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Thema: Der Erste Weltkrieg

  1. #2271
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Götz Beitrag anzeigen
    Wilhelm liebte "seine Schiffe" für derartige Risiken einfach zu sehr.

    Wenn man das Desaster bedenkt, das die Entente bei ihrem Landungsversuch bei Galipoli gegen das osmanische Reich erlitt, dann erscheint
    einem eine deutsche amphibische Aktion, in der leicht verminbaren Ostsee, in unmittelbar in der Nähe der damaligen russischen Hauptstadt
    als mehr als ein ein wenig tollkühn.

    Die Briten hätte diese Situation allerdings wahrscheinlich erfreut, hätte sie ihrer eigenen Flotte
    doch erhebliche Chancen eröffnet und eine Menge Arbeit erspart.
    Ist schwer zu beurteilen, aber eines ist sicher, statt im Westen hätte man im Osten aufmarschieren sollen, nach dem Schlieffenplan braucht Russland 6 Monate um kriegsbereit zu sein, auf Drängen der Franzosen griffen die Russen sofort an, auch ohne kriegsbereit zu sein, und da mit hatte man auf deutscher Seite nicht gerechnet. Dann kam noch hinzu im Schlieffenplan hatte man die Briten als Gegner nicht vorgesehen.
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

    Auch die USA mussten nach 1945 erfahren, das die Sowjets notorische Lügner sind!

  2. #2272
    "Viel Maul, viel Ehr !" Benutzerbild von Götz
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Ist schwer zu beurteilen, aber eines ist sicher, statt im Westen hätte man im Osten aufmarschieren sollen, nach dem Schlieffenplan braucht Russland 6 Monate um kriegsbereit zu sein, auf Drängen der Franzosen griffen die Russen sofort an, auch ohne kriegsbereit zu sein, und da mit hatte man auf deutscher Seite nicht gerechnet. Dann kam noch hinzu im Schlieffenplan hatte man die Briten als Gegner nicht vorgesehen.
    Die effizienteste Methode wäre wohl die Infiltrationsstrategie gewesen, indem man eigene Agenten/Lobbyisten in Schlüsselpositionen bei Rivalen (sowohl potentiellen Verbündeten als auch Feinden) positioniert,
    aber dabei war die Entente, insbesondere die Briten, den Mittelmächten um Jahrzehnte voraus und daher haushoch überlegen.
    Gegen Alternativlosigkeit und die Postmoderne


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    RF

  3. #2273
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Götz Beitrag anzeigen
    Die effizienteste Methode wäre wohl die Infiltrationsstrategie gewesen, indem man eigene Agenten/Lobbyisten in Schlüsselpositionen bei Rivalen (sowohl potentiellen Verbündeten als auch Feinden) positioniert,
    aber dabei war die Entente, insbesondere die Briten, den Mittelmächten um Jahrzehnte voraus und daher haushoch überlegen.
    Man hatte vor dem WKI nicht Fantasie genug was ein Krieg mit den zur Verfügung stehenden Waffen bedeutet.
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

    Auch die USA mussten nach 1945 erfahren, das die Sowjets notorische Lügner sind!

  4. #2274
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Man hatte vor dem WKI nicht Fantasie genug was ein Krieg mit den zur Verfügung stehenden Waffen bedeutet.
    Man hätte es ahnen können. Schon der amerikanische Bürgerkrieg 50 Jahre zuvor hatte phasenweise den Charakter eines Stellungskrieges der letztlich von den industriellen Möglichkeiten entschieden wurde.

  5. #2275
    Nordlicht Benutzerbild von Sjard
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Valdyn Beitrag anzeigen
    Man hätte es ahnen können. Schon der amerikanische Bürgerkrieg 50 Jahre zuvor hatte phasenweise den Charakter eines Stellungskrieges der letztlich von den industriellen Möglichkeiten entschieden wurde.
    Und ich dachte immer, der russisch-japanische Krieg im Jahr 1905 hätte als erster Krieg den Charakter eines Stellungskriegs gehabt.
    " Oft verliert man das Gute, wenn man das Bessere sucht."

    Pietro Metastasio ( 1698 - 1782 )




  6. #2276
    Mitglied Benutzerbild von Valdyn
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Sjard Beitrag anzeigen
    Und ich dachte immer, der russisch-japanische Krieg im Jahr 1905 hätte als erster Krieg den Charakter eines Stellungskriegs gehabt.
    Meines Wissens kamen schon im Bürgerkrieg gegen Ende die Vorläufer moderner Maschinengewehre zum Einsatz z.B. Oder auch die ersten Hinterlader in signifikanter Anzahl. Das trug dazu bei, dass die Feuerkraft stieg und man statt sich mit Vorderladern aufeinander zu zu bewegen sich eher defensiv verhielt und oft auch einbuddelte. Dazu kam natürlich, dass der Krieg quasi in einer Hochphase der Industrialisierung stattfand und damit eben auch die Industrie die entscheidende Rolle spielte. Nachschub ist ja alles.

    Letztlich gibt es da ja sogar auch eine grobe Analogie zwischen den Südstaaten und den Deutschen in beiden Kriegen. Auch die Südstaaten waren deutlich mit Industriekraft und Mannstärke unterlegen und haben versucht zu Beginn mit einer schnellen Offensive die Entscheidung zu erzwingen. Je länger der Krieg dauerte, desto schwieriger wurde es.

    Der wesentliche Punkt war beim 1. WK ja und was "neu" war, dass letztlich die Industriekraft über Sieg oder Niederlage entschieden hat da die Waffen so tödlich waren/wurden auf allen Seiten, dass man von Siegen im Feld kaum sprechen konnte. Wer am Ende genug Nachschub hatte, der gewann.

  7. #2277
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Das Gatling Maschinen Gewehr das im US Bürgerkrieg erschien war nicht Kriegstauglich, und wurde es auch später nicht. Ab 1885 gab es das Maxim MG und das Gatling MG wurde nicht mehr gebraucht. Das Maxim MG war bis Mitte des 20. Jahrhundert im Dienst. In den USA griff man nach 1945 das Gatling MG wieder auf und machte es kriegstauglich.

    Maxim MG
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    Geschichte

    Alle heutigen Gatling-Waffen sind Weiterentwicklungen der Gatling Gun, die 1861 während des Amerikanischen Bürgerkriegs erfunden wurde. Die Regierung der Vereinigten Staaten hatte zuerst kein Interesse daran; trotzdem kaufte der Unionsgeneral Benjamin Franklin Butler 12 Stück und setzte sie an der Front bei Petersburg ein.

    Die ursprüngliche Gatling verfügte über sechs Läufe, was eine Überhitzung der Gewehrläufe verhinderte. Sie rotierten um eine Mittelachse. Die Patronen wurden durch die Schwerkraft von oben in die Kanone befördert. Gatling war nicht der erste, der über eine Kombination mehrerer Läufe nachdachte. Bereits im 18. Jahrhundert gab es entsprechende Ideen und auch die französische Mitrailleuse von Nordenfelt verfügte über mehrere Läufe.

    Man benötigte vier Mann, um das Gatling-Maschinengewehr zu bedienen. Die leichtesten Modelle waren über 45 Kilogramm schwer. Das Modell 1876 war in der Lage, theoretisch 1200 Schuss pro Minute abzugeben, unter Einsatzbedingungen waren es noch etwa 400 Schuss pro Minute. Vor der Ablösung des Schwarzpulvers durch rauchschwache Pulver bestand zudem das Problem, dass sich beim Feuern eine große Wolke aus Pulverdampf bildete, die die Sicht des Schützen behinderte.
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

    Auch die USA mussten nach 1945 erfahren, das die Sowjets notorische Lügner sind!

  8. #2278
    Mitglied
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Götz Beitrag anzeigen
    Die effizienteste Methode wäre wohl die Infiltrationsstrategie gewesen, indem man eigene Agenten/Lobbyisten in Schlüsselpositionen bei Rivalen (sowohl potentiellen Verbündeten als auch Feinden) positioniert,
    aber dabei war die Entente, insbesondere die Briten, den Mittelmächten um Jahrzehnte voraus und daher haushoch überlegen.
    Gilt auch für die Spionage. Nachdem man durch Oberst Redl alles erfahren hatte, wäre ein Waffengang eigentlich ausgeschlossen gewesen.

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