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Thema: Der Untergang des Römischen Reiches

  1. #71
    Audentes fortuna iuvat Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Gehört das Christentum zu Deutschland?

    Zitat Zitat von Efna Beitrag anzeigen
    Naja der Mithraskult mag im Ritus ähnlich wie das Christentum gewesen sein. Aber es gab einen gewaltigen Unterschied und das war der Absolutheitsanspruch des Christentums. Der Mithraskult konnte sich in das Antike-heidnische Glaubensvorstellungen recht gut einfügen. Man konnte Mithras anbeten und zugleich andere Götter und Kulten angehören ohne im Widerspruch zum Mithraskult zu stehen. Der Mithraskult war alklein gesehen zwar Monotheistisch aber die konntest ihn auch Polytheistisch leben. Das ging mit dem Christentum nicht.
    Nun, Kaiser Konstantin führte noch eine tolerante Politik gegenüber den Heiden im Reich, es waren eher seine heidnischen Verwandten die den Krieg im Reich entfesselt haben.
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila

  2. #72
    Audentes fortuna iuvat Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Der Untergang des Römischen Reiches

    Frage in die Runde: Was haltet ihr eigentlich von der These, dass der Monophysitismus massiv zum Fall der Provinzen Ägypten und Syrien an die Araber beigetragen hat?
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila

  3. #73
    Libertärer Republikaner Benutzerbild von BRDDR_geschaedigter
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    Standard AW: Der Untergang des Römischen Reiches

    Zitat Zitat von Efna Beitrag anzeigen
    Es war keine Demokratie weil das Volk keinen Einfluss auf die Entscheidungen hatte. Was die wirtschaftlichen Gesetze angeht stimme ich nicht zu. In der gesammten Antika oder zumindestens deren Hochkulturen basierte auf dem Sklaventum zu jeder Zeit. Nicht mit Löhnen die durch irgendeinen Markt bestimmt wurden und basierten auch nicht auif Verträgen. Du verharrst zu sehr in deer Gegenwart.
    Es war eine Demokratie, weil dort Gesetze per Mehrheit nach gut Dünken ohne Recht durchgesetzt wurden. Dabei ist vollkommen egal, ob die Gesetze von der Mehrheit im Volk oder von einer Mehrheit von Repräsentanten kommen.

    Zum Sklavenmythos. Warum ist die röm. Wirtschaft zusammengebrochen wenn doch die Sklaverei nicht abgeschafft wurde?

    Du verharrst zu sehr in der linken Gegenwart.

    Und der Mithraskult hat mit dem Christentum überhaupt nichts zu tun.
    Sozialismus und Freiheit schließen einander definitionsgemäß aus. - Friedrich Hayek


    Sprüche 1:7
    Des HERRN Furcht ist Anfang der Erkenntnis. Die Ruchlosen verachten Weisheit und Zucht.

  4. #74
    Audentes fortuna iuvat Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Der Untergang des Römischen Reiches

    Zitat Zitat von Efna Beitrag anzeigen
    Blödsinn, die romanische Bevölkerung stellte immer die Mehrheit auch in den Nachfolgerstaaten dar. Das die Germanenstaaten alles andere als gefestigt waren noch millitärisch auf Augenhöhe waren zeigt die Justinianische Eroberungswelle deren z.b. das Wandalenreich binnen weniger Jahre zerstören konnte.
    Wenn du hierfür aber Afrika als Beispiel nimmst solltest du Italien nicht vergessen, das war nämlich vor allem nach der endgültigen Eroberung eine reine Katastrophe. Erst Justinians Eroberungszug und der anschließende Einfall der Langobarden führten überhaupt zur Vernichtung der römischen Infrastruktur in Italien, schlicht weil es nach den Kriegen gegen die Goten weitestgehend zerstört und vor allen Dingen entvölkert war (trotz der Tatsache, dass die längste Zeit über Belisar den Oberbefehl in Italien hatte).
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila

  5. #75
    Orthodox Benutzerbild von Ausonius
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    Standard AW: Gehört das Christentum zu Deutschland?

    Zitat Zitat von Chronos Beitrag anzeigen
    Man hat Sklaven aus aller Herren Länder geholt und ihnen nach Beendigung ihrer Sklavenzeit als Belohnung die römische Staatsangehörigkeit gegeben und sie in höchste Staatsämter aufsteigen lassen (ich weiss nicht, weshalb mit jetzt gerade die Namen Özdemir, Nouripour, Al Wazir und Edathy einfallen...)
    Das gab es schon in der Frühzeit des Kaiserreichs. Claudius regierte sehr erfolgreich mit Freigelassenen; durchaus auch eine Art Lebensversicherung, den in der julisch-claudischen Dynastie wurde nahezu jeder männliche Erbe automatisch zum bitteren Feind der Mitaspiranten und amtierenden Kaiser.

    ; man wurde faul und korrupt (auch hier sind Übereinstimmungen mit der BRD ebenfalls zufällig und nicht beabsichtigt), man wurde dekadent und pflegte allerhand Laster (wie komme ich jetzt auf Westerwelle, Tauss und Wowereit?)
    Wer ist "man"? Gerade die Kaiser der Spätzeit (wie Caracalla, Diokletian, Konstantin, Julian Apostata, Theodosius) waren auf jeweils verschiedene Arten sehr reformwillig.


    und - last but not least - regierte der Senat nur noch nach dem Willen und zum Wohlgefallen interessierter Kreise (Parallelen mit LINKE und den Grünen wird wohl niemand erkennen wollen).
    Der Senat regierte spätestens ab der Zeit der Tetrarchen überhaupt nicht mehr, sondern bildete eine vom politischen Tagesgeschäft weitgehend abgeschottete (und sich selbst abschottende) und sich nur noch auf die Verwaltung der wirtschaftlichen Pfründe beschränkende Oberschicht. Im späten 4. und 5. Jahrhundert lag die Macht eher bei den Magistern, den obersten Heerführern, bzw. bisweilen auch energischen Kaisern, die aus eben jener Schicht kam. Das weströmische Reich ging auch deshalb unter, weil die Senatoren nicht mehr den Willen zur politischen Macht hatten. Viele der Senatorenfamilien in Italien, Gallien und Spanien arrangierten sich im 5. und 6. Jahrhundert dann auch mit den neuen germanischen Herrschern.


    Freiheit oder AfD!

    "nothing bad in your life is your fault its all those damn dirty minorities and you don't have to work to make things better just hate them enough and that will magically fix everything" - ein kluger Redditor

  6. #76
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    Standard AW: Der Untergang des Römischen Reiches

    Zitat Zitat von Krabat Beitrag anzeigen
    Nein, Negerfreund, das ist Geschichte. Wenn es zum Beispiel bei Euch in Afrika eine Stammesherrschaft gab und dann kamen wir Weißen und haben die Herrschaft plattgemacht, dann ist Todesursache und Erbfolge identisch.
    Die funktioniert nur selten so banal, Homojäger.
    Die verlausten, umherziehenden Germanen etwa, überlebten nicht, weil die soviel viriler, jünger oder was auch immer waren, sondern weil jeder für sich nur einen recht überschaubaren Bereich kontrollieren musste. Und gar viele von den vermeintlichen "Germanen" waren, was auch immer die Flüchtlingswelle mitgeschwappt hat.
    Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt.
    Friedrich Nietzsche

  7. #77
    Entarthet Benutzerbild von EinDachs
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    Standard AW: Der Untergang des Römischen Reiches

    Zitat Zitat von Gryphus Beitrag anzeigen
    Frage in die Runde: Was haltet ihr eigentlich von der These, dass der Monophysitismus massiv zum Fall der Provinzen Ägypten und Syrien an die Araber beigetragen hat?
    Absolut.
    Elendes Koptenpack.
    Es kennzeichnet die Deutschen, dass bei ihnen die Frage »was ist deutsch?« niemals ausstirbt.
    Friedrich Nietzsche

  8. #78
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    Standard AW: Der Untergang des Römischen Reiches

    Zitat Zitat von Gryphus Beitrag anzeigen
    Die Germanen stellten nicht (ausschließlich) die Oberschicht, aber sie waren durchaus die neue Herrscherschicht. Außerdem führten nicht nur die Wandalen eine Apartheitspolitik, sondern auch die Goten in Spanien - unter ihrer Oberhoheit wurden die ansässigen Römer als Bürger zweiter Klasse behandelt und hatten auch nicht das Recht Waffen zu tragen.
    Naja die politische Herrscherschicht sollte man hier nicht gleichsetzen mit der Oberschicht, die wirtschaftliche Oberschicht stellten die römischen Grossgrundbesitzer und Adligen mit ihren Parzellen. An den konnten weder die spätrömischen Kaiser und auch nicht die Germanenherrscher.
    Was die Goten angeht war die Apartheidspolitik eher Konfessioneller Art, es wurde vor allem zwischen Arianern und katholiken unterschieden. Die meisten Goten waren Arianer und die Romanen Katholiken. Dieses Recht wurde auch deswegen Instaliert aus misstrauen gegenüber Ostrom und den Franken die die Katholiken gegen die arianischen Goten unterstützten. ASuch zeigt sich dieser Sachverhalt darin das es im Frankenreich niemals eine solche Ordnung gab, da die Franken von Anfang an Katholiken waren und mit den Übertritt der Westgoten zum Katholizismus wurde auch die religiöse Apartheit aufgehoben.

  9. #79
    Audentes fortuna iuvat Benutzerbild von Gryphus
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    Standard AW: Der Untergang des Römischen Reiches

    Zitat Zitat von EinDachs Beitrag anzeigen
    Absolut.
    Elendes Koptenpack.
    Und heute beschweren sie sich darüber - typisch. X(
    "Dem modernen Menschen ist es gleichgültig, in seinem Leben keine Freiheit zu finden, wenn er sie in den Reden jener verherrlicht findet, die ihn unterdrücken." - Nicolás Gómez Dávila

  10. #80
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    Standard AW: Der Untergang des Römischen Reiches

    Zitat Zitat von Gryphus Beitrag anzeigen
    Frage in die Runde: Was haltet ihr eigentlich von der These, dass der Monophysitismus massiv zum Fall der Provinzen Ägypten und Syrien an die Araber beigetragen hat?
    Was nicht verwunderlich war, die Orthodoxen führten ja auch zyklisch "Säuberungswellen" gegen die Monophysten im Osten durch.

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