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Thema: Dokumentationen zur Antike....

  1. #1
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    ...sind sehr sehenswert wenn Sie gut gemacht sind. Hier in diesem Strang stelle ich euch gern einige vor. Natürlich würde ich mich freuen wenn ihr auch welche vorstellen würdet. Nach und nach werde ich weitere einfügen. Mit einem Klick auf das Bild startet die ausgewählte Dokumentation.

    Die Germanen - Entscheidung am Limes


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    Nach der verheerenden Niederlage in der Varusschlacht haben die Römer sich hinter den Rhein zurückgezogen. Die Grenze zum Barbaricum sichern sie mit dem Limes. Zwischen Germanien und dem Römischen Reich hat sich ein ebenso lebhafter wie gut kontrollierter Grenzverkehr entwickelt.


    Die Varusschlacht


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    Der Zug des Varus war Teil eines umfangreichen Vorhabens zur Ausdehnung der Reichsgrenzen östlich des Rheins und nördlich der Alpen oder der Donau, die 15 v. Chr. mit dem von Augustus' Stiefsöhnen Drusus und Tiberius geführten Feldzug gegen die Räter und Vindeliker begann.


    Kampf um Germanien


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    Die Hermannsschlacht des Jahres 9, bei der die Germanen unter der Führung des Cheruskers Arminius drei römische Legionen vernichtend schlugen, jährt sich im Herbst 2009 zum 2000. Mal. Der Dokumentarfilm stellt diese demütigende Niederlage des römischen Statthalters Varus, die eine der verheerendsten Schlachten der Antike war, nach und beleuchtet gleichzeitig die Lebensweise der Germanen und Römer zu Beginn unserer Zeitrechnung.

    Im September des Jahres neun vernichteten germanische Krieger in einem beispiellosen Kampf um Freiheit und Unabhängigkeit drei römische Legionen. Fast 30.000 Römer blieben tot in den "grauenerregenden Wäldern und grässlichen Sümpfen" Germaniens zurück. Eine größere Schmach war für Rom nicht denkbar. Das römische Imperium musste sich hinter die Rheingrenze zurückziehen, die Romanisierung der Germanen war gescheitert.


    Die Römischen Legionen


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    Die Legionäre Roms hatten einen wesentlichen Anteil am Aufstieg ihrer Stadt. Ursprünglich war Rom einer von vielen Stadtstaaten Italiens. Doch die gut ausgebildeten Legionen machten den Aufstieg Roms zum Weltreich möglich. Dank ihrer großen Disziplin und Wendigkeit konnten die römischen Feldherren von Sieg zu Sieg eilen.


    Die Schlacht der Spartaner


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    Im Jahr 480 vor Christus erwarten 7000 griechische Soldaten an einer Landenge einen gewaltigen Angriff. Ihnen gegenüber steht die persische Streitmacht, eine der mächtigsten Armeen ihrer Zeit. Die Speerspitze der griechischen Truppen bilden 300 spartanische Krieger, angeführt von ihrem furchtlosen König Leonidas. Ihr Kampf wird als die Schlacht bei den Thermopylen in die Geschichte eingehen und sein Ausgang, den keiner von ihnen überlebt, den Lauf der Geschichte und der westlichen Zivilisation dauerhaft beeinflussen.


    Imperium Romanum - Kimbern und Teutonen


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    Wir schreiben das Jahr 113 v.Chr. Es ist die Zeit der römischen Republik. Obwohl sich das kleine Reich am Rande des Mittelmeers nicht nur dem Namen nach auf einer demokratischen Verfassung begründet, bleiben die bedeutendsten Positionen der Politik und des Militärs weiterhin ausschließlich der reichen sowie adligen Gesellschaftsschicht vorbehalten. Dieses Prinzip hat sich seit mehr als dreihundert Jahren bewährt. Doch plötzlich wird der kleine Staat in seinen Grundfesten erschüttert, als eine Horde von barbarischen Kriegern unaufhaltsam die nördliche Reichsgrenze durchbricht. Sie nennen sich Kimbern und bescheren der römischen Armee eine Niederlage nach der anderen. In kurzer Zeit verliert Rom mehrere hunderttausend Legionssoldaten. In schierer Panik wendet sich der römische Senat an den Feldherrn Marius, einen einfachen Mann aus dem gemeinen Volk, der jedoch für sein militärisches Geschick berühmt ist.



    Die Skythen


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    In einer unzugänglichen Gebirgsregion in 2600 Meter Höhe im Dreiländereck Mongolei, China und Rußland entdeckten die Wissenschaftler einen intakten Eiskurgan (Grabhügel). In dessen Grabkammer war ein skythenzeitlicher Reiterkrieger bestattet. Das Grab konnte geöffnet und die bis auf das Gesicht teilweise noch sehr gut erhaltene Mumie des Kriegers unbeschadet geborgen werden. Der Fund stammt aus dem 4./3. Jahrhundert vor Christus und kann der skythenzeitlichen Pazyryk-Kultur im Altai zugeordnet werden. Etwa 2500 Jahre hatte der Verstorbene im ewigen Eis überstanden und ist auf diese Weise vorzüglich konserviert worden. Er trug noch einen prächtigen Pelzmantel und einen kunstvoll verzierten und vergoldeten Kopfschmuck.

    Als Skythen werden einige der frühesten bekannten Reiternomadenvölker bezeichnet, die im 1. Jahrtausend v. Chr. in dem eurasischen Steppengürtel zwischen dem Jenissei in Sibirien und der Pannonischen Tiefebene in Ungarn lebten.
    Geändert von henriof9 (28.11.2010 um 16:24 Uhr) Grund: auf eigenen Wunsch

  2. #2
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  3. #3
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    Götterdämmerung


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    Es ist eine schwere Zeit für die Anhänger der germanischen Götter. Von deren sagenhaftem Reich erzählt uns der fiktive Skalde Einar Ormstunga. Gemeinsam tauchen wir in den Kosmos von Odin, Thor und Freja ein und erleben - ehe es zu spät ist - noch einmal hautnah in einer Mischung aus Faszination und Furcht die Glaubenswelt der Germanen.


    Imperium Romanum - Spartacus


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    Als die römischen Feldherren Pompeius und Crassus ihre mächtigen Legionen aus Soldaten und Söldnern in die benachbarten Länder Italiens führten, konnte keiner von ihnen den bevorstehenden Aufstand erahnen, der durch einen mutigen Mann aus den eigenen Reihen angezettelt werden sollte. Einer der Söldner, ein thrakischer Krieger namens Spartacus, verweigert den Feldherrn Gehorsam und flieht. Wenig später können ihn die Römer allerdings gefangen nehmen und es droht ihm das grausame Schicksal eines Gladiators. Doch im Jahre 73 v.Chr. widersetzt sich der unbezwingbare Barbar erneut seiner Unterdrückung und entfesselt einen Sklavenaufstand von über 70.000 Gladiatoren gegen die römische Republik.



    Imperium Romanum - Julius Caesar


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    In den Jahren um 60 v.Chr. steht die römische Republik, gelähmt durch übermächtige Feldherrn und politische Korruption, kurz vor ihrem Verfall. Im Imperium wütet ein grässlicher Bürgerkrieg, der Gewalt und Mord zum Gesetz der Straße erhebt. Zu dieser Zeit begibt sich ein ehrgeiziger Mann namens Julius Cäsar mit seinen Truppen auf einen brutalen Feldzug, der ihm innerhalb der nächsten zehn Jahre nicht nur das Gebiet Gallien, sondern auch den ersehnten Ruhm im Staat verschaffen soll. Alle Versuche seiner aristokratischen Kontrahenten, ihn von seinem Vorhaben abzuhalten, schlagen nicht zuletzt wegen Cäsars listigem Verhandlungsgeschick fehl.


    Die Eroberung Englands


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    Als bezahlte Söldner werden sie gerufen, als Eroberer bleiben sie: Die Angeln und Sachsen retten im 4. Jahrhundert die römische Provinz Britannien. Danach kehren sie aber nicht nach Germanien zurück, sondern holen Frauen und Kinder nach. Britannien wird zum Land der Angeln: England. Ihre Beute verteidigen die Germanen jahrhundertelang, prägen bis heute Sprache und Kultur der eroberten Insel. Mit Kampfgeist legten sie den Grundstein für das weltumspannende British Empire. Im Jahr 410 zieht der römische Kaiser Honorius die letzten Truppen aus der Provinz Britannien ab. Er braucht sie zum eigenen Schutz vor den Westgoten. Das zerfallende Römische Reich gibt seine nördliche Randprovinz damit auf. Die Briten - romanisierte, christliche Kelten - bleiben sich selbst überlassen. Sie müssen sich der schottischen Pikten erwehren, die von Norden ins Land drängen.



    Das Kolosseum in Rom


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    Um 72, wenige Jahre nach Neros Sturz, gab sein Nachfolger Vespasian das Gebiet der Öffentlichkeit zurück. Dort ließ er binnen weniger Jahre ein neues steinernes Amphitheater errichten, das nicht nur Neros Vorgängerbau auf dem Marsfeld, sondern alle bisherigen Arenen übertreffen sollte. Nach einer neueren Rekonstruktion der Bauinschrift des Kolosseums wurde seine Errichtung aus der Beute des jüdischen Krieges finanziert, unter anderem mit dem im Jahr 70 geplünderten Goldschatz des Tempels von Jerusalem.



    Aufstand der Juden



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    Was mit einer Demonstration beginnt, entwickelt sich zum Volksaufstand. Nach historischen Quellen rekonstruierte Kampfszenarios demonstrieren eindrucksvoll Militärtaktik sowie Waffentechnik beider Seiten - Geschichte in Spielfilmqualität.

    [Links nur für registrierte Nutzer] geht es zum dazugehörigen Themenstrang im Forum.



    Der Untergang von Pompeji


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    In seiner etwa siebenhundertjährigen Geschichte wurde Pompeji von Oskern, Samniten, Griechen, Etruskern und Römern bewohnt und geprägt. Bei einem Ausbruch des Vesuvs wurde die Stadt im Jahre 79 verschüttet, dabei weitgehend konserviert und im Laufe der Zeit vergessen. Nach ihrer Wiederentdeckung im 18. Jahrhundert begann die zweite Geschichte der Stadt, in deren Verlauf Pompeji zu einem zentralen Objekt der Archäologie und der Erforschung der antiken Welt wurde. Pompeji, eine der am besten erhaltenen antiken Stadtruinen, wurde zu einem bekannten und in der Neuzeit stark rezipierten Begriff, der viele Lebensbereiche beeinflusste.
    Geändert von henriof9 (02.01.2011 um 17:21 Uhr) Grund: auf eigenen Wunsch

  4. #4
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    Hoffentlich kriegt sein zuständiger Fallmanager nichts von dieser Internetperfomance mit....

  5. #5
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    Standard AW: Dokumentationen zur Antike....

    Hey, tut dem Strang bitte einen Gefallen und postet hier bitte NUR Dokus, am besten mit einem schicken Kommentar worum es geht etc.

    Wenn hier noch kommentiert und daraus resultierend debattiert wird, wird es schnell unübersichtlich werden, dass die Dokus- um welche es hier eigentlich geht- schnell untergehen. Wenn wirklich nötig, liese sich dafür ja notfalls ein Extrastrang einrichten :wacky:
    "Gegner glauben uns zu widerlegen, wenn sie ihre Meinung wiederholen und auf die unsrige nicht achten."

    Johann Wolfgang von Goethe

  6. #6
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    - Frauen und Tratsch...Schon in der Antike realität -


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  7. #7
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    Das Liebesleben der Römer

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    Eine Seitenstraße in Pompeji bietet einen außergewöhnlichen Anblick: Für immer in Lava gegossen steht dort eine mit Juwelen geschmückte Frau aus der Oberschicht in inniger Umarmung mit einem Gladiator. Durch zahlreiche ähnliche Überreste in Pompeji haben wir auch heute noch eine Pompeji haben wir auch heute noch eine Vorstellung von der Sexualität in der Antike. Es war eine Zeit, in der Männer eine beispiellose sexuelle Freiheit genossen und in der Frauen nur in zwei Kategorien fielen: Ehefrau oder Geliebte.


    Alexander der Große

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    Aexander ist nach dem makedonischen Monatskalender am 6. Loios geboren (Juli 356 v.u.Z.), an einem Tag im Sommer während der Olympischen Spiele in Pella, die Hauptstadt und Residenz seines Vaters Philipp, der zu der Zeit allerdings in Poteidaia war. Von vornherein möchte ich schon einmal erwähnen, dass seine Bindung zu seiner Mutter Olympias enger war, als zu seinem Vater Philipp. Doch hat er seine Wesenszüge gleichermaßen von seiner Mutter, sowie von seinem Vater geerbt. Olympias brachte ihm viel über Götzendienst und andere religiösen Sachen bei, die teils auch sehr dämonisch waren.


    Hinweis : Bitte auf Close to Play Klicken, diese Schrift erscheint nach wenigen Sekunden



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    Karthagos geheime Kolonien


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    Die ersten Siedler ließen sich in der Bronzezeit von 2000 bis 1400 vor Christus auf der Vulkaninsel nieder. Davon zeugt das Dorf Mursia, von dem noch Mauerreste und Grabhügel erhalten sind. Die Phönizierbeziehungsweise Karthager als frühe Global Player des Welthandels gründeten im ersten vorchristlichen Jahrtausend Handelskontore im Mittelmeer, so auch auf dem heutigen Pantelleria. „Die Insel dürfte eine bedeutende Rolle gespielt haben, weil praktisch alle Seehandelsrouten an ihr vorbeiführten“, erklärt Schäfer. Sein Grabungsteam sucht nun nach Belegen, die Pantelleria ähnlich wie etwa Malta als phönizischen Stützpunkt ausweisen.


    Weiteres zu dieser Dokumentation :


    Auf der Insel Pantelleria entdeckten Forscher perfekt erhaltene Marmorbüsten aus der römischen Kaiserzeit
    Der Wunschtraum aller Archäologen verbarg sich unter dem Schutt aus zwei Jahrtausenden. Fünf Meter tief hatte sich das Team von Thomas Schäfer, 50, in eine mit Abfällen gefüllte Zisterne vorgegraben, als plötzlich ein Ohr aus dem Sand lugte. Mit Kelle und Pinsel legte Schäfer immer größere Teile eines weiblichen Marmorkopfs frei. Er konnte sie als Antonia Minor identifizieren, die Mutter von Kaiser Claudius, der Rom in den Jahren 41 bis 54 regierte.



    Die Büsten von Pantelleria


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    [Links nur für registrierte Nutzer] geht es zum Thema " Archäologie- bedeutende Archäologen - Archäologie allgemein " im Forum.
    Geändert von henriof9 (06.01.2011 um 16:42 Uhr) Grund: auf eigenen Wunsch

  8. #8
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    Kaiser Augustus - Totengräber und Friedensfürst

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    Als Großneffe Cäsars, von diesem im Testament adoptiert und zum Erben eingesetzt, verschaffte sich Octavian mit Hilfe einer aus privatem Vermögen geworbenen Armee und durch geschickte Diplomatie die Machtmittel zum Kampf gegen Antonius. Er erzwang nach dem Sieg (43 v. Chr.) über diesen bei Mutina (Modena) durch einen Marsch auf Rom Konsulat und Triumph. Danach verband er sich aber mit Antonius und schloss mit ihm und M. Aemilius Lepidus ein Triumvirat mit diktatorischen Vollmachten zur Neuordnung des Staates.

    Nach dem gemeinsamen Sieg über die Cäsarmörder bei Philippi (42 v. Chr.) beschlossen die Triumvirn im Vertrag von Brundisium 40 v. Chr. eine Reichsteilung: Antonius erhielt den Osten, Lepidus Afrika, Octavian den Westen. 37 v. Chr. schlossen Octavian und Antonius einen Vertrag zur Bekämpfung des Pompeius. Als Lepidus Sizilien beanspruchte, wurde er von Octavian entmachtet und schied aus dem Triumvirat aus. Nach dem Sieg über Pompeius bei Naulochos (36 v. Chr.) führten die Politik des Antonius im O und seine Ehe mit Kleopatra zur Verschärfung des ohnehin gespannten Verhältnisses zu Octavian. In der Schlacht bei Aktium 31 v. Chr. wurden Antonius und Kleopatra vernichtend geschlagen und endeten in Alexandria durch Selbstmord. Octavian stand nun vor der Aufgabe, seine faktische Alleinherrschaft zu wahren, ohne das Schicksal Cäsars zu teilen.
    Octavian kehrte 29 v. Chr. nach Rom zurück, begann sofort mit einem großzügigen Bau- und Restaurierungsprogramm und widerrief alle rechtswidrigen Akte der Triumviratszeit. So vorbereitet legte er Anfang 27 v. Chr. in einem geschickt inszenierten Staatsakt alle Gewalten nieder, doch nur, um sich sogleich auf Drängen des Senats bereit zu erklären, die Provinzen Ägypten, Syrien, Gallien u. Spanien zu befrieden u. ihre Grenzen zu sichern. Zum Dank verlieh man ihm den Ehrentitel „Augustus", der im Folgenden Namensbestandteil der Kaiser wurde. Vorher hatte Octavian schon den Titel Princeps geführt.



    Rom - Im Zentrum der Macht


    Hier wird zum Teil der Alltag der Römischen " Polizei " geschildert.

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    Der Weg Roms von einigen kleinen Ansiedlungen an einer Furt über den Tiber zur Weltmacht und Hochkultur begann im 6. Jh. v. Chr. Die römische Überlieferung nennt das Jahr 753 v. Chr. als das Datum der Grundsteinlegung. Die Stadt wurde zuerst von sieben Königen regiert. Das Königtum wurde 510 v. Chr. gestürzt und die Republik ausgerufen. Ihre Grundsätze sollten jahrhundertelang Sinnbild für römisches Denken und Handeln bleiben.

    Bis zum Jahr 270 v. Chr. erwies sich Rom, trotz mancher Rückschläge, als die führende Macht auf der italischen Halbinsel. Das Jahr 264 v. Chr. markiert mit der Annexion Siziliens den Eintritt in die Phase des römischen Imperialismus. In drei Kriegen (241, 206 und 146 v. Chr.) wurde mit Karthago die grösste Seemacht des Mittelmeers besiegt. Zur gleichen Zeit geriet Rom in die ständigen Querelen Griechenlands und Makedoniens. Beinahe zufällig gelangten so Spanien, Afrika und Griechenland in römische Hand.



    Karthago - Die Stadt der Seefahrer


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    1.000 Jahre lang beeinflussten die Phönizier die Geschicke der antiken Welt rund um das Mittelmeer. "Phoinikes" - Purpurfärber - nannten die Griechen die geheimnisvollen Fremden. Als Nomaden zogen die Phönizier durch die Wüsten Arabiens bis in den Libanon, wo sie ihre ersten Städte Tyros, Sidon und Byblos gründeten.

    Als geniale Schiffbauer, wagemutige Seefahrer und begnadete Händler dehnten sie ihren Herrschaftsbereich aus. Vermutlich um das Jahr 814 vor Christus gründeten sie an der nordafrikanischen Küste, im heutigen Tunesien, eine neue Niederlassung: Karthago. Die Stadt wurde zur blühenden Metropole der neuen Supermacht am Mittelmeer.

    Die Karthager, wie sie sich fortan nannten, eroberten römische Städte auf Sizilien. Die Römer griffen die phönizischen Kolonien auf der Insel an, die Karthager mussten Sizilien räumen und verloren ihre gesamte Flotte. 33 Jahre später zog der Feldherr Hannibal Barkas mit Elefanten über die Alpen und stand vor den Toren Roms. Als Karthago ihm den Nachschub verweigerte, verlor er den Kampf. Doch erst in einem dritten Krieg gelang den Römern der endgültige Triumph über Karthago: Im Jahr 146 vor Christus wurde die Stadt völlig zerstört, das Land dem römischen Reich einverleibt. Eine hoch entwickelte Zivilisation versank im Sand der Wüste.
    Geändert von Alfred (28.11.2010 um 13:57 Uhr)

  9. #9
    Karl Dönitz Benutzerbild von Reichspräsident
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    Standard AW: Dokumentationen zur Antike....

    Auf den Spuren der Seevölker ( Terra X )


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    Vor 3000 Jahren tauchen an den Küsten des Mittelmeeres
    unbekannte Krieger auf. Ihr Vorstoß kommt schnell und
    unerbittlich. Wo sie anlegen, verbreiten sie Furcht und
    Schrecken. Blühende Reiche stürzen sie in den Untergang.
    Nichts kann die Fremden aufhalten. Erst der Hirtenjunge
    David zwingt den übermächtigen Gegner in die Knie. So
    zumindest erzählt es die Bibel. Die Dokumentation macht
    sich mit Wissenschaftlern unterschiedlicher Disziplinen auf
    die Spur der Seevölker und erzählt ihre lange vergessene
    Geschichte.
    Geändert von Reichspräsident (01.01.2011 um 16:24 Uhr)

  10. #10
    Karl Dönitz Benutzerbild von Reichspräsident
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    Kleopatras schwarze Schwestern - Die Königinnen von Kusch ( Terra X )


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    Südlich von Ägypten lag einst ein sagenumwobenes Goldland. Ein Reich, das die Pharaonen lange unterdrückten. Doch dann wendete sich das Blatt. Im 2. Jahrhundert vor Christus traten kriegerische Königinnen auf den Plan. Sie vernichteten den Feind und boten sogar Rom die Stirn.

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