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Thema: Der Erste Weltkrieg

  1. #1931
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    ??????????



    Ach so ,
    die Aussage des österreichischen Aussenministers kann also ignoriert werden
    und gehört nicht zu den Fakten??
    In Anbetracht der tatsächlichen Ereignisse kann Berchtolts Umschreibung getrost ignoriert werden..
    Die 'Demarche' entsprach faktisch einem Ultimatum, das wussten alle Beteiligten sehr genau.
    Dies erwies sich in der sofortigen Abreise des Botschafters Giesl unmittelbar nach Erhalt von Pasic' Antwortnote.
    Damit war die Tür zu den (ohnehin nicht beabsichtigten) Verhandlungen definitiv zugeschlagen.

  2. #1932
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von marion Beitrag anzeigen
    da hat der Lindbergh aber die wahren Intentionen von FDR nicht verstanden, bzw. war der so clever, die weitesgehend im Dunkeln zu halten, obwohl nach der Quarantänerede von 37 allen hätte klar sein müssen, wohin FDR von den Juden gesteuert wurde
    FDR wurde nicht von 'Juden' gesteuert sondern vom Anspruch der weltgrößten Wirtschaftsmacht auf die faktische Weltmacht. Diese Logik brauchte nicht von Juden erfunden oder gesteuert werden, sie ergab sich von selbst. Günstigerweise beförderten Tokio und Berlin diese Expansionsabsicht in grotesk-infernalischer Idiotie (Hybris) am 7. u 11. Dez 41. In beiden Fällen war kein 1ziger Jude beteiligt..

  3. #1933
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    In Anbetracht der tatsächlichen Ereignisse kann Berchtolts Umschreibung getrost ignoriert werden..
    Die 'Demarche' entsprach faktisch einem Ultimatum, das wussten alle Beteiligten sehr genau.
    Dies erwies sich in der sofortigen Abreise des Botschafters Giesl unmittelbar nach Erhalt von Pasic' Antwortnote.
    Damit war die Tür zu den (ohnehin nicht beabsichtigten) Verhandlungen definitiv zugeschlagen.

    Interessant.

    Natürlich kann man immer Aussagen und Fakten ignorieren.
    Macht man, wenn man , trotz dieser Aussagen,
    einer Angelegenheit (leicht oder im grossen Stiel) einen anderen Sinn geben will.
    Machen üblicher Weise viele Sieger einer Auseinandersetzung
    um eigene Handlungen zu rechtfertigen.
    Die Geschichte ist voll davon.

  4. #1934
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Interessant.

    Natürlich kann man immer Aussagen und Fakten ignorieren.
    Macht man, wenn man , trotz dieser Aussagen,
    einer Angelegenheit (leicht oder im grossen Stiel) einen anderen Sinn geben will.
    Machen üblicher Weise viele Sieger einer Auseinandersetzung
    um eigene Handlungen zu rechtfertigen.
    Die Geschichte ist voll davon.
    Nun der Laie befasst sich mit gesprochenen Sätzen und erwiesenen Worten
    welche die offiziellen Verlautbarungen wiedergeben, also die Propaganda der Beteiligten..
    Daraus bezieht er seine Geschichtsauffassung und widmet sich moralischen Kategorien
    wie 'Churchill war auch böse' oder 'das anglosächsische Kapital' neidete Deutschlands Wirtschaftskraft
    und sann deshalb auf baldigen Krieg und hat das 1914 in die Realität übersetzt womit seine Schuld erwiesen..

    Der Geschichtsforscher jedoch verfolgt die Vielzahl von Einzelaspekten
    und versteht sie im Kontext und deutet sie in ihrer Komplexität
    Selbstredend kommt er so zu vertieften Erkenntnissen
    was die Bewegkräfte von Geschichte angeht -,-

  5. #1935
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Nun der Laie befasst sich mit gesprochenen Sätzen und erwiesenen Worten
    welche die offiziellen Verlautbarungen wiedergeben,
    Und ich dachte immer, das machen die professionellen Geschichtenerzähler.
    Wo es zu viele junge Männer gibt, wird getötet!


    Turcoalemanes

  6. #1936
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    Nun der Laie befasst sich mit gesprochenen Sätzen und erwiesenen Worten
    welche die offiziellen Verlautbarungen wiedergeben, also die Propaganda der Beteiligten..
    Daraus bezieht er seine Geschichtsauffassung und widmet sich moralischen Kategorien
    wie 'Churchill war auch böse' oder 'das anglosächsische Kapital' neidete Deutschlands Wirtschaftskraft
    und sann deshalb auf baldigen Krieg und hat das 1914 in die Realität übersetzt womit seine Schuld erwiesen..

    Der Geschichtsforscher jedoch verfolgt die Vielzahl von Einzelaspekten
    und versteht sie im Kontext und deutet sie in ihrer Komplexität
    Selbstredend kommt er so zu vertieften Erkenntnissen
    was die Bewegkräfte von Geschichte angeht -,-

    Geschichtsforscher?

    Du meinst also die, die so komplex denken,
    das sie z.B. erst nach ca. 2000 Jahren feststellen,
    das Nero doch nicht so ein schlechter Kaiser gewesen sein soll,
    aber seine Nachfolger zur ihrer Rechtfertigung eine
    mehr oder weniger grosse Rufmordkampange gemacht haben ???
    Vergleichbar soll es sich mittlerweile beim englischen König Richard dem III verhalten.

    Wer immer Fakten oder Aussagen ignoriert,
    der ist augenscheinlich, egal wer er ist,
    nicht an realer Geschichtsschreibung interessiert.

    Noch ein Beispiel??????
    amerikanischer Bürgerkrieg.
    Da wird bis heute gelogen das sich die Balken biegen,
    nur wenige Geschichtsschreiber schreiben in Nebensätzen,
    das der Krieg das war, was alle Kriege waren bzw. sind, eine wirtschaftliche Auseinandersetzung.
    Wer aber die damaligen alten Aussagen von Politikern
    bei seiner Beurteilung berücksichtigt, kommt schnell zu dem Ergebnis.


    Und da stellt sich letztendlich immer die Frage,
    WER war der Profiteur,
    bzw.
    wer wollte wie profitieren?

    Bis heute gilt eben immer noch ,
    das die Sieger versuchen ihre Darstellung als "Geschichtsschreibung" durchzusetzen.

  7. #1937
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Geschichtsforscher?

    Du meinst also die, die so komplex denken,
    das sie z.B. erst nach ca. 2000 Jahren feststellen,
    das Nero doch nicht so ein schlechter Kaiser gewesen sein soll,
    aber seine Nachfolger zur ihrer Rechtfertigung eine
    mehr oder weniger grosse Rufmordkampange gemacht haben ???
    Vergleichbar soll es sich mittlerweile beim englischen König Richard dem III verhalten.

    Wer immer Fakten oder Aussagen ignoriert,
    der ist augenscheinlich, egal wer er ist,
    nicht an realer Geschichtsschreibung interessiert.

    Noch ein Beispiel??????
    amerikanischer Bürgerkrieg.
    Da wird bis heute gelogen das sich die Balken biegen,
    nur wenige Geschichtsschreiber schreiben in Nebensätzen,
    das der Krieg das war, was alle Kriege waren bzw. sind, eine wirtschaftliche Auseinandersetzung.
    Wer aber die damaligen alten Aussagen von Politikern
    bei seiner Beurteilung berücksichtigt, kommt schnell zu dem Ergebnis.


    Und da stellt sich letztendlich immer die Frage,
    WER war der Profiteur,
    bzw.
    wer wollte wie profitieren?

    Bis heute gilt eben immer noch ,
    das die Sieger versuchen ihre Darstellung als "Geschichtsschreibung" durchzusetzen.
    So verabschiedet sich Einer der nicht mehr argumentieren kann,,
    Er redet von fiktiven Vorgängen fern vom Thema (Nero, Richard III, USBürgerkrieg,,)
    und bleibt den Erweis schuldig inwiefern die "Depeche" vom 23.VII.14 ein Verhandlungsangebot gewesen sein soll..

  8. #1938
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    So verabschiedet sich Einer der nicht mehr argumentieren kann,,
    Er redet von fiktiven Vorgängen fern vom Thema (Nero, Richard III, USBürgerkrieg,,)
    und bleibt den Erweis schuldig inwiefern die "Depeche" vom 23.VII.14 ein Verhandlungsangebot gewesen sein soll..
    Falsch!!
    Du solltest besser lesen, als versuchen Anderen was zu unterstellen.

    Ich hatte nur auf zwei wichtige Punkte hingewiesen.

    1. Keine der Grossmächte hat mit beiden Parteien gesprochen bzw, war bereit dazu,
    d.h. mit Österreich und Serbien.

    2. Österreichs "Depeche" hätte , siehe gebrachtes Zitat,
    eigentlich nur zur Folge gehabt, das bei Nichtannehmen durch Serbien
    die diplomatischen Beziehungen erstmal abgebrochen worden wären, mehr nicht.
    Serbien hingegen hat sofort mobil gemacht,
    d.h. seine Streitkräfte in die Kriegsbereitschaft versetzt.

    Die logische Folge wäre gewesen,
    das ALLE Grossmächte, wenn denn ALLE keinen Krieg hätten wollen,
    spätestens da reagiert hätten
    und zwar, siehe Punkt 1, durch Gesprächen mit beiden Kontrahenten.

    DAS hat aber NIEMAND.
    Und in Bezug auf England gilt , das sie sonst, wie bei den vorangegangenen Balkankriegen
    ein wenn nicht der Hauptakteur war, um Vermittlungen bzw. Ausgleiche zu erreichen.
    Bis dahin und nur bis dahin wollte England das fragile Gleichgewicht der Mächte erhalten!
    Denn sonst hätte England ja wiederum mit allen Beteiligen gesprochen oder
    wiederum eine Konferenz versucht anzuberaumen. (siehe Balkankonferenz)


    Das einzige was bisher bewiesen ist,
    das Du nicht bereit bist "alte vorgegebene Positionen"
    anhand der geschichtlichen Daten zu überprüfen.

    Ich wollte Dir danach nur beweisen, das Deine Geschichtsforscher bereit sind dies zu tun,
    jedoch nur in Bezug auf sehr alter Geschichtsschreibung,
    aber nicht in Bezug auf neuerer Geschichtsschreibung (die letzten 100-200 Jahre).
    Man will ja keinem Sieger "auf die Füsse" treten,
    denn Geschichtsschreibung ist immer die des Siegers.

  9. #1939
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Larry Plotter Beitrag anzeigen
    Falsch!!
    Du solltest besser lesen, als versuchen Anderen was zu unterstellen.

    Ich hatte nur auf zwei wichtige Punkte hingewiesen.

    1. Keine der Grossmächte hat mit beiden Parteien gesprochen bzw, war bereit dazu,
    d.h. mit Österreich und Serbien.

    2. Österreichs "Depeche" hätte , siehe gebrachtes Zitat,
    eigentlich nur zur Folge gehabt, das bei Nichtannehmen durch Serbien
    die diplomatischen Beziehungen erstmal abgebrochen worden wären, mehr nicht.
    Serbien hingegen hat sofort mobil gemacht,
    d.h. seine Streitkräfte in die Kriegsbereitschaft versetzt.

    Die logische Folge wäre gewesen,
    das ALLE Grossmächte, wenn denn ALLE keinen Krieg hätten wollen,
    spätestens da reagiert hätten
    und zwar, siehe Punkt 1, durch Gesprächen mit beiden Kontrahenten.

    DAS hat aber NIEMAND.

    Und in Bezug auf England gilt , das sie sonst, wie bei den vorangegangenen Balkankriegen
    ein wenn nicht der Hauptakteur war, um Vermittlungen bzw. Ausgleiche zu erreichen.
    Bis dahin und nur bis dahin wollte England das fragile Gleichgewicht der Mächte erhalten!
    Denn sonst hätte England ja wiederum mit allen Beteiligen gesprochen oder
    wiederum eine Konferenz versucht anzuberaumen. (siehe Balkankonferenz)
    .
    Falsch! habe schon weiter oben erwähnt :
    6 Verhandlungsinitiativen seitens Grey wurden von den Mittelmächten abgeschmettert.
    Da zeigt sich wer den Krieg wollte.

  10. #1940
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    Falsch! habe schon weiter oben erwähnt :
    6 Verhandlungsinitiativen seitens Grey wurden von den Mittelmächten abgeschmettert.
    Da zeigt sich wer den Krieg wollte.

    Ach so,
    wusste nicht das Grey mit Österreich und Serbien gesprochen hatte!!

    Wenn jedoch nicht, dann waren es nur Alibi-Veranstaltungen
    (siehe mein Beziehungsbeispiel).

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