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Thema: Der Erste Weltkrieg

  1. #1581
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Flaschengeist Beitrag anzeigen
    Sutton meint:
    Die Interessen Morgans, in Abstimmung mit Winston Churchill, unternahmen es bereits 1915, die USA in den Esten Weltkrieg zu verwickeln — und schafften es schließlich 1917. Colin Thompsons Buch Lusitania belastet Präsident Woodrow Wilson bezüglich der Versenkung der Lusitania — was für ein schreckliches Mittel, eine öffentliche Rückwirkung zu erzeugen, um die Vereinigten Staaten in einen Krieg mit Deutschland zu verwickeln. Thompson führt uns vor Augen, dass Woodrow Wilson vier Tage vorher wusste, dass die Lusitania sechs Millionen Schuss Munition und Sprengstoff beförderte und dass daher «Reisende, die auf diesem Schiff reisen wollten, unter Verletzung des Status der USA fuhren». Der britische Untersuchungsausschuss unter Lord Mersey erhielt die Anweisung von der britischen Regierung, «dass man es für politisch zweckmäßig halte, Captain Turner, dem Kapitän der Lusitania die Hauptschuld fürdie Katastrophe zu geben». Im Rückblick ist angesichts der von Colin Thompson vorgelegten Beweise die Schuld gerechter weise Präsident Wilson, «Colonel» House, J.P. Morgan und Winston Churchill zuzuschreiben; diese konspirative Elite hätte man wegen willentlicher Verletzung der Sorgfaltspflicht, wenn nicht sogar wegen Verrats vor Gericht bringen müssen. Es ist die ewige Ehre Lord Merseys, dass er, nachdem er seine «Pflicht» unter den Anweisungen der Regierung Ihrer Majestät erfüllt hatte, zurücktrat, seinen Lohn ablehnte und von diesem Tage an sich weigerte, Aufträge der britischen Regierung zu auszuführen. Seinen Freunden sagte Lord Mersey über den Fall der Lusitania lediglich, dass es ein«schmutziges Geschäft» gewesen sei.
    Wall Street and the Rise of Hitler, A.Sutton, S.173
    Selbstredend war die Wallstreet am Krieg intressiert
    Schließlich bezahlte die Entente ihren Krieg mit amerikanischem Geld
    Eine Niederlage ihrer Klientel hätte die Pleite der JP Morgan + Co bedeutet

  2. #1582
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von erselber Beitrag anzeigen
    Nach dem Desaster bei Tannenberg z.B.:
    Hä??? Das war ein paar Jahrhunderte früher. 1410, wenn ich es recht erinnere. Die Schlacht bei Tannenberg 1914, also kurz nach Beginn des Krieges, bei Allenstein, war auch ein Desaster... alleridngs für die russsichen Truppen. Aber vielleicht weißt du es ja besser. Dann wärest du nicht der einzie hier.

  3. #1583
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Das hätten die Allierten doch erst Recht als Schwäche ausgelegt.
    Nicht wirklich. Bis 1916 gab es innerhalb des Reiches so gut wie keinerlei Kriegshandlungen. Sogar England war bereit, den von den Deuztschen angebotenen Waffenstillstand auf Basis "Statu quo ante" zu akzeptieren. Irgendwie bekam aber England dann "eine zweite Luft". Das gipfelte im Kriegseintritt der USA gegen das DR... und fand eine "Glattstellung in der Bilanz" mit der sog. "Balfort Declaration".

  4. #1584
    Mitglied Benutzerbild von Kurti
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Die Zeiten sinnloser, gegenseitiger Schuldzuweisungen und Aufrechnungen sind doch längst vorüber. Wird heutzutage der Kriege der Neuzeit gedacht, die in Deutschland besonders große Verwüstungen hinterließen oder einen außergewöhnlich hohen Blutzoll forderten, so ist die historische Forschung inzwischen eher geneigt, Einzelschicksale zu beleuchten – mithilfe derer wird der Versuch unternommen nachträglich ein Bild von der damaligen Stimmungslage im Volk zu zeichnen.
    Immer wieder tauchen längst für verschollen gehaltene Tagebücher und Briefe auf, die in seltenen Fällen sogar bis zum Dreißigjährigen Krieg zurückreichen. Manche wurden sogar im www der interessierten Öffentlichkeit zugänglich gemacht.
    Die gewerblichen Entrümpler scheinen offenbar den Wert einiger Dachboden- und Kellerfunde zu kennen, bieten sie doch auf lokalen Floh- und Antikmärkten Feldpost und mittlerweile historische Korrespondenz samt Familien-Fotoalben an.
    Whatever you do, do no harm!

  5. #1585
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von RUMPEL Beitrag anzeigen
    Nicht wirklich. Bis 1916 gab es innerhalb des Reiches so gut wie keinerlei Kriegshandlungen. Sogar England war bereit, den von den Deuztschen angebotenen Waffenstillstand auf Basis "Statu quo ante" zu akzeptieren. Irgendwie bekam aber England dann "eine zweite Luft". Das gipfelte im Kriegseintritt der USA gegen das DR... und fand eine "Glattstellung in der Bilanz" mit der sog. "Balfort Declaration".
    Ab 1916 galt bei den Westmächten kein Frieden ohne Sieg. Nach dem der US Staat für alle Kredite der Westmächte bei den US Banken bürgte, ohne diese Bürgschaft wären GB und Frankreich nicht mehr kreditwürdig.

    Wer sich das Treiben dieser Kriminellen anschaut der weiß warum es eine deutsche Schuld geben muss, und der Gipfel war dann später der Holo.
    Auch wenn die Deutschen weniger werden, so ist das noch lange kein Grund das Land anderen zu überlassen.

  6. #1586
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    1911konnte man mit einem Panzer noch nichts anfangen denn der Panzer entsprach nicht dem Kriegsbild des Militärs, für die Kavallerie zu langsam und für die Infanterie zu schnell.





    Die kuk Armee war im Vergleich zu den anderen Teilnehmern unterfinanziert, vielfach veraltet ausgestattet, total "veradelt", schlecht versorgt und unvorbereitet. Das Verrückte daran war, dass die irren Kriegsbefürworter dort glaubten, dass ein Krieg die Monarchie wieder fitter und stärker machen könne. Erzherzog Franz Ferdinand, der ermordete Thronfolger, war es komischerweise DER der immer die "Kriegspartei" am Hof zurückhielt. Er erkannte das labile Staatsgefüge der Monarchie, er erkannte die Fallenstellerei von Serbien, er war strikt gegen kriegerische Massnahmen.

    Ein gutes Beispiel war der Überfall von serbischen Einheiten auf Albanien 1913. Er war es, nachweislich, der dafür sorgte, dass das Thema zivilisiert gespielt und das Serbien europäisch verurteilt wurde, er war es der erkannte das Serbien ein völlig verarmtes Land sei, an dem man sich ja nicht die Finger verbrennen dürfe. Genau der wurde, obwohl Franz-Josef schon Anfang 1914 mal im Sterben lag, durch absurdeste Umstände (durch den serbischen Geheimdienst) ermordet.

  7. #1587
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Ironie des Schicksals Kaiser Franz Joseph war froh das er diesen Kerl endlich los war, als er vom Attentat in Sarajewo erfuhr (Die göttliche Ordnung ist wieder hergestellt) weil sein Nachfolger nicht standesgemäß verheiratet war.

    Das Königreich Serbien stimmte alle Forderungen nach dem Attentat von Österreich zu, bis auf eine Forderung die wurde abgelehnt, das die österreichische Polizei in Serbien ermitteln darf.


    Kaiser Wilhelm II telefonierte noch kurz vor dem Krieg mit dem Zaren, der Zar wusste noch nicht mal das Mobilmachung Krieg bedeutet.
    Auch wenn die Deutschen weniger werden, so ist das noch lange kein Grund das Land anderen zu überlassen.

  8. #1588
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Diskurti Beitrag anzeigen
    Betrachten wir die Lage Europas bis zum Attentat.
    Nichts wies in jenen Tagen auf das kommende Drama hin.
    Vorherige Krisenerscheinungen wie die beiden Balkankriege waren jeweils
    durch Verhandlungen zwischen den Großmächten einvernehmlich geregelt worden.
    ÖUs Reaktion auf das Attentat in Sarajewo blieb verhalten und schien schon beigelegt.
    Die Chefs beider Seiten befanden sich auf Urlaub und hatten eigene Probleme.
    Dann plötzlich das Ultimatum an Belgrad! Jedem Kenner der Szene war klar:
    Dies bedeutete Krieg, denn es war mit Absicht als unannehmbar formuliert.
    Ein Aktenzugriff von ÖU-Organen auf Belgrads Archive hätte Hochverrat bedeutet.
    Nun begann das Drama. Angesichts der Kriegsgefahr drängte Grey auf Verhandlungen
    welche jedoch allesammt sowohl von Berlin als auch Wien abgeschmettert wurden.
    Jetzt griff P'burg zur äußersten Maßnahme, der Mobilmachung,
    um Wien die Risiken seiner Intervention aufzuzeigen.
    Die vorbehaltslose Rückendeckung Berlins für Wien zeigte seine Kriegsbereitschaft.
    Die sofortige Reaktion auf P'burgs Generalmobilmachung mit dem Ultimatum und die
    Ausrufung des "Zustands drohender Kriegsgefahr" bewies seine Absicht zum großen Krieg.
    Wenn Du hier einen 'Handlungszwang' herausquetschen willst dann liegst Du falsch!
    Die russische Regierung hätte doch erst mal den Botschafter Österreich-Ungarns einbestellen können mit dem Hinweis, er möge seiner Regierung mitteilen, dass Russland mobilmachen werde, wenn der Druck auf Serbien nicht beigelegt werde. Aber nein, Russland hat gleich mobilgemacht, wodurch dann auch das Deutsche Reich mobilmachen musste, stand es doch im Defensivbund mit Österreich-Ungarn, von den russischen Truppen an der eigenen Grenze ganz zu schweigen.
    Wobei weiterhin fraglich ist, weshalb Frankreich mobilmachen musste (?), wenn doch die Kriegsdrohung seitens des Zarenreiches an Österreich-Ungarn und nicht umgekehrt erfolgt ist. Im letzteren (fiktiven) Fall, also angenommen Österreich-Ungarn erklärte den Russen den Krieg, hätte Frankreich ohne weiteres mobilmachen dürfen. Frankreich hatte außerdem kein Bündnis mit Serbien, wodurch die französische Kriegsdrohung an die Mittelmächte eine Einmischung in die Belange anderer darstellt.


    PS: Eine Antwort auf einen früheren Kommentar Deinerseits an mich erspare ich mir, wurde darauf doch schon von den Mitforisten ausreichend eingegangen..

  9. #1589
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von DaBayer Beitrag anzeigen
    Die russische Regierung hätte doch erst mal den Botschafter Österreich-Ungarns einbestellen können mit dem Hinweis, er möge seiner Regierung mitteilen, dass Russland mobilmachen werde, wenn der Druck auf Serbien nicht beigelegt werde. Aber nein, Russland hat gleich mobilgemacht, wodurch dann auch das Deutsche Reich mobilmachen musste, stand es doch im Defensivbund mit Österreich-Ungarn, von den russischen Truppen an der eigenen Grenze ganz zu schweigen.
    Wobei weiterhin fraglich ist, weshalb Frankreich mobilmachen musste (?), wenn doch die Kriegsdrohung seitens des Zarenreiches an Österreich-Ungarn und nicht umgekehrt erfolgt ist. Im letzteren (fiktiven) Fall, also angenommen Österreich-Ungarn erklärte den Russen den Krieg, hätte Frankreich ohne weiteres mobilmachen dürfen. Frankreich hatte außerdem kein Bündnis mit Serbien, wodurch die französische Kriegsdrohung an die Mittelmächte eine Einmischung in die Belange anderer darstellt.


    PS: Eine Antwort auf einen früheren Kommentar Deinerseits an mich erspare ich mir, wurde darauf doch schon von den Mitforisten ausreichend eingegangen..
    1. verging ja eine gehörige Zeit zwischen Attentat und kriegerischen Auseinandersetzungen. Grund u.a: Der Agrarstaat Ö-U brauchte Soldaten als Erntehelfer. So absurd war das ...

    2. schon zu Bismarckszeiten gab es Dispute zwischen Ö-U und Russland (obwohl Russland Kaiser-Franz-Josef 1848 den Kopf rettete). Nur Bismarck schrieb Ö-U immer hinter die Ohren, dass der 2 oder 3. Bund ein Defensivbündnis sei (Vorwand auch Italiens 1914 nicht in den Krieg zu gehen). Bismarck plante auch geheim, dass wenn Ö-U mit Russland in den Krieg gehen würde, dann würde das DR entgültig separat mit Frankreich abrechnen. Ö-U traute sich schon damals aber ohne das DR hier nie aus der Deckung. Die Briten wurden da komplett noch als Gegner ausgeschlossen in so einem Konfliktszenario.
    Geändert von Ruy (18.02.2019 um 15:47 Uhr)

  10. #1590
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von RUMPEL Beitrag anzeigen
    Hä??? Das war ein paar Jahrhunderte früher. 1410, wenn ich es recht erinnere. Die Schlacht bei Tannenberg 1914, also kurz nach Beginn des Krieges, bei Allenstein, war auch ein Desaster... alleridngs für die russsichen Truppen. Aber vielleicht weißt du es ja besser. Dann wärest du nicht der einzie hier.
    Ja auch eine Anno 1410.

    Aber ich meine die vom 26.08.1914 – 30.08.1914. UrsprünglichSchlacht bei Allenstein, wurde aber auf Wunsch von Paul von Hindenburg dann inSchlacht bei Tannenberg umbenannt. Diese endete bekanntlich mit einervernichtenden Niederlage der russischen Armee, falls man hier von einer Armeeüberhaupt sprechen kann,

    Oder auch nach der Niederlage der russischen Restarmee anbzw. in den Masurischen Sümpfen 05.09.1914 – 15.09.0914.

    Beides wären Argumente und Gründe gewesen, dass Russland umeinen Waffenstillstand bittet oder sogar Friedensverhandlungen aufnimmt undabschließt. Dann wäre vielleicht Lenin und die Oktoberrevolution, mit bekanntemtragischem Ausgang für die Zarenfamilie, zu verhindern gewesen.

    Und Spekulation damit der Kommunismus, Stalinismus,vielleicht auch Maoismus, Faschismus, in seinen miesesten, perversesten Formen,der WK II und der Aufstieg Russlands zur Welt- und Militärmacht.

    Auf dem Grabstein der Demokratie wird mal stehen:
    "Wir hatten nichts zu verbergen" als Begründung wieso wir uns gegen
    Bespitzelung, Bundes-Trojaner, Videoüberwachung u. dgl. nicht wehrten

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