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Thema: Der Erste Weltkrieg

  1. #2201
    Mitglied Benutzerbild von Tronjer
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Götz Beitrag anzeigen
    Die hätten wahrscheinlich das deutsche Friedensangebot vor ihren Bevölkerungen geheim zu halten versucht oder als Finte ausgegeben und einen deutschen Rückzug als durch ihre Übermacht erzwungen gedeutet und propagandistisch moralsteigernd verwertet.

    Problematisch wäre auch gewesen einen Rückzug propagandistisch vor der eigenen Bevölkerung und den Truppen zu rechtfertigen, ohne diese zu demoralisieren.
    Das Gleiche ist doch schon 1916 geschehen, ein Friedensangebot aus der Position der Stärke heraus, und genau wie von Dir geschildert, wird es uns und der Welt heuer noch verkauft, als Finte und deutsche Schwäche. Jedoch ohne Rückzug.

  2. #2202
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von SprecherZwo Beitrag anzeigen
    Ein deutscher Rückzug wäre nur als Schwäche ausgelegt worden. Die Allierten wollten keinen Frieden.
    Wie von mir geschildert nein.

    Die französische Armee hatte bereits 1916 oder 1917 bereits gemeutert.

    1918 entschied sich Ludendorf für eine Offensive bevor die Amis kommen und das ging schief, es zeigte sich nur das was man bereits 1914 erlebte, einen lang anhaltender offensiver Bewegungskrieg ist unmöglich.
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

  3. #2203
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Leider muss ich feststellen das einige keine Kenntnisse haben von den Kriegsgegnern des Deutschen Kaiserreiches.
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

  4. #2204
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Wie von mir geschildert nein.

    Die französische Armee hatte bereits 1916 oder 1917 bereits gemeutert.
    das war im Frühjahr 1917 während der Nivelleoffensive am Chemin des Dames, oder auch Schlacht an der Aisne.


    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    1918 entschied sich Ludendorf für eine Offensive bevor die Amis kommen und das ging schief, es zeigte sich nur das was man bereits 1914 erlebte, einen lang anhaltender offensiver Bewegungskrieg ist unmöglich.
    Ludendorff hat sich das zu einfach gemacht. Sein strategisches Konzept hieß, "Wir hauen ein Loch rein und sehen dann weiter".
    Mir ist auch klar, daß Kriegführung zum Großteil eine Aneinanderreihung von Aushilfen ist, aber DAS ist doch etwas dürftig.
    Zudem wurden die Truppen zu exzentrisch eingesetzt, anstatt an besonders erfolgreichen Einbrüchen diese dann konzentrisch ins Geschehen zu bringen.
    Dies und eine Art "Sichelschnitt" hätte unter Umständen zum Erfolg führen können. Rein hypothetisch!

  5. #2205
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Tronjer Beitrag anzeigen
    das war im Frühjahr 1917 während der Nivelleoffensive am Chemin des Dames, oder auch Schlacht an der Aisne.




    Ludendorff hat sich das zu einfach gemacht. Sein strategisches Konzept hieß, "Wir hauen ein Loch rein und sehen dann weiter".
    Mir ist auch klar, daß Kriegführung zum Großteil eine Aneinanderreihung von Aushilfen ist, aber DAS ist doch etwas dürftig.
    Zudem wurden die Truppen zu exzentrisch eingesetzt, anstatt an besonders erfolgreichen Einbrüchen diese dann konzentrisch ins Geschehen zu bringen.
    Dies und eine Art "Sichelschnitt" hätte unter Umständen zum Erfolg führen können. Rein hypothetisch!
    Die französischen Soldaten nannten Nivelle den Blutsäufer.

    Hypothetisch es wäre sinnvoller statt einer Offensive, die Front zu verkürzen näher an Deutschland ran und mit den zusätzlichen Truppen aus Russland eine Verteidigungsfront aufzubauen, vor allem hätte man die Nachschubwege stark verkürzt.
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  6. #2206
    "Viel Maul, viel Ehr !" Benutzerbild von Götz
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Die französischen Soldaten nannten Nivelle den Blutsäufer.

    Hypothetisch es wäre sinnvoller statt einer Offensive, die Front zu verkürzen näher an Deutschland ran und mit den zusätzlichen Truppen aus Russland eine Verteidigungsfront aufzubauen, vor allem hätte man die Nachschubwege stark verkürzt.
    Der war Halbbrite, vielleicht fiel es ihm deshalb moralisch nicht allzu schwer Franzosen zu verheizen...


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    (...) Aufgrund seiner Herkunft und seiner englischen Sprachkenntnisse war Nivelle einer der wenigen französischen Generäle, die von der britischen Führung akzeptiert wurden.(...)

    ps
    "Blutsäufer" waren eigentlich alle Entente Generäle mehr oder weniger, die französische Führung suchte vielleicht einen Vorwand
    sich von einem britischen Lobbyisten an der Spitze ihrer Armee zu trennen.
    Geändert von Götz (10.09.2019 um 11:20 Uhr)
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    RF

  7. #2207
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Man kann nur aus einer Position der Stärke ein Friedensangebot machen, ein Friedensangebot aus einer schwachen Position kommt einer Niederlage gleich.
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

  8. #2208
    "Viel Maul, viel Ehr !" Benutzerbild von Götz
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von herberger Beitrag anzeigen
    Man kann nur aus einer Position der Stärke ein Friedensangebot machen, ein Friedensangebot aus einer schwachen Position kommt einer Niederlage gleich.
    Erst nach der Einnahme von Paris und der Zerschlagung der britischen (und amerikanischen) Expeditionsstreitkräfte hätte Deutschland eine
    von der Entente anerkannte Position der Stärke gehabt, die Niederlage Russlands gehörte durchaus zu den einkalkulierte Rückschlägen,
    der maßgebende Zirkel/Logen aus ihrer Sicht sogar durchaus positives abgewinnen konnten.
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  9. #2209
    Mitglied Benutzerbild von herberger
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

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    Vertrag von St. Germain
    Demütigungen mit viel Detailreichtum



    Es lohnt sich, den Vertrag von St. Germain auch heute noch zu lesen. Er ist eine beeindruckende Dokumentation dessen, was man sich alles zur Ausplünderung und Demontage eines besiegten Landes einfallen lassen kann. In gewisser Weise übertrifft er dabei sogar den mit Deutschland geschlossenen Versailler Vertrag, schon allein, was die Länge, aber auch, was den Detailreichtum angeht. So wurde Österreich nicht nur zur Anerkennung des britischen „Mandats“ über Ägypten genötigt, sondern auch zum zollfreien Warenimport von dort verpflichtet.
    Verboten blieb Österreich vorerst der Besitz und der Handel mit Gold. Reihenweise galt es Wirtschaftsgüter und Rechte abzutreten, sowie der grundsätzlichen Auslieferung von Kunstwerken zuzustimmen, die irgendwann in den vergangenen Jahrhunderten aus Italien in die Donaumonarchie gelangt waren. Schulden waren zu übernehmen, Forderungen abzugeben, darunter etwa solche, die Österreich gegenüber dem früheren deutschen Kaiserreich hätte geltend machen können.
    Putin: Werden Geschichtsfälschern „das Maul stopfen“!

  10. #2210
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    Standard AW: Der Erste Weltkrieg

    Zitat Zitat von Götz Beitrag anzeigen
    Erst nach der Einnahme von Paris und der Zerschlagung der britischen (und amerikanischen) Expeditionsstreitkräfte hätte Deutschland eine
    von der Entente anerkannte Position der Stärke gehabt, die Niederlage Russlands gehörte durchaus zu den einkalkulierte Rückschlägen,
    der maßgebende Zirkel/Logen aus ihrer Sicht sogar durchaus positives abgewinnen konnten.
    Churchill machte aus der totalen Niederlage von Dünkirchen 1940 propagandistisch einen Sieg. Auch haben sie sich bei der Luftschlacht über GB zum Sieger erklärt, in dem man Deutschland unterstellt es wollte GB erobern. Stalingrad wird noch heute propagandistisch zum entscheidenden Sieg erklärt, man verschweigt natürlich das die Sowj. gleich nach Stalingrad einige Niederlagen einstecken mussten. In Russland wendete sich das Blatt im Juli 1943 mit der Landung der Alliierten in Italien.
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