PDA

Vollständige Version anzeigen : Waffenthread



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 29 [30] 31 32 33 34

Haspelbein
14.05.2018, 18:01
Hier bei uns meint man mit "legale (Schuss-)Waffe" eine registrierte(Schuss-)Waffe im Besitz
eines berechtigten ("lizensierten") Besitzers.
Sobald ein Nicht- Berechtigter diese Waffe besitzt, fuehrt..... spricht man von
einer illegalen Waffe, meint aber den illegalen Besitz. Z.B.: nachdem eine
Waffe gestohlen, geraubt....wurde. Es handelt sich um eine zuvor legal
besessene Waffe, die illegal wurde, weil ein Nicht-Berechtigter die Waffe
besitzt, fuehrt.....
Wenn der --Berechtigte-- damit eine Straftat veruebt, ist die Waffe dadurch nicht
automatisch illegal, sondern man wird dem Taeter die Straftat (mit Waffe) zur Last
legen, nicht aber den Besitz der Waffe an sich. Die Waffe wird dadurch nicht illegal.

Nach der Tat wird man dem Taeter dann aber die "Zuverlaessigkeit"
(charkterliche Eignung) aberkennen und (hoechstwahrscheinlich alle) seine
Waffe(n) entziehen........Um es kurz zu erklaeren.......-----

Eine illegale Waffe waere z.B.: eine Waffe, die nicht registriert
(Handelsbuch eines lizensierten Haendlers, Waffenbesitzkarte etc....) ist.
Die ist in jedem Fall illegal, weil nirgendwo offiziell registriert (bezueglich
Herkunft,aktuellem (legalem) Besitz.... etc....) selbst wenn es sich um eine offiziell
von einer herkoemmlichen Fabrik hergestellte Waffe handelt.
Auch wenn man anhand der (z.B.) drei identischen Nummern auf
allen wesentlichen Teilen einer "Glock" zweifelsfrei feststellen kann, dass
die Waffe aus der offiziellen Fabrik kommt. Weil nicht feststellbar
ist, wer der berechtigte Besitzer dieser Waffe ist, wird/ ist diese
Waffe illegal. Sogar dann, wenn ein lizensierter Haendler oder
Sammler ausser --dieser einen-- Waffe noch xxx andere legal besitzt/
besitzen darf.

Das US-Recht ist hier wesentlich komplizierter, weshalb ich mit der Unterscheidung sehr vorsichtig wäre. Es ist eine Überlagerung vom US-Recht, Recht des Bundesstaates, und dem Recht der Gemeinde/Stadt, mit einer sehr begrenzten Harmonisierung des Waffenrechts. Selbst das BATF ist in eine administrative Komponente nach dem Steuerrecht und eine strafrechtliche Komponente geteilt. Ich habe schon Fälle erlebt, wo ein Teil des BATF etwas zuließ, und die andere Seite es verbot. Sowas ist zwar rechtlich sehr interessant, trägt aber wenig zur Rechtssicherheit bei.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den meisten Waffenbesitzern in den USA einen illegalen Waffenbesitz nachweisen könnte, von dem selbst die Polizei keine Ahnung hat, da sie weder Waffen- noch Waffenrechtsexperten sind.

In meinem Bundestaat kann man gewisse Schusswaffen legal erwerben, man kann auch gewisse Magazine legal kaufen. Besitz man sowohl als auch, betrachtet der Bundesstaat dies als Kriegswaffe. Dabei ist der Gebrauch oder die Konfiguration der Waffe unerheblich. Ebenso habe ich eine Schusswaffe, die auf Anordnung des Bundesstaates abgeändert wurde. Damit verstiess der Bundesstaat wahrscheinlich gegen eine Importbestimmungen aus den 90ern. Das BATF war wahrscheinlich nicht fachkundig genug, um dies zu bemerken.

Suedwester
14.05.2018, 18:11
Das US-Recht ist hier wesentlich komplizierter, weshalb ich mit der Unterscheidung sehr vorsichtig wäre. Es ist eine Überlagerung vom US-Recht, Recht des Bundesstaates, und dem Recht der Gemeinde/Stadt, mit einer sehr begrenzten Harmonisierung des Waffenrechts. Selbst das BATF ist in eine administrative Komponente nach dem Steuerrecht und eine strafrechtliche Komponente geteilt. Ich habe schon Fälle erlebt, wo ein Teil des BATF etwas zuließ, und die andere Seite es verbot. Sowas ist zwar rechtlich sehr interessant, trägt aber wenig zur Rechtssicherheit bei.

Ich bin mir ziemlich sicher, dass ich den meisten Waffenbesitzern in den USA einen illegalen Waffenbesitz nachweisen könnte, von dem selbst die Polizei keine Ahnung hat, da sie keine Waffenexperten sind.

In meinem Bundestaat kann man gewisse Schusswaffen legal erwerben, man kann auch gewisse Magazine legal kaufen. Besitz man sowohl als auch, betrachtet der Bundesstaat dies als Kriegswaffe. Dabei ist der Gebrauch oder die Konfiguration der Waffe unerheblich. Ebenso habe ich eine Schusswaffe, die auf Anordnung des Bundesstaates abgeändert wurde. Damit verstiess der Bundesstaat wahrscheinlich gegen eine Importbestimmungen aus den 90ern. Das BATF war wahrscheinlich nicht fachkundig genug, um dies zu bemerken.


Durch eure verschiedenen Regelungen auf Bundes, Bundesstaats-, County-
und staedtischer Ebene wird es wirklich kompliziert.
Hier gibt es schon mal verschiedene "Auslegungen" bei Genehmigungsbehoerden,
aber nicht so grosse Unterschiede wie bei euch, wo ich mich buchstaeblich
an jeder County- oder Stadtgrenze nach den geltenden Vorschriften neu
erkundigen muss.

Haspelbein
14.05.2018, 18:35
Durch eure verschiedenen Regelungen auf Bundes, Bundesstaats-, County-
und staedtischer Ebene wird es wirklich kompliziert.
Hier gibt es schon mal verschiedene "Auslegungen" bei Genehmigungsbehoerden,
aber nicht so grosse Unterschiede wie bei euch, wo ich mich buchstaeblich
an jeder County- oder Stadtgrenze nach den geltenden Vorschriften neu
erkundigen muss.

Es gibt hier auch Fälle, wo eine Waffe legal oder illegal ist, basierend darauf, wo ein Teil einer Waffe hergestellt wurde. Man kann z.B. einen Vorderschaft einer Waffe durch ein identisches Teil ersetzen, und plötzlich wird das Resultat bei vielen halbautomatischen Sammlerwaffen aus dem Ausland plötzlich hochgradig illegal. Ersetzt man jedoch noch mehr Teile, wird es dann wieder legal. ;)

Dann gibt es noch herrliche Winkelzüge. So bin ich Waffenhändler für Sammlerwaffen, darf sie jedoch nicht direkt an Privatpersonen verkaufen. Jedoch kann ich sie (steuerfrei) per Versand beziehen. :D

wtf
15.05.2018, 07:41
Hier bei uns meint man mit "legale (Schuss-)Waffe" eine registrierte(Schuss-)Waffe im Besitz
eines berechtigten ("lizensierten") Besitzers.
Sobald ein Nicht- Berechtigter diese Waffe besitzt, fuehrt..... spricht man von
einer illegalen Waffe, meint aber den illegalen Besitz. Z.B.: nachdem eine
Waffe gestohlen, geraubt....wurde.

Exakt das ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz.

Ich kann eine legale Waffe in meinem Eigentum haben. Ich kann sogar legal eine fremde Waffe in Besitz haben (deren Eigentümer ein Dritter ist). Und dann kann ich eine Waffe illegal besitzen, deren legaler Eigentümer ein Dritter ist (als Einbrecher, der eine legale Knarre klaut).

Suedwester
15.05.2018, 07:55
Exakt das ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz.

Ich kann eine legale Waffe in meinem Eigentum haben. Ich kann sogar legal eine fremde Waffe in Besitz haben (deren Eigentümer ein Dritter ist). Und dann kann ich eine Waffe illegal besitzen, deren legaler Eigentümer ein Dritter ist (als Einbrecher, der eine legale Knarre klaut).


Genau so war es gemeint. So kurz wie moeglich erklaert. Anscheinend
war es verstaendlich genug....:)

Haspelbein
15.05.2018, 09:48
Exakt das ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz.

Ich kann eine legale Waffe in meinem Eigentum haben. Ich kann sogar legal eine fremde Waffe in Besitz haben (deren Eigentümer ein Dritter ist). Und dann kann ich eine Waffe illegal besitzen, deren legaler Eigentümer ein Dritter ist (als Einbrecher, der eine legale Knarre klaut).

Das unterscheidet sich stark von der US Rechtsauffassung, d.h. eine gestohlene legale Waffe ist natürlich illegal im Besitz des Diebes, aber es ist nicht das einzige Kriterium. Es ist hier durchaus möglich, eine illegale Schusswaffe auf legalem Wege zu erwerben. Eine illegale Waffe nach hiesiger Definition ist nicht auf gestohlene Waffen beschränkt, sondern bezieht sich ebenso auf alle waffenrechtlichen Verstöße.

Aber ich verstehe immer noch nicht, wie diese Unterscheidung bei der Diskussion um die Waffengewalt und Waffenrecht in den USA den legalen Waffenbesitzern helfen sollte.

Schrottkiste
19.05.2018, 23:58
Finde den Messerthread nicht mehr, ist eher auch Werkzeug.

Mein Mora Eldris, mein Liebling...


63083

mick31
02.06.2018, 18:24
https://www.youtube.com/watch?time_continue=198&v=6dZn0D_9VY8


Geniale Rede

cornjung
02.06.2018, 18:42
Wie soll denn die Unterscheidung in dieser Hinsicht aussehen? Spätestens wenn mit ihnen ein Mord verübt worden ist, sind sie per Definition illegal. Die Definition der Legalität hängt mit dem Besitz und Gebrauch zusammen, jedoch nicht mit der Waffe selbst.
Nein. Hier nicht. Eine legale Waffe bleibt legal, auch wem mit ihr gemordet wurde. Eine illegale Waffe bricht gerechtfertigte Notwehr nicht, obwohl das hier pausenlos behauptet wird. Ob eine Waffe legal oder illegal ist, spielt nur für das WG eine Rolle, nicht für die Tat, die damit ausgeführt wird.

Exakt das ist der Unterschied zwischen Eigentum und Besitz. Ich kann eine legale Waffe in meinem Eigentum haben. Ich kann sogar legal eine fremde Waffe in Besitz haben (deren Eigentümer ein Dritter ist). Und dann kann ich eine Waffe illegal besitzen, deren legaler Eigentümer ein Dritter ist (als Einbrecher, der eine legale Knarre klaut).
So ist es. Eigentümer einer Sache ist der, dem sie rechtlich gehört. Besitzer einer Sache ist der, der sie tatsächlich hat, sprich über sie verfügt.

Haspelbein
02.06.2018, 23:35
Nein. Hier nicht. Eine legale Waffe bleibt legal, auch wem mit ihr gemordet wurde. Eine illegale Waffe bricht gerechtfertigte Notwehr nicht, obwohl das hier pausenlos behauptet wird. Ob eine Waffe legal oder illegal ist, spielt nur für das WG eine Rolle, nicht für die Tat, die damit ausgeführt wird.

Das ist auch in den USA nicht anders. Du kannst dich mit einer illegalen Waffe legal verteidigen. Die Umkehrung ist gilt jedoch nicht, d.h. gewisse Dinge, die du mit oder an der Waffe machst, können sie zu einer illegalen Waffe machen. Ebenso hast du mit dem legalen Kauf der Waffe auch keine Garantie, dass die Waffe wirklich legal ist. Für die Einhaltung des Waffenrechts bist du als Waffenbesitzer allein selbst zuständig.



So ist es. Eigentümer einer Sache ist der, dem sie rechtlich gehört. Besitzer einer Sache ist der, der sie tatsächlich hat, sprich über sie verfügt.

Dieser Unterscheidung gibt es ebenso in den USA. Es ist in den USA zwar recht selten, dass die Waffe durch den Besitz eines Dritten illegal wird, aber es ist durchaus möglich.

Schrottkiste
02.06.2018, 23:43
Im Grunde reichen abgenutzte Kreis-Sägeblätter (gerne 4-10 davon), die man auf ein Rohr aufschweißt.

Das ergibt eine schöne tödliche Keule.

cornjung
03.06.2018, 11:22
Das ist auch in den USA nicht anders. Du kannst dich mit einer illegalen Waffe legal verteidigen. Die Umkehrung ist gilt jedoch nicht, d.h. gewisse Dinge, die du mit oder an der Waffe machst, können sie zu einer illegalen Waffe machen. Ebenso hast du mit dem legalen Kauf der Waffe auch keine Garantie, dass die Waffe wirklich legal ist. Für die Einhaltung des Waffenrechts bist du als Waffenbesitzer allein selbst zuständig.Dieser Unterscheidung gibt es ebenso in den USA. Es ist in den USA zwar recht selten, dass die Waffe durch den Besitz eines Dritten illegal wird, aber es ist durchaus möglich.
Um in Deutschland eine Schusswaffe Waffe legal bei dir zu führen, brauchst du einen WS. Den bekommt aber faktisch keiner. Es sei denn, er ist Jude oder Politiker. Von Security-Unternehmer mal angesehen. Dennoch kannst du dich auch mit einer illegalen Waffe auf Notwehr berufen. Das jeder Deutsche entwaffnet wurde, dafür aber einen Pass dabei haben muss, jeder refugee ein Messer führt, dafür seine Papiere " verloren " hat, lassen wir mal weg.

Haspelbein
03.06.2018, 13:21
Um in Deutschland eine Schusswaffe Waffe legal bei dir zu führen, brauchst du einen WS. Den bekommt aber faktisch keiner. Es sei denn, er ist Jude oder Politiker. Von Security-Unternehmer mal angesehen. Dennoch kannst du dich auch mit einer illegalen Waffe auf Notwehr berufen. Das jeder Deutsche entwaffnet wurde, dafür aber einen Pass dabei haben muss, jeder refugee ein Messer führt, dafür seine Papiere " verloren " hat, lassen wir mal weg.

Das Führen von Schusswaffen steht in den USA auch auf einem anderen Blatt, und ist sehr uneinheitlich, und nicht landesweit geregelt. In manchen Staaten geht es legal praktisch gar nicht, andere sind hier wieder sehr liberal. Das legale verdeckte Tragen von Schusswaffen hat sich in den USA in den letzten 20-30 stark ausgebreitet, und stellt einen grossen Erfolg für die NRA dar, da sie damit auch bei Menschen punkten konnte, die sich nicht mit der Jagd, dem Sportschiessen, oder der Landwirtschaft verbunden fühlten. Jedoch bleibt dies in rechtlicher Sicht ein ziemlicher Problemfall, da bestehende Gesetze oftmals nicht angepasst worden sind, und man selbst bei leichten Vergehen hohe Strafen kassieren kann.

Jedoch bleibt es dabei, dass das Waffenrecht in weiten Teilen der USA nur sehr schwer durchzusetzen ist, was bei einem Flächenstaat mit einer freiheitlichen Verfassung auch nicht wundern sollte.

Tryllhase
03.06.2018, 20:08
Das ist auch in den USA nicht anders. Du kannst dich mit einer illegalen Waffe legal verteidigen. Die Umkehrung ist gilt jedoch nicht, d.h. gewisse Dinge, die du mit oder an der Waffe machst, können sie zu einer illegalen Waffe machen. Ebenso hast du mit dem legalen Kauf der Waffe auch keine Garantie, dass die Waffe wirklich legal ist. Für die Einhaltung des Waffenrechts bist du als Waffenbesitzer allein selbst zuständig.



Dieser Unterscheidung gibt es ebenso in den USA. Es ist in den USA zwar recht selten, dass die Waffe durch den Besitz eines Dritten illegal wird, aber es ist durchaus möglich.
Vielleicht sollte man einfach mal klar stellen, dass ein toter Gegenstand weder legal noch illegal sein kann. Recht bezieht sich immer auf handelnde Personen. In diesem Zusammenhang sei bemerkt, dass am Monatsende die Frist für illegalen Waffenbesitz ausläuft und die rechtzeitige freiwillige Abgabe zur Straffreiheit führt.
In Thüringen haben angeblich bisher ganze 47 (siebenundvierzig) illegale Besitzer von dieser Amnestie Gebrauch gemacht.
Ob der Rest wohl langsam begriffen hat, dass man die Waffen vielleicht bald dringend benötigen wird?

Haspelbein
03.06.2018, 20:39
Vielleicht sollte man einfach mal klar stellen, dass ein toter Gegenstand weder legal noch illegal sein kann. Recht bezieht sich immer auf handelnde Personen.

Das ist klar. Wenn ich von illegalen Waffen spreche, dann ist das eine Kurzform für Waffen, deren Erwerb und/oder Besitz als normaler Bürger eines Staates illegal ist. Dabei kann durchaus die Vorgeschichte einer Waffe selbst eine Rolle spielen.



In diesem Zusammenhang sei bemerkt, dass am Monatsende die Frist für illegalen Waffenbesitz ausläuft und die rechtzeitige freiwillige Abgabe zur Straffreiheit führt.
In Thüringen haben angeblich bisher ganze 47 (siebenundvierzig) illegale Besitzer von dieser Amnestie Gebrauch gemacht.
Ob der Rest wohl langsam begriffen hat, dass man die Waffen vielleicht bald dringend benötigen wird?

In den USA gibt es ähnliche Amestien. Zum Teil werden das sowas wie Raketenwerfer abgeliefert, aber meistens ist das nur Schrott, für den es dann noch eine Prämie gibt.

Tryllhase
03.06.2018, 20:43
Das ist klar. Wenn ich von illegalen Waffen spreche, dann ist das eine Kurzform für Waffen, deren Erwerb und/oder Besitz als normaler Bürger eines Staates illegal ist

In den USA gibt es ähnliche Amestien. Zum Teil werden das sowas wie Raketenwerfer abgeliefert, aber meistens ist das nur Schrott, für den es dann noch eine Prämie gibt.
Für solches Kriegsgerät eine gute Lösung. Aber sowas gibt es hier kaum. Und wenn, dann würde sich der Staat schwer hüten, dafür eine Prämie zu zahlen. Das Ergebnis spricht für sich.

Haspelbein
03.06.2018, 20:48
Für solches Kriegsgerät eine gute Lösung. Aber sowas gibt es hier kaum. Und wenn, dann würde sich der Staat schwer hüten, dafür eine Prämie zu zahlen. Das Ergebnis spricht für sich.

Irgendwie muss ich jetzt wieder an den Typen in Norddeutschland denken, der mit seinem Pz III Schnee geräumt hat. :D

Tryllhase
03.06.2018, 20:58
Irgendwie muss ich jetzt wieder an den Typen in Norddeutschland denken, der mit seinem Pz III Schnee geräumt hat. :D
Der Witz in diesem Fall ist doch nicht der Panzer als Waffe, sondern als Schutzraum. In der BRD ist so ein Schutz verboten. Selbst die großen Museen müssen einen Panzer erst in Teile zerschneiden und dann wieder zusammenheften, damit er ausgestellt werden darf.

Haspelbein
03.06.2018, 23:37
Der Witz in diesem Fall ist doch nicht der Panzer als Waffe, sondern als Schutzraum. In der BRD ist so ein Schutz verboten. Selbst die großen Museen müssen einen Panzer erst in Teile zerschneiden und dann wieder zusammenheften, damit er ausgestellt werden darf.

Täuscht es mich, oder hat da irgendjemand so richtig Angst vor irgendwas? (Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Pz III in keinem Konflikt mehr gross von Relevanz sein wird.)

Maitre
04.06.2018, 00:10
Täuscht es mich, oder hat da irgendjemand so richtig Angst vor irgendwas? (Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Pz III in keinem Konflikt mehr gross von Relevanz sein wird.)

Warum? Im Jemen kämpfen immer noch T-34 und SU-100 im aktiven Einsatz. In einem low-tech Bürgerkriegsszenario kann selbst ein PzKpfw III eine böse Überraschung sein. Gerade im zukünftigen Bürgerkriegsgebiet Mitteleuropa halte ich den für nützlich. Stell dir nur mal das Entsetzen im Gesicht muslimischer Gotteskrieger vor, die ohne die Erwartung von ernstlichem Widerstand mit ihren MG-bewaffneten Technicals in einen Hinterhalt mit so einem Oldtimerpanzer geraten.

Haspelbein
04.06.2018, 00:13
Warum? Im Jemen kämpfen immer noch T-34 und SU-100 im aktiven Einsatz. In einem low-tech Bürgerkriegsszenario kann selbst ein PzKpfw III eine böse Überraschung sein. Gerade im zukünftigen Bürgerkriegsgebiet Mitteleuropa halte ich den für nützlich. Stell dir nur mal das Entsetzen im Gesicht muslimischer Gotteskrieger vor, die ohne die Erwartung von ernstlichem Widerstand mit ihren MG-bewaffneten Technicals in einen Hinterhalt mit so einem Oldtimerpanzer geraten.

Ich bezog dies auf Deutschland. Okay, wenn von der Leyen ganze Arbeit leistest, dann stimme ich dir zu.

Tryllhase
04.06.2018, 20:39
Täuscht es mich, oder hat da irgendjemand so richtig Angst vor irgendwas? (Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Pz III in keinem Konflikt mehr gross von Relevanz sein wird.)
Mit dem alten Schrott kann man nur noch eines tun: sich dem Zugriff für einige Zeit entziehen. Stell dir mal vor, das SEK rückt wie üblich um 4 Uhr morgens mit dem Rammbock an, um die Eingangstür zur Wohnung zu zertrümmern- aber denkste! Klappe von innen verriegelt und nix is! Das geht ja nun wirklich nicht!

Haspelbein
04.06.2018, 20:53
Mit dem alten Schrott kann man nur noch eines tun: sich dem Zugriff für einige Zeit entziehen. Stell dir mal vor, das SEK rückt wie üblich um 4 Uhr morgens mit dem Rammbock an, um die Eingangstür zur Wohnung zu zertrümmern- aber denkste! Klappe von innen verriegelt und nix is! Das geht ja nun wirklich nicht!

Aber selbst dafür ist er doch letztendlich zu wertvoll. Mit Sammlerwaffen ist es ja ähnlich. Mit ihnen werden keine Verbrechen begangen, sondern sie sind eher Ziel eines Verbrechens.

Ich frage mich gerade, wann ich das letzte Mal in der Zeitung über eine Schiesserei gelesen habe, und das Kaliber mit 7.65 Mauser oder 7.62 Nagant angegeben wurde.

schastar
05.06.2018, 11:02
Täuscht es mich, oder hat da irgendjemand so richtig Angst vor irgendwas? (Denn ich bin mir ziemlich sicher, dass ein Pz III in keinem Konflikt mehr gross von Relevanz sein wird.)


Für jedes Panzermodel gibt es für Privatbesitzer eine Richtline wo und wie die Panzerung zu entfernen ist und wie dick das Blech sein darf um das Loch zu verschließen, schließlich will man je die Möglichkeit haben jemandem da raus zu schießen.
Muß aber sagen daß ich bereits eine demilitarisierten Leo 1 im "Einsatz" gesehen habe und der hat die Panzerung deutlich mehr entfernte als vorgeschrieben. Auch wurde nicht einfach die Kanone aufgebort und der Verschluß abgeschnitten sondern ganz entfernt und gegen ein einfaches Stahlrohr ersetzt. Sieht nur noch so aus als wenn. Aber er wurde deutlich leichter und ich muß sagen, das Ding geht wie Sau.
Aber egal, er ist kastriert.

cornjung
08.06.2018, 12:52
Stimmt nicht. Alle Juden bekommen von den Behörden einen Waffenschen und dürfen eine geladene und scharfe Waffe legal bei sich führen. Dafür wurden Deutsche entwaffnet. Abgesehen davon, dass sie alle Securitys habe. Sogar Michel Friedmann alias Paolo Pinkel bekommt staatlichen Personenschutz. Soros wird von einer Hundertschaft israelischer ehemaliger Elitesoldaten der Spezialeinheit Sarejet Matkal beschützt, die ihm die israelische Regierung gestellt hat. Google es nach. Er und Israel arbeiten zusammen. Du bist nicht informiert oder täüscht bewusst.


Du redest Bloedsinn. So leicht ist es nicht, einen Waffenschein zu bekommen. In der BRD darfst Du auch nicht mit einer scharfen Pistole so einfach in der Gegend rumspazieren, selbst wenn Du einen Waffenschein hast. Ich kenne genug Juden, die keine scharfe Waffe zu Hause haben bzw. diese bei sich tragen. Viele haben auch keinen Waffenschein.Einige wissen doch gar nicht, damit umzugehen.Gib mal einer alleinstehenden Juedin mit achtzig Jahren auf dem Buckel eine scharfe Pistole in die Hand. Die Mehrheit dieser betagten Leute koennten damit nichts anfangen. Die wuerden mich dann fragen, sind wir jetzt wieder so weit ?
Einen WS zu bekommen ist nur für Deutsche schwierig, nein, nahezu unmöglich. Für Juden dagegen ist es kinderleicht. Natürlich nur, wenn sie einen beantragen. Übrigens....nicht alle Juden sind achtzig, und selbst wenn du nur Auto fahren willst, musst du es lernen. In 10 Stunden kannste es.

wtf
08.06.2018, 12:58
Ich möchte mir ein Reddot für Picatinny kaufen, aber keine 800 Steine für Aimpoint o.ä. ausgeben; dachte so an 200€.

Hat jemand eine Empfehlung?

Soshana
08.06.2018, 12:58
Einen WS zu bekommen ist nur für Deutsche schwierig, nein, nahezu unmöglich. Für Juden dagegen ist es kinderleicht. Natürlich nur, wenn sie einen beantragen. Übrigens....nicht alle Juden sind achtzig, und selbst wenn du nur Auto fahren willst, musst du es lernen. In 10 Stunden kannste es.

Die Bonzen und Funktionaere sicherlich, nicht aber als einfacher Strassenindianer.

Kannste vergessen.

wtf
08.06.2018, 13:12
Die Bonzen und Funktionaere sicherlich, nicht aber als einfacher Strassenindianer.

Kannste vergessen.

In Frankfurt gibt es eine hohe dreistellige Zahl ausgestellter großer Waffenscheine. Die Mehrzahl der Inhaber sind Juden, und das weiß ich aus erster Hand. Ergo dürfte jeder 10. Jude in Frankfurt (vom Baby bis zum Greis) eine Schußwaffe führen. Das ist eine außerordentlich hohe Quote, gegen die ich nichts habe, könnten unbescholtene Goj wie ich das Gleiche tun.

ABAS
08.06.2018, 13:13
Einen WS zu bekommen ist nur für Deutsche schwierig, nein, nahezu unmöglich. Für Juden dagegen ist es kinderleicht. Natürlich nur, wenn sie einen beantragen. Übrigens....nicht alle Juden sind achtzig, und selbst wenn du nur Auto fahren willst, musst du es lernen. In 10 Stunden kannste es.

Illegaler Schusswaffenbesitz, Schusswaffenfuehrung und Schusswaffengebrauch
koennen bei berechtigten Notwehrlagen bzw. Nothilfelagen rechtmaessig
und daher straffrei sein.



OLG Hamm 3 Ss 44/00 - Beschluss v. 24.05.2000

Auszug:

Bei berechtigter Notwehr bleiben nicht nur ein (erforderlicher) Schusswaffengebrauch, sondern auch der unmittelbar zuvor in strafbarer Weise erfolgte Erwerb bzw. Besitz der Waffe straflos. Diese Voraussetzungen liegen insbesondere dann vor, wenn der Notwehr Übende sich bereits bei der Inbesitznahme der Waffe in einer massiven Bedrohungslage (hier: durch eifersüchtigen Exfreund der Partnerin) befunden hat und diese Lage der alleinige Grund für den Waffenerwerb war. In einem solchen Fall kommt der Rechtsfertigungsgrund des Notstandes in Betracht.

https://www.burhoff.de/rspr/texte/q_00061.htm



BGH 1 StR 48/01 - Beschluß v. 21. März 2001 (LG Ellwangen)

Auszug:

Der lebensgefährliche Einsatz einer Schußwaffe kann nur das letzte Mittel der Verteidigung sein. Grundsätzlich muß der Verteidiger - wenn eine bloß verbale Androhung von vornherein aussichtslos erscheint - vor dem tödlichen Schuß einen weniger gefährlichen Waffeneinsatz wie etwa einen ungezielten Warnschuß versuchen. Jedoch gilt auch für die Verwendung einer Schußwaffe, selbst einer solchen, die vom Angeklagten ohne waffenrechtliche Erlaubnis eingesetzt wird, der allgemeine notwehrrechtliche Grundsatz, daß der Verteidiger berechtigt ist, dasjenige Abwehrmittel zu wählen, das er zur Hand hat und das eine sofortige und endgültige Beseitigung der Gefahr gewährleistet; unter mehreren Abwehrmöglichkeiten ist er auf die für den Angreifer, minder einschneidenden nur dann verwiesen, wenn ihm Zeit zur Auswahl sowie zur Abschätzung der Gefährlichkeit zur Verfügung steht und die für den Angreifer weniger gefährliche Abwehr geeignet ist, die Gefahr zweifelsfrei und sofort endgültig auszuräumen. Ein nicht bloß geringes Risiko, daß das mildere Mittel fehlschlägt und dann keine Gelegenheit für den Einsatz des stärkeren bleibt, braucht der Verteidiger zur Schonung des rechtswidrig Angreifenden nicht einzugehen.

https://www.hrr-strafrecht.de/hrr/1/01/1-48-01.php3

Haspelbein
08.06.2018, 13:18
Ich möchte mir ein Reddot für Picatinny kaufen, aber keine 800 Steine für Aimpoint o.ä. ausgeben; dachte so an 200€.

Hat jemand eine Empfehlung?

Gibt es in Deutschland die chinesischen Reddots, die in den USA unter der Marke "Vortex" vertrieben werden? Meiner Erfahrung nach sind sie robust, auch wenn sie unter 50m einen deutlichen Parallaxenfehler aufweisen, und Kosten so um die $200.

wtf
08.06.2018, 13:18
Illegaler Schusswaffenbesitz, Schusswaffenfuehrung und Schusswaffengebrauch
koennen bei berechtigten Notwehrlagen und Nothilfelagen rechtmaessig
und daher straffrei sein.

Das ist doch bekannt. In einer Notwehrlage kannst Du jedes wirksame Mittel anwenden. Zwar ist das mildeste zu wählen, aber nicht zumutbar, in Sachen Wirksamkeit ein Risiko einzugehen.

Sofern man also eine illegale Schußwaffe benutzt, ist es immer noch Notwehr. Obendrauf kommt dann allerdings ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Sind aber in jedem Fall zwei Paar Schuhe.

wtf
08.06.2018, 13:20
Gibt es in Deutschland die chinesischen Reddots, die in den USA unter der Marke "Vortex" vertrieben werden? Meiner Erfahrung nach sind sie robust, auch wenn sie unter 50m einen deutlichen Parallaxenfehler aufweisen, und Kosten so um die $200.

Danke Dir. Die Billigeren sind alles Chinesen. Man liest halt so viele unterschiedliche Bewertungen. Ich schwanke zwischen einem Holosun und Falke.

Soshana
08.06.2018, 13:20
In Frankfurt gibt es eine hohe dreistellige Zahl ausgestellter großer Waffenscheine. Die Mehrzahl der Inhaber sind Juden, und das weiß ich aus erster Hand. Ergo dürfte jeder 10. Jude in Frankfurt (vom Baby bis zum Greis) eine Schußwaffe führen. Das ist eine außerordentlich hohe Quote, gegen die ich nichts habe, könnten unbescholtene Goj wie ich das Gleiche tun.

In den USA bin ich Waffen gewoehnt. Ich habe dort auch schon rumgeballert. Im Garten zu Hause sogar.

Dort ist es normal, dass man eine Waffe hat, zumindest in Montana, Wyoming, Texas und so.

Wie sollte ich sonst mit meinen Bruder in den USA auf die Jagd gehen ? Ohne Waffe geht das ja schlecht.

Gut, man kann auch mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen, was ich persoenlich sehr faszinierend finde.

Bowhunting

https://en.wikipedia.org/wiki/Bowhunting

en.wikipedia.org/wiki/Bowhunting

ABAS
08.06.2018, 13:26
Das ist doch bekannt. In einer Notwehrlage kannst Du jedes wirksame Mittel anwenden. Zwar ist das mildeste zu wählen, aber nicht zumutbar, in Sachen Wirksamkeit ein Risiko einzugehen.

Sofern man also eine illegale Schußwaffe benutzt, ist es immer noch Notwehr. Obendrauf kommt dann allerdings ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Sind aber in jedem Fall zwei Paar Schuhe.

Unter bestimmten Bedingungen kann der illegale Erwerb und die illegale Fuehrung
der Schusswaffe bei berechtigten Notwehr- und Nothilfelagen ebenfalls straffrei sein.
Das soll sich im gemein Volk nur nicht herumsprechen. Gerichtsurteile ueber derartige
Faelle lesen ohnehin die Wenigsten. Dabei ist die Urteilsfindung der Richter plausibel.

Wenn ich z.B. in der Innenstadt einen Amoklaeufer stoppe, der wild um sich schiesst
und dazu vorher einen fremden Gelaendewagen nutze, der mit steckenden Schluessel
von einer Eisdiele stehe, den Amoklaeufer mit dem Gelaendewagen plattmache, werde
ich nicht wegen rechtswidriger Nutzung des Gelaendewagens verurteilt.

wtf
08.06.2018, 13:29
Unter bestimmten Bedingungen kann der illegale Erwerb und die illegale Fuehrung
der Schusswaffe bei berechtigten Notwehr- und Nothilfelagen ebenfalls straffrei sein.
Kann soll sich im gemein Volk nur nicht herumsprechen. Gerichtsurteile bei derartigen
Faellen lesen ohnehin die Wenigsten.

Nur bei dem ersten von Dir zitierten Urteil. Das zweite bestätigt exakt mein Statement.

Haspelbein
08.06.2018, 13:30
Danke Dir. Die Billigeren sind alles Chinesen. Man liest halt so viele unterschiedliche Bewertungen. Ich schwanke zwischen einem Holosun und Falke.

Meiner Erfahrung nach kommt es weniger auf den Herstellungsort denn den Preis an. Alles unter $200 war meiner bisherigen Erfahrung nach Schrott, und nichts ist frustrierender als eine schlechte Optik auf einer guten Waffe. Das bedeutet nicht, dass die Chinesen nur schlechte Optiken herstellen, aber ihre guten Optiken, oftmals unter der gleichen Marke, kosten aber auch.

Ich habe leider keine Erfahrung mit Holosun oder Falke, wäre aber in dem Preissegment vorsichtig. Ältere AimPoint Modelle fangen hier so um die $350 an. Wolltest du ein bestimmtes Modell?

cornjung
08.06.2018, 13:39
Illegaler Schusswaffenbesitz, Schusswaffenfuehrung und Schusswaffengebrauch koennen bei berechtigten Notwehrlagen bzw. Nothilfelagen rechtmaessig und daher straffrei sein.

Das ist doch bekannt. In einer Notwehrlage kannst Du jedes wirksame Mittel anwenden. Zwar ist das mildeste zu wählen, aber nicht zumutbar, in Sachen Wirksamkeit ein Risiko einzugehen. Sofern man also eine illegale Schußwaffe benutzt, ist es immer noch Notwehr. Obendrauf kommt dann allerdings ein Verstoß gegen das Waffengesetz. Sind aber in jedem Fall zwei Paar Schuhe.
So ist es. Hundert mal habe allein ich hier in zig Strängen schon gepostet, dass sogar eine illegale Waffe berechtigte Notwehr nicht bricht. Interssiert keinen, denn morgen erscheint der Nächste, und labert wieder Müll. Erschiesst du also mit einer illegalen Waffe in gerechtfertigter Notwehr einen Anderen, wirst du bezüglich der Tötung frei gesprochen. Es bleibt aber normalerweise Verstoss gegen das WG !! Läppische Geldstrafe. Sogar in WF allenfalls Bewährung. Also Pille-Palle. Das ist unstreitig. Dein Urteil behandelt einen speziellen Ausnahmefall.

In Frankfurt gibt es eine hohe dreistellige Zahl ausgestellter großer Waffenscheine. Die Mehrzahl der Inhaber sind Juden, und das weiß ich aus erster Hand. Ergo dürfte jeder 10. Jude in Frankfurt (vom Baby bis zum Greis) eine Schußwaffe führen. Das ist eine außerordentlich hohe Quote, gegen die ich nichts habe, könnten unbescholtene Goj wie ich das Gleiche tun.
Das ist nicht nur in Frankfurt so. Du musst nicht mal unbescholten sein, Jude sein alleine, reicht. Und von einer Gefährdung durch Neo-nazis mumeln....

ABAS
08.06.2018, 13:41
Nur bei dem ersten von Dir zitierten Urteil. Das zweite bestätigt exakt mein Statement.

Lies Dir das zweite Urteil noch mal genau durch, insbesondere in
der Begruendung unter Punkt 6:


" Da der Angeklagte sich auch nach Auffassung des Landgerichts in einer Nothilfesituation befand, durfte er den Revolver in dieser Lage - wenigstens als Drohmittel verwenden. Damit entfällt zugleich die Strafbarkeit wegen des damit einhergehenden Ausübens der tatsächlichen Gewalt über diese Waffe (BGH NStZ 1981, 299; BGHR StGB § 32 Abs. 1 Rechtfertigung 1). Die Strafkammer hat die damit teilweise gegebene Straflosigkeit des Waffendelikts nicht berücksichtigt und ist daher von einem zu weitgehenden Schuldumfang ausgegangen. Sie hat ausdrücklich den langandauernden Besitz gleich zweier Schußwaffen straferschwerend gewertet (UA S. 16). Die in der Nothilfesituation gerechtfertigte Verwendung des Revolvers begründet überdies eine Zäsur. Das strafbare unerlaubte Ausüben der tatsächlichen Gewalt und der anschließende Einsatz der Waffe - auch dann, wenn ihn der neue Tatrichter wiederum als strafbar erachten sollte - würden sich vielmehr als mehrere Taten erweisen (§ 53 StGB; BGHR StGB § 32 Abs. 1 Rechtfertigung 1; vgl. für diesen Fall zum Verschlechterungsverbot Kuckein in KK 4. Aufl. § 358 Rdn. 30 m.w.Nachw.). "

cornjung
08.06.2018, 13:46
Lies Dir das zweite Urteil noch mal genau durch, insbesondere in
der Begruendung unter Punkt 6:
Das ist Begründung nur für diesen speziellen Einzell-Fall. Und nur in dem. Der Normalfall ist, dass der, der eine illegale Waffe benutzt, die Waffe gefunden hat, vergessen hat, sie abzugeben und einsetzt.

wtf
08.06.2018, 13:51
Ich habe leider keine Erfahrung mit Holosun oder Falke, wäre aber in dem Preissegment vorsichtig. Ältere AimPoint Modelle fangen hier so um die $350 an. Wolltest du ein bestimmtes Modell?

Nein, ich will nur von Kimme und Korn weg, ohne gleich ein Glas zu montieren.

mathetes
08.06.2018, 13:54
Nein, ich will nur von Kimme und Korn weg, ohne gleich ein Glas zu montieren.

Wäre das eine Alternative?

https://seeallopensight.com/

Haspelbein
08.06.2018, 14:00
Nein, ich will nur von Kimme und Korn weg, ohne gleich ein Glas zu montieren.

Ich würde sagen Chinesen ab 200 Euro aufwärts. Wenn du es ausprobieren kannst, so würde ich auf den Parallaxenfehler, die verwendete Batterie, die Montageklammer, die Helligkeitseinstellung, und den Bildfehler des Reddots achten. (Wie gross ist der Punkt? Ist er unregelmäßig?
Sieht man ihn doppelt?)

Ich habe meinen Chinesen ($300) aufgrund der sehr robusten Montage gewählt, relativ grosse Schrauben, die ich mit ein wenig LocTite auch nach Jahren nicht nachziehen musste. Ich hatte das Gewehr zur Probe 200m am Trageriemen über ein Feld gezogen, um zu sehen, ob dies die Optik beeinflusst. Die Optik funktionierte, und der Haltepunkt war auch unverändert.

mick31
08.06.2018, 14:24
Ich möchte mir ein Reddot für Picatinny kaufen, aber keine 800 Steine für Aimpoint o.ä. ausgeben; dachte so an 200€.

Hat jemand eine Empfehlung?

Leg 100 drauf für ein docter

wtf
08.06.2018, 14:24
Wäre das eine Alternative?

https://seeallopensight.com/

Habe ich noch nie gesehen...in Deutschland nicht erhältlich, und es deckt natürlich die untere Hälfte des Ziels ab, wie es auch Kimme/Korn tun.

mick31
08.06.2018, 14:26
Danke Dir. Die Billigeren sind alles Chinesen. Man liest halt so viele unterschiedliche Bewertungen. Ich schwanke zwischen einem Holosun und Falke.

Falke kann nicht mehr als das UTG das viel weniger kostet, ich habe beide probiert habe jetzt Docter auf 4 Waffen

mick31
08.06.2018, 14:34
Ich würde sagen Chinesen ab 200 Euro aufwärts. Wenn du es ausprobieren kannst, so würde ich auf den Parallaxenfehler, die verwendete Batterie, die Montageklammer, die Helligkeitseinstellung, und den Bildfehler des Reddots achten. (Wie gross ist der Punkt? Ist er unregelmäßig?
Sieht man ihn doppelt?)

Ich habe meinen Chinesen ($300) aufgrund der sehr robusten Montage gewählt, relativ grosse Schrauben, die ich mit ein wenig LocTite auch nach Jahren nicht nachziehen musste. Ich hatte das Gewehr zur Probe 200m am Trageriemen über ein Feld gezogen, um zu sehen, ob dies die Optik beeinflusst. Die Optik funktionierte, und der Haltepunkt war auch unverändert.

Ein Rotpunkt hat keine Paralaxenfehler.

https://www.amazon.de/FALKE-Fal300015-Falke-II-Leuchtpunkt-Visier/dp/3947222556

Dreck

http://www.utgeurope.com/prod_detail.php?mitem=optic&level1=Dot_Sight_and_Magnifier&level2=&itemno=SCP-DS3026W&status=&mtrack=8m

Auch Dreck taugt nix

https://leapers.com/index.php?act=prod_detail&midx=1360&allids=1343_1360&itemno=SCP-RDM39CDQ

Zu groß

https://leapers.com/index.php?act=prod_detail&midx=1360&allids=1343_1360&itemno=SCP-RDM39CDQ

Um gottes Willen

http://www.docter-germany.com/index.php/de/produkte/86-kategorie-de-de/produkte/zieloptik/reflexvisiere/75-doctersight-iii

Kaufen!

cornjung
08.06.2018, 14:38
Nein, ich will nur von Kimme und Korn weg, ohne gleich ein Glas zu montieren.
Kauf dir eine gebrauchte Pump-gun für 500 €, und gut ist. Und für 100 gibts noch einen gebrauchten Golf-Rucksack oder ne neue Tennisschlägertasche. Muss ja nicht gleich eine sperrige Geigentasche sein.

Haspelbein
08.06.2018, 14:39
Ein Rotpunkt hat keine Paralaxenfehler.

Auf welche Entfernung? Ich habe noch keinen gesehen, der keinen Parallaxenfehler im Nahbereich hatte, auch wenn einige Hersteller dies behaupten. Selbst die teuren EoTech hatten diesen Effekt.

mick31
08.06.2018, 14:42
Auf welche Entfernung? Ich habe noch keinen gesehen, der keinen Parallaxenfehler im Nahbereich hatte, auch wenn einige Hersteller dies behaupten. Selbst die teuren EoTech hatten diesen Effekt.

Ich habe das Problem weder auf 25m mit der Glock, noch auf 15 mit der Benelli

Haspelbein
08.06.2018, 14:47
Ich habe das Problem weder auf 25m mit der Glock, noch auf 15 mit der Benelli

Ich weiss nicht, auf was WTF das montieren will. Bei Pistolen ist das Auge weiter vom Reddot entfernt, und der Effekt wird minimiert. Bei einer AR wirst du hingegen den Effekt recht deutlich merken, wenn der Reddot am oberen Verschlussgehäuse montiert ist.

Suedwester
08.06.2018, 14:59
In den USA bin ich Waffen gewoehnt. Ich habe dort auch schon rumgeballert. Im Garten zu Hause sogar.

Dort ist es normal, dass man eine Waffe hat, zumindest in Montana, Wyoming, Texas und so.

Wie sollte ich sonst mit meinen Bruder in den USA auf die Jagd gehen ? Ohne Waffe geht das ja schlecht.

Gut, man kann auch mit Pfeil und Bogen auf die Jagd gehen, was ich persoenlich sehr faszinierend finde.

Bowhunting

https://en.wikipedia.org/wiki/Bowhunting

en.wikipedia.org/wiki/Bowhunting



Dazu muss man aber nah ran an das Wild. Das schaffen viele
erst garnicht. Und man sollte auch treffen koennen, sonst sehen
die "erlegten" Tiere aus wie Igel, weil der "Jaeger" ein Dutzend
Pfeile brauchte, um das Tier zu erloesen.

mick31
08.06.2018, 15:05
Ich weiss nicht, auf was WTF das montieren will. Bei Pistolen ist das Auge weiter vom Reddot entfernt, und der Effekt wird minimiert. Bei einer AR wirst du hingegen den Effekt recht deutlich merken, wenn der Reddot am oberen Verschlussgehäuse montiert ist.

Auf eine AR gehört ein ACOG, oder ähnliches es sei denn mann will nur ein wenig Falllplatten schießen, dann reicht ein Docter

Haspelbein
08.06.2018, 15:11
Auf eine AR gehört ein ACOG, oder ähnliches es sei denn mann will nur ein wenig Falllplatten schießen, dann reicht ein Docter

Kommt halt wirklich darauf an, was man mit dem AR machen will. Ich habe auch ein AR mit einem 24'' Lauf für längere Distanzen. Da ist eine ganz reguläre Optik drauf. Auf meinem anderen AR "für alle Fälle" ist ein Reddot, da ich einen Gebrauch im Nahbereich nicht ausschließen kann.

Haspelbein
08.06.2018, 15:14
Dazu muss man aber nah ran an das Wild. Das schaffen viele
erst garnicht. Und man sollte auch treffen koennen, sonst sehen
die "erlegten" Tiere aus wie Igel, weil der "Jaeger" ein Dutzend
Pfeile brauchte, um das Tier zu erloesen.

Es ist m.E. wirklich was für Experten. Was reguläre Jäger in den USA manchmal in den Knorpelpanzern im Nackenbereich von Wildschweinen finden, ist wirklich nicht so toll.

schastar
08.06.2018, 15:20
Es ist m.E. wirklich was für Experten. Was reguläre Jäger in den USA manchmal in den Knorpelpanzern im Nackenbereich von Wildschweinen finden, ist wirklich nicht so toll.

Wir hatten letzte Woche einen Rehbock mit in dessen Unterkiefer einen .22 steckte. Wir hatten bereits die Vermutung daß wie einen Wilderer im Revier haben.

Haspelbein
08.06.2018, 15:21
Wir hatten letzte Woche einen Rehbock mit in dessen Unterkiefer einen .22 steckte. Wir hatten bereits die Vermutung daß wie einen Wilderer im Revier haben.

Eine .22? Was sind das denn für Arschgeigen?

wtf
08.06.2018, 15:28
Ich weiss nicht, auf was WTF das montieren will.

Auf ein Schwarzes, das haram ist und alle paar Monate verboten werden soll.

Suedwester
08.06.2018, 15:29
Es ist m.E. wirklich was für Experten. Was reguläre Jäger in den USA manchmal in den Knorpelpanzern im Nackenbereich von Wildschweinen finden, ist wirklich nicht so toll.

Ja, das ist die Bogenjagd definitiv. Darum ist sie in zahlreichen
typischen Jagd(gast)laendern auch nur mit speziellen Lizenzen
moeglich, oder auch generell verboten.
Jagd bedeutet fuer mich, dass die Beute nicht wie ein Mettigel
auf einer Party aussieht, weil "Bowhunter" unfaehig ist.
Ich kenne aber auch ein paar Jaeger, die es wirklich koennen.

schastar
08.06.2018, 15:29
Eine .22? Was sind das denn für Arschgeigen?

Das Geschoß steckt noch unter Eiter im Kiefer. Viele Wilderer nehmen die weil sie sich so schön dämpfen läßt, dafür aber auch keine Leistung hat. Asoziales Pack, anders kann man es nicht sagen. Wenn man schon auf ein Tier schießt, dann auch richtig. So geht das gar nicht und ich würde jeden anzeigen den ich erwische.

Haspelbein
08.06.2018, 15:42
Auf ein Schwarzes, das haram ist und alle paar Monate verboten werden soll.

Der Hinweis auf den Docter war nicht schlecht, aber in den USA wären sie jenseits deiner Preisgrenze. Wenn der Reddot nicht auf einer Pistole oder Flinte montiert wird, und es auch im Nahbereich eingesetzt werden soll, dann achte auf die Position des Reddots zu deinem Auge, und wie das zum Hinterschaft passt.

Haspelbein
08.06.2018, 15:53
Ja, das ist die Bogenjagd definitiv. Darum ist sie in zahlreichen
typischen Jagd(gast)laendern auch nur mit speziellen Lizenzen
moeglich, oder auch generell verboten.
Jagd bedeutet fuer mich, dass die Beute nicht wie ein Mettigel
auf einer Party aussieht, weil "Bowhunter" unfaehig ist.
Ich kenne aber auch ein paar Jaeger, die es wirklich koennen.

Ich kenne einige wenige die dies können. Die sind aber auch mehr oder weniger im Wald aufgewachsen. Leider führt die immer stärkere Regulierung von Schusswaffen bei der Jagd in den USA immer dazu, dass Bowhunting an Popularität gewinnt. Das ist m.E. der falsche Anreiz.


Das Geschoß steckt noch unter Eiter im Kiefer. Viele Wilderer nehmen die weil sie sich so schön dämpfen läßt, dafür aber auch keine Leistung hat. Asoziales Pack, anders kann man es nicht sagen. Wenn man schon auf ein Tier schießt, dann auch richtig. So geht das gar nicht und ich würde jeden anzeigen den ich erwische.

Ich denke eher, dass sie kein anderes Kaliber haben. Ein einzelner Schuss fällt den meisten Menschen ab einer gewissen Entfernung kaum auf, und sie können ihm generell auch keine Richtung zuordnen. Anzeigen würde ich solche Gestalten ebenfalls.

Ansuz
08.06.2018, 15:57
Das Geschoß steckt noch unter Eiter im Kiefer. Viele Wilderer nehmen die weil sie sich so schön dämpfen läßt, dafür aber auch keine Leistung hat. Asoziales Pack, anders kann man es nicht sagen. Wenn man schon auf ein Tier schießt, dann auch richtig. So geht das gar nicht und ich würde jeden anzeigen den ich erwische.

Unter Eiter im Kiefer, das sind mit die stärksten Schmerzen...... ich enthalte mich besser, zu schreiben, was ich diesem Abschaum wünsche ......

Gefettet von mir: genau so und nur so, da gibt es keine Diskussion!

Suedwester
08.06.2018, 15:57
Auf ein Schwarzes, das haram ist und alle paar Monate verboten werden soll.


Achte auf die richtige Punktgroesse (MOA) fuer deine (haeufigste)
Distanz, sonst deckst du dir entweder kleine Ziele zu , oder der Punkt
ist so klein , dass du ihn kaum siehst. Dann musst du wieder "lange"
zielen.

Haspelbein
08.06.2018, 16:11
Achte auf die richtige Punktgroesse (MOA) fuer deine (haeufigste)
Distanz, sonst deckst du dir entweder kleine Ziele zu , oder der Punkt
ist so klein , dass du ihn kaum siehst. Dann musst du wieder "lange"
zielen.

Stimmt. Wobei es bei dem "Schwarzen" noch hinzukommt, wo man das Ding montiert. Ich habe bei meinem SHTF AR den Reddot eher weiter vorn, was auch noch Platz für eine Ersatzvisierung ließ, die ich bei einem Ausfall des Reddots hochklappen kann.

Suedwester
08.06.2018, 16:24
Stimmt. Wobei es bei dem "Schwarzen" noch hinzukommt, wo man das Ding montiert. Ich habe bei meinem SHTF AR den Reddot eher weiter vorn, was auch noch Platz für eine Ersatzvisierung ließ, die ich bei einem Ausfall des Reddots hochklappen kann.


Sehr vernuenftig. Elektronik ist immer empfindlicher als der
robustere Rest.
"Licht aus, wir gehen nach Haus"... kann zur falschen Zeit
passieren.

Haspelbein
14.06.2018, 16:10
Ich bitte darauf aufzupassen, dass im Internet nichts Scharfkantiges (http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/streit-um-fidget-spinner-das-ist-doch-keine-waffe-15639655.html) bestellt wird. Wenn schon ein Fidget Spinner verdächtig ist, dann mag ich an Werkzeug gar nicht mal denken. :crazy:

Tryllhase
15.06.2018, 11:20
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: "Die Bundesregierung erhebt anders als bei Rechtsextremisten keine Daten über den Waffenbesitz von Linksextremisten und Islamisten." Antwort auf eine Anfrage der grünen "Innenexpertin" Irene Mihalic.

Hrafnaguð
15.06.2018, 13:01
Ich bitte darauf aufzupassen, dass im Internet nichts Scharfkantiges (http://m.faz.net/aktuell/gesellschaft/menschen/streit-um-fidget-spinner-das-ist-doch-keine-waffe-15639655.html) bestellt wird. Wenn schon ein Fidget Spinner verdächtig ist, dann mag ich an Werkzeug gar nicht mal denken. :crazy:

Und das Ding wäre als Shuriken noch nicht mal im Ansatz geeignet.
Selbst wenn die Kanten scharf wären, wobei es hier dann wiederum als
Fidget Spinner nicht mehr geeignet wäre.
Völliger Wahnwitz.

mick31
15.06.2018, 18:30
Das muss man sich auf der Zunge zergehen lassen: "Die Bundesregierung erhebt anders als bei Rechtsextremisten keine Daten über den Waffenbesitz von Linksextremisten und Islamisten." Antwort auf eine Anfrage der grünen "Innenexpertin" Irene Mihalic.

Die hetzt ständig gegen den legalen Waffenbesitz

Tryllhase
15.06.2018, 20:20
Die hetzt ständig gegen den legalen Waffenbesitz
Legale Waffenbesitzer sind natürlich automatisch mit rechtem Denken behaftet. Und deshalb lautet die Begründung für die einseitige Sichtweise: Rechtsradikale und Reichsdeutsche haben wesentlich bessere Verbindungen zu legalen Waffenbesitzern, als Linksradikale und Islamisten. Und daraus resultiert die höhere Gefahr.

mick31
15.06.2018, 20:22
Legale Waffenbesitzer sind natürlich automatisch mit rechtem Denken behaftet. Und deshalb lautet die Begründung für die einseitige Sichtweise: Rechtsradikale und Reichsdeutsche haben wesentlich bessere Verbindungen zu legalen Waffenbesitzern, als Linksradikale und Islamisten. Und daraus resultiert die höhere Gefahr.

Eine Gefahr die sich die linksgrünen Spinner nur zusammenphantasieren.

Haspelbein
19.06.2018, 01:44
Der Small Arms Survey (http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/studie-85-prozent-aller-handfeuerwaffen-in-privatbesitz-a-1213692.html) mal wieder. Es wird weniger erwähnt, dass es sich wirklcih um grobe Schätzungen handelt, oder sogar eher um ein statistisches Modell, das nur schwer überprüfbar ist. So haben die USA kein Waffenregister, noch werden private Waffenkäufe oder Verkäufe notwendigerweise registriert. Da Waffen auch als Zahlungsmittel verwendet werden, frage ich mich ebenso, wieviele noch im Lande sind. Die Zahlen des Small Arms Survey liegen zumindest satte 20% höher als die Schätzungen der US-Regierung.

Th.R.
21.06.2018, 14:06
https://www.youtube.com/watch?v=_eQLFVpOYm4

Hrafnaguð
21.06.2018, 14:22
Legale Waffenbesitzer sind natürlich automatisch mit rechtem Denken behaftet. Und deshalb lautet die Begründung für die einseitige Sichtweise: Rechtsradikale und Reichsdeutsche haben wesentlich bessere Verbindungen zu legalen Waffenbesitzern, als Linksradikale und Islamisten. Und daraus resultiert die höhere Gefahr.

Umgekehrt könnte man nun behaupten das linker und muselkulturell legaler Waffenbesitz nur äußerst selten vorkommt weil hier die Personen meist Hintergründe haben die jede vernunftbegabte Behörde davon abhalten werden hier großzügig WBKs zu verteilen, da davon auszugehen ist das die Waffen für klein- bis großkriminelle Aktivitäten oder politisch/islamisch motivierte Straftaten zweckentfremdet werden könnten bzw das Risiko für diesen Mißbrauch ungleich höher ist als bei konservativen bis moderat "rechten" Bürgern.

Tryllhase
21.06.2018, 14:43
Umgekehrt könnte man nun behaupten das linker und muselkulturell legaler Waffenbesitz nur äußerst selten vorkommt weil hier die Personen meist Hintergründe haben die jede vernunftbegabte Behörde davon abhalten werden hier großzügig WBKs zu verteilen, da davon auszugehen ist das die Waffen für klein- bis großkriminelle Aktivitäten oder politisch/islamisch motivierte Straftaten zweckentfremdet werden könnten bzw das Risiko für diesen Mißbrauch ungleich höher ist als bei konservativen bis moderat "rechten" Bürgern.
Wie sah es denn nach der Wende aus? Wer in der DDR SED-privilegiert eine Waffe besitzen oder gar führen durfte, gab die natürlich nicht ab. Er wurde Mitglied im Schützen- oder Jagdverein und alles blieb beim alten. Hinzu kam, dass die neuen Waffenhändler in den neuen Bundesländern zumeist aus Stasikreisen kamen. Damit war die Waffen- und vor allem die Munitionsversorgung gesichert und ist es auch heute noch.

Hrafnaguð
21.06.2018, 14:54
Wie sah es denn nach der Wende aus? Wer in der DDR SED-privilegiert eine Waffe besitzen oder gar führen durfte, gab die natürlich nicht ab. Er wurde Mitglied im Schützen- oder Jagdverein und alles blieb beim alten. Hinzu kam, dass die neuen Waffenhändler in den neuen Bundesländern zumeist aus Stasikreisen kamen. Damit war die Waffen- und vor allem die Munitionsversorgung gesichert und ist es auch heute noch.

Das ist mit Sicherheit unschön. Ich bin ja kein Ostler, die Stasi-Seilschaften mögen
ja Linke sein, aber wie kann man die einordnen, eher klassisch links oder? Der multikultibesoffene Kulturmarximus der heute sein Unwesen treibt ist ja eher ne Westentwicklung. Nach politischen Hintergründen würde ich da schon eher einen Interessenkonflikt dieser beiden Ausformungen linken Denkens sehen.
Ist halt auf einen möglichen Zusammenbruch hin gesehen interessant zu wissen wo diese Waffen dann eingesetzt werden, pro oder kontra multikulti, auf Seiten des Volkes oder ob sie in Hände linker Spinner wie der Antifa geraten die dann damit den Tschekisten raushängen lässt, was ich denen teils ohne weiteres zutraue.

Tryllhase
21.06.2018, 15:21
Das ist mit Sicherheit unschön. Ich bin ja kein Ostler, die Stasi-Seilschaften mögen
ja Linke sein, aber wie kann man die einordnen, eher klassisch links oder? Der multikultibesoffene Kulturmarximus der heute sein Unwesen treibt ist ja eher ne Westentwicklung. Nach politischen Hintergründen würde ich da schon eher einen Interessenkonflikt dieser beiden Ausformungen linken Denkens sehen.
Ist halt auf einen möglichen Zusammenbruch hin gesehen interessant zu wissen wo diese Waffen dann eingesetzt werden, pro oder kontra multikulti, auf Seiten des Volkes oder ob sie in Hände linker Spinner wie der Antifa geraten die dann damit den Tschekisten raushängen lässt, was ich denen teils ohne weiteres zutraue.
Den Stasis ging es immer nur um Macht. Ob aus Überzeugung oder aus reiner Berechnung. Nach der Wende half man sich in jeder Beziehung gegenseitig. Die ehemaligen Chefs gaben Listen mit möglichen Tätigkeiten oder Gewerbe aus, die die entlassenen Untergebenen ergreifen konnten. Dazu gab es dann blanko die geforderten Konzessionen. Ob als Taxifahrer, Heilpraktiker, Waffenhändler und und und. Und es gab, so wird erzählt, ein fettes Startkapital. Dazu den Ruf "rette sich, wer kann!". Und so war sich jeder selbst der Nächste und knüpfte eigene Beziehungen. Das gilt auch für die Waffen. Die Ideologie spielte da nur noch eine untergeordnete Rolle. Es ging nur noch um Geld. Und deshalb kann man auch nie sagen, ob oder wie links diese Leute heute stehen. Siehe das Chamäleon Merkel. Ob allerdings auf den Ruf "zu den Waffen" diese Leute heute wieder an einem Strang ziehen würden, vermag ich nicht zu sagen. Zumindest sind aber alle, die sich nicht geoutet haben, lebenslang erpressbar.

Hrafnaguð
21.06.2018, 15:26
Den Stasis ging es immer nur um Macht. Ob aus Überzeugung oder aus reiner Berechnung. Nach der Wende half man sich in jeder Beziehung gegenseitig. Die ehemaligen Chefs gaben Listen mit möglichen Tätigkeiten oder Gewerbe aus, die die entlassenen Untergebenen ergreifen konnten. Dazu gab es dann blanko die geforderten Konzessionen. Ob als Taxifahrer, Heilpraktiker, Waffenhändler und und und. Und es gab, so wird erzählt, ein fettes Startkapital. Dazu den Ruf "rette sich, wer kann!". Und so war sich jeder selbst der Nächste und knüpfte eigene Beziehungen. Das gilt auch für die Waffen. Die Ideologie spielte da nur noch eine untergeordnete Rolle. Es ging nur noch um Geld. Und deshalb kann man auch nie sagen, ob oder wie links diese Leute heute stehen. Siehe das Chamäleon Merkel. Ob allerdings auf den Ruf "zu den Waffen" diese Leute heute wieder an einem Strang ziehen würden, vermag ich nicht zu sagen. Zumindest sind aber alle, die sich nicht geoutet haben, lebenslang erpressbar.

Unappetittlich.
Aber ihre Träume von Sicherheit und Kohle können die in einer Muku-Gesellschaft
glatt vergessen, es sei denn sie kollaborieren mit dieser. Mich kotzen solche Widerlinge an,
egal aus welchem Lager. Damit kann man keinen Staat machen, das muß man raushalten,
so eine Geisteshaltung durchseucht und korrumpiert alles wie man heute eindrucksvoll sehen kann.

mathetes
21.06.2018, 15:55
Den Stasis ging es immer nur um Macht. Ob aus Überzeugung oder aus reiner Berechnung. Nach der Wende half man sich in jeder Beziehung gegenseitig. Die ehemaligen Chefs gaben Listen mit möglichen Tätigkeiten oder Gewerbe aus, die die entlassenen Untergebenen ergreifen konnten. Dazu gab es dann blanko die geforderten Konzessionen. Ob als Taxifahrer, Heilpraktiker, Waffenhändler und und und. Und es gab, so wird erzählt, ein fettes Startkapital. Dazu den Ruf "rette sich, wer kann!". Und so war sich jeder selbst der Nächste und knüpfte eigene Beziehungen. Das gilt auch für die Waffen. Die Ideologie spielte da nur noch eine untergeordnete Rolle. Es ging nur noch um Geld. Und deshalb kann man auch nie sagen, ob oder wie links diese Leute heute stehen. Siehe das Chamäleon Merkel. Ob allerdings auf den Ruf "zu den Waffen" diese Leute heute wieder an einem Strang ziehen würden, vermag ich nicht zu sagen. Zumindest sind aber alle, die sich nicht geoutet haben, lebenslang erpressbar.

Klingt nach unpolitischen Opportunisten, die am Ende auch nicht scharf drauf sind, dass ihre Töchter von daher gelaufenen Negern vergewaltigt werden. Damit dürfte die Frage beantwortet sein, auf wessen Seite sie stehen würden, sofern sie überhaupt noch in einem Alter sind, in dem man kämpft, aber als Süddeutscher kann ich vll. nicht wirklich mitreden was das angeht.

Haspelbein
21.06.2018, 16:10
Wenn ich an meine Jugend denke, so waren legale Waffenbesitzer hauptsächlich unter Jägern und Schützen der Schützenvereine zu finden. Das sind Gruppierungen, die Linke genauso gemieden hätten sie einen CSU-Parteitag. Macht aber auch in anderer Hinsicht Sinn. Wenn man davon ausgeht, dass alle Menschen gut sind, der Staat sich wohlwollend um einen kümmert, und wirklich alles durch einen Dialog gelöst werden kann, wozu braucht man dann eine Waffe?

Die wirklich extremen Linken waren hingegen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung eine relativ kleine Gruppe.

mathetes
21.06.2018, 17:36
Wenn ich an meine Jugend denke, so waren legale Waffenbesitzer hauptsächlich unter Jägern und Schützen der Schützenvereine zu finden. Das sind Gruppierungen, die Linke genauso gemieden hätten sie einen CSU-Parteitag. Macht aber auch in anderer Hinsicht Sinn. Wenn man davon ausgeht, dass alle Menschen gut sind, der Staat sich wohlwollend um einen kümmert, und wirklich alles durch einen Dialog gelöst werden kann, wozu braucht man dann eine Waffe?

Die wirklich extremen Linken waren hingegen im Vergleich zur Gesamtbevölkerung eine relativ kleine Gruppe.

Wobei die wenigsten Jäger und Sportschützen denke ich Waffen besitzen um sich damit Ficklinge vom Leib zu halten.

Haspelbein
21.06.2018, 17:52
Wobei die wenigsten Jäger und Sportschützen denke ich Waffen besitzen um sich damit Ficklinge vom Leib zu halten.

Nein, ich denke die meisten Waffen, mit einem sehr großen Abstand, sind beim Privatbesitz in den Händen von "Jägern und Sammlern", die niemals die Absicht haben werden, diese auf Menschen zu richten. Genauso wie Sportschützen z.T. sehr viel Munition verbrauchen. Sowas ist oftmals nicht billig, und daher mehr oder weniger ein sehr bürgerliches Vergnügen, d.h. es betrifft eine Bevölkerungsgruppe, die für die Gewaltkriminalität nicht sonderlich relevant ist.

Tryllhase
21.06.2018, 18:15
Wobei die wenigsten Jäger und Sportschützen denke ich Waffen besitzen um sich damit Ficklinge vom Leib zu halten.
Man verbindet aber das Angenehme mit dem Nützlichen. Und legte bisher die Waffe beim Schlafen unters Kopfkissen. Aber diesen Vorteil gönnte der Staat nicht. Und deshalb muss nun die Waffe auch nachts in den Panzerschrank, sorgfältig von der Munition getrennt. Und die Kontrollen erfolgen unangemeldet.

mathetes
21.06.2018, 18:37
Nein, ich denke die meisten Waffen, mit einem sehr großen Abstand, sind beim Privatbesitz in den Händen von "Jägern und Sammlern", die niemals die Absicht haben werden, diese auf Menschen zu richten. Genauso wie Sportschützen z.T. sehr viel Munition verbrauchen. Sowas ist oftmals nicht billig, und daher mehr oder weniger ein sehr bürgerliches Vergnügen, d.h. es betrifft eine Bevölkerungsgruppe, die für die Gewaltkriminalität nicht sonderlich relevant ist.

Ja, grade die Jagd ist kein billiges Hobby und die Jägerprüfung kein Zuckerschlecken, man muss wohl garnicht die Jagd ausüben um sich trotzdem als "Jäger" Waffen kaufen zu können wie ich kürzlich erfahren habe, es reicht wohl einen Jagdschein zu haben und damit eine Jagd pachten zu können.


Man verbindet aber das Angenehme mit dem Nützlichen. Und legte bisher die Waffe beim Schlafen unters Kopfkissen. Aber diesen Vorteil gönnte der Staat nicht. Und deshalb muss nun die Waffe auch nachts in den Panzerschrank, sorgfältig von der Munition getrennt. Und die Kontrollen erfolgen unangemeldet.

Aber kaum nachts und es ist auch nicht verboten, nachts die Waffe zu reinigen ;)

Haspelbein
26.06.2018, 17:07
Vielleicht auch interessant: Ein Gericht entschied, dass Reichsbürgern die Waffenerlaubnis entzogen werden kann (http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/gericht-verbietet-reichsbuergern-waffenerlaubnis-15660460.html). Einerseits kann ich es nachvollziehen, da sich die Reichsbürger im Gegensatz zum Staate definieren. (Wozu benötigen sie eh die Erlaubnis eines Staates, den sie nicht anerkennen?)

Andererseits öffnet dies das Tor für eine Vergabepraxis, die sich an der politischen Ausrichtung orientiert.

FranzKonz
26.06.2018, 17:12
... Wenn man davon ausgeht, dass alle Menschen gut sind, der Staat sich wohlwollend um einen kümmert, und wirklich alles durch einen Dialog gelöst werden kann, wozu braucht man dann eine Waffe?
...

Weil die Betätigung auf dem Schießstand ungeheuer meditativ ist.

Murmillo
26.06.2018, 17:18
... Wenn man davon ausgeht, dass alle Menschen gut sind, der Staat sich wohlwollend um einen kümmert, und wirklich alles durch einen Dialog gelöst werden kann, wozu braucht man dann eine Waffe?
....

Beantwortet sich schon von selbst: weil es eben genau so nicht ist.
Ausserdem ist so eine Waffe im Dialog ein guter Argumentationsverstärker.

Haspelbein
26.06.2018, 17:19
Weil die Betätigung auf dem Schießstand ungeheuer meditativ ist.

Ich versuchte mit dem Beitrag, die Gedankengänge eines Linken nachzuvollziehen. Ich selbst finde es selbst auch eher entspannend.

Murmillo
26.06.2018, 17:36
Man verbindet aber das Angenehme mit dem Nützlichen. Und legte bisher die Waffe beim Schlafen unters Kopfkissen. Aber diesen Vorteil gönnte der Staat nicht. Und deshalb muss nun die Waffe auch nachts in den Panzerschrank, sorgfältig von der Munition getrennt. Und die Kontrollen erfolgen unangemeldet.

Ja, und ? Stellst eben nachts deine Klingel ab.
Ausserdem, und dies steht im WaffG, Anhang 1, kannst du eine erlaubte Waffe innerhalb deiner eigenen vier Wände durchaus tragen, auch geladen. Dies zählt nämlich nicht als "führen".
Und lies dir mal WaffG §36 durch.

(1) Wer Waffen oder Munition besitzt, hat die erforderlichen Vorkehrungen zu treffen, um zu verhindern, dass diese Gegenstände abhanden kommen oder Dritte sie unbefugt an sich nehmen.

(2) (weggefallen)

(3) Wer erlaubnispflichtige Schusswaffen, Munition oder verbotene Waffen besitzt oder die Erteilung einer Erlaubnis zum Besitz beantragt hat, hat der zuständigen Behörde die zur sicheren Aufbewahrung getroffenen oder vorgesehenen Maßnahmen nachzuweisen. Besitzer von erlaubnispflichtigen Schusswaffen, Munition oder verbotenen Waffen haben außerdem der Behörde zur Überprüfung der Pflichten aus Absatz 1 in Verbindung mit einer Rechtsverordnung nach Absatz 5 Zutritt zu den Räumen zu gestatten, in denen die Waffen und die Munition aufbewahrt werden. Wohnräume dürfen gegen den Willen des Inhabers nur zur Verhütung dringender Gefahren für die öffentliche Sicherheit betreten werden; das Grundrecht der Unverletzlichkeit der Wohnung (Artikel 13 des Grundgesetzes) wird insoweit eingeschränkt.
...


Da steht nur was vom Nachweis der getroffenen oder vorgesehenen Maßnahmen, aber nicht, dass sich die Waffe und Munition (auch noch getrennt voneinander) innerhalb deiner eigenen vier Wände, wenn du auch noch zu Hause bist und die Waffe bei dir trägst, tatsächlich sich im Waffenschrank zu befinden hat.
UInd wenn irgendwann nachts jemand bei mir klingelt, und ich absolut niemanden erwarte, würde ich sowieso die Waffe aus dem Waffenschrank holen und zumindest das volle Magazin einführen, ehe ich öffne. Ich habe nämlich auch noch das Recht zur Selbstverteidigung in Notwehr- wenn nicht anders geht, auch unter Einsatz einer Schusswaffe.

FranzKonz
26.06.2018, 18:05
Ich versuchte mit dem Beitrag, die Gedankengänge eines Linken nachzuvollziehen. Ich selbst finde es selbst auch eher entspannend.

Na, ich bin ein Linker, ich stand schon auf dem Schießstand, und ich habe meine Erfahrung mitgeteilt. Dazu brauche ich keine Gedankengänge, sowas fällt mir aus dem Ärmel. ;)

Haspelbein
26.06.2018, 18:13
Na, ich bin ein Linker, ich stand schon auf dem Schießstand, und ich habe meine Erfahrung mitgeteilt. Dazu brauche ich keine Gedankengänge, sowas fällt mir aus dem Ärmel. ;)

Aber du mögest mir verzeihen, wenn ich dich nicht als typisch erachte. ;)

FranzKonz
26.06.2018, 18:17
Aber du mögest mir verzeihen, wenn ich dich nicht als typisch erachte. ;)

Hmm. Ich gehöre noch zu den alten Linken, die erst nachdenken und dann schwätzen. Für die bin ich ziemlich typisch. :hzu:

Haspelbein
26.06.2018, 18:22
Hmm. Ich gehöre noch zu den alten Linken, die erst nachdenken und dann schwätzen. Für die bin ich ziemlich typisch. :hzu:

Wahrscheinlich denkst du zu wenig über deine Privilegien und deine toxische Männlichkeit nach. (Zur letzteren gehört auch der Waffengebrauch.) :D

FranzKonz
26.06.2018, 18:29
Wahrscheinlich denkst du zu wenig über deine Privilegien und deine toxische Männlichkeit nach. (Zur letzteren gehört auch der Waffengebrauch.) :D

Ich habe gar keine Privilegien, und ich bin auch nicht giftig. Jedenfalls nicht, solange man mich nicht reizt. :hi:

Haspelbein
26.06.2018, 18:34
Ich habe gar keine Privilegien, und ich bin auch nicht giftig. Jedenfalls nicht, solange man mich nicht reizt. :hi:

Diese Einstellung ist ja schon fast reaktionär! :big boss:

FranzKonz
26.06.2018, 18:59
Diese Einstellung ist ja schon fast reaktionär! :big boss:

Hmm. Wenn ich dem Deppenpack zuhöre, dass sich heutzutage links nennt, komme ich mir tatsächlich gelegentlich so vor. Vielleicht wird's Zeit für eine Konterrevolution.

Ansuz
26.06.2018, 19:12
Wahrscheinlich denkst du zu wenig über deine Privilegien und deine toxische Männlichkeit nach. (Zur letzteren gehört auch der Waffengebrauch.) :D

Das gilt aber nur für weiße Hetero-Männer, nicht für die importierten Fachkräfte für Macheten (Neger) oder Messertechnik (Musel). Jägerinnen und Sportschützinnen dürften auch nicht darunter fallen. :D

Tryllhase
26.06.2018, 20:03
Ja, und ? Stellst eben nachts deine Klingel ab.
Ausserdem, und dies steht im WaffG, Anhang 1, kannst du eine erlaubte Waffe innerhalb deiner eigenen vier Wände durchaus tragen, auch geladen. Dies zählt nämlich nicht als "führen".
Und lies dir mal WaffG §36 durch.
Da steht nur was vom Nachweis der getroffenen oder vorgesehenen Maßnahmen, aber nicht, dass sich die Waffe und Munition (auch noch getrennt voneinander) innerhalb deiner eigenen vier Wände, wenn du auch noch zu Hause bist und die Waffe bei dir trägst, tatsächlich sich im Waffenschrank zu befinden hat.
UInd wenn irgendwann nachts jemand bei mir klingelt, und ich absolut niemanden erwarte, würde ich sowieso die Waffe aus dem Waffenschrank holen und zumindest das volle Magazin einführen, ehe ich öffne. Ich habe nämlich auch noch das Recht zur Selbstverteidigung in Notwehr- wenn nicht anders geht, auch unter Einsatz einer Schusswaffe.
Natürlich hast Du Recht. Nur sieht die Justiz das anders. Wenn Du schläfst, übst Du keine Gewalt über deine Waffe aus. Der Ehepartner könnte sie unbemerkt unter dem Kopfkissen hervor ziehen.

mathetes
27.06.2018, 08:01
Vielleicht auch interessant: Ein Gericht entschied, dass Reichsbürgern die Waffenerlaubnis entzogen werden kann (http://m.faz.net/aktuell/rhein-main/region-und-hessen/gericht-verbietet-reichsbuergern-waffenerlaubnis-15660460.html). Einerseits kann ich es nachvollziehen, da sich die Reichsbürger im Gegensatz zum Staate definieren. (Wozu benötigen sie eh die Erlaubnis eines Staates, den sie nicht anerkennen?)

Andererseits öffnet dies das Tor für eine Vergabepraxis, die sich an der politischen Ausrichtung orientiert.

Das ist ja mit Sinn und Zweck der Waffengesetze, wie auch schon im NS, die strengen Waffengesetze in Deutschland waren eine Reaktion auf den RAF Terror.

Haspelbein
27.06.2018, 13:08
Das gilt aber nur für weiße Hetero-Männer, nicht für die importierten Fachkräfte für Macheten (Neger) oder Messertechnik (Musel). Jägerinnen und Sportschützinnen dürften auch nicht darunter fallen. :D

Es tut mir wirklich leid, dass ich die marokkanisch-ghanische Fraktion der Schützenfrauen beim Umzug verpasst habe. ;)


Das ist ja mit Sinn und Zweck der Waffengesetze, wie auch schon im NS, die strengen Waffengesetze in Deutschland waren eine Reaktion auf den RAF Terror.

Da stimme ich dir zu, finde jedoch dennoch bemerkenswert, dass hier eine Gruppe ganz explizit benannt wurde.Denn die Zugehörigkeit zu den Reichsbürgern setze ich erst einmal nicht mit einer Gewaltbereitschaft gleich, oder zumindest mit einer Gewaltbereitschaft, die über die anderer Randgruppen hinausgeht.

Tryllhase
27.06.2018, 13:53
Es tut mir wirklich leid, dass ich die marokkanisch-ghanische Fraktion der Schützenfrauen beim Umzug verpasst habe. ;)



Da stimme ich dir zu, finde jedoch dennoch bemerkenswert, dass hier eine Gruppe ganz explizit benannt wurde.Denn die Zugehörigkeit zu den Reichsbürgern setze ich erst einmal nicht mit einer Gewaltbereitschaft gleich, oder zumindest mit einer Gewaltbereitschaft, die über die anderer Randgruppen hinausgeht.
Die offizielle Begründung lautet ja, dass, wer diesen Staat und seine Gesetze nicht anerkennt, der hat auch in anderen Fragen eine recht lockere Beziehung zu Recht und Gesetz.

Haspelbein
27.06.2018, 15:06
Die offizielle Begründung lautet ja, dass, wer diesen Staat und seine Gesetze nicht anerkennt, der hat auch in anderen Fragen eine recht lockere Beziehung zu Recht und Gesetz.

Ich kenne den Einzelfall jetzt wirklich nur aus Zeitungsberichten, aber die Reichsbürger sind ja eine eher amorphe Vereinigung, und nicht etwas, das zwingend auf die Rechtstreue der Individuums schliessen läßt. Oder mit anderen Worten: Wenn sich jemand zeitlebens nichts hat zu Schulden kommen lassen, dann empfinde ich die Implikation des vorraussichtlen Rechtsbruches etwas bedenklich, zumal sich wahrscheinlich der grosse Teil der Szene aus Angst vor Sanktionen eh an bestehendes Recht hält. So könnte man auch jemandem einer stark linken Szene den Waffenbesitz verweigern, obwohl von seinem individuellen Verhalten sich dies ansonsten nicht begründen liesse.

Aber ich kenne die Vorgeschichte des Mannes nicht. Vielleicht habe ich da was verpasst.

Ansuz
27.06.2018, 15:48
Ich kenne den Einzelfall jetzt wirklich nur aus Zeitungsberichten, aber die Reichsbürger sind ja eine eher amorphe Vereinigung, und nicht etwas, das zwingend auf die Rechtstreue der Individuums schliessen läßt. Oder mit anderen Worten: Wenn sich jemand zeitlebens nichts hat zu Schulden kommen lassen, dann empfinde ich die Implikation des vorraussichtlen Rechtsbruches etwas bedenklich, zumal sich wahrscheinlich der grosse Teil der Szene aus Angst vor Sanktionen eh an bestehendes Recht hält. So könnte man auch jemandem einer stark linken Szene den Waffenbesitz verweigern, obwohl von seinem individuellen Verhalten sich dies ansonsten nicht begründen liesse.

Aber ich kenne die Vorgeschichte des Mannes nicht. Vielleicht habe ich da was verpasst.

Trotz Unkenntnis der Vorgeschichte des Mannes bin ich dennoch geneigt, dies als weiteren Schritt in Richtung "Entwaffnung des Volkes" zu sehen. Das mag übertrieben sein ( hoffentlich!), doch beobachte ich diese Tendenz in Europa nun seit vielen Jahren. Für legale Waffenbesitzer wird es immer enger, dabei wird das Gros der Straftaten mit illegalen Waffen begangen, wobei dann ein solcher Einzelfall eines Irren, begangen mit einer illegalen Waffe, sofort zum Anlaß genommen wird für eine weitere Verschärfung der Waffengesetze zu Lasten der redlichen, legalen Waffenbesitzer. :auro:

pixelschubser
27.06.2018, 15:53
Trotz Unkenntnis der Vorgeschichte des Mannes bin ich dennoch geneigt, dies als weiteren Schritt in Richtung "Entwaffnung des Volkes" zu sehen. Das mag übertrieben sein ( hoffentlich!), doch beobachte ich diese Tendenz in Europa nun seit vielen Jahren. Für legale Waffenbesitzer wird es immer enger, dabei wird das Gros der Straftaten mit illegalen Waffen begangen, wobei dann ein solcher Einzelfall eines Irren, begangen mit einer illegalen Waffe, sofort zum Anlaß genommen wird für eine weitere Verschärfung der Waffengesetze zu Lasten der redlichen, legalen Waffenbesitzer. :auro:

Zumal es sehr leicht ist einem Menschen die Nähe zu Reichsbürgern zu unterstellen, wenn dieser nicht zu 100% linientreu ist. Da reicht ne unbedachte Bemerkung und man stellt dessen "Zuverlässigkeit" in Frage.

Ansuz
27.06.2018, 15:58
Zumal es sehr leicht ist einem Menschen die Nähe zu Reichsbürgern zu unterstellen, wenn dieser nicht zu 100% linientreu ist. Da reicht ne unbedachte Bemerkung und man stellt dessen "Zuverlässigkeit" in Frage.

Ja, ein weiterer wichtiger Aspekt! Ist man erst einmal in einer Datenbank gelandet, war's das, selbst wenn es unrechtmäßig ist. Beispiele dafür haben wir reichlich .....

pixelschubser
27.06.2018, 16:02
Ja, ein weiterer wichtiger Aspekt! Ist man erst einmal in einer Datenbank gelandet, war's das, selbst wenn es unrechtmäßig ist. Beispiele dafür haben wir reichlich .....

In der Hinsicht habe ich derzeit ein ganz übles Deja vù.

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da wurde in der DDR so agiert. Damals hiessen die Reichsbürger von heute "Feinde des Sozialismus".

Ansuz
27.06.2018, 16:07
In der Hinsicht habe ich derzeit ein ganz übles Deja vù.

Es ist noch gar nicht allzu lange her, da wurde in der DDR so agiert. Damals hiessen die Reichsbürger von heute "Feinde des Sozialismus".

Als "Wessi" kann ich da nicht mitreden. Doch auch in der BRD wurden und werden z.B. Teilnehmer an Demos erfaßt. Das kann soweit gehen, daß die Autokennzeichen in der Umgebung alle in einer entsprechenden Datenbank landen, also auch die von Unbeteiligten, und diese Leute dann eines Tages Schwierigkeiten bekommen können ....

pixelschubser
27.06.2018, 16:53
Als "Wessi" kann ich da nicht mitreden. Doch auch in der BRD wurden und werden z.B. Teilnehmer an Demos erfaßt. Das kann soweit gehen, daß die Autokennzeichen in der Umgebung alle in einer entsprechenden Datenbank landen, also auch die von Unbeteiligten, und diese Leute dann eines Tages Schwierigkeiten bekommen können ....

Nicht zu vergessen die Listen der linksunten-Arschgeigen von angeblichen Nazis mit Foto, Klardaten, teilweise Adressen und Telefonnummer.

Haspelbein
01.07.2018, 14:14
Ich habe gestern mal wieder einen meiner Revolver geschossen, und auch mein Sohn schoss zum ersten Mal einen Revolver. Ich bin mir gar nicht mal sicher, was es genau ist, aber es fühlt sich ganz anders an als das Schiessen mit einer Pistole. Vielleicht ist es die Bewegung des Zylinders, aber es fühlt sich irgendwie mechanischer und bewusster an. Mein Sohn hat bisher nur mit Pistolen geschossen, und er war ganz begeistert. Wie ich damals, als mich ein kleiner Asiate seine relativ knackig geladenen .45LC in einem wunderschönen single-action Revolver schiessen lies.

Süßer
01.07.2018, 14:23
Ich kenne den Einzelfall jetzt wirklich nur aus Zeitungsberichten, aber die Reichsbürger sind ja eine eher amorphe Vereinigung, und nicht etwas, das zwingend auf die Rechtstreue der Individuums schliessen läßt. Oder mit anderen Worten: Wenn sich jemand zeitlebens nichts hat zu Schulden kommen lassen, dann empfinde ich die Implikation des vorraussichtlen Rechtsbruches etwas bedenklich, zumal sich wahrscheinlich der grosse Teil der Szene aus Angst vor Sanktionen eh an bestehendes Recht hält. So könnte man auch jemandem einer stark linken Szene den Waffenbesitz verweigern, obwohl von seinem individuellen Verhalten sich dies ansonsten nicht begründen liesse.

Aber ich kenne die Vorgeschichte des Mannes nicht. Vielleicht habe ich da was verpasst.

Eigentlich ist es genau andersherum. Es wird der BRD ja die Legitimation abgesprochen, gerade weil sie sich nicht an das internationale Recht hält. Der Reichsbürger würde sich gerne an Recht halten wenn es dann legitim wäre.

mick31
01.07.2018, 15:13
Ich habe gestern mal wieder einen meiner Revolver geschossen, und auch mein Sohn schoss zum ersten Mal einen Revolver. Ich bin mir gar nicht mal sicher, was es genau ist, aber es fühlt sich ganz anders an als das Schiessen mit einer Pistole. Vielleicht ist es die Bewegung des Zylinders, aber es fühlt sich irgendwie mechanischer und bewusster an. Mein Sohn hat bisher nur mit Pistolen geschossen, und er war ganz begeistert. Wie ich damals, als mich ein kleiner Asiate seine relativ knackig geladenen .45LC in einem wunderschönen single-action Revolver schiessen lies.

Ich habe Jahrelang einen S&W 27-2 geschossen und war total begeistert, mittlerweile bin ich über die CZ zum überzeugten Pistolennutzer geworden, ich nehm den Revolver eigentlich nur noch kurz vor der VM um damit 2-3 mal zu üben und dann die Meisterschaft zu schießen, lieber nutze ich Pistole.

autochthon
01.07.2018, 15:23
Schießen muss ja ein haptischer Hochgenuss sein.

Gott bewahre, daß mir in den heutigen Tagen je wieder `ne Knarre in die Hände fällt.
Ich würde die vergangenen Flüchtlingsströme im Promillebereich knallend korregieren. :D

Haspelbein
01.07.2018, 15:53
Ich habe Jahrelang einen S&W 27-2 geschossen und war total begeistert, mittlerweile bin ich über die CZ zum überzeugten Pistolennutzer geworden, ich nehm den Revolver eigentlich nur noch kurz vor der VM um damit 2-3 mal zu üben und dann die Meisterschaft zu schießen, lieber nutze ich Pistole.

Der S&W 27 ist ja auch wirklich ein Klassiker, der US Polizeirevolver schlechthin. Mein Ruger GP100 ist sogar ein alter Polizeirevolver, den ich irgendwann mal (inkl. Holster) für $140 ergaunert hatte. Aber ja, Pistolen sind wirklich praktischer, von einigen Ausnahmen mal abgesehen. Meinen Ruger LCR benutze ich jedoch gern, wenn ich auch in Sommerkleidung eine Schusswaffe verdeckt tragen möchte.


Schießen muss ja ein haptischer Hochgenuss sein.
[...]

Zum Teil ist es das wirklich. Es zwingt einen ebenso, sich auf eine Sache wirklich zu konzentrieren, und ist somit als auch ein Gegensatz zum modernen Leben mit Smartphone.

autochthon
01.07.2018, 15:59
@haspelbein.

ich weiß. Ich habe gedient. Und geschossen. :hi:

Haspelbein
01.07.2018, 22:23
@haspelbein.

ich weiß. Ich habe gedient. Und geschossen. :hi:

Ich muss gestehen, dass ich beim Bund wirklich wenig übers Schiessen gelernt habe. Das hatte ich wesentlich später einigen Polizisten zu verdanken. :D Aber das ist sicherlich individuell verschieden.

Frontferkel
02.07.2018, 00:59
Zumal es sehr leicht ist einem Menschen die Nähe zu Reichsbürgern zu unterstellen, wenn dieser nicht zu 100% linientreu ist. Da reicht ne unbedachte Bemerkung und man stellt dessen "Zuverlässigkeit" in Frage.
Kommt mir immer noch sehr sehr vertraut vor .
Brauchst nichts zu sagen , ich weiß Dir geht es ebenso .

Frontferkel
02.07.2018, 01:01
Als "Wessi" kann ich da nicht mitreden. Doch auch in der BRD wurden und werden z.B. Teilnehmer an Demos erfaßt. Das kann soweit gehen, daß die Autokennzeichen in der Umgebung alle in einer entsprechenden Datenbank landen, also auch die von Unbeteiligten, und diese Leute dann eines Tages Schwierigkeiten bekommen können ....
Nicht kann , es geht so weit und noch weiter . Das kannst du dir gar nicht ausmalen .

pixelschubser
02.07.2018, 07:50
Kommt mir immer noch sehr sehr vertraut vor .
Brauchst nichts zu sagen , ich weiß Dir geht es ebenso .

Wer einmal aufm Schirm stand, hat bei solchen Dingen ein ganz ungutes Gefühl!

kotzfisch
02.07.2018, 10:51
Der S&W 27 ist ja auch wirklich ein Klassiker, der US Polizeirevolver schlechthin. Mein Ruger GP100 ist sogar ein alter Polizeirevolver, den ich irgendwann mal (inkl. Holster) für $140 ergaunert hatte. Aber ja, Pistolen sind wirklich praktischer, von einigen Ausnahmen mal abgesehen. Meinen Ruger LCR benutze ich jedoch gern, wenn ich auch in Sommerkleidung eine Schusswaffe verdeckt tragen möchte.



Zum Teil ist es das wirklich. Es zwingt einen ebenso, sich auf eine Sache wirklich zu konzentrieren, und ist somit als auch ein Gegensatz zum modernen Leben mit Smartphone.

Ach soß Du trägst einen Rugerrevolver verdeckt mit herum?
Interessant.

Haspelbein
02.07.2018, 10:53
Ach soß Du trägst einen Rugerrevolver verdeckt mit herum?
Interessant.

Je nach Umgebung, ja durchaus. Der kleine Revolver (LCR) wurde ja extra dafür entworfen.

mick31
02.07.2018, 17:11
Je nach Umgebung, ja durchaus. Der kleine Revolver (LCR) wurde ja extra dafür entworfen.

https://www.frankonia.de/p/taurus/revolver-m-605/191707?lastSelected=f_s_kaliber&f_s_kategorie=Gebrauchsrevolver&navCategoryId=63352&f_s_kaliber=.357+Mag.

Der wäre meine Wahl wenn ich verdeckt tragen dürfte.

Haspelbein
02.07.2018, 18:51
https://www.frankonia.de/p/taurus/revolver-m-605/191707?lastSelected=f_s_kaliber&f_s_kategorie=Gebrauchsrevolver&navCategoryId=63352&f_s_kaliber=.357+Mag.

Der wäre meine Wahl wenn ich verdeckt tragen dürfte.

Das verdeckte Tragen ist so eine komische Sache, d.h. es ist immer ein Kompromiss, und man muss arg ausprobieren, was einem letztendlich passt. Ich weiss nicht, wieviele Holster und Schusswaffen ich in dieser Hinsicht ausprobiert habe. Den LCR wollte ich zuerst nicht, aber sein Abzug war das Beste, was ich im Vergleich zu anderen Kompaktrevolvern erfahren habe. Ich habe noch einen S&W 642, mit dem ich wirklich kein Scheunentor treffe.

mick31
02.07.2018, 19:02
Das verdeckte Tragen ist so eine komische Sache, d.h. es ist immer ein Kompromiss, und man muss arg ausprobieren, was einem letztendlich passt. Ich weiss nicht, wieviele Holster und Schusswaffen ich in dieser Hinsicht ausprobiert habe. Den LCR wollte ich zuerst nicht, aber sein Abzug war das Beste, was ich im Vergleich zu anderen Kompaktrevolvern erfahren habe. Ich habe noch einen S&W 642, mit dem ich wirklich kein Scheunentor treffe.

Den Taurus in 2 Zoll hat ein Kollege von mir immer auf der Jagd mit einstecken, hat ihn mir mal zum Schießen gegeben, musst schon recht nahe ran.
Haben eine Speed Scheibe aufgehängt und sind auf 10 Meter vor, dann ging es.

Haspelbein
02.07.2018, 19:15
Den Taurus in 2 Zoll hat ein Kollege von mir immer auf der Jagd mit einstecken, hat ihn mir mal zum Schießen gegeben, musst schon recht nahe ran.
Haben eine Speed Scheibe aufgehängt und sind auf 10 Meter vor, dann ging es.

Dann ist es wirklich nur noch eine Frage, wie du ihn zu tragen gedenkst, und wie komfortabel es ist. In den kälteren Jahreszeiten ist das generell kein Problem, besonders bei weiterer Kleidung. Wie schon gesagt, ich würde im Zweifelsfalle verschiene Kombinationen von Schusswaffe, Holster, und Art des Tragens durchprobieren.

Wenn ich mehr als ein T-Shirt als Oberbekleidung trage, so geht das aber auch mit meiner Glock 19 problemlos.

Tryllhase
21.08.2018, 20:35
Israel erlaubt 600 000 Bürgern den Kauf von Waffen. Weitere 100 000 sollen bei Vorkenntnissen einen Waffenschein beantragen können.
https://rp-online.de/politik/ausland/israel-will-waffengesetz-fuer-600000-buerger-lockern_aid-29839221
Bravo!!!

mick31
28.08.2018, 19:28
https://www.youtube.com/watch?v=GNieRqbH3gQ

Neuer Teaser des BDS

mick31
02.10.2018, 11:37
https://www.srf.ch/news/international/eu-richtlinie-ueber-feuerwaffen-tschechien-richtet-seine-gewehre-gegen-bruessel

Das ist mal eine Lobby, das sind mal Volksvertreter, nicht nur KArrieristen die bei der linksgrünen Lügenpresse gut dastehen wollen.

Maitre
07.10.2018, 07:40
https://www.srf.ch/news/international/eu-richtlinie-ueber-feuerwaffen-tschechien-richtet-seine-gewehre-gegen-bruessel

Das ist mal eine Lobby, das sind mal Volksvertreter, nicht nur KArrieristen die bei der linksgrünen Lügenpresse gut dastehen wollen.

Ja, der Artikel liest sich schon sehr gut. Aber lies dir mal die vielen idiotischen Gutmenschenkommentare darunter durch. Da stellen sich die Nackenhaare auf, über so viel Dummheit. Die Schweizer sind auch nicht mehr, was sie mal waren.

Buella
07.10.2018, 09:59
Ach soß Du trägst einen Rugerrevolver verdeckt mit herum?
Interessant.

Wenn jemand, zumindest in Deutschland, eine Schußwaffe führen darf, macht es wenig Sinn, diese, außer bei Polizeien oder sonstigen offensichtlichen Uniform-/Waffenträgern, sichtbar für jeden zu tragen?

;)

cornjung
07.10.2018, 10:19
Ach soß Du trägst einen Rugerrevolver verdeckt mit herum? Interessant.
Na ja, der eine zahlt Steuern, und trägt einen Rugerrevolver verdeckt mit sich rum, den er bezahlt hat. Der refugee zahlt keine Steuern, sondern lebt von Steuern, und trägt ein Messer verdeckt mit sich rum.

Suedwester
07.10.2018, 12:24
Ach soß Du trägst einen Rugerrevolver verdeckt mit herum?
Interessant.


Da wo er lebt, darf er das. Warum sollte er dieses Recht
nicht fuer sich in Anspruch nehmen ?

Fenstergucker
07.10.2018, 12:31
Na ja, der eine zahlt Steuern, und trägt einen Rugerrevolver verdeckt mit sich rum, den er bezahlt hat. Der refugee zahlt keine Steuern, sondern lebt von Steuern, und trägt ein Messer verdeckt mit sich rum.


Tja, du hast zwar recht, aber es ist trotzdem besser mit einem Revolver zu einer Schießerei zu kommen, als mit einem Messer ....... :D


PS: Ich hab zwar auch 'nen Ruger-Revolver zu Hause, aber der ist ein wenig zu groß, um ihn verdeckt mitzutragen!

Black Hawk, Lauflänge7 1/2", cal. .45 Long Colt

https://decg5lu73tfmh.cloudfront.net/gunvaluesboard.com/images/fbfiles/images/Ruger_45_Cal_New_Model_Blackhawk1_v_1401706873.jpg

Wenn schon, dann eher die Colt Government, cal. .45ACP

https://s14544.pcdn.co/wp-content/uploads/2012/12/colt-series-70-19111.jpg
Hab ich übrigens schon erwähnt, daß ich die größeren Kaliber bevorzuge? :D :D :D

Haspelbein
07.10.2018, 12:40
Da wo er lebt, darf er das. Warum sollte er dieses Recht
nicht fuer sich in Anspruch nehmen ?

Das Wetter wird wieder kälter, ich steige wieder auf meine Glock um. Ich habe das Recht nicht nur, ich war sogar aktiv daran beteiligt, dass ich das Recht zum verdeckten Tragen in diesem Bundesstaat bekam. Es ist nicht einfach so vom Himmel gefallen.

Suedwester
07.10.2018, 12:47
Das Wetter wird wieder kälter, ich steige wieder auf meine Glock um. Ich habe das Recht nicht nur, ich war sogar aktiv daran beteiligt, dass ich das Recht zum verdeckten Tragen in diesem Bundesstaat bekam. Es ist nicht einfach so vom Himmel gefallen.


Dann hast du es dir ganz besonders verdient.... :dg:

Fenstergucker
07.10.2018, 12:55
Was ich gern mal ausprobieren würde, ist die Magnum Research im Kaliber .45-70 :victory:


https://www.youtube.com/watch?v=Cnv9E_QeOa8

Schaut euch mal die Länge der Trommel an!

Haspelbein
07.10.2018, 13:09
Was ich gern mal ausprobieren würde, ist die Magnum Research im Kaliber .45-70 :victory:


https://www.youtube.com/watch?v=Cnv9E_QeOa8

Schaut euch mal die Länge der Trommel an!

Die ist schon sehr lang, aber meines Wissens sind die Energien bei .454, .460 oder S&W .500 bei kommerzieller Munition höher. Ich weiss aber ehrlich nicht, inwiefern man diese Länge bei einem Revolver durch Handladung sinnvoll nutzen kann.

cornjung
07.10.2018, 13:10
Tja, du hast zwar recht, aber es ist trotzdem besser mit einem Revolver zu einer Schießerei zu kommen, als mit einem Messer ....... :D


PS: Ich hab zwar auch 'nen Ruger-Revolver zu Hause, aber der ist ein wenig zu groß, um ihn verdeckt mitzutragen!

Black Hawk, Lauflänge7 1/2", cal. .45 Long Colt

https://decg5lu73tfmh.cloudfront.net/gunvaluesboard.com/images/fbfiles/images/Ruger_45_Cal_New_Model_Blackhawk1_v_1401706873.jpg

Wenn schon, dann eher die Colt Government, cal. .45ACP

https://s14544.pcdn.co/wp-content/uploads/2012/12/colt-series-70-19111.jpg
Hab ich übrigens schon erwähnt, daß ich die größeren Kaliber bevorzuge? :D :D :D
Super Waffen habt ihr Alle. Hab ich schon erwähnt, das ich zwar schiessen kann, aber Deutscher nicht jüdischen Glaubens bin, und keinen WS habe ?

Suedwester
07.10.2018, 13:18
Die ist schon sehr lang, aber meines Wissens sind die Energien bei .454, .460 oder S&W .500 bei kommerzieller Munition höher. Ich weiss aber ehrlich nicht, inwiefern man diese Länge bei einem Revolver durch Handladung sinnvoll nutzen kann.


Per Handladung laesst sich wahrscheinlich noch etwas machen,
doch grundsaetzlich braucht die .45-70 (sehr) lange Laeufe um sich
richtig zu entfalten. Keine optimale Bedingung fuer einen
Revolver mit +/- 10 Zoll-Lauf (oder wenig laenger).
Da sind die moderneren , von dir genannten Kaliber, besser geeignet.

Bestmann
07.10.2018, 13:22
Tja, du hast zwar recht, aber es ist trotzdem besser mit einem Revolver zu einer Schießerei zu kommen, als mit einem Messer ....... :D


PS: Ich hab zwar auch 'nen Ruger-Revolver zu Hause, aber der ist ein wenig zu groß, um ihn verdeckt mitzutragen!

Black Hawk, Lauflänge7 1/2", cal. .45 Long Colt

https://decg5lu73tfmh.cloudfront.net/gunvaluesboard.com/images/fbfiles/images/Ruger_45_Cal_New_Model_Blackhawk1_v_1401706873.jpg

Wenn schon, dann eher die Colt Government, cal. .45ACP

https://s14544.pcdn.co/wp-content/uploads/2012/12/colt-series-70-19111.jpg
Hab ich übrigens schon erwähnt, daß ich die größeren Kaliber bevorzuge? :D :D :D

Wobei zu bemerken ist ,das es für den 1911 noch Teile für kommende 500 Jahre gibt .
Ein doch völlig unproblematisches "Eisen " nur der Fanghebel dürfte fast immer etwas nach gearbeitet werden
,sonst sind die Finger nicht länger in der Lage ,das Teil zu demontieren /reinigen .
Gruß ....

Haspelbein
07.10.2018, 13:34
Wobei zu bemerken ist ,das es für den 1911 noch Teile für kommende 500 Jahre gibt .
Ein doch völlig unproblematisches "Eisen " nur der Fanghebel dürfte fast immer etwas nach gearbeitet werden
,sonst sind die Finger nicht länger in der Lage ,das Teil zu demontieren /reinigen .
Gruß ....

Ist natürlich auch was für Sammler, und in so gut wie jeder Preisklasse kann man eine 1911 haben. Auch die historische Entwicklung und der Einfluss auf andere Hersteller sind interessant, den man z.B. noch bei der Tokarev wiederfindet.

Bestmann
07.10.2018, 14:05
Ist natürlich auch was für Sammler, und in so gut wie jeder Preisklasse kann man eine 1911 haben. Auch die historische Entwicklung und der Einfluss auf andere Hersteller sind interessant, den man z.B. noch bei der Tokarev wiederfindet.

Ja das dieses Modell immer weiter verfeinert/entwickelt wurde ,ist auch für Sportschützen mit Hang zu kompakten -eine
Freude .
Gruß ....

Haspelbein
07.10.2018, 14:27
Ja das dieses Modell immer weiter verfeinert/entwickelt wurde ,ist auch für Sportschützen mit Hang zu kompakten -eine
Freude .
Gruß ....

Dieses Modell wurde immer weiterentwickelt, das stimmt. Ob es verfeinert wurde, das ist so eine Sache. :D Viele Versuche es zu vereinfachen endeten ist sehr zweifelhaften Designs. Aber ja, der Vorteil der 1911 ist wirklich, dass man wirklich keine Überraschungen erlebt.

Fenstergucker
08.10.2018, 07:40
Die ist schon sehr lang, aber meines Wissens sind die Energien bei .454, .460 oder S&W .500 bei kommerzieller Munition höher. Ich weiss aber ehrlich nicht, inwiefern man diese Länge bei einem Revolver durch Handladung sinnvoll nutzen kann.

Die .45-70 ist ja normalerweise eine Gewehrpatrone. Sie erreicht mit dem leichteren 300 Grain-Geschoß eine V0 von über 600m, also etwas höher als bei der .454. Sowas in einem Revolver ist irgendwie Wahnsinn. Aber es würde mich einfach reizen, mal damit zu schießen. Die .454 Casull hab ich schon mal ausprobiert, der Revolver hatte über 2 kg Gewicht, aber da spielt sich schon mächtig was ab. Interessant wäre auch die .44 Automag.

http://www.imfdb.org/images/thumb/b/ba/HiStandard44AutomagMod180.jpg/450px-HiStandard44AutomagMod180.jpg

Wie gesagt: Ich mag es, wenn es mächtig rummst! :D

Zirrus
08.10.2018, 09:31
Tja, du hast zwar recht, aber es ist trotzdem besser mit einem Revolver zu einer Schießerei zu kommen, als mit einem Messer ....... :D


PS: Ich hab zwar auch 'nen Ruger-Revolver zu Hause, aber der ist ein wenig zu groß, um ihn verdeckt mitzutragen!

Black Hawk, Lauflänge7 1/2", cal. .45 Long Colt

https://decg5lu73tfmh.cloudfront.net/gunvaluesboard.com/images/fbfiles/images/Ruger_45_Cal_New_Model_Blackhawk1_v_1401706873.jpg

Wenn schon, dann eher die Colt Government, cal. .45ACP

https://s14544.pcdn.co/wp-content/uploads/2012/12/colt-series-70-19111.jpg
Hab ich übrigens schon erwähnt, daß ich die größeren Kaliber bevorzuge? :D :D :D

Diese Ganzstahlwaffen haben gegenüber den heutigen Waffen, deren Griffstücke aus Kunststoff sind, den Vorteil, dass man damit den Gegner noch eins über die Rübe hauen kann, wenn man keine Munition mehr hat. Einfach praktisch!

Suedwester
08.10.2018, 09:41
Diese Ganzstahlwaffen haben gegenüber den heutigen Waffen, deren Griffstücke aus Kunststoff sind, den Vorteil, dass man damit den Gegner noch eins über die Rübe hauen kann, wenn man keine Munition mehr hat. Einfach praktisch!


Das stimmt. Allerdings zieht dir schon eine einreihige 1911er Pistole
andauernd die Hose aus, wenn du sie unter leichter Kleidung verdeckt
tragen willst/ musst. Ganz zu schweigen von einer 16,18.....schuessigen
Ausfuehrung.
Dagegen ist z.B. eine kleine, leichte Glock 19 (incl. 15 Bohnen)) eine
echte Wohltat.

wtf
08.10.2018, 10:31
Mal eine doofe Frage, weil ich die 1911 nicht gut kenne: Ist die SA-only? Falls ja, müßte man die ja gespannt (und gesichert) führen, um im Fall des Falls schießen zu können. Das wäre ein Nachteil gegenüber DA/SA-Systemen oder Zwittern, wie der Glock, die auch mit einer Murmel in der Kammer sicher sind.

Haspelbein
08.10.2018, 12:16
Mal eine doofe Frage, weil ich die 1911 nicht gut kenne: Ist die SA-only? Falls ja, müßte man die ja gespannt (und gesichert) führen, um im Fall des Falls schießen zu können. Das wäre ein Nachteil gegenüber DA/SA-Systemen oder Zwittern, wie der Glock, die auch mit einer Murmel in der Kammer sicher sind.

Ja, die original 1911 ist SA only, d.h. die Problematik ist wie von dir beschrieben. Ich kenne jedoch Menschen, die diese Waffe mit einem gespannten Hammer und gesichert in einem Holster tragen. Zudem gibt es auch SA/DA Varianten, wie z.B. von Kimber.

cornjung
08.10.2018, 12:19
Ja, die original 1911 ist SA only, d.h. die Problematik ist wie von dir beschrieben. Ich kenne jedoch Menschen, die diese Waffe mit einem gespannten Hammer und gesichert in einem Holster tragen. Zudem gibt es auch SA/DA Varianten, wie z.B. von Kimber.
Hand aufs Herz. Bist du Django, Doc H. Holliday, Lassiter oder Wyatt Earp, das du mit ner geladenen Knarre sichtbar rum laufen kannst ? Oder etwa Merkels Leibwächter ? Neulich haben sie hier einen erschossen, der 50 Waffen hatte.

Suedwester
08.10.2018, 12:38
Mal eine doofe Frage, weil ich die 1911 nicht gut kenne: Ist die SA-only? Falls ja, müßte man die ja gespannt (und gesichert) führen, um im Fall des Falls schießen zu können. Das wäre ein Nachteil gegenüber DA/SA-Systemen oder Zwittern, wie der Glock, die auch mit einer Murmel in der Kammer sicher sind.


Ist halt ein altes System, aber die 1911er hat die Fluegelsicherung plus
eine Handballen-Sicherung. Jede fuer sich funktioniert gut.
Wer sie mag, schwoert drauf. Auch zum Fuehren.

Es gibt auch eine von Para Ordnance in DA only.

Mich stoert(e) das hoehere Gewicht mehr als das Sicherungspipapo....

(siehe # 7395)

Maitre
08.10.2018, 12:44
Hand aufs Herz. Bist du Django, Doc H. Holliday, Lassiter oder Wyatt Earp, das du mit ner geladenen Knarre sichtbar rum laufen kannst ? Oder etwa Merkels Leibwächter ? Neulich haben sie hier einen erschossen, der 50 Waffen hatte.

Er ist Django, Doc Holliday, Lassiter und Wyatt Earp sowie Dirty Harry in einer Person. Er wohnt allerdings auch in den USA, wo die Gesellschaft - noch - keine Schnappatmung deswegen bekommt. Und doch ist er drastisch unterbewaffnet, denn er hat noch keine 8.8 cm im Vorgarten zu stehen, wie ich ihm schon vor über 10 Jahren noch im anderen Forum riet. Dafür ist er kaisertreu bis ins Mark und erweist seiner Majestät alle Ehre, siehe sein Nutzerbild.
Fazit: Der Haspelbein ist schon in Ordnung!

wtf
08.10.2018, 12:46
Ist halt ein altes System, aber die 1911er hat die Fluegelsicherung plus
eine Handballen-Sicherung. Jede fuer sich funktioniert gut.
Wer sie mag, schwoert drauf. Auch zum Fuehren.


Ja, Gewöhnungssache. Zu Selbstverteidigungszwecken ist wahrscheinlich eine teilvorgespannte Plastikwumme das Einfachste, wobei ich damit schlechter als mit einer spießigen DA/SA-Knarre treffe.

Ist das ein J40 in Deinem Profilbild?

Suedwester
08.10.2018, 12:49
Hand aufs Herz. Bist du Django, Doc H. Holliday, Lassiter oder Wyatt Earp, das du mit ner geladenen Knarre sichtbar rum laufen kannst ? Oder etwa Merkels Leibwächter ? Neulich haben sie hier einen erschossen, der 50 Waffen hatte.


Naja, wer eine Schusswaffe mitfuehrt, will sie auch sofort einsatzbereit
wissen. Egal, ob sichtbar oder verdeckt (Polizei, Bodyguard....)
Unterladen (Magazin voll, aber nicht durchgeladen) ist zwar
sicher im Hinblick auf "unbeabsichtigte Schussabgabe", kann aber im
absoluten Ernstfall zum eigenen Nachteil fuehren....nicht unbedingt,
aber kann.....Da entscheiden meist Zehntelsekunden.

Fenstergucker
08.10.2018, 12:51
Mal eine doofe Frage, weil ich die 1911 nicht gut kenne: Ist die SA-only? Falls ja, müßte man die ja gespannt (und gesichert) führen, um im Fall des Falls schießen zu können. Das wäre ein Nachteil gegenüber DA/SA-Systemen oder Zwittern, wie der Glock, die auch mit einer Murmel in der Kammer sicher sind.

Da hast du recht, die Colt Government hat keinen Spannabzug! Wenn man allerdings ein bisschen übt, klappt das Spannen und Laden während man die Waffe zieht. Dann hat man wiederum den Vorteil, genauer schießen zu können. Denn mit Spannabzug ist die Gefahr die Waffe zu verreissen, deutlich höher.

Bestmann
08.10.2018, 13:01
Ja, die original 1911 ist SA only, d.h. die Problematik ist wie von dir beschrieben. Ich kenne jedoch Menschen, die diese Waffe mit einem gespannten Hammer und gesichert in einem Holster tragen. Zudem gibt es auch SA/DA Varianten, wie z.B. von Kimber.

Wobei der gespannte Hammer auch ein Grund sein kann ,sich damit in der Kleidung zu verheddern ,und was sagt die Hammer Feder
zu dem Ständigen gespannt sein ?
Sicher für Leibwächter eine Möglichkeit (Zeit gemäß die 1911 gespannt zu tragen )
30 Minuten oder weniger ?
Gruß ....

Suedwester
08.10.2018, 13:06
Ja, Gewöhnungssache. Zu Selbstverteidigungszwecken ist wahrscheinlich eine teilvorgespannte Plastikwumme das Einfachste, wobei ich damit schlechter als mit einer spießigen DA/SA-Knarre treffe.

Ist das ein J40 in Deinem Profilbild?


Ich mag die 1911er sehr, aber auch die Glock. All die modernen, halbkonsequenten
"Zwischenloesungen" sind nicht mein Fall.


Ja, ein FJ 40. Ist schon lange her. Hatte danach aber noch ein
paar HJ 6 ( 4,0 L Saugerdiesel und 4,2 Benziner) und HZJ 79
4,2 Saugerdiesel als Single Cab Pick Up. Aber auch ein paar
alte Patrols (2,8 L Benziner, kurz und lang) einen Willy's MB,
einen Jeep CJ 5, Ford F 250 4x4 (aus den 1970ern) ein paar
Dodge W 200- Ex-Army aus den 1970ern, Suzuki LJ 80,
Daihatsu F 20 Benziner, IHC Scout 2/ V8 Benziner, Blazer K5
4x4, Mitsubishi Pajero 3,0 V6......
Alles seit Ende der 1970er bis heute. Das war die Allrad-Fraktion....
Ich war mal autosuechtig, bin aber fast geheilt.

Suedwester
08.10.2018, 13:09
Da hast du recht, die Colt Government hat keinen Spannabzug! Wenn man allerdings ein bisschen übt, klappt das Spannen und Laden während man die Waffe zieht. Dann hat man wiederum den Vorteil, genauer schießen zu können. Denn mit Spannabzug ist die Gefahr die Waffe zu verreissen, deutlich höher.


Aber nur wenn man nicht richtig schiessen kann und die Waffe nicht
100 % kennt.

Suedwester
08.10.2018, 13:11
Wobei der gespannte Hammer auch ein Grund sein kann ,sich damit in der Kleidung zu verheddern ,und was sagt die Hammer Feder
zu dem Ständigen gespannt sein ?
Sicher für Leibwächter eine Möglichkeit (Zeit gemäß die 1911 gespannt zu tragen )
30 Minuten oder weniger ?
Gruß ....


Es gibt auch runde Haemmer ("Commander-Hammer"... etc...)
aber ja, da ist z.B die Glock deutlich glatter....
Der Feder macht das nichts. Die originale Mainspring der 1911 A 1
hat(te) eine "Reverve" von rund 60 % ueber dem was zur Funktion
noetig ist. Die haelt Jahrzehnte.

Fenstergucker
08.10.2018, 13:24
Aber nur wenn man nicht richtig schiessen kann und die Waffe nicht
100 % kennt.

Nö, der Weg des Abzuges ist viel länger und viel schwergängiger, weil er ja erst einmal den Hahn spannen und wenn du keine Patrone im Lauf hast, sogar auch noch den Verschluß bewegen muß. Daher schießt kaum jemand, der etwas treffen will, so.

Suedwester
08.10.2018, 13:46
Nö, der Weg des Abzuges ist viel länger und viel schwergängiger, weil er ja erst einmal den Hahn spannen und wenn du keine Patrone im Lauf hast, sogar auch noch den Verschluß bewegen muß. Daher schießt kaum jemand, der etwas treffen will, so.


Das hast du nicht richtig verstanden.
Wenn ich eine Pistole fuehre, ist sie durchgeladen (Patrone in der Kammer).
Das Durchladen (Verschluss nach hinten...) ist bereit geschehen.
Damit ist eine (halb)automatische Pistole gespannt/ schussbereit.
Externe Haemmer/ Haehne sind gespannt, interne Vorrichtungen bei
"modernen" Pistolen ebenso.
Falls ich eine (z.B.) 1911er fuehre, wird sie dann gesichert (Fluegel-und Handballensicherung)
Ebenso bei einer(z.B.) Glock, nur dass die serienmaessigen ("automatischen")
Sicherungen aktiviert sind.
Bei (z.B.) einer SIG -Sauer 226 mit DA/SA Abzug mache ich dann den ersten
Schuss ueber Double-Action, weil ich sie zum sicheren Fuehren entspannen
muss, da sie keine externe Sicherung hat (...falls ich vor dem ersten Schuss
--"Ernstfall"-- nicht spannen will,kann......)
Ja, der DA-Abzug ist schwerer, der Weg ist laenger.....das muss man trainieren.
Mehr als ein paar hundert Schuss. Und man kann den DA- Abzug auch ueberarbeiten.
Nicht unbedingt bei einer Dienstwaffe, aber bei der eigenen.
Mit einem DA-Revolver schiesse ich grundsaetzlich nur den DA ("Spannabzug"),
immer. Wie gesagt, reine Uebungssache.

wtf
08.10.2018, 13:53
Bei (z.B.) einer SIG -Sauer 226 mit DA/SA Abzug mache ich dann den ersten
Schuss ueber Double-Action, weil ich sie zum sicheren Fuehren entspannen
muss, da sie keine externe Sicherung hat (...falls ich vor dem ersten Schuss
--"Ernstfall"-- nicht spannen will,kann......)
Ja, der DA-Abzug ist schwerer, der Weg ist laenger.....das muss man trainieren.


...wobei Dich niemand hindert, mal eben den Hahn zu spannen, wenn genug Zeit dafür ist.

Suedwester
08.10.2018, 13:57
...wobei Dich niemand hindert, mal eben den Hahn zu spannen, wenn genug Zeit dafür ist.

Genau, wenn die Zeit dafuer bleibt, wird man's machen.
Aber man sollte auch DA hundertpro beherrschen, wenn
das Ding einen hat.

Haspelbein
08.10.2018, 14:30
Hand aufs Herz. Bist du Django, Doc H. Holliday, Lassiter oder Wyatt Earp, das du mit ner geladenen Knarre sichtbar rum laufen kannst ? Oder etwa Merkels Leibwächter ?

Wie Maitre schon sagte, ich lebe in den USA, und es gibt hier wirklich Gegenden, in denen der Staat effektiv nicht präsent ist. Diese Bereiche vermeide ich soweit wie möglich, aber das geht nicht immer. Ich erscheine dort nur bewaffnet, und gehe da auch nicht alleine hin. Es ist schwer sich sowas vorzustellen, wenn man es noch nicht selbst erlebt hat. Die USA sind letztendlich eine Industrienation, die Schwellenländer beherbergt.



Neulich haben sie hier einen erschossen, der 50 Waffen hatte.

50 Schusswaffen sind ein guter Anfang einer Sammlung. Die Anzahl der Schusswaffen sagt hier wenig aus. Ab einer gewissen Zahl handelt es sich wirklich meistens um einen eher ungefährlichen Sammler.

Fenstergucker
08.10.2018, 14:44
Das hast du nicht richtig verstanden.
Wenn ich eine Pistole fuehre, ist sie durchgeladen (Patrone in der Kammer).
Das Durchladen (Verschluss nach hinten...) ist bereit geschehen.
Damit ist eine (halb)automatische Pistole gespannt/ schussbereit.
Externe Haemmer/ Haehne sind gespannt, interne Vorrichtungen bei
"modernen" Pistolen ebenso.
Falls ich eine (z.B.) 1911er fuehre, wird sie dann gesichert (Fluegel-und Handballensicherung)
Ebenso bei einer(z.B.) Glock, nur dass die serienmaessigen ("automatischen")
Sicherungen aktiviert sind.
Bei (z.B.) einer SIG -Sauer 226 mit DA/SA Abzug mache ich dann den ersten
Schuss ueber Double-Action, weil ich sie zum sicheren Fuehren entspannen
muss, da sie keine externe Sicherung hat (...falls ich vor dem ersten Schuss
--"Ernstfall"-- nicht spannen will,kann......)
Ja, der DA-Abzug ist schwerer, der Weg ist laenger.....das muss man trainieren.
Mehr als ein paar hundert Schuss. Und man kann den DA- Abzug auch ueberarbeiten.
Nicht unbedingt bei einer Dienstwaffe, aber bei der eigenen.
Mit einem DA-Revolver schiesse ich grundsaetzlich nur den DA ("Spannabzug"),
immer. Wie gesagt, reine Uebungssache.

Ok, das war dann ein Mißverständnis! Aber viel einfacher (und billiger :D) ist es, das Laden und Spannen während des Ziehens der Waffe zu üben, sodaß ich die Waffe völlig sicher (ohne Patrone im Lauf) tragen kann. Also schon während man mit der einen Hand die Waffe zieht, mit der anderen den Verschluß zurückziehen. Dies hat auch den Vorteil, daß die zweite Hand schon bei der Waffe ist, und man gleich in Combat-Stellung ist.

Haspelbein
08.10.2018, 14:49
Wobei der gespannte Hammer auch ein Grund sein kann ,sich damit in der Kleidung zu verheddern ,und was sagt die Hammer Feder
zu dem Ständigen gespannt sein ?
Sicher für Leibwächter eine Möglichkeit (Zeit gemäß die 1911 gespannt zu tragen )
30 Minuten oder weniger ?
Gruß ....

Prinzipiell kann man sowas in einem Holster lange tragen. Zum verdeckten Tragen würde ich Pistolen mit einem Schlagbolzen bevorzugen, wo sich nichts verheddern kann. Ich stimme Suedwester zu, dass das Gewicht der Schusswaffe beim verdeckten Tragen auch eine deutlich größere Rolle spielt. Ich halte eine klassische 1911 in dieser Hinsicht nicht für ideal.

Fenstergucker
08.10.2018, 14:59
Prinzipiell kann man sowas in einem Holster lange tragen. Zum verdeckten Tragen würde ich Pistolen mit einem Schlagbolzen bevorzugen, wo sich nichts verheddern kann. Ich stimme Suedwester zu, dass das Gewicht der Schusswaffe beim verdeckten Tragen auch eine deutlich größere Rolle spielt. Ich halte eine klassische 1911 in dieser Hinsicht nicht für ideal.

Klar, es gibt kleinere Waffen, aber auch die Glock ist nicht wirklich kleiner, und schlanker ist sogar die 1911, was ja beim verdeckten Tragen auch eine Rolle spielt.

Haspelbein
08.10.2018, 15:04
Ok, das war dann ein Mißverständnis! Aber viel einfacher (und billiger :D) ist es, das Laden und Spannen während des Ziehens der Waffe zu üben, sodaß ich die Waffe völlig sicher (ohne Patrone im Lauf) tragen kann. Also schon während man mit der einen Hand die Waffe zieht, mit der anderen den Verschluß zurückziehen. Dies hat auch den Vorteil, daß die zweite Hand schon bei der Waffe ist, und man gleich in Combat-Stellung ist.

Ich verstehe nicht, warum du davon ausgehst, dass du im Ernstfall beide Hände an der Waffe haben wirst. (Schiessen aus der Deckung) Ebenso kann man nicht von einer gewissen Stellung ausgehen. Das einhändige Schiessen macht bei mir deshalb einen festen Prozentsatzes meines Trainings aus.

Haspelbein
08.10.2018, 15:09
Klar, es gibt kleinere Waffen, aber auch die Glock ist nicht wirklich kleiner, und schlanker ist sogar die 1911, was ja beim verdeckten Tragen auch eine Rolle spielt.

Kommt auf die Glock an. Aber eine Glock trägt sich verdeckt ganz anders, das ist wie Tag und Nacht. Eine flache "single stack" 1911 ist angenehm, besonders wenn das Holster innerhalb des Hosenbunds sitzt, aber macht letztendlich nicht so viel aus. Es zählen das Gewicht, dass sich die Waffe beim Ziehen nicht verheddert, und dass man sie ohne eine zweite Hand unmittelbar einsetzen kann.

mick31
08.10.2018, 15:45
Ja, Gewöhnungssache. Zu Selbstverteidigungszwecken ist wahrscheinlich eine teilvorgespannte Plastikwumme das Einfachste, wobei ich damit schlechter als mit einer spießigen DA/SA-Knarre treffe.

Ist das ein J40 in Deinem Profilbild?

Gewohnheitssache, habe eine Gen 4 mittlerweile treffe ich mit der genauso gut wie mit CZ SP01

Suedwester
08.10.2018, 15:46
Wie Maitre schon sagte, ich lebe in den USA, und es gibt hier wirklich Gegenden, in denen der Staat effektiv nicht präsent ist. Diese Bereiche vermeide ich soweit wie möglich, aber das geht nicht immer. Ich erscheine dort nur bewaffnet, und gehe da auch nicht alleine hin. Es ist schwer sich sowas vorzustellen, wenn man es noch nicht selbst erlebt hat. Die USA sind letztendlich eine Industrienation, die Schwellenländer beherbergt.



50 Schusswaffen sind ein guter Anfang einer Sammlung. Die Anzahl der Schusswaffen sagt hier wenig aus. Ab einer gewissen Zahl handelt es sich wirklich meistens um einen eher ungefährlichen Sammler.


Und mehr als eine, zwei...vielleicht noch drei, wird ohnehin niemand
fuehren koennen. Und auch das sagt noch nichts aus.
Getreu nach dem Spruch: Huete dich vor dem Mann, der nur eine
Schusswaffe besitzt.....wahrscheinlich kann er damit gut umgehen..."
.....

Suedwester
08.10.2018, 15:53
Ich verstehe nicht, warum du davon ausgehst, dass du im Ernstfall beide Hände an der Waffe haben wirst. (Schiessen aus der Deckung) Ebenso kann man nicht von einer gewissen Stellung ausgehen. Das einhändige Schiessen macht bei mir deshalb einen festen Prozentsatzes meines Trainings aus.


Ja. Und vor allem sollte das schnelle, instinktive Schiessen
(einhaendig, beidhaendig) und die "schwache Hand" trainiert
werden. Waffentraeger sollten das brauchbar beherrschen.

Suedwester
08.10.2018, 16:14
Gewohnheitssache, habe eine Gen 4 mittlerweile treffe ich mit der genauso gut wie mit CZ SP01

Ja, warum auch nicht ?!

Haspelbein
08.10.2018, 16:16
Ja. Und vor allem sollte das schnelle, instinktive Schiessen
(einhaendig, beidhaendig) und die "schwache Hand" trainiert
werden. Waffentraeger sollten das brauchbar beherrschen.

Von dort aus kommt man zu Themen wie den Übergängen zu Nahkampftechniken, Einsatz der Waffe im Nahbereich, der Bewegung mit Schusswaffe, und dem grob gezielten Schiessen während dieser Bewegung, oder wie man eine Entwendung der Waffe verhindert. (Ich weiss, dass so ein Training in Deutschland aus rechtlichen Gründen nicht immer einfach ist.)

Aber ich kann hier Übungen machen, bei denen ich erst einmal ein paar Minuten einen Hügel hochlaufen muss, und erst dann auf der Schiessbahn erscheine, oder mal ein gepflegtes Nachtschiessen mache. Es ist fast egal, was man genau macht, hauptsache man steht nicht unter besten Lichtbedingungen entspannt auf einer Schiessbahn, denn die Ergebnisse solcher Übungen sind sehr ernüchternd.

mick31
08.10.2018, 18:06
Ja, warum auch nicht ?!

Weil viele machen einen Zirkus, für die gibt es nur Sig Sauer, CZ Shadow und sonst nix

Bestmann
08.10.2018, 18:52
Weil viele machen einen Zirkus, für die gibt es nur Sig Sauer, CZ Shadow und sonst nix

Oder die Mak 50 unserer Nachbarn ;https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/thumb/c/c9/MAC-50_detoured.jpg/300px-MAC-50_detoured.jpg

wtf
08.10.2018, 20:57
Weil viele machen einen Zirkus, für die gibt es nur Sig Sauer, CZ Shadow und sonst nix

Wer trifft hat Recht. So einfach ist das.

Zirrus
08.10.2018, 21:19
Das stimmt. Allerdings zieht dir schon eine einreihige 1911er Pistole
andauernd die Hose aus, wenn du sie unter leichter Kleidung verdeckt
tragen willst/ musst. Ganz zu schweigen von einer 16,18.....schuessigen
Ausfuehrung.
Dagegen ist z.B. eine kleine, leichte Glock 19 (incl. 15 Bohnen)) eine
echte Wohltat.

Ja, schwer ist die Waffe schon aber gerade Schützen, die nicht so oft mit einer Waffe trainieren erzielen mit einer schweren Stahlwaffe bessere Schussergebnisse, weil die Waffe beim Schießen nicht so wild um sich schlägt.

mick31
09.10.2018, 04:47
Ja, schwer ist die Waffe schon aber gerade Schützen, die nicht so oft mit einer Waffe trainieren erzielen mit einer schweren Stahlwaffe bessere Schussergebnisse, weil die Waffe beim Schießen nicht so wild um sich schlägt.

Musst halt anders anpacken eine Glock dann trifft damit genauso

Suedwester
09.10.2018, 08:11
Ja, schwer ist die Waffe schon aber gerade Schützen, die nicht so oft mit einer Waffe trainieren erzielen mit einer schweren Stahlwaffe bessere Schussergebnisse, weil die Waffe beim Schießen nicht so wild um sich schlägt.


Das "wild um sich schlagen" wird oft ueberschaetzt. Wenn die Waffe
hoch-/ zurueckschlaegt, ist das Geschoss schon vorne raus.
Bei unerfahrenen, ungeuebten Schuetzen macht da groesstenteils
der Kopf das Problem. Die haben einfach nur Muffensausen vor
einem kernigen Rueckstoss. Und deswegen druecken sie den
Abzug unkontrolliert.
Schliesslich gibt es Sportdisziplinen fuer die "normalen" Magnums
(.357 / .44 Mag.) in denen exakt die Ergebnisse geschossen werden,
wie mit den Standardkalibern 9mm Luger, .45 ACP .....auch.
Beim Silhouettenschiessen mit Kurzwaffen (IHMSA) oder
mit den "Supermagnums" treffen die Teilbehmer ebenfalls
was sie treffen wollen. Und die schiessen alle mit Ladungen
am oberen Limit.
Egal ob 9mm Luger oder .44 Mag, der Schuetze trifft.

Suedwester
09.10.2018, 08:15
Weil viele machen einen Zirkus, für die gibt es nur Sig Sauer, CZ Shadow und sonst nix


Die koennen aber oft auch nur mit dieser -einen- schiessen,
wenn ueberhaupt.
Nicht jedes Geraet passt zu jedem, doch ein guter Schuetze
kann mit (beinah) jedem Geraet brauchbar umgehen.....und
mit einigen eben noch besser.

Fenstergucker
09.10.2018, 08:19
Das "wild um sich schlagen" wird oft ueberschaetzt. Wenn die Waffe
hoch-/ zurueckschlaegt, ist das Geschoss schon vorne raus.
Bei unerfahrenen, ungeuebten Schuetzen macht da groesstenteils
der Kopf das Problem. Die haben einfach nur Muffensausen vor
einem kernigen Rueckstoss. Und deswegen druecken sie den
Abzug unkontrolliert.
Schliesslich gibt es Sportdisziplinen fuer die "normalen" Magnums
(.357 / .44 Mag.) in denen exakt die Ergebnisse geschossen werden,
wie mit den Standardkalibern 9mm Luger, .45 ACP .....auch.
Beim Silhouettenschiessen mit Kurzwaffen (IHMSA) oder
mit den "Supermagnums" treffen die Teilbehmer ebenfalls
was sie treffen wollen. Und die schiessen alle mit Ladungen
am oberen Limit.
Egal ob 9mm Luger oder .44 Mag, der Schuetze trifft.

Stimmt! Besonders bei ungeübten Schützen ist es die Angst vor dem Rückstoß, die sie den Abzug gewollt und unkontrolliert drücken läßt. Dadurch verreißen sie die Waffe. Der Schuß soll überraschend kommen, der Druck soll kontinuierlich verstärkt werden, bis der Schuß bricht. Zumindest beim Präzisionsschießen ist das so.

Suedwester
09.10.2018, 08:24
Stimmt! Besonders bei ungeübten Schützen ist es die Angst vor dem Rückstoß, die sie den Abzug gewollt und unkontrolliert drücken läßt. Dadurch verreißen sie die Waffe. Der Schuß soll überraschend kommen, der Druck soll kontinuierlich verstärkt werden, bis der Schuß bricht. Zumindest beim Präzisionsschießen ist das so.


Nee, das ist immer so, nicht nur beim Praezisionschiessen.
Egal, ob im Sport, auf der Jagd, bei der Selbstverteidigung...
wenn du schiesst, willst du praezise treffen. Das ist der
einzige Grund der Schussabgabe. Nur die Umstaende sind
andere.
Es sei denn, du willst Saatkraehen vom Acker verscheuchen.
Dann kannst du auch einfach in die Luft schiessen.....

Fenstergucker
09.10.2018, 12:33
Nee, das ist immer so, nicht nur beim Praezisionschiessen.
Egal, ob im Sport, auf der Jagd, bei der Selbstverteidigung...
wenn du schiesst, willst du praezise treffen. Das ist der
einzige Grund der Schussabgabe. Nur die Umstaende sind
andere.
Es sei denn, du willst Saatkraehen vom Acker verscheuchen.
Dann kannst du auch einfach in die Luft schiessen.....

Naja, im Fall einer Bedrohung hast du nicht die Zeit, um langsam den Druck auf den Abzug zu verstärken. Da muß es schnell gehen. Aber da ist - zumindest beim ersten Schuß - weniger das präzise, sondern überhaupt das Treffen wichtig - egal wo. Präzision kannst du dir dann leisten, wenn die erste Kugel getroffen hat.

So wollte ich das aufgefasst sehen, war wohl mit meinen Worten zu wenig präzise! :D Ob beim Scheibenschießen, auf der Jagd, da hast du die 2-3 Sekunden, die du benötigst, da geht es um Präzision.

Haspelbein
09.10.2018, 13:22
Das "wild um sich schlagen" wird oft ueberschaetzt. Wenn die Waffe
hoch-/ zurueckschlaegt, ist das Geschoss schon vorne raus.
[...]

Dachte ich auch mal. Aber ungeübte Schützen schaffen es, selbst eine .357 gegen eine Querverstrebung oder den Metallträger des Ziels zu setzen. Ich sehe daher davon ab, und fange wirklich immer mit Kleinkaliber an und steigere mich bei einer Einführung sehr langsam. Ein Idiot hat meinen Revolver einfach mal schreiend fallengelassen. Sowas muss nicht sein.

Das andere Ende der Fahnenstange sind diese Kleinstrevolver zur Selbstverteidigung. ("Snub Nose Revolver") Einige von ihnen kann ich einfach nicht richtig greifen, was sich dann auch beim Schiessen bemerkbar macht.

cornjung
09.10.2018, 13:36
Dachte ich auch mal. Aber ungeübte Schützen schaffen es, selbst eine .357 gegen eine Querverstrebung oder den Metallträger des Ziels zu setzen. Ich sehe daher davon ab, und fange wirklich immer mit Kleinkaliber an und steigere mich bei einer Einführung sehr langsam. Ein Idiot hat meinen Revolver einfach mal schreiend fallengelassen. Sowas muss nicht sein.Das andere Ende der Fahnenstange sind diese Kleinstrevolver zur Selbstverteidigung. ("Snub Nose Revolver")

Naja, im Fall einer Bedrohung hast du nicht die Zeit, um langsam den Druck auf den Abzug zu verstärken. Da muß es schnell gehen.

Nee, das ist immer so, nicht nur beim Praezisionschiessen.Egal, ob im Sport, auf der Jagd, bei der Selbstverteidigung...wenn du schiesst, willst du praezise treffen. Das ist der einzige Grund der Schussabgabe.
So wie bei jeder drohenden Schlägerei der, der zuerst hart und präzise zuschlägt, im Vorteil ist, es sei denn er ist ne Frau oder ungeübt, und der Andere geübt, hast du gegen einen, der dich überumpelt, überascht und dir unvermittelt die Waffe vor die Nase hält, keine Chance. Auch wenn du eine geladene Waffe bei dir führst. Es sei denn du hast einen Wach- Hund dabei, der jeden potentiellen Angreifer auf 5 m riecht, knurrt, denn dann überascht dich keiner, und du hast Zeit, zu reagieren.

Haspelbein
09.10.2018, 14:19
So wie bei jeder drohenden Schlägerei der, der zuerst hart und präzise zuschlägt, im Vorteil ist, es sei denn er ist ne Frau oder ungeübt, und der Andere geübt, hast du gegen einen, der dich überumpelt, überascht und dir unvermittelt die Waffe vor die Nase hält, keine Chance. Auch wenn du eine geladene Waffe bei dir führst. Es sei denn du hast einen Wach- Hund dabei, der jeden potentiellen Angreifer auf 5 m riecht, knurrt, denn dann überascht dich keiner, und du hast Zeit, zu reagieren.

Das ist wie bei einer jeden Verteidigung so, d.h. der Aggressor hat den Vorteil, dass er Zeit, Ort und (weitgehend) die Umstände bestimmt. Eine Waffe ist kein Zauberstab, sondern etwas, das in ein Konzept zur Selbstverteidigung eingebettet und geübt werden muss. Sehr viel hängt auch damit zusammen, wo man sich hinbegiebt, und wie man seine Umgebung wahrnimmt.

Aber es stimmt, ein regulärer Bürger eskaliert Gewalt deutlich langsamer als ein Gewohnheitsschläger, und ist dadurch im Nachteil.

Suedwester
09.10.2018, 16:00
Naja, im Fall einer Bedrohung hast du nicht die Zeit, um langsam den Druck auf den Abzug zu verstärken. Da muß es schnell gehen. Aber da ist - zumindest beim ersten Schuß - weniger das präzise, sondern überhaupt das Treffen wichtig - egal wo. Präzision kannst du dir dann leisten, wenn die erste Kugel getroffen hat.

So wollte ich das aufgefasst sehen, war wohl mit meinen Worten zu wenig präzise! :D Ob beim Scheibenschießen, auf der Jagd, da hast du die 2-3 Sekunden, die du benötigst, da geht es um Präzision.


Die von dir vielzitierte Abzugskontrolle geht auch sehr, sehr schnell.
Man muss es allerdings ausgiebig trainieren.


Guck mal Youtube : Robert Vogel Pro Am

....dann weisst du was ich meine.

Suedwester
09.10.2018, 16:07
Dachte ich auch mal. Aber ungeübte Schützen schaffen es, selbst eine .357 gegen eine Querverstrebung oder den Metallträger des Ziels zu setzen. Ich sehe daher davon ab, und fange wirklich immer mit Kleinkaliber an und steigere mich bei einer Einführung sehr langsam. Ein Idiot hat meinen Revolver einfach mal schreiend fallengelassen. Sowas muss nicht sein.

Das andere Ende der Fahnenstange sind diese Kleinstrevolver zur Selbstverteidigung. ("Snub Nose Revolver") Einige von ihnen kann ich einfach nicht richtig greifen, was sich dann auch beim Schiessen bemerkbar macht.


Missverstaendnis. Dass bestimmte Geraete kraeftig "kicken' ist
eine Tatsache. Deswegen kann "man" aber trotzdem praezise
damit schiessen....wenn man es kann....
Darum ging es. Und um die Angst Ungeuebter vor dem Rueckstoss,
denn diese Angst verhindert den guten Schuss. Nicht die Waffe.

Fenstergucker
09.10.2018, 17:38
Die von dir vielzitierte Abzugskontrolle geht auch sehr, sehr schnell.
Man muss es allerdings ausgiebig trainieren.


Guck mal Youtube : Robert Vogel Pro Am

....dann weisst du was ich meine.

Sicher geht alles, wenn man genug übt! Aber wie viele tun das nicht? Obwohl sie eine Schußwaffe haben ......

Und viel üben kostet auch viel Geld. Ja, man kann die Kosten durch Wiederladen (bei meinen Waffen rentiert sich das locker) deutlich reduzieren, das braucht aber wieder Zeit. Das ist auch der Grund, warum ich derzeit sehr wenig zum Schießen komme.

Und wenn das Wetter so wie derzeit ist, sitze ich lieber auf meiner alten R1150GS.

Haspelbein
09.10.2018, 17:45
Missverstaendnis. Dass bestimmte Geraete kraeftig "kicken' ist
eine Tatsache. Deswegen kann "man" aber trotzdem praezise
damit schiessen....wenn man es kann....
Darum ging es. Und um die Angst Ungeuebter vor dem Rueckstoss,
denn diese Angst verhindert den guten Schuss. Nicht die Waffe.

Das ist sicherlich ein Teilaspekt. Viele neue Schützen haben Angst vor dem Ruckstoss und ziehen den Abzug zu stark durch. Aber je nach Verhältnis von Geschossenergie zum Gewicht der Waffe gibt es sehr unangenehme Zeitgenossen. Diese Kleinstrevolver verschwinden in meinen Händen, und ich sehe nur die Visierung zwischen Daumen und Zeigefinger. Es gibt halt nicht viel, an dem man sie halten könnte, und wenn ich mit meiner Ruger LCR schiesse, dann werden die Ergebnisse niemals meiner Glock gleichen. Sie sind in ergonomischer Hinsicht ein Kompromiss, der stark zum verdeckten Tragen dieser Waffen optimiert wurde.

Am anderen Ende gibt es die Scherzkekse, die .44 Magnum selbst laden, und diese recht energiereichen Ladungen in alten SA Revolvern mit einem Mindestmaß an Visierung verschiessen, bei denen die Rahmen im Griffbereich noch zwischen den beiden Griffschalen herausragen. (Ich warte praktisch schon darauf, wenn ich in meiner Nähe Bauern besuche. Eine fiese Handladung kommt garantiert.) Das beisst beim Schuss so richtig schön in die Handfläche, und fühlt sich gänzlich anders an als mein Ruger Super Redhawk mit kommerzieller Munition.

Ein weiterer Kandidat ist die polnische P64. Wahrscheinlich kann man mit dem Ding gut drohen. Eine Visierung ist nur minimal vorhanden, der DA-Abzug erinnert an Kraftsport, und die Pistole ist sehr flach und klein, dass einem selbst die 9mm Makaraov unangenehm in Erinnerung bleibt. Robust ist das Teil hingegen.

Nein, es gibt meines Erachtens schon Schusswaffen, bei denen der Begriff der Präzision stark an die Anwendung angepasst wurde

Suedwester
10.10.2018, 11:13
Das ist sicherlich ein Teilaspekt. Viele neue Schützen haben Angst vor dem Ruckstoss und ziehen den Abzug zu stark durch. Aber je nach Verhältnis von Geschossenergie zum Gewicht der Waffe gibt es sehr unangenehme Zeitgenossen. Diese Kleinstrevolver verschwinden in meinen Händen, und ich sehe nur die Visierung zwischen Daumen und Zeigefinger. Es gibt halt nicht viel, an dem man sie halten könnte, und wenn ich mit meiner Ruger LCR schiesse, dann werden die Ergebnisse niemals meiner Glock gleichen. Sie sind in ergonomischer Hinsicht ein Kompromiss, der stark zum verdeckten Tragen dieser Waffen optimiert wurde.

Am anderen Ende gibt es die Scherzkekse, die .44 Magnum selbst laden, und diese recht energiereichen Ladungen in alten SA Revolvern mit einem Mindestmaß an Visierung verschiessen, bei denen die Rahmen im Griffbereich noch zwischen den beiden Griffschalen herausragen. (Ich warte praktisch schon darauf, wenn ich in meiner Nähe Bauern besuche. Eine fiese Handladung kommt garantiert.) Das beisst beim Schuss so richtig schön in die Handfläche, und fühlt sich gänzlich anders an als mein Ruger Super Redhawk mit kommerzieller Munition.

Ein weiterer Kandidat ist die polnische P64. Wahrscheinlich kann man mit dem Ding gut drohen. Eine Visierung ist nur minimal vorhanden, der DA-Abzug erinnert an Kraftsport, und die Pistole ist sehr flach und klein, dass einem selbst die 9mm Makaraov unangenehm in Erinnerung bleibt. Robust ist das Teil hingegen.

Nein, es gibt meines Erachtens schon Schusswaffen, bei denen der Begriff der Präzision stark an die Anwendung angepasst wurde


Wir reden immer noch ein wenig aneinander vorbei.
Ich hatte geschrieben, dass man trotz kraeftigem Rueckstoss
praezise schiessen kann.
Damit meinte ich gaengige Geraete, die ueber eine ordentliche
Eigenfaehigkeit zur Praezision verfuegen. Das, was man heutzutage
hier bei uns auf den Schiessstaenden sieht.
Ja, es gibt "vorsintflutliche" und "eigenwillige" Konstruktionen,
die, aufgrund einer praktisch nicht vorhandenen Visierung, eines Griffs
wie ein Stueck unbearbeites Wurzelholz, ihres miserablen Abzugs etc...
nicht unter "praezisionsfaehig" fallen....
Die meinte ich aber nicht.

Haspelbein
10.10.2018, 13:03
Wir reden immer noch ein wenig aneinander vorbei.
Ich hatte geschrieben, dass man trotz kraeftigem Rueckstoss
praezise schiessen kann.
Damit meinte ich gaengige Geraete, die ueber eine ordentliche
Eigenfaehigkeit zur Praezision verfuegen. Das, was man heutzutage
hier bei uns auf den Schiessstaenden sieht.
Ja, es gibt "vorsintflutliche" und "eigenwillige" Konstruktionen,
die, aufgrund einer praktisch nicht vorhandenen Visierung, eines Griffs
wie ein Stueck unbearbeites Wurzelholz, ihres miserablen Abzugs etc...
nicht unter "praezisionsfaehig" fallen....
Die meinte ich aber nicht.

Ja, wie reden immer noch aneinander vorbei. Vielleicht muss ich konkreter werden.

https://snwcdnprod.azureedge.net/sites/default/files/styles/product_main/public/firearms/images/163810_01_lg_0.jpg?itok=_pEWgsGu

Dies ist eine Smith & Wesson 642, und die ist auf dieser Seite des Atlantiks recht beliebt, denn auch der Preis stimmt. So ein reiner DA Revolver ist in der Bedienung sehr einfach, und wird vor allen Dingen Anfängern angeboten. Er funktioniert, der Abzug ist selbst bei Revolvern im unteren Bereich anzusiedeln, die Visierung ist minimal, und durch den Leichtbau ist der Rückstoß in .38 Special recht fies, da man das Ding kaum greifen kann.

Das ist ebenso ein Modell, das ich auf den Boden einer Schiessbahn fallen sah.

Das auch grosskalibrige Sport- und Jagdpistolen sehr präzise sein können, will ich nicht bezweifeln. Besonders die Magnumkaliber mit relativ leichten Geschossen sind gar nicht mal schlecht, wenn man mit Faustfeuerwaffen auf größere Entfernungen schiessen will. Ein großes Kaliber macht eine Schusswaffe nicht ungenau. Jedoch wird sie irgendwann bei einer weiteren Steigerung der Energie zu schwer und unhandlich, als dass sie wirklich einen praktischen Nutzen hätte. Bei einer S&W 500 Version zum verdeckten Tragen konnte ich nur noch grinsen.


Aber es gibt auch derzeit in relativ hohen Zahlen hergestellte Pistolen und Revolver, die ich nur sehr wenigen Menschen anraten würde.

Suedwester
11.10.2018, 09:05
Ja, wie reden immer noch aneinander vorbei. Vielleicht muss ich konkreter werden.

https://snwcdnprod.azureedge.net/sites/default/files/styles/product_main/public/firearms/images/163810_01_lg_0.jpg?itok=_pEWgsGu

Dies ist eine Smith & Wesson 642, und die ist auf dieser Seite des Atlantiks recht beliebt, denn auch der Preis stimmt. So ein reiner DA Revolver ist in der Bedienung sehr einfach, und wird vor allen Dingen Anfängern angeboten. Er funktioniert, der Abzug ist selbst bei Revolvern im unteren Bereich anzusiedeln, die Visierung ist minimal, und durch den Leichtbau ist der Rückstoß in .38 Special recht fies, da man das Ding kaum greifen kann.

Das ist ebenso ein Modell, das ich auf den Boden einer Schiessbahn fallen sah.

Das auch grosskalibrige Sport- und Jagdpistolen sehr präzise sein können, will ich nicht bezweifeln. Besonders die Magnumkaliber mit relativ leichten Geschossen sind gar nicht mal schlecht, wenn man mit Faustfeuerwaffen auf größere Entfernungen schiessen will. Ein großes Kaliber macht eine Schusswaffe nicht ungenau. Jedoch wird sie irgendwann bei einer weiteren Steigerung der Energie zu schwer und unhandlich, als dass sie wirklich einen praktischen Nutzen hätte. Bei einer S&W 500 Version zum verdeckten Tragen konnte ich nur noch grinsen.


Aber es gibt auch derzeit in relativ hohen Zahlen hergestellte Pistolen und Revolver, die ich nur sehr wenigen Menschen anraten würde.


Ok, so ein Winzling (wie oben) ist nicht gerade ein Geraet um auf 25m Muenzen zu treffen.
So etwas sieht man hier bei uns nicht. Es ist kein sporttaugliches Geraet, sondern nur fuer
Selbstverteidigung und/oder "backup"gedacht. So etwas meinte ich nicht.
Bei euch wird wohl auch niemand auf 20...25m damit trainieren, eher bis max. 10m.
Ein Anfaenger kann aufgrund des Abzugs, des Griffs, der kaum vorhandenen Visierung und
des sehr niedrigen Gewichts schon Probleme damit haben, da hast du Recht.
Und ja, eine .500 S&W zum verdeckten Tragen, ist Unsinn.

Bei euch ist die Anzahl der eher "ungeeigneten" Geraete weitaus hoeher als hier,
da man (meist) nur sehr begrenzt kaufen darf und Wechsel nach einem "Fehlkauf"
sind ebenfalls nicht so einfach. Deshalb wird i.d.R. recht vernuenftig ausgesucht .

Haspelbein
11.10.2018, 15:04
Ok, so ein Winzling (wie oben) ist nicht gerade ein Geraet um auf 25m Muenzen zu treffen.
So etwas sieht man hier bei uns nicht. Es ist kein sporttaugliches Geraet, sondern nur fuer
Selbstverteidigung und/oder "backup"gedacht. So etwas meinte ich nicht.
Bei euch wird wohl auch niemand auf 20...25m damit trainieren, eher bis max. 10m.
Ein Anfaenger kann aufgrund des Abzugs, des Griffs, der kaum vorhandenen Visierung und
des sehr niedrigen Gewichts schon Probleme damit haben, da hast du Recht.
Und ja, eine .500 S&W zum verdeckten Tragen, ist Unsinn.

Bei euch ist die Anzahl der eher "ungeeigneten" Geraete weitaus hoeher als hier,
da man (meist) nur sehr begrenzt kaufen darf und Wechsel nach einem "Fehlkauf"
sind ebenfalls nicht so einfach. Deshalb wird i.d.R. recht vernuenftig ausgesucht .

Ich stimme dem zu, aber es geht noch weiter. Der Waffenbesitz in Europa hat immer noch einen gewissen elitären Hauch, während sich z.B. ein Amerikaner ganz stark auf das Preis-Leistungsverhältnis oder einen bestimmten Nutzen konzentriert.

Ich habe mal einen Lifestylekatalog von Beretta bekommen, nachdem ich eine ihrer Trapflinten gekauft hatte. Der Katalog war an Menschen gerichtet, die mal eben kurz ein Landgut kaufen.

Fenstergucker
11.10.2018, 15:20
Ich stimme dem zu, aber es geht noch weiter. Der Waffenbesitz in Europa hat immer noch einen gewissen elitären Hauch, während sich z.B. ein Amerikaner ganz stark auf das Preis-Leistungsverhältnis oder einen bestimmten Nutzen konzentriert.

Ich habe mal einen Lifestylekatalog von Beretta bekommen, nachdem ich eine ihrer Trapflinten gekauft hatte. Der Katalog war an Menschen gerichtet, die mal eben kurz ein Landgut kaufen.

Appropos Schrotflinten: Da gibt's einen herrlichen Gag in Österreich! Bei uns sind nämlich Pump-Guns verbotene Waffen, selbst mit Waffenschein darfst du sie nicht besitzen. Lustigerweise gilt das nicht für halbautomatische Schrotflinten. Sprich: mußt du selbst repetieren, ist das Gewehr verboten, tut es die Waffe automatisch (und damit schneller und einfacher) darfst du sie ab 18 Jahren ohne Waffenschein kaufen.

Grund für diese seltsame Entscheidung war der Bankräuber Johann Kastenberger, genannt "Pumpgun-Ronnie", der mehrere Banken mit einer Pumpgun ausgeraubt hatte. Daraufhin wurde die Pumpgun verboten, aber auf die halbautomatische Schrotflinte vergessen. :D Eine ähnliche "Anlassgesetzgebung" gab es auch bei den 6-schüssigen Vorderladern, mit denen ebenfalls einige Banken beraubt wurden. Diese damals ab 18 frei erhältlichen Waffen wurden plötzlich waffenscheinpflichtig, wie jeder andere Revolver.

Suedwester
11.10.2018, 15:53
[QUOTE=Haspelbein;9631187]Ich stimme dem zu, aber es geht noch weiter. Der Waffenbesitz in Europa hat immer noch einen gewissen elitären Hauch, während sich z.B. ein Amerikaner ganz stark auf das Preis-Leistungsverhältnis oder einen bestimmten Nutzen konzentriert.

Ich habe mal einen Lifestylekatalog von Beretta bekommen, nachdem ich eine ihrer Trapflinten gekauft hatte. Der Katalog war an Menschen gerichtet, die mal eben kurz ein Landgut kaufen.[/QUOT
-------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------

Ja das ist wohl so. Bei euch kauft man schon mal im Sonderangebot fuer
199,95 $ (oder so) kurzentschlossen einen kleinen Snubby. Weil man
endlich mal "sicher" sein will, oder weil er noch in der kleinen oder grossen
"Sammlung" fehlte.
Bei uns wird dem Sportschuetzen innerhalb eines gewissen Rahmens vorgeschrieben,
was er fuer seinen Sport (Disziplinen) erwerben darf. Die Anzahl richtet sich ab einer
bestimmten Anzahl immer nach den gebrachten Leistungen (bei anerkannten Wettbewerben).
Auch Sammlungen sind i.d.R. auf bestimmte Sammelgebiete begrenzt.

Haspelbein
11.10.2018, 16:20
Appropos Schrotflinten: Da gibt's einen herrlichen Gag in Österreich! Bei uns sind nämlich Pump-Guns verbotene Waffen, selbst mit Waffenschein darfst du sie nicht besitzen. Lustigerweise gilt das nicht für halbautomatische Schrotflinten. Sprich: mußt du selbst repetieren, ist das Gewehr verboten, tut es die Waffe automatisch (und damit schneller und einfacher) darfst du sie ab 18 Jahren ohne Waffenschein kaufen.

Grund für diese seltsame Entscheidung war der Bankräuber Johann Kastenberger, genannt "Pumpgun-Ronnie", der mehrere Banken mit einer Pumpgun ausgeraubt hatte. Daraufhin wurde die Pumpgun verboten, aber auf die halbautomatische Schrotflinte vergessen. :D Eine ähnliche "Anlassgesetzgebung" gab es auch bei den 6-schüssigen Vorderladern, mit denen ebenfalls einige Banken beraubt wurden. Diese damals ab 18 frei erhältlichen Waffen wurden plötzlich waffenscheinpflichtig, wie jeder andere Revolver.

Trap und Skeet sind für Waffenbesitzer in den USA ungefähr das, was Golf im Vergleich zu anderen Sportarten ist. Der Umgang ist zivil, der Porsche steht auf dem Parkplatz, und die Flinte kann soviel kosten wie der Porsche. Kommt man da mit einer Pump Gun an, dann muss man u.U. auf sehr ländlich gelegene Anlagen oder den eigenen Grund und Boden ausweichen. Dieser Typ Flinte hat halt einen gewissen Ruf. Die Besitzer von Halbautomaten würden genug spenden, um eine Gesetzesänderung zu unterbinden.

Aber ja, das Recht kann nur das verbieten was es kennt, und Politiker und Juristen sind i.d.R. keine Waffenexperten.


------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------------
Ja das ist wohl so. Bei euch kauft man schon mal im Sonderangebot fuer
199,95 $ (oder so) kurzentschlossen einen kleinen Snubby. Weil man
endlich mal "sicher" sein will, oder weil er noch in der kleinen oder grossen
"Sammlung" fehlte.

Mutti braucht was, um sich im Parkhaus sicher zu fühlen.



Bei uns wird dem Sportschuetzen innerhalb eines gewissen Rahmens vorgeschrieben,
was er fuer seinen Sport (Disziplinen) erwerben darf. Die Anzahl richtet sich ab einer
bestimmten Anzahl immer nach den gebrachten Leistungen (bei anerkannten Wettbewerben).
Auch Sammlungen sind i.d.R. auf bestimmte Sammelgebiete begrenzt.

Ich denke, in Deutschland haben da wohl die Jäger die größten Freiheiten. Die meisten der Amerikaner gehen mit ihren Waffen um wie Deutsche mit ihrer Bohrmaschine, d.h. es ist schlicht ein Werkzeug. Auch die Volksjagd als Sport desensibilsiert hier sehr stark. Hört man unerwartet in meiner Nachbarschaft Schussgeräusche, was durchaus vorkommt, dann schaut man aufs Handgelenk: "Mist, schon wieder die Truthahnsaison verschlafen?"

Bestmann
11.10.2018, 16:25
Dachte ich auch mal. Aber ungeübte Schützen schaffen es, selbst eine .357 gegen eine Querverstrebung oder den Metallträger des Ziels zu setzen. Ich sehe daher davon ab, und fange wirklich immer mit Kleinkaliber an und steigere mich bei einer Einführung sehr langsam. Ein Idiot hat meinen Revolver einfach mal schreiend fallengelassen. Sowas muss nicht sein.

Das andere Ende der Fahnenstange sind diese Kleinstrevolver zur Selbstverteidigung. ("Snub Nose Revolver") Einige von ihnen kann ich einfach nicht richtig greifen, was sich dann auch beim Schiessen bemerkbar macht.

Wobei der tatsächliche Grund diese klein "Waffen" ab zu lehnen ,der Mann-Stopper-Effekt gegen 0 geht ,
ein Wilder-Betrunkener wird sich auch getroffen von einer 6,35 mm nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen !
Nur so ein Gedanke zu Klein-Kleinst Waffen .Gruß Bestmann

Haspelbein
11.10.2018, 16:28
Wobei der tatsächliche Grund diese klein "Waffen" ab zu lehnen ,der Mann-Stopper-Effekt gegen 0 geht ,
ein Wilder-Betrunkener wird sich auch getroffen von einer 6,35 mm nicht von seinem Vorhaben abbringen lassen !
Nur so ein Gedanke zu Klein-Kleinst Waffen .Gruß Bestmann

Diese Kleinstwaffen sind bis .357 Magnum erhältlich. Sowas ist ein Heidenspaß. :D Selbst eine Defensivladung in .38 Special macht Freude.

Deshalb ja gerade meine Anmerkungen zum nicht so einfachen Umgang mit diesen Dingern.

Bestmann
11.10.2018, 16:36
Diese Kleinstwaffen sind bis .357 Magnum erhältlich. Sowas ist ein Heidenspaß. :D Selbst eine Defensivladung in .38 Special macht Freude.

Deshalb ja gerade meine Anmerkungen zum nicht so einfachen Umgang mit diesen Dingern.

Sicher würde das einen gewaltigen Ärger geben ,wen Du hier in Deutschland so ein Kaliber beantragen und genehmigt bekommen würdest !
Ich beneide Euch in den USA nicht für alles ,aber für die Freiheit noch selber über "Deine " Sicherheit bestimmen zu dürfen .
Erhalts Gott .
Gruß Bestmann .

wtf
11.10.2018, 16:36
Wo wir gerade zu hübsch am Plaudern sind: Welche Vorderschaftrepetierflinte (dt. für Pumpgun) präferieren die Herren? Remington oder Mossberg?

Suedwester
11.10.2018, 16:42
Trap und Skeet sind für Waffenbesitzer in den USA ungefähr das, was Golf im Vergleich zu anderen Sportarten ist. Der Umgang ist zivil, der Porsche steht auf dem Parkplatz, und die Flinte kann soviel kosten wie der Porsche. Kommt man da mit einer Pump Gun an, dann muss man u.U. auf sehr ländlich gelegene Anlagen oder den eigenen Grund und Boden ausweichen. Dieser Typ Flinte hat halt einen gewissen Ruf. Die Besitzer von Halbautomaten würden genug spenden, um eine Gesetzesänderung zu unterbinden.

Aber ja, das Recht kann nur das verbieten was es kennt, und Politiker und Juristen sind i.d.R. keine Waffenexperten.



Mutti braucht was, um sich im Parkhaus sicher zu fühlen.



Ich denke, in Deutschland haben da wohl die Jäger die größten Freiheiten. Die meisten der Amerikaner gehen mit ihren Waffen um wie Deutsche mit ihrer Bohrmaschine, d.h. es ist schlicht ein Werkzeug. Auch die Volksjagd als Sport desensibilsiert hier sehr stark. Hört man unerwartet in meiner Nachbarschaft Schussgeräusche, was durchaus vorkommt, dann schaut man aufs Handgelenk: "Mist, schon wieder die Truthahnsaison verschlafen?"



Ja, das stimmt.

So sehr ich grundsaetzlich Befuerworter eines weniger restriktiven Waffengesetzes
bin, so sehr frage ich mich, ob ein solches System wie in den (bei euch) besonders
lockeren Bundestaaten, hier bei uns wuenschenswert waere....

Suedwester
11.10.2018, 16:46
Wo wir gerade zu hübsch am Plaudern sind: Welche Vorderschaftrepetierflinte (dt. für Pumpgun) präferieren die Herren? Remington oder Mossberg?


Die tun sich nicht viel.
Hab ne alte Mossi ATP 6 / 12/76. Mit Buechsenvisier. Kurz und handlich.
Fuer bestimmte Disziplinen sollte man aber eher eine laengere mit
8+ Murmeln und evtl. Wechselchokes kaufen.

mick31
11.10.2018, 16:49
Wo wir gerade zu hübsch am Plaudern sind: Welche Vorderschaftrepetierflinte (dt. für Pumpgun) präferieren die Herren? Remington oder Mossberg?

870 sonst nix, wenn es um sportlichen Erfolg geht dann Supernova, dazu brauch ich aber noch einen Wettkampf in 4403 dann kommt was mit Schiene obendrauf, zweite 870 :haha: , nein dann Benelli das ich auch was schnittiges habe

Haspelbein
11.10.2018, 16:55
Sicher würde das einen gewaltigen Ärger geben ,wen Du hier in Deutschland so ein Kaliber beantragen und genehmigt bekommen würdest !
Ich beneide Euch in den USA nicht für alles ,aber für die Freiheit noch selber über "Deine " Sicherheit bestimmen zu dürfen .
Erhalts Gott .
Gruß Bestmann .

Ich nehme an, der deutsche Gesetzgeber mag den Deutschuss durch die Jackentasche nicht so gern. :D


Ja, das stimmt.

So sehr ich grundsaetzlich Befuerworter eines weniger restriktiven Waffengesetzes
bin, so sehr frage ich mich, ob ein solches System wie in den (bei euch) besonders
lockeren Bundestaaten, hier bei uns wuenschenswert waere....

Das Waffenrecht ist ganz stark mit der Kultur eines Landes verbunden, und es gibt da etliche Wechselwirkungen. Man kann das wirklich nicht losgelöst betrachten. Ich kann mir gewisse Situationen in Deutschland nicht vorstellen, von denen ich in den USA ausgehen muss.

wtf
11.10.2018, 17:02
870 sonst nix,...

OK, danke. Hatte bisher nur mit Mossberg und Benelli (beide semi) das Vergnügen. Rem/Mos nehmen sich preislich ja nix, zumal es nur um Habenwill geht, nicht um irgendwelche tollen BDS-Disziplinen.

Suedwester
11.10.2018, 17:05
OK, danke. Hatte bisher nur mit Mossberg und Benelli (beide semi) das Vergnügen. Rem/Mos nehmen sich preislich ja nix, zumal es nur um Habenwill geht, nicht um irgendwelche tollen BDS-Disziplinen.


Habenwill ist schon mal eine guter Grund....:dg:

Haspelbein
11.10.2018, 17:11
Wo wir gerade zu hübsch am Plaudern sind: Welche Vorderschaftrepetierflinte (dt. für Pumpgun) präferieren die Herren? Remington oder Mossberg?

Das nimmt sich nicht viel, beide sind sehr zuverlässig. Ich selbst habe eine gewöhnliche Mossberg 500, die ich aber zur Verteidung von Haus und Hof, sowie zur Jagd mit Flintenlaufgeschossen nutzte.

Beim Trap mag ich meine Beretta Urika 391, denn die Balance passt irgendwie.

P.S.: Einmal habe ich meine Mossy auch als Ersatz für eine Heckenschere benutzt. Das geht durchaus.

Haspelbein
14.10.2018, 13:36
Nach einem Bericht des Spiegels (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-neue-sturmgewehre-fallen-bei-tests-durch-a-1233135.html) fielen bei der Ausschreibung für den Nachfolger des G36 der Bundeswehr alle Sturmgewehre verschiedener Hersteller durch.

Die Details sind recht spärlich. Es wurde nur gesagt, dass die Erfüllung "einzelner Muss-Forderungen" nicht gegeben sei.

Daher frage ich mich nun:

a) Ist der Preis für das neue Gewehr so niedrig angesetzt, dass es wieder einmal nichts wird?
b) Warum wird kein bestehendes/erprobtes Design 1:1 übernommen? Ist so eine Extrawurst für eine so kleine Armee notwendig?
c) Fehlten den Waffenherstellern die richtigen Berater?
d) Sind die einzelnen Mussanforderungen realistisch?

wtf
14.10.2018, 14:30
Das kommt davon, wenn man eine dürre Hexe bar jeder Sachkenntnis zur Verteidigungsministerin macht. Eines der kleinsten Probleme ist das G36, solange Panzer nicht fahren, Fluggerät nicht fliegt und U-Boote im Trockendock gammeln.

Muninn
14.10.2018, 16:47
Nach einem Bericht des Spiegels (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-neue-sturmgewehre-fallen-bei-tests-durch-a-1233135.html) fielen bei der Ausschreibung für den Nachfolger des G36 der Bundeswehr alle Sturmgewehre verschiedener Hersteller durch.

Die Details sind recht spärlich. Es wurde nur gesagt, dass die Erfüllung "einzelner Muss-Forderungen" nicht gegeben sei.

Daher frage ich mich nun:

a) Ist der Preis für das neue Gewehr so niedrig angesetzt, dass es wieder einmal nichts wird?
b) Warum wird kein bestehendes/erprobtes Design 1:1 übernommen? Ist so eine Extrawurst für eine so kleine Armee notwendig?
c) Fehlten den Waffenherstellern die richtigen Berater?
d) Sind die einzelnen Mussanforderungen realistisch?

Haben die Waffenhersteller eine Gendertoilette... ? :auro:

moishe c
14.10.2018, 17:15
OK, danke. Hatte bisher nur mit Mossberg und Benelli (beide semi) das Vergnügen. Rem/Mos nehmen sich preislich ja nix, zumal es nur um Habenwill geht, nicht um irgendwelche tollen BDS-Disziplinen.

Die Rem. war vor Jahren die einzige mit nem Systemkasten aus Stahl. Alle anderen aus "äluminam".

Die Winchester läuft seeehr geschmeidig.

Süßer
14.10.2018, 17:17
Das kommt davon, wenn man eine dürre Hexe bar jeder Sachkenntnis zur Verteidigungsministerin macht. Eines der kleinsten Probleme ist das G36, solange Panzer nicht fahren, Fluggerät nicht fliegt und U-Boote im Trockendock gammeln.

Der G36-Streit nicht mit den aufgeführten Mißständen zu tun. Im Prinzip ist es der uralte Grabenkampf zwischen der 'one-shot-one-kill-Fraktion' mit der Raum-beherrschen-Fraktion. ZB wurde schon das G3 gegenüber der Mittelpatrone bevorzugt. Aber eigentlich ist dieser alte Kampf auch schon wieder überholt seit es personal defence weapon gibt.

Fenstergucker
14.10.2018, 17:27
Trap und Skeet sind für Waffenbesitzer in den USA ungefähr das, was Golf im Vergleich zu anderen Sportarten ist. Der Umgang ist zivil, der Porsche steht auf dem Parkplatz, und die Flinte kann soviel kosten wie der Porsche. Kommt man da mit einer Pump Gun an, dann muss man u.U. auf sehr ländlich gelegene Anlagen oder den eigenen Grund und Boden ausweichen. Dieser Typ Flinte hat halt einen gewissen Ruf. Die Besitzer von Halbautomaten würden genug spenden, um eine Gesetzesänderung zu unterbinden.

Aber ja, das Recht kann nur das verbieten was es kennt, und Politiker und Juristen sind i.d.R. keine Waffenexperten.



Ja schon, aber die Politiker haben für jeden Schei** ihre Berater. Und das Militär wäre auch noch da. Also genügend Leute, die man fragen könnte. Entweder das war gewollt, oder irgendein Vollidiot hat entschieden, ohne Experten zu befragen. :D

Mir ist's sowieso egal, da ich mich nicht für Schrotflinten interessiere .....

mick31
14.10.2018, 22:55
Nach einem Bericht des Spiegels (http://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-neue-sturmgewehre-fallen-bei-tests-durch-a-1233135.html) fielen bei der Ausschreibung für den Nachfolger des G36 der Bundeswehr alle Sturmgewehre verschiedener Hersteller durch.

Die Details sind recht spärlich. Es wurde nur gesagt, dass die Erfüllung "einzelner Muss-Forderungen" nicht gegeben sei.

Daher frage ich mich nun:

a) Ist der Preis für das neue Gewehr so niedrig angesetzt, dass es wieder einmal nichts wird?
b) Warum wird kein bestehendes/erprobtes Design 1:1 übernommen? Ist so eine Extrawurst für eine so kleine Armee notwendig?
c) Fehlten den Waffenherstellern die richtigen Berater?
d) Sind die einzelnen Mussanforderungen realistisch?

Ich glaube weil da welche entscheiden die im Physik Unterricht zum wixen auf dem Scheißhaus waren.

Die wollen von der .223 jetzt einen Durchschlag wie eine .308 de Kernphysiker im Leyenministerium

Haspelbein
14.10.2018, 23:20
Haben die Waffenhersteller eine Gendertoilette... ? :auro:

Wahrscheinlich eine der Mindestanforderungen.


Der G36-Streit nicht mit den aufgeführten Mißständen zu tun. Im Prinzip ist es der uralte Grabenkampf zwischen der 'one-shot-one-kill-Fraktion' mit der Raum-beherrschen-Fraktion. ZB wurde schon das G3 gegenüber der Mittelpatrone bevorzugt. Aber eigentlich ist dieser alte Kampf auch schon wieder überholt seit es personal defence weapon gibt.

Denke ich nicht. Gerade Afghanistan hat in dieser Hinsicht, zumindest bei den US-Streitkräften zu einem Umdenken geführt, d.h. es gibt derzeit wieder M14-Versionen im Einsatz. Das Grundproblem bleibt, dass es kein einzelnes Gewehr für alle Anforderungen gibt.


Ja schon, aber die Politiker haben für jeden Schei** ihre Berater. Und das Militär wäre auch noch da. Also genügend Leute, die man fragen könnte. Entweder das war gewollt, oder irgendein Vollidiot hat entschieden, ohne Experten zu befragen. :D

Mir ist's sowieso egal, da ich mich nicht für Schrotflinten interessiere .....

Abgesehen von den Optiken hat sich bei den Sturmgewehren in den letzten 50 Jahren recht wenig getan. Man würde wirklich denken, dass man auf diesen Erfahrungen aufbauen könnte. Zwar gibt es Abstufungen von Maschinenpistolen, Personal Defense Weapons, Sturmgewehren bis zu Infantriegewehren in größeren Kalibern, aber die Problematik ist nicht neu.


Ich glaube weil da welche entscheiden die im Physik Unterricht zum wixen auf dem Scheißhaus waren.

Die wollen von der .223 jetzt einen Durchschlag wie eine .308 de Kernphysiker im Leyenministerium

Ich glaube, laut dem verlinkten Welt-Artikel kam der 7.62mm-Einwurf seitens des Bundesrechnungshofes. :D

Smoker
15.10.2018, 04:08
Sollen sie halt die HK 416 beschaffen... wenns gut genug für die Marines ist dann reichts auch für die Kummertruppe

Haspelbein
15.10.2018, 13:05
Sollen sie halt die HK 416 beschaffen... wenns gut genug für die Marines ist dann reichts auch für die Kummertruppe

Es gibt einen Grund, warum die US Army das Ding ablehnt, und das ist der Preis. Selbst wenn die Marines HK hier noch etwas runtergehandelt haben, so ist der Preis immer noch ziemlich hoch, besonders da es sich weitestgehends um eine sehr konventionelle Weiterentwicklung handelt, die auf dem zivilen Markt für AR deutlich preiswerter zu haben sind.

Anders ausgedrückt hätte die Bundeswehr das Problem eh nicht, wenn sie diesen Preis zu zahlen bereit gewesen wäre.

Smoker
15.10.2018, 16:08
Es gibt einen Grund, warum die US Army das Ding ablehnt, und das ist der Preis. Selbst wenn die Marines HK hier noch etwas runtergehandelt haben, so ist der Preis immer noch ziemlich hoch, besonders da es sich weitestgehends um eine sehr konventionelle Weiterentwicklung handelt, die auf dem zivilen Markt für AR deutlich preiswerter zu haben sind.

Anders ausgedrückt hätte die Bundeswehr das Problem eh nicht, wenn sie diesen Preis zu zahlen bereit gewesen wäre.

Tja das ist wie beim Auto man bekommt nur soviel wie man zahlt... Mir als verantwortlichem wäre es das Wert daß meine Soldaten gutes Gerät bekommen. Und nicht wie bei den Amis nur die Spezialkräfte und der Rest ist eh nur Kanonenfutter.

Haspelbein
15.10.2018, 16:37
Tja das ist wie beim Auto man bekommt nur soviel wie man zahlt... Mir als verantwortlichem wäre es das Wert daß meine Soldaten gutes Gerät bekommen. Und nicht wie bei den Amis nur die Spezialkräfte und der Rest ist eh nur Kanonenfutter.

Egal wie man es wendet, es bleibt immer die Frage nach dem wahrscheinlichen Einsatz, und die Ressourcen sind halt endlich. Bei Marines ist es einfach wahrscheinlicher, dass sie überhaupt in die Situationen gelangen, in denen sich ein HK 416 bewährt. Deshalb floppte die halbautomatische Version des HK 416 auf dem zivilen Markt in den USA. Es ergab sich kein konkreter Vorteil. Ich selbst habe ein AR ja schon durch Büsche gezogen, bis es mit Beeren verklebt war, oder 200m durch das Gras hin mir her geschleift. Ebenso habe ich gesehen, wie 15 Personen nacheinander je ein 30er Magazin aus einem M16 entleerten. Das Gewehr funktionierte problemlos.

Das HK 416 wird Vorteile bei der Treffsicherheit nach einem vollautomatischen Gebrauch haben, und aufgrund seiner höheren Masse und des Kolbensystems weniger sensibel gegenüber hohen Temperaturen sein. Der Vorderschaft hat keinen Kontakt mehr zum Lauf, wie bei vielen zivilen AR, was ebenso die Treffsicherheit erhöht.

Aber das sind alles Teilaspekte, es sei denn, man sucht wie die Marines nach einem Ersatz für das M249.

mick31
16.10.2018, 04:46
War das nicht in den 50 ern nicht schon so das die 7.62x51 NATO auf Druck der Amis eingeführt wurde und die Deutschen wollten von anfang an ein 6.5 mm Kaliber, schwächer als .308??

Meine ich hab da mal was gelesen

Haspelbein
16.10.2018, 14:27
War das nicht in den 50 ern nicht schon so das die 7.62x51 NATO auf Druck der Amis eingeführt wurde und die Deutschen wollten von anfang an ein 6.5 mm Kaliber, schwächer als .308??

Meine ich hab da mal was gelesen

Bist du da sicher? Die Bundeswehr wurde erst 1955 gegründet, und die 7,62x51 wurde im Jahre 1954 NATO Standard. Zu Anfang nutzte die Bundeswehr ja auch alles vom M1 Garand bis zum Lee Enfield, d.h. man war zu diesem Zeitpunkt damit beschäftigt, die Soldaten überhaupt zu bewaffnen.

Die Briten wollten um diese Zeit ein kleineres Kaliber (.280 British) und konnten sich gegen die USA nicht durchsetzen.

Haspelbein
19.10.2018, 16:54
Nur mal so als Frage: Wer von euch hat denn seine Kalaschnikow in Weimar im Schliessfach des Bahnhofs vergessen? Ich möchte doch um mehr Sorgfalt bitten.

Don
19.10.2018, 18:30
Nur mal so als Frage: Wer von euch hat denn seine Kalaschnikow in Weimar im Schliessfach des Bahnhofs vergessen? Ich möchte doch um mehr Sorgfalt bitten.

Mist.......

Maitre
19.10.2018, 20:18
Nur mal so als Frage: Wer von euch hat denn seine Kalaschnikow in Weimar im Schliessfach des Bahnhofs vergessen? Ich möchte doch um mehr Sorgfalt bitten.

Verdammt, ich habe meinen Kindern gesagt, sie sollen die Finger von Papas Werkzeug lassen. Besonders den Geigenkasten sollten sie in Ruhe lassen! Und dann bis Weimar! Ich frage mich, wie die da hinkamen!

mick31
20.10.2018, 00:34
https://www.welt.de/wirtschaft/article182363220/Polizei-mit-neuen-Dienstwaffen-Pistolen-treffen-nicht.html



Die GdP rechnete aus: Allein das Einschießen würde bei Patronenkosten von 45 Cent bei den geplanten rund 24.000 neuen Waffen in der Hauptstadt mehr als 700.000 Euro kosten. Anstatt die Waffen selbst einzuschießen, will die Polizei daher erreichen, dass der Hersteller dies übernimmt, „um so einen korrekten auslieferungsfähigen Zustand zu erreichen“.

Wenn das in Berlin schon zu teuer ist, dann sollten die ernsthaft überlegen ob die der Polizei überhaupt Waffen geben wollen.

Was haben die vorher genutzt? P7?

Also ich habe bei meiner Glock wie sie neu war mit 2x 100 Schuß pro Woche bestimmt 3 Monate lang gemacht bis mir der Umstieg cZ zu Glock gelungen ist und ich genauso treffsicher war.

Hrafnaguð
20.10.2018, 10:02
Nur mal so als Frage: Wer von euch hat denn seine Kalaschnikow in Weimar im Schliessfach des Bahnhofs vergessen? Ich möchte doch um mehr Sorgfalt bitten.

Ja...ich. Bin nach Weimar. Um Goethe zu erschießen. Weil ich als Kind gezwungen wurde
"Die Glocke" auswendig zu lernen. Als ich erfahren hab das der Typ schon ein paar
Jahrhunderte unter der Erde liegt und das Gedicht auch noch von Schiller stammt war es mir schlichtweg zu peinlich das Ding noch aus dem Zwischenlager im Schließfach zu holen.

ABAS
20.10.2018, 10:04
Nur mal so als Frage: Wer von euch hat denn seine Kalaschnikow in Weimar im Schliessfach des Bahnhofs vergessen? Ich möchte doch um mehr Sorgfalt bitten.

Das muss kein Deutscher gewesen sein! Moeglicherweise war es ein Kommunist aus Holland.

pixelschubser
20.10.2018, 13:09
Ja...ich. Bin nach Weimar. Um Goethe zu erschießen. Weil ich als Kind gezwungen wurde
"Die Glocke" auswendig zu lernen. Als ich erfahren hab das der Typ schon ein paar
Jahrhunderte unter der Erde liegt und das Gedicht auch noch von Schiller stammt war es mir schlichtweg zu peinlich das Ding noch aus dem Zwischenlager im Schließfach zu holen.

Apropos Goethe: Ihr habt alle keine Ahnung, denn es ist meine Kaschi und sie hat einen Namen. Sie heisst "Lotte". Und ich bin Thomas Mann...

Haspelbein
20.10.2018, 19:34
Ja...ich. Bin nach Weimar. Um Goethe zu erschießen. Weil ich als Kind gezwungen wurde
"Die Glocke" auswendig zu lernen. Als ich erfahren hab das der Typ schon ein paar
Jahrhunderte unter der Erde liegt und das Gedicht auch noch von Schiller stammt war es mir schlichtweg zu peinlich das Ding noch aus dem Zwischenlager im Schließfach zu holen.

Das war natürlich eine herbe Enttäuschung, vor allen Dingen, wenn man während der Führung durch das Goethehaus gesagt bekommt, dass es wohl doch kein persönliches Treffen gibt.


Das muss kein Deutscher gewesen sein! Moeglicherweise war es ein Kommunist aus Holland.

Ich dachte, in Holland gibt es nur mit Wohnwagen bewaffnete Liberale.

P.S.: Um den Fund scheint es jedoch still geworden zu sein.

Haspelbein
20.10.2018, 19:39
https://www.welt.de/wirtschaft/article182363220/Polizei-mit-neuen-Dienstwaffen-Pistolen-treffen-nicht.html




Wenn das in Berlin schon zu teuer ist, dann sollten die ernsthaft überlegen ob die der Polizei überhaupt Waffen geben wollen.[...]

Wenn die Polizei weniger als 60 Schüsse mit den Pistolen abgeben will, dass ist das m.E. schon eine komische Einstellung. Jeder Sportschütze sollte da doch deutlich mehr verschiessen. 60 Schuss reichen doch gerade, um sich grob mit der Waffe vertraut zu machen.

Suedwester
21.10.2018, 10:54
Wenn die Polizei weniger als 60 Schüsse mit den Pistolen abgeben will, dass ist das m.E. schon eine komische Einstellung. Jeder Sportschütze sollte da doch deutlich mehr verschiessen. 60 Schuss reichen doch gerade, um sich grob mit der Waffe vertraut zu machen.


Das was die mit "Einschiessen" meinen, ist die korrekte
Visiereinstellung auf die bei der Polizei verwendete Munition.
Hersteller liefern zwar meist mit "Anschussbild" aus,
verwenden aber (meist) eine Sorte Munition, die nicht der spaeter
verwenderten Behoerdenmunition entspricht.
Also muss jede neue Pistole von einigen erfahrenen Schuetzen mit der
Behoerdenmunition geschossen werden und die Visierung (evtl.) eingestellt
werden.
(Diesen Aufwand/ diese Kosten wuerde die Behoerde natuerlich gerne vermeiden.)

Und danach muss jeder Beamte mit "seiner" neuen Waffe
eine bestimmte Schusszahl abgeben, bevor er diese fuehren darf.

Anschliessend folgt das regulaere Schiesstraining, wie vorher
mit der alten Dienstwaffe.

Hrafnaguð
21.10.2018, 12:57
https://www.welt.de/wirtschaft/article182363220/Polizei-mit-neuen-Dienstwaffen-Pistolen-treffen-nicht.html




Wenn das in Berlin schon zu teuer ist, dann sollten die ernsthaft überlegen ob die der Polizei überhaupt Waffen geben wollen.

Was haben die vorher genutzt? P7?

Also ich habe bei meiner Glock wie sie neu war mit 2x 100 Schuß pro Woche bestimmt 3 Monate lang gemacht bis mir der Umstieg cZ zu Glock gelungen ist und ich genauso treffsicher war.

Mit was für Munition schießen die denn da? Wenn ich mir die Preise im Handel mal ergoogel, dann komm ich bei 9mm Para auf so etwa im Schnitt 0.25€ bei einer Packung mit 250 Schuß. Und Behörden dürften sicherlich mehr einkaufen, also bessere Preise erzielen als ein Sportschütze. Bitte da mal um Aufklärung wie 0.45€ pro Schuß als Munitionspreis zustande kommen können. Spezialmunition die teuer ist oder Spezialpreise an "befreundete Unternehmen"?

Haspelbein
21.10.2018, 13:22
Das was die mit "Einschiessen" meinen, ist die korrekte
Visiereinstellung auf die bei der Polizei verwendete Munition.
Hersteller liefern zwar meist mit "Anschussbild" aus,
verwenden aber (meist) eine Sorte Munition, die nicht der spaeter
verwenderten Behoerdenmunition entspricht.
Also muss jede neue Pistole von einigen erfahrenen Schuetzen mit der
Behoerdenmunition geschossen werden und die Visierung (evtl.) eingestellt
werden.
(Diesen Aufwand/ diese Kosten wuerde die Behoerde natuerlich gerne vermeiden.)

Und danach muss jeder Beamte mit "seiner" neuen Waffe
eine bestimmte Schusszahl abgeben, bevor er diese fuehren darf.

Anschliessend folgt das regulaere Schiesstraining, wie vorher
mit der alten Dienstwaffe.

Ich denke, Heckler & Koch bezieht sich hier auf eine andere Sachlage: (MDR Artikell (https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/polizei-probleme-mit-heckler-koch-pistole-100.html))



Am Montag hatte die Gewerkschaft der Polizei (GdP) von anhaltenden Schwierigkeiten mit der Treffgenauigkeit berichtet. Der Hersteller habe erklärt, die Waffe müsse erst eingeschossen werden. Laut Polizei müssen jedoch mit den bereits einmal vom Hersteller nachgebesserten Pistolen erneut mindestens 60 Schuss abgefeuert werden, bevor sich eine "stabile Treffpunktlage" einstelle.

Auch bei einer verstellten Visierung sollte eine Treffpunklage stabil sein. Dies sieht doch etwas anders aus.

ich58
21.10.2018, 13:30
Nur mal so als Frage: Wer von euch hat denn seine Kalaschnikow in Weimar im Schliessfach des Bahnhofs vergessen? Ich möchte doch um mehr Sorgfalt bitten.
Ich musste mir das Lachen verkneifen, es wurde von gefährlichen Gegenständen gesprochen. Hat denn keiner mehr eine ordendliche Ausbildung an der Waffe? Die Mehrheit hat wohl eher einen an der Waffel.

Suedwester
21.10.2018, 13:37
Mit was für Munition schießen die denn da? Wenn ich mir die Preise im Handel mal ergoogel, dann komm ich bei 9mm Para auf so etwa im Schnitt 0.25€ bei einer Packung mit 250 Schuß. Und Behörden dürften sicherlich mehr einkaufen, also bessere Preise erzielen als ein Sportschütze. Bitte da mal um Aufklärung wie 0.45€ pro Schuß als Munitionspreis zustande kommen können. Spezialmunition die teuer ist oder Spezialpreise an "befreundete Unternehmen"?


Frueher wurden Vollmantelgeschosse benutzt.
Nachteil: Hohe Durchschlagskraft bei mangelhafter Stoppwirkung.

Seit einiger Zeit wird praktisch ueberall eine Munition mit
besserer Stoppwirkung und geringerer Durchschlagskraft benutzt.

Deutsche Behoerden kaufen natuerlich nicht die preiswertetste
Munition auf dem internationalen Markt, sondern von deutschen
Herstellern. Und die waren noch nie die guenstigsten Anbieter.

Ausserdem verlangen manche, fuer die Beschaffung verantwortliche
"Experten", so etwas wie Zaubermunition. Die Munition muss
einen LKW mit einem Schuss stoppen, einen Menschen sowieso...
allerdings ohne ihn zu verletzen. Das Geschoss sollte ihn umwerfen,
dann selbstaendig wieder rausfallen und den Einschusskanal moeglichst
sofort wieder verschliessen.....
Solche Wunderkreationen kosten halt mehr.

mick31
21.10.2018, 13:38
Ich denke, Heckler & Koch bezieht sich hier auf eine andere Sachlage: (MDR Artikell (https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/polizei-probleme-mit-heckler-koch-pistole-100.html))



Auch bei einer verstellten Visierung sollte eine Treffpunklage stabil sein. Dies sieht doch etwas anders aus.

https://de.wikipedia.org/wiki/SIG_Sauer_P225

Das Problem wird die Umstellung von SA/DA auf striker fired sein und die Nachbesserungen werden so Federsätze sein die es auch bei der Glock gibt.

Suedwester
21.10.2018, 16:24
Ich denke, Heckler & Koch bezieht sich hier auf eine andere Sachlage: (MDR Artikell (https://www.mdr.de/nachrichten/politik/inland/polizei-probleme-mit-heckler-koch-pistole-100.html))



Auch bei einer verstellten Visierung sollte eine Treffpunklage stabil sein. Dies sieht doch etwas anders aus.



Ja, das sieht hier wohl wirklich anders aus.
Unsere SIG/Sauer 226 wurden damals mit Anschussbild geliefert.
Trotzdem wurde jede (500 Stueck) von ausgesuchten Leuten auf Funktion und
Praezision getestet. Bei einigen musste die Kimme geschoben werden,
das Gros schoss allerdings gute bis sehr gute Gruppen ins Zentrum,
ohne dass eine Visiereinstellung erforderlich war.
Das bedeutete Einschiessen damals bei uns.
Moeglich, dass H&K heutzutage die fertige, ungeschossene Pistole gleich
in die Kiste "wirft", besonders wenn sie fuer Behoerden in Massen
gefertigt wird.....und an dem Vertrag ohnehin nicht mehr geruettelt wird.

Hrafnaguð
21.10.2018, 16:30
Frueher wurden Vollmantelgeschosse benutzt.
Nachteil: Hohe Durchschlagskraft bei mangelhafter Stoppwirkung.

Seit einiger Zeit wird praktisch ueberall eine Munition mit
besserer Stoppwirkung und geringerer Durchschlagskraft benutzt.

Deutsche Behoerden kaufen natuerlich nicht die preiswertetste
Munition auf dem internationalen Markt, sondern von deutschen
Herstellern. Und die waren noch nie die guenstigsten Anbieter.

Ausserdem verlangen manche, fuer die Beschaffung verantwortliche
"Experten", so etwas wie Zaubermunition. Die Munition muss
einen LKW mit einem Schuss stoppen, einen Menschen sowieso...
allerdings ohne ihn zu verletzen. Das Geschoss sollte ihn umwerfen,
dann selbstaendig wieder rausfallen und den Einschusskanal moeglichst
sofort wieder verschliessen.....
Solche Wunderkreationen kosten halt mehr.

Wenn die Grünen mal den BK stellen, gibt es sowieso neue Dienstwaffen. Und neue Uniformen.

https://www.pluesch-direkt.de/img_big/3594d41999f82d36c2a96aaab1eb3e4e.jpg

https://spielwaren-butzemann.de/media/image/product/30742/lg/fasching-karneval-erwachsenenkostueme-rubies-teletubbies-kostuem-laa-laa-dipsy-tinky-winky-po.jpg

mick31
21.10.2018, 16:36
http://www.pi-news.net/2018/10/heckler-koch-trifft-schon-nur-die-polizei-nicht/

Suedwester
21.10.2018, 16:48
http://www.pi-news.net/2018/10/heckler-koch-trifft-schon-nur-die-polizei-nicht/


Das ist ebenfalls moeglich, ohne Zweifel.

Haspelbein
21.10.2018, 18:25
[...]
Moeglich, dass H&K heutzutage die fertige, ungeschossene Pistole gleich
in die Kiste "wirft", besonders wenn sie fuer Behoerden in Massen
gefertigt wird.....und an dem Vertrag ohnehin nicht mehr geruettelt wird.

Sowas denke ich mir auch. Auch wenn nicht jeder deutsche Polizist ein Harry Callahan ist, so vermute ich doch, dass er mit einer neuen Pistole nicht auf einmal schlechter schiesst.

Schrottkiste
28.10.2018, 18:11
So etwas werde ich mir auch bauen, cooles Teil

https://www.youtube.com/watch?v=QgaGHYAfd5s

Haspelbein
09.11.2018, 20:20
Eine Freundin hat mich heute über die Mittagspause auf die Schiessbahn eingeladen. Sie brachte ihre neue AR-15, eine alte Remington 1911, ihre Springfield XDM Wettkampf Pistole und noch eine Kleinkaliberpistole. Es war ein Heidenspaß, wenn auch nicht ganz billig, und sie hat mich schlicht eingeladen. Ich schulde ihr wirklich etwas...

Haspelbein
11.11.2018, 16:17
Ich war letztens auf einer neu eröffneten Schiessbahn, und zum Abschluss konnte man sich einer Rabatt “erschiessen”. Man hatte genau einen Schuss, und man drückte mir dazu eine Sig P320 X-Five in die Hand. (siehe unten) Das Ding fühlte sich gut und vertraut an, ich mochte die Visierung, aber der Abzug war wie bei einer normalen Dienstpistole. (Trotzdem gab es den vollen Rabatt. :D ) Hat von euch jemand mit dem Ding Erfahrung?

https://www.sigsauer.com/store/media/catalog/product/cache/1/image/1800x/040ec09b1e35df139433887a97daa66f/3/2/320x5-9-bas.jpg

mick31
11.11.2018, 16:25
Ich war letztens auf einer neu eröffneten Schiessbahn, und zum Abschluss konnte man sich einer Rabatt “erschiessen”. Man hatte genau einen Schuss, und man drückte mir dazu eine Sig P320 X-Five in die Hand. (siehe unten) Das Ding fühlte sich gut und vertraut an, ich mochte die Visierung, aber der Abzug war wie bei einer normalen Dienstpistole. (Trotzdem gab es den vollen Rabatt. :D ) Hat von euch jemand mit dem Ding Erfahrung?

https://www.sigsauer.com/store/media/catalog/product/cache/1/image/1800x/040ec09b1e35df139433887a97daa66f/3/2/320x5-9-bas.jpg

Hab mehrere male eine probiert, nicht schlecht, aber optisch finde ich die ganze P226 Reihe nicht so toll

Haspelbein
11.11.2018, 16:37
Hab mehrere male eine probiert, nicht schlecht, aber optisch finde ich die ganze P226 Reihe nicht so toll

Dies ist ja eine P320, hat also den "Plastikrahmen", im Gegensatz zur P226. Optisch macht das Ding nicht so viel her, und es wird as Pistole für Wettbewerbe wie IPDA angeboten. Dafür empfand ich jedoch den Abzug als unzureichend. Klar, es ist irgendwie ein Einstiegsmodell. Würde mich mal interessieren, ob jemand dieses Modell in einem Wettbewerb geschossen hat.

mick31
11.11.2018, 18:49
Dies ist ja eine P320, hat also den "Plastikrahmen", im Gegensatz zur P226. Optisch macht das Ding nicht so viel her, und es wird as Pistole für Wettbewerbe wie IPDA angeboten. Dafür empfand ich jedoch den Abzug als unzureichend. Klar, es ist irgendwie ein Einstiegsmodell. Würde mich mal interessieren, ob jemand dieses Modell in einem Wettbewerb geschossen hat.

Oh, stimmt ich habe nur das x five gelesen, dachte das kommt nur auf sportmodellen der P226 drauf.

Wenn Plastik dann Glock

Das ich die verwechselt habe bestätigt wieder mein vorurteil das bis auf die 1911 er Sig hässlich sind

Haspelbein
23.11.2018, 21:31
https://s15.directupload.net/images/181123/n6j7a2wq.jpg

Dies ist die Schiessbahn des FBI im Hauptquartier in Washington, DC. (Ist nicht mit der Riesenanlage in Quantico zu verwechseln.) Ich habe sie mir heute angesehen, und mich mit einer Mitarbeiterin unterhalten. Ich hatte nicht gewusst, wie sehr die Glock Gen5 auf Modifikationen für das FBI zurückging.

Leibniz
23.11.2018, 21:39
Dies ist die Schiessbahn des FBI im Hauptquartier in Washington, DC. (Ist nicht mit der Riesenanlage in Quantico zu verwechseln.) Ich habe sie mir heute angesehen, und mich mit einer Mitarbeiterin unterhalten. Ich hatte nicht gewusst, wie sehr die Glock Gen5 auf Modifikationen für das FBI zurückging.
Ist es möglich, diese Schiessbahn ohne weiteres zu besuchen, oder war es ein beruflicher Besuch?

Haspelbein
23.11.2018, 21:46
Ist es möglich, diese Schiessbahn ohne weiteres zu besuchen, oder war es ein beruflicher Besuch?

Es war kein beruflicher Besuch, es war schon ein privates Interesse. Als "ohne weiteres" würde ich es nicht beschreiben, d.h. ich musste meinen Kongressabgeordneten anschreiben, dessen Büro den Besuch vermittelte. Offiziell war ich ein "Congressional Visitor". Nach einer Überprüfung meiner Person durch das FBI konnte ich an einer Führung teilnehmen. (Interessanterweise benutzt das FBI solche Gelegenheiten auch zum Anwerben von Mitarbeitern.)