musst zudem wissen, wie gut du so einen Revolver schiessen kannst. Auch diese Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen.

Misteredd
07.07.2009, 14:27
Rein persoenlich wuerde die .44 Mag in einem entsprechenden Revolver nehmen, da man hier in den USA damit sehr gute Erfahrungen gemacht hat. Der Grund hierfuer ist z.T., dass Revolver in diesem Kaliber in vielen verschiedenen Variationen zu haben sind, und die .44 mag meines Erachstens sehr viel Spielraum bei Ladung und Geschossart bietet. (Das ist ja gerade das Schoene am Revolver, dass sie nicht anfaellig gegen Veraenderungen der Geschossenergie, des Impulses, oder der Geschossform sind.)

Er gibt hierzu verschiedene Ansaetze, aber ich wuerde Geschossarten waehlen, die nur relativ wenig fragmentieren, da ich Franjo insofern zustimme, dass die Eindringtiefe bei der Saujagd kritisch ist.

Jedoch sind solche .44 mag Revolver relativ schwer, und sie tragen sich oftmals nicht sonderlich angenehm. Du musst zudem wissen, wie gut du so einen Revolver schiessen kannst. Auch diese Entscheidung kann ich dir nicht abnehmen.

Nun, ich bin ja weder klein noch leicht. Üben muss man mit der Waffe sowieso.

Revolver, Ruger oder S&W. Wie sieht es mit Colt aus?

Haspelbein
07.07.2009, 14:42
Nun, ich bin ja weder klein noch leicht. Üben muss man mit der Waffe sowieso.

Revolver, Ruger oder S&W. Wie sieht es mit Colt aus?

Ruger oder S&W ist weitestgehend Geschmackssache. Colt hat die Produktion von Revolvern weitgehend eingestellt, so dass sie wahrscheinlich in der Anschaffung recht teuer waeren. Von der Qualitaet liegst du bei den drei Marken jedoch nicht falsch. Oder anders ausgedrueckt: Fuer die Jagd reichen die Revolver der obigen Marken auf jeden Fall.

franjo
07.07.2009, 17:42
Ruger oder S&W ist weitestgehend Geschmackssache. Colt hat die Produktion von Revolvern weitgehend eingestellt, so dass sie wahrscheinlich in der Anschaffung recht teuer waeren. Von der Qualitaet liegst du bei den drei Marken jedoch nicht falsch. Oder anders ausgedrueckt: Fuer die Jagd reichen die Revolver der obigen Marken auf jeden Fall.

Moin

Einspruch, meines Wissens sind die Colt Revolver, die ab den 80gern gebaut sind qualitativ schlecht. Pythons vor 1980 bekommt man um etwa 600€ aufwärts.
Anaconda habe ich geschossen, und war enttäuscht, das würde ich ganz lassen.
Nicht vergessen würde ich in Europa den: http://www.sig210.de/MR73.htm

Der MR 73 wurde von der französischen Polizei geführt und ist angeblich spitze.
Auch die Möglichkeiten mit dieser Waffe sind recht vielfältig.

Ist halt wieder nur .357.

franjo

Haspelbein
07.07.2009, 17:45
Moin

Einspruch, meines Wissens sind die Colt Revolver, die ab den 80gern gebaut sind qualitativ schlecht. Pythons vor 1980 bekommt man um etwa 600€ aufwärts.[...]

Den deutschen Markt kenne ich in der Hinsicht nicht. Jedoch kannte ich beim Anaconda nur das Problem mit den fruehen Laeufen, die man jedoch ersetzen kann. Hier in den USA zahlt man leider fuer solche Revolver sehr viel, da sie mehr oder weniger uebernacht einen Sammlerstatus bekommen haben.

Misteredd
07.07.2009, 19:09
Pythons bekommt man hier sehr viele immer wieder angeboten. Ein Jagdkollege hat sich gerade einen Anaconda besorgt. Den teste ich mal, wenn ich darf.

Manurhin war mir bsilang unbekannt. Der Test sieht aber gut aus. Mühlhausen ist auch nicht fern. Sehr schade, dass es die nur in .357 gibt.

Was haltet Ihr von Korth?

franjo
07.07.2009, 21:23
.................................................. .......................................Manurhin war mir bsilang unbekannt. Der Test sieht aber gut aus. Mühlhausen ist auch nicht fern. Sehr schade, dass es die nur in .357 gibt.

Was haltet Ihr von Korth?

Korth ist klasse, aber zu schade für die Jagd.
Bei Manurhin bin ich mir übrigens wegen dem Kaliber nicht ganz sicher. Ich glaube es gibt .32, 9Para, .357, bei.44 bin ich mir nicht sicher.
Die Firma ist nicht in Straßbourg, sie ist in 78000 Versailles, und heißt Manhurin Defense. Mit dem Internet habe es unsere französischen NAchbarn nicht so. Falls es Dich interessiert, mußt Du einen Händler bemühen.

Die Straßburger stellen Werkzeugmaschinen her.

franjo

Stadtknecht
07.07.2009, 22:45
Moin

Das ist der Unterschied, den ich mit Ladung meinte. Es gibt für die .357 Ladungen, die vom Dampf her sportlich ausgelegt sind, die haben denselben Bums, wie eine Standart 9 Para.
Jagdlich harte Ladungen hingegen können in .357 auch fast weh tun.


franjo

Ja, es war eine sportliche Ladung, die nur Löcher in eine Scheibe stanzen muß. ;)

Der Vereinskollege der wiederlädt hat mir einiges über harte Ladungen erzählt, die er für einen Jäger macht. Die Eo entsprach dabei durchaus einer .44 Mag.

Ich vermute mal, so etwas wirst Du auch in der Fangschußwaffe verwenden.

McDuff
08.07.2009, 05:25
Um sportlich mit einem Revolver schießen zu können, solte es schon ein 6 Zöller sein und einen solchen als Fangschußgeber mit ins Revier zu nehmen macht man meist nur einmal. Zumindest wenn man sich dort den ganzen Tag aufhält. So wäre es am besten einen kurzen 357 als Fangschußgeber zu erstehen und einen guten Sportrevolver für das sportliche Schießen.

Misteredd
08.07.2009, 08:04
Korth ist klasse, aber zu schade für die Jagd.
Bei Manurhin bin ich mir übrigens wegen dem Kaliber nicht ganz sicher. Ich glaube es gibt .32, 9Para, .357, bei.44 bin ich mir nicht sicher.
Die Firma ist nicht in Straßbourg, sie ist in 78000 Versailles, und heißt Manhurin Defense. Mit dem Internet habe es unsere französischen NAchbarn nicht so. Falls es Dich interessiert, mußt Du einen Händler bemühen.

Die Straßburger stellen Werkzeugmaschinen her.

franjo

Die MR73 Revolver werden nach Deinem verlinkten Artikel in Mühlhausen gefertigt. In St.Etienne wurden Lizenzbauten der Walter PPK hergestellt.

Die Firma ist vor allem eine Maschinenbaufirma mit vielen Standorten in Frankreich.

Misteredd
08.07.2009, 08:09
.357 ist wohl das Maximalkaliber.

http://world.guns.ru/handguns/hg66-e.htm

franjo
08.07.2009, 09:41
Die MR73 Revolver werden nach Deinem verlinkten Artikel in Mühlhausen gefertigt. In St.Etienne wurden Lizenzbauten der Walter PPK hergestellt.

Die Firma ist vor allem eine Maschinenbaufirma mit vielen Standorten in Frankreich.

Moin

Deshalb schrieb ich das. die Fa. Manhurin war mal zwischen Mühlhausen, Straßburg und Besancon am Revolverbauen.
Ich meine es wäre 2002 gewesen, kann sein 2003, ich war in Paris, und bemerkte zufällig, daß die Firma dort in Versailles produziert.
Die Führung, an der ich teilnahm, ließ keinen Zweifel daran, daß die Revolver bauen.;)

Ich weiß 100%, daß die Herrschaften sogar .22lfb bauen. Wenn ich mich nicht täusche ist in dem Link von mir lediglich, 9Para, und .357 erwähnt. In Deinem Link wird das ganze um .32 erweitert. Vielleicht gibt es auch .44 mag.

Bei Frankonia hat man mir heute morgen erzählt, daß es Manhurin nicht mehr gibt.:D

Ne, ne, die bauen jetzt keine Granatwerfer, Jeeps und Panzer mehr, Werkzeugmaschinen auch keine.;)

Es wird insgesamt viel dummes Zeug geschwätzt.

franjo

Misteredd
08.07.2009, 09:51
Moin

Deshalb schrieb ich das. die Fa. Manhurin war mal zwischen Mühlhausen, Straßburg und Besancon am Revolverbauen.
Ich meine es wäre 2002 gewesen, kann sein 2003, ich war in Paris, und bemerkte zufällig, daß die Firma dort in Versailles produziert.
Die Führung, an der ich teilnahm, ließ keinen Zweifel daran, daß die Revolver bauen.;)

Ich weiß 100%, daß die Herrschaften sogar .22lfb bauen. Wenn ich mich nicht täusche ist in dem Link von mir lediglich, 9Para, und .357 erwähnt. In Deinem Link wird das ganze um .32 erweitert. Vielleicht gibt es auch .44 mag.

Bei Frankonia hat man mir heute morgen erzählt, daß es Manhurin nicht mehr gibt.:D

Ne, ne, die bauen jetzt keine Granatwerfer, Jeeps und Panzer mehr, Werkzeugmaschinen auch keine.;)

Es wird insgesamt viel dummes Zeug geschwätzt.

franjo

Als .44 Mag wären sie wohl genau mein Ding.

Man (ich) sollte eben nicht immer alles glauben, was im Netz steht.

haihunter
08.07.2009, 14:14
War gestern mal mit meinem Mädel schießen. Zuerst .22 Sportpistole, hat noch ganz gut geklappt. Dann . 45 ACP, dachte beim ersten schuß, die Waffe würde hier an den Kopf fliegen, hatte sie dann aber doch recht sicher im Griff. Getroffen, na ja. Und dann meine P226, 9 mm, von 15 Schuss nur einer auf der Scheibe. :cool2: Wie erwartet hat ihr dann die Sportpistole am besten gefallen. :] War aber ein wirklich schöner und entspannender Abend.

Haspelbein
11.07.2009, 02:58
Wo wir hier kurz von Zubehoer gesprochen haben: Franjo, ist das deine Mini-14? :D

http://i51.photobucket.com/albums/f367/teclaydon/pimped_mini14.jpg

KA!SER
11.07.2009, 14:20
habe da mal ne frage und zwar darf man als sportschütze ein Scharfschützen-Repetiergewehr erwerben oder sind die generrel verboten auf grund das man gewehre dieser art als Kriegswaffe einstuft

Bruddler
11.07.2009, 14:25
habe da mal ne frage und zwar darf man als sportschütze ein Scharfschützen-Repetiergewehr erwerben oder sind die generrel verboten auf grund das man gewehre dieser art als Kriegswaffe einstuft

Gibt es eine Definition Scharfschützengewehr ?
Wenn ich mit meinem Luftgewehr aus 300 m Entfernung einem Huhn direkt zwischen die Augen treffe, ist mein Luftgewehr dann ein Scharfschützengewehr ?

KA!SER
11.07.2009, 14:26
geimeint ist die militärische definition von Scharfschütze

Misteredd
11.07.2009, 14:41
habe da mal ne frage und zwar darf man als sportschütze ein Scharfschützen-Repetiergewehr erwerben oder sind die generrel verboten auf grund das man gewehre dieser art als Kriegswaffe einstuft

Möchtest Du ein modernes oder eine sog. Ordonannzwaffe?

Misteredd
11.07.2009, 14:43
Gibt es eine Definition Scharfschützengewehr ?
Wenn ich mit meinem Luftgewehr aus 300 m Entfernung einem Huhn direkt zwischen die Augen treffe, ist mein Luftgewehr dann ein Scharfschützengewehr ?

Nein, gibt es nicht. Allerdings macht es keinen Sinn Gewehre mit normaler Reichweite und Treffsicherheit von unter 300 Meter zu nehmen, da das norma.e Gewehre auch schaffen.

KA!SER
11.07.2009, 14:49
habe an etwas in richtung g22 gedacht

KA!SER
11.07.2009, 14:51
von den sog. Ordonannzwaffe weiß ich das der erwerb kein problem is aber bei den "modernen" bin ich mir nich so sicher

Misteredd
11.07.2009, 14:54
von den sog. Ordonannzwaffe weiß ich das der erwerb kein problem is aber bei den "modernen" bin ich mir nich so sicher

Du brauchst dazu die Waffensachkundeprüfung, die Mitgliedaschaft in einem Sportschützenverein mit den richtigen Disziplinen, also Schiessen über die 300 Meter Bahn oder noch weiter und 12 Monate Training im Club.

Oder einen Jagdschein, dann gehen Langwaffen als Halbautomat begrenzt auf 2-er Magazin oder Repetierer unbegrenzt sofort.

KA!SER
11.07.2009, 15:18
danke für die hilfe

franjo
12.07.2009, 09:51
Wo wir hier kurz von Zubehoer gesprochen haben: Franjo, ist das deine Mini-14? :D

http://i51.photobucket.com/albums/f367/teclaydon/pimped_mini14.jpg


Klar, meine hat aber noch die camouflage Lackierung.:D

Diese Ausführungen habe ich mir auch angesehen.
Nachdem ich mich nun an die stainlessoptik gewöhnt habe, und an den Kunststoffschaft bin ich zufrieden.
Dieses ganze, ich nenne es mal Rumgebamsel (hessischer Fachausdruck für unnötig angebrachte, störende Bauteile an allen Gegenständen :D ), wie das Zweibein, halte ich im jagdlichen Einsatz, bei dem zumindest meine Mini14 den Ersatz einer Kurzwaffe darstellt, oder als Schonzeitbüchse, eher für hinderlich, als nütze.

Seit diesem WE bin ich auch wieder richtig fit, war letzte Woche auch schon wieder in teilzeit am Arbeiten, und natürlich Abends im Wald.
Die Mini14 ist in der Tat eine angenehme Begleitung. Ich glaube ich schrieb es schonmal, sie trägt sich Mündung nach unten, sehr angenehm unter der Regenjacke, oder dem Poncho.
Ich stellte jetzt fest, daß der Kunststoffschaft und die Dioptermontage, die Waffe nochmal leichter machen, und finde das nicht besonders angenehm.

Die Alte, mit Leupold ZF und Nußbaumschaft war gefühlt, bedeutend schwerer, und schnitt in die Schulter ein, ohne unangenehm zu werden. Aber doch soweit, daß sie nicht seitlich abrutschte.
Da werde ich mir etwas einfallen lassen.
Zuerst ist eine ZF-Montage angedacht, allerdings habe ich hier eine sehr leichte Alu-Optik. Demnach werde ich mir die Tragesysteme für Waffen mal anschauen müssen. Du weißt schon, was ich meine, diese "cross-over" Riemen.

Heute Mittag geht es wieder einmal auf die ´Gänsewiese´ich habe einen neuen Hund, der soll sich mal anschauen, was ihm gehört. :D

Schönes Wochenende

franjo

Misteredd
12.07.2009, 13:32
Ich gehe morgen früh auf eine Drückjagd. Ein Rapsacker mit Sauen wird gedroschen.

Ich bin gespannt, wie es laufen wird.

Misteredd
12.07.2009, 17:18
Hier ist nahezu die ideale Fangschusswaffe:

http://www.waffenhaffner.de/egun/bilder/Tracy/p%2029/Bild1.jpg

http://www.waffenhaffner.de/egun/bilder/Tracy/p%2029/Bild4.jpg

Gesamtlänge: ca. 55 cm

Fast könnte man diesen Revolver als Langwaffe erwerben. Leicht und führig .... ;)

franjo
12.07.2009, 18:27
Ich gehe morgen früh auf eine Drückjagd. Ein Rapsacker mit Sauen wird gedroschen.

Ich bin gespannt, wie es laufen wird.

Raps ist das beschissen..e, das ich kenne. Im Blütenbereich wächst er durcheinander zusammen. Das ist wie ein Dach, und man erkennt keinerlei Wildbewegung.

Passt auf, daß morgen Abend nicht allzuviele Kitze schreiend durch die Gegend rennen.;)


Hier ist nahezu die ideale Fangschusswaffe:



Gesamtlänge: ca. 55 cm

Fast könnte man diesen Revolver als Langwaffe erwerben. Leicht und führig .... ;)


Nun, ohne ausschwenkbare Trommel (wie ich glaube zu sehen), dem ´Kindergriff´, und dem Gewicht. Nahezu ideal. :D
Handlich sowieso. Warum kaufst Du Dir nicht den 44ger Nagant als Kurzwaffe.? :D

franjo

Misteredd
12.07.2009, 19:28
Raps ist das beschissen..e, das ich kenne. Im Blütenbereich wächst er durcheinander zusammen. Das ist wie ein Dach, und man erkennt keinerlei Wildbewegung.

Nun, das wird ja jetzt endlich gedroschen und wir bekommen freies Schussfeld. Die letzten paar Wochen haben wir dazu Drückjagdböcke gezimmert. Es sollte also passen

Passt auf, daß morgen Abend nicht allzuviele Kitze schreiend durch die Gegend rennen.;)

Es gibt nur eine Freigabe auf Schwarzwild - kein Stück Reh fällt.

Nun, ohne ausschwenkbare Trommel (wie ich glaube zu sehen), dem ´Kindergriff´, und dem Gewicht. Nahezu ideal. :D
Handlich sowieso. Warum kaufst Du Dir nicht den 44ger Nagant als Kurzwaffe.? :D

franjo

Die Nagant soll zwar sehr zuverlässig sein, aber das Kaliber mit dieser Spezialmunition ist für mich ein unbeschriebenes Blatt. Ich weiß nicht, ob es ausreicht und wo ich es herbekommen könnte. Es muss schon besser als meine Glock 23 sein.

franjo
12.07.2009, 20:09
Moin

Ich weiß nicht, wie das in BW geregelt ist, aber zumindest Schmaltiere sind gerade frei.
Auch meinte ich das nicht im Spaß, das geht m.E. nach so schnell, daß ein Reh schneller liegt, als daß man realisiert, was man gerade annahm. Und ja, das darf es eigentlich nicht geben, aaaaber, Sachen gibts.................

Mit dem Nagant meinte ich das 44ger Kosakengewehr. :D

Weidmanns Heil, und morgen eine schöne Zeit.

franjo

Misteredd
12.07.2009, 21:10
Moin

Ich weiß nicht, wie das in BW geregelt ist, aber zumindest Schmaltiere sind gerade frei.
Auch meinte ich das nicht im Spaß, das geht m.E. nach so schnell, daß ein Reh schneller liegt, als daß man realisiert, was man gerade annahm. Und ja, das darf es eigentlich nicht geben, aaaaber, Sachen gibts.................

Mit dem Nagant meinte ich das 44ger Kosakengewehr. :D

Weidmanns Heil, und morgen eine schöne Zeit.

franjo

Die Mosin-Nagant Repetierer sollen sehr gut schiessen. Das Kosackengewehr = die Kurzausführung gibts bei Frankonia sehr günstig. Ich muss es mal in der Hand halten und schiessen.

Gibt es für dieses Kaliber gute Jagdmunition?

franjo
13.07.2009, 06:32
Die Mosin-Nagant Repetierer sollen sehr gut schiessen. Das Kosackengewehr = die Kurzausführung gibts bei Frankonia sehr günstig. Ich muss es mal in der Hand halten und schiessen.

Gibt es für dieses Kaliber gute Jagdmunition?

Moin

Laß mal Frankonia besser bleiben. Die verkaufen Dir überwiegend Mist, wenn es um Ordonanzgewehre geht.

Probiere es mal hier:
http://shop.sportarms.com/index.php?option=com_virtuemart&page=shop.browse&category_id=10&keyword=&manufacturer_id=0&Itemid=27&orderby=product_name&limit=30&limitstart=30&vmcchk=1&Itemid=27

Die haben Kriegsproduktionen, und Nachkriegswaffen.
Die nach dem Krieg produzierten kommen überwiegend aus Polen, oder Rumänien.
Spiegelblanke Läufe und erstklassiger Zustand sind für 200€ möglich.
Da kauft man besser mal zwei.:D

Die Munition in 7,62x54R gibt es von vielen Herstellern. Ich benutze S&B, weil gut und preislich im Rahmen.
Surplus würde ich nicht verschießen, die korrosive Munition macht einen Haufen Dreck, und schießt sich sehr unterschiedlich.

franjo

Misteredd
13.07.2009, 08:28
Moin

Laß mal Frankonia besser bleiben. Die verkaufen Dir überwiegend Mist, wenn es um Ordonanzgewehre geht.

Probiere es mal hier:
http://shop.sportarms.com/index.php?option=com_virtuemart&page=shop.browse&category_id=10&keyword=&manufacturer_id=0&Itemid=27&orderby=product_name&limit=30&limitstart=30&vmcchk=1&Itemid=27

Die haben Kriegsproduktionen, und Nachkriegswaffen.
Die nach dem Krieg produzierten kommen überwiegend aus Polen, oder Rumänien.
Spiegelblanke Läufe und erstklassiger Zustand sind für 200€ möglich.
Da kauft man besser mal zwei.:D

Die Munition in 7,62x54R gibt es von vielen Herstellern. Ich benutze S&B, weil gut und preislich im Rahmen.
Surplus würde ich nicht verschießen, die korrosive Munition macht einen Haufen Dreck, und schießt sich sehr unterschiedlich.

franjo

Danke! Sehr interessante Seite. Da tu ich mich mal um. Das Kurz-Nagant wäre ein schöner Stutzen.

Das Rapsfeld wurde heute doch nicht gedroschen - es war dem wackeren Landwirt zu nass. Mittwoch oder Donnerstag sind jetzt die nächsten Termine.

Misteredd
13.07.2009, 08:39
Der Laden ist hier sogar "um die Ecke". Ich werde da mal hinfahren und anschauen. Die Nagant sind interessant, das Schmidt-Rubin K31 wurde mir auch empfohlen.

Was taugt das SVT40?

Ist es ein Problem für diese Waffen Optiken zu bekommen?

franjo
13.07.2009, 10:26
Der Laden ist hier sogar "um die Ecke". Ich werde da mal hinfahren und anschauen. Die Nagant sind interessant, das Schmidt-Rubin K31 wurde mir auch empfohlen. ?

Deshalb schrieb ich es. Ich verorte Dich in die Gegend um Speyer, nach Karlsruhe ist es nicht weit.



Was taugt das SVT40? ?

Kann nicht schlecht sein, es wurden etwa 1.5mio. gebaut, das spricht für eine gewisse Serienreife.
Es schießt angeblich ähnlich gut wie ein Garand.
Das Problem sehe ich jagdlich halt in der leidigen 2+1 Regelung für Selbstlader.


st es ein Problem für diese Waffen Optiken zu bekommen?

Prinzipiell nicht. Allerdinge sind die original-Optiken mit 4fach Vergrößerung nicht der Hammer.
Für den Nagant gibt es eine Optik mit Seitenmontage, die sehr unkomfortabel einzustellen ist. Zumal es erst bei 100m los geht, und dann in Riesenschritten bis 400m und mehr.
Außerdem sitzen die etwas außer Mitte, um mit den Ladestreifen laden zu können. Das finde ich auch suboptimal.

Jagdlich lässt sich das Visier durch eine Montage erstetzen, die dann aber ein spezielles ZF erfordert, ähnlich dem für KW.
Ich halte es eigentlich für unnötig, da man , sofern man es bei der Nachsuche nutzt, auch ohne Optik gut zurecht kommt.
Frag halt einfach mal den Herrn von Sportarms.

Den Schweizer Karabiner kenne ich nur offen, oder mit Diopter. Eigentlich sind die auch für Entfernungen ab 100m gemacht, und haben eher sportliche als jagdliche Qualitäten. Hierfür gibt es eine Klemmontage für über das System. Heym vertreibt das, soweit mir bekannt. Dazu muß der Schaft etwas geändert werden, dann kann man 25,4er oder 30ger ZF montieren.

Die Tokarev kenne ich nur mit einem speziellen Sniper ZF, ähnlich dem Zielvier. Seitlich auch etwas versetzt, daß nicht ständig die Hülsen dranrasseln. Genaueres weiß ich aber nicht.

Ach so, weil vergessen, wegen dem Nagant halte ich es für besonders wichtig ein Verschlußstück mit original gebogenen Kammernstengel einzusetzen. Es gibt Flachmänner, die sägen den Geraden ab, schneiden Gewinde, verbiegen den Originalen, und pflastern den dann irgendwie dran. Das ist Pfusch.

franjo

Misteredd
13.07.2009, 11:08
Kann nicht schlecht sein, es wurden etwa 1.5mio. gebaut, das spricht für eine gewisse Serienreife.
Es schießt angeblich ähnlich gut wie ein Garand.
Das Problem sehe ich jagdlich halt in der leidigen 2+1 Regelung für Selbstlader.

Das ist wirklich leidig, aber Sportschütze bin ich ja auch noch.

Prinzipiell nicht. Allerdinge sind die original-Optiken mit 4fach Vergrößerung nicht der Hammer.
Für den Nagant gibt es eine Optik mit Seitenmontage, die sehr unkomfortabel einzustellen ist. Zumal es erst bei 100m los geht, und dann in Riesenschritten bis 400m und mehr.
Außerdem sitzen die etwas außer Mitte, um mit den Ladestreifen laden zu können. Das finde ich auch suboptimal.

Jagdlich lässt sich das Visier durch eine Montage erstetzen, die dann aber ein spezielles ZF erfordert, ähnlich dem für KW.
Ich halte es eigentlich für unnötig, da man , sofern man es bei der Nachsuche nutzt, auch ohne Optik gut zurecht kommt.
Frag halt einfach mal den Herrn von Sportarms.

Hmm, da muss ich erst mal üben. Bisher habe ich nur mit Optik auf Tiere geschossen. Ich will unbedingt immer waidgerecht bleiben.

Den Schweizer Karabiner kenne ich nur offen, oder mit Diopter. Eigentlich sind die auch für Entfernungen ab 100m gemacht, und haben eher sportliche als jagdliche Qualitäten. Hierfür gibt es eine Klemmontage für über das System. Heym vertreibt das, soweit mir bekannt. Dazu muß der Schaft etwas geändert werden, dann kann man 25,4er oder 30ger ZF montieren.

Der Vorteil der K31 ist der Geradezuverschluss aus Metall. Das ist ähnlich dem R93, aber eben viel zuverlässiger und sicherer, weil kein Plastik oder Aluleichtmetall.

Die Tokarev kenne ich nur mit einem speziellen Sniper ZF, ähnlich dem Zielvier. Seitlich auch etwas versetzt, daß nicht ständig die Hülsen dranrasseln. Genaueres weiß ich aber nicht.

Das kenne ich. Die taugen nicht viel.

Ach so, weil vergessen, wegen dem Nagant halte ich es für besonders wichtig ein Verschlußstück mit original gebogenen Kammernstengel einzusetzen. Es gibt Flachmänner, die sägen den Geraden ab, schneiden Gewinde, verbiegen den Originalen, und pflastern den dann irgendwie dran. Das ist Pfusch.

franjo

Die kann man einfach nachrüsten. Man bekommt sie neugefertigt mit gebogenen Kammerstengel komplett - ich glaube aus Finnland.

franjo
13.07.2009, 11:45
Die kann man einfach nachrüsten. Man bekommt sie neugefertigt mit gebogenen Kammerstengel komplett - ich glaube aus Finnland.

Moin

Die gebogenen Kammernstängel gibt es auch aus Tula, oder Izmash, oder wie man das auch immer schreibt.
Die Finnen sind bekannter, weil sie besser seien. Ich halte das für ein Vorurteil aus Zeiten des kalten Krieges, soll aber jeder für sich entscheiden.

Das mit dem Selbstlader geht natürlich auch auf grüne Karte, beim BDS z.B. dann kannst Du ihn sportlich schießen.
Ist halt auch eine Glaubensfrage.

Wegen der offene Visierung auf Wild würde ich mir keine Gedanken machen.
Erstens kann man zur Not so eine Red Dot Nummer draufmachen, dann geht das zur Nachsuch, oder halt offen. Bis 30m sag ich mal, ist das kein Problem.
Probiere es vorher am Schießstanfd aus. Besonders, ob er klettert, wenn er wärmer wird.
Erst am Schießstand siehst Du, z.B. ob Dein Lauf richtig freigestochen ist........etc...

Das ist einer der Gründe, warum ich nur nummerngleiche Waffen kaufe, und die nur mit Vorbehalt. Ein zweiwöchiges Rückgaberecht brauche ich zwingend, sonst kaufe ich nichts.

Am besten ist es natürlich, wenn der Händler einen Schießstand hat, oder Schießzeiten bei Vereinen mietet.

So, ich dachte Du bist heute morgen auf Drückjagd.?
Ihr habt wohl den Mähdrescherfahrer erschossen und schon Feierabend gemacht.:D

franjo

Misteredd
13.07.2009, 11:49
So, ich dachte Du bist heute morgen auf Drückjagd.?
Ihr habt wohl den Mähdrescherfahrer erschossen und schon Feierabend gemacht.:D

franjo

Der Raps war zu nass und der wackere Landmann hat beschlossen das Dreschen auf Mittwoch oder Donnerstag zu verlegen.

Hier noch was kurioses:

http://www.rotewbk.de/Waffengalerie/Kurzwaffen/Modell_Spass_L-400H.jpg

franjo
13.07.2009, 12:02
Der Raps war zu nass und der wackere Landmann hat beschlossen das Dreschen auf Mittwoch oder Donnerstag zu verlegen.
]

Moin

Vernünftig, der Landmann. Ich war gestern bei uns in den Altrheinauen zum Jagen geladen.
Nix geschossen, aber trotz G1000 Hosen, langärmligem Hemd bin ich derart derb verstochen, daß ich mich schon den ganzen Morgen am eincremen bin.

Schwül ists außerdem..........................

franjo

Misteredd
13.07.2009, 12:06
Moin

Vernünftig, der Landmann. Ich war gestern bei uns in den Altrheinauen zum Jagen geladen.
Nix geschossen, aber trotz G1000 Hosen, langärmligem Hemd bin ich derart derb verstochen, daß ich mich schon den ganzen Morgen am eincremen bin.

Schwül ists außerdem..........................

franjo

Aujagd ist heftig. Alleine das Bergen der Stücke.

So ein Teil wäre dabei gut!

http://www.argoatv.de/

Haspelbein
13.07.2009, 13:08
[...]
Kann nicht schlecht sein, es wurden etwa 1.5mio. gebaut, das spricht für eine gewisse Serienreife.
Es schießt angeblich ähnlich gut wie ein Garand.
Das Problem sehe ich jagdlich halt in der leidigen 2+1 Regelung für Selbstlader.
[...]

Die SVTs waren fruehe Versionen der russischen Selbstlader und hatten so gut wie alle Probleme mit der vertikalen Streuung. Fuer die Jagd mag das noch gehen, aber sobald sich der Lauf erwaermt wird es beim Ordonnanzschiessen sehr unschoen. Hier ist ein Garand m.E. deutlich besser.

Natuerlich wuerde ich auch sehr gerne einen SVT besitzen, jedoch mehr aus historischem Interesse, und weil die SKS und AK einen ihrer Vorfahren in meinem Stahlschrank vermissen. ;)

Haspelbein
13.07.2009, 13:13
Klar, meine hat aber noch die camouflage Lackierung.:D [...]

Nun, eigentlich sollte die Mini-14 in dem Bild durch den "gefaelschten" Gaszylinder eigentlich schon gut getarnt sein. :D :D :D



Diese Ausführungen habe ich mir auch angesehen.
Nachdem ich mich nun an die stainlessoptik gewöhnt habe, und an den Kunststoffschaft bin ich zufrieden.
Dieses ganze, ich nenne es mal Rumgebamsel (hessischer Fachausdruck für unnötig angebrachte, störende Bauteile an allen Gegenständen :D ), wie das Zweibein, halte ich im jagdlichen Einsatz, bei dem zumindest meine Mini14 den Ersatz einer Kurzwaffe darstellt, oder als Schonzeitbüchse, eher für hinderlich, als nütze.[...]

Natuerlich sieht das Ding fuerchterlich aus. Ein Zweibei braucht man gerade bei dieser Waffe rein ueberhaupt nicht. Auch wurde an den Schaft unheimlich viel drangehaengt, was da eigentlich ueberhaupt nicht hingehoert.



Seit diesem WE bin ich auch wieder richtig fit, war letzte Woche auch schon wieder in teilzeit am Arbeiten, und natürlich Abends im Wald.
Die Mini14 ist in der Tat eine angenehme Begleitung. Ich glaube ich schrieb es schonmal, sie trägt sich Mündung nach unten, sehr angenehm unter der Regenjacke, oder dem Poncho.
Ich stellte jetzt fest, daß der Kunststoffschaft und die Dioptermontage, die Waffe nochmal leichter machen, und finde das nicht besonders angenehm.

Die Alte, mit Leupold ZF und Nußbaumschaft war gefühlt, bedeutend schwerer, und schnitt in die Schulter ein, ohne unangenehm zu werden. Aber doch soweit, daß sie nicht seitlich abrutschte.
Da werde ich mir etwas einfallen lassen.
Zuerst ist eine ZF-Montage angedacht, allerdings habe ich hier eine sehr leichte Alu-Optik. Demnach werde ich mir die Tragesysteme für Waffen mal anschauen müssen. Du weißt schon, was ich meine, diese "cross-over" Riemen.[...]

Geanu daran musste ich beim Lesen des Absatzes auch denken. Es gibt soviele Riemen, dass du eigentlich etwas finden muesstest. Vor allen Dingen, wenn du sie mit der Muendung nach unten vor dem Koerper traegst, muessten die modernen Militaerriemen dir hier eigentlich helfen koennen. Ansonsten ist eine leichte Waffe ja erst einmal sehr angenehm.

Alles Gute,
H-Bein

Misteredd
13.07.2009, 14:32
Die SVTs waren fruehe Versionen der russischen Selbstlader und hatten so gut wie alle Probleme mit der vertikalen Streuung. Fuer die Jagd mag das noch gehen, aber sobald sich der Lauf erwaermt wird es beim Ordonnanzschiessen sehr unschoen. Hier ist ein Garand m.E. deutlich besser.

Natuerlich wuerde ich auch sehr gerne einen SVT besitzen, jedoch mehr aus historischem Interesse, und weil die SKS und AK einen ihrer Vorfahren in meinem Stahlschrank vermissen. ;)

Welche Selbstladejagdbüchse würdest Du empfehlen?