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Thema: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

  1. #17881
    Mitglied Benutzerbild von nachdenkerin
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von fatalist Beitrag anzeigen
    Beate Zschäpe hatte keinen "falschen" Personalausweis.

    .........................

    Alles Blödsinn.

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    Noch mehr Blödsinn.

    Die Kommentare bei DIE WELT aus 2011(!!!) sind lesenswert: Schon damals glaubten die Leute diese Märchen nicht.

    Die Doppelgängerin der Nazi-Terroristin packt aus

    Beate Zschäpe benutzte die Identität von Mandy Struck, die deshalb ins Visier der Fahnder geriet. Jetzt berichtet sie erstmals – und weiß von einer folgenschweren Panne. Von Dirk Banse und Uwe Müller



    Foto: Montage: DIE WELT

    Beate Zschäpe betrieb viel Aufwand, um sich mit der Identität von Friseurin Mandy Struck zu tarnen.
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    Das ist eine totale Veräppelei. Oben ist zwar riesen groß so eine Fotomontage von einem Personalausweis auf Mandy Struck mit einem Bild von Beate Zschäpe zu sehen, unten steht aber in dem Artikel folgender Text. Selbst der Text ist lachhaft.

    Heut weiß Mandy Struck auch, auf welche Weise ihre Doppelgängerin ihre Identität benutzte. So besaß Zschäpe einen auf den Namen „Mandy Struck“ ausgestellten Mitgliederausweis eines bayerischen Tennisclubs. Damit hätte sie sich bei einer Kontrolle trotz fehlenden Personaldokuments ausweisen können.
    Die Mehrheit d. Menschen denkt: 'egal, es wird schon so weiter gehen'. Fußball, Shopping, Flirts.... sind wichtiger, als über die Konsequenzen des Handelns im betriebl. u. polit. Alltag nachzudenken oder diese zu analysieren. Der übrig gebliebenen Minderheit waren damit die Hände gebunden. So konnte über viele Jahrzehnte Stück für Stück ein System aufgebaut werden, wo es kein zurück mehr gibt. Die Umverteilung ist bereits vollendet.

  2. #17882
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Da wir gerade bei Phantombildern sind, und vor Gericht beim Griechen Boulgaridis:


    Mit diesem Phantombild fahndet die Polizei nach einem Mann, der als letzter mit dem mit dem Mordopfer im Münchner Westend gesprochen haben soll.

    (Foto: Foto: ddp)
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    2010 hatte man gar nichts, nur die Zeugenaussage aus Nürnberg 2005 von Beate Keller, die jedoch zeitlich nicht hinkommen kann und auch ansonsten voller Widersprüche ist. Stichwort: Segelohr...

  3. #17883
    GESPERRT
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von nachdenkerin Beitrag anzeigen
    Das ist eine totale Veräppelei. Oben ist zwar riesen groß so eine Fotomontage von einem Personalausweis auf Mandy Struck mit einem Bild von Beate Zschäpe zu sehen, unten steht aber in dem Artikel folgender Text. Selbst der Text ist lachhaft.
    So ist es. Totale Verarsche.

    Bis heute hat mir niemand erklären können, warum ab 2004 mit Holger Gerlachs Führerschein Wohnmobile ausgeliehen werden mussten, wo doch ab 2003 Uwe Mundlos das jederzeit mit seinen eigenen Papieren hätte tun können. Mundlos und Zschäpe wurden seit 2003 nicht mehr gesucht.

    Es müsste doch Jedem durchschnittlich begabten Mitteleuropäer auffallen, dass das alles Blödsinn ist.
    WENN Böhnhardt mit Gerlachs Papieren bis 2011 Fahrzeuge auslieh, dann war doch Mundlos offensichtlich gar nicht da.
    Zschäpe hatte wohl keinen Führerschein, konnte nichts ausleihen?

    Wie kam also Mundlos am 4.11.2011 in das Wohnmobil?

    Warum machen sich Mörder dadurch verdächtig, dass sie ohne Notwendigkeit dazu im Untergrund mit falschen Papieren leben?
    (mal angenommen, B&M waren die Mörder)

    WENN man Ausleihen für Mordfahrzeuge durch die Verwendung falscher Papiere vertuschen will, dann nimmt man doch nicht 11 Jahre lang dazu den immer gleichen falschen Pass.
    Das ist doch hirnrissig.

  4. #17884
    Freigeist Benutzerbild von Nereus
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von fatalist Beitrag anzeigen
    Extra für @Nereus

    Ermittler hatten Postbriefkasten vor Zwickauer NSU-Quartier NICHT durchsucht



    •Solch ein gelber Postbriefkasten vor dem Zwickauer NSU-Quartier soll damals von Ermittlern durchsucht worden sein. Archivfoto: dpa

    München. Es ist nur ein kleines Detail am Rande: Die Polizei hat nach dem Brand im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße den gelben Postbriefkasten vor dem Haus nicht durchsucht. Das sagte am 38. Verhandlungstag im NSU-Prozess vor dem Münchner Landgericht ein sächsischer Brandermittler als Zeuge aus.

    Richter Manfred Götzl hatte sich nach dem Detail erkundigt und der Kriminalhauptkommissar erklärte, dass der Briefkasten abgebaut werden musste und zur Polizei gebracht worden war. Danach allerdings sei er ungeöffnet dem Postzustelldienst übergeben worden, so der Zeuge.

    Der Brandermittler zeigte dem Gericht noch einmal knapp 120 Fotos vom Brandort und den sichergestellten Gegenständen. Darunter befanden sich unter anderem mehrere Waffen aber auch Ausweispapiere und DVDs, auf deren Verpackung der Vermerk NSU gestanden haben soll. Eine der Waffe trug nach Angaben des Zeugen den Aufdruck "Modell 83". Zudem war als Kaliber 7,65 angegeben. Die stark brandgeschädigte Waffe mit einem Schalldämpfer war auf den Fotos 977 und 978 auch abgebildet und als Spur "W 4" gekennzeichnet.
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    Na, Nereus, ist das geil oder doch
    Wer soll das denn glauben, dass beim Öffnen des Postbriefkasten kein Ermittler daneben stand?

    Brandermittler Frank Lenk war also dabei, als man die Ceska fand am 10.11.2011?
    Komisch, wo doch am 6.11.2011 das BKA übernahm und laut Feuerwehrdirektor Günnel alle Zwickauer Polizisten "davonjagte"???
    Kleines Detail am Rande – große Wirkung:

    Kai Mudra und die Thüringer Allgemeine (TA) haben den Link zum Artikel schon geschreddert!

    War Deine Frage nach Spur „W 4” zu gefährlich entlarvend für die Zwickauer „Show-Veranstalter des Feuerzaubers”?

    Oder quälte sie der angeblich vom BKA abgebaute aber nicht untersuchte Postbriefkasten aus der Frühlingsstraße 26 mit möglichen nicht gesichteten Grußkarten Beates an Oma Zschäpe?

    Warum wurden denn der Postkasten vom LKA oder BKA abgebaut? Der störte nicht die Löscharbeiten, genau sowenig wie der nicht abgebaute Mauerpfeiler an dem der Postkasten angebracht war!

    Wo ist der Postbriefkasten?

    Der Briefkasten am Brandhaus ist weg. Nächste Woche soll ein neuer aufgestellt werden. Foto: Ralph Koehler
    Briefkasten gegenüber der Zwickauer Terroristenwohnung verschwunden
    Postbox an der Frühlingsstraße soll konfisziert worden sein
    Zwickau. Der Weg des gelben Postkastens, der bis 4. November 2011 an der Frühlingsstraße am Haus mit der Nummer 26 stand, ist unergründlich. So scheint es zumindest, so will es das Bundeskriminalamt. Die Behörde, die durch ihre Ermittlungen doch eigentlich stets Licht in ein Dunkel bringen will, versucht sich in diesem Fall an einer Taktik der Vernebelung. Der Briefkasten, sagt eine Sprecherin, sei nie untersucht worden. Dabei stand er doch direkt gegenüber jenem Haus, in dem über Jahre drei Terroristen lebten, von denen zwei inzwischen tot sind und eine in Haft sitzt. Deshalb untersuchten die Kriminalisten in den vergangenen Wochen so gut wie alles, was eine Spur versprach.
    Nicht aber den Briefkasten, beteuert die Sprecherin. Den habe nur die Feuerwehr seinerzeit, als das Terroristenversteck nach einer Explosion in Flammen stand, vorsichtshalber entfernt. Und dann der Post zurückgegeben, der er ja gehört.
    Manfred Hauschild, Pressesprecher der Post, bestätigt, dass der Kasten wieder eingetroffen sei. Er sagt aber auch etwas von einem Beweisstück, um das es sich bei der Briefbox gehandelt habe. Und dass er untersucht worden sei. So äußerte sich die Stadtverwaltung auch jüngst im Stadtrat, als Tristan Drechsel, Abgeordneter der Demokratischen Allianz Zwickau, nach dem Verbleib des Briefkastens fragte. Zur Spurensicherung habe das Bundeskriminalamt den Briefkasten mitgenommen.
    Welche Spuren sich die Polizisten erhofften und ob sie etwas gefunden haben: Das ist nun nicht bekannt. Die Briefe, die sich am 4. November in dem Kasten befanden, seien aber zugestellt worden, sagt Manfred Hauschild. Zugleich kündigt er an, dass die Weißenborner ihren Briefkasten wieder zurückerhalten. Wahrscheinlich nächste Woche, mit der Stadt sei das geklärt. Briefe könnten dann in die neue gelbe Postbox, die an der Kreuzung Frühlingsstraße/Lilienweg aufgestellt wird, eingeworfen werden - also fast am alten Standort. Das Tiefbauamt habe schon zugestimmt. Der alte Briefkasten wird laut Hauschild allerdings nicht wieder aufgestellt - was auch immer er erlebte. (Freie Presse 02.03.2012)
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Warum hat das LKA (bzw. BKA) den Postkasten am 4.11.11 abmontieren lassen, den Inhalt der Post gegeben und den Kasten zur Spurensicherung einbehalten? Was vermutete die „Staatssicherheit” dort am 4.11.11 zu finden? Zschäpes Postkarte „Oma, ich kann nicht kommen, muß bei Emmingers am Wochenende auf das Kind aufpassen”? Oder welchem Zweck diente der heimliche Abbau des Briefkastens und die Vertuschung über Feuerwehr und Post, daß das LKA ihn haben wollte? Erst empörte Anwohner hatten mit ihrem Protest auf den fehlenden Postkasten aufmerksam gemacht.
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    Gehöre zu den Scharen, die zwischen Maas und Memel, Etsch und Belt, immer schon hier waren!

  5. #17885
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von fatalist Beitrag anzeigen
    Seite 671 PUA-Bericht

    Gross und rot steht für "Skandal/Empörung"?
    Dazu besteht kein Grund, das Vorgehen ist völlig normal: Es wurde niemand getötet bei dem Anschlag.

    Zum Vergleich: Beim Oktoberfest-Anschlag mit 13 Toten und über 200 Verletzten wurden die Asservate 1997 vernichtet, obwohl sie (angeblich unausgewertete) DNA-Spuren enthielten. Gut, 1980 konnte man da nichts nachweisen, aber 1997 hätte man die DNA-Auswertungen machen müssen, bevor man die Asservate vernichtete. Zigarettenkippen von 6 Sorten Zigaretten in des Alleintäters Auto etc pp. Alles vernichtet... ohne DNA-Profile zu erstellen. DAS ist ein Skandal.

    Man sollte also sich mal mit anderen Fällen befassen, bevor man "Skandal" in gross und rot beim Lädchen in Köln wegen einer DNA-freien Keksdose ins Forum schreibt.

    Nichts für ungut.
    1997 war die Welt für mich noch in Ordnung. Da hätte ich alle für verrückt erklärt, die etwas angezweifelt hätten. Das alles hätte ich nie und nimmer, auch nur von einem Bruchteil für möglich gehalten.
    Die Mehrheit d. Menschen denkt: 'egal, es wird schon so weiter gehen'. Fußball, Shopping, Flirts.... sind wichtiger, als über die Konsequenzen des Handelns im betriebl. u. polit. Alltag nachzudenken oder diese zu analysieren. Der übrig gebliebenen Minderheit waren damit die Hände gebunden. So konnte über viele Jahrzehnte Stück für Stück ein System aufgebaut werden, wo es kein zurück mehr gibt. Die Umverteilung ist bereits vollendet.

  6. #17886
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Diese Miriam Schmitt ist echt krass:

    Wie der NSU seine Opfer auswählte, fragt auch Claudia Wagnerin in der [Links nur für registrierte Nutzer]. Die Zeugenaussage mache aber noch etwas anderes deutlich, nämlich “wie unwahrscheinlich es ist, dass drei Neonazis, die damals im sächsischen Zwickau gelebt haben sollen, von sich aus und ohne lokale Helfer auf dieses Geschäft gekommen sein sollen.”

    Ein weiteres Thema am 38. Prozesstag war der Brand in der Zwickauer Wohnung, in der Uwe Mundlos und Uwe Böhnhardt gemeinsam mit Beate Zschäpe gelebt hatten. Bemerkenswert findet Frank Jansen vom [Links nur für registrierte Nutzer] den Ausweis für eine Bibliothek in Hannover, den die Ermittler im Schutt fanden und der auf Beate Zschäpe ausgestellt war. Für Jansen ein Hinweis, dass sich Zschäpe während ihrer Zeit im Untergrund länger in Hannover aufgehalten hat als bislang bekannt. Der Autor zieht folgenden Schluss: “Sollte Zschäpe mit falschem Namen mehrfach in Hannover Bücher ausgeliehen haben, hätte der im nahen Lauenau wohnende Mitangeklagte Holger G. in seinem Geständnis womöglich einige Besuche der Frau verschwiegen.”
    blog.zeit.de/nsu-prozess-blog/2013/09/25/boulgarides-zwickau-brand/

    Das hat Jansen gar nicht geschrieben. Er schrieb korrekt, dass der Ausweis auf Silvia Rossberg ausgestellt war.
    Frau Schmitt sollte besser nur zitieren.
    Sobald sie selber formuliert, geht es in die Hose.

  7. #17887
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von nachdenkerin Beitrag anzeigen
    1997 war die Welt für mich noch in Ordnung. Da hätte ich alle für verrückt erklärt, die etwas angezweifelt hätten. Das alles hätte ich nie und nimmer, auch nur von einem Bruchteil für möglich gehalten.
    Das ging mir nicht anders. Ich hätte das noch 2005 für unmöglich gehalten.

    Aber (nicht nur) Du musst lernen, über den Tellerrand zu schauen, und wenn Dir etwas merkwürdig/skandalös vorkommt, dann musst Du mal die anderen "fatalist-Stränge" im Unterforum Verbrechen,Terror kurz mit google durchsuchen.

    Noch ein Beispiel:
    Beim Schulmassaker von Winnenden mit 16 Toten wurden angeblich keine Obduktionen durchgeführt, die Projektile also NICHT der Waffe von Tim Kretschmer zugeordnet. Aus Pietätsgründen wurde angeblich auf eine Obduktion verzichtet, die Leichen waren aber 36 Stunden lang in der Gerichtsmedizin.

    Man muss nun noch wissen, dass die Hälfte aller Zeugenaussagen der Schüler von 2 Schützen sprach, die unterschiedliche Klamotten und unterschiedliche Masken trugen. Hunderte Zeugenaussagen... und nichts ist bewiesen... auch nicht der Selbstmord des Tim.

    Der Fall Winnenden ist einzigartig in der Geschichte der BRD: 16 Erschossene ohne Obduktionen.

  8. #17888
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von Nereus Beitrag anzeigen
    Kleines Detail am Rande – große Wirkung:

    Kai Mudra und die Thüringer Allgemeine (TA) haben den Link zum Artikel schon geschreddert!

    War Deine Frage nach Spur „W 4” zu gefährlich entlarvend für die Zwickauer „Show-Veranstalter des Feuerzaubers”?
    Die OTZ hat das ebenfalls getan:

    1. [Links nur für registrierte Nutzer]

      www.otz.de/.../Ermittler-hatten-Postbriefkasten-vor-Zwickauer-NSU-Quarti...

      vor 22 Stunden - München. Es ist nur ein kleines Detail am Rande: Die Polizei hat nach dem Brand im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer ...
    Aber sie sind nicht gründlich genug

    Ermittler durchsuchten Briefkasten vor NSU-Quartier nicht

    München Es ist nur ein kleines Detail am Rande: Die Polizei hat nach dem Brand im letzten mutmaßlichen NSU-Quartier in der Zwickauer Frühlingsstraße den gelben Postbriefkasten vor dem Haus nicht durchsucht.
    Von Kai Mudra
    [Links nur für registrierte Nutzer]
    Die Angeklagte Beate Zschäpe (M) im Gerichtssaal in München zwischen ihren Anwälten Anja Sturm (l) und Wolfgang Heer.
    Foto: Peter Kneffel/dpa





    Das sagte am 38. Verhandlungstag im NSU-Prozess vor dem Münchner Landgericht ein sächsischer Brandermittler als Zeuge aus.
    Richter Manfred Götzl hatte sich nach dem Detail erkundigt und der Kriminalhauptkommissar erklärte, dass der Briefkasten abgebaut werden musste und zur Polizei gebracht worden war. Danach allerdings sei er ungeöffnet dem Postzustelldienst übergeben worden, so der Zeuge.

    Der Brandermittler zeigte dem Gericht noch einmal knapp 120 Fotos vom Brandort und den sichergestellten Gegenständen. Darunter befanden sich unter anderem mehrere Waffen aber auch Ausweispapiere und DVD’s, auf deren Verpackung der Vermerk NSU gestanden haben soll. Eine der Waffe trug nach Angaben des Zeugen den Aufdruck „Modell 83“. Zudem war als Kaliber 7,65 angegeben. Die stark brandgeschädigte Waffe mit einem Schalldämpfer war auf den Fotos 977 und 978 auch abgebildet und als Spur „W 4“ gekennzeichnet.

    Bei der Pistole könnte es sich um die Tatwaffe für die neun fremdenfeindlichen Morde handeln, die von dem NSU begangen worden sein sollen. Olaf Klemke, der Verteidiger des Angeklagten Ralf Wohlleben, erkundigte sich mehrfach detailliert beim Zeugen, wie das Durchsuchen des Brandschutts und beispielsweise das Auffinden der Waffen dokumentiert wurde. Der Zeuge versicherte, dass alles jeweils ein Protokoll dafür gefertigt wurde. Klemke kritisierte, dass ihm diese Protokolle nicht vorliegen würden.

    Sein Mandant, Ralf Wohlleben, ist wegen Beihilfe zum Mord in neun Fällen angeklagt. Die Bundesanwaltschaft wirft ihm vor, die Mordwaffe mit beschafft zu haben.

    In der ausgebrannten Wohnung und im Brandschuttwurden aber auch der Personalausweis der Hauptangeklagten Beate Zschäpe sowie ein Bibliotheksausweise auf den Namen Rossberg für eine Bibliothek in Hannover gefunden. Das Passfoto auf dem Ausweis zeigt ebenfalls Beate Zschäpe. Ihr Foto befand sich auch auf einem Mitgliedsausweis des Tennisclubs „Großgrünbach e.V.“ Allerdings war dieser Ausweis auf den Namen Mandy Struck ausgestellt.

    Der sächsische Gutachter konnte keine definitiven Angaben zum Brandausbruch machen. Ob in der Wohnung gefundene Teelichte der Auslöser gewesen sein könnten, ließ er offen. Der Experte verwies darauf, dass ein Benzin-Luftgemisch nicht kontrollierbar sei und bei Teelichten ein großes Risiko bestanden hätte, dass beim Anzünden bereits die Explosion erfolgt.

    Am Dienstagnachmittag wird sich der NSU-Prozess mit dem Mord an dem Münchner Gemüsehändler Theodoros Boulgarides im Juni 2005 beschäftigen.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Wieder eine PDF mehr aufm Rechner.

    W4 kann nicht die zuletzt gefundene Ceska (10.11.2011 laut PUA-Bericht) sein.
    Dann hiesse sie W11 oder W12.

    Ich denke, wir haben da einen rauchenden Colt, der eine Pistole ist

  9. #17889
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Zitat Zitat von Nereus Beitrag anzeigen
    (...)

    Süleymans Freundin Dajana, mit der er eine Tochter hat, arbeitet rund um die
    Reeperbahn zumindest zeitweise als Prostituierte.(Anmerkung: Süleyman war wohl deren Zuhälter).

    (...)
    Steht das tatsächlich so hier drin? Maik Baumgärtner, Marcus Böttcher, “Das Zwickauer Terror-Trio, Ereignisse, Szene, Hintergründe”, Verlag Das Neue Berlin 2012

    Kann mir das jemand 100% versichern?
    Geändert von bio (25.09.2013 um 12:03 Uhr)

  10. #17890
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    Standard AW: "Dönermorde"..... NAZI-Hysterie und der Verfassungsschutz

    Heute also München und Kassel:

    NSU-Prozess: Gericht verhandelt über Morde in München und Kassel

    München. Im NSU-Prozess will das Gericht am Mittwoch weitere Zeugen und Sachverständige zum Mord an Theodoros Boulgarides in München hören. Außerdem sollen zwei Kriminalbeamte zu den Ermittlungen nach dem Mord an Halit Yozgat in Kassel vernommen werden.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Guten Morgen. Der 39. Tag im [Links nur für registrierte Nutzer]-Prozess beginnt. Heute soll es ausschließlich um den Mord an Theodoros [Links nur für registrierte Nutzer] gehen.
    [Links nur für registrierte Nutzer]

    Das ist dieselbe Zeitung. Man fasst sich nur noch an den Kopf...

    039. Tag: 25. September 2013, 09:30 Uhr, KHK Me., PolI Hof, Mord Boulgarides
    039. Tag: 25. September 2013, 11:30 Uhr, Markus K., Mord Boulgarides
    039. Tag: 25. September 2013, 14:00 Uhr, SV PD Dr. Peschel, Obduktion Boulgarides
    039. Tag: 25. September 2013, 14:00 Uhr SV Gantschnigg, BLKA, Mord Boulgarides
    039. Tag: 25. September 2013, 15:00 Uhr, KHK Ro., PP Nordhessen, Mord Yozgat
    039. Tag: 25. September 2013, 15:00 Uhr, KOK Ge., PP Nordhessen, Mord Yozgat

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