Umfrageergebnis anzeigen: Sollte noch mehr rekonstruiert werden?

Teilnehmer
36. Du darfst bei dieser Umfrage nicht abstimmen
  • ja

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Thema: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

  1. #1
    Mitglied Benutzerbild von jack000
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    Standard Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Während in Polen ganze Altstädte aus deutscher Zeit rekonstruiert werden, streiten deutsche Bauforscher über das rechte Maß des Wiederaufbaus alter Ensembles.

    Rekonstruktion ist zum Schreckwort der Architekten und Denkmalpfleger geworden. Seit dem Wiederaufbau der Frauenkirche in Dresden feiert die Rückholung verschwundener historischer Gebäude deutschlandweit Triumphe. In Potsdam wird nach der Rekonstruktion des Stadtschlosses bereits der Wiederaufbau mehrerer historischer "Leitbauten" in dessen unmittelbarem Umfeld geplant. In Berlin laufen die Vorbereitungen für die Wiedererrichtung des Schlosses.

    In Hannover finanziert die Volkswagenstiftung den Nachbau von Schloss Herrenhausen, in Nürnberg ist eine Bildhauerwerkstatt dabei, den prachtvollen Renaissancehof des Pellerhauses wiederauferstehen zu lassen, in Frankfurt am Main haben Bürgerinitiativen die Rekonstruktion eines ganzen Altstadtviertels ertrotzt. Es könnte scheinen, als rolle eine Veraltertümelungswelle durchs Land. Oder geht es um etwas ganz anderes?
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    Ich bin der Meinung, man sollte noch weiter gehen und noch mehr rekonstruieren. Architekt ist schon fast zum Schimpfwort geworden, bei dem was die heutzutage hinstellen.
    Es gibt viele Beispiele, wo neue Gebäude nicht angenommen und zum Flop werden.
    Es gibt aber kein einziges Beispiel, wo eine Rekonstruktion sich im Nachhinein als Flop herausgestellt hat.

    Sollte noch mehr rekonstruiert werden?
    1. Serve the public trust.
    2. Protect the innocent.
    3. Uphold the law.

  2. #2
    Zynischer Misanthrop Benutzerbild von Nationalix
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Zitat Zitat von jack000 Beitrag anzeigen
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Ich bin der Meinung, man sollte noch weiter gehen und noch mehr rekonstruieren. Architekt ist schon fast zum Schimpfwort geworden, bei dem was die heutzutage hinstellen.
    Es gibt viele Beispiele, wo neue Gebäude nicht angenommen und zum Flop werden.
    Es gibt aber kein einziges Beispiel, wo eine Rekonstruktion sich im Nachhinein als Flop herausgestellt hat.

    Sollte noch mehr rekonstruiert werden?
    Ja. Und am besten mit der Reichskanzlei anfangen.
    We must meet the threat with our valor, our blood, indeed with our very lives to ensure that human civilization, not Islam, dominates this galaxy - now and always. (Sky Marshal Dienes, Starship Troopers).


  3. #3
    KEINE FRAKTION Benutzerbild von kotzfisch
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Nein, mit dem Stadtschloß, dass die traditionslosen Kommunisten töteten.
    Getretener Quark wird breit, nicht stark

  4. #4
    Mitglied Benutzerbild von strategos
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Ich habe für Ja gestimmt , weil jedes Rekonstruierte Architektonische Element den Ursprung unserer Geschichte widerspiegelt . Den Begriff STIL haben wir nämlich schon lange nicht mehr .....
    Die Bananen haben wir gefressen und es liegt an uns , mit den Schalen auf die Schnauze zu fallen !

  5. #5
    Doppeldenk öm de Eck. Benutzerbild von Tantalit
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Die Kohle bleibt dann wenigstens in Deutschland.
    Rechtschreibfehler dürft ihr suchen, ihr findet eh nie alle.

  6. #6
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Sagen wir's so: Unsere Innenstädte sind nach ihrer Zerstörung nicht schöner aufgebaut worden.
    Kalenderspruch, 34. Woche: To have none other gods, means to have no other law than God’s law. (R.J. Rushdoony, The Institutes of Biblical Law)

  7. #7
    endlich zuhause Benutzerbild von Sprecher
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Sagen wir's so: Unsere Innenstädte sind nach ihrer Zerstörung nicht schöner aufgebaut worden.
    Schön gilt modernen Architekten als faschistisch. Deutschlands Städte mit häßlichen Glas- und Betonklötzen zu verscheußlichen ist auch eine Art der Vergangenheitsbewältigung.

  8. #8
    Maler-Ingo Benutzerbild von -jmw-
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Zitat Zitat von Sprecher Beitrag anzeigen
    Schön gilt modernen Architekten als faschistisch. Deutschlands Städte mit häßlichen Glas- und Betonklötzen zu verscheußlichen ist auch eine Art der Vergangenheitsbewältigung.
    Bereits vor dem Ende des Krieges gab es Architekten, die sich freuten, dass der olle Krams jetzt endlich und gründlich wegkam.
    Die Wurzeln sind also teilweise durchaus noch vor '45 anzusetzen.
    Allerdings war, das stimmt, was danach kam, häufig auch einfach politische Architektur.
    Kalenderspruch, 34. Woche: To have none other gods, means to have no other law than God’s law. (R.J. Rushdoony, The Institutes of Biblical Law)

  9. #9
    Mitglied Benutzerbild von jack000
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Zitat Zitat von -jmw- Beitrag anzeigen
    Bereits vor dem Ende des Krieges gab es Architekten, die sich freuten, dass der olle Krams jetzt endlich und gründlich wegkam.
    Die Wurzeln sind also teilweise durchaus noch vor '45 anzusetzen.
    Das ist richtig, in Stuttgart hat z.B. dieses Gebäude aus den 20er Jahren den Krieg überstanden:

    Irgendwas damit gewonnen ist auch nicht
    1. Serve the public trust.
    2. Protect the innocent.
    3. Uphold the law.

  10. #10
    Mitglied
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    Standard AW: Wieviel "Veraltertümelung" vertragen unsere Städte?

    Das Diktum, dass nur "Wohnmaschinen", Containerwälder und legebatterienähnliche Kasernen modern seien, gab es in der Tat schon vor 1945. Es war nicht alles gut vor 1945

    Rekonstruktion ist nützlich. Dann haben asiatische Touristen in 50 Jahren wenigstens noch was spezifisch "deutsches" zu besichtigen zwischen den immergleichen Konsumtempel und -menschen.

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