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Thema: ÖBB droht Holocaust-Klage

  1. #21
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    Standard AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von wille Beitrag anzeigen
    Was kann man schon von dir wegnehmen; höchstens ein paar rostige Eiserne Kreuze.... Auszeichnungen für das Morden an Unschuldige!

    Dafür bin ich zu jung, wäre ich dabei gewesen wäre das sowieso anders gelaufen.

  2. #22
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    Daumen hoch! AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von schastar Beitrag anzeigen
    Dafür bin ich zu jung, wäre ich dabei gewesen wäre das sowieso anders gelaufen.
    Auf Grund Deiner aktuellen Erkenntnisse, oder bedurfte es der Erkenntnisse vom verehrungswürdigen Herrn Papa?:]

  3. #23
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    Standard AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von iglaubnix+2fel Beitrag anzeigen
    Auf Grund Deiner aktuellen Erkenntnisse, oder bedurfte es der Erkenntnisse vom verehrungswürdigen Herrn Papa?:]

    Auf Grund meiner aktuellen Erkenntnisse, als Grundlage dienen dabei schulischer Geschichtsunterricht und endlose Berichterstattungen in den Massenmedien.:]

  4. #24
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    :D AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von schastar Beitrag anzeigen
    Auf Grund meiner aktuellen Erkenntnisse, als Grundlage dienen dabei schulischer Geschichtsunterricht und endlose Berichterstattungen in den Massenmedien.:]
    Verstehe!
    Also kannst Du Dir sicher vorstellen, wie sehr längere Lebenserfahrung sich zu solchen Erkenntnissen dazu addieren kann, nein - MUSS:]?

  5. #25
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    Standard AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von iglaubnix+2fel Beitrag anzeigen
    Verstehe!......


    Freut mich.

    .......

    Also kannst Du Dir sicher vorstellen, wie sehr längere Lebenserfahrung sich zu solchen Erkenntnissen dazu addieren kann, nein - MUSS:]?
    Nein, das kann ich nicht.
    Wäre es denn so einfach würde ja jeder auf das gleiche Ergebniss kommen, ist aber nicht so.

  6. #26
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    Standard AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    WIEN. Die Grenze des guten Geschmacks überschritten hat der Kabarettist Dirk Stermann in der ORF-Comedy-Sendung „Willkommen Österreich“. Der ORF reagierte und schnitt die Passage heraus.


    Moderator Dirk Stermann machte einen Witz über die Klage von Holocaust-Überlebenden gegen eine ÖBB-Tochterfirma in Ungarn, der Todestransporte in Konzentrationslager vorgehalten werden. „US-Anwälte verklagen die ÖBB, weil sie den ÖBB vorwerfen, sie seien beteiligt gewesen an der Deportation von Juden:
    Liebe US-Anwälte, das glaube ich nicht. Wären die Juden mit den ÖBB gefahren, wären sie heute noch nicht in Auschwitz“, lautet der Witz, nach dem das Publikum in schallendes Gelächter ausbricht. Nachsatz von Co-Moderator Christoph Grissemann: „Man muss dazusagen: kein Thema, das man verblödeln darf.“ Danach folgt der nächste Sketch zu einem anderen Thema.
    Der Präsident der israelitischen Kultusgemeinde Ariel Muzicant zeigte sich empört: „Ich halte diesen Witz wirklich für eine Geschmacklosigkeit“, sagte er. „Ich frage die Herren, wie sie fühlen würden, wenn ihre Eltern und Großeltern in diesen Zügen gesessen wären und ob sie dann auch solche Witze machen würden.“
    Auch in der ORF-Geschäftsführung fand man den Witz nicht gerade passend. Wie ORF-Kommunikationschef Pius Strobl am Nachmittag sagte, habe man „sofort reagiert“ und die Passage aus der noch nicht gesendeten, aber bereits abgenommenen Sendung herausgeschnitten. Generaldirektor Alexander Wrabetz habe Programmdirektor Wolfgang Lorenz gebeten, die Vorwürfen „sofort zu prüfen“, worauf dieser umgehend reagiert habe. „Das ist ein Thema, das keine Scherze in keiner Form und auch in keiner Satire zulässt.“
    „Fassungslos“ war auch ÖBB-Sprecher Michael Wimmer. „Das ist ein Thema, wo sich jeder Scherz von selbst verbietet“, sagte er. Die ÖBB würden nicht geklagt, betonte er.
    Hintergrund der Äußerungen ist eine Sammelklage von Holocaust-Überlebenden gegen die Republik Ungarn, von der auch die ungarische Bahn MAV und die 2008 von den ÖBB erworbene ungarische Güterbahn Rail Cargo Hungaria (früher: MAV Cargo) betroffen sein könnten. Die Kläger beschuldigen den Staat Ungarn und die Bahnunternehmen, sie hätten im Zweiten Weltkrieg mit den Nationalsozialisten kollaboriert. Die damalige Regierung und die Staatsbahnen wären demnach daran beteiligt gewesen, das Eigentum von Juden zu konfiszieren und diese in Ghettos und Konzentrationslager zu transportieren. Im Februar war eine entsprechende Eingabe bei einem Gericht in Chicago eingegangen.


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    Damals gab es noch keine ÖBB sollte wohl die Aussage sein.
    Stimmt doch auch irgendwie.
    Das hängen wir der deutschen Reichsbahn an.
    Weil die ÖBB, selber pleite, noch jeden ausländischen Mist zusammenkaufen müssen.

    Was wurde im Cabaret schon alles verbrochen, wo nicht soviel Wind gemacht wurde.
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    Geändert von carpe diem (20.11.2010 um 20:38 Uhr)

  7. #27
    nouvelles à la main Benutzerbild von umananda
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    Standard AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von wille Beitrag anzeigen
    Deshalb die Klage, da man endlich es zu Ende bringen muss um der Gerechtigkeit genüge zu tun....
    Es geht nicht nur um Gerechtigkeit ...

    Die Sammelklage von Nachfahren der damaligen Holocaust-Opfer in den USA gegen die ungarischen staatlichen Eisenbahnen wird allen juristischen Experten nach kaum zum Erfolg führen .... aber letztendlich geht es den Klägern ja nicht um einen finanziellen Erfolg und die Kosten dieser Klage werden wohl die Kläger tragen ....
    Es ist nicht einmal geklärt, ob das beklagte Unternehmen MAV AG/MAV-Cargo identisch mit den ungarischen staatlichen Eisenbahnen ist.

    Aber durch diese Klage wurde die historische Aufarbeitung beschleunigt, inwieweit Ungarn in der Shoah eine selbstständige Rolle spielte. Gerade bei jungen ungarischen Historikern spiegelt sich die Beteiligung Ungarns am Holocaust in jüngeren geschichtswissenschaftlichen Publikationen. Das Bewusstsein, kein willenloses Werkzeug von Nazideutschland in Sachen Judenverfolgung gewesen zu sein, hat sich unter ungarischen Historikern verfestigt.

    Servus umananda


    Überzeugen ist unfruchtbar.

    Walter Benjamin
    (1892 - 1940)

  8. #28
    Vidscho
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    Standard AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von umananda Beitrag anzeigen
    Es geht nicht nur um Gerechtigkeit ...

    Die Sammelklage von Nachfahren der damaligen Holocaust-Opfer in den USA gegen die ungarischen staatlichen Eisenbahnen wird allen juristischen Experten nach kaum zum Erfolg führen .... aber letztendlich geht es den Klägern ja nicht um einen finanziellen Erfolg und die Kosten dieser Klage werden wohl die Kläger tragen ....
    Es ist nicht einmal geklärt, ob das beklagte Unternehmen MAV AG/MAV-Cargo identisch mit den ungarischen staatlichen Eisenbahnen ist.

    Aber durch diese Klage wurde die historische Aufarbeitung beschleunigt, inwieweit Ungarn in der Shoah eine selbstständige Rolle spielte. Gerade bei jungen ungarischen Historikern spiegelt sich die Beteiligung Ungarns am Holocaust in jüngeren geschichtswissenschaftlichen Publikationen. Das Bewusstsein, kein willenloses Werkzeug von Nazideutschland in Sachen Judenverfolgung gewesen zu sein, hat sich unter ungarischen Historikern verfestigt.

    Servus umananda
    Meines Erachtens sollten wir uns heute mit der "historischen Aufarbeitung" jüdischen Terrors in Palästina beschäftigen - denn der hält ja immer noch an!

  9. #29
    Cum tacent clamant Benutzerbild von wille
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    Standard AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von umananda Beitrag anzeigen
    Es geht nicht nur um Gerechtigkeit ...

    Die Sammelklage von Nachfahren der damaligen Holocaust-Opfer in den USA gegen die ungarischen staatlichen Eisenbahnen wird allen juristischen Experten nach kaum zum Erfolg führen .... aber letztendlich geht es den Klägern ja nicht um einen finanziellen Erfolg und die Kosten dieser Klage werden wohl die Kläger tragen ....
    Es ist nicht einmal geklärt, ob das beklagte Unternehmen MAV AG/MAV-Cargo identisch mit den ungarischen staatlichen Eisenbahnen ist.

    Aber durch diese Klage wurde die historische Aufarbeitung beschleunigt, inwieweit Ungarn in der Shoah eine selbstständige Rolle spielte. Gerade bei jungen ungarischen Historikern spiegelt sich die Beteiligung Ungarns am Holocaust in jüngeren geschichtswissenschaftlichen Publikationen. Das Bewusstsein, kein willenloses Werkzeug von Nazideutschland in Sachen Judenverfolgung gewesen zu sein, hat sich unter ungarischen Historikern verfestigt.

    Servus umananda
    Ungarn hat genauso mitgemacht wie die Österreicher. Auch Ungarn ist kein Opfer sondern Täter. Die Pfeilkreuzler waren mehr als nur Erfüllungsgehilfen der Nazis, und heute maschieren sie schon wieder und bei den Roma haben sie sogar wieder gemordet!

    “The truth is that Jordan is Palestine and Palestine is Jordan.” King Hussein 1981

    Gruss Wille
    Der Wille, ist jene höhere Kraft, die alles hervorbringt und alles bewegt.

  10. #30
    Cum tacent clamant Benutzerbild von wille
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    Standard AW: ÖBB droht Holocaust-Klage

    Zitat Zitat von Vidscho Beitrag anzeigen
    Meines Erachtens sollten wir uns heute mit der "historischen Aufarbeitung" jüdischen Terrors in Palästina beschäftigen - denn der hält ja immer noch an!
    Es gibt keinen "jüdischen" Terror in Israel. So einen Blödsinn können nur Hirnrissige ausdenken. Israel ist ein sehr erfolgreiches Technologieland mit über 4% Wirtschaftwachstum!
    Und das aus dem Nichts aufgebaut in 60 Jahren, wo früher nur Dreck und Wüste war, ist heute eine Perle Israel geworden!

    “The truth is that Jordan is Palestine and Palestine is Jordan.” King Hussein 1981

    Gruss Wille
    Der Wille, ist jene höhere Kraft, die alles hervorbringt und alles bewegt.

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