PDA

Vollständige Version anzeigen : gewaltiger Klimaschwindel aufgeflogen !!



Seiten : 1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15 16 17 18 19 20 21 22 23 24 25 26 27 28 [29] 30 31 32 33 34 35 36 37 38 39 40 41 42 43 44 45 46 47 48 49 50 51 52 53 54 55 56 57 58 59 60 61 62 63 64 65 66 67 68 69 70 71 72 73 74 75 76 77 78 79 80 81 82 83 84 85 86 87 88 89 90 91 92 93 94 95 96 97 98 99 100 101 102 103 104 105 106 107 108 109 110 111 112 113

r2d2
04.07.2011, 13:59
Warum düngt man dann in Gewächshäusern mit CO2? Damit es dadurch wärmer wird?
Um aus Gänseblümchen Bäume zu machen?

Nikolaus
04.07.2011, 14:02
Nicht nur das. Irgendwie musste die Natur ja auch einen Weg gefunden haben, dass die Pflanzen sehr schnell in diesen Größen wieder nachwuchsen (irgendwoher musste dazu auch der Kohlenstoff für die Photosynthese herkommen).
Das benötigte Kohlendioxyd wurde bei der Verdauung der Pflanzen durch Pflanzenfresser und Bakterien freigesetzt.

tommy3333
04.07.2011, 14:05
Nein. Um das Pflanzenwachstum zu verbessern.

Der Kandidat erhält 100 Piunkte. :D

tommy3333
04.07.2011, 14:06
Das benötigte Kohlendioxyd wurde bei der Verdauung der Pflanzen durch Pflanzenfresser und Bakterien freigesetzt.

Wie - die Dinos furzten so viel CO2? Näääh. Im Allgemeinen riecht man das, was da hinten raus kommt - CO2 ist aber geruchlos. Den Kohlenstoff brauchten die Pflanzenfresser ja gerade (und die anderen *Fresser übrigens auch).

r2d2
04.07.2011, 14:14
In der Kreidezeit angeblich bis zu 1200ppm.
Die zur Verfügung stehenden Proxy-Daten sind nicht sehr genau. Es kann auch mehr gewesen sein.

Es wird aber davon ausgegangen, dass auch in den Warmzeitaltern der Erde der Treibhauseffekt eine Rolle spielte.

Nikolaus
04.07.2011, 14:17
Wie - die Dinos furzten so viel CO2? Näääh. Im Allgemeinen riecht man das, was da hinten raus kommt - CO2 ist aber geruchlos. Den Kohlenstoff brauchten die Pflanzenfresser ja gerade.
Ja, C0² ist geruchslos und Pflanzenfresser, so wie wahrscheinlich jedes Lebewesen enthalten Kohlenstoff, den sie durch die Nahrung aufnehmen.

Wolltest Du damit was bestimmtes sagen, oder hast Du gerade einen sozusagen verbalen Furz gelassen? Wegen intellektueller Blähungen vielleicht?

Nikolaus
04.07.2011, 14:21
Die zur Verfügung stehenden Proxy-Daten sind nicht sehr genau. Es kann auch mehr gewesen sein.

Es wird aber davon ausgegangen, dass auch in den Warmzeitaltern der Erde der Treibhauseffekt eine Rolle spielte.
Das auf jeden Fall, denn einen Treibhauseffekt hat C0² nun mal.
Wenngleich es wahrscheinlich nicht die eigentliche Ursache für die meisten Warmzeiten war.

tommy3333
04.07.2011, 14:25
Ja, C0² ist geruchslos und Pflanzenfresser, so wie wahrscheinlich jedes Lebewesen enthalten Kohlenstoff, den sie durch die Nahrung aufnehmen.

Wolltest Du damit was bestimmtes sagen, oder hast Du gerade einen sozusagen verbalen Furz gelassen? Wegen intellektueller Blähungen vielleicht?

Nö. Weil Tiere bei der Verdauung Kohlenstoff in unterschiedlichster Form organischer Verbindungen (zum Wachstum u. als Energiequelle) einlagern, aber nicht schon bei der Verdauung wieder ausscheiden - außer vielleicht das, was der Körper nicht verwerten kann. Andernfalls würde die Nahrungsaufnahme ihr Ziel verfehlen.

tommy3333
04.07.2011, 14:27
Das auf jeden Fall, denn einen Treibhauseffekt hat C0² nun mal.
Wenngleich es wahrscheinlich nicht die eigentliche Ursache für die meisten Warmzeiten war.

Den hat H2O-Dampf auch. Bei einem sogar größerem Absorptionsspektrum und einer Konzentration in der Luft, die bis zu Faktor 10 höher liegt als die des CO2 (in den Tropen mitunter noch höher).

r2d2
04.07.2011, 14:33
Ja, C0² ist geruchslos und Pflanzenfresser, so wie wahrscheinlich jedes Lebewesen enthalten Kohlenstoff, den sie durch die Nahrung aufnehmen.
Nun ja, Atmung und Verdauung haben schon etwas miteinander zu tun. Aber CO2 entsteht primär bei Atmung und Verwesung.

Wie auch immer im Detail. Den biologischen Kohlenstoffzyklus gabs in der Kreidezeit und den gibts auch heute. Gäbe es keinen Zyklus, sondern würde CO2 und Sauerstoff "verbraucht" werden, wäre die Atmosphäre schon längst CO2- und sauerstofffrei.

r2d2
04.07.2011, 14:45
Den hat H2O-Dampf auch. Bei einem sogar größerem Absorptionsspektrum und einer Konzentration in der Luft, die bis zu Faktor 10 höher liegt als die des CO2 (in den Tropen mitunter noch höher).
In den Tropen herrscht tatsächlich die stärkste Wasserdampfkonzentration, weils da so warm ist. Wenn es global wärmer wird, ist zu erwarten, dass auch die Wasserdampfkonzentration in der Atmosphäre global zunimmt.

tommy3333
04.07.2011, 15:00
In den Tropen herrscht tatsächlich die stärkste Wasserdampfkonzentration, weils da so warm ist. Wenn es global wärmer wird, ist zu erwarten, dass auch die Wasserdampfkonzentration in der Atmosphäre global zunimmt.

Womit sich dann aber H2O-Dampf als stärkere Triebkraft für den Treibhaus erweist. Hinzu kommt ja auch, dass das Absorptionsspektrum des CO2 zu großem Teil auch von H2O abgedeckt wird (und H2O noch viel größere Bereiche im Spektrum absorbiert). Dann bleibt noch die Frage nach der "Henne und dem Ei". Wäre der Treibhaus die Triebkraft der Klimaentwicklung, dann würde jede Störung des Gleichgewichts (z.B. durch Vulkanausbrüche) über die Rückkopplung Temperaturstörung den Treibhauseffekt in diese Richtung verstärken und ein stabiles Klima über längerem Zeitraum nicht möglich. Das wäre ziemlich starker Tobak. Die Messungen in den Eisbohrkernen zeigen eher einen umgekehrten Zusammenhang: dass die Schwankungen der CO2 Konzentration Folge der Temperaturschwankungen sind. Das lässt sich aber nur damit erklären, dass es viel größere Einflussfaktoren auf die Temperatur gibt als der Treibhauseffekt, denn andernfalls würde auch hier jede Störung verstärkt werden u. das Klima in diese Richtung kippen.

Chronos
04.07.2011, 15:28
Es geht nicht um regionale Zunahmen sondern um die globale. Und die ist nun mal unbestreitbar.
Bevor ich nicht die Datensätze der angeblich rund 2000 Messstellen rund um den Globus gesehen habe, glaube ich zunächst mal gar nichts.


Vollkommen unstrittig, weil physikalisch leicht nachweisbar, ist auch die Treibhauswirksamkeit von CO² in den momentanen Konzentrationen. Sie wurde schon vor über hundert Jahren erstaunlich genau beziffert.
Das würde ich gerne in Form von Diagrammen sehen:

1. Ein Spektral-Transmissionsdiagramm eines Standard-Luftgemisches im Bereich 250....8.000 nm

2. Ein Diagramm mit der parallelen Darstellung des Transmissionsverhaltens des normierten Luftgemischsdes Bereichs 250....8.000 nm bei unterschiedlichen CO2-Konzentrationen

3. Ein Diagramm über dichroitische Transmission im Bereich 250.....8.000 nm.

Seltsamerweise habe ich seit Beginn dieser CO2-Diskussion nirgends solche Diagramme finden konnte.

Dann würde ich gerne wissen, weshalb Infrarot-Anteile der Sonnenstrahlung quasi ungehindert bis zur Erde gelangen, obwohl die Abstrahlung desselben Frequenzbereichs in den Weltraum angeblich durch CO2 vermindert oder verhindert würde.

Nikolaus
04.07.2011, 15:55
Nö. Weil Tiere bei der Verdauung Kohlenstoff in unterschiedlichster Form organischer Verbindungen (zum Wachstum u. als Energiequelle) einlagern, aber nicht schon bei der Verdauung wieder ausscheiden - außer vielleicht das, was der Körper nicht verwerten kann. Andernfalls würde die Nahrungsaufnahme ihr Ziel verfehlen.
Ein Ziel der Nahrungsaufnahme ist die Energiegewinnung.
Aufgenommene Kohlenstoffverbindungen werden verbrannt zu C0², welches permanent wieder ausgeschieden wird
Im Körper selbst verbleibt fast nichts; und auch nur während des Wachstums. Sonst wären wir nach wenigen Jahren tonnenschwer.
Ergibt sich also schon durch ganz kurzes Nachdenken.

Nikolaus
04.07.2011, 16:16
Die Messungen in den Eisbohrkernen zeigen eher einen umgekehrten Zusammenhang: dass die Schwankungen der CO2 Konzentration Folge der Temperaturschwankungen sind. Das lässt sich aber nur damit erklären, dass es viel größere Einflussfaktoren auf die Temperatur gibt als der Treibhauseffekt.
Das ist korrekt. Und deswegen geht man auch davon aus, daß zumindest die meisten Wärmephasen nicht durch C0² ausgelöst, sondern nur verstärkt wurden.

r2d2
04.07.2011, 16:50
Womit sich dann aber H2O-Dampf als stärkere Triebkraft für den Treibhaus erweist.
Sie spielt als Rückkopplungseffekt eine signifikante Rolle. Rein physikalisch ohne Rückkopplungseffekte würde bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre lediglich eine Erwärmung um ca. 1,2°C erreicht. Lindzen errechnet ca. 1°C.

romeo1
04.07.2011, 17:01
Und die als wichtige Pflanzen mit dafür sorgten, dass sich Kohleflöze bildeten, wodurch dem Kohlenstoffzyklus Kohlenstoff entzogen wurde. Diese sind mit ein entscheidender Grund, wieso wir heutzutage niedrigere CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre haben, als in der Kreidezeit.


Die Steinkohlenwälder entstanden im Karbon, daß vor ca. 300 Mio Jahren endete. Die Dinos entstanden erst lange danach. Trotzdem gab es in der kreidezeit CO2-Konzentrationen bis zu 1.700 ppm.

r2d2
04.07.2011, 17:05
Die Steinkohlenwälder entstanden im Karbon, daß vor ca. 300 Mio Jahren endete. Die Dinos entstanden erst lange danach. Trotzdem gab es in der kreidezeit CO2-Konzentrationen bis zu 1.700 ppm.
Danke für den Hinweis, der Einwand ist gerechtfertigt. Es gibt aber auch Braunkohle und andere fossile Kohleverbindungen.

Kongo Bongo
04.07.2011, 17:37
Das ist nicht ganz richtig. Die große Waldsterbenhype begann Anfang der 80er. Die Gegenmaßnahmen wurden aber bereits in den 70ern eingeleitet.



jaja und der saure Regen hat an der Mauer halt gemacht.

tommy3333
04.07.2011, 17:38
Ein Ziel der Nahrungsaufnahme ist die Energiegewinnung.
Aufgenommene Kohlenstoffverbindungen werden verbrannt zu C0², welches permanent wieder ausgeschieden wird
Im Körper selbst verbleibt fast nichts; und auch nur während des Wachstums. Sonst wären wir nach wenigen Jahren tonnenschwer.
Ergibt sich also schon durch ganz kurzes Nachdenken.

Nein. Die Kohlenstoffverbrennung zu CO2 passiert bei der Atmung - nicht bei der Verdauung/Ausscheidung. Die Verdauung zerlegt organische Nährstoffe nur in ihre Gundbestandtele, die jedoch immer noch organisch sind, und wandelt sie in körpereigene organische Stoffe um. Über die Atmung (u. den Puls) wird gesteuert, wieviel Energie gebraucht u. wieviel eingelagerte körpereigene organ. Stoffe dafür abgebaut werden. Erst sobald das Tier das Zeitliche segnet, wird durch die Verwesung wieder CO2 freigesetzt - zumindest von dem Teil, den die Raubtiere bzw. Aasfresser übriglassen.

tommy3333
04.07.2011, 17:39
Das ist korrekt. Und deswegen geht man auch davon aus, daß zumindest die meisten Wärmephasen nicht durch C0² ausgelöst, sondern nur verstärkt wurden.

Andereseits war der Einfluss des Treibhauses offenbar auch nicht stark genug, um Eiszeiten zu verhindern.

Kongo Bongo
04.07.2011, 17:39
In den Tropen herrscht tatsächlich die stärkste Wasserdampfkonzentration, weils da so warm ist. Wenn es global wärmer wird, ist zu erwarten, dass auch die Wasserdampfkonzentration in der Atmosphäre global zunimmt.


Das ist gelinde gesagt Schwachsinn, es ei denn die Vegetation der Tropen würde weltweit wuchern und nicht etwa wüstenähnliche Formen annehmen. Ihr Ökospacken könnt nichtmal logische Argumente bringen.

romeo1
04.07.2011, 17:42
Danke für den Hinweis, der Einwand ist gerechtfertigt. Es gibt aber auch Braunkohle und andere fossile Kohleverbindungen.

Das Gros der Braunkohle entstand zumindestens in Dtl. während des Miozäns, also vor ca. 25 Mio Jahren.

tommy3333
04.07.2011, 17:45
Sie spielt als Rückkopplungseffekt eine signifikante Rolle. Rein physikalisch ohne Rückkopplungseffekte würde bei einer Verdoppelung der CO2-Konzentration in der Atmosphäre lediglich eine Erwärmung um ca. 1,2°C erreicht. Lindzen errechnet ca. 1°C.

Die Frage ist natürlich, ob die Rückkopplung progressiv oder degressiv ist. Gemäß Lindzen ist sie degressiv. Wir sollten froh darüber sein, weil diese Eigenschaft der Stabilität des Klimas eher entgegenkommt als wenn der Effekt progressiv wäre. Letzteres war in der Vergangenheit auch schon mal "wissensch. Konsens" (auch so ein Unwort mit manipulativen Zügen).

Bob.C
04.07.2011, 18:55
Die Frage ist natürlich, ob die Rückkopplung progressiv oder degressiv ist. Gemäß Lindzen ist sie degressiv. Wir sollten froh darüber sein, weil diese Eigenschaft der Stabilität des Klimas eher entgegenkommt als wenn der Effekt progressiv wäre. Letzteres war in der Vergangenheit auch schon mal "wissensch. Konsens" (auch so ein Unwort mit manipulativen Zügen).

Lindzen et al. haben auch schon mal behauptet, dass die Klimasensitivität bei 0.5°C bei Verdopplung der CO2-Konzentration liegen würde (http://www.drroyspencer.com/Lindzen-and-Choi-GRL-2009.pdf). Und wurden prompt sowie eindeutig wiederlegt:

http://www.agu.org/pubs/crossref/2010/2010GL042911.shtml
http://www.atmosp.physics.utoronto.ca/~jclub/journalclub_files/trenberth2010.pdf
http://www.atmos-chem-phys.net/10/1923/2010/acp-10-1923-2010.pdf

Woraufhin Lindzen zugeben musste, dass seine Studie Mist war. Die meisten Studien geben einen Wert zwischen 1.5°C und 4.5°C an, wobei der wahrscheinlichste Wert mit 3°C angegeben wird.

Zuvor hat Lindzen tatsächlich auch schon mal behauptet, dass Wasserdampf und Wolken negative Feedbacks darstellen würden (http://www.fortfreedom.org/s46.htm) und diese Position hat Lindzen bis in die 90er Jahre standhaft beibehalten (siehe z.B. hier http://eaps.mit.edu/faculty/lindzen/178wvapbud.pdf). Bis er dann plötzlich Ende der 90er Jahre festgestellt hat, dass er all die Jahre daneben lag und er einsehen musste, dass die Wasserdampfrückkopplung positiv ist: http://eaps.mit.edu/faculty/lindzen/trwavaclsn.pdf.

Dass Wasserdampf tatsächlich ein positives Feedback bewirkt wurde seit den 90er Jahren in mehr als einem Dutzend Studien belegt (z.B. hier http://www.agu.org/pubs/crossref/2008/2008GL035333.shtml).


The water-vapor feedback implied by these observations is strongly positive, with an average magnitude of λ q = 2.04 W/m2/K, similar to that simulated by climate models.

Da Lindzen jedoch unbedingt an seiner Position festhalten wollte, dass die Klimasensitivität klein ist, musste er sich an ein negatives Wolken-Feedback klammern, das in seiner Wunschvorstellung natürlich betragsmässig grösser sein musste als das positive Wasserdampf-Feedback, um dieses nicht nur auszugleichen, sondern auch noch zu übertreffen. Seine "adaptive infrared iris Hypothese" sollte es richten (http://eaps.mit.edu/faculty/lindzen/adinfriris.pdf).

Aber wie es halt nun mal so ist mit schlechter Wissenschaft, irgendwann kommt's raus, dass die Hypothese vielleicht ne hübsche Idee war, aber am Ende der Realität nicht standhalten kann. Lindzens Hypothese vom negativen Wolkenfeedback ging wie alle seine Hypothesen in den Junkscience-Gully. Wissenschaftlicher Konsens ist nach wie vor, dass das Wolkenfeedback positiv ist.

http://geotest.tamu.edu/userfiles/216/dessler10b.pdf
http://journals.ametsoc.org/doi/abs/10.1175/2010JCLI3666.1
http://www.sciencemag.org/content/325/5939/460.abstract
http://journals.ametsoc.org/doi/abs/10.1175/2008JCLI2307.1
http://journals.ametsoc.org/doi/pdf/10.1175/JCLI4115.1
http://journals.ametsoc.org/doi/abs/10.1175/1520-0442%282002%29015%3C0003%3ATIHANO%3E2.0.CO%3B2
http://journals.ametsoc.org/doi/pdf/10.1175/1520-0477%282002%29083%3C0249%3ANEFI%3E2.3.CO%3B2

tommy3333
04.07.2011, 19:46
(...)

Aber wie es halt nun mal so ist mit schlechter Wissenschaft, irgendwann kommt's raus, dass die Hypothese vielleicht ne hübsche Idee war, aber am Ende der Realität nicht standhalten kann. Lindzens Hypothese vom negativen Wolkenfeedback ging wie alle seine Hypothesen in den Junkscience-Gully. Wissenschaftlicher Konsens ist nach wie vor, dass das Wolkenfeedback positiv ist.

(Links)
Na da haben sich ja offenbar "junk scientists" gesucht und gefunden. Lindzen hatte wenigstens noch die Größe, seine eigenen Fehler einzugestehen, wie es sich für einen, der sich Wissenschaftler nenne, gehört - was auf die "Rechenkünstler" Mann u. Genossen zum Hockey Stick jedoch nicht zutrifft, die ihre Ergebnisse - egal ob gewollt oder ungewollt - durch umstrittene Borstenkieferdaten verzerren ließen. Wer in aller Welt soll denn noch diese Klimaquacksalberei ernst nehmen? Das ist ja schon wie in der Politik, wo man zu nahezu jeder Frage immer igendwo zwei gegensätzliche Gutachten (u. Gutachter) finden kann. Vielleicht sollte man die "Klimaforschung" nicht "Wissenschaft" oder "Forschung", sondern "Klimapolitik" nennen. Das träfe den Kern eher.

Don
04.07.2011, 20:45
Na da haben sich ja offenbar "junk scientists" gesucht und gefunden. Lindzen hatte wenigstens noch die Größe, seine eigenen Fehler einzugestehen, wie es sich für einen, der sich Wissenschaftler nenne, gehört - was auf die "Rechenkünstler" Mann u. Genossen zum Hockey Stick jedoch nicht zutrifft, die ihre Ergebnisse - egal ob gewollt oder ungewollt - durch umstrittene Borstenkieferdaten verzerren ließen. Wer in aller Welt soll denn noch diese Klimaquacksalberei ernst nehmen? Das ist ja schon wie in der Politik, wo man zu nahezu jeder Frage immer igendwo zwei gegensätzliche Gutachten (u. Gutachter) finden kann. Vielleicht sollte man die "Klimaforschung" nicht "Wissenschaft" oder "Forschung", sondern "Klimapolitik" nennen. Das träfe den Kern eher.

Schellnhuber ist jetzt bei 3 Grad und 4 Meter Meeresspiegelerhöhung wenn wir bis 2020 nicht aufhören zu atmen.
Ich beginne Parallelen zu den Alchimisten des Mittelalters zu erkennen, die ihren Fürsten auch ständig neue Zielvorstellungen bei der Goldumwandlung präsentierten um weiter Geld lockerzumachen. Oder den Kopf auf dem Hals zu behalten.

kotzfisch
04.07.2011, 20:53
Ach Schellnhuber, der Narr war auch schon mal bei 20 Metern.Er hat Numerodiarrhoe, der Arme.

Bob.C
04.07.2011, 21:39
Aber ich habe bis heute weder eine Transmissionskurve eines mit 350 oder 400 ppm angereicherten Standard-Luftgemisches gesehen noch eine Transmissionskurve über den gesamten Bereich von 250 nm bis 8.000 nm Wellenlänge gesehen, die die Behauptung, ein derart minimaler Anteil von CO2 hätte einen Einfluss auf den Klimahaushalt, darstellt.

Warum schaust Du Dir nicht einfach die von Satelliten aufgezeichneten, realen Absorptionsveränderungen im langwelligen Spektrum an??

Zum Beispiel zwischen 1970 und 1997 (IRIS): https://workspace.imperial.ac.uk/physics/Public/spat/John/Increase%20in%20greenhouse%20forcing%20inferred%20 from%20the%20outgoing%20longwave%20radiation%20spe ctra%20of%20the%20Earth%20in%201970%20and%201997.p df

http://www.nature.com/nature/journal/v410/n6826/fig_tab/410355a0_F1.html


Here we analyse the difference between the spectra of the outgoing longwave radiation of the Earth as measured by orbiting spacecraft in 1970 and 1997. We find differences in the spectra that point to long-term changes in atmospheric CH4, CO2 and O3 as well as CFC-11 and CFC-12. Our results provide direct experimental evidence for a significant increase in the Earth's greenhouse effect that is consistent with concerns over radiative forcing of climate.


Die Satellitenmessungen belegen eindeutig, dass die Abstrahlung langwelliger Strahlung in's Weltall durch CO2 und CH4 blockiert wird und dass diese Blockade mit steigendem CO2- bzw. CH4 Gehalt seit 1970 zugenommen hat.


Oder zwischen 1970 und 2003: http://rose.bris.ac.uk/dspace/bitstream/1983/999/1/paper.pdf

Das gleiche Ergebnis: der Effekt von CO2, CH4 und Ozon wird durch die Satellitenmessungen eindeutig belegt:


Comparisons are made of the average spectrum of clear sky outgoing longwave radiation over the oceans in the months of April, May and June. Difference spectra are compared to simulations created using the known changes in greenhouse gases such as CH4, CO2 and O3 over the time period. This provides direct evidence for significant changes in the greenhouse gases over the last 34 years, consistent with concerns over the changes in radiative forcing of the climate.


Oder zwischen 1970 und 2006 (IRIS und TES): http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.131.3867&rep=rep1&type=pdf


Previously published work using satellite observations of the clear sky infrared emitted radiation by the Earth in 1970, 1997 and in 2003 showed the appearance of changes in the outgoing spectrum, which agreed with those expected from known changes in the concentrations of well-mixed greenhouse gases over this period. Thus, the greenhouse forcing of the Earth has been observed to change in response to these concentration changes. In the present work, this analysis is being extended to 2006 using the TES instrument on the AURA spacecraft.


Wie erwartet, mit dem gleichen Ergebnis wie zuvor:


Changing spectral signatures in CH4, CO2, and H2O are observed, with the difference signal in the CO2 matching well between observations and modelled spectra.

Bob.C
04.07.2011, 21:54
Bevor ich nicht die Datensätze der angeblich rund 2000 Messstellen rund um den Globus gesehen habe, glaube ich zunächst mal gar nichts.

http://gaw.kishou.go.jp/wdcgg/wdcgg.html
http://serc.carleton.edu/eet/gsod/part_1.html

Die richtigen Links zu finden bzw. anzuklicken schaffst Du aber noch, oder?


Dann würde ich gerne wissen, weshalb Infrarot-Anteile der Sonnenstrahlung quasi ungehindert bis zur Erde gelangen, obwohl die Abstrahlung desselben Frequenzbereichs in den Weltraum angeblich durch CO2 vermindert oder verhindert würde.

Vergleiche doch mal die Schwarzkörperspektren von der Sonne (5780 K) und Erde (255 K). Fällt Dir was auf?

r2d2
04.07.2011, 22:22
Das ist gelinde gesagt Schwachsinn, es ei denn die Vegetation der Tropen würde weltweit wuchern und nicht etwa wüstenähnliche Formen annehmen. Ihr Ökospacken könnt nichtmal logische Argumente bringen.
Wir leben auf einem Wasserplaneten.

r2d2
04.07.2011, 22:40
Die Frage ist natürlich, ob die Rückkopplung progressiv oder degressiv ist. Gemäß Lindzen ist sie degressiv. Wir sollten froh darüber sein, weil diese Eigenschaft der Stabilität des Klimas eher entgegenkommt als wenn der Effekt progressiv wäre. Letzteres war in der Vergangenheit auch schon mal "wissensch. Konsens" (auch so ein Unwort mit manipulativen Zügen).
Wasserdampf wirkt positiv verstärkend.

r2d2
04.07.2011, 22:55
Na da haben sich ja offenbar "junk scientists" gesucht und gefunden. Lindzen hatte wenigstens noch die Größe, seine eigenen Fehler einzugestehen, wie es sich für einen, der sich Wissenschaftler nenne, gehört - was auf die "Rechenkünstler" Mann u. Genossen zum Hockey Stick jedoch nicht zutrifft, die ihre Ergebnisse - egal ob gewollt oder ungewollt - durch umstrittene Borstenkieferdaten verzerren ließen. Wer in aller Welt soll denn noch diese Klimaquacksalberei ernst nehmen? Das ist ja schon wie in der Politik, wo man zu nahezu jeder Frage immer igendwo zwei gegensätzliche Gutachten (u. Gutachter) finden kann. Vielleicht sollte man die "Klimaforschung" nicht "Wissenschaft" oder "Forschung", sondern "Klimapolitik" nennen. Das träfe den Kern eher.
Wenn du gegen Mann eine persönliche Antipathie hast, kannst du ja neuere und bessere auf Proxydaten basierende Temperaturrekonstruktionen heranziehen.

Das ändert nichts daran, dass Wasserdampf einen positiven Rückkopplungseffekt bewirkt.

Nikolaus
05.07.2011, 00:22
Nein. Die Kohlenstoffverbrennung zu CO2 passiert bei der Atmung - nicht bei der Verdauung/Ausscheidung. Die Verdauung zerlegt organische Nährstoffe nur in ihre Gundbestandtele, die jedoch immer noch organisch sind, und wandelt sie in körpereigene organische Stoffe um. Über die Atmung (u. den Puls) wird gesteuert, wieviel Energie gebraucht u. wieviel eingelagerte körpereigene organ. Stoffe dafür abgebaut werden. Erst sobald das Tier das Zeitliche segnet, wird durch die Verwesung wieder CO2 freigesetzt - zumindest von dem Teil, den die Raubtiere bzw. Aasfresser übriglassen.
Und wo liegt jetzt der Widerspruch zu meiner Aussage? Abgesehen davon, daß ich statt "Stoffwechsel" den Begriff "Verdauung" verwendet habe?
Ist Dir die Quelle für das von den Pflanzen benötigte Kohlendioxid jetzt klarer?
Kohlendioxid ist ein Ausscheidungsprodukt von Tieren, ebenso wie Sauerstoff ein Ausscheidungsprodukt von Pflanzen ist.

Nikolaus
05.07.2011, 00:23
Andereseits war der Einfluss des Treibhauses offenbar auch nicht stark genug, um Eiszeiten zu verhindern.
Offensichtlich. Sonst hätte es ja keine Eiszeiten gegeben.

Nikolaus
05.07.2011, 00:51
Ich sprach ja nicht von einem "gleitenden Mittel". Wozu?
Aber ich sprach von einem gleitenden Mittel.
Worauf Du mich fragtest, womit ich es gewichten will.

Wie gesagt will ich es mit garnichts gewichten.

Sonst hätte ich ja von einem gewichteten Mittel gesprochen,
und nicht von einem....gleitenden.

Nikolaus
05.07.2011, 01:44
Bevor ich nicht die Datensätze der angeblich rund 2000 Messstellen rund um den Globus gesehen habe, glaube ich zunächst mal gar nichts.
Und ich glaube, dann würdest Du auch nichts glauben. Schon allein deswegen, weil Du mit den Rohdaten ohne Aufarbeitung garnichts anfangen könntest.

Chronos
05.07.2011, 06:17
Und ich glaube, dann würdest Du auch nichts glauben. Schon allein deswegen, weil Du mit den Rohdaten ohne Aufarbeitung garnichts anfangen könntest.
Was Du glaubst, ist in diesem Zusammehang irrelevant.

Fakt ist für mich zunächst mal nur, dass es in der praktischen Beobachtung - zumindest in Mitteleuropa - keine Anzeichen für eine Erhöhung des mittlereren Durchschnittstemperaturwertes gibt. Es gibt Veränderungen hinsichtlich der Geschwindigkeit und der Amplitude der Wetterveränderungen, was aber nicht direkt auf eine Temperaturerhöhung zurückzuführen sein muss.

Chronos
05.07.2011, 06:33
Vergleiche doch mal die Schwarzkörperspektern von der Sonne (5780 K) und Erde (255 K). Fällt Dir was auf?
Die Schwarzkörperspektren spielen bei der Frage der Durchlässigkeit einer dazwischenliegenden Schicht (der Lufthülle der Erde) überhaupt keine Rolle.

Würde die Durchlässigkeit der Lufthülle für Infrarot unipolare Eigenschaften aufweisen und weniger oder mehr IR nach einer Seite passieren lassen, wäre die Erde längst entweder verglüht oder zu einem Eisklumpen erstarrt.

Die Tatsache, dass ein Regulierungsmechanismus (CO2-Verbrauch durch Photosynthese von Pflanzen und Phytoplankton vs Sauerstoffproduktion) als eine negative Rückkopplung wirkt, stabilisiert und korrigiert die Temperatur auf der Erdoberfläche.

Interessant ist in diesem Zusammenhang auch eine parallele Entwicklung der Temperaturen auf dem Mars, die quasi synchron zur mittleren Temperatur auf der Erde verlaufen.
Der Einfluss der Sonne mit ihren Wechseln (Maunder-Minimum etc.) ist wesentlich größer als der eines Spurengases in der Erdatmosphäre.

tommy3333
05.07.2011, 07:18
Und wo liegt jetzt der Widerspruch zu meiner Aussage? Abgesehen davon, daß ich statt "Stoffwechsel" den Begriff "Verdauung" verwendet habe?
Ist Dir die Quelle für das von den Pflanzen benötigte Kohlendioxid jetzt klarer?
Kohlendioxid ist ein Ausscheidungsprodukt von Tieren, ebenso wie Sauerstoff ein Ausscheidungsprodukt von Pflanzen ist.
Du kannst ja mal in den Hungerstreik treten. Dann kennst Du den Unterschied zwischen Verdauung/Ausscheidung und Atmung.

tommy3333
05.07.2011, 07:20
Aber ich sprach von einem gleitenden Mittel.
Worauf Du mich fragtest, womit ich es gewichten will.

Wie gesagt will ich es mit garnichts gewichten.

Sonst hätte ich ja von einem gewichteten Mittel gesprochen,
und nicht von einem....gleitenden.
"Gleitendes Mittel" und "Gewichteter Durchschnitt" sind Synonyme für ein und dieselbe Sache und deren Berechnung.

tommy3333
05.07.2011, 07:23
Wenn du gegen Mann eine persönliche Antipathie hast, kannst du ja neuere und bessere auf Proxydaten basierende Temperaturrekonstruktionen heranziehen.

Das ändert nichts daran, dass Wasserdampf einen positiven Rückkopplungseffekt bewirkt.

Dazu braucht man den Erwartungswert nur so zu bilden, wie es in der mathem. Statistik üblich ist: über den gesamten Teitraum nund nicht nur über einem Teilstück. Ohne Einbeziehung der umstrittenen Borstenkiefern in Manns Zahlenakrobatik hätte es McIntyres Arbeit nie gegeben. Er selbst kam auf die gleichen Ergebniss (Erwartungswert über den gesamten Messzeitraum bei McIntyre ggü. Erwartungswert über einem das 20 Jahrhundert), wenn diese Daten außen vor bleiben, von denen noch dazu bekannt ist, dass das Wachstum dieser Borstenkiefern nicht auf steigende Tenperatur zurückging, sondern auf hohe Feuchtigkeit.

Reilinger
05.07.2011, 09:39
Das ist wirklich eine interessante These. Die Dinos haben die Erde leergefressen. ;)

Es ist nicht ganz einfach aus ein paar versteinerten Knochen zu schließen, ob Dinos wechselwarm oder warmblütig waren. Aber Vögel, als heute noch lebende Dinos sind warmblütig und ich gehe davon aus, dass zumindest einige Dinosaurier das auch waren. Das mit den Donnerechsen sollte man nicht allzu wörtlich nehmen.
http://www.g-o.de/dossier-detail-8-12.html

Wenn die Dinos die Erde leergefressen und zertrampelt haben und dann anschließend selbst gestorben sind, erklärt das auch die hohe CO2-Konzentrationen in der Atmosphäre ;)

Siehst du, den Querdenkern gehört die Welt. ;)

Skaramanga
05.07.2011, 09:59
"Gleitendes Mittel" und "Gewichteter Durchschnitt" sind Synonyme für ein und dieselbe Sache und deren Berechnung.

Hört auf mit den Klimapornos, Ihr Ferkel.

Ingeborg
05.07.2011, 10:48
Von 1998 bis 2008 wollte das Klima nicht (mehr) so wie seine Prognosen.


In den Jahren zuvor hatte die Wärme derart zugelegt,
dass das Diagramm, in dem die globale Durchschnittstemperatur in Bezug auf die Zeit aufgetragen wird,
aussah wie ein Hockeyschläger: erst eine lange Gerade, dann ein steiler Anstieg.

Dieses Bild fand Michael Mann,
ein hoch besorgter Klimaforscher, 1994, er setzte es suggestiv ein:
Der steile Anstieg werde linear weitergehen,
wenn die Emission der Treibhausgase nicht reduziert werde.

Aber er tat es nicht, der Hockeyschläger kippte in die Horizontale:
Ab 1998 gab es zehn Jahre lang keine globale Erwärmung,
von 2005 bis 2008 wurde es gar um 0,2 Grad kühler.



Wieder andere mühten sich um Erklärungen:

Mojib Latif (Kiel) vermutete die Ursache in den Ozeanen
– temporär geänderte Meeresströmungen –,

Susan Solomon (NOAA) sah sie hoch in der Atmosphäre,
in Veränderungen der Wasserdampfkonzentrationen.

hier weiterlesen:
http://diepresse.com/home/science/675162/Pause-bei-der-globalen-Erwaermung?_vl_backlink=/home/index.do

Nikolaus
05.07.2011, 10:57
"Gleitendes Mittel" und "Gewichteter Durchschnitt" sind Synonyme für ein und dieselbe Sache und deren Berechnung.
gewichteter Durchschnitt ergibt sich, wenn man einzelne Werte mit einem bestimmten Faktor gewichtet.
Gleitendes Mittel ergibt sich wenn man Zeitreihen glättet. Also bspw. bei Klimadaten auf der x-Achse den Mittelwert der jeweils letzten 30 Jahre einträgt.
Unterschiedliche Begriffe für unterschiedliche Sachen.

tommy3333
05.07.2011, 11:37
gewichteter Durchschnitt ergibt sich, wenn man einzelne Werte mit einem bestimmten Faktor gewichtet.
Gleitendes Mittel ergibt sich wenn man Zeitreihen glättet. Also bspw. bei Klimadaten auf der x-Achse den Mittelwert der jeweils letzten 30 Jahre einträgt.
Unterschiedliche Begriffe für unterschiedliche Sachen.

OK. Das würde man bei Temperaturmessungen machen (wenn auch nicht auf 30 Jahre - da interessiert das Jahresmittel genau eines Jahres). Für eine Normierung der Daten wie bei der Hauptkomponentenanalyse (HKA) - egal ob aus Proxydaten oder gemessenen oder geglätteten gemessenen Daten - nimmt man dann aber den Erwartungswert des gesamten Zeitraums der Reihe (da ist nichts mehr zu glätten). Wenn da (wie von McIntyre bei Manns Programm beahuptet) der Erwartungswert zwischen 1902 bis 1980 anstatt vom gesamten Zeitraum verwendet wurde, dann ist das Käse, weil mit dem verzerrten Erwartungswert auch Varianzen u. Kovarianzen (der gesamten Reihen) verzerrt werden, was wiederum das Ergebnis der HKA verzerren würde. [PS] Selbst wenn man nur für die Varianz u. Kovarianz wieder den "echten" Erwartungswert verwenden würde (vielleicht wäre das ja noch machbar), würde ich meine Hand nicht ins Feuer legen, dass das nicht spätestens beim Iterieren wieder zu Verzerrungen führt.

Nikolaus
05.07.2011, 11:54
Du kannst ja mal in den Hungerstreik treten. Dann kennst Du den Unterschied zwischen Verdauung/Ausscheidung und Atmung.
Du scheinst bei Ausscheidung immer nur an das Eine zu denken.
Aber auch C0² ist auch ein Ausscheidungsprodukt. Nämlich bei der Atmung.

tommy3333
05.07.2011, 12:06
Von 1998 bis 2008 wollte das Klima nicht (mehr) so wie seine Prognosen.


Tja, so ist das eben mit Prognosen. Nichts genaues weiß man nicht. Diese Damen und Herren fischen im Trüben, u. Klimamodelle können nur maximal so gut sein, wie das menschl. Verständnis über das Klima. Die Ausreden sind aber immer wieder erheiternd. Jetzt sollen es die Kohlekraftwerke in China sein, weil diese auch SO2 in die Luft blasen. Als hätten die Kohlekraftwerke des gesamten früheren Ostblocks u. des Westens noch nie SO2 in die Luft geblasen, und der von den "Qualitätsmedien" zitierte "saure Regen" mit der Folge des Waldsterbens in den 80ern wäre ein Märchen aus 1001 Nacht. Die wirklichen Ursachen bzw. deren quantitativen Einflussgrad kennen sie nicht.

Nikolaus
05.07.2011, 12:07
OK. Das würde man bei Temperaturmessungen machen (wenn auch nicht auf 30 Jahre - da interessiert das Jahresmittel genau eines Jahres).
Es kann auch das Mittel eines Monats interessieren.
Oder das Mittel eines Jahrzehntes.
Oder eben die Veränderung des Jahres-Mittels der jeweils letzten 30 Jahre.
Oder die Veränderung eines Monatsmittels der letzten 20 Jahre.
Es kommt auf die Fragestellung an.

Und wenn es um langfristige Änderungen geht, ist nun mal das gleitende Mittel über Jahrzehnte hinweg am aussagekräftigsten und anschaulichsten.

Die Feststellung daß ein bestimmtes Jahr kälter oder wärmer war als ein anderes, hat dagegen nur die Aussagekraft einer Anekdote.

tommy3333
05.07.2011, 12:13
Es kann auch das Mittel eines Monats interessieren.
Oder das Mittel eines Jahrzehntes.
Oder eben die Veränderung des Jahres-Mittels der jeweils letzten 30 Jahre.
Oder die Veränderung eines Monatsmittels der letzten 20 Jahre.
Es kommt auf die Fragestellung an.

Und wenn es um langfristige Änderungen geht, ist nun mal das gleitende Mittel über Jahrzehnte hinweg am aussagekräftigsten und anschaulichsten.

Die Feststellung daß ein bestimmtes Jahr kälter oder wärmer war als ein anderes, hat dagegen nur die Aussagekraft einer Anekdote.
Kann man - nur würde das bei einer Globaltemperatur für einen Monat wenig Sinn ergeben. Man sollte bei period. Schwankungen (durch Jahreszeiten) schon ein ganzzahliges Vielfaches einer Periodenlänge wählen, sonst bekommt bekommt man diese Schwankungen nicht aus den Daten raus.

Nikolaus
05.07.2011, 12:25
Kann man - nur würde das bei einer Globaltemperatur für einen Monat wenig Sinn ergeben.
Auch das macht Sinn wenn die entsprechende Frage gestellt wurde.

tommy3333
05.07.2011, 12:28
Auch das macht Sinn wenn die entsprechende Frage gestellt wurde.

Welchen Sinn macht es denn, eine solche Frage zu stellen? Damit irgendjemand sagen kann, dass der April der kälteste seit (...) war und danach dann der Mai wieder der wärmste seit (...)? Das sind allenfalls Fragen für das Sommerloch.

Nikolaus
05.07.2011, 12:43
Welchen Sinn macht es denn, eine solche Frage zu stellen? Damit irgendjemand sagen kann, dass der April der kälteste seit (...) war und danach dann der Mai wieder der wärmste seit (...)?
Damit man bspw. die Globaltemperaturen während des südlichen und des nördlichen Sommers vergleichen kann. Was wiederum Aufschluß geben könnte über die Albedo von Meer und Land. oder den Einfluß der Sonnennähe auf das Globalklima.

Aber welchen Sinn macht es eigentlich, sich Gedanken zu machen über die möglichen Fragen zu fiktiven Antworten??

tommy3333
05.07.2011, 13:42
Damit man bspw. die Globaltemperaturen während des südlichen und des nördlichen Sommers vergleichen kann. Was wiederum Aufschluß geben könnte über die Albedo von Meer und Land. oder den Einfluß der Sonnennähe auf das Globalklima.

Aber welchen Sinn macht es eigentlich, sich Gedanken zu machen über die möglichen Fragen zu fiktiven Antworten??

Dieser Vergleich würde aber hinken. Die südlichen Sommer sind überwiegend maritim, während die nördlichen Sommer überwiegend terrestrisch sind, dazu unterschiedlich bewaldet, u. mit Unterschieden in Höhe u. Albedo schon von vornherein. Eine Aussagekraft liefert dieser Vergleich nicht. Du weißt ja nicht, welchen Ursachen Du Temperaturunterschiede zuordnen kannst oder wie Du in welchem maße deren Einflussnahme auf die Temperatur aufdröseln kannst. (Das ist doch ein ähnliches Problem wie mit den Baumringdaten der Borstenkiefern im SW der USA.) Es macht nur Sinn, gleiche Regionen mit gleichen grundlegenden Klimaeigenschaften zu vergleichen.

Nikolaus
05.07.2011, 15:27
Nun, wenn dieser Vergleich keine Aussagekraft hat, ..dann vergleichen wir ganz einfach nicht.

Das Gegenteil von maritim ist übrigens kontinental.

Nikolaus
05.07.2011, 15:58
Fakt ist für mich zunächst mal nur, dass es in der praktischen Beobachtung - zumindest in Mitteleuropa - keine Anzeichen für eine Erhöhung des mittlereren Durchschnittstemperaturwertes gibt.
Mit Ausnahme der praktischen Beobachtungen von Ornithologen, Entomologen, Glaziologen, Land- und Forstwirten, Gärtnern, Winzern, Nordseefischern, Skiliftbetreibern...und sonstigen Beteiligten der Klimaverschwörung.

Wenn Du entgegen meiner Unterstellung doch was mit Wetter-Rohdaten anfangen kannst, dann bedien Dich doch einfach mal beim DWD. Der hat Daten bis zum Abwinken: http://www.dwd.de/bvbw/appmanager/bvbw/dwdwwwDesktop?_nfpb=true&_pageLabel=_dwdwww_klima_umwelt_klimadaten_deutsch land&T82002gsbDocumentPath=Navigation%2FOeffentlichkeit %2FKlima__Umwelt%2FKlimadatenzentren%2FNKDZ%2Fklda ten__akt%2Fausgabe__standardformat__node.html%3F__ nnn%3Dtrue

tommy3333
05.07.2011, 16:06
Nun, wenn dieser Vergleich keine Aussagekraft hat, ..dann vergleichen wir ganz einfach nicht.

Das Gegenteil von maritim ist übrigens kontinental.

Terrestrisch geht auch. Schaust Du hier (http://www.paleo.uni-tuebingen.de/).

Und kein Vergleich ist immer noch besser als ein Vergleich, der zu fehlerhaften Schlüssen führt.

romeo1
05.07.2011, 16:10
Ich habe letztens gelesen, daß man mit den existierenden Klimamodellen, mit denen man uns die nächsten 100 Jahre weissagen will, bei einer Nachrechnung der Klimaentwicklung der letzten 30 Jahre erheblich daneben gelegen haben. Und das, obwohl alle möglichen Daten vorliegen. Was sagt uns das über die Qualität dieser Programme?

tommy3333
05.07.2011, 16:35
Dumm gelaufen?

http://www.funnyordie.com/videos/30fca58c0e/monty-python-ministry-of-silly-walks-from-mr-spaceman

Bob.C
05.07.2011, 18:15
Tja, so ist das eben mit Prognosen. Nichts genaues weiß man nicht. Diese Damen und Herren fischen im Trüben, u. Klimamodelle können nur maximal so gut sein, wie das menschl. Verständnis über das Klima. Die Ausreden sind aber immer wieder erheiternd. Jetzt sollen es die Kohlekraftwerke in China sein, weil diese auch SO2 in die Luft blasen. Als hätten die Kohlekraftwerke des gesamten früheren Ostblocks u. des Westens noch nie SO2 in die Luft geblasen, und der von den "Qualitätsmedien" zitierte "saure Regen" mit der Folge des Waldsterbens in den 80ern wäre ein Märchen aus 1001 Nacht. Die wirklichen Ursachen bzw. deren quantitativen Einflussgrad kennen sie nicht.

Gavin Schmidt vergleicht jedes Jahr die in den Modellen vorhergesagte Temperaturanomalien mit den Oberflächentemperturen von HadCRUT3v, NCDC und GISTEMP (http://www.realclimate.org/index.php/archives/2011/01/2010-updates-to-model-data-comparisons/). Das jüngste Ergebnis sieht so aus:

http://www.realclimate.org/images/model10.jpg

Eine Meingung zur Güte der Vorhersage kann sich jeder selbst bilden.


Rahmstorf hat das übrigens auch schon mal gemacht, mit Daten bis 2006 und den Modellen aus dem AR3:

http://www.sciencemag.org/content/316/5825/709/F1.large.jpg

http://www.pik-potsdam.de/~stefan/Publications/Nature/rahmstorf_etal_science_2007.pdf

Der Abkühlungseffekt durch Sulphat-Aerosole ist leider keine "Erfindung" der Klimawissenschaftler, sondern seit langem bekannt, sehr gut untersucht und insbesondere durch Vulkanausbrüche mehrfach verifiziert worden. Global gemittelt bewirken Sulphataerosole ein Feedback von -0.4 W/m2.

Die von MODIS gemessene atmosphärische Sulphataersolverteilung zeigt sehr eindrücklich, wo die Quellen für SO2-bedingte Aersole liegen:

http://disc.sci.gsfc.nasa.gov/oceancolor/additional/science-focus/locus/images/SO2.jpg

http://disc.sci.gsfc.nasa.gov/oceancolor/additional/science-focus/locus/index.shtml/air_pollution.shtml
http://gdata1.sci.gsfc.nasa.gov/daac-bin/G3/gui.cgi?instance_id=aerosol_monthly

Dein Statement "Jetzt sollen es die Kohlekraftwerke in China sein.." ist somit nicht ganz richtig. Es SIND die Kohlekraftwerke in China.

kotzfisch
05.07.2011, 19:10
Irgendwelche Stephanskurven besagen gar nichts.
Kennt man ja alles schon.

Laßt uns gucken, ob die Russen rechtbehalten und eine Abkühlungsphase wegen der Aktivität der Sonne auf uns zukommt.

Wir stehen dann in wenigen Jahren frierend an der Bushaltestelle im Juli (Individualverkehr gibts längst nicht mehr) und trinken Glühwein.

Ansonsten sind Diskussionen dieser Art von Wiederholungen gekennzeichnet, weil
alles schon mal erwähnt worden ist und irgendwann wiedergekäut wird.

Na ja.Wer die Geduld und die Muße noch hat: wohlan.

tommy3333
05.07.2011, 19:12
Gavin Schmidt vergleicht jedes Jahr die in den Modellen vorhergesagte Temperaturanomalien mit den Oberflächentemperturen von HadCRUT3v, NCDC und GISTEMP (http://www.realclimate.org/index.php/archives/2011/01/2010-updates-to-model-data-comparisons/). Das jüngste Ergebnis sieht so aus:

(...)

Ich vertraue grundsätzlich keinen Datenreihen, die nur aus wenigen Tausend über die Welt verteilten Bodenstationen erhoben werden, die die Temperatur nur mit äußerster Mühe auf 0,1 K genau messen können und aus den wenig verteilten Messdaten eine Genauigkeit 0,1 K Temperaturanomlien für die globale Jahrestemperatur darstellen wollen. Noch dazu, obwohl weniger Messstationen davon genutzt werden als zur Verfügung stehen (einige Stationen in Russland werden so geflissentlich ignoriert). Nach dem Streuungszerlegungssatz weicht die dargestellte Streuung der Daten (interne Streuung) von der tatsächlichen Streuung (Gesamtstreuung) um die externe Streuung ab. Während die interne Streuung die quadr. Abweichung um den Erwartungswert der gemessenen Daten anzeigt, bleibt die externe Streuung um den tatsächlichen Erwartungswert verborgen. Eine solche Genauigkeit, wie sie die Graphiken angeben, ist nicht real, wenn man bedenkt, wie häufig oder schnell sich Zehntelgrade der Temperatur sowohl zeitlich als auch regional unterscheiden oder durch Urbanisierung verzerrt werden können.

[PS] Nimm die Satellitendaten - die sehen gesünder aus. Seit 1998 (El Nino) gab es keine signifikante Erwärmung mehr im Gegensatz zur IPCC Prognose.

http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/RSS2.png

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider_Falsche_CRU_Daten/Abb%202.jpg

[PPS] Hier noch zur ein Bild zur Zuverlässigkeit der Datenreihen gemessen an der Anzahl verwendeter Messtationen in den USA (an denen sich GISS u. NOAA orientieren):
http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider-Rahmstorf_Huetchen/Abbildung%202.JPG
rot ... Temperatur
blau ... Anzahl Messstationen

Ganz_unten
05.07.2011, 19:18
Eine andere Erklärung für die beobachteten Trends vom Arktisforscher
Dr. Syun Akasofu
International Arctic Research Center
University of Alaska Fairbanks

http://people.iarc.uaf.edu/~sakasofu/pdf/Natural_Components_of_Climate_Change.pdf


The new IPCC Report (2007) states, on page 10, “Most observed increase in globally averaged temperatures since the mid-20th century is very likely due to the observed increase in anthropogenic greenhouse gas concentrations.” Their great effort in making
progress in climate change science is certainly commended.
The media in the world is paying great attention mostly to the term “very likely,” meaning the confidence level of more than 90%. However, I, as a scientist, am more concerned about the term “most,” because the IPCC Report does not demonstrate the basis for the term “most.”
There seems to be a roughly linear increase of the temperature from about 1800, or even much earlier, to the present. This trend should be subtracted from the temperature data during the last 100 years.

Thus, there is a possibility that only a fraction of the present
warming trend may be attributed to the greenhouse effect resulting from human activities.

One possible cause of the linear increase may be that the Earth is still recovering from the Little Ice Age.

Thus, natural causes cannot be ignored in the present warming trend, in addition to the greenhouse effect.

Ganz_unten
05.07.2011, 19:31
Hier ist die Prognose von Dr. Syun Akasofu für das Jahr 2100
http://people.iarc.uaf.edu/~sakasofu/pdf/global_temperature_change.pdf


The identification of natural components in climate change during the last millennium and
last century is an important task in order to accurately estimate the manmade components of
climate change. A few semi-quantitative methods are found in this endeavor. Once one
recognizes that the global average temperature change during the last century can be
approximated by a linear increase of 0.5°/100 years, a new view of climate change during the last
century and beyond emerges. Based on this consideration and an extensive literature review, it is
found that the linear change of approximately the same gradient can be extended to 1800~1850,
which is 100 years before CO2 in the atmosphere began to increase rapidly, strongly suggesting
that the linear change is a natural change. The Earth had experienced a period ~1°C cooler than
the present between 1400 and 1800, namely the Little Ice Age (LIA), so that the linear rise of
temperature can be considered as the recovery of the Earth from the LIA. In addition, the linear
increase is superposed by the multi-decadal oscillation of amplitude 0.2°C, with a period of
50~60 years. It caused a prominent temperature rise from 1910 to 1940, which is similar to that
from 1975 to 2000; the IPCC considers that the latter rise is mostly caused by the greenhouse
effect of CO2, but I here propose that the latter rise was the combination of the linear change and
the positive trend of the multi-decadal oscillation, similar to that from 1910 to 1940. In 1940 and
2000, the temperature change reached a maximum. I suggest that the halting of the rise during
the first decade of this century is caused by the beginning of the negative trend of the multidecadal
oscillation, similar to that in 1940, taking over the linear rise.

Chronos
05.07.2011, 19:35
Mit Ausnahme der praktischen Beobachtungen von Ornithologen, Entomologen, Glaziologen, Land- und Forstwirten, Gärtnern, Winzern, Nordseefischern, Skiliftbetreibern...und sonstigen Beteiligten der Klimaverschwörung.
Ach ja, die Entomologen und all die anderen -ogen (die Limnologen hast Du noch vergessen).

Wenn heute irgendwo die gelbgestreifte südchinesische Süßsauer-Schlitzfliege in Deutschland entdeckt wird, schreit die gesamte Klima-Front auf: "Der Klimawandel".
Dabei kam die gelbgestreifte südchinesische Süßsauer-Schlitzfliege nur in einem der heutigen vielen Container als blinder Passagier mit (man sollte eher "Die Globalisierung" schreien).

Oder wenn in einem deutschen Binnengewässer plötzlich die querondulierte Sägezahnmuschel aus dem Mittelmeer entdeckt wird, ertönt auch der Aufschrei: "Der Klimawandel!" (dabei hing die Muschel nur einer privaten Yacht, die jemand aus Portofino nach Deutschland transportierte).

Noch ein Beispiel: Der Bärenklau. Oder irgend so ein japanische Kraut. Oder der Waschbär. Und und und...


Wenn Du entgegen meiner Unterstellung doch was mit Wetter-Rohdaten anfangen kannst, dann bedien Dich doch einfach mal beim DWD. Der hat Daten bis zum Abwinken:
Könnte ich, aber dazu ist mir die Zeit zu schade. Im Übrigen habe ich für Entwicklungszwecke schon vor Jahren komplette Datensätze beim DWD gekauft, aber dies nur der Vollständigkeit halber.

Zu den Messstellen ein nettes kleines Geschichtchen:

Vor einigen Jahren hatte ich mich mit einem Freund aus Taipei über das Klima unterhalten.
Er berichtete mir, dass die Jahresdurchschnittstemperatur in Taipei und dessen naher Umgebung seit einigen Jahrzehnten um 2°C angestiegen sei.
Die Ursache: Immer mehr Menschen können aufgrund des heutigen Wohlstands ihre Wohnungen mit Klimaanlagen ausstatten. Und so bollern in Taipei mittlerweile hunderttausende privater Klimaanlagen rund um die Uhr vor sich hin und produzieren eine große Menge an Abwärme.

Und nun stellen wir uns spaßeshalber mal vor, in der Nähe der Millionenstadt Taipei steht eine Messtation und liefert die Daten an das IRRC... :D

Bob.C
05.07.2011, 19:40
Die Schwarzkörperspektren spielen bei der Frage der Durchlässigkeit einer dazwischenliegenden Schicht (der Lufthülle der Erde) überhaupt keine Rolle.

Würde die Durchlässigkeit der Lufthülle für Infrarot unipolare Eigenschaften aufweisen und weniger oder mehr IR nach einer Seite passieren lassen, wäre die Erde längst entweder verglüht oder zu einem Eisklumpen erstarrt.

Missverständnis? Das Maximum im Strahlungsspektrum der Sonne liegt bei 500 nm, das der Erde irgendwo bei 20 um.

Die Strahlung die von der Sonne kommt, wird von CO2 nicht absorbiert (abgesehen von der Überlappung bei 1.9 und 2.5 um, wo der Strahlungsanteil von der Sonne schon ziemlich klein ist).

http://lasp.colorado.edu/~bagenal/1010/graphics/solar_spect_at_earth.gif

Wohingegen die Strahlung, die von der Erde emittiert wird, ziemlich gut mit der 15 um Bande von CO2 überlappt.

Bob.C
05.07.2011, 19:50
Die Tatsache, dass ein Regulierungsmechanismus (CO2-Verbrauch durch Photosynthese von Pflanzen und Phytoplankton vs Sauerstoffproduktion) als eine negative Rückkopplung wirkt, stabilisiert und korrigiert die Temperatur auf der Erdoberfläche.

Was für ein Regulierungsmechanismus (negative Rückkopplung?) soll das sein, wenn der CO2-Anteil in der Atmosphäre seit 100 Jahren ansteigt? Zur Erinnerung, der CO2-Gehalt lag 8000 Jahre lang konstant bei 280 ppm. Heute liegt er irgendwo bei 390 ppm. Mit dem Ergebnis, dass am oberen Rand der Atmosphäre 1.6 W/m2 weniger Strahlung in's Weltall emittiert wird als um 1900.

Bob.C
05.07.2011, 19:57
Ich vertraue grundsätzlich keinen Datenreihen, die nur aus wenigen Tausend über die Welt verteilten Bodenstationen erhoben werden ...

[PPS] Hier noch zur ein Bild zur Zuverlässigkeit der Datenreihen gemessen an der Anzahl verwendeter Messtationen in den USA (an denen sich GISS u. NOAA orientieren):
http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider-Rahmstorf_Huetchen/Abbildung%202.JPG
rot ... Temperatur
blau ... Anzahl Messstationen

Ohjeh. Bildchen von der EIKE-Propagandamaschinerie. Und plötzlich gibt es nur noch 100 Messstationen? Egal, glaub was Du willst. Das Hadley Center verwendet jedenfalls Daten von mehr als 3000 Messstationen.

Die Liste der Stationen, die in die GISS-Brechnung eingehen, findest Du hier: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/station_data/station_list.txt

Die Anzahl der Stationen, wie die NOAA sie angibt, unterscheidet sich seltsamerweise DEUTLICH von dem, was die EIKE-Lügner verbreiten.

http://data.giss.nasa.gov/gistemp/station_data/stations.gif

http://data.giss.nasa.gov/gistemp/station_data/#form

Warum informierst Du Dich eigentlich nicht an der Stelle, wo die Datenbasis hinterlegt ist?

Selbst in den USA gibt es mehr als 2000 Messstationen. Solltest Du eigentlich wissen, jetzt wo doch die Oberleugner ihr super Surfacestationspaper bejubeln. Obwohl ich das Ergebnis dieser Studie eigentlich recht amüsant finde.

Mal abgesehen davon, dass das offensichtlich nicht stimmt, was EIKE behauptet (und Du oben mit dieser seltsamen Grafik versucht hast unter's Volk zu bringen), wieviele Messstationen brauchst Du denn, damit Du den Datenreihen traust?

BRDDR_geschaedigter
05.07.2011, 20:00
Was für ein Regulierungsmechanismus (negative Rückkopplung?) soll das sein, wenn der CO2-Anteil in der Atmosphäre seit 100 Jahren ansteigt? Zur Erinnerung, der CO2-Gehalt lag 8000 Jahre lang konstant bei 280 ppm. Heute liegt er irgendwo bei 390 ppm. Mit dem Ergebnis, dass am oberen Rand der Atmosphäre 1.6 W/m2 weniger Strahlung in's Weltall emittiert wird als um 1900.

Erklär mir mal wie weniger Strahlung ins Weltall emittiert werden kann, wenn es wärmer ist. Und wie soll es funktionieren, dass ein Körper einen wärmeren Körper erwärmt?

Es scheitert schon an den Basics.

Ganz_unten
05.07.2011, 20:06
The IPCC Fourth Assessment Report of 2007 (AR4) contained various errors, including the well publicised overestimate of the speed at which Himalayan glaciers would melt. However, the IPCC’s defenders point out that such errors were inadvertent and inconsequential: they did not undermine the scientific basis of AR4. Here I demonstrate an error in the core scientific report (WGI) that came about through the IPCC’s alteration of a peer-reviewed result. This error is highly consequential, since it involves the only instrumental evidence that is climate-model independent cited by the IPCC as to the probability distribution of climate sensitivity, and it substantially increases the apparent risk of high warming from increases in CO2 concentration.

http://curryja.files.wordpress.com/2011/07/fig4_influence-of-prior.jpg

Ganz interessant, oder?


IPCC’s Forster/Gregory 06 PDF curve for S is very different from the PDF based on the original results. The IPCC curve is skewed substantially to higher climate sensitivities and has a much fatter tail than the original results curve. At the top of the ‘extremely likely’ range, it gives a 2.5% probability of the sensitivity exceeding 8.6°C, whereas the corresponding figure given in the original study is only 4.1°C. The top of the ‘likely’ range is doubled, from 2.3°C to 4.7°C, and the central (median) estimate is increased from 1.6°C to 2.3°C.

http://curryja.files.wordpress.com/2011/07/fig6_influence-of-prior.jpg

http://judithcurry.com/2011/07/05/the-ipccs-alteration-of-forster-gregorys-model-independent-climate-sensitivity-results/

Bob.C
05.07.2011, 20:13
Erklär mir mal wie weniger Strahlung ins Weltall emittiert werden kann, wenn es wärmer ist. Und wie soll es funktionieren, dass ein Körper einen wärmeren Körper erwärmt?

Es scheitert schon an den Basics.

Strahlung wird von IR-absorbierenden Gasen (CO2, CH4, O3) in der Nähe des oberen Atmosphärenrandes in's Weltall emittiert (irgendwo zwischen 5 und 10 km). Die Temperatur beträgt dort -40°C (minus!).

In einem Punkt hast Du recht. Bei Dir scheitert es in der Tat an den Basics.

Bob.C
05.07.2011, 20:35
Ich vertraue grundsätzlich keinen Datenreihen, die nur aus wenigen Tausend über die Welt verteilten Bodenstationen erhoben werden, die die Temperatur nur mit äußerster Mühe auf 0,1 K genau messen können und aus den wenig verteilten Messdaten eine Genauigkeit 0,1 K Temperaturanomlien für die globale Jahrestemperatur darstellen wollen.

Warum soll man den Mittelwert von 3000 Messpunkten nicht auf 0.1K genau angeben können?


Noch dazu, obwohl weniger Messstationen davon genutzt werden als zur Verfügung stehen (einige Stationen in Russland werden so geflissentlich ignoriert). Nach dem Streuungszerlegungssatz weicht die dargestellte Streuung der Daten (interne Streuung) von der tatsächlichen Streuung (Gesamtstreuung) um die externe Streuung ab. Während die interne Streuung die quadr. Abweichung um den Erwartungswert der gemessenen Daten anzeigt, bleibt die externe Streuung um den tatsächlichen Erwartungswert verborgen.

Ein 90-Prozent-Konfidenzintervall bezieht sich nicht auf die Gesamtstreuung? (interessiert mich jetzt wirklich).


Eine solche Genauigkeit, wie sie die Graphiken angeben, ist nicht real, wenn man bedenkt, wie häufig oder schnell sich Zehntelgrade der Temperatur sowohl zeitlich als auch regional unterscheiden oder durch Urbanisierung verzerrt werden können.


Zum Thema Verzerrung durch Urbanisierung empfehle ich Dir einen Blick in das Surfacesstationpaper von der Leugnergilde um Watts et al. zu werfen.

Sven71
05.07.2011, 20:39
Es reichen schon zwei Meßstationen aus, eine am Äquator und eine am Pol, um eine Durchschnittstemperatur zu errechnen, deren Aussagekraft für das Äquatorialklima oder das Klima am Pol gleich ...... ist. Auch wenn es ein Traum der Allesgleichmacher unter den politischen Sozialklempnern sein mag, ein weltweites Durchschnittsklima zu erschaffen.

Chronos
05.07.2011, 20:46
Strahlung wird von IR-absorbierenden Gasen (CO2, CH4, O3) in der Nähe des oberen Atmosphärenrandes in's Weltall emittiert (irgendwo zwischen 5 und 10 km). Die Temperatur beträgt dort -40°C (minus!).
Das mit den absorbierenden Gasen kann schonmal nicht sein, sonst käme keine Infrarotstrahlung der Sonne bis zur Erdoberfläche. Und dass IR von oben durchkommt, kann man an manchen Sommertagen deutlich spüren... :D

Aber selbst wenn man es korrketerweise als "teilabsorbierend" bezeichnet, ist immer noch die Frage, wie ein einziges CO2-Molekül unter rund 3.000 Stickstoff-Sauerstoff-Molekülen (das entspricht einem CO2-Anteil von rund 300 ppm) irgendeine Strahlung
aborbieren oder gar den Durchlass sperren soll.

Bob.C
05.07.2011, 20:51
[PS] Nimm die Satellitendaten - die sehen gesünder aus. Seit 1998 (El Nino) gab es keine signifikante Erwärmung mehr im Gegensatz zur IPCC Prognose.

OK, ich nehm die Satellitendaten. Der Bequemlichkeit halber nehme ich die zusammenfassende Grafik von Grant Foster. Falls Du wissen willst, wie er zu den Darstellungen gekommen ist, empfehle ich Dir, die Links unter den Grafiken zu verwenden. Foster beschreibt sein Vorgehen in der Regel detailliert genug, dass jeder die Prozedur selbst nachvollziehe könnte.

http://tamino.files.wordpress.com/2011/01/all5raw.jpg?w=500&h=325

http://tamino.wordpress.com/2011/01/20/how-fast-is-earth-warming/

Korrigiert für ENSO und Jahreszyklen (Jahresmittelwerte)

http://tamino.files.wordpress.com/2011/01/adj_1yr.jpg?w=500&h=325

http://tamino.wordpress.com/2011/01/06/sharper-focus/

Keine signifikante Erwärmung?

Bob.C
05.07.2011, 21:00
Das mit den absorbierenden Gasen kann schonmal nicht sein, sonst käme keine Infrarotstrahlung der Sonne bis zur Erdoberfläche. Und dass IR von oben durchkommt, kann man an manchen Sommertagen deutlich spüren... :D

Kein Mensch hat behauptet, dass keine IR-Strahlung durchkommen würde. Das ist auch nicht die Aussage der Grafik, die ich hier gepostet habe: http://politikforen.net/showthread.php?86178-gewaltiger-Klimaschwindel-aufgeflogen-!!&p=4715410&viewfull=1#post4715410


Aber selbst wenn man es korrketerweise als "teilabsorbierend" bezeichnet, ist immer noch die Frage, wie ein einziges CO2-Molekül unter rund 3.000 Stickstoff-Sauerstoff-Molekülen (das entspricht einem CO2-Anteil von rund 300 ppm) irgendeine Strahlung aborbieren oder gar den Durchlass sperren soll.

Weil CO2 ein wesentlich besserer Absorber und somit auch ein besserer Emitter für langwellige Strahlung ist als Stickstoff und Sauerstoff.

kotzfisch
05.07.2011, 21:07
Gut Bob: nehmen wir alles als gegeben und als gesettelte Erkenntnis hin, zumindest für die hypothetische Situation.
Das Husarenstück besteht doch darin, ob der völlig ungewissen Einträge des Menschen, ungewisser und wechselnder Einträge
vulkanischer Aktivitäten und unbekannter Einträge (und Senken freilich) eine anthroppogene "Erwärmung" der Erde postulieren
zu können.

Und, selbst falls sie stattfände, was wir mal einen Augenblick annehmen möchten, dass diese anthropogen sei.
Das ist doch der Kernpunkt, den alle Kurven hier nicht beantworten können.

Ich möchte es wirklich verstehen, falls Du das schlüssig erklären zu können glaubst und vielleicht ohne den Beisatz, dass wir ohnehin
zu dumm oder beschränkt seien, um es zu kapieren.Das wissen wir ja jetzt schon selbst.

Ganz ehrlich: sehr gespannt.

tommy3333
05.07.2011, 21:51
Warum soll man den Mittelwert von 3000 Messpunkten nicht auf 0.1K genau angeben können?
Weil das nur lokale Daten sind. Rechne mal aus, auf wieviel km² Erdoberfläche eine Messstation im Durchschnitt kommt - und schau Dir mal zum Vergleich die Wetterberichte an, wie stark allein schon innerhalb D's die Temperaturen regional abweichen können. Oder von mir aus auch pro km² Landoberfläche (was ca. 1/3 der Gesamtoberfläche wäre). Und dann erkläre mir mal, wie Du eine Globaltemperatur bzw. deren Anomalie mit einer Genauigkeit von 0,1 K sicherstellen willst, wenn diese wenigen Stationen selbst bestenfalls nur auf 0,1 K genau messen können. Bei nur 3000 Messstationen weltweit kannst Du ein solches Vorhaben vergessen.


Ein 90-Prozent-Konfidenzintervall bezieht sich nicht auf die Gesamtstreuung? (interessiert mich jetzt wirklich).
Da ist wohl jemandem die Kommastelle verrutscht? Die Gesamtstreuung ist nicht bestimmbar, weil Du dafür den tatsächlichen Mittelwert kennen müsstest. In dem Falle bräuchtest Du aber nicht mehr zu messen. Das, was Du mit den lächerlichen 3000 Stationen abdecken kannst, ist ein Witz, solange Du den Anspruch hast, die globale Temperatur auf 0,1 K genau zu bestimmen. Du kannst nur durch eine viel größere Anzahl an Messstationen dem tatsächlichen Mittelwert nahekommen - oder Du reduzierst die Genauigkeitsangabe Deiner Daten. So aber täuschen sie eine Genauigkeit vor, die nicht erreicht werden kann.


Zum Thema Verzerrung durch Urbanisierung empfehle ich Dir einen Blick in das Surfacesstationpaper von der Leugnergilde um Watts et al. zu werfen.
Welche Leugnergilde? Der Holocaustleugner?

Ingeborg
05.07.2011, 22:01
Durch die schwache Aktivität der Sonne befürchten nun die Forscher, dass uns ein sogenanntes „Maunder-Minimum“ bevorstehen könnte. Dies trat zuletzt zwischen 1645 und 1715 auf. Damals gab es nur rund 50 Sonnenflecken, was in Europa für lange Winter und kühle Sommer sorgte. Sogar die Themse fror damals in England zu. Allerdings darf man unsere Klimaerwärmung dabei nicht vergessen. Durch den Treibhauseffekt wird es nämlich bis zum Jahr 2100 zu einer Erwärmung um ANGEBLICH rund 4 Grad kommen. Eine mögliche geringe Sonnenaktivität könnte diese Erhöhung der Temperatur aber gerade mal um 0,3 Grad kompensieren.

http://blog.wetter.com/?m=201107

tommy3333
05.07.2011, 22:03
OK, ich nehm die Satellitendaten. Der Bequemlichkeit halber nehme ich die zusammenfassende Grafik von Grant Foster. (...)
[Graphiken]

Keine signifikante Erwärmung?

Nö - keine seit 1998:
http://www.readers-edition.de/wp-content/uploads/2010/08/RSS2.png
http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider_Falsche_CRU_Daten/Abb%202.jpg

[PS] Und wenn nach Deiner dargestellten "Korrektur" - also ohne die Spitze des El Ninos - nur noch 0,2 K Anomalie übrig bleiben gemessen am Durfchschnitt Zeitraum der letzten 30 Jahre, dann soll das "signifikant" sein? Warum der ganze Zirkus in den sog. "Klimakonferenzen", um eine Erwärmung von nur weiteren max. 0,2 K festzulegen? Sollte ja mit einem "weiter so wie bisher" dann kein Problem sein. Mal abgesehen davon, dass die der Mensch diese Erwärmung ohnehin nicht messbar beeinflussen können wird...

[P[PS]] Schon gar nicht mit Glühbirnenverboten. Mit Klimazertifikaten auch nicht. Wenn angeblich die fossilen Energieträger - so wie es einige besorgte Umweltaktivisten behaupten - nur noch 30 oder 50 Jahre (keine Ahnung, welche Zahlen da heute herumgeistern) reichen sollen, erledigt sich das Probolem ohnehin von allein. Auf die eine oder andere Weise.

tommy3333
05.07.2011, 22:13
Ohjeh. Bildchen von der EIKE-Propagandamaschinerie. Und plötzlich gibt es nur noch 100 Messstationen? Egal, glaub was Du willst. Das Hadley Center verwendet jedenfalls Daten von mehr als 3000 Messstationen. (...)

Soll ich mich jetzt etwa über Rahmstorff, Schellenhuber etc. lustig machen? Jene Leute, die sich "Forscher" nennen und uns dem Namen ihres Institiuts nach die Folgen von dem verkünden wollen, was in Klimaaristokratenkreisen schon längst feststeht? Als sog. "Konsens" wie bei der Abstimmung an einem runden Tisch während einer FDJ Sitzung im Jahre 1983 einer DDR Oberschule Karl Marx...

Selbst 3000 Stationen sind zu wenig für die Erbsenzählerei mit angeblichen 0,1 K Genauigkeit.

kotzfisch
05.07.2011, 22:16
Gut Bob: nehmen wir alles als gegeben und als gesettelte Erkenntnis hin, zumindest für die hypothetische Situation.
Das Husarenstück besteht doch darin, ob der völlig ungewissen Einträge des Menschen, ungewisser und wechselnder Einträge
vulkanischer Aktivitäten und unbekannter Einträge (und Senken freilich) eine anthroppogene "Erwärmung" der Erde postulieren
zu können.

Und, selbst falls sie stattfände, was wir mal einen Augenblick annehmen möchten, dass diese anthropogen sei.
Das ist doch der Kernpunkt, den alle Kurven hier nicht beantworten können.

Ich möchte es wirklich verstehen, falls Du das schlüssig erklären zu können glaubst und vielleicht ohne den Beisatz, dass wir ohnehin
zu dumm oder beschränkt seien, um es zu kapieren.Das wissen wir ja jetzt schon selbst.

Ganz ehrlich: sehr gespannt.

Beantworte das einfach- sollte leichtfallen.

tommy3333
05.07.2011, 22:20
Die Liste der Stationen, die in die GISS-Brechnung eingehen, findest Du hier: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/station_data/station_list.txt
Die Liste gibt nur alle 6257 Stationen an, die irgendwann mal im Einsatz waren oder auch nur herumstanden. Das aber weltweit. Im Gegensazu zu Deiner eingestellten Graphik zeigte die Eicke Graphik zeigte dagegen die Anzahl der Stationen nicht weltweit, sondern nur in den USA (lies es doch selbst! (http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wenn-sich-blinde-an-blinden-orientieren-die-messreihen-der-giss-et-al-oder-huetchenspieler-unter-sich/)). Das hatte ich aber bereits erwähnt. Aber Hauptsache, Du konntest Dich nicht erwehren, das Wort "Lüge" in den Mund zu nehmen. Geisterjäger.

Ganz_unten
05.07.2011, 22:34
Vorsicht bei der Rekonstruktion von Temperaturdaten ist angebracht!

O’Donnell, Ryan, Nicholas Lewis, Steve McIntyre, Jeff Condon, 2011: Improved Methods for PCA-Based Reconstructions: Case Study Using the Steig et al. (2009) Antarctic Temperature Reconstruction. J. Climate, 24, 2099–2115.
doi: 10.1175/2010JCLI3656.1

http://www.climateaudit.info/data/odonnell/4%2020101126%20Submission.pdf


A detailed analysis is presented of a recently published Antarctic temperature reconstruction that combines satellite and ground information using a regularized expectation–maximization algorithm. Though the general reconstruction concept has merit, it is susceptible to spurious results for both temperature trends and patterns. The deficiencies include the following: (i) improper calibration of satellite data; (ii) improper determination of spatial structure during infilling; and (iii) suboptimal determination of regularization parameters, particularly with respect to satellite principal component retention. This study proposes two methods to resolve these issues. One utilizes temporal relationships between the satellite and ground data; the other combines ground data with only the spatial component of the satellite data. Both improved methods yield similar results that disagree with the previous method in several aspects. Rather than finding warming concentrated in West Antarctica, the authors find warming over the period of 1957–2006 to be concentrated in the peninsula (≈0.35°C decade−1). This study also shows average trends for the continent, East Antarctica, and West Antarctica that are half or less than that found using the unimproved method. Notably, though the authors find warming in West Antarctica to be smaller in magnitude and find that statistically significant warming extends at least as far as Marie Byrd Land. This study also finds differences in the seasonal patterns of temperature change, with winter and fall showing the largest differences and spring and summer showing negligible differences outside of the peninsula.

Ingeborg
05.07.2011, 22:34
Was haben die Klimahysteriker noch gesagt? "Schneefall ist etwas aus der Vergangenheit!" Innerhalb weniger Jahre wird Schneefall "sehr selten und eine Sensation sein" und Kinder werden nicht mehr wissen was Schnee überhaupt ist.

Und dann noch das: Der Parteiführer der Grünen in Australien, Bob Brown, hat quasi zugegeben, bei der ganzen Propaganda um eine angebliche globale Klimaerwärmung geht es in Wirklichkeit um eine Weltregierung. Also ist es keine "Verschwörungstheorie", sondern das eigentliche Ziel der Ökofaschisten.
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Der 4. Juli wird auf der Skipiste gefeiert http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/07/der-4-juli-wird-auf-der-skipiste.html#ixzz1RGjVgCgH

Klopperhorst
06.07.2011, 12:34
Ich habe die HadCRUT3-Daten des Hadley Institutes analysiert, die weltweite Durchschnittstemperaturen (Land- / Oberflächentemp. Wasser) seit 1850 enthalten, gewichtet über ein 5x5 Grad Raster.

Mit einer Software habe ich mir mal nur den Bereich des südlichen Golfstromes von 1900-2011 angesehen.

Die Messpunkte sind hier erkennbar.
http://img9.imageshack.us/img9/2834/messpunkte.gif

Anomalien der Monatstemperaturen (Abweichungen vom Durchschnitt 1961-1990)

http://img135.imageshack.us/img135/86/anomalie.gif

Min/Max.

http://img199.imageshack.us/img199/3817/anomalie3.gif


Man erkennt hier sehr schön einen ca. 30 jährigen Trend.:
Hochpunkte: 1937, 1998
Tiefpunkte: 1903, 1968, 2029?

---

Klopperhorst
06.07.2011, 12:38
Nachtrag:

Die Trendkurve seit 1900 ist ja ziemlich eindeutig. Von 1850-1900 existieren zwar nicht so viele Daten, aber der Trend ist auch dort erkennbar, nur etwas langgezogener, mit einem Hoch um 1860.

Es scheint zu stimmen, dass es in den nächsten Jahren kälter in Europa wird. Der Einbruch Dez 2010 war ja schon beachtlich, für Nordwesteuropa die stärkste negative Anomalie seit 1987.

Ich habe noch etwas gefunden, das diese These bestätigt.

Gerade die messbaren Temperaturveränderungen in Meereströmungen bringen Kilimaforscher wie Professor Mojib Latif von der Uni Kiel oder Prof Anastasios Tsonis, Chef der Wetterforschung an der University of Wisconsin, zur Annahme, dass wir es hier mit Wetterzyklen (Erwärmung und Abkühlung) von etwa 20 bis 30 Jahren Dauer zu tun hätten. Aufgezeichnete Wetterdaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert scheinen diese These zu bestätigen.

Demnach stünden wir Nordatlantik-Anrainer am Beginn einer Abkühlungsphase, die bis 2030 oder 2040 andauern könnte. Winter mit mehr Kälte und Schnee, Sommer mit mehr Regentagen.
http://11k2.wordpress.com/2010/01/11/die-mini-eiszeit-2010-bis-2040/

---

tommy3333
06.07.2011, 12:40
Was haben die Klimahysteriker noch gesagt? "Schneefall ist etwas aus der Vergangenheit!" Innerhalb weniger Jahre wird Schneefall "sehr selten und eine Sensation sein" und Kinder werden nicht mehr wissen was Schnee überhaupt ist.

Und dann noch das: Der Parteiführer der Grünen in Australien, Bob Brown, hat quasi zugegeben, bei der ganzen Propaganda um eine angebliche globale Klimaerwärmung geht es in Wirklichkeit um eine Weltregierung. Also ist es keine "Verschwörungstheorie", sondern das eigentliche Ziel der Ökofaschisten.
Hier weiterlesen: Alles Schall und Rauch: Der 4. Juli wird auf der Skipiste gefeiert http://alles-schallundrauch.blogspot.com/2011/07/der-4-juli-wird-auf-der-skipiste.html#ixzz1RGjVgCgH
Am vergangenen Freitag bin ich abends über die A71 durch den Thüringer Wald gefahren. Es fielen Graupelkörner. An einem 1. Juli. Unangenehm mit Sommerreifen.

Klopperhorst
06.07.2011, 13:01
Durch die schwache Aktivität der Sonne befürchten nun die Forscher, dass uns ein sogenanntes „Maunder-Minimum“ bevorstehen könnte. Dies trat zuletzt zwischen 1645 und 1715 auf. Damals gab es nur rund 50 Sonnenflecken, was in Europa für lange Winter und kühle Sommer sorgte. Sogar die Themse fror damals in England zu. Allerdings darf man unsere Klimaerwärmung dabei nicht vergessen. Durch den Treibhauseffekt wird es nämlich bis zum Jahr 2100 zu einer Erwärmung um ANGEBLICH rund 4 Grad kommen. Eine mögliche geringe Sonnenaktivität könnte diese Erhöhung der Temperatur aber gerade mal um 0,3 Grad kompensieren.

http://blog.wetter.com/?m=201107


Es ist eine Kombination aus meiner Meinung nach 4 Hauptfaktoren:

1. Sonne
-> 1.1. konsmische Strahlung
2. Meeresströmungen
3. Vulkanaktivität
4. Biosphäre


Faktor 1 und 2 haben klassische Zyklen, wie den von mir nachgewiesenen 30 Jahres-Zyklus des Golfstromes, mit jetztiger Abkühlungsphase. Auch die Sonnenaktivität unterliegt klassischen Zyklen (Gleißbergzyklen usw.).

Soweit es um Klimaschwankungen geht, ist eine Zykluslänge von 36 Jahren nicht neu. Schon Francis Bacon wies auf einen 35- bis 40jährigen Zyklus in Holland hin, in dem feucht-kühle und warm-trockene Abschnitte aufeinander folgten. E. Brückner entdeckte 1887 diesen Zyklus neu. Er zeigte, dass zahlreiche klimatische Phänomene, die in den verschiedensten Gebieten der Erde erscheinen, aber synchronisiert sind, einem Zyklus von 33 bis 37 Jahren folgen. ...
http://uploader.wuerzburg.de/mm-physik/klima/sonne7.htm


Diese Zyklen überlagern sich, d.h. verstärken sich oder neutralisieren sich gegenseitig. So kommt es zu den großen Zyklen über mehrere hunderttausende Jahre, Eiszeiten usw.

Der Mensch hat neuerdings einen eigenen Zyklus eingeleitet, durch Biosphärenveränderung (Urbanisierung) und auch CO2 Ausstoß.

Der Menschenzyklus ist meiner Meinung nach aber viel zu schwach, um die schon existierenden Zyklen zu manipulieren, daher die existierenden Zyklen die Oberhand behalten werden.

---

Nikolaus
06.07.2011, 14:45
Könnte ich, aber dazu ist mir die Zeit zu schade.

Also ohne Datensätze glaubst Du garnichts, aber um sie Dir anzuschauen, ist Dir die Zeit zu schade?


Im Übrigen habe ich für Entwicklungszwecke schon vor Jahren komplette Datensätze beim DWD gekauft, aber dies nur der Vollständigkeit halber.
Und? Hast Du Dir die angeschaut?

Skaramanga
06.07.2011, 16:37
Nachtrag:

Die Trendkurve seit 1900 ist ja ziemlich eindeutig. Von 1850-1900 existieren zwar nicht so viele Daten, aber der Trend ist auch dort erkennbar, nur etwas langgezogener, mit einem Hoch um 1860.

Es scheint zu stimmen, dass es in den nächsten Jahren kälter in Europa wird. Der Einbruch Dez 2010 war ja schon beachtlich, für Nordwesteuropa die stärkste negative Anomalie seit 1987.

Ich habe noch etwas gefunden, das diese These bestätigt.

Gerade die messbaren Temperaturveränderungen in Meereströmungen bringen Kilimaforscher wie Professor Mojib Latif von der Uni Kiel oder Prof Anastasios Tsonis, Chef der Wetterforschung an der University of Wisconsin, zur Annahme, dass wir es hier mit Wetterzyklen (Erwärmung und Abkühlung) von etwa 20 bis 30 Jahren Dauer zu tun hätten. Aufgezeichnete Wetterdaten aus dem 19. und 20. Jahrhundert scheinen diese These zu bestätigen.

Demnach stünden wir Nordatlantik-Anrainer am Beginn einer Abkühlungsphase, die bis 2030 oder 2040 andauern könnte. Winter mit mehr Kälte und Schnee, Sommer mit mehr Regentagen.
http://11k2.wordpress.com/2010/01/11/die-mini-eiszeit-2010-bis-2040/

---

Ich hatte doch schon im Frühjahr darüber berichtet, dass ich höchst eigenhändig vor den Azoren die Wassertemperatur gemessen habe. 8 Grad! Herrschaften, das ist doch kein Golfstrom. Das ist Arsch-kalt! Volle 5 Grad zu kalt! Also, für den kommenden Winter: Kauft Rollis, kauft Fliessjacken! Fausthandschuhe, Moonboots. Legt Euch wie ich einen Polarhund zu. Eure Pinscher und Chihuahuas werden im kommenden Winter beim Pissen am Baum festfrieren.

Chronos
06.07.2011, 16:56
Also ohne Datensätze glaubst Du garnichts, aber um sie Dir anzuschauen, ist Dir die Zeit zu schade?
Wozu soll ich mir Datensätze anschauen, wenn ich vorher schon weiss, was daraus rückgeschlossen werden kann. Ich glaube ja, dass in den vergangenen Dekaden die globale, gemittelte Durchschnittsemperatur um ein paar Zehntel Grad Celsius angestiegen ist?

Na und? Dies besagt noch lange nicht, dass das CO2 der Verursacher ist.

Diese Schwankungen gibt es schon seit Äonen und sind völlig normal. Fauna und Flora sind wesentlich temperaturtoleranter, als man uns derzeit mit den angeblich neu eingewanderten Spezies weismachen will. Wegen vielleicht 0,5°C Mittelwertanstieg wird keine Änderung der Habitatgewohnheiten eintreten.


Und? Hast Du Dir die angeschaut?
Natürlich habe ich mir seinerzeit die Datensätze genau angeschaut, allein schon aus beruflichen Gründen. Aber die Zahlen, die mich interessierten, hatten nur sehr wenig mit dem hier diskutierten Thema zu tun.

kotzfisch
06.07.2011, 17:14
Gut Bob: nehmen wir alles als gegeben und als gesettelte Erkenntnis hin, zumindest für die hypothetische Situation.
Das Husarenstück besteht doch darin, ob der völlig ungewissen Einträge des Menschen, ungewisser und wechselnder Einträge
vulkanischer Aktivitäten und unbekannter Einträge (und Senken freilich) eine anthroppogene "Erwärmung" der Erde postulieren
zu können.

Und, selbst falls sie stattfände, was wir mal einen Augenblick annehmen möchten, dass diese anthropogen sei.
Das ist doch der Kernpunkt, den alle Kurven hier nicht beantworten können.

Ich möchte es wirklich verstehen, falls Du das schlüssig erklären zu können glaubst und vielleicht ohne den Beisatz, dass wir ohnehin
zu dumm oder beschränkt seien, um es zu kapieren.Das wissen wir ja jetzt schon selbst.

Ganz ehrlich: sehr gespannt.


Da wirds auf einfache Fragen auch keine Antworten geben.Bob behauptete ja auch, IR Strahlung wird in 5-10 km Höhe ins All gestrahlt (Unsinn) und dies sei der Rand der Atmosphäre (Unsinn).

Tja, die Basics.Als Lohnkritzler vom PKI sofort Links zu Mainstream Papierchen parat haben und damit Kompetenz vorgaukeln reicht erkennbar nicht.

Chronos
06.07.2011, 18:24
Jetzt mal kurz zwischendurch zurück zu den "basics".

Es dürfte doch wohl Einigkeit darüber herrschen, dass unser Klima ausschließlich von der Sonneneinstrahlung abhängt. Ein paar Grad unterschiedliche Neigung der Erdachse während des Jahresumlauf zeigen es doch überdeutlich: Zwischen Temperaturen weit unter dem Gefrierpunkt bis zu brüllend heissen Sommern: Alles nur eine Frage der Achsenneigung.

So, und nun kommt das Kaninchen aus dem Zylinder: Die liebe Infrarotstrahlung von der Sonne, deren Durchdringung der Erdatmosphäre von ein paar Millionstel Anteilen des Spurengases Kohlendioxid abhängen soll, darf zwar rein, aber nicht wieder raus.
Da stellt sich doch die Frage, wieso im Winter die flachere Sonneneinstrahlung unsere nördliche Hemisphäre in einen Eisklumpen verwandeln kann.

Rein darf das Infrarot, aber nicht wieder raus, oder wie? Das ist doch fast schon wie bei dem Herrn von und zu Münchhausen.

Nikolaus
06.07.2011, 19:05
Wozu soll ich mir Datensätze anschauen, wenn ich vorher schon weiss, was daraus rückgeschlossen werden kann. Ich glaube ja, dass in den vergangenen Dekaden die globale, gemittelte Durchschnittsemperatur um ein paar Zehntel Grad Celsius angestiegen ist?
Ja was jetzt??
Wenn Du das glaubst, warum widersprichst Du dann? Ist das kindlicher Trotz? Oder Langeweile? Oder widersprichst Du aus Prinzip immer dann wenn Aussagen aus einer Dir möglicherweise mißliebigen poltischen Richtung kommen könnten?
Ziemlich blödsinnige Einstellung, die man regelmäßig bei sogenannten Kritikern findet.
Es soll sogar Kritiker des Atomausstiegs geben, die eigentlich dafür wären, aber trotzdem krampfhaft dagegen argumentieren, nur weil sie mit gammeligen, langhaarigen haschrauchenden Grünen nicht einer Meinung sein wollen.
Aus Prinzip eben.

Chronos:
"Bevor ich nicht die Datensätze der angeblich rund 2000 Messstellen rund um den Globus gesehen habe, glaube ich zunächst mal gar nichts."

Chronos:
"Fakt ist für mich zunächst mal nur, dass es in der praktischen Beobachtung - zumindest in Mitteleuropa - keine Anzeichen für eine Erhöhung des mittlereren Durchschnittstemperaturwertes gibt."

Nikolaus
06.07.2011, 19:29
Jetzt mal kurz zwischendurch zurück zu den "basics".

Es dürfte doch wohl Einigkeit darüber herrschen, dass unser Klima ausschließlich von der Sonneneinstrahlung abhängt.
Auch wieder falsch. Es besteht Einigkeit, daß die Sonne die einzige Energiequelle unseres Klimas ist; wenn man von der Wärme aus dem Erdinnern absieht.
Das Klima im Detail (inclusive der globalen Durchschnittstemperatur) hängt außer von der schwankenden Strahlungsintensität der Sonne auch noch ganz wesentlich von vielen anderen Faktoren ab.
Die augenfälligsten dürften wohl die Albedo und der Treibhauseffekt der Atmosphäre sein.
Auch die Schiefstellung der Erdachse sowie die Präzession hat Auswirkungen. Und zwar nicht nur auf Temperaturunterschiede im Laufe der Jahreszeiten, sondern ganz erheblich auch auf die globale Durchschnittstemperaturen.
Selbst bei konstanter Sonneneinstrahlung käme es zu Klimaschwankungen.

Chronos
06.07.2011, 20:06
Ja was jetzt??
Wenn Du das glaubst, warum widersprichst Du dann? Ist das kindlicher Trotz? Oder Langeweile? Oder widersprichst Du aus Prinzip immer dann wenn Aussagen aus einer Dir möglicherweise mißliebigen poltischen Richtung kommen könnten?
Ziemlich blödsinnige Einstellung, die man regelmäßig bei sogenannten Kritikern findet.
Es soll sogar Kritiker des Atomausstiegs geben, die eigentlich dafür wären, aber trotzdem krampfhaft dagegen argumentieren, nur weil sie mit gammeligen, langhaarigen haschrauchenden Grünen nicht einer Meinung sein wollen.
Aus Prinzip eben.

Chronos:
"Bevor ich nicht die Datensätze der angeblich rund 2000 Messstellen rund um den Globus gesehen habe, glaube ich zunächst mal gar nichts."

Chronos:
"Fakt ist für mich zunächst mal nur, dass es in der praktischen Beobachtung - zumindest in Mitteleuropa - keine Anzeichen für eine Erhöhung des mittlereren Durchschnittstemperaturwertes gibt."
Meine Reaktion war überzogen.

Aber nach meiner kategorischen Weigerung, die leichte globale Steigerung von ein paar Zehntelgrad in einigen Jahrzehnten zur Kenntnis zu nehmen, wurde hier einige Diagramme eingestellt, die diesen leichten Anstieg sicher anhand der Messdaten rechtfertigen. Wozu soll ich dann noch mühsam nachrechnen?

Trotzdem beweist dieser minimale Antieg noch lange nicht, dass das CO2 damit in irgendeinem Zusammenhang damit stehen muss.

In Kurzform: Minimaler Temperaturanstieg: Ja, menschlicher Einfluss: Nein.

Bräunie
06.07.2011, 20:15
In Kurzform: Minimaler Temperaturanstieg: Ja, menschlicher Einfluss: Nein.

Zutreffend!

Wolfgang Thüne schreibt dazu in seinem Buch "Freispruch für CO2- Wie ein Molekül die Phantasien von Experten gleichschaltet": Der Mensch ist nicht „Herr“ des Wetters, sondern stets „Opfer“. Er ist der Willkür des Wetters ausgesetzt und muss es so nehmen, wie es kommt! Um so schmeichelhafter ist für ihn die Illusion, sich als „Herr über das Klima“ dünken zu können, wenn er auch zu dessen Regulierung über die „Ökosteuern“ zur Kasse gebeten wird.

Und weiter führt er dort aus: Um den Leuten die Klimakatastrophe nachdrücklich vor Augen zu führen, muss man auf das Wetter zurückgreifen. Auch wenn wir ständig von Klima reden, in der Natur zeigt sich kein Klima. Dieses ist eine vom Menschen errechnete statistische Größe. Klima gibt es nicht und tut daher nicht weh. Klima erwärmt sich auch nicht. Wir können eine Tagesmitteltemperatur weder messen noch spüren, wir müssen sie errechnen! Statistische Werte sind Orientierungs- und Vergleichswerte, sie sind „Hausnummern“. Nach Festlegung der Weltorganisation für Meteorologie in Genf ist Klima das „mittlere Wettergeschehen“ einer 30 jährigen Periode. Das mittlere Wettergeschehen hat keine Wirklichkeit.

Dass mit dem sog. "Klimawandel" ist doch seit langem bereits widerlegt, CO2 ist nicht in der Lage das Erdklima zu erwärmen. Eine Erderwärmung durch Treibhausgase ist physikalisch nicht möglich!

Chronos
06.07.2011, 20:28
Auch wieder falsch. Es besteht Einigkeit, daß die Sonne die einzige Energiequelle unseres Klimas ist; wenn man von der Wärme aus dem Erdinnern absieht.
Wie erklärt sich dann, dass trotz Wärme aus dem Erdinnern die Temperaturen in den Polarkreisen auf -50°C fallen können?


Das Klima im Detail (inclusive der globalen Durchschnittstemperatur) hängt außer von der schwankenden Strahlungsintensität der Sonne auch noch ganz wesentlich von vielen anderen Faktoren ab.
Eben. Vulkanismus, Meeresströmungen, Dampfsättigung der Atmosphäre (Kondenswolken durch den rapide ansteigenden Luftverkehr, Reflektionsgrad der Schneeflächen durch Verschmutzung, Änderungen der Meeresströmungen durch unterseeische Verwerfungen, etc.pp.

Deshalb ist die simple Schuldzuweisung an das CO2 ein Unding.


Die augenfälligsten dürften wohl die Albedo und der Treibhauseffekt der Atmosphäre sein.
Die Albedo hat nichts mit der These zu tun, dass weniger IR nach aussen gehen könne, als von aussen (Sonne) hereinkomme.


Auch die Schiefstellung der Erdachse sowie die Präzession hat Auswirkungen. Und zwar nicht nur auf Temperaturunterschiede im Laufe der Jahreszeiten, sondern ganz erheblich auch auf die globale Durchschnittstemperaturen.
Die Präzession könnte beispielsweise die überlagerten 30 Jahre-Zyklen erklären. Wenn dann noch der 11-jährige Sonnenflecken-Zyklus hinzukommt, wären Klimawechsel im Rhythmus mehrerer Dekaden (je nach Phasenlage beider Effekte) durchaus denkbar.

Aber all dies erklärt nicht, weshalb die Atmosphäre und auch die anderen oberen Luftschichten weniger IR nach aussen durchlassen, als hereinkommt.

Dies ist der entscheidende Knackpunkt des ganzen Gezerres.

Chronos
06.07.2011, 20:48
Dass mit dem sog. "Klimawandel" ist doch seit langem bereits widerlegt, CO2 ist nicht in der Lage das Erdklima zu erwärmen. Eine Erderwärmung durch Treibhausgase ist physikalisch nicht möglich!
Ohne Kenntnis der Transmissionsdiagramme (die seltsamerweise nirgends zu finden sind) halte ich diese Behauptung auch für vorgeschoben.

Ich könnte mir zwar vorstellen, dass CO2 in sehr hoher Konzentration oder gar bei 100 % einen derartigen Effekt aufweisen mag, aber doch nicht in einer Verdünnung von rund 1:3000 wie in der Atmosphäre.
Ausserdem erklärt auch dies nicht, weshalb weniger IR in das Weltall abgestrahlt werden soll, als von der Sonne hereinkommt.

Das ist alles nicht plausibel und klingt sehr an den Haaren herbeigezogen.

Bräunie
06.07.2011, 21:01
Ohne Kenntnis der Transmissionsdiagramme (die seltsamerweise nirgends zu finden sind) halte ich diese Behauptung auch für vorgeschoben.

Letztere "Behauptung" entnehme ich dem Buch "Rot- grüne Lebenslügen" von Torsten Mann, der hierfür in der Tat keinerlei Beweise oder Belege anführt.

Ich kann nur noch einmal auf das bereits aufgeführte Buch von Wolfgang Thüne zurückgreifen, der sich als Physiker mit dieser Thematik auseinandergesetzt und seine Erkenntnisse 2001 zusammengestellt hat: Er meint u. a. Der angebliche „Treibhauseffekt“ steckt in totalem Widerspruch zum Newton` schen Abkühlungsgesetz, wonach sich kein Körper in einer kälteren Umgebung erwärmen kann. Selbst wenn alle Energie, die er emittiert, an ihn zurückgegeben würde, würde bestenfalls seine Temperatur konstant bleiben.

Und: Die Erde ist kein Treibhaus. Die Atmosphäre ist physikalisch nicht mit einem Glasdach zu vergleichen, sie bildet keine feste Umgrenzung wie die Glaswände eines Gewächshauses. Man kann am Boden erwärmte Luft unter freiem Himmel nicht einsperren, auch weil man die von allen „Klimaexperten“ ausgeblendete Konvektion oder Thermik nicht unterbinden kann, außer man baut einen Wintergarten. Die Absorptionslinien aller „Treibhausgase“ in der Lufthülle sind anschaulich vergleichbar einem sehr weitmaschigem Draht- oder Spinnennetz. Würde in ein solches Netz ein weiterer Draht eingezogen, würde es kaum mehr erwärmen als zuvor. Von „Wärmestau“ kann also keine Rede sein.

Hartmut Bachmann schreibt zu diesem Sachverhalt in "Die Lüge der Klimakatastrophe": Die Atmosphäre enthält 0, 037 % CO2. Mit diesem Wert sind wir derzeit an der unteren Grenze dessen, was Pflanzen zum Leben benötigen. Von diesen 0, 037 Prozent gehen wiederum 97 Prozent auf das Konto der Natur, die fast das gesamte CO2 auf Erden produziert. Nur die übrig bleibenden 3 Prozent gehen auf das Konto des Menschen. Das heißt nichts andere, als dass die Menge CO2, die der Mensch produziert (0, 0009 %), und die in der Atmosphäre vorhanden ist, unmessbar klein ist und demzufolge bei der Erwärmung der Erde überhaupt keine Rolle spielt.

Bob.C
06.07.2011, 21:10
Da wirds auf einfache Fragen auch keine Antworten geben.

Bei dem Ton den Du hier anschlägst, brauchst Du von mir keine Antwort zu erwarten, Freundchen. Eigentlich ist es doch sowieso egal, ob ich mich nun zu Deinen Fragen äussere, oder nicht, es interessiert Dich doch eh nicht. Von Deinen unüberwindbaren Verständnisproblemen mal ganz abgesehen.


Bob behauptete ja auch, IR Strahlung wird in 5-10 km Höhe ins All gestrahlt (Unsinn) und dies sei der Rand der Atmosphäre (Unsinn).

Ich schrieb:


Strahlung wird von IR-absorbierenden Gasen (CO2, CH4, O3) in der Nähe des oberen Atmosphärenrandes in's Weltall emittiert (irgendwo zwischen 5 und 10 km). Die Temperatur beträgt dort -40°C (minus!).

Deine Umdichtung von "Nähe des oberen Atmosphärenrandes" in "10 km Höhe = Rand" ist Haarspalterei und semantisches Geplänkel. Ab einer Höhe von 10 km ist mit Gaskonzentration nicht mehr viel (insbesondere was Wasserdampf anbelangt) und mit ein bisschen Grips (bei Dir schon problematisch) kann man durchaus verstehen, dass es hier nicht um den oberen Rand der Thermosphäre geht. Es geht darum, dass IR-absorbierende Gase erst ab einer Höhe von 5-10 km ungehindert in's All abstrahlen. Das ist kein Unsinn sonder physikalische Realität. Schau Dir doch das von IRIS gemessene thermale Strahlungsspektrum der Erde an. CO2 strahlt bei einer Temperatur von 220K bis 240K ins Weltall ab. Welcher Höhe entspricht das? (rechne von mir aus näherungsweise mit trockenadiabatischer Abkühlung und einer Oberflächentemperatur von 283K).

Bob.C
06.07.2011, 21:39
Weil das nur lokale Daten sind. Rechne mal aus, auf wieviel km² Erdoberfläche eine Messstation im Durchschnitt kommt - und schau Dir mal zum Vergleich die Wetterberichte an, wie stark allein schon innerhalb D's die Temperaturen regional abweichen können. Oder von mir aus auch pro km² Landoberfläche (was ca. 1/3 der Gesamtoberfläche wäre). Und dann erkläre mir mal, wie Du eine Globaltemperatur bzw. deren Anomalie mit einer Genauigkeit von 0,1 K sicherstellen willst, wenn diese wenigen Stationen selbst bestenfalls nur auf 0,1 K genau messen können. Bei nur 3000 Messstationen weltweit kannst Du ein solches Vorhaben vergessen.

Völlig absurd. Du behauptest einfach, 3000 Messstationen würden nicht ausreichen, um einen brauchbaren Mittelwert ermitteln zu können. Hast selbst nie auch nur eine Studie dazu durchgeführt, geschweige denn veröffentlicht, und willst uns und der NASA erzählen, dass die Leute keine Ahnung hätten von dem was sie tun? So langsam wird's echt lächerlich. Hansen und Lebedeff (1987) haben ausführliche statistische Untersuchungen zur Abdeckung durch Messstationen und Fehlerabschätzungen durchgeführt, wenn's Dich interessiert, lies es selbst nach (Link in diesem Review: http://pubs.giss.nasa.gov/cgi-bin/abstract.cgi?id=ha00510u).


Da ist wohl jemandem die Kommastelle verrutscht?

Wieso?


Die Gesamtstreuung ist nicht bestimmbar, weil Du dafür den tatsächlichen Mittelwert kennen müsstest. In dem Falle bräuchtest Du aber nicht mehr zu messen.

So ein Unsinn. Aus einer Stichprobe von 3000 Messstationen kann mal ohne weiteres ein 90%-Konfidenzintervall berechnen. Die Aussage eines Konfidenzintervalles ist Dir bekannt? Warum sollte man die Gesamtstreuung ermitteln, wenn 1.) die Aussage eines 90%-Konfidenzintervalles vollkommen für eine Bewertung ausreicht und 2.) die Gesamtstreuung praktisch gar nicht ermittelt werden kann.


Das, was Du mit den lächerlichen 3000 Stationen abdecken kannst, ist ein Witz, solange Du den Anspruch hast, die globale Temperatur auf 0,1 K genau zu bestimmen.

Entscheidend ist allein die Grösse des Konfindenzintervalles. Diese Grösse reicht vollkommen aus, um einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen zwei Messwerten festzustellen.

kotzfisch
06.07.2011, 21:46
Du outest Dich immer mehr als bezahlter Depp für die Klimasensationgewinnlinge.
Dein Gefasel über Messtationen ist absolut lächerlich.73% des Planeten sind Wasser
Seit Ende des kalten Krieges sind die meisten Stationen abgeschaltet worden.
Du DEPP!!
Mann, es ist halt so, dass Du für den Schwachsinn bezahlt wirst, ist es nicht so?

Nikolaus
06.07.2011, 22:45
Meine Reaktion war überzogen.

Aber nach meiner kategorischen Weigerung, die leichte globale Steigerung von ein paar Zehntelgrad in einigen Jahrzehnten zur Kenntnis zu nehmen, wurde hier einige Diagramme eingestellt, die diesen leichten Anstieg sicher anhand der Messdaten rechtfertigen. Wozu soll ich dann noch mühsam nachrechnen?

Trotzdem beweist dieser minimale Antieg noch lange nicht, dass das CO2 damit in irgendeinem Zusammenhang damit stehen muss.
Zweck dar Daten ist ja auch nicht irgendetwas anderes zu belegen, als eben den Temperaturanstieg. Der wird nämlich immer wieder bestritten.
"Leichter" Anstieg ist übrigens relativ. Manche müssen nur den Rasen etwas mehr bewässern oder haben höheren Bierumsatz, für andere ist er existenzbedrohend.

Aber C0² als Ursache ist damit tatsächlich in keinster Weise bewiesen.

r2d2
06.07.2011, 22:47
Er meint u. a. Der angebliche „Treibhauseffekt“ steckt in totalem Widerspruch zum Newton` schen Abkühlungsgesetz, wonach sich kein Körper in einer kälteren Umgebung erwärmen kann. Selbst wenn alle Energie, die er emittiert, an ihn zurückgegeben würde, würde bestenfalls seine Temperatur konstant bleiben.
Und diese Behauptung ist derart abgedreht, dass sie auch die meisten Klimaskeptiker nicht ernst nehmen.

Welche kältere Umgebung gibt es denn auf der Erde, wenn doch absolut gesehen, die Sonne die elementare Wärmequelle in unserem Sonnensystem ist und alle anderen dazu gesehen nahezu vernachlässigbar sind? Da gehören nun doch wirklich nicht einmal elementare physikalische Kenntnisse, sondern nur etwas Beobachtungsgabe dazu, dass jede "kältere Umgebung" zwischen Sonne und den Planeten, speziell der Erde und hier noch spezieller die Atmosphäre nur relativ betrachtet eine "kältere Umgebung" sein kann! Da ist nichts konstant! Da wirds wärmer, dann wieder kälter ... .


Und: Die Erde ist kein Treibhaus. Die Atmosphäre ist physikalisch nicht mit einem Glasdach zu vergleichen, sie bildet keine feste Umgrenzung wie die Glaswände eines Gewächshauses.
Das ist physikalisch gesehen völlig korrekt, aber als Analogie taugt der Vergleich, um darauf hinzuweisen, dass das was Thüne behauptet völlig realitätsfern ist. Auch in einem Treibhaus wird bei Sonneneinstrahlung das Innere des Treibhauses wärmer als die Umgebung und zwar in einem erheblich größeren Umfang als das mit dem Inhalt einer Thermoskanne in Treibhausform geschehen würde. Da ist doch kein Widerspruch zu irgeneinem physikalischen Abkühlungsgesetz oder zu einem Hauptsatz der Theromodynamik!


Man kann am Boden erwärmte Luft unter freiem Himmel nicht einsperren, auch weil man die von allen „Klimaexperten“ ausgeblendete Konvektion oder Thermik nicht unterbinden kann, außer man baut einen Wintergarten.
Das hat nun eigentlich primär nur etwas mit Atmosphärenphysik zu tun. Aber hast du schon mal was von der Tropopause gehört? Gerlich und Tscheuschner scheinen den Versuch gestartet zu haben, die Atmosphärenphysik "revolutionieren" zu wollen. Ernst genommen wird der Versuch nicht. Auch von vielen Klimaskeptikern nicht.



Die Absorptionslinien aller „Treibhausgase“ in der Lufthülle sind anschaulich vergleichbar einem sehr weitmaschigem Draht- oder Spinnennetz. Würde in ein solches Netz ein weiterer Draht eingezogen, würde es kaum mehr erwärmen als zuvor. Von „Wärmestau“ kann also keine Rede sein.
Wenn das stimmt, was Thüne behauptet, bzw. was du behauptest was Thüne behauptet, würde das Verhalten sämtlicher Treibhausgase gegen ein physikalisches Grundgesetz verstossen. Da gehts nicht mehr um einen einzelnen Spinnenfaden. Da gehts um den kompletten atmosphärischen Treibhauseffekt. Und auch um Treibhäuser, die sich nicht, je nachdem, wie besser die Konvektion unterbunden wurde, stärker oder schwächer durch Sonneneinstrahlung aufheizen dürften, weil das irgendeinem newtonschen Abkühlungsgesetz widerspricht.

Ich wiederhole:

Er meint u. a. Der angebliche „Treibhauseffekt“ steckt in totalem Widerspruch zum Newton` schen Abkühlungsgesetz, wonach sich kein Körper in einer kälteren Umgebung erwärmen kann.
Genau das machen aber Treibhäuser.


Hartmut Bachmann schreibt zu diesem Sachverhalt in "Die Lüge der Klimakatastrophe": Die Atmosphäre enthält 0, 037 % CO2. Mit diesem Wert sind wir derzeit an der unteren Grenze dessen, was Pflanzen zum Leben benötigen. Von diesen 0, 037 Prozent gehen wiederum 97 Prozent auf das Konto der Natur, die fast das gesamte CO2 auf Erden produziert.


Nur die übrig bleibenden 3 Prozent gehen auf das Konto des Menschen. Das heißt nichts andere, als dass die Menge CO2, die der Mensch produziert (0, 0009 %), und die in der Atmosphäre vorhanden ist, unmessbar klein ist und demzufolge bei der Erwärmung der Erde überhaupt keine Rolle spielt.
Das ist nun noch so eine irrwitzige Aussage, die nicht zwischen absoluten Werten und relativen Zuwächsen unterscheiden kann, und insbesondere die Zeitabhängigkeit bei relativen Zuwächsen vernachlässigt.

Wenn du 100 Euro hast, und jedes Jahr 3 Euro dazuverdienst, hast du in 100 Jahren 400 Euro, das sind 400% vom Ausgangswert. Dass eine derart starke Anreicherung von CO2 in der Atmosphäre stattfindet, wird gar nicht behauptet.

Und dann ist die Behauptung dass Pflanzen knapp 370 ppm CO2 benötigen um zu leben auch nicht richtig. Mehr CO2 verstärkt aber schon das Pflanzenwachstum der meisten Pflanzen.

Nikolaus
06.07.2011, 22:51
Wie erklärt sich dann, dass trotz Wärme aus dem Erdinnern die Temperaturen in den Polarkreisen auf -50°C fallen können?
Weil die Wärme aus dem Erdinnern offensichtlich nur ganz unwesentlich das Klima beeinflußt.
Ich habe sie nur der Vollständigkeit halber erwähnt. Hätte ich das nicht getan, hättet mich sicherlich irgendjemand korrigiert.
Für das Thema spielt sie sicherlich keine Rolle.

Nikolaus
06.07.2011, 22:58
Eben. Vulkanismus, Meeresströmungen, Dampfsättigung der Atmosphäre (Kondenswolken durch den rapide ansteigenden Luftverkehr, Reflektionsgrad der Schneeflächen durch Verschmutzung, Änderungen der Meeresströmungen durch unterseeische Verwerfungen, etc.pp.

Deshalb ist die simple Schuldzuweisung an das CO2 ein Unding.
Eine simple Schuldzuweisung wäre tatsächlich ein Unding.
Die Ursachenermittlung ist aus den von Dir genannten Gründen alles andere als "simpel".
Ich habe hier auch erstmal nur Deiner Behauptung widersprochen, das Klima würde einzig von der Sonne bestimmt.
Sind wir also einig, daß dem nicht so ist?

Bräunie
06.07.2011, 22:58
Werter @r2d2:

Ich habe hier wirklich nichts aus den Fingern gesogen, sondern stets das wiedergegeben, was ich aus den genannten Bücher von den ebenfalls aufgeführten Autoren erfahren habe. Ich habe die Textstellen auch soweit korrekt zitiert, da ich diese ebenso für mein privates Archiv abgeschrieben habe.

Da ich ehrlich gesagt mit Physik und Naturwissenschaften wenig am Hut habe, kann ich die Aussagen nicht nach Wahrheitsgehalt hin beurteilen. Schon von daher habe ich wert darauf gelegt, meine Quellen anzugeben, um deutlich zu machen, dass ich hier keine eigenen Erkenntnisse zum Besten gebe.

Für Deine Entgegnungen und Bemerkungen zu den von mir geposteten Aussagen danke ich Dir hiermit.

Bob.C
06.07.2011, 22:59
Nö - keine seit 1998:

[PS] Und wenn nach Deiner dargestellten "Korrektur" - also ohne die Spitze des El Ninos - nur noch 0,2 K Anomalie übrig bleiben gemessen am Durfchschnitt Zeitraum der letzten 30 Jahre, dann soll das "signifikant" sein?

Warum "bezogen auf den Durchschnitt? Für den gesamten Zeitraum sind es 0,4 K. Signifikanz bezieht sich nicht auf den Endpunkt (oder einen einzelnen beliebig gewählten Messpunkt aus der Messreihe) sondern auf die Wahrscheinlichkeit, dass die Steigung der linearen Regressionskurve ungleich 0 ist. Enthält das 95%-Konfidenzintervall nicht den Wert Null, ist die Steigung und damit auch die Erwärmung signifikant. Dein Vergleich mit einem einzelnen Messpunkt (1998) hat mit Signifikanz nichts zu tun. Das ist sinnlose Cherrypickerei.

Nikolaus
06.07.2011, 23:02
Die Albedo hat nichts mit der These zu tun, dass weniger IR nach aussen gehen könne, als von aussen (Sonne) hereinkomme.
Nein. Natürlich nicht. Habe ich auch nicht behauptet.
Ich nannte sie nur als einen Faktor, der das Klima beeinflußt.

Nikolaus
06.07.2011, 23:12
Die Präzession könnte beispielsweise die überlagerten 30 Jahre-Zyklen erklären. Wenn dann noch der 11-jährige Sonnenflecken-Zyklus hinzukommt, wären Klimawechsel im Rhythmus mehrerer Dekaden (je nach Phasenlage beider Effekte) durchaus denkbar.

Die Präzession hat meines Wissens einen ca. 25000 jährigen Zyklus und garantiert einen Einfluß auf das Klima.
Und sie wird sich auch überlagern mit Zyklen der Sonnenaktivität; die ebenfalls großen Einfluß haben und außer Zweifel stehen.

Nikolaus
06.07.2011, 23:25
Aber all dies erklärt nicht, weshalb die Atmosphäre und auch die anderen oberen Luftschichten weniger IR nach aussen durchlassen, als hereinkommt.

Dies ist der entscheidende Knackpunkt des ganzen Gezerres.
Sieht so aus, als wäre das tatsächlich für Dich der Knackpunkt.

Du scheinst zu meinen, der Treibhauseffekt würde darauf beruhen, daß die Atmosphäre angeblich sozusagen eine Einbahnstraße für IR-Strahlung darstellen würde?
Ist das der Punkt, den Du anzweifelst?
Wenn dem so ist, kann ich Aufklärung verschaffen.

Dann wären wenigstens mal die "basics" geklärt.

r2d2
06.07.2011, 23:42
Werter @r2d2:

Ich habe hier wirklich nichts aus den Fingern gesogen, sondern stets das wiedergegeben, was ich aus den genannten Bücher von den ebenfalls aufgeführten Autoren erfahren habe. Ich habe die Textstellen auch soweit korrekt zitiert, da ich diese ebenso für mein privates Archiv abgeschrieben habe.

Da ich ehrlich gesagt mit Physik und Naturwissenschaften wenig am Hut habe, kann ich die Aussagen nicht nach Wahrheitsgehalt hin beurteilen. Schon von daher habe ich wert darauf gelegt, meine Quellen anzugeben, um deutlich zu machen, dass ich hier keine eigenen Erkenntnisse zum Besten gebe.

Für Deine Entgegnungen und Bemerkungen zu den von mir geposteten Aussagen danke ich Dir hiermit.
Ich habe mir meine Entgegnungen auch nicht aus den Fingern gesogen. Ich habe keine Quellenangaben gemacht, da ich auf einige Unstimmigkeiten hinweisen wollte, die mir in den von dir genannten Aussagen kritikwürdig erscheinen, wobei die Kritik noch kein hohes wissenschaftliches Niveau besitzt. Das lieg allerdings auch an den von dir genannten Quellen, dass hier noch nicht mit Kanonen auf Spatzen geschossen werden muss.

Speziell was die Aussagen von Bachmann angeht: dass an denen was nicht stimmt, sollte jeder Kaufmann verstehen können, der zwischen Umsatz, Einnahmen, Ausgaben und Gewinn unterscheiden kann. Dazu muss man kein Naturwissenschaftler sein.

Registrierter
07.07.2011, 03:11
Die Präzession hat meines Wissens einen ca. 25000 jährigen Zyklus und garantiert einen Einfluß auf das Klima.
Und sie wird sich auch überlagern mit Zyklen der Sonnenaktivität; die ebenfalls großen Einfluß haben und außer Zweifel stehen.

Die Präzession ist lediglich einer der Milankovic -Zyklen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Milanković-Zyklen

Auf der Erde werden die Zyklen sichtbar als periodisch auftretende Abweichungen der Solarkonstante in der Größenordnung von circa 5 bis 10 Prozent. Als planetare Ursache für diese Schwankungen der Intensität der Sonneneinstrahlung auf der Erde wurden die folgenden drei sich überlagernden Effekte berechnet:

Die Präzession der Erdrotationsachse („trudelnder Kreisel“) mit Zyklen von 25.700 bis 25.800 Jahren

Die Erdschiefe (Veränderung des Neigungswinkels der Erdachse) mit einem Zyklus von 41.000 Jahren

Die Änderung der Exzentrizität (Variation des Radius der Erdumlaufbahn um die Sonne mit einem Zyklus von 100.000 Jahren)

Syntrillium
07.07.2011, 07:02
hi,

ich habe natürlich nicht die gesamten 713 Seiten durchgeackert, aber deutlich erkennbar ist die Tatsache das wenn sich die Pseudowissenschaft mit der Politik vereinigt, dabei völliger Blödsinn herauskommt.
Es gibt nicht einen stichhaltigen Beweis, nur Vermutungen (wäre, könnte), konjunktionen sind in der seriösen Wissenschaft verboten! Also handelt es sich um postnormale Wissenschaft, gleichzusetzen mit der Rassenlehre des dritten Reiches und genauso gefährlich ist es auch wenn man den 4.ten IPCC Bericht Teil 3 liest.

Alle Regelkreise der Natur, die direkt mit dem "globalen" Klima zu tun haben werden verschwiegen oder was noch schlimmer ist als unbedeutend tituliert!
Wenn diese superteuren Klimamodelle funktionieren würden, könnte man die Vergangenheit rekonstruieren, sogar das klappt nicht!
aber die Natur spielt nicht mit, sie wiederlegt sie gerade in diesem Augenblick!
Ich weiß, als Gegenargument kommt gleich die Chinesen produzieren soviel Schwefel das den Treibhauseffekt (den es nicht gibt) entgegenwirkt.
Selbst Satellitendaten wurden gefälscht, Rohdaten zur Überprufung sind verschwunden!
Wer an diesen Blödsinn noch glaubt ist selber schuld!

http://derhonigmannsagt.wordpress.com/2011/05/27/der-grose-schwindel-mit-dem-meeresspiegel-es-gibt-keinen-alarmierenden-anstieg-des-meeresspiegels/
http://www.biokurs.de/treibhaus/

mfg
Syntrillium

Bob.C
07.07.2011, 07:03
Ohne Kenntnis der Transmissionsdiagramme (die seltsamerweise nirgends zu finden sind) halte ich diese Behauptung auch für vorgeschoben.

Ich könnte mir zwar vorstellen, dass CO2 in sehr hoher Konzentration oder gar bei 100 % einen derartigen Effekt aufweisen mag, aber doch nicht in einer Verdünnung von rund 1:3000 wie in der Atmosphäre.
Ausserdem erklärt auch dies nicht, weshalb weniger IR in das Weltall abgestrahlt werden soll, als von der Sonne hereinkommt.

Das ist alles nicht plausibel und klingt sehr an den Haaren herbeigezogen.

Bin ich zwar weiter oben schon mal darauf eingegangen, aber Du hast das irgendwie nicht wahrgenommen. Das Strahlungsspektrum der Erde wird seit dem 70er Jahren mit Instrumenten aus dem Weltall gemessen. Die Absorption der von der Erde emittierten langwelligen Strahlung durch Treibhausgase lässt sich durch diese Messungen eindeutig nachweisen. Die Absorptionsbanden und Emissionsspektren der Treibhausgase sind seit Jahrzehnten aus Laborexperimenten bekannt, die IR-Absorption in der Atmosphäre lässt sich somit ohne weiteres einzelnen Gasspezies zuweisen.
Nach mehr als 30 Jahren satellitengestützer Messungen lassen sich heute Absorptionsveränderungen im langwelligen Spektrum nachweisen, die eindeutig auf die Zunahme von Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre zurückzuführen sind.

Zum Beispiel zwischen 1970 und 1997 (IRIS): https://workspace.imperial.ac.uk/physics/Public/spat/John/Increase%20in%20greenhouse%20forcing%20inferred%20 from%20the%20outgoing%20longwave%20radiation%20spe ctra%20of%20the%20Earth%20in%201970%20and%201997.p df

Schau Dir einfach mal die Abbildungen 1a (Transmissionsspektrum) und 1c (Veränderung in den letzten 30 Jahren) an.
http://www.nature.com/nature/journal/v410/n6826/images/410355aa.2.jpg

http://www.nature.com/nature/journal/v410/n6826/fig_tab/410355a0_F1.html


Here we analyse the difference between the spectra of the outgoing longwave radiation of the Earth as measured by orbiting spacecraft in 1970 and 1997. We find differences in the spectra that point to long-term changes in atmospheric CH4, CO2 and O3 as well as CFC-11 and CFC-12. Our results provide direct experimental evidence for a significant increase in the Earth's greenhouse effect that is consistent with concerns over radiative forcing of climate.


Die Satellitenmessungen belegen eindeutig, dass die Abstrahlung langwelliger Strahlung in's Weltall durch CO2 und CH4 blockiert wird und dass diese Blockade mit steigendem CO2- bzw. CH4 Gehalt seit 1970 zugenommen hat.


Oder zwischen 1970 und 2003: http://rose.bris.ac.uk/dspace/bitstream/1983/999/1/paper.pdf

Das gleiche Ergebnis: der Effekt von CO2, CH4 und Ozon wird durch die Satellitenmessungen eindeutig belegt:


Comparisons are made of the average spectrum of clear sky outgoing longwave radiation over the oceans in the months of April, May and June. Difference spectra are compared to simulations created using the known changes in greenhouse gases such as CH4, CO2 and O3 over the time period. This provides direct evidence for significant changes in the greenhouse gases over the last 34 years, consistent with concerns over the changes in radiative forcing of the climate.


Oder zwischen 1970 und 2006 (IRIS und TES): http://citeseerx.ist.psu.edu/viewdoc/download?doi=10.1.1.131.3867&rep=rep1&type=pdf


Previously published work using satellite observations of the clear sky infrared emitted radiation by the Earth in 1970, 1997 and in 2003 showed the appearance of changes in the outgoing spectrum, which agreed with those expected from known changes in the concentrations of well-mixed greenhouse gases over this period. Thus, the greenhouse forcing of the Earth has been observed to change in response to these concentration changes. In the present work, this analysis is being extended to 2006 using the TES instrument on the AURA spacecraft.


Wie erwartet, mit dem gleichen Ergebnis wie zuvor:


Changing spectral signatures in CH4, CO2, and H2O are observed, with the difference signal in the CO2 matching well between observations and modelled spectra.

Chronos
07.07.2011, 08:29
Bin ich zwar weiter oben schon mal darauf eingegangen, aber Du hast das irgendwie nicht wahrgenommen. Das Strahlungsspektrum der Erde wird seit dem 70er Jahren mit Instrumenten aus dem Weltall gemessen. Die Absorption der von der Erde emittierten langwelligen Strahlung durch Treibhausgase lässt sich durch diese Messungen eindeutig nachweisen. Die Absorptionsbanden und Emissionsspektren der Treibhausgase sind seit Jahrzehnten aus Laborexperimenten bekannt, die IR-Absorption in der Atmosphäre lässt sich somit ohne weiteres einzelnen Gasspezies zuweisen.
Alles unbestritten und auch bekannt, aber damit ist die Frage nicht beantwortet:

Wenn die Konzentrationserhöhung einiger Spurengase zu einer Veränderung der spektralen Transmission der Luftschichten (Atmosphäre, Troposphäre, Ionosphäre usw.) führen soll, ist damit noch keine Aussage getroffen, weshalb sich einerVeränderung der IR-Balance ergeben haben soll.

Vereinfacht: Wenn die Transmission des IR-Spektrums vermindert wird, gilt dies sowohl für die Einstrahlung wie auch für die Anstrahlung. Sozusagen ein Nullsummenspiel. Weniger Rückstrahlung in das All ist gleichzeitig weniger Einstrahlung von IR aus der Solarstrahlung.


Nach mehr als 30 Jahren satellitengestützer Messungen lassen sich heute Absorptionsveränderungen im langwelligen Spektrum nachweisen, die eindeutig auf die Zunahme von Treibhausgaskonzentrationen in der Atmosphäre zurückzuführen sind.

Schau Dir einfach mal die Abbildungen 1a (Transmissionsspektrum) und 1c (Veränderung in den letzten 30 Jahren) an.
Zu den von Dir eingestellten Kurven habe ich allerdings einige sehr kritische Anmerkungen:

Kurve a: Sagt nur aus, dass zwischen zwei unterschiedlichen Mess- bzw. Bewertungsverfahren Deckungsgleichheit herrscht.

Aber: Das Spektrum ist viel zu schmal. IR findet bis rund 8000 nm statt, während die Kurve nur den fast "quasioptischen" Bereich von 700 (tiefes Rot) bis 1300 nm (nahes IR) abdeckt. Das ist nur ein winziger Ausschnitt aus dem gesamten IR, ohne dass der längerwellige - und mindestens ebenso wichtige - Bereich erfasst.

Kurve b: Eine Trivialität. Zeigt nur, dass die Transmission bzw. das Schwarzkörperspektrum bei unterschiedlichen Temperaturen praktisch unverändert ist.

Kurve c: Widerlegt nun ziemlich eindeutig die CO2-Behauptung. Die beiden Linien für CO2 zeigen praktisch keine signifikanten Transmissionseinbrüche. Ein paar Promille vielleicht, aber das dürfte im praktischen Bereich keinen Einfluss auf den Austausch zeigen.
Dazu wieder die Anmerkung, dass nur ein kleiner Teil des IR-Spektrums erfasst ist. Eine CO2-Linie befindet sich sogar im sichtbaren Bereich (bei rund 650...700 nm, also tiefem sichtbarem Rot).
Überraschender ist für mich der tiefe Einbruch durch CH4 (Methan), den ich nicht so hoch eingeschätzt hätte.

But again: Verminderte Absrahlung heisst auch gleichzeitig verminderte Einstrahlung, egal, wie sich die Transmission verschieben mag.

Jetzt zum methodischen Fehler der drei Kurven a, b und c unter Bezug auf unseren Diskurs:

Wir vergleichen das spektrale Schwarzkörper-Abstahlverhalten mit dem postulierten Effekt einer Verschiebung der effektiven Transmission aufgrund der Zunahme von CO2, aber dies geht aus den Kurven nirgends hervor.

Ich werde noch weitere Fehlinterpretationen suchen, aber das wird noch etwas dauern.

Klopperhorst
07.07.2011, 09:19
Jetzt mal kurz zwischendurch zurück zu den "basics".

Es dürfte doch wohl Einigkeit darüber herrschen, dass unser Klima ausschließlich von der Sonneneinstrahlung abhängt. ...


Die Zusammensetzung der Lufthülle durch Biosphärenaktivität und Vulkanaktivität sowie die Meeresströmungen (die zeitversetzt zur Sonnenaktivität arbeiten) sind mitentscheidend.

Es sind mindestens 4 Primärfaktoren, die sich gegenseitig überlagern, d.h. verstärken oder neutralisieren können!

Um die Sache aber noch komplizierter zu machen, wirken diverse Lokalklimata (Klimazonen) in einem Verbund miteinander, entwickeln so ein komplexes System, das auch chaotische Eigenschaften mittels sog. Phasenverdoppelung entwickeln kann.

Zu guter letzt kommt jetzt der Mensch als Faktor hinzu, aber meiner Meinung nach viel eher durch die Veränderungen der Lokalklimata, also vor allem Urbanisierung, Landschaftsversiegelung, Abholzung von natürlichen Vegetationsgürteln usw. CO2 ist meiner Meinung nach nur ein klitzekleiner Faktor in dem ganzen Gesamtkomplex, welcher die anderen Faktoren niemals überlagern und ausschalten kann.

---

Chronos
07.07.2011, 09:35
Die Zusammensetzung der Lufthülle durch Biosphärenaktivität und Vulkanaktivität sowie die Meeresströmungen (die zeitversetzt zur Sonnenaktivität arbeiten) sind mitentscheidend.

Es sind mindestens 4 Primärfaktoren, die sich gegenseitig überlagern, d.h. verstärken oder neutralisieren können!

Um die Sache aber noch komplizierter zu machen, wirken diverse Lokalklimata (Klimazonen) in einem Verbund miteinander, entwickeln so ein komplexes System, das auch chaotische Eigenschaften mittels sog. Phasenverdoppelung entwickeln kann.

Zu guter letzt kommt jetzt der Mensch als Faktor hinzu, aber meiner Meinung nach viel eher durch die Veränderungen der Lokalklimata, also vor allem Urbanisierung, Landschaftsversiegelung, Abholzung von natürlichen Vegetationsgürteln usw. CO2 ist meiner Meinung nach nur ein klitzekleiner Faktor in dem ganzen Gesamtkomplex, welcher die anderen Faktoren niemals überlagern und ausschalten kann.
Ja, ich räume unumwunden ein, dass meine Formulierung "die Sonne bestimmt ausschließlich unser Klima" sehr schlampig war.

Korrekterweise hätte ich schreiben sollen: "zum überwiegenden Teil".

Aber wie von Dir richtig dargestellt, sind die Zusammenhänge durch die sehr vielen Imponderabilien derart unübersichtlich, dass die Fokussierung auf CO2 oder ähnlich vermutete singuläre Effekte ganz einfach unseriös ist.

Wir kennen bisher nur einen Teil all der mitkoppelnden oder gegenkoppelnden Faktoren.

Allein schon zu wissen, dass unser Golfstrom nur ein kleiner Teil des mehrere Jahre für eine Umrundung dauernden, weltumspannenden Meereströmungsgürtels ist, deutet doch schon auf zeitversetzte Einflüsse hin, die weit ausserhalb des Verantwortungsbereichs des Menschen liegen.
Eine Beschleunigung oder Verlangsamung dieses Strömungsgürtels durch unterseeische Aktivitäten (Vulkanismus, Plattenanhebung oder - absenkung usw.) kann signifikane Einflüsse auf regionale Klimata ausüben (El Nino, La Nina etc.).

CO2 mag einen minimalen Effekt ausüben, aber sicher nicht entscheidend sein.

Und die Sonnenflecken nicht zu vergessen....

MANFREDM
07.07.2011, 09:47
Die Satellitenmessungen belegen eindeutig, dass die Abstrahlung langwelliger Strahlung in's Weltall durch CO2 und CH4 blockiert wird und dass diese Blockade mit steigendem CO2- bzw. CH4 Gehalt seit 1970 zugenommen hat.

Oder zwischen 1970 und 2003: http://rose.bris.ac.uk/dspace/bitstream/1983/999/1/paper.pdf

Das gleiche Ergebnis: der Effekt von CO2, CH4 und Ozon wird durch die Satellitenmessungen eindeutig belegt:

Und warum sind die Temperaturen von 1940 bis 1980 nicht gestiegen?

http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2010/04/orssengo2.png?w=510&h=382
Hat CO2, CH4 und Ozon damals andere physikalische Eigenschaften gehabt?

kotzfisch
07.07.2011, 10:10
Das ist, Manfred, eine negative Korrelation, die natürlich den Einfluß des Co2 beweist.....Bruhrahrahra.....was ein Schwachsinn!

kotzfisch
07.07.2011, 10:11
Es ist natürlich auch hilfreich eine Kurve 1880, also im tiefsten Tal einer Kaltperiode beginnen zu lassen.

kotzfisch
07.07.2011, 10:21
Oder hier:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wenn-sich-blinde-an-blinden-orientieren-die-messreihen-der-giss-et-al-oder-huetchenspieler-unter-sich/

Bruharhrahra........................

kotzfisch
07.07.2011, 11:06
Außerdem ists langweilig- Ciao!

tommy3333
07.07.2011, 12:09
Völlig absurd. Du behauptest einfach, 3000 Messstationen würden nicht ausreichen, um einen brauchbaren Mittelwert ermitteln zu können. Hast selbst nie auch nur eine Studie dazu durchgeführt, geschweige denn veröffentlicht, und willst uns und der NASA erzählen, dass die Leute keine Ahnung hätten von dem was sie tun? So langsam wird's echt lächerlich. Hansen und Lebedeff (1987) haben ausführliche statistische Untersuchungen zur Abdeckung durch Messstationen und Fehlerabschätzungen durchgeführt, wenn's Dich interessiert, lies es selbst nach (Link in diesem Review: http://pubs.giss.nasa.gov/cgi-bin/abstract.cgi?id=ha00510u).



Wieso?



So ein Unsinn. Aus einer Stichprobe von 3000 Messstationen kann mal ohne weiteres ein 90%-Konfidenzintervall berechnen. Die Aussage eines Konfidenzintervalles ist Dir bekannt? Warum sollte man die Gesamtstreuung ermitteln, wenn 1.) die Aussage eines 90%-Konfidenzintervalles vollkommen für eine Bewertung ausreicht und 2.) die Gesamtstreuung praktisch gar nicht ermittelt werden kann.



Entscheidend ist allein die Grösse des Konfindenzintervalles. Diese Grösse reicht vollkommen aus, um einen statistisch signifikanten Unterschied zwischen zwei Messwerten festzustellen.

Ernst nehme ich die Raumforschung der NASA, aber nicht deren Klimaforschung. Wenn die in ihren Büros verstaubten Theoretiker behaupten, der Monat XYZ sei mal wieder zu warm, und die Praktiker im Winter von ihren Dächern den Schnee wegschippen müssen, weil sonst ihr Haus wie die Eishalle in Bd. Reichenhall einzustürzen droht - oder wenn sie nicht nur nur während der letzten 2 stengen Winter, sondern auch im Mai, wie im vergangenen Jahr in den meisten Haushalten D's geschehen, noch heizen mussten, und dann verwundert bis frustriert ihre Heizkostenabrechnung zur Kenntnis nahmen - oder frustriert aus ihrem verpissten Urlaub zurückkamen - dann gehen Theorie u. Praxis viel zu weit auseinander. Den DWD nimmt doch mit derartigen abenteuerlichen Auswertungen keiner mehr enst. Außer Glühlampenverbieter vielleicht. Trotz irgendwelcher irgendwoher herbeigezauberter 90% Konfidenzintervalle. Dann müssen sich die Theoretiker schon mal fragen lassen, was ihre Theorie überhaupt noch wert ist.

Wenn dann noch Wetterstationen, wie bspw. einige in Russland durch kalte Messungen sich "auszeichnende" Stationen, nicht mehr berücksichtigt werden, und demgegenüber solche Stationen wie diese hier...
http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2009/03/rome_italy_airport_weather_station.jpg
(Ciampino Airport Rom, in der Nähe zum Rollfeld, Quelle: Wattsup)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider-Rahmstorf_Huetchen/Abbildung%2012.JPG http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider-Rahmstorf_Huetchen/Abbildung%2013.JPG
(Frankfurt Airport, zwischen beiden Start- und Landebahnen, Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_5.JPG
(Perry, Oklahoma, in unmittelbarer Nähe einer Feuerwehr, mit Infrarotaufnahme rechts, Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_6.JPG
(Glenns Ferry, Idaho in unmittelbarer Nähe einer Trafostation, mit Infrarotaufnahme rechts, Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_7.JPG
(Lampasas, Texas. Diese wurde in 2000 näher zu einer Radiostation positioniert, wodurch es einen deutlichen Temperatursprung gab - Datenreihe rechts, rote Linie - Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_13.JPG
(Offenbach, am Tage der Einweihung, mitten in der Innenstadt, Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_14.JPG
(Freiburg in unmittelbarer Nähe zu einem mehrgeschossigen Gebäude, einer vielbefahrenen Straße und eines Parkplatzes, Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_15.JPG
(Klippeneck, in unmittelbarer Nähe eines Parkplatzes, Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_15.JPG
(Stuttgart Flughafen, zu nahe an der Startbahn gelegen, Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_17.JPG
(Weissenburg, in unmittelbarer Nähe eines Supermarktes, eines Parkplatzes und einer Straße, Quelle: Eicke)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Der_Waermeinseleffekt__WI___Teil_1/Abbildung_18.JPG
(Hornisgründe - Links: nicht geeignet, da in unmittelbarer Nähe zum Waldrand und am oberen Hang einer größeren Anhöhe gelegen. Wärmebeeinflussung durch Thermik. - Rechts: Schömberg, nicht geeignet, da zu nahe an einem Parkplatzes gelegen – Fahrzeugabwärme; Quelle: Eicke)

... verwendet und tlw. dazu neu gebaut werden, dann muss man sich auch nicht mehr über die "Rechenkünstler" wundern, die sich "Forscher" nennen, und uns Temperaturdaten auf angeblich 1/10 Grad Genauigkeit liefern wollen, und noch so paar Zauberer, die daraus schließen, der Monat XYZ war "zu warm" - und diesen Schwachsinn dann auch noch mit "Konfidenzintervalle" begründen. DAS ist lächerlich.

Möglich ist natürlich auch, dass die NASA selbst nicht mal weiß, wie dümmlich so einige Wetterstationen aufgestellt sind, von denen sie ihre Daten bezieht - aber das würde diesen Schwachsinn auch nicht besser machen.

[Ich weiß ja, dass Du Eicke nicht magst: genau deshalb komme ich auch auf ihn zurück. Dein Tourette Syndrom beim Lesen seines Namens tangiert mich peripher].

tommy3333
07.07.2011, 12:23
Warum "bezogen auf den Durchschnitt? Für den gesamten Zeitraum sind es 0,4 K. Signifikanz bezieht sich nicht auf den Endpunkt (oder einen einzelnen beliebig gewählten Messpunkt aus der Messreihe) sondern auf die Wahrscheinlichkeit, dass die Steigung der linearen Regressionskurve ungleich 0 ist. Enthält das 95%-Konfidenzintervall nicht den Wert Null, ist die Steigung und damit auch die Erwärmung signifikant. Dein Vergleich mit einem einzelnen Messpunkt (1998) hat mit Signifikanz nichts zu tun. Das ist sinnlose Cherrypickerei.

Warum sollte ausgerechnet der Beginn des Intervalls der Bezugspunkt sein? Ist das etwa ein besonderes Jahr? Ein "ausgezeichnetes" Jahr? Deine "Wunschtemperatur"? Du klings wie die Greise, die immer meinen "Früher war alles besser" (weil kälter?). Welches Jahr sollen dann für Elterngeneration, also die Greise von vor 30 Jahren, "ausgezeichnet" gewesen sein? Das von vor 60 Jahren? Damals sagten sie auch schon "Ja, früher war alles besser...". Fragen wir am besten noch die Urgroßeltern oder Urururgroßeltern, die dann auch wieder sagen "Ja, früher war alles besser...". Bis wir vielleicht beim Dalton- oder Maunderminimum angekommen sind und wieder "Früher war alles besser...". Damals war es allerdings zwar saukalt, mit frost fairs auf der zugefrorenen Themse im Winter oder mit Missernten im Sommer. Aber "Früher war alles besser".

Es gibt kein ausgezeichnetes Jahr und auch keine ausgezeichnete Temperatur - nicht wirklich bezogen auf die gesamte Temperaturentwicklung der Erdgeschichte. Du pickst Dir doch selber eine Rosine heraus. Im Gegensatz zu Deiner Rosine, also 1979/80 (Beginn der Satellitenmessdaten), ist das Jahr 1998 (bislang) eher noch "ausgezeichnet", weil die Temperatur in diesem Kurvenverlauf ihr bisheriges Maximum annahm. OK, Du kannst natürlich sagen, das Minimum ist auch "ausgezeichnet" - allerdings findest Du das nicht am Beginn der Satellitenmessungen. Seit 1998 hat es bislang keine höheren Temperaturen mehr gegeben. Wenn wir auf der Zeitskala weiter zurückgehen, finden wir neue Höhen und Tiefen. An der Börse würde man bei einem solchen Kurvenverlauf (Skalierung außen vor gelassen) wie die Temperatur in den letzten Jahren von einer Seitwärtsbewegung und allenfalls von einem langfristigen Aufwärtstrend sprechen - oder von einem kurzfristigen Aufwärtstrend ab 2008 mit einem Widerstand an dem Wert, den die Temperatur 1998 angenommen hatte (und einer Unterstützungswert bei den Temperaturen, die sie 2000 und 2008 annahm). Und die Anleger müssen sehr schnell reagieren können, weil an der richtigen oder falschen Deutung von Börsentrends viel Geld hängt.

r2d2
07.07.2011, 13:36
Es ist natürlich auch hilfreich eine Kurve 1880, also im tiefsten Tal einer Kaltperiode beginnen zu lassen.


Oder hier:

http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wenn-sich-blinde-an-blinden-orientieren-die-messreihen-der-giss-et-al-oder-huetchenspieler-unter-sich/

Bruharhrahra........................

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider-Rahmstorf_Huetchen/Abbildung%203.JPG
http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wenn-sich-blinde-an-blinden-orientieren-die-messreihen-der-giss-et-al-oder-huetchenspieler-unter-sich/
Uijujui, auf die Meteorologen von heute ist auch kein Verlass mehr. Um 1890 waren noch andere Zeiten. Kurz nach Beginn der Wetteraufzeichnungen wurde noch nicht so geschlampt, wie heute. Der Wärmeinseleffekt verfälscht die deutschen Temperaturdaten zwischenzeitlich um satte 1,2°C, wenn man dem grünen Balken vertrauen schenken darf.

Die kleine Eiszeit scheint fast nur aufgrund des Wärmeinseleffekts überwunden worden zu sein. Auf dem Land müssen heutzutage Temperaturen wie in der kleinen Eiszeit oder noch kälter herrschen, wenn man bedenkt, dass sich ländliche Temperaturen und Stadttemperaturen gegenseitig relativieren. :rolleyes:

Viele Temperaturreihen beginnen selbstverständlich deswegen so um 1880 oder 1890, weil zu diesem Zeitpunkt begonnen wurde, neoklimatologische Daten zu erfassen.

Klopperhorst
07.07.2011, 14:11
... Der Wärmeinseleffekt verfälscht die deutschen Temperaturdaten zwischenzeitlich um satte 1,2°C, wenn man dem grünen Balken vertrauen schenken darf.
...

Daher sind nur die Seetemperatur-Daten heute interessant!

Diese Daten sagen aber, wie von mir nachgewiesen, einen Oszillator mit der Frequenz 60-70 Jahre für das Klima Europas voraus.

http://img135.imageshack.us/img135/86/anomalie.gif


Die Alten hatten ohnehin mehr Ahnung vom Klima, als die modernen Großstadtmenschen.

Schon Francis Bacon wies auf einen 35- bis 40jährigen Zyklus in Holland hin, in dem feucht-kühle und warm-trockene Abschnitte aufeinander folgten. E. Brückner entdeckte 1887 diesen Zyklus neu. Er zeigte, dass zahlreiche klimatische Phänomene, die in den verschiedensten Gebieten der Erde erscheinen, aber synchronisiert sind, einem Zyklus von 33 bis 37 Jahren folgen. Er vermutete schon damals einen Zusammenhang mit der Sonnenaktivität.

http://uploader.wuerzburg.de/mm-physik/klima/sonne7.htm


----

kotzfisch
07.07.2011, 14:46
r2d2: ich kann mich nicht für die Richtigkeit von Kurven verbürgen, die ich nicht selbst gefälscht habe- das ist klar.
Das Wetteraufzeichnungen des "modernen" Zeitalters zufällig 1880 beginnen ,ist mir auch klar, denk mal an.
Falls Klopper recht hat, stehen uns ganz andere Probs ins Haus als eine angenommene Erwärmung, die dann (leider) ausbleibt.

kotzfisch
07.07.2011, 15:07
Diskutierenswert:

http://www.gao.spb.ru/english/astrometr/index1_eng.html

Tja, da ist noch alles offen.Die Frage ob, ist noch nicht entschieden.

Klopperhorst
07.07.2011, 15:18
...
Falls Klopper recht hat, stehen uns ganz andere Probs ins Haus als eine angenommene Erwärmung, die dann (leider) ausbleibt.

Ich bin mir 100% sicher. Hier nochmal zur Verdeutlichung, etwas andere Meßpunkte.

http://img121.imageshack.us/img121/2029/oszillator.jpg

---

r2d2
07.07.2011, 15:33
r2d2: ich kann mich nicht für die Richtigkeit von Kurven verbürgen, die ich nicht selbst gefälscht habe- das ist klar.
Wenn du hier auf Informationen verlinkst, von denen dir klar ist, dass sie desinformativ sind, was soll das?

Man muss kein Physiker sein, um zu bemerken, dass Eike mit seinem Wärmeinseleffekt, der zwischenzeitlich 1,2 °C deutschlandweit umgerechnet betragen soll, stuss verzapft, wenn es die kleine Eiszeit gegeben haben soll und wir uns nicht bereits wieder in einer befinden.

Abb. 10. Jahresanomalien 1761-2004 (relativ zu 1961-1990) des Gebietsmittels der bodennahen Lufttemperatur in Deutschland mit nicht-linearer Trendfunktion, die jedoch ab 1901 (vgl. Tab. 2) in guter Näherung linear ist und eine Erwärmung um rund 1 °C anzeigt (Datenquelle: Rapp, 2000, ergänzt nach DWD).
http://www.geo.uni-frankfurt.de/iau/klima/PDF_Dateien/Inst_Ber_4.pdf

Entweder man ist "Kleiner-Eiszeit-Leugner" oder die Grafik von EIKE ist falsch. Beides geht nicht.


Das Wetteraufzeichnungen des "modernen" Zeitalters zufällig 1880 beginnen ,ist mir auch klar, denk mal an.
Und mir ist klar, dass das von Greenpeace und Co ausgeschlachtet wird, aber nichts mit der gängigen Theorie zu tun hat. Wer sich über diese informieren will, kann ich von Reinhard Böhm, Heiße Luft – Reizwort Klimawandel, Fakten – Ängste – Geschäfte empfehlen. Er stellt hier die gängige Theorie vor, ohne mit viel Physik zu jonglieren - also auf populärwissenschaftlichem Niveau. Aber es ist die gängige Theorie.

Die Sonne bleibt zwar auf dem hohen Aktivitätsniveau, das sie um 1950 erreicht hat und das uns den ersten Erwärmungsschub des 20. Jahrhunderts erklären kann. Seither stieg die Solarkonstante jedoch nicht weiter an. Es gab sogar ein gewisses Ansteigen der abkühlenden Aerosolinjektionen in die Stratosphäre durch Vulkanausbrüche, wie dem des Pinatubo auf den Philippinen. Trotzdem gingen die globale und unsere regionale Temperaturkurve nur bis in die 1970er-Jahre leicht zurück, wie wir in höherer zeitlicher Auflösung in Abbildung 41 (Seite 170) sehen können. Die seit 1980 beobachtbare starke neuerliche Erwärmung können die natürlichen Klimaantriebe nicht erklären, zumindest nicht die, von denen unser aktueller „state of the art“ etwas weiß.
...
Daß diese seit dem 19. Jahrhundert bereits beobachtbare Erwärmung allerdings keineswegs allein auf den menschlichen Einfluß auf das Klima zurückzuführen ist, wurde schon gezeigt. Der von der Klimabewegung andauernd ins Spiel gebrachte Hinweis auf die bereits stattgefundene Erwärmung um 0,8 oder 1° taugt nach den Gesetzen der Logik ebenso wenig wie deren Ableugnung zu irgendeiner „Beweisführung“ für die Größenordnung des menschlichen Einflusses – etwa die Hälfte davon ist ja bekanntlich auf ganz natürliche Weise zustande gekommen. Ich kann die Motive für derlei Übertreibungen verstehen, aber nicht billigen. Der Vergleich mit einem abnormal kühlen Anfangszustand (wir erinnern uns: die „Kleine Eiszeit“) läßt die Erwärmung natürlich viel bedeutender erscheinen. Nach unserem Erkenntnisstand „ehrlich“ wäre allein der Vergleich mit dem vorläufigen Endpunkt der natürlichen Klimaentwicklung, also etwa um das Jahr 1950.
http://www.schnei-akademie.at/nachlese09/Vortr%C3%A4ge/2008-05-Boehm-hei%C3%9Fe-luft-vabene.pdf

Hier die Sonnenflecken und ihr Maximum um 1950.
http://www.woodfortrees.org/plot/sidc-ssn


Falls Klopper recht hat, stehen uns ganz andere Probs ins Haus als eine angenommene Erwärmung, die dann (leider) ausbleibt.
Falls er mit seinen Privatspekulationen recht hat, ja.

Nur frag ich mich dann, wieso postet er eine Grafik die die Temperatur nur im Bereich des Golfstroms wiedergibt und er schließt daraus auf globale Zusammenhänge.

r2d2
07.07.2011, 15:55
Ich bin mir 100% sicher. Hier nochmal zur Verdeutlichung, etwas andere Meßpunkte.

http://img121.imageshack.us/img121/2029/oszillator.jpg

---
In den HADSST2-Daten sind die Zyklen auch erkennbar, ebenso wie der sie überlagernde Erwärmungstrend.
http://www.woodfortrees.org/plot/hadsst2gl/plot/hadsst2gl/from:1869/to:1903/trend/plot/hadsst2gl/from:1903/to:1937/trend/plot/hadsst2gl/from:1937/to:1968/trend/plot/hadsst2gl/from:1968/to:1998/trend

Klopperhorst
07.07.2011, 16:38
In den HADSST2-Daten sind die Zyklen auch erkennbar, ebenso wie der sie überlagernde Erwärmungstrend.
http://www.woodfortrees.org/plot/hadsst2gl/plot/hadsst2gl/from:1869/to:1903/trend/plot/hadsst2gl/from:1903/to:1937/trend/plot/hadsst2gl/from:1937/to:1968/trend/plot/hadsst2gl/from:1968/to:1998/trend

Ich bestreite diesen Trend nicht. Aber es ist ein zu kurzer Vergleichszeitraum, um daraus zu schlussfolgern, dass er erstens menschengemacht ist und zweitens immer so weiter laufen wird!
Von der mittelalterlichen Wärmeperiode aus (als in Grönland Ackerbau betrieben wurde) ist es heute kälter.

---

kotzfisch
07.07.2011, 17:31
So ist es- wobei natürlich seriös nicht gesagt werden kann, warum.
Außer die Sonne käme ins Spiel, was den weit überragenden Einfluß
des Gestirns belegte.

Die CO2 Hypothese ist eigentlich tot.

kotzfisch
07.07.2011, 17:35
http://www.warwickhughes.com/icecore/zjmar07.pdf

Ingeborg
07.07.2011, 18:20
Berücksichtigt man, dass dem Autorenteam weltweit als Alarmisten bekannte Autoren wie Michael Mann (Hockey-Stick-Erfinder), Stefan Rahmstorf (PIK) et al. angehören, so sind erhebliche Zweifel an der Aussagekraft dieses neuen Weltuntergangspapiers angebracht.

Eine jüngst erschienene kritische Auseinandersetzung mit dem neuerlichen Meeresspiegel-Alarmismus findet sich auch hier:

Klaus-Eckart Puls EIKE

Weiterführender Link z. B hier: Mann´s neues Meeresspiegel Hockeystick-Papier

oder hier eine lesenswerte Besprechung des Aufsatzes von Michael Krüger auf Science Skeptical

http://info.kopp-verlag.de/hintergruende/enthuellungen/klaus-eckart-puls/meldung-des-pik-meeresspiegel-steigt-so-schnell-wie-seit-2-jahren-nicht-entpuppt-sich-als-ente.html;jsessionid=F5E3E2EE11F38F2DB327F120748C8 35A

Bob.C
07.07.2011, 19:53
[irrelvant]

Wenn dann noch Wetterstationen, wie bspw. einige in Russland durch kalte Messungen sich "auszeichnende" Stationen, nicht mehr berücksichtigt werden, und demgegenüber solche Stationen wie diese hier...

[viele Bilder]

... verwendet und tlw. dazu neu gebaut werden, dann muss man sich auch nicht mehr über die "Rechenkünstler" wundern, die sich "Forscher" nennen, und uns Temperaturdaten auf angeblich 1/10 Grad Genauigkeit liefern wollen, und noch so paar Zauberer, die daraus schließen, der Monat XYZ war "zu warm" - und diesen Schwachsinn dann auch noch mit "Konfidenzintervalle" begründen. DAS ist lächerlich.

Möglich ist natürlich auch, dass die NASA selbst nicht mal weiß, wie dümmlich so einige Wetterstationen aufgestellt sind, von denen sie ihre Daten bezieht - aber das würde diesen Schwachsinn auch nicht besser machen.


"Rechenkünstler", die sich "Forscher" nennen haben kürzlich ein Paper veröffentlicht, in dem sie die Güte der Messstationen in den USA untersucht haben.

http://pielkeclimatesci.files.wordpress.com/2011/05/r-3671.pdf

Das Surfacestations.org-Projekt wurde übrigens von der Leugneseite lanciert, allen voran von "Forschern" wie Anthony Watts (naja, eher bekannt als Wissenschaftsleugner, weniger als Forscher). Zur Veröffentlichung brauchte Watts natürlich noch einen willfährigen Leugnergehilfen, der irgendwie den ganzen Kram in eine Statistik verpacken musste, und hat seinen Leugnerkollegen Roger Pielke gefragt.

Natürlich haben die Faktenleugner darauf spekuliert, dass jetzt... endlich... nach Jahren des sich verzehrens... das Global-Warming-Kartenhaus zusammenfallen würde!

Aber sehen wir mal, was Roger Pielke zu seiner Analyse sagt:

Q: So is the United States getting warmer?

A: Yes in terms of the surface air temperature record. We looked at 30-year and 115-year trends, and all groups of stations showed warming trends over those periods.

Q: Has the warming rate been overestimated?

A: The minimum temperature rise appears to have been overestimated, but the maximum temperature rise appears to have been underestimated.

Q: What about mean temperature trends?

A: In the United States the biases in maximum and minimum temperature trends are about the same size, so they cancel each other and the mean trends are not much different from siting class to siting class.

:)):)):)):))

Scheint nicht so richtig funktioniert zu haben mit dem Erlegen des Global Warmings. :)):)):)):))

Was für eine sinnlose Erbsenzählerei! Da wird seit Jahren auf der Qualität der Messstationen herumgeritten, tausendfach Bildchen von Flughäfen und Parkplätzen und Messstationen neben Lüftungsschächten ins Netz gestellt, die zeigen sollen, wie böse, böse doch die NCDC ist. Und dann sowas?? Was für ein Schwachsinn!

Und Pielke legt sogar noch einen drauf:


Does this uncertainty extend to the worldwide surface temperature record? In our paper ... we found that the global average surface temperature may be higher than what has been reported by NCDC and others as a result in the bias in the landscape area where the observing sites are situated. However, we were not able to look at the local siting issue that we have been able to study for the USA in our new paper.


Interssanterweise kommen andere Gruppen, die sich die Daten von surfacestations.org ebenfalls angesehen haben, zu einem ähnlichen Ergebnis: schlechte Messstationen zeigen einen geringeren Erwärmungstrend als gute Messstationen!

http://www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/ushcn/v2/monthly/menne-etal2010.pdf

http://www.skepticalscience.com/images/Menne_2010_1.gif

http://www.skepticalscience.com/On-the-reliability-of-the-US-Surface-Temperature-Record.html


?( ?( ?( Wie passt das nun alles mit den Leugnertheorien zusammen?? Auf Eure Erklärungen bin ich gespannt!

Bob.C
07.07.2011, 20:12
Diese peinliche Nummer muss man sich echt auf der Zunge zergehen lassen.

Vor einem Jahr hat sich Chefleugner Anthony Watts noch weit aus dem Fenster gelehnt und lautstark verkündet, dass die Lage der Messstationen eine Verzerrung zu höheren Temperaturtrends verursacht:


I can say with certainty that our findings show that there are differences in siting that cause a difference in temperatures, not only from a high and low type measurement but also from a trend measurement and a trend calculation.


The early arguments against this project said that all of these different biases are going to cancel themselves out and there would be cool biases as well as warm biases, but we discovered that that wasn't the case. The vast majority of them are warm biases, and even such things as people thinking a tree might in fact keep the temperature cooler doesn't really end up that way.

Jetzt, nachdem dieses lächerliche Paper von Watts publiziert worden ist, findet man in dem Paper genau das Gegenteil von dem was er zuvor behauptet hat. Und kommt zum gleichen Ergebnis wie Menne et al. 2010:


Temperature trend estimates vary according to site classification, with poor siting leading to an overestimate of minimum temperature trends and an underestimate of maximum temperature trends, resulting in particular in a substantial difference in estimates of the diurnal temperature range trends. The opposite-signed differences of maximum and minimum temperature trends are similar in magnitude, so that the overall mean temperature trends are nearly identical across site classifications.

Was für eine Zeitverschwendung. Ein Hoch auf Watts und seine Pseudowissenschaft. Und all jene, die ihm brav und gläubig hinterrennen. Selten so gelacht. :))

kotzfisch
07.07.2011, 20:19
Erst einmal bitte ich Dich, auf den Terminus "Leugner" zu verzichten, der dient lediglich zur Herabwürdigung des Mitdiskutanden und stellt eine Konnnotation zu "Ausschwitz oder HC Leugner" her und soll so diese Personen von Hause aus diskreditieren.Diese Funktion erfüllt das Wort perfekt und ist - die unterstellte Wirkung vor Augen - einfach um vieles ehrverletzender als Klimahysteriker.

Sicher, Du und Deinesgleichen leben vom Klimaalarmismus ohne jeden Beweis für die AGW Theorie- schon klar.

Keiner, wirklich keiner muß doch auf Deine Fundstückchen im vorherigen Posting antworten.Da wäre man Dir doch schon auf den Leim gegangen.

Tatsache ist:

1. Es wird seit 10 Jahren tendenziell kälter.
2. Es wurde trotz steigender CO2 ppms zwischen 40-75 kälter (Negativkorrelation)
3. Es gab höhere CO2 Konzentrationen in der ferneren Vergangenheit ohne anthropogenen Einfluß.

Eure Hypothese ist erledigt und wird allenfalls von bezahlten Spinnern und Klimagewinnlern noch weiter propagiert.
Es gibt keinen wiss.Konsensus über AGW.Unsinn.

Vehemente Verteidigung kommt von Mietmäulern wie dir.

G Ä H N !

Bob.C
07.07.2011, 20:35
Diese Herumnörgelei an den Bodenmessstationen ist sowieso komplett sinnlos, wenn man sich einfach nur mal vergegenwärtigt, wie gut die Trends der bodennahen Messungen mit den Satellitenmessungen übereinstimmen.

http://tamino.files.wordpress.com/2011/01/all5raw.jpg?w=500&h=325

http://tamino.wordpress.com/2011/01/20/how-fast-is-earth-warming/

Bob.C
07.07.2011, 20:38
http://wattsupwiththat.files.wordpress.com/2009/03/rome_italy_airport_weather_station.jpg
(Ciampino Airport Rom, in der Nähe zum Rollfeld, Quelle: Wattsup)

http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider-Rahmstorf_Huetchen/Abbildung%2012.JPG http://www.eike-klima-energie.eu/fileadmin/user_upload/Bilder_Dateien/Leistenschneider-Rahmstorf_Huetchen/Abbildung%2013.JPG
(Frankfurt Airport, zwischen beiden Start- und Landebahnen, Quelle: Eicke)

Sehr amüsant in diesem Zusammenhang finde ich auch, dass die Messstationen an Flughäfen nach der Bewertung durch die Leugner sogar zu den besten Stationen überhaupt (Class 1 und Class 2) gehören.

Bob.C
07.07.2011, 20:48
Warum sollte ausgerechnet der Beginn des Intervalls der Bezugspunkt sein? Ist das etwa ein besonderes Jahr? Ein "ausgezeichnetes" Jahr? Deine "Wunschtemperatur"? Du klings wie die Greise, die immer meinen "Früher war alles besser" (weil kälter?). Welches Jahr sollen dann für Elterngeneration, also die Greise von vor 30 Jahren, "ausgezeichnet" gewesen sein? Das von vor 60 Jahren? Damals sagten sie auch schon "Ja, früher war alles besser...". Fragen wir am besten noch die Urgroßeltern oder Urururgroßeltern, die dann auch wieder sagen "Ja, früher war alles besser...". Bis wir vielleicht beim Dalton- oder Maunderminimum angekommen sind und wieder "Früher war alles besser...". Damals war es allerdings zwar saukalt, mit frost fairs auf der zugefrorenen Themse im Winter oder mit Missernten im Sommer. Aber "Früher war alles besser".

Es gibt kein ausgezeichnetes Jahr und auch keine ausgezeichnete Temperatur - nicht wirklich bezogen auf die gesamte Temperaturentwicklung der Erdgeschichte. Du pickst Dir doch selber eine Rosine heraus. Im Gegensatz zu Deiner Rosine, also 1979/80 (Beginn der Satellitenmessdaten), ist das Jahr 1998 (bislang) eher noch "ausgezeichnet", weil die Temperatur in diesem Kurvenverlauf ihr bisheriges Maximum annahm. OK, Du kannst natürlich sagen, das Minimum ist auch "ausgezeichnet" - allerdings findest Du das nicht am Beginn der Satellitenmessungen. Seit 1998 hat es bislang keine höheren Temperaturen mehr gegeben. Wenn wir auf der Zeitskala weiter zurückgehen, finden wir neue Höhen und Tiefen. An der Börse würde man bei einem solchen Kurvenverlauf (Skalierung außen vor gelassen) wie die Temperatur in den letzten Jahren von einer Seitwärtsbewegung und allenfalls von einem langfristigen Aufwärtstrend sprechen - oder von einem kurzfristigen Aufwärtstrend ab 2008 mit einem Widerstand an dem Wert, den die Temperatur 1998 angenommen hatte (und einer Unterstützungswert bei den Temperaturen, die sie 2000 und 2008 annahm). Und die Anleger müssen sehr schnell reagieren können, weil an der richtigen oder falschen Deutung von Börsentrends viel Geld hängt.

Du hast die Aussage der Grafik nicht kapiert. Dein Text


Und wenn nach Deiner dargestellten "Korrektur" - also ohne die Spitze des El Ninos - nur noch 0,2 K Anomalie übrig bleiben gemessen am Durfchschnitt Zeitraum der letzten 30 Jahre, dann soll das "signifikant" sein?

macht kein Sinn. Die Trendlinie zeigt einen Anstieg von 0.4K über einen Zeitraum von 30 Jahren. In der Trendlinie sind alle Messdaten repräsentiert, da wird kein Jahr bevorzugt. Dafür macht man ja die Regression.

Die Steigung der Regressionskurve ist übrigens signifikant.

kotzfisch
07.07.2011, 20:55
Ja, kotz Dich aus, Mietmaul.

http://www.climatescienceinternational.org/images/ipcc_letter_14april08.pdf

kotzfisch
07.07.2011, 20:56
http://wattsupwiththat.com/2008/02/19/january-2008-4-sources-say-globally-cooler-in-the-past-12-months/

tommy3333
07.07.2011, 21:01
"Rechenkünstler", die sich "Forscher" nennen haben kürzlich ein Paper veröffentlicht, in dem sie die Güte der Messstationen in den USA untersucht haben.

http://pielkeclimatesci.files.wordpress.com/2011/05/r-3671.pdf

Das Surfacestations.org-Projekt wurde übrigens von der Leugneseite lanciert, allen voran von "Forschern" wie Anthony Watts (naja, eher bekannt als Wissenschaftsleugner, weniger als Forscher). Zur Veröffentlichung brauchte Watts natürlich noch einen willfährigen Leugnergehilfen, der irgendwie den ganzen Kram in eine Statistik verpacken musste, und hat seinen Leugnerkollegen Roger Pielke gefragt.

Natürlich haben die Faktenleugner darauf spekuliert, dass jetzt... endlich... nach Jahren des sich verzehrens... das Global-Warming-Kartenhaus zusammenfallen würde!

Aber sehen wir mal, was Roger Pielke zu seiner Analyse sagt:

Q: So is the United States getting warmer?

A: Yes in terms of the surface air temperature record. We looked at 30-year and 115-year trends, and all groups of stations showed warming trends over those periods.

Q: Has the warming rate been overestimated?

A: The minimum temperature rise appears to have been overestimated, but the maximum temperature rise appears to have been underestimated.

Q: What about mean temperature trends?

A: In the United States the biases in maximum and minimum temperature trends are about the same size, so they cancel each other and the mean trends are not much different from siting class to siting class.

:)):)):)):))

Scheint nicht so richtig funktioniert zu haben mit dem Erlegen des Global Warmings. :)):)):)):))

Was für eine sinnlose Erbsenzählerei! Da wird seit Jahren auf der Qualität der Messstationen herumgeritten, tausendfach Bildchen von Flughäfen und Parkplätzen und Messstationen neben Lüftungsschächten ins Netz gestellt, die zeigen sollen, wie böse, böse doch die NCDC ist. Und dann sowas?? Was für ein Schwachsinn!

Und Pielke legt sogar noch einen drauf:




Interssanterweise kommen andere Gruppen, die sich die Daten von surfacestations.org ebenfalls angesehen haben, zu einem ähnlichen Ergebnis: schlechte Messstationen zeigen einen geringeren Erwärmungstrend als gute Messstationen!

http://www1.ncdc.noaa.gov/pub/data/ushcn/v2/monthly/menne-etal2010.pdf

http://www.skepticalscience.com/images/Menne_2010_1.gif

http://www.skepticalscience.com/On-the-reliability-of-the-US-Surface-Temperature-Record.html


?( ?( ?( Wie passt das nun alles mit den Leugnertheorien zusammen?? Auf Eure Erklärungen bin ich gespannt!

Das meiste ist irrelevant und behandelt nicht das Problem, warum man erst aufwendige teure Messtationen baut, mit denen man in der Lage ist, die Außentemperatur an einem Ort auf 1/10 Grad genau zu messen, wenn man dann diese Stationen dann an Orte aufstellt, wo externe Fehlerquellen diese Messgenauigkeit haltlos machen (durch Abwärme von Autos u. Gebäuden, Abgase von Autos u. Flugzeugen etc.). Und mit diesen verzerrten Daten eine global Temperaturanomalie bestimmen, die wieder auf das Zehntel Grad ssein soll. Das ist schizophren. Was die schlechten Stationen (auch wenn sie kälter als die "guten" messen) unter regulären Bedingungen gemessen hätten, wissen wir ja nicht (mglw. noch kälter?).

Kein Laborant würde seine Experimente so aufbauen, dass externe Fehlerquellen die Messungen beeinflussen, wenn er dies mit einer anderen Versuchsanordnung zu verhindern weiß. Und nun haben die Klimaalchimisten zwar kein Labor zur Verfügung, aber da ist es unter diesenm Umständen erst recht Schlampigkeit, zusätzlich externe Fehlerquellen zu begünstigen. Wie will man denn die einzelnen Fehler abgrenzen, wenn man nur Daten inkl. dieser Messfehler messen kann?

Dass es eine Erwärmung im Vergleich zu vor 30 Jahren gegeben hat, bestreite ich ja nicht - geht ja auch aus den Satellitenmessungen hervor. Den entscheidenden Satz sehe ich hier:

"A: The minimum temperature rise appears to have been overestimated, but the maximum temperature rise appears to have been underestimated."

Nur picke ich mir aus diesem Satz nicht die Rosine heraus, sondern hebe ihn insgesamt hervor. Wenn also nach Pielkes Worten der kleinste Temperaturanstieg überschätzt wurde (in Wirklichkeit also noch kleiner sei) und der größte Temperaturanstieg unterschätzt wurde (in Wirklichkeit also noch größer sei), dann bestätigt das ja meinen Eindruck über die Unzuverlässigkeit der Ergebnisse.

Sprecher
07.07.2011, 21:04
http://wattsupwiththat.com/2008/02/19/january-2008-4-sources-say-globally-cooler-in-the-past-12-months/

wattsupwiththat ist Müll. Zu behaupten es gebe kein Klimaerwärmung ist absurd. Über die Ursachen kann man gerne streiten.

http://www.climate.gov/#climateWatch

kotzfisch
07.07.2011, 21:05
Das wird, Tommy, das Mietmaul nicht verstehen (wollen).Du dreckiger,kleiner Leugner, Du!

kotzfisch
07.07.2011, 21:08
Seit 10 Jahren nicht- nimms zur Kenntnis, oder lasse es.

Bob.C
07.07.2011, 21:12
Und warum sind die Temperaturen von 1940 bis 1980 nicht gestiegen?

[Bild]

Hat CO2, CH4 und Ozon damals andere physikalische Eigenschaften gehabt?

Ein Problem bei Euch Leugnern ist, dass Ihr Euch immer nur die Details herauspickt, die Euch passen und das Gesamtbild einfach ignoriert. Erwärmung findet nicht nur in der Atmosphäre statt, sondern auch im Ozean. Und die Entwicklung des Wärmegehalts der Ozeane in den letzten 60 Jahren sieht folgendermassen aus:

http://www.nodc.noaa.gov/OC5/3M_HEAT_CONTENT/heat_content55-07.png

CO2, CH4 und Ozon haben stets die gleichen Eigenschaften gehabt, nämliche jene, die sie auch heute noch haben: sie absorbieren von der Erde emittierte IR-Strahlung und bewirken somit einen positiven Strahlungsantrieb. Der Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre und Ozean ändert sich hingegen. Ist jetzt aber auch nicht wirklich eine Neuigkeit, oder?

Sprecher
07.07.2011, 21:13
Sehr amüsant in diesem Zusammenhang finde ich auch, dass die Messstationen an Flughäfen nach der Bewertung durch die Leugner sogar zu den besten Stationen überhaupt (Class 1 und Class 2) gehören.

Außerdem wenn es an einer Flughafenstation heute im Schnitt wärmer ist als vor 30 jahren bestätigt das auch den Erwärmungstrend. Denn die verfälschenden Einflüsse gab es ja damals auch schon. Anders wäre es wenn der Flughafen erst später gebaut worden wäre. Übrigens weiß jeder Mittelgebirgsbewohner der vom Tourismus lebt wie drastisch die Schneefallhäufigkeit in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen sind. Großstadtbewohner die regelmäßig in den Süden düsen weil ihnen das mitteleuropäische Klima soweiso viel zu kalt ist kriegen sowas natürlich nicht mit.

Sprecher
07.07.2011, 21:15
Seit 10 Jahren nicht- nimms zur Kenntnis, oder lasse es.

2010 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen (trotz El Nina und Sonnenfleckenminimum) und damit wärmer als das El Nino-Jahr 1998 falls du es noch nicht mitbekommen hast.

kotzfisch
07.07.2011, 21:17
Schmarrn.

tommy3333
07.07.2011, 21:21
Du hast die Aussage der Grafik nicht kapiert. Dein Text



macht kein Sinn. Die Trendlinie zeigt einen Anstieg von 0.4K über einen Zeitraum von 30 Jahren. In der Trendlinie sind alle Messdaten repräsentiert, da wird kein Jahr bevorzugt. Dafür macht man ja die Regression.

Die Steigung der Regressionskurve ist übrigens signifikant.

Und Du bist in dem Intervall Deiner Grafik gefangen. Deine Aussage "Anstieg von 0,4 K über einen Zeitraum von 30 Jahren" bedeutet erst mal nicht, dass wir vor 30 Jahren eine "Normaltemperatur" hatten, an die wir uns zu richten hätten. Es gibt keine, weil das Klima schon länger als 30 Jahre rauf und runter schwankte - und das mit viel größeren Extremen nach oben und unten als in den letzten 30 Jahren. Wer legt denn fest, was "zu warm" und was "zu kalt" ist - und wie berechtigt sind denn die Maßstäbe, die dafür angelegt werden? Warum ausgerechnet 30 Jahre? Nur weil die Satellitenmessungen da begannen? Was hätte das denn mit der Klimaentwicklung zu tun? Und warum dann "nur" 30 Jahre, wenn es in der längeren Vergangenheit größere Temperaturausschläge in beiden Richtungen gab? Welchen Maßstab werden wir dann zuküftig in 30 Jahren anlegen? Weiß das jemand heute? Vielleicht wieder ein Intervall der jeweils vorangegangenen 30 Jahre? Dann werden in 30 Jahren die Messungen von gestern und den vorangegangenen Zeiträumen ohnehin nur noch Makulatur sein. Der Durchschnitt der letzten 30 Jahre auch. Man braucht bei periodischen Schwankungen schon mindestens die Daten von einer Periodenlänge, um irgendwo eine signifikante Störung abzulesen. Andersherum würde es aber auch nur akademischen Sinn machen, einen "Normalwert" aus mehreren zurückliegenden Jahrhunderten zu bilden, weil solche Zeiträume, die die Lebenserwartung eines Menschen übersteigen, dann für die menschl. Vorstellungskraft abstrakt werden.

Bob.C
07.07.2011, 21:28
Dass es eine Erwärmung im Vergleich zu vor 30 Jahren gegeben hat, bestreite ich ja nicht - geht ja auch aus den Satellitenmessungen hervor.]

Willst Du mich verarschen? Seit zig Postings behauptest Du, die Bodenmessungen würden durch Parkplätze etc. zu hohe Temperaturanomalien ergeben. Und genau das stimmt nicht.


Den entscheidenden Satz sehe ich hier:

"A: The minimum temperature rise appears to have been overestimated, but the maximum temperature rise appears to have been underestimated."

Nur picke ich mir aus diesem Satz nicht die Rosine heraus, sondern hebe ihn insgesamt hervor. Wenn also nach Pielkes Worten der kleinste Temperaturanstieg überschätzt wurde (in Wirklichkeit also noch kleiner sei) und der größte Temperaturanstieg unterschätzt wurde (in Wirklichkeit also noch größer sei), dann bestätigt das ja meinen Eindruck über die Unzuverlässigkeit der Ergebnisse.

Schön. Ich sehe den entscheidenden Satz hier:

We found that the global average surface temperature may be higher than what has been reported by NCDC and others as a result in the bias in the landscape area where the observing sites are situated.

Ich picke mir bei diesem Satz keine Rosinen heraus, sondern lasse ihn einfach so als Ganzes stehen. Weil er sehr deutlich zeigt, dass der böse Mikroklimaeffekt plötzlich in eine ganz andere Richtung gehen kann.

Bob.C
07.07.2011, 21:38
Und Du bist in dem Intervall Deiner Grafik gefangen. Deine Aussage "Anstieg von 0,4 K über einen Zeitraum von 30 Jahren" bedeutet erst mal nicht, dass wir vor 30 Jahren eine "Normaltemperatur" hatten, an die wir uns zu richten hätten.

Nein. Das ist Deine Fehlinterpretation. Ich beziehe mich allein auf die Steigung. Darum ging es doch die ganze Zeit. Zur Erinnerung: "Nimm die Satellitendaten - die sehen gesünder aus. Seit 1998 (El Nino) gab es keine signifikante Erwärmung mehr im Gegensatz zur IPCC Prognose." Konfidenzintervall schliesst Null nicht ein = Steigung signifikant, und zwar unter Einbeziehung ALLER Datenpunkte in betrachteten Zeitraum.

Hatte ich hier aber auch schon erwähnt: http://politikforen.net/showthread.php?86178-gewaltiger-Klimaschwindel-aufgeflogen-!!&p=4717346&viewfull=1#post4717346

Kongo Bongo
07.07.2011, 21:45
Übrigens weiß jeder Mittelgebirgsbewohner der vom Tourismus lebt wie drastisch die Schneefallhäufigkeit in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen sind.

Nein das weiß nicht jeder aus dem einfachen Grund, dass es nicht weltweit gilt.

Bob.C
07.07.2011, 21:59
Die Liste gibt nur alle 6257 Stationen an, die irgendwann mal im Einsatz waren oder auch nur herumstanden. Das aber weltweit. Im Gegensazu zu Deiner eingestellten Graphik zeigte die Eicke Graphik zeigte dagegen die Anzahl der Stationen nicht weltweit, sondern nur in den USA (lies es doch selbst! (http://www.eike-klima-energie.eu/news-anzeige/wenn-sich-blinde-an-blinden-orientieren-die-messreihen-der-giss-et-al-oder-huetchenspieler-unter-sich/)). Das hatte ich aber bereits erwähnt.

Falsch. Das sind die Messstationen (http://data.giss.nasa.gov/gistemp/station_data/station_list.txt), die als Input in der GISS-Analyse verwendet werden (vor dem Quality-Check). Die Liste ALLER Messstationen (also jenen, die " irgendwann mal im Einsatz waren oder auch nur herumstanden" findest Du hier: http://data.giss.nasa.gov/gistemp/station_data/v2.temperature.inv.txt. Das hättest Du auch selbst herausfinden können, wenn Du den Link (http://data.giss.nasa.gov/gistemp/station_data/) verwendet hättest.

Von den ca. 7000 GHCN Stationen, gehen ca. 6300 in die GISS-Analyse ein. Erstes Qualitätskriterium: nur Stationen werden verwendet, die eine Messperiodenüberlappung von mind. 20 Jahren mit einer benachbarten Station (innerhalb von 1200 km) haben. Zweites Qualitätskriterum: Ausreisser (ca. 15%), die sich zu stark von benachbarten Messstationen unterscheiden, werden eliminiert. Weitere Quality-Checks, wie Korrekturen für UHIE werden durchgeführt. Aber wieso sollte ich Dir das alles vorlesen. Lies doch selbst: http://pubs.giss.nasa.gov/cgi-bin/abstract.cgi?id=ha00510u. Dort findest Du alles was Du brauchst. Inklusive detaillierter Beschreibung, wie der Wärmeinseleffekt korrigiert wird.

[QUOTE]A major concern about the accuracy of analyses of global temperature change has long been the fact that many of the stations are located in or near urban areas. Humanmade structures and energy sources can cause a substantial local warming that affects measurements in the urban environment. This local warming must be eliminated to obtain a valid measure of global climate change. Global temperature analyses now routinely either omit urban stations or adjust their long‐term trends to try to eliminate or minimize the urban effect.
...
Global satellite measurements of night lights allow the possibility for an additional check on the magnitude of the urban influence on global temperature analyses. We describe in this section a procedure in which all stations located in areas with night light brightness exceeding a value (32 mWm−2 sr−1 mm−1) that approximately divides the stations into two categories: rural and urban or periurban [Imhoff et al., 1997]. The standard GISS global temperature analysis now adjusts the long‐term trends of stations located in regions with night light brightness exceeding this limit to agree with the long‐term trend of nearby rural stations. If there are not a sufficient number of nearby rural stations,
the “bright” station is excluded from the analysis.
...
We present evidence here that the urban warming has little effect on our standard global temperature analysis.

Ganz_unten
07.07.2011, 22:01
http://climategate.nl/wp-content/uploads/2011/01/CO2_and_climate_v3.pdf


Our present climate is due to an increased length of the last interglacial period, more than 10000
years, due to a low level of GCR (Galactic Cosmic Rays) that maintains a low cloud cover, a low albedo, more absorbed
sunshine and a pleasant climate. In the very long run, we need not mind about CO2 or global
warming, but instead about higher GCR activity and global cooling. There is no way we can
influence GCR activity, (perhaps) originating in active black holes and imploding supernovae.

tommy3333
07.07.2011, 22:21
Nein. Das ist Deine Fehlinterpretation. Ich beziehe mich allein auf die Steigung. Darum ging es doch die ganze Zeit. Zur Erinnerung: "Nimm die Satellitendaten - die sehen gesünder aus. Seit 1998 (El Nino) gab es keine signifikante Erwärmung mehr im Gegensatz zur IPCC Prognose." Konfidenzintervall schliesst Null nicht ein = Steigung signifikant, und zwar unter Einbeziehung ALLER Datenpunkte in betrachteten Zeitraum.

Hatte ich hier aber auch schon erwähnt: http://politikforen.net/showthread.php?86178-gewaltiger-Klimaschwindel-aufgeflogen-!!&p=4717346&viewfull=1#post4717346

Das beantwortet aber nicht die Frage warum ausgerechnet und mit welcher Berechtigung nur 30 Jahre. Eigentlich bräuchte man 1000 Jahre, um mit der mittelalt. Warmzeit und der kleinen Eiszeit wenigstens wenigsten eine Periodenlaänge enthalten zu haben. Allerdings haben wir es dann mit anderen Steigerungsraten zu tun - aber auch wieder mit unzuverlässigen (Proxy)Daten. Dumm nur, dass wir die Satellitentechnik erst seit 30 Jahren zur Verfügung haben. Meine eigentliche Kernaussage war allerdings auch, dass wir seit 1998 keine (signifikante) Steigerung mehr hatten und mich bei der Verlinkung der Graphen auf Originaldaten bezog (und keine, die u.a. den El Nino wegfrisiert hatte). Du wirst Dich wohl noch daran erinnern? Und auch, dass 1998 der Datenpunkt mit der höchsten Temperatur im Intervall war. Das ist eben der Nachteil, wenn man einfach nur eine plumpe Approximationsgerade wie bei der IPCC Prognose drauflegt und die Temperaturen aber einen schwankenden Verlauf nehmen. Aber wie will man auch anders prognostizieren? Dazu müsste man schon hellsehen können. Und auf Grundlage solcher Prognosen kommen dann Leute, die glauben, mit einem Glühbirnenverbot einen so erwarteten steigenden Trend - ungeachtet seiner Zuverlässigkeit - bremsen zu können. Politiker...

tommy3333
07.07.2011, 22:35
Außerdem wenn es an einer Flughafenstation heute im Schnitt wärmer ist als vor 30 jahren bestätigt das auch den Erwärmungstrend. Denn die verfälschenden Einflüsse gab es ja damals auch schon. Anders wäre es wenn der Flughafen erst später gebaut worden wäre. Übrigens weiß jeder Mittelgebirgsbewohner der vom Tourismus lebt wie drastisch die Schneefallhäufigkeit in den letzten Jahrzehnten zurückgegangen sind. Großstadtbewohner die regelmäßig in den Süden düsen weil ihnen das mitteleuropäische Klima soweiso viel zu kalt ist kriegen sowas natürlich nicht mit.
Bestehende Flughäfen können auch ausgebaut werden, um einen größeren Flugverkehr bewältigen zu können.

tommy3333
07.07.2011, 22:38
Willst Du mich verarschen? Seit zig Postings behauptest Du, die Bodenmessungen würden durch Parkplätze etc. zu hohe Temperaturanomalien ergeben. Und genau das stimmt nicht.



Schön. Ich sehe den entscheidenden Satz hier:

We found that the global average surface temperature may be higher than what has been reported by NCDC and others as a result in the bias in the landscape area where the observing sites are situated.

Ich picke mir bei diesem Satz keine Rosinen heraus, sondern lasse ihn einfach so als Ganzes stehen. Weil er sehr deutlich zeigt, dass der böse Mikroklimaeffekt plötzlich in eine ganz andere Richtung gehen kann.

Sag mal - jetzt willst Du mich wohl verarschen?

In zig Postings habe ich versucht zu begründen, warum ich keinen BODENMESSUNGEN Vertrauen schenke. Warum habe ich denn wohl nach SATELLITENmessungen gefragt und Graphiken aus SATELLITENdaten verlinkt? Kasper.

tommy3333
07.07.2011, 22:43
Sehr amüsant in diesem Zusammenhang finde ich auch, dass die Messstationen an Flughäfen nach der Bewertung durch die Leugner sogar zu den besten Stationen überhaupt (Class 1 und Class 2) gehören.

Logisch ist es nicht - aber wo steht auch geschrieben, dass Klimapolitiker logisch sein müssen?

Nikolaus
07.07.2011, 23:42
Logisch ist es nicht - aber wo steht auch geschrieben, dass Klimapolitiker logisch sein müssen?
Die angeblich besten Stationen liefern die angeblich falschesten Werte?
Wäre tatsächlich unlogisch.
Aber wo steht geschrieben, daß man in seiner Argumention logisch sein muß?

Logik ist was für kleinkarierte Spießer.

Ein echter Kritiker steht über solchen Banalitäten.

Geht es doch um ein hehres Ziel: Die Entlarvung des großen Klimaschwindels.

Nikolaus
08.07.2011, 00:33
Und hier noch Daten, die garantiert von keinem Flughafen und keiner Klimaanlage verfälscht sind.
Arktische Eisbedeckung:
http://arctic-roos.org/observations/satellite-data/sea-ice/observation_images/ssmi_mdev_ice-area.png
Klimaskeptiker werden natürlich glasklar erkennen, daß es seit 2008 wieder eine Zunahme gibt.
Womit der Klimaschwindel endgültig entlarvt ist.

Nikolaus
08.07.2011, 00:50
Und hier noch die Langzeitdaten
http://s1.directupload.net/images/110708/sejw6cv4.jpg
http://arctic-roos.org
Der informierte Betrachter erkennt sofort, daß die Ökofaschisten schon seit 1945 mit Schweißbrenner und Streusalz zugange sind, um den gewaltigen Klimaschwindel vorzubereiten.

Chronos
08.07.2011, 04:39
Die angeblich besten Stationen liefern die angeblich falschesten Werte?
Wäre tatsächlich unlogisch.
Bevor man solche Schlussfolgerungen zieht, sollte man erst mal wissen, was an diesen angeblich besten Stationen das Beste überhaupt sein soll.

Ist die technische Qualität (Messgenauigkeit, Ausstattung insgesamt, die zugehörige Software, oder die mechanische Qualität) gemeint?

Die Messstationen liegen in Preisbereichen von vielleicht einigen wenigen tausend Euro bis hin zu hervorragenden Stationen für vielleicht 50.000 Euro oder gar mehr.

Dabei ist dann noch nicht mal ausgesagt, wie repräsentativ die Plazierung der Station im Verhältnis zum tatsächlichen Mikroklima ist.

In direkter Nähe zu einem Flugplatz kann man sich sehr wohl vorstellen, dass durch den exorbitant angestiegenen Flugverkehr und den immer größeren Maschinen/Turbinen seit zwei oder drei Dekaden durchaus die Umgebungstemperatur um den Flughafen herum leicht angestiegen ist.
Was da allein an Kerosin für vollen Schub beim Starten oder Umkehrschub beim Landen in Hitze verwandelt wird, kann sich möglicherweise in ein paar Zehntel Grad an der Messstation bemerkbar machen.

Bob.C
08.07.2011, 06:25
Und hier noch Daten, die garantiert von keinem Flughafen und keiner Klimaanlage verfälscht sind.
Arktische Eisbedeckung:

Klimaskeptiker werden natürlich glasklar erkennen, daß es seit 2008 wieder eine Zunahme gibt.
Womit der Klimaschwindel endgültig entlarvt ist.

Wenn tommy333 die gleiche "Logik" anwendet wie hier (http://politikforen.net/showthread.php?86178-gewaltiger-Klimaschwindel-aufgeflogen-!!&p=4718068&viewfull=1#post4718068), wird er natürlich behaupten, dass seit 2007 keine Abnahme der Eisbedeckung stattgefunden hat.
Naja, Leugnerlogik eben.

Die Steigung der Regressionskurve für die Eisflächenmessdaten ist übrigens statistisch signifikant.

Bob.C
08.07.2011, 06:45
Da jetzt eh gleich wieder einer dahergerannt kommt und anfängt mit der Eisdicke zu argumentieren, sollte man vielleicht noch erwähnen, dass die Daten vom Polar Science Center (http://psc.apl.washington.edu/wordpress/) zum arktischen Eisvolumen den gleichen Trend zeigen: abwärts.

Hier die Grafik für die Eisvoluminadaten, gezeigt als Volumenanomalie.

http://tamino.files.wordpress.com/2011/06/spiomasicevolumeanomalycurrentv2.png

Die minimale Eisbedeckung tritt üblicherweise in den Septembermonaten auf. Sowohl Eisfläche als auch Eisvolumen zeigen für diese Monate eindeutige Trends.

http://tamino.files.wordpress.com/2011/06/extentsep.jpg?w=500&h=325

http://tamino.files.wordpress.com/2011/06/volumesep.jpg?w=500&h=325

MANFREDM
08.07.2011, 08:09
Ein Problem bei Euch Leugnern ist, dass Ihr Euch immer nur die Details herauspickt, die Euch passen und das Gesamtbild einfach ignoriert. Erwärmung findet nicht nur in der Atmosphäre statt, sondern auch im Ozean. Und die Entwicklung des Wärmegehalts der Ozeane in den letzten 60 Jahren sieht folgendermassen aus:

http://www.nodc.noaa.gov/OC5/3M_HEAT_CONTENT/heat_content55-07.png

CO2, CH4 und Ozon haben stets die gleichen Eigenschaften gehabt, nämliche jene, die sie auch heute noch haben: sie absorbieren von der Erde emittierte IR-Strahlung und bewirken somit einen positiven Strahlungsantrieb. Der Wärmeaustausch zwischen Atmosphäre und Ozean ändert sich hingegen. Ist jetzt aber auch nicht wirklich eine Neuigkeit, oder?


Ich sehe hier einen Anstieg ab 1990. Einen Zusammenhang mit dem Anstieg von CO2 ab 1880 sehe ich nicht.

tommy3333
08.07.2011, 09:10
Und hier noch Daten, die garantiert von keinem Flughafen und keiner Klimaanlage verfälscht sind.
Arktische Eisbedeckung:
http://arctic-roos.org/observations/satellite-data/sea-ice/observation_images/ssmi_mdev_ice-area.png
Klimaskeptiker werden natürlich glasklar erkennen, daß es seit 2008 wieder eine Zunahme gibt.
Womit der Klimaschwindel endgültig entlarvt ist.


Wenn tommy333 die gleiche "Logik" anwendet wie hier (http://politikforen.net/showthread.php?86178-gewaltiger-Klimaschwindel-aufgeflogen-!!&p=4718068&viewfull=1#post4718068), wird er natürlich behaupten, dass seit 2007 keine Abnahme der Eisbedeckung stattgefunden hat.
Naja, Leugnerlogik eben.

Die Steigung der Regressionskurve für die Eisflächenmessdaten ist übrigens statistisch signifikant.

Der Grafik zufolge sollte die Eisbedeckung zwischen 1988 und 2008 um ca. 1 Mill. km² gesunken sein (rote Linie). Das entspräche knapp einer Fläche von Deutschland und Frankreich zusammen oder knapp der Hälfte Grönlands. Wie passen dann diese Zahlen mit diesen Fotos zusammen?

http://need-to-know.de/wp-content/uploads/2010/08/moncton2.jpg (http://need-to-know.de/?p=881)

Klopperhorst
08.07.2011, 09:13
2010 war das wärmste Jahr seit Beginn der Aufzeichnungen (trotz El Nina und Sonnenfleckenminimum) und damit wärmer als das El Nino-Jahr 1998 falls du es noch nicht mitbekommen hast.

Man muss sich schon die Details ansehen.

Schauen wir uns mal das Jahr 2010 im Durchschnitt (Monate Jan-Dez) an.

Es fehlen schon mal 9% der Erdoberfläche, die nicht meßtechnisch erfasst wurden.

http://img221.imageshack.us/img221/2834/hadcrut32010.gif

Neben dem kalten Pazifik (das ist kein LaNina-Ereignis mehr, es ist von Alaska bis Feuerland großflächig abgekühlt!) und dem kühlen südl. Golfstrom erkennt man einen Wärme-Cluster in Kanada.
Ohne diesen Wärme-Cluster wäre es eher ein durchschnittliches Jahr gewesen.

Die Erwärmung findet ausschließlich nördlich des 54. Breitengrades statt, und zwar seit Jahren!
Es ist hier offensichtlich eine lokale Klimaerwärmung in der Arktis, die den Gesamtdurchschnitt seit Jahren nach oben zieht.
Allerdings wird uns dies immer als globale Erwärmung verkauft, während es beispielsweise in Australien, wie auf der Analyse zu sehen, im Jahr 2010 deutlich kälter war als in der Vergleichsperiode.

---

Klopperhorst
08.07.2011, 10:57
Warum es ab 1976 extrem drehte, erkläre ich mir durch einen Rückkoppelungseffekt von ElNino Ereignissen.

Ausgehend vom sehr kalten Jahr 1976 baute sich im Pazifik ein extremer ElNino bis 1982/83 auf, danach eine Abkühlungsphase bis 1986, dann wieder ein extremer ElNino 1987, Abkühlung bis 1989, dann Aufschwingphasen unterbrochen vom Pinatubo bis zum extren ElNino 1997/98, erst danach dann ein hohes Niveau mit Wirbeleffekten.

Die drei 3 wichtigen ElNino-Ereignisse, die zweitversetzt eine Überlagerung bewirkten und die weltweite Temperatur aufschaukelten.

http://img195.imageshack.us/img195/8572/hadcrut31982.gif

http://img232.imageshack.us/img232/5819/hadcrut31987.gif

http://img846.imageshack.us/img846/3500/hadcrut31997.gif

---

Kongo Bongo
08.07.2011, 12:16
CO2 kommt nur zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vor, der anthropogene Anteil des CO2 liegt bei drei Prozent des Gesamt-CO2. Welchen Einfluss hätte demzufolge eine Reduktion von 10 oder 20 Prozent des anthropogenen CO2 auf den weltweiten CO2-Anteil in der Luft?

Syntrillium
08.07.2011, 12:54
hi,

ca. 0,000052 °C, dafür lohnt es sich schon Deutschland einer Diktatur und Deindustrialisierung zu unterwerfen, damit wir hier als Jäger und Sammler leben können!

mfg
Syntrillium
PS: oder vieleicht doch nicht? Und das Klima interessiert hier eigenlich nur die Skeptiker(Realisten).

Nikolaus
08.07.2011, 13:47
Ich sehe hier einen Anstieg ab 1990. Einen Zusammenhang mit dem Anstieg von CO2 ab 1880 sehe ich nicht.
Man sieht hier einen Anstieg seit 1969.

Der Zusammenhang zum CO² Anstieg besteht darin, daß beide ansteigen.

Einen Zusammenhang ab 1880 kann man hier logischerweise schon deswegen nicht erkennen....weil die Grafik erst 1955 beginnt.

Nikolaus
08.07.2011, 13:56
Welchen Einfluss hätte demzufolge eine Reduktion von 10 oder 20 Prozent des anthropogenen CO2 auf den weltweiten CO2-Anteil in der Luft?
Eine Reduktion des anthropogenen CO²-Ausstoßes um 10-20% hätte eine 10-20%ige Reduktion des anthropogenen Anteils an der Zunahme der C0²-Konzentration zur Folge. Und demzufolge eine entsprechende Reduktion des CO²-bedingten Anteils an der Erwärmung.

r2d2
08.07.2011, 14:14
CO2 kommt nur zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vor, der anthropogene Anteil des CO2 liegt bei drei Prozent des Gesamt-CO2.
Welches Gesamt-CO2, wenn täglich anthropogenes CO2 emitiert wird und ein nicht unbeträchtlicher Umsatz an CO2 durch den Kohlenstoffzyklus stattfindet?

Kongo Bongo
08.07.2011, 14:16
Eine Reduktion des anthropogenen CO²-Ausstoßes um 10-20% hätte eine 10-20%ige Reduktion des anthropogenen Anteils an der Zunahme der C0²-Konzentration zur Folge. Und demzufolge eine entsprechende Reduktion des CO²-bedingten Anteils an der Erwärmung.

Du scheinst ja ein besonders intelligenter Zeitgenosse zu sein.

Kongo Bongo
08.07.2011, 14:18
Welches Gesamt-CO2, wenn täglich anthropogenes CO2 emitiert wird und ein nicht unbeträchtlicher Umsatz an CO2 durch den Kohlenstoffzyklus stattfindet?

Nenn doch mal Zahlen und Fakten du Schwätzer.

r2d2
08.07.2011, 14:38
Nenn doch mal Zahlen und Fakten du Schwätzer.
Konkretisiere deine Behauptung bitte, dass sie verständlich wird, du Schwätzer.

Was soll das sein: das Gesamt-CO2? Meinst du damit, die CO2-Konzentation der Atmosphäre? Wenn ja, die welchen Jahres? In welchem Zeitrahmen wurden 3% anthropogenes CO2 der CO2-Konzentration der Atmosphäre hinzugefügt, oder waren die schon immer in der Atmosphäre?

Ohne diese zusätzlichen Angaben sind die von dir genannte Prozentzahlen nicht interpretierbar und das was du da geschrieben hast, kann man als Geschwätz bezeichnen.

Es ist nicht meine Aufgabe darüber zu spekulieren, was du mit deinem Geschwätz meinst.

Auch Zahlen die ich bringe, können von Klimaleugnern angezweifelt werden. Aber deine Zahlen sind wirklich nur dahingeschwafelte Zahlen ohne Aussagekraft, weil es statische Zahlen sind (und auch noch ohne Angabe der Zeitpunkts, wann sie gültig gewesen sein sollen), obwohl ein Veränderungsprozess beschrieben werden müsste.

Also, dann versuche ich es nochmal:
Welches Gesamt-CO2, wenn täglich anthropogenes CO2 emitiert wird und ein nicht unbeträchtlicher Umsatz an CO2 durch den Kohlenstoffzyklus stattfindet?

Nikolaus
08.07.2011, 14:40
Du scheinst ja ein besonders intelligenter Zeitgenosse zu sein.
Das Kompliment kann ich leider nicht zurückgeben.
Warum stellst Du eigentlich Fragen, wenn Du gar keine Antwort hören willst??

Kongo Bongo
08.07.2011, 14:43
Konkretisiere deine Behauptung bitte, dass sie verständlich wird, du Schwätzer.

Was soll das sein: das Gesamt-CO2? Meinst du damit, die CO2-Konzentation der Atmosphäre? Wenn ja, die welchen Jahres? In welchem Zeitrahmen wurden 3% anthropogenes CO2 der CO2-Konzentration der Atmosphäre hinzugefügt, oder waren die schon immer in der Atmosphäre?

Ohne diese zusätzlichen Angaben sind die von dir genannte Prozentzahlen nicht interpretierbar und das was du da geschrieben hast, kann man als Geschwätz bezeichnen.

Es ist nicht meine Aufgabe darüber zu spekulieren, was du mit deinem Geschwätz meinst.

Auch Zahlen die ich bringe, können von Klimaleugnern angezweifelt werden. Aber deine Zahlen sind wirklich nur dahingeschwafelte Zahlen ohne Aussagekraft, weil es statische Zahlen sind (und auch noch ohne Angabe der Zeitpunkts, wann sie gültig gewesen sein sollen), obwohl ein Veränderungsprozess beschrieben werden müsste.

Also, dann versuche ich es nochmal:
Welches Gesamt-CO2, wenn täglich anthropogenes CO2 emitiert wird und ein nicht unbeträchtlicher Umsatz an CO2 durch den Kohlenstoffzyklus stattfindet?

Was glaubst du denn wie schnell da eine Zunahme stattfindet. Anstatt den Stefan alles nachzuquatschen solltest du mal die Grundlagen der Physik zu Gemüte führen. Am besten anfangen beim Stoff 5. Klasse. Wenn ich schreibe soundsoviel beträgt der Anteil dann sind es die aktuellen Zahlen. Wenn du dich auskennen würdest. wäre dir der Anteil ja bekannt. Wer hier so vehemment die CO2 Reduktion fanatisch propagandiert, sollte doch zumindest die Kennzahlen wissen, wegen denen er so einen Aufstand macht. Aber klar, würden die CO2 Scharlatane diese Zahlen verbreiten, wie sie ihre Panikmache verbreiten, dann würden bloss alle mit dem Kopf schütteln und keinen Cent für ihre CO2 Abzocke locker machen. Als Geschwätz kann man nur deine vagen Andeutungen bezeichnen. "nicht unbeträchtlicher Anteil" Was ist beträchtlich und was ist unbeträchtlich. Alles nur Geschwätz.

Kongo Bongo
08.07.2011, 14:44
Das Kompliment kann ich leider nicht zurückgeben.
Warum stellst Du eigentlich Fragen, wenn Du gar keine Antwort hören willst??

Deine Antwort ist an Dämlichkeit nicht zu überbieten, an solche dämlichen Anworten hat niemand Bedarf.

Nikolaus
08.07.2011, 14:58
Deine Antwort ist an Dämlichkeit nicht zu überbieten, an solche dämlichen Anworten hat niemand Bedarf.

An was für Antworten hast Du Bedarf?

Meine Antwort war zwar richtig, aber wenn Du eine andere wünschst, gibst Du sie Dir am besten gleich selbst.

Du weißt ja wohl selbst am besten, was Du hören willst.

Nikolaus
08.07.2011, 15:00
Was glaubst du denn wie schnell da eine Zunahme stattfindet.
Was für eine Antwort willst Du hören?

r2d2
08.07.2011, 15:01
Was glaubst du denn wie schnell da eine Zunahme stattfindet. Anstatt den Stefan alles nachzuquatschen solltest du mal die Grundlagen der Physik zu Gemüte führen. Am besten anfangen beim Stoff 5. Klasse. Wenn ich schreibe soundsoviel beträgt der Anteil dann sind es die aktuellen Zahlen. Als geschwätz kann man nur deine vagen Andeutungen bezeichnen. "nicht unbeträchtlicher Anteil" Was ist beträchtlich und was ist unbeträchtlich. Alles nur Geschwätz.
Ich glaube nicht, ich kenne die Zahlen, du Schwätzer. Da du mir aber ohnehin wahrscheinlich nichts glaubst, solltest du mal selbst recherchieren.

Ich habe sehr verständliche Aussagen darüber getroffen, wieso deine Behauptungen uninterpretierbares Geschwätz sind, und was ihnen fehlt.

Keine Aussage ist auch eine Aussage. Du bist nur fähig desinformatives Geschwätz zu produzieren. Du kannst deine eigenen Zahlen nicht richtig interpretieren.

Du bist der Gläubige: du lieferst uninterpretierbare Zahlen und verlässt dich dann auf deine göttliche Eingebung in bezug auf die Geschwindigkeit mit der sich das CO2 in der Atmosphäre anreichert. Das wird übrigens gemessen. Um diesen Wert zu kennen muss man gar nichts rechnen. Die Zahlen sollten dir bekannt sein.

Die Frage ist nun allerdings: Wieviel von der Zunahme ist anthropogen und wieviel natürlich?

Wie schnell die Zunahme stattfindet, war schon wieder die falsche Frage. Und mir vorwerfen, ich verstünde nichts von Physik!

Kongo Bongo
08.07.2011, 15:09
Ich glaube nicht, ich kenne die Zahlen, du Schwätzer. Da du mir aber ohnehin wahrscheinlich nichts glaubst, solltest du mal selbst recherchieren.

Ich habe sehr verständliche Aussagen darüber getroffen, wieso deine Behauptungen uninterpretierbares Geschwätz sind, und was ihnen fehlt.

Keine Aussage ist auch eine Aussage. Du bist nur fähig desinformatives Geschwätz zu produzieren. Du kannst deine eigenen Zahlen nicht richtig interpretieren.

Du bist der Gläubige: du lieferst uninterpretierbare Zahlen und verlässt dich dann auf deine göttliche Eingebung in bezug auf die Geschwindigkeit mit der sich das CO2 in der Atmosphäre anreichert. Das wird übrigens gemessen. Um diesen Wert zu kennen muss man gar nichts rechnen. Die Zahlen sollten dir bekannt sein.

Die Frage ist nun allerdings: Wieviel von der Zunahme ist anthropogen und wieviel natürlich?

Wie schnell die Zunahme stattfindet, war schon wieder die falsche Frage. Und mir vorwerfen, ich verstünde nichts von Physik!

Ich habe die Zahlen genannt die gültig sind, du hast worthülsige Phrasen gemacht, die völlig unnütz da frei interpretierbar sind. Aber was anderes kommt auch nach 3 maliger Aufforderung wohl nicht von dir. Auf die Antwort welchen Einfluss die menschengemachte Menge CO2 nun auf die Temperatur haben soll, muss der interessierte Forist wohl noch Jahrhunderte warten.

r2d2
08.07.2011, 15:19
Ich habe die Zahlen genannt die gültig sind, du hast worthülsige Phrasen gemacht, die völlig unnütz da frei interpretierbar sind. Aber was anderes kommt auch nach 3 maliger Aufforderung wohl nicht von dir. Auf die Antwort welchen Einfluss die menschengemachte Menge CO2 nun auf die Temperatur haben soll, muss der interessierte Forist wohl noch Jahrhunderte warten.
Dann präzisiere doch endlich deine Zahlen unter Zuhilfenahme meiner Fragen, dass ich auch verstehen kann, was sie eigentlich bedeuten sollen. Es sind statische Zahlen. In welchem Zeitrahmen haben diese statischen Zahlen Gültigkeit, oder sind sie so ewig gültig wie eine Gottheit?

Wenn du darauf keine Antwort geben kannst, nehme ich an, dass du deine eigenen Zahlen nicht richtig interpretieren kannst. Vorher sehe ich mich nicht gezwungen irgendetwas selbst zu bringen.

Ist es für dich zuviel verlangt, wenn ich dich einmal bitte, deine eigenen Aussagen etwas präziser zu formulieren, dass sie auch von jemandem verstanden werden, der daran interessiert ist, zu verstehen, in welchem Zeitrahmen diese deine Aussage Gültigkeit hat.

Du argumentierst gerade wie ein Theologe.

GnomInc
08.07.2011, 15:21
Die Frage ist nun allerdings: Wieviel von der Zunahme ist anthropogen und wieviel natürlich?



Und nun sollte endlich mal das eigene Denken einsetzen !

1.Dieser Planet hat eine Geschichte. Ebenso seine Athmospäre.

2.Die Biospäre ist im Verlauf seiner Geschichte vermutlich mehrmals
entweder fast oder vollständig untergegangen.

3. Die Athmosphäre hat zig Zusammensetzungen und zig Zustände hinter sich.

4.Ist völlig unklar , welchen CO2 -Pegel die derzeitige Biospäre toleriert oder nicht - allenfalls werden Spekulationen angestellt und verkündet.

5.Ist die anthropogene Veränderungskomponente ein Schiss gegenüber etwa
einem fetten Vulkanausbruch a´La Toba etc - nehmt euch mal nicht so wichtig.

6. Wird aufgrund des derzeit weltweiten Wirtschaftslobbyismus sowieso
jede Klimapolitik lediglich nur ein Vorzeigemäntelchen bleiben.


Wollt ihr wirklich eine CO2 konservierende Politik - dann müsst ihre erstmal
eine Revolution gegen Finanz - und Wirtschaftslobbys durchziehen -
ihr Klimascheisser ...... :)):))


und viel Spass mit den US -Bomben !!!!;)

r2d2
08.07.2011, 15:25
Und nun sollte endlich mal das eigene Denken einsetzen !

1.Dieser Planet hat eine Geschichte. Ebenso seine Athmospäre.

2.Die Biospäre ist im Verlauf seiner Geschichte vermutlich mehrmals
entweder fast oder vollständig untergegangen.

3. Die Athmosphäre hat zig Zusammensetzungen und zig Zustände hinter sich.

4.Ist völlig unklar , welchen CO2 -Pegel die derzeitige Biospäre toleriert oder nicht - allenfalls werden Spekulationen angestellt und verkündet.

5.Ist die anthropogene Veränderungskomponente ein Schiss gegenüber etwa
einem fetten Vulkanausbruch a´La Toba etc - nehmt euch mal nicht so wichtig.

6. Wird aufgrund des derzeit weltweiten Wirtschaftslobbyismus sowieso
jede Klimapolitik lediglich nur ein Vorzeigemäntelchen bleiben.


Wollt ihr wirklich eine CO2 konservierende Politik - dann müsst ihre erstmal
eine Revolution gegen Finanz - und Wirtschaftslobbys durchziehen -
ihr Klimascheisser ...... :)):))


und viel Spass mit den US -Bomben !!!!;)
Wenn dem so ist, sollte Kongo Bongo lieber überhaupt keine Zahlen nennen, als religiöse Zahlen, die ewige Gültigkeit haben, Ihr Klimaleugner :P

Ich habe gar nichts behauptet. Ich habe nur Kongo Bongos Gottheit etwas hinterfragt. Mit durchaus verständlichen Fragen.

GnomInc
08.07.2011, 15:33
Wenn dem so ist, sollte Kongo Bongo lieber überhaupt keine Zahlen nennen, als religiöse Zahlen, die ewige Gültigkeit haben, Ihr Klimaleugner :P

Wer der angestrengten Klimahysterie skeptisch gegenübersteht , hat begriffen , dass mit Zahlenbasen argumentiert wird , die max. etwas mehr als 100 Jahre überblicken.


Daraus medial angeblich " sichere " Prognosen zu fertigen , ist ähnlich beweiskräftig , wie unsere Prognosen über die Überlichtraumfahrt.


Die Lächerlichkeit der angestrengten Angstdebatten ist offensichtlich.

Kongo Bongo
08.07.2011, 15:37
Dann präzisiere doch endlich deine Zahlen unter Zuhilfenahme meiner Fragen, dass ich auch verstehen kann, was sie eigentlich bedeuten sollen. Es sind statische Zahlen. In welchem Zeitrahmen haben diese statischen Zahlen Gültigkeit, oder sind sie so ewig gültig wie eine Gottheit?

Wenn du darauf keine Antwort geben kannst, nehme ich an, dass du deine eigenen Zahlen nicht richtig interpretieren kannst. Vorher sehe ich mich nicht gezwungen irgendetwas selbst zu bringen.

Ist es für dich zuviel verlangt, wenn ich dich einmal bitte, deine eigenen Aussagen etwas präziser zu formulieren, dass sie auch von jemandem verstanden werden, der daran interessiert ist, zu verstehen, in welchem Zeitrahmen diese deine Aussage Gültigkeit hat.

Du argumentierst gerade wie ein Theologe.

Meine Zahlen sind genau diejenigen aktuellen Zahlen welche das IPCC angibt. Wenn du der Meinung bist das IPCC argumentiert wie Theologen, dann will ich dir nicht widersprechen. Es tut mit nur irgendwie leid wie man solche CO2 Fantiker wie dich mit ihren eigenen Zahlen widerlegen kann und dann muss man dieses Häuflein Elend auch noch darüber aufklären.

r2d2
08.07.2011, 15:40
Und nun sollte endlich mal das eigene Denken einsetzen !

1.Dieser Planet hat eine Geschichte. Ebenso seine Athmospäre.
Das ist eine triviale Aussage.


2.Die Biospäre ist im Verlauf seiner Geschichte vermutlich mehrmals
entweder fast oder vollständig untergegangen.
Es gab Massensterben aber keinen vollständigen Untergang der Biosphäre. Insbesondere Mikroorganismen bekommt man nicht so schnell klein, wenn sie erstmal existieren. Die sind zäh.


3. Die Athmosphäre hat zig Zusammensetzungen und zig Zustände hinter sich.
Das ist ein Allgemeinplatz.


4.Ist völlig unklar , welchen CO2 -Pegel die derzeitige Biospäre toleriert oder nicht - allenfalls werden Spekulationen angestellt und verkündet.
Die Frage lenkt vom Thema ab, da es um die korrekte Bestimmung des CO2 - Zuwachses in der Atmosphäre geht (die misst man einfach) und darum, wieviel von dem Zuwachs anthropogen und wieviel natürlich ist.


5.Ist die anthropogene Veränderungskomponente ein Schiss gegenüber etwa
einem fetten Vulkanausbruch a´La Toba etc - nehmt euch mal nicht so wichtig.
Das ist ohne eine gute Begründung eine Glaubensaussage. Ausserdem vergleichst du Äpfel mit Birnen. Fette Vulkanausbrüche finden sporadisch statt, anthropogenes CO2 wird permanent emittiert. Mit der Zeitabhängigkeit scheinst es auch du nicht allzu genau zu nehmen.


6. Wird aufgrund des derzeit weltweiten Wirtschaftslobbyismus sowieso
jede Klimapolitik lediglich nur ein Vorzeigemäntelchen bleiben.
Das lenkt jetzt wieder vom Thema ab, das Thema war der Zuwachs an CO2 in der Atmosphäre. An dem ändert sich nämlich durch Wirtschaftlobbyismus nichts, wenn das scheinbar auch einige Klimaleugner glauben.

r2d2
08.07.2011, 15:42
Meine Zahlen sind genau diejenigen welche das IPCC angibt. Wenn du der Meinung bist das IPCC argumentiert wie Theologen, dann will ich dir nicht widersprechen. Es tut mit nur irgendwie leid wie man solche CO2 Fantiker wie dich mit ihren eigenen Zahlen widerlegen kann und dann muss man dieses Häuflein Elend auch noch darüber aufklären.
Die sind ziemlich verstümmelt. Der IPCC-Bericht ist online einsehbar. Wie wärs mit einer Quellenangabe um deine Behauptung zu präzisieren. Dann kann ich selber nachlesen und du kannst dir die Nennung eines Zeitrahmens sparen.

Kongo Bongo
08.07.2011, 15:44
Die sind ziemlich verstümmelt. Der IPCC-Bericht ist online einsehbar. Wie wärs mit einer Quellenangabe um deine Behauptung zu präzisieren. Dann kann ich selber nachlesen und du kannst dir die Nennung eines Zeitrahmens sparen.

Was für einen Zeitrahmen willst du denn bei 3% haben? Was glaubst du wie schnell sich 3% ändern? Man bist du eine Lachnummer. Such selbst du Experte im CO2

r2d2
08.07.2011, 15:59
Was für einen Zeitrahmen willst du denn bei 3% haben? Was glaubst du wie schnell sich 3% ändern? Man bist du eine Lachnummer. Such selbst du Experte im CO2
Du bist der Gläubige: du kannst nichtmal sagen, was diese 3% sind. Sind es die anthropogenen CO2-Emissionen, in Relation zu den natürlichen CO2-Emissionen im Jahr unter Nichtberücksichtigung der natürlichen CO2-Senken (hast du deine Aussage auf die Art verstümmelt?) oder sind es die anthropogenen Zuwächse und natürlichen Zuwächse von CO2 in der Atmosphäre?

Fällt es dir wirklich so schwer dich verständlich zu artikulieren, dass du ein paar Zahlen lieferst und dann, sobald man zu den Zahlen ein paar Nachfragen hat, den Schwanz einziehst?

tommy3333
08.07.2011, 16:02
Ich picke mir bei diesem Satz keine Rosinen heraus, sondern lasse ihn einfach so als Ganzes stehen. Weil er sehr deutlich zeigt, dass der böse Mikroklimaeffekt plötzlich in eine ganz andere Richtung gehen kann.

Eine Richtung, die aber offenbar niemand zuverlässig prognostizieren kann, wenn das niedrigstmögliche eben noch niedriger werden kann und das höchstmögliche noch höher. Nichts genaues weiß man eben nicht.

Kongo Bongo
08.07.2011, 16:03
Du bist der Gläubige: du kannst nichtmal sagen, was diese 3% sind. Sind es die anthropogenen CO2-Emissionen, in Relation zu den natürlichen CO2-Emissionen im Jahr unter Nichtberücksichtigung der natürlichen CO2-Senken (hast du deine Aussage auf die Art verstümmelt?) oder sind es die anthropogenen Zuwächse und natürlichen Zuwächse von CO2 in der Atmosphäre?

Fällt es dir wirklich so schwer dich verständlich zu artikulieren, dass du ein paar Zahlen lieferst und dann, sobald man zu den Zahlen ein paar Nachfragen hat, den Schwanz einziehst?


Ich kann nichts dafür, dass du zu blöd zum lesen bist. Von dir kommt nur piep piep piep wie von deinem Namensgeber.

Syntrillium
08.07.2011, 16:07
hi,

Alles was im IPCC-Bericht steht beruht auf Annahmen, nichts ist bewiesen, sie beziehen sich selbst auf sich selbst. Sie verstossen gegen Naturgesetzmäßigkeiten und wissen noch nicht einmal wie die Atmosphäre funktioniert, keine ahnung über die Wolkenbildung und ihre Aufgaben. Wahrscheinlich wissen die noch nicht einmal das die Wolken bis 90 km Höhe nachgewisen sind weil ihre Atmosphäre bei der Tropopause endet.
Uns wie die Meeresströmungen in der Tiefe funktionieren wissen sie auch nicht, das ist bei den AGW'lern ein Schwarzes Loch.

Klimawissenschaft ist keine Wissenschaft, nur noch Schamanismus, von der übelsten Sorte.

zur Abkühlung der Atmosphäre:
http://www.youtube.com/watch?v=AybBEuIpy44&feature=player_embedded


mfg
Syntrillium

tommy3333
08.07.2011, 16:08
Die angeblich besten Stationen liefern die angeblich falschesten Werte?
Wäre tatsächlich unlogisch.
Aber wo steht geschrieben, daß man in seiner Argumention logisch sein muß?

Logik ist was für kleinkarierte Spießer.

Ein echter Kritiker steht über solchen Banalitäten.

Geht es doch um ein hehres Ziel: Die Entlarvung des großen Klimaschwindels.


Was für eine sinnlose Erbsenzählerei! Da wird seit Jahren auf der Qualität der Messstationen herumgeritten, tausendfach Bildchen von Flughäfen und Parkplätzen und Messstationen neben Lüftungsschächten ins Netz gestellt, die zeigen sollen, wie böse, böse doch die NCDC ist. Und dann sowas?? Was für ein Schwachsinn!

(...)

Interssanterweise kommen andere Gruppen, die sich die Daten von surfacestations.org ebenfalls angesehen haben, zu einem ähnlichen Ergebnis: schlechte Messstationen zeigen einen geringeren Erwärmungstrend als gute Messstationen!
(...)
Dann lasst uns doch einfach noch viel mehr Flughäfen bauen, damit es wieder kälter wird. :lach: :lach: :lach:

Ach ja, wer Temperaturgenuigkeiten von Außenmessungen mit 10-tel Nachkommastellen Genauigkeit darstellt, ist nicht gerade dafür qualifiziert, anderen Erbsenzählerei vorzuwerfen.

Nikolaus
08.07.2011, 16:17
Auf die Antwort welchen Einfluss die menschengemachte Menge CO2 nun auf die Temperatur haben soll, muss der interessierte Forist wohl noch Jahrhunderte warten.
Keine Minute muß er warten, denn die Antwort wurde schon im 19. Jahrhundert gegeben, lange bevor ein einziger der "interessierten" (gibts die überhaupt??) Foris auf der Welt war.
Die Klimasensitivität von Kohlendioxid wird auf ca. 1,5-6° berechnet. Als wahrscheinlichster Mittelwert unter Berücksichtigung aller Rückkopplungseffekte gilt 3°.
Der menschliche Einfluß entspricht also seinem Anteil an der Erhöhung der CO²-Konzentration.

Nikolaus
08.07.2011, 16:30
[COLOR="red"]
4.Ist völlig unklar , welchen CO2 -Pegel die derzeitige Biospäre toleriert oder nicht - allenfalls werden Spekulationen angestellt und verkündet.

5.Ist die anthropogene Veränderungskomponente ein Schiss gegenüber etwa
einem fetten Vulkanausbruch a´La Toba etc - nehmt euch mal nicht so wichtig.
4. Die Biosphäre toleriert vielfach höhere höhere CO²-Konzentrationen als die heutigen. Das Leben an sich auf der Erde ist fast unauslöschbar.

5.Möglich. Ausbrüche von SuperVulkanen sind deswegen auch nicht zu befürworten. Aber leider nicht abzuwenden und hoffentlich nicht zu erwarten.

tommy3333
08.07.2011, 16:32
(...) Erstes Qualitätskriterium: nur Stationen werden verwendet, die eine Messperiodenüberlappung von mind. 20 Jahren mit einer benachbarten Station (innerhalb von 1200 km) haben.
Wie - nur eine? Innerhalb 1200 km? Aber sonst geht es Dir noch ganz gut (oder Hansen)? Wenn ich mit dem Auto von Thüringen 1200 km nach Süden fahre, dann bin ich an der Adria oder der Mitelmehrküste - und überquere dazu mal locker die Alpen. Wenn ich dagegen 1200 nach Norden fliege, dann bin ich in Skandinavien und überquere mal locker die Ostsee oder das Kattegat. Wenn ich 1200 km nach Osten fahre, dann bin ich in der Ukraine (Lvov). Und 1200 km westwärts bin ich in der Bretagne. Was meinst Du wohl wieviel Grad dazwischen die Temperaturgefälle sein können? Zehntel? Das ist doch kein Kriterium! Eigentlich sollten es mehr sein. Wenn es aber in der Praxis viele Stationen sind, die in diesem Umkreis liegen, dann ist es anderesherum wieder so, als würde man nur Fahrräder für den Straßenverkehr erlauben, die nicht schneller als 100 km/h fahren können.


Zweites Qualitätskriterum: Ausreisser (ca. 15%), die sich zu stark von benachbarten Messstationen unterscheiden, werden eliminiert.[/ Weitere Quality-Checks, wie Korrekturen für UHIE werden durchgeführt. (...)
Und wenn zufällig eine Station nur eine in Nachbarschaft von 1200 km Umkreis hat, und jene dann zufällig als Ausreißer "ausfällt", dann fällt erstere gleich mit aus oder wie? Da wundert mich schon fast nicht mehr, warum man mehrere Messtationen insbes. in Russland gerne ignoriert (anstatt dort neue dazu bauen zu lassen, wenn es so wenige sind - aber gut, das müsste ja Russland dann entscheiden u. bezahlen [Ironie an]... und die Flughäfen nicht vergessen :lach: - am besten innerhalb einer Enfernung von 1200 cm der Start- u. Landebahn zur Messstation :lach: [Ironie aus]).

Theoretiker... :rolleyes: Obelix würde wohl sagen: "Die spinnen, die Klimaheinis..."

Kongo Bongo
08.07.2011, 16:41
Keine Minute muß er warten, denn die Antwort wurde schon im 19. Jahrhundert gegeben, lange bevor ein einziger der "interessierten" (gibts die überhaupt??) Foris auf der Welt war.
Die Klimasensitivität von Kohlendioxid wird auf ca. 1,5-6° berechnet. Als wahrscheinlichster Mittelwert unter Berücksichtigung aller Rückkopplungseffekte gilt 3°.
Der menschliche Einfluß entspricht also seinem Anteil an der Erhöhung der CO²-Konzentration.

Na dann rechne mal vor und nenne den Temperaturanstieg, der angeblich für eine Katastrophe sorgen und Milliardenausgaben rechtfertigen soll.

r2d2
08.07.2011, 16:54
Ich kann nichts dafür, dass du zu blöd zum lesen bist. Von dir kommt nur piep piep piep wie von deinem Namensgeber.


CO2 kommt nur zu 0,038 Prozent in der Atmosphäre vor, der anthropogene Anteil des CO2 liegt bei drei Prozent des Gesamt-CO2. Welchen Einfluss hätte demzufolge eine Reduktion von 10 oder 20 Prozent des anthropogenen CO2 auf den weltweiten CO2-Anteil in der Luft?
Wann war der anthropogene CO2-Anteil in der Atmosphäre 0% (Dieser Zeitpunkt kann meinetwegen auch willkürlich gesetzt werden, ich brauche nur einen Bezugspunkt)? Wann betrug er in Relation zum Bezugspunkt 3%?

Ich hab gelesen und nachdem ich gelesen hatte eine Frage gestellt, die du nicht beantworten kannst, nicht willst oder was auch immer. Ich hab sie sogar mehrmals etwas umformuliert, um auszuschließen, dass du mich nicht verstehst.

Lass gut sein, Schwätzer!

Man kann fast überall nachlesen, wie das mit dem CO2-Zuwachs tatsächlich abläuft. Nur EIKE-Gläubige glauben an die ewig gültigen 3% anthropogenen Anteile an CO2 in der Atmosphäre, und können keinen Zeitrahmen nennen, in dem die 3% in die Atmosphäre gelangt sind.

Kongo Bongo
08.07.2011, 16:58
Wann war der anthropogene CO2-Anteil in der Atmosphäre 0% (Dieser Zeitpunkt kann meinetwegen auch willkürlich gesetzt werden, ich brauche nur einen Bezugspunkt)? Wann betrug er in Relation zum Bezugspunkt 3%?

Ich hab gelesen und nachdem ich gelesen hatte eine Frage gestellt, die du nicht beantworten kannst, nicht willst oder was auch immer. Ich hab sie sogar mehrmals etwas umformuliert, um auszuschließen, dass du mich nicht verstehst.

Lass gut sein, Schwätzer!

Man kann fast überall nachlesen, wie das mit dem CO2-Zuwachs tatsächlich abläuft. Nur EIKE-Gläubige glauben an die ewig gültigen 3% anthropogenen Anteile an CO2 in der Atmosphäre, und können keinen Zeitrahmen nennen, in dem die 3% in die Atmosphäre gelangt sind.

Ich habe schon mehrmals geschrieben wann, lern einfach mal lesen oder leck mich kreuzweise du Forentroll.

Bob.C
08.07.2011, 17:31
Wie - nur eine? Innerhalb 1200 km?

[dummes Zeug]


Komm, stell Dich doch nicht so dumm an. Das wirkt irgendwie peinlich. Ich habe Dir die Links zu dem Paper und den Stationen gegeben. Ich habe nicht vor, Dir das Paper vorzulesen, wenn es Dich interessiert, lies es selbst. Ansonsten schau Dir halt die Liste mit den Stationen an, dann weisst Du welche Stationen zwischen Thüringen und der Adria, oder Berlin und Oslo liegen.

kotzfisch
08.07.2011, 17:31
Die sogen.Qualitätskriterien von Bob bezüglich der Bodenstationen sind ja bereits zu Recht von Tommy in der Luft zerrissen worden.Absurd.

Wozu gibts Ballons und Satelliten?

tommy3333
08.07.2011, 17:34
Komm, stell Dich doch nicht so dumm an. Das wirkt irgendwie peinlich. Ich habe Dir die Links zu dem Paper und den Stationen gegeben. Ich habe nicht vor, Dir das Paper vorzulesen, wenn es Dich interessiert, lies es selbst. Ansonsten schau Dir halt die Liste mit den Stationen an, dann weisst Du welche Stationen zwischen Thüringen und der Adria, oder Berlin und Oslo liegen.

OK - dann noch mal das, was ich oben ergänzt habe: Dann ist das Kriterim so, als würde man nur Fahrräder für den Straßenverkehr zulassen, die nicht schneller als 100 km/h fahren können.

Interessant wird es aber in Gegenden zwischen Omsk und Novosibirsk oder zwischen Krasnojarsk und Irkutsk...

Baut Flughäfen...

Bob.C
08.07.2011, 17:41
OK - dann noch mal das, was ich oben ergänzt habe: Dann ist das Kriterim so, als würde man nur Fahrräder für den Straßenverkehr zulassen, die nicht schneller als 100 km/h fahren können.

Baut Flughäfen...

Du bist echt noch dümmer als ich gedacht habe.


The GISS analysis
specifies the temperature anomaly at a given location as the
weighted average of the anomalies for all stations located
within 1200 km of that point, with the weight decreasing
linearly from unity for a station located at that point to zero
for stations located 1200 km or farther from the point in
question.
Hansen and Lebedeff [1987] found that the correlation
of neighboring station temperature records had no significant
dependence on direction between the stations. They
also examined the sensitivity of analyzed global temperature
to the chosen limit for station radius of influence (1200 km).
The global mean temperature anomaly was insensitive to
this choice for the range from 250 to 2000 km. The main
effect is to make the global temperature anomaly map
smoother as the radius of influence increases. However,
global maps of temperature anomalies using a small radius of
influence are useful for detecting stations with a temperature
record that is inconsistent with stations in neighboring
regions. Thus, the GISS Web page provides results for
250 km as well as 1200 km.

Hansen and Lebedeff [1987] calculated an error
estimate due to incomplete spatial coverage of stations using
a global climate model that was shown to have realistic
spatial and temporal variations of temperature anomalies.
The average error was found by comparing global temperature
variations from the spatially and temporally complete
model fields with the results when the model was sampled
only at locations and times with measurements. Calculated
errors increased toward earlier times as the area covered by
stations diminished, with the errors becoming comparable in
magnitude to estimated global temperature changes at about
1880.
...
3.1. Meteorological Station Measurements
The source of monthly mean station measurements
for our current analysis is the Global Historical Climatology
Network (GHCN) version 2 of Peterson and Vose [1997],
which is available monthly from NCDC. GHCN includes
data from about 7000 stations. We use only those stations
that have a period of overlap with neighboring stations
(within 1200 km) of at least 20 years [see Hansen et al.,
1999, Figure 2], which reduces the number of stations
used in our analysis to about 6300.


Kein Mensch hat was von einer benachbarten Station innerhalb eines Radius von 1200 km geredet.

tommy3333
08.07.2011, 17:45
Du bist echt noch dümmer als ich gedacht habe.

(Zitat)

Kein Mensch hat was von einer benachbarten Station innerhalb eines Radius von 1200 km geredet.
Doch. Du:

Erstes Qualitätskriterium: nur Stationen werden verwendet, die eine Messperiodenüberlappung von mind. 20 Jahren mit einer benachbarten Station (innerhalb von 1200 km) haben.

http://www.politikforen.net/showthread.php?86178-gewaltiger-Klimaschwindel-aufgeflogen-!!&p=4719177&viewfull=1#post4719177

Das ist sogar eine und-Verknüpfung von 2 Bedingungen.

...und der Autor Deines Zitats offenbar auch:

(...) We use only those stations
that have a period of overlap with neighboring stations
(within 1200 km) of at least 20 years (...)

Wenn eine Station also keinen Nachbarn in 1200 km Entfernung hat, dann ist diese Region im Umkreis von 1200 km nicht repräsentiert. Wenn es dagegen so dicht ist wie in Europa, dann ist es so wie mit den Fahrrädern, die nicht schneller als 100 km/h sein dürfen.


Baut Flughäfen.

Bob.C
08.07.2011, 17:47
Die sogen.Qualitätskriterien von Bob bezüglich der Bodenstationen sind ja bereits zu Recht von Tommy in der Luft zerrissen worden.Absurd.

Wozu gibts Ballons und Satelliten?

Du hast noch nicht einmal im Ansatz verstanden, worum es überhaupt geht.

Bob.C
08.07.2011, 18:00
Das beantwortet aber nicht die Frage warum ausgerechnet und mit welcher Berechtigung nur 30 Jahre.

Du kannst auch 5-Jahresmittelwerte nehmen, dann sieht die Temperaturanomalie eben so aus:

http://tamino.files.wordpress.com/2011/05/giss.jpg?w=500&h=325


Eigentlich bräuchte man 1000 Jahre, um mit der mittelalt. Warmzeit und der kleinen Eiszeit wenigstens wenigsten eine Periodenlaänge enthalten zu haben.

Unsinn. Die Datenmenge muss lediglich gross genug sein, um ein Signal aus dem Rauschen herausfiltern zu können, wenn es denn vorhanden ist. Deswegen verwendet die Klimatologie jafür die Berechnung von Trends Mittelwerte aus 30 Jahren und eben nicht 8 Jahren, da letztere zu kurz wäre um Rauschen und Signal zu trennen. Wie man hier sehen kann:

http://www.realclimate.org/images/weather_vs_climate.jpg

Bei einer hinreichend grossen Datenmenge ist das Vorgehen simple Statistik. Nullhypothese: keine Erwärmung = Steigung der Regression gleich Null. Alternativhypothese: Erwärmung = Steigung ungleich Null. Nimm die Daten, mach die Regression, berechne Konfidenzintervalle für den Steigungsparameter, schau ob sie signifikant ist. Punkt. Dann brauchst Du dich nicht mehr weiter verzweifelt an Deinem cherrygepickten Rauschen von 1998 festzukrallen.

Bob.C
08.07.2011, 18:07
Wenn eine Station also keinen Nachbarn in 1200 km Entfernung hat, dann ist diese Region im Umkreis von 1200 km nicht repräsentiert. Wenn es dagegen so dicht ist wie in Europa, dann ist es so wie mit den Fahrrädern, die nicht schneller als 100 km/h sein dürfen.

Genau das steht da eben nicht.

tommy3333
08.07.2011, 18:09
Du kannst auch 5-Jahresmittelwerte nehmen, dann sieht die Temperaturanomalie eben so aus:

http://tamino.files.wordpress.com/2011/05/giss.jpg?w=500&h=325



Unsinn. Die Datenmenge muss lediglich gross genug sein, um ein Signal aus dem Rauschen herausfiltern zu können, wenn es denn vorhanden ist. Deswegen verwendet die Klimatologie ja Zeitspannen von 30 Jahren und eben nicht 8 Jahre, da letztere zu kurz wäre um Rauschen und Signal zu trennen. Wie man hier sehen kann:

http://www.realclimate.org/images/weather_vs_climate.jpg

Bei einer hinreichend grossen Datenmenge ist das Vorgehen simple Statistik. Nullhypothese: keine Erwärmung = Steigung der Regression gleich Null. Alternativhypothese: Erwärmung = Steigung ungleich Null. Nimm die Daten, mach die Regression, berechne Konfidenzintervalle für den Steigungsparameter, schau ob sie signifikant ist. Punkt. Dann brauchst Du dich nicht mehr weiter verzweifelt an Deinem cherrygepickten Rauschen von 1998 festzukrallen.

Es geht nicht nur um das Rauschen. Es geht genauso um natürliche Zyklen. Oder wie willst Du sonst feststellen, wie hoch denn nun der Anteil des Menschen sein soll. Eine Frage, die Klimapolitiker offenbar mit "All In" beantworten (wollen) und keine bessere Approximationsmöglichkeit sehen als eine Gerade.


Baut Flughäfen.

tommy3333
08.07.2011, 18:12
Die sogen.Qualitätskriterien von Bob bezüglich der Bodenstationen sind ja bereits zu Recht von Tommy in der Luft zerrissen worden.Absurd.

Wozu gibts Ballons und Satelliten?
Ballons sind ja "nur" für das Wetter ... und Satelliten "nur" zur Handyortung und GPS. :ironie:

tommy3333
08.07.2011, 18:13
Genau das steht da eben nicht.

Das ist aber der logische Schluss aus dem, was da steht.


Baut Flughäfen.

Bob.C
08.07.2011, 18:18
Es geht nicht nur um das Rauschen. Es geht genauso um natürliche Zyklen. Oder wie willst Du sonst feststellen, wie hoch denn nun der Anteil des Menschen sein soll. Eine Frage, die Klimapolitiker offenbar mit "All In" beantworten (wollen) und keine bessere Approximationsmöglichkeit sehen als eine Gerade.

1998 hat im linearen Modell (Regression) verglichen mit dem dazugehörigen Trendlinienpunkt ein aussergewöhnlich grosses Residuum. Wenn Du Erwärmung an einem Vergleich mit diesem Datenpunkt festmachst, ist das Cherrypickerei mit Fokus auf Rauschen.

Abgesehen davon müsstest Du mir mal erklären, wie es denn sein kann, dass die Berechnung der globalen Temperaturanomalie aufgrund von Bodenmessstationen so schlecht sein kann, wenn die Trends der bodennahen Messungen mit denen der Satellitenmessungen übereinstimmen? Erbsenzählerei?

http://tamino.files.wordpress.com/2011/01/all5raw.jpg?w=500&h=325

http://tamino.wordpress.com/2011/01/20/how-fast-is-earth-warming/


Baut Flughäfen. Soll das irgendwie witzig sein?

Bob.C
08.07.2011, 18:19
Das ist aber der logische Schluss aus dem, was da steht.


Naja, so wie ich Dein "logisches" Denken hier kennengelernt habe, wundert mich jetzt nichts mehr.

Nikolaus
08.07.2011, 18:24
Na dann rechne mal vor und nenne den Temperaturanstieg, der angeblich für eine Katastrophe sorgen und Milliardenausgaben rechtfertigen soll.
Mal ganz davon abgesehen, daß jede Rechnung, die mehr als die Grundrechenarten beinhaltet, Deinen Intellekt gnadenlos überfordern würde-

Aus welchem Grund oder mit welcher Veranlassung sollte ich Dir irgendetwas vorrechnen??

r2d2
08.07.2011, 18:25
Ich habe schon mehrmals geschrieben wann, lern einfach mal lesen oder leck mich kreuzweise du Forentroll.
Ich hab gelesen und bei deiner Aussage fehlt etwas: eine Zeitangabe, du Schwätzer. Und ich kann deine Aussage noch so oft lesen, die Zeitangabe wird nicht plötzlich sichtbar.

Und du bist dir nicht einmal zu schade die Aussagen des IPCC falsch wiederzugeben, um deine Desinformation und dein Geschwätz weiterzuverbreiten du EIKE-Nachplapperer.

So wie du die Aussage formuliert hast, waren seit die Welt besteht 3% anthropogener CO2-Anteil in der Atmosphäre, auch schon vor der Evolution des Menschen.

Vielleicht meinst du, das durch Analyse der Luft in der Atmosphäre festgestellt wurde (z. B.: durch Bestimmung der aktuellen Kohlenstoffisotope in der Atmosphäre, dass im Jahr 2010, etwa 3% CO2 mit fossilem Kohlenstoffatom in der Atmosphäre waren)

Dann wären Zeitangaben tatsächlich überflüssig. Aber nein, auch eine solche Präzisierung kommt nicht von dir. Was dein Geschwätz überhaupt aussagen soll, das kannst du scheinbar selbst nicht näher erklären.

Es sind einfach halbfertige Aussagen, die ich nun deuten könnte, wie die Bibel. Ich kann aber den EIKE-Jünger, der sie geäußert hat, noch konkret fragen, was er damit eigentlich gemeint hat. Nur scheint er es selbst nicht zu wissen, was seinen Meister überhaupt zur Äußerung eines solchen Geschwätzes veranlasst hat, das er nachplappert: außer Desinformation zu betreiben.

Nikolaus
08.07.2011, 18:27
Wozu gibts Ballons und Satelliten?
Um Messungen durchzuführen, die vom Boden aus nicht möglich oder zu aufwendig sind, und um die Qualität von Bodenmessungen zu überprüfen.

Bob.C
08.07.2011, 18:27
Es geht genauso um natürliche Zyklen. Oder wie willst Du sonst feststellen, wie hoch denn nun der Anteil des Menschen sein soll. Eine Frage, die Klimapolitiker offenbar mit "All In" beantworten (wollen) und keine bessere Approximationsmöglichkeit sehen als eine Gerade.


Ja, die lieben Zyklen. Das ist auch so ein Lieblingsthema von unseren pseudowissenschaftlichen Rechenkünstlern aus der Leugnerecke (siehe z.B. hier Taminos Abrechnung mit einem Zylklenfan der von WUWT gefeatured wurde: http://tamino.wordpress.com/2011/06/02/frankly-not/). Da werden allenthalben "natürliche Zyklen" gefunden, egal ob da nun eine Physik dahintersteckt oder nicht. Am Ende ist das alles Müll, der keinem statistischen Test standhält. Pseudowissenschaft eben.

Kongo Bongo
08.07.2011, 18:29
Mal ganz davon abgesehen, daß jede Rechnung, die mehr als die Grundrechenarten beinhaltet, Deinen Intellekt gnadenlos überfordern würde-

Aus welchem Grund oder mit welcher Veranlassung sollte ich Dir irgendetwas vorrechnen??


Du vertrittst doch hier die Notwendigkeit der CO2 Reduktion. Untermauere diese angebliche Notwendigkeit mit der entsprechenden Temperatur. Da du es nicht tust, kann man daraus schließen, dass du mit einer solchen Rechnung intellektuell gnadenlos überfordert bist oder dass die Zahl so lächerlich gering ist, dass du dich nicht traust, sie hier zu nennen.

Kongo Bongo
08.07.2011, 18:31
Ich hab gelesen und bei deiner Aussage fehlt etwas: eine Zeitangabe, du Schwätzer. Und ich kann deine Aussage noch so oft lesen, die Zeitangabe wird nicht plötzlich sichtbar.

Und du bist dir nicht einmal zu schade die Aussagen des IPCC falsch wiederzugeben, um deine Desinformation und dein Geschwätz weiterzuverbreiten du EIKE-Nachplapperer.

So wie du die Aussage formuliert hast, waren seit die Welt besteht 3% anthropogener CO2-Anteil in der Atmosphäre, auch schon vor der Evolution des Menschen.

Vielleicht meinst du, das durch Analyse der Luft in der Atmosphäre festgestellt wurde (z. B.: durch Bestimmung der aktuellen Kohlenstoffisotope in der Atmosphäre, dass im Jahr 2010, etwa 3% CO2 mit fossilem Kohlenstoffatom in der Atmosphäre waren)

Dann wären Zeitangaben tatsächlich überflüssig. Aber nein, auch eine solche Präzisierung kommt nicht von dir. Was dein Geschwätz überhaupt aussagen soll, das kannst du scheinbar selbst nicht näher erklären.

Es sind einfach halbfertige Aussagen, die ich nun deuten könnte, wie die Bibel. Ich kann aber den EIKE-Jünger, der sie geäußert hat, noch konkret fragen, was er damit eigentlich gemeint hat. Nur scheint er es selbst nicht zu wissen, was seinen Meister überhaupt zur Äußerung eines solchen Geschwätzes veranlasst hat, das er nachplappert: außer Desinformation zu betreiben.

Du kannst noch so oft behaupten, dass ich keine Zeitangabe gemacht habe. Sie steht ja im Forum nachlesbar da. Dass jetzt schon der offizielle IPCC Bericht von EIKE Jüngern beeinflusst sein soll, halte ich für eine üble Verleumdung.

tommy3333
08.07.2011, 18:32
1998 hat im linearen Modell (Regression) verglichen mit dem dazugehörigen Trendlinienpunkt ein aussergewöhnlich grosses Residuum. Wenn Du Erwärmung an einem Vergleich mit diesem Datenpunkt festmachst, ist das Cherrypickerei mit Fokus auf Rauschen.

Abgesehen davon müsstest Du mir mal erklären, wie es denn sein kann, dass die Berechnung der globalen Temperaturanomalie aufgrund von Bodenmessstationen so schlecht sein kann, wenn die Trends der bodennahen Messungen mit denen der Satellitenmessungen übereinstimmen? Erbsenzählerei?

http://tamino.files.wordpress.com/2011/01/all5raw.jpg?w=500&h=325

http://tamino.wordpress.com/2011/01/20/how-fast-is-earth-warming/
Dir ist aber schon nicht entgangen, dass die Daten aus Bodenstationen höhere Anomalien zeigen als die Satellitendaten? Und dass 2 der 3 Kurven aus Bodenstationen 2005 zum wärmsten Jahr des Aufzeichnungsintervalls machen? UNd welche Schlüsse ziehen wir daraus? Welcher Anteil davon ist denn nun menschlichen und welcher natürlichen Ursprungs, hmmm? Oder sagen wir da einfach wieder "All In"?


Soll das irgendwie witzig sein?
Na, was denkst Du denn? Ich kann mich noch erinnern, das jemand behauptete, die Bodenstationen in Flughafennähe (z.B. Frankfurt) lieferten so "zuverlässige" Daten. Das las sich dann so:

Ergebnis: schlechte Messstationen zeigen einen geringeren Erwärmungstrend als gute Messstationen!

In der DDR nannte man sowas "Dialektik". Also die schlecht gelegenen Messtationen (wie an Flughäfen) zeigten einen geringeren Erwärmungstrend als die gut gelegenen - also klassifizieren wir die schlecht gelegenen eben als "gut" ein. Dann lasst und doch also einfach noch mehr Flughäfen in die Nähe von Messstationen bauen, vielleicht werden dann die Messtationen dort auch besser und vielleicht wird es dann dort auch kälter...

Also: Baut Flughäfen gegen die globale Erwärumg. :lach: :lach: :lach:

Bob.C
08.07.2011, 18:45
Dir ist aber schon nicht entgangen, dass die Daten aus Bodenstationen höhere Anomalien zeigen als die Satellitendaten? Und dass 2 der 3 Kurven aus Bodenstationen 2005 zum wärmsten Jahr des Aufzeichnungsintervalls machen?

Oh Mann! Liest Du eigentlich auch mal was? Die Datenreihen verwenden unterschiedliche Baselines. Steht alles in der Beschreibung zu der Grafik. Den Link hab ich Dir gegeben. Vorlesen muss ich es Dir nicht, oder?


The GISS and NCDC data show 2010 tied for hottest year with 2005, while HadCRU, RSS, and UAH still have 1998 as the hottest year on record. The reason they’re offset from each other is, of course, that they’re all using a different baseline (i.e., a different “zero point” for temperature). After we remove the estimated influence of exogenous factors, we’ll use the same baseline (1980.0 to 2010.0) for all 5 data sets.

http://tamino.wordpress.com/2011/01/20/how-fast-is-earth-warming/

Falls Du jetzt damit kommen willst, dass das irgendwie die Interpretation verändert: NEIN, die Wahl der Basisperiode hat KEINEN Einfluss auf die Trendberechnung. Und um die geht es hier, nicht um die absoluten Anomaliewerte.


Na, was denkst Du denn? Ich kann mich noch erinnern, das jemand behauptete, die Bodenstationen in Flughafennähe (z.B. Frankfurt) lieferten so "zuverlässige" Daten. Das las sich dann so:


Ergebnis: schlechte Messstationen zeigen einen geringeren Erwärmungstrend als gute Messstationen!

Das ist das Ergebnis, welches Deine Leugnerfreunde Watts und Pielke mit ihrem tollen surfacesstations.org-Projekt herausgefunden haben. Wenn es jemandem peinlich sein sollte, dann denen.


In der DDR nannte man sowas "Dialektik". Also die schlecht gelegenen Messtationen (wie an Flughäfen) zeigten einen geringeren Erwärmungstrend als die gut gelegenen - also klassifizieren wir die schlecht gelegenen eben als "gut" ein. Dann lasst und doch also einfach noch mehr Flughäfen in die Nähe von Messstationen bauen, vielleicht werden dann die Messtationen dort auch besser und vielleicht wird es dann dort auch kälter...


Du hast es nicht kapiert. Die Messtationen an den Flughäfen gehören zu den qualitativ hochwertigen Stationen (Rank 1 und 2), weil sie genau die Kriterien erfüllen, die gute Messstationen erfüllen sollen:


Class 1 (CRN1)- Flat and horizontal ground surrounded by a clear surface with a slope below 1/3 (<19deg). Grass/low vegetation ground cover <10 centimeters high. Sensors located at least 100 meters from artificial heating or reflecting surfaces, such as buildings, concrete surfaces, and parking lots. Far from large bodies of water, except if it is representative of the area, and then located at least 100 meters away. No shading when the sun elevation >3 degrees.

Class 2 (CRN2) - Same as Class 1 with the following differences. Surrounding Vegetation <25 centimeters. No artificial heating sources within 30m. No shading for a sun elevation >5deg.

Du lachst die ganze Zeit über etwas, was Du gar nicht kapiert hast. Oh Mann...

tommy3333
08.07.2011, 18:47
Ja, die lieben Zyklen. Das ist auch so ein Lieblingsthema von unseren pseudowissenschaftlichen Rechenkünstlern aus der Leugnerecke (siehe z.B. hier Taminos Abrechnung mit einem Zylklenfan der von WUWT gefeatured wurde: http://tamino.wordpress.com/2011/06/02/frankly-not/). Da werden allenthalben "natürliche Zyklen" gefunden, egal ob da nun eine Physik dahintersteckt oder nicht. Am Ende ist das alles Müll, der keinem statistischen Test standhält. Pseudowissenschaft eben.

Wenn bspw. Zyklen existieren, dann würde sich zur Analyse der Daten mglw. auch eine Fourier-Analyse anbieten. Die Fourier-Analyse wird in der Praxis sehr häufig bei periodischen Vorgängen angewendet (Tontechnik, EKG, Wellenmechanik). Man bräuchte dann in der Klimaanlyse eine längerfistige Reihe mit Jahresdurchschnittswerten (um jahreszeitl. Schwankungen mögl. menschl. Einflüsse herauszufiltern). Wenn der natürliche Einfluss nun durch Zyklen bestimmt sein sollte, dann sollte sich der Trend aus den Klimamessdaten der Jahresdurchschnitte zerlegen lassen in einem natürlichen Einfluss periodischen Verlaufs und einem Rest menschlichen Einflusses. Unter dem Vorbehalt der zyklischen Eigenschaften natürlicher Einflüsse (langfristige Schwanken deuten darauf jedoch hin) wäre es so genauer möglich, den Klimatrend und seinen menschl. Einfluss zu analysieren und genauere Prognosen abgeben (anstelle einer plumpen Approximationsgerade). Das nur mal eine Idee von mir persönlich. Das einzige Problem dabei ist nur die Qualität sehr langfristiger Daten.


Baut Flughäfen.

r2d2
08.07.2011, 18:48
Mal ganz davon abgesehen, daß jede Rechnung, die mehr als die Grundrechenarten beinhaltet, Deinen Intellekt gnadenlos überfordern würde-

Aus welchem Grund oder mit welcher Veranlassung sollte ich Dir irgendetwas vorrechnen??
Das war Beitrag 7223 in diesem Themenstrang. Und immer noch wird hier ganz extremer Schwachsinn behauptet.

Einem jeden, der auch nur ein klein wenig vom kaufmännischen Rechnen versteht, ist bekannt, dass es Umsatz, Einahmen, Ausgaben, Gewinn oder Verlust gibt und Gewinn oder Verlust zeitabhängig sind. Das reicht, obwohl es noch eine Vielzahl anderer Indizien gibt, um auszurechnen, dass der derzeitige CO2-Anstieg in der Atmosphäre komplett anthropogen verursacht ist, weil der "Gewinn" kleiner ist als die "Einnahmen aus anthropogenen CO2-Quellen" und es keine anthropogenen CO2-Senken gibt. Nur zusätzliche CO2-Quellen, die anthropogene Ursachen haben und die es vor der Industrialisierung noch nicht gab, werden als anthropogene Quellen bezeichnet.

Beim Thema Temperatur lohnt es sich wirklich nicht, jemandem etwas vorzurechnen, der auch noch heute, nach sovielen Jahren, wie das Thema nun schon medialer Gesprächsstoff ist, noch nicht einmal das auf die Reihe bekommt.

Das mit der Temperatur ist nun nämlich tatsächlich etwas schwieriger.

Kongo Bongo
08.07.2011, 18:53
Das war Beitrag 7223 in diesem Themenstrang. Und immer noch wird hier ganz extremer Schwachsinn behauptet.

Einem jeden, der auch nur ein klein wenig vom kaufmännischen Rechnen versteht, ist bekannt, dass es Umsatz, Einahmen, Ausgaben, Gewinn oder Verlust gibt und Gewinn oder Verlust zeitabhängig sind. Das reicht, obwohl es noch eine Vielzahl anderer Indizien gibt, um auszurechnen, dass der derzeitige CO2-Anstieg in der Atmosphäre komplett anthropogen verursacht ist, weil der "Gewinn" kleiner ist als die "Einnahmen aus anthropogenen CO2-Quellen" und es keine anthropogenen CO2-Senken gibt. Nur zusätzliche CO2-Quellen, die anthropogene Ursachen haben und die es vor der Industrialisierung noch nicht gab, werden als anthropogene Quellen bezeichnet.

Beim Thema Temperatur lohnt es sich wirklich nicht, jemandem etwas vorzurechnen, der auch noch heute, nach sovielen Jahren, wie das Thema nun schon medialer Gesprächsstoff ist, noch nicht einmal das auf die Reihe bekommt.

Das mit der Temperatur ist nun nämlich tatsächlich etwas schwieriger.

Du bist also auch nicht in der Lage den Temperaturanstieg zu nennen, wegen dem du so einen Aufstand machst.

Bob.C
08.07.2011, 18:58
Und dass 2 der 3 Kurven aus Bodenstationen 2005 zum wärmsten Jahr des Aufzeichnungsintervalls machen?

Was ist daran neu?

Nikolaus
08.07.2011, 19:18
Du vertrittst doch hier die Notwendigkeit der CO2 Reduktion. Untermauere diese angebliche Notwendigkeit mit der entsprechenden Temperatur. Da du es nicht tust, kann man daraus schließen, dass du mit einer solchen Rechnung intellektuell gnadenlos überfordert bistSelbstverständlich bin ich gnadenlos überfordert, die Folgen einer Klimaerwärmung auch nur annähernd zu beziffern. Nicht einmal die direkten für Land- und Forstwirtschaft und Fischerei. Geschweige denn die indirekten in Form von Hungersnöten, Kriegen und Bürgerkriegen und Flüchtlingswellen.

Kongo Bongo
08.07.2011, 20:08
Selbstverständlich bin ich gnadenlos überfordert, die Folgen einer Klimaerwärmung auch nur annähernd zu beziffern. Nicht einmal die direkten für Land- und Forstwirtschaft und Fischerei. Geschweige denn die indirekten in Form von Hungersnöten, Kriegen und Bürgerkriegen und Flüchtlingswellen.

Du sollst nicht die Folgen, sondern den Temperaturanstieg nennen, der durch das anthropogene CO2 angeblich verursacht wird und die Verminderung der Temperatur die durch die Reduktion von 10-20% des anthropogenen CO2s angeblich erreicht wird. Das ist ja wohl das mindeste was man nennen muss, wenn man diese These vertritt. Da du nun seit Dutzenden beiträgen um diese Nennung herumdrückst, kann man wohl mit Recht von deiner Unfähigkeit und deinem Unwissen ausgehen. Don Quixote kommt mir da in den Sinn.

r2d2
08.07.2011, 20:19
Du kannst noch so oft behaupten, dass ich keine Zeitangabe gemacht habe. Sie steht ja im Forum nachlesbar da. Dass jetzt schon der offizielle IPCC Bericht von EIKE Jüngern beeinflusst sein soll, halte ich für eine üble Verleumdung.

Meinst du damit beispielsweise diese "Zeitangabe"?


Was für einen Zeitrahmen willst du denn bei 3% haben? Was glaubst du wie schnell sich 3% ändern? Man bist du eine Lachnummer. Such selbst du Experte im CO2

oder diese?

Meine Zahlen sind genau diejenigen aktuellen Zahlen welche das IPCC angibt. Wenn du der Meinung bist das IPCC argumentiert wie Theologen, dann will ich dir nicht widersprechen. Es tut mit nur irgendwie leid wie man solche CO2 Fantiker wie dich mit ihren eigenen Zahlen widerlegen kann und dann muss man dieses Häuflein Elend auch noch darüber aufklären.
Bei deinen Zahlen fehlt die Zeitangabe, du verstümmelst den IPCC-Bericht

oder diese Zeitangabe, die die Zeitangabe zu einem ewig gültigen Sachverhalt erklärt?

Ich habe die Zahlen genannt die gültig sind, du hast worthülsige Phrasen gemacht, die völlig unnütz da frei interpretierbar sind. Aber was anderes kommt auch nach 3 maliger Aufforderung wohl nicht von dir. Auf die Antwort welchen Einfluss die menschengemachte Menge CO2 nun auf die Temperatur haben soll, muss der interessierte Forist wohl noch Jahrhunderte warten.

oder diese?

Was glaubst du denn wie schnell da eine Zunahme stattfindet. Anstatt den Stefan alles nachzuquatschen solltest du mal die Grundlagen der Physik zu Gemüte führen. Am besten anfangen beim Stoff 5. Klasse. Wenn ich schreibe soundsoviel beträgt der Anteil dann sind es die aktuellen Zahlen. Wenn du dich auskennen würdest. wäre dir der Anteil ja bekannt. Wer hier so vehemment die CO2 Reduktion fanatisch propagandiert, sollte doch zumindest die Kennzahlen wissen, wegen denen er so einen Aufstand macht. Aber klar, würden die CO2 Scharlatane diese Zahlen verbreiten, wie sie ihre Panikmache verbreiten, dann würden bloss alle mit dem Kopf schütteln und keinen Cent für ihre CO2 Abzocke locker machen. Als Geschwätz kann man nur deine vagen Andeutungen bezeichnen. "nicht unbeträchtlicher Anteil" Was ist beträchtlich und was ist unbeträchtlich. Alles nur Geschwätz.

oder diese?

Nenn doch mal Zahlen und Fakten du Schwätzer.

Schwätzer und Lügner!

Ich wäre ja schon mit eine Zeitangabe, die man auf einer EIKE-Seite in Bezug auf die 3% findet zufrieden, aber es kommt nicht als Geschwätz und nun sogar noch Lügen.

Kongo Bongo
08.07.2011, 20:24
Meinst du damit beispielsweise diese "Zeitangabe"?



oder diese?

Bei deinen Zahlen fehlt die Zeitangabe, du verstümmelst den IPCC-Bericht

oder diese Zeitangabe, die die Zeitangabe zu einem ewig gültigen Sachverhalt erklärt?


oder diese?


oder diese?


Schwätzer und Lügner!

Was an aktuell verstehst du nicht? Es ist die aktuelle IPCC Zahl. Da das IPCC keine neue veröffentlicht hat, obwohl sie von erhöhten Zahlen profitiert, spricht Bände. Natürlich interessiert dich noch die 5. Nachkommastelle die sich inzwischen geändert hat, du willst nicht bloß rumtrollen, ist klar.

r2d2
08.07.2011, 20:31
Was an aktuell verstehst du nicht? Es ist die aktuelle IPCC Zahl. Da das IPCC keine neue veröffentlicht hat, obwohl sie von erhöhten Zahlen profitiert, spricht Bände. Natürlich interessiert dich noch die 5. Nachkommastelle die sich inzwischen geändert hat, du willst nicht bloß rumtrollen, ist klar.
Nein, es sind deine Zahlen! Es ist deine Behauptung, dass sie aus dem IPCC-Bericht stammen, was Quatsch ist, da sie nur dann aus dem IPCC-Bericht stammen können, wenn du den IPCC-Bericht absichtlich uminterpretierst.

Und deine Behauptung, dass du deine Zahlen präzisiert hättest, indem du hier im Forum einen zeitlichen Rahmen genannt hättest, in dem die 3% anthropogener CO2-Gehalt der Atmosphäre entstanden wären, ist eine Lüge, nicht einmal nur bedeutungsloses Geschwätz mehr.

Kongo Bongo
08.07.2011, 20:36
Nein, es sind deine Zahlen! Es ist deine Behauptung, dass sie aus dem IPCC-Bericht stammen, was Quatsch ist, da sie nur dann aus dem IPCC-Bericht stammen können, wenn du den IPCC-Bericht absichtlich uminterpretierst.

Und deine Behauptung, dass du deine Zahlen präzisiert hättest, indem du hier im Forum einen zeitlichen Rahmen genannt hättest, in dem die 3% anthropogener CO2-Gehalt der Atmosphäre entstanden wären, ist eine Lüge, nicht einmal nur bedeutungsloses Geschwätz mehr.

Ach du kennst nichtmal die IPCC Zahlen, das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Auf welche Daten berufst du dich hier überhaupt in diesem Thread als Anti-CO2-Knilch, wenn nicht auf diejenigen des offiziellen CO2-Panik-Instituts?

r2d2
08.07.2011, 20:41
Ach du kennst nichtmal die IPCC Zahlen, das schlägt doch dem Fass den Boden aus. Auf welche Daten berufst du dich hier überhaupt in diesem Thread als Anti-CO2-Knilch, wenn nicht auf diejenigen des offiziellen CO2-Panik-Instituts?
Es geht nur begrenzt um die IPCC-Zahlen. Sondern um deine Behauptung, dass deine Zahlen aus dem IPCC-Bericht stammen. Und wenn du einen Link auf die konkrete Stelle setzt, wo du deine Zahlen herhast, die angeblich mit den IPCC-Zahlen übereinstimmen, dann können wir weiterreden.

Dann kann ich nachweisen, dass du nicht nur ein Lügner bist, was deine Behauptungen angeht, in Bezug auf das, was du hier im Forum geschrieben hast, sondern auch, wie du oder EIKE Aussagen des IPCC verfälschen.

Aber solange du dich weigerst, deine Quellen preiszugeben, insbesondere deswegen, weil IPCC-Berichte ja öffentlich zur Verfügung stehen und sehr leicht zu verlinken sind, bist du ein ziemlich erbärmlicher Schwätzer und Lügner in meinen Augen.

Kongo Bongo
08.07.2011, 20:58
Es geht nur begrenzt um die IPCC-Zahlen. Sondern um deine Behauptung, dass deine Zahlen aus dem IPCC-Bericht stammen. Und wenn du einen Link auf die konkrete Stelle setzt, wo du deine Zahlen herhast, die angeblich mit den IPCC-Zahlen übereinstimmen, dann können wir weiterreden.

Dann kann ich nachweisen, dass du nicht nur ein Lügner bist, was deine Behauptungen angeht, in Bezug auf das, was du hier im Forum geschrieben hast, sondern auch, wie du oder EIKE Aussagen des IPCC verfälschen.

Aber solange du dich weigerst, deine Quellen preiszugeben, insbesondere deswegen, weil IPCC-Berichte ja öffentlich zur Verfügung stehen und sehr leicht zu verlinken sind, bist du ein ziemlich erbärmlicher Schwätzer und Lügner in meinen Augen.

Winde dich nur, du kennst die Zahlen nicht und versuchst es mit Diffamierungen, da du fachlich nicht mitreden kannst.

Nikolaus
08.07.2011, 20:59
Das einzige Problem dabei ist nur die Qualität sehr langfristiger Daten.
Das sicherlich. Und außerdem gibt es mehrere sich überlagernde Zyklen. Teilweise sehr lang. Wie bspw. der der Präzession.

r2d2
08.07.2011, 21:05
Winde dich nur, du kennst die Zahlen nicht und versuchst es mit Diffamierungen, da du fachlich nicht mitreden kannst.
Natürlich kenne ich die Zahlen nicht. Weil sie im IPCC-Bericht so nicht existieren, wie du sie artikuliert hast. Man bist du blöd.

Verlink doch endlich mal auf den Beitrag hier im Forum in dem du die 3% antropogenen Anteil am CO2-Gehalt in der Atmosphäre in Bezug auf einen zeitlichen Rahmen gesetzt hast, wie du hier behauptest:


Du kannst noch so oft behaupten, dass ich keine Zeitangabe gemacht habe. Sie steht ja im Forum nachlesbar da. Dass jetzt schon der offizielle IPCC Bericht von EIKE Jüngern beeinflusst sein soll, halte ich für eine üble Verleumdung.

Dass du es nicht auf die Reihe bringst, auf einen IPCC-Bericht zu verlinken, habe ich bereits akzeptiert.

Kongo Bongo
08.07.2011, 21:09
Piep piep piep mehr kommt nich von der Blechbüchse.

Nikolaus
08.07.2011, 21:20
Du sollst nicht die Folgen, sondern den Temperaturanstieg nennen, der durch das anthropogene CO2 angeblich verursacht wird
Du fragtest, welcher Temperaturanstieg solche Katatstrophen verursachen würde, daß er Milliardenausgaben rechtfertigen würde.
Da bin ich davon ausgegangen, daß Du zu erwartende Schäden und die momentanen Ausgaben zum Klimaschutz gegenüberstellen willst.

Wenns nur um den Temperaturanstieg, war Deine Frage doch nicht so überflüssig, wie ich unterstellt habe.
Das lässt sich schon berechnen.
Klimasensitivität von X Grad bedeutet nämlich, daß die Temperatur bei einer Verdoppelung des C0²-Gehaltes um X Grad ansteigt.
Bei einer unterstellten Klimasensitivität von 3° ergäbe das bei einem C0²-Gehalt von 770 ppm (doppelt so hoch wie heute) einen Temperaturanstieg um 3 Grad.
Natürlich alles unter dem Vorbehalt, daß keine sonstigen abkühlenden oder erwärmenden Einflußfaktoren hinzukommen.

tommy3333
08.07.2011, 21:37
Was ist daran neu?

Nichts. Gensowenig neu, dass ich Satellitendaten bevorzuge.

r2d2
08.07.2011, 21:39
Piep piep piep mehr kommt nich von der Blechbüchse.
Wir wäre es damit, endlich einzusehen, dass irren menschlich ist?

Fundamentalisten können das aber nicht. Manchmal gibt es zwischen Menschen Kommunikationsschwierigkeiten. Und dann muss man eine Aussage, die man getroffen hat, auch noch ein zweites Mal formulieren oder auch nur die Aussage wiederholen, die man schon gemacht hat.

Wo ist deine Aussage zum zeitlichen Rahmen? In welchem Zeitraum sind die vermeintlichen 3% antropogenen CO2-Anteils in der Atmosphäre entstanden?

Ist Piep piep piep wirklich die einzige Antwort die dir noch übrigbleibt? Mich wundert das nicht.

Auch ich mag es meinen Kopf durchzusetzen. Relativist bin ich keiner. Aber wenn ich mit guten Argumenten jemanden gegen die Wand gedrückt habe, dass er nur noch piepen kann, das merke ich.

tommy3333
08.07.2011, 21:45
Das sicherlich. Und außerdem gibt es mehrere sich überlagernde Zyklen. Teilweise sehr lang. Wie bspw. der der Präzession.

Das würde bei einer Fourier-Analyse nicht stören. Man braucht nur Perioden. Je mehr, desto besser natürlich. Deswegen benötigt man auch sehr langfristige Datenreihen (das ist das Problem). Und wenn der Weg doch nicht funktionieren würde, hätte ich auch kein Problem damit. Viele Entdeckungen und Erfindungen erfolgten unter Hilfe des Zufalls oder durch eine "verrückte" Idee. Und die größten Wissenschaftler versuchten sogar selbst, ihre eigenen Theorien zu widerlegen (Einstein, Hawkings). Mit solchen können sich Klimapolitiker aber nicht messen. Ich weiß nicht, ob überhaupt mal jemand eine Fourieranalyse langfristiger Datenreihen versucht hat. Wenn aber Klopperhorst mit seiner Vermutung richtig liegen sollte (mehrere sich überlagernde Zyklen), dann könnte die Fourier-Analyse mglw. ein Weg sein, das herauszufinden.

tommy3333
08.07.2011, 21:51
Ja, die lieben Zyklen. Das ist auch so ein Lieblingsthema von unseren pseudowissenschaftlichen Rechenkünstlern aus der Leugnerecke (siehe z.B. hier Taminos Abrechnung mit einem Zylklenfan der von WUWT gefeatured wurde: http://tamino.wordpress.com/2011/06/02/frankly-not/). Da werden allenthalben "natürliche Zyklen" gefunden, egal ob da nun eine Physik dahintersteckt oder nicht. Am Ende ist das alles Müll, der keinem statistischen Test standhält. Pseudowissenschaft eben.

Ach Gottchen, da präsentiert einer Grafiken aus Datenreihen, die nicht mal die kleine Eiszeit vollständig enthält geschweige denn das mittelalt. Optimum. Und das dann widerlegen, dass es natürliche Zyklen gäbe? Grafiken, die am ausgerechnet am Ende der kleinen Eiszeit beginnen (50 Jahre nach dem Dalton Minimum), wo es also im Trend nur wärmer werden konnte. Ich könnte mich zerkrümeln vor Lachen. Grafiken für Lieschen Müller. :lach: :lach: :lach:


Baut Flughäfen.